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2/2016 Öko-Häuser • Böden & Wände • Wintergarten • Ferienhäuser • Erneuerbare Energien • Dämmung • Smart wohnen TI_ESH_0216.indd Alle Seiten

Endlich gesund ! n wohne

Öko-Häuser Umweltbewusst in die Zukunft

Nachhaltige Energie Solar, Stromspeicher, Pellet

2/2016 Deutschland: € 3,90 Österreich: € 4,50 Luxemburg: € 4,60 Belgien: € 4,60 Schweiz: SFr 7,80 Spanien: € 5,20 Slowakei: € 5,20 Slowenien: € 5,20

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Schont die Umwelt und das Portemonnaie: ERDGAS + Solar. Mit der flexiblen Kombination aus einer modernen Erdgas-Brennwertheizung und Solarthermie läuft Ihr Haus im Energiesparmodus. Die Kraft der Sonne unterstützt die Heizung und kann im Jahresdurchschnitt 60 Prozent des Warmwasserbedarfs decken. Und für den Rest sorgt ERDGAS. So können Sie die Umwelt schonen und gleichzeitig bares Geld sparen. Los geht’s unter:

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E D IT OR IA L

Zeit für einen Apfelbaum

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ie Welt scheint immer komplizierter zu werden. Wer einen Blick über den eigenen Tellerrand riskiert, der sieht sich Tag für Tag mit neuen Negativschlagzeilen konfrontiert. Doch eines kann ich Ihnen vorab sagen: so schlimm ist es da draußen gar nicht! Wobei ich diejenigen gut verstehen kann, die gerne mehr Zeit im Kreise ihrer Liebsten verbringen würden … selbstverständlich ohne Hamsterkäufe und Abschottungsphantasien. Unabhängig davon, warum Sie von einem „Daueraufenthalt“ in den eigenen vier Wänden träumen, gilt es für ein solches Vorhaben gewappnet zu sein. Ein Zuhause mit dem gewissen Etwas ist daher Pflicht! Stellt sich nur die Frage, was braucht es, damit wir uns zuhause wohlfühlen? Selbstverständlich sind die Ansprüche so unterschiedlich wie die Bauherren selbst. Was uns wohl alle eint, ist der Wunsch, einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Darum trennen wir auch fleißig den Müll, verzichten im Supermarkt auf Plastiktüten und immer mehr von uns steigen auf den Drahtesel, um zur Arbeit zu kommen. Kein Wunder also, dass wir nun auch vermehrt auf nachhalti-

Natürlich achte ich auf Nachhaltigkeit. Vor allem beim Hausbau.

Foto: Bernd Schwabedissen

Mein Haus. Meine Welt.

PHILIP TELEU Chefredakteur von „Energiesparhäuser + ökologisch bauen“

ge Baustoffe setzen, die sich problemlos recyceln lassen. Außerdem werden unsere Häuser immer „intelligenter“ und sparen dadurch nicht nur wertvolle Heizenergie, sondern produzieren diese am besten gleich selbst. Diese und andere Themen wie Wohngesundheit sind Teil dieser Energiesparhäuser-Ausgabe. Getreu dem Motto von Martin Luther: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“

Verantwortung übernehmen. Für sich, die Familie, die Umwelt. Mit dem Pionier für nachhaltiges Bauen treffen Sie die richtige Wahl. Ökologisch, partnerschaftlich, fair. weberhaus.de

Ihnen wünsche ich viel Freude mit dieser Lektüre,

Alle Häuser – ein Prädikat. Illustration: Fotolia/Betelgejze

Weber-Häuser werden wohnmedizinisch empfohlen.

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Treppen

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Kamine und Öfen

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SER VIC E

Foto: Firetube

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Foto: Sonnleitner

Foto: Treppenmeister Foto: Hain

Ökologisch bauen

Farben & Lacke: Durchatmen und wohlfühlen Treppen: Beste Verbindungen Parkett: Pluspunkte Türen: Schnellgeöffnet, sanft geschlossen Trendspion: Kleine Stoffkunde

Editorial: Zeit für einen Apfelbaum Adressen + Schnellfinder Vorschau

E N E R GIE & T E C H N IK 56 60

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Ökologisch bauen: Natur pur Haus aus Holz: Wie aus einer anderen Zeit Passivhäuser: Wo Neubau lohnt Ferienhäuser: Mal richtig (H)ausspannen Dächerlandschaft: Einen drauf setzen Neues Heim: Ein Plus für alle Hausideen

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Dämmung Reportage: Ökologisch Dämmen Wintergartern: Mehr Raum, mehr Licht, mehr Leben Fenster, Rolläden, Sonnenschutz: Licht und Schatten mit Köpfchen Kamine und Öfen: Die Glut tut gut Heizen mit erneuerbaren Energien: Natürlich warm Hausautomation: Positive Energien Smart wohnen: Mit Sicherheit komfortabel sparen.

Titelfotos: Sonnleitner, Frammelsberger, Pixelio.com/ Dr. Klaus-Uwe Gerhardt

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Schwörer Haus

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Foto: Fotolia/Drubig

Foto: Digitalstrom

Finanzen

86 Holz im Garten

WOHLFÜHLEN. SICHER SEIN. DURCHATMEN. LEBEN. Hier bin ich daheim.

Nachwachsende Rohstoffe, geprüfte Materialien, frische Luft, hoher Komfort und Wohngesundheit, viel Ruhe und Sicherheit – so individuell wie unsere Lebensentwürfe sind auch die Anforderungen an das eigene Haus und die Erwartungen in Bezug auf gesundes Leben. Wir bieten Ihnen Ihr Traumhaus „Made in Germany“ aus einer Hand, in höchster Qualität und mit der Erfahrung aus über 65 Jahren und rund 39.000 gebauten Kundenhäusern. Damit Sie schon bald über die Türschwelle Ihres neuen Heims treten, sich in Ihren vier Wänden umschauen, durchatmen und spüren: Hier bin ich daheim.

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Foto: Osmo

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Finanzierung: Der Umwelt zuliebe Schallschutz: Viel Lärm um Nichts Buch und Web: Tipps zum Nachlesen BSB: Wohngesund bauen

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Dachbegrünung: Grün wie die Hoffnung Caport: Schutz für das Auto Holz im Garten: Passt immer Holzanstrich: Strich für Strich

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ÖKOL OGISC H BA U EN

Foto: Fotolia.com/ guy

HÄUSER

Natur Pur Sie wollen ökologisch bauen? Ökologische Häuser sind wohngesund, klimafreundlich und zukunftsfähig – und machen dabei auch noch eine richtig gute Figur. Wir stellen Ihnen einige Häuser vor, die Bewohnern und Umwelt gleichermaßen gerecht werden.

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in Haus zu bauen ist komplex und aufwändig. Dennoch lohnt es sich, auch über die Ökologie eines Gebäudes nachzudenken. Sie tun damit in den meisten Fällen nicht nur Ihrem Geldbeutel etwas Gutes, sondern Sie schützen zudem die Umwelt und Ihre Gesundheit, wenn Sie bei der Wahl des Hausherstellers oder dem Baupartner gezielt auf ökologische Ganzheitlichkeit setzen. Auch bei diesem Thema gilt: Am besten umfangreich informieren. Sprechen Sie mit Bauherren, die Erfahrung mit ökologischem Bauen haben und sehen Sie sich Referenzobjekte an. Holz ist ein tolles Baumaterial: Es ist nachhaltig und bietet besten Wärmeschutz, gestalterische Flexibilität sowie Langlebigkeit. Es nimmt Wärme und Feuchtigkeit auf, gibt sie wieder ab und verbessert so das Raumklima im Haus. Was Holz als Baustoff so wertvoll macht, sind die vielen konstruktiven Möglichkeiten für den umweltschonen-

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den Hausbau – vor allem unter Berücksichtigung neuer ökologischer Erkenntnisse. Mit dem Bau eines überwiegend aus Holz bestehenden Ökohauses leisten Sie einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz. Solche Häuser sind Klimaschützer und natürliche CO2Speicher, die die Umwelt aufgrund der für sie verbauten Menge Holz entlasten. Und nicht nur das – auch der eigene Geldbeutel freut sich bei den ansteigenden Energiekosten über die Entlastung, denn Holzkonstruktionen erreichen eine hohe Wärmedämmung.

Für die Gesundheit Doch neben wohngesunden und nachhaltigen Baustoffen steht auch der Unterhalt eines Hauses mit erneuerbarer Energie im Fokus. Es lohnt sich, auf moderne Heiztechnik zu setzen. Die Folge ist ein geringerer Ausstoß des Klimagases Kohlenstoffdioxid. Eine zentrale Wohnraumlüftung hilft nicht nur dabei, Energie zu sparen, sie transportiert auch

aus den heute gesetzmäßig dichten Häusern schlechte und feuchte Luft ab. Gerade Schadstoffe, die aus Bodenbelägen, Möbeln oder Wandfarben ausdünsten, werden damit zuverlässig an die Luft gesetzt. Schließlich wird seit einigen Jahren deutlich, dass viele Menschen auf Baustoffe allergisch reagieren. Das Krankheitsbild wird unter dem Begriff „Sick Building Syndrome“ zusammengefasst. Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Schlaflosigkeit oder Übelkeit sind Symptome. In vielen Fällen sind zum Beispiel Weichmacher, Lösungsmittel oder Formaldehyd die Auslöser. Gerade große Bauteile, wie die Dämmung oder Konstruktionselemente, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind, sondern hinter Putzflächen oder unter Bodenbelägen verschwinden, dünsten oft jahrelang Schadstoffe aus und geben diese an die Raumluft ab. Unser Rat: Wer hier auf Nummer sicher gehen will, wendet sich am besten an einen Baubiologen oder an eine Institution wie das Sentinel Haus Institut. (gra) n Herstellerkontakte ab Seite 96.

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ÖKOLOGIE IM BLICK

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er Kinder hat, wünscht sich natürlich, dass sie in einer gesunden und schönen Umgebung aufwachsen. Deshalb entschied sich eine junge Familie in Bayern ganz bewusst für ein ökologisches Vitalhaus in einer Massivholz-Riegel-Konstruktion. Auch die Außenhaut sollte aus Holz sein, so wünschten es sich die jungen Eltern. Als Dämmstoff wählten sie Holzfasern, die als nachwachsendes Baumaterial absolut umweltverträglich und biologisch abbaubar sind. Vor dem Wohnzimmer erstreckt sich die überdachte Terrasse beziehungsweise ein über die gesamte Giebelfront durchlaufender Balkon: Der Lieblingsplatz der Familie an sonnigen Tagen – hier lässt es sich sowohl bei Sonnenschein als auch bei Dämmerung wunderbar entspannen. Konkurrenz bekommt der Balkon allerdings das ganze Jahr über vom zweiten Lieblingsplatz der Bewohner, der Stelle am Solariumfenster, das die Ostfassade im Wohnraum ziert. Dieser erstreckt sich über die gesamte Hausbreite und schließt auch eine gemütliche Küche mit Kochinsel und einen großzügigen Essbereich ein. Mitten im Raum steht ein Schwedenofen und sorgt auf Wunsch im Winter für kuschelige Nordlichtromantik. Insgesamt bietet das Anwesen der vierköpfigen Familie 137 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Ebenen. Regnauer Hausbau

DURCHDACHT

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it seinen kompakten Außenabmessungen, dem steilen Satteldach und dem hohen Kniestock bewegt sich dieser Entwurf im Rahmen bewährter Einfamilienhaus-Architektur. Nur der schmale Erker mit dem breiten, zweigeschossigen Glaselement signalisiert, dass eine behutsame Aktualisierung vorgenommen wurde. Markant ist zuerst einmal die Holzkonstruktion. Der Holzhausspezialist Sonnleitner verwendet eine doppelwandige Massivholzblockbauweise, diffusionsoffen und mit Holzfaserdämmung im Tragwerk bestückt. Außen ist das Haus abgeschlossen mit Massivholzbohlen aus Lärche, innen auf Wunsch verputzt. Eine patentierte Konstruktion, ökologisch durchdacht, die viel Gestaltungsfreiraum ermöglicht. Das beinhaltet großzügige Lösungen, zum Beispiel im Eingangsbereich oder bei der Galerie mit der offenen Decke über dem Essbereich. Letzterer öffnet sich zum Garten hin und bildet das Mittelstück des offenen Wohnbereichs. Das Glaselement mit Wintergarten-Charakter sorgt auch auf der zweiten Ebene für ein attraktives Wohnfeeling. Der Energiestandard wird mit KfW 55 angegeben; Pelletheizung, Photovoltaik und eine Solaranlage sind die wichtigsten Bestandteile der Haustechnik. Die Wärmeabgabe erfolgt über eine Fußbodenheizung. Sonnleitner

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HÄUSER

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MIT CHARME

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er moderne Charakter des Musterhauses Oslo von Rensch-Haus entsteht durch die Kombination klassischer Satteldacharchitektur mit kubischen Flachdachanbauten – dazu zählt die lange Eingangsüberdachung, deren Fortsetzung zur Vergrößerung des Erdgeschosses beiträgt. Das Konzept des Hauses Oslo, das perfekt auf die Bedürfnisse junger Familien abgestimmt ist, kann übrigens in drei Grundrissgrößen von zirka 150 Quadratmeter bis zirka 185 Quadratmeter realisiert werden. Die verschiedenen Möglichkeiten bei der Ausführung von Dachneigung und Kniestock sowie die Auswahl unterschiedlicher Anbauteile machen jedes Haus zu einem Unikat. Außerdem bewährt sich das diffusionsoffene Dämmkonzept „thermo-around aktiv“. Es bietet nicht nur Schutz vor Hitze, Kälte und Lärm, sondern auch ein angenehmes und vor allem nachhaltiges energieeffizientes Wohnerlebnis. Durch die Verwendung einer Dampfbremsmembrane benötigt das Dämmkonzept „thermo-around aktiv“ keine Folie als Dampfsperre. Wer das Musterhaus einmal genau unter die Lupe nehmen will: Zu finden ist es in der FertighausWelt Wuppertal, Schmiedestraße 59 beziehungsweise Fertighauswelt 1 in 42279 Wuppertal-Oberbarmen. Ein Besuch lohnt sich! Rensch-Haus

DAS BESTE AUS HANDWERK UND INDUSTRIE

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n großen Produktionstischen in wetterunabhängigen Industriehallen fertigen ausgebildete Handwerker und Mechaniker gemeinsam rund zwölf Meter große Bauteile, meist in Holz-Tafelbauweise. Zunächst wird ein Riegel- oder Ständerwerk aus getrockneten und exakt zugeschnittenen Holzbalken zusammengesetzt. Im Inneren werden einzelne Kammern mit sogenannten Stielen voneinander getrennt. Dann wird das Riegelwerk beispielsweise mit Holzwerkstoffplatten einseitig verschlossen, die Kammern werden mit Dämmmaterial gefüllt. Je nachdem, ob es sich um Außen- oder Innenwände oder ein Deckenelement handelt, werden Leitungskanäle für Strom, Wasser, Heizung oder Lüftung beziehungsweise Aussparungen für Fenster und Türen integriert. Letztgenannte werden bereits bei der Vorfertigung eingebaut. Auch werden der Grundputz oder Fassadenelemente wie Holzplatten auf die Außenwände aufgetragen. Auf der Außenseite der Wandelemente kommt darüber hinaus meist ein Wärmedämmverbundsystem mit zusätzlicher Dämmung zum Einsatz. Schließlich werden die Wandelemente, die lasttragend und raumabschließend sind, an der Baustelle meist binnen zwei Tagen von einem Aufbauteam des Herstellers zusammengesetzt. BDF/Fingerhaus

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TRAUM IN WEISS

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ieses schöne Davinci-Haus von Bauherr Paulsen ist ein Holzskelettbau: Die senkrechten Stützen und waagerechten Längsbalken übernehmen alle statischen Aufgaben. Die Ausfachungen bestehen aus Putz- oder Ziegelwänden und bodentiefen Verglasungen. Die großen Fensterfronten holen die Natur in den Wohnbereich. Durch die Gruppierung des Wohnhauses mit dem Doppelcarport und separaten, eingeschossigen Flachdach-Wellnessbereich entstand ein sichtgeschütztes Atrium. Interessant: Die Bauherren ließen den Grundriss nach Feng-Shui-Vorgaben planen. Davinci-Haus

WIE AUS DEM BILDERBUCH

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um Glück konnte Bianca Görlitz ihren Mann für ein massives Blockhaus begeistern, nachdem klar war, dass auch moderne Blockhäuser heutzutage der aktuellen Energieeinsparverordnung gerecht werden und darüber hinaus aktiven Klimaschutz leisten. Hausherrin Bianca schwärmt besonders von dem einzigartigen Raumklima, das die Massivholzwände erzeugen: „Den zarten Holzduft nehmen wir zwar nur noch wahr, wenn wir länger nicht im Haus waren, aber über das gemütliche und warme Ambiente, das die sinnlichen Holzwände erzeugen, freuen wir uns jeden

Tag! Besonders im Winter kommt uns die höher gefühlte Innentemperatur in unserem Blockhaus sehr zugute, und im Sommer sind wir hier drinnen noch nie ins Schwitzen geraten.“ Die 22 Zentimeter dicken Außenwände besitzen zwei verschiedene Schichten: Außen bestehen sie aus besonders wetterfestem Lärchenholz, das auf Wunsch der Familie vergrauen darf, innen handelt es sich um besonders helles Fichtenholz, das mit UVSchutz am Nachdunkeln gehindert wird. Zahlreiche, teils bodentiefe Fenster lassen die Sonne ins Innere. Die imposanten Sichtbalkendecken und der beeindruckend hohe Sichtdachstuhl erzeugen ein luftiges Raumgefühl. Die Raumhöhe ist im Dachgeschoss besonders beeindruckend, da sie vertikal bis zum Firstbalken offen ist. Auf insgesamt 155 Quadratmeter kann sich die Familie ausleben. Frammelsberger Holzhaus

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VON DER NATUR INSPIRIERT

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atürlich, ökologisch, bionisch und sparsam – diese vier Kriterien erfüllt das in Massivbauweise errichtete Einfamilienhaus in einem neuen Wohngebiet im Großraum Stuttgart. Beachtlich ist auch der Wärmedurchgangskoeffizient mit einem U-Wert von 0,173 W/(m²K). Wie das möglich ist? Der Architekt plante 20 Zentimeter dicke StahlbetonWände mit einer 14-Zentimeter-Perimeterdämmung ein, in den Obergeschossen wurden 24-Zentimeter-Hochlochziegel mit 16-Zentimeter-Wärmedämm-Verbundsystem verbaut. Decken und auskragende Bauteile sind ebenfalls aus Stahlbeton. Die Witterung, besonders Feuchtigkeit, ist einer der größten Feinde einer Außenwand. Deshalb wählten die Planer das Wärmedämm-Verbundsystem „StoTherm Vario“ und „StoColor Dryonic“ als Schlussbeschichtung für die Fassade. Dadurch wurde das Objekt zu einem stark wasserabweisenden Haus. Interessant ist die Entwicklung von „StoColor Dryonic“, denn hier stand die Natur Pate: Die mikrostrukturierte Körperoberfläche von Insekten wurde kopiert. Der andauern-

de bionische Effekt bewirkt, unabhängig vom Farbton, dass sich Feuchtigkeit großflächig verteilt und rasch abgeführt wird, egal ob Regen oder Tau. So bleibt die Fassade trocken, Algen und Pilze finden keine Lebensgrundlage und gedeihen nicht – und das ohne die Verwendung biozider Schutzmittel. Dadurch behält die strahlend weiße Fassade langfristig ihre kräftige Intensität und das farbliche Wechselspiel mit optischen Gestaltungsmitteln kann seine Wirkung voll entfalten. Übrigens lässt sich diese klimaneutral produzierte Farbe auf nahezu allen Untergründen anwenden.

Wohngesund und optisch ansprechend Ein ausgeklügeltes Innenputzsystem rundet die moderne und hocheffiziente Bauweise des Einfamilienhauses ab, indem es ein konstant wohliges und gesundes Raumklima schafft. Grundlage ist das mineralische Regulierputzsystem „StoCalce Functio“, das bis zu 50 Prozent mehr Feuchtig-

KLUG GEBAUT Die energetische Gebäudehülle mit innovativer Fassadenfarbe schützt das Haus. Foto: Martin Duckek/Sto

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keit aufnehmen und wieder abgeben kann als ein Lehmputz. So beeinflussen die Innenwände aktiv die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Diese Funktionalität beschränkt jedoch nicht die optischen Möglichkeiten: Die edel anmutende Oberfläche der Wände in dem Stuttgarter Einfamilienhaus entstand durch Aufziehen von „StoCalce Fondo“, einem ökologischen Dekorspachtel auf Kalkbasis. Bei der grauen Akzentwand im Eingangsbereich wurde der Kalkspachtel mit Marmormehl getönt und anschließend mit einer Glättekelle verdichtet. Um eine besonders matte, homogene und glatte Deckenfläche herzustellen, kam auf einem leichten Cellulosevlies eine Streiflicht-unempfindliche Innenfarbe zum Einsatz, die über höchstes Deckvermögen verfügt. „StoColor Supermatt“ ist frei von Lösemitteln und Weichmachern sowie von fogging-aktiven Substanzen. Eine effiziente Haustechnik komplettiert das innovative Konzept. Alles in allem ein Haus mit einer gut gedämmten, trockenen Fassade und prima Klima im Inneren. Architekt: Norbert Stecher in 71665 Vaihingen/Enz, www.architekt-stecher.de. (gra) n

Qualität ist: Wenn alles passt.

WENIGER FEUCHTIGKEIT Das mineralische Putzsystem „StoCalce Functio“ reguliert die Raumfeuchte, indem es bis zu 50 Prozent mehr Feuchtigkeit aufnimmt, speichert und wieder abgibt als Lehmputze. Fotos: Martin Duckek/Sto

Bester Service, schönste Architektur, höchste Effizienz Für das perfekte Zuhause muss alles passen und Qualität ohne Kompromisse ist unser täglicher Antrieb. Profitieren auch Sie von der Service- und Beratungsqualität des Testsiegers, der

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Architektur des Traumhauspreis-

Die TÜV-überwachte und emissionsarme Innenfarbe sorgt für Streiflicht-unempfindliche, extrem matte und homogene Wandoberflächen. Fotos: Martin Baitinger/Sto

Gewinners und der Sparsamkeit eines Effizienzhauses gebaut von FingerHaus. 02/2016

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FÜR DIE ZUKUNFT GEBAUT

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er Architekturentwurf „Kiefersee“ ist ein gelungenes Beispiel für individuelle Planung in zeitgemäßer Architektur mit Zukunftspotential. Das KfW-Effizienzhaus 55 ist von Süden und Westen aus lichtdurchflutet und dennoch durch große Vordächer vor hochsommerlicher Hitze geschützt. Durch die geschickte Anordnung dieser Vordächer nach Süden und Westen wird das Haus im Winter und in den Übergangszeiten durch die tiefstehende Sonne optimal belichtet, gleichzeitig erwärmen die Sonnenstrahlen die Aufenthaltsräume. Im Hochsommer hingegen, wenn die Sonne über die Mittagszeit sehr hoch steht und entsprechend intensiv ist, werden die großzügigen Glasflächen durch die breiten Überstände beschattet. Außerdem ist das Haus für die zukünftigen Jahrzehnte geplant – eine komplette Wohnung im Erdgeschoss macht Leben auf einer Ebene möglich. Der große Familienverbund bringt oft Gäste ins Haus. So gibt es im Obergeschoss zwei große Gästezimmer mit jeweils eigenem Duschbad. Das Gute daran: Sollte in vielen Jahren einmal Hilfe im Haus und dem großen, pflegeintensiven Garten benötigt werden, sind bereits jetzt die Voraussetzungen dafür geschaffen. Besonders wichtig war den erfahrenen Bauherren, die bereits zwei Häuser für sich gebaut hatten und diese den inzwischen erwachsenen Kindern überließen, das Zukunftspotenzial in energetischer Hinsicht. So wählten sie einen Baustoff, der von Grund auf sehr gut dämmt, ein tolles Klima ergibt und zusätzlich sehr umweltfreundlich ist – den Baustoff Holz! Isartaler Holzhaus

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WAND-TECHNOLOGIE FÜR GESUNDES RAUMLKIMA

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ie „Climatic-Wand“ von Luxhaus wird ohne Verwendung chemischer Holzschutzmittel in der Halle vorgefertigt und schafft ein wohngesundes Raumklima. Durch ihren besonderen Wandaufbau mit sehr guten Dämmeigenschaften schützt die Wand vor extremen Temperaturen und hält sowohl Hitze als auch Kälte draußen. Gleichzeitig leitet sie aufgrund ihrer diffusionsoffenen Konstruktion überschüssige Feuchtigkeit von innen nach außen und reguliert so das Klima im Inneren des Hauses. Die enorme Stabilität der „Climatic-Wand“ von rund 500 Kilogramm Tragkraft pro Schraube beruht auf der Massivverleimung. Hausbesitzer profitieren mit dieser WandTechnologie von der Energieeffizienz und den damit verbundenen niedrigen Heizkosten. Denn dank der guten Dämmeigenschaften sorgt die Wand für einen sehr niedrigen Energiebedarf, was wiederum den Geldbeutel schont. Übrigens: Die „Climatic-Wand“ ist auch für sämtliche Förderprogramme geeignet. Luxhaus

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ZERTIFIZIERTES ÖKOHAUS

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wei Schwestern bauten in zentraler Lage und fußläufig zur Innenstadt von Metzingen ein Doppelhaus für zwei Familien. Inspiriert vom alten „Hopfen-Haus“, in dem sie als Kinder früher spielen durften, planten die Baufrauen ein modernes Holzhaus nach strengen Öko-Standards. Zwei mal 110 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Ebenen plus eine komplette Unterkellerung bieten den Bewohnern viel Lebensraum. Dass die Baufrauen ihre Gemeinsamkeiten pflegen, zeigen die gemeinschaftlich genutzte AtriumTerrasse und die Verbindung der beiden Häuser durch den Kubus. Zukunftsorientiert und nachhaltig ist der Neubau durch die ökologische Bauweise und die Zertifizierung des Effizienzhaus-Standards 55 durch die Deutsche-EnergieAgentur GmbH (dena). Mit diesem Zertifikat wird entsprechenden Neu- oder Umbauten bescheinigt, dass der Energiebedarf höchstens 55 Prozent der Energie beträgt, die der gesetzliche Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV) als Maximum vorgibt. Die dena orientiert sich mit den Bewertungsstufen „Effizienzhaus 70“ und „Effizienzhaus 55“ an den gleichnamigen Förderprojekten der KfW-Bank. Das dena Siegel gibt Bauherren, Hauskäufern aber auch Mietern die Sicherheit, ein für die Zukunft gerüstetes Haus zu bauen, zu kaufen oder zu mieten.Die beiden Schwestern fühlen sich in ihrem Ökohaus jedenfalls rundum wohl. Kitzlinger Haus

MASSIVES HOLZ

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aus „Grombach“ ist ein individuell geplantes, massives Holzhaus, das ebenerdiges Wohnen ermöglicht. Die Wände dieses Hauses bestehen aus massiven Holzmauerelementen, die Dämmung aus Holzfaserplatten ist außenliegend und alles „verschwindet“ sozusagen unter mineralischem Putz. Auch der sichtbare Dachstuhl ist mit Holz-

faserplatten gedämmt. Die Aufdachdämmung von RemsMurr-Holzhaus macht Dampfsperren oder Dampfbremsen überflüssig. Eine diffusionsoffene Isolation der Gebäudehülle wird bis unters Dach erreicht. Behaglich warm wird es im Haus dank Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Eine besondere Atmosphäre und das Gefühl von Weitläufigkeit schafft der Blick in den offenen Dachstuhl – und das von jedem Raum des Hauses aus. Rems-Murr-Holzhaus

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alle Häuser der „PlanMit“-Architektenreihe standardmäßig mit einer Luftwärmepumpe und einem modernen Heizsystem ausgestattet. Natürlich sind auch andere umweltfreundliche Systeme wie eine Pelletheizung möglich. Vor Baubeginn errechnen die Energieberater von Bau-Fritz für jedes Objekt ein optimales Energie- und Heizungskonzept. Je nach Lage des Grundstücks, Bebauungsplan und Energiekonzept ist auch eine Umsetzung als Passiv-, Plusenergiehaus oder energieautarkes Haus denkbar. Bau-Fritz/epr

WIE AUS DEM BILDERBUCH

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urch den Einsatz gesunder, baubiologisch wertvoller Bau- und Dämmstoffe sparen die Häuser des Ökohaus-Spezialisten Bau-Fritz enorme Heizkosten. Und sorgen so auch für eine langfristige Reduzierung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes um mehr als 40 Tonnen. Die Häuser sind als Effizienzhaus 55 realisierbar, darüber hinaus sind

UMWELTBEWUSST

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er nachwachsende Baustoff Holz bietet sehr gute Voraussetzungen für umweltfreundliches Bauen. In der Architekturlinie „Kubus – Edition Holz 65“ von Meisterstück-Haus sind alle Häuser bei der vorgesehenen regenerativen Haustechnik KfW-Effizienzhäuser. Als Effizienzhaus 55 werden sie mit einer Wärmepumpe und einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgeführt. Natürliche und regenerative Baustoffe ohne Feuchte-Eintrag sorgen außerdem für eine gute Raumluftqualität. Gut zu wissen: Die Wandkonstruktion ist nicht nur diffusionshemmend, der Hersteller verzichtet bei der Auswahl der Materialien außerdem auf PE-Folien, Styropor und Spanplatten. Meisterstück-Haus

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INNOVATIV

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uch der österreichische Hersteller Hartl Haus setzt seit vielen Jahren auf ökologische Baustoffe und zukunftsweisende Technologien für die Erzeugung von Strom und Wärme. Die Wand- und Deckenelemente der Häuser bestehen vorwiegend aus heimischen Hölzern, hochwertiger Mineralwolle und den bewährten massiven Gipsfaserplatten des Herstellers. Diese vom Österreichischen Institut für Baubiologie und -ökologie geprüften Gipsfaserplatten sollen sich förderlich auf ein gesundes Raumklima auswirken, da sie Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder an den Wohnraum abgeben können. Zum Beispiel ist das „Passivhaus 153 P“ aus ökologischen Materialien gebaut und bietet dank innovativer Wandkonstruktionen sehr gute Wärmedämmeigenschaften. Hartl Haus

tem Holz hat es den beiden von Anfang an angetan. In der Hausmitte thront dann auch noch ein großer Kaminofen, der den Blockhaustraum perfekt macht. Die hochwertigen, handwerklich solide verarbeiteten Fullwood-Vollholzblockwände bestehen aus besonders widerstandsfähiger nordischer Kiefer. Ihr naturbelassenes Holz gibt den Bewohnern das tolle Gefühl, in einem gesunden Raumklima zu wohnen, was das Ehepaar Kolb nun täglich genießt. Fullwood Wohnblockhaus

BLOCKHAUSTRAUM

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s fing in den nordamerikanischen Rocky Mountains an, wo Stefanie und Alexander Kolb mehrere Skiurlaube verbrachten und teilweise in urigen Blockhäusern wohnten. Das Raumklima und allgemeine Wohngefühl innerhalb massiver Blockhäuser gefiel ihnen so sehr, dass sie sich auch für zu Hause ein echtes Massivholzhaus wünschten. Das bodenständige und natürliche Material Holz passt zu dem Natur-, Bergund Sport-begeisterten Ehepaar. Die sinnlich-warme Haptik und Optik sowie der zarte Duft von chemisch unbehandel-

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Wie aus einer anderen Zeit Fotos: Skan-Hus / www.skan-hus.de Mit „Georgia“ beweist der hessische Hausbauer, dass nicht immer drin ist, was drauf steht. Während von außen viel Holz zu sehen ist, zeigt sich schnell, dass im Inneren auch technische Kni˜ e eine Rolle spielen. 18

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GUTES DACH Die überdachte Holzterrasse macht es möglich, dass die Bewohner bei jeder Wetterlage draußen sein können.

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in bisschen scheint es, als wären wir in einer anderen Zeit, vielleicht sogar an einem anderen Ort. Denn die Architektur des zweigeschossigen Einfamilienhauses „Georgia“ passt nicht so ganz in das, was hierzulande überwiegend zu sehen ist. Die hellblauen Holzbohlen mit den weiß gerahmten Sprossenfenstern und die üppige Terrasse erinnern an eine Architektur der Kolonialstile in Amerika, die mittlerweile mehr als 300 Jahre zurückliegen. Allenfalls die Giebeldachform lässt Gemeinsamkeiten mit hiesigen Hausformen erkennen. Doch wer denkt, es handele sich um eine längst überholte Bauweise, der irrt. Dafür sprechen schon die inneren Werte des Gebäudes, die beispielsweise mit einer Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung und einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung für ein angenehmes Raumklima sorgen. Noch moderner geht es bei den Elektroleitungen zu, die abgeschirmt verlegt werden, um auf diese Weise Elektrosmog zu vermeiden. Gleiches leisten auch die Netzabkoppler in den Schlafräumen, mit denen sich die elektrischen Leitungen bei Bedarf abschalten lassen – eine technische Finesse, die bei Bauherren immer beliebter wird. Mit den Anschlüssen für ein zentrales Staubsaugersystem ver-

WIE IM WESTERN Die große, weiß gehaltene Sprossenfensterfront, die hellblaue Holzfassade und die Terrasse verleihen dem Haus ein Bild von Kolonialarchitektur.

SCHÖN WARM Der Dielenboden und der Kamin sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.

fügt das Haus über eine weitere Innovation, mit denen unliebsamer Schmutz in den Räumen sich gar nicht erst breit machen kann.

Alle unter einem Dach Über eine überdachte Holzterrasse führt der Weg in einen offenen Ess- und Kochbereich, in dem der hohe Erker mit darüber liegender Galerie sicher den markantesten Punkt des Gebäudes ausmacht. Zwei Schiebeelemente sorgen dafür, dass sich Bewohner, die Lesen oder Fern gucken wollen, zurückziehen können. Die weiteren Räume des Erdgeschosses machen eine große Speisekammer, ein Dusch-WC im Eingangsbereich und eine Garderobe aus. Die obere Ebene beherbergt die privaten Nutzungen wie Schlafen und Badezimmer. Kleine Highlights sind eine begehbare Ankleide im Elternschlafzimmer, eine bodenebene Dusche im Bad sowie die Galerie, über die die Bewohner in den Wohnbereich schauen können. Ebenfalls für Hingucker sorgen die Sichtbalkendecken des Giebeldachs und die Massivdielenböden, die dem Haus seinen rustikalen und naturnahen Charme verleihen. (tel) ■ 02/2016

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Ein Parkettboden bietet optimale Voraussetzungen für die Verlegung einer Fußbodenheizung. Wic htig ist, dass bereits in der Planungsphase Voraussetzungen dafür geschaffen werden. „Auf der technischen Seite gilt bei eine r Fußbodenheizung: Damit die Wohnung möglichst schnell und angenehm erwärmt wird, sollte der Wärmedurchlasswiderstand eines Bodenbelags möglichst gering sein“, erklärt der Vorsitzend e des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp), Mic hael Schmid. Parkett habe einen für diese Beheizungsart günstigen Wert, der weder zu hoch, noch zu niedrig sei. Zusätzlich sei in den Wintermonaten auf eine ausreichende Luftfeuchte zu ach ten, damit der Bodenbelag nicht austrocknet. „Holz gibt Feuchtigke it zu Gunsten eines guten Raumklimas ab, muss aber irgendw ann auch wieder Feuchtigkeit aufnehmen“, so Michael Schmid wei ter.

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PARKETT IST BELIEBT WIE EH UND JE Das Material steht für Luxus, Langlebigkeit und Natürlichkeit. Eine professionelle Versiegelung kann das Holz dauerhaft schützen. Pallmann/Parkettprofi/Getty/djd

engeschlossenen Pa Die im vdp zusamm er Höchstte freiwillig bis zu ein uk od Pr e ihr n be ha n – „damit d Celsius freigegebe ra G 29 n vo ur at temper nbelägen einen r den anderen Bode haben wir gegenübe r Parkettexbsvorteil“, betont de echten Wettbewer atenblätter von n wenn man in die D en D id. hm Sc e rt pe nststoffbasis oder Böden auf Ku en ich pp Te n, de bö Stein al bis 27 en, dass diese maxim nn ke er n ma e nn schaut, kö d. Grad ausgelegt sin

Angenehme Temperatur im Raum und auf der Bodenfläche

Für einen optimalen Wärmedurchgan g vom Unterboden durch das Holz sorgt ein vollflächig verk lebter Boden. Durch die Verklebung können sich kein e isolierenden Luftschichten unter dem Parkettbode n bilden. Der entsprechende Klebstoff muss für den Einsatz von Heizestrichen geeignet sein. Bei einer Rau mtemperatur von 20 bis 22 Grad sollte die Temperatur des Parketts bei zirka 24 Grad Celsius liegen und vers ucht werden, die relative Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 Prozent zu halten. (vdp/hb)

Foto: vdp/Proline Systems GmbH 02/2016

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iel Platz war der Hausherr des schönen Hauses „am Sonnensee“ seit jeher gewohnt, wuchs er doch in einer ländlichen Gegend auf. Als er und seine Frau sich entschlossen zu bauen, war klar, dass der Nachwuchs ebenfalls in den Genuss von natürlichem Landleben kommen sollte. Das elterliche Grundstück stand bereit, es musste nur noch der passende Haushersteller gefunden werden. Unvoreingenommen besichtigte das Ehepaar Musterhäuser verschiedener Bauarten und begeisterte sich für die massiven Holzhäuser von Fullwood. Auch rationale Gründe und vernünftige Tatsachen sprachen für ein Blockhaus: Klimaschutz, Energieeinsparung, Gesundheits- und Altersvorsorge. „Vor allem das sehr angenehme Wohnklima im Musterhaus fiel uns auf“, ergänzt seine Frau. Da das Ehepaar sehr naturverbunden und auf Umwelt- und Klimaschutz bedacht ist, entschieden sie sich für ein natürliches Baumaterial wie Kiefernholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das Holz musste nicht einmal chemisch behandelt werden, sondern wurde lediglich außen mit Witterungs- und

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Vergrauungsschutz angestrichen und innen mit UV-Schutz vor dem Nachdunkeln bewahrt. „Die 20 Zentimeter dicken Vollholzwände dämmen sehr gut und strahlen an sich schon ein wärmendes und gemütliches Gefühl aus. Wir fühlen uns hier drinnen immer behaglich und lieben den zarten Kiefernduft und die warme Haptik,“ schwärmt die Hausherrin.

Gespart dank Eigenleistung Ein wichtiges Argument, das für Fullwood sprach, war die schnelle Montagezeit der im Werk passgenau vorgefertigten Wandelemente und die Möglichkeit einer Richtmeistermontage. „Die Zusammenarbeit mit unserem Haushersteller war hervorragend! Wir haben sehr viel beim Hausaufbau mithelfen können, mit Familie und Freunden waren wir ein vier- bis fünfköpfiges Team, das den Anweisungen des Richtmeisters folgte. Die Arbeit war anstrengend, aber wir hatten sehr viel Spaß mit unserem Richtmeister. Und alles lief problemlos, da die einzelnen Wandelemente und Dachstuhlbalken perfekt Herstellerkontakte ab Seite 96.

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zugeschnitten waren und immer sofort GARAGE passten“, erzählt der Hausherr. Die Dacheindeckung und den Innenausbau führte das Bauherrenpaar ebenfalls mit Hilfe von Verwandten und Freunden selbst durch. Nur im Bereich Heizung, Estrich und Innentreppe zog man örtliche Fachfirmen hinzu. Insgesamt dauerte die Ausbauzeit ein gutes Jahr, da die Baufamilie natürlich auch ihren Berufen nachgehen musste. Am Ende war aber alles genau so, wie es das Ehepaar wollte.

Funktion und Ästhetik vereint Den Bauherren war ein heller und offener Wohnbereich wichtig mit großzügigen Flächen, hohem Luftraum, viel natürlichem Lichteinfall und Blick in die Natur. Deshalb gehen im Erdgeschoss Küche, Essbereich und Wohnzimmer fließend ineinander über, werden aber dennoch durch raffinierte Gliederung optisch voneinander getrennt. Der Essbereich befindet sich im zweistöckigen, verglasten Zwerchhaus an der Südseite und bietet nicht nur den gewünschten Blick in die Natur, sondern auch hinauf auf den imposanten Sichtdachstuhl. Vom Wohnzimmer aus geht es hinaus zu einem überdachten Freisitz auf der Terrasse und in den weitläufigen Garten. Dank der angedeuteten L-Form des gesamten Wohnbereichs kann man vom Sofa aus nicht in die Küche schauen – ein riesen Vorteil! Von der Diele aus erreicht man Wohnzimmer und Küche sowie das Gäste-WC. Eine Geschosstreppe führt auf die Galerie mit Blick über die Felder und auf den Essbereich im Erdgeschoss. Im Dachgeschoss befinden sich die beiden Kin-

derzimmer, das Schlafzimmer mit angeschlossener Ankleide und ein großes Wohn-Bad. Dank der gut dämmenden einschaligen Kiefernwände, verbunden mit einer sehr gut isolierenden Aufdachdämmung und guten Wärmeschutzfenstern, bleiben die Heizkosten niedrig. Geheizt wird mit einer modernen Luft-/Wasser-Wärmepumpe und für die WC-Spülung sowie die Gartenbewässerung steht eine 5500 Liter umfassende Regenwasserzisterne zur Verfügung. „In unserer teils trockenen Gegend ist Regenwasser sehr wertvoll und hilft Geld zu sparen. Im Blick auf den Klimawandel, der gerade bei uns zu vermehrter Trockenheit führen soll, schien uns eine Regenwasserzisterne unbedingt von Nöten!“, argumentiert der Hausherr. Dank der leichten Hanglage kann das Kellergeschoss als Einliegerwohnung mit großer Sonnenterrasse vermietet werden. An der Hauseingangsseite sind ein Carport und eine Garage an das Wohngebäude angebaut. So gelangen die beiden Hausherren trockenen Fußes vom Auto ins Haus.  n

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ut, dass Robert Kohl seine Frau Inga von einem Blockhaus überzeugen konnte, sonst gäbe es Haus „Fichteneck“ heute nicht. Zwar ist es ein echtes Familienhaus – im Dachgeschoss befinden sich drei Kinderzimmer – jedoch haben die Eigentümer auch ans fortgeschrittene Alter gedacht und deshalb ihr Schlafzimmer direkt mit ins Erdgeschoss verlegt. Dort befinden sich neben einem offenen Wohnbereich und einer Diele auch ein geräumiges Badezimmer sowie eine barrierefreie Terrasse. Dass Haus „Fichteneck“ nachhaltig gebaut wurde und sogar eine CO2-Senkenleistung erbringt, gefällt seinen Besitzern, denen Klimaschutz und Energiesparen sehr wichtig sind. „Wir haben eine moderne, sehr effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe, sind also nicht auf Gas oder Öl angewiesen. Den Strom – auch für die Wärmepumpe – produzieren wir selbst mit unserer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach. Wir sind also ziemlich autark und grün, was zum natürlichen Baumaterial unseres Hauses passt“, erläutert Robert Kohl. Ambiente und Klima in dem modernen Blockhaus sind nicht nur besonders wohltuend für Körper und Geist, sondern auch immer angenehm warm. Dank der guten Dämmeigenschaften der winddichten Vollholz- und Kombiblockwände und der vergleichsweise hohen Eigentemperatur von Holz ist es immer behaglich in Haus „Fichteneck“. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserem Blockhaus! Ziehen tut`s hier nie – auch wegen der guten Wärmeschutzfenster, denke ich“, freut sich der Hausherr. Übrigens hat er beim Hausbau sehr viel mitgeholfen und einiges ganz alleine gemacht. „Wir hatten eine Richtmeistermontage mit dem Haushersteller vereinbart. Die Wandelemente wurden fertig angeliefert und mit einem Kran an Ort und Stelle auf den Bauplatz gehievt. Der Richtmeister leitete meinen Mann und unsere Söhne bei der Hausmontage an. Das dauerte nur sechs Tage, inklusive vor Ort gezimmertem Dachstuhl und Aufbringen der Unterspannbahn! Ein Arbeitskollege und ein guter Bekannter haben uns geholfen“, beschreibt Kauffrau Inga die reibungslos verlaufende Aufbauphase. Ingenieur Robert ergänzt: „Das Aufstellen der Trennwände, das Anbringen der Dachisolierung, die Elektroinstallationen und alle Malerarbeiten haben wir ebenfalls selbst erledigt.“ So konnte die Familie an der richtigen Stelle Geld sparen und alles für qualitativ hochwertige Bau- und Ausbaumaterialien ausgeben. n

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PIONIERARBEIT Aufgrund der quadratischen Form erinnert das Jesteburger Sonnenhaus an die moderne Architektur des Bauhauses aus den 1920er-Jahren – typisch dafür ist die reduzierte Formsprache und die weiße Fassade.

Wo Neubau lohnt Zusammen mit dem Niedersächsischen Massivhaus-Unternehmen Heinz von Heiden realisierte Bauherr Karl-Ulrich Kuhlo gleich mehrere Passivhäuser – die Jesteburger Sonnenhäuser – und machte deutlich, dass solche Gebäude nicht immer unattraktiv sein müssen.

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ls vor einigen Jahren die Energiekosten für ihr Haus ins Unermessliche stiegen, sahen sich Ulrike und Karl-Ulrich Kuhlo zum Handeln gezwungen. Erste Überlegungen waren, das in die Jahre gekommene Zuhause in eine neue Wärmedämmung zu hüllen, um Wärmeverlusten entgegenwirken zu können. Doch schnell war klar, dass daraus bei der gegebenen Größenordnung ein kostspieliges Unterfangen werden würde. Es musste eine effektivere und radikalere Lösung her – Abriss und Neubau. Da sich Kuhlo bereits seit langer Zeit im Rahmen seiner Tätigkeit als Journalist mit den Themen Umweltschutz und Energieprobleme beschäft igte, kam für den Neubau nur ein energiesparendes Gebäude in Frage. Heute steht in der kleinen Gemeinde Jesteburg unweit von Hamburg, wo sich einmal das alte Haus der Kuhlos befand, nicht nur das neue Heim der Bauherren, sondern gleich weitere vier – die Jesteburger Sonnenhäuser. Zusammen mit dem in Isernhagen ansässigen Massivhausbauer Heinz von Heiden als ausführendes Bauunternehmen entstanden so in kurzer Zeit fünf quadratische Einfamilienhäuser, die über 140 bis 240 Quadratmeter Wohnfläche verfügen und sich über zwei bis drei Etagen erstrecken.

Zukunftsorientiertes Können Die weißen Gebäude, deren Architektur optisch an die Bauhaus-Ära der 1920er-Jahre erinnert, übertreffen den normalen Passivhaus-Standard, den sie wegen eines intelligenten Energiekonzepts erreichen. Denn sie benötigen im Jahr keine 15 Kilowattstunden Strom pro Quadratmeter und verfügen dank hervorragender Materialien über eine überdurchschnittliche Dämmung, die so gut wie keine Wärme aus dem Gebäude entweichen lässt. Außerdem verwendeten die Macher Spezialfenster und-türen, deren Dämmwerte ebenfalls den Normen eines Passivhauses genügen. Denn erst, wenn die eingehalten werden und die Werte stimmen, gibt es das entsprechende Zertifikat. Ebenso entscheidend ist die Form des Baukörpers, die hier in Würfelform umgesetzt wurde. Denn um ein energiesparendes Gebäude zu entwickeln, ist ein möglichst hohes Volumen bei geringer Außenfläche vonnöten. In dieser Hinsicht scheint der perfekte Körper eine Kugel zu sein, jedoch lässt sich darin nur schwerlich ein Schrank aufstellen, geschweige denn ein Bett.

Begeisternde Technik Die erzeugte Wärme wird über eine Fußbodenheizung im Inneren verteilt und kann in jedem Raum mit einem Thermostat bedarfsweise geregelt werden. Für das gesunde Raumklima sorgen eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine verbrauchsoptimierte Wärmepumpe. Zum PlusEnergie-Haus werden die Gebäude auch wegen der Photovoltaikanlage, die sich auf den Flachdächern befindet. Diese dient nicht nur zur Stromerzeugung für den Eigenbedarf, sondern liefert mehr Energie, als die Bewohner im Laufe eines Jahres

KLARE KANTE Auch im Inneren spielen puristische Formen eine Rolle. Das Bad mit klaren Einbauten, die sich an das Fliesenraster ausrichten. Die edle Erscheinung wird durch die Kombination aus anthrazit-farbenen und weißen Fliesen unterstrichen.

beispielsweise für Licht benötigen. Sowohl innen als auch außen beleuchten LED-Strahler die Gebäude. Zudem erklärt KarlUlrich Kuhlo, dass weiter nur energiesparende Geräte installiert wurden, zum Beispiel in der Küche. Während ein Sonnenhaus vom Initiatorenpaar Kuhlo bewohnt wird, werden drei weitere vermietet – bleibt eines übrig. Dies dient den Projektverantwortlichen, so auch dem Bauunternehmen Heinz von Heiden, als Musterhaus, um Interessenten über den Null-EnergiehausStandard aufzuklären und zu zeigen, dass es sich durchaus behaglich in Gebäuden wohnen lässt, die der Umwelt guttun.

Innere Werte Das Behagliche ist selbstverständlich auch der Raumaufteilung geschuldet. Ein zweigeschossiges Sonnenhaus betreten Besucher über einen großen Dielenbereich, in dem neben einem GästeWC eine Garderobe und eine Treppe untergebracht sind. Hinter dem Aufgang versteckt sich ein Hausanschlussraum. Weiter aus führt der Weg durch ein doppeltüriges Portal in den offenen Wohn- und Essbereich mit angeschlossener Küchenzeile mit Kochinsel. Schnell fällt auf, dass sich hier auch großgewachsene Menschen wohlfühlen dürften, denn die Geschosshöhe um die 2,90 Meter und der Durchgang mit 2,60 Meter sind vergleichsweise groß dimensioniert. Ulrike Kuhlo und ihr Mann entschieden sich beim Bodenbelag für einen dunklen Laminatboden. Ebenfalls verwendet wurden aber auch Steinzeugfliesen. Die weißen Wände in Kombination mit den bodentiefen Fensteröffnungen tauchen den weiträumigen Wohnraum in helles, natürliches Licht. Zwei Terrassentüren ermöglichen den Zutritt ins Freie. Das Obergeschoss beherbergt die privaten Räume in Form eines großzügig angelegten Schlafzimmers, zwei weitere Räumen für Kinder sowie ein edles Bad. (tel) ■ 02/2016

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HOCH HINAUS Da die großflächig ausgeführten Fensteröffnungen über Eck gehen, gelangt reichlich natürliches Licht in den Wohnbereich. Zusammen mit den hohen Geschossdecken entsteht so eine behagliche Atmosphäre, die sich gut mit einem Gläschen genießen lässt.

DAS AUGE KOCHT MIT Der offene Küchenbereich wirkt ebenfalls edel. Gebürsteter Stahl bei den Armaturen der Kochinsel und den Oberflächen wechseln sich ab mit weiß lackierten Küchenmöbeln und einer dunkel gehaltenen Arbeitsplatte.

FÜNF FREUNDE Die Gebäude des Jesteburger Häuser-Quintetts wurden auf einem Grundstück von 3.000 Quadratmetern platziert. Sie unterscheiden sich nur geringfügig voneinander, beispielsweise in der Geschosszahl oder der Dimensionierung der Fenster.

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ie spendet Licht und Leben und ist unbegrenzt verfügbar: die Sonne ist ein echter Schatz. Nutzen Sie diese wertvolle Energiequelle für Ihr Zuhause, indem Sie zum Beispiel Ihren eigenen, ökologischen Solarstrom produzieren. Mit der eigenen Solaranlage machen Sie sich unabhängiger – und die Investition zahlt sich inzwischen schnell aus. Noch wirtschaftlicher wird die Solaranlage in Kombination mit einem Batteriespeicher: Mit diesem steigern Sie sinnvoll den Eigenverbrauch Ihres selbst erzeugten Stroms und machen sich unabhängiger von schwankenden Strompreisen. Denn der Batteriespeicher speichert den tagsüber produzierten Solarstrom und gibt ihn ab, wenn Sie ihn benötigen – sogar dann, wenn die Sonne nicht scheint. Die Batteriespeicher sind flexibel erweiterbar, passen dank unterschiedlicher Bauhöhen in jeden Keller und lassen sich immer

an Ihre Bedürfnisse anpassen. Und: Sie sind KfW-förderfähig sowie kompatibel mit jeder Solaranlage – auch mit Ihrer bereits installierten Anlage. Schlüsselfertige Solaranlagen und kostengünstige Batteriespeicher bietet Ihnen innogy – als Einzelkomponenten oder als Komplettpaket aus einer Hand. Mit einem Online-Schnellcheck gewinnen Sie bereits einen ersten Eindruck über Ihre grundsätzlichen Möglichkeiten sowie die Kosten und Erträge. Ein kompetentes Expertenteam berät Sie im nächsten Schritt zur optimalen Solarlösung, zugeschnitten auf Ihre individuelle Wohnsituation. Um die Installation, Inbetriebnahme und das Monitoring Ihrer Anlage brauchen Sie sich nicht selber kümmern – innogy beauftragt für diesen Service einen qualifizierten Fachhandwerker aus Ihrer Region. Solarenergie für die Haussteuerung nutzen Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, der bindet seine Solaranlage bzw. den Batteriespeicher gleich mit ein in eine intelligente Haussteuerung. Die innogy SmartHome Haussteuerung unterstützt Solaranlagenbesitzer dabei, möglichst viel Solarenergie selbst zu nutzen – entweder direkt oder

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www.innogy.com/solar aus dem Batteriespeicher. So können Sie beispielsweise Ihre kompatible Waschmaschine oder Wäschetrockner gezielt in den sonnenreichen Stunden oder bei vollem Batteriespeicher einschalten. Sogar von unterwegs aus, per Tablet oder Smartphone. Natürlich lassen sich auch andere elektrische Geräte, die Beleuchtung oder die Heizung ins innogy SmartHome System einbinden und über den selbst erzeugten Strom steuern – alles bequem über eine App. Transparent und kinderleicht zu bedienen. 17.08.16 06.09.16 15:06 14:43


HÄUSER

FER IEN H Ä U SER

Mal richtig (H)ausspannen

Fotos: Gregg Segal

Viele nutzen ihre freie Zeit für einen Tapetenwechsel, um den Kopf frei zu bekommen und Kräfte aufzutanken. Wer auf Reisen geht, der wohnt dabei nicht zwangsläufig im Hotel, denn mittlerweile ist das Sich-Zuhause-Fühlen immer wichtiger für den Tourismus. 36

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WIEDER NÄHER ZUR NATUR Mitten in der kargen Landschaft des Joshua Tree Nationalparks in Kalifornien baute sich das Architektenpaar Linda Taalman und Alan Koch ihren intelligenten und energieeffizienten Glaspavillon, der industrielle Ästhetik mit nachhaltigem Design vereint. Solarzellen auf dem Flachdach speichern Sonnenenergie, große Türen und Fenster sorgen für Querlüftung und eine kluge Überdachung bringt wohltuenden Schatten in der Hitze der Wüste. Mit ihrem „IT House“, wie sie selbst ihr Domizil tauften, wollten sie ein nachahmenswertes Vorbild schaffen. Das knapp 100 Quadratmeter große Ferienhaus der Architekten aus Los Angeles ist als offener Grundriss konzipiert und holt dank der bodenbündigen Glaswände die Umgebung ins Innere. Selbst das Bad mit Duravit Wanne und Waschtisch öffnet sich zum kühlen Innenhof und sorgt so doppelt für Erfrischung. Taalmann Koch

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ie Menschen reisen, um sich in Erinnerung zu rufen, dass sie nicht alles wissen und dass die Welt größer, geheimnisvoller und aufregender ist, als sie scheinen mag. Diese Erkenntnis hatte der britisch-schweizerische Schriftsteller Alain de Botton vor einigen Jahren in seinem Buch „Kunst des Reisens“. Freilich meinte der Literat damit in erster Linie die Veränderung der Umgebung, jedoch lässt sich das menschliche Bedürfnis nach Veränderung auch explizit auf den gebauten Raum beziehen. Wer sich heute auf den Weg macht in eine andere Stadt oder ein anderes Land, der möchte auch an einem fremden Ort nicht auf Komfort und Behaglichkeit verzichten müssen. Der Wunsch sich auch woanders Zuhause zu fühlen, wird für viele Reisende immer größer. Während der eine sich über den Balkon freut, den er in seiner eigenen Wohnung nicht hat, und den er nun als zusätzlichen Raum nutzt, wollen wiederum andere sich und ihre Wohngewohnheiten austesten. Dabei ist das Wohnen vielschichtg und komplex, denn die Motivitation und die Bedürfnisse der jeweiligen Gäste können ganz unterschiedlich sein. Wer beispielsweise mit dem Gedanken spielt, sich ein Holzhaus zuzulegen, der kann sich in seiner freien Zeit wohl am besten mit diesem Gedanken auseinandersetzen. Um Erfahrungen zu sammeln und eine Entscheidung beim Hauskauf treffen zu können, sollten Interessenten am besten gleich zur Probe einziehen. Andere wiederum liebäugeln vielleicht schon immer damit, im Wald zu leben. Auch sie genießen die Möglichkeit, dies auf Zeit tun zu können.

Stadtflucht Als gerade im 19. Jahrhundert der Begriff der Sommerfrische geprägt wurde, war es vornehmlich gut betuchten Menschen vorbehalten, für eine Weile den Wohnsitz zu wechseln. Ferienhäuser wie wir sie heute kennen, gab es in dem Sinne nicht.

Auch der uns bekannte Tourismus trat als Fremdenverkehr nur selten in Erscheinung. Doch mit der Industrialisierung und der daraus resultierenden steigenden Kaufk raft , auch in den mittleren Sozialschichten, wuchs das Interesse an zeitweiligen Ausbrüchen vom Alltag. Immer mehr Menschen zog es an ihren freien Tagen raus aufs Land und viele nutzten die Gelegenheit, um sich einen zweiten Wohnsitz in Gestalt eines Ferienhauses zuzulegen – meist jedoch eher spartanisch eingerichtet. Auch wenn heute die Gebäude in den meisten Fällen moderner aussehen als damals, ist die Motivation des Ausbruchs aus dem Alltag im Vergleich zu den Anfängen der Ferienhäuser die gleiche geblieben.

Wohnen wird zum Reiseerlebnis Zwar genießen nach wie vor viele Reisende die Vorteile von Hotels, doch nicht immer steht dabei der Service im Vordergrund. Oft ist Urlaubern der gebaute Raum wichtiger als Zimmerservice und Gratis-Pantoffeln. Diese Erkenntnis nehmen sich einige Haushersteller und Architekten zu Herzen. Wer auf den gängigen Suchmaschinen im Internet den Begriff „Urlaubsarchitektur“ eingibt, erhält zahlreiche Links, auf denen Feriendomizile angeboten werden, bei denen nicht ausschließlich das Reiseziel und die Umgebung im Vordergrund stehen. Vielmehr zeigen die Anbieter eine große Bandbreite an Ferienhäusern, bei denen die Qualität der Architektur für den verdienten Wohlfühlmoment im Urlaub sorgt. Die Nähe zur Natur spielt dabei in den meisten Fällen wohl die größte Rolle. In Zeiten immer schneller werdender Abläufe in allen Lebenslagen bleibt der Sinn fürs Wesentliche oft auf der Strecke. Umso wichtiger ist es daher, sich mal eine Auszeit zu nehmen – am besten in einem Ferienhaus, in dem sich die Urlauber gut aufgehoben fühlen. Denn nur dann ist Erholung garantiert. (tel) ■ 02/2016

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HÄUSER FER IEN H Ä U SER SKANDINAVISCHER PURISMUS Eigentlich ist das dänische Unternehmen Vipp für edle Abfalleimer, formschöne Leuchten und viele weitere Interieur-Produkte bekannt. Doch nun kommt mit dem Vipp-Shelter ein ganz neues hinzu. Zusammen mit dem schwedischen Glasbauer Architectural Solutions entwickelten der Edelstahlspezialist in Person von Morten Bo Jensen und dessen Designteam ein 2,6 Meter hohes und elf Meter langes Wochenendhaus, das seinen Bewohnern einen Rückzugsort inmitten der Natur bietet. Das 55 Quadratmeter große Stahlobjekt besteht aus vorgefertigten Bauteilen und großformatigen Glasscheiben. Die beiden unteren Räume werden durch zwei Kammern im Dach ergänzt. Während eine davon den Raum nach oben hin erweitert, beherbergt der andere Raum eine kleine Schlafkoje. Zu haben ist das exklusive Ferienhaus für 485.000 Euro. Vipp

Fotos: Vipp

SCHWEDENTRAUM Hier zeigt sich, zu welch schönem Minimalismus die Skandinavier fähig sind. Das schwedische Architekturbüro Tham & Videgård realisierte ein 180 Quadratmeter großes Haus, das sie mitten in einer Stockholmer Wald stellten. Die Nutzungen, die der zweigeschossige Bau beherbergt, teilen sich ebenfalls in der Horizontalen. Mit Ausnahme eines Blocks, in dem sich die Küche, ein Bad und die Treppe zum Obergeschoss befinden, ist die untere Ebene offen gestaltet. Drei große Glasschiebetüren bestärken den ohnehin opaken Charakter des Geschosses und ermöglichen einen schnellen Austritt ins Freie. Die darüber liegende Ebene muss ohne Fenster auskommen. Dafür lässt eine breite Dachaussparung natürliches Licht von oben in die beiden Räume, die dem Schlafen dienen. Verkleidet ist das gesamte Gebäude mit Ausnahme der Fenster- und Eingangssituationen mit breiten, dunklen Metallplatten, die ein wenig an die üppige Vegetation der Umgebung erinnern. Tham & Videgård

Foto: Åke E:son Lindman

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Hey Papa, wir kaufen Bio-Gemüse und regionale Produkte. Nur warum wohnen wir noch immer so ungesund?

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WOHNEN IM WALD Mit den feliZitas Waldchalets von Rubner hat die Bauherrenfamilie Passler & Kinyanjui ein innovatives Tourismuskonzept umgesetzt, das seinen Besuchern einen nachhaltig wirksamen Urlaub ermöglicht. Auf Stelzen errichtet ist jedes Massivholzchalet ein Unikat. In allen Häusern, in denen zwischen zwei und acht Personen untergebracht werden können, befinden sich ein großer Wohnbereich mit Fußbodenheizung, eine voll ausgestattete Küche und ein HolzKaminofen. Schnell war klar, dass die Chalets nur in Vollholz gebaut werden sollen. Dem baubiologischen Anspruch geschuldet, entschieden sich die Bauherren für die leimfreie Holzbauweise von soligno. Die Schlafbereiche in Zierbelkiefer gewähren Ausblicke ins Tal und in den Wald. Eine große Gemeinschafts-Jurte lädt Gäste zum Kennenlernen ein. Der unbändige Teamgeist und die große Freude am Bauen mit natürlichen Materialien führte dazu, dass die gesamte Ferienanlage in nur drei Monaten errichtet war. Rubner

Jedes unserer höchst energieeffizienten Architektenhäuser ist garantiert gesund gebaut. Und gedämmt mit einem der besten Bio-Dämmstoffe der Welt: unserer patentierten Holzspänedämmung. Dafür erhielten wir als erstes Hausbauunternehmen weltweit das höchste Nachhaltigkeitssiegel Cradle-to-Cradle in Gold. Mehr Nachhaltigkeit bietet keiner.

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a, ein bisschen auff ällig ist er schon, der graue Holzriese vor uns. Urige Bohlen grau angestrichen, aufgelockert von roten Fenstern, ein markantes Dach. Bereits von außen zeigt sich, dass dieser Entwurf für Individualisten ist. Im Innenraum präsentiert sich das Haus warm, hell und gemütlich. Das Erdgeschoss ist bewusst offen gehalten, sodass man von der Hauseingangstür direkt in den Wohnraum kommt: Küche, Ess- und Wohnzimmerbereich zeigen sich als harmonisches Ganzes. Hoch hinaus geht der Blick vom Esstisch aus, kann man doch direkt bis auf die Galerie schauen. Das schafft auch emotional Raum, denn die luft ige Atmosphäre gibt dem Raum mehr Freiheit, ohne ihm seine Gemütlichkeit zu nehmen. Direkt an den Wohnbereich schließen sich ein Schlafzimmer und ein vollwertiges Bad an. Dass sich alle relevanten Räumlichkeiten – zusätzlich ein Hauswirtschaftsraum und ein Gäste-WC – im Erdgeschoss befinden, ist nicht erst für das Leben im Alter gut. Denn die Ebenerdigkeit dieser Räume schafft viel Platz für gemütliche Stunden. Genug Raum für eine kleine Feier, genug Behaglichkeit für einen Abend auf der Couch, genug Gemütlichkeit für ein Glas Wein mit Freunden. Dieser Raum ist förmlich dazu da, mit Leben gefüllt zu werden. Dieses Konzept des ganzheitlichen Lebens zeigt sich gerade in der Galerie. Denn sie ist nicht nur ein Gang zur Treppe, die das Obergeschoss mit dem Wohnzimmer verbindet. Die Galerie ist ein Treff punkt für Gäste, Freunde und die Familie. Neben einer Sitzgruppe finden sich dort zwei weitere Zimmer, sowie ein Bad. Und auch von hier tut sich ein Aus-

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blick auf, der überzeugt: man hat das gesamte Erdgeschoss im Blick, die Fenster lassen Licht herein, alles harmonisch eingerahmt durch die vom Holz geschaffene Atmosphäre. Denn der Rohstoff Holz bietet sich gerade aufgrund seines besonderen Looks für eine vielfältige Einrichtung an. Ganz egal ob man es skandinavisch mag, mediterran oder im klassischen Die formschönen Wände sind SCHLAFZIMMER BAD Countrylook: HWR KÜCHE eine herrliche Basis. Und in der Tat ist hier jedes Stück Wand ein echtes Unikat. Doch der massive Einsatz von Holz dient GADER. nicht nur der Optik. Es ist atmungsaktiv, sorgt für ein anWC FLUR genehmes Raumklima und gleicht die Temperaturen aus. Ist es im Sommer draußen stickig, herrscht im Haus gemütliche WOHNEN/ESSEN Frische, in der Kälte des Winters ist es angenehm warm im SÜDTERRASSE Inneren des Blockhauses. „Falcon Grey“ ist durch die ökologische Bio-Doppelwand® dabei besonders effizient. Die BioDoppelwand® ist ein LéonWood®-Produkt. Eine Schicht Kork wird von zwei massiven Lagen Blockbohlenfichte ummantelt. So kann energietechnisch nichts schiefgehen. Als nachwachsende Rohstoffe nützen sie zudem nicht nur der Umwelt, sondern sind Zeugen des einzigartigen Vorsprungs, welchen die Natur bis heute hat. In einem Holzhaus lebt es sich gesund, angenehm und energieeffizient. Damit tut man also nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel und seiner Gesundheit etwas Gutes. Ein ansprechender Grundriss, ein vernünft iges Klima und Raum für Gemeinschaft – was will man mehr? „Falcon Grey“ wird den verschiedensten Ansprüchen vollkommen gerecht. Und stellt damit auch für Sie ein interessantes Objekt dar. ■

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funktioniert denn nun das Technikwunder? Das Konzept ist mit einem Taschenwärmer, welchen manche gerne im Winter mit sich führen, vergleichbar. Wenn Wasser gefriert wird Energie DG frei. Das ist die sogenannte Kristallisationswärme, beim Übergang des Aggregatzustandes Wasser zu Eis. Genau diese Energie nutzt die Wärmepumpe zur Warmwassererzeugung und im BALKON KIND 1 Winter zum Heizen. Durch die 10.000-Liter-Betonzisterne, welSCHLAFEN che den Solareis-Speicher darstellt, laufen Rohre mit Kühlmittel, das Wasser friert ein. Die freigesetzte Energie führt die WärmeFLUR BAD KINDER pumpe nun dem Brauchwasserspeicher und der FußbodenheiANKLEIDE zung zu. Das Auftauen des Wassers wird von der Wärme von Sonne und Luft, sowie des umliegenden Erdreiches KINDerledigt. 2 Über Wärmetauscher wird die Temperatur übertragen. Beim BAD erneuten Gefrieren entsteht nun wieder Kristallisationswärme – ein Kreislauf, der das Haus ganzjährig energieeffizient versorgt. Im Sommer dienen die Rohre der Fußbodenheizung zur Kühlung des Hauses. Klug geplant, langfristig investiert, zukunftsweisend gebaut – an so einem Haus hat man lebenslang seine Freude. ■ EG

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raditionelle Bauweise mit progressiven Konzepten anzureichern war schon immer eine gute Idee. So auch beim Haus von Ralf Stommel, Geschäftsführer von Stommel Haus. Das Bauwerk ist ein nachhaltiges Massivholzhaus. Das wahre Highlight ist aber die Energieversorgung. Denn was sich in zahlreichen Kundenhäusern bewährt hatte, wollte Stommel auch in den eigenen vier Wänden haben. Und so entschied er sich für ein rundum-sorglos-Paket aus Wärmepumpenheizung, Solarkollektor und Eis-Energiespeicher in Form einer Betonzisterne. „Für diese Heizung spricht eine ganze Reihe von Vorteilen“, freut sich Stommel. Sie ist unbürokratisch – da man bundesweit keinerlei Genehmigung braucht – zudem hat man die gesamte Heiztechnik auf etwa einem Quadratmeter im Haus untergebracht, außerdem arbeitet die Wärmepumpe von Viessmann fast geräuschlos. „Unser Eis-Energiespeicher nutzt die drei regenerativen Energiequellen Sonne, Luft und Erdreich“, fasst Jörg Schmidt, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Viessmann zusammen. Dabei zeigt sich, dass man im Hause Stommel gleichermaßen Tradition und Innovation schätzt. Holz gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit, doch ist er unter bauphysikalischen Aspekten hochaktuell. Und hochaktuell ist es auch, ein Holzhaus mit modernster Technik aufzurüsten. Von den Handwerkern bekommt der Eis-Energie-Speicher was Einbau, Wartung und Kundenfreundlichkeit betrifft Bestnoten. Eine smarte Gebäudeautomation sorgt dafür, dass das Haus bestmöglich beheizt wird, Hausbewohner haben bequem Zugriff auf das System, im Falle einer Störung ruft das System die Heizungsspezialisten. Dadurch ist das System eben kein übersteigertes Technikspielzeug, sondern leistet unproblematisch seine Aufgabe, eine vernünftige Klimatisierung des Hauses zu schaffen. Doch wie

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Grün wie die Hoffnung Wer sich fragt, was er zuhause und im Kleinen für das Klima tun kann, der findet leicht eine Lösung. Auf dem eigenen Hausdach oder an der Fassade lässt sich mit einer Bepflanzung in Sachen CO2 einiges bewegen.

S BIO-MÜTZE Begrünte Dächer helfen auch im privaten Wohnungsbau das Umgebungsklima positiv zu beeinflussen. Dachbegrünungen sehen nicht nur schön aus, sondern vereinen eine Vielzahl an positiven Wirkungen wie etwa eine Wärmedämmwirkung am Dach. Optigrün

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ie wirken wie eine Klimaanlage und sind besonders in Städten als Naherholungsgebiet sehr geschätzt: Grünflächen auf dem Dach. Doch grüne Dächer sind auch nützlich: Bei starken Regenfällen nehmen sie Wasser auf und entlasten die Kanalisation. Überflutete Keller und Straßen werden dadurch seltener. Grünflächen auf dem Dach sorgen außerdem für Abkühlung im Sommer. Grüne Dächer speichern 50 bis 90 Prozent des Regens und lassen das Wasser erst langsam wieder verdunsten. „Das kühlt die Räume unter dem Dach und wirkt als natürliche Klimaanlage“, sagt Wolfgang Ansel, Geschäftsführer des Deutschen Dachgärtner Verbandes (DDV) und Biologe. Auch Feinstaub und klimaschädliches Kohlendioxid würden durch Gräser, Moose oder Kräuter gebunden. Deshalb bewertete auch das Umweltbundesamt (UBA) grüne Dächer als nützliche Investition in den Klimaschutz. Schließlich, so heißt es in einem UBA-Positionspapier, sei der

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Foto: Baunetz

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Die drei Arten der Dachbegrünung:

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Intensivbegrünung:

Bei den Intensivbegrünungen, auch Dachgärten genannt, handelt es sich in der Regel um eher aufwendige Begrünungen mit Stauden und Sträuchern, aber auch Rasenflächen und im Einzelfall auch mit Bäumen. Sie müssen intensiv gepflegt werden, wozu insbesondere eine regelmäßige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen gehört. Die Aufbauhöhe einer Intensivbegrünung liegt meistens über 25 cm und die statisch zu berücksichtigende Last über 3,0 kN/m2. Klimawandel spürbar und verursache Kosten. Frühzeitige Anpassungsmaßnahmen wie Dachbegrünungen lohnten sich deshalb.

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Eine kostensparende Sonderform der intensiven Begrünung ist die einfache Intensivbegrünung. Dazu gehören bodendeckende Begrünungen mit Stauden, Gräsern und kleineren Gehölzen, die so ausgewählt werden, dass nur bei Bedarf zusätzlich bewässert werden muss. Die Aufbauhöhe liegt meistens zwischen 15 und 25 Zentimetern; das Aufbaugewicht zwischen etwa 1,5 und 3,0 kN/m2.

Bonus für Dachgärtner Auch finanziell wird den „Dachgärtnern“ entgegen gekommen. So belohnten etwa Kommunen die Installation von Dachgärten. Viele Gemeinden entlasten die Hauseigentümer mit begrünten Dächern bei den Abwassergebühren oder der Entsiegelungsabgabe. Da mit einer Dachbegrünung auch der Wärmeschutz im Haus zumindest unterstützt wird, hilft auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei dem Vorhaben: Hauseigentümer können mithilfe des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ ihre Dachbegrünung fördern lassen. „Vorausgesetzt, dass das Dach zuvor entsprechend den Mindestanforderungen unseres Programms wärmegedämmt wurde“, erklärt Sybille Bauernfeind, Sprecherin der Bankengruppe. (bis) ■

Einfache Intensivbegrünung:

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Existenzbegrünung:

Naturnah angelegte Begrünungen, die sich weitgehend selbst erhalten und weiterentwickeln, werden als Extensivbegrünungen bezeichnet. Neben Kräutern, Gräsern und Moosen kommen insbesondere verschiedene Sedumarten zum Einsatz (zum Beispiel ist Fetthenne ein Sedum, das zu den Sukkulenten gehört). Eine zusätzliche Bewässerung ist nicht erforderlich. Diese Form der Begrünung ist auch auf geneigten Dächern möglich, wobei hier – abhängig von der Dachneigung – Rutsch- und Schubsicherungen notwendig werden können. Die Bauhöhe einer Extensivbegrünung beträgt zwischen zirka 6 und 15 Zentimetern, das Flächengewicht zwischen ca. 0,5 und 1,5 kN/m�. Quelle: Baunetz Wissen

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Pflege einer Extensivbegrünung: auf dem Dach befinden und treffen Seien Sie sich stets bewusst, dass Sie sich bei einer Absturzhöhe von 3 MeSie Vorkehrungen zur Absturzsicherung (sind nur im Randbereich auf, wenn es sein tern zwingend notwendig)! Halten Sie sich n Sie keine Kinder auf das Dach! muss. Gehen Sie nicht rückwärts und lasse (März/April und September/NovemIn der Regel sind ein bis zwei Pflegegänge Folgendes tun: ber) pro Jahr erforderlich. Dabei müssen Sie

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Entfernen von unerwünschtem Fremdbewuchs:

Aufkommende Gehölze (wie Birken, Weiden) und Kräuter (wie Klee, Löwenzahn, Wicken) müssen am besten mit Wurzel und vor dem Aussamen entfernt und vom Dach gebracht werden. Höher stehende Gründach-Pflanzen (Kräuter, Gräser) müssen geschnitten/abgemäht werden. Auch der Kiesstreifen, sofern ein solcher vorhanden ist, sollte frei von Pflanzen sein.

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Düngen:

Eine kostensparende Sonderform der intensiven Begrünung ist die einfache Intensivbegrünung. Dazu gehören bodendeckende Begrünungen mit Stauden, Gräsern und kleineren Gehölzen, die so ausgewählt werden, dass nur bei Bedarf zusätzlich bewässert werden muss. Die Aufbauhöhe liegt meistens zwischen 15 und 25 Zentimetern; das Aufbaugewicht zwischen etwa 1,5 und 3,0 kN/m2.

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Säubern von Dachabläufen und Dachrinnen:

Foto:Pixabay.com/ Giso Bammel; Icons: Flaticon

Kontrollschächte und die darunter liegenden Dachabläufe müssen jährlich überprüft und von Verunreinigungen gesäubert werden. Das Überschusswasser aus der Begrünung muss frei ablaufen können.

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Wässern:

In heißen und trockenen Sommer ist die Bewässerung der fertigen, eingewachsenen Extensivbegrünung normalerweise nicht notwendig. Eine Bewässerung ist nur in der Anwuchs- und Entwicklungsphase nach dem Aufbringen des Saatguts, der Sedum-Sprossen und der Pflanzen in den ersten Monaten notwendig. Quelle: Optigrün

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Achten Sie darauf, die Da chabdichtung/Wurzelschutzf olie bei den Pflegearbeiten nic ht zu beschädigen!

Tipp zum Thema Fördermittel: Welche Fördermittel in den einzelnen Kommunen zur Verfügung stehen, kann beim DDV unter www.dachgaertnerverband.de erfragt werden. Infos zum Programm „Energieeffizient sanieren“ finden Sie auf www.kfw.de

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C A R POR T

Schutz für das Auto

PRAKTISCH

Ein Carport ist für Bauherren zunächst eine finanzielle Zusatzbelastung. Trotzdem lohnt er sich oft. Ob das auch bei Ihnen der Fall ist, erfahren Sie hier.

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as Grundstück ist gekauft, der Architekt beauftragt und nun stellt sich die Frage – Carport, Garage, oder doch nur ein einfacher Stellplatz. Finanzielle Fragen werden besprochen, schön aussehen soll der Platz vor dem Haus auch und praktisch soll es für den Alltag sein. Und schon ist die Entscheidung gar nicht mehr so einfach. Wer sich gegen Carport und Garage entscheidet, tut vor allem eines: er spart Geld. Dennoch stellt sich die Frage, ob man diese Entscheidung im Laufe der Jahre nicht bereut. Denn das ganze Jahr über hilft eine Überdachung des Autos erheblich. Im Frühjahr schützt sie vor Blütenstaub, im Sommer hält sie das Auto schön kühl, im Herbst schützt sie

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Ob seitlich oder hinten angefügt, zusätzlicher Stauraum ist auch beim Carport eine lohnende Investition. Siebau

vor Blättern und im Winter kann es morgens sehr erleichternd sein, das Auto nicht noch von Schnee befreien zu müssen.

Carport oder Garage Zugegeben – eine Garage liefert zunächst mal mehr Schutz als ein Carport. Sie ist von allen Seiten umschlossen und kann neben dem Auto auch noch Fahrräder, Skier und Rasenmäher aufnehmen. All das, was im Gartenhaus und im Haus keinen Platz mehr findet, lässt sich hier abstellen. Die Gegenstände sind dort sicher aufgehoben. Das ist ein Vorteil, bei einer Garage. Um dem Abhilfe zu schaffen, bieten viele Carporthersteller

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INTELLIGENT Ein Caport kann mehr als nur gut aussehen und das Auto vor dem Wetter schützen – wie dieser Solarcarport mit Bogendach. Solarterrassen & Carportwerk

ÖKOLOGISCH Ein Gründachcarport sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch gut fürs Klima. Die Bauweise schützt das Auto vor Regen, trotz der Dachbegrünung. Selbige kann beliebig gestaltet werden: Von einer Blumenwiese über eine Rasenfläche oder Schotter bis hin zu wilder Berankung ist alles möglich. Heinrich Meyer-Werke Breloh

heit eines solchen Unterstellplatzes weitere Pluspunkte mit sich: Wer seinen regennassen Wagen in einer Garage abstellt, parkt ihn in einem feuchten Raum. Das befördert die Korrosion und schadet dem geliebten Wagen. Im Carport hingegen herrscht durchgehend ein Klima der Frischluft – ganz egal ob mit oder ohne umlaufender Begrünung.

einen direkt an die Parkfläche angeschlossenen, überdachten, rundum umschlossenen und sicheren Unterstellraum an. Zudem hat ein Carport den Vorteil, optisch zur Aufwertung des Hauses beizutragen. In hochwertigen Fichtenbohlenkonstruktionen passt er sich gut an klassische Häuser an, elegante und filigrane Stahlkonstruktionen wirken leicht, dunkles Holz hingegen erscheint in seiner Schwere hochwertiger und passt zu Häusern, die von traditionelleren Bauformen inspiriert sind.

Raumwunder durch Individualisierung Ein weiterer Vorteil eines Carports ist, dass er sich individueller ausführen lässt als eine Garage. Gerade auf engen und spitzwinkligen Grundstücken sind elegante Metallkonstruktionen eines Carports oft die Lösung. Im besten Fall passt es sich stilistisch, räumlich und im Material an das Haus an. Individualität ist auch dann gefragt, wenn es sich um ein höheres Auto handelt: Ein Wohnwagen findet in den meisten Garagen keinen Platz, eine individuelle Carportanfertigung hingegen lässt auch dieses Auto nicht im Regen stehen. Außerdem bringt die Offen-

Die Qual der Wahl Im Gegensatz zu Holzkonstruktionen, muss ein Carport aus Metall nicht mit Lasur behandelt werden, und ist daher besonders pflegeleicht. Zudem eignet sich ein Metallcarport für schmale Grundstücke. Ein Holzcarport hingegen kann die Architektur des Hauses nicht nur stärker aufnehmen und passend dazu gestaltet werden, sondern auch noch setzt optische Akzente. Bauherren, die sich für einen Carport entscheiden, sollten sich die Frage stellen, ob sie den Carport aufstellen lassen oder sich für einen Fertigbausatz entscheiden, den sie selbst aufbauen können. Letzteres spart zweifelsohne Geld, da keine Monteure bezahlt werden müssen. Bei komplexeren Grundstücken bedarf es oft einer Beratung. In diesem Fall besucht ein Facharbeiter gemeinsam mit den Bauherren die Baufläche und schlägt passende Lösungen vor. Im Anschluss wird der Carport professionell vom Zulieferer aufgestellt. Ob Holz oder Metall, Bausatz oder Maßschneiderung, ob als offenes Modell oder halb geschlossen dank eines angebauten Unterstellraums, ein Carport ist eine lohnende Investition. Wer einen hat, wird es zu schätzen wissen. (wh) ■ 02/2016

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H OL Z IM GA R TEN

Passt Immer Für viele Gartenbesitzer ist und bleibt Holz aufgrund seiner natürlichen Optik der Favorit für die Außengestaltung. Ob Terrassendielen, Möbel, Zäune oder dekorative Elemente – Holz ist in vielen Bereichen verwendbar.

Die „Creativ-Terrassendielen“ von Osmo können ganz auf den Geschmack des Hausbesitzers abgestimmt werden. Bei der Auswahl der Holzart stehen Ihnen dabei die Hölzer Douglasie und europäische Lärche zur Verfügung, die beide eine hohe Witterungsbeständigkeit aufweisen. Zudem können Sie sich zwischen drei verschiedenen Oberflächenstrukturen und sieben Terrassen-Ölen entscheiden. Osmo

Hintergrundfoto: Fotolia.com/ altocumulus

INDIVIDUELL

PFLEGELEICHT Mit den Terrassendielen von Megawood gehören Streichen und Ölen der Vergangenheit an. Die Dielen bestehen bis zu 75 Prozent aus Holz und werden in einem speziellen Verfahren zu einem Holz-Polymer-Werkstoff zusammengeführt. Das macht die Dielen deutlich robuster, lässt sie aber ihre natürliche Holzoptik beibehalten. Megawood/ djd

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Hintergrundfoto: Fotolia.com/ altocumulus

Aufgrund der besonderen Zusammensetzung aus 65 Prozent Holzfasern und 35 Prozent Hightech-Polymeren und Pigmenten sind die Verbundholzdielen von Silvatec splitterfrei, verformungsfest und feuchtigkeitsbeständig. Zudem sind die Dielen in verschiedenen Naturfarben und Oberflächenvarianten erhältlich. Silvadec/Kurz KG Bad Kreuznach

SPLTTERFREI

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eben der schönen Optik von Holz, die gut zu Grünflächen und Pflanzen im Garten passt, hat der nachwachsende Baustoff viele weitere positive Eigenschaften. Holz ist aufgrund seiner guten Wärmeleitfähigkeit barfuß sehr angenehm zu begehen. Diese Erfahrung macht jeder, der bei warmen oder kaltem Wetter über einen Dielenboden und ein Steinboden läuft. Seine wasseraufnehmende und -abgebende Fähigkeit macht den Baustoff zum optimalen Begleiter nicht nur für Naturfreunde, sondern besonders auch für Allergiker. Wie beliebt Holz ist, zeigt sich auch bei der Wahl der Gartenmöbel, denn die angenehme Haptik ist für viele entscheidend. Im Vergleich zu einem Plastikstuhl ist eine Sitzgelegenheit aus Holz in der Regel wesentlich bequemer. Hinzu kommt die natürliche Maserung

von Holz, deren Struktur sich im Laufe der Zeit durch Wind und Wetter verändert und mitaltert. Wer für seinen Außenbereich daheim auf den natürlichen Baustoff setzt, sollte die unterschiedlichen Eigenschaften der Holzarten beachten. Denn längst ist zu den bekannten Klassikern wie Fichte, Kiefer und Douglasie ein großes Angebot hinzugekommen. Damit Sie in Ihrem Garten lange Freude an der neuen Möbelwahl haben und der Besuch im Fachhandel nicht zur Dauerbeschäft igung wird, sollten Sie auf langlebiges und widerstandsfähiges Material setzen. Hierfür werden oft tropische Nutzhölzer wie Teak oder Bangkirai verwendet, die sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen sind. Allerdings bleibt ein Wermutstropfen, denn die Hölzer stammen aus Regenwäldern und werden im Raubbau „abgeerntet“. Ein besseres Gewissen behält, wer bei

der Gartengestaltung auf heimische Werkstoffe zurückgreift. Eine gute Alternative bieten Robinie, Edel-Kastanie oder kesseldruckimprägnierte Nadelhölzer. Zur Orientierung dienen die Resistenzklassen für Bauholz, die die Eigenresistenz der Holzart gegenüber Insekten und holzzerstörender Pilze kennzeichnen. Dabei entspricht die Klasse 1 einer Standzeit von mehr als 13 Jahren, und die Klasse 5 hingegen einer Zeit von weniger als drei Jahren. Zudem sorgen verschiedene HolzschutzVerfahren mittlerweile dafür, dass viele heimische Hölzer länger für den Außenbereich haltbar sind. Der innovative Holz-Polymer-Werkstoff (WPC) zum Beispiel wird in einem speziellen Herstellungsverfahren produziert und vereint die besten Eigenschaften des natürlichen Rohstoffes mit Polymeren. Das macht Holz feuchteresistent, splitterfrei und pflegeleicht. (rue) ■

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O UTDO O R

H OL Z IM GA R TEN

AUFGERÄUMT Für Ordnung im Garten sorgt das Gartenhaus „Skanderborg“ von Joda. In dem kleinen Raumwunder lassen sich bequem alle Gartengeräte unterbringen oder die Sitzgarnitur über die kalte Jahreszeit verstauen. Das Gartenhaus wird als vorgefertigter, naturbelassener Bausatz geliefert und kann farblich individuell gestaltet werden. Joda

Für einen hohen Sitzkomfort an schönen Herbsttagen im Garten sorgt das “Modell Galaxy” von F.W. Barth. Die Stühle sind aus Robinie hergestellt – das einzige europäische Holz der Resistenzklasse 1, was der Haltbarkeit von Teakholz entspricht. F.W. Barth & Co.

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ADA Massivholz

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Hochbeete sind ein toller Blickfang im eigenen Garten oder auf der Terrasse – vom platzsparenden „Single-“ bis hin zum großen „Familienhochbeet“. Die flexiblen und erweiterbaren Hochbeet-Stecksysteme von ADA Massivholz passen sich komplett ohne Leim in Größe und Form Ihren Bedürfnissen an. Der beste Zeitpunkt, um ein Hochbeet anzulegen, ist im Frühling oder im Herbst, da besonders viel Grünschnitt anfällt.

Hintergrundfoto: Fotolia.com/ altocumulus

GARTENFREUDE

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Eine praktische Stapelhilfe und ein Schutz vor Nässe für Ihr Kaminholz bietet das Kaminholzregal von Brügmann TraumGarten. Es ist aus kesseldruckimprägniertem Nadelholz gefertigt und in zwei Ausführungen erhältlich. Brügmann TraumGarten

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H OLZ A N S T R IC H

OUTDOOR

Strich für Strich Die Tage werden kürzer, die Blätter fallen. Nun ist es Zeit Gartenmöbel und alles andere aus Holz fit für die kalte Jahreszeit zu machen. Zeit, zum Pinsel zu greifen. Ein frisches Aussehen erhalten Holzterrassen und -möbel mit dem Auro-Terrassenöl und Gartenmöbelöl zurück. Die Inhaltsstoffe der Öle dringen tief ein und schützen das Holz. Auro Foto: Pixelio.de/Karin Wobing

HOLZSCHUTZ PFLEGELEICHT Holzoberflächen erhalten mit den Ölen von Clou eine seidige, pflegeleichte, atmungsaktive und strapazierfähige Oberfläche. Clou

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er Herbst steht vor der Tür und bringt sicher ein paar wunderbare warme und sonnige Tage mit. Das ist die beste Zeit für die Gartenfreunde unter den Hausbesitzern, langsam an die Wintervorbereitungen zu denken. Und wenn es um Wintervorbereitungen geht, stehen die Holzmöbel im Garten, das hölzerne Gartenhaus, der Carport oder einfach die Hausfassade aus Holz ganz oben auf dem Programm. Denn Holz braucht Pflege, gerade, wenn sich die kalte Jahreszeit ankündigt. Sonne, Regen und Frost lassen Garten- und Terrassenhölzer vergrauen und können feuchtigkeitsbedingten Pilz- und Algenbewuchs verursachen. Ideal um dem entgegenzuwirken, sind biologisch abbaubare Reiniger und Öle für Terrasse und Gartenmöbel, sie geben den Gartenhölzern eine wasser- und schmutzabweisende Schicht. Gleichzeitig sorgt die Pigmentierung für ein frisches, natürliches Farbergebnis. Die Öle blättern nicht ab und gewährleisten Schutz vor UVStrahlung. (cst) ■

Experten-Tipp: von Matthias Licht , Laborleiter bei Au ro

Aqua-Lasuren und -Lacke schützen und ve rschönern die Oberfläche. Die wasserabweisende Wirkung ve rleiht Holz eine Schutzwirkung, die je nach Beanspruchung regelmäß ig aufzufrischen ist. Die Diffusion sfähigkeit reguliert die Holzfeuch tigkeit, so dass keine Durchfeucht ung entstehen kann. Die enthalten en Öle und die Pigmentierung verh indern ein Vergrauen des Holzes und mindern die Rissbildung. Neben Aqua-Lasuren und -Lacken eigne n sich Gartenmöbelöle und Terr assenöle für eine regelmäßige Pfleg e und Auffrischung für viele Ho lzarten. Um ein

gutes Ergebnis zu erzielen, sollten die Oberflächen mi t einer Bürste oder einem Besen gereinigt werden. Gröbere oder fe stsitzende Verschmutzungen könn en mit Wasser unter Zusatz von Pfl anzenseife oder Lack- und Lasurr einiger gesäubert oder mechanisch du rch Anschleifen entfernt werden.

Quelle: Auro 02/2016

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D Ä C H ERL A N D SC H A F T

Einen drauf setzen

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R ATG EBER

Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist heute wichtiger denn je. Gerade bei einem Haus und seinen einzelnen Bauteilen sollte Wert auf Nachhaltigkeit und Energiesparen gelegt werden. Im Fokus steht dabei immer wieder das Dach.

KLASSIKER Die naturroten Dachziegel sind wohl die bekannteste Form der Dacheindeckung. Braas

Foto: Braas GmbH

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eutzutage wird an allen Ecken und Enden gespart, und zwar nicht ausschließlich auf finanzieller Ebene. Beim Thema Hausbau macht die Energieeinsparverordnung beispielsweise das Schonen der Umwelt zum Credo. Viele Häuslebauer stellen sich daher Fragen wie: Welche Materialien sind umweltfreundlich und wie lange halten sie? Wie sehr muss ich meine Wände oder das Dach dämmen? Lohnt sich ein neues Dach?

Schlüsselrolle Das Dach bietet jede Menge Potenzial. So lässt sich mittels Photovoltaikanlage auf dem Dach Energie abzapfen und in Strom umwandeln. Da es die Sonneneinstrahlung umsonst gibt, lohnt eine Solaranlagen allemal. Überschüssige Energie lässt sich oft ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Doch nicht nur das lebenswichtige Licht der Sonne kommt von oben. 52

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Auch Regen, über den sich mancher gerne mal ärgert, kann im Haushalt eine große Hilfe sein und das Beziehen externer Wasserquellen für viele Hausarbeiten überflüssig machen. Das Wasser wird über das Dach gewonnen und über die Abfallrohre und andere Leitungen ins Gebäudeinnere geholt. Zwar dient es den Bewohnern nicht als Trinkwasser, aber eignet sich als Brauchwasser für die Toilette oder den Garten umso mehr.

Schiefer Bei der Wahl der Dachhaut spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Hausbauer sollten dabei den Bebauungsplan im Blick haben. Oft bestimmen gesetzliche Vorgaben über die Materialwahl beim Dach. In diesem Zusammenhang sind auch das Budget und die Optik von Bedeutung, denn nicht jedes Dach ist erschwinglich und passt zur Dachform des Hauses oder den benachbarten Gebäuden. Die in Deutschland typische Dachform ist das Satteldach. Andere ebenfalls häufig ver-

tretene Ausführungen sind Walm-, Zeltoder Pultdach. Für diese Formen eignen sich insbesondere Schiefer, Dachziegel und Zink. Schiefer beispielsweise lässt sich in heimischen Böden finden und ist daher besonders ökologisch wertvoll. Seine Langlebigkeit und sein geringer Pflegeaufwand machen ihn ebenfalls nachhaltig. Zudem lässt sich Schiefer auch bei schwierigen Dachformen optimal einsetzen, zumal er in Form von Schindeln und dank seines seidigen Schimmers stets ein gutes Bild abgibt.

Ton in Ton Der Klassiker unter den Dacheindeckungen und gerade in unseren Breitengraden bekannt sind die Dachziegel. Sie haben eine lange Tradition und werden seit jeher aus Ton gebrannt. Weitere natürliche Komponenten wie Lehm und Wasser machen Dachziegel zudem sehr ökologisch. Außerdem besitzen sie dank ihrer kapillaren Struktur feuchtigkeitsausgleichende Eigenschaften. Prinzipiell gibt es drei Arten: Naturrote, engobierte Herstellerkontakte ab Seite 96.

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RAFFINIERT Mit dem Dachstick aus Kunststoff lassen sich die Dachsteine leicht auf der Dachlattung anbringen. Nelskamp

MEHR PLATZ Wer seinen Dachboden zum Wohnraum ausbaut, erhält dank schwenkbaren Dachfenstern reichlich Sonnenlicht. Velux

und glasierte Dachziegel. Seit einigen Jahren sind auch Dachpfannen mit Lotuseffekt zu haben, die schmutzabweisend und selbstreinigend sind. Zwar sind die naturroten Pfannen wohl die bekanntesten, die Herstellung aller Versionen allerdings ist immer mit hohem Energieaufwand verbunden. Etwa 24 Stunden müssen die Ziegel bei ungefähr 1.200 Grad Celsius gebrannt werden. Der große Energieverbrauch macht sich nicht nur beim Stückpreis bemerkbar, sondern belastet zudem das Klima mit schädlichen Treibhausgasen.

Stein um Stein

Herstellung können hier passgenaue Entwässerungswege und -systeme sowie Befestigungen für Solaranlagen eingearbeitet werden. Ein großes Plus des Baustoffs ist das geringe Gewicht, das sich gerade bei Dachstühlen empfiehlt, die nur geringe Lasten tragen können.

Nicht zu vernachlässigen

Gewicht gegenüber Dachziegeln kann gerade bei hohen Wandlasten von Vorteil sein. Selbstverständlich muss dafür eine entsprechende Dachkonstruktion gewährleistet sein.

Chemisches Element Ebenfalls als Dacheindeckung zum Einsatz kommt das natürliche Element Zink, das fast zu 100 Prozent abbaubar ist. Das Material besitzt eine hohe Korrosionsfähigkeit und gilt daher als wartungsfrei und sehr langlebig. Die blaugraue Patina macht Zink zum beliebten Material, das nicht nur bei Dächern, sondern auch bei Fassaden zum Einsatz kommt. Auch Titanzink findet immer häufiger Verwendung auf Hausdächern. Bereits bei der

Doch nicht nur das Dach selbst kann dazu beitragen, dass die Hausbesitzer umweltschonend wohnen. Moderne Dachfenster und richtige Dämmstoffe sind ebenfalls wichtig für ein angenehmes Wohnklima und leisten ihren Beitrag für eine bessere Umwelt. Neue Fenster beispielsweise bringen in der Regel eine vergleichsweise verbesserte Wärme- und Schallisolierung, was sich positiv auf die Heizkostenabrechnung auswirkt. Zumal der Austausch der alten Fenster in aller Regel keine große Sache ist. Viele Fensterhersteller bieten zudem Hitze- und Blendschutz bei ihren Produkten an. Insofern macht ein Austausch gegebenenfalls gleich doppelt Sinn. Sinnvoll ist zudem die richtige Dämmung. Durch ein ungedämmtes Dach entweicht schnell Wärme, Heizenergie wird verpulvert. Wer jedoch auf eine energetische Dämmung im Dach setzt, der minimiert seine Heizkosten und steigert sein Wohnklima. (tel) n

VERSTECKT Das Zinkdach lässt die Regenfallrohre des Hauses in der Dachkonstruktion verschwinden. Rheinzink

Schonender für die Umwelt sind da Dachsteine, denn sie bestehen in der Regel aus Beton und müssen nicht gebrannt, sondern bei einer vergleichsweise niedrigen Temperatur von 60 Grad Celsius lediglich getrocknet werden. Eine Zeit lang hatten Dachsteine einen schlechten Ruf, da sie überaus anfällig für Moos- und Algenbewuchs waren. Doch dieses Problem haben die Hersteller mittlerweile im Griff. Außerdem wissen die wenigsten, dass Betondachsteine mit den Jahren weiter aushärten und so immer widerstandsfähiger werden. Auch das höhere 02/2016

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HÄUSER

ZU KU N FT ER D GA S

Der perfekte Tag

für einen Heizungstausch Für Klaus Wierig aus Siegburg steht fest: „Die beste Heizung ist die, von der ich nichts mitbekomme.“ Kein Wunder, dass er auch nach über 25 Jahren bei der neuen Heizung wieder auf Erdgas setzt.

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s ist erst kurz nach halb acht Uhr am Morgen – und fast scheint es so, als ob die Sonne und Klaus Wierig um die Wette strahlen: „Es ist warm und trocken, wenn das nicht der perfekte Tag für einen Heizungstausch ist.“ Klaus Wierig ist sich sicher: „Wenn ich mich um meine Heizung erst im Winter kümmere, bezahle ich das ganz sicher mit einem kalten Haus und vermutlich auch mit einem Preisaufschlag“, und nickt überzeugt Ulrich Marenbach zu. Der Fachhandwerker kennt seinen Kunden seit mehr als 25 Jahren. Und er war es, der Klaus Wierig bei der Sanierung seines Hauses – einem alten, um 1900 erbauten Bauernhof – zu einer Erdgas-Heizung riet. Eine Empfehlung, die Wierig bis heute

zu schätzen weiß: „Mein Anspruch an eine Heizung ist eigentlich ganz einfach: Sie muss immer funktionieren, sollte keine Arbeit machen und muss energieeffizient und damit kostengünstig sein. Mit Erdgas funktioniert das perfekt!“

Neue Heizung spart bares Geld

recht teuer – dazu noch die Arbeitszeit. Da war die Entscheidung schnell getroffen“, erinnert sich Klaus Wierig und klopft erwartungsfroh an die neue Heizanlage, die von den Handwerkern im Handumdrehen auf dem Hof abgeladen wurde. (cst) ■

Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat sich Klaus Wierig jetzt für den Umstieg auf eine moderne Erdgas-Brennwertheizung entschieden. Der Gedanke, den alten Gaskessel auszutauschen, beschäftige ihn schon lange. Nachdem der knapp ein Vierteljahrhundert alte Kessel Ermüdungserscheinungen zeigte und aufwendig hätte repariert werden müssen, zögerte Klaus Wierig nicht lange: „Allein die Ersatzteile sind normalerweise schon

Fotos: Zukunf t Erdg as

SCHNELL UND SAUBER Klaus Wierig und seine Frau freuen sich über die neuen Erdgas-Brennwertheizung, die von einem Fachbetrieb in kurzer Zeit installiert worden ist. Bild oben: Ein Handwerker demoniert im Beisein von Wierig den alten Kessel. Bild unten: Mit der neuen Technik wird Wierig nicht alleingelassen.

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E N ERGIE & TE C H N IK

D Ä MMU N G

Ökologisch dämmen Text: Jörg Bayer

MODERNES BAUEN Architekt Jean Marc Gomez entwarf ein lichtdurchflutetes, offenes und ökologisch gebautes Haus. J.M. Gomez/LGK Bio-Matieres

Viel Licht, offene Übergänge zwischen dem Wohnbereich und dem Garten sowie ökologische Baumaterialien: der französische Architekt Jean Marc Gomez offenbart ein Händchen für das Besondere und eine Vorliebe für ökologische Baumaterialien, wie zum Beispiel für Holzfaserdämmplatten von Gutex. FÜR DIE HINTERLÜFTETE FASSADE Die Holzfaserdämmplatte „Multitherm“ wurde speziell für ihren Einsatz bei hochwertigen hinterlüfteten Fassaden entwickelt. Gutex

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ein neuer Auft rag stellte Architekt Jean Marc Gomez vor gewisse Herausforderungen: Das neue Haus, das es zu entwerfen galt, sollte einen Kontrapunkt zu den Häusern der näheren Umgebung setzen und sich trotzdem harmonisch in das Landschaftsbild einfügen. Ebenfalls wichtig waren der Baufamilie der ungetrübte Ausblick auf das Bergpanorama der Vogesen und ein bequemer Zugang zum Gartenbereich. Leichtigkeit in der Bauweise, nur geringe Erdbewegungen, individuelle Architektur und der Einsatz ökologischer Baustoffe standen außerdem auf der Wunschliste für das zu planende Traumhaus.

das Dach und die Wände als auch die Holzfaser-Einblasdämmung „Thermofibre“ sowie die flexiblen GefachDämmmatten „Thermoflex“ von Gutex. Dabei profitiert er von der langjährigen Erfahrung des Herstellers in Sachen Ökodämmung. Gutex bezieht seine Rohstoffe allesamt aus direkter Nachbarschaft zu seinem Produktionsstandort: der Schwarzwald liefert Holz aus

nachhaltiger Forstwirtschaft und punktet mit hoher Qualität.

Ökodämmung in allerlei Spielarten Jean Marc Gomez spielt bei seinem Projekt in Belfort mit Farben, Formen und Materialien. Eine anspruchsvolle Materialwahl und große, unterschiedliche

Foto: Fotolia/ Ingo Bartussek

Individuelle Architektur & ökologische Dämmung Zu Beginn konzentrierte sich der Architekt zuerst auf die Ausrichtung des Hauses sowie den freien Zugang für die Hausbewohner zu Terrasse und Garten. Dabei nutzte er die Möglichkeiten des länglichen Grundstücks optimal aus. So entstand ein Entwurf aus zwei Bauweisen: massives Mauerwerk im Erdgeschoss und leichter Holzbau mit mehr Formenvielfalt im Obergeschoss. Architekt Gomez verwendet bei seinen Bauten sowohl feste Dämmplatten für

EINBLASDÄMMUNG

FÜR GENEIGTE DÄCHER Die Aufdachdämmplatte „Thermosafe-homogen“ entwarf der Hersteller speziell für das Dämmen geneigter Dächer. Gutex

Die Holzfaser-Einblasdämmung „Thermofibre“ ist für den Einsatz zwischen den Holzständern von Innen- und Außenwänden sowie die Zwischensparren- und Deckendämmung vorgesehen. Gutex

Fensterformate machen das Einfamilienhaus zu einem echten Hingucker. Die kreative Formensprache bedingt dabei unterschiedliche Wand- und Dachaufbauten. Daher befinden sich auch in nahezu allen Bauteilen Holzfaserdämmplatten von Gutex. Im Erdgeschoss zum Beispiel sind die massiven Wände zusätzlich von außen mit dem Wärmedämmverbundsystem „Thermowall“ gedämmt und weiß verputzt. Die hinterlüftete Fassade des Obergeschosses schützt die Holzfaserdämmplatte „Multitherm“ vor Hitze und Kälte. Die Holzständerkonstruktion ist im Gefach mit einer HolzfaserEinblasdämmung gefüllt. Auf dem Flachdach des Rundbaus wurde die Flachdachdämmplatte „Thermoflat“ verlegt und im Unterbau durch flexible Holzfaserdämmmatten ergänzt. ■ 02/2016

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E N ERGIE & TE C H N IK

D Ä MMU N G P R OD U K T S C H A U

Dichthalten! Der richtige Wärmeschutz hilft nicht nur Heizkosten zu sparen, sondern wirkt sich auch positiv auf den Wohnkomfort aus und erhöht den Marktwert Ihres Eigenheims. Doch Wärmedämmung ist nicht gleich Wärmedämmung.

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er an der falschen Stelle spart, der legt am Ende drauf. Wie eine Studie des Statistischen Bundesamts zeigt, entfallen mehr als 70 Prozent des privaten Energieverbrauchs auf die Bereitstellung von Heizwärme. Es gibt viele Möglichkeiten, den Verlust von Heizenergie zu verringern und damit die Heizkosten auf ein Minimum zu senken. Die effektivste aller Dämmmaßnahmen ist die Fassadendämmung, denn um die 30 Prozent Ihrer Heizwärme geht über nicht oder nur schlecht gedämmte Außenwände verloren. An zweiter Stelle steht die Dachdämmung: Sie reduziert den Energieverlust Ihres Hauses um weitere 20 Prozent. Das Dämmen des Kellers mit einer sogenannten Perimeterdämmung spart noch einmal zehn Prozent Heizkosten.

AUF ZU NEUEN UFERN Isover erweitert seine Kompetenz in der Steildachdämmung und führt ein neues Aufsparren-Dämmsystem mit Holzweichfaserdämmung ein – „Isover Integra AP HWF Top“. Damit haben Bauherren für jede Situation die ideale Dämmlösung parat. Isover

OPTIMIERTE TECHNIK Der Schlagdübel „T-Save“ ist ein glasfaserverstärkter Kunststoffnagel für Wärmedämmverbundsysteme, der sich laut Hersteller absolut wärmebrückenfrei verarbeiten lässt. Unschöne Dübel-Abzeichnungen durch Wärmebrücken sind dadurch nahezu ausgeschlossen. Sto

EINE SPANNENDE GESCHICHTE Der Spannfilz aus der Produktreihe „Ursa Geo“ eignet sich ideal für die Zwischensparrendämmung von Dächern, zur Dämmung von Raumtrennwänden oder für den Wärmeschutz bei Holzrahmenund Hoztafelwänden. Ursa 58

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OFFEN UND GLEICHZEITIG DICHT Die hochstabile Holzfaser-Unterdeckplatte „UdiTop“ für die diffusionsoffene und wasserundurchlässige, hinterlüftete Dach- und Außenwanddämmung trägt maßgeblich dazu bei, den Kälte-, Hitze- und Schallschutz eines Haus zu verbessern. Unger Diffutherm Herstellerkontakte ab Seite 96.

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WIN TER GAR T E N

Mehr Raum, mehr Licht, mehr Leben Egal, ob Regen, Schnee oder Sonne: Im Wintergarten fühlen Sie sich zu allen Jahreszeiten wohl. Die schönsten Glasoasen für jeden Geschmack zeigen wir Ihnen hier. GARTENFREUDE IM WINTER Dank der hocheffizienten Wärmedämmung kann der Wintergarten in der kalten Jahreszeit uneingeschränkt genutzt werden. Die großzügigen Fensterfronten lassen kaum Wärmeverluste zu. Solarlux

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WARM-WINTERGARTEN MIT DÄMMUNG Ein Kalt-Wintergarten muss keine EnEV-Vorgaben erfüllen. Glasdachsysteme lassen sich zudem mit relativ wenig Aufwand zu einem geschlossenen Wintergarten ausbauen. Weinor.de/djd

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Nur mit einem Fachbetrieb freuen Sie sich über Wohnkomfort in Ihrem Wintergarten:

54 QUADRATMETER PURES VERGNÜGEN Im exklusiven Freizeit- und Eventglashaus lassen sich viele gesellige Stunden mit Freunden und Familie verbringen. Die großen Glasfronten mit Sonnenschutz- und Selbstreinigungsfunktion vermitteln das besondere Gefühl, direkt im Garten zu sitzen. Sunshine Wintergarten/epr

Für jedes Haus und jeden Geschmack gibt es das passende Wintergartensystem, das den individuellen Charakter Ihres Hauses unterstreicht und neben der Wohnqualität auch seinen Wert steigert. Bevor Sie die Vorzüge Ihres eigenen Wintergartens genießen und sich in ihm entspannen können, bedarf es einiger Vorarbeit. Bauherren sollten gerade beim Wintergartenbau die Priorität auf handwerkliche Qualifizierung und Erfahrung legen und nicht gemäß der Mentalität „Geiz ist geil“ allein auf einen vermeintlich günstigen Preis vertrauen. Und dies hat seine guten Gründe, die sich in fünf Punkten zusammenfassen lassen: 1. Jeder Wintergarten ist eine Anfertigung nach Maß und muss technisch, bauphysikalisch und ästhetisch genau auf die vor handene Bausubstanz abgestimmt werden. Je nach Himmels richtung und Nutzungsprofil sind spezifische Anforderungen zu erfüllen die ein Fachbetrieb in Einklang bringen kann. 2. Ein Wintergarten erfordert in der Regel eine Baugenehmigung oder ist baubehördlich anmeldungspflichtig. Keine Angst vor den bürokratischen Hürden muss man haben, wenn der Fachbetrieb die Erstellung der Formalitäten betreut. 3. Eine gründliche Planung ist das A und O eines gelungenen Wintergartens. Abhängig von der vorgesehenen Nutzung muss ein Gesamtkonzept entwickelt, die passenden Profile und die geeignte Verglasung ausgewählt werden. 4. Ein Wintergarten besteht aber nicht nur aus Profilen und Glas. Fragen nach Fundament, Beheizung und Beschattung müssen kompetent beantwortet und in die Gesamtplanung eingebunden werden. 5. Ohne Belüftung geht es nicht! Ob es sich um einfache Dachlüftungsklappen oder um komplexe Klimaanlagen mit ausgefeilten Steuerungen handelt – Art und Anzahl der Belüftungsmöglichkeiten müssen berechnet werden.

GANZ NACH WUNSCH Die Experten des Wintergarten Fachverbands bauen exakt den Wintergarten, den sich die Bewohner erträumen – natürlich inklusive hochwertiger Materialien, hübscher Optik und bester Wärmedämmung wie Standfestigkeit. Wintergarten Fachverband e.V./epr

Anders als der herkömmliche Wohnraum ist ein ganzjährig nutzbarer Wintergarten weitaus mehr und unmittelbarer Klima- und Witterungsschwankungen ausgesetzt. Im Sommer würden ohne geeignete Beschattung und Belüftung schnell tropische Temperaturen entstehen, und im Winter muss eine wirksame und energiesparende Beheizung gewährleistet sein. Den billigen Wintergarten von der Stange gibt es nicht. bundesverband-wintergarten.de

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E N ERGIE & TE C H N IK

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Licht und Schatten mit Köpfchen

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DER SOMMER VORÜBER Wenn es im Herbst kälter wird, helfen die Schanz-Rollläden dabei, die wertvolle Heizwärme im Haus zu halten: Zwischen der Fensterscheibe und ihrem Panzer bildet sich eine Luftschicht, die dämmend wirkt. Schanz/epr

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Fenster und Rollläden spenden Tageslicht und bringen Dunkelheit nach Wunsch in Ihre Räume. Im Winter fungieren beide als wichtiger Wärmeschutz. Wer möchte, hat die Steuerung per PC, Laptop oder Smartphone-App im Griff – gleiches gilt übrigens auch für Markisen & Co.

SONNENSEGEL AHOI Der Tuchstoff des Segels bleibt immer unter Spannung. Grund dafür sind die vertikal verlaufenden Profile und die Technik in den Masten. Als natürliches Gegengewicht lässt sich die Spannung auch mit Design-Granitkugeln gewährleistet. C4sun

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s ist wieder so weit: Die Tage werden kürzer und der Spätsommer begrüßt die ersten Herbsttage. „Wer über den Austausch seiner veralteten Fenster nachdenkt oder gerade einen Neubau errichtet, sollte idealerweise jetzt den Einbau moderner Wärmedämmfenster einplanen – denn sie lassen Licht sowie die Wärme der Sonne herein und halten sie dann im Raum. So verlängern sie den Sommer und verkürzen die Heizperiode“, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Neben thermisch hochwertigen Dichtungen und modernen Zwei- oder Dreifachverglasungen gibt es unterschiedliche Materialien: Holzfenster besitzen etwa eine gute Wärmedämmung und wirken natürlich und gemütlich. Auch aus ökologischer Sicht punktet der Naturbursche als nachwachsender Rohstoff. Um Witterungseinflüsse, wie Nässe oder Frost einzudämmen, ist zirka alle fünf Jahre ein Anstrich notwendig. Weniger pflegeintensiv und mit sehr guten Wärmedämm- und Schalleigenschaften ausgestattet, favorisieren viele Bauherren Kunststoff als Material der Wahl. Auch Fenster aus Aluminium haben sich etabliert. Sie können in Sachen Wärmeschutz locker mit Kunststoff und Holz mithalten. Einziger Nachteil: Sie sind momentan deutlich teurer als andere Materialien. Was die gestalterische Umsetzung betrifft, sind alle Wünsche offen. „Hier haben Bauherr und Modernisierer sprichwörtlich die Qual der Wahl. Aber nicht nur die Form lässt sich nach den eigenen Bedürfnissen bestimmen, auch schicke Farben sind bei Fenstern gefragt“, so Tschorn. Und noch einen Tipp hält der Experte parat: „Wer sich für Wärmedämmfenster eines gütegesicherten Unternehmens entscheidet, kann sich auf eine durchgehend gute Qualität und die korrekte Montage verlassen“.

Schotten dicht?! Übrigens lohnt es sich auch in hochwertige Rollläden zu investieren. Effektiv sind zum Beispiel Rollläden aus Aluminium. Der Werkstoff ist robust und sehr wärmeleitfähig. Sie trotzen Unwetter und sorgen zugleich für ein angenehm kühles Raumklima im Sommer. In der kühlen Jahreszeit dagegen fungieren sie als prima Kältepuffer vor der Fensterscheibe. Und es kommt noch besser. „Spezielle einbruchhemmende Rollläden setzen Einbrechern eine robuste Barriere entgegen“, rät Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen und Sonnenschutz e.V. (BVRS). Dazu zählen Rollpanzer aus robustem Material, Führungsschienen, die gegen ein Aufhebeln geschützt sind und von außen nicht zugänglichen Rollladenkästen. Darüber hinaus „ist das Thema Hausautomation konsequent auf dem Vormarsch“, weiß Silber-Bonz. So lassen sich Rollläden, Jalousien und Markisen oder die Sicherheitstechnik für Fenster und Terrassentüren heute einfach per heimischer Funk-Steuerzentrale bedienen. Die kompakten Boxen speichern angelernte Aktionen – etwa das Herunterfahren der Rollläden zu einem bestimmten Zeitpunkt – und viele andere SystemEinstellungen lokal. Die Handhabung erfolgt über leicht verständliche Bedientableaus von Zuhause aus oder unterwegs per App über Laptop oder Smartphone. (fri) ■ 02/2016

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E N ERGIE & TE C H N IK

FEN STER, ROLLLÄ D E N & S ON N E N S C H U T Z

MODERNE KASSETTENMARKISE Zu den Besonderheiten der „K50“ gehört ihre kompakte Baugröße, die sich insbesondere zur Verschattung kleiner Terrassen und Balkone eignet. Mit ihren integrierten LED-Stripes verbreitet die Markise auch bei Einbruch der Dunkelheit eine angenehme Lichtstimmung. Warema

DAS HAUS PER APP IM GRIFF Das zentrale Element im Smart Home-Konzept von Schellenberg ist die Funk-Steuerzentrale „SH1“, welche angelernte Aktionen und System-Einstellungen lokal speichert. Die kompakte Box beinhaltet die Technik, mit der die Steuerung von Rollläden, Markisen, Toren, Steckdosen, Licht, Heizthermostaten und Sicherheitstechnik für Fenster und Terrassentüren per App, ermöglicht wird. Schellenberg

Es gibt ein Update für die Steuerungszentrale „CentralControl CC51“. „Centronic“- und „B-Tronic“-Handsender können jetzt eingelernt werden. Auch das Einbinden von Sensoren ist möglich. Damit lassen sich für den Sonnenschutz auch Rollläden herunterfahren. Das neue Update ist ab sofort online verfügbar. Becker-Antriebe

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UPDATE FÜR DIE BOX

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FEN STER, ROLLLÄ D E N & S ON N E N S C H U T Z

Wie gut Wärmedämmgläser ihren Dienst verrichten, verraten zwei Werte Der Ug- und der g-Wert. Der Ug-Wert sollte möglichst klein sein, da das Glas dann wenig Wärmeenergie vom Innenraum nach außen entweichen lässt. Möglichst groß hingegen sollte der g-Wert sein, denn er besagt, wieviel kostenlose Sonnenwärme durch das Glas ins Eigenheim gelangt. Interpane/BF

Tageslicht trifft exklusives Wohnen Für die Modernisierung dieser Villa haben sich die Planer für ein energetisches und tageslichtintensives Konzept entschlossen. Dabei spielen Verglasung und Fenster eine entscheidende Rolle. Bei diesem Projekt kamen „Iglo Energy“ von Drutex zum Einsatz. Mit seiner nahezu komplett verglasten Fassade bietet dieses Objekt viel Helligkeit und einen tollen Blick auf den rückseitig gelegenen Garten mit Esstisch, Sonnenliege und Pool. Fenster und Terrassentürensind in dunklem Ton gehalten und schaffen einen interessanten Kontrast zur durchgängig weißen Fassade. Hier kommt auch einer der Vorteile von Kunststofffenstern zum Tragen – ihre Vielfalt in Farben und Design: Die Kunststofffenster des Herstellers sind in mehr als 30 Farben lieferbar – die Innenund Außenfarbe des Fensters kann unabhängig gewählt werden. Darüber hinaus sorgen zusätzliche Komponenten, wie zum Beispiel Sprossen, für noch mehr Individualität. Drutex

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NATÜRLICH SCHÖN Als Hersteller von Falt-Schiebe-Systemen, Schiebe-Dreh-Systemen sowie Horizontal-Schiebe-Wänden produziert Sunflex nicht nur Glas-Systeme mit Aluminiumprofilen, sondern bietet auch Produkte aus Holz an. „Sowohl das Falt-SchiebeSystem ,SF 75h´ als auch das HorizontalSchiebe-System ,SF 75h´ fertigen wir aus 3-fach schichtverleimten Hölzern, sodass sich die wärmegedämmten Systeme als Balkonverglasung oder Wohnraumabschluss einsetzen lassen“, so Geschäftsführer Ernst-Josef Schneider. Sunflex

GEMÜTLICHE STUNDEN Im geschlossenen Zustand erhöhen Rollläden von Herstellern wie Velux die Wärmedämmung von Dachfenstern um bis zu 15 Prozent. Für den effektiven Wärmeschutz sorgen nicht nur die aufgeschäumten Lamellen, sondern auch die Luftschicht zwischen Fenster und Rollladen. Diese verhindert, dass Wärme entweicht und schafft so eine angenehme Innentemperatur. Velux

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KA MIN E & ÖFE N

Die Glut tut gut

KOCHEN, BACKEN, WÄRMEN Das Ofensystem „firetube“ ist ein modulares Ofenkonzept, bei dem verschiedene Funktionen in einem Gerät vereint werden: Kochen, Backen, Erzeugen von Warmluft, Speichern von Wärme und Erhitzen von Wasser. Als Konvektionsgeräte oder Strahlungsspeicheröfen – ganz so, wie der Kunde das möchte. Firetube

Mehr Wärme, weniger Verbrauch: So lautet das Motto der neuen Kaminofengeneration. Digitale Steuerungskonzepte und Extrafunktionen, wie zum Beispiel das Erhitzen von Wasser oder das Backen von Brot, begeistern uns für das gemütliche Flammenspiel. 68

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positiv Auch für die Psyche

s lbstheilungskräfte de Nicht nur auf die Se und ch auf das seelische Körpers, sondern au eines kann sich die Wärme psychische Befinden rken. izkamins positivauswi Kachelofens oder He en ng ftliche Untersuchu Mehrere wissenscha zer sich Kachelofenbesit haben bestätigt, dass tlich len, überdurchschnit subjektiv besser füh d. sin h d erfolgreic gesund, zufrieden un chberter Ofenbauer- Fa Adressen qualifizie elos rund um den Kach triebe und weitere Inf i der Kaminofen gibt es be ofen, Heizkamin und hen sc ut de r meinschaft de AdK, der Arbeitsge e.V., unter: Kachelofenwirtschaft e/djd

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AUS DESIGNERHAND Morsø blickt auf eine lange Zusammenarbeit mit bekannten Designern zurück –dazu zählen unter anderem Kaare Klint, Klaus Rath oder Monica Ritterband. Einen Standard für zeitloses Design setzt auch der neue Kaminofen „4340“. Morsø

VIEL GLAS, VIEL WÄRME Große Front- sowie zwei Seitenscheiben sorgen beim Heizkamin „Contura Ci51“ für maximale Feuersichtbarkeit. Je nach Bedarf beziehen diese Modelle die notwendige Verbrennungsluft extern. Contura

AUCH FÜR NIEDRIGENERGIEHÄUSER Mit der neuen LAS-Technologie für Deckenmodelle ausgestattet, ist der „Slimfocus“ das erste zentral installierbare Kaminmodell überhaupt, das auch den Anforderungen von Niedrigenergiehäusern entspricht. Focus

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chönes und Sinnvolles lässt sich nicht immer gut miteinander verbinden. In Sachen Kaminofen dürfen Sie sich jedoch über ein gelungenes Doppel freuen. Nehmen wir zum Beispiel den Klimaschutz: Das Mittel der Wahl – Holz oder Holzpellets – zählt zu den wichtigsten erneuerbaren Energien. Und wer beim Brennvorgang auf einen optimal getrockneten Brennstoff zurückgreift, dämmt zudem gefährdende Emissionen ein. Deshalb gilt: Finger weg von noch nicht getrocknetem oder gar grünem Holz! Eine gute Umweltbilanz ist auch eine Frage des jeweiligen Modells. Gerade viele alte Ofenmodelle sind im wahrsten Sinne des Wortes Giftschleudern. Sie belasten die Gesundheit und das Klima durch die hohe Abgabe von Feinstaub und Schadstoffen. Seit 2015 gibt es neue gesetzlich geregelte Grenzwerte – werden diese überschritten, muss die Feuerungsanlage ausgetauscht oder mit einem Staubfi lter nachgerüstet werden.

Technik im Blick Foto: Fotolia.com/ yevgeniy11

Dass sich Kaminöfen seit einigen Jahren zu einem festen Bestandteil innenarchitektonischer Einrichtungskonzepte 02/2016

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E N ERGIE & TE C H N IK

KA MIN E & ÖFE N

gemaustert haben, ist offenkundig. Besonders bleibt auch die gestalterische Vielfalt: Puristisch, opulent oder gar im Retro-Stil, die Auswahl bedient jeden Geschmack. Dennoch lohnt ein zweiter Blick auf die damit einhergehende Technik. Bezahlt machen sich unter anderem wasserführende Modelle. Warum? Weil sie sich an die herkömmliche Zentralheizung des Hauses anschließen lassen. Damit verteilt sich die Wärme nicht nur an einen, sondern an mehrere Räume. Wer besonders umweltbewusst agiert, koppelt das Ganze mit einem Solarmodul. Darüber hinaus spielen sogenannte raumluftunabhängige Ausführungen eine zentrale Rolle auf dem Kaminofenmarkt. Sie eignen sich hervorragend für moderne und zugleich energieeffiziente Passiv- oder Niedrigenergiehäuser.

Das Knöpfchen gedrückt Und noch ein Trend bewegt die Branche: Die zunehmende Digitalisierung unseres Zuhauses macht in diesen Tagen auch nicht Halt vor dem Kaminofen. Fernsteuerungen und die sensorgesteuerte Kontrolle der Abgastemperaturen begeistern. Zahlreiche individuelle Einstellungen lassen sich über moderne Bedienboards oder eine Smartphone-App sowie das Internet steuern. (fri) ■

ÜBER ECK GEDACHT

HOHE, SCHLANKE FORM Mit seiner Struktur-Keramik setzt der raumluftunabhängige Kaminofen „Asmara“ ein Statement für die natürliche Schönheit des Feuers. Der höher gelegene Feuerraum gewährt von drei Seiten freien Blick auf das Flammenspiel. Hase Kaminofenbau

Der neue Kaminofen „Visio“ sorgt für knisternde Atmosphäre. Hier ist die Eckvariante mit einer Front- und einer Seitenscheibe zu sehen. In drei Varianten erhältlich, sorgen die hochwertigen Vermeculite-Platten für hohe Brennraumtemperaturen. Attika/epr

GUTER GESCHMACK Dank seines Backfachs kann der Kaminofen „Hestia Solo“ nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kochen verwendet werden. Durch die lang anhaltende und gleichmäßige Wärme gelingen besonders Schmorgerichte und Eintöpfe sehr gut. NunnaUuni

STAHL & ALUMINIUM Mit Stahlkorpus, Top aus schwarzem Aluminium und Außenseiten aus gelochtem Metallgewebe, Stahl oder Stein präsentiert sich der Kaminofen „Lam“. Sehr praktisch: Der Ofen lässt sich per Fernbedienung oder App von einem Smartphone sowie einem Tablet aus steuern. MCZ

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HÄUSER

N EU ES H EIM

Ein Plus für alle Am besten lässt sich Geld sparen, in dem noch etwas dazu verdient wird. Das dachte sich auch ein junges Paar, das mit seinem Plus-Energiehaus von Ytong-Bausatzhaus zusätzliche Einnahmen generiert.

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erstopfte Leitungen, heruntergefallene Fliesen, Schimmel in den Ecken – als sich die Unannehmlichkeiten in der Wohnung von Jennifer Kugler und Frank Faber häuften, war es an der Zeit für etwas zu ändern. Zumal die beiden auch für den Nachwuchs planten. „Wir wünschten uns ein Baby, aber wir hat-

ALLES IM BLICK Frank Faber ist zufrieden. Von 9.500 Kilowattstunden verbraucht die Familie knapp zwei Drittel. Der Rest wird eingespeist.

ten Angst, dass das Kind in der Wohnung krank wird“, berichtet die junge Mutter. Schnell war der Plan zum Eigenheim geschmiedet. „Es erschien uns sinnvoller, das Geld in unser eigenes Haus zu investieren“, erinnert sich der Hubschraubmechaniker Faber. In ihrem Vorhaben bestärkt wurden sie vor allem durch dessen Vater: „Mit einem modernen energieeffizienten Haus

GUTES VON OBEN Den Strom erhalten die jungen Bauherren vom Dach. Dort liefert die Photovoltaikanlage in der Spitze um die 10,5 Kilowatt. 72

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könnt Ihr außerdem viel Geld sparen.“ Nachdem der Entschluss gefasst war folgte die Suche nach einem geeigneten Haus. Fündig wurden die Bauherren in der Online-Hausgalerie von Ytong-Bausatzhaus. Die Wahl fiel auf das Innovationshaus Energieplus, bei der „die Größe stimmt“ und die junge Familie „gleichzeitig etwas für die Umwelt“ tut, wie Vater Rolf konstatierte. Und auch die Dame des Hauses war schnell überzeugt: „Das moderne, großzügige Haus gefiel uns auf Anhieb. Die Größe war ausreichend, der Grundriss erschien uns praktisch und gut durchdacht, der Preis stimmte und wir wussten von Freunden, dass der Baustoff sich einfach verarbeiten lässt.“ Die Vorteile in der Energieersparnis standen für den Hausherrn im Vordergrund: „Mir war schnell klar, dass wir damit energetisch unabhängig werden. Die Energie, die wir verbrauchen, produzieren wir selbst.“ Was sich im ersten Moment wie ein Widerspruch anhört, wird jedoch zur Wahrheit, denn dank der Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert das Haus der Bauherren Strom, von dem sie selbst weniger als die Hälfte benötigen. Den Überschuss

speisen sie ins öffentliche Stromnetz ein, was nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet wird. Das Konzept des Plus-Energiehauses von Ytong-Bausatzhaus beruht auf insgesamt drei Prinzipien. Neben der eigenen Energieerzeugung gehören dazu ein überdurchschnittlich geringer Energieverlust dank der Gebäudehülle und ein vergleichsweise niedriger Energieverbrauch bei der Wärmeerzeugung und Kühlung des Hauses. Um den Energieverlust im Gebäude möglichst niedrig zu halten, wurden die ohnehin schon mit hervorragend ausgestatteten Ytong Steine (0,09 W/(mK)) zusätzlich mit 14 Zentimeter dicken Multipor Mineraldämmplatten (0,045 W/(mK)) gedämmt. Der so erreichte Dämmwert von 0,15 W/(mK) entspricht Passivhaus-Standard. Dreifach verglaste Fenster mit Kunststoff rahmen und ein Massivdach aus Ytong Porenbeton mit mineralischer Dämmung leisten ihren Beitrag zur perfekten Gebäudehülle. Den niedrigen Energieverbrauch garantiert die Heizung mit einer Luft-/ Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

GELIEBTES HEIM Das Plus-Energiehaus verfügt über mehr als 140 Quadratmeter Wohnfläche – reichlich Platz für die junge Familie Faber.

WOHLFÜHLFAKTOR Die offenen Räume in der unteren Ebene in Kombination mit den bodentiefen Fenstern lassen das Geschoss hell und freundlich wirken.

Doch nicht nur das Haus selbst war für die jungen Eltern entscheidend bei ihrem Entschluss mit dem Bauunternehmen aus Duisburg zu bauen. Denn die Ruhrgebietler geben auf ihre Gebäude nicht nur eine Festpreis-Garantie, sondern punkten zudem mit zahlreichen Serviceleistungen. Das Regeln des Bürokratischen ist dabei nur eine der Tätigkeiten, mit denen Ytong-Bausatzhaus seine Kunden überzeugt. Auch wenn Jennifer Kugler und Frank Faber beim Bauen ihres Eigenheims reichlich Hilfe von Familie und Freunden hatten, gab es auch professionelle Betreuung in Form einer Einweisung und der ständigen Begleitung seitens des Bauunternehmens. Auch beim Bauherrentag im Ytong Werk gab es kompetenten Rat erfahrener Bauspezialisten. „Wir wollten uns den letzten Schliff holen“, erinnert sich Faber. „Wir haben dabei viel gelernt und fühlten uns in unserer Entscheidung bestärkt.“ Zudem kamen die beiden hier das erste Mal in Berührung mit dem Baustoff Ytong. „Jeder kann damit bauen“, sagt der junge Bauherr heute. Lediglich ein Jahr hat es gedauert, bis die beiden in ihr neues Domizil einziehen konnten. Bereits nach sieben Wochen konnten Bauherren und Helfer Richtfest feiern. (tel) ■ 02/2016

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HÄUSER

H A U SID EEN

GROSSZÜGIG Haus „Carolina“ wirkt nostalgisch und erinnert an Häuser aus dem letzten Jahrhundert. Vor allem in Skandinavien oder im Osten Europas findet man diesen Baustil. Der überdachte Eingang ergibt zusammen mit dem Eingangsbereich ein großzügiges Entrée. Eine lichtdurchflutete Küche und ein großzügiger Wohnbereich bieten viel Platz und Wohlfühlambiente. Im Obergeschoss befinden sich neben einem Bad und einem Gemeinschaftsraum vier Schlafzimmer. So ist nicht nur Platz für eine vierköpfige Familie, sondern auch für Gäste. Allsend Holzhaus

SCHLAU GEBAUT Das Musterhaus „generation5.0“ ist im EffizienzhausPlus-Standard gebaut. Zudem achteten die Planer des Fertighausherstellers auf eine ökologische Bauweise und setzten die eigens entwickelte Gebäudehülle „ÖvoNaturTherm“ ein. Das moderne Heizsystem besteht aus Luft-/ Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Fußbodenheizung. Strom liefert die ins Zeltdach integrierte Photovoltaik-Anlage. Pergola und Garagendach wurden mit Solarzellen versehen. Zu besichtigen in der FertighausWelt Wuppertal, Schmiedestraße 59, 42279 Wuppertal-Oberbarmen. Weberhaus

FAMILIENIDYLL Das Haus „Jasmin K - 095“ ist voll und ganz auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt: Im Erdgeschoss befindet sich ein Arbeitszimmer, der erste Stock hält ein schönes geräumiges Elternschlafzimmer und zwei Kinderzimmer bereit. Der Sonnenbalkon ist von zwei Zimmern aus zu erreichen. Der Zwerchgiebel ist nicht nur ein Regenschutz, sondern gibt dem Haus auch eine persönliche Note. Das Haus hält was es verspricht: Sein symmetrisches Äußeres wird in seinem harmonischen Inneren stimmungsvoll ergänzt. Fischer Haus

IM BAUHAUSSTIL Der dunkle Kubus des außergewöhnlichen Domizils ist dank seiner Fassade aus anthrazitfarbenen Faserzementplatten ein echter Blickfang. Der Architekt Jürg R. Moesle, der für den schwäbischen Haushersteller bereits 25 Bauprojekte umgesetzt hat, entwarf für die Bewohner ein komfortables Zuhause mit einem eigenen Zimmer für jedes der drei Kinder und einem Gästetrakt im Erdgeschoss. Eine Luft-/WasserWärmepumpe mit Fußbodenheizung und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für angenehme Temperaturen. Schwörer Haus

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LANDLEBEN GENIESSEN Die Firma Deutsche Landhaus Klassiker hat sich auf traditionsbewusste Häuser spezialisiert. „Haus Melle“ erinnert mit seiner Fassade an die Häuser Norddeutschlands. Es lässt sich aufgrund der unterschiedlich umsetzbaren Wandmodule fast grenzenlos individualisieren. Im Inneren des Hauses ist es offen und hell. Wer zeitgemäßes Wohnen in historischem Look schätzt, der ist hier genau richtig. Deutsche Landhaus Klassiker

EBEN LEBEN Das Wohnen in einem klassischen Bungalow bietet viele Vorteile und ist deshalb auch für junge Baufamilien interessant. In einer klassischen Winkelform – aufgelockert durch eine zurückspringende Eingangssituation und eine schräge Außenwand im überdachten Terrassenbereich – präsentiert sich „Bungalow 123“. Er überzeugt durch eine kluge Raumaufteilung. Eine kompakte Diele lässt viel Raum für das Wohnzimmer. Großzügig angelegt sind auch die Schlafzimmer, bodentiefe Fenster bieten einen ungehindert Blick in den Garten. Keitel Haus

Mitmachen lohnt sich! „Massiv mein Haus“ sucht im Rahmen des Foto-Objektwettbewerbs „MASSIVHAUS 2017“ die attraktivsten, außergewöhnlichsten und innovativsten Eigenheime. Ist das Ein-oder Zweifamilienhaus aus Mauerwerk errichtet und nicht älter als vier Jahre, steht der Teilnahme nichts im Wege. Den Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise. Die Bewerbung ist unkompliziert: Einfach den privaten Wohntraum mit aussagekräftigen Außenaufnahmen von seiner Schokoladenseite präsentieren. Anschließend die persönlichen Daten und Fakten zum Haus – ist es in Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton oder Leichtbeton errichtet – ins Bewerbungsformular eingeben, das auf www.massiv-mein-haus.de heruntergeladen werden kann. Zusammen mit den Schnappschüssen senden Sie die Unterlagen bis spätestens zum 30. November 2016 per E-Mail an „Massiv mein Haus“ und schon sind Sie im Rennen! DGFM/Massiv mein Haus

HOLZ UND STEIN Gussek Haus kombiniert die Vorteile des trockenen und hochenergieeffizienten Holzfertigbaus mit einer Stein-auf-Stein vorgemauerten Wand. Die Außenwand ist dabei eine hochwertige Konstruktion aus zwei Wandschalen. Die innere Schale besteht aus einer massiven Holzfachwerkkonstruktion mit 150 Millimeter mineralischer Wärmedämmung und einer 100 Millimeter dicken Dämmplatte. Für die äußere Wandschale gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ein Mauerwerk aus Verblendsteinen oder Porenbetonsteine mit Edelputz. Zwischen der äußeren und inneren Schale der Außenwand befindet sich eine etwa 45 Millimeter starke Luftschicht. So sind die beiden Schalen thermisch voneinander getrennt und Wärmedämmeffekte, Brand- und Schallschutz werden noch verstärkt. Gussek Haus

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H EIZEN MIT E R N E U E R B A R E N E N E R GIE N

Foto: Pixelio.com/ Dr. Klaus-Uwe Gerhardt

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Natürlich warm Mit Holz, Sonne und Umweltwärme heizt es sich nicht nur ökonomisch sinnvoll - das gute Umweltgewissen gibt es damit quasi frei Haus dazu.

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ie Zukunft unserer Energieversorgung liegt in den unerschöpflichen und klimafreundlichen Energieträgern Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Mit diesem Satz hat die Bundesregierung auf deren Internet-Auft ritt die Energiewende in Deutschland umrissen. Für das Heizen im heimischen Einfamilienhaus heruntergebrochen, heißt das ganz klar die Ausrichtung auf erneuerbare Energieträger wie Wärmepumpen, Solarthermie und Biomasse. Und ab Januar 2016 führt an erneuerbaren Energien sowieso kein Weg mehr vorbei. Denn mit der Verschärfung der Energieeinsparverordnung

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(EnEV), so rechnet der Bundesverband der Solarwirtschaft vor, sank der maximal zulässige Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasser, Kühlung und Lüftung um 25 Prozent. Besonders kosteneffizient lasse sich die neuen gesetzlichen Standards in der Regel durch die Kombination einer Solaranlage mit einem Gas-Brennwertkessel erfüllen. Am klimafreundlichsten dürfte meist die Kombination einer Solaranlage mit einer Pelletheizung sein. Auch bei Bestandsbauten lohne die Nachrüstung einer Solaranlage meist nicht nur im Fall einer Heizungsmodernisierung. Wir haben Wärmepumpe, Solarthermie und Biomasse-Heizungen unter die Lupe genommen.(cst) ■

SPARSAM Mit der Luft/Wasser-Wärmepumpe aroTHERM von Vaillant können Sie heizen oder kühlen und warmes Wasser erzeugen. Dabei arbeitet sie besonders sparsam, da der modulierende Kompressor die Leistung stets an die aktuelle Gebäudeheizlast anpasst. Vaillant Herstellerkontakte ab Seite 96.

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Wärmepumpe Wärmepumpen gewinnen kostenlose Umweltwärme aus dem Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser und stellen sie für Heizzwecke und zur Trinkwassererwärmung zur Verfügung. Für den Betrieb benötigt der Nutzer je nach System und Auslegung der Anlage einen Stromanteil von nur rund 25 Prozent, rechnet die Initiative Wärme+, ein Zusammenschluss von Herstellern, dem Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) und der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA), vor. Das heißt: Mit nur einer Kilowattstunde Strom Antriebsenergie gewinnt die Wärmepumpe bis zu vier und mehr Kilowattstunden Heizenergie. Wird dieser Strom über einen Ökostromtarif zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt, ist es möglich komplett CO2-frei zu heizen.

KOMFORT IM HAUS Das Wärmepumpen-Kompaktgerät Vitocal 242-G von Viessmann verfügt über einen integrierten Warmwasserspeicher und ist für den Anschluss einer thermischen Solaranlage vorbereitet. Viessmann

Extrem effizient

Sparen mit PV-Kombi Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage ist dann besonders effizient und umweltschonend, wenn man möglichst viel Solarstrom für den Betrieb der Wärmepumpe nutzt. Grundsätzlich lassen sich mit einer Photovoltaik-Anlage ganzjährig etwa 30 Prozent des Strombedarfs einer Wärmepumpe decken, mit einem intelligenten Energiemanagementsystem sogar bis zu 50 Prozent. Und im Sommer kühlen kann die Wärmepumpe ebenfalls.

Moderne und leistungsstarke Vakuumröhrenkollektoren arbeiten dank der hocheffektiven Vakuumisolierung besonders effizient und versorgen Haushalte selbst an Schwachlichttagen zuverlässig mit Sonnenenergie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. selfio.de

Solarthermie Foto: Fotolia.com/ digital-designer-Selfio

Mit einem strombasierten Heizsystem wie der Wärmepumpe assoziieren viele Verbraucher hohe Stromkosten. Moderne Wärmepumpen arbeiten aber extrem effizient und sind bei fachmännischer Planung äußerst sparsam im Betrieb. Allerdings passt nicht jede Wärmepumpe auch zu jedem Gebäude. Daher sollten sich Bauherren und Modernisierer im Vorfeld intensiv mir den unterschiedlichen Gerätevarianten auseinandersetzen und sich von einem qualifizierten Fachbetrieb beraten lassen.

WARM TROTZ WOLKEN

Wärme durch Sonne oder Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie, das ist einfach, kurz und knapp ausgedrückt Solarthermie. Meist installieren Hausbesitzer zum „Einfangen“ dieser natürlichen Strahlungsenergie Sonnenkollektoren auf den Hausdächern und sparen damit im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen nicht nur Geld sondern reduzieren auch die CO2Belastung der Umwelt. Dazu stellt der

Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) in Aussicht: „In jedem Wohngebäude können Bewohner ihre Heizkosten mit einer Solarthermie-Anlage merklich reduzieren.“ Durch eine typische Kollektorfläche sei es in einem modernen Einfamilienhaus möglich, zehn bis 30 Prozent der Heizkosten einzusparen. Zudem lasse sich bis zu 60 Prozent der Trinkwarmwasserbereitstellung mit Sonnenwärme bestreiten. 02/2016

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H EIZEN MIT E R N E U E R B A R E N E N E R GIE N

Biomasse Holz ist für den Einfamilienhaus-Besitzer oder -Bauherren das große Thema – nicht nur als Bauholz, sondern auch, wenn es um Biomasse-Heizungen geht. Relevant ist dabei in welcher Form das Holz in den Ofen gelangt:

Pellets:

gepresste Stäbchen aus geschreddertem und danach gepresstem Holz. Basis sind meist Holzspäne aus Sägewerken oder seltener Baumstämme.

Hackschnitzel:

mit Hackern zerkleinertes Holz

MIT DER FÖRDERSCHNECKE

klassisches Brenn-, Scheit- und Feuerholz, teils mit der Axt oder Säge zerteilte Stämme/Stammteile

Dabei sind Pellets der wohl am häufigsten in ökologisch orientierten Einfamilienhäusern verfeuerte Brennstoff – wenn es um Heizen mit erneuerbaren Rohstoffen geht.

CO2-neutral Die gute Nachricht ist, wenn Pellets verfeuert werden, wird für sie kein Baum gefällt, verrät der Heizungshersteller Vaillant, denn Pellets bestehen in der Regel aus getrockneten und gepressten Sägespänen und -mehl, das bei der Holzverarbeitung anfällt. Und auch die Kohlendioxid-Bilanz beim Verbrennen von Holz ist nicht die schlechteste. Denn im Gegensatz zu anderen Heizstoffen wie Gas oder Öl, schreibt der Österreichische Biomasse-Verband auf seiner Internetseite, ist Holz CO2-neutral. Holz brauche zum Wachsen Sonnenenergie und Kohlendioxid (CO2). Diese Energie und der Kohlenstoff seien im Holz gespeichert. Bei der Verbrennung werde Sonnenenergie in Form 78

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Bei einer Pellet-Heizung muss kein Holz geschaufelt werden. Moderne Anlagen transportieren das Brenngut mit einer Förderschnecke aus dem Vorratsbehälter oder Lagerraum in den Heizkessel. Vaillant

von Wärme wieder frei. Der gebundene Kohlenstoff werde ebenfalls wieder in die Atmosphäre abgegeben. Es entstehe so viel CO2, wie der Baum zuvor beim Wachsen der Umwelt entzogen habe. Aufnahme und Abgabe hielten sich die Waage. Und die bei der Verbrennung entstehende Asche kann noch als Dünger im Garten genutzt werden. Wer sich beim Gedanken an eine PelletHeizung schon im Keller Holz schaufeln sieht, der irrt. Denn in modernen Anlagen wird der Biomasse-Brennstoff in einem Vorratsbehälter oder Lagerraum vorgehalten und von dort per Förderschnecke oder Saugförderung in den Heizkessel transportiert.

Geld vom Staat Seit Anfang des Jahres gibt es verbesserte Förderbedingungen für Holzheizkessel. Durch das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) haben sich die Förderbeträge um 20 Prozent erhöht. Zusätzlich kann ein pauschaler „Opti-

mierungsbonus“ von 600 Euro beantragt werden. Dadurch erhält der Besitzer eines Ein-/Zweifamilienhauses zum Beispiel beim Austausch eines alten fossilen Heizkessels durch einen modernen Holzpelletkessel bis zu 4.800 Euro an Fördergeldern. „Die Politik setzt zu Recht auf erneuerbare Wärme aus Holz. Wer mit Holz heizt, profitiert von günstigen Preisen und hilft aktiv dem Klimaschutz“, betont Andreas Lücke, BDH-Hauptgeschäftsführer. (cst) ■

Foto: Fotolia.com/ ZIHE/ Dr. Klaus-Uwe Gerhardt

Stückholz

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ALLES VOLLAUTOMATISCH Im renerVIT von Vaillant läuft alles vollautomatisch ab: Luft- und Brennstoffzufuhr werden über eine Lambdasonde gesteuert, die Brennermodulation passt die Leistung automatisch an die Heizlast an, und selbst die Reinigung erfolgt automatisch. Das System kann den Wärme- und Warmwasserbedarf eines Gebäudes vollständig decken und ist außerdem modular erweiterbar. Vaillant

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Der Gebäude-Energie-Spar-Check von Viessmann zeigt Ihnen in wenigen Schritten die Energie-Einspar-Potenziale Ihres Hauses auf. Egal, ob die Heizungsanlage, der energetische Gebäudezustand oder eine Kombination aus beidem berechnet werden soll. Das Verfahren ist vom TÜV Rheinland zertifiziert und ermöglicht Ihnen somit ein objektives Ergebnis.

Mit seiner ausgeklügelten Brennwerttechnik erreicht der Pelletskessel PELEO OPTIMA von Paradigma den aktuell höchsten Wirkungsgrad am Markt: 107,3 Prozent. So erzeugt er viel Wärme mit wenig Brennstoff. Paradigma

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WISSEN GUT ZU

FÖRDERMITTEL – LINKS AUF EINEN BLICK: KfW-Förderprodukte für Energie & Umwelt: bit.ly/fhlink001 Liste von Fördermöglichkeiten vom Verbraucherzentrale Bundesverband: bit.ly/fhlink002 Förderfinder der KfW-Bank, Schneller zur passenden Förderung: bit.ly/fhlink003 Das Energie-Effizenzportal des Wirtschaftsministeriums: bit.ly/fhlink004

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Positive Energien

WEB-TIPP Tagesaktuell informiert der Bundesverband Solarwirtschaft mit dem Web-Tool „Solartechnikberater“ unter anderem über Fördermöglichkeiten für die Solaranlage. Dazu gibt es Infos rund um die Solartechnik (Photovoltaik und Solarthermie) mit einem Berechnungs-Tools. www.solartechnikberater.de

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FÜR ALLE FÄLLE Egal wie groß das Dach ist, mit den neuen Photovoltaikmodulen Vitovolt 300 von Viessmann in unterschiedlichen Abmessungen steht für jeden Anwendungsfall die passende Lösung zur Verfügung. Je nach Typ sind die Module mit poly- oder monokristalliner Zelltechnologie verfügbar. Viessmann

INTELLIGENT GESPEICHERT Senec aus Leipzig bietet intelligente Energiespeicher. Dabei werden moderne Blei- oder Lithium-Ionen-Batteriespeicher zur Pufferung von selbst erzeugtem Strom, etwa über eine eigene Photovoltaikanlage, eingesetzt. So kann möglichst wenig Strom ins Netz gespeist bzw. aus dem Netz bezogen werden. Senec

Foto: iStock.com/weerapatkiatdumrong

Energie und Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen, das ist leichter als die meisten Eigenheimbesitzer denken. Denn die Lösung strahlt uns quasi jeden Tag an: die Sonne. Und da nachts keine Sonne scheint, liegt es nahe, den Sonnenstrom für spätere Nutzung zu speichern.

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enn es ums Energie- und Geldsparen geht, steht für die meisten Eigenheimbesitzer ein Thema ganz oben auf der Agenda: die Photovoltaik. Das zeigt auch die Gesamtleistung der in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen, die inzwischen die Marke von 40 Gigawatt überschritten hat. Die daraus produzierte Solarenergie deckt rechnerisch den Jahresstromverbrauch von mehr als 10 Millionen Dreipersonenhaushalten, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW).

Solarstrom weiter gefördert Und wie sieht es mit der Förderung von Solarstrom-Anlagen aus? Solarstrom wird weiter gefördert. Soweit die gute Nachricht, die der BSW verbreitet. Doch die wirtschaftliche Grundlage für den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen hat sich durch die jüngsten Gesetzesänderungen im Jahr 2014 grundlegend verändert. Den klassischen Einspeisetarif bekommen nur noch „kleine“ Anlagen bis 100 kWp. Damit ist die Solarstromanlage auf dem Eigenheim allemal über bisherige Fördermodelle gesichert. Mehr Infos zur Förderung von Solarstrom-Anlagen siehe Web-Tipp.

Ohne Sonne Sonnenstrom nutzen Strom aus Sonnen-Energie ist ja schön – aber was ist nachts und wenn die Sonne einmal nicht scheint? „Die Kombination von Photovoltaikanlage und Batteriespeicher ermöglicht es Familien, sich auch nach Sonnenuntergang noch mehrere Stunden lang mit eigenem Solarstrom zu versorgen“, erklärt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Gegenüber teurem Netzstrom sparten Verbraucher dann bares Geld.

FÜR PREISBEWUSSTE LG Electronics bringt zwei Module seiner Einsteiger-Serie auf den Markt: Das MonoX2 und das MonoX2 Black bringen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gepaart mit langer Lebensdauer, einem eleganten Design und hoher Effizienz mit. LG setzt bei den Einsteigermodellen seiner Module auf die innovative Technik des Hochleitungsmoduls NeON2 und richtet sich an preisbewusste Anwender. LG

Der selbst produzierte Ökostrom ersetzt nicht nur konventionellen Haushaltsstrom für Beleuchtung und Elektrogeräte, sondern lässt sich auch für die Beheizung eines Eigenheims nutzen, etwa mit einer effizienten Wärmepumpe. „Mit einem sogenannten Hauskraftwerk können Eigenheimbesitzer den Eigenverbrauch von Solarstrom auf rund 70 Prozent steigern“, so Sapper weiter. Zum Vergleich: Ohne Batteriespeicher liegt der Eigenverbrauch von Solarenergie im Schnitt bei 30 Prozent. Ein Hauskraftwerk für ein typisches Einfamilienhaus hat bei einer jährlichen Strompreissteigerung von drei Prozent und einem Strombedarf von etwa 4000 kWh pro Jahr seine Kosten nach knapp acht Jahren wieder eingebracht, rechnet der BSW vor.

Geld für den Speicher Und Förderung gibt es auch für die Speicherung von Sonnenstrom. Mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen unterstützt ein KfW-Förderprogramm seit Mai 2013 den Einbau eines Solarstromspeichers in Verbindung mit 02/2016

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einer neuen oder bestehenden Photovoltaik-Anlage. Nach dem planmäßigen Auslaufen des ersten Speicherförderprogramms gibt es mit Wirkung vom 1. März 2016 ein neues KfW-Förderprogramm, das Investitionen in einen PV-Batteriespeicher mit bis zu 25 Prozent unterstützt, so der Bundesverband Solarwirtschaft. Wie es konkret mit der Förderung aussieht, verrät unser Web-Tipp. (cst) ■

SOLAR ZELLE IST NICHT GLEICH SOLAR ZELLE

Illustration: Fotolia.com/trüffelpix; Icons: flaticon

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Monokristalline Solarzellen

SMART HOME Mit einer smarten Haussteuerung lässt sich Energie und damit Geld sparen. Gleichzeitig erhöht die damit einhergehende Automatisierung den Wohnkomfort markant. Innogy

Beschaffenheit: Dunkelblau-schwarze Oberfläche, aus hochreinem, gezogenem SiliziumEinkristall. Wirkungsgrad bis zu 20%. Wegen des hohen Wirkungsgrads benötigen monokristalline Solarzellen weniger Platz als polykristalline oder amorphe Solarzellen, sie sind aber teurer als die anderen Modultypen.

Polykristalline Solarzellen Beschaffenheit: Blau-marmorierte Oberfläche, aus gegossenem Siliziumblock, mit deutlich sichtbaren grobkörnigen Kristallen, die während des Abkühlens entstehen. Wirkungsgrad mehr als 16 Prozent.

Amorphe (auch Dünnschicht-) Solarzellen

MADE IN GERMANY Innogy ergänzt sein Batteriespeicherangebot um ein HighEnd-Modell „Made in Germany“: den ersten stationären Energiespeicher der Mercedes-Benz-Energy. Die nutzbare Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus kann in sechs Schritten von 4,6 bis 18 kWh ausgebaut werden. Das System soll inklusive Smart-Home-Paket angeboten werden. Innogy

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Beschaffenheit: Undurchsichtige, anthrazitbis dunkelgrünfarbige Oberfläche, dünne Siliziumschicht, die auf einem Trägermaterial (z.B. einer Glasscheibe) aufgedampft wird. Wirkungsgrad über 10%. Dünnschicht-Solarzellen sind in der Herstellung kostengünstig und umweltfreundlich und auf kleinstem Raum einsetzbar. Wegen des niedrigen Wirkungsgrads müssen für höhere Erträge jedoch mehr Module installiert werden.. Quelle: Innogy

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„Intelligentes Energiemanagement ist immer sinnvoll“:

NEU!

Was im Gesamtpaket nicht fehlen darf, ist Smart Home, die intelligente Hausautomatisierung. Dazu schreibt die Telekom: „Auch wenn Ihr Haus schon die Wärme der Sonne, Erde oder Luft nutzt und Sie energieeffiziente Elektrogeräte haben: Intelligentes Energiemanagement für Ihr Heim ist immer sinnvoll. Denn jede Kilowattstunde Strom, die nicht verbraucht wird, ist ein Plus – für die Umwelt, für Ihren Geldbeutel und für Ihren Komfort.“ Und genau das verspricht der Einsatz von intelligenter Haussteuerung dem Nutzer: Einsparung von Energie und damit einhergehend eine Kostenersparnis sowie ein markanter Komfortgewinn.

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Bestellhotline: 0711 96666-999 oder shop@familyhome.de SPEICHER AN DER WAND Das xStorage Home-System von Eaton ist ein vollintegriertes Energiespeichersystem. Das System kann an erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaikanlagen angeschlossen sowie in die Netzversorgung der Haushalte eingebunden werden. Eaton Electrical EMEA

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SMA R T W OH N E N

Foto:Somfy

Mit Sicherheit komfortabel sparen

Moderne Hausautomation ist weit mehr als technische Spielerei für einige Technikbegeisterte. Mit dem smarten Heim kann der Komfort und die Sicherheit gesteigert und Energie gespart werden. Und der Einstieg ist einfacher als Sie denken.

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ZUM NACHRÜSTEN Die Funksteuerung Solexa II übernimmt Beschattung, Fensterlüftung, Licht- und Heizgerätesteuerung. Durch den modularen Aufbau können Aufgaben von der Rollladen- oder Markisensteuerung bis zur Raumklimaregelung im Wintergarten realisiert werden. Die Installation ist dank Funk-Kommunikation einfach und zeitsparend – ideal zum Nachrüsten für denkmalgeschützte Objekte. Elsner

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SMARTE VIELFALT

WOHLFÜHLEN MIT SYSTEM Die intelligente Schnittstelle der Steuerbox des Smart-Home-Systems TaHoma von Somfy verknüpft bis zu 100 Smart Home-Produkte zu persönlichen Wohlfühlszenarien – die Programmierung gelingt dank intuitiver grafischer Benutzeroberfläche im Handumdrehen. Wohnen kann so einfach sein: Rollläden, Jalousien, Beleuchtungen oder die Heizung passen sich automatisch an die individuellen Lebensgewohnheiten an, ohne dass man sich um irgendetwas kümmern müsste. Somfy

Die Smart-Home-Lösung der Telekom macht das Leben sicherer und komfortabler und hilft, Energie zu sparen. Neben zahlreichen Komponenten wie Rauchmelder oder Heizkörperthermostate lassen sich mit der Smart-Home-App außerdem Komponenten anderer Hersteller wie Videokameras von D-Link, Hausgeräte von Miele oder Lichtsysteme von Philips Hue sowie Osram Lightify steuern. Telekom

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as Smart Home, die automatisierte, intelligente Haussteuerung ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Hausbesitzer möchten das Klima in allen Räumen entsprechend der Sonneneinstrahlung und der Außentemperatur steuern, die Rollläden sollen selbstverständlich des Nachts und bei Sturm oder starkem Regen von selbst herunterfahren. Wenn es an der Haustür klingelt, möchte der Eigenheimbesitzer wissen, wer vor der Tür steht – und das nicht nur wenn er gerade zu Hause, sondern auch wenn er unterwegs ist – auf dem Smartphone selbstverständlich. Und hat sich nicht jeder schon nach einem hektischen Aufbruch, ganz knapp den Bus noch erreicht, gefragt, ist denn die Haustür verschlossen, sind alle Fenster zu, ist das Licht aus? Mit einem smartem Heim reicht ein Blick auf das Smartphone und alle diese Fragen sind mit wenigen Klicks beantwortet. Und sollte das Licht dann doch angeblieben sein, einfach mit einem weiteren Klick ausschalten. Ganz einfach. Genauso einfach klappt das mit dem Energiesparen auch. Denn mit einem Smart Home wird nicht nur der Komfort gesteigert. Die Technik kann noch mehr. Das fängt bei der Heizung an. Denn die muss nicht den ganzen Tag laufen, vor allem nicht, wenn man nicht zu Hause ist. „Eine bedarfsgerechte Steuerung der Heizkörper im gesamten Haus auf Raumebene ermöglicht hohen Wohnkomfort und eine Energiekostenersparnis von bis zu 30 Prozent“, rechnet der niedersächsische Smart-HomeAnbieter eQ-3 vor. Und über den automatischen Sonnenschutz kann die Wohnraum-Temperatur im Sommer sogar um bis zu neun Grad gesenkt werden, klärt Somy, ebenfalls Hersteller von Smart-Home-Systemen, auf. Das habe eine Studie der ES-SO, der European Solar Shading Organization, ergeben. Im Winter seien dadurch immerhin bis zu zehn Prozent Heizkosteneinsparung drin.

Systeme, die all diese oder einen Teil der Wünsche erfüllen, gibt es auf dem Markt mittlerweile sehr viele. Sie sollen schnell installiert, komfortabel und ohne Programmier-Kenntnisse bedienbar sein. Denn der Nutzer möchte ja schließlich wohnen , leben, sparen, sich in den eigenen vier Wänden sicherer fühlen. Mit ein paar Überlegungen ist der Weg zum eigenen Smart Home gar nicht so weit.

Kompatibilität ist gefragt Funkgesteuerte Smart-Home-Lösungen scheinen für einen unkomplizierten Aufbau prädestiniert zu sein. Aber Achtung, der Teufel steckt bekanntlich im Detail – und das Detail ist in diesem Fall das Protokoll, also die Sprache, in der sich die einzelnen Geräte „unterhalten“. Das gilt übrigens auch für die verdrahtete Installation. Auf dem stark wachsenden Smart-Home-Markt sind mittlerweile dermaßen viele unterschiedliche Geräte, Funkstandards und Systeme vertreten, dass der interessierte Laie schnell die Orientierung verlieren kann. Das Hauptproblem dabei: Oftmals sind die Protokolle der unterschiedlichen Anbieter nicht kompatibel. Mittlerweile haben aber die meisten Anbieter das Problem erkannt und setzen direkt auf die Integration von Geräten anderer Anbieter. Eine gute Nachricht für aktuelle und zukünftige Nutzer von Smart-Home-Systemen. So lässt zum Beispiel die Telekom die Integration von Geräten des Homematic-IP-Systems von eQ-3 in ihr Smart-Home-System zu. Ebenfalls mit von der Partie bei der Integration von Drittgeräten sind unter anderem auch Innogy, die ehemalige RWE Effizienz, sowie Bosch und Somfy. (cst) ■ 02/2016

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FIN A N ZIEREN Foto: Fotolia, drubig-photo

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Der Umwelt zuliebe Durch die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sollen langfristig Klima und Umwelt entlastet werden. Insbesondere Vorhaben, die energieeffizientes Bauen und Wohnen sowie die Nutzung von erneuerbaren Energien einschließen, werden mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen belohnt.

Foto: Fotolia, Kzenon

Grüner Baukredit der Ethikbank: Energieeffizienz lohnt sich

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Wer einen Kredit bei der Ethikbank aufnimmt, tut dies nicht nur wegen der zinsgünstigen Konditionen, sondern auch aus Prinzip. Denn die Bank setzt sich verstärkt für umweltgerechtes Bauen ein. Je mehr Sie mit Ihrem Bauprojekt für die Umwelt tun, desto geringer sind Ihre Kreditzinsen. Der Baukredit leistet damit mehr, als herkömmliche Förderprogramme und Baudarlehen. Er beschränkt sich nicht nur auf Energieeffizienz, sondern belohnt auch den besten Weg dorthin. Regenerative Energien und die Verwendung ökologischer Baustoffe werden zusätzlich mit einem Förderbonus belohnt.

Alle Angaben ohne Gewähr. Herstellerkontakte ab Seite 96.

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Foto: Fotolia, Eisenhans

DEN SCHÖNSTEN PLATZ DER WELT

KfW-Programm 153: Energieeffizient Bauen Das Programm 153 der staatlichen Förderbank KfW fördert beim Neubau unter anderem die Bau- und Baunebenkosten sowie Planungs-, Beratungs- und Kosten durch die Baubegleitung mit einem zinsgünstigen Kredit bis zu 100.000 Euro und einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Voraussetzung ist, dass die zukünftige Immobilie dem energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses entspricht, das heißt einen sehr geringen Energiebedarf hat. Die Mindestanforderungen dabei werden in der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Demnach erhalten alle Bauvorhaben eine Förderung, die dem Standard eines Energieeffizienzhauses 55, 40 oder 40 plus entsprechen. Besonders attraktiv ist das Förderprogramm auch, wegen eines zusätzlichen Tilgungszuschusses, durch den nicht der vollständige Betrag zurückgezahlt werden muss. Dieser fällt, je nach Energieeffizienz des zukünftigen Hauses, kleiner oder größer aus. Mehr Informationen zu den KfW-Standards finden Sie unter www.kfw.de.

Foto: KFW

Mit einer Bau nanzierung der EthikBank. Bei der EthikBank erhalten Sie faires Baugeld.

KfW-Programm 274+275: Erneuerbare Energien

Unser 3facher Förderbonus für - Energieeffizienz - regenerative Energien - gesunde und Öko-Baustoffe

Mithilfe von Photovoltaik-Anlagen können Sie in Zukunft einen Teil Ihres Stroms durch Sonnenenergie erzeugen und sogar in das öffentliche Netz einbinden, um daran zu verdienen. Gefördert wird ein solches Vorhaben durch das Programm 274. In Kombination mit dem Programm 275 fördert die KfW zusätzlich einen Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen mit einem Kredit, der bis zu 100 Prozent der Anschaffungskosten deckt.

entlastet Bauherren zusätzlich.

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Foto: Fotolia.com/ drubig-photo; Illustration: Fotolia.com/ robodread

Viel Lärm um nichts

Feierwütige Nachbarn, permanenter Verkehrslärm oder die klackernden Pfennigabsätze aus der Wohnung obendrüber stören nicht nur, sondern können krank machen. Baulicher Schallschutz ist heute so wichtig wie nie. OPTIMALER SCHALLSCHUTZ Die besonderen Materialeigenschaften von GUTEX Holzfaserdämmplatten, wie hohe Rohdichte, geringe Biegefestigkeit und offenporige Faserstruktur sorgen für einen hohen Schallabsorptionsgrad und somit für optimalen Schallschutz. Gutex

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ärm macht krank! Wissenschaftliche Studien unterstützen die These, dass Menschen, die dauerhaft erhöhten Lärmwerten ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-KreislaufErkrankungen haben. Außerdem kämpfen sie vermehrt mit zum Teil akuten Lern-, Konzentrations- und Schlafproblemen.

Lärmbelästigung Schall ist nichts anderes als das rhythmische Schwingen von LuftMolekülen, das auch feste Körper 88

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LÄRMSCHUTZ IM HAUS Der richtige Schallschutz erhöht nicht nur den Wohnkomfort, sondern ist auch der Gesundheit zuträglich.

durchdringt. Er wird entweder als Körper- oder Luftschall übertragen. Luftschall breitet sich über die Luft aus und versetzt Bauteile in Schwingung. Körperschall wird als Vibration in Festkörpern wie zum Beispiel Wänden, Decken oder über den Boden verbreitet. Spezielle Formen des Körperschalls sind Tritt- und Gehschall. Die Bezeichnung Trittschall wird häufig fälschlicherweise für beide Schallarten verwendet: Als Trittschall werden die Geräusche bezeichnet, die im Zimmer unterhalb zu hören sind. Das, was man innerhalb des Raumes hört, ist Gehschall.

eine Trittschalldämmung verlegt. Als Trittschalldämmung kommen Schaumstoffe, eine spezielle Folie oder aber auch ökologische Dämmstoffe wie zum Beispiel Kork in Frage. Ergänzt wird der Lärmschutz durch einen schwimmend verlegten Estrich sowie Randdämmstreifen ohne feste Verbindung zur Rohbaudecke. Trittschall ist im Allgemeinen leichter in den Griff zu bekommen als Gehschall, der stark vom jeweiligen Bodenbelag abhängig ist.

Schallschutz für Wand und Decke Als Schallschutz für Wände helfen schallentkoppelte Systeme wie eine Vorsatzschale oder ein mit Gipskarton

Schallschutz für den Boden

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Damit sich Schwingungen nicht über Estrich und Rohbaudecke verbreiten können, wird unter den Bodenbelag

Steinwolle verfügt über eine offenporige Struktur, die ideal zur Absorption und Regulierung von Schall geeignet ist. Rockwool

beplanktes Ständerwerk, das vor der massiven Wand errichtet wird. Der Zwischenraum hinter den Gipskartonplatten wird mit porösem oder weichem Material befüllt, etwa mit Mineralwolle. Sämtliche Anschlüsse von vorgesetzten Bauteilen dürfen Wände, Decken oder Boden nicht direkt berühren. Aus diesem Grund werden Dämmstreifen aus Mineralwolle, Filz oder Gummi unter die Holz- oder Metallprofi le geklebt. Günstig sind freistehende Ständer-

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werke oder eine Befestigung mittels Justierschwingbügeln, die Schall aus der Wand absorbieren. Gegen Lärm von oben hilft eine abgehängte Decke.

Schallschutzfenster Schallschutzfenster stoppen Straßenlärm und sorgen für Ruhe. Reguläre Fenster haben einen Schalldämmwert von zirka 29 Dezibel, der Dämmwert von Schallschutzfenstern beträgt meist mehr als 40 Dezibel. Den Unterschied von etwas mehr als zehn Dezibel empfinden Menschen als doppelte beziehungsweise als halbe Lautstärke. Demnach dämmen Fenster mit 48 Dezibel doppelt so gut gegen Schall wie Fenster mit nur 38 Dezibel. Je besser isoliert, desto teurer sind die Fenster. Einfache Schallschutzfenster sind inklusive der anfallenden Lieferund Montagekosten ab ungefähr 200 Euro erhältlich. Für hochwertige Produkte mit einer Schalldämmung der Extraklasse sind über 500 Euro zu berappen. Weniger bekannt, aber genauso sinnvoll sind schalldämmende Türen. (bay) ■

STARKE LEISTUNGSWERTE Das Fensterprofilsystem „Synego“ von Rehau kann mit starken Leistungswerten in Sachen Schalldämmung und Einbruchshemmung punkten. Vielfältige Farb- und Formmöglichkeiten geben Bauherren ein großes Maß an Gestaltungsfreiheit. Rehau

AKTIVER SCHALLSCHUTZ

SCHALLSCHUTZ-KLASSE 4 Dachfenster der Schallschutz-Klasse 4 von Velux haben ein Schalldämm-Maß von 42 Dezibel, was im Vergleich zu einem normalen Fenster einer Minderung des Schalls um etwa 60 Prozent entspricht. Velux 90

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Schallschutzfenster von Weru können beim Neubau sowie in der Sanierung eingesetzt werden. Je nach Lage des Hauses kann der Grad des Schallschutzes auf die individuellen Bedürfnisse der Wohnumgebung angepasst werden. Weru

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URBANE RESSOURCEN

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iele denken im Zusammenhang mit nachhaltiger Architektur in erster Linie an das Gebäude und vernachlässigen dabei einen entscheidenden Aspekt – das Bauland. Petra Lea Müller beschäftigt sich in ihrem Buch auf 160 Seiten mit dem Traum vom Leben in zentraler Lage. Eine Zeit, in der Bauland immer begehrter, knapper und unbezahlbar wird, erfordert besondere Lösungen. Anhand von über 270 Fotos und Zeichnungen zeigt die Autorin vielfältige Möglichkeiten, aber auch Zwänge und Fallstricke und Besonderheiten bei der Nachverdichtung im Bestand. Anforderungen hinsichtlich Statik, Brand-, Schall- und Wärmeschutz werden ebenso erläutert wie Ideen, Anregungen und Planungstipps für eigene Projekte geliefert.

Urbane Ressourcen, Petra Lea Müller, 69,00 Euro, Rudolf Müller Verlag, ISBN 978-3-481-03285-2

NACHHALTIG DENKEN IN DER ARCHITEKTUR UND KUNST

Bob Gysin + Partner BGP Architekten: Nachhaltig Denken in Architektur und Kunst, Hubertus Adam, Angelus Eisinger, Köbi Gantenbein, Manfred Hegger, Gerhard Mack,

Foto: Fotolia.com/Agrob; Fotolia.com/ Trueffelpix

58,00 Euro, Hatje Cantz Verlag, ISBN 978-3-775-74009-8

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ereits seit 40 Jahren setzt das Schweizer Architekturbüro Bob Gysin + Partner BGP mit seinen ökologischen Baukonzepten Maßstäbe in der nachhaltigen Architektur. Das Buch zeigt den Lesern auf 400 Seiten die Denk- und Arbeitsweise der berühmten Hausbauer und gibt ihnen Einblicke in die Planung und Realisierung bereits umgesetzter Projekte wie beispielsweise dem Wasserforschungsinstitut Chriesbach oder dem neuen Hauptsitz von Greenpeace. Zwar ist das Buch kein Leitfaden für den eigenen Hausbau, allerdings zeigt es, wie eng einzelne gesellschaftliche Komponenten verknüpft sind und für eine gute Sache eintreten – die Nachhaltigkeit von gebautem Raum. Immer wieder gelingt es den Architekten dank ihres Engagements, Grenzen zu überschreiten und der Ökologie eine kulturelle Relevanz zu verleihen. Das Buch ist in Englisch geschrieben.

WOHNGESUND BAUEN

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ielen Bauherren sind gesundheitliche und ökologische Aspekte bei ihrem Bauvorhaben wichtig, doch oft fehlt es an Hintergrundwissen und Informationen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Ab sofort finden Interessierte auf dieser Internetseite alles Wissenswerte zu den Themen Wohngesundheit, Ökologie und Nachhaltigkeit beim Hausbau und der Planung. Von der Schadstoffvermeidung über die Nachhaltigkeit verschiedener Baustoffe bis hin zu den gängigsten ökologischen Hauskonzepten bietet die Webseite einen weiten Überblick, damit angehende Bauherren sich für den Hausbau ausreichend wappnen können. www.wohngesund-bauen.com 02/2016

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H IN TERGR U N D

Wohngesund Bauen NACHGEFRAGT BEI...

... DIPL.-ING. VOLKER NEUERT Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e. V.

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esunde Bauweisen gewinnen für private Bauherren zunehmend an Bedeutung. Sie bieten einen Grundschutz zur Erhaltung der Gesundheit. Darüber hinaus gibt es Gebäudekonzepte, die besonders hohen gesundheitlichen Bedarf von Menschen im Blick haben, wie zum Beispiel Allergiker oder alte und kranke Men-

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schen. Auch das Immunsystem von Kindern reagiert besonders stark auf Schadstoff belastungen. Doch private Bauherren haben bei Neubau- und Sanierungsvorhaben vielfältige Möglichkeiten, ihren Wohnbereich wohngesund zu gestalten. Viele unterschiedliche Einflussfaktoren wirken auf das wohngesunde Innenraumklima. Baustoffauswahl, Heizungsund Lüftungstechnik, Elektroklima und externe Einflüsse auf Haus und Grundstück sind in einem stimmigen Gesamtkonzept zu vereinen. Von großem Vorteil ist hierbei die frühzeitige Einbindung eines Baubiologen, der dem Bauherrn von den ersten Planungsschritten bis zur Fertigstellung des Gebäudes beratend zur Seite steht. Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung des wohngesunden Bauvorhabens sind der Planer, der Bauleiter und die ausführenden Handwerksfirmen, die alle entsprechend qualifiziert sein müssen. In der Bau- und Leistungsbeschreibung sind die speziellen Anforderungen der wohngesunden Bauweise zu verankern.

Planung und Bauleitung Der zusätzliche Planungs- und Beratungsaufwand durch einen Baubiologen, Wohngesundheitskoordinator, Fengshui-Experte etc. sollte idealerweise als Serviceangebot der Baufirma aufgeführt sein. Dies gilt ebenso für den Raumluftmesstechniker und den Messtechniker für

die Grundstücksuntersuchung nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik (SBM) zur Beurteilung von geologischen- und künstlichen Störeinflüssen wie Radon, Radioaktivität, Erdstrahlung und den elektromagnetischen Wellen von Sende- und Mobilfunkanlagen. Der Bauleiter und die Baufirmen müssen im wohngesunden Bauen geschult sein. Die intensive Bauüberwachung ist mit einem Bautagebuch nachzuweisen.

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In der Bau- und Leistungsbeschreibung sind die Anforderungen an gesundes Wohnen zu verankern.

Beschreibung der Baustoffe Die Bewertung der Baustoffe nimmt beim wohngesunden Bauen eine zentrale Stellung ein, besonders wegen der möglichen Anreicherung von Schadstoffen in der Innenraumluft bei weitgehend luftdichten Konstruktionen. Dazu wird der zu unterschreitende Höchstwert für die Summe der flüchtigen organischen Verbindungen, die sogenannten TVOCs (Total Volatile Organic Compounds), angesetzt. Nach der Empfehlung des Umweltbundesamtes gelten die Messwerte 300 - 1000 µg/m³ als noch unbedenklich, die Unterschreitung von 300 µg/m³ gilt als sehr gute, unbedenkliche Raumluft. Weitere Höchstwerte für Formaldehyd, Feinstaub und Allergene sind hier ebenfalls festzulegen. Entsprechend der als Zielstellung vereinbarten Luftqualität (geruchs-, emissions- und schadstofffrei) werden die Baustoffe ausgewählt. Ebenso ist die Nichtverwendung von kritischen Baustoffen zu erklären wie zum Beispiel PU-Bauschaum, mineralfaserhaltige Dämmstoffe und Herstellerkontakte ab Seite 96.

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Weichmacher. Alle zum Einsatz kommenden Bauprodukte sind eindeutig zu beschreiben und zu belegen.

Beschreibung der Baukonstruktion Baukonstruktive Maßnahmen im Sinne der Wohngesundheit sind beispielsweise entmagnetisierte Bewehrungseisen im Beton und die Zugabe von Glasfasern (statt Eisenspänen), um störende Magnetfelder zu verhindern. Bei Grundstücken mit hoher Strahlungsexposition kann die Gebäudehülle mit einem Hochfrequenzschutz ausgestattet werden. Hierzu dienen Abschirmgewebe unter dem Außen- oder Innenputz, Kalksandstein mit hohem Magnetitanteil und abschirmende Fensterverglasung und Fensterrahmen. Jene sollten für diesen Zweck aus Aluminium oder aus Holz mit Aluprofil außen, oder aus Kunststoff mit Metallverstärkungen bestehen.

Beschreibung haustechnischer Anlagen Lüftungsanlagen dienen dem Feuchteschutz und vermindern Schadstoffbelastungen der Innenraumluft. Damit die eingeblasene Luft nicht verkeimt, müssen die Luftkanäle gesäubert und die Filter regelmäßig gewechselt werden. Hierfür bieten sich Wartungsverträge an. Luftqualitätssensoren unterstützen den optimalen Betrieb der Anlage. Wohngesunde Sanitärinstallationen beinhalten unter anderem nickelfreie Armaturen, Versorgungsleitungen aus baubiologisch neutralem Kunststoff und Installationen ohne PU- oder PVC. Da das Trinkwasser im Aufbereitungsprozess und beim Durchfließen der Rohrleitungen seine ursprünglichen vitalen Eigenschaften verliert, kommt den Anlagen zur Nachbehandlung des Trinkwassers eine besondere Bedeutung zu. Um dem Trinkwasser die Qualität als Lebensmittel zurückzugeben, gibt es inzwischen ausgereifte Technologien, die im Hausanschlussraum installiert werden. Wohngesunde Elektroinstallationen sind unter anderem gekennzeichnet durch halogenfreie Leitungen, abgeschirmte

Kabel, Netzfreischalter für den Schlafbereich und die sternförmige Verlegung der Leitungen. Die Verteilung der Heizungswärme durch behagliche Strahlung statt durch als unangenehm empfundene Luftbewegung (Konvektion) schafft ein besonders gesundes Raumklima. Besonders geeignet sind Wandheizungen, Fußleistenheizungen und moderne Grundöfen. Da hierbei kein Staub aufgewirbelt wird, werden die Atmungsorgane des Menschen nicht belastet.

Abnahme und technische Nachweise Die Luftschadstoffmessung hat vor der Abnahme zu erfolgen. Die Endreinigung ist mit emissionsfreien Reinigern durchzuführen. Schließlich sind alle Maßnahmen zur Verbesserung der Wohngesundheit zu dokumentieren. Hier eine Auswahl wichtiger Pläne und Nachweise, die in die Hand des Bauherrn gehören:

Schadstoffmessungen der Raumluft Nachweise der verbauten emissionsarmen Baustoffe in Form von Volldeklarationen, Produktlisten und Zertifikaten unabhängiger Trägerinstitutionen Messprotokolle der baubiologischen Grundstücksuntersuchung Pläne und technische Nachweise zur Elektroinstallation Produktinformationen zum Hoch frequenzschutz Nachweis der erzeugten Wasser qualität der Wasserbehandlungs- anlage

Fazit

Eine umfassende Bau- und Leistungsbeschreibung ist beim wohngesunden Bauen unverzichtbar. Der individuelle gesundheitliche Bedarf von Bauherren lässt sich in einer standardisierten Bau- und Leistungsbeschreibung nicht vollständig abbilden und bedarf der Ergänzung in den Sonderwunschvereinbarungen des Bauvertrags. n

INFORMATIONSQUELLEN BAUHERREN :

Fachlicher Rat

• baubiologische Beratungsstellen • Institut für Baubiologie und Nachhal-

Informationsbroschüren

•Bauherrenschutzbund e.V.: “Gesund

Wohnen – Schadstoffe erkennen und vermeiden“ www.bsb-ev.de/verbraucherservice/ ratgeber-publikationen/ •Umweltbundesamt: „Umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte“ www.umweltbundesamt.de /publikationen/umwelt gesundheitsverträgliche-bauprodukte •Bayrisches Landesamt für Umwelt: „Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichen Umfeld “ www.lfu.bayern.de/publikationen

Zertifizierung von Baustoffen

• Eco-Institut: eco tested product • natureplus e.V.: natureplus-Qualitäts

zeichen • TÜV Rheinland: schadstoffgeprüft • Eurofins: Indoor Air Comfort GOLD • Gemeinschaft Emissionskontrollier te Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.: Emicode EC1 plus • Jury Umweltzeichen, Umweltbundes- amt, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor- sicherheit , RAL gGmbH: Der Blaue Engel

Qualitätssicherung

• Sentinel Haus Institut, Freiburg

vergibt den SHI-Gesundheitspass und bietet bundesweit Schulungen für Bauleiter und Handwerksfirmen an • Institut für Umwelt und Gesundheit IUG vergibt das Produktsiegel „Allergiker-geeignet“ • Unabhängige Baubiologen und Prüfla- bore mit Spezialisierung auf Raum luftmessung

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tigkeit IBN – www.baubiologie.de

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HÄUSER

EF FIZIEN ZH A U S PL U S

Rechnung mit Wachs Aktuell testet das Institut für Umweltenergie (IfU) zusammen mit dem Hausbauer Hebelhaus im hessischen Bad Orb ein Musterhaus als Effizienzhaus Plus, bei dem die Bodenplatte Energie speichert.

PRAXISTEST Drei Jahre lang soll das Effizienzhausplus von Hebelhaus unter realen Bedingungen Energiemessdaten liefern, die die Universität Kassel dokumentiert und auswertet.

Z

u den bewährten Komponenten, die ein Effizienzhaus Plus ausmachen und den Transmissionswärmeverlust und den Primärenergiebedarf eines Hauses mindern sollen, gehören eine optimierte Gebäudehülle, der Einbau einer intelligenten Haustechnik sowie das Nutzen von Sonnenenergie. Einen Schritt weiter geht das IfU zusammen mit dem Hausbauer Hebelhaus, indem es die elektrische Energie der Photovoltaikanlage in thermische Energie umwandelt

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und speichert. Zudem spielt bei dem Musterhaus die Bodenplatte eine ganz besondere Rolle, denn ihr werden mikroskopisch kleine Kunststoffkügelchen beigemischt, die in ihrem Kern ein Speichermedium aus Wachs enthalten.

Guter Grund Basis des Konzeptes ist eine sogenannte Thermo-Bodenplatte, die die Wärmeenergie nicht ins Erdreich entweichen lässt. Anders als üblich besteht das Gründungspolster des Bodens nicht

aus einer Kies- oder Schotterschicht, sondern aus einer hochwärmedämmenden Schaumglasschüttung, die aus Altglas gewonnen wird. Darauf tragen die Entwickler ein Splitt-ähnliches Material und eine lastabtragende Perimeter-Dämmung. Komplettiert wird der Aufbau durch Fußbodenheizungsrohre, die Stahlbewehrung für die Bodenplatte und eine Betonschicht. Dank dieses Aufbaus lässt sich die Bodenplatte als überdimensionaler Energiespeicher nutzen. Durch die kleinen Kunststoffkügelchen mit Wachskern wird der Herstellerkontakte ab Seite 96.

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Die Energiefachmesse in Bayern Energie Effizienz Lebensraum

Messe Augsburg 6. bis 9. Oktober 2016 UNGESCHMINKT Noch sieht das Gebäude alles andere als wohnlich aus. Doch durch den Porenbeton und wegen des aufeinander abgestimmten Systems entsteht eine optimal abgedichtete, wärmebrückenfreie Gebäudehülle.

Speichereffekt zudem verstärkt. Das Prinzip ist denkbar einfach: Steigt die Temperatur, schmilzt das Wachs und nimmt dabei Wärme auf. Sinkt die Temperatur, erstarrt das Wachs und gibt Wärme frei.

Feine Eigenschaften Optimiert werden die Speicherwerte des Effizienshauses Plus durch eine massive Gebäudehülle aus Porenbeton des Unternehmens Hebelhaus. Dank der feinen Luftporen sind im Hinblick auf Wärmedämmung und Wohngesundheit hervorragende Bedingungen geschaffen. Ergänzt wird die wärmebrückenfreie Hülle durch ein massives Dach, ebenfalls bestehend aus Porenbeton. Dreifach verglaste Fenster runden den hohen Wärmeschutz des Gebäudes ab. Im Inneren sorgen zwei Wärmepumpen für ein optimales Raumklima. Eine AbluftWärmepumpe ist für die Lüftung zuständig, eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe übernimmt das Heizen und Kühlen. Den Strombedarf deckt eine Solaranlage auf dem Dach. (tel) n

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Frammelsberger R. Ingenieur-Holzbau GmbH 07802 92770 www.frammelsberger.de

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NOVO-TECH TRADING GmbH & Co. KG 03473 225030 www.megawood.com

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Jeld-Wen Deutschland GmbH & Co. KG 040 854090 www.jeld-wen.de

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Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e. V. 030 25359640 www.dgfm.de

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Keitel Haus GmbH 07958 98050 www.keitel-haus.de

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Gräfe und Unzer Verlag GmbH 0894 19810 www.gu.de

Kenngott-Treppen Longlife-Treppen GmbH 07261 949820 www.kenngott.de

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Sto SE & Co. KGaA 07744 570 www.sto.de

Rems-Murr Holzhaus GmbH 07192 20244 www.remsmurr-holzhaus.de

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RENSCH-HAUS GmbH 09742 910 www.rensch-haus.com

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Sunflex Aluminiumsysteme GmbH 02762 92530 www.sunflex.de

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EthikBank eG �����������������������������������������������������������87 FingerHaus GmbH����������������������������������������������������11 Frammelsberger R. Ingenieur-Holzbau GmbH������������������������������������71 Fuchs-Treppen����������������������������������������������������������55 Fullwood Wohnblockhaus GmbH ������������������ 28, 29, 30, 65, 71 glatthaar-fertigkeller GmbH & Co. KG���������������������71 Gussek Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG���������������������������������15 Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser�������������������17 in2aqua GmbH�������������������������������������������������������� 99

WERU GmbH 07183 3030 www.weru.de Wintergarten Fachverband e.V. 08031 8099845 www.wintergartenfachverband.de

Isartaler Holzhaus GmbH & Co. KG�������������������������31 Jeske - Messen und Ausstellungen��������������������������71 KENNGOTT-TREPPEN Servicezentrale Longlife-Treppen GmbH�����������������71 Landesmesse Stuttgart GmbH.��������������������������������95 LUXHAUS������������������������������������������������������������������55 LéonWood Holz-Blockhaus GmbH�������������������� 40, 55

X Xella Aircrete Systems GmbH 0203 608800 www.hebel.de

Markilux Schmitz-Werke GmbH + Co. KG���������������31 Meisterstück-Haus Verkaufs GmbH�������������������������45 Messe Augsburg������������������������������������������������������95 Prefa GmbH��������������������������������������������������������������45 Rems-Murr Holzhaus GmbH����������������������������� 45, 65 RENSCH-HAUS GmbH����������������������������������������������59

UNGER-DIFFUTHERM GmbH 0371 815640 www.unger-diffutherm.com Ursa Deutschland GmbH 0341 5211100 www.ursa.de

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Zukunft ERDGAS Projekt GmbH��������������������������������2

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Chefredaktion Klaus Vetterle (kv), (V.i.S.d.P.) klaus.vetterle@familyhome.de Tel. 0711 96666-435 Philip Teleu (tel), philip.teleu@familyhome.de Tel. 0711 96666-995

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Redaktion Jörg Bayer (bay) joerg.bayer@familyhome.de Rebecca Frick (fri) rebecca.frick@familyhome.de Isela Graf (gra) isela.graf@familyhome.de Anna-Lena Schüchtle (schü) anna-lena.schuechtle@familyhome.de Carsten Steinke (cst) carsten.steinke@familyhome.de

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Online Redaktion Jörg Bayer (bay), joerg.bayer@familyhome.de

Ob im Passivhaus, im Energieplus-Haus oder im KfW-Effiezienzhaus, umweltschonend zu wohnen, ist gesund.

Abonnementverwaltung Martin Lindner, abo@familyhome.de Tel. 0711 96666-999 Anzeigenleitung Ute Cramer, ute.cramer@familyhome.de Tel. 0711 96666-990

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Der Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung des Verlags gestattet. Artikel, die nicht mit Namen oder Signet des Verfassers gezeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Energiesparhäuser + ökologisch bauen ist ein geschützter Titel der Family Home Verlag GmbH. © Family Home Verlag GmbH

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