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Inhalt

espresso Magazin, März 2017

INHALT GESELLSCHAFT

16 Foto: Kajetan Kastl

SCHWARZ WIE DIE NACHT: DER CSU-BALL

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BALL DER BÄLLE Alles neu beim Gastronomenball

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SCHREIBERLINGE Die Turmschreiberlesung im Stadttheater

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SPORTLICHE GRÜßE Neujahrsempfang beim FC04

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GROßE RÜBEN, KLEINE RÜBEN Markus Söder auf dem Zuckerrübenball

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SCHNULLERALARM Eltern im Babyglück

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WILLST DU MIT MIR WOHNEN? Die Wohntrends 2017

ZUM VERGNÜGEN

48 Foto: Stefan Bösl / kbumm.de

DIE HOCHZEIT VON MARCO UND TERESA GEBHART

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DER BACHELOR Gewinnen Sie ein Abendessen mit unserem Single-Mann Frank

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ZU GUTER LETZT Hörensagen, Sprücheklopfer und Gewinnspiel

Titelfoto Thomas Doppler, Jasmin und Maximilian Smith Foto: Michaela Curtis www.fotografie-michaela-curtis.com

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espresso Magazin, März 2017

Inhalt

Hoppla! Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten und auch beim espresso Magazin sind neue Zeiten angebrochen: Die langjährige espresso-Chefredakteurin Melanie Arzenheimer ist nun bayernweit mit unserem Magazin „Bayerns Bestes“ unterwegs. Bayerns Bestes dürfen übrigens auch Mexikaner lesen, sofern sie dafür bezahlen. Das espresso Magazin hingegen ist und bleibt kostenlos! Jedenfalls habe ich nun die ehrenvolle Aufgabe in „Melanias“ Fußstapfen zu treten. Ich werde mich bemühen, Ihnen keinerlei Alternative Fakten in unserem Magazin zu präsentieren und freue mich auf die gemeinsame Zeit! Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Stefanie Bergmüller, Chefredakteurin espresso

Unsere Medienberaterinnen: Evelin Raffalt 0841/95154-110

„Can we just say:

raffalt@espressomediengruppe.in

AMERICA FIRST, ESPRESSO MEDIENGRUPPE SECOND!“

Natali Motter 0841/95154-112 motter@espressomediengruppe.in

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Die alten Zeiten sind vorbei 1500 Gäste auf dem Gastronomenball im Stadttheater

Fotos: Kajt Kastl

Es war eisig kalt draußen. Die rote Nase mit Puder kaschiert zeigten hübsche Ballbesucherinnen Bein oder Dekolettè in ihren bezaubernden Abendkleidern, die glitzerten und funkelten. Aufgebrezelt mit ausgefallenen Haarkreationen die Damen, fein gestriegelt mit Anzug, Krawatte und Fliege die Herren. Ja, es war wieder einmal Gastronomenball im Ingolstädter Stadttheater...

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Manfred Enzersberger

mit Gattin Michaela


Katrin Reisinger, Sandra Räbel und

Sonja Schuster

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Obwohl der Veranstalter, der Vorstand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Ingolstadt, mit einem neuen Konzept aufwartete, konnte er – was die Besucherzahlen betrifft – nicht an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen. Der einst legendäre Ball der Bälle, auf dem früher einmal 2500 Gäste tanzten, war nicht ausverkauft. Dabei konnten sich Ballbesucher erstmals ohne Sitzplatzkarte einen Platz im Festsaal sichern: Es gibt Schlimmeres als einen Platz an der sieben Meter langen Bar mit kühlen Drinks. Auch das Programm der Narrwalla, der Showband „Dance United“ sowie einer Seilakrobatik-Show konnten erstmals alle Gäste im Festsaal mit verfolgen. An einem neuen Bar-Konzept wurde gefeilt: Zwischen einer Sekt-, Champagner- und AusternBar, eine Aperitif-Bar und eine Gin-Bar hatten die Ballgäste die Qual der Wahl. Zwei professionelle Show-Barkeeper und neun DJ`s standen an den Turntables. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht und besonders glücklich gin14

Bombenstimmung: Mittendrin auch Fußballprofi Andi Buchner mit seiner Jenni (links).


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Die Haare gestriegelt und die Schuhe politiert: Markus Meyer, Stefan Huber, Sybille Gruber und Thomas Buchhold organisierten die Ballnacht.

Schwarz wie die Nacht Schwarz war die Nacht und Rot war der Teppich, über den bei der „Schanzer Nacht“ fast 2500 Ballbesucher schlenderten. Drei Bands auf drei Tanzflächen, mehrere DJ’s und neun Bars waren es, die mit bester Unterhaltung und kühlen Drinks die Gäste bei Laune hielten. Wer seinem Glück noch etwas auf die Sprünge helfen wollte, konnte das am Roulettetisch im Casino tun. Die Organisation des Balls verantworteten Markus Meyer, Sybille Gruber, Stefan Huber und Thomas Buchhold, die durch den Abend führten. Etwas we-

Unter den Gästen waren auch: Karin Seehofer, Ingrid Wagner und

16 Bernadette Würzburger.

niger hoch als der Alkoholpegel mancher Gäste war die Promidichte. Wegen der Bundespräsidentenwahl in Berlin ließen sich Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl und Landtagsabgeordnete Christine Haderthauer entschuldigen. Für Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel mit Ehefrau Carolin vergeht derzeit hingegen kein Wochenende auf dem sie nicht das Tanzbein schwingen. Auch Alt-OB Peter Schnell mit Gattin Regina und die Ehefrau des Ministerpräsidenten, Karin Seehofer, hatte sich mit ihren Gerolfinger Freundinnen unter das Ballvolk gemischt. (sb)

Haben „die Fliege gemacht“: OB Lösel und Alt-OB Schnell

Fotos: Kajetan Kastl

Die CSU lud zur Schanzer Nacht


espresso-Fotograf Kajt Kastl mit espresso-Geschäftsfßhrer Michael Stern und Ball-Organisator Markus Meyer 17


Michael und Stefanie Stern

Thomas Deiser und Martina Gรถnner

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Nina und Michael Wenzl

Mehr Bilder von der Schanzer Nacht unter www.blickpunkt-ingolstadt.de


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Fotos: Kajt Kastl

Auf gut bayrisch Gastgeberin Brigitte Fuchs mit OB Lösel und „Emil Ludwig von Bayern“

er: Helmut Eckl Ein echter Turmschreib

Stefan Bösl mit seiner Kat

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Brigitte Fuchs lud zur Turmschreiberlesung ins Ingolstädter Stadttheater

Sie war und ist ein Besuchermagnet – die traditionelle Turmschreiberlesung in Ingolstadt. Fast 1000 Besucher waren zur mittlerweile 22. Auflage gekommen, die vom CSU-Kreisverband Ingolstadt unter Federführung von Stadträtin Brigitte Fuchs veranstaltet wurde. Allerdings trat heuer mit Helmut Eckl nur ein „echter“ Turmschreiber auf. Der aber las nicht nur eigene Werke, sondern auch Texte seiner Turmschreiberkollegen Josef Steidle und Josef Fendl vor, die nicht mehr in Ingolstadt auftreten (schließlich sind sie mittlerweile 88 Jahre alt). Mit Martin Dick – bestens bekannt als Bruder Barnabas – trat ein weiteres bekanntes Gesicht auf und erzählte humorige Geschichten. Das Publikum bekam über zwei Stunden lang würzige und deftige, lustige und teilweise bitterböse bayrische Hinterfotzigkeiten zu hören, gespickt mit subtilen Humor und aberwitzigen Anekdoten. Enorm die Lachmuskeln der Gäste strapazierte auch das Duo „Siaßa Sempf“ aus der Oberpfalz. Markus Moosburger und Stefan Brock trugen in Mundart ihre oft frechen Gstanzln vor. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung außerdem von der Kapelle um Martin Ott. Zusammen mit Oberbürgermeister Lösel marschierte Brigitte Fuchs in den Saal, ehe sie von einem Musiker weiter auf die Bühne geleitet wurde. Dort nahm Fuchs natürlich kein Blatt vor den Mund und nahm in ihrem Bericht aus dem Rathaus einige Kommunalpolitiker wie immer etwas auf den Arm, jedoch diesmal nicht ganz heftig, denn dies sei angesichts der derzeitigen Lage „viel zu gefährlich“. Als Ehrengäste wurden von Fuchs neben dem Oberbürgermeister unter anderem die beiden Ehrenbürger Hermann Regensburger und Peter Schnell sowie die Landtagsabgeordnete Christine Haderthauer begrüßt. (kk)


Andreas Mayr mit Begleitung, Erik und Iris Jensen

Gisela Frank, Hans Süßbauer, Christine Haderthauer und Leonhard Lösel (Vater von OB Lösel)

„Frauen sind wie Wolken. Wenn sie sich verziehen, wird es oft noch der schönste Tag!“ Duo: Siaßa Sempf

Markus Moosburger und Stefan Brock

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Gesellschaft

espresso Magazin, März 2017

Walzer, Tango, Polonaise

Fotos: Kajetan Kastl

Das Ingolstädter Salonorchester lud zur Wiener Ballnacht

Dieser Faschingsball hat Stil: Die legendäre Wiener Ballnacht im Festsaal des Stadttheaters. Wie in der österreichischen Hauptstadt üblich, begann der Traditionsball auch in der Schanz erst um 21 Uhr mit einer Polonaise aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“, getanzt von Schülerinnen der Ballettschule Anita Haas. Zu den Klängen des über 50-köpfigen Symphonischen Salonorchesters unter Leitung von Dirigent Thomas Frank tanzten die Gäste vom Tango bis zum Twist, von der Polka bis Paso Doble sowie zu weiteren südamerikanischen Rhythmen. Jede Tanzrunde startete mit dem wohl beliebtesten Tanz des Abends, dem Wiener Walzer. Ein Highlight des Abends war erneut die Francaise, die von den Ballgästen in festlicher Abendkleidung zu Quadrillen von Johann Strauß getanzt wurde.Seit Jahren schon nimmt der traditionelle Ball einen festen

Ursula Eckert, Dorothea Soffner und Korbinian Müller

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Platz im Terminkalender der fünften Jahreszeit ein. In den Tanzpausen gab es unterhaltsame Abwechslungen zum abendlichen Programm. Die erste Einlage wurde von Agnes Preis gesungen, begleitet von Brigitte Pinggéra am Klavier. Um Mitternacht gab es traditionsgemäß eine theatralisch-circensische Vorstellung von der Akrobatikgruppe „akro a la carte“. Im Foyer spielte die Band „Gartenparty“ mit Oliver Wasilesku am Piano. Wien hat eine lange und legendäre Balltradition. Elegante Bälle prägen die Faschingszeit in der österreichischen Hauptstadt an der Donau.Weltweit bekannt ist der berühmte Opernball in der Wiener Staatsoper. Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt hat es sich vor über zehn Jahren zur Aufgabe gemacht, diese Balltradition aus Wien donauaufwärts nach Ingolstadt zu bringen.(kk)

Anita Haas hatte mit ihren Ballettschülerinnen die Eröffnung des Balls einstudiert und bekam zum Dank einen Blumenstrauß.


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Gesellschaft

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Gesellschaft

espresso Magazin, März 2017

Fotos: Stefan Bösl - kbumm.agentur

Die Profis Alfredo Morales, Lukas Hinterseer, Anthony Jung, Max Christiansen, Pascal Groß und Florent Hadergjonaj mit Alexander Lohm, der wie viele FC Unterstützer zum Neujahrsempfang eingeladen war.

„Schanzer we can!“ Der FC Ingolstadt 04 hatte zum Neujahrsempfang geladen Erinnerungsfoto, Sekt, Häppchen – in dieser Reihenfolge wurden die Gäste zum Neujahrsempfang des FC Ingolstadt 04 im Business-Bereich des Audi Sportparks empfangen. Gekommen waren die Sponsoren des Fußballclubs, Medienvertreter und natürlich die Mannschaft und die Vereinsspitze – die Stimmung war gut, die gereichten Speisen ebenso. Nach einem kurzen Eröffnungstrailer, der die Erfolgsgeschichte des FCI zusammenfasste, begrüßte Franz Spitzauer, Geschäftsführer Finanzen und Marketing, die Gäste, vor allem Sportbürgermeister Sepp Mißlbeck sowie die drei Hauptsponsoren Audi, Adidas und Media Markt. Er stellte heraus, dass die Schanzer – gemeinsam mit den versammelten Sponsoren und Partnern – bereits Fußball-Geschichte geschrieben haben. Trotz des holprigen Starts sei man auch 2017 in der Lage, 26

nachzulegen und ein „weiteres Meisterstück im Sinne des Klassenerhalts unter unserem Trainer Maik Walpurgis“ zu schaffen. Grund für den Erfolg sei der ungewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und mit dem Umfeld. Auch wenn man mit dem Umsatz zu den Kleinen der Liga gehöre, habe man Spitzenwerte erreicht, die ohne die 372 Sponsoren nicht möglich gewesen wären. „Wir wollen den Abend nutzen, um uns zu bedanken und uns gleichzeitig zu stärken für die kommenden intensiven und spannenden Wochen“, so Spitzauer. Ebenso bedankte sich der Geschäftsführer bei sämtlichen Mitarbeitern, Vorständen, Medien für die Berichterstattung, aber auch bei den Ämtern der Stadt Ingolstadt und der Polizei für die reibungslose Zusammenarbeit sowie bei den Organisatoren des Abends. Natürlich gab es – dem Anlass entsprechend – auch noch verspätete Neujahrswünsche: „Lassen


Gesellschaft

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1 Mihaela und Werner Kramer 2 Isolde und Manfred Funk 3 Max jr. und Roswitha Pollin, rechts Christian Pollin

Sie uns zusammen ein tolles FCI-Jahr erleben, lassen Sie uns zusammenstehen, gemeinsam an einem Strang ziehen!“, rief Spitzauer zum Zusammenhalt auf. Danach ergriff Vorstandsmitglied Dr. Martin Wagener das Wort. Er dankte den Geschäftsführern Franz Spitzauer und Harald Gärtner für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre hervorragende Leistung. Doch er übte auch ein bisschen Kritik an der fehlenden Unterstützung der Mannschaft durch die Region. Zwar bemühe man sich schon um den Verein, aber „ein bisschen mehr Bekenntnis von den Oberen, ein bisschen mehr Leidenschaft“ wünsche er sich schon. Auch die Presse habe zuerst gedacht, der FCI sei so ein „Audi-Event-Ding“, erst in letzter Zeit werde die Berichterstattung leidenschaftlicher. Von den Sponsoren erhoffe er sich, dass sie sich noch mehr ins Fußballfieber begeben als bisher. „Sie sollen Botschafter für unseren Verein 27


Gesellschaft

espresso Magazin, März 2017

Erich Kolinski und Helmut Seitle

Maximilian Randelshofer

Natascha Vogl und Michael Sacha

Christian und Iris Ponzer

sein“, so Wagener. Die Mannschaft kitzele bei jedem Heimspiel alles aus sich heraus und werde noch besser, wenn auch die Partner volle Unterstützung leisteten. Der Bürgerrechtler Martin Luther King habe seine ganze Leidenschaft mit dem Satz „I have a dream“ ausgedrückt. „Und den Traum habe ich auch, dass in Ingolstadt das Herz für den FC Ingolstadt schlägt“, wünscht sich Wagener. In Anlehnung an Donald Trump könne man aber auch „Schanzer first“ sagen, politisch korrekter sei jedoch – eher nach Barack Obama – „Schanzer we can!“ Es folgte ein Video mit den Highlights des vergangenen Jahres, in dem es nicht nur um die Bundesligamannschaft, sondern auch um die Erfolge der Damen- und Jugendteams sowie andere Projekte des Vereins wie die SchanzenGeber ging. Danach interviewte Italo Mele das Trainergespann Maik Walpurgis, Ovid Hajou und Michael Henke sowie die beiden Geschäfts28


Gesellschaft

Max Hechinger mit Lebensgefährtin Andrea

Angelika und Martin Willner

Stadionsprecher Italo Mele beim „Talk“ mit Harald Gärtner und Franz Spitzauer

führer Franz Spitzauer und Harald Gärtner. Man erfuhr, dass eines der Lieblingsgetränke des Chef-Coaches Espresso ist und warum er an den Klassenerhalt glaubt: „Das erlebe ich jeden Tag. Diese Mannschaft hat so großartige Charaktere, die mit soviel Herz und Leidenschaft Fußball spielen, dass ich überzeugt bin, dass wir dieses Ziel erreichen.“ Sollten die Schanzer tatsächlich Geschichte schreiben, dann sei aber auch eine „Meisterfeier“ fällig, denn das habe es in 50 Jahren Bundesliga noch nie gegeben, so Walpurgis. „Ich wünsche mir, dass der Glaube an diese Mannschaft bis zum letzten Tag besteht. Man sollte niemals aufgeben“, meinte auch Harald Gärtner. Wenn man daran glaube, etwas bewegen zu können, werde das auch gelingen. Was im Sport alles möglich sei, habe man zuletzt beim Super Bowl gesehen. „Genau diesen Glauben dürfen wir hier niemals verlieren, das wünsche ich mir“, so der Geschäftsführer Sport und Kommunikation. (sk) 29


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Söder und die schönen Frauen

Im Moment ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass Ihnen Heimatminister Dr. Markus Söder in Ingolstadt über den Weg läuft. Es gefällt ihm anscheinend hier. Kürzlich noch beim Zukunftsforum der IRMA und beim Startschuss für BayernWLAN in Ingolstadt zu Gast, tanzte er nun auf dem Zuckerrübenball in der Saturn-Arena. Mit der Deutschen Zuckerrübenkönigin Alica Summ eröffnete er den traditionsreichen Ballabend mit einem Walzer. Die junge Studentin war sichtlich angetan und auch „ein bisschen nervös“, wie sie zugab. Auf die Frage, über was sie sich mit dem Minister beim Eröffnungstanz unterhalten habe, sagt sie: „Er hat mich gefragt, wie man Zuckerrübenkönigin wird.“ Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl schwang das Tanzbein. Söder begrüßte ihn und „seine Frau“ (CSU-Fraktionsvorsitzende Patricia Klein), die an seiner Seite saß. Im Publikum merkte von diesem kleinen Fauxpas jedoch kaum einer was. Auch mit den Agrarunternehmen tauschte sich der Minister im Rahmen eines Unternehmertalks aus. Besonders angetan hatten es ihm aber die Ingolstädterinnen. Schon bei seiner Ankunft kam ihm ein „lauter schöner Frauen“ über die Lippen. Und auch für den Moderator Peter Stieber (Vorstand der Rübenball AG) hatte er Blumen übrig. Er titulierte ihn als „Thomas Gottschalk der Region“. Weit über 2000 Karten wurden für den Ball verkauft – das ist bislang Rekord. Der Lichtmesstag am 2. Februar, an dem traditionell der Zuckerrübenball stattfindet, ist seit über 20 Jahren fester Bestandteil im Kalender der Landwirte. In den vergangenen Jahren hielt man den Ball in Münchsmünster und später in Großmehring ab. Seit dem Umzug in die SaturnArena wird der Zuckerrübenball auf zwei Ebenen, dem Ballsaal und der VIPLounge, gefeiert. (sb)

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Markus Söder eröffnete den Zuckerrübenball in der Saturn-Arena

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1 Die Moderatorin des Abends: Theodora Bruckert 2 CSU-Fraktionsvorsitzende Patricia Klein mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhard Brandl 3 Barbara und Ludwig Raith 4 Die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ eröffnete mit Markus Söder die Tanzfläche 5 Alica Summ mit ihrem Freund Steffen Hoh 6 Christian Gaull mit Marion Schredl und Tobias Naiser

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Willkommen zur Fashion-Show Am 1. April findet die nächste Ingolstädter Modenacht statt Macht ihr wieder eine Modenacht? Wo gibt’s Karten? Wann findet sie statt? Ich will unbedingt dabei sein! Kaum war die Premiere der Fashion-Show im Ingolstädter Classic Oldtimer Hotel über die Bühne gegangen, wurde Organisator Arash Salehnia schon mit Fragen zur nächsten Modenacht überhäuft. Das Konzept war aufgegangen – die Mischung aus Show und Mode kam beim Publikum hervorragend an. Deshalb gibts am 1. April eine Neuauflage – mit frischer Fashion und heißen Showacts!

John Davis

Natürlich stehen die Modetrends für den Frühling und den Sommer im Mittelpunkt der Modenacht. Aktuelle Looks von sportlich bis elegant, vom Designeroutfit bis zum Trachtengwand werden präsentiert – natürlich für Damen und Herren. Dazu wird eine abwechslungsreiche Show geboten: Ein Highlight ist der Auftritt von John Davis: Er ist die echte Stimme von Milli Vanilli und begeistert mit seinem Gesang seit Jahrzehnten das Publikum. Aus London eingeflogen kommt Orissa Kelly, die als akrobatische Bogenschützin bei „Britain´s got talent“ ein Millionenpublikum ins Staunen versetzte. Wieder mit dabei sind die Tänzer/innen von Basement Performing Arts und der Zirkusverein Neumarkt, die 2016 schon bejubelt wurden. Moderiert wird die Modenacht 2017 von Markus Knoll (bestens bekannt in Ingolstadt) und Janine Drynda (Moderatorin, VIP Reporterin und Entertainment Managerin).

GOODIE BAGS UND AFTER SHOW PARTY Jeder Gast der Modenacht wird mit einem Welcome Drink empfangen und darf sich über ein Goodie Bag freuen, der mit Gutscheinen und Angeboten der beteiligten Firmen gefüllt ist. Wer das VIP-Paket bucht (69 € pro Person) kann außerdem nach Herzenslust schlemmen und genießen (gültig bis 24 Uhr). Nach der Modenschau gegen 23 Uhr steigt die große After Show Party. Karten gibt’s im DK-Office, im Classic Oldtimer Hotel und bei den beteiligten Geschäften. Seien Sie mit dabei! Die nächste Modenacht findet dann nämlich erst 2018 statt. Alle Infos unter www.ingolstädter-modenacht.de Gewinnen Sie ein VIP Paket für die Modenacht für 2 Personen – mehr auf Seite 98. 34


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(v.l.) Die Vorstandschaft der Unternehmerfrauen im Handwerk: Barbara Escherle, Marianne Donaubauer, Monika Uhlmann, Sonja Rüter, Manuela Gross, Anna-Elisabeth Hosse-Weigl und Uschi Stachel. Es fehlt Angela Reischel. Fotos: Kajt Kastl

Gefüllte Auftragsbücher und Mangel an Fachkräften Neujahrsfrühstück der Unternehmerfrauen im Handwerk Im Gasthof Anker trafen sich auf Einladung der Unternehmerfrauen im Handwerk der Region 10 e.V. viele der Unternehmerinnen zu einem Neujahrsfrühstück. Das vergangene Jahr sei wirtschaftlich gesehen „sehr gut“ gewesen, die Auftragsbücher

Marie-Luise Kuppelwieser, Silvia Münster und Claudia Liebscher-Lesti

Ruth Ruhfaß, Heidi Weißlein und Gabriele Fleck-Gottschlich

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„gefüllt“, betonte die Vorsitzende Sonja Rüter. Dies betreffe hauptsächlich das Baugewerbe sowie das Handwerk für den gewerblichen Bedarf. Sie erzählte von einer Metzgerei, deren Inhaberin für ihre Verkäuferinnen einen eigenen Kinderhort anbieten möchte. Einige Betriebe setzen nun auch auf handwerkliches Engagement und Können von Flüchtlin-


um) mit Unternehmerinnenfor tadt Edith Laga (Präsidentin ols Ing ren nio Wirtschaftsju Berit Straub von den

Stadträtin Brigitte Mader (links) mit Beate Hackner, Gabriele Spreng und Dagmar Hees-Rave

gen. Ein Malerbetrieb etwa, der keinen Nachwuchs finde und mit seinen älteren und langjährigen Mitarbeitern einen ganzen Fachbereich abgeben müsse, bilde nun Flüchtlinge zum Maler und zur Verkäuferin aus. Eine Bodenlegerfirma würde „hoffnungslosen Fällen“ eine Ausbildungsstelle bieten und statte eine Flüchtlingsunterkunft für Familien komplett unentgeltlich mit neuen Böden aus. Fehlende Nachfolge und der Mangel an Fachkräften macht es dem Handwerk zur Zeit nicht leicht. Aber: „Eine Unternehmerfrau im Handwerk

weiß sich zu helfen“, stellt Sonja Rüter fest. Viele hätten sich weitergebildet zur kaufmännischen Fachwirtin oder Betriebswirtin im Handwerk. „Wir sind uns dessen bewusst, dass es uns gibt. Nicht nur für unsere Kunden und das eigene Dasein, sondern auch für unsere Gesellschaft. In keinem anderen Wirtschaftszweig wird familiärer, ethischer, gleichberechtigter und interkultureller gearbeitet“, unterstrich die Vorsitzende. „Vieles was in der Industrie jetzt erst aktuell umgesetzt wird oder soll, gibt es im Handwerk schon lange.“

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Zurück zu den Wurzeln Edgar Mayer feierte in Tagmersheim seinen 50. Geburtstag Edgar Mayer bekam von seiner Frau Susanne den Auftritt der Dollnsteiner Garde geschenkt.

Eigentlich sei es gar kein 50. Geburtstag, der hier gefeiert würde, sondern ein 75.. Das erklärte Edgar Mayer bei der Begrüßung seiner Gäste im Saal der Pizzeria „Da Noi“ in Tagmersheim. Dabei spielte er nicht auf ein „gefühltes Alter“ an, sondern bezog seine Tochter Annett mit ein, die um Mitternacht ihren 25. Geburtstag beging. Gemeinsam feiert es sich eben doppelt gut – und mit Verwandten (Sohn Julian war extra aus Barcelona angereist), guten Freunden und Kollegen wird ein unvergesslicher Abend daraus. „Es ist mir eine große Freude, mit euch meinen Geburtstag feiern zu dürfen“, erklärte Edgar Mayer. Der Dollnsteiner, der in Großmehring Konrektor der dortigen Grund- und Mittelschule ist und in Eichstätt an der Katholischen Universität als Dozent den Lehrernachwuchs ausbildet, ist in Tagmersheim (Landkreis Donau-Ries) aufgewachsen. Nach dem Motto „Back to the Roots“ lud er deshalb in seine alte Heimat ein.

KULTUR, FASCHING UND DIE „OLDIE-SCHÄNDER“ In Dollnstein im Altmühltal ist Edgar Mayer als echter Aktivposten in Sachen Kultur bekannt. So stellt er als ehrenamtlicher Kulturbeauftragter regelmäßig Konzerte, Workshops und mehr auf die Beine. Zu den Gratulanten gehörte deshalb auch Dollnsteins Erster Bürgermeister Wolfgang Roß38

kopf, der sich für das Engagement von Edgar Mayer für die Gemeinde bedankte und ihn als „echten Freund“ bezeichnete. Auch der Fasching hat ihm viel zu verdanken: Er war als Hofmarschall an der „Wiederbelebung“ einer klassischen Faschingsgesellschaft mit Garde und Co. beteiligt. 2017 feierte man das 20-jährige Bestehen übrigens genau an Edgar Mayers Geburtstag, denn zu seinem 30. trat die Dollnsteiner Garde das erste Dollnsteins Bürgermeister Wolfgang Roßkopf gratulierte seinem Freund mal auf. „Sensationell, was hier gewachsen ist!“, meinte das Geburtstagskind mit Blick auf die Truppe im Jahr 2017, die ihm mit ihrem Showprogramm tänzerisch gratulierte.


Das Lehrerkollegium der Grundschule Großmehring um Rektor Gerhard Zettel in „Action“

Und auch die „Oldie-Schänder“, die an diesem Abend für Spitzen-Stimmung sorgten und dabei spontan von Kerstin Schulz verstärkt wurden, verdanken ihre „Gründung“ Edgar Mayer. Der hatte eine Band mit ihm selbst und dem ehemaligen „Männer ohne Nerven“–Sänger Franz Wenzel kurzfristig zusammengestellt, weil man keine Band für die närrische Gaudi in Dollstein hatte.

Fröhliche Familie: Annett, Edgar, Susanne und Julian Mayer

Großmehring, wie seine Kollegen von der Grundund Hauptschule durchblicken ließen. Sie ehrten ihren „Powermann“ Edgar mit einem eigenen Lied, dessen heimliche Einstudierung trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht unentdeckt blieb. Es ist halt immer mit ihm zu rechnen, diesem Edgar Mayer. (ma)

BEKENNENDER FCA FAN Dass die Tischdekoration im Saal ausschließlich in den Farben Rot, Weiß und Grün gehalten war, hätte man auf den italienischen Wirt zurückführen können. Aber diese Farben haben für Edgar Mayer eine ganz andere Bedeutung, schließlich handelt es sich um die Farben „seines Vereins“, des FC Augsburg:

„Das gehört zu meiner schwäbischen Seele dazu!“ Und seinen FCA verteidigt er auch im „nichtschwäbischen“ Ausland an seiner Arbeitsstelle in

Die „Oldie Schänder“ bekamen bei der Feier spontane FrauenpowerVerstärkung durch Kerstin Schulz.

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Sport

espresso Magazin, März 2017

Foto: Sabine Kaczynski

Perfekter Service: Thomas Pielmeier balancierte mühelos volle Tabletts zu den Fans.

Es ist angerichtet! ERC-Spieler bewirten Fans beim Panther Dinner in der Saturn Arena Wenn Eishackler keine Ausrüstung, sondern weiße Polo-Hemden und ein Tablett mit Getränken tragen, kann das nur eines bedeuten: Panther Dinner in der Saturn Arena! Diesmal hatte die Ingolstädter Eishockey-Mannschaft gleich eine neunköpfige Delegation geschickt, um die Fans des ERC zu verwöhnen. Genau 128 Anhänger des ERC Ingolstadt hatten die begehrten Karten ergattert und durften sich nun im VIP-Bereich der Eishalle von ihren Lieblingen umsorgen lassen. Während Timo Pielmeier und Patrick Köppchen gekonnt die Zapfanlage bedienten und Getränke mischten, waren Darryl Boyce, Brian Salcido, Petr Pohl, Danny Irmen, Thomas Oppenheimer, Thomas Pielmeier und Fabio Wagner im Service unterwegs, nahmen Bestellungen auf, brachten die Gläser an den Tisch und plauderten mit den Fans. 40

Nachdem die Gäste mit der ersten Runde Getränke versorgt waren, stellte Patrick Köppchen – ganz Entertainer mit Berliner Schnauze – seine Mannschaftskollegen vor und hatte zur Freude der Fans stets einen flotten Spruch auf den Lippen. Die Cracks vom ERC hatten unter Anleitung von Silvio Just ein leckeres Panther Dinner in Form von drei Gängen gezaubert: „Also wenn es Beschwerden gibt, an ihn wenden“, meinte Patrick Köppchen schmunzelnd mit Blick auf den Chefkoch, bevor die Panther nun „ihren Gästen“ Speisen und Getränke servierten. Spieler und Fans genossen es, in lockerer Atmosphäre ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen, die Stimmung war super, dazu ein feines Essen und ein Glas Bier, serviert von Thomas Oppenheimer & Co. – Pantherherz, was willst du mehr? Glänzende Voraussetzungen für einen rundum gelungenen Abend! (sk)


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espresso Magazin, März 2017

Ausbildung

Schulstarter profitieren! 10 Jahre Schulbedarf bei Büro Wenger

Der Start in einen neuen Lebensabschnitt ist immer aufregend. Zum Beispiel, wenn aus Vorschulkindern Schulkinder werden. Für die Eltern ist es oft eine kleine Investition, bis die Neulinge komplett ausgestattet sind. Bei Büro Wenger profitieren

deshalb vor allem Schulstarter von fairen Angeboten. 10 % Rabatt bekommen diese auf ihre Einkaufsliste. Ihre Liste mit Wunschartikeln können Sie unkompliziert per Mail an info@meinbueropartner.de senden, von den Mitarbeitern von Büro Wenger gratis zusammenstellen lassen und mit viel Zeitersparnis zum Wunschtermin abholen. Onlineshopping ist bei Büro Wenger ebenso möglich: Unter www.meinbueropartner.de erhalten Sie 5 % Rabatt auf Ihre Onlinebestellung. Den persönlichen Besuch erleichtert ein großer kostenloser Parkplatz direkt vor der Tür. Vor Ort können die Kleinen Füller, Stifte und Scheren ausgiebig testen, bevor sie sich für ein Modell entscheiden. Die Schulranzen der Marke Step by Step sind ebenso wie das Fachgeschäft AGR-zertifiziert. Zu jedem Schulranzen gibt es das ganze Jahr über übrigens kostenlos einen Malkasten mit Wasserbecher und einer gefüllten Schulbox als Überraschung mit dazu. Bei jedem Einkauf sammeln Sie Stempel auf Ihrer Bonuskarte und erhalten so weitere Rabatte.

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Gesellschaft

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espresso Magazin, März 2017

50 Jahre Manschuko Der neue Präsident der Faschingsgesellschaft heißt Roland Spies Die Faschingsgesellschaft Manschuko Manching hat eine lange Tradition. 1967, als der Verein gegründet wurde, stand Ehrenratsvorsitzender Rudi Eiba (82) an der Vereinsspitze. Im 50. Jubiläumsjahr übernahm Roland Spies das Amt des Faschingspräsidenten der Manschuko. Er löste damit Thomas Leistritz ab. Der neugewählte Präsident spricht mit uns über die Manschuko und gibt einen Ausblick auf die Jubiläumsfeier!

Welches sind die jährlichen Faschingshighlights der Manschuko? „Zu den Highlights einer jeden regionalen Faschingssaison gehört das große Manschuko Gardetreffen. Das wird seit 1973 von uns ausgerichtet und findet seit 1980 im Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters statt. In diesem Rahmen wird der keltische Hausorden an eine Person verliehen, die sich verdient gemacht hat.“

Neben zahlreichen Bällen findet alle zehn Jahre eine Narrenhochzeit statt. Was hat es damit auf sich? „Die Narrenhochzeit gab es erstmals 1976. 2016 war es wieder soweit:Ein ungleiches Hochzeitspaar, beide männlich, eine große Braut und ein kleiner Bräutigam gaben sich vor der gesamten buckligen Verwandtschaft das JA-Wort. Zuvor zogen Hochzeitslader von Haus zu Haus und luden zur Hochzeitsfeier ein.“

Auf welches Programm dürfen sich die Freunde der Manschuko am Jubiläumswochende freuen? „Vom 21. bis 23. Juli herrscht Volksfeststimmung in Manching. Es wird Schausteller, Fahrgeschäfte und Festzelte mit Live-Bands auf dem Festplatz in Manching geben. In einem separaten Zelt wird es eine Ausstellung zu 50 Jahren Manschuko geben. Es wird kein herkömmlicher Ehrenabend mit Urkundenverteilung werden. Die Manschuko investiert jede Menge in Technik und Showprogramm, um die Geschichte des Vereins nochmals zum Leben zu erwecken. Die Spider Murphy Gang tritt am Freitagabend auf. Die Jungs haben dieses Jahr ihr 40. Bühnenjubiläum. Am Samstagabend wird Tropical Rain die Geburtstagsparty rocken!“

Wird die Manschuko auch für eine kleine Überraschung sorgen? Der Festausschuss versucht als kleine Überraschung die ehemaligen Prinzenpaare nochmal zu aktivieren. Diese werden im Umzug am Sonntag mitmarschieren!“ 42


Gesellschaft

Fotos: Kajt Kastl

espresso Magazin, März 2017

Vorsicht, Raubtiere! Die „Night of Jungle“ im Westpak

Wildkatzenalarm im Westpark: Mehr als 500 Gäste waren zu einer ganz besonderen Urwalderfahrung gekommen. Die beiden Fitnessstudiobetreiber des LifePark Max, Volker Beitler und Markus Halbeis hatten zur „Night of Jungle“ geladen. Viele Partygäste waren getreu dem Motto, im entsprechenden Kostüm und teilweise fantasievoll geschminkt, erschienen. Auf der Tanzfläche tummelten sich Ranger, Ureinwohner, Tiger, Zebras, Löwen, Bananen und vieles mehr. Bei einer Verlosung winkte als Hauptpreis ein dreimonatiges Probetraining im Lifepark Max. Für fetzigen Sound sorgte der stadtbekannte DJ Gandi und der Dschungel bebte. (kk)

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Fotos: Hans-Peter Gabler

Bianca Bienek (alias Harley Quinn) und Supermann Sebastian Mayer (re) gratulierten den Siegerpaaren.

Oben: Der Ingolstädter Prinz Daniel I. hatte als „Super Mario“ eine Spezialaufgabe zu bewältigen. Links: Die Prinzenpaare mussten heldenhafte Aufgaben meistern wie das „einhändige Turmbauen“.

Große und kleine Hoheiten In Denkendorf fanden gleich zwei Prinzenpaartreffen statt Den Auftakt machten die Erwachsenen: Faschingstollitäten aus der gesamten Region mutierten zu Superhelden beim traditionellen Prinzenpaartreffen in Denkendorf. 26 Paare in hoheitlichem Glanz und Roben waren aus Platzgründen nur mit kleinem Tross angereist, um sich gegenseitig kennenzulernen und Orden auszutauschen. Allerdings waren sie auch als Superhelden bei den vergnüglichen Spielen gefordert. Die Eröffnung des Abends gehörte den Gastgebern mit ihren Prinzenpaaren Stefan I. & Katharina I. sowie Kinderprinzenpaar Wolfgang I. und Viola I., die mit ihren Garden ihr aktuelles Programm präsentierten. Nach dem ersten gemeinschaftlich getanzten Walzer aller Prinzenpaare gab es für den Prinzen der Narrwalla, Daniel I., eine Sonderaufgabe nach dem verlorenen Hutspiel. Zu jeder vollen Stunde war ein lautstark zu hörender Super-Ma44

rio-Laut von ihm gefordert. In Einzelaktionen mussten die Prinzessinnen Schurken in Dosenform abwerfen und ihre Prinzen mit Kraft und Geschick ihre Heldenhaftigkeit unter Beweis stellen. Gemeinsam, aber jeder nur mit einer Hand, galt es, einen Turm zu bauen, aus mehr oder weniger geeigneten Materialien. Am Ende hatten die Geisenfelder mit ihrem Prinzenpaar Herbert I. und Andrea II. die Nase vorn und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Den Publikumspreis verteidigten wiederum die Burgfunken aus Neuburg und freuten sich zum zweiten Mal über den Wanderpokal. Kess, frech und sexy moderierte Bianca Bienek als Harley Quinn zusammen mit Superman Sebastian Mayer den kurzweiligen Abend. Sogar die Oberschurken Donald Trump (Christine Mißbichler) und Hillary Clinton (Katja Hanrieder) ließen es sich nicht nehmen, zu dem erlauchten Kreis zu erscheinen.


Oben: Die Kinderprinzenpaare beim „Gruppenbild mit Steckendinos“ und den Moderatorinnen des Nachmittags Chrstine Mißbichler (li) und Katja Hanrieder (re) Rechts: In den Orient entführte die Show der Denkendorfer Kindergarde die kleinen und großen Zuschauer.

WALZER, ORDEN UND DINOSAURIER Was die Erwachsenen können, das bekommen die Nachwuchsnarren erst recht gebacken. Zum ersten Mal fand in Denkendorf ein Treffen von Kinderprinzenpaaren statt – und das im Dinosaurier Freiluftmuseum! In diesem urzeitlichen Ambiente trafen sich die Hoheiten der Grün-Weiß Zwiebelonia, der Eggspatzen Egweil, der Prinzengarde Hemau, der REB Reichertshofen – Ebenhausen – Baar, der Siegonia Siegenburg, der FG Bertoldsheim, der Spumantia Neustadt und – natürlich – des Denkendorfer Faschingskomitees. Die kleinen Tollitäten hatten drei spielerische Herausforderungen zu meistern, so durften die Prinzen auf einem Steckenpferd-Dino reiten, die Prinzessinnen gingen auf „Bonbon-Jagd“ und die klassische Reise nach Jerusalem wurde zu einer „Reise zu den Dinosauriern“. Durch den außergewöhnlichen Nachmittag im Dinopark führten die Moderatorinnen Katja Hanrieder und Christine Mißbichler, die Siegerehrung übernahmen der Präsident des Faschingskomitees Denkendorf, Patrick Scherrmann und Stefanie Babel vom Dinopark. Sie überreichten den drei besten Prinzenpaaren saurierstarke Geschenke: Platz drei ging an Lisa I. und „Ersatzprinz“ Matthias (sprang für seinen Bruder ein) von der REB, den zweiten Rang belegten die Gastgeber Wolfgang I. und Viola I. vom Faschingskomitee Denkendorf und den Sieg holten sich Philipp II. und Magdalena I. aus Siegenburg. (hpg/ma) 45


Gesellschaft

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Die Tanzlehrerinnen Daniela Steiniger, Daniela Schießl, Sabrina Brockelt, Inhaberin Jutta Backhausen, Tanzlehrer Markus Zehentner und Auszubildende Annedore Hinck

Jubiläumsballnacht Die ADTV-Tanzschule Backhausen in Ingolstadt wird 25 1925 bis in die Gegenwart. Die hervorragende Musik der ‚MFL-Big Band‘ machte das Ballvergnügen perfekt. Jutta Backhausen hat sich mit ihrer eigenen Tanzschule vor 25 Jahren einen Traum erfüllt. Ihre Begeisterung für das Tanzen gibt sie tagtäglich an Kursteilnehmer weiter. Vom klassischen Gesellschaftstanzkurs bis zum Hip-Hop-Workshop – bei der Tanzschule Backhausen finden auch Sie den richtigen Kurs und werden die Freude am Tanzen entdecken! Die neuen Kurse beginnen im April.

Fotos: Fotostudio Krakowitzer

„Willkommen – Bienvenue – Welcome“ lautete das Motto des Ballabends, der ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Tanzschule Backhausen stand. Der feierliche Abend im Stadttheater wurde mit einer Steppshow zur Musik von Cabaret eröffnet. Eine Lateinformation aus Olching begeisterte mit ihrer Show „Power & Glory“. Der Höhepunkt war die Mitternachtshow: Das Tanzlehrerteam, die Stepptanzgruppe, der Jugendclub, der Club Agilando und die Dance2theCharts!-Gruppe entführte das Publikum zu einer tänzerischen Zeitreise - von der Inflationszeit um

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Happily ever after Die Lovestory von Teresa und Marco Gebhart

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Fotos: Stefan Bösl / kbumm.de

espresso Magazin, März 2017

Sie ist ein kleiner Morgenmuffel und stellt ihm das Auto gerne einmal mit leerem Tank vor die Türe. Er hält im Gegenzug nicht viel davon, die Wäsche zu trennen. Doch wer liebt sie nicht, die kleinen Macken des Partners. Solange es gemeinsame Interessen gibt, in denen man zusammen aufgeht: Gin trinken, Fitness, Chillen und Kochen. Das machen Teresa (geb. Schmid) und Marco Gebhart am liebsten zu zweit. 2011 haben sich die Verkäuferin und der Werkzeugmechaniker im Suxul in Ingolstadt kennengelernt. Weil Marco gelegentlich als Barkeeper in der Lago Bar jobbt, sind sich die beiden schon des öfteren über den Weg gelaufen. Gefunkt hat es aber erst in der besagten Nacht im Suxul, als Teresa einen Strauß Rosen von einem Rosenverkäufer geschenkt bekam. „Ich wollte zum Rauchen nach draußen und habe deshalb Marco den Strauß in die Hand gedrückt und ihn gefragt, ob er ihn kurz hält“, erzählt Teresa. „Sie revanchierte sich anschließend mit einem Schnaps an der Bar und einer roten Rose“, erinnert sich Marco. Dank Facebook hielten die 33-Jährige und der 30-Jährige den Kontakt aufrecht und es dauerte nicht lange, bis sie sich zum Frühstücken im Restaurant Zarillo verabredeten. „Trotzdem hat es knapp ein halbes Jahr gedauert, bis wir zusammen waren. Nachdem wir ein Wochenende in Wien verbrachten, war es endlich offiziell!“, erzählt Teresa. Für den Heiratsantrag entführte Marco seine Angebetete in die Metropole Barcelona. „Auf einem Aussichtspunkt über der Stadt fragte ich sie, warum wir hier wohl hoch gegangen sind. Sie sagte: ‚Weil du mich lieb hast!‘ Dann holte ich den Ring raus und es flossen Tränen“, erinnert sich Marco. Die Hochzeit fand dann im Spätsommer 2016 im Rahmen einer Freien Trauung in der Birkenheide in Geisenfeld statt. Dort steckten sich die beiden auch ihre Eheringe von Juwelier Dührkoop an. Und: „Die Party war mega!“ (sb)

Hochzeit

Emotional: Am Tag der Hochzeit flossen Tränen. Das Brautkleid fand Teresa bei „Mein Hochzeitsladen“ in Lenting. n acke en H nden s e i d Stu Auf h elf bin ic elaufen! g

Partystimmung: Der Bräutigam wird von Freunden und Kollegen gefeiert.

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Marco und Teresa Gebhart haben sich in der Birkenheide in Geisenfeld das Ja-Wort gegeben.

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Walburga und Walter Kolbeck sen.

Mitarbeiter, Freunde und Familie feierten 40 Jahre Autohaus Walter Kolbeck.

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Ein Familienbetrieb wird 40 Das Autohaus Walter Kolbeck feiert Jubiläum

In der Garage des Elternhauses von Walter Kolbeck sen. hat 1976 in Mailing alles begonnen. Walter Kolbeck, der eine Kfz-Lehre bei Mori Schöberl machte, schraubte ein Jahr in der Pöllstraße bis sich in der Hadergasse neue Räumlichkeiten für eine Autowerkstatt fanden. Er und seine Frau Walburga wagten gemeinsam den Schritt in die Selbststän-

digkeit. Der Mitsubishi-Händler übergab sein Lebenswerk 2014 an Sohn Walter mit Ehefrau Stefanie. Walter Kolbeck jun. ist Kfz-Mechatroniker mit Meistertitel und Betriebswirt. Unter der Obhut von Walter und Stefanie Kolbeck sind derzeit 20 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. Im Januar diesen Jahres fand die Familie Kolbeck gleich drei

Gründe zum Feiern: Das 40-jährige Jubiläum des Autohauses, Walter Kolbeck jun. wurde 30 und Sohn Lukas hatte seinen vierten Geburtstag. Familie, Freunde und Mitarbeiter des Autohauses feierten die Jubilare im Gasthof Haas in Karlskron. Anlässlich des Jubiläums profitieren Kunden des Autohauses derzeit von verschiedenen Rabattaktionen.

Werkstattmeister Werner Schwarzbach mit Walter Kolbeck Mitte: Stefanie und Walter Kolbeck jun. mit Fredi Gross

Sandra Schreiter, Stefanie Kolbeck und Elisabeth Hagl

Hadergasse 25, 85055 Ingolstadt Telefon: 0841/901670, Fax: 0841/9016720 www.mitsubishi-kolbeck.de info@autohaus-kolbeck.de

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Simone Schauer beim Training mit Iris Porstendörfer (Inhaberin Bodystreet Ingolstadt)

Konsequent zur Traumfigur Das Bodystreet-Erfolgsrezept von Simone Schauer „Ende des Jahres habe ich meinen Kleiderschrank komplett ausgeräumt, weil alles zu groß geworden ist!“ freut sich Simone Schauer aus Manching. Innerhalb von eineinhalb Jahren hat sie ihr Gewicht von 83 Kilo auf 67 Kilo reduziert. Grundlage des Erfolgs war und ist eine Ernährungsumstellung, die sie vor einem halben Jahr durch einen MetaCheck (ein spezieller Gentest, bei dem die Nahrungsverwertung des Körpers analysiert wird) bei Bodystreet ergänzt hat. Als Gentyp Delta sind für sie Kohlenhydrate und Fette kein Problem, dafür sollte bei den Proteinen gespart werden: „Ich weiß jetzt ganz genau, was mein Körper wie verwertet. Auf meinem Speiseplan steht daher wenig Eiweiß und mehr Gemüse. Aber ich hungere nie!“

MEHR POWER – WENIGER RÜCKENPROBLEME Zusätzlich zur Ernährungsumstellung hat die Einzelhandelskauffrau das Projekt „Muskelstärkung“ in Angriff genommen. Sie hat mit dem Training bei Bodystreet begonnen und zieht das seit eineinhalb Jahren so konsequent durch wie ihre neuen Essgewohnheiten. Mit Erfolg! „Ich hatte extreme Rückenprobleme, doch die haben durch das Training stark nachgelassen“, freut sich Simone 58

Schauer. Beim EMS-Training unterstützen elektrische Impulse jede einzelne Übung und sorgen so für eine Effizienz, die sonst nur durch lange Einheiten mit Hantel und Co. zu erreichen wären. Aber dazu fehlten ihr Zeit und Lust: „Hier hat man einen Termin, an den man sich hält. 20 Minuten pro Woche sind neben dem Beruf gut machbar und die Effizienz des Trainings ist optimal. Außerdem herrscht immer eine gute Stimmung!“ Ihr Ziel hat sie übrigens noch nicht ganz erreicht: Am Bauch und an den Oberschenkeln möchte sie noch Gewicht abbauen, ein paar Kilo weniger auf der Waage sollten es noch werden. Aber auch bei Erreichen ihres Traumgewichts steht jetzt schon fest:„Aufhören werde ich auf keinen Fall!“

VEREINBAREN SIE EIN UNVERBINDLICHES PROBETRAINING UND ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST! Gerne informieren wir Sie auch zum Thema „MetaCheck“. Bodystreet Ingolstadt Süd Münchener Straße 93 Tel.: 0841 / 99 38 99 90 Bodystreet Ingolstadt West Friedrichshofener Straße 18 Tel.: 0841 / 99 34 75 00


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espresso Magazin, März 2017

Foto: Sparaga

Eichstätt

Das Frauentage-Organisations-Team 2017: Susanne John-Sparaga, Thomas Hollweck, Maria Emslander Haugg, Michaela Müller und Sonja Regler

Eichstätt feiert die Frau Kunst und Unterhaltung bei den Frauentagen vom 8.-12. März Sie sind mittlerweile eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt Eichstätt: Die Frauentage (Anlass ist der Internationale Frauentag am 8. März) ziehen mit ihrer Mischung aus Kultur, Unterhaltung und Einkaufsaktionen nicht nur Besucherinnen an. Unter der Federführung des Gewerbevereins proEichstätt hat das Organisationsteam in Kooperation mit der Stadt, der Tourist-Information Eichstätt und verschiedener Bürgerinnen und Bürger ein vielschichtiges Programm auf die Beine gestellt. Offiziell eröffnet werden die Frauentage am 8. März um 18 Uhr in der Johanniskirche. Im Anschluss beginnt die Vernissage der Gemeinschaftsausstellung „Die Kunst der Stunde“, die musikalisch von Kozue Sato begleitet wird. Die Künstlerinnen Annika Berndtsen, Caroline Partsch, Marina Rauch, Susanne Pohl und Lene S. Wanzl-Lawrence zeigen vom 8. bis 12. März Malerei, Akt- und Portraitzeichnung, Druckgrafik, Grafik und Keramik. „Frau Veiglhofer verpilgert sich“ heißt es um 20 Uhr im Wirtshaus zum Gutmann. Das Publikum erfährt von der Kabarettis60

tin Gabi Lodermeier so einiges, „was Kerkeling n i e erleben wird“. Das Filmstudio zeigt um 20.15 Uhr in Kooperation mit dem Diözesanverband des Kath.- Deutschen Frauenbundes den Streifen „Zeit der Frauen“. Am Donnerstag ist das Vokalensemble „The Voice Connection“ um 17.30 Uhr zu Gast in der Johanniskirche. Das Organisationsteam der Frauentage freut sich besonders, dass sich dieses

Jahr sowohl die Katholische Universität, als auch die Kath. Hochschulgemeinde an den Eichstätter Frauentagen beteiligen. Am Freitag bietet das Mentorat der KHG um 18 Uhr in der Kapelle am Kardinal-Preysing-Platz 3 einen meditativen Gottesdienst zum Thema „Liebes WORT – Lebens WORT“ an. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Prof. Schlemmer organisiert im International House am Marktplatz um 19 Uhr den Vortrag „Feminismus und Islam– wie passt das zusammen?“ mit Khola Maryam Hübsch (kleines Bild links). Die Journalistin, Buchautorin und Bloggerin Khola Maryam Hübsch begreift den Islam als moderne Religion, die nicht im Widerspruch zu Geschlechtergerechtigkeit und Emanzipation steht. In ihrem Vortrag lädt sie dazu ein, über die unterschiedlichen Dimensionen des Worts „Emanzipation“ nachzudenken. Im Haus der Jugend heißt es um 19 Uhr wieder „Wir zeigen’s Euch…!!!“ – der Ovalbau des Jugendzentrums wird zur offenen Bühne und am Samstag organisiert die Mädchengruppe im Haus der Jugend verschiedene Aktionen zum Weltfrauentag.


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espresso Magazin, März 2017

Eichstätt

FRAUENCAFE, PRÄSENTE UND EINE HOCHZEITSAUSSTELLUNG Die Eichstätter Einzelhändler überraschen ihre Kundinnen vorwiegend am Mittwoch, 8. März, mit einfallsreichen Aktionen. Es gibt Rosen, Präsente, Rabatte und mehr. In der Trompete, der Krone, im Wirtshaus zum Gutmann und beim Hirschenwirt – allesamt Wirte des Projekts „Eichstätt kocht“ – werden die weiblichen Gäste mit einem Präsent oder Digestiv verwöhnt. Floristin Michaela Müller lädt am Samstag, 10. März, und Sonntag, 11. März, zur Hochzeitsausstellung bei Blütenrausch (Buchtal 6). Hier können sich künftige Bräute (und natürlich auch alle anderen) über florale Kunst für den schönsten Tag im Leben informieren. Eine Gemeinschaftsaktion bieten am Samstag von 10–17 Uhr im Café im Filmstudio die Weltbrücke, Oliver Haugg Augenoptik und mema-Keramik an. Ihr „Frauencafé“ lädt dabei zu einem generationsübergreifenden Frauentreff mit fairem Brunch und Musik des Ensembles Divertissimo der Musikschule Eichstätt. Nachmittags folgen die spannenden Erzählungen dreier höchst unterschiedlicher Frauen. Zudem präsentiert Hubert P. Klotzek eine Fotoausstellung. Am Sonntag, 12. März, zeigt : „Mia Luna“ orientalische Tänze an verschiedenen Orten. Den Schlusspunkt der Frauentage bildet ein Konzert von „Ramsch und Rosen“ im Gutmann.

Das detaillierte Programm finden Sie unter: www.eichstaett.de oder www.proeichstaett.de. „EICHSTÄTT KOCHT...ZUR FASTENZEIT“ Frühlingslust und Fastenzeit: Bei den Eichstätter Gastronomen passt das hervorragend zusammen. Denn am Aschermittwoch, dem 1. März, startet die Aktion „Eichstätt kocht... zur Fastenzeit“. In Zusammenarbeit mit der Tourist-Information Eichstätt haben die teilnehmenden Wirte dafür spezielle Gerichte kreiert, die passend zur Fastenzeit unter dem Motto „Suppen und Eintöpfe, frisch und hausgemacht“ stehen und bei den Wirten auf einer eigenen Speisekarte verzeichnet sind. Bis zum 15. April haben Genießer dann die Möglichkeit, sich quer durch diese Speisekarten zu schlemmen. 6 Genuss-Wirte sind bei „Eichstätt kocht... zur Fastenzeit“ dabei – der Gasthof Krone, das Restaurant Schönblick, der Domherrnhof, der Hirschenwirt in Wasserzell, das Wirtshaus zum Gutmann und der Braugasthof Trompete. Mehr Informationen: Tourist-Information Eichstätt, Domplatz 8, 85072 Eichstätt, Telefon 08421/6001–400, tourismus@eichstaett.de, www.eichstaett.de 61


Anzeige Marion Hilgart und Bettina Lautner beraten die Kunden bei mema Keramik & Wohnkultur in Neuburg, Rosenstraße C 103

Maria EmslanderHaugg im Laden in Eichstätt

Einzigartig schön Bei mema Keramik & Wohnkultur bekommen Sie Ihr Einzelstück Man nehme ein traditionelles Kunsthandwerk, mische es mit feinster Sorgfalt, Kreativität und Lebensfreude. Was dabei herauskommt, zeigen die gelernten Keramikerinnen Marion Hilgart und Maria Emslander-Haugg unter dem Namen mema Keramik & Wohnkultur in Eichstätt und Neuburg (seit einem Jahr zu finden in der Rosenstraße C 103). In der mema Werkstatt finden neue Ideen ihren Weg von der Rohmasse zum hochwertigen Einzelstück. Jedes einzelne Stück wird von Hand aufgebaut oder auf der Drehscheibe gedreht. Verwendung finden ausschließlich lebensmittelechte, in der Farbgebung

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vielfältige Glasuren. Außerdem sind mema Produkte spülmaschinengeeignet, frost- und säurebeständig. Einzigartig in der Region bietet mema Keramik eine liebevolle Auswahl an handgefertigtem Dekor und Geschirr aus der eigenen Keramik-Werkstatt sowie besondere Wohntextilien für ein natürlich schönes Wohnambiente. Buntgestrickte und feingenähte Tischwäsche und Decken in verschiedenen Ausführungen setzen lebendige Farbakzente und schaffen Wohlfühlatmosphäre. 1001 Geschenkideen warten bei mema Keramik auf Sie! Wer neben

Handwerkskunst auch große Marken und ausgefallene Designstücke von kleinen Manufakturen sucht, wird im mema Sortiment schnell fündig. Diese ergänzen das Angebot mit ausgesuchten Dingen, die das Leben schöner machen. Und weil bei mema alles für den guten Geschmack ist, gibt es natürlich auch Praktisches für die Küche. Auf Wunsch fertigen Marion Hilgart und Maria Emslander-Haugg auch ganz individuelle Stücke nach Ihren persönlichen Vorstellungen für Sie an. Ein Besuch in Eichstätt oder Neuburg lohnt sich.


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espresso Magazin, März 2017

Wohnen

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Garten

espresso Magazin, März 2017

70 Jahre Gartenglück Großes Familienfest im Dehner Blumenpark Ab sofort gibt es im Dehner Blumenpark in Rain noch mehr zu erleben: Wenn die Anlagen nach Umbau neu eröffnen, erwarten die Besucher viele neue Highlights und ein großes Familienfest am 25. März 2017. An diesem Samstag präsentiert Dehner ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit sensationellen Neuerungen in der Gastronomie. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher auf weitere Attraktionen vor Ort freuen: zwei Riesenaquarien, einen Wasserfall und den neu angelegten Kinderspielbereich. Während am Samstag zahlreiche Programmpunkte, wie Fotoaktionen mit der Biene Maja, ein Hüpfballwettbewerb, eine Oster-Bastelwerkstatt und eine Zaubershow, für Action sorgen, steht am Sonntag, dem „Chilling Day“, das pure Gartenglück im Mittelpunkt. Dann können Schauanlagen und Gastronomie in aller Ruhe genossen werden.

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Hautnah informiert Wissenswertes rund um unser größtes Organ

„Volkskrankheit“ Neurodermitis Die größte Qual ist der Juckreiz In Deutschland leiden bis zu 10–15 % der Bevölkerung an Neurodermitis. Dabei sind 23 % der Säuglinge und Kleinkinder, 8 % der Schulkinder und 2–4 % der Erwachsenen von dieser „Volkskrankheit“ betroffen. Das sog. atopische Ekzem zeigt sich durch eine klassische Rötung und Schuppung der Haut mit einhergehendem oft quälenden Juckreiz. Die Lokalisation ist abhängig vom Alter sehr unterschiedlich. Bei Babys & Kleinkindern kann der ganze Körper betroffen sein (der Windelbereich ist zumeist ausgespart). Bei Jugendlichen & Erwachsenen sind klassischerweise die Ellen- und Kniebeugen betroffen, oftmals auch die Augenlid- und Halspartie. Ein atopisches Hand- und Fußekzem kann sich aber auch erst im Erwachsenenalter manifestieren. Atopisches Ekzem mit Kratzartefakten (Krusten)

Häufige Komplikationen stellen Infektionen der Haut mit Bakterien (v.a. sog. Staphylococcus aureus), Viren oder Pilzen dar. Die Neurodermitis tritt in Schüben auf, die von verschiedensten Faktoren abhängig sein können. Psychische Faktoren wie Stress, Allergien, Hitze oder falsche Bekleidung führen eher zu einer Verschlechterung. Eine Verbesserung kann durch Kleidung aus 100 % Baumwolle, Sonnenbelichtung der Haut im Sommer (mit geeigneter Sonnencreme) und tägliches Eincremen der Haut erreicht werden. DIE THERAPIE: Am Anfang steht dabei immer die Basistherapie mit der richtigen Pflegecreme. Je nach Hautbefund helfen Inhaltsstoffe wie Harnstoff, Glycerin, Zink und/oder Polidocanol. Im nächsten Schritt kommen antientzündlich wirkende Kortisoncremes zum Einsatz. Bei bestimmten Indikationen, z.B. wenn die Kortisoncreme nicht ausreichend wirkt, werden sog. topische Calcineurininhibitoren als Creme oder Salbe eingesetzt. Bei schwerer Neurodermitis helfen Systemtherapien z.B. in Tablettenform.

Dr. med. Anna Elisabeth Meier Fachärztin für Dermatologie, Venerologie & Allergologie Inhaberin Haut- & Laserzentrum Altmühltal, Eichstätt

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Genussvolle Zeiten 20 Jahre Kulinarisches Frühlingserwachen in Beilngries Wenn sich der Frühling Beilngries nähert, nähert sich auch die genussvolle Zeit. Vom 11. März bis zum 9. April verwöhnen die Wirte des Gastreich Beilngries ihre Gäste wieder mit frischen, originellen Frühlingsgerichten. Regionale Zutaten stehen auch 2017 wieder im Vordergrund. „Auf unseren Jubliäums-Frühling dürfen Sie sich heuer besonders freuen. 20 Jahre Kulinarisches Frühlingserwachen

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ist auch für uns ein Grund zum Feiern.“ so Eduard Liebscher, Wirtesprecher und Mitglied des Wirte-Zusammenschlusses Gastreich Beilngries. Für das passende Ambiente sorgen über 200 engagierte Mitarbeiter in den acht Betrieben des Gastreichs, davon 40 Auszubildende. Zum „Gastreich Beilngries“ haben sich die Wirte von „Der Millipp“, „Altmühlberg“, „Fuchsbräu“, „Die Gams“, „Zur Krone“, „Schattenhofer“, „Zum Hirschen“ und „Euringer“ zusammenge-

schlossen. Die Küchenchefs kochen übrigens gerne nach ihren eigenen Lieblingsrezepten. Besondere Weine werden dabei nicht fehlen. Zwischen dem 11. März und dem 9. April können Sie sich von der kulinarischen Kreativität der Gastwirte überzeugen. Auf www.gastreich-beilngries.de sind die Beilngrieser Hoteliers auch wieder online gemeinsam zu finden. Werfen Sie einen Blick in die Speisenkarte und holen Sie sich Appetit!


Italienische Gaumenfreuden Luigi Cosanni und Jenica Tudose begrüßen Sie in der Hostaria di Bacco München, Berlin, Frankfurt, Formentera – Luigi Cosannis mediterrane Küche ist über die Grenzen Ingolstadts hinaus bekannt und gefragt. Seit Ende 2016 ist er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Jenica Tudose nun im Ingolstädter Stadtteil Gerolfing, im ehemaligen Restaurant „Leoncavallo“, mit seiner „Hostaria di Bacco“ ansässig geworden. Inhaber und Chefkoch Luigi Cosanni legt großen Wert auf frische und regionale Lebensmittel. Saisonal bedingt wechselt daher auch das Angebot der Speisekarte mehrmals im Jahr. Frischer Fisch, hausgemachte Pasta, selbst-

Fotos: Evelin Raffalt

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gemachte ofenfrische Brote und Focaccia zählen zu seinen Spezialitäten. Sogar die süßen Cantuccini macht der Italiener selbst. Neben klassischen Fleischgerichten und einer kleinen Auswahl an Pizzen runden die Tagesempfehlungen das Angebot ab. 60 Sitzplätze bietet die Pizzeria im Winter, im Sommer finden weitere 60 Personen Platz auf einer herrlichen Terrasse. Ein Blick in die Speisenkarte auf www.hostaria-dibacco.de lässt das Herz aller Freunde italienischer Küche höher schlagen. Luigi und Jenica freuen sich auf Ihren Besuch!

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Rezepttipp

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espresso Magazin, März 2017

Aus Hemingway wird Taste Inhaber Marcel Burmeister mixt „Bahama Mama“ und „Golden Duck“

Inhaber Marcel Burmeister

Bahama Mama 5 cl Captain Morgan 2 cl Kokossirup 5 cl Orangensaft 5 cl Ananassaft 1 cl Grenadine 2 dash Angustorabitter 1 Scheibe Ananas als Garnitur

Golden Duck 4 cl Duck Gin 1 cl Goldwasser 1 cl Zitronensaft 1 cl Holunderblütensirup Die Zutaten vermischen und dazu eine kleine Flasche Thomas Henry Spicy Ginger reichen!

Die Zutaten shaken und in ein Cocktailglas mit Eiswürfel gießen!

Schulstraße 19 85049 Ingolstadt Tel. 0176 / 84762948 72

Das Warten hat ein Ende. Nachdem das Hemingway in der Ingolstädter Schulstraße kürzlich schloss, erweckt Marcel Burmeister die beliebte Cocktail-Bar – renoviert und unter dem Namen „Taste“ – im Herzen Ingolstadts wieder. Die Gäste erwartet nun neben einem Barbereich eine Lounge im hinteren Bereich. In gemütlicher Atmosphäre laden neben Cocktails, Longdrings und ausgewählten Spirituosen eine große Auswahl an Weinen des Weinhandels Korn und des „Weinschmeckers“ Jürgen Nüssler zum Feiern und Verweilen ein.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch & Donnerstag 18.00 - 01.00 Uhr Freitag & Samstag ab 18.00 Uhr


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espresso Magazin, März 2017

Rezepttipp

Italianitá Roberto Turina führt das Emozioni seit zwei Jahren

Inhaber Roberto Turina und Chefkoch Leonardo Cossu (li.)

Seit zwei Jahren steht das Emozioni für feine „Italianitá“ in Ingolstadt. Inhaber Roberto Turina und Chefkoch Leonardo Cossu harmonieren perfekt. Leonardo Cossu nutzt seine Erfahrung für zeitgemäße, exklusive Gerichte. Geschmackssicher kocht er mit Raffinesse. Roberto Turina sorgt in seinem modernen Lokal für die mediterran-leichte Atmosphäre und empfiehlt passende Weine.

REZEPT VON KÜCHENCHEF LEONARDO COSSU

„IL MARE“ Zubereitung: 1. Oktopus und Sepia 40 Minuten im Wasser kochen 2. Gambas, Muscheln, Venusmuscheln und Jakobsmuscheln zwei Minuten in heißem Wasser ziehen lassen 3. Gemüse in Würfel und Streifen schneiden 4. Staudensellerie (nur die Blattspitzen aus dem Herzen) kurz blanchieren 5.Radieschen in dünne Scheiben schneiden 6. Alle Meeresfrüchte mit Zitronensaft und Olivenöl marinieren 7. Gericht mit Blüten und Radieschen anrichten „IL MARE“

Empfehlung des Chefs: Lassen Sie Ihrer Fantasie zu Hause freien Lauf und kreieren Sie das Gericht auf Ihre eigene Art!

Es erwartet Sie eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte (Di. bis Fr.) sowie eine monatlich wechselnde Abendkarte!

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„Heut´ nehm ich mal das Dienstrad!“ Fahrrad-Trends 2017 LEASEN STATT KAUFEN Endlich – das Fahrradleasing ist da! Nach einer Gesetzesänderung ist der Weg frei für das geleaste Dienstrad. Damit gibt es jetzt alle Privilegien des Dienstwagens auch auf zwei Rädern. Zum Beispiel so: Der Arbeitgeber schließt einen Leasingvertrag, der Mitarbeiter sucht sich ein schönes Fahrrad aus – und spart durch die Gehaltsumwandlung der Leasingraten sogar noch Steuern! Damit werden auch hochwertige E-Bikes erschwinglich, ohne dass es im Portemonnaie weh tut. Kleine Anmerkung für Chefs: Dienstrad, Sportgerät und Spaßmobil in einem – Bike-Leasing motiviert Mitar-

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beiter. Und wer regelmäßig radelt, bleibt fit, gesund und leistungsfähig!

UNTER STROM Das E-Bike hat sich durchgesetzt – in vielen Regionen ist schon über die Hälfte aller neu gekauften Rädern mit Extra-Power unterwegs. 2017 legt das E-Bike nochmal zu: Neue Akkus ermöglichen Fahrspaß bis zu 170 Kilometern mit einer einzigen Ladung. Und die Hersteller tüfteln am Drehmoment: Panasonic zum Beispiel kombiniert den Motor mit einem Zweiganggetriebe – das sorgt für starke Übersetzungen sowohl am Berg als auch bei hohem Tempo.

KETTE AB – RIEMEN DRAUF Kette ab? War früher ein beliebtes Problem auf Radtouren. Gerne auch: Verölte Hosenbeine, quietschende Begleitmusik, Rost nach Regenfahrten... Die Lösung lautet: Kette ab! Und Riemen drauf. Der Zahnriemen-Antrieb ist ausgereift – 2017 löst er bei vielen Rädern die Kette ab. Wartungsfrei, leise, sauber und mit über 20.000 Kilometern garantierter Laufleistung ist der Gates-Riemen eine tolle Alternative für City- und Trekkingräder mit Nabenschaltung. RADHAUS Ingolstadt Bei der Arena 7 85053 Ingolstadt

Tel. 0841/8857720 info@radhaus.de www.radhaus.de

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Golftipp

espresso Magazin, März 2017

The Greatest Show on Grass, TPC Scottsdale Stefan Lahme unterwegs in der Welt des Golfs Hole 16 des PPC Scottsdale

Soll ich noch über Golf in den USA schreiben? Nachdem nicht nur Golf geTRUMPt wurde, sondern dieser sonderbare Mensch mit seiner Vorliebe für Twitter, Golf und simple Lösungen für komplizierte Probleme, der „Scheffe“ in einem offensichtlich komischen Land geworden ist? Nein, auf keinen Fall, war mein erster Gedanke. Blöd nur, dass ich nicht genügend Material für 2017 habe, um Ihnen Geschichten aus der Welt des Golfs außerhalb der USA zu erzählen. Keine Angst, erstens sind die USA nicht nur der „Donald“ und zweitens gibt es ja noch Schottland, Irland, Südafrika, Europa und vor allem Neuseeland und Australien. In den beiden letzteren war ich noch nicht. Aber solange die USA vertrumpt werden, werde ich den viel längeren Weg im nächsten Winter wohl auf mich nehmen, um den espresso-Lesern mal die andere Seite der Welt zu zeigen. Nachdem auf Sky gerade die Phoenix Open laufen, Ihnen wird das als Waste Management Open verkauft, liegt nix näher, als über den TPC Scottsdale zu berichten. „The Greatest Show on Grass“ ist der Slogan der Phoenix Open. Kein Turnier der PGA Tour hat mehr Zuschauer, bis zu 210.000 pro Turniertag. Loch 16, ein PAR 3, zwischen 120 und 150 Meter kurz, ist dabei das ultimative Fun Hole der PGA Tour. Nun ja, ob es für die Spieler soviel Fun ist, wäre zu hinterfragen. Gut 20.000 Zuschauer feiern auf Tribünen rund um das Loch jeden Schlag und auch jeden Fehlschlag. Bis vor einigen Jahren gab es einen extra Wettbewerb, welcher Caddie am 76

schnellsten nach dem Abschlag am Green war. Auf jeden Fall ist es das Stadium Loch der Tour. Hier haben einige Studenten 1987 angefangen, jeden Schlag mit reichlich Bier zu feiern. Inzwischen ist die Party auf den ganzen Platz ausgeweitet, nicht unbedingt zur Freude der Spieler. In der Gegend um Phoenix und Scottsdale gibt es hunderte Golfplätze und viele davon sind großartig. Im espresso 5/2016 habe ich Ihnen einen davon vorgestellt. Der TPC Scottsdale liegt mitten in Scottsdale in einer eigentlich flachen Gegend, eingezwängt zwischen Autobahnen, Bürokomplexen und Hotels. Angrenzend ist das Fairmont Princess, ein völlig überbewertetes Hotel, eine umfassende Renovierung würde gut tun. Als Gast haben sie bessere Chancen auf eine Startzeit, aber keine Angst, auch so kommen Sie einfach zu einer Startzeit. Der Platz wurde von Tom Weiskopf und Jay Morrish entworfen und 2014 renoviert. Die ersten „9“ führen am Hotel und Häusern vorbei, gut aber nichts Besonderes. Auch die zweiten „9“ starten langweilig, um dann an den letzten 4 Löchern gut zu werden. Die 15 ist ein PAR 5 mit einem Inselgrün. Da ist vorlegen oder Grün angreifen die Entscheidung. Die berühmte 16 ist mit den Tribünen, die auch noch einige Wochen nach den Phoenix Open stehen, das ultimative Stadium Loch. Es folgt ein kurzes Par 4, je nach Tee Box liegt ein guter Abschlag kurz vorm Grün oder für Longhitter auch mal drauf. Die 18 zurück zum Clubhaus ist


Loch 15 mit einem Inselgrün

ein langes PAR 4, links Wasser, das eine Bucht bis ins Fairway hat, und ein stark onduliertes Grün. Bei Green Fees jenseits der 300 Dollar in der Hochsaison, also Januar bis April, plus „Tip“ für den obligatorischen Forecaddy sollte man es sich überlegen, ob man es den Pro`s nachmachen will. Für nahezu das gleiche Geld können Sie zwei Runden in WeKoPa spielen. Zwei Plätze, die viel mehr Klasse als der TPC haben, und dazu in traumhafter Natur weitab von Häusern und Au-

tobahnen liegen. Übrigens lohnt sich ein Abstecher zum Apache Trail. Eine spektakuläre Landschaft in der Nähe von Phoenix. Sie kommen zuerst an einem See vorbei nach Tortillia Flat, dort unbedingt in den Saloon gehen und dann weiter zum Roosevelt Dam. Auf keine Fall verpassen, die Burger im Saloon sind eine Sünde wert.

Weitere Info`s zu WeKoPA und anderen Folgen der Serie finden Sie unter www.Sichtbetont.de/Golf.

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Fotos: ERCI

Erholung und Eishockey Bei einem Urlaub in Latsch erleben Panther-Fans beides gleichzeitig Der März bricht an, die Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga beginnen. Der ERC ist dabei in der Endrunde und wird hoffentlich lange die Farben Ingolstadts hochhalten. Also, Daumen drücken für die Panther! Der März ist aber auch die Zeit, um Ihren Sommerurlaub zu buchen. Und wenn

Eishockey Ihre Leidenschaft ist, dann lohnt sich ein Blick auf den Spätsommer. Der ERC trägt nämlich vom 28. August bis zum 3. September 2017 sein Trainingslager aus. Wieder in Latsch (Südtirol), wieder mit einem Turnier gegen hochkarätige Mannschaften. Simon Schütz und Christoph Kiefersauer

Der Vinschgau Cup steigt vom 1.-3. September im Latscher IceForum. Wer im Vorjahr dabei war, schwärmt von dem bodenständigen Turnier, bei dem man mit den Spielern und den Fans der anderen Mannschaften bei Bier und Bratwurst ins Ratschen kommt. In der 5000-Einwohner-Ortschaft herrscht richtige Turnierstimmung. Können die Panther ihren Titel verteidigen? Übrigens: In diesem Jahr wird der Vinschgau Cup zu einem echten Härtetest, denn unmittelbar danach startet die DEL-Saison 2017/18.

Es lohnt sich freilich, schon vor den Spielen ein paar Tage in Latsch zu verbringen. Sie können die neue Mannschaft beim Eistraining im IceForum verfolgen, aber auch die Schönheit Südtirols genießen: Bergwanderungen, Moutainbike-Touren, Ausflüge auf Burgen oder zum Törggelen-Schmaus – das Vinschgau hat auch kulturell viel zu bieten. „Egal ob Aktivurlaub auf den vielen Wanderstrecken, Urlaub mit Kindern oder Entspannung für Genussmenschen, in Südtirol ist für jeden etwas dabei“, sagt Patrik Holzknecht, der sich in gewohnter Weise vor Ort sowohl um das Trainingslager als auch um die Organisation des VinschgauCups kümmert. Infos zur Region und Unterkünften unter www.latsch.it und www.suedtirol.info 79


Fotos: Melanie Arzenheimer

Von links nach rechts: Georg Ott, Simon Paleduhn, Jürgen Zollenkop, Jürgen Beyer, Alexander Sedlmayr, John Oéhm, Hans Schaller, Christian Wölfl, Dr. Dr. Christoph Hiendl, Albrecht Heuer, Dirk Skirde, Stephan Boos

Geheim? Nein! Aber verschwiegen... 300 Jahre Freimaurerei werden auch in Ingolstadt gefeiert Auf den ersten Blick scheinen sie ein wenig aus der Zeit gefallen, die Herren mit Zylinder, Frack und Abzeichen. Sie sprechen von einem „Tempel“ als ihrem Versammlungsort und erkennen einander an bestimmten Zeichen. Auch in Ingolstadt treffen sich regelmäßig Freimaurer zur „Tempelarbeit“, sie gehören der Loge „Theodor zur Festen Burg“ an und ihr „Hauptquartier“ befindet sich im Tor Heydeck, das einst zum gleichnamigen Festungsbau in Ingolstadt gehörte. Eigentlich ist die Ingolstädter Freimaurer-Loge (die wiederum innerhalb der „Großloge der Alten Freimaurer und Angenommenen Maurer von Deutschland“ A.F.u.A.M.v.D. organisiert ist) ein Import, denn sie wurde im Jahr 1804 von Carl Theodor Graf zu Pappenheim ebendort gegründet. Nach einer zwischenzeitlichen Auflösung der Loge und der anschließenden Wiederbelebung durch einen anderen Pappenheimer (nämlich Maximilian Graf zu Pappenheim) wurde die „Bauhütte“ 1996 nach Ingolstadt verlegt. Seit dem Jahr 2000 ist das Tor Heydeck das Zuhause der Herren (Frauen sind nicht zugelassen), die aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen stammen und auch hinsichtlich ihres Alters mehrere Generationen abdecken. Was sie eint, ist das Streben nach einem besseren, einem moralisch guten 80

Ich, einem toleranten Umgang miteinander, einer vorurteilsfreien Sicht der Dinge. Die Freimaurerei – eine Religion, eine Sekte? „In keinster Weise“, erklärt Christian Wölfl, „es ist eine sittliche Lebenshaltung.“ Die Grundgedanken der Französischen Revolution, also Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, leben in der Freimaurerei weiter. Doch ist Gedankengut, das 250 Jahre und mehr auf dem Buckel hat, noch zeitgemäß im Zeitalter von Social Media und Globalisierung? Auf jeden Fall, meinen die Brüder der Ingolstädter Loge. Gerade in unserer Ellenbogengesellschaft können die Freimaurer eine Vorbildfunktion einnehmen:

„Wenn überall so viel Toleranz herrschen würde wie bei uns, könnte jeder in Frieden leben“, erklären die Ingolstädter Logenmitglieder. Und doch: Bei all den ehrenwerten Zielen umweht die Freimaurer seit ihrer Gründung der Hauch des Geheimnisvollen, ja des Aufrührerischen. Das hängt natürlich mit den für frühere Zeiten revolutionären Gedanken zusammen, etwa von der Gleichheit aller Menschen (ein freimaurerisches Ideal, das z. B. in der amerika-


espresso Magazin, März 2017

Gesellschaft

v.l. Christian Wölfl (Musikmeister), Jürgen Beyer (Zeremonienmeister) und Albrecht Heuer (Bibliothekar) mit ihren Zunftzeichen.

nischen Unabhängigkeitserklärung seinen Niederschlag findet). Bis heute aber bleibt ein gewisses „Rest-Rätsel“, denn was genau bei einer Versammlung im Tempel passiert, das wissen nur diejenigen, die dabei sind. Das Wort geheim sei im früheren Sinne von zu Hause, also daheim, zu verstehen. Man erzählt nicht öffentlich, was Zuhause passiert. Verschwiegenheit ist oberstes Gebot: „Wir sprechen davon, dass wir uns hier im Templum üben, um dann im Profanum zu bestehen“, so Christian Wölfl. „Wir alle arbeiten am rauen Stein, sind nicht vollkommen und sehen uns nicht als etwas Besseres“, ergänzt Jürgen Zollenkop. Sinnbildlich für die Freimaurerei steht der salomonische Tempel, den die mittelalterlichen Steinmetze und Dombau-

meister als Vorbild wählten. Dass die Freimaurerei ihren Ursprung in den Dombauhütten des mittelalterlichen Europas hat, erkennt man noch heute sehr gut. Die Symbole, die Titel der Brüder und die Struktur einer Loge ähneln denen einer Handwerkszunft. Der freimaurerische Bildungsweg ist in die Etappen Lehrling, Geselle und Meister eingeteilt, bedeutende Symbole der Freimaurerei sind Zirkel und Winkel. Bei der Tempelarbeit steht der Meister vom Stuhl den Brüdern vor (in Ingolstadt ist das derzeit Hans Schaller), dazu gibt es verschiedene „Ritualbeamte“, etwa den ersten und zweiten Aufseher, den Musikmeister sowie den Redner. Und darauf, dass alle Rituale ihren geregelten Gang gehen, achtet Zeremonienmeister Jürgen Beyer. (ma)

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr Die Ingolstädter Loge „Theodor zur Festen Burg“ bietet allen Interessierten Einblick in die Welt der Freimaurerei. - 8. März , Vortrag im Logenhaus zum Thema „Von London in die Welt – 300 Jahre Freimaurerei“ von Prof. Dr. Hans Hermann Höhmann, Redner der Großloge - 6. Mai Konzert im Barocksaal des Stadtmuseums Ingolstadt mit Liedern aus Oper und Operette - 7. Mai Empfang im Logenhaus; - 11. Mai, Vortrag im Logenhaus zum Thema „Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit“ von Dr. Matthias Pöhlmann – 14. Juni, Vortrag im Logenhaus „Zur Geschichte der Freimaurerei in Bayern“ von Gerald Huber Beginn jeweils 20 Uhr. Für die Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich (telefonisch bei Georg Ott 08457–930400) oder über das Anmeldeformular auf der Homepage www.theodor-zur-festen-burg.de 81


Wirtschaft

Foto: IFG Ingolstadt

Die „dropbar“ vereint Fahrradladen & Café

Mitten in der Innenstadt, Am Bachl 21, eröffnete Harald Kinzel die „dropbar“. Damit gibt es wieder ein Fahrradgeschäft in der Innenstadt und als Zuckerl dazu: ein gemütliches Café.

Schon das Betreten der „dropbar“ ist einzigartig – wer erwartet schon als Türgriff einen Rennradlenker? Dieser Aha-Effekt setzt sich fort: Denn die „dropbar“ ist ein Fahrradladen mit einem integrierten kleinen Café. Diese Kombination ist in Ingolstadt neu, bewährt hingegen ist das Konzept von Cityfreiraum: Es unterstützt Neugründer, ihre Geschäftsidee in der Innenstadt zu verwirklichen. So erhalten sie einen einmaligen Werbe- sowie einen Mietkostenzuschuss für ein Jahr. Zusätzlich bekommen die Pioniere der Wirtschaft Experten zur Seite gestellt, die sie bei allen Themen rund um die Selbstständigkeit kostenlos beraten. Cityfreiraum Ingolstadt wurde Ende 2013 vom Existenzgründerzentrum, von IN-City und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft IFG initiiert. Seit dieser Zeit haben 16 Jungunternehmer erfolgreich ihren Weg in die Selbstständigkeit geschafft. Einer davon ist Harald Kinzel, Inhaber der „dropbar„. Hier können Kunden bequem bei einer Tasse Kaffee zuschauen, wie ihr Fahrrad repariert wird. Dauert es länger als eine Kaffeepause, kein Problem: Leihräder stehen zur Verfügung! Neben Reparaturarbeiten bietet die „dropbar“ eine Auswahl an neuen Rädern an. Der Fokus liegt auf urbanen Modellen, angefangen von schnellen Stadträdern bis hin zu modernen Renn- und Reiserädern. Diese stehen zum Probefahren bereit, anschließend wird das Rad an die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden angepasst. Kompletträder ergänzen das Fahrradsortiment. Dazu gesellen sich hochwertige Ersatz- und Tuningteile sowie ausgesuchte Accessoires. Die Ware soll soweit möglich aus fairer, europäischer Produktion stammen.Weitere Informationen unter: www.cityfreiraum-ingolstadt.de 82

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espresso Magazin, März 2017

Automatisierte Meldung bei ausländischen Kapitalerträgen Seit Kurzem sind Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsinstitute verpflichtet, bestimmte Informationen zu ihren im Ausland ansässigen Kunden an deren Ansässigkeitsstaat zu melden. Ziel dieser Maßnahme ist die Bekämpfung des grenzüberschreitenden Steuerbetrugs und somit die Eindämmung von Steuerhinterziehung. Die jährliche Meldung beinhaltet insbesonMartina Schramm, dere Name, Anschrift, GeburtsdaSteuerberaterin tum, Steueridentifikationsnummer, Kontonummern, Jahresendsalden sowie Kapitalerträge einschließlich Veräußerungserlösen. Die betroffenen Kunden müssen von den meldepflichtigen Instituten über die vorgenommene Mitteilung informiert werden. Die Daten, die im Steuerjahr 2016 im Ausland über deutsche Anleger gesammelt wurden, werden erstmals 2017 an das Bundeszentralamt für Steuern (=BZfS) gemeldet. Danach erfolgt der automatische Datenaustausch jährlich. Das BZfS leitet die Daten im Anschluss an die zuständigen Finanzbehörden weiter. Dieser Austausch kann dazu führen, dass im Ausland angefallene und in Deutschland unversteuerte Kapitalerträge bei den Finanzbehörden bekannt werden.


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espresso Magazin, März 2017

Wirtschaft

Die Geschäftsführung der ASAP Holding GmbH: Gürsel Sen, Michael Neisen und Robert Morgner (v.l.)

Deutschlands beste Arbeitgeber 2017 ASAP Gruppe gehört zu den ausgezeichneten Unternehmen Die ASAP Gruppe zählt auch im Jahr 2017 zu den Top-Arbeitgebern Deutschlands. Zum zweiten Mal in Folge wurde der Engineering-Dienstleister vom Nachrichtenmagazins Focus in Zusammenarbeit mit den Berufsportalen Xing und Kununu ausgezeichnet. In der Kategorie „Automobilindustrie und Zulieferung“ belegte das Unternehmen Platz 32. „Die erneute Auszeichnung macht uns stolz und zeigt, dass wir einen guten Weg in unserer Kulturentwicklung und Mitarbeiterorientierung eingeschlagen haben. Als Entwicklungspartner in der Automobilbranche sind wir auf ein hochqualifiziertes und motiviertes Team angewiesen, deshalb arbeiten wir ständig an der Optimierung unseres Personalmarketings und Employer Brandings“, erklärt Michael Neisen, Vorsitzender der Geschäftsführung. Focus kürte 2017 zum fünften Mal in Folge die besten Arbeitgeber Deutschlands. Das Ergebnis des Rankings setzt sich aus drei Bewertungskanälen zusammen: einer repräsentativen Befragung von Statista, einer Befragung von Xing-Mitgliedern und den kununu-Bewertungen des vergangenen

Jahres. So flossen mehr als 100.000 Bewertungen von Arbeitnehmern aus 22 Branchen in die Berechnung ein. Befragt wurden Angestellte und Arbeiter aus allen Hierarchie- und Altersstufen. Die Teilnehmer der Umfrage bewerteten Führungsverhalten von Vorgesetzten, berufliche Perspektiven, das Gehalt sowie das Image des Unternehmens. Auf den ersten drei Plätzen landeten in diesem Jahr Bayer, Google Germany und Audi.

DIE ASAP GRUPPE Am 1. Januar 2010 startete die ASAP Gruppe als Zusammenschluss bereits am Markt bestehender und neu gegründeter Unternehmen. Aktuell beschäftigt der Dienstleister rund 1.100 Mitarbeiter und ist mit neun Unternehmen an neun Standorten vertreten. Mit Leidenschaft für das Automobil unterstützt die ASAP Gruppe Hersteller und Systemlieferanten der Automobilindustrie in den Geschäftsbereichen Engineering, General Service und Technical Service. Das Leistungsspektrum reicht von der technischen Entwicklung über Projekt-, Prozess-, Qualitäts- und Lieferantenmanagement bis hin zu produktionstechnischen Dienstleistungen. www.asap-com.eu 83


Wirtschaft

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espresso Magazin, März 2017

Schutz vor Internetkriminalität Mit der Identitäts-Schutz PLUS der DEVK schützen Sie Ihre Daten Bei jeder Aktivität im Internet hinterlassen Sie Spuren und geben Daten preis, die schnell in falsche Hände gelangen können. Kreditkarteninformationen, Bankverbindungen, Adress-, Geburtsund andere persönliche Daten sind täglich das Ziel von Gaunern und die Grundlage für Identitätsdiebstahl, Identitätsmissbrauch und professionelle Internetkriminalität.

Einen Identitätsmissbrauch nachzuweisen und aufzuklären, ist nervenaufreibend und zeitaufwändig. Experten gehen von einem Arbeitsaufwand von rund 400 Stunden aus.

SCHUTZ IM INTERNET Seit 2016 bietet die DEVK in Kooperation mit der Affinion International GmbH das Ausschnittprodukt Identitäts-Schutz PLUS an. Das Hamburger Unternehmen beobachtet täglich, ob und wo sich die vom Kunden hinterlegten, persönlichen Daten des Versicherten im Netz verbreiten. Werden etwa E-Mail-Adresse, Kontodaten oder Personalausweisnummern gefunden, wird der Versicherte auf Wunsch sofort per SMS oder E-Mail gewarnt. Besteht ein Verdacht auf Quelle: Cybercrime – Bundeslagebild 2015, BKA Identitätsdiebstahl, beraten die Experten telefoBereits 2015 wurden beim Bundeskriminalamt nisch und veranlassen auf Wunsch die Löschung (BKA) 45.793 derartige Straftaten registriert, die bzw. Sperrung der Datenspuren mit einem Onlineeinen Gesamtschaden von 40,5 Millionen Euro Cleaner. Außerdem sind Streitigkeiten im Zusamverursacht haben. Über die Hälfte dieser Straf- menhang mit Urheberrechtsverstößen versichert. taten entfällt auf den Bereich Computerbetrug. Aber auch das Ausspähen, Fälschen und Verän- Der Identitäts-Schutz PLUS der DEVK kostet 4,99 dern von Daten sind häufig auftretende Tatbe- Euro im Monat und ist auch ohne Rechtsschutz-Verstände. Bis 2017 haben sich diese Zahlen nahe- sicherung abschließbar. Weiter Informationen/Berazu verdoppelt. tungen erhalten Sie bei Ihrem DEVK-Berater Franz Schmidschneider.

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espresso Magazin, März 2017

Wirtschaft

V.l.: Franz Mirbeth (Vorstandsmitglied), Richard L. Riedmaier (Vorstandsvorsitzender), Wolfgang Gebhard (Vorstandsmitglied) und Helmut Kundinger (Mitglied der Geschäftsleitung) präsentierten bei der Bilanz-Pressekonferenz erfreuliche Zahlen.

Ausgezeichnetes Geschäftsjahr Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte zieht in schwierigen Zeiten eine positive Bilanz Wenn da diese Niedrigzinsen nicht wären.... Für die Banken bleibt das Thema „Niedrigzinsphase“ eine Herausforderung, die man wohl auch in den nächsten Jahren bewältigen muss. Der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte ging und geht es da nicht anders. Umso erfreulicher waren die Zahlen, die bei der Bilanzpressekonferenz vorgelegt wurden. „Sie sehen mich insgesamt zufrieden“, meinte der Vorstandsvorsitzende Richard L. Riedmaier gegenüber den Pressevertretern. Ein starkes Wachstum sei 2016 in allen Bereichen zu verzeichnen gewesen: „Extrem zufrieden sind wir dabei mit unserem Kreditgeschäft, das um 5,1 Prozent gewachsen ist.“ Die Bilanzsumme legte um 3,8 Prozent zu und erreichte Ende 2016 knapp 2,5 Milliarden Euro. Die Kunden haben der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte insgesamt 4,8 Milliarden Euro anvertraut – ein Zuwachs von 4,5 %. Derzeit sind 572 Mitarbeiter bei der Bank, die 37 Filialen von Weißenburg bis Pfaffenhofen betreibt, beschäftigt. Im Jahr 2016 wurden 54 200 persönliche Beratungen durchgeführt.

„Wir wurden mit Auszeichnungen überhäuft und sehen das als Bestätigung unserer Qualitätsstrategie,“ erklärte Richard L. Riedmaier. So schnitt die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte bei einem DIN-Finanztest der Gesellschaft für Qualitätsprüfung in Ingolstadt und Weißenburg jeweils als beste Bank ab, außerdem gab es von diversen Medien und Instituten Auszeichnungen wie „Beste Beratung für Privatkunden“, „TOP-Fördermittelbank“, „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ und „Hervorragende Kundenzufriedenheit“. Letzte Auszeichnung wurde der Bank gerade erst von Deutschland Test verliehen: Mit einer Kundenzufriedenheitsnote von 1,81 gehört die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte deutschlandweit zu den 5% der besten Banken.

DAS SMARTPHONE ALS VERTRIEBSKANAL Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema für die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte. Und das gilt für interne Verwaltungsabläufe genauso wie für den Kundenservice. „Wir digitalisieren intensiv wo möglich und wo sinn-

voll und richten unsere Bank auf zeitund ortsunabhängiges Omnikanal-Banking aus. Das Smartphone wird für uns immer mehr zu einem sehr wichtigen Vertriebs-, Service – und Kommunikationskanal“, so Riedmaier. Die digitalen Aktivitäten sind umfangreich und reichen vom „Robo-Advisor“ (ein Vermögensanlage-Tool) über elektronische Kreditakten, die Software „Baufi FastLane“ für die Optimierung der Prozesse bei der privaten Baufinanzierung bis hin zum „Vorsorgehaus“ (ein digitales Beratungstool, das die Bank zusammen mit der Agentur Magenta4 entwickelt hat). Mit Blick auf das Jahr 2017 meinte der Vorstandsvorsitzende: „Wir müssen kämpfen, um das Ergebnis zu halten.“ Es würden alle Themen gespielt werden müssen, auch das Thema Gebührenerhöhung. Man mache sich außerdem Gedanken zu Kooperationen, Fusionen schloss der Vorstandsvorsitzende allerdings aus. Im Gegensatz zu Negativzinsen bei Privatkunden. Die seien nicht grundsätzlich auszuschließen, wenn es bei der Niedrigzinspolitik der EZB bleibe. Da waren sie wieder, diese nervigen Niedrigzinsen....(ma) 85


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Interview

Die „Krönung“ des Dallwigk OB Christian Lösel über das Panoramarestaurant auf dem Gießereigelände Es wird gebuddelt, gebaggert und gebaut auf dem ehemaligen Gießereigelände in Ingolstadt. Festungsbau, Kanonengießerei, Fabrik für Spinnereimaschinen – das Gelände hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Jetzt beginnt ein neues Kapitel, das auch für den markanten Wasserturm eine neue Nutzung bringen wird.

Herr Oberbürgermeister, wie sehen die Planungen für den Dallwigk aus? Christian Lösel: Der Kavalier Dallwigk, unsere Bauruine auf dem Gießereigelände, soll in ein paar Jahren das digitale Gründerzentrum aufnehmen. Für mich ist ganz wichtig, dass hier auch die Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert bekommen. Auf dem Dach des Kavalier Dallwigks soll ein offen zugänglicher Bereich entstehen und in den Wasserturm soll ein Panorama Restaurant mit Dachcafé einziehen. Ich denke, dass man an dieser Stelle wunderbar über die Donau und den Klenzepark schauen und gleichzeitig auch die historisches Bauten ringsum betrachten kann. Das wird ein Aussichtspunkt, wie wir ihn so in Ingolstadt noch nie hatten.

Gibt es schon konkrete Vorstellungen wie viele Plätze man im Außen- und Innenbereich haben wird? Konkrete Vorstellungen gibt es nicht, aber das Panoramarestaurant muss ein Ganzjahres-Restaurant sein, so dass man nicht nur bei schönem Wetter im Sommer, sondern auch wenn es kälter ist oder schlechtes Wetter herrscht, die Aussicht genießen kann. Das alles wird sicherlich auch die Aufenthaltsqualität und die Lebensqualität in Ingolstadt stärken.

Welcher Umfang von Bewirtung ist angedacht? Wir werden im Sommer in die Planungen einsteigen und dann natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Anschließend werden wir sehen, was hier untergebracht werden kann. Wichtig ist aber, dass nicht nur im Wasserturm ein Panoramarestaurant oder ein Panoramabistro entsteht, sondern dass auch der flache Baukörper mit seinem Dach öffentlich zugänglich sein wird, damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger hier beispielsweise in der Sommerzeit oder eben bei Sonnenstrahlen die Aussicht genießen können.

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Foto: Silke Federsel

Neuburg

espresso Magazin, März 2017

V.l.: Alexandra Fitzek (Werbeagentur), Kulturamtsleiterin Kathrin Jacobs, Kulturreferent Markus Haninger, Ralph Zaffrahn (Leiter Stadtbücherei), Pfarrer Jürgen Bogenreuther, Engelbert Waldmann, Franz Erlewein, Pfarrer Werner Dippel, Dr. Thomas Wienhard, Michael Teichmann (Leiter Stadtmuseum), OB Bernhard Gmehling, Roland Thiele (Hist. Verein), Gundolf Hunner (Regisseur Theater) und Franz Hauk (künstl. Leiter Oratorium)

„Mit Luther futtern“ Rahmenprogramm zur Ausstellung „Fürstenmacht und wahrer Glaube“ Gute Nachrichten für Neuburger Kulturfreunde und alle, die die Ottheinrichstadt schätzen. 2017 gibt es zusätzlich zum ohnehin schon prall gefüllten Veranstaltungskalender noch weitere kulturelle Veranstaltungen im Rahmen des Reformationsjubiläums. Da wartet zum einen die Ausstellung „Fürstenmacht und wahrer Glaube. Reformation und Gegenreformation“ (15. Juli bis 5. November) im Schloss, im Fürstengang und und der Hofkirche und erzählt von der wechselvollen Konfessionsgeschichte der PfalzNeuburg. Sie wird sicherlich das kulturelle Highlight in diesem Jahr werden und braucht dazu ein würdiges Rahmenprogramm. Dass dieses so umfangreich und bunt ausgefallen ist, ist den vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden zu verdanken. Entstanden sei ein Programm „von Neuburgern für Neuburger“, wie Kulturamtsleiterin Kathrin Jacobs erklärte. Auch Oberbürgermeister Bernhard Gmehling lobte das Engagement, durch das trotz kleinem Budget eine „ Fülle von Veranstaltungen“ zu realisieren war. Los geht es am 16. Juli. Dann wird auf dem Schrannenplatz ein Open-Air-Gottesdienst stattfinden. Ein weiteres Open-Air ist am 4. August im Brandlbad geplant – eine Veranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene. Für sie dürfte auch der Poetry Slam unter dem Motto „ Neue Thesen braucht das Land“ im Garten des Stadtmuseums interessant sein (28. Juli), Einen Tag vorher, am 27. Juli, beginnt mit „Wie finde ich einen gnädigen Gott“ ? die Vortragsreihe im Jubi88

läumsjahr. Im Laufe des Jahres werden unterschiedliche Themen beleuchtet – etwa zeitgenössische Kunst im kirchlichen Kontext (2.August) oder es wird von gottlosen Pfarrern, Säufern und Spielern erzählt (10. Oktober). Ein bemerkenswerter Programmpunkt ist auch das Theaterstück „Luther – Rebell Gottes“, das in der Neuburger Hofkirche aufgeführt wird. Premiere ist am 14. September. Im Kongregationssaal hingegen findet die Uraufführung des extra anlässlich der Ausstellung und des Reformationsjubiläums komponierten Oratoriums „Martinus“ statt. Es stammt vom renommierten Komponisten Professor Robert Maximilian Helmschrott, der dafür vom Simon-Mayr-Chor beauftragt wurde. Der Chor, der das Stück am 23. September erstmals in Neuburg präsentiert, möchte damit auf Tournee gehen – Aufführungen in Ingolstadt, München, Berlin und Konzerte im Ausland sind geplant (Wer mitsingen möchte, kann sich gerne unter info@simon-mayr-chor.de melden). Jazzig wird’s einen Tag später: dann bringen Musiker aus der Region Duke Ellingtons legendäres „Sacred Concert“ in die Hofkirche, Gospelfreunde kommen beim Gospelworkshop und beim Gottesdienst mit Eric Bond am 21. Oktober auf ihre Kosten. Kulinarisch wird es bei „Mit Luther futtern“ (20. Oktober). Hier erwartet die Gäste in der Rennbahn ein mehrgängies Menü, inspiriert von den Essgewohnheiten des Reformators. Zum Ende der Ausstellung gibt es ein großes Chorkonzert von Madrigalchor und Chor Windrose am 4.11. in der Hofkirche. (sf)


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Regional einkaufen Digitaler Marktplatz Neuburg ist jetzt online Der digitale Wandel stellt jetzt und in den kommenden Jahren einschneidende Veränderungen für die Unternehmerlandschaft dar und hat das Verhalten der Konsumenten nachhaltig verändert. Hierauf muss die Neuburger Einkaufsstadt zeitnah reagieren, sie muss sich ihren Kunden gemeinschaftlich präsentieren und geeignete Maßnahmen entwickeln, um den Standort weiter zu positionieren. Dies gilt branchenübergreifend gleichermaßen für Handel, Dienstleistung, Gastronomie bis hin zu Handwerk, Freizeit und Gesundheit.

Das Stadtmarketing Neuburg hat zusammen mit der Firma :data factory eine bedienerfreundliche Plattform gestaltet, auf der sich alle Unternehmen präsentieren können. Das fundierte Knowhow der Initiatoren gewährleistet, dass die Unternehmen im Internet und über Suchmaschinen optimal gefunden werden. www.neuburg.com bietet als professioneller Werbeauftritt für einen Neueinstieg in das digitale Marketing oder als Ergänzung zu der Firmenhomepage den Unternehmen eine ganz neue Möglichkeit, sich aktiv den Kunden zu präsentieren. Für den Käufer erleichtert sie die Suche nach Marken, Dienstleistungen, Produkten, Öffnungszeiten oder Serviceleistungen und öffnet die Tür zu einem übergreifenden Neuburger Warenhaus. „Online finden und informieren – regional einkaufen“ – das ist die Devise. Unternehmen stellen neben Produktinformationen künftig auch besondere Angebote und Aktionen online. Hierbei erfahren sie Unterstützung durch die Mitarbeiter des Stadtmarketings und von :data factory. Das Internet kann durchaus ein Verbündeter des stationären Handels werden, davon ist das Stadtmarketing überzeugt. Obwohl sich immer mehr Kunden online informieren und nur durch einen Klick kaufen, schätzt die überwiegende Anzahl der Käufer die Vorteile, vor Ort zu kaufen. Das haptische Erleben der Ware, Qualität zu sehen und zu fühlen, persönliche Beratung durch geschultes Personal, zusätzliche Services, wie z.B. Passform-Änderungen, das kann der Online-Handel nicht bieten. Diese Multifunktionalität der lokalen Unternehmen ist ein Alleinstellungsmerkmal, das, wenn es bewahrt, gepflegt und stetig weiter entwickelt wird, die Grundvoraussetzung für vitale Innenstädte und attraktive Einkaufslandschaften ist. Der Erhalt von Arbeitsplätzen, der Gewerbesteuereinnahmen und der wirtschaftlichen Agilität Neuburgs ist ein weiterer Beweggrund, die Geschäftswelt zu stärken und damit Neuburg als lebens- und liebenswerte Stadt, als attraktiven Gewerbestandort oder Arbeitsort zu positionieren. 89


Wirtschaft

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espresso Magazin, März 2017

Immer gut besucht: Auf dem Wochenmarkt in Pfaffenhofen bieten regionale Händler ihre Waren an.

Wenn der Chef selbst die Kunden bedient: Metzger Ludwig Krammer verkauft an seiner Frische-Theke leckere Mittagsmenüs. Die Metzgerei will Teil der „Digitalen Einkaufsstadt“ werden.

„Besser daheim“ Pfaffenhofen auf dem Weg zur „Digitalen Einkaufsstadt Bayern“ Reges Treiben herrscht auf dem Wochenmarkt in Pfaffenhofen. Jeden Dienstag und Samstag trifft man sich auf dem Hauptplatz, schlendert durch die Verkaufsstände, erfährt den Philipp Schleef, neuesten Tratsch und hat Innenstadtbeauftragter dabei ein richtig gutes Gefühl, denn man kauft regional. Wenn es aber nicht gerade um frische Lebensmittel geht, sieht das Kaufverhalten heutzutage ganz anders aus. „Auch wenn sich die Pfaffenhofener Händler nicht beschweren, es wird zunehmend schwieriger für sie werden, wenn sie nicht mit dem Internet-Trend gehen!“ so Philipp Schleef von der Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen. Er hat sich der Aufgabe als Innenstadtbeauftragter angenommen und unterstützt alteingesessene Betriebe bei Social-MediaAktivitäten. „Ein Pfaffenhofener Bäcker postet jetzt fast jeden Tag Angebote, z.B. bunte Krapfen und er stellt Videos von seiner Arbeit in der Backstube online, das kommt gut an!“

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Damit Gewerbetreibende in Pfaffenhofen, von denen es in der Stadt nicht wenige gibt, auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, soll es für die lebenswerte Kleinstadt künftig einen regionalen Marktplatz im Internet geben. Das klingt zwar nicht nach einer neuen Errungenschaft, doch die Stadt Pfaffenhofen hat einen großen Vorteil: „Bei vielen regionalen Betrieben ist bereits die Nachfolge gesichert, das macht unsere Stadt attraktiv!“ erklärt Philipp Schleef. Im Wettbewerb um das Modellvorhaben „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ des bayerischen Wirtschaftsministerium wurde Pfaffenhofen neben Coburg und Günzburg aufgrund seiner aktiven Händlergemeinschaft und öffentlich-privaten Kooperationsstrukturen ausgewählt und wird nun von einem Expertengremium auf dem Weg zu einer vorbildlichen digitalen Einkaufsstadt begleitet. „Digitale Einkaufsstadt“ – Was heißt das konkret? Der Pfaffenhofener gelangt über einen Link von der Webseite der Stadt oder durch die Google-Suche nach einem bestimmten Produkt auf eine OnlinePlattform, den regionalen Marktplatz Pfaffenhofen.


espresso Magazin, März 2017

Die beteiligten Gewerbevereine ProWirtschaft und der Verein Lebendige Innenstadt verständigten sich künftig auf die Lösung der Firma Atalanda zu setzen. Der große Vorteil durch Atalanda ist die Sichtbarkeit bei jeder Suche im Internet. Auch bei Google, dem Platzhirsch, werden Suchergebnisse ganz weit oben präsentiert. Auf der gemeinsamen Plattform sollen Besucher mehr über das Unternehmen und den Inhaber erfahren. „Der Mensch soll im Fokus stehen“, so Philipp Schleef. Auch nach Ladenschluss sollen Interessierte künftig online im Sortiment der Händler stöbern, Friseurbesuche buchen und bestenfalls auch gleich eine Bestellung aufgeben können. Die bestellte Ware kann zum Wunschtermin direkt vor Ort abgeholt oder innerhalb Pfaffenhofens geliefert werden – „am besten per e-bike!“ wünscht sich Philipp Schleef. Er hat schon genaue Vorstellungen von einer lebendigen Händlergemeinschaft und einem ausgefeilten Warenangebot mit Zeitersparnis für den Kunden: „Wir wollen zum Beispiel Brotzeitboxen anbieten mit einer Auswahl an Wurst- und Fleischwaren vom regionalen Metzger, Semmeln und Brote vom ortsansässigen Bäcker sowie Obst und Gemüse von Bauern.“ Den rund 200 Unternehmen in Pfaffenhofen ist es selbst überlassen, ob sie sich zu einem Preis von 40 Euro im Monat präsentieren möchten. Starten soll das Projekt im Mai mit rund 40 Betrieben. (sb)

Wirtschaft

Mathias Breitner, Inhaber der Bäckerei Breitner hat zur Faschingszeit Krümelmonster-Krapfen im Angebot. Die Bäckerei ist auch auf Facebook.

Persönliche Beratung, die man wertschätzen sollte: Verkäuferin Steffi vom Kaufhaus Urban in Pfaffenhofen im Kundengespräch.

Ingolstadt Village: bestes Outlet-Shopping-Center In einem aktuellen Ranking des FOCUS-MONEY Deutschland Test wurden elf Outlet-ShoppingCenter in Deutschland bewertet. Dabei erhielt das Ingolstadt Village erneut den ersten Platz. Durchgeführt wurde die Erhebung von der Marke DEUTSCHLAND TEST des Finanz- und Wirtschaftsmagazins FOCUS-MONEY in Zusammenarbeit mit dem in Köln ansässigen Consultingund Analyseunternehmen ServiceValue. Die Bewertung konzentrierte sich auf die vier Hauptkategorien Kundenservice, Infrastruktur, Produktangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis, in denen anhand von 932 Kundeneinschätzungen evaluiert wurde. 91


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Foto: Corinna Roßbach

Veranstaltungen

1 GANKINO CIRCUS

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3 ALASKA – ABENTEUER WILDNIS

Fr., 3.3., Zum Gutmann in Eichstätt

Fr., 17.3., Kolpinghaus Ingolstadt

„Anarchisch, verrückt, brillant“, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung ein Konzert von Gankino Circus. Aber was heißt schon Konzert? Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation! Nach dem großen Erfolg ihres Albums „Franconian Boogaloo“ präsentiert die Band am 03.03. im Wirtshaus „Zum Gutmann“ in Eichstätt nun ihren neuesten Geniestreich: ein aberwitziges Konzertkabarett-Programm namens „Irrsinn und Idyll“. Mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken Gankino Circus der Musik ihrer Heimat zu Leibe und machen sie durch ihren einzigartigen Humor dem Publikum zugänglich.

Auf über 30 Reisen hat der Münchner Wildnis-Fotograf Bernd Römmelt Alaska über 20 Jahre erkundet. Seine abenteuerliche Reisen führten durch alle Regionen Alaskas und zeigt das Land in all seiner Vielfalt, Wucht, und Schönheit. Vor allen Dingen ist Alaska reich einsamer Landschaft: Nur 700.000 Menschen leben hier auf einer Fläche, die viermal größer ist als Deutschland. Fotograf Bernd Römmelt campte inmitten der größten Braunbären der Erde, durchstreifte mit Moschusochsen die arktische Tundra, bewunderte tanzende Nordlichter über der Brooks Range und beobachtet Buckelwale und Schwarzbären in den sagenhaften Regenwäldern und Fjorden des Südostens. Eine abenteuerliche Reise mit spektakulären Aufnahmen durch alle Regionen Alaskas. Hier ist die Wildnis real! Karten für die Diashow mit Bernd Römmelt im Kolpinghaus Ingolstadt gibt es für 13 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Infos und Tickets finden Sie unter www.erdanziehung.com.

2 AUF A WORT – DIE SONGS VON STS Fr., 17.3., Rennbahn in Neuburg

Für viel Abwechslung und Kurzweile sorgen die verschiedenen musikalischen Interpretationen der STS-Coverband „Auf A Wort“ aus dem Chiemgau. Mal „unplugged“ nur mit Akustik-Gitarren oder zusätzlich mit Klavier oder aber mit kompletter Band. Mittlerweile hat die Band über 70 Songs von STS in ihr Repertoire aufgenommen. Ganz neu im Programm sind auch erstmals eigene Songs im Stile von STS. Erleben Sie die Vollblutmusiker am 17. März um 20 Uhr in Neuburg an der Rennbahn!

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KUNSTHANDWERK Sa., 18./19.3.,Residenzschloss Neuburg

Ausgewählte Künstler und Kunsthandwerker präsentieren am Samstag, 18. März von 11 bis 17 Uhr sowie am Sonntag, 19. März von 10 bis 17 Uhr im Residenzschloss Neuburg ihre Waren. Es erwarten Sie ausschließlich handgefertigten Erzeugnisse aus den Bereichen Mode, Glas,


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Veranstaltungen

Foto: erdanziehung.com

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Filz, Schmuck, Papier, Floristik, Keramik, Holz u.v.m. Das Motto des Kunstmarkets lautet „Frühlingszauber“. Weitere Informationen finden Sie unter: www.schroeder-maerkte.de STARK, STÄRKER, STARKBIERFEST IN KÖSCHING Sa., 18.3., Hotel-Brauerei Gasthof Amberger in Kösching

Ein Highlight mit Politprominenz: Das traditionelle Starkbierfest der SPD findet am 18. März 2017 um 18:00 Uhr im Hotel-Brauerei Gasthof Amberger in Kösching statt. Den Auftakt des äußerst unterhaltsamen Abends macht Dr. Tobias Afsali, Juso-Landesvorsitzender der BayernSPD mit dem traditionellen Bieranstich. Im Anschluss daran wird ein Promigast aus München die Politiker aufs Korn nehmen. Genauso wie Dr. Manfred Schuhmann als „Pater Barnabas“. Dass er sein Metier beherrscht, zeigt Schuhmann seit Jahren bei seinen Auftritten in der Region. Mit ihren Gassenhauern, Ohrwürmern und Stimmungshits von gestern und heute sorgen die Handmade Blechmusiker die Gruppe „Die Fexer“ dafür, dass der Saal bald kocht. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es bei Organisator Wolfgang Schilling per email: schilling-koesching@t-online.de. DAS KRIMINAL DINNER Sa. 25.3., Wirtshaus am Auwaldsee

Erlesen serviert, spontan inszeniert: Am Samstag, den 25.03.2017 wird den Gästen im Wirtshaus am Auwaldsee einiges geboten. Das Kriminal Dinner mit dem Theaterstück ‘Bertl & Ramsch, der Schafkopfkrimi‘ ist ein improvisierter Krimiabend, an dem Sie bestimmen, was Sie sehen wollen. Vergessen Sie vorhersehbare Fernsehunterhaltung! Hier mischen Sie mit und sind mit Ihren Vorgaben der Trumpf des Abends. Das Theaterstück wird umrahmt von einem köstlichen 3-Gänge-Menü in stilvollem Ambiente. Der Kitzel für Nerven und Gaumen startet um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Einzel-und Gruppenbestellungen können an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.daskriminal-dinner.de eingereicht werden. Die Eintrittskarten kosten 74 Euro das Stück. Wir verlosen 1x2 Karten für das Kriminal Dinner auf Seite 98! 93


Wirtschaft

espresso Magazin, März 2017

ASAP vergibt drei Stipendien für Projekt in Mali

Beate Heinrich (Präsidentin SI Club Ingolstadt) und Michael Neisen (Geschäftsführer ASAP)

Mit einer zweckgebundenen Spende unterstützt die ASAP Gruppe, Dienstleister der Automobilindustrie, einmal mehr das Engagement von Soroptimist International (SI). Mangels finanzieller Möglichkeiten brechen viele Mädchen im ländlichen Mali ihre Schulbildung nach nur sechsjähriger Schulpflicht ab. Auf sie wartet dann die Arbeit im Haushalt der Familie oder auf dem Feld. Soroptimist International – das weltweit größte Netzwerk berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement – hat in Zusammenarbeit mit SI Club Lumière in Bamako/Mali das Projekt „Cartable Soroptimist“ ins Leben gerufen: Lernwillige und besonders begabte Mädchen erhalten dabei je Schuljahr eine finanzielle Unterstützung, Lehrmittel, Kleidung sowie pädagogische Betreuung. Mit der ASAP Spende wird die erweiterte Schulbildung von drei Mädchen für die nächsten drei Jahre sichergestellt. Anzeige

Aussteller werden auf der Gewerbemesse Manching Auf dem bekannten Barthelmarktplatz in Oberstimm findet jährlich die GewerbeMesse Manching statt, die größte Gewerbe- und Familienmesse der Region 10 mit freiem Eintritt. Es werden auch dieses Jahr wieder über 250 Aussteller aus Handwerk, Handel, Kunst, Dienstleistung und Gesundheit

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erwartet. Die vier beheizten Zelte mit ca. 5.000 qm bieten ein ansprechendes Ambiente für die verschiedensten Themenbereiche. Auf den 45.000 qm Ausstellungsfläche können sich Aussteller perfekt präsentieren und Besucher inspirieren lassen. Bewerben Sie sich als Aussteller! Die GewerbeMesse bietet Ih-

nen eine ideale Werbeplattform für Ihr Unternehmen. Hier können Sie tausenden potentiellen Kunden Ihr Fachwissen, Ihre Produkte oder Dienstleistung persönlich näherbringen. Einen näheren Einblick in die GewerbeMesse bieten wir auf unserer Homepage www.gmm2017.de


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Verkuppeln erlaubt Frank sucht seine Herzdame

FRANK (39) BERUF: INGENIEUR STERNZEICHEN: WIDDER

RIN AYLiN TEZEL TRAUMFRAU: TATORT-KOMMISSA

Obwohl Frank ein glückliches Leben führt, hat er das Singledasein doch irgendwie satt. Sein Kumpel Jan hat ihm anlässlich seines anstehenden 40. Geburtstags 40 Aufgaben gestellt, die er bis zum 29. März 2017 bewältigen muss. Aufgrund Franks jahrelangen Single-Lebens ist eine Aufgabe davon, eine Kontaktanzeige aufzugeben. An Kreativität mangelt es dem Ingenieur nicht. Humorvoll hat er sich der Herausforderung angenommen und 2000 Postkarten mit der Aufschrift „Komm nicht zu spät, Hübsche“ sowie einem Link zu seiner Facebook-Seite drucken lassen, welche derzeit in Postkartenständern in Ingolstädter Lokalitäten ausliegen. espresso unterstützt Frank nun bei der Suche nach dem passenden Gegenstück und prüft ihn auf Herz und Nieren:

Frank, wie stellst du dir deine Traumfrau vor? „Ob blond oder braun, kurze oder lange Haare, das ist egal. Mir ist es viel wichtiger, dass sie gepflegt und wandelbar ist. Ich möchte mit ihr Pferde stehlen, aber sie soll auch mal Prinzessin sein dürfen. Humor soll sie haben, ein bisschen Kindskopf sein, eigene Ziele anstreben, selbsttändig sein und definitiv keine Zicke!“

Wie würdest du dich selbst beschreiben? T WOHNORT: INGOLSTAD GRÖßE: 1,78 m

„Zu meinen positiven Eigenschaften zählt meine optimistische Art, ich habe Humor und halte viel von Knigge. Leider bin ich sehr ungeduldig, manchmal dickköpfig und ich habe einen Ordnungsfimmel!“

Wie lange hielt deine längste Beziehung? „Meine längste Beziehung war sechs Jahre, aber das ist schon eine ganze Weile her!“

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am Westpark 2 (neben Cinestar) fon 0841 / 3709493 www.manolo-am-westpark.de


In welche Rolle würdest du gerne einmal für einen Tag schlüpfen? „Natürlich in die Rolle einer Frau, um zu verstehen wie Frauen ticken!“

Wo trifft man dich in Ingolstadt an? „Zur Mittagspause bin ich oft im Manolo essen. Im Granada bin ich auch gerne. Am Wochenende gehe ich mal in die Flyts Bar, mal findet man mich im Golden oder in der Lago Bar!“

Womit kann man dich glücklich machen? „Mit Tiramisu-Eis!“

Bist du eifersüchtig? „Nein und das erwarte ich auch von meiner Partnerin. Ich flirte gerne, aber das ist alles. Man sollte sich gegenseitig vertrauen können!“

Was hältst du von Haustieren? „Bitte kein Pferd! Frettchen sind ok! Hunde und Katzen auch, aber nicht im Bett!“

Wieviel Zeit verbringst du täglich am Handy? „Weniger als eine Stunde. Ich telefoniere auch lieber als dass ich auf Whats app schreibe!“

Wenn du eine Jukebox wärst, welche Musik würdest du spielen? „Gentleman – The Journey, Black Sabbath – Paranoid und John Legend – All of Me“

Was ist dein persönliches No-Go?

AUGEN: GRÜN-GRAU SPORT: TENNIS; WAKEBOARDEN RAUCHER: NEIN

ALKOHOL: GELEGENTLICH

„Jeden Tag, jede Nacht aneinander zu kleben. Ich mag Wiedersehensfreude, das heißt, dass jeder auch mal mit dem eigenen Freundeskreis um die Häuser zieht!“

Die wichtigste Frage zum Schluss: Wie viele Facebook-Freunde hast du? „Etwa 540.“ Wenn du zwischen 25 und 35 bist und Frank näher kennenlernen möchtest, dann schreibe eine E-mail mit Foto und kurzem Steckbrief an info@espresso-magazin.de. Wenn du Franks Auserwählte bist, spendiert das Manolo im Westpark ein Abendessen für euch beide! Bewerbe auch du dich als Single (m/w) des Monats April - per Mail an bergmueller@espresso-mediengruppe.in

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Zu guter Letzt

espresso Magazin, März 2017

HÖRENSAGEN

GEWINNSPIELE KRIMI-DINNER

POSSE OHNE GESANG

Gewinnen Sie 1 x 2 Karten für das Kriminal Dinner am 25. März 2017 im Wirtshaus am Auwaldsee in Ingolstadt - im Wert von 150 Euro. Stichwort: „Krimi“ KEIN APRILSCHERZ Gewinnen Sie 1 x 2 VIP-Tickets für die Ingolstädter Modenacht am 1. April 2017 im Oldtimer Hotel inklusive Essen und Getränke inklusive VIP Überraschung! Stichwort: „Modenacht“ Einsendeschluss: 17. März 2017 (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) GEWINNSPIELFRAGE: Welcher Politiker tanzte in Ingolstadt mit der Deutschen Zuckerrübenkönigin? GEWINNSPIELADRESSE: espresso Mediengruppe Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Fax: 0841-9 51 54-120 E-Mail: win@espresso-magazin.de Impressum Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Adresse: Wagnerwirtsgasse 8 | 85049 IN | Tel. 0841/95154–0 Fax 0841/95154–120 | info@espresso-mediengruppe.in www.espresso-mediengruppe.in V.i.s.d.P.: Michael Stern Geschäftsführung: Michael Stern Redaktionsleitung: Stefanie Bergmüller

„Ingolstädter Wirtschaftskrimi“ - so nannten einige Kommunalpolitiker in Ingolstadt einen Vorgang, der nicht erwähnenswert wäre, würde nicht andernorts ein Oberbürgermeister wegen zu enger Beziehungen zu einem Bauunternehmer in Untersuchungshaft sitzen. Dieser zur Zeit einsitzende Sozialdemokrat soll einen spendenfreudigen Bauunternehmer bei der Vergabe von Grundstücken bevorzugt haben. In Ingolstadt reklamieren die Sozialdemokraten, dass ein lokaler Bauunternehmer, der wegen eines Grundstücks mit der städtischen Tochtergesellschaft IFG in Verhandlungen stand, den Zuschlag nicht erhalten hat, nachdem vor der notariellen Beurkundung (und nur die ist entscheidend und bindend, was bis auf einige Stadträte alle wissen) ein zweiter Interessent aufgetaucht ist und dem Vernehmen nach einen deutlich höheren Betrag geboten hat. Etwa zwei Millionen soll der andere Interessent mehr zu zahlen bereit sein. Und was macht die IFG: Sie eröffnet ein sogenanntes „Bieterverfahren“, weil mehr als ein Interessent vorhanden ist und das Gesetz dies dann vorsieht. Natürlich unterstellt in Ingolstadt keiner den (Oppositions-)Parteien, die das beklagen, sie würden auf Spenden des einheimischen Bauunternehmers hoffen. Aber warum hat die BGI eigentlich Schadenersatz vom ehemaligen Klinik-Geschäftsführer gefordert, weil Wohnungen aus dem Bestand des Klinikums nicht zum höchstmöglichen Preis veräußert wurden? Eine Posse ohne Gesang.

Redaktion: Hermann Käbisch, Melanie Arzenheimer, Kajetan Kastl, Sabine Roelen, Silke Federsel, Sabine Kaczynski, Dr. Anna Elisabeth Meier Art & Satz: Kristin Leichtl, Daniela Kornprobst, Jonas Wagner, Nadine Morell Titelfoto: Thomas Doppler, Jasmin und Maximilian Smith (Foto: Michaela Curtis) Druck: Mayr Miesbach Auflage: 20.000 Die nächste Ausgabe erscheint am: 30.03.2017

SPRÜCHEKLOPFER Markus, zeigst du mir das mit dem „Duckface“ nochmal?

Und vergiss den Schlafzimmerblick nicht!

Heimatminister Dr. Markus Söder im Gespräch mit Landrat Martin Neumeyer auf dem Zuckerrübenball in der Saturn-Arena

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espresso Magazin März 2017  

Monatliches Lifestylemagazin für Ingolstadt und die Region

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