2026.02_fegmagazin

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«Ich bin geborgen, gehalten, geliebt; egal wie der Tag heute war und wie ich oder andere mich bewerten.»

Katrin Jany, FEG Zürich Trittligasse

«Daher mein Rat: Sei mutig! Lass dich nicht abhalten. Hab Spass an der Kirche! Folge Jesus nach!»

Simon Schweyer, FEG Wetzikon

Impressum

Gratis-Zeitschrift der Freien Evangelischen Gemeinden in der Schweiz

fegmagazin 02/26 | 120. Jahrgang erscheint 10-mal jährlich (Doppelnummern 07/08 und 12/01)

HERAUSGEBER

Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz Witzbergstrasse 7, 8330 Pfäffikon ZH 043 288 62 20 sekretariat@feg.ch | www.feg.ch

REDAKTION

Harry Pepelnar, Deborah Vassen Kommunikation FEG Schweiz redaktion@feg.ch

LAYOUT

FEG Kommunikation

LEKTORAT

Hansueli Kägi, Ferdi Ammann

Inhalt

FEG Schweiz

BILDNACHWEIS

Symbolbilder: unsplash+,Wiki Commons Coverbild: brighter week, Wetzikon

DRUCK

gndruck Bachenbülach

REDAKTIONSSCHLUSS

FÜR TEXTE UND INSERATE: Für fegmagazin 04/2026: 08. Februar 2026 Für fegmagazin 05/2026: 08. März 2026 redaktion@feg.ch | inserate@feg.ch

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Vision EU

Was uns bewegt | FEG Schweiz

Kleine Schritte, grosse Wirkung | Vorsitzender

Welche Pizza darf es denn sein? | FEG Jugend

Jesus liebt komplizierte Geschichten | DK

Rutschbahn vom Kirchendach!!! | FEG Wetzikon

Wege zum Glauben | Next Generation

Das Kreuz verstehen und komunizieren | MiKo

Von Gottes Liebe bewegt | FEG Thayngen

Licht und Hoffnung fürs Embrital | FEG Embrach

Dass Kinder von Jesus erfahren dürfen | BESJ

Vision CH

Der

Eine Kirche in Bewegung | Leitung VE

Freude in unserem Café | Frankreich

Geh doch zurück in die Schweiz ... | Österreich

Lohnt sich ein Leben als Missionar? | Frankreich

Vision global

Berufung beginnt, wenn ... | SAM global

Usem Läbe ...

Ist Jesus Gott oder Mensch? | Fragen zur Bibel Wettbewerb

Wendepunkte des Lebens | Termine

Personelle Mutationen

Weil es ihn gibt | David Gronau

Was uns bewegt ...

«Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden –einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.»

Johannes 14,27a

Katrin Jany lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Region Zürich. Sie arbeitet im Sekretariat der FEG Zürich-Trittligasse und als Heilpädagogin im Kindergarten. katrin.jany@ gmx.ch

Am Sonntag liebe Leute treffen, ein tolles Programm für die Kinder gestalten, die Nachbarin unterstützen und ein Buch mit guten Ratschlägen lesen – das alles geht auch ohne Glauben an Jesus. Was aber immer fehlen wird ohne ihn, ist dieser besondere Friede. Nicht so, wie ich ihn in der Welt finden kann. Nicht Frieden wie nach einem erfolgreichen Projekt, einem gelungenen Familienanlass oder einem schönen Eheweekend. In der Beziehung zu Jesus finde ich Frieden, der viel, viel tiefer geht.

An den Tiefpunkten meiner Woche darf ich wissen, dass der Herr von Himmel und Erde mein Leben in der Hand hat und mich gut führen wird. Wenn ich es nicht geschafft habe, so zu leben, wie das meinem Ideal entspricht, weiss ich, dass einer für mich das perfekte Leben gelebt hat. Wenn ich mich trotz allen guten Erziehungstipps pädagogisch gerade gar nicht hilfreich verhalten habe, darf ich mit diesem Frieden zu Bett gehen. Ich bin geborgen, gehalten, geliebt; egal wie der Tag heute war und wie ich oder andere mich bewerten.

Immer.

Was die Leitung FEG Schweiz bewegt

Die LFS traf sich am 16. Dezember 2025 und 8. Januar 2026. Sie blickt erfreut auf die Entwicklung der Konferenz «Kirche für Andere» vom 19.-21. März 2027 und das wachsende Bewusstsein für Evangelisation in unserem Land.

Zentrale Themen beider Sitzungen waren die aktuellen Herausforderungen der Vision Schweiz. Die Suche nach einem neuen Missionsleiter läuft weiter. Die zusammengefassten Ergebnisse der Interaktion zum Thema Vision Schweiz an der Delegiertenkonferenz wurden aufgegriffen. Ermutigend ist, dass das Anliegen der Gemeindegründung und der Vision Schweiz starken Rückhalt erfährt, was sich auch in der finanziellen Unterstützung 2025 zeigte. Besonderer Dank gilt dem großzügigen Beitrag von CHF 4’000, der an die DK für das Projekt Willisau zusammengelegt wurde.

Rund 55 Personen nahmen an den Online Gebetstreffen des Fasten und Gebetstags für die Vision Schweiz teil; darüber hinaus haben viele weitere persönlich oder in den lokalen Gemeinden mitgebetet. Die LFS ist überzeugt, dass die Erfüllung des gemeinsamen Auftrags eng mit der Entwicklung einer lebendigen Gebetskultur verknüpft ist und will eine solche weiter fördern.

Weiterhin hat die LFS den Antrag für das CAMP 2027 bewilligt. Sie sieht darin eine wichtige Ergänzung zu den Neujahrs und Sommerlagern. Für das Sprungbrettjahr 2026/2027 ermutigt die LFS alle Gemeindeleitungen, konkret um Berufungen in den vollzeitlichen Dienst zu beten und aktiv auf junge Menschen zuzugehen.

Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch

Vorsitzender FEG Schweiz

Kleine Schritte, grosse Wirkung

«Meist passiert wenig». So fasst eine Leiterin die Ausbeute betriebsinterner Schulungen eines Wirtschaftsunternehmens zusammen. Sie spricht dabei über das Phänomen des «Knowing Doing Gap».

daniel.rath @feg.ch

Der Graben zwischen Wissen und Tun

In einer Sitzung beschäftigten wir uns kürzlich mit Problemen in der Online Zusammenarbeit. Ursache war ein mangelndes Know-how über die Funktionsweise der genutzten Software. Mit ein paar kurzen Erklärungen, die sofort in die Praxis umgesetzt und getestet wurden, kamen wir massgeblich weiter. Dazu war Wissensvermittlung selbstverständlich – doch entscheidender war die sofortige Umsetzung. Langfristig wird die regelmässige Anwendung des Gelernten den Erfolg bestimmen. Viele Schulungen verfehlen dieses Ziel: Es wird zwar eine Fülle von Wissen vermittelt, doch das Gelernte gelangt nicht in die Praxis, weil zu wenig konsequent an der Brücke zwischen Wissen und nachhaltiger Umsetzung gearbeitet wird.

«Es sei denn, man tut es»

Auf einer Pastorenkonferenz vor vielen Jahren visionierte eine Gruppe junger Pastoren über einen geistlichen Aufbruch. Neben mir hörte Robert Bührer, ein blinder, pensionierter Pastor, der viel im Gemeindeaufbau bewegt hatte, aufmerksam zu. Ganz nüchtern und doch aus tiefstem Herzen sagte er am Ende des Gesprächs: «Liebe Brüder: … es sei denn, man tut es.» Dieser Satz traf mich mitten ins Herz und begleitet mich seit über dreissig Jahren.

Das Geheimnis kleiner, kontinuierlicher Schritte

Ich liebe es, strategisch visionär in die Zukunft zu denken. Mein Herz schlägt für das Motto «Kirche für Andere», hinter dem eine grosse Vision steht. Am Ende gewinnt jedoch nicht die Strategie, sondern die Kultur – sie entsteht aus der Summe unserer Gewohnheiten. Das ist eine ernüchternde, aber zugleich ermutigende Feststellung, weil Veränderung damit nicht so kompliziert ist, wie grosse strategische Konzepte oft sug-

gerieren. Forschungen zeigen, dass bereits eine neue Gewohnheit von zwei Minuten pro Tag zu nachhaltigen Veränderungen führen kann. Wie wäre es mit täglich zwei Minuten für unerreichte Menschen beten, zwei Minuten gezielt an der Sprachfähigkeit für das Evangelium arbeiten oder zwei Minuten eine ermutigende WhatsApp Nachricht an einen Mitmenschen in Not schreiben? Der Schlüssel liegt in der Kontinuität. Unser Lebensstil ist die Summe dessen, was wir regelmässig tun – sowohl individuell als auch für die gesamte Gemeinde. Gerne komme ich in deine Gemeinde für einen Workshop zur nachhalten Lebens- und Kulturveränderung.

«Am Ende gewinnt nicht die Strategie, sondern die Kultur.»

Welche Pizza darf es denn sein?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Pizzen und Chipspackungen an einem Jugendabend gegessen werden. Dass junge Menschen einen großen Appetit haben, ist nichts Neues. Was mich jedoch überrascht hat, ist der geistliche Hunger der jungen Generation. Denn es gab in letzter Zeit genügend Stimmen, die sich nicht unbedingt hoffnungsvoll über die Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2010) geäußert haben. Der Psychologe Jonathan Haidt hat die Bezeichnung «Generation Angst» populär gemacht, Zeitungen warten mit Schlagzeilen über die «Jammerlappen» auf und hinterfragen die Leistungsfähigkeit dieser Generation.

Es ist verlockend, auch als Kirche in die gleiche Kerbe zu schlagen – und manche müden Gesichter in der Sonntagspredigt scheinen dies zu bestätigen. Und noch verlockender ist es, als Jugendleiter auf den Unterhaltungszug aufzuspringen: Aufregende Games, kurzweilige Videos und vor allem gaaanz einfache Bibeltexte.

Ich bin da keine Ausnahme. Umso dankbarer bin ich für ein Buch, das mir zu Beginn meiner Leiterzeit in die Hand gedrückt wurde mit einem eindringlichen Rat für Jugendpastoren: «Be sure to teach them the Word of God. Play the games, go on ski trips, and eat a ton of pizza – but above all, feed them the living and active Word of God!» Dankbarerweise scheint gerade diese geistliche Nahrung das zu sein, wonach sich die Jugend sehnt.

Simeon Bürki

Leiter

FEG Jugend

simeon.buerki

@feg.ch

Geistliche Nahrung für die Jugend

An der MiKo sprach ich mit Rémy Hangartner (Pastor FEG Sulgen), der fast nicht mehr aufhörte zu sprudeln, wie er und sein Team diese Dynamik in der Jugendarbeit gerade erleben:

Rémy, wie sieht eure Jugendarbeit aus?

Unsere Arbeit mit den Jungerwachsenen (16-25 Jahre) heisst LEGACY («Erbe / Vermächtnis») und hat die Vision, die Erkenntnis zu fördern, was für ein wunderbares Erbe wir in Jesus Christus haben und was diese Christuszugehörigkeit konkret bedeuten kann. LEGACY gliedert sich aktuell in zwei Bereiche auf: in das tEATsch! und das Chill. tEATsch! ist unser wöchentlicher Bible-Study-Abend mit Snacks und Getränken (TEA and EAT��) und einem Impuls aus der Bibel (teach), mit anschliessender Diskussion und gemein-

samem Gebet. Aktuell besuchen rund 25 Teilnehmer/ innen wöchentlich die tEATsch-Abende.

Wie ist es dazu gekommen?

Dafür hole ich etwas aus: Als wir 2016 das LEGACY als monatlichen Jugendgottesdienst gegründet hatten, traf dies einen Nerv in der Region. In den folgenden Jahren kamen 130-180 Jugendliche. Doch trotz starkem Event entstand kein fester Kern mit geistlicher Tiefe. So reifte 2019 die Idee, das tEATsch! zu starten. Mit fünf Personen begannen wir dieses Abenteuer. Kurz danach kam Corona – und plötzlich wuchs tEATsch! im digitalen Raum auf über 60 Jugendliche aus der ganzen Region. Gespannt waren wir auf den ersten Moment, als wir uns dann im realen Raum treffen konnten – wir kannten die meisten «Teilnehmer» ja nur vom Bildschirm.

Das war echt ermutigend! Viele zeigten ihren Hunger nach Gottes Wort und der Gemeinschaft mit regelmässigem Kommen am Donnerstagabend. Es bildete sich ein Kern, der sich unterdessen schon zweimal verjüngt hat.

Habt ihr ein besonderes Rezept?

Ein Rezept hatten wir am Anfang nicht und haben auch heute keins. Wir haben beobachtet, unsere Schlüsse gezogen und Neues ausprobiert. So haben sich drei prägende Faktoren abgezeichnet:

Faktor HUNGER

Wer keinen Appetit hat, isst nicht gerne. Das tEATsch! ist für Jugendliche, die Hunger haben. Das kommunizieren wir. Zudem binden wir Jugendliche in die Planung ein: Was interessiert euch? Welche Fragen bewegen euch als Generation? Ihre Antworten bilden das Gerüst für Serien und Buchprojekte. (Ja, Gen Z liest zusammen physische Bücher!)

Faktor VORBILD

Jugendliche schauen zu! Mein eigener Hunger nach Gottes Wort und mein Beten sind wichtige Bausteine, um diesen Hunger mitauszulösen. Wenn ich persönlich begeistert bin von Gottes Wort und das auch lebe, wird es früher oder später Wirkung zeigen.

Faktor BIBEL

Die Überzeugung, dass Gottes Wort lebendig ist und nie leer zurückkehrt, ist das Zentrum der tEATsch!-Arbeit. Wir erlebten und erleben Gottes Reden und Wirken auf so reale Art und Weise, weil Jesus Christus, das Wort «himself», im Zentrum steht. Jugendliche werden überführt, getröstet, begeistert, ermutigt –vom einfachen Bibelwort. So setzen wir mit grosser Überzeugung auf Gottes Wort als Boden für gesund wachsenden Glauben.

Welche Herausforderungen begegnen euch?

Eine grosse Herausforderung ist die hohe Wechsel- und Anwesenheits-Dynamik. Während in Wintermonaten der Raum voll bis übervoll ist (30+), sind die Sommer- oder Prüfungsmonate eher schwach belegt (5-15). Das hat meinen Fokus geschult, weg von blanken Zahlen hin zum Herberge-Verständnis: «Wir sind hier, so oder so. Es liegt an dir, ob du kommen und wachsen willst».

Hast du einen Tipp, um Hunger zu fördern?

Trau dich, die Stimmen und Fragen deiner Jugendlichen nicht nur anzuhören, sondern sie aktiv in deine Planungen einzubeziehen! Sie werden mit Wertschätzung antworten. Und hab den Mut und setz auf Gottes Wort! Es wird NIE leer zurückkehren.

2026 steht an. Wie könntest du in diesem Jahr dem geistlichen Hunger deiner Jugend begegnen? Im Bild der Pizza? Vielleicht, indem du die Jugendlichen den Teig selber herstellen oder auswallen lässt und die frischen Zutaten in ihnen echten Appetit auslösen – statt sie mit Tiefkühl-Pizza zu beliefern.

Delegiertenkonferenz FEG Schweiz

Jesus liebt komplizierte Geschichten!

Am 22. November 2025 kamen in Effretikon 112 stimmberechtigte Delegierte der FEG Schweiz und einige Gäste zur Herbstkonferenz zusammen. Neben den obligatorischen Traktanden wie der Abnahme des Budgets 2026 war der Tag inhaltlich geprägt von Freude und Dankbarkeit trotz Herausforderungen.

Aufnahme der «Chilä im griäne Hüüs» (FEG Altdorf)

Die «Chilä im griäne Hüüs» wurde einstimmig als Bundesgemeinde in die FEG Schweiz aufgenommen. In einem berührenden Bericht hat die Gemeindeleitung 15 Jahre ihrer Gemeindegeschichte Revue passieren lassen. Was für eine Freude! Gott hat Grosses im Kanton Uri getan. Die «Ürner» wurden herzlich willkommen geheissen.

Finanzielle Entscheidungen für die Zukunft

Nach einer Dank-, Lobpreis- und Anbetungszeit informierte Lucas Patt über das Budget 2026 und die Zukunft der Finanzanlagen. Ausgehend vom Anliegen, die anvertrauten Mittel für die Erfüllung der Kernaufgabe, nämlich die Unterstützung lokaler Gemeinden, einzusetzen und angesichts der aktuell hohen Risiken am Aktienmarkt hat die LFS den Investitionsgrundsatz «Darlehen an die Gemeinden vor Aktieninvestments» beschlossen, was von den Delegierten mit spontanem Applaus bedacht wurde.

Deborah Vassen Kommunikation

FEG Schweiz deborah.vassen @feg.ch

Nachfolgeplanung Leitung der Missionswerke der FEG Schweiz

Thomas Mauerhofer, Leiter der Vision Schweiz, tritt aus gesundheitlichen Gründen per Ende 2025 zurück. Er wurde herzlich verdankt. Aktuell befindet sich der Bereich Mission der FEG Schweiz vor drei wegweisenden Nachfolgefragen: Gesucht wird neben einer Leitungsperson für die Vision Schweiz ebenfalls eine Person, die den Bereich Mission in der LFS leitet (ab Sommer 2026). Jürg Wüthrich wird dann aus der LFS ausscheiden und spätestens Ende 2029 auch die Leitung der Vision Europa abgeben. Gleichzeitig ist klar, dass mit dem verbandsübergreifenden Thema «Kirche

für Andere» ein klarer missionarischer Fokus unsere Arbeit prägen soll: «Wir brauchen mehr missionarische Gemeindegründung und -aufbau in der Schweiz und in Europa. Wir brauchen eine breite Befähigung zur ganzheitlichen Mission in einer säkularisierten Welt», so Daniel Rath, Vorsitzender der FEG Schweiz. «Für uns sind solche Nachfolgeregelungen eher kompliziert, aber Jesus liebt komplizierte Geschichten!»

Weitere Traktanden

• Statusbericht und Ausblick Projekt Lobpreis www.feg.ch/lobpreis

• Informationen zur Kirchenkonferenz 2027 «Kirche für Andere» www.feg-conference.ch

• Verabschiedung von Silas Rupp als Leiter Geschäftsstelle FEG Schweiz

• Neues Ausbildungskonzept «Lust auf Leiten» www.feg.ch/lustaufleiten

• Berichte aus den verschiedenen Bereichen von FEG Schweiz

Bild: Aufnahme der «Chilä im griänä Hüüs»

Rutschbahn vom Kirchendach!!!

Wir möchten in dieser neuen Rubrik sichtbar machen, wie Innovation in den Freien Evangelischen Gemeinden gelebt wird. Von kreativen Projekten bis zu wegweisenden Angeboten – wir machen innovative Ideen sichtbar und zugänglich. Lass dich inspirieren und entdecke, was andere Gemeinden bewegen.

Simon Schweyer Jugendpastor FEG Wetzikon

simon.schweyer@ feg-wetzikon.ch

Was hat es mit der Ruschbahn auf sich?

Im September 2025 haben wir mit unserem regionalen Jugendgottesdienst (BRIGHTER Züri Oberland) eine Evangelisationswoche gemacht. Jeden Abend haben wir zusammen in der Bibel gelesen und über Jesus geredet. Die Rutschbahn war ein Eye-Catcher und diente so dem evangelistischen Anliegen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wahrscheinlich haben wir zu viele «Real Life Guys»Videos geschaut. Gleichzeitig haben die Äffchen in meinem Kopf mächtig Lärm gemacht und geschrien: «RUTSCHBAHN! RUTSCHBAHN! RUTSCHBAHN!»

Dann haben wir sie halt gebaut. Viele Jugendliche konnten mithelfen und waren Teil dieser Aktion. So machte es echt Spass, diese Idee gemeinsam umzusetzen.

Was hat Gott durch euch und der Rutschbahn getan?

Wir haben erlebt, dass ganz viele Kinder aus dem Quartier gekommen sind und die Rutschbahn unbedingt ausprobieren wollten. Sogar Jugendliche, die sonst für alles zu «krass» sind, sind direkt in den Klei-

dern runtergerutscht (siehe fegmagazin-Cover!). Da entstand eine mega coole Dynamik, der Hof vor der Kirche hat sich mit Leuten gefüllt. Alle hatten Spass daran.

Was ist ein Highlight?

Wir feierten Taufe im Pool der Rutsche. Jugendliche wollten schon weggehen. «Jungs, ihr müsst bleiben! Was ihr jetzt seht, wird euer Leben verändern!», sagte ich ihnen. Sie stellten ihre E-Roller wieder hin und schauten zu. Wir luden sie auf einen Drink ein und konnten ihnen von Jesus erzählen.

Wo liegen eure Herausforderungen?

Wir hatten bereits viel Material, das von anderen Projekten übrig geblieben ist. Ansonsten ist sicher der Kostenpunkt für das Holz eine Hürde. Und dann beginnt man einfach. Und löst ein Problem nach dem anderen. Man gibt nicht auf. Man überwindet alle Hindernisse. Bis am Schluss die Rutsche steht.

Was sollte man beachten, wenn man mit einem ähnlichen Projekt starten möchte?

Einfach mal starten! Wir hätten diese Rutsche hundertmal durchrechnen können. Wir hätten stundenlang über Sicherheitsbedenken diskutieren können. Aber in der Zeit hätten wir die Rutsche längst gebaut. Daher mein Rat: Sei mutig! Lass dich nicht abhalten. Hab Spass an der Kirche! Folge Jesus nach!

Bild: Die Glaubensmap macht solche Wege zum Glauben sichtbar –die Landkarte zeigt, wie Gott mit Kindern Wege geht.

Next Generation – Kinder im Fokus

Wege zum Glauben

«Papi, hört Gott unsere Gebete auch in der Nacht?» Ich war kurz irritiert. «Ja, natürlich. Wie meinst du das?» – «Ja, wenn bei uns Nacht ist, ist es in Panama Tag – dann ist Gott mit all den Gebeten dort beschäftigt.» Solche Sätze höre ich oft zwischen Zähneputzen und Schlafengehen. Kinder denken über Gott nach, während wir vorwärts machen wollen.

In diesem Artikel freue ich mich, Gedanken von der KIFO-Konferenz für Kindermitarbeitende zum Thema «Wege zum Glauben» mit der neuen Glaubensmap zu teilen.

Christian Zwicky Leitung

FEG Schweiz

Next Generation

christian.zwicky @feg.ch

Solche Fragen wie oben zeigen: Kinder haben ihre eigenen Wege zum Glauben – manchmal chaotisch, oft überraschend, aber mitten im Alltag. Viele Eltern und Mitarbeiter in der Arbeit mit Kindern wünschten sich eine Anleitung «Was wir tun müssen, damit ein Kind zum Glauben findet.» Die ehrliche Antwort: Wir können es nicht machen. Glaube entsteht nicht durch geniale Programme oder die richtigen Worte. Wenn ein Kind sich Jesus anvertraut, ist es immer Gnade.

Doch gibt es Muster, die in der Bibel (z.B. Psalm 78) und im Alltag immer wieder vorkommen. Wie der Dreisatz «Belong – Believe – Behave» (Dazugehören – Glauben – Handeln).

Dazugehören

Bevor ein Kind glaubt, fragt es: Bin ich hier richtig? Darf ich so sein, wie ich bin? Zugehörigkeit ist kein Extra, sondern der Boden, auf dem alles wächst. Auf der Glaubensmap finden sich viele Szenen, in denen Kinder schlicht dazugehören: sie sind mitten im Geschehen, werden gesehen und geliebt – ohne Vorleistung. Ein Kind, das erlebt: «Ich gehöre bei Jesus dazu», kommt innerlich zur Ruhe und öffnet sein Herz für Gott..

Glauben

Aus Zugehörigkeit wächst Vertrauen. Glaube beginnt nicht beim Verstehen, sondern wo Kinder wagen zu sagen: «Ich brauche Jesus». Auf der Map helfen Menschen anderen, auf Gott zu vertrauen: im Gebet, im Zuhören, im gemeinsamen Staunen. Echter Glaube zeigt sich, wenn ein Kind merkt: «Mit meiner Unvollkommenheit bin ich nicht lästig, sondern geliebt von Jesus.»

Handeln

Wenn Vertrauen Wurzeln schlägt, wächst Nachfolge fast automatisch. Kinder wollen plötzlich die Bibel verstehen und danach leben. Nicht aus Pflicht, sondern aus Interesse an Gottes Meinung. Sie leben es nie perfekt, aber echt. So wird Gehorsam nicht zur Last, sondern zur logischen Folge gelebten Vertrauens.

Als Gemeinde schaffen wir keinen Glauben. Aber wir prägen die Atmosphäre, in der Glaube wachsen kann, und wir dürfen Kinder auf ihrem Glaubensweg ein Stück begleiten. Den Rest dürfen wir Gott überlassen und staunend miterleben, welche Wege zum Glauben er mit den Kindern geht.

«Mit meiner Unvollkommenheit bin ich nicht lästig, sondern geliebt von Jesus.»

Wer die Plenumsvorträge von Christian Zwicky (FEG) und Tobi Bendig (Viva Kirche) nachschauen will, findet sie auf unserem Youtube-Kanal. Weitere Informationen: www.kifo.ch

Am 18. und 19. März 2026 findet ein Impulsabend zur Glaubensmap mit Christian Zwicky und Tobi Bendig statt (online / in Olten): www.glaubensmap.com/schulungen/impulsabend

Mitarbeiterkonferenz FEG Schweiz

Das Kreuz verstehen und kommunizieren

Diesmal wurde es theologisch spannend auf der Mitarbeiterkonferenz der FEG Anfang November 2025. Vier Jahre lang hatte die Theologische Kommission an einem Papier zu diesem Thema gearbeitet. Diese Konferenz war nun der krönende Abschluss.

Was alles bedeutet das Sterben Jesu am Kreuz? In dem Paper, welches an der Konferenz verabschiedet wurde und im Sommer veröffentlicht werden soll, präsentiert die Theko dazu ein Modell mit vier Teilen:

1. Jesus ist unser Repräsentant, er kann an unserer Stelle handeln;

2. Jesus ist unser stellvertretendes Sühneopfer, er trägt unsere Schuld und ihre Folgen;

3. Jesus ist der Sieger, er hat das Böse in jeder Form besiegt und wir haben daran teil; und

4. Jesus ist unser Vorbild, wir werden durch den Heiligen Geist in sein Bild verändert.

Nun ist gerade der zweite Aspekt – Jesus als stellvertretendes Sühneopfer – heute kritischen Anfragen ausgesetzt. Auf einige davon ging der Hauptreferent, der Neutestamentler Guido Baltes (MBS und Uni Marburg), in seinen Vorträgen ein. Ich möchte aus der Fülle dessen, was wir dabei lernen konnten, ein paar Streiflichter darstellen.

Dr. Andreas Hahn

Pfarrer

FEG Hochdorf; bis 2025 Leiter der Theologischen Kommission

FEG Schweiz

andreas@ feg-hochdorf.ch

Die heute wohl aktuellste Kritik lautet: Die Lehre, dass Jesus am Kreuz ein stellvertretendes Sühneopfer für uns gebracht hat und an unserer Stelle eine Strafe getragen hat, findet sich gar nicht bei Jesus, sondern ist eine späte Erfindung der reformatorischen Theologie (aus dem 16. Jh.). Ausserdem führt sie zu einem höchst problematischen Gottesbild (ein Vater bestraft seinen unschuldigen Sohn), während Jesus doch in Wahrheit einfach so vergibt, ohne Opfer.

Stimmt das? Wir hören Guido Baltes (zusammengefasst):

Jesus macht an zwei Stellen Aussagen über den Sinn seines Sterbens:

Das Lösegeld-Wort: Mk 10,45: «Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.»

Das Abendmahls-Wort: Mt 26,27-28: «Dann nahm er einen Becher mit Wein, sprach ein Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: ‹Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird.›»

Diese Aussagen sind auf dem breiten Wurzelwerk ihres jüdisch-alttestamentlichen Hintergrundes zu verstehen. Was klingt hier alles an?

1. Jesus feiert das Abendmahl mit den Jüngern an einem Passahfest. Bei diesem Fest erinnerten sich die Juden an die Befreiung aus einer Knechtschaft. Welche Knechtschaft meint Jesus beim ersten Abendmahl wohl? Vgl. Joh 8,34-36: Die Sklaverei der Sünde.

2. Jesus sagt: «Das ist mein Blut.» Beim ersten Passahfest im AT floss das Blut des Passahlammes. Es starb stellvertretend für den Erstgeborenen der Familie. Das Wort «Passah» bedeutet Verschonung, und zwar vor dem Strafgericht Gottes, welches damals über die Ägypter kam.

3. Jesus sagt: «Zur Vergebung der Sünden». Das erinnert seine Zuhörer und uns an ein anderes jüdisches Fest: Den grossen Versöhnungstag. Ausserdem an die Sündopfer, die täglich gebracht wurden. Ein Tier stirbt hier als Opfer an meiner Stelle, als Ausdruck der Sündenvergebung. Diese Möglichkeit zur Versöhnung ist von Gott selbst eingerichtet.

4. Jesus sagt im Lösegeld-Wort: «Er gibt sein Leben hin», und «Für viele». Das erinnert an Jes 53,10-11. Jesus ist ausserdem der Diener – das verweist auf den Gottesknecht (Jes 52,13). Das bedeutet: Dieses Wort Jesu ist vor dem Hintergrund der Jesaja-Stelle Jes 52,13-53,13 zu verstehen. In diesem Abschnitt ist dann auch die Rede vom Schuldopfer, sowie von aller Sünde und von der Strafe, die auf dem Gottesknecht liegt, damit wir Frieden hätten – der Gedanke des stellvertretenden Strafleidens.

5. Jesus redet beim Abendmahl vom Blut des (neuen) Bundes. Die Worte «Blut des Bundes» verwendete auch Mose am Berg Sinai beim Schliessen des ersten Bundes (2Mo 24,8), im Zusammenhang mit Opfern zur Sühne und Reinigung.

Was sehen wir daraus? Das Wort vom Kreuz, dass Jesus stellvertretend für unsere Sünden stirbt und die Strafe trägt, und dass dies Vergebung von Sünden ermöglicht, ist keine späte Erfindung der Reformatoren aus dem 16. Jh. Es geht auf Jesus selbst zurück, der hier mit seinen Aussagen tief im Wurzelboden des Alten Testamentes vernetzt ist.

Wie kommunizieren wir heute das Wort vom Kreuz? Wir verwenden nicht immer hilfreiche Bilder. Zum Beispiel von einem Polizisten, der mich bei einer Ordnungswidrigkeit erwischt und die Busse selbst bezahlt. Das Bild stimmt nicht ganz, denn ich habe ja dem Polizisten gar nichts getan. Er ist eigentlich ein unbeteiligter Aussenstehender.

Guido Baltes gab uns dieses Bild mit: Angenommen, ich fahre über eine rote Ampel. Ein LKW kommt von rechts und fährt mir in die Seite, ich komme um. Meine Übertretung zieht den Tod als Folge nach sich. Der Tod ist der Lohn der Sünde.

Gott aber ist wie ein LKW-Fahrer, der im letzten Moment den LKW herumreisst, mir ausweicht, dabei jedoch selbst in ein Haus fährt und stirbt. Er hat die Folge meiner Tat auf sich selbst genommen. In Christus hat der dreieine Gott genau das getan. Er sagt uns: «Dieses Problem habt zwar ihr verschuldet, aber ihr sollt es nicht ausbaden müssen, ich übernehme das.» So kann veranschaulicht werden, dass Gott in Jesus sein Leben hingibt, um unsere Übertretung und deren Folgen auf sich zu nehmen.

Wir empfehlen das Paper der Theologischen Kommission, das auf die hier angesprochenen Themen (und noch andere) ausführlich eingeht (geplante Veröffentlichum im Sommer 2026).

Gemeindeportät FEG Thayngen

Von Gottes Liebe bewegt

Unsere Vision

Als Freikirche im Reiat sind wir von Gottes Liebe bewegt. Gemeinsam beten wir Ihn an und stärken uns gegenseitig im Glauben. Wir sind für die Menschen unserer Region da und geben ihnen die Botschaft von Jesus Christus weiter.

Patricia Rath

FEG Thayngen

Leitung Bereich

Kinder

patricia.rath @feg-thayngen.ch

Hallo, wir sind die FEG Thayngen!

• In einem Jahr feiern wir unser 125-jähriges Jubiläum.

• Wir haben 116 Mitglieder.

• Im Schnitt haben wir 130 Gottesdienstteilnehmer plus Kinder.

• Zu unserer Gemeinde zählen wir 54 Kinder (bis 12 Jahre), 38 Jugendliche (bis 25 Jahre) und 165 Personen ab dem Alter von 26.

• Unsere Gemeindeleitung besteht aus sechs Ältesten, darunter auch unsere beiden Pastoren.

Unsere Geschichte

Unsere Gemeinde heute

In den vergangenen drei Jahrzehnten haben wir als Kirche bewegte Zeiten erlebt. Wir erlebten Phasen des Wachstums, aber auch interne Spannungen, die zu mehreren Pastorenwechseln führten. Ende 2022 öffnete sich eine neue Tür. Wir konnten einen Versöhnungsprozess beginnen, der an Ostern 2023 zu einem heilsamen Abschluss kam. Seitdem spüren wir neuen Aufwind. Die Gemeinde wächst wieder und Beziehungen heilen. So durften wir im Herbst 2024 einen Visionsprozess starten, der die Leitung begeistert und die Gemeinde positiv herausfordert.

Aktuell bewegt uns die Frage danach, wie wir das Evangelium ins Dorf hineintragen können. Wir beten dafür, dass eine neue Sehnsucht wächst, unsere Region ganz neu mit dieser wunderbaren Botschaft zu erreichen. Das Highlight in unserem Gemeindeleben ist unser Gottesdienst inklusive Kinderprogramm. Daneben findet jede Woche ein Gebets- oder Bibelabend statt. Darüber hinaus treffen sich unter der Woche verschiedene Gruppen. Egal ob Kinder, Teens, Erwachsene oder

Die Wurzeln unserer Gemeinde reichen bis ins 19. Jahrhundert. Damals war Jean Stamm Erweckungsprediger in Thayngen. Es bildeten sich verschiedene Hauskreise. Nach der Gründung der FEG Thayngen mit 20 Mitgliedern im Jahr 1902 folgte 1903 der Umbau einer alten Wein-Trotte zum Gemeindehaus mit angebautem Predigerhaus. Zwischen 1946 und 1975 erlebte die FEG Thayngen unter dem Prediger Karl Vögelin einen besonderen Aufschwung. In dieser Zeit entstand die Brassband Thayngen-Wilchingen, die bis heute besteht. 1951 folgte aufgrund des erfreulichen Gemeindewachstums eine Erweiterung des Saals. Ende der 50er Jahre war die FEG Thayngen massgebend bei der Gemeindegründung der FeG Singen (DE) beteiligt, zu der wir noch heute freundschaftliche Beziehungen pflegen. Ende der 80er Jahre wurden die Räume wieder zu klein. Deshalb wurde 1991 die Planung für den bisher grössten Umbau gestartet. Nach der anschliessenden Bauzeit durfte die FEG Thayngen 1996 die Einweihung des neuen Gemeindezentrums feiern, das uns bis heute wertvolle Dienste leistet.

Bilder: Das Gebäude der FEG Thayngen 1903 und heute (oben rechts).

Marcel Egli Ältester

Priscille Kistner

Kids Treff Hauptleiterin

Juri Kistner

Kind

Senioren; alle haben Anlässe für ihre Altersgruppe. Diese Gruppen schaffen Raum für Gemeinschaft, persönliches Wachstum und gelebten Glauben im Alltag.

Stimmen aus der Gemeinde

Elisabeth Ruh, wie würdest du die FEG Thayngen in drei Worten beschreiben?

Generationenübergreifendes lebendiges Miteinander.

Was gefällt dir an der FEG Thayngen besonders gut?

Die Vielfalt! Wir sind eine Gemeinde, in der alle Generationen vertreten und willkommen sind – vom Baby bis zu den Urgrosseltern. Das gelebte Miteinander finde ich sehr schön. Unterschiedliche Lobpreisgruppen haben ihren Platz – von der Teenie-Band bis zur Blasmusik mit Männerchor. Das freundschaftliche Miteinander, auch im Alltag, berührt mich sehr.

Mir gefällt zudem, dass die Gemeinde in meiner Nähe liegt und dass sie einladend ist für die Umgebung von Thayngen. Unsere Angebote wie Mittagstisch, Unihockey, Jungschi oder Kinderwoche sprechen auch viele Menschen ausserhalb der Gemeinde an. Das finde ich wertvoll und unterstütze ich gerne.

Marcel Egli, wie würdest du die FEG Thayngen in drei Worten beschreiben?

Heimatgemeinde, Verbundenheit, Vertrauen.

Was gefällt dir an der FEG Thayngen besonders gut?

Es ist die Gemeinde am Ort, wo schon wir und auch unsere Kinder gross geworden sind.

Das langjährige gemeinsame Vorwärtsgehen,

durch dick und dünn, hat uns Geschwister zusammengeschweisst und das Vertrauen in Gott gestärkt.

Dass wir eine Gemeinde sein dürfen, wo jede Altersgruppe ihren Platz findet, und dass uns Gott auch grad mit einer blühenden Jugendarbeit gesegnet hat!

Dass auch heute noch am Sonntag das klare Wort gepredigt wird.

Priscille Kistner, wie würdest du die FEG Thayngen in drei Worten beschreiben?

Generationenreich, offen für Neues, verwurzelt.

Was gefällt dir an der FEG Thayngen besonders gut?

An der FEG Thayngen schätze ich die Generationenvielfalt. Es ist enorm bereichernd, voneinander zu lernen, einander zu ermutigen und füreinander zu beten. Es gibt ein vielfältiges Angebot auch unter der Woche, was ich schätze. Egal ob Kinder, Jugendliche, Mittelklasse oder Senioren, es gibt für jeden etwas. Diese Vielfalt finde ich in unserer Gemeinde sehr schön.

Juri Kistner, wie würdest du die FEG Thayngen in drei Worten beschreiben?

Freundlich, hilfsbereit, spannend.

Was gefällt dir an der FEG Thayngen besonders gut?

Ich finde den Kids Treff cool, weil es immer etwas zum Spielen gibt, z.B. Montagsmaler. Die Lieder vom Lobpreis finde ich toll. Das Ferienprogramm im Kids Treff finde ich super, dort hören wir spannende Geschichten und es gibt Theater.

FEG Embrach

Licht und Hoffnung fürs Embrital

Vom 5. bis 9. November 2025 fand in Embrach die Hoffnungswoche statt, zu der alle sechs evangelischen Landes- und Freikirchen des Embrachertals eingeladen hatten. Eine ansteckende Atmosphäre war spürbar – fast schon ein Stück Himmel auf Erden. Losgegangen sind wir mit dem Visionssatz, das Licht des Evangeliums im Embrachertal hell in Form einer sichtbaren, ansprechenden und klar verständlichen Evangelisation mit Einladung zur Bekehrung durch die Christen im Tal leuchten zu lassen.

Wie war’s?

Philemon Ressnig

Pastor

FEG Embrach

philemon.ressnig

@feg-embrach.ch

Nach intensiver Vorbereitung mit vielen Gebeten und Gesprächen fand die Hoffnungswoche Embrital statt: Vier Abendevents, ein Festgottesdienst und ein Jungschi-/Cevi-Erlebnistag. In spannenden Podien interviewten die Moderatoren Ruedi Josuran und aus unserer FEG Stefanie Klinger den KI-Forscher Thilo Stadelmann, Kantonsrat Donato Scognamiglio, Rechtsanwältin Clarisse von Wunschheim, Gemeinderat und Tetraplegiker Samuel Kunz, Streetchurch-Pfarrer Markus Giger, Rad Profi Noemi Rüegg und Menschen aus dem Embrital. Sie gaben spannende und zum Teil sehr persönliche Einblicke in ihr Leben und darin, was ihnen Hoffnung gibt. Anschliessend vertiefte Prof. Dr. Ralph Kunz die vier Abendthemen. Top-Gastro und vertiefende Angebote rundeten die Abende ab. Am Freitag kam SOFYKA mit starken Songs.

Fazit

Natürlich waren wir in einem Spannungsfeld unterwegs. Wir Freikirchen sind Vollgasevangelisationen wie z.B. LifeOnStage gewohnt, während für die Landeskirchen vieles Neuland war. Alle mussten wir Schritte aufeinander zugehen. Gefunden haben wir uns inhaltlich darin, dass Jesus Christus Grund und Ziel aller tragfähigen Hoffnung ist. Dies kam sowohl durch die Impulsreferate mit dem starken Format der in die Rolle der Kritiker schlüpfenden Studenten und dem Referenten zur Geltung wie auch durch die richtig starken Podien. Schwer getan haben wir uns im konkreten und einfachen Einladen, Schritte zu Jesus zu machen. Während unsere landeskirchlichen Geschwister überglücklich waren, dass Jesus so klar verkündigt wurde, hätten sich viele FEGler mehr Mut und Direktheit im Aufruf gewünscht. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass wir als Hoffnungswoche-Kirchen Anfang 2026 einen gemeinsamen Alphalivekurs starten können.

Und jetzt?

Rückblickend haben wir viel erreicht, viel gelernt, sind als Kirchen gemeinsam einen grossen und mutigen Schritt gegangen und spüren den Wunsch, in den nächsten Jahren aufbauend auf dem geschaffenen Vertrauen einen weiteren mutigen Schritt zu tun.

«Gefunden haben wir uns inhaltlich darin, dass Jesus Christus Grund und Ziel aller tragfähigen Hoffnung ist.»

www.hoffnungswoche.ch

«Dass Kinder von Jesus erfahren dürfen»

Dafür schlägt das Herz eines Jungscharleiters, der im vergangenen Jahr den Teamleiterkurs des BESJ (Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen) absolviert hat. Genau dieses Anliegen unterstützen und fördern wir als BESJ mit unserem Kursangebot für Leiterinnen und Leiter aus dem Kinder- und Teenagerbereich. In unseren Schulungen erhalten die jungen Menschen das nötige Know-how für ihren wichtigen Dienst in der Gemeinde.

Matthias Amstutz vollzeitlich angestellt beim BESJ, verantwortlich für das Schulungswesen und das BESJTeamweekend.

matthias.amstutz @besj.ch

Rund 1800 Leiterinnen und Leiter haben im Jahr 2025 an einer BESJ-Schulung teilgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Teilnehmerzahlen bei den Minileiterkursen (ab 14 Jahren) und Leiterkursen (ab 16 Jahren) leider rückläufig. Wie es nächstes Jahr aussieht, wissen wir noch nicht. Sicher ist aber: Wir freuen uns über jede Anmeldung und setzen uns weiterhin mit Elan und Herzblut dafür ein, dass unsere Kurse zu einem nachhaltig prägenden Erlebnis für die Teilnehmenden werden.

Outdoor – aber sicher!

Viele Jungschi-Aktivitäten finden draussen in der Natur statt. Dies birgt gewisse Risiken, weshalb eine fundierte Ausbildung unerlässlich ist. Das gilt im Speziellen für Wasseraktivitäten, Abseilen, Seilbahn, Lagerbauten und Trekking. Als BESJ legen wir Wert auf Sicherheit und bieten die entsprechende Ausbildung an.

Charakteristisch für BESJ-Kurse ist die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis: Wir reden nicht bloss über Jungschar, sondern erleben Jungschar. Wir unterrichten nicht nur, wie man eine Trekking- oder Kanutour plant, sondern erleben die Tour mit den Kursteilnehmenden. Dadurch wird das Lernen intensiver und nachhaltiger, weil Erlebnisse länger haften bleiben als die «nackte» Theorie.

«Mir hat es sehr gefallen»

Auch unsere Unihockey-Kurse verbinden Theorie und Praxis, wie das Statement aus dem Trainerkurs deutlich macht: «Mir hat es sehr gefallen, weil wir alles praktisch angeschaut haben. Es war hilfreich zu sehen, wie die Theorie in der Umsetzung aussieht – mit all den Tipps und Erfahrungen der Mitarbeiter.»

Neben der fachlichen Ausbildung liegt uns das persönliche und geistliche Wachstum der Teilnehmenden ebenso am Herzen. So bilden Inputs, Stille Zeit, Gebet und Lobpreis zentrale Elemente in unseren Kursen und Modulen. Für mich als Kursleiter ist es immer eine besondere Freude mitzuerleben, wie Teilnehmende von Gott berührt werden, wie sie persönlich weiterkommen und ihr Glaube gestärkt wird.

Kurzvideo Modul Pioniertechnik

kurse.besj.ch

Vision Schweiz – Willisau

Stumme Zeugen einer Angstkultur

In der Geschichte katholischer Gebiete war persönliches Heil oft in unseliger Weise mit Geld und Angst verknüpft.

Klaus und Marie-Louise

Aeschlimann sind als Pastorenehepaar ehrenamtlich (pensioniert) in der Gemeindegründung in Willisau LU tätig. Es ist ein unterstütztes Projekt von Vision Schweiz.

k.aeschlimann@ sunrise.ch

In Willisau steht eine der grössten Kirchen im Kanton Luzern, mit rund 1000 Sitzplätzen. Bis ins kleinste Dorf stehen weitere Kirchen und kirchliche Gebäude. Als diese Kirchen gebaut wurden, herrschte bittere Armut und eine grosse Mehrheit der Bevölkerung kämpfte um das tägliche Brot. Diese Menschen finanzierten all die wuchtigen Kirchen. Sie haben oft den letzten Batzen, bzw. die letzte Ziege aus dem Stall gespendet. Was hat sie dazu bewogen? Die Liebe zur Kirche oder gar zu Jesus? Das möchte ich nicht ausschliessen. Oft war es aber mehr die Angst vor der Hölle und dem Fegefeuer. Je mehr Geld in die katholische Kirche floss, desto eher öffnete sich der Himmel. Angst als Motivation? Geld und Werke als Mittel, um in den Himmel zu kommen?

Die Gebäude sind stumme Zeugen vieler Generationen, denen die grundlegenden, befreienden Heilswahrheiten der Gnade Gottes vorenthalten wurden. Auch wenn heute vieles anders ist, hallt der Grundtenor, dass der Himmel durch Leistung verdient werden kann, noch nach. Deshalb gehen wir sehr behutsam mit dem Thema Geld um. Wir freuen uns über jeden Menschen, der zum befreiten Glauben an Jesus findet! Finanzielles Mittragen durch die Gläubigen soll jedoch aus der Freude des Evangeliums kommen und nicht aus Angst oder Druck.

Erwartungsvoll blicken wir in Willisau in die Zukunft. Die bescheidenen, oft umkämpften Anfänge durften sich entwickeln. Wir fühlen uns in unserem Unterwegssein beschenkt. Trotz begrenzter Kraft durften verschiedenste evangelistische Vorstösse gelingen und Frucht tragen.

«Wir freuen uns über jeden Menschen, der zum befreiten Glauben an Jesus findet!»

Nun steht der nächste grosse Schritt an. So Gott will dürfen wir diesen Sommer ein «Gemeindegründer-Ehepaar» in Willisau willkommen heissen. Wir sind sehr dankbar, dass eine Familie diesen mutigen Schritt wagt. Dies ist vor allem dank der finanziellen Unterstützung von Vision Schweiz möglich. Spenden und Gebete, geboren aus der Freude und Dankbarkeit über das Evangelium, ermöglichen uns, das Evangelium in Willisau gratis weiterzugeben. Dafür sind wir tief dankbar.

Möchtest du die Gemeindegründung in Willisau finanziell unterstützen?

Spende jetzt via TWINT oder unter www.feg.ch/spenden

Bilder: Gottesdienst der FEG
Willisau (oben); Innenansicht der katholischen Pfarrkirche
Willisau (unten)

Leitung Vision Schweiz und Europa

Eine Kirche in Bewegung

Das neue Jahr ist noch jung. Was können wir von ihm erwarten? Oder ist nicht die viel bessere Frage: Herr, was willst du in diesem Jahr bewegen?

Im August vergangenen Jahres ging ein Bild um die Welt: In Schweden wurde eine 672 Tonnen schwere Holzkirche versetzt. Die 1912 erbaute Kirche wurde auf einem speziell konstruierten Wagen mit 224 Rädern rund fünf Kilometer bewegt. Mit einer Geschwindigkeit von rund 500 Metern pro Stunde dauerte der Transport zwei Tage.

Tausende Schaulustige kamen nach Kiruna, um dieses Spektakel mitzuerleben. Es wurde live im Fernsehen und im Internet übertragen und fast alle grossen Nachrichtensender der Welt berichteten darüber: Eine Kirche in Bewegung! Die SRF-Tagesschau berichtete: «Der Umzug ist ein bewegtes Symbol dafür, wie tief verwurzelt Tradition auch in Zeiten des Wandels sein kann.»

trag der Gemeinde - und genau deshalb setzen wir uns mit Vision Europa für Gemeindegründung ein.

Jürg Wüthrich

Leitung

FEG Schweiz, Missionen

Leiter Vision Europa

juerg.wüthrich @feg.ch

Für mich ist es aber ein anderes Bild: Es zeigt, was Jesus Christus mit seiner Gemeinde tun will. Sie soll immer in Bewegung bleiben. Jesus selbst sagt: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (Johannes 20,21). Und wohin wurde Jesus gesandt? In die Welt – zu den Menschen. Das ist sein Auftrag an die Gemeinde. Und dieser Auftrag bedeutet Bewegung. Natürlich kann eine Gemeinde auch in einer falschen Bewegung sein, wenn sie sich nur um sich selbst dreht. Aber das ist nicht die Bewegung, die der Herr will. Er will durch seinen Leib, seine Gemeinde, Menschen erreichen, die ihn noch nicht kennen. Das ist der Kernauf-

Der Umzug der Kirche in Kiruna hat rund 43 Millionen Franken gekostet - eine gewaltige Summe. Auch die Investition in die Gemeindegründung mag manchem zu hoch erscheinen. Aber wir dürfen nicht vergessen: Hier geht es um die grösste Rettungsaktion der Menschheitsgeschichte. Und Jesus will uns darin gebrauchen und bewegen.

Danke an alle, die sich darin investieren und mit Spenden und Gebet mithelfen! Sehr dankbar schauen wir auf das vergangene Jahr zurück, indem wir die Budgets der Visionen erreichen durften.

Bild: Der «Umzug» der Kirche in Kiruna, Schweden

Herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Möchtest du für ein bestimmtes Land, Projekt oder einen konkreten Mitarbeiter spenden, kannst du dies online unter www.feg.ch/spenden tun, oder kontaktiere die Geschäftsstelle für einen personalisierten QR-Zahlschein:

043 288 62 20 | sekretariat@feg.ch | info@feg.ch

FEG Schweiz

IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6

BIC POFICHBEXXX

lautend auf:

Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, 8330 Pfäffikon ZH

Vision Schweiz

IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6

BIC POFICHBEXXX

lautend auf:

Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Schweiz, 8330 Pfäffikon ZH

Vision Europa

IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6

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lautend auf:

Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Europa, 8330 Pfäffikon ZH

Vision global

IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6 BIC POFICHBEXXX

lautend auf:

Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Global, 8330 Pfäffikon ZH www.feg.ch/spenden

fegsenioren schweiz

Gesamtschweizerische

Ferienwoche für Senioren

07. - 14.06.2026 in Sulzberg (Allgäu/D)

Die Champions League des LebensWarum Älterwerden das Beste ist, was uns passieren kann.

Wochenthema:

Stell dir vor, dein Leben ist eine Champions Leaguevoller Erfahrungen, Teamgeist und anhaltender Frische im Tun und Sein. In dieser Königsklasse zählt nicht nur der Sieg, sondern das gemeinsame Unterwegssein Tag für Tag. Älterwerden ist kein Verlust, sondern das Beste was uns passieren kann. Mit jedem Jahr gewinnst du an Ruhe, Perspektive und Weisheit. Das Alter bringt oft Einsicht, Geduld und die Erfahrung von Gottes Treue in den Alltag. Das Vertrauen auf Gott hat dich durch jede Lebensphase getragen. Gott ist treu über Generationen. In dieser Liga dienen wir oft als Ratgeber. Gemeinsam wollen wir herausfinden, was die Bibel zum Thema Älterwerden sagt.

Referent:

Dr. Markus Müller, 1955, verheiratet, studierte Heilpädagogik. Vier erwachsene Kinder. Drei Jahre arbeitete er am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Seine Doktorarbeit schrieb er im Zusammenhang mit dem Denken über die Erziehung behinderter Kinder. Er war u.a. Direktor der Pilgermission St. Chrischona und arbeitete seit 2012 im Zentrum Rämismühle, Nähe Winterthur, mit alten, sehr alten und sterbenden Menschen. Seit 2023 ist er pensioniert. Er schreibt in verschiedenen Zeitschriften Artikel und ist Verfasser mehrerer Bücher.

Ferienort:

AllgäuWeite - Christliches Gästehaus in Sulzberg (D).

Was erwartet uns:

Ÿ Erholung pur und viel freie Zeit

Ÿ Spannende und herausfordernde Inputs

Ÿ Angeregte Diskussionen und Gespräche

Ÿ Lobpreis- und Gebetszeiten

Ÿ Morgenturnen «Fit in den Tag»

Ÿ Morgengebet «Sprechstunde mit Gott»

Ÿ Div. Ausflüge (Besuch Heini-Klopfer-Skisprungschanze, Füssen, Königliche Kristalltherme, Visalpsee, Schmetterling-Erlebniswelt, Glasbläserei, Skywalk Allgäu, Hofmühle Immenstadt etc.)

Leistungen:

Ÿ Fahrt im bequemen Reisecar

Ÿ 8 Reisetage, 7 Übernachtungen, HalbpensionPLUS

Ÿ Div. Ausflüge inkl. Eintritte und Reiseleitung

Ÿ Tägliche Inputs von Dr. Markus Müller

Preis pro Person:

Ÿ CHF 1495.00 pro Person EZ

Ÿ CHF 1420.00 pro Person DZ

Ÿ CHF 78.00 pro Person Reiseversicherung

Anmeldeschluss: Sonntag, 12. April 2026

Anmeldung:

Monika und Reto Salzmann-Grossenbacher

Eggstrasse 14 a, 5015 Erlinsbach SO Telefon 062 844 29 06 / 079 856 30 32 Mail reto.salzmann@bluewin.ch

Vision Europa – Frankreich

Freude in unserem Café

Gott wirkt in Lens – Im vergangenen Jahr hat ein französischer nationaler Fernsehsender einen Bericht über unser Café in Lens gemacht und darüber, wie wir zur Prävention von Alkoholismus in der Region beitragen und Menschen ermutigen.

Während des Interviews fragte mich die Journalistin, aus welchen Gründen wir diesen Ort geschaffen haben und diese Aktionen anbieten. Ich erklärte ihr, dass wir das tun, weil wir die Liebe Gottes mit den Menschen um uns herum teilen möchten. Diese Antwort wurde im Bericht nicht verwendet, blieb aber nicht ohne Wirkung.

und Nathalie Kessely Lens FR e.kessely@ missionfpc.fr

Nicolas, ein Stammkunde, der von der fröhlichen Atmosphäre unseres Teams beeindruckt war, war während des Interviews ebenfalls im Café. Danach sprach er mich an: Er habe meine Antwort an die Journalistin gehört und nun einige Fragen zum christlichen Glauben. Ich schlug ihm vor, gemeinsam die Bibel zu lesen, womit er sofort einverstanden war.

Wir waren sechs Monate gemeinsam unterwegs. Nicolas, der ursprünglich einen katholischen Hintergrund hatte und sich später erst vom Islam und dann vom Atheismus prägen liess, übergab schliesslich sein Leben Christus. Im vergangenen Juni liess er sich zusammen mit einer anderen Person taufen. Ehre sei Gott!

Das ist ein schönes Beispiel für unsere Arbeit hier in Lens: Wir leben mitten unter den Menschen, segnen sie durch dieses Café und bauen Beziehungen auf. Wir holen die Menschen dort ab, wo sie stehen, und begleiten sie auf dem Weg, die wichtigste Person der Welt zu entdecken: Jesus Christus, unseren Erlöser.

Wachsendes Interesse am christlichen Glauben unter jungen Menschen

Im vergangenen September kontaktierte uns Nora, ein 15-jähriges Mädchen. Sie wollte unsere Gottesdienste besuchen, um mehr über Gott zu erfahren. Ihre Eltern erlaubten es ihr, interessieren sich selbst jedoch nicht für das Evangelium. Nora begann, regelmässig an unseren Treffen teilzunehmen.

Als sie in die zehnte Klasse des Gymnasiums kam, lernte sie Chloé kennen, ein anderes Mädchen in ihrem Alter. Chloé hatte sich während der COVID-Pandemie eine Bibel gekauft, obwohl sie keinen christlichen Hintergrund hatte. Ganz ohne Vorwissen oder Kontakt zu einer Kirche fing sie an, darin zu lesen. Nora lud sie schliesslich ein, mit in die Gemeinde zu kommen. Seitdem sind die beiden fast jeden Sonntag dabei. Wir beten für ihre Bekehrung.

Diese Geschichten sind keineswegs Einzelfälle; sie zeugen von einer grossen Offenheit für das Evangelium. Gott wirkt hier!

Vielen Dank für eure treue Unterstützung und eure Fürbitte für unsere Arbeit in Lens.

Emmanuel

Geh doch zurück in die Schweiz!

Der achtzigjährige Erich war verärgert! Er war überzeugt davon, dass es keinen Gott gibt. Für ihn machte es überhaupt keinen Sinn, dass wir mitten in Bludenz einen Treffpunkt eröffneten, um mit Menschen über Gott zu reden. Auch mit der Hoffnungskampagne «Gott isch ma unterku» konnte er gar nichts anfangen. Ihm war Gott noch nie begegnet. Er riet mir, zurück in die Schweiz zu gehen, um dort was Sinnvolles zu arbeiten. Davon liessen wir uns aber nicht entmutigen und blieben trotzdem in Bludenz.

Stefan Lanz (51); seit 11.03.2025 mit der Vision Europa, der Liebenzeller Mission CH-FL und der FEG Dornbirn als Standortgemeindegründer in Bludenz (ausgesandt von der FEG Gais).

stefan.lanz@ liebenzell.org

UnterQ – Der Treffpunkt

Für uns war es eine einmalige Gelegenheit, bei der dreiwöchigen Hoffnungskampagne von Campus für Christus Österreich mitzumachen. Unter dem Motto «Gott isch ma unterku» erzählten sechs Leute aus Vorarlberg in professionellen Video-Clips, wie ihnen Gott persönlich begegnet ist (mehr Infos auf gottkennen. at). Dank den vielen Plakaten und der starken OnlineWerbung hat jeder in Vorarlberg davon mitbekommen. Schliesslich durften wir vom 20. Oktober bis zum 9. November 2025 ein Lokal von der Stadt Bludenz mieten. Dort schenken wir ca. 200 Kaffee aus, verteilten über 1000 Glücksrad-Preise und konnten mit vielen Menschen über Gott reden. Jesus öffnete uns Türen und Herzen. Besonders eindrücklich war die Begegnung mit dem kurdischen Flüchtling R. Er kam vor rund zwei Jahren aus Syrien nach Österreich und interessierte sich für das Christentum. Leider fand er niemanden, der ihm seine Fragen beantworten konnte.

Fast ein wenig vorwurfsvoll fragte er: «Warum kommst du erst jetzt nach Bludenz?»

Alphakurs

Parallel zu dieser Kampagne besuchten wir mit neun Leuten von der Bibelgruppe Bludenz den Alpha-Kurs in unserer Muttergemeinde, der FEG Dornbirn. Neben unserem «Bludenzer-Tisch» gab es noch einen zweiten Tisch mit sechs Leuten aus unserem Tal. Ein Mann kam durch seine Arbeitskollegin zum Glauben an Jesus, liess sich taufen und lud seine ganze Familie zum Alpha ein. Gemeinsam mit ihm durften wir miterleben, dass seine Mutter und seine Schwester ihr Leben Jesus übergaben. Was für ein Wunder! Im Januar 2026 startet ein Alpha-Kurs in Bludenz. Noch sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Location. Gerne dürft Ihr für diesen Alpha beten und auch dafür, dass sich eine Spurgruppe für die Standortgemeindegründung in Bludenz bildet. Auf jeden Fall haben wir nicht vor, die Arbeit in Bludenz so schnell zu verlassen... Dank dem frühzeitigen Hauptpastorenwechsel von Daniel Beusch zu Stefan Keller hat Daniel Kapazität, uns bei der Standortgemeindegründung zu begleiten.

Lohnt sich ein Leben als Missionar?

In unserer schnelllebigen Welt, in der Zeit Geld bedeutet, dreht sich vieles um Effizienz und Rentabilität. Wir fragen uns: Wie kann man Ressourcen sinnvoll investieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen? Wie lässt sich noch mehr und Besseres erreichen? Und umgekehrt: Sollte man aufhören zu investieren, wenn der Ertrag zu gering ist? Das sind Fragen, die in der Geschäftswelt ständig gestellt werden, denn dort geht es in erster Linie um Gewinnmaximierung.

Auch ich stelle mir diese Fragen, denn ich möchte eine gute Verwalterin im Dienst des Herrn sein – dazu fordert uns die Bibel schliesslich auf.

In unserer Gemeindegründungsarbeit ziehen wir regelmässig Bilanz über unsere Aktivitäten. Wir beten darum, dass Gott uns hilft, unsere Ressourcen bestmöglich einzusetzen, um dem Auftrag Christi nachzukommen und Menschen zu Jüngern Jesu zu machen (Matthäus 28,18–20). Doch um ehrlich zu sein: Das Leben als Missionar in Frankreich scheint sich oft kaum zu lohnen. Man verbringt viel Zeit mit Menschen, bereitet Bibelarbeiten vor, betet und bewirtet Gäste – aber man sieht selten Bekehrungen.

Wir träumen von dem Samen, der wächst und reiche Frucht bringt. Stattdessen sehen wir viel öfter Samen, die verloren gehen, oder Pflanzen, die wieder eingehen (Matthäus 13,4–8).

Marjorie & Stanley Okoro Gemeindegründer in Lille

m.okoro@missionfpc.fr

Mein Stolz führt dazu, dass ich anderen gerne Ergebnisse vorweisen würde. Wenn Leute fragen, was ich beruflich mache und ich es ihnen erkläre, wünsche ich mir oft nur eines: dass sie aufhören zu fragen, ob ich nicht auch einen «richtigen» Job habe. Doch genau das hilft mir, mich daran zu erinnern: Mein Wert hängt nicht davon ab, was andere über mich denken, sondern er kommt von meinem Herrn.

Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass Gott Effizienz anders misst als wir. Es gibt immaterielle Werte, die man nur mit viel Zeit erreichen kann – wie zum Beispiel Vertrauen. Ein Beispiel: Seit zwei Jahren gehen wir fast jeden Donnerstagnachmittag an denselben Ort, bieten Passanten Kaffee an und kommen mit ihnen ins Gespräch. Ein Mann kommt schon von Anfang an vorbei, um einen Kaffee zu trinken, doch tiefgehende Gespräche ergaben sich lange Zeit nicht. Vor Kurzem hatten wir ihn gefragt, was Glück für ihn bedeu-

tet. Eine Woche später kam er wieder und erzählte, er habe die ganze Woche darüber nachgedacht. Für ihn sei Glück die Freundschaft, die sich über die Monate zwischen uns entwickelt habe. Seitdem führen wir oft tiefe Gespräche mit ihm, und er ist neugierig geworden, unseren Glauben zu verstehen. Wie viele Stunden und wie viel Kaffee hat es gekostet, um an diesen Punkt zu kommen? Sehr viele! Hat es sich gelohnt? Ja.

Aus menschlicher Sicht scheint das Leben als Missionar wenig rentabel zu sein. Es braucht die Unterstützung von Brüdern und Schwestern, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, und manchmal trägt es nicht viele sichtbare Früchte, doch es ist eines der Mittel, die Gott der Kirche gegeben hat, um in ewige Reichtümer zu investieren, und es gibt nichts Lohnendes als das!

In letzter Zeit haben mehrere Teammitglieder uns von ihrer Müdigkeit und Entmutigung angesichts der wenigen sichtbaren Früchte berichtet. Möchtet ihr mit uns für alle Missionare in Frankreich beten? Danke.

Bild: Lille, die Stadt, in der Marjorie und Stanley eine

Gemeinde gründen

Berufung beginnt, wenn du dich bewegen lässt!

Was ist deine Berufung? Wofür bist du gemacht? Diese Fragen beschäftigen viele Menschen – und das ist gut so. Denn Berufung ist mehr als ein Beruf. Sie ist der Ausdruck dessen, was dich erfüllt und andere berührt.

Michael Dufner

Leiter Kommunikation SAM global michael.dufner@ sam-global.org

Luis aus Brasilien hat genau das erlebt. 2017 besuchte er einen Mini-Kongress von ProSERTÃO in seiner Heimatstadt. Dieses Projekt ist aus der Arbeit von SAM global gewachsen. Damals war er Verkäufer für Kosmetikprodukte; ein Job, der ihm Sicherheit bot, ihn aber nicht erfüllte. Nach diesem Kongress begann er im Projekt mitzuarbeiten – und spürte: Hier geht es um mehr als nur um Produkte. Es geht um Menschen. Um Hoffnung. Um Glauben.

Ein Wendepunkt kam 2020 auf einer weiteren Konferenz. Dort wurde Luis ermutigt, sich für ein theologisches Studium anzumelden. Nach intensiver Reflexion wagte er den Schritt: Er kündigte seinen Job und begann gemeinsam mit seiner Freundin Ananda das Studium. Heute sind beide aktiv im Dienst – Luis als Kommunikator, Ananda als Unterstützerin im theologischen Basiskurs. Ihre Geschichte zeigt: Berufung wächst, wenn du dich traust, loszugehen.

Aber Berufung ist nicht nur etwas für die Bühne. Sie zeigt sich auch in den stillen Heldinnen und Helden

des Alltags, wie im Leben von Raimundo. In seinem Dorf litten die Menschen unter extremer Wasserknappheit. Als er vom Brunnenprojekt von ProSERTÃO hörte, handelte er. Mit Gottes Hilfe und viel Einsatz wurde ein Brunnen gebohrt. Das Leben der Dorfbewohner veränderte sich grundlegend. Der Moment, als Manuel, ein Freund von Raimundo, zum ersten Mal unter einer Dusche stand, war mehr als ein technischer Fortschritt. Es war ein Zeichen von Würde, Hoffnung und geistlicher Erneuerung.

Berufung heisst nicht, perfekt zu sein. Sie beginnt dort, wo du dich bewegen lässt. Wo du hinschaust, hinhörst und bereit bist, dich einzubringen. Vielleicht ist es ein Gespräch, ein Gebet, ein mutiger Schritt in eine neue Richtung. Vielleicht ist es das Studium, das du schon lange vor dir herschiebst. Oder die Idee, die du nie ausgesprochen hast.

Du musst nicht alles wissen. Aber du darfst dich fragen: Was bewegt mich? Wo spüre ich Leben? Und was könnte passieren, wenn ich Gott erlaube, mich zu gebrauchen?

Denn Berufung ist kein Ziel, das du erreichen musst. Sie ist ein Weg, den du gehen darfst.

Fragen zur Bibel

Ist Jesus Gott oder Mensch?

An Weihnachten haben wir gefeiert, dass Gott in Jesus zu uns auf die Erde kam und Mensch wurde. Wie sollen wir das genauer verstehen?

Dr. Andreas Hahn Pfarrer

FEG Hochdorf; bis 2025 Leiter der Theologischen Kommission

FEG Schweiz andreas@ feg-hochdorf.ch

Das Johannes-Evangelium sagt uns: Der Gottessohn («das Wort») ist ewig und war immer Gott (Joh 1,1–3). Dann lesen wir (Joh 1,14): «Das Wort wurde Fleisch», also ein Mensch von Fleisch und Blut. Jesus nahm also zu seiner göttlichen Natur hinzu noch die menschliche Natur an. Deswegen ist er beides: Ganz Gott und ganz Mensch. Ein (hinkendes) Beispiel dafür: Ich bin seit meiner Geburt Deutscher und habe letztes Jahr noch die Schweizer Bürgerschaft angenommen. Seither bin ich zu 100% beides :-)!

Als Jesus die menschliche Natur zusätzlich annahm und unter uns lebte, nahm er damit auch bestimmte Beschränkungen an (Phil 2,6): Er verzichtete auf seine Vorrechte, nämlich darauf, seine göttlichen Eigenschaften unabhängig auszuüben – er machte auf der Erde mit ihnen nur das, was er «den Vater tun sieht» (Joh 5,19). Das kann man vergleichen mit einem schnellen Läufer, dessen eines Bein mit dem Bein eines langsamen Läufers zusammengebunden ist, und der deshalb seine Geschwindigkeit, die er ja immer noch hat, nicht voll entfalten kann.

Wir sehen ausserdem Hinweise, dass Jesus, der Gottessohn, das Menschsein für immer trägt und nicht etwa bei der Himmelfahrt abgelegt hat (Offb 5,6ff.: An

dem Lamm vor Gottes Thron sieht man immer noch die Spuren der Kreuzigung: Es ist «wie geschlachtet»). Er ist also in Ewigkeit ganz Gott und ganz Mensch. Das ist erst mal zum Staunen! Warum hat Jesus so etwas getan – sich für immer mit uns Menschen verbunden? Warum ist es von Bedeutung, dass Jesus ganz Gott und ganz Mensch ist?

Nur als Mensch kann er uns repräsentieren, also an unserer Stelle unsere Schuld und sein eigenes Urteil darüber tragen (Röm 8,3). Nur weil er Mensch ist, sind wir Menschen durch Glauben und Taufe mit ihm gestorben, begraben und auferstanden (Röm 6,4). Nur weil er als echter Mensch auf der Erde gelebt hat, gelitten hat und die gleichen Versuchungen wie wir erlebt hat, kann er uns voll verstehen (Heb 4,15).

Und nur weil er Gott ist, sehen wir an ihm – an seinem Leben auf dieser Erde – wie Gott wirklich ist (Joh 1,18; 14,9). Nur weil er Gott ist, konnte er den Tod besiegen und auferstehen, und uns dadurch eine ewige Hoffnung geben.

Jemand hat den Satz gesagt: «Schon viele Menschen wollten Gott sein, aber nur ein Gott wollte Mensch sein.» Dass Gott in Jesus als Gott-Mensch zu uns gekommen ist, dass er freiwillig Leiden und Tod auf sich genommen hat zu unseren Gunsten, das ist eine ganz einmalige Botschaft – die gibt es sonst nirgends.

Gesellschaft und Hilfe im Alltag.

Wir gehen mit Ihnen spazieren, hören einfach zu, helfen bei der Wäsche und auch kochen können wir.

Ihr Schweizer Betreuungsspezialist.

www.sentivo.ch I 052 338 20 22

Kirchenkonferenz 19.–21. März 2027

Wettbewerb

Aus welchem Jahr stammt das ältere Bild der FEG Thayngen?

Gewinnen Sie einen BücherGutschein im Wert von CHF 100, einlösbar in jedem Buchladen.

Antwort bis am 20. Februar einsenden an: Deborah Vassen, FEG Kommunikation Calandastr. 38, 7000 Chur oder per Mail an: redaktion@feg.ch

Gewinner November: Andreas Eichenberger, Eriswil

Richtige Antwort:

Name:

Adresse:

PLZ/Ort:

Tel.:

E-Mail:

Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme am Wettbewerb steht allen Personen offen. Ausgeschlossen sind Mitarbeitende vom Bund FEG Schweiz (und deren Angehörige). Alle richtigen Antworten kommen in die Verlosung. Der/die Gewinner/in werden schriftlich informiert. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann weder umgetauscht noch in bar ausbezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir suchen einen

Pastor

ca. 80% bis 100% Ab Frühling 2026 oder nach Vereinbarung

Wir sind eine familiäre, lebendige Freikirche im ländlichen Prättigau. Als Freie Evangelische Gemeinde Schiers träumen wir davon, dass alle Menschen in unserem wunderschönen Tal Gott begegnen und in echter Gemeinschaft im Glauben wachsen können.

Wir wünschen uns eine authentische Persönlichkeit, welche den Glauben im Alltag ganz praktisch lebt.

Folge dem QR-Code für die vollständige Stellenbeschreibung:

Freie Evangelische Gemeinde Schiers Rosmaringasse 12, 7220 Schiers

E-Mail an: sekretariat@feg-schiers.ch

Wendepunkte des Lebens

Geburten

FEG Gümligen: 1. November 25: Ioan, von Melissa und Fabio DaSilva

FEG Altstätten: 11. November: Eden, von Lorena und Reuben Olorenshaw

FEG Buchs: 1. Januar: Emma, von Noomi und Lukas Schwendener

Trauungen

FEG Buchs

10. Januar 2026: Alexandra und Yannick Buschor

Todesfälle

FEG Landquart

19. November 2025: Elisabeth Siegenthaler, geboren 24. Januar 1938

FEG Altstätten

2. Dezember: Jutta Alabor, geboren 27. April 1944

FEG Belp

18. Dezember: Erika Steck, geboren 6. April 1957

Termine

Termine FEG Schweiz

09. Februar 2026

FEG KINDER online Impuls & Austausch FEG Kinder

16. Februar–29. März 2026 truestory nights FEG Jugend www.truestory.eu

28. Februar 2026 Jahreskurs für Teenie- und Jugendleiter www.besj.ch/teenie/Jahreskurs.php

07. März 2026 zoé Frauenkonferenz, Aarau www.zoe-frauenkonferenz.ch

09.–11. März 2026 Mitarbeiterkonferenz FEG Schweiz Ländli, Oberägeri

Aktuelle Termine unter www.feg.ch/agenda

18. April 2026 Lovelab - verliebt & verlobt www.feg.ch/lovelab

Personelle Mutationen

EINTRITTE

FEG Zürich Albisrieden

01.08.25, Egloff Jael, Jugendverantwortliche

FEG Steffisburg

01.08.25, Laiss Flavio, Praktikant

01.08.25, Lutz Oliver, Praktikant

FEG Sumiswald

01.09.25, Binder Levin, Pastor

FEG St.Gallen Stami

01.09.25, Kipfer Nathan, Pastor Young People

FEG Rheinfelden

01.09.25, Zoutendijk Vincent, Jugendpastor

FEG Düdingen-Freiburg

01.09.25, Stalder Luis, Geschäftsführer

FEG Bern

01.09.25, Jörg Thomas, Pastor Kandidat

FEG Murten

01.10.25, Beutler Daniel, Pastor

FEG Rheinfelden

01.11.25, Sterchi Tabea, Bereich Musik

FEG Visp

01.01.26: Odermatt Matthias, Pastor

FEG Winterthur

01.01.26, Jana Werren, Sekretariat

FEG Sargans

01.01.26, Manuel Moseler, Sprungbrettler/Praktikant

FEG Winterthur – jederziit

01.01.26, Lisa Eschenlohr, stv. Betriebsleiterin

Prisma Kirche Rapperswil

01.01.26, Habegger Brigida, Lobpreis

WECHSEL

Felker André von der FEG Basel zur FEG Schweiz Pastor wird Leiter Geschäftsstelle

Junghans Benedikt

Pastor, von der FEG Bern in die FEG Altstätten

AUSTRITTE

FEG Wetzikon

31.08.25, Schmid Fabienne, Sekretärin

FEG Hauptwil

31.08.25, Schümperli Joel, Pastor

FEG Sumiswald

31.08.25, Roost Severin, Pastor

Prisma Kirche Rapperswil

30.09.25, Brütsch Peter, Pastor

30.09.25, Brunner Alison, Bereichsleiterin Jugend 12+

FEG Zürich Albisrieden

30.09.25, Rupp Salome, Jugendleiterin

Kirche im Park

30.09.25, Rinderer Christine, Administation

FEG Rheinfelden

31.10.25, Stocker Robin, Jugendpastor

FEG Murten

31.10.25, Schmid Fritz, Leiter Seniorenbereich

Benaja Aeschi

30.11.25, Huber Lukas, Pastor

FEG Belp

30.11.25, Thallinger Markus, Pastor

FEG Landquart

31.12.25, Meier Mirjam, unterstützende Pastorin

FEG Langenthal

31.12.25, Cadonau Valerie, Mitarbeiterin Schwerpunkt Kinder

FEG Wil

31.12.25, Enderli, Christian, Pastor

Kirche im Park, Rorschacherberg

31.12.25, Scheifele Gabriel, Jugendpastor

Weil es ihn gibt

Kennst du George Mallory? Vor über 100 Jahren war er einer der begnadetsten Bergsteiger seiner Zeit. Cambridge-Absolvent, Lehrer, aber sein Herz gehörte den Bergen. Vor allem einem: dem Mount Everest. Mallory träumte davon, als Erster dort oben auf dem Gipfel zu stehen, auf dem Dach der Welt.

Ein Reporter fragte ihn einmal: «Warum wollen Sie diesen Berg überhaupt besteigen? Die Bedingungen dort oben sind doch alles andere als komfortabel.» Mallory hätte viel erklären können, von einer Durchschnittstemperatur von minus 36 Grad Celsius, von Kälte, die bis auf minus 60 Grad Celsius fallen kann, von Stürmen mit einer Geschwindigkeit von 285 Stundenkilometern. Doch statt langer Erklärungen antwortete er mit einem Satz, der weltberühmt wurde: «Weil es ihn gibt.» Allein die Existenz dieses majestätischen Kolosses reichte aus, um ihn aus jeder Komfortzone zu locken.

Dieser Satz bewegt mich im Blick auf unseren Schwerpunkt «Kirche für Andere – geliebt. gehen. lieben.» Warum dieser Schwerpunkt? Warum Kirche für Andere?

«Weil es ihn gibt.»

Nicht den Berg der Berge, sondern den Gott der Götter. Weil er lebt.

Weil Jesus den Tod besiegt hat.

Weil seine Liebe uns zuerst gefunden hat.

Das ist unser Antrieb: Ergriffen von seiner Liebe. Fasziniert von seiner Schönheit. Bewegt von seiner Auferstehung.

Darum gehen wir. Darum lieben wir.

Weil es ihn gibt.

David Gronau

Leitungsmitglied der FEG Schweiz für den Bereich Innovation

david.gronau@feg.ch

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