
«Kirche existiert nicht für sich selbst, sondern für die Menschen um sie herum.»
David Gronau, FEG Schweiz
«Gottes Treue steht über allem. Wir wurden dorthin geführt, wo er bereits am Wirken ist.»
Dolly Patt, Vision Global
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«Kirche existiert nicht für sich selbst, sondern für die Menschen um sie herum.»
David Gronau, FEG Schweiz
«Gottes Treue steht über allem. Wir wurden dorthin geführt, wo er bereits am Wirken ist.»
Dolly Patt, Vision Global
Gratis-Zeitschrift der Freien Evangelischen Gemeinden in der Schweiz
fegmagazin 03/26 | 120. Jahrgang erscheint 10-mal jährlich (Doppelnummern 07/08 und 12/01)
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Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz Witzbergstrasse 7, 8330 Pfäffikon ZH 043 288 62 20 sekretariat@feg.ch | www.feg.ch
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Harry Pepelnar, Deborah Vassen Kommunikation FEG Schweiz redaktion@feg.ch
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FEG Kommunikation
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Hansueli Kägi, Ferdi Ammann
FEG Schweiz
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Symbolbilder: unsplash+ Coverbild: unsplash+
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Vision EU
Was uns bewegt | FEG Schweiz «Kirche für Andere» | Schwerpunkt 2025++ Offener Bücherschrank | FEG Innovation
Mehr Schleuder, weniger Rüstung. | Leitung Camps – die unterschätzte Chance | FEG Jugend Jesus-Geschichten im Familienalltag | FEG Kinder «christlich und/oder professionell?!» | Tabor
Das Beste für Europa? | Leitung VE Bitte, Jesus, hilf! | Österreich
Ein schwieriges Land für Gott? | Spanien
Meine grösste Freude | Polen
Vision global
Update aus Indien und Kolumbien | Vision global Und trotzdem blühen Kinder auf! | SAM global
Usem Läbe ...
Wettbewerb
Wendepunkte des Lebens
Termine FEG Schweiz
Mühe oder Freude? | Daniel Rath
«Der HERR ist mein Hirte. Mir fehlt es an nichts.» Psalm 23,1

Deborah Vassen lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Chur. Sie arbeitet Teilzeit für FEG Kommunikation.
deborah.vassen @feg.ch
Vor ein paar Jahren hat unser Nachbar meinen Kleinkindern und mir die neugeborenen Lämmchen gezeigt. Bis heute denke ich ab und zu an seine Worte: «Die Lämmchen müssen die ersten Tage bei ihrer Mutter im Stall bleiben, damit sie wissen, zu wem sie gehören.»
«Wesentlich ist, dass man weiss, zu wem man gehört.»
Ich weiss, zu wem ich gehöre. Und das gibt meinem Tag eine andere Ausrichtung und ein anderes Fundament.
Um es mit dem letzten Vers von Psalm 23 zu sagen:
«Mein Platz ist im Haus des HERRN. Dort möchte ich mein Leben lang sein.»

Die Leitung der FEG Schweiz traf sich am 5. Februar 2026 zu ihrer zweiten ordentlichen Sitzung im neuen Jahr. Wichtige Themen waren Fragen der Nachfolge in der Leitung des Bereichs Mission, die Lösung des personellen Engpasses im Bereich Kommunikation, die Finanzierung der Kirchenkonferenz 2027 sowie Entwicklungen im Projekt Lobpreis.
In Blick auf die Nachfolge für ein neues Leitungsmitglied Bereich Mission und Leitung Vision Schweiz sind Vorschläge eingegangen. Es laufen Anfragen und Gespräche bis jetzt gibt es noch keine Zusage. Die personellen Fragen im Bereich Mission, dazu gehört langfristig (2029) auch die Nachfolge von Jürg Wüthrich als Leiter Vision Europa, bleiben ein wichtiges Gebetsanliegen.
Im Bereich Kommunikation fehlen durch den Ausfall von Harry Pepelnar derzeit 30% an Arbeitskraft. Deborah Vassen wird vorübergehend ihr Pensum auf 40% erhöhen. Darüber hinaus werden weitere Arbeiten nach Bedarf ausgelagert.
Von den Teilnehmenden der Kirchenkonferenz 2027 sollen mindestens 30% im Alter unter 30 Jahren sein. Um die finanzielle Hürde für diese Zielgruppe so tief wie möglich zu halten hat die LFS einen Antrag für einen Förderbeitrag bei der Simeon Stiftung gestellt. Das Projekt Lobpreis geht in die Phase der Schlussfolgerungen und Erarbeitung der Zukunftsperspektiven. David Gronau plant dazu an der Mitarbeiterkonferenz eine Konsultation, so dass rechtzeitig bis zur Delegiertenkonferenz die Entscheidungsgrundlagen vorliegen.
Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch


Schwerpunkt 2025++
Jesus nachzufolgen ist wohl das schönste Privileg und Geschenk, das Gott uns gemacht hat. Er schenkt uns eine neue Identität und lädt uns ein, Teil seiner Kirche zu sein. In der Gemeinschaft mit anderen Jesus-Nachfolgern zu leben und zu wachsen. Aber es geht um mehr als um mein eigenes Leben. Wenn ich Jesus nachfolge, orientiere ich mich auch an dem, was ihm zutiefst auf dem Herzen liegt: Dass die Menschen in meinem Umfeld ihn kennen- und lieben lernen. Er fordert uns heraus «Kirche für Andere» zu sein.

David
Gronau Leitung FEG Schweiz, Bereich Innovation
david.gronau @feg.ch

Jesu Überzeugung ist klar: Kirche existiert nicht für sich selbst, sondern für die Menschen um sie herum – im Alltag, im Beruf, in der Gesellschaft und in der Nachbarschaft.
Aber wie entfaltet der Glaube in unserer Zeit seine ansteckende Kraft? Wie gelingt es, Menschen auf ganz unterschiedliche Weise in eine Freundschaft mit Jesus einzuladen?
Mit dem Schwerpunkt 2025++ und der Konferenz vom 19.–21. März 2027 möchten wir einen Kulturveränderungsprozess unterstützen. Kirchen sollen ermutigt und befeuert werden, sich nach aussen zu öffnen, Jesus Christus neu zu entdecken und ihn sichtbar und bekannt zu machen.
Unser Traum: Innerhalb von 7 bis 10 Jahren eine spürbare Trendwende im evangelistischen und diakonischen Gemeindebau in der Schweiz zu bewirken. Ein wichtiges Instrument dazu sind Konferenzen, die ab 2027 alle drei bis vier Jahre stattfinden sollen.
Für wen ist diese Konferenz?
Für jeden, der etwas verändern will!
Für jeden, der «Kirche für Andere» leben will.
• Du möchtest mithelfen, dass der Glaube auch heute ansteckend wird?
• Du möchtest in deiner Kirche aktiv werden?
• Oder du bist einfach interessiert an dem Thema?
Dann ist «Kirche für Andere» genau richtig für dich. Für Laien und Angestellte, für Jugendliche und Erwachsene, für Engagierte und solche, die noch auf der Suche nach Ideen sind.
Was unterscheidet diese Konferenz von anderen Konferenzen?
Alles begann mit drei Kirchenverbänden. Im freundschaftlichen Austausch entstand der Eindruck, dass wir uns als Kirchen oft zu stark um uns selbst drehen und unser Umfeld, «die Anderen», zu wenig wahrnehmen. Was danach passiert ist, ist ein Wunder: Ein Momentum entstand. Weitere 11 Verbände schlossen sich an, weil sie dasselbe Anliegen spürten.
Das Besondere daran? Gemeinsam – inklusive Tessin und Westschweiz – beschäftigen sich Freikirchen in der Schweiz nicht mit dem, was uns trennt, sondern mit dem, wofür unsere Herzen brennen: Dass Menschen Jesus Christus finden. Kirche für Andere.
Was erwartet dich?
Damit Kirche für Andere die ganze Schweiz erreicht, ist die Konferenz dezentral aufgebaut: In verschiedenen Regionen bilden Kirchen der beteiligten Verbände sogenannte RegioHubs. Sie empfangen den Livestream aus dem HauptHub und ergänzen ihn mit eigenem Programm. So entstehen regionale Netzwerke, in denen man sich gegenseitig stärkt – und gemeinsam der Gesellschaft dient.
Konkret erwartet dich:
• Vom 19.–21. März 2027 eine Konferenz in deiner Region
• Zeugnisse der Hoffnung und Best-Practice-Berichte
• Theologische Impulse sowie Raum für Austausch
• Breakout-Sessions zur Vertiefung von Fähigkeiten und Weitergabe von Erfahrungen
• Gemeinsames Beten und Singen
• Am Sonntag ein gemeinsamer Abschluss-Gottesdienst in deiner Kirche – thematisch verbunden mit fast allen Freikirchen der Schweiz, per Livestream aus dem HauptHub und ergänzt durch lokales Programm
Trag dir den 19.–21. März 2027 fett in die Agenda ein und erlebe, wie «Kirche für Andere» konkret aussehen kann!
Wir möchten in dieser neuen Rubrik sichtbar machen, wie Innovation in den Freien Evangelischen Gemeinden gelebt wird. Von kreativen Projekten bis zu wegweisenden Angeboten – wir machen innovative Ideen sichtbar und zugänglich. Lass dich inspirieren und entdecke, was andere Gemeinden bewegen.
Was hat es mit dem Bücherschrank auf sich?

David
Gronau
Pastor FEG Wetzikon, Leitung FEG
Schweiz, Bereich
Innovation
david.gronau @feg.ch
Im Hof der FEG Wetzikon steht ein öffentlicher Bücherschrank für alle Leseratten. Hier kannst du Bücher kostenlos und ganz ohne Formalitäten mitnehmen oder tauschen. Jede und jeder darf jederzeit ein Buch bringen oder eines herausnehmen.
Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Die Idee entstand aus dem Wunsch, Menschen auf dem Gelände der FEG Wetzikon einen niederschwelligen Zugang zu christlicher Literatur zu ermöglichen. Während der Umsetzung wurde uns bewusst, dass ein Bücherschrank weit mehr ist: eine kleine, offene Bibliothek, die von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft lebt.
Was hat Gott durch euch und den Schrank getan?
Nachdem wir den Bücherschrank installiert hatten, war er schnell gut gefüllt. Heute findet sich darin Literatur aus verschiedenen Themenbereichen. Immer

wieder bleiben Menschen stehen und schmökern darin. Der Bücherschrank lädt zum Verweilen ein: Sie bleiben stehen, nehmen Literatur mit und lassen sich zum Nachdenken über das Leben anregen.
Was ist ein Highlight?
Ein Highlight war für mich die Beobachtung eines Vaters mit seinem Sohn am Bücherschrank. Beide stöberten darin, doch der Vater wollte bald weiterfahren. Zwar fuhr der Junge zunächst mit, stieg jedoch kurze Zeit später wieder vom Velo ab, kehrte zum Bücherschrank zurück und nahm eine Bibel mit.
Wo liegen eure Herausforderungen?
Hin und wieder werden Bücher hineingelegt, die nicht zu unserer Ausrichtung passen und deshalb regelmässig überprüft werden müssen. Zudem ist eine ausgewogene Auswahl wichtig, damit nicht der Eindruck entsteht, es gehe ausschliesslich um Literatur, die zu einer Entscheidung für Jesus auffordert.
Was sollte man beachten, wenn man mit einem ähnlichen Projekt starten möchte?
Wichtig ist, einen geeigneten Ort zu finden, der für viele Personen gut zugänglich ist. Eine gewisse Anonymität sollte gegeben sein, damit Menschen ungezwungen stöbern können. Zudem braucht es mindestens eine Person, die für den Bücherschrank verantwortlich ist und sich um die Bücher kümmert.
www.feg-wetzikon.ch/events/ offener-bucherschrank
Leitung FEG Schweiz
Beim Stichwort «Kirche für andere» denken wir schnell an Menschen, die weit weg sind – kulturell oder biografisch. Gleichzeitig sitzen Jugendliche jeden Sonntag bei uns, die genau wissen: Ihre Freunde würden hier nie auftauchen. Wenn Kirche eine Zukunft haben soll, beginnt sie nicht draussen, sondern genau hier – bei denen, die schon da sind.
Wie gross die Distanz zwischen unserer Kirchenkultur und der Welt der Jugend ist, wurde mir im Postauto klar, als ich das Gespräch zweier Jugendlicher mithörte: «Ich kann dann nicht, ich gehe in den Gottesdienst.» – «Was ist das?» – «Kirche.» – «Ist das nicht für Alte?»
Genau das sagen auch unsere Jugendlichen: Für mich ist Kirche okay. Aber meine Freunde würden hier nie auftauchen. Das ist kein Angriff, sondern einfach eine nüchterne Diagnose.
Diese Beobachtung passt zu dem, was wir in unseren Gemeinden immer wieder sehen: Über 75% der Menschen kommen vor dem 25. Lebensjahr zum Glauben – bei den Babyboomern, bei Generation X und bei den Millennials. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass das bei Generation Z oder Alpha anders wäre. Wenn wir Kirche für andere sein wollen, führt kein Weg an der jungen Generation vorbei. Nicht, weil sie modern ist, sondern weil sie der wichtigste Zugang zur Zukunft der Kirche ist.
Der eigentliche Denkfehler liegt woanders. Er ist so alt wie die Geschichte von David und Saul.

Christian Zwicky Leiter
Next Generation FEG Schweiz
christian.zwicky @feg.ch
Als David sich entschied, gegen Goliath zu kämpfen, wollte Saul ihm seine Rüstung geben – das Beste, was er hatte. Aber David konnte sich darin kaum bewegen. «So geht das nicht», sagte er. Also nahm er seine Schleuder und seine Steine und ging so dem Riesen entgegen.
Genau das tun wir heute oft mit unseren Jugendlichen: Wir geben ihnen unsere bewährten Formen, unsere Sprache, unsere Art, Kirche zu bauen – und wundern uns, dass sie sich darin nicht bewegen können. Manchmal ist eine Schleuder wirksamer als die beste Rüstung.
Unsere Aufgabe ist es nicht, aus Davids kleine Sauls zu machen, sondern ihnen den Raum zu geben, ihre

eigene Schleuder zu benutzen. Das heisst: Wir räumen Wege frei, teilen Verantwortung und gestalten Kirche so, dass Jugendliche ihre Freunde einladen können, ohne sich dafür erklären zu müssen. Darum warten wir nicht, bis sie selbst kommen, sondern bauen heute eine Kirche, in die sie morgen gerne kommen.
Und das kann bedeuten, dass andere die grossen Siege feiern. «Saul hat 1000 erschlagen, David aber 10’000», sang das Volk – nicht, weil David stärker war, sondern weil er mit seiner Schleuder kämpfte. Wenn wir wirklich «Kirche für andere» sein wollen – für die Nächsten, für die Jungen, für die Kommenden – dann lernen wir, uns über ihre Siege zu freuen, auch wenn sie auf eine Weise entstehen, die nicht unsere ist.
«Wir lernen, uns über ihre Siege zu freuen, auch wenn sie auf eine Weise entstehen, die nicht unsere ist.»
Ich bin zurück von meinem Besuch in den Neujahrslagern. Es ist weit nach Mitternacht, als mein Fiat Punto auf dem Parkplatz steht. Es ist das erste Mal seit etwa 15 Jahren, dass ich Silvester NICHT in einem Camp verbringe. Müde danke ich Gott für die sichere Fahrt und die Begegnungen - und mir wird wieder bewusst, warum ich so viele Jahreswechsel und Ferien in Camps verbracht habe: Camps ermöglichen Erlebnisse, Gespräche und geistliche Tiefe, die im normalen Alltag kaum Platz finden.
Ermöglichen, was der Alltag nicht kann
Camps sind eine nicht zu unterschätzende Chance in der Teenie- und Jugendarbeit. Hier geschieht, was in wöchentlichen Treffen kaum möglich ist. Durch die Übernachtungen in engen Massenschlägen auf durchgelegenen Matratzen wächst – wortwörtlich und im übertragenen Sinne – eine besondere Nähe. Diese Nähe ermöglicht Gespräche mit einer Tiefe, die in zwei Stunden selten erreicht wird. Und das bereits beim Zmorge, beim Strandspaziergang (Wir sehen uns im Herbst 2027! ��) oder spätabends, wie ich es kürzlich im Neujahrslager erleben durfte.
Nach meinem Input verweile ich noch im Lagerhaus. Da bemerke ich, wie sich ein bekanntes Gesicht an mir vorbeischleichen möchte und reagiere: «Hey Gustav! Wir kennen uns doch vom Sola.» (Der Jugendliche heisst übrigens nicht Gustav.) Aber er kennt mich noch und nach ein wenig Smalltalk («Erinnerst du dich noch an die Nachtaktion im Lager?») öffnet er sich ganz unerwartet: «Simi, können wir reden? Ich meine, so richtig.»

Simeon Bürki
Leiter
FEG Jugend
simeon.buerki
@feg.ch
Wir ziehen uns Schuhe und Jacken an und begeben uns in die dunkle Nacht hinaus. Ebenso dunkel sind gewisse Themen, die dieser Jugendliche zum ersten Mal überhaupt jemandem anvertraut. Und dann erleben wir die Kraft des Evangeliums: «Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen.» (Joh 1,5). Gebete werden gesprochen. Tränen fliessen. Jesus zieht mit seiner Freiheit ein.
Ein «fremder» Jugendlicher vertraut sich dir mit einer tiefen Not an, die er sonst noch nirgends und mit niemandem geteilt hat, obwohl er regelmässig in die Jugendgruppe geht? So etwas machen Camps möglich.
Ich gebe es gerne zu: Ich bin schon lange ein Fan von Camps, schon lange bevor ich für die FEG Jugend gearbeitet habe oder Pastor wurde. Möglicherweise hat dies mit meiner Biografie zu tun: Die bedingungslose Liebe von Jesus Christus wurde mir als Teenager im Untilager erstmals richtig bewusst. Meine ersten Gehversuche als Leiter machte ich im Sola Pradella. Dort lernte ich auch meine Frau kennen. Und in einer Vorbereitung für ein Sola erhielt ich meine Berufung. In einem Adonia-Camp (ja, ich kann auch ausserhalb der FEG) sah zum ersten Mal jemand Hauptleiter-Potential in mir. Und es war auch in Camps, als ich das Wirken des Heiligen Geistes am deutlichsten erlebte, wie ich von Schuld überführt wurde oder das erste Mal ein prophetisches Wort weitergab.
Camps sind kleine Lebensschulen. Hier wächst Verantwortungsbewusstsein – nicht, weil dich jemand zu etwas zwingt, sondern weil du merkst, dass dein Einsatz zählt. Hier werden Selbstständigkeit geübt, Gaben


«Camps sind kleine Lebensschulen.»
oben: Eine Nacht im Kuhstall. unten: Gute Erinnerungen ans NELA 2021.
Bild

entdeckt und auch Konflikte ausgetragen, ohne gleich davonzulaufen. Hier wird Raum geboten, den ganzen Menschen anzusprechen.
Ihr volles Potential entfalten Camps im Zusammenspiel mit wöchentlichen Angeboten und Grossevents. Ja, die Jugendarbeit lebt nicht von Camps allein, sondern von jeder Woche, in der man ausdauernd an den Beziehungen dranbleibt.
Von unseren Freunden von der FeG Deutschland leihe ich mir das Bild vom dreibeinigen Hocker: Stabilität kommt durch drei Formate von Jugendarbeit.
• Wöchentliche Gruppen bieten kontinuierliche Beziehungen und Struktur.
• Grossevents schaffen Begeisterung und den Blick über den Tellerrand hinaus.
• Camps schenken die Möglichkeit zu Tiefe, nachhaltiger Gemeinschaft und echter Lebensveränderung.
Camps leben von Menschen, die sie möglich machen Als Leiter FEG Jugend bin ich extrem dankbar, dass ich einen grossen Anteil meiner Arbeitszeit in diese Momente investieren darf. Und es erfüllt mich mit noch grösserer Freude, wenn viele Jugendpastoren von ihren Gemeinden freigesetzt werden, damit ich diese Aufgabe nicht alleine bewältigen muss.
Als GL-Mitglied kannst du zum Camp-Ermöglicher werden, indem du deinen Jugendleitern Freiräume schaffst und Verständnis zeigst für müde Gesichter und ungefilterte Emotionen – aus meiner Erfahrung: Nicht nur vor dem Camp, sondern auch danach.
Und wenn du als Jugendleiter nicht zu der Sorte «extrovertiertes Energiebündel» gehörst, dann mach dir keinen Stress! Zum Camp-Ermöglicher kann man auch werden, indem man darauf hinweist (www.feg-jugend. ch/agenda), im Gebet mitträgt oder indem man seinen Leitern und Teens jedes Jahr ein persönliches Fresspäckli ins Sola schickt, wie es Ursina, die TC-Leiterin aus Sumiswald, macht.
Manchmal reicht schon ein kleiner Schritt. Welcher ist deiner?
Geschichten verbinden Menschen und berühren unsere Gefühle. Jesus hat den Menschen immer wieder Geschichten erzählt. Wie finden sie – gerade auch mitten im turbulenten Familienalltag – einen Platz und helfen uns, mit den Kindern Jesus zu begegnen? Nicole Wiedmer hat wertvolle StorytelllingKarten erstellt für Familien zuhause. Sie bringen Bibelgeschichten mitten in den Alltag. Sei es beim Erzählen in einer passenden Situation, oder beim Erleben von gemeinsamen Aktionen.
Für die kommende Passionszeit stellen wir euch hier die Inhalte von zwei Karten aus dem Set vor. Sie ermutigen, passende Gelegenheiten im (Familien-)Alltag zu nutzen:
Matthäus 21,1–11: Jesus reitet auf einem Esel in die Stadt Jerusalem und erlebt, wie die Leute ihm zujubeln und ihn anbeten.

Nicole Wiedmer
FEG Uzwil
nicole.wiedmer
@lohnenswert.ch

Sabine Jäggi
FEG Kinder
sabine.jaeggi
@feg.ch
Alltagssituation: Dankbarkeit ist im Familienalltag immer mal wieder ein Thema. Als Eltern nervt es uns, wenn die Kinder sich undankbar verhalten oder nicht danke sagen. Jesus erlebte von den Menschen in Jerusalem eine sehr grosse Dankbarkeit.
Dialog: «Gäll, du freust dich mega, wenn du jemandem ein schönes Geschenk machst, wenn diese Person
sich bei dir bedankt und grosse Freude zeigt. Jesus konnte sich auch einmal riesig freuen, als sich die Menschen bei ihm bedankten.»
Aktion: Besucht einen Esel-Hof und erzählt dort die Geschichte. / Hier ist eine Anregung, wie ihr Gott als Familie anbeten könnt:
Lukas 22,14–20: Jesus feiert mit seinen Jüngern das Passahfest und verkündet während des Abendmahls, dass dies sein letztes Essen mit den Jüngern sein wird.
Alltagssituation: beim Abendessen
Dialog: «Jesus feierte sehr gerne mit seinen Freunden. Dazu gehörte oft ein leckeres Essen, so wie wir es jetzt geniessen. Aber ein Fest war speziell. Lasst uns einmal nachlesen, was die Jünger mit Jesus erlebt haben.»
Aktion: Feiert das Abendmahl zusammen als Familie. Falls ihr Inspiration braucht, findet ihr hier einen Artikel darüber:

Die Anregungen auf den StorytellingKarten sind für Kinder im Alter von 3-8 Jahren ausgedacht, können jedoch auch für ältere Kinder angepasst werden. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit (Set mit allen 49 Anregungen):
Kinderheimat Tabor
Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, was eigentlich das Tabor von einer anderen besonderen Volksschule und einem sozialpädagogischen Heimbetrieb unterscheidet. Diese Frage ist berechtigt und wird praktisch an jedem Audit (Aufsichtsbesuch) durch den Kanton in umgekehrter Richtung gestellt. Warum ist das Tabor so stark christlich, und ist das überhaupt noch statthaft und zumutbar in einer immer säkularisierteren Welt?

Urs Klingelhöfer Leiter Kinderheimat Tabor
heimleitung @kinderheimattabor.ch
Oftmals habe ich mich schon daran gestossen, dass der Kanton bei Aufsichtsbesuchen immer wieder die gleichen kritischen Fragen zur christlichen Ausrichtung stellte. Andererseits hat es mich gefreut, dass das Tabor auch nach 105 Jahren von aussen immer noch als klar christlich ausgerichtetes Schulheim wahrgenommen wird.
Trotzdem sind wir natürlich auch sehr herausgefordert, was die Fragestellungen der heutigen Zeit bezüglich der Entwicklung und Bildung von jungen Menschen betrifft. Denn christliche Werte stehen säkularen Werten oft entgegen. Das Christliche wird von aussen oft mit Kirche, Glaubensrichtungen oder persönlichen Glaubenserfahrungen verknüpft. Je nach Erfahrung kann dies einen positiven oder kritischen Zugang zu unserem Angebot ermöglichen.
Als Tabor gehören wir klar zur grossen, vielfältigen christlichen Welt, sind aber keine Kirche und agieren auch nicht als Missionsorganisation. Wir verstehen uns als professionelles sozialdiakonisches Werk, in


dem Mitarbeitende ihre Fachkenntnisse und ihren persönlichen Glauben praktisch anwenden. So erstaunt es auch nicht, dass es im Tabor wenige äussere Zeichen und Veranstaltungen gibt, die auf eine christliche Verkündigung oder gar Missionierung hinweisen würden.
Der Glaube wird in erster Linie durch die Mitarbeitenden gelebt und in den Begegnungen untereinander sowie mit den Kindern und Jugendlichen erfahrbar. Ein richtig verstandener und gelebter Umgang mit christlichen Grundwerten ist im Alltag immer wohltuend und heilsam. Er bringt zurecht, richtet auf, fördert, ermutigt, baut auf, schafft Chancen und ermöglicht Neuanfänge. Oftmals findet dies in persönlichen, leisen Gesprächen beim «Gutenacht-Ritual» und einem Gebet oder in einer Pausensituation zwischen Lehrerin und Schüler statt. Wir schaffen eine Umgebung, in der Kinder in die Gegenwart Jesu geführt, berührt und aufgerichtet werden und wieder positiv in Aktion treten können! (vgl. Matthäus 8,15: Heilung der Schwiegermutter des Petrus)
«Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl es viele sind, ein Leib sind: so auch Christus.» (1Kor 12,12). Unterschiedliche Menschen, Gaben und Persönlichkeiten – und doch ein gemeinsamer Leib in Christus. Was für eine Bereicherung, was für eine Herausforderung! Wie erleben wir die Vielfalt in unserer jungen HasliChurch? Liliane und Adrian Spreng zählen sich seit einigen Monaten fest zur HasliChurch. Sie sind für ein Interview bereit.
Wie kam es dazu, dass ihr nach Meiringen gezogen seid?



Jürg Stucki Pastor HasliChurch j.stucki@live.de
Nach 24 intensiven Jahren in Utzenstorf – mit eigenem Maler- und Gipsergeschäft, politischem Engagement und Gemeindeleben – merkten wir, dass wir Entlastung brauchten. Obwohl wir das Geschäft verkaufen konnten und ich weiterarbeiten sollte, veränderte sich die Situation unter dem neuen Inhaber stark. Die Arbeit wurde zunehmend belastend, ich entging nur knapp einem Burnout. Nach meiner Kündigung bot mir ein Freund spontan eine Stelle an. Wir verkauften unsere Wohnung und zogen nach Lüscherz, wo ich neue Kraft schöpfen konnte, während es für Liliane schwieriger war, weil ihr die frühere Aufgabe im Betrieb fehlte.
Schritt für Schritt erinnerte uns Gott an unseren alten Traum, ins Oberland zu ziehen. Durch Gebet und Gespräche wurde klar: Unser Weg führt nach Meiringen. Mit viel Verständnis seitens meines Arbeitgebers und der passenden Wohnung, die wir dort fanden, konnten wir erneut aufbrechen und ein neues Kapitel beginnen.
Uns war von Anfang an klar, dass wir in Meiringen eine Gemeinde finden wollten. So begannen wir noch vor unserer Ankunft in Meiringen, für die HasliChurchGemeinde zu beten.
Hier angekommen, besuchten wir die familiäre Kirche, lernten die Menschen kennen und entschieden uns, den Weg gemeinsam mit ihnen zu gehen – eine Entscheidung, die wir bis heute als sehr gut empfinden.
Die Gemeinde ist noch nicht 5 Jahre alt – wie würdet ihr sie charakterisieren?
Eine grosse Herzlichkeit kommt einem entgegen. Es ist halt wirklich das Herz und nicht der Kopf im Vordergrund. Es wird getan, es wird hineingenommen, das Mittagessen wird für alle geteilt, auch wenn da jetzt jemand nichts mitgebracht hat.
Wo möchtet ihr euch als Einzelpersonen und als Ehepaar beteiligen?
Als Ehepaar in der Eheseelsorge und präventiven Ehefrühstücks. Dann auch im Gebetsangebot nach dem Gottesdienst / Gebetsseelsorge.
Welche Bereiche empfindet ihr als überraschend gut aufgestellt?
Von Anfang an fühlen wir uns willkommen und getragen. Die klare Struktur des Gottesdienstes, die Offenheit im Lobpreis und die Vielfalt der Predigtstile sprechen uns besonders an. Diese Bandbreite – von gut durchdachten, lehrorientierten Predigten bis zu spontanen, vom Herzen kommenden Botschaften – ist bereichernd für alle, die teilnehmen.
Besonders bewegt uns, wie stark wir geistlich und finanziell von anderen Gemeinden unterstützt werden. Wir spüren, dass wir von Gebetsgruppen umgeben sind, und diese Gebetsgemeinschaft trägt unsere Gemeindegründung auf eine Weise, die für uns neu und überwältigend ist.


Welche Bereiche haben in der HasliChurch noch Entwicklungspotenzial?
Wir wissen kaum, wer eigentlich was macht. Z.B. Seelsorge oder Raumreservierung: Wer ist hier zuständig? Es wäre hilfreich, wenn wir wüssten, an wen wir uns bei welchem Problem wenden dürfen.
In welchen Bereichen darf die Gemeinde mutiger werden?
Es wäre schön, wenn sich Christen, die während des Gottesdienstes einen Eindruck, ein Bild oder einfach ein Zeugnis bekommen haben, dies der moderierenden Person mitteilen dürften. So gäbe es eine Gelegenheit, auf das Gehörte zu reagieren.
Zukünftig dürfte sich die HasliChurch vermehrt im öffentlichen Rahmen zeigen – am liebsten mit einem Kaffee wie im Griene Hüüs. (FEG Altdorf).
Und auch in den Kliniken und im Altersheim wären vielleicht Beiträge möglich.
Wo gilt es für die HasliChurch vorsichtig zu sein?
Auf welche Herausforderungen muss sie besonders achtsam reagieren?
Der Kreis der treuen und tragenden Christen ist recht überschaubar, während ein sehr grosser Anteil einfach «durchfliesst». Wir haben Touristen, Klinikklienten und Studenten des SBT, die eine Zeit lang in den Gottesdienst kommen und dann wieder weg sind. Das ist einerseits eine grossartige Bereicherung – aber eben auch herausfordernd.
Auch die Einordnung in die Gemeinde ist wegen der Vielfalt der Besuchenden nicht einfach.
Die Verbindlichkeit ist wohl für jede Gemeinde eine Herausforderung.
Wenn ihr träumt – wie sieht die HasliChurch in 10 Jahren aus?
Sie hat Platzprobleme – und ein Café!
Vielen Dank für eure liebe Bereitschaft und Offenheit.
Leitung Vision Schweiz und Europa
Wie würden unsere Städte und Dörfer aussehen, wenn Christen die Botschaft Jesu wirklich ernst nähmen und konsequent «das Beste der Stadt» suchten (Jer 29,7)? Alan Platt geht in City Changers dieser Frage nach und erzählt die Geschichte einer sterbenden Gemeinde in Südafrika, die sich 1994 völlig neu ausrichtete – und heute Hoffnung und Veränderung in ihrer Stadt bewirkt.
Sein Ansatz ist keine neue Methode, sondern die Betonung eines gesunden geistlichen Lebens. Wenn unser Herz gesund ist, verändert sich auch unser Denken. Aus gesundem Denken erwächst produktives Handeln und daraus wiederum ein Lebensstil, der unsere Umgebung prägt. So kann die Gemeinde tief in Christus verwurzelt bleiben und zugleich die Gesellschaft nachhaltig beeinflussen. Die Kirche ist dann nicht mehr mit sich selbst beschäftigt, sondern lebt sichtbar als Salz und Licht mitten in der Welt.
Diese Erfahrung machen immer mehr Gemeinden weltweit, auch in Europa. City Changers ist deshalb eine starke Ermutigung für Gemeinden, die ihre Berufung neu entdecken und praktisch leben wollen. Ziel ist es, ein Segen für Städte und Regionen zu sein, indem Christen gemeinsam mit anderen Initiativen und Einrichtungen das Beste für ihre Umgebung suchen.
Dabei geht es nicht um Einzelkämpfertum: Einheit und Vielfalt gehören zusammen. Unter dem Motto «Egal wie die Wolle gefärbt ist, Hauptsache Schaf!» lernen Christen von unterschiedlichen Gemeindestilen, inves-

Jürg Wüthrich
Leitung
FEG Schweiz, Missionen
Leiter Vision Europa
juerg.wüthrich
@feg.ch

tieren in junge Leiter und vernetzen sich miteinander. So entsteht ein gemeinsamer Weg, Stadt und Region positiv zu verändern – durch bescheidenes, treues und engagiertes Christsein.
Genau dafür wollen wir uns als Vision Europa einsetzen: in Gemeindegründung und im Aufbau bestehender Gemeinden durch unsere Missionarinnen und Missionare. Das können wir nicht allein – sondern nur gemeinsam mit Ihnen. Darum danken wir herzlich für alle Gebete und Gaben, die helfen, diesen Auftrag umzusetzen.
Möchtest du für ein bestimmtes Land, Projekt oder einen konkreten Mitarbeiter spenden, kannst du dies online unter www.feg.ch/spenden tun, oder kontaktiere die Geschäftsstelle für einen personalisierten QR-Zahlschein:
043 288 62 20 | sekretariat@feg.ch | info@feg.ch
IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6
BIC POFICHBEXXX
lautend auf:
Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, 8330 Pfäffikon ZH
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Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Global, 8330 Pfäffikon ZH








Bei unseren monatlichen Online-Treffen als Gemeindegründer in Österreich wurde bei einem Austausch die Hilflosigkeit, die sich manchmal in unseren Bemühungen zeigt, so richtig spürbar. Ich denke, jeder von uns kennt das, wenn die Dinge nicht so laufen, wie man es sich wünscht, wie man es geplant und erwartet hat. Einige von uns haben es sicher auch schon erlebt, dass jemand im Glauben vorangeht, sich taufen lässt und dann nicht mehr gesehen wird.

Urs Güttinger Gemeindegründer im Burgenland urs.guettinger@ beg.or.at
Jetzt haben wir im Burgenland neu angefangen. «Bitte, Jesus, hilf!» steht hier ganz oben! Ja, wir beten, wir planen, wir haben unsere Ideen. Da ist der Bibelkreis, an dem schon beim ersten Mal sechs Aussenstehende teilgenommen haben. Beim zweiten Mal waren es noch drei (zwei Nachbarn). Wir konnten schon in die Tiefe gehen und darüber nachdenken, warum Jesus so wichtig und entscheidend für unser Leben ist. Es fielen Aussagen wie: «Die Bibel liegt bei mir bisher nur im Nachtkastl», oder «Diese Treffen bei euch sind genau unser Ding». Bibelkenntnis ist bisher wenig vorhanden, das macht das Ganze spannend und herausfordernd. Im Ort gibt es einige esoterische Angebote. Zu Weihnachten und darüber hinaus gibt es viele Angebote, die vom Wesentlichen ablenken wollen. In allen Angeboten und Eindrücken, die da sind, ist es unser Gebet: «Bitte, Herr Jesus, hilf, zieh die Menschen zu dir wie ein Magnet. Schenke Hunger und Durst nach dir, nach Wahrheit, Liebe und Barmherzigkeit.»
Ja, wir möchten, dass die Menschen kommen und fragen: Was müssen wir tun, um gerettet zu werden? Dass sie nach Hause kommen im Herzen. Und das kann nur ER schenken!
Wie gut, dass dies sich ganz mit Gottes Willen deckt und mit Gebet verknüpft ist: «… der will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.» (1Tim 2,4)
Als Kernteam, bestehend aus uns als Ehepaar, einer Frau aus der unmittelbaren Nachbarschaft und zwei unserer erwachsenen Töchter, haben wir mit Gebetsgottesdiensten begonnen. Lobpreis, Abendmahl und Gebet füreinander, für den Ort und die Region stehen im Mittelpunkt. Diese Gemeinschaft stärkt und ermutigt. Wir beten und hoffen, dass Menschen dazu kommen und auch durch die Möglichkeit der OnlineEinträge im Bezirksblatt der eine oder andere auf uns und die entstehenden Angebote aufmerksam wird. «Bitte, Herr Jesus, hilf! Ziehe du wie ein Magnet die Menschen an dein liebendes Herz.»
Danke für alles Mittragen!

Von Spanien hört man oft, dass die Menschen dort für das Evangelium verhärtet sind. Der Anteil der Evangelikalen in Spanien liegt unter 2%. Man könnte meinen, dass Gott in Spanien verliert. Aber Gott verliert nie.
Vor Kurzem haben wir über Apg 4,26–31 nachgedacht. Dort erinnern sich die ersten Christen an Psalm 2 von David, der zeigt, wie sinnlos es ist, sich gegen Gottes Pläne zu stellen. Sie sahen eine Erfüllung dieses Psalms, als Herrscher und Juden versuchten, Gottes Plan zu stoppen, indem sie Jesus töteten – doch sie hatten keinen Erfolg. Später sahen sie eine weitere Erfüllung dieser Worte, als Petrus und Johannes bedroht wurden nicht zu predigen. Genau das führte dazu, dass die anderen Christen noch mehr predigten. Gegen Gott zu handeln geht nie gut aus.

Isaac und Daniela Ruiz Koch Gemeindegründer
isaacidaniela@ gmail.com
Heute ist es genauso. Menschen, die sich Gott widersetzen, denken vielleicht, dass sie gewinnen, doch in Wirklichkeit ist das nicht so. Auch wenn Kultur und Gesellschaft gegen Gott gehen, der Heilige Geist erreicht weiterhin die Herzen der Menschen zur Rettung.
Am Sonntag, dem 23. November 2025, haben wir zwei sehr unterschiedliche Menschen getauft, die Gott zu sich gezogen hat. Der Teufel hat verschiedene Wege versucht, sie von Gott fernzuhalten, aber ohne Erfolg. Der eine kommt aus Venezuela und ist vor dem Maduro-Regime nach Spanien geflohen. Der andere ist Katalane und musste nie fliehen. Der eine hatte sehr


schwere Zeiten in seinem Leben, der andere hatte ein viel ruhigeres Leben. Der eine hatte finanzielle Probleme, der andere nie. Beide kamen zunächst mit vielen Fragen in die Gemeinde, aber nach einiger Zeit hat Gott sie stark berufen und sie haben sich entschieden, ihr ganzes Leben für ihn zu leben.
Die Gemeinde hat weiterhin die grosse Aufgabe, Licht in einer Welt zu sein, die mit ihren Schatten täuschen will. Doch nichts besiegt das wahre Licht Gottes: «Darum werden wir nicht müde …» (2Kor 4,5). Diese beiden Männer, die wir zuerst fern von Gott und dann ganz nah bei ihm gesehen haben, zeigen uns immer wieder die grosse Kraft Gottes, Menschen zu sich zu ziehen.
Das Jahr 2026 ist im Gange. Unsere Gemeindegründung betet für Menschen aus ihrem Umfeld: Nachbarn, Kollegen, Freunde und Bekannte. Gerne möchten wir in diesem Jahr mehr als einen Alpha-Kurs starten, um suchenden Menschen Jesus vorzustellen. Wird es uns gelingen? Werden sich Menschen einladen lassen?
Vielen Dank, wenn du für Mut zum Einladen betest.
Stell dir vor, du hast das Vorrecht, in die Häuser von Menschen eingeladen zu werden, die noch nicht mit Gott versöhnt sind, und kannst ihnen dort regelmässig die Wahrheiten des Evangeliums weitergeben. Diese Erfahrung ist für mich die grösste Freude im Dienst. Neben Gottesdiensten und Hauskreisen darf ich unter der Woche Familien und nicht gläubige Personen besuchen.
Einige dieser Begegnungen möchte ich kurz vorstellen:
Robert (18) kam vor einigen Monaten zu einem Gottesdienst. In einem persönlichen Gespräch erzählte er mir, dass er seit Längerem die Bibel studiert, da er nach der Wahrheit sucht. Ich durfte ihm bezeugen, dass Jesus die Wahrheit ist. In einem Gebet übergab Robert sein Leben Christus. Später kam auch seine Mutter Marzena zum Gottesdienst. Obwohl sie die Gemeinde noch unregelmässig besuchen, sind sie offen für weitere Treffen und ein gemeinsames Bibelstudium.
Jan ist über 80 Jahre alt. Letztes Jahr durfte ich seiner Enkelin Ewelina und ihrem Mann Łukasz das Evangelium erklären. Sie bekannten ihre Sünden, nahmen Christus an und liessen sich im Herbst taufen. Kurz darauf erfuhren wir, dass Jan an bösartigem Krebs mit Metastasen litt und keine Chemotherapie bekommen konnte. Bei meinen Besuchen erkannte Jan seine Sündhaftigkeit und übergab sein Herz Jesus. Seitdem studieren wir als Familie die Bibel. Wir wissen nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt, aber wir wissen: Er hat das ewige Leben.
Wir konnten ihnen mehrfach das Evangelium bezeugen und sie auf Christus hinweisen. Obwohl sie noch keine Gottesdienste besuchen und sich noch nicht bekehrt haben, sind sie offen für weitere Begegnungen und nehmen an besonderen Gemeindeveranstaltungen teil.

Jan Puchacz
Gemeindegründer in Łódź
janpuc@wp.pl


• für die besuchten Familien: dass Christus Herzen öffnet, Neubekehrte im Glauben weiterführt und einige 2026 getauft werden können.
• um geistliches Wachstum der acht Geschwister, die 2025 getauft wurden.
• für die im Frühling und Sommer geplanten Arbeitseinsätze/Camps für Ausbau- und Fertigstellungsarbeiten im neuen Gemeindehaus sowie für evangelistische Freizeiten (Evangelisationscamps).
• für unsere Tochter Natalia und unseren Schwiegersohn Karol, dass sie zu Christus zurückkehren.
• für die weiteren Bauarbeiten an unserem Gemeindehaus, wo uns Gott bisher gnädig versorgt hat.

Dolly Patt, Leiterin von Vision global, ist im Dezember mit ihrem Mann Lucas nach Indien gereist und hat die «Himalayan Free Church of India» (HFCI) besucht. Zudem berichtet sie über den aktuellen Stand des Projekts «Wasser des Lebens» in Kolumbien.
Während unseres Einsatzes bei der «Himalayan Free Church of India» stand neben dem Unterricht vor allem der Beziehungsaufbau im Zentrum. Wir durften mit jeder Studentin und jedem Studenten persönlich sprechen. Diese Gespräche waren sehr bewegend und offenbarten, wo die jungen Menschen in ihrer Beziehung zu Jesus stehen und wie sie ihn weitergeben möchten. Mehrere Zeugnisse haben uns tief berührt.
Der Student Bickey erzählte, dass seine Familie bis 2016 dem Buddhismus verbunden war. In diesem für viele Buddhisten schweren Jahr begegnete Jesus ihm persönlich. Zwei Jahre lang betete er für seine Eltern und weitere zwei Jahre für seinen Bruder, bis schliesslich alle Jesus kennenlernten.
Ein weiterer Student, Abhishek, kam durch die sichtbare Veränderung einer Mitschülerin erstmals mit dem Glauben in Berührung. Durch den Besuch der Schule vertiefte sich seine persönliche Beziehung zu Jesus, und heute hat er den klaren Wunsch, ihm allein zu dienen.

Ein anderer Student berichtete offen von tiefer Unzufriedenheit, Enttäuschung und mehreren Suizidversuchen. In seiner letzten Krise begegnete ihm Jesus und zeigte ihm, wofür es sich zu leben lohnt. Heute möchte er sein Leben ganz Jesus widmen und Ihm dienen.
Im Januar startet eine einmonatige Jüngerschaftsschule (Januar–Februar) speziell für jüngere Gläubige. Viele junge Menschen aus verschiedenen HFCI-Gemeinden freuen sich sehr auf diesen nächsten Schritt im Glauben.
Parallel dazu fand während der Jüngerschaftsschule wieder eine Woche lang die Business School statt. Die Leitung dieses Moduls wurde diesmal von ehemaligen Teilnehmenden aus Nepal übernommen. Dies ist ein ermutigendes Zeichen dafür, wie Verantwortung wei-
tergegeben wird und eine geistliche sowie praktische Multiplikation stattfindet.
Wir konnten zudem Rakesh besuchen, der im vergangenen Jahr die «School of Shepherds» abgeschlossen hat. Er leitete eigenständig einen dreistündigen Gottesdienst in seinem Heimatdorf, mitten im Dschungel an der Grenze zwischen Bhutan und Indien, wo die Elefanten frei umherziehen. Der Gottesdienst war geprägt von Gebet, Wortverkündigung und grosser Hingabe. Wir waren sehr dankbar und stolz zu sehen, wie er in seine Berufung hineingewachsen ist. Rakesh steht unter der geistlichen Aufsicht von Pastor James (ehemaliger Präsident der HFCI) und unterrichtet eine Woche an der Jüngerschaftsschule zum Thema Gebet. Lucas unterrichtete dieses Mal selbst, und gemeinsam wurde eine Evaluation der Ausbildung durchgeführt.

Bild: Das Projekt «Wasser des Lebens» in La Guajira setzt sich für Trinkwasser und «lebendiges Wasser» ein.
Bild: Lucas und Dolly Patt (letzte Reihe, 4. von links und 4. von rechts) mit ihrer Klasse der Jüngerschaftsschule.

In La Guajira durften wir die Wayuu-Gemeinschaft persönlich besuchen. Viele von ihnen haben über lange Zeit für Wasser gebetet. Eine vollständig finanzierte Wasserbohrung ist geplant – ein sehr konkretes Zeichen von Gottes Versorgung zur richtigen Zeit. Der Bohrer befindet sich derzeit noch in Panama, da zusätzliche Transfer- und Transportkosten angefallen sind. Roberto Gonzalez ist aktuell dabei, die notwendigen Schritte zu klären, um den Bohrer nach Kolumbien zu bringen.
Wir stehen somit mitten in dem Prozess, frisches Trinkwasser für die Wayuu-Gemeinschaft verfügbar zu machen. Auch wenn sich der Weg verzögert, wissen wir, dass Gott die Kontrolle behält und Sein Zeitpunkt der richtige ist. Wir bitten euch, diese Situation im Gebet mitzutragen – um offene Türen, Weisheit in den Entscheidungen und einen reibungslosen Weitertransport.
Darüber hinaus führte Gott uns in eine neue Verbindung mit einer christlichen Organisation, die vier Schulen mit rund 500 Schülern betreibt. Nach einem kurzen Seminar für Pastoren und Lehrpersonen entstand der
Wunsch, das Programm «Faithful Living» nicht nur für Leiter, sondern auch als festen Bestandteil in den Schulunterricht zu integrieren. Auch hier durften wir sehen, wie Gott Beziehungen schenkt und klare nächste Schritte vorbereitet.
Wir sind dankbar, dass wir nicht nur dort dienen durften, wo wir geplant hatten, sondern dorthin geführt wurden, wo Gott bereits am Wirken ist. In den Herzen der Studierenden, in neu übernommener Verantwortung, in offenen Türen – und auch in persönlichen Herausforderungen – erkennen wir seine treue Führung.
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Die schweren Überschwemmungen, die Sri Lanka Anfang Dezember 2025 mit dem Zyklon getroffen haben, zeigen erneut, wie zerbrechlich das Leben ist. Besonders betroffen sind die Ärmsten: Familien ohne Ersparnisse, ohne sichere Unterkunft, ohne tägliches Einkommen. Genau aus solchen Verhältnissen stammen die über 50 Kinder, die im Hope Center im Herzen Colombos betreut werden.
Viele von ihnen leben bei alleinerziehenden Müttern, die als Tagelöhnerinnen ums Überleben kämpfen. Wenn Strassen unpassierbar werden, fällt ihre Arbeit aus – und damit auch das tägliche Essen, der Schulbesuch und jede Form von Sicherheit.

Michael Dufner Leiter Kommunikation SAM global michael.dufner@ sam-global.org
Das Hope Center will inmitten dieser Unsicherheit ein Ort sein, an dem Kinder zur Ruhe kommen dürfen. Sie erhalten regelmässige Mahlzeiten, schulische Unterstützung und spirituelle Begleitung – und vor allem einen Raum, in dem sie einfach Kind sein können.
Ein Beispiel dafür ist Akash (Name geändert). Nach dem Tod seines Vaters musste seine Mutter lange Schichten in einer Textilfabrik übernehmen. Akash rutschte in der Schule ab, ein Abbruch schien unausweichlich. Doch im Hope Center fand er Nachhilfe, Mentoring und Ermutigung. Innerhalb weniger Monate holte er auf. Heute gehört er zu den Besten seiner Klasse – und hilft jüngeren Kindern, die denselben Weg gehen.


Auch junge Erwachsene finden im Hope Center Halt. Eine Praktikantin beschreibt ihr Praktikum als «Brücke zwischen Ausbildung und Praxis». Sie lernte Berichterstattung, Dokumentation und Kommunikation – Fähigkeiten, die ihr neue Perspektiven eröffnen. Gleichzeitig wuchs sie im Umgang mit den Kindern in Geduld, Lehrmethoden und Führung.
Was hat all das mit der Naturkatastrophe zu tun? Überschwemmungen zeigen, wie schnell Lebensgrundlagen wegbrechen. Doch sie machen auch sichtbar, was bleibt: die Liebe zueinander und die Kraft, die entsteht, wenn Menschen in Menschen investieren. Genau hier setzt das Hope Center an. Es will Stabilität schenken, wenn alles andere ins Wanken gerät.
Noel A., Leiter von Lanka Hope Partners, fasst es treffend zusammen: «Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, damit noch viele Kinder, Jugendliche und Familien im Herzen von Colombo gestärkt werden können.»
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Die Teilnahme am Wettbewerb steht allen Personen offen. Ausgeschlossen sind Mitarbeitende der FEG Schweiz (und deren Angehörige). Alle richtigen Antworten kommen in die Verlosung. Der/ die Gewinner/in werden schriftlich informiert. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann weder umgetauscht noch in bar ausbezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Geburten
FEG Landquart
19. Januar: Tobija, von Desiree und Jonas Gysin
Chile im Sidehof/FEG Rüti ZH
31. Januar: Naël Keony, von Eva und Peter Okonda-Neukom
FEG Hochdorf
1. Februar: Amy Grace, von Stefanie und Mike Cawley
Todesfälle
FEG Düdingen-Freiburg
15. Januar: Anny Egli, geboren am 17. September 1937
FEG Wallisellen
11. Januar: Hans Gerhard Wolf, geboren am 4. Dezember 1929
SteineKirche (Basel):
10. Januar: Christa Muser, geboren 1939
FEG Gais
25. Januar: Elsi Beljean-Dierauer, geboren am 15. Juni 1937
FEG Wilchingen:
16. Januar: Willi Hase, geboren am 8. November 1933


Termine FEG Schweiz
16. Februar–29. März 2026 truestory nights FEG Jugend www.truestory.eu
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07. März 2026 zoé Frauenkonferenz, Aarau www.zoe-frauenkonferenz.ch
09.–11. März 2026
Mitarbeiterkonferenz FEG Schweiz Ländli, Oberägeri
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30. Mai 2026 Delegiertenkonferenz FEG Schweiz FEG Langenthal
SAVE THE DATE: 19.–21.03.2027 – Gemeindebaukongress Konferenz mit Viva Kirche Schweiz, VFMG und FEG Schweiz
Aktuelle Termine unter www.feg.ch/agenda
«Dafür mühe ich mich ab. Ich kämpfe mit der ganzen Energie, die von ihm kommt und in mir ihre volle Kraft entfaltet.» (Kol 1,29)
Kennst du den typischen Nachsatz in freudigen Erzählungen über fruchtbare evangelistische Bemühungen? «Alles Gnade! Nicht mein Werk!» Ein anderer dreht es um und quittiert die Ermutigung zur Evangelisation mit den Worten: «Nur der Heilige Geist führt Menschen zu Jesus, ich kann dem nichts hinzufügen.»
Wohlwollend betrachtet, soll damit die Ehre Gott zugeschrieben werden, kritischer gesehen ist es eine Unterbewertung der menschlichen Verantwortung. Paulus verbindet beides. Sein Dienst verlangt Mühe und Kampf, doch das geschieht nicht aus eigener Kraft, sondern «in seiner Kraft, die mächtig in mir wirkt.» Theologen sprechen von theonomer Reziprozität – eine göttlich menschliche Wechselwirkung, die nicht durch menschlich autonomes Handeln, sondern von Gott bestimmt ist. Die Quelle und Wirkung liegen bei Gott, doch der Mensch bleibt durch Antwort und Einsatz Teil der Gleichung. In diesem Konzept ist der Heilige Geist der Schlüssel. Ohne geistliche Leitung und Kraft bleibt jede menschliche Anstrengung wirkungslos und freudlos. Wenn Menschen jedoch vom Geist zur Kooperation mit Gott gerufen werden und in seiner Kraft kämpfen, wird sogar Leiden zur Freude – wie Paulus schreibt: «Jetzt freue ich mich über die Leiden, die ich für euch erdulde.» Von Herzen wünsche ich dir ein tiefes Eintauchen in diese Freude unter der Leitung und Befähigung des Heiligen Geistes.


Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch