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MITGLIED DER BRÜCKEZEITUNGSGRUPPE

1/2015

BRÜCKE z u Un gar n

100 ungarische Firmen suchen Geschäftspartner!

Die neue ungarische Außenpolitik

Berater der Investoren


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Liebe Leser!

BRÜCKE zu Ungarn 1/2015 Jahrgang XI. ISSN 2064-8146

die Artikel der ungarischen Kulturinstitute in Stuttgart und Wien. Ziel der BRÜCKE zu Ungarn ist es, den Lesern unser Land näher zu bringen und zum Kennenlernen von Ungarn und seiner Wirtschaft sowie zur Entwicklung des Handels beizutragen, das Finden neuer Lieferanten, Hersteller und Dienstleister zu unterstützen, die Ihnen langfristige Geschäftspartner sein können. Wir vertrauen darauf, dass die BRÜCKE zu Ungarn nicht nur ein nützliches, sondern auch ein informatives und interessantes Magazin für Sie sein wird.

Sie erha halten lten die erste diesjährige Ausgabe der BRÜCKE zu Ungarn in Händen, in der wir Ihnen neue Informationen über die Entwicklung unserer Wirtschaftsbeziehungen und über die ungarische Wirtschaft bieten.

In der aktuellen Ausgabe der BRÜCKE zu Ungarn können Sie sich über die Hauptrichtungen der neuen ungarischen Außenwirtschaftspolitik und die Aktivitäten der Ungarischen Investitionsagentur informieren.

Wie gewohnt können Sie das Angebot zahlreicher ungarischer Firmen kennenlernen, die Wirtschaftskontakte suchen, um – vielleicht gerade Ihr – potentieller Geschäftspartner zu werden. Und wo es in unserer Publikation um die Entwicklung deutsch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen geht, berichten wir auch über die mit einzelnen Bundesländern und Regionen verbundenen Kooperationen und die ungarisch-österreichischen Wirtschaftskontakte.

Wir gehen auf einige Bereiche der ungarischen Industrie ebenso ein wie auf unsere guten Weine und nehmen Sie mit in die Hortobágy, um Ihnen eine besondere Tierart vorzustellen. Wie gewohnt bieten wir Ihnen auch eine kleine Touristikempfeh- Angenehme Lektüre und erfolgreilung, denn zahlreiche Gegenden von che Geschäftsabschlüsse wünscht Ungarn können Ihnen angenehme Ihnen Entspannung, einen wunderschönen Schauplatz für aktiven Tourismus oder Erholung bieten. Dénes Kováts In unserem Magazin finden Sie Chefredakteur auch diesmal einen kulturellen Blog: kovats@feliciter.hu

Herausgeber: Feliciter Verlags GmbH http://issuu.com/brucke feliciter@feliciter.hu +36/42/504-930 Verantwortliche Herausgeberin: Dr. Judit Kováts Chefredakteur: Dénes Kováts Mitwirkende: Marianna Biri, Zsófia Dankó, Fruzsina Kotán, Anita Kotrányi, Viktor Kováts, Mónika Örmény Katalin Pásztor, Ildikó Szanyi, Szilvia Teski Übersetzer: Rávia Bt. Layout: Sándor Talpas Drucklegung: Grafit Nyomda „R“ GmbH.

BRÜCKE zu Ungarn d 3


In diesem Jahr begehen wir den 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Ungarns großer Beitrag lag in der Öffnung der Grenze, eine Entscheidung, mit der Ungarn die Prozesse beschleunigte, die zum 3. Oktober und zur Neuordnung Europas führten.

2015: Jahr der Freundschaft zwischen Ungarn und Deutschen

Ihr. Dr. József Czukor Botschafter von Ungarn Sie erreichen uns unter: Botschaft von Ungarn Unter den Linden 76 10117 Berlin Telefon: +49-30-203-100 Folgen Sie uns auch auf Facebook oder Twitter: Botschaft von Ungarn in Berlin BotschaftUngarn www.mfa.gov.hu/emb/berlin

4 d BRÜCKE zu Ungarn

Die ungarische Regierung hat 2015 zum Jahr der Freundschaft zwischen beiden Ländern und beiden Völkern erklärt. In den bevorstehenden Monaten wird es eine Reihe gegenseitiger Besuche hochrangiger Persönlichkeiten aus beiden Ländern geben, deren Höhepunkt der für den 2. Februar vorgesehene Ungarnbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist. Das Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Viktor Orbán in Budapest soll den bilateralen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen weitere wichtige Impulse geben und ist darüber hinaus auch aus europäischer Sicht von großer Bedeutung. Der Besuch der Kanzlerin findet zu einer Zeit statt, in der der Zusammenhalt in Europa neue Dimensionen erhalten soll. Ungarn konnte den Prozess der Konsolidierung seiner Wirtschaft abschließen, prägend für diesen Konsolidierungsprozess sind die Stabilisierung des Staatshaushaltes und die Hoffnung auf die Nachhaltigkeit des Wachstums. Zu den wichtigen Stationen auf diesem Weg gehört, dass die Europäische Kommission das Defizitverfahren gegen Ungarn eingestellt und der Haushaltspolitik der ungarischen Regierung ein positives Zeugnis erteilt hat. Im vergangenen Jahr stieg unser Brutto-Inlandsprodukt um mehr als 3%, damit gehört Ungarn unter den europäischen Ländern zu den Spitzenreitern. Die Arbeitsmarktsituation hat sich in entschieden entspannt, das zeigt sich auch in der rückläufigen Arbeitslosigkeit. Ungarn hat in seinen Außenwirtschaftsbeziehungen mit über 6 Milliarden Euro einen Exportrekord erzielt. Alles in allem hat die Regierung die schwierigsten Herausforderungen gemeistert, das stieß bei den deutschen Partnern auf positive Resonanz. Herausforderungen auf internationaler Ebene lassen sich sowohl auf europäischer als auch globaler Ebene nur durch intensive Zusammenarbeit bewältigen. Eine dieser internationalen Herausforderungen ist die Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. Die deutsche Politik kann in ihrem Bestreben, mit politischen Mitteln einen Ausweg aus der Lage nach der Annexion der Krim zu finden, mit Ungarns Unterstützung rechnen. Als Land mit ausgeprägter weltwirtschaftlicher Verflechtung und als Land, das durch die Krise in seiner Nachbarschaft direkt betroffen ist, hat Ungarn ein großes Interesse daran, dass die Krise in Osteuropa ein Ende findet und Ruhe und Stabilität herrschen. Eine weitere Herausforderung, der wir uns gemeinsam in diesem Jahr stellen, ist, das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten zustande zu bringen. Es

ist sehr wichtig, dass das neue Abkommen sowohl zu nachhaltigem Wachstum führt als auch zur Pflege und Wahrung der europäischen Werte und Verhältnisse beiträgt. Die Menschen in Europa wollen keine gentechnisch modifizierten Lebensmittel auf ihren Tischen, haben aber ein starkes Interesse daran, dass regionale Spezialitäten wie Schwarzwalder Schinken, Nürnberger Würstchen oder als „Hungaricum” anerkannte Lebensmittel auch in Zukunft hergestellt und abgesetzt werden können. Die ungarische Regierung ist fest entschlossen, 2015 die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland weiter zu entwickeln und die strategische Partnerschaft zu den deutschen Partnern auszubauen. Die Aktivitäten der Großinvestoren sind sehr wichtig, sie beeinflussen stark Wirtschaftsleistung und Beschäftigung und heben darüber hinaus Ungarns technisches Niveau, doch ohne das Engagement des Mittelstandes können die großen Unternehmen keinen vorwärts gerichteten Weg finden. Es ist darüber hinaus an der Zeit, kleinen und mittelständischen Unternehmen als Geschäftspartnern und Investoren mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Für Ungarn wichtige Branchen wie die Automobilindustrie bieten dafür eine Reihe guter Beispiele. Man darf nicht vergessen, dass die überwiegende Mehrheit der etwa 6000 Unternehmen, die mit deutschem Kapital in Ungarn gegründet wurden, kleine und mittelständische Unternehmen sind. Um die Aktivität ungarischer KMU auf dem deutschen Markt zu verstärken, wurde im März vergangenen Jahres die Deutschland-Sektion der Ungarischen Industrie- und Handelskammer (MKIK) gegründet, die ihre Tätigkeit mit großem Engagement aufgenommen hat. Die Botschaft von Ungarn im Herzen der Bundeshauptstadt hat im Laufe der Jahre eine Reihe von Initiativen vorgelegt, um den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen neue Impulse zu geben. Unsere Partner können damit rechnen, dass wir dieses Engagement auch im Jahre der Freundschaft zwischen Ungarn und Deutschen fortsetzen.

Dr. József Czukor Botschafter von Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland


Deutschland und Ungarn haben im europäischen Kontext ein relativ hohes Wirtschaftswachstum erzielt. Mit einem Wachstum von mehr als 3% wartete Ungarn mit einer der höchsten Wachstumsraten unter den europäischen Partnerländern auf, Deutschland festigte mit seinem Wirtschaftswachstum von 1,5% seinen Platz als Zugmaschine an der Spitze der europäischen Entwicklungen.

W irtschaftsbeziehungen D eutschland 2014:

zwischen

U ngarn

Im vergangenen Jahr haben Produktionskapazitäten, die ihre Tätigkeit in den vorangegangenen Jahren aufgenommen haben, einen großen Beitrag dazu geleistet, dass der bilaterale Warenverkehr 2014 sowohl auf der Export- als

und

Export und Import mit zweistelligem Wachstum

Im vergangenen Jahr signalisierte Ungarns Wirtschaft eine Reihe positiver Zeichen, die gleiche oder ähnliche Vorzeichen haben, wie die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland.

Motor des Wachstums war in beiden Ländern der private Konsum. Zum Anziehen der Wirtschaftsleistung trugen jedoch auch die außenwirtschaftlichen Beziehungen, konkret der Exportüberschuss, in entscheidendem Maße bei. Auf dem Wege der Haushaltskonsolidierung sind beide Länder einen großen Schritt vorangekommen. Ungarns Staatshaushalt hat das Jahr 2014 mit einem Defizit von etwa 2,5% des GDP abgeschlossen; Deutschland ist es erstmalig seit 1969 gelungen, im Bundeshaushalt ein Gleichgewicht, eine schwarze Null, zu verbuchen. Die Arbeitsmarktsituation ist sowohl in Deutschland als auch in Ungarn mit hohen Beschäftigtenzahlen und einer niedrigen Arbeitslosenquote entspannter, anzumerken ist, dass dieser positive Rekord in Ungarn durch die Einführung der gemeinnützigen Tätigkeit gestützt wird. Die Inflation ist in beiden Ländern sehr niedrig, Ungarn verzeichnet für 2014 gar eine Deflation von 0,2%. Auch die Herausforderungen, denen sich Ungarn und Deutschland stellen müssen, sind in mehrfacher Hinsicht ähnlich. Der Mangel an gut ausgebildeten Arbeitskräften bereitet in beiden Ländern einer Reihe von Unternehmen erhebliches Kopfzerbrechen. Eine weitere Herausforderung ist die demographische Entwicklung, die die Frage evoziert, wie die Wirtschaftsleistung angesichts einer alternden Gesellschaft und des Rückgangs der arbeitsfähigen Generationen zu halten bzw. zu steigern ist. Ungarn hat sich für dieses Jahr große Ziele gesetzt: die Optimierung des Wachstums, die überdurchschnittliche Entwicklung des produzierenden Gewerbes, die Erhöhung des privaten Konsums, die Senkung der Staatsverschuldung, die Schaffung neuer Arbeitsplätze, mehr Innovation und nicht zuletzt die Förderung der fachlichen Aus- und Weiterbildung. Bei der Realisierung dieser Ziele ist eine intensive Außenwirtschaftsaktivität für Ungarn unverzichtbar. Auch wie sich die wirtschaftliche und die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Deutschland entwickelt, wird aus der Sicht der ungarischen Wirtschaft von bestimmender Bedeutung sein.

Imre Juhász Botschaftsrat Leiter der Wirtschaftsabteilung der ungarischen Botschaft Unter den Linden 76 10117 Berlin Telefon: (00-49)-30-20310-110 ijuhasz@mfa.gov.hu

auch auf der Importseite zweistellige Wachstumsraten verzeichnen konnte. Nach Anfang des neuen Jahres vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Angaben ist damit zu rechnen, dass die ungarischen Ausfuhren nach Deutschland von 19,5 im Jahre 2013 auf etwa 22,2 Milliarden Euro und die Ausfuhren aus Deutschland nach Ungarn von 17,5 Milliarden Euro auf 22,0 Milliarden Euro gestiegen sind. Seit 2009 kann Ungarn einen Exportüberschuss gegenüber Deutschland in Milliardenhöhe erwirtschaften, sein Volumen soll im vergangenen Jahr 2,2 Milliarden Euro erreicht haben. Deutsche Investitionen in Ungarn und ihre Dem überdurchschnittlichen Wachstum Auswirkungen ist zu verdanken, dass Ungarns Anteil am Gesamtexport Deutschlands auf 1,8 und am In den Jahren 2012 und 2013 wurde eine Reihe von Projekten ein- Import sogar auf 2,4 % anstieg. Bei der Beurgeweiht, die binnen kurzer Zeit wichtige und sogar symbolische Be- teilung dieser Zahlen ist in Betracht zu ziehen, standteile der deutsch-ungarischen Zusammenarbeit geworden sind. dass hinter kleinen prozentualen VeränderunZu diesen Projekten gehören u. a. das Mercedes Benz Werk in Kecs- gen im Außenhandelsumsatz der führenden kemét, das im Frühjahr 2012 die Produktion und den Export aufnahm, Wirtschaftsmacht Europas ein Umsatzwachsferner die Erweiterung des Motorenbetriebs der Adam Opel GmbH in tum in Milliardenhöhe steht. Szentgotthárd, die im Februar 2013 fertiggestellt wurde, sowie die Ak- Es wäre ein Fehler, Aktivitäten weiterer tivität der Robert Bosch GmbH, deren neues Unternehmenszentrum deutscher Investoren außer Acht zu lassen, die in Budapest Ende Juli 2013 in Betrieb genommen wurde. Die Aktivi- nicht nur in der Vergangenheit und der Gegentät der beiden großen Autohersteller, Audi in Győr und Mercedes in wart, sondern auch in der Zukunft eine AusweiKecskemét, spielt eine Schlüsselrolle bei der Tatsache, dass in Ungarn tung ihres Engagements in Ungarn anstreben. jährlich mehr Autos vom Band rollen, als bei Fiat in Turin. Auch die Genannt seien nur einige Beispiele in diversen Zulieferindustrie hat sich positiv entwickelt. Größenordnungen: BRÜCKE zu Ungarn d 5


Im März vergangenen Jahres nahm der neue Betrieb der Knorr-Bremse GmbH in Kecskemét seine Tätigkeit auf, der mit intensiver Unterstützung der ungarischen Regierung in Rekordzeit errichtet wurde. Die Kirchhoff Hungaria GmbH in Esztergom erweiterte ihre Kapazitäten mit der Errichtung eines Presswerks, das etwa 50 neue Arbeitsplätze bringt und u. a. wegen der positiven Auftragslage der Mercedes Manufacturing GmbH in Kecskemét notwendig wurde. Die Edelmann Gruppe für Verpackungsindustrie mit Sitz in Heidenheim (Baden-Württemberg) hat im Herbst ihre Entscheidung veröffentlicht, mit einer Investitionen von etwa 15 Millionen Euro eine neue Druckerei in Zalaegerszeg bauen zu wollen, damit 100 neue Arbeitsplätze zu schaffen und im Sommer dieses Jahres die Tätigkeit aufnehmen zu wollen. Die Diehl Aircabin Hungary Kft., die Mitte 2012 im Industriepark Nyírbátor übergeben wurde, hat beschlossen, ihre Produktion zu erweitern und die Belegschaft von gegenwärtig 270 Mitarbeitern bis zum Ende des Jahres auf 550 zu erhöhen. Die BOS GmbH & Co. KG mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart hat ein Glasdachsystem für die Automobilindustrie entwickelt, das vom Jahre 2017 an in Mosonszolnok in Westungarn hergestellt werden wird. Der Wert der Kapazitätserweiterung liegt bei etwa 15 Millionen Euro. Dass Deutschland als Absatzmarkt und Investor eine wichtige und wachsende Rolle in Ungarns Export spielt, lässt sich daran ablesen, dass es Zielland von fast neun Zehntel des Wachstums im Exportverkehr nach Deutschland war, was im ungarischen Export von Maschinen und Anlagen im vergangenen Jahr nach allen Ländern Welt entstanden ist. In Ungarn sind heutzutage etwa 6.000 Unternehmen tätig, die zu deutschen Muttergesellschaften gehören. Die Zahl der Arbeitnehmer, die dort tätig bzw. von deutschen Aufträgen abhängig sind, liegt bei etwa 300.000. Es bleibt zu hoffen, dass der Ungarnbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 2. Februar, der bei Erscheinen dieser Ausgabe der Brücke schon der Vergangenheit angehören wird, positive Impulse für die deutschen Unternehmen bringt, die ein Interesse an Ungarn als Geschäftspartner und Investitionsstandort haben. Die Botschaft von Ungarn in Berlin ist stets bereit, diese Aktivität mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.

Wichtige Termine in Hannover: CEBIT: Europas Leitmesse für Informatik, 16.03.2015-20.03.2015, Hannover Weitere Informationen: www.cebit.de Hannover Messe: die wichtigste Industriemesse der Welt, 13.04.2015 – 17.04.2015, Hannover, Themen: Automatisierung, Energieversorgung, erneuerbare Energien, Umwelttechnologien, Elektromobilität, usw. Weitere Informationen: www.hannovermesse.de

geäußert, dass das Sächsisch-Ungarische Forum seine Tätigkeit nach mehreren Jahren Pause wieder aufnimmt und dass die gemischte Kommission zwischen Ungarn und Thüringen mit der neuen Landesregierung fortgesetzt wird. Die Tätigkeit der Berufsdiplomaten, die im Zielland tätig sind, wird von Honorarkonsuln unterstützt. Vor kurzem hat Ungarn neue, in der Wirtschaftssphäre ihrer Regionen aktive Honorarkonsuln in Dresden, Schwerin und Nürnberg ernannt, sie werden die wichtige Aufgabe übernehmen, vor Ort die Kontakte zwischen Ungarn und Vertretern der WirtDie Rolle der Wirtschaftsdiplomatie schaft in ihren jeweiligen konsularischen Bezirken zu knüpfen und zu pflegen. Für lebendige ungarisch-deutsche Handelsbeziehungen und für die konkrete Arbeit zur Verwirk- Initiativen, die auf Regierungsebene entlichung dieses Anliegens spielen die Fachdiplomaten für Außenwirtschaft eine wichtige Rolle. stehen, werden durch private Initiativen erSie arbeiten eng mit dem Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel und der Ungarischen gänzt. Ein gutes Beispiel dafür ist die HunAgentur für Investitionsförderung (Hungarian Investment Agency - HIPA) sowie der für Export- garicum GmbH, die auf Verbrauchermessen förderung zuständige sog. Ungarischen Trade House zusammen. Konkret sieht diese Unterstüt- in Dresden, München und anderen Städten zung z.B. so aus, dass wir bei der Vorbereitung der für das Frühjahr geplanten Ungarnreise von Deutschlands ungarische Spezialitäten und Mitgliedern der Stiftung der Familienunternehmen behilflich sind. Es ist sehr wichtig, dass nicht handwerkliche Produkte ausstellt und zum nur die Manager, sondern die Eigentümer bekannter und wichtiger Firmen die Rahmenbedin- Kauf anbietet. gungen für geschäftliche Beziehungen und Investitionen vor Ort kennenlernen. Die positiven Tendenzen, die Ungarn weiter In den neuen Bundesländern verfolgen will, sind nur mit einer Intensiviesollen gemischte Kommissio- rung der Außenwirtschaftsbeziehungen des Als Diplomatin für Investitionen wieder eine stärkere Rolle Landes zu erreichen. Hier werden Geschäftsnen und Außenhandel bin ich spielen und so technische und beziehungen und die vertrauensvolle ZusamIhr Ansprechpartner für: geschäftliche Kooperationen ge- menarbeit mit Vertretern der deutschen Wirt• Standortsuche für ausfördert werden. Die ungarische schaft eine immer größere Rolle spielen. ländische Investitionen in Seite hat bereits den Wunsch Imre Juhász Ungarn • Beratung über FördermitAgnéta Jankó tel in Ungarn Fachdiplomatin • gezielte Partnersuche für Investitionen und Vermittlung von Geund Außenwirtschaft schäftskontakten Agnéta Jankó ist seit September 2014 die neue Präsidentin des Clubs der Botschaft von Ungarn, • Informationen über die Wirtschafts – und Handelsräte (CWHR) in Berlin. Unter den Linden 76 deutsche und die ungari Sie vertritt die CWHR- Mitglieder, also die in Berlin akkreditierten mehr als 10117 Berlin sche Regelungen 100 Wirtschaftsdiplomaten der einzelnen Botschaften. Der Club organisiert Telefon: • Unternehmenstreffen, VerVeranstaltungen und study tours mit der Unterstützung der wichstigten deut(00-49)-30-20310-124 anstaltungen für Investoren schen Investoren, dee deutschen Fachministerien und Wirtschaftskammern. ajanko@mfa.gov.hu

Ungarische Präsidentin bei den Wirtschaftsdiplomaten in Berlin

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Nándor Béki Agrardiplomat Botschaft von Ungarn 10117 Berlin, Unter den Linden 76. nbeki@mfa.gov.hu Tel.: +49/30/203-10-210 Fax: +49/30/224-87-207

In der Lebensmittelwirtschaft bin ich Ihr Partner • für Ungarische Lebensmittel, Weine und die Vermarktung von Agrarprodukten in Deutschland, • für Messeauftritte in Deutschland und Ungarn und • für Ihre Geschäftspartnersuche in Deutschland und Ungarn.

Eszter Pászti-Márkus Attachée für Wissenschaft und Technologie Botschaft von Ungarn 10117 Berlin, Unter den Linden 76 epasztimarkus@mfa.gov.hu Büro: +49 (0)30 203 10 189

tig und eng. Die Donau, Lebensader Ungarns, kommt aus dem Schwarzwald und verbindet beide Völker. Unter anderem aus diesem historischen, gesamtgesellschaftlichen Kontext wurde das Kulturinstitut vor 25 Jahren 1990 in Stuttgart gegründet, um den Dialog auf kultureller Ebene weiter zu führen. Aus diesem Anlass haben wir für unser Publikum in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe kreiert, die unter dem Stempel „25“ in Ein Vierteljahrhundert den kulturellen Hauptadern Literatur, ungarische Kultur in Stuttgart Musik, Bildende Kunst, Theater und ist ein Grund Film unser gegenwärtiges Verständnis zu feiern! der Kulturvermittlung widerspiegelt. Mit einem weiteren Aspekt der Reihe möchten wir die Kinder erreichen: vorwärts Die Existenz eines Ungarischen Kulturinsti- laufend blicken wir auf die Jüngsten mit zwintuts in Stuttgart hat einen tieferen Sinn, die kernden Augen zuVerbindungen zwischen Deutschland und rück und nehmen sie Ungarn sind geographisch, geschichtlich mit auf manch kultuund kulturell gesehen kontinuierlich, vielfäl- relle Reise. Als erste Veranstaltung der Reihe präsentieren wir interdisziplinäre Kunst mit dem Titel „Soundweaving – Melodien aus Stickerei?“ am 27. März. Das Projekt ist ein experimentelles Kunstwerk mit integrativem Blickwinkel, das die Grenzbereiche von Volkskunst, Design und Musik verbindet, sich aus mehreren Medien bedient und auf unterschiedlichen Ebenen kommuniziert.

25 Jahre Ungarisches Kulturinstitut in Stuttgart

Als Attachée für Wissenschaft und Technologie unterstütze ich Sie: • bei Ihrer Partnersuche an Universitäten, Forschungsinstitutionen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland und Ungarn, • bei Ihrem Messeauftritt in Deutschland und • bei bilateralen Wissenschaftsprojekten.

Basierend auf der diesjährigen WOMEX in Budapest gastieren öfters die Repräsentanten ungarischer Weltmusik in Stuttgart: die Band Zengő kommt beispielweise in April ins Ungarische Kulturinstitut, andere Formationen, in unterschiedlichen Spielstätten, erwarten wir im Laufe des Jahres. Jährlich wiedekehrende Veranstaltungen, wie die Lehrerfortbildung für Ungarischlehrer(I)nnen oder das Adventskonzert am Jahresende gibt ein unverwechselbares Gesicht des Instituts und gibt Heimat für die Ungarn in Stuttgart und in Baden-Württemberg. Mit soliden Projekten (Projekt Donauraum) und nachhaltigen Kooperationen (EUNIC) auf der städtischen und baden-württembergischen kulturdiplomatischen Ebene werden wir den Ansprüchen des mitteleuropäischungarischen Kulturraums gerecht.

(Foto: Sándor Fövény)

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Schon zu Beginn dieses Jahres ist eindeutig feststellbar, dass das Jahr 2015 im Zeichen des Aufschwungs der deutschen Wirtschaft steht. Das untermauerte auch der Geschäftsklimaindex des in München ansässigen ifo Wirtschaftsforschungsinstituts, der seit Juli vergangenen Jahres in nie dagewesene Höhen kletterte. Die auf dem Ergebnis der Befragung von 7000 Unternehmen aus Industrie, Bauwirtschaft und Handel basierende Studie überflügelte die Erwartungen der Analysten. Die Studie rechnet noch nicht mit der Auswirkung des Wirtschaftsbelebungsprogramms der Europäischen Zentralbank und es muss auch noch abgewartet werden,

Nach dem Blitzstart D ie

W irtschaft , die zu B eginn des J ahres 2015 einen B litzstart hinlegte , bietet in diesem J ahr der baden - württembergisch - ungarischen wirtschaftlichen Z usammenarbeit eine sichere A usgangsbasis . deutsche

wie die griechischen Ereignisse die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft beeinflussen. Zu dem Aufschwung trug in hohem Maß die Senkung des Eurokurses bei, was den Exportunternehmen, die ihren Export auf außerhalb der Eurozone liegende Länder richten, Wachstumsimpulse sichert, doch eine große Rolle spielt auch der Fall der Rohölpreises in der Entwicklung des Aufschwungs. Sollten die Kraftstoffpreise auf niedrigem Niveau bleiben, bleibt mehr Geld bei den Verbrauchern, was zu besseren Wirtschaftsergebnissen im Jahr 2015 führen kann als früher angenommen wurde. Das Erstarken der deutschen Wirtschaft ist für Ungarn eine gute Nachricht, denn ein erheblicher Teil des ungarischen Exports geht nach Deutschland und innerhalb dessen nach Baden-Württemberg und Bayern. Die Europäische Kommission prognostiziert in Bezug auf Ungarn im Jahr 2015 ein 2,5%iges Wirtschaftswachstum. Die Prognose der Kommission stimmt im Wesentlichen mit der makrowirtschaftlichen Prognose der ungarischen Regierung überein, die ebenfalls ein 2,5%iges Wachstum für 2015 voraussagt.

Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zwischen Baden-Württemberg und Ungarn János Horváth Wirtschaftskonsul Ungarisches Generalkonsulat Wirtschafts- und Handelsabteilung Stuttgart Haußmannstr. 22, 70188 Stuttgart Tel.: 0711–259 9691 Fax: 0711–259 9692 stuttgart@hipa.hu www.hipa.hu

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Die deutsche Wirtschaftskonjunktur wirkt sich seit einiger Zeit auch positiv auf die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen BadenWürttemberg und Ungarn aus, was die kontinuierlich weiter erstarkenden aktiven ungarisch-baden-württembergischen Wirtschaftskooperationen und die von Jahr zu Jahr steigenden Ergebnisse der bilateralen Handelskontakte untermauern. Die aktuellen Daten stellen unter Beweis, dass die Wirtschaftsakteure sowohl in Baden-Württemberg als auch in Ungarn das Potenzial erkannten, das Ungarn als Erzeugerstandort sowie in zahlreichen Kooperationen zwischen baden-württembergischen und ungarischen kleinen und mittleren Unternehmen bietet. Laut den derzeit aktuellen deutschen Statistikdaten belief sich das Volumen der gegenseitigen Warenlieferungen zwischen Januar und November 2014 im bilateralen Handel von Ungarn mit BadenWürttemberg auf 9.05 Mrd. Euro.

Für das im Export besonders starke Baden-Württemberg erweist sich Ungarn als ein wichtiger Aufnahmemarkt. In der mittel-osteuropäischen Region ist Ungarn – neben Österreich, Polen und Tschechien – der viertwichtigste Exportmarkt für Baden-Württemberg. In der Exportrangfolge von Baden-Württemberg überholt Ungarn die von dem Wirtschaftsministerium des Bundeslandes wegen ihres erheblichen Wachstumspotenzials als Toppartner angesehenen Länder Türkei, Südafrika, Brasilien, Indien und SaudiArabien; außerdem aus der osteuropäischen Region Rumänien, die Slowakei und Bulgarien. Laut den deutschen Statistiken machte der baden-württembergische Export nach Ungarn zwischen Januar und November 2014 rund 3.75 Mrd. EUR aus (das ist eine Steigerung im Vergleich zu der Vorjahresperiode um 15,4%).

Unsere Erfolgsgeschichte: Interessante Einblicke und zukunftsfähige

Ausblicke D ie W irtschafts junioren E sslingen schlagen die B rücke – auch nach U ngarn Ein Erfahrungsbericht von Dr. Simone Richter, amtierende Präsidentin der WJ Esslingen über die Zusammenarbeit mit dem ungarischen Wirtschaftskonsulat in Stuttgart. Brückenschlag – so lautet das Motto der Wirtschaftsjunioren Esslingen im Jahr 2015. Ziel dieses aktiven Netzwerkes junger Unternehmer und Führungskräfte ist es, Verbindungen in die Unternehmen hinein und aus ihnen heraus zu schaffen. Dass mitunter der Schwerpunkt dabei jetzt auch auf die deutsch-ungarischen Beziehungen


Ungarn lag in der Exportrangfolge des Bundeslandes im Hinblick auf den Wert zwischen Januar und November 2014 (übereinstimmend mit der Periode von Januar bis November 2013) auch weiterhin auf dem 15. Platz und der Anteil am gesamten Export des Bundeslandes beträgt 2,2%. Im Hinblick auf den nach Ungarn gerichteten gesamten deutschen Export (100%) machte der Anteil des Bundeslandes 20,3% aus (aufgrund des Wertes der Periode zwischen Januar und November 2014). Die bestimmenden Produkte der nach Ungarn gehenden baden-württembergischen Ausfuhr zwischen Januar bis November 2014: Fahrzeugteile (864,2 Mio. EUR); Geräte zur Elektrizitätserzeugung u. -verteilung (414,8 Mio. EUR); Eisen-, Blech- u. Metallwaren, a.n.g. (198,9 Mio. EUR); Mess-, steuerungs- u. regelungstechnische Erzeugnisse

(191,3 Mio. EUR); Maschinen, a.n.g. (149,9 Mio. EUR); Elektronische Bauelemente (148,7 Mio. EUR); Waren aus Kunststoffen (148,4 Mio. EUR); Pharmazeutische Erzeugnisse (104,2 Mio. EUR). Unter den mittelosteuropäischen Ländern ist Ungarn – nach Tschechien und Österreich – der drittwichtigste Importeur des Bundeslandes und überholt in der Region Polen, Rumänien und die Slowakei. Aufgrund der Statistik des Bundeslandes ist der Wert des aus Ungarn stammenden Imports aus Sicht von Baden-Württemberg im Hinblick auf die Periode Januar bis November 2014 5,3 Mrd. EUR (das ist ein 10,4%iger Zuwachs im Vergleich zu demselben Vorjahreszeitraum). Im Hinblick auf den gesamten Bestand der Importdaten des Bundeslandes erreichte Ungarn in der Periode von Januar bis November 2014 einen Anteil von 3,8% und nimmt in der Rangfolge der Herkunftsländer im Import des Bundeslandes den 10. Platz ein. Der Anteil des Bundeslandes im Fall des von Ungarn nach Deutschland gerichteten Imports (100%) erreichte 25,9% (aufgrund des Wertes der Periode zwischen Januar -November 2014). Die wichtigen ungarischen Produkte der nach Baden-Württemberg gerichteten Einfuhr zwischen Januar und November 2014 stimmen mit den Produkten der Ausfuhr des Bundeslandes überein: Fahrzeugteile (1,42 Mrd. EUR); Geräte zur Elektrizitätserzeugung u. –verteilung (644,6 Mio. EUR); Mess-, steuerungs- u. regelungstechnische Erzeugnisse (420,4 Mio.

gelegt wird, hängt mit der neuen Präsidentin zusammen: Dr. Simone Richter hat selbst ungarische Wurzeln. Das Unbekannte bekannt machen, auf das Fremde zugehen, neue Perspektiven einnehmen – das alles wird durch eine Brücke machbar. Sie stellt Beziehung her, macht Gemeinschaft erst möglich. „Wenn der Brückenschlag gelingt, folgen den Verbindungen echte Bindungen“, sagt Dr. Simone Richter, amtierende Präsidentin der WJ Esslingen. Gegenseitige Ermutigung, Abbau von Vorurteilen, das Kennenlernen bisher ungewohnter Sichtweisen und die Begeisterung für den und das andere – das alles kann ein Brückenschlag mit sich bringen. Für die Wirtschaftsjunioren Esslingen ist die Brücke daher ein starkes Symbol und das Wahrzeichen des aktuellen Juniorenjahres. Zur Verwirklichung dieser Ideen hat Janos Horvath (Wirtschaftskonsul von Ungarn in Stuttgart) von Anfang an viel an Engagement eingebracht und durch seine Unterstützung beigetragen. Letztes Jahr haben der damals amtierende Präsident der Wirtschaftsjunioren Esslingen Walter Stahli und die Incoming Präsidentin Dr. Simone Richter im Rahmen eines Gesprächs in der IHK Esslingen den Wirtschaftskonsul Janos Horvath kennengelernt. Dabei wurden die Möglichkeiten sondiert und eine themenbezogene Zusammenarbeit vereinbart. Es folgten regelmäßige Gespräche und ein konstanter Informationsaustausch zwischen Dr. Simone Richter und Janos Horvath. Mit großem Interesse verfolgt und unterstützt er die Vorbereitungen der geplanten Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren

Esslingen. Die folgenden Events werden dieses Jahr verwirklicht: Eine Delegationsreise Ende April geht daher in die Stadt der Brücken – nach Budapest. 44 Teilnehmer werden dort nicht nur die Donaumetropole mit ihren vielen Facetten kennenlernen, sondern sich auch mit Unternehmen vor Ort – zum Beispiel mit der Zwack Destilliere und der neuen, jungen Generation der Geschäftsführer – den Austausch suchen. Sogar eine Werksbesichtigung bei der Firma Halm Pumpen + Motoren GmbH in Balatonfenyves steht auf dem Programm. Auch der traditionelle Wirtschaftsball – dieser findet am 28. November 2015 im Kulturzentrum Baltmannsweiler statt – orientiert sich an Ungarn und trägt das Motto „Ungarische Rhapsodie“. Bei dieser festlichen Veranstaltung tauschen sich jedes Jahr sowohl die jungen als auch etablierten Unternehmer in einem besonderen Ambiente aus, pflegen das Netzwerk und schließen neue Kontakte. Dieses Mal gibt es nicht nur landestypische Spezialitäten sondern auch den passenden musikalischen Rahmen. Einer der Höhepunkte in der Programmplanung der WJ Esslingen ist der Besuch des

ungarischen Botschafters: József Czukor wird am 28. Mai 2015 um 19 Uhr in der IHK Esslingen einen Vortrag halten und tiefergehende Einblicke geben – sowohl in die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation als auch die Entwicklungen und Möglichkeiten. Dabei beleuchtet er sowohl die Chancen für deutsche Unternehmen und Investoren in Ungarn als auch die Möglichkeiten für ungarische Betriebe hierzulande. Gerade für die junge Generation ist auch das Thema Start-ups dabei ein interessanter inhaltlicher Schwerpunkt. Simone Richter: „Ich freue mich über diese interessanten Schnittstellen und bin mir sicher, dass daraus weitere Kooperationen erwachsen werden. Erst im Austausch miteinander entstehen wichtige und nachhaltige Verbindungen. Wir bedanken uns für die bisherige Unterstützung durch den Wirtschaftskonsul Janos Horvath, den wir als engagierten und offenen, ideenreichen und wertvollen Partner sehr schätzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dieses Jahr noch weitere Projekte gemeinsam verwirklichen können.“ www.wj-esslingen.de

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EUR); Personenkraftwagen und Wohnmobile (361,1 Mio. EUR); Elektrotechnische Erzeugnisse, a.n.g. (352,4 Mio. EUR); Werkzeugmaschinen (203 Mio. EUR); Maschinen, a.n.g. (197,8 Mio. EUR). Im Handel machen den überwiegenden Teil Halbfabrikate und Produktionsteile aus, die nach Ungarn zur Verarbeitung, zur endgültigen Bearbeitung und zur Montage geliefert werden und als Fertigprodukte nach Baden-Württemberg zurückkommen. Zwischen Ungarn und Baden-Württemberg ist ein breitgefächertes Netz von Wirtschafts- und Handelsbeziehungen entstanden, hinter dem zahlreiche KMU-s sowie große Konzerne stehen. Laut unserer Kenntnisse gründeten schon etwa 400 baden-württembergische Firmen ein eigenes Tochterunternehmen oder eine Auslandsvertretung in Ungarn und insgesamt zweimal so viele Firmen des Bundeslandes stehen in Form von Lieferanten- und Produktionskooperationen in Kontakt mit ungarischen kleinen und mittleren Unternehmen. Neben den großen Konzernen und einigen Hidden Champions sind viele KMU-s aus Baden-Württemberg mit eigenen Produktionsunternehmen in Ungarn vertreten.

Dank der deutschen Konjunktur und der guten Positionierung der hiesigen Unternehmen auf allen wichtigen Märkten der Welt sowie der kontinuierlich steigenden Nachfragen gründen diese baden-württembergische Firmen entweder eigene Produktionsunternehmen in Ungarn oder verlagern einen Anteil ihrer Fertigung in ungarische Firmen, um ihre Kapazität zu erweitern. Wegen der Reduzierung ihrer Kosten kooperieren viele Unternehmen aus Baden-Württemberg eher mit ungarischen Zulieferern.

Foren zum Aufbau von bilateralen Wirtschaftsbeziehungen

Im Zusammenhang mit der Reindustrialisierungspolitik der ungarischen Regierung entdecken immer mehr Produktionsunternehmen und Investoren aus Baden-Württemberg Ungarn wieder als potenziellen Standort. Firmen, die Investitionen in Ungarn planen, stammen hauptsächlich aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbausektor, der Elektronik- und IT-Branche sowie der Metallindustrie. 10 d BRÜCKE zu Ungarn

Das Forum der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und Baden-Württemberg ist auf hoher Ebene die gemischte Kommission, die den Rahmen für zahlreiche gemeinsame Projekte und Kooperationen zwischen beiden Ländern bietet. Die interministerielle Kommission hält zweijährlich ihre Sitzungen ab, die letzte Sitzung fand am 17. und 18. November 2014 in Ungarn statt. An der Vorbereitung des Treffens waren das Stuttgarter Außenwirtschaftsbüro gemeinsam mit dem ungarischen Ministerium für Außenwirtschaft und Äußeres sowie dem Staatsministerium des Bundeslandes beteiligt. In das von der Kommission bestätigte zweijährige gemeinsame Arbeitsprogramm wurden mehrere auch den Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit betreffende Projekte aufgenommen. Die Umsetzung der von dem Stuttgarter Konsul für Wirtschaft initiierten Themen beginnt in diesem Jahr. In der ersten Hälfte dieses Jahres werden einige wichtige Informationsveranstaltungen über die ungarische Wirtschaft sowie

dem Aufbau von Kontakten zwischen badenwürttembergischen und ungarischen Firmen dienende Veranstaltungen stattfinden: – Für die Reise der Geschäftsdelegation der Industrie- und Handelskammer des Komitats Bács-Kiskun nach Stuttgart ist ein Geschäftsleute-Meeting in Stuttgart und in Villingen-Schwenningen geplant. – In der ersten Hälfte des Jahres bietet sich für zahlreiche – an Stuttgarter Fachmessen und Ausstellungen teilnehmende – Vertreter von ungarischen Firmen die Möglichkeit zum Aufbau von Geschäftskontakten. – In der gemeinsamen Organisation der Wirtschaftsjunioren Esslingen und des Stuttgarter Büros für Außenwirtschaft wird am 28. Mai 2015 in der Esslinger Industrie- und Handelskammer der ungarische Botschafter in Berlin ein Referat für interessierte Unternehmen über die aktuelle ungarische politische und wirtschaftliche Lage halten. In Stuttgart bietet das Wirtschafts- und Handelsbüro des Ungarischen Honorargeneralkonsulats allen Interessenten detaillierte Informationen über die ungarische Wirtschaft und die Investitionsmöglichkeiten, im Interesse des Aufbaus von bilateralen Beziehungen führt unser Büro kontinuierlich den Dialog mit Wirtschaftakteuren, Eigentümern, Führungskräften von Unternehmen, staatlichen Institutionen, Kammern, Wirtschaftsverbänden, um weiteres Potenzial für die wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie für nach Ungarn gerichtete neue Investitionen und Reinvestitionen aufzudecken.


Europäische Lösung

in der Arbeit Das allererste ungarische Verleihunternehmen von Arbeitskräften in Deutschland Die HR-Rent Kft. ist seit mehr als 10 Jahren im Bereich der Anwerbung, des Verleihs und der Vermittlung von Arbeitskräften tätig. Nach dem Öffnen der Freizügigkeit für Arbeitnehmer innerhalb der EU erhielten wir als erstes ungarisches Unternehmen die Genehmigung zum Verleih von Arbeitskräften in Deutschland, doch wir sind auch in Österreich und Ungarn in gleicher Weise aktiv. Seriöse Unternehmen suchen qualifizierte Partner, die auf ihren eigenen

Fachbereich spezialisiert sind, die schnell und flexibel und vor allem gut mit dem individuellen Bedarf an Arbeitskräften umgehen – antwortete der Eigentümer der Firma Attila Feleki. Der Fachkräftemarkt

hat sich sehr verändert, nach Mängeln in der Ausbildung und der Berufswahl besteht heute vor allem Bedarf an guten Fachleuten. Hochqualifizierte oder über erhebliche Erfahrung verfügende Fachleute sind schwer zu finden oder dazu zu bringen, ihren Arbeitsplatz aufzugeben. Sie sind nur für eine Firma bereit einen Wechsel auf sich zu nehmen, die zuverlässig, stabil und glaubwürdig ist. Uns gelang es im Laufe der Jahre ein dementsprechendes Bild von uns zu formen und deswegen können wir erfolgreich sein. Wir sind nicht nur eine Arbeitskräfteverleihfirma, sondern wir verfügen auch über einen eigenen Betrieb in Ungarn und verrichten umfangreiche unternehmerische Tätigkeit im Bereich der Elektroinstallation und der Metallbearbeitung. Unsere Mitarbeiter sind nicht nur HR-Experten, sondern sie können die Mitarbeiter auch auf fachlicher Grundlage auswählen und testen. Entsprechend der veränderten Arbeitsmarktanforderungen der vergangenen Jahre reagieren wir rasch auf den Bedarf unserer Partner, von denen die derzeitige Marktlage ebenfalls rasche Entscheidungen verlangt. Ein guter Fachmann kann in der Regel sofort einen Arbeitsplatz finden. Auch der hiesige H-7622 Pécs, Somogyi B. u. 2. +36 72 212 368 +49 160 4343 700 info@hr-group.hu

Aufnahmemarkt erstarkte, auf den Plan traten Siemens, Audi, Mercedes und dadurch erhöhten sich die Verdienstmöglichkeiten. Freie, qualifizierte, Sprachen sprechende Arbeitskräfte sind immer seltener auf dem Arbeitsmarkt zu finden, deshalb müssen sich die Firmen bei Angeboten heute wesentlich rascher entscheiden.

Unsere Leistungen: • Anwerbung, Auswahl von Arbeitskräften • Vermittlung und Verleih von Arbeitskräften • Übernahme von Subunternehmertätigkeiten in der Elektroinstallation und Metallverarbeitung • Einzelfertigung Unsere Zertifikate: • ISO 9001, • SCCp Unsere wichtigsten Referenzen: • VOITH Industrial Services GmbH Co. KG • HAUNI Körber Solutions • Loibl Allen-Sherman-Hoff GmbH • Staudinger GmbH • Lugstein Gmbh BRÜCKE zu Ungarn d 11


Ungarns langjährige, traditionell gute und erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen zu NRW und Hessen gewinnen fortlaufend an Bedeutung. Diese sollen durch die Festigung der institutionellen Präsenz verstärkt werden. Zahlreiche Unternehmen aus NRW und Hessen haben Teile ihrer Produktion nach Ungarn verlagert. Der durch die Wende vor 25 Jahren eingeleitete Investitions- und Handelsboom wurde zur Win-Win-Situation für beide Seiten. Zusätzlich eröffneten sich durch den

Verstärkte Position in Deutschlands Westen - neues Generalkonsulat in Düsseldorf

Dr. József Vápár Wirtschaftskonsul, Leiter der Wirtschaftsabteilung Botschaft von Ungarn, Wirtschaftsabteilung Essen Huttropstrasse 60, D-45138 Essen +49 0201 244 898 45 JVapar@mfa.gov.hu

Katalin Szabó Referentin für Außenwirtschaft Botschaft von Ungarn, Wirtschaftsabteilung Essen Huttropstrasse 60, D-45138 Essen +49 0201 244 898 45 kszabo@mfa.gov.hu

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EU-Beitritt Ungarns vor 10 Jahren neue Perspektiven: Der deutschen Industrie boten sich neue wettbewerbsfähige Standorte. Zudem profitierte sie von den hohen Wachstumsraten des EU-Binnenmarktes. Insbesondere in den Bereichen Auto- und Zulieferindustrie zählt Deutschland zu Ungarns größten Investoren. Große Hersteller wie Audi, Mercedes und Opel sind nicht nur bereits präsent, sondern erweitern fortlaufend ihre Kapazitäten vor Ort. Die Zahlen hinsichtlich des Investitionsvolumens unterstreichen oben Gesagtes nachhaltig: Der FDI Bestand deutscher Unternehmen in Ungarn beläuft sich laut Statistik der Ungarischen Nationalbank (MNB) auf über 18,8 Mrd. EUR in 2013. Hervorzuheben ist, dass ein beachtlicher Anteil dieser Direktinvestitionen auf Firmen aus NRW und Hessen zurückzuführen ist: Kirchhoff Gruppe (Iserlohn, Fahrzeugbau), BPW Bergische Achsen KG (Wiehl, Automobilzulieferer), innocast GmbH (Langenfeld, Metallverarbeitung), Poppe+Potthoff GmbH (Werther, Komponente für den Automobil- und Nutzfahrzeugbereich), ThyssenKrupp AG (Essen, Automobilzulieferung), Wuppermann AG (Leverkusen, Stahlindustrie, Automibilzulieferung), Henkel AG (Düsseldorf, Chemie, Konsumgüter), Bayer AG (Leverkusen, Chemieindustrie), RWE AG (Essen, Energiesektor), Benteler Automobiltechnik (Paderborn, Autoindustrie), PräziFlachstahl AG (Ewerswinkel, Maschienenbau), Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG (Bielefeld, Lebensmittelindustrie), C.Rob. Hammerstein GmbH (Solingen, Autoindustrie), Deutsche Telekom, Metro Cash&Carry International GmbH (Düsseldorf, Handel), MSK Verpackungs Systeme GmbH (Kleve, Maschinenbau), OBO Bettermann GmbH & Co. KG (Menden, Elektronik), TÜV Rheinland (Essen), Zimbo Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG (Bochum, Lebensmittelindustrie), B.Braun (Melsungen, Medizintechnik), Henkell (Wiesbaden, Spirituosen), Messer Griesheim (Sulzbach, Technische und Medizinische Gase), T-Systems International (Frankfurt am Main, IT Services), Lufthansa Systems GmbH (Frankfurt, IT), Veritas AG (Gelnhausen, Verbindungstechnik), Hübner Gummi und Kunststoff GmbH (Kassel, Gummiwaren), UTA Pharma Beteiligungs GmbH (Eschborn, Pharmazie): Dies sind nur einige der vielen Unternehmen aus NRW und Hessen, die in Ungarn erfolgreiche Präsenz zeigen. Weitere große Vorhaben sind dank der guten Investitionsbedingungen bereits in Planung.

Durch die sog. strategischen Partnerschaftsabkommen mit Großinvestoren, wie z.B. Deutsche Telekom, stärkt die ungarische Regierung die gute Zusammenarbeit mit den ausländischen Investoren. Unterstützend bietet die Hungarian Investment Promotion

Im März 2015 eröffnet Ungarn in Düsseldorf ein neues Generalkonsulat. Die Kapazität der Wirtschaftsabteilung der ungarischen Botschaft in Essen, welche im Zuge der Neueröffnung nach Düsseldorf umzieht, ist für die ambitionierten wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre nicht mehr ausreichend. Agency (HIPA - http://hipa.hu/) ein umfassendes Kontaktnetz im öffentlichen und geschäftlichen Sektor, dazu hoch qualifizierte Beratung in den wichtigsten Entscheidungsprozessen und eine große Auswahl an Zusatzleistungen. Als ein Element des Förderungsprogramms bietet die HIPA „onestop-shop“ Projektmanagement und VIPBetreuung sowie umfassende Informationen über das Investitionsumfeld. Die Hauptarten der Förderungen im Zusammenhang mit Investitionen sind: • Bargeldzuschüsse, entweder von der ungarischen Regierung oder durch von der EU mitfinanzierte Ausschreibungen. • Steuervergünstigungen für den Bereich Entwicklung. • Arbeitsplatzschaffung und Schulungsförderung. Als Mitglied der Europäischen Union hat Ungarn eine große Palette an Subventionsmöglichkeiten zu bieten. Für die Investition eines Unternehmens kann man – je nach Standort – bis zu 50% der zuschussfähigen Investitionskosten als staatliche Subventionen erhalten. Die Förderung der Industrie und auch der Außenwirtschaft – FDI und Außenhandel – stehen bei der neugewählten Regierung als drei wichtige Stützpfeiler der ungarischen Wirtschaft hoch auf der Agenda. Der 2014 zum Minister für Auswärtiges und Außenhandel ernannte Péter Szijjártó hat als ambitioniertes Ziel die weitere Erhöhung des Industrieanteils der GDP (in 2013 liegt dieser bei etwa 22%) sowie die Erhöhung des KMU-


Anteils der Außenwirtschaftsaktivitäten und somit die Erzielung von höheren Beschäftigungsraten verkündet. Ungarns GDP Wachstum von 3,6% im Jahr 2014 sowie der Anstieg der Binnennachfrage (u.a. im Automobilsektor) schaffen weiterhin günstige Voraussetzungen für die Erweiterung der Außenwirtschaftsaktivitäten auch zu NRW und Hessen. NRW belegt traditionell den hervorragenden 3. Platz in der Rangfolge der Bundesländer bezüglich der Außenhandelsvolumina mit Ungarn, gefolgt von den viertplazierten Hessen. Im Export nach Ungarn (2,7 Mrd. EUR in 2013, hauptsächlich Autosektor, Metallurgische Erzeugnisse, Lebensmittel, Maschinenbau) kann NRW ein Wachstum von 2,1%, bez. Import aus Ungarn (2,1 Mrd. EUR in 2013, hauptsächlich Lebensmittel, Autosektor, Maschinenbau) 3,6% Wachstum verzeichnen. Warum in Ungarn investieren? 99 Gut ausgebildete, kreative und flexible Arbeitskräfte 99 Hohe Produktivität im Vergleich zu den Lohnkosten 99 Hochentwickelte Infrastruktur für Logistik, Transport und Kommunikation 99 Günstiges Steuersystem 99 Attraktive Subventionsprogramme Die Außenhandelszahlen in Hessen zeigen starke positive Tendenzen: Der hessische Export nach Ungarn ist in 2013 sogar um 19,7% auf etwa 1,1 Mrd. EUR (hauptsächlich Autosektor, Chemie- und Pharmaindustrie, Elektronik) der Import aus Ungarn um 8,7% auf 1,8 Mrd. EUR (hauptsächlich Autosektor, Maschinenbau, optische Erzeugnisse, Elektronik, Gummiwaren) gestiegen. Um die o.g. Aktivitäten mit diplomatischen sowie wirtschaftsdiplomatischen Mitteln bestmöglich vor Ort zu unterstützen, die positive Entwicklung zu verstärken und eben auch die Relevanz der Region zu unterstreichen, wird am 19. März 2015 ein Generalkonsulat mit Zuständigkeit für NRW und Hessen in Düsseldorf eröffnet. Levente Magyar, der nach den ungarischen Wahlen 2014 zum Staatssekretär im Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel ernannt wurde, wird

im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten erste Gespräche mit Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie mit Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW, führen. Im Zuge der Eröffnung findet eine Sitzung der Gemischten Kommission NRW-Ungarn statt. In dem Programm der Kommission wurden drei neue Projekte installiert: Elektromobilität, nachhaltiges Bauen und Holzindustrie. Im Rahmen dieser Programme ist die Erweiterung länderübergreifender Kooperationen zwischen Cluster und Fachverbänden beabsichtigt. Über die Ausgestaltung der Wirtschaftskommission Hessen-Ungarn hat Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, in Hessen bereits mit Levente Magyar, Staatsekretär im ungarischen Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel Verhandlungen geführt. Als potentielle Kooperationsfelder ergeben sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Bereichen Messewesen, F+E in den Sektoren IKT sowie Nanotechnologie. Zu den wichtigen Aktivitäten der Wirtschaftsabteilung der ungarischen Botschaft in Essen gehört die Organisation von Geschäftsforen und Veranstaltungen. Im Rahmen der V4 Veranstaltung 2014 in hatten deutsche Unternehmer mit der Unterstützung der örtlichen IHK die Gelegenheit, und Osteuropa als Investitionsstandort kennen zu lernen. Die erste Veranstaltung 2015 anlässlich der Konsulatseröffnung am 19. März in Düsseldorf widmet sich den Bereichen Automobil- und Zulieferindustrie. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Ungarn als Investitionsstandort auf der Basis von Erfahrungsberichten deutscher Investoren aus erster Hand kennen zu lernen. Die aktuelle Wirtschaftslage wird von Levente Magyar, Staatsekretär im ungarischen Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel, vorgestellt, gleichzeitig kann man sich über Kooperationsmöglichkeiten mit großen Unternehmen der Automobilindustrie vor Ort sowie über Geschäftsmöglichkeiten in der Zulieferbranche informieren. Die Veranstaltung stützt sich auf die Unterstützung der IHK Düsseldorf und IHK Aachen. Die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer sowie die 2014 gegründete Deutsche Sektion der Ungarischen Industrie- und Handelskammer werden ebenfalls teilnehmen. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls und der Wiedervereinigung soll von Seiten der ungarischen Regierung das Jahr 2015 zum „Jahr der deutsch-ungarischen Freundschaft“ deklariert werden. In diesem Sinne stehen nicht nur die Außenwirtschaftsbeziehungen, sondern auch die kulturelle Zusammenarbeit im Rahmen einer großen Programmreihe im Fokus. Die auf lange Tradition zurückblickende Deutsch-Ungarische Gesellschaft e.V. sowie der Essener Honorarkonsul, Herr Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, veranstalten zudem Ungarische Kulturabende und fördern die Intensivierung deutsch-ungarischer Partnerstadtbeziehungen. Die bislang gute Zusammenarbeit mit den hessischen und nordrhein-westfälischen Kammern, Ministerien, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Fachverbänden und Clustern sowie mit NRW International und Hessen Trade & Invest werden auch in der Arbeit des Ungarischen Generalkonsulates in Düsseldorf wichtige Faktoren bleiben. Die Wirtschaftsabteilung des Generalkonsulates engagiert sich, um die vielfältigen Wirtschaftsbeziehungen zu NRW und Hessen als Ansprechpartner vor Ort bestmöglich zu unterstützen.

BRÜCKE zu Ungarn d 13


Der Jahresbeginn ist zugleich die Zeit des seinen 18. Platz hielt. Der Handelsverkehr von Ungarn mit Bayern stieg zwischen Januar und Rückblicks. Dementsprechend können wir Oktober 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26% an. Der ungarische Überschuss zurückblickend sagen, dass das vergangene überstieg in den ersten 10 Monaten 2014 4 Mrd. Euro, was ein Rekordniveau ist und eine Jahr hinsichtlich der ungarisch-bayerischen +57,4%ige Steigerung verglichen mit der Basis von 2.6 Mrd. Forint in demselben VorjahresBeziehungen ein sehr erfolgreiches Jahr war. zeitraum bedeutet. Wir schlossen sowohl aufgrund der Wirt- Im Hinblick auf den Anstieg des BIP kann von ähnlich guten Ergebnissen berichtet werschafts- und Handelsdaten als auch der An- den. Während die Daten des Jahres 2014 hinsichtlich der Bundesrepublik schon zugänglich zahl der Programme auf politischer Ebene sind (+1,5%), ist für den Freistaat Bayern vorerst nur die Halbjahresdynamik abrufbar, die und deren Inhalt ein Rekordjahr ab und kön- sich auf +2,3% belief. Bayern liegt mit diesem Wachstumsergebnis hinter Schleswig-Holstein nen zuversichtlich auf das Jahr 2015 blicken. (+3,0%) und Sachsen (+2,9%)) auf dem dritten Platz und befindet sich mit Mecklenburg-VorDie Wirtschaft von Bayern und Ungarn wuchs pommern im Gleichstand. Doch die ungarische Wirtschaft hat mit dem für die ersten 3 Quar-

Abschluss eines erfolgreichen Jahres auch bisher außerordentlich eng zusammen und die Beziehungen wurden im vergangenen Jahr nur noch stärker. Obwohl die Jahresdaten noch nicht zur Verfügung stehen, betrug der in den Freistaat Bayern gerichtete ungarische Export in den ersten 10 Monaten des Jahres 2014 6,36 Mio. Euro, was ein 34,6%iger(!) Zuwachs im Vergleich zu demselben Vorjahreszeitraum bedeutet. Der Import belief sich auf 2,308 Mio. Euro, was ebenfalls im Vergleich zu den ersten 10 Monaten des Vorjahres eine 7,3%ige Steigerung anzeigt. Während Ungarn in der Rangfolge der Außenhandelspartner von Bayern 2013 noch den 13. Platz einnahm (innerhalb dessen im Hinblick auf den bayerischen Import den 9. Platz, im Hinblick auf den Export den 18. Platz), gelang es uns aufgrund der Daten der Bálint Tasnádi ersten 10 Monate Handelskonsul, von 2014 unsere PoLeiter der sition zu verbessern Handelsabteilung und wir rangieren nunmehr unter den Generalkonsulat 10 wichtigsten Partvon Ungarn, nerländern des FreiHandelsabteilung staats. Innerhalb dieser bemerkenswerten Vollmannstr. 2, Platzierung gelang es 81927 München dem ungarischen Export, sich um 2 PositiTel.: (089) 96-22-80-220 onen verbessern und Fax: (089) 96-22-80-222 den 7. Platz einzumunich@hipa.hu nehmen, während der ungarische Import 14 d BRÜCKE zu Ungarn

Ungarisch-bayrische Wirtschafts- und Handelskontakte auf Rekordniveau

tale zur Verfügung stehenden BIP-Zuwachs von +3,5%, +3,9% und +3,2% ein wirklich starkes Jahr hinter sich, diese Zahlen sind auch im europäischen Vergleich hervorragend. Sowohl über Bayern als auch über Ungarn lässt sich sagen, dass die Beschäftigungssituation nach wie vor sehr günstig ist. Seit Jahrzehnten war die Arbeitslosenquote in keinem der beiden Länder so niedrig und die Zahl der Beschäftigten so hoch. Doch ebenso ähnlich ist die niedrige Inflation oder auch die hervorragende Rolle der Außenwirtschaftsbeziehungen. Über trockene Zahlen hinaus können wir auch im Hinblick auf Besuche und persönliche Kontakte auf eine intensive Periode zurückblicken. Nach dem Erfahrungsaustausch der regionalen Kammern im Frühherbst stattete der Ministerpräsident Viktor Orbán am 6. November 2014 München einen offiziellen Besuch ab. Bei dem Besuch, der anlässlich des Verkaufs der MKB durch die BayernLB auf Einladung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer stattfand, gelang es, die einzige bisher als problematisch angesehene Angelegenheit zwischen Bayern und Ungarn abzuschließen. Mitte November 2014 besuchte die ungarische Industrie- und Handelskammer bzw. die Ungarisch-Deutsche Sektion des Ministeriums für Außenwirtschaft und Äußeres im Rahmen eine Studienreise die bayerische Hauptstadt. Die Fachprogramme erstreckten sich auf ein B2B-Meeting von Geschäftsleuten, auf Besprechungen sowie auf Messe- und Werksbesuche. Am 4.–5. Dezember 2014 wurde die Sitzung der gemischten bilateralen ungarisch-bayerischen Kommission in München abgehalten, an der auch der ungarische Co-Vorsitzende der gemischten Kommission, der Minister für Außenwirtschaft und Äußeres Péter Szijjártó, teilnahm.


Ungarisch-Deutsche Sektion des Ministeriums für Außenwirtschaft und Äußeres und die ungarischen KMU sind gemeinsam unter anderem aktiv an der Organisation des Auftritts an den aus der Sicht der ungarischen Wirtschaft wichtigen, in Bayern stattfindenden internationalen Messen, Konferenzen und Ausstellungen beteiligt. Parallel zur Exportförderung übernehmen wir auch eine aktive Rolle bei der Erschließung und Förderung von Investitionsmöglichkeiten. Als Berater wirken wir in enger Zusammenarbeit mit den ungarischen wirtschaftspolitischen und Investitionsförderungs-Organen und Institutionen an der Vorbereitung von Entscheidungen mit. Wir bemühen uns auf allen Foren die Vorteile der ungarischen Wirtschaftspolitik und des Geschäftsumfeldes zu unterstreichen und die bayerischen Unternehmen auf das ungarische Potenzial aufmerksam zu machen. Wir setzen unsere Arbeit und unsere regelmäßigen Besprechungen mit den bayerischen Wirtschaftsakteuren, Eigentümern, Unternehmensführern, Vorstandsmitgliedern im Geiste des Obigen fort, um einerseits über neue ungarische Investitions- und Reinvestitions-Möglichkeiten zu informieren, andererseits, um weiteres bayerisch-ungarisches Geschäftspotenzial zum gegenseitigen Vorteil zu erschließen.

In Verbindung mit der Wirtschaftsdiplomatie ist unter den Plänen für 2015 auch die Vorbereitung des Besuchs von Ilse Aigner, der bayerischen Ministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und stellvertretenden Ministerpräsidentin, in Ungarn vorgesehen. Wie aus der obigen Aufzählung hervorgeht, hält Ungarn nicht nur die vorhandenen deutschen und innerhalb dessen die besonders wichtigen bayerischen Kontakte aufrecht, sondern ist aktiv darum bemüht, diese auf höherer Ebene zu entwickeln. Die wirtschaftlichen, politischen bzw. natürlich auch die kulturellen und sonstigen Kontakte sind aus der Sicht der Zukunft Ungarns unverzichtbar. Dazu trägt auch das Generalkonsulat von Ungarn sowie unter anderen dessen Handelsabteilung bei. Die Ungarische Investitionsagentur (HIPA), die Magyar Nemzeti Kereskedőház Zrt (MNKH) und die

Daneben laufen schon die Vorbereitungen in Verbindung mit den Veranstaltungen des Jahres 2015, teilweise fokussiert auf die schon vorhandenen Bereiche (Automobilindustrie, Zuliefertätigkeit), teilweise neue Bereiche wie beispielsweise die bayerische Unterstützung des ungarischen Handels mit Lebensmitteln anvisierend. Wenn Sie Interesse haben, stehen mir Ihnen gern und bereitwillig zur Verfügung.

2014 - ein erfolgreiches Jahr für die ungarische Aussenwirtschaft

László Szabó sagte bei dem das Jahr 2014 bewertenden Pressegespräch: Die 3 Säulen des Systems – die Ungarische Investitionsagentur (HIPA), die Eximbank und das System der Nationale Handelshäuser AG – schlossen ein erfolgreiches Jahr ab. Die HIPA schloss 60 Investitionsprojekte ab, die den Export von kleinen und mittleren Unternehmen fördernde Eximbank reichte für 327 Mrd. Forint Kredite Das unter einheitlicher Leitung stehende aus, während bei der Nationale Handelshäuser AG – von System der Außenwirtschaft funktioniert gut denen bisher 25 gestartet wurden und zum Ende des Jah–teilte László Szabó, der Staatssekretär des res weltweit 50 betrieben werden – mehr als 400 Geschäfte Ministeriums für Außenwirtschaft und Äußeres laufen. (KKM), mit. Die Kampagne Auf in Richtung Export! wird fortgesetzt, in deren Rahmen man versucht, für kleine und mittlere Unternehmen Anreize zu schaffen, sich auch auf den Außenmärkten zu positionieren. Im Rahmen des Programms eröffnet die Eximbank nach Győr, Nagykanizsa, Miskolc und Kecskemét in 5 weiteren Städten im Land Filialen. Laut den Berechnungen der Eximbank steigerte die Tätigkeit des Kreditinstituts den Nettoexport von Ungarn im Wert von 252 Mrd. Forint und generierte 74 Mrd. Forint Steuereinnahmen. Die Eximbank schloss in ihrer derzeitigen Struktur seit ihrer Gründung im Mai 2012 Ende 2014 das Geschäft mit dem 500. Kunden ab. BRÜCKE zu Ungarn d 15


Über die Motivationen und die mit den Veränderungen verbundenen Erwartungen gab die stellvertretende Staatssekretärin für Außenwirtschaft Dr. Petra Pana der BRÜCKE zu Ungarn ein Interview. – Was motivierte zu der Umwandlung der ungarischen Außenpolitik? – Im Interesse dessen, dass unser Land in der sich nach der Krise wandelnden Weltwirtschaft erfolgreich im verschärften Wett-

tung der ungarischen Exportexpansion ist es zweckdienlich, den Anteil der außerhalb der Union liegenden Aufnahmemärkte für die ungarische Ausfuhr zu erhöhen. Um eine ausgeglichene geographische Exportstruktur zu erreichen, verkündete die ungarische Regierung die „Politik der Öffnung nach Osten”, was überhaupt keine Schließung gegenüber dem Westen bedeutet. Innerhalb des sich erweiternden Exports muss die ungarische Anwesenheit auf den dynamisch wachsenden Märkten außerhalb der EU gestärkt werden. – Was erwartet man von den Veränderungen? In welcher Weise kann die effizientere Durchsetzung volkswirtschaftlicher Interessen unterstützt werden? – In den Fokus der neuen ungarischen Außenpolitik wurde die Durchsetzung der im Einklang mit den Zielen des Wachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen stehenden au-

Die neue ungarische Aussenpolitik Die neue ungarische Außenpolitik ist von strukturellen Änderungen und einem Wandel in der Herangehensweise geprägt – all das war auch mit Umstrukturierungen und organisatorischen Veränderungen verbunden. Auch der Name der die ungarischen außenwirtschaftlichen und außenpolitischen Belange steuernden Institution wurde in Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel geändert, was den Wandel veranschaulicht. ßenwirtschaftlichen Interessen gerückt. Ziel der neuen außenwirtschaftlichen Ausrichtung ist es, dass die ungarische Außenwirtschaft auf mehreren Füßen steht und sich damit die externe Exposition des Landes verringert und der auf der Ausfuhr basierende Motor des Wachstums krisenfester und robuster gemacht wird. Unsere Zielsetzung ist es, dass in Ungarn der Anteil der Industrie zur volkswirtschaftlichen Leistung (Industrie/BIP); weiterhin auch der Anteil des Exports im Vergleich zum BIP (Export/BIP) unter den Mitgliedstaaten der EU am höchsten ist; und schließlich sollte bei uns der höchste Bestand des pro-Kopf-anteiligen direkten Betriebskapitals (FDI/Person) in bewerb um ausländische Aufnahmemärkte Mitteleuropa sein. und Betriebskapital sein kann, verfechten wir Mit der Umsetzung des Obigen steigern wir die Fähigkeit von Ungarn, Kapital anzuziehen, seit 2014 eine auch die Außenwirtschaft um- wir erhöhen die Ausfuhr und diversifizieren die Zielmärkte und die Exportsektoren im Intefassende Außenpolitik neuen Typs. Die ent- resse dessen, dass die Exportfähigkeit ungarischer Unternehmen gestärkt wird, weiterhin standene neue Wirtschaftsordnung verlangt tragen wir durch die Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu der Realisierung rasche und flexible Reaktionen, deshalb liegt der wirtschaftspolitischen Zielsetzungen (nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Schaffung der Hauptfokus der Außenpolitik als export- von Arbeitsplätzen) und zur Erweiterung des Finanzierungsspielraums (Senkung der Staatsorientiertes Land nun auf der Förderung der verschuldung, Verbesserung der Zahlungsbilanz) bei. außenwirtschaftlichen Expansion und der Erhöhung des Anreizes für ausländische – Was für ein institutionelles System unterstützt die Umsetzung dieser Vorstellungen? Direktinvestitionen – fasste Dr. Petra Pana – Seit Sommer 2014 bilden die Außenwirtschaft, die äußeren Belange und die Kulturdizusammen. Der ungarische Export war in plomatie unter der Leitung des Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel (KKM) ein verschiedener Hinsicht konzentriert, was ihn einheitliches und integriertes System. In dem neu geschaffenen System ist die Leitung im gegenüber globalen Prozessen angreifbar Hinblick auf die Außenvertretungen bei gleichzeitiger persönlicher Verantwortlichkeit der machte, denn 2010 ging mehr als 80% der un- Botschafter einheitlich. garischen Ausfuhr in die Europäische Union, – Was die Außenwirtschaft anbelangt, steigern wir im ersten Quartal 2015 die Anzahl der dieser Anteil lag 2013 bei 77%. Im Interesse Außenwirtschafts-Attachés auf 128 Mitarbeiter, damit in Zukunft in jeder Außenvertretung der Verringerung der einseitigen geographi- mindestens ein Kollege für die Förderung unserer wirtschaftlichen Interessen tätig sein wird. schen Ausrichtung und der Aufrechterhal- Im Interesse dessen, dass der wirtschaftliche Ansatz in dem System der Außenvertretungen 16 d BRÜCKE zu Ungarn


dementsprechend in Erscheinung tritt, wählen wir die Außenwirtschafts-Attachés durch öffentliche Ausschreibung aus, d.h. wir öffnen den diplomatischen Dienst für die Akteure der Wirtschaft. Ende Januar schrieben wir weitere Stationierungen aus. Daneben unterstützen derzeit zahlreiche gemischte Wirtschaftskommissionen die Erreichung der Ziele. Die Außenwirtschaftspolitik und deren Institutionen und Mittel stehen unter der Leitung des KKM, dadurch entstand ein einfacheres und ergebnisorientiertes System, in dessen Fokus wir die Vertretung der Interessen ungarischer Unternehmen rückten. Wir trennten die Funktionen der Exportentwicklung und der Investitionsanreize, im Ergebnis dessen entstanden 2 Institutionen: Die die Exportentwicklungsaufgaben übernehmende und den Eintritt von ungarischen Unternehmen auf den Exportmarkt fördernde Ungarische Nationale Handelshaus AG und die mit den Aufgaben von Investitionsanreizen befasste Ungarische Investitionsagentur (HIPA). Im Einklang mit den Außenwirtschaftszielen steht auch die die Exportfinanzierungstätigkeit übernehmende Eximbank unter Leitung des KKM. Wenn man all dies zusammenfasst, lässt sich sagen, dass der Fokus der Tätigkeit des KKM von der klassischen Außenpolitik und der Diplomatie auf die gesteigerte und bis zur Unternehmensebene reichende Vertretung unserer wirtschaftlichen Interessen, auf die Durchsetzung von außenwirtschaftlichen Interessen verlagert wurde, was nicht bedeutet, dass die klassischen diplomatischen Aufgaben in den Hintergrund gedrängt würden, doch in der neuen Weltordnung bieten sie nur ein Fundament zur Durchsetzung unserer Wirtschaftsinteressen. Früher war es genug, doch heute ist das nicht mehr so. – Warum ist Ungarn ein gutes Zielland für die deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen und Geschäftsleute? – In den vergangenen anderthalb Jahrzehnten sind rund zwei Fünftel des durchschnittlichen, 2,5%igen ungarischen Wirtschaftswachstums den Aktivitäten der ungarischen Tochterunternehmen von ausländischen Investitionen zu verdanken, so dass der Anstieg ausländischer Investitionen einer der Eckpunkte der Außenwirtschaftsstrategie wurde. Die in Ungarn schon ansässigen Unternehmen sind Schlüsselfiguren der ungarischen Wirtschaft. Im Bewusstsein dessen ist das Ziel der Regierung die Stärkung der Zusammenarbeit mit ausländischen Investoren bzw. mit deren ungarischen Tochterunternehmen. Die in Ungarn schon Die Regierung ist mit ihrer aktiven investitionsfreundlichen Politik bestrebt, ein ansässigen Unternehmen möglichst günstiges Umfeld für die schon niedergelassenen Unternehmen sowie für sind Schlüsselfiguren der die Unternehmen zu schaffen, die für ihre Investitionen einen neuen Standort suchen. ungarischen Wirtschaft. Die Berechenbarkeit spielt in Zukunft eine größere Rolle als bisher. Unser Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit der in Ungarn anwesenden ausländischen Investoren durch die Unterzeichnung von strategischen Rahmenvereinbarungen mit den betroffenen Unternehmen. Diese Vereinbarungen bilden die Grundlage dafür, dass regelmäßig Konsultationen und Erfahrungsaustausche stattfinden, dass gemeinsam die Möglichkeiten für weitere Schritte, für die Entwicklung der Innovationsund Ausbildungs-Kooperation sowie für Lieferantenkontakte – unter Berücksichtigung der Besonderheiten der jeweiligen Firmen – ausgelotet werden. Unter unseren strategischen Partnern tragen die Unternehmen Daimler, Audi, Bosch, Siemens, die Knorr-Bremse Bremsensysteme GmbH und die Continental AG hervorragend zu der Exportleistung unseres Landes bei: Innerhalb des Umsatzerlöses der 54 strategischen Partner liegt der Anteil des Exports durchschnittlich bei 78%. Deutschland ist der größte ausländische Investor in Ungarn, das bedeutet ein Viertel des gesamten hier vorhandenen Betriebskapitals, was ungefähr 20 Mrd. Euro ausmacht. Ungarn ist sich demnach im Klaren darüber, dass diese Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der ungarischen Wirtschaft spielt. Auch aus der Sicht der Verbesserung der Kapitalanziehungskraft des Landes sind ein berechenbares und glaubwürdiges wirtschaftspolitisches Umfeld, Rechtssicherheit, die im internationalen Vergleich niedrige und stabile Steuerbelastung und die rasche und transparent betriebene Bürokratie erstrangige Faktoren. Die Schaffung dieser Bedingungen ist die

primäre Aufgabe und Verantwortlichkeit der Regierung, so dass wir im Interesse des Erreichens dieser Ziele die Körperschaftsteuer und die unbegründeten administrativen Lasten senkten, wir vereinfachten die mit Investitionen verbundenen Genehmigungsverfahren. Wir modifizierten das Arbeitsgesetzbuch mit der Einführung von flexiblen unternehmensfreundlichen Bestimmungen. Die Unternehmen, die ihre nach Ungarn gehenden und in Ungarn vorhandenen Kapazitäten zu erweitern beabsichtigen, können auch mit zurückzuerstattenden und nicht zurückzuerstattenden Förderungen rechnen. Was die Fördermöglichkeiten anbelangt, die zu den im Land realisierten Investitionen in Anspruch genommen werden können, sind sowohl die durch einzelne Regierungsentscheidungen zuerkannten direkten Förderungen (EKD) als auch die Investitionssteuervergünstigung dazu berufen, mit Investoren langfristige, erfolgreiche Kooperationen aufzubauen. Daneben dienen auch die Förderung zur Schaffung von Arbeitsplätzen, der Arbeitsschutz-Aktionsplan, die Ausbildungsförderung, die Förderung zur Schaffung und Ausstattung von Lehrwerkstätten sowie die von der Europäischen Union kofinanzierten Ausschreibungsmöglichkeiten der Förderung der erfolgreichen Wirtschaftstätigkeit in Ungarn und bieten außerordentlich gute Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten für alle ausländischen Unternehmen, die an Investitionen in Ungarn interessiert sind. BRÜCKE zu Ungarn d 17


Berater der Investoren Die Ungarische Investitionsagentur (HIPA) war 2014 am Start von 60 neuen Investitionsprojekten mit einem Gesamtwert von über 1,66 Mrd. Euro beteiligt und damit erfüllte sie auch unter ähnlichen Organisationen der Region ihre Zielsetzungen hervorragend. Dank der Tätigkeit der im vergangenen Jahr zur Förderung von Betriebskapitalinvestitionen und zum Investitionsanreiz gegründeten Organisation wurden rund 11.000 neue Arbeitsplätze geschaffen: 51% mehr als im Jahr 2013. Aufgrund der Projekte des Jahres 2014 kommt der größte Investitionswert – fast eine halbe Milliarde Euro – von indischen Investoren. In der Aufteilung nach Branchen führen auch weiterhin signifikant Investitionen der Automobilindustrie und dem folgen mit einem Zustrom von annähernd insgesamt 524 Mio. Euro Betriebskapital der Sektor der erneuerbaren Energien, die chemische Industrie und die Servicezentren.

Umfassende Informationen Als Reaktion auf die in der Weltwirtschaft vonstattengehenden Veränderungen beschloss das ungarische Ministerium für Außenwirtschaft und Äußeres eine neue außenpolitische Strategie, die darin besteht, dass im Fokus der Außenwirtschaft die Geltendmachung von außenwirtschaftlichen Interessen steht. Eines der wichtigsten Elemente des institutionellen Systems ist die Ungarische Investitionsagentur (HIPA). Der Vorsitzende der Organisation Róbert Ésik gab unserem Magazin ein Interview. Der Weltwirtschaftskrise gegenüber waren die Länder widerstandsfähig, die über die entsprechende Produktionskapazität verfügten. Die ungarische Regierung setzte sich schon im Jahr 2010 zum Ziel, dass unser Land das Produktions- und Innovationszentrum von Mitteleuropa wird. Eine solche offene Wirtschaft wie die ungarische kann diese Vorstellungen nur mit einer erfolgreichen Außenwirtschaftsstrategie umsetzen. Im Interesse des Erfolgs wurde das außenwirtschaftliche Institutionssystem umgewandelt, in dem der HIPA eine wichtige Aufgabe zukommt. Die Ungarische Investitionsagentur (HIPA) wurde von der ungarischen Regierung gegründet, um den Unternehmen, die in Ungarn zu investieren beabsichtigen, innerhalb der Organisation professionelle Unterstützung zu bieten. Unsere Aufgabe ist demnach die Umsetzung der Zielsetzungen der Regierung hinsichtlich von Investitionsanreizen und zugleich die Förderung der bilateralen und mehrseitigen internationalen Wirtschaftskontakte – fasste Róbert Ésik die Zielsetzungen der Regierungstätigkeit zusammen. – Die HIPA nimmt im Interesse dessen nicht nur Kontakte zu potentiellen ausländischen Investoren auf und unterhält diese, um die Vorbereitung und Umsetzung von deren strategischen Investitionsentscheidungen zu unterstützen, sondern sie bietet ihnen auch nach der positiven Entscheidung ihre Hilfe und regt zu Reinvestitionen an. Die Administration im One-Stop-Shop-System ist umfassend, wir geben den Akteuren des internationalen Wirtschaftslebens rasche und tagesaktuelle Informationen über das ungarische Geschäftsumfeld – im Hinblick auf Recht, Wirtschaft und Steuern –. Wir leisten glaubhafte praktische Beratung im Interesse dessen, dass ausländische Investoren über die Investitionen in Ungarn fundierte Entscheidungen treffen können. Wir bieten unternehmens- und branchenspezifische Beratung, organisieren fachliche Veranstaltungen und Standortbesichtigungen, empfehlen Investitionsstandorte. Wir bieten auch auf Firmen zugeschnittene Informationen 18 d BRÜCKE zu Ungarn

über die hiesigen und die von der Europäischen Union kofinanzierten Programme, wir steuern das sogenannte EKD-Programm, das heißt, das System der von Einzelentscheidungen der Regierung geförderten Investitionen. Obwohl wir als Organ des Staatshaushalts fungieren, definieren wir uns als geschäftlich agierendes Beratungsunternehmen – fügte der Vorsitzende der HIPA hinzu. – 90 Prozent unserer Kunden sind ausländische multinationale Unternehmen, die schon in Ungarn investierten oder dies in Erwägung ziehen. Das Wesen des Investitionsanreizes liegt darin, dass wir uns darum bemühen, neue Investoren nach Ungarn zu ziehen, das ist eine schöne Aufgabe. Das geschieht auf verschiedene Weise, beispielsweise durch Investitions-Roadshows, durch gezielte Firmenbesuche oder bei internationalen Konferenzen. Neben dem Auffinden neuer Investoren ist natürlich die Beobachtung der Tätigkeit der schon in Ungarn befindlichen Investoren sehr wichtig, d.h. die Nachverfolgung dieser Aktivitäten. Daneben sind wir auch bestrebt, dass die in Ungarn anwesenden Firmen einen möglichst großen Anteil des hier produzierten Gewinns erneut bei uns investieren. Die Daten sind vielsagend: Im vergangenen Jahr war die HIPA am Start von 60 neuen Investitionsprojekten beteiligt, darunter handelt es sich in 32 Fällen um Reinvestitionen, während 28 neue Investoren sind, die zum ersten Mal in Ungarn eine Investitionen starten. Aus den Worten von Róbert Ésik ging hervor: Die HIPA geht als Vermittler zwischen internationalen Unternehmen und ungarischen kleinen und mittleren Unternehmen vor und unterstützt damit die Zuliefer-Beziehungen. Sie organisiert Zuliefer-Ausbildungen, steht in aktivem Kontakt mit den Branchenverbänden, insbesondere im Bereich der Automobilindustrie und der Elektronik. Unser grundlegendes Ziel ist es, dass die ungarischen KMU eine möglichst große Rolle in der Lieferzulieferkette „Die drei zum Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel gehörenden Background-Institutionen stehen voll und ganz im Einklang, doch sie erfüllen gut voneinander zu trennende Aufgaben. Die HIPA ist für den Investitionsanreiz, die Nemzeti Kereskedőház AG ist für die Entwicklung des Handels und die Eximbank für die Finanzierung von Export-Import verantwortlich. Diese 3 Säulen ergeben den – transparenten, von klaren Prioritäten geprägten – gut strukturierten Rahmen für die Abläufe der ungarischen Außenwirtschaft.”


„Bei unserer Arbeit kommt den derzeit 128 ungarischen Außenwirtschaftsdiplomaten in 110 Ländern eine wichtige Rolle zu, neben der Entwicklung des Handels ist deren wichtige Aufgabe das Finden, die Kontaktaufnahme und die Information von potentiellen Investoren.” der bei uns ansässigen internationalen Unternehmen erhalten. Gerade deshalb sind unsere Anstrengungen auch darauf gerichtet, dass die ungarischen kleinen und mittleren Unternehmen zu Zulieferern werden, das bedeutet, dass wir sie dabei unterstützen, sich in den Wertschöpfungsprozess der Investoren einzubringen. Im Interesse dessen organisieren wir für sie Ausbildungen und Zuliefererforen, wo sie mit Investoren zusammentreffen und erfahren können, unter welchen Bedingungen sie deren potentielle Zulieferer werden können. Zu gleicher Zeit können die Investoren Informationen über zukünftige Zulieferer geben. Es wurde auch ein Online-Marktplatz geschaffen, wo die Daten von 20 Großunternehmen und rund 200 Zulieferern zu finden sind; die HIPA stellt die Fläche „Datenbasis zertifizierter Zulieferer“ zur Verfügung, auf der sich die Unternehmen finden und in Kontakt treten können. Auch das Empfehlen von Investitionsprojekten gehört zu unseren Aufgaben – hob der Vorsitzende der HIPA einen weiteren wichtigen Aufgabenbereich hervor. – Wir stellten für Finanzinvestoren eine Projektsammlung mit gut vorbereiteten, beglaubigten, ungarischen Investitionsmöglichkeiten zusammen, die in einem Stadium sind, dass sie gestartet werden können. Natürlich informieren wir uns vor der Zusammenstellung der Liste selbst über das jeweilige Projekt und auditieren es. Seit der Verkündung der „Öffnung nach Osten” erkundigen sich nämlich Investoren aus immer mehr Ländern, doch vor allem aus China und dem arabischen Raum, nach Möglichkeiten für Finanzinvestitionen in Ungarn.

2014 war ein erfolgreiches Jahr Im Jahr 2014 erzielte die HIPA ein um 35% höheres Investitionsvolumen als 2013. Durch die Investitionsentscheidungen von 2014 entstehen anderthalbmal so viele Arbeitsplätze, insgesamt 11.000 Stellen, als ein Jahr zuvor. Aufgrund der veröffentlichten Daten und der Vorabschätzungen machen die unter Mitwirkung der HIPA realisierten 60 Investitionen 1,6% des (prognostizierten) BIP von 2014 sowie 11,3% der volkswirtschaftlichen Investitionen von 2014 aus.

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Preise für ausländische Unternehmer Das Budapest Business Journal (BBJ) und die Ungarische Investitionsagentur (HIPA) prämierten auf der gemeinsam veranstalteten Gala ausländische Unternehmensführer. Das aus Experten bestehende Gremium des Budapest Business Journal erkannte den Preis „Expat CEO of the Year 2015 “ Javier González Pareja zu, dem CEO der ungarischen Bosch Gruppe, während den Sonderpreis der HIPA Kersten Bachmann, dem Geschäftsführer der TAKATA Safety Systems Hungary Kft., für seine Tätigkeit für ungarische Zulieferer überreicht wurde. Der Preis wird an in Ungarn lebende und tätige ausländische Führungskräfte verliehen, die das Jahr hindurch mit herausragendem Fachwissen und Ergebnissen neben der ungarischen Entwicklung am meisten zu der internationalen Anerkennung des Unternehmens beitrugen. In diesem Jahr erhielt die Anerkennung der Generaldirektor der Bosch Gruppe Javier González Pareja. Javier González Pareja führt seit November 2011 die ungarische Bosch Gruppe und in den unter seiner Führung vergangenen Jahren stieg die Belegschaft der Unternehmensgruppe von 6300 auf rund 10.000 Mitarbeiter. Neben dem kontinuierlichen Anstieg der Marktindikatoren Ertrag und Umsatz ist das Unternehmen auch aktiver Akteur in der Ausarbeitung von beispielhaften fachlichen und Födervereinbarungen mit den technischen Hochschulbildungsinstitutionen des Landes. Der Mitveranstalter, die Ungarische Investitionsagentur (HIPA), ist die professionelle Institution der hiesigen Investitionsanreize. Die primäre Aufgabe der Organisation ist es, möglichst viele Investitionen in das Land zu bringen, doch daneben widmet die HIPA besondere Aufmerksamkeit auch dem Umstand, dass die Ungarn wählenden Investoren langfristig zuverlässige heimische Zulieferer finden, die die Aufträge auf höchstem Niveau erfüllen. Der von der Organisation gegründete und zuerkannte Sonderpreis steht dem ausländischen Unternehmensführer zu, der in dem vergangenen Jahr das meiste für die ungarischen Zulieferer und die Stärkung des hiesigen KMU-Sektors tat. Auf der diesjährigen Gala wurde diese Anerkennung Kersten Bachmann, dem Geschäftsführer der TAKATA Safety Systems Hungary Kft., zuerkannt. – Wir halten für wichtig, dass wir dem Unternehmen danken, das im vergangenen Jahr besonders viel dafür tat, möglichst viele ungarische Zulieferer an den Produktions- und Herstellungsprozessen zu beteiligen. Wir freuen uns darüber, dass sich uns jetzt mit diesem Sonderpreis offiziell eine Gelegenheit bot, TAKATA für ihre Anstrengungen in diesem Bereich anzuerkennen – sagte Róbert Ésik, der Vorsitzende der HIPA. Am 15. November 2013 wurde angekündigt, dass Takata in Miskolc in Ungarn, sein nächstes, weltweit größtes und modernstes Werk errichtet. Seitdem ist das Werk mit 60.000 Quadratmetern praktisch aufgebaut, wo Takata sowohl im Prozess der Herstellung von einzubauenden Bestandteilen als auch bei den damit verbundenen Leistungen kontinuierlich den Anteil der ungarischen Zulieferer erhöht. In diesem Jahr wird gemeinsam mit der HIPA das komplexe Investitionsprogramm ungarischer Zulieferer gestartet.

BRÜCKE zu Ungarn d 19


Die Ungarisch-Deutsche Sektion der Ungarischen Industrie- und Handelskammer ist seit April 2014 aktiv, um im Interesse der Stärkung der bilateralen Wirtschaftskontakte den erfolgreichen Auftritt ungarischer Unternehmen auf dem deutschen Markt sowie die Suche ungarischer Unternehmen nach deutschen Geschäftspartnern zu unterstützen. Die wichtigsten strategischen Partner der Sektion sind die ungarische Botschaft in Berlin, die ungarischen Vertretungen in Deutschland und die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer. – Im Interesse der Erreichung unserer Ziele organisierten wir verschiedene Programme – fasste der Sektionsleiter László Bódi die bisherige Tätigkeit für die Leser der Brücke zu Ungarn zusammen. – Schon unsere konstituierende Sitzung, die wir am 27. März 2014 zusammen mit dem Ungarisch-Deutschen Wirtschaftsforum veranstalteten, stieß auf Seiten der

der CDU Prof. Dr. Kurt J. Lauk ein wichtiges Ereignis. Thema der Besprechung war unter anderem die Lage der hiesigen Wirtschaft, die Ergebnisse der wirtschaftlichen Entwicklung, die Privatisierungspolitik, die Gestaltung der dualen Ausbildung in Ungarn und die Ausländer anvisierende Investitionspolitik sowie die Staatsverschuldung. Prof. Dr. Kurt J. Lauk bewertete die in Ungarn laufenden Entwicklungen positiv. Er ist der Auffassung, dass die Steigerung der Anzahl der Investitionen der Stärkung der Position Ungarns dienen kann. Vom 11.–13. November 2014 reiste eine 20-köpfige Wirtschaftsdelegation nach München. Eines der Ziele der Reise war, dass die Ungarisch-Deutsche Sektion den Kontakt zu strategisch wichtigen Partnern aufnimmt. Die Vertreter der Ungarischen Industrie- und Handelskammer trafen sich mit den Geschäftsführern der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie mit den Mitarbeitern des Münchener Generalkonsulats von Ungarn und führten Besprechungen über weitere Kooperationen. In der Organisation des Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern wurde das deutsch-ungarische Wirtschaftsforum veranstaltet. Nach dem von dem Wirtschaftsbeirat der Union organisierten Wirtschaftsforum führten die Vertreter ungarischer und deutscher Unternehmen bilaterale Geschäftsverhandlungen. Die Mitglieder der Wirtschaftsdelegation besuchten die Messe Electronica 2014 und nahmen auf Einladung von Invest in Bavaria an einer Informationsveranstaltung teil, wo sie Referate über die Investitionen der bayerischen Investitionsagentur und die die KMU unterstützenden Programme hören konnten.

Sektion für die Geschäftspartnersuche Unternehmen auf großes Interesse. Auf der Veranstaltung hielt der ungarische Botschafter in Berlin Dr. József Czukor einen Vortrag und betonte darin, dass die Berliner Botschaft von Ungarn die Schaffung der deutschen Sektion der Ungarischen Industrie- und Handelskammer initiierte und aktiv deren Tätigkeit und den erfolgreichen Auftritt von ungarischen kleinen und mittleren Unternehmen auf dem deutschen Markt unterstützen wird. Uwe Koch, der Wirtschaftsreferent der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Ungarn, sowie Gabriel A. Brennauer, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer, begrüßten die Schaffung der Sektion und erklärten, dass sie es für eine in die Zukunft weisende Initiative im Interesse der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit ungarischer kleiner und mittlerer Unternehmen halten. Wie aus den Worten von László Bódi hervorging, wurde im Juni 2014 ein Seminar in Budapest organisiert, um den ungarischen Mikro-, kleinen und mittleren Unternehmen die 2014 angebotenen, neuen, günstigen, festverzinslichen Kreditkonstruktionen zur Finanzierung mittelfristiger Exporte und zur Exportsicherung vorzustellen, die die Exporttätigkeit ungarischer Unternehmen in die EU und außerhalb der EU fördern sollen. Im September 2014 reiste eine Delegation der Kammer nach Berlin, um den Kontakt mit einem der strategisch wichtigsten Partner der Sektion, der Deutschen Industrie- und Handelskammer, aufzunehmen, die Sektion vorzustellen und die Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit zu erörtern. Ein weiteres Zusammentreffen fand mit dem für die mittleren Unternehmen verantwortlichen parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und mit dem Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU statt. In der Organisation der ungarischen Botschaft in Berlin wurde ein Wirtschaftsforum veranstaltet, wo die Vertreter der Kammerdelegationen Präsentationen abhielten und den Kontakt zu den Vertretern einer Reihe von deutschen Unternehmen aufnahmen. Im Oktober 2014 wurde ein Seminar mit dem Titel „Werden auch Sie ein erfolgreiches Unternehmen in Deutschland“ organisiert, wo die Teilnehmer nützliche Informationen – unter anderem – über die wichtigsten Steuer- und Buchhaltungsbestimmungen, über die Lieferantenanforderungen sowie über die mit osteuropäischen Lieferanten verbundenen Erfahrungen und Mängel sowie über die zu entwickelnden Bereiche und aktuelle Fragen des Dienstleistungsexports erhielten. In demselben Monat war noch der Besuch des Vorsitzenden der Wirtschaftskammer 20 d BRÜCKE zu Ungarn


Vom 17.–18. November 2014 fand in Budapest die 13. Sitzung der Ungarisch-BadenWürttembergischen gemischten Kommission statt, die László Bódi koordinierte. Nach der feierlichen Unterzeichnung des Protokolls wurde auf der Konferenz hervorgehoben, dass sich in den Bereichen der Automobilindustrie, der Elektronik, der IT sowie der Biotechnologie und innerhalb dessen in der Pharmaindustrie Möglichkeiten zur weiteren Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit eröffnen. Bekanntlich machte der Handel mit Baden-Württemberg 2013 8,66 Mrd. Euro aus, damit wurde Baden-Württemberg der erstrangige Partner unseres Landes unter den deutschen Bundesländern. In den ersten 8 Monaten des Jahres 2014 erzielte der ungarische Export eine 10,6-prozentige Steigerung im Vergleich zu demselben Vorjahreszeitraum, so dass der Export 3,71 Mrd. Euro ausmachte, während sich der Import nach der 16,2-prozentigen Erweiterung auf 2,66 Mrd. Euro belief. Am 4.–5. Dezember 2014 wurde in München die 18. Sitzung der Bayerisch-Ungarischen Gemischten Kommission abgehalten. Auf dem Empfang, der der feierlichen Unterzeichnung der Protokolle folgte, hoben der ungarische Minister für Auswärtiges und Außenhandel Péter Szijjártó sowie Dr. Beate Merk, die bayrische Staatsministerin hervor, dass sich in den Bereichen der Automobilindustrie, der Elektronik, der IT sowie der Biotechnologie und innerhalb dessen in der Pharmaindustrie Möglichkeiten zur weiteren Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit eröffnen. Bayern ist unter den 16 deutschen Bundesländern das Land, das die engsten Wirtschaftskontakte zu Ungarn pflegt. Bayern und Ungarn vereinbarten im Rahmen der gemeinsamen Sitzung zahlreiche gemeinsame Projekte in 5 Arbeitsgruppen: Wirtschaft und Verkehr; Verwaltung und Polizei sowie Recht; Bildung, Wissenschaft und Kultur; Nahrungsmittel, Landwirtschaft und Forstwirtschaft sowie Soziales, Gesundheitswesen und Umweltschutz. Ein weiterer wichtiger Faktor der engen bayerisch-ungarischen Kontakte ist die deutschsprachige Andrássy Universität, in Verbindung mit der das gemeinsame Ziel betont wurde, dass die Strukturen der Hochschulbildungsinstitution im Hinblick auf die Bedeutung der dualen Bildung noch effizienter gestaltet werden sollen. Die Institution wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle in der ungarischen Hochschulbildung einnehmen. Sekretär der Sektion ist Barbara Perlaky: E-Mail: perlaky.barbara@mkik.hu

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Die Ergebnisse der HIPA vom vergangenen Jahr bezeugen auch im Vergleich der Regionen die Anstrengungen der Regierung, wonach Ungarn außer der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Schaffung eines investitionsfreundlichen institutionellen Systems und der entsprechenden Infrastruktur durch aktive Investitionsanreize zu einem führenden Investitionsziel in Mittel-Osteuropa werden kann – fasste Róbert Ésik die Ergebnisse zusammen. – Die Stärkung des beidseitigen Vertrauens hinsichtlich von Investitionen bezeugt, dass 28 der Projekte von Ungarn zum ersten Mal Vertrauen entgegenbringenden, neu auf den ungarischen Markt tretenden Unternehmen gestartet werden, 32 Investitionen zeichnen schon länger hier tätige Unternehmen. Es ist erfreulich, dass die HIPA im Vergleich mit den Ergebnissen der InvestitionsanreizOrganisationen der Visegráder Länder im Jahr 2014 bessere Ergebnisse als die polnische PAIiIZ und die slowakische SARIO aufweist, sowohl im Wert des Pro-Kopf-Betriebskapitalzustroms (FDI per capita) als auch unter Berücksichtigung der Anzahl der positiven Investorenentscheidungen und der neuen Arbeitsplätze. Die HIPA war 2014 an 60 mit positiver Entscheidung abgeschlossenen Investitionsprojekten beteiligt, deren Gesamtwert 1.662 Millionen Euro ist. Durch die neuen Investitionen wurden 10.745 neue Arbeitsplätze geschaffen, der Wert des Pro-Kopf-Betriebskapitalzustroms liegt bei 168 Euro. Diese Daten sind bei der polnischen Investitionsagentur: 54 abgeschlossene Projekte, Investitionen im Wert von 1.817 Millionen Euro, 8.788 neue Arbeitsplätze und 47 Euro Pro-KopfBetriebskapitalzustrom. In der Slowakei waren es 2014 25 Investitionsprojekte, 170 Millionen Euro Kapitalzustrom, 4.600 neue Arbeitsplätze und 31 Euro Pro-Kopf-Betriebskapitalzustrom. 2014 erkannte das fDi Magazin Magazin Budapest – als attraktivste osteuropäische Investitions-Lokation – den Preis „attraktivste osteuropäische FDI-Stadt 2014–2015“ zu. Über den ersten Platz hinaus ist es von herausragender Bedeutung, dass bei der umfassenden Bewertung der „TOP 10 Major European Cities” die ungarische Hauptstadt – als einzige Platzierte in Ost-Mitteleuropa – neben London, Barcelona, Berlin, Paris und Brüssel den 9. Platz belegte.

Starke Präsenz der Automobilindustrie Bei der Analyse der unter Mitwirkung der HIPA realisierten Investitionsprojekte von 2014 zeichnet sich ab, dass die Automobilindustrie im vergangenen Jahr wieder ein herausragendes Jahr abschloss, mehr als die Hälfte des Investitionsvolumens (52,2%) wurde in dieser Branche im Wert von insgesamt 868,14 Millionen Euro realisiert. An zweiter Stelle steht im Hinblick auf das Investitionsvolumen der Sektor der erneuerbaren Energien (199 Millionen Euro), dem folgt die chemische Industrie mit Investitionen im Wert von 184,75 Millionen Euro, doch ein erheblicher Kapitalzustrom (140 Millionen Euro) ist auch den neuen Servicecentern zu verdanken. Wenn man den Background der Investitionen untersucht, stellt sich heraus, dass der größte Betriebskapitalzustrom – rund ein Drittel des Investitionsvolumens von 2014 – mit indischen Investoren (494,8 Millionen Euro) verbunden ist, deren überwiegende Mehrheit sich ebenfalls aus dem Markteintritt neuer Akteure der Automobilindustrie ergibt. Der zweitgrößte Investor ist China mit einem Investitionsvolumen von 195,05 Millionen Euro, auf dem dritten Platz liegt Japan mit 150,19 Millionen Euro. Im Hinblick auf die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze stehen die aus den USA kommenden Investitionen mit 2729 neuen Arbeitsplätzen auf dem ersten Platz. Auf dem zweiten Platz liegt Indien mit 1575 Mitarbeitern und Deutschland belegt den dritten Platz mit 1431 neu geschaffenen Arbeitsstellen. In der Gliederung nach Branchen wurden 2014 die meisten neuen Arbeitsplätze in den Servicecentern (SSC) geschaffen (3595), in diesem Bereich ist auch weiterhin der Bedarf an qualifizierten und Fremdsprachen sprechenden Arbeitskräften vorhanden. Kaum weniger neue Stellen, insgesamt 3500 Arbeitsplätze, wurden in der Automobilindustrie geschaffen. Bezeichnend ist für die Position der zwei Sektoren, dass rund zwei Drittel aller Arbeitsplätze in diesen beiden Bereichen entstanden. An dritter Stelle steht die Elektronik, wo insgesamt 1089 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die HIPA prognostiziert für 2015 eine ähnliche Branchendominanz wie im vergangenen Jahr. Róbert Ésik sagte: Derzeit wird über rund 100 aktive, vor der Entscheidung stehende Investitionsprojekte verhandelt, ein erheblicher Teil davon sind ebenfalls Investitionen der Automobilindustrie. BRÜCKE zu Ungarn d 21


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Alles unter Kontrolle

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Die alles sehenden Radarfallen kommen! In Ungarn werden immer mehr Radarfallen aufgestellt, doch sie dienen nicht nur der Geschwindigkeitsüberwachung d.h. dass sie die nicht mehr nur Geschwindigkeitsübertretungen messen. Die neuen Kameras sind über die Geschwindigkeitsmessung hin­ aus imstande, Fahrzeugkennzeichen zu erkennen und bemerken auch das Überfahren von Sperrlinien, sie beobachten das Tragen des Sicherheitsgurtes, beobachten die Busspur und die Nutzung von Handys während der Fahrt. Sie sind geeignet, den Verkehr zu zählen und Staus zu melden.

Neben Freileitungen Kabelbündel für die Bahn von der FUX Zrt. Die FUX Zrt. ist seit 1991 Hersteller von hochwertigen, nicht isolierten und isolierten Freileitungen. In diesem Bereich stellen wir nicht nur standardisierte Leitungen, sondern auch spezielle, oberflächenbehandelte, verdichtete, bei hohen Temperaturen zu nutzende nicht isolierte Freileitungen und Sonderwünschen entsprechende, isolierte Freileitungen und Kabeladern her. Wir exportieren 70% unserer Produkte und verfügen im Bereich der Leitungsherstellung über zahlreiche ausländische Referenzen.

Wir erwarten ständig Kooperationsvorschläge und den Bedarf unserer alten und neuen Partner in den erwähnten Bereichen. Wir verfügen über europäische und internationale Zertifikate für die Herstellung von Bahnprodukten und verschließen uns auch im Fall neuer Partner nicht dem Zertifizierungsverfahren der territorial zuständigen Organe. bündelte Kupfer- und Bronzeprodukte, weiterhin AAAC- und ACSR-Leitungen für die Bahn her. Dank unserer innovativen Einstellung und unserer Entwicklungserfahrung stehen wir für unsere Partner mit immer neuen Lösungen bereit und sind offen für die Ausarbeitung und die Realisierung von speziellen, individuellen Lösungen.

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Entsprechend unserer gesammelten Erfahrungen und den Wünschen unserer Partner produzieren wir seit über 10 Jahren Arbeitsleitungen und Kabelbündel für die Bahn. Unter unseren Produkten sind verschiedenste Arbeitsleitungen in Standardabmessungen und Formen und aus standardisierten Materialien wie Cu-ETP, CuAg0,1 und CuMg0,4 zu finden. Daneben stellen wir auch geBRÜCKE zu Ungarn d 29


Interpress Ausstellungen GmbH Unsere Firma bietet verschiedene Dienstleistungen für das Auslandsmarketing.

Dank unseren zahlreichen Kontakten in der Welt können wir eine zuverlässige Stütze für Produktpräsentationen in Europa, Asien und Unsere Kollegen mit Erfahrung, Orts- Amerika sein. kenntnis, Ideen und den notwendigen Kapazitäten organisieren und realisieren indi- Internationale viduelle oder kollektive staatlich geförderte Mitgliedschaften: Messebeteiligungen im In- und Ausland. InterEXPO The Association of Organizers Responsible for National Participation in International Trade Fairs. Unsere Wir sind offizieller Vertreter von namhafDienstleistungspalette: ten Messegesellschaften (Leipziger Messe, Landesmesse Stuttgart und Brno AMPER, • Vorbereitung - Organisierung Messe Schweiz), aber wir arbeiten selbst• Werbung und Promotion verständlich eng mit weiteren Messegesell• optimale Standgestaltung schaften und Marketingfirmen von Ländern (Form und Stil) zusammen. • graphische Image-Gestaltung und Verwirklichung H-1364 Budapest, PF 290 • Ausstellungswaren-Transport H-1065 Budapest, • Organisierung vor Ort Bajcsy-Zsilinszky út 19/b. • Auf- und Abbau bzw. Tel.: +36/1/302 7525 Inbetriebhaltung des office@interpress.hu Messestandes www.interpress.hu

Die Ungarn vertrauen zu Recht auf Mercedes In jedem Jahr ein neues Modell – auch diesen Slogan könnte das Werk wählen – damit verwies Viktor Orbán darauf, dass das Kecskeméter Werk zu den wenigen Elitewerken des Mutterunternehmens Daimler gehört, wo fast in jedem Jahr ein für die Serienfertigung gedachtes Modell entwickelt wird. Anlässlich der Präsentation des neuen Modells erinnerte das Regierungsoberhaupt daran, dass Mercedes nach der Wirtschaftskrise den Ungarn die Möglichkeit dazu gab, unser Land auf die wirtschaftliche Karte von Europa zurückzuversetzen. So dass die Ungarn zu Recht Mercedes vertrauen – formulierte der Ministerpräsident. Diese Investition generierte internationales Vertrauen in Ungarn – fügte er hinzu. Gegenwärtig produzieren insgesamt 6000 vollständig oder teilweise mit deutschem Kapital gegründete Unternehmen in Ungarn, sie sichern den Lebensunterhalt für 300.000 ungarische Familien – sagte Viktor Orbán und betonte die Wichtigkeit der Anwesenheit deutscher Firmen in Ungarn. Laut dem Regierungsoberhaupt wissen immer mehr internationale Unternehmen, dass sie Erfolge erzielen werden, wenn sie nach Ungarn kommen und den ungarischen Menschen vertrauen. Den Ministerpräsidenten nannte als nicht verheimlichtes Ziel die Verbesserung der zahlungsfähigen Nachfrage und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass „die Zeiten nicht fern sind, wenn die Menschen in Ungarn nicht nur produzieren, sondern auch einen Mercedes kaufen können”. 30 d BRÜCKE zu Ungarn

Der Ministerpräsident Viktor Orbán fuhr in Kecskemét das neueste ungarische Fabrikat von Mercedes-Benz, den CLA Shooting Brake, vom Band. Viktor Orbán dankte den rund 4000 Mitarbeitern des Kecskeméter Werkes für ihre Arbeit, durch die das neue Modell entstehen konnte, und den Führungskräften des Unternehmens für ihr Vertrauen in Ungarn und die ungarischen Menschen.

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Innovation ist unsere Tradition! BRÜCKE zu Ungarn d 31


Ungarns Wirtschaft zeigte im Jahr 2014 nach Jahren der langsamen Erholung einen respektablen Zuwachs von 3,2 Prozent, womit auch im europäischen Vergleich eine der besten Leistungen erreicht wurde. Eine äußerst positive Tendenz zeigt sich auch bei der Beschäftigung, dem Binnenkonsum, der Investitionen und an der Wertschöpfung den Industrie, vor allem der verarbeitenden Industrie. Die erfreuliche Entwicklung der Binnenwirtschaft kam auch den österreichungarischen Wirtschaftsbeziehungen zugute, da sowohl das bilaterale Handelsvolumen als auch die Investitionen in beiden Richtungen zulegten.In den ersten zehn Monaten des Jahres erreichte das Handelsvolumen insgesamt 8,6 Mrd. Euro, wobei die ungarische Warenausfuhr 3,9, die Einfuhr österreichischer Waren nach Ungarn 4,7 Mrd. Euro erreichte, womit im Jahresvergleich eine Gesamtsteigerung von über 10 Prozent erreicht wurde. Österreichische Unternehmen konnten sowohl ihre Exporte nach Ungarn als auch den Umsatz ihrer ungarischen Tochterunternehmen steigern, wodurch Anreize zu Betriebserweiterungen und zur Einstellung von neuen Mitarbeitern geschaffen wurden. Österreich bleibt weiterhin Ungarns zweitwichtigster Handelspartner und laut vorläufiger Zahlen wird diese Position im Jahr 2014 weiter verstärkt, was voraussichtlich zu einem Anstieg des Márk Mautner Handelsdefizits aus Botschaftsrat ungarischer Sicht Botschaft von Ungarn, führen wird. Im ersWien Aussenwirtten dreiviertel Jahr schaftsabteilung erreichte dieses über 660 Mio. Euro, was A-1010 Wien, einen Zuwachs von Bankgasse 4-6

119 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres bedeutet. Deutlich erhöhte sich der Import vor allem von Energieträgern sowie Maschinen und Anlagen (darunter besonders von KFZ und elektrischen Maschinen und Anlagen). Auf der Exportseite wurde die Ausfuhr von EDV- und Büromaschinen am deutlichsten gesteigert. Laut österreichischer Statistik war Ungarn für das Land achtwichtigster Exportmarkt. Österreich ist auch weiterhin einer der wichtigsten Investoren in Ungarn. Im Jahr 2013 stand unser westlicher Nachbar mit über 8,5 Mrd. Euro auf Platz vier (nach Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden) und beteiligte sich mit 10,9 Prozent an dem FDI-Bestand. Aus österreichischer Sicht ist Ungarn sechstwichtigster Investitionsstandort für die heimischen Unternehmen. Laut einer aktuellen Schätzung des Ungarischen Statistikamtes wurde in dem ersten dreiviertel Jahr des letzten Jahres über 600 Mio. Euro Kapital von österreichischen Unternehmen in Ungarn investiert. Wenn auch im deutlich bescheidenerem Ausmaß steigt auch die Kapitalausfuhr von ungarischen Firmen nach Österreich, das in 2013 einen FDI-Bestand von ca. 120 Mio. Euro erreichte. Die Zahl der von ungarischen Unternehmern gegründeten Firmen liegt bei eintausend, wobei es sich in der Mehrheit um Mikro- und Kleinunternehmen handelt, die oft in der Tourismusbranche und im Gastgewerbe erscheinen (z.B. in den von Ungarn gerne besuchten Skigebieten).

Gute Aussichten Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr der ÖsterreichUngarischen Wirtschaftsbeziehungen mit guten Aussichten für 2015 Von Ungarns Wirtschaftsaufschwung konnten im Jahr 2014 sowohl österreichische Investoren, als auch Exporteure profitieren. Auch die wirtschaftsdiplomatischen Beziehungen intensivierten sich durch hochrangige Besuche von beiden Seiten. Nach vorläufigen Schätzungen scheinen Handelsbeziehungen und Investitionslust wieder das Niveau der Zeit vor der Wirtschaftskrise zu erreichen. Mit den wichtigsten, sich an der Beschäftigung stark beteiligenden Investoren schließt Ungarns Regierung strategische Partnerschaftsabkommen. So wurden im Jahr 2014 solche Abkommen mit vier führenden österreichischen Unternehmen unterschrieben, nämlich mit Leier, Prinzhorn Holding, Schwarzmüller und Agrana. Auch die bilateralen wirtschaftsdiplomatischen Beziehungen verliefen im letzten Jahr vital und der Intensivität der wirtschaftlichen Zusammenarbeit entsprechend. Im Juli besuchte der damalige Vizeaußenminister (seit dem zum Außenminister ernannte) Peter Szijjártó Wien und traf sich mit wichtigen Partnern aus der Regierung und Wirtschaft. Darunter

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Investitionen bei Dunapack

führte er Gespräche mit Außenminister Sebastian Kurz, Sektionsleiterin Bernadette Gierlinger und Sektionsleiter Christian Schönbauer aus dem Bundesministerium für Wissenschaft Forschung und Wirtschaft, mit dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung Christoph Neumayer und traf siebzehn führende österreichische Investoren im Rahmen eines Arbeitsmittagessens. Im November folgte darauf ein Besuch seines Nachfolgers: László Szabó, Staatssekretär und Vizeminister des ungarischen Ministeriums Auswärtiges und Außenhandel führte mit seinem Partner aus der österreichischen Regierung Gespräche über die Erweiterungsmöglichkeiten der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und traf sich mit führenden Unternehmen, um ihre weitere Investitionspläne in Ungarn zu erörtern. Weiterhin hielt der Vizeminister einen Vortrag auf dem Wirtschaftsforum Ungarn, das die ungarische Botschaft in Wien für die an Ungarn interessierten Unternehmen veranstaltete. Vizeminister Szabó traf sich mit Harald Mahrer, Staatssekretär des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung Und Wirtschaft, der sich über die aktuelle wirtschaftliche Leistung Ungarns beeindruckt äußerte. Die Gesprächspartner einigten sich über eine enge außenwirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder auch auf EU-Ebene, um die gemeinsamen Interessen effizienter vertreten zu können. Weitere Gespräche führte der Staatssekretär mit WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz, sowie mit Christoph Neumayer, dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung. Letzterer betonte die Wichtigkeit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der CEE-Länder und insbesondere der zwischen Österreich und Ungarn hinsichtlich der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Region und dadurch auch der Europäischen Union. Der Generalsekretär schätzte die Tatsache, dass Ungarns wirtschaftspolitische Prioritäten mit den Interessen der österreichischen Wirtschaft übereinstimmen. Bei den Treffen mit den führenden Investoren des Landes erkundigte sich Szabó über die Erfahrungen dieser mit dem ungarischen Wirtschaftsstandort sowie über die weiteren Investitionspläne der Unternehmen. Die Firmenleiter äußerten sich zufrieden über die wirtschaftliche Lage und Wachstumsaussichten der ungarischen Tochterunternehmen und schätzten die Möglichkeit zum offenen Dialog mit dem Staatssekretär sowie die von ihm angebotene unbürokratische Erledigung ihrer Angelegenheiten besonders hoch. Im Rahmen des Wirtschaftsforums präsentierte Szabó in der Botschaft die Prioritäten der ungarischen Wirtschaftspolitik vor einem Publikum von 70 Vertretern von Unternehmen, darauf folgend stellte Róbert Bödőcs, Vizepräsident der Ungarischen Investitionsagentur (HIPA), die Vorteile des ungarischen Wirtschaftsstandortes, sowie die neuen Fördermöglichkeiten für Investoren dar. Christoph Neumayer hob die positive Auswirkung der engen bilateralen Zusammenarbeit auf die Verbesserung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit hervor, Christian Kallinger, Geschäftsführer der VNT Automotive Group berichtete über die Erfolge der ungarischen Tochtergesellschaft der Firma. Im Rahmen der Veranstaltung führte Vizeminister Szabó weitere Gespräche mit interessierten Investoren. Ein Höhepunkt der bilateralen diplomatischen Ereignisse war in 2014 der Staatsbesuch des Bundespräsidenten Heinz Fischer in Budapest, wo er neben seinem Amtskollegen János Áder auch Ministerpräsident Orbán traf. Teil des offiziellen Programmes war auch eine Begrüßungsrede bei dem Österreich-Ungarischen Wirtschaftsforum, das von den Wirtschaftskammern beider Länder organisiert wurde. An der Veranstaltung nahmen über zweihundert interessierte Unternehmer aus beiden Ländern teil.

Die Investition im Wert von 1,7 Mrd. Forint in die Technologie des Nyíregyházaer, in österreichischem Besitz befindlichen Werkes der Dunapack Papír és Csomagolóanyag Kft. wurde abgeschlossen. Bei der Einweihung betonte der Minister für nationale Entwicklung Miklós Seszták, dass in Zukunft die Maxime „Tag für Tag besser zu werden” auch die ungarische Wirtschaft vorantreiben muss, damit die wichtigen Ziele der Regierung, die Re-Industrialisierung des Landes, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Erhöhung der Beschäftigung, realisiert werden können. Er fügte hinzu, dass dazu auch Investitionsressourcen zur Verfügung stehen werden, denn die Investoren können 60 Prozent der Fördermittel der Europäischen Union und des Landes verwenden, im Gegen-

satz zu 17 Prozent in der Vergangenheit. Seszták sagte, dass im Jahr 2015 2100 Mrd. Forint Unionsfördermittel abgerufen werden können und parallel dazu sich auch die Rahmensummen der Investitionsperiode nach 2014 öffnen. Attila Galambos, der Geschäftsführer des Nyíregyházaer Werkes, teilte mit, dass zu der innovativen Investition im Wert von 1,7 Mrd. Forint 851,4 Mio. Forint EU-Fördermittel im Rahmen des Széchenyi-Plans kamen. Bei der Realisierung des Projekts wurden eine moderne Druckerei und Maschinen der Papierindustrie gekauft und in Betrieb genommen. Fortsetzung auf Seite 38 » BRÜCKE zu Ungarn d 33


Im vergangenen Halbjahr 2014 konnte das Collegium Hungaricum Wien einige bemerkenswerte Höhepunkte verzeichnen. Im September 2014 fand die VIENNA DESIGN WEEK mit Ungarn als Gastland statt und bot auf diese Weise jungen ungarischen Desig­ nern eine internationale Plattform für ihre abwechslungsreiche Arbeit. Zahlreiche Ausstellungen, Workshops und Präsentationen

Donau-Themen näher und unterstützte in diesem Rahmen das erklärte Ziel der Förderung von mehr Verständnis, Austausch und Zusammenarbeit im gesamten Donauraum. Mit demselben Elan und herausragenden Veranstaltungen startet das Collegium Hungaricum in das Jahr 2015. Den Auftakt dazu bietet die ab Jänner stattfindende Ausstellung „6 Ungarn im Hagenbund“, welche in

Béni Ferenczy, Tibor Gergely, Elza Kövesházi Kalmár, Anna Lesznai, Georg Mayer-Marton und Imre Simay. Zu der Ausstellung wurde auch ein aufwändiger zweisprachiger Katalog gestaltet, der zur weiteren Nachlese und Vertiefung in die Thematik einlädt. Ein weiterer hochkarätiger Programmpunkt erinnert an österreichisch-ungarische Verbindungen im Städtebau: Über die beiden

Das Collegium Hungaricum Wien: Das Frühjahr steht im Zeichen von Begegnung und Austausch An

S telle

Donaumetropolen Wien und Budapest wird es eine architekturhistorische Fotoschau im Ringturm geben, welche in Kooperation mit der Wiener Städtischen Versicherung AG stattfindet und die Parallelen und Unterschiede der beiden Städte anhand von historischen Fotografien und wertvollem Archivmaterial beleuchtet. Wien und Budapest sind in Funktion, Größe und teilweise in der Geschichte (bzw. in der Gründerzeit) sehr ähnlich strukturiert und die Parallelen wurden im 19. Jahrhundert im öffentlichen Bewusstsein immer gern erwähnt. Abseits der allgemeinen Ähnlichkeiten der ArchitekVerbindung mit der Schau „Hagenbund – Ein tur der Gründerzeit soll den ähnlichen Baueuropäisches Netzwerk der Moderne (1900 formen der K.u.K. Monarchie nachgegangen bis 1938)“ der Österreichischen Galerie Bel- werden. vedere in der Galerie UngArt stattfindet. Mit Das Ergebnis einer weiteren großartigen dem Rómer Flóris Museum Győr und der Un- Kooperation sehen Sie ab Mai im Diözesangarischen Nationalgalerie Budapest wurden museum St. Pölten, wo die einzigartigen dafür namhafte Kooperationspartner gefun- Kunstschätze der Erzdiözese Gran (Eszterden. Viele der Werke waren dem Publikum gom) präsentiert werden. bisher weitgehend unbekannt, da sie sich Fotografie bleibt im Frühjahr weiterhin ein im Privatbesitz der Mitglieder des Vereins zentraler Aspekt: Im April werden zeitgenösder Freunde und der wissenschaftlichen Er- sische Fotoprojekte mit starker ungarischer forschung des Hagenbundes befinden. Bei Beteiligung in Zusammenarbeit mit Art Phoden auszustellenden Kunstwerken handelt to Budapest/Budapest Art Market, der Galees sich unter anderem um Gemälde, Grafi- rie Photon Ljubljana/Wien und der Donumenken, Aquarelle, Skulpturen und Medaillen, ta Regensburg realisiert. anhand derer das Schaffen ausgewählter un- 2015 wird unter anderen dem visionären garischer Mitglieder im Hagenbund gezeigt Mediziner Ignaz Semmelweis gedacht, deswird. Zum Hagenbund werden bestimmte KünstlerInnen gezählt, die zwischen 1900 und 1938 im Rahmen zahlreicher AusstellunAdresse: A-1020 Wien, Hollandstraße 4 gen zusammen ihre Werke in Wien präsenTel.: +43 (1) 214 05 81 tiert haben. Der Künstlerbund hatte beinahe Email: office@collegiumhungaricum.at 200 Mitglieder, unter ihnen aus dem DonauWeb: www.collegium-hungaricum.at raum und Mitteleuropa; zu den ordentlichen Facebook: CollegiumHungaricumWien Mitgliedern ungarischer Herkunft gehörten

DIE BRÜCKE ZU UNGARN wie gewohnt über die vielfältigen V eranstaltungen der ungarischen K ulturvertretung in W ien . D as diesjährige F rühjahr bietet eine V ielfalt an P rogrammpunkten und überraschende N euigkeiten aus der S chatzkiste der reichen österreichisch - ungarischen K ulturbeziehungen . D em bewährten S chwerpunktthema der K ul tur des D onauraumes wird in verschiedenster W eise R echnung getragen : im M ittelpunkt des halbjährlichen P rogramms stehen wechselseitige künstlerische , architektonische und kunsthistori sche B eziehungen der D onauraumländer . dieser

berichtet

fanden in ganz Wien unter der Teilnahme von ungarischen Designschaffenden statt und erfreuten sich beim Publikum großer Beliebtheit. Ein weiteres Highlight im Herbst 2014 war die im November stattfindende Donau Lounge, welche nunmehr schon zum dritten Mal Kultur und Literatur der Donauländer auf der BUCH WIEN präsentieren konnte. Die

© Collegium Hungaricum Wien

vom Institut initiierte und koordinierte Veranstaltung brachte dem (Wiener) Publikum AutorInnen, Neuerscheinungen und aktuelle 34 d BRÜCKE zu Ungarn


Tanzhaus, die hauseigene Lesungsreihe mit der Universität Wien, das Balassi Literaturcafé, und natürlich auch der Pilwax Jazzclub Teil des Kulturangebotes. Unser ausführliches Programm ist auf der CH-Homepage sowie auf unserer Facebookseite abrufbar!

Foto: István Filep

sen Todestag sich heuer zum 150. Mal jährt und welchem vorwiegend im zweiten Halbjahr 2015 mehrere Programmpunkte gewidmet sein werden. Mit einer anderen wissenschaftlichen Disziplin – nämlich der Erziehungswissenschaft – befasst sich die Tagung „Zusammenstöße – Roma- und Migrantenkinder in der Schule. Möglichkeiten eines pädagogischen Kulturwechsels in Miskolc und in Wien“, welche gemeinsam mit dem Institut für Pädagogik der Universität Miskolc veranstaltet wird. Neben den neuen facettenreichen Programmangeboten des ungarischen Kulturinstituts bleiben weiterhin seit Jahren sehr erfolgreiche Programmreihen wie die Kinderecke, das

Foto: István Filep

Auf nach Ungarn! Die österreichische Vertretung der Magyar Turizmus Zrt. verrichtet nun schon das fünfte Jahr intensive Promotionstätigkeit für Ungarn in Oberösterreich, dem über die zweitgrößte Kaufkraft verfügenden Bundesland von Österreich. Auf der bedeutendsten Touristikmesse von Oberösterreich, der Linzer Ferien Messe, stand der ungarische Tourismus im Mittelpunkt, denn die Magyar Turizmus Zrt. und ihre Ko-Aussteller wurden zwischen den 22. und 24. Januar als Ehrengäste vorgestellt. Das Ziel der besonderen ungarischen Teilnahme war, die österreichischen Touristen davon zu überzeugen, dass es sich in diesem Jahr in besonderer Weise lohnt, unser Land als Ziel ihrer Erholung, des

Urlaubs, des Freizeitvergnügens usw. zu wählen. Die ungarischen Dienstleister erwarten im Bereich des Freizeit- und Incentive-Tou-

rismus die Gäste mit Premiumleistungen auf hohem Niveau. Auf der Linzer Messe erwartete die Magyar Turizmus Zrt. als ungarischer Ehrengast die Besucher an einem 100 Quadratmeter großen Stand. Im Rahmen der strategischen Kooperation mit österreichischen Partnern wurde am ersten Tag der Messe der Abend Auf nach Ungarn! veranstaltet. ••• Die Regionale Marketingdirektion Mitteltransdanubien der Magyar Turizmus Zrt. (RMI) nahm vom 15.–18. Januar an der FerienMesse Wien teil. Laut den Daten des Statistikamtes verbrachten 2013 österreichische Gäste 24.108 Gastnächte in den kommerziellen Unterkünften der Region. In der Periode von Januar bis November 2014 stieg die Anzahl der in kommerziellen Unterkünften registrierten Gastnächte im Vergleich zu demselben Vorjahreszeitraum um 3,9% an. BRÜCKE zu Ungarn d 35


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sel- und Halterungsmaschinen kann die Menge an Ausschuss während der Produktion gesenkt werden, weiterhin wurde auch das Materialbewegungs- und Verpackungssystem erneuert. » Fortsetzung von Seite 33 Die Investitionen erhöhen die bisher jährlich 100 Mio. Quadratmeter, 55.000 Tonnen Das Werk, das seit 1972 betrieben wird Papierproduktherstellung um 15–20 Mio. und gegenwärtig 187 Mitarbeiter beschäftigt, Quadratmeter und durch die Flexotechnik erhielt eine in Osteuropa einzigartige flexo- können die hergestellten Produktarten von grafische Druckmaschine, die 2-schichtige 3000 auf 3250 erhöht werden. Wellpappe verarbeiten kann und während der Produktion die Schachteln in Hochgeschwindigkeit klebt und heftet. Mit einer anderen neuen Druckmaschine können die hergestellten Produkte in 4-Farbdruck hergestellt werden und mit der Beschaffung der Rollenwech38 d BRÜCKE zu Ungarn

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Investition von Edelmann In Zalaegerszeg wurde der Grundstein einer 4.5 Mrd. Forint GrüneWiese-Investition der Druckindustrie-Gruppe Edelmann gelegt. Durch die mit 4.5 Mrd. Forint Kosten veranschlagte, 12.000 Quadratmeter große Produktionshalle schafft die deutsche Druckindustrie-Gruppe 100 neue Arbeitsplätze, die ungarische Regierung stellt 500 Mio. Forint Unionsfördermittel zu der Investition bereit. Anlässlich der Grundsteinlegung sagte Dierk Schröder, der Geschäftsführer des Edelmann Konzerns: Die in 3 europäischen Ländern und 3 außerhalb der Europäischen Union befindlichen Ländern über Beteiligungen verfügende Unternehmensgruppe wird in Zalaegerszeg ihre zweitgrößte Produktionsbasis schaffen. Der Konzern erwirtschaftete im Jahr 2013 mit 2200 Beschäftigten einen Umsatz von 233 Mrd. Euro und die nicht in Deutschland befindlichen Firmen trugen mit 55,4 Prozent zum Umsatz bei. In Zalaegerszeg wurde 2010 die einstige Druckerei Zalai Nyomda, das zweitgrößte Druckereiunternehmen in Ungarn, gekauft und in dem neuen, doppelt so großen Werk wird 2016 die Produktion aufgenommen. In Ungarn überstieg die Leistung der Druckereiindustrie im vergangenen Jahr schon in den ersten 11 Monaten die gesamte Leistung des Jahres 2013 und konnte einen 15,6-prozentigen Zuwachs vorweisen. Der ungarische Minister für Auswärtiges und Außenhandel Péter Szijjártó betonte auf der Veranstaltung die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit von Ungarn und Deutschland, „ihr Ertrag bestimmt grundlegend die Leistung der ungarischen Volkswirtschaft“. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner und der wichtigste Investor von Ungarn, 6000 deutsche Unternehmen schufen hier 300.000 Arbeitsplätze. In den ersten 10 Monaten des vergangenen Jahres stieg die ungarisch-deutsche Außenhandelsbilanz um rund 9 Prozent. In dem Investitionszyklus 2014 - 2020 stehen im Rahmen des Operativprogramms von Ortschaften 11.2 Mrd. Forint zur Entwicklung von Zalaegerszeg zur Verfügung. Unter den Plänen ist die Schaffung eines Parks für Maschinenbau und Mechatronik, die Gründung eines Logistik-Exzellenzzentrums bzw. gemeinsam mit Zalaszentiván der Gleisanschluss des nördlichen Industrieparks. Parallel zu den jetzt begonnenen Investitionen von Edelmann baut die österreichische Firma ADA mit einer Investition von 1 Mrd. Forint ein neues Matratzenwerk, das 100 neue Arbeitsplätze schafft, und bei Flextronics findet dank der neuen Aufträge eine Erweiterung um 600 Mitarbeiter statt – teilte Zoltán Balaicz, der Bürgermeister von Zalaegerszeg, mit.

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Optimismus bei Zulieferfirmen Auf die entstandenen Beziehungen bauen auch die Zulieferfirmen auf und sind zuversichtlich, mehrere Zulieferfirmen realisierten erhebliche Investitionen bzw. realisieren diese noch – sie sind demnach optimistisch, was die Zukunft anbelangt: • die Bicsker Magyarmet Fein-Gießerei führte eine 200 Mio. Forint Investition durch, • die Nyíregyházaer Gémtech Kft. entwickelte ein neues Produktionsmanagementsystem war, • das Elektronikunternehmen Alpine erweiterte seinen Personalbestand in Biatorbágy um weitere 500 Mitarbeiter, • bei dem Kunszentmártoner Automobilzulieferer UT Automotive investierte der Széchenyi Kapitalanlagefonds (SZTA) 25 Mio. Forint, • in dem Miskolcer Werk von Takata läuft schon die Probeproduktion.

Budapest wird immer beliebter Auf den wichtigen Immobilienmärkten von Europa zeigt sich eine gesteigerte Nachfrage nach erstklassigen Immobilien bzw. bewegt die Geldmenge die Investoren in Richtung zweitklassiger Immobilien und aufstrebender Märkte – das stellt sich aus den gemeinsamen Prognosen von Urban Land Institute und PwC in Real Estate Europe 2015 heraus. Laut dem Bericht sind in den Augen von Investoren die Städte immer beliebter, die der Verfall des Marktes in den vergangenen Jahren empfindlich traf. Auf diese Weise sind wichtige Veränderungen in der diesjährigen Rangfolge der für Investoren attraktiven Städte sichtbar. Budapest lag diesmal auf dem 22. Platz und kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 5 Plätze in der Rangfolge höher, was beweist, dass sich Investoren für den mittelosteuropäischen Immobilienmarkt interessieren. Obwohl das Volumen der Immobilienmarkt-Investitionen – vor allem dank der erheblichen Büromarkt-Transaktionen – im vergangenen Jahr in Ungarn wesentlich anstieg, ist hinsichtlich der EinzelhandelsImmobilien auch jetzt noch in erster Linie ein Abwarten zu verzeichnen. Die Schließung am Sonntag und andere in der Vergangenheit beschlossene Regelungen werden voraussichtlich eine erhebliche Auswirkung auf den Sektor haben und in verschiedenen Bereichen auch eine Umstrukturierung verursachen. Die Studie stellt fest, dass Immobilien trotz der Unsicherheiten der europäischen Wirtschaft ein Ertrag bringendes Investitionspotenzial auf dem Kontinent besitzen. Die Investoren rechnen mit dem Zustrom von 70 Prozent mehr Eigenkapital bzw. Fremdkapital auf den Markt der besten Immobilien. Laut 82 Prozent der Investoren wird die Erreichbarkeit der entsprechenden Aktiva von Auswirkung auf das Geschäft in diesem Jahr sein. Im Ergebnis all dessen wenden sich die Immobilieninvestoren – ausgerüstet mit dem von den asiatischen und nordamerikanischen nationalen Vermögensfonds und Rentenfonds zur Verfügung gestellten Kapital – in Richtung solcher Märkte, wo der Wettbewerb schwächer ist. Berlin eroberte beispielsweise von München den Titel der attraktivsten. 44 d BRÜCKE zu Ungarn

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Ungarn auf der Fruit Logistica 50 Prozent des ungarischen Obst und Gemüses wird exportiert und ca. ein Viertel der Ausfuhr geht auf den deutschen Markt. Auf der größten internationalen Fachveranstaltung der Branche Obst und Gemüse, auf der Berliner Fruit Logistica, nahm Ungarn in diesem Jahr zum ersten Mal nicht nur mit einem nationalen Stand teil, sondern der Dachverband der ungarischen Sauerkirscherzeuger und die in zahlreichen europäischen Ländern aktiven mehr als 70 ungarischen Aprikosenerzeuger nahmen auch separat an der Großveranstaltung teil. Auf der Messe stellten acht Erzeuger- und Verkaufsverbände (Tész) zusammen mit vier Verarbeitungsbetrieben an einem separaten Stand sämtliche ausgezeichneten ungarischen Erzeugnisse von der Sauerkirschmarmelade bis zum Sauerkirschbier vor. Die Präsenz der Sauerkirscherzeuger und deren Wichtigkeit ist kein Zufall, denn 80 Prozent der in Deutschland verzehrten Sauerkirschkonserven wird aus ungarischen Sauerkirschen hergestellt und 80 bis 90 Prozent der jährlichen ungarischen Ernte von 60 - 80.000 Tonnen werden im Ausland verkauft. Auf den besonders wichtigen Märkten stehen durch den Wandel der Ernährungsgewohnheiten und der Lebensweise immer mehr die Fertigprodukte und Halbfertigprodukte im Vordergrund, was eine weitere Möglichkeit für die besonders schmackhaften ungarischen Sauerkirschen bedeutet. Gerade deshalb lohnt es sich, die Produktpalette, die von tiefgefrorenen Sauerkirschen bis zum Sauerkirsch-Palinka reicht, zu propagieren und die Kenntnisse über die durch immer mehr Forschungsergebnisse untermauerte, außerordentlich gute physiologische Wirkung der Sauerkirsche zu verbreiten. Die Entwicklung dieser Branche ist nicht nur deshalb von besonderem Interesse, weil sie exportfähige Produkte herstellt, sondern auch, weil sie sehr arbeitsintensiv ist und dadurch zu dem Anstieg der Beschäftigung beitragen kann und in Form von immer mehr Familienunternehmen betrieben wird – erklärt György Csizmadia, der Vizevorsitzende des Ungarischen Dachverbandes Obst-Gemüse (FruitVeB) und Vorsitzende der Hauptkommission Obst. Er fügte hinzu, dass heute 46 d BRÜCKE zu Ungarn

auf 5 –10 Hektar ein auf die Kirscherzeugung bauendes Familienunternehmen gewinnbringend betrieben werden kann. Die Entwicklung der Branche Obst-Gemüse ist in Ungarn sehr wichtig. Ziel ist, die gegenwärtig durchschnittliche Erzeugung von 2,5 Mio. Tonnen bis 2022 auf jährlich 3,5 Mio. Tonnen zu erhöhen. Das will man durch die zweckgebundene Verwendung der Fördermittel des derzeitigen Unions-Haushaltszyklus erreichen, außerdem ist der neue ungarische Stand auf der Fruit Logistica eine wichtige Station dieser Entwicklung, mit dem der Dachverband Fair Fruit Group neben den 74 ungarischen Aprikosenerzeugern auch spanische und portugiesische Erzeuger vorstellt. Die Gruppe kann durch die Integration der südosteuropäischen Erzeuger schon von Anfang Mai frische Aprikosen liefern und hat in sechs Ländern (neben Ungarn, Spanien und Portugal auch in Österreich, Frankreich und der Schweiz) Verkaufszentren. Die Gruppe wirtschaftet auf 1100 Hektar und handelt in diesem Jahr voraussichtlich mit 7000 Tonnen Aprikosen und 4000 Tonnen anderem Obst.


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Information: info@tornaipince.hu • www.tornaipince.hu Guter Wein braucht kein Aushängeschild – lautet ein altes ungarisches Sprichwort. Dennoch möchten wir Ihnen die guten ungarischen Weine empfehlen! Schon der römische Kaiser Probus erkannte, dass in Ungarn ausgezeichnete Bedingungen für den Weinanbau herrschen und ließ im Jahr 272 Setzlinge von Rebstöcken in Szerémség und später in Transdanubien anpflanzen. Diese Eigenschaften machen wir uns auch heute noch zunutze. Unser Land kann sich – gemessen an seiner Größe – einer einzigartigen Auswahl an Weinen rühmen. Erzeugt werden sowohl Weine mit mediterranem Flair, die aus der Villányer Gegend kommen; frische, fruchtige Weine aus der Umgebung des Balaton und aus Nordtransdanubien; körperreiche, säurehaltige Weine aus Nordostungarn und Sopron sowie die Weine aus Somló mit ihren ganz besonderen Geschmackskomponenten; schließlich und nicht zuletzt die weltberühmten Tokajer Aszú-Weine. Laut der Historie begann der Tokajer Aszú im 17. Jahrhundert die Welt zu erobern: Den ersten Tokajer Aszú erzeugte Laczkó Máté Szepsi 1631. Die internationale Anerkennung der Tokajer Weine bezeugt auch die Tatsache, dass um 1700 der Ertrag der Besitztümer von Tokaj-hegyalja und der Erlös des im Ausland verkauften Weins einen erheblichen Teil der finanziellen Deckung des Rákóczi-Freiheitskampfes ausmachte. Das gesamte Territorium von Ungarn ist eine Wein erzeugende Region. Dank dem Boden und dem Klima bzw. ihrem abwechslungsreichen Charakter zählt man in dem kleinen Land 22 Weinanbaugebiete, während es in dem wesentlich größeren Frankreich nur 17 Weinanbaugebiete gibt. Die Vielfalt ist eine Tugend der ungarischen Weine: Ungarn gehört zu den wenigen Ländern, in denen die gesamte Skala der klassischen Weine beginnend mit Weißweinen über körperreiche Rotweine bis zu den natursüßen Dessertweinen erzeugt wird. Auch in den Rebsorten zeigt sich ein sehr großes Spektrum, ungarische und internationale Sorten sind in der Weinerzeugung in einer gesunden Balance vertreten. Ungarn kennt man überwiegend als Weißwein erzeugendes Land, hinsichtlich der Menge stimmt das auch, denn 75 Prozent der hier gekelterten Weine sind Weißweine. Den weithin bekannten Ruhm begründet jedoch – abgesehen von den Tokajern – vor allem die Erzeugung von Rotwein, besonders wegen der breiten Anerkennung der Weine aus Szekszárd, Villány und Eger.

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Ungarischer Wein – zu Recht berühmt Eine Auswahl unserer Weinanbaugebiete:

Kunságer Weinanbaugebiet Das größte Weinanbaugebiet von Ungarn, hier werden überwiegend Tafelweine ohne Herkunftskennzeichnung erzeugt. Die Weine dieses Gebiet entstehen aus einer sehr reichen Palette verschiedener Rebsorten. Sie sind in ihren Aromastoffen ärmer, nicht so körperreich wie die Weine der umgebenden Hügel- und Bergländer. Die Weißweine der Kunság sind dem Boden entsprechend in der Regel weich, leicht, sie haben häufig einen hohen Zucker- und Alkohol-Gehalt. Mátraer Weinanbaugebiet Ein in erster Linie Weißwein erzeugendes Anbaugebiet, die Rotwein erzeugende Fläche macht nur rund ein Fünftel aus. Die in den vergangenen Jahrhunderten für dieses Gebiet dominante Rotweinerzeugung ging in unseren Tagen zurück. Die traditionellen Sorten in den vergangenen 200 Jahren waren Welschriesling, Mädchentraube und Kadarka. Tokajer Weinanbaugebiet Es ist ein altes Sprichwort, dass der Tokajer der König der Weine und der Wein der Könige ist. Die Besonderheit des Tokajers ergibt sich durch die einzigartige Wechselwirkung des Bodens und des Klimas der Hegyalja. Das bekannteste und hervorragende Getränk dieser Gegend ist der Aszú. Die Tokajer Weine reifen in Holzfässern, die in mit Edelschimmel bedeckten Kellerlabyrinthen lagern, die sich häufig mehrere 100 Meter lang hinziehen. Weinanbaugebiet von Eger Die Weine von Eger sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dieses Weinanbaugebiet ist eine gemischte, Weißwein und Rotwein erzeugende Region. Im Hinblick auf die Verteilung der Rebsorten sind die Rotweinsorten vor allem in der Gegend von Eger zu finden, der Qualitätswein mit geschützter Herkunftskennzeichnung ist der Egri Bikavér, auf Deutsch als Erlauer Stierblut bekannt. Unter der Stadt Eger zieht sich ein Kellersystem von riesigen Ausmaßen hin, das auch heute von den Winzern genutzt wird. Groß-Somlóer Weinanbaugebiet Ein absolut einzigartiger, nicht hervorstechender Wein. Er braucht die Reifung unbedingt und kann nicht lange gelagert werden. In dieser Hinsicht ist er ein wahrer Wettbewerber für die Weine der Hegyalja. Man kann sagen, dass in dieser Gegend der Anteil der im Wein befindlichen und messbaren Feststoffe am größten ist. Der Somlóer Wein ist haltbar und hält den Transport gut aus. Sine physiologische Wirkung ist wohltuend, vielleicht wurde er deshalb in den Anbaugebieten für eine Arznei gehalten´... Im Hinblick auf diese Gegend empfehlen wir Ihnen die Kellerei Tornai: http://www.tornaipince.hu/en

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unsere vorhergehende

über den ungarischen

lesen :

BRÜCKE zu Ungarn d 47


In den letzten zwei Jahren erhöhte sich die aus dem Verkauf von ungarischen Wein stammende Einnahme auf dem erstrangigen Exportmarkt Deutschland um 25 Prozent – verlautete auf der im Dezember unter dem Motto Ungarische Weinlese veranstalteten Berliner Veranstaltungsreihe, auf der 22 Kellereien insgesamt 100 Weine sowie aus Mangalitzafleisch, Gänse-, Enten- und Wildfleisch erzeugte Produkte vorstellten.

mittel-Industrie und der Gastronomie teil. Mit dem Ziel der Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Kontakte wurde in der Botschaft ein Abendessen mit 140 Gästen veranstaltet, auf dem ungarische Spezialitäten, die Hungarika, darunter Gänseleber und Tokajer, vorgestellt wurden. Im Rahmen des Veranstaltungsteils Fleisch-Promotion stellten 11 Mitglieder des Landesverbandes der Mangalitza-Züchter dem Fachpublikum die Premiumkategorie der ungarischen Schweinezucht vor. Das konkrete wirtschaftliche Ergebnis der Veranstaltung war schon am ersten Tag messbar, denn zwischen den Managern von Michelin-Sterne-Restaurants und Hotelketten, den bekanntesten Weinhändlern von Berlin und den ungarischen Ausstellern wurden Verträge abgeschlossen – hoben die Organisatoren hervor und verwiesen darauf, dass die Bekanntheit und Beliebtheit des ungarischen Weins ungebrochen ansteigt. Wenn man die letzten 2 Jahre zusammennimmt, stieg die auf dem deutschen Markt erzielte Einnahme um 25 Prozent, sie mach-

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Ungarische Weinlese in Berlin In der ungarischen Botschaft in Berlin werden seit 2011 die Tage der ungarischen Weinlese veranstaltet. Diesmal stellten sich die in dem Nationalen Wein-Exzellenzprogramm aufgeführten Kellereien auf der erneuerten, erweiterten Veranstaltung vor und organisierten auch vier Fachseminare. Laut dem Bericht der Organisatoren stieß das Programm und die Vorträge über ungarische Spitzenweine wie Furmint, Blaufränkischer, Kadarka und Cabaret franc auf großes Interesse. Die die Weine vorstellenden deutschen Experten hoben hervor, dass die Zukunft der ungarischen Weine in ihrer Einzigartigkeit, in ihrer Identität und in dem Abwechslungsreichtum der Regionen liegt. An den Foren nahmen mehr als 120 Händler, Weinjournalisten, Experten der Lebens-

te im vergangenen Jahr im Wesentlichen 15 Mio. Euro (4.6 Mrd. Forint) aus, in diesem Jahr überstieg sie schon Ende August 11 Mio. Euro. Die auf der ungarischen Weinlese vorgestellten Weine wurden dem deutschen Publikum unter Leitung eines der bekanntesten deutschen Sommeliers Billy Wagner vorgestellt. Der Experte hob auf der Pressekonferenz der Veranstaltung hervor, dass in der ungarischen Winzerei im Wesentlichen die Prozesse ablaufen, die der qualitativen Weinerzeugung zum Durchbruch verhelfen und das ist vergleichbar mit dem Wandel der österreichischen Weinerzeugung vor 30 Jahren und der Umstrukturierung der italienischen Weinerzeugung in den 1980er Jahren. Billy Wagner betonte, dass es lohnenswert ist, solche Weine zu erzeugen, die Identität haben und auf angemessene Weise die Region vertreten, aus der sie stammen. Deshalb hält er es für die richtige Richtung, dass ungarische Weinerzeuger den Schwerpunkt auf die für die Region typischen Weine wie beispielsweise Furmint, Kadarka oder Blaufränkischer legen. András Horkay, der Vorsitzende der Landeskomission der Weinsachverständigen (OBB) hob hervor, dass die Berliner Tage der ungarischen Weinlese eine ausgezeichnete Gelegenheit sind, sich zu präsentieren und ein sehr wichtiE s ist einzigar ges Ereignis für die Branche, weil Deutschland der vorrantig , dass bei einer

W einverkostung 2 M asterclass S eminare und 2 W orkshops veran staltet werden . E s ist jedoch der V er dienst des ungari schen W eins , dass sämtliche S emina re voll ausgebucht Billy Wagner – der Sommelier des Jahres in Deutschland – hielt ein Masterclass-Seminar über ungarische Spitzenweine (Foto: Márton Pászti) 48 d BRÜCKE zu Ungarn

András Baranyai (Tornai Kellerei) und Nándor Béki Agrarfachdiplomat. (Foto: Márton Pászti)

waren .


D ie S eminare : • H err B illy W agner – S pitzenweine aus U ngarn (M asterclass ) • H err A ndrás H orkay – F urmint (M asterclass ) • F rau B eáta K eszler – B laufränkischer (W orkshop ) • H err H orst H ummel – C abernet franc (W orkshop ) gige Exportmarkt für ungarischen Wein ist. Der Vorsitzende der Kommission wies darauf hin, dass die dynamische Erweiterung in erster Linie der in der Kategorie der Spitzenweine erzielten Umsatzsteigerung zu verdanken ist. Er betonte, dass sich weltweit ein steigender Trend bezüglich des Weintourismus und des Gastrotourismus zeigt, was auch für die ungarische Weinerzeugung und den Tourismus

Kocsis-tanya

András Horkay, der Vorsitzende der Nationalen Weinexperten-Kommission hielt ein MasterclassSeminar über den Furmint. (Foto: Márton Pászti)

ein Bereich mit großem Wachstumspotenzial ist, deshalb bemüht man sich entschiedener als bisher um die touristische Propagierung der ungarischen Weingebiete im Ausland. Er fügte hinzu, dass es ein sehr positiver Trend

( auf D eutsch : K otschisch B auernhof )

Unsere Familie beschäftigt sich seit 2005 mit der Zucht von ungarischen Wollschweinen, den Mangalitza. Wir betreiben private Viehzucht, an der drei Generationen unserer Familie beteiligt sind: Stefan Kocsis als Familienoberhaupt und seine Frau. Zu ihnen kommen als Mitarbeiter ihre Töchter mit deren Familien. Wir besitzen in Ostungarn einen Bauernhof, die Kocsis-Tanya. Unser Schweinebestand besteht aus 200 blond- und rotbehaarten Sauen, die in Freilandhaltung leben. Das Viehfutter stellen wir teilweise aus selbst angebautem Getreide her. Dabei nutzen wir unsere eigenen Mühlen und Mischanlagen. Auf unserem Bauernhof verarbeiten wir auch das Fleisch in unserer privaten Fleischverarbeitungsmanufaktur selbst. So produzieren wir beispielsweise verschiedene Sorten Speck, Wurst, Leberwurst, geräucherten Schinken, Salami usw. Diese Produkte präsentieren und verkaufen wir an unserem Stand. Die Fleischerzeugnisse werden manuell – ohne Maschinen – nach alter traditioneller Rezeptur hergestellt. Diese Produkte bieten wir persönlich in privaten Hofläden in der Umgebung an. Einen großen Teil der gemästeten Sauen verkaufen wir auch. Der Landesverein der Mangalitza-Züchter wurde auf uns aufmerksam und steht uns in Fragen der Zucht zur Seite, wenn wir das brauchen. Unsere Arbeit wird vom Amt der Genressourcen einheimischer Nutztierarten beaufsichtigt. Wir werden auch bei der Ausarbeitung des Qualitätsmanagementsystems von ihm unterstützt. E-Mail: kocsis.tanya@gmail.com

ist, dass in den Weinanbaugebieten immer mehr Top-Restaurants und 4- bzw. 5-SterneHotels öffnen, die ein hohes Niveau der Gas­ tronomie vertreten.

Grüne Woche Ungarn nahm zum 43. Mal an der Internationalen Landwirtschaftsfachmesse Grüne Woche teil. In der Organisation der Generaldirektion des Agrarmarketingzentrums der

Magyar Turizmus (MT) Zrt. präsentierten mehr als ein Dutzend ungarische Unternehmen auf mehr als 300 Quadratmetern Quali-

täts- und Premiumprodukte, beispielsweise Weine, Marzipanpralinen, Würzmittel sowie Wildfleisch- und Mangalitza-Erzeugnisse. In Berlin wurden die Ungarn erneut wohlwollend empfangen und auf der weltgrößten Messe für Landwirtschaft, Nahrungsmittel und Gärtnereierzeugnisse suchten viele Besucher den ungarischen Stand auf. BRÜCKE zu Ungarn d 49


Im Herzen des Nationalparks Hortobágy im Osten Ungarns lebt die gröβte, gemanagte Population rückgezüchteter „Auerochsen“ ganz Europas. Die inzwischen aus mehr als 500 Tieren bestehende Zuchtgruppe wird auf diversen hochgradig geschützten Flächen des Nationalparks zur Landschaftspflege eingesetzt und bildet gleichzeitig einen wichtigen Genpool für die noch in der Entwicklung befindliche Rinderrasse.

bemühen sich mehrere Züchter in Europa erneut um die Erschaffung einer dem Auerochsen ähnelnden Rinderrasse. Dabei geht es den Züchtern nicht vorrangig um eine phänotypische Spielerei, sondern um die Besetzung der Nische im Ökosystem, die der ausDer Auerochse – der Urahn aller modernen Rinderrassen gestorbene Urahn hinterlassen hat. Das Ziel ist die Züchtung eines robusten Rindes, das Der Auerochse (Bos primigenius) gilt als der Urahn aller heute existierenden Rinderrassen. seinem wilden Vorfahren in physiologischen Mit einer Schulterhöhe von bis zu 2 Metern bei den Stieren und 1,60 bei den Kühen war der und verhaltensbiologischen Gesichtspunkten Auerochse deutlich gröβer als der Wisent und somit der gröβte Pflanzenfresser Europas. Er möglichst nahe kommt. Da jede phänotypiwar über den gesamten Kontinent verbreitet und besiedelte vorrangig offene Grasflächen, sche Eigenschaft im Laufe der Evolution aus lichte Wälder und Flussauen. Die Tiere legten im Jahresverlauf weite Wanderungen zurück, einem bestimmten Grund entstanden ist, ist ähnlich wie die riesigen Bisonherden in Amerika. Im Sommer beweideten sie offene, höher das Aussehen des Tieres ein wichtiger Angelegene Flächen. Zu Beginn der kalten Jahreszeit zogen sie sich in geschütztere Täler und haltspunkt für die Ausrichtung der Zuchtziele.

Rückgezüchtete „Auerochsen” in der Ungarischen Steppe Flussauen zurück, wo das Futterangebot auch im Winter ausreichend war und die Vegetation nicht unter einer zu dicken Schneedecke unerreichbar verborgen lag. Aufgrund seiner eindrucksvollen, geschwungenen Hörner und seines schmackhaften Fleisches wurde der Auerochse bis zu seiner Ausrottung im 17. Jahrhundert stark bejagt. Zahlreiche künstlerisch verzierte Trinkhörner aus Auerochsenhorn befinden sich im Besitz diverser europäischer Adelshäuser. Das Verschwinden des Auerochsen hinterlieβ eine anderweitig nicht auszufüllende Lücke im Ökosystem unseres Kontinents.

Zurück zu den Ursprüngen – der Versuch einer Abbildzüchtung Seit dem Aussterben des Urahnen sind über Jahrhunderte intensiver Zucht hochmoderne und hochleistungsfähige Rinderrassen entstanden, die vor allem Rentabilitätsgesichtspunkten genügen müssen. Diese hochspezialisierten Rassen haben meist die Fähigkeit verloren, auβerhalb menschlicher Obhut in Freiheit zu überleben. Die Brüder Heinz und Lutz Heck waren die ersten, die nach dem Ende des ersten Weltkrieges versuchten, durch die Kreuzung verschiedener Robustrassen ein Rind zu züchten, das dem ausgestorbenenen Auerochsen möglichst ähnlich sein sollte. Sie kreuzten unter anderem Schottische Hochlandrinder, Steppenrinder und Korsische Rinder miteinander und schufen so das Heckrind, dass in Fellfarbe und Hornform gewisse Ähnlichkeiten mit dem Auerochsen aufwies. Bedeutende Unterschiede zu dem Urahn waren jedoch die deutlich kleinere Körpergröβe, die kurzen Beine, der wenig athletisch gebaute Körper und der recht kurze Kopf. Seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts 50 d BRÜCKE zu Ungarn

Es ist zum Beispiel bekannt, dass der wilde Auerochse gerne auch sumpfiges Gelände beweidet hat, was moderne Hausrindrassen in deutlich geringerem Umfang tun. Das Grasen in sumpfigen Gelände wurde durch die langen, schlanken Beine des Auerochsen begünstigt. Daher ist es ein wichtiges Ziel der aktuellen Zuchtbemühungen, auf Langbeinigkeit zu selektieren. Die Gröβe des Euters der Kühe ist eine weitere wichtige Eigenschaft, die bei den Zuchtbemühungen berücksichtigt werden muss. Je gröβer das Euter einer Kuh, desto gröβer auch der Energieverlust des entsprechenden Tieres. Das schwach behaarte Euter bildet im Winter eine Kältebrücke, über die das Tier viel Körperwärme verliert. Im Winter angefertigte Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera zeigen dies eindrucksvoll. Für ein Robustrind, dass im Winter ohne Zufütterung überleben soll, ist dies ein erheblicher Nachteil. Die Milchproduktion bei „Auerochsen“ soll dementsprechend ebenfalls nicht höher sein als nötig, um ein Kalb mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Jeglicher Milchüberschuss ist ein zusätzlicher Energieverlust, der dem Tier beim Überleben unter naturnahen Bedingungen weitere Nachteile verschafft. Daher werden bei der Zuchtauswahl Kühe mit kleinem, stark behaartem Euter bevorzugt. Ein weiterer, ebenfalls äuβerst wichtiger Gesichtspunkt ist die Selektion auf Leichtkalbigkeit. Da die Tiere sich zum Kalben meist von der Herde entfernen und teilweise in dichter Vegetation verstecken, ist es fast unmöglich bei etwaigen Geburtskomplikati-


onen helfend einzugreifen. Zuchtstiere werden daher hauptsächlich nach zwei Kriterien ausgewählt: eine möglichst groβe phänotypische Ähnlichkeit mit dem Auerochsen und die Produktion möglichst kleiner, feingliedriger Kälber, die nach der Geburt schnell an Gewicht zunehmen.

Da Pferde und Rinder beim Grasen unterschiedliche Vegetationstypen bevorzugen, haben diese beiden Arten gemeinsam den idealen Effekt zur Pflege und Instandhaltung der Steppenlandschaft. Während die Pferde mit Vorliebe die Kurzgrasflächen beweiden, bevorzugen die „Auerochsen“ die Langgrasflächen und die Sumpfvegetation. Beide Populationen sind seit Beginn des Projekts auf stattliche Gröβe angewachsen. Mit inzwischen über 300 Pferden ist dies die gröβte Population von Przewalskipferden weltweit. Die Auerochsenpopulation mit inzwischen mehr als 500 Tieren ist ebenfalls die gröβte kontrollierte Zuchtpopulation. Von allen Tieren, „Auerochsen“ wie Pferden, werden genetische Abstammungsuntersuchungen durchgeführt, so dass die Abstammung aller Individuen bekannt ist.

„Auerochsen“ im Nationalpark Hortobágy – das Wildpferdereservat Pentezug Ein eigener Zuchtansatz und die Vermarktung von Bioprodukten Das Wildpferdereservat Pentezug liegt im Herzen des Nationalparks Hortobágy und zählt mit einer Fläche von 2.470 ha, die noch in diesem Jahr um 600 ha auf über 3.000 ha erweitert werden sollen, zu den gröβten Reservaten Europas. Aufgrund des stark salzhaltigen Bodens war das Gebiet zum Ackerbau nicht geeignet, so dass die Grassteppe

hier in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben ist. Das mosaikartige Geflecht von Lang- und Kurzgrassteppe, Sümpfen und kleineren Baumgruppen entlang der Wasserläufe bildet den idealen Lebensraum für groβe Huftiere. Über Jahrhunderte wurde das Gebiet im traditionellen Hütesystem von Haustierherden beweidet. Vor allem Pferde und Schafe wurden in Pentezug gezüchtet. Aufgrund seines ursprünglichen Zustandes und der zahlreichen gefährdeten Vogelarten, die hier brüten, wurde das Gebiet 1997 vom Nationalpark zum besonders geschützten Reservat erklärt. Przewalskipferde und „Auerochsen“ wurden als Landschaftspfleger in das inzwischen eingezäunte Gebiet transportiert. Damit wurde der Grundstein für ein überaus erfolgreiches Natur- und Artenschutzprojekt gelegt, welches als Kooperationsprojekt des Kölner Zoos und des Nationalparks Hortobágy entstanden ist.

Unter den gröβeren Zuchtstandorten verfolgen die meisten leicht unterschiedliche, eigene Zuchtansätze mit der Einkreuzung verschiedener Rinderrassen zur Verbesserung des „Auerochsen“. Die Züchter stehen dabei in regem Austausch miteinander und verfolgen gespannt die Ergebnisse ihrer Kollegen. Auch Zuchttiere werden des öfteren zwischen den unterschiedlichen Zuchtstandorten getauscht. Der Nationalpark Hortobágy verfolgt einen ganz eigenen Ansatz und hat damit bereits einige interessante Ergebnisse erzielt. Zur Verbesserung von Hornform und –dicke sowie Feingliedrigkeit und Leichtkalbigkeit werden Watussi-

rinder aus Afrika eingekreuzt. Die reinrassigen Watussis stammen aus den Zoos Wuppertal und Augsburg und werden hier mit den Hortobágyer „Auerochsen“ gekreuzt. Reinrassige Watussis sind recht kälteempfindlich und müssen deshalb im Winter in einer geschützten Box gehalten werden. F1-Kreuzungstiere sind jedoch bereits vollkommen angepasst an die Klimabedingungen der Ungarischen Steppe und bedürfen keiner Sonderbehandlung mehr. Zur Zeit werden jährlich etwa 170 Kälber geboren, von denen 50% Stierkälber sind. Von denen werden jährlich 20 Stierkälber ausgewählt, die auf einer gesonderten Stierweide im Wildtierpark Hortobágy aufwachsen, um später eventuell in der Zucht eingesetzt zu werden. Die übrigen Stierkälber gehen in die Schlachtung. Sowohl das Fleisch, als auch die daraus hergestellten traditionellen Salami- und Dauerwurstprodukte werden vom Nationalpark Hortobágy vermarktet. Das Interesse der Öffentlichkeit an den Wildpferden und „Auerochsen“ ist groβ. Da der Zugang zum Wildpferdereservat für Touristen nicht möglich ist, wurde ganz in der Nähe des Reservates der Wildtierpark Hortobágy geschaffen, wo auf 120 ha Steppe Przewalskipferde und Auerochsenstiere weiden. Der Park stellt ausserdem weitere Vertreter der ursprünglichen Fauna der Region vor, die heute bereits von dort verdrängt wurden oder nur noch selten vorkommen, wie zum Beispiel Wölfe, Wildkatzen, Goldschakale, Pelikane und Gänsegeier. Wer neugierig ist auf den aktuellen Stand der Zuchtbemühungen, kann sich hier aus nächster Nähe selber ein Bild davon machen. Kristin Brabender Projektleiterin Wildtierpark Hortobágy & Wildpferdereservat Pentezug Nationalpark Hortobágy brabenderk@hnp.hu BRÜCKE zu Ungarn d 51


Reisempfehlungen

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige interessante Reiseziele sowohl für Geschäftsreisen als auch für Ihre Erholung in Ungarn empfehlen.

SOPRON Sopron ist eine der wenigen ungarischen Städte, wo die Geschichte im wortwörtlichen Sinn verfolgt werden kann. Von den Kelten über die Römer bis zu den Ungarn sind auch heute noch die Spuren davon zu finden. Die historischen Funde, die abwechslungsreichen touristischen Schauplätze und die Freizeitprogramme, beste Weine – das ist eine kleine Kostprobe, warum es sich lohnt, hierher zu kommen. Die an der ungarisch-österreichischen Grenze liegende Stadt steht im Hinblick auf ihren Reichtum an Baudenkmälern an zweiter Stelle im Land, die wertvollen Ausstellungsobjekte der Museen und Sammlungen bieten ein umfassendes Bild der historischen Ereignisse, vom einstigen Leben, von der reichen Kultur und den regen künstlerischen Aktivitäten. Sopron lockt die Gäste nicht nur mit seinen Baudenkmälern und kulturellen Schätzen an: es ist auch ein Ort für aktive Erholung. Die in der Umgebung der Stadt befindlichen Lehr-

pfade, die markierten Wanderwege und Aussichtspunkte bieten Gelegenheit zu angenehmen Ausflügen. Die Anhänger aktiver Erholung können Spazierengehen, Radfahren oder Reiten und auch die Liebhaber von Wasser- und anderen Sportarten kommen auf ihre Kosten. Der Badestrand und das Angeln bieten allen Gästen mit geringerem Bedürfnis nach Bewegung Entspannung. In dieser Gegend lebten zahlreiche Adelsfamilien, die unseren Königen treu dienten und wunderschöne Schlösser in der Umgebung von Sopron errichteten. Heute sind aus europäischer Sicht die bekanntesten Schlösser die der Familien Széchenyi und Esterházy. Wenn Sopron und seine Umgebung Ihr Reiseziel ist, dann empfehlen wir Ihnen als Unterkunft das Hotel Fagus: http://www.fagushotelsopron.hu/de/ *** Eine der Hauptattraktionen der Gegend für Touristen ist der Wein, sowohl der Rotwein als auch der Weißwein. Das Weinanbaugebiet von Sopron erstreckt sich in der westlichen Spitze des Landes, in den Ausläufern der Alpen, am westlichen und südlichen Ufer des Neusiedler Sees sowie in den Soproner Bergen. Die wertvollsten Anbauflächen befinden sich in der Umgebung des Neusiedler Sees, auf den Hängen sind rund 1500 Hektar Weinanbaufläche, denn das submediterrane Klima schuf eine wahre „Wunderwelt”. Zum Reifen der Trauben trägt nicht nur die Spiegelung des Sees, sondern die über dem See von der Sonne erwärmte Luft bei, die der Wind nachts in Richtung der Weinanbauflächen weht. In der Umgebung von Sopron war bis Ende des 19. Jahrhunderts der Weißwein vorherrschend. Die charakteristische Sorte des Weinanbaugebiets, der Blaufränkische, trat nach 1890 in den Vordergrund. Heute wird diese Sorte in der größten Menge auf mehr als 1000 Hektar angebaut. Neben dem Blaufränkischen sind Zweigelt, Cabernet Sauvignon, Merlot

Konferenz- und Wellnesshotel Fagus im grünen Herzen von Sopron! Das Hotel Fagus stellt Ihren Erfolg sicher, ganz gleich, ob es sich um Trainings für einen kleinen Kreis von Führungskräften oder um eine Konferenz mit mehreren hundert Teilnehmern handelt! Das Hotel Fagus befindet sich im schönsten Teil von Sopron, im Wald von Lővérek und erwartet seine Gäste in ruhiger, erholsamer Natur. Dank dem modernen Konferenzzentrum des Hotels mit der größten Hotelkonferenz-Kapazität in der Region bietet es den passenden Rahmen für Konferenzen, Tagungen, Verhandlungen und Gala-Dinners. Wir bieten Ihnen: • moderne audiovisuelle Technik • qualifizierte Mitarbeiter • teilbare Räume, perfekte Schallisolierung

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und Pinot Noir wichtige Rebsorten. Unter den Weißweinsorten ist der Grüne Veltliner vorherrschend, doch auch Chardonnay, Traminer, Zenit und Sauvignon sind verbreitet und ständig wächst die Anbaufläche der heute gefragtesten Sorte, des Irsai Olivér. Der aus dem früheren Roten Veltliner erzeugte Soproner Wein gilt als ein wahres Kuriosum. Eine Besonderheit des Weinanbaugebiets ist noch, dass das hiesige Klima auch die Erzeugung von Spätleseweinen begünstigt. Diese Weine sind nicht neu in der Gegend, ihre Erzeugung geht bis auf das Jahr 1524 zurück, doch auch heute können die ausgezeichneten süßen Weißweine in verschiedenen Kellereien gekostet werden.

KARCAG Die Geschichte des Zentrums der Nagykunság reicht bis zur Zerstörung durch die Mongolen im 13. Jahrhundert zurück. Die Kumanen stammen vom Zweig der Kipchaks des asiatischen Türkentums ab. Nach ihrer Ansiedlung in Ungarn gingen sie zum Christentum über und passten sich der ungarischen Ständegesellschaft an. Sie dienten als privilegiertes Volk den Königen mit Waffen. Sie wurden zu Ungarn, doch einige Elemente ihrer Sprache, ihrer Kultur leben in geographischen Namen, in Wörtern, in Redewendungen fort. Die großen Ausmaße der Städte in der Nagykunság entstanden zu Zeiten der Türkenherrschaft im 17. Jahrhundert in der Weise, dass die Überlebenden der zerstörten, unbewohnbaren, kleinen Dörfer in die Landstädte abwanderten und ihre Flächen diesen Landstädten angeschlossen wurden. Deshalb wird auch die Hatkunság ein Mikrogebiet genannt, da im 18. Jahrhundert nur 6 Ortschaften wieder erstanden. Ihre Lebensweise war geprägt von der in der Pußta betriebenen Weidewirtschaft und dem Ackerbau um die Gehöfte. Der Rang von Landstädten ergab sich über Jahrhunderte hinweg auch durch die Bewirtschaftungsstruktur. Karcag, in dem 20.000 Einwohnern leben, wurde durch seine Lage und seine Rolle hinsichtlich Kultur, Handel, Gesundheitswesen, Bildung und Wirtschaft zum Zentrum der Gegend. Es ist eine charakteristische Landstadt der Tiefebene, wo ein vielfältiges kulturelles Leben herrscht. Bekannt ist seine Töpferei. Hier lebte und schuf der Kossuth-Preisträger Sándor Kántor und auch heute noch dreht sich in verschiedenen Werkstätten die Töpferscheibe. In der Stadt lebt auch der Bildhauer und Munkácsy-Preisträger Sándor Györfi, dessen in Bronze gegossene Werke die Plätze an vielen Stellen des Ortes schmücken. Karcag ist das südliche Tor zum Hortobágyer Nationalpark. Der Anblick der Pußta der Tiefebene, die Geheimnisse der Hügel der Kumanen, die Windmühle und die trocken stehende 5-löchrige Zádor-Brücke sind interessante Ausflugsziele, darüber hinaus bieten das Thermalbad und das Schwimmbad von Karcag allen Besuchern Erholung und Entspannung. Die Umgebung ist außerdem reich an Kleinwild. Die deutsche Partnerschaft von Karcag ist Schwarzheide. Über die Stadt können Sie sich auf Deutsch informieren: http://www.karcag.hu/files/kiadvanyok/fuzet_D_1_32.pdf Für die Unterkunft oder Ihre Verpflegung empfehlen wir Ihnen das Hotel: Nimród**** Biohotel und Biorestaurant: http://www.biohotelnimrod.hu/de.html

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Die Hauptstadt des Balaton Am Balaton trägt die 765 Jahre alte Stadt Keszthely mit ihren einzigartigen Sehenswürdigkeiten und mit ihren baulichen und natürlichen Schätzen zu Recht den Titel Hauptstadt des Balaton. Die historische Innenstadt, die Bauwerke aus verschiedenen Zeiten, das weltbekannte Festetics-Schloss und das einzige originalgetreu sanierte Inselbad am Balaton verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. In Keszthely und seiner Umgebung findet man alles, was zu einem angenehmen Urlaub nötig ist. Über die Sehenswürdigkeiten der Stadt hinaus bieten das Keszthelyer Gebirge und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Klein-Balaton Gelegenheit zu zahlreichen, interessanten Ausflügen auf Wanderwegen, die man zu Fuß, mit dem Rad oder auch auf dem Rücken eines Pferdes erkunden kann. Besondere Erlebnisse sind dabei eine Tour auf den Weinstraßen der Gegend oder eine Schifffahrt auf dem Balaton. Bei Regen bieten die Besichtigung der Ausstellung des Festetics-Schlosses und der anderen Museen der Stadt interessante Tagesprogramme. Keszthely verspricht allen seinen Gästen einen Urlaub, der reich an Erlebnissen ist.

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