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Nr. 12/13 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 26. März 2010

26. - 28. März 2010 Messe Klagenfurt

Frohe Ostern!

Budgetkonvent: Finanzreferent Harald Dobernig und Experten auf der Suche nach Einsparungen!

10.500 Unterschriften für Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz!

Seiten 2 und 3

Seite 7


2 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

THEMA DER WOCHE

Budget: Die Zeit der budgetären Wunschkonzerte ist vorbei! Kärnten spart: Budgetkonvent als budgetäre Weichenstellung des Landes. Bis zu 20 Prozent werden eingespart. Auch Parteienförderung wird reduziert. Vor dem Hintergrund der stark gesunkenen Einnahmen des Landes durch die andauernde Finanz- und Wirtschaftskrise findet erstmals ein eigener Budgetkonvent der Koalitionsparteien FPK und ÖVP statt. Die Regierungsmitglieder stellen gemeinsam mit allen Abteilungsleitern und Vertretern der KABEG, der Landesholding und der Landesimmobiliengesell schaft (LIG) die budgetären Weichen für das Land Kärnten. Auch Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler hilft mit seiner Fachkompetenz beim sparen. LHStv. Uwe Scheuch und Finanzlandesrat Harald Dobernig gaben bereits erste Vorhaben bekannt. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Christian Ragger sind bei den Beratungen dabei. Gemeinsam fordern sie absolute Budgetdisziplin auch von Koalitionspartner ÖVP.

Alles wird diskutiert „Wir schauen uns sämtliche Budgetposten an. Und zwar ohne Fortschreibung auf Basis des Vorjahresbudgets, sondern neu aufgesetzt. Einerseits geht es ja um die kurzfristige Budgetgestaltung, andererseits aber auch um die mittel- und langfristige finanzielle Ausricht-ung Kärntens, in Richtung mehr Verantwortung durch Globalbudgets.

Hier wird gearbeitet, dass die Köpfe rauchen: Der Budgetkonvent, an dem auch der ehemalige Präsident des Rechnungshofes Franz Fiedler teilnimmt, ordnet die Finanzen. Dort wo es möglich ist, soll in der Maximalvariante 20 Prozent eingespart werden“, stellt LHStv. Scheuch fest. Beim Budgetkonvent wird über die Verkleinerung des Landtages auf unter 30 Abgeordnete genauso wie über eine Beschickung des Bundesrats durch Mitglieder des Landtages und eine Direktwahl des Landeshauptmannes diskutiert, so Scheuch. Weiters sollten die Bezirkshauptmannschaften gestärkt werden, man braucht versierte Fachleute vor Ort statt eine Zentrale. „Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung werden abgeschafft. Die Administration muss noch effizienter werden“, erklärt LHStv. Scheuch. Als Beispiel führte er aus, dass im Schulbereich künf-

tig die Klassenteilungen genau überprüft werden sollten, um die Zahl der Landeslehrer zu reduzieren.

Parteienförderung reduzieren Aber auch die Parteien müssen sparen, wenn es nach dem Parteiobmann der „Freiheitlichen in Kärnten“ geht. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir die Parteienfinanzier ung auf den Stand des Jahres 2008 zurückfahren. Das ist ein wichtiges Symbol: Wenn wir überall sparen, fangen wir bei uns selbst an“, fordert Uwe Scheuch in Richtung SPÖ, ÖVP und Grüne. Auch die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit der Regierungsmitglieder könnte man halbieren. Und zu guter letzt sollten Wahlkampfkosten per Gesetz beschränkt werden. „Ich

denke an eine absolute Höchstgrenze für Wahlkampfkosten, an eine zeitliche und örtliche Einschränkung von Parteienwerbung und auch eine Limitierung der Anzahl von Inseraten und Plakaten. Auch vor diesem Bereich darf der Spargedanke nicht halt machen“, erklärt Parteiobmann Scheuch.

Keine Wunschkonzerte mehr „Die Zeit der budgetären Wunschkonzerte ist für alle vorbei. In einer Zeit immer geringerer Einnahmen muss der Sparstift überall angesetzt werden“, so Finanzreferent Harald Dobernig. „Das für 2009 beschlossene Nettodefizit in Höhe von 166 Millionen Euro werden wir aufgrund


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THEMA DER WOCHE unseres sparsamen Wirtschaftens mit Sicherheit unterschreiten können, trotz weiterer Mindereinnahmen von 14 Millionen Euro.“ „Bei den Einnahmen schaut es noch immer sehr schlecht aus, wir können nur ausgabeseitig an den Schrauben drehen und Fehlentwicklungen der Vergangenheit bereinigen“, so Finanzreferent Dobernig. 2011 und 2012 werde man noch für die Restrukturierung des Budgets brauchen. Nach der Beseitigung sämtlicher Spielwiesen und Fehlentwicklungen soll 2013 erstmals zu einem Globalbudget übergegangen werden, wo jeder Referent über eine gewisse Summe für seinen Bereich verfügen kann.

Zentrale Abwicklung Auch Landesrat Dobernig ist für eine massive Reduzierung der Marketingausgaben der Regierungsmitglieder. „In Zukunft könnte die Abwicklung für Schaltungen bzw. Inserate zentral über die Finanzabteilung im Wege der Durchführungsbestimmungen erfolgen. Das würde maßgeblich zur Kosteneinsparung und erhöhter Transparenz beitragen“, so der innovative Vorschlag des Finanzreferenten. „Die InseratenKaiser sollten endlich ausgeforscht werden. Die Politik muss auch bei sich selbst sparen!“

Gesundheitswesen Einer der wesentlichsten Bereiche ist für Dobernig die KABEG und das Gesundheitswesen generell. „Der Nettogebarungsabgang bei den Krankenanstalten muss 2011 abgesenkt werden. Heuer hat er mit 239 Millionen Euro seinen Höhepunkt erreicht.“ Im KABEG-Aufsichtsrat sei bereits einstimmig die Schaffung einer Holding-Struktur beschlossen worden. „In der KABEG muss es eine Organisationsreform geben, um Parallelstrukturen zu bereinigen. Neben einer Überarbeitung des RSG muss es zu einer Leistungsangebotsplanung innerhalb und außerhalb der KABEG kommen, hier bestehen große Einsparungsmöglichkeiten“, erklärt Finanzreferent Dobernig, der zugleich neuerlich betont, dass durch die Reformen

keine Krankenhausstandorte gefährdet sind. Die permanente Verunsicherung, die SPÖ-Gesundheitsreferent Kaiser aus Parteitaktik betreibt, lehnt Dobernig ab.

Verwaltung In der Landeverwaltung sei bereits beschlossen worden, dass bis zum Ende der Legislaturperiode 370 Planstellen oder zehn Prozent eingespart werden. Die Abteilungsleiter hätten bereits ihre Einsparmöglichkeiten übermittelt. Auch die Bereitschaft der Personalvertreter zur Unterstützung der notwendigen Reformen sei gegeben, daher habe er einer moderaten Lohnerhöhung zugestimmt. „Wir sind auch bereits die Aufgabenreform angegangen, nicht jede Leistung des Landes ist heute noch zeitgemäß“, ist Landesrat Dobernig überzeugt. So müssten etwa keine Wege trassiert oder Dienstleistungen übernommen werden, die auch von Tierärzten erbracht werden können. Auch im Bereich der Landesholding und der Wirtschaftsförderungen habe er bereits Reformmöglichkeiten erarbeitet. Vielfach könnten Doppelgleisigkeiten beseitigt werden, etwa beim Hochbau, wo zusätzlich zur LIG Strukturen bestehen. Man müsse nun an einem Strang ziehen und sich nicht medial ausrichten, was es in Zukunft geben oder nicht mehr geben soll, sagt Harald Dobernig in Richtung Landesrat Josef Martinz.

„HeimatHerbst“ bleibt Brauchtumsreferent Dobernig stellte auch klar, das es den HeimatHerbst, der zur Gänze aus dem Volkskulturbudget finanziert werde, auch in Zukunft geben wird. „Die dafür notwendigen Aufwendungen betragen nur ein Viertel jenes Budgets, das jährlich für das Genussland Kärnten zur Verfügung steht. Dafür kann der HeimatHerbst auf 220.000 Besucher verweisen, sorgt für eine Stärkung der Regionen und zieht eine immer größer werdende Masse an italienischen Touristen an“, sagt der Brauchtumsreferent.

Kommentar von Helmut Prasch

Sparen wo`s geht! Seit Monaten beschäftigt sich Finanzlandesrat Harald Dobernig und sein Expertenteam mit einer Neuordnung der Kärntner Finanzen. Dies ist nicht etwa deswegen notwendig geworden, weil in den vergangenen Jahren mit dem Geld herumgeschleudert wurde (diese Milchmädchenrechnung stellen nur kleinkarierte Anti-Kärnten-Journalisten auf), sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil in Folge der anhaltenden Wirtschaftskrise die sogenannten Ertragsanteile, also die auf die Länder zu verteilenden Steuereinnahmen des Bundes, dramatisch zurückgegangen sind. „Sparen wo`s geht!“, lautet die Devise. Ein sogenanntes „S-Budget“ muss her! Wie im Supermarkt, so darf auch im Land die Qualität nicht darunter leiden. Alle Leistungen, an die sich die Bürger in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben, von der besten medizinischen Versorgung bis zur Müllabfuhr, bleiben im vollen Umfang erhalten. Einzelne Bereiche, so etwa die Wohnbauförderung, werden im S-Bugdet sogar ausgeweitet. Gespart wird eben nur dort, wo`s geht: in der Verwaltung, bei der Nicht-Nachbesetzung üppig dotierter Posten, bei der Parteienfinanzierung und sinnvollerweise wohl auch bei Events, die zunehmends zum Tummelplatz für Reich und Schön wurden, aber nur marginale Auswirkungen auf die regionale Wertschöpfung zeigten. Das ist gut so! Wenn der angeknackste ÖVP-Chef Josef Martinz nun aber plötzlich alles abschaffen will: die Landesausstellung wasser:reich, die Seebühne, ja sogar den HeimatHerbst, dann ist Schluß mit lustig. Gerade damit hat Kärnten in den letzten Jahren erfolgreiche Akzente gesetzt, die zu einer echten Belebung des Landes beigetragen und Aufsehen über die Landesgrenzen hinaus erzeugt haben. Trotz S-Budget besteht für Kärnten kein Anlaß, zur echten Provinz Martinz`scher Prägung zu werden. Kärnten geht es nach wie vor gut, Kärnten liegt im oberen Drittel der Bundesländer und Kärnten hat (schon vergessen?) auch einen Zukunftsfonds mit 500 Millionen Euro.


4 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

HINTERGRUND

Landesrat Ragger: Alles nutzen, was Pflege zuhause erleichtert! Europaweit gibt es Bemühungen, bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen moderne Kommunikationstechnologien einzusetzen. Der Kärntner Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger besichtigte jene EU-Region, die damit bisher den größten Erfolg erzielt hat. Eine jener Regionen ist Lothian, dem Gebiet rund um die schottische Hauptstadt Edinburgh. Dort gelingt es, über 5.000 Menschen, die bei uns höchstwahrscheinlich in einem Heim betreut werden müssten, zu Hause zu versorgen. „Wir müssen in der Pflege weiter denken. Die bisherige Strategie, die Versorgung vor allem mit Heimen sicher zustellen, kann nicht die einzige Antwort auf die kommenden Herausforderungen sein. Wir brauchen mehrere Formen der Betreuung. Neben der klassischen Heimpflege muss die Pflege zuhause mit verschiedenen unterstützenden Elementen forciert werden“, betont Soziallandesrat Christian Ragger.

Alternative Angebote: Tagesstätten Dazu gehören Tagesstätten, in denen Hilfsbedürftige ähnlich wie Kinder in Kindergärten tagsüber betreut werden, ehe sie abends wieder heimkehren. Zudem muss die Möglichkeit von regelmäßigen Kurzaufenthalten in Heimen, in denen die Selbständigkeit durch Rehabmaßnahmen gefördert wird, ausgeweitet werden. Landesrat Ragger: „Heute ist der Eintritt ins Heim häufig ein Weg ohne Rückkehr. Diese Kultur sollte sich ändern. Kurzfristige Aufenthalte in

Landesrat Christian Ragger informierte sich über das schottische Pflegesystem. Heimen sollten zur Regel werden. Die Heime sollten auch das Profil einer RehabEinrichtung bekommen.“

Betreubares Wohnen „Betreubares Wohnen“ eine weitere Alternative, auf die man im schottischen Lothian mit Erfolg setzt. Technische Hilfsmittel vermitteln den Senioren rund um die Uhr ein Gefühl der Sicherheit. Sie tragen ein Notrufgerät um den Hals. Wenn sie den Knopf drücken, gibt es über das Telefonnetz sofort eine akustische Verbindung mit einer Pflegezentrale. Eine Pflegekraft nimmt über diesen Weg sofort Kontakt mit dem Pflegebedürftigen auf.

Meldet sich dieser nicht, wird eine diese Notfälle namhafte gemachte Person aus der Nachbarschaft oder aus der Familie alarmiert, dass sie Nachschau hält. Als letzte Konsequenz kommt die Rettung. „Dieses System hat sich bisher sehr gut bewährt“, erzählte der Verantwortliche Ronnie Motherwell. Dieser Notruf ist nicht das einzige Angebot. Bewegungsmelder, Gasmelder oder Wassersensoren, damit Überschwemmungen verhindert werden, gewährleisten, dass bei Notfällen im Haushalt der Senioren rasch ein Alarm ausgelöst wird. Mittlerweile kommen diese modernen Informationsmittel in über 5.000 Haushalten zum Einsatz. Wöch-

entlich steigt die Zahl...

Sparpotenzial erzielen Landesrat Ragger sieht in diesen modernen Betreuungsformen ein enormes Sparpotential: „Am teuersten ist die Versorgung in stationären Einrichtungen, wie Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Am sparsamsten ist jenes System, in dem Pflegebedürftige in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können. Ich habe in Schottland auch den Eindruck gewonnen, dass es den Menschen dabei besser geht als bei uns, obwohl wir in der Gesamtheit weit mehr Geld für die Pflege ausgeben.“ Ihm fiel auch eine ganz andere


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HINTERGRUND Zielrichtung von schottischen Pflegeheimen auf. „Diese haben zwei Sektoren. In einem werden gebrechliche Personen dauerhaft versorgt wie bei uns. Im anderen Sektor hat das Heim aber einen ganz anderen Charakter. Hier gibt es ein Kommen und Gehen. Senioren verbringen hier 4 bis maximal 8 Wochen und kehren dann wieder nach Hause zurück. Während ihres Kurzaufenthaltes im Heim durchlaufen sie ein REHAB-Programm, das sie in die Lage versetzt, Selbständigkeit zurück zu gewinnen.

Informations- und Kommunikationstechnologien Das Beispiel in Lothian zeigt: Mittels Informationsund Kommunikationstechnologien lässt sich die Nachsorge von Klienten zu Hause optimieren und die Begleitung und Betreuung im gewohnten Lebensumfeld fördern. Dabei werden Mittel der „klassischen“ Telemedizin wie Telebiomonitoring oder Sturzsensoren eingesetzt, aber auch einfachere Technologien, wie drahtlos mit dem Telefon verbundene Alarmtaster oder der Einsatz von SMS zur Erinnerung an die Medikamenteneinnahme. Telehomecare ist in mehrfacher Hinsicht vielversprechend: Mehr Autonomie, verbesserte Lebensqualität im gewohnten Lebensumfeld und gesellschaftliche Partizipation für ältere und chronisch kranke Menschen, neue Geschäftsmöglichkeiten. Landesrat Christian Ragger hat sich zum Ziel gesetzt, dass diese Zukunftsaussichten auch für die Menschen in Kärnten genutzt werden.

Das Kärntenbüro in Brüssel unter der Leitung von Mag. Martina Rattinger hat den Besuch in Schottland bestens organisiert.

Vorbildfunktion von Schweden und Dänemark Nicht nur Schottland setzt hier Maßstäbe. In Schweden leben 94 Prozent der über 65-Jährigen daheim. Die Zahl der älteren Menschen, die in klassischen Altersheimen untergebracht sind, ist hier von 1980 bis 2005 um 40 Prozent gesunken. In Dänemark sind seit 1987 keine konventionellen stationären Alterspflegeeinrichtungen mehr errichtet worden. Das funktioniere, weil das Schwergewicht auf Wohneinheiten gelegt werde, wo ältere Menschen selbständig leben können. Das Pflege- und Betreuungspersonal komme in die Wohnungen. Eine Entwicklung in dieselbe Richtung leitete Landesrat Ragger in Kärnten im sozialen Wohnbau bereits ein. Erstmals ist es möglich, dass mit Wohnbauförder-

ungsgeldern Wohnverbünde für ältere oder beeinträchtigte Menschen errichtet werden. Solche Projekte benötigen große Küchen und große Gemeinschaftsräume, welche bis dato nicht förderbar waren. Und diese Wohnungen sollten auch mit entsprechenden technischen Hilfsmitteln ausgestattet werden.

Neue Herausforderung der älteren Gesellschaft Unsere Gesellschaft steht auf Grund des zunehmenden Anteils an alten Menschen vor neuen Herausforderungen, die sich aus folgenden drei Entwicklungen ableiten lassen: • Die Zahl der Hochaltrigen und damit der Menschen mit Unterstützungs- und/ oder Pflegebedarf steigt an. • Auf Grund der demographischen Entwicklung sinkt die Zahl der Personen, die

im familiären Kreis Hilfe leisten, verstärkt durch einen allgemeinen Wertewandel und die steigende Zahl der erwerbstätigen Frauen. • Der heutige Wohnungsbestand, vor allem Wohnungen aus den 50er und 60er Jahren sowie Eigenheime aus den 70er Jahren genügen den Bedürfnissen älterer Menschen nicht. Die Automatisierung von Haustechnik im Wohnumfeld von älteren Menschen ist ein Lösungsansatz. Automatisch Licht und bedarfsgerechte Anpassung der Raumtemperaturen, eine Meldung an Angehörige oder Pflegedienste in unüblichen Situationen – all diese Erleichterungen im Haushalt müssen selbstverständlich werden. Dank moderner Funktechnik ist auch eine Nachrüstung in bestehenden – auch älteren – Wohngebäuden zu vertretbaren Kosten möglich.


6 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

LANDESPOLITIK

Lakeside-Park: Eine Kärntner Erfolgsstory! LR Dobernig: Auslastung von 86 Prozent und Investitionen von 11,3 Millionen Euro bringen Kärntner Bauwirtschaft kräftigen Impuls.

Landesrat Mag. Harald Dobernig.

Grüne kassieren volle Parteienfinanzierung Der Klagenfurter Lakeside-Park aus der Vogelperspektive. Bereits 28 vorwiegend junge Unternehmen haben sich nahe der Universität und dem Wörthersee angesiedelt, weitere 17 Firmen finden sich im Gründerzentrum build!

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n der Aufsichtsratssitzung der Science & Technology Park GmbH wurde unlängst der Bericht des Baubeirates für den Ausbau des Lakeside Parks und der Quartalsbericht für das vierte Quartal 2009 vorgelegt. Und die Zahlen können sich wahrlich sehen lassen: „Derzeit ist der Lakeside Park mit über 86 Prozent hervorragend ausgelastet. Mit einem Bauvolumen von 11,3 Millionen Euro sorgen wir für einen kräftigen Impuls für die Kärntner Bauwirtschaft. Die beiden neuen Gebäude B08 und B10 sind kurz vor der Fertigstellung, wobei ein Gebäude bereits zur Gänze an die Firma Windtec vermietet ist“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Landesrat Harald Dobernig, der auf eine rege Bautätigkeit in

den nächsten Wochen verweist. 28 Unternehmen sind im Lakeside Park angesiedelt, dazu kommen 17 Unternehmen im Build! Gründerzentrum. Auch der Ausbau des Parks im Zuge der dritten Ausbaustufe schreitet zügig voran und wird Mitte 2010 abgeschlossen sein. Laut Bericht des Baubeirates können die Kosten und der Zeitplan für die neue Baustufe voll eingehalten werden. Insgesamt haben bei 75 Prozent des Bauvolumens Firmen aus Kärnten die Ausschreibung gewonnen. Die im Vorjahr begonnene Parkplatz- und Campuserweiterung ist bereits abgeschlossen.

Als einzige Partei die Parteienförderung in voller Höhe beantragt. LR Harald Dobernig: „Wasser predigen und Wein trinken“

D

ie permanente Kritik der Kärntner Grünen am Budgetkurs des Landes Kärnten nimmt Finanzlandesrat Harald Dobernig zum Anlass für eine Klarstellung. „Die Kärntner Grünen haben als einzige Partei für das Jahr 2010 die Parteienförderung in voller Höhe beantragt. Was sich auf den ersten Blick ganz nett anhört, stellt sich bei näherer Betrachtung als scheinheilige Politik dar. Der Sherlock Holub, wie er sich noch in der Landtagswahl plakatieren ließ, sieht heute sehr alt aus“, sagt Landesrat Dobernig. Holub sei bereits mit seiner Zustimmung zu einer Erhöhung der Parteienförderung entzaubert worden, wie es ja in den Medien schon ausführlich dargestellt wurde. „Dass die Grünen aber auch noch mit schlechtem Beispiel vorangehen, ist mehr als verwunderlich. Die Freiheitlichen in Kärnten, die SPÖ und die ÖVP haben sich an die Vereinbarung gehalten, und 2010 so wie schon 2009 bereits auf fünf Prozent der ihnen zustehenden Landesförderung verzichtet“, so der Finanzreferent. Um ernst genommen zu werden, sollte man zuerst vor seiner eigenen Türe kehren. Dass „Wasser predigen und Wein trinken“ von den Menschen nicht goutiert wird, beweist auch der versiegende Zulauf zu den „FreitagsDemonstrationen“.


26. März 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

10.500 Unterschriften für Barbara Rosenkranz 2.159 Unterstützungserklärungen aus Kärnten für freiheitliche Kandidatin. Plansoll weit überschritten. Vier Kartons mit Unterstützungserklärungen wurden dieser Tage im Innenministerium abgeliefert. Fest verzurrt mit rot-weißroten Schleifen und in vier Kartons verpackt – so haben die Freiheitlichen die notwendigen Unterstützungserklärungen für Barbara Rosenkranz am Dienstagnachmittag der Bundeswahlbehörde übergeben. Damit wurde das Plansoll von 6.000, die für eine Kandidatur notwendig sind, bei weitem überschritten. Bis Dienstag hatten bereits 10.500 Personen für die freiheitliche Kandidatin unterschrieben, wobei 2.159 Unterstützer aus Kärnten stammen. „Die große Anzahl an Unterschriften zeigt die Geschlossenheit unserer Gesinnungsgemeinschaft“, sagt Parteiobmann Uwe Scheuch. Der eingeschlagene Weg eines geeinten frei-

heitlichen Lagers werde gut angenommen. Die Menschen verstünden, dass es um eine schlagkräftige Alternative zu Rot und Schwarz gehe. „Wir haben schon immer gesagt, dass es gerade beim höchsten Amt im Staate kein Solo für einen sozialdemokratischen Chefideologen geben darf. Die breite Welle der Unterstützung zeigt, wie sehr man in der Bevölkerung diese Meinung teilt. Daran ändern auch die ständigen Störaktionen in den Medien und der anderen Parteien nichts“, ist Parteiobmann Scheuch überzeugt. In den nächsten Tagen dürften noch einige Unterstützungserklärungen hinzukommen, welche dann nachgereicht werden. Insge-

Große Unterstützung aus Kärnten für Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz. samt kann mit ungefähr 13.000 Unterschriften für die freiheitliche Kandidatin gerechnet werden. Doch wie viele es schlussendlich wirklich werden, ist ohnehin irrelevant, da die Behörde

bei 6.000 zu zählen aufhört. Außerdem werden die Bewerber seit der WahlrechtsNovelle 1998 am Stimmzettel nach dem Alphabet gereiht.

Klubobmann Kurt Scheuch: Anzeigepflicht bei sexuellem Missbrauch und Gewalt! Erfreut zeigt sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch, dass aus dem geforderten Maßnahmenpaket gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen die von den Freiheitlichen geforderte Einrichtung eines Opferfonds einstimmig im Kärntner Landtag beschlossen wurde. Der Opferfonds solle u.a. von Kirchen, die zur Einnahme von Kirchenabgaben ermächtigt sind, gespeist werden. „Wir werden nicht ruhen, bis auch bei uns die Einsicht einkehr hält, alles für die Opfer zu tun“, erklärt Klubobmann Scheuch, der wieder-

holt auch eine Anzeigepflicht einfordert. Konkret verweist er darauf, dass bei der Freisinger Bischofskonferenz einstimmig beschlossen worden sei, vorbehaltlos mit der Justiz zusammenarbeiten zu wollen und bei jedem Verdachtsfall von Missbrauch sofort die Staatsanwaltschaft zu informieren sei. Bisher sei dies nach den Kirchenrichtlinien nur bei „erhärtetem Verdacht“ zwingend notwendig gewesen. „Eine solche Verhaltensweise wünschen wir uns auch von der Katholischen Kirche in Österreich“, so Kurt Scheuch.

Klubobmann Ing. Kurt Scheuch


8 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

LANDESPOLITIK

Steiermark-Wahl: Nächstes Debakel für SPÖ und BZÖ Gemeinderatswahlen in der Steiermark bestätigen Trends: SPÖ verliert, FPÖ gewinnt dazu und das BZÖ bleibt unter der Wahrnehmungsgrenze. Nach der 12. Niederlagenserie für die SPÖ in Folge unter Werner Faymann herrscht in der SPÖ Katerstimmung. Denn bei den steirischen Gemeinderatswahlen musste die SPÖ mit 5,6 Prozent Verlust eine herbe Schlappe einstecken, der Abstand zur ÖVP hat sich auf ein historisches Hoch erhöht. Die Kanzler-Partei konnte bei den steirischen Gemeinderatswahlen nur mehr 37,7 Prozent ergattern (2005: 43,33 Prozent), während die ÖVP auf 46,7 Prozent kommt (2005: 43,3 Prozent). In jedem der 17 Bezirke verlor der SPÖ Stimmen. Das Ergebnis ist für die SPÖ kein gutes Omen für die steirischen Landtagswahlen, die im Herbst stattfinden werden. Landeshauptmann Franz Voves muss um sein Amt zittern. Dementsprechend harsch fiel dessen Kritik an der Politik von Kanzler Faymann aus, und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, dass in der SPÖ offen eine

Obmanndebatte ausbricht.

BZÖ unter Wahrnehmungsgrenze Auch das BZÖ wurde in der Steiermark mit dem nächsten Wahldebakel konfrontiert. Abgesehen davon, dass das BZÖ nur in 60 der 542 steirischen Gemeinden überhaupt eine Kandidatur schaffte, fiel das Wahlergebnis wieder einmal desaströs aus. Mit 0,57 Prozent bleibt das BZÖ unter der Wahrnehmungsgrenze und konnte von den 7.507 Mandaten, die in der Steiermark vergeben worden sind, lediglich mickrige 13 (!) Mandate erringen. Kuriosum am Rande: Nicht einmal der Vater von Stefan Petzner, der seit 1975 Gemeinderat in Laßnitz gewesen war, schaffte bei dieser Wahl eine Kandidatur.

Müder Wahlgang.

Salzburg: Korruption steht im Raum! Salzburgs Landeshauptfrau Burgstaller im Visier der Korruptionsstaatsanwaltschaft. NRAbg. Martin Strutz: Justiz auf einem Auge blind. Anzeige wurde verschleppt. Jetzt kommt parlamentarische Anfrage. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zur Veruntreuung und betrügerischen Delikten bei den Osterfestspielen in Salzburg laufen auch Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Darauf weist Nationalratsabgeordneter Martin Strutz hin.

bürgerschaft für den Russen Igor Vidyaev mehrfach interveniert. Im Gegenzug spendete dieser größere Geldbeträge an den Verein der Osterfestspiele, dessen Vorsitz Burgstaller inne hat. Bei der Staatsanwaltschaft sind Anzeigen eingegangen, jedoch seien bis dato keine weiteren Ermittlungsschritte gegen Burgsteller gesetzt worden.

Bekanntlich habe Burgstaller bzw. Mitarbeiter aus ihrem Umfeld massiv für die Erlangung einer Staats-

Aus diesem Grund verlangt NRAbg. Strutz in einer parlamentarischen Anfrage an Justizministerin Claudia

Bandion-Ortner nun Aufklärung darüber, warum trotz Anzeigen in der Sache nichts weitergeht. Strutz kritisiert, dass die Justiz offenbar auf einem Auge blind ist. Während man bei LHStv. Uwe Scheuch alle Register

zog, und auch sofort medial öffentlich Stellung bezog, obwohl nachweislich keine konkreten Vorwürfe zu verfolgen wären, schweigt man die Causa Burgstaller trotz nachgewiesenen Geldflüssen, Interventionsschreiben sowie zahlreichen persönlichen Treffen tot.


26. März 2010 I KärntnerNachrichten 9

INTERVIEW

Stadtrat Wolfgang Germ: Herr über 2.000 Mitarbeiter! Obwohl erst seit einem Jahr im Amt, gilt Stadtrat Wolfgang Germ als der Reformer im Klagenfurter Stadtsenat. Unter seiner Federführung wurd eine Verwaltungsreform in Gang gesetzt, die jährlich schon jetzt ein Einsparungsvolumen von 750.000 Euro bringt. Die KN sprachen mit dem erfolgreichen Jung-Politiker. KN: Herr Stadtrat, Sie sind jetzt seit einem Jahr im Amt und als Personalreferent für 2.000 Mitarbeiter zuständig. Wie gehen Sie mit dieser Verantwortung um? Germ: Mein Vorteil ist, dass ich als ehemaliger Offizier der Berufsfeuerwehr und als ehemaliger Personalvertreter den inneren Betrieb im Magistrat und allen anderen Bereichen nicht nur als Politiker, sondern auch von innen kenne. Daher weiß ich, wo man Spitzen wegnehmen und Ungerechtigkeiten beseitigen muss, aber auch, wo man Verbesserungen in der Verwaltung einfädeln muss. Stolz bin ich darauf, dass nach zehnjähriger Diskussion unter meiner Führung die Verwaltungsreform jetzt auch umgesetzt wird. KN: Wurde ja auch allerhöchste Zeit… Germ: So ist es. Im vergangenen Jahr wurde der Stellenplan um insgesamt 11 Stellen reduziert, während in den Jahren zuvor der Stellenplan immer wieder ausgeweitet wurde. Durch diese Maßnahme erspart sich die Stadt jährlich 750.000 Euro, und das nachhaltig. KN: Stellen einsparen ist die eine Sache, aber auf der anderen Seite müssen Sie

ja auch einen geordneten Ablauf der Verwaltung garantieren. Germ: Überhaupt keine Frage. Wenn wir Stellen nicht nachbesetzen, so heißt das ja nicht, dass die Arbeit vernachlässigt wird. Im Gegenteil. Wir besetzen freiwerdende Stellen intern nach. Das ergibt auch für die Mitarbeiter interessante Perspektiven. KN: Wie hoch sind eigentlich die Personalkosten der Stadt Klagenfurt? Germ: Derzeit beschäftigen wir laut Stellenplan 1.771 Dienstposten und 204 Saison-Kräfte. Die Personalkosten dafür belaufen sich auf 82 Millionen Euro. KN: Gemessen am Gesamtbudget… Germ: … liegen wir in der Norm, denn das Gesamtbudget der Stadt Klagenfurt beträgt 260 Millionen Euro. KN: Im Gerede ist Klagenfurt ja auch wegen eines Zulagensystems, das von ihren Vorgängern entwickelt wurde. Germ: Wer da was entwickelt hat, ist noch nicht ganz klar. Auf alle Fälle ist es meine Aufgabe, den Zulagendschungel zu durchforsten und effektive Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Stadtrat Wolfgang Germ: „Ich lebe die Reform!“ KN: Wenn Sie Ihr erstes Jahr als Personalreferent und Stadtrat revue passieren lassen: was waren echte Highlights? Germ: Sicherlich ist ein Meilenstein, dass die Stadt Klagenfurt mit gutem Beispiel vorangeht und eine Lehrlingsoffensive umgesetzt hat. Derzeit sind beim Magistrat 40 Lehrlinge beschäftigt, wobei in meiner Amtszeit 14 neue Lehrlinge aufgenommen wurden. Wichtig ist, dass unsere Lehrlinge auch nach dem Modell „Lehre mit Matura“ ausgebildet werden. Gute Erfahrungen haben wir auch mit der AMS-Aktion 4.000. Etwa 20 Personen werden nach diesem Modell bei uns beschäftigt und nach einem Jahr wiederum in den Arbeits-

markt re-integriert. KN: Sie sind ja auch zuständig für das Stadtgartenamt, eine Renommierabteilung der Stadt. Germ: Wenn Sie gerade im Frühling durch Klagenfurt gehen, die frischen Blumen und die gepflegten Parkanlagen sehen, dann wissen Sie, was wir an unserem Stadtgarten haben. Das Stadtgartenamt ist aber auch ein gelungenes Beispiel für eine durchdachte Verwaltungsreform. Schließlich ist es uns gelungen, in diesem Bereich bei gleichbleibender Leistung einen Betrag von 550.000 Euro einzusparen. Das nenne ich Reform! KN: Herr Stadtrat, wir danken für das Gespräch.


10 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

REGIONALES

Anneliese Nickmann wird auch in Zukunft die Freiheitlichen in Millstatt anführen, das wurde bei der letzten Jahreshauptversammlung von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen. Die wiedergewählte Ortsparteiobfrau will die gewohnten Aktivitäten der Ortsgruppe beibehalten und sich noch intensiver mit der Betreuung der Mitglieder beschäftigen. „Ich nehme die Wahl gerne an und werde mich bemühen auch in Zukunft mit besten Wissen und Gewissen für unsere Gemeinde Politik zu machen,“ so Nickmann.

Im Zuge des Ortsparteitages der FPK Mühldorf konnte LPO LHStv. Uwe Scheuch eine ganz besondere Ehrung durchführen. „Im Namen der Freiheitlichen in Kärnten darf ich mich bei Christian Dürnle für 45 Jahre Mitgliedschaft und Unterstützung bedanken“, so Scheuch bei der Übergabe der Ehrenurkunde. Selbstverständlich schlossen sich auch KO Kurt Scheuch, Bgm. Erwin Angerer und OPO Helmut Fürstauer den Gratulationen an.

Die Magdalensberger Freiheitlichen hielten kürzlich ihre Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes ab. Fritz Aspernig wurde einstimmig als Obmann bestätigt und freut sich, auch in Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger von Magdalensberg da sein zu dürfen. Bezirksobmann Adi Stark gratulierte dem Obmann und dem Vorstand und unterstrich, dass er sich auf die kommenden Jahre der Zusammenarbeit freue. Stark sagte der Ortsgruppe für die Zukunft auch die vollste Unterstützung seitens des Bezirkes zu.

Gemeindevorstand Gottfried Huainigg wurde bei der Jahreshauptversammlung in Schiefling einstimmig als Ortsparteiobmann bestätigt. Landesrat Mag. Harald Dobernig und Bezirksobmann-Stv. LAbg Bernhard Gritsch gratulierten dem Ortsobmann und dem neu gewählten Team der Schieflinger Freiheitlichen. Gottfried Huainigg versicherte, auch in Zukunft für die Interessen der SchieflingerInnen mit voller Kraft weiterzuarbeiten. Auf die Pedale, fertig, los! Am 27. Juni 2010 ist es soweit: das diesjährige „Festradeln“, initiiert von Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler, führt die Teilnehmer von Villach und auch von Kranjska Gora nach Tarvis.

Starkes Interesse erreichte die Althofener Bildungsstadträtin LAbg. Wilma Warmuth anlässlich ihres Vortragsabends „Neue Medien zwischen Information & Manipulation“ bei hunderten Eltern und Pädagogen aus dem Bezirk St. Veit. Als Vortragender brillierte im Althofener Kulturhaus der über Kärnten hinaus bekannte Psychologe und Buchautor Dr. Arnold Mettnitzer. Im Bild v. l. Kulturamtsleiter Rüdiger Nagy, Referent Dr. Arnold Mettnitzer, Initiatorin Bildungsstadträtin LAbg. Wilma Warmuth Bezirksschulinspektor Lothar Stelzer (Mitveranstalter) und Mitsponsor Gerald Riesser (RAIBAKappel).


REGIONALES

Karin Glatz aus Gnesau, 4fache Mutter und jahrelanges Parteimitglied, feierte kürzlich ihren 50. Geburtstag. Karin Glatz setzt sich, gemeinsam mit ihren Gatten und ihren Kindern, schon jahrelang mit sehr großem Engagement für die Freiheitlichen in Gnesau ein. Auch beim jährlich stattfindenden „Kärntnerball“ war es für sie und ihre Familie immer eine Selbstverständlichkeit, sich aktiv einzubringen. „Ein herzliches Dankeschön gebührt der ganzen Familie Glatz, die maßgeblich am Erfolg dieser Veranstaltung beteiligt ist“, so LAbg. Jutta Arztmann. Im Bild Vzbgm. DI Günter Sonnleitner, LAbg. Jutta Arztmann, GR Ewald Glatz mit Gattin Karin, GR Michael Burger, und die ehemalige GR Rosemarie Neidhardt.

26. März 2010 I KärntnerNachrichten 11

Seinen 100. Geburtstag feierte kürzlich Herr Dr. Stanislav Ternovec in der Kursana-Residenz in Villach. FPK-Vizebürgermeisterin Wally Rettl gratulierte dem Jubilar auch im Namen des Landeshauptmannes besonders herzlich. In Vertretung des Bürgermeisters überbrachte Frau Stadträtin Mag. Gerda Sandriesser und Herr GR Isidor Scheriau die besten Glückwünsche.

Die Kärntner Nachrichten erscheinen wieder am 9. April 2010 und wünschen allen unseren Lesern „Frohe Ostern“!

LAbg. Jutta Arztmann gratulierte mit Vzbgm. Günter Sonnleitner und GR Michael Burger einem jahrelangen Wegbegleiter der Freiheitlichen in Gnesau, Franz Pack, zu seinem 70. Geburtstag! In gemütlicher Runde wurde über Vergangenes geplaudert und dem Jubilar für seine Treue in der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft gedankt. „Gemeinsam packen LAbg. Hannes Anton und Nationalsratsabgeordneter Max Linder nicht nur einen Stier bei den Hörnern – eine bunte Mischung zwischen Jung und Alt arbeiten mit frischen Kräften zusammen. LAbg. Hannes Anton wurde bei der Jahreshauptversammlung der „Freiheitlichen in Paternion Feistritz“ zum Obmann gewählt. Auf diesem Wege gratuliert der Afritzer Bürgermeister und NRAbg. Maximilian Linder recht herzlich und wünscht viel Erfolg.

Da Tschriasche sagt: „Das Sparen wird jetzt Kärnten brauchen, zu Recht deshalb die Köpfe rauchen!“


12 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

REGIONALES

Die Ebenthaler Freiheitlichen hielten kürzlich ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus Felfernig in Ebenthal ab. Dabei wurde der routinierte Ortsobmann Vzbgm. Mag. Christian Kau vom gesamten Vorstand sowie allen anwesenden Mitgliedern als Obmann bestätigt. Kau dankte für das große Vertrauen und freute sich über den Zusammenhalt der Ebenthaler Freiheitlichen. Bezirksobmann-Stv. LAbg. Bernhard Gritsch unterstrich in seiner Rede, dass der gesamte Bezirk Klagenfurt–Land sehr gut aufgestellt ist, und es tagtäglich neue Beitritte zu den Freiheitlichen in Kärnten sowie auch im Bezirk Klagenfurt–Land gibt.

Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der FPK-Ortsgruppe St. Paul-Granitztal in den Räumlichkeiten des GH Traube in St. Paul wurde Vzbgm. Ing Sigmund Hinteregger in seiner Funktion als Obmann wieder bestätigt. Neben KR GV Rosemarie Schein wurde GR Marco Furian zum stellvertretenden Ortsparteiobmann gewählt. Die Mitglieder nutzten bei der Jahreshauptversammlung auch die Möglichkeit direkt von BPO Landesrat Christian Ragger sowie von LAbg. Harald Trettenbrein Neuigkeiten aus der Landespolitik zu erfahren. Im Bild v.l.n.r.: LR Mag. Christian Ragger, GR Melanie Schein, OPO Vzbgm. Ing. Sigmund Hinteregger, EGR Erwin Scheer, GR Mag. Kerstin Maier, EGR Roman Pichler, LAbg. Harald Trettenbrein, KR GV Rosemarie Schein, GR Marco Furian und GR Bernhard Kurej.

Im Gasthaus „Baumgartnerhof“ in Altfinkenstein fand die diesjährige Bezirksversammlung der Bezirksgruppe Villach der Kärntner Jagdaufseher statt. Vizebürgermeisterin Wally Rettl bedankte sich für die vorbildliche Arbeit der Jagdaufseher, die ein hohes Maß an Verantwortung tragen und mit großem Idealismus jagdliche und forstliche Belange vertreten und ohne die ein geordneter Jagdbetrieb nicht möglich wäre. Ein spannender Vortrag über die „Faszination Pilze“ von Frau Astrid Jannach vom Pilzmuseum wurde von den rd. 50 Teilnehmern begeistert aufgenommen. Im Bild v.l.n.r. Bez.Obmann StV. Peter Winkler, Vzbgm. Wally Rettl, Kassier DI Hans Pichorner, Bezirksjägermeister DI Gundrich Natmessnig und Schriftführer Paul Schnabl.


26. März 2010 I KärntnerNachrichten 13

LESERBRIEFE

Kirche muß tätig werden! Kein Tag vergeht, ohne dass weitere schreckliche Details der Notzucht hinter den dicken Mauern der christlichen Kirchen und Klöster ganz Europas bekannt werden! Es ist nur zu erahnen, wie es den Opfern dieser Schandtaten ergehen muss. Das System der Verschleier ung von Seiten des Vatikans bricht langsam, aber sicher in sich zusammen und das ist gut so. Denn es ist wichtig, dass das, was den wehrlosesten unserer Gesellschaft da angetan wurde, aufgearbeitet und in vollem Ausmaß aufgeklärt wird und noch viel wichtiger ist es, dass auch die Kirche daraus ihre Konsequenzen zieht. Da

verhindert

werden

muss, dass die Opfer sozusagen nur am Tatort, nämlich in der Kirche, die Möglichkeit haben ihre Pein zu schildern, finde ich es wichtig und richtig, dass der Staat, bzw. das Land hier in die Offensive gegangen ist und eine eigene Anlaufstellen für die vielen Opfer eingerichtet hat. Vorreiter ist wieder einmal Kärnten. Abschließend noch ein Appell an die Machthaber der Katholischen Kirche: Lebt das Wort Gottes und schützt eure Schäfchen wenn es sein muss auch vor vermeintlichen Hirten! Nur so kann das nötige Vertrauen in die Kirche wieder hergestellt werden. Marcel Strauss, Feldkirchen

Zur Bundespräsidentenwahl Ich verstehe die ganze Aufregung und Diskussion um die Kandidatur Barbara Rosenkranz für das Amt des Bundespräsidenten nicht. Wie die Mutter von zehn Kindern von diversen Medien immer ins rechte Eck gestellt wird, ist einfach beschämend. Auch die Beschimpfung als „Kellernazi“ ist skandalös! Für mich ist sie die bessere Wahl. Was kann man über Heinz Fischer schon sagen? Nicht viel! Nicht einmal als er die beste Chance hatte seine „Macht“ zu gebrauchen (EU-Reformvertrag) tat er es. Einfach unterschreiben, auch wenn das Volk befragt werden sollte, und so bloß niemanden von außerhalb aufregen! Dafür brauchen wir wirklich keinen Bundespräsidenten! Da ist mir eine Barbara Rosenkranz viel lieber, die den Mut hat auch gegen etwas zu sein, wenn andere dazu drängen. Hat man, außer am Opernball und zu Neujahr, auch nur irgendetwas von Heinz Fischer gehört? Fehlanzeige! Dafür brauchen wir keinen BP! Barbara Rosenkranz ist die einzige Alternative zum ultralinken Fischer! Markus di Bernardo, Wernberg

Hypo NÖ: Kein Skandal? Laut Finanzmarktaufsicht hat es einen unrechtmäßigen Geldfluss von satten 800.000.000 Euro der HYPO Niederösterreich an eine Gesellschaft in Irland gegeben. Weitere 150 Mio versickerten in eine bereits in der Pleite befindliche USInvestmentbank. Offensichtlich ist das kein Skandal. Die diesbezüglichen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen haben den Finanzminister nicht zur Einsetzung einer CSIHYPO NÖ veranlasst. Liegt der Grund vielleicht darin, dass der Landeshauptmann von NÖ der Onkel vom Finanzminister ist? Die Frage in einer Tageszeitung, „ob die niederösterreichische Landesbank jetzt auch so geprügelt wird, wie die Kärntner HYPO“, scheint mehr als gerechtfertigt. Gerald Grebenjak Völkermarkt

Schlanke SPÖ Jetzt will uns die SPÖ Kärnten ihren neuesten Parteibeschluss schmackhaft machen: Verschlankung ihrer Parteistrukturen auf 30 (!) Vorstandsmitglieder. Ist ja unfassbar, diese „Selbst beschränkung“. Wie kompetent der Vorstand besetzt ist, kann man ja davon ableiten, dass die SPÖ nicht mal fähig ist, einen Vorsitzenden zu finden. Ich glaube, die Verschlankung ist schon so weit fortgeschritten, dass die SPÖ Kärnten nur mehr ein skelettierter Schatten ihrer selbst ist. Dietmar Wurzer Grades

KN Abo-Telefon

0463 / 51 15 15-0

Teure Demonstrationen Angesichts der Tatsache, dass wie medial berichtet, Demonstrationen in Österreich seit Anfang des Jahres, über eine Million Euro (!) kosten, da jede Demo auch von Exekutivbeamten begleitet werde muss, stellt sich mir die Frage ob dies sinnvoll ist. Dieses Geld kommt von uns Steuerzahler und wird sinnlos verbraten. Es fehlt dadurch auch in anderen Bereichen, wie z.B. bei der Verbrechensbekämpfung, an allen Eck-

en und Enden. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein wichtiges Grundund Freiheitsrecht aber Demonstrationen aus politischem Kalkül heraus, – wie beispielsweise die blamablen Demos der Grünen in Klagenfurt, sind sinn- und zwecklos. Statt gute Ideen einzubringen, geht eine Partei auf die Straße, wirklich traurig. Bernhard Bolesch Velden

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


14 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

SERVICE

Der Geldberg ruft: 50 x 5.000,Euro extra jetzt bei Brieflos „A

ufreißen und gewinnen“ – heißt es nach wie vor bei Brieflos. Aber nicht nur das. Jetzt gibt es

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

50 x 5.000,- Euro mehr zum Aufreißen. Und somit lautet das Motto der neuen Serie bei Brieflos auch: „Der Geldberg ruft“. Das „Geldberglos“ kennt man auf den ersten Blick: Auf einer der Außenseiten ist ein Geldberg mit dem Hinweis auf 50 x 5.000,extra abgebildet. In dieser Brieflosserie können 2 x 100.000,- Euro und 5 x 10.000,- Euro aufgerissen werden. Dazu kommen diesmal 50 x 5.000,- Euro sowie weitere zusätzliche Gewinne. Jedes 3,5. Los gewinnt.

Neu: Variable Ausschüttungsquote beim Brieflos: Das Brieflos hat sich verändert. Es ist attraktiver geworden, die neuen Serien enthalten mehr Gewinne. Beim unveränderten Preis von 1,- Euro wird die

Gewinnausschüttung erhöht und je nach Sujet variabel gehalten. Die Gewinnausschüttung steigt auf variable 45 bis 57,5 Prozent des Umsatzes.

Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung ist in der Kärntner Landeszeitung vom 25. März 2010 die Planstelle

einer Tierschutzombudsfrau / eines Tierschutzombudsmannes ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort sowie im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service-Stellenausschreibungen) und unter der Telefon-Nummer 050 536 30104 zu erfahren.

Ziehung vom Mi., 17. 3. 2010

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Ziehung vom Do., 18. 3. 2010

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Ziehung vom Fr., 19. 3. 2010

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Ziehung vom Sa., 20. 3. 2010

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Ziehung vom Mo., 22. 3. 2010

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Ziehung vom Di., 23. 3. 2010

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VO R S C H AU 12. Runde 2010 1: LASK Linz– SV Ried 2: SV Mattersburg– SV Salzburg 3: SV Kapfenberg– Sturm Graz 4: Austria Wien– SC Wiener Neustadt 5: B. Leverkusen– Schalke 04 X 6: Bayern München– VfB Stuttgart 7: Hertha BSC– B. Dortmund 2 8: Werder Bremen– 1. FC Nürnberg 9: FSV Mainz 05– VfL Wolfsburg 10: Hannover 96– 1. FC Köln 11: Mönchangaldbach– Hamburger SV 12: TSG Hoffenheim– SC Freiburg Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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WIRTSCHAFT

Pumpe Koralpe: Aushubarbeiten planmäßig abgeschlossen Auf der Baustelle für die Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe ist nun der tiefste Punkt des Schachtes erreicht worden, 35 Meter unter der Geländeoberfläche. Die Aushubarbeiten sind damit abgeschlossen.

Von links: Mineur Peter Handl, Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger, Stollenpatin Renate Egger und Gf. Gernot Steiner von Steiner Bau im 35 Meter tiefen Schacht.

Baustelle beim Krafthaus Koralpe.

20.000 Kubikmeter Material Seit September 2009 haben etwa 25 Fachkräfte der Baufirma Steiner aus St. Paul im Lavanttal rund 20.000 Kubikmeter Material ausgehoben. Diese Arbeiten sind planmäßig verlaufen, die Aushubarbeiten konnten unter sehr schwierigen geologischen Verhältnissen mit dem Bagger vorgetrieben werden, es waren keine Sprengungen notwendig. Parallel zum Aushub des Schachtes mussten die Schachtwände mit rund 900 Ankern und Felsnägeln und einer 3-lagigen Spritzbetonschale gesichert werden. „Die Bauarbeiten sind bis jetzt planmäßig verlaufen“, sagt Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger. „Als nächsten Schritt können wir

nun mit dem Rohbau für das Schachtbauwerk beginnen. Parallel dazu stellen wir auch die Verbindungsleitung von der Drau zur Pumpe sowie das Anschlussstück von der Pumpe zur bestehenden Druckrohrleitung des Speicherkraftwerkes Koralpe her.“ Der Rohbau für das Schachtbauwerk soll Ende Oktober fertiggestellt werden, danach beginnt die Montage der Pumpe und des Motors.

Stärkung der Stromerzeugung aus Wasserkraft Die Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe wird über eine Leistung von 35 MW verfügen; sie soll ab Sommer 2011 Wasser aus der Drau hinauf in den bestehenden Speicher Soboth pumpen,

sodass mehr Wasser für die Stromerzeugung genutzt werden kann. Die Jahresstromerzeugung dieses Kraftwerkes wird dann auf rund 160 Millionen Kilowattstunden nahezu verdop-

Wir investieren 23 Millionen Euro in den Bau der Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe“. Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger

pelt. Die Mehrerzeugung entspricht dem Jahresbedarf von rund 25.000 Haushalten. „Dieses Vorhaben ist ein wichtiger Schritt unserer Strategie, die Eigenerzeugung aus Wasserkraft durch die effizientere Nutzung

bestehender Anlagen zu stärken“, betont Hermann Egger, Kelag-Vorstandssprecher. Weitere aktuelle Projekte sind der Bau des Pumpspeicherkraftwerkes Feldsee in der Kraftwerksgruppe Fragant und der Bau des Kleinkraftwerkes Gailitz bei Arnoldstein. „Mit diesen drei Projekten stärken wir unsere Eigenerzeugung um rund 400 Millionen Kilowattstunden, das sind etwa 40 %.“ Die Aushubarbeiten für den Pumpenschacht beim Kraftwerk Koralpe wurden kürzlich in bergmännischer Tradition mit dem „letzten Abschlag der Mineure“ feierlich abgeschlossen – in Anwesenheit von Schachtpatin Renate Egger.


16 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

WIRTSCHAFT

LR Dobernig besuchte die Firmen CAR TECH in St. Veit

St. Veiter KfZ-Betriebe legen großen Wert auf Lehrlingsausbildung K

ürzlich besuchte der für Wirtschaf tsförderung zuständige Landesrat Harald Dobernig den St. Veiter KfZBetrieb CAR TECH und konnte sich von der erfolDie Firma CAR TECH in Althofen stellt am Samstag, den 27. März das neue Chevrolet-Modell „Spark“ vor. Die Besucher können hier den attraktiven Kleinwagen kennenlernen. Der Startschuss für das Willkommensfest erfolgt um 9.30 Uhr und für das leibliche Wohl der Gäste wird bestens gesorgt.

greichen Entwicklung des Unternehmens überzeugen. „Dieses Unternehmen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Bezirk St. Veit. Es freut mich aber auch, dass

in der Herzogstadt großer Wert auf die Lehrlingsausbildung gelegt wird“, so Dobernig. CAR

TECH

wurde

im

November 1999 von Wolfgang Sattlegger und Josef Schneeberger als „Freie Werkstätte“ bei der aufgelassenen ESSO-Station in St. Veit gegründet. Das Unternehmen entwikkelte sich hervorragend, neben der Marke Ford wurde auch die komplette Palette von Chevrolet ins Verkaufsprogramm mit aufgenommen. 2007 er folgte der Aufbau eines Filialbetriebes in Althofen, 2008 wurde die Neuwagenhalle in St. Veit eröffnet. Das Unternehmen handelt auch mit Microcrars. Heute sind 20 Mitarbeiter beschäftigt, davon sechs Lehrlinge.

Große Autoschau mit Gebrauchtwagen Lagerabverkauf am Samstag den 27. 3. 2010 in Althofen in der Filiale!


26. März 2010 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

Frisuren Krug: 30 Jahre im Dienste der Lehrlingsausbildung Seit über drei Jahrzehnten bürgt das Familienunternehmen „Frisuren Krug“ für Qualität in der Ausbildung. Frisuren Krug spricht nicht nur von der Mitarbeiter-Partnerschaft, sondern lebt sie auch. Frisuren Krug gehört mit ca. 300 ausgebildeten Lehrlingen zu den größten Lehrlingsausbildnern in Kärnten. Auf vielfältiger Weise demonstriert Frisuren Krug seine Verbundenheit mit Lehrlingen und Friseurinnen. „Die Ausbildung von Lehrlingen ist in der Krise wichtiger denn je zuvor. Spätestens in zwei bis drei Jahren brauchen die Betriebe wieder mehr hochwertig qualifizierte Mitarbeiter!“, weiß Firmenchef Krug. Spätestens dann kann Frisuren Krug aus seinem ausgebildeten Lehrlingspotential schöpfen. Um alle Lehrlinge nach der Ausbildung im Betrieb weiter beschäftigen

zu können, wurden in den Städten zusätzlich Jugendsalons (Head-Factors) eröffnet. Die Ausbildung bei Frisuren Krug zeichnet sich durch die vielseitige Arbeit in der Praxis und durch die spezielle betriebsinterne Betreuung und Schulung durch Friseurinnen und Familie aus. Jeder Lehrling erhält bei Frisuren Krug eine Pivot-Point Ausbildung durch einen externen Trainer. „Bei Pivot-Point erlernen die Lehrkräfte das Visualisieren und Gestalten von Haardesign in technischer Perfektion. Durch die Ausbildung

erreichen unsere Lehrlinge schnell Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang mit Haaren“, so die Krug-Geschäftsleitung. Wie erfolgreich die Lehrlingsausbildung bei Frisuren Krug ist, zeigt die kürzliche Auszeichnung zum „Lehrbetrieb des Jahres – Lehrlinge wählen Ihren Lehrbetrieb“. Über 700 Lehrlinge beteiligten sich an die-

ser Wahl und Frisuren Krug konnte in der Kategorie über 10 Lehrlinge den 2. Platz erreichen. In einer Zeit von Massenuniversität und hoher Akademikerarbeitslosigkeit stehen Lehrberufe wieder hoch im Kurs. Nur müssen die Betriebe alte Pfade verlassen und für eine fundierte und zukunftsorientierte Ausbildung sorgen.


18 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

WIRTSCHAFT

Kinder sind vom 27. März bis 11. April auf alles eingeladen!

Osterüberraschungen am Nassfeld N

ice Surprise am Kärntner Nassfeld: In der Osterwoche vom 27. März und danach bis Saisonende am 11. April, sind Kinder bis acht Jahre einfach auf alles eingeladen: Sie schlafen gratis im Elternzimmer (inkl. Verpflegung) und erhalten Skipass, Skikurs und Leihausrüstung ebenfalls kostenlos. Überraschungspreise vom Osterhasen In der Woche vor Ostern schaut der Osterhase höchstpersönlich am Nassfeld vorbei und bringt Kindern tolle Überraschungen. Zu gewinnen gibt es 6-Tagesskipässe für die nächste Saison, eine Saisonkarte für 2010/11 und Wochenendaufenthalte inkl. Skipass für einen Erwachsenen und ein Kind. Diese „Nice Surprise“ versteckt der Osterhase von

Dienstag (30.03.) bis Ostersonntag (04.04.) jeden Tag an einer anderen Stelle im Skigebiet. An welchem markanten Ort die Überraschungen in etwa zu suchen sind, dazu gibt es täglich Hinweise an den Stationen der

Tage-TOPSKI-Pass, 3 Übernachtungen mit Frühstück pro Erwachsenem ab 155 Euro; 6-Tage-TOPSKI-Pass, 7 Übernachtungen mit Frühstück ab 365 Euro. Darüber hinaus gibt es das Ski-Depot bei der Talstation des

Bergbahnen. Als Belohnung fürs eifrige Suchen erhält jedes Kind ein Päckchen mit Schokoeiern. Kindern alles geschenkt „Nice Surprise“ auch für die Eltern. Ein Preisbeispiel: 2-

Millennium-Expres gratis, der Express-Skiservice direkt an der Piste ist um günstige fünf Euro zu haben (nach Ostern sogar gratis), TopLeihski oder -boards kosten nur acht Euro pro Tag, und

20 Prozent Ermäßigung gibt es in dieser Zeit auch auf die Skischulleistungen. Außerdem: Kinder bis 13 Jahre zahlen nur die Hälfte, Jugendliche bis 17 Jahre bekommen immerhin noch 20 Prozent Rabatt. Die SkiHitPauschalen sind unter www.nassfeld.at und bei der zentralen Servicehotline +43 / 4285 / 8241 buchbar. Übrigens - am Nassfeld gibt’s derzeit Sonnenskilauf vom Feinsten: 150 cm Schnee, 110 Kilometer perfekte Pisten inklusive der Talabfahrt Carnia und dazu viel Sonne und angenehme Temperaturen.

LHStv. Scheuch: Sonnenenergie erfreut sich immer größerer Beliebtheit B

ereits im Jahr 1987 wurde die SOLARier GmbH in Katsdorf/Oberösterreich mit dem Ziel gegründet, die Kraft der Sonne für die Warmwasserbereitung zu nutzen. 1996 folgte der Start der Eigenproduktion von thermischen Sonnenkollektoren. Kürzlich feierte das Unternehmen, welches mittlerweile österreichweit 70 Mitarbeiter beschäftigt, die Eröffnung des SOLARier Energiezentrums in Winklern. Mit dabei auch Energieförderungsreferent LHStv. Uwe Scheuch. „Kärnten setzt schon seit vielen Jahren auf die Kraft der Sonne, egal ob direkt durch die Verwendung von Solarkollektoren oder indirekt durch die umgewandelte Sonnenenergie in Form von Pellets-, Scheitholz- oder Hackschnitzelanlagen sowie Biomassefernwärmeanlagen. Im Laufe der Zeit begeisterten sich immer mehr Menschen von der Sonne als unerschöpflicher Energie-

sich austauschen. Das Ziel der SOLARier ist eine 100%ige Deckung des Energieverbrauchs aus erneuerbarer Energie. Auch Fachseminare, Beratung, Planung, Verkauf und Produktausstellungen können ab nun im eigenen Haus angeboten werden. Info: www.solarier.at

spender“, betonte Scheuch bei der Eröffnung. Im Energiezentrum können sich Interessierte über die Gewinnung von erneuerbarer Energie informieren und


WIRTSCHAFT

26. März 2010 I KärntnerNachrichten 19

Auch NCA Container- und Anlagenbau ist ein Kärntner Paradeunternehmen

Ein Kärntner Unternehmen weltweit erfolgreich N

CA Container- und Anlagenbau in Hundsdorf, St. Paul im Lavanttal, ist ein Paradeunternehmen mit den Geschäftsfeldern Stahlbau, Anlagenbau und der Verarbeitung von Edelstahl. Die hohe Qualität der NCAFertigung wird bei großen Einkaufszentren, im Hallenbau für die Industrie, bei Stadionbauten sowie Behälterbau für die Pharmaindustrie oder auch bei Hubschrauberplätzen von Krankenhäusern gesetzt. NCA liefert Gesamtkonzepte auf höchstem technischen Niveau. Das Unternehmen beschäftigt 80 Mitarbeiter. Es kann auf viele eindrucksvolle Referenzprojekte verweisen, darunter das WörtherseeStadion, das derzeit größte Motorenhaus der Welt der Daimler Benz Gruppe, viele Brückenbauten, ebenso Bauwerke in Aserbaidschan (Teppichmuseum, Konzerthaus Mugam) oder Umweltschutzanlagen weltweit. Das bisher größte Projekt in der Firmengeschichte der NCA ist das neu errichtete Wörtherseestadion in KlaLandeshauptmann Gerhard Dörfler nahm kürzlich eine Betriebsbesichtigung vor und informierte sich beim Geschäftsführer Christian Schrammel und bei vielen Mitarbeitern über ihre Tätigkeiten. Wie Schrammel sagte, werde die Firma einen Erweiterungsbau machen und dabei auch in Kooperation mit KBB/Meissl ein Korrosionsschutz-Werk im Anschluss an das bestehende Werk errichten. Als Investitionssumme dafür wurden rund sieben Mio. Euro angegeben.

genfurt welches eigens für die Europameisterschaft 2008 errichtet wurde. Für dieses Bauwerk erhielt das Unternehmen den Auftrag über die komplette Stahlkonstruktion mit einen Gesamtvolumen von 4000 Tonnen Stahl. Der Landeshauptmann zeigte sich von den Produkten und Leistungen des Unternehmens tief beeindruckt und gratulierte dem gesamten Team für sein Engagement, für seine Erfahrung und einzigartiges Knowhow. Ein Kärntner Top-Unternehmen, das dank seiner guten Mitarbeiter und seines Teamworks im architektonischen und konstruktiven Stahlbau weltweit erfolgreich ist und damit ein Kärntner Vorzeigebetrieb sei, so Dörfler. Infos finden Sie unter: www.nca.co.at


20 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

GESUNDHEIT

Für ein entspanntes Wellnesserlebnis zu Hause, im Büro oder auf Reisen.

HoMEDICS-Produkte, die das Leben angenehmer machen! „Living well” lautet das Motto des führenden Anbieters von Gesundheitsund Well nessprodukten HoMEDICS .

zu gestalten. Mit den Massage- und Wellnessinnovationen für den ganzen Körper kann man Stress und Spannungen im Alltag leichter überwinden und sich so etwas mehr Zeit zum Er-

Loslassen. Langfristig kann Stress nur dann wirklich abgebaut werden, wenn man seiner Gesundheit täglich etwas Gutes tut. Der Versuch, regelmäßig Zeit für eine Wellnessbehandlung oder Massage zu finden, kann allerdings auch noch zusätzlichen Stress verursachen. Was liegt dann also näher, als sich die Produkte zum Relaxen überall dorthin mitzunehmen, wo man seinen Alltag verbringt? Ob Zuhause, im Büro oder unterwegs auf Reisen, mit den Neuheiten von HoMEDICS hat man die Flexibilität, sich eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, um ganz ohne Zeit- oder Termindruck das Wohlfühlprogramm für Körper und Geist genießen zu können.

Höchste Qualität, auf die man sich verlassen kann, nun auch in Österreich SCHIMEK Electronics ist der Vertriebs- und Marketingspezialist in Österreich. Mit der Vertriebsübernahme des HoMEDICS Produktportfolios stellt das Unternehmen dem gut sortierten Elektrofachhändler und Elektrofachmarkt eine unübertroffene Qualität an Wellnessprodukten zur Verfügung, an denen Konsumenten lange Freude haben werden. Das gesamte HoMEDICS Sortiment wird mit einer Produktgarantie geliefert, die das Vertrauen in den Kauf erneut bestärkt.

Gewinnen Sie einen SBM-500HA im Wert von 299,90 � (empf.VK-Preis) Die innovative Marke spricht mit einem breiten Angebot an Qualitätsprodukten aktive und gesundheitsbewusste Menschen an. Ob Zuhause, in der Arbeit oder unterwegs auf Reisen, die Gesundheitsprodukte von HoMEDICS bieten Entspannung ohne Zeit- oder Termindruck ganz gemütlich in der eigenen Wellnessoase. Das vielseitige HoMEDICS Sortiment umfasst Produkte, die das persönliche Wohlbefinden von Körper und Geist steigern, und dazu beitragen, das Leben gesünder

holen gönnen.

Mehr Lebensqualität mit dem HoMEDICS Wohlfühlprogramm Wir alle kennen sie, die hektischen Zeiten, die man nicht nur bei der Arbeit, sondern oftmals auch zu Hause meistern muss. Führt man einen stressgeplagten Lebensstil, ist es leider oft nicht so einfach, sich zwischendurch auch einmal eine Auszeit zu gönnen. Ein bisschen Zeit für sich selbst zum Entspannen und

Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich? Abhilfe und echte Entspannung verspricht das neue 2 in 1 Shiatsu Rücken- und Schultermassagegerät und Wärmefunktion mit einstellbarer Rollenbreite. Mit Hilfe der patentierten und individuellen Anpassung an jede Körpergröße können gezielt alle Problemzonen erreicht werden. Es bietet eine wohltuende, sanfte Massage und eignet sich daher besonders für alle, die sich in den eigenen vier Wänden oder sogar auch während der Arbeit von einem stressigen Tag erholen und gemütlich relaxen möchten.


22 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

FRÜHLINGSERWACHEN

Neue Harmonie und Schönheit für Ihren guten, alten Garten D

ie Ansprüche an einen Garten werden immer höher. Waren es früher in erster Linie Obst und Gemüse, die es im eigenen Garten zu produzieren galt, so hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Früchte zum Naschen sind zwar nach wie vor sehr geliebt, aber doch nur ein angenehmer Nebeneffekt eines der Erholung und besserer Lebensqualität dienenden modernen Gartens.

Am Anfang ist die Säge Ein Garten wird immer gepflegt, Doch selbst bei ständiger aufwändiger Pflege lässt es sich nicht vermeiden, dass Pflanzen größer

werden. Etwa fünfzehn bis zwanzig Jahre nach dem Anlegen eines Garten macht man die Erfahrung, dass wuchsmäßig einiges aus dem Lot geraten ist. Die Harmonie der Pflanzen miteinander stimmt nicht mehr. Doch wer hat bei der Anzahl verschiedenster Bäu-

me und Sträucher den Mut, selbst Säge und Schere zur Hand zu nehmen? Die gute Nachricht: Es gibt professionelle Gärtner, die hier helfen können. Man braucht Haus und Garten also nicht zum Dornröschenschloss verkommen lassen.

sprochen werden. Bei größeren Maßnahmen sollten die Planungen soweit ins Detail gehen, dass auch entsprechende seriöse Kostenschät-

Konzept erstellen Es beginnt mit dem Entschluss, im bestehenden Garten etwas ändern zu wollen, da dieser sonst aus dem Fugen gerät und einfach nicht mehr „up-to-date“ ist. Ein älterer Garten birgt meist einige wertvolle Pflanzenschätze in sich, die auch bei einer entsprechenden Gartenerneuerung miteinbezogen werden sollten. Dann erst erfolgt die Erstellung eines Konzeptes, wie man die bestehenden Recourcen des eigenen Garten optimal nutzen und umgestalten kann.

Planung und Kostenrahmen Je nach Umfang der notwendigen Umgestaltungen sollte jedenfalls die planende Hand eines Grünflächenund Gartengestalters herangezogen werden, mit dem vorab die Machbarkeit der einzelnen Wünsche ange-

zungen ergänzend vorliegen. Hier ist der Vergleich mit einem schönen Wohnzimmer hilfreich. Will man den Garten attraktiv und wohnlich erleben, sollte man in etwa denselben Kostenrahmen wie für einen Innenraum desgleichen vorsehen.

Gestaltungsmöglichkeiten Bei der Gartenerneuerung ist es das Ziel Schönheit, Wohnlichkeit und Erholungswert zu erlangen. So kann man die Terrasse erweitern, eine gemütliche Pergola, einen kleinen Gartenpavillon für heiße Sommertage oder beispielsweise Gartennischen für stille Mußestunden schaffen, neues gutschmeckendes und ertagreiches Beerenobst zum Naschen pflanzen, ein klei-

nes Kräuterbeet anlegen, ein paar der schönsten neuen Rosensorten kultivieren, Duftpflanzen zur Belebung der Sinne einbeziehen und ein Wasserbecken, ein kleines Biotop, Springbrunnen oder einen Wasserlauf errichten. Stein- oder Holzarbeiten bei Terrasse, Wegen und Böschungen sind auf Zweckmäßigkeit und Optik abzuwägen, sowie Gartenmöbel, schöne Keramiken, Acessoirs, Klangspiele oder eine Skulptur auf den persönlichen Geschmack abzustimmen.

... und viele Blüten Für das Auge und damit für den Frohsinn des Betrachters sind Farben von großer Bedeutung. Im attraktiven

Garten sind auch die Farben der Blüten entsprechend aufeinander abgestimmt. Die meisten Gehölze und Sträucher blühen naturgemäß nur einmal im Jahr. Deshalb ist es ratsam, ein eigenes Blumenbeet mit dauerblühenden Einjahrespflanzen wie Salvien, Begonien, Tagetes oder Fleißige Lieschen anzulegen. Bei aller Harmonie der Blütenfarben, sollte aber auch die Abstimmung der Herbstfarben mit dem Berater in der Baumschule abgesprochen werden. So schaffen wir Stimmungen, die Sehnsüchte wecken.


FRÜHLINGSERWACHEN

26. März 2010 I KärntnerNachrichten 23


24 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

FREIZEIT

Der längste Muttertag der Welt Mamma Mia! Vom 29. April bis 13. Mai 2009 Mai wird im „Kastanienhotel“ Taubers Unterwirt in Südtirol der längste Muttertag der Welt zelebriert. Die ideenlosen Zeiten sind vorbei, das Muttertags-Geschenk ist gefunden. Das einzigartige Kastanienhotel Taubers Unterwirt in Südtirol bietet Wellness- und Spa, Anti-Aging-Anwendungen, Hike & Bike mit dem Bergmönch und Shoppingerlebnisse. „Wo die Kastanie war, dorthin kam der Mensch – und wo sich der Mensch ansiedelte, pflanzte er die Kastanie“. Diese Jahrhunderte alte Weisheit findet sich im Kastanien-Konzept des Aktiv- und Vitalhotels Taubers Unterwirt wieder. „Testen

Sie die Weltneuheit Bike & Hike mit dem Bergmönch. Bergauf wird mit einem speziell entwickelten RucksackBike gewandert. Talwärts mutiert der Bergmönch zum Downhill-Roller mit Fun-Faktor“, verspricht Hotelier Helmut Tauber. Nach einem Aufguss in der „Köschtn“-Biosauna und Gang durch den KräuterArtemisia Kneippweg verwöhnen professionelle Kosmetikerinnen mit Massagen, Bädern und Kosmetikbehandlungen mit der hauseigenen Kastanien-Kosmetik. Die romantischen und wohltuenden Anwendun-

Ab 1. Mai Nonstopflüge von Graz nach Sharm el Sheikh ETI ist der einzige österreichische Veranstalter, der ausschließlich mit Nonstop-Rotationen ans Rote Meer f liegt: Der neue Vollcharter ab Graz ist (nach Wien und Salzburg) schon die dritte bequeme und zeitsparende Nonstop-Verbindung von Express Travel International in Richtung Sinai. „Als einziger österreichischer Reiseveranstalter setzen wir ausschließlich auf NIKI als Flugpartner“, betont ETI-Geschäftsführer Martin Hafner: „Schließlich wollen wir schon beim Flug den Qualitätsanspruch unseres Hotelangebotes erlebbar machen.“

Exklusive Resorts, Taucherlebnisse & Weltkulturerbe: Das Reiseziel Sinai liegt im Trend. Foto: ETI

gen zu zweit sind das „ITüpferl“ zum Muttertag. 4 Tage sind bereits ab � 278,— pro Person erhältlich. Inkludiert sind 3 bzw. 4 Tage 3/4 Wohlfühlhalbpension, Begrüßungsdrink, Benützung der Castanea Wasserund Saunawelt, 1 PanoramaWanderung bei 3 Tagen bzw. 2 Wanderungen bei 4 Tagen Aufenthalt, 1 entspannende Teilmassage oder ein Peeling oder eine Packung für alle Mütter und Großmütter. Das Angebot ist buchbar vom 29.April bis 13. Mai 2010. Bei einem Wochenaufent-

halt verwöhnen wir alle Damen mit unserer speziellen hauseigenen Castanea Gesichtsbehandlung als Muttertagsgeschenk! Übrigens: Schwindeln ist erlaubt! Das Angebot darf natürlich auch von NichtMüttern gebucht werden! Informationen: Aktiv- & Vitalhotel Taubers Unterwirt, Familie Tauber Josef-Telser-Str. 2 I-39040 Feldthurns/ Südtirol Tel. 0039/0472 855 225 www.unterwirt.com info@unterwirt.com.


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FREIZEIT

Urlaubsflug ab Graz zur Sinai-Halbinsel: Mit ETI nonstop nach Sharm el Sheikh A

ls erster Reiseveranstalter fliegt Express Travel International ab 1. Mai jeden Samstag nonstop von Graz nach Sharm el Sheikh. Damit bietet ETI – nach Wien und Salzburg – bereits die dritte Nonstop-Verbindung von Österreich in das neue Trend-Reiseziel am Roten Meer. Wie bei allen seinen Urlaubsflügen setzt Österreichs führender Ägypten-Veranstalter auf NIKI als exklusiven Flugpartner. Dem Urlaubstrend zum Sinai trägt Express Travel International kurzfristig mit einer „Sharm-Offensive“ Rechnung: Österreichs führender Ägypten-Veranstalter fliegt ab 1. Mai jeden Samstag mit einem NIKI-Airbus von Graz nach Sharm el Sheikh. Somit können die Steirer – aber auch Urlauber

auch die Flaggschiffe des ETI Hotelprogramms auf der Sinai-Halbinsel: das luxuriöse „Grand Hotel Sharm el Sheikh“, die im arabischmaurischen Baustil errichteten Anlagen „Sharm Plaza“ und „Sharm Resort“ sowie die beliebten Resorts „Ghazala Gardens“ und „Ghazala Beach“. Grand Hotel Sharm el Sheik – mit ETI ab 1. Mai auch ab Graz nonstop erreichbar. Foto: ETI aus dem angrenzenden Südburgenländ, Kärnten und Slowenien – das neue Trendziel am Sinai erstmals nonstop ab Graz erreichen. Mit den RED SEA HOTELS zum Marktführer in Österreich: Qualität verpflichtet – und ein optimales Preis-Leis-

Gabriele Pruntsch ist Spezialistin in Sachen Wohngestaltung

V

isual Merchandising : ist gezielte und Umsatzfördernde Warenlegung, nach neuesten Stand. Ich will Klein- u. Mittelbetriebe unterstützen. Einkaufen soll ein Erlebnis für Kunden werden.

Warenlegung um den Umsatz zu steigern umfasst natürlich auch Licht, Auslagen, Werbeplatzierung uvm. Ich richte mich nach Kundenwunsch, berate einmalig oder wir erarbeiten ein Gesamtkonzept. Ich mache auch Messeaufbauten und Lokaleinrichtungen: Wohngestaltung: schönes Wohnen ist die Nahrung für die Seele. Individuelle Stil- und Farbberatung im Wohnbereich. Ich schnüre Ihnen ihr Persönliches, stilvolles und leistbares Gesamtpaket. Gabriele pruntsch 9065 EBENTHAL Hasengasse 4 Mobil: 0664/920 90 95

tungs-Verhältnis. Schließlich verdankt ETI der Beliebtheit der RED SEA HOTELS bei den österreichischen Urlaubern einen guten Teil seines Aufstiegs zum Marktführer unter den heimischen Ägypten-Veranstaltern. Die exklusiven Vierund Fünfsternhäuser dieser privaten Hotelkette stellen

Weitere Infos unter: info@eti.at • www.eti.at Buchbar in jedem Reisebüro


26 KärntnerNachrichten I 26. März 2010

LIFESTYLE

Rekordbesucherzahl beim Josefitag: Ein Abend voller Gewinnchancen im Casino Velden W

ie jedes Jahr wurde auch heuer der Tag des Kärntner Landespatrons, der Josefitag am Freitag, den 19. März 2010, im Casino Velden besonders gefeiert. Niemals zuvor zog es an einem Josefitag mehr BesucherInnen ins Casino Velden. An diesem Abend folgten gleich 1.400 Gäste der Einladung zu einem besonderen Fest. Insgesamt 181 Namenstagskinder, die auch ein extra Spielkapital geschenkt bekamen, kamen ins Casino Velden. 39 Josefs und Josefinen feierten zusätzlich zu ihrem Namenstag auch noch ihren Geburtstag mit einem Stück „Josefi-Torte“ und einem Glas Sekt sowie einem Dinner & Casino Gutschein im

Ferndorf, konnte sich über einen nagelneuen Citroen C3 in edlem Design vom Autohaus France Car in Klagenfurt freuen. Ein weiteres Highlight an diesem Abend war die Modenschau von La Camisa. Zwei weitere CasinobesucherInnen, ein Josef und eine Josefine, wurden von La Camisa sogar komplett eingekleidet. Durch das Programm des Abends führte der beliebte ORF Kärnten Moderator Marco Ventre. v.l.n.r.: La Camisa Models, Moderator Marco Ventre, Casino Eventmanager Hannes Markowitz, Gewinnerin Veronika Oberherzog, France Car GF Thomas Pammer, Casinodirektor Mag. Othmar Resch und La Camisa Boss Udo Muchitsch. Foto: k.K./Blitzlicht Wert von 57 Euro, den sie vom Casino als Geschenk erhielten.

Die glückliche Gewinnerin des Hauptpreises, Veronika Josefine Oberherzog aus

Der Josefitag, ein exklusiver Abend voller Gewinnchancen in toller Casinoatmosphäre, wird mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder im Casino Velden auf seine ganz besondere Art gefeiert werden.

Sigi Samonig entschließt sich für Künstlernamen: Silvio Samoni’s neue CD erscheint Anfang Mai! N och ist er seinem Publikum unter Sigi Samonig ein Begriff. Doch für den Weg zum Olymp des Schlagers wählt der Veldener einen Künstlernamen. Die neue CD, die Anfang Mai auf dem Markt erscheint, wird er bereits als Silvio Samoni präsentieren.

Sigi Samonig ist unter den heimischen Schlagerkünstlern kein Unbekannter. Seinen durchschlagenden Erfolg feierte er beim Villacher Fasching mit einer sensationellen Parodie auf Semino Rossi. Auch auf der Klagenfurter Redoute 2009 und 2010 hat das Multitalent den Gästen mit seinen Songs eingeheizt. Aufgrund des riesigen Pub-

likumserfolges ist es nicht verwunderlich, dass Sigi Samonig seine Zukunft auch in der Musik sieht und sein Hobby zum Beruf macht. Ab sofort steht er mit dem Künstlernamen Silvio Samoni auf der Bühne. Derzeit ist der sympathische Sänger mit der Aufnahme neuer Lieder beschäftigt. Nach Ostern erscheint die erste Single mit dem Titel „Aber schön wär es doch“. Anfang Mai feiert sein Album im Handel Premiere. Wer Sigi Samonig kennt, weiß schon jetzt, dass der Weg zum Olymp des Schlagers zum Greifen nah ist. Infos unter www.silvio-samoni.at


26. März 2010 I KärntnerNachrichten 27

KULTUR

Veranstaltungen St. Veit im Kunst Cafe Die Himmelsleiter (07. 04. 2010) Das exotische Duo Franziska Fleischanderl und Bernd Bechtloff (Drumer, über 400 Auftritte mit Hubert von

Es entstehen Stücke von erdig bis himmlisch Wunderschöne Arrangements, der Einsatz zahlloser Instrumente und vokale Improvisationen schickten das Publikum auf eine klangvolle Reise mit Worldmusic, Volksmusik, Kontemplativ, Groovig mit Hackbrett-Stimme-Perkussion.

niker mit eigenem Tonstudio, welches das größte Tonstudio Kärntens ist und den Namen South End Music trägt,

Sabine Neibersch & Peter Pammersdorfer (14. 04. 2010)

Goisern) spielen auf vielfältigen Instrumenten. Dieses reiche Klangspektrum dient einer musikalischen Idee: der HIMMELSLEITER! Jeder Sprosse der Himmelsleiter ist ein Charakter zugeordnet.

Sabine Neibersch: Das neue Album „Hausgemacht“ von Sabine Neibersch besteht aus deutschsprachigen Popsongs mit Einflüssen aus unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen. Gemeinsam mit ihrem Gitarristen Peter Prammerdorfer gibt es Soul, Rock, Musical und eigene neue Songs zu hören.

biete er seit Jahren die Möglichkeit, CD-Produktionen auf höchstem Niveau anzufertigen. Prammerdorfer ist als selbständiger Produzent, Komponist und Musiker tätig.

Peter Prammerdorfer: Als langjähriger Musiker und Tontech-

Kunst Cafe im Fuchspalast, St. Veit an der Glan

Ursprung Buam Solotour 2010: Das Original vom Zillertal! Leider kann das Konzert der Ursprung Buam in Wolfsberg am 15.04.2010 aus organisatorischen Gründen NICHT stattfinden! Bereits erworbene Karten für diesen Termin können an den Vorverkaufsstellen in Bar abgelöst oder für einen anderen Termin umgetauscht werden (z.B. für den Termin in Villach)! Vorhang auf für die erfolgreichste Volksmusikgruppe Österreichs: Die URSPRUNG BUAM. Da jubelt das Herz und das Tanzbein schwingt schon fast von selbst.

Endlich geht die Solo-Tournee mit den drei Vollblutmusikern aus dem schönen Zillertal weiter. Und man kann sich sicher sein: Hier bekommt der Volksmusikfan was er sich immer schon gewünscht hat – echte Volksmusik, in höchster Perfektion vorgetragen, doch immer auch mit einem Augenzwinkern versehen und überdies in jedem Fall partytauglich. Kurz gesagt: Handgemachte Volksmusik vom Feinsten.



Kärntner Nachrichten - Ausgabe 12.2010