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Skifahren in Ostösterreich Wolfgang Kralicek

Alle Lifte und Pisten in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland. Mit Loipen-Tipps und Steiermark-Teil

FALTER  VERLAG LEBENSART

Wozu in die Ferne schweifen? Zum Skilaufen muss man nicht unbedingt immer gleich ein paar hundert Kilometer weit fahren, etwa nach Kitzbühel oder auf den Arlberg. Nein, auch in Niederösterreich oder in der Obersteiermark gibt es Berge und Pisten. Und sogar dort, wo es eigentlich kaum Berge gibt, findet man Lifte: in Wien, im Waldviertel und selbst im Burgenland. Dieses Buch lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch den Osten Österreichs – auf Skiern. Dabei werden alle Skigebiete dieser Region – darunter einige Geheimtipps – vorgestellt. Neben detaillierten Beschreibungen von Pisten und Hütten enthält das Buch Langlauftipps, Interviews und Hintergrundinformationen zur Geschichte der Skigebiete.


Pisten und Loipen in Ostรถsterreich A

Alpinskigebiete

L

Langlaufzentren

Oberรถsterreich

Salzburg


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43 15 39 38

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NiederĂśsterreich

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Wien

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1 12 6

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19 67

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Steiermark

4 3 20 2 52 69 9 56 58 21 57 22 55 53 59 60 54

1 8 13 10 11 4

Burgenland 3 72 71

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Wolfgang Kralicek

Skifahren in Ostรถsterreich Alle Lifte und Pisten in Niederรถsterreich, Wien und dem Burgenland. Mit Loipen-Tipps und Steiermark-Teil

Falter Verlag


Impressum ISBN 978-3-85439-514-0 © 2016 Falter Verlagsgesellschaft m.b.H. 1011 Wien, Marc-Aurel-Straße 9 T: +43/1/536 60-0, F: +43/1/536 60-935 E: bv@falter.at, service@falter.at W: faltershop.at Alle Rechte vorbehalten. autor Wolfgang Kralicek lektorat Helmut Gutbrunner gestaltung Beton – Gruppe für Gestaltung bildredaktion Heidrun Henke fotos Detaillierter Bildnachweis auf Seite 252 produktion Susanne Schwameis druck Gedruckt in der EU

Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl wir versucht haben, so gründlich wie möglich zu sein, sind Abweichungen bei aktuellen Angaben wie Betriebszeiten, Telefonnummern etc. nicht auszuschließen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir keine inhaltliche Haftung übernehmen.


Inhalt

Einleitung Die besten Skigebiete Die zehn besten Abfahrten Die zehn nettesten Hütten

9 12 14 16

Wiener Alpen 1 • Unterberg 2 • Semmering: Hirschenkogel Interview mit Viktor Babushchak 3 • Semmering: Happylift 4 • Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee 5 • Puchberg am Schneeberg: Salamander-Skigebiet 6 • Kirchberg am Wechsel: Arabichl 7 • Rohr im Gebirge: Furtnerlifte 8 • Reichenau an der Rax: Raxalpe 9 • St. Corona am Wechsel: Familienskiland 10 • St. Corona am Wechsel: Simas-Lifte 11 • Trattenbach: Feistritzsattel 12–15 • Weitere Skilifte in den Wiener Alpen Langlaufen in den Wiener Alpen Das „Night Race“ von Tiefenbach

18 22 27 32 36 38 42 46 48 50 54 57 59 61 64 68

Mostviertel 16 • Annaberg 17 • Göstling an der Ybbs: Hochkar Interview mit Johannes Putz 18 • Lackenhof am Ötscher Interview mit Andreas Buder 19 • Forsteralm 20 • Mitterbach: Gemeindealpe 21 • Hollenstein an der Ybbs: Königsberg 22 • Hochbärneck 23 • Lunz am See: Maiszinken-Lifte

70 74 78 86 90 96 100 104 108 112 114


24 • St. Aegyd am Neuwalde: Göller-Lifte 25 • Puchenstuben: Turmkogel-Lifte 26 • Lilienfeld: Muckenkogel Lilienfeld: Zdarsky-Ski-Museum 27–37 • Weitere Skilifte im Mostviertel Langlaufen im Mostviertel

116 118 122 124 128 136

Waldviertel 38 • Karlstift: Aichelberglifte 39 • Harmanschlag: Arra-Lifte 40 • Kirchbach: Schidorf 41 • Jauerling 42–44 • Weitere Skilifte im Waldviertel Langlaufen im Waldviertel Wien und Umgebung 45 • Wien: Hohe-Wand-Wiese 46 • Wien: Schneeerlebniswelt 47–51 • Weitere Skilifte in Wien und Umgebung

140 144 146 148 150 152 156 160 164 167 169

Steiermark 52 • Spital am Semmering: Stuhleck Interview mit Fabrice Girardoni 53 • Fischbach: Schanzlift 54 • Miesenbach: Wiesenhofer-Lift 55 • Mönichwald: Hochwechsellifte 56 • Rettenegg: Gmoalift 57 • St. Jakob im Walde: Familienschiberg 58 • St. Kathrein am Hauenstein: Hauereck 59 • Strallegg: Almblick-Lifte 60 • Wenigzell: Schneeland 61 • Turnau: Schwabenbergarena 62 • Turnau: Eichfeldlift

174 178 184 188 191 192 194 194 196 198 200 202 205


63 • Turnau: Steirischer Seeberg 64 • Mariazell: Bürgeralpe 65 • Niederalpl 66 • Aflenz: Bürgeralm 67 • Veitsch: Brunnalm 68 • Langenwang: Lammeralm 69 • Steinhaus am Semmering: Schmoll-Lifte 70 • Krieglach: Annerlbauer-Lift Mürzzuschlag: Winter!Sport!Museum Langlaufen in der Steiermark

Burgenland 71 • Kukmirn: Zellenberg 72 • Rettenbach: Schizentrum 73 • Wiesen: Schiwiese Anhang Das große Liftsterben Hilfreiche Tipps Bildnachweis Ortsregister

206 208 212 216 218 222 224 226 228 232 236 240 242 243 245 246 250 252 253


Für Paul

Legende Pisten/Abfahrten ● leicht, ● mittel, ● schwer Liftpreise (Tageskarte Erwachsene) = extrem günstig (unter € 20,–)   = sehr günstig (unter € 25,–)     = günstig (unter € 30,–)       = immer noch günstig (über € 30,–)


Einleitung

Meine früheste Erinnerung an Skifahren in Niederösterreich ist eine schmerzhafte. Mit fünf habe ich mir in Hochneukirchen das Schienbein gebrochen. Meiner Begeisterung für den Skisport konnte das glücklicherweise nichts anhaben. Und obwohl ich heute auch die großen Skigebiete Westösterreichs besuche, sind mir die Berge Niederösterreichs immer am nächsten gewesen – nicht nur, weil das für einen Wiener schon geografisch nahe liegt. Das Erste, was ich mit Skifahren assoziiere, sind die Berge, die ich als Teenager mit meinen Freunden unsicher gemacht habe: Auf der Talabfahrt der Gemeindealpe gab es nur Vollgas, und in Annaberg gab es eine tückische Kompression, die in tiefer Hocke gemeistert werden musste. Die Arbeit an dem Buch war also auch eine sentimentale Reise. In manchen Skigebieten war ich schon lang nicht mehr gewesen, andere waren mir vertraut. Vor allem aber habe ich viele Orte entdeckt, an denen ich vorher noch nie gewesen war, obwohl sie so nahe liegen. Ich habe dieses Buch zuerst einmal für Menschen wie mich geschrieben: Skifahrerinnen und Skifahrer aus dem Osten Österreichs, die das Angebot ihrer näheren Umgebung zu schätzen wissen. Die Lust haben, wieder einmal die Skiorte ihrer Kindheit aufzusuchen, diesmal vielleicht in Begleitung ihrer eigenen Kinder. Und neugierig sind, was es denn da noch alles zu entdecken gibt. Ich möchte mit dem Buch aber auch jene Skeptiker überzeugen, die glauben, dass man für eine ernsthafte Piste mindestens vier Stunden weit fahren muss. Ich verspreche Ihnen: Sie werden staunen. Angenommen, Sie sind aus Wien. Stellen Sie sich vor, Sie verlassen um halb acht in der Früh Ihre Wohnung und kommen um halb sechs am Abend wieder nach Hause. Dazwischen aber waren Sie nicht im Büro, sondern haben einen großartigen Skitag in Niederösterreich verbracht. „Nah genug für jeden freien Einleitung

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Tag“: Der Slogan, mit dem das Stuhleck für seine Pisten wirbt, gilt für alle Skigebiete in diesem Buch. In Wien oder St. Pölten fühlt sich der Winter nur sehr selten winterlich an. Schnee fällt kaum, und wenn, dann verwandelt er sich umgehend in lästigen Matsch. Und doch ist der Winter oft näher, als man denkt. Dieses Buch ist ein Reiseführer. Sie finden darin detaillierte Informationen zu allen Skigebieten Niederösterreichs, Wiens und des Burgenlands (ja, auch dort gibt es Lifte) sowie den grenznahen Skiorten der Steiermark. Und mit „alle“ sind wirklich alle gemeint: Auch Orte, in denen nur ein kleiner Babylift steht, wurden berücksichtigt. Sollten Sie einen Lift aus den östlichen Bundesländern vermissen, dann gibt es ihn entweder nicht mehr oder ich habe ihn – trotz gründlicher Recherche – übersehen. Gelistet sind die Skigebiete nach Regionen bzw. Größe (Pistenkilometer). Alle Daten sind auf dem Stand von Dezember 2015. Es ist sinnvoll, ergänzend zum Buch das Internet zurate zu ziehen. Auf der Plattform bergfex.at finden sich neben Pistenplänen auch aktuelle Angaben zu Schneelage und Pistenangebot; darüber hinaus betreiben die meisten Skigebiete auch eigene Websites. Die Adressen finden Sie im Buch. Alle beschriebenen Pisten habe ich selbst befahren oder – wenn das nicht möglich war – zumindest besichtigt; und selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch sämtliche Hütten persönlich zu testen. Ich bin noch nie so viel Ski gefahren und habe noch nie so oft Berner Würstel mit Pommes gegessen wie in den beiden Wintern, in denen ich für dieses Buch recherchiert habe. Es war ein großartiger Job. Dieses Buch richtet sich ausdrücklich an jene Skifahrerinnen und Skifahrer, denen das Runterfahren wichtiger ist als das Hinaufsteigen. Dass sich keine Hinweise für Tourengeher finden, hat einen einfachen Grund: Würde ein konventioneller Liftfahrer wie ich diesbezüglich Empfehlungen abgeben, wäre das vermessen bis fahrlässig. Freundinnen und Freunde des nordischen Skilaufs finden aber Informationen zu den wichtigsten Langlaufdestinationen der jeweiligen Region. 10

Einleitung


Dieses Buch enthält en passant auch eine kleine Skigeschichte Ostösterreichs. Zu jedem Ort gibt es ein Kapitel zur Entstehung und Entwicklung des Skigebiets. Ich habe im Zuge meiner Skireisen durch den Osten interessante Menschen kennen gelernt und gute Geschichten erzählt bekommen. Das Buch könnte deshalb auch für Leserinnen und Leser lohnend sein, die sich vielleicht nicht für Skifahren, sehr wohl aber für Land und Leute interessieren. Dieses Buch ist ein Plädoyer. Es bricht eine Lanze für die kleinen Lifte, die finanziell zwar meist unrentabel, gesellschaftlich aber enorm wertvoll sind. Die kleinen Lifte sind wintersportliche Nahversorger, die den Kindern vor Ort den Zugang zum Skifahren leichtmachen. Wenn die Basis wegbricht, wird auch den großen Skigebieten irgendwann der Nachwuchs ausgehen. Auch beim ÖSV macht man sich schon Sorgen. „Uns fehlen so langsam die kleinen, kurzen Dorflifte, wo man schnell nach der Schule trainieren kann“, meinte Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher in einem „Kurier“-Interview. Auch Marcel Hirscher ist einmal Babylift gefahren. Vor allem aber ist dieses Buch eine Liebeserklärung. An eine Region, die auch im Winter viel zu bieten hat, an unterschätzte Skigebiete und an die Menschen, die sie – oft aus purer Leidenschaft für das Skifahren – am Leben erhalten. Es stimmt schon: Der Komfort, das Pistenangebot und die Schneesicherheit sind im Westen größer. Aber ist es wirklich notwendig, auf beheizten Sesselliften zu sitzen? Ist es wirklich erstrebens-wert, keine Abfahrt zwei Mal fahren zu müssen? Und wer sagt, dass es im Winter immer genug Schnee geben muss? Die Antworten, die die Skigebiete des Ostens darauf geben, lauten: 1. Der Schlepplift ist dem Menschen zumutbar. 2. Wenn eine Abfahrt Spaß macht, kann man sie wieder und wieder befahren. 3. Wenn es Schnee gibt, geht man Ski fahren. Wenn nicht, nicht. So einfach ist das. Skifahren ist überall schön. Aber kaum wo fühlt es sich heute noch so echt an wie im Osten Österreichs.

Einleitung

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1 Unterberg

Wenn es in der Umgebung Wiens schneit, sollte man sofort alles liegen und stehen lassen und auf den Unterberg fahren. So nah wird man so viel Winter nirgendwo finden. Das außerhalb der kleinen Gemeinde Muggendorf (Bezirk Wiener Neustadt-Land) gelegene Skigebiet ist keine Autostunde von Wien entfernt. Das Etikett „Naturschneeparadies“, mit dem der Unterberg für sich wirbt, ist einerseits die marketingpoetische Umschreibung dafür, dass es hier keine künstliche Beschneiung gibt. Andererseits stimmt es aber auch: Wenn es genug Naturschnee gibt, hat der Unterberg tatsächlich etwas Paradiesisches. Das liegt auch daran, dass man das Skigebiet nicht direkt mit dem Auto anfahren kann: Vom Parkplatz, wo auch die Kassa und der Skiverleih sind, geht’s in einem Bus (Abfahrt: jede volle und halbe Stunde) noch zehn Minuten rauf zur Talstation. Das ist zwar etwas beschwerlich, aber erstens kann man zurück zum Parkplatz dann eh mit den Skiern fahren, und zweitens hat es den schönen Nebeneffekt, dass man hier oben wirklich „aus der Welt“ ist – zumindest die Autowelt ist dann ganz weit weg. Geschichte: Der erste Lift auf dem Unterberg wurde 1968 gebaut, in den Siebzigerjahren kamen drei weitere dazu. 2014 stand das zu drei Vierteln von den Geschwistern Schwiglhofer betriebene Skigebiet vor dem Ende, weil die Erben nicht mehr weitermachen wollten. Gerettet wurde es von den Brüdern Erich und Klaus Panzenböck, einem Baumeister und einem Zimmermann aus Pernitz, die den Unterberg gemeinsam mit dem Unternehmensberater Christian Guthauer übernommen haben. (Einer der vier Lifte, der Schneidlift, wurde und wird von Stefan Leithner betrieben.) Die neuen Geschäftsführer haben auch die vielen Unterberg-Fans ins Boot geholt, die sich für den Erhalt des kleinen, feinen Skigebiets stark gemacht hatten. Im 22

Wiener Alpen

Der Winter ist so nah: Gipfellift am Unterberg

Das „Naturschneeparadies“ bei Muggendorf bietet erstaunlich viele Pistenvarianten – und Natur pur


Rahmen einer Regionalfunding-Aktion wurden sie eingeladen, zu Teilhabern zu werden; immerhin 69.200 Euro wurden auf diese Weise lukriert. Mit ihrer ersten Saison (2014/15), in der 36 Betriebstage möglich waren, zeigten sich die neuen Betreiber durchaus zufrieden. Größere Investitionen – etwa in eine Beschneiungsanlage – sind aber auch in Zukunft tabu. Das ist erstens wirtschaftlich sicher vernünftig und zweitens auch besser so: Gerade die Naturbelassenheit macht ganz wesentlich den Reiz des Unterbergs aus. Pisten: Erstaunlich, wie viele Pisten und Pistenvarianten dieses relativ kleine Skigebiet bietet. Wer vom höchsten Punkt, der Bergstation des Gipfellifts, zum tiefsten, der Talstation des Karnerboden-Lifts, abfahren möchte, kann das auf sechs verschiedenen Routen tun. Die insgesamt zehn Abfahrten auf dem Unterberg bewegen sich alle im blauen bis roten Bereich, eine echte sportliche Herausforderung ist auch die nach Local Hero Michaela Dorfmeister benannte FIS-Piste nicht wirklich. Aber darum geht es hier gar nicht. Der Unterberg ist der Berg für Skifahrer, die noch wissen (wollen), wie sich echter Schnee anfühlt. Die Pisten sind nicht überpräpariert, sie befinden sich alle unterhalb der Baumgrenze und sind abwechslungsreich genug für einen erfüllten Skitag. Es gibt flachere und steilere, breitere und schmälere, längere und kürzere Abfahrten. Die vielen Varianten, die am Unterberg möglich sind, können anfangs ein wenig verwirrend sein. Aber keine Sorge: Verfahren kann man sich nicht, letztlich enden alle Pisten irgendwann bei der Talstation des Karnerboden-Lifts. Darunter gibt es nur noch die Talabfahrt. Die aber sollte man erst am Ende des Tages wählen: Sie führt zum Parkplatz, und von dort führt kein Lift, sondern nur der Shuttlebus zurück ins Naturschneeparadies. Hütten: Das Bergrestaurant Herzog (bei der Talstation der Gipfellifte) ist ein Old-School-Selbstbedienungsrestaurant mit dem üblichen Programm, die Schneidlift-Hütte (bei der Talstation des Schneidlifts) hat etwas Hallenartiges, aber eine schöne Ter24

Wiener Alpen


rasse. Der netteste Einkehrort am Unterberg ist das schöne, alte Unterberg-Schutzhaus, wo man auch übernachten kann; man erreicht es über die Hüttenabfahrt (oder einen Skiweg von der Dorfmeister-Piste), in Sichtweite steht eine romantische kleine Holzkirche. 2763 Muggendorf, Unterberg Tel. 02632/724 38; www.schigebiet-unterberg.at, www.bergfex.at/unterberg lifte 4 Schlepplifte pistenkilometer 16,0 (11,0 ● / 5,0 ●) seehöhe 710–1340 m schneekanonen Keine kinderbereich 1 Seillift (gratis) sonstige angebote Funpark (beim Schneidlift) betriebszeiten Tägl. 9–16 Uhr preise      ; Ostalpen-Card gültig;

einheimische Kinder bis 15 Jahre fahren mit dem „Kinder-Skipass Piestingtal“ gratis skiverleih Beim Parkplatz (Tel. 0676/410 64 24) skischule Schi- und Snowboardschule Unterberg (Gerhard Brandstetter, Tel. 0676/958 59 70) gastronomie Bergrestaurant Herzog (bei der Talstation der Gipfellifte), Schneidlift-Hütte (bei der Talstation des Schneidlifts), Unterberg-Schutzhaus (an der Piste) unterkunft Unterberg-Schutzhaus (Zimmer und Lager, www.unterberg-schutzhaus.at)

Wiener Alpen

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Bildnachweis

Althaler, Angela: S. 28, 191, 193, 195, 197, 199, 224 Appel, Michael: S. 214/215 ARGE-Langlauf/Franz Zwickl: S. 65, 66 ARGE Skigebiet Unterberg: S. 23 Bergbahnen Stuhleck: S. 185 Forsteralm Skilifte GmbH: S. 102/103 Gemeinde Puchenstuben: S. 118 Gemeinde Puchenstuben/Michael Frühmann: S. 250 Griessbauer, Romana: S. 232 Happylift Semmering: S. 36 Haslinger, Markus: S. 150 High Hills: S. 165 Kralicek, Wolfgang: S. 13 u., 40, 46, 48, 55, 56, 57, 59, 61, 63, 76, 92, 93, 97, 105, 110, 111, 113, 116, 122, 129, 132, 145, 146, 149, 168, 201, 203, 206, 209, 210/211, 213, 216, 219, 227, 241, 243, 247, 248 Mariazeller Land GmbH: S. 12 u. Mostviertel Tourismus/weinfranz.at: S. 74, 87 Naturfreunde Mannersdorf: S. 173 NÖ-Werbung/Michael Liebert: S. 52, 53 NÖVOG/Kerschbaummayr: S. 17 Panhans Holding Group: S. 33

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Rasch, Andreas/Gemeinde Puchenstuben: S. 120/121 Reiter, W.: S. 134 Schischaukel MönichkirchenMariensee: S. 39 schwarz-koenig.at: S. 12 o., 80, 109, 115 Sportamt – MA 51: S. 166 Steiermark Tourismus/Schiffer: S. 235 Tourismusbüro Puchberg a. Schneeberg: S. 44, 45 Verein Bezirksheimatmuseum Lilienfeld: S. 124, 127 Waldviertel Tourismus/Christoph Kerschbaum – www.ishootpeople.at: S. 154/155 Wiener Alpen/Claudia Ziegler: S. 51 Wiener Alpen/Franz Zwickl: S. 30/31 Wikimedia/CC BY-SA 4.0/Yana Holub: S. 26 Winter!Sport!Museum!Mürzzuschlag/ www.wintersportmuseum.com: S. 228, 231 Wolf, Gery: S. 13 o., 189 www.gasthaus-buchegger.at: S. 68 www.grafik.at: S. 179, 182/183 www.weinfranz.com: S. 79, 82/83, 91, 95, 139

Bildnachweis


Ortsregister

A Aflenz, S. 14, 216 f. Aichelberg, S. 144 f. Alpl, S. 249 Annaberg, S. 9, 12, 14, 16, 72 f., 74 ff., 136, 177, 251 Arabichl, S. 13, 16, 20 f., 46 f. Arra, S. 146 f. Aschbach, S. 233 Aspangberg-St. Peter, S. 40, 58, 64 Aspern, S. 162, 167 f. B Bad Traunstein, S. 156 Bärnkopf, S. 156 f. Bernstein, S. 242 Breitenfurt b. Wien, S. 169 f. Brenneralm, S. 169 Brunnalm, S. 218 ff. Bucklige Welt, S. 21, 68 f. Bürgeralm, S. 216 f. Bürgeralpe, S. 106, 176 f., 208 ff. D Dobersberg, S. 152 Dollwiese, S. 169 Dürrenstein, S. 136 E Edlesberg a. See, S. 157

F Feistritzsattel, S. 21, 59 f., 64 Fischbach, S. 188 ff. Forsteralm, S. 12, 16, 73, 100 f. Frankenfels, S. 128 Freiwald, S. 157 f. G Gaflenz, S. 101 Gansterleiten, S. 153 Gemeindealpe, S. 9, 72 f., 104 ff., 177 Gerichtsberg, S. 128 Gollrad, S. 207 Göller, S. 116 f. Gösing, S. 76, 119 Göstling a. d. Ybbs, S. 78 ff., 136, 249 Groß Gerungs, S. 157 f. Gscheid, S. 116 f., 138 Gußwerk, S. 232 Gutenbrunn, S. 156 f. Gutensteiner Alpen, S. 21, 61, 128 H Hainfeld, S. 128 Halltal, S. 232 f. Harmanschlag, S. 143, 146 f. Hauereck, S. 196 ff. Hebalm, S. 223 Hegerberg, S. 134 Ortsregister

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Hengstberg, S. 133 Hirschenkogel, S. 17, 20 f., 27 ff., 224, 249 Hirschenwies, S. 158 f. Hirschwang a. d. Rax, S. 51 Hochbärneck, S. 13, 72, 112 Hochkar, S. 12, 14, 16, 72 f., 78 ff., 177, 251 Hochneukirchen, S. 9, 66 Hochreit, S. 136 Hochschwab, S. 176, 202 Hochwechsel, S. 17, 192 f. Hohe Veitsch, S. 218 Hohe Wand, S. 64 Hohe-Wand-Wiese, S. 162 f., 164 ff., 251 Hollabrunn, S. 171 f. Hollenstein a. d. Ybbs, S. 108 ff. J Jauerling, S. 142 f., 150 f. Joglland, S. 13, 176, 188 ff., 234 f. Josefsberg, S. 249 K Kalte Kuchl, S. 61 Kapellen, S. 233 Karlstift, S. 142 f., 144 f., 157 f. Kaumberg, S. 129 Kernhof, S. 138 Kirchbach, S. 13, 142 f., 148 f. Kirchberg a. Wechsel, S. 16, 46 f., 62, 64 Königsberg, S. 73, 108 ff. 254

Königswiesen, S. 157 Kornberg, S. 130 Krems, S. 151 Krieglach, S. 176, 226 f., 249 Krumbach, S. 68 f. Kukmirn, S. 240 f. L Lackenhof a. Ötscher, S. 12, 14, 73, 90 ff., 137, 251 Lahnsattel, S. 138 Lammeralm, S. 222 f. Langenwang, S. 222 f. Langschlag, S. 157 f. Liebenau, S. 157 Lilienfeld, S. 122 ff. Lunz a. See, S. 114 f., 249 M Maiszinken, S. 114 f. Mannersdorf a. Leithagebirge, S. 172 f. Maria Laach, S. 151 Maria Schutz, S. 249 Mariazell, S. 12, 16, 73 f., 106, 176 f., 206, 208 ff., 212, 232, 251 Mariensee, S. 20, 38 ff., 64 Markt Piesting, S. 62 Mauerbach, S. 162, 164 ff. Melk, S. 151 Miesenbach, S. 191 f. Mitterbach, S. 12, 15 f., 72 f., 104 ff., 232 f., 251 Mönichkirchen a. Wechsel, S. 12, 17, 20 f., 38 ff., 64, 251 Mönichwald, S. 17, 188, 192 f.

Ortsregister


Moorbad Harbach, S. 158 Muckenkogel, S. 122 f. Muggendorf, S. 22 ff. Mürzsteg, S. 212, 214, 233 f. Mürztal, S. 206, 233 Mürzzuschlag, S. 229 f., 233 N Nabegg, S. 130 f. Nebelstein, S. 158 Neuberg a. d. Mürz, S. 233 f. Neuhofen a. d. Ybbs, S. 130 Neunkirchen, S. 21 Neusiedl b. Pernitz, S. 63 Neustadtl a. d. Donau, S. 130 Niederalpl, S. 212 ff., 233, 251 O Oberfellabrunn, S. 171 f. Oberkirchbach, S. 162, 170 f. Oberndorf a. Jauerling, S. 151 Ober St. Veit, S. 169 Ötscher, S. 15, 90 ff., 104, 137 Ottenschlag, S. 159 P Panhanswiese, S. 36 f. Perschenegg, S. 131 Prein a. d. Rax, S. 249 Preiner Gscheid, S. 249 Prochenberg, S. 135 Puchberg a. Schneeberg, S. 42 f., 67, 104 Puchenstuben, S. 13, 72, 118 f., 137 Pyhra, S. 131

R Rappottenstein, S. 148 f. Rax, S. 21, 50 ff. Reichenau a. d. Rax, S. 50 f. Reith, S. 136 Rettenbach, S. 242 Rettenegg, S. 194 Riegers, S. 152 Rohr i. Gebirge, S. 21, 48 f., 61 S Sägemühle, S. 136 Schanzsattel, S. 190 Schneeberg, S. 21, 42 f., 46, 67 Schottwien, S. 64 Schwabenberg, S. 202 ff. Schwarzenbach a. d. Pielach, S. 131 f. Seewiesen, S. 206 f. Semmering, S. 12, 15, 17, 20 f., 27 ff., 64, 67, 178 ff., 224 f., 234, 249, 251 Spital a. Semmering, S. 178 ff., 234 Spitz a. d. Donau, S. 151 St. Aegyd a. Neuwalde, S. 13, 116 f., 138 St. Andrä-Wördern, S. 170 St. Anton a. d. Jeßnitz, S. 72, 112 St. Corona a. Wechsel, S. 13, 20 f., 46, 54 ff., 64, 249 St. Georgen a. Reith, S. 133 St. Georgen a. Walde, S. 157 St. Jakob i. Walde, S. 176, 194 ff., 234 f. Ortsregister

255


St. Kathrein a. Hauenstein, S. 196 ff. St. Leonhard a. Hornerwald, S. 159 St. Martin (Waldviertel), S. 146 St. Martin a. Ybbsfelde, S. 134 St. Martin-Karlsbach, S. 133 f. St. Pölten, S. 73, 131 St. Sebastian, S. 209 ff., 232 f. Sonnwendstein, S. 28, 249 Spielberg, S. 156 Stein, S. 156 Steinhaus a. Semmering, S. 224 f., 234 Steirischer Seeberg, S. 13, 176, 206 f. Stössing, S. 134 f. Strallegg, S. 188, 198 ff. Stuhleck, S. 10, 12, 15, 17, 35, 176 f., 178 ff., 194, 224, 251 T Teufelstein, S. 190 Tiefenbach, S. 68 f. Tirolerkogel, S. 77, 136 Traisen, S. 123 Trattenbach, S. 59 f., 64 Turnau, S. 12, 15, 202 ff. Türnitz, S. 249

V Veitsch, S. 13, 218 ff., 251 W Wachau, S. 150 Waidhofen a. d. Thaya, S. 152 f. Waidhofen a. d. Ybbs, S. 100 Waldbach, S. 234 f. Waldheimat, S. 188 ff. Wechsel, S. 21, 38 ff., 46 f., 54 ff., 62, 188, 192 f. Weinberger Wald, S. 156 f. Weinviertel, S. 171 Wenigzell, S. 188, 200 f. Wien, S. 161 ff. Wiener Neustadt, S. 21 Wienerwald, S. 162, 170 f. Wiesen, S. 243 Winter!Sport!Museum!, S. 229 f. Y Ybbsitz, S. 135 Ybbstal, S. 73 Yspertal, S. 153 Z Zdarsky-Ski-Museum, S. 125 Zellenberg, S. 240 f.

U Ulrichschlag, S. 152 f. Unterberg, S. 13, 20 f., 22 ff., 63 Unterweißenbach, S. 157

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Ortsregister


Wolfgang Kralicek

Der Osten Österreichs hat für Skifahrer viel zu bieten – vom hochmodernen Skigebiet bis zum urigen Retro-Geheimtipp. Dass in diesem Buch bekannte Destinationen wie Semmering, Hochkar oder Stuhleck nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst. Aber wussten Sie, dass es auch im Burgenland Skilifte gibt? Dass Tageskarten weniger als zwanzig Euro kosten können? Oder dass man selbst in Wien Ski fahren kann, und das ganz ohne Schnee? In diesem Buch werden sämtliche Pisten und Skihütten in Niederösterreich, Wien, Burgenland und den benachbarten Regionen der Steiermark – insgesamt 73 Skigebiete! – beschrieben und bewertet. Ergänzend dazu: alle Daten zu allen Liften, Langlauftipps, Interviews und Hintergrundgeschichten.

Skifahren in Ostösterreich Wolfgang Kralicek

Skifahren in Ostösterreich

Wolfgang Kralicek, geboren 1965 in Wien, ist Textchef bei News. Bis 2014 war er Kulturredakteur bei der Wochenzeitung Falter. Für die Süddeutsche Zeitung schreibt er Theaterkritiken. Seine geheime Leidenschaft aber war und ist der Skisport – Hermann Maier ist ihm näher als Hermann Beil. Der Skifahrer Kralicek hielt sich für einen Kenner der ostösterreichischen Pisten. Bis er bei der Recherche für dieses Buch Skigebiete entdeckte, von denen er bis dahin nicht einmal wusste, dass es sie gibt.

Alle Lifte und Pisten in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland. Mit Loipen-Tipps und Steiermark-Teil

Cover unter Verwendung eines Fotos von: Niederösterreichische Bergbahnen / Martin Fülöp

Falter Verlag

ISBN 978-3-85439-514-0 www.falter.at

FALTER  VERLAG LEBENSART

Wozu in die Ferne schweifen? Zum Skilaufen muss man nicht unbedingt immer gleich ein paar hundert Kilometer weit fahren, etwa nach Kitzbühel oder auf den Arlberg. Nein, auch in Niederösterreich oder in der Obersteiermark gibt es Berge und Pisten. Und sogar dort, wo es eigentlich kaum Berge gibt, findet man Lifte: in Wien, im Waldviertel und selbst im Burgenland. Dieses Buch lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch den Osten Österreichs – auf Skiern. Dabei werden alle Skigebiete dieser Region – darunter einige Geheimtipps – vorgestellt. Neben detaillierten Beschreibungen von Pisten und Hütten enthält das Buch Langlauftipps, Interviews und Hintergrundinformationen zur Geschichte der Skigebiete.

Skifahren in Ostösterreich  

Leseprobe aus dem Falter Verlag

Skifahren in Ostösterreich  

Leseprobe aus dem Falter Verlag