Page 1

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 11 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 19. März 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Dörfler kurbelt die Wirtschaft an:

Kärnten spartKärnten baut! Keine Gnade mit Kinderschändern: Freiheitliche verlangen rasche Strafverschärfung!

Nach Gemeinderatswahlen in Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich: SPÖ verliert, FPÖ gewinnt, BZÖ ist weg!

Seiten 2 und 3

Seite 4


2 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

THEMA DER WOCHE

Freiheitliche fordern: Keine Gnade für Kinderschänder! Die anhaltende Aufdeckung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche zieht immer größere Kreise. Auch in Kärnten wurden in den letzten Wochen immer mehr Missbrauchsfälle bekannt. „Die Freiheitlichen in Kärnten“ fordern strengere Strafen für Kindesmissbrauch. Sozialreferat richtet Anlaufstelle für Missbrauchsopfer ein. Kindesmissbrauch gehört noch rigoroser aufgeklärt und bestraft!“ Landesjugendreferent Uwe Scheuch findet angesichts der laufenden Diskussion über Missbrauchsfälle in kirchlichen und staatlichen B i l d u n g s e i n r i c h t u n ge n klare Worte. Und der Landesparteiobmann der „Freiheitlichen in Kärnten“ fordert Konsequenzen: „ Denn die derzeitige Vorgehensweise ist sicherlich nicht ausreichend – sowohl bei den Aufklärungsmechanismen als auch bei der Opferhilfe. Das Land Kärnten hat deshalb als ersten Schritt eine unabhängige, kostenlose und anonyme Anlaufstelle für Opfer von Missbrauch eingerichtet. Das wichtigste ist es, den Opfern in dieser schwierigen Situation zur Seite stehen. In weitere Folge muss es umgehend zu strengeren gesetzlichen Regelungen kommen!“

Strengere Strafen gefordert Die derzeit geltenden Strafbestimmungen lassen nämlich noch zahlreiche Lücken zu. Und das, obwohl die Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen: Internationale Studien gehen davon aus, dass in westlichen Staaten fast jedes 10. Kind von Missbrauch betroffen ist. In Österreich liegen die Schätzungen beim sexuel-

Landesrat Christian Ragger und LHStv. Uwe Scheuch gehen beim Thema Kindesmissbrauch in die Offensive: „Keine Gnade mit Kinderschändern!“ len Missbrauch von Kindern bei 10.000 bis 25.000 Betroffenen im Jahr. Genaue Angaben sind schwierig, da nur ein Bruchteil der Fälle angezeigt wird. „Momentan herrscht bei diesem Thema eher die Politik des Zudeckens statt des Aufdeckens, des Wegschauens statt Hinschauen. Das muss sich sofort ändern. Kindesmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt. Derzeit liegt ein alles zudeckender Nebel des Leugnens über dem Land. Der muss sich lichten. Da sind alle Beteiligten zum Wohle unserer Kinder gefordert.

Opferschutz statt Täterschutz muss die Devise lauten. Bei Kindesmissbrauch hat die volle Härte des Gesetzes ohne Verzögerung wirksam zu werden. Kinder sind besonders schützenswert “, stellt Parteiobmann Scheuch fest.

Die konkreten Forderungen Daher fordern die „Freiheitlichen in Kärnten“ folgende Verbesserungen im Kampf gegen Kindesmissbrauch, ein entsprechender Antrag wurde im Kärntner Landtag eingebracht:

• Erhöhung des Strafrahmens: Im Hinblick auf die offenkundig latente Gefahr für Kinder und Jugendliche, Opfer von Gewalt und/ oder sexuellem Missbrauch zu werden, ist es als Gebot der Stunde anzusehen, unverzüglich zur konsequenten Bestrafung der Täter eine entsprechende Anhebung der Strafunter- und Strafobergrenzen durchzusetzen. Beim Delikt des schweren sexuellen Missbrauches von Unmündigen, kann der „Kinderschänder“ derzeit beim „für den Täter günstigsten“ Strafurteil mit einer Freiheitsstrafe von nur 1 Jahr (Strafuntergrenze)


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE rechnen, bei sexuellem Missbrauch von Unmündigen setzt diese Untergrenze erneut bei 6 Monaten an. Ein Änderungsbedarf ist offensichtlich. • Abschaffung von Verjährungsfristen: Gewalttaten an Kindern und Kindesmissbrauch dürfen nicht verjähren. Es kann nicht sein, dass das Opfer sein Leben lang unter den Folgen des Missbrauchs leidet, der Täter aber nicht. Nachdem die Strafbarkeit des Täters durch die Verjährung erlischt und es keinen erkennbaren und „logischen“ Zeitpunkt für eine Anzeige eines sexuellen Übergriffes gibt, hat der Gesetzgeber unter Rücksichtnahme auf die Selbstbestimmung des Opfers und dessen zu setzende Schritte zur Verfolgung des Täters die Verjährungsfristen abzuschaffen. • Einführung der Anzeigepflicht: Die Einführung einer Anzeigepflicht bei begründetem Verdacht von sexuellem Missbrauch ist nicht nur im Sinne des möglichen Opfers sondern auch zur Verhinderung weiterer möglicher Übergriffe auf andere Kinder und Jugendliche im Umfeld der begründet verdächtigen Person geboten. Dies soll auch für kirchliche Stellen gelten. Wenn bei kirchlichen Ombudsstellen Vergehen gemeldet werden, wird derzeit nur eine kircheninterne Untersuchung eingeleitet. Künftig soll bei Verdachtsfällen zwingend der Staatsanwalt eingeschaltet werden. • Absolutes Berufsverbot für Kinderschänder: Zum Schutz künftiger Opfer muss ein Berufsverbot über alle verurteilten Kinderschänder verhängt werden, und zwar für all jene Berufe im Bereich der Erziehung,

Ausbildung und Beaufsichtigung Minderjährige . • Einführung der „Chemischen Kastration“: Als notwendiger Schritt zum Schutz der Gesellschaft vor triebgesteuerten Sexualstraf tätern ist die Einführung der rechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung chemischer Kastrationen zu schaffen. Hierdurch soll der Gerichtsbarkeit ein weiteres effektives Straf- und Präventivinstrument in der Verurteilung von Straftätern aufgrund schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen sowie von Vergewaltigungs-Wieder holungstätern in die Hand gegeben werden. • Verbot der vorzeitigen Haftentlassung und bedingten Bestrafung von Sexualstraftätern: Bei diesen Delikten darf keine vorzeitigen Haftentlassungen geben. Jeder einzelne Rückfall eines Sexualstraftäters ist zu verhindern!

Prävention stärken Außerdem sollen verstärkt Maßnahmen zur Prävention ergriffen werden. Schulreferent Uwe Scheuch: „Im Schulbereich werden wir gemeinsam mit dem Sozialreferat die Aufklärung und Information verstärken, es gibt von mir die Weisung, im Verdachtsfall sofort die Behörden einzuschalten, es werden die Schuluntersuchungen verschärft und für und mit den Eltern zusammen wird ein Fragenkatalog zu Verhaltensauffälligkeiten erarbeitet. Opferhilfe muss eindeutig vor Täterschutz gehen.“ Auch im Sozialbereich wurden bereits erste Maßnahmen gesetzt. So hat Soziallandesrat Ragger bereits veranlasst, dass sämtliche Jugendwohl-

fahrtseinrichtungen des Landes Kärnten, einschließlich des Landesjugendheims, überprüft werden. „Ich werde hinkünftig dafür Sorge tragen, dass, wenn es zu Einstellungen im Bereich des Jugendwohlfahrt kommt, eine psychologische Stellungnahme bzw. Gutachten abgegeben werden muss, ob diese pädagogische Person auch geeignet ist, mit Kinder umzugehen“, so Landesrat Ragger.

Ombudsstelle eingerichtet Anlässlich der aktuellen Debatte über sexuellen Missbrauch hat das Land Kärnten eine eigene Ombudsstelle eingerichtet. Betroffene können sich in einem Büro der Landesregierung kostenlos und anonym an eine Psychotherapeutin und einen Anwalt wenden. „Wir wollen eine unabhängige, kompetente und erfahrene Stelle etablieren“, betont Landesrat Ragger. Mögliche Opfer können sich ab Montag auch via Hotline telefonisch beraten lassen. Die Ombudsstelle soll nicht nur für Missbrauchsfälle aus dem Umfeld der katholischen Kirche offen stehen, sondern für alle Opfer. Mittlerweile haben sich schon die ersten Betroffenen bei der Hotline gemeldet. Die Einrichtung einer externen Ombudsstelle kann nur ein erster Schritt sein. Landesrat Ragger erklärt: „Traumatische Erlebnisse haben den Lebensweg der Opfer beeinträchtigt. Daher müssen zivilrechtlich etwaige Schadenersatzansprüche geprüft werden und überdies geht es auch darum, wer die Kosten für eine erforderliche Betreuung bestreitet.“

Die KNInfobox Hotline des Landes für Missbrauchsopfer bietet umfassende Hilfe! Da Ombudsstellen der Kirche für Opfer von sexuellen Übergriffen nicht jene Unabhängigkeit signalisieren, die notwendig und wünschenswert ist, hat das Land Kärnten eine eigene Ombudsstelle eingerichtet. Im Rahmen der Opferhilfe des Sozialreferates der Landesregierung wurde eine kostenlose Hotline für Missbrauchsopfer eingerichtet, bei der sich bereits am ersten Tag der Inbetriebnahme Betroffene gemeldet haben. Die Psychologin MMag. Elisabeth Karpf, sie wirkt seit Jahren regelmäßig beim Krisendienst mit, ist dort die erste Ansprechperson. Sie kann möglichen Opfern, wenn erforderlich, kurzfristig Psychotherapiestunden, welche das Land bezahlt, zuteilen. Der Anwalt Mag. Udo Hohensasser gewährleistet Rechtsschutz für die Opfer. Die Mitarbeiter der Hotline des Landes Kärnten sind übrigens weisungsfrei gestellt und allen Hilfesuchenden wird voller Datenschutz garantiert. SERVICE: Externe Ombudsstelle für Missbrauchsopfer Amt der Kärntner Landesregierung, Arnulfplatz 1, 9020 Klagenfurt; Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr; Kostenlose Hotline: 0800 211 390


4 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

HINTERGRUND

Wahljahr 2010: Ungebrochener Zustrom zu den Freiheitlichen! Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol, Vorarlberg und Niederösterreich hat das Wahljahr 2010 begonnen. Mit massiven Problemen ist vor allem die SPÖ von Werner Faymann konfrontiert. Stimmenverluste in allen drei Bundesländern bedeuten die insgesamt achte Wahlschlappe für SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzler Werner Faymann. Ungebrochen stark ist hingegen der Zustrom der Wähler zur FPÖ, am Rande der politischen Bedeutungslosigkeit dümpelt das BZÖ dahin. Im freiheitlichen Lager herrscht Freude über die Zugewinne der FPÖ bei allen drei Gemeinderatswahlen. Die Ergebnisse in ihrer Gesamtheit zeigen deutlich, dass der Aufwärtstrend der Freiheitlichen trotz aller politischen und medialen Störfeuer in den letzten Wochen ungebrochen ist. Die Freiheitlichen schließen mit diesen Ergebnissen auf Gemeindeebene an die Erfolge der Landtagswahlen des Jahres 2009 an und haben einen gelungenen Start in das Wahljahr 2010 hingelegt. Ein bemerkenswertes Ergebnis erzielte der freiheitliche Landesparteiobmann von Tirol, Mag. Gerald Hauser, der in seiner Heimatgemeinde St. Jakob im Defreggental im eigentlich tiefschwarzen Osttirol in direkter Wahl den Bürgermeister-Sessel erklimmen konnte. Ausnehmend stark war auch das Abschneiden von Barbara Rosenkranz in ihrer niederösterreichischen Heimatgemeinde. Alle Attacken der letzten Wochen und der Versuch, Rosenkranz mit der „Nazi“-Keule zu erwischen, sind damit kläglich gescheitert. Das Wahlergebnisse zeigt neben dem ungebrochenen Vertrauenszuwachs für die FPÖ insbeson-

dere einen weiteren massiven Aderlass der SPÖ, der aufgrund der flächendekkenden Verluste quer durch alle Bundesländer wohl insbesondere der Bundes-SPÖ und ihrem farblosen Frontmann Faymann zuzurechnen ist. Die ÖVP hat trotz gigantischer Materialschlacht nur ein durchwachsenes Ergeb- Neuer Bürgermeister in St. nis erzielt. Das BZÖ konnte Jakob im Defreggental: in allen drei Bundesländern FPÖ-Mann Gerald Hauser. überhaupt nur in 20 Gemeinden insgesamt kandidieren. Fazit ein Gemeinderatsmandat in ganz Niederösterreich, drei Gemeinderäte in Vorarlberg. Über die Bedeutung des BZÖ brauchen in diesem Zusammenhang tatsächlich nicht mehr viele Worte verloren werden.

Schmutzige Attacke gegen Scheuch-Brüder als Lüge entlarvt! K

urt und Uwe Scheuch müssen seit dem erfolgreichen Relaunch der Freiheitlichen in Kärnten miese Attacken und primitive Vorwürfe des politischen Gegners und feindlich gesinnter Medien einstecken. Diese Woche publizierte eine Zeitung die offensichtlich von grüner Seite kommende Behauptung, Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres hätten nach dem

Sturm „Paula“ in Oberkärnten Schadholz aus den Besitzungen der ScheuchBrüder zu Tale gebracht. Unverzüglich klärten Kurt und Uwe Scheuch die Öffentlichkeit auf: „Unsere Wälder liegen auf der Schattseite des Mölltales, während das Bundesheer ausschließlich auf der Sonnseite Holfsleistungen erbracht hat!“ Die Bezirkshauptmannschaft Spittal und auch die Bezirksforst-

behörde bestätigten die Tatsache ebenso prompt. Die Scheuch-Brüder konterten: „Inzwischen ist es egal, ob das Bundesheer schlecht gemacht wird oder Behörden generell diskreditiert werden. Hauptsache, man schadet Scheuch und den Freiheitlichen. Ohne Rückfrage, ohne Recherche und ohne die im Journalismus so notwendige Objektivität werden freiheitliche Politi-

ker zu Freiwild erklärt!“ In der Tat: tags darauf fand sich in keiner der Zeitungen eine akzeptable Form der Entschuldigung für eine schlichte Lüge, die nur einen Zweck hatte: das freiheitliche Lager zu destabilisieren und ihre wichtigen Exponenten zu beschädigen! Aus Furcht vor dem großen, freiheitlichen Lager ist der Wind rauh geworden. Das Politklima ist am Tiefpunkt!


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Verpflichtende FührerscheinPrüfung für Ausländer Die „Freiheitlichen in Kärnten“ starten Initiative im Landtag. Verkehrssicherheit als oberstes Gebot. Mit einem spannenden Vorschlag lässt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch, aufhorchen. Er verlangt, dass EU-Ausländer, die ihren Heimat-Führerschein in Österreich in ein EU-gültiges Dokument umtauschen wollen, eine verpflichtende Führerschein-Prüfung abzulegen haben. „Viele EUAusländer ergaunern sich in ihrer Heimat einen gefälschten Führerschein, reichen diesen dann in Österreich ein und bekommen so kostengünstig unseren echten österreichischen Führerschein. Diese Praxis muss abgestellt werden, indem man die Fahrkenntnisse auch tatsächlich testet. Für

uns ist Verkehrssicherheit oberstes Gebot“, betont Klubobmann Scheuch. Vor allem bei Asylwerbern sei diese Vorgehensweise bekannt, erklärt Scheuch. Laut Verkehrsamt sind 70 Prozent der zur Umschreibung vorgelegten Führerscheine Fälschungen. Das Umschreiben des Führerscheins kostet nur 100 Euro, im Gegensatz zu den 1.500 Euro, die für einen normalen Führerschein zu berappen sind. „Mobilität in Ehren, aber ein Führerschein sollte nur an denjenigen ausgestellt werden, der auch fähig ist, am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. Für einen Führerschein braucht es theoreti-

FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch. sches Wissen und praktische Erfahrung - und nicht nur einen fadenscheinigen Fetzen Papier. Daher sollten EU-Ausländer auch eine

leicht adaptierte Führerschein-Prüfung ablegen, wo genau das abgeprüft wird“, fordert FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.

Einsparungen beim Landesbudget umgesetzt! LR Dobernig: Budgetkonvent soll weitere Reduktion der Nettoneuverschuldung und Umsetzung langfristig wirksamer Maßnahmen bringen. Vom 22. bis 26. März wird erstmals ein Budgetkonvent des Landes Kärnten abgehalten. „Gemeinsames Ziel ist eine weitere Reduktion der Nettoneuverschuldung und die Umsetzung langfristig wirksamer Maßnahmen“, so Landesrat Harald Dobernig. Der Finanzreferent hat alle sieben Regierungsmitglieder und ihre Abteilungsleiter zum Budgetkonvent eingeladen, jeder muss seinen Beitrag leisten. „Für die Jahre 2009 und 2010 konnten wir bereits gemeinsam wesentliche Einsparungen erarbeiten. Als Koalition haben wir uns entschlossen, einen Budgetkonvent einzuberufen, um im Hinblick auf die Erstellung des Budgets 2011 weitere Einsparungen, aber auch langfristig notwendige Strukturänderungen zu erarbeiten“, so Dobernig. Auch die Vertreter der Landesholding, der Kabeg und der Landesimmobiliengesellschaft (LIG) werden am Budgetkonvent teilnehmen. Wie bereits ange-

kündigt, wurden auch die SPÖRegierungsmitglieder Reinhart Rohr und Peter Kaiser eingeladen, um ihren Beitrag zu leisten. „Ich erwarte mir von Rohr und Kaiser, dass sie trotz der Dauerkrise in der Kärntner SPÖ für Kärnten arbeiten. Ihre konstruktive Mitarbeit vorausgesetzt, werden wir auch in ihren Referatsbereichen mögliche Einspar maßnahmen erarbeiten“, so Landesrat Dobernig. Rohr hatte ja bereits im Harald Dobernig Vorfeld der Budgeterstellung für 2009 und 2010 großspurig angekündigt hat, seine Sparvorschläge und Innovationen zu präsentieren. Man warte jetzt seit eineinhalb Jahren auf diese Vorschläge Rohrs. In diesem Zusammenhang erinnert der Finanzreferent auch die Kärntner ÖVP daran, dass sie in der Vergangenheit mehrmals üppige Nachtragsbudgets gefordert und diese mitbeschlossen hat. Auch Landesrat Martinz brauche sich daher nicht aus der Verantwortung stehlen.


6 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

LANDESPOLITIK

Spatenstich für neues Tierschutzkompetenzzentrum LHStv. Uwe Scheuch: Kompetenzzentrum schafft Schnittstelle zwischen Mensch und Tier Nach langjährigen Verhandlungen zwischen der Öffentlichen Hand sowie dem L a n d e st i e r s c h u t z ve re i n Kärnten konnte mit Beginn des Jahres 2009 offiziell die Fördervereinbarung zur Wahrung der Tierschutzagenden in Klagenfurt unterzeichnet werden. Diese Woche war es nun endlich soweit: Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch, Bürgermeister Christian Scheider und Leiterin Marina Zuzzi-Krebitz konnten gemeinsam den Spatenstich zum neuen Tierschutzkompetenzzentrum setzen. „Dieses Projekt zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist für eine gute Sache einzustehen und vor allem gemeinsam über alle politischen Grenzen hinwegzusehen um dies auch zu verwirklichen“, bedankte sich Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch bei allen Mitstreitern, die es möglich gemacht haben, dass das Tierschutzkompetenzzen trum nach vielen Jahren der Verhandlungen nun gebaut werden kann.

Zukunftsweisend Der Neubau wird sich auf 2.660 m2 erstrecken, die Sanierung des Bestandsgebäudes wird auf 400 m2 stattfinden. Das Kompetenzzentrum wird dann in der Lage sein, ca. 155 bis 185 Hunden und 125 bis 220 Katzen ein vorübergehendes Zuhause zu bieten. Die Fertigstellung ist für Dezember 2011 geplant. Die Gesamterrichtungskosten

Anlässlich des Spatenstichs überreichte LHStv. Uwe Scheuch einen „tierischen“ Geschenkskorb an Dr. Marina Zuzzi-Krebitz belaufen sich auf maximal neun Millionen Euro, davon trägt die öffentliche Hand die Kosten von sechs Millionen, drei Millionen kommen aus der Privatspende von Heidi Horten.

Ganz wesentlich für die Planung der Tierunterkünfte war es, den Tieren tiergerechte, ihren Bedürfnissen entsprechende Haltungsbedingungen bieten zu können.

„Im Sinne unserer Tiere blicke ich nun optimistisch in die Zukunft. Das Tierschutz kompetenzzentrum wird ein zukunftsweisendes Projekt im Tierschutzbereich darstellen. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Mitarbeitern, welche nun schon lange Zeit unter nicht sehr guten Bedingungen gearbeitet haben“, erklärt Marina ZuzziKrebitz.

Kompetenzzentrum für Tiere

Das Grundkonzept des neu geplanten Komplexes wurde auf Basis aktueller, gesetzlicher Standards insbesondere in Erfüllung der hohen Anforderungen des Bundestierschutzgesetzes geplant.

Maßgebende Erfahrungen anderer Tierschutzheime im In- und Ausland konnten ebenfalls erfolgreich integriert werden. Ein primäres Ziel war hierbei das Bestreben, den Aufenthalt von herrenlos gewordenen Tieren im Tierheim durch eine effektive und schnellstmögliche Vermittlung an neue Besitzer im Rahmen der Gesetzgebung möglichst gering zu halten. Nicht zuletzt wird dies durch eine Steigerung der Besucherfrequenz erreicht werden. Durch tiergerechte,

attraktive Tierunterkünfte, Heimtierpark mit Streichelzoo, sowie Cafeteria mit Shop wird das Tierschutzkompetenzzentrum besucherfreundlich gestaltet. Es soll vor allem am Wochenende ein Anziehungspunkt für Jung und Alt sein. „Mit der Übernahme weiterer Tierschutzaufgaben wie z.B. Beratung oder Weiterbildung von Tierhaltern im Umgang mit ihren Tieren, Tierschutzschulungen für Kinder und Jugendliche in enger Zusammenarbeit mit dem Verein „Tierschutz macht Schule“, Bildung eines Informationszentrum für Tierschutzfragen und Tierschutzarchiv oder Abhaltung von Seminaren verschiedener Fachbereiche kann nunmehr von einem Tierschutzkompetenzzen trum gesprochen werden“, betont Tierschutzreferent Scheuch.


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

„Kärnten spart – Kärnten baut“: Wichtige Initiativen geplant! Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist einmal mehr Vorreiter in Sachen Budgeteinsparung. Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist einmal mehr Vorreiter in Sachen Budgeteinsparung. Auf Bestreben von Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler wurden für sein „Lieblingsreferat“, die Abteilung 17 – Straßen und Brücken, verschiedene Optimierungsmöglichkeiten ausgearbeitet. Dadurch können jährlich rund 6 Millionen Euro eingespart werden. Somit zeigt sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler einmal mehr als Vorreiter in Sachen Budgeteinsparung.

Einsparpotentiale ausloten Die eingesparten Mittel sollen in den Straßenbau investiert werden. Mit den angepeilten 5,82 Millionen könnte man rund sechs Kilometer Straße errichten. Erzielt werden sollen die Einsparungen durch eine Reduktion des Mitarbeiterstandes und des Fuhrparks, durch Partnerschaften mit der Bauwirtschaft im Winterdienst, Standortoptimierungen, Eigenbaulose, optimierte Planung und neue Baumethoden. Der derzeitige Personalstand von 757 Mitarbeitern soll laut Landeshauptmann Dörfler bis 2014 durch natürlichen Abgang auf 687 reduziert werden. „Zurückfahren“ werde man den Fuhrpark und zwar von 132 auf 80 LKWs und Unimogs. Ältere Fahrzeuge werden ausgeschieden und

die Flotte modernisiert und leistungsfähiger gemacht. Für den Winterdienst werden laut Dörfler Partnerschaften mit der regionalen Bauwirtschaft eingegangen. „Diesem Kärntner Modell wollen auch schon andere Bundesländer folgen“, so der Landeshauptmann. Vom Team um Abteilungsvorstand Volker Bidmon ist zudem eine neue Baumethode entwickelt worden, die Sanierungen kostengünstiger gestalte. „Bei der sogenannten Durchfräsmethode wird beim Sanieren der vorhandene Unterbau einbezogen“, erklärt Bidmon. Angewendet habe man sie u. a. auf der Flattnitzer- oder Gradeser Straße. Die Kosten für einen Kilometer reduzieren sich laut Bidmon von 700.000 bis eine Millionen Euro auf 200.000 bis 300.000 Euro.

Kärnten spart in der Verwaltung Landeshauptmann Dörfler geht nicht nur im Referatsbereich Straßenbau neue Wege in Sachen Sparen. Auch im Verwaltungsbereich setzt der Kärntner Landeshauptmann die bereits eingeleitete Strukturreform fort und gibt neue Maßstäbe vor. „Wir haben im Referatsbereich Straßenbau mit Einsparungen in der Höhe von sechs Millionen Euro gezeigt, dass es in allen Abteilungen Sparpotentiale gibt. Diesem Beispiel werden wir nun auch in der Organisati-

LH Gerhard Dörfler und DI Volker Bidmon informierten über Einsparungspotentiale onsstruktur der Kärntner Landesverwaltung folgen“, erklärt Landeshauptmann Dörfler. So werden die ursprünglich 20 Abteilungen der Kärntner Landesregierung sukzessive zu zehn großen Kompetenzzentren zusammengeführt. „Einerseits werden durch diese Zusammenlegung die Personalkosten für teure Leitungsfunktionen reduziert, andererseits schaffen wir durch die damit entstandenen Synergien kompaktere Strukturen, wodurch Verwaltungsabläufe schneller und effizienter werden“, so der Landeshauptmann. Bisher wurden die drei Kompetenzzentren „Bildung, Generationen und Kultur“, „Land- und Forstwirtschaft“ sowie „Gesundheitswesen“ geschaffen. Die gesamte Umstrukturierung der Kärntner Landesver-

waltung bringt dem Land eine Einsparung von rund fünf Millionen Euro jährlich.

Fakten und Zahlen Sparmaßnahmen Abteilung 17 •Natürliche Reduktion des Mitarbeiterstandes um 70 Personen • Reduktion des Fuhrparks von 132 auf 80 LKW/ Unimog • Zusammenlegen der Straßenmeistereien von 14 auf 7 • Neue Baumethoden • Einsparung: rund 6 Millionen Euro Verwaltung: • Alt: 20 Abteilungen, • Neu: 10 Kompetenzzentren; Einsparung von rund 5 Millionen Euro


8 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

LANDESPOLITIK

Europa der Regionen muss näher zusammenrücken! Im Rahmen der 42. GAST in Klagenfurt empfingen Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Präsident des österreichischen Bundesrates, Peter Mitterer, eine slowenische Wirtschaftsdelegation, allen voran den Präsidenten des slowenischen Staatsrates Blaz Kavciv. „Es ist wichtig, dass wir unsere Chancen nutzen. Ein Europa der Regionen und die besonders begünstigte Lage Kärntens sind die besten Wettbewerbsvoraussetzungen für unser Bundesland“, betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei diesem Treffen.

Bündelung der Kräfte Durch intensive Gespräche über die Zukunft beider Länder, konnten die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Slowenien schon jetzt vertieft werden. Landeshauptmann Dörfler verwies auf die Chancen einer touristischen Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum. Es gelte, die drei Kräfte Kärntens, Sloweniens und Oberitaliens zu bündeln. „Unsere Regionen müssen den Blick in eine gemeinsame Zukunft richten und vor allem müssen wir unsere Chancen nutzen“, erklärt der Landeshauptmann.

Wirtschaft kennt keine Grenzen Und Bundesratspräsident Mitterer ist überzeugt, dass „Kärnten als unmittelbares Nachbarland Sloweniens eine besondere wirtschaftliche Verpflichtung hat. Es ist im Interesse aller Beteiligten, dass unsere beiden Länder ihre ausgezeichneten Geschäftsbeziehungen

Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit den Präsidenten Mitterer und Kavcic aufrechterhalten und weiter stärken“. Der slowenische Staatsratspräsident Kavcic sieht den zukünftigen Entwicklungen der Länder positiv entgegen, besonders unterstrich er den Ehrgeiz und die Kooperationsbereitschaft des Landeshauptmannes und des Bundesratspräsidenten. „Wirtschaft kennt keine Grenzen. Ziel muss es sein, im Alpen-Adria-Raum näher zusammenrücken“, so die Präsidenten unisono. Für künftige Kooperationen wurden vor allem die Bereiche Tourismus und Gastronomie, Forst- und Holzwirtschaft, erneuerbare Energie und Dienstleistungen in den Raum gestellt.

Besuch im Wappensaal Auf Einladung von Präsident Mitterers stattete Kav-

Bundesratspräsident Mitterer führte die slowenische Delegation auch in das Landhaus Fotos: fritzpress cic im Anschluss an die Tourismusfachmesse dem Landhaus, dem Zentrum der Kärntner Demokratie, einen Besuch ab. Landtagspräsident Josef Lobnig führte die slowenische Delegation durch den Wappen- und Plenarsaal und unterstrich vor allem die gute Beziehung zu Slowenien. Als

kleine Erinnerung überreichte Lobnig dem Präsidenten einen Kärntner Wasserkrug, ein Zeichen die bestehenden Beziehungen noch weiter vertiefen zu wollen. Kavcic war von der Herzlichkeit des Hauses begeistert und freute sich auf weitere Treffen im Sinne beider Länder.


REGIONALES

19. März 2010 I KärntnerNachrichten 9

Unser Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch auf Tour Vom Besuch des Eislaufvereines Kappel am Krappfeld bis zur Jugendparty in Kleinglödnitz. LHStv. Uwe Scheuch war wieder unterwegs um den Kärntnerinnen und Kärntnern bei allen Fragen Rede und Antwort zu stehen. So viel ist sicher: Die Freiheitlichen in Kärnten erfreuen sich bei der Bevölkerung größter Beliebtheit. Uwe Scheuch versucht Lösungen anzubieten, wo Politiker von Rot und Schwarz bisher versagt haben und stattdessen kleinkarierte Schlammschlachten veranstalten. Die Freiheitlichen in Kärnten sind und bleiben der Motor in Landtag und Regierung.

Eislaufverein Kappel: Dem Eislaufverein Kappel am Krappfeld überreichte LHStv. Uwe Scheuch einen Scheck über 500 Euro als Unterstützung für die Freizeitanlage Passering.

Weitensfeld: LHStv. Uwe Scheuch besuchte die „Blue Night“ in Kleinglödnitz, die von Vzbgm. Christian Krassnitzer organisiert wurde. Dabei: LAbg. M. Stromberger.

Seniorenring Villach: Im Vorfeld des Seniorennachmittags schaute LHStv. Uwe Scheuch beim Seniorenring Villach vorbei.

Ortsgruppengespräch Kappel: Auch das Ortsgruppengespräch der OG Kappel am Krappfeld im GH Lindenwirt wurde von Uwe Scheuch besucht.

Das Club Kärnten Jugendtreffen in Feldkirchen fand großen Anklang. Gerade bei den Jugendlichen kann Landesparteiobmann Uwe Scheuch überzeugen.


10 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder war auf Einladung von Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu Gast in unserem Bundesland und nutzte zwei Tage, um sich von der vorbildlichen Integration der slowenischen Volksgruppe in Kärnten ein Bild zu machen. Die Landeshauptleute besuchten unter anderem Unternehmen im Südkärntner Raum, den zweisprachigen Kindergarten Sonce sowie die Schleppe Brauerei in Klagenfurt. „Zwischen Kärnten und Südtirol gab es immer enge Beziehungen und das soll auch in Zukunft so bleiben“, waren sich Dörfler und Durnwalder einig.

Genau ein Jahr nach der erfolgreichen Landtags- und Gemeinderatswahl fand kürzlich in Pörtschach die Jahreshauptversammlung statt. Bürgermeister Franz Arnold wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig wieder als Ortsparteiobmann bestätigt. Arnold unterstrich auch nochmals, „dass wir immer „Die Freiheitlichen in Pörtschach waren, und dies auch in Zukunft bleiben.“ Auch Bezirksobmann Adi Stark, Bürgermeister der Nachbargemeinde Maria Wörth, freute sich über die tolle Stimmung in Pörtschach. „Pörtschach war schon immer ein freiheitlicher Boden. Schon aus diesem Grund freut mich der starke Zusammenhalt der Freiheitlichen Ortsgruppe“, so der freiheitliche Beirksobmann.

REGIONALES

Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Maria Saal, die vergangene Woche stattfand, wurde GV Josef Krammer eindrucksvoll in seiner Funktion als Ortsparteiobmann bestätigt. Er konnte sich bei seiner Wiederwahl über ein einstimmiges Wahlergebnis freuen und wird die Geschicke der Ortsgruppe wie schon bisher mit viel Begeisterung und Elan führen. Bezirksparteiobmann LAbg. Adi Stark gratulierte dem Obmann und dankte ihm in seiner Rede für sein Engagement. Zudem wurde der Vorstand der Ortsgruppe neu gewählt, dem nun neben Landesrat Mag. Harald Dobernig weiters DI Dieter Fleißner, Siegfried Koberer, Ewald Liegl, Dr. Nina Petauer, der frühere KN-Chefredakteur Hans Riepan und Eduard Ruckhofer angehören.

Der Veldener Michael Struckl hat bereits dreimal Menschenleben gerettet. "Er schaut nicht weg, sondern greift ein", dankte Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig dem Lebensretter für sein "wachsames Auge".

Da Tschriasche sagt: „Wegen der Krisen müss ma alle sparen, aber Hauptsach der Petzner kann Ferrari fahren“


GAST KLAGENFURT

Themen der Woche: Murauer Bier - seit über 500 Jahren „Rein das Beste“ Kelag: Innovative Beleuchtung spannend inszeniert Karnerta: Kompetenz durch moderne Portionierung Villacher Bier als „Kärntens Lieblingsbier“ bestätigt Rettl: Dressed to Kilt Messesplitter

E LAG I n E e B nehm + K I AR raus LIN Zum He U K +


12 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

GAST KLAGENFURT

Murauer Bier – seit über 500 Jahren „Rein das Beste“!

I

m Jahr 1910 wurde die Genossenschaft gegründet. Aus diesem Grund feiert die 1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft mit ihren Kundinnen und Kunden in der Region am 3. Juli 2010 ihre 100jähriges Bestandsjubiläum und lädt zum großen Bierfest nach Murau

ein. Zur Herstellung des Murauer Bieres werden nur qualitativ hochwertige Rohstoffe aus kontrolliert integrierten Vertragsanbau verwendet. Das Murauer Bier kann man vom Glas bis zum Acker zurückverfolgen. Die besonders schonende Behandlung des Bieres in der

Hoher Besuch seitens des Landes Kärntens fand sich am Messestand von Murauer Bier ein. Produktion erklärt die hohe Qualität des Murauer Biers – und damit die Beliebtheit. Das neue Murauer Biermischgetränk preisel&bier besteht zu 60 Prozent aus dem Vollbier Murauer Märzen, dem absoluten Murauer-Klassiker. Ergänzt wird das preisel&bier durch 40 Prozent Preiselbeerlimonade. Zusammen ergibt das einen besonderen Genuss: einen herbsüßlichen Geschmack mit der angeneh-

men hopfen-bitteren Note des Murauer Märzen. „Unsere neueste Kreation ‘preisel&bier’ sprengt alle üblichen Geschmacksrichtungen - absolut nichts schmeckt so ähnlich“, erklärte Josef Lankmayer, Aufsichtsratsvorsitzender der 1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft bei der Präsentation des neuen BierMischgetränkes auf der Klagenfurter GAST 2010.

Innovative Beleuchtung spannend inszeniert „S

etzen Sie Ihren Betrieb ins rechte Licht.“, lautete das Motto der Kelag auf der GAST 2010. Am Kelag Messestand konnten die Besucher unterschiedliche Lichtszenarien erleben. Doch nicht nur die vielfältige Lichtshow im „Schwarzen Würfel“ zog die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich. Zwei RoboterPantomimen führten die neugierigen Messegäste

Stimmungsvolle Fassadenbeleuchtung am Kelag-Messestand auf der GAST 2010 in Klagenfurt.

Zwei Roboter-Pantomimen führten durch die Lichtshow.

durch den Kelag-Stand und boten eine einmalige Show. Die Kelag zeigte neueste Technologien der Außenund Fassadenbeleuchtung sowie Stimmungs- und Speisenbeleuchtung für Gastro-

nomie und Hotellerie. Auch innovative Lösungen mit LED-Lichttechnik für Gasträume und Fassaden wurden am Kelag-Messestand geboten. Gerade neue LED-Beleuchtungstechnik und wär-

medämmende Fassaden helfen Energiekosten zu sparen. Die Kelag-Energieberatung durfte bei diesem Thema natürlich nicht fehlen. In Sachen Energieverbrauch und Licht- bzw. Wärmenutzung, standen die Kelag-Energieberater den Messebesuchern mit ihrem Fachwissen zur Seite. Eindrucksvoll bewies die Kelag auf der GAST 2010 gemeinsam mit den Partnerfirmen Zumtobel, LustGarten und Sto Fassaden, dass die Zeiten alter Beleuchtungsanlagen längst vorbei sind. Die Messebesucher konnten sich davon überzeugen, dass Licht nicht mehr Mittel zum Zweck ist. Richtige Beleuchtung eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Das wird auch in der Gastronomie und Hotellerie immer wichtiger.


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 13

GAST KLAGENFURT

Frischfleisch: Kompetenz durch moderne Portionierung K

arnerta hat sich ein neues Ziel gesetzt: „Portioniertes Frischfleisch“. In der neuen Abteilung werden von unseren Mitarbeitern täglich 2,5 Tonnen Schweine-, Rind- und Kalbfleisch für unsere Kunden geschnitten. Die frisch angelieferten Rohstoffe werden zu Schnitzeln und Steaks mit einem Gewicht zwischen 50 und 250 Gramm genau portioniert. Wir erfüllen alle Kundenwünsche: ob mariniert, geplättet oder gesteakt, für uns kein Problem. Weiters werden auch Fleischwürfel in einer Größe von 5-40 Millimetern geschnitten. Da die Verpackung bei portioniertem Frischfleisch eine sehr große Rolle spielt, bieten wir auch hier eine optimale kundenfreundliche Lösung an: In genormten Gastroschalen mit Aromaschutz verpackt liegen die Fleischstücke locker übereinander, sind leicht entnehmbar und passen in jede

gängige Gastrokühlschublade. Lästiges Umpacken entfällt daher für den Kunden. Obwohl geschnitten, behält das Fleisch 6 Tage seine Frische.

n bis hin zum anspruchsvollen Einzelkunden. Die Karnerta GmbH ist seit 1954 im Bereich Fleisch- und Wurstwaren tätig. Heute zählt das österreichische Unternehmen mit Zentrale in Klagenfurt zu den führenden Fleisch- und Conveniencespezialisten für die Gastronomie. Mehr Infor mationen über das reichhaltige Sortiment finden Sie auf www.karnerta.at. Auf der GAST v.l.n.r. Schnablegger Karl Gebietsverkaufsleiter, Rauter Hannes, Außendienstmitarbeiter Oberkärnten, Krall Paul, Filialleiter CC Legro Klagenfurt, Bischof Johann, Außendienstmitarbeiter Unterkärnten u. Mittelkärnten. Um den steigenden Anforderungen der Gastronomie und Hotellerie vor allem im Convenience-Bereich gerecht zu werden, arbeiten wir ständig daran, Kundenwünsche flexibel und prompt zu deren vollster Zufriedenheit zu erledigen.

Portionierte Fleischwaren sind ein Markt der Zukunft – Karnerta ist bereits jetzt kompetenter Partner für Industrie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegunge

Villacher Bier als „Kärntens Lieblingsbier“ bestätigt! Laut einer aktuellen unabhängigen Studie der AlpenAdria Universität Klagenfurt kommt Kärntens beliebtestes Bier aus Villach. Die Kärntner setzen demnach auf heimische Qualität: Villacher Bier konnte - wie schon in den Marktforschungsstudien 2005 und 2008 - alle anderen regionalen und nationalen Biersorten hinter sich lassen. Als „Kärntens Lieblingsbier“ ist Villacher Bier vor allem bei Wiederkauf und Weiterempfehlung führend. „Von unseren Kunden weiterempfohlen zu werden, ist die größte Auszeichnung“, resümiert Vorstandsdirektor Mag. Josef Pacher. „Es freut mich, dass die Kärntner zu heimischen Produkten greifen, damit Arbeitsplätze sichern und die Wertschöpfung im Land stärken. Auch große Handelsketten erkennen diesen Trend und setzen bei der Positionierung auf starke regionale Marken.“


14 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

GAST KLAGENFURT

Großer Andrang am Messestand:

Dressed to Kilt

R

ettl Kilts&Fashion macht unmittelbar nach einem vielbeachteten Programm auf der diesjährigen GASTMesse in Klagenfurt nun auch international Furore. „Fasten your sporrans, please!“ Unter dieser Devise geht es in Kürze über den großen Teich! Sei dabei bei der

legendären weltgrößten Kiltmodenschau Dressed to Kilt mit Schirmherr Sir Sean Connery im Herzen von Manhattan und triff Weltstars wie Mike Myers, Andie Mc Dowell, etc. Rettl 1868 ist auf Einladung der schottischen Tartan Society wieder dabei und führt seine neuesten Kilt und Karo Creationen der Weltöffentlichkeit vor. Für diese exclusive Veranstaltung steht Rettl Kunden ein exklusives Kartenkontingent zur Verfügung. So eine Gelegenheit gibts nicht so bald wieder.

ANGEBOT:

zum Hotel Tudor, Hotel mit DoZi •Einladung zur RETTL pop up party in der Madison Avenue am 01. April 2010 •Eine Eintrittskarte zum Megaevent am 5. April = Dressed to kilt ( nur begrenzte Stückzahl...) •und das Ganze um 1395,-

Auf unserer Homepage www.rettl.com gibt’s noch genauere Details zum Nachlesen.

•Sondergruppenpreis! •Flug mit Lufthansa inkl aller Taxen, Transport

Eindrücke GAST 2010 in Klagenfurt Die 42. GAST Klagenfurt wurde am Sonntag von Landeshauptmann Gerhard Dörfler offiziell eröffnet. Auf der internationalen Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie zeigten über 500 Aussteller ihre Produkte. Erstmals wurde im Rahmen der GAST auch eine „Whiskey-Messe“ durchgeführt, zudem fand die Weinmesse „Intervino“, das „World Spirits Festival“ und die Verleihung des „Kärnten Tourismus Award“ statt.


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 15

LESERBRIEFE

WirtschaftsStandort Kärnten

Für Udo Jürgens schämen! Nein, Kärnten muss sich für einen wie Udo Jürgens schämen, da er ja inzwischen zum Schweizer geworden ist, soll er die Schweizer Politik kritisieren, aber da hätte man ihn schon mit dem „ Nassen Fetzen“ davon gejagt, nur bei uns in Österreich werden Nestbeschmutzer, wenn es gegen Kärnten und die heutigen Regierungsriege des FPK geht, in den Himmel gehoben. Er plappert nur den Schwachsinn nach, den die „Alte Jagdgesellschaft“ die nun anstatt früher LH. Dr. Jörg Haider, die heutigen Politiker der Freiheitlichen in Kärnten fertig machen wollen. Die selben Leute, das selbe Spiel, ich habe es jahrelang verfolgen können. Bei jedem neuen Musikwerk braucht Jürgens eine Gratiswerbung, die er in Form eines Rundumschlages gegen Kärnten tätigt, und gewisse Medien spielen gerne mit!

onen die er in Österreich abkassiert nicht mehr annehmen, dann reden wir weiter! Im Sommer mit dem Motorboot über den Wörthersee rauschen, den a b g e l u t s c h t e n Body herzeigen, blöd reden und mit jungen Frauen zusammen sein die die Enkel sein könnten, eine tolle Leistung! Er trifft über die Medien Ferndiagnosen und hat in der Sache, wie übrigens auch sein Bruder bei der Sendung „Im Zentrum“ im ORF bewiesen, absolut keine Ahnung von Kärnten zu haben. Der Bruder hat verbissen, den Hass gegen die heutige Regierungsriege des FPK gezeigt, dass es mir den Magen umgedreht hat. Der Grund dafür ist sicher die Streichung gewisser Förderungen! Wenn die zwei Bockelmanns so ihre Einschaltquoten und den Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, so gute Nacht Kunst!

Er soll lieber seine Steuern in Österreich – Kärnten bezahlen, die Subventi-

Paula Huber Spittal/Drau

Staatsbürgerschaften Es ist schon erstaunlich, dass wie nun öffentlich wurde, die Landeshauptfrau von Salzburg, Gaby Burgstaller, für einen russischen Mäzen um Staatsbürgerschaft interveniert, ohne dass sich irgendjemand darüber aufregt. In Kärnten gehen die Uhren offensichtlich anders. Was in anderen Bundesländern Usus ist, wird in Kärnten zum Skandal hoch stilisiert. Dorothea Lang, 9210 Pörtschach

Derzeit wird versucht alles was Jörg Haider je für Kärnten getan hat, zu skandalisieren, ohne daran zu denken, dass man damit den Wirtschaftsstandort Kärnten schweren Schaden zufügt. Es ist so ziemlich egal woher ein Investor kommt und wenn er Arbeitsplätze schafft, warum soll ihm dann die Staatsbürgerschaft verwehrt werden? Es ist wohl mühsam, bei jeder Reise nach Kärnten um ein Visum ansuchen zu müssen. Das Görtschitztal benötigt das Tibet-Hotel dringendst, um die Region, die von Abwanderung bedroht ist, zu beleben. Hört endlich auf, gute Projekte zu verhindern! Jürgen Gartner Klagenfurt

Enttäuschend: Udo Jürgens Udo Jürgens ist eine einzige Enttäuschung. Vom Ausland richtet er uns aus, dass nicht alle Kärntner Nazis sind und wir auch nicht alle dumpf sind. Danke, Herr Jürgens!. Es sind in Wirklichkeit genau jene Menschen wie Sie, die Kärnten in der Welt schlecht machen. Mathias Gangl St. Sebastian, Launsdorf

KN Abo-Telefon

0463 / 51 15 15-0

Noch heute anrufen!

Bin da! Bin schon wieder weg!! Es ist noch gar nicht lange her, da hat man sich, allen voran die SPÖ, über die angebliche „Bin da!Bin wieder weg!-Mentalität“ Jörg Haiders lustig gemacht. Das Bild das nun die gesamte SPÖ-Spitze Kärntens abgibt, spottet aber wohl jedem Vergleich: Rohr weg...Seifried war da/ist wieder weg....Köfer war da/ist beleidigt wieder weg...Manzenreiter war da/ist wieder weg....Köfer ist nun vielleicht wieder da, um danach wohl gleich wieder weg zu sein.... Die erste Reihe der möglichen Kandidaten für den Landesparteivorsitz der SPÖ Kärnten war da und ist

nun wieder weg! Jetzt melden sich Kandidaten aus der zweiten und dritten Reihe: Landesrat Kaiser und Klubobmann Seiser, die wohl beide nicht ernstzunehmend für eine Erneuerung der Landespartei stehen können. Auch Herr Sever, der gerade eine Wirtschaftskammerwahl verloren hat, fühlt sich, von der verlorenen Wahl so bestärkt, dass er sich selbst für höhere Parteiweihen ins Spiel bringt. Als Wähler kann einem da eigentlich nur eines in den Sinn kommen: SPÖ war einmal da und ist nun wohl endgültig weg! Roman Pohovnikar Krumpendorf

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


16 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

Kärntens Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler traf kürzlich mit Italiens Außenminister Franco Frattini und dem Präsidenten von Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo, im Rahmen einer hochkarätigen internationalen Veranstaltung in Görz zusammen. Dörfler machte auf die Euregio, die Baltisch-Adriatische-Achse und die DreiländerSchi-WM aufmerksam. „Wir wollen diese wichtigen grenzüberschreitenden Projekte positiv weiterentwickeln“, so Dörfler. Er will sie Frattini und Tondo bei der Auftaktveranstaltung zur Initiative BATCo (Baltic Adriatic Transport Cooperation) am 15. und 16. April in Kärnten näher präsentieren. Frattini sagte seine Teilnahme zu, er freue sich darauf, in Kärnten dabei zu sein.

REGIONALES

Vorbereitungen für 10. Oktober laufen! Die diesjährige Jubiläumsjahr zur 90. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung bündelt eine Fülle von Veranstaltungen unter dem Motto „90 Jahre Kärntner Volksabstimmung – Gestern – Heute – Morgen“. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Horst Moser von der Unterabteilung Volkskultur und Brauchtumswesen des Landes informierten kürzlich über die Schwerpunkte und Aktivitäten des Landes anlässlich des Jubiläums. Besonders dicht ist das Programm zwischen dem 8. und 10. Oktober 2010.. ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer gab bekannt, dass auch diesmal Festakt und Festzug im ORF gesendet werden. Auch eine DVD unter dem Titel „1918 bis 1920 – Geschichte prägt Zukunft“ werde produziert. Geplante Schwerpunktveranstaltungen: Am 8. Oktober: 13 Uhr: Festsitzung des Landtags im Großen Wappensaal des Klagenfurter Landhauses 15 Uhr: Festakt zum Jubiläum im Großen Wappensaal mit Bundespräsident und Bundeskanzler Am 9. Oktober: 9.30 Uhr: Abstimmungsgedenkfeier in Annabichl, 11 Uhr: 10-Oktober-Feier des Landes im Landhaushof, 14 bis 16 Uhr: Kranzniederlegungen an den Gräbern von Hülgerth, Wutte und Lemisch

Im Zuge der Landesmeisterschaft in der Neuen Burg in Völkermarkt feierte der Filmclub Völkermarkt unter dem langjährigen Obmann Paul Kraiger sein 30-jähriges Jubiläum. Als besonderes Jubiläumsgeschenk konnte sich der heimische Filmclub mit dem Film von MMag Dr. Mario Kraiger „Die Kraft am Leben“ auch den Landesmeistertitel holen. Der Siegerfilm zeigt in eindrucksvoller Weise den Alltag der 12-jährigen Christina Holmes aus St. Margarethen bei Völkermarkt, die aufgrund ihrer Krankheit auf den Rollstuhl angewiesen ist. Im Bild Lt-Präs Josef Lobnig, Paul Kraiger (hinten), LAbg Gerald Grebenjak, Christina Holmes, Landesmeister MMag Dr. Mario Kraiger (vorne) – jeweils von links.

Am 10. Oktober: 8 Uhr: Ökumenischer Gedenkgottesdienst im Klagenfurter Dom 10 Uhr: Landesfestzug durch Klagenfurt, zugleich großes Kärnten-Fest der Regionen mit Produktpräsentationen aus Kärnten und den Nachbarregionen am Alten Platz 18 Uhr: Abschlussveranstaltung auf dem Neuen Platz mit Uraufführung von Liedern aus einem Kompositionswettbewerb, Fackeltanz und militärischer Zapfenstreich. Zudem gibt es eine Fülle von Begleit- und Rahmenveranstaltungen sowie Ausstellungen.


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 17

SERVICE

Bei „Cash Cow“ 25.000 � aufrubbeln “Cash Cow” heißt das neueste Rubbellos der Österreichischen Lotterien, bei dem man bis zu 25.000,Euro gewinnen kann. Im Mittelpunkt dieses Rubbelloses steht eine fröhliche Kuh mit gleich zwei Glocken, sowie eine mit Geld gefüllte Futterkrippe. Stimmt eine der beiden

Gewinnzahlen unter den Kuhglocken mit einer der acht Zahlen unter der Futterkrippe überein, so hat man gewonnen. Im Idealfall den Höchstgewinn von 25.000,- Euro, der in dieser Serie (3 Millionen Lose) dreimal enthalten ist. Die „Cash Cow“ ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 2,- Euro erhältlich.

„MIA“ für außergewöhnliche Frauen D

ie „MIA“ ist eine Auszeichnung für Frauen mit internationalem Hintergrund, die besondere Leistungen in und für Österreich erbracht haben. Vor zwei Jahren wurde diese Initiative ins Leben gerufen, die Österreichischen Lotterien sind stolzer Partner der ersten Stunde. Mitten im Herzen Europas gelegen, ist Österreich ein attraktiver Standort für Zuwanderer aus aller Welt. Deshalb sind Migration und Integration sehr wichtige und ernst zu nehmende Themen. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise werden die Prioritäten allerdings oft neu geordnet. Jenen Menschen, die schon in ihrem Heimatland mit enormen Problemen zu kämpfen hatten, wird ein Neustart in Österreich erschwert. Die fremde Sprache, ein neues kulturelles Umfeld und die Konfrontation mit Vorurteilen stellen zu Beginn oft eine schier unüberwindbare Hürde dar. Die Unterstützung durch neue Freunde, Nachbarn und Kollegen motiviert jedoch viele Menschen mit internationalem Hintergrund, sich auf die neuen Gegebenheiten einzulassen, unsere Kultur anzunehmen, dabei aber die eige-

nen Wurzeln nicht zu vergessen. „Migrationspolitik zählt zu den sensibelsten Aufgaben, die ein Land und eine Regierung, aber auch jeder einzelne Mensch zu bewältigen hat. Es geht dabei um Gesellschafts-Politik, also Politik im Sinne einer gelebten Integration, eines Aufeinander-Zugehens“, beschreibt Vorstandsdirektorin Mag. Bettina GlatzKremsner die Motivation der Österreichischen Lotterien, den MIA-Award zu unterstützen.“ Gemeinsam mit dem Caritas Präsidenten Franz Küberl über reichte Glatz-Kremsner den Award für die Kategorie „Humanitäres und gesellschaftliches Engagement“ an Joana Adesuwa Reiterer aus Nigeria. Sie ist Gründerin und Obfrau des Vereins „Exit“ gegen Frauenhandel, Autorin und Menschenrechtsaktivistin.

Geld verdienen beim Einkaufen! Werden Sie Mystery Shopper! Melden Sie sich unverbindlich und kostenlos unter www.msmiq.com an.

Ziehung vom Mi., 10. 3. 2010

11239

Ziehung vom Do., 11. 3. 2010

63641

Ziehung vom Fr., 12. 3. 2010

42267

Ziehung vom Sa., 13. 3. 2010

32705

Ziehung vom Mo., 15. 3. 2010

41862

Ziehung vom Di., 16. 3. 2010

82852

VO R S C H AU 11. Runde 2010 1: Austria Wien– SV Salzburg 2: Sturm Graz– Rapid Wien 3: SV Mattersburg– LASK Linz X 4: Austria Kärnten– SV Ried 5: Hamburger SV– Schalke 04 2 6: B. Dortmund– B. Leverkusen 7: E. Frankfurt– Bayern München 8: 1. FC Nürnberg– TSG Hoffenheim 9: SC Freiburg– FSV Mainz 05 10: Manchester United– Liverpool FC 11: Blackburn Rovers– Chelsea FC 12: Fulham FC– Manchester City Spiel 1-4 TOTO-Torwette

2

X

1

X

1

2

X

1

1

X

X

1

2

X

1

X

X

2

1

1

2

2

2

X


18 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

KÄRNTEN BAUT

Alpine erhielt Großauftrag in Unterkärnten:

Spatenstich auf der St. Pauler Straße

Ausbau bringt neue Chancen und Entwicklungspo tentiale für die Region. Eine wichtige Verkehrsfunktion in Hinblick auf die Koralmbahn. Alpine erhielt den Auftrag in Unterkärnten. Auf der L135 St. Pauler Straße erfolgte kürzlich der feierliche Spatenstich für die Generalsanierung des 1,95 km langen Abschnitts St. Jakob – Winkling. Rund 3,2 Mio. Euro werden von der Landesstraßenver waltung in das wichtige Projekt investiert, die Gesamtfertigstellung ist für Juni 2011 vorgesehen. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen werden Radwege von der Packer Straße bis zur Einbindung Zellbach durch die Gemeinde St. Andrä und von der Einbindung Winkling bis Pirkhofer durch die Gemeinde St. Paul miterrichtet.

Alpine-Bau erhielt den Zuschlag für den Großauftrag. Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler hob die Wichtigkeit der Baustelle in Hinblick auf die Koralmbahn hervor. Die Straße werde mit großem Aufwand saniert, weil auf sie eine entscheidende Verkehrsfunktion zwischen der Südautobahn und dem

künf tigen Bahnhof Lavanttal zukomme. Er erwartet sich durch die Straßensanierung auch neue Chancen und Entwicklungspotentiale für die Region. Laut Dörfler werden bei der Generalsanierung der Querschnitt und die Linienfüh-

rung der St. Pauler Straße dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen im Hinblick auf den Bahnhof Lavanttal angepasst. „Vor allem werden auch die Verkehrssicherheit und der Fahrkomfort wesentlich erhöht“, sagte Dörfler. Bei der Spatenstichfeier informierte Gerald Zikulnig, der Leiter des Straßenbauamtes Wolfsberg, über das Projekt. Festansprachen hielten St. Andräs Bürgermeister Peter Stauber und St. Pauls Bürgermeister Hermann Primus. Anwesend waren auch Landesrat Christian Ragger und Wolfgang Steiner von der Firma Steiner Bau sowie eine Vertretung von Alpine-Bau. Groß war das Interesse der Bevölkerung am Spatenstich, über 200 Menschen waren gekommen. Für sie gab es ein Gewinnspiel des Landeshauptmannes mit vielen Preisen, wie einem Fahrrad von der Firma Alpine, Sicherheitsjacken, Stofftiere, Uhren und Billigdieselgutscheine.


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 19

GESUNDHEIT

Sauna ist gesund: Zehn gute Gründe für das private Gesundheitsprogramm mit Sauna & Co. D

ie positiven Wirkungen von regelmäßigen Saunagängen auf Körper und Geist gehen sehr tief und können so als regelrechte Gesundheitsvorsorge gelten. Ein paar der erstaunlichsten Wirkungen von Sauna, Sanarium® & Co. aus der jüngeren Forschung: 1. Sanarium® kann Bluthochdruck senken Der regelmäßige Besuch eines Saunariums® wirkt sich blutdrucksenkend aus und das Saunabaden stabilisiert den Kreislauf. 2. Sauna trainiert das Gefäßsystem In der Sauna liegt der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden im Wechsel zwischen Heiß und Kalt. Die Saunahitze stimuliert das vegetative Nervensystem, in der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße im Körper durch Kaltwasseranwendungen. 3. Sauna und Sanarium® stärken das Immunsystem Saunagänge wirken positiv auf den Stoffwechsel und beugen damit Grippeinfektionen effektiv vor. 4. Sauna – für die Schönheit von Innen Regelmäßiges Saunieren beugt langfristig Mangelerscheinungen der Haut vor und optimiert die Versorgung der Haut mit Nährstoffen. Die verbesserte Durchblutung verzögert die Austrocknung der Haut und reguliert den Fettgehalt der Hautoberfläche.

5. Entsäuerung Die meisten Menschen haben im Gewebe eine leichte Übersäuerung. Die Schadstoffe können Verursacher für ein geschwächtes Immunsystem, Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen sowie viele chronische Krankheiten sein. Regelmäßige Saunagänge unterstützen das Ausschwemmen von schädlichen Säuren. 6. Sauna beugt Muskelkater vor Der gesteigerte Stoffwechsel und die verbesserte Muskeldurchblutung wirken auf natürliche Weise: Dabei wird effektiv der Übersäuerung der Muskulatur nach dem Sport vorgebeugt. Auch wer Probleme mit den Bronchien hat, wird den Saunagang als Wohltat empfinden.

7. Sauna beugt Migräne vor Schwitzen kann sogar Kopfschmerzen vorbeugen, die durch eine Fehlregulation der Gefäßspannung entstehen, wie etwa die Migräne. 8. Wer regelmäßig schwitzt, erholt sich besser im Urlaub Wer regelmäßig in der Sauna schwitzt, trainiert seinen Organismus bereits im Vorfeld und kann den Urlaub unter südlicher Sonne weit angenehmer genießen. 9. Saunagänger genießen eine gesteigerte Lebensqualität Die allgemeine Durchblutungsförderung von regelmäßigen Saunagängen trainiert den ganzen Organismus – wie bei jeder anderen regelmäßigen körperlichen Betätigung wir so der biologische Alterungsprozess verlangsamt. Vor allem aber bleibt eine hohe Lebensqualität länger erhalten. 10. Entspannung So wird auch das Saunabaden zum sinnvollen und ganzheitlich stärkenden Wellness-Angebot – einer ganz persönlichen Strategie, um mit Körper und Geist belastbarer den Erfordernissen des Lebens entgegenzutreten. Der führende Hersteller im Bereich Sauna und Spa, KLAFS, bietet attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für den regelmäßigen Wellness-Kurzurlaub von Körper und Geist. Mit Designlösungen für wirklich jeden Raum wird die heimische Sauna zum Gesundbrunnen und zur idealen Möglichkeit, diese ungemütliche Jahreszeit gesund zu überstehen.


19. März 2010 I KärntnerNachrichten 21

WIRTSCHAFT

Erneut Spitzenwert bei Altglassammlung 2009 Die ÖsterreicherInnen steigern die Sammelmenge um 1.700 Tonnen gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 226.000 Tonnen. Austria Glas Recycling (AGR) – in Österreich verantwortlich für die Sammlung und Verwertung gebrauchter Glasverpackungen – kann erneut ein Rekordergebnis bei der heimischen Verpackungsglassammlung 2009 bekanntgeben: Insgesamt 226.000 Tonnen gebrauchte Glasverpackungen wurden im vergangenen Jahr in Österreich gesammelt. Gegenüber 2008 entspricht dies einer neuerlichen Steigerung von 1.700 Tonnen. „Mit dieser Menge festigt die österreichische Altglas-

sammlung ihre Position im europäischen Spitzenfeld und erreicht eine Recyclingquote von über 80 %“, so Gerhard Lacher, Geschäftsführer der AGR. Die österreichischen AltglassammlerInnen leisten mit einer ProKopf Sammelmenge von durchschnittlich 25,5 kg einen großartigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Glasverpackungen zu 100% recycelbar Die jährlichen Steigerungen der Altglassammelergebnisse reflektieren das Umweltund Klimabewusstsein der ÖsterreicherInnen. „Glas ist der einzige Packstoff, der zu 100% recycelbar ist. Das Sammeln und Wiederverwerten von gebrauchten Glasverpackungen ist ein perfekter Materialkreislauf.

Kärnten Werbung-Chef Kresse bei Landeshauptmann Dörfler

D

er neue Chef der Kärnten Werbung, Christian Kresse machte seinen Antrittsbesuch bei LH Gerhard Dörf ler. Kresse informierte über seine vielfältigen Aktivitäten und Gespräche mit allen Verantwortlichen im Bereich des Tourismus. Markenanalyse und Produktentwicklung seien nun vorrangig. Aufbauend auf den Ergebnissen, die im Herbst vorliegen werden, soll eine neue Strategie gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet werden. Mit dem Landeshauptmann sprach er über die Evaluierung von Events und die geplante Novellierung des Tourismusgesetzes.

Der Einsatz von Altglas bei der Neuglasproduktion führt dank Schonung von Primärstoffen und Energie-

einsparung zu einer beachtlichen Reduktion der CO2Emissionen“, so Gerhard Lacher.

Campingplatz am Wörthersee: Kino, Spiele und moderner Shop

M

ag. Thomas Freund, ehemaliger Chef der STW-Freizeitbetriebe, übernimmt - nach einer Ausschreibung und einem Objektivierungsverfahren - als Pächter den STW-Campingplatz. Der gebürtige Bayer lieferte das beste Konzept und will zunächst den Camping-Shop grundlegend modernisieren. Dieses Geschäft soll künftig als Nahversorger in der gesamten Wörthersee-Ostbucht Kunden anziehen. Weitere Vorhaben: Kino für Campinggäste, einen Biergarten, neue Spielgeräte, zahlreiche Verschönerungsmaßnahmen usw. Thomas Freund: „ Ich freue mich darauf , mit meinem Team den Camping-Gästen aus dem In- und

Ausland einen wunderschönen Aufent halt in dieser lebenswerten Stadt und wunderschönen Region zu bereiten.“ Der Cam- Setzt auf Camp i n g p l a t z ping: Thomas verzeichnet Freund. F: Gleiss jährlich rund 55.000 Nächtigungen. Viele Besucher sind treue Gäste und kommen bereits seit 30 oder 40 Jahren nach Klagenfurt. Sechs saisonale Mitarbeiter werden sich um die Gäste kümmern.


22 KärntnerNachrichten I 19. März 2010

VERANSTALTUNGEN

Nassfeld: Samba meets Snow Heiße Rhythmen im kalten Schnee A

m 21. März ist Kärntens größtes und modernstes Skigebiet im Samba-Fieber. Kubanische Tänzerinnen und Cuba Libre werden auf dem traditionellen „Festa de Cuba“ für Stimmung sorgen. Passend zu den frühlingshaften Temperaturen steigt am kommenden Sonntag mit dem „Festa de Cuba“ Kärntens größte und heißeste Freiluftparty im Schnee: Ab 11.00 Uhr ertönen bei der Schneemann-Bar am Tröglplatz heiße, lateinamerikanische Rhythmen. Kubanische Tänzerinnen zeigen

Kubanische Tänzerinnen und lateinamerikanische Musik „heizen“ den Sonnenskiläufern am Nassfeld beim Festa de Cuba so richtig ein! (Fotos: Hans Jost)

ihre Sambakünste und Barkeeper aus Kuba mixen exotische Drinks wie Caipirinha und Cuba Libre nach Originalrezepturen. Kärntens Skidestination Nummer 1 wird einen Tag lang zur „Arena de Cuba“ einem Fixhighlight des Nassfelds, das alljährlich von tausenden Besuchern begeistert angenommen wird. Übrigens: Zum Saisonausklang verwöhnt das Nassfeld seine Ski- und Snowboardgäste mit über 2 Meter Schnee und 110 Kilometer top präparierten Pisten bis in die Tallagen.


KULTUR

19. März 2010 I KärntnerNachrichten 23

St. Veit: „Jahreszeitensingen Frühling“

Am 20. März 2010 mit dem Singkreis Hörzendorf und der Chorgemeinschaft Funder im Sankt Veiter Rathaushof. Ein Höhepunkt des musikalischen Jahresreigens bildet das „Jahreszeitensingen Frühling“, das am 20. März 2010 ab 20 Uhr im Sankt Veiter Rathaus stattfindet. Mit dem Thema „Dos Fruajåhr is keman“ versprechen die teilnehmenden Chöre, der Singkreis Hörzendorf und die Chorgemeinschaft Funder, einen unterhaltsamen Abend. Gemeinsam mit den beiden Chören und musikalischer Umrahmung der Geschwister Pirker und Christina, gestalten die Chorleiter Frau Elfriede Tremschnig und Herr Dieter Habernig einen unvergesslichen Start in den Frühling. KARTENVERKAUF: Vorverkauf � 6,00 I Abendkasse � 8,00 Tourismusinformation Sankt Veit Hauptplatz 23 I 9300 Sankt Veit an der Glan T +43 (0) 4212 28880 6911 I F +43 (0) 4212 28880 6910 E info@clubsanktveit.com I H www.clubsanktveit.com & Mitglieder der Chöre sowie Buchhandlung Besold

Veranstaltung Schloss Albeck So, 21. 03., 15 h: Improvistaion und findet Duo con anima: Früh- man Ruhe in barocker Ordnung. Geniessen Sie mit uns lingssaitenweisen. Julia Tscherpel an der Geige und Claudia Witzel am Klavier entführen Sie in den beginnenden Frühling. Das erfahrene Duo interpretiert Werke von Dvorak, Bloch, Vivaldi, Händel, Rieding, Schostakowitsch und Svendsen. Neben feurigen Klängen aus Ungarn bezaubern russischen Weisen, fordern slawische Klänge zum Tanz, führt eine romantische Reise nach Norwegen, erklingt geheimnisvoll eine mystische jüdische

die Klänge und den Duft des Frühlings. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at


Kärntner Nachrichten - Ausgabe 11.2010  

Die Ausgabe 11 der Kärntner Nachrichten

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you