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FF aktuell

Unter anderem in dieser Ausgabe:

Neuigkeiten der FF Wiener Neustadt

Flugdienstübung

EMEREC

Absturzsicherung

Ausgabe 2 / 2016

Eine Zeitung von Mitgliedern für Mitglieder, Freunde, Verwandte und Bekannte


Neuigkeiten aus der Öffentlichkeitsarbeit Die neue Amtsperiode bringt auch Neuerungen in der Öffentlichkeitsarbeit. Im Jahr 2016 sind einige Neuerungen im Presseteam etabliert worden. Ohne EURE Hilfe geht es aber nicht! Fotoservice Es ist nicht leicht, gleich nach einem Einsatz oder einer Veranstaltung alle Fotos sofort zur Verfügung zu stellen. Die Bilder werden auf die Fotostation zeitnahe hochgeladen. Sollte einmal etwas fehlen, dann bitte eine kurze Meldung an presse@ffwrn.at. Wir bemühen uns, die Bilder dann so rasch als möglich anzubieten. Auch haben wir mit einem Dropbox-Service begonnen, der mehr oder weniger angenommen wurde. Wir werden weiterhin bei besonderen Anlässen dies anbieten. Leider wurde bei der Installation des Fotolabors im Keller dieses beschädigt, weshalb sich die Möglichkeit des Anbietens von entwickelten Fotos verzögert. Aus dem gleichen Grund sind auch die Bilder im Stiegenaufgang und die Gruppenfotos (inkl. Mannschaftsfoto) noch nicht erneuert. Sichtschutz Ein Sichtschutz für den Einsatz wurde angeschafft. Nicht nur, um Fotos von Schaulustigen in diversen Medien zu verhindern, sondern vor allem, um von Haus aus schon belastende Einsätze für die Helfer durch Blicke über die Schulter von sogenannten Bordsteinkommandanten nicht noch belastender zu machen. Der Sichtschutz ist im Rüst 1 auf dem Dach verortet. (Siehe Aushang) Aufgaben Presseteam Auch die Aufgaben des Presseteams haben sich etwas erweitert. Das Sachgebiet heißt in der korrekten Bezeichnung „Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation“. Das beinhaltet auch das Festhalten und Dokumentieren von Einsätzen. Wir empfehlen zum Beispiel den Atemschutztrupps eine Lageskizze zu zeichnen (wenn nicht durch Einsatzleitung durchgeführt) und das Vorgehen zu dokumentieren. Diese kann dann gemeinsam mit dem Einsatzbericht abgelegt werden und bei Bedarf (Gerichtsverhandlung) als Erinnerungshilfe herangezogen werden. Gerne unterstützt Richard Berger bei der Erstellung. Das Presseteam ist auch bei allen entsprechenden Einsätzen als Fotodokumentationsteam einzusetzen. Gerne können die Einsatzkräfte mit der zur Verfügung stehenden Kompaktkamera ih-

ren Einsatz dokumentieren. Handelt es sich um für die Dokumentation wichtige Fotos, so ersuchen wir eine kurze Nachricht (per Mail an presse@ffwrn.at oder per WhatsApp an 06641007545) zu senden, damit die Fotos entsprechend gesichert werden. Wenn Fotos gemacht wurden… Fotos bitte prinzipiell NICHT per WhatsApp senden. Bitte sendet diese in voller Auflösung an die Presse Mailadresse. Achtet bitte bei Fotos für die Homepage darauf, dass Feuerwehrmitglieder bei der Arbeit zu sehen sind und diese vollständig adjustiert sind. Information an Bürgermeister, Magistratsdirektor und Stadtrat Um Politik und Stadtführung die Fülle unserer Tätigkeiten zu zeigen, aber auch, weil das Informationsverlangen seitens der Stadtführung durch diverse Presseanfragen immer größer wird, wurde eine Anweisung über die Information bei entsprechenden Einsätzen auf der Informationstafel angeschlagen. So ist bei Einsätzen mit Personenschaden, massiver Schadstoffbelastung, Evakuierung, Gas, Einsturz, etc. Kommandant Josef Bugnar zu informieren. Es kann mit dem Stichwort „Bürgermeisterinformation“ über die BAZ auch dies auch delegiert werden. Facebook: Auch eine Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit... Die sozialen Medien sind schnell. Oft zu schnell… Wir bitten euch, sobald euch Beiträge über die Feuerwehr Wiener Neustadt auffallen, das Presseteam darüber zu informieren. Gerne kann über den Facebook-Messenger an Richard Berger der Link zu dem entsprechenden Beitrag gesendet werden. Wir bitten euch nicht im Namen der Feuerwehr zu posten. Es ist oft nicht leicht, die passenden Worte zu finden und das Presseteam hält in vielen Fällen direkt Rücksprache mit den betroffenen Stellen. Bitte bedenkt auch, dass eure Aussagen bzw. Postings rasch durch feuerwehrnahe Fotos in eurer Timeline direkt mit der Feuerwehr Wiener Neustadt oder dem Feuerwehrwesen insgesamt in Verbindung gebracht werden könnten. Denn WIR ALLE machen Öffentlichkeitsarbeit!


Vorwort der Redaktion Liebe Kameraden, Freunde der Feuerwehr Wiener Neustadt und Angehörige! Wieder ist ein Jahr vorüber und wir halten eine (etwas verspätet erschienene) Ausgabe von FF aktuell in den Händen. Im Atemschutz gab es einige Neuerungen wie auch bei der Absturzsicherung. Auch das Einsatzunterstützungssystem EMEREC ist im Jahr 2016 neu angekauft worden und nun im Einsatz. Darüber lest ihr in dieser Ausgabe. Das leidige Thema Fotos und Dokumentation verfolgt uns laufend. Wir bitten euch alle, bei Fotos von Einsätzen darauf zu achten, dass wir beim Arbeiten auf den Fotos sind. An dieser Stelle dürfen wir darauf appellieren, dass ihr auf die korrekte Adjustierung bitte acht gebt. Auch reine Dokumentationsfotos sollen angefertigt werden, damit wir bei einem etwaigen Gerichtsverfahren, Monate nach einem Einsatz über Beweismaterial verfügen. Fällt euch ein Fehler auf der Homepage auf oder ihr habt Fragen zu etwas auf der Homepage, so wendet euch bitte gerne direkt an den Leiter des Presseteams. Auch freuen wir uns, wenn das Presseteam sinnvoll verstärkt wird.

Euer FF aktuell Team! Ideen, Wünsche, Anregungen? Schickt ein Mail an

ffaktuell@ffwn.at

Vorwort des Kommandanten Liebe Kameraden, und Bekannte!

Freunde

In der ruhigen Adventzeit geht es für uns meist alles andere als ruhig zu. Wir hetzen von einem Termin wie diesem hier zum Nächsten. Versuchen noch alle Geschenke zusammen zu raffen und hofft, auf ein ruhigeres Weihnachtsfest nach dem Stress. Auch die Feuerwehr muss besonders in der dunklen Jahreszeit immer wieder zu Einsätzen ausrücken. Rutschige Straßen, dunkle Kleidung zur frühen Dämmerung, aber auch Brände im Zusammenhang mit der guten alten Tradition gehören zur Vorweihnachtszeit zu unserem Job. Unser Job… Genau das ist es, was viele glauben… Nachdem es uns nach einem Jahr der intensiven Öffentlichkeitsarbeit gelungen ist, die Beschwerden über Lärmbelästigung fast gegen NULL gehen zu lassen, bemerken wir immer häufiger, dass die Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter IMMER NOCH glauben, dass wir eine Berufsfeuerwehr sind. Dabei werden unsere Einsätze ehrenamtlich bestritten. Unsere Angehörigen können gerne bestätigen, dass wir in unserer Freizeit zu Einsätzen gerufen werden und deshalb später

heimkommen oder Termine nicht einhalten können. Ich bitte alle Mitglieder entsprechend unsere Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Klärt auf und informiert über unsere ehrenamtliche Tätigkeit. Wenn wir ehrenamtlich in unserer Freizeit dem Nächsten zuliebe unser Leben riskieren, dann sollen unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auch wissen, dass dies unentgeltlich geschieht. Quasi als Hobby. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein besinnliches und ruhiges, einsatzarmes Weihnachtsfest. Herzlichst Euer Josef Bugnar

Impressum: Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Wr. Neustadt, Babenbergerring 6, 2700 Wr. Neustadt; Für den Inhalt verantwortlich: BD Josef Bugnar; Redaktion: R. Berger, P. Lenauer, J. Eichberger, M. Hansch, H. Sander, S. Spitzer Auflage: 250 Stück; Erscheinungstermin unregelmäßig, Titelfoto: H. Sander | Presseteam d. Feuerwehr Wr. Neustadt


Flugdienstübung

Ein Waldbrand verursacht durch ein überhitztes Forstgerät und ein umgestürzter Anhänger der die Zufahrt zum betroffenen Waldgebiet versperrt – das waren die Übungsszenarien für 142 Einsatzkräfte bei der Flugdienstübung im Piestingtal am 8. Oktober 2016. Übungsziel war die erfolgreiche Koordination der Einsatzkräfte von Bundesheer, Flugpolizei, Rettung und Feuerwehr und der richtige Umgang mit den speziellen Einsatzmitteln des Sonderdienstes Flugdienst der Feuerwehr wie Löschwassertransportbehälter für Hubschrauber, Faltbehälter und Transportnetze. Nach einem Briefing am Absprungplatz in Markt Piesting, von dem aus die Übung koordiniert wurde und die Hubschrauber aus operierten, wur-

den zu Beginn die Einsatzkräfte und das Gerät zu den Übungsstellen geflogen. Im Anschluss erfolgte der Transport von Löschwasser durch 3 Hubschrauber (S-70 „Black Hawk“, Augusta Bell 212, Alouette III) in das Übungsgebiet. Zur gleichen Zeit wurde auch von einem Flugzeug (Pilatus Porta PC6) vom Flugplatz Wiener Neustadt West Löschflüge durchgeführt. Ein weiterer Hubschrauber des BMI Flugpolizei (EC-135) wurde für Personentransporte mit Waldbrandausrüstung mittels Personenrettungsnetz und Er-

kundungsflüge im Übungsgebiet eingesetzt. Nach der erfolgreichen Bergung des umgestürzten Anhängers und Ablöschen des angenommenen Waldbrandes bei der Jagdhütte in der KG Wopfing wurden die Einsatzkräfte und das Gerät wieder zum Absprungplatz zurück geflogen. Insgesamt gab es 65 Flüge in das Übungsgebiet bei denen insgesamt 33.400 l Wasser in das Übungsgebiet transportiert bzw. abgeworfen wurden.


Übungsleiter OBR Ing. Albert Brix danke allen Teilnehmern für die Disziplin und den reibungslosen Ablauf der Übung. Er danke dem örtlichen Feuerwehrkommandanten ABI Markus Schüttner, BGM Roland Braimeier, BGM Zehetner, der selbst Übungsteilnehmer war, dem Bundesheer- flliegerischen Einsatzleiter Hptm. Hanns Brandstetter, Oberst Hannes Mittermair (Chef der Hubschrauberflotte im ÖBH), Regine Pichler von der Flugpolizei und ihrem Flyghtoperator für die gute Zusammenarbeit und das Gelingen der Übung. Ein besonderer Dank wurde EABI Grimm und seinem Team der Basisgruppe Süd ausgesprochen, der gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehrkräften die Übung ausgearbeitet und vorbereitet hat. Bei der Übungsbesprechung gab es für den Gruppenkommandanten der Basisgruppe Süd EABI Alfred Grimm in Würdigung seiner besonderen Verdienste eine Auszeichnung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes das „Verdienstzeichen des NÖ Landesfeuerwehrverbandes 1. Klasse Gold“ Für EHBM Johannes Krapp gab es seitens der Basisgruppe Süd ein Ehrengeschenk anlässlich des Ausscheidens aus dem Aktivstand.


Einsatzunterstützungssystem Das EMEREC System ist so designt, dass es von jedem Feuerwehrmann eingesetzt werden kann! Jeder, der sich dafür interessiert und ein wenig Zeit für die Einschulung und das Üben mitbringt, kann mit Leichtigkeit dieses Programm bedienen! EMEREC als vielseitige Informationsquelle

Durch das EMEREC System wird den Feuerwehrkameraden eine Vielzahl an Informationen geboten. Für TUSAlarme stehen die Brandschutzbeauftragten sowie die Brandschutzpläne aller TUSTeilnehmer, sowie besonderer Objekte zur Verfügung. Weiteres bietet es eine Datenbank aller Rettungskarten an, welche Unsicherheiten bei verunfallten PKWs mit alternativen Antrieben, beseitigen können. Für Schadstoffeinsätze befindet sich die gesamte HommelGefahrenstoffdatenbank auf dem Tablet, welche auch ohne Internetverbindung genützt werden kann. Während eines Einsatzes kann der Informationsfluss über neue Sperrzo-

nen, Brandausbreitung oder Vorgehensweisen verbessert werden und dadurch Missverständnisse vermieden werden. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit wäre bei Flugdiensteinsätzen, um die Kommunikation zwischen den FlugdienstEinsatzleitern und den Piloten zu vereinfachen und den Überblick über den betroffenen Bereich und die Abwurfzonen zu behalten. Durch die vielseitigen Einsatzbereiche des Systems sollte es auf jeden Einsatz mitgenommen werden. Wo stehen die EMEREC Tablets Das EMEREC Tablet liegt für alle eingeschulten Kameraden im Dienstzimmer auf. Für eine

dauerhafte Einsatzbereitschaft der Tablets wurden Dockingstations angeschafft. Durch diese Geräte wird das Tablet dauerhaft auf dem neusten Stand gehalten und mit Strom versorgt. Erfahrungen bis heute Bis heute konnte das Programm schon einigen Kameraden den Weg zum Einsatzort erleichtern und den Einsatzablauf beschleunigen. Weiteres wurde die Lageplanfunktion schon bei der Hauptübung bei der Firma Furtenbach, sowie den Wohnhausbrand in der Heinrich-Sauer-Gasse erfolgreich eingesetzt. Das EMERECTeam freut sich immer über positives Feedback, nützliche Kritik und Hinweise für fehler-


hafte Daten oder Informationen. Zukunft des EMEREC Systems Das Ziel der FF Wiener Neustadt ist, in Zukunft in jedes Fahrzeug ein Tablet zu stecken. In den nächsten Monaten wird es weitere Einschulungen auf dem Tablet geben. Das System wird auch dorthingehend erweitert, dass alle Hydranten in Wiener Neustadt eingezeichnet werden um im Einsatzfall schnell die Wasserversorgung sicherstellen zu können. Diese Schulung dauert in etwa 2 Stunden und wird mit jeweils 4 Teilnehmern abgehalten. Mit dieser geringen Teilnehmerzahl kann individuell auf jeden eingegangen werden und schnell ein Verständnis für das Programm und seine Funktionsweise aufgebaut werden. Ziel ist es, dass dieses Tablet automatisch auf jeden Einsatz mitgenommen wird. Darum bittet das EDV-Sachgebiet, jeden Kameraden, an diesen Schulungen teilzunehmen.


Fehlende: OFM Tristan Aigner, OFM Michael Aufreiter, LM Friedrich Bauer, LM Thomas Bernard, FM Georg Braun, FM Matthias Braun, LM Christian Cech, LM Robert Coslop, LM Wolfgang Czettl, FM Diego Dominkus, EHLM Gerhard Dominkus, LM Franz Dopler, FARZT Dr. Michael Foramitti, LM Markus Frick, LM Stefan Geicsnek, PFM Marco Hes, HLM Gernot Huber, PFM Horst Karas, OFM Patrick Kiczka, PFM Andreas Kitzinger, OFM Thomas Kohlhauser, ASB Gerhard Kohlheimer, OVM Dieter Kraupa, OFM Kurt Krenn, PFM Michael Lappinger, HFM Michael Leitgeb, FM Andreas Lindorfer, HFM Markus Malecek, EHLM Walter Malecek, HFM Alexander Michalitz, LM Christian Michalitz, Lm Michael Mick, HFM Manuel Milchrahm, LM Werner Milik, EHLM Manfred Mitsch, OFM Matthias Mnechaczek, PFM Bernhard Müller, HLM Jürgen Richter, HFM Andreas Riedl, LM Sigmund Riedl, LM Peter Rosecker, PFM Niclas Scharf, OFM Daniel Schicho, HFM Oliver Schmidtbauer, FM Lukas Schmiedicke, PFM Michael Sommer, SB Daniel Steiner, FM Niklaas Stern, PFM Daniel Szijjarto, FM Özberk Tezcan, LM Jürgen Wandrasch, LM Wolfgang Watzek, FJUR Mag. Gernot Zottl, LM Wolfgang Anibas, HFM Herbert Bendekovics, EHLM Franz Egerer, Lm Stefan Geicsnek, Lm Erwin Gohl, HVM Arpad Györfi, EHLM Karl Höfferl, EHBM Herbert Kittzap, HLM Herbert Kohlheimer, EVI Franz Kremszner, FKUR Viktor Kurmanowytsch, FT Dr. Peter Sabo, LM Christian Schenkl, EHBI Josef Schmidl, LM Franz Szutner

Jugend von links nach rechts: Lorenz Schadl, Marcel Malecek, Mathias They, Daniel Roth, Bruce Radakovits, David Schadl, Lukas Simconovic, Jakob Legat, Philipp Milanolo, Constantin Azinov, Samuel Schuch, Philipp Leeb, Simon Watz, David Gütl, Maurice Kobaschitz, Marcel Gsertz, Alexander Michalitsch 1. Reihe (sitzend) von links nach rechts: FJUR Mag. Walter Mörth, FT Ing. Mag. (FH) Herbert Barthes, BSB Franz Lechner, V Daniel Bugnar, BM Sigmund Spitzer, BM Thomas Malecek, BI Norbert Schmidtberger, VI Harald Sander, SR Franz Piribauer, BD BR Josef Bugnar, VBgm. Dr. Christian Stocker, BR Christian Pfeiffer, ELBDStv. Ing. Herbert Schanda, EABI Alfred Grimm, HBM Andreas Michalitz, BSB Ferdinand Horejs, V Manfred Dominkus EOV Dr. Anton Wagner, BSB Martin Wagner. 2. Reihe von links nach rechts: FJUR Mag. Stefan Kohlhauser, LM Matthias Nebl, ASB Patrick Milik, LM Gerhard Sommer, HFM Lukas Ziggerhofer, FM Moritz Lisson, OFM Daniel Suchardt, LM Gerhard Henschel, EHLM Alois Windisch, LM Rudolf Windisch, FM Dietmar Rauter, EV Helmut Kastner, LM Bruno Lisci, HBI Ing. Richard Berger, LM Markus Hansch 3. Reihe von links nach rechts: ASB DI (FH) Bernhard Platzer, LM Jan Wilfinger, OFM Stefan Michalitz, ASB Ing. Bernd Grimm, EOV Wilhelm Schuller, EHBM Johannes Krapp, HVM Ing. Christian Pruckner, SB Markus Sommer, EHBM Josef Kolla, HFM Gilbert Ader, LM Roland Henschel, LM Andreas Berger, LM Achim Lechner, OLM Christian Höne, LM Martin Kirnbauer, EHLM Gottfried Tomisek, EHBM Anton Milanolo, FM Thomas Milanolo, ASB Peter Lenauer, LM Dieter Ponweiser, EHBM Andreas Christ, FM Tobias Schulner, FM Christian Wagner, LM Jürgen Weisgram, LM Gerhard Henschel 4. Reihe von links nach rechts: HFM Michael Michalitz, LM Mario Henschel, OLM Jürgen Wilfing, LM Reinhard Wachter, OVM Friedrich Weiss, FM Jakob Eichberger, LM Thomas Christ, ASB Christian Fenz, OFM Bernd Kraupa, SB Georg Dolenetz, FM Ing. Matthias Krapp, FM DI Wolfgang Grahofer, LM Richard Zugaj, PFM Florian Kandelsdorfer, FM Fabio Attia, FM Julian Henschel, FM David Steinbrecher, PFM Maximilian Machek, PFM Markus Sebesta, OFM Reinhard Kleibel, OFM Benedikt Ledwinka, SB Harald Greiner, HFM Gerhard Henschel, HLM Franz Windbichler, LM Josef Scheibenreif, LM Manuel Bugnar


Neustadttreffen Vom 30. Juni bis 1. Juli 2017 wird das Treffen der Feuerwehren Neustadt in Europa durchgeführt. Die Freiwillige Feuerwehr ist für dieses, das 23. Mal durchgeführte Treffen, austragende Feuerwehr. Das Fest ist auch im Rahmen des Festbetriebes für die Öffentlichkeit zugänglich sein und wird mit einem Freizeitprogramm für die Gastfeuerwehren umrahmt. 38 "Neustädte" sind im Arbeitskreis der Feuerwehren Neustadt in Europa vertreten. Am 28. Oktober tagte der Vorstand des Arbeitskreises der Feuerwehren Neustadt in Europa in Wiener Neustadt. Kommandant Josef Bugnar berichtete über das Rahmenprogramm und informierte über den geplanten Ablauf. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt wird dieses Treffen bereits zum dritten Male ausrichten. Das seit 1982 bestehende regelmäßige Treffen ist auch ein besonderer Tourismusfaktor für die Wiener Neustädter Gastronomen. "Wir rechnen mit 250 Besuchern aus ganz Europa mit den entsprechenden Nächtigungen. Auch wird durch die Besucherinnen und Besucher oft verlängert, weil viele gleich wegen der Wien- und Burgenlandnähe Urlaub machen", so Kommandant Josef Bugnar, dem die Kooperation mit der örtlichen Wirtschaft besonders am Herzen liegt. Auch der Vorstand des Arbeitskreises der Feuerwehren Neustadt in Europa zeigte sich von Wiener Neustadt und dem geplanten Programm begeistert. Programm und weitere Informationen werden laufend unter http://www.ffwrn.at/ index.php/neustadttreffen aktualisiert und veröffentlicht.


Weihnachtsfeier 2016 Am 3. Dezember wurde im Zuge der Weihnachtsfeier auch bei der Feuerwehr Wiener Neustadt die Weihnachtszeit eingeläutet. Vor zahlreichen Ehrengästen bedankte sich das Kommando unter Pepi Bugnar bei den anwesenden Kameraden und ihrer Familien für die zahlreichen geleisteten Einsatzstunden. In seiner Festansprache sprach Kommandant Bugnar immer wieder von der Unverzichtbarkeit der Leistungen, welches jedes Feuerwehrmitglied auch im vergangenen Jahr für die Einwohner der Stadt Wiener Neustadt geleistet hatte. Aber auch die zahlreichen überörtlichen Hilfeleistungen, von den Nachbargemeinden bis hin zu Auslandseinsätzen fanden Platz in der Ansprache. Auch in Hinblick auf den gefährlichen Einsatz in der Pottendorfer Straße vom Vormittag sprach Bugnar von den Gefahren, welchen sich ein jeder Feuerwehrmann regelmäßig aussetzen muss, und dass dies nicht genug geschätzt werden kann. Unter den Ehrengästen konnte die Feuerwehr zahlreiche Vertreter von Geistlichkeit, Politik, Wirtschaft und den Einsatzorganisationen begrüßen.

Im Rahmen der Weihnachtsfeuer konnten auch einige Kameraden geehrt werden:

Für ihre 10- jährige aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt erhielten einen Ring:

SB Bernd Grimm wurde zum Abschnittssachbearbeiter Wasserdienst ernannt.

BSB Franz Lechner ASB Bernd Grimm OVM Dieter Kraupa LM Manuel Bugnar HFM Michael Leitgeb OFM Reinhard Kleibel

BM Thomas Malecek wurde zum Zugskommandanten des II. Zuges ernannt. Das Ehrenzeichen für 50- jährige verdienstvolle Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens wurde an LM Erwin Gohl verliehen.

Für die unkomplizierte und tatkräftige Unterstützung, welche die Feuerwehr Wiener Neustadt regelmäßig von unserem Hauptsponsor erhält, konnte der gesamten Direktion der Raiffeisenkasse Wiener Neustadt unter Dir. Reinhold Soleder ein handgeschnitzter Florian als Dankeschön überreicht werden.

In ihren Ansprachen lobten auch Domprobst Karl Pichelbauer und Feuerwehrstadtrat Franz Piribauer die unzähligen Leistungen der Feuerwehrleute, welche ihre Freizeit in den Dienst der Öffentlichkeit stellen. Neben den beiden Festrednern konnten außerdem als Ehrengäste empfangen werden: Abgeordnete zum Nationalrat, Gemeinderätin Tanja Windbüchler-Souschill, Klubobmann Stadtrat Michael Schnedlitz, die Direktion der Raiffeisenkasse Wiener Neustadt unter Dir. Reinhold Soleder sowie für das Stadtpolizeikommando Wiener Neustadt Obstlt Manfred Fries und für das Rote Kreuz LRR Stefan Koppensteiner.

Danke auch an Jenny Weiß für die tollen Torten!


Atem– und Körperschutz Im Bereich Atemschutz hat sich einiges getan. Hier eine Zusammenfassung der Neuerungen bzw. Änderungen Indienststellung neuer Pressluftflaschen Von der ÖBB wurden im Oktober, 16 Stück neue Pressluftflaschen in den Dienst gestellt. Da diese Flaschen um eine Spur größer sind, als die derzeitigen wurde auf der Oberseite am Flaschenventil ein GRÜNER PUNKT angebracht zum unterscheiden. Flaschen mit einem GRÜNEN PUNKT bitte ausschließlich auf TANK 3 NEU, TANK 5 aufrüsten, da hier die Atemschutzhalterungen sowie die Bostrom Halterung beim Fahrzeugkommandanten auf die Länge angepasst wurden!! Sollte eine alte Flasche verwendet werden, würde diese nicht halten. Reserve Flaschen sind ebenfalls am ALF gelagert. Schutzstufe 2 (Atemschutzgerät außen) Ab sofort befinden sich 3 Dräger „Workstar“(gelb) und 3 „Apollo“ (grün - auslaufend) als Spritzschutz am ALF! Bitte nur mit 5 Punkt Maske verwenden!

Schutzstufe 2 (Atemschutzgerät innen) Ab sofort befinden sich je 3 Stück Apollo 4000 mit Überhandschuhe und Manschetten auf folgenden Fahrzeugen: TANK 1 (Überhandschuhe, Manschetten seitlich unter Sitzbank) TANK 4, TANK 3 NEU, TANK 5

Bei diesen Anzügen wird der Pressluftatmer innen getragen bzw. es kann die 2-Punkt Maske mit dem Einsatzhelm verwendet werden. Die Resistenzliste wird Zukünftig im EMEREC hinterlegt..


Auf den Rüstfahrzeugen wurden Einwegoveralls und Feinstaubmasken aufgerüstet! RÜST 1: Im Fahrerhaus Feinstaubmasken Im GR 3 blaue Kiste die Einwegoverall RÜST 2: Fahrerseite GR 1

RÜST 3: Im Pandemiekoffer Unten: Verortung der Einwegoveralls im Rüst 2

Installation Nachrüstkasten In der Fahrzeughalle wurde auf der alten Flaschenablage ein neuer Nachrüstkasten für Verbrauchsmitteln eingerichtet. EINWEGOVERALLS FEINSTAUBMASKEN GUMMIHANDSCHUHE LANG GEHÖRSCHUTZ

Rüst 1 Feinstaubmasken im Fahrerhaus (Bild oben) und Einwegoveralls im Geräteraum 3 (Bild unten)

Bei Ihr

Fragen sehr

könnt gerne

ASB Peter Lenauer oder SB Markus Sommer

kontaktieren. Bei speziellen Fragen zu den Schutzanzügen wendet euch direkt an BSB Franz Lechner


Absicherung bei Ölunfällen auf der Fahrbahn oder Fahrbahnschäden Immer wieder kommt es vor, dass vor dem Einrücken der Feuerwehr der Straßenmeister bzw. der zuständige Straßenerhalter nicht erreichbar ist. In diesem Fall ist der Feuerwehreinsatzleiter verpflichtet, Warnschilder aufzustellen. Aus diesem Grund gibt es in der alten Garage bei Last 2 die entsprechenden Schilder.

Bei Ölunfällen auf der Fahrbahn sind nach der Beseitigung der Ölspuren durch die Feuerwehr die betroffenen Straßenbereiche zu beschildern. Außerorts ist vor der Gefahrenstelle das Verkehrsschild zwischen 180 und 220 Metern aufzustellen. Ein entsprechend notwendiges Messrad liegt ebenfalls bei den Verkehrsschildern in der alten Garage. Über das Dienstzimmer kann auch eine Spezialfirma für die Reinigung angefordert werden, sofern dies notwendig sein sollte. Am darauffolgenden Werktag ist unbedingt der Straßenerhalter zu informieren. Die genannten Maßnahmen sind vom Einsatzleiter mit der anwesenden Polizei abzusprechen.

Unten: Außerorts das Schild Gefahrenstelle in Kombination mit dem Hinweis Ölspur und 200 m ist ca. 200 m vor der Gefahrenstelle aufzustellen. Entspricht die Entfernung nicht zwischen 180 und 220 m, so ist das Zusatzschild 200 m mit Klebeband abzukleben. Innerorts ca. 20 bis 30 m vor der Gefahrenstelle das Schild „Gefahrenstelle“ mit dem Hinweis Ölspur aufstellen. Am Ortsende (Ortsschild) ist das Schild Gefahrenstelle mit Hinweis Ölspur zu wiederholen. Der Abstand vom Straßenrand zum Schild muss 50 cm betragen. Am Ende der Gefahrenstelle ist auf der linken Straßenseite das Zeichen „Ölspur Ende“ auf der Rückseite des Zeichens für die Gegenrichtung anzubringen.


Jugendübung Am 19.11.2016 übten die Jugendfeuerwehrgruppen der Feuerwehren Kleinwolkersdorf und Wiener Neustadt zusammen. In vier Stationen wurde den Jugendlichen der Umgang mit Gerätschaften der Feuerwehren gelehrt. Die Personenrettung aus einem verunfallten Pkw war das Übungsziel der ersten Station. Mittels Glassäge und Federkörner mussten Scheiben aus den Unfallfahrzeugen entfernt werden. Danach wurde ein Zugang zum Patienten mit den Gerätschaften des hydraulischen Rettungssatzes geschaffen. Station zwei hatte die pneumatischen Hebekissen zum Thema. Der Umgang, Aufbau und der praktische Einsatz wurden geübt und gleich an einem ausrangierten Autobus ausprobiert. Dieser wurde aufgehoben und fachgerecht mit Hölzern unterbaut damit die Sicherheit der Mannschaft gewährleistet war. Um die Personenrettung von einem Gebäude drehte sich die dritte Station. Mit der Teleskopmastbüh-

ne 44 wurde eine Person in der Schleifkorbtrage gerettet. Ein Feuerwehrmitglied wurde gemeinsam mit dem „Patienten“ hinunterbefördert um diesen während des Transportes zu betreuen. Der Löschangriff mit einem Mittelschaumrohr wurde bei der vierten Station geübt. Die Jugendfeuerwehrmitglieder mussten einen Angriff mit Mittelschaum durchführen und gleichzeitig auch die Wasserversorgung zum LFAW 2000 der FF Kleinwolkersdorf aufbauen. Als Abschluss eines lehrreichen Tages konnten die Jugendfeuerwehrmitglieder ihr Können unter Beweis stellen. Mit vereinten Kräften musste der Brand zweier Pkw’s und eines Autobusses bekämpft werden. Mit mehreren CStrahlrohren unter Aufsicht je eines

aktiven Feuerwehrmitgliedes und einem umfassenden Angriff konnte auch diese Herausforderung bravourös gemeistert werden. Sämtliche Ausbildungen und Übungen wurden unter großem Personalaufwand des aktiven Personals der Feuerwehren Kleinwolkersdorf, Eichbüchl und Wiener Neustadt durchgeführt. So konnte die maximale Sicherheit der Feuerwehrjugendmitglieder gewährleistet werden. Die Zusammenarbeit der Feuerwehren, sowohl der Jugend als auch der Aktivmannschaft funktionierte reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit der Beteiligten.


Das Referat Sport und sein Leiter Andreas Michalitz sind für Action und Fitness bekannt. Durch eine kurze Meldung via Facebook wurde etwas großes angestoßen... Denn Andreas Michalitz wird am 4. Februar in voller Montur und mit Atemschutz über 100 Kilometer laufen. Und das in unter 22 Stunden, 55 Minuten und 6 Sekunden. Das sind nämlich jene zwei Weltrekorde, die der 48jährige Hauptbrandmeister brechen möchte. Dazu muss er mehr als 100 Kilometer laufen und das in unter der oben angeführten Zeit. Die Kameraden der Feuerwehr Wiener Neustadt und einige Sponsoren unterstützen Andreas natürlich dabei! Die Feuerwehr Wiener Neustadt bedankt sich bei den Firmen EMPL, erima, MSA, TEXPORT und HAIX für die Unterstützung. Wer live dabei sein will der kommt am 4. Februar ins Retentionsbecken der Leitha in Katzelsdorf. Wir werden den ganzen Tag dort sein…

Wir wünschen Andreas viel Glück! Unterstützer wie zum Beispiel Begleitläufer, Ordnerdienst, etc. melden sich bitte beim Presseteam unter presse@ffwrn.at oder bei Andreas Michalitz unter ultrarunning-michalitz@gmail.com.

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FF aktuell Ausgabe 02-16  

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