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Nr. 46 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 19. November 2010

LPO Uwe Scheuch: Neuwahl der ORFFührung ist unumgänglich! Seite 2

Europaweites Netzwerk der Sozialpolitiker: LR Ragger ist Vizepräsident! Seite 7

Landeshauptmann Dörfler plant 3-Länder-Ski-WM schon für 2017! Seite 8

Uwe Scheuch: Alles für die Kärntner Jugend!

Seite 13


THEMA DER WOCHE

2 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

LPO Scheuch fordert Neuwahl der ORF-Geschäftsführung Chaos der letzten Monate muss beendet werden! Einen Schlusspunkt unter die seit Monaten anhaltenden Grabenkämpfe im ORF fordert FPK-Obmann DI Uwe Scheuch: „Der ORF braucht schleunigst eine Neuwahl der Geschäftsführung. Was sich da abspielt, ist eines öf fentlich-rechtlichen Unternehmens unwürdig und ruiniert das jahrzehntelang hochgehaltene Image des österreichischen Rundfunks.“ Generaldirektor Wrabetz sei offenkundig nicht mehr Herr der Lage, sodass ÖVP und SPÖ ungeniert in den laufenden Betrieb und verschiedenste Personalia hineinpfuschen könnten, stellt Uwe Scheuch fest. Nach dem Tod des technischen Direktors – dessen Angehörigen Scheuch sein Beileid ausspricht – sind nur mehr zwei der anfangs sechs inthronisierten ORFDirektoren im Amt.

Chaostage im ORF Eigenartig sei auch, dass Wrabetz vor sechs Wochen noch mit Gewalt den Wunschkandidaten Faymanns Karl Amon statt Willi Mitsche als Hörfunkdirektor installiert hat – angeblich damit dieser Bereich nicht führungslos sei. Jetzt aber, nach der Abwahl Oberhausers und dem Tod Moosmanns, übernehme Wrabetz interimistisch gleich beide Direktorenposten selbst. „Nun ist auf einmal keine Rede mehr von rascher Nachbesetzung.

Offenbar gibt es noch keine roten oder schwarzen Parteigünstlinge, die sich für diese Posten anbieten“, glaubt der FPK-Obmann. Aber auch sonst reihe sich im ORF eine Peinlichkeit an die andere. Abhörvorwürfe, gegenseitige Streitigkeiten zwischen den ORF-Spitzen, parteipolitische Besetzungen und regelmäßige Aufstände der Redakteure gegen die Unternehmensführung gehörten schon zum Tagesgeschäft, führt Uwe Scheuch kopfschüttelnd an. „Kein Wunder, dass die Quoten im freien Fall sind. Beim Kampf jeder gegen jeden bleibt ja keine Zeit mehr für Kreativität“, so Uwe Scheuch. Es dürfe daher keine Prolongation dieser Chaostage im ORF geben, sondern müsse raschestmöglich für Klarheit in der Führungsriege gesorgt werden.

rung auf das Politikerschema – derzeit verdient der Generaldirektor sogar mehr als der Bundespräsident – und die sofortige Verkleinerung des Direktoriums. „Die Bundesregierung muss schnellstens den Weg frei machen für eine Neuwahl der ORF-Führung. Eine Gehälterreduktion und die geplante Verkleinerung der Gremien von 4 auf 6 Direktoren sind mehr als überfällig. Einerseits würde das viele interne Abläufe erleichtern und für weniger Reibereien sorgen. Und andererseits wäre es an der Zeit, dass auch der ORF zu sparen beginnt“, FPK-Obmann Scheuch.

LHStv. Uwe Scheuch

Schluss mit den Eitelkeiten „Der Küniglberg darf kein Kriegsschauplatz für mediale Eitelkeiten sein. Eine Neuwahl des Generaldirektors und der ORFDirektoren ist daher unumgänglich. Für was die Österreicherinnen und Österreicher derzeit überhaupt Rundfunkgebühren zahlen, ist so oder so nicht nachvollziehbar“, erklärt Uwe Scheuch, der aber nicht nur eine Neuwahl der ORFSpitze fordert, sondern auch eine Offenlegung der ORF-Gehälter, eine Reduzie-

 22.11.10 - 19:00 Uhr - Kappel a. Krappfeld LR Ragger GH Fandl, Silberegg, 9321 Kappel a. Krappfeld

 22.11.10 - 19:30 Uhr - Greifenburg LR Dobernig Kulturhaus Greifenburg, 9761 Greifenburg

 22.11.10 - 19:30 Uhr - Ebental in Kärnten LHStv. Scheuch GH Schlosswirt, Schloßstr. 26, 9065 Ebental Weitere Termine finden Sie unter:

http://freiheitliche-ktn.at/index.php/termine.html


THEMA DER WOCHE

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 3

LH Dörfler: Pendlerförderung bleibt hoch, Abwicklung billiger Das neue Jugendschutzgesetz von Sozialreferent Christian Ragger bringt eine deutliche Verschärfung. Im ausführlichen Interview bezieht Landesrat Ragger Stellung.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler ärntens Pendlerförderung, die mit Abstand höchste in Österreich, bleibt weiterhin bestehen. Ab 2011 wird aber die Abwicklung neugestaltet. Bislang war dies Aufgabe der Arbeiterkammer Kärnten, nun wird das Land selbst in Kooperation mit dem Verkehrsverbund die Durchführung vornehmen.

Gerhard Dörfler. In den vergangenen elf Jahren hat das Land rund 5,1 Millionen Euro an Verwaltungskosten an die Arbeiterkammer Kärnten gezahlt.

Wieder ergeben sich Sparpotentiale durch den Abbau von Bürokratie im Land. Durch die Selbstabwicklung der „Pendlerförderung Neu“ wird, obwohl keinerlei Leistungen gekürzt, bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Verwaltungsbetrag in Höhe von 1,6 Millionen Euro eingespart werden.

Rund 3,7 Millionen Euro werden vom Land pro Jahr für die Unterstützung der Pendler ausgegeben. Kärnten zahlt pro Einwohner 6,6 Euro an Pendlerförderung und liegt damit österreichweit an der Spitze. Zum Vergleich: Vorarlberg, Wien und Salzburg zahlen keine Förderung für Pendler aus. In Oberösterreich gibt es 2,77 Euro pro Einwohner, in Burgenland 0,77, in Niederösterreich 2,51 und in Tirol 0,16. „Kärnten hat somit die höchste Pendlerförderung Österreichs und dies bleibt auch so“, betont der Landeshauptmann

K

Dies liegt absolut im Sinne der Budgetkonsolidierung und trägt zur Sanierung des Landeshaushaltes bei. „Kärnten muss sparen, das Land nützt daher alle seine Möglichkeiten und Synergien“, so Verkehrsreferent Landeshauptmann

Höchste Förderung Österreichs

Weitere Informationen zur „Pendlerförderung Neu“ erhalten Sie in den Bürgerbüros des Landeshauptmannes, über die kostenlose Hotline 0800 201 210 und per E-Mail unter lh.buergerbuero@ktn.gv.at sowie beim Verkehrsverbund Kärnten und in den Mobilbüros.

Kommentar von Helmut Prasch

Kammerbürokraten! Mag die Kärntner Arbeiterkammer durchaus bemüht sein, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten, so bleibt die Kammer dennoch das, was sie ist: ein enormer Apparat, dessen Bürokratie Unsummen an Geld verschlingt. Geld, das von den Arbeitnehmern eingezahlt wird und besser für deren Anliegen eingesetzt wäre. Dass allein die Abwicklung der Pendlerförderung in den letzten elf Jahren mehr als fünf Millionen Euro gekostet hat, ist Wahnsinn! Hier wäre Kammerpräsident Goach gut beraten gewesen, den Verwaltungsdschungel zu durchforsten. Jetzt zicken Land und Verkehrsverbund vor, wie es um Millionen billiger geht. Den Pendlern bleibt damit die höchste Förderung erhalten, Kammerpräsident Goach aber bleibt ein roter Apparatschik.


BUNDESPOLITIK

4 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

Rot-Grün in Wien: Beweis für Ignoranz von Häupl & Co! Aufschrei der Wähler war für die SPÖ wohl noch immer nicht laut genug. Als Beweis für die Ignoranz von Häupl & Co sieht FPKObmann Uwe Scheuch die nun endgültig beschlossene rot-grüne Koalition in Wien. „Das ist wieder einmal typisch. Die Freiheitlichen gewinnen massiv, aber die Wahlverlierer Rot und Grün hauen sich auf „a Packl“ und scheren sich nichts. Der Wählerwille zählt bei den linken Gutmenschen offenbar nur dann, wenn er ihnen in den Kram passt“, stellt Uwe Scheuch fest. Im Gegensatz zu Kärnten, wo man sich zum Beispiel im Familienbereich mit dem Babygeld, bei der Unterstützung von Jugendlichen

mit dem Jugendstartgeld und mit einer strengen Ausländerpolitik für das Wohl der Kärntnerinnen und Kärntner einsetze, würden in Wien nun unter einer Vizebürgermeisterin Vassilakou weitere Fehlentwicklungen drohen. Dabei gäbe es gerade in der Bundeshauptstadt bereits jetzt teilweise erschreckende Zustände, die letztendlich zum Erdrutschsieg der FPÖ geführt hätten. Die Freiheitlichen hätten als einzige davor gewarnt und die Probleme der Wiener Bevölkerung aufgezeigt, die bekanntgegebene „Koalition der Verlierer“ sei

Bundes-ÖVP hält bei Briefwahl an Missbrauchsmöglichkeit fest! FPK fordert Novellierung der Nationalrats-Wahlordnung nach dem Vorbild Kärntens. Die Ankündigung von VPKlubobmann Karlheinz Kopf, bei der Briefwahl die Nachfrist für Wahlkarten beibehalten zu wollen, kritisiert FPK-Obmann Uwe Scheuch. „Die Wahlordnung gehört geändert. Bei künftigen Wahlen darf mit der Briefwahl kein Schindluder mehr betrieben werden“, so Scheuch, der Kopf an die Vorgangsweise seiner Parteikollegin im Zuge der Wien-Wahl erinnert. So inserierte Marek: „Wien hat gewählt, aber Wahlkarten können Sie auch heute noch abschicken.“ Nach diesem zweifelhaften Vorgehen müsse eigentlich gerade die ÖVP Interesse haben, diese Missbrauchsmöglichkeit

abzustellen, und einer entsprechenden Reform der Wahlordnung zustimmen, so Scheuch. „In Kärnten haben wir mit einem einstimmigen Landtagsbeschluss dafür gesorgt, dass Wahlkarten im Postweg an die Bezirkswahlbehörde nur dann gültig sind, wenn sie spätestens mit Poststempel vom Freitag vor dem Wahlsonntag übermittelt wurden“, erklärt Uwe Scheuch. Auch die Abholung der Wahlkarte habe entweder persönlich am Amt durch den Wahlberechtigten oder schriftlich mittels Nachweis der Identität des Wahlberichtigen zu erfolgen.

aber „leider ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Wie sehr müssen die Politiker von Rot, Schwarz und Grün an der Urne noch abgestraft werden, damit sie endlich die Probleme der Österreiche-

rinnen und Österreicher ernst nehmen? Der letzte Aufschrei der Wähler bei der Wien-Wahl war wohl nicht laut genug. Aber die nächste Wahl kommt bestimmt“, ist FPK-Obmann Scheuch überzeugt.

Ortstafeln: FPK-Chef Scheuch kritisch zu Ostermayer-Aussagen Einigung über Verzicht auf Minderheitenfeststellung „in der Form so nicht besprochen“. Warten auf konkrete Ergebnisse. Der Kärntner FPK-Obmann Uwe Scheuch hat sich kritisch zu den Aussagen von SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer Lösung der Ortstafelfrage geäußert. Ostermayer hatte ja nach einem Treffen mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler behauptet, dass die „Leitlinien“ außer Streit stünden, unter anderem der Verzicht auf eine Minderheitenfeststellung. „Das ist in der Form so nicht besprochen worden“, betont Uwe Scheuch. Es gibt eine Reihe von Vorschlägen, auf welcher Basis man die Ortstafelfrage lösen könne, darunter ist auch die Möglichkeit, statistisches Material heranzuziehen. Ostermayers Behauptungen sind für den FPK-Obmann der Versuch, einen „Streit zwischen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Parteiobmann Uwe Scheuch“ zu inszenieren. Das werde ihm aber nicht gelingen, alle Entscheidungen würden gemeinsam getroffen.


LANDESPOLITIK

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 5

Dobernig: Kärnten bei weitem nicht Budget-Schlusslicht! Vor allem in Niederösterreich dramatische Verschuldung der Gemeinden. Höchste Neuverschuldung in Wien! Die dramatische Verschuldung vieler österreichischer Gemeinden hat die Statistik Austria aufgezeigt. „Die jüngsten Daten der Statistik Austria zur Verschuldung der Gemeinden über 10.000 Einwohner beweisen das ganz eindeutig, was wir schon immer sagen: Kärnten ist bei weitem nicht Budget-Schlusslicht in Österreich. Rechnet man die Schulden der Gemeinden dazu, liegen wir im guten Mittelfeld“, so Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK). Dramatisch ist die Verschuldung der Gemeinden vor allem in Niederösterreich, wo sogar größere Gemeinden wie Krems, Waidhofen, Traiskirchen oder Mistelbach bereits eine Pro-Kopf-Verschuldung von über 4.000 Euro haben. Demgegenüber weist etwa Klagenfurt eine Pro-KopfVerschuldung von 997 Euro aus.

Landesrat Dobernig: „Budgetkonsolidierung ist gemeinsame Verpflichtung aller“

800 Mio. neue Schulden in Wien Aber auch auf Landesebene werde die Mär von Kärnten als Budgetsünder Nummer 1 längst von den tatsächlichen Zahlen widerlegt, betont Dobernig. So sei kürzlich bekannt geworden, dass Wien im Jahr 2010 eine Neuverschuldung von 800 Mio. Euro aufweisen werde. „Pro Kopf beträgt damit die Wiener Neuverschuldung 469 Euro. Kärnten hat 2010 ein Nettodefizit von 221 Mio. Euro, das sind Pro Kopf 395 Euro. Mögliche Mehreinnahmen könnten eine weitere Reduktion des Defizits ermöglichen“, so der Finanzreferent. Aber auch die Steiermark oder Niederösterreich verzeichnen eine Neuverschuldung in Rekordhöhe.

Budgetwahrheit Kärnten habe im Gegensatz zu anderen Bundesländern immer Wert auf Budgetwahrheit gelegt und habe nichts beschönigt. „Bund, Länder und Gemeinden haben die gemeinsame Verpflichtung, ihre Budgets zu konsolidieren und die Verschuldung durch sinnvolle Sparmaßnahmen einzudämmen. Kärnten hat mit der Abhaltung der Budgetkonvente den Weg eingeschlagen, notwendige Reformen einzuleiten und neue Sparpotentiale zu finden“, erklärt Dobernig. Man habe bereits erste strukturelle Reformen umgesetzt, wie die Kärntner Verwaltungsreform mit der Zusammenlegung von Abteilungen, eine Reduzierung der Planstellen und die Beamten-Pensionsreform nach den Vorgaben des Bundesrechnungshofes. „Maßnahmen wie diese bringen uns auch mittel- und langfristige Einsparungen. Zu diesem Weg gibt es keine Alternative mehr. Das muss uns allen klar sein“, so der Landesrat.

Erlebnismesse für die ganze Familie startet am Wochenende LR Dobernig: 10. Kärntner Brauchtumsmesse bietet Sonderschauen, ein Brauchtumsdorf und Präsentation

Vom 19. bis 21. November 2010 findet am Messegelände Klagenfurt wieder das beliebte Messebündel „Familie, Brauchtum & Gesundheit“ statt. Ergänzt wird das Angebot dieses Jahr durch die „Seniorenmesse Alpen-Adria“ und die Sonderschau „20 Jahre Urlaub am Bauernhof“. Auf die Kleinsten wartet neben dem „2. Kärntner Kasperlfestival“ auch der attraktive Kinderevent „Rudolphs Wichtelwerkstatt.“ Dobernig verwies auf den enormen Erfolg der Brauchtumsmesse, die in dieser Form einzigartig in Österreich sei. „Kärnten ist auch bei der Pflege seines

Brauchtums und seiner Traditionen ein Vorreiter. Auf der heurigen Messe, die bereits zum zehnten Mal stattfindet, wird es wieder Sonderschauen geben, ein eigene Brauchtumsdorf lädt die Besucher zum Verweilen ein. Außerdem werden sich alle volkskulturellen Verbände präsentieren“, so der Brauchtumsreferent. Darüber hinaus gebe es eine internationale Brauchtumsstraße, eine Kärntner Museumsstraße und eine Trachtenbörse. Auf der Brauchtumsbühne wird es überdies ein umfangreiches Rahmenprogramm geben. www.brauchtumsmesse.at


6 K채rntnerNachrichten I 19. November 2010

INFORMATION


SOZIALES

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 7

Landesrat Christian Ragger neuer Vizepräsident von ELISAN Soziales Netzwerk der europäischen Regionen tagte am 15. und 16. November in Brüssel. Kärnten ist in führender Rolle im Netzwerk ELISAN (European Local Inclusion & Social Action Network) vertreten. Hohe internationale Weihen für Landesrat Christian Ragger: Der Kärntner Sozialreferent wurde von der Vollversammlung von ELISAN zum Vizepräsidenten gewählt. „Mir ist es wichtig, dass Kärnten international positiv wahrgenommen wird und sich mit anderen europäischen Regionen austauschen kann“, begründet Landesrat Ragger den Hintergrund zu seiner Kandidatur.

rede, dass die Probleme, mit denen die Akteure im Sozialbereich konfrontiert sein werden, sich regional nur geringfügig unterscheiden. „Die demographische Entwicklung und ihre Folgen für den Sozialbereich sind etwa in ganz Europa ähnlich“, so der Landesrat, der es begrüßt, dass es gerade im Sozialbereich eine starke Lobby auf europäischer Ebene wie ELISAN gibt.

In vielerlei Hinsicht könne sich der Sozialbereich des Landes Kärnten im Vergleich mit anderen Regionen sehen lassen. So setzt unser Bundesland seit einiger Zeit auf die Stärkung der mobilen Pflegedienste oder des betreuten Wohnens für Menschen mit niedrigerem Pflegebedarf. Kärnten habe die Zeichen der Zeit erkannt und sei für die kommenden sozialen Herausforderungen bestens vorbereitet. Gleichzeitig mit Landesrat Ragger wurde auch sein Kollege aus dem Veneto, Regionalassessor für Soziales, Remo Sernagiotto, als Präsident von ELISAN bestätigt. Der K��rntner Sozialreferent begrüßte die Wahl Sernagiottos, den er bereits als bewährten Partner im Rahmen von derzeit laufenden EU-Projekten kennen gelernt hat.

Netzwerk der Sozialpolitiker

In Brüssel betonte Christian Ragger bei seiner Antritts-

ELISAN versteht sich als ein Zusammenschluss von Vertretern regionaler Verwaltungen und Körperschaften sowie gewählter regionaler Repräsentanten aus dem Sozialbereich. Ziel von ELISAN ist der Austausch untereinander, die Förderung von Netzwerken und Partnerschaften sowie die Information über EUStrategien als auch die Schaffung von mehr Aufmerksamkeit für soziale Themen. Weiters gilt es, den Austausch von Informationen und Erfahrungen zu forcieren oder Partnerschaften für diverse EUProjekte zu bilden und EUGelder für Sozialprojekte zu erhalten, um in weiterer Folge Verbesserungen für die Europäischen Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.

Landesrat Christian Ragger mit Kommissar Laszlo Andor, Patrick Kanner, Präsident von ELISAN, und Remo Sernagiotto, Regionaler Berater für soziale Angelegenheiten, Region Venetien

 23.11.10 - 19:30 Uhr - Rosegg LR Dobernig GH Roseggerhof, 9232 Rosegg 17

 24.11.10 - 19:00 Uhr - Völkermarkt

LR Ragger GH„AltesBrauhaus“, Bürgerlustg.2, 9100 Völkermarkt

 24.11.10 - 19:00 Uhr - St. Georgen/Längsee

LHStv. Scheuch GH Schumi, Reipersdorf, 9313 St. Georgen/Längsee Weitere Termine finden Sie unter:

http://freiheitliche-ktn.at/index.php/termine.html


LANDESPOLITIK

8 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

Landeshauptmann Dörfler zu Besuch in Slowenien Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler führte Gespräche über gemeinsame Infrastruktur- und Sportprojekte. Landeshauptmann Dörfler traf in der slowenischen Hauptstadt Laibach mit Verkehrsminister Patrick Vlacic, dem Vorsitzenden des olympischen Komitees Sloweniens, Janez Kocijancic, und dem Österreichischen Botschafter Erwin Kubesch zusammen. Themen waren grenzüberschreitende Infrastruktur-projekte, wie etwa die zweite Röhre des Karawankentunnels, sowie die Bewerbung um die Dreiländer-Ski-WM.

Karawankentunnel: Zweite Röhre soll kommen! Eine EU-Richtlinie sieht vor, dass bis April 2019 Tunnel mit einem Verkehrsaufkommen von über 10.000 Fahrzeugen pro Tag mit einer zweiten Röhre ausgestattet sein müssen. Laut dem Rahmenplan des österreichischen Infrastrukturministeriums ist für den Karawankentunnel jedoch lediglich ein Rettungstunnel geplant. „Ein solcher Nottunnel wäre eine große Fehlinvestition“, betont Landeshauptmann Dörfler und sagt, dass es von Kärnten und Laibach ein klares Bekenntnis für ein gemeinsames Vorgehen im Sinne einer zweiten Karawankentunnelröhre gibt. Die zweite Tunnelröhre würde rund 160 Millionen Euro kosten und acht Kilometer lang sein. Sie wäre auch für die Wirtschaftslogistik ungemein wichtig. Als zweites

großes Projekt wurde „Third Axis“ besprochen. Neben den Autobahnverbindungen Marburg-Graz und Laibach-Villach soll diese neue dritte VerkehrsAchse über die Bundesstraße von Celje über Dravograd, Grablach, Bleiburg nach Griffen auf die A2 führen. Bis 2020 soll die 80 Kilometer lange Achse laut dem Landeshauptmann fertig sein. In Kärnten wären Adaptierungen wie u. a. die Umfahrung Bleiburg, sowie Einbindungen des Mahle-Werkes und des Bahnhofs Kühnsdorf umzusetzen. Diese Achse würde den Raum Bleiburg von Süden her gut erschließen. Wesentliche Bedeutung kommt bei diesem Projekt der Jörg-Haider-Brücke zu, auch sie ist Bindeglied zur Koralmbahn. Weiters wurde über eine Schnellbusverbindung von Klagenfurt und/oder Villach nach Laibach gesprochen. Außerdem über eine Adaptierung des Karawanken-Eisenbahntunnels zwischen Kärnten und Slowenien.

den. Die Bewerbung für 2017 müsse 2012 erfolgen, falls erforderlich, werde es einen zweiten Anlauf für 2019 geben, meint Dörfler. Diese WM sei eine Kooperation der besonderen Art und es könnte dafür auch europäische Mittel geben.

Lobby für die „senza confini WM 2017“: vlnr. ÖSV Präsident Peter Schröcksnadel, LH Gerhard Dörfler, Vorsitzender des slowenischen olympischen Komitees, Janez Kocijancic und der slowenische Sportminister Igor Luksic.

Senza confini 2017 Mit Kocijancic sprach Landeshauptmann Gerhard Dörfler über die Bewerbung für die Dreiländer-Ski-WM, die man 2017 gemeinsam in Kranjska Gora als Hostcity, Bad Kleinkirchheim und Tarvis austragen möchte. Dazu solle demnächst ein großer Gipfel in Bad Kleinkirchheim stattfinden, zu dem auch höchste Vertreter Sloweniens erwartet wür-

 25.11.10 - 19:00 Uhr - Villach

LR Ragger GH „Villacher Brauhof“ - Zunftstube - 9500 Villach

 28.11.10 - 10:30 Uhr - Maria Luggau LHStv. Scheuch GH Luggau, 9655 Maria Luggau Weitere Termine finden Sie unter:

http://freiheitliche-ktn.at/index.php/termine.html


REGIONALES

Einen Tag der Wertschätzung und Begegnung mit Kindern und Jugendlichen erlebte kürzlich die Generation 60-plus im Althofener Kulturhaus dank freiheitlicher Initiative. Organisatorin und Sozialstadträtin LAbg. Wilma Warmuth (FPK) gestaltete gemeinsam mit dem Team des Pensionistenverbandes, dem Seniorenclub, dem Mittwochstreff und den 30 Schülern der Landwirtschaftlichen Fachschule/AgrarHAK einen bunten Mix von sozialer Information, Musik und Gesang, sowie ein großes Gewinnspiel. Einen tollen musikalischen Auftakt bildeten die Kinder des Althofener Kindergartens. Danach verwöhnten die Haubenköche Poldi Kraßnitzer und Gottfried Bachler die rund 300 Senioren mit gepflegter Kulinarik.

Prall gefüllt war die Neue Burg in Völkermarkt beim Jubiläumsball des MGV Scholle Haimburg St. Peter. Obmann LT-Präs. Josef Lobnig konnte die Sänger des Kärntner Jägerchores als Gäste begrüßen, die mit ihren Darbietungen die Gäste zu tosendem Applaus veranlassten. Mit der Musik von Hubert Urach und seinen Original fidelen Lavanttalern und der Mitternachtseinlage der Tanzschule Kazianka wurde auch der 20.igste „Scholle Ball“ zu einem unvergesslichen Ballereignis. Im Bild LAbg Gerald Grebenjak, Chorleiter Franz Hrastnik und LT-Präs. und Obmann des MGV Scholle Seppi Lobnig mit der Gewinnerin des von Gerald Grebenjak gespendeten Fahrrades.

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 9

Nach einer Einladung von Bürgermeister Gerhard Oleschko erfolgte die letzte Vorstandssitzung der Freiheitlichen Jugend in der Gemeinde Keutschach am See. Neben der FPÖ/FPK Kooperation kooperieren jetzt auch die Vorfelder offiziell. Martin Rossmann vom Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) wurde einstimmig in den Vorstand des Jugendclub aufgenommen und wird sich ab sofort gemeinsam mit dem Club Kärnten für die Anliegen der Jugend einsetzen.

Wo kann man die beste Jauntaler Salami kaufen? Diese Frage beschäftigt jeden, der an den Einfahrtsstraßen die Genuss Regionstafeln Jauntaler Salami erblickt. Ein Zusatzschild „Salamistraße-Kärnten“, mit freundlicher Unterstützung von LR Mag. Harald Dobernig (Anm.: Jubiläumsgeschenk anlässlich des 10. Jauntaler Salamifestes) soll nun Salamifreunde zu den Bauernhöfen leiten und so regionale Wertschöpfung schaffen. Die Salamistraße ist ab Herbst das neue Erscheinungsbild der prämierten Jauntaler Salamiproduzenten. Zusammen mit LR Mag. Harald Dobernig und Aktionsinitiator Vzbgm. Kajetan Glantschnig konnte das Projekt in kürzester Zeit umgesetzt werden. Im Bild v.l.: Vzbgm. Kajetan Glantschnig, Farant-Bgm. Wolfgang Wölbl, Obmann Stefan Pototschnig, LR Mag. Harald Dobernig, GV Gerhard Nortschitsch, und Hlemut Micheler (GF der TourismusgmbH) Foto: niteguide.at


10 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

REGIONALES

Sprechtag in Moosburg Fragen Sie Landesrat Christian Ragger Für Anliegen rund um die Themen Soziales und Wohnbau steht LR Christian Ragger Ihnen zur Verfügung: Freitag, 26. November 2010 14 bis 18 Uhr, GH Schiller, Moosburg Anmeldung erbeten unter 050 536/22 702 oder per e-Mail: christian.ragger@ktn.gv.at

Klagenfurts Frauennetzwerk „Woman Lobbying“

Montag, 22. November 2010 Europahaus - Klagenfurt Beginn: 19 Uhr Impulsreferat: Mag. Cornelia Mathis-Haider Auf Ihren Besuch freuen sich Ulrike Herzig & Andrea Ecker

Der Bockbieranstich im Villacher Brauhof ist jedes Jahr ein gesellschaftlicher Höhepunkt. Auch vergangenen Freitag konnte Hausherr Hubert Knallnig neben Landeshauptmann Gerhard Dörfler viele Gäste begrüßen. Anwesend waren u. a. die FPK Villach Stadtpolitiker Vizebürgermeisterin Wally Rettl und Gemeinderat Erwin Baumann sowie der Vorstandsdirektor der Villacher Brauerei Josef Pacher.

Anmeldungen erbeten unter: 0 664 / 93 05 307 oder 0 660 / 15 16 856 www.womanlobbying.com Unkostenbeitrag Buffet: 6 Euro


REGIONALES

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 11

Zu Gunsten der Schmetterlingskinder organisiert und unterstützt GR Stefan Tschinder, Charity for Children. Am 27. November ab 06:00 bis 16:00 Uhr, veranstaltet Charity for Children im Grosshallenf lohmarkt, Ebentalerstrasse 139 in Klagenfurt einen Flohmarkt. Spenden und Erlöse kommen diesmal zur Gänze, den Schmetterlingskindern von Debra Austria, welche an einer unheilbaun Anmeld

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ren Hauterkrankung leiden, zugute. Charity for Children unterstützt monatlich abwechselnd Hilfsorganisationen mit Spenden.

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Da Tschriasche sagt: „I bin so froh, doss i a normaler Tschriasche bin, i stellat mi ni so wie da Eberhart als „Ideentschriasche“ hin.“


LESERBRIEFE

12 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

Klinikum Klagenfurt

Politik raus! Was derzeit im ORF an Streit geboten wird, spottet jeder Beschreibung. Die Redakteure, die jetzt den Aufstand proben und sich gegen die permanenten parteipolitischen Agit-

ationen wehren, sollten endlich Gehör finden. Wir brauchen im ORF keine Außenstelle der SPÖ-Parteizentrale! Ilona Rieber, per E-Mail

Ein Wort zur ORF-Reform Das Tohuwabohu, das derzeit im ORF herrscht, sollte für eine Gesamtreform genutzt werden. Die ORFFührung verdient horrende Summen, die Parteiapparate haben das Sagen, die Redakteure rebellieren – die

Quoten sinken, und das alles auf dem Rücken der Steuerzahler. Das schreit nach Reform! Karl Walter Klagenfurt

Kärnten hat eines der modernsten Krankenhäuser Europas bekommen und in Wirklichkeit sollten wir alle darauf stolz sein. Dass eine Umsiedlung nicht komplett reibungslos von statten gehen kann, ist wohl nur verständlich. Es ist eine große Herausforderung für das Personal, sich auf die neuen Gegebenheiten umzustellen und ich denke, dass ein gewisses Verständnis dafür doch auch entgegengebracht werden sollte. Dass die SPÖ, die das Gesundheitsreferat nach wie vor inne hat, nun aus parteitaktischen Überlegun-

Eine SPÖ-Veranstaltung Man kann sich über die Sozialdemokraten nur mehr wundern. Im Kärntner SPÖ-Landtagsklub findet demnächst der erste Kärntner TransgenderInformationstag statt. Zum Thema „Transidentität und Transsexualität“ werden von Peter Kaiser die Türen geöffnet, berichten die Medien. Sehen so die Anfänge der von Peter Kaiser

angekündigten „Schattenregierung“ aus? Dass selbst Erfahrungsberichte von transidenten Personen im Kärntner Landtag besprochen werden, finde ich schon etwas skuril. Ich denke, da gäbe es andere Plattformen. Paula Huber Spittal

Politische Verantwortung Jahrzehnte lang stellt die SPÖ den Gesundheitsreferenten in Kärnten und ist somit für die Zustände im LKH-Klagenfurt verantwortlich! Und nun geht Peter Kaiser her, und erklärt der Öffentlichkeit, dass man die Personalknappheit auf der Intensivstation des Klinikum Klagenfurt der KabegChefin Ines Manegold zu verdanken hat. Frau Manegold ist als Vorständin erst

seit ein paar Wochen durch die Änderung des KabegGesetzes dafür zuständig, Herr Kaiser! Das Fatale ist aber nicht nur, dass ihre überzogene Kritik eigentlich die SPÖ selbst betrifft, sondern dass Sie die Patienten und Mitarbeiter durch ihre parteipolitisch motivierte Polemik schwer verunsichert haben. Herbert Tscharre Spittal/Drau

gen die Menschen verunsichert, ist kein Ruhmesblatt. Peter Kaiser sollte sich seiner Verantwortung als Gesundheitsreferent bewusst sein und der Kabeg-Vorständin Ines Manegold bei ihrer sicherlich nicht leichten Aufgabe wohl unterstützend zur Seite stehen. Das Krankenhaus ist der falsche Boden für parteiisches Agieren. Wenn nicht bald umgedacht wird, wird dies der SPÖ früher oder später am Kopf fallen. Daniela Goi, Klagenfurt

Verräterische Botschaft Das Interview des türkischen Botschafters war eine verräterische Botschaft an Österreich: Die Türkei will ihre Auswanderer offensichtlich gar nicht in eine andere Nationalität entlassen. „Assimilation“ ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit meint der Botschafter. Seine Aussage, Botschafter von 250.000 Menschen zu sein, die in Österreich leben, lässt tief blicken. Denn 110.000 ausgewanderte Türken sind

inzwischen Österreicher, deren Botschafter sicherlich nicht in Wien sitzt und Kadri Acved Tezcan heißt. In Österreich existieren viele Vereinen und Moscheen, die von der Türkei aus gesteuert werden, was schließlich eine türkische Parallelgesellschaft begünstigt und Integration eher verhindert. Ewald Rieder per E-Mail

Multi-Kulti! Der türkische Botschafter mutiert bei seinen Landsleuten zum gefeierten Helden, indem er Österreich beschimpft. MultiKulti ist gescheitert, wann wird das endlich auch bei uns begriffen? Hätte man

das von den Freiheitlichen und Jörg Haider inszenierte Volksbegehren umgesetzt wäre uns vieles erspart geblieben! Edeltraud Schäfer per E-Mail

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


LANDESPOLITIK

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 13

Uwe Scheuch: Alles für unsere Kärntner Jugend! Jugendstartgeld, Sommerlerncamps, Auslandssemester, Jugendprojekte – gemeinsam mit dem Landesjugendreferat Kärnten unterstützt Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch unsere jungen Kärntnerinnen und Kärntner wo es nur geht. Auf Initiative von Landesjugendreferent LHStv. Uwe Scheuch gibt es seit dem Jahr 2009 das Kärntner Jugendstartgeld. Dieses ist eine einzigartige Unterstützung für unsere Jugend, die es nur in Kärnten gibt und auch die Eltern entlasten soll. „Bis dato wurde das Kärntner Jugendstartgeld ca. 4000 Mal ausgezahlt“, gibt Jugendreferent Uwe Scheuch bekannt. Insgesamt sind bisher ca. 2,2 Mio. Euro Jugendstartgeld ausgezahlt und damit Investitionen der Antragsteller von rund 5,5 Mio. Euro gefördert worden. „Das Gesamtinvestitionsvolumen zeigt, wie hoch die Ausgaben der Jugend in diesem Alter sind. Im Schnitt wird gut ein Drittel davon durch das Jugendstartgeld refundiert, was eine große Entlastung des Familienbudgets bedeutet“, so LHStv. Scheuch.

Europäischer Freiwilligendienst Der Jugendreferent ermöglicht jungen Leuten zwischen 18 bis 30 Jahren, einen kostenlosen Auslandsaufenthalt über das EUBildungsprogramm „Jugend in Aktion“. Dabei werden Kosten wie beispielsweise Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld, Sprachkurs, Versicherung, Reisekosten uvm. bezahlt. Außerdem bietet diese einmalige Gelegenheit den Jugendlichen Praxiserfahrungen in

„Unsere Aufgabe ist es, die Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen und zu beraten“, so Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch den verschiedensten Bereichen wie z.B. im Dorfkindergarten in Griechenland, einem Naturpark in Frankreich oder bei einem Radiosender in Spanien zu sammeln. Das Beste an allem ist aber, dass man weder Vorkenntnisse, noch Sprachkenntnisse oder sonstige Qualifikationen mitbringen muss. Es ist für alle Jugendlichen offen!

Förderung von lokalen Jugendprojekten Auch Initiativen von Jugendlichen wie zB. eine Kunstausstellung, ein Fotowettbewerb oder ein Skatercontest werden vom Landesjugendreferat unterstützt. „Außerdem stehen wir auch mit Tipps & Tricks zu Seite und helfen euch gerne bei der Realisierung eurer

Ideen“, so Jugendreferent Scheuch. In Kärnten wird für Nachhilfeunterricht im Jahr rund 7,8 Millionen Euro ausgegeben! Aufgrund dieser Tatsache hat Jugendreferent Uwe Scheuch die Sommerlerncamps ins Leben gerufen, um die Familien finanziell zu entlasten. Diese Camps sind eine Kombination aus Lernen, Spaß und Sport zu günstigen Konditionen. „Beste Bildungsqualität für unsere Kinder und Jugendlichen muss für uns höchste Priorität haben.“, stellt der Jugendreferent fest.

Schulskikurse werden unterstützt Auf Initiative des Jugendreferenten Uwe Scheuch wird auch heuer wieder die

Schulskikurs-Unterstützungsaktion durchgeführt. „Ziel dieser Aktion ist es, Kindern und Jugendlichen aus kinderreichen Familien die Teilnahme am Schulskikurs durch eine kostenlose Bereitstellung von Skisets (Ski, Bindung, Schuhe, Stöcke) zu ermöglichen“, betont der Jugendreferent.

Bist du Moped Um mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei den Mopedfahrern zu erzielen, hat sich der Jugendreferent die Initiative „Bist du Moped“ einfallen lassen. Dazu haben die Top-Experten zum Thema Verkehrssicherheit, eine Broschüre mit den wichtigsten Punkten, die als Mopedfahrer zu bedenken sind, kurz und prägnant zusammengestellt und allen Fahrschulen gratis zur Verfügung gestellt.


DIES & DAS

14 KärntnerNachrichten I 19. November 2010 SPAR-Werbechef Bruno Arendt feierte Geburtstag

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er ebenso bekannte wie markante Marketingchef Bruno Arendt, zuständig für Werbung und Information bei SPAR, ist jetzt 60 Jahre jung.

Im Kreise der SPAR-Mitarbeiter feierte er in der SPARZentrale in Maria Saal seinen Geburts-tag. Auch LH Gerhard Dörf-ler machte einen Überrasch-ungsbesuch und gratulierte Arendt, mit dem er seit vielen Jahren auch freundschaftlich verbunden ist. Arendt begann beim Konsum in Villach, ehe er 1996 bei SPAR als Werbeleiter für

Kärnten und Osttirol einstieg. Er wird noch ein Jahr länger arbeiten als er muss, um sich dann seinen Hobbys, vom Bootsfahren bis zum Garten, widmen zu können, wie er sagte. Der LH wünschte ihm alles Gute und dankte ihm und der SPAR für die gute Partnerschaft und Menschlichkeit, die im Konzern trotz beinharter Vorgaben gelebt werde. Arendt sei stets ein einmaliger Verbinder zwischen dem Marketing und der Öffentlichkeit gewesen, sagte Dörfler. Durch seine vielen Kontakte

sei Arendt ein sehr guter Vertreter und Förderer von SPAR, so Dörfler. Als Geschenk überreichte ihm LH Dörfler flüssige Kärntner Spezialitäten. Auch Manfred Schweighofer, GF der SPAR-Zentrale

Maria Saal, gratulierte Arendt und dankte für die gute Zusammenarbeit. Seine große Party will er nicht im November steigen lassen, sondern möglichst an einem wunderschönen Sommertag.

NEUERÖFFNUNG Cafe „Da Noi“ nlässlich der Eröffnung des Cafe „Da Noi“ in der Adolf Kolpinggasse 3 in Klagenfurt gratulierten Vzbgm. Albert Gunzer und RfW LGF Herwig Druml der Inhaberin Sabina Rizvan ganz herzlich!

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Bild v.l.n.r. RfW LGF Herwig Druml, Sabina Rizvan, Vzbgm. Albert Gunzer

ZGONC eröffnet in Villach! Das österreichische Fachgeschäft für Werkzeuge, Maschinen, Bau- und Gartengeräte, eröffnet in Villach seinen 17. Fachmarkt. Sie können bei einer großen Auswahl an Qualitätswerkzeugen, Maschinen und diverses Zubehör bis zu 70 % sparen. Sämtliche Angebote sind auch gültig bis 31. Dezember 2010. Der Einkauf wird zu einem besonderen Erlebnis, da die Verkaufsflächen großzügig gestaltet sind und alle Artikel übersichtlich präsentiert werden. Ihr ZGONCFachberater hilft Ihnen gerne weiter! Eröffnung 25. 11. 2010, um 8.00 Uhr in Villach, Bruno-Kreisky-Straße 45, bei der Maria-Gailer Str..


SERVICE

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 15

Jetzt wieder Adventkalender zum Rubbeln

75.000,- Euro hinter 24 Packerl

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Österreichische Lotterien bitten zu „macht musik“

Lotterien Tag im Technischen Museum Wien

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er 19. November ist als „Lotterien Tag im Technischen Museum“ ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien ins Technische Museum Wien kommt, hat freien Eintritt. Die Serie der musealen Lotterien Tage geht also weiter, diesmal laden die Österreichischen Lotterien ins Technische Museum Wien, das derzeit unter anderem mit einer bemerkenswerten Sonderausstellung Aufmerksamkeit erregt: „macht musik“ ist ihr Name, und wie der Titel schon sagt, werden die Besucher nicht nur eingeladen zu schauen, sondern auch zu hören und vor allem selbst zu probieren.

Wer also am „LotterienTag “, das ist Freitag, der 19. Nov. 2010, mit irgend einem Produkt der Österreichischen Lotterien, also beispielsweise mit einer Lotto-, Toto- oder EuroMillionenQuittung, aber auch mit einem Brief- oder Rubbellos, zum Technischen Museum kommt, erhält eine Eintrittskarte zum unentgeltlichen Besuch des Museums

mit all seinen Ausstellungen. Wettschein bzw. Los müssen dabei nicht aus einer aktuellen Runde bzw. Serie sein. Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren haben am „Lotterien Tag“ generell freien Eintritt ins Technische Museum.

Unter den Rubbelflächen sind weihnachtliche Symbole abgebildet. Je nach Art

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46. Runde 2010

Spiel 1-4 TOTO-Torwette

und Anzahl der Symbole gewinnt man bis zu 75.000,Euro. Die Adventkalender Serie besteht aus 1 Million Losen mit Gewinnen von 2,- Euro bis 75.000,- Euro. Den Höchstgewinn gibt es dreimal. Der Adventkalender zum Rubbeln ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 5,- Euro erhältlich.

Ziehung vom Mi., 10. 11. 2010

VO R S C H AU 1: FC Wacker Innsbruck – FK Austria Wien X 2: SC Magna Wr. Neustadt – SK Sturm Graz X 3: SK Rapid Wien – LASK Linz 1 4: SV Kapfenberg – SV Josko Ried X 5: Bayer 04 Leverkusen – Bayern München X 6: Schalke 04 – Werder Bremen 1 7: SC Freiburg – Borussia Dortmund 2 8: Eintracht Frankfurt – TSG 1899 Hoffenheim 1 9: Hannover 96 – Hamburger SV X 10: 1. FC Nürnberg – 1. FC Kaiserslautern 1 11: VfB Stuttgart – 1. FC Köln 1 12: FC St. Pauli – VfL Wolfsburg 1

in Haus voller fleißiger Wichtel und viele Geschenkpackerl, die bis zum Weihnachtstag alle aufgerubbelt werden sollen – so sieht der Rubbellos-Adventkalender 2010 aus. Die Geschenkpackerl sind Rubbelflächen, darunter befinden sich weihnachtliche Symbole. Und im Idealfall verbergen sich darunter auch 75.000,- Euro. Der Adventkalender zum Rubbeln hat bereits Tradition, und jetzt gibt es ihn wieder. Das Tolle an diesem Rubbellos: jedes Los, also jeder Kalender gewinnt, und daher eignet er sich besonders gut als Geschenk. Der diesjährige Rubbellos-Adventkalender zeigt 24 Geschenkpackerl zum Aufrubbeln.

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Ziehung vom Do., 11. 11. 2010 1 2 X 2

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Ziehung vom Fr., 12. 11. 2010

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Ziehung vom Sa., 13. 11. 2010 X 2 2 X

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Ziehung vom Mo., 15. 11. 2010

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Ziehung vom Di., 16. 11. 2010 X 2

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6


GESUNDHEIT

16 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

Brustzentrum der Barmherzigen Brüder kärntenweit einzigartig! Landesrat Harald Dobernig unterstreicht die Bedeutung des Brustzentrums für die Kärntner Gesundheitsvorsorge. Das seit Sommer diesen Jahres zertifizierte Brustzentrum Kärnten am A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit begrüßte Landesrat Mag. Harald Dobernig, der zu den Leistungen des Brustzentrums und dessen engagierten MitarbeiterInnen, gratulierte. LR Dobernig zeigte sich, auch in seiner neuen Funktion als Vorsitzender des Kärntner Gesundheitsfonds, besonders interessiert an der zielstrebigen Verfolgung dieser internationalen Zertifizierung, die das Brustzentrum Kärnten bereits ein Jahr nach seinem Bestehen erreicht hat. Damit ist das Brustzentrum eines der ersten in Österreich und trägt wesentlich zur verbesserten Gesundheitsversorgung für die Kärntner Bevölkerung bei. „Die Zertifizierung des Brustzentrums in unserem Haus stellt eine konsequente Umsetzung unserer Leit-

linien “Ein Haus mit Herz und Kompetenz” dar und ist nach der Zertifizierung nach dem Qualitätsmanagementsystem proCumCert inkl. KTQ der krönende Abschluss unserer Qualitätsarbeit im 1. Halbjahr 2010“, erklärt Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan.

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Zertifizierung nach DOC

Die Zertifizierung unterstreicht den hohen Standard der Diagnose, Therapie und Nachbehandlung am Brustzentrum Kärnten und gibt den Patientinnen die Sicherheit einer optimalen Behandlung.

Ein Haus mit Herz und Kompetenz ist unsere Philosophie“

Mag. Michael Steiner Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

Neben der Anzahl der Operationen durch die chirurgischen und gynäkologischen ExpertInnen sind auch die modernsten OPMethoden maßgeblich für den Behandlungserfolg verantwortlich. Das interdisziplinäre Team des Brustzentrums und seine breite Palette an Behandlungsmethoden garan

Bildrechte (© Peter Just)

tieren eine Behandlungsqualität auf höchstem Niveau. Vor und nach der Operation erfolgt die Betreuung der Patientinnen regional von den niedergelassenen ÄrztInnen. „Die Auflagen für zertifizierte Brustzentren beinhalten mind. 100 KarzinomPatientinnen pro Jahr und Operateure mit einer Fallzahl von mind. 30 Operationen jährlich. Somit können wir die Qualität der Therapie erhalten und in allen Bereichen am neuesten internationalen Stand anbieten“ erläutert Primar Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, Leiter des Brustzentrums Kärnten, den hohen Stellwert internationaler Zertifizierungen.

Brustzentrum Kärnten Schon im Feber 2009 schlossen sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und niedergelassene Spez-

ialistInnen zum „Brustzentrum Kärnten“ zusammen. Neben der chirurgischen und gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses und dem KTQ-zertifizierten Brustgesundheitszentrum Ordination Dr. Wette (St. Veit) wird das Angebot durch onkologisch internistische Therapien wie Hormon-, Chemo- und Antikörpertherapien abgerundet sowie mit den pathologischen Untersuchungen (Med. Universitätsklinik Graz), Strahlentherapie und nuklearmedizinische Lymphknotendiagnostik durch die externen Kooperationspartner vervollständigt. Ergänzt wird die hohe medizinische Qualität durch eine psychoonkologische Betreuung mit Hilfe von PsychologInnen bzw. PsychotherapeutInnen und SeelsorgerInnen im Haus. Informationen über das Gesundheitszentrum finden Sie unter:

www.br ustzentr umkaernten.at


WIRTSCHAFT

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 17

Innovatives Unternehmen hat sich etabliert LR Dobernig besuchte Firma Trampdesign in Völkermarkt

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in innovatives Unternehmen besuchte Finanzreferent LR Mag. Harald Dobernig im Interkommunalen Gewerbepark Süd in Völkermarkt. „Die Firma Trampdesign ist in den Bereichen Werbetechnik, Textilveredelung und Design sehr erfolgreich und hat auch internationale Kunden. Es freut mich, dass sich dieser Kleinbetrieb mit seinen kreativen Ideen und innovativen Lösungen etabliert hat und so wichtige Arbeitsplät-

Im Vorjahr erfolgte der Umzug vom Stadtgebiet in den Interkommunalen Gewerbepark Süd. Unter anderem bietet das Unternehmen Banner, Fahrzeugwerbung, Warn- und Hinweisschilder aber auch Flyer, Folder, Visitenkarten sowie Werbetextilien.

ze sichert“, erklärte LR Mag. Dobernig. Das Unternehmen wurde von Christian Trampitsch

gegründet und nach dessen Pensionierung von Thorsten Unterberger als Geschäftsführer weitergeführt.

Heute hat Trampdesign rund fünf Mitarbeiter, zu den Kunden zählen etwa Firmen wie Palmers, Huber oder die allseits beliebte und bekannte Band Meilenstein.

Neueröffnung in Treffen Offizielle Einweihungsfeier am 11. Dezember 2010

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m 1. Dezember eröffnet in Treffen bei Villach das eduCARE Restaurant die Türen für seine Gäste. Von diesem Zeitpunkt an hält das Lokal an 365 Tagen im Jahr eine Vielzahl an kulinarischen Genüssen für seine Besucher bereit.

Genießen im eduCARE Restaurant Bereits ab 7 Uhr morgens freuen sich die Mitarbeiter von eduCARE darauf, ihre Gäste begrüßen zu dürfen. Das Repertoire des Restaurants reicht von einem aus-

gewogenen Frühstück, über ein täglich wechselndes Mittagsmenü bis hin zu einem gehobenen á la Carte Service in den Abendstunden. Während des ganzen Tages haben die Gäste die Möglichkeit, verschiedene Kaffeespezialitäten zu genießen.

Zusammen mit den hausgemachten Kuchen und Torten oder verschiedenen kleinen Snacks bietet sich hier die ideale Gelegenheit, eine kurze Auszeit vom oft hektischen Alltag zu nehmen. In den Wintermonaten lädt zusätzlich der offene Kamin zum Verweilen ein.

Feiern bei eduCARE Auch für Feiern und Veranstaltungen bietet eduCARE, durch die direkt angeschlossenen Räumlichkeiten des gleichnamigen

Seminar- und Schulungszentrums, den passenden Rahmen. Gerne plant das eduCARE Team Ihre Firmenfeier, ihr Jubiläum oder auch jeden anderen Anlass für Sie. Für die Vorweihnachtszeit sind noch einige Termine für Weihnachts- und Adventfeiern verfügbar. Individuelle Angebote erfragen Sie unter der E-Mail seminare@educare.co.at oder 0 42 48 / 29 777.

Silvester bei eduCARE Einen Vorgeschmack auf die kommenden kulinarischen Events bei eduCARE bietet das Silvesterdinner. Ein mehrgängiges Menü mit Spezialitäten aus aller Welt,

ergänzt durch perfekt darauf abgestimmte Weine, wird das Warten auf den Jahreswechsel für die Gäste wie im Fluge vergehen lassen. Reservierungen sind an office@educare.co.at od. 0 42 48 / 29 777 zu richten. Eine gute Gelegenheit, sich vom eduCARE Restaurant, dem Hotel und dem Seminarzentrum einen Eindruck zu machen, bietet sich am 11. Dezember ab 10:30 Uhr. Gemeinsam mit der Big Band der Kelag und zahlreichen Gästen wird an diesem Tag eduCARE eingeweiht und im Anschluss daran bei einem Tag der offenen Tür interessierten Besuchern ein Einblick in das gesamte Objekt geboten.


KÄRNTEN BAUT

18 KärntnerNachrichten I 19. November 2010

Willkommen in „Neu“-Treffling Großes Dorffest bei Verkehrsfreigabe der Trefflinger Straße in der Gemeinde Seeboden

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anz Treffling war am Wochenende auf den Beinen als die neue Trefflinger Straße für den Verkehr freigegeben wurde.

„Das große Fest mit der enormen Beteiligung der Bevölkerung zeigt deutlich, dass hier Gemeinschaft gelebt wird“, sagte Dörfler, der gleichzeitig betonte, dass er stolz darauf sei, Landeshauptmann von einem Land zu sein, das Zusammenhalt auch lebe. „Treffling ist ebenfalls ein Dorf mit Menschen, die sich für den Ort einsetzen und engagieren, was nicht selbstverständlich ist.“

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Der Verkehrsreferent gab aber auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass das „neue“ Treffling ein sicheres Treffling werde. „Im Sinne einer guten Nachbarschaft bitte ich euch um Rücksicht sowohl bei Geschwindigkeit als auch beim Verkehrslärm.“ Der Landeshauptmann betonte weiters, dass für ihn ein Baubeginn immer „das Schönste sei“. „Da fängt Arbeit an und ich stehe dafür, Arbeit zu schaffen.“ Er verwies in diesem Zusammenhang auf die größte Energie-Baustelle das Verbund-Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II im Mölltal.

Die neue Strasse bedeutet eine massive Aufwertung für Seeboden.“ Wolfgang Klinar Bgm. der Marktgemeinde Seeboden

Mit einer Leistung von 430 Megawatt und einem Investitionsvolumen von 385 Millionen Euro werde das unterirdisch errichtete Kavernenkraftwerk nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2014 wertvolle Ausgleichs- und Regelenergie aus erneuerbarer Wasserkraft liefern. „Damit wird der Energiestandort Kärnten weiter verbessert“, so Dörfler. Der Bürgermeister der Marktgemeinde Seeboden Wolfgang Klinar bezeichnete die neue Straße als Aufwertung für das Dorf. Er verwies auf die Errichtung des neuen Gehweges, der gerade für die Kinder und einen sicheren Schulweg ungemein wichtig sei. Klinar dankte allen Beteiligten, besonders dem Gemeinderat Seeboden für die raschen Beschlüsse und den Anrainern für ihre Geduld. Johann Mosser vom Straßen-

bauamt Spittal berichtete über den Ablauf von der Planung bis zur Fertigstellung und dankte allen, die am Gelingen dieses Projekts beteiligt waren.

Fritz Kolbitsch von der Strabag AG sagte, dass dieses Bauvorhaben nicht einfach gewesen sei: „Die Arbeit war sehr personalintensiv und musste bei weiterlaufenden Verkehr erfolgen.“

„Dieses große Fest ist ein wunderschöner Abschluß“, so Mosser.

KURZ NOTIERT: Die L11 Trefflinger Straße beginnt in Seeboden am Millstättersee an der Kreuzung mit der B98 und wird hauptsächlich durch Pendler, Wirtschaftsverkehr, Ausflugs- und Urlaubsverkehr genutzt. Der Vollausbau der Fahrbahn begann nach der Kreuzung mit der L17 Obermillstätter Straße und endete am Ortsende von Treffling (Länge ca. 1 km). Im Zuge der Arbeiten wurden auch die mangelhaften Sichtverhältnisse verbessert und die Straßenentwässerung erneuert. Im Ortsgebiet Treffling wurde zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ein durchgehender Gehweg ausgeführt und der Kreuzungsbereich zur Burg Sommeregg „busgerecht“ verbessert. Die Brücke im Kreuzungsbereich wurde durch einen Stahlbogendurchlass ersetzt. Ausführende Firma war die Strabag AG, Baubeginn war am 14. Juni 2010, die Gesamtfertigstellung erfolgte bereits am 31. Oktober 2010. Die Baukosten betrugen 755.000 Euro.


KULTUR

19. November 2010 I KärntnerNachrichten 19

Nik P. Tour 2010 D

er Kärntner mit russischen Wurzeln wurde 1962 als Nikolaus Presnik in Friesach geboren. Die Mutter stirbt, als er neun Jahre alt ist. Der kleine Nikolaus kommt zu einer Pflegefamilie, was für ihn in seiner Kindheit und Jugend nicht einfach war.

Und heute sehen wir ihn im Rampenlicht - einen Star mit dem Über-Hit, vielen erfolgreichen Konzerten und Edelmetall-Alben. Wie ernst kann jemand, der als Kind so eine schwere Zeit durchlebt hat, das Showgeschäft mit seinem Glanz und Glamour überhaupt nehmen? „Anschauungssache“, sagt Nik P., „für mich ist es zugegebenermaßen schrecklich, Musiker auf der Bühne zu sehen, die schauspielern. Es ist mir wichtig, dass ich

auch auf der Bühne bin, wie ich bin, mit allen Aspekten meines Lebens und mit der Geschichte, die ich habe.“ Dass seine Songs häufig einen autobiographischen Hintergrund besitzen, hat er nie verleugnet. Wobei es nicht immer die selbst erlebten Geschichten sind, die er erzählt, aber doch Geschich-ten, die im Leben eine Rolle spielen. „Ich höre mir auch an, was mir andere Kompo-nisten und Textdichter anbieten, aber meistens überzeugt es mich nicht hundertprozentig. „Es ist halt nicht mein Herz, das diese Geschichte erzählt.“ Aufgrund des großen Erfolges der Frühjahrs-Tournee geht NIK P. in der besinnlichen Zeit des Jahres wieder auf Reise. Mit im Gepäck hat

er Songs von seinem neuen Album, all seine großen Hits und die schönsten seiner Weihnachtslieder. Folgen Sie seinen „Spuren im Schnee“, bauen Sie mit ihm einen „Schneemann“ und freuen Sie sich auf ein Weihnachtskonzert der besonderen Art mit Nik P. und Band!

Konzert-TIPP:

NIK P. & Band TOUR 2010:

5. 12. 2010 Feldkirchen Stadtsaal Beginn: 20 Uhr



Kärntner Nachrichten - Ausgabe 46.2010