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02180

Vers. in Post. - 45% - Art. 1 Abs. 1 - Ges. 353/2003 (abg. Ges. 27.02.2004 Nr. 46) - CNS Bozen - Poste Italiane SpA - Taxe percue / Tassa pagata - Abo im Inland: 11 Euro - Abo im Ausland: 20 Euro - Semestrale | Data di prima immissione / Ersterscheinung: 12.11.1998

Nr. 02/2018 – 1,80 Euro

Top 300

Oktober 2018

Südtirols

Unternehmen

Die Umsatzkönige • Die Newcomer Die Aufsteiger • Die Gewinnstärksten Die Rentabelsten • Die größten Arbeitgeber Die Vermögendsten • Die Ertragreichsten Die größten Steuerzahler Die größten Genossenschaften


inhalt

editorial

Foto: Alexander Alber

Die Wirtschaft rollt Südtirols Wirtschaft brummt. Das lässt sich nicht nur an abstrakten Zahlen festmachen, sondern auch überall im Land beobachten. An den neuen Unternehmenssitzen, die in Südtirols Industriezonen in die Höhe gezogen werden und an den neu entstandenen Hotels im Land zum Beispiel. Ein guter Indikator für die Einschätzung der Wirtschaftslage sind auch die Top 300 Unternehmen von Südtirol Panorama. Nicht nur der gewachsene Heftumfang zeugt von einem positiven Jahr für Südtirols Topunternehmen. Auch ein Blick auf die Zahlen verrät, dass es um Südtirols Wirtschaft gut bestellt ist. Der Gesamtumsatz der Top 300 Unternehmen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Gewinn ebenfalls, und es gibt weniger Betriebe, die keinen Gewinn erwirtschaftet haben. Haben im Jahr 2016 noch 31 Unternehmen einen Verlust geschrieben, waren es im Geschäftsjahr 2017 nur noch 24 Betriebe. Die Zahlen zeugen davon, dass die

aktuelle Lage gut ist. Und die Investitionen in Betriebsanlagen, Firmensitze und neue Gebäude beweisen, dass Südtirols Betriebe positiv in die Zukunft blicken – und auch über den Tellerrand schauen. Mit einem Exportvolumen von 4,8 Milliarden Euro wurde 2017 ein neuer Exportrekord aufgestellt. Das kann man täglich selbst erfahren, wenn man auf Südti­rols Straßen unterwegs ist: Südtirols Wirtschaft brummt nicht nur, sie rollt – wie ein LKW. 

Manuel Saxl

06 Die Kriterien So wurde die Rangliste „Die Top 300 Unternehmen Südtirols“ erstellt.

08 Das große Ranking Die 300 größten Unternehmen Südtirols in der detaillierten Liste.

23 Die Umsatzkönige Wer hat den höchsten Umsatz erzielt? Kurzporträt über Aspiag.

24 Von Sterzing in die Welt Urban wie international läuft es für die Leitner-Gruppe wie geschmiert. Ein Gespräch mit Firmenchef Anton Seeber über die Gründe des Erfolgs.

34 Der Liefergigant 1 Milliarde Umsatz im Jahr 2020 – dieses Ziel hat sich Fercam gesteckt. Warum daraus wohl nichts wird, Thomas Baumgartner im Interview.

44 Die Neueinsteiger im Ranking Wer ist neu im Ranking? Kurzporträts über die Bau- und Immobilienfirma Zima, das Neumarkter Unternehmen Alpenfrucht und Health Robotics.

48 Die 30 Aufsteiger im Ranking Wer konnte beim Umsatz am stärksten zulegen? Kurzporträts über die italienischen Tochtergesellschaften von Ganter, Klasmann/Deilmann und Doppelmayr.

54 Die 30 gewinnstärksten Unternehmen Wer hat am meisten Gewinn erwirtschaftet? Kurzporträts über Würth Italia, die Stahlwerke Valbruna und den Beschneiungsspezialisten Technoalpin.

58 Die 30 rentabelsten Unternehmen Wer hat am rentabelsten gearbeitet? Kurzporträts über die beiden Energieunternehmen Eisackwerk Mühlbach und Energie AG.

62 Die 30 größten Arbeitgeber Wer hat am meisten für Personal bezahlt? Kurzporträts über Markas, die Athesia-Gruppe und das Leiferer Unternehmen Röchling Automotive.

66 Die 30 vermögendsten Unternehmen Wer hat das höchste Eigenkapital? Kurzporträts über Pietro Tosolinis ­Konzentra, die Sparkassen-Tochter Sparim und die Brauerei Forst.

70 Die 30 ertragreichsten Unternehmen Wer sind die Cashflow-Könige? Kurzporträts über Avis, das Energie­ unternehmen Fri-El Green Power und die Brixner Progress-Gruppe.

Titelbild: Unsplash

Impressum Erscheinungstermin: 04.10.2018 Chefredakteur & Verantwortlicher Direktor: Manuel Saxl Redak­tion & Konzeption: Verena Pliger Schlussredak­tion: Franz Kaserer Rückmeldungen an die Redaktion: panorama@ ff-bz.com Grafik: Sabine Rainer PR & Werbung: Lisa Forer-Naumann, Roswitha Rauter, Miriam Kaser, Bernhard Elzenbaumer Herausgeber: FF-Media GmbH Bozen – Eintrag. Lg. Bozen 20/98 R.P. vom 07.10.98 Südtirol Panorama: Brenner­straße 7a, 39100 Bozen, Tel. 0471 30 45 00, Fax 30 45 10, www.panorama-online.com Druck: Radin-Berger Print GmbH, Innsbruck (A) Gesamtauf­lage: 26.000 Stück Nr. ROC: 06262

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74 Die 30 größten Steuerzahler Wer hat am meisten Steuern bezahlt? Kurzporträts über Real Estate Services, die GKN-Werke im Pustertal und die Hotel-Gruppe Adler.

78 Die 30 größten Genossenschaften Kurzporträts über die Genossenschaften VOG, VI.P und VOG Products.

82 Wer fehlt im Ranking? Warum einige Topunternehmen keine Bilanzen mehr hinterlegen.

Südtirol Panorama | 02.2018 




pr-info

die panoramagondel

In Steinhaus im Ahrntal wird eifrig an der neuen Kabinenbahn „Panorama“ gearbeitet. Ab kommender Wintersaison gondelt man damit bequem den Berg hoch. Wir haben ­einen Monteur von Doppelmayr Italia für einen Tag begleitet. So gut wie fertig: die Talstation der „Panorama-Bahn“.

Technische ­Daten Auftraggeber: Klausberg AG Auftragnehmer: Doppelmayr Italia GmbH Lage: Steinhaus (Ahrntal) Seilbahnsystem: Kabinenbahn D-Line Schräge Länge: 1004 m Höhenunterschied: 453 m Stützen: 11 Förderleistung: 2700 Personen / h Fahrzeugkapazität: 10 Personen Fahrgeschwindigkeit: 6,0 m/s

Foto: Elmar Dorigatti

Fahrzeit: 2,8 min Eröffnung: Dezember 2018

S

teinhaus, 7 Uhr morgens: Die Sonne lugt zaghaft hinter den Ahrntaler Bergen hervor; es verspricht ein weiterer herrlicher und warmer Spätsommertag im September zu werden. Richard Schweigl packt seine Ausrüstung ins Auto und fährt los. Eine halbe Stunde werden wir unterwegs sein, bis der Arbeitsort auf 2.000 m Meereshöhe erreicht ist. Auf der Fahrt dorthin, über Schotter, aufgeschüttete Erde und vorbei an einem Dutzend Baggern, erzählt er uns von seinem Job. Der Ultner ist 50 Jahre alt – und mittlerweile seit mehr als 30 Jahren bei Doppelmayr Italia beschäftigt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Lana und gehört zur Doppelmayr/Garaventa Gruppe, die Marktführer bei seilgezogenen Systemen ist. Richard begann mit 17 seine Lehre in der Werkstatt, bald darauf wechselte er in die Montageabteilung. Seitdem ist er ständig unterwegs – zu den vielen Baustellen, die in den italienischen Bergregionen verstreut sind. Der gebürtige St. Pankrazer ist Teil des Montage-Teams von Doppelmayr und zuständig für die Errichtung neuer Seilbahnanlagen. Was ihn an seinem Beruf besonders reize, fragen wir ihn. Er mag es, selbstständig arbeiten, sich die Dinge – Arbeit und Zeit – selber einteilen zu können, entgegnet er. „Du beginnst bei null und verlässt die Baustelle erst wieder bei Abnahme der Seilbahn durch die Behörde – also erst, wenn alles fix und fertig ist.“ Richard schaltet die Ge-



Südtirol Panorama | 02.2018

ländeuntersetzung des Wagens zu, denn der Weg wird schlammig. „Jede Baustelle ist anders und immer eine neue Herausforderung: Das Gelände und die Leute unterscheiden sich. Du musst dich immer wieder an die Gegebenheiten anpassen; genau das macht den Reiz aus!“ Es ist halb acht, als wir die Bergstation der neuen Kabinenbahn an der Waldgrenze erreichen. In der Nähe stand bis vor Kurzem ein in die Jahre gekommener, fixgeklemmter Sessellift. Wenn die Skifahrer im Winter mit dem neuen „K-Express“ den Klausberg erklimmen, will niemand mehr bei den anderen Liften anstehen; die Entscheidung für den Bau einer modernen 10er-Kabinenbahn ist die logische Schlussfolgerung. Gleichzeitig wird auch die „Hühnerspiel“-Piste verbreitert. Der Lärm ist unüberhörbar, ohne Unterbrechung wird gebaggert und mit LKWs Aushubmaterial herangekarrt. Richard ist im Depot verschwunden, hier holt er sich das Werkzeug, das er für heute benötigt. Die Baustelle ist seit Ende Juli eingerichtet: Zuerst die Talstation, jetzt wächst auch die Antriebsstation am Berg heran. Die Stützen entlang der Strecke sind bereits aufgestellt, es ­fehlen drei an der Talstation, wo noch Erdbewegungsarbeiten durchgeführt werden.


pr-info „Zu Beginn gilt es, die Bauteile richtig zuzuordnen“, erzählt der Monteur. „Die Komponenten werden in Kisten verpackt an einen zentralen Punkt angeliefert. Dann muss ich sortieren, was zur Station im Tal, am Berg oder zur Strecke gehört. Anschließend teile ich die Arbeiten nach Priorität ein und koordiniere das Mitarbeiter-Team. Denn die Montage folgt über den ganzen Zeitraum einem fixen Ablauf.“ Richard fährt die Hebebühne zur Antriebsseilscheibe hoch; diese hat einen wuchtigen Durchmesser von 6,30 Meter. Er löst die Kupplung zwischen Seilscheibe und Antriebseinheit. In der folgenden Woche soll der Seilzug erfolgen; während dieser Tätigkeit dürfen Getriebe und Hauptmotor nicht mitdrehen.

leisen Betrieb und Komfort für Fahrgäste und Bedienstete. Die Skiköcher befinden sich in der Kabine, damit ist ein müheloses Ein- und Aussteigen ohne großes Gedränge möglich. Erstmals in Italien kommt die komfortable „Doppelmayr Connect Steuerung“ zum Einsatz.

Fotos: Elmar Dorigatti

Wenn alle Stützen montiert sind, beginnt der Seilzug – ein logistischer Kraftakt: Das Förderseil hat einen Durchmesser von 52 mm und wiegt mehr als 20 Tonnen. Dabei wird zuerst das Vorseil, das auf einer Haspel aufgewickelt und 10 mm dick ist, zur Bergstation gebracht. Anschließend wird dieses Stahlseil händisch zu Tal gezogen. Das Ende des Vorseils wird mit dem nächstdickeren Stahlseil von 20 mm verbunden. Der Antrieb befindet sich auf einem Dieses Seil wird wiederum per Winde Träger oberhalb der Seilscheibe: Er zu Berg gezogen. Im letzten Arbeitsträgt den Namen „Doppelmayr Sector schritt wird das eigentliche FörderDrive“ – kurz DSD. Die Innovation feiert seil an das zweite Seil fixiert und über hier zum zweiten Mal Premiere, denn die ganze Bahnstrecke gezogen. Der dieses Modell kommt bisher erst eingesamte Vorgang dauert etwa eine mal in Südtirol zum Einsatz. Die Ein­Woche. heit ist im Vergleich zu den herkömmNach dem Seilzug werden die Hydraulichen sehr kompakt ausgeführt. Der likaggregate für Bremsen und Notanaufgesetzte Elektromotor dreht nur trieb angeschlossen. Es folgt die Monhalb so schnell wie sonst bei einer Seiltage der restlichen Stationselemente. bahn üblich. Dadurch ist der Motor leiSind diese Arbeiten abgeschlossen, ser, der Wirkungsgrad höher. Beim Gekann die Seilbahnanlage hydraulisch triebe entfällt eine Übersetzungsstufe; mit dem Notantrieb über einen Diees ist nur der langsam drehende Teil selmotor betrieben werden. Nun wervorhanden. Besonders positiv fällt die den die Fahrzeuge an das Förderseil Entfernung der normalerweise vergeklemmt und die Feineinstellung der bauten Winkelstufe ins Gewicht, denn einzelnen Stationsmechanismen vorsie ist beim Getriebe der delikateste genommen. Schließlich wird noch der Oben: Imposant: die Antriebsseilscheibe mit 6,30 M­etern Teil. Der Hersteller Doppelmayr ent- Durchmesser. Hauptantrieb elektrisch verkabelt. schied sich gemeinsam mit der Betrei- Unten: Millimeterarbeit: die Einlauf-Seilrollen in der ­Station Anfang November soll die Kabinenbergesellschaft, der Klausberg AG, für müssen genau in ­Achse sein. bahn fertig sein. In der Schlussphase den fortschrittlichen Antriebstyp DSD. erfolgen die letzten Tests gemeinsam Er stellt eine gelungene Alternative zur mit der Behörde, die die Freigabe der üblichen Technik dar. Das bedeutet in diesem Fall: geringerer EnerSeilbahn für die öffentliche Benützung erteilt. Pünktlich zur Wintergieverbrauch, weniger Lärm und ein komfortables Fahrverhalten. saison 2018 wird die hochmoderne „Panorama“-Kabinenbahn in BeRichard ist mittlerweile über die Leiter zur Stationsausrüstung hochtrieb gehen. geklettert. Er justiert die Halterung der Einlauf-Seilrollen, über die das Förderseil in die Station geführt wird. Anhand von Stellschrauben Die Sonne schiebt sich hinter die Bergkette und legt ihren Schatten wird die Fluchtung der Seilrollen eingestellt, denn sämtliche Kompoüber das Tal. Für heute ist Feierabend: Richard nimmt seine Ausrüsnenten müssen über die ganze Strecke hinweg korrekt in Achse mit tung ab und verschließt sie im Container. Die Dämmerung ist bereits der Seilführung ausgerichtet sein. angebrochen, als wir das Hotel erreichen. „Alles planmäßig verlaufen heute“, meint Richard sichtlich zufrieden und bestellt sich das verDie neue „Panorama“-Kabinenbahn entstammt der neuesten Seil❧ diente Bier an der Theke.  bahngeneration „D-Line“ von Doppelmayr: Sie wurde von Grund auf neu entwickelt und überzeugt durch hohe Bedienerfreundlichkeit, eininfobox fache und zeitsparende Wartung und ein modernes Design. Die neue Doppelmayr Italia GmbH Kabine bietet noch mehr Platz und Luxus: mehr Beinfreiheit, eine breiIndustriezone 14, I - 39011 Lana tere, beheizbare Sitzfläche und eine höhere Kabine. Die Seilbahn ist bedmi@doppelmayr.com | www.doppelmayr.com sonders geräusch- und vibrationsarm ausgeführt und bietet damit sehr

Südtirol Panorama | 02.2018 




TOP 300

Südtirols

Top 300 Unternehmen Unsere Wirtschaft floriert – wie lange nicht mehr. Doch wer sind die erfolgreichsten Betriebe? Wer die Gewinner, wer die Verlierer? Südtirol Panorama nimmt die Topunternehmen unter die Lupe und präsentiert das umfangreichste und aussagekräftigste Ranking des Landes. VERENA PLIGER

D

ie Mehrheit der Südtiroler Unternehmen konnte 2017 ein steigendes Geschäftsvolumen erwirtschaften, und neun von zehn Südtiroler Unternehmen zeigen sich mit ihrer Ertragslage zufrieden. Diese Zahlen gehen aus dem Wirtschaftsbarometer der Handelskammer Bozen hervor. Besonders erfreulich: Mit knapp 4,8 Milliarden Euro wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr ein neuer Exportrekord aufgestellt. Konkret sind die Ausfuhren um satte acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ausfuhren von Transportmitteln und Komponenten für die Automobilindustrie haben gar um 26 Prozent zugelegt, jene von Maschinen und Anlagen um 18 Prozent. Doch nicht nur im Export konnten Südtirols Betriebe ihre Umsätze steigern, auch der lokale Markt entwickelt sich immer besser. Das spürt vor allem der Hochbau. Allein im ersten Halbjahr 2017 wurden Baugenehmigungen für insgesamt 2,4 Millionen Kubikmeter ausgestellt, das entspricht einem Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahressemester. WELCHE EINZELNEN UNTERNEHMEN haben sich im vergan-

genen Jahr aber besonders gut geschlagen? Seit 2009 nimmt 6

Südtirol Panorama | 02.2018

Südtirol Panorama unsere größten Betriebe unter die Lupe. Neun Kennzahlen werden ausgewertet. Damit ergibt sich das umfangreichste und auch aussagekräftigste Ranking des Landes. Schließlich sagen Umsätze und Gewinne allein noch wenig über den Erfolg eines Unternehmens aus. Wie also verlief das Geschäftsjahr 2017 für die größten heimischen Betriebe? Das Ergebnis: Südtirols umsatzstärkste Unternehmen haben im Geschäftsjahr 2017 tatsächlich mehr erwirtschaftet. Addiert man die Umsätze der Top 300 Unternehmen, kommt man auf einen Gesamtumsatz von 19,3 Milliarden Euro, das sind eine gute Milliarde mehr als noch im Geschäftsjahr 2016. Rein von der Platzierung her hat sich auf den ersten fünf Rängen nichts getan. Die Aspiag Service GmbH, also die Tochter der österreichischen Spar-Gruppe, liegt mit einem Umsatz von 1,92 Milliarden Euro unangefochten auf Platz Nummer eins. Der Zweitplatzierte, der Energiedienstleister Alperia, liegt mit einem Umsatz von 1,12 Milliarden Euro weit abgeschlagen. Insgesamt 236 der 300 Unternehmen konnten ihre Umsätze steigern, das sind 10 mehr als noch im Vorjahr. Besonders hervorzuheben sind die Umsatzzuwächse des Anlagenbauers Doppelmayr Italia, mit ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl


TOP 300

So entsteht die Top-300-Liste Das Team von Südtirol Panorama hat in Zusammenarbeit mit renommierten Wirtschaftsberatern auch dieses Jahr wieder über 1.000 Bilanzen durchforstet. Für das Ranking der Top 300 Unternehmen des Landes wurden die wichtigsten Eckdaten einer jeden Bilanz herausgefiltert und sortiert. Das Ergebnis ist ein Ranking mit insgesamt acht Unternehmenskennzahlen. Zusätzlich finden Sie auf Seite 74 die 30 größten Steuerzahler des Landes. In Summe sollen diese Kennzahlen einen Eindruck vermitteln, wie erfolgreich ein Unternehmen arbeitet. Um die Größe der Unternehmen zu bestimmen, wurden nicht nur die Verkaufserträge erfasst, sondern es wurde die Gesamtleistung des Umsatzes berücksichtigt. Das heißt, auch die sich in Ausführung befindlichen Arbeiten. Da die Berechnungsgrundlagen identisch geblieben sind, kann das diesjährige Ranking eins zu eins mit der Publikation von 2017 verglichen werden. Folgende Unternehmen wurden für das Ranking unter die Lupe genommen: Alle Kapitalgesellschaften sowie Genossenschaften aus dem Obst-, Milch- und Finanzmarkt, die ihren Rechtssitz in Südtirol haben und ihre Bilanz 2017 innerhalb 17. September 2018 bei der Handelskammer Bozen hinterlegt haben. Berücksichtigt wurden Einzelbilanzen oder im Falle von Firmenzusammenschlüssen auch konsolidierte Bilanzen. Südtirol Panorama bildet aus den Einzelbilanzen von Unternehmensgruppen, die nur intern konsolidieren, keine Firmengruppen. Vom Ranking ausgeschlossen sind Konsortien, Banken und Leasinggesellschaften.

einem Plus von 66,5 Prozent. Aber auch die Allstar GmbH, also die 2005 gegründete Tochterfirma des niederösterreichischen Glücksspielkonzerns Novomatic, konnte den Umsatz um 46,7 Prozent steigern. Es gibt aber auch Unternehmen, die Einbußen hinnehmen mussten. So ging der Umsatz des Brixner Unternehmens Wenatex Italia GmbH, das über Direktvertrieb Schlafsysteme vertreibt, um 11,8 Prozent auf 25,6 Millionen Euro zurück. 2017 konnten die größten Betriebe nicht nur ihre Gesamtleistung, sondern auch ihre Gewinne erhöhen. Insgesamt haben sie 615,2 Millionen Euro an Gewinn erwirtschaftet, das sind 116 Millionen mehr als noch im Vorjahr. Nur noch 24 Betriebe haben einen Verlust geschrieben. Im Vergleich: 2015 waren es noch 31 Unternehmen. Den höchsten Verlust musste Oberosler einstreichen. Die Baufirma, die mittlerweile einen Sanierungsplan eingereicht hat, kommt auf einen Verlust von 41,8 Millionen Euro. Beachtlich sind aber auch die 25 Millionen Euro Verlust von Ladurner Ambiente. FÜR WEN ES 2017 besonders gut lief, welche 14 Unterneh-

men es neu ins Ranking geschafft haben, wer wie vermögend ist und wer besonders rentabel oder ertragreich arbeitet – wir wünschen Ihnen auch für dieses Jahr eine spannende Analyse der Top 300 Unternehmen des Landes. ◀

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Südtirol Panorama | 02.2018

7


TOP 300 NR. NR. VORJAHR

FIRMENNAME

GESAMT- GESAMTL.: LEISTUNG ZUWACHS 16/17 IN MIO. €

GEWINN IN MIO. €

GESAMTPERSONALLEISTUNGSKOSTEN RENDITE IN MIO. €

PERSONALKOSTENQUOTE

EIGENKAPITAL IN MIO. €

BRUTTOCASHFLOW IN MIO. €

1.

1.

Aspiag Service GmbH, Bozen

1.920,0

4,8 %

30,7

1,6 %

251,1

13,1 %

570,3

93,6

2.

2.

Alperia AGK, Bozen

1.123,5

-8,2 %

1,9

0,2 %

67,7

6,0 %

1.035,4

128,3

3.

3.

Seetech Global Industries AGK, Bozen7

934,1

12,0 %

18,3

2,0 %

203,1

21,7 %

414,2

58,2

4.

4.

Acciaierie Valbruna AGK, Bozen

906,0

27,7 %

36,7

4,0 %

138,1

15,2 %

919,8

58,9

5.

5.

Fercam AGK, Bozen

754,7

11,2 %

7,8

1,0 %

88,4

11,7 %

56,5

23,5

6.

8.

Würth GmbH, Neumarkt

475,3

11,6 %

54,1

11,4 %

122,5

25,8 %

154,7

69,6

7.

6.

Avis Budget Italia AGK, Bozen

455,5

-0,8 %

19,7

4,3 %

44,0

9,7 %

274,6

120,6

8.

9.

Agba AGK, Bozen

433,5

18,4 %

6,7

1,5 %

15,8

3,6 %

44,7

10,4

9.

11.

Gruber Invest GmbHK, Auer

316,8

7,0 %

4,8

1,5 %

33,5

10,6 %

15,5

11,5

10.

10.

Iveco Defence Vehicles AG, Bozen

304,6

-11,1 %

-7,5

-2,5 %

44,3

14,5 %

13,0

-0,8

11.

12.

Europcar Italia AG, Bozen

283,7

8,4 %

21,2

7,5 %

28,4

10,0 %

56,3

24,1

12.

13.

GKN Driveline Bruneck AG, Bruneck

268,9

19,4 %

12,6

4,7 %

48,6

18,1 %

65,7

22,7

13.

14.

Markas GmbHK, Bozen

242,2

11,3 %

8,0

3,3 %

166,6

68,8 %

52,6

15,6

14.

17.

Röchling Automotive Italia GmbH, Leifers

226,4

29,6 %

9,9

4,4 %

49,6

21,9 %

68,1

16,2

15.

19.

Athesia AGK, Bozen

219,4

32,7 %

5,0

2,3 %

57,5

26,2 %

124,5

26,3

16.

21.

Fri-El Green Power AGK, Bozen

207,1

56,1 %

44,5

21,5 %

10,5

5,1 %

364,6

81,7

17.

15.

Brauerei Forst AGK, Algund

197,4

9,0 %

5,6

2,8 %

35,8

18,1 %

181,6

27,3

18.

16.

GKN Sinter Metals AG, Bruneck

196,7

11,9 %

27,6

14,0 %

49,1

24,9 %

88,9

36,8

19.

18.

Progress Invest AGK, Brixen

194,6

13,7 %

16,5

8,5 %

28,0

14,4 %

146,1

22,6

20.

25.

Technoalpin AG, Bozen1

156,8

28,0 %

11,3

7,2 %

15,0

9,6 %

37,4

12,4

21.

20.

Ober Alp AG, Bozen

155,0

3,3 %

2,3

1,5 %

16,5

10,6 %

48,6

6,6

22.

28.

Arrow ECS AG, Bozen

141,9

31,8 %

2,9

2,0 %

3,8

2,7 %

16,9

3,1

23.

24.

The Wierer Holding AGK, Brixen

135,9

11,6 %

3,3

2,4 %

17,8

13,1 %

36,4

10,2

24.

22.

Billig AG, Neumarkt

131,1

2,6 %

0,8

0,6 %

13,0

9,9 %

31,2

5,5

25.

26.

Miele Italia GmbH, Eppan

121,9

5,5 %

2,8

2,3 %

9,2

7,5 %

28,8

3,5

26.

33.

Elektrisola Atesina GmbH, Sand in Taufers

119,8

30,0 %

6,2

5,2 %

11,8

9,8 %

52,7

12,3

27.

23.

Pichler Immobilien und Service GmbHK, Bozen

116,9

-5,5 %

7,1

6,0 %

21,1

18,0 %

74,5

7,2

28.

31.

Autoindustriale GmbHK, Bozen

112,7

15,3 %

0,1

0,1 %

11,0

9,8 %

6,9

1,0

29.

27.

Schenk Italia AGK, Auer

110,7

2,2 %

2,2

2,0 %

6,8

6,1 %

18,1

4,4 57,1

30.

**

Hertz Fleet Italiana GmbH, Bozen

109,0

2,6 %

9,5

8,7 %

0,4

0,4 %

13,8

31.

32.

Thun AG, Bozen

107,3

11,8 %

2,2

2,1 %

21,0

19,6 %

22,5

4,7

32.

44.

Allstar GmbH, Bozen

106,6

46,7 %

5,3

4,9 %

41,0

38,5 %

27,2

26,0 4,3

33.

29.

Hoppe AG, Lana

104,8

3,7 %

1,3

1,2 %

28,7

27,4 %

12,7

34.

30.

Gruppe Auto Brenner – Imotex GmbHK, Bozen

99,2

-1,2 %

0,3

0,3 %

5,8

5,9 %

6,8

1,9

35.

**

Real Estate Services AGK, Bozen

88,4

39,4 %

29,7

33,5 %

0,1

0,1 %

132,5

44,1

36.

36.

Interdent AGK, Bozen

83,9

6,4 %

1,4

1,7 %

4,6

5,5 %

1,3

2,7

37.

34.

Sad Nahverkehr AG, Bozen

82,5

-5,8 %

0,5

0,6 %

30,3

36,8 %

9,5

-2,0

38.

47.

Gastro-Pool Italien GmbH, Bozen

80,7

15,6 %

0,0

0,1 %

0,0

0,0 %

0,2

0,3

39.

38.

Plose Sistem Service AG, Brixen

78,4

2,0 %

1,4

1,7 %

1,9

2,4 %

13,4

2,8

40.

42.

Superdistribuzione GmbH, Bozen

75,8

2,7 %

2,6

3,4 %

4,5

5,9 %

22,5

3,4 3,0

41.

49.

Wolf System GmbH, Freienfeld

75,8

12,4 %

0,8

1,0 %

15,2

20,1 %

7,6

42.

46.

Julius Meinl Italia AG, Bozen

75,6

7,9 %

1,7

2,3 %

4,9

6,5 %

12,2

5,1

43.

39.

Anjoka GmbH, Pfalzen

72,2

-5,6 %

-0,1

-0,1 %

9,2

12,8 %

5,4

1,2

44.

40.

Konzentra KGaAK, Bozen

71,3

-5,3 %

10,9

15,4 %

11,2

15,8 %

332,0

22,4

45.

43.

Monier AG, Kiens

70,7

-3,8 %

-5,7

-8,0 %

15,7

22,2 %

35,2

2,6

46.

59.

Ineco Auto AG, Bozen

69,8

24,0 %

1,7

2,5 %

1,9

2,8 %

11,8

2,2

47.

**

Jenbacher GmbH, Bozen

69,0

-3,4 %

3,8

5,5 %

4,0

5,7 %

13,1

1,8

48.

54.

Innerhofer Holding AGK, St. Lorenzen

68,9

12,3 %

1,4

2,0 %

10,1

14,7 %

0,2

2,4

49.

45.

Hans Zipperle AG, Meran3

67,4

-7,3 %

1,9

2,8 %

11,8

17,5 %

26,8

4,3

50.

51.

LL International AGK, Tirol

67,3

4,4 %

0,6

1,0 %

8,1

12,0 %

43,2

5,4

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.04.17 | 2 31.05.17 | 3 30.06.17 | 4 31.07.17 | 5 31.08.17 | 6 30.09.17 | 7 31.01.18 | 8 28.02.18 | 9 31.03.18 | 10 30.04.18 | * Vorjahresvergleich nicht möglich wegen geänderter Bilanzierungsbasis | ** Vorjahresvergleich nicht möglich

8

Südtirol Panorama | 02.2018

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TRADITION & KNOW HOW

       

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SĂźdtirol Panorama | 02.2018

9


Nr. Nr. VorJahr

Firmenname

gesamt- gesamtl.: leistung zuwachs 16/17 in Mio. €

| Foto: Alex Filz

top 300 Gewinn in Mio. €

gesamtPersonalleistungskosten rendite in Mio. €

Personalkostenquote

Eigenkapital in Mio. €

BruttoCashflow in Mio. €

51.

53.

Nordpan AG, Olang

65,9

4,8 %

2,9

4,4 %

5,7

8,6 %

24,8

3,7

52.

48.

Nagel Italia GmbH, Bozen

65,8

-3,9 %

0,9

1,4 %

6,3

9,5 %

5,4

2,4

53.

50.

I.F.I. AGK, Bozen

62,3

-5,3 %

1,1

1,8 %

7,7

12,4 %

53,0

3,4

54.

55.

Ignas Tour AG, Neumarkt

62,0

5,5 %

1,0

1,6 %

2,3

3,7 %

5,7

1,3

55.

68.

Rotho-Blaas GmbHK, Kurtatsch

58,9

16,7 %

3,7

6,4 %

12,4

21,0 %

14,4

5,0

56.

58.

Rail Traction Company AG, Bozen

58,7

1,3 %

3,6

6,1 %

13,1

22,4 %

16,7

4,3

57.

37.

Selectra AG, Bozen

58,4

4,3 %

2,0

3,4 %

6,8

11,6 %

21,9

3,3

58.

56.

P.A.C. AGK, Bozen

58,3

1,4 %

0,5

0,8 %

12,2

20,9 %

16,6

2,6

59.

99.

Doppelmayr Italia GmbH, Lana9

58,3

66,5 %

5,4

9,2 %

6,6

11,4 %

51,4

6,9

60.

75.

Franz Kraler GmbH, Toblach

57,3

26,0 %

0,5

1,0 %

1,8

3,2 %

4,8

1,8

61.

81.

Onlinestore GmbH, Kastelbell-Tschars

56,4

31,7 %

0,1

0,1 %

1,1

1,9 %

1,9

0,3

62.

67.

Kostner GmbHK, Vahrn

56,2

9,9 %

1,0

1,7 %

2,2

3,9 %

7,7

1,9

63.

61.

Maico GmbH, St. Leonhard in Passeier

56,1

2,1 %

1,8

3,2 %

6,0

10,7 %

20,3

2,4

64.

60.

Sport Alliance International AG, Bozen8

55,7

0,9 %

0,1

0,1 %

0,6

1,0 %

2,0

0,7

65.

64.

A. Rieper AG, Vintl

54,9

3,6 %

1,5

2,7 %

7,2

13,1 %

12,5

3,8

66.

80.

Goldcar Italy GmbH, Leifers

54,3

26,6 %

2,1

3,8 %

8,2

15,2 %

7,1

10,2

67.

65.

Röfix AG, Partschins

53,5

1,2 %

1,5

2,9 %

7,9

14,8 %

18,7

3,0

68.

66.

Siegfried Ausserhofer GmbH , Sand in Taufers

52,8

2,8 %

1,3

2,4 %

9,3

17,6 %

7,7

1,6

69.

73.

Gebr. Clementi GmbH, Leifers4

52,6

14,2 %

0,4

0,7 %

0,3

0,6 %

1,2

0,9

70.

57.

Ladurner Ambiente AGK, Bozen

52,3

-8,4 %

-25,0

-47,8 %

12,1

23,1 %

50,7

-10,6

71.

69.

ZG Lighting GmbH, Vahrn10

50,5

5,6 %

0,7

1,4 %

4,8

9,6 %

6,5

1,1

K

72.

84.

NKD Italien GmbH, Bozen

50,2

21,4 %

1,8

3,5 %

9,1

18,2 %

4,6

2,6

73.

62.

Atzwanger AGK, Bozen

49,5

-7,5 %

1,0

2,1 %

12,9

26,2 %

14,2

2,2

74.

63.

Cea Italien GmbH, Neumarkt

49,2

-7,9 %

1,4

2,8 %

0,6

1,2 %

3,7

1,7

75.

**

Oil Italia GmbH, Bozen

47,7

6,5 %

0,2

0,3 %

0,3

0,7 %

1,9

0,9

76.

76.

Pircher Finim AGK, Toblach

47,3

4,2 %

-0,6

-1,2 %

8,0

17,0 %

28,9

2,1

77.

79.

Beikircher Grünland GmbH, Sand in Taufers

47,1

8,2 %

2,6

5,6 %

4,2

8,9 %

24,1

4,1

78.

**

BTC Holding AGK, Bozen

46,2

0,5 %

-2,9

-6,3 %

11,1

24,1 %

34,7

-1,9

79.

72.

Exquisa Italia GmbH, Bozen

45,9

-0,2 %

0,2

0,5 %

2,1

4,5 %

1,7

1,1

80.

77.

Hotel Adler GmbH , St. Ulrich

45,5

0,7 %

6,3

13,9 %

14,3

31,4 %

44,9

9,9

81.

88.

Al-Ko Kober GmbH, Vintl

45,4

17,5 %

7,5

16,4 %

7,4

16,2 %

24,8

7,3

82.

71.

Gerhò AG, Terlan

45,4

-1,9 %

0,9

2,0 %

2,6

5,7 %

1,8

1,1

83.

82.

Stadtwerke Brixen AG, Brixen

45,4

6,4 %

1,1

2,5 %

7,5

16,5 %

44,8

9,5

84.

78.

Seab AG, Bozen

44,4

-1,0 %

0,4

0,8 %

13,4

30,3 %

17,1

2,6

K

85. 104.

Quick Service Logistics Italia GmbH, Bozen

44,4

35,2 %

0,4

0,9 %

0,4

0,8 %

1,2

0,3

86.

98.

Liebherr - Emtec Italia AG, Brixen

44,2

25,5 %

0,3

0,7 %

5,7

12,9 %

2,3

1,6

87.

91.

Securitifleet AG, Bozen

44,0

15,6 %

0,1

0,1 %

0,0

0,0 %

0,5

20,7

88.

93.

Pompadour Tee GmbH, Bozen9

43,3

13,8 %

3,7

8,5 %

3,0

7,0 %

18,0

4,7

89.

87.

Moser Group GmbHK, Naturns

42,7

10,5 %

0,1

0,1 %

4,3

10,2 %

3,1

1,8

90.

92.

Auto - Plose Sadobre GmbH, Freienfeld

42,2

10,9 %

0,0

0,1 %

0,3

0,7 %

0,5

0,3

91.

83.

Stadtwerke Bruneck, Bruneck

40,5

-3,8 %

4,3

10,5 %

3,6

9,0 %

72,3

12,9

92.

85.

Eco Center AG, Bozen

40,4

-0,5 %

1,9

4,8 %

10,5

26,0 %

18,8

4,0

93. 101.

Metall Steel GmbH, Bozen

40,3

16,7 %

1,9

4,8 %

2,8

6,9 %

11,4

2,6

94.

86.

Plattner AG, Leifers

39,3

-0,2 %

1,1

2,9 %

4,0

10,2 %

3,3

2,0

95.

96.

Fructus Meran AG, Terlan

38,7

5,5 %

0,5

1,4 %

4,7

12,0 %

8,7

1,4

96.

94.

J.F. Amonn AGK, Bozen

37,9

2,3 %

1,5

4,0 %

7,4

19,5 %

48,0

3,5

97.

95.

98. 108. 99.

97.

100. 126.

Ivoclar Vivadent GmbH, Naturns

37,9

3,1 %

1,1

2,8 %

4,4

11,5 %

3,2

1,7

Nils AG, Burgstall

37,5

16,5 %

2,6

7,0 %

2,9

7,6 %

10,8

3,4

Transbozen Logistik GmbH, Lajen

37,0

1,0 %

2,1

5,7 %

2,3

6,2 %

11,2

3,3

E.MA.PRI.CE. AG, Bozen

36,6

27,7 %

0,3

0,8 %

5,6

15,2 %

3,9

1,3

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.04.17 | 2 31.05.17 | 3 30.06.17 | 4 31.07.17 | 5 31.08.17 | 6 30.09.17 | 7 31.01.18 | 8 28.02.18 | 9 31.03.18 | 10 30.04.18 | * Vorjahresvergleich nicht möglich wegen geänderter Bilanzierungsbasis | ** Vorjahresvergleich nicht möglich

10 

Südtirol Panorama | 02.2018

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| Foto: Alex Filz

TATKRAFT AUS HOLZ.

HOLZ. HAND. WERK. Aus dem lebendigen Werkstoff Holz schaffen wir mit Ideenreichtum und Handwerkskunst nachhaltige Holzbauten und Qualitätstüren, die durch Funktionalität überzeugen und durch Ästhetik bestechen.

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TOP 300 NR. NR. VORJAHR

FIRMENNAME

GESAMT- GESAMTL.: LEISTUNG ZUWACHS 16/17 IN MIO. €

GEWINN IN MIO. €

GESAMTPERSONALLEISTUNGSKOSTEN RENDITE IN MIO. €

PERSONALKOSTENQUOTE

EIGENKAPITAL IN MIO. €

BRUTTOCASHFLOW IN MIO. €

101. 106.

Nikolaus Bagnara AG, Eppan

36,5

12,4 %

1,1

2,9 %

4,6

12,6 %

16,3

1,7

102.

Autotest Südtirol GmbH, Franzensfeste

36,1

-10,7 %

-5,2

-14,5 %

8,5

23,4 %

0,1

-4,3

*

103. 112.

Euroclima AG, Bruneck

36,1

14,6 %

2,1

5,9 %

7,1

19,7 %

16,3

3,3

104. 132.

Südtiroler Transportstrukturen AG, Bozen

35,6

27,6 %

-0,1

-0,2 %

3,5

9,9 %

15,7

21,2

105. 100.

Weger Walter GmbH, Kiens

35,3

1,5 %

0,2

0,5 %

9,1

25,9 %

7,0

1,0

106. 105.

Palfinger Gru Idrauliche GmbH, Bozen

34,7

6,1 %

0,6

1,7 %

4,2

12,0 %

3,7

0,7

107. 134.

Starauto GmbH, Bozen

34,4

26,7 %

0,2

0,7 %

1,0

2,9 %

2,0

0,3

108. 119.

Polytech GmbH, Bozen

34,3

16,1 %

4,0

11,5 %

0,9

2,8 %

5,8

4,4

109. 107.

Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH, Naturns

33,9

5,2 %

1,2

3,7 %

11,5

34,0 %

25,6

4,7

110.

90.

Bignami AG, Auer

33,9

-11,0 %

1,5

4,4 %

4,0

11,8 %

23,7

2,1

111.

111.

Pfanner Italia GmbH, Meran

33,8

6,6 %

0,2

0,4 %

0,9

2,6 %

1,4

0,3

112.

70.

Win Rent AG, Bozen

33,7

-27,2 %

2,5

7,4 %

3,6

10,6 %

10,5

10,6

113. 113.

Cittadini Dell’Ordine GmbH, Bozen

33,6

8,4 %

1,1

3,3 %

19,7

58,6 %

4,8

2,6

114. 130.

Microtec GmbH, Brixen

33,5

19,4 %

3,9

11,6 %

9,3

27,7 %

7,0

4,5

115. 131.

Baustoffe Roman Terzer GmbH, Neumarkt

33,4

9,8 %

0,4

1,1 %

2,8

8,5 %

4,8

0,7

116. 116.

Karl Pichler AG, Algund

33,1

9,0 %

2,5

7,4 %

3,4

10,1 %

18,8

3,4

117. 102.

ACS Data Systems AG, Bozen9

32,8

-2,2 %

1,2

3,6 %

6,0

18,2 %

6,1

3,0

118. 124.

Karrell GmbH, Salurn

32,8

12,7 %

1,0

3,0 %

4,4

13,4 %

3,7

3,5

119. 123.

Akifix AG, Bozen

32,5

11,4 %

0,8

2,6 %

4,0

12,3 %

4,7

1,3

120. 110.

Naturallook GmbH, Bozen

32,4

2,0 %

1,9

5,8 %

2,9

8,9 %

7,2

2,7

121. 151.

Carron Bau GmbH, Vahrn

32,4

33,4 %

2,8

8,7 %

2,8

8,8 %

5,0

2,9

10

122. 114.

Bettiol GmbH, Bozen

32,3

4,8 %

1,3

3,9 %

5,2

16,0 %

4,4

1,4

123. 115.

Aimo Immobilien GmbH, Sarntal

32,0

4,0 %

2,3

7,1 %

0,0

0,0 %

3,5

2,3

124. 103.

Tratter Engineering GmbH, Bozen

31,1

-6,3 %

1,2

3,9 %

2,5

8,0 %

5,5

1,6

125.

Oberosler Cav. Pietro GmbH, St. Lorenzen

30,9

-22,8 %

-41,8

-135,2 %

9,3

30,2 %

-58,6

-20,9

126. 118.

Gramm AG, Bozen

30,9

3,7 %

0,6

2,0 %

3,9

12,5 %

11,4

1,2

127. 150.

Lorenz Pan AG, Bozen

30,7

25,8 %

2,4

7,7 %

4,2

13,8 %

7,3

2,6

128. 143.

Foppa GmbH, Neumarkt

30,3

18,7 %

0,6

1,9 %

1,4

4,6 %

3,6

1,1

129. 121.

Hipp Italia GmbH, Bozen

30,3

3,6 %

-1,0

-3,3 %

1,2

4,0 %

3,0

0,0

130. 157.

F.lli Santini GmbH, Bozen

30,1

27,4 %

0,4

1,2 %

3,7

12,2 %

6,9

1,8

131. 147.

Passuello GmbH, Percha

29,8

21,3 %

0,4

1,2 %

0,5

1,7 %

5,4

0,6

132. 122.

Wepa GmbH, Vahrn

29,7

1,7 %

2,2

7,5 %

5,2

17,3 %

4,0

3,6

133. 133.

Wipptaler Bau AG, Brenner

29,7

8,7 %

1,0

3,3 %

7,0

23,5 %

30,3

3,1

134. 109.

Agrochimica AG, Bozen

29,4

-7,8 %

0,8

2,7 %

1,2

4,0 %

9,7

1,4

135. 127.

Damiani - Holz&Ko AG, Brixen

29,3

2,6 %

0,1

0,4 %

4,1

13,9 %

7,7

0,7

136.

SICET GmbH, Bozen

29,3

7,1 %

8,2

28,1 %

2,2

7,3 %

22,5

9,7

**

**

137. 179.

Volcan GmbH, Auer

29,1

49,5 %

3,7

12,8 %

3,4

11,5 %

19,4

4,1

138. 183.

Bernard Bau GmbH, Montan

28,6

49,1 %

2,7

9,3 %

3,8

13,4 %

4,2

3,2

139. 120.

Wohnzentrum Jungmann AG, Brixen

28,5

-2,9 %

1,9

6,8 %

6,4

22,5 %

15,6

3,1

140. 135.

Elpo GmbH, Bruneck

28,4

4,8 %

0,5

1,9 %

7,5

26,4 %

6,9

1,0

28,4

6,6 %

0,3

1,0 %

6,8

23,9 %

3,5

1,1

27,1

1,2 %

3,9

14,3 %

4,1

15,3 %

131,3

3,9

141. 137.

Mader GmbH, Sterzing

142. 136.

Italienische Parkgaragengesellschaft AG, Bozen

143. 128.

Paulaner Distribuzione GmbH, Bozen

27,0

-5,0 %

1,1

4,0 %

0,6

2,2 %

9,4

1,3

144.

Bozen Import GmbH, Ritten

26,9

-10,0 %

0,2

0,6 %

0,4

1,4 %

5,2

0,3

117.

145. 142.

Rubner Holzbau AG, Brixen

26,8

4,6 %

0,2

0,6 %

6,6

24,5 %

2,0

0,7

146. 155.

Senna GmbH, Bozen

26,3

10,0 %

0,1

0,5 %

0,3

1,3 %

0,7

0,2

147. 172.

Niederstätter AG, Bozen

26,2

26,6 %

1,6

6,0 %

3,7

14,2 %

5,1

2,7

148. 146.

Südtiroler Informatik AG, Bozen

26,1

4,2 %

1,2

4,8 %

9,4

36,0 %

13,2

2,2

149. 145.

Quellenhof GmbH, St. Martin in Passeier

25,9

1,8 %

3,6

13,7 %

6,7

25,6 %

31,0

8,1

150. 139.

Meraner Mühle GmbH, Lana

25,9

-1,6 %

0,4

1,7 %

2,1

7,9 %

22,3

2,1

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.04.17 | 2 31.05.17 | 3 30.06.17 | 4 31.07.17 | 5 31.08.17 | 6 30.09.17 | 7 31.01.18 | 8 28.02.18 | 9 31.03.18 | 10 30.04.18 | * Vorjahresvergleich nicht möglich wegen geänderter Bilanzierungsbasis | ** Vorjahresvergleich nicht möglich

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Südtirol Panorama | 02.2018

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top 300 Nr. Nr. VorJahr

Firmenname

gesamt- gesamtl.: leistung zuwachs 16/17 in Mio. €

Gewinn in Mio. €

gesamtPersonalleistungskosten rendite in Mio. €

Personalkostenquote

Eigenkapital in Mio. €

BruttoCashflow in Mio. €

151. 125.

Wenatex Italia GmbH, Brixen

25,6

-11,8 %

0,0

0,1 %

1,6

6,4 %

1,3

0,1

152. 141.

Sasa AG, Bozen

25,5

-1,0 %

0,3

1,1 %

15,1

59,3 %

7,5

1,5

153. 138.

Flyeralarm GmbH, Bozen

25,4

-4,5 %

0,8

3,1 %

0,4

1,4 %

3,2

0,8

154. 158.

Rubner Türen AG, Kiens

25,1

7,8 %

1,7

6,9 %

8,0

32,0 %

15,1

2,8

155. 274.

Ganter Italia GmbH, Meran3

24,3

98,4 %

1,6

6,4 %

1,8

7,3 %

1,7

1,7

156. 161.

Derga Consulting GmbH, Bozen

24,3

6,6 %

0,8

3,4 %

6,0

24,7 %

4,8

1,0

157. 140.

Selimex GmbH, Latsch

24,2

-7,4 %

0,0

0,1 %

1,3

5,2 %

2,3

0,4

158. 160.

Develey Italia GmbH, Lana

24,2

5,3 %

0,0

0,0 %

0,9

3,6 %

2,9

0,2

159. 153.

Aebi Schmidt Italia GmbH, Meran

24,2

-0,5 %

0,1

0,3 %

1,4

5,8 %

2,6

0,3

160. 159.

In Car GmbH, Bozen

24,1

4,3 %

0,5

2,1 %

1,7

7,2 %

2,1

0,9

161. 174.

Merano Speck GmbH, Naturns

24,0

21,0 %

0,7

2,9 %

2,6

10,9 %

3,7

1,0

162. 163.

CSB F.lli Straudi AG, Bozen

23,9

5,8 %

0,7

2,8 %

4,0

16,6 %

6,3

0,9

163. 167.

Apparatebau Gronbach GmbH, Neumarkt

23,8

10,3 %

0,8

3,4 %

6,4

26,8 %

0,9

1,5

164. 189.

Schweigkofler GmbH, Barbian

23,8

27,2 %

1,6

6,5 %

3,4

14,2 %

5,7

2,1

165.

Selgas GmbH, Bozen

23,8

-37,7 %

1,2

5,0 %

0,4

1,7 %

2,2

1,6

166. 186.

Bachmann Commerce GmbH, Gsies

23,5

23,9 %

0,1

0,5 %

0,6

2,7 %

0,8

0,3

167. 164.

Socrep GmbH, Kastelruth

22,7

1,3 %

4,6

20,5 %

1,0

4,4 %

19,6

4,8

168.

3,3

89.

Marx AG, Schlanders

22,6

7,5 %

1,0

4,3 %

4,2

18,6 %

11,7

169. 220.

MCFit Italia GmbH, Bozen

22,4

41,6 %

-3,3

-14,5 %

5,1

22,8 %

29,3

3,2

170. 170.

Warsteiner Italia GmbH, Bozen

22,1

5,9 %

0,3

1,2 %

1,8

8,3 %

6,8

0,2

171. 148.

Troyer AG, Sterzing

22,0

-9,9 %

0,2

1,0 %

8,4

38,3 %

7,9

1,3

172. 149.

Hermle Italia GmbH, Bozen

21,9

-10,2 %

0,6

2,7 %

1,6

7,2 %

0,8

0,9

173. 173.

Ritter Sport Italia GmbH, Brixen

21,9

6,3 %

0,3

1,4 %

1,1

5,2 %

1,1

0,4

174. 166.

Impianti Colfosco AG, Corvara

21,8

0,5 %

3,3

15,4 %

5,8

26,7 %

47,5

6,5

175. 171.

Würth Phoenix GmbH, Bozen

21,8

5,0 %

0,8

3,8 %

11,7

53,9 %

2,7

0,9

176. 177.

Dreika AG, Bozen

21,6

9,7 %

0,8

3,8 %

2,5

11,5 %

6,0

1,1

177. 188.

Modyf GmbH, Tramin

21,5

14,9 %

0,5

2,4 %

2,8

13,1 %

5,2

1,5

**

178. 180.

Kronplatz Seilbahn AG, Bruneck3

21,5

10,8 %

2,8

13,2 %

2,7

12,5 %

37,9

7,5

179. 129.

Sparim AG, Bozen

21,4

-24,1 %

9,1

42,3 %

0,8

3,8 %

303,3

6,5

180. 176.

Alpewa GmbH, Bozen

21,2

7,7 %

0,6

2,6 %

1,7

7,9 %

12,3

0,8

181.

-

Zima Wohnbau Ges.m.b.H., Bozen

21,2

123,3 %

-0,2

-1,2 %

0,6

2,8 %

2,9

-0,2

182.

**

Bergader Italia GmbH, Bozen

21,2

-6,8 %

0,0

0,2 %

0,6

2,9 %

0,2

0,1

183. 197.

Baustoff + Metall Italia GmbH, Bruneck

21,0

17,7 %

0,3

1,5 %

2,7

12,6 %

3,3

0,7

184. 165.

S.P.V. GmbH, Bozen

21,0

-4,7 %

0,2

0,9 %

0,5

2,4 %

0,3

0,5

185. 169.

Thaler GmbH, Bozen

21,0

-0,5 %

0,1

0,4 %

4,1

19,7 %

7,1

0,8

186. 198.

Seppi M. AG, Kaltern5

20,8

17,3 %

0,3

1,6 %

3,6

17,2 %

7,5

0,6 0,3

187. 194.

Hebofrut GmbH, Lana

20,6

13,6 %

0,3

1,5 %

0,0

0,0 %

1,8

188. 193.

Gastro Einkauf & Service GmbH, Vahrn

20,5

11,7 %

0,0

0,1 %

0,3

1,4 %

0,1

0,1

189. 187.

Palfinger Platforms Italy GmbH, Bozen

20,4

8,9 %

0,1

0,3 %

1,9

9,2 %

2,0

0,5

190. 214.

Beton Eisack GmbH, Klausen

20,4

24,6 %

0,8

3,7 %

3,6

17,6 %

14,9

2,7

20,2

9,4 %

0,6

2,8 %

6,6

32,7 %

9,1

1,2

20,1

10,9 %

-1,4

-6,7 %

1,1

5,7 %

-0,5

-0,4

191. 190.

Erdbau GmbH, Meran

192. 196.

Meggle Italia GmbH, Bozen

193. 185.

Ossanna GmbH, Pfitsch

20,1

5,3 %

0,3

1,5 %

3,3

16,6 %

3,1

0,5

194. 178.

Unifix SWG GmbH, Terlan

20,0

1,8 %

-0,3

-1,6 %

4,4

21,9 %

4,3

0,2

195.

5

Rent a Car Italy GmbH, Bozen

19,9

13,7 %

0,9

4,5 %

0,1

0,5 %

2,7

5,0

196. 253.

A-Real Estate AG, Bozen

19,8

46,0 %

-6,9

-35,0 %

0,0

0,0 %

3,5

-2,0

197. 181.

Hapimag Italia GmbH, Bozen

19,7

2,4 %

0,3

1,3 %

5,5

28,0 %

23,3

6,2

198. 199.

Wolftank Systems AG, Bozen

19,7

12,0 %

-0,1

-0,4 %

2,4

12,1 %

0,9

0,4

**

199. 184.

Pan Tiefkühlprodukte GmbH, Leifers

19,5

2,1 %

0,3

1,5 %

5,7

29,0 %

6,0

0,7

200. 215.

Eos AG, Bozen

19,2

18,9 %

0,9

4,9 %

7,1

37,0 %

2,0

1,5

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.04.17 | 2 31.05.17 | 3 30.06.17 | 4 31.07.17 | 5 31.08.17 | 6 30.09.17 | 7 31.01.18 | 8 28.02.18 | 9 31.03.18 | 10 30.04.18 | * Vorjahresvergleich nicht möglich wegen geänderter Bilanzierungsbasis | ** Vorjahresvergleich nicht möglich

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top 300 Nr. Nr. VorJahr

gesamt- gesamtl.: leistung zuwachs 16/17 in Mio. €

Firmenname

Gewinn in Mio. €

gesamtPersonalleistungskosten rendite in Mio. €

Personalkostenquote

Eigenkapital in Mio. €

BruttoCashflow in Mio. €

201. 195.

Tunap Italia GmbH, Terlan

19,2

5,7 %

2,0

10,5 %

4,2

21,9 %

4,8

2,6

202. 250.

Lochmann Kabinen GmbH, Truden

19,1

39,7 %

0,2

1,2 %

2,6

13,8 %

2,6

0,6

203. 201.

G. Pfitscher GmbH, Burgstall

18,7

7,0 %

0,3

1,9 %

2,0

10,7 %

2,6

0,9

204. 156.

Tridonic Italia GmbH, Meran1

18,7

-21,7 %

0,3

1,3 %

0,7

3,6 %

0,7

0,3

205. 219.

Eurotherm AG, Eppan

18,6

16,6 %

0,5

2,9 %

3,3

17,9 %

0,9

0,8

206. 192.

Oberleiter Trading GmbH, Bruneck

18,5

1,1 %

0,2

1,3 %

0,0

0,0 %

4,6

0,3

207. 259.

Rubner Objektbau GmbH, Bruneck

18,3

37,9 %

0,3

1,5 %

1,0

5,7 %

3,7

0,7

208. 233.

Baugroup GmbH, Vahrn

18,3

21,8 %

0,1

0,5 %

0,2

0,8 %

1,1

0,1

209. 213.

Skidata GmbH, Bozen

18,3

11,7 %

1,0

5,5 %

3,1

16,9 %

6,9

1,2

210.

Con.Fid. GmbH, Bozen

18,3

-0,4 %

1,6

8,5 %

1,8

9,9 %

4,7

1,7

211. 202.

Pramstrahler GmbH, Völs am Schlern

18,2

4,5 %

0,9

4,9 %

1,8

9,6 %

7,8

1,8

212. 206.

Huber GmbH, Meran

18,2

5,9 %

0,5

2,7 %

2,5

14,0 %

10,5

1,0

213. 252.

Andreus Golfhotel GmbH, St. Leonhard in Passeier7

18,2

33,8 %

3,1

17,1 %

4,2

23,3 %

13,1

4,9 0,5

214.

191.

Giwine GmbH, Salurn

18,1

5,0 %

0,4

2,3 %

0,3

1,8 %

1,8

215. 230.

Isolcell AG, Leifers

17,9

18,3 %

0,6

3,3 %

3,7

20,7 %

5,9

1,1

216. 287.

Moser Bau GmbH, Sarntal

17,9

55,4 %

4,4

24,8 %

0,5

2,8 %

18,3

4,7

217.

Egma Obstversteigerung GmbH, Terlan

17,9

8,0 %

0,1

0,7 %

0,7

3,7 %

5,0

0,1

218. 205.

Espo Electronic GmbH, Klausen

17,8

3,0 %

1,0

5,7 %

1,0

5,6 %

1,4

1,1

219.

Carbones Italia GmbH, BozenA

17,8

58,7 %

-0,9

-5,0 %

0,0

0,0 %

0,4

-0,5

**

211.

-

220. 224.

Riwega GmbH, Neumarkt

17,7

14,9 %

2,0

11,2 %

1,6

9,3 %

6,8

2,2

221. 236.

Förch GmbH, Bozen

17,5

17,9 %

0,8

4,8 %

2,8

16,2 %

2,7

1,7

222. 216.

CTM – Agrofair Italia GmbH, Bozen

17,5

8,6 %

0,2

1,0 %

0,4

2,5 %

1,7

0,2

223. 212.

Alois Lageder AG, Margreid3

17,4

5,8 %

1,3

7,4 %

2,2

12,4 %

16,5

2,3

224. 210.

Chervò AG, Kastelruth

17,3

4,3 %

0,2

1,2 %

2,1

12,4 %

0,8

0,9

225. 286.

PA Service GmbH, Kurtatsch

17,2

49,1 %

0,2

1,2 %

0,4

2,3 %

0,4

0,3

226. 235.

Punto Quota GmbH, Meran

17,1

14,7 %

0,1

0,7 %

0,1

0,6 %

0,8

0,2

227. 249.

Imes GmbH, Terlan

17,0

24,7 %

0,1

0,7 %

1,1

6,4 %

0,4

0,6

3

228. 203.

Holz Pichler AG, Deutschnofen

16,9

-3,1 %

0,1

0,6 %

2,8

16,7 %

1,2

0,6

229. 152.

Information Consulting GmbH, Bozen6

16,8

-30,8 %

0,2

1,0 %

0,8

5,0 %

0,5

0,2

230. 229.

Rema AG, Welsberg-Taisten

16,6

8,8 %

0,5

2,9 %

4,9

29,7 %

4,0

0,9

231. 272.

Rohrer Immobilien GmbH, Meran

16,4

33,0 %

1,5

8,9 %

0,0

0,0 %

4,2

1,5

232. 218.

A & A Centri Commerciali GmbH, Bozen

16,3

1,8 %

4,6

28,1 %

0,0

0,0 %

151,8

9,9

233.

Energie AG, Bozen3

16,2

-16,2 %

6,7

41,1 %

1,3

7,9 %

35,9

8,7

Schwabe Pharma Italia GmbH, Neumarkt

16,2

-2,9 %

-0,5

-3,3 %

4,2

26,1 %

4,8

-0,3

235. 240.

Tip Top Fenster GmbH, Mühlbach

16,2

12,5 %

0,3

1,7 %

5,1

31,3 %

1,6

0,8

236. 228.

Christanell GmbH, Naturns

16,1

5,6 %

0,5

3,2 %

2,4

15,1 %

2,8

1,3 0,5

**

234. 209.

237. 207.

Kaufgut AG, Bozen

16,1

-4,9 %

0,3

2,1 %

2,2

13,5 %

7,0

238.

Alpenfrucht GmbH, Kurtinig2

15,7

289,0 %

0,0

0,0 %

1,6

10,0 %

10,3

1,2

239. 225.

Hella Italia GmbH, Bruneck

15,6

1,7 %

-0,1

-0,9 %

2,3

14,4 %

0,3

0,2

240. 227.

Globus Confezioni AG, Bozen8

15,5

0,8 %

0,1

0,6 %

3,5

22,8 %

13,9

0,6

241. 175.

Selva AG, Bozen

15,3

-22,8 %

1,0

6,4 %

2,4

15,5 %

1,1

1,0

242.

Layher AG, Bozen9

15,2

3,1 %

0,8

5,2 %

1,4

9,0 %

3,6

2,4

243. 241.

Panalex GmbH, Olang

15,0

4,7 %

0,0

0,3 %

1,5

10,2 %

1,8

0,5

244. 237.

Bechtle Direct GmbH, Bozen

15,0

1,8 %

0,2

1,4 %

1,0

6,3 %

1,3

0,3

245.

-

**

Klasmann-Deilmann Italia GmbH, Bozen

15,0

69,8 %

0,5

3,1 %

0,6

4,2 %

1,5

0,6

246. 238.

Pfiff Toys GmbH, Pfitsch

14,9

1,9 %

0,7

4,7 %

1,9

13,0 %

2,0

1,0

247. 244.

Clean Solutions GmbH, Bozen

14,9

5,3 %

0,7

4,4 %

10,1

68,2 %

1,3

1,0

248. 246.

Berger Italia GmbH, Bozen

14,7

7,0 %

1,2

8,3 %

3,3

22,1 %

4,6

1,7

249. 295.

Premiere Distribution GmbH, Abtei

14,6

29,1 %

0,1

0,7 %

0,7

4,8 %

0,7

0,4

250. 258.

Hotel-Textil GmbH, St. Lorenzen

14,6

8,7 %

0,2

1,3 %

2,5

17,0 %

2,4

0,2

-

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.04.17 | 2 31.05.17 | 3 30.06.17 | 4 31.07.17 | 5 31.08.17 | 6 30.09.17 | 7 31.01.18 | 8 28.02.18 | 9 31.03.18 | 10 30.04.18 | * Vorjahresvergleich nicht möglich wegen geänderter Bilanzierungsbasis | ** Vorjahresvergleich nicht möglich | A Beginn der Tätigkeit 06.07.2016

16 

Südtirol Panorama | 02.2018

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pr-info

GeGlückte Firmen­überGabe

Foto: DIVUS

Foto: DIVUS

Die Firmennachfolge gestaltet sich oft schwer. Wie ein Generationswechsel im Betrieb gelingt, zeigt das Beispiel der Familie Zublasing. Mit Einigkeit und Mut zur Offenheit.

Reinhard Zublasing mit DIVUS CIRCLE, der innovativen Videotürgegensprechstelle mit kapazitivem Touch Screen.

Gemeinsam stark: Mirco und Nadia zusammen mit Vater Reinhard Zublasing, Gründer der Firmen DIVUS und INTEREL.

E

Mirco. Sie sind schon jahrelang in beiden etablierten Firmen involviert und genießen das absolute Vertrauen von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden.

in wunderbares Beispiel für einen reibungslosen und vor allem geglückten Generationswechsel ist jenes der Familie Zublasing, Inhaber der Firmen INTEREL und DIVUS. Als sich Reinhard Zublasing nach seiner Ausbildung zum Elektrotechniker im Jahre 1984 selbstständig machte, steckte die Gebäudeautomation noch in den Kinderschuhen. Mit Leidenschaft für Innovation hat es Reinhard Zublasing geschafft, mit seinen Firmen INTEREL und DIVUS eine internationale Vorreiterrolle in Sachen Smart Home Gebäudetechnik einzunehmen. DIVUS steht für Ästhetik, Funktionalität und Bedienkomfort. Ein Smart Home ist außerdem eine intelligente Investition in die Zukunft, was auch dann verstärkt deutlich wird, wenn es um das selbstbestimmte Leben im Alter geht. Ein intelligentes Zuhause steht nämlich auch für erhöhte Sicherheit, Zuverlässigkeit, Energiesparen und Komfort. Das Credo von DIVUS ist es, das Alltagsleben der Menschen im Bereich Wohnen und Arbeiten einfacher und unkomplizierter zu machen. Die Technik soll den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Es geht darum, praktische, zeitsparende und bequeme Lösungen zu finden und für den Kunden in eine ansprechende Ästhetik zu verpacken. Seit der Gründung seiner beiden Firmen sind nun über 30 Jahre vergangen, und trotzdem ist der Unternehmer nach wie vor in Aufbruchstimmung, was deutlich wird, wenn man die Entwicklung der Firma DIVUS im letzten halben Jahr betrachtet. Eine Änderung in der Führungsschicht stand schon lange auf dem Plan, die letzten Monate haben gezeigt, dass der Übergang erfolgreich war. Glücken kann so ein Unterfangen, wenn beide Parteien, Gründer und Nachfolger, am selben Strang ziehen und offen über gesteckte Ziele, Erwartungen und zukünftige Entscheidungen sprechen. Reinhard Zublasing übergibt die Zügel seinen Kindern Nadia und

Wichtig für die jungen Nachfolger ist natürlich der traditionelle Gedanke in Hinblick auf die Historie des Unternehmens, aber mit vereinter Kraft soll weiterhin verstärkt in Richtung Modernisierung und Innovation im Marktsektor gezogen werden. Der Fokus liegt auf zukunftsweisenden Produkten, die den Kunden maximalen Bedienkomfort und eine Aufwertung Ihres Lebensstils garantieren. Dass das bereits erfolgreich gelingt, zeigen die vielen preisgekrönten und international anerkannten Produkte „gmocht in Südtirol“, die die Nutzer durch das Zeitalter des intelligenten Zuhauses begleiten. Besonders stolz ist DIVUS auf sein Premiumprodukt CIRCLE, eine runde Videotürgegensprechstelle mit kapazitivem Touch Screen, die bereits viele international anerkannte, prestigeträchtige Design Preise abräumen konnte, wie zum Beispiel den Red Dot Design Award 2018. Reinhard Zublasing tritt deswegen nun aber nicht kürzer – wer ihn kennt, weiß, dass das nicht in seinem Blut liegt. Er sitzt seit der letzten Gemeinderatswahl als Vertreter der Wirtschaft im Gemeinderat ❧ von Eppan und kandidiert nun für den Südtiroler Landtag.

infobox

INTEREL & DIVUS Pillhofstraße 51, 39057 Eppan auf der Weinstraße www.interel-trading.eu | www.divus.eu

Südtirol Panorama | 02.2018

17


top 300 Nr. Nr. VorJahr

251.

Firmenname

gesamt- gesamtl.: leistung zuwachs 16/17 in Mio. €

Gewinn in Mio. €

gesamtPersonalleistungskosten rendite in Mio. €

Personalkostenquote

Eigenkapital in Mio. €

BruttoCashflow in Mio. €

Health Robotics GmbH, Bozen

14,6

32,3 %

0,6

4,0 %

3,0

21,0 %

4,3

1,2

252. 261.

Volta Macchine GmbH, Bozen

14,5

11,0 %

1,0

7,2 %

1,0

7,0 %

2,6

1,2

-

253. 283.

Manometal GmbH, Neumarkt

14,4

21,7 %

1,3

8,9 %

2,2

15,4 %

4,2

2,1

254. 168.

Drei Zinnen AG, Innichen2

14,4

-32,4 %

2,3

15,7 %

3,2

22,4 %

25,5

4,5

255. 275.

Stadtwerke Meran AG, Meran

14,3

17,2 %

0,1

0,4 %

4,8

33,7 %

35,2

1,7

256. 297.

Alpenbau GmbH, Terenten

14,2

26,2 %

0,2

1,5 %

3,3

23,5 %

2,8

0,8

257. 260.

Tiroltrans Nuova GmbH, Bozen

14,2

7,4 %

0,0

0,2 %

2,6

17,9 %

0,5

0,4

258. 222.

Latina Export GmbH, Bozen

14,2

-8,9 %

0,1

0,7 %

1,0

7,1 %

1,9

0,4

259. 255.

Hofer Group GmbH, St. Christina in Gröden

14,2

5,3 %

0,6

4,1 %

4,2

29,5 %

2,4

0,7

260. 251.

Therme Meran AG, Meran

14,1

4,1 %

1,6

11,2 %

4,1

28,8 %

57,0

4,1

261.

Sudtirolfer GmbH, Branzoll

14,0

29,1 %

0,2

1,3 %

1,7

11,9 %

1,0

0,8

-

262. 289.

Winkler Hotels GmbH, St. Lorenzen

13,9

21,4 %

-0,8

-5,6 %

5,2

37,1 %

1,7

2,2

263. 232.

Naturapack GmbH, Auer

13,8

-9,2 %

0,3

2,0 %

0,7

5,3 %

0,8

0,4

264. 285.

Brigl AG, Bozen

13,7

18,0 %

0,2

1,5 %

2,5

18,1 %

8,4

0,9

265. 271.

Provex Industrie GmbH, Bruneck

13,6

7,8 %

1,6

11,4 %

2,9

21,3 %

5,2

2,0

266. 291.

Eisackwerk Mühlbach GmbH, Bozen

13,6

18,8 %

6,8

49,9 %

0,0

0,0 %

11,0

7,2

267. 277.

Salinen Italia GmbH, Bozen3

13,6

12,4 %

0,1

0,5 %

0,4

3,3 %

0,2

0,1

268. 267.

Franz Haas GmbH, Montan

13,6

6,3 %

1,1

8,4 %

0,7

5,1 %

5,9

1,3

269. 231.

EK Südfrucht Italia GmbH, Lana

13,5

-10,7 %

0,1

0,5 %

0,0

0,0 %

0,3

0,1

270. 279.

A. Eisenkeil GmbH, Marling

13,5

13,2 %

0,2

1,2 %

2,6

19,0 %

1,6

0,3

271. 248.

Pragma GmbH, Meran

13,5

-1,3 %

0,1

1,0 %

0,9

6,3 %

0,7

0,3

272. 298.

Baywa R.E. Solar Systems GmbH, Bruneck

13,2

17,5 %

0,1

0,5 %

0,5

4,1 %

4,4

0,2

273. 270.

Rössler GmbH, Bozen

13,2

3,6 %

0,1

0,6 %

0,3

2,5 %

0,3

-0,1

274.

-

Gregorbau GmbH, Völs am Schlern

13,2

27,8 %

0,0

0,2 %

2,4

18,4 %

0,2

0,4

275. 263.

Hotel Therme Meran GmbH, Meran

13,2

1,8 %

0,1

0,7 %

3,8

29,1 %

8,8

2,9

276. 245.

Selgas Net AG, Bozen

13,2

-6,5 %

3,0

23,1 %

3,0

22,7 %

44,3

5,6

277. 266.

Olanger Seilbahnen AG, Olang

13,1

2,1 %

1,7

13,3 %

2,0

15,2 %

46,0

5,8

278.

-

Eurobeton 2000 GmbH, Meran3

13,0

30,8 %

0,2

1,4 %

2,5

19,5 %

0,3

0,4

279.

**

BTS Biogas GmbHK, Bruneck

13,0

-59,2 %

-0,1

-0,4 %

4,7

36,0 %

4,6

0,3

280. 269.

Brunner GmbH, Bozen

12,9

1,5 %

0,5

3,8 %

1,7

12,9 %

5,2

0,9

281. 273.

Vitafruit Trading GmbH, Gargazon3

12,9

4,4 %

0,0

0,1 %

0,2

1,4 %

0,1

0,0

282.

-

Eurasia Motor Company GmbH, Meran

12,8

57,1 %

6,2

48,3 %

0,5

3,7 %

3,8

6,1

283.

-

Eisackwerk GmbH, Bozen

12,7

16,5 %

3,1

24,9 %

0,4

2,9 %

8,6

3,3

284.

-

Schachermayer Italia GmbH, Bruneck

12,5

16,9 %

0,4

2,9 %

1,2

9,3 %

1,5

0,4

5

285. 282.

Oberrauch Zitt AG, Bozen8

12,5

4,8 %

0,7

5,8 %

2,3

18,4 %

4,9

1,1

286. 300.

Thun Logistics GmbH, Bozen

12,5

13,3 %

-0,4

-2,8 %

2,3

18,6 %

0,1

1,5

287. 281.

Seilbahnen St. Vigil in Enneberg AG, St. Vigil Enneberg3

12,4

3,9 %

1,7

13,7 %

2,5

20,2 %

12,3

3,7

288. 226.

Falktours GmbH, Kiens

12,3

-19,8 %

-0,6

-4,5 %

0,8

6,9 %

0,1

-0,5

289. 299.

Petrolcapa GmbH, Auer

12,3

11,0 %

-0,1

-1,2 %

1,9

15,3 %

1,9

0,3

290.

Aster GmbH, Jenesien

12,3

48,6 %

0,1

0,5 %

2,8

23,1 %

0,2

0,3

291. 247.

Gasser Markus GmbH, Sand in Taufers

12,2

-10,9 %

0,1

0,9 %

2,4

19,8 %

2,9

0,6

292. 239.

TD Italia GmbH Logistik & Transport, Brixen

12,1

-16,6 %

0,0

0,2 %

0,7

5,7 %

1,4

-0,1

293.

-

Volta AG, Bozen

12,1

14,6 %

1,2

10,1 %

2,5

20,8 %

4,7

1,4

294. 294.

EMT Transport GmbH, Kaltern

12,0

5,4 %

0,0

0,3 %

2,4

19,9 %

3,5

0,7 0,9

-

295. 280.

Wolfsgruber GmbH, Bruneck

12,0

0,4 %

0,5

4,0 %

3,0

24,6 %

3,0

296. 268.

Volgger Holz GmbH, St. Lorenzen

12,0

-6,0 %

0,4

3,5 %

1,7

14,0 %

7,0

1,1

297.

-

Oberrauch GmbH, Eppan

12,0

35,5 %

0,1

1,1 %

0,4

3,1 %

0,3

0,2

298.

**

Mendelspeck GmbH, Tramin

11,9

8,0 %

0,1

0,7 %

1,0

8,4 %

0,5

0,3

299. 292.

Nägele K. & A. GmbH, Algund

11,9

4,4 %

0,9

7,6 %

1,7

14,4 %

7,7

1,3

300. 288.

Panificio Lemayr GmbH, Bozen

11,9

3,4 %

0,3

2,9 %

4,7

39,6 %

6,0

1,2

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.04.17 | 2 31.05.17 | 3 30.06.17 | 4 31.07.17 | 5 31.08.17 | 6 30.09.17 | 7 31.01.18 | 8 28.02.18 | 9 31.03.18 | 10 30.04.18 | * Vorjahresvergleich nicht möglich wegen geänderter Bilanzierungsbasis | ** Vorjahresvergleich nicht möglich

18 

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Die Neue C-Klasse

Seit ihrer Markteinführung zählt die C-Klasse zu den beliebtesten Modellen auf dem Markt. Nun ist das Facelift erhältlich, und das Mittelklasse-Modell von Mercedes beweist wieder, dass es das beste Auto in seinem Segment ist. Außen sportlich, innen High-Tech Die progressive Designsprache setzt sich auch in der Neuen C-Klasse fort. Diese wirkt nun noch moderner, ohne die Linienführung grundsätzlich verändert zu haben. Unter anderem an der Front- und Heckstoßstange sowie an den Scheinwerfern wurde das Design perfektioniert. So sind nun auch MultibeamLed-Scheinwerfer erhältlich, die mit 84 LedElementen die Straße optimal ausleuchten, ohne Fahrzeuge auf der Gegenspur zu stören. Die größten Neuheiten findet man jedoch im Innenraum. Dazu zählt das volldigitale Instrumentendisplay, dessen Bedienung so einfach ist wie die eines Smartphones. Auch ein Head-up-Display ist erhältlich, das die wichtigsten Informationen direkt auf die Frontscheibe projiziert.

auch das Coupé und das Cabrio zur Auswahl. Ebenso breit ist das Angebot der Ausstattungslinien, zur Verfügung stehen die Linien Executive, Sport, Sport Plus und Premium. Die größte Vielseitigkeit ist jedoch bei den Motoren zu finden. Die Liste reicht vom sparsamen 180d, weiter zum innovativen Plug-In Hybrid bis hin zu den kräftigen AMG-Motoren C43 und C63. Die Neue C-Klasse, erhältlich als Limousine, T-Modell, Coupé und Cabrio.

Vielseitig in jeder Hinsicht Die verschiedenen Fahrzeugmodelle ermöglichen es, die C-Klasse ideal auf die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. So stehen neben der Limousine und dem T-Modell

Einsteigen und sich wohlfühlen Wie für jeden Mercedes gilt auch für die Neue C-Klasse: Man muss sie anfassen und probefahren, um ihre hohe Qualität und Innovation erleben zu können. Wer an einer Probefahrt interessiert ist, kann sich an Autoindustriale wenden, den Mercedes-Benz-Vertragshänd❧ ler in Bozen und Bruneck.

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Äpfel im Blut

Mit dem Ziel, neue Sorten zu finden, ist Georg Gallmetzer vor zehn Jahren bei Starexport gestartet. Seitdem hat sich viel getan. Der Erfolg gibt ihm recht.

Das Team Starexport Italien (von links nach rechts): Diego Gallmetzer, Christian Raffeiner (Baumschule Calderoni), Andrea Armando (Piemont, Lombardei, Aostatal), Manuel Werth (Trentino) und Georg Gallmetzer.

Das internationale Starexport-Team bei der Jubiläumsfeier zu 50 Jahre Starfruits (von links nach rechts): Andrea Armando, Georg Gallmetzer, Serge Escorihuela (Direktor), Sophie Billaut (Chefsekretärin), Lyes Barchiche (Algerien) und Bouchta Tbatou (Marokko).

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r stammt aus einer Unterlandler Bauernfamilie, ist mit Äpfeln aufgewachsen und kennt sich damit aus. Sein Vater Diego Gallmetzer hat bereits 1995 erste Testpflanzungen der „Grand Dame“gemacht, wie Georg Gallmetzer die wohl bekannteste und erfolgreichste Clubsorte, die Pink Lady respektvoll nennt. Ein Pionier also, von dem der Sohn vermutlich auch den Riecher fürs Neue in der Branche hat. Georg sitzt unter anderem im Vorstand der GRUFRUT Genossenschaft und ist außerdem Mitglied im Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG.

Starexport für Südtirol, Trentino, Friaul und der Schweiz inne. Erste Kontakte nach Quebec (Kanada) fruchten bereits. Er hat den Auftrag, all das, was starexportbezogen außerhalb von Frankreich läuft, zu verkaufen. Vertrieben werden von Starexport weltweit rund 2,5 Millionen Bäume mit einem umfassenden Sortiment: Kirschen, Marillen, Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pfirsiche und die im Fachjargon bekannten sogenannten „Unterlagen“, um die Bäume wachsen zu lassen. „Wir sind wie eine Familie, wir arbeiten zusammen und ziehen alle an einen Strang!“, freut sich Georg Gallmetzer und nennt auch die Sekretärin in Frank­ Vom Familienbetrieb zum Alleingang reich, Sophie Billaut, die „hervorragende Im Familienbetrieb in Auer werden jährArbeit leistet. Wir passen uns an die Erlich ca. 1.000 Tonnen im Schnitt geerntet, fordernisse des Marktes an und investiedort mischt Georg intensiv mit und bereitet ren viel Energie in Innovation, um morgen abends noch die Bestellungen seiner Firma noch auf dem Markt existieren zu können.“ Starexport bietet auch Sorten wie etwa die vor. Er arbeitet mit viel Einsatz an seinem Georg Gallmetzer zweiten Standbein, der Vertretung für das schorf­resistente Sorte Story Inored an, die Baumschulunternehmen Starexport bzw. speziell für den Bioanbau gezüchtet worStarfruits, das er sich in Eigenregie aufgeden sind. Es ist dies eine sogenannte Träbaut hat. Serge Escorihuela, der Direktor von Starexport, hat ihm von gersorte, die Ende September/Anfang Oktober reift, eine dunkelrot der ersten Begegnung an vertraut und ihm viele Chancen gegeben. leuchtende Farbe und exzellente Lagerfähigkeiten aufweist, sodass „Auf meiner ersten Frankreichreise 2008 war ich noch ohne Navigatibis in das Spätfrühjahr Bioäpfel angeboten werden können. Die Staronsgerät und Smartphone, ohne Französischkenntnisse und mit der export hat noch weitere Sorten mit exzellenten Eigenschaften in Faralten Michelin-Karte am Beifahrersitz unterwegs!“ Damals machte be und Geschmack im Portfolio. Diese werden aber erst präsentiert, die Starexport einen Umsatz von 1,8 Millionen Euro, jetzt, zehn Jahwenn sie alle Testphasen bestanden haben. re danach, sind es 10 Millionen Euro Umsatz, die das Unternehmen Fünfzig Prozent des italienischen Marktes macht Südtirol aus. schreibt. Inzwischen hat Gallmetzer Junior die General­vertretung der Verkauft werden vor allem spezielle Clubsorten und sogenannte­

„Der Erfolg eines Unternehmens liegt nicht in der Größe, ­sondern in der Anpassungs­fähigkeit!“

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Zur Person Georg Gallmetzer → 18.06.1979 in Bozen als Ältester (2 Schwestern, 1 Bruder) ­geboren → wohnt in Auer → 1997 Abschluss der Fachschule für ­ Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg → 2004 bis 2015 ­Hagelnetze ­genäht → 2008 bei Starexport ­begonnen → 2013 Mitbegründer der CMG-Ideenfabrik: ­Hagelnetz mit Reißverschluss (EU-Patent) Georg Gallmetzer (1) mit seinem Team: Diego Gallmetzer (2), Hannes Dosser (3), Christian Raffeiner (4), Manuel Werth (5).

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Unten: Sie ist die Antwort auf den ­Klimawandel: die unempfindliche ­Apfelsorte Cripps Red ­Marke Joya.

Drei Fragen an Georg ­Gallmetzer 1.) Welches ist Ihr jüngstes Baby? Mein jüngstes Baby ist Cripps Red Marke Joya. Es ist die Antwort auf den Klimawandel.

Rechts: Eine Anlage mit der Apfelsorte Story Inared.

2.) Wie schmeckt diese Sorte? Die Sorte schmeckt säuerlich­-süß, sehr knackig, ist sehr ­lange ­haltbar für den ­Konsumenten und ist ­ideal für die Freizeit­aktivitäten, da es eine ­un­empfindliche ­Sorte ist. 3.) Was ist der besondere Reiz an Ihrem Job? Eigentlich alles. Man lernt viele Menschen aus allen Ländern­ ­kennen, tauscht Erfahrungen mit Bauern und Züchtern aus der ganzen Welt aus. Diese ­Arbeit ­erweitert den Horizont im Kopf und erlaubt es mir, die Welt ­anders zu betrachten und ­unseren eigenen Familien­betrieb auch ­immer auf dem ­neuesten Stand zu halten. Letztendlich kommt ­diese Erfahrung dann auch unseren Kunden zugute.

„Commodity-Sorten“, das sind Standardsorten, wobei der Gala Star® die neueste Züchtung der Galaklasse ist. Darin stecke noch viel Potenzial, so der junge Auerer. Ganz Europa, Ukraine, Polen und auch Italien setzen Standardsorten. Georg Gallmetzer verfolgte von Anfang an die Idee, die Standardsorten auszubauen und stets nach neuen Sorten Ausschau zu halten. Seit einigen Jahren nun verfolgt er die Sorte Cripps Red Marke Joya®. Auf diesem Erfolgspfad haben es ihm drei Dinge angetan: Erstens ist es ein Nischenprodukt, das nicht überall in Europa wachsen kann. Die Südtiroler Tallagen sind das ideale Anbaugebiet hierfür, und damit wird die Konkurrenz automatisch ausgeschaltet. Zweitens ist es die Idealsorte gegen die Klimaerwärmung und hat im letzten Jahr den Stresstest bereits bestanden. Und drittens handelt es sich hierbei um eine Sorte, die im Sommer in Europa frisch angeboten werden kann, wobei ein Import aus Übersee vermieden wird. Ein idealer Sommerapfel also. Auch wenn es für ihn einen kleinen Haken an der Geschichte gibt, denn obwohl diese Sorte sehr produktiv ist, muss der Bauer doppelt achtsam sein, dass die Zuckerwerte nicht unter 12 °Brix (Messung der inneren Zuckerwerte) fallen. Im Jahr 2008 als Einmannbetrieb gestartet, hat er inzwischen zwei junge Mitarbeiter, Manuel Werth (für das Trentino) und Hannes Dosser (für das Burggrafenamt), deren Engagement das Geschäftsge-

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biet und den Umsatz erweitern. Andrea Armando ist als eigenständiger Vertreter im Aostatal, im Piemont und in der Lombardei für das Unternehmen unterwegs. Allen gemeinsam ist Gallmetzers Botschaft, seine Mission und sein Ziel: neben dem Verkauf der Bäume, welche die Grundsäule jeder Baumschule sind, den Fokus auf die Beratung der Kunden zu setzen, um ihnen die bestmöglichen Klassen von Standardsorten, aber auch Empfehlungen für neue Sorten zu geben. Immer aber wird dabei die Beratung auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Gallmetzers Credo und oberstes Gebot ist es, dem Konsumenten ein Topprodukt zu liefern. Er ist stolz darauf, Obstbauer zu sein, und mit idealistischer Begeisterung fügt er hinzu: „Der Erfolg eines Unternehmens liegt nicht in der Größe, sondern in der Anpassungsfähigkeit!“ Und dann schwingt er sich auf seinen Traktor und muss weiter, seine Mitarbeiter und seine Sorten warten auf ihn, es ist ❧ ­Erntezeit! 

infobox

Baumschulvertrieb Starexport - Starfruits Georg Gallmetzer Schloßweg 2, Auer | Mobil 338 6361025 E-Mail: georgstarexport@gmail.com | www.star-fruits.com


TOP 300 über 81.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der stärkste Markt außerhalb von Österreich liegt in Italien, dort ist die Gruppe seit 1989 aktiv. Seit der Übernahme der Firma Amonn im Jahre 1991, die für 30 Jahre die Marke Despar in Südtirol geführt hat, ist Aspiag auf Expansionskurs mit einem aktuellen Marktanteil von 15,61 Prozent.

Die

Umsatzkönige des Rankings

DIE ASPIAG konnte im abgelaufenen

MITTLERWEILE HAT DIE ASPIAG 228

Direktverkaufspunkte. 59 sind es allein

in unserer Region mit drei Intersparund jeweils 28 Eurospar- und DesparGeschäften. Dazu kommen allein in Südtirol noch 116 Geschäfte, die mit einem Franchisevertrag geführt werden. Wobei die Aspiag Service GmbH nicht nur in Trentino-Südtirol, sondern auch im Veneto, in Friaul-Julisch-Venetien und in der Emilia Romagna operiert. DIE ASPIAG-GRUPPE zählt zur mittel-

europäischen Handelskette Spar Österreich, die im Jahr 2017 einen Umsatz von 14,6 Milliarden Euro erwirtschaftet hat und in acht Ländern der Welt

MIT 7714 MITARBEITERN hat die As-

piag 264 Mitarbeiter mehr als noch vor zwei Jahren. Der Großteil, über 4.000 Mitarbeiter, sind weiblich. 16 Prozent der Angestellen arbeiten in Teilzeit. In Südtirol sind 1.659 Mitarbeiter beschäftigt. ◀

Die unangefochtene Nummer eins: Aspiag Service GmbH mit knapp 2 Milliarden Euro Umsatz.

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Foto: Alexander Alber

E

s geht langsam aufwärts in Italien – zumindest in der Foodbranche. 2017 haben italienische Familien 3,2 Prozent mehr für Lebensmittel ausgegeben als noch im Vorjahr. Das erhöht natürlich auch die Kundenzahl der Aspiag Service GmbH, mit einem Umsatz von 1,92 Milliarden Euro Südtirols umsatzstärkstes Unternehmen. 76,8 Millionen Kunden haben 2017 in einer der Aspiag-Filialen ihre Einkäufe getätigt. Im Vergleich: 2014 waren es noch 65,8 Millionen.

Geschäftsjahr nicht nur den Umsatz, sondern auch den Gewinn steigern. Um gut 7 Millionen Euro auf insgesamt 30,7 Millionen Euro. Zahlen, die Lust auf Erweiterung machen. Für 2018 plant Aspiag neue Filialen in Bologna, Rimini, Modena, Treviso, Venedig und Triest. Dafür sind Investitionen in Höhe von 149 Millionen Euro geplant. Dazu kommt der Bau eines neuen Distributionszentrums in der Nähe von Padua.

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top 300

„Andere Zeiten, andere Sitten“

Foto: Leitner-Gruppe

Die Gruppe Leitner ist längst mehr als ein erfolgreicher Wintertechnologie­­Player. Urban wie international läuft es für Südtirols größtes Privatunter­ nehmen wie geschmiert. Ein Gespräch mit Firmenchef Anton Seeber über die Gründe des Erfolgs und die Hürden der Politik.

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E

r gibt nicht den Firmenlenker, der er eigentlich ist. Er gibt nicht den Chef von knapp 3000 Mitarbeitern, der mit seiner Gruppe rund um den Globus die ambitioniertesten Seilbahnprojekte realisiert. Er stresst nicht, er drängt nicht, er schaut nicht dauernd auf die Uhr. Er sitzt da und erzählt. Wir treffen Anton Seeber in der Brennerstraße in Sterzing. Am Hauptsitz der Unternehmensgruppe Leitner. Der 45-Jährige hat vor zwei Jahren die Nachfolge seines Vaters Michl Seeber angetreten, des Leitwolfs, wie er in Medien gerne genannt wird. Anton Seeber ist anders, er ist ruhig, zurückhaltend, nachdenklich. Dabei ist sein Unternehmen drauf und dran, eine Milliarde Euro an Gesamtleistung zu erwirtschaften. 934 Millionen Euro sind es genau. So hoch fällt die Gesamtleistung von Seetech Global Industries AG im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Die Gruppe, zu der 81 Tochtergesellschaften der Firmen Leitner, Prinoth, Demaclenko, Leitwind oder Poma gehören, konnte im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 um rund 12 Prozent zulegen. Damit hält Südtirols größtes Privatunternehmen Platz 3 im Ranking der Top 300 Unternehmen des Landes. Leitner und Poma, die beiden Hauptumsatzträger, haben allein im vergangenen Jahr 75 Seilbahnen errichtet. Die Anlagen erschließen Wintersportgebiete genauso wie urbane Räume. Sie stehen in Kitzbühel und Gröden genauso wie in Vietnam, Mexiko, Bolivien, im Kaukasus oder in Myanmar. Eines der Prestigeprojekte: die kuppelbare 10er-Einseilumlaufbahn, die auf der Internationalen Gartenausstellung in Berlin verkehrt. In den ersten sechs Monaten wurden bereits drei Millionen Menschen befördert. Anlass für ein Gespräch mit Firmenchef Anton Seeber über sein Leben als Gipfelstürmer – zwischen Rekordzahlen und Konkurrenzdruck. Südtirol Panorama: Herr Seeber, Ihre Anlagen ­ efördern rund um den Globus Millionen von Menschen. b Wie oft denken Sie „hoffentlich passiert nichts“? Anton Seeber: Natürlich tragen wir eine große Ver-

Ruhig, zurückhaltend, ­nachdenklich. So gibt sich Anton Seeber, der Chef der­ ­Leitner-Gruppe. Er hat vor zwei Jahren die ­Nachfolge seines Vaters Michl Seeber angetreten.

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antwortung. Wir transportieren Menschen, entsprechend muss unser System total sicher sein. Fakt ist: Nach dem Flugzeug sind Seilbahnen das sicherste Transportsystem. Unglücke geschehen meist nur aufgrund von externen Faktoren. Wie 1998 in Cermis etwa, als ein amerikanisches Kampfflugzeug das Tragseil der Bahn durchtrennte. Oder vor 13 Jahren in Sölden, als ein Hubschrauber bei einem Transportflug einen 750 Kilo schweren Betonkübel verlor und eine Gondel in die Tiefe riss. Haben Sie also einen ganz ruhigen Schlaf?

Von ruhig kann ich im Moment nicht sprechen. Aber das hat nichts mit der Verantwortung zu tun, sondern mit ­meinen Rückenschmerzen, die mir einiges an Schlaf rauben. Ansonsten weiß ich: Die Qualitätssicherung hat für uns höchste Priorität. Und die gewähren wir. Südtirol Panorama | 02.2018 

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top 300

Von Sterzing in die Welt

Fotos: Leitner-Gruppe

Über 80 Tochtergesellschaften gehören zur Gruppe Seetech Global Industries AG. Die Gruppe beschäftigt an 11 Standorten weltweit 2.959 Mitarbeiter. 59 Prozent des Umsatzes erzielt die Leitner-Gruppe in Europa, den Rest rund um den Globus, wobei Amerika mit 23 Prozent zweitstärkstes Land ist. Mit 68 Prozent stärkster Zweig: die Seilbahnen mit den Unternehmen Leitner und Poma. Zu den Prestigeprojekten 2017 zählen die neue 6er-Kabinenbahn im französischen Skigebiet Courchevel, Seilbahnen in St. Johann in Tirol, Alta Badia, am Pordoijoch, Kronplatz oder am Spieljoch im Zillertal. Dazu kommen internationale Rekorde: Im südkoreanischen Secheoan etwa wurde mit 2,4 Kilometer die längste Zweiseil-Umlaufbahn Koreas realisiert, sie führt über das Meer und soll den lokalen Tourismus ankurbeln. Genauso wie die mittlerweile vierte Anlage, die zu den buddhistischen Tempeln auf dem Heiligen Berg Yen Tu in Vietnam führt. Nach einem leichten Rückgang im Jahre 2016 konnte auch der zweitstärkste Unternehmenszweig wieder zulegen. Prinoth, der Hersteller von Pisten- und Ketten-Nutzfahrzeugen, verkaufte im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 700 Fahrzeuge. Ein kräftiges Plus erzielte auch Demaclenko. Das Tochterunternehmen installierte 2017 über 2000 Beschneiungsanlagen. Leitwind, der Hersteller von Windkrafträdern, dagegen macht nur noch zwei Prozent des Gruppenumsatzes aus. Wobei das Leitwind-Werk in Indien, in dem 600 Mitarbeiter beschäftigt sind, in der Gruppenbilanz nicht berücksichtigt ist.

Am Berg und in der Karibik: Am Matterhorn realisiert Leitner gerade die höchste 3S-Bahn der Welt. Während die ­Seilbahn in Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, bereits im Frühjahr in Betrieb ging.

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top 300 Hat der Stresspegel in Ihrer Branche zugenommen?

Ja, das kann man durchaus sagen. Kunden möchten ihre Projekte in immer kürzerer Zeit realisiert sehen.­ Die ­meisten Aufträge in Wintertourismushochburgen er­reichen uns im Frühjahr, nach Abschluss der Winter­ saison. Dann muss es schnell gehen, denn die Auftraggeber ­wollen ihre neue Anlage noch vor Weihnachten in Betrieb ­nehmen. Zwischen Genehmigungsverfahren, definitiver Planung, Einkauf, Produktion und Errichtung bleiben uns nur wenige Monate. Für die Errichtung der Anlage gar nur ­wenige Wochen, und das meist unter erschwerten Bedingungen, da oft bereits Schneefälle einsetzen. Aber bis jetzt haben wir noch jedes Projekt fristgerecht übergeben. Das ist allein unseren tollen Mitarbeitern zu verdanken, sie sind das Geheimnis unseres Erfolgs.

Der Umsatz und die Gesamtleistung sind für uns ein rein quantitatives Maß. Diese Kennzahlen sind einfach nicht ausschlaggebend, wie gut ein Unternehmen aufgestellt ist. Ein Betrieb kann zwar einen hohen Umsatz ­erzielen, zugleich aber wenig verdienen. Ein Unternehmen muss langfristig erfolgreich sein. Die Konkurrenz schläft nicht, deshalb brauchen wir Visionen für die Zukunft und ­intelligente Investitionen. Wir haben allein im abge­laufenen Geschäftsjahr 20,7 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert.

Meine Aufgabe ist es, Leute um mich zu haben, die besser sind als ich.

Und wie kommt man damit zurecht, für 2.959 Mitarbeiter Verantwortung zu übernehmen?

Anton Seeber

Indem ich unternehme und ­entscheide. Das ist das Um und Auf eines guten ­Unternehmers. Unterlassen kann tödlich sein. Sie konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr die ­Gesamtleistung weiter steigern und liegen mittlerweile bei über 934 Millionen Euro. Wann knacken Sie die Milliarde?

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Ihr Tag ist dicht gefüllt, wann ­schmieden Sie denn Zukunfts­visionen?

Als Unternehmer löst man von früh bis spät Probleme. In der restlichen Zeit überlegt man sich, wie das Unter­ nehmen morgen und übermorgen ­aussehen sollte. Ein Blick in Ihre Bilanz: Welche ­Kennzahl ist für Sie wirklich wichtig?

Die Zufriedenheit unserer ­Mitarbeiter und Kunden. Gut, aber diese Kennzahl ist in einer ­Bilanz nicht zu finden.­

Natürlich kann ich sagen, dass ein guter Cashflow ­wichtig ist. Schließlich kommt der schnellste Unternehmenstod, wenn das Geld ausgeht. Ich bin aber der Überzeugung, dass eine Analyse der Zahlen für eine Unternehmensbewertung nicht ausreicht. Man muss wissen, unter ­welchen

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top 300 Bedingungen die Zahlen entstanden sind. Grundsätzlich bin ich der Meinung: Ein Betrieb muss genügend Geld verdienen, um in Forschung und Entwicklung, moderne­ ­Produktionsmaschinen sowie in die Aus-und Weiter­ bildung der Mitarbeiter zu investieren. Wir verfolgen­ seit jeher die Strategie, kaum Dividenden auszubezahlen. ­Unsere Gewinne fließen für Investitionen wieder zurück­ ins Unternehmen. Wir stehen kurz vor der Landtagswahl. Wie bewerten Sie die Arbeit der Südtiroler Landesregierung?

Andere Zeiten, andere­ Sitten,­ würde ich sagen. Die ­Konjunktur läuft sehr gut, und das ist natürlich positiv.­ Aber die Welt dreht sich wahnsinnig schnell. Die ­Herausforderungen der ­Zukunft werden völlig andere­ sein, als wir sie ­heute ­kennen. Entsprechend ­bedaure ich es, dass Politiker oft nur die nächste Legislaturperiode im Kopf haben. Vielfach fehlt der Blick für das Große und Weite. Grundsätzlich maße ich es mir aber nicht an, nach nur fünf Jahren im Amt ein Werturteil über die Arbeit unserer Landesregierung ­abzugeben.

­Sanität, bei den Kindergärten oder in den Schulen, dann hapert es in der Wirtschaft und umgekehrt. Deshalb muss die Politik heute die Weichen für die Gesellschaft von ­morgen stellen. Sie muss – übrigens wie ein Unternehmer auch – schwierige Entscheidungen treffen. Natürlich ist das kein Leichtes, auch weil sich bestimmte Entscheidungen­ im Nachhinein als falsch erweisen können. Aber es führt zu nichts, wenn die direkte Demokratie überhandnimmt. ­Unsere Welt ist mittlerweile so komplex, dass wir Experten ­brauchen, die Lösungen ausarbeiten. Und eben Politiker, die den Mut haben, dafür oder dagegen zu stimmen. Ihr Appell also an die ­Politik?

Die Wirtschaft braucht ­klare und schnelle ­Entscheidungen. Ihr Unternehmen hat 2017 gut 100 Millionen Euro mehr erwirtschaftet als noch im Jahr zuvor. Was ist 2017 so gut gelaufen?

Fotos: Leitner-Gruppe

Es lag nicht nur an 2017. ­Unser Erfolg beruht darauf, dass wir auch in den konjunkturell schwierigen Zeiten investiert haben. So haben wir 2008 die Produktionsstätte in Telfs eröffnet und im September 2016 den Standort bereits zum zweiten Mal Ihr Urteil fällt milde aus. erweitert. Wir müssen uns laufend neu erfinden, ver­Dabei hat Ihre Familie in der Vergangenheit öfters ändern und wachsen. Denn ­irgendwann kommt wer an­politische Entscheidungen derer, der stärker, ­schneller kritisiert. Etwa als es um die Oben: Die neu entwickelte Windturbine von Leitwind. Schließung der Geburtenund besser ist. Deshalb muss Unten: Prinoth, der Hersteller von Pisten- und abteilung am Krankenhaus man wachsam bleiben und Ketten-­Nutzfahrzeugen, konnte nach einem leichten Rückgang 2016 im vergangenen Jahr wieder zulegen. Sterzing ging. frühzeitig erkennen, was die Es geht nicht um uns. Es Welt von morgen braucht. Bestes Beispiel ist der Direkt­ geht um die Gesellschaft als ­Ganzes. Unsere Klarheit oder konstruktive Kritik darf antrieb. Das intern von uns entwickelte Antriebssystem ­setzen mittlerweile immer mehr Seilbahnbauer ein. nicht mit Unzufriedenheit verwechselt werden.

Sie haben im Frühjahr 2017 eine Todesanzeige in der ­Tageszeitung Dolomiten inseriert. Darin verabschiedeten Sie sich offiziell vom Windpark-Projekt am Brenner. Ein Akt der Kritik oder doch der Unzufriedenheit?

Wir Unternehmer müssen bereit sein, etwas zu tun und nicht nur zu jammern. Wirtschaft und Gesellschaft dürfen­ sich nicht gegeneinander ausspielen. Hapert es in der 28 

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Welche Ihrer Tochtergesellschaften hat sich 2017 ­besonders gut entwickelt?

Es lief eigentlich in allen Unternehmensbereichen gut. Die Seilbahnen konnten weiter zulegen, aber auch Prinoth­ mit seinen Pisten- und Nutzfahrzeugen hat wieder angezogen. Wir haben dort die Produktvielfalt verringert, die ­Vermarktungskette ausgebaut und noch stärker auf das ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl


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top 300 coole Design gesetzt. Die Fahrzeuge von Prinoth haben mittlerweile so etwas wie Kultfaktor. Leitwind dagegen macht mit der Produktion von Windkraft nur noch zwei Prozent des Gruppenumsatzes aus. Ist die Windkraft für Leitner langsam Geschichte?

Es gibt einfach diese Unsicherheit, die dafür sorgt, dass sich ­Betriebe mit Investitionen zurückhalten. In Österreich­ sieht die Situation wieder anders aus. Kitz­ bühel hat mit uns bereits mehr als 15 Anlagen realisiert.­ Man baut auf uns, da es uns gelingt, Innovation mit ­Design zu ­verbinden. Auch das Zillertal baut aus, so haben wir am Spieljoch ­im Winter­ eine neue 10er-Kabinenbahn ­errichtet. ­Zudem ­schätzen sie unsere Zuverlässigkeit. Und die ­können wir nur ­garantieren, da wir selbst die ­wichtigsten ­Komponenten entwickeln und ­produzieren und somit­ nicht abhängig von Zulieferern sind.

Im Gegenteil. Es stimmt zwar, dass Leitwind in unserer­ Gruppe stark reduziert hat, aber die Konkurrenten sind einfach zu groß. Wir können nur eine Nische ­bedienen. Und das machen wir sehr erfolgreich. Wir ­arbeiten gerade, gemeinsam mit dem deutschen börsen­ notierten Energieunter­nehmen E.ON, an ­einer vielsprechenden Innovation. An ­einer Windturbine, die mit nur Welcher Bereich entwickelt sich 30 Metern Höhe und 20 Metern Blatt­besser: Seilbahnprojekte am Berg durchmesser auskommt und ohne oder im urbanen Raum? aufwendige Genehmigungsverfahren Urbane Projekte haben sicher ein schnell und einfach errichtet­ werden Riesen­potenzial. Die erste Bahn Anton Seeber ­haben wir 2004 im kolumbianischen kann. Das Besondere: Die Turbine hat Medellin­ gebaut, nach zehn Jahren hat einen kleinen Generator und große Blätter, so kann auch bei mittleren sie über 150 Millionen Personen transportiert. Wir sprechen also von ganz anderen Dimensionen­ und niedrigen Windverhältnissen Strom erzeugt werden. Ideal also auch für kleinere Unternehmen oder Produk­ als am Berg. Aber auch die Anforderungen sind ganz ­andere. Verhandlungen müssen anders geführt werden, die tionsstätten, die sich selbst mit Strom versorgen möchten. Ende November bereits wird der erste Prototyp in Bayern Finanzierung, der Genehmigungsprozess, aber auch die in Betrieb gehen. Kommunikation mit der Bevölkerung sind viel komplexer.

„Als Unternehmer muss man von früh bis spät ­Probleme lösen.“

Wird auch in Italien wieder verstärkt investiert?

Mit Ausnahme von Südtirol und Trentino hat der italienische Markt immer noch seine Schwierigkeiten.­

Die Bayerische Staatsministerin Ilse Aigner möchte ein ­urbanes Seilbahnprojekt in München realisiert sehen. Wie schätzen Sie die Chancen für dieses Projekt ein?

Es braucht Jahre, um in einer europäischen Großstadt ein solches Projekt voranzutreiben. Die Überflug­rechte sind eine sehr heikle Thematik. Das ist nicht überall so. In der türkischen Hauptstadt Ankara etwa haben Häuser in der Nähe von Seilbahnstationen sogar an Wert dazu­gewonnen. Mit welchen Projekten werden Sie dieses Jahr für ­Schlagzeilen sorgen?

Im Moment realisieren wir für die Zermatt-Bergbahnen am Kleinen Matterhorn ein Seilbahnprojekt der Super­ lative. Die höchste 3-S-Seilbahn der Welt wird jetzt im Herbst in Betrieb gehen. Toll ist auch das Projekt auf der Insel­ La ­Réunion, die erste urbane Seilbahn des Indischen ­Ozeans. Die Bahn ermöglicht es den Bewohnern von St. Denis – das ist der Hauptort des französischen Übersee­ departéments – ihre Stadt verkehrsfrei zu überqueren. Führen Sie eigentlich selbst die Verhandlungen für diese Großprojekte? Eppan - Sillnegg 1 Tel. 0471 665948

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Meistens nur für urbane Projekte. Meine Aufgabe ist es, Leute um mich zu haben, die besser sind als ich. Ich bin nur ein Teil des Rades.  ◀ INTERVIEW: VERENA PLIGER

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das vermögen in guten händen

Vermögensverwalter von AZIMUT Capital Management auf Erfolgskurs - stark auch bei ­Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Stiftungen – Investitionsprämie bis Ende 2018 AZIMUT – fokussiert „Wir setzen unsere Priorität darauf, für ­unsere Kunden und Aktionäre eine effektive Wertschöpfung zu generieren, und nicht zu erklären, warum unser Wachstum viel ­höher ist, als der Markt erwartet“, sagt Pietro Giuliani, Präsident der AZIMUT ­Holding SpA. Dieses Selbstverständnis lebt AZIMUT auch in Südtirol. Das AZIMUT-Beratungsteam, das durch ein weiteres Beratungszentrum in Bozen verstärkt wurde, steigerte das in Südtirol betreute Kundenvolumen in nur 24 Monaten um über 200%. AZIMUT – international und unabhängig Das börsennotierte Finanzunternehmen ­AZIMUT ist in 16 Ländern weltweit präsent, beschäftigt ca. 2.000 zertifizierte Spezialisten im Finanzbereich und betreut ein Kundenvermögen von ca. 55 Mrd. €. AZIMUT gehört da-

AZUMUT bietet Beratung in den Bereichen: • Geld- und Vermögensanlage nach ­internationalen Standards • Depot- und Portfolioanalysen – ­­ Vermögensverwaltungsstrategien • Vorsorge- und Nachlassplanung • corporate-welfare-programs • Vermögensschutz und Vermögens­ sicherung – Private Insurance • Steuerlich korrekte Veranlagung und ­Depotführung im Ausland.

mit zu den größten und finanzstärksten unabhängigen Finanzdienstleister Europas. AZIMUT - agil Effizient ist das Know-how der Spezialisten, die Produkt- und Dienstleistungspalette ständig zu spezialisieren und agil auf

Kundenwünsche oder ein verändertes Marktumfeld zu reagieren. Sind z.B., wie aktuell, banken­unabhängige Finanzierungen stark gefragt, reagiert AZIMUT mit dem ersten und einzigen „Private-Debt-Funds“ Italiens. Das ­Finanzprodukt gehört in der aktuellen Tiefzinsphase mit seiner Zielrendite von ca. 4 % p.a. durchaus zu den interessanten „BondAlternativen“ für risikobewusste Anleger. AZIMUT – Investitionsprämie bis 31.12.2018 AZIMUT bietet allen bestehenden und neuen Kunden einen besonderen Anreiz für Neuinvestitionen. Frischen Anlagepositionen bei AZIMUT werden sofort eine interessante ­Investitionsprämie zuerkannt. Eine lukrative Chance, die nicht verpasst werden ­sollte. Informieren Sie sich gleich, denn der ­ Plafond schließt bei 1 Mrd. €, spätestens aber am ❧ 31.12.2018.

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von Naturns aus in die welt

Schweitzer ist spezialisiert auf wirkungsvolle Shop-Konzepte und die Produktion und Lieferung von Ladeneinrichtungen. Dabei sind Kreativität, handwerkliches Können und Teamgeist gefragt.

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ie Dimensionen des Auftrags waren massiv: Schweitzer sollte in 17 Ländern europaweit 1.400 Geschäfte des Modehändlers C&A mit Möbeln beliefern. Und das innerhalb von sieben Wochen. Eine Aufgabe, die höchste Ansprüche an Geschwindigkeit und Qualität stellte und ein perfektes Zusammenspiel der Mitarbeiter erforderte. „Rollout“ – das bedeutet die zeitnahe Produktion und Lieferung von Shop-Einrichtungen an internationale Kunden mit Geschäften auf der ganzen Welt. Dabei schaffen die Möbel von Schweitzer eine speziell auf die Marke zugeschnittene Atmosphäre, die den Einkauf zum Erlebnis und den Shop zur Kulisse macht. Neben anspruchsvollen Rollouts ist Schweitzer spezialisiert auf die Entwicklung und Realisierung wirkungsvoller Shop-Konzepte. Zu den Kunden zählen neben C&A auch Benetton, Nespresso, Carrefour, Edeka, Loacker und Nutella.

Der Hauptsitz von Schweitzer Project in Naturns.

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Südtirol Panorama | 02.2018

Der Auftrag von C&A war das bisher größte Rollout, das Schweitzer je vom Unternehmenshauptsitz in Naturns aus gemeistert hat. Die Logistikhalle wurde dafür zur Steuerzentrale für den komplexen Auftrag umfunktioniert. Ein Team, bestehend aus Rollout-Experten, sieben Teamleitern und 50 Mitarbeitern, gab während der sieben Wochen Vollgas: Es galt, kreative Lösungen zu finden, schnell auf unvorhergesehene Entwicklungen zu reagieren und hohes handwerkliches Können zu demonstrieren. Lückenlose Planung, reibungslose Abläufe und fehlerlose Ausführung waren gefragt. Von der Anlieferung der Einzelteile über die Montage bis hin zur Versendung der Möbel in die Geschäfte des Kunden musste alles stimmen.


pr-info

1 Zum weltweiten Logistiknetzwerk ­gehört das Zentrum in Ungarn mit e­iner Gesamtfläche von 12.000 m². 2 Die Logistikhalle in Naturns wurde zum temporären Rollout-Hub.

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3

Fotos: Schweitzer Project AG

2

3 Dynamisch und motiviert - ­Schweitzer bietet seinen ­Mitarbeitern vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungs­ möglichkeiten.

Das C&A Rollout war erfolgreich: 9.100 Paletten mit 126.500 Artikeln wurden verschickt. 290 Lkws verließen Naturns mit fertigen Produkten und fuhren in Richtung C&A Zwischenlager und zu den Geschäften. Die neuen Möbel erreichten die Shops wie geplant. Der Kunde C&A war mehr als zufrieden. Das Niveau im Einzelhandel immer weiter anzuheben und innovative Lösungen zu finden, liegt in der Natur von Schweitzer. Das Unternehmen hat sich in mehr als 90 Jahren vom Schmierölhändler zu einem der weltweit führenden Ladenbauunternehmen entwickelt. Um optimal auf die Kundenbedürfnisse einzugehen, hat Schweitzer in Naturns ein Entwicklungs- und Testcenter eingerichtet. Auch Prototypen und spezielle Einzelanfertigungen werden hier hergestellt. Die Serienproduktion findet hingegen in den eigenen Werken in Ungarn statt. Ein weltweites Logistiknetzwerk mit Zentren in Europa, den USA und Asien gewährleistet die Nähe zu den internationalen Kunden. Rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten inzwischen am Hauptsitz in Naturns und in den weltweiten Niederlassungen in Zürich, Mailand, Paris, San

Francisco oder Shanghai. Internationalität, Teamgeist und die Bereitschaft, den Einzelhandel mit neuen Ideen und handwerklichem Können zu gestalten, zeichnen die Arbeitsatmosphäre bei Schweitzer aus. In einem dynamischen Team haben die Mitarbeiter vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und bekommen die Chance, an Projekten auf der ganzen Welt zu arbeiten. Die Freude bei der Arbeit und die Begeisterung für den Beruf dürfen natürlich nicht fehlen. Schweitzer bietet unter anderem spannende Perspektiven für Projektmanager, Ladenbautechniker, Technische Zeichner, Einkäufer ❧ und Mitarbeiter in der Kundenbetreuung. 

infobox

Schweitzer Project AG Industriezone 7-9, 39025 Naturns Tel. +39 0473 670 670 | Fax +39 0473 667 326 www.schweitzerproject.com | info@schweitzerproject.com

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Foto: Manuela Tessaro

top 300

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Fercam-Präsident ­ ­ Thomas ­Baumgartner hat den ­Bozner ­Transport­giganten ­international ­erfolgreich gemacht. 2020 will er vollständig an seinen Sohn Hannes übergeben.

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TOP 300

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Der Liefergigant Fercam prescht mit einem zweistelligen Plus vor und will es wissen. Doch mit dem gesteckten Ziel, 2020 eine Milliarde an Umsatz zu erwirtschaften, wird wohl nichts. Über die Gründe und die politischen Fehler in Nordtirol – ein Interview mit Fercam-Präsident Thomas Baumgartner.

s ist das zweitwichtigste Etappenrennen im Straßenradsport. Der Giro d’Italia. Die diesjährige 101. Ausgabe führte von Jerusalem nach Rom. 21 Etappen und insgesamt 3546,2 Kilometer galt es zu bewältigen. 176 Radsportler gingen an den Start. Millionen Fans ließen sich begeistern. Live, vor dem Fernseher, in 194 Ländern der Welt. Mittendrin und laufend im Bild: ein grau-weißer Schriftzug in Großbuchstaben: FERCAM. Das Bozner Transport- und Logistikunternehmen ist seit diesem Jahr offizieller Sponsor des Giro d’Italia. Im Winter hat das Unternehmen einen Dreijahresvertrag mit RCS Sport unterzeichnet. Für Fercam ist es das erste Engagement bei einer international ausgerichteten Sportveranstaltung dieser Größenordnung. Warum aber ausgerechnet der Giro? „Wir glauben an den aktiven Umweltschutz. Aus diesem Grund erscheint uns ein Sponsoring dieser motorenfreien Sportart passend“, meinte Hannes Baumgartner in einem Interview. SEIT JÄNNER 2017 ist der 35-Jährige

geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Fercam. Damit steht er fast an der Spitze des Bozner Transportgiganten, der dieses Jahr Platz 5 des Rankings der Top 300 Unternehmen des Landes belegt. Zwei Jahre noch wird er von seinem Vater begleitet. Von Thomas Baumgartner, dem Präsidenten des Fercam-Verwaltungsrates. Von dem Mann, der das 1949 gegründete Transport- und Logistikunternehmen global und universal gemacht hat. Und ihn treffen wir am Fercam-Hauptsitz in der Bozner Industriezone. Zu einem Gespräch über eine Branche zwischen Transitterror und Elektroboom. SÜDTIROL PANORAMA: Seit Jänner 2017 führen Sie das Unternehmen gemeinsam mit Ihrem Sohn Hannes. Wie geht es Ihnen dabei? THOMAS BAUMGARTNER: Noch

habe ich keine Schwierigkeiten abzugeben. Erstens da ich mit meiner Tätigkeit als Präsident der ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl

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top 300

„Der Gesetzgeber hat den LKW-Fahrern jede Freiheit genommen.“

Foto: Manuela Tessaro

Thomas Baumgartner

Brummi-Fahrer gesucht! Laut Thomas Baumgartner hat der Beruf des LKW-Fahrers ­ seit gut zehn Jahren an ­Attraktivität verloren.

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top 300 i­talienischen Frächtervereinigung Anita und meinem Engagement in anderen Verwaltungsräten ohnehin viel zu viel zu tun habe. Zweitens wird man im Alter ja auch langsamer. Ich bin also froh, dass mein Sohn Hannes übernimmt. Wobei er bereits jetzt sehr autonom arbeitet. Hat sich Ihr Familienleben mit der Übernahme verändert?

Nein, eigentlich nicht. Ich merke aber, dass mir mein Sohn in vielem überlegen ist. Mittlerweile ist er seit zehn Jahren in der Branche, und ich muss schauen, am Ball zu bleiben. Und wie stark sind Sie überhaupt noch im Unternehmen tätig?

2017 haben wir mit der Nachfolge­ regelung begonnen und wollen sie bis 2020 abschließen. Hannes kümmert sich bereits um die Bereiche Komplett­ ladung, Luft- und Seefracht sowie die Umzüge und Messetransporte. Da bin ich draußen. Dann gibt es noch den Bereich Logistik und ­Distribution, den ein führender Mitarbeiter von uns leitet, der aber noch an mich ­rapportiert. Im kommenden Jahr wird mein Sohn auch noch das Personal, die Finanzen und die Buchhaltung von mir übernehmen. Stichwort Finanzen. Immer mehr ­heimische Unternehmen hinterlegen ihre Bilanzen nicht mehr. Wird die Fercam nachziehen?

Nein, sicher nicht. Wir sind für Transparenz und somit für eine Offen­ legung. Aber natürlich versucht man den Geschäftsbericht so sparsam wie möglich zu erstellen, schließlich lesen Konkurrenz und Kunden mit. Sehen sie diese Einsicht der ­Konkurrenten als Problem?

Wir machen es ja genauso, auch wir lesen die Bilanzen unserer Mitbe­ werber. Das bringt ja auch Vorteile, man kann so überprüfen, wie das ­eigene Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb steht und ob der Kunde kreditwürdig ist. ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl

Sie erzielten im abgelaufenen ­Geschäftsjahr einen Umsatz von ­ 757 Millionen Euro. Eigentlich wollten­ Sie auf 800 Millionen kommen, ­warum hat es nicht gereicht?

Wir haben uns vom Bereich Luft- und Seefracht, in dem wir erst seit 2006 ­aktiv sind, mehr ­erwartet. In diesem Bereich sind wir reine­ Spediteure,­ wir sind also auf sehr gute ­Mitarbeiter angewiesen. In Südtirol ist der Markt total leergefegt, und in den ­anderen Provinzen Italiens ­haben wir es schlichtweg nicht geschafft, aus­reichend ­qualifiziertes Personal zu finden. Bis 2020 wollten Sie einen Umsatz von 1 Milliarde Euro erwirtschaften. Werden Sie es schaffen?

Wir sind mit unserer Entwicklung grundsätzlich sehr zufrieden. Wie es im Moment aussieht, werden wir es aufgrund der eben genannten Gründe aber wohl nicht schaffen. Immerhin haben Sie im vergangenen Jahr 220 neue Mitarbeiter ­eingestellt.

Das stimmt. Aber sie reichen nicht aus. Wir sind im Dienstleistungs­ sektor tätig. Mitarbeiter im Büro sind ­unser Keyfaktor. Aufgrund unserer­ Internationalität brauchen wir Leute,­ die mindestens zwei, wenn ­möglich drei Sprachen gut ­beherrschen. Eine große Menge saugt die öffentliche Verwaltung ab, für die Privatwirtschaft bleibt wenig übrig. Dazu kommt der Boom der Südtiroler Wirtschaft, jeder ist auf der Suche nach guten Leuten. Nicht nur wir. Wie sieht die Lage in Ihren anderen 24 Standorten in Europa aus?

Am besten läuft es in den fünf Standorten in Österreich, wo wir aktuell­ auch das höchste Wachstum ­erzielen. Es gibt dort ein sehr liberales und ­flexibles Arbeitsgesetz. Man ­findet tolle Mitarbeiter und hat Lust, sie einzustellen. Geht mal was schief, kann man flexibler reagieren. Anders in ­Italien: Ganz egal, was passiert, so leicht kann man sich von einem ­Mitarbeiter nicht trennen.

Auf Erfolgskurs!

Projektmanagement professionell und erfolgreich 18. und 19. Oktober 2018

OneNote - Einführung

19. Oktober 2018 vormittags

Nützliche Steuertipps zum Jahresende 23. Oktober 2018 vormittags

Verhandlungstraining für Einkäufer 23. Oktober 2018

Angebot raus - Auftrag rein! 06. November 2018

Veränderungen am Arbeitsplatz meistern - Freude am Wandel 08. November 2018

Wie gründe ich ein Unternehmen? 10. November 2018 vormittags

Skype for business - ein Tool der modernen Arbeitswelt 13. November 2018 nachmittags

Vertragsrecht: Know-how für Nicht-Juristen 14. November 2018 vormittags

Effizient Arbeiten, Stress vermeiden 19. November 2018

Google AdWords & Suchmaschinen-Marketing 19. November 2018

Erfolgreich als Führungskraft Führung praxisnah - Basisseminar 21. und 22. November 2018

Im Verkaufsgespräch überzeugen 22. und 23. November 2018

Rhetoriktraining: Reden ohne Ängste 23. und 24. November 2018

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Foto: Manuela Tessaro

top 300

Das Unternehmen beschäftigt 2000 Angestellte und verfügt über einen Fuhrpark mit ­ 500 Fahrzeugen und 2000 Anhängern.

Wie entwickelt sich eigentlich der nordafrikanische Markt?

Marokko gut, in Tunesien läuft es nicht ganz so zufriedenstellend. Wir haben Tunesien immer als Tor zu ­Libyen gesehen. Aber in Libyen ist der große Aufschwung ausgeblieben, dazu kommen die Unruhen, die das Wachstum des Landes hemmen. Deutschland plagt seit Jahren ein ­extremer Fahrermangel. Finden Sie noch genügend Lkw-Fahrer?

Kaum noch. Seit gut zehn Jahren hat der Beruf an Attraktivität verloren. Es braucht höhere Qualifikationen, ständige Weiterbildungen, Fahrer werden auf Schritt und Tritt kontrolliert und bei Übertretung der Straßenverkehrsordnung können sie ­sogar eine Haftstrafe riskieren. Nur noch ­wenige Menschen sind bereit, sich das anzutun. Dazu kommt der digitale­ ­Tachograph, der seit 2005 in Kraft ist. Früher konnten sich Fahrer­ ihre ­Ruhe­pausen selbst ein­teilen. 38 

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­ eute erteilt der digitale Tachograph H die ­Anweisungen. Und dann heißt es ­umgehend anhalten und ­ruhen. Den Fahrern wurde ihre Freiheit ­genommen. Die Frächter und auch Sie als Präsident von Anita haben dieses Jahr ­heftig protestiert. Der Grund: Die geplanten 25 Lkw-Blockab­fertigungen in Nordtirol. Hat Ihr ­eigenes Unter­ nehmen finanziellen Schaden erlitten?

Bei einer Blockabfertigung stehen rund 60 unserer Fahrzeuge im Stau. Und für jedes Fahrzeug, das einen halben Tag im Stau steht, entstehen zwischen 100 bis 150 Euro an Mehrkosten pro Stunde. Dazu kommt das LKW-Nachtfahrverbot in ­Österreich, das wir aus wirtschaftlicher oder volkswirtschaftlicher Sicht nicht ­begrüßen können. Es wird Zeit, dass es abgeschafft wird. Nordtirols Landeshauptmann ­ Günther Platter hält dagegen. ­

Eine Auflockerung des Nachtfahrverbots, so meint er, würde unweigerlich dazu führen, dass noch mehr Lkws den Weg durch Tirol nehmen. Stimmt das?

Nein, aber man könnte eine ­bessere Verteilung des LKW-Verkehrsaufkommens erzielen. Könnten wir die eh schon knapp bemessene Struktur 24 Stunden lang benutzen, hätten wir nicht täglich zwischen 7 und 9 Uhr am Vormittag eine LKW-Kolonne auf der Autobahn zwischen Sterzing und Bozen. Hat es zwischen Ihnen und ­Landeshauptmann Platter mal eine ­Aussprache gegeben?

Nein. Wir werden ja generell nie zu ­geplanten Maßnahmen ­befragt, um ­gemeinsame Lösungen zu ­finden. ­Platter will mit allen Mitteln den ­Transit bekämpfen und könnte ­mittlerweile fast als Grünen-P­olitiker durchgehen. Dabei ist das Thema­ Transit so eine Sache. Man blockiert den Verkehr zwischen zwei ­anderen ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl


top 300 Wirtschaftsräumen, akzeptiert aber die eigenen Transporte. Dabei ver­ ursacht Österreich genauso Transit­ verkehr. Unter anderem bei uns in Südtirol. Auch wir könnten ihre Transporte boykottieren. Kommen wir zum BBT. Noch fehlen verbindliche Maßnahmen für eine ­gesetzlich verankerte Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene oder in den BBT. Ihre Einschätzung: Wird die Zwangsver­ lagerung kommen?

Ich halte jeden dirigistischen Einfluss in die Wirtschaft für gefährlich. Ein Blick zurück auf das sowjetische ­System zeigt, was dirigistische Maßnahmen anrichten können. Man muss dem Markt seine Freiheiten lassen, sonst leidet die Wirtschaft und am Ende auch die Gesellschaft. Eine Verlagerung auf die Schiene macht nur dann Sinn, wenn der Preis stimmt.

Global & universal Das Transport- und Logistikunternehmen Fercam hat in Italien 63 Niederlassungen, europaweit 24 Standorte sowie sechs weitere in Nicht-EU Ländern. Die jüngste Niederlassung wurde im September im französischen St. Nazaire eröffnet. Wichtigster Auslandsmarkt ist Deutschland, Fercam ist dort in Hamburg, Köln, München und Berlin mit vier Standorten vertreten. 2017 stieg der konsolidierte Umsatz um 11,2 Prozent auf insgesamt 754,7 Millionen Euro. Der Gewinn beläuft sich auf 7,8 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt 2000 Angestellte und verfügt über einen Fuhrpark mit 500 Fahrzeugen und 2000 Anhängern.

Grundsätzlich müssen wir ­vorsichtig sein. Italien exportiert 70 Prozent­ ­seiner Waren nach Europa, einen ­gro­ßen Teil davon über den Brenner.­ Wird der Brenner zu teuer, dann ­werden Länder wie Tschechien, Polen,

Frankreich oder Spanien zusätzliche Wettbewerbsvorteile haben. Dabei hat Italien ohnehin Schwierigkeiten, mit dem europäischen Markt Schritt zu halten. Um wie viel Prozent teurer ist denn die Schiene im Vergleich zur Straße?

Die Schiene an sich ist eigentlich günstiger als der Transport auf der Straße, aber die Schiene braucht Bahnhöfe, und der Vor- und Nachlauf treiben die Kosten in die Höhe. Ein Beispiel: Ein Kunde erteilt mir den Auftrag, seine Ware von ­Turin nach Hamburg zu transportieren. Auf der Straße kein Problem, ich teile dem Fahrer mit, wo er die Ware abholen und wo er sie abliefern soll. Um den Rest kümmert er sich. Für den Transport auf der Schiene muss ich ein Unter­nehmen organisieren, das die Ware in Turin abholt, eines, das die Verladung auf die Schiene­

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Foto: Manuela Tessaro

top 300

„Wir sind für Transparenz, deswegen hinterlegen wir unsere Bilanz“, ­ meint Thomas Baumgartner beim Interview mit Verena Pliger.

­ bernimmt, eines das den eigentü lichen Schienentransport durchführt und ein wieder anderes, das in Hamburg ablädt, und ein wieder anderes, das sich um den Transport zum Kunden kümmert. Bei so vielen Schnittstellen kann es zwangsläufig zu Verzögerungen kommen. Und wir Frächter müssen nicht nur schnell, sondern verlässlich sein.

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Südtirol Panorama | 02.2018

Sie wollen sagen, die Schiene bringt keine Vorteile?

Vorteile ergeben sich nur auf ganz langen Strecken, denn die Lokführer müssen keine Ruhezeiten einhalten. Heißt das, Sie ziehen den Transport auf der Straße auch künftig vor?

Aktuell fertigen wir 30 Prozent ­unserer Hauptläufe auf der Schiene

ab. Würden wir auf der Schiene aber auch nur einen Euro sparen, ­würden wir noch mehr Transporte dorthin verlagern, noch aber sind die Kosten zu hoch. Eine Mauterhöhung auf den Auto­ bahnen könnte die Schiene also zwangsläufig konkurrenzfähiger ­machen, oder?

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top 300 Das Problem ist nur, zieht die Straße die Preise an, macht es ihr die ­Schiene nach. Und da die Schienenbetreiber­ quasi konkurrenzlos sind, können sie es sich erlauben. Eigentlich ­sollte es bereits seit 1992, also seit der Liberalisierung des Schienenmarktes, eine Trennung zwischen Schienennetz und Eisenbahnbetreiber geben,­ um den Schienenmarkt konkurrenzfähiger zu machen. Allerdings hat die EU diese­ Trennung nie voll­zogen. Es gehört ­alles derselben Holding. Im Grunde ein Fall für die Antitrust­Behörde. Hätte Fercam 70 oder 80 Prozent Marktanteil und wäre dazu noch ­Besitzer der Autobahnen, würde man sicher gegen uns vorgehen.

„Ich bin froh, dass mein Sohn übernimmt.“ Thomas Baumgartner

aber auch nicht weitergehen. Ihr ­Konzept zur Entlastung der Tiroler ­Bevölkerung?

Ganz einfach: Nicht blockieren, ­sondern nach weiteren umwelt­ schonenden, ja umweltneutralen ­Lösungen suchen! Nach technologischen Lösungen, damit LKWs leiser­ werden. In Kürze etwa kommen ­erste Gas-LKWs auf den Markt. Sie sind nur halb so laut wie Dieselfahrzeuge und reduzieren die Luftbelastung um ein Vielfaches. Warum nicht darauf setzen? Warum verordnet die ­Politik

Sie sind gegen das Nachtfahr­verbot, gegen die Blockabfertigungen und gegen eine Zwangsverlagerung auf die Schiene. So kann es mit dem ­Verkehr auf der Brennerachse­

nicht eine Dezibelvorgabe? Dann wäre die Industrie gefordert, an emissions- und lärmarmen Entwicklungen zu forschen. Sie haben dieses Jahr als erstes ­europäisches Logistikunternehmen einen 250.000 Dollar teuren ­ ­ Elektro-LKW von Tesla geordert. Wann werden Sie Tesla fahren?

Das wird noch dauern. 2019 wird erst der Prototyp vorgestellt. Tesla­ macht das ja ganz schlau. Wer ein ­neues Fahrzeug möchte, muss es jetzt ­bestellen und gleich in Vorkasse­ ­gehen. So finanziert das Unternehmen­ die Produktion. Mit unserem ­TeslaKauf wollen wir andere ­Hersteller ­aufrütteln. Macht was! Mercedes kommt langsam in die Gänge und hat kürzlich kleinere Elektro-Verteiler­ fahrzeuge auf den Markt gebracht. Wir haben sofort 50 Stück geordert. ◀ Interview: Verena Pliger

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Foto: Christopher Colinares

pr-info

1

Mitarbeiter als Erfolgsgarant

Das Pustertaler Familienunternehmen Rubner aus Kiens kann schon jetzt auf ein ­erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken, arbeitet bereits intensiv an neuen Projekten für die kommenden Jahre und sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alle Standorte.

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ie in dritter Generation geführte­ Unternehmensgruppe zählt mit rund 1.300 Beschäftigten in Italien, ­Österreich, Deutschland und Frankreich zu den führenden Holzbaubetrieben Europas. Die Geschäftsfelder Holzindustrie, Ingenieurholzbau, Objektbau, Holzhausbau und Holztüren decken alle Arbeitsschritte einer lückenlosen und europaweit einzigartigen Wertschöpfungskette ab. Vom Holz aus dem eigenen Wald, Schnittholz aus dem internen Sägewerk über Konstruktionsrahmenholz, Massivholzplatten, Brettschicht-

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Südtirol Panorama | 02.2018

holz und komplexe Leimholzstrukturen bis zu Türen, Fenstern, schlüsselfertigen Einfamilienhäusern und Großprojekten in Holzbauweise. Internationale Großprojekte Neben einer Vielzahl von Großprojekten in der Region und in unterschiedlichen europäischen Märkten bewährt sich das Holzbau-Know-how von Rubner auch in fernen Regionen. Auf den Malediven wird ein 5-Sterne-­Resort von Waldorf Astoria fertiggestellt. Nach nur vier Monaten Planung und

Produktion werden die Villen nun vor Ort von Rubner Holzbau montiert. Auf den Philippinen wurde der Mactan Cebu International Airport mit der ersten, komplett aus Brettschichtholz hergestellten Trag- und Dachkonstruktion in Asien in Betrieb genommen. Der Flughafen war ursprünglich auf Stahlbau ausgerichtet. Man wollte den Besuchern ­ jedoch etwas Besonderes bieten, in einer lichten Architektur sollte sich die Freundlichkeit, Offenheit und Warmherzigkeit der Philippinen widerspiegeln. Die Wahl fiel aus gestalterischen und ökologischen


Foto: Ithaafushi Investments

pr-info

Das HolzbauKnow-how von Rubner bewährt sich nicht nur auf dem ­europäischen Markt, sondern auch in ­fernen Regionen.

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Foto: Rubner Haus

1 Mactan Cebu International ­Airport auf den Philippinen mit einer ­Terminalfläche von 65.000 m2. 2 Das 5-Sterne Resort von Waldorf Astoria auf den Malediven. 3 Rubner Haus, ausgezeichnet in der Kategorie Premiumhäuser.

3

Gründen auf den nachhaltigsten aller Baustoffe, Holz. Der Holzbau wurde in nur drei Monaten montiert und fertiggestellt. Auszeichnung im Premiumsegment Mehr als 14.000 Teilnehmer haben in verschiedenen Kategorien ihre Traumhäuser gewählt. Zur Wahl standen 150 verschiedene Häuser von 35 Anbietern. Das Haus „Miriam“ von Rubner Haus belegte in der begehrten Kategorie Premiumhäuser mit rund 26 Prozent aller Stimmen der Bauinteressenten und angehenden Bauherren den ausgezeichneten zweiten Platz. Ein junges Paar mit zwei Kindern wollte mit seinem neuen Passivhaus aus alpenländischer Fichte einen konkreten Beitrag zur Vermeidung und Reduzierung von Schadstoffemissionen leisten. Das sollte sowohl für das Baumaterial gelten als auch für Verbrauchswerte und Energiequellen. Auf Rubner Haus fiel die Wahl übrigens

nach einem Besuch des Rubner Centers mit beispielhaften Häusern in Kiens. Investitionen und Mitarbeiter als ­Erfolgsgaranten Wald und Holz sind für das Unternehmen seit jeher ein wirtschaftliches Stärkefeld, das Arbeitsplätze schafft und der Region eine hohe Wertschöpfung garantiert. Rubner investiert dazu kontinuierlich in die optimale Produktionstechnik, die Erweiterung der Standorte sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Aktuell wurden große Investitionen in modernste Technik für die Rubner Holzindustrie (rhi) abgeschlossen, die Erweiterungen des Produktionsstandorts von Rubner Türen am Standort in Ritten inklusive Kindertagesstätte laufen auf Hochtouren. Garant für nachhaltigen Erfolg, hohe Qualität und stetiges Wachstum sind für Peter Rubner in höchstem Maße jeder einzelne Mitarbeiter und eine Un-

ternehmenskultur, deren Fundament in den Werten der Familie liegt: „Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Innovationsfreude, Nachhaltigkeit, Loyalität – Grundwerte im Umgang untereinander und Versprechen an unsere Geschäftspartner in der täglichen Zusammenarbeit“. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden laufend gesucht – vom Holztechniker, Tischler, Zimmerer, Elektrotechniker und Mechatroniker über IT-Spezialisten, Konstrukteure, Projekt- und Baustellenleiter bis hin ❧ zum Bauingenieur und Statiker. 

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43


im Ranking

1.

FIRMENNAME

ZUWACHS GESAMTLEISTUNG 2016/2017

Neueinsteiger

NR.

GESAMTLEISTUNG 2017 IN MIO. €

Die 14

PLATZ. TOP 300

TOP 300

181.

Zima Wohnbau Ges.m.b.H.

21,2

123,3 %

17,8

58,7 %

2. 219. Carbones Italia GmbH 3. 238.

Alpenfrucht GmbH

4. 245.

Klasmann-Deilmann Italia GmbH

5. 251. Health Robotics GmbH

B

Fotos: Zima

ei Zima handelt es sich um ein Unternehmen, das im Bauprojektmanagement und als Bauträger tätig ist und seinen Hauptsitz im Vorarlberger Dornbirn hat. Der private Immobilienentwickler wurde 1971 gegründet und konzentriert sich auf die Projektierung und Realisierung von Wohnbauprojekten, Einkaufszentren oder Handelsstandorten für Unternehmen. Trotz der Krise in der Bauwirtschaft konnte sich die Gruppe seit 2012 jährlich um 15 Prozent steigern. 2017 hat die Gruppe 181,5 Millionen Euro an Umsatz erwirtschaftet. Aktuell sind 850 Wohneinheiten in Bau und knapp über 4000 in Planung. Das entspricht einem Gesamtprojektvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro. Die

Gruppe hat Standorte in Vorarlberg, Tirol, Wien, Südtirol, in der Ostschweiz und in München. IN SÜDTIROL IST ZIMA bereits seit

1996 tätig, sieben Mitarbeiter sind im Büro in Bozen beschäftigt. Von der ersten Stunde an an vorderster Front: Der 68-jährige Hermann Thaler. Der ehemalige SVP-Landtagsabgeordnete und Landtagspräsident ist Präsident der Zima Wohnbaugesellschaft mbH. Mit einem Plus von 123,3 Prozent kommt das Unternehmen auf einen Umsatz von 21,2 Millionen Euro und hat es dieses Jahr wieder ins Ranking geschafft. Zuletzt vertreten war das Unternehmen im Jahre 2015 mit einem Umsatz von 23,4 Millionen Euro. „Wir sind im Immobi-

Ex-Landtagspräsident Hermann Thaler steht der Zima-Niederlassung in Südtirol vor. Wohnbauprojekte sind unter anderem in Meran und Bozen geplant.

44

Südtirol Panorama | 02.2018

15,7 289,0 % 15,0

69,8 %

14,6

32,3 %

6. 261.

Sudtirolfer GmbH

14,0

29,1 %

7. 274.

Gregorbau GmbH

13,2

27,8 %

13,0

30,8 %

8. 278. Eurobeton 2000 GmbH 9. 282.

Eurasia Motor Company GmbH

12,8

57,1 %

10. 283.

Eisackwerk GmbH

12,7

16,5 %

11. 284.

Schachermayer Italia GmbH

12,5

16,9 %

12. 290.

Aster GmbH

12,3

48,6 %

13. 293.

Volta AG

12,1

14,6 %

14. 297.

Oberrauch GmbH

12,0

35,5 %

liengeschäft tätig, je nach Abschluss der Projekte kann der Umsatz stark schwanken“, erklärt Präsident Thaler. Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt er sich sehr zufrieden: „Obwohl das Umfeld so umkämpft ist, konnten wir Grundstücke für die Realisierung von 90 Wohnungen akquirieren und 60 Wohnungen verkaufen, der Großteil davon ging an Südtiroler“, meint Hermann Thaler. Aktuell sind rund 700 Wohnungen in Bau und in der Entwicklungspipeline. Vom Einfamilienhaus über Kleinwohnanlagen bis hin zu großen Einheiten mit bis zu 90 Wohnungen. 2018 wurden bereits über 100 Wohnungen verkauft. Größere Wohnbauprojekte sind im Moment in Bozen geplant, aber auch in Meran, Sterzing, Eppan, Terlan, Bruneck oder Brixen. Interessant: Die Zima-Tochtergesellschaft in Wien wird seit Kurzem von Hermann Thalers Sohn Thomas geführt. (VP) ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl


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vorreiter in technologie

Foto: Wiemer/Continental

Alupress zählt zu Europas modernsten Herstellern von Aluminiumdruckgussteilen. Innovative Technologien, vielfältige Weiterbildungsangebote und internationale Standorte machen das Unternehmen attraktiv für Nachwuchs und Experten.

Alupress wurde kürzlich von Continental zum „Lieferanten des Jahres 2017“ in der Kategorie Metall/Guss ausgezeichnet. Im Bild v.l.n.r. Christoph Hagedorn (Continental), Jürgen Braunstetter (Continental), Günter Fella (Continental), Hannes Mahlknecht (Alupress), Stefan Ploner (Alupress), Burkhard Schulte (Continental) und Joachim Schäfer (Continental).

Innovation Alupress gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Aluminiumdruckgusskomponenten, unter anderem für die Elektromobilität. Ein eigenes Forschungs- und Entwicklungsteam arbeitet an den neuesten Verfahren der Gusstechnologie. In der Fertigung hebt man sich durch Robotik sowie Digitalisierung und 3D-Druck vom internationalen Wettbewerb ab.

Karrieremöglichkeiten Das managementgeführte Familienunternehmen beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter am Hauptsitz in Brixen und an den Standorten in Deutschland und den USA. Absolventen von technischen Schulen sowie Techniker und Ingenieure finden bei Alupress ein innovatives Umfeld für internationale Karrieremöglichkeiten in einem zukunftsorientierten Unternehmen vor. ❧

infobox

Alupress AG Alfred-Ammon-Straße 36, 39042 Brixen Tel. 0472 390 600 www.alupress.com

Fotos: Alupress AG

Alupress Academy Starke und leistungsfähige Teams sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Dabei setzt die Alupress

Academy Maßstäbe in der Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Schulungen für neue Anlagen und Technologien, Sprachkurse, Seminare und Coachings für Nachwuchs- und Führungskräfte bilden das Fundament für den Erfolg des Unternehmens. Spezielle Entwicklungsprogramme für Absolventen von technischen Schulen und Universitäten bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche des Unternehmens kennenzulernen und sie bestmöglich auf ihren Aufgabenbereich vorzubereiten. Alupress ist eines der Gründungsmitglieder des Netzwerkes Automotive Excellence Südtirol. Als solches setzt sich das Unternehmen für die Ausbildung von jungen Ingenieuren in Südtirol ein. In Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen bietet Alupress das duale Studium „Automation in Industrie- und Maschineningenieurwesen“ an.

Links: Der Hauptsitz in Brixen. Rechts: Alupress nutzt modernste Technologien, um als Vorreiter in der Industrie erfolgreich zu sein.

Südtirol Panorama | 02.2018

45


Alpenfrucht GmbH

bürtigen Terlaner, der das Unternehmen 1999 gegründet hat. Erst vermittelte er Fruchthalbfertigwaren, dann begann er die Früchte selbst zu lagern und zu Fruchtsaft, Saftkonzentrat und Fruchtmark zu verarbeiten. Das erste Werk hierfür mietete er in Süditalien an, bis er 2003 seine ersten beiden Werke kaufte. Eines in der Basilicata und eines in Tarantasca im Piemont, einem Anbaugebiet für Äpfel, Birnen, Pfirsichen und Kiwis. 2009 schließlich erfolgte der Kauf eines Werks in Giugliano in Kampanien, europaweit bekannt für den Anbau von Aprikosen und Pfirsichen.

Fruchthalbfertigwaren, Kurtinig

Das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Neumarkt gehört zur Bertolini-Gruppe und produziert hochqualitative Fruchthalbfertigwaren. Mit einem Umsatz von 15,7 Millionen hat es der Wieder-Neueinsteiger, der bereits 2016 Jahren unter den Top-300Unternehmen zu finden war, auf Platz 238 des Rankings geschafft. Auffallend ist der Umsatzzuwachs von satten 289 Prozent. „Das starke Plus hängt damit zusammen, dass wir den Bilanzierungsstichtag abgeändert haben. In der Vorjahresbilanz wurden somit nur fünf Monate unserer Tätigkeit berücksichtigt“, erklärt Nicole Bertolini, die vor zwei Jahren die Geschäftsführung übernommen hat. Damit folgt sie auf ihren Vater Rudolf Bertolini, einen ge-

Alpenfrucht ist heute einer

der großen Hersteller von Fruchtmark und Fruchtsaft in Italien, die Produktionskapazität liegt bei 60.000 Tonnen pro Jahr, davon 30 Prozent in Bio-Qualität. Zu den Kunden zählen

Health Robotics GmbH

von der Aesynt Holding mit Sitz im US-Bundesstaat Pennsylvania übernommen. Die Holding war führend im Bereich Management von Medikationslösungen und somit auch wieder attraktiv für andere Investoren. So

12 Jahre ist es her, dass Werner Rainer mit seiner Idee für Furore sorgte. Der ehemalige Medizintechniker am Krankenhaus Bozen hatte einen Roboter entwickelt. Infusionslösungen, die Krebspatienten während ihrer Chemotherapie verabreicht werden, mussten nicht mehr manuell, sondern konnten vollautomatisch in einer geschlossenen und sterilen Umgebung zubereitet werden. Der Vorteil: Das Personal war keinem Risiko mehr ausgesetzt, und es konnten bei der Zubereitung auch keine Fehler passieren. Rainer wollte mit seinem Roboter die Medizintechnik ein klein wenig revolutionieren. Das gelang ihm tatsächlich. Schnell setzten die renommiertesten Kliniken weltweit auf seine Entwicklung. Und das lockte Investoren an. Rainer stieg aus, und sein Unternehmen Health Robotics wurde 2014

46 

Südtirol Panorama | 02.2018

Foto: Alexander Alber

Medizintechnik, Bozen

Werner Rainer hat vor 12 Jahren ­einen Medizin-Roboter entwickelt. Health Robotics gehört mittlerweile einem US-Konzern.

Foto: Alpenfrucht

top 300

Familienunternehmen: Nicole Bertolini (l.) führt die Alpenfrucht GmbH mit ihrem Bruder und ihren Eltern.

Getränkeabfüller und Marmeladenhersteller. 81 Prozent der Abnehmer kommen aus EU-Staaten, 15 Prozent aus Italien, und seit zwei Jahren ist Alpenfrucht auch auf dem US-Markt aktiv. „Die USA entwickeln sich sehr gut, und wir sehen dort noch großes Potenzial. Genauso wie im Bereich BioBaby-Food“, erklärt Nicole Bertolini

kam es, dass Aesynt 2016 an Omnicell verkauft wurde, ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Automation, Software und Medikamentenmanagement. Das von Rainer gegründete Un-

ternehmen Health Robotics gehört nun also zum Weltkonzern Omnicell. Die Roboter stehen mittlerweile in 300 Krankenhäusern weltweit, der Großteil davon in den USA. Health Robotics erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 14,6 Millionen Euro, das ist ein Plus von 32,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Produziert werden die Roboter im Zuge der Übernahme nicht mehr in Italien, sondern in den USA. In Triest befindet sich nur noch die Abteilung Forschung & Entwicklung, wo rund 40 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Rechtssitz ist noch in Bozen, soll aber noch dieses Jahr ebenfalls nach Triest verlegt werden.  (VP)

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pr-info

Im sIcheren hafen

Die Privat- und Unternehmenskunden der Allianz Bank setzen auf Wissen, globale Reichweite, Kapitalkraft und Solidität, welche durch ein konstantes AA-Rating seit 2007 von Standard & Poor’s unterstrichen wird.

N

achdem seit dem 1. Jänner 2016 in der EU die neue Regelung zum Bailin in Kraft getreten ist, gilt ein stabiles Rating der Vertrauensbank als unerlässlich.

Entwicklung im Laufe der Zeit

S&P Global Ratings

Unser Beratungsansatz Jeder Kunde hat unterschiedliche Anforderungen und Zielsetzungen. Gerade deshalb versuchen die Bera­ ter der Allianz Bank, zuallererst ihn zu verstehen. Der Kunde erwartet nicht nur ein gutes und nachhaltiges Anlageergebnis, sondern darüber hinaus eine voraus­ schauende und dynamische Zusammenarbeit. Gemeisam werden die verschiedenen Fragen aus den Bereichen Liquidität, Vorsorge, Immobilien und Vermö­ gen analysiert und geklärt. Zudem bilden Vermögens­ schutz und Nachfolgeregelungen einen Schwerpunkt in der Beratung. Die Allianz Bank mit Sitzen in Bozen, Meran, Bruneck und Brixen steht den Privat­ und ❧ Unternehmenskunden gerne zur Verfügung.

Unsere Berater:

infobox

Allianz Bank

Markus Gamper

Felix Brugger

Senior Partner – Allianz Bank Private Mobil: 320 061 15 99 markus.gamper@allianzbankprivate.it www.markusgamper.allianzbankfa.it

Financial Advisor Allianz Bank Mobil: 339 691 96 52 felix.brugger@allianzbankfa.it www.felixbrugger.allianzbankfa.it

Wolfgang Dissertori

Helmut Leitgeb

Financial Advisor Allianz Bank Mobil: 340 548 41 16 wolfgang.dissertori@allianzbankfa.it www.wolfgangdissertori.allianzbankfa.it

Financial Advisor Allianz Bank Mobil: 329 215 11 03 helmut.leitgeb@allianzbankfa.it www.helmutleitgeb.allianzbankfa.it

Alberto Domeniconi

Lanfranco Spanu

Financial Advisor Allianz Bank Mobil: 348 701 56 41 alberto.domeniconi@allianzbankfa.it

Financial Advisor Allianz Bank Mobil: 335 662 57 52 lanfranco.spanu@allianzbankfa.it

Thomas Klapfer

Roland Benetti

Financial Advisor Allianz Bank Mobil: 348 365 93 85 thomas.klapfer@allianzbankfa.it

Private Partner – Allianz Bank Private Mobil: 388 831 91 96 roland.benetti@allianzbankprivate.it

www.allianzbank.it Unsere Beratungszentren: Financial Advisors Raingasse 20, Greif Center – IV. Stock 39100 Bozen Financial Advisors Sparkassenstraße 24 II. Stock 39012 Meran Financial Advisors Altenmarktgasse 4 39042 Brixen Financial Advisors Herzog-SigmundStraße 1 39031 Bruneck

WERBEMITTEILUNG. VoR UNTERZEICHNUNG MüSSEN DAS INFoRMATIoNSPRoSPEKT UND DAS INFoRMATIoNSBLATT GENAU DURCHGELESEN WERDEN. DIESES MATERIAL LIEGT AM GESCHäFTSSITZ DER BANK SoWIE IN DEN FILIALEN UND FINANZPRoMoTIoNSZENTREN AUF UND KANN AUF DER WEBSEITE WWW.ALLIANZBANK.IT EINGESEHEN WERDEN. QUELLE: DATEN ALLIANZ VERFüGBAR UNTER WWW.ALLIANZ.IT UND WWW.ALLIANZ.CoM

Südtirol Panorama | 02.2018

47


Die 30 größten

Aufsteiger des Jahres

NEBEN NIEDERLASSUNGEN in der

Schweiz, in New York, Paris, London und Schanghai hat Ganter seit 2010 auch einen Standort in Meran und eine dazugehörige Zweigniederlassung in Padua. Geführt wird die Ganter Italia GmbH mit ihren 43 Mitarbeitern von Wolfgang Gapp und Stefan Platzgummer. Beide haben über 20 Jahre bei Schweitzer in Naturns gearbeitet und bringen somit langjährige Erfahrung im Ladenbau mit. Zu den größeren Projekten im abgelaufenen Jahr zählt die behutsame Reno48

Südtirol Panorama | 02.2018

Foto: Privat

G

anze 119 Plätze aufgeholt hat die Ganter Italia GmbH. Von Platz 274 im Ranking ist sie auf Platz 155 vorgeprescht. Der Umsatz stieg 2017 auf 24,3 Millionen Euro, das ist ein Plus von 98,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Generalunternehmen mit Sitz in Meran gehört zur international tätigen Ganter Group mit Sitz im deutschen Waldkirch, einer Gemeinde in der Nähe von Freiburg. Die Gruppe ist noch sehr jung, wurde erst 1995 von Michael Ganter gegründet. Er ging als Zweimannbetrieb an den Start und setzte von Beginn an auf individuelle Ladenbaukonzepte und Einrichtungen für Markenshops. Neben dem Ladenund Innenausbau entwickelt, baut und betreibt die Ganter Group mittlerweile rund um den Globus Hochbauprojekte. 500 Mitarbeiter in Europa, Asien und Nordamerika sind inzwischen bei Ganter beschäftigt. Zu den Retail-Kunden, die aus dem Headquarter in Waldkirch betreut werden, gehören Louis Vuitton, Tom Ford und Burberry.

Stefan Platzgummer (im Bild) und Wolfgang Gapp führen Ganter Italia.

vierung des historischen Laubenhauses Nr. 140 in den Oberen Meraner Lauben, das die Familie Siebenförcher zum Boutiquehotel SuiteSeven mit zwölf luxuriösen Designer-Suiten umbauen ließ. Weitere Projekte, die von Ganter Italia von Meran aus akquiriert, betreut und realisiert werden: die Moxy-Hotels in Dresden, Stuttgart und Berlin. Moxy, das ist eine Hotelmarke von Marriott, die weltweit zu erschwinglichen Preisen den Stil und das Ambiente eines Boutique-Hotels bietet. Erst kürzlich haben die Meraner den Furla-Store in Berlin fertiggestellt, und aktuell in Bau befindet sich eine Anlage mit fünf Villen in der Toskana sowie die Sick-Akademie in der Nähe von Freiburg, mit einem Auftragsvolumen von 18 Millionen Euro. (VP)

PLATZ. TOP 300

FIRMENNAME

ZUWACHS GESAMTLEISTUNG 2016/2017

TOP 300

1.

238.

Alpenfrucht GmbH

289,0 %

2.

181.

Zima Wohnbau Ges.m.b.H.

123,3 %

3.

155.

Ganter Italia GmbH

98,4 %

4.

245.

Klasmann-Deilmann Italia GmbH

69,8 %

5.

59.

Doppelmayr Italia GmbH

66,5 %

6.

219.

Carbones Italia GmbH

58,7 %

7.

282.

Eurasia Motor Company GmbH

57,1 %

8.

16.

Fri-El Green Power AG

56,1 %

9.

216.

Moser Bau GmbH

55,4 %

10.

137.

Volcan GmbH

49,5 %

11.

138.

Bernard Bau GmbH

49,1 %

12.

225.

PA Service GmbH

49,1 %

13.

290.

Aster GmbH

48,6 %

14.

32.

Allstar GmbH

46,7 %

15.

196.

A-Real Estate AG

46,0 %

16.

169.

MCFit Italia GmbH

41,6 %

17.

202.

Lochmann Kabinen GmbH

39,7 %

18.

35.

Real Estate Services AG

39,4 %

19.

207.

Rubner Objektbau GmbH

37,9 %

20.

297.

Oberrauch GmbH

35,5 %

21.

85.

Quick Service Logistics Italia GmbH

35,2 %

22.

213.

Andreus Golfhotel GmbH

33,8 %

23.

121.

Carron Bau GmbH

33,4 %

24.

231.

Rohrer Immobilien GmbH

33,0 %

25.

15.

Athesia AG

32,7 %

26.

251.

Health Robotics GmbH

32,3 %

27.

22.

Arrow ECS AG

31,8 %

28.

61.

Onlinestore GmbH

31,7 %

29.

278.

Eurobeton 2000 GmbH

30,8 %

30.

26.

Elektrisola Atesina GmbH

30,0 %

NR.

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top 300

Klasmann-Deilmann Italia GmbH Kultursubstrate im ­Erwerbsgartenbau, Bozen

Anlagenbau, Lana

Es ist ein ständiger Wettstreit um Aufträge. Zwischen dem Sterzinger Anlagenbauer Leitner und der Doppelmayr Gruppe mit Hauptsitz in Vorarlberg. Noch halten die Österreicher im Bereich Anlagenbau mit einem Umsatz von 801 Millionen Euro die weltweite Marktführerschaft. 106 Seilbahnprojekte wurden allein 2017 realisiert. Ein sattes Umsatzplus von 66,5 Prozent hat im vergangenen Geschäftsjahr Doppelmayr Italia erzielt. Das Tochterunternehmen mit Sitz in Lana kommt auf einen Umsatz von 58,3 Millionen Euro und macht im Ranking ganze 40 Plätze gut. Allein in Italien wurden neun neue Anlagen realisiert, darunter die Pendelbahn von

50 

Südtirol Panorama | 02.2018

befindet sich in der Südtiroler Straße in Bozen. Sechs Mitarbeiter sind dort beschäftigt, dazu kommen 32 freiberufliche Außendienstmitarbeiter. Sie verkaufen ausschließlich Kultursubstrate. Von kleineren Verpackungsgrößen für den Gärtner bis hin zu Großmengen für den professionellen Erwerbsgartenbau. Zu den Kunden zählen italienweit Jungpflanzen-, Zierpflanzen- und Blumenzüchter, Gärtnereien oder Baumschulen. Im Bereich Bioprodukte sieht

Burgstall nach Vöran, die 10er-Kabinenbahn in Alba im Fassatal oder die Lazaun-Umlaufbahn im Skigebiet Schnalstal. „Es geht wieder aufwärts in Italien, es wird wieder kräftiger investiert, sowohl in bestehende als auch in neue Anlagen“, erklärt der 38-jährige Geschäftsführer Georg Gufler, der im April 2017 die Nachfolge von Othmar Eisath angetreten hat. Obwohl sich das Marktvolumen in Italien in den vergangenen fünf Jahren nahezu verdoppelt hat, ein so starkes Plus wie 2017 wird sich im laufenden Jahr wohl nicht ausgehen. „Wir sind im Projektgeschäft tätig. Die Höhe des Umsatzes hängt wesentlich vom Stichtag der einzelnen Abschlüsse ab“, meint Gufler. Aktuell realisiert Doppelmayr Italia gleich mehrere Großaufträge. Unter anderem die neue

sich Klasmann-Deilmann als Marktführer. Italien hinkt hier noch hinterher, und der Umsatz von Bioprodukten nimmt nur langsam zu. Aber ansonsten entwickelt sich das Geschäft hervorragend. 2017 kam die Tochtergesellschaft in Bozen auf einen Umsatz von 15 Millionen Euro, das ist ein Plus von 69,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Gruppe wächst kontinuierlich, allein im vergangenen Jahr um 10 Prozent auf 204,2 Millionen Euro. (VP)

Foto: Doppelmayr Italia

Doppelmayr Italia GmbH

Das Innovation ­Center von ­KlasmannDeilmann in Nieder­ sachsen.

Foto: Klasmann-Deilmann

„We make it grow“! So lautet der Slogan von Klasmann-Deilmann, dem führenden Unternehmen der internationalen Kultursubstratindustrie mit Kunden in über 70 Ländern weltweit. Das 1913 gegründete Unternehmen lässt es wachsen und gedeihen, ob auf dem Balkon, auf der Wiese, im Garten- & Landschaftsbau oder im Gemüse- und Obstanbau. Dabei hat Klasmann-Deilmann inzwischen nicht nur Substrate auf Basis von Schwarz- und Weißtorf im Sortiment, sondern auch mit Zusätzen wie Kokos- oder Holzfasern. Der Hauptsitz und zugleich Entwicklungssitz befindet sich in der deutschen Gemeinde Geeste in Niedersachsen. Vertriebsund Produktionsgesellschaften gibt es aber rund um den Globus. In Italien ist das Unternehmen seit acht Jahren tätig, das Verkaufsbüro

Georg Gufler, Geschäftsführer von Doppelmayr Italia.

Sechser-Sesselbahn Wallpach im Skigebiet Meran 2000 oder die 10er-Kabinenbahn im Skigebiet Klausberg im Ahrntal. Doppelmayr Italia liefert, nach dem Sheremetyevo International Airport in Moskau, nun auch etliche Bauteile und Komponenten für den neuen Cable Liner am Flughafen London Luton, der bis 2021 in Betrieb gehen soll. (VP)

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pr-info

„Eldorado“ für Techniker

Foto: GKN Sinter Metals AG

GKN Sinter Metals AG ist Weltmarktführer von pulvermetallurgisch hergestellten ­Bauteilen. Unser wertvollstes Kapital: die Mitarbeiter. Deshalb bieten wir spannende Aufgaben, interessante Entwicklungsmöglichkeiten und beste Sozialleistungen.

Vor allem Absolventen von Berufs- und technischen Oberschulen und Universitäten in den Bereichen Metall, Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik finden bei uns spannende Aufgaben und ­interessante Entwicklungsmöglichkeiten­.

G

KN Sinter Metals AG ist Weltmarktführer von pulvermetal­ lurgisch hergestellten Bauteilen für die Automobilindustrie und andere Industriezweige. Wir beschäftigen uns täglich mit ­Themen wie Industrie 4.0, Automation, Robotik oder Produkt- und Prozessinnovation. Unsere 720 Mitarbeiter am Standort in Bruneck sind das wertvollste Kapital für unseren Erfolg. Es sind die vielen Ideen der Mitarbeiter, die es uns ermöglichen, das Unternehmen ständig weiterzuentwickeln. Wir arbeiten in einer hochtechnologischen Branche, die sich rasch verändert, und unsere Mitarbeiter gestalten diese Veränderung aktiv mit. Um für die Herausforderungen gut gerüstet zu sein, ist es wich­ tig, dass die Mitarbeiter ihr Wissen erweitern und sich immer wieder frisches Know-how aneignen. Neben der Entwicklung der notwen­ digen Fachkenntnisse stehen auch Themen wie Arbeitssicherheit und ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein ganz oben auf der Ausbildungs­ agenda. Darüber hinaus unterstützen wir die Mitarbeiter auch in der Entwicklung anderer Fähigkeiten wie z.B. Problemlösung, Kreativität oder Persönlichkeitsentwicklung. Weiters bieten wir auch Seminare für eine gesunde Work-Life-Balance. Bei GKN Sinter Metals legen wir großen Wert auf eine offene und ehr­ liche Kommunikation und leben das Prinzip der offenen Tür. Der regel­

mäßige Austausch zwischen Mitarbeitern – egal, welcher Hierarchie­ ebene – hilft, Vertrauen und gute Beziehungen aufzubauen, Wissen weiterzugeben und den Horizont zu erweitern. Die langjährige Unternehmenszugehörigkeit unserer Mitarbeiter ist Ausdruck von hoher gegenseitiger Wertschätzung. Großzügige So­ zialleistungen wie z.B. Zusatzkrankenversicherung, Betriebskantine oder Kindertagesstätte runden unser Angebot ab und bieten neben der bekanntlich guten Bezahlung ein interessantes Arbeitsumfeld. Vor allem Absolventen von Berufs- und technischen Oberschulen und Universitäten in den Bereichen Metall, Maschinenbau, Elektro­technik und ­ Mechatronik finden bei uns spannende Aufgaben und interes­ ❧ sante Entwicklungsmöglichkeiten. 

infobox

GKN Sinter Metals AG Fabrikstraße 5, 39031 Bruneck Tel. 0474 570 211 E-Mail: info@jobsbysinter.com www.jobsbysinter.com | www.gknsintermetals.com Folge uns auf LinkedIn, Facebook, ­Instagram, Twitter und Youtube!

Südtirol Panorama | 02.2018 

51


PR-INFO

TOPPERSPEKTIVEN

Foto: Oskar DaRiz

Foto: Oskar DaRiz

Wer „familiär“, lokal und international an Stahl- und Fassadenbauprojekten arbeiten möchte, ist bei Stahlbau Pichler richtig.

Links: Der Alperia Tower ist Leuchtturm und neues Wahrzeichen von Bozen. Rechts: 520West 28th street ist das erste Projekt von Zaha Hadid Architects und Stahlbau Pichler in New York.

I

n 40 Jahren hat sich das Unternehmen Stahlbau Pichler vom kleinen Handwerksbetrieb zum international tätigen Stahlbauund Fassadenbau-Unternehmen entwickelt. Unternehmensentwicklung funktioniert aber immer nur auf Basis hervorragender Mitarbeiterentwicklung. Heute beschäftigt das Unternehmen an die 250 Mitarbeitern und die Anforderungen an diese haben sich in den letzten Jahren stetig verändert. Im Projekt-Geschäft zählt zu den wichtigsten Eigenschaften der Mitarbeiter Flexibilität, Neugier und Offenheit, sowie der Wille zur ständigen Weiterbildung und Entwicklung, denn jedes Projekt ist einzigartig und für alle Beteiligten der Beginn von etwas Neuem. Technik und Produktion Neben zahlreichen Mitarbeitern, die seit vielen Jahren dem Unternehmen treu geblieben sind und sich vom Produktionsmitarbeiter über das technische Büro bis zum Projektmanagement oder Verkauf ent-

52

Südtirol Panorama | 02.2018

wickelt haben, beschäftigt und sucht Stahlbau Pichler ständig junge Mitarbeiter, die interessiert daran sind, einem abwechslungsreichen Job mit sehr interessanten Entwicklungsperspektiven nachzugehen. Daniel Kröss und Georg Hofer haben diesen Weg eingeschlagen und arbeiten häufig im Team zusammen, um die technischen Details von der Konstruktion in die Produktion zu bringen. Die technische Planung von komplexen Gebäuden ist eine spannende Herausforderung und ermöglicht das Arbeiten mit modernen Software-Anwendungen. Jedes Projekt nimmt auf der Baustelle konkrete Formen an, und hier sind vor allem die Projektleiter und Baustellenleiter gefordert, die Abläufe und Prozesse zu optimieren und Lösungen für auftretende Schwierigkeiten zu finden. Projektleitung und Verkauf Harald Zingerle hat sich über die Jahre viel Erfahrung als Projektleiter angeeignet – in letzter Zeit häufig bei Berg- und Talstationen wie etwa


PR-INFO

3

2

4

Fotos: Alex Filz

1

1 Die Planung eines komplexen Gebäudes beginnt lange vor Baubeginn. 2 Daniel Kröss und Georg Hofer arbeiten oft als Team zusammen. 3 Harald Zingerle und Marco Canal sind häufig beim Kunden und auf seiner Baustelle. 4 Kommunikation mit allen Beteiligten ist für Marco wichtig.

bei der Spieljochbahn im Zillertal oder der Talstation auf der Seiser Alm. All diese Erfahrung kommt jüngeren Kollegen wie Marco Canal zugute, der nach Abschluss der Universität in Trient in der Statik-Abteilung von Stahlbau Pichler gearbeitet hat und kürzlich in den Verkauf bzw. in die Kalkulation von Projekten gewechselt ist. In kurzer Zeit konnte Marco verschiedene Abteilungen des Unternehmens kennenlernen und Erfahrungen sammeln, die ihm heute beim Kundenkontakt helfen. Begeisterung für Projekte Pichler realisiert einzigartige Bauprojekte für Geschäftskunden und deren Architekten und Planer. Hinter all den Projekten steht ein vom Bauvorhaben begeistertes Team von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Stolz erzählen diese von den Projekterlebnissen und den gesammelten Erfahrungen und teilen diese Begeisterung, indem sie

die Projektberichte als deren Referenz (nicht nur) in den Sozialen Medien teilen. Projekte wie der Alperia Tower in Bozen Süd oder der Fassadenbau am weithin sichtbaren neuen Headquarter von Markas in Bozen, die Bergstation auf der Zugspitze oder die Luxus-Appartements von Zaha Hadid in New York sind Leuchtturm-Projekte, die Begeisterung in der Öffentlichkeit auslösen und alle Projektbeteiligten ❧ stolz machen.

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Stahlbau Pichler GmbH Edisonstr. 15, 39100 Bozen Tel. +39 0471 065000 info@stahlbaupichler.com | www.stahlbaupichler.com

Projektarbeit ist Teamarbeit - die Arbeit bei Stahlbau Pichler ist abwechslungsreich und vielfältig.

Südtirol Panorama | 02.2018

53


NR.

Die 30

Gewinnstärksten des Landes

ERNEUT ZWEISTELLIG zulegen konnte

die Würth GmbH mit Sitz in Neumarkt. Sie kommt im abgelaufenen Geschäftsjahr auf einen Umsatz von 475,3 Millionen Euro. Zugleich ist die Würth GmbH mit einem Nettogewinn von 54,1 Millionen Euro Südtirols gewinnstärkstes Unternehmen. In Italien ist Würth seit 1963 aktiv, damals siedelte Reinhold Würth in Neumarkt eine der ersten Auslandsgesellschaften an. Mittlerweile zählt Würth Italien zu den größten Direktvertriebsgesellschaften im Konzern und beschäftigt 2.300 Mitarbeiter. Und da sich das Geschäft so gut entwickelt, wird nun kräftig investiert. Erst im Sommer hat die Landesregierung der Grundzuweisung im Gewerbegebiet „Am Bahnhof “ in Neumarkt zugestimmt, wo Würth einen neuen Sitz errichten möchte, um mehrere Gebäudeeinheiten zusammenzuführen. WÜRTH GMBH. Einfach gut. Diesen

Titel trägt der Geschäftsbericht 2017 der Würth-Gruppe. Der Weltmarkt54

Südtirol Panorama | 02.2018

Foto: Würth

V

on den Top-300-Unternehmen haben 2017 insgesamt 276 Betriebe einen Gewinn geschrieben, nur 24 einen Verlust, das sind drei weniger als noch im Vorjahr. Einen kräftigen Gewinneinbruch gab es bei Europcar, dem europäischen Marktführer in der Autovermietung. Der Gewinn sank von 25,4 auf 21,2 Millionen Euro. Noch deutlicher eingebrochen ist der Gewinn beim Energiedienstleister Alperia, von 30,9 auf 1,9 Millionen Euro.

In Neumarkt siedelte Reinhold Würth 1963 eine der ersten Auslandsgesellschaften an.

führer im Bereich Montage und Befestigungsmaterial blickt auf ein mehr als erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. 12,7 Milliarden Euro an Umsatz erwirtschaftete der deutsche Konzern mit seinen 400 Tochtergesellschaften, der mittlerweile 74.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das entspricht einem Wachstum von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sehr dynamische Wachstumsraten erzielten 2017 die Gesellschaften in Ost- und Südeuropa. Besonders hebt die Gruppe das gute Abschneiden von Italien hervor. Dabei hat alles mit dem Verkauf von Schrauben begonnen. Damit führte Reinhold Würth den Zweimannbetrieb, den sein Vater Adolf 1945 gegründet hat, zu Welterfolg. Heute hat das Unternehmen mit Sitz in Künzelsau in Baden-Württemberg über 125.000 Produkte im Sortiment, längst nicht nur Schrauben und Dübel, sondern auch chemisch-technische Produkte, Möbel- und Baubeschläge und Werkzeuge. (VP)

PLATZ. TOP 300

FIRMENNAME

GEWINN IN MIO. €

TOP 300

1.

6.

Würth GmbH

54,1

2.

16.

Fri-El Green Power AG

44,5

3.

4.

Acciaierie Valbruna AG

36,7

4.

1.

Aspiag Service GmbH

30,7

5.

35.

Real Estate Services AG

29,7

6.

18.

GKN Sinter Metals AG

27,6

7.

11.

Europcar Italia AG

21,2

8.

7.

Avis Budget Italia AG

19,7

9.

3.

Seetech Global Industries AG

18,3

10.

19.

Progress Invest AG

16,5

11.

12.

GKN Driveline Bruneck AG

12,6

12.

20.

Technoalpin AG

11,3

13.

44.

Konzentra KGaA

10,9

14.

14.

Röchling Automotive Italia GmbH

9,9

15.

30.

Hertz Fleet Italiana GmbH

9,5

16.

179.

Sparim AG

9,1

17.

136.

SICET GmbH

8,2

18.

13.

Markas GmbH

8,0

19.

5.

Fercam AG

7,8

20.

81.

Al-Ko Kober GmbH

7,5

21.

27.

Pichler Immobilien und Service GmbH

7,1

22.

266.

Eisackwerk Mühlbach GmbH

6,8

23.

233.

Energie AG

6,7

24.

8.

Agba AG

6,7

25.

80.

Hotel Adler GmbH

6,3

26.

26.

Elektrisola Atesina GmbH

6,2

27.

282.

Eurasia Motor Company GmbH

6,2

28.

17.

Brauerei Forst AG

5,6

29.

59.

Doppelmayr Italia GmbH

5,4

30.

32.

Allstar GmbH

5,3

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top 300

Acciaierie Valbruna AG

seinen Umsatz um satte 27,7 Prozent steigern und schafft es mit 906 Millionen Euro auf Platz 4 im Ranking der Top 300 Unternehmen des Landes. Den Gewinn konnte Valbruna sogar mehr als verdoppeln, von 17,2 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 36,7 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zurückzuführen sind die Zuwächse, laut Bilanz, auf die Erweiterung der Produktvielfalt sowie auf bessere Verkaufspreise.

Foto: Alexander Alber

Stahlindustrie, Bozen

Seit 1995 führt Valbruna die Stahlwerke in der Bozner Industriezone.

Valbruna hat seit dem Jahr 2000 seinen Steuersitz in Bozen. Die

Zugelegt auf ganzer Linie hat der Stahlriese Acciaierie Valbruna. Der europaweit führende Hersteller von rostfreiem Spezialstahl konnte 2017

Anfänge des Unternehmens gehen aber auf das Jahr 1925 zurück, mit dem Beginn der Produktion geschmiedeter und gewalzter Stähle. 1995 schließlich

hat Valbruna von der Familie Falck die Stahlwerke in der Bozner Industriezone übernommen. Neben Bozen betreibt Valbruna heute auch ein Werk in Verona und in Fort Wayne in den USA. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2411 Mitarbeiter, 731 davon außerhalb von Italien. Das Unternehmen produziert 700 verschiedene Varianten von rostfreien Stählen, Nickellegierungen, Draht und Walzdraht, aber auch Sonderprodukte wie verchromte Kolbenstangen oder Gewindestangen. Mit einem Eigenkapital von

919,8 Millionen Euro ist Valbruna das zweitvermögendste Unternehmen des Landes.  (VP)

Technoalpin AG Beschneiung, Bozen

In Europa stiegen die Umsätze­

der Technoalpin AG von 79 auf 95 Millionen Euro, im Rest der Welt von 9,6 auf über 22 Millionen Euro. Mittlerweile werden die Beschneiungsanlagen an 2.200 Kunden in 52 Länder

56 

Südtirol Panorama | 02.2018

Die Propellermaschine TR8 gilt als Revolution auf dem Beschneiungsmarkt.

Foto: Technoalpin

Der Innovationsführer auf dem Beschneiungsmarkt wächst und wächst und wächst. Ob Umsatz, Eigenkapital oder Gewinn, Technoalpin konnte wieder bei allen Kennzahlen zulegen. Trotz entrichteter Steuern von 4,8 Millionen Euro blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr noch ein Nettogewinn von 11,3 Millionen Euro übrig – das sind 2,6 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr. Auch den Umsatz konnte der Beschneiungsspezialist mit Sitz in Bozen Süd stark steigern. Um satte 28 Prozent auf insgesamt 156,8 Millionen Euro. Der Umsatz der gesamten Gruppe (Anm. d. Red.: Es wird keine konsolidierte Bilanz bei der Handelskammer Bozen hinterlegt) beläuft sich gar auf 200,9 Millionen Euro.

der Welt geliefert. Besonders gestiegen ist das Marktvolumen in Österreich, Frankreich und Skandinavien. Auch in Italien gab es ein ganz leichtes Plus, wenngleich der italienische Markt nur noch gut ein Fünftel des Gesamtumsatzes ausmacht. „Wir sind sehr stark von den Rahmenbedingungen des Wintertourismus abhängig. Je mehr es schneit, desto kräftiger wird investiert“, meint Geschäftsführer Erich Gummerer, der das Unternehmen gemeinsam mit Walter Rieder führt. 2017 hat Technoalpin einen neuen Produktionsrekord aufgestellt: Im Hauptsitz

in Bozen wurde die 3.000ste Propellermaschine produziert. Eine TR8, die als Revolution auf dem Beschneiungsmarkt gilt. Die Nachfrage steigt, und Technoalpin vergrößert sich weiter. Im Februar erfolgte der Spatenstich für die Errichtung des neuen Produktionsgebäudes in der Bozner Siemensstraße. Mit 2019 wird die gesamte Produktion dorthin verlegt. Über 150 Arbeiter werden dort tätig sein. Insgesamt beschäftigt Technoalpin aktuell allein in Bozen über 400 Mitarbeiter, weltweit sind es knapp 700 Mitarbeiter. (VP)

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Die 30

rentabelsten Unternehmen

D

ie Gesamtleistungsrendite ist die Königin des Ratings. Je höher die Rendite, desto produktiver und effizienter wirtschaftet ein Unternehmen. Denn die Umsatzrendite, auch Return On Sales (ROS) genannt, drückt aus, wie viel ein Betrieb in Bezug auf den erreichten Umsatz verdient hat. Wie rentabel ein Unternehmen arbeitet, ist sehr branchenabhängig. Premiumanbieter haben in der Regel höhere Umsatzrenditen als Massenhersteller, die einem starken Wettbewerb ausgesetzt sind. Bestes Beispiel dafür sind Lebensmittelketten, vor allem Discounter. Dort wird der Umsatz über die Menge erzielt, entsprechend fallen die Renditen oft niedrig aus. So kommt Südtirols Nummer 1, die Aspiag Service GmbH, trotz eines Umsatzes von fast 2 Milliarden Euro nur auf eine Umsatzrendite von 1,6 Prozent.

der niedrigen Personalkostenquote erklären. Die Energie AG beschäftigt nur 14 Mitarbeiter, die Kraftwerke produzieren aber eine Jahresleistung von 112 Mio. kWh, das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 30.000 Haushalten. Präsident des Verwaltungsrates ist der Alimco-Finanzchef Benedikt Kormaier. INTERESSANT AUCH PLATZ ZWEI der

rentabelsten Unternehmen: Die Eurasia Motor GmbH mit einer Rentabilität von satten 48,3 Prozent. Dabei handelt es sich um einen Autohändler, der sich auf den Import von chinesischen Fahrzeugen der Marke Great Wall, Chinas größten SUV-Produzenten, spezialisiert hat. Das Unternehmen hat seinen Rechtssitz in Meran, operiert aber von Brescia aus und kommt 2017 auf einen Umsatz von 12,8 Millionen Euro. (VP)

das Ranking der 30 rentabelsten Unternehmen des Landes zeigt: Die höchsten Umsatzrenditen weisen Unternehmen im Bau- und Immobilienbereich auf, aber auch auffallend viele Energieunternehmen. Etwa das Bozner Unternehmen Energie AG mit einer Umsatzrendite von 41,1 Prozent auf Platz vier. Energie AG betreibt in Italien sechs Wasserkraftwerke und ein Fotovoltaik-Kraftwerk und gehört zu 100 Prozent der Alimco Fin AG von Robert Pichler, der dieses Jahr erstmals keine konsolidierte Bilanz hinterlegt hat. Die hohe Umsatzrendite lässt sich einerseits mit 58

Südtirol Panorama | 02.2017

Foto: Energie AG

ENERGIE AG. Bereits ein erster Blick auf

Die Energie AG gehört zur Alimco Fin AG von Robert Pichler.

GESAMTLEISTUNGSRENDITE

TOP 300

PLATZ. TOP 300

FIRMENNAME

1.

266.

Eisackwerk Mühlbach GmbH

49,9 %

2.

282.

Eurasia Motor Company GmbH

48,3 %

3.

179.

Sparim AG

42,3 %

4.

233.

Energie AG

41,1 %

5.

35.

Real Estate Services AG

33,5 %

6.

136.

SICET GmbH

28,1 %

7.

232.

A & A Centri Commerciali GmbH

28,1 %

8.

283.

Eisackwerk GmbH

24,9 %

9.

216.

Moser Bau GmbH

24,8 %

10.

276.

Selgas Net AG

23,1 %

11.

16.

Fri-El Green Power AG

21,5 %

12.

167.

Socrep GmbH

20,5 %

13.

213.

Andreus Golfhotel GmbH

17,1 %

14.

81.

Al-Ko Kober GmbH

16,4 %

15.

254.

Drei Zinnen AG

15,7 %

16.

44.

Konzentra KGaA

15,4 %

17.

174.

Impianti Colfosco AG

15,4 %

18.

142.

Italienische Parkgaragengesellschaft AG

14,3 %

19.

18.

GKN Sinter Metals AG

14,0 %

20.

80.

Hotel Adler GmbH

13,9 %

21.

149.

Quellenhof GmbH

13,7 %

22.

287.

Seilbahnen St. Vigil in Enneberg AG

13,7 %

23.

277.

Olanger Seilbahnen AG

13,3 %

24.

178.

Kronplatz Seilbahn AG

13,2 %

25.

137.

Volcan GmbH

12,8 %

26.

114.

Microtec GmbH

11,6 %

27.

108.

Polytech GmbH

11,5 %

28.

265.

Provex Industrie GmbH

11,4 %

29.

6.

Würth GmbH

11,4 %

30.

260.

Therme Meran AG

11,2 %

NR.

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pr-info

Leasen Lohnt sich

Leasing boomt – und das aus gutem Grund. Es ermöglicht Unternehmen, schnell zu sein; ein entscheidender Faktor in Zeiten immer kürzerer Innovationszyklen. Ein verlässlicher Partner an der Seite der Betriebe ist die Hypo Vorarlberg Leasing AG.

D

er Leasingmarkt in Italien und auch in Südtirol wächst zweistellig“, erklärt Christian Fischnaller, Geschäftsführer Vertrieb der Hypo Vorarlberg Leasing AG. „Derzeit sehen wir, dass sich die Unternehmen fit machen für die Zukunft. Das ist auch notwendig, weil mit dem gesamten Thema Digitalisierung ein hoher Innovationsdruck einhergeht“, so Fischnaller. Gefragt seien effiziente, maßgeschneiderte Finanzierungen, die es Unternehmern ermöglichen, ihre Vorhaben rasch umzusetzen und so wettbewerbsfähig zu bleiben. Seit fast 3 Jahrzehnten finanziert die Leasinggesellschaft Projekte aller Art, die der Entwicklung der Südtiroler Wirtschaft zugutekommen.

4.0 sind es gar 250 Prozent. Super- bzw. IperAmmortamento bilden also den idealen Rahmen, um geplante Projekte konkret anzugehen“, so Fischnaller.

Leasen lohnt sich aus mehreren Gründen. Nehmen wir als Beispiel das Leasing von Maschinen her: „Hierbei gibt es neben der deutlich verkürzten steuerlichen Abschreibung auch attraktive staatliche Förderungen, Stichwort Stabilitätsgesetz und Sabatini-TerFörderungen. Wer in Maschinen und Anlagen investiert, profitiert von einer Abschreibung in Höhe von 130 Prozent, entsprechen die Investitionen dem Standard der Industrie

Ein Unternehmen, das dieses „Zuckerl“ vom Staat bereits in Anspruch genommen hat, ist die Cornflakes und Müsliwerk Fuchs in Kastelbell. Das Familienunternehmen zählt heute zu den führenden Müsli- und CerealienProduzenten in Italien mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent. „Es investierte dank Maschinenleasing in ein vollautomatisiertes Lager sowie eine vollautomatisierte Produktions- und Verpackungsanlage mit einem

Christian Fischnaller, Geschäftsführer Vertrieb der Hypo Vorarlberg Leasing AG.

Die Hypo Vorarlberg Leasing AG gehört zur Hypo Vorarlberg AG mit Sitz in Bregenz, einem der solidesten Finanzinstitute Österreichs („A-“Rating von Standard & Poor’s). Die Hypo Vorarlberg Leasing AG hat Standorte in Bozen, Como und Treviso und deckt mit ihren 35 Mitarbeitern den norditalienischen Markt ab mit besonderem Schwerpunkt auf Südtirol und die Nachbarprovinz Trient. Im laufenden Jahr erwartet Hypo Vorarlberg einen Anstieg des Neuvolumens von 62,3 auf insgesamt 90 Millionen Euro, rund 20 Prozent davon entfallen auf das Leasing von Maschinen.

Investitionswert von über 4 Millionen Euro“, erläutert Ivan Zacchino, Vertriebsleiter für Trentino/Südtirol bei Hypo Vorarlberg Leasing. Ein weiteres, hochinteressantes Projekt, das derzeit fertiggestellt wird, ist das neue 5-Sterne-Hotel Quellenhof in Lazise am ❧ Gardasee – Eröffnung bis Jahresende.

infobox

Hypo Vorarlberg Leasing Sitz Bozen: Galileo-Galilei-Straße 10 H, 39100 Bozen www.hypoleasing.it

Wer in Maschinen und Anlagen investiert, profitiert von einer Abschreibung in Höhe von 130 Prozent.

Südtirol Panorama | 02.2018

59


top 300

Eisackwerk Mühlbach GmbH Energie, Bozen

Mit einer Umsatzrendite von 49,9 Prozent ist die Eisackwerk Mühlbach GmbH Südtirols rentabelstes Unternehmen. Wobei die Rendite 2017 sogar um 4,4 Prozent höher ausfällt als noch ein Jahr zuvor. Das Energieunternehmen gehört zu jeweils 37,25 Prozent Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler, zu 20 Prozent Peter Thun und zu 5 Prozent der Botzen Invest. Gemeinsam betreiben sie seit 2011 das Kraftwerk in Mühlbach. Insgesamt 28,5 Millionen Euro haben sie investiert, um die Druckrohrleitungen, die bisher mitten durch das Dorf Mühlbach verliefen, in einen senkrechten Stollen in den Berg zu verlegen. Mittlerweile erzeugt das

60 

Südtirol Panorama | 02.2017

Foto: Ludwig Thalheimer

28,5 Millionen Euro, so viel haben die ­Betreiber in das Kraftwerk in Mühlbach ­investiert. Mittlerweile erzeugt es 40 Prozent mehr Strom als das einstige E-Werk.

Kraftwerk 40 Prozent mehr Strom als das einstige E-Werk. Das Unternehmen hat 2017 einen Umsatz von 13,6 Millionen Euro erwirtschaftet, also 18,8 Prozent mehr als noch 2016. Unter den rentabelsten Unter-

nehmen findet sich auch die Eisackwerk GmbH (Platz 8), die das Kraftwerk St. Anton in Bozen betreibt. Nach Jahren des Kampfes ging das Kraftwerk 2015 an Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler. Seither investieren die beiden Unternehmer kräftig. Bis Frühjahr 2019 soll ein unterirdisches Rückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 95.000 m³ direkt in den Berg gebaut werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf 55 Millionen Euro. Es handelt sich um eine europäische Innovation, über die im Februar sogar

die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet hat. Dank des neuen Beckens wird künftig im Laufe eines Tages ungefähr gleichmäßig viel Wasser fließen. Ganz anders als aktuell: Sobald im Kraftwerk die Schleusen geöffnet werden, fließt von einer Minute zur anderen 16 Mal so viel Wasser die Talfer runter. Diese plötzliche Wasserflut hat in den vergangenen Jahren gleich mehreren Personen das Leben gekostet. Trotz der Warnhinweise haben sie sich in die Talfer gewagt und wurden vom Schwallwasser regelrecht mitgerissen. Dank der modernen Technik soll nicht nur das gefährliche Schwallwasser eliminiert werden, sondern es wird auch die Stromproduktion erhöht: von aktuell 270 auf 300 Millionen Kilowattstunden Strom. (VP)

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Die 30 größten

Arbeitgeber des Landes

MARKAS GMBH. Ein Büroturm also,

der neue Akzente setzt. Ende Juli hat darüber gar die italienische Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore berichtet. Und nur kurz zuvor hat die österreichische Familienministerin Juliane Bogner-Strauß der Baustelle einen Besuch abgestattet, um sich mit den Eigentümern und Landesrätin Martha Stocker über Themen wie Vereinbarkeit von Familien- und Arbeitsleben zu unterhalten. Themen, mit denen Markas punktet. Zählt das Unternehmen doch zu den beliebtesten Arbeitgebern Italiens. Erst im Frühjahr wurde Markas beim Bewerb „Great Place to Work“ als elftbester Arbeitgeber ausgezeichnet. Damit befindet sich Markas in einer Riege mit so bekannten Unternehmen wie American Express, Hilton oder H&M. Den Mitarbeitern einen angenehmen Platz zum Arbeiten bieten, das ist das Bestreben der Familie Kasslatter. 20 Millionen Euro, so viel investieren sie 62

Südtirol Panorama | 02.2018

Foto: Markas

A

nfang 2019 wird der neue Tower fertiggestellt. Mit 40 Metern Höhe und zehn Stockwerken wird es eines der höchsten Gebäude der Landeshauptstadt Bozen. Ein Bürogebäude, das sich abhebt. Außen mit einer beeindruckenden Glas-StahlKonstruktion, innen mit modernsten Büros und Konferenzräumen, die sich auf je 1000 Quadratmeter pro Ebene verteilen. Dazu kommen eine Cafeteria, eine Kantine, eine mehrstöckige Parkgarage, ein überdachter Fahrradstellplatz, ein Fitnessraum und eine begrünte Dachterrasse.

In der Bozner Schlachthofstraße entsteht der neue Tower von Markas.

in den neuen Firmensitz in der Bozner Schlachthofstraße. Wobei: Arbeiten werden dort nur 220 Mitarbeiter. Die restlichen 7800 Mitarbeiter arbeiten in großen Krankenhäusern, Unternehmen, Universitäten, Schulen oder Altenheimen. Denn das von Mario und Haidrun Kasslatter 1985 gegründete Unternehmen ist Italiens Marktführer in den Bereichen Clean, Food und Facility. Zu den Dienstleistungen zählen Reinigung, Mensadienste, Housekeeping und interne Krankenhauslogistik. Ein Geschäft, das sich hervorragend entwickelt, 2017 stieg der Umsatz von Markas um 11,3 Prozent auf 242,2 Millionen Euro. Und mit dem Umsatz stiegen auch die Personalkosten. Allein 2017 stellte Markas in Italien und Österreich 1400 neue Mitarbeiter ein. Mit einer Personalkostenquote von 68,8 Prozent ist es Südtirols personalintensivstes Unternehmen, vor dem Sicherheitsunternehmen Cittadini Dell’Ordine auf Platz zwei. (VP)

NR.

PLATZ. TOP 300

FIRMENNAME

PERSONALKOSTEN 2017 IN MIO. €

TOP 300

1.

1.

Aspiag Service GmbH

251,1

2.

3.

Seetech Global Industries AG

203,1

3.

13.

Markas GmbH

166,6

4.

4.

Acciaierie Valbruna AG

138,1

5.

6.

Würth GmbH

122,5

6.

5.

Fercam AG

88,4

7.

2.

Alperia AG

67,7

8.

15.

Athesia AG

57,5

9.

14.

Röchling Automotive Italia GmbH

49,6

10.

18.

GKN Sinter Metals AG

49,1

11.

12.

GKN Driveline Bruneck AG

48,6

12.

10.

Iveco Defence Vehicles AG

44,3

13.

7.

Avis Budget Italia AG

44,0

14.

32.

Allstar GmbH

41,0

15.

17.

Brauerei Forst AG

35,8

16.

9.

Gruber Invest GmbH

33,5

17.

37.

Sad Nahverkehr AG

30,3

18.

33.

Hoppe AG

28,7

19.

11.

Europcar Italia AG

28,4

20.

19.

Progress Invest AG

28,0

21.

27.

Pichler Immobilien und Service GmbH

21,1

22.

31.

Thun AG

21,0

23.

113.

Cittadini Dell’Ordine GmbH

19,7

24.

23.

The Wierer Holding AG

17,8

25.

21.

Ober Alp AG

16,5

26.

8.

Agba AG

15,8

27.

45.

Monier AG

15,7

28.

41.

Wolf System GmbH

15,2

29.

152.

Sasa AG

15,1

30.

20.

Technoalpin AG

15,0

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Foto: Röchling

top 300

Der Sitz in Leifers ist einer der 89 Röchling-Standorte weltweit.

Röchling Automotive Italia GmbH

motive sogenannte SCR-Tanksyste­ me für Dieselfahrzeuge. Tanks mit einem abgasreinigenden Harnstoff. Wie bekannt, hat VW – um Gewicht und Raum zu sparen – die geforderten Abgaswerte am Ende durch Software­ manipulation erzielt. Röchling hat die­ se Gelegenheit genutzt, um ihre ord­ nungsgemäßen Tanks auf dem Markt vorzustellen.

Es war ein Rekordjahr für Röchling, den Kunststoffspezialisten im Bereich Automotive, Industrie und Medizin. Zum achten Mal in Folge konnte der deutsche Konzern mit Sitz in Mann­ heim zulegen. 2017 kletterte der Um­ satz um 11,1 Prozent auf 1,84 Milliar­ den Euro. Wobei sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Bereich besonders gut entwickelt hat. Der Unterneh­ mensbereich Automotive erwirtschaf­ tete 2017 ein Umsatzplus von 15,8 Pro­ zent. Die Gründe für den Aufschwung

sind hochinteressant. Unter anderem entwickelt und baut Röchling Auto­

64 

Südtirol Panorama | 02.2018

Foto: Röchling

AUTOMOBILZULIEFERINDUSTRIE, LEIFERS

Seit dem Diesel-Skandal wird Röchling Automotive mit Aufträgen für Harnstofftanks überhäuft.

Entsprechend wird Röchling

Automotive, wie die FAZ titelt, mit Aufträgen für Harnstofftanks über­ häuft. Das spürt auch Röchling Auto­ motive Italia. Das Unternehmen mit Sitz in Leifers beschäftigt 1100 Mitar­ beiter und ist einer von 89 RöchlingStandorten weltweit. Produziert wer­ den in Leifers Kunststoffkomponenten und -systeme für die größten Autoher­ steller der Welt. Entwickelt wird aber noch viel mehr, darunter Luftansaug­ systeme für den Motor und den Innen­ raum. 226,4 Millionen Euro, so hoch fiel die Gesamtleistung 2017 aus, das ist ein kräftiges Plus von 29,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass der deutsche Konzern an den Standort Leifers glaubt, beweist das moderne dreistöckige Technical Center, das im März 2017 neben dem bestehenden Sitz eröffnet wurde. (VP)

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Mitten im Hochsommer hat Athesia für Schlagzeilen gesorgt. Nach dem Alto Adige hat das Verlagshaus das Trentiner Privatradio Radio Dolomiti und L’Adige, die wichtigste Zeitung im Trentino, übernommen. Damit ist das Medienhaus nicht mehr nur Nummer eins in Südtirol, sondern auch in der Nachbarprovinz Trentino. Die Athesia-Gruppe rund um die Mehrheitseigentümer Michl und Toni Ebner wächst kontinuierlich und tätigt eine Firmenübernahme nach der an­ deren. Damit baut die Gruppe auch or­ dentlich Personal auf. 1.237 Mitarbei­ ter wurden 2017 beschäftigt, das sind über 300 Mitarbeiter mehr als noch 2016. Damit stiegen die Personalkos­

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Fassaden

Fenster & Türen

Glas & Metall

Foto: Alexander Alber

Verlagswesen, Handel, Energie, IT & ­Tourismus, Bozen

Michl Ebner und sein Bruder Toni sind Athesia-Mehrheitseigentümer.

ten um 15,4 Millionen auf 57,5 Milli­ onen Euro an. 30 Gesellschaften­ werden in der

Bilanz 2017 konsolidiert. Dazu kom­ men die Beteiligungen am Hotel Ther­ me Meran, an der Schnalstaler Betei­ ligungs GmbH und der Funkhaus Südtirol GmbH mit dem Radiosender Südtirol 1. Und mit den Übernahmen und Expansionen steigt natürlich auch

der Umsatz. Um satte 32,7 Prozent er­ höhte er sich 2017, damit kommt Athe­ sia auf Gesamterlöse von 219,4 Milli­ onen Euro. Zurückzuführen ist das kräftige Plus vor allem auf zwei star­ ke Neuzugänge: Die Brennercom AG mit ihren beiden Tochterunterneh­ men, sowie die Seta AG mit den Ta­ geszeitungen Alto Adige und Trentino. 2016 hat Athesia die Mehrheit dieser beiden Gesellschaften übernommen, und 2017 wurden sie erstmals in der konsolidierten Bilanz vollständig be­ rücksichtigt. Ob Medien, Druck, Ver­ lag, Handel oder Tourismus – Athesia konnte überall zulegen. Allein der An­ zeigenverkauf stieg um knapp 5 Millio­ nen Euro auf 29,1 Millionen Euro. Sehr gut entwickelte sich auch der Buch- und Papierhandel, der mit einem Umsatz von knapp 44 Millionen Euro stärks­ ter Zweig ist.  (VP)

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Athesia AG

www.vitralux.com


TOP 300

Die 30

vermögendsten Unternehmen

S

Foto: Alexander Alber

üdtirols Top-300-Unternehmen sind noch einmal vermögender geworden. Ihr Eigenkapital summierte sich im Geschäftsjahr 2017 auf annähernd 8,5 Milliarden Euro. Das sind knapp 500 Millionen Euro mehr also noch im Jahr zuvor. Wobei die Kennzahl Eigentum nicht für reinen Reichtum steht. Vielmehr steht sie für finanzielle Stärke und finanzielle Unabhängigkeit. Sprich: Vermögende Unternehmen können Investitionen leichter aus eigener Tasche finanzieren, haben aber auch weniger Schwierigkeiten, an einen Kredit zu kommen. Rechnerisch ermittelt wird das Eigenkapital aus der Differenz zwischen dem Vermögen und den Schulden eines Unternehmens. Unternehmen mit einem hohen Eigenkapital und wenig Schul-

Pietro Tosolinis Konzentra hat ein Eigenkapital von 332 Millionen Euro.

66

Südtirol Panorama | 02.2018

den können grundsätzlich als solide eingestuft werden. Absoluter Spitzenreiter in der Liste ist der Energiedienstleister Alperia mit einem Eigenkapital von über einer Milliarde Euro. Auf Platz Nummer zwei rangieren die Stahlwerke Acciaierie Valbruna, die ihr Eigenkapital im abgelaufenen Geschäftsjahr um weitere 20,9 Millionen Euro erhöhen konnten. Noch mehr steigern konnte sich die Aspiag Service GmbH, ihr Eigenkapital stieg um satte 150,9 Millionen Euro, damit kommt die Tochter der österreichischen Spar-Gruppe auf ein Vermögen von insgesamt 570,3 Millionen Euro. KONZENTRA KGAA. Leicht zulegen

konnte auch einer der reichsten Männer des Landes: Pietro Tosolini. Seine Holding Konzentra KGaA mit Sitz in der Bozner Roenstraße konnte das Eigenkapital um 10,9 Millionen Euro auf insgesamt 332 Millionen Euro erhöhen. Bei Konzentra handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), die sich vor allem um den Bau, Verkauf und die Verwaltung von Immobilien kümmert. Sie schließt die beiden Subholdings Generalbau und Habitat ein, aber auch das Hotel Palace in Meran sowie eine Beteiligung in Höhe von 33,33 Prozent am Transportunternehmen Sad. Die Gruppe des 83-jährigen Baulöwen Tosolini beschäftigt 244 Mitarbeiter. 2017 ging der Umsatz von Konzentra um 5,3 Prozent auf 71,3 Millionen Euro zurück. Der Gewinn in Höhe von 10,9 Millionen Euro ist dafür sehr stattlich. (VP)

NR.

PLATZ. PLATZ. TOP TOP 300 300

FIRMENNAME FIRMENNAME

EIGENEIGENKAPITAL KAPITAL IN IN MIO. € MIO. €

1.1.

2.2.

Alperia Alperia AG AG

1.046,6 1.035,4

2. 2.

4.4.

Acciaierie Acciaierie Valbruna Valbruna AG AG

898,9 919,8

3. 3.

1.1.

Aspiag Aspiag Service Service GmbH GmbH

419,4 570,3

4. 4.

Seetech Global 3.3. Seetech Global Industries AG Industries AG

401,5 414,2

5. 5.

40. 16.

Fri-El Konzentra Green Power KGaA AG

321,3 364,6

6. 6.

21. 44.

Fri-El Konzentra Green Power KGaAAG

315,1 332,0

7.7.

129. 179.

Sparim Sparim AG AG

299,0 303,3

8. 8.

6.7.

Avis Avis Budget Budget Italia Italia AG AG

254,8 274,6

9. 9.

15. 17.

Brauerei Brauerei Forst Forst AG AG

178,7 181,6

10.

218. 6.

A & A Centri Würth GmbH Commerciali GmbH

151,9 154,7

11.

232. 7.

A & A Centri Commerciali Alimco Fin AG GmbH

140,6 151,8

12.

18. 19.

Progress Progress Invest Invest AG AG

134,7 146,1

13.

19. 35.

Real Estate Athesia Services AG AG

121,7 132,5

14.

142. 16.

Italienische ParkgaragenGKN Sinter Metals AG gesellschaft AG

117,1 131,3

15.

8. 15.

Würth Athesia GmbH AG

100,6 124,5

16.

136. 18.

Italienische ParkgaragenGKN Sinter Metals AG gesellschaft AG

97,4 88,9

17.

57. 27.

Pichler Immobilien und Ladurner Ambiente AG Service GmbH

75,7 74,5

18.

83. 91.

Stadtwerke Stadtwerke Bruneck Bruneck

69,8 72,3

19.

23. 14.

Röchling Pichler Immobilien Automotive und Italia Service GmbH GmbH

67,8 68,1

20.

13. 12.

GKN GKN Driveline Driveline Bruneck Bruneck AG AG

59,4 65,7

21.

260. 17.

Röchling Automotive Therme Meran AG Italia GmbH

58,9 57,0

22.

12. 5.

Europcar Fercam Italia AG AG

55,4 56,5

23.

217. 11.

Grandi Funivie Alta Europcar Italia AG Badia AG

51,7 56,3

24.

50. 53.

I.F.I. I.F.I. AG AG

51,6 53,0

25.

26. 5.

Elektrisola Fercam Finance Atesina AG GmbH

51,2 52,7

26.

251. 13.

Therme Markas Meran GmbH AG

50,7 52,6

27.

99. 59.

Doppelmayr Doppelmayr Italia Italia GmbH GmbH

47,5 51,4

28.

14. 70.

Ladurner Markas Ambiente GmbH AG

47,5 50,7

29.

20. 21.

Ober Ober Alp Alp AG AG

46,9 48,6

30.

94. 96.

J.F. J.F. Amonn Amonn AG AG

46,7 48,0

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PR-INFO TOP 300

TRADITION UND INNOVATION

               

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SĂźdtirol Panorama | 02.2018

67


top 300

Brauerei Forst AG Bierproduzent, Algund

Sie galt als eine der angesagtesten Newcomer-Fotografen in Europa. Dann hat die Kunstfotografin die Seiten gewechselt. Seit 2008 lebt die gebürtige Düsseldorferin in Südtirol und ist Juniorchefin der Brauerei Forst in Algund. Die Rede ist von Cellina von Mannstein, die Tochter von Forst-Chefin Margherita Fuchs von Mannstein. Gemeinsam führen sie die Brauerei Forst,

mit einem Eigenkapital von 181,6 Millionen Euro einen der vermögendsten Familienbetriebe des Landes. Cellina von Mannstein ist ex-

trem rührig. Sie organisiert den Forster Weihnachtswald, hat den Felsenkeller revitalisiert und engagiert sich für „Südtirol hilft“. Allein im vergangenen Jahr hat sie drei Traditionsbetrieben neues Leben eingehaucht und bei der Messe Bozen zwei weitere Restaurants neu eröffnet. Von ihr ins Le-

ben gerufen wurde auch das moderntraditionelle Spiller-Konzept, zu dem mittlerweile sechs Restaurants in Nord­ italien zählen. 2017 haben die Spiller-Restaurants, die mittlerweile von Dritten geführt werden, einen Umsatz von 11,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Doch noch sind die Kosten hoch, und die Spiller GmbH musste 2017 einen Verlust von 2,2 Millionen Euro verbuchen. Dafür entwickelt sich die Gruppe als Ganzes sehr positiv. Der Umsatz der Forst-Gruppe stieg um 9 Prozent auf 197,4 Millionen Euro. Dabei war die Brauerei selbst am erfolgreichsten. Über 873.000 Hektoliter Bier wurden im vergangenen Jahr gebraut, das sind 60.000 mehr als noch im Vorjahr. Der Umsatz der Brauerei stieg damit um 6,7 Prozent auf 121 Millionen Euro und der Gewinn auf satte 5 Millionen Euro. Sehr erfolgreich lief das abgelaufene Geschäftsjahr auch für die Menabrea AG. Der piemontesische Bierhersteller ist eine Tochtergesellschaft der Forst und konnte 2017 ebenso einen Gewinn von 5 Millionen Euro schreiben. Mit einem Umsatzplus von 13,1 Prozent kommt Menabrea 2017 auf einen Umsatz von knapp 39,2 Millionen Euro.

Foto: Alexander Alber

Gute Entwicklungen verzeichnen

68 

Forst-Juniorchefin Cellina von Mannstein ist extrem rührig und hat 2017 gleich mehrere Restaurants eröffnet.

Südtirol Panorama | 02.2018

auch die anderen Tochterunternehmen. Etwa die Scheiber GmbH, ein Getränke-Fachmarkt in St. Lorenzen, der 2017 einen Umsatz von 11,9 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Oder die Enterprise GmbH, ein Getränkevertrieb mit Sitz in Trient und Bozen, dessen Umsatz von 8,3 auf 14,5 Millionen Euro anstieg. Abgenommen hat dagegen der Umsatz von Aquaeforst, also von Meraner Mineralwasser, er sank auf 2,4 Millionen Euro, das sind knapp 894.000 Euro weniger als im Jahr zuvor. Der Grund: die Errichtung einer neuen Abfüllanlage, die dazu führte, dass die Produktion an den ersten drei Monaten des Jahres 2017 stillstand.  (VP)

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Sparim AG Mit einem ReinvermĂśgen in HĂśhe von 303,3 Millionen Euro ist die Sparim AG SĂźdtirols drittvermĂśgendstes Unternehmen. Die Sparim ist eine 100prozentige Tochterfirma der SĂźdtiroler Sparkasse, die 2002 ihre Immobiliensparte ausgelagert hat. Zu den konkreten Aufgaben zählt die Suche, der Kauf sowie die Renovierung von Objekten, um sie mĂśglichst gewinnbringend verkaufen zu kĂśnnen. Nach dem kräftigen Umsatzplus von 76,4 Prozent im Jahr 2016 musste die Sparim im abgelaufenen Geschäftsjahr 24,1 Prozent an Umsatz einbĂźĂ&#x;en. â&#x20AC;&#x17E;In unserem Bereich kann es aufgrund grĂśĂ&#x;erer Operationen durchaus zu Schwankungen in den Jahren kommen. DafĂźr konnten wird 2017 einen Reingewinn von 9,1 Millionen Euro erwirtschaften,

Foto: Sparim

Immobilien, Bozen

­ erruccio Ravelli,­ ­Direktor der F Sparim AG.

das ist ein beachtlicher Zuwachs von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahrâ&#x20AC;&#x153;, meint Ferruccio Ravelli, Direktor der Sparim AG. 2017 hat die Sparim unter ande-

rem den historischen Sitz der Sparkasse in Bruneck sowie die Fassade des Hauptsitzes in Bozen renoviert.

Ende vergangenen Jahres wurde zudem ein Verkaufsvorvertrag fĂźr das ehemalige Frizzera-Areal unterzeichnet. Dabei handelt es sich um ein 1,5 Hektar groĂ&#x;es Areal nĂśrdlich von Trient. Erworben hat die Sparim AG das Areal von der VermĂśgensverwaltungsgesellschaft Raetia SGR. Die Sparim hat die Wiedergewinnung des Areals eingeleitet und das Gelände Anfang 2018 dann an die Gruppe Mak aus Lavis verkauft. â&#x20AC;&#x17E;Diese wird dort ein modernes Einkaufszentrum mit groĂ&#x;flächigen Parkplätzen errichten, so wird das Areal wieder fĂźr die BevĂślkerung zugänglich gemachtâ&#x20AC;&#x153;, erklärt SparimDirektor Ravelli. FĂźr Nicola Calabrò, den Generaldirektor der SĂźdtiroler Sparkasse, stellt die VeräuĂ&#x;erung des ehemaligen FrizzeraAreals auch einen wichtigen Schritt zur Vervollständigung der Liquidation der Raetia SGR dar.  (VP)

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Die 30

ertragreichsten Unternehmen Südtirols

C

AVIS BUDGET ITALIA AG. Mit 120,6

ashflow heißt nichts anderes als Geldfluss. Was kommt also an flüssigen Mitteln rein, was geht raus, und was bleibt am Ende übrig. Im Ranking der ertragreichsten Unternehmen bildet der Cashflow also die Gelder ab, die im Laufe eines Jahres reinund rausfließen, und zeigt an, wie viel als Finanzmittelüberschuss übrig bleibt. Bei der Bewertung eines Unternehmens spielt der Cashflow eine sehr bedeutende Rolle. Ist er doch ein Indikator, inwiefern sich ein Unternehmen selbst finanzieren kann. Sprich, ob der Betrieb in der Lage ist, die laufenden Geschäfte, aber auch Investitionen und Gewinnausschüttungen an Aktionäre aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Doch nicht nur für Investoren ist es wichtig zu wissen, wie es um die Finanzlage eines Unternehmens bestellt ist. Auch für Auftragnehmer, sie erhalten so Aufschluss über die Liquidität des Auftraggebers. Schaden kann es dem Cashflow, wenn ein Unternehmen ziemlich schnell offene Rechnungen begleicht, seinen Kunden aber deutlich längere Zahlungsziele gewährt. Negativ kann sich genauso auswirken, wenn der Abstand zwischen Einkauf von Rohstoffen und Verkauf des fertigen Produkts zu groß ist.

Millionen Euro den zweithöchsten Cashflow weist der Autovermieter Avis Budget Italia auf. Trotz eines leichten Minus von 0,8 Prozent kommt die Italien-Niederlassung, die zu einer der 4000 Avis-Zweigstellen weltweit gehört, auf einen Umsatz von 455,5 Millionen Euro. Im Ranking der Top-300-Unternehmen des Landes büßt die Mietwagenfirma dieses Jahr einen Platz ein und kommt auf den immer noch hervorragenden siebten Rang. Wobei Avis hier in Südtirol nur ein Bruchteil der Umsätze erwirtschaftet. In Bozen befindet sich nur der Rechtssitz. Da Südtirol italienweit die niedrigste KFZ-Steuer eintreibt, haben in der Provinz gleich mehrere große Autovermieter ihren Rechtssitz, unter anderem Europcar, Hertz, Goldcar oder Win Rent. (VP)

ter Alperia mit einem Cashflow von 128,3 Millionen Euro, das sind 88,3 Millionen Euro weniger als noch im Vorjahr. Die meisten anderen der 30 ertragreichsten Unternehmen des Landes konnten ihren Cashflow steigern. 70

Südtirol Panorama | 02.2018

Foto: Pexels

SÜDTIROLS ERTRAGREICHSTES UNTERNEHMEN ist der Energiedienstleis-

Mehrere große Mietwagenfirmen haben ihren Rechtssitz in Südtirol.

NR.

PLATZ. TOP 300

FIRMENNAME

CASHFLOW IN MIO. €

TOP 300

1.

2.

Alperia AG

128,3

2.

7.

Avis Budget Italia AG

120,6

3.

1.

Aspiag Service GmbH

93,6

4.

16.

Fri-El Green Power AG

81,7

5.

6.

Würth GmbH

69,6

6.

4.

Acciaierie Valbruna AG

58,9

7.

3.

Seetech Global Industries AG

58,2

8.

30.

Hertz Fleet Italiana GmbH

57,1

9.

35.

Real Estate Services AG

44,1

10.

18.

GKN Sinter Metals AG

36,8

11.

17.

Brauerei Forst AG

27,3

12.

15.

Athesia AG

26,3

13.

32.

Allstar GmbH

26,0

14.

11.

Europcar Italia AG

24,1

15.

5.

Fercam AG

23,5

16.

12.

GKN Driveline Bruneck AG

22,7

17.

19.

Progress Invest AG

22,6

18.

44.

Konzentra KGaA

22,4

19.

104.

Südtiroler Transportstrukturen AG

21,2

20.

87.

Securitifleet AG

20,7

21.

14.

Röchling Automotive Italia GmbH

16,2

22.

13.

Markas GmbH

15,6

23.

91.

Stadtwerke Bruneck

12,9

24.

20.

Technoalpin AG

12,4

25.

26.

Elektrisola Atesina GmbH

12,3

26.

9.

Gruber Invest GmbH

11,5

27.

112.

Win Rent AG

10,6

28.

8.

Agba AG

10,4

29.

66.

Goldcar Italy GmbH

10,2

30.

23.

The Wierer Holding AG

10,2

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pr-info

DIGITALE TRANSFORMATION

Als führender Partner von Microsoft für Business Applications (Dynamics 365) kennt EOS Solutions die besten Strategien für die digitale Transformation. Diese wird mit den Anwendungen von Microsoft greifbar und real.

D

ie digitale Transformation basiert auf vier Säulen: die Unterstützung der Arbeit und die verbesserte Zusammenarbeit der Mitarbeiter, die Intensivierung der Kundenbeziehungen, die Optimierung der Geschäftsabläufe sowie neue Ansätze in der Produktion (d.h. bei der Entwicklung und dem Angebot der eigenen Produkte und Dienstleistungen). Die Digitalisierung im Unternehmen erfolgt durch den Einsatz von bewährten und neuen Technologien und Anwendungen in 4 großen Bereichen: • der moderne Arbeitsplatz: umfasst alle Office 365 Anwendungen • die Geschäftsanwendungen: Dynamics 365 mit NAV, Business Central und CRM • Daten & KI: Anwendungen für Business Intelligence, Data Analytics und künstliche Intelligenz • die Infrastruktur in der Cloud („Azure“): die alle Anwendungen unterstützt und zur Verfügung stellt Die digitale Transformation erfolgt konkret durch die Vernetzung von Kunden, Produkten und Mitarbeitern, dem Digital Feedback Loop: • Kunden: neue Technologien ändern die Interaktion mit den Kunden (Intelligent Customer Engagement)

Microsoft Digital Feedback LooP

• Produkte: moderne Plattformen (Industrie 4.0, IoT) und Echtzeitinformationen von Kunden und Produkten ändern das Post-Sale-Servicegeschäft und beeinflussen die Produktentwicklung • Mitarbeiter: die Digitalisierung ändert die Art der Personalsuche, die Integration neuer Mitarbeiter in das Unternehmen und deren Interaktion mit den Kunden Microsoft Dynamics 365 ist eine cloudbasierte Suite von Geschäftsanwendungen, in der die Anwendungen miteinander kommunizieren und ein gemeinsames Ökosystem bilden. Die Dynamics 365 Anwendungen kön-

nen auch mit Legacy-Systemen und on-premise Lösungen integriert werden. 4 grundlegende Eigenschaften zeichnen Microsoft Dynamics 365 aus: • Modern: moderne Lösungen mit überzeugenden neuen und dennoch vertrauten Benutzererfahrungen, skalierbar, multiplattformfähig, auf allen Endgeräten verfügbar, mit bestehenden Systemen integrierbar • Einheitliche Daten: alle Anwendungen sind miteinander verbunden und benutzen eine gemeinsame Datenbank • Intelligenz: alle Anwendungen sind mit den Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz von Microsoft verbunden • Flexibilität: alle Anwendungen sind flexibel anpassbar und individuell erweiterbar EOS Solutions bietet ERP und CRM Branchenlösungen auf Basis von Dynamics NAV, AX, CRM sowie Dynamics 365. Kontaktieren Sie uns unter 0471 319 650 für eine kosten❧ loses Beratungsgespräch.

infobox

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Südtirol Panorama | 02.2018

71


top 300

Fri-El Green Power AG Energie, Bozen

Was für ein Umsatzplus! Die Fri-El Green Power AG mit ihren 88 SubHoldings und Tochtergesellschaften hat 2017 um unglaubliche 56,1 Pro­ zent zugelegt. Damit kommt das von den Brüdern Ernst, Josef und Tho­ mas gegründete Unternehmen auf ei­ nen Umsatz von 207 Millionen Euro. Dazu kommt ein starker Gewinn von 44,5 Millionen Euro und ein hervor­ ragender Brutto-Cashflow von 81,7 Millionen Euro. Die Gründe für das gute Abschnei­

duktionszweig konnte 2017 zulegen. Beim Wärmekraftwerk in Acerra, in der Nähe von Neapel, gab es einen Zu­ wachs von 3,5 Prozent. Fri-El führt dort seit 2008 das zweitgrößte Wär­ mekraftwerk Europas, das mit flüs­ siger Biomasse, also mit Pflanzenöl gespeist wird. Während das Biomassekraft­ werk in Sizilien 2017 um 2,6 Prozent

mehr produzierte, hat die Produktion der 20 Biogasanlagen um 0,1 Prozent leicht abgenommen. Stark zurück­ gegangen ist, aufgrund der geringen Niederschlagsmengen, die Produkti­ onsmenge der drei Wasserkraftwerke in der Lombardei, im Latium und im Piemont. Sie sank um insgesamt 14,6 Prozent.  (VP)

Foto: Fri-El Green Power AG

den: Fri-El tätigt eine Akquisition nach der anderen, und die Produkti­ onsmenge steigt kontinuierlich. Erst

recht mit dem im Dezember unter Dach und Fach gebrachten Deal mit dem Windkraftstromproduzenten Alerion, an dem Fri-El nun die Mehr­ heit hält. Gemeinsam mit Alerion wol­ len es die Gostner-Brüder zum füh­ renden Windkraftproduzenten Italiens ­schaffen. Dabei ist Fri-El bereits jetzt einer der größten Stromproduzenten aus er­ neuerbaren Energien in Italien. 48,7 Prozent des Umsatzes wurde 2017 mit Windenergie erwirtschaftet. Die En­ ergieproduktion konnte im vergan­ genen Jahr um 7,9 Prozent auf 550 Gigawattstunden gesteigert werden. Mit Alerion sind 12 Windparks dazu­ gekommen, damit betreibt Fri-El nun 33 Windparks in Italien und einen in Bulgarien. Auch der zweitgrößte Pro­

Die Fri-El Green Power AG der Gebrüder Gostner möchte Italiens führender Windkraftproduzent werden.

72 

Südtirol Panorama | 02.2018

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Progress Invest AG

Das Unternehmen Progress kann als stabil bezeichnet werden. Das Eigen­ kapital in Höhe von 146,1 Millionen Euro ist stattlich, und mit einem Cash­ flow in Höhe von 22,6 Millionen Euro zählt Progress zu den ertragreichsten Betrieben des Landes. 2017 lief für das Brixner Unternehmen wieder sehr po­ sitiv, die Gesamtleistung konnte um 13,7 Prozent auf 194,6 Millionen Euro erhöht werden. Nun wird kräftig in­ vestiert. Bis Sommer 2020 wird das bisherige Headquarter der ProgressGruppe in der Brixner Industriezone erweitert. Es entsteht ein siebenstö­ ckiger Neubau, gleichzeitig wird mit dem Bau einer Tiefgarage und einer doppelstöckigen Halle begonnen, wo

Foto: Progress

Maschinen- und Anlagenbau & Baustoffe, Brixen

2020 wird das neue Progress­Headquarter in Brixen fertiggestellt.

die Betonfertigteile der Progress AG Verwendung finden. Progress agiert international, 67 Pro­ zent der Erlöse wurden 2017 außer­ halb Italiens erzielt. Mit 67 Prozent Umsatzanteil ist der Maschinen- und Anlagenbau der stärkste Zweig der Gruppe. Insgesamt acht Unterneh­ men sind in diesem Segment tätig, neben dem Hauptsitz in Brixen sind

sie in Leipzig, Udine, Belgien, Frank­ furt, Kanada und Malaysia mit eigenen Zentralen vertreten. Zu den jüngsten Prestigeprojekten zählt die Lieferung von mehreren Progress-Anlagen in 26 unterschiedliche Städte in China. Pro­ gress liefert die vollautomatischen An­ lagen und Maschinen sowie auch die Software, um Betonfertigteile für Chi­ na herstellen zu können. Mit 33 Prozent zweitstärkster Zweig der Gruppe ist die Produktion und der Handel von Baustoffen. Dazu zählt un­ ter anderem die TopHaus AG. Anfang 2017 hat der Baustoffhändler den neu­ en Hauptsitz in der Einsteinstraße in Bozen Süd eröffnet, mit einem 1000 Quadratmeter großen Baumarkt sowie Lagerflächen für Massiv-, Holz- und Trockenbauprodukte. Dazu kommen Niederlassungen in Brixen, Lana, Ra­ sen und Lavis. (VP)


Die 30 größten

Steuerzahler des Landes

I

nsgesamt 229,8 Millionen Euro haben Südtirols 300 umsatzstärkste Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr an Steuern bezahlt. Damit haben sie 17,3 Millionen Euro mehr an den italienischen Fiskus entrichtet als noch im Jahr zuvor. Nach Bezahlung der Steuern bleibt immerhin noch ein Gewinn von 615,2 Millionen Euro. Auch 2017 ist die Leitner-Gruppe, also Seetech Global Industries, der mit Abstand größte Steuerzahler des Landes. Das Unternehmen der Familie Seeber hat sogar 1,6 Millionen Euro mehr an Steuern bezahlt als noch 2016. REAL ESTATE SERVICES AG. Zu den

Foto: Angel Ghaida/Unsplash

größten Steuerzahlern gehört auch Real Estate Services AG, kurz Res genannt. Mit einem Umsatz von 88,4 Millionen Euro ist das Immobilienunternehmen dieses Jahr auf Platz 35 unseres Rankings vorgeprescht. Wobei die Inhaber

Vor allem in Mailand besitzt Real Estate Services Gebäude in bester Lage.

74

Südtirol Panorama | 02.2018

keine Südtiroler sind. Es handelt sich um die Familie Tabacchi aus Padua. Präsident des Verwaltungsrates ist Guglielmo Tabacchi. Sein Großvater hat 1934 den Brillenproduzenten Safilo gegründet. Nach Luxottica heute die weltweite Nummer zwei am Brillenmarkt. Zu den Eigenmarken gehören unter anderem Carrera und Polaroid, weiters produziert Safilo Brillen für Bottega Veneta, Céline, Dior oder Marc Jacobs. Groß gemacht und an die Börse gebracht hat das Unternehmen Guglielmos Vater Giuliano, der in diesem Frühjahr im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Wobei der Brillenkoloss seit 2001 nicht mehr in der Hand der Familie Tabacchi ist, sondern zum holländischen Investmentfonds Hal gehört. NACH DEM VERKAUF von Safilo hat

sich der 52-jährige Guglielmo Tabacchi, also der Enkel des Gründers, ganz dem Immobiliengeschäft verschrieben. Eines seiner Unternehmen ist die besagte Real Estate Services AG, die zur Gruppe R.E.S. RE Services – Tabacchi gehört. Zum Portfolio zählen Immobilien mit einem Wert von über 550 Millionen Euro in mehreren italienischen Städten. Res kauft die Gebäude nicht nur, sondern bringt sie auf Vordermann, um sie möglichst gewinnbringend und wertsteigernd zu verkaufen oder zu vermieten. Vor allem in Mailand besitzt Tabacchi in bester Lage, etwa direkt hinter dem Dom am Corso Vittorio Emanuele, einige große Gebäude. Sie werden vor allem an internationale Ketten vermietet. (VP)

NR.

PLATZ. TOP 300

FIRMENNAME

ENTRICHTETE STEUERN IN MIO. €

TOP 300

1.

3.

Seetech Global Industries AG

18,1

2.

4.

Acciaierie Valbruna AG

13,7

3.

35.

Real Estate Services AG

12,5

4.

1.

Aspiag Service GmbH

11,0

5.

18.

GKN Sinter Metals AG

9,3

6.

11.

Europcar Italia AG

8,1

7.

16.

Fri-El Green Power AG

6,3

8.

19.

Progress Invest AG

5,6

9.

20.

Technoalpin AG

4,8

10.

44.

Konzentra KGaA

4,4

11.

17.

Brauerei Forst AG

3,8

12.

15.

Athesia AG

3,8

13.

179.

Sparim AG

3,7

14.

136.

SICET GmbH

3,6

15.

32.

Allstar GmbH

3,5

16.

12.

GKN Driveline Bruneck AG

3,3

17.

6.

Würth GmbH

2,9

18.

266.

Eisackwerk Mühlbach GmbH

2,7

19.

5.

Fercam AG

2,6

20.

80.

Hotel Adler GmbH

2,4

21.

27.

Pichler Immobilien und Service GmbH

2,3

22.

9.

Gruber Invest GmbH

2,3

23.

23.

The Wierer Holding AG

2,3

24.

233.

Energie AG

2,2

25.

81.

Al-Ko Kober GmbH

1,9

26.

8.

Agba AG

1,9

27.

26.

Elektrisola Atesina GmbH

1,8

28.

2.

Alperia AG

1,8

29.

59.

Doppelmayr Italia GmbH

1,7

30.

167.

Socrep GmbH

1,7

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top 300

Foto: GKN Sinter Metals

Die feindliche ­Übernahme des GKN-Konzerns­ soll keine ­Auswirkungen auf die 1.500 ­Mitarbeiter der GKN-Standorte­ im Pustertal ­haben.

GKN Sinter Metals AG

GKN-Werke in der Pulvermetallurgie, konnte den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11,9 Prozent steigern, Driveline gar um 19,4 Prozent. Gemeinsam kommen sie auf einen Umsatz von über 465 Millionen Euro und haben allein 2017 insgesamt 12,6 Millionen Euro an Steuern bezahlt.

Metallverarbeitung, Bruneck

76 

Südtirol Panorama | 02.2018

Das Plus des Automobilzulieferers GKN Driveline Bruneck ist vor allem auf die verstärkte Nachfrage

Sinter Metals dagegen möchte zu Foto: GKN Sinter Metals

Es war eine Schocknachricht, die Anfang April durch die Medien ging. Der britische Sanierungsexperte Melrose übernimmt den britischen Industriekonzern GKN, also den börsennotierten Konzern, der weltweit 60.000 Mitarbeiter beschäftigt und Zulieferer der Automobil-, Geländefahrzeug-, sowie Luft- und Raumfahrtbranche ist. Auswirkungen auf die rund 1500 Mitarbeiter der GKN-Standorte im Pustertal soll die feindliche Übernahme aber nicht haben. Bleibt zu hoffen, denn GKN Sinter Metals und GKN Driveline Bruneck entwickeln sich hervorragend. Die metallverarbeitenden Betriebe produzieren Antriebssysteme, Getriebe und Bauteile für PKWs, SUVs oder Land- und Industriefahrzeuge und konnten 2017 zulegen. Sinter Metals, eines der stärksten

nach Elektro- und Hybridantrieben zurückzuführen. Die Division ePowertrain hat sich als Exzellenzzentrum für die Fertigung und Montage von elektrischen Antriebskomponenten bewiesen. Unter anderem wird der elektrische Zweigangantrieb für den BMW i8 im Pustertal gefertigt. Um die Entwicklung von E-Drive-Systemen in Bruneck weiter zu steigern, wurde die Produktion für Off-Highway-Antriebe nach Welsberg verlagert. Das neue Werk wurde Ende September feierlich eröffnet.

Im Ex-Lacedelli-Gebäude in Sand in Taufers hat GKN Sinter Metals vor einem Jahr ein neues Werk eröffnet.

einem Vorzeigewerk für die Industrie 4.0 werden. Einen wesentlichen Beitrag soll das vor einem Jahr neu eröffnete Werk im Ex-Lacedelli-Gebäude in Sand in Taufers leisten. Dort werden hochpräzise Sinterprodukte hergestellt, die im Automobilbereich zur Reduzierung der CO2-Emissionen eingesetzt werden. (VP)

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top 300

Hotel Adler GmbH

hat und das heute ein 5-Sterne-Musterbetrieb mit 300 Betten ist. Dazu kommt, immer in St. Ulrich, das 2008 eröffnete Hotel Adler Balance Spa & Health Residence.

Noch gibt sich die Familie Sanoner bedeckt. Aber die Bagger in Lichtenstern am Ritten sind bereits aufgefahren. Im Juni 2019 soll dort die Adler Lodge Ritten entstehen. „Ein wahres Hide­away inmitten unberührter Natur“, wie es aus dem Hause Sanoner heißt. Das jüngste Adler-Projekt mit Blick auf den Schlern hat beste Voraussetzungen, ein Erfolg zu werden. Genauso wie die 2014 eröffnete Adler Mountain Lodge auf der Seiser Alm. Es dauerte über zehn Jahre, bis die Grödner Hoteliers-Brüder Klaus und Andreas Sanoner grünes Licht für den Neubau erhielten. Mittlerweile wurde das Almdorf mit 18 Suiten und zwölf doppelstöckigen Chalets als eines der 20 weltbesten Ferienhotels ausgezeichnet.­

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Foto: Hotel Adler

Hotellerie, St. Ulrich

Die Adler Mountain Lodge auf der Seiser Alm wurde als eines der 20 besten Ferienhotels der Welt ausgezeichnet.

Auch finanziell ist die Hotel Adler GmbH mit ihren vier Hotels, in denen 350 Mitarbeiter beschäftigt sind, gut aufgestellt. Nicht nur das preisgekrönte Hotel auf der Seiser Alm entwickelt sich gut. Auch die beiden Hotels in Gröden. Zum einen das Ursprungshaus, also das Hotel Adler, mit dem 1810 die Erfolgsgeschichte begonnen

Zuwächse sowohl bei den Nächti-

gungen als auch bei den Pro-KopfAusgaben der Gäste gibt es auch beim 2004 eröffneten Hotel Adler Thermae Spa & Relax Resort in San Quirico d’Orcia in der Toskana. Insgesamt erwirtschaften die vier Hotels einen Umsatz von 45,5 Millionen Euro und schreiben 2017 einen Gewinn von 6,3 Millionen Euro. Das motiviert zu Investitionen. Nicht nur am Ritten entsteht ein neues Hotelprojekt, sondern auch auf Sizilien. Das Adler Mare Nature & Spa Resort in der Nähe von Agrigento soll bis zum Jahre 2020 fertiggestellt werden.  (VP)

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TOP 300

Die größten

Genossenschaften des Landes

A

uch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die größten Genossenschaften des Landes ihren Umsatz wieder steigern. Von insgesamt 2,63 auf insgesamt 2,8 Milliarden Euro. Nur acht der 30 Top-Genossenschaften mussten 2017 einen Verlust verbuchen, alle anderen, also zwei mehr noch als im Vorjahr, haben zugelegt. Mit 328,4 Prozent am stärksten wuchs die Isarco Genossenschaft mit Sitz in Franzensfeste. Dabei handelt es sich um eine Bietergemeinschaft, die sich aus fünf Unternehmen zusammensetzt. Die Gruppe, zu der auch die österreichische Strabag zählt, hat 2014 bei einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung von der BBT SE den Zuschlag für die Ausführungsplanung sowie die Arbeiten für das Baulos Eisackunterque-

rung erhalten. Die Unternehmen sollen das Projekt mit einem Auftragsvolumen von rund 301 Millionen Euro in acht Jahren durchführen. VOG. Auffallend ist, dass gleich zwei

Obstgenossenschaften zweistellig zugelegt haben: Die Obstgenossenschaft Roen aus Kaltern und die Cofrum aus Marling. Zurückzuführen ist dieses Plus auf die zuletzt erfolgten Fusionen. Eofrut Tramin und EGMA Kaltern schlossen sich zu Roen zusammen, bei Cofrum Marling kam die Obstgenossenschaft Algund dazu. Sowohl Roen als auch Cofrum gehören zum VOG mit Sitz in Terlan. Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften ist mit seinen 13 Genossenschaften, die in fünf Pools organisiert

sind, auch dieses Jahr wieder die klare Nummer eins in unserem Genossenschafts-Ranking. Im Geschäftsjahr 2016/2017 kommt Europas größte Vermarktungsorganisation für Äpfel auf einen Umsatz von 461,4 Millionen Euro, das ist ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und das obwohl die Südtiroler Apfelernte 2016 um 5,64 Prozent niedriger als noch 2015 ausfiel. Zurückzuführen ist der Rückgang vor allem auf die Frostnächte im April, die gerade im Westen des Landes zu einer niedrigeren Erntemenge geführt haben. Entsprechend mussten im Vertrieb größte Anstrengungen unternommen werden. Denn anders als in Südtirol und Österreich hatten andere europäische Anbauregionen wie etwa Deutschland oder Polen gute und damit hohe Erntemengen, die wiederum zu einem Überangebot auf dem europäischem Markt geführt haben. Dazu kommt das Embargo mit Russland und die problematische politische Situation in Libyen, die sich negativ auf den Export der Südtiroler Äpfel auswirkten. Mit einem Plus von 31,9 Prozent deutlich zugelegt hat 2017 auch wieder das Konsortium DKV Euro Service. Das deutsche Unternehmen hat sich auf Tankkarten für gewerbliche Kunden spezialisiert und organisiert von Bozen aus sein Italiengeschäft.

Foto: VOG

BERGMILCH SÜDTIROL. Ein Plus von

Die VOG-Spitze: Obmann Georg Kössler und Direktor Gerhard Dichgans.

78

Südtirol Panorama | 02.2018

9,2 Prozent erzielte die Genossenschaft Mila Bergmilch Südtirol. Unter anderem da die Milchanlieferungsmenge von Südtirols größtem Milchhof 2017 auf 196 Millionen Kilogramm angestiegen ist, das sind vier Millionen mehr als noch im Vorjahr. Mila ist auch einer der Hauptproduzenten von Joghurt in Italien. Wobei seit vergangenem Jahr erstmals der Milchhof Sterzing bei zwei Produkten direkt an der Spitze des italienischen Joghurtmarktes steht: Beim Vollmilchjoghurt im Becher mit einem Marktanteil von 20,1 Prozent und beim Magerjoghurt mit einem Marktanteil von 17 Prozent. Das hebt auch den Umsatz der Sterzinger, der 2017 um 6,8 Prozent auf 95,8 Millionen Euro anstieg. (VP) ® © Alle Rechte vorbehalten/Riproduzione riservata – FF-Media GmbH/Srl


top 300 Nr. Nr. VorJahr

Firmenname

gesamt- gesamtl.: Gewinn gesamt- Personal­ Personal­ Eigenkosten- kapital leistung zuwachs in leistungs- kosten 16/17 rendite in Mio. € Mio. € in Mio. € quote in Mio. €

BruttoCashflow in Mio. €

1.

1.

VOG - Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften, Terlan2

461,4

10,0 %

0,0

0,0 %

3,8

0,8 %

7,5

1,1

2.

2.

Hogast Italien GenossenschaftK, Bozen

406,3

9,2 %

0,1

0,0 %

2,5

0,6 %

2,1

1,2

3.

4.

Bergmilch Südtirol Gen. u. landw. Ges.K, Bozen

238,2

9,2 %

1,6

0,7 %

23,7

9,9 %

54,2

8,6

4.

3.

VI.P Gen. Landw. Gesell., Latsch2

203,3

-18,0 %

0,0

0,0 %

4,6

2,3 %

5,0

0,9

5.

9.

Konsortium DKV Euro Service, Bozen

108,3

31,9 %

1,0

0,9 %

0,0

0,0 %

3,2

1,3

6.

7.

Milchhof Sterzing Gen. Landw. Gesell., Sterzing

95,8

6,8 %

0,3

0,4 %

7,3

7,6 %

18,0

2,3

7.

5.

Betrieb für Sozialdienste Bozen, Bozen

95,1

1,4 %

0,0

0,0 %

37,9

39,9 %

4,1

1,1

8.

8.

BRIMI - Milchhof Brixen Gen. Landw. Gesell.K, Vahrn

89,8

8,4 %

0,4

0,4 %

8,4

9,4 %

19,7

3,3

9.

10.

Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft Bozen, Bozen

81,8

2,3 %

1,3

1,6 %

12,5

15,3 %

30,7

3,1

10.

6.

VOG Products - Gen. Landw. Gesell., Leifers1

81,2

-10,7 %

0,1

0,1 %

7,7

9,5 %

34,5

3,8

11.

11.

Plose Union Genossenschaft, Brixen

78,3

2,9 %

0,0

0,0 %

0,0

0,0 %

0,4

0,0

12.

12.

Raiffeisenverband Südtirol GenossenschaftK, Bozen

73,4

14,8 %

3,9

5,4 %

34,6

47,1 %

78,5

10,6

13.

19.

Obstgenossenschaft Cofrum, Marling2

62,3

49,2 %

0,2

0,2 %

5,9

9,4 %

35,5

3,8

14.

27.

Obstgenossenschaft Roen Landw. Gesell., Kaltern2

56,6

78,3 %

0,1

0,2 %

5,3

9,4 %

23,5

2,6

15.

-

Isarco Gen.mbH, Franzensfeste

55,8

328,4 %

0,0

0,0 %

5,0

9,0 %

0,1

1,7

16.

16.

Frubona Obstgenossenschaft Terlan, Terlan2

54,7

16,2 %

0,1

0,3 %

4,5

8,1 %

36,8

2,2

17.

15.

Milchhof Meran Gen. Landw. Gesell., Meran

52,9

2,6 %

0,1

0,1 %

6,5

12,3 %

4,7

1,3

18.

18.

Konsortium Uta 2000, Bozen

48,6

11,2 %

0,0

0,0 %

0,0

0,0 %

0,1

0,0

19.

13.

MIVOR - Obstgenossenschaft Mivo-Ortler, Latsch2

47,4

-17,1 %

0,4

0,9 %

4,6

9,8 %

36,5

3,0

20.

22.

Fruchthof Überetsch Gen. Landw. Gesell., Eppan2

42,2

11,4 %

0,1

0,3 %

4,1

9,7 %

20,1

1,9

21.

14.

Texel Gen. Landw. Gesell., Naturns2

41,8

-19,3 %

0,1

0,3 %

4,2

9,9 %

27,4

2,7

22.

21.

Obstgenossenschaft Grufrut Group, Leifers2

41,5

1,1 %

0,4

1,0 %

3,7

8,9 %

21,5

2,2

23.

24.

Obstgenossenschaft Lanafruit – Pomus Lanafrucht Ogol, Lana2

41,4

13,9 %

0,0

0,1 %

3,9

9,4 %

18,5

1,5

24.

17.

GEOS - Gen. der Obsterzeuger Schlanders, Schlanders­

40,7

-12,7 %

0,1

0,2 %

3,7

9,0 %

28,6

2,7

25.

23.

Obstgenossenschaft CAFA Meran, Meran2

38,3

5,3 %

0,5

1,3 %

4,1

10,6 %

13,8

2,4

26.

28.

Obstgenossenschaft Kurmark-Unifrut, Margreid2

35,0

11,8 %

0,1

0,2 %

3,7

10,6 %

16,1

1,3

27.

20.

Obstgenossenschaft Juval, Kastelbell-Tschars2

34,9

-15,3 %

0,1

0,2 %

3,5

10,2 %

23,6

2,2

28.

25.

Konsortium CTM - Altromercato Genossenschaft, Bozen1

33,7

-4,0 %

-1,5

-4,5 %

3,9

11,6 %

8,4

-0,4

29.

30.

Bio Südtirol Gen. Landw. Gesell., Tscherms1

33,2

18,3 %

0,0

0,1 %

2,6

7,7 %

1,8

0,8

30.

26.

Obstgenossenschaft Zwölfmalgreien, Bozen2

30,9

-6,8 %

0,0

0,1 %

3,0

9,6 %

13,7

1,0

Gesamtleistungsrendite = Gewinn/Gesamtleistung | Personalkostenquote = Personalkosten/Gesamtleistung | Bruttocashflow = Gewinn + Rückstellungen (2016 – 2017) + Abschreibungen | K konsolidierte Bilanz der Unternehmensgruppe | 1 Bilanz zum 30.06.17 | 2 31.07.17

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top 300

sehr schwach fiel im Sommer/Herbst 2016 die Apfelernte aus. Die Vinschger Äpfel machen damit 29 Prozent der Südtiroler Ernte aus. Ein frostbedingtes Minus findet sich in der Bilanz auch bei den Süßkirschen, Erdbeeren und Marillen, wobei hier

Vermarktung Obst und ­Gemüse, Latsch

Sieben Genossenschaften – eine Marke. VI.P, der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse. Dazu gehören die Alpe, Geos, Juval, Meg, Mivor, Oveg und Texel. Zentral kümmert sich der Verband mit Sitz in Latsch um die Vermarktung, das Marketing sowie die Sortenerneuerung. Damit die rund 1.750 Produzenten am Ende einen bestmöglichen Ertrag erwirtschaften. wort für das abgelaufene Geschäftsjahr mit Bilanzabschluss am 31. Juli 2017. Der Umsatz des VI.P ging um 18 Prozent auf 203,3 Millionen Euro zurück. Hauptgrund sind die niedrigeren Erntemengen, bedingt durch die starken Frostnächte im April, die sowohl 2016 als auch 2017 große Schäden anrichteten. Mit 312.000 Tonnen

VOG Products Obstverarbeitung, Leifers

Der Leiferer Obstverarbeitungsbetrieb hat sich auf die Verarbeitung, Veredlung und Vermarktung von Früchten spezialisiert, vorrangig von Äpfeln und Birnen, aber auch von Kiwi, Pfirsichen und Aprikosen. Diese Früchte werden für internationale Lebensmittel- und Getränkeproduzenten zu Fruchsaftkonzentraten, Direktsäften und Fruchtmark, also Püree oder Mus, verarbeitet. Einen Namen hat sich VOG Products aber auch mit Tiefkühl- oder Dunstobst für die Herstellung von Süßwaren gemacht. Ein wahrer Erfolg ist der Apfel-Snack. Gemeint sind die kleinen Säckchen mit mundgerechten frischen Apfelschnitten, die bei geschlossener Kühlkette zwei Wochen lang knackig frisch bleiben.

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Foto: VI.P

Bestmöglich ist auch das Stich-

Thomas Oberhofer ist Obmann des VI.P, des Verbandes der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse.

Anders als etwa das Unternehmen Alpenfrucht (Seite 46) ist VOG Products nicht in privater Hand, sondern gehört 17 Genossenschaften und vier Erzeugerorganisationen aus Südtirol und dem Trentino, mit über 13.500 Obstbauern als Mitglieder. Seit März hat die Genossenschaft, die im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert hat, einen neuen Obmann. Johannes Runggaldier löste Franz Varesco nach 25 Jahren im Amt ab. Und Runggaldier hatte einen guten Start. Gleich zu Amtsantritt konnte er die freudige Nachricht überbringen, dass das laufende Jahr wohl ein Rekordjahr wird, mit einem geschätzten Umsatz von 120 Millionen Euro. Aufatmen also, nachdem es 2016 und 2017 nicht ganz so rosig lief. Zwei Jahre hintereinander hat der Spätfrost im Frühjahr zu Ausfällen und großen

bereits die Ernte 2017 berücksichtigt wurde. Bei den Süßkirschen konnte die Menge zwar um 28 Prozent auf 208 Tonnen gesteigert werden, allerdings entspricht das nur 50 Prozent der Normalernte. Die Erdbeeren hatten zwar sehr gute Auszahlungspreise, aber die Erntemenge ging frostbedingt und durch die Hitze im Juni um 20,9 Prozent zurück. Erfreut zeigt man sich im Vinschgau über die Blumenkohl­ ernte. Mit 3000 Tonnen wurde die höchste Produktionsmenge seit sieben Jahren erzielt. Als historische Herausforderung bezeichnet der VI.P die Apfelernte 2017, denn zusätzlich zu den Frostnächten zog ein starker Hagelschlag quer durch das Vinschgau. Um wie viel die Zahlen zurückgehen, wird sich erst in der kommenden Bilanz zeigen. Einziger Hoffnungsschimmer für Obmann Thomas Oberhofer: Der Vinschgau befindet sich in bester Gesellschaft, denn 2017 ist die Ernte in ganz Europa niedriger ausgefallen.  (VP)

Foto: VOG Products

VI.P

Nach zwei schwachen Erntejahren rechnet VOG Products 2018 mit einem Rekordjahr.

Frostschäden geführt. Entsprechend brach der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/2017 um 10,7 Prozent ein und beläuft sich am Ende auf 81,2 Millionen Euro. Zurückzuführen ist das vor allem auf die niedrigere Erntemenge für die Herstellung von Konzentraten und Direktsäften. Dazu kommt, dass der Auszahlungspreis für Saftäpfel um bis zu 25 Prozent zurückging.  (VP)

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pr-info

Digitalisierung im Handwerk!

Die gesetzlich vorgeschriebene elektronische Fakturierung und Smartphone-Apps für die Stundenerfassung sind Schritte in die digitale Zukunft: Das Handwerk kann von den neuen ­Möglichkeiten profitieren.

I

n Italien gilt ab dem 1.1.2019 die Pflicht zur digitalen Rechnung. Jedes Unternehmen muss seine Rechnungen – egal ob sie für die öffentliche Verwaltung, ein anderes Unternehmen oder eine Privatperson bestimmt sind – künftig in einem speziellen Datenformat (XML) erstellen und an die Serviceplattform SdI (Sistema di Interscambio) der Agentur der Einnahmen (Agenzia Entrate) übermitteln. Rechnungen in Papierform oder PDF haben keine Gültigkeit. Die ERP-Lösung inkl. digitaler Rechnung von remags GmbH ermöglicht Betrieben das Arbeiten in einer gewohnten Umgebung. Rechnungen können direkt über die Verwaltungssoftware erstellt und digital versendet werden. Der Status der Rechnung (akzeptiert, abgelehnt, ...) wird direkt angezeigt und auch Eingangsrechnungen werden über einen eigenen Codice destinatario (Empfängerkodex) vollautomatisch importiert und als lesbares Dokument (PDF) angezeigt. Alle Rechnungen werden vollautomatisch und gesetzeskonform für 10 Jahre archiviert. Der Onlinedienst „service24.it“ von remags GmbH ist bereits seit 2014 im Einsatz und sorgt für eine reibungslose Abwicklung: 1. Empfangen der Eingangsrechnungen über einen eigenen Codice destinatario (Empfängerkodex) und Anzeige als einfaches PDF. 2. Erstellen und Versenden der XML-Rechnungen über einen automatischen Upload-Service inkl. digitaler Unterschrift und Zeitstempel. 3. Alle Rechnungen werden vollautomatisch und gesetzeskonform für 10 Jahre archiviert. 4. Upload und Archivierung von wichtigen Dokumenten (Bilanzen, Intrastat, Kontoauszüge, Lohnstreifen usw.) Im digitalen Zeitalter wird auch die einfache und schnelle Erfassung von Stunden mit Smartphone-Apps immer wichtiger. Die

Smartphone-Apps können den ­Arbeitsalltag erleichtern: Remag­s.work ersetzt den ­klassischen Stundenzettel­. Die Arbeitszeiten können in ­Echtzeit im Büro abgerufen und weiterverarbeitet werden.

Zeiterfassung remags.work ersetzt manuell geschriebene Stundenzettel, wodurch doppeltes Erfassen und Fehler vermieden werden können. Die App ermöglicht den Mitarbeitern die Erfassung der geleisteten Stunden und die Dokumentation von Baufortschritten mithilfe von Fotos. Diese werden automatisch den richtigen Projekten zugeordnet und können in Echtzeit auf den PCs im Büro weiterverarbeitet werden. Alle erfassten Stunden werden automatisch in die Nachkalkulation übernommen, um verschiedenste Statistiken erstellen zu können, wie z.B. Mitarbeiter- und Gerätestunden pro Baustelle. Mit einem Klick kann auch die Stundenaufstellung für das Lohnbüro erstellt werden. Digitalisierung führt zu Effizienzsteigerungen bei Geschäftsprozessen. Abläufe werden optimiert, Fehlerquellen werden eliminiert, und Verwaltungskosten werden reduziert.

remags Gmbh ist seit 1997 im IT-Sektor tätig und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Software-Lösungen für kleinere und mittlere Handwerksbetriebe im Bau- und Baunebengewerbe zu entwickeln und anzubieten. Die Stärke von remags GmbH liegt vor allem­ in einer persönlichen Betreuung. Dazu gehören intensive Schulungen und schnelle telefonische Unterstützung über die Service-Hotline. Der individuelle Vor-Ort-Service und ein effizienter Online-Support verhelfen darüber hinaus zu schnellen Einarbeitungszeiten der ❧ Anwendungen.

infobox

Remags GmbH Rentscherstr. 54B 39100 Bozen Tel. 0471 058500 info@remags.com www.remags.com

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81


karriere

Wer fehlt im Ranking?

Sie haben einige der größten Südtiroler Betriebe im Ranking der Top 300 Unternehmen ­vermisst? Ganz einfach: Einige Spitzenbetriebe haben ihre Bilanzen nicht hinterlegt. Warum sie sich weigern, ihre Zahlen öffentlich zu machen – Südtirol Panorama über die Hintergründe.

Mittlerweile tun es ihm gar eini-

ge andere Südtiroler Topunternehmen gleich. Darunter die Brixner Finanzholding Technicon AG, die seit 2012 ihre Unternehmenskennzahlen nicht mehr preisgibt. Dabei gehören zur Holding zwei der erfolgreichsten heimischen Betriebe: Die Durst AG, also der Weltmarktführer für industrielle Inkjet-Anwendungen und Produzent von Drucksystemen für die digitale Dekoration, und die Alupress AG, ein international tätiger Lieferant in der Automobilzulieferindustrie. Firmeninhaber Harald Oberrauch hält Rankings für sinnlos. So meinte er im vergangenen Jahr gegenüber der Südtiroler Wirtschaftszeitung, die Anfang August die 50 umsatzstärksten Unternehmen präsentiert, Rankings würden nicht nur für Neid, sondern auch für Schadenfreude sorgen, wenn es einem Unternehmen – aus welchem Grund auch immer – einmal schlecht gehe.

„Ich mache bei diesem Zirkus nicht mehr mit“ Erstmals in diesem Jahr fehlen auch die Unternehmenskennzahlen der 1975 gegründeten Alimco Fin AG. Der Rohstoffhändler versorgt namhafte Industrien und Konzerne wie Ferrero oder Barilla mit Trocken­ milcherzeugnissen, Zucker und anderen Nahrungsmittel-Rohstoffen. 2016 noch belief sich der Umsatz von Alimco auf 434,3 Millionen Euro. Alimco hat entschieden, ab heuer die Bilanzzahlen nicht mehr zu veröffentlichen. Warum, erklärt Robert Pichler, der Präsident und Gründer der Gruppe, im Kurzinterview. Südtirol Panorama: Warum ­hinterlegen Sie keine Bilanz mehr? Robert Pichler: Ganz ­einfach.

Der Umsatz eines Unternehmens sagt so gut wie gar nichts über den Erfolg desselben aus. Es kann nicht sein, dass man an so einer­ ­Kennzahl gemessen wird. Dann handle ich drei Tanker Rohöl und ­gelte plötzlich als Umsatzkönig. ­Ent­sprechend ­finde ich diese Listen nicht ­sinnvoll. ­Unternehmen wie die Brixner ­Technicon-Gruppe und andere namhafte Südtiro-

Foto: Archiv

B

ereits 2010 meinte Hans Oberrauch, Inhaber der Rittner Firma Finstral, zu diesem Magazin: Er wolle nicht, dass sein Unternehmen in einem Ranking aufscheint. Und er ist bei seiner Meinung geblieben. Der italienische Marktführer im Fensterbau mit 1.450 Mitarbeitern an 13 verschiedenen Produktionsstätten hinterlegt bis heute keine Bilanz bei der Handelskammer Bozen.

Robert Pichler, Präsident der ­Alimco Fin AG.

ler Kollegen haben es ­vorgemacht, und auch ich möchte bei diesem Zirkus nicht mehr mit­machen. Geht es Ihnen um Neid?

Schauen Sie, wir wollen sicher nichts verbergen. Aber ich bin es leid, wegen solcher Zeitungslisten in einem so kleinen Land wie Südtirol immer an vorderster Front zu stehen. Wir sind nicht medienscheu, aber eine solche Publicity kann nicht unser Ziel sein. Werden Sie auch die kommenden Jahre nicht hinterlegen?

Solange man uns nicht zwingt, sicher nicht. Mal sehen, ob es irgendwann eine europäische Hinterlegungspflicht gibt. Dann werden wir

Dabei unterliegen Kapitalgesell-

schaften in Italien einer gesetzlichen Veröffentlichungspflicht. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 274,66 Euro bezahlen. Da die Strafzahlung relativ niedrig ausfällt, kommen gar einige Südtiro82 

Südtirol Panorama | 02.2018

ler Betriebe der gesetzlichen Veröffentlichungspflicht nicht nach. Keine Bilanzen hinterlegen etwa die Bozner Maxi-Gruppe der Familie Podini, die Brunecker Firma Intercable, die sich auf Technische Kunststoffteile und auf

Spezialwerkzeuge spezialisiert hat, der weltweit erfolgreiche Rittner Waffelproduzent Loacker oder der Burgstaller Hersteller von glutenfreien Produkten Dr. Schär.  ◀ 

Vp

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Südtirol Panorama 02-2018  
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