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FACH SCHRIFTEN VERLAG

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Brennstoffe Holz, Pellets, Gas & Strom Marktübersicht Die 250 besten Modelle Ratgeber mit 250 Öfen der besten Hersteller

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Österreich E 8,60; Schweiz sfr 15,20; BeNeLux E 9,00; Italien E 10,00; Portugal E 10,00; Slowenien E 10,00; Slowakei E 10,00

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EDITORIAL

GEMÜTLICHES ZUHAUSE MIT WÄRMENDEN HEIZMÖBELN

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eit dem Lockdown im März 2020 sehen wir das eigene Zuhause wieder mit anderen Augen, kümmern uns vermehrt um eine angenehme Atmosphäre in Haus und Garten. Nie zuvor gab es so viele Menschen in den Baumärkten wie in dieser Zeit. Und im Sommer meldeten die Pool-Hersteller: ausverkauft. Was liegt da näher, als sich jetzt für die kühleren Jahreszeiten einen attraktiven Kachelofen bauen zu lassen? Oder darf es ein Heizkamin oder ein Kaminofen sein? Nach einem stressigen Tag die Tür hinter sich zu schließen, die Beine hochzulegen und die Welt für eine Weile auszusperren – für 78 Prozent, also die große Mehrheit der Deutschen, war und ist die Zeit zu Hause ein wichtiger Wohlfühlfaktor: Sie belegt den Spitzenplatz in einer Liste verschiedenster Aktivitäten, die der GfK-Verein und die GfK Switzerland im Rahmen der Studie „Self Care“ auf ihre „Wohlfühlrelevanz“ hin untersucht hat. Und weil neben der Privatsphäre im eigenen Heim auch Geselligkeit für die meisten ein unverzichtbarer Wohlfühl-Aspekt darstellt, möchten 68 Prozent der Deutschen die gemeinsame Zeit mit Freunden nicht missen. Einen Winterabend mit Gästen bei einem Glas Wein im Wohnzimmer zu verbringen und dabei die wohlig angenehme Wärme eines Ofens zu spüren, das bedeutet für viele Menschen wahre Lebensqualität. Seit unfassbaren 40 Jahren unterstützt unsere Zeitschrift Kamine & Kachelöfen ihre Leserinnen und Leser dabei, die richtige häusliche Feuerstätte zu finden. Bereits in den 1970er-Jahren eroberten die ersten Kaminöfen, damals noch einfache schwarze Kisten, die heimischen Wohnstuben. Im Lauf der Jahrzehnte entwickelte sich diese Ofenform zu einem schmückenden Heizmöbel mit ausgereifter Technik, das heutzutage viele Wohnungen aufwertet.

Jutta Lorenz Chefredakteurin

Kurt Jeni Chefredakteur

Marc Kurowski Anzeigenverkaufsleitung

Ute Schwammberger Redaktion

Angelika Michailidou Anzeigendisposition

Das Bild der mit einer aufwendigen Feuerungstechnik ausgestatteten Kachel­ öfen war lange Zeit von der grünen Keramik aus Omas Zeiten geprägt. Plötzlich waren sie für den neuen Zeitgeist altbacken. Aber hier hat die Kachel- und Ofenindustrie wahe Wunderwerke vollbracht. Ein individuell gestalteter Kachelofen mit handgefertigten Ofenkacheln und modernster Technik ist heute ein Statussymbol, ja quasi der Porsche unter den Öfen. Als Nachfolger der offenen Kamine – das waren zugegeben Energieschleudern – haben die Heizkamine ihren Siegeszug angetreten. Sie bieten mit ihren großzügig gestalteten Sichtscheiben einen tollen Blick aufs Feuer und das mit optimaler Energieausbeute. Die technisch versierten Pelletöfen hatten in den 1990er-Jahren ihr Debüt. Anfangs noch belächelt, weil sie mit etwas spärlicher Flamme ausgestattet und mit einem neuen Brennstoff zu beheizen waren, haben sie sich nach und nach zu den Lieblingen von Technik-Freaks gemausert und gehören heute zu den komfortabelsten Öfen. All die angesprochenen Öfen sind übrigens auch mit Wassertechnik zu erhalten. Das bedeutet, dass die überschüssige Wärme in den Heizkreislauf des Hauses eingespeichert werden kann. Diese Technik kam in den 2010er-Jahren auf den Markt und erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit bei Bauherren. Unsere aktuelle Ausgabe bietet Ihnen neben einem Überblick zu den neuesten Ofenmodellen viele grundsätzliche Informationen rund um die Planung und den Kauf einer wärmenden Feuerstätte, an der Sie sich in den nächsten Jahren erfreuen können. Das Team von Kamine & Kachelöfen wünscht Ihnen jetzt viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Lesen. Lassen Sie sich inspirieren!

Kamine & Kachelöfen

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INHALT

OFENWELTEN

Stylishe Auftritte in Hülle & Fülle

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Inhalt REPORTAGE

Feuriges Herz aus Stahl

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REPORTAGEN Designprämiert Kaminofen im Holzhaus  Architektonisches Kleinod Ofen im ehemaligen Kirchturm Ofenbau in Nepal Die Not lindern 

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OFENWELTEN

AUFBAUREPORTAGE

Galerie Ofenauswahl der Extraklasse

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Öfen im Garten Feuerfreuden Tag und Nacht

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Schornstein & Ofen bilden eine Einheit

Titelfoto: Ganz Baukeramik

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OUTDOOR

Feuerkultur im Garten

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EXTRA

Ofenbauer in Ihrer Nähe

BASISWISSEN Brennstoffe Heizmaterial für den Ofen  Ofenregelungen Intelligente Elektronik für Komfort und Umwelt Glaskeramik Spektakuläres Flammenspiel hinter Scheiben 

IM FOKUS 52

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Passiv- und Effizienzhäuser Ofenwärme im Neubau

68

Schornstein Wärmetechnisch auf der sicheren Seite

72

Holzbefeuerte Herde Dekorativ und nützlich zugleich

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Aufbau Schornstein und Ofen aus einer Hand 

80

Markenqualität RAL-Gütezeichen für moderne Heizmöbel

86

Feinstaub Hektische Maßnahmen bringen keinen Erfolg

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Ofen- und Luftheizungsbauer Ein relativ seltener und exklusiver Beruf

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Interview Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende

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FEUERSPIELE

SCHAUFENSTER & SERVICE

Präsentation Namhafte Hersteller aus der Branche stellen ihre Öfen vor

Neuheiten und Wissenswertes rund um den Ofen 

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Wer liefert was? 

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Anschriften/Impressum162

NEPAL

Wo Öfen Leben retten können

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Kamine & Kachelöfen

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REPORTAGE

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Der Kaminofen „Logastyle Lucrum“ fügt sich mit seinem modernen Design elegant in den Wohnbereich ein.


Holz ist Trumpf Bei diesem Haus spielt Holz mehrfach die Hauptrolle: In Form tragender Massivholzbauteile für Wand, Decke und Dach, innen als Sichtholzoberfläche aus Schwarzwälder Weißtanne, und nicht zuletzt als Brennstoff. Dieser wird in einem designprämierten Kaminofen genutzt, der zur behaglichen Atmosphäre im Designhaus beiträgt – und sich hervorragend ins Heizsystem einfügt.

Mit dem ästhetischen Holzhaus ersetzten die Architekten einen mehrere Jahre leer stehenden Altbau auf dem Familiengrundstück.

Die Architektin Miriam Lebok und der Diplomingenieur Michael Bender sind mit ihrem neuen Einfamilienhaus rundum glücklich.

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Fotos: Michael Bender/Lignotrend, Weilheim- Bannholz, www.lignotrend.com; Buderus, www.buderus.de

REPORTAGE

Durch das offene Wohnkonzept versorgt der Kaminofen auch die Bibliothek- und Musikzone auf der Zwischenebene mit Wärme.

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Der Zeit voraus: Die vorvergraute Fichtenholzverkleidung – als vorgehängte Fassade ausgeführt – nimmt den typischen Look vorweg, der sich in der Regel erst im Laufe der Jahre ergibt.

U

nser Ziel war eine möglichst nachhaltige, ökologische Bauweise, um auch für kommende Generationen die Ressourcen zu schonen und ein gesundes Wohnen zu ermöglichen“, sagt Michael Bender. Das Gebäude mit knapp 170 Quadratmetern Wohnfläche haben Miriam Lebok und er selbst geplant und über das Netzwerk Klimaholzhaus der Lignotrend AG umsetzen lassen. „Uns als Architekten war wichtig, dass wir den Baustoff Holz gewählt haben, um die größtmögliche Freiheit in der Konstruktion zu haben“, erläutert Miriam Lebok. Der Neubau wurde vollständig aus tragenden Massivholzbauteilen konstruiert, ein betoniertes Untergeschoss bildet die Basis. Nach gut zwölf Monaten war das Holzhaus bezugsfertig – ein kompaktes Gebäude, gestalterisch als Komposition aus typischem Wohnhaus und charakteristischer Scheune der Region ausgeführt.

OFFENES WOHNEN WAR GEWÜNSCHT Räume, die fließend ineinander übergehen, das war der eindeutige Wunsch der Bauherren. Daher wurden großzügige Räume in einer kompakten Gebäudehülle geschaffen. Eine filigrane Stahltreppe verbindet die Halbgeschosse, das Treppenhaus wird mitgenutzt und darin integriert eine Bibliothek- und Musikzone. Der Kaminofen „Logastyle Lucrum“ fügt sich elegant in den Wohnbereich ein. Mit attraktiver schwarzer Glasverkleidung ist er ein Blickfang im Raum und bildet einen wirkungsvollen Kontrast zu den lebendigen, hellen Holzoberflächen. Zusammen mit der abgestuften Sitzanlage verbindet er Essbereich


Wärme über Stunden – vergleichbar mit den Strahlen der Sonne. Innovative Technik in Kombination mit modernem Design bringt umweltschonendes Heizen auf ein neues Niveau. Grundofen-Konzepte wie diese eignen sich ideal für den Einbau in Niedrigenergie- oder KfW-Energieeffizienzhäuser. www.camina-schmid.de/grundoefen


REPORTAGE

unten und Wohnbereich nach oben. Der Kaminofen lässt sich raumluftunabhängig installieren und passt sich dank seiner höhenverstellbaren Füße dem Fußboden an.

WASSERGEFÜHRTE BETRIEBSWEISE „Nachhaltigkeit war uns ebenso bei der Technik ein Anliegen. Deshalb haben wir uns bewusst für einen Kaminofen entschieden, der das Heizsystem unterstützen kann“, sagt Miriam Lebok. Der „Logastyle Lucrum“ hat für diesen Zweck einen integrierten Wärmetauscher: Bei einer Nennwärmeleistung von 8 Kilowatt gibt er 35 Prozent der Wärme an den Aufstellraum ab, 65 Prozent davon erhitzen über den Wärmetauscher das Heizungswasser im Pufferspeicher des Heizsystems. Auf diese Weise unterstützt der Kaminofen in der Übergangszeit und im Winter die Raumheizung und die Trinkwassererwärmung. Der Wärmeerzeuger fügt sich so auch optimal ins Heizsystem mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Fußbodenheizung ein. „In unserem Haus haben wir ein angenehmes Klima, dadurch dass die Wände und die Decken Feuchte und Temperatur regulieren“, sagt Michael Bender, „und der Kaminofen leistet in der Übergangszeit und im Winter einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir uns zu Hause rundum wohlfühlen.“ ❙

Die moderne Glasverkleidung ist in Schwarz oder Weiß erhältlich und macht den Kaminofen zum Designobjekt.

Das außergewöhnliche Fensterbild trägt zur markanten Erscheinung des Neubaus bei.

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DATEN & FAKTEN Objekt Privathaus in Kronach, Wohnfläche zirka 170 Quadratmeter Bauweise Holzhaus aus tragenden Massivholzbauteilen auf betoniertem Untergeschoss, vorgehängte Holzfassade aus vorvergrautem Fichtenholz Ofen Wasserführender Kaminofen „Logastyle Lucrum“ Heizung Sole/Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaik und Fußbodenheizung Architekten Miriam Lebok und Michael Bender, www.lauer-lebok.de Hersteller Ofen Buderus, www.buderus.de


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REPORTAGE

Feuriges Herz aus Stahl Mit dem Umbau eines 22 Meter hohen ehemaligen Kirchturms in Freiburg im Breisgau rettete die neue EigentĂźmerin ein architektonisches Kleinod. Mit dem Einbau eines klassischen Kamins erhielt die ehemalige Glockenstube ein neues Herz.

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Die ehemalige Erdgeschoss-Kapelle. Jener Raum, der in der Vergangenheit als einziger kontinuierlich genutzt wurde, wird noch immer vom schmucklosen monolithischen Altarstein dominiert. Heute sieht aber der Raum deutlich wohnlicher aus.

Da der Kirchturm im Süden und Osten von großen, alten Bäumen umwogt wird und exakt an diesen Stellen die Fenster eingeschnitten wurden, fühlt man sich in den Gästezimmern wie in einem Baumhaus. Die Räume sind zwar spärlich aber ausgesucht möbliert, wobei den Sichtachsen hinaus ins Grün große Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Wohn- und Arbeitsorte auf Zeit.

Ganz oben, in der ehemaligen Glockenstube, dominiert der Focus-Kamin mit seinem siebeneinhalb Meter langen Rauchrohr die Raumwirkung.

SCHNITT

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REPORTAGE

Die Kirche von St. Elisabeth wurde unter dem eigenwilligen Projektnamen „Church-Chill“ (links im Bild) in einen Wohnbau umgeformt. Beim Verkauf der einzelnen Wohnungen ging ein Appartment an Gregor Disse, den Sohn des Architekten.

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Der überstreckte Raum hat eine Grundfläche von 6,5 mal 6,5 Metern, und von seinem dunklen, glatt geschliffenen Betonboden bis zur Decke sind es acht lichte Meter, die vom endlos lang erscheinenden Rauchrohr der freihängenden, offenen Feuerstelle noch betont werden.

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eit Jahren schwieg die Glocke, in der Kirche wurde keine Messe mehr gelesen. Doch der Turm war immer noch da – massiv, fast schon trutzig und doch klar und elegant. Ungenutzt, nur Vögeln ein Heim. Dann entdeckte Ingrid Maria Buron de Preser, Filmarchitektin und Designerin, den verlassenen Kirchturm. „Ich habe ihn gesehen und war sofort Feuer und Flamme.“ 2014 war das. Zwei Jahre dauerten die Vorarbeiten, dann begann die konkrete Planung und 2018 erfolgte der Baubeginn. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem im Sommer 2019 verstorbenen Fotografen Gerd Preser, erforscht sie den Turm und klopft ihn auf künftige Nutzungsmöglichkeiten ab, wobei sie die Idee, die dem Bauwerk zugrunde liegt, achtet. Es geht um „die Bewahrung der Schönheit“. So wird Buron de Preser ihr Umbau- und Sanierungsprojekt schließlich nennen. Im August 2018 geht es los. Der monolithische Quader von sieben mal sieben Metern Grundfläche und 22 Metern Höhe ist fensterlos. Lediglich vier schmale Lichtschlitze verwandeln das Dunkel der Glockenstube in Dämmerung. Diese Spalten müssen verbreitert werden. Zudem


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REPORTAGE

Dieser Kamin stand Ingrid Maria Buron de Preser bereits vor Augen, als sie das erste Mal über die mit Vogelkot verschmierte Sprossenleiter in die Glockenstube des Turms geklettert war. Als Jahre später zum ersten Mal ein Holzfeuer in ihm brennt, fühlt sie sich bestätigt.

ist es unumgänglich, in den anderen vier Stockwerken Fenster einzuschneiden. Die Ausweitung der Lichtschlitze auf 40 Zentimeter breite, bodentiefe Fenster ist ein beeindruckendes Unterfangen. Auf die Betonschneider folgen weitere Fachhandwerker; Fenster werden eingebaut, manche Räume mit einer Innendämmung versehen, Böden geschliffen, Elektrik- und Sanitäreinrichtungen installiert. Knifflig wird es nochmals, als der Treppenschacht eingebaut wird, er verändert die Statik des Turms und verlangt Ausgleichsmaßnahmen an anderer Stelle. Die Glockenstube: Der 63-stufige Aufstieg im einstigen Kirchturm ist inszeniert. Von der Erdgeschoss-Kapelle führt die Treppe durch die laubumtanzten Natur-Räume, bis man in der himmelsnahen Glockenstube steht. Der Raum hat seine sakrale Atmosphäre behalten, fast unwillkürlich spricht man gedämpft. Obwohl an die südliche Wand gerückt, verleiht der Kamin dem Raum einen Mittelpunkt. Wie die Feuerschalen antiker Tempel oder das ewige Licht in einer Kathedrale erinnert die Inszenierung an das Verhältnis des Feuers zum Sakralen. Ingrid Maria Buron de Preser hat dieses Spiel mit dem göttlichen Funken sehr bewusst in Szene gesetzt: 16

Kamine & Kachelöfen

„Ein offenes Feuer im Haus ist für mich die Basis, der Anfang von allem.“ Mit der Firma Benz Ofenbau aus Ohlsbach fand sie einen technischen Partner, der ihre Wünsche verstand. So konnte der freihängende, drehbare Designklassiker „Gyrofocus“ auch mit einem 7,5 Meter langen Rauchrohr von der Decke abgehängt werden. Die sinnlich geschwungenen Formen des FocusKamins kontrastieren die strenge kubische Architektur, wobei die Reduktion auf den puren Stahl mit dem rohen Beton korrespondiert. So wie die Glocke einst im Mittelpunkt der sakralen Nutzung des Kirchturms stand, ist der Kamin jetzt das Zentrum des profanierten Baus. Der „Gyrofocus“ stand Buron de Preser bereits vor Augen, als sie das erste Mal über die mit Vogelkot verschmierte Sprossenleiter in die Glockenstube geklettert war. An den Arbeiten von Kamindesigner Dominique Imbert hatte ihr immer schon gefallen, dass dieser „Vision und Passion“ lebt. Dass er nie nachließ, Handwerk, Kunst und Design zu verknüpfen. Als der „Gyrofocus“ dann endlich hing und zum ersten Mal ein Holzfeuer in ihm brannte, fühlte sie sich bestätigt: „Kein anderer wäre gegangen.“ ❙

DATEN & FAKTEN Projekt Umnutzung eines Kirchturms Produkte „Gyrofocus“, freihängender und um 360 Grad drehbarer Kamin Hersteller Focus www.focus-kamin-design.de Ofenbauer Benz www.benz-ofenbau.de Planung Ingrid Maria Buron de Preser

Fotos: Martin Baitinger, Böblingen / Focus; Vorher-Foto, Zeichnung: Ingrid Maria Buron de Preser; Text: Beate Reichert-Klaus

Die Treppe, die vom letzten Wohngeschoss in die Glockenstube führt, musste den hohen Ansprüchen ans optische Erscheinungsbild genügen.


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Foto: Einsatz „FinaGo“, Leda

OFENWELTEN

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TRAUMHAFTE ÖFEN Ein absolutes Aha-Erlebnis präsentieren unsere Ofenwelten. Hier zeigen wir Kaminöfen, Heizkamine, Kachelöfen, Pelletöfen und Gaskamine, die neben ihrem guten Aussehen auch technisch voll auf der Höhe der Zeit sind. Als feurige Wärmespender mit Wohlfühlgarantie warten sie nur darauf, Sie in Ihrem Zuhause glücklich zu machen.

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OFENWELTEN

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Kachelofen statt Karibik In diesem Jahr ist alles anders. Machten sich die Menschen in der Vergangenheit im Sommer auf, um schöne weite Fernreisen zu genießen, so bleiben jetzt viele zu Hause und verschönern von dem ersparten Geld der Reise ihr Heim. Da kommt für absolutes Wohlbefinden ein Ofen mit Kachelverkleidung gerade recht, der im Herbst und Winter für wohlige und gesunde Wärme sorgt.

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1 Der „Classico Renaissance“, hier in Tannengrün bietet Feuersicht über Eck. www.ofenwelten.de/seyffarth

2 Kachelofen in traditioneller Handarbeit hergestellt, künstlerisch gestaltet und mit modernstem Brennraum ausgestattet. www.krona-kachelofen.de

3 Schwarze glatte Kacheln und weiße Ornamentkacheln verbinden sich hier zu einer harmonischen Einheit. www.ortner-cc.at

4 Diese Ofenanlage besticht durch ausgesuchte Kachelware mit modern

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Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod

Foto: Ortner GmbH

gestalteter Ofenbank. www.ofenwelten.de/gutbrod

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Die Ofenkeramik wird in Keramikmanufakturen durch präzise Handarbeit angefertigt, dafür sind viele Arbeitsschritte und Erfahrung notwendig, von Rohstoffauswahl, Modellherstellung, Formteilfertigung, Glasieren oder Dekomalerei bis hin zum Brennen. Grundlage sind hochwertige Naturmaterialien wie Ton, Schamotte, Kaolin und Wasser. Durch spezielle Glasuren wird die Oberfläche der Keramik umhüllt, so entsteht eine pflegeleichte, unempfindliche Oberfläche, die leicht zu reinigen ist und eine besondere Haptik besitzt.

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OFENWELTEN

1 Exklusiv anmutend präsentiert

Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod

sich das neue Kachelprogramm „K 533 Welle“ in edler weißer Hochglanzglasur. www.ofenwelten.de/gutbrod 2 „Cubico“ mit außergewöhnlich gestalteten Ofenkacheln. www.ofenwelten.de/seyffarth 3 Gutbrod präsentiert ein Kachelprogramm, das den Anforderungen der schlichten Architektur-Linie Rechnung trägt: „proLine“ nennt sich diese moderne Kachel-Serie. www.ofenwelten.de/gutbrod

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Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod

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Keramik ist ein einzigartiges Designelement, das in vielfältigen individuellen Stilvarianten angefertigt werden kann, egal ob Retro-Kachelöfen mit traditionellen Ofenkeramik-Formen und -Farben oder puristisch-sachliche Ofenlösungen mit großformatigen Keramiken, außergewöhnlichen Formen, Effekten oder besonders strukturierten Oberflächen. Jeder Kachelofen hat seinen eigenen Charme und ist ein handgefertigtes Unikat, das Schönheit, Funktion und nachhaltige Wärme verbindet.

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OFENWELTEN

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1 Leuchtendes Orange und ein großes

Sichtfenster zeichnen diesen Ofen aus. www.zehendner.de 2 Dieser Ofen, besticht durch seine roten Kacheln, die an den Kanten abgerundet sind. www.kaufmann-keramik.de 3 Ein absoluter Hingucker ist diese großformatige, gezackte Rillenplatte „Profilo“, die dem Ofen sein edles Aussehen verleiht. www.ofenwelten.de/gutbrod

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Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod

Je mehr die Digitalisierung, gerade auch durch Homeoffice, unseren Alltag bestimmt, desto mehr treten persönliche Erfahrungen und Gefühle in den Hintergrund. Gerade jetzt bekommen daher sinnliche ursprüngliche Erlebnisse und gemütliche Entspannungsoasen einen höheren Stellenwert in unserem alltäglichen Leben. Ein solches Erholungserlebnis bietet ein echter Kachelofen. Durch seine langwellige Wärmestrahlung wird der ganze Raum beheizt und sorgt für ein angenehmes und sinnliches Wärmegefühl. Die OfenkeramikUmmantelung eines Kachelofens kann große Mengen an Wärmeenergie speichern und gleichmäßig über viele Stunden an die Umgebung abgeben. Dies geschieht überwiegend als lang anhaltende Infrarotstrahlung. Diese Wärme wird im holzbefeuerten Ofen zudem klimaneutral erzeugt.

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OFENWELTEN

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1 Mit innovativer Feuerungstechnik erreichen moderne Feuerstätten wie der Kamin, ausgestattet mit dem Einsatz „RS696_Varia_M-80h“ hohe Wirkungsgrade. www.ofenwelten.de/spartherm

2 „e-Matrix“ wird weder mit Gas oder Holz beheizt, sondern ausschließlich mit Wasser. Er ist

für all diejenigen gedacht, die sich eine Feuerstelle da wünschen, wo es sonst nicht möglich ist. www.ofenwelten.de/faber 3 Kaminanlage „Linea“ passt sich individuell an die Räumlichkeit an, da sie mit zweiteiliger Schiebetür (wahlweise links oder rechts) erhältlich ist. www.ofenwelten.de/cera-design 4 Damit Räume nicht überhitzen, sind kompakte Kaminanlagen mit Speicher die ideale Lösung. So wie der gusseiserne Kamineinsatz „Kala“. www.ofenwelten.de/leda 26

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Exklusive Lagerfeueratmosphäre Innovative Heizkamine mit verschließbarem Feuerraum bieten eine effiziente, schnelle Heizleistung mit hervorragendem Bedienkomfort. Dahinter steckt moderne umweltgerechte Technik. Die hoch entwickelten Heizeinsätze sorgen für optimierten Abbrand und erreichen Wirkungsgrade von 70 Prozent und mehr.

Wer etwas Individuelles möchte und die baulichen Gegebenheiten vorhanden sind, für den ist ein Heizkamin eine gute Wahl. Vor allem aber bietet ein solcher Kamin mit geschlossenem Brennraum eine höhere Wärmeausbeute als ein offenes Modell, denn er arbeitet wesentlich effizienter. Da über diese Scheibe viel Strahlungswärme abgegeben wird, die unmittelbar nach dem Anfeuern zur Verfügung steht, sind auch Heizkamine eine gute Wahl für Menschen, die beispielsweise nach Feierabend ein schnelles, intensives Feuerund Wärmeerlebnis wünschen.

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OFENWELTEN

1 Modell „Juva“ wirkt durch sein

puristisches Design zeitgemäß. www.tulikivi.com 2 Heizkamin mit Speicherfunktion. Ein prämierter Ofen aus der Ofenwerkstatt von Franco Schiechtl. www.hafnerei-tyrol.at 3 Klein, aber oho! Der „W-45-48F“ findet auch in kleinen Räumen Platz und wird dort schnell zum Star. www.ofenwelten.de/kalfire 4 Feuergenuss von drei Seiten bietet der „Premium A-U-50h“. www.ofenwelten.de/spartherm

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In Sachen Design ist der Trend zur großen Sichtscheibe für den unverstellten Blick ins lodernde Flammenspiel ungebrochen. Bevorzugt werden dabei neben 2- und 3-seitig verglasten Heizkamin-Einsätzen vermehrt auch sogenannte Tunnelgeräte. Der Heizkamin wird dabei gerne als Raumteiler genutzt, so kann man von beiden Seiten den Blick in die Flammen genießen. Unter Umständen entstehen durch den individuellen Korpus des Heizkamins zwei in Funktion und Ambiente unterschiedliche Zimmer, die beide mit angenehmer Strahlungswärme versorgt werden.

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Hausbesitzer wünschen sich für ihren Heizkamin verstärkt den Einsatz von Speichertechnik. In den letzten Jahren haben sich die technischen Voraussetzungen für die Wärmespeicherung auch bei Heizkaminen kontinuierlich weiterentwickelt. So gibt es zum Beispiel Kesselgeräte für die zusätzliche Wassererwärmung und sogenannte Aufsatzspeicher aus keramischem Material. Letztere sorgen für eine Speicherung der Ofenwärme. Sie bieten sichtbaren Feuergenuss bei verzögerter, nachhaltiger Wärmeabgabe.

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Foto: Givaga, adobestock.com

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1 „swissfirecube UKA 56/50/56“: Das kom-

pakte Zwischenformat des Schwarzstahlofens eignet sich perfekt als Raumtrenner. www.ofenwelten.de/ganz 2 Von schlichter Eleganz in Weiß und Grau ummantelt ist der Heizeinsatz „Turma“, der den Blick aufs Feuer frei gibt. www.ofenwelten.de/leda 3 Im wahrsten Sinne des Wortes steht hier modernes Feuerdesign im Mittelpunkt: www.ofenwelten.de/austroflamm 4 „S23 GO-Line“ inklusive „Ekko GO 4557 s“ perfekt für den Wandanschluss. Die Oberflächenveredelung erfolgte mit SiIikatanstrich. www.ofenwelten.de/camina-schmid

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Gaskamine: Feuergenuss auf Knopfdruck Gasgeräte sind sauber im Abbrand, das bedeutet, die Anwender brauchen sich um Feinstaubreduzierung keine Gedanken zu machen. Es gibt schlichtweg keinen nennenswerten Feinstaub bei der Verbrennung, weshalb Gasfeuerstätten auch in Orten mit „Verbrennungsverboten“ meist zulässig und somit für Ofenfreunde in diesen Gebieten mitunter alternativlos sind.

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1 Das ausgefallene Design und

moderne Gastechnik passen hervorragend zusammen. www.ofenwelten.de/focus 2+3 Das Feuer dieses Gaskamins ist kaum noch von einem „richtigen“ Scheitholzfeuer zu unterscheiden – sogar Funkenflug ist hier möglich. www.ofenwelten.de/kalfire

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Ganz gleich, ob ein Holzfeuer täuschend echt nachgeahmt werden soll oder ein bewusst artifiziell wirkendes Feuer gewünscht wird – mit Gaskaminen ist beides möglich, vom klassischen Kaminofen mit Keramikscheiten, um die gelblichrote Flammen züngeln, bis zu mehreren Meter langen Gaskaminen, bei denen der Brennstoff auf ganzer Länge durch weiße, schwarze oder bunt gemischte Kiesel-Einlagen strömt – alles ist machbar. Und wenn kein Gasanschluss zum Haus führt, sind viele Gasgeräte auch mit Flüssiggas zu nutzen.

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1 Der „Diablo Next” präsentiert sich als wandhängender Kamin. www.ofenwelten.de/dru 2 „Corna“, der kompakte Gaskaminofen aus Gusseisen ist ideal für ubanes und modernes Wohnen. www.ofenwelten.de/leda 3 Den „Lensfocus“ mit Gasfeuerung gibt es in einer weißen und schwarzen Variante. www.ofenwelten.de/focus 4 Frei schwebend mit „verdeckter“ Abgasführung und ungehinderter Feuersicht zeigt sich dieser Gaskamin. www.ofenwelten.de/ camina-schmid 5 Designstark: Gaskaminofen „Artemis Vertiko” in schwarzer Granitoptik. www.ofenwelten.de/oranier

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Gasfeuerstätten sind in fast allen Design-Varianten erhältlich, von klassischen Formaten bis zu Raumteiler-Tunnel-Kaminen mit Sicht durchs Feuer von beiden Seiten. Die Geräte dürfen nur vom Ofenund Luftheizungsbauer errichtet und vom Gasinstallateur angeschlossen werden. Die Beratung eines Meisterbetriebs stellt sicher, dass Design und Technik den eigenen und gesetzlichen Anforderungen an modernen Wärmekomfort entsprechen.

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Bei Gaskaminen ist es möglich, die Einund Ausschaltzeit zu programmieren, die Raumtemperatur und das Flammenbild zu regeln, manche Öfen lassen sich auch per App und Smartphone steuern. Das Flammenbild hat durch präzise dosierte Sauerstoffzufuhr die charakteristische Farbe eines echten Holzfeuers. Überall, wo bauliche sowie schornsteintechnische Beschränkungen existieren, verschärfte Umweltauflagen gelten oder es Verbrennungsverbote für feste Brennstoffe gibt, sind Gasfeuerstätten erste Wahl.

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1 Gaseinsatz „Ekko G U 100“ kommt sehr nah an die fast

unvergleichliche Emotion eines Holzfeuers heran. www.ofenwelten.de/camina-schmid 2 Eine „architektonische“ Gasfeuerstätte mit besonders langem Brennraum (DRU Metro 150XT Eco Wave), die sich so nie als Holzbrandeinsatz umsetzen ließe. www.ofenwelten.de/dru 3 In drei Modellvarianten – flach, zweiseitig und Panoramasicht – zeigt der Gaseinsatz „Encanto“ das Spiel der Flammen auf satten 83 cm Frontbreite bis ins Detail. www.ofenwelten.de/leda 4 Der „Visio“-Gaskamin bietet auf Knopfdruck wunderschönes Feuer mit natürlich aussehenden, authentischen Flammen. www.ofenwelten.de/attika 5 Tunnelkamin „Tenore 240“ ist ausgelegt mit weißen CarrraraMarmorkieseln, wahlweise sind aber auch andere Farben möglich. www.ruegg-cheminee.com

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Alles paletti mit Pelletöfen

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Sollten der „Greta-Effekt“ und „Fridays for Future“ oder steuerliche Maßnahmen zum Klimaschutz auch Kaufentscheidungen bei der häuslichen Wärmeerzeugung künftig stärker beeinflussen, können Pelletgeräte ihre Trumpfkarte ausspielen: einen klimaneutralen, regenerativen Brennstoff zu nutzen, der obendrein meist aus Abfall- und Reststoffen besteht, die bei „höherwertiger“ Nutzung anfallen. Und das in schönen Öfen, die einiges zu bieten haben.

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1 Der flach gebaute Pelletkaminofen „Hugo“ ist wahlweise für Scheitholz- oder Pelletnutzung geeignet. www.ofenwelten.de/palazzetti

2 „Anna“ sieht mit den sanft abgerundeten Ecken nicht nur gut aus,

sondern kann mehrere Zimmer heizen. www.ofenwelten.de/palazzetti 3 Pelletofen „Groove“ von MCZ besticht durch eine natürliche, geräuscharme und „ökologische“ Flamme, deren ästhetische Wirkung mit der eines Holzofens vergleichbar ist. www.mcz.it/de 4 Pelletofen „soleo.nrg” bietet in verschiedenen optischen Varianten unter anderem ein automatisches Reinigungsprogramm während des Betriebs, er ist für raumluftunabhängigen Betrieb zugelassen. www.wodtke.com

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Für ausgewählte Pelletgeräte können staatliche oder kommunale Fördergelder in Anspruch genommen werden. Das kann die Investitionskosten der, verglichen mit Scheitholzöfen, ja in aller Regel doch teureren Pelletgeräte vom Start weg auf ein konkurrenzfähiges Preisniveau senken. Reine Luftgeräte werden jedoch nicht gefördert, es muss zumindest eine Wassertasche vorhanden sein. In modernen Niedrigstenergieimmobilien können wasserführende Pelletgeräte für den Wohnbereich durchaus als Alleinheizung in Betracht kommen.

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OFENWELTEN

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Pelletöfen bieten hohen Bedienkomfort und besondere Sauberkeit im Betrieb. Sie arbeiten mit einem normierten, regenerativen Brennstoff, der sich sauber als Sackware transportieren oder lagern lässt, bei größeren Geräten lohnt sich auch die Anlage eines Pelletlagers, das per Tankwagen beliefert werden kann.

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Foto: Coprid, adobestock.com

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1 Das moderne Design mit der schwarzen Glasfront macht den „Logastyle Lamina”

zu einem Highlight unter den Pelletkaminöfen. Wahlweise als luft- oder wassergeführtes Gerät unterstützt er die Heizung. www.ofenwelten.de/buderus 2 Pelletkaminofen „P980” von Piazzetta ist komplett verkleidet mit Majolika in den Farben Bianco, Nero Opaco, Rosso Lava oder Terra Cotta. www.ofenwelten.de/piazzetta 3 Die große Sichtscheibe des „Boreas“ gibt den Blick auf ein entspannendes Flammenbild frei. Damit ist er optisch wie technisch ein echter Eyecatcher. www.ofenwelten.de/oranier 4 „Meghan“ lässt sich dank seines Inhalts an Technologie, Design und Zuverlässigkeit in verschiedene Raumentwürfe einfügen. www.ofenwelten.de/palazzetti

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Pelletöfen sind auf unterschiedliche Weise in der Leistung und im Flammenbild elektronisch regelbar, sie lassen sich meist auch über das Smartphohne aus der Ferne oder zeitgesteuert in Betrieb setzen – noch aktueller – sogar „auf Zuruf“. Erste Geräte gehorchen auf Befehle über „Alexa“ oder einen eingebauten Mini-Computer.

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1 So außergewöhnlich wie sein Design ist auch das Bedienkonzept

des „Clou“. Mittels Drehregler wird die Automatik gestartet, die Leistungsstufe gewählt und der Ofen auch wieder abgestellt. www.ofenwelten.de/austroflamm 2 „Sono“, mit weniger als 40 Zentimeter Einbautiefe, findet auch in schmalen Räumen Platz. www.ofenwelten.de/rika 3 Pelletherd „Bella“ macht das Abendessen und heizt gleichzeitig das Haus. Er ist vollautomatisch, programmierbar und besitzt ein digitales Touch-Display. www.ofenwelten.de/palazzetti 4 „Lucia Plus” heißt der kanalisierte Pelletofen mit modernem und elegantem Design, der dank seiner hohen Nennwärmeleistung von 12 Kilowatt für die Beheizung großer Flächen entwickelt wurde. www.lanordica-extraflame.com 5 Pelletofen „Carus“ fügt sich auf elegante Weise in den Raum ein. Zusätzlich ist er mit Wassertechnik ausgestattet. www.ofenwelten.de/oranier

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Der Kaminofen erzeugt überwiegend Konvektionswärme. Bei geschlossener Feuerraumür erreicht er einen Wirkungsgrad von weit über 70 Prozent. Öfen mit automatischer Abbrandsteuerung arbeiten zudem sehr brennstoffsparend und komfortabel. 1

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Kaminöfen: Kleine Sprinter für schnelle Wärme In den 1980er-Jahren, als Kaminöfen ihren Einzug ins deutsche Wohnzimmer hielten, waren es vorwiegend kleine schwarze Kisten, die weder effektiv noch umweltfreundlich heizten. Das hat sich geändert. Heute sind es technisch ausgefeilte Öfen, die sich in den unterschiedlichsten Designs zeigen.

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1 Modern und zugleich puristisch: Der „O-Bloks W+“ hat es zweifelsohne in sich.

Durch seinen großzügigen Aufbau kann der Kamin bei Bedarf um einen Speicherstein erweitert werden, wodurch sich die Ofenwärme länger nutzen lässt und ein angenehmes Klima gefördert wird. www.ofenwelten.de/oranier 2 Der runde Gussofen „Peppa“ ist mit seiner kleinen Heizleistung die Lösung für einen effizient gedämmten Wohnraum. Er ist aus Gusselementen gefertigt. Optional kann eine elektronische Heizhilfe oder sogar ein Emissionsminderungsset „tec“ helfen, die Emissionen noch weiter zu reduzieren. www.ofenwelten.de/leda 3 „IKI“, eine Ofenlinie, bei der die Flamme der absolute Hauptdarsteller bleibt. Die Struktur besteht aus lackiertem Stahl, die Tür ist ganz aus Keramikglas gefertigt. www.ofenwelten.de/palazzetti 4 Das Ofenmaterial Gusseisen lässt sich, wie hier beim „G1“ zu sehen, zeitgemäß mit moderner Feuerungstechnik interpretieren. www.ofenwelten.de/austroflamm

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Passend zu jedem Einrichtungsstil gibt es den Kaminofen mit Stahl, Edelstahl, wärmespeichernden Keramikkacheln oder Naturstein. Je nach Material sorgt die Verkleidung für einen zusätzlichen Anteil an Strahlungswärme.

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1 Der stylishe „Si“ ist zeitlos und wirkt jung und keck. Er lässt sich dank

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seiner puristischen Form harmonisch in jeden Raum integrieren. www.ofenwelten.de/ganz 2 „Free Flow Typ 00“, auf Podest Bock ist ein Klassiker, gepaart mit moderner Technik. www.ofenwelten.de/bullerjan 3 Schöner und viel entspannter als Fernsehen ist der Blick auf den „Lounge“ mit dem Xtra-Wärmespeichersystem. www.ofenwelten.de/austroflamm 4 Durch seine massive Specksteinverkeidung speichert das Modell „Arko“ die Wärme auch noch lange nach dem das Feuer erloschen ist. www.ofenwelten.de/oranier


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Besonders effektiv sind Kaminöfen mit Wasserwärmetauscher, die sich in einen vorhandenen Kreislauf für Heizung und Brauchwasser integrieren lassen. Eine weitere Möglichkeit sind Kaminöfen mit Speicherfunktion, die dann bis zu acht Stunden Wärme abgeben.

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1 Designerstück mit Durchblick: Beim „Odin“ schweben Flammen durch den Raum. www.ofenwelten.de/spartherm

2 „Infinity“, ein Ofen, zwei Brennstoffe: Holz und Pellets. Durch das Einlegen von Holzscheiten schaltet der Ofen automatisch auf Betrieb mit Holz um. www.ofenwelten.de/piazzetta 3 „Liù“ ist ein Holzofen mit einer Leistung von 7,5 Kilowatt und einer äußeren Verkleidung aus Majolika, mit hoher Leistungsfähigkeit und ausgefeilten und stilvollen Details. www.ofenwelten.de/lanordica-extraflame 4 Dieser Speicherofen aus Gusseisen, verkleidet mit Keramikringen, nimmt die überschüssige Hitze der Flammen in seinem massiven Kern auf und verströmt die Wärme noch lange, nach dem das Feuer erloschen ist. www.ofenwelten.de/leda

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RATGEBER


Foto: contrastwerkstatt, adobestock.com

GUT INFORMIERT Nein, Sie müssen nicht bis ins kleinste Detail wissen, wie man einen Ofen baut, das macht der Ofen- und Luftheizungsbauer Ihres Vertrauens für Sie! Aber bevor Sie sich an ihn wenden, werden Sie sicher viele Informationen abrufen und vor allen Dingen auch für sich abklären, welche Art von Ofen Sie eigentlich möchten. In unserem Ratgeber-Bereich haben wir wissenswerte Themen für Sie zusammengestellt.

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Foto: exclusive-design, adobestock.com

BRENNSTOFFWAHL

Holz ist nach wie vor der beliebteste Brennstoff, sei es als Scheite, als Holzbriketts oder als Pellets.

Optimale Partner

Ein Ofen kann noch so toll aussehen, aber er braucht als Partner den geeigneten Brennstoff. Nur welcher ist der richtige, der sich in den individuellen Alltag am besten einpasst? Wir stellen verschiedene Möglichkeiten vor.

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ach wie vor ist der Brennstoff Holz der beliebteste Energieträger für Öfen. Kaum jemand entzieht sich der Faszination des flackernden Feuers im Holzofen oder Kamin. Die Urtümlichkeit des Holzfeuers bietet Wärme und Geborgenheit. Die Holzfeuerstätten von heute bieten aber gleichzeitig auch Sicherheit, Unabhängigkeit, wirtschaftliche und umweltfreundliche Wärmeversorgung. Man kann bei der Beheizung mit Holz zuversichtlich davon ausgehen, sich für eine krisensichere und wirtschaftliche Wärmequelle zu entscheiden. Eine zusätzliche Wärmequelle, die – wenn gewünscht – den vorhandenen Heizkessel ergänzt, insbesondere

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in den Übergangszeiten oder, die sich ideal mit einer anderen Wärmequelle wie etwa einer Solaranlage kombinieren lässt. Zu all diesen Vorzügen kommt hinzu, dass holzbeheizte Öfen ihre Wärme CO2-neutral bereitstellen. Holz gibt bei seiner Verbrennung nur das CO2 wieder in die Atmosphäre zurück, welches der Baum bei seinem Wachstum aus der Luft aufgenommen hat. Zusätzliches Treibhausgas entsteht durch die Holzverbrennung nicht. Bei allen Vorzügen muss man aber auch sagen, dass der Betreiber einen gewissen Aufwand hat. Der Brennstoff wird manuell zugeführt und sollte auch im oder am Haus in geeigneter Weise gelagert wer-


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HOLZBRIKETTS Holzbriketts werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) hergestellt. Ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln werden sie unter hohem Druck gepresst. Durch die

HOLZ AUS HEIMISCHEM LAND Insgesamt verwenden Ofenbesitzer jedes Jahr 17 Millionen Festmeter Brennholz. Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes werden hiervon jährlich 300 000 Tonnen aus dem Ausland importiert. Diese Menge entspricht zirka 400 000 Festmetern – die Maßeinheit in der Holz hierzulande gehandelt wird. Die Importmenge liegt zwar unter drei Prozent, doch wer mit gutem Gewissen seinen Kaminofen, Heizkamin oder Kachelofen bestücken will, sollte sein Brennholz von regionalen Forstbetrieben, Waldbauern, Landwirten oder Holzhändlern beziehen.

verschiedenen Pressarten – mit hydraulischen Pressen, Extruderpressen oder Exzenterpressen – können Holzbriketts unterschiedliche Formen und Eigenschaften haben. Holzbriketts werden in Scheitholz-, Kachel- und Kaminöfen als Alternative zu Scheitholz oder zum Beifeuern verwendet. Sie zeichnen sich im Vergleich zu Scheitholz durch eine hohe Energiedichte aus. Da bei der Herstellung von Holzbriketts trockene Späne verwendet werden, haben sie einen Wassergehalt von unter 12 Prozent. Trockenes Scheitholz hat im Vergleich dazu einen Wassergehalt zwischen 20 und 30 Prozent. Holzbriketts zählen wie der Brennstoff Holzpellets zu den Erneuerbaren Energien: Beim Verbrennen von Holzbriketts wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Lebens im Holz gespeichert hat. Durch die einfache Lagerung, die auf Paletten möglich ist, und die leichte Handhabung erfreuen sich Holzbriketts immer größerer Beliebtheit. Für Holzbriketts gilt die internationale Norm ISO 17225-3. Ihre Einhaltung garantiert das Zertifizierungsprogramm ENplus-Briketts für die Qualitätsklassen ENplus A1 und ENplus A2.

Holzbriketts sind eine gute Alternative zu Scheitholz.

Holz kauft man am besten in heimischen Gefilden.

Vor diesem Holzfeuer fühlen sich alle wohl. Camina & Schmid

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Foto: womue, adobestock.com

den. Er wird in der Regel von Hand entzündet, wobei einige Grundregeln zu beachten sind. Deshalb sollten sich Bauherren damit rechtzeitig vertraut machen, etwa durch genaue Beachtung der Anleitung oder durch die Einweisung seitens des Ofenbauers, der die Feuerstätte einrichtet, um einen optimalen Betrieb zu erreichen. In Deutschland wächst jährlich mehr Holz nach, als tatsächlich benötigt wird. Aufgrund von Sturmschäden und Borkenkäferplage besteht sogar ein Überangebot, sodass der Preis für Holz aus dem Forst gegenüber dem Vorjahr bundesweit durchschnittlich um 10 Prozent gefallen ist. Die Kosten für einen Raummeter frisches Holz, dass noch verarbeitet und abgelagert werden muss, betragen rund 35 Euro. Brennholz ist somit seit Jahren günstiger als die fossilen Energieträger Öl und Gas, die von weltpolitischen Entwicklungen abhängig sind. Übrigens: Kaminholz zur Wärmenutzung fällt bei der Waldpflege ohnehin an – in Form von Baumkronen und Ästen, die für andere Verwendungen nicht geeignet sind. Die zusätzlichen Einnahmen durch den Verkauf sind für den Waldbesitzer besonders hilfreich, da sie dem Umbau der Wälder dienen: Weg von der Monokultur, hin zum Mischwald.


BRENNSTOFFWAHL

ZUSCHÜSSE FÜR WASSERFÜHRENDE PELLETÖFEN Seit dem 1. Januar 2020 können für die Installation eines wasserführenden Pelletkamins oder Kaminofens Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Die Mindestförderung beträgt bis zu 35 Prozent. Alle Details, komplette Listen mit förderfähigen Anlagen sowie das Antragsformular sind unter www.bafa.de abrufbar.

Einzelraumfeuerstätten für den Pelletbetrieb haben meist einen eingebauten oder angebauten Pelletbehälter, der eine oder mehrere Tagesrationen aufnehmen kann. Hier obliegt es dem Nutzer, den Vorrat nach Bedarf aufzufüllen, wobei sich auch die Verwendung im Handel erhältlicher Sackware anbietet. Im Übrigen unterscheidet sich der Betrieb nicht wesentlich von dem eines Zentralheizkessels. Auch bei Pelletöfen und Einsätzen ist er über eine elektronische Steuerung automatisiert und bietet somit dem Nutzer ein Höchstmaß an Komfort und absoluter Bequemlichkeit. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Feuerstätten dadurch, dass einige von ihnen als klassische Öfen nur den Aufstellraum beheizen, während andere mit Wassertechnik die Heizung wirksam unterstützen.

BRAUNKOHLENBRIKETTS Mit Kaminöfen die Feuerstätte aufheizen, mit Braunkohlenbriketts die Wärme dauerhaft halten. So verfahren häufig Besitzer von Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen, die praktisch denken und kostenbewusst handeln. Der älteste, bereits seit 150 Jahren industriell hergestellte Brennstoff wird in konstant hoher Qualität aus getrockneter Feinkohle ohne Verwendung von Bindemitteln gepresst. Braunkohlenbriketts müssen nur selten nachgelegt werden und sind der ideale Brennstoff für lange Kaminabende.

„Linda“ von Palazzetti, beheizt mit Pellets, sorgt für gemütliche Stunden am Ofen.

Pellets werden in normierter Qualität zur sofortigen Verwendung angeboten.

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Foto: spuno, adobestock.com

Foto: Jiri Hera, adobestock.com

PELLETS Holzpellets werden aus getrockneten, naturbelassenen Sägenebenprodukten (darunter Sägemehl, Hobelspäne, Hackschnitzel) mit einem Durchmesser von 6 Millimetern und einer Länge von 3,15–40 Millimetern hergestellt. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck gepresst. Der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets entspricht ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl. Die Qualitätsanforderungen für den genormten Brennstoff sind in der internationalen Norm ISO 17225-2 festgelegt. Die Anforderungen der ISONorm werden von ENplus umgesetzt und teilweise sogar übertroffen. Das Zertifizierungsprogramm für Holzpellets kontrolliert die gesamte Bereitstellungskette von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden und bietet damit eine hohe Qualitätssicherheit und umfassende Transparenz. Mit strengen Grenzwerten sorgt das Zertifikat für die Kontrolle und die Kennzeichnung von Pellets höchster Qualität.

Für die Verwendung von Braunkohlenbriketts in Kaminen und Öfen muss das Gerät eine Herstellerfreigabe haben.


BRAUNKOHLE – GLEICHMÄSSIGE VERBRENNUNG Braunkohlenbriketts können sich als vorteilhafte Alternative zu Holz anbieten. Sie benötigen allerdings eine höhere Starttemperatur als Holz. Deshalb empfiehlt es sich, mit Anmachholz vorzuheizen, bis ein ausreichendes Glutbett entstanden ist. Dann allerdings brennen die Briketts lange und gleichmäßig ab.

Aufgrund des höheren Anteils fester Bestandteile muss bei der Verbrennung von Braunkohlenbriketts mehr Verbrennungsluft durch den Brennrost im Feuerraumboden zugeführt werden als bei der Verbrennung von Holz. Daher sind Braunkohlenbriketts auch nur für Feuerstätten zugelassen, die über einen Brennrost im Feuerraumboden verfügen. Die Braunkohlenbriketts werden dabei mit einem Teil der notwendigen Verbrennungsluft umspült. Die restliche Verbrennungsluft wird – wie beim Scheitholz – über die schon beschriebene Sekundärluft zugeführt.

HYBRIDOFEN Der „DRU Maestro 60“ von Gasgerätehersteller DRU ist ein innovativer Hybridkamin mit besonderen und energiesparenden Funktionen. Zum ersten handelt es sich um einen modernen Einbaugaskamin mit dem exklusiven „DRU Dynamic Flame Burner“. Dieser generiert zu den kältesten Zeiten des Jahres hohe, optisch volle und angenehme Flammen in perfekter dreidimensionaler Lagerfeuer-Optik. Außerdem ermöglicht die „DRU Eco Wave“-App, Höhe und Flammenbild anhand eines einfachen grafischen Displays über das Smartphone oder Tablet zu steuern. Da es sich um einen raumluftunabhängigen Kamin handelt, wird kein klassischer, gemauerter Schornstein benötigt. Ein LASSystem führt die Abgase aus dem Gebäude und saugt gleichzeitig die Verbrennungsluft auf diesem Wege von außen an. Des Weiteren ist der Kamin mit dem Energielabel A für das Eco-Design ausgezeichnet. Insgesamt kann der Kamin daher als der fortschrittlichste Hybrid Gas-/Elektrokamin für den energiebewussten Verbraucher bezeichnet werden. Weiterhin verfügt der Kamin über die optionalen Neuheiten Sommerlighting und Sommer-Elektromodus. Sommerlighting erzeugt ein optisch warmes Flammenspiel auf der Rückwand, der SommerElektromodus erzeugt über LED ein rot schimmerendes Glutbett.

GASFEUER Gas verbrennt sauber, schadstoffarm, umweltfreundlich und ohne Geruchsbildung. Gaskamine erfüllen die hohen aktuellen Umweltanforderungen und auch bei künftigen gesetzlichen Auflagen ist man auf der sicheren Seite. Die Heizleistung eines Gaskamins (zwischen 3 und 8 Kilowatt) kann mit holzbefeuerten Öfen mithalten. Gaskamine erreichen mit rund 75 Prozent Wirkungsgrad ähnlich effektive Werte wie Holzfeuerungsanlagen. Für Niedrigenergiehäuser eignen sich von der Raumluft unabhängige Geräte mit externer Verbrennungsluftzufuhr und Rauchgasableitung. Auch mit geregelter Wohnraumbelüftung können Gasfeuerstätten problemlos betrieben werden. Gaskamine verzeichnen in Deutschland starke Wachstumsraten. In den Niederlanden und in England schätzt man ihren Komfort schon lange. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Kaminherstellers

Foto: Argus, adobestock.com

Die ursprünglich blaue Gasflamme verwandelt sich nach kurzer Aufheizzeit im Ofen in eine gelb-orangene Farbe.

EINSATZ VON GASKAMINEN

Gaskaminfeuer mit künstlichem Funkenflug. Kalfire

Überall, wo bauliche sowie schornsteintechnische Beschränkungen existieren, verschärfte Umweltauflagen gelten oder es Verbrennungsverbote für feste Brennstoffe gibt, sind Gasfeuerstätten erste Wahl.

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Foto: Tartila, adobestock.com

BRENNSTOFFWAHL

In der Bedienung sind die Stromöfen ebenso komfortabel wie die Gasöfen.

Mit einem „e-MatriX“Kamin können Sie einzigartige Flammen im Elektrokamin genießen. Dank dreidimensionaler Technologie entsteht ein sehr realistisches Flammenbild. Faber

DESIGNVARIANTEN Das Sortiment von strombeheizten Öfen reicht von klassischen Designs bis hin zu sehr modernen Varianten. Ein besonderes Highlight sind große Modelle, welche auch als Raumteiler genutzt werden können.

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Faber ergab, dass viele Bundesbürger bei der Auswahl ihres Kamins auf Komfort wert legen. Wer wenig Zeit hat und auf das Brennholz-Handling verzichten kann, bekommt mit einem modernen Gaskamin ein behagliches Feuererlebnis auf Knopfdruck per Fernbedienung. Damit ist es beispielsweise möglich, die Ein- und Ausschaltzeit zu programmieren, die Raumtemperatur und das Flammenbild zu regeln, manche Öfen lassen sich auch per App und Smartphone steuern. Die mit Erdgas oder Propangas betriebenen Geräte sind meist mit keramischen Holzscheit-Imitaten ausgestattet. Das Flammenbild hat durch präzise dosierte Sauerstoffzufuhr die charakteristische Farbe eines echten Holzfeuers. Sehr zeitgemäß passen Gaskamine in die städtische Wohnkultur mit beschränktem Platzangebot. Ein weiterer Vorteil von Gaskaminen: Das Gas muss nicht auf Vorrat gekauft werden, sondern der Brennstoff wird nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet.

STROM Sei es im Ferienhaus oder in der gemieteten Stadtwohnung: Es ist nicht überall möglich, einen offenen holz- oder gasbefeuerten Kamin oder Kamin-

ofen einzubauen. Eine Alternative dazu könnte der Elektrokamin mit Strom sein. Zur Installation eines solchen Kamins ist aus technischer Sicht nur eine Steckdose notwendig. Die Vorteile: Es gibt keine Rauchentwicklung, welche einen Schornstein notwendig machen würde und es gibt keine Verbrennung und keine Asche, sodass auch die Entsorgung oder Reinigung entfällt. Strombeheizte Öfen erbringen auch tatsächlich eine Heizleistung. Diese ist vom jeweiligen Modell abhängig und liegt zwischen 750 und 3000 Watt, wobei die Wärmewirkung, wenn sie nicht gewünscht oder benötigt wird, auch stromsparend abgeschaltet werden kann. Und trotzdem kann man sich immer noch an dem täuschend echten Flammenspiel erfreuen. Ein moderner Stromkamin lässt sich bequem über eine Fernbedienung steuern. Hier lässt sich die Flammenhöhe je nach gewünschter Intensität und die Heizleistung vom Sofa aus einstellen und selbstverständlich kann der Elektrokamin auch mit einem Knopfdruck ausgeschaltet werden. Und ganz praktisch: Da der Elektrokamin nur eine Steckdose benötigt, kann er auch bei einem Wohnungswechsel mit umziehen. ❙


www.erlus.com/kda

Lässt Ihrer Gestaltung freien Raum:

Der keramische Deckenanschluss von ERLUS Mit dem keramischen Deckenanschluss KDA können Sie Ihren Kamin- oder Kachelofen frei im Raum platzieren. Planern und Bauherren eröffnet das völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. Die Feuerstätte wird einfach von unten durch die Geschossdecke am Schornstein angeschlossen. Weitere Informationen erhalten Sie hier: info@erlus.com, T +49 8773-18171


Foto: Monkey Business, adobestock.com

OFENREGELUNGEN

Intelligente Elektronik Alle großen Ofenhersteller bieten inzwischen elektronische Steuergeräte an, die wesentlich präziser auf die Verbrennungsvorgänge reagieren, als man es mit einer manuellen Regelung kann. Sie erfüllen beim handbeschickten Kamin oder Ofen alle Ansprüche heutiger Nutzer an zeitgemäßen Bedienkomfort, aber auch an den Umweltschutz und dürften bald zum Standard jeder neuen Feuerstätte werden.

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uch nach Jahrtausenden hat das knisternde Holzfeuer und die gemütliche Wärme nichts von seiner Attraktivität eingebüßt und stellt im Regelfall sicher den häufigsten Grund für die Anschaffung eines Kamins oder Holzofens dar. Ein wesentlicher Grund, weshalb auch Gaskamine und Pelletgeräte auf dem Vormarsch sind, liegt in deren Bedienkomfort, denn diese bieten von jeher „schnelle Wärme auf Knopfdruck“. In den letzten Jahren haben aber auch klassische Holzfeuerstätten in diesem Punkt aufgeholt. Elektronische Ofenregelungen zählen sowohl bei industriell hergestellten Kaminöfen als auch bei handwerklich errichteten Kaminen und Kachelöfen inzwischen zur weit verbreiteten Ausstattung. Neben dem Komfort sind Umweltfreundlichkeit und Sicherheit weitere wichtige Vorzüge solcher Regelungen, wie nachfolgend aufgezeigt wird. Denn solche Ofenregelungen holen außerdem das Maximum an Heizenergie aus jedem Scheit und halten die Emissionen im Zaum. Die größten Anstrengungen der Ofenbauer um eine ideale Brennraum- und Zuggestaltung ihrer Feuerstätten laufen nämlich ins Leere, wenn Brennmaterial unterschiedlicher Qua-

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litäten verwendet oder die Regeleinrichtungen eines Ofens womöglich sogar falsch bedient werden. Unter solchen Umständen kann ein Kamin auch mit dem überlegenen CO2-neutralen Energieträger Holz tatsächlich zur „Dreckschleuder“ werden. Eine elektronische Ofenregelung kann hier je nach Ausführung an einer oder mehreren Stellen eingreifen und so stets die optimalen Bedingungen für eine saubere Verbrennung herstellen. Elektronische Ofenregelungen können darüber hinaus die Betriebssicherheit erhöhen, wenn sie einen Sensor haben, der beispielsweise Fließrichtung des Abgasstroms feststellt und so das Rückströmen von Rauchgasen in den Wohnraum erkennen (zum Beispiel durch eine Dunstabzugshaube, aber auch durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Je nach Ausführung können aufwendigere elektronische Ofenregelungen bei Störungen des Zuges eingreifen, indem sie die Lüftungsanlage abschalten, ein motorisch gesteuertes Kippfenster öffnen oder einen Rauchsauger einschalten. Diverse Steuerungen sind unabhängig vom Hersteller der Feuerstätte einsetzbar und auch zur Nachrüstung bestehender Anlagen geeignet. ❙


HWAM

Mit einer serienmäßigen automatischen Zuluftregelung in seinen Kaminöfen war der dänische Hersteller HWAM schon vor vielen Jahren ein Pionier. Diese funktionierten sogar völlig stromunabhängig über reine raffinierte Bimetallsteuerung. Inzwischen ist mit dem optionalen „Autopilot IHS“ sogar noch mehr Komfort und Effizienz gegeben, denn dabei lässt sich auf einer Fernbedienung gradgenau eine Wunschtemperatur im Raum festlegen, die die Leistung des Ofens beeinflusst.

Bei etlichen HWAM-Kaminofenmodellen sorgt der „Autopilot IHS“ für eine exakte und effiziente Wärmeabgabe. Eine bequeme Steuerung des Ofens ist mit der zugehörigen Funkfernbedienung möglich.

für Komfort & Umwelt BUDERUS

Die „Logamatic TCA200“ komplettiert das Buderus-Zubehör für Heizeinsätze und Kaminöfen. Die Regelung setzt sich aus einem Touch-Display für die Wand, einem Steuergerät, einer Verbrennungsluftklappe für den Verbrennungsluftstutzen und einem Abgassensor zusammen. Sie regelt die Verbrennungsluftmenge während der gesamten Abbrandphase automatisch. Die Regelung ist für alle Buderus-Öfen mit Verbrennungsluftstutzen unkompliziert nachrüstbar. Sobald das Feuer im Kaminofen oder Heizeinsatz entzündet ist, wird die Regelung „Logamatic TCA200“ aktiviert und übernimmt die komplette Regelung des Verbrennungsvorgangs. Die Luftzufuhr wird abhängig von der Abgastemperatur automatisch über eine Verbrennungsklappe mit Stellmotor reguliert, sodass die für die Verbrennung optimale Feuerraumtemperatur eingehalten werden kann. Dies ermöglicht einen besonders effizienten und emissionsarmen Abbrand mit dem typischen Flammenbild und senkt zudem die benötigte Brennstoffmenge. Wenn Brennmaterial nachgelegt werden muss, sendet der Regler ein Signal aus (akustisch oder optisch). Nach Betriebsende schließt die Regelung die Drosselklappe und unterbindet damit die Luftzufuhr. So kühlt der Feuerraum nicht aus und die Glut bleibt so lange wie möglich erhalten. Auch bei Komfort und Sicherheit punktet die „Logamatic TCA200“. Durch punktgenaue Informationen über die Brennstoffzugabe, die intuitive Bedienung des Touch-Displays und dank des PID-Reglers, der jederzeit die korrekte Luftmenge zur Verfügung stellt, gibt es keine Bedienfehler. Selbst im Störungsfall – wie zum Beispiel bei Stromausfall – ist ein sicherer Betrieb gewährleistet: Die Drosselklappe öffnet sich und ermöglicht so den manuellen Betrieb mittels Verbrennungsluftschieber am Kaminofen oder Heizeinsatz.

Mit dem „EMS-plus-Modul AM 200“ lässt sich eine wasserführende Feuerstätte in eine Zentralheizungsanlage einbinden.

Die Bedienung kann beispielsweise über das dezente Glasdisplay „Logamatic RC310“ erfolgen.

Mit der „TCA200“ steht eine einfach zu bedienende Ofenregelung für zahlreiche Buderus-Feuerstätten zur Verfügung, die sich auch nachrüsten lässt.

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OFENREGELUNGEN

So klein, so wirksam: Eine einzelne LED in einem dezenten Flammensymbol informiert bei der OrtnerAbbrandsteuerung durch wechselnde Farben über die aktuelle Abbrandphase und den optimalen Nachlegezeitpunkt.

ORTNER

Die Ortner-Abbrandsteuerung ist in drei verschiedenen Varianten erhältlich: mit Glasdisplay, mit LED-Anzeige oder mit LED-Anzeige und WLAN. Das Glasdisplay ist in Schwarz oder Weiß erhältlich. Bei der LED-Anzeige wird die jeweilige Abbrandphase farblich dargestellt. Bei der dritten Variante, LED-Anzeige mit WLAN, werden die Daten per WLAN von der Abbrandsteuerung auf das Smartphone oder PC mit optischer Darstellung der Abbrandphasen übertragen.

BRUNNER

Die Firma Brunner zählt zu den ältesten Anbietern elektronischer Ofenregelungen. Bereits 1990 kam die erste Version der Ofensteuerung „EOS“ auf den Markt. Sie wurde kontinuierlich zur mittlerweile siebten Generation (EOS 7) weiterentwickelt. Diese ganzheitliche Ofensteuerung regelt nicht nur einen optimalen Abbrand Ihres Kachelofens oder Kamins, sie erfüllt auch alle komplexen Steuerungswünsche auf Knopfdruck. Ob Pelletnachfüllzeiten, Warmwassertemperatur, Verteilung der Wärmeströme – die „EOS 7“ ist für alle Ansprüche eines modernen Heizsystems gerüstet. Um lediglich die Verbrennungsluft zu optimieren, empfiehlt Brunner die einfachere Ofensteuerung „EAS“. Sie bietet Bedienkomfort, Sicherheit und eine umweltgerechte Verbrennung mit höchstem Wirkungsgrad für einen geringeren Preis. Brunner unterscheidet bei den aktuellen Abbrandsteuerungen zwischen solchen für reine Luftgeräte (EAS-2) und solchen für Kesselgeräte (EOS 7) beziehungsweise für die Brunner-Heizzentrale. Die Verbrennungsluftsteuerung für Luftgeräte (EAS) hat in der zweiten Generation eine neue Bedienoberfläche erhalten. Das Display ist mit 80 x 80 Millimeter deutlich größer geworden und zweifarbig. Die Top-Lösung für alle heiztechnischen Herausforderungen, so komplex diese auch immer sein mögen, ist die Brunner-Heizzentrale BHZ. Mit ihr lässt sich alles perfekt abgestimmt einregeln, von der Wärmepumpe oder dem Zentralheizkessel (beides ebenfalls von Brunner erhältlich) bis hin zum Pufferspeicher, dazu auf Wunsch eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage und natürlich eine wasserführende Holzfeuerstätte – jeweils nebst der zugehörigen Peripherie aus Umwälzpumpen oder Heizkreisverteilern. Ziel der BHZ ist es, ein symbiotisches System anzubieten, bei dem „alles aus einer Hand“ stammt und das bei aller technischer Komplexität den Bewohner davon möglichst nichts spüren lässt, sondern höchste Bedienerfreundlichkeit mit optimaler Funktionalität bietet.

Mit der Heizzentrale „BHZ“ lässt sich alles aufeinander abstimmen.

Per Touchdisplay lassen sich alle Anlagenparameter einfach überwachen und auch ändern.

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Brunner Wärmepumpe BWP 3/13

Hydraulikturm BWT 50/200

Puffer HOS 550

Wasserführender Holzofen

Die Brunner-Heizzentrale „BHZ“ regelt verschiedenste Wärmeerzeuger und -abnehmer einer komplexen Anlage ideal, ohne dem Nutzer Expertenwissen eines Haustechnikers abzuverlangen.


SPARTHERM

RIKA

Mit der Einführung der sprachbasierten Steuerung „Rika Voice“ reagiert der Ofen auf Ansprache. Mittels Amazon Echo und Alexa Voice Service kann per Sprachsteuerung ganz einfach mit dem Ofen kommunizert werden. Alles, was man tun muss, ist, Alexa dazu aufzufordern. Machbar ist dies in Verbindung mit jedem Ofen, der mit „Rika Fire-net“ ausgestattet ist. So ist der Ofen effizient und komfortabel.

Auch einige Kaminofenmodelle von Spartherm wie der drehbare „Selection SEO S“ sind über die „S-Thermatik“ regelbar. Hier zeigt eine LED den Betriebszustand an.

Bei Spartherm wird die seit Jahren erhältliche Ofensteuerung „S-Thermatik“ technisch ständig fortentwickelt und im Funktionsumfang erweitert. Aktuell ist sie mit der Bezeichnung „NEO“ erhältlich, was diese Innovation bereits im Namen verdeutlicht. Die „S-Thermatik NEO“ ist weitgehend abwärtskompatibel – nicht unwichtig, wenn mal ein Element einer alten Steuerung ausgetauscht werden muss oder ein technisches Upgrade erfolgen soll. So ist die aktuelle Version mit allen ehemaligen und aktuellen Motoren, Fühlern und Türschaltern zu 100 Prozent kompatibel. Bei Kaminofenanwendungen arbeitet die „NE0“ ohne Display. Dort gibt es die bekannte Funktionskontroll-LED.

Über die Spracheingabe können Sie Rika-Pellet- oder Kombiöfen ein- und ausschalten, die Modi wechseln, die gewünschte Raumtemperatur und Heizleistung sowie den aktuellen Betriebsstatus abfragen. Und zwar jederzeit und von überall.

Zur Bedienung der „S-Thermatik NEO“ ist ein grafisches Touchdisplay verfügbar.

Rauchgassauger Die Spezialität der Steuerung ist eine WLAN-Verbindung der Steuereinheit mit einem Display mit Browser (Handy, Tablet, Laptop, PC, TV ...). T1 Flammenfühler

S1 Stellmotor unter der Grundofenfeuerung

TK Türkontakt

Steuereinheit ROT - Speicheranlagen BLAU - H2O-Anlagen

OFEN INNOVATIV

Die Ofenregelungen von Ofen Innovativ heißen „ORi wifi“/„ORex wifi“ beziehungsweise „ORi W wifi“/„ORex W wifi“. Die Version für Speicheranlagen ist erkennbar am roten Gehäuse, die Version für wasserführende Anlagen (mit dem „W“ in der Modellbezeichnung) hat ein blaues Gehäuse. Diese Regelungen besitzen einen Flammenfühler sowie einen Türkontaktanschluss. Die Steuerungen verfügen über eine Schaltfunktion für externe Bauteile wie eine Dunstabzugshaube, einen Rauchgassauger oder eine kontrollierte Wohnraumlüftung, die „W“-Variante bietet überdies die Möglichkeit, über einen Kesseltemperaturfühler oder Pufferspeichertemperaturfühler und ein Relais für eine Umwälzpumpe die Beladung eines entsprechenden Kessels/Pufferspeichers mit dem im Ofen erzeugten Warmwasser zu organisieren. Eine besondere Spezialität der Regelungen von Ofen Innovativ ist eine WLANVerbindung der Steuereinheit mit einem Handy, Tablet, Laptop, PC oder sogar einem Web-fähigen Fernseher. Auf dem Display können verschiedene Betriebsparameter (zum Beispiel die Laufzeit, Luftklappenstellung, Feuerraumtemperatur oder die Temperaturkurve des aktuellen Abbrands) angezeigt werden.

Kamine & Kachelöfen

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OFENREGELUNGEN

CAMINA & SCHMID

PALAZZETTI

Alle Pelletöfen der Ecofire-Baureihe von Palazzetti – auch bereits installierte – lassen sich dank Wifi-Technologie über die „Connection Box“ jetzt auch von unterwegs steuern. So können Nutzer ihren Pelletofen auch aus der Ferne aus- und einschalten. Damit lässt sich zum Beispiel ein kaltes Heim bei der Rückkehr von einer Reise zuverlässig vermeiden.

Die Bedienung der „SMR“ von Schmid erfolgt über ein schickes grafisches Glasdisplay mit Touchfunktion.

„SMR“, die Schmid-Multi-Regelung, kombiniert ein hohes Leistungspotenzial mit einem bedienerfreundlichen Display. Sie brauchen nur noch das Brenngut aufzulegen und es anzuzünden. Nun beginnt der Regelungsprozess. Zum Ende des Abbrands schließt die Verbrennungsluftzufuhr komplett, um eine möglichst lange Gluthaltung zu gewährleisten. Die „SMR“ sorgt für längere Abbrandzeiten, deutlich längere Gluthaltung, geringeren Brennstoffverbrauch, längere Speicherwärme und optimale Emissionswerte. Möchten Sie mit Ihrer Feuerstätte auch Ihre Zentralheizung unterstützen oder warmes Wasser zum Duschen und Kochen erwärmen? Egal ob Sie einen vorhandenen Pufferspeicher nutzen wollen oder mit dem Schmid-„WM“-Wärmemanager liebäugeln, die „SMR“ Schmid-Multi-Regelung, gegebenenfalls aufgerüstet mit der SKS-Kompaktstation, regelt das für Sie.

Der Ecofire „Julie“ von Palazzetti lässt sich über die „Connection Box“ mit WLAN auch aus der Ferne aus- und einschalten.

Abgasrohr

KUTZNER + WEBER

Die markenunabhängig einsetzbare „Compact“-Abbrandregelung von Kutzner + Weber wurde für handbeschickte Feuerstätten wie zum Beispiel Kaminöfen oder Heizeinsätze konzipiert und trägt zum sicheren und umweltbewussten Betrieb bei. Zur Erfassung der Abgastemperatur kommt ein in die Verbindungsleitung montierter Hochtemperatur-Mantelthermostat zum Einsatz. Die von der Elektronik stetig geregelte Zuluftklappe sorgt für optimale Verbrennungsluftzufuhr und verschließt diese in den Stillstandszeiten. Neben den Statusmeldungen für den Betreiber, die mittels LED ausgegeben werden, kann optional ein Display zur Anzeige der Betriebsmodi sowie zum Parametrieren der Compact angeschlossen werden. Die Einstellung des Abbrandverhaltens ist ebenso einfach wie übersichtlich gehalten und erfolgt durch den im Stellantrieb integrierten Wahlschalter. Ein Druck auf die Start-Taste am Stellantrieb beziehungsweise am optional erhältlichen Edelstahltaster versetzt die Regelung ebenso in den Betriebszustand wie ein Temperaturanstieg im Abgasrohr oder die Betätigung eines angeschlossenen Ofentürschalters. Die Ofenregelung „Compact“ bietet vorkonfektionierte Schnittstellen beispielsweise für ein Display und einen Ofentürschalter und ist damit für den Anschluss von optionalem Zubehör bestens gerüstet. Darüber hinaus ist durch die Einheit von Stellantrieb, Regelelektronik und Zuluftklappe auch an Kaminöfen eine nahezu unsichtbare und schnelle Montage realisierbar.

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Temperaturfühler

Display (Option)

Compact-Ofenregelung inkl. Zuluftklappe

Prinzipskizze der Abbrandregelung von Kutzner + Weber mit den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten.

Starter-Taster (Option)

Feuerstätte


Kaum wahrnehmbar, aber nützlich: Die elektronische Heizhilfe per LED im Sockel, die Leda optional für die Ofenmodelle „Peppa“ und „Corna“ anbietet. Hier ist alles „im grünen Bereich“.

Das Touchdisplay der „Ledatronic“ informiert über die aktuellen Betriebsparameter und ermöglicht regelnde Eingriffe durch den Bediener. Archaischer Feuergenuss, auf modernste Weise geregelt – mit der „Ledatronic WiFi“.

LEDA

„Ledatronic“ heißt das System des norddeutschen Gussofen-Herstellers Leda. In ihrer aktuellsten dritten Generation ist sie als „Ledatronic LT-3 WiFi“ erhältlich. Alle wichtigen Informationen wie beispielsweise die aktuelle Temperatur im Brennraum werden dabei über ein optionales Grafikdisplay oder per App auf dem Tablet oder Smartphone angezeigt. Zudem erhält der Ofenbesitzer ein Signal, wann er Holz nachlegen soll. Und wenn das Feuer ganz heruntergebrannt ist, wird die Luftzufuhr vollständig geschlossen. So werden ein erneutes Entzünden der Glut verhindert und die Restwärme optimal genutzt. Die kontinuierliche Anpassung der Verbrennungsluftzufuhr an die jeweilige Abbrandsituation sorgt für niedrige Emissionen und einen reduzierten Brennstoffverbrauch. Eine optionale Relaisbox sorgt für erweiterte Komfort-Funktionen. Beispielsweise lässt sich eine Anheizklappe für zusätzliche Nachheizflächen damit automatisieren oder ein optionaler Wasserwärmetauscher regeln. Ein weiteres optionales Modul des Herstellers ermöglicht den kombinierten Betrieb einer Holzfeuerstätte und einer kontrollierten Wohnraumlüftung.

Per WLAN ist auch die Bedienung per Tablet oder Smartphone möglich.

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GEBÄNDIGTES FEUER

Grenzenlose Formen- und Größenvielfalt: Das „Robax“-Lieferprogramm umfasst über 1000 verschiedene Geometrien. Schott

Glaskeramik: Vielfalt ist Trumpf Nur mit geschlossenem Brennraum ist ein kontrollierter Abbrand möglich, wie ihn auch die Bundesimmissionsschutzverordnung verlangt. Bevor die hoch hitzebeständige Glaskeramik entwickelt wurde, gab es nur eiserne Türen zum Verschluss einer Ofenluke. Doch längst sind große Sichtscheiben Standard. Sie ermöglichen bei bester Wärmeausnutzung einen Blick aufs spektakuläre Flammenspiel.

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Mit den drei an der roten Säule angebrachten Varianten „neowhite“, „neoclear“ und „neoblack“ zeigt Hecker die wichtigsten Grundtypen ihrer Glaskeramik.


Ob gerade, gewinkelt, teilweise oder ganz gewölbt – der Formenreichtum ist bei Hecker ebenso vielfältig wie die Dekorationsmöglichkeiten oder Beschichtungen.

E

s zählt zum Basiswissen des OL-Handwerks, dass die Wirkungsgrade – also die Wärmeerträge in Abhängigkeit von der eingesetzten Energiemenge – bei offenen Kaminen je nach Konstruktion nur bei zirka 15 bis 25 Prozent liegen, während gute geschlossene Kamine mit Sichtglasscheibe 80 Prozent und mehr erreichen können. Der Grund: In einem offenen Kamin ist keine Regelung der Zuluftmenge möglich. Beim geschlossenen Kamin kann die Zuluftmenge dagegen präzise dosiert an das Brenngut geführt werden, sodass der Abbrand kontrolliert erfolgt. Das gilt umso mehr, da sich die Zuluft in mehreren Ebenen (als Primär- beziehungsweise Sekundärluft) sehr gezielt zuführen lässt. Auf diese Weise können zugleich die Emissionswerte (unter anderem Feinstäube) drastisch sinken, und es wird auch das Maximum an Energie aus dem Brennstoff herausgeholt. Doch mit einer Sichtscheibe abgeschlossene Feuerstätten bieten noch weitere entscheidende Vorzüge. Erstens: Qualm und Geruch gelangen nicht in den Raum, zweitens: Funkenflug wird sicher unterbunden. Konnte man den Raum, in dem ein offener Kamin brannte, bisher eigentlich nie guten Gewissens verlassen, so braucht man beim ordnungsgemäßen Betrieb eines geschlossenen Ofens kein Austreten von Glut oder Flammen zu befürchten. Vor der Erfindung der Glaskeramik mussten sich Menschen tatsächlich entscheiden: Wollten sie eine tolle Feuersicht, gab es nur den offenen Kamin, der bei miserablem Wirkungsgrad einen Blick auf die Flammen bot. Wem es auf effiziente Wärme ankam,

der musste sich einen geschlossenen Ofen zulegen. Der war dann aber auch wirklich „geschlossen“ – mit gusseisernen Türen oder Ähnlichem. Beide Vorzüge in einem Gerät zu bekommen, machte erst die Glaskeramik möglich, und das begründet ihren anhaltenden Erfolg. So lieferte allein Schott bislang über 100 Millionen solcher Scheiben aus. Das Unternehmen kann die Scheiben in über 1000 verschiedenen Geometrien liefern.

„Robax“-Glaskeramik mit großem Biegeradius. Beginnend mit 30 Millimeter bis 95 Millimeter – wahlweise in fünf Ausführungen. Schott

NICHTS IST UNMÖGLICH Sonderformen wie eine rund geformte Scheibe bis 270 Grad und fünf große Biegeradien bei winklig geformten Scheiben und sogar wellenförmige Scheiben sind im Angebot. Im Februar 2020, auf einer der letzten großen Messen in der Ofenbranche, der Progetto Fuoco in Verona, wurde die „ideale Biegekante“ neu vorgestellt. Sie bietet eine um mindestens 30 Prozent reduzierte Auswölbung im Biegebereich (nach vorne und oben), was einen optimalen visuellen Eindruck hinterlässt und einen einfachen Einbau der Scheibe in die Rahmenkonstruktion eines Kamins ermöglicht. Zudem verbessert sich durch die geringere Auswölbung die Festigkeit der Scheibe, insbesondere im Biegebereich, um bis zu 80 Prozent, wodurch eine höhere Stabilität und Bruchfestigkeit erreicht wird. Für die Dekoration und Bedruckung von Kaminsichtscheiben stehen mehr als zehn bleifreie, also umweltfreundliche Dekorationsfarben plus vier ZweifarbDekorationen zur Verfügung. Bei letzteren handelt es sich um drei Metallic-Design-Effekte und eine matte Zweifarbkombination. Weiterhin sind Beschichtun-

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GEBÄNDIGTES FEUER

gen wie „Robax TrueView“ und „Robax Mirror“ möglich. Eine weitere Produktgattung von Schott ist die farbige Glaskeramik namens „Robax Ambience“. Mit ihr bekommen auch Außenverkleidungen von Öfen eine schlichte, klare Anmutung. Selbst historische Kachelöfen werden im Zuge einer Sanierung heute überwiegend mit einer Tür mit Sichtscheibe ausgestattet, auch wenn das nicht ganz original ist.

„NEOCLEAR“-OBERFLÄCHE Kurz nach Schott nahm auch Marktbegleiter Hecker, ebenfalls ein deutsches Traditionsunternehmen der Glasbranche, die Produktion und den Vertrieb von Glaskeramik für Feuerstätten auf. Hecker ist seit 1984 Partner der Nippon Electrice Glass Company (NEG) Japan, nach Corning USA dem zweitgrößten Spezialglashersteller der Welt. Im Jahr 1999 wurde der Bereich Glaskeramik aus der Hecker Glastechnik ausgegliedert und firmiert seither eigenständig. Ebenso eigenständig sind einige spezifische Produktmerkmale ihrer Glaskeramik, namentlich die vor einiger Zeit eingeführte „neoclear“-Oberfläche, die bislang bei mehr als 10 Millionen Kamineinsätzen und

Kaminöfen zur Anwendung kam. „neoclear“ zeichnet sich durch eine absolut klare, glatte Oberfläche aus, die durch ein spezielles Polierverfahren erreicht wird, das bei NEG entwickelt wurde und seither für alle Hecker-Glaskeramikprodukte als Standard eingeführt wurde. Auch Hecker kann sämtliche Scheibenformen und -zuschnitte mit verschiedenen weiteren Oberflächenbehandlungen anbieten. Ebenso sind Doppelverglasungen und inzwischen sogar Dreifachverglasungen möglich. Neben den großen Herstellern gibt es Handelspartner der großen Hersteller wie Irlbacher und Mennes, um nur zwei zu nennen. Diese vertreiben die Glaskeramikprodukte nicht einfach nur weiter, sondern leisten einen eigenen „produktiven“ Beitrag, indem sie die Ware wie industrielle „Halbzeuge“ behandeln und beispielsweise durch besondere Zuschnitte veredeln. Eine weitere Veredelung durch die Glaskeramikhersteller ist zum Beispiel eine Infrarotbeschichtung, die einen Teil der Wärmestrahlung in den Brennraum zurück reflektiert. Gerade in gut gedämmten Niedrigenergie-Immobilien wird von Ofennutzern gelegentlich ein Zuviel an Wärme be„NightView“ von Schott, eine speziell getönte Glaskeramik für Pelletöfen, die im Betrieb ein tolles Flammenspiel erkennen lässt, den Brennraum allerdings in abgeschaltetem Zustand des Ofens elegant einheitlich verdunkelt.

Mit „Robax Magic” stehen farbige Glaskeramiken für die Innenverkleidung von Kaminen zur Verfügung, die auch im individuellen Ofenbau genutzt werden können. MODERNE GLASKERAMIK IST EIN „JUNGES“ PRODUKT Vor etwas über 40 Jahren hat der internationale Technologiekonzern Schott die hitzebeständige Glaskeramik entwickelt und für breite Anwendungszwecke nutzbar gemacht. Bekannt ist der Werkstoff unter der Markenbezeichnung „Ceran“ zum Synonym für Kochfelder im Herdbereich geworden. Die entsprechende transparente Variante von Schott für Kamine und Kaminöfen heißt „Robax“. Seit dieser Zeit wurde die Glaskeramik ungefähr so revolutionär weiterentwickelt wie die Computertechnik, und ein Ende der fortschrittlichen Neuerungen ist nicht in Sicht.

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DAS MACHT GLASKERAMIK SO BESONDERS

Mit der geriffelten „Magic black“-Glaskeramik von Schott können Brennräume von Gaskaminen elegant ausgekleidet werden.

Das Material weist gegenüber gewöhnlichem Flachglas eine entscheidende Besonderheit auf, indem es sich unter Wärmeeinwirkung so gut wie überhaupt nicht ausdehnt. Das bewirkt die besondere Hitzebeständigkeit und Temperaturschockfestigkeit. Selbst von eiskaltem Wasser, das auf eine erhitzte Kaminscheibe aus Glaskeramik geschüttet wird, zeigt sich das Material absolut unbeeindruckt. Das Material wurde und wird für verschiedene Anwendungszwecke laufend weiterentwickelt. So sind Kaminsichtscheiben heute nicht nur plan oder gewinkelt, sondern auch gewölbt, zylindrisch oder dreidimensional verformt (zum Beispiel dom- oder linsenförmig) in allen erdenklichen Abmessungen lieferbar. Zusätzlich kann eine hitzefeste Dekoration mit keramischen Farben aufgebracht werden, um den Randbereich einer Kaminscheibe ansprechender zu gestalten. Die mechanische Bearbeitung, beispielsweise durch Bohren oder Schleifen, ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus können Kaminscheiben inzwischen mit Verspiegelung, einer Antireflexions- oder Infrarot-Beschichtung hergestellt werden.

Eine exotische Lösung ist die Wellenform „wave“ von Schott. Infrarotbeschichtet und in „autumn Red“ bedruckt vereint diese Glaskeramik von Schott gleich zwei ausgefallene Details – alternativ ist die Bedruckung auch in vielen weiteren Farben und auch als Zweifarbkombination lieferbar.

klagt, zumal immer größere Sichtscheiben (über die gewöhnlich besonders viel Strahlungswärme abgegeben wird) im Trend liegen. Doch auch dafür gibt es Lösungen: Einige Hersteller bieten die Türen mancher Kaminmodelle zusätzlich zur Infrarotbeschichtung mit einer Doppel- oder sogar Dreifachverglasung an. Das reduziert den Strahlungswärmeanteil in den Aufstellraum erheblich, und gerade die Mehrfachverglasung hat hier einen weiteren Vorzug: Sie schützt die optional aufgetragene hauchdünne Infrarot-Bedampfung der Glaskeramikscheibe vor mechanischer Beschädigung (zum Beispiel durch Abrieb beim Reinigen der Glasscheibe), indem die beschichtete Seite auf der Innenseite des Zwischenraums zwi-

schen den beiden Scheiben liegt. Das Feuer brennt dank hoher Brennraumtemperaturen noch besser; dennoch wird es im Aufstellraum nicht zu warm. Um die in den Brennraum reflektierte Wärme nicht ungenutzt verpuffen zu lassen, wird diese Verarbeitungstechnik von Glaskeramik häufig bei Feuerstätten angewendet, die außerdem über ein Wasser-Register verfügen, mit dem die Zentralheizung unterstützt wird. So kann die konventionelle Heizung in den Übergangszeiten häufig über längere Etappen ganz abgeschaltet bleiben. Und die höheren Brennraumtemperaturen tragen dazu bei, dass die Scheibe auch bei geringerer Holzauflagemenge nicht so schnell verrußt. ❙

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NIEDRIGENERGIE- UND EFFIZIENZHÄUSER

Meist auf Sparflamme Aktuelle Neubauten haben einen Heizwärmebedarf, der mitunter fast gegen Null tendiert. Doch auch dann müssen Baufamilien nicht auf die gemütliche Wärme eines Kamins oder Ofens verzichten. Im Gegenteil, denn damit lässt sich oft der geringe Restwärmebedarf decken. Bei der Auswahl der passenden Feuerstätte sind allerdings ein paar Dinge zu berücksichtigen. Ideal für Niedrigenergiehäuser: „S23 GO-Line“ inklusiv „Ekko GO 4557 s“ mit Oberflächenveredelung SiIikatanstrich von Camina & Schmid.

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Kamine & Kachelöfen

Foto: Baufritz

In diesem Neubau sorgt der Tunnelkamin für die notwendige Wärme.


Man sieht es ihm nicht an, aber der Spartherm-Kaminofen „Senso M H2O“ führt einen Teil seiner Wärmeleistung der gewöhnlichen Zentralheizung zu und verhindert so auch eine Überheizung des Aufstellraums.

Gerade in Niedrigenergie-Neubauten, hier übrigens ein Holzhaus, kann ein Kachelofen mit keramischer Speichermasse oft den geringen Wärmebedarf decken – zumindest in den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst. Kaufmann

Der Gaskaminofen „Corna“ von Leda ist mit seiner zwischen 2,6 und 3,7 Kilowatt stufenlos regelbaren Heizleistung prädestiniert für Niedrigenergie-Immobilien.

Ö

fen und Kamine bringen nicht nur gemütliche Wärme ins Haus, sondern auch ein Stück Unabhängigkeit von konventionellen Energieträgern wie Gas und Heizöl. Denn den regional verfügbaren, regenerativen Brennstoff Holz wird man immer irgendwo bekommen, auch mäßige Holzqualitäten, etwa von Windbruch, sind als Brennholz nutzbar. Es kann deshalb nur von Vorteil sein, in jedem Haus von vornherein einen Ofen oder Kamin einzuplanen. Um eine solche Feuerstätte anschließen zu können, wird immer auch ein Abgaszug benötigt. Der Klassiker dafür ist ein Innenschornstein, weshalb man gut beraten ist, einen solchen ebenfalls bereits bei der Hausplanung zu berücksichtigen, selbst dann, wenn man den Anschluss eines Ofens oder Kamins erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen möchte. Auch technisch ist das von Vorteil, weil die Gebäudehülle später nicht noch einmal durchbrochen werden muss. Wenn man sich nach einem geeigneten Ofen oder Kamin umsieht, gibt es zunächst zwei Ansprechpartner, die für eine kompetente Beratung sorgen und die man deshalb aufsuchen sollte: Einen Ofenbau-Meisterbetrieb, der die Feuerstätte nach den Regeln der Zunft von A bis Z fachgerecht berechnet, plant und auch errichtet und den Schornsteinfeger, in dessen Kehrbezirk das Haus liegt. Letzteren zu fragen lohnt auch deshalb, weil er einem im Vorfeld bereits sagen kann, unter welchen Umständen welcher Feuerstättentyp geeignet wäre und welche Beschränkungen womöglich behördlicherseits in dem jeweiligen Baugebiet bestehen. Nicht zuletzt sollte man den Kamin-

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NIEDRIGENERGIE- UND EFFIZIENZHÄUSER Dank offener Wohnkonzepte kann sich die Wärme eines Kaminofens (hier der „Schornstein mit Ofen“ von Schiedel) im ganzen Haus ausbreiten.

kehrer mit einbeziehen, weil er die fertige Anlage anschließend auch abnehmen muss. Außerdem kann er Hinweise geben, welche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind, um einen Ofen zu betreiben – beispielsweise in Verbindung mit einer kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage oder einer Dunstabzugshaube in der Küche. Die Lösungen und Umsetzungsmöglichkeiten dazu kennt natürlich auch ein OfenbauMeisterbetrieb.

SICHERHEIT ALS OBERSTES GEBOT

Pelletofen „Marianne“ von Palazzetti, lässt sich durch seine Technologie und Design in verschiedene häusliche Raumentwürfe einfügen.

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Kamine & Kachelöfen

Vor einigen Jahren hieß es beispielsweise, dass in modernen Neubauten mit ihrer dichten Gebäudehülle und mechanischen Lüftungsanlagen nur noch Öfen installiert werden dürften, die in ihrer gesamten Konstruktion nachweislich besonders dicht ausgeführt sind und die ihre Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum beziehen, sondern über einen gesonderten Zuluftkanal. Damit sollte das Rückströmen gefährlicher Rauchgase in den Aufstellraum unterbunden werden. Solche Öfen waren an einem Zertifikat des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) für besondere Dichtheit erkennbar. Allerdings gab es davon zunächst nur eine Handvoll Geräte auf dem Markt. Inzwischen ist die Auswahl der raumluftunabhängig zertifizierten Öfen und Kamine wesentlich größer geworden – und längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, im modernen Neubau einen Ofen zu betreiben. Das Stichwort, das den Einsatz fast jeder beliebigen Feuerstätte auch im modernen Niedrigenergiehaus ermöglicht, heißt „DifferenzdruckController“ – ein kleines Kästchen, das dauerhaft den Differenzdruck zwischen dem Verbindungsstück der Abgasanlage einer raumluftabhängigen Feuerstätte und dem Aufstellraum überwacht. Solche Controller, die ein bauaufsichtliches Zulassungsverfahren absolviert haben müssen, gibt es beispielsweise von den Ofen- oder Zubehörherstellern Kutzner + Weber, Leda, Spartherm, Schmid oder Wodtke, um nur

einige zu nennen. Die Funktionsweise ist bei allen ähnlich: Bei Unterschreitung eines Mindestwertes des Differenzdrucks wird eine vorhandene Lüftungsanlage abgeschaltet. Der Differenzdruck-Controller ist nur bei Betrieb der Feuerstätte aktiv. Dazu wird zusätzlich zum Druckmessfühler ein Temperatursensor am Abgaszug installiert, der beim Ofenbetrieb das Startsignal für die Überwachung auslöst. Mit einem DIBt-zertifizierten Ofen oder Kamin sind Sie also technisch genauso auf der sicheren Seite wie mit einem herkömmlichen Ofenmodell plus Differenzdruck-Controller. Damit haben Sie die volle Qual der Wahl – und die sollte sich außer an der Optik vor allem auch an Ihren Nutzungsgewohnheiten orientieren und, ganz wichtig, am Wärmebedarf des Raumes, in dem sich der Ofen befindet. Gerade bei letzterem Aspekt kommen sich Wunsch und Wirklichkeit besonders häufig in die Quere. Die meisten Ofennutzer wünschen eine freie Feuersicht durch eine großzügig dimensionierte Kaminscheibe. Damit ist allerdings zugleich eine hohe Wärmeabgabe an den Raum verbunden, und da Neubauten höchste Dämmstandards erfüllen, brauchen sie eigentlich nur minimale Wärme zum Zuheizen. Ein sinnvoller Ausweg aus diesem Dilemma können entsprechend kleiner dimensionierte Öfen mit geringerer Heizleistung sein, ein weiterer sind Öfen oder Kamine mit Wassertechnik, die einen Teil der Wärmeenergie an die Zentralheizung weitergeben. Eine dritte Möglichkeit ist ein klassischer Kachelofen, bei dem ein Großteil der Wärme in die massive Ofenkonstruktion sowie die nachgeschalteten keramischen Züge eingespeichert und über viele Stunden allmählich an den Aufstellraum abgegeben wird. Weil diese sogenannten „Grundöfen“ allerdings auch schwer sind, muss die Statik des Hauses dafür ausgelegt sein. Für ein schnelles Genussfeuer zum Feierabend ist diese Ofenbauart wegen ihrer prinzipbedingten Trägheit eher nichts, um einen nennenswerten Anteil der Heizlast des Ge-


Bei diesem Neubau, einem Fertighaus von FingerHaus, wurde der Schornstein gleich beim Bau mit eingeplant.

bäudes zu übernehmen oder in der Übergangszeit sogar als Alleinheizung zu fungieren, ist sie dafür hervorragend geeignet. Es kommt also immer sehr darauf an, für welchen Ofentyp man sich entscheidet, denn dieser bestimmt maßgeblich den Charakter der Feuerstätte. Ein Ofenbau-Meisterbetrieb wird Sie bei der Auswahl entsprechend beraten.

UNTERSCHIEDLICHE BRENNSTOFFE MÖGLICH Schließlich gibt es auch noch die Wahl zwischen verschiedenen Brennstoffen, mit denen der Ofen betrieben wird. Scheitholz ist am ursprünglichsten und beliebtesten, verlangt aber vom Ofenbediener auch die meiste Arbeit, nicht nur beim Sägen und Hacken des Holzes, für das es durch den Kauf von gebrauchsfertig vorgetrocknetem Holz noch einen eleganten und bequemen Ausweg gibt, aber auch beim Anzünden, bei der Regulierung und bei der Reinigung des Aschekastens. Wesentlich komfortabler sind da Pelletgeräte (einige ganz wenige Ofenmodelle erlauben sogar die wahlweise Verwendung von Scheitholz oder Pellets), die mit einem normierten, sauberen Brennstoff arbeiten, der auch ebenso sauber und rückstandsarm verbrennt. Darüber hinaus sind fast alle Pelletgeräte mit einer elektronischen Steuerung ausgestattet, viele lassen sich sogar aus der Ferne per Handy-App in Gang setzen. Noch komfortabler sind nur Gaskamine, das Segment mit dem stärksten Wachstum im Ofensektor. Zwar arbeiten Gaskamine im Gegensatz zu Holzöfen nicht mit regenerativer Energie, dafür entfällt bei ihnen die Brennstoffzugabe völlig, und es braucht auch nie Asche ausgeleert zu werden. Insofern bieten Gaskamine den höchstmöglichen Bedienkomfort überhaupt. Mehr dazu in unserem Beitrag ab Seite 32. Ein paar Worte noch zum Einsatz von Öfen in Holzhäusern. Unter anderem durch den wachsenden Anteil an modernen Fertighäusern in Holzbauweise ergeben sich bei Ofeninteressenten Fragen, unter an-

derem nach der Brandsicherheit. Hier kann jedoch vollumfänglich Entwarnung gegeben werden – die charakteristischen Blockbohlen-Almhütten in den Alpen oder in nordischen Ländern wie Schweden, Finnland oder Norwegen brennen schließlich auch nicht ab, obwohl fast jede von ihnen seit Jahrzehnten über Holzfeuerstätten verfügt. In statischer Hinsicht ist eine Holzkonstruktion gegenüber einem Haus mit Stahltragwerk im Brandfall sogar im Vorteil, denn verkohlende Holzbalken entwickeln einen lang wirkenden Eigenschutz vor dem Kollabieren, während Stahlträger im Brandfall ausglühen und deformieren – bis zum vollständigen statischen Versagen. Doch dies nur am Rande. Was den sicheren Ofenbetrieb im Holzhaus betrifft, kommt es darauf an, dass man die notwendigen Vorkehrungen dazu trifft – beispielsweise durch speziell gedämmte Wand-, Decken und Dachdurchführungen für den Schornstein. Wenn Sie nicht bereits von vornherein eine Feuerstätte in Ihrem Neubau mit eingeplant haben, achten professionelle Ofenbaubetriebe und Ihr Bezirksschornsteinfegermeister bei der Abnahme des Ofens auf die fachgerechte Ausführung. ❙

Der Kaminofen„Passo XS“ von Spartherm ist für raumluftunabhängigen Betrieb zertifiziert. Ein Einsatz in Häusern mit kontrollierter Lüftung ist somit auch ohne Differenzdruck-Controller zulässig.

Ein Kachelofen im Kleinformat wie der neue „Sideboard“ von Seyffarth ist ideal für den geringen Wärmebedarf im Neubau.

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Der beste Weg nach außen

SCHORNSTEIN

„Absolut“, mit wärmegedämmten Mantelsteinen, ist ein Energiesparschornstein für Feuerstätten aller Art. Betriebsweise: raumluftabhängig und raumluftunabhängig möglich. Schiedel

Flexibel sein! Dieses Motto sollten Sie auch beim Thema Heizen beherzigen. Wer kann denn heute einschätzen, wie die Wärmeerzeugung der Zukunft aussehen wird? Mit einem funktionierenden Schornstein sind Sie definitiv immer auf der sicheren Seite. 72

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Foto: epr/Erlus

Grafiken: epr/erlus

Mit dem „Keramischen Deckenanschluss KDA“ lässt sich sogar eine raummittige Anordnung einer Feuerstätte verwirklichen. Das Besondere dabei: Der Schornstein beginnt erst in der Decke über dem Kamin oder Kachelofen. Man kann den Ofen also völlig frei als optisches Schmuckstück aufstellen. Und spart auch viel Platz. Erlus

G

rundsätzlich: Wer neu baut, steht vor anderen Herausforderungen als ein Hauseigentümer, der im Zuge der Modernisierung der Zentralheizung auch noch einen schönen Ofen installieren lassen möchte. Denn alte Wärmeerzeuger arbeiten mit hohen Verbrennungs- und Abgastemperaturen von bis etwa 240 Grad Celsius. Dadurch entsteht ein starker thermischer Auftrieb im Schornstein, sodass die Abgase quasi von alleine nach oben bis übers Dach steigen. Wer in der Zentralheizung auf moderne Gas- und Öl-Brennwertkessel mit Abgastemperaturen deutlich unter 100 Grad Celsius umsteigt, kann nicht mehr auf dieses Prinzip setzen. Bei Holz- und Pellet-Heizwertgeräten liegen die Abgastemperaturen zwar noch höher, reichen oft aber dennoch nicht für den notwendigen Auftrieb im alten Schornstein aus. Denn auch die Abgasmengen liegen tendenziell heute niedriger, weil der neue Wärmeerzeuger meist mit einer kleineren Nennwärmeleistung auskommt als der alte Kessel. Dadurch erhöht sich das Risiko drastisch, dass sich das aufsteigende Abgas im Schornstein soweit abkühlt, dass es im Schornsteininneren zur Wasserdampf-Kondensation und Durchfeuchtung des Schornsteins kommen kann.

Eine Sanierung ist also zu empfehlen, wenn ein modernes Brennwertheizgerät den bisherigen alten Kessel ersetzt. Dies hat zwei Gründe: Wegen der bereits oben erwähnten niedrigen Temperaturen und dem damit verbundenen sehr geringen Abgasauftrieb sorgt ein bereits im Brennwertgerät eingebauter Ventilator für den notwendigen Schub. Zudem enthält das Abgas noch eine gewisse Restfeuchte, die im Schornstein kondensieren könnte. Daraus ergeben sich folgende Anforderungen an die neu installierte Abgasanlage: sie muss feuchteunempfindlich und korrosionsbeständig sein.

ANSCHLUSS EINES OFENS MÖGLICH? Ob ein vorhandener Schornstein für den Anschluss eines Kachelofens, Heizkamins oder Kaminofens geeignet ist, richtet sich in erster Linie nach dem Schornstein-Querschnitt sowie nach dessen Position auf dem Dach. Denn Höhe und Abstand zum Nachbargebäude sind gesetzlich festgelegt, um unerwünschte Immissionen und Geruchsbelästigungen zu verhindern. Die bequemste Möglichkeit besteht darin, vom Schornsteinkopf auf dem Dach ein neues, wenn möglich wärmegedämmtes Abgasrohr mit entsprechend geringerem Querschnitt in den vor-

Das Schornsteinsystem „Triva“ eignet sich gut für den Einsatz im Einfamilienhaus. Neben dem jeweiligen erforderlichen raumluftunabhängigen Zentralheizungszug verfügt das System auch noch über einen zweiten LAF-Schornsteinzug für den raumluftunabhänigigen oder raumluftabhängigen Betrieb eines Ofens. Zudem verfügt jede Variante über einen freien Installationsschacht, beispielsweise für Solarleitungen. Erlus

DAS ZEICHNET EINEN KERAMIKSCHORNSTEIN AUS • Mit der Feuerstätte ein Garant für gutes Lebensgefühl und Wohnbehagen sowie eine klimaneutrale, wirtschaftliche Wärmeerzeugung • Einsetzbar für alle Heizsysteme und Brennstoffe • Wechsel des Energieträgers jederzeit möglich • Systeme auch für hochwärmegedämmte Häuser und Passivhäuser verfügbar • Mit einem Luft-Abgassystem sorgt er für beste Verbrennungsluftführung von außen bis zur Feuerstätte • Optimale Kombination mit Wohnraumlüftung als LAS-Schornstein • Eine hohe Temperatur-/Korrosionsbeständigkeit (W3G) • Hält ein Hausleben lang

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SCHORNSTEIN

PARTIKELFILTER ERMÖGLICHEN EINEN SORGENFREIEN OFENBETRIEB Keine Angst vor Feinstaubalarm: Öfen, die mit festen Brennstoffen betrieben und als Zusatzheizung genutzt werden, stehen zum Beispiel in Stuttgart immer wieder im Mittelpunkt, es gab in der Vergangenheit bereits Verbote, sie zu betreiben. Feuerstätten allerdings, die mit einem Partikelfilter wie dem „OekoTube“ ausgestattet sind, dürfen eingesetzt werden. Die elektrostatischen Feinstaubabscheider ermöglichen einen Abscheidungsgrad von bis zu 85 Prozent. Sie leisten damit einen großen Beitrag zur Luftreinhaltung. Auch Bestandsanlagen können problemlos nachgerüstet werden. Schräder

Mit einer Aufstellfläche von maximal 55 x 60 cm sind bei den „Kingfire“-Modellen Kamin und Schornstein in einem Komplettbauteil vereint. Mit dem dreiseitig einsehbaren „Kingfire Grande S“ präsentiert der Hersteller ein innovatives Modell, das sich besonders gut als ästhetischer Raumteiler eignet. Schiedel

Ist der Aufbau eines Schornsteins innerhalb des Hauses nicht möglich oder wird eine weitere Abgasanlage für den Ofen benötigt, hilft ein doppelwandiger EdelstahlSchornstein. Befestigt vor der Fassade. Schiedel

handenen Schornstein einzuziehen. Als Materialien kommen allgemein vor allem Keramik und Edelstahl in Betracht. Im Inneren des Schornsteinschachtes sichern Abstandshalter die richtige Position der neuen Abgasleitung. Ist der Raum zwischen Schornsteininnenwand und Abgasleitung ausreichend belüftet, bietet sich die Ausführung des Schornsteins als sogenanntes Luft-Abgas-System (LAS) an. Hier wird der angeschlossenen Feuerstätte die erforderliche Verbrennungsluft direkt über den Schornstein zugeführt und nicht mehr aus dem Aufstellraum entnommen. Man spricht deshalb von einer raumluftunabhängigen Feuerstätte. Zum Neuaufbau bieten sich zum Beispiel Elementkonstruktionen aus Leichtbeton an, die es auch als geschosshohe Elemente gibt. Ist der Aufbau eines neuen Schornsteins innerhalb der Gebäudehülle nicht möglich oder gewünscht, kommen häufig doppelwandige Edelstahl-Schornsteine zum Einsatz, die vor der Fassade des Gebäudes befestigt werden. Diese 74

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Problemlösung eignet sich auch für den nachträglichen Einbau einer Holzfeuerstätte, falls der einzige Schornsteinzug vom zentralen Öl- oder Gas-Wärmeerzeuger belegt ist. Wer neu baut, muss die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (im November 2020 abgelöst durch das GebäudeEnergieGesetz) erfüllen. Planungssicherheit schaffen dabei spezielle Schornsteinsysteme für energieeffiziente Gebäude. Es gibt geschosshohe Ausführungen, die nicht nur die Luftdichtheit der Schornsteinanlage verbessern, sondern auch deren Montage auf der Baustelle wesentlich erleichtern, da lästiger Mehraufwand, wie das bauseitige Verschlämmen der Schornsteinoberfläche, sowie Ausführungsfehler dadurch vermieden werden. Wichtig: Es empfiehlt sich, den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger so frühzeitig wie möglich in das Vorhaben, egal ob Neu- oder Altbau, einzubeziehen. Denn dieser muss letztlich alle Veränderungen, auch mit Blick auf die Betriebs- und Brandsicherheit, prüfen und nach deren Fertigstellung genehmigen. ❙


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Rondotherm Titan

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FEUER ZUM LEBEN MACHEN Weniger ist mehr. An diesem Grundsatz orientieren wir uns bei CERA Design, wenn es um den Entwurf und die Gestaltung moderner Kaminöfen und Kaminanlagen inkl. bester Verbrennungstechnik geht. Klare Formen bestimmen die puristische Linie unserer Heizgeräte und schaffen so ein erlebbares „Mehr“ an Wohnkomfort - in jedem Ambiente.

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HOLZBEFEUERTE HERDE

Kochen und sogar Backen geht hervorragend mit den entsprechenden Modulen, mit denen sich ein Ofen aus der Firetube-Manufaktur auf vielfältigste Weise konfigurieren lässt.

Mit den Trends zum „Cocooning“, der in den kommenden Jahren noch viel mehr zum Tragen kommt, und zu bewussterer Ernährung steigt die Beliebtheit des Kachel- und Holzherdes als dekoratives „Heizmöbel“ mit Nutzwert, aber auch als wiederentdeckte gemütliche Mitte der Küche, um die sich die Familie versammelt und wärmt.

Dekorativ und nützlich

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olzbefeuerte Herde sind ein Spezialsegment im Ofenbau, das meist auch von darauf spezialisierten Herstellern bedient wird. Die Bandbreite reicht dabei vom Fertigherd als Industrieprodukt, der wie ein Kaminofen solitär aufgestellt wird, über ebenfalls vorgefertigte Herdöfen, die in jede Küchenzeile integriert werden können, bis hin zu Herdbausätzen oder typischen Zulieferteilen wie Herdgeschränken, die – wie im klassischen Kachelofenbau – bei völlig frei geplanten Feuerstätten eingesetzt werden können. Ja, die oft auch Teil einer Kachelofenanlage sind. Kochen auf richtigem Feuer mag in der heutigen Zeit etwas anachronistisch anmuten, dabei gibt es eine wachsende Klientel, die genau diese ursprüng-

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liche Art der Speisenzubereitung besonders schätzt. Auch ist der Fortschritt an diesen Herden nicht spurlos vorübergegangen, denn die auf Herde spezialisierten Hersteller forschen und entwickeln ihre Produkte natürlich weiter, auch im Hinblick auf Effizienz und Emissionsreduzierung. Und auch optisch hat sich viel getan. Waren Herde früher reine zweckgebundene Arbeitsgeräte, so haben heute eine ganze Reihe von ihnen ein großes Sichtfenster, das das faszinierende Spiel der Flammen zeigt.

KACHELHERDE – GESTERN UND HEUTE Der Kachelherd ist eine Variante des Kachelofens. Er ist zugleich Kochherd und Wohnküchenheizung. Ursprünglich gab es in jeder Küche – die in Mittel-


europa über Jahrhunderte teilweise auch Hauptwohnraum war – einen festen gemauerten Herd, der oft auch aus Kacheln errichtet wurde. Im Zuge der Industrialisierung wurden Herde mehr und mehr aus Gußeisen und später Stahlblech serienmäßig hergestellt. Diese transportablen Herde verdrängten den Kachelherd praktisch vollständig. Das Interesse an Kachelherden beginnt jetzt wieder zu erwachen, teils aus nostalgischen, mehr aber noch aus praktischen Gründen. Ein Kachelherd kann, weil er nicht von der „Stange“ gekauft wird, genau auf die koch- und heiztechnischen Anforderungen der Bauherren zugeschnitten werden. Es gibt viele und erprobte Bauteile, die zusammengestellt, eine Wunschkombination ermöglichen. Eine individuelle Gestaltung des Kachelherdes ermöglicht die breite Palette von Ofenkacheln. Die Feuerung eines Kachelherdes kann auch mit einem Warmwasser-Wärmetauscher umgeben werden, sodass mit dem Kochherd, der in der Regel mit festen Brennstoffen (Holz und Brikett) geheizt wird, auch eine Warmwasser-Zentralheizung betrieben werden kann. Es ist möglich, einen Kachelherd, der einen Warmwasser-Wärmetauscher besitzt, auch als Zweitkessel in den Kreislauf einer bestehenden Warmwasser-Zentralheizung einzubeziehen. Während des Kochens und Backens wird dann durch den Herd auch die Warmwasserheizung mit Wärme versorgt. Auch der Einbau eines Brauchwasser-Boilers ist üblich. Auf diese Weise wird Energie für die Hauptheizung gespart.

STRAHLUNGSWÄRME INBEGRIFFEN Ein angenehmer Begleiteffekt von Herdöfen ist die gemütliche Strahlungswärme, die Holzherde auch als vollwertige Heizquelle schätzenswert machen. Sie müssen deshalb nicht zwangsläufig in der Küche stehen, sondern können ebenso im Wohnzimmer als Kaminofen „mit Mehrwert“ zum Einsatz kommen. Bei offenen Wohnkonzepten bietet sich dies besonders an. Küchenherde mit Bauteilen der Firma Gast können vom Ofenbauer individuell angefertigt werden. Dieser hier ist mit Kacheln von Zehendner eingekleidet.

Aufsatzherd mit Bratrohr und Holzlade von Gast. Der Kachelaufbau links wird von der Herdfeuertür mitbeheizt und speichert Wärme. Der Herd wird zum Kochen und Braten verwendet. Das Rauchgas wird mittels Klappen über Herd oder Kachelspeicher gelenkt.

Herd „RVI”, mit Feuerraumtür und Sichtfenster von Rizzoli mit einer Breite von 80 cm, ist auch mit einer Breite von 60, 70, 90 und 100 cm erhältlich.

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HOLZBEFEUERTE HERDE

Die lodernden Flammen bewundern und sich gleichzeitig auf selbstgemachtes Brot, duftenden Kuchen oder einen schmackhaften Auflauf freuen – der gusseiserne Kamineinsatz „Turma XL“ von Leda kann ab sofort mit einem separaten Aufsatz zum Backen ergänzt werden.

Neben dem Elektroherd wurde der „Ökoalpin“-Festbrennstoffherd von Pertinger platziert, sodass diese beiden keine Kochwünsche mehr offen lassen.

Der Kachelherd verleiht jeder Wohnküche besonderen Charme. Mit ausgereifter Heiztechnik und hohem Bedienkomfort bietet er Vorzüge beim Kochen, Braten, Backen und Warmhalten, die besonders auch von Kochprofis geschätzt werden. Als Durchheizherd entspricht der Kachelherd von der Funktionsweise her einem Grundofen mit einem aus Schamottesteinen gemauerten Feuerraum, der sich unmittelbar unter der Herdplatte befindet. Die Hitze aus dem Feuerraum wird durch keramische Heizgaszüge geleitet. Sie erwärmt nicht nur die Kochund Backvorrichtungen, sondern auch die Oberflächen der Kacheln. So kann der Kachelherd mit langwelliger Wärmeabstrahlung die Küche und – als Durchheizherd – auch die angrenzenden Räume beheizen.

Die Speicherwirkung des Herdes „OPT 80“ von Greithwald wird dank der Regulierung der Primär- und Sekundärluft erhöht und durch komplettes Schließen der Luftzufuhr kann die Schamotte noch für mehrere Stunden die Wärme abgeben.

HOCHMODERNE OPTIK Neben den Kachelherden gibt es außer den Herdöfen im traditionellen Emaille-Look auch solche, die mit ihrer außergewöhnlichen und hochmodernen Optik ein Fall für besonders stilbewusste Zeitgenossen sind. Sie sind nicht nur in der Designer-Küche, sondern auch im Wohnzimmer absolute Hingucker. Es steht eine Vielfalt an Formen, Farben, Materialien und Einsatzmöglichkeiten zur Auswahl. Einige Holzherde lassen sich für die tägliche schnelle Küche mit elektrischen Glaskeramik- oder Gas-Kochfeldern kombinieren, sodass der gewohnte Komfort nicht auf der Strecke bleibt. Holzherde haben einen ganz eigenen Charakter. Sie verfügen über eine technisch ausgereifte Brenntechnik und können sowohl in traditioneller Optik

Das Gussherdmodell „Standard“ von Westbo gibt es als Einbauversion sowie frei stehend und optional mit kupfernem Wasserschiffchen.

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„Urfeuer“ nennt Brunner seine offenen Kamine. Dieser Küchenkamin dient gleichzeitig als Grill.

oder auch voll integriert in modernen Einbauküchen verbaut werden. Aber auch als Solitäre machen sie eine gute Figur, wie unser Beispiel von Westbo auf der linken Seite zeigt. Ein Holzherd ist ein Festbrennstoffherd mit vielen verschiedenen Möglichkeiten. Neben der klassischen Wärmeerzeugung zum Kochen oder Backen kann auch er zum Heizen von Wohnräumen hinzugezogen werden. Wer zum Kochen einen Holzherd verwendet, muss sich bis auf das Anheizen kaum umgewöhnen. Die Geräte verfügen über feinste Regelungstechnik für die gewünsschte Temperatur.

DER SCHORNSTEIN IST EIN ABSOLUTES MUSS Für einen holzbefeuerten Herd muss natürlich ein Schornstein vorhanden sein. In Altbauten lassen sich oft ungenutzte Züge reaktivieren, die zum Beispiel zentral durchs Haus verlaufen – sonst muss eine der hinlänglich bekannten Nachrüstlösungen installiert werden. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Gespräch mit Ihrem zuständigen Schornsteinfeger. Bei modernen Neubauten in luftdichter Bauweise und mit kontrollierter Wohnungslüftung ist nicht jeder Herd ohne technische Sonderlösungen wie zum Beispiel einem Differenzdruck-Controller oder einem Rauchsauger verwendbar. Ihr Ofen- und Luftheizungsbauer steht Ihnen da gerne mit Rat und Tat zur Seite. Selbst dann, wenn ein Kachel- oder Holzherd nicht in Betrieb ist, stellt er einen Blickfang in der Küche dar. Er kann – wie jede Einzelraumfeuerstätte – ein zentrales gestalterisches Element der Inneneinrichtung sein. Vielleicht ist also ein Holzherd auch für Ihr Zuhause eine interessante Alternative zum Kaminoder Kachelofen und eine Bereicherung für Ihre Kochkünste.  ❙

HERDE UND PELLETS Der Brennstoff Pellets kann ebenfalls in einem Holzherd verfeuert werden. Hierzu wird der Herd mit einem Pelletmodul ergänzt, sodass man sowohl Pellets als auch Holz verbrennen kann.

„Rosa XXL“, so heißt dieser feurige Festbrennstoffherd von La Nordica-Extraflame. Der „K 148” von Wamsler ist ein Herd, der farbenfroh daherkommt. Außerdem beeindruckt er auch durch einen massiven Herdrahmen aus Edelstahl, praktischen Kipphebelgriffen und einer robusten Stahlplatte.

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AUFBAUREPORTAGE

Feuer & Flamme Kompakt und feurig, so war der Wunsch der Bauherren bei der Ofenplanung. Dieser sollte sich unauffällig und platzsparend in die vorhandene Architektur einfügen und für ein zusätzliches Plus an Behaglichkeit sorgen. Wir haben die Bauherren begleitet, vom Rohbau, in dem die Ofen-Schornsteinkombination gesetzt wurde, bis hin zur Inbetriebnahme des Ofens.

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Die Stadtvilla der Familie Bergmann.

Das KingfireBetonmodul schwebt ein.

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m Rande des Naturparks Steigerwald liegt die unterfränkische Stadt Gerolzhofen. Die Region ist im Neubaubereich geprägt von Ein- und Zweifamilienhäusern. Hier entstand die moderne Stadtvilla der Familie Bergmann, welche einen hohen Anspruch an Design, Energieeffizienz und den Wohlfühlfaktor stellt. Ebenso wichtig waren regionaler Bezug und kurze Wege bei Planung und Bauausführung. Mit dem Bauträger Geßner aus Bergrheinfeld fand Familie Bergmann den passenden Partner, der neben einem guten Renommee den Ansprüchen der Familie gerecht wurde und ausschließlich mit regionalen Handwerksunternehmen zusammenarbeitet. Der zweigeschossige Neubau mit 190 Quadratmeter Wohnfläche wurde nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 gebaut. Die Basis für einen geringen Energieverbrauch liegt hier bei einem 36,5er-Außenmauerwerk aus Wärmedämmziegeln und einer hochwärmedämmenden 3-fachVerglasung der Fenster. Konsequenz zeigt sich auch beim Heizkonzept. Eine effiziente Sole-Wasser-Wärmepumpe deckt den erforderlichen Bedarf an Warmwasser und Heizenergie. Ergänzend sollte für die Übergangs- und kalte Jahreszeit sowie speziell für das gewünschte Plus an Behaglichkeit noch ein Kaminofen Einzug finden. Vorgabe war, dass er sich unauffällig und platzsparend in die Wohnarchitektur integriert und eine gemütliche Stimmung verbreitet. Das ausführende Rohbau-Unternehmen Müller aus Gerolzhofen brachte das Ofen-/Abgassystem „Kingfire“ von Schornsteinspezialist Schiedel ins Spiel. Dieses System vereint nämlich Kaminofen und Schornstein mit integrierter Verbrennungsluftzufuhr in einem platzsparenden Komplettbauteil. Die Funktion und die geringe Aufstellfläche von 55 x 60 Zentimetern – im darüberliegenden Geschoss beträgt sie sogar nur noch 36 x 50 Zentimeter – übertraf die Anforderungen der Familie Bergmann. Bei der weiteren Auswahl konnten die Bauherren aus derzeit


im Neubau Schornstein und Ofen als Einheit im Wohnraum.

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ROHBAU

Im Werk auf Maß vorgefertigt werden der Schornstein „Absolut 18 TL“ und das Betonmodul des „Kingfire Grande S“ an der Baustelle angeliefert.

Die Deckenaussparung wurde bei der Deckenherstellung bereits berücksichtigt und nimmt das Modul optimal auf.

Das vorbereitete Mörtelbett nimmt den Betonkorpus auf und fixiert ihn am Aufstellort. Eine nichtbrennbare BauteilTrennplatte zwischen Rück- und Aufstellwand dient als Trennfuge und sorgt für Wärme- und Schalldämmung.

fünf verschiedenen Ofenmodellen wählen und entschieden sich für den „Kingfire Grande S“. Der Kamineinsatz besitzt einen dreiseitig offenen Feuerraum und verschließt diesen selbstständig mit einer verglasten Feuerraumtür, welche einen freien und großzügigen Blick auf das Flammenspiel zulässt. Die dreiseitige Konstruktion prädestiniert den „Grande S“ zum Einsatz als Raumteiler von angrenzenden Wohnbereichen. Passend zu den technischen Anforderungen moderner Häuser, verfügt er über eine geprüfte, raumluftunabhängige Betriebsweise.

schen Wohn- und Essbereich gehoben. Anschließend wurde es stabil auf dem Rohfußboden verankert und im Deckenausschnitt arretiert. Zur rückseitig angrenzenden Wand mit bauseits integrierter Holzlege sichert eine nichtbrennbare Trennschicht, sodass sich das Modul in der Senkrechten frei ausdehnen kann. Eine zusätzliche Wärmedämmung ist auf Grund der durchdachten Konstruktion nicht erforderlich. Im weiteren Arbeitsschritt konnte sofort im darüberliegenden Obergeschoss der werkseitig vorgefertigte Energiesparschornstein Schiedel-„Absolut“ mit Thermo-Luftzug auf den Ofenkorpus aufgesetzt werden. Das 5,60 Meter lange Schornsteinelement wurde bereits, inklusive der bereits eingesetzten oberen Putz- und Revisionstür, im Werk vorgefertigt und am Stück angeliefert. Bevor Ofenmodul und Schornstein auf der Übergangsplatte mittels einer biege-

AUFBAU DES SCHORNSTEINS UND OFEN

EINBAU OFENEINSATZ

Die kombinierte Ofen-/Abgasanlage bietet viele Vorteile, welche sich bereits beim Einbau zeigten. In der Rohbauphase wurde das „Kingfire“-Modul aus Spezialbeton via Kran an den vorgesehenen Platz zwi-

Das Herzstück, der raumluftunabhängige „Grande S“Heizeinsatz, wird ins Haus geholt.

Am Ende der Ausbauphase und kurz vor oder mit dem Einzug wird der Heizeinsatz „Grande S“ im Modul installiert. Im Zwischenschritt werden Zuluft und Abgasrohr auf festen Sitz geprüft.

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Der Einsatz wird angehoben und in die vorgesehene Aussparung geschoben.


Fix und fertig vormontiert schwebt der Schornstein „Absolut 18 TL“, mit angeformten und gedämmten Zuluftschacht, zu seinem Aufstellort.

Vorsichtig setzt sich das Schornsteinelement auf das „Kingfire“-Betonmodul, mit dem es über die biegesteife Verbindung in den Ecken verbunden wird.

steifen Verbindung schlüssig verschraubt wurden, wurde die Aufstellfläche des Compound-Mantelsteins sowie das Übergangsstück für die InnenrohrProfilkeramik mit dem Fugendichtmörtel bestrichen. Der „Absolut“-Schornstein besteht aus einem mit Schaumbeton gedämmten Compound-Mantelstein und einem 133 Zentimeter langen ProfilkeramikInnenrohr. Der angeformte und ebenfalls gedämmte Thermo-Luftzug versorgt die angeschlossene Feuerstätte mit der erforderlichen frischen Verbrennungsluft von außen, ohne dass sich diese mit der Raumluft vermischen kann. Abschließend wurde die Edelstahl-Zuluftabdeckplatte zusammen mit dem Mündungskonus und der Regenschutzhaube montiert. Ofenkorpus und Schornstein waren in nicht mal vier Stunden fachgerecht montiert und betriebsfertig eingebaut.

Nach dem Versetzen und Verspannen werden die Versetzschlaufen entfernt und die Edelstahl-Zuluftkopfplatte mit Regenhaube montiert. Fertig!

Da der Rohbau noch nicht geschlossen war, sollte zum Schutz vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen, der Ofeneinsatz erst kurz vor Bezug eingesetzt werden. Koordination und Einbau übernahm der Schiedel-Kundendienst, der sich eng mit den Bauherren abstimmte und zum vereinbarten Zeitpunkt zusammen mit dem Heizeinsatz eintraf. Dank der wenigen Ofenteile ging auch hier der Einbau schnell voran. Nach dem Entfernen des Montagerahmens wurde zuerst überstehender Putzauftrag an den Öffnungen und Ausschnitten entfernt, die Zuluft- und Abgasführungen im Betonkorpus auf festen Sitz geprüft sowie deren Übergangsstücke dicht eingepasst. Jetzt konnte das Herzstück, der Kamineinsatz „Grande S“ ins Haus geholt werden. Eine Spezial-Sackkarre erleichterte den Transport und die genaue Aufstellung vor dem Korpusausschnitt.

Die losen FeuerraumSchamotteteile werden eingesetzt.

Die lackierte Stahlverkleidung ist geschützt verpackt und bereit für die Montage.

Die Seitenbleche werden montiert. Die Feuerraumbank wird montiert.

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AUFBAUREPORTAGE

INBETRIEBNAHME Nach der mangelfreien Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger kann die Anlage in Betrieb genommen werden. Die Bedienung des „Kingfire Grande S“ ist denkbar einfach. Und bei der ersten Inbetriebnahme werden durch den Experten Fragen beantwortet sowie Tricks und Kniffe zum richtigen Anzünden weitergegeben. „Unten grob und oben fein“ wird das Holz aufgeschichtet und dann von oben angezündet. Den Rest machen Flamme und der „Kingfire“ von selbst.

Danach wurde der Einsatz problemlos in den Korpus gehoben und platziert. Die Zuluft- und Abgasleitung wurde entsprechend aufgeschraubt, der Einsatz ausgerichtet und mit dem Korpus verschraubt. Anschließend wurde der Feuerraum mit den separat verpackten Teilen komplettiert. Vor der Front- und Feuerraumbankblende musste der Einbaurahmen montiert sein. Alle Metallteile sind mit hitzebeständiger spezieller Ofenfarbe lackiert. Abschließend galt es die Zirkulationsgitter in der Front und in der Seite anzubringen, über die der Wohnraum bei Betrieb mit Warmluft versorgt wird.

DAS ERSTE ANZÜNDEN Die Abnahme der Anlage durch den zuständigen Schornsteinfegermeister erfolgte ohne Mängel. Somit stand dem ersten „Anzünden“ nichts mehr im Wege. Einweisung und Inbetriebnahme erfolgen bei Schiedel in der Regel durch eigene, geschulte Mitarbeiter und so besuchte der zuständige Verkaufsberater, der das gesamte Projekt von der Aufnahme und Planung der Ofen-/Abgasanlage bis zum Einbau federführend betreute, Familie Bergmann kurz nach deren Einzug.

Das flackernde Flammenspiel lädt zum Ausruhen und Verweilen ein. Der Winter kann kommen.

DATEN & FAKTEN

Familie Bergmann

Die Entscheidung war richtig! 84

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Produkte Schornstein „Absolut 18 TL“ und Ofensystem „Kingfire Grande S“ Hersteller Schiedel GmbH & Co. KG Lerchenstraße 9 80995 München Telefon 089/35409-0 Telefax 089/3515777 info.muenchen@schiedel.com www.schiedel.de www.kingfire.de

Fotos und Quelle: Schiedel GmbH & Co. KG – www.schiedel.de

EINFACH NUR CHIC Jörg Bergmann am Ende der Bauphase. „Wir wollten einen ansprechenden Kamin, der wenig Platz erfordert, sich nicht aufdrängt, ein schönes Flammenbild bietet und sich in unsere moderne Haustechnik einbindet. Mit dem ‚Kingfire‘-System wurden all unsere Anforderungen erfüllt. Wir sind sehr zufrieden.“ Auch die Hausherrin ist glücklich: „Wir genießen die Abende am gemütlichen Feuer.“ Durch das moderne Design und die durchdachte Konstruktion lassen sich die Modelle der „Kingfire“Familie in jede Wohnsituation im Neubau integrieren und bieten Feuergenuss auf kleinstem Raum. Ob als Raumteiler, in die Wand integriert, als Eckverbau oder individuell im Treppenauge integriert. Es gibt viele Möglichkeiten die fünf Ofenmodelle für mehr Behaglichkeit in den neuen vier Wänden zu nutzen. Schornstein und Ofen in einem Element, einfacher, platzsparender und kostengünstiger kann man ein Plus an Wohnkomfort nicht erreichen.  ❙


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GÜTEGEMEINSCHAFT KACHELOFEN

Qualitätssiegel für moderne Heizmöbel

Ofen „Sera“ von Fördermitglied Leda.

Wenn Sie sicher sein wollen, dass Sie beim Kauf eines Ofens hochwertige Qualität erwerben, so bietet sich ein Produkt mit dem RAL-Gütezeichen an. Aber was genau sagt dieses Gütezeichen aus?

Gütezeichen handwerklicher Kachelofen, offener Kamin (Heizkamin), Aufbau von Kaminöfen (industriell gefertigte Einzelfeuerstätten).

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AL-Gütezeichen kennzeichnen Produkte und Dienstleistungen, die nach hohen, genau festgelegten Qualitätskriterien hergestellt beziehungsweise angeboten werden. RAL (ReichsAusschuss für Lieferbedingungen) legt für jede Produkt- und Leistungsgruppe in einem Anerkennungsverfahren die Anforderungen für das jeweilige RAL-Gütezeichen fest. Dabei werden Hersteller und Anbieter, Handel und Verbraucher, Prüfinstitute und Behörden einbezogen. Die produkt- und leistungsspezifischen Qualitätskriterien umfassen alle Aspekte, die für die Nutzung wichtig und sinnvoll sind. Sie werden durch RAL veröffentlicht und sind jedermann zugänglich. RAL-Gütezeichen werden durch Gütegemeinschaften, die von RAL anerkannt sind, an Hersteller und Dienstleister verliehen. Diese müssen in einer ersten Prüfung nachweisen, dass sie die jeweiligen Güte- und Prüfbestimmungen erfüllen. Sie sind danach zur stetigen Überwachung der Bestimmungen verpflichtet und müssen sich zudem regelmäßig von einer neutralen Stelle überwachen lassen. Nur RAL vergibt in Deutschland RALGütezeichen. Das Zeichen ist rechtlich geschützt. Derzeit existieren rund 160 RAL-Gütezeichen, die viele 1000 Produkte kennzeichnen oder von Leistungsanbietern genutzt werden. Ganz gleich ob Verbraucher ein Eigenheim bauen oder Betriebe


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MITGLIEDER DER GÜTEGEMEINSCHAFT KACHELOFEN Marcus Breuer

Schiefbahner Straße 25 41748 Viersen 02162-26077 www.kacheloefen-breuer.de info@kacheloefen-breuer.de

H.-G. Fahrenkrug

Eichenbergskamp 14 24149 Kiel 0431-201515 www.fahrenkrug-kamine.de cf@fahrenkrug-kamine.de

Michael Falger

Schweinfurter Straße 23 97241 Opferbaum 09384-1703 www.ofen-falger.de info@ofen-falger.de

Geyer GmbH

Hauptstraße 28 85095 Denkendorf 08466-413 www.kachelofenbau-geyer.de info@kachelofenbau-geyer.de

Heitele Ofenbau Weilerstraße 21 88499 Riedlingen 07371-2422 www.ofen-heitele.de info@ofen-heitele.de

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Inh. Dirk Augstein e. K. Martha-Saalfeld-Straße 1 67071 Ludwigshafen 0621-564007 www.ickas-kachelofenbau.de dirk.augstein@t-online.de

Kachelofenbau Jungk GmbH

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Altebergstraße 26 36341 Lauterbach 06641-3040 www.kachelofenbau-jungk.de info@kachelofenbau-jungk.de

Oberbornstraße 11 61381 Friedrichsdorf 06172-138312 www.ofenbau-kahle.com o.kahle@t-online.de

Kachelofenbau Lamberz Untergasse 8 55270 Ober-Olm 06136-87007 www.kachelofenbaulamberz.de info@kachelofenbaulamberz.de

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Donnersbergstraße 1 89407 Dillingen-Kicklingen 09074-2629 www.kachelofenbau-leis.de info@kachelofenbau-leis.de

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Münsterstraße 36 40476 Düsseldorf 0211-480338 www.mera-haustechnik.de mera-haustechnik@t-online.de

Marmor Merz GmbH Inh. Klaus Leichtenschlag Im Aller 5 97816 Lohr 09352-9004 www.merz-lohr.de info@merz-lohr.de

Reichel-Heizung GmbH Orrer Straße 42 50259 Pulheim 02238-9353034 www.kamine-reichel.de info@kamine-reichel.de

Johann Semmelmann Hauptstraße 1 93194 Walderbach 09464-1446 www.semmelmann.de info@semmelmann.de

Martin Tischler

Leipziger Straße 17 34292 Ahnatal 05609-7558 ofen.tischler@gmx.de

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Kurt Schmedtje GmbH Birkenweg 19 25596 Wacken 04827-3067 www.schmedtje.com info@schmedtje.com

Ofen Seibold GmbH

Turniergraben 20 73525 Schwäbisch Gmünd 07171-66592 www.ofen-seibold.de ofen-seibold@t-online.de

Geschäftsstelle der Gütegemeinschaft Kachelofen: GGK:

Martha-Saalfeld-Straße 1, 67071 Ludwigshafen, Telefon 0621-67184315, www.gzko.de, info@gzko.de

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GÜTEGEMEINSCHAFT KACHELOFEN

PRÜFKRITERIEN RAL-GÜTEZEICHEN Bereits bei der Aufnahme als Mitglied in die Gütegemeinschaft und bei der Anmeldung des ersten Ofens wird ausschließlich die Leistung – nicht aber der Betrieb und seine Ausstattung – einer genauen Prüfung unterzogen. Das mit einer fortlaufenden Nummer versehene RAL-Gütezeichen ist eine farbige Metallmarke, die in der Regel am gütegesicherten Kachelofen, Kamin oder Kaminofen angebracht wird – außer der Kunde möchte es dort nicht sehen.

Ofen „Tao“ vom Schweizer Fördermitglied Ganz.

Dienstleistungen beauftragen: Mit den RAL-Gütezeichen können Kunden darauf vertrauen, dass sie hohe Qualität zu einem angemessenen Preis, kompetente Beratung und eine sorgfältige Ausführung aller Leistungen erhalten. Das bedeutet: RAL-Gütezeichen erleichtern Verbrauchern und dem betrieblichen Einkauf die Suche nach zuverlässig hochwertigen Produkten und Leistungen. Gütezeichen gibt es im Baubereich ebenso wie im Dienstleistungssektor oder in der Land- und Ernährungswirtschaft. Mehr als 9000 Unternehmen nutzen dieses Kennzeichnungssystem, um besonders hohe Qualität anbieten zu können. Das zeigt die Vielfalt der RAL-Gütezeichen. Der Gütegemeinschaft Kachelofen e. V. mit Sitz in Ludwigshafen gehören aktuell 21 Fachbetriebe aus ganz Deutschland an, die von 28 Fördermitgliedern aus Industrie und Handel unterstützt werden. Die Mitglieder verstehen sich als Kachelofen- und Luftheizungsbauer aus Tradition und Leidenschaft und sehen ihre Aufgabe darin, ihren Kunden Öfen und Kaminanlagen von langer Lebensdauer und Heizmöbel mit Qualitätssiegel im besten Sinne des Wortes zu erstellen. Bereits bei der Aufnahme als Mitglied in die Gütegemeinschaft und bei der Anmeldung des ersten Ofens wird ausschließlich die Leistung – nicht aber der Betrieb und seine Ausstattung – einer genauen Prüfung unterzogen.

„Wir sehen unsere Aufgabe darin, für unsere Kunden Öfen und Kaminanlagen von langer Dauer zu erstellen. Wir garantieren individuelle Planung und Gestaltung, höchste technische Innovation und größtmögliches handwerkliches Können. Dies, unter dem Dach der RAL-Organisation, ist für uns Auszeichnung und Verpflichtung zugleich.“ Die Macher in der Gütegemeinschaft: Oliver Kahle, Johann Semmelmann, Klaus Leichtenschlag, Dirk Augstein, Lorenz Seibold, Michael Falger, Marcus Breuer, (v. l. n. r.).

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Die Gütegemeinschaft vergibt drei Gütezeichen: „Handwerklicher Kachelofen“, „Offener Kamin“ und „Aufbau von Kaminöfen“ (hier handelt es sich um industriell gefertigte Einzelfeuerstätten, die vom Ofenbauer fachgerecht aufgebaut und angeschlossen werden). An diesen Gütezeichen erkennen die Verbraucher, was sie von einem Fachunternehmen, das eines oder mehrere dieser Gütezeichen tragen darf, erwarten dürfen. Nachfolgend die Kriterien: • Eine individuelle Feuerstätte nach Ihren Vorstellungen • Sparsamer und sicherer Betrieb Ihres Kachelofens/ Heizkamins durch modernste Abbrandtechnologie • Fachliche Einweisung in Bedienung und Funktion der Feuerstätte • Betriebssicherheit über Jahre • Sicherheit bei Änderungen von Vorschriften • Ein Mehr an Service ohne Mehrkosten für RALStandards • Kompetente, fachliche Beratung und Planung • Kreative Gestaltung der Feuerstätte • Technisches Fachwissen für die Ausführung aller technischen Berechnungen • Verwendung nachhaltiger Materialien •  Handwerklich korrekte und saubere Umsetzung vor Ort • Genaue Einhaltung der Service- und Garantiebestimmungen • Archivierung aller technischen Dokumente. ❙


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Ratgeber


FEINSTAUB

Hektische Maßnahmen bringen keinen Erfolg Da Deutschland ab Frühjahr 2020 aus den bekannten Gründen zum Stillstand gekommen war, erwarteten viele Menschen, dass sie wenigstens bezüglich Feinstaub die sauberste Luft aller Zeiten einatmen dürfen. Aber dem war nicht so. Wir haben einen ausgewiesenen Fachmann gebeten, uns dieses Phänomen zu erklären.

I Frank Kienle, Geschäftsführer HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.

n Zeiten der Pandemie ergibt sich mit Blick auf die Luftqualität gegenwärtig ein eher verwirrendes Bild. Nur halb so viel Straßenverkehr als sonst. Fast alle Flugzeuge am Boden. Dazu eine Kreuzfahrtflotte, die weltweit vor Anker liegt sowie eine massiv zurückgefahrene Industrieproduktion führten während des Lockdowns nicht etwa zu deutlich weniger Schadstoffen; die Feinstaub-Konzentration stieg an manchen Messstationen in Deutschland sogar noch an. Stickoxide gingen oft nur leicht zurück. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Wie kann das sein?

DIFFUSE QUELLEN, KOMPLEXE SUBSTANZEN, DIVERGIERENDE EINFLÜSSE Es liegt vielleicht in der Natur der Sache. Feinstaub ist ein komplexes Gemisch unterschiedlicher Stoffe und chemischer Verbindungen aus diffusen Quellen. Um es genauer zu sagen: Die Industrie (38 Prozent), der Verkehr (25 Prozent) und auch die Landwirtschaft (18 Prozent) sind die wesentlichen Emittenten; der Rest entfällt auf Kraftwerke (6 Prozent) und private Heizungsanlagen (12 Prozent). Natürliche Stoffe wie Salzkristalle, Pollen und Pilzsporen oder SaharaStaub werden in der Regel nicht erfasst. Gleiches gilt zumindest zurzeit noch für Vulkanausbrüche und

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die häufigen Waldbrände als wichtige Verursacher punktuell hoher Feinstaub-Konzentrationen. Ebenso komplex wie deren Herkunft ist die chemische und physikalische Zusammensetzung fester und flüssiger Feinstaub-Partikel, die (gemessen in Mikrogramm) in die beiden Kategorien PM10 und PM2,5 unterteilt werden, wobei die gröberen Partikel als meist weniger gefährlich gelten als die feinen, die bis tief in die Lunge eindringen können. Typische Substanzen, die der Mensch zum Feinstaub-Gemisch beisteuert, sind Rußpartikel, Schwefel- und Stickoxide sowie Ammoniak, die letztlich zur Staubbildung führen. Im Straßenverkehr kommt der Abrieb von Reifen, Bremsen und Asphalt hinzu. Neben der uneinheitlichen Struktur und der oft schwer zuzuordnenden Herkunft gibt es weitere Unwägbarkeiten – vor allem das Wetter: Windrichtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Regen oder Dürre sind maßgebliche Faktoren für den vor Ort festgestellten Messwert. Eine austauscharme Hochdruck-Wetterlage, verbunden mit dem Ausbringen von Dünger und einem verstärkten Pollenflug, führte daher ausgerechnet im Lockdown-Monat April vielerorts zu einer höheren Belastung als im windigen und feuchteren März. Kein Wunder, dass Konfusion herrscht.


MODERNE FEUERSTÄTTEN SIND SOGAR TEIL DER LÖSUNG „Je sauberer die Luft, desto hektischer die Maßnahmen“, wundert sich Dr. Volker Schmatloch, Verwaltungsrat beim Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI). „Die Luft in Deutschland ist heute so rein wie nie zuvor. Zusätzliche Maßnahmen erzielen kaum noch Wirkung. Wir bewegen uns im Bereich des abnehmenden Grenznutzens. Die Hersteller moderner Feuerstätten haben inzwischen längst ihre Hausaufgaben gemacht und kontinuierlich in moderne Verbrennungstechnik investiert. Der Verbraucher findet daher eine breite Auswahl extrem effizienter und emissionsarmer Geräte am Markt.“ Kurz gesagt: Es herrscht ein offenkundiges Missverhältnis zwischen einer sehr negativen Berichterstattung – begleitet von hektischem Aktionismus – und der realen Situation. Und die sieht so aus: Neben den massiven Fortschritten im Verkehrssektor basiert der Rückgang der Feinstaub-Emissionen auf der erfolgreichen Umsetzung der im Jahr 2010 in Kraft getretenen Novelle der Bundesimmissionsschutzver-

Der Austausch alter Feuerstätten ist in den vergangenen Jahren nach klar definierten Übergangsfristen erfolgt.

ordnung (1. BImSchV). Aufgrund dessen wurden seitdem bereits fast zwei Millionen technisch veraltete Holzfeuerstätten stillgelegt, nachgerüstet oder gegen moderne Festbrennstoffgeräte ausgetauscht. Zum Jahresende steht ein weiterer Modernisierungsschub an, wenn gemäß der 1. BImSchV sämtliche Öfen der Jahrgänge 1985 bis 1994 nachgerüstet, stillgelegt oder ausgetauscht werden müssen, falls sie die in der Verordnung festgeschriebenen Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid (CO) nicht erfüllen. Dann werden rund zwei Millionen weitere Geräte ausgemustert, die bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Die Anschaffung einer neuen Feuerstätte sorgt für beachtliche Einsparungen: Ein Drittel weniger Holzverbrauch und bis zu 85 Prozent weniger Emissionen. Vor diesem Hintergrund hat der HKI ein Qualitätszeichen geschaffen, das den Werten der Typprüfung in Bezug auf den realen Wirkungsgrad und den Emissionen im dauerhaften Praxisbetrieb nahekommt. Es basiert auf den derzeit gültigen Emissionsgrenzwerten und erweitert diese um Anforderungen im Hinblick auf organische Kohlenwasserstoffe und Stickoxide. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Haltbarkeit des Gerätes, sodass Verformungen und das damit verbundene Eindringen von Falschluft vermieden wird. Außerdem stehen dem Verbraucher automatische Verbrennungsluftsteuerungen zur Verfügung. Und im Angesicht der umweltpolitischen Diskussionen bietet es sich in Umweltzonen an, Staubabscheider für neue Anlagen schon in der Planungsphase zu berücksichtigen. ❙

Halten strenge Regeln ein: Jeder neue Ofen durchläuft spezielle Tests auf dem Abgasprüfstand eines zugelassenen Instituts.

Foto Wald: Archiv, weitere Informationen: www.hki-online.de

Vielleicht hilft ein Blick in die jüngste Vergangenheit – und auf nüchterne Zahlen. Fakt ist: Die FeinstaubMesswerte gehen in Deutschland und Europa seit Jahren kontinuierlich zurück. Das zeigt die Entwicklung der sogenannten PM10-Jahresmittelwerte des deutschen Messnetzes im Zeitraum 2000 bis 2018. Nach einem letzten Höhepunkt 2003 zeigten die Kurven mit ländlichem und städtischem Hintergrund ebenso wie die Messreihe im kritischen verkehrsnahen Bereich nur noch in eine Richtung: Abwärts! Die ländliche Linie sank von 22 auf 15 Mikrogramm; die städtische von 25 auf 18; und die verkehrsnahe sogar besonders stark von 38 auf 22 Mikrogramm. Zur Erinnerung: Der zulässige Jahresmittelwert liegt bei 40 Mikrogramm, welcher seit Jahren an allen Stationen eingehalten wurde. Auch eine Auswertung der Stationen, die an mehr als 35 Tagen im Jahr den zulässigen Tages-Grenzwert von 50 Mikrogramm überschreiten, spricht eine eindeutige Sprache. Waren es im Jahr 2006 nämlich noch 56 Prozent der Messstationen im verkehrsnahen Sektor, verharrt der Wert bereits seit 2012 unterhalb der 10-Prozent-Marke und lag 2018 bei null. Im städtischen Raum wurde ebenfalls 2006 der höchste Wert mit fünf Prozent und die letzte Überschreitung 2011 gemessen. Auf dem Land kam es überhaupt nur im kalten, schneereichen Winter 2010 zu einer einzigen Überschreitung. Das war’s. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Europa. Gleichwohl macht die EU weiter Druck, die Bundesregierung streitet über Dieselfahrverbote. Und auch die Wissenschaft ist zuweilen uneins.

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Parnow Kamin- & Ofenbau Herr Wolfgang Parnow Lindenthaler Hauptstr. 124 04158 Leipzig Tel. 0341/467700 Fax 0341/4677051 info@parnow-kamine.de www.parnow-kamine.de

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Kamin Schulze Inh. Peter Schulze Hauptstr. 48 06295 Lutherstadt Eisleben Tel. 03475/716115 Fax 03475/715754 service@kamin-schulze.de www.kamin-schulze.de

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Ofen- und Kaminbau Maik Mizera Glasewitzer Burg 3 18273 Gustrow Tel. 03843/855889 maik.mizera.kamine@freenet.de www.maik-mizera-kamine.de Roy Streubel Kamin- und Ofenbaumeister Am Grünhufer Teich 1 18437 Stralsund Tel. 03831/2892376 info@kamine-streubel.de www.ofen-stralsund.de

PLZ 2 Buller-Ofen Heizen mit Holz und Sonne GmbH Christian-Herbst-Str. 5 21339 Lüneburg Tel. 04131/390021 Fax 04131/390022 info@buller-ofen.de www.buller-ofen.de Rainer von Thienen Schornsteinfegermeister und Energieberater Beim Imkerhause 2 21397 Barendorf Tel. 04137/6489490 Fax 04137/6489491 info@kaminofen-lueneburg.de www.kaminofen-lueneburg.de Firma Lothar Spitzke Inh. Marco Spitzke e.K. Zum Reiherhorst 13 21435 Stelle Tel. 04174/2903 Fax 04174/3634 info@spitzke-ofen.de www.spitzke-ofen.de Meder Ofen- und Kaminbau Herr Ronny Hoffmann Lüneburger Straße 7 21680 Stade Tel. 04141-7885571 info@ofenbau-meder.de www.ofenbau-meder.de Keller’s Kaminhof Havighorst Herr Björn Keller e.K. Krähenberg 1 22113 Oststeinbek Tel. 040/7396090 Fax 040/7388081 info@kaminhof.com www.kaminhof.com

Vereinigte Ofen- und Kaminwerkstätten AG Röthbargweg 2 (bei der Braaker Mühle 1) 22145 Braak Tel. 040/67595160 Fax 040/67595166 info@vok-ag.de www.vok-ag.de ZANDER Ofenbau Inh. Thomas Flindt Berner Heerweg 261 22159 Hamburg Tel. 040/6548664 Fax 040/64421134 info@zander-ofenbau.de www.zander-ofenbau.de HHK Hamburger Kamine GmbH Herr Julian Stern Alsterkrugchaussee 202 a 22297 Hamburg Tel. 040/4802877 Fax 040/4802881 info@hamburger-kamine.de www.hamburger-kamine.de Elbkamine Hamburg GmbH Herr Julian Stern Erdkampsweg 78 22335 Hamburg Tel. 040/37613268 info@elbkamine.de www.elbkamine.de Bischof & Spahl Inh. Klaus Bischof Hospitalstr. 3 22767 Hamburg Tel. 040/382580 Fax 040/387839 bischofspahl@t-online.de www.kachelkunst.de Holst Ofenbau Inh. Olaf Renken Eschelsweg 5 22767 Hamburg Tel. 040/314739 Fax 040/312519 holst-ofenbau@t-online.de Erlebniswelt Kachelofen Kamin Brose Herr Dieter Brose Ulzburger Straße 358 22846 Norderstedt Tel. 040/5294766 Fax 040/5261504 info@kachelofen-und-kamin.de www.kachelofen-und-kamin.de


Adolf Rohlf & Söhne Herr Volker Albers Hamburger Str. 9 23795 Bad Segeberg Tel. 04551/2290 Fax 04551/4303 info@rohlf-kamine.de www.rohlf-kamine.de Pult GmbH Kachelöfen & Kamine Inh. Florian Pult Gudower Weg 2 a 23879 Mölln Tel. 04542/2212 Fax 04542/83323 info@kachelofen-moelln.de www.kachelofen-moelln.de Raimund Meincke Ofenbau Herr Raimund Meincke Kastanienallee 10 23899 Gudow-Kehrsen Tel. 0152 27390724 ofenbau-rm@t-online.de Schmedtje GmbH Birkenweg 19 25596 Wacken Tel. 04827/3067 Fax 04827/851 info@schmedtje.com www.schmedtje.com Block Kaminbau UG Frau Barbara Schmidt Am Patentbusch 8 26125 Oldenburg Tel. 0441/32526 Fax 0441/32030 ehm@kaminbau-block.de www.kaminbau-block.de Schwenker Kaminofen- & Ofenbau Herr Dennis Schwenker Friesenstr. 2 26655 Westerstede Tel. 04488/859990 info@schwenker-kamine.de www.schwenker-kamine.de M & M Design Kamin- und Ofenbau Herr Thomas Mann Schnuckenstall 2 27283 Verden Tel. 04236/943160 mann-wriezen@web.de www.kamin-mann.de Ofen Lührs Herr Frank Lührs Bahnhofstr. 52 27324 Eystrup Tel. 04254/8684 Fax 04254/444034 luehrs.frank@web.de www.ofen-luehrs.de Nordfeuer Kunstkeramische Werkstätte für Kamin- und Kachelofenbau GmbH Alter Weg 22-24 27478 Cuxhaven Tel. 04722/326 Fax 04722/327 nordfeuer.cux@t-online.de www.nordfeuer.de Zeitzmann Kachelofen- und Kaminstudio Inh. Sven-Lothar Zeitzmann Vogelberg 32 29227 Celle Tel. 05141/85676 Fax 05141/85680 info@zeitzmann.de www.zeitzmann.de Holtz & Sohn Kachelofen- und Kaminbau An der Bahn 8 29303 Bergen Tel. 05051/3481 Fax 05051/6362 goetz-holtz@t-online.de www.kachelofen-holtz.de

Dirk Schwarzburg Mühlenstr. 6 29386 Hankensbüttel Tel. 05832/1781 Fax 05832/6311 dirk.schwarzburg@t-online.de www.kamine-schwarzburg.de Thomas Buchwald Bahnhofstr. 26 29468 Bergen/Dumme Tel. 05845/208 Fax 05845/1287 info@buchwald-kamine.de www.buchwald-kamine.de Edgar und Andre Thorey GbR Seilerstr. 6 29614 Soltau Tel. 05191/2369 Fax 05191/17969 info@thorey.de www.thorey.de Alfred Haenel GbR Poststr. 1 29683 Bad Fallingbostel Tel. 05163/383 Fax 05163/2048 haenel-kachelofenbau@ t-online.de www.haenel-kachelofenbau.de

PLZ 3 Kamin-Diele GmbH Ottostr. 11 30827 Garbsen OT Berenbostel Tel. 05131/55454 Fax 05131/52901 bernd.schueler@kamin-diele.de www.kamin-diele.de Ofen Baule Kachelofen- und Kaminbau Neustädter Markt 8 31134 Hildesheim Tel. 05121/32096 Fax 05121/36734 info@ofen-baule.de www.ofen-baule.de Ofenhof Schaumburg GmbH Herr Frank Nocon Bückeburger Str. 23 31707 Bad Eilsen Tel. 05722/8908890 Fax 05722/8908891 info@ofenhof-schaumburg.de www.ofenhof-schaumburg.de Kamin- & Kachelofenbau AKM GmbH Buchenweg 3 31715 Meerbeck Tel. 05721/97950 Fax 05721/979585 info@masche-bau.de www.akm-oefen.de Werner Bartsch Forellenweg 1 31749 Auetal Tel. 05752/813 Fax 05752/1613 bartsch-auetal@t-online.de www.bartsch-kachelofenbau.de Schönwälder’s Feuerzauber Weberstraße 26 32758 Detmold-Pivitsheide Tel. 05232/6915077 Fax 05232/6915076 info@feuerzauber.net www.feuerzauber.net Jungmann Inh. H. Jungmann Barbruch 12 33129 Delbrück-Boke Tel. 05250/7546 Fax 05250/53850 info@kachelofen-jungmann.de www.kachelofen-jungmann.de

Kamin-Deele Hilt Inhaber Jens Günter Hilt Schwalbenweg 31 33129 Delbrück Tel. 05250/6188 Fax 05250/6457 kamin-deele-hilt@t-online.de www.kamin-deele-hilt.de

Peter Schindler Kachelofenbau Bellersheimer Str. 74 35410 Hungen-Trais-Horloff Tel. 06402/504612 Fax 06402/504613 kachelofenbau-schindler@ t-online.de www.kachelofenbau-schindler.de

Christoph Lüpken Ofenbau GmbH Humboldtstr. 95 40237 Düsseldorf Tel. 0211/6887735 Fax 0211/6887850 luepken@flammart.de www.flammart.de

Peitz Kachelofen Kaminbau Heitwinkel 21 33129 Delbrück Tel. 05250/708588 Fax 05250/708592 info@peitz-kaminbau.de www.peitz-kaminbau.de

Jörg Gangnus Kachelofenbau Geisenhöll 4 35614 Asslar Tel. 06441/2102860 Fax 06441/2100648 j-gangnus@t-online.de www.kachelofenbau-gangnus.de

Mera-Haustechnik GmbH Münsterstr. 36 40476 Düsseldorf Tel. 0211/480338 Fax 0211/444375 mera-haustechnik@t-online.de www.mera-haustechnik.de

R. Gruber Kachelöfen & Kamine Flensburger Str. 15 33605 Bielefeld Tel. 0521/22750 Fax 0521/22788 rolf.gruber@web.de

Autenrieth Kachelofenbau Lindenstr. 15 36037 Fulda Tel. 0661/77070 Fax 0661/77079 info@autenrieth-kachelofen.de www.autenrieth-kachelofen.de

Exeler Kachelofenbau Münsterstr. 77 33775 Versmold Tel. 05423/204790 Fax 02583/300895 kacheloefen-exeler@t-online.de www.kachelofenbau-exeler.de

Hilpert GmbH & Co. KG Nobelstr. 4 36041 Fulda Tel. 0661/928080 Fax 0661/9280870 info@hilpert.eu www.hilpert.eu

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PLZ 4 ACU. GmbH Geschäftsführer Herr Uwe Gobien Klosterstr. 73-75 40211 Düsseldorf Tel. 0171 5336910 gobien.acu@t-online.de www.gobien-acu.de

gold-fire Kachelofenbau GmbH & Co. KG Geschäftsführer Hermann-Josef Flesch Graf-Gerhard-Str. 38 41849 Wassenberg Tel. 02432/2216 Fax 02432/9590222 info@gold-fire.de www.gold-fire.de Riesenberg OHG Kachelofen- und Kaminstudio Wittensteinstr. 163-165 42285 Wuppertal Tel. 0202/81081 Fax 0202/81997 info@kamine-riesenberg.de www.kamine-riesenberg.de Oliver Krause Kaiserstr. 34 42781 Haan Tel. 02129/3468933 Fax 02129/3475092 ofentraum@t-online.de www.ofentraum-online.de KIWERA KachelofenSchornsteinbau GmbH An der Zechenbahn 4 45731 Waltrop Tel. 02309/921477 Fax 02309/921476 info@kiwera.de www.kiwera.de Studio Duis e.K. Herr Martin Duis Karlstr. 16 45739 Oer-Erkenschwick Tel. 02368/9694770 Fax 02368/9694779 kamine@duis.de www.duis.de Das Kaminhaus Grewing Herr Werner Grewing Kapellenweg 111 46514 Schermbeck Tel. 02853/1614 Fax 02853/4497 mail@kaminhaus-grewing.com www.kaminhaus-grewing.com Metzner GmbH Kaminbau Grafschafter Str. 23 47495 Rheinberg Tel. 02843/2981 Fax 02843/16278 info@kaminbau-metzner.com www.kaminbau-metzner.com Binn Kachelofen- und Kaminbau Inh. Michael Hieckmann Gelderner Str. 128 47623 Kevelaer Tel. 02832/4317 Fax 02832/3927 binn@binn-kamine.de www.binn-kamine.de


Timmermanns Kamine & Natursteine Inhaber Ingo Timmermanns Industriering Ost 67 47906 Kempen Tel. 02152/519038 Fax 02152/519110 info@timmermanns-kamine.de www.timmermanns-kamine.de Richter GmbH Kamin-Kachelofen-Design Tempelsweg 5 47918 Tönisvorst Tel. 02151/790044 Fax 02151/795561 info@kamine-richter.de www.kamine-richter.de BODO MECK Kachelofen- und Kaminbau Ibbenbürener Str. 14 b 48496 Hopsten Tel. 05458/985666 Fax 05458/985667 info@ofen-meck.de www.ofen-meck.de WESTFEUER GmbH & Co. KG Dieselstr. 7 48653 Coesfeld Tel. 02541/84180 Fax 02541/841899 info@westfeuer.de www.westfeuer.de Wellmann Kachelöfen Kamine Fliesen Eschweg 2 49134 Wallenhorst Tel. 05407/3489230 Fax 05407/818148 martin.wellmann@osnanet.de www.martinwellmann.de Ofenbau Widner Herr Nikolaus Widner Kamphausstr. 9 49324 Melle Tel. 05422/9231925 Fax 05422/9231926 n.widner@web.de www.widnerofenbau.de

K. Breidenbach Kachelofen- u. Kaminbau GmbH Cliev 2 51515 Kürten-Herweg Tel. 02207/9676-0 Fax 02207/9676-50 info@k-breidenbach.de www.k-breidenbach.de

Rembserhof-Kachelöfen Herr Achim Gelhard Forsthaus Rembserhof 56235 Ransbach-Baumbach Tel. 02623/2648 Fax 02623/4712 info@rembserhof.de www.rembserhof.de

Kamin & Ofen – Specksteinofenhaus Ofenhandelsges. mbH Herr Holger Compes Trierer Str. 214 52156 Monschau Tel. 02472/9702497 Fax 02472/9702496 info@kaminundofen.com www.kaminundofen.com

Meinolf Schumacher Kamin- und Kachelofendesign Freiheitstr. 18 57392 Schmallenberg-Bödefeld Tel. 02977/389 Fax 02977/709217 meinolf.schumacher@t-online.de www.ofenbau-schumacher.de

Wilms Ofen Kamin- und Kachelofenbau GmbH Hofer Str. 30 52538 Gangelt-Hastenrath Tel. 02454/1224 Fax 02454/937836 info@ofen-wilms.de www.ofen-wilms.de H + S Kamin-Bau-Service GmbH Hochkreuzallee 92 53175 Bonn-Friesdorf Tel. 0228/317646 Fax 0228/319114 thomas.voss@hs-kaminbau.de www.hs-kaminbau.de GESCHO Kaminbau GmbH + Co. KG Schützenstr. 11 53343 Wachtberg-Adendorf Tel. 02225/2599 Fax 02225/12648 gescho@gescho-kaminbau.de www.gescho-kaminbau.de Bauer Kamine GmbH Notscheider Str. 5 53560 Vettelschoß Tel. 02645/99211 Fax 02645/99210 info@der-kaminbauer.de www.der-kaminbauer.de

Krüger Heizsysteme GmbH Maschstr. 90 49356 Diepholz Tel. 05441/7227 Fax 05441/6742 info@krueger-heizsysteme.de www.moderneheizsysteme.de

Ruth Lettenbauer Talsperrenstr. 39 53881 Euskirchen-Kirchheim Tel. 02255/953311 Fax 02255/953313 ruth-lettenbauer@web.de www.kamine-lettenbauer.de

Kachel + Kamin Anten GmbH Fladderweg 1 49393 Lohne Tel. 04442/9260-0 Fax 04442/6260-50 info@kachelundkamin.de www.kachelundkamin.de

ACU. GmbH Geschäftsführer Herr Uwe Gobien Glaadter Str. 9 54854 Jünkerath Tel. 0171 5336910 gobien.acu@t-online.de www.gobien-acu.de

Kaminhaus-Lindemann GmbH An den Teichen 18 49393 Lohne Tel. 04443/5048826 Fax 04443/5048827 kaminhaus-lindemann@web.de

PLZ 5

Ofenbau Lamberz Inh. Michael Falkowski Untergasse 8 55270 Ober-Olm Tel. 06136/87007 Fax 06136/87017 mlamberz@web.de www.kachelofenbau-lamberz.de

Reichel-Heizung GmbH Herr Günter Reichel Orrer Str. 40 50259 Pulheim Tel. 02238/9353034 info@kamine-reichel.de www.kamine-reichel.de

Ofenfreund Inh. Günter Meurer Alzeyer Str. 36 55543 Bad Kreuznach Tel. 0671/8989890 Fax 0671/8989894 info@ofenfreund.de www.ofenfreund.de

Engel GmbH & Co. KG Hafenstr. 3-5 51371 Leverkusen Tel. 02173/9445-0 Fax 02173/9445-45 info@kaminbau-engel.de www.kaminbau-engel.de

Hinke Kachelofen-Zentrum GmbH Gewerberpark / Auf dem Hahnenberg 56218 Mülheim-Kärlich Tel. 02630/4050 Fax 02630/4060 info@kachelofenzentrum-hinke.de www.kachelofenzentrum-hinke.de

Filla GbR – Alois und David Filla Holzener Str. 62 58708 Menden Tel. 02373/63095 Fax 02373/600111 info@kachelofen-filla.de www.kachelofen-filla.de Erich Melis Heerener Str. 62 59174 Kamen Tel. 02307/40342 Fax 02307/43315 kachelofenbau-melis@web.de Neuer Kaminwelt Wilhelm-Haas-Str. 2 59348 Lüdinghausen Tel. 02591/507757 Fax 02591/507758 info@kaminwelt.com www.kaminwelt.com Alex Kamine Herr Alexander Wirachowski Elfser Weg 16a 59494 Soest Tel. 02921/9819488 info@alex-kamine.de www.alex-kamine.de Olsberger Baustoffe Ph. Evers GmbH & Co. KG In der Ramecke 2 59939 Olsberg Tel. 02962/9768-0 Fax 02962/9768-50 peter.evers@olsberger-baustoff.de www.evers-baustoffe.com

PLZ 6 Arthur Gebauer Kachelofen- und Kaminbau Schmidtstr. 18 61169 Friedberg Tel. 06031/5255 Fax 06031/718580 www.kachelkunst.de Thomas Schwarzkopf Kamin-Kachelofenbau Paul-Ehrlich-Str. 11 d 63322 Rödermark Tel. 06074/881106 Fax 06074/881108 info@kaminbau-schwarzkopf.de www.kaminbau-schwarzkopf.de Alfons Bergmann Kachelofendesign Bahnhofstr. 35 63500 Seligenstadt Tel. 06182/21988 Fax 06182/20338 info@ kachelofendesign-bergmann.de www. kachelofendesign-bergmann.de Dieter Hofmann Kachelofen- und Kaminbau Im Heegholz 42 63517 Rodenbach Tel. 06184/53436 Fax 06184/55928 kreativ-kamine@t-online.de www.kreativ-kamine.de

Ofenhaus Bachmann / Bachmann KG Hauptstr. 32 63825 Westerngrund Tel. 06024/6399980 info@ofenbachmann.de www.ofenbachmann.de Christoph Heim Kachelofenund Luftheizungsbau Etterweg 5 63928 Eichenbühl Tel. 09371/69456 Fax 09371/947403 info@heim-kachelofen.de www.heim-kachelofen.de Justus Liebig GmbH Königsberger Str. 2 c 64354 Rheinheim Tel. 0616 /93380 Fax 06162 7 933822 info@fliesen-liebig.de www.fliesen-liebig.de Benninghaus GmbH – Ofenbau aus Leidenschaft Schlierbacher Str. 9 64823 Groß-Umstadt Tel. 06078/8105 Fax 06078/72375 info@benninghaus.de www.benninghaus.de Barfuss Ofenbau GmbH & Co. KG Neuer Weg 37 65552 Limburg-Eschhofen Tel. 06431/72224 Fax 06431/74132 feuer@barfuss-ofenbau.de www.barfuss-ofenbau.de Ronald Kunkel Illinger Str. 73 a 66265 Heusweiler Tel. 06806/77177 Fax 06806/12707 kunkel-heusweiler@t-online.de Theisinger Kaminbau GmbH + CO. KG Industriestr. 21 66981 Münchweiler Tel. 06395/1672 Fax 06395/8020 info@theisinger-kamine.de www.theisinger-kamine.de Robert ICKAS Kachelofenbau Inh. Dirk Augstein e.K. Martha-Saalfeld-Str. 1 67071 Ludwigshafen Tel. 0621/564007 Fax 0621/569767 dirk.augstein@t-online.de www.ickas-kachelofenbau.de B+K Kamin- und Wohnstudio GmbH Herr Karl Josef Feth Merkurstr. 7 67663 Kaiserslautern Tel. 0631/91591 Fax 0631/56748 info@feuer-design.de www.feuer-design.de

PLZ 7 Aichele Kachelofenbau Oberdorfstr. 30 70567 Stuttgart Tel. 0711/710419 Fax 0711/7170867 info@aichele-ofenbau.de www.aichele-ofenbau.de Robert Lorenz GmbH – Kachelöfen & Heizkamine Schmerstr. 11 70734 Fellbach Tel. 0711/581323 Fax 0711/5782204 info@lorenz-kachelofenbau.de www.lorenz-kachelofenbau.de

VON AU Kachelofen- und Kaminbau Goethestr. 37 70825 Korntal-Münchingen Tel. 07150/82012 Fax 07150/82014 garcia.greno@vonau.biz www.vonau.biz Lenhardt GmbH Der Ofenbaumeister seit 1935 Affstätter Tal 5 71083 Herrenberg Tel. 07032/6566 Fax 07032/22049 info@ofenmeister.de www.ofenmeister.de Rainer Dieterle Kachelofenbau Tübinger Str. 9 71088 Holzgerlingen Tel. 07031/609514 Fax 07031/601103 dieterle@dieterle-kachelofen.de www.dieterle-kachelofen.de Lorenz Kachelofen- und Kaminbau GmbH Johann-Brücker-Str. 8 71101 Schönaich Tel. 07031/228585 Fax 07031/228598 lorenz@der-kreative.de www.der-kreative.de Freund GmbH Individuelle Kachelöfen, Kamine Maybachstraße 6 71254 Ditzingen Tel. 07156/951283 Fax 07156/951685 info@kamin-freund.de www.kamin-freund.de Mergenthaler GmbH Bärenstr. 3 71634 Ludwigsburg Tel. 07141/923920 Fax 07141/902513 info@mergenthaler-lb.de www.mergenthaler-lb.de Ofen- und Luftheizungsbau Conradt Herr Eberhardt Conradt Marienburger Str. 24 71665 Vaihingen Tel. 07042/98794 Fax 07042/959383 kachelofen-conradt@web.de Hermann Ofenbau Marktstr. 27 71672 Marbach Tel. 07144/6128 Fax 07144/17160 info@ofen-hermann.de www.ofen-hermann.de Erich Otto Reutter Heizungsbau GmbH Inh. Roland Reutter Am Bahnhof 4 72218 Wildberg Tel. 07054/5202 Fax 07054/8834 info@reutter-heizungsbau.de www.reutter-heizungsbau.de Günter Silbernagl Inh. Sascha Silbernagl Hechinger Str. 11/1 72336 Balingen Tel. 07433/908980 Fax 07433/9089816 silbernagl@silbernagl-ofenbau.de www.silbernagl-ofenbau.de Thomas Angleitner Zinkenstr. 2 72379 Hechingen Tel. 07471/14925 Fax 07471/4661 info@ofen-angleitner.de www.ofen-angleitner.de


Hans Silbernagl Sonnenstr. 101 72458 Albstadt Tel. 07431/2888 Fax 07431/500633 info@ feuerundform-silbernagl.de www. feuerundform-silbernagl.de Vöhringer’s Ofenwelt GmbH Dottinger Str. 36/1 72525 Münsingen Tel. 07381/930996 Fax 07381/930997 info@voehringers-ofenwelt.de www.voehringers-ofenwelt.de Norbert Arnold GmbH Josefstr. 3 72534 Hayingen Tel. 07386/231 Fax 07386/1266 info@ofen-arnold.de www.ofen-arnold.de Ernst Ofenbau Inh. Stefan Ernst Reutlinger Str. 8 72555 Metzingen Tel. 07123/14298 Fax 07123/20865 info@ernstofenbau.de www.ernstofenbau.de LEISTRA Kachelofen und Kamine GmbH Stuifenstr. 2 72555 Metzingen Tel. 07123/42051 Fax 07123/42695 info@leistra.de www.leistra.de Ensslin Kachelofenbau GmbH Herr Helmut Hummel Stuttgarter Str. 65 72574 Bad Urach Tel. 07125/8193 mail@ensslin-hummel.de https://eh-kachelofen.de Willi Stooss Kachelöfen und Fliesen Dietrich-Bonhoeffer-Str. 23 72829 Engstingen – Gewerbepark Haid Tel. 07129/932793 Fax 07129/932795 info@ofen-stooss.de www.ofen-stooss.de Thiel GmbH Kachelofen-Heizung-Sanitär Lindenstr. 3 73265 Dettingen/Teck Tel. 07021/53046 Fax 07021/83106 info@derthiel.de www.kachelofen-thiel.de Schebesta GmbH Kachelofenbau Schmale Str. 8 73431 Aalen Tel. 07361/33596 Fax 07361/35167 ofenbau@schebesta.com www.schebesta.com Scharpf GmbH Hauptstr. 43 73773 Aichwald-Schanbach Tel. 0711/364012 Fax 0711/363877 scharpf-ofenbau@t-online.de www.scharpf-ofenbau.de Schweikert GmbH Haigernstr. 24 74223 Flein Tel. 07131/582100 Fax 07131/5821050 info@schweikert-online.de www.schweikert-online.de

Tabler Kachelöfen GmbH Hauptstr. 71 74354 Besigheim Tel. 07143/33230 Fax 07143/60216 info@tabler-kacheloefen.de www.tabler-kacheloefen.de Ewald Bartenbach Schmalzberg 9 – Gewerbegebiet Rauher Stich 74388 Talheim Tel. 07133/960145 info@der-kachelofenbauer.com www.der-kachelofenbauer.com BOHN GmbH Kachelöfen – Fliesen Daimlerstr. 6 74405 Gaildorf Tel. 07971/6446 Fax 07971/3914 info@ofen-bohn.de www.ofen-bohn.de Mergl Kachelofenbau GmbH Helmutstr. 11 75175 Pforzheim Tel. 07231/313221 Fax 07231/105518 info@mergl.de www.mergl.de Ofen Fischer GmbH & Co. KG Karlsruher Str. 24 a 75179 Pforzheim Tel. 07231/313717 Fax 07231/105814 info@ofenfischer.com www.ofenfischer.com Ofen Weiß GmbH Stuttgarter Str. 90 75365 Calw Tel. 07051/92700 Fax 07051/927010 info@ofen-weiss.de www.ofen-weiss.de Aichinger Ofenwelt GbR Daimlerstr. 3 76676 Graben-Neudorf Tel. 07255/7122-0 Fax 07255/7122-22 info@ofenwelt.de www.ofenwelt.de Bögner Ofenbau Inh. Florian Bögner Dorfwiesen 29 77716 Hofstetten Tel. 07832/4358 Fax 07832/67441 info@boegner-ofenbau.de www.boegner-ofenbau.de Fässler Inh. Uwe Winter Ellenrieder Str. 8 77743 Neuried-Ichenheim Tel. 07807/959544 Fax 07807/959545 winter-uwe-birgit@t-online.de www.ofenbau-faessler.de Süd-West-Kachelofenbau GmbH Von-Drais-Str. 61 77855 Achern Tel. 07841/62630 Fax 07841/626364 gaertner.wolfgang@ sued-west-kachelofenbau.de www. sued-west-kachelofenbau.de Benjamin Fischer Kachelofen Heizung Sanitär Untere Widigstr. 15 77876 Kappelrodeck Tel. 07842/98853 Fax 07842/3298 info@bschmaelzle.de www.bschmaelzle.de

Kindle OHG Kachelofenbau und Keramik Weingartenstr. 73 77933 Lahr-Sulz Tel. 07821/23704 Fax 07821/271378 kindle@t-online.de www.kindle-kachelofenbau.de Albiker Kachelofenbau OHG Spittelbronner Weg 42 78056 Villingen-Schwenningen Tel. 07720/35483 Fax 07720/33087 info@albiker.de www.albiker.de Thomas Stark Ortsstr. 23 78224 Singen-Hausen an der Aach Tel. 07731/8229137 Fax 07731/8229136 info@stark-kachelofen.de Alfons Zepf Jahnstr. 5 78589 Dürbheim Tel. 07424/6519 Fax 07424/601576 ofenbau-zepf@t-online.de Ralf Schätzle Creativ-Ofenbau GmbH Frau Birgit Schätzle Ingeborg-KrummerSchroth-Str. 23 79106 Freiburg-Güterbahnhof Tel. 0761/2144747 Fax 0761/2144746 info@ofenbau.com www.ofenbau.com Cybulla GmbH Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen, Fliesen Buchholzer Str. 3 79183 Waldkirch Tel. 07681/4015-0 Fax 07681/4015-40 info@cybulla.de www.cybulla.de Erich Wöhrlin Ofenbau Herr Erich Wöhrlin Otto-Hahn-Str. 9 79211 Denzlingen Tel. 07666/3593 Fax 07666/5268 erichwoehrlin@aol.com www.ofenbau-woehrlin.de Rudolf Wöhrlin Markgrafenstr. 52 79211 Denzlingen Tel. 07666/882838 Fax 07666/882855 rudolf.woehrlin@t-online.de www.woehrlin.de Lothar Schwär Kachelofenbau Talstr. 25 79254 Oberried Tel. 07661/2359 Fax 07661/62625 info@schwaer-kachelofenbau.de www.schwaer-kachelofenbau.de Die Ofenmacherei Herr Frank Gehring – Ofenbaumeister Kirchberg 4a 79297 Oberwinden Tel. 07682/8444 Fax 07682/7183 info@die-ofenmacherei.de www.die-ofenmacherei.de Maurer GmbH Maria-Sand-Str. 19 79336 Herbolzheim Tel. 07643/216 Fax 07643/4425 info@maurer-kachelofenbau.de www.maurer-kachelofenbau.de

Arno-Keramik GmbH Mittlerer Weg 30 79424 Auggen Tel. 07631/17600 Fax 07631/176022 info@arno-keramik.com www.arno-keramik.com Markgräfler Ofenbau GmbH Gewerbering 15 79426 Buggingen Tel. 07631/174112 Fax 07631/174113 info@markgraefler-ofenbau.de www.markgraefler-ofenbau.de Philipp Feuerträume GmbH Neue Str. 35 79689 Maulburg Tel. 07622/61627 Fax 07622/2177 g.philipp@philipp-feuertraeume.de www.philipp-feuertraeume.de Erhard Nußbaumer Gemütliche Wärme Alois-Eckertweg 11 79774 Albbruck-Buch Tel. 07753/979600 Fax 07753/979601 info@ofen-nussbaumer.de www.ofen-nussbaumer.de

Schweigstetter u. Weber Inh. Christian Weber Salzsenderzeile 11 83512 Wasserburg Tel. 08071/8669 Fax 08071/50669 schweigstetter@t-online.de www.kachelofen-schweigstetter.de Lorenz Ettenreich GmbH Münchner Str. 157 83703 Gmund Tel. 08022/74559 Fax 08022/76150 info@fliesen-ettenreich.de www.fliesen-ettenreich.de Merx Kachelöfen-Fliesen GmbH Hauptstr. 7 a 84453 Mühldorf Tel. 08631/7324 Fax 08631/14861 info@merx-online.de www.merx-online.de Robert Wimösterer Lohmühlsiedlung 49 84453 Mühldorf Tel. 08631/12396 Fax 08631/15643 ofenbau-wimoesterer@web.de www.ofenbau-wimoesterer.de

Welte Öfen GmbH Höchst 16 79871 Eisenbach Tel. 07657/1070 Fax 07657/1686 mwelte2409@aol.com www.welte-oefen.de

Geyer GmbH Herr André Schildt Hauptstr. 28 85095 Denkendorf Tel. 08466/413 info@ofenbau-geyer.de www.ofenbau-geyer.de

Kaiser Ofenbau und Ofenstudio Gewerbegebiet – Gässle 5 79872 Bernau-Unterlehen Tel. 07675/1462 Fax 07675/1285 ofenbau.kaiser@t-online.de www.ofenbau-wolfgangkaiser.de

Schmid vivendi Herr Michael Schmid Bauernstr. 26 86368 Gersthofen Tel. 0821/499055 Fax 0821/492046 info@schmidvivendi.de www.schmidvivendi.de

PLZ 8

Muckle SHK GmbH Frau Erika Muckle Dammstr. 3 86424 Dinkelscherben Tel. 08292/901681 Fax 08292/901682 mail@muckle-shk.de www.muckle-shk.de

Roman Dreesbach Kachelofenbau Herr Roman Dreesbach Muggenthalerstraße 2 82152 Krailling Tel. 089/8958205 Fax 089/41156817 roman.dreesbach@ kachelofenonline.de www.kachelofenonline.de Adi Krämer GmbH Feuerwerkstatt Beethovenstr. 2 82194 Gröbenzell Tel. 08142/469294 Fax 08142/505650 post@feuerwerkstatt.de Ofen Förg GBR Herr Florian Förg Gewerbering 10b 82544 Egling Tel. 08176/999380 Fax 08176/999382 ofenfoerg@t-online.de www.ofenfoerg.de Hafnerhof Kachelofenbau GmbH Herr Holger Prems Äußere Salzburger Str. 194 83071 Stephanskirchen/ Waldering Tel. 08036/4200 Fax 08036/4465 info@hafnerhof-kachelofenbau.de www.hafnerhof-kachelofenbau.de Ralf Helmich Ofenbau Mauthauser Str. 43 83451 Piding Tel. 08651/66505 Fax 08651/66550 info@kachelofenbau.com www.kachelofenbau.com

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Kachelofenbau Anton Leis GmbH Donnersbergstr. 1 89407 Dillingen Tel. 09074/2629 Fax 09074/2820 info@kachelofenbau-leis.de www.kachelofenbau-leis.de Joas GmbH & Co. KG Heizungs- und Klimatechnik Steinheimer Str. 27-29 89518 Heidenheim Tel. 07321/98340 Fax 07321/983444 info@joas-haustechnik.de www.joas-haustechnik.de

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Ofenhelden stark gefragt Man könnte sie auch Feuerbändiger oder Wärmekünstler nennen: Ofen- und Luftheizungsbauer. Ein relativ seltener, exklusiver Beruf. Wer dieses Handwerk lernt und ausübt, zähmt das Feuer, bringt das archaische Element in Wohnräume und Häuser. Man gestaltet moderne Feuerstätten in vielfältigen kreativen Formen, Materialien und Ausführungen. Mit individuellem Design und umweltfreundlicher Technik.

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Kamine & Kachelöfen

Robert Mülleneisen ist glücklich mit seiner Berufswahl: „Kaum ein anderes Handwerk verbindet so viele parallele Tätigkeitsfelder miteinander wie die des Ofen- und Luftheizungsbauers.“


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angweilig wird es in diesem Beruf nie, denn man macht etwas Sinnvolles mit Kopf, Herz und Hand. Man hat mit Menschen zu tun und erfüllt ihren Traum nach behaglicher Wärme und romantischem Feuerzauber. Den Traditionsberuf des Ofen- und Luftheizungsbauers haben junge Menschen meist gar nicht „auf dem Schirm“. Dennoch bietet die Ausbildung einzigartige Chancen für besondere Talente: Menschen mit handwerklichem Geschick und gestalterischen Fähigkeiten. Alle, die mit Hand, Kopf und Herzblut arbeiten und als ganze Persönlichkeit gefragt sein wollen. Alle, die Abwechslung und spannende Herausforderungen lieben. Die nicht nur im Büro sitzen, sondern zupacken, rauskommen und auch Kundenkontakt haben wollen. Als Ofenbauer kann man mit großen Freiheiten individuell im Team arbeiten und dabei viel selbst bestimmen und gestalten. Michael Hieckmann – selbst Kachelofenbauer und Vorsitzender der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e. V. sagt: „Es ist der schönste Beruf den ich mir vorstellen kann. Wir bauen Kachelöfen, Kaminanlagen, Kaminöfen, Wassersysteme, Gaskamine, Schornsteine und so weiter auf. Wir haben so viele handwerkliche Aufgaben, wie zum Beispiel Kacheln bearbeiten, Mauern, Schweißen, Verputzen, Dachdecker-, Maler-, Gas/WasserInstallateur-, Elektrikerarbeiten und viele andere. Dieser Beruf ist sehr vielfältig und immer wieder abwechslungsreich. Dadurch, dass jeder Ofen ein Unikat ist, machen wir nie dasselbe, immer wieder gibt es andere Herausforderungen, dadurch ist auch viel Kreativität gefragt.“

MIT FEUEREIFER DABEI – EINSTIEG ÜBER EIN PRAKTIKUM Auszubildende, die im Herbst 2019 ihre Lehre begannen, bestätigen diesen Eindruck. Für viele war ein Praktikum der Einstieg. Luca zum Beispiel macht seine Ausbildung zum Ofenbauer im elterlichen Betrieb in Schönaich (Baden-Württemberg). „Der Beruf ist extrem vielseitig“, sagt er. „Meistens bin ich auch dabei, wenn ein Ofen fertig ist und zum ersten Mal angefeuert wird. Das ist sehr cool ... da freut sich auch der Kunde immer mega, wenn das Feuer zum ersten Mal brennt.“ Die hohe emotionale Wertschätzung der Kunden für die geleistete Arbeit ist einzigartig. Bei Luca ist der Funke übergesprungen. Er wird von der AdK in der Ausbildung durch ein Stipendium gefördert und will auf jeden Fall noch seinen Meister machen.

ABWECHSLUNG UND EIN SEHR VIELSEITIGES AUFGABENGEBIET Ofen- und Luftheizungsbauer müssen vom ersten Entwurf bis zum fertigen Kamin einiges können: Kunden beraten, sich mit Technik auskennen, Ent-

Planung: Zuerst wird der Ofen nach den Wünschen des Bauherren am Computer entworfen.

würfe von Hand oder mit 3-D-Programmen erstellen und diese mit Kunden abstimmen, Materialien zusammenstellen, handwerklich grobe und feine Arbeiten durchführen. Sie arbeiten mit Steinen und Baustoffen, mauern, verputzen, bearbeiten keramische Formteile und verlegen Natursteinplatten. Es werden Anlagenteile in Handarbeit gefertigt, Rohrleitungen und elektrische Baugruppen sowie Regel-, Steuer-, Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen installiert. Man braucht räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick genauso wie mathematische und physikalisch-technische Kenntnisse. „Auch soziale Kompetenz ist gefragt“, sagt Michael Hieckmann, „denn Ofenbauer arbeiten in privaten Räumen von Kunden an hochwertigen Anlagen, da ist ein gewisses Einfühlungsvermögen wichtig.“

OFENHELDEN: GUTE CHANCEN FÜR EINE SICHERE, BERUFLICHE ZUKUNFT Fähige Fachkräfte haben exzellente Zukunftsperspektiven. Die Auszubildenden werden in den meisten Fällen übernommen. Mit etwas Berufserfahrung kann man dann den „Meister“ machen, im Betrieb aufsteigen und Fach- und Führungsaufgaben übernehmen oder sich sogar mit einem eigenen Fachbetrieb selbstständig machen. Spätestens als Meister können gut ausgebildete, ambitionierte Handwerker mehr verdienen als viele Gleichaltrige mit akademischen Abschlüssen. Insbesondere selbstständige Ofenbauer verdienen oft sehr gut. Weitere Informationen zur Berufsausbildung, Downloads und Filme gibt es auf: www.ofenhelden.info ❙

EIN EXKLUSIVER BERUF • 2019 gab es 236 Auszubildende in Deutschland. • Vergütung: im ersten Ausbildungsjahr bis zu 827 Euro monatlich, im zweiten bis zu 912 Euro und im dritten bis zu 985 Euro. • Voraussetzung: Hauptschul-/Mittelschul- oder Realschulabschluss oder Abitur. • Ausbildungsdauer: 3 Jahre im dualen System, Verkürzung möglich.

„Ich kenne keinen Beruf, der so vielfältig und kreativ ist.“ Michael Hieckmann, Kachelofenbaumeister und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaf der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK).

Kamine & Kachelöfen

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INTERVIEW

Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende Ralf Tigges

Kamine & Kachelöfen: Herr Tigges, wenn von erneuerbaren Energien die Rede ist, geht es meistens um die drei großen Energien Wind, Sonne und Wasser. Was macht Holz zur regenerativen Energie? Ralf Tigges: Die Definition von regenerativen Energien – in Abgrenzung zu den fossilen Energien – ist, dass regenerative Energien für eine nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfü-

Grafik: FNR; Quelle: BMWi, AGEE-Stat (Februar 2019)

REDUKTION VON TREIBHAUSGAS-EMISSIONEN DURCH DIE NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIEN 2018

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gung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Und das ist beim Holz gegeben. Hinzu kommt, dass Holz klimaneutral verbrennt. Das bedeutet, dass beim Verbrennen von Holz genau die Menge an Kohlendioxid (CO2) entsteht, die der Baum zuvor aus der Umwelt aufgenommen und während seines gesamten Wachstums gebunden hat. Auch wenn das Holz nicht verbrannt wird, sondern im Wald verrottet, gelangt dieselbe Menge CO2 wieder in die Atmosphäre. Kamine & Kachelöfen: Wie trägt Holz als Brennstoff zur Energiewende bei? Ralf Tigges: Ein Ziel des Klimapakets der Bundesregierung ist ja eine CO2-Reduktion bis 2030 um 55 Prozent, beziehungsweise bis 2050 sollen überhaupt keine Treibhausgase aus fossilen Energieträgern mehr freigesetzt werden, um die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dazu müssen fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas vermieden werden. Die Verwendung von Holz als Brennstoff hilft dabei und das trägt zur Reduktion der Treibhausgase, unter anderem Kohlendioxid (CO2), entscheidend bei. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien konnten die CO2-Emissionen 2018 um 183,7 Millionen Tonnen reduziert werden, davon allein rund 64,3 Millionen Tonnen durch die Nutzung von Biomasse, sprich Holz.


Kaum ein Thema erfährt so viel Akzeptanz in der Bevölkerung wie der Klimaschutz, beziehungsweise die dafür notwendige Energiewende. Über 80 Prozent der Deutschen stimmt den Zielen der Energiewende zu und unterstützt den Ausbau der erneuerbaren Energien. Davon betroffen sind die drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Uns geht es hier natürlich in erster Linie um den Wärmemarkt und dabei vor allem um das Thema Heizen mit Holz. Ein Kenner der Holzofenbranche ist der langjährige Vorstand der Hagos, der Genossenschaft für die Kachelofenbauer, Ralf Tigges.

muss weniger erneuerbare Energien einsetzen. Das ist nicht im Sinne der ambitionierten Klimaschutzziele. Der Gebäudesektor ist für 30 Prozent der Treibhausgase in Deutschland verantwortlich, weil Wärme immer noch zu 80 Prozent aus fossilen Energien erzeugt wird. Kamine & Kachelöfen: Und wie sieht es beim zweiten Bereich aus? Sprich, wie kann beim Heizen mit Holz der Energieverbrauch reduziert und die Effizienz erhöht werden? Ralf Tigges: Da sind, denke ich, hauptsächlich die Hersteller von Kachelofen-Komponenten in der Pflicht. Und es tut sich einiges: Die heutige Generation an Holzfeuerstätten ist mit ausgefeilter Verbrennungstechnik ausgestattet. Die verschiedenen Hersteller von Feuerräumen arbeiten mit unterschiedlichen Systemen, die den Verbrennungsprozess optimieren und dadurch den Wirkungsgrad, beziehungsweise die Energieeffizienz der Anlagen steigern. Diverse Faktoren sind dafür verantwortlich: die Bauform des Ofens, die Temperatur der entstehenden Abgase, die Dichtheit der Türsysteme, die Brenntemperatur, ein Wärmespeicher, eine optimale Luftzufuhr und viele Dinge mehr. All das wird ermittelt und geprüft in Versuchsanstalten in Zusammenarbeit mit entsprechenden Hochschulen und

Hintergrundgrafik: adobestock.com, Katsiaryna

Kamine & Kachelöfen: Der Maßnahmenkatalog für die deutsche Energiewende ist in zwei Bereiche aufgeteilt: nämlich einmal Richtlinien, die den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch steigern und zum zweiten, Maßnahmen, die den Energieverbrauch reduzieren und die Effizienz erhöhen. Zunächst zum ersten, wie könnte in unserem Bereich der Anteil der erneuerbaren Energien erhöht werden? Ralf Tigges: Der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch stieg laut Bundesumweltamt (https://www.umweltbundesamt.de/themen/klimaenergie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-in-zahlen#waerme) im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr nur um 0,2 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent. Da müsste deutlich mehr passieren als bislang. Ende Juni dieses Jahres wurde zum Beispiel das neue Gebäudeenergiegesetz vom Bundestag verabschiedet. Leider enthält das neue Gesetz keine Verschärfung der energetischen Standards, weder für Neubauten noch für den Bestand. Das heißt die Quote, wie viel an erneuerbarer Energie in dem Gebäude sein muss, wurde nicht erhöht. Außerdem ermöglicht das neue Gesetz nach wie vor, Dämmung als Ersatz für die Erneuerbare-Energien-Wärmequote gegenzurechnen. Das bedeutet, wer mit Maßnahmen zur energetischen Sanierung Energie einspart,

Kamine & Kachelöfen

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INTERVIEW

Fachbehörden. Ein moderner Ofen (ab 01.01.2015 errichtet) wird erst dann zum Verkauf zugelassen, wenn er strenge gesetzlich vorgeschriebene Prüfverfahren, Prüfnormen und Vorgaben erfüllt. Kamine & Kachelöfen: Diese Vorgaben sind in der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) definiert. In dieser Verordnung geht es hauptsächlich um Emissionsgrenzwerte. Holzbetriebene Feuerstätten waren vor allem in Bezug auf Feinstaub immer wieder in der Kritik. Was hat sich da in den letzten Jahren getan? Ralf Tigges: Seit dem Jahr 2010 ist der Ausstoß von Feinstaub aus häuslichen Feuerstätten – Kaminöfen, Heizkaminen und Kachelöfen – in Deutschland deutlich und zwar um rund ein Drittel gesunken. Das liegt daran, dass die Bundesimmissionsschutzverordnung in diesem Jahr erneuert wurde. Die Grenzwerte wurden verschärft und deshalb dürfen viele alte Anlagen nicht mehr betrieben werden. Rund zwei Millionen technisch veraltete Holzfeuerstätten wurden seither stillgelegt, nachgerüstet oder gegen moderne Festbrennstoffgeräte ausgetauscht. Mit der Bundesimmissionsschutzverordnung hat Deutschland europaweit die strengsten Emissionsgrenzwerte, vor allem für Einzelraumfeuerungsanlagen. Der Austausch alter Feuerstätten ist in den vergangenen Jahren nach bestimmten Übergangsfristen erfolgt. Die letzte derartige Frist läuft 2024 ab und betrifft Anlagen, die vor dem 22. März 2010 errichtet wurden. Voraussichtlich sind zirka vier Millionen Öfen bis zum Jahr 2024 davon betroffen.

76 Prozent der Einzelfeuerstätten in Deutschland sind 10 Jahre und älter. Bis 2024 müssen sie auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht werden! 5 %

3 % 6 %

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Prozentuale Verteilung der Öfen nach Erbauungsjahr: vor 1950 19 %

1950 bis 1974 1975 bis 1984 1985 bis 1994 1995 bis 21.03.2010

43 %

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Grafik: Hagos

ab 22.03.2010 bis 31.12.2018

Kamine & Kachelöfen: Kommen wir zu einem ganz anderen Aspekt beim Thema Heizen mit Holz: immer wieder wird behauptet, Holz sei zu schade zum Verheizen, besonders in Zeiten des Klimawandels, der dem Wald zusetzt. Was entgegnen Sie diesen Aussagen? Ralf Tigges: Zum einen verfügt Deutschland über die produktivsten sowie arten- und strukturreichsten Wälder in ganz Europa. Unsere heimische, nachhaltige Forstwirtschaft stellt sicher, dass kontinuierlich mehr nachwächst als geerntet wird. Es stimmt, der Klimawandel und die damit einhergehenden extremen Wetterlagen setzen unseren Wäldern zu. Aber genau deshalb müssen die vorhandenen Wälder stabilisiert und schrittweise so umgestaltet werden, dass sie an das künftige Klima besser angepasst sind als die heutigen Bestände. Die Nutzung von Brennholz hilft beim Umbau der Wälder weg von Monokulturen hin zu stabilen und artenreichen Mischwäldern. Und zum anderen muss man bedenken, dass nicht jedes Holz als Bau- oder Möbelholz geeignet ist. Gerade bei Laubbäumen bleibt viel Restholz übrig, das sich gut als Brennholz für Kachelöfen und Kamine eignet. Ließe man solches Holz im Wald verrotten, entstünde dieselbe Menge CO2 wie bei der Verbrennung. Kamine & Kachelöfen: Dieser Tage hat die Hagos eine Broschüre herausgegeben mit dem Titel „Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende“, die man beim Kachelofenbauer einsehen oder online auf Ihrer Homepage durchblättern kann (https://www.hagos.de/prospekte/ratgeber.html). So eine Publikation geht weit über die übliche Präsentation Ihrer Produkte als Großhändler hinaus, was hat Sie dazu bewogen? Ralf Tigges: Als Genossenschaft tragen wir eine besondere Verantwortung für unsere Kunden und Mitglieder in der Ofenbranche. Mit unserem neuen Ratgeber „Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende“ möchten wir den Ofenbauern verlässliche Informationen sowie belegte Daten und Fakten zu den Themen Klima, Feinstaub und Holzwirtschaft bei holzbetriebenen Öfen an die Hand geben. Leider geistern immer wieder Halbwahrheiten und Fehlinformationen über diese Themen durch die Medien und das schadet nicht nur der Branche, sondern vor allem dem Klimaschutz. Denn Holz dominiert den Wärmemarkt bei den regenerativen Energien. Über 80 Prozent der regenerativen Energien, die 2018 in Deutschland für Wärme und Kälte verwendet wurden, stammte von biogenen Festbrennstoffen, sprich Holz oder Holzpellets, beziehungsweise -briketts. Bei der Umsetzung der Energiewende ist Holz als Brennstoff also unerlässlich. ❙


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Hauptrolle. Sie dürfen gespannt sein, wie Design und Technik auf das Beste miteinander harmonieren.

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„Turma“: Für feurige Gaumenfreuden bietet der Ofen ein Genuss-Set für den Heizeinsatz.

LEDA Qualitätsguss für langlebigen Feuergenuss Treffen Leidenschaft und Know-how aufeinander, dann entsteht Qualität. In der Gießerei von Leda passiert dies Tag für Tag und das schon seit dem Jahr 1873. In Ostfriesland entwickelt und produziert der Traditionshersteller eine große Auswahl an Öfen, Kaminen und Heizeinsätzen aus hochwertigem Gusseisen. Handwerk im klassischen Stil gehört genauso dazu wie computergesteuerte Präzision. Von außen massiv und robust, im Innern ausgestattet mit modernster Verbrennungstechnik bieten die Feuerstätten aus der ostfriesischen Manufaktur reichlich Komfort und eine lange Lebensdauer. Um ein langes Feuervergnügen und den Wärmebedarf in Einklang zu bringen, sind kompakte Kaminanlagen mit Speicher die ideale Lösung. Wie der gusseiserne Einsatz „Kala“, der in einer zweiseitigen Ecksicht sowie einer Panoramavariante, einer U-Sicht und einer Quadrat-Sicht mit jeweils drei Scheiben erhältlich ist. Ganz nach den Wünschen der Kunden kann der „Kala“ mit verschiedenen Wärmespeichern kombiniert werden. So eignet sich etwa der zweischalige, schmale Guss-Aufsatz mit seinen 120 Kilogramm hochwertiger 110

Kamine & Kachelöfen

Schamotte für alle, die einen schlanken Aufbau wünschen. Besonders viel Speicherkraft bietet der Kamineinsatz in Kombination mit keramischen Nachheizflächen, die entweder handwerklich gesetzt oder mit dem Leda-Wärme-Speichersystem (LWS) aufgebaut werden können. Das modulare Set besteht aus sieben bis elf, jeweils 25 Kilogramm schweren Elementen, die ein kleines bis mittelgroßes Zugsystem bilden. Die lodernden Flammen genießen und sich gleichzeitig auf selbst gemachtes Brot, duftenden Kuchen oder einen schmackhaften Auflauf freuen – der Gusseinsatz „Turma H 80 XL“ kann mit einem separaten Aufsatz zum Zubereiten von Speisen ergänzt werden. Das sogenannte Genuss-Set besteht aus einem Guss-Aufsatz mit einer kompletten Schamotte-Auskleidung sowie einem Speicherstein aus feinporiger Schamotte und doppelt verglaster Tür mit Edelstahl-Griff. Es ist sowohl mit dem klassischen Grundgerät als auch der DurchsichtVersion sowie dem Hinterlader kombinierbar. Der Clou: Das Genuss-Set kann frontal oder rückwärtig auf dem Kamineinsatz verbaut werden. So lässt sich dieses, je nach Einbauwinkel, direkt vom


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„Peppa“ links und „Corna“ rechts: Der schillernde Glanz der Emaille gibt dem Design den letzten Schliff.

„Encanto“, ein Gaskamin neuester Generation: Urban wohnen, komfortabel feuern, maximal genießen.

Wohnzimmer, der Essecke oder der Küche aus bedienen und bietet einen echten Mehrwert für den Ofenbesitzer. Der „Turma H 80 XL“ ist mit reinen Heizleistungen von 12 bis 13 Kilowatt erhältlich und kann mit verschiedenen Speichervarianten an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Das Feuervergnügen komfortabel per Fernbedienung oder FireApp steuern – das bietet der hochmoderne Gas-Kamineinsatz „Encanto“. In den drei Modellvarianten flach, Eck- und Panoramasicht inszeniert er das Spiel der Flammen auf besondere Weise. Möglich macht das zum einen die verbaute Woodburner-Technology im doppelten Brennersystem, eine Kombination aus Flächenbrenner und Düsen, die im keramischen Scheitholz integriert sind. Zum anderen das Premium-Antireflexglas, das durch die Entspiegelung den Eindruck eines offenen Kaminfeuers erzeugt. Und da der Brennstoff aus der Leitung kommt, ist der Gaseinsatz ideal für modernes und urbanes Wohnen. Heutzutage gehören eine energiesparende Bauweise und kleine Wohnungen zum Standard. Hier sind Öfen mit einer geringen Heiz-

„Kala“: diese Kaminanlage mit Speicher bringt Feuervergnügen und Wärmebedarf in Einklang.

leistung die Lösung. Wie zum Beispiel der elegant runde „Peppa“ oder der stillvoll eckige „Corna“. Diese beiden schlanken Kaminöfen aus Qualitätsguss verfügen über eine Heizleistung von 4 bis 6 Kilowatt. Dabei können zwei Zubehör-Sets den Betreiber beim klimaschonenden Abbrand unterstützen. Bei der sogenannten „tec-Variante“ mit nur 3 Kilowatt, zeigt eine elektronische Heizhilfe via dezenter LED-Leuchten an, ob Holz nachgelegt oder die Luftzufuhr geregelt werden muss. Während der zusätzlich eingebaute Katalysator die Emissionen weiter mindert. Und damit sich die beiden Kaminöfen in jedes Ambiente einfügen, sind sie in klassischem mattschwarzen Lack und glänzend weißer Emaille erhältlich. Das Modell „Peppa“ gibt es zudem emailliert in den Farben petrolblau, dunkelgrün und blauschwarz.

Leda Werk GmbH & Co. KG, Groninger Straße 10, 26789 Leer, Telefon 0491/6099-0, info@www.leda.de, www.leda.de, www.ofenwelten.de/leda Kamine & Kachelöfen

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Nicht nur schön, sondern auch mit dem neuesten Stand der Technik versehen. Der „Ecomonoblocco WT 60 3D“.

PA L A Z Z ET T I Ultramodernes Design – gepaart mit ausgefeilter Technik Der „Ecomonoblocco WT 60 3D“ Dieser Ofen ist ein Meisterwerk von Palazzetti. Er ist eine vollwertige holzbefeuerte Heizungsanlage, der neuesten Generation, die allerhöchste Leistung bietet. Ausgefallen in seiner Form, von starker Wirkung und Ausdruckskraft, bei dem der Blick auf die Flamme im absoluten Mittelpunkt steht und die Feuerstätte mittels einer „virtuellen Konversation“ von außerordentlicher Energie mit den Räumen zu sprechen scheint. Sein Format ist in der Lage, die unterschiedlichsten architektonischen Lösungen des Home Interior aufzuwerten und einzigartig zu machen. Die Schönheit und die emotionelle Atmosphäre des Feuers werden durch den dreidimensionalen Entwurf der Feuerstätte, die gleichzeitig als schützende Hülle und als Bühne fungiert, hervorgehoben. Durch die Größe des Glases und die helle Farbe des Kamins erhält die Leuchtkraft der beinahe allgegenwärtigen Flamme einen einzigartigen Reiz, der Glanz des Lichts verbindet sich mit der Wärme, um das Schauspiel des Feuers noch umfassender zu machen. 112

Kamine & Kachelöfen

Zur Schönheit gesellt sich dann der höchste Entwicklungsstand in Bezug auf Energieeinsparung, Umweltfreundlichkeit und intelligente Nutzung: In der Version „Plus“ lassen sich die wichtigsten Funktionen des Kamins (Öffnen und Schließen der Tür, Gebläse und Verbrennung) dank der Technologie „ET4W“ direkt mit der App Palazzetti über ein Smartphone steuern. Dank des patentierten „O2Ring-Systems“, das die Schadstoffemissionen erheblich verringert, hat das Modell die 4 Sterne für die Umweltleistung für den italienischen Absatzmarkt erhalten. Ecofire „Linda“ Pelletofen „Linda“ bietet minimalistische Ästhetik und beheizt jeden Raum des Hauses mit äußerster Zuverlässigkeit. Seine Keramikverkleidung, die geraden Profile und die leicht gewölbten Seitenwände machen ihn anpassungsfähig und diskret. Der Ofen ist mit allen technologischen Pluspunkten der Serie „Ecofire® ausgestattet: So zum Beispiel das „Air Pro“-System: Es erfüllt


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Pelletofen „Linda“ kann bei Bedarf mehrere Räume heizen.

die Anforderungen des anspruchsvollsten Luftkanalsystems, da es die Beheizung von kompletten Wohnungen erlaubt. Diese Technologie sieht im Ofen mehrere Gebläse vor (ein Radialgebläse und ein oder zwei Zentrifugalgebläse), die unabhängig voneinander gesteuert werden können, um die Kanalisierung der Warmluft in mehrere Räume zu ermöglichen. Alle Öfen der neuen Generation von Palazzetti, die eine Leistung von 9 und 12 Kilowatt aufweisen, sehen jeweils den Einsatz der Version „APS2“ (Air Pro System 2) oder „APS3“ (Air Pro System 3) vor und erlauben damit eine Verteilung der Wärme über eine Strecke von bis zu 28 Laufmetern (bis 14 Meter pro Kanal) mit einem Durchmesser von acht Zentimetern. Smarte Bedienung hat Zukunft Dank der „Connection Box“ genügt es, die dafür bestimmte App auf das eigene Smartphone herunterzuladen, um den Ofen ein- oder auszuschalten beziehungsweise den Betrieb des Ofens sowohl von auswärts oder vor Ort zu überprüfen, indem das Gerät wie eine Fern-

bedienung benutzt wird. Wer lieber mit den Geräten spricht, wird sich über die Technologie „Vox“ freuen. Denn die natürliche Evolution dieser App ist der „Skill Palazzetti Vox“, der die Interaktion mit dem eigenen Ofen in einen unmittelbaren Dialog verwandelt und die physischen Barrieren digitaler Hilfsmittel beseitigt, um dem natürlichen Gebrauch der Stimme Platz zu machen. Sagen Sie also ab heute einfach „Schalte den Ofen ein“ und der Raum beginnt sich kontinuierlich zu erwärmen. Die mit Palazzetti „Vox“ steuerbaren Funktionen sind vielfältig: Ein- und Ausschalten des Ofens, Kontrolle der restlichen Pellets und des täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Verbrauchs. Und außerdem: Regelung der Temperatur, der Flammenstärke oder der Gebläsegeschwindigkeit. Gruppo Palazzetti, Via Roveredo 103, 33080 Porcia (PN), Italien, Telefon 0039/0434/922922, www.palazzetti.de, www.ofenwelten.de/palazzetti Kamine & Kachelöfen

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S PA RT H E R M Frischer Wind, frisches Design: Raus mit dem alten Ofen Im Sinne der Umwelt sind bis Ende des Jahres alle alten Feuerstätten mit einer Zulassung vor dem 1. Januar 1995 stillzulegen, nachzurüsten oder auszutauschen, wenn sie den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV nicht entsprechen. Die betroffenen Geräte sind zum Stichtag über 26 Jahre alt. Wer seinen alten Kachelofen modernisiert oder den Kaminofen austauscht, punktet gleich zweifach: So hat nicht nur die Verbrennungstechnik in den letzten 25 Jahren enorme Fortschritte erzielt, auch in Sachen Design haben sich moderne Feuerstätten zu Wohlfühlmöbeln mit besonderem Flair und individuellem Charakter entwickelt. Ein modernes Innenleben für den alten Kachelofen in nur wenigen Stunden Für die schnelle und einfache Modernisierung des Kachelofens wurde bei Spartherm die Modellreihe „Renova“ entwickelt. Hergestellt mit Brennraumelementen aus besonders hitzebeständigem Edelstahl weisen diese Heizeinsätze eine hohe Langlebigkeit auf. 114

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Ihr geringes Gewicht – im Gegensatz zu schweren Geräten aus Guss – erleichtert sowohl den Transport als auch die Montage, sodass der Ofenbauer den Einbau innerhalb weniger Stunden erledigt. Zumal die Abmessungen des „Renova“, den es in unterschiedlichen Größen und Wärmeleistungen gibt, den vorhandenen Einbauzargen beziehungsweise Nischenrahmen vieler Altgeräte entsprechen. So kann er über einhundert Heizeinsätze unterschiedlicher Hersteller ersetzen. Individuelle Blenden und Frontplatten unterstreichen die moderne Optik. Dank der ausgeklügelten Luftführung und einer speziellen Feuerraumauskleidung erzielt der „Renova“ zudem optimale Verbrennungsbedingungen, sodass ein Wirkungsgrad von über 85 Prozent erreicht wird. Somit spendet der modernisierte Kachelofen die gleiche Wärme mit weniger Brennstoff. Und für den Feuergenuss hat der Allrounder eine besonders große Sichtscheibe, sodass die lodernden Flammen den Aufstellraum in ein stimmungsvolles feuriges Licht tauchen.


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Mit „Renova“ den Kachelofeneinsatz austauschen und dank der großen Sichtscheibe den Tanz der Flammen genießen.

„Cubo L Style“: Abgerundete Ecken, Applikationen aus heller Eiche, große Farbauswahl bei der Stahlverkleidung.

„Cubo L Style“–Symbiose aus Form, Farbe und Funktion Steht in Ihrem Wohnzimmer noch ein Kaminofen aus schwarzem Blech, eventuell mit braunen oder grünen Kacheln? Dann wird es nach der Modernisierung peppiger und frischer! Ein gutes Beispiel für anspruchsvolle Technik und frisches Design ist der „Cubo L Style“. An diesem Kaminofen sind die abgerundeten Ecken und die Feuerraumtür, die den Blick gleich von zwei Seiten auf das Feuer freigibt, besonders auffällig. Seine weichen Kanten verleihen ihm Eleganz und harmonieren mit dem dynamischen Flammenspiel im Inneren. Ein weiteres wesentliches Gestaltungselement sind Türgriff und Sockel aus hellem Eichenholz: Feine Akzente und zugleich eine gelungende Abrundung. Die hochwertige Stahlverkleidung ist dabei in neun attraktiven Farbvarianten erhältlich: Neben Schwarz, Weiß, Titan und Perle auch in den Sonderfarben Magnolie, Türkis und Rostbraun-Metallic sowie Nickel und Lichtgrau. Der „Cubo L Style“ bietet sich nicht nur für die Modernisierung an, er ist auch für all

diejenigen gedacht, die sich das erste Mal einen Kaminofen anschaffen und sich einen Wärmespender mit charismatischem Design wünschen. Stets im Einklang: Brennstoff, Temperatur und Luftzufuhr Wie fast alle Feuerstätten von Spartherm können sowohl der Kachelofeneinsatz „Renova“ als auch der Kaminofen „Cubo L Style“ mit der automatischen Abbrandsteuerung „S-Thermatik NEO“ ausgestattet werden. Mit dieser lassen sich Luftzufuhr und Temperatur bequem per Smartphone oder Tablet vom Sofa aus steuern. Über Bluetooth kommunizieren App und Ofen miteinander, sodass das Programm automatisch für eine optimale Verbrennung sowie gleichbleibend wohltuende Wärme sorgt. Spartherm Feuerungstechnik, Maschweg 38, 49324 Melle, Telefon 05422/9441-0, info@spartherm.com, www.spartherm.com, www.ofenwelten.de/spartherm Kamine & Kachelöfen

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BULLERJAN Herausragende Technik trifft individuelles Design Ein Ofen von Bullerjan ist immer ein Statement – ob in ihm Feuer brennt oder nicht. Ein Statement für herausragende Funktionalität und Qualität genauso wie für selbstbewusstes Funktionsdesign.

Neu in 2020: „B³ Keramik MAX“ Ab sofort kann der „B³“ auch als Vollkeramik-Version ohne die markanten Gusselemente gewählt werden. Natürlich sind die Gestaltungsmöglichkeiten des „B³ Keramik MAX“ ebenfalls nahezu unbegrenzt. Ein stilsicherer Ofen, der sich hinsichtlich seiner optischen Gestaltung ganz und gar nach dem Geschmack und der Einrichtung des Kunden richtet. Sogar die Innenauskleidung des Ofens kann wahlweise in Cremeweiß oder Schwarz ausgekleidet werden. Der „B³ Keramik“ & „Keramik MAX“ kann mit einer Nennwärmeleistung von 3,9 bis 6 Kilowatt betrieben werden – er ist für den raumluftunabhängigen Betrieb zugelassen. (RLU-geprüft nach DIBt).

„B³“ – harmonisch und stilsicher Der Speicherkaminofen „B³ Keramik“, entworfen vom vielfach ausgezeichneten Designer Sebastian Herkner, ist ein kompakter und modern interpretierter Kachelkaminofen mit hervorragenden Brand- und Heizeigenschaften. Seine harmonischen Proportionen und die klare, stilsichere Formensprache machen den „B³“ zu einem zeitlos schönen Einrichtungsobjekt. Trotz des für seine geringe Größe beachtlichen Gesamtgewichts von bis zu 230 Kilogramm lässt Se116

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bastian Herkners Formgebung den „B³“ leicht und elegant wirken. Die Keramik des „B³“ wird von der Traditionsfirma Kaufmann in Rehau handgefertigt – bei der Gestaltung des Ofens kann aus einer Vielzahl von Glasuren und Oberflächen gewählt werden. Der Ofen steht auf einem filigranen, dabei aber äußerst stabilem Gussfuß. Alternativ kann der Ofen auch frei auf einer soliden gusseisernen, mit dem Stil des Ofens harmonierenden Ofenbank mit einer schlichten Eichenholzsitzplatte platziert werden.


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„B4“ Stahl, Keramik und Keramik+ Der Bullerjan „B4“ wurde, wie auch der „B³“, von Sebastian Herkner entworfen. Der „B4“ zeichnet sich durch seine geräumige Brennkammer mit großer Sichtscheibe aus, die jederzeit einen ungestörten Blick auf das schöne, gleichmäßig und ruhig brennende Feuer ermöglicht. Aufgrund seiner geprüften Leistungen von 6 Kilowatt, 8 Kilowatt und 10 Kilowatt ist der „B4“ in fast allen Räumen einsetzbar. Intuitive Bedienung und extrem hohe Verarbeitungsqualität verstehen sich bei Bullerjan von selbst. Der „B4“ ist in drei optisch und funktionell unterschiedlichen Ausstattungsvarianten – Stahl, Keramik und Keramik+ (auf Wunsch mit Speicherfüllung) – erhältlich. Darüber hinaus bieten sich weitere Möglichkeiten, den „B4“ an Ihren Einrichtungsstil anzupassen. Die Keramiken sind in vielen Farben erhältlich, die Brennkammer kann cremeweiß oder schwarz ausgekleidet gewählt werden und es besteht die Option, das Holzfach mit einer Tür zu verschließen. Ebenfalls kann der „B4“ auf Wunsch mit einem KeramikWarmhaltefach ausgestattet werden. Ein raumluftunabhängiger Betrieb ist möglich (RLU-geprüft nach DIBt). „B4 S“ Stahl, Keramik und Keramik+ Für Räume mit einem geringeren Wärmebedarf bietet Bullerjan eine kleinere Version des „B4“ ebenfalls in Stahl, Keramik und Keramik+ (auf Wunsch mit Speicherfüllung) an. Die Keramiken sind natürlich auch in vielen Farben erhältlich. Die Holzfachtür ist beim „B4 S“ Standard. Auch hier kann die Brennkammer in Cremeweiß oder Schwarz gewählt werden. Ein raumluftunabhängiger Betrieb ist ebenfalls möglich. Der „B4 S“ ist mit seiner Nennwärmeleistung von 5 Kilowatt für kleinere Räume konzipiert und hat einen beeindruckenden Wirkungsgrad von 86 Prozent. Bullerjans Klassiker: der „Free Flow“ Der „Free Flow“ ist ein hoch effektives, zuverlässiges, sicheres und langlebiges Heizgerät mit moderner Verbrennungstechnik. Er wurde seit über 40 Jahren nicht in seiner Funktionsform verändert – weil die Form für einen puren Warmluftofen schlicht weg nicht mehr zu verbessern ist. Als vollwertige Holzheizung konzipiert – und auch oft als einzige Heizquelle bewährt – ist es die Hauptqualität des „Free Flow“, Räume schnell und gleichmäßig mit aufzuheizen –

qualitäten wird der „Free Flow“ neben seinem hauptsächlichen Einsatz im klassischen Wohnbereich auch oft in Räumen mit komplexeren Grundflächen oder in unregelmäßig geheizten Räumen wie Veranstaltungsräumen oder Wintergärten eingesetzt. Selbstverständlich erfüllen alle durch Bullerjan angebotenen Öfen die aktuellen Anforderungen der BImSchV Stufe 2 und sind somit uneingeschränkt zulassungsfähig. Bullerjan GmbH, Neuwarmbüchener Straße 2, 30916 Isernhagen-Kirchhorst, Telefon 05136/9775-0, info@bullerjan.com, www.bullerjan.com, www.ofenwelten.de/bullerjan

je nach Größe von 6,8 Kilowatt bis zu beachtlichen 30 Kilowatt Nennwärmeleistung. Der „Free Flow“ ist ein Warmluftofen in seiner reinsten Form. Die Raumluft wird ohne direkten Kontakt mit dem Feuer in den Konvektionsrohren schnell erwärmt und steigt nach oben (thermischer Konvektionseffekt). Kühlere Raumluft strömt von unten in die Rohre nach und wird ebenfalls erwärmt. Die so erreichte, nicht spürbare Luftzirkulation verteilt die Wärme unmittelbar, schnell und gleichmäßig in den zu heizenden Räumen. Aufgrund seiner außergewöhnlichen HeizKamine & Kachelöfen

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Gas-Kamineinsatz: „Ekko G U 4590“, individuelle Bauweise.

CAMINA & SCHMID Knisterndes Holzfeuer oder komfortabler Gaskamin Feuer ist schon lange ein fester Bestandteil des menschlichen Lebens. Früher, in erster Hinsicht nutzenorientiert, wusste man jedoch schon den geselligen Platz vor den lodernden Flammen zu schätzen. Und genau dieses verbindende Element kehrt immer häufiger ins Eigenheim zurück. Einen Platz zum Entspannen und Zusammentreffen, der Ruhepol nach einem stressigen Tag oder einfach als angenehme Wärmequelle. Doch bei der Frage, ob nun Holz oder Gas gehen die Meinungen auseinander. Das Knistern, der Geruch und der faszinierende Anblick des langsam abbrennenden Feuers, ist für viele der Inbegriff eines Kamins. Während für die einen das Abenteuer „Kamin“ bereits beim Hacken und Nachlegen des Holzes beginnt, so steuern andere die Behaglichkeit und Wärme ganz einfach per Knopfdruck aus der Ferne und regulieren somit die gewünschte Raumtemperatur. Dabei ist die Heizleistung meist unabhängig davon, ob ein Holz- oder Gaskamin der neue Mittelpunkt im Haus wird. Dank der intelligenten Steuerung, lässt sich der Abbrand im Holzkamin nicht nur sicher, sondern auch besonders umweltschonend und effizient regeln. Während ein Gaskamin seine Ressourcen über den lokalen Gasversorger bezieht, ist ein Holz-Kamineinsatz nahezu CO2-neutral in der ökologischen Verbrennung. Auch bei der optischen und technischen 118

Kamine & Kachelöfen

Ausstattung bietet ein Holzkamin eine Vielzahl an Möglichkeiten, um ihn perfekt in das Eigenheim und dessen Ansprüche zu integrieren. Wer sich für einen Gaskamin entscheidet, muss keineswegs auf ein beeindruckendes Flammenerlebnis verzichten. Schließlich bringt dieser maximale Bequemlichkeit mit sich: kein Schleppen von Holz, kein Ruß, kein Schmutz, eine komfortable Bedienung per Knopfdruck, eine überlegene Sicherheitskontrolle und eine energiesparende Verbrennungstechnik. Die Gaskamine lassen sich leicht und individuell über die Display-Fernbedienung mit integrierter Thermostatfunktion auf acht Stufen einstellen. Die verbaute LED-Ambiente-Beleuchtung – im oberen Teil des Gas-Kamineinsatzes – sorgt auch an warmen Sommerabenden für eine wohlige Atmosphäre und Ihr Kamin kann das ganze Jahr über genutzt werden. Für welche Art der Befeuerung Sie sich auch entscheiden, Camina & Schmid unterstützt Sie bei der Wahl nach einem auf Sie und Ihr Leben perfekt abgestimmten Kamin. Camina & Schmid Feuerdesign und Technik GmbH & Co. KG, Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf, Telefon 05402/701010, info@camina-schmid.de, www.camina-schmid.de, www.ofenwelten.de/camina-schmid


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Speicherstein-Anlage: „S16 G“ mit Gas-Kamineinsatz „Ekko G U 45“, Oberflächenveredelung: Silikatanstrich.

Holz-Kamineinsatz: „Ekko U 84(34)51h“, individuelle Bauweise.

Holz-Kamineinsatz: „Ekko U 55(67)51h“, individuelle Bauweise.

Kamine & Kachelöfen

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„Boreas“ ist optisch wie technisch ein echtes Highlight. Die große Sichtscheibe gibt den Blick auf ein entspannendes Flammenbild frei.

ORANIER Wärme für die ganze Familie „Seit über hundert Jahren erwärmen unsere Produkte das Familienleben in allen Generationen. Seit 1904 ist es unser Anspruch, das Lebensgefühl, das man mit Kochen und Heizen verbindet, auf den Punkt zu bringen. Dieser Anspruch steckt in all unseren Heiz- und Kochgeräten“, so Diplom-Kaufmann Nikolaus Fleischhacker, Geschäftsführer und Inhaber von Oranier. Bei den ausgefeilten Produkten zeigt sich, dass viel nachgedacht wird, über Technik, Formen und Gestaltung. „Ostro“ – eine wirklich runde Sache Rund, schwarz, elegant – so kann man den neuen Kaminofen „Ostro“ beschreiben. Es steckt aber noch mehr drin. Der „Ostro“ ist in vielerlei Hinsicht vielseitig. Das Grundgerät kann je nach Geschmack oder Bedarf erweitert werden. Dazu stehen die sogenannten „E-Bloks“ und „D-Bloks“ zur Verfügung. Dies sind passende Aufsatz-Segmente, die oben auf den Kaminofen aufgesetzt werden. Bis zu drei Segmente können hinzugefügt werden. Wer nur die höhere Optik mag, entscheidet sich für die „D-Bloks“. Wer aber auch noch einen echten Mehrwert wünscht, wählt die „E-Bloks“. Diese enthalten je120

Kamine & Kachelöfen

weils einen Speicherstein aus hochwertiger HST-Schamotte, sodass man mit drei Segmenten bis zu 162 Kilogramm Speichermasse zufügen kann. So bleibt die Wärme bis zu 12 Stunden erhalten und wird nach und nach in den Raum abgegeben, auch wenn das Feuer schon längst erloschen ist. Schlanke Linie und vielseitiges Design – Pelletofen „Boreas“ Die schlanke Verkleidung aus dem faszinierenden Werkstoff Sintered Stone zeichnet diesen besonders attraktiven Pelletofen aus. Dieser Engineered Stone ist ein Verbundmaterial aus Stein und Harz, extrem kratzfest, hygienisch und leicht zu reinigen. Er lässt sich besonders dünn verarbeiten, sodass er beim Design des Ofens elegant eingefügt werden kann. Angeboten werden zunächst die vier edlen Farbvarianten Korten, Schiefer, Marmorweiß und Seidenweiß, um das wertige Design und die hohe Verarbeitungsqualität zu unterstreichen. Aufgrund der schlanken Verkleidung weist der „Boreas“ eine geringe Tiefe auf und erinnert mit seiner eckigen Form an einen schmuckvollen Schrank und fügt sich vom Design harmonisch in den Wohnraum ein.


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Der „Ostro“ wartet mit 6,5 Kilowatt Nennwärmeleistung auf und ist damit für die meisten Wohnzimmer ideal geeignet. Der luftdurchströmte Griff und das „Snap-Lock-System“ bieten weiteren Komfort in der Bedienung. Der massive Gussboden sorgt für besonders lange Haltbarkeit.

„Ziva 50“ (hier in drei verschiedenen Ausführungen) ist ein vielseitiges Baukastensystem mit umwerfendem Design und einem hohen Maß an Vielseitigkeit.

Mit einer Heizleistung von 2,5 bis 8,0 Kilowatt eignet er sich für ein wohliges Wärmeempfinden in den eigenen vier Wänden besonders gut. Der extragroße Pellettank sorgt dabei für langen Heizkomfort. Apropos Komfort: mit der beigefügten Fernbedienung oder dem vorhandenen Smartphone via WiFi-App lässt sich das Gerät auch aus der Ferne steuern. Die automatische Brennertopf-Reinigungsfunktion, eine temperaturabhängige Leistungsregelung, Nachtabsenkung, die Programmierung von automatischen Schaltzeiten und ein elektronisch gesteuertes Konvektionsgebläse runden diesen Pelletofen auch technisch ab. Mehr ist mehr – Ein Kaminofen mit verschiedenen Optionen Schwarzer Stahl, elegante eckige Form, weiße Feuerraumauskleidung, Panoramablick aufs Feuer – mit diesen Stichpunkten kann man den neuen „Ziva 50“ kurz beschreiben. Nach dem Motto „mehr ist mehr“ stecken aber noch viel mehr Highlights in diesem modernen Kaminofen. Durch seine verschiedenen optionalen Komponenten kann man ihn ganz nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen in den Wohnraum integrieren. Wandhängend montiert bietet er

eine besonders komfortable Höhe zum Bedienen der Brennkammer. Auch mit dem Standfuß, der an das elegante Design optimal angepasst ist, wird diese Ergonomie erreicht. Wer direkt unter dem Kaminofen zum Beispiel Scheitholz dekorativ lagern möchte, kann die Box als Unterbau für den „Ziva 50“ verwenden. Ebenfalls ein Plus in puncto Bedienkomfort ist die vorne gut zu erreichende Luftregelung. Für besonders langen Feuergenuss sorgt der extragroße Feuerraum für Scheitholz mit bis zu 50 Zentimeter Länge. Die Panoramascheibe erlaubt dabei einen faszinierenden Blick aufs Feuerspiel. Mit einer Nennwärmeleistung von 7 Kilowatt, der leichtgängigen „SnapLock“-Verriegelung und dem serienmäßigen externen Verbrennungsluftanschluss ist der „Ziva 50“ auch technisch bestens aufgestellt.

Oranier Heiztechnik GmbH, Oranier-Straße 1, 35708 Haiger, Telefon 02771/2630-160, Telefax 02771/2630-349, info-heiztechnik@oranier.com, www.oranier.com, www.ofenwelten.de/oranier Kamine & Kachelöfen

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Die Faber-Hybridtechnologie von „MatriX RD“ und „ST“ bietet ein realistisches und prächtiges Gesamtbild von Flammen, lebhaft glühenden „Holzscheiten“ und einem funkelnden Glutbett, gepaart mit dem spürbaren Pluspunkt einer Halbierung des Gasverbrauchs und der Wärmeproduktion im Vergleich zu einem Gaskamin ohne diese Technik.

FA B E R & D I M P L E X Kontinuierliche Produktentwicklung und 175 Jahre Erfahrung Glen Dimplex Benelux präsentiert mit den Kaminmarken Faber und Dimplex elf brandneue Gas- und Elektrokamine mit mehreren patentierten Innovationen, sowohl für Gas- als auch für Elektrokamine. Einige davon wollen wir hier vorstellen. Elektrische Kamine mit Gas: „Hybrid-MatriX RD“ und „ST“ Der „MatriX Room Divider“ (RD) und „See Through“ (ST) mit Hybrid Pro Light (HPL)-Technik von Faber sind zukunftsweisend in diesem Bereich. Imposante Einbaukamine, die auf Wunsch ein beispiellos üppiges Feuerbild mit einer Halbierung des Gasverbrauchs und der damit verbundenen Wärmeerzeugung verbinden können. Sie könnten daher sogar als elektrische Kamine mit Gas betrachtet werden. Ideal für diejenigen, die einen großen Kamin schätzen, aber die Wärme nicht immer benötigen. Die bahnbrechende Leistung des neuen „MatriX RD“ und „ST“ wird durch eine Kombination aus einer neu entwickelten sektionalen Brennertechnologie mit quadratischen Brennerrohren und innovativer LED-Lichtprojektion mitten durch das Herz des Gaskamins erreicht. Die dynamische LED-Technologie dient dabei der Aufgabe, die Gasflammen zu ergänzen, aber auch teilweise zu ersetzen. Dank des HPL-Moduls und der täuschend „echten“ Holzscheite ist die warme Glut in den neuesten „MatriX“-Kaminen auch ohne Gasflammen eine Augenweide und das ganze Jahr über ein herzerwärmender Blickfang im Haus. Diese Kamine lassen sich bequem über 122

Kamine & Kachelöfen

die Standard-Fernbedienung oder über eine App für Smartphone oder Tablet steuern. „e-MatriX Linear“ mit LED-Technologie Das Feuerbild im „e-MatriX“ ist eine Kombination aus wirbelndem Kaltwassernebel und LED-Licht. Eine vollwertige Alternative ohne Holz und Gas, emissionsfrei und fast überall einsetzbar, ein Leitungswasser- und 230-Volt-Stromanschluss sind ausreichend. In der „Linear“-Version ist die neue Generation der „e-MatriX“-Kamine die erste, die mit noch umfassenderer LED-Technologie ausgestattet ist. Denn neben dem eigentlichen Feuerbild wird die LED-Beleuchtungsoptik im „e-MatriX“ nun auch für die dynamische Beleuchtung unter dem Glutbett sowie für die Ausleuchtung des Kamininnenraums eingesetzt. Intensität, Dynamik und sogar die Farben des Lichts können neben verschiedenen Voreinstellungen („Stimmungen“) nach eigenen Wünschen eingestellt werden. Die Anpassungen lassen sich einfach über eine Standard-App für Smartphone oder Tablet vornehmen. Diese Generation der LED-Optik eröffnet eine Welt voller neuer Möglichkeiten. In Kombination mit den Holzscheit-Imitaten erzeugt diese neue LED-Lichttechnik ein Feuerbild, das überzeugender und faszinierender ist denn je – so echt wie das eines Holzfeuers. Mit einer Dekoration aus weißen Kieselsteinen oder Acrylsteinen (Glaspartikel) bietet die Multicolor-Lichttechnik auch eine Reihe


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Die „e-Box“ von Faber ist in der gängigen Größe 1000/450 erhältlich, sowohl als Front- wie auch als Durchsicht-Modell.

Der „Vivente“ von Dimplex ist in mehreren Ausführungen erhältlich: drei Einbau­ breiten (75, 100 und 150 cm), die sich leicht von einem Frontkamin in einen zwei- oder dreiseitigen Kamin umbauen lassen.

Die „e-MatriX Linear Fires“ von Faber sind eine vollwertige Alternative zu einem Gas- oder Holzkamin und bieten sogar neue Möglichkeiten an Orten, wo ein Holz- oder Gaskamin nicht möglich oder erwünscht ist. Inspiration für eine innovative und zukunftssichere Innenarchitektur.

kreativer Möglichkeiten, die Ausstrahlung eines Kamins individuell zu gestalten; je nach Umgebung, persönlicher Stimmung oder Anlass und zu jeder Jahreszeit. Und für diejenigen, die direkt vor dem Kamin doch noch angenehme Wärme fühlen wollen, ist eine elektrische Zusatzheizung von maximal 2 Kilowatt eingebaut, die die warme Luft über das Kaminglas von oben in den Raum bläst. Für ein noch realistischeres Erlebnis, direkt vor dem Kamin! „e-Box“ – eine erschwingliche Serie elektrischer Einbaukamine Die „e-Box“ von Faber basiert technisch auf der einzigartigen und patentierten Feuertechnik des „e-MatriX“: eine Kombination aus wirbelndem Kaltwassernebel und LED-Beleuchtung, die immer wieder fasziniert. Die Anzahl der möglichen Funktionen ist jedoch begrenzter. Die Innendekoration ist optional und kann aus Holzscheiten, weißen Kieselsteinen oder Acrylsteinen (Glaspartikeln) bestehen. Der Innenraum ist ein- oder beidseitig mit einer rahmenlosen Glasscheibe abgeschirmt. Eine Fernbedienung und eine fast geräuschlose, unsichtbar eingebaute 1-Kilowatt-Zusatzheizung mit Thermostat vervollständigen die „e-Box“ und machen sie so zu einer erschwinglichen Option für eine große Gruppe von Liebhabern. Ein Wasser- sowie ein 230-V-Stromanschluss sind für die Installation ausreichend. All dies macht die „e-Box“ geeignet für die Installation an Orten, an denen ein Gaskamin nicht möglich ist.

Neues Spitzenmodell von Dimplex Der neue „Vivente“ von Dimplex ist ein elektrischer, horizontal konstruierter Einbaukamin mit dem Besten und Neuesten der patentierten „Revillusion“-Technologie. Dadurch entsteht eine extreme Tiefenwirkung im Kamininneren und ein Feuerbild, das aus der Mitte des Kamins aufsteigt. Der „Vivente“ ist serienmäßig voll ausgestattet. Die eingebaute mehrfarbige Ober- und Unterbeleuchtung ermöglicht es, das Feuerbild je nach Geschmack, Stimmung und dem Interieur des Raumes anzupassen. Es stehen mehrere Dekorationsmöglichkeiten zur Auswahl, die von formvollendeten Holzscheiten bis hin zu verschiedenen Steinarten reichen. Neben der austauschbaren Rückwand gehören diverse Rückplatten mit passenden Stahl- und Steindekoren zum Lieferumfang. Ein eingebauter Bewegungsmelder schaltet den Kamin beim Betreten des Raumes automatisch ein. Natürlich fehlt es nicht an einer leisen thermostatischen Zusatzheizung von 2 Kilowatt und einer Fernbedienung. Darüber hinaus überzeugt der „Vivente“ mit einem ausgezeichneten Qualitäts-Preis-Verhältnis.

Glen Dimplex, Saturnus 8, 8448 CC Heerenveen, Niederlande, Telefon 0031/513/789845, www.faberfires.com, www.dimplex-fires.eu, www.ofenwelten.de/faber Kamine & Kachelöfen

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ALPHA OFENDESIGN Individuelle Einzelstücke Als Einzelstücke und Kleinserien kommen die Design-Kachelöfen aus der Werkstatt von Otto Scherer. Dabei handelt es sich um Grundöfen, die mit wenig Holz (2 bis 2,5 Kilogramm) warm werden und bis zu 10 Stunden lang die Wärme abstrahlen. 124

Kamine & Kachelöfen

Alpha Ofendesign, Otto Scherer, Stadlerstraße 2, 86932 Pürgen, Telefon 08196/998796, info@alpha-ofendesign.eu, www.alpha-ofendesign.eu, www.ofenwelten.de/alpha-ofendesign


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„Visio Gas Front“ – auf bis zu 160 cm Breite bietet dieses Modell Feuersicht pur.

„Visio 2 L“ – beeindruckendes Feuer von zwei Seiten bietet diese Eckversion.

AT T I K A Feuersicht pur und hochgradige Effizienz Die „Nexo“-Serie ist auch als Gas-Kaminofen erhältlich.

„Visio“-Serie ein echtes Premium-Produkt. Die Premiumklasse zeigt sich bei „Visio“-Kamineinsätzen nicht nur beim wunderschönen Holz- oder Gas-Feuer. Auch in der präzisen und stabilen Verarbeitung von bis zu 6 Millimeter starken Stahlplatten und der einzigartigen Feuerraumauskleidung wird dieser Anspruch sichtbar. Bei der Holz- wie auch der Gas-Serie lassen die verschiedenen Formen und Dimensionen viel Raum für eine individuelle architektonische Gestaltung. Die Gaskamine „Visio“ bieten mit den aus Keramik, in Handarbeit gefertigten, überaus realistischen Holzscheit-Imitate im Feuerraum einen besonderen Vorzug. Sie sehen auch dann gut aus, wenn das Feuer einmal nicht brennt. Ein Feuerbild mit Holz oder Gas welches begeistert. Kaminofen „Nexo“: Effizient und variabel. Kaminofen „Nexo“ ist seit der Einführung einer der beliebtesten Öfen aus der Produkt-Serie von Attika. Dank dem „Attika Customized Konzept“ ist der Ofen in 5 verschiedenen Höhen, 6 modernen Farben, 6 edlen Türgriffen, diversen Tür-Designs sowie farblich passenden Rauchrohren erhältlich. Seitenbänke in Ofenfarbe, mit oder ohne Schublade, vollenden die Gestaltung des Kaminofens. Sämtliche „Nexo“-Modelle sind zudem optional mit einer Drehkonsole erhältlich und für den Anschluss in Niedrigenergie-Häusern vorbereitet. Das CustomizedKonzept gibt es auch bei den Modellen „Viva L“, „Pilar“ und „Q-BE“.

Attika Feuer AG, Brunnmatt 16, 6330 Cham, Schweiz, Telefon 0041/41/7848080, info@attika.ch, www.attika.ch, www.ofenwelten.de/attika Kamine & Kachelöfen

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Promotion Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod

Foto: Design pbb Planungsbüro Beier GmbH – Kacheln Gutbrod

H E R ST E L L E R

GUTBROD Keramik als brennende Leidenschaft Seit 1869 wird in Gundelfingen nach handwerklicher Tradition edle Ofenkeramik sorgfältig von Hand gefertigt. Seit mehr als 150 Jahren hatte Gutbrod Keramik Gelegenheit, Gutes zu bewahren und Neues weiterzuentwickeln. Geblieben ist der natürliche Rohstoff Ton. Bis heute ist er in seiner Wirkung und Wärmeeffizienz unerreicht und sorgt für ein gesundes Raumklima. Wie viel Herz, Leidenschaft und handwerkliches Können in jeder einzelnen Kachel steckt, das sieht man ihr an. Kachelöfen sind Ausdruck eines persönlichen Lebensgefühls und so individuell wie die Menschen, die sich in seiner Wärme heimisch und geborgen fühlen. Nicht nur die Konstruktion des Ofenkorpus, sondern auch die Glasuren und Dekore der Gutbrod-Ofenkeramik bieten unzählige Möglichkeiten, seiner eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. 126

Kamine & Kachelöfen

Handwerkliche Keramiktradition – moderne Heizeinsätze und innovative Technik vereinen heute die Keramik für Kachelöfen und Kamine mit dem gesamten Heizungssystem Ihres Hauses – wenn Sie das möchten. Eines aber ist seit jeher geblieben: Die Faszination des Feuers zieht uns Menschen in seinen Bann. Mit Gutbrod-Ofenkeramiken findet diese Tradition bis heute ihre vielleicht schönste Form. Den umfangreichen Katalog erhalten Sie kostenlos beim Kachelofenbauer oder direkt bei Gutbrod Keramik.

Gutbrod Keramik GmbH, Medlinger Straße 7, 89423 Gundelfingen, Telefon 09073/997500, verkauf@gutbrod-keramik.de, www.gutbrod-keramik.de, www.ofenwelten.de/gutbrod


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Moderner Ofen mit dem keramischen Deckenanschluss (KDA).

Mit dem „KDA” kann der Ofenbauer die Feuerstätte nämlich frei im Raum platzieren und von unten durch die Geschossdecke an den Schornstein anschließen.

©Rogmans Ofendesign, Gangkofen

©Rogmans Ofendesign, Gangkofen

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Aufbau des „KDA“ 1. Massivdecke mit kreisrunder Aussparung 2. KDA Sockelplatte 3. KDA Keramischer Tragring 4. KDA Edelkeramik Anschlussrohr gedämmt 5. KDA Dämmhaltermanschette für Muffe 6. Mantelstein (Ausgleichsscheibe, 10 cm hoch)

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E R LU S Platz für kreative Ofenträume Mit dem neuen keramischen Deckenanschluss (KDA) ist ein Anschluss einer Feuerstätte von unten durch eine massive Betondecke an den Schornstein möglich. Damit können Bauherren ihre Träume von einem individuellen Kachelofen oder Kamin trotz wenig Platz im Raum verwirklichen. Denn durch den „KDA“ gibt es mehr Gestaltungsspielraum. Maximale Flexibilität Der keramische Deckenanschluss ist mit einem Durchmesser von 16, 18, 20 oder 25 Zentimetern erhältlich. Er spart Platz im Raum, da im Aufstellraum der Feuerstätte kein Platz für den Schornstein verloren geht. Gegenüber den Schornsteinen mit im Fuß vormontierten Feuerstätten, bietet der Deckenanschluss zudem maximale Flexibilität hinsichtlich Design und Technik. Diese Flexibilität beim Ofenaufbau lobt auch Ofenbauer Dipl.-Ing. Martin Rogmans von Ofendesign Rogmans aus Gangkofen in Niederbayern. Er verbaut sehr oft den „KDA“ von Erlus: „Mit dem DIBtzugelassenen keramischen Deckenanschluss lassen sich Schornsteine ohne Sohle ohne große Diskussionen mit dem Schornsteinfeger oder anderen Gewerken realisieren. Überall dort, wo nur geringe Schornsteinhöhen baulich umsetzbar sind, zum Beispiel in Flachdachbauten oder Penthäusern, verbaue ich den ‚KDA‘. Damit lässt sich auch in offenen Wohnräumen mit sogenannten liegenden Öfen

gestalterisch der Schornsteinquerschnitt auf das Innenrohrmaß im Aufstellraum reduzieren.“ Freie Wahl der Feuerstätte Verarbeiter können den Deckenanschluss an das von dem Bauherren gewählte Feuerstätten-Modell anschließen. Der Ofenbauer kann direkt mit dem Hersteller Erlus Lösungsvorschläge mit individueller Note entwickeln und so den Kunden optimal beraten. Online Ofenbauer-Suche Für die Bauherren stellt Erlus einen Top-Service bereit: Wer auf der Suche nach einem geeigneten Ofenbauer ist, findet unter www.erlus. com/Ofenbauer-Suche eine Liste mit Profi-Ofenbauern. Denn der „KDA“ darf ausschließlich vom Fachmann eingebaut werden und setzt eine geeignete Feuerstätte voraus. Beides muss bereits während der Planung mit dem örtlichen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden. Das ausführliche Produktblatt zum Keramischen Deckenanschluss „KDA“ finden Sie zum Download unter folgendem Link: www.erlus.com/kda Erlus AG, Hauptstraße 106, 84088 Neufahrn/NB, Telefon 08773/18-0, Telefax 08773/18-113, info@erlus.com, www.erlus.com, www.ofenwelten.de/erlus Kamine & Kachelöfen

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Wohlige Wärme auf Knopfdruck: Mittels Drehregler wird beim „Clou Pellet“ die Heizautomatik gestartet, die Leistungsstufe gewählt und der Ofen auch wieder abgestellt. Ein echter Alleskönner: Der Kombiofen „Mo Duo“ besticht mit voll­automatischem Pelletfeuer und imposantem Scheitholz-Flammenbild zugleich.

Schon jetzt ein eleganter Klassiker: „Lux“ mit Aufsatzbox, Beistellbox groß und zwei Holzladen.

H E R ST E L L E R

AU ST R O F L A M M Die Zeiten ändern sich – unser Feuer bleibt Austroflamm steht für innovatives Design und Technik, die ihrer Zeit vorauseilt. Zukunftsweisende Innovationen wie das „Heat Memory System“, oder die spezielle Keramott-Feuerraumauskleidung zeugen von unserem unbändigen Antrieb Kamin- und Pelletöfen zu entwickeln, die sowohl sehr leistungsstark, wie auch umweltfreundlich sind. Mit Emissionswerten, die weit unter den geforderten Normen liegen und höchst effizienter Heizleistung, steht Austroflamm seit 1983 für wohlige Wärme mit gutem Gewissen. Vom klassischen, knisternden Kaminofenfeuer bis hin zum ferngesteuerten, vollautomatischen und programmierbaren Pelletofen – Austroflamm ist Ihr Spezialist. 128

Kamine & Kachelöfen

Das Beste aus beiden Welten Die perfekte Lösung: „Duo“-Modelle, die sowohl mit Holzscheiten, als auch mit Holzpellets befeuert werden. Sie kombinieren Komfort und technologische Innovationen der Pelletöfen, mit der Ursprünglichkeit eines knisternden Kaminfeuers. Emissionsarme Verbrennung, ein nachwachsender Rohstoff und sparsames Heizen inklusive. Austroflamm GmbH, Austroflamm-Platz 1, 4631 Krenglbach, Österreich, Telefon 0043/7249/46443-0, Telefax 0043/7249/46636, info@austroflamm.com, www.austroflamm.com, www.ofenwelten.de/austroflamm


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Säulenofen „Stilo-Flora“ in schmelzweiß.

S E Y F FA R T H K E R A M I K Speicheröfen – Klassisch bis modern Tradition und Handwerkskunst in der Ofenkeramik haben einen Namen: Seyffarth Keramik Creußen. Seit über 140 Jahren steht das Familienunternehmen für perfekte Handwerksqualität bei hochwertigen Ofenkacheln – mit ganz viel Liebe zum Detail. Für jeden Wohnstil bieten wir Ihnen das passende Kachelmodell und die Glasurfarbe ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Die Seyffarth-Säulenöfen sind Speicheröfen, mit hohem Wirkungsgrad, geringem Holzverbrauch und lang anhaltender Wärmestrahlung. Es gibt die Öfen in stilvoller, klassischer oder in puristisch, moderner Gestaltung. Auch der individuelle Kachelofenbau lässt bei der großen Auswahl an Ofenkeramik und Glasuren keine Wünsche offen. Fragen Sie uns oder den Kachelofenbauer Ihrer Wahl. Wir lassen Wünsche wahr werden. Seyffarth Keramik GmbH, Marktplatz 11–17, 95473 Creußen, Telefon 09270/206, Telefax 09270/687, info@seyffarth-keramik.de, www.seyffarth-keramik.de, www.ofenwelten.de/seyffarth

Ofenkeramik „Regelo“ in vintage-pearl.

Kamine & Kachelöfen

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„Linea KLC“

„Volare“

„Rondotherm/Titan“

„Prego“

CERA Kaminöfen – individuell und effizient Unverwechselbarer Stil und Technik Die neue Kaminanlage „Linea KLC“ in der bekannten Premiumqualität von Cera Design greift Stil, Eleganz und Technik der bewährten Cera-Kaminöfen auf. Die klare, kubische Formensprache ist zeitlos und hinterlässt in jedem Raum ein Highlight. Mit der dreiseitigen Panorama-Schiebetür, die sich komplett nach oben versenken lässt, ist die Feuerstelle aus nahezu jedem Winkel des Aufstellraumes sichtbar. Dabei ist der Aufbau aufgrund der Konstruktion im Baukastensystem schnell und unkompliziert in fast jedem Raum möglich. Understatement pur Um ganze 180 Grad passt sich die Glasscheibe des „Volare“ dem modernen Design des Ofens an. Noch nie bildeten der komplett sichtbare Feuerraum und die Ofenform eine so edle und komplette Einheit, wie in diesem Designerstück. Das ausgewogene Farbkonzept (erhältlich in Schwarz, Weiß, Grau und Champagner) macht ihn in jeder Wohnsituation zu einem besonderen Hingucker. Der „Volare“ kann auch optional mit den Speichersteinen Powerstone für lange Wärmespeicherung ausgestattet und mit einem um jeweils 60 Grad nach links und rechts drehbaren Drehfuß versehen werden. Vielfältig und wandlungsfähig Durch und durch eine runde Sache: „Rondotherm/Titan“ ist ein vielseitiger Speicherofen, der mit technischer Finesse und beeindruckender Gestalt überzeugt. 130

Kamine & Kachelöfen

Mit dem bis zu 225 Kilogramm schweren Wärmespeicher schafft er es mit dem Einsatz von nur 9 Kilogramm Holz ausreichend Energie für bis zu 12 Stunden Wärmeabgabe zu speichern. „Rondotherm/Titan“ ist der Speicherofen mit der „zweiten Außenhaut“. Er überzeugt mit einem Zwischenraum, durch den Konvektionsluft strömt, die erwärmt im oberen Bereich des Ofens austritt. Primär- und Sekundärluft sind durch einen einzigen Luftschieber bequem regelbar. Der „Rondotherm/Titan“ hat einen 12 Zentimeter höheren Speicher-Akku (30 Kilogramm zusätzliche Speichermasse) als der Rondotherm – für noch längere Wärmeabgabe. Er ist nach Speicherofen-Norm (DIN EN 15250) geprüft. Bitte schön – so muss Feuer aussehen! Viel Feuereinsicht auf kleinem Raum – das ist „Prego“. Durch die 180-Grad-Glasscheibe bietet der „Prego“ viel Feuereinsicht bei nur 46 Zentimeter Durchmesser. Seine Vorzüge: • ergonomisch angebrachter Holzgriff • fast 180 Grad Feuereinsicht • optionaler Wärmespeicher Powerstone • mit optionalem Drehteller 60 Grad nach links und rechts drehbar • raumluftunabhängig – DIBt zugelassen • nur 5 Zentimeter Wandabstand • arretierbare Tür. Cera Design by Britta von Tasch GmbH, Am langen Graben 28, 52353 Düren, Telefon 02421/121790, info@cera.de, www.cera.de, www.ofenwelten.de/cera-design


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KINGFIRE® „CLASSICO S” und „RONDO S“ in einer zeitlosen, schwarzen Lackierung.

„CLASSICO S, Black Edition“, mit individueller Gestaltung in einem Loft.

Ofen und Schornstein als Einheit, wie hier zu sehen beim „RONDO S“.

SCHIEDEL KINGFIRE® „Black Edition“: Licht aus – Feuer an! Wärme spüren und Feuer erleben – so lautet der Wunsch von immer mehr Bauherren. Deshalb erweitert Schiedel die Produktpalette seiner einzigartigen platzsparenden Ofenlösungen für den modernen Neubau um eine sogenannte „Black Edition“. Die beiden Modelle „CLASSICO S“ und „RONDO S“ sind ab sofort auch in einer trendigen, zeitlosen schwarzen Lackierung verfügbar und unterstreichen damit erneut den hohen Designanspruch von Schiedel. Denn die elementare Macht des Feuers fasziniert die Menschen seit jeher und mit der neuen KINGFIRE® „Black Edition“ fügt Schiedel dieser Faszination nun eine ganz neue Facette hinzu. Flackernde Flammen werden stilvoll eingefasst in elegantes Schwarz. Die „Black Edition“ verbindet behagliche Wärme und ein modernes Lebensgefühl. Alle Scheitholz-Ofenmodule der beliebten KINGFIRE®-Produktreihe beeindrucken durch ihre schlanke, kostengünstige Bauweise,

hohen Bedienkomfort und ausgezeichnete Abgaswerte. Ein bestens abgestimmtes raumluftunabhängiges Ofensystem – komplett mit aufgesetztem Schornstein. Kompakt, mit einer Aufstellfläche von maximal 55 x 60 Zentimeter, sind Kaminofen und Schornstein in einem Komplettbauteil vereint (Ofen + Schornstein = Eins). Das Außenmaß in den darüberliegenden Geschossen beträgt sogar nur noch 36 x 50 Zentimeter. Das heißt, dank direkt aufgesetztem Schiedel „ABSOLUT“-Schornstein wird keine weitere zusätzliche wertvolle Wohnfläche benötigt. Feuergenuss auf kleinstem Raum.

Schiedel GmbH & Co. KG, Lerchenstraße 9, 80995 München, Telefon 089/35409-0, Telefax 089/3515777, info.muenchen@schiedel.com, www.kingfire.de, www.schiedel.de, www.ofenwelten.de/schiedel Kamine & Kachelöfen

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Pelletofen „Domo Back“ macht das Backen zu einem kulinarischen und wärmenden Erlebnis.

RIKA Entspanntes Backen im Pelletofen Der oberösterreichische Ofenhersteller Rika, Marktführer für Pelletöfen in Europa, schafft in seinem beliebten Pelletofen „Domo Back“ die Verbindung zwischen komfortablem Heizen mit Pellets und entspanntem Backen auf höchstem Niveau. Das Bestseller-Modell „Domo“ wurde um ein beleuchtetes Backfach ergänzt und bietet jetzt nicht nur alle Annehmlichkeiten des Pelletbetriebs, sondern sorgt mit der gradgenauen Temperaturregelung (von 130 bis 340 Grad) des integrierten Backfachs via Touchdisplay auch für kontrollierte Backvorgänge, genau nach Rezept. Mit Backblech und Grillrost erfüllt er alle Eigenschaften eines klassischen Backofens. Mit der vollautomatischen Steuerung lassen sich außerdem die Back- und Heizzeiten programmieren. Durch die Sichtfenster des Ofens hat man nicht nur die Flammen, sondern auch die Backvorgänge immer im Blick. Wie alle neuen 132

Kamine & Kachelöfen

Pelletöfen von Rika verfügt auch der „Domo Back“ über „Dynamic Air Regulation“, kann optional mit dem „Rika Firenet“-Modul sowie „Rika Voice“, der Sprachsteuerung ausgestattet werden und ist sehr leise im Betrieb. Als „Multiair“-Variante kann der Pelletofen sogar zwei weitere Räume beheizen. Ob frisches Brot, ein leckerer Auflauf mit goldgelber Kruste oder ein original österreichischer Apfelstrudel – mit dem „Domo Back“ – alles wird möglich.

Rika Innovative Ofentechnik GmbH, Müllerviertel 20, 4563 Micheldorf, Österreich, Telefon 0043/7582/686-0, Telefax 0043/7582/686-43, verkauf@rika.at, www.rika.at, www.ofenwelten.de/rika


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INDERWIES Wertbeständige Handarbeit In einer Zeit wie dieser, ziehen sich die Menschen gerne in ihre Häuser und Wohnungen zurück, um dort Geborgenheit und Gemütlichkeit zu erleben und die hektische Welt einfach mal draußen sein zu lassen. Da kommt ein Ofen, gestaltet in liebevoller und wertbeständiger Handarbeit und mit moderner Ofentechnik versehen gerade recht. Gestaltet in der Tradition der Vorbilder Antoni Gaudi und Friedensreich Hundertwasser lassen sich die individuellen Öfen harmonisch in sehr unterschiedliche Wohnstile integrieren und begeistern ihre Besitzer. Neben dem Aussehen der Öfen empfinden sie auch die gesunde Strahlungswärme, die über viele Stunden gespeichert wird, als wohltuend. Da steht der Entspannung am Ofen in der kalten Jahreszeit nichts entgegen.

Inderwies-Keramik, Winkelstraße 2, 63773 Goldbach, Telefon 06021/570299, info@inderwies-keramik.de, www.inderwies-keramik.de, www.ofenwelten.de/inderwies Kamine & Kachelöfen

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„Schau mir in die Augen, Kleines“, sagt Humphrey Bogart zu Ingrid Bergmann in „Casablanca“ – und hätte er sicher auch zum „Lensfocus“ gesagt, dem Kaminofen, der auf die ursprünglichste geometrische Form – den Kreis – reduziert ist.

Fotos: © focus

Ein Triumph der Formgebung: Beim „Boafocus“ ist der Übergang von Brennkammer zu Rauchrohr vollkommen organisch gestaltet.

Flammenspiel im Cinemascope-Format bietet der „Curvifocus“ mit seiner riesigen konkav gebogenen Frontscheibe.

Der „Slimfocus“ pflegt einen feurigen Minimalismus und besticht mit seiner einzigartig eleganten Silhouette.

FO C U S Heizen wie Gott in Frankreich Die Entwicklung des Designs gipfelt beim Thema „Gaskamine“ derzeit in den umweltfreundlichen Modellen von Focus. Diese sauberen Mittelpunkte modernen Wohnens überführen die Behaglichkeit des Feuers ins 21. Jahrhundert. Kein Holz nachlegen, keine Asche. Stattdessen: Wirbelnder Flammentanz auf Knopfdruck, über glühenden Keramikscheiten, regelbar. Kein Ruß, kein Rauch, kaum Emissionen. Auch mit dem Brennstoff Gas überzeugen Focus-Kamine mit edlem Design und ausgefeilter Technik. Der röhrenförmige „Slimfocus“ wurde mit dem „German Design Award Gold“ ausgezeichnet, der „Boafocus“ mit dem internationalen 134

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„Iconic Award“. Der kreisförmige „Lensfocus“ sucht Blickkontakt mit seinem Betrachter und der konkav geschwungene „Curvifocus“ scheint ihn mit seinem riesigen Panoramafenster in eine feurige Umarmung zu ziehen. Alle Gaskamine der südfranzösischen DesignSchmiede Focus haben eine Zulassung für Deutschland. Sie eignen sich aufgrund ihres raumluftunabhängigen Verbrennungskreislaufs auch für hochgedämmte Häuser. Focus-Kamine, www.focus-kamin-design.de, www.ofenwelten.de/focus


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„Edessa“ mit breiter Brennkammer.

„Lamia T“ kann um 180 Grad gedreht werden.

„Tenea“ kann durch seine gerade Rückwand platzsparend aufgestellt werden.

R H EA F L A M Diese exklusiven Kaminöfen gibt es nur beim Fachmann Die hochwertigen Kaminöfen von RHEA Flam sind ausschließlich beim Kachelofenbauer erhältlich. Sie vereinen in sich die natürliche Kraft hochwertiger Materialien und die Raffinesse moderner Brenntechnologien. Alle tragen das Energielabel A+, das heißt Umweltfreundlichkeit, Effizienz und Wirkungsgrad sind sehr hoch. Damit die Kaminöfen in unterschiedliche Wohnstile integriert werden können, gibt es die Modelle mit neun Verkleidungsvarianten: wahlweise sind Keramik in verschiedenen Farbtönen, Gusseisen, Stahl oder Speckstein erhältlich. Die einzelnen Modellen der Marke RHEA Flam haben alle ihre Besonderheiten. Hauptmerkmal des Modells „Edessa“ ist die breite Brennkammer, die eine schöne und weiträumige Sicht auf die Flammen bietet und auch für größere Holzscheite geeignet ist. Der Kaminofen „Lamia“ besticht durch seine moderne Ellipsenform. Zudem ist dieses Modell auch mit zusätzlichen Speichersteinen erhältlich, die einen Teil der erzeugten Wärme speichern und noch abstrahlen, nachdem die Flammen schon erloschen sind. „Lamia T“ verfügt dagegen über ein Drehsystem. Die Brennkammer steht auf einem Fuß und kann um 180 Grad gedreht werden. So lässt sich die

Sicht auf die Flammen von dem Teil des Raumes genießen, in dem man sich gerade befindet. Der „Lamia BF“ ist mit einem Backofen über der Brennkammer ausgestattet. Ideal für alle, die die Wärme des Kaminofens nicht nur zum Heizen nutzen möchten, sondern auch zum Backen. Das dritte Modell, „Tenea“, eignet sich besonders gut in engen oder kleinen Räumen. Der Kaminofen hat eine gerade Rückwand, wodurch er platzsparend aufgestellt werden kann. Alle drei Modelle, „Edessa“, „Lamia“ und „Tenea“, sind mit einem eleganten Griff im oberen Bereich der Tür ausgestattet. Er besteht aus Naturholz in modernem schwarzen Design. Wer sich für diese technologisch ausgereiften Kaminöfen der Marke RHEA Flam interessiert, wendet sich an (s)einen Kachelofenbauer, einfach in der Nähe zu finden durch die Postleitzahlsuche auf www.hagos.de. Hagos eG, Industriestraße 62, 70565 Stuttgart, Telefon 0711/78805-0, Telefax 0711/78805-7099, info@hagos.de, www.hagos.de, www.ofenwelten.de/hagos Kamine & Kachelöfen

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Feurig in Form und Farbe: Ofen „Liù“.

WOHLFÜHLMÖBEL MIT BESONDEREM FLAIR „Liù“ ist ein neuer Holzofen mit einer Leistung von 7,5 Kilowatt und einer äußeren Verkleidung aus Majolika, der dank seiner hohen Leistungsfähigkeit und der ausgefeilten und stilvollen Details aus gutem Grund Teil der exklusiven Serie „Evolution Line“ von La Nordica Extraflame ist. Der effiziente Ofen, der vollständig aus emailliertem Gusseisen gefertigt ist, hat eine Leistung von über 85 Prozent und entspricht den Anforderungen der strengsten europäischen Zertifizierungen wie Eco-Design, der deutschen BImSchV und dem österreichischen 15a B-VG. Die Primär- und Sekundärluft können einfach über ein einziges Register eingestellt werden, während die Tertiärluft mit einer Nachverbrennungsanlage vorkalibriert wird. Darüber hinaus kann sich der Kunde für zusätzliche Sicherheit dazu entscheiden, eine Freiluftzufuhr für die Verbrennungsluft herstellen zu lassen. Der komfortable ergonomische Griff, die elegante Verkleidung aus Majolika und die große Feuerstelle aus Nordiker-Schamottstein mit großem geschwungenem Panoramaglas sind einige der Details, die aus diesem Ofen ein elegantes und funktionelles Einrichtungselement für Ihr Zuhause machen.

NEUES & INTERESSANTES

Wissenswertes MODERN IN KUBISCHER FORM: DER „PIKO FRAME“ Wer seinen alten Ofen austauscht, punktet gleich zweifach: So hat nicht nur die Verbrennungstechnik in den letzten 25 Jahren enorme Fortschritte erzielt, auch in Sachen Design haben sich moderne Feuerstätten immer öfter zu Solitären mit besonderem Flair und individuellem Charakter entwickelt. So bietet Spartherm, einer der führenden Hersteller moderner Feuerungstechnik, für jede Wohnwelt das Passende: Von edlen Klassikern, über gemütliche Kaminlandschaften bis hin zu farbfrischen Feuerakzenten. Für Liebhaber kubischer Formen bietet sich der „Piko Frame“ an, der das Kaminfeuer in modulare Quader aus Stahlrohren integriert. Im Zentrum steht der Brennraum mit seiner extragroßen, über Eck geformten Glaskeramikscheibe. Das Rahmengestell hebt das Flammenspiel auf Augenhöhe und durch die zahlreichen Anbaumodule kann jeder seine eigene Kaminlandschaft entwerfen. Der wohlige Mittelpunkt des Zuhauses: Mit einem Feuer, das lodert und knistert, leuchtet und wärmt.

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Kamine & Kachelöfen

„Piko Frame“ mit Anbauelementen.


KAMIN OHNE SCHORNSTEIN

Ethanol-Kamine bieten stimmungsvolles Ambiente an nahezu jedem Ort. HKI

In der dunklen Jahreszeit steigt das Bedürfnis nach wohliger Atmosphäre. Ein Garant dafür sind lodernde Flammen. Ob Wohnung oder Haus: Wer nicht über einen Schornstein-Anschluss verfügt, greift zu Ethanol-Kaminen. Dabei lassen sich die Brennersysteme nahezu überall positionieren. Bei der Anschaffung sollte sowohl auf robuste Verarbeitung und Technik nach der Norm DIN-EN 16647 als auch auf qualitativ hochwertigen Brennstoff geachtet werden. Empfehlenswert sind entweder massive Standgeräte mit hohem Eigengewicht oder wandhängende Brenner sowie Deckenmontagen mit stabiler Befestigung, so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI. Vor der ersten Inbetriebnahme ist die Bedienungsanleitung des Herstellers zu beachten. Diese sollte klare Sicherheitshinweise insbesondere zum Anzünden, zur Belüftung und zur notwendigen Abkühlzeit vor dem Nachfüllen des noch heißen Kamins beinhalten. Am besten lässt man sich die Funktionsweise beim Kauf im Fachgeschäft genau erklären. Von Billigangeboten oder instabilen Tischfeuern rät der Verband ab. Bei Ethanol-Feuerstellen mit moderner Brennertechnik, hochwertigem Brennstoff und Prüfung nach DIN-EN 16647 entstehen praktisch nur Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid. Und während die Flammen entzücken, ist für die Luftqualität auf eine regelmäßige, ausreichende Belüftung des Aufstellraumes zu achten. Denn wo Feuer ist, wird Sauerstoff benötigt.

für Sie notiert ARCHITEKTUR-KACHEL „LEVEL 1“ Mit der Architektur-Kachel „Level 1“ von der Gundelfinger Keramik-Manufaktur Gutbrod bietet das Unternehmen ein Kachelprogramm mit relativ wenig Bauteilen, aber vielen kreativen Einsatzmöglichkeiten: Fünf schräge und eine ebene Fläche erzeugen eine interessante Kacheloberfläche, mit der sich größere Ofenflächen, aber auch Wandelemente zum Blickfang entwickeln. Diese Oberfläche gibt es in zwei Varianten: Positiv (die sechs Teilflächen wachsen bis zirka 12 Millimeter aus der Kachel heraus) und Negativ (sozusagen das vertiefte Gegenstück). Da die Aufteilung der Teilflächen zwar achs-, aber nicht punktsymmetrisch ausgeführt ist, ergeben sich vielfältige Anordnungsmöglichkeiten der einzelnen Kacheln in der Fläche. Durch die vielen Schrägen an der Kachel „Level“ spielt auch der Lichteinfall eine große Rolle. Besonders bei Verwendung von Glanzglasuren können somit ganz großartige Effekte erzielt werden.

Die Architektur-Kachel hat ein Maß von 22 x 22 Zentimeter und gibt es glasiert und unglasiert.

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STAATLICHE FÖRDERUNG FÜR WASSERFÜHRENDE PELLETÖFEN DEUTLICH AUSGEWEITET Anfang 2020 ist eine zentrale Entscheidung des Klimakabinetts der Bundesregierung in Kraft getreten, mit der die staatliche Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien deutlich ausgeweitet wird. Neben der Solarthermie und Wärmepumpen werden insbesondere Biomasse-Anlagen gefördert, zu denen auch wasserführende Pelletöfen zählen. Seit dem 1. Januar 2020 können für die Installation eines solchen Gerätes Zuschüsse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Die Mindestförderung beträgt bis zu 35 Prozent. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin, der auch die Hersteller moderner Feuerstätten und regenerativer Energiesysteme vertritt. Erfolgt der Einbau bei einem Bestandsgebäude im Austausch mit einer Ölheizung, steigt der Zuschuss auf bis zu 45 Prozent der anfallenden Kosten. Zudem ist die Kombination mit anderen Fördermitteln möglich. Die Maßnahme gilt für Geräte ab einer Nennwärmeleistung von 5 Kilowatt für die thermische Nutzung. Förderfähig sind nicht nur der wasserführende Pelletofen und dessen Installation, sondern auch die damit verbundenen Kosten für notwendige Umbaumaßnahmen und eine optionale Installation eines Partikelabscheiders. Neben Privatleuten können auch Freiberufler, Kommunen und Unternehmen sowie Eigentümergemeinschaften und andere juristische Personen die Förderung erhalten. Antragsteller, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, können die Kosten einschließlich der Umsatzsteuer geltend machen. Alle Details, komplette Listen mit förderfähigen Anlagen sowie das Antragsformular sind unter der Website www.bafa.de abrufbar.

Die staatliche Mindestförderung für Pelletöfen beträgt bis zu 45 Prozent. HKI/Oranier

Ein Bummel durch das Ofenund Keramikmuseum lohnt sich auf alle Fälle.

KLASSIKER MIT STIL „Antiqua“, ein hochwertiger Gussofen in Art-décoverwandter Formsprache, bietet eine der ursprünglichsten und schönsten Möglichkeiten, Wärme zu genießen. Er überzeugt nicht zuletzt durch eine hohe Lebensdauer, sondern ebenso durch seine Leistung und Technik auf neuestem Stand. Seine Eleganz mit ihren dezenten Verzierungen, der nach oben abgerundeten Sichtscheibe und den leicht nach außen gebogenen Standfüßen machen den Gussofen zu einem echten Blickfang in jedem Ambiente – von klassisch bis modern. Der Korpus aus massivem Qualitätsguss gibt die Wärme ohne große Verzögerungen direkt an den Raum ab und schafft schnell wohlige Temperaturen. Der langlebige, spannungsfreie Werkstoff sorgt dabei für ein ruhiges Aufheizen ohne störendes „Knacken“. Die Brennkammer kann entweder von vorne oder durch eine zusätzliche Tür an der Seite sauber und sicher befüllt werden. Ein Schmuckstück für jeden Raum: „Antiqua“ von Leda.

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OFEN- UND KERAMIKMUSEUM VELTEN Das älteste und bedeutendste Ofenmuseum Deutschlands ist im Dachgeschoss der denkmalgeschützten Ofenfabrik Schmidt, Lehmann untergebracht. Ausgehend vom Berliner Kachelofen, der Veltens weltweiten Ruhm begründet, eröffnet sich auf zirka 900 Quadratmetern ein Rundgang durch zirka 300 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte des Ofens. Zudem erhalten Sie Einblicke in Keramikgeschichte insbesondere der Mark Brandenburg des 20. Jahrhunderts mit deutlichen Bezügen zur Klassischen Moderne. Durch die Verbindung von Museum und Ofenfabrik präsentiert sich das Gelände als ein lebendiger Kulturstandort an historischem Schauplatz. Markant frei stehend in der Veltener Wilhelmstraße ist das Gebäudeensemble der Ofenfabrik eines der letzten Zeugnisse der einstigen Stadtsilhouette. Zurecht steht das Gebäude mit seinen Maschinen aus technik-, industrie- und stadthistorischen Gründen unter Denkmalschutz.


Foto: tektur, adobestock.com

Heizen mit Holz senkt die Heizkosten und stärkt die regionale Wirtschaft.

MODERNE FEUERSTÄTTEN: SICHERE WÄRME, STARKE WIRTSCHAFT Sich etwas Gutes tun und dabei noch Geld sparen – wer möchte das nicht? Gerade beim Heizen scheint das auf den ersten Blick unmöglich zu sein. Doch bei genauerem Hinsehen findet sich hier eine interessante Alternative, den eigenen Wohnkomfort zu steigern, die Heizkosten zu senken und gleichzeitig die regionale Wirtschaft zu fördern: Mit einer modernen Holzheizung. Der besondere Charme dieser traditionellen Heizmethode besteht darin, dass sie nicht nur vergleichsweise preiswert ist, sondern auch ein Stück Lebensqualität bietet – mit dem Knistern der Holzscheite, dem Flackern der Flammen und der wohligen Wärme. Hinzu kommt außerdem noch die Gewissheit, dass Heizen mit Holz zu jeder Zeit ein Stück Sicherheit bedeutet, denn als heimischer Energieträger ist es lokal immer verfügbar und leicht zu lagern. Sozusagen ein krisensicherer Brennstoff, der schnell zur Hand ist, wenn man ihn braucht. In Deutschland wächst jährlich mehr Holz nach, als tatsächlich benötigt wird. Aufgrund von Sturmschäden und Borkenkäferplage besteht sogar ein Überangebot, sodass der Preis für Holz aus dem Forst gegenüber dem Vorjahr bundesweit durchschnittlich um 10 Prozent gefallen ist. Die Kosten für einen Raummeter frisches Holz vom Forst-

amt oder Waldbauern, das noch verarbeitet und abgelagert werden muss, beträgt je nach Region zwischen 35 und 50 Euro. Brennholz ist somit seit Jahren günstiger als die fossilen Energieträger Öl und Gas, die von weltpolitischen Entwicklungen abhängig sind. Zudem zeichnet es sich durch kurze Transportwege zum Verbraucher aus und sichert bundesweit mehr als 100 000 Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft. Beim Ofenbauer oder im Fachhandel findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel die passende Feuerstätte: Wahlweise klassisch, rustikal oder zeitlos fügen sich die modernen Festbrennstoffgeräte in jedes Ambiente ein. Ein guter Zeitpunkt für die Anschaffung und Installation ist die warme Jahreszeit. Denn dann haben die Ofen- und Luftheizungsbauerbetriebe mehr Termine frei als im Herbst und Winter, wenn die Heizsaison auf Hochtouren läuft. Fazit: Wer seine Zentralheizung mit einer modernen Feuerstätte unterstützt, schont nicht nur seinen Geldbeutel, indem er Heizkosten senkt, er fördert auch langfristig die Wirtschaft vor Ort und sichert zudem noch Arbeitsplätze in der eigenen Region. Und das ist heutzutage wichtiger denn je.

EMISSIONSARME TECHNIK

Neben Design-Aspekten spielt die funktionelle Nachhaltigkeit der Öfen für modernes Wohnen eine wichtige Rolle. AdK (www.kachelofenwelt.de), Attika

„Was ist mit dem Feinstaub?“, fragt mancher im Hinblick auf Kachel- und Kaminöfen. Eine berechtigte Frage, die sich klar beantworten lässt. Die Energiewende ist ohne den Brennstoff Holz schlichtweg nicht zu schaffen. Als nachwachsender Rohstoff leistet Holz einen wichtigen Beitrag auf dem Weg in eine kohlenstoffarme Zukunft, weg von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Kohle, welche als besonders schädlich für das Klima gelten und zudem endlich sind. Gut fürs grüne Gewissen ist außerdem, dass moderne Holzfeuerstätten heute über eine emissionsarme Verbrennungstechnik verfügen. Im Vergleich zu den 1970er-Jahren sind die erzeugten Staubmengen um das Sieben- bis Zehnfache zurückgegangen. Gleichzeitig stiegen die Wirkungsgrade deutlich. Wird in Städten wie Stuttgart Feinstaubalarm ausgerufen, dürfen Feuerstätten daher weiter betrieben werden, sofern sie nach dem 1. Januar 2015 fachmännisch eingebaut wurden. Diese Geräte erfüllen die verschärften Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV (Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-immissionsschutzgesetzes). Das Beispiel verdeutlicht: Moderne Heiztechnik zeigt Wirkung für die Umwelt. Um ein solch wirksames und nachhaltiges Heizkonzept mit Holz umzusetzen, empfiehlt es sich, mit einem Ofen- und Heizungsbauer zu sprechen.

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Foto: HKI

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Die Kombination einer modernen Feuerstätte mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe wird staatlich gefördert.

HYBRIDSYSTEME LIEFERN DAS GANZE JAHR NACHHALTIGE ENERGIE Wer erneuerbare Energieträger miteinander kombiniert, kann seine Heizkosten ganz deutlich senken. Besonders vorteilhaft ist entweder eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe, die durch eine moderne Holzfeuerung ergänzt wird. Während die Sonne gratis scheint und die Wärmepumpe für eine besonders effiziente Energiegewinnung steht, überzeugt Holz durch seine gute CO2-Bilanz. Solarzellen auf dem Dach liefern von Mai bis September ausreichend Energie für warmes Wasser und sorgen zudem in der Übergangszeit für beheizte Räume. Ähnlich verhält es sich bei einer Wärmepumpe, die der Außenluft Wärme entzieht und in Heizenergie umwandelt. Allerdings sinkt die Wirtschaftlichkeit bei Frostgraden. In den Monaten, in denen die Solaranlage nicht die volle Leistung erbringt, kann eine Feuerstätte zum Einsatz kommen und den Aufstellraum beheizen. Möchte man noch einen Schritt weitergehen, empfiehlt sich ein wasserführender Kamin- oder Pelletofen, der nicht nur den Aufstellraum erwärmt, sondern Heizenergie und Heißwasser für das gesamte Haus zur Verfügung stellt. Diese bietet der Markt in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die überschüssige Wärme aus dem Holzfeuer gelangt dabei über Rohrsysteme in einen Pufferspeicher, von wo aus alle Heizkörper versorgt werden sowie warmes Wasser in Küche und Bad bereitgestellt wird. Fragen Sie Ihren Ofen- und Luftheizungsbauer nach diesen Öfen, er ist der Fachmann und kann Ihnen da von Anfang an beratend zur Seite stehen. HKI

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Gesunde Wärmestrahlung durch den Kachelofen.

KACHELOFENBESITZER SIND TIEFENENTSPANNT Wärme macht gute Laune. Besonders die Infrarot-Strahlungswärme, die ein Kachelofen mit echter Ofenkeramik über viele Stunden anhaltend abgibt. Dabei handelt es sich um natürliche, langwellige Wärmestrahlung. Sie erwärmt den Körper bis in tiefere Haut- und Muskelschichten, vergleichbar mit einem wohltuenden Sonnenbad. So kann die Muskulatur besser entspannen, die Durchblutung wird gefördert und die sanfte Wärme wirkt belebend. Studien haben gezeigt, dass die Kachelofen-Wärme eine positive Wirkung auf Körper und Psyche des Menschen hat. Demnach fühlen sich Kachelofenbesitzer besser, sind gesünder, zufriedener, erfolgreicher und glücklicher als Menschen ohne Kachelofen. AdK (www.kachelofenwelt.de), Attika


SENTINEL HAUS INSTITUT BESTÄTIGT SCHADSTOFFARME BAUSTOFFQUALITÄT FÜR SCHORNSTEIN „ABSOLUT“ Im Zuge der Energieeinsparverordnung (EnEV) steigen die Anforderungen an den modernen Hausbau. Dichte Gebäudehüllen prägen den Standard bei Energieeffizienz- und Passivhäusern. Ein ungenügender Luftaustausch erhöht jedoch die Schadstoffbelastung der Innenraumluft. Darum ist ein schadstoffgeprüftes Haus mit einer sehr guten Innenraumluft die Grundlage für ein gesundes Leben. Schiedel erfüllt mit seinem bewährten, universellen Schornsteinsystem „Absolut“ nachweislich die Anforderungen der EnEV, sichert die einwandfreie Funktion der angeschlossenen Feuerstätte und wurde jetzt zusätzlich vom Sentinel Haus Institut (SHI) auf Schadstoffe getestet und als wohngesund empfohlen. Flüchtige organische Verbindungen und Formaldehyd sind typische Schadstoffe, die in Baumaterialien, Wänden, Böden oder in Möbeln stecken und ausgasen. Wichtig für ein gesundes Haus ist deshalb die richtige Baustoffauswahl, damit möglichst wenige Schadstoffe in die Innenraumluft gelangen. Diese Schadstoffe sind unsichtbar, aber dennoch messbar. Eine hohe gesundheitliche Qualität in Innenräumen ist also kein Zufall, sondern lässt sich technisch planbar, messbar und vor allem bezahlbar umsetzen. „Innovative Unternehmen wie Schiedel sind wichtige Treiber für das sichere gesündere Bauen und Wohnen. Wir freuen uns sehr, dass in der Datenbank des SentinelPortals mit dem Energiesparschornstein Schiedel-Absolut nun auch ein geprüftes Abgassystem vertreten ist“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. „Heizen mit Holz ist klimaneutral und ein moderner Schornstein effektiv und sinnvoll“, so Sascha Neubauer, Geschäftsführer Schiedel. „Mit der Zusammenarbeit zwischen Sentinel und Schiedel setzen wir ein klares Zeichen als Marktführer im Bereich der Schornsteinsysteme.“ Gesünderes Bauen, Sanieren und Renovieren von Gebäuden erfolgt dank dem Sentinel-Haus-Konzept nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien. Schiedel hat sein Premium-Schornsteinsystem nach diesen Kriterien testen lassen. Somit können Planer, Bauherren, Handwerker und Investoren zuverlässig gesündere Gebäude planen, errichten und betreiben. Weitere Informationen zum Sentinel Haus Institut erhalten Sie unter www.sentinel-haus.de.

Schornstein „Absolut“ wurde vom Sentinel Haus Institut auf Schadstoffe geprüft und wird als wohngesund empfohlen. Der Schornstein garantiert so nicht nur Sicherheit, Behaglichkeit und Wohnkomfort, sondern sichert zudem auch die gesundheitliche Qualität des Gebäudes.

HEIZEN MIT HOLZ IN ZEITEN DER ENERGIEWENDE Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende steht immer wieder auf dem Prüfstand. Halbwahrheiten und Fehlinformationen über holzbetriebene Öfen geistern durch die Medien und sozialen Netzwerke. Das verunsichert nicht nur alle und schränkt Bauherren und Hausbesitzer unnötig in ihrer Auswahl eines Heizsystems ein, sondern schadet vor allem dem Klimaschutz. Denn regenerative Energien – und Holz zählt dazu – sind unerlässlich für die Energiewende. Mit dem neuen Ratgeber „Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende“ möchte die Hagos, der Genossenschaftsverband der Ofen- und Luftheizungsbauer, alle unterstützen, die zu den Themen Klima, Feinstaub und Holzwirtschaft verlässliche Informationen und Informationsquellen suchen. Der Ratgeber liefert Fakten, Daten und Hinweise zu weiterführenden Plattformen über moderne Ofenanlagen und ihre Vorteile beim Klimaschutz. Den Ratgeber „Heizen mit Holz in Zeiten der Energiewende“ können Sie bei Ihrem Ofen- und Luftheizungsbauer einsehen, oder aber auf der Homepage der Genossenschaft www.hagos.de/prospekte/ratgeber downloaden.

MODERNE HEIZEINSÄTZE FÜR ALTE KACHELÖFEN Im Sinne der Umwelt schreibt die Bundesimmissionsschutzverordnung vor, dass veraltete Holzfeuerungen modernisiert, ausgetauscht oder stillgelegt werden müssen, wenn sie die gesetzlichen Grenzwerte nicht mehr erfüllen. Die vor 1975 in Betrieb genommenen Festbrennstoffgeräte waren bereits vor zwei Jahren fällig. Bis Ende 2017 folgten alle vor 1985 – und jetzt geht es um die, die vor dem 1. Januar 1994 in Betrieb genommen wurden, also mittlerweile älter als 24 Jahre sind. Diese Kachelöfen sind bis Ende 2020 auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Für den schnellen und unkomplizierten Austausch hat Leda den Heizeinsatz „Diamant“ mit der Energieeffizienzklasse A+ entwickelt. Die elegante Frontpartie aus Guss und die doppelverglaste Sichtscheibe, die wahlweise links oder rechts angeschlagen werden kann, machen seinem Namen alle Ehre. Denn so wie ein Edelstein in verschiedene Fassungen eingefügt werden kann, lässt sich auch dieser „Diamant“ mit Kachelöfen aller Bauarten kombinieren – mit keramischen Nachheizflächen, mit Putzöfen und mit Warmluftkachelöfen. Dank drei unterschiedlicher Frontmaße, zwei Breiten- und zwei Tiefenmaßen sowie vier Leistungsstufen von 7 bis 11 Kilowatt Nennwärmeleistung kann der „Diamant“ fast alle alten Heizeinsätze ersetzen. Der Austausch wird vom Ofenbauer durchgeführt und dauert in der Regel nur wenige Stunden, wobei das optische Gesamtbild des Kachelofens erhalten bleibt.

Alter Heizeinsatz raus, neuer rein. Das ist gut für die Umwelt, denn moderne Heizeinsätze verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als ihre Vorgänger aus dem letzten Jahrhundert. HKI/Leda

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PELLET-KACHELOFENEINSATZ BELEBT ALTE KACHELÖFEN NEU

Effizient, komfortabel und umweltfreundlich, der PelletEinsatz für den Kachelofen.

CO2-STEUER: BEI HOLZHEIZUNGEN ENTFÄLLT DIE ABGABE

Eine intelligente und gleichzeitig komfortable Lösung stellt der Pellet-Kachelofeneinsatz von Rika für alle bestehenden Kachelöfen dar, die per Gesetz stillgelegt oder umgerüstet werden müssen. Modernste Pellet-Technologie und die damit verbundenen Vorteile bieten jeden Komfort eines vollautomatischen Heizbetriebs. Laut 1. Bundesimmissionsschutzverordnung müssen Kamin- und andere Holzöfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden und für einen weiteren Betrieb nicht mehr zulässig sind, bis spätestens Ende 2020 nachgerüstet oder ausgetauscht werden. „Um dieser Verordnung nachzukommen, hat Rika einen Pellet-Kachelofeneinsatz entwickelt, der in den alten, bestehenden Warmluftkachelofen eingesetzt werden kann. Er ist insbesondere für Kachelöfen geeignet, die vom Flur aus beheizt werden – über die Kamintür wird kaum Wärme abgegeben“, sagt Karl Riener, Geschäftsführer der Rika Innovative Ofentechnik GmbH. „Die Optik des Ofens bleibt bestehen, in ihm schlägt jedoch ein modernes, leistungsstärkeres Herz, das auch ökologisch seiner Zeit weit voraus ist“, so Karl Riener. Die Maße des Pellet-Kachelofeneinsatzes sind passend für einen Großteil der bestehenden Einbausituationen und auf Wunsch ist eine Warmluftverteilung in bis zu 3 Wohnräume mittels „Rika MultiAir“ möglich. Die „Rika DAR“ (dynamic-air-regulation) sorgt für eine noch bessere Anpassung an unterschiedliche Witterungs- und Anschlussbedingungen. Dazu bietet der Hersteller die weltweit erste Sprachsteuerung für Öfen: „Alexa, stelle meinen Ofen auf 22 Grad“ – mit dieser einfachen Sprachanweisung lassen sich die Pellet- und Kombiöfen mit „Amazon Echo“ und dem „Alexa Voice Service“ smart und komfortabel steuern.

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La r Ab 2021 soll sie greifen: Die Bepreisung von KohsK o lenstoffdioxid (CO2) bei der Wärmeerzeugung aus fossilen Brennstoffen wie Heizöl und Erdgas in privaten Haushalten. Für den EndTraumhaft: Auf dem kunden kann das allein in den nächsten Ofen zu sitzen und fünf Jahren Hunderte Euro an Mehrauszu schmökern. gaben bedeuten – je nach Heizungsart, Wer mit Holz heizt ist Wohnsituation und Energieverbrauch. auf der sicheren Seite. Wer dagegen mit wenig Aufwand dieser Kostenfalle entkommen möchte, setzt auf moderne Holzfeuerungen. So lässt sich bares Geld sparen und die eigene Klimabilanz jetzt und in Zukunft maßgeblich verbessern. Zunächst mit 25 Euro pro Tonne beziffert, steigt der Preis für CO2 bis Ende 2025 schrittweise auf 55 Euro an. Ein Haus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche benötigt bei einer normalen Bauweise jährlich rund 1800 Liter Heizöl für die Wärmeerzeugung. Das entspricht ungefähr 4,8 Tonnen CO2 pro Jahr. Auf fünf Jahre gerechnet sind das mindestens 840 Euro zusätzliche finanzielle Belastung. Eine einfache Maßnahme mit schnellem Effekt, ist die Anschaffung eines modernen Kaminofens, Kachelofens, Heizkamins oder Pelletofens als Unterstützung der Zentralheizung. Damit lassen sich an kalten Herbstabenden oder milden Wintertagen rund 600 Liter Heizöl pro Jahr einsparen. Das heimische Kaminfeuer bringt zwei Vorteile mit sich: Zum einen wird auf holzbasierte Brennstoffe wie Scheitholz und Pellets keine CO2-Abgabe erhoben. Somit entfällt diese in voller Höhe. LEBENDIGE VIELFALT Nimmt man zum anderen die Kosten für den Brennstoff hinzu, spart der Haushalt – in Abhängigkeit der Energiepreise – rund Schwingend, fantasievoll und spritzig. So präsentieren sich die außerge1000 Euro in fünf Jahren, sofern das Holz direkt beim Förster wöhnlich gestalteten Öfen von Inderwies. Bei der riesigen Auswahl an bezogen wird. In Summe ergibt sich also insgesamt eine satte Glasurfarben und verschiedenen Oberflächen ist für jeden Geschmack Ersparnis von über 1800 Euro. etwas dabei. Da bezahlt sich das heimische Kaminfeuer mit seiner wohligen Die Keramik entsteht in reiner Handarbeit aus hochwertigen und Wärme fast von selbst. Das kommt auch der Umwelt zugute. Denn natürlichen Rohstoffen. Nach einer Vielzahl von Arbeitsschritten erhält Holz zählt neben Wind, Wasser und Sonne zu den erneuerbaren die Ofenkeramik im Feuer ihr endgültiges Aussehen und die Fähigkeit Energien und überzeugt als Brennstoff mit einer – bis auf den Wärme lang anhaltend zu speichern. In traditioneller Handarbeit wird Transportaufwand – annähernd neutralen CO2-Bilanz. der individuelle Ofen Stein für Stein betriebsbereit in seinem neuen Weitere Informationen rund ums Heizen mit modernen FeuerZuhause erstellt. stätten unter www.ratgeber-ofen.de. ,a

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WÄRME, STIMMUNG UND KOCHVERGNÜGEN

Feuerkultur im Garten Das Lagerfeuer gilt als archaischste Form des Heizens im Freien. Man kann es noch immer haben – im Garten vorzugsweise in zeitgemäß gezähmter Form. Ein Gartenkamin oder eine schicke Feuerschale sorgen dafür, dass Ihnen abends nicht kalt wird – und auf dem Grill können unterdessen kulinarische Köstlichkeiten brutzeln. Bei den Brennstoffen können Sie zwischen Holz, Gas und Bioethanol wählen.

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1 Das Gasfeuer „Turn“ ist in verschiedenen

Ausführungen erhältlich. Hier ist die frei stehende Variante zu sehen. www.theflame.at 2 Die modular aufgebaute Outdoorküche „Maxime 2“ ist beliebig erweiterbar. www.ofenwelten.de/palazzetti

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DER GARTEN ALS ERWEITERTER WOHNRAUM Gern wird im Garten gesellig gefeiert, gemeinsam mit Familie, Nachbarn und Freunden. Damit Sie die abendliche Kälte nicht ins Haus treiben muss, gibt es stilvollere Abhilfen als mit einem der unsäglichen Heizpilze. Zum Beispiel ein Gartenkamin, eine Feuerschale oder ein Feuerkorb, die mit ihrem archaischen Flammenspiel und der angenehmen Wärmestrahlung für gemütliche Atmosphäre sorgen. Beachten Sie allerdings, dass bei offenen Feuerkörben oft Glut unten herausfallen kann. Diese sollten also nur auf hitzebeständigen, nicht brennbaren Untergründen betrieben werden. Auf dem Rasen können sie zu Schwelbränden führen. Grundsätzlich ist ein windgeschützter Aufstellort zu empfehlen, um vor Qualm und Funkenflug geschützt zu sein. Feuerschalen sollten bei Nichtgebrauch mit einer Platte abgedeckt sein. Sie laufen sonst bei Regen voll und können dann auch übermäßig stark rosten. Die meisten Gartenkamine werden fest installiert, aber einige lassen sich auch mit Rollen auf der Terrasse an den Platz bewegen, der aktuell bevorzugt wird. Praktisch sind Gartenkamine mit einem höheren Rauchohr, denn sie halten entstehenden Qualm fern.

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WÄRME, STIMMUNG UND KOCHVERGNÜGEN

GARDEN-COOKING Kochen und Backen mit offenem Feuer sorgt für ein einzigartiges Aroma. „GardenCooking“ ist längst ein Trendthema geworden. Eine ganze Reihe von Ofen- und Kaminherstellern haben deshalb mittlerweile eine attraktive Auswahl an Feuerstätten bis hin zu kompletten Küchen für den Außenbereich im Programm. Außerhalb der häufig beengten Verhältnisse in der heimischen Küche ist das Grillen oder Kochen überdies eine gesellige Angelegenheit, an der sich zwanglos mehrere Menschen beteiligen können. Zahlreiche Gartenkamine lassen sich alternativ auch als Grill nutzen, denn das gemeinsame Barbecue ist für viele ein wichtiger Bestandteil des perfekten Open-Air-Vergnügens. Wer auch aufwendigere Gerichte als die Grillwurst, das Steak oder den Schaschlik-Spieß draußen zubereiten möchte, sollte die Anschaffung eines holzbefeuerten Ofens in Erwägung ziehen. Der ist natürlich etwas teurer, aber aus gutem Grund schwören italienische Pizzabäcker auf ihren schamottierten Holzbackofen, denn ein vergleichbares Geschmackserlebnis bekommt man mit einem Elektroofen einfach nicht hin. Mit einer Kasserolle können auch aufwendigere Fleisch- und Gemüsegerichte im Holzbackofen zubereitet werden.

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1 Der rundum verglaste Gartenkamin „Surprise“ von Rüegg ist mit einer Grillplatte auf der Oberseite erhältlich.

www.ruegg-cheminee.com 2 Praktisch: Der Grillaufsatz macht die Koch-Feuerschale „Circle“ noch vielseitiger einsetzbar. www.ofenwelten.de/attika 3 Den Terrassen-Gaskaminofen „The Buzz“ gibt es in verschiedenen Einkleidungsvarianten, zum Beispiel in Schwarz und in vorgerostetem Cortenstahl. www.ofenwelten.de/faber 4 Der gusseiserne „Kamino“-Gartenkamin von Morsø ist mit und ohne Sockel erhältlich. Letzteres erlaubt den Kamin nach individuellen Wünschen zu platzieren. www.morsoe.com

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WÄRME, STIMMUNG UND KOCHVERGNÜGEN

GRILLKAMINE Eine weitere Gattung der OutdoorFeuerstellen sind Grillkamine. Diese bieten, wie der Name schon erkennen lässt, eine Doppelfunktion: Mit lodernden Flammen und Scheitholz sind sie eine wärmende Attraktion für die ganze Familie und gegebenenfalls auch deren Gäste. Nach dem Verlöschen der offenen Flammen kann das heiße Glutbett als Kochstelle für Gebratenes und Gesottenes frisch vom Rost dienen. Ist das Essen fertig, können einfach wieder ein paar Scheite nachgelegt werden, und schon wärmt erneut das offene Feuer für den Rest des Abends.

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1 Feuertisch „Merapi“ in perfekter Natursteinoptik. Das Material ist Fiberglas-Mineral-Verbundstoff. www.naturstein-geukes.de 2 Wörtlich genommen – eine exklusive Außenküche von Outdoorkonzepte. www.freiluftkueche.com 3 Der schwebende „Ergofocus“ – ein Designklassiker – überzeugt im Haus wie im Außenbereich. www.ofenwelten.de/focus 4 Eine Besonderheit der im Farbton Antik-Kupfer pulverbeschichteten Gasfeuerstelle „Ambiente“ ist die Möglichkeit, einen Grillaufsatz über den Flammen zu positionieren. www.firestar-gartenkamine.de 5 Die aufrecht brennenden Holzscheite im „Feuerturm“ sorgen für stundenlanges Flammenspiel. www.ofenwelten.de/leda

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GESUND GRILLEN: SO WIRD’S GEMACHT! Das Grillvergnügen über offener Glut steht gelegentlich in der Kritik von Gesundheitsexperten. Gewarnt wird vor allem vor hochgiftigen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, die im Rauch enthalten sind. Sie können allerdings einiges tun, um das Risiko zu vermindern und den Genuss zu erhöhen. Verwenden Sie nur Marken-Holzkohle oder Grillbriketts, deren Zusammensetzung ständig kontrolliert wird. Lagern Sie diese trocken. Benutzen Sie nur zugelassene Grillanzünder (fest, als Paste oder flüssig), Benzin oder Spiritus sind hochgefährlich, weil sie sich explosionsartig entzünden können. Warten Sie auf jeden Fall mit dem Auflegen von Grillgut, bis die Holzkohle vollständig durchgeglüht ist (Weißglut), sie darf aber nicht brennen. Nehmen Sie nur mageres Fleisch oder Gemüse zum Grillen, und achten Sie darauf, dass sich die Glut nicht von herabtropfendem Fett entzünden kann. Nehmen Sie andernfalls den Grillrost kurz herunter oder hängen Sie ihn höher, und löschen Sie die Flammen nicht mit Bier oder Ähnlichem (Rauchbildung). Grillen Sie Ihr Fleisch gar, aber nicht so lange, bis es schwarz geworden ist. Mehrfach verwendbare Grillpfannen aus Aluminium halten das Fett von der Glut zurück. Sie sorgen außerdem dafür, dass der Rauch nicht durchs Grillgut zieht und erleichtern die Reinigung des Grillrosts. Und nun: Lassen Sie es sich schmecken!

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WÄRME, STIMMUNG UND KOCHVERGNÜGEN

RAUCHBELÄSTIGUNG UNBEDINGT VERMEIDEN Setzen Sie bei Gartenfeuern nur durchgetrocknete Hölzer ein. Überdies benötigen gemauerte Feuerstellen wie Backöfen im Außenbereich gegebenenfalls eine Genehmigung durch die Gemeinde, und auch bezüglich genereller Bestimmungen zum Feuern im Freien sollten Sie sich informieren. Immer frei von diesen Fragen sind Sie mit Gasund Bioethanolfeuerstellen für den Außenbereich. Diese kommen auch bei „Stimmungsfeuerstellen“ bevorzugt zum Einsatz. Der erhöhte Komfort – Zünden des Feuers auf Knopfdruck – ist nicht das Einzige, was für diese Brennstoffart spricht. Speziell im Freien sind die Nutznießer des Feuers ja üblicherweise unmittelbar um die Feuerstelle versammelt und so bei klassischem Holzbrand häufig auch dem Rauch ausgesetzt. Jeder, der schon mal an einem Lagerfeuer saß, weiß, wovon wir sprechen – und auch von der Eigenheit des Windes, stets in die Richtung zu drehen, in die man gerade zur Vermeidung von Husten und brennenden Augen geflohen war. Das Problem ist bei Gartenkaminen mit gerichteter Feuerraumöffnung und häufig einem Schornstein schon deutlich geringer, beim Gasfeuer gibt es all dies überhaupt nicht, denn es verbrennt höchst emissionsarm, fast geruchlos und trägt so auch dazu bei, möglichen „Stress“ mit dem Nachbarn gar nicht erst aufkommen zu lassen.

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1 Interessanter Materialmix, faszinieredes

Design: Grillkamin „Mikadofocus“. www.ofenwelten.de/focus 2 Edel in Rost: Beim Gartenkamin „Ascot“ sorgt eine Sichtscheibe für Schutz vor Funkenflug und erhöhte Effizienz. www.ofenwelten.de/cera-design 3 Wenn es etwas mehr sein darf: Hier wärmen ein individueller Gas-Tunnelkamin „Gap“ und ein GasFeuertisch „Lodge“ im Zusammenspiel. www.theflame.at 4 Gasfeuer „neocube-o” mit hochwertigem Sockeldesign in Massivoptik, wahlweise in 14 „neolith”-Sinterkeramik-Oberflächen. www.cb-stone-tec.de 5 Die gusseiserne „Feuerbox“ ist mehr als nur eine Feuerstelle – auf ihr kann man ebenso gut grillen, wärmen, braten und kochen. www.ofenwelten.de/leda

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AUF QUALITÄT ACHTEN Wie bei Öfen und Kaminen fürs Haus fällt die Qualität der im Baumarkt gebotenen Produkte gegenüber hochwertigen Gartenkaminen, Gas- oder Bioethanolfeuerstellen namhafter Hersteller oft erheblich ab. Im Außenbereich wirken ja nicht nur der Verschleiß allein durch die Benutzung auf die Gartenfeuerstellen ein, sondern auch Witterungseinflüsse wie Regen, Sturm, Schnee und Eis. Da trennt sich in puncto Haltbarkeit besonders schnell die Spreu vom Weizen, und dafür ist ein Gartenkamin aus Fernost, der nach drei Jahren in sich zusammenbricht, am Ende dann trotzdem zu teuer. Wie bei Öfen und Kaminen für den Innenbereich ist deshalb Ihr Ofenbaubetrieb oder Kaminstudio auch für Gartenfeuerstellen in der Regel der beste Ansprechpartner. Wenn eine individuell anzufertigende Lösung gewünscht wird, geht es sowieso nicht anders.

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1 Wärme aus dem Zentrum: Gaskamintisch „Angolo“. www.kaminwunder.de

2 Die designstarken Küchen von Outdoorkonzepte werden grundsätzlich individuell nach Kundenwunsch gebaut. www.freiluftkueche.com 3 Transportabler Säulenkamin „Gustav Commerce“. www.planikafires.com 4 Q wie Q-bisch: Der Gaskamin „Fuora Q XL“. www.ofenwelten.de/spartherm 5 Eine feurige Stimmung liefert das Bioethanol-Objekt „Tuto“. www.wodtke.com 5

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REPORTAGE

Nepal:

Wo Öfen Leben Während Sie sich womöglich gerade Gedanken darüber machen, ob Sie einen klassischen Kachelofen oder doch lieber einen Kamin im Wohn-

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zimmer haben möchten, gibt es andere Flecken auf dieser Erde, wo Menschen einen Ofen zum Überleben gebrauchen könnten – und ihn oft noch nicht haben. Diesem Missstand begegnet der Verein „Die Ofenmacher e. V.“ sehr erfolgreich, und auch Sie können etwas dazu beitragen.

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s war eine Mischung aus Fernweh und Freude an freiwilliger Sozialarbeit, die die mittlerweile pensionierte Krankenschwester und Pflegedienstleiterin Christa Drigalla seit den 1980erJahren immer wieder nach Nepal führte, einem der ärmsten Länder dieser Erde. Die Faszination dieses Landes brachte sie Ende der 1990er-Jahre dazu, nach Nepal umzuziehen und am Aufbau eines Spezialkrankenhauses für plastische und wiederherstellende Chirurgie in einem Vorort von Kathmandu mitzuwirken. Fast zehn Jahre arbeitete sie dort. Als das Klinikum seinen Betrieb aufgenommen hatte, erschrak sie über die außerordentlich hohe Zahl an schwer brandverletzten Frauen und Kindern, die regelmäßig eingeliefert wurden. Schon bald fand Christa Drigalla die Ursache für diese Häufung heraus: Viele nepalesische Familien leben in selbst gebauten Lehmhütten ohne Strom, Gas oder Wasseranschluss. Zum Kochen machen sie in diesen Einraumhütten zentral ein offenes Feuer auf dem Boden, auf dem sie die Speisen in einem Topf erwärmen. Da es in Nepal im Winter bitter kalt werden kann, dient das Feuer auch zum Heizen des Hauses. Ohne einen geschlossenen Brennraum und ohne eine Schornsteinöffnung im Haus leben die Menschen dort ständig in beißendem 154

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1 „Namaste“, so lautet die mit gefalteten Händen ausgesprochene herzliche Begrüßung in Nepal. 2 Christa Drigalla engagiert sich für den Ofenbau in Nepal. 3+4 Ein Großteil der Hausarbeit bleibt an den nepalesischen Frauen hängen. Sie sind auch dem Rauch der üblichen offenen Feuerstelle im Haus besonders ausgesetzt.

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Foto: amthinkin, adobestock.com

retten können Qualm, was zwar auch Ungeziefer fern hält, darüber hinaus aber regelmäßig zu chronischen Atemwegserkrankungen bis hin zum Lungenkrebs und zu Augenentzündungen führt. Verbrennungen ziehen sich vor allem Frauen und Kinder zu, weil sie die meiste Zeit im Haus und mit der Arbeit am Feuer beschäftigt sind. Besonders gefährdet sind unbeaufsichtigt herumkrabbelnde Kleinkinder und Frauen, die den heute üblicherweise aus Kunstfasern bestehenden traditionellen Sari tragen. Wenn der in die Flammen gerät, brennt er im Nu lichterloh – wir sprechen von rund 12 000 schwer Brandverletzten jährlich in Nepal. „Aus den Erfahrungen der Arbeit im SKM Hospital und zwölf Jahren Leben in Nepal entstand mein großes Hobby: die Verhinderung der Verbrennungen im Kindesalter, verursacht durch die Kochstellen mit offenem Feuer in den Bauernhäusern in Nepal“, erklärt Christa Drigalla, „der Bau von rauchfreien Küchenöfen mit einem Schornstein, der die Abgase aus dem Haus führt und eine kontrollierte Verbrennung im Ofen ermöglicht, zeigte sofortige Ergebnisse. Die Hauseigentümer und hauptsächlich die Hausfrauen in der ländlichen Umgebung von Sankhu formulierten sehr genau die entscheidenden Vorteile, die sie persönlich nach dem Einbau eines solchen Ofens spürten.“ Dieses „Hobby“ hat sich inzwischen sehr ausgeweitet und führte bald zur Gründung des Vereins „Die Ofenmacher e. V.“: Insgesamt entstanden auf Initiative dieses Vereins bislang sage und schreibe 96 986 Öfen zum Stückpreis von lediglich 12 Euro. Allein im Jahr 2020 wurden auch schon wieder 5336 Stück gebaut, und der Bedarf an rauchfreien Küchenöfen scheint weiterhin unerschöpflich zu sein. Neben den Vorteilen für die Gesundheit ist die umweltentlastende und klimaschonende Wirkung besonders hervorzuheben. Die bessere Ausnutzung des Brennstoffes Holz reduziert den Holzeinschlag in den Wäldern und den CO2-Ausstoß. Bei der Entwicklung

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Das Landschaftsidyll in Nepal täuscht darüber hinweg, dass das Land arm, das Leben hart und entbehrungsreich und die Winter kalt sind. Die Familien haben gerade mal so das Notwendigste, um zu überleben.

5 Ein, zwei Töpfe, etwas Küchengeschirr – und im Hintergrund der mit lokal verfügbaren Mitteln neu errichtete Lehm-Herdofen mit der stolzen Besitzerin.

des in Nepal eingesetzten Ofentyps ging es auch darum, dass dieser mit 6 Krabbelkinder sind besonders oft beden vor Ort verfügbaren Materialien troffen – und, wie hier im Bild, Mädchen und Frauen, deren Sari aus und in einfacher, leicht zu vervielfältiKunstfasern versehentlich in gender Bauweise konstruiert wurde. NaFlammen gerät. türlich baut Christa Drigalla so viele Öfen nicht selbst, und der Verein, die Ofenmacher, steht auch längst auf den sicheren Füßen eines fünfköpfigen ehrenamtlichen Vorstands mit einem promovierten Diplom-Physiker und einem Maschinenbau-Ingenieur an der Spitze, die beide in gehobenen Positionen in der deutschen Industrie arbeiten. Überhaupt ist es so, dass mit dem Ofenbau auch eine lokale Nachhaltigkeit und Beschäftigungssicherung verbunden sein soll. Seit April 2011 gibt es deshalb eine eigenständige nepalesische NGO (Non Government Organisation) namens „Swastha Chulo Nepal“, Swastha Chulo bedeutet „Gesunder Ofen“. Aufgabe dieser Partnerorganisation ist es, den in der 6 Menge stetig wachsenden Ofenbau in Nepal zu steu-

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REPORTAGE

Das offene Feuer im Haus führt zu schwersten Atemwegsund Augenerkrankungen und begünstigt Verbrennungsschäden. Da schafft ein einfacher Lehmofen Abhilfe.

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ern und zu kontrollieren. Eine solche Organisation in Nepal war auch Voraussetzung für die Genehmigung eines Projekts bei Gold Standard, in dem mit dem Bau von Öfen Emissionsrechte erworben und verkauft werden. Das Projekt ist unter der Kennung GS1191 bei Gold Standard verzeichnet. Wenn erforderlich, werden Trainings organisiert, um die Zahl der für die Organisation arbeitenden Ofenbauer zu erhöhen. Zur Information und Aufklärung der Menschen werden vor dem Ofenbau in den Dörfer Veranstaltungen abgehalten. Auch die „Nachsorge“, das heißt die Betreuung der Haushalte, die vom Verein einen Ofen gekommen haben und das Monitoring der installierten Öfen im Hinblick auf Pflege und Funktion ist eine der Aufgaben. Letzteres wird mit einer akribischen und beeindruckenden Gründlichkeit durchgeführt, um sicherzustellen, dass die eingesetzten Spendenmittel auch zu 100 Prozent zielgerichtet eingesetzt werden und um den Erfolg der Maßnahmen zu überprüfen. „Für jeden abgerechneten Ofen muss der Ofenbauer eine Quittung mit Unterschrift des Besitzers bei uns abliefern“, erklärt Christa Drigalla, „die meisten Ofenbauer sind inzwischen mit einfachen Digitalkameras ausgerüstet. In jedem Haushalt machen sie ein Bild, auf dem Ofen, Besit-

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Foto: Ingo Bartussek, adobestock.com

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Außer in Nepal hat sich die Arbeit des Vereins „Die Ofenmacher e. V.“ seit einigen Jahren auch auf Ofenprojekte in Kenia und Äthiopien erweitert, in denen jeweils andere Ofentypen, abgestimmt auf die vor Ort verfügbaren Materialien und Anforderungen, Anwendung finden. Viele Informationen über die Arbeit des Vereins „Die Ofenmacher e. V.“, auch mit Links zu Videos von der Arbeit vor Ort, finden Sie auf der Website www.ofenmacher.org.

DATEN & FAKTEN Wenn Sie die Arbeit des Vereins „Die Ofenmacher e. V.“ mit einer Spende unterstützen möchten – zur Erinnerung: Ein einzelner Ofen für Nepal kostet 12 Euro und schafft Sicherheit für eine ganze Familie – dann richten Sie diese an: Die Ofenmacher e. V., IBAN: DE88 8306 5408 0004 0117 40 BIC: GENODEF1SLR bei: Deutsche Skatbank

1+2 Der Ofenbau ist auch eine Beschäftigungsinitiative in Nepal. Die Steine werden vor Ort selbst hergestellt. 3+4 Hier wird der Rauch-Abzug aus Ringsteinen aufgesetzt. Danach wird die Kochmulde formschlüssig mit dem jeweiligen Lieblingstopf in den frischen Lehm gedrückt. 5 Jeder Nutzer bekommt eine Einweisung in die Ofenbedienung, und auch die Ofenwartung wird regelmäßig durchgeführt und dokumentiert. 6 Jeder Ofen wird registriert und in einer Datenbank verwaltet – zurzeit schon fast 100 000 Stück! 7 Für nur 12 Euro Material- und Lohnkosten kann ein Ofen wie dieser gebaut werden.

Fotos: www.ofenmacher.org

zer/in und Seriennummer zu sehen sein müssen. Einige der Fotos haben sogar GPS-Informationen, die es ihnen ermöglichen, die Öfen in Google-Earth zu sehen. Die Seriennummern bestehen aus zwei Initialen für den Ofenbauer und einer fortlaufenden Zahl. So können wir sie sofort dem Ofenbauer zuordnen. Alle Öfen werden in einer Datenbank erfasst. Die Seriennummern dienen auch der Orientierung für die Field Worker, die in unserem Auftrag die Dörfer besuchen und Interviews mit den Haushalten durchführen. Dieses sogenannte Monitoring wird von Tobias Federle, einem Mitglied der Ofenmacher organisiert und ist somit unabhängig von der Partnerorganisation Swastha Chulo Nepal, die die Öfen bauen lässt. Die Teams im Feld bestehen meist aus einem erfahrenen einheimischen Field Worker und einem/einer ausländischen Freiwilligen. Ziel des Monitorings ist es, etwa 5 bis 10 Prozent der Öfen zu erfassen, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. „Wir bekommen so Informationen über die Qualität, den Zustand und die Lebensdauer der Öfen und erfahren ob sie richtig genutzt und gewartet werden. Außerdem werden die Besitzer über ihre Zufriedenheit befragt. Sie können Kritik und Lob äußern und Verbesserungsvorschläge machen.“

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WER LIEFERT WAS?/ANSCHRIFTEN

Transportable Öfen

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

Attika, Brunnmatt 16, 6330 Cham, Schweiz, Telefon 0041/41/7848080, www.attika.ch

Austroflamm, Austroflamm-Platz 1, 4631 Krenglbach, Österreich, Telefon 0043/7249/46443-0, www.austroflamm.com

Max Blank, Klaus-Blank-Str.1, 91747 Westheim, Telefon 09082/1001, www.maxblank.com

Bullerjan, Neuwarmbüchener Str. 2, 30916 Isernhagen, Telefon 05136/9775-0, www.bullerjan.com

Camina & Schmid, Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf, Telefon 05402/7010-10, www.camina-schmid.de CB stone-tec, Behaimweg 2, 87781 Ungerhausen, Telefon 08393/9469-0, www.vaio-fire.de, www.monolith-fire.de, www.cb-stone-tec.de

158

Kamine & Kachelöfen

QR-Code

Elektrisch

Gas

Öl

Pellets

Kohle

Holz ✗

Mit Wassertechnik

Aus Schamotte

Aus Beton/feuerfest

Naturstein/Speckstein

Spezialputz

Brula, Weidacher Str. 17, 87471 Durach, Telefon 0831/56407-0, www.brula.de Buderus – Bosch Thermotechnik GmbH, Sophienstr. 30–32, 35576 Wetzlar, Telefon 06441/418-0, www.buderus.de, www.buderus-kaminofen.de

Ofenkacheln/Keramik

Mit Wassertechnik ✗

Aus Stahl

Aus Gusseisen

Alpha Ofendesign, Stadlerstr. 2, 86932 Pürgen, Telefon 08196/998796, www.alpha-design.eu

Fertigkamine

Pelletöfen

Kaminöfen

Firma


Transportable Öfen

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

Ganz, Dorfstr. 101, 8424 Embrach, Schweiz, Telefon 0041/44/8664444, www.ganz-baukeramik.ch

Hagos, Industriestr. 62, 70565 Stuttgart, Telefon 0711/78805-0, www.hagos.de

QR-Code

Greithwald Herde, Via Enrico Fermi 11, 39100 Bozen, Italien, Telefon 0039/0471/507878, www.greithwald.it Gutbrod, Medlinger Str. 7, 89423 Gundelfingen, Telefon 09073/997500, www.gutbrod-keramik.de

Elektrisch

Faber – Glen Dimplex, Saturnus 8, 8448 Heerenveen, Niederlande, Telefon 0031/513/789845, www.faberfires.com, www.dimplex-fires.eu

Focus Kamine, www.focus-kamin-design.de

Gas

Öl

Pellets

Kohle

Holz

Drooff, Keffelker Str. 40, 59929 Brilon, Telefon 01805/827373, www.drooff-kaminofen.de

Mit Wassertechnik

Aus Stahl

Contura/Nibe, Skulptörvägen 10, 28523 Markaryd, Schweden, Telefon 0046/433/75100, www.contura.eu

Aus Gusseisen

Aus Schamotte

Aus Beton/feuerfest

Mit Wassertechnik

Naturstein/Speckstein

Fertigkamine

Spezialputz

Pelletöfen

Cera Design, Am Langen Graben 28, 52353 Düren, Telefon 02421/12179-0, www.cera.de

Ofenkacheln/Keramik

Kaminöfen

Firma

Kamine & Kachelöfen

159


WER LIEFERT WAS?/ANSCHRIFTEN

Transportable Öfen

Glaskeramik

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

JS Lasertechnik, Industriestr. 29, 39576 Stendal, Telefon 03931/5892760, www.bjoern-holzofen.de

Kalfire, www.kalfire.com La Nordica-Extraflame, Via Summano 66/a, 36030 Montecchio Precalcino, Italien, Telefon 0039/0445/804000, www.lanordica-extraflame.com

Leda, Groninger Str. 10, 26789 Leer, Telefon 0491/6099-0, www.leda.de

NunnaUuni Oy, Joensuuntie 1344 C, 83940 Nunnanlahti, Finnland, Telefon 00358/207/508207, www.nunnauuni.com

Oranier, Oranier Str. 1, 35708 Haiger, Telefon 02771/2630-160, www.oranier.com

Palazzetti, Via Roveredo 103, 33080 Porcia (PN), Italien, Telefon 0039/0434/922922, www.palazzetti.de

160

Kamine & Kachelöfen

Ortner, Hürmer Str. 36, 3382 Loosdorf, Österreich, Telefon 0043/2754/2707, www.ortner-cc.at

QR-Code

Ofenscheiben

Elektrisch

Gas

Öl

Holz

Pellets

Mit Wassertechnik

Kohle

Aus Stahl

Aus Schamotte

Aus Beton/feuerfest

Naturstein/Speckstein

Spezialputz

Aus Gusseisen

Inderwies, Winkelstr. 2, 63773 Goldbach, Telefon 06021/570299, www.inderwies-keramik.de

Ofenkacheln/Keramik

Mit Wassertechnik

Fertigkamine

Pelletöfen

Kaminöfen

Firma


Transportable Öfen

Glaskeramik

Heizeinsätze für Öfen und Herde

Verkleidungen

Schott, Hattenbergstr. 10, 55122 Mainz, Telefon 06131/66-0, www.schott.com

Seyffarth, Marktplatz 11–17, 95473 Creußen, Telefon 09270/206, www.seyffarth-keramik.de

QR-Code

Ofenscheiben

Elektrisch

Gas

Öl

Rüegg Cheminée, Studbachstr. 7, 8340 Hinwil, Schweiz, Telefon 0041/44/9385858, www.ruegg-cheminee.com

Pellets

Kohle

Holz

Rika, Müllerviertel 20, 4563 Micheldorf, Österreich, Telefon 0043/7582/686-0, www.rika.at

Mit Wassertechnik

Aus Stahl

Aus Gusseisen

Ofenkacheln/Keramik

Aus Schamotte

Mit Wassertechnik

Aus Beton/feuerfest

Fertigkamine

Naturstein/Speckstein

Pelletöfen

Piazzetta, Via Montello 22, 31011 Casella d'Aslo, Italien, Telefon 0039/0423/5271, Telefon 07132/380980, www.piazzetta.com

Spezialputz

Kaminöfen

Firma

Abb.: PURO-STRUKTURA in cont

Marktplatz 11-17 · 95473

Spartherm, Maschweg 38, 49324 Melle, Telefon 05422/9441-0, www.spartherm.com

The Flame, Schalserstr. 41, 6200 Jenbach, Österreich, Telefon 0043/5244/62592, www.theflame.at

Tonwerk/Tiba, Hauptstr. 147, 4416 Bubendorf, Schweiz, Telefon 0041/61/9351710, www.tonwerk-ag.com, www.tiba.ch

Tulikivi Oyj, Joensuuntie 1226, 83900 Juuka, Finnland, Telefon 00358/0/207636-0, www.tulikivi.com

Kamine & Kachelöfen

161


ANSCHRIFTEN

AdK – Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e. V., 47623 Kevelaer, Tel. (02832) 9748044, Fax 3927, www.kachelofenwelt.de Bau-Fritz, 87746 Erkheim, Tel. (08336) 900-0, Fax 900-260, www.baufritz.com

Geukes, 46419 Isselburg, Tel. (02874) 903920, Fax 9039299, www.naturstein-geukes.de Gütegemeinschaft Kachelofen e. V. (GGK), 67071 Ludwigshafen-Oggersheim, Tel. (0621) 67184315, Fax 67184320, www.gzko.de Hecker, 44287 Dortmund, Tel. (0231) 9455-0, Fax 9455-179, www.glaskeramik.hecker.de

Benz Ofenbau, 77797 Ohlsbach, Tel. (07803) 3900, Fax 3999, www.benz-ofenbau.de

HKI – Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V., 60528 Frankfurt/M., Tel. (069) 256268-0, Fax 256268-100, www.ratgeber-ofen.de

Brunner, 84307 Eggenfelden, Tel. (08721) 771-0, Fax 771-100, www.brunner.de Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), 65760 Eschborn, Tel. (06196) 908-0, Fax 908-800, www.bafa.de Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt), 10829 Berlin, Tel. (030) 78730-0, Fax 78730-320, www.dibt.de Die Ofenmacher e. V., 81369 München, www.ofenmacher.org Dru, 6921 RW Duiven, Niederlande, Tel. (0031) 26/3195-319, Fax 26/3195-348, www.drufire.de

HWAM, 8362 Hørning, Dänemark, Tel. (0045) 8692/1833, Fax 8692/2218, www.hwam.com Irlbacher, 92539 Schönsee, Tel. (09674) 9200-0, Fax 9200-120, www.irlbacher.com Kaminwunder – Eurolux, 49525 Lengerich, Tel. (05481) 9367-50, Fax 9367-30, www.kaminwunder.de Kaufmann Keramik, 95111 Rehau, Tel. (09283) 89806-0, Fax 89806-66, www.kaufmann-keramik.de

Ofen Innovativ, 86633 Neuburg-Rödenhof, Tel. (08431) 537007, Fax 537008, www.ofen-innovativ.de Ofen- und Keramikmuseum Velten, 16727 Velten, Tel. (03304) 31760, Fax 505887, www.okmhb.de Outdoorkonzepte, 48159 Münster, Tel. (0251) 59065620, www.freiluftkueche.com Pertinger, 39040 Vahm, Italien, Tel. (0039) 0472/849525, Fax 0472/849680, www.pertinger.com Planika, 86-061 Brzoza, Polen, Tel. (0048) 5236/41160, Fax 5236/41170, www.planikafires.com RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V., 53229 Bonn, Tel. (0228) 688950, www.ral-guetezeichen.de Rizzoli, 39040 Truden im Naturpark (BZ), Italien, Tel. (0039) 0471/887551, Fax 0471/887552, www.rizzolicucine.it Schiedel, 80995 München, Tel. (089) 35409-0, Fax 3515777, www.schiedel.de

Erlus, 84088 Neufahrn/NB, Tel. (08773) 18-0, Fax 18-140, www.erlus.com

Krona – Reimann’s Krona, 24395 Gelting, Tel. (04643) 1399, Fax 1251, www.krona-kachelofen.de

FingerHaus, 35066 Frankenberg/Eder, Tel. (06451) 504-0, Fax 504-100, www.fingerhaus.de

Kutzner + Weber, 82216 Maisach, Tel. (08141) 957-0, Fax 957-500, www.kutzner-weber.de

Firestar – Karl Beckmann, 30165 Hannover, Tel. (0511) 353988-14, Fax 353988-29, www.firestar-gartenkamine.de

Lignotrend, 79809 Weilheim-Bannholz, Tel. (07755) 9200-0, Fax 9200-55, www.lignotrend.de

Firetube, 09481 Eiterlein, Tel. (037349) 13934-0, Fax 037349/13934-9, www.firetube.de

MCZ, 33074 Vigonovo di Fontanafredda (PN), Italien, Tel. (0039) 0434/599599, Fax 0434/599598, www.mcz.it/de

Franco Schiechtl – Hafnerei Tyrol, 6474 Jerzens, Österreich, Tel. (0043) 664/1813665, www.hafnerei-tyrol.at

Mennes, 59379 Selm, Tel. (02592) 9102-0, Fax 9102-90, www.mennes.de

Wamsler, 85737 Ismaning, Tel. (089) 32084-0, Fax 32084-238, www.wamsler.eu

Morsø, 7900 Nykøbing Mors, Dänemark, Tel. (0045) 9669/1900, Fax 9772/2169, www.morsoe.com

Wodtke, 72070 Tübingen, Tel. (07071) 7003-0, Fax 7003-50, www.wodtke.com

Müller Hoch- und Tiefbau, 97447 Gerolzhofen, Tel. (09382) 97390, Fax 973919, www.tiefbaumueller.de

Zehendner, 95643 Tirschenreuth, Tel. (09631) 7026-0, Fax 7026-80, www.zehendner.de

Gast, 4407 Steyr, Österreich, Tel. (0043) 7252/72301-0, Fax 7252/72301-24, www.gast.co.at Geßner Wohnungsbau, 97493 Bergrheinfeld, Tel. (09721) 999-60, Fax/999-46, www.gessner-wohnungsbau.de

Schott, 55122 Mainz, Tel. (06131) 66-0, Fax 66-2000, www.schott.com Schräder, 59174 Kamen, Tel. (02307) 97300-0, Fax 97300-55, www.schraeder.com Sentinel Haus Institut, 79100 Freiburg, Tel. (0761) 59048170, Fax 59048190, www.sentinel-haus.eu Westbo – Swedish Classics, 33021 Reftele, Schweden, Tel. (0046) 371/23336, Fax 371/23339, www.westbo.se

IMPRESSUM VERLAGSANSCHRIFT: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 70736 Fellbach Telefon (0711) 5206-1 Telefax (0711) 5206-300 E-Mail: info@fachschriften.de Internet: www.renovieren.de, www.ofenwelten.de VERLAGSLEITUNG: Tilmann Münch, Christian Schikora CHEFREDAKTION: Kurt Jeni (verantwortlich), Jutta Lorenz

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Kamine & Kachelöfen

REDAKTION: Ute Schwammberger (Assistenz, Schlusskorrektur), Martin Henze (freier Autor) ANZEIGEN: Marc Kurowski (Anzeigenverkaufsleitung), kurowski@fachschriften.de, Angelika Michailidou (Disposition), michailidou@fachschriften.de GESTALTUNG: Dolde Werbeagentur, Stuttgart, Suzanne Tempes, Jochen Otte, Sophie Lösching HERSTELLUNG: Anja Groth (Ltg.)

DRUCK: ColorDruck Solutions GmbH, Gutenbergstraße 4, 69181 Leimen VERTRIEB: Partner Medienservices GmbH Julius-Hölder-Straße 47 70597 Stuttgart Preis: Einzelheft 7,80 Euro, Direktbestellung unter: www.fachschriften-verlag.de/ sonderausgaben, 7,80 Euro zuzüglich Versandkosten. BANKKONTO: HypoVereinsbank IBAN: DE 72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147 321 116

Der Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit unserer Genehmigung gestattet. Artikel, die mit Namen oder Signet des Verfassers gezeichnet sind, stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. ISBN 978-3-945604-68-7 Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen., Bauen & Renovieren, DIE NEUEN BÄDER, Exklusive TRAUMBÄDER, küche+architektur, ARCHITEKTUR+ÖFEN, #H4F, Das intelligente Haus, Schwimmbad+Sauna, Hausbau, ARCHITEKTUR+ KÜCHE


Holzofen mit Natursteinverkleidung, Modell Liù Petra

MGA GROUP.it

ITALIENISCHE WÄRME Deutsche Seele

SINCE 1968


PremiumEdition A-U-50h

Dirk Everding, Ofensetzermeisterbetrieb Everding-Herford

»Träume in handwerklicher Präzision.« PremiumEdition: Feuertraum puristisch in Szene gesetzt Wenn der anspruchsvolle Kunde etwas Besonderes wünscht, ist der designorientierte Kamineinsatz der PremiumEdition genau richtig. Bei dieser aufwendig konstruierten Brennzelle besteht der Scheibenkörper aus einer polierten Glaskeramik. Das öffnet den Blick für das Wesentliche: Den kraftvollen Tanz der Flammen. Um Holz nachzulegen, lässt sich der gesamte Scheibenkörper dank eines in der Blende eingelassenen Griffes bequem nach oben schieben. Durch den patentrechtlich geschützten Türmechanismus ist die Reinigung ein Kinderspiel. Diese ist nur sehr selten nötig, da die Glaskeramik besonders rußabweisend ist.

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Kamine & Kachelöfen 2020-2021  

Kamine & Kachelöfen 2020-2021  

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