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Nr. 40 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 Verlag: 9020 Klagenfurt, 8. Oktober 2010

Wir tragen Kärnten

in unseren Herzen


Nr. 40 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 8. Oktober 2010

Wir feiern den 10. Oktober! Initiative „Kärnten Baut“ geht weiter: Massive Investitionen in den Brückenbau sind geplant!

Gute Kooperation der Kärntner Freiheitlichen mit der FPÖ: Viele gemeinsame Initiativen gestartet!

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4 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

THEMA DER WOCHE

90 Jahre Volksabstimmung: Ein stolzes Kapitel Kärntens! Liebe Kärntnerinnen und Kärntner! Viele feiern den 10. Oktober, wissen aber nicht, warum wir als Kärntner eigentlich so stolz auf dieses Datum zurückblicken können. Unsere Vorfahren haben zu einer schwierigen Zeit viel Verantwortung auf sich genommen, um Kärnten eine Zukunft zu geben. Ohne den mutigen Freiheitskampf und die Bereitschaft, Widerstand zu leisten, hätte es keine Volksabstimmung gegeben. Nur dadurch konnte die klare Mehrheit für den Verbleib Südkärntens bei Österreich und damit für die Freiheit, den Frieden und die Einheit des Landes stimmen.

Demokratische Entscheidung Diese höchst demokratische Entscheidung im Jahre 1920 war einer der wenigen Fälle, in denen das Selbstbestimmungsrecht der Völker demokratisch durchgesetzt werden konnte. Jene, die 1918 bis 1920 Persönliches hintangestellt und für unsere Heimat und ein freies und ungeteiltes Kärnten gekämpft haben, verdienen unsere Hochachtung. Kärnten ist ein Bekenntnis, das die Menschen in ihren Herzen tragen. Dieses gemeinsame Bewusstsein und die Geschichte des Landes dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Uns liegt es daher ganz be-

LR Harald Dobernig, LH Gerhard Dörfler und Brauchtumsreferent Horst Moser. sonders am Herzen, den 10. Oktober im Jubiläumsjahr feierlich und mit Würde zu begehen. Wir laden alle Kärntnerinnen und Kärntner recht herzlich ein beim Landesfestumzug mit dabei zu sein und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher! LR Harald Dobernig Volkskultur- & Brauchtumsreferent Gerhard Dörfler Landeshauptmann von Kärnten

Großer Festzug Am 10. Oktober 2010 wird des Kärntner Abwehrkampfes und der Volksabstimmung vor genau 90 Jahren gedacht. Auch Bundespräsident Heinz Fischer

und Bundeskanzler Werner Faymann werden dabei sein, wenn über 15.000 Teilnehmer die Gemeinden, die Heimatverbände und die Kärntner Geschichte präsentieren. 10.00 Uhr: Landes-Festzug durch die Innenstadt von Klagenfurt, gleichzeitig großes „Kärnten-Fest der Regionen“ mit Produktpräsentationen aus Kärnten und den Nachbarregionen auf dem Alten Platz in Klagenfurt sowie offizieller Schluss des Kärntner HeimatHerbstes (ORF-Direktübertragung). 18.00 Uhr: Abschlussveranstaltung auf dem Neuen Platz mit Uraufführung der Lieder aus dem Kompositionswettbewerb, einem Fackeltanz der ARGE Volkstanz Kärnten und dem großen militärischen Zapfen-

streich mit mehreren Militärmusikkapellen.

Kärnten ist ein Bekenntnis, das die Menschen in ihren Herzen tragen. Das gemeinsame Bewusstsein und die Geschichte unseres Landes dürfen nicht in Vergessenheit geraten!“ Landesrat Harald Dobernig


8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 5

THEMA DER WOCHE

Kommentar von Helmut Prasch

Kärnten im Herzen tragen!

Die Höhepunkte des Gedenkjahres • Es beginnt mit einer Festsitzung des Kärntner Landtages und einem Festakt im Großen Wappensaal des Landhauses am 8. Oktober (13 Uhr & 15 Uhr). • Der 9. Oktober steht im Zeichen der Abstimmungsgedenkfeiern in Annabichl und im Landhaushof (9.30 Uhr & 11 Uhr) und endet mit Kranzniederlegungen in Rottenstein und St. Veit. • Am 10. Oktober findet nach

Ausstellungs-Tipps Abstimmungsmuseum Völkermarkt: Bis 31. Oktober 2010 gibt es in Völkermarkt noch die JubiläumsSonderausstellung „Ja zu Österreich. 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung. Memorialkultur in Kunst und Presse“. Landesmuseum Kärnten, Klagenfurt: LMK Jubiläumsausstellung mit vielen Originalexponaten zur Volksabstimmung bis 10. Juli 2011. Weitere Informationen zum 10. Oktober und den Jubiläumsfeierlichkeiten: www.10-oktober.at

einem ökumenischen Gedenkgottesdienst (8 Uhr im Klagenfurter Dom) der große Landes-Festzug (ab 10 Uhr) statt. • Die Schlussveranstaltung beginnt um 18 Uhr (Auftritt der singenden und tanzenden Jugend, Fackeltanz und großer militärischer Zapfenstreich, Klagenfurt – Neuer Platz) • Außerdem gibt es am Sonntag am Alten Platz in Klagenfurt das große „Kärnten Fest der Regionen“.

In diesen Tagen erinnert sich Kärnten an die Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920, mit der die Einheit des Landes und der Verbleib bei der damals jungen Republik Österreich abgesichert wurde. Es ist dies die Erinnerung an einen großen demokratischen Akt. Erstmals wurde damit das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes anerkannt statt Grenzen nach einem verlorenen Weltkrieg am grünen Tisch willkürlich zu ziehen. Dafür zollt unser Land den mutigen Abwehrkämpfern , den Diplomaten, den militärischen Befehlshabern, dem amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson als geistigem Vater des Selbstbestimmungsrechtes der Völker, und allen Kärntnern beider Zunge, die für den Verbleib bei Österreichs gestimmt haben, noch heute Dank, Respekt und Anerkennung. Wer Kärnten im Herzen trägt, hat kein Verständnis für linke Agitatoren, die das traditionelle Gedenken an einen einzigartigen demokratischen Akt für Polemik, Lächerlichkeiten, Parteipolitik und unwürdige Propaganda nützen. Es gehört sich nicht, am 10. Oktober Rockkonzerte zu veranstalten und dubiose „Gegendemonstrationen“; genaus so wenig wie es sich nicht gehört, die Kärntner Landeshymne zu verhunzen. Der Kärntner Volksabstimmung ist schließlich ein Abwehrkampf gegen die SHS-Besatzer vorangegangen, der viele Tote gefordert hat. Sie, die für Kärntens Freiheit gestorben sind, haben es nicht verdient, dass ihr Andenken durch den Schmutz gezogen wird. Auch nicht 90 Jahre danach! Das Kärntner Jubiläumsjahr lässt jedoch gnügend Spielraum, über die Zukunft des Landes nachzudenken. Es geht um eine selbstbewusste Position im Herzen Europas. Kärnten ist nicht nur eine der schönsten Regionen Europas, sondern ist vor allem ein sozial intaktes Land. Ein friedliches Land, in dem das Wort „Dialog“ nicht plakatiert und auf Häuser geschrieben werden muss, sondern in dem echter Dialog und wahre Freundschaft gelebt wird. Wir lassen uns keinen Unfrieden schüren! Wir sind Patrioten mit Herz, Mut und Kraft. Die Zukunft gehört Kärnten und seinen Menschen!


6 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

HINTERGRUND

Freiheitliche Petition: Ja zur 13. Familienbeihilfe FPK-Obmann Uwe Scheuch, FPÖ-NAbg. Carmen Gartelgruber und FPÖ-Landesparteiobmann Christian Leyroutz forderten diese Woche in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Beibehaltung der 13. Familienbeihilfe. „Kurz vor der NR-Wahl 2008 haben SPÖ und ÖVP viele Wahlzuckerl verteilt. Die 13. Familienbeihilfe war eines

FPÖ-Abgeordnete Carmen Gartelgruber.

der wenigen guten Projekte – und gerade das will die Bundesregierung jetzt wieder abschaffen. Das ist bezeichnend für die Katastrophenleistung von Faymann und Pröll“, erläutert Uwe Scheuch die Motivation, die Petition zu unterstützen. Carmen Gartelgruber, Initiatorin der Petition, findet vor allem das Verhalten der ÖVP mehr als bedenklich, die ja ursprünglich vehement für diese Sozialleistung war: „Offenbar haben die Argumente von damals vor der Wahl für die ÖVP keinen Wert mehr. Zum Abfedern der Inflat-

ion, vor allem zu Schulbeginn haben Familien aber nach wie vor Unterstützung verdient, um ein familiengerechtes Auskommen zu erhalten. Gerade deshalb verstehe ich die Ankündigung der ÖVP und vom Sozialminister nicht, diese Beihilfe abschaffen zu wollen.“ „Die Wahlversprechen der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung sind nichts wert. Dass man mit der Abschaffung der 13. Familienbeihilfe genau das Kernstück unserer Gesellschaft trifft, ist offenbar egal. Die Belastungswelle von ÖVP und SPÖ rollt weiter“, stößt Christian Ley-

routz in dasselbe Horn. FPK-Obmann Scheuch kündigt an, die Petition breitest möglich durch die Parteistrukturen unterstützen zu wollen. „Wir werden weitere Einschnitte der Bundesregierung bei den Familien nicht widerstandslos hinnehmen. Ich bin mir sicher, dass viele Kärntnerinnen und Kärntner die Petition unterstützen“, ist Uwe Scheuch überzeugt. Unterstützungserklärungen zum Beibehalt der 13. Familienbeihilfe können entweder im Internet oder per ausgedruckten PDF unter www.stopp-sozialabbau.at abgegeben werden.

FPK-Obmann Scheuch gegen Ausdünnung juristischer Kompetenzen in Kärnten Justizministerin BandionOrtner plant die Gründung von Justiz-Kompetenzzentren. Dort sollen speziell die Wirtschaftskriminalität bekämpft werden. Dazu sollen aber nicht mehr Dienststellen genehmigt werden, sondern Richter und Staatsanwälte aus den Bundesländern abgezogen werden. Grund für herbe Kritik von FPK-Obmann LHStv. DI Uwe Scheuch. „Es ist eine Frechheit, dass jetzt auch im Justizbereich Kompetenzen und Personal aus

den Bundesländern abgezogen werden sollen.

Keine Synergien, lange Verfahren! Durch diese unübersehbare Anhäufung ergeben sich keine SynergieEffekte, sondern es drohen noch längere Verfahren. Ganz abgesehen davon, dass den Rechtsanwälten, Zeugen, Richtern und Staatsanwälten Pilgerfahrten zur Gerichten in anderen Bundesländern nicht zugemutet werden

können“, betont Uwe Scheuch. Außerdem erwecke man dadurch den Eindruck, dass man den Richtern und Staatsanwälten in den Bundesländern eine rechtmäßige Erfüllung ihrer Tätigkeiten nicht zumute, kritisiert der FPK-Obmann weiter: „Wir werden daher im Parlament einen Antrag gegen diese Ausdünnung juristischer Kompetenz in Kärnten einbringen. Ich fordere mehr statt weniger Planposten für Richter und Staatsanwälte in den Bundesländern!“

LHStv. Uwe Scheuch kämpft für die Justiz.


8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 7

HINTERGRUND

Gute Kooperation der Kärntner Freiheitlichen mit der FPÖ Im Dezember letzten Jahres verkündete FPK-Obmann Uwe Scheuch die Kooperation mit der FPÖ auf Bundesebene. Jetzt, fast ein Jahr später, loben die Kärntner Parteispitzen von FPÖ und FPK den gegenseitigen Willen zur Zusammenarbeit. FPK-Obmann DI Uwe Scheuch und FPÖ-Landesparteiobmann Christian Leyroutz informierten in einer gemeinsamen Pressekonferenz über die gute Entwicklung der Kooperation. „Wir leben die Kooperation, egal ob auf Landes-, Gemeinde- oder Bezirksebene oder bei den Vorfeldorganisationen. Gemeinsame Anträge und Initiativen stehen inzwischen an der Tagesordnung. Das beruht – nach einer zugegeben nicht leichten Anfangsphase – auf einer guten Informationspolitik, mit der viele offene Fragen geklärt werden konnten“, erklärt Christian Leyroutz. Auch FPK-Obmann Scheuch lobt das Klima und verweist auf die Wichtigkeit eines geeinten freiheitlichen Lagers. „Ich habe schon im Dezember 2009 gesagt, dass

die Wahlen in der Steiermark und in Wien die letzten Zweifler überzeugen werden. Und die Rückmeldungen von unseren Funktionären, aber auch von vielen anfangs kritischen Geistern, zeigt das kollektive Aufatmen über unseren Schritt. Der politische Feind aus Rot, Schwarz und Grün braucht eine geeinte freiheitliche Familie. Meine Hand ist daher nach wie vor ausgestreckt –auch für all jene, die sich beim BZÖ und seiner ÖVP-nahen Politik nicht mehr wohl fühlen. Und da gibt es einige, die nicht verstehen, wie zum Beispiel der Wiener BZÖSpitzenkandidat sagen kann, dass er auch für die ÖVP kandidiert hätte, nur hätte diese ihn nicht gefragt. Das hat mit gestandener freiheitlicher Politik nichts mehr zu tun“, stellt Scheuch fest. Uwe Scheuch

Gute Partner: Kärntner Freiheitliche und die FPÖ. und Christian Leyroutz bestätigten auch, dass es gegenseitige Einladungen zu den Parteisitzungen gibt. Konkret wurden die Klubklausur der FPÖ in der Steiermark und die kommende Klausur der Freiheitlichen in Kärnten angeführt. „Wir tauschen uns regelmäßig über politische

Inhalte und mögliche gemeinsame Initiativen aus. Dieses Zusammenwachsen ist aber ein ständiger Prozess ohne Deadline. Vorgaben über wie, was, wo und wann gibt es nicht. Das wird im Bedarfsfall in freundschaftlicher Atmosphäre miteinander abgeklärt“, so die beiden Obmänner.

FPK am 2. Todestag von LH Dr. Jörg Haider: Gedenken am 11. Oktober um 18 Uhr in Lambichl! Anlässlich des zweiten Todestages von LH Dr. Jörg Haider finden am Montag, dem 11. Oktober, um 18 Uhr am Unfallort in Lambichl Gedenkfeierlichkeiten der Freiheitlichen in Kärnten statt. Neben der musikalischen Begleitung durch den MGV Annabichl und einer Kranzniederlegung stehen Ansprachen von FPK-Obmann DI Uwe Scheuch und LH Gerhard Dörfler am Programm. Es besteht die Möglichkeit, mit Gratis-Bussen aus den Bezirken anzureisen. Informationen dazu und Anmeldungsmöglichkeiten gibt es in den jeweiligen FPKBezirksgeschäftsstellen.

Landeshauptmann der Herzen: Dr. Jörg Haider (+)


8 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

LANDESPOLITIK

Massive Investitionen in Kärntens Brücken Das Land Kärnten hat für die nächsten zwei Jahre große Vorhaben im Brückenbau. Rund 14 Millionen Euro werden in Neubau sowie Generalsanierung investiert. Als Neubauten die Draubrücke Gummern, die Draubrücke Stein, die Brücke über die Lavant bei Bad St. Leonhard im Zuge des Baus der Umfahrung und die Judenbrücke über die Möll nahe Heiligenblut. „Mit dem Neubau der Draubrücke Gummern wird ein sehr unfallträchtiger Punkt entfernt. Das Land Kärnten trägt mit dem Umbau zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei“, betonte Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Der Brückenbau erfordert

Kosten in Höhe von 2,8 Millionen Euro, 60 Prozent davon kommen vom Land, der Rest von den ÖBB. Saniert wird die aus dem Jahr 1974 stammende Hollenburg-Brücke, mit der jetzt begonnen wird. Die Gesamtkosten für die Sanierung dieser 667 Meter langen Spannbetonbrücke werden mit 1,1 Millionen Euro angegeben. Die Fertigstellung soll Mitte 2011 erfolgen. Die neue Brücke in Stein wird einen Radweg integrieren. Sie ist daher für die Tourismusregion bzw. den Drauradweg von größter Bedeutung. Dieser Neubau kostet 3,5 Millionen Euro. In

Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Die Initiative Kärnten baut wird erfolgreich fortgesetzt!“ die neue Lavantbrücke bei Bad St. Leonhard werden 4 Millionen Euro investiert. Die große Umfahrung

werde 2012 eröffnet werden. Diese Brücke kostet 2,2 Millionen Euro und soll 2011 fertig gestellt sein.

„Wild-Brücke“ ist Visitenkarte für Völkermarkt und Kärnten Ein ganz besonderes Bauwerk, die neue 157 Meter lange Brücke über den Mühlgraben zur Firma Wild in Völkermarkt wurde ihrer Bestimmung übergeben. Die sogenannte „Wild-Brücke“ ist eine Weltneuheit, weil sie erstmals in einer neuen innovativen Bauweise aus ultrahochfesten Beton-Fertigteilen unter Zugabe von Stahlfasern im Bogenklappverfahren ausgeführt wurde, wodurch die Brücke eine zehnfache Festigkeit – damit längere Lebensdauer und geringere Erhaltungskosten - gegenüber dem herkömmlichen Beton aufweist. Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler betonte, dass mit der neuen Brücke das HightechUnternehmen Wild und der Wirtschaftsstandort Völkermarkt eine moderne Zufahrt erhalten und damit gestärkt werden. „Diese Brücke ist eine Visitenkarte Kärntens und ein Monument für die Zukunft“, so Landeshauptmann Dörfler.

Die Kosten für die Wild-Brücke werden mit 3,2 Millionen Euro angegeben, hinzu kommen die Straßenanschlüsse in Höhe von 540.000 Euro. Der Landeshauptmann richtete seinen Dank vor allem an den Unternehmer Herbert Liaunig, Mehrheitseigentümer der Wild Gruppe, ohne welchen dieses Bauwerk nicht möglich gewesen wäre.

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8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 9

LANDESPOLITIK

Ragger: Wer nicht arbeitet, verdient keine Mindestsicherung Kärnten streicht Mindestsicherungsbeziehern die Sozialhilfe In der laufenden Diskussion um die bedarfsorientierte Mindestsicherung lässt Soziallandesrat Christian Ragger aufhorchen: „Für mich steht Arbeit vor Mindestsicherung. Wer in Kärnten Mindestsicherung erhält, muss den Willen zeigen, sich ins Berufsleben zu integrieren. In Kärnten wird es keine soziale Hängematte geben. Wir haben das Gesetz so festgelegt, dass wir die Sozialhilfe zur Gänze streichen können“, betont Landesrat Ragger. Das Mindestsicherungsgesetz in Kärnten wird noch im Herbst novelliert. Derzeit läuft das Begutachtungsverfahren.

Arbeit vor Mindestsicherung Landesrat Ragger weist darauf hin, dass Kärnten bei seiner landesgesetzlichen Umsetzung der Mindestsicherung ab 1. Jänner 2011 auf diesen Aspekt des Förderns und Forderns besonders achten wird. “Wir reden nicht nur wie Marek und die Wiener ÖVP, sondern wir handeln“. Eine eigene Bestimmung (§ 7) ist dem „Einsatz der Arbeitskraft“ gewidmet. Dieser regelt, dass die Mindestsicherung in voller Höhe nur gewährt wird, wenn der Antragsteller auch die Bereitschaft zum zumutbaren Einsatz der Arbeitskraft zeigt. „Wer Angebote trotz schriftlicher Ermahnung nicht annimmt, dem wird die Mindestsicherung gestrichen“, stellt der

Soziallandesrat unmissverständlich klar.

Integration vor Mindestsicherung Weiters werden Ausländer, die keine Integrationsbereitschaft zeigen, damit ist vor allem die ernste Absicht gemeint, die deutsche Sprache zu lernen, keine volle Mindestsicherung mehr erhalten. „Wir werden genau schauen, ob die eingesetzten Mittel auch tatsächlich Kärntnerinnen und Kärntnern zugute kommen“, betont Landesrat Ragger. Mit dem Dolmetscher auf das Sozialamt gehen und alles fordern, ohne selbst die Bereitschaft zu zeigen, sich zu integrieren und einer Beschäftigung nachzugehen, wird zukünftig in Kärnten nicht mehr möglich sein.

Beschäftigungsan gebote schaffen Sozial ist, wer Arbeit schafft – das ist die Leitlinie der Mindestsicherung in Kärnten. Darüber sind sich die Sozialabteilung und das Arbeitsmarktservice einig. Gemeineinsam werden diese ab 2011 für 800 Mindestsicherungsbezieher Arbeit schaffen. Dafür werden 2,3 Millionen Euro eingesetzt. „Auch die Gemeinden sind hier gefordert. Es ist auch für sie besser, man bezahlt Arbeit als dass man Mindestsicherung auszahlt“, sagt Christian Ragger. In Verhandlungen

Soziallandesrat Christian Ragger: „Sozial ist, wer Arbeit für die Menschen schafft!“ habe er bereits sichergestellt, dass Mindestsicherungsempfänger, wenn sie in einer Gemeinde gemeinnützige Arbeiten durchführen, nicht unter den sonst üblichen Personaldeckel fallen.

Sozialsystem nicht überfordern Landesrat Ragger sieht seine Aufgabe darin, die

dauerhafte Finanzierbarkeit des Sozialsystems zu gewährleisten. Das wird nur gelingen, wenn der Kreis der Begünstigen in einer vernünftigen Relation zu jenen steht, die dieses System mit ihren Beiträgen auch erhalten. „Für mich steht im Vordergrund, wer in Kärnten nicht arbeitet, bekommt keine Mindestsicher ung“, so Landesrat Ragger.


10 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

LANDESPOLITIK

Kärnten ist bei weitem nicht Budget-Schlusslicht in Österreich! LR Dobernig: Viele Bundesländer mussten Zahlen bereits massiv nach oben korrigieren Sparkurs in Kärnten beginnt zu greifen. Die jüngsten Zahlen der Statistik Austria zeigen eindeutig: Kärnten ist bei weitem nicht Budget-Schlusslicht in Österreich! Diese Position nehmen 2009 die Steiermark (670 Mio. � neue Schulden), vor Niederösterreich (565 Mio.), Oberösterreich (351 Mio.) und Wien (242 Mio.) ein. „Diese Daten der Statistik Austria zum Haushaltsdefizit 2009 beweisen das ganz eindeutig, was wir schon immer sagen: Kärnten liegt sowohl in absoluten Zahlen als auch bei der Pro-Kopf-Verschuldung im Mittelfeld der österreichischen Bundesländer. Keine Rede davon, dass Kärnten das Schlusslicht ist“, so FPK-Finanzreferent Harald Dobernig. Einmal mehr zeigt sich, dass das andauernde Trommeln gegen Kärnten nicht auf realen Zahlen basiert. Die tatsächlichen Verschuldungsdaten bringen – verspätet, aber doch – die Wahrheit ans Tageslicht. „Kärnten hat 2009 mit realistischen Zahlen operiert. Andere Bundesländer wie die Steiermark oder Niederösterreich haben vor der Krise budgetiert und verzeichnen jetzt plötzlich eine Neuverschuldung in Rekordhöhe“, so Dobernig. Die Zahlen zeigen auch, dass der Sparkurs in Kärnten bereits zu greifen beginnt. So konnte man 2009 budgetär und außerbudgetär die Verschuldung bereits um 56 Mio. Euro gegenüber den ursprünglichen Beschlüssen reduzieren. Die

budgetäre Neuverschuldung konnte so auf 138 Mio. Euro gesenkt werden.

Reformen umgesetzt, Sparpotentiale gehoben Kärnten hat mit der Abhaltung der Budgetkonvente den Weg eingeschlagen, notwendige Reformen einzuleiten, neue Sparpotentiale zu finden und die Verschuldung zu reduzieren. Auf die in der Vergangenheit üblichen Einmaleffekte hat man verzichtet und erstmals strukturelle Reformen umgesetzt, die auch in den Folgejahren wirksam werden. Dies ist etwa durch die Verwaltungsreform mit der Zusammenlegung von Abteilungen oder durch die Umsetzung der Pensionsreform möglich.

„Es ist unsere gemeinsame Verpflichtung, diesen Weg fortzusetzen. Genauso muss auch der Bund die notwendigen Reformmaßnahmen wie eine Verwaltungsreform oder die Beschneidung der millionenteuren Privilegien bei den ÖBB oder in der Nationalbank endlich ange-

hen, anstatt aufgrund leicht nach oben revidierter Wirtschaftsdaten wieder den Kopf in den Sand zu stecken“, so Dobernig. Der Landesrat sprach sich neuerlich für einen strikten Sparkurs auf Bundesebene und gegen die kolportierten Steuergrauslichkeiten aus.

Kurzinterview LR Dobernig KN: Herr Finanzreferent, wie sehen sie die jüngst veröffentlichten Daten der Statistik Austria? Diese Zahlen sind der unwiderlegbare Beweis dafür, dass wir nicht das Budgetschlusslicht Österreichs sind. Kärnten steht weit besser da, als es die politischen Gegner und die Medien gerne hätten. Das liegt auch daran, dass wir frühzeitig begonnen haben, gegenzusteuern. Als klar war, dass die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise auch zu einem Einbruch bei den Steuereinnahmen führen wird, haben wir sofort begonnen, dort, wo es möglich und sinnvoll war, bei den Ausgaben zu sparen. Die anderen Bundesländer und der Bund haben weiter aus dem Vollen geschöpft und bekommen jetzt dafür die Rechnung bei der Neuverschuldung präsentiert. Warten wir die nächsten Monate ab, da wird noch vieles ans Tageslicht kommen.

KN: Wie geht es in Kärnten weiter? Wir werden den Kurs beibehalten und die Verschuldung langfristig reduzieren. Wir haben im Vorjahr eine Verwaltungsreform eingeleitet, während auf Bundesebene seit Jahrzehnten darüber nur gestritten wird. Wir haben die Pensionsreform für Beamte umgesetzt. Im Oktober wird es einem weiteren Budgetkonvent geben, wo wir die bisherigen Sparziele überprüfen und weitere Reformschritte einleiten werden. Ich erwarte mir im Gegenzug aber auch auf Bundesebene, dass endlich am Budget gearbeitet wird. Die Landtagswahlen in Wien und der Steiermark haben zu absolutem Stillstand bei SPÖ und ÖVP geführt. Es wäre fatal, wenn es am Ende keine Einsparungen gibt aber stattdessen die Österreicherinnen und Österreicher mit neuen Steuern geschröpft werden.


REGIONALES

Anerkennung für seine Leistungen und viele gute Wünsche gab es kürzlich für Ing. Markus Schoas aus Althofen anlässlich seines 40. Geburtstages. Zahlreiche Freunde gratulierten dem dynamischen Unternehmer. Die Freizeit verbringt Schoas mit ehrenamtlichen Tätigkeiten bei den Friesacher Burghofspielen als Marketingexperte und mit politischer Mitgestaltung in der Stadtgemeinde Althofen. „Markus Schoas ist auf Grund seiner positiven Lebenseinstelllung, der Lösungskompetenz in wirtschaftlichen Fragen und seiner idealistischen Einstellung für und mit Menschen zu arbeiten, ein wertvoller Partner in unserer Gemeinde!“, betonte Stadträtin LAbg. Wilma Warmuth, die mit dem Gemeinderatsteam der Freiheitlichen zu einem stilvollen Geburtstagstreff ins Kulturwirtshaus Bachler luden. Im Bild v. l. GR Hans Kuster, Margit Unegg, Ing. Markus Schoas, Fraktionsobmann GR Winfried Unegg, Ausschussobmann und STR Stv. Rüdiger Nagy, STR und Bezirksobfrau Wilma Warmuth.

Zur Begegnung. S.E.T. SprechenEssenTrinken lud Claudia Haider, um den 10. Oktober in seinen vielen Facetten zu beleuchten. Die Grand Dame der Geschichte, Dr. Claudia Fräss-Ehrfeld, verschaffte mit ihrem Referat „Erinnerungskultur gegen historische Fakten von 1918-1920“ einen eindrucksvollen Überblick. Frau Dr. Helgard Kraigher ließ den Heimatdichter Josef Friedrich Perkonig mit ausgewählten Textpassagen zu Wort kommen.

8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 11

Freunderlwirtschaft rund um roten Sumpf der Kärntner Druckerei! Im Zuge einer Pressekonferenz deckte der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Ing. Kurt Scheuch, weitere dubiose Vorgänge rund um die 14,6 Mio. Euro Pleite der Kärntner Druckerei auf. So sei im Bieterverfahren ein Bieter ausgeschieden worden. Durch einen Insider-Tipp revidierte Ex-LeykamVorstand Anawitt sein Angebot von ursprünglich 3 Mio. auf 2,45 Mio Euro nach unten. Scheuch erhebt den Vorwurf, dass anderen Bietern wichtige für den Kauf relevante Informationen vorenthalten bzw. absichtlich getäuscht wurden, damit ein „Roter“ zum Zug kommt. Scheuch erinnert daran, dass Alfred Anawitt „kein unbeschriebenes Blatt ist“. Immerhin opferte er den Leykam-Druck-Standort in Graz, Die drei Manager des Konzerns waren auch am Tochterunternehmen, der Druckerei im slowenischen Hoce, beteiligt. Sie sollen diesen Standort auf Kosten der Grazer Druckerei forciert haben, um damit den Börsenwert zu erhöhen und schließlich ihre Anteile zu verscherbeln. Man spricht über einen Gewinn von satten 12 Mio. Euro. Scheuch befürchtet, dass Anawitt in Kärnten Ähnliches im Schilde führen könnte. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen um solch eine Entwicklung von vorneherein zu unterbinden.“ Ein weiterer Vorwurf Scheuchs: Im Edikt sollen viele Maschinen gar nicht enthalten gewesen sein, außerdem werde der Wert der Kärntner Druckerei von Experten auf 5 Mio Euro geschätzt. Auch das SPÖNetzwerk in die Hypo Alpe Adria Bank scheint größer als bisher angegeben. So sei man von Seiten der Hypo mehr als großzügig vorgegangen, wenn es darum ging Kreditsummen für die Kärntner Druckerei aufzustokken. So sei 2009/10 der Kredit für die Kärntner Druckerei um eine Million Euro aufgestockt worden. „Das ist ein Fall für die Korruptionsstaatsanwaltschaft. Anstatt in Kroatien im Trüben zu fischen, empfehle ich Herrn Holub diese Causa im Untersuchungsausschuss zu untersuchen“, so der freiheitliche Klubobmann.


12 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Die KTZ flunkert auf jeder Seite, die Druckerei ging ja wirklich pleite“

Der Botschafter der Republik Indien in Österreich, Dinkar Khullar, absolvierte kürzlich seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Beim vielfältigen Gespräch ging es unter anderem um Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die politische Situation in Südasien. Der Landeshauptmann strich das große Interesse Kärntens hervor, Kontakte zu Indien aufzubauen und verwies auf die dynamische Wirtschaftsentwicklung des südasiatischen Staates.

Das traditionelle „Sennerinnen- und Olmholtatreffen“ fand im Rahmen des Kärntner HeimatHerbst am Wochenende in Greifenburg statt. „Nach dem oft anstrengenden Almsommer ist es Anfang Oktober ein Fixtermin für alle Sennerinnen und Almhalter, die auch geehrt werden. Es freut mich, dass in Greifenburg dieses spezielle Brauchtum hochgehalten wird“, so Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig. Der Landesrat dankte den Sennerinnen und Almhaltern für ihre verantwortungsvolle Arbeit und umsichtigen Umgang mit den Tieren auf den Almen. Er spendete ein Zuchtschaf, das unter den Sennerinnen und Almhaltern verlost wurde. Im Rahmen des Festes wurde auch der Preis des HeimatHerbst-Quiz 2009, einen Radio Kärnten Frühschoppen, eingelöst. Mitwirkende waren die Trachtenkapelle Greifenburg, der Singkreis Drei Täler, der MGV Irschen und die Radlacher Leit´n Musi.

Mit dem großen Festradeln mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler wurde kürzlich der Gurktalradweg offiziell eröffnet. Mehr als 300 Pedalritter ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, um den 16 Kilometer langen Radweg zu erkunden. „Der heutige Tag ist für mich als Gurktaler und begeisterter Radfahrer ein Freuden- und Feiertag. Gleichzeitig feiern wir einen Erntedank des Tuns“, bedankte sich der Landeshauptmann bei allen, die zur Realisierung des Gurktalradweges beitrugen. Besonders hob er den Friesacher Straßenmeister Karl Pemberger und sein Team hervor. „Ihr habt ein prachtvolles Musterwerk seit 2003 errichtet. Für diese Mehrleistung und die begeisterte Arbeit gibt es eine Mannschaftsprämie von 1.000 Euro und einen Geschenkkorb“, so Dörfler. Dank gab es aber auch für die Gemeinden entlang der Radstrecke, welche die Ein-Drittel-Finanzierung aufbringen mussten.

Auch in diesem Jahr gab es beim Nötscher Polentafest den goldgelben Maisgrieß in verschiedensten Variationen. Bei strahlendem Sonnenschein ließ sich auch LHStv. Uwe Scheuch die Köstlichkeiten schmecken.


REGIONALES

Jugendzentrum Wolfsberg eröffnet Nach nur dreimonatiger Bauzeit und einem zweimonatigen Probebetrieb wurde das neue Jugendzentrum (JUZ) in Wolfsberg feierlich eröffnet. Stadtrat Mag. Michael Swersina bedankte sich in seiner Eröffnungsrede vor allem beim JUZ-Team für die aktive Mitarbeit in den Bereichen Planung und Gestaltung. Das neugestaltete Jugendzentrum soll wieder zu einem „zweiten Zuhause“ für die Jugend und als kommunikative Plattform dienen. Vizebürgermeister und Baureferent der Stadt Wolfsberg, Heinz Hochegger, verwies in seiner Rede darauf, dass die Gesamtkosten mit 410.000 Euro innerhalb des Budgetrahmens liegen und er bedankte sich bei allen Firmen, die an diesem Projekt beteiligt waren. Das JUZ bietet neben einem großzügigen Hauptgebäude auch einen Band-Proberaum in Containerform und Freizeitanlagen für unterschiedliche Aktivitäten. Rund um den Eröffnungstag wurde den Jugendlichen einiges geboten. Daniel Rappitsch zeigte seine Künste im Graffity. Matt Greiner, Schlagzeuger der US-MetalCore-Band „August Burns Red“ stand für einen Schlagzeug-Workshop zur Verfügung. Und die Band sPout gaben als Höhepunkt des Eröffnungstages ein Konzert.

Das gesamte Jauntal als Genussregion war das Motto beim heurigen Genussregionfest in Völkermarkt. Bei herrlichem Herbstwetter stellte sich auch LR Mag. Christian Ragger als begeisterter Gast ein.

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14 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

LESERBRIEFE

Grüne Bürgernähe Linke Politiker sind schnell mit dem erhobenen Zeigefinger, wenn es um Missstände bei anderen Parteien und Institutionen geht. Ein besonderes Anliegen sind ihnen angeblich behinderte Menschen. Wie „ehrlich“ sie allerdings diese Politik selbst leben, beweist schon die Parteizentrale der Grünen in der Klagenfurter Bahnhofstraße: Kein Behindertenparkplatz im Hof.

Ungerecht!

Kein Behinderten-Aufgang oder Lift in den 1. Stock. Kein Behinderten-gerechtes WC. Und auch keinen Behinderten-gerechten Arbeitsplatz. Herr Holub sollte an seinem Handeln gemessen werden, nicht an seinen Reden! Laut schreien und den Zeigefinger erheben reicht noch lange nicht! Marco Rausch Eitweg

Kärntner Druckerei Auch wenn die Vorgehensweise der SPÖ als Eigentümer der Kärntner Druckerei vielleicht strafrechtlich nicht relevant ist, so ist sie doch moralisch und politisch verantwortungslos. Man investiert Millionen trotz Insolvenzgefahr, man schädigt Gläubiger durch eine niedrigere Aus-

gleichsquote, man setzt 50 Mitarbeiter auf die Straße und man zersplittert das Unternehmen, weil man keine gesamtheitliche Sanierung schafft. SPÖ-Chef Kaiser ist rücktrittsreif nach diesem Finanzskandal! Markus Stark Feldkirchen

Was die Sozialdemokraten vor Jahrzehnten alles verbockt haben, fällt schon die längste Zeit den Kärntnern auf den Kopf, denn das privilegierte Pensionssystem ist auf Dauer wohl nicht mehr finanzierbar. Immerhin gibt das Land über 50 Prozent des Budgets für die Landesbediensteten aus! Wenn man sich vor Augen hält, dass jene, denen wir dieses ungerechte Besoldungssystem samt Pensionsprivilegien zu verdanken haben (nämlich den Sozialdemokraten) nun gegen die

notwendigen Reformen wettern und zum Protestieren auf die Straße gehen, so ist das aber schon eine riesen Frechheit. Was mich aber besonders ärgert: Geprügelt werden jetzt vor allem FPK und ÖVP und die Verursacher reiben sich die Hände. Die Landesbediensteten merken offensichtlich auch gar nicht, dass sie durch die Protestaktionen parteipolitisch Missbraucht werden.

Kaiser spricht österreichisch!

SPÖ-Druckerei

Ich habe mich gewundert, dass es laut SPÖ-Vorsitzendem Kaiser Kärntner mit österreichischer Muttersprache gibt. Ich dachte immer, deutsch zu sprechen. Lächerlich! P. Durchschlag, Kühnsdorf

Rudi Maier Villach

Jahrelang hat die SPÖ ohne aufs Geld zu schauen, ihre Handlanger mit goldenen Verträgen in der Kärntner Druckerei und in der KTZ versorgt. Jetzt, wo beide Unternehmen krachen wie eine Kaisersemmel, ist man sich keiner Schuld bewusst. Niemand will plötzlich dafür verantwortlich sein, dass man jahrelang danebengewirtschaftet und unzählige Millionen verbraten hat. Warum denn auch, schließlich fangen wir Steuerzahler das Unter-nehmen ja auf. Toll, wie sich die SPÖ rund um ihren Vorsitzenden Peter Kaiser in die soziale Hängematte legen können, während wir ihre Schulden abbauen. Paula Huber Spittal/Drau

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„Geisterschatz“-Suche: Das neue Rubbellos bringt bis zu 30.000,- Euro as so geisterhaft-un- Gewinne bis zu 30.000,W wirklich klingt, ist Euro. doch Realität: Das neue Rub- Auf dem Geisterschatz-Los bellos „Geisterschatz“ mit Gewinnmöglichkeiten bis zu 30.000,- Euro. Es kann sich - im wahrsten Sinne des Wortes - lohnen, an Geister ebenso zu glauben, wie an das Finden eines Schatzes. Denn das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien namens „Geisterschatz“ verspricht

gibt es zwei Rubbelflächen. Stimmt eines der beiden Gewinnsymbole unter der Schatztruhe mit einem der sechs Symbole unter der Geisterschloss Rubbelfläche überein, hat man den darunter stehenden Geldbetrag einmal gewonnen. Das Geisterschatz-Rubbellos ist zum Preis von 2,- Euro in allen Vertriebsstellen der

Österreichischen Lotterien erhältlich.

Das Glück kommt im Nachhinein: ToiToiToi „Glückstag“ mit 10 x 10.000,- zusätzlich

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atten Sie in der vergangenen Zeit einfach kein Glück? Hat Sie Fortuna zuletzt im Stich gelassen? Das muss nicht so bleiben... Bei ToiToiToi kommt das Glück jetzt im Nachhinein.

Der ToiToiToi „Glückstag“ Am Samstag, den 23. Oktober 2010 wird unter notarieller Aufsicht ein Tag aus dem Aktionszeitraum 4. bis 23. Oktober 2010 bestimmt: der „Glückstag“. Unter allen an diesem Tag gespielten ToiToiToi Losnummern werden zehn Quittungsnummern gezogen, die jeweils 10.000,- Euro gewinnen. Diese „Glückstag“-Quittungsnummern werden im ORFTeletext auf Seite 723, im

Internet unter win2day. at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen bekannt gegeben. Gewinner setzen sich mit dem Kunden Service Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200 in Verbindung.

ToiToiToi mit mehr Einsatzmöglichkeiten und damit höhere Gewinne ToiToiToi ist eine Nummernlotterie, bei der täglich (außer Sonntag) eine Losnummer ermittelt wird. Es gibt bis zu 200.000,- Euro zu gewinnen. Den Höchstgewinn erzielt man mit richtiger Losnummer und einem Einsatz von 4,- Euro. 150.000,Euro gewinnt man bei 3,-

S T E L L E N A NG E B O T Samsung Handypromotion! Jobmöglichkeiten für Studenten. Lebenslauf mit Foto an: office@gettingmotion.at

G Ü N S T I G Z U V E R K AU F E N 20 Edelstahldruckfässer für Most - 25 und 50 Liter; 1 Gläserspülmaschine Aristarco Typ 25 CF; 1 Konvektomat Lainox Typ VE/106 P; Preise nach Vereinbarung; Verein für Tier- und Naturschutz in Österreich, Tel.-Nr. 05356/66617-12 oder E-Mail: hilfe@tierundnaturschutz.at

Euro Einsatz, 100.000,- Euro bekommt man mit einem Einsatz von 2,- Euro. ToiToiToi kann mittels Quicktipp oder Normalschein gespielt werden.

Ziehung vom Mi., 29. 9. 2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

VO R S C H AU 40. Runde 2010 1: Österreich– Aserbaidschan 2: Deutschland– Türkei 3: Irland– Russland 4: Nordirland– Italien 5: Frankreich– Rumänien 6: Albanien– Bosnien-Herzeg. 7: Israel– Kroatien 8: Wales– Bulgarien 9: Montenegro– Schweiz 10: Portugal– Dänemark 11: Zypern– Norwegen 12: Tschechien– Schottland Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

PFERDEMESSE

Alles rund um Pferd und Reiter am Klagenfurter Messegelände V

on 15. bis 17. Oktober 2010 wird Klagenfurt zum Zentrum für Pferdefreunde im Süden Österreichs. Bereits zum zehnten Mal finden die „Pferdemesse Alpen Adria“ und das „Fest der Kärntner Pferdefreunde“ statt. Rund 75 Fachaussteller, ein internationales Springturnier und hochwertige Shows sorgen gleichermaßen für Information und Unterhaltung. Das Geheimnis des anhaltenden Erfolges der „Pferdemesse Alpen Adria“ und des „Fests der Kärntner Pferdefreunde“ liegt in der Kombination aus Fachausstellung, sportlichem Turnier und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. „Nur in Klagenfurt gibt es diesen ausgewogenen Mix“, freuen sich Messe-Geschäftsführer Ing. Erich Hallegger und Turnierveranstalter Gerhard Hiesel auf die bevorstehende Veranstaltung.

len Dressur- und Zirkusnummern sowie Stunts ab.

Premiere: Das begehbare Pferd Mit einer Premiere wartet das „Pferdeland Kärnten“ auf: Erstmals wird die Sonderschau „Das begehbare Pferd“ in Kärnten präsentiert. Dabei handelt es sich um ein überdimensionales Pferd

Alles was das Herz des Reiters begehrt… Ob Futtermittel, Pflegeprodukte, Reitbekleidung, Ledersättel oder Pferdetransporter – die 75 Fachaussteller der „Pferdemesse Alpen-Adria“ bieten einen Überblick über alle Facetten des Reitsports. Die zweite Säule der Veranstaltung ist das „Fest der Kärntner Pferdefreunde“, in dessen Mittelpunkt ein internationales Springturnier steht. Reitsport auf höchstem Niveau wird auch in diesem Jahr geboten. Die dritte Säule – neben der Messe und dem Turnier – bildet das ambitionierte Rahmenprogramm. Täglich findet jeden Nachmittag in der Turnierhalle (Messehalle 1) ein internationales Showprogramm statt, das Unterhaltung auf höchstem Niveau garantiert. Präsentationen verschiedener Pferderassen wechseln sich mit internationa-

Wer über Anschaffungen nachdenkt oder sich von Experten informieren lassen will, ist auf der Pferdemesse bestens aufgehoben!“ Messe-Gf. Ing. Erich Hallegger

von zehn Metern Länge und 4,5 Metern Höhe, das von den Besuchern tatsächlich „begangen“ werden kann. „In dieser Sonderschau erfahren Pferdefreunde sehr anschaulich, wie die Anatomie eines Pferdes beschaffen ist“, erläutert die Geschäftsführerin des Pferdelandes Kärnten, Mag. Theres Smolak. Damit passt die Sonderschau sehr gut zum Pferdeland-Kärnten-Schwerpunkt „Reiten mit Köpfchen“.


PARTNERSUCHE

8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 17

Singles: Mauern einreißen! Neues Konzept der Partnersuche

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iele allein lebende Menschen bauen Mauern um sich herum auf und wundern sich dann, dass niemand zu ihnen Kontakt findet. Mauern, wie „es-hatja-eh-keinen-Zweck“, „heute-nicht, vielleicht-morgen“ oder schlicht „zumAusgehen-bin-ich-nach-so-einem-Tag-einfach-zu-müde“. So bleiben sie dann in ihren vier Wänden, sehen sich die Katastrophen in den Fernsehnachrichten an, leiden mit dem „Winzerkönig“ oder verfolgen die misanthropischen Gedanken von Dr. House. Sie werden dabei auch den einen oder anderen leidlich unterhaltsamen Abend erleben, das Problem aber bleibt: die Einsamkeit. Gerade im Oktober, wo es in den Lebensmittelgeschäften schon die ersten Lebkuchen und Marzipankartoffeln gibt, und die Berge und Täler sich langsam auf den Herbst und den Winter einstimmen, möchte man/frau die Wochenenden und die Abende mit jemandem teilen: Einmal wieder sich zusammen einen Sonnenuntergang ansehen, nicht nur für sich allein kochen, eine Hand halten oder auch ein bisschen mehr; selbst nach einem Widerwort sehnt man sich.

Was kann man tun? Raus aus der Lethargie! Die inneren Bremsen lösen und los geht die Partnersuche! Aber wie? Einfach jemanden an der Bushaltestelle ansprechen? Schwierig, denn man/frau fährt ja Auto. Diskos sind zu laut zum Unterhalten, die gemütlichen Tanztees haben mittlerweile den Verbreitungsgrad von Einhörnern und

bei Zeitungsanzeigen fehlt irgendwie das Visuelle. Also googelt man/frau im Internet und findet eine Vielzahl von Partner-Agenturen mit einer noch größeren Vielzahl von in Karteien erfassten Partnersuchenden. Schöne Menschen auf schönen Fotos beeindrucken genauso wie stimmige Selbstdarstellungen, und man/frau beginnt zu träumen: Der/Die, das passt doch, das könnte doch etwas werden! Man/frau fasst sich ein Herz, sucht den Kontakt, muss aber dann oft feststellen, dass die Traumfrau oder der Traummann eine Illusion bleibt. Das Kartei-Subjekt des Interesses ist verzogen, hat bereits einen Partner gefunden oder sogar schon geheiratet. Diese oft mangelnde Aktualität hat der Kärntner Unternehmer Dietmar Wassermann als Hauptursache für das vielfache Scheitern von Partnervermittlungsversuchen ausgemacht und zusammen mit einem Team von erfahrenen Mitarbeitern ein neues Konzept der individuellen Partnersuche kreiert. Nichts ist aktueller als ein persönliches Kennenlernen! Wassermann und die von ihm gegründete Partnerschaftsvermittlungsagentur „DiWa“ gehen daher einen neuen Weg und weg von den Vermittlungsversuchen per Kartei. Sie lassen die Suchenden bei sogenannten „DiWa-Partys“ sich treffen, sich sehen, miteinander reden und sich näher kennenlernen. Alle wirklich interessierten Partnersuchende können so anhand von miteinander herausgearbeiteten Gemeinsamkeiten eine seriöse Selektion treffen. Dabei achten Wassermann und seine Crew darauf, dass zu den „DiWa-Partys“ jeweils nur Damen und Herren eingeladen werden, bei denen man eine hohe Zahl von Grundgemeinsamkeiten in intensiven Vorgesprächen bereits festgestellt hat.


18 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

WIRTSCHAFT

Wirtschaftsporträt Kommerzialrat Gerhard Lacher G

erhard Lacher ist am 10. November 1948 in 4871 Zipf (Oberösterreich) geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Nach der Matura 1968 an der Handelsakademie folgte der Präsensdienst, welchen er als Reserveoffizier beendete. Der Eintritt ins Berufsleben erfolgte bei der Zipf AG 1968 als Finanzbuchhalter, als Leiter des Rechnungswesen beendete Gerhard Lacher 1977 bei Zipf AG seine Tätigkeit. Es wäre nicht Gerhard Lacher, wenn ihm nicht neue Aufgaben und Forderungen im Berufsleben gereizt hätten. Bei Pago Fruchtsäfte GmbH („International“) begann er 1978 als Leiter des Rechnungswesens sein neues Aufgabengebiet. In den Jahren 1979 – 1983 folgten Jahre harter Ar-

beit. Die Mitarbeit an der Sanierung des Unternehmens sowie Erarbeitung eines Zukunftsorientierten Marketings – und Marktbereitungskonzeptes für Österreich wurde erstellt. Es folgte Prokura und Leitung des Rechnungswesens. Von 1983 bis 1987 übernahm Gerhard Lacher die Alleinverantwortung und Leitung des Unternehmens. Es erfolgte unter seiner Leitung die Internationalisierung des Unternehmens. 1987 – 2002 Gründung der Pago S.r.l. als erste ausländische Tochtergesellschaft. In weiterer Folge wurden unter Kommerzialrat Gerhard Lacher noch neun Vertriebsgesellschaften gegründet. Der Umsatz bei Pago wurde unter Kommerzialrat Gerhard Lacher von 3,5 Mio. Euro 1978 auf 127,0 Mio. Euro 2002 erhöht. (Wachstum 17% p.a.). Sein unternehmerisches Denken, sein ausgezeichneter Führungsstil sowie sein Organisationstalent setzte Kommerzialrat Lacher auch 10 Jahre als Fachgruppenvorsteher der Nahrungs- und Genussmittelindustrie in Kärnten unter Beweis. Von 01.01.2003 bis 31.12. 2007 war Kommerzialrat Lacher Vorstandsvorsitzender bei Schlumberger AG Wien. Auch hier verzeichnete der Manager nach fünfjähriger Tätigkeit maßgebliche Erfolge.

Es lockte ein neues Aufgabengebiet - Austria Glas Recycling GmbH, Wien. Ab 2009 begann Kommerzialrat Lacher seine neue Tätigkeit bei Austria Glas Recycling GmbH, Wien. Bis heute steht auch dieses Unternehmen unter der bewährten Alleingeschäftsführung dieses erfolgreichen Managers und seiner umsichtigen Führung.

Teamgeist und verantwortliches Handeln zeichnet jedes erfolgreiche Unternehmen aus, so die Überzeugung von Kommerzialrat Lacher. Ein „Glück Auf“ für die Zukunft wünschen die „Kärntner Nachrichten“! Inge Danninger, KN Wirtschaftredaktion


8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 19

SCHÖNHEIT

Falten einfach hinzuneh-

men, gehört definitiv der Vergangenheit an. Inspiriert von der Schönheitschirurgie haben Experten einen neuen Weg aufgezeigt, um Falten aufzufüllen und die NOVAROYAL-Pfle-

geserie entwickelt. In der INTENSIV LIFTING CREME TAG & NACHT setzt NOVAROYAL als Erster weltweit eine neue WirkstoffFormel ein, die Falten sichtbar reduziert und zugleich der Haut alterung aktiv entgegenwirkt. Nun wurde die erfolgreiche Kosmetiklinie um ein innovatives, hochwertiges Produkt erweitert: Speziell für die Frau in der Menopause hat NOVAROYAL die PHYTO DELUXE LIFTING

CREME TAG & NACHT entwickelt. Die luxuriöse Anti-Aging-Creme glättet tiefe Falten und hilft, den Alterungsprozess zu bremsen, der durch das Sinken des Östrogenspiegels ausgelöst wird. International ausgezeichnete Hightech-Wirkstoffe, natürliche Sojaisoflavone und Lignane füllen selbst ausgeprägte Falten auf und regen die Produktion von Kollagen und Hyaluronsäure an. Sie regenerieren die Haut, schützen vor freien Radikalen und beugen dem Entstehen von Pigmentflecken vor. Schon nach acht Wochen erscheint das Gesicht wie von innen heraus geliftet. Fakt ist: Wer

Bettina Assinger

Wie schön, dass heute jede Frau die Möglichkeit hat, jünger auszusehen!

Foto: Manfred Baumann

Anti-Falten-Innovation: Entdecken Sie das kosmetische Lifting!

auf hochwertige Pflege achtet, kann einerseits frühzeitig der Hautalterung entgegenwirken und andererseits bestehende Falten erfolgreich reduzieren. Auch Sie können heute noch jünger aussehen! Alle NOVAROYAL-Pflegeprodukte sind erhältlich bei BIPA und online unter www.pharmawell.at. Servicehotline: 0820/820333 (0,15 EUR / Minute).

Parsifal - eine Uhr im neuen Look! 20

Jahre nach ihrer offiziellen Lancierung hat sich die emblematische Parsifal Kollektion für ihren Auftritt bei der BASELWORLD 2010 einen neuen Look zugelegt! Die Parsifal, die im Laufe der Zeit eine echte Persönlichkeit entwickelt hat, zeichnet sich durch Eleganz und fließende, harmonische Linien aus. Es handelt sich bei der Parsifal nicht darum, dass sie sich weiterentwickelt hätte, sondern dass sie sich aufs Neue erfunden hat, ohne ihre ursprünglichen Werte aufzugeben. Präzision, runde Linienführung und schlichter Stil geben dieser Kollektion eine zeitgenössische Note. In Anlehnung an das letzte Werk Richard Wagners greift Parsifal die Kodexe eines mystischen und ritterlichen Univer-

sums auf und wird zum Symbol für das Streben nach Geistigkeit.

aus schwarzem Aligator-Vollleder mit Sattlernaht und doppelter Sicherheitsfaltschließe.

automatischem Aufzug basiert auf einem ETA 2892/2 Uhrwerk, verbunden mit einem Chronographenmodul Dubois Dépraz 2010, das eine 42-StundenGangreserve bietet. Die Chronograph-Funktion wird durch Druck auf einen bei 2 Uhr positionierten Drücker gestar tet oder gestoppt, während ein weiterer Drücker bei 4 Uhr den Chronograph auf Null stellt. Die imposante Präsenz des Chronographs und des Rotgolds kontrastieren auf originelle Art mit den feinen und gerundeten Linien dieses Zeitmessers und machen ihn einzigartig.

Die Funktionen - Stunden, Minuten, Sekunden, Chronograph - sind ästhetisch optimal verteilt, die Datumsanzeige findet ihren idealen Platz zwischen 4 und 5 Uhr. Das mechanische Uhrwerk mit

Parsifal, Eleganz, Tradition und Raffinesse in perfekter Harmonie.

Mit dieser neuen Kollektion beweist RAYMOND WEIL aufs Neue, wie stark die Marke mit ihrer Tradition verwurzelt ist und sie als Inspirationsquelle nutzt. Parsifal sublimiert die Schlüsselelemente des Designs, die für die Identität dieser symbolträchtigen Kollektion stehen: Godrons auf der Lünette, runde Linien und ein raffiniertes Armband. Das schwarze, von der GodronsLünette aus Rotgold umrahmte Zifferblatt weist Indexe mit römischen Ziffern auf, die die Eleganz dieses Präzisisonszeitmesser noch betonen. Details, die beim « Parsifal-Stil» seit 20 Jahren auf keinen Fall fehlen dürfen, sind der 41mmDurchmesser und das Armband

Info-Line: www.raymond-weil.com Tel: 0720 118 888-15 office@raymond-weil.at


20 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

GESUNDHEIT

Gailtalklinik Hermagor: Zentrum für neurologische Rehabilitation und Parkinsontherapie! I

n der Neurorehabilitation erstellt das Rehabilitationsteam (Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten) für jeden Patienten einen persönlichen Therapieplan. Ziel ist die Wiedererlangung von Lebensqualität, zumindest aber die Verminderung der von der Krankheit verursachten Beeinträchtigung. Individuelle Ziele werden nach der Aufnahmeuntersuchung zwischen Patient und behandelndem Arzt vereinbart. Im Wesentlichen erfolgt hier eine umfassende Rehabilitation bei Schlaganfällen, Hirnblutungen, Schädel-Hirnverletzungen, entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems inkl. Multiple Sklerose, Hirntumoren, etc.

Therapieangebote in der Gailtal-Klinik Durch Therapiemöglichkeiten auf jeder Station ist die Gailtal-Klinik in der Lage, die Therapie so nahe wie möglich zu den Patientinnen und Patienten zu bringen. Die Diagnostik, weitere spezielle Therapieeinrichtungen und die Aufenthaltszonen befinden sich im Erdgeschoß der Gailtal-Klinik.

Psychologische Betreuung Während des stationären Rehabilitationsaufenthalts besteht die Möglichkeit der klinisch-psychologischen Beratung und Behandlung. Im Vordergrund der psychologischen Gespräche stehen insbesondere die •Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität

ser in alltagsrelevante Tätigkeiten wie Drehen im Bett, freies Sitzen, Aufstehen vom Boden, Gehen und Laufen. Zusätzlich kann Schmerzund Entspannungstherapie, Wärme- und Elektrotherapie, Hippotherapie, Bewegungstherapie im Wasser, geräteunterstütztes Gangtraining sowie therapeutisches Klettern angeboten werden.

Logopädie

OA Dr. Tomantschger: „In der Gailtalklinik werden auch Parkinsonpatienten mit spezieller Therapie (Duodopa®Therapie) behandelt.“ •Auseinandersetzung mit der Erkrankung bzw. Behinderung sowie deren Folgen und Auswirkungen •Erarbeitung angemessener seelischer Bewältigungsmöglichkeiten des Krankheitsereignisses •Reflexion geplanter Lebensperspektiven, um wieder zu einer optimistischen und realistischen Lebenseinstellung zu finden

•Information und Beratung von Angehörigen

Neuropsychologie Die klinische Neuropsychologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Störungen des Verhaltens, Denkens und Erlebens. Diese treten als Folge von Hirnschädigungen im Rahmen von neurologischen Erkrankungen (z. B . Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Tumor, Entzündungen etc.) auf.

Ergotherapie Ergotherapie ist ein Wegbegleiter zur größtmöglichen Selbständigkeit und subjektiven Zufriedenheit mit dem Ziel, die Handlungsfähigkeit der Patientinnen und Patienten im Alltag so weit wie möglich wiederherzustellen.

Physiotherapie Bewegung bedeutet Leben. Physiotherapie unterstützt den Menschen beim Wiedererlangen von Bewegungen und bei der Umsetzung die-

In der Logopädie werden Sprach-, Sprechund Schluck störungen behandelt.

Orthoptik Störungen des Sehvermögens, Gesichtsfeldausfälle, Augenbewegungsstörungen, Doppelbilder, Verschwommen-Sehen und andere Sehstörungen beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen oft stark. Der Schwerpunkt der Orthoptik in der Gailtal-Klinik liegt in der Abklärung und Behandlung dieser Sehstörungen.

Spezielle Therapieund Freizeitangebote •Ausflüge mit Begleitung durch Fachpersonal (Kinobesuche, Kegelabende, gemeinsames Essen etc.) •Anlegen bzw. Pflege eines Gartens mit Blumen, Kräutern etc. •Spaziergänge in die Stadt

Gailtal-Klinik Radnigerstraße 12 A-9620 Hermagor Tel: +43 (0) 4282/2220 office@gailtal-klinik.at www.gailtal-klinik.at


8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 21

GESUNDHEIT

Modernste Therapieeinrichtungen für die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten S

eit über 50 Jahren besteht das Reha-Zentrum in Hermagor, nun ist es mit 140 Betten samt modernster Therapieeinrichtungen ausgestattet. Der Genius Loci wirkt bis heute. Schon vor über 50 Jahren war die Gailtal-

mung, spezialisiert. Heute werden in der Gailtal-Klinik in Hermagor Patienten betreut, die durch Schlaganfall, Schädel-Hirntrauma, Parkinson oder Multiple Sklerose schwer beeinträchtigt sind.

Wichtig für die Wiederherstellung unserer Patienten ist auch die emotionale Komponente!“ Prim. Dr. Manfred Freimüller

Die GailtalKlinik in Hermagor ist Kärntens Kompetenz-Zentrum für neurologische Rehabilitation und hat über die Grenzen des Bundeslandes hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Ein engagiertes Team von Spezialisten kümmert sich mit großem Einfühlungsvermögen um die Patienten!“ Betriebsdir. Roland Peters

Klinik, damals hieß sie noch „WiederherstellungsAnstalt“, ein Zentrum für die Rehabilitation von Patienten mit Bewegungsstörungen. Damals war man hauptsächlich auf die Reha von körperbehinderten Kindern, meist nach Kinderläh-

Nach langen Jahren, in denen die Klinik immer wieder um ihre Existenz kämpfen musste, ist sie heute als neurologisches Reha-Kompetenzzentrum unumstritten. Seit 2007 stehen der GailtalKlinik insgesamt 140 Betten (ausschließlich in ZweibettZimmern) samt modernster Therapieeinrichtungen zur Verfügung. Mit 280 Beschäftigen ist die Klinik der größte Betrieb im Bezirk Hermagor.

Hier im Bild die neue Gailtal-Klinik mit dem Zubau. Damit ist im Gailtal ein sehr wichtiges Kompetenzzentrum geschaffen worden. das Gefühl haben, dass wir sie in ihrer körperlich und seelisch oft sehr schmerzlichen neuen Lebensorientierung unterstützen. Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht die Rehabilitation von zum Teil schwerst beeinträchtigten Patienten. „Das

Direktorium des Hauses ist bestrebt, all unsere Verpflichtungen in harmonischem Einklang mit den Wünschen unserer PatientInnen zu vollziehen, die in der Gailtal-Klinik in erster Linie ihre Gesundheit wiederfinden wollen“, betont Peters.

Damit kann erstmals ein intensives Bewegungstraining ohne große Anstrengung für Patienten und Physiotherapeuten durchgeführt werden. Untrennbar verbunden mit der Entwicklung der GailtalKlinik ist auch ihr medizinischer Leiter, Primarius Dr. Manfred Freimüller. Er hat die Klinik unter das Motto Sigmund Freuds - „Arbeiten und Lieben“ - gestellt. Wir versuchen als Team diesem Motto gerecht zu werden. Unsere Patienten sollen

Das Direktorium der Gailtal-Klinik: der Betriebsdirektor Roland Peters, Leiterin des Pflegedienstes Dir. Doris Kazianka-Diensthuber MAS und der medizinische Leiter Prim. Dr. Manfred Freimüller.


22 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

BESTATTUNG

Gelungene Sanierung: Bestattung Kärnten übernimmt „Pax“ Nach Insolvenz alle Arbeitsplätze gerettet. BKG künftig auch in der Steiermark tätig. Nach einem umfangreichen Sanierungsverfahren und wochenlangen Bemühungen von Sanierungsverwalter Dr. Gerhard Kochwalter konnte das Bestattungsunternehmen „Pax“ mit Standorten in Kärnten und der Steiermark gerettet werden! Bei der letzten Tagsatzung kam es zu einer Einigung mit den Gläubigern. Sie stimmten einer 25 prozentigen Quote zu. Die Bestattung Kärnten GmbH (BKG) hat eine Summe von rund drei

In der Steiermark sehen wir noch ein enormes wirtschaftliches Wachstumspotenzial!“ Pax-Geschäftsführer Andreas Waldher

Millionen Euro aufgebracht und wird „Pax“ weiterhin als besondere Marke auf dem Markt positionieren. Die BKGGeschäftsführer Mag. Walter Egger und Andreas Waldher: „Mit dem

„Pax“ soll nach der Insolvenz als Spezialmarke weitergeführt werden – für besonders familiäre Verabschiedungen. Fotos: KK Unternehmen Pax besteht auch die Möglichkeit, besonders familiäre und individuelle Verabschiedungen durchzuführen. Ganz besonders freut es uns, künftig auch in der Steiermark den hohen Grad an Bestattungsqualität weiter auszubauen.“ Der bereits gut etablierte Name „Pax“, der für eine

STW Klagenfurt setzt voll auf Umweltschutz

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o gilt die Energie Klagenfurt (EKG), eine STW-Tochtergesellschaft, als Vorreiterin in Sachen „umweltfreundliche Mobilität“! Um der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen zu können, wurden mit Lebensland Kärnten bereits seit mehreren Jahren E-Tankstellen in allen Bezirkshauptstädten errichtet. Den Gratis-Strom liefert die Energie Klagenfurt. Lebensland Kärnten-Projektleiter Gerald Miklin: „Die EKG ist ein Partner, wie man ihn sich nur wünschen kann!“ In Ebenthal, Feistritz i. R. und Arriach stehen ebenfalls diese ungewöhnlichen „Zapfgeräte“. In zahlreichen weite-

ren Gemeinden und sogar außerhalb Kärntens sollen E-Tankstellen der Energie Klagenfurt „aus dem Boden wachsen“. DI Romed Karré und Mag. Franz Paulus, Geschäftsführer der Energie Klagenfurt: „Wir reden nicht, wir handeln!“ Für die eigene Firmenflotte hat die EKG Elektro- und Erdgasfahrzeuge angekauft. Die grüne Betankung erfolgt in Klagenfurt an den öffentlichen E-Tankstellen oder an der Steckdose zu Hause bzw. an den Erdgastankstellen. Ein entsprechendes EU-E-Mobilitäts-Projekt für Klagenfurt befindet sich in Planung.

besondere Bestattungskultur steht, bleibt erhalten. „Pax“ wird künftig als Tochterunternehmen der Bestattung Kärnten geführt, alle 30 Arbeitsplätze auf den vier Standorten in Kärnten und elf in der Steiermark werden nach der Insolvenz von der BKG übernommen. Geschäftsführer Waldher: „In der Steiermark sehen wir noch ein enormes wirtschaftliches Wachstumspotential!“ Als Geschäftsführer bei „Pax“ fungieren die BKG-Chefs Mag. Walter Egger und Andreas Waldher. Die Bestattung Kärnten steht im Eigentum der Stadt Villach (44 Prozent) und der Stadtwerke Klagenfurt (56 Prozent).

BKG- und „Pax“-GF Andreas Waldher BKG- und „Pax“-GF Mag. Walter Egger


WIRTSCHAFT

8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 23

Grabstätte von Abwehrkampf-Flieger saniert

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ie letzte Ruhestätte von Oberst Feldpilot Julius Yllam auf dem Friedhof Annabichl wurde von den Mitgliedern der Flugstaffel Team 2000 rasch und auf eigene Kosten saniert. Friedhofsreferent StR. Wolfgang Germ dankte Dr.

Dkfm. Horst Schumi für das Engagement der Flugstaffel und die investierten 1500 Euro, und sicherte dem Initiator der Sanierung, GR Reinhold Gasper, seine Unterstützung im Stadtsenat bei der Erklärung der Grabstätte zum Ehrengrab zu.

Neu: Bürger- und Meldeservice direkt am Uni-Campus

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eit Beginn des Wintersemesters 2010/2011 gibt es in der ÖH-Servicestelle an der Alpen Adria-Universität einen Bürger- und Meldeservice der Stadt Klagenfurt. Derzeit laufen an der Universität Klagenfurt die „Welcome Days“ – Neuankömmlinge können sich hier über Studienrichtungen, die Angebote der ÖH oder den UniAlltag im Allgemeinen informieren. Eine Kooperation der Stadt Klagenfurt und der ÖH-Klagenfurt bietet den Studiosi ein besonderes Angebot: Ein eigener Bürger-

und Meldeservice direkt am Campus! In der ÖH-Servicestelle sind ab sofort An-, Abund Ummeldungen, Meldebestätigungen, Amtsbescheinigungen, Unterstützungserklärungen, Formulare und Ähnliches erhältlich. Noch bis zum 29. Oktober, täglich 9 bis 12 Uhr! Danach wird dieser Service wahrscheinlich einmal in der Woche verfügbar sein – nähere Informationen dazu unter www.oeh-klagenfurt.at

Bürgermeister Christian Scheider, Mag. Wilfried Kammerer, Rektor Heinrich C. Mayr und Stadträtin Mag. Andrea Wulz besuchten die ÖH-Servicestelle.


24 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

KÄRNTEN BAUT

Feierliche Eröffnung der „Wild-Brücke“: Visitenkarte für Völkermarkt und Kärnten E

in ganz besonderes Bauwerk, die neue 157 Meter lange Brücke über den Mühlgraben zur Firma Wild in Völkermarkt wurde kürzlich mit einem Festakt ihrer Bestimmung übergeben. Die sogenannte Wild-Brücke ist eine Weltneuheit, eine UHPFRC-Bogenbrücke, weil sie erstmals in einer neuen innovativen Bauweise aus ultrahochfesten Beton-Fertigteilen mit Zugabe von Stahlfasern im Bogenklappverfahren ausgeführt wurde. UHPFCR steht für Ultra High Performance Fibre Reinforced Concrete, wodurch die Brücke eine zehnfache Festigkeit – damit längere Lebensdauer und geringere Erhaltungskosten - gegenüber dem herkömmlichen Beton aufweist. Die Kosten für die Wild-Brücke werden mit 3,2 Mio. Euro angegeben, hinzu kommen die Straßenanschlüsse in Höhe von 540.000 Euro.

naus sei die Brücke eine Visitenkarte des Landes. Durch ihre Bauweise eröffne sie neue Dimensionen. Das Bauwerk sei auch für das Fachexperten ein Anziehungspunkt und ein Monument der Zukunft, so Dörfler. Vom Landeshauptmann

Spitze, die beiden Planer Professor Lutz Sparowitz (Graz) und Ziviltechniker Welf Zimmermann (Nötsch) sowie die Vertreter der Firmen Strabag (Brückenbau), Alpine (Zufahrtsstraße) und Bögl (Betonfertigteile).

Wild und die Wirtschaft Völkermarkts hervor und überreichte ihm zum Dank und zur Anerkennung namens der Stadt das große Ehrenzeichen mit Kristallen. Gesegnet wurde die neue Brücke vom katholischen Pfarrer Wolfgang Gracher und dem evangelischen Gerhard Böhm. Zum Abschluss gab es die bei Eröffnungen schon traditionelle Verlosung von Sachpreisen durch den Landeshauptmann. Kurz notiert:

Das Großprojekt der neuen Brücke mit Zufahrt ab der Packer Bundesstraße ist für den Firmenstandort Wild, aber auch für die Bewohner in der Nähe überaus wichtig!“ Bgm. Valentin Blaschitz

Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler betonte, dass mit der neuen Brücke das HightechUnternehmen Wild und der Wirtschaftsstandort Völkermarkt eine moderne Zufahrt erhalten und damit gestärkt werden. Darüber hi-

herzlich bedankt wurden Unternehmer Herbert Liaunig als Mehrheitseigentümer der Wild-Gruppe, weiters Hans-Dieter Feger als weiterer Eigentümer, WildGeschäftsführer Thomas Jost, LAbg. Reinhart Rohr (als früherer Gemeindereferent), die Stadtgemeinde Völkermarkt mit Bürgermeister Valentin Blaschitz, die Straßen- und Brückenbauabteilung des Landes mit Volker Bidmon an der

Bürgermeister Valentin Blaschitz dankte dem Land und der Gruppe Wild. Laut Blaschitz habe die Firma Wild 600.000 Euro zur Großinvestition beigetragen. Die neue Zufahrt bedeute eine neue Qualität, so Blaschitz, der auch die Bedeutung der neuen Umfahrung Völkermarkt, die am 1. April d. J. eröffnet wurde, unterstrich. Der Bürgermeister hob die Verdienste von Herbert Liaunig um

Bauherr des Projektes „Wildbrücke und Zufahrtsstraße“ ist die Kommunal Gesellschaft Völkermarkt GmbH, deren Geschäftsführer Franz Lobnig für den Bau und Finanzierung verantwortlich zeichnet. Das Projekt konnte mit Zuschüssen des Landes Kärnten und der Firma Wild errichtet werden. Die Eigentumsvertreter der Kommunal Gesellschaft Völkermarkt sind Bürgermeister Valentin Blaschitz, VizeBürgermeister Gerald Grebeniak und Stadtrat Karl Kräuter.


8. Oktober 2010 I KärntnerNachrichten 25

KÄRNTEN BAUT

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ür die WILD-Brücke lieferte das innovative Ingenieurüro S+W nicht nur den Entwurf, sondern auch die statische Berechnung und Bemessung. Das Büro wurde 1969 von Dipl.-Ing. Walter Wörle gegründet. Es war neben den normalen Ingenieuraufgaben international für seine spektakulären Großsiloanlagen bekannt. Im Jahre 1996 wurde das Büro von Dr. Pius Wörle übernommen. Dr. Wörle setzte einige zusätzliche Schwerpunkte in zahlreichen Projekten um, beispielsweise im Beton-Brückenbau (vorwiegend Bogenbrücken) und im konstruktiven Holzbau. Im Jahre 2003 wurde das Einzelunternehmen in eine Ziviltechniker GmbH umgewandelt, wobei Prof. Dr. Lutz Sparowitz als Partner und zweiter Geschäftsführer gewonnen werden konnte. Leistungen: Generalplanungen im Bereich des Hochbaues, des konstruktiven Ingenieurbaues (Brückenbau, Industriebau), der Altbausanierung und des Denkmalschutzes. Statik und Konstruktion im konstruktiven Stahlbau, Spannbetonbau und

von UHPC-Tragwerken Bau- und Planungskoordination Örtliche Bauaufsicht Brandschutzplanung Erstellung von Energieausweisen Gutachterliche Tätigkeit Bild rechts: Die Bauweise und Konstruktion der Wild-Brücke ist weltweit einzigartig und stellt damit einen Prototyp in Völkermarkt dar.

Tischlerei Mandler in Greifenburg neu eröffnet LR Dobernig hebt großen persönlichen Einsatz der Familie hervor. Nach einem Brand im vergangenen Februar konnte die Tischlerei Mandler in Greifenburg nun wieder eröffnet werden. Bei einem Tag der offenen Tür am Wochenende hob Finanzreferent LR Harald Dobernig den großen persönlichen Einsatz der Familie hervor. „Kärnten lebt von seinen kleinen und mittleren Betrieben. Ohne den großen persönlichen Einsatz, den ich vor allem auch in Familienbetrieben erlebe, wäre die Kärntner Wirtschaft nicht das, was sie ist. Daher danke ich der Familie Mandler für sie Wiedereröffnung des Unternehmens und damit den Erhalt von 17 Arbeitsplätzen“, so Dobernig, der dem Betrieb viel Glück für die Zukunft wünschte. Gegründet wurde die Bau- und Möbeltischlerei von Josef Mandler im Jahr 1977. Seit 2008 lenkt sein Sohn, Markus Mandler, die Geschicke des Unternehmens. Schwerpunkt liegt bei der Herstellung hochwertiger Innenausstattung im Speziellen für die Hotellerie sowie beim Schiffs- und Innenausbau. So wurde etwa der Wellness- und Seminarbereich des Holiday Inn in Villach ausgestattet. Das Unternehmen ist auch Spezialist im Bereich von Einrichtungen aus Zirbenholz.


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JUBILÄUM

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit: Feier zum 60. Geburtstag von Pater Prior Paulus Kohler m Donnerstag, den 30. Gäste in der Kantine des A September feierte Pater Hauses zum gemeinsamen Prior Paulus Kohler, Rechts- Mahl ein. Die musikalische trägervertreter des Ordens der Barmherzigen Brüder, seinen sechzigsten Geburtstag im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan. Mitarbeiter des Krankenhauses, Kollegen und Freunde des Paters waren geladen um gemeinsam die Feierlichkeiten zu begehen. Im Anschluss an die Abendmesse in der Krankenhauskapelle fanden sich die

Umrahmung des Festes über nahm der Krankenhauschor. „Pater Prior Paulus Kohler ist ein ganz besonderer Mensch. Es ist seinem Einsatz, seiner Anteilnahme und seinem Interesse zu verdanken, dass die Menschen ihn schätzen und ihm ihr Vertrauen entgegen bringen“ so Mag. Michael Steiner, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder.

Generaloberin Sr. Consolata des Elisabethinen-Konvents in Klagenfurt, Pater Prior Paulus Kohler und Mitschwester (Elisabethinen-Konvent).

Mag. Michael Steiner, Geschäftsführer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und des Elisabethinen-Krankenhauses, Pater Prior Paulus Kohler und KHSeelsorger Vikar Johann Fercher (Krankenhaus der Barmherzigen Brüder). Alle Bilder © Helge Bauer.

Pater Prior Paulus Kohler und Mitarbeiter .

Sein Leben für Gott und die Menschen P

ater Prior Paulus Kohler stammt aus Deutschlandsberg in der Weststeiermark und hat den Orden der Barmherzigen Brüder im Internat in Graz-Eggenberg kennengelernt, das dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder angeschlossen war. Bereits mit 17 Jahren trat Paulus Kohler in den Orden der Barmherzigen Brüder ein. Mit 33 Jahren wurde er zum Prior des Konvents sowie Krankenhausvorstand im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan, wo er bis zum Jahr 1992 tätig war. Im selben Jahr wurde Frater Paulus nach Wien beru-

fen, wo er sich seiner bis damals größten Herausforderung stellte: dem Neubau des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien. Diese Aufgabe bewältigte er mit großem Erfolg. Im Jahr 1998 wurde er zum Provinzial der Österreichischen Ordensprovinz gewählt und erhielt somit auch die Verantwortung für die slowakische und ungarische Provinzdelegatur. Aufgrund seines großen Engagements wurden in der Österreichischen Ordensprovinz zahlreiche Neuund Umbauten errichtet. Auch wurde

die Kooperation zwischen dem Orden der Barm herzigen Brüder Österreich und dem ElisabethinenKonvent Klagenfurt vereinbart. Nach der Leitung des Salzburger Krankenhauses ab 2007 wurde er beim heurigen Provinzkapitel nach Kainbach bei Graz berufen und zusätzlich mit der Funktion des Rechtsträgervertreters für St. Veit/Glan weiter betraut.


28 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

AUSBILDUNG

KTS Kärntner Tourismusschulen feiern 40-Jahr-Jubiläum

Die Treppe zum Erfolg in die Tourismuswirtschaft M

it einem großen Festakt begingen die Kärntner Tourismusschulen ihr 40Jahr-Jubiläum. Unter den Gratulanten war u.a. Bildungsreferent DI Uwe Scheuch, Bgm. Helmut Manzenreiter und Stadtrat Mag. Peter Weidinger, genauso wie Dr. Renate Kanovsky Wintermann und Mag. Walter Ebner vom Landesschulrat Kärnten. Aber auch viele Absolventen und ehemalige Lehrer, allen voran der langjährige Direktor Presch, stießen auf diese ganz besondere Schule an. Man blickte zurück auf eine 40jährige Erfolgsgeschichte. Während andere Schulen Klassen schließen müssen, gibt es in der KTS heuer den höchsten Klassenstand. 507 Schüler und Studenten besuchen die drei Schultypen: die 3jährige Hotelfachschule, die 5jährige Höhere Lehranstalt für Tourismus und das 2jährige Kolleg für Tourismus. Wie vielseitig und praxisnah die Ausbildung ist, zeigte die Präsentation der aktuellen Projekte durch Dr. Gerfried Pirker, prov. Leiter der KTS. So berichteten Schüler, die in den letzten beiden Jahren eine Woche lang das Falkensteiner Hotel Bleibergerhof geführt hatten stolz über ihre Erfahrungen, die sie als „echte“ Hoteldirektoren und

Angestellte in allen Hotelabteilungen gesammelt hatten. Andere Schüler erzählten von der Weinreise ins Burgenland und der Weinlese im eigenen Weingarten vor der Schule, wo erst vor kurzem die Trauben für den Servus Srecno Ciao Wein gelesen wurden, der nun in Kooperation mit italienischen und slowenischen Winzern zu einem Cuvée verarbeitet wird. Auch Christian Kresse, derzeit bekanntester Kollegabsolvent, gratulierte der KTS zu 40 Jahren hervorragender und chancenreicher Ausbildung. Er stellte heraus, wie wichtig es für Absolventen ist, Erfahrungen im Ausland zu machen und dann wieder in die Kärntner Tourismuswirtschaft zurückzukehren. Er selbst blieb seiner Ausbildungsstätte immer verbun-

den. Er hat mit Kollegstudentin Sarah Sekoll sogar ein eigenes „Patenkind“. Seit Herbst 2009 gibt es speziell für das neu gestaltete Kolleg das Projekt Kollegpatenschaft. Die Kollegstudenten bekommen einen erfolgreichen Touristiker an ihre Seite gestellt, wo sie ihr Praktikum machen können, und der ihnen danach beim Berufseinstieg hilft. Auch der heuer erstmals angebotene Recruiting Day hat das Ziel, das Netzwerk der KTS mit der Kärntner Tourismuswirtschaft und mit internationalen Hotelketten und Kreuzfahrtschiffen zu intensivieren. 25 Aussteller präsentierten sich im Februar an Messeständen und mit Vorträgen in den KTS und versuchten KTSAbsolventen als Mitarbeiter für Ihre Betriebe zu gewin-

nen. So wurde Kollegstudentin Ivana auf die Hotelkette Kempinski aufmerksam. Sie absolvierte dort ein Praktikum. Dort wir sie auch nach ihrem Abschluss zur Tourismuskauffrau ihre Karriere starten. Nach den Ansprachen der Politiker und Vertreter des Landesschulrates wurde die riesige Geburtstagstorte, die Martin Ruprecht kreiert hatte, vom ehemaligen Direktor Presch, ehemaligen Fachvorstand Ebner, Fachvorstand Philipp und Dr. Pirker angeschnitten.


FREIZEIT

Terme Catez, Slowenien: ein Thermalparadies 365 Tage im Jahr! • Aufenthalt in den komfortablen 4**** und 3*** Sterne Hotels in Catez, Mokrice und in Koper (an der slowenischen Adriaküste), Ferienwohnungensiedlung und Campingplatz, Tipies im Indianerdorf, Piratenbucht, Marina Portoroz mit Appartementanlage • Vollkommene Erholung und Entspannung in modernen Wellnesszentren • Golfspiel am Golfplatz Mokrice • Tauchen Sie ein ins Wasserabenteuer auf mehr als 2300 m2 von Thermalwasserfläche in der Winterthermalriviera. • Das Paket „Zwei zum Preis von Einem“ im Hotel Terme**** gilt nur bis zum 21. Oktober 2010!

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30 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

KULTUR

Kunst und Kreativität im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt D

as Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt stellt unter dem Motto „Begegnungen im Krankenhaus“ die künstlerischen Werke seiner Patienten und Mitarbeiter aus. „In unserem Haus sind wir nicht nur bemüht, den Körper zu heilen, sondern wir sind überzeugt, dass der Mensch nur durch die Verbindung von Körper, Geist und Seele froh werden kann. Dieses Projekt verdeutlicht, dass dies hier täglich gelebt wird“, so Michael Steiner, Geschäftsführer des Krankenhauses.

nungen“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen. „Durch Zeichnen, Malen und Bas-

Am 17. April konnten Patienten, Mitarbeiter und Angehörige des Krankenhauses unter dem Thema „Begeg-

teln brachten die Teilnehmer ihre Gefühle, Ideen, Assoziationen und Ängste in entspannter und heiterer

Atmosphäre zum Ausdruck“, erzählt Karoline Amlacher-Ukobitz, Gesundheitspsychologin am Elisabet hinen-Krankenhaus Klagenfurt. Zu den Themen „Ich als Patient im Krankenhaus“ und „Hoffnung und Möglichkeiten im Krankenhaus“ brachten die Patienten ihre Gemütslage, geprägt durch Ängste und Sorgen, Hoffnung und Mut aufs Papier. „Der eigenen Situation, auf kreative Art und Weise Ausdruck zu verleihen, hilft vielen Patienten wieder Kraft zu finden und neuen Mut zu schöpfen“, so Amlacher-Ukobitz. Aber auch Mitarbeiter des Krankenhauses und An-

gehörige von Patienten nutzten die Gelegenheit unter dem Motto „Arbeitsplatz Krankenhaus als Ort des Helfens“ und „Krankenhaus und seine Umwelt“ ihre Gefühle und Erfahrungen auf künstlerische Art zu gestalten. „Das Projekt hat bei den Anwesenden und Teilnehmenden große Begeisterung hervorgerufen, so dass wir bereits für diesen Herbst eine Fortsetzung planen“, erzählt Michael Steiner. Die an diesem fröhlichen Nachmittag entstandenen Kunstwerke werden nun im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt im 2.Stock ausgestellt.

Herbstkonzert des Stadtchores Klagenfurt F

ür den Stadtchor Klagenfurt steht der musikalische Höhepunkt des Jahres an: das inzwischen schon traditionelle Herbstkonzert „Begegnung mit Freunden“ am Samstag dem 16. Oktober

2010 um 20:00 Uhr im Konzerthaus Klagenfurt. Gemeinsam mit dem über die Grenzen hinaus bekannten „Oktet Suha“ aus Neuhaus/Suha sowie dem namhaften Klagenfurter Klarinettenensemble „trio legno nero“ wird ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geboten. Das Repertoire des Stadtchors Klagenfurt, das vom Chorleiter Walter Pristounig in zahlreichen Proben erarbeitet wurde, reicht dabei vom traditionellen Kärntnerlied („Is schon still uman See“) bis zu zeitgenössischer Literatur („Weit weit weg“ von Hubert von Goisern) und ist somit für jung und alt ein Vergnügen.

Das Konzert unter dem Motto „Begegnung mit Freunden“ findet am Samstag, den 16. Oktober 2010 um 20 Uhr statt. Alle Musikfreunde sind herzlich dazu eingeladen. Karten sind beim Obmann Ronald Suppik unter der Tel.-Nr. 0676 582 43 97 sowie bei allen Sängerinnen und Sänger erhältlich.


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GESCHICHTE/KULTUR

„Ja zu Österreich – 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung“: Termine Oktober Z

um 90sten Mal gedenkt Kärnten heuer der Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920. Mit diesem demokratischen Bekenntnis zu Österreich ist auch der vorangegangene Kärntner Abwehrkampf verbunden. Erleben Sie in dieser Sonderausstellung die wichtigsten Stationen der Geschichte Österreichs von 1918 bis heute.

Termine im Oktober 2010 10.10.2010, ganztägig, Landesmuseum Rudolfinum. Regelmäßige Führungen durch

die Sonderausstellung „Ja zu Österreich – 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung“, Freier Eintritt! 14.10.2010, 17 Uhr, Landesmuseum Rudolfinum. Kuratorenführung durch die Sonderausstellung. 16.10.2010, 17 Uhr, Landesmuseum Rudolfinum und Ekxkursion zum Volksabstimmungsmuseum Völkermarkt. Anmeldung erforderlich! 21.10.2010, 18 Uhr, Landesmuseum Rudolfinum. Kultur & Kulinarik – Kuratorenführung durch die Sonderausstellung mit

anschließender Verkostung Slowenischer und Kärntner Weine. Anmeldung erforderlich! 26.10.2010, ganztägig, Landesmuseum Rudolfinum. Regelmäßige Führungen durch die Sonderausstellung „Ja zu Österreich – 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung“ Freier Eintritt für Kinder, ermäßigter Eintritt für Erwachsene! Infos unter +43 (0) 50 536 30599, willkommen@landesmuseum.ktn.gv.at oder www.landesmuseum.ktn.gv.at

Abstimmungsbier

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ür das Jubiläum 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung wurde in der Schleppe Traditionsbrauerei ein Abstimmungsbier eingebraut. Gebraut wird das Abstimmungsbier nach dem Reinheitsgebot von 1516. Mit dementsprechender Sorgfalt wurden die Rohstoffe ausgewählt. Verwendet wurde Wasser aus dem brauereieigenem Brunnen aus dem Schutzgebiet Kreuzbergl, edler Aromahopfen und ein Spezialmalz. Das filtrierte untergärige Bier bekommt dadurch eine besondere Farbnote. Das Bier vom

Typ Märzen hat 5 % Vol. Alkohol, eine angenehme bittere und eine leicht rötliche Färbung, wie ein Kärntner Sonnenuntergang. Das Bier ist abgefüllt in 25 l Fässern für die Gastronomie, 2 und 3 l Nostalgieflaschen sind im Shop erhältlich. In der 0,5 l Flasche wird es in einem Geschenkskarton mit einem Abstimmungsglas 0,33 l verkauft.

Veranstaltung Schloss Albeck So, 10. 10., 11 h: „Zauber der Harfe“ - Elisabeth Goritschnig, Harfe Die junge hochbegabte Feldkirchnerin erhielt ihre Ausbildung in der Volksharfe bei Evelin Schuler und studiert jetzt Konzertharfe am

Kärntner Landeskonservatorium. Mit Gefühl und Virtuosität wird sie dem verzauberten Zuhörer anhand einer breiten Palette von Stilrichtungen durch die faszinierende Klangwelt der Harfe führen. Von

Originalkompositionen wie Debussy „First Arabesque“ über spirituelle keltische Musik aus Irland und Eigenkompositionen der jungen Künstlerin geht es zu Arrangements bekannter Nummern wie „Raindrops falling on my head“, „Amazing Grace“ oder „Father and Son“. Es wird ein Genuss sein!


32 KärntnerNachrichten I 8. Oktober 2010

KLAGENFURT

STW Klagenfurt unterzeichnen EU-Charta für Verkehrssicherheit! Feierlicher Festakt im Haus der Europäischen Union in Wien. Verkehrsministerin Doris Bures will Zahl der Verkehrstoten senken. „Die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe als hochkarätiges Mitglied der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit! Im Haus der Europäischen Union in Wien unterzeichnete im September STW-Marketingleiterin Mag. Birgit Rutter in Anwesenheit von Verkehrsministerin Doris Bures in einem feierlichen Akt die Urkunde. Die Stadtwerke Klagenfurt verpflichten sich dabei, ihre Busfahrer weiterhin umfangreich zu schulen und in den verschiedensten Bereichen auszubilden. Mit 76 Verkehrstoten pro eine Million Einwohner bewegt sich Österreich etwas über dem europäischen Durchschnittswert von 69. Seit Beginn des Europäischen Aktionsplans für Straßenverkehrssicherheit im Jahre 2001 konnte die Zahl um 34 Prozent gesenkt werden; ein Wert, der ebenfalls leicht hinter dem EU-Durchschnitt zurückbleibt.

Schätzungen zufolge ist an 25 bis 33 Prozent aller Verkehrsunfälle jemand beteiligt, der beruflich unterwegs ist. Deshalb ist es wichtig, dass so viele Unternehmen sich ihrer Verantwortung für die Straßenverkehrssicherheit bewusst sind und diese Charta unterzeichen!“ Verkehrsministerin Doris Bures

21 österreichische Unternehmen, darunter die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, verpflichteten sich diesmal in Anwesenheit von Walter Nissler, Fachreferent der Generaldirektion Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, zu konkreten Aktionen. Zu den Unterzeichnern zählten neben

STW-Marketingleiterin Mag. Birgit Rutter mit der EU-Urkunde. Die Stadtwerke Klagenfurt verpflichten sich weiterhin zur intensiven Schulung ihrer engagierten und freundlichen Buslenker. Foto: Philipp Hutter/KK der STW Klagenfurt Gruppe u. a. die Asfinag, die Stadt Innsbruck, die OMV, der Österreichische Städtebund, der VCÖ, die Wiener Linien, die Wirtschaftskammer Österreich und die Innsbrucker Verkehrsbetriebe. Die vielfältigen Aktionen der Unterzeichner reichen von Aufklärungs- und Informationskampagnen über Sicherheitsausstattungen in Dienstfahrzeugen bis zu Bus- und Tram-Sicherheitstraining für Schulkinder. STW-Marketingleiterin Mag. Birgit Rutter überbrachte den Teilnehmern auch die Grüße von STW-Vorstand DI Romed Karré und Mobilitäts-Chef DI Reinhold Luschin. Die 140 Bus-Lenker der STW Klagenfurt drücken regelmäßig die „Schulbank“ und besuchen Fahrsicherheitskurse – vom Eis- und Schleudertraining mit Bussen bis hin zum sparsamen Spritverbrauch für die tonnenschwe-

ren „Riesen“. Zudem werden die Fahrer von Psychologen in Seminaren geschult, wie sie sich bei aggressiven Fahrgästen verhalten sollen. Dabei gilt es natürlich, eine Eskalation zu verhindern und anderen Passagieren weiterhin das Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. In weiteren Schulungen werden der Umgang mit behinderten/beeinträchtigen Personen bzw. deren sicherer Transport genauso geübt wie das richtige Verhalten von Hundebesitzern im Bus. Eine entsprechende Zusammenarbeit zwischen der STW-Mobilität und dem Klagenfurter Stadtpolizeikommando verläuft äußerst erfolgreich.


Kärntner Nachrichten - Ausgabe 40.2010