FERTIGHÄUSER 2021
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FERTIGHÄUSER 2021 von und für HausbauHelden
HOLZHÄUSER Schöne Architektur, maximaler Komfort und super ökologisch
SCHLÜSSELFERTIG BAUEN Solide Qualität, zum Festpreis, individuell geplant, aus einer Hand
TINY-HOMES 100
Kleines Haus, großes Glück
HÄUSER, TIPPS & INSPIRATIONEN
DIE BESTEN FERTIGHÄUSER DES GOLDEN JAHRES CUBE
2020
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EDITORIAL
Der Trend geht zum Fertighaus Foto: Heiner Orth
Herzlichst, Ihre
Astrid Barsuhn, Chefredakteurin
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D
er Pandemie zum Trotz: Immobilien sind weiterhin hoch im Kurs! Kein Wunder, denn im eigenen Haus lassen sich die Einschränkungen, die uns das Coronavirus auferlegt, immer noch am besten durchstehen! Die Frage danach, wie die Pläne vom neuen, eigenen Zuhause umgesetzt werden sollen, beantworten sich immer mehr Bauinteressenten mit der Entscheidung für ein Fertighaus. Im bundesweiten Durchschnitt werden inzwischen rund 22 Prozent aller Ein- und Zweifamilienhäuser in der innovativen Holzbauweise erstellt – Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind vielfältig: Da ist zum einen der Baustoff Holz zu erwähnen, der aufgrund seiner hervorragenden Ökobilanz für immer mehr Bauherren an Attraktivität gewinnt (siehe auch Beitrag ab S. 12). Attraktiv ist auch, dass Fertighäuser heute längst keine Häuser von der Stange mehr sind, sondern ganz individuell entsprechend Ihrer gestalterischen Wünsche und finanziellen Möglichkeiten geplant und gebaut werden. So sind auch alle Fertighäuser, die wir Ihnen in dieser Ausgabe (ab S. 20) präsentieren, als Inspiration zu verstehen, die Ihnen neue Ideen für die Realisierung Ihres ganz persönlichen Wohntraumes geben. Der vielleicht größte Vorteil beim Bau eines Fertighauses ist aber der umfassende Service, den viele Haushersteller Ihnen bieten: Sie müssen sich weder um die Suche nach einem Architekten noch um Handwerker kümmern, können sich vor Vertragsunterzeichnung eingehend über die Qualität von Angeboten und Bauqualitäten informieren und bekommen Ihr Haus zum vereinbarten Zeitpunkt und Preis aus einer Hand. Und das trotz Pandemie: Im Vergleich zu vielen anderen Branchen konnten die Fertighaushersteller in den letzten Monaten zuverlässig weiterarbeiten, so dass viele Familien die Coronazeit später mit einer schönen Erinnerung verknüpfen werden: Dem Einzug ins neue Zuhause. Vielleicht gehören auch Sie bald zu diesen Glücklichen! Wir wünschen Ihnen auf Ihrem Weg ins eigene Fertighaus alles Gute und hoffen, Ihnen mit „Fertighäuser 2021“ dabei ein gutes Stück weiterzuhelfen!
SCHÖNER WOHNEN 06
FERTIGHÄUSER 2021 Werde Teil der neuen Bauherren-Community auf Facebook, Instagram und Pinterest und schaue unsere informativen Videos auf YouTube an!
ACHT HANDFESTE VORTEILE DES BAUSTOFFS HOLZ 12
TINY-HOUSES106 So geht Wohnen auf kleinstem Raum
TOPSELLER 30 Schlüsselfertige Fertighäuser 100 4 FERTIGHÄUSER 2021
TRENDHÄUSER
HOLZHÄUSER
Bauhaus modern – Fingerhut Haus 24 Mit Weitblick geplant – Huf Haus 26 Familienraum statt „Guter Stube“ – Bittermann & Weiss 28 Großzügiger Bungalow – Baumeister-Haus 30 Für das Morgen gerüstet – Rensch-Haus 32 Stimmig bis ins Detail – Bien-Zenker 34 Villa im Bauhausstil – Weberhaus 36 Wohnen mit Aussicht – Schwörer Haus 38 Entspannt und stilvoll wohnen – Fertighaus Weiss 40 Hausideen
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LANDHÄUSER 44 Logenplatz am Teich – Gussek Haus 46 Traditionell und modern – Regnauer Hausbau 48 Wohnen mit Seeblick – Lehner-Haus 50 Alles auf einer Ebene – Schwörer Haus 51 Wohnkomfort im Grünen – Schwörer Haus 52 Das Maximale herausgeholt – Kampa Haus 54 Hausideen
STADTHÄUSER Flexibel nutzbare Stadtvilla – Danwood 60 Beim „Nestbau“ mitgemacht – Living Fertighaus 62 Passt fast überall hin – Danwood 64 Komfortables Raumprogramm – Schwörer Haus 65 Hausideen
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FERTIGHÄUSER 2021
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SH 2021/01 · q 7,80 · Österreich q 8,60 · Schweiz sfr 15,60
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Mit Energieüberschuss – Zimmermeisterhaus Gelungene Dreifachkombination – Rems-Murr-Holzhaus Haus mit „Sonneninsel“ – Schwörer Haus Holzhaus modern – Rems-Murr-Holzhaus Idealer Altersruhesitz – Isartaler Holzhaus Perfekt am Hang – Stommel Haus Holzhaus im US-Look – Rems-Murr-Holzhaus Hausideen
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HÄUSER, TIPPS & INSPIRATIONEN
FAKTEN ZUM FERTIGBAU 6 Schöner wohnen im Fertighaus – Schön, schöner: Zuhause! 12 Trendbaustoff Holz – Einer für alles 16 Qualität kombiniert mit Innovation – Interview mit BDF-Präsident Hans Volker Noller 78 Die besten Fertighäuser 2020 – Golden Cube: Die Gewinner 84 Barrierefrei bauen – Auf alles vorbereitet 88 Lichtplanung – Interview mit Architekt und Tageslicht-Experte Christian Krüger 92 Preiswert und schlüsselfertig bauen – Sparen – aber richtig! 96 Ausstellungen in Deutschland – 482 Musterhäuser an 18 Standorten 100 Schlüsselfertige Fertighäuser – 30 Topseller im Überblick 106 Tiny-Homes – Weniger ist mehr!
SERVICE 03 Editorial 114 Ausstellungs-Freikarten + Impressum 114 Anschriften
TRENDHÄUSER
LANDHÄUSER
STADTHÄUSER
Noch mehr Fertighäuser gibt‘s im Internet unter:
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FERTIGHÄUSER 2021 von und für HausbauHelden
Familienhäuser EXTRA: Architektur & Öfen
HOLZHÄUSER Schöne Architektur, maximaler Komfort und super ökologisch
SCHLÜSSELFERTIG BAUEN
Massiv bauen
Solide Qualität, zum Festpreis, individuell geplant, aus einer Hand
Profitipps Stauraum Bad & Wellness
Kleines Haus, großes Glück
Wohnungslüftung
TINY-HOMES
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HÄUSER, TIPPS & INSPIRATIONEN
Lichtplanung
DIE BESTEN FERTIGHÄUSER DES GOLDEN JAHRES CUBE
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14.10.20 12:41
50. Jahrgang Titel-Fotos: Schwörer Haus, Zimmermeisterhaus, Weberhaus, Baufritz, Fertighaus Weiss
bautipps.de Das Fertighaus Portal
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SCHÖNER WOHNEN im Fertighaus 1
Schön,
schöner:
Zuhause!
Lange galt das Fertighaus als 08/15-Haus von der Stange. Die Zeiten sind längst vorbei, denn heute präsentieren sich Domizile, die in der innovativen Holzbauweise erstellt wurden, nicht nur als nachhaltige CO2-Speicher und ökologische Zukunftshäuser, sondern bieten dank individueller Architektur auch den stilvollen Rahmen für ganz persönliche Wohnträume!
1 In- & Outdoor: Längst wohnen wir nicht mehr nur in unseren Häusern, sondern auch um sie herum: Einer der ganz großen Trends der letzten Jahre – durch Corona noch verstärkt – sind anspruchsvolle Freisitze. Was man vorher schlicht Terrasse nannte, wird heute zur Outdoor-Lounge, ausgestattet mit hochwertigem Mobiliar und oft ergänzt durch ganze Outdoorküchen. Wie schön das sein kann, zeigt dieser Bungalow im Mid-Century-Stil von > www. schwarzwaelder-haus.de 2 Natürlich gesund: Aus Holz lassen sich nicht nur besonders nachhaltige Häuser bauen, auch im Wohnbereich ist der Naturbaustoff wieder gern gesehen. Neben seinen ästhetischen Qualitäten schafft Holz ein angenehmes Raumklima und soll auf viele Menschen sogar positive gesundheitliche Auswirkungen haben. Dieses Bild stammt aus dem Musterhaus „Lichtblick“ von > www.baufritz.com 3 Lichtdurchlutet: Große Fenster sorgen im Hausinneren nicht nur für viel gesundes Tageslicht, sondern lassen die Räume auch großzügiger erscheinen und schaffen optische Verbindungen zum Außenraum. Wichtig ist, dass zur Sonne orientierte Glasflächen über eine zuverlässige Beschattung verfügen, damit sich die Innenräume bei schönem Wetter nicht unkontrolliert aufheizen. Raffstores erfüllen diese Aufgabe hervorragend bei diesem Kundenhaus von > www. stommel-haus.de
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SCHÖNER WOHNEN im Fertighaus
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1 Einladend: Essplätze sind die neuen Wohnbereiche! Gesellige Abende mit Freunden oder Familie werden heute viel häufiger am Esstisch verbracht, als auf der Couch im Wohnzimmer. Deswegen ist es empfehlenswert, diesem Bereich bei der Grundrissplanung ausreichend Platz einzuräumen. Dieser besonders gemütliche Essbereich stammt aus dem Kundenhaus „Jette“ von > www.gussek-haus.de 2 Schön präsentiert: Platz im neuen Haus sollte es nicht nur für das Notwendige geben, sondern auch für das Schöne: All die Erinnerungsstücke und Preziosen, die unser Leben dokumentieren. Geschickt in den Wohnraum integrierte Regale bieten Platz, diese im rechten Licht zu präsentieren. Besonders schön gelang dies den Bauherren des Bungalows „Nivo“ von > www.fingerhaus.de 3 Ruheräume: Man schläft, wie man sich bettet, sagt das Sprichwort. Ein Weg zu erholsamen Nächten ist es, den Schlafbereich möglichst frei von störenden Einflüssen zu halten. Dazu gehört nicht nur, die Schlafzimmer so im Grundriss zu positionieren, dass sie möglichst nicht von Straßenlärm beeinträchtigt werden, sondern auch, diese ruhig und harmonisch zu gestalten. Im Kundenhaus „Sonigo“ sorgen warmgraue Wandfarben dafür. Ordnung im Schlafbereich schafft außerdem die benachbarte Ankleide. > www.schwoererhaus.de 3
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1 Individuelle Highlights: So wie ein schönes Accessoire aus einem gewöhnlichen schnell ein besonderes Outfit werden lässt, kann auch ein Haus mithilfe von individuellen Elementen zu einem gestalterischen Kleinod avancieren. Diese maßgefertigte, filigrane Stahltreppe, platziert vor einem großen Sitzfenster im Essbereich, ist so ein Highlight! Gesehen im neuen Zuhause der Familie Spreuer von > www.weberhaus.de 2 Wellness zu Hause: Ein schönes, großes Badezimmer steht auf der Prioritätenliste der meisten Bauherren ganz oben! Dieses punktet nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern vor allem durch die bis unter den First reichende Verglasung des Raumes, die typisch ist für Häuser von > www.huf-haus.de 3 Mittelpunkt: Die Küche ist in vielen Familien der Mittelpunkt des Alltagslebens. Deswegen ist ihre sorgfältige Gestaltung – unter optischen wie auch funktionalen Gesichtspunkten – besonders wichtig. Die Küche des Kundenhauses „Aschau“ ist zum Wohnraum hin nur durch den Treppenaufgang zum Obergeschoss räumlich abgetrennt. Die hochwertige Ausführung mit den graugrünen Möbelfronten und der hölzernen Theke verleiht ihr einen hochwertigen und wohnlichen Touch. > www.regnauer.de
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RATGEBER Trendbaustoff Holz
Einer für alles Foto: Adobe Stock
Nachhaltig & gut für die Umwelt
Holz ist ein universell einsetzbarer Baustoff mit vielen positiven Eigenschaften: regenerativ, CO2neutral, hoch wärmedämmend, gut fürs Raumklima – und oft auch einfach schön!
Holz ist regenerativ, umweltverträglich und klimaneutral. Der Baustoff Holz entsteht aus einem nachwachsenden Rohstoff. Zur Verarbeitung ist vergleichsweise wenig Energie nötig und es entsteht fast kein Müll – Überreste können z.B. als Brennstoff eingesetzt werden. Ein Holzhaus kann, wie alte Fachwerkhäuser und Gebäude in den Alpen zeigen, mehrere hundert Jahre alt werden. Wenn keine Verbundstoffe oder Holzschutzmittel verwendet wurden, ist es beim Rückbau wiederverwertbar oder kann zur Energieerzeugung genutzt werden. Bei der Verbrennung wird nicht mehr CO2 freigesetzt als der Baum während seiner Lebenszeit aus der Luft aufgenommen und gebunden hat.
Mit Holz können die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) problemlos erfüllt werden. Holzhäuser überzeugen durch beste ökologische Eigenschaften, z.B. einen guten Wärmeschutz. Bereits 2017 – ein Jahr nach Inkrafttreten der aktuellen EnEV – entsprachen 60 Prozent der mit Holz gebauten Fertighäuser dem Förderstandard Effizienzhaus 55. Etwa 15 Prozent erreichten die Königsklasse: den Standard Effizienzhaus 40 Plus. So wie dieses Musterhaus, das im badischen Auggen zu besichtigen ist und dank hoch gedämmter Haushülle einen minimalen Energiebedarf aufweist, der fast komplett mit eigens erzeugtem PV-Strom gedeckt werden kann.
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Foto: www.schwoererhaus.de
Effizienter Baustoff
Prima Klima Der Baustoff Holz ist ein natürliches Material und trägt zum Wohlbefinden der Hausbewohner bei. Dank der Konstruktion in Trockenbauweise punkten Holzhäuser mit einem besonders behaglichen Wohnraumklima. Die diffusionsoffenen Wände können Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, sodass die Luftfeuchtigkeit bei empfehlenswerten 45 bis 55 Prozent liegt. Außerdem weist Holz eine angenehme Oberflächenstruktur auf und wird als nicht kälteabstrahlend wahrgenommen. Viele Holzhaushersteller setzen beim gesamten Wandaufbau auf natürliche roh- oder schadstoffgeprüfte Baustoffe. Auch beim Innenausbau kann der Rohstoff Holz zu einem angenehmen Wohnklima beitragen. Wird offenporiges (unlackiertes) Holz im Innenausbau mit direktem Kontakt zur Raumluft verbaut, schafft es ein angenehmes Wohnklima, denn es hat eine warme Oberfläche, reguliert die Luftfeuchtigkeit und kann sogar Schadstoffe absorbieren.
Fo to: w w w.ba ufritz.c o m
Trocken & schnell
Foto: www.fertigbau.de
Ein entscheidender Vorteil der Holzbauweise ist die Schnelligkeit, mit der gebaut werden kann. Holz kann schnell Wohnraum schaffen, da komplette Wand- und Dachelemente nach individuellen Vorgaben und vor allem trocken im Werk vorgefertigt werden können. So entstehen extrem präzise Bauteile, die vor Ort an ein oder zwei Tagen zu einem Einfamilienhaus zusammengesetzt werden. Die hohe Fertigungsqualität kann im Werk witterungsunabhängig wesentlich besser überwacht werden als auf einer Baustelle. Die Zusammensetzungen der Bauteile unterscheiden sich im Detail von Hersteller zu Hersteller. In der Regel verfügen sie alle aber über sehr gute Wärmedämmwerte: Eine wichtige Voraussetzung, um nicht nur den heutigen baurechtlichen Anforderungen zu entsprechen, sondern vor allem, um zukunftsfähige Häuser zu bauen.
Foto: www.klimaholzhaus.de
Alles ist möglich In Holzbauweise sind sämtliche Architekturstile und beinahe alle Formen und Abmessungen realisierbar. Wer mit Holz baut, muss sich gestalterisch nicht einschränken – vom modernen Bauhausstil bis zum gemütlichen Schwedenhaus ist alles möglich. Ob mit dem Architekten geplant oder zusammen mit einem Fertighaushersteller konzipiert, können Holzhäuser bis ins Detail nach Bauherrenwünschen individuell geplant und realisiert werden. Fast alles ist möglich, wobei eine dem Baustoff und seinen natürlichen Eigenschaften angemessene Planung in der Regel für günstigere Baukosten sorgt.
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RATGEBER Trendbaustoff Holz
Bei dieser Konstruktion handelt es sich um eine waagerecht strukturierte Elementarwand. Die zweischaligen Außenwände sind dampfdiffusionsoffen. Als Dämmung wird ökologischer Zellulose- oder Ecose-Faserdämmstoff eingesetzt. Auf Imprägnierung kann durch konstruktiven Holzschutz ganz verzichtet werden. Sowohl eine Schalldämmung als auch eine sehr gute Wärmedämmung wird durch den ökologischen und umweltverträglichen Dämmstoff erzielt. www.stommel-haus.de
Dreischaliges Wandsystem mit Holzfaser-Installationsebene, einer hoch gedämmten Holzständer-Tragebene und einer Vorsatzdämmung. www.kampa.de
Verschiedene Varianten Diese Wandsysteme sind holzfasergedämmt, diffusionsoffen und verfügen über einen KlimaMassivholzkern. www.sonnleitner.de
Foto: Hermann Rupp, Kempten
Angefangen hat es einst mit Pfahlbauten. Die Zukunft gehört dem Holz-Systembau. Tragende Wandkonstruktionen gibt es in verschiedenen Ausführungen: in Blockbohlenbauweise, als Massivwandsystem, Holzrahmen-, Holztafel-, -ständer und Skelettbauweise. Dabei überzeugt der Baustoff mit gutem Wärmeschutz und feuchtigkeitsregulierender Wirkung. Auch als Dämmstoff ist Holz prädestiniert und kann z.B. als HolzfaserWärmedämmverbundsystem eingesetzt werden. Holzfaserdämmstoffe sind diffusionsoffen, bieten guten Wärme- und Schallschutz und unterstützen ein angenehmes Raumklima. Mit dem technologischen Fortschritt im Holzbau schreitet gleichzeitig eine Entwicklung der Bauweisen zu kompletten Systemen voran. Angestrebt wird dabei, alle Details sowie bauphysikalischen Anforderungen im System zu integrieren.
Universell einsetzbar Ob Wand, Dach oder Fenster: Holz macht beim Hausbau, aber auch beim Innenausbau eine gute Figur. Holz kann modern oder ursprünglich aussehen. Kaum ein Baustoff ermöglicht so viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten: Von der rustikalen, gemütlichen Berghütte bis zum reduzierten, modernen Ambiente ist alles möglich. Auch bei der Fassadengestaltung kann Holz in verschiedenen Varianten eingesetzt werden. In klassischer Verschalung mit Leisten oder modernen Plattenwerkstoffen. Am pflegeleichtesten sind Holzfassaden übrigens, wenn sie ganz unbehandelt bleiben und natürlich vergrauen. www.lignatur.ch, www.architekturplusraum.de
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Foto: www.storaenso.com
Mini bis Maxi
Foto: w w
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Von der kleinsten Hütte bis zum Hochaus: Mit Holz kann in allen Größen gebaut werden. Downsizing ist angesagt, denn Baugrund ist rar und klein Bauen ist noch dazu klimaschonender. Ob als Mini-Haus (s. unten) oder fertiges Wohnmodul, das komplett per LKW angeliefert werden kann – die Holzbauweise ist hier prädestiniert. So bieten zahlreiche Haushersteller verschiedenste Varianten an – in anspruchsvollem Design und die aktuellen Energiestandards voll erfüllend. Doch nicht nur Mini kann Holz, sondern auch Maxi: Mehrgeschossige Wohn- und Gewerbebauten werden, da Brandschutzauflagen mittlerweile auch bei höheren Gebäuden erfüllbar sind, immer häufiger umgesetzt. Im bislang einzigen Holz-Hochhaus Deutschlands, „Skaio“ in Heilbronn, sind auf der neunten Etage zwei Musterwohnungen für modernes Micro-Living entstanden. Das Bild oben rechts zeigt „Mjøstårnet“: ein 85 Meter hohes, gemischt genutztes Gebäude aus Holz in Brumunddal in Norwegen. Es wurde im März 2019 fertiggestellt und bereits vom CTBUH (Council on Tall Buildings and Urban Habitat) offiziell als höchstes Holzgebäude der Welt anerkannt. gw ❚
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INTERVIEW
Qualität kombiniert mit Hans Volker Noller, Präsident des BDF, hat ehrgeizige Ziele für den Fertighausbau – und die Zuversicht, sie zu erreichen. Herr Noller, im Oktober 2019 wurden Sie zum Präsidenten des Bundesverband Deutscher Fertigbau BDF gewählt. Was haben Sie sich für Ihre Präsidentschaft vorgenommen? Hans Volker Noller: Im Allgemeinen geht es bei der BDF-Präsidentschaft darum, eine Vision für die Branche zu entwickeln und diese nach Möglichkeit auch zu realisieren. Mein Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren den Marktanteil von Holzfertighäusern in Deutschland von derzeit rund 20 auf 25 Prozent zu erhöhen. Wichtig dafür ist das Auffinden von aktuellen Trends und das Identifizieren von innovativen Zukunftstechnologien, die für die ganze Branche von Interesse sind und uns gemeinsam voranbringen.
„Bauherren wissen, dass ihr Bauprojekt beim Holzfertigbau in guten Händen ist.“
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Das klingt nach viel politischer Arbeit... H.V. Noller: Aktuell versuchen wir, die politischen Entscheider in Berlin davon zu überzeugen, die Laufzeit des Baukindergeldes zu verlängern. Die Antragsfrist endet eigentlich Ende 2020, aber das bereitgestellte Budget ist noch nicht ausgeschöpft. Wir möchten erreichen, dass dieses Förderprogramm so lange läuft, bis das Geld komplett abgerufen wurde. Verstärkt aufmerksam machen möchte ich aber auch auf das Thema Baulandmangel. Das ist politisch besonders schwierig. Dafür muss man z.B. auch auf die Entscheidungsträger in den Landkreisen und Kommunen zugehen, um Möglichkeiten für die Linderung der Baulandknappheit zu finden. Wo der Grund und Boden knapp ist, wird er in der Regel teuer. Um hier etwas Wirtschaftliches generieren zu können, muss man in die Höhe bauen. Deswegen ist ein weiterer meiner Schwerpunkte der Mehrgeschossbau in Holzbauweise.
Innovation Was heißt Mehrgeschossigkeit genau? H.V. Noller: Wir hatten parallel zum einund zweigeschossigen Bauen, also dem klassischen Einfamilienhausbereich, in den letzten Jahren schon einen Trend zum mehrgeschossigen Bauen. Schätzungsweise 20 Prozent unserer Mitgliedsunternehmen haben hierfür neue Konzepte entwickelt und erfolgreich Projekte verwirklicht. Eingeschränkt wurden sie dabei aber meist noch von den Vorschriften der Landesbauordnungen, die den Holzbau nur bis Gebäudeklasse 3 zuließen. Baden-Württemberg hat es uns mit der Holzbauinitiative 2018 erstmals ermöglicht, Gebäude bis zur Gebäudeklasse 5, also mit bis zu fünf Stockwerken, in Holz zu erstellen. Die Holzbauinitiative sowie die damit einhergehenden Änderungen in der Landesbauordnung des Landes BadenWürttemberg werden nun zunehmend von anderen Bundesländern adaptiert. Zum Beispiel sollen in dem neuen Berliner Stadtteil auf der Fläche des Flughafens Tegel bis zu 6 000 Wohnungen in Holzbauweise entstehen. Genießt der Baustoff Holz nicht nur politische Sympathien, sondern auch beim Bauherrn? H.V. Noller: Mit Sicherheit. Wir haben in Baden-Württemberg heute einen Marktanteil von 37 Prozent. Wer in seinem Baugebiet vier oder fünf Holzfertighäuser entstehen sieht, wird sich natürlich mit der Bauweise auseinandersetzen und somit auch die Vorteile des Baustoffes Holz und speziell der Holzfertigbauweise erkennen. Diese Menschen entscheiden sich dann auch ganz bewusst für ein Holzfertighaus. Am Preis liegt das aber nicht. Holzhäuser sind ja nicht günstiger als konventionell gebaute. H.V. Noller: Das ist richtig. Entscheidungen fallen aber nicht nur aufgrund des Preises, sondern auch weil die Kunden zu schätzen wissen, dass sie beim Holzfertigbau alles aus einer Hand bekommen können. Sie suchen nach einem
zuverlässigen Partner, der weiß, wie zu planen ist, um hinterher auch wie gewünscht bauen zu können, bei dem die Abläufe funktionieren und der Kostensicherheit bietet. Ein Beispiel ist die technische Gebäudeausstattung. Bei vielen Bauaufgaben wird diese am Anfang der Planung zur Seite geschoben – und wenn man irgendwann mal auf die Idee kommt, ein Haus z.B. doch klimatisieren zu wollen, dann ist der Rohbau schon erstellt und man hat kaum noch Möglichkeiten, diesen Bauherrenwunsch zu realisieren. Das ist beim Fertigbau anders. Wir denken von vornherein in klaren Strukturen, sodass alle wichtigen Aspekte frühzeitig in die Planung einbezogen werden. Das hat unsere Branche in den letzten Jahrzehnten optimiert. Und Bauherren wissen das zu schätzen, weil es ihnen das Gefühl gibt, dass ihr Bauprojekt beim Holzfertigbau in guten Händen ist, unabhängig davon, ob es sich bei ihrem Projekt um einen Kindergarten oder ein Einfamilienhaus handelt. Hilft der „Greta-Effekt“ dem Holzbau? H.V. Noller: Ja, Holzhäuser werden seitdem deutlich positiver wahrgenommen. Das liegt aber nicht nur am Bau-
stoff Holz, sondern weil Holzfertighäuser sehr energieeffizient sind. Auch die Nachhaltigkeit der Bauweise und die Verwendung gesunder und ökologischer Baumaterialien ist ein Plus. Wichtig ist, sich über den ganzen Produktzyklus Gedanken zu machen. Ein Holzfertighaus ist zwar problemlos hundert und mehr Jahre nutzbar, trotzdem müssen wir uns theoretisch mit der Wiederverwertbarkeit der Baumaterialien auseinandersetzen, die wir heute verwenden, bzw. z.B. wie wir noch weniger Abfälle in der Produktion erzeugen. Hier gibt es immer Optimierungsmöglichkeiten. Auch bei den Materialien, die wir verwenden, wird es weitere Entwicklungen zu noch mehr Nachhaltigkeit geben. Damit haben wir uns aber schon vor Greta intensiv beschäftigt. Früher galt ein Holzhaus ja eher als zweitklassig. Trauen Bauherren dem Holzfertighaus heute auch eine bessere Qualität zu? H.V. Noller: Ja, und das hat mehrere Gründe: Die Holzfertigbauweise ist besser geworden und die Branche hat sehr viel Zeit und Geld in Aufklärung gesteckt. Heute bauen wir individuelle „High-End-Häuser“, die höchsten ener-
Redaktionsbesuch von pro fertighaus-Chefredakteurin Astrid Barsuhn bei BDF Präsident Hans Volker Noller im schwäbischen Oberrot-Scheuerhalden, am Stammsitz des Familienunternehmens Fertighaus Weiss, das Noller zusammen mit seiner Frau Christel und seinem Sohn Michael leitet.
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INTERVIEW
Im Oktober 2019 wurde Hans Volker Noller (3.v.re.) zum 7. Präsidenten des Bundesverband Deutscher Fertigbau gewählt. Unterstützt wird er im Vorstand (v.li.) durch Florian Balthasar von Velux, Alexander Lux, Geschäftsführer von Luxhaus, Johannes Schwörer, Geschäftsführer von Schwörer Haus, Dr. Mathias Schäfer, Geschäftsführer von Fingerhaus, Dr. Frank Gussek von Gussek Haus sowie Christian Huf von Huf Haus. Auf dem Foto fehlt Markus Bauk-meier, Geschäftsführer von Meisterstück-Haus, der ebenfalls zum Vorstand gehört.
Welche Rolle spielen die MusterhausAusstellungen? H.V. Noller: Die Ausstellungen in ganz Deutschland spielen eine große Rolle. Hier können sich Interessenten allgemein zum Bauen informieren und finden vielfältige Beispiele dafür, wie modernes Wohnen aussehen kann. Trotz aller Fortschritte und Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung inzwischen bietet – und die in den Wochen des Corona-Lockdowns besonders wichtig waren, stellen wir dennoch fest, dass Bauinteressenten Häuser live erleben und die Firma sowie die Personen, mit denen sie dort zu tun haben, kennenlernen wollen. Selbst sehr junge Bauherren, die Digital Natives, zeigen sich beim Hausbau sehr konservativ, wollen anfassen und haptisch erleben. Sie setzen sich
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aber auch ganz genau mit Themen wie der Bauweise und deren Vorteile, den architektonischen Möglichkeiten sowie den Baukosten auseinander. Wenn sie dann erste Gespräche mit Beratern in den Musterhäusern führen, merken sie auch schnell, dass ganz individuell auf ihre Wohnwünsche, die Situation ihres Baugrundstücks und ihre finanziellen Möglichkeiten eingegangen wird. Um diese Beratungsqualität sicherzustellen, können unsere Mitgliedsunternehmen ihre Vertriebsmitarbeiter zum Fachberater/in Fertigbau (IHK) weiterbilden. Bauinteressenten werden in MusterhausAusstellungen zudem schnell merken, dass die Serviceleistungen dieser Branche überdurchschnittlich und mit der Konkurrenz kaum vergleichbar sind. Warum sollte ein Bauherr für die Realisierung seines Projekts – ob Mehrgeschoss- oder Einfamilienhausbau – ein Mitgliedsunternehmen des BDF beauftragen? H.V. Noller: Im BDF bündeln wir die Kompetenz und das Know-how von 49 Fertighausherstellern und über 100 Fördermitgliedern aus der Zulieferindustrie, die wir durch gute Verbandsarbeit in vielen verschiedenen Ausschüssen für den Holzfertigbau ganz praktisch nutzbar machen. Auch deswegen ist die Holzfertigbauweise so innovativ und davon profitieren auch Investoren und Bauherren. Ein Beispiel dafür ist, dass rund 90 Prozent aller 2019 gebauten Holzfertighäuser förderfähige KfW-Effizienzhäuser waren, jedes sechste erfüllte sogar die höchste Förderklasse eines Effizienzhaus 40 Plus. Darüber hinaus definieren wir verbindliche Qualitätsstandards. Die Satzung der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau, QDF, dokumentiert diese im
Detail: Von der individuellen Planung, über alle Prozessketten, die für die Erstellung eines Gebäudes nötig sind, bis zur Abnahme. Dabei legt die QDF strengere Kriterien fest als gesetzlich vorgeschrieben. Das betrifft die ökonomische sowie die ökologische Qualität, die soziokulturelle und funktionale Qualität, aber auch die technische Qualität und die der Prozesse. Das schafft Vertrauen und der Kunde weiß, wenn er mit einem BDF-Unternehmen baut, hat er alle Abläufe bis hin zu Gewährleistungsthemen im Griff. Hat die Covid-19-Krise negative Auswirkungen auf die Holzfertigbau-Branche? H.V. Noller: In den letzten zehn Jahren war der Holzfertigbau von einem unglaublichen Boom geprägt und die meisten Unternehmen haben mit einer Auslastung von 1,5 bis 2 Jahren gearbeitet. Aufgrund dieses großen Auftragsbestands war unsere Branche in den letzten Wochen sehr privilegiert: Unsere vorwiegend regionalen und europäischen Lieferketten haben weiter funktioniert, in den Werken konnte trotz Schutzmaßnahmen produziert und auf den Baustellen weitergearbeitet werden. So hatte der Corona-bedingte Lockdown laut aktueller BDF-Umfrage bei 65 Prozent unserer Verbandsmitglieder bislang keine negativen Auswirkungen auf die Umsätze. Ob das so bleibt, weiß aber niemand mit Sicherheit zu sagen. Was wir hingegen wissen ist, dass das Geld billig bleibt. Dementsprechend rechnen wir damit, dass das eigene Fertighaus für die individuelle Zukunftssicherung auch weiterhin attraktiv bleiben wird. Herr Noller, wir bedanken uns für das ab ❚ Gespräch.
Fotos: BDF
getischen Standards und Komfortansprüchen gerecht werden. Die hat es früher so nicht gegeben. Wir klären inzwischen auch anders und tiefer über die Vorteile des Baustoffes Holz allgemein und der Holzfertigbauweise im Speziellen auf. Diese nachhaltige Strategie zahlt sich nun aus. Dazu kommt, dass viele Holzfertighausanbieter schon seit vielen Jahrzehnten erfolgreich und zuverlässig am Markt sind. Deswegen geben auch viele Bauherren, die vor zehn oder zwanzig Jahren ein Fertighaus gebaut haben, gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen an ihre Kinder oder Freunde weiter. Diese zufriedenen Kunden sind unsere besten Botschafter, denn sie haben die positiven Erfahrungen des Wohnens in einem modernen Holzhaus bereits gesammelt und können auch über die Vorteile des speziellen Bauablaufs beim Fertighausbau berichten. Das entwickelt sich seit vielen Jahrzehnten sehr positiv.
TRENDHÄUSER
Häuser für heute – und morgen
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Gerd Walther, Redakteur:
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Wer heute ein Haus baut, sollte über den Tag hinaus denken. Und die allermeisten Bauherren tun dies auch. Daher liegen Häuser im Trend, die familientauglich, barrierefrei, energieeffizient und technisch intelligent sind. Die Formen der Umsetzung sind vielfältig: Bauhaus, Bungalow, klassisches Satteldachhaus...
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TRENDHÄUSER
Bauhaus modern
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er Bauhausstil ist heute wie vor 100 Jahren ein Synonym für Moderne und Purismus. Die kubische, schlichte und klare Architektur entspricht auch heute genau dem Verständnis von modernem Wohnen. Das Haus „Lageto“ ist inspiriert von diesen Einflüssen. Die Architektur überzeugt mit ihrer klaren Formsprache. Auf 187,5 Quadratmetern zeigt sich Offenheit, die sich über das ganze Haus erstreckt. Das Wohnzimmer mit offenem Wohn-/ Essbereich und Verbindung zur Küche bildet den Fokus im Erdgeschoss. Ein heller Flur ist die optische Verlängerung – hin zum praktischen Abstellraum mit angrenzendem Hauswirtschaftsraum. Ein kleines Bad mit WC/Dusche und ein Gästezimmer bzw. Arbeitszimmer runden das Parterre ab. Sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss lassen sich die individuellen Vorstellungen der Bewohner verwirklichen: ob gemütlich oder klar
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durchgestylt. Im oberen Wohnbereich führen kurze Wege durch die helle Galerie in das komfortable Bad und in das geräumige Schlafzimmer mit angrenzendem Ankleideraum. Weiteren Raum
zur Entfaltung bieten das behagliche Bad, der Abstellraum und das Büro oder Kinderzimmer mit angrenzendem Balkon, der den Zugang nach draußen frei gibt. ❚
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