Magazin "radgeber" 2021 Drahtesel Münster.

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GUTE RÄDER

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☞ radgeber

Das Magazin vom Drahtesel Münster 2021

seit 1984

Biken boomt Die Fahrradbranche in Zeiten von Corona

Im Interview Annika Zimmermann

Solo mit Gravelbike Ein Radreisebericht

Zweirad & Lebensart Feine Accessoires fürs radelnde Unterwegssein

Freihändig durch die Alpen Mit Einrad-Pauli im Gespräch

Buntschillernd trendy Oil Slick – was für ein magischer Look!

Lastenrad sei dank! Zwei Erfahrungsberichte

Wir empfehlen Bewährtes, Neues, Vielversprechendes


2021

Drahtesel Münster

DAS FAHRRAD … IMMER EIN TEIL DER LÖSUNG

LIEBE FREUNDE, LIEBE KUNDEN, was war das für ein Jahr 2020! Ein Jahr wie dieses haben wir noch nicht erlebt. Erst die Schockstarre des Lockdowns – direkt gefolgt von einem nie dagewesenen Run auf Fahrräder. Dann mitten im Sommer Ladenschließung wegen Quarantäne. Und seit Herbst der ständige Kampf um Lieferzeiten und Verfügbarkeiten: Von Normalität ist auch unsere Branche weit entfernt. Inzwischen ist eben nicht mehr alles selbstverständlich – und auch wir haben gelernt, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Und wir sind davon überzeugt, dass es sich lohnt, auch mal etwas länger auf sein Traumrad zu warten. Unser positives Fazit: knapp 20 % mehr Menschen sind in der Corona-Krise vom Auto aufs Rad umgestiegen und haben zum Teil auch Gefallen daran gefunden, ihren Alltagsweg so zu absolvieren. Auch hat die Zahl der Radreisenden stetig zugenommen. So ergibt sich neben dem positiven Effekt für unser Klima eben auch ein gesundheitlicher Effekt für jeden einzelnen! Unsere Aufgabe sehen wir darin, Euch das Radfahren so leicht und angenehm wie möglich zu machen – mit tollen Rädern von führenden Herstellern, mit denen wir meist schon langjährige Beziehungen pflegen. In der nun schon 14. Ausgabe unseres Drahtesel „Radgebers“, gefüllt mit Stories, neuen Produkten, unseren „Lieblingen“ und vielem mehr präsentieren wir Euch eine kleine Auswahl aus unserem großen Angebot. Auch auf unsere Meisterwerkstatt könnt Ihr Euch immer verlassen. Unser Team top-ausgebildeter Fahrradmechatroniker kümmert sich mit Herzblut kompetent und zeitnah um alle Fahrrad-Wehwehchen – und das mitten in

der Stadt und schon ab 8 Uhr morgens! Wir wollen Euch begeistern von unserem Service und, wenn Ihr das nicht schon seid, als Stammkunden gewinnen! Denn für unsere Stammkunden legen wir uns immer mächtig ins Zeug und lassen niemanden „im Regen stehen“ – auch wenn in schwierigen Corona-Zeiten andere mal vertröstet werden müssen. Solltet Ihr neue Ideen

haben, Wünsche oder auch Kritik, so lasst uns das gerne wissen – am liebsten ganz analog im persönlichen Gespräch. Lasst uns gemeinsam diesen Weg weitergehen – wir freuen uns auf Euch!

Raimund Gerwing und das Drahtesel-Team


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INHALTSVERZEICHNIS

Die Fahrradbranche

in Zeiten von Corona

06 Solo mit Gravelbike

Ein Radreisebericht

10 Zweirad & Lebensart

Feine Accessoires fürs

radelnde Unterwegssein

12 Energiebündel auf zwei Rädern Annika Zimmermann im Interview

16 Zahlen, Daten, Fakten

Interessantes aus der Fahrradwelt

17 Wir empfehlen

Bewährtes und Neues

25 Hilfe im Fall der Fälle

Der „radgeber“-Tipp

26 Freihändig durch die Alpen Mit Einrad-Pauli im Gespräch

28 Buntschillernd trendy

Oil Slick – was für ein

magischer Look!

30 Ende gut, alles gut GPS-Trackingsysteme

von Riese & Müller und

IT´S MY BIKE

32 Dynamisch. Vielfältig. Interessant. Berufe in Fahrrad-

Servicewerkstätten

36 Smarte neue Sicherheitswelt

ABUS-Produkte setzen Maßstäbe

38 Cool & korrekt

Besonders nachhaltige Produkte und Dienstleistungen

41 Dienstradleasing Informationen

für Arbeitgeber

34 Lastenrad sei Dank!

Zwei Erfahrungsberichte Für den Druck dieser Ausgabe verwenden wir Recycling-Papier. Damit wird das Fällen von 21 Fichten vermieden.

© Fabricio Macedo FGMsp / Pixabay

02 Biken boomt


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Biken boomt – die Fahrradbranche & Corona

DIE FAHRRADBRANCHE IM AUFWIND – KURZER HYPE ODER LANGFRISTIGER TREND? Das Fahrrad ist seit Jahren auf dem Vormarsch, egal ob mit oder ohne Elektrounterstützung. 4,2 Millionen Räder wurden 2019 deutschlandweit verkauft. 2020 kratzten die Zahlen bereits an der Fünf-Millionen-Marke, trotz Pandemie und langer Lockdown-Zeiten. Wie lief das Fahrradgeschäft 2020 und was ist für 2021 zu erwarten?

80 % Ein in Deutschland gefertigtes Fahrrad oder E-Bike besteht bis zu 80 Prozent aus Teilen, die aus Fernost importiert werden.

FAHRRAD, E-BIKE UND DIE PANDEMIE Die europäische Fahrradindustrie bezieht einen Großteil ihrer Einzelteile aus Asien. Die chinesische Provinz Wuhan ist dabei ein wichtiger Standort der Zulieferindustrie. Wuhan wurde zum ersten Hotspot der CoThomas Barth, ronapandemie, in deren Folge Fahrradies Halle es zu einem mehr als zwei Monate dauernden kompletten Lockdown kam. Andere asiatische Regionen folgten binnen weniger Tage.

Der Produktionsstop in Asien unterbrach Lieferketten und war bis in unser Lager spürbar …

Viele deutsche Fahrradhersteller sahen sich zum Frühlingsanfang 2020 mit Prognosen über die Folgen dieser Produktionsausfälle konfrontiert, welche erst deutlich zeitversetzt, aber dann mit voller Wucht spürbar wurden. Das Versorgungsdefizit konnte zunächst leicht ausgeglichen werden. Noch waren in Europa die Lager voll.


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Im März erreichte die Pandemie Deutschland und vermieste mit dem ersten Lockdown den Saisonstart der hiesigen Fahrradgeschäfte. Nach der Wiedereröffnung der Zweiradgeschäfte setzte eine kräftige Nachfragesteigerung ein: Viele Menschen erkannten die einzigartigen Vorteile von Fahrrad und Co. Anders als in Bussen und Bahnen ist man im Freien mit Abstand mobil. Die körperliche Betätigung an frischer Luft steigert die Fitness und stärkt das Immunsystem. In Zeiten mit erhöhtem Infektionsgeschehen ist das ein unschlagbarer Vorteil. Das Wetter war über Monate wunderschön. So wurden Urlaubspläne geändert. Oftmals wurde aus der stornierten Fernreise eine Fahrradtour im Inland, wofür geeignete Bikes nötig waren. Die eingesparten Geldmittel sollten investiert und ein lang gehegter Zweiradkaufwunsch verwirklicht werden. Dieser Nachfrageschub wurde von einem Run auf die Fahrradwerkstätten begleitet. Mehr Fahrradbesitzer als in anderen Jahren wollten ihr Fahrzeug für die Saison fit machen.

59 TAGE LOCKDOWN IN WUHAN

Aber nicht nur in China, in ganz Asien standen die Bänder wochenlang still. Auch der Neustart ist von den Folgen des Lockdowns überschattet.

um

-20 %

schrumpfte 2020 die Produktion in der Fahrradindustrie. Quelle: https//e-mtb.com/e-bike-verfügbarkeit-2021/

HÄTTE HÄTTE FAHRRADKETTE? Was vordergründig positiv scheint, verdient eine differenzierte Betrachtung: Ein noch nie dagewesener Nachfrageboom trifft auf Verzögerungen in den Lieferketten und auf Engpässe in der Produktion. Die Lager der deutschen Hersteller und Großhändler leerten sich, während Ulrike Siegmann, der Nachschub aus Asien ausBalance Bochum blieb. Die Geschäfte konnten Ihre Kunden oft lediglich von eigenen Reserven bedienen.

Wie wir 2020 erlebt haben? Massenansturm, Überstunden, Sonntagsarbeit.

Produzenten konnten Fahrräder und E-Bikes nicht endmontieren und ausliefern, weil eigentlich banale Teile wie Ketten oder Bremshebel über viele Monate fehlten. Umsätze gingen zurück und Liquiditätsprobleme waren und sind die Folgen. Zudem leidet auch die Zweiradbranche unter einem Fachkräftemangel. Die Fertigung kann nicht einfach hochgefahren werden, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage ist zudem eine deutliche Preissteigerung spürbar.


4

Biken boomt – die Fahrradbranche & Corona

RÜCKGANG TRIFFT BOOM Das Minus bei der Industrie trifft auf einen Nachfrageschub bei den Kunden.

Die Lösung der Nachschubprobleme erforderte deutlich mehr Zeit und Geld. Wartezeiten wuchsen ebenso wie Kundenschlangen: Eine Herausforderung für Kunden wie für Verkaufsberater und Werkstattmitarbeiter. Insgesamt hat sich das Gros aller Beteiligten solidarisch verhalten, Michael Schulz, mit Verständnis für Balance Bochum die Probleme der einen und die Wünsche der anderen.

EIN AUSBLICK Coronabedingt schrumpften auch Transportkapazitäten im interkontinentalen Handel, was abermals Auswirkung auf die Verfügbarkeit und die Endkosten hatte.

INS KALTE WASSER GESCHUBST – DIE KREATIVEN IDEEN DER HÄNDLER. Fachgeschäfte und Servicewerkstätten waren genau wie die Kunden schlagartig mit einer völlig unbekannten Situation konfrontiert. Verkauf und Service mussten weiterlaufen, aber an die Raimund Gerwing, Drahtesel Münster neuen Herausforderungen angepasst werden. Zugangsbeschränkungen der Geschäfte wurden mit Einlasspersonal, Besucherampeln oder Onlineterminen umgesetzt. Noch verfügbare Produkte der Einzelhändler wurden schnell in Onlineshops sichtbar und bestellbar gemacht. Lieferdienste wurden organisiert. Hygienekonzepte mussten permanent aktualisiert werden. Die explodierende Nachfrage leerte bei einigen Fachhändlern schnell die Regale und Lager.

2020? Das war Stress pur, wurde aber doch ein gutes Geschäftsjahr: dank Digitalisierung, Steigerung der Servicequalität und Teamschulungen.

Wir erwarten für dieses Jahr mehr! Mehr Aufwand, mehr Boom, mehr Service und mehr zufriedene Kunden.

Die Branche rechnet damit, dass eine „Normalität“ erst Ende 2022/ Anfang 2023 erreicht wird. Es wird weiterhin zu einer Neustrukturierung im gesamten Markt kommen. Damit sind natürlich auch vielfältige Chancen gegeben. Fahrräder und E-Bikes werden immer beliebter. Jetzt gilt es, den kurzfristigen coronabedingten Umstieg aufs Fahrrad in einen langanhaltenden Trend münden zu lassen. Gerade das Zweirad kann eine tragende Säule der anstehenden Verkehrswende werden. Hier sind in erster Linie die Verkehrspolitiker auf Kommunal-, Landesund Bundesebene gefordert.

Einen Zuwachs von

15 %

an verkauften Fahrrädern und E-Bikes erlebte die deutsche Fahrradbranche 2020. Quelle: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)


5 Entwicklung der Stückzahlen im Verkauf von Fahrrädern und E-Bikes.

FÜNF TIPPS FÜR MEHR ZUFRIEDENHEIT BEIM FAHRRADKAUF

Quelle: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

4,18

4,31

4,75 MILLIONEN

MILLIONEN

2018

2019

2020

2021

MILLIONEN

MILLIONEN

01 |

Der Fachhandel vor Ort ist schnell und unkompliziert erreichbar. Telefonisch oder online ist rasch ein Termin gefunden. Eventuell kann die Frage auch direkt beantwortet werden.

02 |

Werkstatttermine außerhalb der Rushhour und der Saison buchen! So vermeidet man lange Wartezeiten und es sind genügend Ersatzteile vorhanden.

03 |

Kaufwünsche nicht auf die lange Bank schieben. Wer zuerst kommt, hat die besten Chancen, dass Wünsche möglichst schnell erfüllt werden.

04 |

Flexibilität und Offenheit für die Ratschläge der Fachleute. Das kann die perfekte Erfüllung der Wünsche sein. Verfügbare Modellalternativen sind oft ähnlich gut und hochwertig ausgestattet – der Fachhändler weiß Bescheid.

05 |

Terminvereinbarungen sparen Zeit und Ärger. In einem geplanten Beratungsoder Verkaufsgespräch ist abseits des turbulenten Tagesgeschäfts ausreichend Zeit, um den individuellen Bedarf zu ermitteln, die persönlichen Vorstellungen zu erfragen und sinnvolle Varianten zu präsentieren.

...

UND NUN? Bleiben wir optimistisch! Auch die kommende Saison kann erfolgreich für alle Seiten werden – für Kunden wie für Händler oder Hersteller. Der lokale Fachhandel wird dafür seinen Teil der Verantwortung übernehmen. Auf Kürzungen der Bestellmengen seitens der Markus Heemann, Industrie und teils extrem lange Zweirad Heemann Neuenkirchen Lieferfristen reagiert man beispielsweise mit frühzeitiger Order bei hohen Bestellmengen. So kann man im Idealfall Lager füllen, um die zu erwartenden Lieferengpässe zu überbrücken. Eins ist gewiss: Auch die beste Planung und Weitsicht kann die Herausforderungen der Zukunft nur bedingt vorwegnehmen. Es wird mittelfristig, zumindest bei beliebten Produkten, Wartezeiten geben. Das Aufstocken von Kapazitäten reduziert diese, kostet aber Geld – auf allen Seiten. Logisch, dass sich das in den Preisen niederschlagen muss. Wer sich auf die neuen Gegebenheiten und die vielfältigen Herausforderungen einlässt, kann die Chancen nutzen und schneller angemessene Lösungen bzw. das neue Lieblingsrad finden. Mit Verständnis, Akzeptanz und Respekt wird es eine gute Zukunft für das Fahrrad geben.

Mit höheren Ordermengen, guter Vernetzung, engagierten Mitarbeitern und verständnisvollen Kunden blicken wir recht optimistisch auf die Saison 2021.


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Radreise

EINFACH MAL MACHEN!

Von Münster nach Potsdam, 4 Tage, 467 Kilometer

SOLO MIT GRAVELBIKE Ursprünglich sollte es in den warmen Süden gehen. Doch die Coronapandemie machte auch bei Lydia Sühling aus Münster einen Strich durch die Urlaubspläne. Dafür wurde anderes möglich.


7 Die Reiseroute

BERLIN

HANNOVER

Braunschweig

Osnabrück Münster

Rinteln Bielefeld

Lengede Hildesheim

POTSDAM MAGDEBURG

100 km

1. Etappenziel: romantisches Rinteln

© falco / Pixabay

Das geht: ein Gravel als Lastesel

Womit warst Du unterwegs? Zunächst hatte ich an mein Rennrad gedacht, lieh mir dann aber das Gravelbike meines Sohnes, welches er mir großzügig überließ – danke Linus. Es passt von der Größe und ist mit Schutzblechen, Gepäckträger und Licht reisetauglich ausgerüstet. Wie hast Du Dein Gepäck transportiert? Für die Radtour haben zwei Packtaschen gereicht. Zusätzlich hatte ich noch eine Tasche für Kleinigkeiten, welche am Oberrohr befestigt war. Auch mein Handy inkl. einer Powerbank war dort untergebracht.

Wo wolltest Du Deinen 2020er-Urlaub ursprünglich verbringen? Es sollte mit Freunden nach Griechenland gehen, um einfach mal in Ruhe die pittoreske Landschaft, die entspannte Lebensart, die mediterrane Küche und das tolle Wetter zu genießen. Wie kam es zu diesem gänzlich anderen Urlaubstrip? Coronabedingt musste ich umplanen. Unter dem Eindruck des ersten Lockdowns sollte es etwas Sportlich-Aktives sein. Mithilfe eines Freundes erstellte ich bei Komoot eine Radtour: durch angenehme Landschaften, möglichst abseits von Städten und rennradgeeignet.

Welche Streckenerlebnisse hattest Du? Tag 1: Der Nebel bei Tourbeginn ließ mich kurz zweifeln, ob die Entscheidung richtig war. Die Wettervorhersage war nicht berauschend, aber ich hatte Glück. Die Strecke verläuft Richtung Osten und so gab es meist Rückenwind. Ich konnte wunderschöne Ecken erkunden, z. B. als erstes Etappenziel die Kleinstadt Rinteln: weitgehend unbekannt, aber sehenswert. Tag 2: Am nächsten Tag ging es durchs Weser Bergland, ein reizvoll-verträumter Landstrich, in dem ich mitunter das Gefühl hatte, als sei ich allein


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Radreise

Weite Landschaften in Deutschlands Norden Der Dom zu Magdeburg

© Bastian George / Pixabay

steinpflaster und die berüchtigten Betonplattenwege fahren, welche mich in einem monotonen Rhythmus ordentlich durchschüttelten – klock – klock – klock … Da war ich noch mal froh, dass ich mich für das robustere Gravelbike entschieden hatte. Tag 4: Von Magdeburg ging es dann Richtung Potsdam, durch das weitgehend flache Brandenburg. Die Wolken wurden dichter, nur ab und an lugte die Sonne durch. Entschädigt wurde ich von den guten

auf der Welt. Ich konnte die Gedanken wunderbar schweifen lassen und fühlte mich herrlich frei. Das Gravelbike stellte seine Vorteile unter Beweis: Eine plötzliche Brückenumfahrung führte quer durch einen Wald, dann ging es über einen lehmigen Weg, Asphaltstraßen wechselten mit Feldwegen. Das herbstliche Farbspiel war wunderschön, dramatische Himmelsfärbungen im Zusammenspiel mit beinahe neongelb leuchtenden Senffeldern und der bunten Laubfärbung! Unterkunft fand ich in Lengede, kurz vor Braunschweig.

Gut für die Muskeln: Lydia beim Stretching

Tag 3: Das nächste Tagesziel war Magdeburg: Regierungssitz mittelalterlicher Kaiser und der heutigen sachsen-anhaltinischen Landesregierung. Vorher musste ich allerdings etliche Kilometer über Kopf-

Tour-Steckbrief Tour für Reiseradler mit guter Kondition. Trotz geringer Höhenunterschiede summieren sich die Anstiege. 34:48 467 km ø 13,4 km/h 2.540 m 2.570 m von West nach Ost eine Fährfahrt Quelle: www.komoot.de

Fahrradwegen und auch das schnelle Rad machte hier viel Freude. Trotz Gepäck hatte ich nie das Gefühl, gebremst zu werden. Im schönen Potsdam wurde ich mit einem blauen Himmel empfangen und fühlte mich einfach großartig. War der Gesundheitsaspekt ausschlaggebend für den Trip? Schon mein Vater hat uns immer zum Fahrradfahren gebracht. Er freute sich regelmäßig, wenn er mehr Kilometer mit dem Rad als mit dem Auto zurücklegte. So geht es mir auch. Ich habe kein Auto, erledige die meisten Wege per Rad und fühle mich dabei sehr gut! Das Fahrradfahren ist für mich weniger Sportgerät und mehr alltägliches Transportmittel. Dennoch möchte ich die Vorteile gerade vor dem Hintergrund von Corona


9 erwähnen: Auf dem Rad bewegt man sich mit Abstand und an frischer Luft, man kräftigt seine Lungen, stärkt seine Abwehrkräfte und wird insgesamt fitter. Hattest Du Dich extra auf den Trip vorbereitet? Nein, ich fahre ja viel und gerne Rad, drehe oft schon vor der Arbeit eine Runde. Ich liebe die Natur mit ihren Tages- und Jahreszeiten. Das ist mein „Frühstück“ für die Seele und so starte ich wunderbar in den Tag. Auch sportlich bin ich viel mit meinem Rennrad oder Mountainbike unterwegs. Durch Corona habe ich eiAm Ziel in Potsdam – Schloss Sanssouci

nige längere Touren am Wochenende gemacht. Als gut trainierter Bewegungsjunkie hatte ich so auch während der Tour keine Probleme mit Muskelkater oder Schmerzen in Po, Rücken oder Knien. Hattest Du mal einen Platten? Technische Probleme hatte ich zum Glück keine. Zwischendurch kam mir mal der Gedanke „Was machst Du, wenn …?“ Vor dem nächsten Trip werde ich deshalb eine Technik- und Reparaturschulung machen. Was hast Du am meisten geschätzt? Auch wenn es für viele unvorstellbar ist, ich habe es genossen, diesen Trip ganz allein und meist abseits der Ortschaften gemacht zu haben. Es war großartig: einfach nur das Rad, das Fahren, die Stille, das Sich-treiben-Lassen … Ich konnte den Tag so gestalten, wie ich es wollte – Luxus pur! Man muss Dinge einfach machen, oft geht viel mehr, als man denkt.


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Lifestyle

MINIMALISMUS PUR

KNOG OI LUXE FAHRRADKLINGEL Über Fahrradklingeln spricht man nicht, man hört sie – idealerweise laut und deutlich. Die edle Ledermanschette schützt den Lenker vor Kratzern. ab

ECHT SPORTLICH, ECHT ATTRAKTIV

BERGAMONT GRANDURANCE Die exklusive Chamäleon-Lackierung mit Farbtonflop macht die neue, designprämierte Variante dieses Gravelbikes zu einem echten Hingucker. ab

999,00 Euro

39,99 Euro

WENN DAS BIKE NICHT MEHR NUR VERKEHRSMITTEL ODER SPORTGERÄT IST, SONDERN AUSDRUCK EINES GANZ INDIVIDUELLEN LEBENSSTILS, DANN SIND DIESE ACCESSOIRES SICHER EINE FEINE ERGÄNZUNG.


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MARKANT & HOCHFUNKTIONAL

GORE TRIKOTS SAVANA & POLIX Trendiges Design gestattet einen lässigen Look. ab

79,99 Euro

RETRO-CHIC, VEGAN UND GUT BELÜFTET

HERITAGE FAHRRADHELM Style, Komfort und Sicherheit: Das sind die tragenden Säulen der Design-Philosophie von thousand. ab

99,99 Euro

EIN KOMPAKTER BEGLEITER VON BROOKS

CHALLENGE SATTELTASCHE Das englische Traditionsunternehmen verarbeitet pflanzlich gegerbtes Leder mit außergewöhnlicher Handwerkskunst. Handwerkskunst Mehr Vintage geht wirklich nicht. ab

85,00 Euro


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Im Interview – Annika Zimmermann

Annika Zimmermann

ENERGIEBÜNDEL AUF ZWEI RÄDERN

Egal ob auf dem Arbeitsweg, in der Freizeit oder beim Sport: Ein Fahrrad ist bei Annika häufig dabei.


Sie ist Sportmoderatorin, Alltagsathletin, Motivationsexpertin und Buchautorin. Regelmäßig pendelt Annika Zimmermann zwischen den Sportstadien dieser Welt, dem ZDF-Morgenmagazin MOMA und ihrer Wahlheimat Griechenland. Ihr Lebensrhythmus und enormes Arbeitspensum sind ungewöhnlich und nur dank ihres fröhlichen Naturells, ihrer Sportbegeisterung und einer rundum positiven Lebenseinstellung zu bewältigen. Mit dem Radsport verbindet sie dabei eine besondere Leidenschaft. Warum das so ist, verrät sie dem „radgeber“ im Interview: Annika, Du bist als Sportmoderatorin selbst sportlich aktiv. Wie kamst Du zum Radfahren? Ich bin bekennende Sportenthusiastin. Während mich der sportliche Wettbewerb in vielen Disziplinen begeistert, treibe ich selbst eher Einzel- und Ausdauersportarten, wie z. B. Laufen, Triathlon oder Crossfit. Das mit dem Radfahren war eher ein Zufall. Es gab Zeiten während des Studiums in München, da bin ich überhaupt nicht Rad gefahren. Erst 2017/2018 kam ich durch Zufall zum Radsport und fuhr in dieser Zeit auch mein erstes Radrennen. Freunde meinten, ich hätte Talent und sei so sportlich. Sie überredeten mich, doch mal das berühmte Jedermannrennen L‘Etape du Tour mitzufahren. Das ist ein Amateurrennen, bei dem man vor der eigentlichen Tour de France eine Etappe des großen Rennens fahren kann. Es war eine echte Überraschung! Alles war viel länger und höher, als ich jemals zuvor gefahren bin. Vieles war ungewohnt neu. Immer wieder fragte ich mich: „Oh Gott, was mache ich hier?“ Ich hatte echt zu kämpfen, keine Frage. Es waren vier große Gipfel

Radfahren ist für Annika ein wertvoller Ausgleich zum anspruchsvollen Job.

Die ZDF-Moderatorin ist auch privat sportlich unterwegs.

zu meistern und dann kam die letzte Abfahrt. Auf diesen letzten zehn Kilometern bis zum Ziel habe ich nur noch geheult – nicht wegen der Anstrengung, ich war einfach total gerührt und überwältigt, so eine Strecke geschafft zu haben. Das war zweifellos eine große Leistung für mich und ein echtes Schlüsselerlebnis, das meine Radsportleidenschaft so richtig entzündete.

Zu welchen Gelegenheiten setzt Du Dich aufs Rad? Für mich ist Radfahren sehr bewegend, im doppelten Sinne. Es ist für mich mehr als nur sportliche Betätigung, Verkehrsmittel oder Zeitvertreib. Beim Radfahren komme ich in Schwung oder auch runter und finde zu mir selbst. Deshalb fahre ich Rad, wann immer es möglich ist. Während der Sendewochen in Berlin lege ich die drei Kilometer zur Arbeit meistens mit dem Rad zurück. In meiner Wahlheimat Griechenland ist es sehr praktisch, mit dem Rennrad unterwegs zu sein. Gerade komme ich von der MittagsLunchbreak-Runde. Mit dem Rennrad bin

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Im Interview – Annika Zimmermann Wo andere in der Sonne brutzeln, ist für Annika der passende Ort zum Radeln.

ich gern und oft unterwegs, das ist mein Fitnessprogramm als Ausgleich zum Alltag. Es ist einfach toll, im Sattel zu sitzen, durch die Gegend zu kurbeln, Sonne und Meer bei angenehm wenig Verkehr zu genießen und so den Alltag hinter sich zu lassen. Die täglich sportlich gefahrenen Strecken machen mich frei für die aktuellen Aufgaben.

Du bist viel unterwegs. Wo fährst Du am liebsten Rad? Hier in Griechenland! Zurzeit ist gerade die Mandelblüte, das ist schon großartig. In dieser Natur habe ich mich in das Radfahren verliebt. Es gibt unheimlich schöne Strecken am Meer und durch die Berge. Für Fans von Strava sei gesagt, hier kannst Du sehr schnell Queen of the Mountain-Feeling genießen! Grundsätzlich würde ich sagen, in Griechenland habe ich meine Lieblingsstrecken gefunden. Aber auch Touren durch die Alpen, vor der großartigen Hochgebirgskulisse haben mich immer wieder beeindruckt. Ein kleiner Lieblingsort ist für mich Hawaii: Wenn ich dort arbeite und die Möglichkeit habe, auf einen Vulkan raufzufahren ... das ist noch mal was ganz Exotisches und echt beeindruckend. Sicher sind das schon ganz spezielle Sachen, für die ich auch echt dankbar bin.

Wie war Dein erstes Fahrrad? Wahrscheinlich war es etwas Buntes mit Stützrädern. Irgendwann war ich stolz und froh, dass ich ohne diese Dinger fahren

konnte. Natürlich habe ich immer gehofft, schnellstmöglich das nächst größere Rad zu bekommen, obwohl ich da noch nicht richtig drauf passte. Das war dann richtig cool! Die ganze Schulzeit bin ich mit dem Fahrrad zur Schule gefahren.

Gibt es Situationen, in denen Du lieber Rad fährst, als das Auto zu benutzen? Ja, ständig! Meine Bewegungsbegeisterung braucht regelmäßig Futter und so hält mich auch ein hässlich-kalter Nieselregen nicht davon ab, den Weg zur Arbeit an frischer Luft zu absolvieren. Die meisten kurzen Strecken sind ganz einfach zu machen. Fertig! Sicher habe ich das Glück, dass mein innerer Schweinehund ein kleiner und neugieriger Welpe ist, der nach Auslauf verlangt. Gerade in Berlin bin ich immer wieder überrascht, was mit Fahrrädern und Cargobikes so alles möglich ist und was

Hier fing alles an: Die Sportmoderatorin bei der L‘Etape du Tour in Frankreich.

andere damit an Wegen und Transporten erledigen. Dank der E-Bikes sind auch weniger bewegungsfreudige Menschen besser unterwegs als mit dem Auto. Das finde ich klasse. Dem gebe ich immer den Vorzug: Mit frischem Wind um die Ohren starte ich viel besser in den Arbeitstag. Ich bin besser vorbereitet für die vielen Dinge, die so ein Tag bereithält.

Wie schätzt Du die deutsche Radverkehrspolitik ein? Positiv ausgedrückt: Da gibt es viel Potenzial nach oben, nicht nur was die Sicherheit angeht. Nach wie vor machen uns Städte wie Amsterdam und Kopenhagen vor, wie eine faire und zukunftsorientierte Verkehrspolitik aussieht. Aber ich bemerke durchaus, dass sich auch bei uns gerade sehr viel zum Besseren entwickelt. Beispielhaft ist für mich bei uns in Berlin die Friedrichstraße. Dort fährt seit geraumer Zeit kein Auto mehr. Was unvorstellbar für viele war: Die Straße blüht gerade auf! Alle erleben hier eine neue Entspanntheit, es ist friedlich und alle fühlen sich wohl. Und es gibt gerade in Berlin immer mehr Radfahrer. Das ist Fakt! Selbst das wuselige Athen goes Bike! Dort wurden komplette Seiten großer Straßen zu Fahrradwegen umgestaltet. Das ist cool. Man sieht, dass das Bewusstsein für den Radverkehr seitens der Städte überall steigt. Das finde ich gut! Gefühlt ist das wie ein Schneeball, der immer weiter ins Rollen kommt. Gerade jetzt kaufen sich immer mehr Leute ein Fahrrad. Viele haben erkannt, dass sich etwas ändern muss und dass sie es in der Hand haben, die ersten Schritte zu gehen oder besser gesagt, so viele Meter wie möglich zu radeln. Nur so wird sich


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Es gibt noch viel zu tun, damit das Radfahren in Stadt und Land wirklich attraktiv und sicher wird.

etwas ändern. Das Auto zu nutzen, lohnt gerade in Ballungsräumen immer weniger. Man verbringt viel Zeit im Stau und bei der Parkplatzsuche. Aber auch in ländlichen Gegenden mit größeren Entfernungen machen die elektromobilen Varianten das Fahrrad immer attraktiver. Ich selbst bin Mitglied im Radclub der BVA BikeMedia, dessen Anliegen es u. a. ist, das Radfahren bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. In Sachen Sicherheit wünsche ich mir natürlich viel mehr. Viele Radler haben die reflektierenden und neonfarbenen Sicherheitswesten für sich entdeckt, um in der Konkurrenz mit den Kraftfahrzeugen besser wahrgenommen zu werden. Das ist ein erster und kleiner Schritt. Die Radfahrer sind auffälliger und fühlen sich etwas sicherer, wenn sie draußen mit dem Rad unterwegs sind. Aber echte Sicherheit braucht mehr: Ich denke da an Maßnahmen, die die gefährlichen Unterschiede zwischen den Verkehrsteilnehmern ausgleichen und für Fairness und Gleichberechtigung sorgen. Aber auf alle Fälle finde ich es cool, dass mehr Leute mit dem Rad auf den Straßen unterwegs und nicht nur dank der Westen sichtbarer sind!

Was möchtest Du den Lesern vom „radgeber“ mit auf den Weg geben? Immer mit Zuversicht aufstehen! Mit der Bewegung des Fahrrades positiv Punkte am Tag sammeln. Damit ist schon ganz viel getan. Das ist gut für uns, für die Umwelt und die allgemeine Situation. Einfach mit einem Lächeln ein paar Kilometer am Tag mit dem Fahrrad fahren, das kann ganz viel ausmachen! Das kann ich aus meinem Leben so weitergeben.

RADGEBER BUCH-TIPP

Fit und fröhlich Durch mehr Energie zu deiner idealen Work-Life-Balance

Vollzeitjob und trotzdem fit – der Fitness-Ratgeber für eine gelingende Work-Life-Balance von der TV-Sportmoderatorin Annika Zimmermann. Für das Morgenmagazin steht die charismatische Moderatorin um 2.00 Uhr auf und schafft es dennoch, mit Gelassenheit ihren Tag zu meistern. Wie Annika Zimmermann das gelingt, zeigt sie in „Fit und fröhlich“. Sie gibt Antworten auf Fragen wie: Wie kann man voller Energie in den Tag starten? Sport machen trotz langen Arbeitszeiten? Motiviert sein trotz überfülltem Terminkalender? Mit ihren leicht umsetzbaren Anleitungen kann jeder seine ideale Work-LifeBalance finden und den Stress im Alltag reduzieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der persönlichen Fitness. Annika hilft jedem, seinen individuellen Plan zu erstellen und präsentiert ein 12-Wochen-Trainings-Programm mit Übungen für Starter, Fortgeschrittene und Profis. Zusammen mit Ratschlägen für eine ausgewogene Ernährung, Anwendungstricks zur Stress-Bewältigung, Selbst-Tests und jeder Menge Motivations-Tipps bietet das Buch alles für ein fittes und erfülltes Leben – denn Fitness kann jeder!

ISBN Paperback: 9783426675588 ISBN ebook/epub: 9783426451755 Autorin: Annika Zimmermann Verlag: Knaur Balance


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Zahlen, Daten, Fakten – Interessantes aus der Fahrradwelt

271.500 RÄDER wurden 2019 in Deutschland gestohlen. „Hauptstadt“ ist Leipzig mit 1.700 Rädern/100.000 Einwohner, gefolgt von Göttingen (1.444) und Münster (1.374). Tipp: Schlösser, die dem Wert des Fahrrades angemessen sind und einem Fahrraddieb Kopfzerbrechen bereiten, sind im FachIn weniger als 80 Tagen um die Welt handel erhältlich. Der Brite Mark Beaumont radelte 2017 in 78 Tagen, Neu: GPS-Tracker ermöglichen das 14 Stunden und 14 Minuten einmal um den schnelle Wiederfinden. Globus und legte dabei 29.000 km zurück. Quellen: tagesschau.de und de.statista.com

Quelle: bike-bild.de

915,39 km in 24 Stunden Diesen Weltrekord stellte Ralph Diseviscourt 2020 auf seinem Rennrad auf. Quelle: https://www.radsport-news.com/freizeit/freizeitnews_120624.htm

1,56 MILLIONEN

E-Bikes wurden in Deutschland 2020 verkauft. Quelle: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

ZAHLEN. DATEN. FAKTEN.

VIZEMEISTER

im deutschlandweiten Wettbewerb der beliebtesten Produkte wurde 2017 das Fahrrad. Quelle: testberichte

Spektakulär! Imaginate

EIN VIERTEL ALLER AUTOFAHRTEN IST KÜRZER ALS 2 KM

YouTube-Video mit Danny MacAskill, dem schottischen Bike-Trial- und MountainbikeProfi kommt bisher auf

Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC)

91 Mio. Aufrufe

+161 %

betrug 2018 der Zuwachs an verkauften E-Lastenrädern. In Summe waren das 39.200 Stück mehr als 2017. Quelle: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

-70 ˚C beträgt die gefühlte Temperatur beim kältesten Radrennen der Welt, dem Iditarod. Die ungemütlich kalten Winde (Windchill) lassen die reale Temperatur kälter erscheinen und machen das Rennen äußerst herausfordernd. Quelle: Bike

98 PROZENT

der deutschen Bevölkerung kann Fahrrad fahren. Quelle: Rose


Drahtesel Münster

Raimund Gerwing

COBOC TEN MERANO Das Coboc TEN Merano ist ein komfortabel zu fahrendes Leichtgewicht unter den E-Bikes mit smart integrierter Technik, welches auch ohne Unterstützung eine gute Figur macht!

MEIN LIEBLINGSRAD Unsere Mitarbeiter empfehlen

Frederick Frank

HNF NICOLAI UD3 URBAN Unser Newcomer HNF Nicolai hat mich gleich begeistert. Eine tolle Stabilität gepaart mit einer Vielzahl an technischen Innovationen; so präsentiert sich unsere neue Marke aus Deutschland!

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Drahtesel Münster

Ralf Gerdhenrich

SCHINDELHAUER WILHELM Der Wilhelm von Schindelhauer zeigt, was Fahrradtechnik heute so alles kann: Das Pinion-Getriebe ist einfach DIE Referenz unter den Antrieben, ob 9, 12 oder 18 Gang.

MEIN LIEBLINGSRAD Unsere Mitarbeiter empfehlen

Christoph Schäuble

BERGAMONT GRANDURANCE Mit dem Bergamont Grandurance fährt man gerne den ein oder anderen Umweg, denn das Rad beschert dir auf fast jedem Untergrund eine Menge Fahrspaß, von der Optik ganz zu schweigen!


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Salim Kaiser-Ali

RIESE & MÜLLER PACKSTER 70 Seit ich meine Kids mit dem Packster 70 von Riese & Müller durch die Gegend fahre, hat sich die Zahl unserer Fahrrad-Ausflüge deutlich erhöht und das Packster ist zu einem täglichen Begleiter geworden.

Leon Kortenbrede

KALKHOFF ENDEAVOUR 8 Das Endeavour ist ein so wunderbar schlichtes Rad für den Alltag, und trotzdem wirklich voll umfänglich ausgestattet. Man sieht´s ihm einfach nicht an!


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Drahtesel Münster

Jannik Zandman

BROMPTON Das Brompton ist ein genialer Allrounder unter den Falträdern und wer es einmal besitzt und seine unzähligen Einsatzmöglichkeiten zu schätzen gelernt hat, gibt es wohl so schnell nicht wieder her.

Julian Recker

STROMER ST 2 BELT Bist du Pendler, so ist das Stromer ST2 ein idealer Begleiter. Der starke Motor macht sich gerade auf Strecke erst so richtig bemerkbar und gibt dir das Gefühl von Sicherheit – auch bei hoher Geschwindigkeit.


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Matthias Wallmeyer

GUDEREIT PREMIUM 11.0

MEIN LIEBLINGSRAD Unsere Mitarbeiter empfehlen

Frauke Friese

GAZELLE HEAVY DUTY Das Gazelle Heavy Duty zeigt, warum die Holländer so gerne E-Bike fahren: Super bequem zu fahrenund und optisch eine Freude!

Beim Gudereit Premium 11.0 mit seinem unauffälligen Äußeren wird man einfach nur positiv überrascht – tolles Stadt- und Tourenrad.


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Drahtesel Münster

Katharina Becker

DRAHTESEL STADTRAD PREMIUM GATES Toll, dass man sich bei unserem Stadtrad einfach seine Wunschausstattung zusammenstellen kann – inkl. der Farbe, und da gibt es 25 verschiedene!

Pascal Meißler

FLYER GOTOUR 6 Das neue Gotour6 macht mit der Enviolo Schaltung das Alltagsfahren so wunderbar unkompliziert, draufsetzen und los geht´s!


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MEIN LIEBLINGSRAD Rene Jobs

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CUBE COMPACT Das Cube Compact ist wirklich ein kleiner, kompakter Cityflitzer mit einer tollen sportlichen Rahmengeometrie, eben typisch Cube!

Henning Naujock

VSF T 700 TR Das T700 gibt es nun endlich auch in der Trapezform. Ein elegantes Rad mit CroMo-Rahmen und seinen nur 14,8 kg.


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Drahtesel Münster

Frederik Schratz

WOOM UP Ok, ein E-Bike für Kids muss sicher nicht sein, aber mehr Fahrspaß geht wohl kaum und das ist doch das Wichtigste, oder?

MEIN LIEBLINGSRAD Unsere Mitarbeiter empfehlen

Nikola Rosenbaum

RIESE & MÜLLER ROADSTER Hier hat Riese & Müller den 625 Wh Akku so schön integiert und auf viel Ballast verzichtet, so dass das Roadster wunderbar leicht daherkommt und einem urbanen Flitzer alle Ehre macht. Und das Damenmodell ist noch schöner ;-)


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© Stephan Wusowski / Pixabay

DER RADGEBERTIPP

HILFE IM FALL DER FÄLLE 2019 wurden bundesweit 87.253 Unfälle mit Fahrrädern oder E-Bikes registriert. Waren PKW oder LKW die Unfallgegner, lag die Hauptverantwortung zu mehr als 75 Prozent der Fälle bei diesen und damit auch die Pflicht zur Haftung. Mit den Anschaffungskosten von Fahrrädern und E-Bikes sind in den vergangenen Jahren auch die Verbindlichkeiten der Haftpflichtversicherungen bei Unfällen kräftig gestiegen. Nachvollziehbar, dass die Versicherer diese reduzieren möchten. Das Schadensrecht gilt bei Haftpflichtschäden mit dem Fahrrad oder E-Bike genauso wie bei Unfällen mit einem Kraftfahrzeug. Unfallopfer haben Anspruch auf Ausgleich aller entstandenen Schäden. Demgegenüber steht das Interesse der Versicherer, die Schadensersatzansprüche zu minimieren. Häufig versuchen sie im Rahmen ihres „aktiven Schadensmanagements“, schnell direkten Kontakt mit den Geschädigten herzustellen, um Tatsachen zu schaffen und geringere Zahlungen zu erwirken. Im Schadensfall gibt es deshalb einiges zu beachten – hier unsere Tipps:

1. |

Nachteile vermeiden und rechtssicher die Chancen wahren Nur ein verkehrsrechtlich spezialisierter Rechtsanwalt kann mit den Versicherungsprofis in den Schadensabteilungen auf Augenhöhe verhandeln. Er kennt die gesetzlichen Regelungen und die juristischen Fallstricke. Seine Hilfe ist im Rahmen der Haftung für das Unfallopfer kostenfrei. Letztendlich geht es nicht nur um die Schäden am Fahrrad, sondern auch um zerstörte Kleidung und Helme, um den Verdienstausfall bei eventueller Arbeitsunfähigkeit oder die Höhe des Schmerzensgeldes.

Schäden seriös begutachten | 2. und dokumentieren

Gerade bei Schäden am Fahrrad wird oft versucht, den Wert desselben kleinzureden. Geschädigte haben auch bei einem Fahrradschaden das Recht auf einen Gutachter ihrer Wahl. Dieser schätzt als unabhängiger Spezialist den Umfang und die Höhe des Schadens. Die Gutachterkosten sind im Rahmen der Haftung durch die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners zu erstatten. Sofern es sich nicht um geringfügige Schäden handelt, ist ein Gutachten sinnvoll und notwendig. Es dient der Beweissicherung und ist im Falle eines eventuellen Rechtsstreites eine solide Grundlage.

3. |

Richtige Beratung und passende Hilfen gibt es beim Profi Sicher, die Mitarbeiter einer Fahrradwerkstatt sind Profis in Sachen Fahrradtechnik. Sie können Unfallschäden perfekt reparieren oder bei einem wirtschaftlichen Totalschaden das neue Fahrrad bedarfsgerecht konfigurieren und montieren. Die rechtliche Beratung oder die objektive Schadensbegutachtung gehören nicht zu ihren Aufgaben, zum Teil ist das sogar gesetzlich nicht erlaubt. Anwälte mit Schwerpunkt Verkehrsrecht und spezialisierte Schadensgutachter sind im Schadensfall die besseren Partner.

RA Norbert Schreck Kanzlei Jacobs & Kollegen Essenbacher Straße 19 91054 Erlangen T.: 09131-78810 / M.: 0172-8118156 norbert.schreck@kanzlei-jacobs.de www.kanzlei-jacobs.de


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Einrad-Pauli

IG D N Ä N E H I P E L R A F E I D H C R U D

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Wir sind mit Einrad-Pauli verabredet. Die 21-Jährige erscheint mit ihrem Lieblingssportgerät geschultert: Es ist ein Einrad, mit dem sie jene Gebirgspfade hinunterrauscht, auf denen zu wandern uns bereits einige Schwierigkeiten gekostet hat. Voller Staunen betrachten wir ihr Gefährt. Das QU-AX Einrad hat einen mächtigen 27,5"-Mountainbike-Schlappen, eine Vierkolben-Scheibenbremse und eine wuchtig wirkende Gabel, der offenbar kein noch so felsiger Trail etwas anhaben kann.

d wir n u g rmitta ammero v g a t Sams se in Unter l des r e g i s n fe in son leinen Terra deckte Gip nen e t s i e Es f der k nd schneeb Hörnle kön u u a n e u sitz rdere ipfel lädt z tergr o n v i s H a gau. Im rgebirges, d ehen. Der G our oder -T vo ts Alpen hier aus gu untainbike te wollen o n eu wir vo errlichen M ein. Doch h ir mi t w n h g e n r ru ch e in e wande Heute spre Gip fel auf g r e B f. se einer h i n au ie die d t h , c e i wir n ngen Dam esucht. ju tb einer z eigene Ar an ihre g

Pauli Faistl hat ihren Spitznamen von ihrer großen Leidenschaft, dem Einradfahren. Bereits als 13-Jährige entdeckte sie den Sport für sich, doch schon bald nach ihren ersten Fahrerfolgen war ihr das Fahren in der Ebene zu langweilig geworden. Es folgte ein „Muni“, ein Einrad mit breiteren Stollenreifen und 24"-Laufraddurchmesser. Mit Helm und Protektoren gerüstet, begibt sie sich damit ins Gelände und schon bald auf die ersten Gebirgstrails. Als das Muni ebenfalls an seine Grenzen stößt, entscheidet sie sich für das 27,5"„QU-AX RGB Series“, mit dem sie heute unterwegs ist. Seither lassen sie die Berge nicht mehr los. Je steiler und schwieriger, desto lieber fährt sie. „Was ist für dich das Besondere am Einrad-Biken?“, frage ich sie. Ein Lächeln erstrahlt in ihrem Gesicht. „Alles!“, sagt sie. „Die Freiheit, das Naturerlebnis, ein bisschen auch die Einsamkeit. Aber natürlich auch die Herausforderung und der Nervenkitzel.“ Auch wenn sie in ihrem Sport gewissermaßen ein Sonderling ist, eine Einzelgängerin ist sie deshalb nicht. Auf ihren Touren begegnet sie vielen Wanderern, die sie bewundernd nach ihrer Leidenschaft befragen. „Wo kommst du her, wo willst du heute hin?“ – „Auf den Kofel naufi.“ – „Was?! Da würde ich nicht einmal mit meinem Fully runterfahren!“


27 Solche und ähnliche Gespräche führt sie oft, genießt die Anerkennung und Bewunderung. Die Begegnung mit anderen im Sport ist auch ihr Credo, das, was sie mit dem Einradfahren ganz besonders verbindet. „Ich trete ein für Toleranz, für gegenseitigen Respekt. Die Begegnungen unterwegs, das ‚Sich-ein-Lächeln-Schenken‘, das Unterwegs-Sein und was erleben, das ist das Wichtigste für mich.“ „Fährst du denn auch die Downhillstrecken?“ „Ja klar! Die machen doch am meisten Spaß.“ Ich staune über den Mut und die Körperbeherrschung, die es dafür braucht. „Ach, Freestyle ist eigentlich gar nicht so meins“, beschwichtigt sie. „Das einzige, was du dafür brauchst, ist a bisserl Pendeln und Springen.“ Bloß ein bisschen Pendeln und Springen also. Ich denke mir meinen Teil ... Bei so einer Abfahrt kommen mitunter schon mal über 1.000 Höhenmeter zusammen. Pauli lächelt verschmitzt: „Da brennen dir anschließend ganz schön die Oberschenkel!“

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Erst beim Absteigen nach einer flotten Abfahrt ist sie auf einem spitzen Stein umgeknickt und hat sich dabei einen Bänderriss am Sprunggelenk zugezogen. „Da war natürlich erst mal Zwangspause ...“

Wenn sie die Berge hinaufgeht, schließt sie sich gerne mal der Aber seit dem Sommer ist sie wieder unterwegs. „Was sind deine nächsten großen Ziele?“, frage ich sie. „Ein Alpencross!“ einen oder anderen Wandergruppe an, „ratscht“ ein wenig, Ihre Augen strahlen. Sie will hier irgendwo in der Nähe wenn der Kontakt sich als sympathisch und unterhaltstarten, vielleicht bei Garmisch-Partenkirchen. „Auf sam herausstellt. Dabei trägt sie ihr Einrad mittjeden Fall möchte ich bis Riva del Garda. Eigentlich lerweile an einer speziellen Haltevorrichtung am EIN ZEICHEN war das schon für dieses Jahr geplant, aber dann Rucksack, dem „Hook-a-Bike“. Neugierig lasse ich SETZEN FÜR ist mir der dumme Unfall dazwischen gekommen.“ mir das Teil erklären. „Das war auch so eine netTOLERANZ UND te Begegnung“, erzählt sie mir. Früher hat sie sich RESPEKT! Wo geht‘s denn heute noch hin, will ich wissen. beim Aufstieg das Einrad einfach über die Schulter „Nauf, zu den Drei Marken von da über‘n Aufacker gelegt. „Aber das war mitunter ziemlich unbequem, nunter nach Oberammergau.“ Da sei weniger los als auf vor allem in den schwierigen Kletterpassagen, bei deden Hauptstrecken. „Keine Seilbahn“, sagt sie und grinst. Dort nen du auch die Hände brauchst.“ Dann hat sie eines Tages den „Lenz“ von Hook-a-Bike kennengelernt. Er war ebenfalls ganz be- bin ich vor zwei Tagen auch gewesen. Ich stelle mir die Strecke geistert von ihren Geschichten. Für die Aufstiege hat er ihr dann vor und gebe ihr die gleiche Antwort wie die anderen Bergfreundas Tragegeschirr geschenkt, dass eigentlich zum Tragen von de, denen sie hin und wieder begegnet. „Da würd‘ ich noch nicht MTBs in schwierigem Gelände entwickelt wurde. „Seither ma- mal mit ‘nem Fully runterfahren …“ chen mir auch die kniffligeren Aufstiege richtig Spaß.“ „Ist dir schon einmal was richtig Schlimmes passiert?“ Pauli denkt nicht lange nach: „Letztes Jahr hatte ich einen dummen Unfall“, sagt sie. Es passierte aber gar nicht bei einem der waghalsigen Downhills. „Dabei bin ich immer sehr konzentriert.“

Faktenkiste Name: Pauli Faistl „Einrad-Pauli“ Instagram: einrad_pauli #meinsportmeinleben Wohnort: Oberammergau Alter: 21 Jahre Ausrüstung: QU-AX 27,5" RGB Series, hydraulische Vierkolben-Scheibenbremse

er ee od , Schn illen r e t t o b S ch ownh Egal o elpfad – D Spaß. ll p a r m übe Tra t ihr mach


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Trendreport

buntschillernd trendy Oil Slick – was für ein magischer Look! Farbenfrohe Teile konkurrieren gänzlich unbeschwert mit mattschwarzem Understatement oder chromfarbenem Glanz.

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Dabei ist der Begriff Oil Slick (Ölpfütze) irreführend, wird doch diese Beschichtung nicht durch ölige Flüssigkeiten, sondern in einem aufwendigen Verfahren erzeugt: Verschiedene Metalle und Gase werden zu einem Dampf gemischt. Dieser wird elektrisch geladen und kondensiert auf dem ebenfalls geladenen Werkstück. Es bildet sich so eine vielfarbige und feste, gleichzeitig schützende Schicht auf der Oberfläche.

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GPS-Tracker

GPS-Ortung als Diebstahlschutz

ENDE GUT, ALLES GUT

Lastenräder werden immer beliebter. Auch der Hamburger Kia Pfeiffer nutzt mit seiner Familie für die meisten Transportvorhaben das Cargobike Packster. Die hochwertigen E-Lastenräder werden aber ebenso von Fahrraddieben geschätzt. Gut, dass es verschiedene Schutzkonzepte gibt. Familie Pfeiffer hat positive Erfahrungen mit einem GPS-Ortungssystem gesammelt.

Mit ConnectCare bietet der E-Bike- und LastenradProduzent maßgeschneiderte Serviceoptionen: vom Diebstahlschutz über Wiederbeschaffungsservice mittels GPS-Technologie bis hin zur Vollkasko-Versicherung. Mit der passenden AbonnementOption sind Fahrradfahrer nicht nur komfortabel und schnell, sondern auch rundum abgesichert unterwegs. Auch Kia Pfeiffer profitierte davon. Der Spieler des Touch Nationalteams war auf dem Weg zum Sport, als er feststellen musste, dass das Fahrrad verschwunden war. Die Polizei machte wenig Hoffnung: „Wir können nicht viel machen, kommen Sie zur Wache, um den Diebstahl anzuzeigen.“ Auf dem Onlineportal des Radherstellers sah Kia Pfeiffer, dass man dort den Diebstahl melden kann. „Das Prozedere dort war denkbar einfach: Kurze Onlineangaben zu dem Wann, Was, Wo und Wie? – Fertig.“ Schon kurze Zeit später kam eine erste Antwort: „Du hast uns einen Diebstahl gemeldet, WIR übernehmen ab jetzt und kümmern uns um alles ... Das war dann eigentlich ganz entspannt. Endlich konnte ich zum Sport gehen.

Da ich im Training das Handy ausschalte, habe ich erst hinterher mitbekommen, was inzwischen alles unternommen wurde.“ In dem Lastenrad ist ein GPS-Tracker verbaut. Als der Diebstahl gemeldet wurde, startete das aktive Tracking. Schnell war das Bike geortet. Die erste Sprachnachricht dazu: „Bist Du Dir sicher, dass das Rad gestohlen wurde und Du nicht einfach nur seinen Standort vergessen hast? Das Rad befindet sich in Deiner Nähe. Wir wissen, wo es steht.“ Der Vorgang wurde wegen der zwischenzeitlichen Nichterreichbarkeit an die Polizei gegeben. Die hat es dann mithilfe der TrackingAgentur innerhalb von nur 20 Minuten in einem Hinterhof gefunden und sichergestellt. Das Rad war dort vom Dieb abgedeckt und angeschlossen worden. Die Polizei brach das Schloss auf und nahm das Rad mit auf die Wache. Dort konnte es am Nachmittag abgeholt werden. Dabei wurden Schäden festgestellt und aufgenommen: Das Hinterrad war platt, das Rahmenschloss zerstört, der Akku fehlte, Schutzblech und Rahmen waren zerkratzt. Kia Pfeiffer zum weiteren Werdegang: „Was nun? Ich hatte schon einmal schnelle Hilfe auf der Hersteller-Homepage bekommen und die gute Betreuung ging genauso unkompliziert weiter.“


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E-BIKE-TRACKING ZUR OPTIMIERUNG VON SICHERHEIT, KOMFORT UND FAHRSPASS Diebstahlschutz, Wiederbeschaffung und schnelle Notfallhilfe leicht gemacht mit GPS fürs E-Bike

Mit einem Telefonat war alles schnell organisiert. Das Rad kam per Kurier in mein Fahrradgeschäft. Dort wurden die Schäden repariert. Der Aufwand wurde von der Versicherung, die in dem GPS-Service als Abo-Paket gebucht ist, reguliert. Das Fazit von Familie Pfeiffer: „Wir waren sehr erleichtert und vor allem erstaunt über die Servicefreundlichkeit und die Geschwindigkeit des gesamten Prozesses.“

ConnectCare nennt Premiumhersteller Riese & Müller sein Security-Angebot für E-Bikes mit RX-Chip. Die passenden Versicherungsoptionen sind frei wählbar und in den Tarifstufen Basic / Smart / Comfort erhältlich.

Informationen: https://www.r-m.de/de/rx-services/connectcare/

E-Bikes sind teuer und begehrt und somit wie alle anderen hochwertigen Fahrräder ein beliebtes Objekt von Fahrraddieben. Mit dem neuartigen IT´S MY BIKE Tracking-System für E-Bikes löst sich dieses Problem von selbst. Einmal installiert, kann per GPS und App ein E-Bike umgehend geortet werden. Neben dem Diebstahlschutz bietet die App Zugang zu weiteren Services: + Wiederbeschaffung + Fahrstatistiken + digitaler Notfallassistent durch Integration des WayGuard-Notfall-Prozesses von AXA + Versicherungsservice IT´S MY BIKE ist im Fahrradfachhandel erhältlich! weitere Informationen: www.itsmybike.com


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Berufsbilder Servicewerkstatt

BERUFE IN EINER BOOMBRANCHE

Dynamisch. Vielfältig. Interessant.

In über 80 Tätigkeitsfeldern kann in der Fahrradbranche gearbeitet und die mobile Zukunft gestaltet werden: Egal ob in der Industrie, im Fachhandel oder im Marketing, als Ingenieur, Betriebswirt, Meister oder Geselle – die Entwicklungsaussichten sind erstklassig! Heute im Fokus: Berufe in unseren Servicewerkstätten.

Herausforderungen nicht nur tüftelnd angehend, sondern ganz praktisch zupackend und in echter Handarbeit lösen. In einer Fahrradwerkstatt wird geschraubt, was auf der Straße oder im Gelände bestens und sicher unterwegs sein soll. Egal ob es um Wartung, Reparatur oder Montage geht. Hier dreht sich alles ums Rad – begeisterte Leidenschaft für Technik und Umwelt oder ein besonderer Hang zur Perfektion sind willkommen.

Zweiradmonteur/in Fahrradmonteur/innen setzen Fahrräder aus Bauteilen, Baugruppen und Systemen zusammen, rüsten sie mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus und halten sie Instand. Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Zweiradmechatroniker/in Fahrradtechnik Sie warten und reparieren E-Bikes & Fahrräder. Sie beherrschen den Kundenkontakt ebenso wie die Komplexität der unterschiedlichsten Antriebssysteme. Das betrifft die Mechanik und die Elektrik gleichermaßen. Sie beraten Kunden und verkaufen Ersatzteile. Ausbildungsdauer: 3 ½ Jahre


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Qualifizierung geprüfte/r Zweirad-Servicetechniker/in Aufbauend auf einem Berufsabschluss stellt man nach dieser Weiterbildung unter Beweis, dass man ein Spezialist mit besonders komplexem Fachwissen in Sachen Zweiräder ist. Das umfasst neben exzellenter Technikkenntnis weitere Handlungsfelder in betrieblicher Verwaltung & Organisation, Kommunikation im Team und mit Kunden. Die Abnahme der Prüfung erfolgt durch die zuständige Handwerkskammer.

Qualifizierung Meister/in Spezialisierung Fahrradtechnik Eine Weiterbildung und Meisterprüfung zum/zur Zweiradmechanikermeister/in vertieft das fachliche Wissen enorm und

Die Plattform fahrrad-berufe.de bietet eine Übersicht über Berufe, die mit dem Fahrrad zu tun haben. Gleichzeitig ist sie ein bundesweites Jobportal dieser Zukunftsbranche. Interessenten finden hier eine Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.

öffnet neue berufliche Perspektiven in der fachlich und wirtschaftlich soliden Führung eines eigenen Geschäftes, einer Werkstatt oder Fima und befähigt zur Ausbildung des Nachwuchses.

Qualifizierung Betriebswirt/in des Handwerks Diese Weiterbildung bietet Qualifikationen, die für eine erfolgreiche Unternehmensführung von Handwerksbetrieben, egal ob im Angestelltenverhältnis oder in der Selbständigkeit, empfehlenswert und gefragt sind. Da der Beruf geprüfte/r Betriebswirt/in auf der Meisterausbildung aufbaut, stellt er die höchste Qualifikationsebene im Handwerk dar und ist mit dem akademischen Masterstudium gleichgestellt.


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Cargobikes

LASTENRAD SEI DANK ZWEI ERFAHRUNGSBERICHTE Sozialer Hintergrund

Z. B. BALANCE BOCHUM

ES WAR EINMAL

XCYC ist eine Marke der GWW – Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH. Montiert wird das Lasten-E-Bike XCYC PICKUP von und mit Menschen mit Behinderung in Calw, Baden-Württemberg. Die Einzelteile stammen von hochwertigen Zulieferern. Die GWW hat es sich zur Aufgabe gemacht, für behinderte Menschen in den Landkreisen Böblingen und Calw Arbeits- und Wohnplätze in der für sie jeweils geeigneten Form zu schaffen und die notwendigen Hilfe- und Förderleistungen bereitzustellen.

EIN FAHRRADGESCHÄFT IM RUHRGEBIET … … das brauchte mehr Platz, viel mehr Platz! Denn für die zahlreichen und vor allem großen Fahrradkartons war das alte Lager längst zu klein geworden. Ein neues Depot musste her und so begab sich einer der Geschäftsinhaber auf die Suche. Die Immobilie, die er finden konnte, befand sich leider nicht in Geschäftsnähe in der Fußgängerzone, sondern erst in zwei Kilometern Entfernung. Da war guter Rat teuer und so stellte sich die Frage: „Wie transportieren wir in einer belebten Innenstadt sicher, schnell und umweltbewusst diese Riesenkartons in unseren Fahrradladen?“ Ein Transporter auf Benzinbasis war unangemessen: zu teuer, schlecht zu parken und mit schlechter Umweltbilanz, würde mit ihm doch weiterer Feinstaub in die City gelangen. Schließlich stieß das Team auf Elektro-Lastenräder von XCYC. Als Pickups mit Ladefläche verfügen diese über eine außergewöhnliche Ladekapazität und Belastbarkeit (bis zu 300 Kilogramm). Die Zweiradfreunde konnten das Fahrzeug speziell auf ihre Be-

dürfnisse abgestimmt anfertigen lassen. Es verfügt über eine große und breite Ladefläche, umrandet von einer festen Reling. Ein starker BOSCH-Motor unterstützt Fahrer des in der Wunschfarbe Orange lackierten und mit besonders stabiler Bereifung versehenen Modells. Im täglichen Betrieb erwies sich eine Besonderheit des Lastenfahrrads als überraschend praktisch. Da die Ladefläche hinten ist, behindern die Kartons nicht die Fahrersicht und ragen auch nicht, wie bei Frontladern oft üblich, als erstes in schlecht einsehbare Kreuzungen oder Gefahrenzonen. Das zufriedene und stolze Resümee der Kollegen: „Mittlerweile über ein Jahr lang fährt unser ,Kraftprotz‘ jeden Tag durch die schönste Stadt im Ruhrgebiet und transportiert klaglos hunderte von Kartons, zur Freude aller staunenden Passanten und Autofahrer.“


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spätestens in 15 bis 20 Minuten ausgeliefert. Auch weitere Strecken sind problemlos zu fahren. Der teaminterne Tagesrekord liegt bei 139,75 Kilometern, das waren fünf Lieferfahrten in Folge!

Z. B. ÖTZI HALLE

SCHNELLER

ALS JEDER INTERNETVERSAND Ötzi kennen alle – der war in den Alpen unterwegs! Ein Hallenser Outdoor-Ausrüster trägt diesen Namen als Reminiszenz an dessen Know-how in Sachen Draußensein! Da das Ötzi-Team aber ansonsten überhaupt nicht steinzeitmäßig drauf ist, nutzen sie für Lieferdienstleistungen ganz clever und zeitgemäß ein Lastenrad. Geschäftsführer Tom Kreißig berichtet über die Erfahrungen.

Warum nutzt Ihr für Euren Lieferservice ein Lastenrad? War Corona der Grund? Die Idee, unseren KundInnen die Ware auf diese Weise nach Hause zu liefern, hatten wir schon lange vor der Pandemie. Wir bieten diesen Service seit gut zwei Jahren. Ab einem Bestellwert von 30 Euro liefern wir im Stadtgebiet innerhalb eines Radius von acht Kilometern kostenfrei aus. Die Liefertermine sprechen wir individuell mit den KundInnen ab. So sind wir schneller, als jede Internetbestellung sein kann! Und: Wir kommen pünktlich und sind zur vereinbarten Zeit an Ort und Stelle – ohne lästiges Warten auf den Paketdienst. Das macht glückliche Gesichter auf beiden Seiten! Ganz nebenbei hat uns unser Lieferservice im Lockdown geholfen, konnten wir doch so Bestellungen ausliefern.

Ist Euer Lastenrad ausreichend oder seid Ihr schon an Grenzen gestoßen? Klar haben wir auch schon versucht, mehr zu transportieren als reinpasst. So zu fahren, macht keinen Spaß und ist gefährlich! Wir sind mit der Größe unseres Lastenrads sehr zufrieden. Die Ladebox ist groß genug für Schuhe, Zelte, Rucksäcke etc. Das Lastenrad ist stabil genug, auch mal noch zwei Wasserkästen sicher zu transportieren. Wie weit fährt man so als Lieferdienst am Tag zu diesen Zeiten? Wie schon gesagt, liefern wir im Stadtgebiet kostenfrei aus: Dautzsch, Südstadt, Dölau, Kröllwitz, Heide-Süd. Wer Halle kennt, weiß, dass die Stadt auch ein paar respektable Anstiege zu bieten hat. Dank des elektromobilen Rückenwindes ist aber

Was war die schönste Kundenreaktion? Das Lächeln im Gesicht der KundInnen: Mehr kann man sich wirklich nicht wünschen! Tatsächlich sind manche KundInnen aber schon überrascht, dass wir nicht mit dem Auto z. B. auf den Dautzsch kommen … Das liegt ja schon ziemlich weit draußen. Gab es außer der eigenen Fitness andere positive Effekte, mit dem Lastenrad auszuliefern? Sicher! Wenn alles ausgeliefert wurde, ist massig Platz für den eigenen Wochenendeinkauf. Auf jeden Fall macht das Fahren mit dem Lastenrad riesig viel Spaß! Dank der komfortabel-dicken Bereifung haben ganz nebenbei die hallischen Straßenbahnschienen und Holperstrecken ihren Schrecken verloren! Unser Laden liegt in der Innenstadt von Halle, an einer Stelle, die sehr beengt ist. Dort begegnen sich zwei Tramgleise. Hier regelmäßig mit einem Lieferwagen zum Be- und Entladen zu parken, hätte bei StraßenbahnfahrerInnen und PassantInnen für wenig Freude gesorgt. Mit dem Lastenrad ist allen geholfen!


SMARTE NEUE SICHERHEITSWELT Die Fahrradtechnologie hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt und wird zunehmend von digitalen Trends beeinflusst. Wie die Verbindung von Radfahren und Smartphone funktionieren kann, zeigt der Sicher­ heitsexperte ABUS schon heute mit seinen intelligenten Schloss­ und Helm­Lösungen.

Ein im QUIN-Chip intergrierter Sensor misst die Beschleunigungsgeschwindigkeit, erkennt und bewertet Stürze. Der Chip kommuniziert im Bedarfsfall mit der QUIN-App auf dem Smartphone.

Über die App wird wird im Notfall eine festgelegte Person informiert.

CRASH-ERKENNUNG UND PRIVATE NOTRUFZENTRALE FÜR FAHRRADHELME Egal ob allein auf dem Bike inmitten einer faszinierenden Landschaft oder auf schmalen Singletrails den Berg hinab, auf Graveltrails oder einsamen Landstraßen – ein Sturz kann nie gänzlich ausgeschlossen werden und wenn er passiert, muss unter Umständen umgehend Hilfe her. Dank der neuen smarten QUIN-Technologie von ABUS kann der Fahrradhelm zum rettenden Partner werden.

Diese Person kann Hilfe organisieren.

ABUS­Helme mit QUIN­Technologie gibt es für die Straße oder das Gelände

Jeder Helm, der mit der QUIN-Technologie ausgestattet ist, verfügt über einen integrierten Beschleunigungsmesser, der Stürze erkennt, und eine private Notrufzentrale. Im Falle eines Sturzes löst die CrashErkennung per Bluetooth-Signal die Notfallroutine auf dem gekoppelten Smartphone aus, benachrichtigt eine zuvor definierte Person und sendet an sie die Standortdaten, damit diese dann Hilfe für den Verunfallten veranlassen kann.


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SMARTES FALTSCHLOSS MIT KEYLESS-KOMFORT Mit dem BORDO SmartX 6500A bringt ABUS sein erstes smartes Faltschloss auf den Markt. Cargobikes, Pedelecs und E-Bikes haben immer mehr elektronische und smarte Komponenten an Bord – mit dem ABUS BORDO SmartX 6500A gibt es jetzt das intelligente Faltschloss zu deren Sicherung. Kernstück ist der etablierte, elektronisch gesteuerte, schlüssellose SmartX Zylinder. Wer sein Rad sichern möchte, macht das jetzt ganz einfach per Smartphone und Bluetooth.

Alarm mit 100 Dezibel Zur erweiterten Sicherheitsausstattung gehört die elektronische 3D Position Detection. Rüttelt jemand am Rad, und versucht das Schloss zu knacken, wird ein Alarm mit lauten 100 Dezibel ausgelöst. Bei einmaligen kleineren Erschütterungen verhindert die Technologie einen Fehlalarm.

Keyless – ganz ohne Schlüssel Einen physischen Schlüssel braucht der Nutzer nicht mehr: Sobald er sich mit seinem Smartphone dem Schloss nähert, wird die Verbindung aktiviert und er kann das BORDO SmartX 6500A öffnen oder schließen.

Praktisch, wer vergessen hat, wo das Rad abgestellt wurde: Der letzte Standort des Fahrrads wird beim Abschließen gespeichert und kann über die App abgerufen werden. HightechSicherheit mit dem Komfortplus!

Bedienbar mit iOS­ und Android­ Smartphone


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Nachhaltige Produkte

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DEUTSCHER NACHHALTIGKEITSPREIS FÜR SCHLAUCH-RECYCLING VON SCHWALBE Kaputte Schläuche werden einfach im nächsten Fahrradladen abgegeben, von wo aus diese an Schwalbe weitergeschickt werden. Über fünf Millionen Schläuche sollen so bereits einem vollständigen Recycling-Kreislauf zugefügt worden sein. Dadurch werden etwa 80 Prozent der Energie eingespart, die für die Herstellung der gleichen Menge an neuem Butyl benötigt würde.


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Der Schwalbe Marathon E-Plus. Der unplattbar-Reifen speziell für E-Bikes. Für 100% Fahrspaß bringt er Sicherheit, Haltbarkeit, Leichtlauf, Stabilität und Langlebigkeit untrennbar zusammen. schwalbe.com/marathon-eplus


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FÜR NEUE UND GEBRAUCHTE FAHRRÄDER, E-BIKES/PEDELECS Impressum Konzept & Chefredaktion: Thomas Barth – Fahrradies Halle Redaktion: Ulrike Siegmann & Michael Schulz – Balance Bochum, Nikola Rosenbaum & Raimund Gerwing – Drahtesel Münster Lektorat: Anne Usadel, PassUs Leipzig Gestaltung: Christoph Bublak, ö-Konzept Zwickau Druck: Möller Druck Ahrensfelde Fotos: Ulf Beckmann, Sven Betz, Martin Bissig, Annette Blum, Michal Cerveny, Ruben Elstner, Stefan Ensthaler, Florian Falch, Birgit Franik, Claus Giese, Jojo Harper, Marius Jacobi, Hans-Joachim Kleine, Tom Kreissig, Georg Lindacher, Herr Laengner, Carlos Fernandez Laser, Felix Meier, Konstantin Nikolaev, Yannik Orlowski, Sebastian Paddags, Kia Pfeiffer, Kilian Reil, Valentin Ruehl, Andreas Sawitzki, Lars Scharl, Lars Schneider, Norbert Schreck, Oskar Siebers, Sebastian Stiphout, Lydia Süling, Thomas Tuchel, Falk Weiss, Falk Wenzel, Dan Zoubek

Ob nun Fahrräder oder E-Bikes/Pedelecs, neu oder gebraucht – nahezu jedes Rad kann vor unerwünschten Kosten geschützt werden. Möglich machen es der Reparaturkostenschutz für Fahrräder und der Komplettschutz für E-Bikes/Pedelcs von WERTGARANTIE. Seit nun bereits über 20 Jahren bauen Fahrradfachhändler und ihre Kunden auf die Fachexpertise und schnelle Hilfe des Spezialversicherers. WERTGARANTIEKunden brauchen sich im Falle einer Reparatur um nichts zu kümmern: Ihr Fahrradfachhändler übernimmt die Arbeiten und die Abwicklung. Die Kosten trägt WERTGARANTIE.

Vorteile/Leistungen: > Kostenübernahme bei Fall-/Sturzschäden, Unfallschäden, unsachgemäßer Handhabung, Verschleiß und Vandalismus > Arbeitslohn und Ersatzteile inklusive Bei E-Bikes/Pedelecs zusätzlich inklusive: > Akkuschutz > Kostenübernahme bei Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Teilediebstahl und Raub > Pick-up-Service

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Rad neu oder gebraucht ist, ob es sich um ein E-Bike/Pedelec oder Fahrrad handelt, ob es Fortbewegungsmittel im Alltag, Lastenträger oder Fitnessgerät ist: Wenn ein Schaden entstanden ist, steht WERTGARANTIE als zuverlässiger Partner an der Seite seiner Kunden.

Unser Dank für das Gelingen dieser Ausgabe gilt folgenden Firmen und den von Ihnen vertretenen Marken: ABUS, Alteos, Bergamont, Bohle, Breezer, Brompton, Brooks, Coboc, Cosmic Sport, Cube, DMR, Ergon, Fahrradies, FLYER AG, E-Bike, Gazelle, GWW Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Gore, Gudereit, HNF Heisenberg, It´s my Bike, Kalkhoff, Dagmar Kowalkowski und dem Verlag Droemer Knaur, KTM, Le Canard, Lezyne, msam-media.de, Ortlieb, Pressedienst Fahrrad, Radclub Deutschland, Riese & Müller, RTI Sport, Schindelhauer, Simplon, Specialized, Sport Import, Stromer, Thousand, Tout Terrain, Uebler, Urban Arrow, Vaude, VDZ, Velotraum, vsf Fahrradmanufaktur, Wertgarantie, WOOM, ZEG Besonderer Dank gilt in dieser Ausgabe ZDF-Sportmoderatorin Annika Zimmermann. Auflagenhöhe: 124.000 Stück Internet: www.magazin-radgeber.de Kontakt: info@magazin-radgeber.de Copyright: Wir achten sehr auf die Copyright-Bestimmungen. Falls wir dennoch ein uns unbekanntes Copyright verletzt haben, bitten wir um eine Mitteilung. Irrtümer, Preis- und Modelländerungen sind vorbehalten. Stand: März 2021


41 DIENSTRADLEASING

MODERNE MOBILITÄT TIPPS FÜR ARBEITGEBER

Dienstradleasing ist mehr als aktiver Klimaschutz. Es dient der Gesundheitsförderung und ist ein wichtiges Argument im Wettbewerb um engagierte und kompetente Mitarbeiter.

So funktioniert es: Der Mitarbeiter wählt ein Fahrrad oder E-Bike im Fahrradfachgeschäft aus Der Arbeitgeber least das Rad und überlässt es dem Angestellten zur freien Nutzung. Der Betrieb behält einen kleinen Teil des Bruttogehalts des Arbeitnehmers ein und bedient damit die Leasingrate. Aufgrund der Versteuerung nach der 1-%-Regel sparen Mitarbeiter gegenüber einem Direktkauf deutlich.

Die Vorteile auf einen Blick! Stark für die Gesundheit – Radler sind fitter und weniger krank. Ökologisch sinnvoll – Radler verbrauchen weniger Ressourcen. Gut für den Geldbeutel – Arbeitnehmer sparen deutlich gegenüber dem Direktkauf. Spart Parkraum – Arbeitgeber reduzieren so ihre Kosten. Minimaler Aufwand – Dank digitaler Abwicklung über das Dienstrad-Portal.

Unser Fachgeschäft ist Ihr professioneller Partner in Sachen Dienstradleasing. Wir beraten Sie gern und bieten eine RundumBetreuung bei der LeasingAbwicklung und Überlassung.

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WIR SAGEN

DANKE!

Danke, dass Ihr Euch im letzten Jahr so oft fürs Fahrrad entschieden habt! Danke für jeden Kilometer, den Ihr letztes Jahr gefahren seid! Danke für Eure Begeisterung zum Fahrrad, die Ihr mit uns teilt! Danke für Eure zum Teil schon jahrzehntelange Treue! Danke für immer wieder konstruktive Kritik, die uns fordert und weiterbringt! Danke, dass Ihr in Corona-Zeiten da wart! Wir freuen uns immer über Euren Besuch! Euer Drahtesel-Team