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Nr. 46 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 18. November 2011

9. Messe für Körper, Geist & Seele

Gesundheits-Check 18. bis 20. November:

Barmherzige Brüder und Elisabethinen informieren!

Machen Sie mit beim großen Gewinnspiel der Messe „gesund & glücklich“! Tolle Preise sind zu gewinnen! Siehe Seite III


II KärntnerNachrichten I 18. November 2011

Der Verbund A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt GmbH und A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit an der Glan schafft eine Alternative zum bisherigen Gesundheitsangebot.

Qualität und Service für den Patienten Seit fast 6 Jahren bilden das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder eine Kooperation, die für gemeinsame Stärke, eine qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung und die Standortsicherung mit ihren christlichen Wurzeln und Traditionen steht. Auf der Gesundheitsmesse in Klagenfurt von 18. bis 20. November sind beide Häuser vertreten und stehen Ihnen für Fragen und Anliegen gerne zur Verfügung.

Gesund werden und gesund bleiben Im A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit steht die Arbeit als ganzheitlicher Ansatz in der Behandlung und Betreuung von PatientInnen im Mittelpunkt. Als Akutkrankenhaus erfüllen die Barmherzigen Brüder die Aufgabe einer Akutversorgung im Bezirk St. Veit/Glan und Umgebung. Unter ständiger ärztlicher Leitung ist die Behandlung und Betreuung von PatientInnen mit akuten Krankheiten und Unfällen sowie für die Geburtshilfe zu jeder Tages- und Nachtzeit garantiert. Rund 360 MitarbeiterInnen stehen den PatientInnen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan zur Verfügung. Hohe medizinische Fachkompetenz vereinigt das Haus mit einer starken menschlichen Komponente. Ein ganzheitlicher Ansatz in allen Bereichen und Abteilungen wird als Grundvoraussetzung für die Gesundung des Menschen gesehen. Die medizinischen Fachbereiche decken ein breites Spektrum an Diagnostik- und Therapieleistungen ab, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten zu erhalten oder wiederherzustellen. Neben der hochwertigen Ausstattung sichert ein engagiertes und kompetentes Team, bestehend aus ÄrztInnen, Pflegepersonal, TherapeutInnen sowie Verwaltungspersonal, die hohe Qualität der täglichen Arbeit und die Zufriedenheit der PatientInnen.

Kontakt: A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit 9300 St. Veit/Glan, Spitalgasse 26 Tel.: 04212/499-0; Fax: 04212/499-222 E-Mail: krankenhaus@bbstveit.at Website: www.barmherzige-brueder.at

Starker Partner in allen Kompetenzbereichen Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt ist ein christlich geführtes Spital mit einer 300-jährigen Tradition. Am Elisabethinen-Krankenhaus arbeiten rund 300 MitarbeiterInnen, die jährlich ca. 7.000 PatientInnen stationär und 13.000 ambulant betreuen. Top-Medizin und christliche Nähe bringt das engagierte Team in harmonischen Einklang. Neben der internistischen und allgemeinchirurgischen Versorgung auf sehr hohem Niveau stellt das Zentrum für den Bewegungsapparat einen besonderen Schwerpunkt des Hauses dar. Gemeinsam mit der rheumatologischen Abteilung, die 2011 mit drei zusätzlichen FachärztInnen aufgestockt wurde, bietet es eine hervorragende Rundumbetreuung bei Erkrankung des Bewegungsapparates bis hin zur Prävention von rheumatischen Beschwerden. Ergänzt wird das Angebot mit der Rheumaambulanz, die seit September mit einem rheumatologischen Experten besetzt ist. Die gute Zusammenarbeit der zahlreichen herausragenden FachärztInnen sorgt für optimale und rasche Diagnose und Behandlung. Die Ausstattung sowie die Leistungen des Spitalalltags bieten individuellen Freiraum, der auch für ein vielfältiges religiöses Angebot genutzt werden kann.

Kontakt: A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt GmbH 9020 Klagenfurt, Völkermarkter Straße 15 – 19 Tel.:0463/5830-0; Fax: 0463/5830-159 E-Mail: ekh@ekh.at Website: www.ekh.at


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Brauchtumsmesse in Klagenfurt:

Stolz auf Kärnten!

Landesrat Christian Ragger: Maßvolle Beteiligung von Angehörigen an Pflegekosten!

Baltisch-Adriatische-Achse: Gemeinsamer politischer Einsatz der Freiheitlichen auf allen Ebenen!

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THEMA DER WOCHE

Maßvolle Beteiligung von Angehörigen an Pflegekosten Landesrat Christian Ragger: Jetziges System, dass Heimpflege gratis ist, nicht zweckmäßig! Die Sozial- und die Verfassungsabteilung des Landes haben eine Änderung des Mindestsicher ungsgesetzes zur Begutachtung ausgesandt, welche eine maßvolle Kostenbeteilung von unterhaltspflichtigen Angehörigen in der Heimpflege vorsieht. Das teilte heute, Montag, Sozialreferent LR Christian Ragger mit. Damit werde eine Ungleichbehandlung im jetzigen System beseitigt. „Angehörige müssen derzeit keinen Beitrag zu den Kosten der Heimpflege leisten. Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, muss hingegen zahlen. So ist eine Rund-um-die-UhrBetreuung zu Hause mit einem Betrag zwischen 1.500 und 2.000 Euro monatlich zu bemessen. Da-

In direktem Kontakt zu den Kärntner Familien: Landesrat Christian Ragger.

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und die damit einhergehende Steigerung der Zahl der Pflegebedürftigen erfordere, dass rechtzeitig ein stimmiges System mit den richtigen Anreizen geschaffen werde. Es gelte der Grundsatz: „Wer keinen Anteil an aktiver Pflege für seine pflegebedürftigen Eltern übernehmen kann, sollte im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten einen monetären Bei-trag leisten. Das ist auch im Sinne der älteren Generation“, so Ragger.

von muss in der Regel ein großer Teil von den Angehörigen selbst getragen werden. Das ist eine klare Benachteiligung jener Familien, welche ihre Angehörigen zu Hause versorgen“, erklärte Ragger. Die demografische Entwicklung mit der zunehmenden Zahl älterer Personen

Die geplante Regelung stehe im Einklang mit dem in der Steiermark praktizierten Modell, wobei die für Kärnten vorgesehenen Kostenbeiträge weit unter den steirischen liegen werden, wie der Soziallandesrat betonte. Die Bemessung der Kosten-beiträge

Land und Gemeinden geben im Jahr 2011 rund 180 Millionen Euro für die Pflege aus!“ Landesrat Mag. Christian Ragger

erfolgt nach einem sozial gestaffelten System und wird in der Folge per Verordnung der Landesregierung festgelegt werden.

Sozial gestaffelt Bis zu einem Einkommen von 1.160 Euro wird überhaupt kein Kostenbeitrag erfolgen. So würde zum Beispiel ein Alleinstehender, der monatlich 1.500 Euro verdient, 60,80 Euro zahlen, wer monatlich 3.000 verdient, 279 Euro. Unterhaltspflichten reduzieren die Beiträge. Diese liegen zum großen Teil weit unter jenen, die Eltern für ihre in Jugendwohlfahrtsein richtungen untergebrachten Kinder schon jetzt zu zahlen haben. So muss nach den Regelbedarfsätzen des Fi-

nanzministeriums für ein sechsjähriges Kind ein monatlicher Beitrag von 296 Euro, für einen 16-Jährigen gar ein Beitrag von 399 Euro bezahlt werden. „Unsere Eltern oder Großeltern sollten uns genauso viel wert sein wie unsere Kinder“, sagte Ragger.

Pflegebedarf im Jahr 2020 bereits 300 Mio. Euro Heuer geben das Land Kärnten und die Gemeinden laut Ragger für die Pflege 180 Millionen Euro aus. Noch 2004 war es die Hälfte. Im Jahr 2020 werden voraussichtlich 300 Millionen Euro gebraucht. Es sei nicht davon auszugehen, dass auch die


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THEMA DER WOCHE Einnahmen des Landes in der Pflege im selben Maß steigen werden. Dies bedeute, dass ein immer größerer Teil des Landesbudgets für Pflege ausgegeben

werden müsse. „Es gibt für mich als Sozialreferenten sicher angenehmere Aufgaben als eine solche Gesetzes-ände-

rung auf den Weg zu bringen. Doch diese notwendige Änderung muss rechtzeitig verkündet und umgesetzt werden, damit das notwendige Bewusstsein

dafür vorhanden ist, wenn das demografische Ungleichgewicht einzusetzen beginnt“, erklärte Soziallandesrat Mag. Christian Ragger.

Warum ein Pflege-Kostenbeitrag nötig ist? Landesrat Christian Ragger im Interview KN: Warum werden Kostenbeiträge für unterhaltspflichtige Angehörige von Pflegeheimbewohnern wieder eingeführt? Ragger: Ich weiß, dass dies für viele eine negative Botschaft ist und sie sich darüber ärgern. Es gibt für mich als Sozialreferenten gewiss angenehmere Aufgaben, als diesen Kostenbeitrag umsetzen zu müssen. Aber Politiker haben die Aufgabe, unangenehme Maßnahmen durchzuführen, wenn es die Fakten erfordern. Wie sehen diese Maßnahmen aus? Ragger: Land und Gemeinden müssen heuer für die Altenpflege 180 Millionen Euro ausgeben. Vor fünf Jahren war es nur die Hälfte dieser Summe. Im Jahr 2020 werden es über 300 Millionen sein. Dieser Vergleich illustriert die rasante Dynamik der Kostenentwicklung. Da das Budget des Landes nicht in demselben Ausmaß steigt, muss aus dem begrenzten Topf immer mehr Geld in die Altenpflege fließen. Um das schultern zu können, brauchen wir ein gerechtes System mit einer angemessenen Beteiligung der Bürger. Die jetzige

Ungleichbehandlung zwischen der Pflege im Heim und der Pflege zu Hause widerspricht dem. Die weitere Finanzierung der Pflege wird auch davon abhängen, ob von Bundesseite in Richtung Pflegeversicherung etwas unternommen wird, bisher ist aber noch nichts passiert. KN: Worin liegt die Ungleichbehandlung? Ragger: Wer einen Angehörigen in einem Heim unterbringt, von dem werden derzeit keine Beiträge verlangt; einzige Ausnahme, wenn die ältere Generation Vermögen an sie übertrug. Das schafft eine Schieflage gegenüber jenen Familien, welche pflegebedürftige Angehörige zu Hause versorgen. Wenn sie mobile Dienste beanspruchen, sind sozial gestaffelte Selbstbehalte je nach Einkommen zu bezahlen. Das ergibt eine Benachteiligung der Pflege zu Hause gegenüber der stationären Pflege.

Landesrat Mag. Christian Ragger

zu 15 Prozent. KN: Wie kann dieses System nun noch korrigiert werden? Ragger: Es gilt der Grundsatz: Wer keinen Anteil an aktiver Pflege für seine pflegebedürftigen Eltern übernehmen kann, der sollte im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten einen monetären Beitrag leisten.

KN: Das System hat sich nicht bewährt?

KN: Wie wird der Beitrag bemessen?

Ragger: Doch. Aber diese Ungleichbehandlung hat unerwünschte Folgen: Die Zahl der Heimeinritte stieg seit der Abschaffung des Kostenbeitrages anfangs jährlich um bis

Ragger: Die Bemessung der Kostenbeiträge erfolgt nach einem sozial gestaffelten System. Bis zu einem Einkommen von 1.160 Euro soll überhaupt kein Kostenbeitrag

erfolgen. So würde zum Beispiel ein Alleinstehender, der monatlich € 1.500 verdient € 60,80 zahlen, wer monatlich € 3.000 verdient, müsse € 279 zahlen. Unterhaltspflichten reduzieren die Beiträge. Diese Beiträge liegen zum großen Teil weit unter jenen, die die Eltern für ihre Kinder, die in Jugendwohlfahrtseinrichtungen untergebracht sind, zu zahlen haben. So müssten nach den Regelbedarfsätzen des Finanzministeriums für ein 6- jähriges Kind ein Beitrag von 296 Euro für einen 16- Jährigen gar ein Beitrag von 399 Euro bezahlt werden. Unsere Eltern oder Großeltern sollten uns genauso viel wert sein wie unsere Kinder.


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HINTERGRUND

Förderung von Heizungen mit erneuerbarer Energie boomt! Energieförderreferent Scheuch: Zusatzförderung erleichtert Umstieg und reduziert Feinstaubentwicklung Eine bemerkenswerte Steigerung bei der Förderung von Heizsystemen mit Erneuerbarer Energie gibt es in Kärnten. Vor allem im Lavanttal boomen diese neuen Systeme. Für eine dort - im Zeitraum von 1 Mai.2011 bis 31.Dezember 2012 - extra eingeführte Zusatzförderung liegt jetzt ein erstes Zwischenergebnis vor, das von Wohnbaureferent LR Christian Ragger und Energieförderreferent LHStv. DI Uwe Scheuch präsentiert wurde. „Sinn der Zusatzförderung war es, den Umstieg auf Heizsysteme mit Erneuerbarer Energie zu erleichtern und damit die Feinstaub-Überschreitungstage zu reduzieren. Das Lavanttal ist da ja besonders betroffen. Das ist uns gelungen“, zeigt sich

Scheuch mit Verweis auf die aktuelle Statistik erfreut. Zum Vergleich wurde die Entwicklung der Förderungsanträge vom 1. Mai bis zum 20. Oktober der Jahre 2010 und 2011 für das Lavanttal und für Restkärnten getrennt ausgewertet: Uweltfreundliche Heizungen werden gefördert! Im Vergleichzeitraum von 6 Monaten wurden im Lavanttal gegenüber 2010 plus 51 Prozent Solaranlagen, plus 150 Prozent Pelletsheizungen, plus 600 Prozent Hackschnitzelheizungen, plus 131 Prozent Scheitholzheizungen und plus 800% Fernwärmeanschlüsse errichtet. Auch im übrigen Kärnten – ohne Lavanttal - konnte eine Zunahme an Heizsystemen mit Er neuerbarer Energie verzeichnet werden. Plus 10 % Solaranlagen, plus 117 % Pellets-

heizungen, plus 77 % Hack schnitzelheizungen, plus 47 % Scheitholzheizungen und plus 30% Wärmepumpen würden laut Wohnbaureferent Ragger die Sinnhaftigkeit solcher Förderungen beweisen. „Vor allem die Umstellung von alten Holzheizungen wird angenommen. Das ist absolut positiv, weil gerade diese viel Feinstaub ausstoßen. Außerdem zeigt sich, dass die Zusatzförderung im Feinstaubgebiet Lavanttal

deutliche Impulse gebracht hat“, erklärt Ragger weiter. Bis dato wurden im Lavanttal bereits für 94 Anlagen Zusatzförderungen in der Gesamthöhe von 220.338 Euro zugesagt. Der überwiegende Anteil davon - 74 Anlagen – betrifft den Austausch von alten Holzheizungen. Die Zusatzförderung von 1 Mio. Euro wird zu jeweils 500.000 Euro aus Mitteln der Energieförderung und der Wohnbauförderung bedeckt.

Bilanz der Schwammerl-Saison 2011 LHStv. Uwe Scheuch dankt Bergwacht für gute Zusammenarbeit und gratuliert zu großem Zulauf! Bereits seit 30. September ist es Kärnten verboten teilweise geschützte Pilze zu sammeln – bis Ende Oktober war die Kärntner Bergwacht aber noch fleißig unterwegs um die Einhaltung der Sammelzeit auch zu kontrollieren. Bis Ende Oktober hat die Kärntner Bergwacht in diesem Jahr kontrolliert und im Rahmen von 1.509 Kfz Anhaltungen 2850 Personen kontrolliert und dabei insgesamt 134,45 kg Pilze beschlagnahmt. Über 2000 Personen wurden von den Mitgliedern der Bergwächter über die aktuelle Pilzschutzverordnung aufgeklärt. „Als Naturschutzreferent darf ich mich bei der Kärntner Bergwacht für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken und gratuliere auch zum

regen Interesse der Bevölkerung am Mitwirken bei der Bergwacht!“, so LHStv. Uwe Scheuch.


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HINTERGRUND

Elektronische Krankenakte wird zum Millionengrab! Gesundheitssprecher Abg.z.NR. Martin Strutz schlägt Alarm. Die von der Bundesregierung geplante „elektronische Gesundheitsakte“, an der die staatliche ELGA GesmbH arbeitet, verursachte bisher Kosten in Millionenhöhe, ist aber nicht praktikabel. „Die Freiheitlichen fordern einen sofortigen Stopp des umstrittenen ELGA (Elektronische Gesundheits akte)-Projektes, das bisher Millionenbeträge an Enwicklungskosten verschlungen hat, ohne konkret etwas vorweisen zu können“, kritisierte der stellvertretende freiheitliche Klubobmann NAbg. Dr. Martin Strutz.

nungshof über den Datenschutzrat, der Ärztekammer bis hin zu den Ländern, die das alles mitfinanzieren müssen, reiche die breite Front der Ablehnung, so Strutz.

Nun plane Stöger mit einem politischen Gewaltakt das umstrittene Projekt im kommenden Ministerrat durchzudrücken, nachdem er offenbar erkannt habe, dass sich die ersten Länder und Gesundheitsdienstanbieter aus diesem völlig unausgegorenen Wahnsinnsprojekt zu absentieren beginnen. Seit dem Jahr 2008 verspreche Stöger die Realisierung der ELGA.

ELGA-interne Berechnungen und eine geheim gehaltene, im Auftrag des BMG erstellte Studie (DEBOLDLUX), würden gar von jährlichen Betriebskosten von bis zu 500 Millionen Euro ausgehen, zeigte Strutz auf. Die tatsächlichen Kosten seien aber laut eines Protokolls der ELGA-GmbH nicht abschätzbar, warnte Strutz vor diesem Wahnsinnsprojekt. Das ELGA Konzept habe deshalb auch keine Chance auf Reparatur, sondern könne nur noch entsorgt werden.

„Aufgrund von schweren technischen Designfehlern und einem rechtlich nicht haltbarem Ansatz, nämlich dass alle Österreicher verpflichtend ihre hochsensiblen Gesundheitsdaten per Gesetz offen legen müssen, ist ihm bis heute die Umsetzung nicht gelungen“, so Strutz. Dies sei nicht weiter verwunderlich, hätten doch alle entscheidenden Institutionen kritische Stellungnahmen zum ELGAProjekt abgegeben. Beginnend

vom

Rech-

Jährliche Betriebskosten bis zu 500 Mio. Euro

heitsministers ein. „Die Vernetzung des Extraund Intramuralen Bereiches ist aufgrund der Kostenexplosion im Gesundheitswesen mehr als überfällig“, betonte Strutz die Notwendigkeit einer technisch und organisatorisch kostengünstigen Lösung. Die Länderverbünde hätten hier bereits hervorragende Vorarbeiten geleistet und würden daher auch keine Rot-Schwarze Gesellschaft die Millionen an Entwicklungskosten verschlingt ohne konkrete Ergebnisse vorweisen zu können, benötigen, so Strutz.

Kritik an ELGA führte zum Erfolg: FPK-Abg. Dr. Martin Strutz.

Kritik hatte Erfolg

Kommunen und Regionen bilden Rückgrat der EU

Die scharfe Kritik der Freiheitlichen mit Martin Strutz hatte Erfolg. Gesundheitsminister Stöger sah sich veranlasst, die bereits vorgesehene Beschlussfassung über weitere finanzielle Zuschüsse für ELGA im Ministerrat zu stoppen. Strutz verlangt nun einen Neustart des gesamten Projektes und mahnt die politische Verantwortung des Gesund-

Das Generalthema „Finanzierung, Innovationen, Kooperationen“ zog sich durch das 2. Alpen-Adria Kommunalforum in Velden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler sagte, dass Europa eine gemeinsame Vision brauche. Neben kontrollierbaren Finanzhäusern seien Kraftanstrengungen notwendig, die aber mit Optimismus und Zielsetzungen verbunden sein sollten. Nur Kaputtsparen, ohne Investitionen, dies sei keine sinnvolle Antwort, sagte Dörfler. Weiters sollten auch Visionen im Bereich sauberer, erneuerbarer Energien in Kooperation auf der Ebene von Kommunen und Regionen umgesetzt werden.


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LANDESPOLITIK

Dobernig: Brauchtumsmesse strahlt in neuem Gewand! Messe präsentiert sich mit sieben Schwerpunktinseln – Besucher können mitmachen und gemeinsam Volkskultur erleben Von 18. bis 20. November geht wieder die beliebte Familien-, Brauchtumsund Gesundheitsmesse am Klagenfurter Messegelände über die Bühne. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig präsentierte gemeinsam mit Messe-Aufsichtsratsvorsitzendem Albert Gunzer, Geschäftsführer Erich Hallegger und Horst Moser von der Unterabteilung Volkskultur und Brauchtumswesen die Schwerpunkte des Messebündels und berichtete von den Neuerungen bei der elften Auflage der Brauchtumsmesse.

gerinnen und Sänger. Bei den 134 Musikkapellen spielen rund 6.800 Musikerinnen und Musiker“, berichtet der Landesrat. Außerdem gebe es über 17.500 Schülerinnen und Schüler im Landesmusikschulwerk. In den über 80 Volksmusikgruppen seien über 300 junge Musikerinnen und Musiker aktiv. „Brauchtum und Volkskultur haben in den letzten Jahren einen starken Aufwind erlebt. Insgesamt wird eine Wertschöpfung von 135 bis 150 Millionen Euro im Jahr erzielt“, fasste Dobernig zusammen.

„Das Motto der diesjährigen Brauchtumsmesse ist Interaktion. Die Halle wurde neu gestaltet, alle Besucher sind zum Mitmachen eingeladen. Sie können einen Stimmlagentest machen und bekommen Hilfe beim Erlernen einer Singstimme. Am Musikstand können Instrumente selbst gebastelt und ausprobiert werden. Die Besucher können gemeinsam tanzen, auch eine eigene Kleinkunstbühne bietet Gelegenheit zum mitmachen“, so Dobernig. Man wolle mit den Neuerungen vor allem auch Kinder und Jugendliche für Kultur und Brauchtum begeistern.

In der Messehalle 4 werden auf einer Ausstellungsfläche von ca. 3.000 m2 Kärntner Brauchtum und Volkskultur aber auch Brauchtum aus Europa den Besuchern näher gebracht. Statt den üblichen Ständen präsentiert sich die Messe erstmals mit sieben Schwerpunktinseln: Singen, Tanzen, Musik, Theater & Dichtung, Trachten & Brauchtum & Tradition, Museen & Sammlungen sowie die Kärntner Jägerschaft. Außerdem gibt es die große Brauchtumsbühne mit einem umfangreichen Rahmenprogramm von Trachtenmodeschauen bis zu einem Frühschoppenkonzert. Die beliebte Kärntner Trachtenbörse wird fortgeführt. Halleger erläuterte, dass mit der Familien-, Brauchtums- und Gesundheitsmesse seit Jahren eine Erfolgsgeschichte geschrie-

„Über 100.000 Menschen sind in Kärnten direkt oder indirekt mit der Volkskultur verbunden. Bei den über 650 Chören singen rund 13.000 Sän-

Legt ein flottes Tänzchen aufs Parkett: Landesrat Harald Dobernig auf der Brauchtumsmesse. ben werde. „Es sind die Messen mit dem höchsten Sympathiefaktor, im Vorjahr konnten wir mit 29.000 Besuchern einen neuen Rekord erreichen. Heuer präsentieren sich 505 Aussteller aus neun Nationen, es wird 250 Einzelveranstaltungen auf acht Bühnen geben“, so Hallegger, der gemeinsam mit Gunzer dem Land Kärnten für die Organisation der Brauchtumsmesse dankte. Auch heuer haben Kindergärten und Schulen (in Gruppen) wieder die Möglichkeit, die Brauchtumsmesse bei freiem Eintritt

zu besuchen. Die Eintrittsgutscheine können im „Haus der Volkskultur“ bei der UA Volkskultur und Brauchtumswesen angefordert werden.


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LANDESPOLITIK

Gemeinsamer politischer Einsatz für den Koralmtunnel! Landeshauptmann Gerhard Dörfler und FPÖ-EU-Abgeordneter Andreas Mölzer koordinieren und intensivieren ihre Überzeugungsarbeit für den Koralmtunnel in Brüssel. Erst vor wenigen Wochen hatte ja die EU-Kommission sowohl den Koralmals auch den Semmeringbasistunnel auf die Liste der in den nächsten Jahren zu fördernden Großprojekte gesetzt. Nun gilt es auch die Entscheidungsträger in Rat und EU-Parlament von der Notwendigkeit dieser wichtigen Infrastrukturprojekte zu überzeugen. Denn, so Mölzer: „Die Entscheidung, ob die BaltischAdriatische Achse über Semmering- und Koralmtunnel mit bis zu 30 Prozent europäischer Kofinanzierung - 20 Prozent für den Bau sowie 50 Prozent für Studien und Vorarbeiten - rechnen kann, hängt aber davon ab, ob der Kommissionsvorschlag eine Mehrheit im Europäischen Parlament und im Ministerrat der EU findet.“ Deshalb sei nun, nachdem die Karten auf dem Tisch liegen und die einzelnen Projekte bereits im Rahmen von Großveranstaltungen vorgestellt wurden, die Zeit gekommen, um Schlüsselpersonen und Entscheidungsträger, vor allem im EU-Parla-ment, von der Notwendigkeit der baltisch-adriatischen Achse zu überzeugen. „Immerhin stellt der Koralmtunnel das Kernstück der neu zu errichtenden Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt dar, und damit einen wesentlichen Teil der genannten

Achse des TEN-Korridors 23 zwischen Danzig, Warschau, Wien und Bologna“. Nach seiner Fertigstellung werde der Koralmtunnel mit 32,5 km der bis dahin längste Eisenbahntunnel Österreichs und einer der längsten der Welt sein, was die Bedeutung noch weiter unterstreichen würde, so der freiheitliche EU-Politiker. Auch der Landeshauptmann stößt ins selbe Horn und meint: „Diese einzigartige Chance für Kärnten und für Österreich werden wir uns nicht entgehen lassen“. Er habe aus Brüssel bereits mehrfach positive Signale zur Baltisch-Adriatischen-Achse bekommen. Zudem würden alle Regionen und die fünf Staaten Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich und Italien, die an der Verkehrsverbindung zwischen Danzig und Bologna beteiligt sind, zu hundert Prozent hinter diesem Projekt stehen. „Mit der Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen-Achse ergibt sich für Kärnten, für Österreich, für Europa eine einmalige Chance“, so Dörfler. Mölzer arbeitet daher schon seit Monaten daran länder- und fraktionsübergreifende Allianzen zu schmieden. „Wir müssen auch jene Abgeordneten, deren Länder nicht direkt von der Baltisch-Adriatischen Achse betroffen sind, von der wirtschaft-

Europa-Abgeordneter Andreas Mölzer mit Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler. lichen Bedeutung für Gesamteuropa überzeugen“, meint er und kündigt an Gesprächsrunden mit hochrangigen Abgeordneten und Delegations-leitern zu organisieren, an denen auch LH Dörfler teilnehmen soll, nicht zuletzt um diese Entscheidungsträger auch mit Fakten über den aktuellen Baufortschritt versorgen zu können. Dies sei in dieser Phase das wirksamste Mittel, um die Kollegen zu überzeugen, da man auf Fragen eingehen und die Thematik notfalls ausführlich erläutern kann. Eine oberflächliche Informationsveranstaltung, wie sie z.B. der für den wegen Korruption angeklagten ehemaligen ÖVP-Dele-

gationsleiter Strasser nach gerückte EU-Abgeordnete Hubert Pirker nun plant, sei da wenig hilfreich. Interessantes Detail am Rande: ÖVP-Pirker hatte damals seine Unterstützung für den Koralmtunnel verweigert. Dörfler und Mölzer sind sich einig, dass sie alle Hebel in Bewegung setzen werden, um am Ende eine Zustimmung des EUParlaments zu erreichen, denn: „Die Koralmbahn und die Baltisch-Adriatische-Achse stelle eine internationale und wirtschaftliche Lebensader dar, um der Entwicklung der Verkehrsströme, die sich in den nächsten Jahrzehnten von der Straße auf die Schiene verlagern werden, gerecht zu werden.


8 KärntnerNachrichten I 18. November 2011

LANDESPOLITIK

Ganztagesbetreuung von Kärntner Schülern ausgeweitet Bildungsreferent Scheuch: Schule als Betreuungseinrichtung der Zukunft Zufrieden zeigt sich der Kärntner Bildungsreferent DI Uwe Scheuch über die von Bildungsministerin Schmied angekündigte Ausweitung der Ganztagesbetreuung. „Die geänderten Familienstrukturen und die Anforderungen des Arbeitsmarktes erfordern eine Modernisierung des Bildungssystems. Die Schule muss als umfassende Betreuungseinrichtung der Zukunft aufgestellt werden. Nur so werden wir den Anforderungen an die Eltern und den Ansprüchen bei den Jugendlichen gerecht werden können“,

so Scheuch. Schmied hatte heute Detailpläne für den Ausbau der schulischen Tagesbetreuung präsentiert. Bis 2014/15 sollen inklusive der Hortplätze österreichweit 210.000 qualitativ hochwertige Plätze in der Tagesbetreuung angeboten werden. Man habe in Kärnten schon bisher eine Landesförderung von 8.000 Euro pro Betreuungsgruppe bereitgestellt, mit der neuen 15a-Vereinbarung und den damit verbundenen zusätzlichen Finanzmitteln sei aber sicherlich eine

neue Offensive in der Nachmittagsbetreuung möglich, erklärt Scheuch. „Für eine verbesserte Betreuungssituation braucht es mehr Personal und eine adaptierte Infrastruktur – beides wird jetzt zumindest schrittweise möglich sein. Damit wird endlich einer jahrelangen Forderung Kärntens nachgekommen. Nachdem wir im Bildungsbereich eine Vorreiterstellung einnehmen, weiß man hierzulande eben, worauf es ankommt. Gut, dass die Bildungsministerin das jetzt auch so sieht. Jetzt können wir

die Nachmittagsbetreuung in Kärnten endlich nachhaltig und langfristig optimieren“, meint Scheuch erfreut.

Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch

FTI-Konzept umgesetzt! Im Jahr 2009 wurde die Strategie „Kärnten 2020 Zukunft durch Innovation“ von der Kärntner Landesregierung beschlossen. Damit hat sich Kärnten das Ziel gesetzt, attraktive Rahmenbedingungen für Forschung, Technologieentwicklung und Innovation (kurz FTI) zu schaffen. Ein weiterer Schritt zur Umsetzung des FTI-Konzepts wurde kürzlich im Lakeside Park in Klagenfurt gesetzt. Das gibt Technologie- und Finanzreferent LR Harald Dobernig bekannt. „Wir wollen die Zahl der Unternehmen, die Forschung und Entwicklung betreiben, deutlich

erhöhen und die Etablierung von Forschungszentren forcieren. Auch die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft soll sich weiter vertiefen“, betont Dobernig.

Neue Förderinstrumente Die dazu erforderlichen Schritte und Voraussetzungen wurden in fünf strategische Entwick lungsrichtungen gegliedert. Außerdem werden neue Förderinstrumente ausgearbeitet. Diese Maßnahmenpakete sollen in den nächsten ein bis zwei Jahren umgesetzt werden, so der Landesrat.

Die Vollversammlung der Kärntner Arbiterkammer, im Bild die freiheitliche Fraktion mit Obmann Manfred Mischelin und Hans-Peter Traar, tagte kürzlich in der Arbeiterkammer Spittal, die in diesem Rahmen auch feierlich eröffnet wurde. Im Mittelpunkt der Beratungen standen Maßnahmen zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit. In Kärnten sind derzeit 4.419 Personen beschäftigungslos, wobei vor allem die Zahl der älteren Arbeitslosen allein im Vorjahr um sieben Prozent sprunghaft angestiegen ist. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer beantragten unter anderem die Schaffung eines Beirats zur Behandlung von Subventionsansuchen, in dem alle Fraktionen vertreten sein sollen und der künftig über alle an die Kammer gerichteten Subventionsansuchen beraten soll. Weiters wurde eine langfristige Absicherung von Pflege und Betreuung gefordert.


REGIONALES

Ein voller Erfolg war der „23. Kärntner Ball“ des Abwehrkämpferbundes, der kürzlich im Gasthof Pichler in Köttmannsdorf stattfand. Im gesamten Bezirk Klagenfurt-Land veranstaltet die KAB Ortsgruppe Köttmannsdorf mit Obmann Fritz Döpper als einzige einen Ball dieser Art. Unter den ca. 200 Ballbesuchern konnten u.a. KABLandesobmann LAbg. a. D. Fritz Schretter und LAbg. Bernhard Gritsch sowie Bgm. Ing. Josef Liendl begrüßt werden. Anwesend waren auch Abordnungen der KAB Ortsgruppe Unterloibl mit Obmann Herbert Mischitz und des „Khevenhüller 7er-Bundes“.

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Freude über großartige Preisverlosung bei der Blauen Nacht in Althofen: „Glücksengerl“ OBI Markus Zuschnig, Marina Scharm, Gewinnerin des Strohmeier-Löwendirndls, Bezirkschefin LAbg. Wilma Warmuth und Organisator Ewald „Jimmy“ Mödritscher (v.l.)

Blaue Nacht in Althofen Tolle Stimmung herrschte kürzlich anlässlich der „20. Blauen Nacht“ im Kulturhaus Althofen. Ein engagiertes Organisationsteam der Freiheitlichen mit Ewald Mödritscher, Thomas Rinner, Marina Scharm und Bezirksgeschäftsführer Wolfi Grilz sorgen für einen dynamischen Ablauf des Traditionsfestes „Die Blaue Nacht in cooler Tracht!“ Neben der bewährten Disco im Keller mit DJ-Auge sorgten im Hauptsaal die Top-Band „Schachner & friends“ für Unterhaltungsmusik, welche zahlreiche Festbesucher zum Tanzen motivierte.

Vor wenigen Tagen ging Österreichs Kongress rund um alternative Energien und Elektromobilität in Kärnten zu Ende. Am Rande des NEW MOBILITY FORUM kam es zu einem Vertragsabschluss der besonderen Art. Landeshauptmann Gerhard Dörfler unterzeichnete den Vertrag für den ersten emobilen Dienstwagen eines Landeshauptmannes in Österreich. Der Renault Fluence Z.E. wird ab Frühjahr 2012 der offizielle Dienstwagen des Kärntner Landeshauptmannes mit dem Kennzeichen „K1“ werden. „Mir ist es wichtig als Vorbild voran zu gehen und die KärntnerInnen davon zu überzeugen, wie viel Spaß und Fahrkomfort Elektromobilität bietet!“, so Dörfler.

Bei der mitternächtlichen Verlosung mit den Eintrittskarten freuten sich 21 Gäste über die hochkarätigen Preise u. a. ein Löwendirndl von „Strohmeier“ – Weitensfeld, ein Wellnesswochenende vom „Kärntnerhof“ des Bürgermeisters Matthias Krenn, Gala-Essen im Kulturwirtshaus Bachler, Geldpreise des Freiheitlichen Landtagsklubs etc. Unter den Blaue-Nacht-Besuchern wurden gesichtet: Bezirksobfrau LAbg. Wilma Warmuth, die Bürgermeister Herbert Kuss und Josef Ofner, Stadtrat Herwig Kampl, die Vizebürgermeister Fritz Moser, Helmut Kopper und Christian Kraßnitzer, die Mirniger Schuhplattlergruppe, sowie zahlreiche Landjugend- und Feuerwehraktivisten. „Ich danke allen Ortsgruppen und Jugendlichen, welche dieses Bezirksfest durch ihre Mitarbeit aktiv und erfolgreich mit unterstützt haben,“ zeigt sich Bezirksobfrau Wilma Warmuth begeistert.


10 KärntnerNachrichten I 18. November 2011

Das mehr als 40 Jahre alte Kelag-Gebäude in Klagenfurt wird im Jahr 2012 thermisch saniert und erreicht den Standard eines Niedrigenergiehauses. Die Kelag investiert rund 15 Millionen Euro in die Sanierung ihrer Zentrale. Das erklärte der Eigentümervertreter des Landes Kärnten, Finanzlandesrat Harald Dobernig, gemeinsam mit Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger. Dobernig bezeichnete die Kelag als bedeutenden Leitbetrieb und werthaltigstes Unternehmen Kärntens. „Die Kelag trägt als Kärntner Flagschiff mit fast 1.400 Beschäftigten wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes bei!“ .

REGIONALES

Die Unterstützung von Um- und Ausbauten der Schulzentren Maria Saal und Rennweg sowie der dort ansässigen Musikschulen wurde in der Kuratoriumssitzung des Kärntner Schulbaufonds beschlossen. „Damit sorgen wir für eine optimale Ausbildung an den Schulzentren und setzen auch notwendige Impulse für die Bauwirtschaft. Insgesamt wurden in der aktuellen Periode bereits 7,1 Mio. Euro für 22 Musikschulstandorte zugesagt“, so Landesrat Harald Dobernig. Beim Schulzentrum Maria Saal erfolgen Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen. „Die Musikschule mit insgesamt 100 Schülern wird im Schulzentrum in einem eigenen Geschoß untergebracht, das zu diesem Zweck entsprechend adaptiert werden muss“, erklärt Dobernig, der auch Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Maria Saal ist. Insgesamt werden in den Ausbau und in die Sanierung des Schulzentrums Maria Saal 1,46 Mio. Euro investiert, wovon 1,1 Mio. Euro aus dem Schulbaufonds kommen“, so der Landesrat. Im Bild Gemeindevorstand Josef Krammer, Landesrat Harald Dobernig und Vizebürgermeister Walter Zettinig vor dem Schulzentrum Maria Saal.

Nach Personalvertretungswahl: „Jetzt arbeiten, nicht streiten!“ Die parteipolitische Vereinnahmung der Landespersonalvertretung durch die SPÖ sei unerträglich und werde auf das Schärfste zurückgewiesen, sagt der Obmann der Unabhängigen und Freiheitlichen Personalvertreter (AUF) Andreas Skorianz. Mit den Gehaltsverhandlungen stehen wichtige Entscheidungen an. Durch die Streitereien und die von der SPÖ angezettelten taktischen Spiele bei den Mehrheitsfraktionen der PV sei ein völliger Stillstand in der Arbeit der PV eingetreten. „Wir wollen endlich arbeiten und nicht streiten“, fordert daher Skorianz. Die AUF konnte bei den Personalvertretungswahlen ihr Ergebnis halten.


REGIONALES

18. November 2011 I KärntnerNachrichten 11

Für Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler setzt sich die Erfolgsserie der letzten Wintersaison durch die Wahl von Thomas Morgenstern zum „Sportler des Jahres 2011“ weiter fort. „Thomas Morgenstern ist für mich der Überflieger der Nation. Durch seine außergewöhnlichen Leistungen hoch in der Luft hat er wahrlich unter Beweis gestellt, dass er die Wahl zum ‘Sportler des Jahres’ verdient. Herzliche Gratulation zu dieser großen Auszeichnung“, freut sich der Landeshauptmann mit dem Kärntner Ausnahmetalent.

Kindergartenreferent Gerhard Dörfler besuchte kürzlich den Gemeindekindergarten in der Schulstraße in Radenthein. Der Kindergarten feierte heuer sein 80jähriges Bestehen. Der Landeshauptmann gratulierte dem Team für die engagierte Arbeit und die überaus positive Stimmung. Die Leitung hat Michaela Wallner inne, weitere Pädagoginnen sind Miriam Pluch und Kerstin Rauter sowie die Helferinnen Erna Heckenbichler, Heidi Schretter und Maria Klammer. Der Landeshauptmann wurde herzlich mit Liedern und Gedichten empfangen.

Die neue moderne Bahnhaltestelle Wolfsberg Reding wurde von Verkehrsreferent Gerhard Dörfler und ÖBB-Vertreter im Beisein vieler Gäste eröffnet. Die Haltestelle mit barrierefreiem Zugang, mit Wartehaus und P & R-Anlage erforderte einen Investitionsaufwand in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro. Die neue Haltestelle bildet einen Meilenstein in der Attraktivierung der Lavanttalbahn zwischen Wolfsberg und dem künftigen Intercitybahnhof Lavanttal, der im Zuge der Koralmbahn nächst dem Tunnelportal entsteht. Der Landeshauptmann freute sich, dass die Südbahn insgesamt einen höheren Stellenwert bekommen hat.

In Villach drehte sich vor kurzem alles rund ums Spiel. Bereits zum 20. Mal fanden die Kärntner Spieletage im Villacher Congress Center statt und stellten mit mehr als 1200 Spielen ein umfassendes Angebot für Spielefans. „Stattfinden kann das Spieletage-Jubiläum nur durch das Engagement der „IG Spiel-mit“, deren ehrenamtliche Mitarbeiter bereits seit vielen Jahren ihre Freizeit und ihre Ideen in die Kärntner Spieletage investieren. Gemeinsam mit Vzbgm. Wally Rettl und den Gemeinderäten Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, Alfred Waldner und Gernot Prinz testete LHStv. Uwe Scheuch nach der Eröffnung noch die beliebtesten Spiele.


12 KärntnerNachrichten I 18. November 2011

REGIONALES

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Kärntner Fußballverbandes (KFV) fand im Veldener Casineum eine stimmungsvolle Ehrung für verdiente Funktionäre statt. „Der Aufwärtsschwung im Kärntner Fußball gelingt nur mit guten Funktionären und motivierten Sportbegeisterten wie WAC-Erfolgspräsident Dietmar Riegler und Gattin Waltraud“, so Dörfler. Der WAC/St. Andrä stehe mittlerweile für guten Fußball in Kärnten. Die Funktionäre seien oft unbedankte Helden mit großen Aufgaben. „Heute erhalten sie eine entsprechende Würdigung!“, sagte der Sportreferent.

„Ciao Venezia“, dieser herzliche Gruß hallte kürzlich durch das Casineum Velden. Politiker, Unternehmer, Kulturtreibende und Vertreter des öffentlichen Lebens aus Kärnten und Venezia, einer der sieben Provinzen des Veneto, feierten zusammen ein Fest der Freundschaft.

Alle zwei Jahre findet im November der Kärntner Volksmusikwettbewerb statt. Heuer ist es wieder soweit: Vom 11. bis 13. November treffen sich 144 junge Musikanten/innen im Bäuerlichen Bildungshaus Schloss Krastowitz, um sich als Solist/in oder in einem Ensemble der Beurteilung einer Fachjury zu stellen. Volkskulturreferent LR Harald Dobernig besuchte kürzlich die Vorspiele und zeigte sich vom Können der jungen Musikantinnen und Musikanten begeistert: „Die Volksmusik erlebt in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung. Vor 15 Jahren hatten wir nur neun aktive Musikgruppen, heute sind es über 80 mit über 300 Musikerinnen und Musikern!“

Das Land Kärnten und das Militärkommando Kärnten haben vor zehn Jahren eine Partnerschaft geschlossen. Vor kurzem wurde diese Partnerschaft offiziell im Rahmen des Soldaten-Jahresempfangs 2011 in der Windisch-Kaserne in Klagenfurt bekräftigt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Militärkommandant Brigadier Gunther Spath unterzeichneten die Urkunden. Land und Militärkommando sehen es damit als ihr besonderes Anliegen an, „die fachlichen und menschlichen Beziehungen sowie den Austausch von Erfahrungen“ zu fördern. Zudem erhielt der Militärkommandant eine hohe Auszeichnung durch das Land.

„Ciao Venezia“ ist aber nicht nur ein kulinarisches Highlight, „Wir feiern hier gemeinsam unsere Freundschaft“, sagte Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der auch den Tourismuslandesrat Venetos, Daniele Stival, herzlich begrüßte.


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SERVICE

Neuer Video Poker auf www.win 2day: Joker macht Poker crazy razy Poker“ heißt das neue Spiel auf win2 day.at. Und „crazy“ wird der bereits neunte Video Poker durch den Joker. Denn dieser ist nicht nur das Wild-Symbol, sondern auch ein Gewinnverdoppler. Somit bringt ein „Joker (Wild) Royal Flush“ den höchsten Gewinn. Und wer bis 30. November Crazy Poker spielt, hat die Chance auf eines von zehn 100Euro-Spielguthaben Games Room, Bingo Room und Casino Spiele.

„C

doppler. Somit ist ein Royal Flush mit einem Joker, ein sogenanntes „Joker (Wild) Royal Flush“, das erstrebenswerte Ziel, weil dadurch der Royal Flush Gewinn noch verdoppelt wird. Der Joker ersetzt als Wild Symbol jede andere Karte, vervollständigt dadurch Gewinnkombinationen, und verdoppelt als Gewinnverdoppler jeden Gewinn.

Joker ist Wild Symbol und Gewinnverdoppler

Die Einsätze reichen von 0,25 Euro bis 10,- Euro pro Kartendeck, und man kann auf bis zu fünf Kartendecks gleichzeitig pokern.

Ein Royal Flush ist an sich das höchste der Gefühle bei Poker. Nicht so beim neuen Video Poker „Crazy Poker“, denn hier gibt es den Joker als Gewinnver-

Nach jedem Gewinn besteht mit der Gamble Chance die Möglichkeit, diesen zu verdoppeln oder gar zu vervierfachen.

Video Poker Jackpot Mit „Crazy Poker“ kann auch der win2day-Video Poker Jackpot geknackt werden. Dieser ist die Verbindung aller neun Video Poker Spiele auf win2day.at zu einem gemeinsamen Jackpot. Den Video Poker Jackpot gewinnt, wer auf einem Kartendeck drei Geldsack-Symbole hat.

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Jetzt wieder Adventkalender zum Rubbeln: 75.000,- Euro hinter 24 Packerl as traditionsreichste aller Weihnachtssymbole, nämlich der Christbaum, steht im Mittelpunkt des Adventkalender-Rubbelloses 2011. Dazu viele Geschenkpackerl und weihnachtliche Symbole, die bis zum Weihnachtstag alle aufge-

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rubbelt werden sollen, denn darunter befinden sich Gewinne bis zu 75.000,- Euro. Der Adventkalender zum Rubbeln hat bereits Tradition, und jetzt gibt es ihn wieder. Das Tolle an diesem Rubbellos: jedes Los, also jeder Kalender gewinnt, und daher eignet er sich besonders gut als Geschenk. Auf dem diesjährigen Rubbellos-Adventkalender sind wieder 24 Rubbelfelder. Darunter sind weihnachtliche Symbole abgebildet. Je nach Art und Anzahl der Symbole gewinnt man bis zu 75.000,- Euro. Die Adventkalender Serie besteht aus 1 Million Losen mit Gewinnen von 2,- Euro bis 75.000,- Euro. Den Höchstgewinn gibt es dreimal. Der Adventkalender zum Rubbeln ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 5,- Euro erhältlich.

Ziehung vom Mi., 09. 11. 2011

32992 Ziehung vom Do., 10. 11. 2011

97123 Ziehung vom Fr., 11. 11. 2011

44040 Ziehung vom Sa., 12. 11. 2011

75074 Ziehung vom Mo., 14. 11. 2011

13344 Ziehung vom Di., 15. 11. 2011

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VO R S C H AU 46. Runde 2011 1: Rapid Wien– RB Salzburg 2: FC Admira– Austria Wien 3: SC Wr. Neustadt– Sturm Graz 4: SV Kapfenberg– SV Ried 5: Wacker Innsbruck– SV Mattersburg 6: Bayern München– B. Dortmund 7: Schalke 04– 1. FC Nürnberg 8: Mönchengladbach– Werder Bremen 9: VfL Wolfsburg– Hannover 96 1 10: 1. FC Köln– FSV Mainz 05 11: SC Freiburg– Hertha BSC 12: Hamburger SV– TSG Hoffenheim Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 18. November 2011

WIRTSCHAFT

Die Kelag-Zentrale wird zum Niedrigenergiehaus Das mehr als 40 Jahre alte Kelag-Gebäude in Klagenfurt wird im Jahr 2012 thermisch saniert und erreicht den Standard eines Niedrigenergiehauses (A++). Die Betriebskosten werden um 80% bzw. 280.000 € pro Jahr sinken. Die thermische Sanierung des Kelag-Gebäudes umfasst den Tausch der Fassade, die Erneuerung der Anlagen für Heizung, Lüftung und Klimatisierung; erneuert wird auch der Brandschutz. Die Kelag investiert rund 15 Millionen Euro in die Sanierung ihrer Zentrale. Das Land Kärnten unterstützt in seiner Eigentümerfunktion dieses Vorhaben. Landesrat Harald Dobernig: „Die Kelag hat bei den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz Vorbildfunktion in Kärnten, mit der Sanierung der eigenen Zentrale ‚lebt‘ die Kelag diese Verantwortung sehr aktiv. Dieses Projekt wird auch gefördert, wie andere Sanierungsvorhaben. Die Verbesserung der Energieeffizienz ist das größte und wichtigste Kraftwerksprojekt der Gegenwart.“

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Auch aus wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Sicht ist die Sanierung der KelagZentrale ein wichtiges Projekt!“ LR Harald Dobernig

Die 17 Einzelaufträge des Gesamtprojektes wurden von der Kelag zum Großteil

EU-weit ausgeschrieben. Bei den Ausschreibungen konnten sich durchwegs heimische Firmen durchsetzen und als Bestbieter die Aufträge erhalten. „Auf dieser Baustelle werden durchschnittlich 40 Menschen für ein Jahr beschäftigt sein, zu Spitzenzeiten werden 70 Fachkräfte hier arbeiten. Damit ist dieses Projekt auch aus wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Sicht ein wichtiges Projekt für Kärnten“, erläutert Dobernig.

Neue Fassade Hermann Egger, Sprecher des Vorstandes der Kelag sagt, dass sich das äußere Erscheinungsbild des Kelag-Gebäudes durch die Sa-

nierung kaum verändern werde. Die neue Fassade wird als Alu-Glas-Elementfassade ausgeführt. Die raumhohen Elemente bestehen aus einem oberen Fensterbereich und einem unteren Dämmbereich. Die Fenster verfügen über eine dreifach-Verglasung mit außen liegendem Sonnenschutz. Als Schutz vor Wind und Wetter sowie aus architektonischen Gründen dient eine vierte Glasscheibe als äußerer Abschluss. Im Dämmbereich zwischen den Fenster reihen werden hochwertige Dämmmaterialen eingesetzt. Die bestehenden AluGuss-Fassadenplatten müssen abgenommen, gereinigt und überprüft werden, bevor sie auf die neue

Elementfassade wieder montiert werden. Saniert wird auch ein Großteil der Dachflächen. Von der Sanierung ausgenommen ist die Warte auf dem Westtrakt, sie stammt aus der Mitte der 1990er Jahr. Das Kelag-Gebäude verfügt über beachtliche Maße: Das Hochhaus ist 64 Meter lang, 21 Meter breit und knapp 40 Meter hoch. Die Fassade des gesamten Gebäudes hat eine Fläche von rund 7.700 Quadratmetern.

Niedrigenergiehaus „Mit der thermischen Sanierung erreicht unsere Zentrale die Energieeffizi-


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Fotos: Kelag/Assam

WIRTSCHAFT

enzklasse A++, das entspricht einem Niedrigenergiehaus“, sagt Egger. „Die thermische Sanierung und das neue Haustechnikkonzept lassen Einsparungen bei den Betriebskosten von ca. 80 % erwarten, das sind rund 280.000 Euro pro Jahr. Das erreichen wir durch den deutlich niedri-

geren Heiz- und Kühlbedarf, durch den Einbau von Wärmerückgewinnungsan lagen, die Nutzung einer Grundwasser-Wärmepumpe für die Klimatisierung und Heizung sowie den Einsatz einer neuen Gebäudeleittechnik. Ein Teil der benötigten Heizenergie wird weiterhin Fernwärme

sein.“ Die Sanierung des Gebäudes ist Teil des Nachhaltigkeitsprogrammes „Generation Klimaschutz“ der Kelag.

Komplexe Baustelle Die thermische Sanierung der Kelag-Zentrale ist eine

besondere logistische Herausforderung, weil sie während des normalen Betriebes erfolgen muss – in diesem Gebäude arbeiten rund 600 Menschen. Die Sanierung erfolgt von unten nach oben, jeweils zwei übereinander liegende Halbgeschoße werden saniert. Die Benutzer der Büros in den betroffenen Halbgeschoßen müssen für vier Wochen in einem anderen Stockwerk arbeiten. Für die Arbeiten an der Fassade wird auf dem Dach der Kelag-Zentrale ein Umlaufkran montiert, der die Arbeitsplattform an die jeweils richtigen Positionen bringt. Die Vorarbeiten zur Sanierung der Kelag-Zentrale haben bereits begonnen; laut Bauplan sollen die Arbeiten bis zum Frühjahr 2013 abgeschlossen sein.

Klagenfurt im Lichterglanz! eit 17. November erstrahlt Klagenfurt wieder in festlicher Weihnachtsbeleuchtung – und lässt Geschäftsstraßen und Plätze in der Innenstadt, in St. Ruprecht und in Waidmannsdorf in neuem Glanz erscheinen.

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Die abertausenden Lämpchen, zusammengefasst als Sterne, Kaskaden oder Girlanden, werden auch in diesem Jahr Kinderaugen zum

Leuchten bringen, Besucher in Weihnachtsstimmung versetzen, Touristen anziehen – und die Einkaufs- und Adventstadt Klagenfurt zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Allein in der Fußgängerzone (Alter Platz, Wienergasse, Kramergasse, Dr. Arthur Lemisch Platz) werden Lichterketten mit einer Gesamtlänge von 12 km zu bestaunen sein.

Foto: Gernot Gleiss/Klagenfurt Marketing


18. November 2011 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

Ossiacher Messe ist einzigartiges „Holz-Schaufenster“ Die Ossiacher Messe für Wald, Holz und Energie 2011 hat sich seit ihrem Bestehen zu einer regionalen Großveranstaltung entwickelt. Als kompetentes Informations- und Bildungszentrum bietet die Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach die ideale Plattform für Innovationen in der forstlichen Praxis. Für Waldbesitzer, Forstleute, Forstunternehmer, praktizierende Forstfacharbeiter, die interessierte Jugend und den großartigen Maschinen- und Forsttechnikangeboten ist die Ossiacher Messe für Wald, Holz und Energie bestens etabliert. Erneuerbare Energie in Form von Biomasse, Hackschnitzel, Pellets und Stückholz mit einer optimalen, innovativen Verbrennungstechnik wird von öffentlichen und privaten Interessenten stark nachgefragt und bringt große Einsparpotenziale. Mit der Ossiacher Messe bringt der Kärntner Forstverein Anbieter, Nutzer und Kunden zusammen. 80 Aussteller führten durch ein hochinteressantes Messeprogramm. Neueste Technologien der Waldpflegeund Holzerntetechnik von der Motorsäge bis zum Harvester und Forwarder wurden präsentiert. Aber auch

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Ossiach ist eine Kaderschmiede der Forstwirtschaft, die weit über Kärnten hinaus wirkt!“ Landeshaupptmann Gerhard Dörfler

K U R Z NO T I E RT

Die Forstliche Ausbildungsstätte hat insgesamt 25 Mitarbeiter. Seit dem Gründungsjahr 1953 wurden mehr als 200.000 Waldprofis mit umfassender Fach- und Handlungskompetenz aus- und weitergebildet. „Kärnten ist ein Waldland, über 61,3 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Der Wald bzw. das Holz bietet noch viele Zukunftschancen, die es zu nützen gelte.“

Prof. DI Günter Sonnleitner (GF Kärntner Forstverein), LH Gerhard Dörfer, Hans Huber (Bgm. Ossiach), DI Hans Zöllner (Leiter BFW-FAST Ossiach), Dr. Peter Mayer (BFW Wien) und Hannes Trinkl (Abfahrtsweltmeister). die Holzbe- und –verarbeitung mit modernsten Maschinen und Kleinsägewerken wurde vorgestellt. Johann Zöscher und der frühere, langjährige und überaus verdienstvolle Chef der Forstlichen Ausbildungsstätte, Günter Sonnleitner, führ ten den Landeshauptmann durch die Messe. Auf der Messe gab es viele praktische Vorführungen, ein wichtiges Thema bildete auch die moderne Arbeitsbekleidung.

Aus- und Weiterbildung Der Landeshauptmann betonte die Bedeutung optimaler Ausbildung auch bezüglich der Sicherheit für die Arbeiten im Wald. Es sei erfreulich, dass sehr viele Jugendliche sich ver-

Sonnleitner, Zöscher, Michael Müller (Fa. Fröhling), LH Dörfler.

stärkt für den Wald und seine wirtschaftlichen Potentiale interessieren. Zentraler Inhalt fast jeder Aus- und Weiterbildungsveranstaltung in Ossiach ist die Arbeitssicherheit und die Unfallverhütung bei der Waldarbeit. Unfallprävention muss über allem stehen. Jeder Arbeitsunfall bringt neben unermesslichem menschlichem Leid auch hohe Kosten für die gesamte Gesellschaft. Man spricht nur dann von einer positiven Wertschöpfung bei der Waldbewirtschaftung, wenn unfallfrei gearbeitet wird.

Alternativenergie Ein breiter Raum wurde dem Sektor „Alternativenergie“ gewidmet. Der erneuerbaren Energie aus Biomasse und Sonnenkraft gehört die Zukunft. Fossile Energie schädigt die Umwelt. Jeder Euro, der in Alternativenergie aus Biomasse und Sonnenkraft investiert wird, bleibt in unseren Regionen. Nur mit einem entsprechenden Energiemix aus erneuerbaren Energieträgern kann der Energiebedarf für die Zukunft gesichert werden. Info: www.fastossiach.at


18 KärntnerNachrichten I 18. November 2011

WIRTSCHAFT

Galanacht der Bierkultur: Verleihung der Bierkrone 2011 Bereits zum 9. Mal verlieh die Brau Union Österreich in Kooperation mit dem Gourmet-Führer Gault Millau Österreichs bedeutendste Bier-Auszeichnung. Neun Gastronomen – einer pro Bundesland – durften sich kürzlich im Dachfoyer der Wiener Hofburg über die begehrte Bierkrone 2011 freuen. Die Auszeichnung wird an jene einheimischen Betriebe verliehen, welche sich in besonderem Maße für „Bierkultur“ und die „typisch österreichische Küche“ einsetzen. Gemeinsam mit dem renommierten Gourmet Guide Gault Millau, unter der Leitung von Martina und Karl Hohenlohe, nominierte die Brau Union Österreich je ein Restaurant, Hotel oder Gasthaus pro Bundesland und lud deren Besitzer zur feierlichen Verleihung der Bierkrone 2011 in das Dachfoyer der Hofburg nach Wien ein.

pe, Kaiser Märzen das Tiroler Gröstel und Gösser Spezial Kärntner Kasnudeln. Das Reininghaus Jahrgangspils 2011 wurde zum gerollten Felchenfilet serviert, Puntigamer Panther zum Kürbis-Sorbet und Gösser Stiftsbräu zum Dammwildrücken. Auch die Süßspeisen profitierten vom Bieraroma: Apfelstrudel wurde vom Schwechater Zwickl begleitet, Salzburger Nockerln vom Edelweiss Gamsbock.

der sich im Laufe der Veranstaltung selbst als Bierfan outete. Unterstützt wurde er von der Hausherrin der Hofburg, Geschäftsführerin Renate J. Danler, Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe und Herausgeber Karl Hohenlohe sowie den Herren der Brau Union Österreich, Generaldirektor Markus Liebl und Geschäftsführer für Gastronomie Andreas Hunger. Generaldirektor Markus Liebl freute sich besonders über das zahlreiche Erscheinen der Gäste und erklärte die Gründe für die in der Gourmet-

Die Kriterien für die Auswahl der Ausgezeichneten bezogen sich auf die Vielfalt des Bierangebotes in den Gastronomiebetrieben, auf die Beratung des Gastes über Bier als Speisebegleiter sowie auf eine ansprechende Präsentation im passenden Glas. Jene neun Gastronomen, welche diese Service-Merkmale in herausragender Weise erfüllen, wurden heuer für ihre Bemühungen mit der einzigartigen Bierkrone geehrt.

Kulinarik-Fest für alle Sinne Die Veranstaltung in der Hofburg war für die rund 150 anwesenden Gäste ein Fest für alle Sinne – wurden sie doch mit einem speziellen neungängigen Bierkrone-Menü verwöhnt. Serviert wurden Speisen aus jedem Bundesland, die von ausgewählten Biersorten der Brau Union Österreich begleitet wurden. So wurden dem Gesurten vom Mangalitza Schwein Edelweiss Alkoholfrei und Reininghaus Jahrgangspils 2011 beigestellt, Zipfer Urtyp begleitete eine Mostsup-

Brau Union Generaldirektor Markus Liebl mit den Bierkrone Gewinnern aus Kärnten, Sigi und Karo Moerisch (Landhotel Moerisch, Tangern 2, 9871 Seeboden) sowie Karl und Martina Hohenlohe (von links). Dass Bier mehr als ein Durstlöscher ist, entdecken auch immer mehr Gastronomen, indem sie zu bestimmten Gerichten spezielle Bierspezialitäten anbieten. Die Kombination von Bierkultur und der typisch österreichischen Küche ist den ausgezeichneten Gastronomiebetrieben in besonderem Ausmaß gelungen, weshalb sie sich über die Bierkrone 2011 freuen durften. Durch den gelungenen Abend führte ZIB 20 Moderator Roman Rafreider,

Szene bereits fest etablierte Bierkrone: „Als Bierbrauer ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, dass Biergenuss auch mit der richtigen Bierkultur in Verbindung gebracht wird. Mit der Bierkrone kommen wir unserem Ziel ‚Österreich zum Land mit der besten Bierkultur in Europa zu machen‘, ein großes Stück näher.“ Alle anwesenden Preisträger, Kulinarik-Experten und Biergenießer freuten sich über einen in jeder Hinsicht gelungenen Abend.


20 KärntnerNachrichten I 18. November 2011

KULTUR

Veranstaltung Schloss Albeck So, 20. 11. 11 h: CHL+Band sagt Danke Danzer! Lieder & Prosa von Georg Danzer Georg Danzer war zweifelsfrei Österreichs bester Singersongwriter, sattelfest in sämtlichen Ausrichtungen der Liedermacherei, von ironisch/humorvoll bis bittersüß und bitterernst, inklusive aller Schattierungen dazwischen schmutzig, makaber, politisch, sozial, bissig, liebevoll ... Er hat über Sex, Alkohol, Sucht, Ängste und Abgründe gesungen, über Träume und Utopien, über Anfang und Ende. Georg Danzer war aber nicht nur ein großer Verfasser von Liedtexten, sondern auch von kritischer, zeitgeistiger, ironischer Prosa. Zeugnisse davon geben seine Autobiographie „Auf und davon“ oder der Sammelband „Die gnädige Frau und das rote Reptil“. CHL+Band präsentieren mit Danke Danzer! Schurlis viele Seiten und verneigen sich in tiefem Respekt vor einem der ganz Großen der heimischen Musikszene. www.chl-live.at

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LH Dörfler gratuliert Nestroy-Preisträgern er Kärntner Dramatiker Peter Turrini erhielt im Rahmen der Nestroy-Gala am Montag im Wiener Raimundtheater den Preis für sein Lebenswerk überreicht. Dem ebenfalls aus Kärnten stammenden Peter Handke wurde unter großem Beifall der Autorenpreis übergeben. Preisträger für die „Beste Bundesländer-Aufführung“ war Bernd Liepold-Mosser mit der Inszenierung von Franz Kafkas „Amerika“.

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„Ich möchte insbesondere den aus Kärnten stammenden Preisträgern zu ihren großen Erfolgen und Nestroy-Preisen herzlich gratulieren“, zeigt sich Landes-

hauptmann Gerhard Dörfler erfreut. Es zeige sich einmal mehr, dass Kärnten besonders viel künstlerische Kreativität und Produktivität hervorbringt. Dörfler verweist in diesem Zusammenhang auch auf die diesjährige Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap, die aus Eisenkappel stammt. Kärnten sei stolz auf seine enorme Vielfalt und seinen Reichtum in Literatur, Kunst und Kultur, sagte Dörfler. Unser Bundesland erlange durch diese Künstler und deren Werke in ganz Europa und darüber hinaus große Bekanntheit.


18. November 2011 I KärntnerNachrichten III

Die Messe mit der besonderen Qualität: gesund & glücklich Vergangene Woche öffnete die „gesund & glücklich Messe für Körper, Geist & Seele“ am Messegelände Klagenfurt ihre Pforten, die im Bündel mit der Familien- und der Brauchtumsmesse sowie der Gesund Leben stattfindet. Bis einschließlich Sonntag erwarten die Veranstalter um Messepräsident Vizebgm. Alfred Gunzer sowie den „gesund & glücklich“-Organisatoren Rolf Bickelhaupt und Annemarie Herzog rund 30.000 Besucher. Qualität steht im Vordergrund: Heuer können die Messeveranstalter gerade bei den

Ausstellern mit ganz besonderer Qualität punkten. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass Aussteller, die bisher auf der zeitgleich stattfindenden und etablierten „Lebensfreude Messe“ in Hamburg vertreten waren, nun zur „gesund & glücklich“ nach

Klagenfurt gewechselt sind, darunter zwei Aussteller, die in diesem Jahr bei der Harmony World, Europas größter Trendund Fachmesse für den ganzheitlich-spirituellen Bedarf, den 1. bzw. 2. Platz bei der Wahl „Produkt des Jahres 2011“ gewonnen

haben. Highlights auf der Messe: Ein weiteres Ausstellerhighlight ist der Stand der Schirner-Gruppe aus Darmstadt, die auf rund 60 Quadratmetern eine komplette Buchhandlung aufgebaut hat. Zu Schirner gehören drei Verlage mit jährlich rund 100 Buchneuerscheinungen, ein Seminarzentrum sowie Deutschlands größte spirituelle Buchhandlungen. Und wie alljährlich werden gerade die Stände von Ausstellern, die Kurz- und Schnupperbehandlungen anbieten, von den Besuchern wieder besonders angenommen.

Gewinnen Sie mit den KÄRNTNER NACHRICHTEN Großes Gewinnspiel der Messe „gesund & glücklich“ Folgende Preise werden verlost: 10 x 2 Karten für den Vortrag „Aussicht auf das Jahr 2012 und Segnung des Jahres“ mit der erfolgreichen Autorin und Schamanin JEANNE RULAND am 3. 12. 2011 um 19.30 Uhr in den Hambruschsälen in Grafenstein. 1 Gesellschaftspiel: DAS GLÜCKLICH-SPIEL. Bei diesem neuen Spiel, das auf der Messe „gesund & glücklich“ Österreich-Premiere feiert, ist jeder Spieler ein Gewinner. Ziel dies Spieles u.a.: Konfliktsituationen souverän meistern. 1 Buch DIE RÄUCHERIN. Mit klaren und einfachen Worten macht Räucherexpertin Annemarie Herzog ihr Wissen für alle Menschen zugänglich. Hier kann jeder lernen, wie leicht es ist, seine Wohnräume von Energiemüll zu befreien. 1 6er-Pack MEHRNER-HEILWASSER (6 Flaschen a 1 Liter). Dieses Wasser aus der Tiroler Bergwelt ist reine Lebensenergie in ihrer ursprünglichsten Form. Es ist ein wohlschmeckendes, energiespendendes und harmonisierendes Wasser der höchsten Güte. 1 KUNSTDRUCK „Blume des Lebs“, Größe ca. 20x30 cm, der Künstlerin Monika A. K. Sturm aus Ebersberg. Die „Blume des Lebens“ ist ein sehr starkes Mandala aus der Heiligen Geometrie. Sie steht für Schöpfung und alles was ist.

JA! Ich will beim „gesund & glücklich“ Messe-Gewinnspiel dabei sein! Name: Adresse:

Tel.:

mail:

Einfach Coupon in die Gewinnbox bei der Messe „gesund & glücklich“, Halle 3 Obergeschoss, „gesund & glücklich“-Oase bis spätestens 20. 11. 2011, 17.30 Uhr einwerfen. Die Gewinner werden am 20. 11. 2011 um 17.45 Uhr im Rahmen der Messe „gesund & glücklich“, Halle 3 Obergeschoss, „gesund & glücklich“-Oase ermittelt.


Kärntner Nachrichten - Ausgabe 46.2011  

die Ausgabe 46 der Kärntner Nachrichten