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Nr. 25 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 25. Juni 2010

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Im Zeichen des Aufbruchs!

Kooperationsvereinbarung: FPK-Obmann LHStv. Uwe Scheuch erläutert im KN-Interview die Details

Bildungsenquete des Landes: „Kärnten ist im Bildungsbereich fit für die Zukunft!“

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2 KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

THEMA DER WOCHE

Uwe Scheuch und HC Strache: „Wir sind eine große Familie!“ Geschafft! Die höchsten Gremien der Freiheitlichen in Kärnten, der Parteivorstand samt den Bürgermeistern und Mandatsträgern sowie die erweiterte Landesparteilleitung, haben diese Woche jeweils einstimmig eine Kooperation mit der FPÖ auf Bundes- und Landesebene beschlossen. Der Einigung der beiden selbstständigen Parteien „Die Freiheitlichen in Kärnten (FPK)“ und der „Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ)“ waren zum Teil heftige politische Diskussionen vorangegangen. Daraus machte FPKChef Uwe Scheuch vor den am Montag einberufenen Parteigremien kein Hehl. „Dass unsere mutige Entscheidung aber in jedem Fall richtig war wissen wir spätestens seit dem Zeitpunkt, als sich das BZÖ dem Liberalen Forum angedient hat. Einen solchen Weg wollen und können wir nicht mitgehen. Wir sind eine soziale Heimatpartei, mit starken Wurzeln und großer Verantwortung für unser Land!“, so Scheuch wörtlich. Vor allem eine möglichststarke Vertretung der Kärntner Standpunkte im Wiener Parlament war maßgeblich für den in den Herbstmonaten des Vorjahres begonnenen Dialog mit der FPÖ von HC Strache, der mit der formellen Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages in dieser Woche einen Höhepunkt erreichte.

„Regierungsbeteiligung muss nicht auf der Pack enden!“ FPK-Obmann Uwe Scheuch: „Wir haben in den letzten Monaten Meilensteine zur

Männer der Stunde: Uwe Scheuch und Heinz Christian Strache haben mit einer Kooperationsvereinbarung in jedem Fall (Partei)geschichte geschrieben. Einigung des freiheitlichen Lagers gesetzt. Die Kooperation ist die Basis für eine künftige gemeinsame freiheitliche Politik für Kärnten und für Österreich. Denn freiheitliche Regierungsbeteiligung muss nicht auf der Pack enden!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Uwe Scheuch werden künftig Kärntner Anliegen im Bundesparteivorstand der FPÖ in Wien vertreten. „Damit ist eine starke Achse für unser Bundesland gesichert!“, so LhStv. Scheuch. Die Ziele der Kooperation erläutert Scheuch wie folgt: Es soll der erfolgreiche freiheitliche Weg in Kärnten

fortgesetzt werden. Man strebe starke Partnerschaften mit angrenzenden Bundesländern wie der Steiermark und Salzburg an, um

auf noch breiterer Basis die Interessen unseres Bundeslandes vertreten zu können. Das geeinte dritte Lager solle - sowohl in Kärnten als

Die Verhandlungsrunde im FPK-Klub.


25. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE auch auf Bundesebene - eine noch stärkere Alternative zu Rot und Schwarz darstellen. „Bei voller Bewahrung der Eigenständigkeit der einzelnen Gruppen werden wir künftig als geeinte freiheitliche Familie auftreten. Die letzten Wahlen haben bewiesen, dass sich die Menschen ein einziges starkes freiheitliches Lager wünschen“, meint Scheuch.

Enge Verschränkung Konkret dazu führt der FPKChef aus, dass es bei künftigen Wahlen eine enge Verschränkung geben werde. Es soll, so Scheuch, sowohl auf Bundes-, als auch auf Landes- und Gemeindeebene zu einer Optimier-

ung der Ressourcen, zu einer gemeinsamen Nutzung von Manpower und Infrastruktur kommen, und „letztlich muss es auch zu einer Verschränkung in geeinten Wahlplattformen kommen. In Kärnten wird es daher bei Landtagswahlen eine einzige freiheitliche Plattform unter der Federführung der FPK geben, und auf Bundesebene werden wir Freiheitliche in Kärnten unser Scherflein dazu beitragen, damit die Wahlplattform namens FPÖ Erfolg haben wird.“

Strache: Historische Einigung HC Strache, Bundesparteiobmann der FPÖ, sprach

von einer historischen Einigung für das dritte Lager und stellte fest, dass damit ein weiteres Kapitel der gemeinsamen Erfolgsgeschichte der Freiheitlichen geschrieben worden sei. „Die Einigung des dritten Lagers ist für Kärnten und für Österreich ausgesprochen wichtig. Kein Wunder, dass die anderen Parteien keine Freude damit haben, denn unser Aufwärtstrend geht somit weiter“, erklärt Strache. Man werde künftig als gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe zusammenarbeiten und sich bei der politischen Strategie abstimmen, keinesfalls aber habe man eine Fusion durchgeführt. „Die aktuellen politischen Gruppierungen bleiben bei voller Eigenständigkeit bestehen.

Aber wir haben zusammengeführt, was zusammen gehört. Operativ gibt es für uns alle nur ein Ziel: Die gemeinsame Verantwortung für die Interessen der Österreicher!“

Führungsanspruch Die gegenseitige Kooptierung in die Parteigremien, erhofft sich HC Strache, werde dem Infor mationsaustausch dienen und das Zusammenrücken weiter fördern. „Und eines meiner Ziele als Bundesparteiobmann der FPÖ ist, das muss ich eindeutig sagen: Der in Kärnten so erfolgreich gelebte Führ ungsanspruch des freiheitlichen Lagers soll künftig auf ganz Österreich ausgedehnt werden!“

Ziele der Kooperation • Volle Bewahrung der Eigenständigkeit unserer Kärntner Gesinnungsgemeinschaft – Kooperation ja, Fusion nein! • Fortsetzung des erfolgreichen freiheitlichen Wegs in Kärnten gesichert • Bildung starker Partnerschaften mit angrenzenden Bundesländern wie der Steiermark und Salzburg im Interesse unseres Bundeslandes Die Spitzen von FPK und FPÖ bei der Unterzeichnung.

• Starke Alternative zu Rot und Schwarz durch die geeinte freiheitliche Familie • Optimierung der Ressourcen auf Bundes-, Landesund Gemeindeebene • Gemeinsame Nutzung von Manpower und Infrastruktur • Abklärung offener Fragen zu Inhalt, Personal, Struktur in einem gemeinsamen Gremium • Kooptierung von LPO Scheuch und LH Dörfler in Bundesparteivorstand der FPÖ und von HC Strache und Stellvertreter in Vorstand der FPK • Geeinte Wahlplattformen: In Kärnten unter der Federführung der FPK, auf Bundesebene als Freiheitliche Partei Österreich

Die FPK-Landesparteileitung stimmt einstimmig zu!


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INTERVIEW

Kooperation zwischen FPK und FPÖ fixiert! FPK-Obmann Uwe Scheuch: Erfolgreiche Fortsetzung der freiheitlichen Politik für Kärnten und Österreich durch Einigung gesichert. Die Verhandlungen über die im letzten Dezember in Wien verkündete Zusammenarbeit zwischen den Freiheitlichen in Kärnten und der FPÖ sind abgeschlossen. FPK-Obmann Uwe Scheuch, FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und der geschäftsführende Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten Mag. Christian Leyroutz präsentierten am 21. Juni in Klagenfurt die Eckpunkte. FPK-Obmann Scheuch stellt sich in der aktuellen Ausgabe der KN den Fragen zu dieser Kooperation. KN: Herr Scheuch, die Kooperation ist fixiert. Wie geht es Ihnen damit? Uwe Scheuch: Wir haben in den letzten Monaten Meilensteine zur Einigung des freiheitlichen Lagers gesetzt. Die jetzt auch inhaltlich ausgehandelte Kooperation ist die Basis für eine erfolgreiche Fortsetzung der freiheitlichen Politik für Kärnten und für Österreich. Das ist durch diese historische Einigung gesichert, mit der für das dritte Lager ein weiteres Kapitel der gemeinsamen Erfolgsgeschichte der Freiheitlichen geschrieben worden ist. Mich macht besonders stolz, dass die Beschlüsse über die Zusammenarbeit in allen Gremien einstimmig gefasst wurden. Vor allem bin ich stolz, weil wir – trotz der Unterstellungen des politischen Gegners, es werde eine Fus-

ion geben – die vollkommene Eigenständigkeit der Freiheitlichen in Kärnten abgesichert haben. KN: Was war eigentlich der Hintergrund Ihrer Bemühungen? Was haben Sie bezweckt? Uwe Scheuch: Wir wollten auch für die kommenden Jahre eine starke Achse nach Wien haben, um unsere Interessen dort gut vertreten zu können. Schließlich fährt die Bundesregierung derzeit viel zu oft einfach über Kärntner Interessen drüber und ignoriert uns. Das muss sich ändern. Außerdem bin ich der Meinung, dass eine freiheitliche Regierungsbeteiligung nicht auf der Pack enden muss. Auch in anderen Bundesländern, aber auch in der Bundesregierung, könnten wir uns nach der nächsten Nationalratswahl mit vielen guten Ideen einbringen. KN: Die Vergangenheit hat einige intensive Auseinandersetzungen zwischen FPÖ und FPK gebracht. Ist das jetzt Schnee von gestern? Uwe Scheuch: Also ich schaue grundsätzlich lieber nach vorne als zurück. Aber im konkreten Fall haben wir uns wirklich die Zeit für intensive Verhandlungen genommen, um wohlüberlegt neues Vertrauen zwischen den Verhandlungspartnern zu begründen und

einiges aufzuarbeiten. Das ist uns augenscheinlich gelungen. Denn gerade weil die politische Vergangenheit teilweise sehr intensiv war, ist es umso erfreulicher, dass wir diese Einigung erzielen konnten. Danke nochmals an die Verhandlungsteams, die ausgezeichnet und sehr professionell gearbeitet haben. Jetzt liegt es an uns, jenen Kärntnerinnen und Kärntner, die noch zweifeln, zu beweisen, dass dieser Weg der richtige für unser Kärnten ist. KN: Wie geht es weiter? Was ändert diese Kooperation für Kärnten? Uwe Scheuch: Für die Kärntner Landespolitik ändert sich gar nichts – außer, dass wir mit den vielen Mitgliedern und Sympathisanten der FPÖ Kärnten gemeinsam noch schlagkräftiger sein werden. Aber Gerhard Dörfler, Harald Dobernig, Christian Ragger und Uwe Scheuch, der Landtagsklub rund um Kurt Scheuch und die vielen anderen Mandatare der FPK, wir werden auch weiterhin unsere bewährte Politik machen und für Kärnten arbeiten. Die Freiheitlichen in Kärnten bleiben wie versprochen vollkommen eigenständig und wir werden unseren Weg weitergehen. In Bereichen, die die Bundesregierung und das Parlament betreffen, können wir aber jetzt mit der FPÖ auf einen starken

FPK-Obmann LhStv. Uwe Scheuch freut sich über die neue Kooperation.

Partner zurückgreifen. So wird es für SPÖ und ÖVP in der Bundesregierung künftig nicht mehr so einfach sein, Kärntner Interessen links liegen zu lassen. KN: Abschließend: Wie lautet Ihr persönliches Resümee zu den erfolgreichen Kooperationsverhandlungen zwischen FPÖ und FPK? Uwe Scheuch: Die letzten Wahlen haben alle bewiesen, dass sich die Menschen ein geeintes, starkes freiheitliches Lager wünschen. Wir haben daher jetzt nur zusammengeführt, was zusammen gehört!


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LANDESPOLITIK

Freiheitliche fordern: Akte zu Terroranschlägen auf den Tisch! Wird die Wahrheit vor den Kärntnern verborgen? „Das offizielle Kärnten erwartet sich, dass endlich Licht ins Dunkel der Anschlagserie, die nach dem Ortstafelsturm Kärnten erschütterte, gebracht wird, für die offensichtlich slowenophile Kreise verantwortlich zeichnen. Trotz mehrfacher Aufforderungen an die Innenministerin, die Archive zu öffnen, ist Fekter jedoch bis dato säumig“, kritisiert der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch, und verlangt die Beendigung des Verheimlichens. Derzeit habe es den Anschein, dass es eine Allianz zwischen Slowenenvertretern in Kärnten, den betroffenen Ministerien sowie den

damaligen Terrorattentätern gibt. „Den gilt es auszuräumen“, fordert Kurt Scheuch, der sich die Frage stellt, warum man bis zum heutigen Tag, trotz mehrfacher Aufforderung des Landtages sowie des Landeshauptmannes die benötigten Akten nicht zur Verfügung stellt.

Verschonung? „Nach dem Ortstafelsturm, wurden Anschläge verübt und die Schuld den Kärntnern gegeben, heute gibt man Akten nicht weiter, um die Täter zu schonen. Das Schauspiel, dass, von Wien beeinflusst, die Wahrheit vor den Kärntnern verborgen wird, werden wir nicht

Vor 30 Jahren detonierte in Völkermarkt eine Bombe. Über die Drahtzieher des Anschlags geben Akten im Innenministerium Auskunft. ein zweites Mal hinnehmen“, stellt der freiheitliche Klubobmann fest, der die Schuldigen von damals

auffordert, sich selbst anzuzeigen. Kurt Scheuch: „Das wäre zumindest ein erster Weg zur Selbsteinsicht.“

Null-Lohnrunde für Kärntens Politiker auch heuer fix ! Einfrieren der Politikergehälter seit dem Jahr 2000 gelebte Praxis. Auch heuer wird es eine Nulllohnrunde für Kärntens Politiker geben. Darauf macht der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch, mit Verweis auf einen entsprechenden Beschluss im Rechts- und Verfassungsausschuss aufmerksam. Demnach finden sich im beschlossenen Gesetzesentwurf entsprechende Vorschriften, „damit die Bezugserhöhungen für Landes- und Gemeindepolitiker nach dem Bezügegesetz 1997 und für Pensionsbezieher nach dem Bezügegesetz 1992 für die Jahre 2009 und 2010 nicht eintreten.“ Im Vergleich mit den anderen Bundesländern erhalten Kärntens Politiker somit die niedrigsten Gehälter, wobei sich dies auch auf die Pensionen entsprechend auswirke. „In Kärnten ist das Einfrieren der Politikergehälter

bereits seit dem Jahr 2000 gelebte Praxis und wir zeigen damit, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen wollen“, erklärt der freiheitliche Klubobmann.

Kärntens Politiker verzichten auf Gehaltserhöhungen!


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LANDESPOLITIK

Großes Interesse an Bildungsenquete des Landes LHStv. Uwe Scheuch: „Kärnten ist im Bildungsbereich fit für die Zukunft“ Lehre mit Matura, das vorschulische Bildungsjahr, die Neue Mittelschule – dies sind nur einige Beispiele, mit denen Kärnten im Bildungsbereich bereits die Vorreiterrolle übernommen hat. Wie groß das Interesse von Bildungsbeauftragte und Politik am Thema Bildung ist, bewiesen die ca. 200 Teilnehmer/innen an der Bildungsenquete „Bildungsland Kärnten – Fit für die Zukunft“, welche im Vortragssaal des Kärntner Landesarchivs stattfand. „Der Kärntner Landtag und die Kärntner Landesregierung haben zu dieser Enquete geladen um mit anerkannten Bildungsexperten über aktuelle Themen zu diskutieren und um von ihren Erfahrungen zu profitieren. Bildung muss nicht nur mit der nötigen Sensibilität und Umsicht behandelt werden – wir müssen auch Strukturen

und Strategien entwickeln um weiterhin bestmögliche Ausbildungsqualität garantieren zu können“, erklärte Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch. Rainer Domisch vom Finnischen Zentralamt für Unterrichtswesen informierte über das finnische Schulmodell. Finnland ist weltweit zu einem Maßstab für schulische Bildungsfragen geworden. Dort gibt es beispielsweise die gemeinsame Schule für alle Schüler eines Jahrganges bis zum Abschluss der 9. Jahrgangsstufe. Weiters wurde den Kommunen landesweit die organisatorische und pädagogische Verantwortung für die Schulen übertragen. Auch die Lehrerfortbildung erhielt eine strukturelle Aufgabe als berufsbegleitende Weiterbildung. Prof. Mag. Herbert Gimpl, Amtsführender Präsident des Landeschulrates für Salz-

Bildungsenquete im Kärntner Landesarchiv mit Experten: Bildungsreferent Uwe Scheuch betonte, dass Kärnten auch in der Bildungspolitik vorbildlich für Österreich sei. burg stellte die regionale Bildungsversorgung im Bundesland Salzburg vor und erläuterte die Schule im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land. Nach dem Vortrag von Unternehmensberater Dr. Andreas Salcher, der ebenfalls über interessante bildungspolitische Perspektiven referierte,

nahm das Publikum rege an der Diskussion mit dem Teilnehmern am Podium teil. „Die Ergebnisse der Enquete werden in den nächsten Wochen von den zuständigen Abteilungen auf ihre Umsetzbarkeit evaluiert“, so Scheuch abschließend.

Elf Förderfälle wurden im KWF-Kuratorium beschlossen! Vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) wurden elf neue Förderfälle beschlossen. Mit einer Fördersumme von rund 2,9 Millionen Euro werden Investitionen von über 34 Millionen Euro ausgelöst. „Mit den beschlossenen Förderungen können wir 102 neue Arbeitsplätze schaffen und 610 weitere Arbeitsplätze absichern. Die Investitionen von über 30 Millionen Euro sind ein wichtiger Impuls für die Kärntner Wirtschaft“, so KWF-Aufsichtskommissär Finanzreferent Harald Dobernig. Dobernig verweist darauf, dass die Maßnahmen, die Kärnten gegen die Arbeits-

losigkeit ergriffen hat, bereits Wirkung zeigen. So habe der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai 7,9 Prozent betragen und damit deutlich mehr als im Österreichschnitt. „Unser Kärntner Konjunkturpakt und die laufenden Förderprogramme des KWF haben dazu entscheidend beigetragen.“ Unter anderem wird die Carinthian Tech Research AG (CTR) in Villach unterstützt. Weiters wird eine Tochter der Kohlbach Holding gefördert. Die Großglockner Bergbahnen Touristik GmbH in Heiligenblut erweitert ihre Sommerinfrastruktur und wird ebenfalls gefördert.

Finanzlandesrat Harald Dobernig: „Unser Konjunkturpaket greift!“


REGIONALES

Im Mai fand im Konzerthaus Klagenfurt mit über 2.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das dreitägige Landesjugendsingen des Landesjugendreferates statt. Von den 76 teilnehmenden Chören errangen 27 Chöre eine Auszeichnung. Da die Teilnehmeranzahl am Bundesjugendsingen Ende Juni in Salzburg jedoch beschränkt ist, überreichte Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig im Zuge eines Konzertes im Congress Center Villach am Wochenende Sonderpreise an all jene, die zu Hause bleiben müssen. Dobernig zeigte sich beeindruckt von den hervorragenden Darbietungen beim Konzert der Kinder und Jugendlichen. Dank gelte vor allem auch den Lehrern und Eltern, die die Kinder mit großer Begeisterung unterstützen.

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Special Olympics: Klagenfurt ist 2014 Austragungsort der Spiele! Mit einem Sternmarsch und einer stimmungsvollen Abschlussfeier gingen kürzlich die 5. Nationalen Special Olympics Sommer Games 2010 mit internationaler Beteiligung auf dem St. Pöltener Rathausplatz zu Ende. Dabei wurde an eine Kärntner Delegation, ihr gehörten Sportreferent LH Gerhard Dörfler, Klagenfurts Vizebürgermeister Albert Gunzer, Sportstadtrat Manfred Mertel und der Obmann der Lebenshilfe Kärnten, Gerhard Wallner, an, die Special Olympics Fahne übergeben. Die nächsten nationalen Sommer Games gehen 2014 in Klagenfurt über die Bühne. An den Sommerspielen 2010 nahmen 1.980 Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen teil. Sie kämpften in 17 Sportarten um Medaillen. Aus Kärnten waren 14 Delegationen mit 170 Sportlerinnen und Sportlern und Betreuern in sieben Sportarten (Tischtennis, Leichtathletik, Schwimmen, Fußball, Boccia, Radfahren, MATP) am Start.

„Das Tor zum Mölltal beinhaltet nicht nur ein Kletterzentrum mit integriertem Fitnesscenter, einen Shop und einen Gastronomiebereich, sondern auch ein Info Center für den Nationalpark Hohe Tauern, welches von allen Besucher der Großglocknerstraße genutzt werden kann. Es ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung des Oberkärntner Raumes“, so Nationalparkreferent LHStv. Uwe Scheuch. Insgesamt werden in das Projekt 2,1 Millionen Euro investiert, die Fertigstellung ist für Dezember 2010 geplant. „Finanziert wird das Projekt durch eine Beteiligung der Kärntner Tourismusholding (KTH) sowie aus Mitteln des Talschaftsfonds“, erklärt Finanzlandesrat Harald Dobernig

„Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind auch ganz besondere Sportler, und junge Menschen mit glänzenden Augen nach erfolgreichen Wettkämpfen sind der schönste Anblick“, gratulierte Landeshauptmann Dörfler allen Sportlern zu ihren Leistungen und den Veranstaltern zu den Spielen. Die Sportler traten getreu dem Eid der Special Olympics: „Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen“ zu den Wettkämpfen an, bei denen 1.650 Medaillen vergeben wurden. Für Dörfler waren die Sommerspiele aber auch Spiele der Herzen, des Respekts, des Miteinanders, der Leistungen und der Freundschaft.

Die Kärntner Nachrichten: Woche für Woche Hintergründe und Fakten!


10 KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

LESERBRIEFE

Ein geeintes drittes Lager! Die Kooperation von FPK und FPÖ nach dem CDU/CSU-Modell ist gelungen. Das wird wohl alle freiheitlich Gesinnten freuen! Der zuvor dafür geprügelte LH-STv, Uwe Scheuch, hat Weitsicht bewiesen, denn das

Ambrozy als Präsident Dem ehemaligen SPÖ-Vorsitzenden Peter Ambrozy geht als Präsident des Roten Kreuzes das Geld aus. Obwohl das Land Kärnten erst vor drei Jahren die Budgetmittel deutlich aufgestockt hat, ist er laut Medien schon wieder in Finanznöten. Vielleicht wäre er gut beraten, bei sich selber zu beginnen, statt neues Geld zu fordern. Man hört ja immer wieder, dass Ambrozy seit Jahren mit einem Dienstwagen durch die Gegend fährt, von einem SocietyEvent zum anderen. Er sollte sich lieber um das Rote Kreuz kümmern, denn sonst wird dessen Finanzmisere sicher noch größer. Markus Stark Feldkirchen

BZÖ mutiert immer mehr zum Liberalen Forum a la Heide Schmidt und hat mit freiheitlichem Gedankengut kaum mehr etwas zu tun. Roman Pohovnikar Krumpendorf

Fekter`s Vorschlag Von welch durchtriebenen Leuten werden wir eigentlich regiert? Diese Frage stellt sich, wenn man sich den Vorschlag unserer Innenministerin an Arigona Zogaj, deren Ansuchen auf Asyl nun endgültig abgelehnt wurde, vor Augen führt. Fekter gab Arigona den Tipp durch eine Eheschließung wieder nach Österreich einreisen zu können. Ein Vorschlag, den Rechtsstaat zu umgehen kommt. direkt aus dem Mund unserer Innenministerin. Da fehlen einem wirklich die Worte!

Aufklärung notwendig Die Anschlag-Serie rund um den Ortstafelsturm in den 70er Jahren gehört endlich aufgeklärt! Warum hört man von Seiten des Innenministeriums nichts? Wenn alles Totgeschwiegen wird, entsteht der Verdacht, dass etwas verborgen bleiben sollte. Man wollte und will offensichtlich weiter über die damaligen Geschehnisse Gras wachsen lassen, da man sich vor entsprechenden Reaktionen fürchtet. Die Freiheitlichen in Kärnten haben Recht, wenn sie die Ortstafelfrage solange aussetzen wollen, bis es eine lückenlose Aufklärung darüber gibt, welche Rolle die Kärntner Slowenen bei den Anschlägen auf Kärnten gespielt haben. Nur nicht locker lassen! Christopher Krainer, Klagenfurt

Einsparungsmaßnahmen! In allen EU-Staaten werden derzeit umfangreiche Sparmaßnahmen eingeleitet, um die ausufernden Budgetdefizite in den Griff zu bekommen. Nur in der österreichischen Bundesregierung wird gestritten, anstatt zu arbeiten, wobei sich Kärnten eigentlich positiv abhebt. Denn bei uns wurden schon im Vorjahr Reformmaßnahmen ergriffen und die Sanierung des Landesbudgets eingeleitet. Mit der Umsetz-

Um Rot und Schwarz Paroli bieten zu können, muss es ein geeintes Drittes Lager geben und daher begrüße ich diese nun vertraglich vollzogene Kooperation. Denn zu Rot und Schwarz gibt es für die Menschen in diesem Land mit dieser Option endlich eine Alternative. Emil Robatsch, Pörtschach

Finanzreferent Dober nig und Co. ist es zuzutrauen, trotz allem polemischen Hick-Hack von außen, Kärnten wieder in ruhiges sicheres Fahrwasser zu geleiten. Melanie Schein St.Paul

Deutsch an unseren Schulen

Alfred Höfferer Klagenfurt

Kärntner Freiheitliche und FPÖ

ung der Pensionsreform und der Verwaltungsreform sind wohl erste Schritte gelungen, die langfristige Einsparungen bringen werden.

Ich befürworte die Ankündigung von Bildungsreferent Uwe Scheuch, Deutsch als Pflichtvorgabe auch in den Schulpausen zuzulassen. Wie sollen ausländische Schüler unsere Sprache je beherrschen, wenn sie diese nur in den 50 Unterrichtsminuten sprechen, aber danach und davor in ihre Muttersprache zurückfallen. Und wie fehl am Platz muss sich ein deutschsprachiges Mädchen vorkommen, wenn es mit Türkinnen in einer Arbeitsgruppe ist, die nur türkisch sprechen? Unsere Kinder dürfen nicht zu Fremden im eigenen Land verkommen! Alexander Waldner, Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


300 Jahr-Jubil채um:

Elisabethinen Konvent und Krankenhaus in Klagenfurt! S

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II KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

300 JAHRE ELISABETHINEN

Krankenhaus und Konvent d 300-jähriges Bestandsjubiläu Das Jahr 1710 ist das Geburtsjahr des Elisabethinen-Konvents in Klagenfurt. Klein und bescheiden fing damals an, was seitdem Stadt- und Kirchengeschichte geprägt hat und mittlerweile fixer Bestandteil im Gesundheitswesen in Kärnten ist. Beim Festakt im Konzerthaus Klagenfurt würdigten Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesrat Dr. Peter Kaiser, der Bürgermeister von Klagenfurt, Christian Scheider, sowie Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz die menschlichen und sozialen Leistungen die der Konvent seit mittlerwei-

Das Krankenhaus der Elisabethinen ist ein Ort des Miteinanders, in dem man sich gut aufgehoben fühlt!“ LH Gerhard Dörfler

le 300 Jahren für die Bevölkerung erbringt. „Die Elisabethinen leben den täglichen Umgang mit modern-

ster Technologie und die Begegnung mit Menschen der verschiedensten Weltanschauungen“, sagt der Landeshauptmann im Rahmen der Feierlichkeiten. LHStv. und Gesundheitsreferent Dr. Peter Kaiser erkennt im ElisabethinenKrankenhaus einen verlässlichen Partner in der Gesundheitsversorgung der Kärntner. „Seit nunmehr 300 Jahren werden hier Top-

Medizin und christliche Nähe harmonisch in Einklang gebracht“, erklärt Kaiser. Und der Bürgermeister von Klagenfurt, Christian Scheider, erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Krankenhaus: „Egal mit wem man spricht, jeder, der einmal im ElisabethinenKrankenhaus Patient war, schwärmt von der Pflege und fürsorglichen medizinischen Behandlung in den höchsten Tönen“.

Feierlicher Festakt mit Bischof Dr. Alois Schwarz Die musikalische Umrahmung des Festakt und des vorhergehenden Pontifikalamts gab dem Anlass eine besonders feierliche Note. Neben dem Kärntner Madrigalchor Klagenfurt und dem Collegium Carinthia begleitete das Barocktrompetenensemble des Kärntner Landeskonservatoriums die Feier.


25. Juni 2010 I KärntnerNachrichten III

300 JAHRE ELISABETHINEN

der Elisabethinen feiern ihr um mit einem großen Festakt!

Interview mit Generaloberin Sr. Consolata KN: Wie kam es zur Entstehung des ElisabethinenKrankenhauses? Sr. Consolata: Im Jahre 1710 begann es in Klagenfurt. Durch die beharrliche Instanz der Klagenfurter Bürgerin Maria Cattini, kommen vier Elisabethinen-Schwestern aus Graz nach Kärnten. Die ersten Räumlichkeiten der Schwestern waren sehr ärmlich ausgestattet. Im Jahr 1711 wurde eine kleine Hauskapelle errichtet. Nach vielen Mühen und Bitten bei allen weltlichen Stellen, erhielten sie die Erlaubnis zum Bau eines Klosters. Die Klosterschwestern leisteten mit eigener Hand Hilfsdienste am Bau. 1765 besuchte Kaiserin Maria Theresia auf der Durchreise das Kloster in Klagenfurt. Die Tochter der Kaiserin, Erzherzogin Maria Anna lebte in ihren letzten Lebensjahren in Klagenfurt. Ihr Aufenthalt war ein Segen für das Elisabethinen-Kloster, da sie den Konvent für die Erhaltung und Durchführung der Krankenpflege unterstützte. KN: Wie wurde das Krankenhaus finanziert? Sr. Consolata: Die Kaiserin

bewilligte 1768 den Zuschuss und so konnte mit dem Bau des Krankenhauses begonnen werden. Alle Krankenbetten wurden im Namen der Spender beschriftet. Im Jahr 1783 erfolgte ein Umbau des Klosters, die Zellen bekamen größer Fenster und neue Öfen, das Haus wurde neu eingedeckt. 1783 stattete Kaiser Josef II. dem Kloster einen Besuch ab. Er besuchte auch die Krankenzimmer, rühmte die Reinlichkeit und sagte, er habe noch kein so niedliches Spital gesehen. Als Erzherzogin Maria Anna im Jahr 1789 stirbt, wird sie auf eigenen Wunsch in der Gruft unter der Elisabethinenkirche bestattet. Ab 1797 gerät das Kloster während der Franzosenkriege durch Plünderungen, Forderungen französischer Offiziere und Demolierungen in Bedrängnis. KN: Wie ging es mit dem Krankenhaus weiter? Sr. Consolata: Durch einen Neubau, finanziert durch eine Erbschaft, kam es 1872 zur Vergrößerung des Spitals. Aufgrund der Geldentwertung im Jahr 1920 können Mittellose nicht mehr unentgeltlich behandelt werden. Es folgt das Ansuchen um Öffentlichkeitsrecht, dem stattgegeben wird. 1929 erfolgte dann für das Elisabethinen die Anerkennung als öffentliches Krankenhaus. 1945 wurde das

Kloster und Krankenhaus durch einen Bombenangriff beschädigt. Zwei Jahre später wird die Interne Abteilung eröffnet. Zwischen 1960 und 1985 wird das Krankenhaus weiter ausgebaut und auf 160 Betten erweitert. Im Jahr 1985 wurde ich zur Generaloberin des Konvents ernannt. 2003 kam es zu einer Überleitung des Spitals in eine GmbH, das ein wichtiger Schritt für die Existenz des Elisabethinen-Krankenhauses war. Seit 2005 obliegt die wirtschaftliche Leitung des Konvents gemeinsam mit Ökonomin Sr. Engelberta Schmid dem Wirt-

schaftsdirektor des Hauses, Mag. Franz Lamprecht. KN: Welche Entwicklung nahm das Krankenhaus weiter? Sr. Consolata: Im Jahr 2006 kam es zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Orden der Barmherzigen Brüder Österreich und dem Konvent. Seitdem arbeitet das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan erfolgreich mit uns zusammen. KN: Weiterhin viel Erfolg!

Uraufführung des Kammeroratoriums „Elisabeth von Thüringen”

Z

ur Feier des 300-JahrJubiläums des Elisabethinen-Konvents in Klagenfurt wurde am 17. Juni das Kammeroratorium „Elisabeth von Thüringen” im Dom zu Klagenfurt uraufgeführt. „Ich habe das Werk als musikalische Hommage an die Heilige Elisabeth von Thüringen bei Prof. Dr. Nikolaus Fheodoroff in Auftrag gegeben”, erklärt die Generaloberin des Konvents der Elisabethinen in Klagenfurt, Sr. Consolata Hassler. „Den Text zum Oratorium hat Prof. Dr.

Herbert Vogg geschrieben, der bereits viele Opernund Oratorientexte verfasst hat.” Die Urauf führung, die vom Kärntner Madrigalchor Klagenfurt und dem Collegium Carinthia unter dem Konzertmeister Fritz Kircher bestritten wurde, war ein voller Erfolg und des Anlasses würdig. Als vielbejubelte Solisten traten Cornelia Horak (Sporan), Stephen Chaundy (Tenor), Josef Wagner (Bass) und Dieter Dorner (Sprecher) auf. Die Leitung oblag Klaus Kuchling.


IV KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

300 JAHRE ELISABETHINEN

Schwestern im Dienst der Nächstenliebe feierten

„D

ie Elisabethinen sind Schwestern im Namen der Liebe. Sie geben den Menschen eine bergende Hülle, das ist ihre Kostbarkeit“, betonte kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Rahmen des Jubiläumsfestes „300 Jahre Krankenhaus und Konvent der Elisabethinen in Klagenfurt“ im Klagenfurter Konzerthaus. Er wisse von einigen Patienten, dass sie im Krankenhaus der Elisabethinen bestens aufgehoben waren und umsorgt wurden, sagte Dörfler. Hier sei der Aufenthalt nicht nur ein Ort der Heilung, sondern auch

der guten Beziehungen. Er dankte den Schwestern, aber auch den Ärzten und allen Mitarbeitern und Partnern des Krankenhauses für ihr Engagement, für ihre Kompetenz und ihre Menschlichkeit, und wünschte weiterhin viel Kraft für menschliche Zuwendung. Auch Bürgermeister Christian Scheider sprach davon, dass das Krankenhaus sich durch eine besonders hohe Patientenqualität auszeichne. Im Jahr werden hier an mehr als 17.000 Patienten betreut. Aufgabe des Bischofs sei es, das Haus der Elisabethinen

zu schützen und zu fördern, sagte Bischof Alois Schwarz, der in Nachbarschaft zum Haus der Elisabethinen wohnt. Er dankte für deren erfolgreiche Kooperation mit dem Krankenhaus St. Veit und vor allem für den Dienst personaler und humaner Krankenpflege, die maßgebend und bestimmend sei. Bedankt wurde insbesondere auch Generaloberin Schwester Consolata Hassler, die bereits seit 30 Jahren als „Chefin“ des Konvents überaus aktiv ist. Universitätsprofessor Karl Heinz Frankl befasste sich in seinem Vortrag mit Fragen und Hintergründen der Elisabethinen, die 1710 nach

Klagenfurt gekommen waren. Auch ein Film, präsentiert von Michael Steiner, informierte über das Krankenhaus. Durch das Programm führte in gewohnt charmanter Weise Ute Pichler. Das Fest wurde vom Kärntner Madrigalchor (Leiter Klaus Kuchling) und vom Barocktrompetenensemble des Kärntner Landeskonservatoriums (Prof. Gottfried Isopp) musikalisch umrahmt. Besonders informativ und lesenswert ist die vom Konvent der Elisabethinen herausgegebene und von Peter G. Tropper redigierte Chronik über „300 Jahre Elisabethinen in Klagenfurt 1710 – 2010“.


25. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Ein Gewinn für die Kultur: Die Österreichischen Lotterien laden zum Tag in der Albertina

D

er 25. Juni ist als „Lotterien Tag in der Albertina“ ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien in die Albertina kommt, hat freien Eintritt. Die Österreichischen Lotterien unterstützen seit sieben Jahren die Albertina in Wien. In einem der prachtvollsten klassizistischen Palais Europas, dem Palais Erzherzog Albrecht untergebracht, beherbergt sie eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt. Wer am „Lotterien Tag in der Albertina“, das ist Freitag, der 25. Juni 2010, mit irgend einem Produkt der Österreichischen Lotterien, also etwa mit einer Lotto-, Toto- oder Bingo-Quittung, aber auch mit einem Briefoder Rubbellos, zur Albertina kommt, erhält freien Eintritt. Man kann dabei jede Ausstellung, wie z.B. die aktuelle „Alex Katz Prints“ besichtigen. Wann die Quittung gespielt bzw. das Los aufgerubbelt wurde, ist gleichgültig.

Mit ihrem Sponsoring wollen die Österreichischen Lotterien einerseits Kunst und Kultur für jedermann erlebbar machen, und andererseits dazu beitragen, dass Wien auch in Zukunft eine Stadt mit kulturellem Weltruf bleibt. „Kunst- und Kultursponsoring hat bei den Österreichischen Lotterien einen hohen Stellenwert. Uns ist wichtig, dass sowohl traditionelles Kulturgut erhalten bleibt, als auch moderne Werke und zeitgenössische Künstler die Chance erhalten, sich einem breiten Publikum zu präsentieren“, sagt Gen.-Dir. Dr. Karl Stoss, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien. „Wir sind sehr glücklich ,mit den Österreichischen Lotterien einen so verlässlichen Sponsor zu haben, der uns nicht nur unterstützt, sondern sich auch mit der Albertina und der Kunst, die sie zeigt, identifizieren kann“, freut sich Albertina-Direktor Dr. Klaus Albrecht Schröder. Die Österreichischen Lotte-

Gen.-Dir. Dr. Karl Stoss (links), Lotterien-Vorstandskollegin Mag. Bettina Glatz-Kremsner und AlbertinaDirektor Dr. Klaus Albrecht Schröder laden zum Lotterien-Tag in der Albertina. © Astrid Knie rien unterstützen aktuell die „Alex Katz Prints“Ausstellung. Alex Katz, 1927 in New York geboren, zählt zu den bedeutendsten USamerikanischen Künstlern unserer Zeit. Die Ausstellung zeigt rund 150 Druckgrafiken, Cut-outs (bemalte bzw. bedruckte AluminiumSilhouetten) sowie Künstlerbücher und bietet eine repräsentative Auswahl von den 1960er-Jahren bis ins 21. Jahrhundert.

Ziehung vom Mi., 16. 6. 2010

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Ziehung vom Do., 17. 6. 2010

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In der Kärntner Landeszeitung vom 24. Juni 2010 ist der

Lehrgang in der Pflegehilfe zur Ausbildung von PflegehelferInnen an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

VO R S C H AU 25. Runde 2010 1: IFK Göteborg– Kalmar FF 2: Ljungskile SK– Gefle IF 3: Sligo Rovers– St. Patricks Athletic 4: Kansas City Wizards– New York Red Bulls 5: Houston Dynamo– Colorado Rapids 6: Toronto FC– Los Angeles Galaxy 7: Columbus Crew– D.C. United 8: Chivas USA– FC Dallas 9: Valur Reykjavik– IB Keflavik 10: Fram Reykjavik– Haukar 11: Breidablik– KR Reykjavik 12: Grindavik– Fylkir Reykjavik Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

KÄRNTEN BAUT

Treffling: Wichtige Investition für mehr Sicherheit Große Spatenstichfeier mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Dadurch mehr Verkehrssicherheit und das Ortsbild wird attraktiver.

ses Zukunftsbauwerk eingehalten werden. Die größte Investition in Kärnten werde der Bau des Pumpspeicher kraftwerks Reißeck II sein. Zudem wies er auf die Umfahrung Greifenburg hin, wofür die Grundablösen vorbereitet

boden hin. Von der Abzweigung L 17 Obermillstätter Straße bis zum Ortsende Treffling werden die Straßenbauarbeiten auf einer Länge von rund einem Kilometer von der Bau ausführenden Firma

Der Straßenzug wird von Pendlern und Wirtschaftsverkehr und bezüglich der Burg Sommeregg auch vom Ausflugs- und Urlauberverkehr stark genutzt. Die Baukosten für das Land

Die Verkehrssicherheit für Fußgänger, vor allem für die Schulkinder, und für die Radfahrer wird in Treffling (Marktgemeinde Seeboden) wesentlich erhöht. Auch das Ortsbild wird durch einen Gehsteig und verbesserte Zufahrten attraktiver werden. Das sagte kürzlich Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler anlässlich des Spatenstichs beim Gebäude der Firma Olsacher in Treffling. Viele Bürger aus Treffling nahmen an der Spatenstichfeier teil, unter anderem der Bürgermeister der Marktgemeinde Seeboden Wolfgang Klinar, Heinz Sattlegger von der Strabag, LAbg. Mares Rossmann sowie Spittals Straßenbauamtsleiter Horst Tuppinger und sein Stellvertreter Reinhard Schell. Klinar dankte dem Landeshauptmann, weil hier ein langjähriges Anliegen umgesetzt werde. Das Projekt sei vor allem aus Sicherheitsgründen sehr wichtig. Der Landeshauptmann dankte allen Mitarbeitern und Beteiligten des Projektes und betonte, dass Baustellen Arbeit und Arbeitsplätze bedeuten würden. Bauprojekte seien besonders wichtig zur Sicherung der Beschäftigung und zur Belebung der Wirtschaft, daher hoffe er auch, dass die Strabag als Bestbieter den Zuschlag beim Koralmtunnel bekommen werde. Er erwarte sich, dass selbstverständlich alle Verträge vom Bund für die-

Im Bild LH Gerhard Dörfler, Bürgermeister Wolfgang Klinar, Strabag-Chef Horst Sattlegger beim Spatenstich in der Marktgemeinde Seeboden. würden. An die Gemeinde Seeboden appellierte LH Dörfler, alle Bemühungen zu unternehmen, um dem so werbewirksamen Event des Bodypainting-Festivals eine Zukunft sich sichern.

Gute Kooperation mit der Gemeinde Seeboden Sattlegger von der Strabag hob auch die Wichtigkeit dieser Baumaßnahmen hervor, um Gefährdungen für Fußgänger und Radfahrer zu verhindern. Er wies auf die gute Kooperation mit der Marktgemeinde See-

Strabag in Kooperation mit dem Land und der Marktgemeinde Seeboden durchgeführt. Neben einem Geh- bzw. Radweg und der Erneuerung der Straßenentwässerung und besserer Sichtbedingungen wird auch der Kreuzungsbereich zur bekannten Burg Sommeregg „busgerecht“ verbessert.

wurden mit 755.000 Euro angegeben, hinzukommen noch Baukosten von der Marktgemeinde Seeboden für Rad- und Gehweg in Höhe von 50.000 Euro. Die Gesamtfertigstellung ist für Ende Oktober 2010 vorgesehen. Abgerundet wurde die Spatenstichfeier wie gewohnt mit einer Verlosung schöner Sachpreise.


25. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 17

REGIONALES

Der energie-Carport Vallery mit Pfiff!

D Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Germ besuchten auch heuer wieder das traditionelle Feuerwehrfest in Ebenthal. Die gelungene Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher an und bescherte allen einen lustigen Abend bei guter Musik und noch besserer Stimmung.

as für Innovationen bekannte Kärntner Unternehmen energie-Carport Vallery wartet mit einer Weltneuheit auf. Erstmals übernimmt ein Carport gleichzeitig die Funktion einer Elektrotankstelle für Elektrofahrzeuge. Durch eine am Dach montierte Photovoltaik-Anlage wird aus Sonnenenergie gewonnener Strom (ca. 2,5 kW/h) direkt für das Betanken des Elektromobils genützt. Der überschüssige Strom wird direkt ins Netz eingespeist. Der „Energie-

Carport Vallery“ empfiehlt sich auch als Abstellplatz und Tankstelle für Pendler, die während der Arbeitszeit ihr Elektrofahrzeug nicht nur unfallsicher parken, sondern auch gleich aufladen können. Der Energiecarport mit Konzept wurde anlässlich der Internationalen Handwerksmesse in München mit den Bayrischen Staatspreis in Gold für einzigartiges Design u. Funktion ausgezeichnet. Infos unter: www.carport-vallery.at

Sommer-Open-Air in Weitensfeld mit vielen Stars

Am 14. Juni feierte Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz seinen 58. Geburtstag. Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Wolfgang Germ statteten ihm einen Überraschungsbesuch ab und brachten selbstverständlich auch eine Geburtstagstorte mit. Umrahmt wurde die Feier vom Männerchor Annabichl. Bischof Schwarz freute sich sehr über die gelungene Überraschung und bedankte sich herzlich bei den Vertretern der Landeshauptstadt.

Jazz Gitti, Meilenstein und Marco Ventre heizen diesen Samstag in Weitensfeld im Gurktal ein. Der kommende Samstag steht ganz im Zeichen des SommerOpen-Air des Wirtschaftsvereins Weitensfeld. ORFLiebling Schlagerstar Marco Ventre wird das Publikum im Gurktal so richtig in Stimmung bringen, Jazz Gitti und Meilenstein für ein unvergessliches Open Air sorgen. Wer jetzt noch keine Tickets hat, bekommt selbige bei Reinsberger Reisen sowie an der Abendkasse direkt beim

Jazz Gitti heizt ein. Open Air. Für das leibliche Wohl sorgt die Weitensfelder Gastronomie. Ein stimmungsvoller Abend steht bevor!


18 KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

WIRTSCHAFT

Neue ÖAMTC-Landesclubzentrale eröffnet LH Dörfler, LR Martinz und LR Ragger verliehen Automobil und Touring Club Urkunde zur Führung des Landeswappens Alles neu bei den "Gelben Engeln". Diesen Eindruck gewann man vergangenes Wochenende bei der Eröffnung der neuen ÖAMTCLandesclubzentrale in Klagenfurt. Seitens des Landes nahmen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und die

en Landeszentrale und bedankte sich, dass großteils Kärntner Firmen beim Bau zum Einsatz kamen. Als Zukunftspartner bei der Elektromobilität, jedes siebente Zweirad ist in Kärnten bereits ein E-Scooter, trage der ÖAMTC für viele grüne

Tourismusreferent den ÖAMTC-Pannenhelfern für ihre Servicebereitschaft rund um die Uhr. Die neue Landeszentrale biete ab nun beste Arbeitsbedingungen und ein optimales Service für die Clubmitglieder. ÖAMTC Kärnten-Präsident

Landesräte Josef Martinz und Christian Ragger am Eröffnungsfestakt teil. Das Regierungs-Trio stellte sich mit einem besonderen Geschenk ein. Es überreichte an die Clubverantwortlichen die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens. Damit darf die Landesorganisation im geschäftlichen Verkehr, sowie auf Schildern oder sonstigen Ankündigungen, das Kärntner Landeswappen führen. "Der ÖAMTC ist ein wichtiger Partner wenn es um die Sicherheit, die Mobilität und um die Elektromobilität geht. Zudem ist er auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land", gratulierte der Landeshauptmann. Dörf ler lobte auch die moderne Architektur der neu-

Kilometer und ein leises Verkehrsaufkommen auf Kärntens Straßen bei, betonte der Verkehrsreferent lobend. "Jeder Autofahrer kennt die Gelben Engel, die nicht nur

Siegfried Schüssler berichtete über den großen Aufschwung der Clubmitglieder seit 1965 mit einem jährlichen Wachstum um vier Prozent. Gab es 1965 erst 13.719 zahlende Mitglieder, sie ermöglichten mit 15.000 Euro (200.000 Schilling), die Errichtung der ersten Clubzentrale in Klagenfurt, sind es heute 123.860 zahlende- und 30.000 Anschluss-Mitglieder. Clubdirektor Eckhard Wabnig dankte für die Verleihung der Urkunde zur Führung des Landeswappens ""Es ist für ein 105 Jahre altes Kärntner Unternehmen, dass stets in die Zukunft schaut, eine tolle Auszeichnung". Wabnig hob auch die gute Zusammenarbeit des ÖAMTC mit dem Land bei

Der ÖAMTC ist ein wichtiger Partner, wenn es um Sicherheit, die Mobilität und um die Elektromobilität geht!“ LH Gerhard Dörfler

Autofahrern aus Österreich, sondern auch Touristen bei Autopannen in Kärnten helfen", dankte Martinz als

der Realisierung der Elektromobilität hervor. Die Mitgliedsbeiträge würden auch künftig in die Qualität und Zukunftsorientierung des Unternehmens fließen, gab er bekannt. Von Stützpunkleiter Rudolf Brenner hörte man, dass 90% aller Pannen sofort und vor Ort von den bestens ausgebildeten ÖAMTC-Technikern behoben werden können. In die neue Clubzentrale, sie verfügt über eine Nutzfläche von 5.366 Quadratmetern, wurden 8,5 Millionen Euro investiert. Das Ergebnis nach 14 monatiger Bauzeit kann sich sehen lassen: zehn modernst ausgestattete Prüfstraßen mit Hebebühnen, Prüf- und Diagnosegeräte auf dem neuesten Stand der Technik und ein großzügiger Beratungsbereich im Erdgeschoss, der den ÖAMTCShop, das Reisebüro, die Kundewartezone und eine Kinderecke beherbergt. Im neuen Gebäude sind zudem Seminar- und Schulungsräume untergebracht. Ihren Betrieb nahm die ÖAMTC Kärnten Landeszentrale 1965 mit 18 Mitarbeitern auf. Heute sind in Klagenfurt 57 Mitarbeiter beschäftigt, kärntenweit ist der ÖAMTC Arbeitgeber für 138 Arbeitnehmer.


25. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

Der KIT 2010 ist vergeben! Preisregen für kreative junge Köpfe. Fachhochschule Klagenfurt und Stadtwerke. Klagenfurt Gruppe zeichnen junge TopTalente aus. Sieg für Patienten-Projekt. „Mobile Helper“ – so lautet der Titel des Siegerprojektes beim KIT 2010 (Kärntner Innovations-und Te c h n o l o g i e p r e i s ) d e r Fachhochschule Klagenfurt und der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe, der kürzlich in der FH Klagenfurt von FHVorstand Prof. Dr. Erich Leitner und STW-Vorstand DI Romed Karré den beiden Maturanten Florian Napetschnig und Florian Janesch (HTBL Mössingerstraße Klagenfurt) überreicht wurde. Mit einem speziellen HandyProgramm (Android) wird es Patienten ermöglicht, einen

Notruf händisch auszulösen. Dabei wird jeder Vertrauensperson, die in einer Datenbank gespei-

zu. Die beiden Sieger erhielten 1000 Euro Preisgeld, eine Urkunde und einen gläsernen KIT 2010. Insgesamt

Die strahlenden Sieger des Kärntner Innovations- und Technologiepreises KIT 2010: Florian Napetschnig und Florian Janesch von der HTBL Mössingerstraße in Klagenfurt mit FH-Vorstand Dr. Erich Leitner (links) und STW-Vorstand DI Romed Karré. chert ist, eine SMS mit der derzeitigen Position gesendet. Das trifft auch beim Überschreiten der Pulswerte

beteiligten sich 24 SchülerTeams von Schulen aus Salzburg, Oberösterreich und Kärnten am KIT 2010.

Die Jury Landesschulratspräsident Mag. Walter Ebner, die FH-Professoren Dr. Christian Menard und Dr. Christian Paul sowie STW-Pressesprecher Mag. Harald Raffer) haben es sich nicht leicht gemacht. FH-Vorstand Dr. Leitner betonte, dass es alle Projekte einen Preis verdient hätten. STW-Vorstand DI Karré gratulierte zur gelungenen Premiere und den hervorragenden Präsentationen. Der STW-Chef garantierte die weitere Unterstützung dieses tollen Preises, bei dem die Studienbereiche „Medizinische Informationstechnik“ sowie „Netzwerktechnik und Kommunikation“ kreative Nachwuchsforscher suchen. Moderiert wurde die Veranstaltung von FH-Expertin Petra Bergauer.


20 KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

REGIONAL

Von Villach und Kranjska Gora nach Tarvis radeln: Am 27. Juni startet das Festradeln ganz im Zeichen von „Senza Confini“. Diese grenzüberschreitende Radtour versteht sich nicht nur für Landeshauptmann Gerhard Dörfler, sondern auch für die Vertreter aus Italien und Slowenien als Ausdruck der guten nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen der drei Länder und Regionen. Nach dem Frühstück für alle Radfahrer am Parkplatz des ATRIO in Villach geht es um 10 Uhr los. Die Ankunft im Zielort Tarvis nach der rund 30 km langen Strecke ist für ca. 14 Uhr geplant. Mit dabei sind auch die Bürgermeister von Tarvis, Renato Carlantoni sowie von Kranjska Gora Jure Zerjav, Abfahrtsolympiasieger Fritz Strobl, ATRIOGeschäftsführer Richard Oswald wie auch der Giro d´Italia-Sieger und Weltmeister Ivan Basso und Weltmeister Daniele Pontoni. Für die Festradler gibt es einen gratis Rückbringzug von Tarvis nach Villach.

Köstliches Spanferkel und weitere Grillspezialitäten gab es beim 8. Neubrucher Dämmerschoppen in Völkermarkt. Beim Schätzspiel gab es zahlreiche Gewinner, die sich über die Preise freuten. LAbg Vbgm Gerald Grebenjak konnte auch LR Mag Christian Ragger als Ehregast begrüßen.

Auch dieses Jahr führte die Ortsgruppe Hörtendorf unter der Leitung von GR Stefan Tschinder das traditionelle Tischtennisturnier im Siggi´s Bierhof durch. Trotz unerträglicher Hitze kämpften die Dorf Aborigines um den Goldenen Tischtennisball, der dieses Jahr vom Hauptsponsor, Auto Rutter, bereit gestellt wurde. GR Stefan Tschinder, freute es besonders, dass auch heuer wieder zahlreiche Frauen und Jugendliche aber natürlich auch „wettkampfbesessene“ Männer an diesem Jux Turnier teilnahmen.

Kürzlich veranstaltete Christoph Wallner zusammen mit Jugendreferenten GV Christian Pongratz das Event „Till the Rise“ am Sportplatz in Kühnsdorf. Knapp 400 Jugendliche rockten live mit No time for, Thirteen Days und weiteren Musikgruppen. Der Obmann des SK-Kühnsdorf Gerhard Esterl, Kreditorenschützer Dr. Arno Ruckhofer, sowie Vzbgm. Kajetan Glantschnig lobten die toll organisierte Jugendveranstaltung und freuen sich gemeinsam schon auf das nächste Konzert. Bild: Kriznik, eventbox.at

Da Tschriasche sagt: „Unsere Kooperation hat zu sehr viel Positivem geführt, sie ermöglichte sogar, dass Gössinger mit Petzner fusioniert“


REGIONAL

Nicht nehmen lassen wollten es sich FPK-Bezirkschefin Wilma Warmuth und die Bürgermeisterkollegen aus dem Bezirk St. Veit, anlässlich des 10-JahresJubiläums des Bürgerbüros des Landeshauptmannes, den neun Mitarbeitern und Büroleiter Ing. Siegfried Wuzella für ihre großartigen Leistungen zu danken. Als Anerkennung für den enormen Einsatz zugunsten der Hilfesuchenden des Bezirkes St. Veit überreichte LAbg. Wilma Warmuth, Bgm. Kuss und GR Wolfi Grilz an alle Mitarbeiter des Bürgerbüros Norische Käsnudel und Reindlinge. „Unser Dank gilt auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der als zuständiger Referent unsere Anliegen mit unterstützt“, betonte LAbg. Wilma Warmuth.

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22 KärntnerNachrichten I 25. Juni 2010

KLAGENFURT

Schlachthof Klagenfurt feiert 100-Jahr-Jubiläum mit Volksfest Der Klagenfurter Schlachthof feiert am kommenden Sonntag ab 10:00 Uhr mit einem großen Volksfest ein einzigartiges Jubiläum. Geschichte trifft Gegenwart. „100 Jahre Schlachthof Klagenfurt ist ein einmaliges Jubiläum. Ich persönlich begleite die Entwicklung des Schlachthofes seit 40 Jahren, zuerst als Kunde, seit etwas mehr als acht Jahren als Betreiber. In den letzten Jahren konnte ich aktiv an der positiven Entwicklung dieser Institution mitarbeiten“, erklärt Schlacht hof-Chef Dr. Gerhard Stürzenbecher von der Stürzenbecher GmbH. Der Betrieb hat sich von einer städtischen Institution, die die Versorgung der Bevölkerung des Großraumes Klagenfurt durch die hier angesiedelten gewerblichen Betriebe und Selbstvermarkter sicherte, zu einem wirtschaftlich geführten Unternehmen entwickelt. Die im Schlacht-

hof geschlachtete Ware dient nicht nur zur regionalen Fleischversorgung, sondern wird über Vermarktungspartner – vor allem die Firma Marcher aus Villach – in die ganze Welt exportiert. Diese Ausweitung der Schlachtungen war notwendig zur Erreichung einer optimalen Auslastung, die zur erfolgreichen Führung eines Schlachtbetriebes notwendig ist. „Es ist uns ein Bedürfnis dieses Jubiläum angemessen zu feiern. Zu diesem Zweck haben wir die Bevölkerung der Umgebung, unsere Lieferanten – die Kärntner Bauerschaft – und unsere Kunden mit ihren Familien herzlich zu einer gemeinsamen Festveranstaltung mit einem umfangreichen Programm eingeladen“, so Dr.

Stürzenbecher stolz. Das Fest beginnt mit einem Gottesdienst um 10,00 Uhr, es folgt ein ORF-Radio-Kärnten-Frühschoppen, eine Ausstellung „100 Jahre Schlacht hof Klagenfurt“ und vieles mehr. So gibt es auch ein umfangreiches Kinderprogramm und es sind auch Betriebsführungen geplant.

werben sorgt bei den jüngsten für Kurzweile. Die Geschichte des Schlacht hofes selbst ist spannend aber wenig dokumentiert. Historiker Dr. Dieter Jandl, Johann Töfferl und Mario Wilplinger wollen dies noch im Sommer mit einem Buch zu dieser Klagenfurter Institution ändern.

„Wir haben für die Bevölkerung Wiener Schnitzel mit Beilage oder Grillkotelett mit Beilage um jeweils fünf Euro im Programm“, erklärt Veranstaltungschef und der W ir t sc haf tskoordinator Johann Töfferl, der das Fest gemeinsam mit der St,.Veiter Agentur Context organisiert. Ein attraktives Kinderprogramm mit Hüpfburg, Wettmelken, Kuhfellklettern und WissensbeSchlachthof-Chef Dr. Gerhard Stürzenbecher lädt zum Volksfest 100 Jahre Schlachthof.

Wirtschaftskoordinator Johann Töfferl (am Bild mit Michaela Fink) seit 35 Jahren im Schlachthof tätig.


25. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Sommertheater im Stadthaus mit Molières „Der Geizige“! Eine Initiative von VzBgm. Albert Gunzer. Ab 24. Juni 2010 im Innenhof des Stadthauses. Der „Theater Sommer Klagenfurt“ hat begonnen! Eine Künstlergruppe um Wilhelm Prainsack und Robert Saringer hat sich unter diesem Ensemblenamen zusammen getan und bespielt – auf Initiative von Vizebürgermeister Albert Gunzer und „KulturRaum Klagenfurt“ – ab 24. Juni den Innenhof des Klagenfurter Stadthauses! „Es freut mich als Kulturreferent dieser Stadt ganz besonders, dass unterhaltsames Sommertheater nun auch in Klagenfurt stattfindet“ betont Vzbgm. Albert Gunzer. Das Stadthaus bietet sich, so der Kulturreferent, optimal an. „Das Stadthaus ist zentral gelegen und hat einen Innenhof, der prädestiniert ist für kleine, feine Theateraufführ ungen“, so Gunzer, der das

Projekt „Theater Sommer Klagenfurt“ mit 10.000 Euro und Sachleistungen (Bühne, Bestuhlung etc.) unterstützt. Von 24. Juni bis 17. Juli gibt es im Stadthaus-Hof nun die Möglichkeit, laue Sommerabende mit Unterhaltung und Kulturgenuss zu verbringen. Mit „Der Geizige – nach Molière, doch völlig aus der Fassung“, wie das Ensemble das Stück nennt, und dem Kinderstück „Der Prinz von Kugelmundi“ stehen zwei Stücke auf dem Programm, die in dieser Fassung zum ersten mal zu sehen sein werden. „Wir haben eine schnelle, lustige Variante im Sinne Molières verfasst, in der wir unter anderem auch Antwort auf die Frage geben: Warum ist der Kerl eigent-

lich geizig“, verriet Regisseur Norbert Holoubek bei der Programmpräsentation. Mit „Der Prinz von Kugelmundi“ wird das jun-

ge Publikum auf eine abenteuerliche und spannende Reise geschickt. Vorverkauf bei „Klagenfurt Tourismus“, Tel.: 0680-31 11 005

Die Komödienspiele werden mobil Foto Riebler

Fotoausstellung „Stopp Aids: Gib Kindern eine Chance!“ Die große World VisionFotoausstellung im Foyer des Dschungel Wien, Museumsquartier, Museumsplatz 1, wurde kürzlich eröffnet. Die beeindruckende Schau, die auf großformatigen Fotos zeigt, wie sich AIDS auf das Leben der Kinder in Afrika auswirkt, ist bis 23. Juli 2010 im Museumsquartier in Wien geöffnet. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. World Vision engagiert sich seit Jahren im Kampf gegen Aids.

Anlässlich des 50 Jahre Jubiläums der Komödienspiele Porcia zeigten sich Evelyne und Arnulf Staber als großzügige Sponsoren der Komödienspiele. Genau rechtzeitig zu Probenbeginn überreichten sie dem Intendanten der Komödienspiele Peter Pikl den Schlüssel eines VW Caddy. Einen Sommer lang wird das Auto dem Ensemble zur Verfügung gestellt. Mit einigen PS geht es jetzt in den Komödiensommer 2010!



Kärntner Nachrichten - Ausgabe 25.2010