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Nr. 44 • 57. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 14. Januar 2011

Neujahrstreffen der FPK-Regierungsmitglieder:

Voll Elan ins Neue Jahr!

Kärnten hat den fairsten Strompreis unter allen Bundesländern: Führung bei Elektromobilität!

Diskussion um Hypo: FPK-Spitze verlangt Sondersitzung der LandesHolding zur weiteren Klärung!

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THEMA DER WOCHE

Neujahrsempfang in Unterkärnten mit vielen Perspektiven für 2011! Rund 500 Gäste beim zweiten Unterkärntner Neujahrsempfang von Landesrat Harald Dobernig und Landesrat Christian Ragger. Zum Unterkärntner Neujahrsempfang luden die Landesräte Harald Dobernig und Christian Ragger in das Kulturzentrum der Marktgemeinde Griffen. Vor rund 500 Gästen bedankte sich Finanzreferent Dobernig bei seinen Regierungskollegen LH Gerhard Dörfler, LHStv. Uwe Scheuch und LR Christian Ragger sowie allen Wegbegleitern für die gemeinsame Arbeit im abgelaufenen Jahr. Es gelte nun, gemeinsam die Herausforderungen des Jahres 2011 zu meistern. Im Mittelpunkt sei für ihn im vergangenen Jahr das Thema Beschäftigung und die Absicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gestanden. „Wir haben aber auch die Probleme zeitgerecht angegriffen, Reformen eingeleitet und die Budgetsanierung vorangetrieben. Im zweiten Halbjahr haben sich über den anderen Bundesländern die Nebel gelichtet. Jetzt steht fest, dass Kärnten bei weitem nicht das BudgetSchlusslicht in Österreich ist“, erklärte Harald Dobernig, der ankündigte, dass auch heuer die Budgetkonvente fortgesetzt werden. Es müsse weiter gespart werden, allerdings zielgerichtet, sozial gestaffelt und familienfreundlich. „Hier haben wir bereits wesentliche Schritte gesetzt, die Pensionsreform beschlossen und die Verwaltungsreform einge-

leitet. In Verbindung mit dem selektiven Aufnahmestopp konnten wir bereits 140 Planstellen einsparen, das bringt eine kurzfristige Ersparnis von 5,3 Mio. Euro pro Jahr“, so der Finanzreferent. Mit der Abschaffung der Pragmatisierung sei ein Meilenstein gelungen. 2011 werde er aber auch Impulse für die Wirt-

schaft setzen und neue Projekte vorantreiben. „Mit der Wirtschaftsförderung und dem Konjunkturpaket haben wir den Unternehmen wichtige Hilfestellungen geleistet. Allein mit dem Haftungsfonds konnten rund 1500 Arbeitsplätze abgesichert werden. Heuer legen wir den Schwerpunkt noch stärker auf Forschung

& Entwicklung, setzen neue Initiativen und unterstützen weiter die kleinen und mittleren Unternehmen als Herzstück unserer Wirtschaft“, bekräftigte Landesrat Dobernig. Als Kulturreferent sei es ihm ein Anliegen, Kultur zu ermöglichen und die Hochkultur nicht gegen die


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THEMA DER WOCHE Volkskultur auszuspielen. Ein großes Anliegen sei ihm auch, die Jugend verstärkt für Brauchtum und Volkskultur zu begeistern. Hinsichtlich der Ortstafelfrage gebe es das klare Ziel, gemeinsam eine nachvollziehbare Lösung zu erarbeiten, die von der Mehrheit und der Volksgruppe mitgetragen werden könne, so der Landesrat.

Sozialpolitik richtig orientiert Sozial- und Wohnbaureferent Christian Ragger betonte in seiner Ansprache, dass gemeinsam mit Finanzreferenten Dobernig im Jahr 2010 versucht wurde, im Sozialbereich Investitionen zu setzen und diese flächendeckend auszuweiten. „Wir haben fast 120 Millionen Euro in den Pflegebereich investiert. Der rasche Wandel, insbesondere von gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen, eine Vielzahl von sozialer Risiken und vor allem die demographische Entwicklung erfordern es, in der Sozialpolitik neue Wege zu gehen.“ Für Sozialreferent Ragger habe sich die Sozialpolitik richtig orientiert und andere Wahlmöglichkeiten als nur den Eintritt in ein Heim geschaffen wie Tagesstätten, betreubare Wohneinheiten oder Übergangspflege. Diese Strukturänderungen wurden auch in den Bereichen Jugendwohlfahrt und Menschen mit Behinderung durchgeführt. Im Bereich der Behindertenhilfe wurde ein großes Augenmerk auf das anpassbare Wohnen gelegt: „Im Bereich der Barrierefreiheit sollen die einzelnen Wohnungen so geplant und ausgeführt werden, dass sie mit minimalem Aufwand für

die Benutzung durch beeinträchtigte Menschen ausgestaltet werden können“.

Viele Besucher Der Einladung zum Neujahrsempfang folgten u.a. LHStv. Uwe Scheuch, NRAbg. Martin Strutz, Bundesrat Peter Zwanziger, die Landtagsabgeordneten Kurt Scheuch, Wilma Warmuth, Bernhard Gritsch, Gerald Grebenjak und Adolf Stark, Landesschul rats präsident Walter Ebner, die Bürgermeister Franz Arnold, Herbert Kuss, Franz Pirolt und Gerhard Oleschko, ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer, Kurhotel-Betreiber Stephan Wagner, Kreditorenschützer Arno Ruckhofer, Kabeg-Vorstand Ines Manegold, Bildungswerk-Obmann Klaus Fillafer, Landesmuseum-Direktor Erich Wappis sowie LHStv. a.D. Rudolf Gallob, Fritz Schretter und Engelbert Tautscher. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Doppelsextett St. Michael und dem Buchbauer Trio. Zum Abschluss gab es zwei Stücke des blinden Musikers Hannes Kremser auf seiner Harmonika.


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HINTERGRUND

Oberkärntner Neujahrsempfang war ein großer Erfolg! LHStv. Uwe Scheuch lud zum Oberkärntner Neujahrsempfang. Viele neue Projekte wie die Jugend-Card, der Biosphärenpark Nockberge oder der Ausbau von Skigebieten sind auf Schiene. An die 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit folgten der Einladung zum traditionellen Oberkärntner Neujahrsempfang, der von sehr positiver Stimmung geprägt war. Gastgeber LHStv. Uwe Scheuch zog eine überaus erfreuliche Bilanz für das Jahr 2010. Viel Positives sei umgesetzt worden, viele neue Projekte und Perspektiven würden heuer umgesetzt oder weiterverfolgt werden. Er dankte allen Kärntnerinnen und Kärntnern, der Wirtschaft und ihren Mitarbeitern sowie den Behörden und E i n s a t z o r ga n i s a t i o n e n . Besonders bedankte er sich auch bei Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der viele Brücken gebaut habe und baue, weiters bei Landesrat Christian Ragger für dessen treffsichere Sozial- und bei Landesrat Harald Dobernig für dessen zukunftsorientierte Finanzpolitik. LHStv. Scheuch hob viele erfolgreiche Initiativen und Maßnahmen Oberkärntens und Kärntens hervor, darunter die kurz bevorstehende Eröffnung einer neuen Schuhfabrik am GaborAreal in Spittal, die Landesausstellung in Fresach, Pläne für einen „autofreien“ Katschberg, Ausbaupläne für die Skigebiete Mölltalergletscher, Goldeck und Naßfeld, das Pumpspeicherkraftwerk Reisseck II, die Auszahlung von 2,6 Millionen Euro aus den Erträg-

nissen des Mölltalfonds, die neue Kletterhalle in Mühldorf und das neue Schulzentrum in Möllbrücke. Die Nockberge würden zum Biosphärenpark werden. Ein großes Highlight sei auch die neue Tourismusberufsschule in Villach-Warmbad. Auch der Bekanntheitsgrad des heuer 30jährigen Nationalparks Hohe Tauern werde weiter gesteigert, versprach LHStv. Scheuch. Als Bildungsreferent wies er darauf hin, dass neue Lehr-

berufe entwickelt würden und auch der Ausbau der Neuen Mittelschule voranzutreiben sei. Auch die Schaffung einer JugendCard sei in Vorbereitung. Diskussionen über die Bildung, Bundesheer und Euro sowie über das Bundesbudget dürften noch länger weitergehen und die Bürger begleiten.

Verantwortung Kärnten habe verantwor-

tungsvolle Politik gemacht, betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei seinen Grußworten. Das Land habe sich wesentlich besser entwickelt, als viele angenommen hätten. Kärnten wolle jedenfalls weiterhin ein soziales Land bleiben, verteidigte der Landeshauptmann die Erhaltung und Weiterführung sozialer Maßnahmen, wie etwa den Teuerungsausgleich. Die Silvesterknallerei würde viel mehr kosten als etwa


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HINTERGRUND der Teuerungsausgleich, wies der Landeshauptmann hin. Es brauche mehr „Raketen der Menschlichkeit“ und weniger lautes Geknalle.

großes davon werde in Spittal zugunsten von Schwerstbehinderten und unter Mithilfe einer privaten Stiftung ermöglicht und umgesetzt.

Finanzreferent LR Dobernig stellte fest, dass man weiterhin sparen müsse, aber ebenso sei es notwendig, Impulse zu setzen. Arbeit und Beschäftigung müssten in den Vordergrund gestellt werden, dies komme schließlich allen zugute, der Wirtschaft ebenso wie dem Budget.

Hochkarätige Gäste

Landesrat Ragger kündigte für heuer 70 soziale Projekte für Kärnten an. Ein

Initiator LHStv. Uwe Scheuch konnte Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Gattin Margreth sowie die Landesräte Harald Dobernig und Christian Ragger begrüßen. Unter den vielen Gästen sah man die Landtagspräsidenten Josef Lobnig und Johann Gallo, Landesamtsdirektor Dieter

Platzer, die Bezirkshauptleute Heinz Pansi, Klaus Brandner, Dietmar Stückler und Hannes Leitner, KabegChefin Ines Manegold, Landesjägermeister Ferdinand Gorton, ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer, Flughafendirektor Johannes Gatterer, Stiftungsrat Siggi Neuschitzer, Kärntnen MilchChef Helmut Petschar, Kurhotel- und Heimbetreiber Stephan Wagner, viele Bürgermeister, unter ihnen Hermann Seebacher und Marieluise Mittermüller, mehrere Landtagsabgeordnete, unter ihnen Kurt Scheuch, Helmut Haas, Wilma Warmuth, Alt-Landtagspräsident Jörg Freun-

schlag, KAB-Obmann Fritz Schretter, EAK-Geschäftsführerin Sabrina SchützOberländer, Polizeioberst Adolf Winkler, die Unternehmer Gert Tilly und Helmuth Kubin, Andrea Samonigg vom Krankenhaus Spittal, Anwalt Gert Seeber, Gesangsförderer Richi di Bernardo und viele mehr. Gekonnt durch das Programm führte Josef Rukavina. Für musikalischen Schwung im übervollen Spittl sorgten die erfolgreichen Brass Boys aus Flattach, unter ihnen der Sohn von Musik-Legende Huy Mayer.


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LANDESPOLITIK

Scheuch und Dobernig: Zeit vor HypoVerstaatlichung genau untersuchen! Rolle der Bayern LB hinterfragenswert. Bank vor der Verstaatlichung um 1,7 Milliarden Euro Liquidität geschwächt.

Eine genaue Untersuchung der Zeit vor der HypoVerstaatlichung fordern FPK-Obmann LHStv. Uwe Scheuch und sein Stellvertreter Finanzlandesrat Harald Dobernig. „Wir werden die Einberufung einer außerordentlichen Aufsichtsrats-Sitzung der Landesholding veranlassen. Dort sollen dann alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten geklärt werden, die der Aufklärung der Vorgänge rund um die Hypo-Verstaatlichung dienen“, kündigt Uwe Scheuch an. Für ihn und Landesrat Dobernig, so die beiden FPKPolitiker unisono, sei vor allem die Rolle der Bayern hinterfragenswert. Der Verkauf der Hypo und der Rückzug des Landes Kärnten aus diesem Bereich im Jahr 2007 sei die richtige Entscheidung zum besten

Zeitpunkt gewesen, so Uwe Scheuch weiter. „Die damals von vielen Seiten geäußerte Kritik an Kärnten ging an den falschen Adressaten. Es zeigt sich nämlich jetzt, dass es nicht in Kärnten, sondern jenseits der Grenzen in Deutschland kritische Vorgänge gegeben hat. Wenn Eigentümer dem eigenen Unternehmen Liquidität entziehen, muss man das hinterfragen. Und das werden wir veranlassen“, erklärt LHStv. Scheuch.

Strategie der Bayern untersuchen Zentral ist für Landesrat Dobernig auch die Frage, ob in den Wochen vor der Verstaatlichung seitens des Hauptaktionärs alle Informationspflichten gegenü-

ber den Miteigentümern Grawe und Landesholding erfüllt worden sind und ob die Bayern LB nach Treu und Glauben gehandelt hat. „Die Strategie der Bayern muss genau untersucht werden. Liegt tatsächlich ein vorsätzlich schädigendes Verhalten vor? Haben sie das HypoGeschäft durch den Abzug von Liquidität massiv negativ beeinflusst und damit die Republik zur Verstaatlichung gezwungen?“, fragt Dobernig in Anspielung auf die im Nachrichtenmagazin „profil“ skizzierten Vorgänge. Insgesamt sei die Bank in den Wochen vor der Verstaatlichung seitens der Bayern um 1,7 Milliarden Euro Liquidität geschwächt worden, so Harald Dobernig. Das ergebe sich aus der Verwehrung der zugesagten Kreditlinie in Höhe von 500

Millionen Euro, zusätzlich wurden 600 Millionen offene Kreditlinien fällig gestellt und 600 Millionen Eigenmittel der Hypo auf BayernLB Konten eingezogen. „Alle diese Themen müssen genau beleuchtet werden. Genauso erwarten wir aber auch, dass die Aktivitäten der Bayern LB als Eigentümer der Bank von 2007 bis Ende 2009 in die Untersuchungen des Bundes mit einbezogen werden“, so der Finanzreferent. Es festige sich der Eindruck, dass die Bayern ohne Rücksicht auf Verluste zuerst voll aufs Gas und danach voll auf die Bremse gestiegen seien. Nach den jüngsten Enthüllungen zeige sich erst recht, dass den seitens der Bayern geäußerten Klagsdrohungen jegliche Substanz fehle, so Uwe Scheuch und Harald Dobernig.


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LANDESPOLITIK

Land und Polizei gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zuviel und zu vermeiden. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler präsentierte kürzlich, gemeinsam mit dem Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Adolf Winkler, die aktuelle Verkehrsunfall-Statistik. Im Jahr 2010 sind auf Kärntens Straßen 42 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind um zwei mehr als 2009, aber im Vergleich mit dem Jahr 2008 ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Besonders erfreulich und ein deutliche Bestätigung der Kärntner Verkehrspolitik ist aber die Tatsache, dass sowohl die Gesamtanzahl der Unfälle von 3028 auf 2898, sowie die Zahl der Verletzten von 3862 auf 3493, reduziert werden konnte. Leider sind oft Motorradfahrer und Fußgänger Opfer schwerer Verkehrsunfälle. Bei diesen beiden Gruppen will der Landeshauptmann weitere Schwerpunktaktionen set-

zen. „Dafür, dass Motorräder meist nur wenige Monate im Jahr unterwegs sind, ist hier der Anteil der Verkehrstoten besonders hoch. Mit den Sicherheitsorganisationen und dem Handel wollen wir schon vor Beginn der Saison Bewusstseinsbildung betreiben“, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Sichtbar Sicher Bei den Fußgängern zeige sich, dass seine „Sichtbar Sicher“-Initiative wirke. In den Wintermonaten, der dunklen Zeit, sei die Zahl der getöteten Fußgänger zurückgegangen. Sechs Fußgänger seien jedoch zwischen April und Juli getötet

Richten einen Appell für mehr Verkehrssicherheit nach Wien: LH Gerhard Dörfler und Oberst Adi Winkler. worden, was für diese Monate erschreckend hoch sei. Dörfler fordert daher vom Bund schnellstens eine neue Gesetzgebung für die Benutzung von Zebrastreif-

en. Das jetzige Gesetz delegiere die Verantwortung an den Autofahrer, der vermeintliche Vorteil des Fußgängers bringe diesen jedoch in Gefahr.

Kärntner Jugendstartgeld: Neue Richtlinien für das Jahr 2011 LHStv. Scheuch: Im Vorjahr Auszahlung an 4.365 Jugendliche. Anträge für Jugendstartgeld 2011 bis 31. März 2011 noch möglich. Mit dem Jugendstartgeld übernahm Kärnten einmal mehr die Vorreiterrolle bei den Jugendinitiativen. Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch zog nun Bilanz über das Jahr 2010 und stellte die Richtlinien für das Jugendstartgeld 2011 vor. „Im Vorjahr konnte der Jahrgang 1991 das Kärntner Jugendstartgeld beantragen, 4.365 junge Kärntner haben dies bis jetzt getan. Bis 31. März 2011 hat dieser Jahrgang noch Zeit, seinen Antrag abzugeben. In Summe wurden über 2,4 Millionen aus den

Mitteln des Zukunftsfonds ausbezahlt“, erklärte LHStv. Scheuch. Heuer kommen nun Jugendliche des Jahrganges 1992 in den Genuss des Jugendstartgeldes. Sie können förderwürdige Aufwendungen, die sie zwischen dem 16. und 19. Lebensjahr getätigt haben, einreichen und dabei aus drei Förderbereichen wählen. „Entschädigt werden Kosten für die Führerscheinausbildung und Weiterbildung, die der beruflichen Höherqualifizierung dient, sowie Heim,-

Landeshauptmann -Stellvertreter Uwe Scheuch Wohnungs- und Mietkosten für Schüler, Lehrlinge und Studenten. Pro Bereich werden maximal 300 Euro ausbezahlt, die maximale Förderhöhe ist mit 900 Euro begrenzt“, so der Jugendreferent. Anstatt aufgrund von Sparmaßnahmen eine soziale Staffelung einzuführen, wurde das Jugendstartgeld einer Kürzung von zehn Prozent unterzogen. So wurde sichergestellt, dass alle Kärntner Jugendlichen diese Unterstützung erhalten.


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LANDESPOLITIK

Kärnten hat Österreichs fairsten Strompreis! Kärnten betreibt eine solide Energiepolitik und die Bevölkerung des Landes zieht davon ihren Nutzen. Das unterstreichen einmal mehr auch aktuelle Medienberichte. Während die Stromkosten österreichweit seit 2004 stark angestiegen sind, kann Kärnten mit seiner soliden und nachhaltigen Energiepolitik den geringsten Anstieg aller Landesenergiegesellschaften vorweisen. „Seit 2004 nimmt die Belastung für Österreichs Haushalte stetig zu und findet nun zum Jahreswechsel 2010 ihren vorläufigen Höhepunkt. Während der Strompreis bei Wienstrom in diesem Zeitraum um 108 Prozent angestiegen ist, beträgt die Steigerung in Kärnten bei der Kärntner Landesenergiegesellschaft Kelag nur 51 Prozent“, betont Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Massive Belastungen für

Kunden der Landesenergieversorger gibt es neben Wien vor allem in der Steiermark und in Niederösterreich, wo die Preise im Vergleichszeitraum um 98 Prozent (Steweag) und 93 Prozent (EVN) gestiegen sind. Kärnten ist im Bezug auf Energie seit jeher Vorreiter. Während die jährlichen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen bereits zweistellig sind, setzt das Bundesland Kärnten auf alternative Energie. Vor allem durch die von Dörfler ins Leben gerufene E-Mobilitäts-Offensive ist Kärnten am besten Weg das Herz der europäischen Energiepolitik zu werden. „Durch

Kärnten ist Vorreiter bei der Elektro-Mobilität. Zuletzt hat LH Gerhard Dörfler eine Kooperation mit Mercedes eingefädelt. Projekte wie die E-Mobilitäts-Offensive des Landes oder das Reiseck II Pumpspeicherkraftwerk setzten

wir ein klares Zeichen zur sauberen Energie“, unterstreicht Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Putzmunter in das Neue Jahr gelaufen! Wie jedes Jahr stand auch heuer wieder der Jahreswechsel ganz im Zeichen des Laufsports. Mit dem Neujahrslauf, der von Velden nach Pörtschach führte, erfolgte der Start ins „Kärnten läuft“-Jubiläumsjahr 2011. Für „Kärnten läuft“-Initiator Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler war dies die optimale Gelegenheit, das neue Jahr mit der richtigen Motivation zu beginnen und aktiv ins neue Laufjahr zu starten.

Beginn der Laufsaison 2011 „Mein großer Dank gilt den Veranstaltungsverantwortlichen Michael Kummerer und Martin Kroissenbacher, die mein ’Laufbaby’ zu einer nicht mehr wegzudenkenden Großsportveranstaltung mit enormer internationaler Beteiligung weiterentwickelt haben“, sagte der Sportreferent. „Das Kind ist aus den

kleinen Laufschuhen herausgewachsen und hat sich zu einer großen Laufveranstaltung entwickelt. Ich freue mich sehr, dass auch heuer wieder so viele Laufbegeisterte mit dabei sind. Für die einen ist es der aktive Beginn der Laufsaison 2011, für die anderen eine Beruhigung des schlechten Gewissens nach den üppigen Feiertagen“, meinte Dörfler. 2011 gehe „Kärnten läuft“ bereits in sein zehntes Jahr und werde wieder viele verschiedene Bewerbe und Topveranstaltungen bieten, so der Sportreferent.


REGIONALES

Feuerwehrball in Eberndorf: Ins Gasthaus Kolleritsch/Kirchenwirt in Eberndorf lud die örtliche Freiwillige Feuerwehr unter Kommandant OBI Franz Prosen zum traditionellen Feuerwehrball. Zahlreiche Gäste, darunter auch LAbg. Gerald Grebenjak, folgten dieser Einladung und unterhielten sich bei stimmungsvoller Tanzmusik von „Hit Mix“ bis in die frühen Morgenstunden.

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2. Jörg Haider Gedenk-Eisstockturnier: Die Freiheitlichen Feistritz im Rosental veranstalteten Anfang Jänner das 2. Jörg Haider Gedenk-Eisstockturnier. Auch Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch überzeugte sich vom sportlichen Können der Ortsgruppe und gratulierte der Siegermannschaft.

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Für beste Unterhaltung sorgten die Kameraden der FF Peratschitzen unter Kommandant OBI Ernst Vauti und seinem Stellvertreter BI Thomas Abraham beim Feuerwehrball im K 3 in St. Kanzian. Diskomusik in voller Lautstärke im 1. Stock und Tanzmusik im Saal sorgten dafür, dass für jede Altersgruppe etwas dabei war. Zahlreiche Gäste unterhielten sich hervorragend und tanzten bis in die frühen Morgenstunden. Im Bild: LAbg. Gerald Grebenjak, Patrick Durchschlag, OBI Erich Vauti, Claudia Durchschlag und Christoph Lach.


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Zum 3. Sylvesterplausch vor dem Cafè Schwab in Kühnsdorf trafen sich Kunden, sowie Geschäftspartner der Schwab GmbH. Mit Spitzen-Edelkastanien, Selchern, hausgemachtem Glühwein und Punsch wurde das alte Jahr zum Ausklang gebracht. Unter den zahlreichen Gästen: LAbg. Vzbgm. Gerald Grebenjak mit Gattin, MGV Scholle Leiter Franz Hrastnig, Christian Trampitsch, Wolfgang Tischler, Gojer Prokurist Oscar Preinig, Adolf und Ludwig Gojer, GV Friedrich Wintschnig, SKK Obmann Gerhard Esterl, EAC Obmann Klaus Golautschnig uvm.! Im Bild v. l. n.r.: Verlagsleiter Bernhard Schuller, Pauli Schwab, GR Michael Brandauer, Maggy Brandauer, GR Thomas Egger, Vzbgm. Kajetan Glantschnig mit Tochter Ilvy, Sandro Colazzo (Bildquelle: Mairitsch Erich)

LHStv. Scheuch gratulierte jungen Sportlern: In der Villacher Alpenarena fanden vor Kurzem die Kärntner Meisterschaften im Spezialsprunglauf und in der nordischen Kombination statt. LHStv. Uwe Scheuch besuchte die jungen Sportler, welche in den Klassen „Kinder“, „Schüler“ und „Damen“ starteten und gratulierte ihnen herzlich zu ihren Siegen bzw. Platzierungen.

REGIONALES

Alles Gute für 2011! Traditionsgemäß stattete LAbg. Bernhard Gritsch mit der Kärntner Landesinnung der Rauchfangkehrer LHStv. Uwe Scheuch einen Neujahrsbesuch ab. „Die Landesinnung der Rauchfangkehrer besucht uns jedes Jahr in der Landesregierung um uns alles Gute und viel Glück fürs neue Jahr zu wünschen. Ich bedanke mich recht herzlich und freue mich, dass diese Tradition so hochgehalten wird“, so LHStv. Scheuch.

Die Kärntner Nachrichten immer schon am Donnerstag: www.abc-werbeagentur.at

Maturanten im Ballfieber: Bis zum letzten Platz gefüllt war auch heuer wieder die Neue Burg in Völkermarkt beim Maturaball des Alpen Adria Gymnasiums. Die Maturantinnen und Maturanten begeisterten mit einer bezaubernden Eröffnung und brachten auch bei der Mitternachtseinlage die vielen Gäste zum Staunen. Bei Musik für Jung und Alt wurde getanzt bis in die frühen Morgenstunden. Im Bild von links nach rechts: Susanna Penelope, LAbg. Gerald Grebenjak, Patrick und Katharina.


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REGIONALES

Lavanttaler Wirtschaft auf Erfolgskurs

Traditioneller Ball der Senioren

Zum Neujahrsempfang lud Lavanttals Wirtschaft ins Veranstaltungszentrum KUSS in Wolfsberg. Finanzreferent LR Harald Dobernig betonte in seinen Grußworten, dass für das Land die Bereiche Arbeit und Beschäftigung auch im Jahr 2011 einen wesentlichen Schwerpunkt darstellen. „Arbeitsplätze abzusichern und neue zu schaffen ist unser zentrales Thema. Wir werden weiter Impulse in der Wirtschaft setzen und Projekte vorantreiben. Ich wünsche mir, dass die Unternehmen weiter investieren, gemeinsam mit ihnen werden wir auch die Förderprogramme des KWF zielgerichtet gestalten“, so Landesrat Harald Dobernig.

Hunderte Besucher sind auch heuer wieder am Dreikönigstag zum traditionellen „Senioren Kärntnerball“ der Granitztaler Senioren ins Gasthaus Gößnitzer gekommen. Volkskulturreferent Harald Dobernig nahm in zahlreichen persönlichen Gesprächen Anliegen entgegen und holte sich Anregungen für seine politische Arbeit.

Der Landesrat hob auch den erfolgreichen Lavanttaler Weg hervor. „Der Verein Lavanttaler Wirtschaft leistet einen bedeutenden Beitrag für die Erfolge der Unternehmen im Lavanttal. Daher unterstützen wir die Aktivitäten seit 2007 auch mit der Entwicklungsagentur Kärnten“, so Dobernig, der Horst Jöbstl als Vorsitzenden des Vereines und seinen Stellvertretern, Wirtschaftskammer-Bezirksstellenobmann und KRESTA-Chef Franz Kreuzer sowie Hans Zarfl für ihr Engagement dankte.

„Unsere Seniorinnen und Senioren haben unser Land mit aufgebaut. Daher ist es unsere Pflicht, ihnen auch entsprechende Wertschätzung und Unterstützung zukommen zu lassen. Seitens des Landes leisten wir mit dem Teuerungsausgleich eine wesentliche Hilfestellung, die Pensionisten mit Ausgleichszulage stellen die größte Gruppe der Anspruchsberechtigten dar“, sagte Dobernig. Organisiert wurde der Seniorenball vom Seniorenring Granitztal unter Obfrau Anna-Elisabeth Trettenbrein, für Unterhaltung sorgten die Bierbaumerbuam.

Gäste beim Neujahrsempfang waren u.a. Landtagspräsident Josef Lobnig, EAK-Geschäftsführerin Sabrina Schütz-Oberländer, Bürgermeister Matthias Krenn, der Wolfsberger Vizebürgermeister Heinz Hochegger sowie zahlreiche Unternehmer aus dem Lavanttal.

LH Gerhard Dörfler empfing kürzlich gemeinsam mit Landtagspräsident Josef Lobnig den israelischen Vizeminister Ayoob Kara und seine Delegation. Anwesend war auch Scheich Ameen Kablan, der stellvertretende Vorsitzende der drusischen Gemeinde in Israel.

Gemeinsam mit 20.000 begeisterten Besuchern, den Eltern von Morgenstern und seinem Fanclub konnte der Landeshauptmann den Sieg von Thomas Morgenstern am Berg Isel in Innsbruck bejubeln. Der Seebodner gewann die Vier-Schanzen-Tournee.


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BILDUNG

FH-Leistungspreis: Top-Leistungen werden belohnt!

er sich an der Fachhochschule Kärnten ordentlich ins Zeug legt, wird belohnt. Und zwar mit einem Stipendium in bar. Zum vierten Mal in Folge vergibt das Land Kärnten den „FH-Leistungspreis“, bei dem FH-Studierende und Mitarbeiter für ihre herausragenden Leistungen mit einer beachtlichen Gesamtsumme von 17.500 Euro belohnt werden. Ziel des FHLeistungspreises ist es, einerseits die Studierenden zu motivieren und ihre Leistungen zu belohnen und andererseits auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter anzuspornen.

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Honoriert werden Leistungen in drei Kategorien. Kategorie 1: Stipendien für herausragende Leistungssteigerungen während des Studiums: Ausgezeichnet werden jene Studierende, die im Verlaufe ihres Studiums die höchste Leistungssteigerung erzielt

haben (herangezogen werden der gewichtete Notendurchschnitt und die Leistungssteigerung vom 1. auf das 2. Semester) Kategorie 2: Stipendien für herausragende, besondere Leistungen während des Studiums: Ausgezeichnet werden jene Studierende, die im Rahmen ihres Studiums besondere Leistungen in der Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder bei deren Umsetzung bzw. Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse & Methoden gezeigt haben (bspw. Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften, Präsentationen auf Konferenzen, etc.) Kategorie 3: Förderstipendien für die wissenschaftliche Qualifikation wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Kärnten: Gefördert werden konkrete Projekte wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Kärnten, die sie im Zuge ihrer wissenschaftlichen Weiterqualifikation (z.B. eines Promotions-

projektes) durchführen. Das Land Kärnten und die Fachhochschule Kärnten will mit der Vergabe des FH-Leistungspreises auch den hohen Stellenwert unterstreichen, den die FH mittlerweile in der Bildungslandschaft Kärntens inne hat. Auch FHRektor Dietmar Brodel ist überzeugt, dass die Ausschreibung der Leistungspreise die Motivation zusätzlich ankurbelt – auch bei jenen, „die vielleicht nicht so einen guten Start im ihrem Studium hatten.“ Die Einreichfrist läuft bis zum 28. Februar 2011. Die Vergabe der Leistungspreise findet am 1. April in Spittal/Drau statt. Alle Details finden sich unter www.fh-kaernten.at/leistungspreis


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SERVICE

Vier Europot Gewinner, Rekordsechser und 47 Lotterie-Millionäre

Grandiose Gewinner-Bilanz pektakuläre Treffer Ende Dezember brachten eine ohnehin bereits strahlende Gewinner-Bilanz auf Hochglanz. Der Rekordsechser sowie der Europot Gewinn waren nur zwei von zahlreichen Highlights. Insgesamt 47 Spielteilnehmer wurden 2010 durch die Spiele der Österreichischen Lotterien zu Millionären.

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Begonnen hat es im Jänner in Niederösterreich mit einem 5,2 Millionen schweren Solosechser nach einem Dreifachjackpot. Dazu gesellten sich im Laufe des Jahres 39 weitere Millionen-Sechser mit Beträgen zwischen einer und 5,6 Millionen Euro, ehe der einzige Vierfachjackpot die Krönung des Lotto Jahres 2010 bildete:

Ein Wiener tippte per Quicktipp als Einziger die „sechs Richtigen“ und erzielte zwei Tage vor Weihnachten mit 8.905.907,20 Euro den höchsten Sechser in der Lotto Geschichte. Äußerst erfolgreich verlief aus rot-weiß-roter Sicht auch das EuroMillionen Jahr. Ein Burgenländer eröffnet den Gewinnreigen Anfang März mit einem Gewinn von sagenhaften 46,3 Millionen Euro, einen Monat später holte sich ein Steirer mit den „5 plus 2 Richtigen“ exakt 15 Millionen Euro. Ein Tiroler gewann mit „5 plus 1 Richtigen“ 1,4 Millionen Euro, ehe eine Niederösterreicherin den Schlusspunkt im wahrsten Sinne des Wortes setzte: Sie knackte zu Silvester den Europot und rutschte mit 15,3 Millionen Euro ins Neue Jahr. Sie blieb aber nicht die einzige, die das Jahr als neue Glücksspiel-Millionärin wechselte: Der Haupttreffer des Rubbelloses „Millionenlos“ in Höhe von 1 Million Euro wurde ebenfalls am Silvesterabend ermittelt, auch diese Million wurde in Niederösterreich gewonnen.

Klassenlotterie über einen Millionentreffer freuen. Neben diesen 47 Millionären erzielten noch 201 weitere Spielteilnehmer einen sechsstelligen Gewinn. Bemerkenswert dabei jener win2day.at User, der Anfang November den Video Poker Jackpot mit mehr als einer Viertelmillion Euro knackte. Exakt 258.366,61 Euro bedeuteten den höchsten Jackpot Gewinn, der je auf der Spieleplattform win2day.at erzielt wurde.

Ziehung vom Mi., 5. 1. 2011 Schließlich durfte sich noch ein Spielteilnehmer aus Wien bei der Schlussziehung der 170.

80391 Ziehung vom Do., 6. 1. 2011

55508 Ziehung vom Fr., 7. 1. 2011

14946 Ziehung vom Sa., 8. 1. 2011 Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 13. Jänner 2011 folgende Planstelle ausgeschrieben:

Bezirkshauptmannschaft Spittal/Drau: Eine Planstelle im „Gehobenen Sozialen Betreuungsdienst“ (befristete Einstellung). BewerberInnen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Diplomprüfung an einer Akademie für Sozialarbeit oder einer Fachhochschule - Studiengang Soziale Arbeit, Führerschein der Klasse B. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536 30104 zu erfahren.

07776 Ziehung vom Mo., 10. 1. 2011

88735 Ziehung vom Di., 11. 1. 2011

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris Santner. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

VO R S C H AU 2. Runde 2011 1: VfL Wolfsburg– Bayern München 2: Schalke 04– Hamburger SV 3: Werder Bremen– TSG Hoffenheim 4: VfB Stuttgart– FSV Mainz 05 5: 1. FC Nürnberg– Mönchengladbach 6: FC St. Pauli– SC Freiburg 7: E. Frankfurt– Hannover 96 1 8: Kaiserslautern– 1. FC Köln 9: Tottenham H.– Manchester U. 10: Liverpool FC– Everton FC 11: Birmingham City– Aston Villa 12: West Ham United– Arsenal FC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 14. Januar 2011

SOZIALES

Haiti: Ein Jahr nach dem Erdbeben gehen Nothilfe und Wiederaufbau Hand in Hand

Erste Erfolge spenden den Menschen Hoffnung in Jahr nach dem Erdbeben in Haiti sind erste Erfolge sichtbar: 15 000 Menschen können in „Cash for Work“-Programmen arbeiten. World Vision unterstützt den Aufbau von festen Unterkünften, Schulen und Gesundheitszentren. Das Hilfswerk konnte mit 107 Millionen Dollar, umgerechnet 83 Millionen Euro, rund die Hälfte der gesammelten Spenden verwenden. Dennoch benötigen weiterhin eine Million Menschen in Zeltlagern humanitäre Nothilfe.

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Die internationale World Vision Partnerschaft hat in den letzten 12 Monaten mit 107 Millionen Dollar rund die Hälfte der erhaltenen Spenden für die humanitäre Nothilfe und den Wiederaufbau einsetzen können. „Der Wiederaufbau beginnt mit

kleinen Schritten“, erklärt Elisabeth Donnaberger, Leiterin Internationale Programme von World Vision Österreich, „zum Beispiel mit dem „Cash for Work“Programm, bei dem Einheimische die Aufräumarbeiten unterstützen.“ Etwa 15.000 Menschen erhalten damit eine sinnvolle Beschäftigung. Im landwirtschaftlichen Bereich verteilt World Vision Saatgut und Geräte. „Die hier erzielten kleinen Erfolge geben den Leuten Hoffnung: Zum Beispiel konnten 620 Familien, die zuvor in Zeltlagern lebten, feste Behausungen beziehen. Dies sind kleine Häuser aus Holz, die auf einem soliden Fundament errichtet werden“, erläutert Donnaberger. World Vision kann sich vermehrt auf die Arbeit mit Kindern konzen-

In den Kinderbetreuungszentren lernen die Kinder richtiges Waschen zur Vorbeugung von Cholera. trieren. In 22 Kinderbetreuungszentren erhalten Kinder und Jugendliche medizinische und psychosoziale Betreuung. Ein anderes Augenmerk liegt auf der Ernährung: 220 000 Familien werden von World Vision mit Nahrungsmitteln versorgt, und 120 000 Kinder erhalten spezielle Ergänzungsnahrung.

Ausblick auf 2011

Endlich ein Dach über dem Kopf: Marceline Philibert und ihre Tochter Sabin (5) vor ihrer neuen „festen“ Unterkunft. Fotos: World Vision

Ein Jahr nach dem Erdbeben gibt es in Haiti noch immer viele Herausforderungen. So leben weiterhin mehr als eine Million Menschen in provisorischen Zeltlagern. Vor dem Erdbeben waren 200 000 Kinder durch Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch bedroht. Nach dem Beben kamen weitere Gefahren wie Menschenhandel und Seuchen hinzu. Die Zahl der gefährdeten Kinder

verdoppelte sich. „Aufgrund der vielen ungelösten Probleme ist humanitäre Hilfe noch immer nötig“, resümiert Donnaberger. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Choleraprävention, damit die Seuche eingedämmt und überwunden werden kann. „Das Erdbeben sowie die nachfolgenden Hurrikane haben die ohnehin schwache Infrastruktur in der Wasserversorgung zerstört. Deshalb ist es wichtig, diese so schnell wie möglich zu erneuern“, ergänzt Elisabeth Donnaberger. World Vision unterstützt den Bau von Schulen und Gesundheitsstationen sowie von sanitären Anlagen. Ferner sollen 3500 feste Unterkünfte errichtet werden, damit die Leute wieder ein Dach über dem Kopf haben.


14. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 15

GESUNDHEIT

Barbara Heilklimastollen: Mit der Heilkraft von Luft und Wasser ellach im Drautal ist seit 2003 eine von mittlerweile 95 „Gesunden Gemeinden“ Kärntens. Neben vielen gesunden Aktivitäten in Dellach ist vor allem der Barbara Heilklimastollen über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

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Gemeinsam mit Betriebsleiter Herbert Gall sowie Kurärztin Barbara Wernisch gab es für die Besucher eine ausgiebige Führung. Im Heilklimastollen herrscht eine Luftfeuchtigkeit von 99 Prozent sowie eine konstante Temperatur von 9-10° C. Das bewirkt bei Menschen mit Atemwegserkrankungen eine spürbare Linderung und Besserung der Symptome. Seit längerer Zeit schon ist man sich der „heilenden Wirkung“ des Stollens be-

Bürgermeister Johannes Pirker, Geschäftsführer des Barbara Heilklimastollen freute sich über den hohen Besuch der Kärntner Landesregierung und der Kärntner Gebietskrankenkasse. Speläotherapie ermöglicht eine ganzheitliche Behandlung in einer Heil- oder Klimahöhle. Besonders bei

Pollen ist die positive medizinische Wirkung des Barbara Stollens bestätigt. Ein geschultes Team unter kurärztlicher Aufsicht übernimmt die Betreuung während der gesamten Therapie. Ein Kostenersatz über Krankenkassen ist möglich. Genutzt wurde der Stollen schon 1779, als am Kolm bei Dellach bereits Blei und Zink abgebaut wurden. Den

Abbau stellte man 1957 endgültig ein. Amtlich bestätigt ist auch die Heilwirkung der im Stollen entspringenden Margaretha Quelle, wo man schon vor dem zweiten Weltkrieg für ca. 20 Jahre ein kleines Badehaus unterhielt. Kommen Sie zu einer Besichtigung in den Barbara-Heilklimastollen: Die Geschichte des Bergbaus in Dellach, geologische Besonderheiten und die Wirkungsweise der Höhlentherapie wird Ihnen in einer spannenden Führung erklärt. Infos:

wusst, die Gewissheit gab eine 2004 durchgeführte Prüfung auf medizinische Nutzungsfähigkeit. Das Klima im Stollen eignet sich hervorragend für die Speläotherapie. Seit 2007 ist dieses als natürliches Heilvorkommen anerkannt. Die

Asthma bronchiale, bei chronischen Erkrankungen des Nasen-Rachenraumes, bei chronischen Lungenerkrankungen, bei besonderer Infektanfälligkeit der Atemwege sowie bei chronischer Bronchitis oder bei Allergien im Zusammenhang mit

Barbara Heilklimastollen Holztratten 33 9772 Dellach/Drau Tel: +43 (0)4714 20060 Fax: +43 (0)4714 20060 - 13 info@heilstollen-dellach-drau.at www.heilstollen-dellach-drau.at


16 KärntnerNachrichten I 14. Januar 2011

MODE

Glamouröse Abendroben für Ihren Ballauftritt! Das Modelabel CALLISTI präsentiert die glamourösen Abendroben mit dem Namen „drama fashionista“. Extravagante Abend-Roben für glamouröse Auftritte auf großen Bällen, Galas und Red Carpet-Events. sich jede Frau wie eine absolute Diva, eine glamouröse Lady. Es steht ihr einfach nichts im Wege und sie darf den ganzen Abend lang über eine Heerschar von Verehrern verfügen...

Inspiriert wurde CALLISTIDesignerin Martina Müller für diese außergewöhnliche Abend-Kollektion von der Filmwelt der 60er und 70er Jahre - einer Zeit, in der Eleganz und Glamour mehr gefeiert und zelebriert werden als irgendwann sonst. Die Abendkleider spiegeln diesen wunderbaren Glanz wider und sind Roben aus seidenen Stoffen, die ihre

Trägerinnen zu Göttinnen mutieren lassen. Raffinierte Details und die eleganten Bodenlängen liegen in der diesjährigen Ballsaison absolut im Trend. Sexy Rückenausschnitte lassen tief blicken. Farblich sind die Kleider der Drama Fashionista-Kollektion mit Schwarz, Rot und Champagner einfach unwiderstehlich. Es handelt sich hierbei um die perfekte Kollektion für einen unvergesslichen, atemberaubenden Auftritt der Classy Lady at Night. In diesen Callisti-Roben fühlt

Das Fotoshooting zur Kollektion erzählt eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen einer Frau, den Kleidern und Venedig: Die Lady verliebt sich unsterblich in die Abendroben und verfällt dadurch so sehr in Emotionen, dass sich ihre Tränen nur mehr mit dem Wasser in der Lagune Venedigs vergleichen lassen. Es kommt zu einem faszinierenden Wechselspiel zwischen der Schönheit der Frau, den Kleidern und der einzigartigen Stadt. Für dieses außergewöhnliche Shooting zeichnet sich ein grandioses Team verantwortlich. Das Wiener Modelabel Callisti, Österreichs VIP-/Promi-Model Patricia Kaiser und der Fotograf Erik Bont haben ein perfekt inszeniertes „Venedig Fashionista Drama“ kreiert, welches vom Fotografen atem-

beraubend, fesselnd und unvergleichlich verbildlicht wurde. CALLISTI bedeutet im Neugriechischen: „Der schönen oder für die Schöne!“ - genau das wird erneut mit den Callisti-Outfits transportiert. Infos unter www.callisti.at


18 KärntnerNachrichten I 14. Januar 2011

FREIZEIT

WinterWunderWelt Ferienland Kufstein ur wenige Eingeweihte wissen, wofür in der Internetadresse des Ferienlandes Kufstein – www. kufstein.com - die drei Ws wirklich stehen! Richtig: WinterWunderWelt - nachprüfbar in diesem rundum perfekten Zauberwinter 2011. Und zwar in der mittelalterlichen Festungsstadt Kufstein, im Kurort Bad Häring, in den Passionsspielorten Erl und Thiersee samt Thierseetal, im Haflinger- und Wanderdorf Ebbs sowie in Niederndorf, am Niederndorferberg, in Langkampfen und in Schwoich.

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Ski- und Snowboardfahrer haben die Qual der Wahl Pistenvergnügen wird in und um das Ferienland Kufstein groß geschrieben.

Die Region darf sich als Tor zur „SkiWelt Wilder Kaiser Brixental“, dem größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs (mit mehr als 90 Bahnen und Liften und 279 Pistenkilometern) bezeichnen, verfügt aber auch über ein schönes Angebot an Aufstiegshilfen

Kärntens große Baufachmesse: Der Häuslbauer Klagenfurt Bei uns sind die Bau- Aus diesem Grund ergänzen wir unser Ausstellungstrends zuhause! Nur das Beste ist unseren Fachbesuchern gut genug. Nicht umsonst nützen jährlich rund 26.000 Menschen

angebot auf der kommenden „Häuslbauermesse“ um den Bereich Ökologisches Bauen. Wir laden alle Fachfirmen aus dem In- und Ausland ein, mit Sachkompetenz die zu erwartenden Trends in der Wohnraumschaffung und –gestaltung durch ihre Beteiligung in Klagenfurt mitzubestimmen.

Kärntens große Baufachmesse „Der Häuslbauer“ als ihre Informationsplattform in Sachen Bauen, Renovieren, Energiesparen und Finanzieren. Als Messeveranstalter haben wir uns zum Ziel gemacht, Trendsetter in Sachen Bauen zu sein.

für Ski- und Snowboardfahrer, die erst am „Karrierestart“ stehen oder es gerne gemütlich und nicht ganz so schnell und steil angehen. Hager- und Sonnseitlift in Thiersee oder „Zahmer Kaiser“-Lift in Durchholzen gehören zu letztgenannter Kategorie und gelten als absolute „Liebhaberpisten“. Da wie dort werden in den Skischulen exzellente Kurse für Kinder, Anfänger und Leicht Fortgeschrittene angeboten. Sehr beliebt ist bei den Pistenflitzern indes auch der Abend- bzw. Nachtskilauf in Durchholzen (jeweils Dienstag 19 bis 21 Uhr) oder im nahen Söll in Tirol.

Winterfreuden auch abseits von Ski & Boards Man muss nicht zwingend Skifahrer/in oder Snowboarder/in sein, um ein glühender Fan der WinterWunderWelt des Ferienlandes Kufstein und seiner charmanten Orte zu werden. Abseits der Pisten erwartet die Besucher während der kalten Jahreszeit ein kaum zu überbietendes Angebot an Aktivitäten, die wahlweise sportlich, erholsam und/oder unterhaltsam ausfallen. Langlaufen, Rodeln, Schnee-

schuhwandern, Eisstockschießen, Kutschenfahrten, ... all diese Dingen kann man kaum irgendwo schöner und besser nachkommen als im Ferienland Kufstein. Die hier tätigen „Winter-Urlaubs-Designer“ haben das überaus beeindruckendes Potpourri an Sport- und Freizeitmöglichkeiten in aktuelle Winterwochenprogramme zusammengefasst, zu denen sich Gäste des Ferienlandes Kufstein bis spätestens 16.30 Uhr vor der jeweiligen Veranstaltung anmelden können.

Winter-Wellness bringt Entspannung pur Wer Winterurlaub mit totaler Entspannung, Gesundheitspflege und Seele baumeln lassen gleichsetzt, kommt im Ferienland Kufstein ebenso auf seine Kosten. Mit dem weithin bekannten und für sein natürliches Schwefelvorkommen geschätzten Kurzentrum Bad Häring hat die Region ein wahres Mekka für Genießer dieser Kategorie zu bieten. Weitere Informationen zum Ferienland Kufstein finden Sie unter www.kufstein.com


14. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 19

FREIZEIT

Die zweite Person nächtigt kostenlos im 4-Sterne Hotel Enzian in Zauchensee

Die Magie eines Schneeloches ie Gondelstation direkt vor der Hoteltüre und ein herrliches Bergpanorama vom Zimmer der Wohlfühlsuite. Die herzliche Atmosphäre und ein fantastisches Essen. Klingt das kitschig? Nein, klingt nach Winterurlaub im **** Hotel Enzian. Die Top-Lage direkt an der Gondelstation zum Einstieg in die Ski ámade spricht für sich. Zauchensee – auch bekannt als „Schneeloch“ – garantiert 100 Prozent Schneesicherheit im Winterurlaub. Dann heißt es nur noch Ski anschnallen und ab auf die Trainingspisten des Weltcupsiegers Michael Walchhofer. Geht ein fantastischer Skitag dem Ende zu, dann steigt schon der Dampf aus den Enzian-

das ist die Magie im Hotel Enzian.

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Die zweite Person nächtigt kostenlos

Saunen. Aufguss gefällig? Im komfortablen Beauty- und Wellnessbereich des Hotels kann die Muskulatur gelockert und auf einen weiteren Aktivtag vorbereitet werden. Noch ein Sprung ins Hallenbad, reinkuscheln in den Bademantel und relaxen. Spätestens dann wird der leere Magen spürbar

oder hörbar und es zieht den Gast in Richtung „Ofenstüberl“. Am warmen Kachelofen oder im Wintergarten werden ausgezeichnete Gour met-Menüs serviert. Noch ein Glas Wein, noch ein Stück Käse, ein letzter Blick auf die Scheinwerfer der Pistenraupen und sich auf morgen freuen. All

Vom 13. März – 25. April 2011 bieten wir unseren Lesern ein supergünstiges Angebot: Egal wie lange und welche Kategorie Sie buchen, die zweite Person nächtigt kostenlos. Der Aufpreis für die Halbpension beträgt € 35,—. Buchbar mit dem Kennwort „Two for one + Kärntner Nachrichten“. Infos:****Hotel Enzian Maier OHG, Palfen 160 A-5541 Altenmarkt – Zauchensee, Tel.: 43 (0) 64 52 / 40 61 info@enzian-zauchensee.at www.enzian-zauchensee.at

Die Antenne Kärnten schenkt Ihnen das Autobahn-Pickerl

Gratis Jahresvignette gewinnen edes Jahr das gleiche Spiel: Der 30. Jänner naht und man hat noch immer keine neue Jahresvignette für sein Auto besorgt. Dann ist plötzlich der 1. Februar da und man fährt ohne gültige Vignette über die Autobahnen und . . . oh Schreck, eine Kontrolle! Das kann richtig teuer werden. Mit der Antenne Kärnten kann das heuer nicht passieren. Im Gegenteil! Mit der Antenne Kärnten haben alle Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit, sogar richtig Geld zu sparen – nämlich exakt 76,50 Euro.

J

„Denn wir verschenken jetzt schon gemeinsam mit der Kärntner Landesversicherung (KLV) täglich vier der begehrten mangofärbigen Pickerln für das Jahr 2011“, betont AntenneMuntermacher Timm Bodner. „Ganz Kärnten im Vignetten- Fieber – und wir sind wieder mit dabei! Zum bereits zweiten Mal unterstützt die Kärntner Landesversicherung die Autofahrer in

Kärnten. Wir stehen also nicht nur für sicheres, sondern auch für günstiges Fahren“, so Erich Dulle, Direktor der KLV. Jetzt anmelden, Antenne Kärnten

hören und ganz einfach gewinnen. Gewinnen Sie Ihre Gratis-Jahresvignette für das Jahr 2011 - alle Informationen dazu finden Sie unter www.antenne.at


20 KärntnerNachrichten I 14. Januar 2011

FREIZEIT

Alles da – noch dazu ganz nah! Klippitztörl: Kinderpreise wie vor zwei Wintern! it seinem 4er-Sessellift Bärenwald und den dazugehörigen drei Nordabfahrten ist das Klippitztörl endgültig in die Top-Liga der Kärntner Skigebiete aufgestiegen. Insgesamt 6 Skilifte erschließen auf 13 Abfahrten 28 Kilometer Pisten, der Speichersee mit 44 Millionen Liter Inhalt und die großzügige Beschneiungsanlage garantieren gesichertes Wintersportvergnügen bis ins Frühjahr hinein. Heuer der Hit: Kinder- und Jugend-Tageskarten bleiben im Preis gegenüber den letzten zwei Wintern unverändert. Stunden- und Tageskarten gibt´s übrigens automatisch auf berührungslosen Datenträgern, sogenannten Einweg-KeyCards (kein Pfand). Das Stecken der Karten am Leser entfällt, für Ticketinhaber öffnen sich die Drehkreuze automatisch...

M

Für Familien mit Kindern kann das Klippitztörl auch seinen Trumpf als Nahversorger ausspielen: Gut und schnell über die Südautobahn (Abfahrt Bad St. Leonhard) angekommen, stehen den Gästen im unmittelbaren Pistenbereich an die 1000 Parkplätze zur Verfügung, an den Kassen bieten wir unseren Gästen auch um bis zu 25 Prozent ermäßigte Familienpakete. Wer es genau wissen will, holt sich tagtäglich Infos über Wetter und Pistenzustand im morgendlichen TV-Wetterpanorama (ORF2, TW1 und 3SAT). Den ganzen Tag über sind diese Live-Bilder auf www.klippitz.at abrufbar. Überschaubar und familiär, modern und vielseitig, preiswert und schneesicher: das sind die Eigenschaften, die das Klippitztörl auch diesen Winter wieder auszeichnen.

Klippitztörl – was liegt näher? Geografisch ein Nahversorger, bei dem aber auch Feinschmecker auf ihre Kosten kommen: das Klippitztörl, keine 25 Autominuten von Wolfsberg entfernt, erschließt mit 6 Skiliften 28 Kilometer Pisten, wobei die besondere Schönheit der Nordabfahrten im Bärenwald als Insidertipp gilt. 1000 Parkplätze in Pistennähe, kurze Wege zu den Kassen, an denen es seit drei Wintern unverändert günstige Kindertarife und ermäßigte Familienpakete gibt, sind der perfekte Einstieg in den Skitag. Die Live-Cam, morgens in ORF2 und TW1, den ganzen Tag auf www.klippitz.at abrufbar, zeigt die von der großzügigen Beschneiungsanlage in tiefes Weiß getauchten Pisten und die Sonne, die südlich der Alpen mehr als anderswo lacht. Heuer neu: Das 1. Lavanttaler Schneeschuhcamp mit drei markierten Routen und der Möglichkeit, entweder alleine oder geführt in die Natur einzutauchen. Schneeschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Seehöhe: 1480 bis 1818 m Pistenkilometer: 28 Lifte 6 (4er-Sessellift, 2er-Sessellift, 3 Schlepplifte, Kinderlift) Hohenwart Skilift GmbH & Co KG Klippitztörl 26 9462 Bad St. Leonhard 0 43 50/81 66 Fax Dw 4 office@klippitz.at www.klippitz.at


14. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 21

FREIZEIT

Katschi – ein Herz für Familien! Katschi, das herzige Maskottchen des Skigebietes Katschberg, hat sich für Familien im heurigen Winter wieder allerhand einfallen lassen. Selbstverständlich hat es am Katschberg immer schon gegeben, was in vielen anderen Skigebieten seit langem gefordert wird: die Familienkarte. Die Tageskarte für zwei Erwachsene und ein Kinder kostet 90,50 Euro, eine Ersparnis von 4,50 Euro gegenüber den Normaltarifen. Katschis Kinderwelt: Eltern, die gern ein paar Stunden für sich alleine pures Skivergnügen erleben wollen, wissen ihren Nachwuchs in Katschi’s Kinderwelt bestens aufgehoben. In diesem abgesperrten Bereich haben wirklich nur kleine Pistenflöhe mit ihren BetreuerIn-

nen Zutritt. Per Minijet (Tellerlift nur für Kinder) gelangen die Brettlakrobaten auf den Skihügel und müssen dann durch verschiedene Kunststoff-Katschifiguren ihre Stemmbogerln in den Schnee ziehen. Jedes Mal, wenn eine der Figuren passiert wird, spornt Katschi seine Gäste mit einem aufmunternden „Super, Super!“ zu weiteren Höchstleistungen an. Eine Riesenhetz! Katschi kann man aber auch im übrigen Skigebiet begegnen: ein Mitarbeiter der Bergbahnen streift nämlich das blaue Katschi-Herz-Kostüm über und verteilt Süßigkeiten an die Kinder.

Höhenverstellbare Förderbänder: Kinderfreundlich geht’s auch bei den Liften zu: 2 Liftwarte stehen bei allen Sesselliften permanent bereit, den kleinen Gästen das Einsteigen zu erleichtern. Auf Knopfdruck können sie das Förderband, auf dem man butterweich in den Sessel hineingleitet, höher stellen, sodass auch der kleinste Skizwerg den Einstieg schafft. Übrigens: das Förderband, das in die Brücke über die KatschbergBundesstraße integriert

wurde und die beiden Skiberge Tschaneck und Aineck verbindet, war ursprünglich eigentlich als Kinder-Transporterleichterung vorgesehen. Mittlerweile erfreuen sich aber groß und klein gleichermaßen der bequemen „Katschberg-Fähre“... Infos: Bergbahnen Katschberg Josef Bogensperger jun. A-9863 Katschberg Tel.: +43/4734/83888 Mobil: +43/664/3339173 e-mail: office@katschi.at www.katschi.at

H2O Erlebnis-Therme – Badespaß in den Semesterferien! teirische Herzlichkeit, lachende Kinderaugen und lockere Urlaubsstimmung erwartet Gäste des H2O Freizeit-Hotels und der Erlebnis-Therme gleichermaßen. Ob Kurzurlaub oder Tages-Thermenausflug in den Semesterferien - eine Vielzahl an Wasserattraktionen sorgt für unvergesslichen Badespaß und ungetrübtes Freizeit-Vergnügen.

Prickelnde Champagnerliegen, 7 Wärmequellen in der kinderfreien Sauna-Landschaft oder ein bunter Cocktail an der Pool-Bar sind ideal um sich Auszeit vom Alltag zu nehmen.

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Unter der Sonnenkuppel locken die breiteste Doppelreifen-Rutsche Österreichs, der Colorado River, ein Strömungskanal, die stündliche Welle im Acapulcobecken, ein EdelsteinWhirlpool, ein Baby-JumboPool, ein Clown- sowie ein Sternenpool und vieles mehr. Bereits zum Frühstück star-

Endlich Schulfrei! Die H2O Erlebnis-Therme zählt zu den vielfältigsten Badelandschaften Österreichs und ist aufgrund der einfachen Erreichbarkeit und der günstigen Urlaubspauschalen besonders bei Familien ein beliebtes Ferienziel. tet das tolle und abwechslungsreiche Familien- und Animationsprogramm. Kinderschminken, Bobby Car Rennen, Thermenrally und Kinderdisco sind nur einige Punkte, die neben den beiden Rutschen zu den absolu-

ten Highlights der Kids zählen. Während es für kleine Gäste immer wieder neue Überraschungen zu entdecken gibt, entspannen sich die Eltern im wohlig warmen Thermalwasser bei 34 Grad.

H2O Freizeit-Hotel & ErlebnisTherme Sebersdorf 300 8271 Bad Waltersdorf Tel.: 033 33 22 144 reservierung@hoteltherme.at www.hoteltherme.at


14. Januar 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

„Silvester“ mit Peter Turrini: Nicht jedermanns Sache! pätestens mit der Uraufführung von Peter Turrinis neuestem Theaterstück „Silvester“, einem Auftragswerk zum 100 jährigen Jubiläum des Stadttheaters Klagenfurt, dürfte die Sehnsucht des Publikums nach seic ht-moralisierendem Kunstgenuss ein jähes Ende gefunden haben. Eine tragische Komödie, wie sie Turrini im Lichte seiner Gesellschaftskritik, nicht besser erzählen hätte können.

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Zwischen den Zeilen des Stückes steht der Widerspruch zwischen der Vielfalt moderner Kommunikationsmöglichkeiten und der Unfähigkeit wahrhaft menschlicher Selbstmitteilung, dazwischen trotzen oszilidierende Lebensentwürfe von Menschen, deren unerfüllte Sehnsüchte nicht nur an humaner Substanz,

sondern auch an tugendhaften Sitten nagen. So begegnen wir am Silvesterabend der Gestalt des pensionierten Maurers Leo Wallner gespielt von Wolfgang Kraßnitzer, der eigentlich im Sinn hatte den Jahreswechsel mit der von ihm bestellten Operettensourbrette Ruth Maria Lippe zu verbringen, schließlich aber auf ein weitaus reizvolleres „Angebot“ der Caritas aufmerksam wurde. So kam es, dass der geistig behinderte Klient Herbert Stein, gespielt von Jan Nikolaus Cerha, zwecks Familienanschluss, an diesem Abend die eintönige Einsamkeit einer Keller wohnung für ein Weilchen unterbrach. Zwischen dem Aufrechthalten von verstaubten Traditionen einer schon fernen Welt und vielen Versuchen

Regt zum Nachdenken an: Peter Turrinis Auftragswerk „Silvester“ feierte in Klagenfurt Premiere. sensibler Kommunikation mit dem auch sprachlich stark eingeschränkten Herbert, zeigen sich die eigentlichen Abgründe des gescheiterten Lebens eines Mannes, die sich vor allem durch fragwürdige homosexuelle Begierden gegenü-

ber dem schutzbedürftigen Herbert äußern. Eine heitere Wende erlebt das Stück durch das unerwartete Auftauchen der schon schwer in die Jahre gekommenen Opernsängerin, dargestellt von Helga Papouschek, die die trübe Zweisamkeit im Keller vorerst torpediert. Wer nun natürlicherweise die Entlarvung eines sexuellen Skandals erwartet, liegt falsch, denn auch der früherer Operettenstar gibt sich der morbiden Sehnsucht nach dem Glanz längst vergangener Tage hin und eröffnet, an jenem trostlosen Silvesterabend, ihre Welt voller Sehnsucht nach Anerkennung und Geborgenheit. Aber zwischen den verschütteten Enttäuschungen dreier Schicksale tut sich plötzlich ein wenig menschliche Hoffnung, ironisches Lachen und sogar ein Miteinander auf - eine tragisch schöne Wendung des Stückes, eine Perspektive? Keineswegs! RMK 2011


Kärntne4 Nachrichten - Ausgabe 01.2011  

Die erste Ausgabe der KN im neuen Jahr

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