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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 13 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 1. April 2011

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

Gerhard Dörfler feiert Jubiläum:

10 Jahre für Kärnten!


2 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

THEMA DER WOCHE

10 Jahre Gerhard Dörfler: Jubiläum mit Blick nach vorne! Am kommenden Dienstag feiert unser Landeshauptmann Gerhard Dörfler ein rundes Jubiläum. Am 5. April 2001 wurde Gerhard Dörfler von Jörg Haider als neuer Landesrat für Straßenbau, Verkehr, Kinderbetreuung und Familie, Jugend und Sport präsentiert. Die vergangenen zehn Jahre haben Gerhard Dörfler geprägt, aber Gerhard Dörfler hat auch Kärnten geprägt. Zum „Amtsjubiläum“ sprachen wir mit dem Landeshauptmann.

Dienstjubiläum: Am 28. März 2001 wurde LH Gerhard Dörfler in der Schleppe Brauerei als Landesrat vorgestellt. KN: Herr Landeshauptmann, vor mir liegt ein Foto, das Sie bei Ihrer Präsentation als neuer Landesrat im April 2001 zeigt. Zumindest Ihre Haarfarbe hat sich geändert. Dörfler (lacht): Meine neue Haarfarbe liegt in meiner Familie begründet, das hat nichts mit der Politik zu tun. Aber wenn Sie so wollen, sind ja zehn Jahre als Politiker so viel wie 20 Jahre in Echtzeit... KN: Die zehn Jahre sind aber trotz allem schnell vergangen. Sie sind übrigens der einzige Politiker, der seit damals noch ununterbrochen in der Landesregierung sitzt. Dörfler: Im Rückblick sind diese zehn Jahre wirklich wie im Flug vergangen. Es war eine Zeit mit riesigen Erfolgen, aber auch mit gro-

ßem Leid, wenn ich an den Unfalltod von Jörg Haider denke. In politischer Hinsicht dürfen wir nicht vergessen, dass die SPÖ in dieser Zeit von den Menschen abgewählt wurde und heute kein entscheidender Faktor mehr in Kärnten ist. Bei den schweren Wahlen im Jahr 2009 war es Gerhard Dörfler, der den arbeitenden Menschen als politische Alternative, als Freund und Partner zur Verfügung gestanden ist. Ich habe damals gesagt: die Farbe der Arbeit ist nicht rot, sondern blau und orange. Und das wird auch in Zukunft so bleiben. KN: Sie sprechen Ihre berühmt gewordene Jacke an... Dörfler: Die Jacke trage ich noch heute bei allen Anlässen im Bau- und im Verkehrsbereich. Sie ist ein Symbol für meine Identi-

fikation mit den arbeitenden Menschen. Ich mache keinen Unterschied zwischen einem Generaldirektor und einem Straßenarbeiter. Und das meine ich ehrlich und das wird auch so verstanden. Das ist Teil meines Erfolgs. KN: Herr Landeshauptmann, ein wichtiger Teil Ihres Erfolgs ist wohl auch Ihre Beharrlichkeit. Dörfler: Meine Ausdauer habe ich übrigens aus meiner Zeit als aktiver Sportler. In der Nachhaltigkeit meiner Konzepte liegt unser gemeinsamer Erfolg, den ich mit meinen Freunden Uwe Scheuch, Harald Dobernig und Christian Ragger gerne teile. Wir sind ein geschlossenes, starkes Team. KN: Gibt es da nie Reibereien, ist das immer harmo-

nisch? Fliegen nie die Fetzen? Dörfler: Ich kann Ihnen guten Gewissens sagen, dass wir inhaltliche Differenzen, falls es hin und wieder überhaupt welche gibt, in unseren Gremien diskutieren können. Aber menschlich sind wir Freunde, zwischen die kein Blatt Papier passt. KN: Auch nicht zwischen Ihnen und dem mächtigen Parteichef Uwe Scheuch? Dörfler: Ganz sicher nicht. Ich bin dankbar, dass ich mit Uwe Scheuch einen Freund als meinen Stellvertreter in der Regierung habe. Der als Parteiobmann mir gegenüber auch großzügig ist, wenn ich im Regierungsgeschäft nicht alle Punkte immer genau abstimmen kann. Uwe Scheuch ist ein Macher, ein Gewinn für alle in unserer


1. April 2011 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE Gesinnungsgemeinschaft. Ich schätze ihn so wie auch Landesrat Harald Dobernig, der Kärnten auch in Hinsicht auf das Budget auf einen hervorragenden Kurs gebracht hat. Oder wie Landesrat Christian Ragger, der mit dem jahrzehntelang sozialistisch geführten Sozialressort viele Baustellen übernommen hat und jetzt endlich Ordnung gemacht hat. Wir sind ein Team mit vielen Charakteren, mit einer gewissen Breite. Aber wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: Das ist die beständige Weiterentwicklung des Landes Kärnten. KN: Herr Landeshauptmann, als Sie 2001 in die Politik gerufen wurden: haben Sie damals gedacht, dass Sie selbst einmal das Land führen werden? Dörfler: Nein, niemals. Ich erinnere mich noch genau an den Anruf von Jörg Haider. Ich war zu Hause, weil ich eine Fersenverletzung hatte und drei, vier Tage daheim bleiben musste. Das Telefon läutete, während ich an einem Konzept für ein neues Bierprodukt arbeitete (Gerhard Dörfler war damals bei der „Schleppe“-Brauerei in führender Funktion tätig, Anm.) und Jörg war dran. Ich habe mich bedankt, dass er sich nach meinem Sportunfall erkundigte, aber er sagte mir: Deshalb habe ich Dich eigentlich gar nicht angerufen, Gerhard. Ich suche einen neuen Landesrat. Ich sagte zu ihm, da kann ich Dir jetzt auch nicht helfen. Und Jörg antwortete, nein, nein Gerhard, ich habe an Dich gedacht. KN: Und dann? Dörfler: Dann habe ich mich zuerst mit meiner

LH Dörfler verbindet mit Friaul-Julisch-Venetiens Präsident Renzo Tondo und Italiens Kulturminister Giancarlo Galan eine große Freundschaft.

Frau beraten, wie ich das immer tue, wenn wichtige Entscheidungen ansstehen. Wenn meine Frau mir abgeraten hätte, wäre ich nicht in die Politik gegangen. Aber ich habe grünes Licht bekommen und bin meiner Frau dafür noch heute dankbar. Genauso, wie ich dem damaligen Vorstandsdirektor der „Schleppe“Brauerei Dr. Stockbauer dankbar bin, dass er mir den Weg in die Politik ermöglicht hat. Dr. Stockbauer ließ mich nicht leichtfertig gehen, aber er sagte mir, er wolle sich nicht dem Vorwurf aussetzen, mir eine politische Karriere zu verbauen. KN: Damals war der Einstieg in die Politik wohl ein Sprung ins kalte Wasser. Dörfler: Ja, ganz richtig. Ich hatte auch eine ganz andere Lebensplanung. Ich arbeite seit meinem 15. Lebensjahr und wollte mich eigentlich nach 40 Arbeitsjahren in den Ruhestand begeben. Jetzt bin ich schon darüber hinaus. Nach dem Sprung ins kalte Wasser ohne Schwimmreifen ist es aber nun so, dass ich mich in allen Wassern pudelwohl fühle.

Stark geprägt hat LH Dörfler die Familienpolitik des Landes Kärnten. KN: Wie war eigentlich Ihr Verhältnis zu Jörg Haider? Wie lange kannten Sie Jörg Haider schon? Dörfler: Jörg Haider kannte ich schon seit dem Zeitpunkt, als er nach Kärnten kam. Er hat mir damals bei der Organisation einer Laufveranstaltung geholfen und ich habe seit damals einen freundschaftlichen Kontakt zu ihm gehalten. Wenn Sie so wollen, war er, so wie für viele andere auch, mein politisches Idol.

Er hat Politik mit Herz und Leidenschaft gemacht. Er hat Politik für jedermann gemacht. Bis heute versuche ich, dieselben Maßstäbe an meine Politik anzulegen. KN: Sind Sie gar ein zweiter Haider? Dörfler: Man kann so einen Vergleich nicht anstellen. Mit Jörg Haider verbindet mich auch das Schicksal. Als ich 2006 von Jörg gefragt wurde, ob ich etwas dagegen hätte, das Amt sei-


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HINTERGRUND

Die Marke „Kärnten läuft“ ist eines von Gerhard Dörflers „Babys“.

nes Stellvertreters in der Regierung einzunehmen. Ich weiß noch, dass ich zu ihm sagte: „Wenn es Dich nicht stört...!“ Im Sommer 2008, es war vor den Nationalratswahlen, haben wir wieder einmal mit Jörg in der Nacht in seinem Büro philosophiert, so wie wir das immer gemacht haben, wenn große Dinge auf uns zukamen. Ich sagte, dass ich mich auf die Wahl freue und dass ich dann noch eine Periode in der Regierung bleiben würde, aber es dann wohl Zeit sei, wieder auszusteigen, weil ich ja kein Langzeitpolitiker sein wolle. Sehr nachdenklich antwortete mir Jörg: „Wart noch ein bisschen. Du wirst noch große Schuhe anziehen müssen!“ Sie können es sehen wie Sie wollen. Wir hatten ein schicksalhaftes Verhältnis zueinander. KN: Jetzt sind zehn Jahre um. Folgen jetzt weitere zehn Jahre mit Ihnen an der Spitze des Landes? Dörfler: Ich werde gemeinsam mit meinem Team, mit Uwe Scheuch, Harald Dobernig und Christian Ragger in die nächsten Landtagswahlen im Jahre 2014 gehen. Ich möchte meinen und unseren Erfolg von 2009 verteidigen und

ausbauen. Wenn ich gewählt werde, werde ich selbstverständlich im Amt bleiben. Über die Zeit danach zu sprechen, ist wohl ein bisschen früh. Vielleicht bin ich in zehn Jahren aber ein Philosoph und Großvater. Vielleicht ein beratender Großvater. KN: Denken Sie an die politische Generation nach Ihnen? Dörfler: Ganz klar. Wir sind ein großes Team, eine große Familie. Irgendwann ist es auch Zeit, im Team über eine geordnete Hofübergabe nachzudenken. KN: Wenn Sie die letzten zehn Jahre revue passieren lassen, was wären die wichtigsten Erfolge aus Ihrer persönlichen Sicht? Dörfler: Da gibt es viele Punkte, die mir wichtig sind. Es gibt aber auch Jahrhundertprojekte, auf die ich stolz bin. Zum Beispiel, dass wir die zweite Katschberg-Tunnelröhre geschafft haben. Oder die Jörg-Haider-Brücke über den Lippitzbach gebaut haben, die den Südkärntner Raum enger an die Ballungszentren anbietet. Oder dass wir den Koralmtunnel bauen, wo diese Woche der Anstich

für die Arbeiten in Deutschlandsberg in der Steiermark erfolgt ist. Nehmen wir das Ressort Sport her, dass ich ja seit 2001 noch einmal der SPÖ überlassen musste und erst 2009, sozusagen als persönlichen Wunsch des Wahlsiegers, wieder zurükkerhalten habe. Ich bin stolz, dass wir es zum Unterschied von den Roten durchgesetzt haben, dass in Bleiburg ein Sportzentrum entsteht und in Klagenfurt das Leichtatlethikzentrum gebaut wird. KN: Aber alles ist nicht rosig in Kärnten, oder? Dörfler: Wenn man eine Führungsfunktion innehat, muss man auch optimistisch sein. Wir dürfen nicht nur jammern, sondern wir müssen anpacken. Noch einmal zum Sport: Ich habe versprochen, mich für Weltcup-Skirennen in Kärnten einzusetzen. Beharrlich habe ich daran gearbeitet, und 2012 kommt der Skizirkus wieder nach Bad Kleinkirchheim. Auch die „Senza Confini“-Idee lebt wieder auf und wir arbeiten an einer Vision für Kärnten und den AlpeAdria-Raum. KN: Wo sehen Sie denn Kärnten im Jahr 2019? Was

Sonnenkraftwerk Untermühlbach: Eines der Vorzeigeprojekte im Bereich alternativer Enegriegewinnung. sind denn Ihre Pläne für die nächsten zehn Jahre? Dörfler: Ich will Kärnten zur Umweltregion Nummer 1 in Europa machen. Ich setze Schwerpunkte im Bereich der erneuerbaren und sauberen Energien. Ich forciere den Ausbau der Wasserkraft und setze auf Elektromobilität. Wir müssen ein moderner, aber gleichzeitig grüner Zukunftsstandort werden. Wir werden auch neue Schwerpunkte im Bildungsbereich legen, und zwar vom vorschulischen Bereich bis hin zur Universität. Mit dem Koralmtunnel realisieren wir erstmals die BaltischAdriatische Achse. Also erstmals wird Danzig an die Adria-Häfen angebunden. Darin liegt die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Kärnten. Die Zukunft liegt in einem neuen, von der Vergangenheit unbeschwertem Alpen-Adria Raum. Wo grenzenloses Wirtschaften möglich ist, wie es uns schon heute etwa die Kärntner Sparkasse in Laibach oder die slowenische Firma Elan in Fürnitz vorzeigen. KN: Herr Landeshauptmann, im Namen unserer Leser gratulieren wir Ihnen zum Jubiläum. Weiterhin viel Kraft für Ihre Ziele!


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HINTERGRUND

Kärnten ist auf budgetärem Reformkurs! Landesrat Mag. Harald Dobernig: 767 Mio. Euro gegenüber ursprünglichem Budgetprogramm eingespart – Rechnungsabschluss 2010 im Mai im Landtag – Budget 2012 soll vor Sommerpause beschlossen werden Landesrat Mag. Harald Dobernig erläuterte kürzlich vor Medienvertretern den budgetären Reformkurs Kärntens und gab einen Überblick über die Arbeit des Budgetkonvents und den Fahrplan zur Erstellung des Budgets 2012. „Gegenüber dem ursprünglichen Budgetprogramm bis 2014 konnten wir bereits 767 Mio. Euro einsparen, wovon 521 Mio. auf den budgetären Bereich und 246 Mio. Euro auf den außerbudgetären Bereich entfallen. Im außerbudgetären Bereich werden die Schulden von 2012 auf 2013 sogar erstmals sinken. Diesen Weg der Reformen und der Budgetkonsolidierung werden wir fortsetzen“, betonte Finanzlandesrat Dobernig, der das Ziel einer jährlichen Reduktion der Neuverschuldung hervorhob. „Die kolportierten Horrormeldungen zum Gesamtschuldenstand werden bei weitem nicht eintreten.“

Strukturreform In den letzten beiden Jahren seien viele Reformen und Strukturänderungen beschlossen worden, das Budgetbild konnte wesentlich verbessert werden, so Dobernig. Die Einnahmen seien von 2008 auf 2010 um 300 Mio. Euro gesunken, daher habe man ausgabenseitig Maßnahmen setzen müssen. Diese Maßnahmen seien umgesetzt worden, daher liege man im

Vergleich mit den anderen Bundesländern im Mittelfeld und sei bei weitem nicht Budget-Schlusslicht in Österreich. So sei die Neuverschuldung in der Steiermark auch pro Kopf wesentlich höher als in Kärnten, in Niederösterreich seien 99 Prozent der Gemeinden höher verschuldet als der

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Die kolportierten Horrormeldungen zum Gesamtschuldenstand treten bei weitem nicht ein!“ Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig

Durchschnitt der Kärntner Gemeinden. „Es zeigt sich, dass in den anderen Bundesländern Schulden auf Gemeinde- und Bezirksebene versteckt wurden, während wir in Kärnten immer Wert auf Budgetwahrheit gelegt haben“, sagte Dobernig.

Rechnungsabschluß im Mai im Landtag Beim Budgetkonvent werden die Kreditüber tragungen besprochen und der Rechnungsabschluss 2010 fertig gestellt, sodass dieser noch im Mai im Landtag beschlossen werden kann. Im Rahmen des Budgetkonvents werde man unter

Kärnten geht mit Steuergeld vorsichtig um. Landesrat Harald Dobernig setzt weitere Strukturreformen um.

anderem auch die großen Blöcke Soziales, Gesundheit und Verwaltung diskutieren.

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„Wir werden die Eckpunkte erarbeiten, sodass ein Be-

Die Neuverschuldung ist in der Steiermark wesentlich höher als in Kärnten!“ Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig

schluss des Budgets 2012 noch vor der Sommerpause möglich sein wird“, betonte Dobernig.

Einigung über KABEG-Budget Wie Landesrat Harald Dobernig weiter bekannt gibt, wurde im Rahmen des

Budgetkonvents Einigung über das Budget der Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg) für das Jahr 2012 erzielt. „Der Nettogebarungsabgang bei den Krankenanstalten wird gleich wie heuer 230 Mio. Euro betragen. Es wird damit keine Kürzungen geben. Wir können so einen stabilen Weg weitergehen, die hohe Qualität der Patientenversorgung in Kärnten wird erhalten“, so Dobernig. Die „unverantwortliche Panikmache“ von Gesundheitsreferent Peter Kaiser werde damit einmal mehr widerlegt. Kaiser behauptet seit Tagen, dass an den Landeskrankenhäusern 170 bis 180 Kündigungen bevorstehen würden. „Wiederum haben sich die Tartarengerüchte des Herrn Kaiser in Luft aufgelöst. Die KabegVertreter haben bestätigt, dass mit dem für 2012 fixierten Budget keine Kündigungen notwendig sind“, betonte der Finanzreferent.


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LANDESPOLITIK

SPÖ-Unternehmen kassierten 2,5 Millionen Euro vom Land! Erste Ergebnisse zu Zahlungen des Landes Kärnten an Parteiunternehmen liegen vor. Die „Connect“ lediglich 6.024,- Euro! Landesrat Dobernig fordert: Alle Beteiligungen von Parteien an Unternehmen müssen offengelegt werden. Nachdem Finanzlandesrat Harald Dobernig die Finanzabteilung und die Finanzbuchhaltung beauftragt hatte, Aufträge und Zahlungen des Landes Kärnten und der Landesabteilungen an Parteiunternehmen offenzulegen, gibt es erste Ergebnisse der Überprüfung: „Ich bin hier für völlige Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Im Zuge der aktuellen Diskussion muss offen auf den Tisch, welche Zahlungen seitens des Landes an Parteiinstitutionen, Vorfeldorganisationen oder Unternehmen im Eigentum einer der Kärntner Parteien geleistet wurden.“ Anfang der Woche hatte Finanzlandesrat Harald Dobernig die Finanzabteilung und die Finanzbuchhaltung des Landes Kärnten beauftragt hatte, Aufträge und Zahlungen des Landes Kärnten an Parteiunternehmen offenzulegen. Die ersten Ergebnisse der Überprüfung haben erstaunliche Ergebnisse gebracht. Nach den ersten Recherchen der Finanzabteilung wurden an die im Eigentum der Kärntner SPÖ gestandenen Unternehmen Kärntner Druckerei und Kärntner Tageszeitung von 2004 bis 2010 seitens des Landes Kärnten Zahlungen in Höhe von 2.573.387,- Euro (!) geleistet, wobei in diesem Betrag die gesetzliche Presseförderung noch gar nicht enthalten ist. Jahrelang ist also regel-

mäßig Steuergeld an die SPÖ-Betriebe KTZ und Kärntner Druckerei geflossen, und die Beträge gehen in die Millionenhöhe. SPRegierungsmitglieder haben über Schaltungen in ihrer eigenen Zeitung indirekt Landesmittel an die SPÖ transferiert. Im Vergleich: An die im Eigentum der Freiheitlichen in Kärnten stehende Connect Werbe- und Beratungsagentur wurden im gleichen Zeitraum lediglich Zahlungen in Höhe von 6.024 Euro geleistet.

LR Dobernig: Alles offenlegen! Die FPK geht jetzt noch weiter: Finanzlandesrat Harald Dobernig in einem Schreiben die Parteiobmänner aller im Kärntner Landtag vertretenen Parteien ersucht, binnen 14 Tagen sämtliche Beteiligungen ihrer Partei an Unternehmen offenzulegen. Zusätzlich sind auch Unternehmungen namhaft zu machen, die wirtschaftlich oder organisatorisch von einer Partei beherrscht werden. Die Meldung soll an Finanzabteilung, die auch für die Abwicklung der Parteienförderung zuständig ist, erfolgen und die vergangenen fünf Jahre mit einbeziehen. „Um entsprechende Transparenz hinsichtlich von Aufträgen oder finanziellen Zuwendungen der öffentlichen

Hand an Gesellschaften der im Kärntner Landtag vertretenen Parteien zu schaffen, ersuche ich die Parteiobmänner, alle Beteiligungen offenzulegen. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion und mediale Berichterstattung ist es notwendig, dass die Parteien ehrlich und ohne Einschränkung alles offenlegen. Die Wählerinnen und Wähler erwarten sich diesen Schritt zu Recht“, erklärt der Finanzlandesrat. Und er fordert: Eine derartige Offenlegung muss auch in allen anderen Bundesländern und auf Bundesebene erfolgen. Denn nur so können die Parteien beweisen, dass alles sauber und korrekt abläuft.“, so Dobernig wörtlich. Der Finanzlandesrat begrüßt auch die Ankündi-

Landesrat Harald Dobernig: „Ich verlange absolute Transparenz bei Firmenbeteiligungen!“ gung von Rechtsanwalt Gert Seeber, seine Geschäftsgebarung mit dem Land Kärnten oder landesnahen Gesellschaften gegenüber dem Präsidenten des Landesrechnungshofes offenzulegen und von diesem überprüfen zu lassen. „Um diese Offenlegung habe ich Seeber bereits vorige Woche ersucht. Durch Präsident Reithofer ist eine objektive und unabhängige Überprüfung möglich“, betont Landesrat Dobernig, der davon ausgeht, dass durch die Überprüfung die ordnungsgemäße Arbeit und korrekte Verrechnung durch Rechtsanwalt Seeber bestätigt wird.


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LANDESPOLITIK

Ortstafeln: Unverständliche Vorgangsweise des VfGH! Zweisprachige Ortstafeln: Weitere Vorgehensweise wird mit Rechtsexperten geprüft. Nach Bekanntwerden der aktuellen Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes hinsichtlich der Anbringung weiterer zweisprachiger Ortstafeln stellt Landeshauptmann Gerhard Dörfler klar, dass er dieses Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vorerst zur Kenntnis nimmt. „Ich bedaure die aktuelle Vorgehensweise des Verfassungsgerichtshofes sehr. Nachdem dieser einer einstimmig von der Kärntner Landesregierung beschlossenen Stellungnahme vom Dezember 2010 leider nicht gefolgt ist und in der entscheidenden Phase der gut laufenden Ortstafel-Verhandlungen ein solches Erkenntnis getroffen hat, hoffe ich, dass trotz dieser voreiligen Entscheidung der Verfassungsrichter die Ver-

handlungen nicht gestört werden und es gelingt, eine abschließende Lösung in der Kärntner Ortstafelfrage zu erzielen. Denn die Kärntner Bevölkerung wünscht sich eine finale und dauerhafte Lösung im Verfassungsrang“, erklärt Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Zugleich hält der Landeshauptmann fest, dass einige betroffene Ortschaften, wie zum Beispiel Loibach in der Gemeinde Bleiburg, Bad Eisenkappel oder Frög in der Gemeinde Rosegg, aufgrund des hohen Prozentsatzes slowenischsprachiger Bürger auf Basis der Volkszählung 2001 grundsätzlich außer Streit stehen. „Diese drei und andere Ortschaften wurden bereits im Rahmen der aktuellen Verhand-

lungen zur Lösung der Kärntner Ortstafelfrage besprochen und werden als solche auch von allen Verhandlungspartnern akzeptiert“, betont Landeshauptmann Dörfler.

und Monaten Signale orten, die auf ein stark ausgeprägtes Unverständnis hinsichtlich der Aufstellung zweisprachiger Ortschaften hindeuten“, sagt der Landeshauptmann.

Orte werden geprüft

Um die weitere Vorgehensweise zu klären, wird der Landeshauptmann in den nächsten Tagen mit Rechtsexperten des Landes prüfen, wie mit der Entscheidung sowohl hinsichtlich der außer Streit stehenden als auch hinsichtlich der eher problematischen Ortschaften umzugehen ist. Was die unstrittigen Ortschaften betrifft, kann sich Landeshauptmann Dörfler aber vorstellen, die zweisprachigen Ortstafeln bereits vor der vom Verfassungsgerichtshof gesetzten Frist aufzustellen.

Anders verhält es sich aber bei den Ortschaften in den Gemeinden Eberndorf und Sittersdorf. „Diese beiden Gemeinden betreffend ist das Verfassungsgerichtshofserkenntnis als problematisch zu sehen. In den betroffenen Ortschaften gibt es einen geringen Volksgruppenanteil und nach Gesprächen mit Gemeindenvertretern sowie mit der Bevölkerung konnte ich in den letzten Wochen

EU nach Störfällen in Krsko und Isar 1 unter Zugzwang! LHStv. DI Uwe Scheuch: Sanktionen bei Vergehen gegen Meldepflichten bei Störfällen! „Die Europäische Union ist nun endgültig unter Zugzwang“, stellt FPK-Obmann Uwe Scheuch angesichts der jetzt bekanntgewordenen Probleme rund um die Abschaltung des AKW Isar 1 in Bayern fest. „Wann, wenn nicht jetzt, wird sich die EU endlich zu einem Ausstieg aus der Atomenergie durchringen können? Braucht es nach dem Horror in Japan und den Störfällen in Krsko und bei Isar 1 tatsächlich noch eines Beweises, dass die Atom-

kraft ohne Zukunft ist“, fragt sich Scheuch. Die österreichische Bundesregierung müsse mit Nachdruck die sofortige Abschaltung der Problemreaktoren einfordern und ein europaweites Ausstiegsszenario aus der Atomkraft forcieren, bevor auch hierzulande noch schlimmeres passiere. „Außerdem muss das nachbarschaftliche Meldesystem lückenlos und verzögerungsfrei arbeiten. Jedes noch so kleine Problem

muss verpflichtend an die Nachbarstaaten weitergegeben werden. Sowohl mit Slowenien als auch jetzt mit Bayern hat das ja alles andere als gut funktioniert. Stunden- oder tagelange Verspätungen sind eine absolute Frechheit! Mit einem finanziellen Sanktionssystem bei Missachtung oder Verzögerungen würde das wahrscheinlich besser klappen“, betont Uwe Scheuch.


REGIONALES

Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger besuchte den „Tag der offenen Tür“ der allgemeinen Gesundheitsund Krankenpflegeschule in Klagenfurt, der unter dem Motto „Pflege - ein vielseitiger Beruf mit Zukunft“ stand. Mit der Forderung einer bundesweiten Einführung einer Pflegelehre will Ragger ein neues und wertvolles Berufsbild in Kärnten schaffen. „Die bestmögliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen erfordert auch begleitende Maßnahmen in der Bildungspolitik. Es ist nicht einzusehen, warum in einem Berufsfeld, nämlich der Pflege, keine Lehre angeboten wird“, sagte Ragger. Gemeinsam mit den Bundesländern Vorarlberg und Tirol hat er ein Versuchsmodell „Lehre in Pflegeheimen“ gestartet.

1. April 2011 I KärntnerNachrichten 9

Nachdem Ende November des Vorjahres der letzte Nahversorger in der Wolfsberger Innenstadt schloss, lief die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Pro mente hat nun das Konzept eines „Sozialen Nahversorgers“ entwickelt, das gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Stadt Wolfsberg in Kooperation mit ADEG umgesetzt wird. Im neuen Sozialmarkt sollen alle Bereiche eines regulären Nahversorgers abgedeckt werden. Zusätzlich soll es auch Beschäftigungsmöglichkeiten für fünf Jugendliche mit psychosozialen Handicaps zum Beispiel in Form von Lehrausbildung geben. Den überwiegenden Teil des finanziellen Aufwandes wird das Land Kärnten unter Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger übernehmen. „Die Verwirklichung einer Lehrausbildung in meiner Heimatstadt als zentrales Element des neuen sozialen Nahversorgers hat für mich absolut Priorität. Aus diesem Grund unterstütze ich dieses einzigartige Projekt gern“, sagte Ragger. „Vor allem die zahlreichen Menschen, die in der Innenstadt leben, werden somit auch in Zukunft wieder zu Fuß ihre Lebensmitteleinkäufe tätigen können. Außerdem wird es durch die Wiedereröffnung des Nahversorgers am Hohen Platz wohl auch zu einer Belebung der Innenstadt kommen“, so Vizebürgermeister Heinz Hochegger.

Am letzten März-Wochenende veranstalteten die Freiheitlichen im Lavanttal ein Bildungsseminar beim Moselebauer in Bad St.Leonhard. Neben NAbg. Dr. Martin Strutz und Manfred Stromberger konnte auch Dietmar Holzfeind (EU-Parlament) als Referent für das zweitägige Seminar gewonnen werden.

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Die Fans haben ihn zum Eishockey-Superstar 2011 gewählt: Martin Schumnig, Verteidiger bei Rekordmeister EC KAC. Kürzlich wurde der sympathische 21-Jährige im Gebäude der Firma Starmann Sonnenschutztechnik in Klagenfurt ausgezeichnet. Aus den Händen von Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler erhielt er seinen Pokal.


10 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

Um seine besten Glückwünsche zu überbringen, besuchte LHStv. Uwe Scheuch gemeinsam mit Vzbgm. Ing. Michael Gradnitzer das Geburtstagskind Kriemhild Steiner aus Napplach an ihrem 70. Ehrentag. „Ich wünsche Frau Steiner alles Gute und viel Gesundheit für ihren weiteren Lebensweg“, so Scheuch. Am Bild: v.l.n.r.: LHStv. DI Uwe Scheuch, Geburtstagskind Krimhilde Steiner aus Penk Napplach (Gemeinde Reißeck), Vzbgm. Ing. Michael Gradnitzer und Bgm. Gerd Pichler.

www.freiheitliche-ktn.at

Ein volles Haus herrschte beim Frühlingsempfang der Wirtschaftskammer und der Stadtgemeinde Völkermarkt in der Neuen Burg in Völkermarkt. Nähere Einblicke über die Wichtigkeit der baltischadriatischen Achse für den Südkärntner- und auch EU-Raum gab dabei in einem Kurzreferat die Leiterin des Kärnten-Büros in Brüssel, Mag. Martina Rattinger. Im Bild Bezirkshauptmann Mag. Gerd Klösch, Bgm. Valentin Blaschitz, Mag. Martina Rattinger, LAbg. Gerald Grebenjak, Maria Grebenjak, LH Gerhard Dörfler und GR Hellfried Miklau.

REGIONALES


REGIONALES

1. April 2011 I KärntnerNachrichten 11

Tourismus: Schlechte Auslastung unter ÖVP-Verantwortung spürbar

In unserer hektischen und schnelllebigen Welt wird der eigene Garten für viele von uns immer mehr zum persönlichen Rückzugsort. Daher hat Naturschutzund Raumplanungsreferent LHStv. Uwe Scheuch gemeinsam mit der Landesplanung Kärnten den höchst erfolgreichen Gartengestaltungspreis HORTUS ins Leben gerufen. „Um die besten Gartentipps für jedermann zugänglich zu machen, wurde nun die HORTUS-Gartenfibel entworfen. Auf 60 Seiten können sich Interessierte über alles Wissenswerte rund um den eigenen Garten informieren“, erklärt Scheuch die neue Broschüre, welche in diesen Tagen an alle bisherigen HORTUS-Teilnehmer verschickt wird und ab sofort in der Abteilung Dorf- und Stadterneuerung erhältlich ist (Tel.: 050 536 32028).

Während die Wintersaison immer ein touristisches Erfolgsprojekt der freiheitlichen Referenten war und die Nächtigungszahlen von Jahr zu Jahr zunahmen, stürzen die Nächtigungszahlen seit ÖVP-Chef Josef Martinz die Tourismus-Agenden übernommen hat, in den Keller, zeigt sich FPK-Tourismussprecher LAbg. Hannes Anton über den neuerlichen Rückgang im Feber von 6,1 Prozent alarmiert und besorgt. „Während Martinz von Badehäusern und einem unausgegorenen Tourismusgesetz träumt, geht der Tourismus baden“, so Anton, der auch klare Worte der Wirtschaftskammer vermisst: „Pacher, Obernosterer und Co sind nicht müde geworden, bei jeder Statistik die Freiheitlichen zu kritisieren. Jetzt wo Martinz am Ruder ist und zwei Mal in Folge ein kräftiges Minus zu verbuchen ist, herrscht Schweigen im Walde!“ Christian Kresse, Chef der Kärnten-Werbung, habe die Wintersaison offensichtlich überhaupt verschlafen, wenn er jetzt erst mit Vorschlägen an die Liftbetreiber herantritt. „Nicht medienwirksame Aktionen wie der Austausch von Slogans und das Verharren in Ankündigungen, sondern harte Hintergrundarbeit sind gefordert, so wie es unter freiheitlicher Verantwortung gang und gäbe war. Daran wird auch kein Weg vorbeiführen, denn wie aus der Branche zu hören ist, dürfte sich ansonsten dieser Negativtrend fortsetzen“, warnt Anton.

Zum 147. Josefimarkt waren die Freiheitlichen in Eberndorf/Kühnsdorf mit gebackenen Mäusen und tollen Preisen per Losverkauf vertreten. Zusätzlich wurden knapp fünfhundert Unterschriften für die sofortige Schließung Krsko`s gesammelt. Der Freiheitliche Club Kärnten war für die Jugendlichen mit einem Glücksrad vor Ort. Im Bild v. l.: Pauline Schwab, Patrick Durchschlag, Alexander Schwab, GR Thomas Egger, FPK-BGF Hans Lopar, Angelika Grascher, Vzbgm. Kajetan Glantschnig u. GR Paul Kuschnig.

Da Tschriasche sagt: „Was mir an Bucher Sepp so gut gefällt, für ihn ist jetzt Dolinscheks Gutschuchen der Mittelpunkt der Welt.“


12 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

LESERBRIEFE

Führerschein und Co.

Thema verfehlt Angesichts der Performance von Franz Pacher beim Frühlingsempfang in der Neuen Burg in Völkermarkt muss man sich ernsthaft Sorgen um die Kärntner Wirtschaft machen. Pacher war nicht in der Lage, auf Fragen des Moderators Thomas Cik zum Thema „Zukunft der Wirtschaft“ konkrete Antworten zu geben. Stattdessen versuchte er sich als Selbstdarsteller und schwadronierte über

Freunderlwirtschaft und dergleichen. Offenbar haben ihn die Enthüllungen über seinen Parteifreund Ernst Strasser schlimmer zugesetzt als erwartet. Wäre das Interview ein Prüfungsgespräch gewesen, hieße es am Ende: „Herr Pacher, Thema verfehlt! Nicht Genügend! Setzen!“ LAbg. Gerald Grebenjak Völkermarkt

Korrupte Politiker Jeder normale Mensch, dem der Führerschein abgenommen wird, wird sich zwar ärgern oder genieren, aber die Länge des Führerscheinentzugs zu Fuß, mit dem Rad, der Bahn oder einfach mitfahren. Stefan Petzner, der ja als Nationalratsabgeordneter Volksvertreter ist, kümmert sich weder um Gesetze, noch um Vorschriften, sondern fährt weiterhin mit dem Auto und prompt in eine weitere

Polizeikontrolle, die feststellt, dass er ohne Lenkerberechtigung unterwegs ist. Und dann in noch eine! Und trotzdem gibt es keinen Rücktritt? Ein Volksvertreter, der sich nicht an Gesetze hält und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, hat im Parlament nichts verloren! Lissi Mosser Weißbriach

Gastronomiemesse GAST Bei der Eröffnung der Gastronomiemesse hat Wirtschaf tskammerPräsident Pacher nicht davor zurückgeschreckt, Messepräsident Seeber zu beschimpfen. Solche parteipolitischen Ausritte haben nichts auf einer Messeeröffnung verloren und schaden Kärnten ganz massiv!! Daher bin ich auch entsetzt, dass dieser Herr nun auch noch der Klagenfurter Messe

Stefan Petzner: Er schwindelt ungestraft vor Gericht. Er verliert den Führerschein bei einer Polizeikontrolle. Er fährt trotzdem weiter mit dem Auto und wird noch einmal und dann noch ein zweites Mal ohne Lenkerberechtigung aufgehalten, weil er den Führerscheinentzug einfach ignoriert. Er ist auf die Ver-

fassung der Republik und ihre Gesetze vereidigt. Er findet aber offenbar nichts dabei, sie ständig zu brechen. Er denkt schon gar nicht an Rücktritt als Nationalrat. Es ist zum Fremdschämen! Christine Schneider Seeboden

Freiheitliche Agentur Connect Gleiches Recht für alle! Dieses Motto gilt offenbar in der politischen Medienlandschaft nicht.

aber offenbar ok, die dürfen zur Geldbeschaffung gleich ganze Firmennetzwerke haben.

Denn während der rote Bürgermeister seiner SPÖ in Wien Millionen an Förderungen, Schaltungen in SPÖeigenen Zeitungen und Budget für Parteiveranstaltungen zuschanzt, wird bei den Freiheitlichen schon ein Skandal daraus gemacht, wenn sie EINE eigene Agentur besitzen. Bei Rot und Schwarz ist das

Margret Glanzer Bodensdorf

WK Kärnten

vorstehen soll. Überhaupt ist es auffallend ist, dass sich Pacher immer dann zu Wort meldet, wenn es darum geht, Kärnten in den Schmutz zu ziehen. Als Kammerpräsident hätte Pacher die Aufgabe sich für ein gutes Image stark zu machen, anstatt Menschen vorzuverurteilen.

WK-Präsident Pacher ist bekannt für seine Sprüche. Egal ob gegen Freund oder Feind, ob angebracht oder nicht oder ob konstruktiv, sinnvoll oder nicht, er nutzt jede Gelegenheit, um Rampenlicht auf sich zu ziehen. Es wächst, der Eindruck, es geht ihm nicht mehr darum, WAS er sagt, sondern nur mehr darum, DASS er etwas sagt.

Wolfgang Grilz St. Veit/Glan

Ines Katzenberger Moosburg

Parteikontakte Womit verdient die Agentur des ehemaligen schwarzen Landeshauptmannes von Kärnten Christoph Zernatto ihr Geld? Mit seinem guten Netzwerk in die Politik. Wen kümmert das? Niemanden. Womit verdient die Agentur eines freiheitlichen Landtagsabgeordneten ihr Geld? Mit seinem guten Netzwerk in die Politik. Wen kümmert das? ALLE, von den Medien bis zur Staatsanwaltschaft! Eigenartig, dass für Freiheitliche in Österreich offenbar andere, strengere Vorschriften gelten als für SPÖ und ÖVP! Christoph Lach St.Kanzian

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


1. April 2011 I KärntnerNachrichten 13

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EuroMillionen neu ab der Ziehung vom 10. Mai 2011: Zweite Ziehung und zusätzlicher Gewinnrang Ab Dienstag, 10. Mai 2011 präsentiert sich EuroMillionen neu und bringt attraktive Veränderungen für die Spielteilnehmer: • Zweite wöchentliche Ziehung, damit zweimal pro Woche die Chance auf mindestens 15 Millionen Euro. • Zusätzlicher Gewinnrang, damit mehr Gewinnmöglichkeiten. • Neue Spielformel „5 aus 50 und 2 aus 11“. Seit der Einführung von EuroMillionen im Jahr 2004 haben sich die neun Teilnehmerländer Frankreich, Großbritannien, Spanien, Belgien, Irland, Luxemburg, Portugal, Schweiz und Österreich zum Ziel gesetzt, das Spiel attraktiv zu halten und laufend für die Spielteilnehmer zu verbessern. Europas größte Lotterie erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Dadurch war es an der Zeit, das Spiel an das gestiegene Niveau anzupassen und wesentliche Veränderungen vorzunehmen: * 2. wöchentliche Ziehung, damit zwei Chancen pro Woche auf Millionengewinn: Künftig wird es nicht nur am Freitag, sondern auch am Dienstag eine EuroMillionen Ziehung geben. Für die Spielteilnehmer

bedeutet dies die Chance, zweimal pro Woche 15 Millionen Euro oder mehr gewinnen zu können. Gibt es keine „5 plus 2 Richtigen“, wird die Gewinnsumme dem Europot der nächstfolgenden Ziehung zugeschlagen. * Zusätzlicher Gewinnrang, damit mehr Chancen auf einen Gewinn: Die Anzahl der Gewinnränge wird von 12 auf 13 erhöht. Das heißt, dass man bereits mit „2 plus 0 Richtigen“ gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn steigt damit deutlich von 1:24 auf 1:13. * Neue Spielformel „5 aus 50 und 2 aus 11“: Um auch in Zukunft hohe Europots mit Gewinnsummen von über 100 Millionen Euro zu gewährleisten war es erforderlich, die Spielformel zu adaptieren und den „Sternenkreis“ von neun auf elf Zahlen zu

erhöhen. Die neue Spielformel lautet demnach „5 aus 50 und 2 aus 11“. Alle Änderungen werden erstmals mit der Ziehung von Dienstag, dem 10. Mai 2011 wirksam (spielbar ab 7. Mai), wobei der Preis mit 2,- Euro pro Tipp unverändert bleibt.

Ein Fest im Nest – beim „Osterlos“ 100.000,-Euro extra finden ufreißen und gewinnen“ – heißt es bei Brief los. Jetzt, vor Ostern, gibt es auch bei Brieflos mehr zu suchen, mehr aufzureißen und mehr Gewinne zu finden: Beim Brieflos „Osterlos“ gibt es 100.000 Euro extra. Ganz nach dem Motto „Ein Fest im Nest!“ warten in der Brieflosserie „Osterlos“ 1 x

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100.000,- Euro, 3 x 10.000,Euro und viele weitere Gewinne. Diesmal gilt es, im Gewinnfeld abgedruckte Ostereier zu suchen. Jedes 3,8. Los gewinnt. Das „Osterlos“ ist leicht erkennbar: Auf einer der LosAußenseiten sind bunte Ostereier und der Hinweis auf 100.000,- Euro extra abgebildet.

Ziehung vom Mi., 23. 3. 2011

53531 Ziehung vom Do., 24. 3. 2011

17589 Ziehung vom Fr., 25. 3. 2011

94139 Ziehung vom Sa., 26. 3. 2011

67535 Ziehung vom Mo., 28. 3. 2011

85561 Ziehung vom Di., 29. 3. 2011

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VO R S C H AU 13. Runde 2011 1: LASK Linz– RB Salzburg 2: Sturm Graz– Rapid Wien 3: Austria Wien– SV Kapfenberg 4: SC Wr. Neustadt– Wacker Innsbruck 5: SV Ried– SV Mattersburg 6: B. Dortmund– Hannover 96 7: Werder Bremen– VfB Stuttgart 8: 1. FC Kaiserslautern– B. Leverkusen 9: FSV Mainz 05– SC Freiburg 10: TSG Hoffenheim– Hamburger SV 11: 1. FC Köln– 1. FC Nürnberg 12: VfL Wolfsburg– E. Frankfurt Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

WIRTSCHAFT

LR Dobernig gratulierte für die großen Leistungen des Kärntner Familienbetriebes

Hohe Auszeichnung für Baufirma Sztriberny m Rahmen eines Betriebsbesuches gratulierte Finanzreferent LR Harald Dobernig der Baufirma Sztriberny in Reifnitz am Wörthersee, die vor kurzem als bester Handwerksbetrieb Kärntens im Bau- und Baunebengewerbe ausgezeichnet wurde.

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„Das ist eine herausragende Leistung dieses Kärntner Familienbetriebes. Damit zeigt sich einmal mehr, dass Kärntens kleine und mittelständische Unternehmen zu

den besten Unternehmen Österreichs zählen“, sagte Dobernig.

DIE SONNE SCHICK T KEINE RECHNUNG Das Sonnenhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und des Passivhauses. Heizung und Warmwasserbereitung erfolgen hier primär über Sonnenkollektoren. Die über die Sonnenkollektoren gewonnene Wärme wird in einem im Haus integrierten Pufferspeicher gespeichert und bei Bedarf zur Warmwasserbereitung oder die Fußbodenheizung abgerufen. Je nach Größe des Pufferspeichers können kalte und neblige Perioden unterschiedlich lange ohne Einsatz einer Zusatzheizung überbrückt werden. Als Zusatzheizung können Holz-, Pellets-, Erdwärmeanlagen verwendet werden. So benötigt z.B. ein Holzofen lediglich ca. 2-3 Raummeter Holz pro Jahr. Je nach Größe der Sonnenkollektorfläche und des Pufferspeichers wird ein Solarer Deckungsgrad von mehr als 50 % angestrebt. Solare Deckungsgrade von über 90% sind relativ einfach umsetzbar. Ein energieautarkes Haus ist mit diesem Haustyp durchaus erreichbar. Durch den Einsatz eines monolithischen Ziegelmauerwerkes, der damit verbundenen Balance von Wärmespeicherung und Wärmedämmung, kann bei guter Planung das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima erreicht werden. Der Einbau einer Wohnraumlüftung ist bei diesem Haustyp nicht erforderlich. Der Haustechnikaufwand wird auf ein Minimum reduziert. Mit der Nutzung der Sonnenenergie entstehen keine CO2Emissionen! Somit ist das Sonnenhaus beim Primärenergiebedarf gegenüber dem Passivhaus massiv im Vorteil. Die ungefähr gleich hohen Anschaffungskosten wie beim Passivhaus amortisieren sich durch die äußerst niedrigen Energiekosten. Übliche Größenordnung von Sonnenkollektoren und Pufferspeicher: Größe der Kollektorflächen ca. 40 bis 50 m2 Größe des Pufferspeichers ca. 7.000 – 10.000 Liter

Er dankte Geschäftsführer Ernst Sztriberny, seiner Frau Dita, Sohn Philipp und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den enormen Einsatz. Bei einer österreichweiten Auswertung des Bauund Wohnberaters wohnnet.at hatte die Baufirma 239 von 250 möglichen Punkten erhalten. Die Bau Sztriberny GmbH & Co KG wird bereits in dritter Generation als Familienunternehmen geführt. Die traditionelle Baufirma wurde 1922 vom Maurermeister, Steinmetzmeister und Betonwarenerzeuger Ernst Sztriberny als Einzelunternehmen gegründet. Die Baufirma im Hausbau (Massivhäuser) sowie im Umbau-, Ausbau und Sanierungsbereich tätig. Weiters umfasst das Leistungsspektrum die

Gestaltung von Außenanlagen, Natursteinarbeiten, Uferschutzmauern sowie die Errichtung von individuellen Weinkellern. Das Unternehmen Bau Sztriberny ist im Jahre 1999 eine Kooperation mit dem weltweit tätigen Baustoffunternehmen Wienerberger eingegangen. Unter dem Namen „MassivWertHaus-Wienerberger“ werden schlüsselfertige Ziegelmassivhäuser hergestellt. Bis zum heutigen Tag wurden schon weit mehr als 200 Massivwerthäuser gebaut. 2010 ist ein neues Hauskonzept mit erneuerbarer Energie eingeführt worden: das Sonnenhaus. Die Baufirma hat 45 Mitarbeiter, davon drei Lehrlinge. Pro Jahr werden allein über 20 Wohnhäuser errichtet.

Bau-Sztriberny GmbH & Co KG • Seenstraße 11 9081 Reifnitz am Wörthersee • Tel.: 04273/2216 • Fax: Dw 17 office@bau-sztriberny.at • www.bau-sztriberny.at


1. April 2011 I KärntnerNachrichten 15

VÖLKERMARKT

Viel Zukunftsoptimismus im Bezirk Völkermarkt Stadtgemeinde und Wirtschaftskammer luden zum Frühlingsempfang. LH Dörfler: Alternativenergien und Energiemix stärker forcieren. Die Stadtgemeinde Völkermarkt und die Wirtschaftskammer-Bezirk sstelle Völkermarkt riefen zum traditionellen Frühlingsempfang in die Neue Burg und über 400 Menschen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie zahlreiche Vertreter der Gemeinden und Vereine aus dem gesamten Bezirk folgten der Einladung. Bürgermeister Valentin Blaschitz und WKBezirk sstellenobmann Werner Kruschitz konnten viele Ehrengäste begrüßen, unter ihnen Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Wirtschaftskammerpräsi dent Franz Pacher, die Landtagsabgeordneten Gerald Grebenjak, Franz Wieser und Jakob Strauß, Bezirkshauptmann Gert André Klösch und die Gastvortragende Martina Rattinger, Leiterin des Kärntner EUBüros in Brüssel. Der Bürgermeister sagte, der Empfang sei ein Dankeschön an alle Verantwortlichen im Bezirk. Er dankte

dem Land und dem Landeshauptmann für die vielen umgesetzten Vorhaben in Südkärnten und in Völkermarkt, wie zuletzt die Umfahrung Völkermarkt und die Wild-Brücke. Der Landeshauptmann habe alle Versprechungen eingehalten, betonte Blaschitz. Er dankte zudem den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, die unverzichtbar seien und einen enormen Beitrag zur Lebensqualität leisten. WK-Obmann Kruschitz zeichnete ein sehr positives Stimmungsbild der Wirtschaft des Bezirks. Gerade entlang der Koralmbahn würden sich neue Chancen

eröffnen, die genutzt werden sollten, so Kruschitz. Der Landeshauptmann wies auf die gute Zusammenarbeit im Bezirk als Voraussetzung für die Realisierung von wichtigen Infrastrukturprojekten sowie die positive Entwicklung Südkärntens hin. Kärnten solle nun ein Energiestandort der Zukunft werden, strich Dörfler die Alternativenergien und den Energiemix hervor, worauf Kärnten setze. „Wir sollten mutiger sein“, forderte der Landeshauptmann in diesem Zusammenhang und angesichts der Katastrophe in Japan. Eine reflexhafte Widerstandshaltung bei der Umsetzung von sauberen Energieprojekten sei jedoch nicht zielführend, so Dörfler. Weiters sprach der Landeshauptmann die Ortstafelfrage an. Hier gehe es darum, eine kluge und dauerhafte Lösung zu erzielen, alle seien gefordert, damit dieses Thema nicht mehr länger

am Tisch sei, wie sich das ohnehin viele längst wünschen. Dörfler dankte auch Martina Rattinger für ihr großes Engagement in Brüssel. Sie sei dort Botschaf terin Kärntens und unterstütze zentrale Kärntner Anliegen, wie etwa das Lobbying für die BaltischAdriatische Verkehrsachse. Durch das Programm des Empfangs führte der Journalist Thomas Cik. Für die gesangliche Umrahmung sorgte der beliebte MGV Scholle Haimburg mit schönen Kärntnerliedern. Um das kulinarische Wohl der Gäste bemühten sich die Gemeindemitarbeiter sowie die Jauntaler Salamibauern. Auch Videoeinspielungen zeigten den Besuchern Highlights des Bezirks sowie die gute und weiter zu verstärkende Zusammenarbeit der dreizehn Gemeinden innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft auf. Info: www.voelkermarkt.gv.at wko.at/ktn


16 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

WIRTSCHAFT

LH Dörfler: Spatenstich für Koralmtunnel-Hauptbaulos KAT 2 Erfolg für Süden und Weg nach Europa – Meilenstein in der Verkehrsinfrastruktur für Österreich und Europäische Union.

Start frei hieß es Anfang der Woche für das Hauptbaulos des Koralmtunnels KAT 2 im steirischen Leibenfeld nahe Deutschlandsberg. Mit diesem Spatenstich wurde nämlich ein weiterer wichtiger Meilenstein für die neue Südbahn, die Koralmbahn Graz – Klagenfurt, und den zentralen Teil der BaltischAdriatischen Achse verbindet, gesetzt. Die Errichtung der Koralmbahn ist von enormer Bedeutung für Österreich und die EU. Entsprechend hochkarätig waren die Teilnehmer des Spatenstichs mit Infrastrukturministerin Doris Bures, den Landeshauptleuten aus Kärnten und der Steiermark, Gerhard Dörfler und Franz Voves, weiters Desirée Oen vom Büro des EUVerkehrskommissars Siim Kallas, Renzo Tondo, Präsi-

dent von Friaul-Julisch Venetien, sowie ÖBB-Vorstandschef Christian Kern und Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner, der für dieses Großbauprojekt hauptsächlich Kärntner und steirische Mineure einsetzen wird.

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Der Bau der Koralmbahn ist nicht nur für Kärnten und die Steiermark von großer Bedeutung, sondern sogar auf EU-Ebene hat man die Einmaligkeit dieser Verkehrsverbindung erkannt!“ LH Gerhard Dörfler

„Das seinerzeit von Jörg Haider und Waltraud Klasnic initiierte Projekt, das damals dem Süden Österreichs enormes Zukunftspotential zugesprochen hat, ist gewachsen und stellt nun für die gesamte Europäische Union als Teil der BaltischAdriatischen Achse und als Verbindung mit den AdriaHäfen eine einzigartige, richtungsweisende Verkehrsverbindung für und in die Zukunft dar“, betont Dörfler. Das Herzstück der Koralmbahn ist der 32,9 Kilometer lange Koralmtunnel (KAT). Er ist in drei Baulose unterteilt. Am ersten Baulos (KAT 1) laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Nun beginnen die Arbeiten am rund 20 Kilometer langen Hauptbaulos Koralmtunnel 2 (KAT 2).

Mit der Koralmbahn entsteht zwischen Graz und Klagenfurt auf 130 Kilometern eine völlig neue, zweigleisige Hochleistungsstrecke. Sie stellt gemeinsam mit dem Hauptbahnhof Wien und dem SemmeringBasistunnel das wesentliche Schlüsselprojekt für die neue Südbahn als zentrale Achse dar. Pro investierte Milliarde Euro in den Ausbau der Bahninfrastruktur werden 17.000 Arbeitsplätze geschaffen. Laut einer aktuellen Studie beträgt die Wertschöpfung durch den Bau der Koralmbahn ca. 210 Millionen Euro pro Jahr. Erfreulich ist für den Kärntner Landeshauptmann auch die Tatsache, dass für den Tunnelbau die Strabag den Zuschlag bekommen hat.


1. April 2011 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

St. Veit: Größtes PhotovoltaikKraftwerk Österreichs entsteht! In St. Veit an der Glan entsteht das größte Photovoltaik-Sonnenkraftwerk Österreichs, mit einer Leistung von ca. 1.500 kWp und einer Jahreserzeugung von rund 1,5 Millionen Kilowattstunden. 6,4 Millionen Euro werden in dieses Pilotprojekt investiert. Die „Sonnenstadt St. Veit“ wird von der SKW Sonnenkraftwerk GmbH, der Kelag und der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan umgesetzt und vom Land Kärnten unterstützt. Unter dem Symbol der Sonne werden Impulsprojekte umgesetzt, die den neuesten Stand der Technik, aber auch Zukunftsentwicklungen im Bereich erneuerbare Energie widerspiegeln. Das Projekt wird erneuerbare Energie stärker in Kärnten verankern und in das tägliche Leben integrieren. Es ist österreichweit vorbildlich für weitere Kärntner, Österreichische und Europäische Städte. „St. Veit hat eine Vision: im Jahr 2020 erreicht die Stadt Energieautarkie durch erneuerbare Energie“, blickt Bürgermeister Gerhard Mock zuversichtlich in die Zukunft. „Alternative Energieformen sollen als Querschnittsmaterie alle Wirtschafts- und Lebensbereiche durchdrungen haben, und der bereits existierende Schwerpunkt auf erneuerbarer Energie wird weiter ausgebaut.“ Die „Sonnenstadt St. Veit“ gliedert sich in drei Teilbereiche: • Die Kelag errichtet das „Sonnenkraftwerk Innenstadt“: An vier Standorten in der Innenstadt installiert die Kelag insgesamt 3.500 Quadratmeter Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 450 kWp. Angebracht werden die Module auf öffentlichen Gebäuden wie der Jacques

LH Gerhard Dörfler mit den übrigen Initiatoren des Projekts „Sonnenstadt St. Veit“. Lemans Sportarena, der Tennishalle Kölnhof sowie jener beim Schwimmbad und der Betriebsstelle der Kelag. • Die SKW Sonnenkraftwerk GmbH. errichtet das „Sonnenkraftwerk auf Freiflächen bei Untermühlbach“: Direkt an der S37 Klagenfurter Schnellstraße bei Untermühlbach wird die SKW Sonnenkraftwerk GmbH 7.300 Quadratmeter Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 1.000 kWp installieren. Das Kraftwerk ist ein optimales Beispiel für die Sonnenenergienutzung in dünner besiedeltem Gebiet. • Die Stadtgemeinde St. Veit/Glan errichtet „Informationsstellen & Exponate in der Innenstadt“: Um den Menschen die Photovoltaik näher zu bringen und um

die Sensibilität für diese umweltfreundliche Stromerzeugung zu wecken, wird die Stadtgemeinde in der Innenstadt mehrere Schaupunkte errichten. Ende 2012 sollen alle baulichen Maßnahmen abgeschlossen sein.

LH Dörfler: Energieautarkes Kärnten als Ziel! Im Endausbau des Projekts „Sonnenstadt St. Veit“ wird sauberer Strom für rund

1000 Haushalte erzeugt oder, wenn man es auf den Bereich Mobilität umlegt, Strom für den Betrieb von rund 1000 Elektrofahrzeugen. Das erspart den Ausstoß von 24 Tonnen CO2 jährlich. Insgesamt werden 6,4 Millionen Euro investiert, zwei Millionen kommen vom Land Kärnten. LH Gerhard Dörfler: „Die große Vision des Projektes ist es, dass St. Veit als erste österreichische Stadt 2020 völlig energieautark ist. Unsere politische Vision ist es, ganz Kärnten als grünes Zukunftsland zu entwickeln!“


18 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

VERANSTALTUNGEN

m Rahmen der 35. BP Ultimate Rallye in Wolfsberg feiert der „GP-Racing Fiesta ST Cup“ nächste Woche seine Premiere. Wenn am Freitag, dem 8. April, das Startzeichen zur diesjährigen BP Ultimate Rallye in Wolfsberg-

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Kleinedling gegeben wird, bedeutet dies nicht nur Runde zwei in der heimischen Jagd der Topstars nach dem Championat. Für verschiedenste Pokal-Wertungen ist die Lavanttal-Rallye der Auftakt ins Motorsportjahr 2011 – für den Mitropacup zum Beispiel, für

den sehr beliebten Suzuki-Motorsport Cup oder die Historic Rallye Staatsmeisterschaft. Überhaupt seine ÖsterreichPremiere feiert in Kärnten der „GP-Racing Fiesta ST Rallye Cup“, den der Niederösterreicher Georg Gschwandner ins Leben gerufen hat, um, wie er erklärt, „jenen Leuten, die Spaß am Rallyesport haben, die Möglichkeit bieten zu können, dies möglichst kostengünstig tun zu können“. Ab 1800 Euro (exklusive der Nenn- und 250 Euro Einschreibgebühr) ist der Start bei einer Topveranstaltung im Rahmen der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft möglich. Mehr Informationen unter www.bprallye.at

Foto:M. Koschu/Context

Kärnten begrüßt einen Neuling

OSTERDEKO: KLEINE GEHILFEN DES OSTERHASEN Der Osterhase war in den vergangenen Wochen in Sankt Veit fleißig am Werken. Unterstützung bekam er von den SchülerInnen der Volkschule 1 und der Volkschule Hörzendorf in Kooperation mit der HTBLA Ferlach. Am 30. März wurden die Ostereier symbolisch übergeben. Im Bild von links: Dir. Dagmar Schöffmann (VS Hörzendorf), Dir. DI Max Winkler(HTBLA Ferlach), MMag. Christine Mair (VS St. Veit), Bgm. Gerhard Mock, Sponsor Gerd Tilly, Mag. Martin und Mag. Thomas Sabitzer von der Kaufmannschaft mit Kindern bei der symbolischen Übergabe der St. Vetier Osterdekoration.


1. April 2011 I KärntnerNachrichten 19

KLAGENFURT

Klagenfurter Gewässer sind bald wieder sauber ie Reinigungsaktion der Abteilung Stadtgarten geht weiter, aktuell werden Reka- und Kerbach in Viktring vom Müll befreit.

geborgen. Darunter auch Fahrradwracks, Herde, Waschmaschinen und sonstiger Sperrmüll. „Es ist nicht nötig, die Umwelt zu belasten, fast alles kann kostenlos in den Klagenfurter Altstoffsammelstellen entsorgt werden“, betont Stadtrat Peter Steinkellner.

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Vier Stadtgärtner benötigen für die Säuberung der fünf Kilometer Bachbett drei Tage. Dabei bringen sie eine halbe Tonne Plastiksackerl, Dosen und Flaschen, aber auch Gartengerät, Fahrradfelgen und unglaubliches mehr ins Trockene. Das Stadtbudget wird durch die Arbeit mit 3.000 Euro belastet. Stadtrat Wolfgang Germ fordert einen sorgsamen Umgang mit der Natur. „Überall sind Mülleimer aufgestellt, bitte benützen Sie sie auch“, appelliert er an die Bürger. Glan und Sattnitz sind bereits sauber, vier Tonnen Müll wurden

Die beiden Flüsse wurden gemeinsam mit der Abteilung Kommunale Dienste gereinigt, die derzeit alle Verkehrsflächen vom Winterschmutz befreit.

Stadtgartenreferent Wolfgang Germ mit Siegfried Pircer (li.) und Johannes Kogler vom Stadtgartenamt. Foto: Stadtpresse/Rainer

Noch vor Beginn der Badesaison wird auch das Wör therseeOstufer gesäubert. Wegen der Wassertiefe müssen sich dabei die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt als „UnterWasser-Entsorger“ betätigen.

lagenfurt ist ein Shopping Center unter freiem Himmel, brilliert als großes Schaufenster und bietet umfangreiche Angebote. Der historische Kern lockt nicht nur mit dem Renaissance-Charme zahlreicher Gässchen, Brunnen und Arkadenhöfe. In und um die älteste Fußgängerzone Österreichs laden über 600 exklusive Geschäfte, Galerien und Märkte, sowie zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars zum Flanieren, Gustieren und Genießen ein. Es vergeht kaum ein Monat in dem nicht ein neuer Betrieb eröffnet und mit seinem Sortiment den Branchenmix erweitert. Geführt wird, was das Herz begehrt: Spezialitäten aus Österreich und aller Welt, mo-

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F: Copyrights: Klagenfurt Marketing GmbH

Shop News - Neues aus den Klagenfurter Geschäften & Lokalen! disches Schuhwerk, Uhren, Schmuck, Kosmetika, Haushaltsartikel, Interieur, Heimtextilien, Accessoires und Markenmode. Die vielen Boutiquen zeigen sich als bunte Galerie der allerneuesten Modetrends. Die zahlreichen Positivmeldungen im vergangenen Jahr haben das Stadtmarketing veranlasst seine Homepage zu überarbeiten und der Rubrik „Neues aus der Innenstadt“ ein neues Gesicht zu geben. Ab sofort präsentiert die Klagenfurt Marketing GmbH auf www.klagenfurt marketing.at unter SHOP NEWS unterschiedliche Geschäfte, die in Klagenfurt angesiedelt sind und zeigt, dass es einen Branchenmix gibt, der jedes Einkaufszen-

trum in den Schatten stellt. „Mit diesem Service sollen die vielen Betriebe ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Hier stehen die Geschäfte im Mittelpunkt und zeigen mit

ihrem Engagement, dass die Innenstadt lebt und Ungeahntes bietet“ zeigt sich Wirtschaftsreferent Vzbgm. Gunzer erfreut über diese neue Initiative des Stadtmarketings.


20 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

GESUNDHEIT

Hebammenfortbildung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan as Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan und die Firma Nestlé luden vergangenen Freitag Hebammen, Diplomierte Kinderkrankenschwestern (DKKS) sowie Diplomierte Gesundheitsund Krankenschwestern (DGKS) zu einer ganztägigen Fortbildungsveranstaltung in die Räumlichkeiten des Ordensspitals ein. Die Organisatorinnen DGKS Alexandra Lambauer MBA, Leiterin des Pflege- und Hebammenteams der GynäkologischGeburtshilflichen Station am Krankenhaus und Mag. Doris Pirolt von Nestlé Baby Nutrition freuten sich über eine gelungene Tagung.

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Die Abteilung für Geburtshilfe im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan ist die drittgrößte Geburtenstation Kärntens und für ihre hervorragende fachliche Expertise bekannt. „Eine gute Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stetige Weiterbil-

Im Bild von links nach rechts: Mag. Gerald Höller, Pflegedirektorin Christa Santner, Prim. Dr. Freydun Ronaghi, MBA, Mag. Doris Pirolt (Firma Nestlé) und Alexandra Lambauer MBA. ©: KBB St. Veit/Glan dungsmaßnahmen sowie das Wissen um neueste Therapien und Methoden sind

Alexandra Lambauer, MBA, Mag. Doris Pirolt (Firma Nestlé) und Univ. Prof. Dr. Hildegard Greinix.

uns sehr wichtig, um kontinuierlich die Qualität unserer Arbeit zu halten und zu optimieren“, so Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/ Glan. 110 Hebammen, Kinderkrankenschwestern und DGKS in den geburtshilflichen Bereichen aus Kärnten und der Steiermark nahmen am 25. März an der Ganztagesfortbildung teil. Das Programm der Tagung beinhaltete Fachvorträge zu beziehungsfreundlicher Kommunikation in schwierigen Situationen, Trauerbegleitung, Stammzellenforschung sowie Aromapflege und behandelte auch neue Aspekte der Beikosteinführung. Vortragende waren neben den Organisatorin-

nen auch der Psychologe und Wirtschaftstrainer Mag. Gerald Höller, die Hebamme und Pädagogin Mag. Beate Pfeifenberger-Lamprecht, Universitätsprofessorin Dr. Hildegard Greinix, Fachärztin an der Knochenmarktransplantation der Klinik für Innere Medizin 1 im AKH Wien und Petra Maria Schmidt, Hebamme am Landeskrakenhaus Oberwart. „Ich freue mich, dass wir den Teilnehmerinnen ein interessantes Programm präsentieren konnten. Tagungen wie diese bieten uns nicht nur die Möglichkeit der fachlichen Weiterbildung, sondern auch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander“, sagte DGKS Alexandra Lambauer MBA.


FREIZEIT

1. April 2011 I KärntnerNachrichten 21

Hochbeet Öko Royal, ein Muss für jeden Garten! ie sind mit dem Ertrag ihres Gartens absolut nicht zufrieden, Mäuse zerfressen ihre mühevoll gepflanzten Salatköpfe, Schnecken rauben ihnen den letzten Nerv und ihre Pflanzen sind in ihrer Ansetzphase der Witterung schutzlos ausgesetzt? Das alles muss nicht sein, dachte sich Ing. Friedrich Huber als er im Jahr 2009 begann das Hochbeet „Öko Royal“ zu entwerfen. Bei der Herstellung achtet Herr Ing. Huber sehr genau auf die Herkunft und die Qualität des Holzes. Für die Fertigung der Beete werden ausschließlich heimische Rotlärchen verwendet, die die Holz Huber GmbH aus der Region zukauft. Abgesehen von den oben genannten allgemeinen Vorzügen eines

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Hochbeets, ist das Öko Royal ein völlig natürliches Produkt. Es werden keinerlei chemische Produkte verwendet und durch die gute CO2 Absorption von Holz wird sogar der Umwelt ein Gefallen getan. Jedes Hochbeet absorbiert ca. 1t CO2. Wenn sie ihren Garten umweltbewusst und stilsicher erweitern wollen, ist das Hochbeet „Öko Royal“ genau das richtige für sie. Bei Fragen oder Sonderwünschen steht Ihnen das Holz Huber Team gerne beratend zur Seite.


22 KärntnerNachrichten I 1. April 2011

FREIZEIT

Freizeitpark Märchenwald Steiermark: Abenteuer für die ganze Familie in freier Natur ama, wo wohnen eigentlich Hänsel und Gretel“? – mit dieser Frage wurde der Freizeitpark Märchenwald Steiermark vor 17 Jahren von den Kindern der Inhaber Sieglinde und Walter Wrabl „wach geküsst“. Rund 130 Märchenfiguren sind heute in der über 7.000 Quadratmeter großen Fantasiewelt in freier Natur zu Hause: Ob Hänsel und Gretel, der Froschkönig oder das Rotkäppchen – auf Knopfdruck erzählen alle märchenhaften Helden ihre spannende Geschichte oder laden zum Spielen ein.

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Der Besuch im Märchenwald in St. Georgen ob Judenburg bietet unbeschwertes Freizeitvergnügen für die ganze Familie und sollte daher fix auf dem Ausflugsplan stehen: Kinder vergnügen sich auf der längsten vierbahnigen Rutsche der Obersteiermark oder dem rasanten Pendelfahrzeug „Butterfly“, erleben Abenteuer im Piratendorf oder eine spaßige SoftballSchlacht in Cowboy City, lassen sich in mehr als 30 Burgen zu tapferen Rittern schlagen und

waschen Gold im Goldgräbercamp. Auch auf die kleinsten Besucher warten große Erlebnisse wie ein Riesen-Trampolin, eine Affenschaukel und ein Streichel-Zoo mit Eseln, Ziegen und Hasen. Geöffnet ist der Freizeitpark Märchenwald Steiermark ab 9. April bis Ende Oktober von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren Euro 8,50, die Jahreskarte „Es war nicht einmal“ Euro 24.

E R L E B N I S TAG E 2 011 • 4. Juni 2011 Piratenfest: Die Seeräuber sind im Märchenwald gestrandet. Augenklappe auf! • 2. Juli 2011 Indianer- und Cowboyfest: Goldrausch in Cowboy-City • 7. August 2011 Ritterfest: Tapfere Knappen werden zum Ritter geschlagen

O S T E R N I M M Ä RC H E N WA L D •Osterwoche, 18. bis 24. April, 14.00 Uhr: Osterhase Max Mümmelmann ist zu Besuch im Märchenwald. •Ostersonntag, 24. April, 12.00 bis 15.00 Uhr: OsterRally mit betreutem Osterbasteln

Erlebnisgasthof Sonnenhof Seit 27 Jahren können die Besucher des Märchenwald Steiermark im Erlebnisgasthof Sonnenhof ab 35 Euro pro Nacht (inklusive Frühstück) märchenhaft träumen - und sich auch kulinarisch verwöhnen lassen: Von Meisterhand serviert werden Schmankerl der heimischen Küche und das berühmte Wiener-Schnitzel, das den Sonnenhof als „Schnitzelwirt“ bekannt gemacht hat.

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Mit Frau Holle und ihren märchenhaften Kollegen urig urlauben im Murtaler Bauernhaus!“

500 Jahre alt ist das original Murtaler Bauernhaus, in dem Märchenliebhaber direkt neben

dem Freizeitpark nächtigen. Stilecht eingerichtet bietet es Platz für 12 Personen, ist ausgestattet mit Gewölbe-Küche und Stube, zwei Bädern (Dusche, WC) sowie TV und ganzjährig ab 850 Euro pro Woche (Samstag bis Samstag) buchbar. Das Bauernhaus ist DER Urlaubstipp für befreundete Familien: An heißen Sommertagen sorgt das eigene Pool im Garten für Abkühlung, in Pusterwald fängt und grillt der Hobby-Fischer seine Beute und im Wild- und Erlebnispark Mautern bestaunen Kinder die verschiedensten Tierarten. Sanfte Almen laden Erholungssuchende zum Wandern ein. Außerdem gibt es eine Rodelbahn im nahe gelegenen Grebenzen und auch die Tour de Mur, der längste Radweg der Steiermark, führt direkt am Bauernhaus vorbei. Informationen und Buchungen: www.maerchenwald.at info@maerchenwald.at Tel: +43(0)3583/2116


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KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck So, 03. 04. 11 h: „Für JAPAN“ Benefizkonzert mit Outi & Lee:

Als Zeichen der Solidarität mit dem japanischen Volk ladet das finnisch-kärntnerische Musikerehepaar Outi & Lee zu einem Frühlingskonzert ein. Glaube, Hoffnung und Liebe für Japan. Akustische Musik mit Gitarre, irischer Flöte, Trommeln. Zwei Stimmen, die eine Botschaft des neuen Lebens in die Welt hinaus singen wollen. Die Menschen in Japan brauchen jetzt vor allem jede Unterstützung von Herz zu Herz. Komm mit, trag mit, fühl mit, sing mit, hilf mit. www.outi-loves-lee.com So, 03. 04., 15 h: Jazz Compress: Die Formation „Jazz Compress“ zeichnet sich durch ihren eigenständigen Sound aus. Durch die Kombination von Akkorde-

on, Gitarre, Kontrabaß & Schlagzeug entstehen interessante Klangfärbungen, welche mit viel Enthusiasmus und rhythmischer Raffinesse jongliert werden. Der Bogen der Band spannt sich von Tango Nuevo über lateinamerikanische Stile bis hin zu Jazz & Blues, sowie Musette Neuve. Gegründet wurde die Band vor ca. 5 Jahren, mit dem Ziel, das Akkordeon einmal anders, fernab von sämtlichen Klischees zu präsentieren, um diesem herrlichen Instrument einen anderen Stellenwert zu geben. Rudi Katholnig, accordion, Ernie Lindenfelser, guitar, Hansi Rainer, double bass, Markus Gruber, drums. www.jazzcompress.at So, 03. 04., 15 h: Univ. Prof. Walter & Heide Lehmann: „Mit der flotten Oma per Autostop durch Ost-Kanada“ Auf diesem Teil einer 6-monatigen Studienreise allerdings nicht wie sonst per Autostopp, sondern in einem einfachen Van, besuchte das unternehmungslustige Ehepaar Lehmann die Hauptstadt Ottawa mit der prunkvollen Wachablöse, das europäisch anmutende Quebec, Toronto mit seinen bunten Elchen und dem höchsten Gebäude der Welt, wie auch die sehr englische Kartof-

Ausstellungen: Albecker Engelwelt Ständige Ausstellung über Wesen & Wirken der Engel Ausstellung Peter & Peter Brandstätter Prof. Peter Brandstätter: Gemälde Peter Brandstätter jun.: Skulpturen 12. März bis 10. Juli 2011

felinsel Pei. Faszinierende Naturschauspiele boten ihnen die 16-m-hohen Gezeiten in der Fundy Bay, aufwärts fließende Flüsse, bergauf rollende Autos sowie die gewaltigen Niagara Fälle. Wie immer bei den Lehmanns stehen die Menschen an erster Stelle, vor allem die traditionsbewussten Akadier.

Sa, 5. März bis Fr, 29. April 2011 Charlotte Ottwald: erdARTige Bilder Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare, 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at



Kärntner Nachrichten - Ausgabe 13.2011