Issuu on Google+

Nr. 14 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 9. April 2010

Kärnten bleibt soziale Nr. 1! Soziale Errungenschaften bleiben, Doppelgleisigkeiten werden vermieden, soziale Staffelung kommt!

Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf Tour durch Kärnten: „So verstehe ich meine Politik!“

Seiten 2 und 3

Seiten 4 und 5


2 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

THEMA DER WOCHE

Kärnten bleibt sehr soziales und familienfreundliches Bundesland LH Dörfler, LR Dobernig, LR Ragger: Gießkannenprinzip und Doppelgleisigkeiten werden beseitigt. Augenmerk auf soziale Staffelung. Kärnten war im Familienund Sozialbereich schon immer Vorreiter und soll auch in Zukunft ein soziales und familienfreundliches Bundesland bleiben. Das betonte Kindergartenreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Finanzreferent Harald Dobernig und Sozialreferent Christian Ragger im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Im Rahmen des Budgetkonvents habe man viele soziale Maßnahmen durchleuchtet und auf ihre Treffsicherheit überprüft. Auf soziale Staffelung werde künftig ganz besonderer Wert gelegt werden, kündigte der Landeshauptmann an. „Der Gratis-Kindergarten für 3- und 4jährige war von Anfang an als Pilotprojekt befristet und läuft mit Ende des Kindergartenjahres 2009/10 aus“, erklärt Landeshauptmann Dörfler. Die Kosten belaufen sich seit 2008 auf jährlich sieben Millionen Euro. Im Gegenzug soll es zu einer Erhöhung des Familienzuschusses für sozial bedürftige Familien von derzeit mindestens 15 auf 75 Euro pro Monat kommen. Im Zeitraum 2002 bis 2008 kamen jährlich 3.706 Kinder in den Genuss eines Familienzuschusses, durchschnittlich wurden jährlich 6,5 Millionen aufgewendet. Ein Schwerpunkt der Kärntner Familienpolitik sei die Förderung der Mehrkind-

Kärnten bleibt ein soziales und familienfreundliches Land: LH Gergard Dörfler mit den Landesräten Harald Dobernig (Finanzen) und Christian Ragger (Soziales). familien und einkommensschwachen Familien, so der Landeshauptmann. „Dabei hat das Land Kärnten wiederholt eine Vorreiterrolle übernommen, verschiedene familienpolitische Maßnahmen wie beispielsweise das Babygeld, der Gratiskindergarten und das Schulstartgeld wurden in der Zwischenzeit eingeführt.“ Das verpflichtende Kindergartenjahr bleibe wie bisher bestehen, berichtete der Kindergartenreferent außerdem. „Derzeit erhalten über 5.000 Kinder elf Mal im Jahr 75 Euro, jährlich werden dafür 4,2 Millionen Euro aus dem Kinderbetreuungsbudget der Abteilung 6 aufgewendet. Die Kosten für die Betreuung von Kindern können seit 1. Jänner 2009 bis

höchstens 2.300 Euro pro Kind und Kalenderjahr als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.“

Wichtige familienpolitische Leistungen „Kärnten sei nach wie vor das einzige Bundesland, das für die Geburt jedes Kindes 500 Euro auszahlt“, betont Dörfler und kündigt an, dass diese wichtige familienpolitische Leistung nicht in Frage gestellt werde. „Das Babygeld wird es ganz sicher auch in Zukunft geben.“ Die Förderhöhe gilt seit dem 1. Jänner 2010. Auch Mütter, die von Bundesseite keine finanzielle Unterstützung bekommen, werden in Kärnten unterstützt. Mit 1. Juli 2006

wurde das Müttergeld für Frauen ab 65 Jahren ohne eigenem Einkommen und mindestens einem Kind, eingeführt. Über den Verein Soma stehen diesen Frauen monatlich bis zu 150 Euro Müttergeld zu. Bis jetzt wurden 3.597 Anträge positiv erledigt, pro Jahr werden 1,8 Millionen Euro aufgewendet. „Der Teuerungsausgleich als finanzielle Einmalunterstützung für sozial bedürftige Menschen war nie Thema beim Budgetkonvent und bleibt bestehen“, berichtet der Landeshauptmann. Die Auszahlungshöhe liege bei 100 Euro, für Familien mit mindestens drei Kindern würden 150 Euro ausbezahlt. Im Jahr 2009/10 wurde der Teuerungsausgleich insgesamt 18.883 Mal ausbezahlt. Die


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE insgesamt 1,9 Millionen Euro wurden aus außerbudgetären Mitteln finanziert.

LR Dobernig: Doppelgleisigkeiten vermeiden Finanzreferent Harald Dobernig betont, dass Kärnten weiterhin ein sehr soziales und familienfreundliches Bundesland bleiben werde. 2010 betragen die gesamten Ausgaben für sämtliche Sozialleistungen des Landes 389 Millionen Euro, das sind 18,3 Prozent des Gesamtbudgets von 2,127 Milliarden Euro. Der Finanzreferent wendet sich gegen wahllose Streichungen von Sozialleistungen. Es brauche eine ernste Diskussion, denn immerhin gehe es um 129.000 Menschen, die betroffen seien. In allen Bereichen sollte die Gießkanne aus der Hand gegeben werden, weiters sollten Doppelgleisigkeiten vermieden werden. „Sozial Schwache und Familien zu stärken, das ist der Weg, den wir fortsetzen werden“, so Landesrat Dobernig.

Soziale Staffelungen „Wir müssen unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und den sozial Schwachen helfen. Das bedingt aber auch, dass auf die Treffsicherheit aller Sozialleistungen zu achten ist“, sagt auch Soziallandesrat Ragger, der nach dieser Leitlinie u.a. den Heizkostenzuschuss und die Schulbedarfsbeihilfe ausrichten will. Es werde dabei auch vermieden, dass durch strikte Grenzbeträge Ungerechtigkeiten entstehen. „Wir haben daher beim Heizkostenzuschuss bewusst eine großzügige Einschleifregelung geschaffen. Personen mit einem Einkommen bis zur Ausgleichszulagenhöhe bekamen 150 Euro, Personen, die bis zu 300 Euro mehr haben, erhalten 80 Euro. Das unterscheidet uns auch von den anderen Bundesländern. Wir haben weit mehr Bezugsberechtigte“, erläutert der Soziallandesrat. In Zukunft soll auch die Schulbedarfsbeihilfe, die bis dato jede Familie bekam, so sozial gestaffelt ausbezahlt werden. Auch hier werde die soziale

Treffsicherheit forciert.

17 Millionen fürs soziale Netz Soziallandesrat Ragger betont auch, dass Kärnten mit seiner jetzigen Mindestsicherung mit 632,50 Euro pro Monat im guten Mittelfeld von Österreich liege. Insgesamt wendet unser Bundesland für dieses soziale Netz 17 Millionen Euro jährlich auf. Rund 5.000 Personen werden damit unterstützt. Das Hauptziel der Mindestsicherung bestehe aber darin, die Betroffenen wieder aus dieser Unterstützung herauszubringen, indem sie ihr Geld zumindest teilweise wieder selbst verdienen. Der Landesrat kündigte ein Projekt mit den Gemeinden an, mit denen Beschäftigungsprojekte für die Empfänger der Mindestsicherung initiiert werden. Die Treffsicherheit von Sozialleistungen werde auch durch das Transparenzkonto unterstützt, mit dem die Summe aller Sozialleistungen, die jemand bezieht, erfasst werden. „Da muss aber besonders die Bundesregierung tätig werden, damit auch alle Leistungen des Bundes für die Länder abrufbar sind“, betont Christian Ragger.

Pflege zuhause forcieren Der größte Teil aller Kärntner Sozialausgaben in der Gesamthöhe von rund 380 Millionen Euro entfalle auf die Betreuung pflegebedürftiger Menschen. Diese Ausgaben wuchsen in den vergangenen Jahren auf rund 150 Millionen Euro. Für Ragger besteht ein Lösungsansatz darin, dass eine Stufenleiter der Versorgung eingeführt wird. Nur Personen mit hohen Pflegestufen sollten in einem Heim betreut werden. „Für Senioren mit niedrigen Pflegestufen müssen wir andere Betreuungsformen wie Tagesstätten schaffen und die Pflege zu Hause forcieren“, so Soziallandesrat Ragger, der hofft, dass ein bundesweiter Pflegefonds bessere Anreize für pflegende Angehörige schafft.

Kommentar von Helmut Prasch

129.000 zu 4.000! Zugegeben: die Sozialpolitik zählt zu den eher abstrakten und den Nicht-Betroffenen oft nur schwer erklärbaren Themen. Nichts desto trotz ist Soziale Politik an sich, also das, worum es wirklich geht: wie kann die öffentliche Hand jenen, denen es aus welchen Umständen auch immer nicht so gut geht, rasch, vernünftig und möglichst unkompliziert helfen. 129.000 Personen sind es allein in Kärnten, die direkt oder indirekt auf Hilfe angewiesen sind. Bei rund 560.000 Einwohnern ist das eine enorme Zahl! Mit Finanzlandesrat Harald Dobernig und Soziallandesrat Christian Ragger haben zwei junge, freiheitliche Politiker das so viele Jahrzehnte lang von der SPÖ dominierte Sozialressort neu geordnet. Trotz eisernen Sparkurses infolge der ausbleibenden Zahlungen des Bundes an seine Länder blieben und bleiben die wichtigen sozialen Meilensteine der Ära Haider unangetastet: Babygeld, Teuerungsausgleich, Heizkostenzuschuss, kostenloses 5. Kindergartenjahr wird es weiter geben. Und auch den Jugendtausender, den 2.500 Kärntner bisher dankbar in Anspruch genommen haben, kann sich das noch immer wohlhabende Land durchaus leisten. Gespart wird dort, wo es Doppelgleisigkeiten gibt, in der Verwaltung und dort, wo Sozialpolitik auch manchmal Prestigesache einzelner Gemeinden war, nämlich bei der Errichtung von Pflegeheimen. „Ältere Menschen sollen auch zu Hause gepflegt werden können“, postuliert Landesrat Christian Ragger, der für die „Pflege daheim“ Geld in die Hand nimmt und dafür bei kostspieligen Projekten spart. Mit Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LhStv. Uwe Scheuch als Jugend- und Bildungsreferent, LR Harald Dobernig und LR Christian Ragger machen soziale Menschen Sozialpolitik für die Menschen. Wie gesagt: es sind 129.000 Kärntnerinnen und Kärntner, die darauf direkt oder indirekt angewiesen sind. „Sozial“-Partner wie der Präsident der Wirtschaftskammer sollten sich hüten, die Sozialpolitik in Frage zu stellen. Kollege Pacher spricht für 4.000 seiner Wähler, aber nicht für Kärnten!


4 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

HINTERGRUND

Landeshauptmann Gerhard Dörfler immer vor Ort! Unter dem Motto „Unser Landeshauptmann Gerhard Dörfler vor Ort“ hat sich Landeshauptmann Dörfler vorgenommen, in den nächsten Monaten Kärntens Gemeinden zu besuchen. Der Bürgerkontakt steht für ihn an oberster Stelle. Bereits im Herbst letzen Jahres hat Landeshauptmann Gerhard Dörfler begonnen, die Kärntner Gemeinden zu besuchen und den Bürgern eine unkomplizierte Art und Weise des persönlichen Gespräches zu bieten. Selbst für die kleinsten Anliegen hat Gerhard Dörfler immer ein offenes Ohr. „Ich habe einen sehr persönlichen Zugang zur Politik. Mir liegen die Menschen dieses Landes am

reiche Gespräche mit der Bevölkerung. Gemeinsam mit Bürgermeister Franz Smrtnik und seinen beiden Stellvertretern Harald Kogelnik und FPK-Ortsparteiobmann Hans Lopar wurde intensiv über den Bau eines Kleinkraftwerkes, die Straße über den Paulitschsattel und die Obir-Tropfsteinhöhlen gesprochen. Besonders am Herzen liegt dem Landeshauptmann die Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit Schülern der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Ferlach nes zahlreiche Anliegen und Interventionen direkt vor Ort erledigt werden.

Büchsenmacherstadt Ferlach

Landeshauptmann Dörfler und Landtagspräsident Lobnig auf Besuch in der Südkärntner Marktgemeinde Bad Eisenkappel-Vellach Herzen“, betont Landeshauptmann Dörfler.

Erholungszentrum Bad Eisenkappel In der Südkärntner Marktgemeinde Bad EisenkappelVellach führte der Landeshauptmann im Kurzentrum sowie im Kindergarten zahl-

Bedeutung des Südkärntner Ortes. „Es ist für mich eine Verpflichtung hier neue Wege zu gehen“, so Landeshauptmann Dörfler, der vor allem Smrtnik und Lopar für ihren Einsatz in der Gemeinde dankte. Wie so oft konnten durch das unbürokratische Handeln des Landeshauptman-

Großer Andrang herrschte auch in Ferlach, als Landeshauptmann Gerhard Dörfler über aktuelle Entwicklungen im Bezirk informierte und sich einen Tag Zeit für die Anliegen der Bürger nahm. Angeregt wurden unter anderem die Verbesserungen der Einfahrtsstraße nach Ferlach, des Radweges R 7 und eine Schnellbusverbindung nach Klagenfurt. Die Gemeinde hat es sich zum Ziel gemacht, eine stärkere touristische Belebung des Bodentales zu forcieren. Der Landeshauptmann rät

dazu, ein grenzüberschreitendes EU-Projekt zu überlegen und zu konzipieren. „Beispielsweise könnte eine Alpen-Adria-Schischule für Kinder eine gute Idee sein“, erklärt Landeshauptmann Dörfler. Ein wichtiges Projekt bildet heuer auch die Sanierung der Hollenburgbrücke. Ein besonderes Aushängeschild von Ferlach ist die Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt. Aufgrund der althergebrachten Waffenschmiedekunst Ferlachs, kann die Schule eine hohe Zahl an internationalen Schülern und Projekten in den Bereichen Design und Waffentechnik aufweisen. Einblicke in die einzigartige Kunst der Jagdwaffenherstellung bot auch der anschließende Besuch bei der


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND über 250 Jahre alten Firma Hambrusch. Der Landeshauptmann besuchte auch die 20 Mitarbeiter der Straßenmeisterei und dankte für ihre Einsatzbereitschaft und ihren Teamgeist.

Dreiländereck Arnoldstein

ung ist eine der schönsten und wichtigsten Aufgaben und ihr leistet hervorragende Arbeit.“ In der Polizeiinspektion Arnoldstein konnte der Landeshauptmann, auf Einladung von Gemeindevorstand und FPK-Ortsparteiobmann Wolfgang Standner, konstruktive Ge-

Deutschen Ordens Krankenhaus ein Bild zu machen und dutzende Gespräche zu führen. „Wir konnten über zahlreiche kommunale Projekte und die Erhaltung des kulturellen Erbes in der Gemeinde sprechen“, wie Stadtrat und FPK-Ortsparteiobmann Helmut Khom berichtete. Viel Lob gab es für die 28 Mitarbeiter der Straßenmeisterei. „Ihr seid eine großartige Truppe und die Straßenmeisterei Friesach legt die Messlatte für andere Straßenmeistereien sehr hoch“, freute sich Landeshauptmann Dörfler. Im Deutsch Ordens Krankenhaus wurde der Landeshauptmann von der Führungsriege durch die fünf Fachabteilungen geführt. Das Krankenhaus verfügt derzeit über 195 Betten.

Mit Gesamtbaukosten von 46 Mio. Euro ist es laut Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler die teuerste Umfahrung, die das Land Kärnten je gebaut hat: die neue Umfahrung Völkermarkt mit dem Lilienbergtunnel. Offiziell eröffnet wird sie am Sonntag, den 11. April, mit einem großen Fest, zu dem der Landeshauptmann die Bevölkerung herzlich einlädt. Schon heute spricht man von einer neuen Ära für Völkermarkt.

Beim Besuch der Polizeiinspektion Arnoldstein drückte Landeshauptmann Dörfler seine hohe Wertschätzung gegenüber der Exekutive aus Die Reihe seiner Gemeindebesuche führte Landeshauptmann Gerhard Dörfler auch nach Arnoldstein. Im Dreiländereck nahm er sich neben dem Pfarrkindergarten auch für die Polizeiinspektion und die Müllverbrennungsanlage der Kärntner Restmüll-verwertungs GmbH (KRV) Zeit für einen Besuch. Bürgermeister Erich Kessler nutze vor allem die Gelegenheit über geplante Radwegprojekte zu sprechen. Der Pfarrkindergarten Arnoldstein bereitete dem Regierungschef einen besonders freundlichen Empfang. Die Kleinen sangen Lieder in den drei Sprachen des Dreiländerecks. Der Landeshauptmann richtete seinen Dank an die vorbildliche Arbeit der Pädagoginnen: „Kinderbetreu-

spräche über die Sicherheit im Bezirk führen. Landeshauptmann Dörfler drückte vor allem seine hohe Wertschätzung gegenüber der Exekutive aus, hinter der er als Landeshauptmann immer stehen werde. Die Müllverbrennungsanlage der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) präsentierte sich als Vorzeigebetrieb mit 29 Mitarbeitern. Jährlich werden 80.000 Tonnen Restmüll verbrannt und so Strom für das Fernwärmenetz Arnoldstein gewonnen.

Burgenstadt Friesach Der Landeshauptmann nutze den Besuch in der Burgenstadt, um sich unter anderem ein Bild vom

Seinen Besuch in der Burgenstadt Friesach nutzte der Landeshauptmann, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen „Friesach hat die mittelalterliche Bausubstanz gut erhalten und das Land hat sich stets bemüht die Kommune dabei zu unterstützen“, stellte Dörfler fest. Der Bürgermeister Josef Kronlechner nutze die Gelegenheit auch um über die San-ierung der Zeltschacher Brücke und –straße zu sprechen.

Mit den neuen KN immer aktuell informfiert! KN Abo-Telefon

0463 / 51 15 15-0


6 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

LANDESPOLITIK

Personenkomitee für Barbara Rosenkranz nimmt Tätigkeit auf Herbert Haupt wirbt für Barbara Rosenkranz. Das Personenkomitee setzt ein deutliches Zeichen gegen Demokratieverweigerung und linke Monopolisierung des Präsidentschaftswahlkampfes. Nach Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat nun auch die freiheitliche Kandidatin für das höchste Amt im Staat, Barbara Rosenkranz, ein unabhängiges Personenkomitee. Der prominenteste Vertreter des Komitees ist der ehemalige Vizekanzler unter Schwarz-Blau, Herbert Haupt, der in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem renommierten Historiker Lothar Höbelt für Barbara Rosenkranz warb. „Ab sofort werden die im Komitee vertretenen Persönlichkeiten offiziell und offensiv für die Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz werben und damit einen wesentlichen Schritt für die weitere Einigung sowie Zusammenführung des Dritten Lagers setzen“, erklärt Universitätsprofessor Dr. Lothar Höbelt, der Vorsitzende des Personenkomitees.

Haupt: Rosenkranz ist Patriotin Nicht zu unterschätzen sei die Bedeutung der Bundespräsidentenwahl als direkte Volkswahl in der Tradition von 1929, bei der das gesamte Volk zur Wahl aufgerufen sei, im Gegensatz zu indirekten Wahlgängen, bei denen österreichische Kräfte oftmals den Gegenwind aus Brüssel zu spüren bekommen, so der Historiker weiters. Die Unterstützung von Barbara

Rosenkranz als Präsidentschaftskandidatin ist für die Mitglieder des Personenkomitees eine Selbstverständlichkeit. „Wie bei Wasc h mittelwerbungen üblich, wird das Produkt – in diesem Fall der schon heute als Sieger vorhergesagte Heinz Fischer – mit genau jenen Attributen beworben, die dem Produkt in Wahrheit fehlen, nämlich die reinigende Kraft des Amtsverständnis und die zur Schau gestellte politische Sauberkeit. Mit abgehobenen Allerweltsaussagen und der demonstrativen Weigerung, sich einem öffentlichen Vergleich zu stellen, bereitet Heinz Fischer selbst den Weg für einen sicherlich beachtlichen Erfolg von Barbara Rosenkranz“, gibt sich ExVizekanzler Herbert Haupt, Zweiter Vorsitzender des Personenkomitees, zuversichtlich. Barbara Rosenkranz ist für Herbert Haupt eine Patriotin mit einer „klaren Haltung“, Fischer hingegen schweige zu vielen Themen wie der desolaten Lage des Bundesheers oder seiner Haltung zu Nordkorea.

Unterstützung für Rosenkranz Herbert Haupt und Lothar Höbelt kündigten an, dass die Mitglieder des Personenkomitees in den kommenden Wochen in ganz Österreich für Barbara

Der frühere Vizekanzler Herbert Haupt unterstützt Barbara Rosenkranz, Rosenkranz unermüdlich werben werden und verstärkt auch bürgerliche Wählerschichten ansprechen wollen, um deutlich gegen die aktuelle Demokratieverweigerung und Verdrossenheit der Volkspartei mobil zu machen. Kritik übten die beiden vor allem an den Medien, die eine Kampagne gegen Rosenkranz gestartet hätten. Lothar Höbelt ortete Manipulationen seitens der Medien. So seien etwa Rosenkranz’ Aussagen zum Verbotsgesetz aus dem Jahr 2006 zusammengeschnitten und so dargestellt worden, als wären sie aktuell. Weiters habe Rosenkranz in der „ZiB 2“ gesagt, dass sie nicht die Aufhebung des Verbotsgesetzes fordere und

trotzdem habe es Medienberichte gegeben, dass sie dies wolle. Gegen solche Manipulationen müsse man sich wehren, betonte Höbelt. Die gesamtpolitische Lage und der Medienrummel der vergangenen Wochen haben auch Haupt dazu gebracht, sich für Rosenkranz einzusetzen, wie er erklärte. Es könne nicht sein, dass eine Frau, die zehn Kinder großgezogen und Familie und Karriere unter einen Hut gebracht habe, ungestraft diffamiert werden darf. Barbara Rosenkranz versuche für die Frauen im Land eine Lanze zu brechen, eine Frau an der Spitze des Staates wäre ein deutliches Signal, so der ehemalige Vizekanzler.


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

LH Dörfler: Elektrofahrrad soll Kärntens Straßen erobern LH Dörfler stellte mit KTM, „Lebensland Kärnten“ und Zweirad More das neue „Kärnten eBike“ vor. Förderaktion für Elektrofahrradkauf gestartet. Das Elektrofahrrad soll Kärntens Straßen erobern und die Umwelt entlasten. Um das zu erreichen, wird vom Land Kärnten ab sofort die Anschaffung eines eBikes mit zehn Prozent des Kaufpreises, maximal 220 Euro, gefördert. Außerdem wurde von der Plattform „Lebensland Kärnten“ mit Zweiradhersteller KTM ein limitiertes „Kärnten eBike“ auf den Markt gebracht. „Wir wollen Lust auf Elektromobilität machen“, betonte Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Förderung für 400 Elektrofahrräder Laut Landeshauptmann Dörf ler ist für heuer die Förderung von 400 Elektrofahrrädern vorgesehen. Bei großem Interesse könnte die Aktion jedoch ausgeweitet werden. Vor allem für

Pendler im Umfeld Klagenfurts würde sich ein eBike bestens eignen. Man komme damit nämlich entspannt, rasch und ohne zu schwitzen in Arbeit oder Schule. Zudem würden 400 eBikes täglich zwei Kilometer Stau weniger bedeuten. Das vorgestellte, neue „Kärnten eBike“ ist für den Landeshauptmann ein Erlebnisfreizeitgerät oder aber auch ein Dienstfahrzeug. Nach einer Testfahrt zeigte er sich begeistert. 70 internationale Designer haben laut dem Landeshauptmann Vorschläge für das „Kärnten eBike“ eingereicht. Der Siegerentwurf wurde mit KTM 142 Mal umgesetzt. Diese Zahl steht für Kärntens 132 Gemeinden und zehn Bezirke.

Förderkriterien Albert Kreiner, Leiter der

Elektrobike als Dienstfahrzeug? Landeshauptmann Gerhard Dörfler überlegt sichs... Infrastrukturabteilung des Landes, nennt die Förderkriterien. Gefördert wird natürlich nicht nur der Kauf des „Kärnten eBikes“, sondern jedes entsprechenden Elektrofahrrades. Es müsse sich um sogenannte Pedelecs handeln, bei denen

man trotz Elektroantriebs auch noch seine Muskelkraft einsetzen müsse. Die Räder sind auf eine Bauartgeschwindigkeit von 25 km/h beschränkt. Weitere Infos unter www.lebensland.com

Kärnten nützt Bundesmittel für die Kindergartenförderung zur Gänze! Kindergartenreferent LH Gerhard Dörfler distanziert sich von den Aussagen von Familienminister Reinhold Mitterlehner, wonach Kärnten für die Jahre 2008 bis 2010 die vom Bund zur Verfügung gestellten Fördermittel für den Ausbau des institutionellen Kinderbetreuungsangebotes nicht nur Gänze ausgeschöpft hätte. „Wir haben in den letzten Jahren das Kinderbetreuungsangebot massiv ausgebaut. Dabei wurden auch die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel entsprechend genutzt“, stellt Landeshauptmann Dörfler klar. Es sind zwar im Jahr 2008 rund 20.000 Euro

der vom Bund für Kärnten zur Verfügung gestellten Mittel nicht verbraucht worden, diese wurden aber auf das Jahr 2009 übertragen. „Wir haben im Jahr 2009 durch die Schaffung von 17 neuen Kindergruppen in unserem Bundesland das für Kärnten bereit gestellte Geld auch entsprechend in Anspruch genommen und dieses in die Errichtung weiterer Kinderbetreuungsplätze investiert“, so der Landeshauptmann. Somit wurden 2009 in Kärnten 255 neue Kindergruppenplätze geschaffen.


8 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

LANDESPOLITIK

Gemeinnützige Arbeit als neuer Schwerpunkt im Jugendschutz LR Ragger: Derzeitiger Vollzug zu abstrakt und mit zuwenig Präventionswirkung „Wir haben ein Problem im Jugendschutz. Fehlverhalten wird oft zu spät und zu abstrakt geahndet, sodass der Erziehungseffekt für Jugendliche nicht erreicht wird.“ So lautet die Analyse des Sozialreferenten Landesrat Christian Ragger. Er will daher das Kärntner Jugendschutzgesetz in Zusammenarbeit mit den Familienrichtern und der Staatsanwaltschaft verschärfen. Landesrat Ragger geht es dabei vor allem darum, dass zwischen einer Fehltat und deren Ahndung nicht zuviel Zeit vergehen solle. Eine Geldbuße oder eine bedingte Strafe, die häufig erst nach Monaten verhängt werden, würden nur geringe Präventionswirkung entfalten. Müllsammeln im Park oder Reinigungsarbeiten in einem Pflegeheim wären Tätigkeiten, die verhältnismäßig und zumutbar wären.

Gemeinnützige Arbeit statt Geldbußen Das Kärntner Jugendschutzgesetz (K-JSG)

regelt die Rechte und Pflichten aller Jugendlichen bis 18. Es legt die Rahmenbedingungen fest, an die sich auch die Erziehungsberechtigten halten müssen. „Kärnten befindet sich jetzt im Mittelfeld, was die Strenge der Jugendschutzbestimmungen in Österreich angeht“, erklärt der Soziallandesrat. Für ihn ist aber der Vollzug das Entscheidende und hierbei sieht er Verbesserungsbedarf. „Mit der Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit kann man bei Jugendlichen viel mehr erreichen als mit konventionellen Strafen“, meint Landesrat Ragger. Daher soll in einer Gesetzesnovelle gemeinnützige Arbeit als besondere Rechtsfolge verankert werden. Landesrat Ragger: „Wie in den USA sollen bei Sachschäden etwa 20 Stunden beim Roten Kreuz oder bei der Straßenreinigung absolviert werden, um dem Jugendlichen den Schaden, den er angerichtet hat, ins Bewusstsein zu rücken. Der Lerneffekt ist sicher ein anderer, wenn an Stelle von Geldstrafen gemeinnützige Tätigkeit verrichtet werden muss.“

Soziallandesrat Mag. Christian Ragger

220.000 Euro für wissenschaftliche Vereine Landesrat Dobernig hebt Bedeutung des Geschichtsvereins und Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten hervor

D

er Geschichtsverein und der Naturwissenschaftliche Verein in Kärnten erhalten heuer zusammen eine Unterstützung von über 220.000 Euro. Das gibt Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig bekannt. „Die Bedeutung des Geschichtsvereins und des Naturwissenschaftlichen Vereins für unser Bundesland kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, betonte Landesrat Dobernig bei der Unterfertigung der entsprechenden Fördervereinbarungen. Beide Vereine haben zum Ziel, unser Land zu erforschen und

sich mit spezifischen Fragestellungen auf höchstem wissenschaftlichem Niveau auseinander zu setzen. Damit seien beide Vereine die bedeutendsten Träger des wissenschaftlichen Lebens in Kärnten außerhalb der Universität, so der Landesrat. Landesrat Dobernig erinnert auch daran, dass die Sammlungen der beiden Vereine Grundsteine sowohl für das Kärntner Landesmuseum als auch das Landesarchiv waren. „Für das Überlassen dieser unschätzbaren Sammlungen verpflichtet sich das Land seit 1974, die wissenschaftlichen Arbeiten finanziell zu ermöglichen“, erklärt der Kulturreferent.

Landesrat Mag. Harald Dobernig.


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 9

LANDESPOLITIK

Landesrat Ragger eröffnet die Seniorentagesstätte Marianum Ein innovatives Konzept für Seniorenbetreuung und ein sparsamer Ressourceneinsatz. Die eröffnete Tagesstätte für Senioren des Mobilen Pflegedienstes Klagenfurt trägt für Soziallandesrat Christian Ragger alle Merkmale einer intelligenten und bedürfnisgerechten Sozialpolitik. Nicht zuletzt dank des Engagements und des Einsatzes der hoch motivierten Mitarbeiter des Vereines mit seinem rührigen Obmann Christian Ebner ist es gelungen, die Errichtungskosten sehr niedrig zu halten. „Weniger als 80.000 Euro, das ist ein echter Maßstab“, ist Soziallandesrat Christian Ragger überzeugt.

Innovatives Konzept Die Leitung der Klagenfurter Tagesstätte hat ein innovatives Betreuungskonzept. Das Hauptziel ist, die vorhandenen Fähigkeiten der Senioren zu erhalten und bestmöglich zu fördern. Landesrat Ragger hebt diesem Umstand besonders hervor: „Hochqualifizierte Versorgung der Senioren besteht darin, ihre Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen und den Eintritt in ein Pflegeheim so lange wie möglich hinaus zu zögern. Auf dem Programm stehen unter anderem gemeinsames Kochen oder gemeinsame Gartenarbeit. Wir wissen, dass es der größte Wunsch der Senioren ist, in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben zu können. Dies sollte auch Richtschnur der Sozialpolitik sein. Tages-

„Um den verhältnismäßig geringen Betrag von 80.000 Euro wurde aus dem Marianum eine vorbildliche Einrichtung zur Betreuung von Senioren“, freut sich LR Ragger. stätten sind ein wichtiges Instrument dabei.“

Entlastung für Angehörige Die Klagenfurter Tagesstätte bedeutet eine wichtige Entlastung für pflegende Angehörige. Sie wissen ihre Angehörigen tagsüber in besten Händen. Im Vergleich mit einem Pflegeheim ist die Versorgung in Tagesstätten kostengünstiger. So gibt das Land für jeden Bewohner in Heimen jährlich 25.000 Euro aus. Wenn jemand an jedem Öffnungstag in eine Tagesstätte geht, kostet es dem Land nur rund 8.000 Euro – 30 Euro pro Tag. Den Rest bezahlen die Bewohner von ihrem Pflegegeld. Der Soziallandesrat freut

sich, dass dieses Angebot große Resonanz findet. Wie Christian Ebner berichtete, waren die 15 Plätze, die in einer ersten Stufe angeboten werden, schon vor der Eröffnung ausgebucht. „Ich hoffe, dass in Kärnten den Senioren sehr bald weitere Tagesstätten zur Verfügung stehen werden“, sagt Landesrat Ragger.

Verbindung von Sozialprojekten Was die Klagenfurter Tagesstätte zusätzlich auszeichnet, ist die Kooperation mit dem Projekt „work in“ des Vereines Autark. Sechs Menschen mit besonderen Bedürfnissen übernehmen in der Tagesstätte Reinigungs- und andere Hilfsdienste. Für den Soziallandesrat hat auch diese

Verzahnung von zwei Sozialprojekten Vorbildcharakter. Insgesamt bietet die Tagesstätte zwölf Mitarbeitern eine Beschäftigung. In der Tagesstätte kann man sich kreativ betätigen, zum Beispiel beim Basteln oder Töpfern, kann Bewegungsund Entspannungsübungen lernen, oder kann an Gesprächsgruppen und Gedächtnistraining teilnehmen. Auf aktive Phasen folgen Ruhepausen, beispielsweise nach dem täglich frisch gekochten Mittagessen Qualifiziertes Personal garantiert Pflege und Betreuung auf hohem Niveau. Landesrat Ragger erhofft sich von der neuen Tagesstätte in Klagenfurt eine Signalwirkung für neue Schwerpunkte in der Kärntner Sozialpolitik.


10 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

Der Verein Schmankerlmarkt St. Urban organisiert an die zehn Märkte pro Jahr auf dem Dorfplatz. Obmann Bürgermeister Dietmar Rauter und seine Mitstreiter Anton Dabernig und Waltraud Schellander freuen sich über die große Akzeptanz des Schmankerlmarktes. Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeigte sich vom großen Spezialitäten-Angebot und den vielen Besuchern sehr beeindruckt. Der Dorfplatz bietet eine Fülle von Schmankerln und Ostergeschenken, die Palette reicht von Obst und Gemüse bis zu Osterhasen-Figuren, Schinken, Würste, Brot, Kerzen, Edelbränden, Pantoffeln und Ziergegenstände.

REGIONALES

Kürzlich hielten die Freiheitlichen in Krumpendorf ihre Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes ab. Dabei wurde Mag. Christa Leksani– Steindl von den Mitgliedern als Ortsobfrau einstimmig bestätigt. Bezirksobmann-Stv. LAbg. Bernhard Gritsch freute sich über den großen Zusammenhalt und die positive Stimmung der Krumpendorfer Freiheitlichen.

Verschenken Sie jetzt ein Abo der Kärntner Nachrichten! Hotline: 0463 / 51 15 15 - 0

Im Cafe Capri in Villach, Untere Fellach, fand kürzlich eine Info Veranstaltung der freiheitlichen Ortsgruppen Völkendorf und Fellach statt. LR Mag. Christian Ragger informierte über die aktuellen Neuerungen der Kärntner Sozialpolitik. Gesehen: STR Dr. Josef Zauchner, LAbg. Roland Zellot, Rudolf Maier, OPO Peter Pirolt. Mit dem traditionellen Osterschießen wurden die neuen Trainigsräumlichkeiten des Schützenvereines im Alpen Adria Gymnasium in Völkermarkt eröffnet. Mit den neuen Übungsräumlichkeiten hat der Schützenverein Völkermarkt auch für die Zukunft vorgesorgt und vor allem auch für die äußerst wichtige Jugendarbeit die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Unter den zahlreichen Ehrengästen konnte Oberschützenmeister Theodor Wedenig auch das Gründungsmitglied Anton Dreier begrüßen.

Da Tschriasche sagt: „Frau Prettner ist Landesrätin eben, sie wird jetzt wohl die rote Welt aus den Angeln heben.“


REGIONALES

9. April 2010 I KärntnerNachrichten 11

Reinhold Graier, ehemaliger Gemeinderat und langjähriger Weggefährte der Freiheitlichen in Kärnten, feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Gleich drei aktive Politikerinnen, nämlich LAbg. Jutta Arztmann, Vzbgm. Barbara Jankl sowie GR Sabine Gailer, kamen in Vertretung von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, um dem Jubilar direkt an seinem Ehrentag einen Besuch abzustatten. Der Jubilar freute sich ganz besonders über das persönliche Geschenk von LH Dörfler, das er ihm, als Ausdruck seines Dankes für die jahrelange Freundschaft und geleisteten Tätigkeiten für die Freiheitlichen in Himmelberg, von LAbg. Jutta Arztmann überbringen ließ.

Wie das Leben so spielt: In den 90er Jahren unterrichtete Professor Heinz Möseneder als Zeichenlehrer am Bundesgymnasium Tanzenberg den damaligen Schüler Harald Dobernig. Vor kurzem besuchte Dobernig als Kulturlandesrat das Atelier des Bildhauers, Malers und inzwischen pensionierten Professors in Gradenegg. Dobernig erinnert sich gerne an seine Schulzeit zurück, in der er durch Möseneder die ersten Begegnungen mit Kunst erleben durfte. Gerne angenommen werden auch die Angebote der Kunstvermittlung, die das Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) für Schulklassen in Form eines Cre.Art.iv-Workshops anbietet.

Erfreut zeigt sich die Althofener Sozial- und Generationenstadträtin LAbg. Wilma Warmuth darüber, dass seit kurzem für den mittleren und nördlichen Bezirksteil eine zusätzliche Mobile Hospizbetreuung angeboten wird. Teamleiter Franz Fischer aus Friesach (Tel: 0676-87727005) ist stolz auf die Absolventen des Hospizbetreuung-Lehrganges: „Die Hospizbewegung Kärnten stellt sich ehrenamtlich den Schwerstkranken und deren Angehörigen zur Verfügung. Wir arbeiten mit Fachkräften als Ergänzung zu bereits vorhandenen medizinischen und sozialen Diensten. Für uns gilt – ein klares Jahr zum Leben – bis zuletzt“, betont Teamleiter Franz Fischer. Im Bild v. l. Teamleiter Franz Fischer und Sozialstadträtin Wilma Warmuth.

Der längste und größte Hallen-Tennis-Wintercup in Kärnten ging letztes Wochenende in Warmbad Villach zu Ende. Das Tennisturnier, welches der Villacher Gemeinderat Albert Gangl als Hauptsponsor unterstützt aber auch den Ablauf federführend mit organisiert, fand traditionell unter den Kärntner Tennisspielern großen Zuspruch. Insgesamt fanden 380 Spiele auf Landesliganiveau statt. Die Spieler des TC Blau-Weiß sicherten sich auch heuer wieder den ersten Platz. Der Wanderpokal bleibt somit in den Vereinsräumen des TC Blau-Weiß stehen. Herr Dr. Norbert Klatil, Präsident des KTV, ließ es sich nicht nehmen und reiste zur Siegerehrung persönlich an. Er dankte Gangl für seinen Einsatz und gratulierte den Teilnehmern.


12 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

LESERBRIEFE

Misswirtschaft in der SPÖ

Petzner ist entzaubert Nach der verlorenen Gemeinderatswahl in der Steiermark, in welcher das BZÖ nur 0,57 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und selbst von den Kommunisten geschlagen wurde, wird der orange Wunderwuzzi Stefan Petzner nun anscheinend seinen Hut nehmen müssen. Laut Medienberichten wird Petzner sein Amt als BundesGeneralsekretär zurücklegen um sich ganz auf

Kärnten zu konzentrieren. Die Wahrheit ist, dass der steiermärkische Bündnisobmann der Orangen, Gerald Grosz, keine Verwendung mehr für Petzner hat. Ich begrüße die Entscheidung Petzners, sich ganz auf Kärnten zu konzentrieren und wünsche dabei genauso viel Erfolg wie in der Steiermark. Alexander Wallner Villach

„Natürlich Kärnten!“ In der heutigen Zeit, in der wir in einer schnelllebigen Wegwerfgesellschaft mit einhergehender Informationsüberflutung leben und der Arbeitsstress unser tägliches Leben dominiert, wird die Gartenarbeit immer mehr zu einem wahren Segen. Der Garten wird immer mehr zum Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. In seiner ganz privaten Oase der Ruhe kann man sich

dann richtig entspannen und ganz auf sich selbst hören. Ich finde es daher äußerst positiv, dass die Kronen Zeitung in Kooperation mit Landeshauptmann Dörfler die Aktion „natürlich Kärnten“ gestartet hat, um ein Bewusstsein für dieses immer wichtigere Thema zu schaffen. Jens Gramer Villach

Kärnten spart! Österreich kracht finanziell wie eine Kaisersemmel und die Bundesländer gleich mit. Was mich aber an der öffentlichen Berichterstattung und Diskussion immer mehr ärgert ist, dass ausnahmslos Kärnten kritisiert wird. Allein Graz hat meines Wissens mehr Schulden als ganz Kärnten, aber da redet keiner darüber. Weil die Steirer ja mit Schwarz-Rot die „richtigen“ Machthaber

Dass die SPÖ nicht gerade wirtschaftliche Kompetenz auszeichnet, ist seit Konsum und Bawag Allgemeinwissen. Falls es eines letzten Beweises bedurft hatte, so liefert den der ehemalige ARBÖ-Präsident Schober, selber hoher roter Funktionär. Gott sei Dank zerreißen sich die SPÖ-Granden bei der Rohr-Nachfolge eh selbst, sodass keine Gefahr besteht, dass diese sozialistischen Misswirtschaftler bei der nächsten LT-Wahl gewinnen werden. Denn eines muss man der derzeitigen FPK-ÖVP-Koalition hoch anrechnen: Trotz starkem Gegenwind, ziehen sie ihr Sparprogramm konsequent durch. Das muss ihnen erst mal wer nachmachen! Natascha Khani Klagenfurt

KN Abo-Telefon

0463 / 51 15 15-0

Islamisierung droht Die Schweizer wurden in allen Zeitungen für ihr Minarettverbot geprügelt. Journalisten und linke Politiker haben der Bevölkerung des Recht abgesprochen, sich zu artikulieren. Jetzt zeigt sich dasselbe Bild in Österreich. Laut SPÖ und Grünen gibt es kein Problem mit dem Islam. Studien, die das Gegenteil belegen, werden verleugnet, abgewiegelt oder schlecht gemacht. Gott sei Dank hat wenigstens die Kärntner Landesregierung das Rückgrat, den Willen der Bevölkerung aufzunehmen und Gesetze so zu gestalten, dass es hierzulande keine Minarette gibt. Auch Moslems haben Pflichten: Eine davon ist, sich in unsere europäische Kultur zu integrieren. Und dazu gehören keine Minarette. Nadine Mischelin St. Stefan

Spritpreiserhöhung vor Ostern haben. Obwohl in Kärnten viele Sparmaßnahmen überlegt werden (sogar das legendäre Beachvolleyball wird nicht ausgenommen), haut man fest drauf. Für mich in diesem Zusammenhang ganz klar warum: Schließlich sind nicht Rote oder Schwarze in der Verantwortung, sondern Freiheitliche. Christine Schneider Seeboden

Die aktuelle Spritpreiserhöhung der Ölmultis vor Ostern ist eine Frechheit! Die Leidtragenden der derzeitigen „Regelung“ und der damit horrenden Preise für Treibstoff sind die für die Kärntner Wirtschaft so wichtigen Pendler. Sie sind auf einen täglichen Gebrauch ihres Fahrzeuges angewiesen. Den einzigen Ausweg aus der Kostenfalle bieten die Kärntner Landestankstellen, die durch Init-

iative des Landeshauptmannes auch für jeden Kärntner geöffnet sind. Oft ergibt sich bei einem 50-LiterDiesel-Tank eine Kostenersparnis von bis zu 10 Euro. Möglichst viele KärntnerInnen sollten sich dieses Vorteils bewusst sein und so den internationalen Ölmultis einen Strich durch die Rechnung machen. Erwin Baumann Landskron

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


GESUNDHEIT

Themen der Woche:

Gailtal-Klinik: Zentrum für neurologische Rehabilitation Die Gailtal-Klinik ist in das öffentliche und soziale Umfeld integriert Gailtal-Klinik: Für neue Lebensqualität Krankenhaus Barmherzige Brüder in St. Veit/Glan: SU Dr. Heinz Lackner zum Primarius ernannt GE

E LAG+ I E en SB EITrausnehm H ND He um

+Z


14 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

GESUNDHEIT

Gailtal-Klinik: Zentrum für neurologische Rehabilitation W

egen des neuen Versorgungsauftrages wurde die Neuausrichtung des Hauses zum Zentrum für Neurologische Rehabilitation mit einer Bettenausweitung von 56 auf 140 mit Investitionsplanungen zum Neu- und Umbau, einem Investitionsaufwand von rund � 18,0 Millionen und den erforderlichen, den Baufortschritten angepassten Organisationsentwicklungen umgesetzt. Bei Aufrechterhaltung der laufenden Patientenversorgung erfolgte Ende 2006 die Übersiedelung in den 90 Betten umfas-

Hier im Bild die neue Gailtal-Klinik mit dem Zubau. Damit ist im Gailtal ein sehr wichtiges Kompetenzzentrum geschaffen worden. gen. Die Diagnostik, weitere spezielle Therapieeinrichtungen und die Aufenthalts-

hinderung sowie deren Folgen und Auswirkungen •Erarbeitung angemessener seelischer Bewältigungsmöglichkeiten des Krankheitsereignisses •Reflexion geplanter Lebensperspektiven, um wieder zu einer optimistischen und realistischen Lebenseinstellung zu finden •Information und Beratung von Angehörigen

Neuropsychologie

Das Direktorium der Gailtal-Klinik: der Kaufmännische Direktor Roland Peters, Pflege Dir. Doris KaziankaDiensthuber MAS und Med. Dir. Prim. Dr. Manfred Freimüller. senden Neubau. Nach Abschluss der Generalsanierung wurde Ende 2007 mit 50 weiteren Betten der 140 Bettenkomplex seiner neuen Bestimmung übergeben. Mit 280 Beschäftigten ist die Klinik der größte Betrieb im Bezirk Hermagor.

Therapieangebote in der Gailtal-Klinik Durch Therapiemöglichkeiten auf jeder Station ist die Gailtal-Klinik in der Lage, die Therapie so nahe wie möglich zu den Patientinnen und Patienten zu brin-

zonen befinden sich im Erdgeschoß der Gailtal-Klinik.

Psychologische Betreuung Während des stationären Rehabilitationsaufenthalts besteht die Möglichkeit der klinisch-psychologischen Beratung und Behandlung. Im Vordergrund der psychologischen Gespräche stehen insbesondere die •Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität •Auseinandersetzung mit der Erkrankung bzw. Be-

Die klinische Neuropsychologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung von Störungen des Verhaltens, Denkens und Erlebens. Diese treten als Folge von Hirnschädigungen im Rahmen von neurologischen Erkrankungen (z. B . Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Tumor, Entzündungen etc.) auf.

Ergotherapie Ergotherapie ist ein Wegbegleiter zur größtmöglichen Selbständigkeit und subjektiven Zufriedenheit mit dem Ziel, die Handlungsfähigkeit der Patientinnen und Patienten im Alltag so weit wie möglich wiederherzustellen.

Physiotherapie Bewegung bedeutet Leben. Physiotherapie unterstützt den Menschen beim Wieder-

erlangen von Bewegungen und bei der Umsetzung dieser in alltagsrelevante Tätigkeiten wie Drehen im Bett, freies Sitzen, Aufstehen vom Boden, Gehen und Laufen. Zusätzlich kann Schmerzund Entspannungstherapie, Wärme- und Elektrotherapie, Hippotherapie, Bewegungstherapie im Wasser, geräteunterstütztes Gangtraining sowie therapeutisches Klettern angeboten werden.

Logopädie In der Logopädie werden Sprach-, Sprechund Schluck störungen behandelt.

Orthoptik Störungen des Sehvermögens, Gesichtsfeldausfälle, Augenbewegungsstörungen, Doppelbilder, Verschwommen-Sehen und andere Sehstörungen beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen oft stark. Der Schwerpunkt der Orthoptik in der Gailtal-Klinik liegt in der Abklärung und Behandlung dieser Sehstörungen.

Spezielle Therapieund Freizeitangebote •Ausflüge mit Begleitung durch Fachpersonal (Kinobesuche, Kegelabende, gemeinsames Essen etc.) •Anlegen bzw. Pflege eines Gartens mit Blumen, Kräutern etc. •Spaziergänge in die Stadt

Gailtal-Klinik Radnigerstraße 12 A-9620 Hermagor Tel: +43 (0) 4282/2220 office@gailtal-klinik.at www.gailtal-klinik.at


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 15

GESUNDHEIT

Gailtal-Klinik: Für neue Lebensqualität Mit der neuen GailtalKlinik wurde eine Vision umgesetzt und der Standort Hermagor abgesichert. Mit dem Aus- und Neubau wird die Gailtal-Klinik zum Zentrum für NeurologischeRehabilitation und ist durch die Einrichtung einer unfallchirurgischen Ambulanz der rasche Erstversorger der Bevölkerung. Mit der Entscheidung des Landes Kärnten und der Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG), 18,0 Millionen Euro in den Neuund Umbau zu investieren, wurden Maßnahmen zur Absicherung des Krankenanstalten-Standortes Hermagor getroffen. Die Gailtal-Klinik steht der Bevölkerung an 365 Tagen

im Jahr zur Verfügung, hat sich aber dennoch vom Status eines „normalen Krankenhauses“ entfernt. „Hervorzuheben sind der besondere Versorgungsstatus und die Spezialisierung zum Neurologischen-Rehabilitations-Zentrum“, sagt Roland Peters, kaufmännischer Direktor der Gailtal-Klinik. Die Gailtal-Klinik verfügt über bestens geschultes Personal in medizinischen, pflege- und therapeutischen Bereichen: „Wir entsprechen höchsten Ansprüchen und garantieren beste Versorgung“, sagt Peters. Ziel ist es, den höchsten Qualitätsstandard auf allen Ebenen zu gewährleisten und die Versorgung der Patienten durch hoch qualifizierte, engagierte MitarbeiterInnen sicherzustellen –

und die Gailtal-Klinik auch über die Kärntner Grenzen hinaus zu positionieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Gailtal-Klinik ist der größte Arbeitgeber in der Region. „Nach der Aufstockung von 56 auf 140 Betten erhöhte sich der Personalstand an qualifizierten Mitarbeitern bis heuer auf 230. Unter Miteinbeziehung der Teilzeitbeschäftigten finden rund 280 MitarbeiterInnen Beschäftigung“, erklärt Peters. Im Mittelpunkt der Tätigkeit steht die Rehabilitation von zum Teil schwerst beeinträchtigten Patienten. „Das Direktorium des Hauses ist bestrebt, all unsere Verpflichtungen in harmonischem Einklang mit den Wünschen unserer PatientInnen zu vollziehen, die in

der Gailtal-Klinik in erster Linie ihre Gesundheit wiederfinden wollen“, betont Peters.

Die Gailtal-Klinik ist in das öffentliche und soziale Umfeld integriert K

ooperation mit den Gemeinden Hermagor, St.Stefan, Gitschtal: Aktion „Essen auf Räder“. Neben der Speisenzubereitung für unsere Patienten (Normalkost, Diät, spezielle Sonderkostformen, etc.) und für unsere Mitarbeiter kochen wir auch für bedürftige Menschen in der Region. Die Zustellung erfolgt durch das Rote Kreuz Hermagor und die AVS. Eine hauseigene Sozialarbeiterin leistet ihnen Hilfestellung bei der Planung extramuraler Versorgung nach dem Rehabilitationsaufenthalt, bei finanziellen Fragestellungen, sozialrechtlichen Anliegen sowie bei allen anderen Behördenkontakten. Sie haben die Möglichkeit, sich bei uns u.a. über folgende Themen zu informieren: Pflegevorsorge Wohnen - Umbau Sozialversicherung

Finanzierungsfragen Beruf / Umschulung Behindertenausweis Arbeitsrecht Soziale Dienste KH- Seelsorge Röm.kath. Pfarramt Tel: 04282/2141 (hl. Messe - mittwochs um 16.15 Uhr im Hause)

Evang. Pfarramt Tel: 04282/2135 Cafeteria im Hause Was darf es sein? Zwischenmenschliche Kontakte werden bei uns ebenso Groß geschrieben, wie moderne Technik im Medizin- und Betriebsbereich. In unserer Cafeteria mit Sommerterrasse können sie plaudern und sich entspannen.


16 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

GESUNDHEIT

Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan: Dr. Heinz Lackner zum Primarius ernannt I

m März ist Dr. Heinz Lackner, der leitende Oberarzt der Radiologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan, zum Primarius ernannt worden. „Sein medizinisches Know-How und seine langjährige Erfahrung machen ihn zur Idealbesetzung für diese Stelle“, erklärt der Gesamtleiter des Krankenhauses, Mag. Michael Stei-

Zur Person Dr. Heinz Lackner w u r d e 1960 in Klagenfurt geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Schon während seines Medizinstudiums begann er seine medizinische Berufslaufbahn im Röntgeninstitut des HanuschKrankenhauses. Nach seinem Turnus-Jahr arbeitete er ab 1993 am Zentralröntgeninstitut des LKH Klagenfurt. Den Abschluss der Ausbildung zum Facharzt für medizinische Bildgebung und Diagnostik erlangte er 2001. Seit 2001 ist Dr. Heinz Lackner im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan als leitender Oberarzt der Radiologie tätig. Am 5. März dieses Jahres wurde er nun zum Primarius ernannt. 2009 erhielt er den Titel „Akademischer Health and Social Services Manager“ an der Donau Universität Krems. Derzeit besucht er den entsprechenden Masterlehrgang.

Frater Paulus Kohler OH (links), der seit Juli 2007 als Rechtsträgervertreter für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan zuständig ist, gratuliert Dr. Heinz Lackner (Mitte) zur Ernennung zum Primar. Foto: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan ner. Zu Lackners Spezialgebieten zählen die Radiologie des Magen-DarmTraktes, therapeutische Eingriffe mit Hilfe von bildgebenden Verfahren sowie die Angioplastik – also die Darstellung von Gefäßen etwa durch Röntgen oder Magnetresonanztomogra phien. „Ich freue mich sehr über die Ernennung zum Primarius und werde die Versorgung der Patienten in gewohnt hoher medizinischer Qualität fortführen“, erklärt Dr. Heinz Lackner.

Wir bemühen uns auch im hektischen Arbeitsalltag immer den Menschen in den Vordergrund zu stellen“ Prim. Dr. Heinz Lackner

Neben den fachlichen Aspekten ist Lackner eine individuelle Betreuung der Patientinnen und Patienten wichtig: An diesem besonderen Tag gilt sein Dank vor allem seinem engagierten Team, ohne die die Erfolgsgeschichte der Abteilung nicht umzusetzen gewesen wäre: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Weiterbildung für Top-Standards An der Abteilung für Radiologie wird den Patientinnen und Patienten des Krankenhauses ein breites Spektrum moderner Medizin geboten. Um immer am aktuellsten Stand der Technik zu sein, unterziehen sich die Mitarbeiter der Abteilung laufenden Fortbildungen. Das ist auch dem neue Primarius ein besonderes Anliegen: „Ich bin Mitglied der Akademie für Fortbildung in der Radiologie. Diese

Institution überwacht den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen, die notwendig sind, um das Fachwissen ständig zu erweitern und neueste Untersuchungsergebnisse in den klinischen Alltag einfließen lassen zu können. Nicht nur aus diesem Grund, sondern vor allem zum Wohl der Patientinnen und Patienten, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit mich laufend fortzubilden“, erklärt Lackner abschließend.

Ein Haus mit Herz und Kompetenz Das A.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan vereinigt hohe medizinische Fachkompetenz mit einer starken menschlichen Komponente im Umgang mit den Patientinnen und Patienten. Ein ganzheitlicher Ansatz in allen Bereichen und Abteilungen wird als Grundvoraussetzung für die Gesundung von Menschen gesehen. Das Krankenhaus St. Veit/Glan wurde 1876 gegründet und beschäftigt rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 66 Ärztinnen und Ärzte. Jedes Jahr werden etwa 14.000 Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen und 12.700 Fälle ambulant betreut, insgesamt sind das an die 75.000 Pflegetage pro Jahr. Das Krankenhaus ist eines von 8 Spitälern in der österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder, die mit insgesamt rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte private Krankenanstaltenerhalter in Österreich.


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 17

VERANSTALTUNGEN

Hilfe im Zeichen des Rittersporns Das Benefizkonzert „Heiteres Herbarium“ lockte zahlreiche Freunde der Liedkunst ins Deutsch-Ordens-Kran ken haus Friesach. Er glänzte als Don Giovanni, Papageno oder Wozzeck auf den größten Bühnen dieser Welt. Vor kurzem widmete sich Kammersänger Peter Weber in der Aula des Deutsch-Ordens-Krankenhauses Friesach vor beinahe 200 begeisterten Gästen den kleinen Dingen des Lebens: dem Krokus, der Kamille – und etlichen anderen Pflanzen, die Karl Heinrich Waggerl in seinem Longseller „Heiteres Herbarium“ verewigt hatte. Weit über 600.000 Mal hat sich das Gedichtbändchen bisher verkauft: ein beispielloser Erfolg. Organisiert wurde das Benefizkonzert vom Verein „Helfen und Heilen – Deutscher Orden Friesach“, verkörpert von zwei Familiaren des Ordens: Zahnarzt Karl Schreitter aus St. Paul sowie Heinz Paar, Geschäftsführer der Fischer Edelstahlrohre in Griffen. Der stolze Reinerlös von 4000 Euro

Harmonisches Quartett: Kammersänger Peter Weber, Direktor Wolfgang Müller, Familiar Karl Schreitter, Ärztlicher Leiter Felix Waidmann am Klavier (v.l.). kam zu gleichen Teilen zwei karitativen Projekten zugute: der Hilfsaktion der Caritas für die Erdbebenopfer in

Haiti – und der Errichtung eines Kräutergartens für die Patienten des Deutsch-Ordens-Krankenhauses.

Energieschauplätze starten durch

K

ärnten voller Energie präsentiert heuer spannende Schauplätze, die Energie von einer anderen Seite zeigen: Hinter Produktionskulissen blicken, selbst Energie erzeugen, Zukunftschancen erkennen, Kunst im Spannungsfeld von Energie erfahren, von Wassermassen umgeben sein, das Gefühl vom Schweben sowie den freien Fall erleben – das und noch viel mehr. Der Startschuss fällt am kommenden

Freitag in St. Veit, bei der Firma GREENoneTEC, dem weltgrößten Produzenten von thermischen Flachkollektoren. Wie entsteht ein Solar-Kollektor? Was ist der Unterschied zwischen Solar und Photovoltaik? Diese Fragen werden ab dem 9. April beantwortet. Um 9.00 und 11.00 Uhr starten die ersten Führungen durch das Solar-Kompetenzzentrum in St. Veit. Anmeldung: kathrin.nagykozar@arco.at

Foto: Roboterfertigungslinie GREENoneTEC.


18 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

WIRTSCHAFT

BRAU UNION Österreich 2010: Mehr Qualität. Mehr Bierkultur. Mehr Erfolg. „W

irtschaftlich herausfordernde Zeiten verlangen von den Leitunternehmen der heimischen Wirtschaft, mit gutem Beispiel, mit Mut, Zuversicht und mit neuen Ideen voranzugehen. Auf der Basis eines umsatz- und ergebniswirksam zufriedenstellenden 2009 haben wir uns daher gemeinsam mit all unseren Mitarbeitern engagierte Ziele für das Jahr 2010 gesetzt. Das Jahr 2010 wird für die gesamte Wirtschaft Österreichs, auch für die Konsumgüterbranche, noch eine große Herausforderung darstellen. Mit neuen Ideen, wie unseren Aktivitäten zur Förderung der Bierkultur in Österreich, werden wir unsere Biere für unsere Konsumenten noch interessanter machen“, so Liebl. Das Aktivitätsportfolio kann unter dem Motto „Mehr Bierkultur für Österreich“ in folgende vier Dimensionen zusammengefasst werden: 1. Mehr Investitionen in unsere starken Marken 2. Ve ra n t wo r t u n g s vo l l e s Handeln für Mensch und Umwelt 3. Bewusstseinsbildung für das Thema Bierkultur 4. Mehr Service für unsere Partner „2010 ist somit ein Jahr, das für uns ganz klar im Zeichen der Investitionen in unsere Marken, des verantwortungsvollen Handelns für Mensch und Umwelt, der Bewusstseinsbildung für Bierkultur und in der Fortsetzung unserer Qualitätsund Werthaltigkeitsstrategie mit mehr Service für unsere Partner steht. Mit neuen Aktivitäten sowie Projekten wollen wir weiterhin als Unternehmen für

Österreich mehr Erfolg haben. 2010 ist für uns auch ein Jahr, in dem wir umsatzaber auch volumenmäßig weiter wachsen wollen“, blickt Markus Liebl, Generaldirektor der BRAU UNION Österreich, positiv in die Zukunft. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des steigenden Wettbewerbs konnte die BRAU UNION Österreich ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Jahr um 0,7 Prozent auf 509,1 Mio. (ohne Biersteuer). Die geringeren Mengen sowie die höheren Rohstoffkosten konnten durch erhebliche Kosteneinsparungen, die Fokussierung auf werthaltige Biere

Unsere starken Marken sind unser wichtigstes Kapital. Unsere Strategie, in die Werthaltigkeit unserer Marken zu investieren, werden wir 2010 mit noch größeren Anstrengungen fortführen“ Dr. Alexander Gerschbacher

sowie durch die Anfang des Jahres 2009 erfolgte Preiserhöhungen ausgeglichen werden. Dadurch wurde auch das EBIT im Jahr 2009

Im Bild v.l.n.r.: Dr. Alexander Gerschbacher, GF Absatz und Marketing und Generaldirektor DI Dr. Markus Liebl. um etwa sechs Prozent im Vergleich zum nicht so guten Jahr 2008 verbessert.

Biere mit geringerem Alkoholgehalt boomen „Steigender Beliebtheit bei unseren Konsumenten, vor allem auch bei Frauen, erfreuen sich unsere Biere mit geringerem Alkoholgehalt: Neben leichteren Bier-

sorten finden bei Frauen auch Biere in kleineren Gebinden, wie das Zipfer Sparkling oder ein Pfiff große Zustimmung. Wir sind mit den geringer alkoholischen Bieren Gösser Naturradler, Zipfer Medium und dem alkoholfreien Schlossgold jeweils klarer Marktführer in Österreich“, stellt GF Gerschbacher fest. 2009 tranken Biergenießer in Österreich etwa 418 THL alkoholärmere Biere, sodass deren Marktanteil von 5,6 auf 6,2 Prozent gesteigert werden konnte.

Gösser Jubiläumsjahr 2010 „150 Jahre Gösser – das ist ein Jubiläum, das gefeiert werden muss. Und so startete Gösser bereits Ende Jänner ins Jahr der Jubiläen mit dem Gösser Jubiläumsbieranstich in Kitzbühel anlässlich der 70. Hahnenkammrennen. Neben dem Gösser Jubiläums-Bier, welches wir eigens zu diesem Anlass gebraut haben, feiern wir das Jubiläumsjahr außerdem mit einem großen Tag der offenen Türe am 26. Juni 2010 in der Brauerei Göss. Darüber hinaus dürfen wir Ihnen auf www.goesser. at/jubilaeum auch eine eigene Jubiläums-Homepage vorstellen“, so Dr. Alexander Gerschbacher.

Erfolg für Gösser „Mit einer spontanen Bekanntheit von 71 Prozent (Spectra Okt. 2009) und einem auf 11,6 Prozent gestiegenem Marktanteil ist Gösser nach wie vor die Triebfeder des heimischen Biermarktes“, freut sich GF Gerschbacher.


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

BKS Bank: 2009 auf solidem Kurs

2009 war eines der ereignisreichsten und schwierigsten Jahre in der österreichischen Bankengeschichte. Die BKS Bank konnte das Geschäftsjahr 2009 dennoch erfolgreich abschließen und in jenen Segmenten, in denen das Vertrauen der Kunden eine besondere Rolle spielt, sogar über dem Bundesschnitt wachsen. „Unser solider Kurs, den wir seit jeher fahren, hat sich in der Krise bewährt. Wir haben weder in Lehman Brothers noch in Island oder in den diversen toxischen Papiere investiert. Dadurch mussten wir nicht im eigenen Haus aufräumen. Sondern wir konnten uns sofort unseren Kunden zuwenden und diese auf ihrem Weg durch die Krise unterstützen“, erklärt BKS Bank-Generaldirektor Heimo Penker jene Erfolgsfaktoren, durch die die BKS Bank auch 2009 am Markt gut reüssieren konnte.

BKS-BILANZ:

„Diese Werte zeigen, dass die BKS Bank für ihre Bestandskunden und für viele neue Kunden auch in turbulenten Zeiten ein vertrauenswürdiger Bankpartner ist. Auch die vielzitierte Kreditklemme war in der BKS Bank kein Thema. „Wir konnten zu jeder Zeit die Kreditwünsche unserer Kunden erfüllen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die BKS

Bank das Kreditvolumen an Unternehmen um 5,3% ausweiten, während das Kreditvolumen österreichweit um 1,7% sank. Da wir schon immer sorgfältig gestioniert haben, hatten wir auch bezüglich der Kreditvergaberichtlinien nicht wirklich Anpassungsbedarf“, so Penker. 3,6 Mrd EUR des Finanzierungsvolumens wurden an Firmenkunden vergeben, 0,9 Mrd EUR an Privatkunden. Die Ausweitung im Kreditgeschäft erfolgte nahezu vollständig auf EuroBasis. „Wir vergeben an Privatkunden bereits seit Herbst 2008 keine Fremdwährungskredite mehr. Viele Kunden nutzten auch die Chance, in Euro-Kredite zu wechseln“, erzählt Penker. Einziger Wermutstropfen war, dass die BKS Bank das Kreditrisiko erhöhen musste. „Die Firmenlastigkeit bei den Krediten zeigt sich in Zeiten schwacher Konjunktur natürlich auch beim Kreditrisiko. Dieses mussten wir nach oben anpassen“, erklärt Heimo Penker.

Gute regionale Entwicklung Zufrieden zeigt sich Dr. Herta Stockbauer mit der Entwicklung der Regionen, in denen die BKS Bank tätig ist. Die bedeutendsten Regionen sind für die BKS Bank nach wie vor Kärnten und die Steiermark. „Dies sind jene beiden Gebiete, in denen

die Wirtschaftskraft deutlich über der Kärntens. So stammen 14% der Spareinlagen und 13% der Primärmittel aus der Grünen Mark.“

Bankensteuer: Reine Geldbeschaffung

Vorstand Dr. Herta Stockbauer und Generaldirektor Heimo Penker. wir am längsten am Markt sind. In Kärnten sind es heuer fast 90 Jahre, in der Steiermark 27 Jahre“, erzählt Stockbauer. Die Steiermark war für die BKS Bank lange Zeit der wichtigste Wachstumsmarkt. „Für uns ist die Entwicklung in der Steiermark nach wie vor positiv – trotz der Krise liegt

Abschließend nimmt Stockbauer noch zur geplanten Bankensteuer kritisch Stellung: „Die Bankensteuer ist in Verbindung mit Basel III eine reine Geldbeschaffung. Von den geplanten Maßnahmen geht keine Lenkungswirkung aus. Hinzu kommt, dass 500 Mio EUR im Vergleich mit Deutschland viel zu hoch sind. Die deutsche Bankensteuer wird rund 1 Mrd EUR bringen – und das, obwohl der deutsche Markt um ein Vielfaches größer ist als der österreichische. Sie wird die Österreichischen Banken im internationalen Vergleich schwächen, da die Bankensteuer voll in Konkurrenz zu der nach Basel III geforderten höheren Eigenmittelausstattung steht.“

Die Messe mit dem Freizeitfaktor 10 vom 15. bis 18. April 2010 Neue „Outdoor-Halle“ macht auf der FREIZEITMESSE Lust auf Bewegung! Was bevorzugen Sie eher? Ab in den Süden, in den eigenen Garten oder doch lieber sportlich in die Natur. Die kommende FREIZEITMESSE am Messegelände Klagenfurt hat wieder die beliebtesten Freizeittipps zusammengefasst. Premiere feiert dieses Jahr die „Outdoor-Halle“, wo neben allen Radbegeisterten auch Wanderfreunde und Läufer voll auf ihre Kosten kommen. Darüber hinaus wird in einem eigenen Contest der beliebteste „Kärntner Gartenzwerg“ gekürt.


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 21

MODE

Schön in den Frühling! Inge Danninger „SCHNEIDERS Mode“ Frühjahr/Sommer 2010 – setzt auf zeitlose Modernität. Fotografiert wurde auf Island, einer Insel wo die Naturelemente noch hautnah zu spüren sind und die Mode einen ganz bestimmten Reiz wiederspiegelt. Die Liebe zum Detail und die exklusiven Ideen geben jedem einzelnen Modell von SCHNEIDERS Mode eine ganz besondere Note. Hochwertige Materialien in dezenten Farben und Mustern, runden das Angebot für den anspruchsvollen Kunden ab. Farben von Landgrün, Mohn, Zyklam, Smaragd bis Bamboo, bringen Frische und Sommergefühl in die Damenkollektion. Von eleganter Trachtenmode bis zu lässigen Joppen aus einem neuen „Jägerleinen“, das Material aus 100 % Schur wolle reicht das Angebot. Im Bereich der Mäntel wird es nostalgisch. Der Dirtl-Trench, benannt nach Fritz Dirtl, Rennfahrer aus den 50er Jahren, wird zum Mantelklassiker 2010. Anziehend ist, wer gut angezogen ist. Trotz aller Authentizität sind die Stücke femininer und legerer geworden und insgesamt weniger zugeknöpft. Eine neue entspannte Art sich anzuziehen ist spürbar. Dazu trägt auch der Strick bei, der eine starke Bedeutung in der Kollektion hat. Ein ebenso wichtiger Schwerpunkt ist das Thema Jacken. Alle Modelle sind so leicht wie möglich verarbeitet und nur teilweise gefüttert.

Ergänzend zum Klassiker finden sich in Shape-Memory eine moderne Trenchversion und Modelle in Silky-Popeline. Natürlich fehlt auch nicht die klassische Raglan- oder Janusärmel-Variante in Summercotton bis Mikrogabardine. Einreihige Mäntel mit Halbfutter und Trench-Elementen ergänzen neben Raglanslipons und Blazermantel die Palette. Besondere Details sind gestreifte Ärmelfutter und ZickZackstick als Etikettenträger.

Die SCHNEIDERS LandArt-Kollektion repräsentiert eine Fusion von Tradition und Innovation, die aus der Philosophie der Wertigkeit herrührt. SCHNEIDERS LandArt will eine umfassende Stilwelt verkaufen und nicht nur einzelne Produkte. Diese Interpretation von Tracht wird es schaffen, neue Zielgruppen für dieses Thema zu begeistern. HAKA: Saftiges Almwiesengrün und leuchtendes Klatschmohnrot, die Kraft der erwachenden Natur im Frühling inspirierte farblich die neue LandArt Herrenkollektion von SCHNEIDERS Salzburg. Es leuchten nicht nur die diversen Janker in sattem Grün und intensivem Rot, sondern es schmückt auch ein neues kariertes Futter in dieser Farbigkeit von innen. Diese Farben setzen auch Akzente im Detail z.B. Kantenpaspelierungen, Knopflöcher, Taschenbelege. Ein, mit rotem Faden angenähter Hirschhornknopf, ist das Tüpfelchen auf dem Revers.


22 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

SERVICE

100% höhere Gewinne bei „Ambo“ und „Extrakt“ B

eim Zahlenlotto „1-90“ gibt es jetzt wieder attraktive Gewinnmöglichkeiten. In den Wochen 14 bis 16, also bis zum Samstag, den 24. April 2010, verdoppelt Zahlenlotto „1-90“ jeden Gewinn bei den Spielarten „Ambo“ und „Extrakt“. „Ambo“ – mit zwei Zahlen den 250-fachen Einsatz gewinnen: Bei „Ambo“ setzt man zwei (aus 90) Zahlen. Fünf werden gezogen. Sind die zwei

gesetzten unter den fünf gezogenen, hat man gewonnen. Normalerweise das 125fache des Einsatzes, im Promotionzeitraum um 100% mehr, also das 250fache. „Extrakt“ – mit einer Zahl den 10-fachen Einsatz gewinnen: Hier wird eine Zahl angekreuzt. Ist sie unter den fünf Gezogenen, dann gewinnt man das 5-fache, im Promotionzeitraum das 10-fache. Die Höhe des Einsatzes, und

somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 0,75 Euro und 500,- Euro sind möglich. Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Die gezogenen Zahlen werden jeweils im Anschluss an die Sendung „Bundesland heute“ in ORF 2, um 19.25 Uhr, ausgestrahlt.

Final-Klasse der 169. Österreichischen Klassenlotterie: Es geht um 78,7 Millionen

D

as Beste zum Schluss – Dieses Motto gilt ganz besonders auch für die Österreichische Klassenlotterie. Zwar sind bereits fünf der sechs Klassen in der 169. Lotterie gespielt, das Gros der Gewinne und damit auch der Großteil der Gewinnsumme ist jedoch noch ausständig.

Am 6. April, begann die sechste und damit letzte Klasse der 169. Klassenlotterie, und das ist die mit

Abstand spektakulärste: Es werden 130.149 Gewinne mit einer Gesamtsumme von rund 78,7 Millionen Euro gezogen, das ist mehr als in den fünf vorangegangenen Klassen zusammen. Doch damit nicht genug: Das absolute Highlight ist natürlich wieder die Schlussziehung am 26. April mit insgesamt 10 Millionen Euro. Dabei werden erst fünf Treffer zu je 1 Million Euro gezogen, und dann der Haupttreffer in Höhe von 5 Millionen Euro. Wer noch schnell in die 169. Klassenlotterie einsteigen will kann dies tun: Der Loserwerb ist jederzeit möglich, Lose sind in den Geschäftsstellen der Klassenlotterie sowie unter www. win2day.at bzw. unter www. klassenlotterie.at erhältlich. Hier gibt’s auch weitere Informationen, auch über die bevorstehende 170. Klassenlotterie, für die man

ebenfalls bereits Lose erwerben kann.

Ziehung vom Mi., 31. 3. 2010

85836

Ziehung vom Do., 1. 4. 2010

71199

Ziehung vom Fr., 2. 4. 2010

79416

Ziehung vom Sa., 3. 4. 2010

76909

Ziehung vom Mo., 5. 4. 2010

76304

Ziehung vom Di., 6. 4. 2010

96398

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

VO R S C H AU 14. Runde 2010 1: Austria Wien– Sturm Graz 2: Austria Kärnten– SV Salzburg 3: LASK Linz– SC Wr. Neustadt 4: SV Mattersburg– SV Kapfenberg 5: B. Leverkusen– B. München 6: Hannover 96– Schalke 04 7: FSV Mainz 05– B. Dortmund X 8: Hertha BSC– VfB Stuttgart 9: Werder Bremen– SC Freiburg 10: TSG Hoffenheim– 1. FC Köln 11: VfL Bochum– Hamburger SV 12: 1. FC Nürnberg– VfL Wolfsburg Spiel 1-4 TOTO-Torwette

1

X

2

2

1

X

1

X

2

X

2

2

1

2

X

1

1

1

1

X

X

2

1

X


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 23

WIRTSCHAFT

Ahrens Schornsteintechnik: Denkt an alle Heizsysteme A

hrens garantiert absolute Unabhängigkeit mit seinem revolutionären Schornsteinsystem. Egal, für welche Energieform sich der Häuslbauer später einmal entscheiden möchte, mit Ahrens ALL-IN-ONE stehen ihm punkto Rauchfang alle Wege offen – und das ohne Mehrkosten.

Seien Sie (zukunfts-)sicher! ALL-IN-ONE ist sowohl auf das Heizen mit Solarenergie, Holz, Pellets aber auch mit herkömmlichen fossilen Brennstoffen vorbereitet. Dieses System ist somit Garant für niedrige Heizkosten und Ihre Unabhängigkeit. „Unser Unternehmen setzt sich permanent

mit den Veränderungen am Bau auseinander und so sind wir in der Lage, immer wieder Pionierleistungen für den Bau zu erbringen. Sei es für moderne Passivhäuser oder den kommuna-

Präsentation des neuen Chevrolet im Autohaus CAR-TECH in Althofen

D

er mit hohem Interesse erwartete neue Chevrolet Spark, wurde am Samstag den 27. 03. 2010 im Autohaus CAR-TECH in Althofen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Kleinwagen von Chevrolet gilt als der Nachfolger des Matiz, doch ist der Spark jetzt mit seinen 6 Airbags, 4 Sternen im NCAP-Test und dem größten Innenraum seiner Klasse, eines der sichersten und komfortabelsten Fahrzeuge seiner Größe. Der moderne Stadtflitzer wird wahlweise mit 68 oder 81 PS angeboten. Die zahlreichen Gäste konnten sich im Schauraum in Althofen von den offensichtlichen Qualitäten des neuen Spark überzeugen und mussten feststellen, dass die aus-

gestellten Spark-Neuwagen am Ende der Veranstaltung alle verkauft waren. So werden im Autohaus CAR-TECH von den besonders gut ausgestatteten First Edition, die zur Modelleinführung mit Klimaanlage, MP3-CD-Radio mit AUX in und USB, ABS und Servolenkung zum einmaligen Sonderpreis von nur 9.990,EUR angeboten werden, nur noch wenige Modelle verfügbar sein.

len Wohnbau. Ahrens hat immer eine genau auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Lösung. 2009 wurden bereits 22% des Umsatzes bei den Neubauten mit dem ALL-IN-ONE erzielt“, freut sich der Geschäftsführer des Unternehmens, Rechtsanwalt Mathias Ahrens, über den positiven Unternehmenserfolg. „Laufende Weiterentwicklung von Kaminsystemen und erstklassige, saubere Arbeitsausführung durch eigenes, geschultes Fachpersonal zeichnen Ahrens seit mittlerweile 35 Jahren aus“, ergänzt der gewerberechtliche Geschäftsführer, Bmst. Ing. Drohojowski.

Permanente Weiterentwicklung mit Erfolg Was wäre ein Marktführer bei der Schornstein-Sanierung, wenn er sich nicht laufend weiterentwickeln würde? Ahrens Schornsteintechnik erweitert das ALLIN-ONE System und bedient somit seit kurzem auch Besitzer eines Pellets-Brennwertgeräts. Um speziell den

Anforderungen des Überdruckbetriebs stand zu halten, ergänzt Ahrens sein Produktportfolio um die erfolgversprechende Komponente P1W3G. Diese neue Komponente ermöglicht eine sichere Ableitung der Abgase – und das auch bei Verwendung einer modernen, energiesparenden Brennwerttechnik. Mit dieser Neuentwicklung aus dem Hause Ahrens bestätigt das Unternehmen einmal mehr seine Rolle als Innovationsleader.

SchornsteinSanierung – ein absolutes Muss Ahrens Schornsteintechnik, mit österreichweit sechs Standorten, unter anderem in Seeboden, ist sowohl im Kamin-Neubau als auch in der Sanierung ein zuverlässiger Partner. Gerade bei der Schornstein-Sanierung ist ein Profi unumgänglich. Denn bedenken Sie: Nur ein entsprechendes Kaminsystem ermöglicht die erfolgreiche Umstellung auf ein modernes Heizsystem. Ahrens bietet Ihnen hierbei fachmännische Beratung und hochwertige Produkte.


24 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

WIRTSCHAFT

Chef-Wechsel im Hause Swietelsky Kärnten Peter Sorgo stellte seinen Nachfolger Andreas Geiger bei LH Dörfler vor. Gute Partnerschaft zwischen Bauwirtschaft und Land. Neue Führung bei der Baufirma Swietelsky in der Filiale Kärnten und Osttirol. Mit Anfang April übergab Direktor Peter Sorgo nach 40 Dienstjahren, davon 32 Jahre als Niederlassungsleiter, die Leitung in die Hände von Andreas Geiger. Sorgo und sein Nachfolger Geiger, der schon seit 20 Jahren bei Swietelsky arbeitet, machten einen Abschieds- bzw. Antrittsbesuch bei Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Sorgo und Geiger informierten über die schwierige Lage der Bauwirtschaft. Derzeit

gehe es darum, die Krise möglichst gut zu überstehen. Die Baufirma habe stets und erfolgreich auf höchste Qualität gesetzt und könne auf ein extrem hohes Stammpersonal stolz sein. Sorgo sagte, er habe während seiner Tätigkeit keine einzige Entlassung aussprechen müssen. Geiger hat in den letzten Jahren die Niederlassung für Tiefbau in Feldkirchen geleitet. Einen besonderen Namen hat sich Swietelsky im Bahn-, Straßen- und Hochbau gemacht, wo vom Kleinstbauvorhaben bis hin zu großen Projekten alle Aufträge sorgfältig ausgeführt werden. Die Firma ist Partner von öffentlichen Auftraggebern ebenso wie für Industrie- und Gewerbebetriebe sowie für private Bauherren. Der Sitz der Fa. Swietelsky ist in Linz. Der Konzern, der zur Gänze in

Junge Wirtschaft veranstaltet den ersten „JW-Radio Harmonie-Talk“

Peter Sorgo, Andreas Geiger und LH Gerhard Dörfler. österreichischer Hand ist, beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter, davon an die 250 in Kärnten. Der Landeshauptmann drückte seine große Wertschätzung gegenüber Baufirmen und insbesondere den Bauarbeitern aus. Mit der von ihm aufgebauten

Marke „Kärnten baut“ sei vielen klargemacht worden, wie wichtig und notwendig Baustellen bzw. Bauaufträge seien. Die in der Bauwirtschaft Tätigen seien überaus wertvoll und sollten einen positiven Stellenwert erhalten. Info: www.swietelsky.com

Goldmedaille für Feuerberg-Mitarbeiterin

„A

Die Junge Wirtschaft Klagenfurt startet mit viel Elan, Esprit und einem tollen Veranstaltungsprogramm in das Jahr 2010. Die Junge Wirtschaft Klagenfurt lud gemeinsam mit Radio Harmonie den Bürgermeister der Stadt Klagenfurt Christian Scheider zu einem Gespräch rund ums Thema Jungunternehmertum in Klagenfurt ein. Thomas Müller, Bezirksvorsitzender der Jungen Wirtschaft Klagenfurt, wechselte kurzer Hand von der Werbebranche in das Studio von Radio Harmonie und stellte sich selbst mit seinem Team hinter das Mikro. Es wurden zahlreiche Punkte diskutiert und die JW-Klagenfurt scheute sich nicht durchaus brisante Themen anzusprechen. Der Kick-Off einer sehr spannenden Veranstaltungsreihe ist gelegt und drei weitere „JW-Radio Harmonie-Talks“ werden, neben zahlreichen Veranstaltungshighlights, folgen.

m wichtigsten ist, dass jeder Mitarbeiter genau da eingesetzt wird, wo seine Stärken liegen und den Betrieb mit Liebe zu führen und eine gute, sehr persönliche Beziehung zu den Mitarbeitern zu haben“, meint Erwin Berger, Direktor im Mountain Resort Feuerberg (Bodensdorf, Gerlitzen). So investierte der Hotelier im Besonderen in die Ausbildung und Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter in den Bereichen Gästekontakt, Krisen- und Beschwerdemanagement. Dies machte sich nun bezahlt: Die 21-jährige, aus Thüringen stammende Uta Schreyer, Rezeptionistin im Mountain Resort Feuerberg,

wurde mit einer besonderen Auszeichnung belohnt. Sie stellte sich auf der GAST in Klagenfurt einem österreichweiten Wettbewerb der Wirtschaftskammer. Dabei trug sie Gold in der Kategorie „Lehrling HGA“ (Hotel und Gastgewerbe Assistentin) davon. Weitere Informationen: kontakt@hotel-feuerberg.at www.hotel-feuerberg.at


26 KärntnerNachrichten I 9. April 2010

FREIZEIT

Ägypten-Kombinationen „Baden & Kultur“ liegen im Trend:

Pyramiden, Sphinx und Rotes Meer Ö

sterreichs führender ÄgyptenReiseveranstalter Express Travel International trägt dem wachsenden Interesse an Kultur, Land & Leuten Rechnung. Das einwöchige ETI-Arrangement „Pyramiden, Sphinx & Rotes Meer“ kombiniert fünf Badetage in Hurghada oder Sharm el Sheikh mit einem zweitägigen Kulturprogramm in Kairo. Ägypten nur der Sonne wegen? „Besonders im Frühling sind BadeKultur-Kombis sehr gefragt“, weiß

Das ETI Angebot: 1 Woche Sharm el Sheikh & Kairo ab 799 Euro

Aug in Aug mit einer großen Vergangenheit: Das Interesse an Land und Leuten wächst. Fotos: ETI Martin Hafner, Geschäftsführer von Österreichs führendem Ägypten-Veranstalter Express Travel International. „Während es am Mittelmeer noch zu kalt zum Baden ist, lockt das Rote Meer bereits mit herrlichen Wassertemperaturen. Zugleich kann man zwischen März und Mai die Kolossalbauten der alten Ägypter noch ohne Schweißausbrüche besichtigen.“ Weitere Infos unter: info@eti.at • www.eti.at Buchbar in jedem Reisebüro

Besonders im Frühling sind die Bade-Kultur-Kombis von ÄgyptenSpezialist ETI begehrt. Das Programm „Pyramiden, Sphinx und Rotes Meer“ kostet mit Nonstop-Flug ab/bis Graz, 5 Nächten All-inclusive im 5* Hotel Sharm Plaza in Sharm el Sheikh sowie 2 Nächten in Kairo im 4+* Hotel mit Vollpension nur 799 Euro (Abflüge mit NIKI am 1., 8. und 15. Mai, Preis p.P. im Doppelzimmer).

Ein PS-starker Motorevent in Klagenfurt Die AUTO&BIKE ist Südösterreichs größte Auto- und Motorradmesse. Mit den 50 bekanntesten Automarken geht vom 15. bis 18. April 2010 am Messegelände Klagenfurt die AUTO&BIKE erneut über die Bühne. Die Besucher erwartet ein breites Fahrzeugspektrum – vom kleinen Stadtflitzer bis zur geräumigen Familienlimousine. Besondere Highlights sind dieses Jahr die „Wahl der Custom Bikes 2010“, eine sensationelle „MotorradHochseilshow“ sowie die größte eMobilitätsmesse Österreichs.

Autos und Motorräder soweit das Auge reicht bietet

auch 2010, nämlich exakt vom 15. bis 18. April die

AUTO&BIKE. „Wir sind mit 50 vertretenen Automarken und einer Gesamtausstellungsfläche von 15.000 Quadratmeter die größte Autound Motorradmesse Südösterreichs“, freut sich Messe-Geschäftsführer Ing. Erich Hallegger. Viele Fahrzeuge feiern in Klagenfurt ihre Österreichpremiere, ein besonderer Trend geht in Richtung verbrauchs- und abgasarme Auto. Umso erfreulicher ist es, dass es den KÄRNTNER MESSEN gelungen ist, gemeinsam mit dem LEBENSLAND KÄRNTEN das bisherige Ausstellungsangebot um eine eigene „E-Mobilmesse“ in der Messehalle 1 zu erweitern.


9. April 2010 I KärntnerNachrichten 27

KULTUR

Die Gesundheitswerkstätte Stolzalpe Ein Kleinod mit großer Ausstrahlung E

ingebettet in eine wunderschöne Naturlandschaft liegt Murau in der Steiermark. Über Murau in 1305 Meter Seehöhe befindet sich das Mekka der Knochenkranken „Die Stolzalpe“, heute unter der bewährten Führung von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Graf. Doch eigentlich will ich ja über ein kleines aber feines Haus, welches in der letzten Kehre vor dem orthopädischen Krankenhaus steht, berichten. Es ist das Hillbergerhaus, einst im Privatbesitz, heute ein Kulturteil über medizinische Leistungen auf dem Gebiet der Orthopädie und Schmerztherapie. Inge Danninger Dieses alte Gebäude sollte der Schubraupe zum Opfer fallen. Der Denkmalschutz des Hauses war die Rettung. Heute nach der Wiederbelebung trägt es stolz den Namen „Gesundheitswerkstätte“. Es kamen ein Prinz und einige Kronprinzen welche dieses Kleinod wachküssten. Das Haus ist im Besitz des Krankenhauses „Stolzalpe“ und erfüllt heute den Zweck, den Menschen aufzuzeigen, was die Medizin in den vergangenen Jahrzehnten geleistet hat. Aus diesem Anlass wurden von Univ.Prof. Dr. Graf und seinen Helfern, Kilian Schwarz und Gerald Zwinger in penibler Kleinarbeit jedes kleinste Detail gesammelt und gepflegt, um es

Weg zu einem modernen Gesundheitszentrum mit großer Ausstrahlung. Führungen durch das Hillbergerhaus werden nach telefonischer Vereinbarung vorgenommen.

Das kleine Museum der Gesundheitswerkstätte auf der Stolzalpe. Führungen nach Vereinbarung: Tel.: 03532/ 2424-2629, Fax: 03532/2424-3470, Mobil: 0664/2414185, e-mail: gerald. zwinger@lkh-stolzalpe.at vor weiteren Umweltschäden zu bewahren. Darunter uralte Bücher und Unterlagen, deren Wert schon jetzt unschätzbar ist. Leider sind die Räumlichkeiten der Ausstellung bereits zu klein um alles gesammelt zu zeigen. Diese medizinische Dokumentation, könnte weiter ausgebaut werden und so der Nachwelt erhalten bleiben, leider fehlt es aber an den finanziellen Mitteln. Die Landesregierung Steiermark und die KAGES, wären gut beraten, wenn sie diesem Projekt finanzielle Unterstützung gewähren würden. Die „Stolzalpe“ ist mit dieser Einrichtung am besten

Vorstand Univ.-Prof. Dr. Reinhard Graf. Gesundheitswerkstätte Stolzalpe – ein Projekt der besonderen Art! In unmittelbarer Nähe des Krankenhauses (Haus 2) befindet sich eines der ältesten Gebäude der Stolzalpe – 1364 erstmalig erwähnt. In diesem denkmalgeschützten ehemaligen Bauernhaus befindet sich die Gesundheitswerkstätte, eine europäische Rarität in unserer Region. Aufgabe und Ziel in diesen historisch geschmückten Räumlichkeiten sind Information und Aufklärung rund um die Gesundheitsvorsorge. Zu diesem Programmpunkt wird dem Besucher interessantes Anschauungsmaterial in Form von medizinischen Testobjekten und Geräten geboten, die total realitätsbezogen dargestellt sind. Dieses Gesamtpaket wird dem Besucher seit 2005 in Form von Vorträgen und Interaktionen sehr anschaulich vermittelt. Über 16.000 Personen, aller Altersgruppen, konnten sich vom Inhalt solcher Inszenierung der Gesundheitsvorsorge schon überzeugen. Es verlässt so gut wie niemand die Gesundheitswerkstätte ohne sich über den eigenen Körper Gedanken zu machen.



Kärntner Nachrichten - Ausgabe 14.2010