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Nr. 4 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 27. Januar 2012

Goldeck Bergbahnen eröffnet: Kärntens Sportberg im Aufwind!


2 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

GOLDECK

Das Goldeck hat goldene Skipisten! Die Kärntner Nachrichten testeten schon eine Woche vor der feierlichen Eröffnung der Goldeck-Berbahnen das Skigebiet und die modernen Liftanlagen. Die neue und moderne Talbahn Goldeck bringt mit der 8-er Kabinenbahn mit roten Sitzbezügen in weniger als 10 Minuten die Gäste direkt in das Skigebiet auf das Goldeck. Von dort geht es gleich auf die schönste Piste zur Bärnbissbahn. Diese kann als absolutes Highlight bezeichnet werden. Die rd. 200 m breite und sehr schöne Skipiste mit dem traumhaften Ausblick auf Kärntens Alpen lässt garantiert das Herz aller Skiläufer höher schlagen. Die bestens präparierte Piste hat eine angenehme Länge von rd. 1,4 km und bietet zudem für jeden Skiläufer die optimalsten Voraussetzungen. Der Höhenunterschied von 420 m gewährt eine wunderschöne Skiabfahrt und beinhaltet das seltene Glück von blauen und roten Pisten in einem. Mit der neuen 6-er Bärnbissbahn gelangt man auf eine Seehöhe von knapp 2000 m. Die Gipfelbahn

„Skyliner“ führt sogar auf das Gipfelkreuz von 2.142 m. Von dort gibt es einen einmaligen und traumhaften Panoramablick auf Kärntens schöne Bergwelt.

Ohne Zweifel hat das Goldeck jetzt eine der schönsten Skipisten Kärntens anzubieten. Kein Wunder, dass auch die Kärntner Nachrichten sowohl vom Pistenangebot als auch von den modernen Bergbahnen voll begeistert waren. Kärntens schönster Sportberg, das Goldeck blüht nun so richtig auf. Auch urige Skihütten laden zur

Einkehr ein. Wer hätte das gedacht, dass es dort so schön sein kann. Der lange Kampf um das Goldeck hat sich nun wirklich gelohnt. Gratulation! „Was aus einem Schilling alles werden kann“, nahm der Landeshauptmann Bezug auf den symbolischen Verkauf des Sportberges an Haselsteiner um diesen Betrag. Haselsteiner habe

durch seine Beharrlichkeit den Oberkärntner Hausberg wieder in die Mitte und den Focus gerückt. „Du bist ein Sir, ein Macher und ein großer Wirtschaftskapitän, der immer zu seiner Heimatstadt Spittal stand. Das Goldeck wird goldene Zukunftszeiten haben“, dankte Dörfler dem Mitinvestor. Hans Peter Haselsteiner betonte, dass er nach dem ein Schilling- Geschenk nie die Absicht gehabt habe, mit dem Goldeck Geld zu verdienen. „Mein Beweggrund als Unternehmer und gleichzeitig als größter Arbeitgeber Oberkärntens war es, das Goldeck zu erhalten, denn sein Unternehmen trage als Platzhirsch auch Verantwortung für die Region“, so Haselsteiner. Durch den Ausbau des Goldecks sei in Oberkärnten eine Vorzeiginvestition entstanden.


KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 4 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 27. Januar 2012

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Ein Orden für ganz Kärnten! FPK-Landesparteiobmann Uwe Scheuch auf Besuch bei Ortsgruppen in ganz Kärnten!

Hohe Auszeichnung für den Landeshauptmann als Zeichen des Dankes für den erzielten Ortstafelkompromiss!

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THEMA DER WOCHE

Uwe Scheuch unterwegs in den FPK-Ortsgruppen FPK-Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch ist quer durch Kärnten unterwegs, um die einzelnen Ortsgruppen der Freiheitlichen in Kärnten zu besuchen. Direkt vor Ort werden mit den Mitgliedern und Ansprechpartnern neue Ideen ausgearbeitet und Probleme konkret gelöst. Zwei Dinge zeichnen die Freiheitlichen in Kärnten seit jeher aus – ihr großer Zusammenhalt und die Vielfalt an Ideen und Meinungen, welche die unzähligen Mitglieder und Funktionäre aus 132 Gemeinden mit deren FPKOrtsgruppen in Kärnten einbringen. FPK-Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch stattete den Ortsgruppen Weißbriach, St. Lorenzen, Eberndorf, Sittersdorf, Mölbling, Metnitz, Ludmannsdorf, Köttmannsdorf, St.

Paul, Berg/Drau, Treffen, Stall i. Mölltal, Baldramsdorf, Brückl und Kötschach Mauthen einen Besuch ab. „Als Landesparteiobmann ist mir der direkte Kontakt mit den Funktionären und Mitwirkenden in den Ortsgruppen sehr wichtig. In persönlichen Gesprächen können neue Projekte entwickelt, Vorhaben geplant und Probleme beseitigt werden“, so LPO Uwe Scheuch.

FPK-Landesparteichef LHStv. Uwe Scheuch zu Besuch bei der freiheitlichen Ortsgruppe Weißbriach im Gitschtal.

Auch die OG Kötschach-Mauthen freute sich über den Besuch den Landesparteiobmannes.

In Kühnsdorf fand das Treffen mit der Ortsgruppe Eberndorf statt.

Gemeinsam mit KO Kurt Scheuch wurde die OG Baldramsdorf besucht.

LPO Uwe Scheuch mit den Mitgliedern der Ortsgruppe Metnitz.


THEMA DER WOCHE

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LH Gerhard Dörfler: „Diese Auszeichnung gehört uns allen“ Bundespräsident Dr. Heinz Fischer verlieh Kärntens Landeshauptmann „Großes Silbernes Ehrenzeichen am Bande“. ei einem Festakt in der Präsidentschaftskanzlei der Wiener Hofburg wurde diese Woche Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit einer hohen Bundesauszeichnung geehrt. Bundespräsident Heinz Fischer überreichte ihm das „Große Silberne Ehrenzeichen am Bande“ für Verdienste um die Republik Österreich. Der Landeshauptmann kam in Begleitung seiner Gattin Margreth, der Töchter Stefanie und Karin, seiner Mutter Erika sowie weiterer Verwandter zum Festakt. Auch Landesamtsdirektor Dieter Platzer, die Abteilungsvorstände Albert Kreiner, Volker Bidmon und Gerold Glantschnig sowie Protokollchef Hannes Anton und Mitarbeiter des LH-Büros waren anwesend. Als Ehrengäste herzlich begrüßt wurden auch Staatssekretär Josef Ostermayer und der frühere Verfassungsgerichtshofspräsident Ludwig Adamovich.

B

Mit der Lösung der Ortstafelfrage sei ein großes Ziel erreicht worden, sagte der Bundespräsident. Nach Jahrzehnten der Anläufe und Rückschläge habe der Weg ein positives Ende gefunden, dankte er allen an der Lösung Beteiligten. Die Ehrung für den Landeshauptmann sei ein symbolischer Dank für die erfolgreiche Mitwirkung an dieser Lösung und auch für ein Jahrzehnt der Regierungsverantwortung im Land Kärnten. In sie sei auch die Wertschätzung der Bundesregierung inkludiert, ging ihr doch ein einstimmiger Antrag des Ministerrates voraus. In der Politik sei es oft schwer, bleibende Erfolge zu erzielen, die Ortstafellösung sei ein solcher. Fischer dankte dem Landeshauptmann für die stets korrekte und gastfreundliche Aufnahme in Kärnten. Er gratulierte Dörfler und überreichte ihm das Dekret und die Insignie, für Gattin

Margreth gab es vom Staatsoberhaupt einen Blumenstrauß. Dörfler sagte, dass er sehr gerührt sei, so etwas erleben zu dürfen. Er habe seinerzeit die Bitte des Bundespräsidenten genau verstanden, die Ortstafelfrage einer Lösung zuzuführen. Dazu habe es jedoch Partnerschaften und Freundschaften gebraucht, wie mit Staatssekretär Josef Ostermayer. „Ich nehme diese Würde als Motivation und ich nehme sie für das Land Kärnten an. Diese Auszeichnung gehört uns allen“, betonte der Landeshauptmann. Er dankte seiner Familie und allen Mitarbeitern. Vieles sei möglich, wenn man fleißig und menschlich agiere. In Kärnten spüre man durch die Ortstafellösung ein neues Klima der Erleichterung, auch die Beziehung zum Nachbarn Slowenien sei intensiviert worden. Dörfler ging in seiner Rede zudem auf zu erwartenden Sparpakete ein. Für die Zukunft sei es notwenig, Gemeinsamkeiten zu finden, um schwierige Probleme meistern zu können. Jeder müsse seinen Beitrag leisten. Den Bundespräsidenten lud Dörfler anlässlich des bevorstehenden Besuches des Dalai Lama nach Kärnten ein: „Sie sind immer ein gerngesehener Gast in Kärnten.“ Fischer und Ostermayer schlug er aber auch vor, das Werner Berg Museum in Bleiburg zu besuchen. Der Festakt in der Hofburg wurde musikalisch von Arthur Ottowitz (Mundharmonika) und Janez Gregoric (Gitarre) untermalt.


6 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

HINTERGRUND

Kärntner Landesholding muss reformiert werden! LHStv. Scheuch und LR Dobernig: Neustrukturierung der Gesellschaften unterhalb der Holding ist überfällig – Drei-Säulen-Modell soll umgesetzt werden. In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten LandesholdingAufsichtsratsvorsitzender LHStv. Uwe Scheuch und Aufsichtskommissär Finanzlandesrat Harald Dobernig ihre Vorstellungen zur Zukunft der Kärntner Landesholding. Für Scheuch gilt es, aus der aktuellen Situation möglichst viel positiven Schwung für die zukünftige Arbeit mitzunehmen. „Als derzeitiger Vorsitzender der Landesholding ist es meine Pflicht, nach dem Ausscheiden von LR Martinz für Kontinuität in der Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu sorgen. Die ständigen Birnbac her-Diskussionen haben das in der Vergangenheit nicht gerade erleichtert. Jetzt gilt es, im Aufsichtsrat einen Konsens über eine neue Führung zu finden – und, ganz wichtig, über deren Ziele und Perspektiven. Die Arbeit für das Land und der Erfolg der Landesholding haben hier absoluten Vorrang. Dass das mit Krawallstoppeln aus der Wirtschaftskammer nicht gehen wird, ist für mich klar“, so Scheuch. In weiterer Folge werde der neue Vorsitzende die eingerissene Trägheit der letzten Zeit überwinden und eine Neustrukturierung und Optimierung der Strukturen angehen müssen, führt der derzeitige Vorsitzende der Landesholding weiter aus. „Es

geht um mittelfristige Strategien für die Schwerpunktarbeit der Landesholding. Es geht um die Reduktion von Führungspositionen. Und es geht um die Bündelung von Verantwortung. Dazu wird es sicherlich notwendig sein, parteipolitische Quertreibereien abzustellen. Das wird man bei der künftigen Besetzung des Aufsichtsrates sicherlich berücksichtigen“, erklärte Scheuch. Dobernig betonte, dass es gewissen Vertretern im Aufsichtsrat immer nur um reine Oppositionspolitik gegangen ist. „Das ist keine Art und Weise, wie man ein Unternehmen wie die Landesholding führen kann. Die Holding hat sich um die wirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Belange des Landes zu kümmern und nicht um ständige Beschädigung und persönliche Diffamierungen. Parteipolitik in der Landesholding schadet dem Land“, so Dobernig. Daher werde das Landesholdinggesetz dahingehend geändert, dass der Aufsichtsrat künftig nur von der Koalition beschickt wird. Bedauerlich sei es, so Dobernig, dass der bisherige Landesholding-Aufsichtsratsvorsitzende verwaltet statt gestaltet hat. „Daher wird auch bei der Wahl des neuen Vorsitzenden entscheidend sein, dass wir uns verbindlich

Finanzlandesrat Harald Dobernig und LandesholdingChef Uwe Scheuch präsentierten Reformvorschläge. auf ein Arbeitspaket einigen. Wir müssen endlich weg vom Verwalten und hin zum Gestalten. Die Landesgesellschaften sind verantwortlich für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen“, so der Landesrat. Daher müsse das Arbeitsprogramm stimmen, nur dann könne die Wahl eines neuen Vorsitzenden erfolgen. „Es ist das Gebot der Stunde, dass Reformen in der Landesholding erfolgen. Die Neustrukturierung der Gesellschaften unterhalb der Holding ist überfällig. Wir wollen ein Drei-Säulen-Modell mit den Säulen Standortmarketing, Beteiligungsmanagement und Förder-

ungen“, so Dobernig. Die Vorstände der Landesholding müssen in Zukunft auch operativ in diesen drei Säulen tätig sein, kündigte der Landesrat an.

Hypo-Ausschuss Der Vorsitzende des Hypo-Untersuchungs ausschusses Präs. Johann A. Gallo teilte mit, dass der Abschlussbericht in der Sitzung des Ausschusses am 7. Februar 2012 ausführlich behandelt wird. Die freiheitliche Fraktion wird einen eigenen Bericht zur Causa Hypo vorlegen und ebenfalls zur Diskussion stellen, so der 3. Präsident des Landtages.


27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 7

HINTERGRUND

Erneuter SPÖ-Feldzug gegen das Bundesheer Verteidigungsminister Darabos und Kärntens SPÖ-Vorsitzender Kaiser setzen Sicherheit in Österreich aufs Spiel. Mehr als bedauerlich findet FPK-Landesverteidigungssprecher LAbg. Roland Zellot das Verhalten von SPÖ-Landesparteiobmann Peter Kaiser hinsichtlich des gescheiterten Grundwehrdieners Heeresminister Norbert Darabos beim Zusperrprogramm und damit wohl auch bei der Abschaffung der Wehrpflicht generell. „Die derzeit diskutierten Maßnahmen und Pilotprojekte werden schlussendlich dazu führen, dass

Kasernen in Kärnten geschlossen und Arbeitsplätze vernichtet werden“, so Zellot. Kaiser oute sich mit seinen Unterstützungserklärungen als Mittäter des schon lange nicht mehr duldbaren und wohl nicht zufällig in Umfragen letztplatzierten Bundesministers in Sachen Heeresvernichtungsfeldzug. Hat Peter Kaiser vor nicht allzu langer Zeit noch lautstark verkündet, sich für den Erhalt des Kasernenstandortes in Bleiburg

Einigung bei den Gehaltsverhandlungen LR Dobernig: Vernünftiger Kompromiss, mit dem Mitarbeiter und das Land Kärnten leben können. Bei den Gehaltsverhandlungen für die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und der Landeskrankenanstalten konnte ein Ergebnis erzielt werden. Das gab Personalreferent LR Harald Dobernig bekannt. Das Ergebnis besagt, dass im Jahr 2012 die Bundesregelung mit Wirksamkeit 1. Februar übernommen wird. Das bedeutet eine Gehaltserhöhung von 2,56 Prozent plus 11,10 Euro im Monat. Im Jahr 2013 wird es eine Nulllohnrunde geben und 2014 wird wiederum die Bundesregelung übernommen. Dobernig betont,

dass er als Personalreferent immer fair war und nie von einer Nulllohnrunde im Jahr 2012 gesprochen hat. „Wir können mit dem Gehaltsabschluss zufrieden sein, weil mit dieser Regelung die Niedrigverdiener mehr profitieren. Das war immer meine Forderung, da diese durch die Teuerung besonders belastet sind“, so Dobernig. Zugleich sei es ein vernünftiger Kompromiss, weil durch die Nulllohnrunde im Jahr 2013 das Landesbudget wesentlich entlastet werde.

einsetzen zu wollen, applaudiere er nun in der ersten Reihe fußfrei, unterstützt damit Darabos Bundesheerpläne und damit wohl auch den Niedergang des Österreichischen Bundesheeres. „LHStv. Kaiser tritt einmal mehr als gescheiterter linker Politphilosoph auf, anstatt sich für das Land und seine Infrastrukturen stark zu machen“, kritisiert Zellot. „Darabos und Kaiser setzen mit dieser Vorgehensweise nicht nur den Erhalt

des Bundesheeres aufs Spiel, sondern treten darüber hinaus auch für Kasernenschließungen und Arbeitsplatzvernichtung ein. Wer das Bundesheer und in diesem Zusammenhang auch den Zivildienst in Frage stellt, setzt die Sicherheit in Österreich aufs Spiel. Die Leistungen der militärischen Sicherheit, des Katastrophenschutzes als auch die sozialen Leistungen dürfen nicht kaputt gespart und mutwillig vernichtet werden“, fordert Zellot.

Dörfler fordert massive Durchforstung der Kammern Das in Österreich nach wie vor blühende Kammersystem sei schon lange nicht mehr zeitgemäß, ist Landeshauptmann Gerhard Dörfler überzeugt. Er fordert ein Umdenken und Neuordnen vieler öffentlicher Bereiche im Zuge von Budgetkonsolidier ungen und Optimierungsmaßnahmen, die gerade auch vor den Kammersystemen in Österreich nicht halt machen dürften. „Es kann nicht sein, dass in der öffentlichen Verwaltung rigorose Sparpakete in Angriff genommen werden und bei den Kammern und Verbänden in Österreich aufgeblähte Apparate weiter verteidigt werden“, sagt der Landeshauptmann. Der erste Schritt muss daher ein

radikales Durchforsten und ein Beschränken auf das unbedingt erforderliche Ausmaß der Kammern und so genannten Interessensvertretungen sein. Eine umfassende Reform dieser aufgeblähten Systeme hätte zur Folge, dass die derzeit eingehobenen Pflichtbeiträge umgehend halbiert werden müssten. Darüber hinaus würden die Unternehmen und Betriebe in ohnehin nicht ganz einfachen Zeiten ihr Kapital sinnvoller als in ein veraltetes Kammersystem investieren können. Das derzeitige System der Kammern müsse ohnehin generell hinterfragt werden: „Eine Entpolitisierung ist dringend notwendig spart enormes Steuergeld“, so der Landeshauptmann.


8 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

STADTPOLITIK

Klagenfurter Stadion: Fertigstellung startet im Frühjahr Der Startschuss zur Fertigstellung des Klagenfurter EM-Stadions soll definitiv im Frühjahr erfolgen. Bürgermeister Christian Scheider erwartet bis spätestens Mitte Februar die dafür zugesagten 15,5 Millionen Euro vom Bund.

Das Klagenfurter Stadion gilt als das schönste Österreichs. Bürgermeister Christian Scheider sorgt nun für eine rasche Umsetzung der Fertigstellung und eine Belebung der Arena. Jetzt sollen so rasch wie möglich die für eine permanente Kapazität von 32.000 Sitzplätzen erforderlichen Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Die Bauzeit wird mit einem Jahr veranschlagt. „Die Baufirma steht in den Startlöchern. Laut unseren Informationen ist die Prüfung des Stadionaktes in der Finanzprokuratur abgeschlossen und wurde von dieser an das Finanzministerium rückübermittelt. Vom Finanzministerium soll der Akt noch diese Woche dem Kabinett der Finanzministerin vorgelegt werden“, sagte Scheider. „Leider muss ich mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, dass es seit November nicht möglich ist, bei der zuständigen ÖVPFinanzministerin Fekter einen persönlichen Ter-

min zu bekommen. Dies wird der erfolgreichen Lösung der Stadionfrage aber keinen Abbruch tun. Wir stehen in ständigem Kontakt mit den zuständigen Beamten in Sport- und Finanzministerium. Sämtliche Informationen lauten dahin gehend, dass der Stadionakt kurz vor dem positiven Abschluss steht“, so der Bürgermeister. Als wichtiger Partner zur Permanentmachung des Stadions steht der Landeshauptstadt der ÖFB zur Seite. Scheider: „Präsident Windtner hat mir heute nochmals seine volle Unterstützung zugesagt. Auch nach seinen Informationen will das Finanzministerium die Causa jetzt umgehend zu einem positiven Abschluss bringen.“ Ein oft in den Raum gestellter Rückbau wäre

unwirtschaftlich und finanziell gar nicht machbar, da der Bund eine Zerstörung von Infrastruktur nicht unterstützt. Der Bürgermeister nimmt erneut die übrigen Stadtpolitiker in die Pflicht: „Ich erwarte mir von meinen Kollegen, insbesondere von ÖVP und SPÖ, konstruktive Beiträge. Nur Kritik aus zweiter Reihe zu üben und selbst nichts zur Lösung der Stadionfrage beizutragen, ist zu wenig.“ Der geschäftsführende Klubobmann der Freiheitlichen Gemeinde in Klagenfurt, Gerhard Reinisch, legt nach: „Was hindert die Kollegen Steinkellner und Taschek von der ÖVP eigentlich daran, einmal selbst bei ihrer Parteikollegin im Finanzministerium zu intervenieren?“ Reinisch rät der

ÖVP, nicht die Lösung der Stadionfrage noch im letzten Moment zu torpedieren: „Steinkellner, als damaliger verantwortlicher Sportreferent, und ExBürgermeister Harald Scheucher sind die Hauptverantwortlichen für die katastrophale Aufstellung des Stadionprojektes, die wir in den letzten zwei Jahren ausbügeln mussten. Es ist geradezu lachhaft, wenn die ÖVP diverse angebliche Stadion-Baustellen bemängelt. Alle diese gehen dann nämlich auf kapitale Fehler in der ÖVP-Projektvorbereitungsphase zurück.“ Die Freiheitlichen in Klagenfurt appellieren abermals an alle konstruktiven Kräfte der Landeshauptstadt, kurz vor der endgültigen Lösung der Stadionfrage an einem Strang zu ziehen.


27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 9

LANDESPOLITIK

FPÖ-Neujahrstreffen: Unser Herz schlägt Rot-Weiß-Rot! Das Volk ist die beste Rating-Agentur und hat Regierung auf Ramschstatus gesetzt - Bevor dieses Europäische Unionsschiff sinkt, setzen wir uns ins rot-weiß-rote Rettungsboot! Als die Rede des freiheitlichen Bundesparteiobmanns HC Strache beim heutigen FPÖ-Neujahrstreffen in Salzburg begann, hatten sich schon mehr als 3.500 Besucher eingefunden. „Wir sind und bleiben Österreicher“, sagte Strache zu Beginn. „Unser Herz schlägt Rot-Weiß-Rot!“ Strache sparte in seiner enthusiastisch aufgenommenen Rede nicht mit Kritik an der Bundesregierung und insbesondere an SPÖ-Bundeskanzler Faymann, den er wörtlich als Lügenbold bezeichnete, und ÖVP-Vizekanzler Spindelegger. Beide stünden vor dem Scherbenhaufen ihrer miserablen Politik wie der sprichwörtliche Ochs vorm Tor und wüssten nicht mehr, wie es weitergehen solle. In Wahrheit könne es aber nur eine Reaktion auf den Verlust des österreichischen Triple-A-Ratings geben, nämlich den Rücktritt der Regierung und sofortige Neuwahlen. „Das Volk ist nämlich die beste Rating-Agentur“, so Strache. „Und die Bürger haben diese Regierung schon längst auf Ramschstatus gesetzt. Diese roten und schwarzen Herrschaften gehören in die Wüste geschickt und sollen eine politische Fastenzeit machen.“ Strache befasste sich in weiterer Folge ausführlich mit der EuroKrise. Man habe schwache und starke Volkswirtschaften in ein Währungskorsett gezwängt. Und jetzt leugne man immer noch das offenkundige Scheitern und wolle das System ohne Wenn und Aber aufrecht erhalten. Das sei natürlich auch eine optimale Voraussetzung für jene, die dieses System von außen spekulativ angreifen wollen. Der sogenannte Euro-Rettungsschirm sei in Wirklichkeit ein

Zwangsenteignungsschirm. „Bevor dieses Europäische Unionsschiff sinkt, setzen wir uns ins rot-weißrote Rettungsboot!“ Wie Strache betonte, führe kein Weg daran vorbei, dass Bankrotteure die erlittenen Verluste selbst zu tragen hätten und sie nicht auf die Steuerzahler abwälzen könnten. „Was die Banken und Spekulanten aufgeführt haben, hat mit seriöser Wirtschaft nichts mehr zu tun. Das ist ein unverantwortliches Glücksspiel und grenzt an organisiertes Verbrechen!“ Einem wirtschaftsliberalen FDPWeg erteilte der FPÖ-Obmann eine deutliche Absage. So etwas habe in der FPÖ nichts verloren.

Mehr direkte Demokratie Nicht nur Währungen könnten von inflationären Entwicklungen betroffen sein, sondern auch die Demokratie, sagte Strache. Man erlebe derzeit eine DemokratieEntwertung. „Rufen wir deshalb 2012 zum Jahr der Demokratie aus! Erfüllen wir die Demokratie endlich mit Leben!“ Auch den undurchsichtigen Subventionsdschungel in Österreich thematisierte der freiheitliche Bundesparteiobmann. Hier habe sich ein lukratives Geschäftsfeld von sogenannten Förderexperten entwickelt. Mit Subventionen bediene die Politik Freunde. „Mut statt Wut, das muss unsere Antwort auf das Versagen der Mächtigen sein“, hob Strache hervor. „Unser Wollen ist die einzige Bedingung für eine neue Politik und damit eine neue Zeit!“, so der FPÖ-Chef.


10 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

LANDESPOLITIK

Landesrat Christian Ragger setzt Kelag unter Strom FPK-Sozialreferent beruft Strompreisgipfel ein – Sozialverträgliche Tarife für Bedürftige ein Gebot der Stunde – Strombosse unter Druck ir wurden schon im Vorjahr damit konfrontiert, dass immer mehr sozial schwache Kärntnerinnen und Kärntner ihre Stromrechnung nicht bezahlen können. Durch einmalige Zuschüsse im Rahmen der Hilfe in besonderen Lebenslagen wurde im Vorjahr etwa 300 Bedürftigen

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vor allem der Aufwand für das Heizen und Strom sind beim Wohnen ein immer bedeutender Faktor. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Ausgaben vor allem sozial Bedürftige immer mehr belasten“, erklärt Ragger. Im Schnitt geben die Österreicher ein Drittel ihres

der Kelag, dass sie entsprechende Vorschläge bis zum Strompreisgipfel ausarbeiten. Weiters erwartet sich Ragger von dem Vorstandsvorsitzenden auch

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Der Vorstand muss sich bewusst sein, dass der Strompreis auch für sozial Schwache bezahlbar sein muss!“ Landesrat Mag. Christian Ragger

Landesrat Ragger schlägt Alarm. Viele KärntnerInnen können sich den Strom nicht mehr leisten. geholfen“, teilt der zuständige Landesrat Ragger mit.

Strompreisgipfel Um diesen fatalen Auswirkungen entgegenzuwirken hat Ragger zu einem Strompreisgipfel eingeladen. Mit Vertretern des Landes Kärnten, den Konsumentenschützern und den beiden Kärntner Anbietern, Kelag und Klagenfurter Stadtwerke, sollen sozial verträgliche Tarife für Bedürftige geschaffen werden. „Die Betriebskosten und dabei

Einkommens für Energie und das Wohnen aus, E i n ko m m e n s s c h w a c h e dagegen schon mehr als die Hälfte. „Wer weniger als 1000 Euro im Monat verdient, soll auch weniger für Strom zahlen müssen. Wenn man bei Mobilfunkern Tarife für Senioren und Jugendliche hat, wird das wohl auch bei Stromkonzernen gehen“, hält Ragger fest.

Kelag gefordert Ragger fordert von den zuständigen Vorständen

mehr Transparenz, in dem Sinn, dass Kostenvorteile am Markt auch an die Konsumenten weitergegeben werden. Jeder Unternehmer schaut zuerst auf die Kosten, damit er konkurrenzfähig ist und bleibt. Ragger: „Da fehlt mir in der Kelag die Fantasie. Warum soll ein Vorstand nicht abberufen, bzw. nicht verlängert werden, wenn er die Eigentümerwünsche nicht umsetzt!“

Transparente Lösung Es ist auch zu klären, wann die reduzierten Ökokosten und die verringerten Preise auf den Strombörsen einen Niederschlag bei den Strompreisen in Kärnten finden können. „Hier brauchen wir transparente und

Ragger: „Wenn es beim Handy-Tarif soziale Staffelungen gibt, muss das auch beim Strompreis möglich sein!“ glaubwürdige Lösungen“, betont Ragger. Er weist darauf hin, dass es nicht im Interesse der Kärntner Anbieter sein kann, wenn Kärntner Konsumenten ihren Strom bei billigeren Anbietern außerhalb der Landesgrenzen beziehen wollen. Eine Anforderung des Landes als Miteigentümer der Kelag an dessen Management besteht auch darin, dass dieses bei der Preisgestaltung auch soziale Kompetenz zeigt. „Der Vorstand muss sich bewusst sein, dass der Strompreis auch für sozial Schwache bezahlbar sein muss“, stellt Ragger unmissverständlich klar. Diese Überlegungen sollten in Zukunft auch bei der Auswahl des Vorstandes bzw. bei seiner Wiederbestellung eine wichtige Rolle spielen.


REGIONALES

Über 300 Aussteller präsentierten auf der Agrarmesse Alpen Adria in Klagenfurt alles rund um Landmaschinen, Viehzucht, Stallbautechnik sowie Saat- und Futtermittel. Der Landeshauptmann bezeichnete die Agrarmesse in seiner Eröffnungsrede als Bühne des landwirtschaftlichen Erfolges und starkes Zeichen. Land- und Forstwirtschaft seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und würden für Tourismus und Kulturpflege eine entscheidende Rolle spielen. Unsere heimischen Bauern würden aber vor allem für faire, ehrliche und gesunde Lebensmittel sorgen. Dafür brauche es ein starkes, vernünftiges und faires Europa, so der Landeshauptmann. Als Vertreter der Messe begrüßte Klagenfurts Vizebürgermeister Albert Gunzer die Ehrengäste.

LHStv. Uwe Scheuch war Gast bei der Eröffnung des neu- und umgebauten Falkensteiner Hotels Sonnenalpe auf dem Nassfeld. „Ich gratuliere den Betreibern und Eigentümern und wünsche für die kommenden Saisonen viel Erfolg. Erfreulich ist es auch, dass die Falkensteinerkette mit dem Betrieb am Nassfeld viele Arbeitsplätze für die Region sichert und so auch die Wertschöpfung in der Region bleibt“, zeigte sich der Arbeitsmarktreferent erfreut. Für den Betrieb holten Hotelinhaber Silke und Michael Pucher nun Erich Falkensteiner und Othmar Michaeler ins Boot. Das Falkensteiner Hotel Sonnenalpe ist bereits das siebente Falkensteiner-Haus in Kärnten.

27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 11

Ein wunderbares, fröhliches und würdiges Fest zum 100sten Geburtstag feierte am 18. Jänner Agnes Schneider im Kreise von Familien und Freunden im Gasthof „Huaf“ in St. Andrä. Unter den vielen Gratulanten fanden sich zur großen freudigen Überraschung auch LR Christian Ragger und LT-Präsident Josef Lobnig sowie Vzbgm. Erwin Raffer und STR Gerald Eder ein, um dem Geburtstagskind zu gratulieren. Es ist wohl auch auf die liebevolle Pflege ihrer Tochter Monika – die übrigens jahrzehntelang als „gute Seele“ die Geschicke der Landesgeschäftsstelle der Freiheitlichen in Kärnten mitgestaltete zurückzuführen, dass die Jubilarin 7 Stunden „durchhielt“ und bei bester Laune ihren großen Tag genoss. Und wie Monika Schneider den Kärntner Nachrichten verriet, fand das Feiern zur Freude der rüstigen Jubilarin auch die folgenden Tage kein Ende. Auch das Team der Kärntner Nachrichten wünscht Agnes Schneider alles Gute, vor allem Gesundheit!

Im Kultursaal in Mühldorf fand die diesjährige Hegeschau der Talschaft III Obervellach statt. Auch Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch war vor Ort, um sich über Wissenswertes und Neues aus dem Revier zu informieren und die Trophäen der Jagdkollegen zu begutachten. Im Anschluss an die Berichte der Funktionäre und Sachbearbeiter wurden die Ehrenzeichen an die Waidmänner übergeben.


12 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

Rechtzeitig vor dem „Wenn die Musi spielt OpenAir“ gab es in Bad Kleinkirchheim noch schnell ordentlich Neuschnee. Tausende Musi-Fans live vor Ort und ein Millionenpublikum vor den TVSchirmen kamen wieder in den Genuss toller musikalischer Darbietungen und beeindruckender Bilder aus Kärnten. Mit dabei und live vor Ort waren auch LH Gerhard Dörfler und Kulturreferent LR Harald Dobernig. Großen Dank gab es vom Landeshauptmann für Jubiläumsmoderator Arnulf Prasch. „Er ist für mich der Kärnten Botschafter schlecht hin, und versteht es, stets Kärnten von seiner besten Seite zu präsentieren!“

REGIONALES

Die noch immer rüstige Obfrau des Seniorenringes in Völkermarkt, Rosalia Ruckhofer, feierte kürzlich ihren 80. Geburtstag. LT-Präsident Josef Lobnig stellte sich als Gratulant ein und dankte der rührigen Jubilarin für ihr großes Engagement. Die Kärntner Nachrichten schließen sich den herzlichen Glückwünschen an!

Nach der Devise „Fahr nicht fort, kauf im Ort – Althofener Teuerungsausgleich 2011“ organisiert Sozial- und Generationenstadträtin Wilma Warmuth auch heuer wieder eine begünstigte Einkaufsaktion zugunsten von Menschen mit geringem Einkommen. Derzeit gibt es beim Sozialamt der Stadtgemeinde 5 x 10 Euro Gutscheine, einzulösen bei den Lebensmittelmärkten „Spar“, „Merkur“, „Billa“, „Zielpunkt“ sowie Nahversorger Martin Vallant (Karl-Veldner-Siedlung, 10. OktoberStraße oder Guttaringer Straße). Bezugsberechtigt sind, laut Stadträtin Wilma Warmuth, Personen mit Heizkostenzuschuss, Ausgleichszulage, Familienzuschuss, Wohnbeihilfe oder Mütterpension. „Die Aktion läuft noch bis zum 12. Feber 2012. Die Gutscheine können bis 31. 12. 2012 eingelöst werden und dienen ausschließlich dem Kauf von Lebensmitteln und nicht dem Konsum von Alkohol und Nikotin. Durch diese Aktion wollen wir Althofener Steuergelder für Althofener Anspruchsberechtigte“, zeigt sich Stadträtin Wilma Warmuth engagiert.


REGIONALES

27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 13

Niederlande und Kärnten wollen in Zukunft gemeinsame Wege beschreiten. „Die Kärntner Sozialabteilung unterstützt seit zwei Jahren die Tiertherapie in Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Es ist dies eine eigene Kunst, die Herzen der Heimbewohner zu berühren. Sie ist so überzeugend, dass jetzt sogar Fachleute aus Niederlanden diese besondere Betreuungsform übernehmen wollen“, teilt Sozialreferent LR Christian Ragger mit. Das Ziel bestehe nun darin die Zusammenarbeit beider Regionen mit dem Start eines gemeinsames EU-Projektes für Tiertherapie zu forcieren.

Kelag, Landesschulrat für Kärnten und Kärntner Landesregierung sorgen in Kooperation mit einer Schulinitiative der Plattform „MeineRaumluft.at“ für frischen Wind in Kärntens Klassenzimmern. Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch präsentierte das Projekt. Schüler und Lehrer verbringen ca. 30 bis 50 Prozent ihrer Tageszeit in der Schule. Um konzentriert lernen zu können, benötigt das Gehirn viel Sauerstoff und beste Luftqualität. „Unsere Initiative soll das Bewusstsein für gesunde Rahmenbedingungen in den Klassenzimmern schärfen!“, betont Schulreferent Uwe Scheuch, der sich bei den Kooperationspartnern bedankte.

Wildes Kreischen, begeisterte Jubelrufe und nicht endenwollender Applaus. Wie ein Popstar wurde Marco Schwarz in Bad Kleinkirchheim empfangen. Seine ultracoole Reaktion „Passt guat“ charakterisiert den erst 16-jährigen Kärntner Skistar, der sich bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck gleich drei Goldmedaillen holte, perfekt. „Ich bin stolz und dankbar, dass Kärnten nach Franz Klammer und Fritz Strobl nun mit Marco Schwarz einen neuen vielversprechenden Skistar besitzt“, sagte Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Mit diesen Fans im Hintergrund sei Marco zu ganz Großem berufen. Als Belohnung für seine großartigen Erfolge in Innsbruck gab es für den dreifachen Olympiasieger einen Scheck über 3.000 Euro.

Der gebürtige Lavanttaler Alois Hochegger schrieb über mehr als drei Jahrzehnte Sparkassen-Geschichte. Zusätzlich hat er als Präsident des österreichischen Sparkassenverbandes sowie als Vizepräsident des Europäischen Sparkassenverbandes sein Wissen jahrelang erfolgreich eingebracht. Seit Jahreswechsel ist Hochegger im Ruhestand. Im Casineum Velden wurde dazu zur Feier unter dem Motto „Hochruf“ geladen, Hunderte Mitarbeiter, Freunde, Partner kamen und wünschten dem beliebten „Lois“ alles Gute für den Ruhestand. Unter den vielen Gästen war auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler, mit dem er freundschaftlich verbunden ist. Der Landeshauptmann dankte ihm persönlich und seitens des Landes für sein enormes Engagement.


14 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

„Wir-Menschen“ Der Kärnten Landeshauptmann Dörfler hat bei seiner Ansprache im Rahmen des Neujahrsempfanges wieder einmal den Puls der Zeit erfasst. Wir haben uns in den letzten Jahren zu einer Gesellschaft der Egoisten und Ich-Menschen entwickelt. Die Zeit und auch die Unausgewogenheit der Menschen selbst will es, dass wir wieder das Miteinander in den Vordergrund stellen. Statt Ich-Menschen ist heute der Wir-Mensch gefragt. Nur so werden wir auch schwierige Zeiten überstehen! Christopher Krainer, Klagenfurt

Fasching Spittal Ich finde es ausgesprochen traurig, dass in unserem Land jede Maßnahme des Landes Kärnten in diesem speziellen Fall des Landeshauptmannes schlechtgemacht wird. Er ist Seniorenreferent und hat mit aus diesen ihm zur Verfügung stehenden Finanzmitteln eine Faschingssitzung in Spittal gekauft, um es Senioren im Bezirk zu ermöglichen, an der Faschingssitzung teil zu nehmen. Dass hier nun versucht wird, ihn politisch an den Pranger zu stellen, ist mehr als traurig und auch bedenklich. Herbert Tscharre Lieserbrücke

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LESERBRIEFE

Die Arbeit im Land geht weiter Wechsel des ÖVP-Landesrates hin oder her. Es ist wichtig, dass die politische Arbeit im Sinne des Landes Kärnten weiter erfolgreich durchgeführt wird. Neuwahlen würden nur Stillstand bedeuten! Ich bin aber der Meinung, dass es dem Landeshauptmann

gelingen wird, trotz dieser Regierungsumbildung, im Sinne der Kärntner das Ruder im Land auf Kurs zu halten und die eingeläuteten Reformen weiter umzusetzen. Dominic Keuschnig, Ferlach

Kärntner Parteien Auch wenn man die Freiheitlichen vielleicht nicht mag, aber eines kann man ihnen – spätestens nach dem Rücktritt von Josef Martinz – im Vergleich mit den anderen Parteien nicht absprechen. Kontinuität und Konstanz. Während die SPÖ auch mit ihrem neuen Parteivorsitzenden Kaiser nicht auf Touren kommt und wäh-

rend bei der ÖVP der Parteichef das Handtuch wirft, hält man bei den Freiheitlichen zusammen und beweisen Stärke, indem man Uwe Scheuch sein Recht auf eine Berufungsinstanz zugesteht. Ich finde diesen Zusammenhalt bewundernswert! Isabella Lehner Villach

Kaisers Forderungen Wieviel, oder besser gesagt: wie wenig Verantwortungsgefühl der SPÖVorsitzende Kaiser gegenüber dem Land Kärnten hat, beweist seine Aussage, dass er in der aktuellen wirtschaftlichen Krise, wo man alles braucht, nur keinen

Wahlkampf, von Neuwahlen spricht. Wie kann man nur in der derzeitigen Situation verlangen, dass wahlgekämpft statt gearbeitet wird? Wolfgang Miglar Völkermarkt

Fürstenstein: Es reicht! Wir Kärntner haben in der Ortstafelfrage bereits viel zurückstecken müssen. Dies haben wir auch im Sinne einer Lösung für unser Kärnten getan. Es ist aber nicht einzusehen, wie jetzt eine Diskussion rund um den Kärntner Fürsten-

stein entsteht. Der Fürstenstein, das älteste Rechtsdenkmal Kärntens, gehört nicht den Slowenen und schon gar nicht nach Slowenien. Ines Katzenberger Moosburg

Kronenzeitung vom 19. 1. 2012

Ihre KN immer schon donnerstags: www.abcwerbeagentur.at

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27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Lotto verlost zehn Urlaube auf den Malediven: Mit sechs Kreuzerl ins Paradies wei Wochen Erholung, tauchen, Muscheln sammeln oder faulenzen – einfach Urlaub machen - das ermöglicht Lotto jetzt zehn Gewinnern samt Begleitung. Denn Lotto „6 aus 45“ verlost zehn Urlaube auf den Malediven für zwei inklusive 5.000,- Euro Taschengeld.

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Endlos weiße Sandstände, türkisfarbenes, glasklares Meer, tiefblauer Himmel und saftig grüne Palmen – nicht zu Unrecht werden die Malediven als Traumziel und oft auch als Urlaubsparadies bezeichnet. Lotto „6 aus 45“ lädt nun zehn Spielteilnehmer samt Begleitung in dieses Paradies mitten im Indischen Ozean ein und verlost zehn Traumurlaube auf den Malediven. Der Gewinn beinhaltet Flüge in der Business-Class, zwei Wochen Aufenthalt inklusive Verpflegung im 6-Sterne-LuxusBungalow mit Blick auf den Ozean, sowie 5.000,- Euro Taschengeld für persönliche Ausgaben.

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Erstmals ab der Ziehung vom Dienstag, den 24. Jänner 2012 präsentiert sich Zahlenlotto 1-

GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz: Herausgeber, Verleger und Me dien inhaber: A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Kohldorfer Straße 98 A-9020 Klagenfurt/Wörthersee Geschäftsführer: Armin Kordesch Gesellschafter: Armin Kordesch, Sonja Kordesch, Dr. Helmut Prasch Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande Redaktion, Verwaltung, Vertrieb, Anzeigenannahme und Abo-Abteilung: 9020 Klagenfurt/Wörthersee, Kohldorfer Straße 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Die Lotto Malediven Promotion erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Ziehungen. Voraussetzung, um die Chance auf einen Luxus-Urlaub zu wahren: Man muss mit zumindest einem Lotto Tipp an zumindest einer der folgenden vier Ziehungen mitspielen: * Mittwoch, 25. Jänner * Sonntag, 29. Jänner * Mittwoch, 1. Februar * Sonntag, 5. Februar Mehrere Tipps erhöhen natür-

Neue Einsatzklassen bei Zahlenlotto „1-90“ Mehr Gewinnchancen mit 4-Tipp-Schein ahlenlotto „1–90“, Österreichs traditionellstes Glücksspiel, zeigt sich ab sofort in neuem Gewand: Die beiden unteren Einsatzklassen wurden auf 1,- Euro bzw. 2,- Euro verändert, und der 4-Tipp-Schein bietet mehr Gewinnchancen. Auch werden nun zwei Wochen lang alle Gewinne verdoppelt.

KÄRNTNER NACHRICHTEN

90“ leicht modifiziert. Auffälligstes Merkmal ist der neue 4Tipp-Schein. Vier Tipps pro Wettschein, das heißt auch mehr Gewinnchancen. Darüber hinaus haben sich die beiden unteren Einsatzklassen verändert. Und zwar der Mindesteinsatz von 0,75 Euro auf 1,Euro, die bisherige 1,50 EuroEinsatzklasse auf 2,- Euro. Da die Gewinnfaktoren gleich bleiben, bedeutet dies im Gewinnfall dann auch höhere Gewinne. Zudem werden in den nächsten beiden Wochen, also bei den Ziehungen von Dienstag, den 24. Jänner, bis Samstag, den 4. Februar 2012 die Gewinne aller Spielarten um 100 Prozent erhöht.

lich die Gewinnchancen. Die Ausspielung der zehn Urlaubsreisen erfolgt am Sonntag, den 5. Februar 2012 nach der Lotto Ziehung unter notarieller Aufsicht. Die Gewinner melden sich beim Kunden Service Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200.

Ziehung vom Mi., 18. 01. 2012

01464 Ziehung vom Do., 19. 01. 2012

89827 Ziehung vom Fr., 20. 01. 2012

86892 Ziehung vom Sa., 21. 01. 2012

83572 Ziehung vom Mo., 23. 01. 2012

98110 Ziehung vom Di., 24. 01. 2012

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Die Kärntner Nachrichten erscheinen wöchentlich. Einzelpreis: 0,60 Euro, Bezugsgebühr für ein Jahr: 32 Euro (inkl. 10 Prozent MwSt.) Bankverbindungen: RaiffeisenBezirksbank Klagenfurt 49809; Bank für Kärnten und Steiermark: 100273802 Verlags- und Klagenfurt

Herstellungsort:

Grundlegende Richtung: Freiheitliche Wochenzeitung mit Bekenntnis zu den Grundwerten, zu Toleranz und Heimatliebe.

VO R S C H AU 4. Runde 2012 1: Bayern München– VfL Wolfsburg 2: B. Dortmund– TSG Hoffenheim 3: Werder Bremen– B. Leverkusen 4: 1. FC Köln– Schalke 04 5: Hertha BSC– Hamburger SV 6: FC Augsburg– 1. FC Kaiserslautern 7: FSV Mainz 05– SC Freiburg 8: VfB Stuttgart– Mönchengladbach 9: Arsenal FC– Aston Villa 10: Sunderland AFC– Middlesbrough 11: West Bromwich– Norwich City 12: Derby County– Stoke City Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

WIRTSCHAFT

Lehrbetrieb des Jahres! tolze Lehrlinge und engagierte Ausbildner sind „Aushängeschilder“ der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe. Bei der Preisverleihung in der Völkermarkter Berufsschule gab es „Gold“ für die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe! Beim Wettbewerb „Wähle Deinen Lehrbetrieb“, der seit 2008 erfolgreich über die Bühne geht, konnten engagierte Lehrlinge des traditionsreichen Unternehmens durch kräftiges Voten ordentlich punkten! LHStv. Dipl. Ing. Uwe Scheuch überreichte in der Völkermarkter Berufsschule den Mädchen und Burschen im Bereich „Groß-Betrieb“ (11 und mehr Lehrlinge/Unterkärnten) den Siegerscheck in der Höhe von 2000 Euro. Scheuch lobte die Kreativität der jungen Menschen und hob Kärntner LeitBetriebe hervor, die Nachwuchskräfte umfassend und bestens ausbilden würden. STW-Vorstand Dipl. Ing. Romed Karré, Energie-Klagenfurt-Geschäfts -

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führer Mag. Christian Peham, STWAufsichtsratsvorsitzender Dr. Christian Leyroutz und STWPersonalchef Dr. Achim Steflitsch wohnten der feierlichen Übergabe samt Präsentation der Unternehmensgruppe bei. Ein kurzer Blick in den Alltag einer Ausbildung: So fand kürzlich auf Initiative von Teamleiter Albert Oswald und Freileitungs-Experten Michael Krainer-Bidovec das so genannte „Mastensteigen“ statt. Dieses ungewöhnliche Kletter-Training zeigte einigen Lehrlingen (Abteilung Strom-Netz), wie der nicht ungefährliche Anstieg auf hohe Stromleitungsmasten unfallfrei durchgeführt wird. Gut gesichert mit Seil und persönlicher Schutzausrüstung, welche Jacke, Helm, Handschuhe, Sicherheitsgurt und Steigeisen umfasst, wagten vier tapfere Burschen ihre „Erstbesteigung“. Nach zwei bis drei Stunden landeten die Lehrlinge schließlich wieder auf sicherem Boden.

Sicher in luftiger Höhe: Die Lehrlinge Nico Pobatschnig, Florian Socher und Markus Knauder mit dem „Freileitungs-Experten“ Michael Krainer-Bidovec. Foto: STW/KK

STANLEY bei Peter Rapp: Am 04.02.2012 vertritt Jung-Entertainer „Stanley“ aus Klagenfurt mit seiner ersten Single, einer modernen Neuaufnahme des legendären Platters-Klassikers „Only You,“ das musikalische Kärnten bei Peter Rapp’s ORF Brieflos-Show, ORF 2, 17:50 Uhr. Sein bisheriger Weg führte über Auftritte bei Charity-Veranstaltungen wie „Kärnten Hilft Gala“ mit Patricia Kelly, TVAuftritten - u.a. „Star nacht am Wörthersee“ und „Wenn Die Musi Spielt.“ Bild & Text Walter Wrana


27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 17

GESUNDHEIT

Starker Geburtenzuwachs 2011 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan uf ein Plus von acht Prozent kann die Geburtenstation des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan im Vergleich zu 2010 blikken. „Mit 690 Geburten haben wir 2011 einen starken Zuwachs erzielen können. Gemeinsam mit meinem Team freuen wir uns über die steigende Beliebtheit unserer Station bei den jungen Eltern und die hohe Zufriedenheit unserer Wöchnerinnen“, so Primar Dr. Freydun Ronaghi, MBA, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe.

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Drittgrößte Geburtenstation Kärntens

Akupunktur zur Geburtsvorbereitung.

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, als drittgrößte Geburtenstation Kärntens, ist für ihre fachliche Expertise weit über den Raum St. Veit hinaus bekannt. „Unsere gynäkologische Abteilung hat sich in den letzten Jahren besonders weiterentwickelt. Der hohe WohlfühlFaktor von Mutter und Kind liegt uns sehr am Herzen und wir versuchen stets eine vertraute und familiäre Atmosphäre, gepaart mit der Sicherheit eines Krankenhauses zu schaffen“, erläutert Mag. Michael Steiner, MAS, Gesamtleiter des Krankenhauses diesen Erfolg.

Die Geburtsabteilung

Mutter und Kind in besten Händen.

Die Abteilung ist fest integrierter Bestandteil des geburtshilflichen Angebotes in Kärnten. Die hohe Patientinnenzufriedenheit liegt in dem Gesamtkonzept aus hervorragender medizinischer Betreuung gepaart mit der familienfreundlichen Atmosphäre der Station. Jedoch beginnt gute Geburtshilfe schon weit vor der Geburt: Erste Kontaktgespräche sowie zahlreiche Informationsveranstaltungen geben den künftigen Müttern und Vätern Zeit und Gelegenheit, das Team kennen zu lernen, Fragen zu stellen sowie Ängste anzusprechen und zu bewältigen. Das Team steht den werdenden Eltern bereits in dieser Phase mit Rat und Tat zur Seite.

Familiäres Ambiente Für die Geburt selbst gibt es drei Kreißzimmer im wohnlich-familiären Ambiente, die alle medizinischen Notwendigkeiten vorweisen. Außerdem können die werdenden Mütter auch alternative Geburtsmöglichkeiten wie die Geburtsmatte, Geburtswanne oder den Gebärhocker wählen. Neben natürlichen Methoden

der Schmerzerleichterung wie Aromatherapie, Homöopathie und Akupunktur ist auch ein modernes Schmerzmanagement rund um die Uhr verfügbar. ÄrztInnen, Hebammen und Kinderschwestern haben gemeinsam einen Ort des Wohlfühlens geschaffen, um den Aufenthalt jünger Mütter und ihrer Sprösslinge im Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten.


18 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

WIRTSCHAFT

Eine Marken-Partnerschaft auf höchstem Qualitätsniveau

GRIFFNER, Poggenpohl und Miele kooperieren tarke Marken haben starke Partner: GRIFFNER, Spezialist für nachhaltige Häuser mit Designanspruch, und Poggenpohl, weltweit renommierte Manufaktur für Design Küchen für Ästheten, kooperieren. Das Duo harmoniert, weil es dieselben Werte verkörpert und dieselben Ziele verfolgt. Als Poggenpohl Partner ist auch Miele, Premiummarke für Hausgeräte und damit ohnehin erste Wahl für die Küchenausstattung in GRIFFNER Häusern, mit dabei.

gleich die Produktwelt von Miele offen. Die Haushaltsgeräte des deutschen Herstellers, international vielfach für ihre Designqualität ausgezeichnet, sind ein Synonym für Zuverlässigkeit und Funktionalität. Diese wegweisende Gerätetechnik macht den Wohngenuss vollkommen.

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Durch diese Marken-Partnerschaft findet zusammen, was sich in der Praxis schon seit langem immer wieder bewährt hat. GRIFFNER, Poggenpohl und Miele sind Visionäre auf ihrem Gebiet.

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Wir wollen persönliche Wohnträume erfüllen!“ GRIFFNER CEO Thomas Lenzinger

„Durch die Marken-Kooperation erleichtern wir es unseren Kunden, ihre Wünsche vom Haus über die Küche bis zur Kochstelle aus einem Guss fortzusetzen“, erklärt GRIFFNER CEO Thomas Lenzinger. „Wir spielen in derselben Liga. Weil wir dieselben Ansprüche an Design und Qualität haben, pas-

sen wir perfekt zusammen.“

Die Vorteile der Kooperation Deshalb ist es gar nicht zufällig, sondern vielmehr nur folgerichtig, dass GRIFFNER Häuser schon vielfach mit Poggenpohl Küchen eingerichtet wurden, für deren Ausstattung wiederum bevorzugt MieleGeräte gewählt wurden. Denn wer konsequent ist, kommt bei der Küchenplanung an diesen Premiummarken kaum vorbei. Typisch für GRIFFNER Häuser sind der Freiraum im Inneren, lichtdurchflutete, extrahohe Räume und natürliche Materialien, die ein besonderes Wohngefühl schenken. Dazu tragen offene Küchen bei, wenn sie mit Wohn- und Esszimmer zu einem großzügigen Lebensraum verschmelzen. Küchen, die zur Architektur des Hauses passen: Poggenpohl Küchen. Denn das Traditionsunternehmen denkt Küche nicht

in Schränken, sondern in Räumen. Das führt zu innovativen Lösungen. Durch die Marken-Kooperation mit Poggenpohl steht GRIFFNER-Kunden zu-

Das ist es, was GRIFFNER anstrebt. „Kompromisslos bis ins letzte Detail“ – wenn es darum geht, die Wohnwünsche seiner Kunden Wirklichkeit werden zu lassen, überlässt der österreichische Markenhersteller nichts dem Zufall.


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AUTO & MOTOR

Achtung beim Gebrauchtwagenkauf Droht mehr als 500.000 Fahrzeugbesitzern in Österreich ein Motorschaden?

peziell bei älteren Fahrzeugen sind manchmal Verunreinigungen in Motoröl festzustellen. Eine Studie aus Deutschland belegt, daß speziell bei Fahrzeugen außerhalb der Herstellergarantie oft Kühlwasser (Glykol) im Motoröl vorhanden ist. Die Studie wurde bei über 800 Fahrzeugen im Rahmen einer Hauptuntersuchung – in Österreich § 57 a PickerlÜberprüfung – durchgeführt. Bei 16 % aller Fahrzeuge war Glykol oder

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anders gesagt, „Gift“ im Motor. Hauptgrund ist eine undichte Zylinderkopfdichtung, die Kühlwasser ins Motoröl bringt, dieses verdünnt und damit die Schmierfähigkeit vermindert. Ein Motorschaden ist bei den betroffenen Fahrzeugen in Sichtweite. Umgelegt auf Österreich bedeutet das, dass über 500.000 Fahrzeuge älter als 5 Jahre mit diesem Mangel unterwegs sind. Wenn

Fahrzeugbesitzer

laufend die Kühlflüssigkeit ergänzen müssen, ist Gefahr in Verzug. Der Besuch einer Werkstätte wird daher angeraten. Für Käufer von Gebrauchtwagen ist der Mangel bei Kaufabschluß kaum erkennbar. Was bleibt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß in absehbarer Zeit die Zylinderkopfdichtung zu erneuern ist. Die Kosten belaufen sich auf ca. Euro 800,—. „Kein Autokauf ohne einen Gesundheits-Check mit

MOTORcheckUP“ ist die Devise von Erich Pomassl, Geschäftsführer Opuntia Gmbh und Autoexperte seit über 30 Jahren. „Der Preis von Euro 13,— für einen MOTORcheckUP Einzeltest ist im Verhältnis zum Kaufpreis eines Gebrauchtwagens zu vernachlässigen. Speziell weil damit auch Glykol im Motoröl für den Laien sichtbar wird“. MOTORcheckUP ist TÜV geprüft. www.fluidcheckup.at


27. Januar 2012 I KärntnerNachrichten 21

WIRTSCHAFT

Lindner-Recyclingtech in Spittal: Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital ie bietet ihren Kunden eine maßgeschneiderte Zerkleinerungstechnik mit einem eigens entworfenen Baukastensystem. Ihre Produkte sind robust und langlebig. Die Rede ist von der Lindner-Recyclingtech GmbH in Spittal an der Drau. Ihr stattete Landeshauptmann Gerhard Dörfler kürzlich einen Betriebsbesuch ab. Dabei wurde er von Geschäftsführer Manuel Lindner, seiner Gattin Karin, den Prokuristen Franz Strasser und Gerd Tischner sowie Marketingchefin Petra Feichter über die Entwicklung des Betriebes und die Zukunftspläne des eigentümergeführten Familienunternehmens

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ausführlich informiert. „Was man aus Müll alles herausholen kann“, bemerkte der Landeshauptmann nach Präsentation des Leitbildes der Firma. Der Kärntner ShreddingSpezialist beliefert von Spittal und Feistritz/Drau aus den internationalen Markt mit Anlagenkompo-

nenten für die Abfallwirtschaft, die Zementindustrie und für die Wertstoffaufbereitung. Thematisiert wurden auch die Mitarbeiterrekrutierung, intensive Mitarbeiterweiterbildung und die Lehrlingsausbildung. Das Unternehmen beschäftigt in Spittal, in Feistritz und in den zwei eigenständigen Tochterunternehmen in Deutschland und Amerika rund 200 Mitarbeiter und bildet derzeit 17 Lehrlinge über die Lehrlingsakademie in St. Andrä aus. „Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital gut gehender Betriebe“, so Dörfler. Der

Landeshauptmann kann sich vorstellen, einen eigenen Ausbildungsverbund für Lehrlinge in Oberkärnten zu schaffen. Erfreulich für ihn ist auch der Umstand, dass viele gute, junge Leute vom Litzlhof ihre Ausbildung und Berufslaufbahn im Spittaler Unternehmen in Angriff nehmen. „Jugendliche aus ländlicher Umgebung haben noch gute motorische und manuelle Fertigkeiten“, so Dörfler. In die Zukunft blickt das Unternehmen mit viel Optimismus. Angestrebt wird ein Wachstum zwischen zehn und 15 Prozent. Dem Unternehmen wünschte der Landeshauptmann „ weiterhin Unternehmenserfolg, eine gute Auftragslage und gute Geschäfte“. Kontakt: Lindner-Recyclingtech GmbH Villacher Strasse 48 9800 Spittal/Drau www.l-rt.com

K U R Z NO T I E RT Im Geschäftsjahr 2010 konnte Lindner-Recyclingtech mit einem Umsatzerlös von 38,5 Mio. € das beste Ergebnis der Konzerngeschichte verbuchen und der Vorjahreserlös konnte um zehn Prozent gesteigert werden. Insgesamt 3,6 Millionen Euro flossen in neue Strategieund Investitionsprogramme. Das aktuelle Investitionsprogramm umfasst schwerpunktmäßig die Bereiche Fertigung und Organisation. Auch in die Forschung und Entwicklung wird weiter kräftig investiert.


22 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

FREIZEIT

Lassen Sie sich im Grandhotel Lienz***** verwöhnen! as neue *****Grandhotel Lienz hat seit 30. April 2009 die Tore für seine Gäste geöffnet und begeistert vom ersten Augenblick an mit Stil, Charme und Eleganz und wurde im Jahr 2011 mit 3 Lilien vom Relax Guide, 2 Hauben von Gault Millau und den World Travele Award im Bereich Medical Wellnesshotel ausgezeichnet.

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Kulinarisch kann man sich in einer der 5 individuell eingerichteten Stuben, oder aber auch auf der wunderschönen, idyllischen Sonnenterrasse direkt am Fluss verwöhnen lassen. Die leichte mediterrane Osttiroler Küche im Grandhotel lässt jeden Gourmet dahin schmelzen und in dem sehr gut sortierten Weinkeller, findet man mit Sicherheit auch den

passenden Begleiter dazu. Der 1400m2 große Spa- und Wellnessbereich des Grandhotels, mit Indoor- und Outdoorpool, Saunen, Dampfbäder, Ruheräume und Liegewiesen ebenfalls direkt am Fluss, laden zum Abschalten und Genießen ein. Die Mitarbeiter der Beautyabteilung im Grandhotel verwöhnen Sie nach Strich und

U N S E R A NG E B O T F Ü R S I E „Träumen und genießen im Grandhotel Lienz“ Verbringen Sie 4 Tage/3 Nächte in einer Superior Suite (ca.40m2) für 2 Personen mit folgenden Inklusiv Leistungen 3mal reichhaltiges Frühstückbuffet mit Bioecke und Sekt 3 mal 5 Gänge Gourmet Menü für 2 Personen 1 Flasche Sekt am Zimmer Die Grandcard für spezielle Ermäßigungen im Hotel und in der Stadt 1 Wellnessgutschein im Wert von 25,— Hotel Shuttle zu Skigebiet Zettersfeld oder Golfplatz Geschenk bei der Abreise (Hausgemacht) Kostenloses W-Lan Zum Spezialpreis von 660 Euro für 2 Personen und 4 Tage Gültig vom 28. 01 bis 5. 02. 2012 – 13. 2 bis 1. 03. 2012 5. 03 bis 9. 04. 2012 und 15. 05 bis 30. 6. 2012

Faden und sind stets bemüht, den Gästen jeden Wunsch zu erfüllen. Anschließend zum Wellnessbereich befindet sich das von Hr. Dr. Peter Lechleitner geführte Medical Center. Dort kann man sich mit fachmännischer Beratung sportlich und auch gesundheitlich durchchecken lassen. Das Grandhotel Lienz ist für Motorradtouren und Ausflüge wie etwa zum Großglockner, nach Italien, Kärnten, Salzburg, Nordtirol oder in die umliegenden Täler ein idealer Ausgangspunkt. Auch das Golferherz fängt bei einem Besuch im Grandhotel zum Schlagen an. Nur 10 Minuten vom Hotel entfernt befindet sich der 27 – Loch Golfplatz des GC Dolomitengolf. Dort genießt man nicht nur eine Anlage die sich in einem Top Zustand befindet, sondern auch ein traumhaftes Panorama der Lienzer Dolomiten. Auch im Winter ladet das Grandhotel Lienz zu tollen Angeboten ein. Zwei Skigebiete befinden sich direkt in Lienz. Der Hochstein mit etwas anspruchsvolleren Pisten und der Familienberg Zettersfeld. Nur eine halbe Autostunde vom Grandhotel entfernt befinden sich die Top Schigebiete wie der Mölltaler Gletscher, das Großglockner Resort Kals – Matrei und auch das Skizentrum

Sillian Hochpustertal. In Lienz Osttirol erlebt man auch noch im Winter einen sanften Tourismus. Das Grandhotel Lienz kann sich in jeder Hinsicht auch als Verwöhnhotel bezeichnen. Die luxuriös eingerichteten Zimmer mit einer Mindestgröße von 38m2 laden zum Verweilen ein. Der Wellnessbereich mit allen Angeboten, Behandlungen und Einrichtungen die man sich nur Vorstellen kann laden zum Verwöhnen lassen und Entspannen ein und das Kulinarium und das Ambiente im Restaurant, an der Hotelbar und auf der wunderschönen Sonnenterrasse laden zum Genießen ein. Alles was man im Urlaub braucht, um erholt wieder in den Alltag einsteigen zu können, erlebt man im Grandhotel Lienz. Wir freuen uns auf Sie! Mehr Infos:

GRANDHOTEL LIENZ Betriebs Gmbh. & CoKG, Fanny-Wibmer-Peditstrasse 2 A-9900 Lienz Tel: 04852/64070 www.grandhotel-lienz.com


24 KärntnerNachrichten I 27. Januar 2012

GOLDECK

Mehr Action, mehr Sonne, mehr Spaß: Eröffnung Goldeck „NEU“! m Samstag den 21. Jänner 2012 fand die Eröffnung der 2011 am Goldeck – Kärntens Sportberg errichteten Anlagen statt. Ver treter aus Politik, Medien und Wirtschaft sowie zahlreiche Freunde des Goldecks fanden sich bei der Bergstation der 8-er Kabinenbahn „Talbahn Goldeck“ anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten „Goldeck NEU“ ein.

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Pünktlich um 11:00 Uhr begrüsste Herr Mag. Marcus Kaller (Geschäftsführer der Goldeck Bergbahnen GmbH) die anwesenden Gäste und bedankte sich bei allen, die diesem Projekt mit Rat und Tag zur Seite standen. Die Bürgermeister der Gemeinde Baldramsdorf Herr Mag. Heinrich Gerber und der Stadtgemeinde Spittal an der Drau Herr NR Gerhard Köfer sowie LHStv. DI Uwe Scheuch waren sich einig, dass dieses eines der größten gemeindeübergreifenden Projekte ist. Die Absicht vom Relaunch des Goldecks war von Dr. Hans-Peter Haselsteiner

Dr. Hans-Peter Haselsteiner (Vorstandsvorsitzender Strabag SE).

Mag. Marcus Kaller (GF Goldeck Bergbahnen), Dr. Hans-Peter Haselsteiner (Vorstandsvorsitzender Strabag SE), Martin Leitner (Leitner GmbH), Michael Tanzer (Leitner GmbH), LH Gerhard Dörfler. Fotos: Hipp, w.kury, GBB (Vor standsvorsitzender Strabag SE) die Lebensqualität in der Region zu erhöhen. Viele waren sich einig, dass durch den Ausbau des Goldecks der Kärntner Sportberg zu einer touristischen Attraktion wurde. Ziel laut Scheuch ist es jetzt, den Spittaler Hausberg zu einem Ganzjahrestourismusort zu etablieren. Großer Dank von LR Dr. Beate Prettner galt den Grundbesitzern und den Anrainern sowie der Fachabteilung mit Ing. Mag. Margit Schneider, welche ein schnelles und unkompliziertes UVP-Verfahren ermöglicht haben. LH Gerhard Dörfler richtete einen Appell an alle Touristiker, dass durch den Ausbau des Goldecks jetzt die Chance ist, die Betteninfrastruktur zu verbessern. Die Segnung der neuen Anlagen wurde von der evangelischen Pfarrerin Dagmar Wagner-Rauca

Dr. Hans-Peter Haselsteiner (Vorstandsvorsitzender Strabag SE), Dr. Beate Prettner (Landesrätin), LH Gerhard Dörfler, Mag. Marcus Kaller (GF Goldeck Bergbahnen). und dem Stadtpfarrer Ernst Windbichler vorgenommen. Für die musikali-

sche Umrahmung sorgte die Trachtenkapelle Baldramsdorf.

Josef Autischer (Prok. GBB), Jutta und Uwe Scheuch mit Tochter, LH Gerhard Dörfler.

Kärntner Nachrichten - Ausgabe 04.2012  

die Ausgabe 04 der Kärntner Nachrichten