Page 1

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 6 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 10. Februar 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Klagenfurt rüstet für den Besuch des Jahres:

Der Dalai Lama kommt nach Kärnten!

Maßnahmen gegen die Kältewelle: Brennholzaktion verlängert, Zuschüsse für sozial Schwächere!

Hypo-Untersuchungsausschuss: Keine Einigung über gemeinsamen Endbericht möglich!

Seite 7

Seite 5


2 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

THEMA DER WOCHE

Der Dalai Lama kommt nach Kärnten LH Dörfler, Bgm. Scheider, Geshe Tenzin Dhargye und Kärntner Messen informierten über Besuchsprogramm vom 17. bis 20. Mai – LH Dörfler fordert offizielle Stellungnahme Österreichs zu Tibet Der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter, kommt im Mai nach Kärnten. Er wird hier vier Tage verbringen, in denen auch Vorträge für jeweils 5.000 Menschen in der Klagenfurter Messehalle 1 geplant sind. So wird es den Menschen möglich sein, den Dalai Lama persönlich zu erleben. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Geshe Tenzin Dhargye als Vertreter der Tibeter und Messe-Direktor Erich Hallegger informierten Montag, in einer Pressekonferenz über das Besuchsprogramm. Dörfler fand zu-dem klare Worte zum Umgang Chinas mit den Tibetern und forderte auch vom offiziellen Österreich eine entsprechende Stellungnahme. Wie der Landeshauptmann ausführte, wird der Dalai Lama am Donnerstag, 17. Mai, mit dem Hubschrauber aus Marburg nach Kärnten kommen und zuerst Hüttenberg, den Heimatort seines verstorbenen Freundes Heinrich Harrer, aufsuchen. In Knappenberg werde er ein bereits im Bau befindliches Jugend- und Familiengästehaus, das auch zukünftiger Sitz des Tibetzentrums sein wird, segnen. Laut JUFA sei der Baubeginn nämlich für

Kärnten feut sich auf den Besuch des Dailai Lama im Mai dieses Jahres. April festgesetzt, so Dörfler. Am Freitag, 18. Mai, werde es in der Messehalle 1 einen Vortrag des Dalai Lama geben, für 12.45 Uhr sei eine gemeinsame Pressekonferenz vorgesehen. Vorträge gebe es auch wieder am Samstag, 19. Mai, und am Sonntag, 20. Mai, finde ein Public Talk zum Thema „Die Kunst des Glücklichseins“ statt. Nach einer Wörtherseeschifffahrt und einem Mittagessen mit dem Landeshauptmann im Hotel Schloss Seefels wird der Dalai Lama für einen Tag nach Salzburg weiterreisen. Ein zweitägiger Wienbesuch schließt dann seinen Österreichaufenthalt ab. Für die Veranstaltungen in Kärnten gibt

es laut Dörfler eine Landesunterstützung in Höhe von 45.000 Euro. Der Landeshauptmann bezeichnete sich als großen Verehrer des Dalai Lama: „Ich habe eine Dalai Lama-Bibliothek zuhause.“ Er zitierte auch aus einem Kalender mehrere Botschaften Seiner Heiligkeit, die heute aktueller und wichtiger denn je seien.

Kritik an Chinas Tibet-Politik Zum Beispiel stehe unter 21. Mai: „Wenn wir geistigen Frieden haben, werden wir das Glück auch unter schwierigen Umständen finden.“ Dörfler möchte,

dass es auch ein Friedensbesuch des Dalai Lama werde. „Es ist unerträglich, wie China mit unseren Freunden, den Tibetern, umgeht. Wir in Kärnten leiden mit. Die Tibeter sind ein friedliebendes Volk“, betonte er. Der Landeshauptmann forderte eine Stellungnahme des offiziellen Österreich, das die Besuchstermine des Dalai Lama nicht versäumen sollte, wenn es Friedenspolitik ernst nehme. Geshe Tenzin Dhargye sagte, dass bei den Vorträgen jeder willkommen sei und dass alle von den Botschaften des Dalai Lama profitieren würden. Die Vorträge würden aber


10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

60 Millionen Steuergeld für SP-/VP-Organisationen Parlamentarische Anfragen zeigen, wie SPÖ und ÖVP parteinahe Organisationen „fördern“.

Kärnten verbindet mit Tibet und dem Dalai Lama eine innige Beziehung. Maßgeblich daran Anteil hatte der Hüttenberger Heinrich Harrer, der zu den wichtigsten Lehrern des geistigen Oberhauptes der Tibeter gezählt hat. auch ein wirtschaftlicher Erfolg für die Stadt und das Land sein. Laut dem Geshe startet der Ticketverkauf noch in dieser Woche. Er verwies auf die Homepage www.dalai lama.at. Der Geshe betonte, dass China die Ver-

Landeshauptstadt. Am Freitag, 18. Mai, wird der Bürgermeister den Dalai Lama zu einem Empfang ins Rathaus einladen. Messedirektor Hallegger sagte, dass drei Hallen für die Veranstaltungen vorbe-

Jörg Haider mit dem Dalai Lama in Klagenfurt. letzung der Menschenrechte stoppen müsse und rief die Menschen um Unterstützung für die Tibeter auf. Bürgermeister Scheider sagte, dass Klagenfurt bestens auf den Besuch des Dalai Lama vorbereitet sei und sich darauf freue, international in den Blickpunkt zu rücken. Er erwartet viele Menschen auch aus dem Ausland und aus anderen Bundesländern und daher auch viel Wertschöpfung für die

reitet werden. Die Messehalle 1 werde man für 5.000 Besucher bestuhlen, auch Videowalls werde man aufbauen. Das Pressezentrum werde in der Halle 2 Nord eingerichtet. Den Besuchern soll auch Kärntner Kulinarik an mehreren Ständen geboten werden. Hallegger verwies auch darauf, dass es entsprechende Sicherheitsvorkehrungen geben werde. Infos und Tickets unter www.dalailama.at

„20.000 Euro für einen Nikolausumzug des ArbeiterSamariterbundes; 25.000 Euro für einen Kongress der Schülerunion; jährlich rund drei Millionen Euro für das Renner-Institut der SPÖ und die Politische Akademie der ÖVP. - Ministerien sind Großumschlagplätze für Förderungen, die von den Ministern mit Vorliebe an Organisationen der eigenen Partei vergeben werden.“ Dieses Zitat entstammt nicht etwa dem freiheitlichen Pressedienst, sondern ist in der serlösen Tageszeitung „Salzburger Nachrichten“ (Ausgabe vom 2. Februar 2012) nachzulesen. Wie Beantwortungen parlamentarischer Anfragen an die Minister der rot-schwarzen Koalition ergaben, fließen jährlich mehr als 60 Millionen Euro an diverse Vorfeldorganisationen und Unternehmen in unmittelbarem Umfeld der beiden Altparteien. „Auffällig ist die Neigung der Ressortchefs, das Geld vor allem der eigenen Partei zukommen zu lassen!“, schreiben die „Salzburger Nachrichten“ weiter. Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang wohl das rote Renner-Institut, das ja auch in Kärnten eine Dependance unterhält und permanent Bühne für rote Polit-Propaganda bietet. Zu den „zentralen Tätigkeiten“ des Renner-Institutes gehört laut Homepage die „Organisationsentwicklung für die SPÖ mit dem Ziel, dazu beizutragen, die Parteistrukturen offener und moderner zu gestalten“. Dafür gibt es aber eigentlich die staatliche Parteienförderung. Das „Renner-Institut“ erscheint aber auch aus einem anderen Grund fragwürdig. Namensgeber Dr. Karl Renner gab am 3. April 1938 im „Neuen Wiener Tagblatt“ unter dem Titel „Ich stimme mit Ja!“ bekannt, warum er „die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation“ mit „freudigem Herzen“ begrüßt: „Ich habe seit 1919 in zahllosen Schriften und ungezählten Versammlungen im Lande und im Reiche den Kampf um den Anschluß weitergeführt.“ Der rote Säulenheilige spricht angesichts des Anschlusses an Hitler-Deutschland schließlich weiter von einer „wahrhaften Genugtuung für die Demütigungen von 1918 und 1919, für St. Germain und Versailles“. Offenbar finden ausgeprägte Linke wie der Kärntner Parteichef Peter Kaiser nichts dabei, dass sein Lieblingsinstitut den Namen eines Mannes trägt, der offen für den Untergang Österreichs plädierte. Im Gegenteil: Herr Kaiser tanzt mit Vorliebe auf allen Bühnen des mit Steuergeld finanzierten „Renner-Institutes“.


4 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

HINTERGRUND

Haider-Brücke „Kein Geheimvertrag, sondern nur Fakten!“ LH Dörfler: Finanzierung der Brücke wurde von Landesrechnungshof geprüft – Falscher Bescheid hat keine aufschiebende Wirkung für Bau der Koralmbahn. Im Medienraum des Amtes der Kärntner Landesregierung nahm Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemeinsam mit Abteilungsvorstand Albert Kreiner (Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur) Stellung zu der medialen Kritik an der Finanzierung der Jörg Haider-Brücke in Südkärnten. „Es gibt wieder einmal

Landesrechnungshof im Bezug auf ihre Finanzierung und Mitfinanzierung geprüft, und es gab für sie durch einen vorliegenden Vertrag aus dem Jahr 2003 grünes Licht. Seitens der ÖBB wurden drei Millionen Euro zum Bau der 9,5 Millionen teuren Brücke mitfinanziert. Der Landeshauptmann gab auch die Gesamtsumme der Investitionen für die Brücke, die Um-

‘‘

Warten mit Fakten auf: LH Gerhard Dörfler und Abteilungsvorstand Dr. Albert Kreiner.

Auf die Brücke über den Lippitzbach-Graben hat Südkärnten seit dem Jahre 1959 gewartet.

Die Dr. Jörg-Haider-Brücke in Südkärnten. mediale Aufregung der besonderen Art um nichts, und es gibt im Bezug auf die Finanzierung der ehemaligen Lippitzbachbrücke und jetzigen Jörg Haider-Brücke keinen Geheimvertrag, keine Querfinanzierung sondern nur Fakten“, stellte Dörfler unmissverständlich fest. Die Brücke, auf die Südkärnten seit dem Jahr 1959 gewartet habe, sei bereits im Generalverkehrsplan 2002 verhandelt worden. Sie wurde zudem vom

fahrung Ruden und die notwendigen, neuen Straßenanschlüsse bekannt. „Es wurden 20,5 Millionen in die Region investiert“. Zum vom Verwaltungsgerichtshof aufgehobenen falschen Bescheid, die Gemeinde Ruden hatte die eisenbahnrechtliche Genehmigung für den acht Kilometer langen Streckenabschnitt St. Paul-Aich der Koralmbahn beeinsprucht, teilte Dörfler mit, dass der Bescheid nichts am Bau

Landeshauptmann Gerhard Dörfler der Koralmbahn ändern werde. „Einen Baustopp kann es gar nicht geben, da erst 2015 dieser Streckenabschnitt gebaut wird. Den neuen Bescheid für die Auflösung des Bahnhofs Eis-Ruden, der alte wurde in Wien erlassen, kann nur die BH Völkermarkt kundtun“, so Dörfler. Gemeinsam mit der Infrastrukturabteilung habe man für Eis-Ruden bereits ein Nahverkehrskonzept mit Bussen entwickelt. Zum geplanten Anschluss-

gleis zum Werksgelände des Stahlbauunter nehmens Urbas wartete der Landeshauptmann ebenfalls mit konkreten Zahlen auf. „Für 60 Waggons pro Jahr ein eigenes Anschlussgleis zu bauen kommt zu teuer und ist finanziell nicht vertretbar. Es gibt künftig den Europabahnhof St. Paul, die Bleiburger Schleife und den Güterterminal Kühnsdorf“, teilte er mit. Kreiner bekräftigte ebenfalls, dass der Bescheid keinen Aufhebungsgrund für den Bau der Koralmbahn darstelle. „Bundesministerin Doris Bures und ÖBB-Generaldirektor Christian Kern stehen zur Umsetzung dieses Abschnittes der Koralmbahn. Mit Rudens Bürgermeister Rudolf Skorjanz wurde intensiv gesprochen und er kennt auch alle Konzepte“, so der Jurist.


10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Hypo-Untersuchungsausschuss versinkt im grünen Chaos! Keine Einigung über endgültigen Bericht möglich. Scharfe Kritik an Vorsitzführung. „Die eigene Unfähigkeit des Hypo-Untersuchungsausschussvorsitzenden Rolf Holub ist schuld daran, dass der Untersuchungsausschuss nunmehr vollends ins Chaos gestürzt ist“, beurteilt der stellvertretende Vorsitzende des Hypo-U-Ausschusses, 3. Landtagspräsident Johann A. Gallo das abrupte Ende der heutigen Ausschusssitzung. Nachdem sowohl der freiheitliche Endbericht als auch die von Holub immer wieder in geänderten

Varianten vorgelegte Blattsammlung keine Mehrheit im Ausschuss gefunden hatten, unterbrach Holub die Sitzung ohne ersichtlichen Grund „auf unbestimmte Zeit“. Zuvor war bekannt geworden, dass Holub noch in den letzten Stunden jeweils hinter dem Rücken der jeweils anderen Partei sowohl mit SPÖ als auch mit ÖVP verhandelt hatte, um so durch „Verbesserungen“ seines Machwerks Zustimmung zu erhaschen. Die von der ÖVP begehrten Änderungen sollen in der

letztendlich vorgelegten, aber den Ausschussmitgliedern vor der Abstimmung nicht übergebenen Variante sogar schon eingearbeitet worden sein, während die SPÖ-Vorschläge erst 5 Sekunden vor der Abstimmung des Holub-Privatberichtes auf den Tisch gekommen sind. Besonders empört ist Gallo über die Sitzungsunterbrechung auch deshalb, weil Holub damit auch die zuvor beantragte Abstimmung darüber verweigert hat, dem Landtag im

FPK-Scheuch für mehr direkte Demokratie auf Landesebene Die Freiheitlichen in Kärnten stünden einer Diskussion über mehr direkte Demokratie absolut offen und positiv gegenüber, erklärt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch im Rahmen einer Pressekonferenz. „Unsere Forderung nach einer Direktwahl des Landeshauptmannes besteht seit Jahren. Und auch die Volksbefragung zur Ortstafellösung haben wir Freiheitliche - wohlgemerkt gegen massiven Druck der anderen Parteien - durchgesetzt. Bei manchen Forderungen von SPÖ und ÖVP ist leider nur ein parteipolitisches Motiv erkennbar und für Scheinreformen sind wir sicher nicht zu haben“, so Scheuch. Er könne sich hingegen gut vorstellen, dass Landtagsmandatare bei verkleinerten Wahlkreisen direkt gewählt würden oder sogar die stimmenstärkste Partei automatisch den Landeshauptmann stelle. Damit würde man dem persönlichen Einsatz und der individuellen Leistungen eines Politikers mehr Bedeutung zumessen, erklärt der Kärntner FPK-Obmann. Eigenartig und nicht schlüssig seien die Haltungen der beiden Kärntner Altparteien SPÖ und ÖVP im Zusammenhang mit mehr

direkter Demokratie im politischen Entscheidungsfindungsprozess, kritisiert Scheuch. „Die ÖVP fordert mehr direkte Demokratie, war aber – genauso wie die SPÖ - gegen die Einbindung des Volkes bei der Ortstafellösung. Aber wo, wenn nicht bei einer so wichtigen Frage, sollte man das Volk denn befragen? Und die SPÖ fordert zwar, den Proporz abzuschaffen. Wenn es sie aber selbst treffen würden, wie bei den Aufsichtsräten der Landesholding, da ist sie dann dagegen“, wundert sich Scheuch. Alles in allem bleibe der bittere Beigeschmack, dass es ÖVP und SPÖ nur um eine Scheindiskussion gehe. Daher sei die FPK auch gegen die rot-schwarzen Ideen Abschaffung des Proporzes und Verkleinerung der Landesregierung. „Der Wählerwille muss sich auch in der Zusammensetzung der Landesregierung widerspiegeln. Das geht aber nur, wenn alle mitarbeiten. Und die Entscheidungsgremien Landtag und Landesregierung sind in Kärnten im Verhältnis zu anderen Bundesländern absolut angemessen. Wer hier eine Verkleinerung fordert, erschwert vielen Täler und Gesellschaftsgruppen eine angemessene Vertretung“, so Scheuch ablehnend.

Landtagspräsident Johann A. Gallo (FPK) Wege einer Geschäftsordnungsmeldung zu berichten, dass sich der Ausschuss weder auf einen gemeinsamen Bericht einigen konnte, noch ein Bericht einer einzelnen Fraktion eine Mehrheit gefunden hatte. Die heute im Ausschuss wieder offenbar gewordenen vielen Gesichter des Rolf Holub haben einmal mehr der Öffentlichkeit dargelegt, dass er den Untersuchungsausschuss bis dato nicht im Griff hat und jene bestätigt, die den Ausschuss seit längerem als Farce bezeichnen. „Während wir als einzige Fraktion einen seriösen Bericht erarbeitet und rechtskonform vorgelegt haben, lieferten sich SPÖ und ÖVP über weite Strecken lediglich Scheingefechte mit Rolf Holub als Don Quichote“, sagte Landtagspräsident Johann A. Gallo.


6 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

LANDESPOLITIK

Erfolgreich: Gmünd setzt auf Kulturtourismus und Kunst LH Dörfler und LR Dobernig überreichten Ehrenzeichen an Kulturinitiatorin Erika Schuster – ORF-Matinee über Künstlerstadt. ORF-Redakteurin Helga Suppan hat gemeinsam mit ihrem Team eine Fernseh-Matinee über „Gmünd – Künstlerstadt in Kärntens Bergen“ gestaltet, die österreichweit ausgestrahlt wurde. Die Vorpräsentation erfolgte in der Lodronschen Reitschule in Gmünd und löste beim Publikum Begeisterung aus. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Kulturreferent Harald Dobernig sahen sich den Film an und gratulierten dem ORF-Team und allen Kulturverantwortlichen und „Motoren“ in Gmünd mit Erika Schuster, Chefin der Kulturinitiative Gmünd, an der Spitze. Dörfler und Dobernig überreichten ihr zur Anerkennung ihrer großen Leistungen um die Künstlerstadt Gmünd das Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Gmünd hat ein einzigartiges Image als Künstlerstadt erwoben. Im Vorjahr wurde es von der EUKommission mit dem Eden-Award als „European Destination of Excellence“ ausgezeichnet. Es sei einfach schön, mitzuerleben und zu sehen, was in Gmünd in den letzen Jahrzehnten alles passiert sei, sagte Dörfler und wies auf den Zusammenhang von Kultur, Natur und Mensch hin. Es sei ein Genuss, diesen Ort zu erleben und so vielen interessanten Menschen und Künstlern zu begegnen.

Kunst und Kultur haben zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beigetragen. Gmünd ist als ein ungemein vielseitiges Städtchen ein pulsierendes Kleinod geworden. Unter Federführung von Erika Schuster seien so viele Akzente gesetzt worden, unterstrich auch Landesrat Harald Dobernig. Bürgermeister Josef Jury und ORF-Stiftungsrat und Touristiker Siggi Neuschitzer drückten ebenfalls ihre große Freude über die positive Entwicklung Gmünds und seine zahlreichen Angebote aus, die den Kulturinteressierten, aber auch allen Gästen der Region und darüber hinaus zugutekommen. Erika Schuster dankte für die Anerkennung ihrer Arbeit und erklärte, dass die Stadt durch die vielen Angebote im Bereich der Bildenden Kunst gleich-

sam das ganze Jahr geöffnet sei. Gmünd sei eine Stadt mit so vielen Besonderheiten und künstlerischen Aktivitäten, ein Musterbeispiel für eine Stadtentwicklung durch kulturelles Engagement. Auch Filmgestalterin Helga Suppan dankte ihrem Team (Kamera: Gerhard Lapan, Ton: Siegfried Puck und Georg Ulbing, Schnitt: Klaus Wachschütz). Die 2.700-Einwohner-Stadt Gmünd in Kärnten setzt seit nunmehr 20 Jahren konsequent auf Kunst und Kultur. Die Stadt hat durch ihre beständige Kulturarbeit bewiesen, dass Stadtentwicklung durch kulturelles Engagement – sehr erfolgreich - möglich ist. In Gmünd befinden sich neben vielen Galerien und Werkstätten auch das Porsche-Museum, Pankratium, Schloss, zahlreiche gastliche und touristische Treffpunkte, u.v.m.

Kulturreferent Harald Dobernig und LH Gerhard Dörfler mit Gmünds Bürgermeister Josef Jury und ORF-Stiftungsrat Siggi Neuschitzer.

Sparpaket Zur aktuellen Diskussion über den Beitrag der Bundesländer zum Sparpaket der Bundesregierung erklärt Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig, dass es sicher kein Drüberfahren des Bundes geben könne. „Wir verwehren uns weiteren Einsparungen nicht, sondern sind gerüstet. Allerdings kann das nur in partnerschaftlichen Verhandlungen gelöst werden, ein Diktat wird von den Ländern sicher nicht akzeptiert“, betont Dobernig. Bisher habe es mit Kärnten keine Gespräche seitens des Bundes gegeben.


10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Land Kärnten schnürt Anti-Kälte-Sozialpaket Hilfe für Menschen in sozialer Notlage durch Heizungshärtefond. Für die unter der extremen Kälte leidenden sozial schwachen und bedürftigen Kärntnerinnen und Kärntner schnürt das Land Kärnten jetzt ein AntiKälte-Sozialpaket. Soziallandesrat Christian Ragger und Energieförder referent LHStv. Uwe Scheuch präsentierten heute die wichtigsten Eckpfeiler des Maßnahmenpakets. „Am Montag haben wir als Soforthilfe 50.000 Euro zu Verfügung gestellt. Diese wurden nun zu einem Heizungshärtefond auf 200.000 Euro aufgestockt. Ehepaaren stehen bis zu 100 Euro Beihilfe zu, Alleinstehende können bis zu 50 Euro Unterstützung anfordern. Voraussetzung ist ein völlig unbürokratischer Nachweis einer existenzbedrohenden Notlage. So sollten wir in diesem Bereich eine Entlastung sozial schwacher Menschen erreichen“, erklärte Ragger. Grundsätzlich könnten Haushalte mit zwei und mehr Personen bis zu einem Einkommen von maximal 1.200 Euro netto und Einpersonenhaushalte bis maximal 800 Euro netto diesen Zuschuss für die Heizkosten beantragen, wenn zum Beispiel die Stromversorgung nicht mehr gewährleistet wäre oder es keine Möglichkeit zur Bedeckung der erforderlichen Heizkosten gäbe, informierte Ragger. „Wir

werden uns jeden eingereichten Härtefall einzeln anschauen und dann unbürokratisch entscheiden. Hier gilt es, mit Augenmaß und mit Herz zu entscheiden“, so der Soziallandesrat. Der Heizungshärtefond solle die erste Aktion eines „Anti-Kälte Sozialpaket“ sein, kündigte Ragger an. „Wir geben pro Jahr insgesamt 31 Millionen Euro nur für die Sanierung bzw. Energieförderung aus. Hier gilt es künftig noch stärker zwei Schienen zu bedienen: Einerseits eine Reduktion des Energieverbrauches und andererseits leistbare Energiekosten. Das wird auch sicher Thema unseres Strompreisgipfels sein. Ein sozial verträglicher Stromtarif oder Gutschriften für einen Stromverbrauch von unter 2.000 KW wären ein geeigneter Ansatzpunkt“, stellte Ragger fest. E n e r g i e f ö r d e r r e fe r e n t Scheuch verwies auf die Tatsache, dass in Kärnten fast 20.000 Haushalte mit Strom heizen würden. „Durch beinahe jährliche Steigerungen der Energiekosten, durch den durchschnittlich pro Jahr um vier Prozent steigenden Stromverbrauch und durch die aktuelle Kältewelle sind viele Haushalte finanziell gleich dreifach unter Druck. Wir werden daher neben den punktuellen Soforthilfen auch verstärkt Maßnahmen für eine gesamtpolitische En-

ergietrendwende in die Wege leiten. Gerade Kärnten hat hier beste Voraussetzungen und eine Vorreiterstellung bei der alternativen Energiegewinnung“, so Scheuch. Aufgabe sei es, Anreize für eine Umstellung der Heizsysteme zu schaffen und langfristig wirksame Maßnahmen zu setzen, um die

Energie- und Heizkosten in den Griff zu bekommen und wieder für alle leistbar zu machen. I N F O: Betroffene Personen melden sich bei der Sozialabteilung des Landes Kärnten, Raimund Schnablegger, Tel: 050 536 14 6 45

Brennholzaktion des Landes wurde verlängert Kältebedingte Unterstützungsmaßnahmen für sozial schwache Menschen – Sonderaktion für Holzbriketts in allen Sozialmärkten. Die Kärntner Brennholzaktion, eine gemeinsame Initiative von Arbeitsmarktreferent LHStv. Uwe Scheuch, Sozialreferent LR Christian Ragger, pro mente kärnten und den Sozialmärkten wird aufgrund der aktuellen Kältewelle verlängert. „Die Kältewelle hat Kärnten fest im Griff, und gerade die sozial Schwachen leiden darunter. Diese Verlängerung der Aktion soll eine Hilfestellung für die Menschen in Kärnten sein. Unbürokratisch und treffsicher“, teilte LHStv. Uwe Scheuch mit. Zum Preis von 50 Euro für 2,1 Schüttraummeter Weichholz können Personen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen bis zu 800 Euro (Alleinstehende) oder bis

zu 1.200 Euro (Ehepaare/Familien) das ofenfertige Brennholz erwerben. Die Zustellung erfolgt gratis durch pro mente kärnten. Gleichzeitig wird auch eine einmalige Sonderaktion für Holzbriketts gestartet, um einen Preis von einem Euro erhält man jeweils ein 10 kg Paket Holzbriketts direkt in allen SOMA-Märkten in Kärnten (2 x in Klagenfurt (Kaufmanngasse 3 und Kanaltalerstraße 6), Wolfsberg (Burgergasse 2), Villach (Gerbergasse 5), St. Veit/Glan (Waagstraße 2), Spittal/Drau (Kirchgasse 4a) und kann diese mit nach Hause nehmen. Somit stehen zwei geförderte Heizmittel ab sofort zur Verfügung.


8 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

LANDESPOLITIK

„Aktion +1“ zur Stärkung des Kärntner Lehrlingsmarktes Lehrlingsreferent LHStv. Scheuch: Ausbildungsperspektiven für junge Menschen gerade in Krisenzeiten wichtig. Mit 1. Februar, startet in Kärnten die „Aktion +1“. Dabei wird die Aufnahme von zusätzlichen Lehrlingen in den Kärntner Betrieben mit 1.000 Euro pro Lehrling gefördert. Für Lehrlingsreferent LHStv. Uwe Scheuch ist dies gerade in Krisenzeiten ein wichtiges Zeichen. „Junge Leute brauchen jetzt mehr denn je Perspektiven für ihre Ausbildung. Mit der „Aktion +1“ stärken wir den Kärntner Lehrlingsmarkt

und steigern die Chance auf einen Lehrplatz. Denn unsere Kärntner Lehrlinge sichern die erfolgreiche Zukunft der heimischen Wirtschaft.“ Leider habe die Bundesregierung ja den erfolgreichen Blum-Bonus abgedreht, mit der „Aktion +1“ beweise Kärnten aber einmal mehr seine Vorreiterstellung im Bildungs- und Ausbildungsbereich, so Scheuch. Förderbar

ist

die

Auf-

nahme eines Lehrlings, dessen Lehrverträge zwischen dem 1.2 und dem 30.4. 2012 abgeschlossen wurde und der das 1. Ausbildungsjahr überschritten hat. Dies gilt allerdings nur, wenn die Lehrstelle über der durchschnittlichen Lehrstellenanzahl des Betriebes innerhalb der letzten drei Jahre liegt. „Wir wollen über den aktuellen Bestand hinaus zusätzliche Lehrstellen fördern. Dafür steht ein

Nationalparkrat beschließt länderübergreifende Kooperationen! LHStv. Uwe Scheuch: Neue Perspektiven für den Nationalpark Hohe Tauern. Der mit 185.000 ha größte Nationalpark des Alpenraumes und ganz Mitteleuropas erstreckt sich über drei Österreichische Bundesländer. 44.000 ha liegen in Kärnten, 61.000 ha in Tirol und 80.000 ha in Salzburg. Zum Vergleich: die anderen fünf Nationalparks in Österreich sind 1.500 bis 20.000 ha groß. „Diese enorme Größe ist ökologisch gesehen eine optimale Basis für einen effektiven Schutz, stellt das Schutzgebietsmanagement aber sowohl ökonomisch als auch organisatorisch vor oft schwierige Herausforderungen“, so die Salzburger Nationalpark Landesrätin Tina Widmann. Kärntens Nationalparkreferent Uwe Scheuch, der 2010 und 2011 den Ratsvorsitz inne hatte, ist überzeugt, dass eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Parks nur über die politischen Grenzen hinaus sinnvoll

Kärntens Nationalparkreferent LHStv. Uwe Scheuch mit seiner Salzburger Kollegin LR Tina Widmann. betrieben werden kann, „Wir müssen uns im Nationalparkrat das Grundverständnis für eine länderübergreifende Zusammenarbeit bewahren!“, so LHStv. Uwe Scheuch.

Budget von 100.000 Euro zu Verfügung. Je eher also ein zusätzlicher Lehrling aufgenommen wird und die Förderunterlagen eingereicht werden, desto größer ist die Chance auf eine Förderung“, erklärt der Lehrlingsreferent. Nähere Details zur „Aktion +1“, zu den Förderrichtlinien und die Einreichunterlagen findet man unter folgender InternetAdresse: www.ktn.gv.at/ arbeitnehmerfoerderung

Hilfe bei Schäden durch Beutegreifer Seit dem Jahr 1971 besteht seitens der Kärntner Jägerschaft eine Versicherung für Schäden durch den Bären, Wolf und Luchs an Haustieren. Nach der Diskussion um die Schäden, die durch diese Versicherung nicht gedekkt sind, entwickelte Naturschutz- und Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch gemeinsam mit der Kärntner Jägerschaft im Vorjahr ein neues, österreichweit einzigartiges Entschädigungsmodell, mit welchem nun in Kärnten auch der Fehlbetrag zwischen „Fleischwert“ und „Zuchtwert“ sowie der Wert vermisster Schafe und Ziegen abgegolten werden. Im Jahr 2011 gab es 100 gerissene Schafe, wobei die Schäden von Versicherung und Artenschutzfonds abgegolten wurden.


REGIONALES

Familienskitag auf der Hochrindl war wieder voller Erfolg! Hunderte Menschen kamen am Sonntag auf das Hochrindl, um gemeinsam mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie den Landesräten Harald Dobernig und Achill Rumpold den Familienskitag mit seinem bunten Programm zu genießen. Alt und Jung und auch viele Gäste aus anderen Bundesländern erfreuten sich am Familienskitag und dem herrlichen Hochrindl, sagte Initiator Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Die klirrende Kälte hatte das gemeinsame Erlebnis und die tolle Stimmung aller Teilnehmer überhaupt nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil. Abfahrtsolympiasieger Fritz Strobl stand im Mittelpunkt des Geschehens, dessen Autogramme waren auch heiß begehrt. Vor ziemlich genau zehn Jahren wurde der Kärntner aus Gerlamoos Abfahrtsolympiasieger in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah. Dafür erhielt er unter der Regie von Landeshauptmann Gerhard Dörfler einen besonderen Applaus aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Familienskitag. Der Landeshauptmann dankte allen Beteiligten und Mitverantwortlichen für den gelungenen Skitag, von den Liftbetreibern über Skistar Fritz Strobl, Jufa-Vorstand Gerhard Wendl, Tourismusverband, Bürgermeister Siegfried Unterweger (Gemeinde Albeck) bis hin zu Medienpartnern und Sponsoren, darunter Salomon, Kärntnermilch, Sport Eybl, Kärnten Sport und die Jufa-Gästehäuser. Beim neuen, jüngst fertig gestellten Jufa-Gästehaus Nockberge gab es einen Tag der offenen Tür. Wertvolle Sachpreise wurden verlost.

10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 9

„Volles Haus“ gab es kürzlich anlässlich eines Vortragsabends zugunsten von Familien und Pädagogen in der Neuen Mittelschule – Hauptschule Althofen durchgeführt von Bildungsstadträtin Wilma Warmuth und Direktorin OSR Ingrid Zemrosser. Nach einem stilvollen Empfang von Schülerinnen der 3. und 4. Klassen mit einem „Multi-Vitamin-Cocktail“ erhielten die rund 200 Zuhörer praktikable Denkanstöße vom Psychotherapeuten Dr. Arnold Mettnitzer. Unter den Besuchern wurden gesichtet: Dechant Johannes Biedermann, Bgm. Manfred Mitterdorfer, FFBezirkskommandant Ing. Egon Kaiser, KulturKoordinator Rüdiger Nagy, Frauenärztin Dr. Maria Lipp-Steindorfer, Direktorin Ulrike Pirolt (Deutsch Ordensspital), Gastronomin Ingrid Bachler, sowie zahlreiche Lehrer und Elternvertreter.

Kürzlich fand im Arcotel Wimberger der traditionelle Kärntner Ball in Wien statt. Für viele „WienkärntnerInnen“ ein Muss, aber auch hunderte Kärntner fuhren in die Landeshauptstadt um das Tanzbein zu schwingen. Der vom Kärntner Verein Edelweiß unter Obmann Manfred Moritsch veranstaltete Kärntner Ball stand heuer unter dem besonderen Ehrenschutz der Gemeinde Maria Wörth mit ihrem Bürgermeister Adolf Stark. NRAbg. Martin Strutz bedankte sich in Stellvertretung von LH Gerhard Dörfler für die Großzügigkeit der Gemeinde Maria Wörth, die einen Urlaub in der Wörtherseegemeinde zur Verfügung stellte.


10 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

REGIONALES

HE-LEI in Spittal! LHStv. Uwe Scheuch besuchte vor kurzem die Faschingssitzung in Spittal bei der er auch auf sein „Double“ David traf. Uwe Scheuch zeigte sich vom Auftritt des jungen Faschingsnarrens begeistert. Die Sitzungen der Spittaler Faschingsgilde zählen zu den beliebtesten dieser Art in Kärnten. Alljährlich nehmen sich die Narren kein Blatt vor den Mund und zerzausen vor allem die Politiker mehr als kräftig. Trotzdem nehmen es diese stets mit Humor. Schließlich ist es in Kärnten eine Ehre, einmal in Jahr von den Faschingsnarren „verrissen“ zu werden.

Der HSV Klagenfurt, Sektion Fußball, veranstaltete auch heuer wieder das große Eisstockturnier in Grafenstein mit rund 30 Moarschaften. LAbg. Peter Zwanziger gewann heuer mit seinem Team den 1. Platz und erhielt tolle Sachpreise. „Ich darf der Siegermannschaft herzlich gratulieren. Es freut mich besonders, dass eine freiheitliche Mannschaft den ersten Platz erzielt hat“, so Landesrat Harald Dobernig bei der Siegerehrung. Am Bild: v.L.n.R.: LAbg Peter Zwanziger, Sektionschef Johny Höfferer, LR Harald Dobernig, Hans-Jörg Jegg, Albert Di Bernardo.

Kürzlich feierte Franz Poglitsch aus Fürnitz seinen 85. Geburtstag. Der rührige Jubilar war mehr als zwei Jahrzehnte Direktor der Volksschule Finkenstein. Er ist bis heute aktiver, begeisterter Sänger und vielen als Solist in mehreren Chören in bester Erinnerung. LAbg. Ing. Helmut Haas stellte sich als Gratulant ein und wünschte Franz Poglitsch weiterhin viel Gesundheit. Auf dem Bild der Jubilar mit LAbg. Ing. Haas, Gattin Herta und Sohn Hannes (von rechts).

Bereits zum dritten Mal luden die Freiheitlichen in Wölfnitz mit Obmann LAbg. Peter Zwanziger zum Kegelturnier ins GH Ogertschnig nach Wölfnitz. Das Kegelturnier stand ganz im Gedenken an Hubert Jessenitschnig, der im Jänner verstorben ist. Er war jahrzehntelang ein verdientes Mitglied der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft. LR Harald Dobernig bedankte sich bei Peter Zwanziger und seinem Team für die vielen Aktionen und Veranstaltungen in den vergangenen Jahren. Beim Kegeln stand natürlich neben dem sportlichen Ehrgeiz auch die Fröhlichkeit im Vordergrund. Im Traditionsgasthaus Ogertschnig wurde dem Vernehmen nach noch ausgiebig gefeiert.

www.freiheitliche-ktn.at


REGIONALES

Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch besuchte den traditionellen Jägerball in der Wiener Hofburg. Auch die 91. Auflage der Veranstaltung war ein voller Erfolg bei der sich unzählige Waidmänner und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Society die Ehre gaben. Der Jägerball, den auch die Kärntner Jägerschaft mehrfach erfolgreich und unvergessen ausgerichtet hat, zählt zu den schönsten Bällen in der Bundeshauptstadt. Heuer richteten die burgenländischen Jäger den Ball mit viel Folklore aus und begeisterten damit ein buntes und fachkundiges Publikum.

Der Bezirk Feldkirchen zählt in Bezug auf Betten in Pflegeheimen zu den bestversorgten in Kärnten. „Ab nun gibt es noch einen Qualitätsschub“, erklärte Sozialreferent LR Christian bei einer Pressekonferenz. Dabei wurde der Umbau des Pflegeheimes „Am Lindl“ durch den Sozialhilfeverband vorgestellt. Die 85 Betten werden durch eine 2,5 Millionen Euro teure Investition auf den modernsten Standard gebracht. Das Land unterstützt dieses Vorhaben mit einem zinsbegünstigten Darlehen von 1,5 Millionen Euro. Ragger bedankte sich für diese Initiative bei der Obfrau des SHV Feldkirchen Marialuise Mittermüller und bei der Obfrau der Hospizbewegung in Feldkirchen, Helga Vesecky.

10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 11

Die Gemeinde Techelsberg und Pfarre St. Martin am Techelsberg erlebten kürzlich einen besonderen Festtag. Diözesanbischof Alois Schwarz kam, um die renovierte Pfarrkirche zu segnen. Auch der Pfarrhof und die Kaplanei sind renoviert worden. Bischof Schwarz und Landeshauptmann Gerhard Dörfler, begleitet von Gattin Margreth, wurden vor dem Gemeindeamt herzlich empfangen. Der ganze Ort war auf den Beinen, mit dabei auch Kindergartenkinder, Volksschüler, Musiker, Jagdhornbläser, Kirchensänger, Feuerwehr und Brauchtumsgruppe. Seitens der Volksschule, des Kindergartens sowie Bgm. Johann Koban, Pfarrgemeindeobfrau Hildegard Tschuitz und Dechant Josef Scharf aus Moosburg brachten ihre Freude über das heutige Fest zum Ausdruck. Besonders dankbar zeigte man sich auch über den neuen Pfarrer Alexander Miklau, der seit über einem Jahr in Techelsberg tätig ist. Er löste Maximilian Miklautsch ab, der hier über 45 Jahre tätig war.

Bussi, Bussi Lei Lei in Kötschach: LHStv. Uwe Scheuch besuchte mit Gattin Jutta die Faschingssitzung der Faschingsgilde Kötschach-Mauthen. Mit im Bild: Walter Schneeweiss, der persönliche Referent des LH-Stellvertreters.


12 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

Reformen Die Medien sind voller Lob für die Steirischen Reformbemühungen im Verwaltungsbereich. Immer wieder wird versucht, uns Kärntnern die Steiermark als Vorbild zu verkaufen. Das ist aber nicht ganz richtig. Denn einerseits haben die Freiheitlichen im letzten Jahr eine umfangreiche Ver waltungsreform bereits durchgeführt (während die Steirer und Restösterreich erst darüber diskutiert) und andererseits hat die Steiermark zum Beispiel bei der Anzahl der Gemeinden absolut gesehen (4 Mal so viele) und auch relativ zur Einwohnerzahl (2 x so viele) noch großen Aufholbedarf gegenüber Kärnten. Das Freiheitliche Regier ungsteam rund um Uwe Scheuch hat seine Hausaufgaben schon längst erledigt! Nicht die Steirer sollten daher uns Vorbild sein, sondern wir den Steirern. Michael Brandauer Eberndorf

Jetzt die KN abonnieren: Tel.: 0463 51 15 15-0 Moralapostel Still und leise, wurde offensichtlich bereits

LESERBRIEFE

Gürtel enger schnallen Mit Steuergeld sollte generell nicht locker umgegangen werden, erst recht nicht in Sparzeiten. Daher unterstütze ich es, dass auch die Förderung für den Carinthischen Sommer gekürzt wird. Nur Intendant Schlee will das nicht einsehen und hat Landesrat Dobernig des-

halb massiv kritisiert. Ich halte das für anmaßend, nachdem Schlee selbst eine fürstliche Gage kassiert. Wenn alle den Gürtel enger schnallen müssen, sollte das auch für Herrn Schlee gelten. Maurer Marietta Ferndorf

Besseres Programm Während andere Kulturinitiativen längst Kürzungen hinnehmen mussten, hat es für den Carinthischen Sommer in den vergangenen Jahren ständig Erhöhungen bei der Förderung gegeben. Und das trotz ständig sinkender Besucherzahlen. Da verstehe ich es, dass viele kleine Kulturinitiativen neidisch auf den Carinthischen Sommer

hinschauen. Besonders frech ist es, wenn Intendant Schlee jetzt zu wenig Förderung durch das Land Kärnten beklagt. Er sollte sich lieber um ein besseres Programm kümmern, denn mehr Zuschauer würden ihm auch wieder mehr Einnahmen bescheren. Alexander Wallner Villach

Gewalt von links! Ich kann mich nur wundern: Hunderttausende Euro kostet der Polizeieinsatz in Wien, weil linke Chaoten gegen einen Ball in der Hofburg protestieren. Es werden Brandsätze gezündet, Sprengstoff gefunden und ganz nebenbei auch Ballbesucher körperlich attackiert – so auch der Obmann der FPÖ Kärnten, Christian Leyroutz. Aber davon steht nichts in den Zeitungen.

Ende Jänner dem SPÖAbgeordneten Strauss wegen Alkoholisierung der Führerschein abge-

Stattdessen diskutiert man über einen Halbsatz, den ein Reporter aus dem Zusammenhang eines Privatgesprächs von HC Strache herausgerissen hat, und verdreht ihn so lange, bis die Aussage dann als Ablenkung von all der unglaublichen linken Gewalt auf der Straße herhalten muss. Christoph Staudacher Spittal

nommen. Wo blieben die roten Moralapostel?

Kaisers Protest Die SPÖ-Spitzen Kaiser und Rohr wollen von den Freiheitlichen eine Entschuldigung für den Burschenschafter-Ball in Wien. Leben die in einer verkehrten Welt? Schließlich haben SPÖ-Organisationen Demonstrationen mit organisiert, wo Menschen verletzt, Hetzparolen gegen unbescholtene Ballbesucher geschrien, Bespuckungen und sogar körperliche Gewalt ausgeübt wurde. Gehören denn Gewalt und Straßenkampf wieder zum Mittel sozialdemokratischer Parteiarbeit? Ich hoffe nicht! Ewald Mödritscher Weitensfeld

Linke Gewalt Politische Auseinandersetzungen sind kein Honigschlecken. Das ist klar. Wenn aber linke Demonstrationen in Straßenschlachten und zu Verletzten führt, wenn SPÖ-Organisationen zu Veranstaltungen unter dem Titel „Burschis auffressen“ aufrufen und wenn Hetzparolen wie „Erschießts die Nazis“ geschrien werden, dann hört sich der Spaß auf – egal, ob es gegen Freiheitliche geht oder gegen wen auch immer. Ich verstehe überhaupt nicht, wieso Politiker von Rot und Grün hier nicht mehr auf ihre Anhänger, die ja zum Gutteil an diesen Demos teilnehmen, beruhigend einwirken!

I. Katzenberger, per mail Paula Huber, Spittal

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Pinguin Splash - Neue Video Slot auf win2day Wo sich Pinguin und Eisbär freundlich grüßen in2day.at definiert mit seiner neuen Video Slot „Pinguin Splash“ die Fauna neu: Ab sofort treffen Pinguine und Eisbären aufeinander, und das in friedlicher Weise. Das Spiel rund um Eisberg und Polarmeer ermöglicht Gewinne bis zu 20.000,- Euro und bietet jede Menge Features, wie Wild Symbol, Freispiele und Gamble-Chance.

w

Zumindest in der virtuellen Welt ist es spätestens seit Anfang Februar ein Märchen, dass sich Pinguin und Eisbär nicht über den Weg laufen können. Was real nicht gehen kann, weil der eine nur auf der süd-

lichen Hemisphäre zu Hause ist, während der sich andere ausschließlich in arktischen Bereich der Nordhalbkugel tummelt, schafft die neue Slotmachine auf win2day locker. Pinguin Splash ist bereits das 21. Slotgame auf win2 day, der gemeinsamen Spieleplattform von Casinos Austria und der Österreichischen Lotterien. Fünf Walzen mit je elf Symbolen bieten Gewinnmöglichkeiten auf bis zu 25 Linien. Pro Linie kann man bis zu 20.000,- Euro gewinnen. Der Fisch kann als Wild Symbol Kombinationen von Symbolen auf einer Gewinnlinie zu Gewinn-

kombinationen ergänzen. Der Pinguin ist das Freispiel-Symbol, bis zu 25 Freispiele können gewonnen werden. Mit der Gamble Chance kann ein Gewinn – auch mehrfach – verdop-

pelt werden. Schließlich kann mit Pinguin Splash auc der €€€Jackpot, die Verknüpfung aller Slots auf win2day zu einem gemeinsamen Jackpot, geknackt werden.

Ziehung vom Mi., 01. 02. 2012

VO R S C H AU

Fotowettbewerb für Hund und Katz´ Das Rubbellos „Glückstiere“ sucht die süßesten Haustiere zum Aufrubbeln. Schon bald sind die süßesten Hunde und Katzen Österreichs Motiv auf dem Rubbellos „Glückstiere“, das im Herbst erhältlich sein wird, abgebildet. Um das süßeste Haustier zu finden, gibt es bis 4. März 2012 einen Rubbellos Tierfoto-Wettbewerb mit Publikumsvoting. Die Teilnehmer können bis 24. Februar 2012 entweder ein Foto von Ihrem Haustier auf www.rubbellos. at hochladen oder das Foto

mit der Teilnahmekarte, die in den meisten Annahmestellen erhältlich ist, per Post an Österreichische Lotterien, Rennweg 44, 1038 Wien, Kennwort „GLÜCKSTIERE“ senden. Durch das Publikumsvoting auf der Homepage rubbellos.at werden aus allen teilnehmenden Fotos die 10 beliebtesten Hunde und 10 beliebtesten Katzen des Wettbewerbs gewählt. Daraus ermittelt eine Jury jeweils 5 Hunde-Gewinner und 5 Katzen-Gewinner. Diese 5 Hunde und 5 Katzen werden mit Ihren Besitzern zu einem professionellen Fo to shooting eingeladen. Pro ausgewähltem Tier wird ein Foto auf dem Rubbellos GLÜCKSTIERE abgebildet.

53189 Ziehung vom Do., 02. 02. 2012

63046 Ziehung vom Fr., 03. 02. 2012

16130 Ziehung vom Sa., 04. 02. 2012

83083 Ziehung vom Mo., 06. 02. 2012

95412 Ziehung vom Di., 07. 02. 2012

33494

6. Runde 2012 1: SC Wr. Neustadt– Rapid Wien 2: Austria Wien– SV Ried 3: Wacker Innsbruck– RB Salzburg 4: Sturm Graz– SV Mattersburg 5: FC Admira– SV Kapfenberg 6: Mönchengladbach– Schalke 04 X 7: B. Dortmund– B. Leverkusen 8: FSV Mainz 05– Hannover 96 9: Werder Bremen– TSG Hoffenheim 10: VfB Stuttgart– Hertha BSC 11: FC Augsburg– 1. FC Nürnberg 12: 1. FC Köln– Hamburger SV Spiel 1-4 TOTO-Torwette

2

X

1

1

2

X

1

1

1

1

2

1

1

1

1

X

1

X

1

1

2

X

2

X


14 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

WIRTSCHAFT

Firma Toni Kluge: Neu entwickelter Feinstaubsauger sorgt für bessere Luft Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte vergangene Woche die Firma Karosseriebau und Lackierung Toni Kluge in Spittal und war von den neuen und innovativen Ideen sichtlich begeistert. Das Unternehmen wurde im Jahr 1993 von Toni Kluge gegründet und beschäftigt seitdem 16 Mitarbeiter. Die Firma Toni Kluge in Spittal stellte Landeshauptmann Gerhard Dörfler eine ganz besondere Erfindung vor, nämlich einen Feinstaubsauger. „GreenBox Particulate Terminator“ nennt sich das Gerät, das Walter Marke erfunden hat und das nun unter Projektleitung von Anton „Toni“ Kluge von der eigens gegründeten „BetterAir GesmbH“ entwickelt wird. Wissenschaftliche Unterstützung bekommen sie dabei von der TU Graz, ein Prototyp des Fein-

staubsaugers ist auf einem Bus der Stadtwerke Graz montiert. Dörfler zeigte sich sehr interessiert an dieser Umwelttechnologie, die in Feinstaubgebieten für bessere Luft sorgen soll. Die GreenBox kann man laut ihren Entwicklern auf die Dächer von Bussen, Taxis, Servicefahrzeu-

gen, usw. montieren. Sie saugt dann die Umgebungsluft ein, leitet sie durch ein spezielles Filtersystem und reinigt sie zu einem großen Teil vom gesundheitsgefährdenden Feinstaub. 8.000 Kubikmeter Luft soll das System pro Stunde schaffen und 80 Prozent des Feinstaubs herausfiltern – sogar bis zur Größe PM2, die kleinsten, lungengängigen Partikeln entspricht. Weitere Infos unter: www.tonikluge.at

K U R Z NO T I E RT Ihr Karosseriebau- & Lackiertiger Unfall, Parkschaden, Kratzer oder Delle. Das kann doch jedem einmal passieren! Wir bringen Ihr Auto wieder in Ordnung. Sie werden freundlich empfangen, kompetent beraten und die Reparatur erfolgt schnell und professionell.

Unsere Hotline: 0664/1834310

Bürosysteme Petric: Partner der Redoute 2012 evue, Revue, Revue!“ - so lautet das Motto der Redoute 2012, der Ballnacht des Jahres. Um dieses traumhafte Event jedes Jahr wiederholen zu können, werden alljährlich Partner in der Wirtschaftswelt gesucht. Im Jahr 2012, darf sich das Ballkomitee der Redoute, herzlich bei der Firma Bürosysteme Petric Kärnten GmbH bedanken.

„R

Die Firma Bürosysteme Petric GmbH wurde von Stefan Petric im Jahr 2006

mit nur zwei Mitarbeitern gegründet. Heute ist Bürosysteme Petric flächenmäßig die größte Konzession von Xerox in Österreich, die den Vertrieb von Xerox-Produkten sowohl in der Steiermark als auch in Kärnten, Osttirol und dem südlichen Burgenland übernommen hat. Mittlerweile umfasst das Unternehmen insgesamt 15 Mitarbeiter und seit zwei Jahren eine Tochterfirma die Bürosysteme Petric Kärnten

GmbH. Bürosysteme Petric gehört zum exklusiven Pool der PremierPartner von Xerox. Für Kunden bedeutet dies, dass ein hochqualifiziertes Team von zertifizierten Mitarbeitern, ein 24 Stunden-Support sowie einen Schauraum in Seiersberg, Klagenfurt und Wien zur Verfügung stehen. Desweiteren ist Bürosysteme Petric ein exklusiver Partner für neueste Technologien im Office- und Produktionsbereich, und steht den Kunden im Dienstleistungsbereich für jedmögliche IT-Lösung mit entsprechender Betreuung zur Seite. Der Anspruch des Unternehmens ist glasklar: „Wir wollen die kontinuierliche Aufbauarbeit mit Entschlossenheit auch in Zukunft weiter betreiben, um unsere Kunden die bestmögliche technische Unterstützung bieten zu können“, so der Firmengründer Stefan Petric.


10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Hasslacher Norica Timber: Holz ist unser Leben Oberkärntens Betriebe sind außerordentlich innovativ und setzen mutig neue Ideen um. Davon konnte sich kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler überzeugen. Er schaute bei Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg vorbei. Die Firma Hasslacher Norica Timber stellte Dörfler die umfangreiche Produktpalette vor. Man verwies auf die hohe Rentabilität des Unternehmens, das durch ein klares Konzept und innovative Produkte weiter wachsen soll. „Unser Eigentümer ist ein Visionär, die ganze Familie steht hinter den Betrieb“, nannte Geschäftsführer Dieter Kainz das Erfolgsrezept. Er empfing den Landeshauptmann gemeinsam mit Seniorchef Herbert Kulterer und dessen Sohn Stefan Kulterer sowie Technikund Energie-Geschäftsführer Peter Fercher und Finanz-Geschäf tsführer Franz Meließnig. Der Landeshauptmann hatte bei der vorjährigen 110-JahrFeier den Wunsch geäußert, das Unternehmen näher zu besichtigen. „Ich wurde ja in einem Sägewerk geboren und bin, wie ihr wisst, sehr mit Holz verbunden“, sagte er.

trägt auch zum Wohlstand der Region bei.

Jahren wurde das Unternehmen von Jakob Hasslacher, dem Urgroßvater des heutigen Eigentümers Christoph Kulterer, gegründet.

Leben mit Holz Der Umgang mit Holz ist die Basis des wirtschaftlichen Handelns der Firma Hasslacher Norica Timber. Holz ist ein hochwertiges Material. Holz ist auch zukünftig ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff und spielt auch weiterhin eine sehr bedeutende Rolle.

haltige Nutzung des wertvollen Werkstoffes Holz, um dessen Existenz für nachfolgende Generationen zu sichern.

Erfolg sichert die Existenz! Wirtschaftlicher Erfolg garantiert das langfristige Bestehen des Unternehmens und der Arbeitsplätze. Ausreichende Rentabilität sichert das Wachstum und

Hasslacher setzt auf drei Geschäftsfelder, nämlich die Produktion von Holzwerkstoffen, das Anbieten von Systemlösungen im Holzbau und auf die Produktion erneuerbarer Energie. Mit der Übernahme der „Ökohaus Systembau“ in Stall im Mölltal und der „Buchacher Holzleimbau“ in Hermagor verfügt die Gruppe über sieben Standorte in Österreich, Russland und Slowenien. Rund 900 Mitarbeiter sind bei Hasslacher beschäftigt. Peter Fercher berichtete dem Landeshauptmann von einer geplanten Lehrwerkstätte in Sachsenburg für 25 bis 30 Lehrlinge. Dörfler lobte dieses Vorhaben als wichtigen Impuls für die Region. Infos unter: www.hasslacher.at

Familienunternehmen mit Tradition! Eine gesunde Umwelt ist wichtig! Die HASSLACHER Unternehmensgruppe hat ihren Ursprung im bäuerlichen Familienunternehmen mit traditionellen Werten und enger Verbundenheit zur Region. Vor mehr als 100

Der schonende und verantwortungsvolle Umgang mit der Natur ist für das Traditionsunternehmen selbstverständlich. Sie legen großen Wert auf nach-

H A S S L AC H E R NO R I C A T I M B E R Ihr starker Partner in Sachen Holz: Wir liefern Schnittholz, Hobelware und Leimholz sowie Pellets, Plattenwerkstoffe, Holzbausysteme und Paletten für den Weltmarkt. Für unsere Produkte garantieren wir höchste Qualitätsstandards. Vom Rundholzeinkauf bis zur Auslieferung bleibt jedes Hasslacher Produkt in unseren Händen. Das erstklassige Rohmaterial und die lückenlose Qualitätssicherung beim Verarbeitungsprozess machen den Unterschied. Die Wege dabei sind kurz, das Kontrollnetz engmaschig. Exzellent ausgebildete Teams arbeiten Hand in Hand – für unsere Kunden, für unsere Zukunft. Holz ist unser Leben! – Für unsere Mitarbeiter, für unsere Region und für zukünftige Generationen.


16 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

REISE

Koh Samui – Abenteuer und Luxus Thailands beliebteste Badeinsel n den 1970er Jahren haben Rucksacktouristen die romantische thailändische Tropeninsel mit ihren Traumstränden bevölkert. Heute ist der ehemalige „Geheimtip“ eine der beliebtesten asiatischen Destinationen für wärmesuchende Europäer, die dem Winter entfliehen wollen. Die 247 Quadratkilometer große, 14 Kilometer breite und 20 Kilometer lange Insel ist die drittgrößte des Königreiches. Auf dieser kleinen Fläche findet man viel Natur, Kokospalmen, versteckte Tempel, aber auch aufregendes Nachtleben und Luxus. Im Laufe der Jahre ist nicht nur die Zahl der Besucher dramatisch gestiegen, es haben sich auch viele der berühmten internationalen Hotelketten an den attraktivsten Abschnitten der Küste mit Luxusanlagen niedergelassen.

I

Erst vor wenigen Wochen hat Hilton Worldwide an der Südwestspitze der Insel das extravagante Villenresort „Conrad Koh Samui“ (www.conradkohsamui. com) eröffnet. Als architek-

tonisches Wagnis und durch die hohe Qualität in jeder Hinsicht, die die Anlage bietet, setzt sie im thailändischen Tourismus neue Standards. Achtzig freistehende Villen mit privaten Pools und Sonnenterrassen liegen mitten in einem gebirgigen Park mit unzähligen tropischen Pflanzen und spektakulären Klippenlandschaften. Alle Villen, im thailändischen Baustil gestaltet sind, bieten den Gästen einen uneingeschränkten

Blick auf die unvergleichlichen Sonnenuntergänge dieser Küste. Der thailändische Lebensstil eignet sich gut zur Verfeinerung westlicher Innovationen. Im Conrad Samui ist diese Symbiose besonders gut gelungen. In den drei Restaurants des Resorts regieren zwei europäische Spitzenköche, ein Belgier und ein Spanier, die ihre Karriere in den feinsten Restaurants von London, Paris, Spanien und

Kalifornien gemacht haben. Moderne Kreationen der thailändischen und panasiatischen Küche werden mit interessanten Zutaten aus allen Kontinenten kombiniert. Der Weinkeller ist ebenso international wie das Managenment. Eine der wichtigsten Positionen in dem Resort nimmt der dreißigjährige Österreicher Roman Nieschlag, als Food and Beverage Manager, ein. Er hat dafür gesorgt, dass auch eine ganze Reihen exquisiter österrei-


10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 17

REISE

chischer Weine in dem reichhaltigen Angebot zu finden sind. Im „Aussichtsspa“ werden die neuesten Therapien und ganzheitliche Behandlungsmethoden angeboten. Koh Samui ist eine Ferieninsel, die es ermöglicht total auszusteigen und wie im Conrad zu relaxen und in „splendid isolation“ zu entspannen. Die kleine Insel, auf der man im Taxi oder Mietwagen sehr rasch von einer Seite zur anderen gelangt, bietet aber auch fast alles was ein sportliches Herz begehrt. Zu den beliebten Aktivitäten gehören Elefantenritte durch den Dschungel. An den Stränden werden Kayaks und Windsurfer vermietet. Jeder Strand hat seine eigene Tauchschule. Bei Chawang, Sei Reggaie, kann man 50 Meter Bun-

gee-Sprünge, Tandemsprünge und sogar „Submersion Jumps“ über einem kleinen See wagen. Bei letzteren taucht man in den See ein. Im „Samui Institute of Thai Culinary Arts“ (www.sitca. net) werden Kurse zum Erlernen der thailändischen Küche angeboten.

Diese Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit. Chaweng und Lamai sind die Zentren des Nachtlebens. Am wildesten geht es im „Sweet Soul-Cafe“, Soi Green Mango, zu. In der „Sounds Bar“ in Soi Green Mango, dem einzigen Club mit einem eigenen Pool, lassen sich die Tänzerin-

nen gerne zu exhibitionistischen show-offs hinreissen. Die Kokospalme gehört zum Markenzeichen von Koh Samui wie Sonne, Sand und Meer. Keine andere Gegend ist so dicht mit Kokospalmen bewaldet. Für die Einwohner ist der „Baum des Lebens“ wegen seiner vielfachen Ver wendbarkeit mehr als ein Symbol. Die Millionen Kokospalmen gedeihen problemlos und tragen schon mit fünf Jahren 180 Kokosnüsse. Die Bäume können bis zu hundert Jahre alt werden. Jährlich werden allerdings bis zu 150 Menschen durch fallende Kokosnüsse getötet. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass eine vier Kilo schwere Nuss beim Fall aus 25 Meter Höhe fast 80 km/h erreichen. KML


18 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

FASCHING / KULTUR

Narren regieren in Spittal/Drau Auch heuer zeigt sich der Fasching in Spittal von seiner lustigsten Seite. Geboten wird bei den Faschingssitzungen ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm. Die Spittaler Faschingssitzungen zählen zu einen der besten in Oberkärnten. Besonders hübsche Gardemädchen zeigten Beine und schöne Tänze, es war eine echte Augenweide. Gildenkanzler Köck, besser als der Suntinger bekannt, war heuer leider nicht so

stark präsent, wie sonst gewohnt. Er konnte diesmal das Publikum nicht in der gewohnten Weise zum Lachen bringen. Einige besonders starke Faschingsnummern waren: „Ladys night“, die Darbietung von „Schlacht der Geschlechter“, „Dance on the floor“, “Piccolo Talk” und “Bay Watch an der Lieser”. Aber auch alle anderen Faschingsnummern waren gut und sehr unterhaltsam. Prinz Schalkus XLIV, An-

dreas Robinig und seine Lieblichkeit Prinzessin Sylivia X, Sylivia Müller regieren zurzeit in der Stadt Spittal/Drau.

Auch schwungvolle, musikalische Einlagen sorgten für tolle Stimmung des Publikums im vollbesetzten Stadt-Saal.

senART _ Kunst im Stadtsenat! Senats-Saal wird nun auch zum Kunst-Raum! Ab sofort wird der Stadtsenatssaal des Klagenfurter Rathauses neben seiner Hauptfunktion zur „senART-Zone“ für zeitgenössische heimische Kunst. Auf Initiative des Bürgermeisters und mit Unterstützung der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt, welche den neuen Kunstraum fachlich betreuen wird, stellte Bürgermeister Christian Scheider die Räumlichkeit für Kärntner Kunstschaffende und Nachwuchstalente zur Verfügung. Jeweils drei repräsentative Werke aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst werden in

dig bemüht, der heimischen Kunstszene mehr Plattform zu bieten. Im neuen „senARTroom“ im Rathaus wird eine erlesene Auswahl neuer heimischer Kunst zu sehen sein, was Lust auf mehr machen soll. Mit Richie Klammer starten wir mit einem Kulturpromoter der besonderen Art, auf den Klagenfurt stolz sein kann.“ zweimonatlich wechselnden Ausstellungen im Stadtsenatssaal ausgestellt und können auch käuflich erworben werden. „Wir möchten damit die Idee, der Kunst im Rathaus mehr Platz einzuräumen, weiter ausbauen und unsere Wertschätzung der heimischen Künstler bekräfti-

gen. Kunst und Politik bereichern sich gegenseitig und das soll hiermit unterstrichen werden. Ich freue mich auf Senatssitzungen im Inspirationsfeld qualitätsvoller Kunst“, so Bürgermeister Scheider. Manuela Tertschnig, Leiterin der Kulturabteilung Klagenfurt: „Wir sind stän-

Ausstellungsbeginn mit ausgewählten Arbeiten von Richard Klammer ab 7. Februar 2012. Die Exponate können zu den Öffnungszeiten des Rathauses nach vorheriger Anmeldung im Bürgermeisterbüro (0463/537-2201) besichtigt werden.


FASCHING

10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 19

Fasching in Treffen ist Spitze Dem Treffner Gildenkanzler Harald Jandl ist es gelungen, eine pointierte und lustige Faschingssitzung in Treffen zu präsentieren. Fesche Gardemädchen zeigten schöne Beine und flotte Tänze. Mit Marius Zernatto als “Praktikant“ im Schweizer Hotel, wie in weiteren Faschingsnummern, ist ein Talent und Jungstar im Kommen. Der „Gschaftlhuaba“ mit Bertram Mayrbrugger beklagte u.a, dass man in Treffen was erleben kann, wenn man was braucht. Auch die Gerlitzen erlebt einiges bei Bgm. Wuggenig wegen einem neuen Parkhaus in Annenheim… Eine gelungene Nummer ist auch: “Treffen sucht den Superstar“ mit M+M. Zernatto, B. Blues, E. Sonvilla, S. Stuhlpfarrer u. H. Maier. Flotte Mädels sorgten bei „Showdance“ für eine schwungvolle Faschingsnummer. Die Lachmuskeln wurden besonders bei, “wir werden nicht älter“ strapaziert. Eine unzufriedene Ehefrau, deren Mann bis ins hohe Alter alles für sie tat, leider ohne Erfolg… (T. Kofler, A. L. Knaller, H. Maier). „Baby, spiel mir das Lied vom Storch“ eine gelungene Darbietung, wie auch das „Bettgeflüster“ sorgten für Stimmung. Im „Hofballett“ tanzte sogar Gildenkanzler Jandl mit. Eine Choreographie von Angelika Madritsch. Ein tolles Tra la la - Faschingsprogramm mit Prinzessin Chistine und Prinz Erwin XXII. Für musikalische Stimmung sorgte die Band HITMIX.


20 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

WIRTSCHAFT

Stugeba und NCA auf Expansionskurs LH Dörfler besuchte Lavanttaler Erfolgsunternehmen – Stugeba und NCA sind Aushängeschilder – Eindrucksvolle Unternehmensleistungen der Familie Sturmer. Eine eindrucksvolle Unternehmensgeschichte bietet Stugeba. Stugeba ist ein überaus erfolgreiches Unternehmen in der Raummodul- und Containerbranche mit Sitz in Prebl/Bad St. Leonhard im Lavanttal. Landeshauptmann Gerhard Dörfler nahm kürzlich einen Besuch des Unternehmens vor und wurde vom Gründer Peter Sturmer sowie seinen beiden Söhnen Jürgen und Günther Sturmer und deren Mitarbeitern begrüßt. Peter Sturmer – er hatte mit dem Containerbau vor 35 Jahren begonnen - und seine beiden Söhne sind die Geschäftsführer der Stugeba-Gruppe. Der Landeshauptmann zeigte sich von der Gründergeschichte des Unternehmens, von Peter Sturmer, seiner Familie und den Mitarbeitern sowie der internationalen Ausrichtung und Erfolge sehr beeindruckt. „Ich bin sehr stolz auf euch“, sagte Dörf ler und lobte neben der Flexibilität und dem Innovationsgeist auch den familiären Zusammenhalt, den Teamgeist im gesamten Unternehmen und die soziale Einstellung der Familie Sturmer.

K U R Z NO T I E RT Stugeba beschäftigt an die 120 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf die Produktion von Raumzellen, also auf Gebäudeeinheiten, die im Werk vorgefertigt werden. Diese Gebäudeeinheiten, in Modulbauweise errichtet, finden sich in Wohn- und Bürogebäuden ebenso wie in Hotels, Tankstellen und auch in Krankenhäusern wieder. Stugeba kann auf viele Referenzbauten verweisen, wie etwa auf den Zubau im Landeskrankenhaus Wiener Neustadt, der in Raumzellenbauweise errichtet und im Vorjahr feierlich eröffnet wurde. Weitere Beispiel waren die Errichtung der Blutbank am Landesklinikum St. Pölten oder OP-Gebäude in Scheibbs.

Manche kennen nur den ersten, früheren Teil der Stugeba-Geschichte, den Bau der Container aller Art, die nach wie vor ein wichtiges Geschäftsfeld darstellen. Stugeba baut heute als General- oder Subunternehmer, von der Planung über die Behördenwege bis zu Fertigung, Transport, Montage und Ausfertigung erfolgt alles in Bestzeit. Höchste Kundenorientier ung, Zuverlässigkeit, Qualität und präzise Ausführung und dies unter Beachtung höchster Sicherheitsstandards sind für das Unternehmen kein Lippenbekenntnis, sondern tägliche Aufgabe und Herausforderung. Auch ständige Weiterentwicklung ist für die Unternehmerfamilie ein unverzichtbares Gebot.

Erfolgreiches Tochterunternehmen NCA Peter Sturmer ist auch Chef des Unternehmens NCA Container und Anlagenbaus in St. Paul. Dieses Tochterunternehmen ist in der Stahlbau-, Edelstahl- und Anlagenbaubranche

überaus erfolgreich. Gegründet wurde es 1991. Wie international und erfolgreich NCA unterwegs ist, zeigen Aufträge für imposante Werke, wie der Bau des Stahltragwerks für eine Multifunktionshalle in Baku/ Aserbaidschan. Bei dieser Baku Crystal Hall kommen 2.400 Tonnen Stahl zum Einsatz, Tragwerke mit enormen Spannweiten stellen hier besondere Anforderungen. Der 57. Eurovision Song Contest wird heuer im Land der Sieger von 2011, Aserbaidschan, stattfinden und soll aus der Baku Crystal Hall gesendet werden. Das Teppichmuseum und das Konzerthaus Mugam Evi in Baku sind weitere Highlights und beweisen die vielseitige Kompetenz des Lavanttaler Unternehmens, neben weiteren zahlreichen Aufträgen. U.a. war NCA auch beim Wörthersee-Stadion, beim Hubschauberlandeplatz am LKH Wolfsberg oder beim AVL-Gebäude in Graz aktiv beteiligt. Info: www.stugeba.at


FREIZEIT

10. Februar 2012 I KärntnerNachrichten 21

H2O Erlebnis-Therme Badespaß in den Semesterferien teirische Herzlichkeit, lachende Kinderaugen und lockere Urlaubsstimmung erwartet Gäste des H2O Freizeit-Hotels und der Erlebnis-Therme gleichermaßen. Ob Kurzurlaub oder Tages-Thermenausflug in den Semesterfieren - eine Vielzahl an

S

Wasser attrak tionen sorgt für unvergesslichen Badespaß und ungetrübtes Freizeit-Vergnügen. Kinder da ist was los! Tolles

und abwechslungsreiches Familien und Kinder-Animationsprogramm. Kinderschminken, Bobby Car Rennen, Thermenrally und Kinderdisco sind nur einige Punkte, die neben den beiden Rutschen zu den absoluten Highlights der Kids zählen.

10 % Rabatt, wenn Sie dieses Inserat mitbringen! Mobil Tel.Nr: 00 36 20 2803204


22 KärntnerNachrichten I 10. Februar 2012

WIRTSCHAFT

Kärntner Landeswappen an Firma Modre verliehen LR Dobernig hob Bedeutung des Steinbruchunternehmen für ganz Kärnten hervor.

Verleihung des Kärntner Landeswappens an Firma Modre durch LR Harald Dobernig Die Firma Modre Bergbau GmbH in Mittertrixen bekam vergangene Woche von Finanzlandesrat Harald Dobernig und Landtagspräsident Josef Lobnig die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappen überreicht. Geschäftsführer Volkmar Modre, der am 31. Dezember seinen 70. Geburtstag feierte und seine Ehefrau Erna Modre zeigten sich über die überraschende Ehrung sehr gerührt. Mit dabei waren

die Juniorchefs Christian Modre und Herwig Modre sowie Landtagsabgeordneter Gerald Grebenjak.

Erfolgreiches Familienunternehmen Dobernig hob die Bedeutung des Steinbruchunternehmen Modre für ganz Kärnten hervor. „Das Steinbruchunternehmen Modre ist ein erfolgreiches Familienunternehmen und wird seit über hundert Jah-

K U R Z NO T I E RT Unternehmensbereiche der Firma Modre sind die Schotter- und Splitterzeugung, die Sandgewinnung, der Steinabbau, die Veredelung von mineralischen Rohstoffen, Herstellung von Asphalt für den Straßenbau, Mineralische Spezialprodukte für Tief-, Kraftwerks- und Lawinenschutzbau, Recycling von Asphalt und Beton mit mobilen Aufbereitungsanlagen, der Abbruch von Altgebäuden, Produktion von Humus- und Erdprodukten, Herstellung von Spezialprodukten wie Marmor für Putzindustrie sowie Schmelzgestein für die Dämmindustrie.

ren am Standort Mittertrixen geführt. An insgesamt zehn Standorten in ganz Kärnten werden über 60 Mitarbeiter beschäftigt. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sichert Modre damit wichtige Arbeitsplätze für Kärnten“, betonte der Finanzreferent. Lobnig lobte Volkmar Modre für seinen Einsatz. „Es gibt das Sprichwort ´Höre nie auf anzufangen´. Volkmar Modre lebt diesen Spruch als Unternehmer und sorgt gemeinsam mit seiner Familie für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Betriebes“, so der Landtagspräsident. Bei vielen großen Bauprojekten im Hoch- und Tiefbau hat sich das Unternehmen als zuverlässiger Lieferant erwiesen. Durch die breite Produktpalette ist das Traditionsunternehmen der Lieferant für

mineralische Produkte und Rohstoffe für Kunden jeder Aufgabenstellung und Größenordnung. Neben der Zentrale in Mittertrixen betreibt das Unternehmen noch zwei Steinbrüche im Maltatal, einen Steinbruch in Laas, zwei Steinbrüche in Krastal, eine Schottergrube in Feistritz im Rosental, den Steinbruch Terpetzen im Jauntal, die Kiesgrube Neuhaus sowie den Steinbruch Frassgraben bei St. Gertraud. Auftraggeber sind unter anderem das Land Kärnten, Wildbachverbauung, Alpine, Kostmann, Heraklith, Strabag und die AG Riegler, usw. Weitere Infos: www.modre.at


Kärntner Nachrichten - Ausgabe 06.2012  

die Ausgabe 06 der Kärntner Nachrichten

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you