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FF aktuell

Neuigkeiten der FF Wiener Neustadt Ausgabe 1 / 2021

Unter anderem in dieser Ausgabe: • • •

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Die Z ukunft der FF Wr. Neustadt Ausbildungskonzep t NEU uv m.

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V orwort der Redaktion

AUSG ABE 1 / 20 21

Kann das Jahr nicht interne Dienstanw eisungen schon um Aus den Augen der „ Neuen“ sein? Z usammenarbeit Rettung & Ein I nformationsheft, welches I nhalte aufzeigt, die nicht schon überall gestanden Feuerw ehr sind, die nicht schon j eder auf der

Homepage gelesen hat. Das war die Aufgabe für diese Ausgabe, die mir einige Kameraden übermittelt haben. I ch danke für das konstruktive Feedback und die eine oder andere I dee, die hier Einzug nden onnte.

ie ffent i h eit arbeit wird eider a zuoft als ein Sachgebiet gesehen, welches im Stillen operiert, heimlich, hinter verschlossener Tür, und dann „ irgendwas“ auf die Homepage stellt. „ W arum hast du meine Fotos nicht verwendet? “ - „ I ch schick nix mehr, weil du nimmst die Fotos eh nicht.“ Das sind Sätze, die das P resseteam immer wieder hört. EURE FO TO S SI N D W I C HTI G! Diese dienen der Beweismittelsicherung und der Absicherung der eingesetzten Kräfte im Falle von Schadenersatzforderungen. Auch können wir einfach rein aus zeittechnischen Gründen nicht sofort alle uns übermittelten Fotos verarbeiten. W ir sind ehrenamtliche - wie ihr auch. Bitte sendet weiter eure Fotos zur Dokumentation. Diese werden gesichert abgelegt und archiviert. Und wenn ihr zu den Dokumentationsfotos auch noch ein paar Bilder macht, wo man Feuerwehrmitglieder beim Arbeiten und das eine oder ander Feuerwehrauto im Hintergrund sieht, dann kann man daraus auch einen guten Bericht machen. Euer Richard Berger Leiiter des P resseteams

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Was die neue Jacke kann

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Ausbildung modernisieren

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Neues aus der EDV

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Die Z ukunft der Feuerw ehr

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Kurzmeldungen

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C oronabestimmungen zum N achschlagen

Corona, die P andemie hat uns noch im G riff... Auch wenn die P andemie als solche au ehr ea htung ndet ie hat un no h i er i riff. ir ü en nach wie vor bei Zusammenkünften und der Arbeit auf die geltenden Regelungen achten. Die I mpfung ist ein wichtiger Schritt, vor allem j etzt, wo die Datenlage fundiert ist.

hindern. Denn immer noch geht es darum, eine Sperre der Feuerwehr zu vermeiden. ir hoffen, da

die ba d ein nde hat.

Die aktuellen Anweisungen des N Ö ande feuerwehrverbande ndet ihr unter

I mmer noch müssen gebetsmühlenartig die gleichen Hinweise vom Kom- www.noe122.at/covid-19 mando wiederholt werden. Das kommt ( immer noch) nicht von ungefähr. Tat- Gut W ehr und bleibt‘ s g‘ sund! sächlich können wir uns nur an die Regeln halten und so versuchen, die ZEI TGLEI C HE Ansteckung von unseren Mitgliedern so gut als möglich zu ver-

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V O RWO RT DES KO M M ANDANT EN Die Monate seit der regulären W ahl im Jänner sind wie im Fluge vergangen. N un ist das erste Jahr schon fast um und ich komme j etzt erst wirklich dazu, mich bei dem Führungsteam, den C hargen und der Mannschaft zu bedanken. V iel haben wir, trotz immer noch vorherrschender P andemie, erreichen können. V iel haben wir erledigt. Aber es liegt noch viel vor uns. Die Stadtpolitik hat auf unsere Rufe gehört und ich kann mitteilen, dass wir zwei Hauptamtliche Mitglieder aufnehmen dürfen. Damit kommen wir an den Stand vor zwölf Jahren wieder. Es ist ein erster Schritt in die ri htige i htung enn wie wir merken, werden die Aufgaben nicht weniger. Der V orbeugende Brandschutz lastet unsere Kameraden aus und auch der Garagendienst stöß t an seine Grenzen. Reparaturen müssen durchgeführt werden und der Dienstbetrieb kann in dieser Dimension nur mit hauptamtlichem P ersonal aufrechterhalten werden. Das hat auch der Bürgermeister so gesehen,

weshalb es uns nun möglich ist, mit Beginn des nächsten Jahres zwei Mitglieder aufzunehmen. N äheres dazu ndet ihr an der n h agtafe . ro o n h agtafe ir haben diese – wie euch sicher aufgefallen ist – neu strukturiert, damit die Aushänge schneller gefunden werden können. Die Tafel wird auch wachsen und es werden die Rubriken Kameradschaft und Sonstiges hinzugefügt werden. Der Kameradschaftsausschuss ist in der letzten Kameradschaftssitzung gewählt worden und wir arbeiten auf Hochtouren an den nächsten Terminen. So wird der P unschstand zum Beispiel auf einen neuen Standort verlegt und zentraler am Hauptplatz platziert. Dies ist nicht zuletzt der I nitiative der Stadtpolitik zu verdanken, die alle gemeinnützigen Stände ins Zentrum des Hauptplatzes gerückt hat. I ch ersuche euch, W erbung für unseren P unschstand zu machen, denn die Spenden, die wir dort einnehmen, kommen direkt dem

IM P RESSUM :

Erhalt unserer Ausrüstung zugute. Auch die W eihnachtsfeier und der Ball sind geplant und nach derzeitiger Lage werden diese auch abgehalten, wenn auch in einer etwas anderen Form. So wird es aufgrund der V Verordnung ein uffet geben können. Aber auch da sind wir mit dem Kameradschaftsausschuss auf einem guten W eg. W ie ihr also sehen könnt, gibt es viel zu tun. a haffen wir nur iteinander. Das gilt auch für den Einsatzdien t h a e iere an eu h, die Gruppenbereitschaften ernst zu nehmen und bei Alarmierungen – besonders in der N acht - zahlreich zu kommen. N utzt vor allem auch die Rückmeldefunktion bei BlaulichtSMS. Diese hilft uns Einsatzleitern entsprechend zu planen. Danke, für eure Unterstützung und euer V ertrauen in das ganze Kommando! Euer igi feiffer

erau geber reiwi ige euerwehr r. eu tadt, Babenbergerring 6 , 27 00 W r. N eustadt; ür den nha t verantwort i h hri tian feiffer itarbeiter die er u gabe . erger, . teiner, S.Spitzer, N . Schmidtberger und H. Sander uf age

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I deen und Anregungen bitte an presse@ ffwrn.at

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INT ERNE DIENST ANWEISUNG EN M anchen ist es schon aufgefallen, anderen noch nicht: Die internen Dienstanw eisungen w urden überarbeitet und in ein neues Layout gebracht. Diese w aren aber nur kurz im Aufenthaltsraum zu finden, denn einige der neu überarbeiteten internen „ Anw eisungen des Kommandanten“ mussten erneut überarbeitet w erden. Ab Jänner 20 22 sind diese dann für alle w ieder im Aufenthaltsraum zugänglich. FF AKT UELL hat sich die Struktur angesehen und möchte hier eine kleine Anleitung euch näherbringen. Richard Berger

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ie internen Dienstanweisungen der Freiwilligen Feuerwehr W iener N eustadt sind ein lebendes System an Anordnungen des Kommandanten. Es werden nur j ene Anordnungen, welche eine längerfristige Auswirkung auf die Freiwillige Feuerwehr W iener N eustadt haben, mit einer eigenen N ummer versehen und in dem roten O rdner der internen Anweiungen veröffent i ht. nordnungen von te porär begrenzter Gültigkeit ( wie zum Beispiel die C O V I D-19 Anweisungen) , werden an der n h agtafe vor de ien tzi er veröffent licht, haben aber ebenso W irkung, wie j ene im O rdner gesammelten.

Was sind „Anordnungen des Kommandanten“ Die internen Dienstanweisungen sind als Anordnungen des Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr W iener N eustadt gem. § 23 ( 1) N Ö FO zu verstehen und unterliegen der V erschwiegenheit gem. § 4 0 ( 7 ) N Ö FG. Diese dienen zur Regulierung sowohl des Dienst- als auch des Einsatzbetriebes. Struktur der Anw eisungen Bei der Strukturierung und der Themenbereiche hat sich das Kommando an die Struktur der Dienstanweisungen des N Ö Landesfeuerwehrverbandes angelehnt. V orweg darf festgehalten werden, dass die internen Dienstanweisungen als

Zusätze zu den geltenden Dienstanweisungen des Landesfeuerwehrverbandes zu verstehen sind. Die genaue Beschreibung ist, sobald alle Ä nderungen durchgeführt wurden, im O rdner im ufentha t rau oder unter die e in zu n den: https: //tinyurl.com/AN 011-FFW RN .

Dienstanw eisungen des NÖ LFV Derzeit gibt es noch keinen „ Updateservice“ des N Ö Landesfeuerwehrverbandes für gedruckte Dienstanweisungen, weshalb es leider organisatorisch nicht leicht für uns ist, die Dienstanweisungen des Landesfeuerwehrverbandes ausgedruckt vorzuhalten. Es wird hierzu an einer Lösung gearbeitet. Die aktuellen Dienstanweisungen des N Ö LFV sind im internen Bereich der Homepage noe122.at mit dem FDI SK P asswort abrufbar. Bei Fragen zu den Dienstanweisungen oder Unklarheiten stehen die Zugskommandanten bzw. das Kommando zur V erfügung. Bei I deen bzw. W unsch der Regulierung eines Bereiches, der hier noch nicht berücksichtigt wurde, könnt ihr diesen gerne über das I deensystem einbringen.

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AUS DEN AUG EN DER „ NEUEN“ Das neue Ausbildungsj ahr startete im Sep tember und nicht w eniger als 14 neue P robefeuerw ehrmänner w urden durch Schulzugskommandant BM Reinhard Wachter und das T eam des Schulzugs begrüßt. Auch wenn der Dienstgrad „Probefeuerw ehrmann“ heiß t, w aren darunter auch fünf w eibliche Mitglieder. FF AKTUELL bat eine davon den Start des Schulzugsj ahres aus den Augen der „ Neuen“ zu bringen.

P FM M arketa Lackov a ist eine von fünf neuen Damen im Schulzug.

M arketa Lackov a & Richard Berger

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nsgesamt 14 hochmotivierte P ersonen entschieden sich dazu, die Ausbildung in der Feuerwehr anzutreten, um der Bevölkerung in W iener N eustadt zu helfen. Dieses Jahr haben sich sogar fünf Damen in der Freiwilligen Feuerwehr angemeldet. Den motivierten Mitgliedern steht ein lernreiches Jahr bevor. Um die Theorie zu unterstützen werden Ü bungstage vom engagierten Ausbildnerteam organisiert. Bei dem Schulzug kommt dies gut an, da sie hier P rax iserfahrung für Einsätze sammeln können. Auch auf die ersten Einsätze durften die Auszubildenden mitkommen, um Eindrücke zu sammeln. Da die Feuerwehr W iener N eustadt dieses Jahr wieder nach langer Zeit Frauen in ihrer Mannschaft vorweisen kann, stellt sich natürlich die rage wie die e haffung der eidung in einer noch männerdominierten Feuerwehr war: Teile der Ausstattung konnten V orort ausgegeben

werden, manches musste bestellt und passend geschneidert werden. Eine weitere Herausforderung waren die sanitären Einrichtungen und die Spindräume. Auch hier konnte eine Lösung gefunden werden, die aber nur als vorübergehend bezeichnet wurde, wie das Kommando bereits hat anklingen lassen. Tatsächlich ist es für die „ neuen“ eine Umstellung. V or allem j ene, die bis dato nichts mit der Feuerwehr am Hut hatten, müssen sich erst in das Gefüge dieser eingeschworenen Mannhaft ein nden. ber e geht ganz gut, wenn man ein kommunikatives W esen hat und sich für nichts zu gut ist. Die Akzeptanz in der Mannschaft und den Kameraden wächst mit den Aufgaben und den gemeinsamen Einsätzen. Derzeit steht noch viel Theorie am Lehrplan. Die Mitglieder des Ausbildungszuges freuen sich aber unisono schon auf die praktischen Ü bungen.

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DIE FEUERWEHR UND DIE ST ÄDT ISCHEN RET T UNG SDIENST E Das V erhältnis der Blaulichtorganisationen in Wiener Neustadt ( P olizei ausgenommen) w ar in den letzten Jahren v on Höhen und T iefen gep rägt. O bw ohl die Z usammenarbeit, v or Allem in Einsatzfall, im Sinne der hilfesuchenden Bev ölkerung funktioniert, ist in den letzten Jahren beiderseits O p timierungsp otential entstanden. Um die bisher gut funktionierende Z usammenarbeit w eiter zu stärken, w urde heuer ein neues, organisationsübergreifendes, P roj ekt ins Leben gerufen w orden. Im P roj ekt 20 23 soll über die nächsten Jahre v ersucht w erden, die Freiw illige Feuerw ehr, das Rote Kreuz sow ie den Samariterbund Wiener Neustadt näher aneinander zu bringen. Nach den ersten Erfolgen des P roj ektteams möchten w ir uns nun an die Leserschaft w enden, um über die M eilensteine zu berichten und eure M itarbeit zu forcieren.

SB Daniel Steiner ist Gehilfe im Feuerwehrmedizinischen Dienst und Sachbearbeiter für ffent lichkeitsarbeit.

Daniel Steiner

N ach Abklären der W ünsche, Anforderungen und mit Unterstützung des Feuerwehrkommandos wurde somit das P roj ektteam rund um P roj ektleiter SB Daniel Steiner geformt und begann o it o zie it der rbeit. nnerha b kurzer Zeit war ein P roj ektplan fertig, welcher in Zusammenarbeit mit V ertretern von Rotem reuz und a ariterbund ie e de nierte und einen Zeitplan festlegte.

Was ist neu? V ersuche, die Zusammenarbeit zu stärken, gab es immer wieder. Der Erfolg war unterschiedlich. Bei diesem V ersuch versuchten wir j edoch, vor Allem die Rettungsdienste von Anfang an mit in die P lanung zu integrieren. Die langfristigen Ziele wurden gemeinsam erarbeitet und g ei h von eginn an it a en betroffenen r gani ationen offen o uniziert. eu i t au ß erdem, dass die obersten Führungsebenen zwar die Endentscheidungen tragen, die eigentlichen P roj ektabschnitte j edoch von der unteren und mittleren Führungsebene geleitet und auf persönlicher Ebene zwischen den P ro-

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Fotos: Presseteam d. Feuerwehr Wr. Neustadt

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achdem es immer wieder zu Missverständnissen beim Kontakt zwischen den städtischen Hilfsorganisationen kam und vergangene V ersuche der V ermittlung zwischen den O rganisationen oftmals im Sand verliefen, wurde im Frühj ahr 2021 wieder der Gedanke eines neuen V ersuchs geboren. W as als ungezwungene P lauderei zwischen Kollegen und Kameraden begann, entwickelte sich langsam zu der Erkenntnis, dass es vor Allem im Bereich des gegenseitigen V erständnisses und organisationsinternen einsatztaktischer N otwendigkeiten groß es V erbesserungspotential gäbe.


j ektmitarbeitern durchgeführt werden. Die Meilensteine wurden so gewählt, dass j edes Ziel ein für sich abgeschlossenes Mini-P roj ekt darstellt.

Was sich bereits getan hat? N ach einigen konstituierenden Teambesprechungen konnten bereits einige kleinere V erbesserungen beobachtet werden. Zur V ereinfachung der Kommunikation wurden in j eder O rganisation ein oder zwei V erbindungsleute de niert. bwoh no h ni ht ganz bei a en nt scheidungsträgern angekommen, soll dadurch die weitere Kommunikation innerhalb und zwischen den O rganisationen kanalisiert und gelenkt werden, um die obersten Führungsebenen nicht bei j eder Kleinigkeit direkt zu belasten. Die in den letzten Monaten immer aktueller laufende Alarmierung des Rettungsdienstes seitens der Bezirksalarm- und W arnzentrale W iener N eustadt wurde bereits mehrfach als äuß erst positiv kommuniziert.

Fotos: Presseteam d. Feuerwehr Wr. Neustadt

ie bei oten reuz i ien t be nd i hen Bezirkseinsatzleiter wurden in der V ergangenheit gebrieft und sollen nun vermehrt den Kontakt zum Feuerwehreinsatzleiter suchen. W eitere Adaptierungen und Schulungen im Bereich dieser Einsatzführungskräfte sind noch geplant. Die Dienstanweisungen zu sog. „ Beistellungseinsätzen“ , als Rettungseinsätze, bei denen es hauptsächlich um die notfallmedizinische Absicherung der Feuerwehrkräfte geht, wurden angepasst. Zukünftig sollten die Rettungskräfte hier mit mehr Fingerspitzengefühl und auftragsorientierter vorgehen um im Anlassfall schneller und sicherer eingreifen zu können. Zur Markierung von evakuierten P ersonen aus einem Mehrparteienhaus stellte den Rettungsdienst in der V ergangenheit öfters auf die P robe. Auf W unsch des Rettungsdienstes wurde mit ASB Sommer eine Möglichkeit gefunden. Zukünftig sollen evakuierte P ersonen vom te hutztru neben einer rand u hthau be auch eine Markierung erhalten, welche zu-

künftig in den Fluchthaubentaschen verortet sein werden. Der erste Meilenstein des P roj ekts stellt eine Schulung für Führungskräfte und Einsatzpersonal der Rettungsorganisationen dar. Am 13 .11. dürfen wir 3 0 Mitarbeiter beider W iener N eustädter Rettungsorganisationen im O tto-Sommer-Saal begrüß en, um ihnen die Rahmenbedingungen eines Feuerwehreinsatzes näher zu bringen. Themen werden unter anderem die ar ordnung an der in atz te e, denti ation der Führungsstruktur der Feuerwehr, Alarmierungs- und N icht- Alarmierungsgründe für die Feuerwehr und V erhalten an der Feuerwehreinsatzstelle sein. Die Schulungen erfreuen sich bei den Rettungsorganisationen groß er Beliebtheit. So waren die für das Rote Kreuz vorgesehenen 23 Ausbildungsplätze innerhalb weniger tunden au gebu ht. rüh ahr ind weitere derartige Schulungen geplant.

Q uo v adis? 2022 sind auß erdem Schulungen bei der Freiwilligen Feuerwehr angedacht, in denen den Feuerwehrmitgliedern ein Einblick auf die rettungsdienstlichen Aspekte eines Einsatzes gegeben werden soll. Ziel soll hier vor allem eine V erbesserung des V erständnisses für die unterschiedlichen Erfordernisse sein, da die Ziele und Taktiken der verschiedenen O rganisationen zwar ähnlich sind, oftmals j edoch durch wesentliche Details unterschieden werden müssen. Bei weiteren Fragen, vor allem j edoch für V orschlägen oder konstruktive Kritik, steht SB Daniel Steiner selbstverständlich zur V erfügung. eg i her n ut wird gerne ange no en und ie t bei edarf in zukünftige Schulungen mit ein.

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Richard Berger

Norbert Schmidtberger &

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Hier eine Übersicht über die Funktionen der neuen Einsatzbekleidung.

WAS DIE NEUE JACKE ALLES KANN

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FF AKTUELL 1/2021

7: Karabiner Karabiner für Handschuhe

6: Ärmeltasche links Aufbewahrungsfach für Türkeile und andere wichtige Teile, die auch im Atemschutz erreichbar sein müssen.

5: Brusttasche rechts Aufbewahrungsfach für Folder und Blattler. Die Schlaufe dient zur Befestigung von unseren Lampen aus den Fahrzeugen.

4: Funkgerätetasche Brusttasche für Funkgerät mit Dienstgradschlaufe.

3: Ärmeltasche rechts Funkgerätetasche für Atemschutzgeräteträger.

2: Seitenfach Aufbewahrungsfach für Brieftasche oder ähnliches.

1: Notöffnung Zip nach oben in den roten Bereich ziehen, dann öffnet der Zip von alleine vollständig.

Rettungssystem: Das Rettungssystem ist ein Bändersystem, welches in der Jacke integriert ist und mit einem einfachen Handgriff für die Verwendung vorbereitet wird. Die gelbe Lasche ist dabei vom Klett zu lösen und das verunfallte Mitglied kann von zwei weiteren Feuerwehrmitgliedern aus dem Gefahrenbereich gezogen werden.

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DIE AUSBILDUNG M O DERNISIEREN Richard Berger mit Informationen v on Sigmund Sp itzer

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in Ausbildungssystem für eine Feuerwehr in der Größ e und den Tätigkeiten wie die Feuerwehr W iener N eustadt zu erstellen, ist etwas, dass es so noch nicht gab. Die Feuerwehren, welche ähnliche Einsatzgebiete abzudecken haben und ähnlich viele Menschen pro Tag zu betreuen haben, sind meist nicht alleine in ihrem Einsatzgebiet und verfügen über ein System von Feuerwachen. W iener N eustadt allerdings ist mit einer Freiwilligen Feuerwehr

und einer Betriebsfeuerwehr für das Krankenhaus völlig anders aufgestellt. „ Diese Herausforderung bedeutet im Ausbildungsbereich, dass es ohne die Zugs- und Gruppenkommandanten nicht geht. Das hat uns schon die V ergangenheit gezeigt“ , erklärt Sigmund Spitzer im Gespräch mit FF AKTUELL.

M odulsystem Spitzer hat mit dem Ausbildungsteam unter Mitwirkung von Reinhard W achter, Florian Kandelsdorfer und Manuel Eckenfellner bei dem neuen Ausbildungssystem sich an den Sachgebieten und dem Einsatzdienst orientiert: „ W ir haben zwölf Segmente, die mit Hinweisen und Handbüchern die j eweiligen Themenbereiche unterstützen. Diese Sammlung an Ausbildungsunterlagen wird, ähnlich wie das Angebot der schulischen Einrichtung im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum in Tulln, den Gruppen- und Zugskommandanten angeboten. Aus diesem Angebot können diese dann für ihre Schulungen, die sie selbst terminlich organisieren können, j ene Themen auswählen, die sie noch nicht trainiert beziehungsweise ausgebildet haben. N ach erfolgter Abhaltung des Moduls wird die Erledigung in eine Datenbank eingetragen. So hat man immer einen Ü berblick, welcher Zug und welche Gruppe auf welchem Level gerade steht.“ Dabei ist für Spitzer die Einheitlichkeit der Ausbildung von Bedeutung: „ W ir wissen alle, dass das wichtigste für eine gute und fundierte Ausbildung eine reproduzierbare W issensvermittlung ist. W ir müssen gewährleisten, dass j eder

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Die Ausbildung ist ein P uzzelstück in der Entwicklung der Feuerwehr. W ie die DN A einen Menschen einzigartig macht, sind Ausbildung, Einsatzerfahrung und persönliche Erlebnisse Bausteine für ein Feuerwehrmitglied. Und bei der Ausbildung können wir alle mitwirken.

Die Ausbildung in ein modulares System zu v erw andeln w ar der Ansatz v on Ausbildungsleiter Sigmund Sp itzer. Herausgekommen ist ein System, w elches seines G leichen sucht und für die G rup p enkommandanten und Z ugskommandanten w ichtige Hilfsunterlagen für die Ausbildung liefert.


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Gruppenkommandant die I nhalte einheitlich und mit demselben Ausbildungsziel wiedergibt. Deshalb wurde für j eden Themenbereich und j edes Modul eine entsprechende Ausbilderunterlage gestaltet, nach welcher vorgegangen werden kann. Hier werden notwendige Materialien und Geräte ebenso, wie wichtige Unterlagen, die herangezogen werden sollten, angeführt.“

des Konzepts persönlich ein Anliegen, von diee a ten en en de en euerwehrtage wegzugehen. Die heutige Zeit ist enorm dynai h, e h e dien te, fa i i re Ver i htun gen und viele andere Faktoren spielen heute bei der Freizeitgestaltung eine wesentliche Rolle. Die Gruppenkommandanten wissen, was das beste für ihre Gruppe ist“ , so Spitzer.

Nächste Runde Das Ausbildungskonzept neu ist ein lebendes System. „ W ir haben im Ausbildungsteam gemerkt, dass - nach der C orona P ause - die W issbegier der Kameraden, speziell was Ü bungen und u bi dungen betrifft, zu üren i t , so Spitzer. „ W ir freuen uns auch auf die Unterstützung bei der Umsetzung dieses Konzeptes von C hargen sowie interessierten Kameradinnen und Kameraden ohne Führungsaufgabe, die sich in gewissen Bereichen spezialisieren wollen und so die Kameraden entlasten wollen. Denn nicht nur im Einsatzdienst, sondern auch in der Ausbildung wird auf Kameradschaft und Zusammenarbeit gesetzt und diese auch groß geschrieben.“

Informationsmatieral und Ausbildungsp ostkasten Das Ausbildungskonzept wird mit den stetig wachsenden I nhalten in der Bibliothek im Aufenthaltsraum bis spätestens Mitte Dezember für alle zugänglich gemacht. Auch ein P ostkasten wird installiert, um W ünsche, Anregungen und vielleicht sogar fertige Konzepte für weitere Module von den Kameradinnen und Kameraden entgegennehmen zu können. „ Die Kameraden, die Themenbereiche in Zukunft ausbilden wollen, wie auch die Gruppen- und Zugskommandanten, sollen sich mit dem Konzept anfreunden und ihre Ausbildungsgestaltung selbst in die Hand nehmen. N ur gut ausgebildete Feuerwehrmitglieder können gute Leistungen erbringen. Einsatz-Erfahrung ist wichtig. Gepaart mit einer guten Ausbildung können wir dadurch noch mehr Leben retten und noch schnellere Einsatzerfolge erzielen.“

„ Für mich ist es bemerkenswert, was Sigi und sein Team in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben“ , zeigt sich auch Kommandant hri tian feiffer begei tert. h bin ir i her, da it der odu aren und da it e ib en e staltung auf die Bedürfnisse unserer Kameradinnen und Kameraden perfekt eingegangen werden kann.“ – „ Mir war es bei der Erstellung

„ Gruppen- und Zugskommandanten können am besten ihre Mitglieder einschätzen und auf deren Bedürfnisse eingehen“ , so Spitzer.

M ehr Informationen zu diesem T hema erhaltet ihr gerne beim Ausbildungsteam.

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NET Z WERK NEU Das Sachgebiet EDV hatte in den letzten M onaten alle Hände v oll zu tun. V iel musste erneuert w erden. Das reichte v on den Arbeitsp lätzen bis in den Serv erraum. Richard Berger

Bislang Erreichtes Eichberger war gemeinsam mit dem I T-Unternehmen „ P erfect EDV I T Services“ unter der eitung von eter ünder ei ig, denn it Stand Redaktionsschluss wurden viele P unkte bereits abgearbeitet. So steht j edem Sachgebiet ein eigenes N etzlaufwerk zur V erfügung, worauf alle Mitarbeiter zugreifen können. Auch die Datensicherung und -lagerung wird dem Stand der Technik in versionierter Form durchgeführt. Dadurch konnte die Ausfallsicherheit erhöht werden. „ Die N etzlaufwerke haben vor allem den Sinn, dass man den Datenaustausch mit anderen Mitgliedern sowie nachfolgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vereinfacht“ , so Eichberger. Durch die User-Accounts können die Mitglieder auch von zu Hause aus auf die N etzwerkspeicher einfach zugreifen.

V P N V erbindung einrichten Auch die Drucker werden automatisch zugewiesen. „ Das bedeutet, dass man sich zukünftig keine Gedanken mehr über Treiber machen muss. Es wird alles zentral eingespielt und durch die EDV verwaltet“ , erklärt Eichberger. Das gleiche gilt auch für Sicherheitsrichtlinien, W indows-Updates, sicherheitsrelevante Software und ugriffe auf etzwer ei her e ann nun e ibe und ra h über einen zentra len P unkt verteilt und aktualisiert werden. Cyber- Attacke und Katastrop henfall Auch auf besondere Fälle ist man vorbereitet. „ Mit der anstehenden Erneuerung der Switches und der bereits durchgeführten I nstallation unser neuen Server samt dementsprechender Backup-I nfrastruktur, ist unser gesamter Datenbestand wie auch die Hardware entsprechend Resilient für den Fall der Fälle“ , zeigt sich Eich-

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Fotos: Presseteam d. Feuerwehr Wr. Neustadt

i e und odern Die N etzwerkinfrastruktur der FF W r. N eustadt wurde 2021 erneuert.

Jedes Mitglied eines Sachgebietes mit einem eigenen Benutzer auszustatten, der auf j edem Rechner in der Feuerwehr einen Zugang erhält und somit überall arbeiten kann. Das ist ein N etzwerk, wie es heutzutage in j edem Unternehmen üblich ist. „ Bis dato allerdings war die N etzwerkinfrastruktur in der Feuerwehr W iener N eustadt ein Sammelsurium an I nsellösungen“ , erklärt Jakob Eichberger, Leiter des Sachgebietes EDV , dem es mit der Unterstützung eines neuen I T-P artners gelang, die Feuerwehr W iener N eustadt in kurzer Zeit auf einen aktuellen Stand der Technik zu bringen. „ Allerdings ist die Arbeit noch nicht erledigt“ , zeigt sich Eichberger hemdsärmelig.


berger beim Thema Sicherheit beruhigt. „ Durch die Abstufung von Berechtigungen und Zugriff begrenzungen onnte au h hier un ere Sicherheit erhöht werden.“

Am P uls der Z eit halten „ Das wichtigste Ziel ist es, die I T am P uls der Zeit zu halten“ , erklärt Eichberger. Dabei ruft i hberger g ei hzeitig zur nter tützung auf „ Allerdings ist das nur mit einem Team auf Dauer sinnvoll möglich. Die Unterstützung durch P erfect EDV I T Services ist dabei nicht nur j eden ent wert ie i hert un au h i a e de W egfalls meiner P erson. I mmerhin bin ich noch immer allein im EDV -Sachgebiet. W enn es j unge interessierte Feuerwehrmitglieder gibt, die eine Ausbildung in Richtung EDV , I T oder Tele-

kommunikationselektronik besitzen, so mögen sie sich bitte melden, um das Team der EDV zu verstärken.“

Was bringt die Z ukunft? An erster Stelle steht die V erstärkung der Sicherheit. Dazu werden vor allem alte N etzwerkkomponenten ausgetauscht. Damit geht auch die Steigerung der Leistung und Zuverlässigkeit der I T Hand-in-Hand. Bei Fragen oder W ünschen, besonders an j ene Kameraden, die einen User-Account besitzen und einen V P N Zugang eingerichtet brauchen, steht Kamerad ASB Jakob Eichberger gerne unter Jakob.eichberger@ feuerwehr.gv.at zur V erfügung.

NEUES BEI EM EREC

Das EM EREC ist ein Unterstützungstool für den Einsatzleiter. Bei eingeklemmten P ersonen oder Fahrzeugbergungen, w o die Batterie gesucht w ird, können die Rettungskarten abgerufen w erden. Aber auch Brandschutzp läne können abgerufen w erden. Bislang w ar aber die Führung eines Einsatztagebuchs nicht möglich oder nur unbrauchbar v erfügbar. Das hat sich geändert. Richard Berger

Fotos: Presseteam d. Feuerwehr Wr. Neustadt

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it dem neuen Einsatztagebuch-P lugI n konnte durch das Sachgebiet EDV ein er zeug ge haffen werden, wo it eine leichtere Dokumentation möglich geworden i t. e tbau teine tehen da it zur Verfü gung, welche ein rascheres Eintragen von standardi ierten e ten er ög i ht wurde. i t auch möglich in diesem P lugI n Einträge als offen, in Arbeit oder erledigt zu markieren. Diese I nformationen werden mit dem P C im Florian 21 sowie mit allen EMEREC Tabletts synchronisiert, wodurch alle Fahrzeugkommandanten in einem Groß einsatz auf demselben I nformationsstand sind. Die eingetragenen I nformationen werden dem ausgewählten Einsatz hinteregt und ind a oder e e ortierbar. Damit kann dieses Einsatztagebuch auch bei den Einsatzberichten abgelegt werden.

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DIE Z UKUNFT DER FF WR. NEUST ADT Die Freiw illige Feuerw ehr Wiener Neustadt entw ickelt sich w eiter. Unaufhaltsam w ächst unsere Stadt und mit ihr, die Aufgaben und auch das Einsatzsp ektrum. Bürgermeister Schneeberger hat erst bei der 25- Jahr- Feier v on WNT V die ielrichtung lar definiert Wiener eustadt soll über 50 .0 0 0 haup tw ohnsitzgemeldete Einw ohner w achsen. Das bedeutet aber auch, dass w ir als Feuerw ehr mitw achsen müssen. Richard Berger

Infrastruktur Das bestehende Feuerwehrhaus ist ein Kind der er ahre. it bereit hriger au ub tanz i t e au h ni ht ehr da üng te. Vie e erei he haben i h weiterentwi e t, wobei da euerwehrhau i h i aufe der ahrzehn

te au h tetig ver ndert hat. u inde t wa die inneren erte betrifft. ir atzen au a en hten , agte hri tian feiffer in eine e r h it au i ht tadtrat ranz iribauer. ir benötigen ehr ind tze und au h a nit reinri htungen für un ere weib i hen it g ieder. u erde regnet e in die ahrzeug ha e, obwoh auf eigene o ten da a h hon ehrfa h aniert wurde. tadtbaudire tor anfred orzi hat i h e b t hon ei nen indru ver hafft und hat be t tigt, da Handlungsbedarf besteht. Deshalb hat das o ando den ru au h in i htung o iti

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N ur gemeinsam können die Herausforderungen, we che die Feuerwehr W iener N eustadt in u unft bew tigen u , ge ei tert werden.

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emeinsam in einer Klausur hat das Kommando drei Entwicklungsfelder als Hauptun te identi ziert nfra tru tur, ann schaft und Feuerwehrj ugend. Diese drei Felder müssen mit besonderem Augenmerk behandelt werden und gehen Hand in Hand.

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erhöht. n den n h ten onaten o eine rund atzent heidung fa en, wie wir un an die e tandort weiterentwi e n önnen. wird au h nteri ö ungen geben, wie zu ei ie eine in ontainerbauwei e ge haffene rweiterung der ind und anit rberei he. ber für da e a t onze t wird da o ando eine eing nge for ieren. i t no h vie zu früh, u über on rete zu re hen, da wir no h ni ht ein a wi en, wa genau voneiten der tadt ge ant i t. ine i t aber ir werden au den Vorgaben der tadt geein a it der ganzen ann haft da be te anen , er rt o andant feiffer.

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M annschaft u he a der ann haft i t ein gro er hritt bereit i ai die e ahre ge a ht worden ur h die haffung von u i h eiten und der dur h die tadtregierung in u i ht ge te te infra tru ture e n a ung, owie der at a he, da i h i ai eine Kameradin als erste mit einem ausgefüllten eitritt for u ar e dete, wurde e ög i h, Damen bei der Feuerwehr W iener N eustadt aufzuneh en. adur h ind aber wiederu die oben hon erw hnten infra tru ture en bauten noch dringender geworden. Durch eingehende e r he it der tadtverwa tung onnten zwei ien t o ten ge haffen werden, wodur h die hau ta t i hen r fte unter tützt werden können.

a ht de a hwu h zu haffen. u den Reihen der neuen Kameradinnen hat sich auch hon eine dazu bereiter rt, na h de ahr i hu zug da ea von atri i i zu ver t r en.

Weitere Felder Diese ersten drei Felder in der W eiterentwicklung der Feuerwehr W iener N eustadt haben eine hohe riorit t. u h die u und eiterbi dung ind aber he enberei he, die be onder ig und itzer, a für die u bi dung verantwort i he o ando itg ied, derzeit be h ftigen. ir erarbeiten ein einheit i he u bi dung onze t, we he dann der ganzen euerwehr eine ge ein a e i htung i ereich der Ausbildung weisen soll. Hier wird vor allem auf eine einheitliche Ausbildung fokusiert, u eine breite und einheit i he a i zu haffen. a onze t beinha tet u bi dung übungen auf a en benen und in vie en ezia i ierungen , er rt itzer i e r h. Das Ausbildungskonzep t neu w ird auf den Seiten 10 & 11 v orgestellt. Die Kameradschaft ist und bleibt das wesentlichste Feld in der Entwicklung der Feuerwehr W iener N eustadt. „ W enn wir nicht gemeinsam an einem trang in die e be i htung ziehen, dann werden wir über urz oder ang un nirgendwo ehr hinbewegen önnen , wei feiffer.

Jugend a die euerwehr ugend tagniert, i t bereit eit ehreren ahren be annt. Vor a e geburten hwa he ahrg nge, aber au h da berangebot an Vereinen in iener eu tadt,

Die Z ukunft b neue au , bau oder u bi dung uf j eden Fall bleibt unsere Hauptaufgabe die Hilfe für die iener eu t dter evö erung i herzu te en. a i t etzt o und wird i h au h ni ht ndern

er Vorbeugende rand hutz hat ein ea neu aufge te t. nter der eitung von erhard oh hei er ind nun für egehungen und Verhand ungen ndrea i ha itz und anne ra unter tützend t tig. u erde untertützt e ander i ha itz da ea in te hni-

hen e angen. n u bi dung be ndet i h a ob i hberger, der da ea bereit dur h die igita i ierung der rand hutz ne owie die haffung einer aten tru tur unter tützt hat.

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LEITBILD DER FEUERWEHR WIENER NEUSTADT Wir richten unser Handeln und unsere Arbeit an diesem Leitbild aus, denn WIR sind die Feuerwehr Wiener Neustadt. Unsere freiwilligen Mitarbeiter sind Mitglieder gleicher Rechte und Pflichten, denn nur GEMEINSAM sind wir stark. Wir pflegen ein offenes, ehrliches und faires MITEINANDER ohne Ansehen des Geschlechts, der Religionszugehörigkeit und der Herkunft unserer Mitglieder, denn jede HELFENDE Hand wird gebraucht. Wir begrüßen JEDES neue Mitglied, dass alle Voraussetzungen für den Dienst in der Feuerwehr Wiener Neustadt erfüllt und das gewillt ist, sich in kameradschaftlicher Weise zu integrieren. Die Jugendarbeit wird von uns gefördert, denn nur mit gesichertem NACHWUCHS können WIR für die Zukunft vorbeugen. Wir stellen unsere Freizeit UNENTGELTLICH in den Dienst der Sicherheit und des Wohles der Wiener Neustadterinnen und Wiener Neustadter, denn WIR sind ein Teil von Wiener Neustadt. Wir fördern die Zusammenarbeit mit ALLEN Einsatzorganisationen, denn nur mit guter Zusammenarbeit, können wir Wiener Neustadts Sicherheit gewährleisten. Wir bilden uns in unserer Freizeit weiter, um den täglich wachsenden Gefahren bestmöglich ausgebildet entgegentreten zu können. Wir nutzen Spenden und Finanzmittel effizient und konzentriert, um die Ausrüstung auf dem NOTWENDIGEN Stand zu halten und UNS bestmöglich zu schützen. Wir nutzen Neuerungen, um uns ständig zu VERBESSERN. Freiwillig und professionell – für Wr. Neustadts Sicherheit!

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