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Ausgabejahr 19· Juni 2018

Kostenlos zum Mitnehmen

NUR STROH IM KOPF? THEATER BILDET: JETZT ABO SICHERN!

STROHHÜTE, TASCHEN & MEHR

SOMMER IN DER STADT FESTA DEL VINO, PUBLIC VIEWING & VIELE EVENT TIPPS

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INHALT PEOPLE

8 Neuer Fünfziger Klaus Mittermaier feiert ganz groß

34 Gefühle

Es wird wieder geheiratet

42 Olé, olé!

beliebte Public Viewing Plätze

KULTUR 78 Events

Wo im Juni der Bär steppt

87 Fossilienjagd Museumsfest in Eichstätt

MODE

GENUSS WIRT71 Garnelenkunde SCHAFT

Modeparty bei Monika

12 Fight Night

Ring frei für Ettinger und Straub

20 Auf Safari Kiss gewinnen

28 Stroh im Kopf

Modische Lieblinge aus Stroh

BEAUTY

22 Tolles Konzept Das Atelier im Reiglhaus

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LEBEN

Welcher Wein passt dazu?

72 Festa del vino

92 Girlpower

Weinfest in Ingolstadt

Girlsday in der Region 10

GESUND & FIT

96 Was gibt´s Neues?

75 30 Jahre

Eichstätter Tanzsportclub

76 1000. Baby

News aus dem Klinikum IN

Neue Geschäfte & mehr

Foto: adobe stock / mikhail_kayl

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Wir suchen Sie & Ihr Haustier Liebe Leserinnen und Leser, Darf ich vorstellen, das ist Dirty das Frettchen. Zusammen mit meinem Raubtier stand ich in diesem Monat im Rampenlicht von Lichtpunkt Pollex, Pfaffenhofen. Warum? Weil wir alle Tierfreunde und Haustierbesitzer dazu aufrufen möchten, sich bei uns zu bewerben! Wir suchen Sie und Ihr Haustier für eine Fotostrecke in der nächsten espresso. Sie haben einen Alligator im Garten? Einen Schimpansen im Wohnzimmer? Ihr Hund ist Ihr

treuster Begleiter oder aber Sie tun alles für die Katz? Wir fotografieren Sie kostenlos zusammen mit Ihrem Haustier, mit Veröffentlichung in der espresso. Eine schöne Erinnerung für die Ewigkeit! Was Sie dazu tun müssen? Bewerben Sie sich einfach bei uns, am besten mit Bild! Mehr dazu auf Seite 98. Viel Vergnügen beim Schmökern wünscht Ihre

Steffi Bergmüller trägt italienische Mode von:

Levelingstr. 1, 85049 Ingolstadt, direkt am Audi-Kreisel Ausfahrt Hollerstauden Foto:

Stefanie Bergmüller, Chefredakteurin espresso bergmueller.s@espressomediengruppe.de

Melanie Dodson

Vorsicht

espresso macht süchtig!

( Neue Telefonnummern Evelin Raffalt 0841 / 98 124 01 - 40 0172 / 85 33 599 raffalt@espresso-mediengruppe.in

Natali Motter 0841 / 98 124 01 - 41 motter.n@espresso-mediengruppe.de

Titelfoto: adobe stock deniskomarov

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PEOPLE

Auch Wolfgang Erhard (li.) gratulierte

Ein Ständchen für den Jubilar

Ein neuer Fünfziger

im Umlauf

Der Ingolstädter Stadtrat und Geschäftsführer des Audi Betriebsrats Klaus Mittermaier feierte seinen 50. Geburtstag

Achim Werner mit Ehefrau Bärbel

Martin Thalmeier (Betriebsrat Audi) und Helmut Nutz (Betriebsrat) mit Ehefrau

Dr. Anton Böhm mit Ehefrau Elfriede

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Jürgen (DJ Gandi) und Ramona Rindelbacher

Dass Klaus Mittermaier einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis hat, dürfte über die Grenzen Ingolstadts hinaus bekannt sein. So war es nur konsequent, etliche Freunde und Bekannte zur großen Geburtstagssause einzuladen: Im Neuburger Marstall feierte der SPD-Stadtrat und Audi Betriebsrat seinen 50. Geburtstag mit gleich drei Bands: Mit Live-Musik von den Göltnschmierern, 2unplugged und die HAMPARA and friends war musikalisch für jeden etwas dabei. Und auch alle Genießer wurden glücklich: Der GINCocktail-Experte Sotirios Lois mixte hinter der Bar Gin und Zigarrendreher Juan Carlos Mila Mendenz, gebürtig aus Kuba, aber wohnhaft in München, demonstrierte seine Handwerkskunst. Und dass dieser Geburtstag wirklich unvergessen bleibt, ist auch den Organisatoren der Agentur „Unvergesslich Event“ geschuldet. Vergnüglich feierten über 200 Gäste bis in die Morgenstunden.

Sarema und Klaus Mittermaier

Thomas Mark und Jeton Ethemi


PEOPLE Fotos: Jürgen Schuhmann

Marcus Jaud mit Ehefrau Rosmarie

Ehepaar Schubert (außen) mit Jörg Schlagbauer

Lothar Fonesca Pott, Hava Ethemi, Leonie Fonesca Pott, Jeton Ethemi, Valdete Sahiti und Vasfi Sahiti Hubert Stockmeier (Stadtwerke) Urs Klapka (Klars Transportfirma) mit Lebensgefährtin Elisabeth Felser

„Das schönste Geschenk ist, dass ich nach meinem Nierenkrebs vor einem Jahr alles gut überstanden habe.“

Klaus Mittermaier

Belinda Schranz und Irene Kammerer

Sepp Schwürzer, Jürgen David, Christa Kraft, Karin Schwürzer

Karin Stockmeier und Ilse Dixon xxx

Prof. Roland Vielwert und Rabea Mark

Manuela und Peter Mosch (Audi Betriebsratvorsitzender) Sabine Kiefer mit Thomas xxxTanja Ehmann und

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Kaffee, Craftbeer & Fotoshootings Das „District Five„-Café in Ingolstadt hat im Mai offiziell eröffnet

Dass das früher einmal eine Ingolstädter Bankfiliale gewesen sein soll, kann sich jetzt niemand mehr vorstellen. Nach einigen Monaten Bauzeit hat am 24. und 25. Mai endlich das neue „District Five“-Café, in der Donaustraße 3, offiziell eröffnet. Alles topmodern, versteht sich. Drei junge Unternehmen aus Ingolstadt haben sich zusammengeschlossen, um ein einmaliges Geschäftsprojekt zu starten. Die Räumlichkeiten inmitten der Stadt teilen sich nämlich ein Café („District Five“), ein CraftbeerShowroom („Yankee & Kraut“) und ein Fotostudio (Fotograf Pat

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Amos) – hier wird große Leidenschaft mit besonderer Qualität verknüpft. Obwohl das Geschäft am Tag vor der großen Eröffnung noch einer hoffnungslosen Baustelle glich – das behaupten zumindest die Betreiber – konnte den Gästen am 24. Mai ein durchgestyltes Raumkonzept präsentiert werden. Und das ließ sich niemand entgehen – zahlreiche Besucher kamen und ließen sich mit Kaffee, Snacks und hopfigen Craftbeer-Spezialitäten verwöhnen – im Fotostudio konnte natürlich für Erinnerungsfotos


geposed werden. Auch die Inhaber Tobias Stehle, Michael Menrad, Max Senner, Bryan France und Patrick Amos waren vollends zufrieden mit ihrer Party. Jedes einzelne der jungen Unternehmen hat in dem neuen Laden einen eigenen Bereich. Und dennoch sind alle drei perfekt miteinander verbunden, um ein produktives Miteinander zu schaffen. Der Firmenname „Yankee & Kraut“ kann übrigens ganz einfach erklärt werden. Er leitet sich von den zwei „Vätern“ des Unternehmens ab: Bryan France stammt aus Nevada (USA), ist also ein echter Yankee, Max Senner ist ein waschechter Ingolstädter, also quasi das Kraut (= stereotypischer Begriff für Deutsche, der vor allem während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde – in der Annahme Sauerkraut sei das Nationalgericht der Deutschen).

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PEOPLE

10 Fragen an 2 „Große Karls“ Ring frei für die zweite Gladiator Fight Night

Jetzt Tickets unter fightnight-tickets@gladiator76.de reservieren!

Wann? Samstag, 16. Juni, ab 19 Uhr Wo? Stadttheater Ingolstadt Was? Nachdem die erste Gladiator Fight Night von Dardan und Gentian Morina mit mehreren Boxkämpfen, Showprogramm und VIP-Bereich an einem Abend ein voller Erfolg war, geht das Charity-Event nun in die zweite Runde. Am 16. Juni erwartet die Besucher wieder ein glamouröser, sportlicher Abend. Aus dem Kampf in der Ingolstädter Gladiatoren-Arena, auch bekannt als das Stadttheater, wird am 16. Juni ein „Großer Karl“ hervorgehen, soviel steht fest. Welcher der beiden Politiker kommt wohl mit einem blauen Auge davon? Der Ingolstädter Stadtrat Karl Ettinger (FDP), der vom Kickboxweltmeister Dardan und Bruder Gentian Morina lernte oder der CSULandtagsabgeordnete Karl Straub, der sich unter die Fittiche von Atila Dikilitas Oyakata Kampfsportakademie zum Training begab? Wir haben mit beiden vor dem Kampf gesprochen:

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1. Wie wurden Sie auf die Fight Night aufmerksam bzw. wer kam auf die Idee, Sie in den Ring zu lassen? 2. Seit wann trainieren Sie, wie oft und wie hart? 3. Gibt es auch einen Ernährungsplan? 4. Wie war der Stand Ihres Fitnesslevels bevor Sie begannen zu trainieren und was haben Sie in den Wochen des Trainings erreicht? 5. Was sagt Ihre Familie zu Ihrem blauäugigen Vorhaben? 6. Wie stehen Sie zu Ihrem Gegner? 7. Hat er eine Chance? 8. Wen hätten Sie am 16.6. noch lieber als Gegner im Ring? 9. Worauf müssen Sie momentan verzichten? 10. Womit werden Sie sich nach der Fight Night sofort belohnen?

Karl Ettinger 1. Als Dardan bei der Nacht des Sports sagte, dass er noch einen Gegner für Karl Straub, MdL, sucht, konnte ich nicht widerstehen. Ich habe dann noch mit meiner Familie gesprochen, am nächsten Tag ging‘s los. 2. Die Nacht des Sports war am Donnerstag, 19. April, am 20. April begann mein Training, ich trainiere drei Mal pro Woche. Mein Trainer Genti lässt sich ständig was Neues für mich einfallen: Sandsack, Schlagtraining, Sparring, Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft,


PEOPLE

das volle Programm. 3. Es ist eine gute Gelegenheit, sich wieder gesünder zu ernähren. Mehr Vollwertkost, weniger Zucker.

5. Meine Familie sagt: „Hau dem die Jacke voll!“ Meine Kinder finden das total gut, was ihr Papa da macht, sind immer mit dabei und wollen jetzt auch boxen 6. Ich habe ihn beim Fotoshooting kennen gelernt. Sehr sympathischer Typ, er wirkt wie ein Sportsmann mit Biss. Das gefällt mir. 7. Nein 8. Niemanden. Straub ist perfekt. 9. Ich habe eine Truppe von Top-Boxern um mich herum, die sich voll reinhängen, dass ich besser und besser werde, ich habe Freunde und eine Familie, die das alles mitmachen und mich unterstützen, mir mangelt es an nichts. 10. Mit einem Sieg.

Karl Straub 1. Ich war im letzten Jahr Besucher der Gladiator-FightNight und war begeistert von der Idee des Promi-Kampfes zugunsten eines guten Zweckes. Da ich selbst etwas Kampfsport betreibe und durch meinen Sohn verschie-

Foto: Stefan Bösl /kbumm.de

4. Ich habe Squash in der Landesliga gespielt, kicke zwei Mal pro Woche mit den alten Herren auf dem Fußballplatz und bin vier mal beim Halbmarathon mitgelaufen. Das heißt, ich dachte, ich sei fit, aber das Boxtraining ist noch einmal eine ganz andere Liga. Da krabbel ich auf allen vieren raus, aber ich merke, wie ich immer fitter werde.

Ettinger vs. Straub

dene Veranstaltungen besuche, habe ich mich mit Dardan Morina in Verbindung gesetzt. Daraus wurde relativ schnell „ernst“, wie ich jetzt leider feststellen muss. 2. Ich trainiere seit zwei Jahren sporadisch, habe aber in meiner Jugend schon Kampfsport betrieben. Hart trainiere ich seit 7 Wochen, seit meine Trainer festgestellt haben, dass sie gewinnen wollen. Ich trainiere in Atilas gym, mein Trainerteam besteht aus Maik Hofmann, Christoph Seitfeld und meinem Sohn Jonas. 3. Es gibt keinen auf das Gramm abgemessenen Ernährungsplan, aber ich verzichte auf das geliebte Glas Weißwein und die Halbe Bier und ernähre mich gesund. 4. Da ich Anfang des Jahres überhaupt keinen Sport betrieben habe, war das Level relativ schlecht. Aber ich denke, dass es recht gut vorangeht und ich am 16. Juni relativ fit sein werde. In der letzten Zeit hielt ich mich mit etwas Kampfsport, mit Kraftsport und mit etwas Laufen fit. Früher bin ich Mara-

thon gelaufen und Radmarathon gefahren – das ist aber schon lange her. 5. Gott sei Dank unterstützt mich meine Familie in der Zeit der Vorbereitung, da mein Tag jetzt noch länger ist. Ich stehe früh auf zum Laufen und gehe spät abends nach dem letzten Termin noch zum Boxen. Allerdings trainiere ich häufig mit meinem Sohn Jonas, was für uns beide ein tolles Erlebnis ist, da er auch Wettkampfsport betreibt. 6. Ich hoffe, ab dem 17. Juni freundschaftlich. 7. Jeder, der in den Ring steigt, hat Respekt verdient. 8. Ich hätte da schon gewisse Fantasien, gegen wen ich gerne antreten würde. Es gibt auch jede Menge Gegner, gegen die ich nicht gerne antreten würde. 9 + 10 Auf ein schönes Glas Weißwein und eine Zigarillo. Gewinnen Sie einmal 2 Tickets für die Fightnight. Infos auf Seite 98.

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Fotos: Sabine Kaczynski

FC04:

EMOTIONALES

ENDE

Hoch leben die Fans! Der FC Ingolstadt feierte trotz Niederlage mit ihnen Obwohl der FC Ingolstadt 04 mit der 1:3-Niederlage gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Kaiserslautern den geplanten Heimsieg zum Saisonabschluss verfehlte, feierten die Anhänger der Schanzer mit ihrer Mannschaft nach der Begegnung das Ende dieser verrückten Zweitliga-Spielzeit. Auch wenn es letztlich nur zum 9. Platz in der Tabelle gereicht hatte, die Fans bejubelten ihre Lieblinge – vor allem die Spieler, die den Verein verlassen. „There‘s only one Stefan Lex!“, sangen die Fans zum letzten Mal, als der Publikumsliebling zum Mikrofon griff, um sich von den

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Schanzer Anhängern zu verabschieden. Und es ging emotional weiter: „Moritz Hartmann – Fußballgott“, bekam der „Bomber“ zu hören, bevor auch er ein paar Worte an die Fans richtete. Sogar Alfredo Morales, der in den sozialen Netzwerken oft Kritik einstecken musste, erntete Beifall, als er versprach: „Ich werde immer ein Stück Bayern in meinem Berliner Herzen haben!“ Abgang Nummer vier, Patrick Ebert, war zumindest im Stadion zur Verabschiedung erschienen, einzig Tobias Levels zog es vor, den Fans nicht persönlich Goodbye zu sagen. Zum Abschluss der Feier gaben die FCI-Profis geduldig Autogramme, Keeper Fabijan Buntic verschenkte noch ein Trikot und natürlich standen alle Spieler für Selfies zur Verfügung. (sk)


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PEOPLE

FCI-Youngster Freddy Ananou wurde als Sohn togolesischer Eltern in München geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Nordrhein-Westfalen und wurde beim 1. FC Köln ausgebildet. 2016 wagte er den Schritt ins Ausland zum niederländischen Erstligaclub Roda Kerkrade, bevor er zu Beginn des Jahres zum FC Ingolstadt 04 wechselte. Der 20-Jährige möchte bei den Schanzern den nächsten Karriereschritt gehen, mit seinen vielversprechenden Auftritten und dem erwarteten Umbruch im Team gehört der Youngster zu den Hoffnungsträgern für die kommende Saison. Bist du inzwischen im Team angekommen und mit wem verstehst du dich am besten? Es hat bei mir nicht lange gedauert, bis ich mich in die Mannschaft integriert und meine Rolle

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innerhalb des Teams gefunden hatte. Die Jungs sind alle sehr sympathisch und helfen mir. Auch privat unternehme ich viel mit den anderen Spielern, vor allem verstehe ich mich sehr gut mit Phil

ben, habe ich das Land noch nicht so oft besucht. Ich versuche natürlich schon, dorthin zu reisen, wenn es meine Zeit zulässt. Wenn man dann dort ist, nimmt man sicherlich viele Eindrücke

Hoffnungsträger Verteidiger Freddy Ananou gehört zu den jungen, hungrigen Spielern, auf die der FCI zukünftig setzt Neumann, Tobias Schröck, Hauke Wahl, Max Christiansen und Robert Leipertz. Du bist in Deutschland geboren, deine Eltern kommen aus Togo – wie ist dein Verhältnis zu beiden Ländern? Obwohl meine Großeltern und noch viele Verwandte in Togo le-

mit und man lernt angesichts der Armut, die in Togo herrscht, alles, was man hier hat, noch mehr zu schätzen. Hast du jemals in Deutschland negative Erfahrungen wegen deiner Hautfarbe machen müssen? Natürlich habe ich schon negati-

ve Erfahrungen gemacht, aber ich gehe gelassen damit um. Es mag Menschen geben, die ihre Gründe für eine solche ablehnende Haltung haben. Ich weiß, warum ich hier bin und diese Leute kennen meine persönliche Geschichte nicht, deshalb lasse ich das gar nicht erst an mich heran. Dein jüngerer Bruder Frank spielt bei Fortuna Düsseldorf in der A-Junioren-Bundesliga – seid ihr eine echte Fußballer-Familie? Fußball war schon immer ein Teil unseres Lebens. Ich habe noch einen großen Bruder, der auch Fußball spielt, allerdings nicht höherklassig. Auch meine Mutter lebt unseren Sport mit, meine Eltern haben viel Kraft und Zeit in den Fußball investiert und uns immer zum Training und zu den Spielen gebracht, das steckt schon in unserer Familie drin.


LIFESTYLE

Du bist in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen, hast zuletzt in Aachen gewohnt. Wie kommst du mit der bayerischen Mentalität zurecht? Ich bin ein sehr lockerer Typ und kann mich überall schnell integrieren – deshalb komme ich eigentlich überall und mit jedem klar.

Bayrisch liegt mir noch nicht so ganz (lacht). Aber ich lerne von den Jungs und von unserem Zeugwart Christian Gaull, der den bayerischen Akzent regelrecht lebt. Da schnappe ich den einen oder anderen Ausdruck auf und versuche, ihn in meinen Wortschatz aufzunehmen, aber es ist ehrlich gesagt sehr schwierig. Aber ich verstehe alles!

Was sind deine persönlichen Ziele für die neue Saison? Wie für jeden jungen Spieler ist es vor allem mein Ziel, möglichst viel Spielzeit zu sammeln. Außerdem möchte ich meine Persönlichkeit weiterentwickeln und die Mentalität, jedes Spiel gewinnen zu wollen, die unFoto: Jürgen Meyer sere Mannschaft auszeichnet, Hast du dich in Ingolstadt noch weiter verinnerlichen. Da schon eingelebt und eine muss ich noch ein bisschen an Wohnung gefunden? mir arbeiten, damit ich die EmoJa, das ging alles ganz schnell. tionen noch besser auf den Platz Ich konnte die Wohnung eines bringen kann. Natürlich will ich ehemaligen Spielers übernehdie Saison auch ohne Verletzunmen, der im Winter gewechselt gen überstehen, denn zuletzt waist. Inzwischen habe ich meine ren muskuläre Probleme immer Cafés und Restaurants, wo ich mal wieder ein Hindernis für fast täglich hingehe – meistens mich. Aber hier ist die mediziniauch mit meinen Mitspielern. sche Abteilung sehr gut und unser Mannschaftsarzt hat das herWo bist du am liebsten in der vorragend im Griff, sodass ich mir Stadt? da keine großen Sorgen mache. Ich frühstücke sehr gerne im „Anna“ und bin gerne im „Velo“ oder Jetzt steht die verdiente auch im „Vapiano“, da ist es auch Sommerpause an – hast du sehr angenehm. schon Urlaubspläne? Ich werde zusammen mit Phil Gibt es etwas, was du aus Neumann nach Ibiza fliegen. dem Rheinland vermisst? Dort können wir uns von der anNein. Ich bin ja hier, um Fußball zu strengenden Saison erholen. spielen – das ist meine Priorität Auch wenn wir beide nicht so und darauf liegt auch mein Fokus. viel gespielt haben, hat es trotzIch fühle mich hier pudelwohl und dem an uns gezehrt, weil wir meine Eltern und Freunde besuauch im Training jede Woche chen mich auch so oft es geht. Gas geben. Deshalb wollen wir den Urlaub dazu nutzen, die AkDu sprichst fünf Sprachen – kus wieder aufzuladen und uns kannst du inzwischen auch gut auf die neue Saison vorzuschon ein bisschen bayrisch? bereiten. (sk)

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PEOPLE

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Preview-Party powered by Praunsmändtl Markteinführung der neuen Mercedes A-Klasse

Mit einer großen PreviewParty unter dem Motto „TAnz in den MAi“ feierte Mercedes-Benz Praunsmändtl im Club MIA.zwei in Ingolstadt die neue A-Klasse. Bereits eine Woche vor der offiziellen Markteinführung konnten die Gäste die neue A-Klasse live erleben, die eine Reihe von Funktionen bietet, die bislang Fahrern der Luxusklasse vorbehalten waren. So kann sie in bestimmten Fahrsituationen erstmals teilautomatisiert fahren, auf

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Wunsch sind MULTIBEAM LED Scheinwerfer verfügbar. Auch in Sachen Design ist Mercedes bei seiner neuen A-Klasse einen Schritt weiter gegangen – das Exterieur steht für Sportlichkeit, Dynamik und Emotion. Die tiefgezogene Motorhaube und die flachen LED-Scheinwerfer mit Chromelementen und Tagfahrlichtfackel machen den Auftritt emotional und faszinierend. Trotz sportlichem Design ist der Nutzwert deutlich

gestiegen – mehr Schulter-, Ellenbogen- und Kopffreiheit, ein leichterer Einstieg sowie ein größerer Kofferraum machen die neue A-Klasse familienund freizeittauglicher. Mit aktuellsten FahrassistenzSystemen sind Fahrer und Mitfahrer außerdem wesentlich sicherer unterwegs. Mit durchgängig neuen Motoren in verschiedenen Motorisierungen hat sich auch in Sachen Effizienz einiges getan.


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Auf Safari mit PR

GEWINNSPIEL

MODE Monika Kiss

VIP-Modeparty bei PR Mode S. 98

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EVENT im JUNI bei PR MODE

Bequeme Pants mit Jungle -Print Jane lässt grüßen: Kleid mit Jungle-Print

Schuhe & Seidentuch im Leo-Look

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Gleicher Laden, neues Gesicht. Seit Dezember 2017 ist die 38-jährige Reichertshofenerin Monika Kiss (Bild) die neue Inhaberin von PR Mode in der Münchner Straße 17 in Pfaffenhofen. Sie setzt nach wie vor auf qualitativ hochwertige Mode angesagter Marken wie Marc Cain, Oui und Marella in den Größen 34 - 44. Bei Monika Kiss steht guter Service an erster Stelle, deshalb können Sie auf Wunsch auch außerhalb der Öffnungszeiten shoppen oder eine Auswahl an Kleidung zum Probieren mit nach Hause nehmen.

BEAUTY TRIFFT MODE 14. Juni, 9 bis 18 Uhr Schlendern Sie bei einem Glas Sekt durch die Boutique und lassen Sie sich bei einer gratis Beauty-Behandlung verwöhnen!


Fotos: Melanie Dodsen

Ein Streifzug durch Vohburg

Rosalie trägt Kleid und Tasche von

Reitschulgasse 6 IngolstadtCity

Was Vohburg so alles zu bieten hat, das hätten Sie nicht gedacht: Da ist noch mehr als Agnes Bernauer und der Burgberg, z.B. gleich daneben die Unternehmerin Rosalie Angort mit Ihrem Kosmetik Institut Jungbrunnen. Mit ihr ziehen wir um die Häuser und zeigen Ihnen, wo Sie auf jeden Fall mal vorbeischauen sollten.

Rosalie Angort in der Gärtnerei Fröschl, Vohburg

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PEOPLE

Rosalie trägt Sportsachen von

www.intersport-wilhelm-vohburg.de Donaustraße 18, 85088 Vohburg Telefon: 08457 / 930077

Vohburgs 1. Fitnessstudio

Im Institut Jungbrunnen gönnt sich Rosalie Angort eine HydraFacial Behandlung von ihrer Mitarbeiterin. HydraFacial ist der aktuelle Trend schlechthin in der Schönheitsbranche. Bei Kosmetik Jungbrunnen gibt es das Original! Kosmetik Jungbrunnen wurde 2015 übrigens mit dem Deutschen Kosmetikpreis ausgezeichnet!

gern kabelloses EMSTraining, Gerätetraining auf einer Fläche von 400 m² und sogar ThaiMassagen. Sportskanone Rosalie trainiert regelmäßig und liebt das Extreme. Sie hat schon den Kilimandscharo bestiegen.

Fotos: Melanie Dodsen

Seit 20 Jahren in Vohburg: das Institut Jungbrunnen

Es wurde aber auch Zeit. Vohburg hat endlich ein Fitnessstudio. Das nennt sich Dream Body. Personaltrainerin Laura Luisa Gerlach hat sich nach fünf Jahren in der Fitnessbranche in die Selbstständigkeit gewagt. Zusammen mit ihrer Mama und einer Mitarbeiterin bietet die 22-Jährige den Vohbur-

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PEOPLE

Stilvolles Steak-Restaurant Ein absoluter Geheimtipp für alle Fleischliebhaber ist das Restaurant Mohrs. Hier kann man sich in stilvollem Ambiente kulinarisch so richtig verwöhnen lassen. Wir bestellen einen Beef Burger (der ist riesig) und ein Stück „Ladys Cut“. Der Chef höchstpersönlich bringt uns das Fleisch vor der Zubereitung an den Tisch. Apropos Tisch, unser Platz ganz links in der Ecke hat es in sich. Dort hat man eine Glasplatte auf dem Boden angebracht und darunter verbirgt sich...? – Sehen Sie doch selbst!

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Vohburg hat eine PremiumGärtnerei

Die familiengeführte Gärtnerei Fröschl wurde 2014 als Premium-Gärtnerei ausgezeichnet und bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Beet-, Balkon- oder Zimmerpflanzen, Hochzeits-Floristik oder Trauerschmuck – mit persönlichem Service geschulter Floristinnen, versteht sich. „Unser Betrieb ist durchgehend barrierefrei, wodurch alle Gewächshäuser auch mit Einkaufswagen, Rollstuhl oder Kinderwagen gut zu erreichen sind. Und Ihren Nachwuchs erwartet bei uns eine liebevoll eingerichtete Kinderspielecke!“, verspricht Geschäftsführerin Inge Lohr.


XXL-Windbeutel & mehr im Stadtcafé Vohburg Wer gerne ausgiebig Brunchen geht, der ist im Stadtcafé Vohburg bestens aufgehoben. „Wir haben 16 verschiedene Frühstücke“, sagt die Chefin Gabriele Reith, die ihre Torten selber backt. Uns serviert sie einen hausgemachten Windbeutel – mmmhhhh, lecker! In den neuen Räumlichkeiten – das Café ist nämlich näher zum Stadtplatz gezogen – ist nun Platz für rund 100 Personen plus Terrasse. Für private Feierlichkeiten ist das Café, in dem es übrigens auch Burger uvm. gibt, bestens gerüstet.

Rosalie trägt Mode & Accessoires von

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Das passt dazu:

Plateau-Sandalen & Tasche von Bea & Pat

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PEOPLE

Chamäleon im Vohburger Autohaus So schön Vohburg auch sein mag, wenn Sie es doch einmal verlassen wollen oder müssen, dann bietet das Vohburger Autohaus das richtige Gefährt. Geschäftsführer Wolfgang Linder hat uns einen Audi V8T mit 450 PS bereitgestellt. Aber Moment mal, wir trauen unseren Augen nicht. Diese Farbe! Der

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Lack färbt sich von Schwarz ins Rötliche in der Sonne. Um die 170.000 Euro kostet der Audi neu, hier wäre er für 64.000 Euro zu haben, sagt uns Wolfgang Linder. Leider sprengt das etwas unser Budget, doch das Vohburger Autohaus hat auch andere schöne „Gebrauchte“, hier wird jeder fündig.


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MODE

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Nur Stroh im Kopf ? Beim Anblick unserer sommerlichen Begleiter aber auch kein Wunder! Strand-Accessoires, Mode Maltry, Ingolstadt

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Strohhut, Xaver Mayr Modehaus, Ingolstadt


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Fotos: Ingolstadt Village

MODE

Willkommen in der Welt der „The Bicester Village Shopping Collection“

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Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wer hinter dem Ingolstadt Village steckt? „The Bicester Village Shopping Collection“ erzählt die spannende Geschichte einer einfachen, aber innovativen und genialen Idee von Value Retail: Ein Luxus-Einkaufserlebnis mit einem herausragenden Preis-LeistungsVerhältnis in unvergleichbarer Atmosphäre zu schaffen. Entstanden ist das erste Village im Herzen Oxfordshires in England im Jahr 1995: Das Bicester Village entwickelte sich zu einer der stylishsten Einkaufsstraßen der Welt. „The Bicester Village Shopping Collection” vereint nun Value Retails, elf einzigartige Fashion Destinationen in Europa und China. Jedes einzelne Village trägt dabei seine eigene, landestypische Handschrift. Alle Gäste sollen die gleiche Gastlichkeit, authentische Erfahrung, Markenvielfalt und den gleichen Service erleben können, egal, ob sie ein Village in Europa oder China besuchen.


MODE

v.links nach rechts: Die Influencer schannaloves, nachgestern, arrestthisgal, leticiawalantumba, missalena.92, irina.kirsanova, mr_gentleguy, modesynthese

Acht nationale und internationale Bloggerinnen und Blogger aus der Modeszene kamen ins Ingolstadt Village, um „The Bicester Village Shopping Collection“ zu feiern. Bei kulinarischen Highlights aus allen Ländern, in denen die Villages zuhause sind, wurde angeregt diskutiert und schon das ein oder andere Selfie geschossen. Anschließend flanierte die Fashioncrowd durch die Modemeile und holte sich Inspirationen von Brands wie Bally, Aigner, Closed, Karl Lagerfeld und Liebeskind Berlin. Und weil das Ingolstadt Village eine kleine, erlebnisreiche Welt für sich ist, wurden kleine Weltkugeln verteilt, auf denen die Villages eingezeichnet waren. Sogenannte „living environments“ schaffen Lust und Laune zum Verweilen: begrünt, geschmückt und derzeit dekoriert mit bunten Fahrrädern, lässt es sich noch schöner shoppen. Lassen Sie sich überraschen, was es in Ingolstadt Village zu entdecken gibt.

oben: Influencerin Schannaloves

Influencerin und Bloggerin Arrest This Gal

Influencerin und Model Leticia Walantumba

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Foto: Markus Aschenbrenner

Unter einem

Dach

Feierliche Einweihung des Ateliers im Reigl-Haus Ein ganz besonderes Geschäftskonzept feierte endlich Einstand in Kipfenberg: Ins neue Atelier im Reigl-Haus kamen am 1. Mai Gäste aus Nah und Fern, bei einem Gläschen Sekt, Häppchen, Weißwurstfrühstück und guten Gesprächen zusammen. Der Grund: Die neuen Räumlichkeiten, die sich Fotografin Laura König („Glanz und Glück“) und ihre Mama Cornelia als Friseurin von „Haarmonie“ ab sofort teilen, wurden vom ehemaligen Pfarrer Wolfgang Butzer eingeweiht. Da Cornelia König beim Kipfenberger Frauengsang aktiv ist, servierten die Damen den Anwesenden auch gleich ein Ständchen und Laura König trug

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ein schönes Gebet vor. Cornelia und Laura König lag es besonders am Herzen, sich bei den Handwerkern für ihre Zuverlässigkeit und gewissenhafte Arbeit über Monate hinweg zu bedanken. Cornelia König begrüßte auch ganz herzlich ihre Gäste aus Dresden, dort hatte sie ihre Ausbildung zur Brautstylistin absolviert. Als VIP-Gast war Annerose Cutivel aus Düsseldorf anwesend, die in Friseurkreisen definitiv keine Unbekannte ist. Das Atelier im Reiglhaus bietet alles aus einer Hand: Damen und Herren können sich zuerst stylen lassen und dann – mit perfekter Frisur – vor die Kamera treten.

Laura König, Fabian König, Cornelia König und Alina König

Fotos: Markus Aschenbrenner


Mailand pulsiert. Mailand ist im Ausnahmezustand, wenn die Weltleitmesse „Salone del mobile“ stattfindet. Viele Automobilhersteller und Labels aus der Modewelt nutzen die Möbelmesse um sich und Ihre Neuheiten zu präsentieren. Andreas Mayr, Geschäftsführer der Schreinerei & Möbelmanufaktur Mayr, war wieder mit einer Expertengruppe vor Ort, um die Trends der Zukunft aufzuspüren. „Anscheinend beruhigt sich die Möbelwelt in diesem Jahr etwas. Es waren weniger Toptrends erkennbar als in den Jahren zuvor – und auch die Materialien und Muster werden wieder ruhiger und harmonischer“, zieht Andreas Mayr ein erstes Fazit.

Bei den Proportionen von Untergestellen und Polstern sind zwei gegenläufige Entwicklungen erkennbar: Entweder sehr filigran und schlicht oder aber recht überproportioniert. Andreas Mayr vermutet, dass sich die üppigen Formen nicht halten werden. Im Möbelbau wird verstärkt auf Materialkombinationen, vor allem mit Holz und Stein, gesetzt – teilweise mit komplexen Materialverbindungen und ausgeklügelten Maschinenbearbeitungen. Erkennbar ist auch, dass der Möbelmarkt auf die Wohnraumverknappung reagiert. So findet man vermehrt platzsparende Multifunktionsmöbel und

„Salone del mobile“

Die Schreinerei Mayr bei der Styleguide Möbelmesse Mailand 2018 Möbel, die man mit einfachen Handgriffen zusammen- oder wegklappen kann. Gefragt nach dem stärksten Trend muss Mayr nicht lange überlegen: „Holz im Bad und zwar in allen Variationen - als Wandverkleidung, als Bordüre oder Sockelleiste und natürlich bei den Waschtischmöbeln.“ Bei den Hölzern sind weiterhin Eiche, Nussbaum und auch

Esche (Natur oder grau lasiert) stark vertreten. Dazu ist Edelstahl gebürstet und Chrom wieder zurück. Stoffe sind weniger opulent in der Musterung – eher geometrisch oder in gedeckten Farbabstufungen (Terrakotta; Rosatöne; Waldgrün). Betrachtet man das Finish findet man überwiegend matte und tiefmatte Oberflächen. In seinem Schlussfazit kommt Mayr über die Tage in Mailand ins Schwärmen. „Die wichtigsten Hersteller sind sowohl in den Messehallen als auch an den Hotspots in der City, wie z. B. in „Brera“ und der „Zona Tortona“ zu finden. Bei traumhaftem Wetter, mediterranem Flair und emotionalen Inszenierungen bereitet es viel Freude die Zukunftstrends der Möbelwelt zu erkunden, um im Anschluss daran, unseren Kunden die richtigen Tipps und Empfehlungen zu geben.“

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Mit dem Bus zur Hochzeit Das Ja-Wort von Bettina BirkiStark und Johann Stark

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Wer? Bettina Birki-Stark, geb. Birki (25), Projektleiterin bei der Bahn und selbstständig mit ihrem Omnibus-Unternehmen Birki Reisen GmbH & Johann Stark (32), Softwareentwickler Woher? Aus Wettstetten Wann? Standesamtlich: 28.10.2017, kirchlich: 28.04.2018 Wo? Trauung: St. Matthäus in Ingolstadt, Feier: Landgasthof Euringer in Paulushofen

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Wie viele? 200 Gäste Wie habt ihr euch kennengelernt? „Vor circa zehn Jahren auf dem Event ‚Wettstetten Rockt‘. Also durch die Junge Union, in der wir beide engagiert sind“, erzählt Bettina. Antrag? Im Mai 2017 am schönen Gardasee – ganz gemütlich bei Kerzen und Wein im Wohnmobil. Junggesellenabschied? Im Herbst 2017 – die Mädels verbrachten ein Wochenende in einem Biohotel am Starnberger See und die Jungs hatten einen ausgelassenen Abend in Nürnberg. Brautkleid? Von „Mein Hochzeitsladen“ in Lenting Make-Up? Sarah Herat Hochzeitsauto? Ein Q7 – die Gäste wurden übrigens von geschmückten BirkiHochzeitsbussen (von der Braut ins Leben gerufen) an verschiedenen Haltestellen abgeholt, zur Kirche gebracht, von da aus zur Location und im Anschluss auch nach Hause. Hochzeitstanz? Ein klassischer Walzer zu „An der schönen blauen Donau“ Warum dieses Lied? „Wir haben bewusst kein englisches Lied ausgewählt, weil das jetzt jeder hat. Wir wollten etwas Besonderes“, so Bettina.

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Ablauf der Hochzeit? Ganz traditionell – um 10 Uhr Kirche, danach Sektempfang, Mittagessen, Brauttanz, Torte, Geschenkübergabe, Braut verziehen, Abendessen, Tanz, Eisbüffet und um 24 Uhr war dann alles vorbei – „ein anstrengender, aber wunderschöner Tag für alle Beteiligten“, meint die Braut. Besondere Einlagen oder Geschenke? Eine Hochzeitszeitung, Auftritte und Reden der Väter – „sie sind beide keine großen Redner, umso schöner und emotionaler war dieser Moment für uns“, schwärmt Bettina. Die schönsten Momente? Das erste Aufeinandertreffen in der Kirche, der Hochzeitstanz und die Reden der Väter. Hochzeitsreise? Gleich nach der Hochzeit ging es ab nach Mauritius. Zukunft? Schon Ende Oktober wird Nachwuchs im Hause Birki(-Stark) einziehen – besonders ausgefuchst: Die Freunde der beiden haben vor dem Aufstellen des Kindsbaums mitbekommen, dass Bettina schwanger ist und prompt steht da geschrieben, dass die beiden in einem Jahr zu viert sein sollen – hmmm... da winkt wohl eine Brotzeit. Fotografin: Andrea Weingartner, No Limits Eitensheim


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Urlaubsfeeling pur Wer?

Sabrina Klein, geb. Scheibenpflug (32), Friseurin & David Klein (36), Selbstständiger im ITund Textilgewerbe

Woher?

Neustadt an der Donau

Wann und wie?

Standesamtlich am 09.09.2017, statt der kirchlichen Hochzeit wurden die beiden im Anschluss von einer freien Rednerin getraut

Wie viele? 110 Gäste

Wo?

Trauung im Standesamt Münchsmünster, Trauung mit der freien Rednerin und Feier beim Wake & Groove Geisenfeld

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Idee für die Location?

„Wir wollten eine besondere Location, die für eine Hochzeit nicht üblich ist. Wir haben uns die Location dann Anfang 2017 angeschaut und waren sofort begeistert. Die Location bietet Urlaubsfeeling pur“, so das Brautpaar.

Hochzeitsauto?

Die Hochzeit von Sabrina und David Klein

Für die Fahrt zum Standesamt ein Audi TT – „dort wurden wir dann von Sabrinas Reitstall-Freunden überrascht und mit einer Kutsche und den ganzen Pferden des Reitstalls abgeholt“, erzählt David.

Hochzeitstanz?

„Wir hatten keinen besonderen Hochzeitstanz. Das wollten wir nicht. Wir haben einen DJ ge-

bucht, der den Gästen mit Partymusik und feinstem Hip-Hop einheizte“, erklärt Sabrina.


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LEBEN

Kennenlernen?

Zusammengekommen sind die beiden am 09.09.2014, nachdem sie sich zunächst bei einem von Davids Kunden kennengelernt hatten, wo Sabrina den Models die Haare gemacht hatte. Als er später auf Facebook nach ihr suchte stand da: „In einer Beziehung“ – allerdings nur weil Facebook für Sabrina keine Flirtplattform war. Nachdem er sie angeschrieben hatte, trafen sie sich und es funkte.

Antrag?

„Den Antrag habe ich Sabrina auf der Hochzeit unserer besten Freunde gemacht. Als die Braut ihren Strauß werfen wollte, ertönte Bruno Mars „Marry You“. Mein Sohn und ich kamen durch die wartenden Damen und die Braut gab Sabrina ihren Strauß. Ich kniete mich vor sie und fragte, ob sie meine Frau werden möchte“, erinnert sich David.

Der schönste Moment?

„Der ganze Tag war ein einziger schöner Moment“, schwärmen die beiden.

Fotos: MatthiasBrandmeier - Anchorarts Photography & Design

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Hip Hop, Jazz Dance oder Ballett? Teenager tanzen gern! Moderne Tanzschulen bieten ein breites Spektrum unterschiedlicher Tanzstile an, so dass fast alle Wünsche abgedeckt werden können. Im Mittelpunkt steht immer die Freude an Bewegung und Tanz, verbunden mit viel Spaß und einer coolen Tanztruppe. Mit großer Begeisterung starten Schülerinnen und Schüler ab ca. 13 Jahren im modernen, aber auch klassischen Tanztraining durch. Hohe Eigenmotivation und Interesse an Tanz, Musik, Rhythmik und Bewegung motivieren die Jugendlichen, dass Tanztraining vielleicht nach einer Pause (nach dem Kindertanz ;-)) wieder aufzunehmen oder das Hobby Tanzen ganz neu zu beginnen. Doch was macht den Reiz „Tanzen“ für Jugendliche und junge Erwachsene aus? Gesundheit Tanzen bietet einen optimalen Ausgleich zum überwiegend sitzenden Schul- und Ausbildungsalltag. Die gesunde Körperhaltung wird durch die tänzerische

Bewegung unterstützt. Durch regelmäßiges Tanztraining kann sich ein gutes Körpergefühl und Körperbewusstsein entwickeln, sowie Muskulatur und körperliche Fitness aufbauen. Erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, Schulung der Koordination und Konzentration sind weitere positive Effekte der tänzerischen Trainingseinheiten.

Sinnvolle Freizeitbeschäftigung Freude an Musik und Bewegung ist ein herrlicher und aktiver Ausgleich zum Alltag. Hier können Jugendliche sich auspowern, tänzerisch ausprobieren und abschalten. Beim Tanzen werden Körper, Geist, sowie Kondition und Koordination gefordert. Bereiche, die in der Schule leider oft nur isoliert betrachtet werden. Beim Tanzen ist der ganze Körper aktiv. Tanzen kann zudem die emotionale Ausgeglichenheit und Kreativität der Jugendlichen fördern. Neue Leute kennenlernen, Freundeskreis erweitern, Gruppengefühl stärken Musik und Tanz verbindet: Gemeinsam erarbeitete

Choreografien stärken den Zusammenhalt. Schnell entwickelt sich ein „Wir-Gefühl“. Außerhalb von Schule und fernab der Familie lernt man Gleichaltrige kennen, die den gleichen Musikgeschmack und vielleicht auch sonstige ähnliche Interessen haben. Durch altersgemischte Gruppen und die ständige Möglichkeit, während des fortlaufenden Kurses einzusteigen, lernen alle Teilnehmerinnen voneinander. Jeder war mal Anfänger, jeder hat unterschiedliche Stärken und erst zusammen sieht die Tanzchoreografie so richtig gut aus. Selbstbewusstsein Das obengenannte „WirGefühl“ stärkt zudem auch jeden Einzelnen in seinem Selbstbewusstsein. Das Erlernen von Choreografien, kreativen Ausdrucks- und Bewegungsformen erfordert Ausdauer und Disziplin von den Tänzern. Die Umsetzung und das Erreichen von eigenen gesteckten (Tanz-) Zielen in einer entspannten Tanzschul-Atmosphäre fördert das Selbstvertrauen und lässt die Jugendlichen mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein auch andere Herausforderungen in Schule oder Ausbildung meistern. Und jetzt heißt es: Handy weglegen und los tanzen! Eure Vera, Tanzstudio Süd

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Da guckst Du die WM!

Beliebte Public Viewing Plätze in Ingolstadt

Vom 14. Juni bis 15. Juli ist ganz Deutschland wieder im WM-Fieber – immerhin wollen unsere deutschen Jungs den Weltmeister-Titel in Russland verteidigen. Und wer sieht sich diese Spiele nicht lieber in guter Gesellschaft und emotionsgeladener Atmos-phäre an? Hier wird es in Ingolstadt öffentliche Fußball-Übertragungen geben: Beim Carrara-Weinfest (13.-24. Juni) Fußball-Verrückte können die Spiele der Fußball-WM in eigenen Public ViewingBereichen, auf zwei Bildschirmen, verfolgen. So werden weder die reinen Weinliebhaber, noch die Fußball-Fans von den jeweils Anderen gestört. Wer keinen Wein oder Ähnli-

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Foto: Archiv

ches trinken möchte, kann natürlich auch ein Bierchen ordern. In diesem Jahr findet das traditionsreiche Weinfest übrigens zum ersten Mal auf dem Rathausplatz statt. Am Donaustrand Strandfeeling pur! Am Ufer in der Sonne Cocktails schlürfen und dabei auf einer großen Leinwand die WM-Spiele gucken – das geht auch in Deutschland. Sogar hier in Ingolstadt – und zwar am Donaustrand. Im Biergarten Schutterhof Mitfiebern in gemütlicher Biergarten-Atmosphäre – auch im Biergarten Schutterhof werden alle wichtigen Spiele der WM übertragen.

Am Donaustrand Foto: Stadt Ingolstadt

In „Das MO“ Ab ins „Stadion Bergbräustraße“! Im MO-Biergarten werden ebenfalls alle Spiele übertragen. In der WM-Lounge Wo normalerweise nur im Winter eine Ruheoase entsteht, kann auch in diesem Jahr wieder entspannt Fußball geschaut werden. Denn in den Arkaden des Alten Rathauses entsteht, wie schon vor vier Jahren, die WMLounge.

In der WM-Lounge

Im Biergarten Schutterhof

Foto: Facebook/WM-Lounge

Foto: Facebook/Das MO

Carrara Weinfest

Foto: Facebook/Schutterhof

In „Das MO“


E-Tankstelle für Schuster Home Company SWI errichten neue Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge auf Kun-denparkplatz Die Schuster Home Company wird elektromobil. Als erstes Ingolstädter Unternehmen hat sich das Möbelhaus in der Heinkelstraße im Gewerbegebiet an der Manchinger Straße für eine Elektroladesäule von den Stadtwerken Ingolstadt (SWI) entschieden und geht damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft. Künftig wird die Lademöglichkeit den Kunden des Hauses sowie SWILadekarteninhabern zur Verfügung stehen. „Wir sind von der Elektromobilität als nachhaltiger Form der Fortbewegung überzeugt und möchten unseren Beitrag dazu leisten. Mit der neuen Säule wollen wir unser Serviceangebot für unsere Kunden weiter verbessern. Die Stadtwerke sind dafür

Karena Schleicher, GF der Schuster Home Company mit SWI-GF Matthias Bolle.

genau der richtige Partner„, sagt Sebastian Siekaup, Mitglied der Geschäftsleitung bei Schuster Home Company. „Uns erreichen regelmäßig Anfragen von Firmen nach Lade-säulen. Deshalb haben wir unser Angebot entspre-

chend erweitert. Wir freuen uns sehr, mit der Schuster Home Company die erste Säule für ein Unternehmen umzusetzen“, erklärt Christian Fleißner von den Stadtwerken. Die SWI bieten intelligente Elek-

troladesäulenlösungen für Unterneh-men im Komplettpaket inklusive Wartung an. Eingesetzt werden können sie als Lademöglichkeit für Kunden, Mitarbeiter oder für den fir-meneigenen Fuhrpark.

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Buch

tipp

Felix Brunner „Aufwachen - der Horizont ist nicht das Ende“ 5 Sterne Verlag ISBN-13: 978–3981898002

Infos Bilder der TransalpTour und weitere Informationen zu Felix Geschichte gibt es auf www.gegengleichgueltigkeit.de/ transalpfelix Informationen, Termine und mehr zum Thema Blutspenden finden Sie online unter blutspendedienst. com

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Von der Transfusion zur Transalp Felix Brunner überwand mit dem Handbike die Alpen Felix Brunner hat Unglaubliches geleistet: Als wohl erster Rollstuhlfahrer überquerte er in neun Tagen erfolgreich die Alpen auf einer Mountainbike-Route. Von Füssen nach Riva an den Gardasee – 480 Kilometer und 12 000 Höhenmeter liegen hinter dem jungen Mann, dessen Leben die Ärzte vor vier Jahren aufgegeben hatten. Auf dem Rückweg von einer Eiskletter-Tour stürzte Felix 30 Meter tief in ein Bachbett und lag anschließend acht Monate im künstlichen Koma. Er wurde mehr als 60 Mal operiert. Dabei mussten ihm mehr als 800 Blutkonserven zugeführt werden, um ihn am Leben zu erhalten.

„Ohne die vielen Menschen, die Blut spenden gehen, wäre ich heute tot. Daher weiß ich seit meinem Absturz wie wichtig Blutspenden und damit die Arbeit des Blutspendedienstes des BRK sind.“ Dass man sich hohe Ziele setzen muss, davon ist der Allgäuer überzeugt. „Ich hab schon ganz schön Respekt vor der Tour gehabt“, sagt er. Ein innovatives Handbike mit zwei Rädern vorne und einem Rad hinten ermöglichte die Tour über zum größten Teil unasphaltierte Wege.


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Weltblutspendewoche vom 11.6. bis 17.6. 2018 MIT VIELEN MITMACHAKTIONEN! INFOS UNTER WWW.BLUTSPENDEDIENST.COM

Gewinnen Sie eine Ballonfahrt! Felix Brunner beim Training mit dem Handbike. Foto: Simon Toplak

Acht Leute haben Felix auf seiner Tour begleitet, darunter auch sein Vater Manfred, der die Strecke mit ihm gemeinsam geplant hat. „Das Team war unglaublich wichtig für mich, denn an manchen Stellen kam ich mit meinem 80 cm breiten Handbike einfach nicht ohne Hilfe weiter. Laufen kann ich nicht“, erklärt Felix, „da mussten meine Kumpels mich halt tragen.“ Heute ist der 27-Jährige vielfältig gesellschaftlich aktiv und erfolgreich: als Behindertensportler, Motivationsexperte, neuerdings Buchautor und bereits seit einigen Jahren als Botschafter für das überlebenswichtige Thema Blutspenden. „Mein Leben ist heute mindestens so schön wie vor dem Unfall“, sagt der Allgäuer zufrieden. Jetzt ist seine Biographie „Aufwachen – Der Horizont ist nicht das Ende“ beim 5 Sterne Verlag erschienen. Persönlich gewidmet hat sie Felix Brunner für ihn einzigartigen Menschen: „Ohne sie würden schwer Verunglückte, wie ich es war, chronisch Erkrankte oder Krebspatienten, keine Überlebenschance haben. Allen engagierten Blutspendern gilt mein herzlicher Dank!“

Das BRK und espresso verschenken eine Ballonfahrt für zwei Personen im Blutspende-Ballon „Mutspender“. Belohnt werden sollen damit natürlich Blutspender! Schicken Sie ein Foto, das Sie beim Blutspenden zeigt an: win@espressomagazin.de Unter den Einsendern losen wir die Ballonfahrt aus. Einsendeschluss ist der 8. Juli 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

(Sie haben selbstverständlich auch die Möglichkeit eine Fahrt mit dem „Mutspender“ zu buchen. Infos unter www.blutspendeballon.de)

Der Blutspendedienst des BRK wird Felix Brunner weiterhin auf seinem Weg begleiten. Umgekehrt wird Felix den Menschen, die ihr Herzblut für ihn gegeben haben, sein Leben lang verbunden bleiben. Allein 2.000 Blutkonserven werden täglich in Bayern für kranke und schwer verletzte Patienten wie Felix Brunner gebraucht! „Jeder Blutspender ist Lebensretter und kann für ein Happy End nach tragischen Schicksalsschlägen sorgen“, weiß Felix Brunner, und will auch deshalb nie aufhören, andere zu motivieren.

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Wichtige Werte vermitteln

Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für das Gymnasium Schrobenhausen mit seinem Kooperationspartner FC Ingolstadt 04

Fotos: Gymnasium Schrobenhausen

Prominente Gäste im Gymnasium Schrobenhausen: Nicht nur offizielle Vertreter des FC Ingolstadt 04, nämlich Alexandra Vey und Thorsten Brieger samt Maskottchen Schanzi, sondern auch der Stellvertretende Landrat Alois Rauscher, der Erste Bürgermeister der Stadt Schrobenhausen, Dr. Karl-Heinz Stephan, und der Elternbeiratsvorsitzende Hans Schuster gaben sich die Ehre auf dem Pausenhof der Schule. Was war da los? Es gab etwas zu feiern, nämlich die Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für das Gymnasium

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Schrobenhausen. Klingt gut – doch was steckt eigentlich dahinter? Bundesweites Netzwerk Das Projekt wurde 1988 von Jugendlichen in Belgien entwickelt, existiert also schon seit 30 Jahren und ist inzwischen mit über 2400 Schulen das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ziel ist – wie der Name schon sagt – in der Schule aktiv und mit Courage gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen und jährliche Projekte zum Thema durchzuführen. Zu den Voraussetzungen, dem Schulnetzwerk beitreten

zu können und den Titel „Schule ohne Rassismus“ verliehen zu bekommen, gehört, dass mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten, diese Ziele unterstützen. In Schrobenhausen haben das schließlich sogar 80 Prozent getan – ein beachtliches Ergebnis! Schulleiter Köhler als Projekt-Initiator Bereits seine Vorgängerschule in Hof war eine „Courage-Schule“, deshalb wollte Schulleiter Dr. Markus Köhler das Projekt auch unbedingt an seine neue Schule, das Gymnasium Schrobenhausen,

holen – und fand überwältigende Unterstützung von Schülern, Kollegen und Elternbeirat. „Mir ist ganz besonders wichtig, dass gerade am Gymnasium nicht nur Wissen, sondern auch Werte vermittelt werden“, meint Köhler, „denn Abiturienten werden später oftmals an verantwortlichen Stellen eingesetzt. Dafür ist gesellschaftliches Engagement unerlässlich, deshalb sollte die Schule für die richtige Persönlichkeitsbildung und Wertevermittlung sorgen.“ Dabei weist Dr. Köhler vor allem auf den zweiten Teil der Auszeichnung hin: „Glücklicherweise ist an Schulen das Problem

Rassismus kaum vorhanden. Anders sieht es beim Courage zeigen aus. Den Mut oder die Persönlichkeit zu haben, gegen Unrecht oder Gewalt einzutreten, ist in unserer Gesellschaft nicht sehr verbreitet. Es wird bei Problemsituationen lieber weggeschaut statt eingegriffen. Daher versuchen wir, unsere Schüler zu selbstbewussten Bürgern zu erziehen, die sich auch für Schwächere einsetzen.“ Kooperation mit dem FC Ingolstadt 04 Eine letzte Voraussetzung musste das Gymnasium schließlich noch erfüllen:


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Ein Kooperationspartner musste gefunden werden: „Es war ausdrücklich mein Wunsch, hierfür den FC Ingolstadt 04 zu gewinnen“, meint Schulleiter Dr. Markus Köhler. „Denn in Fußballvereinen sind viele Nationen und Kulturen vertreten. Und nichts verbindet Menschen mehr als Musik und eben Sport. Gleichzeitig gibt es in den Stadien aber auch Probleme mit Rassismus und Diskriminierung – hier sehen wir viele Ansatzmöglichkeiten, um deutlich Flagge zeigen zu können. Denken wir an Fairplay, also respektvollen Umgang miteinander, so gilt das im Sport genauso wie in der Schule, auch hier gibt es viele Berührungspunkte. Deshalb war der FCI mein absoluter Wunsch-Pate und wir freuen uns auf eine intensive und erfolgreiche Kooperati-

on“, betont Köhler, dessen Gymnasium ohnehin ein gutes Verhältnis zu den Schanzern pflegt, da Spieler der U13 und U17 dort zur Schule gehen. Projektarbeit in Schülerhand Das Vorhaben, Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus“ zu werden, haben die Schüler dabei weitestgehend alleine bewerkstelligt: Von der Organisation und Verteilung der Unterschriftenlisten bis zur Planung der Veranstaltung und der Choreografie der Buchstaben „SOR“ für Schule ohne Rassismus und „SOB“ für Schrobenhausen am Tag der Titelverleihung lag alles in der Hand der Schüler. Auch in Zukunft wird das bei den jährlichen Aktionen so sein, die beispielsweise Projekte wie ein Stolperstein in der

Schrobenhausener Innenstadt oder ein Nachmittag in einem Flüchtlingsheim sein können. „Die Lehrkräfte und auch ich als Schulleiter nehmen uns da eher zurück. Natürlich stehen wir unterstützend zur Seite und vermitteln die Kontakte zu externen Partnern – aber die Grundinitiative geht von den Schülern aus“, erklärt Köhler. Und die Gymnasiasten hatten ganze Arbeit geleistet und für die Verleihung der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eine gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt, bei der ein eindrucksvolles Programm geboten wurde, Maskottchen „Schanzi“ jede Menge Autogrammund Selfie-Wünsche erfüllte und die Big Band des Gymnasiums Schrobenhausen für ausgelassene Stimmung sorgte. (sk)

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Sommerrasen

Pünktlich zur Fußball-WM 2018: Machen Sie Ihren Rasen sommerfit! Wir hören das Gras wachsen! Nach der langen Winter- und nasskalten Vorfrühlingsphase hören wir nun endlich wieder das Gras wachsen. Alle Gartenbesitzer wollen natürlich einen schönen Rasen, doch dafür braucht es jetzt unsere Aufmerksamkeit und einige Pflegemaßnahmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in 5 Schritten Ihren Rasen von der Brachfläche in ein strahlendes Grün verwandeln. Danach übersteht er auch problemlos die Aktivitäten des fußballbegeisterten Nachwuchses. 1.Das Vertikutieren Nach dem ersten Schnitt im Frühjahr ist es Zeit, den Rasenfilz aus abgestorbenen Halmen und älteren Wurzeln zu entfernen. Denn so kann Licht, Luft und Wasser zu den Graswurzeln gelangen und neues Wachstum angeregt werden. Das erledigt ein Vertikutierer mit vertikal schneidenden Messern und Federzinken. 2.Das Ausbessern von Lücken Gerade nach dem Vertikutieren sieht man kahle „Glatzen“ im Rasen. Diese entstehen durch Staunässe, Pilze oder starke Beanspruchung. Streuen Sie hier gezielt ein Gemisch aus Sand und Rasensamen auf die zuvor aufgerauten Stellen und treten Sie es leicht fest. Gießen nicht vergessen! 3.Das Düngen Ein gesunder, dichter Rasen braucht Nährstoffe. Deshalb sollten Sie ihn im Frühjahr und im

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Herbst mit entsprechender Nahrung in Form von Dünger versorgen. Die richtige Zusammensetzung verrät Ihnen Ihr Gartenfachbetrieb, zum Beispiel die Gärtnerei Zitzelsberger. 4.Das Mähen Hier gilt die Regel: lieber oft und wenig als einmal und zu kurz! Jetzt in der Hauptwachstumsphase im Mai und Juni sollten Sie mindestens einmal in der Woche zum Rasenmäher greifen – spätestens dann, wenn 100 % der letzten Schnitthöhe nachgewachsen sind. Die ideale Rasenhöhe beträgt 5 – 8 cm. Da bedankt sich Ihr Rasen mit dichtem Wachstum und leuchtendem Grün. 5.Das Gießen Bedenken Sie Ihr grünes Prachtstück am besten in den Morgenstunden mit einem feinen Sprühregen. Etwa 10 cm tief sollte der Boden nach dem Bewässern durchfeuchtet sein. Dann können Sie mit der nächsten Wassergabe wieder ein paar Tage warten. Ein Bewässerungssystem (zum Beispiel von Takagi) kann dabei eine große Hilfe sein! Nachdem Sie all dies befolgt haben, wird es Zeit, sich einen gemütlichen Sitzplatz im Schatten zu suchen und wieder … dem Gras beim Wachsen zuzuhören. Und das (Be-)Gießen nicht vergessen! In diesem Fall empfehlen wir ein kühles Getränk für den fleißigen Gärtner.


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Den Blick auf einem Beet ruhen lassen – das soll Freude machen und zwar das ganze Jahr. Gartenprofis sehen es als eine ihrer Kernaufgaben an, dieses Ziel zu erreichen. Doch wie inszeniert man Schönheit im Wandel der Jahreszeiten immer wieder neu?

Fotos: Garten Arndt

Ein Spielplan für zwölf Monate

Gut komponierte Beete Die Mischung macht es

Eine durchdachte Beet-Komposition erfreut das Auge das ganze Jahr lang.

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Gut komponierte Beete vereinen die Stärken der unterschiedlichen Pflanzen zu einem großen Ganzen. Von Gehölzen, die dem Beet ein ganzjährig tragendes Rückgrat verleihen, über die grüne Leinwand aus Blattschmuckstauden bis hin zu den manchmal spektakulären Auftritten der Blütenpflanzen. Das Beet wird zur Bühne für die wechselnden Darsteller. Und wie jeder gute Regisseur muss auch der Gärtner seine Schauspieler in all ihren Facetten kennen. Was blüht wann und wie lange? Welche Pflanze treibt früh aus und welche eher spät? Welche Wuchsform hat sie? Wird sie den Bo-

den bedecken? Die Antworten kennt Stefan Arndt, Gärtner von Eden aus Rohrbach (Ilm), aufgrund seiner jahrelangen praktischen Erfahrung und plant Beete systematisch: „Ich denke von groß nach klein und überlege, wie lange die jeweilige Pflanze den Garten prägen wird. Deshalb wähle ich die Gehölze zuerst aus, danach die größeren Stauden und Gräser und zum Schluss die Begleiter und Pflanzen, die im Beet nur kurze Zeit zu sehen sind.“ Jede Pflanze hat ihre eigenen Qualitäten. Diese zu erkennen und zu betonen, ist für den Gartengestalter ein komplexer, aber auch sehr schöner Teil seiner Arbeit.


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Gehölze als Gerüst In manchen Monaten wird die tragende Grundstruktur aus Gehölzen kaum beachtet, zum Beispiel wenn im Mai viele Stauden in voller Blüte stehen und die Blicke auf sich ziehen. Wertvoll sind sie aber jederzeit, auch für Stefan Arndt: „Ich setze gern Formschnittgehölze wie zum Beispiel Bonsai-Kiefern ein. Im Winter rücken sie in den Blickpunkt, aber sie sind auch sonst wichtig, weil sie für einen grünen Ruhepol im Beet sorgen.“ Immergrüne wie Zwerg-Kiefern, Stechpalmen oder Eiben zählen zu den klassischen Zutaten einer ganzjährig attraktiven Rabatte.

Wiedersehen macht Freude Stauden gehören zu den Hauptdarstellern einer Rabatte – nicht nur zur Zeit ihrer Blüte. Sobald der Trieb aus der Erde spitzt, prägt die Pflanze das Beet – zum Glück findet Stefan Arndt: „Früher galt es als wichtig, dass immer etwas blüht. Mittlerweile ist die Wertschätzung für Stauden, die das Beet mit ihren Blättern schmücken, gestiegen. Gräser gehören für mich deshalb unbedingt dazu, wenn ich lang anhaltende Effekte erzielen möchte. Die meisten Gräser prägen das Beet über den Winter bis Februar mit ihren Halmen.“ Zurückgeschnitten werden sie erst im Frühjahr, um Platz für den Neuaustrieb zu machen. Neben Gräsern schätzt Stefan Arndt auch den Zierlauch (Allium), der mit seiner kugelrunden

Blüte im Frühsommer in jedem Garten ein imposantes Schauspiel ist. Die Blüte als nette Zugabe und nicht als wichtigstes Kriterium für einen Platz im Beet zu sehen, klingt komisch, ist aber für Profis wie Stefan Arndt wichtig. Die wertvollsten Stauden sind nicht immer jene, die auffällig blühen. Rittersporn ist im Frühsommer sicher ein Hingucker – Fetthennen wie die Sorte ‘Herbstfreude’ prägen das Beet aber vom Frühling bis in den Winter, weil ihre Samenstände stehen bleiben können. Also kein Rittersporn mehr? Doch – sofern man beachtet, dass er das Beet nur kurze Zeit schmückt. Begleitstauden wie die diversen StorchschnabelSorten sorgen dafür, dass die Bühne auch vor, während und

nach der Rittersporn-Blüte bespielt wird. Mit dem ersten Frost werden die Auftritte im Beet naturgemäß dezenter. Stefan Arndt sieht das positiv: „Diese Zeit des Jahres bietet ja auch die Chance zur Ruhe und Einkehr, und ich lenke dann den Blick auf die Samenstände von Gräsern und Stauden. Dann ist die Struktur wichtiger als die Farbe.“ Zumal die ersten Krokusse schon im Spätwinter das folgende Spektakel der Zwiebelblumen ankündigen. Dass sich deren Laub nach der Blüte gelb färbt, stört nicht unbedingt: In einer professionellen Inszenierung betreten dann die Stauden die Bühne, kaschieren welke Blätter und prägen das Beet, während die Zwiebeln unauffällig in der Erde schlafen – bis zum nächsten Auftritt im Frühling. www.arndt-gartenbau.de

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Fleißige Tierchen

Andreas Bschierl, vom Imkerverein Reichertshofen und Umgebung e.V., über Honigbienen und ihre Bedeutung für uns Menschen

Foto: Vanessa Rohner

Foto: Adobe Stock/The physicist

Wie viele Bienenarten leben hier in Deutschland und welche Bienen machen den Honig? In Deutschland leben über 500 Wildbienenarten. Diese leben überwiegend als Einsiedler. Die klassische Honigbiene hingegen ist staatenbildend. Das heißt, sie lebt im Volk und kann nicht lange alleine überleben. Diese Völker produzieren unseren Honig.

ne. Die Bestäubung von Raps führt zu einem Mehrertrag von circa 25%. Außerdem stammen mindestens 30% der gesamten menschlichen Nahrung von bienenbestäubten Pflanzen. Pflanzen sind also auf Bienen angewiesen? Ja. Ohne Bestäubung keine Frucht. Besonders krass ist dies in Asien. Hier hat man stellenweise die Biene komplett ausgerottet. Obstbäume werden mit kleinen Pinseln von Menschenhand bestäubt.

Gibt es einen Grund Angst vor Bienen zu haben? Bienen sind harmlos und würden, anders als Wespen, nicht auf Menschen losgehen. Ich habe meine Völker im Garten stehen und setze mich im Sommer gerne raus. Ich habe noch nie eine Biene gesehen, die mir mein Essen streitig machen wollte (lacht).

Also hätte es fatale Folgen für die Landwirtschaft, wenn die Biene aussterben würde, oder? Hier zitiere ich Albert Einstein: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch!“

Warum sind Bienen so wichtig? Honigbienen sind für die Bestäubung von Blühpflanzen von essenzieller Bedeutung. Über 2000 heimische Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung angewiesen. Auch die Landwirtschaft profitiert von der Honigbie-

Was macht es den Bienen heutzutage so schwer? Land- und forstwirtschaftliche Monokulturen, Insektizide und Pestizide. Wir leben in einem Zeitalter der Ertragsmaximierung. Alles was zählt, ist der Profit, egal wer oder was darunter leiden muss. Grünstreifen werden sofort

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abgemäht und im Privaten geht der Trend hin zum blühpflanzenlosen Steingarten. Was kann jeder Einzelne tun, um die Biene zu retten? Im heimischen Garten am Besten Obstbäume und Blühpflanzen ziehen. Wildwuchs ist für die Biene besser als Steingärten und Industrierasen, der mehrmals wöchentlich vom Roboter gemäht wird. Hier haben Bienen dann keine Chance. Sind Insektenhotels sinnvoll? Generell, ja. Allerdings werden sich dort keine Honigbienen auf-

halten. Aber für Wildbienen bieten sie einen guten Unterschlupf. Gibt es auch in der Stadt Überlebensmöglichkeiten für die Biene? Die Stadt bietet, anders als man meinen möchte, ein bienenfreundliches Umfeld. Blühende Balkonpflanzen, Parks und Grünstreifen sind, wenn sie nicht zu häufig gemäht werden, eine gute Grundlage für Bienen. Hinzu kommt, dass die Bienen in der Stadt nicht den Pflanzenschutzmitteln der Landwirtschaft ausgesetzt sind. (vr)

Ingolstadt summt

Logo: Ingolstadt summt

Am 20. Mai war Weltbienentag. Wie wichtig Bienen tatsächlich für Mensch und Natur sind, erklärte uns der Hobby-Imker Andreas Bschierl.

Ingolstadt beteiligt sich übrigens an der bundesweiten Aktion „Deutschland summt!“ – ein Zusammenschluss von engagierten Menschen und Städten, die auf die Problematik des Bienensterbens hinweisen und diesem mit verschiedensten Maßnahmen entgegenwirken wollen. Auf Dächern öffentlicher Gebäude werden Bienenstöcke aufgestellt. Im Haslangpark z.B. wurden bereits bienenfreundliche Gehölze und blütenreiche Wiesen angelegt. Außerdem sollen die Bürger darüber informiert werden, wie man den eigenen Garten bienengerecht gestalten kann. Alles um die rund 500 Wildbienenarten in Deutschland zu schützen!


Auftrag: Artenschutz

Nachhaltigkeits-Partnerschaft: Pfaffenhofener Delegation besuchte Valjevo

Bürgermeister Thomas Herker kämpft nicht gegen, sondern für die Insekten.

Wie viele Wespen sind vor 20 Jahren beim Biergartenbesuch um Ihre Limonade geschwirrt? Wie viele „Insekten-Kleckse“ hatten Sie nach einer Autofahrt auf Ihrer Windschutzscheibe? Seit ein paar Jahren läuft die Antwort beider Fragen gegen Null. Es ist ein wahrgewordener Albtraum: Das Insektensterben nimmt drastische Ausmaße an. Einer der Hauptverursacher des Artenrückganges – übrigens nicht nur bei Insekten – ist die intensive Landwirtschaft unter dem Einsatz von Pestiziden. Dabei sind Insekten für viele Ökosysteme unverzichtbar: Sie tragen zur Vermehrung von Pflanzen und zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Die Bestäuber unter den Insekten leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Versorgung mit Nahrungsmitteln. Und deswegen ist das Thema Biodiversität und Artenschutz auch ein wichtiges Thema der Stadt Pfaffenhofen. Nachdem im Rahmen der

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Seit durch die Gartenschau 2017 viele neue Grünflächen in der Stadt geschaffen wurden, fällt auf, dass es sich die Tierwelt hier plötzlich wieder gemütlich macht. Mehr Schmetterlinge, Bienen und sogar der Biber ist zurück an der Ilm. Und weil Pfaffenhofen mit diesen Erkenntnissen aus der Gartenschau und nicht zuletzt als Nachhaltigkeitspreisträger hier eine Vorreiterrolle spielt, kam es zu einer Nachhaltigkeits-Partnerschaft zwischen der Stadt an der Ilm und der serbischen Stadt Valjevo. Diese kommunale Nachhaltigkeits-Partnerschaft wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) betreut. Zielrichtung des Projekts ist die Umsetzung des speziellen Ziels 15.5 der Agenda 2030; das Artensterben zu verhindern und die Biodiversität zu erhalten. Nachdem die Projektverantwort-

lichen Miroslav Pimic und Aleksandra Tomic aus Valjevo im April zu Gast in Pfaffenhofen waren, um sich Anregungen für Ihre Stadt zu holen, war nun ein Gegenbesuch fällig: Bürgermeister Thomas Herker hatte seinen Stadtrats-Referenten für Grünanlagen, Manfred „Mensch“ Mayer, Theo Abenstein von der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise e.V als Vertreter der Zivilgesellschaft sowie den Stadtgrün-Leiter Mario Dietrich im Gepäck. Sie wollten sich von der Umsetzung der Maßnahmen, darunter begrünte Pausenhöfe an Schulen und grüne Parkanlagen, überzeugen und führten in feierlichem Rahmen selbst Pflanzaktionen im Beisein von Schülern durch. Auch dem Bürgermeister Valjevos stattete man einen Besuch ab. Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei die Frage, welchen Beitrag Politik und Fachwelt leisten können, um die Biodiversität im innerstädtischen Raum zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Abenteuerlich: Die Wanderung entlang des Flussufers in Valjevo.

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Theo Abenstein und Thomas Herker


Bürgermeister Thomas Herker sieht an der Partnerschaft mit Valjevo durchaus auch einen Gewinn für Pfaffenhofen: „Am Beispiel Valjevos können wir lernen, wie man hinsichtlich der Baum- und Grünflächenanpflanzung dort mit den Herausforderungen des Klimawandels zurechtkommt, nachdem in Valjevo schon heute die klimatischen Verhältnisse so sind, wie man sie in der Region PfaffenhoZu Besuch in einem Kloster Valjevos Pflanzaktion an der Grundschule Valjevo: Mario Dietrich, Thomas Herker, Miroslav Pimic, Theo Abenstein und Manfred Mayer (v.li.)

fen in einigen Jahren erwarten muss.“ Nennenswert an dem Städtebesuch ist sicherlich auch die hervorragende Gastfreundschaft. Die Delegation wurde täglich mit Vorspeisenplatten und viel Fleisch verköstigt, wie es sich für serbische Verhältnisse gehört. Für die Serben gab es in Pfaffenhofen übrigens hauptsächlich Spargelgerichte. Auch kulturell wurden die Pfaffenhofener gut unterhalten: Sie nahmen bei einem Musikfest der Grundschule Valjevo teil und besichtigten zwei Klöster. Bei einer Wanderung entlang eines märchenhaften Flussufers und nicht zuletzt bei den Autofahrten durch Serbien, mit vielen Tierchen auf der Scheibe, schien es um die Biodiversität gar nicht so schlecht bestellt. Vor allem aber die Wirtschaft und Infrastruktur machen Valjevo Probleme. Miroslav Pimic brachte beim gemeinsamen Abschlussessen hervor, dass es sein größter Wunsch wäre, eine Firma wie Hipp es in Pfaffenhofen ist, hier in Valjevo zu haben. (sb)

Das Projektteam beim Abendessen

Kennt sich aus in der Pflanzenwelt: Mario Dietrich.

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Die Baufamilie Martin Meier bedient mit dem Unternehmensbereich Baustoff-Fachhandel seit über 60 Jahren zufriedene Kunden in der Region. 2015 übernahm sie auch den BaustoffFachhandel in Gaimersheim, wo nun die Gartenausstellung neu gestaltet wurde.

Die Bau-Schau für die ganze Familie Bei strahlendem Sonnenschein konnten Besucher am 6. Mai die neuesten Garten- und Bautrends entdecken

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Bei der großen Bau-Schau konnten rund 3.500 Besucher eine wahre Erlebniswelt mit vielen Gestaltungsideen für Haus und Garten erleben. Die führenden Baustoffhersteller präsentierten pünktlich zu Beginn der aktuellen Bau-Saison ihr umfassendes Sortiment rund um die Themen Bauen, Sanieren und Renovieren.

Neue Gartenausstellung

Die neue, moderne Ausstellung zeigt Mustergärten und Stilbereiche aus Naturstein und Beton mit Pflastersteinen, Terrassen-

platten, Palisaden, Mauern, Zäunen, Hochbeeten, Gabionen, Wasserspielen und vielen weiteren Gestaltungselementen.

Bau-Praktiker standen Rede und Antwort

Bei kostenlosen Fachvorträgen und individuellen Gesprächen auf dem Gelände wurden Themenbereiche wie „Geld vom Staat für die Sanierung des Eigenheims“ oder „Modernes Heizen mit der Brennstoffzelle“ präsentiert.

Ein Event für Groß und Klein

Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten: Sie konnten sich bei strahlendem Sonnenschein in der Hüpfburg austoben, Karussell fahren, sich schminken lassen, kleine Kunstwerke aus Stein formen und ihre Handabdrücke in Beton verewigen.


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LEBEN

Golf rund um Lissabon

Hotel Memmo Alfama

Stefan Lahme unterwegs in Portugal Einfach mal dem nassen April entfliehen und nicht auf die britischen Inseln. Das war die Idee mal in Lissabon vorbei zu schauen. Lissabon ist eine großartige Stadt, auch ohne Golf ein längeres Wochenende wert. Für uns Golf-Süchtige gibt es rund um Lissabon einige Plätze die hoch gelobt werden. Ende April erwartet man dort 25 Grad und Sonne. Die waren 2018 allerdings zu Hause geblieben und in Lissabon war es so wie bei uns um diese Jahreszeit, 16 Grad. Direkt nach der Landung ging es eine gute Stunde nördlich zum neuen

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West Cliff Course. Um den Platz wird, seit er vor 19 Monaten eröffnet wurde ein regelrechter Hype gemacht. Cynthia Dye, Nichte des berühmten Pete Dye, der mit dem berühmten Inselgrün in Sawgrass, hat den Platz designt. Er liegt traumhaft über dem Atlantik. Modernes Clubhaus, guter Service und dann die ersten Löcher durch eine Baustelle. Sehr tricky, teilweise nicht einzusehende Bahnen, einfach noch nicht wirklich fertig. Die zweiten Neun sind dann besser, teilweise sicher großartige Golflöcher. Aber wenn sie dass Fairway nur um Millimeter verfehlen ist der Ball weg und die Grüns wirklich unglaublich

onduliert. Zum Glück hat uns der Marshall auf der 10, ein 4er Flight hatte uns reingespielt, eine Ladung Super Bock, Portugals bestes Bier vorbeigebracht. Wenn Sie schöne Aussichten genießen wollen ist der Platz großartig, wenn Sie Spaß am Golf haben wollen, warten Sie einige Jahre.

Tage ein Verkehrschaos bei den Anliegern verursacht und die Rezeption zum Wahnsinn getrieben. Mitten in der Altstadt, modernste Zimmer, eine unglaubliche Dachterrasse mit einem kleinem Pool und Bar. Dazu der Blick auf Altstadt, den Tejo und die vor Anker liegenden Kreuzfahrschiffe.

Mein Hoteltipp für Lissabon:

Praia D´el Rey ist der Nachbar von West Cliffs, älter und gut eingewachsen. Vor allem zwischen Häusern und unansehnlichen Bettenburgen. Sorry das tut dem Platz etwas unrecht, viele Löcher sind in Pinien Heinen und einige am Strand. Aber der spielerische Anspruch, etwa

Zurück nach Lissabon ins Memmo Alfama, unser Hotel. Das ist, wenn sie es denn in der Altstadt gefunden haben, großartig. Am besten mit dem Taxi, wir haben mit unseren Lieferwagen in der engen Sackgasse zum Hotel 4


LIFESTYLE

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West Cliffs

Oitavos Dunes

sehr ungepflegte Abschläge und die vielen Immobilien rundum, stehen dem Anspruch einer der besten Plätze Europas zu sein, im Weg. Ein anderes Kaliber ist da Oitavos Dunes in Cascais dem Badeort von Lissabon. Entspannte 30 Minuten von Lissabon erwarten Sie hier für 150 Euro eine total ungepflegte Driving Range, antike Leihcarts und ein sehr schöner Golfplatz. Der Platz ist teilweise sehr offen, riesige Fairways, aber auch viel Wind. Viele Löcher ziehen sich durch typische Pinien Heine, aber auch von der 11 bis zur 17 wie im Donaumoos. Der 11te Abschlag

auf einem Hügel direkt ins Moos, angrenzend die 13, da ist es einfach die Bälle zu verwechseln. Wenn Sie auf der 13 sind und jemand mit veritablem Slice am 11 Abschlag steht, Achtung! Trotzdem ist der Platz Klasse und nördlich von Lissabon mein Tipp. Vor allem um die Ecke das beste Restaurant, Mar do Inferno. Unbedingt hin und lange vorher reservieren. Den Platz, den wir am meisten genossen haben stelle ich Ihnen in der nächsten espresso vor. Fotos & Text: Stefan Lahme www.Sichtbetont.de/Golf

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LEBEN

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Einfach durch die volle Stadt, denn die Welt liegt Dir zu Füßen! Es gibt viele logistische Herausforderungen, mit denen junge Familien täglich zu kämpfen haben. Kinder zur Schule bringen und abholen, Einkäufe erledigen, bei Freunden spielen, zum Schwimmunterricht gehen und noch vieles mehr. „Im RADHAUS sind wir davon überzeugt, dass es für jede Familie eine gute, sichere und bezahlbare Transportlösung gibt. Aus diesem Grund findet man bei uns qualitativ hochwertige Lastenfahrräder, Fahrradsitze und Anhänger in verschiedenen Preisklassen“, verspricht Veronika Sengl, die Expertin für Kinderund Familienbeförderung im RADHAUS.

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es auch in E-Ausführung mit elektrischer Tretunterstützung und einem modernen LCD-Display ausgestattet.

chen und interessanten Eigenschaften konnte der Caress nicht nur den Red Dot Produkt Design Award gewinnen, sondern wurde auch Testsieger der Stiftung Warentest im März 2018.

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Radhaus Ingolstadt Bei der Arena 7 85053 Ingolstadt Tel. 0841/8857720 info@radhaus.de www.radhaus.de


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LEBEN

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Lieblinge des MONATS Foto: adobe stock / Africa Studio

SUN CARE Schutz & Pflege mit SPF 30 , wasserfeste Sonnenpflege-Linie mit natürlichem Zellschutzkomplex Ectoin und pflegenden Eigenschaften Christal Beauty & Wellness, Ingolstadt

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Einfach nur so OUTDOORPOLSTERSTOFFE Humpl Textiles Wohnen, Gaimersheim

Sagen Sie Ihren Lieben einfach mal DANKE mit GLÜCKWUNSCHKARTEN, erhältlich bei Papeterie Höpp, Ingolstadt

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GENIESSEN

mussten die Backwaren immer am Vortag gebracht werden, einzige Ausnahme waren Semmeln, die wurden noch am selben Tag getestet.

Wer hat das beste Brot im Land?

Zehn Ingolstädter Bäckereien stellten sich der traditionellen Brotprüfung Drei Tage lang unterzog Brotprüfer Manfred Stiefel die Backwaren mehrerer Ingolstädter Bäckereien seiner fachmännischen Kontrolle. Dabei konnte man ihm jederzeit bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Denn nachdem die von der Bäckerinnung Oberbayern-Nord organisierte Brotprüfung in den letzten

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Jahren eher im Verborgenen stattgefunden hatte, wählte man dieses mal dafür einen gut sichtbaren Infostand direkt im Eingangsbereich des WestPark. Die Bäcker konnten ihre Brote, Semmeln und Brezen freiwillig dort abgeben und erhielten im Gegenzug ein Fazit über die Güte ihrer Produkte. Dabei

Brot geht immer Wenn man den Brotprüfer vom Deutschen Brotinstitut so bei seiner Tätigkeit beobachtete, konnte man glatt neidisch werden auf seinen Beruf. Unermüdlich schnitt er ein Brot nach dem anderen auf und gönnte sich einen Bissen. Hungrig muss er am Ende eines Arbeitstages bestimmt nicht nach Hause gehen. Da könnte man meinen, dass die Eintönigkeit der Nahrungsaufnahme den Appetit auf Gebackenes auf Dauer schmälern könnte. Doch ganz im Gegenteil, selbst nach einem brotreichen Arbeitstag gönne er sich gerne noch am Abend eine Scheibe mit Aufstrich, erzählt der Brotprüfer.

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Die Goldmedaille geht an... Prüfer Stiefel ließ sich indessen nicht stören vom Trubel um ihn herum. Souverän ging er seine Kriterien durch. Bei der Prüfung begutachtet Prüfer Stiefel zuerst die Form und das Aussehen von außen. Anschließend schneidet er das Brot an, um die Porung beurteilen zu können. Dann überprüft er den Geruch und zuletzt wird der Geschmack getestet. Wenn alles ohne Beanstandungen ist, gibt es 100 Punkte. Das entspricht dann der Note sehr gut. Schon bei einem Punkt Abzug gibt es nur noch ein gut. Wenn ein Produkt drei Jahre in Folge ein sehr gut erhalten hat, bekommt die Bäckerei dafür eine Goldmedaille als Auszeichnung. Von den 159 geprüften Produkten erhielt fast genau die Hälfte 100 Punkte, 16 Produkte gewannen sogar die begehrte Goldmedaille. (cg)


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GENIESSEN

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Ingolstädter GrünenStadtrat und Umweltreferent Rupert Ebner holt sich seinen Kaffee in der „Porzello“-Tasse

„Hello, Porzello“ Die Bäckerei Sipl präsentierte ihren Beitrag zum aktiven Umweltschutz

Nachhaltigkeit bei der Bäckerei Sipl hat jetzt einen Namen: „Porzello“, eine Coffee-To-Go-Tasse aus Porzellan erobert die 40 Filialen der Bäckerei Sipl in Ingolstadt und der Region. Denn auch die Bäckerei Sipl findet, „es wird Zeit zu handeln“ und entscheidet sich mit Porzello für den aktiven Umwelt- und Klimaschutz, indem sie Einmal-Papp-

bechern den Kampf ansagt. Für 9,95 Euro kann Porzello, die „Vorbild-Tasse“, die in jede Handtasche passt, bei Sipl erworben werden und am besten bei jedem Besuch einer beliebigen Sipl-Filiale wieder mitgebracht und nachgefüllt werden. Neben einem guten Gewissen bekommen Sie die erste Befüllung gratis, jede 11. Tassenfül-

lung ist ebenso kostenlos, echter, unverfälschter Kaffeegeschmack inklusive!

Wir verlosen 2x1 Porzellan-Becher „Porzello“, den sich der/die Gewinner/in nach Benachrichtigung in einer Sipl-Filiale in seiner Nähe abholen darf. Mehr dazu auf S. 98!

Wussten Sie schon, ..? .. dass in Deutschland pro Sekunde rund 90 Coffee-To-Go-Becher verbraucht werden? Das sind pro Jahr 2,8 Milliarden Becher! .. dass 43.000 Bäume pro Jahr für die Herstellung von Coffee-To-Go-Bechern gefällt werden? .. dass für die Herstellung von CoffeeTo-Go-Bechern so viel Wasser benötigt wird, wie der WasserJahresverbrauch von 32.000 Menschen in Deutschland? ... dass die Lebensdauer eines Coffee-To-Go-Bechers mit gerade mal 15 Minuten noch geringer ist als die einer Plastiktüte (25 Minuten)?

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GENIESSEN

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Erdbeerfest und Parkfreitag in der Innenstadt

„Veganissimo“ Ein ganz besonderes Schmankerl steht am 8. Juni im Altstadttheater an: André Hartmann, Wortkünstler und Tastengenie präsentiert sein neuestes Programm „Veganissimo“ und beschäftigt sich auf höchst amüsante und musikalische Weise mit unseren Essgewohnheiten.

Weitere Informationen finden sich unter www. altstadttheater.de oder auf www.facebook. com/altstadttheater Karten sind erhältlich beim Donaukurier, Tickethotline 0841/9666800.

Liebe ist..

.. für den Liebsten/ die Liebste zu kochen. 70

Teller von Schuster Home Company, Heinkelstraße 1, Gewerbegebiet Süd, Ingolstadt

Der Erdbeermonat Juni beginnt und das wird auf dem Abendmarkt gefeiert: Am 7. Juni feiern die Beschicker des Food- und Frischemarktes zusammen mit den Besuchern das Erdbeerfest. Neben dem Verkauf von erntefrischen Beeren vom Feld finden die Besucher diese auch in Form von Luftballons und als Motiv beim Kinderschminken. Die Eltern können bei einem Glas Erdbeer-Prosecco und musikalischer Untermalung eine Pause vom Einkaufsbummel einlegen. Schon einen Tag später wird der Freitag, 8. Juni, wieder zum Parkfreitag. Nach der erfolgreichen Premiere im Mai organisiert IN-City zukünftig an jedem ersten Freitag außerhalb der Ferien den Parkfreitag. Bei Vorlage eines Kassenbons aus einem Geschäft in der Ingolstädter Innenstadt erhalten die Kunden City-Tickets im Wert von 2 Euro. Bei einem Einkaufswert von mindestens 25 Euro erhalten sie einen, ab 50 Euro zwei Park- bzw. Busgutscheine. Den IN-CityTauschstand finden die Besucher von 17 bis 19 Uhr in der Ludwigstraße / Höhe Mauthstraße.


GENIESSEN

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Wie bereitet man Garnelen richtig vor? Das Schälen von Garnelen ist natürlich kein Muss, allerdings ersparen Sie sich so lästiges Pulen zu Tisch.

Viel Eiweiß, kaum Fett, mächtig lecker – Garnelen

Schritt 1 Entfernen Sie zunächst den Kopf. Hierzu fassen Sie die Garnele am Kopf und lösen ihn mit einer leichten Drehung ab. Schritt 2 Nun können Sie die Schale am Bauch aufbrechen und rundherum abziehen. Sollte sie sich „wehren„ kann die Schale einfach mit einem scharfen Mes-

ser oder einer Küchenschere an der Bauchseite aufgeschnitten werden. Die Schale kann entweder ganz entfernt werden oder das letzte Schalenglied mit der Schwanzspitze wird ausgespart – das sieht beim Anrichten schick aus und die Garnele kann hier beim Essen gut gefasst werden. Schritt 3 Nun muss der Darm der Garnele entfernt werden. Hierzu schneiden Sie am Besten den Rücken der Garnele der Länge nach mit einem scharfen Messer auf. Mit der Messerspitze können Sie dann den Darm vorsichtig anheben und einfach herausziehen.

Schritt 4 Falls Sie möchten können Sie dann auch noch den zentralen Nervenstrang der Garnele (länglicher bläulicher Streifen an der Bauchseite) entfernen – dies ist allerdings kein Muss. Am Ende sollten Sie die vorbereiteten Garnelen unter fließendem Wasser gründlich reinigen und anschließend trocken tupfen. Wie kann man Garnelen zubereiten?Hier sind Ihrer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Garnelen können gekocht, gebraten, gegrillt, gedämpft, gebacken, frittiert oder im Wok zubereitet werden. Ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben.

Vor allem mit Pasta und Weißweinsauce sind sie ein edler Genuss Was ist der Unterschied zwischen Garnelen und Scampi? Die Unterscheidung von Garnelen und Scampi ist gar nicht so schwierig. Scampi gehören zur Hummer-Familie. Sie haben, wie ihre Artgenossen, Scheren. Garnelen haben so kleine Greifwerkzeuge, dass man sie kaum als solche erkennen kann, dafür haben sie ein Stirnhorn. Auch die Gehäuse unterscheiden sich: Garnelen sind glatt, Scampi geriffelt. Diese Unterschiede sind aber nur erkennbar, wenn sie im Ganzen angeboten werden. Häufiger ist es jedoch, dass nur die Schwänze verkauft werden. Hier geben die Schwanzspitzen einen Hinweis: bei Garnelen laufen sie schmal zu, bei Scampi sind sie schmetterlingsförmig.

Crusta Nova Garnelen In Deutschland gekaufte Garnelen sind in den seltensten Fällen frisch. Meist werden sie aufgetaut und entstammen fragwürdigen Zuchtbedingungen in fernen Ländern. Das wollten die Urban Fishermen mit Crusta Nova ändern. Deshalb errichteten sie 2012 im Landkreis Erding eine Farm, wo Salzwassergarnelen artgerecht aufgezogen werden. „Als Großstadtfischer züchten wir dort, wo konsumiert wird. So vermeiden wir weite Transportwege und erreichen eine einzigartige Frische, die man schmeckt. Good Gamba ist die zeitgemäße Art, Meeresfrüchte zu genießen: Keine Antibiotika, minimaler CO2 Footprint, maximaler Genuss!“, so die Inhaber.

empfiehlt Christian Frey empfiehlt aus dem Sortiment vom Weinschmecker eine feine bayrische Weinbegleitung passend zu „Bayrischen Garnelen (von CrustaNova) mit Pasta in Weißweinsauce“ 2017er Damaszener Stahl Silvaner „Springinsfeld“ vom fränkischen Kultwinzer Christian Stahl aus Auernhofen.

Anklänge an Apfel, Litschie, ein Hauch Zitrus. Saftig, mit guter Struktur, ohne schwer zu sein. Anhaltend im Abgang.

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GENIESSEN

Foto: Adobe Stock/RAWKUS

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Festa del Vino

La dolce vita am Rathausplatz Ingolstadt vom 13. bis 24. Juni 2018 täglich von 17.30 bis 23.30 Uhr Foto: Adobe Stock/SamueleGallini

Ach, wie schön, dass es diese Partnerschaft gibt! Das Carrara Weinfest mit viel italienischer Lebensfreude ist mittlerweile schon fester Bestandteil des Ingolstädter Kulturprogramms. Von Beginn an mit dabei ist Organisator Giovanni Frediani, der in diesem Jahr Unterstützung von der Italienerin Jennifer Buchner bekam. An einem neuen Standort, am Ingolstädter Rathausplatz, verwöhnt das 16-köpfige Team von Pizza Giannin aus Carrara wieder die Menschen aus der Region mit ausgewählten Weinen, feinen Antipasti, frisch gemachtem Focaccia, Lasagne, Pasta, hausgemachter Pizza und italienischen Kaffeespezialitäten. Die

72 Foto: Adobe Stock/Pavel Timofeev

Foto: Adobe Stock/james_pintar

neue Lokalität am Rathausplatz verspricht zudem einen Blick in die Pizzeria. Wer möchte, kann also den Pizzabäckern über die Schulter schauen. Das Datum 13. bis 24. Juni 2018 haben sicherlich auch alle Fußball-Fans im Kopf. Auf zwei Bildschirmen können bei einem guten Gläschen Wein oder aber auch bei Bier, die Spiele der Fußball-WM verfolgt werden. Und wer lieber Livemusik hört, der darf sich auf Carlo Marchi freuen. Er spielt jeden Abend. Je nach Wetterlage laden rund 400 Sitzplätze in der Sonne und im Schatten sowie im Zelt zum gemütlichen Verweilen ein.

Foto: Melanie Arzenheimer Seit 1995 organisiert Giovanni Frediani das Carrara Weinfest in Ingolstadt. Heuer hat er charmante Unterstützung von der Italienerin Jennifer Buchner, am neuen Standort am Rathausplatz.


Foto: Adobe Stock/janifest

Die größte Genussmesse der Region 10 FOOD & LIFESTYLE setzt in Ingolstadt neue Maßstäbe Nachdem die FOOD & LIFESTYLE-Messe 2016 ein voller Erfolg war, geht sie in diesem Jahr in die zweite Runde. Der Countdown läuft. Am 24. und 25. November können Sie wieder Neuheiten aus den Bereichen Food und Lifestyle bestaunen und testen. Diesmal finden Sie die FOOD & LIFESTYLE in neuen, wesentlich größeren Räumlichkeiten. Die Ausstellungsfläche verdoppelt sich sogar auf 2.182 Quadratmeter – das macht sie zur größten Genussmesse der Region 10.

Ermöglicht wird dies durch die neu gebaute HALLE B an der Ettinger Straße 113 in Ingolstadt. Die über 4.000 Quadratmeter große Halle bietet genügend Platz für die erwarteten 10.000 Besucher. Sie ist ein 70 Millionen Euro teures Gemeinschaftsprojekt der AUDI AG und der städtischen Industriefördergesellschaft (IFG).

24. November endlich die Pforten für die Öffentlichkeit zu öffnen. Rund 100 angesagte, regionale und überregionale Aussteller aus den Bereichen Food und Lifestyle werden erwartet. Den Besuchern wird ein vielfältiges Programm aus Liveshows – wie zum Beispiel Showkochen oder Workshops – und speziellen Themenwelten geboten. Außerdem sind Genießer und Lifestyle-Freunde zum Probieren an Messeständen, zum Einkaufen, zum Mitmachen und zum Austausch mit Experten herzlich eingeladen. Ausstellerinfo unter: www.food-lifestyle.de

Das Team der FOOD & LIFESTYLE-Messe ist bereits fleißig am Organisieren, nimmt mit Vollgas Kurs auf das spannende Wochenende im November und freut sich jetzt schon darauf, am

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GESUND & FIT

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Power für die Bühne Rudi Gascho-von Kapff spürt den Bodystreet Effekt Ihn haben Sie bestimmt schon auf der Bühne gesehen: Rudi Gascho-von Kapff ist als Mitglied der kultigen Musikgruppen „Zackenflanke“ und „Zahnfleisch GmbH“ auf Festivals und bei Veranstaltungen im Einsatz. Die nötige Power holt er sich beim EMS-Training bei Bodystreet in der Münchner Straße. Mit spürbar positiven Folgen beim letzten Neuburger Schlossfest: „Ich hatte den Eindruck, die Anstrengungen besser gemeistert zu haben, als in den Jahren vor-

her.“ Einmal die Woche 20 Minuten Training reichen aus, um die Muskulatur zu stärken und Problemen wie etwa Rückenschmerzen vorzubeugen: „Man merkt, dass man etwas tut und kommt ganz schön ins Schwitzen!“ Für den bekennenden Sportmuffel ist dieses intensive High-Speed-Training, bei dem elektrische Impulse jede Übung verstärken, die perfekte Methode. Außerdem verbringt er als Mitarbeiter bei den Ingolstädter Kommunalbetrieben viel Zeit im

Iris Porstendörfer, Inhaberin der Ingolstädter Bodystreet Studios, mit Rudi Gascho-von Kapff

Büro, was auch nicht gerade ideal für den Muskelapparat ist. „Mit dem Training bin ich voll zufrieden! Und das BodystreetTeam ist immer freundlich und nett.“ Es war übrigens seine Frau, die ihn überzeugt hat, ein Probetraining bei Bodystreet zu absolvieren. Seitdem ist Rudi Gaschovon Kapff überzeugter „EMSSportler“.

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Und Sie? Probieren Sie es selbst und vereinbaren Sie ein unverbindliches Probetraining: Bodystreet Ingolstadt Süd Münchener Straße 93 Tel.: 0841 / 99 38 99 90 Bodystreet Ingolstadt West Friedrichshofener Straße 18 Tel.: 0841 / 99 34 75 00


GESUND & FIT

Sonja Hornung (2. Vors. ETC) und Karlheinz Dietl (ehem. Vorstand und Ehrenmitglied)

30 Jahre Eichstätter Tanzsportclub Was im Nebenzimmer einer Gaststätte begann, hat sprichwörtlich Bewegung in die Stadt Eichstätt gebracht: Vor 30 Jahren wurde der Eichstätter Tanzsportclub (ETC) ins Leben gerufen. Dieser runde Geburtstag ist nun in den Clubräumen des ETC gefeiert worden - mit einem dance Weekend, an dem junge und jung gebliebene Tanzsportfans teilnahmen. Vom Hip-Hop bis zum klassischen Walzer war alles geboten. Und es war auch an der Zeit, Danke zu sagen: So wurden Maria und Karlheinz Dietl sowie Christine und Wolfgang Riffelmacher zu Ehrenmitgliedern ernannt. Und Michaela Sigl-Weidenhiller bekam einen Blumenstrauß für zehn Jahre Trainertätigkeit. In der Sollnau 32 versteckt sich ein kleines aber feines Tanzparadies mit einem wunderschönen Tanzsaal, ausgestattet mit einem speziellen Tanzboden, einem schicken kleinen Bistro sowie einem Atrium für gemütliches Beisammensein. Jede Woche trainieren hier Tanzbegeisterte jeden Alters. Ein besonderes Augenmerk legt der Verein auf den Kinder- und Jugendbereich, in dem

sich von Vorschulkindern bis zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen annähernd 150 Kids in Tanzgruppen wie Bambini Tanz, Dance Jam Session oder Hip Hop Gruppen tummeln und auf diverse Auftritte hinfiebern und trainieren. Dabei kommt Spiel und Spaß nicht zu kurz, wofür die hervorragend ausgebildeten Trainer/innen Garanten sind. In 9 festen Tanzkreisen vergnügen sich Erwachsene auf ganz unterschiedlichem Leistungsstand, wobei der ETC nicht Turniertanz, sondern ausschließlich Gesellschaftstanz anbietet, in dem Spaß und Freude im Vordergrund stehen. Auch hier bieten die ETC-Trainer höchstes Niveau, was Figuren, Haltung und Basic anbelangt. Line Dance und Singletanz für jedermann runden das Angebot ab. Als der Verein vor 30 Jahren im Nebenzimmer einer Gaststätte von einigen tanzbegeisterten Paaren gegründet wurde, ahnte niemand, dass sich daraus ein so erfolgreicher Verein entwickeln würde. Der ausschließlich ehrenamtlich geführte Verein ist mittlerweile eine feste Größe im Eichstätter Vereinsleben. Mehr: www.etc-eichstaett.de

Tanja Schorer-Dremel (MdL) mit Josefa und Fritz Kaussler sowie Franz Hornung

Fotos: Michael Schmidpeter

Karl Wiedmann (ehemaliger Schatzmeister) und Trainerin Michaela Sigl-Weidenhiller

Links die Eichstätter Landtagsabgeordnete Eva Gottstein beim Grußwort, rechts: ETC Vorstand Wolfgang Riffelmacher erhob das Glas auf den Verein.

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Wesentlich für den Erfolg des Hauses Klinikum Ingolstadt ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „Ich möchte mich im Namen der Geschäftsführung für Ihr Engagement und Ihre Treue über einen so langen Zeitraum bedanken.“ Diese Worte richtete Pflegedirektor Erich Göllner an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinikum Ingolstadt GmbH, die für 25 bzw. 40 Jahre im öffentlichen Dienst sowie zum Abschied geehrt wurden.

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Nicht nur die medizinische Kompetenz oder die Größe eines Hauses seien Gründe dafür, warum sich Patientinnen und Patienten für eine Klinik entscheiden. „Ganz wesentlich ist der Erfolg des Klinikums Ihnen zu verdanken, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind es, die dem Haus ein Gesicht geben, es mit Leben füllen und immer für unsere Patientinnen und Patienten da sind.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für 25 bzw. 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt oder in den Ruhestand verabschiedet wurden. Gemeinsam mit Pflegedirektor Erich Göllner (2.v.l.), Geschäftsführer Dr. Andreas Tiete (6.v.l.) und Betriebsratsvorsitzendem Raimund Mayr (r.).

Zudem sei es heutzutage nicht mehr selbstverständlich, einem Arbeitgeber so lange die Treue zu halten. Dabei sind gerade die langjährigen Mitarbeiter immens wichtig für den Erfolg eines Betriebs. „Die Erfahrung, die Sie täglich in Ihre Arbeit einbringen und an jüngere Kollegen weitergeben, ist unglaublich wertvoll.“ Als Anerkennung für ihre Leistungen gab es deshalb ein kleines Präsent und einen Blumen-

strauß sowie einen Gutschein von Raimund Mayr, der sich als Vorsitzender im Namen des Betriebsrats ebenfalls bei den Jubilaren bedankte. Die Geehrten, die insgesamt 535 Jahre Berufserfahrung mitbrachten, stammen aus den unterschiedlichen Abteilungen des Klinikums Ingolstadt. Von der Küche über den Service, von der Pflege bis zum Chefarzt.


GESUND & FIT

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Klinikum Ingolstadt macht sich für Schlaganfallprävention stark

1.000 Baby Er heisst Simon

Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ am 23. Juni im Sparkasseninnenhof

Das Klinikum Ingolstadt engagiert sich aktiv im Kampf gegen Schlaganfall und Diabetes und für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am Samstag, 23. Juni, stehen Prof. Thomas Pfefferkorn sowie Prof. Karlheinz Seidl mit ihren Teams der Klinik für Neurologie sowie der Medizinischen Klinik I von 10 bis 15 Uhr am roten Infobus für Fragen rund um die beiden Themen zur Verfügung. Schlaganfall und Diabetes: Zwei tödliche Gefahren über deren Risikofaktoren viele Menschen kaum etwas wissen. Dabei erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Zwischen 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen ließen sich durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern. Auch von der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind viele Menschen betroffen. Bei etwa sieben bis acht Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist eine sogenannte Typ-2-Diabetes diagnostiziert worden. Inklusive einer Dunkelziffer von etwa 2 Millionen Menschen wird die Anzahl der Betroffenen auf 7,6 Millinonen geschätzt. Deutschland gehört somit weltweit zu den zehn Ländern mit der höchsten absoluten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus. Beson-

ders verheerend ist die Tatsache, dass Diabetes ein klassischer Risikofaktor für den Schlaganfall ist: Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker. Patienten, die an Diabetes erkrankt sind und einen Schlaganfall erleiden, haben laut einer aktuellen Studie eine um bis zu 12 Jahre verkürzte Lebenserwartung. Genau hier setzt die Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ an: sie hat es sich zum Ziel gemacht, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle und Diabeteserkrankungen damit zu reduzieren. Deshalb tourt derzeit ein signalroter Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ durch ganz Deutschland. Am 23. Juni macht er von 10 bis 15 Uhr auch in Ingolstadt (Sparkasseninnenhof beim Rathausplatz) halt. Mit vor Ort: Prof. Pfefferkorn, Direktor der Klinik für Neurologie, sowie Prof. Seidl, Direktor der Medizinischen Klinik I. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Chefärzten sowie ihren Teams offene Fragen zu klären und ihr persönliches Schlaganfall- und

Diabetes-Risiko testen zu lassen. „Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus“, so Prof. Pfefferkorn. „Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir dazu beitragen, Schlaganfälle zu verhindern.“ Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: „Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren.“ „Herzenssache Lebenszeit“ Herzenssache Lebenszeit ist eine bundesweite Aufklärungskampagne mit dem Ziel, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle und Diabeteserkrankungen damit zu reduzieren.

Auch die Mama wurde bereits im Klinikum geboren Der Baby-Boom am Klinikum Ingolstadt hält an: genau um 1.11 Uhr kam der kleine Simon am Mittwoch als 1.000 Baby zur Welt. Für Mutter Silke setzt sich damit eine Tradition fort: sie selbst ist ebenfalls am Klinikum geboren und auch der Bruder des kleinen Simon kam in Ingolstadt zur Welt. „Jede Geburt ist für unser Team ein besonderes Ereignis und wir freuen uns, dass wir unserem 1.000 Baby in diesem Jahr mit 3.370 Gramm und 52 Zentimetern gesund und munter auf die Welt helfen konnten„, sagt Prof. Dr. Babür Aydeniz, der Direktor der Frauenklinik. „Wir sind froh, dass uns so viele werdende Eltern ihr Vertrauen schenken.„ In den letzten beiden Jahren sind so viele Kinder am Klinikum geboren wie nie zuvor, jeweils rund 2.500. „Die bisherige Zahl an Entbindungen lässt darauf schließen, dass das hohe Niveau gehalten werden kann, zumal das Jubiläumsbaby 2017 etwa 14 Tage später als der kleine Simon zur Welt kam„, erklärt Prof. Aydeniz. Zum Vergleich: 2007 kam das 1.000 Baby erst im August, insgesamt wurden damals nur knapp 1.800 Kinder pro Jahr am Klinikum geboren.

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Events in der Region Afrikafest Wann? Samstag, 30. Juni, 10–22:30 Uhr Wo? Rathausplatz Ingolstadt Was? Bereits zum zehnten Mal findet in Ingolstadt das Afrikafest statt. Ziel des Festes ist es, wieder ein Bewusstsein für das Leben und die Probleme in Afrika zu schaffen. Überwiegend in der Region aktive Vereine, die im Kleinen versuchen vor Ort Hilfe zu leisten, zeigen an den Informationsständen ihr Engagement für und in Afrika. Aber auch Vereine, die im Zeichen der Völkerverständigung in Ingolstadt agieren, sind auf dem Fest vertreten. Freuen Sie sich auf Kunsthandwerk aus vielen Teilen Afrikas ebenso wie auf afrikanische Spezialitäten. Doch auch die anderen Sinne kommen nicht zu kurz. Auf dem Rathausplatz sind den ganzen Tag über afrikanische Musik und Liveshows zu hören und zu sehen. Auch die Kinder kommen auf ihre Kosten mit Geschichten von Riesenschnecken, beim Kinderschminken und beim Flechten von exotischen Frisuren und vielem mehr.

Dinner IN White Wann? 30. Juni Wo? Ingolstadt Reservieren Sie sich den 30. Juni ab 19.00 Uhr. Dort treffen sich wieder alle zum Dinner IN White. Der Ort bleibt bei dieser Veranstaltung mit Flashmob-Charakter geheim. Er wird am Tag der Veranstaltung unter der Internetseite dinnerinwhiteweb.wordpress.com bekannt gegeben.

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Weiße Italienische Nacht Wann? Samstag, 9. Juni, ab 19 Uhr Wo? Hotel Domizil Ingolstadt Was? La Dolce Vita im Hotel Domizil. Zur Italienischen Nacht mit südländischem Flair sind alle eingeladen, die italienische Küche, guten Wein und Italo-Musik lieben. Die Inhaber (Familie Hummel) laden für 30 Euro pro Person zu einem DreiGänge-Menü, außerdem gibt es Drinks an der Poolbar. Um weiße Garderobe wird gebeten. Tischreservierung erforderlich.

Donau Classic Wann? 21. bis 23. Juni Wo? In der Region Ingolstadt Was? Die DONAU CLASSIC Rallye 2018 geht in die nächste Runde. Ein rollendes Automobilmuseum macht sich auf die Reise durch die malerische Gegend in und um Ingolstadt. Schon zum 13. Mal trifft sich ein Großaufgebot begeisterter Oldtimerfahrer in der Automobilregion rund um Ingolstadt. An über drei Tage stehen für die automobilen Kostbarkeiten rund 650 malerische Kilometer durch die schönsten Regionen Zentralbayerns auf dem Programm. Wie es sich für die DONAU CLASSIC gehört, wird auch 2018 wieder eine Vielzahl zuschauerträchtiger Wertungsprüfungen und Durchfahrtskontrollen anberaumt. Über 200 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Spanien, Italien, Ungarn und der Schweiz werden erwartet. Das macht die DONAU CLASSIC zu einer der größten internationalen Oldtimer-Rallyes im deutschsprachigen Raum. Neben imposanten Vorkriegspreziosen und eleganten Cabriolets finden sich auch rare Exoten und Rennsportfahrzeuge in der Startaufstellung – und natürlich zahlreiche Zeitzeugen des Straßenbildes der 50er bis 80er Jahre. Weitere Informationen finden Sie unter: www. donauclassic.de

Foto: Donau Classic


Foto: Facebook/Internationale Nacht PAF

KULTUR

Internationale Nacht Wann? Sonntag, 24. Juni, ab 17 Uhr Wo? Unterer Hauptplatz Pfaffenhofen Was? Ein Publikumsmagnet in jedem Sommer: die Internationale Nacht Open Air am Hauptplatz. In diesem Jahr mit Schwerpunkt Serbien. Zu Gast sein werden die serbische Rock’n‘Roma-Band KAL und die bayerische BalkanbeatBand Balkanauten aus München. Wie immer ist die gastronomische Versorgung durch Pfaffenhofener Kulturvereine und Gastronomen mit internationaler Küche ein Highlight dieser Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.

Die espresso Mediengruppe und Schanzer.TV suchen die „SchanzerSommergartenNewcomer-Band“

Bewirb dich mit deiner Band und gewinne einen Auftritt beim Schanzer Sommergarten 2018 als Vorband von „The Booze Bros.“. Wir berichten über deine Band und dein Auftritt am Schanzer Sommergarten wird LIVE im Internet übertragen. Alle Informationen unter: newcomer.schanzer-sommergarten.de

Lange Nacht der Kunst und Musik Wann? 29.06.2018 ab 17:00 Uhr Wo? Hauptplatz und Straßen der Innenstadt, Pfaffenhofen Was? Kunst und Musik überall! Die Innenstadt ist an diesem Abend Schauplatz verschiedenster Live-Konzerte, Ausstellungen und Kunstaktionen. Darüber hinaus versprechen ein großer Kinderbereich, ein Streetfoodmarkt mit Livebühne und viele weitere außergewöhnliche Angebote ein abwechslungsreiches Programm, das Pfaffenhofen einen Abend lang zum spektakulären kulturellen Erlebnis macht. Einzelhändler wie Retzlaff Moden, Lichtpunkt Pollex, Optik Andre, Villa Wunderbar, Isensi, TUI Reisecenter, TrendShop, Boniberger, Bögl,Zirngibl, Kanzler und mehr öffnen ihre Pforten bis 22 Uhr.

Die kurze Nacht der noch kürzeren Filme Wann? Freitag, 22. Juni, ab 21 Uhr Wo? Ilminsel Pfaffenhofen Was? Filme unter freiem Himmel – und das bei freiem Eintritt. Kurzfilme sind etwas Außergewöhnliches. Bei der Kurzfilmnacht der Stadtjugendpflege werden die kurzweiligen Streifen wieder präsentiert. Junge Filmstudenten, Videokünstler und lokale Filmemacher entführen das Publikum für einen Moment in ihre Filmwelten. Das Programm startet mit Einbruch der Dunkelheit auf der Ilminsel in Pfaffenhofen. Auch für gutes Essen und kühle Getränke ist bestens gesorgt. Ein möglicher Ausweichort bei schlechter Witterung wird bekannt gegeben.

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KULTUR

Hüte, Pinsel, edle Steine Nützliches und Schönes auf dem 20. Markt der Handwerkskunst Wann? Am 16. und 17. Juni

Foto: Bauerngerätemuseum

Wo? Ingolstädter Bauerngerätemuseum Regelmäßig am dritten Juni-Wochenende wird das Bauerngerätemuseum Hundszell zum Eldorado für die Freunde der schönen Handwerkskünste. Am 16. und 17. Juni ist es wieder soweit: Hof, Garten und Halle des Hundszeller „Blasibauernhofs“, seit 1995 Heimat des Ingolstädter Bauerngerätemuseums, werden zum Schauplatz für den 20. „Markt der Handwerkskunst“. Verglichen mit so mancher Mammutveranstaltung wirkt der Hundszeller Markt geradezu intim. Doch rund 40 Anbieter sind gezielt ausgewählt nach Vielfalt und Qualität. Die Besucher werden daher kaum zwei Vertreter ein und desselben Metiers entdecken, sondern eine enorme Vielfalt handwerklichen Könnens bestaunen können – vom Gitarrenbauer bis zum Drechsler, vom Klingenschmied bis zum Bürstenbinder. Handelsware ist auf dem Markt nicht zugelassen. Dafür lässt sich in Hundszell so manches Handwerk in Aktion beobachten. Die Kunst des Möbelrestaurierens wird ebenso vorgeführt wie der Facettenschliff kostbarer Schmucksteine, das Sticken filigraner Muster oder die Herstellung von Damenhüten. Stumpfe Messer und Scheren nicht vergessen! Auf einem Schleifstein mit Fußantrieb bringt der Scherenschleifer sie auf besonders schonende Weise wieder in Form. Ein besonderes Schmankerl heuer: Die Damen vom „Holledauer Klöppelsechser“ zeigen eine Sonderschau mit Klöppelarbeiten, natürlich mit Vorführung. Neben der Gelegenheit, Kunsthandwerk zu erwerben und seine Herstellung zu bestaunen, steht den Besuchern das Museum mit seinen aktuellen Sonderschauen offen: „Arma Christi“ und „Friedhof der Traktoren“. Doch damit nicht genug: Im Eintrittspreis (4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, bis 18 Jahre frei) inbegriffen ist zudem ein exzellentes Musikprogramm. Der Samstagabend gehört traditionell der Ingolstädter Kultband Rad Gumbo mit ihrem Frontmann „Dackel“ Hirmer, am Sonntag gibt Dirk Ruthenbeck mit seiner Formation Jazz of course ein Stelldichein. Die jungen Gäste können sich als Nachwuchshandwerker erproben, und selbstverständlich ist während des Marktes für das leibliche Wohl gesorgt. Markt und Ausstellungen, in der Probststraße 13, sind am Samstag von 12 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Programm und Anbieter unter www.ingolstadt.de/bauerngeraetemuseum

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KULTUR

Die Drachen reiten wieder auf der Donau! Der Donau Ruder Club Ingolstadt (DRCI) veranstaltet am Samstag, 7. Juli, die siebte Auflage der Drachenboot Regatta. Firmen, Vereine und Freizeitmannschaften sind eingeladen, sich im DrachenbootPaddeln zu messen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Spaß steht eindeutig im Vordergrund und kostümierte Teams sind sehr willkommen. Interessierte Teams bekommen mit der Anmeldung einen Übungsabend auf dem Donaustausee, um sich mit dem ungewöhnlichen Gefährt bekannt zu machen. In den vergangenen Jahren sind bekannte „Drachenboot-Größen“ wie der Radfahrerverein Wettstetten, das Team vom Bauzentrum Mayer oder die Kollegen von Intertec Hess (hier ganz vorne im Bild) regelmäßig in See gestochen. Der DRCI hofft sehr, neben den bekannten Freunden der Drachenboot-Familie, wie z.B. Team Hai Performance, den EDAG Gladiatoren, den Schlümpfen etc., auch neue Teams für dieses Sommer-Event begeistern zu können. Auch die Fußballfans können beruhigt den Drachen reiten, denn die Veranstaltung wurde extra auf 10 – 15 Uhr vorverlegt, um eine Kollision mit der Austragung des WM-Viertelfinales zu vermeiden. Infos und Anmeldung unter www.drachenboot-ingolstadt.de (Text und Bild: Donau Ruder Club, Ingrid Ermler)

Foto: Facebook/Mittelalterspektakel Sandizelll

Mittelalterspektakel Wann? 31. Mai bis 3. Juni Wo? Wasserschloss Sandizell bei Schrobenhausen Was? Sie interessieren sich für das Mittelalter? Dann ist das Mittelalterspektakel auf Wasserschloss Sandizell genau das Richtige für Sie. Schmaus & Trunk, Bogenschießturniere, historische Instrumente, Märchen & Possen, ein Verkaufsmarkt und das mittelalterliche Lagerleben, warten darauf, entdeckt zu werden. Öffnungszeiten: Donnerstag 11–24 Uhr Freitag/Samstag 13–24 Uhr Sonntag 11–20 Uhr

Bürgerfest Kösching Wann? 29. Juni bis 1. Juli Wo? Marktplatz Kösching

Craftbier-Festival Wann? Samstag, 16. Juni, 13–19 Uhr Wo? Sulzberger BIERHAUS Was? Bereits zum vierten Mal präsentiert das Sulzberger BIERHAUS das Bier-Festival in Pfaffenhofen. Rund ein Dutzend Brauereien verwöhnen die Gäste mit ihren Brauspezialitäten.

Was? Jubiläum in Kösching – das traditionelle Bürgerfest geht in die 25. Runde. Das Highlight für die kleinen Besucher: Am Samstag spielt ab 14 Uhr KIZZ-Rock auf dem Marktplatz. Die Rockband bindet die Kinder voll mit ins Programm ein und präsentiert rockige, kindgerechte Lieder, die vielleicht auch den Eltern ganz gut gefallen. Abends wird natürlich auch Partymusik für die Großen gespielt. Am Freitag zum Beispiel spielt die Partyband „Donnaweda“.

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LIFESTYLE KULTUR

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Hofgartenfest Wann? 8. bis 10. Juni Wo? Neuburger Innenstadt Was? Am ersten Juniwochenende 2018 laden der Stadtmarketingverein und die Stadt Neuburg zum FreilichtSpektakel in die Neuburger Innenstadt. Alle Musikfreunde und Genießer können sich auf drei abwechslungsreiche und stimmungsvolle Veranstaltungstage freuen. Auf zwei Bühnen präsentieren sich von Freitag bis Sonntag die unterschiedlichsten Künstler und selbst die Luitpoldstraße wird mehrfach zur Showbühne umfunktioniert. Mehr als 30 verschiedene Programmpunkte, darunter Tanz, Theater und Musik, sorgen für Unterhaltung. Von den Klassikern der Rock- und Popgeschichte über Irish Folk, bayerische Liedermacherei, Jazz und deutschsprachige Lieder bis hin zum angesagten DJ – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei! Das Hofgartenfest ist aber auch aus kulinarischer Sicht ein Highlight. Bei der Auswahl standen ebenfalls Regionalität und Originalität im Vordergrund. Die Besucher haben auf der „Genießermeile“ die Qual der Wahl und können sich auf ein vielfältiges, internationales Speisen- und Getränkeangebot freuen. Von asiatischen Spezialitäten über amerikanische Burger, den Neuburger Rahmfleck, Schinkenschlawuzn, Langos und Smoothies bis hin zu Kartoffelspezialitäten oder der klassischen Steaksemmel – alle Gaumenfreunde kommen bei diesem breiten Angebot auf ihre Kosten. Die jungen Gäste stehen auch diesmal besonders im Mittelpunkt. Mit dem großzügig gestalteten Funpark gibt es ein weiteres Mal einen Erlebnisbereich für kleine und größere Kinder. Dazu wird das Parkdeck in mehrere Bereiche unterteilt und ganz auf die Wünsche der verschiedenen Altersgruppen ausgerichtet. Nicht zuletzt lässt eine aufwendige Illumination den gesamten Hofgarten wieder in einem bunten Lichterzauber erstrahlen. Phantasievolle Lichteffekte schaffen eine traumhafte Atmosphäre für einen ganz besonderen Juniabend im Herzen Neuburgs. Öffnungszeiten: Freitag, 18 – 1 Uhr Samstag, 14:30 – 1 Uhr Sonntag, 11 – 22 Uhr

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Foto: Facebook/Stadtmarketing Neuburg

Hallertauer Bierfestival Wann? 8. bis 10. Juni Wo? Attenkirchen (Landkreis Freising) Was? Seit zehn Jahren gibt es das Hallertauer Bierfestival in der kleinen Gemeinde Attenkirchen (2.600 Einwohner) im Landkreis Freising. In diesem Jahr findet nun die fünfte Auflage dieses größten nicht-kommerziellen Bier-Verkostungsfestivals in Süddeutschland statt. Mehr als 130 verschiedene Biere von 55 Brauereien aus der Hallertau, aus Oberbayern, aus Franken und der Oberpfalz warten heuer auf ihre Verkostung: Von traditionellen Bieren wie Hell, Pils oder Weißbier bis hin zu Bierspezialitäten oder den sogenannten Craftbieren reicht das Spektrum des Angebotes an den vier Großschenken und dem Brauer-Marktplatz mit kompetenten Ansprechpartnern in der Ortsmitte. Einen Besuch lohnt durchaus auch das vielfältige Rahmenprogramm beim 5. Hallertauer Bierfestival: Auf drei Bühnen spielen Musikgruppen unterschiedlichster Stile – von Bayerischer Blasmusik über Latin bis Rock‘n‘Roll. Dazu unterhalten verschiedene Straßenkünstler, es gibt einen Kunsthandwerkermarkt und sogar ein betreutes Kinderprogramm. Und das alles bei freiem Eintritt.


KULTUR

Chornacht Vohburg Wann? 16. Juni Wo? Vohburger Burgberg

burger Burgberg, zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. In der St. Peter Kirche singen die Chöre geistliche Werke und auf dem Freilicht-Burgareal weltliche Lieder. Karten-VVK beim Donaukurier, Vohburg, Tickets 11 Euro bei freier Platzwahl.

Insgesamt 9 Chöre mit über 200 Sängern werden die Chornacht Vohburg, eine Benefiz-Veranstaltung auf dem Voh-

Fuchsburgfest Vohburg Wann? 22. bis 24. Juni Wo? Vohburg In diesem Jahr dürfen sich die Vohburger über ein noch größeres Bürgerfest mit vielfältigerem Angebot für Jung und Alt freuen. Bespielt wird nämlich nicht nur der Stadtplatz, sondern auch die gesamte Donaustraße, der Platz zwischen Landratsamt und Bibliothek, das darüberliegende Plateau unterhalb des Pflegeschlosses und auch der Platz vor dem Burgtor mit Einbeziehung des KulturStadls. Mit diesen Änderungen hat das Bürgerfest auch einen neuen Namen verdient und zwar „Fuchsburgfest“.

Freitag 22.06.2018, Seniorennachmittag und ein Standkonzert der Stadtkapelle Ab 18.00 Uhr die Band „Coconatz“ im großen Biergarten. Auf der Partymeile in der Donaustraße spielt ab 20.00 Uhr DJ monte.el.musgo. Der Biergarten des Menninger Sportvereins und die Cocktailbars der Faschingsgesellschaft, der Rockoldinger Vereine und der Fußballabteilung des TV Vohburg sind geöffnet. Ab 18.00 Uhr findet die Swingtime mit Wein der Aktiven Vohburger auf dem Plateau vor dem Pflegerschloss mit „Trio Tzigane“ statt.

Samstag 23.06. 2018 Verschiedenen Stadtläufe. Ab 13.00 Uhr die Kinderläufe; gefolgt vom Maskottchenlauf um 15.45 Uhr. Der Hauptlauf startet um 16.00 Uhr. Die Siegerehrung durch den SV lrsching ist für ca. 17.30 Uhr geplant. Ab 19.00 Uhr sorgt die „Saustoi Musi“ im Biergarten für Stimmung. ln der Donaustraße wird das Spiel Deutschland-Schweden übertragen. Danach legt der DJ Max Samillian in der Partymeile auf. Auf der Partymeile werden neben den Bars auch vier Foodtrucks für das Wohl der Besucher sorgen.

Sonntag 24.06.2018 Beginnt 9.00 Uhr ganz traditionell mit Gottesdienst und Konzert der Stadtkapelle über die Mittagszeit. Nach dem Sautrogrennen, werden die Zumba-Kids ihr Können zeigen. Sonntags-Shopping zwischen 13.00 und 17.00 Uhr, ab 18.00 Uhr übernehmen die Holledauer Randstoasutzler das musikalische Ruder. Auch in diesem Jahr werden die Damen des Frauenzaubers den Kulturstadl mit einem eigenen Programm beleben. Am Samstag um 18.00 Uhr und am Sonntag um 15.00 Uhr werden die Besucher mit einer Dirndlmodenschau bezaubert. Vor dem Burgtor wird ein Künstlermarkt am Samstag und Sonntag aufgebaut. Am Samstag und Sonntag wird die Fee „Eiisabeth“ die Kinder mit einem Workshop für „Riesenseifenblasen“, dem Basteln von Zauberschutzschildern und Sockenpoi unterhalten.

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KULTUR

Boarisch – einfach guat! Openair im Klostergarten Wann? Samstag, 9. Juni, Beginn: 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr Wo? Klostergarten Geisenfeld (bei schlechtem Wetter in der Anton-Wolf-Halle) Was? Die Besucher erwartet eine rundum Boarische Nacht von der Musik bis zur Kulinarik! Mitwirkende: Saustoimus, Zünftig! Brünftig! Unvernünftig!, Tschak Neuhauser, Inge Fuchs & Kört Kabein und Michael Bretz.

Weinfest Wann? Samstag, 16. Juni, ab 19 Uhr Wo? Marktplatz Hohenwart Was? Wein und kulinarische Leckereien in italienischem Ambiente erwarten die Besucher beim Weinfest in Hohenwart.

Eintritt: Erwachsene 12 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr, Abendkasse 14 Euro, Ermäßigung für Schüler, Azubis, Studenten und Schwerbehinderte 5 Euro, Ermäßigung für Senioren und Inhaber von Ehrenamtskarten 3 Euro, Kinder bis 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen zahlen keinen Eintritt. Kartenvorverkauf: Online: www.geisenfeld.de, www.okticket.de; Geisenfeld: Bürgerservice im Alten Rathaus, Tel. 08452 9843, Schreibwaren Bauer Ticket-Hotline: 0171/8275524 (alle Auskünfte, Tickets noch am Veranstaltungstag) kultur@geisenfeld.de henriette@staudter-online.de Foto: Facebook/Stadt Geisenfeld

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KULTUR

Altstadtfest

Kunstkeramik- und Töpfermarkt

Wann? 29. Juni bis 1. Juli

Wann? 9. und 10. Juni, 10–18 Uhr

Wo? Eichstätter Altstadt

Wo? Domplatz Eichstätt

Was? Bühnen in der ganzen Altstadt mit einem Programm von Blasmusik über Rock bis zu Reggae und Clubsound, kulinarische Spezialitäten aus Bayern und der ganzen Welt und ein buntes Kinderprogramm: So lautet seit langem das Erfolgsrezept des Eichstätter Altstadtfests. Das Musikprogramm bietet wie gewohnt mit Volksmusik, Rock’n‘Roll, Country, Folk und mehr für jeden Geschmack das Richtige: Auf den Bühnen am Marktplatz, Domplatz, Pater-Philipp-Jeningen-Platz und im Posthof geben sich alte Bekannte und neue Gesichter, Eichstätter Musiker und Gäste die Ehre. Der Leonrodplatz gehört auch dieses Jahr der Jugend, die hier unter dem Motto „Nachtlicht“ mit Charthits und Clubbeats feiert. Zum Thema „Don´t drink and drive“: Die Busse der Stadtlinie Eichstätt legen während des Altstadtfestes Sonderschichten ein!

Was? Es gibt ihn seit vielen Jahren: den Töpfermarkt auf dem Domplatz in Eichstätt. Das Angebot auf dem Töpfermarkt umfasst Gebrauchskeramik für den täglichen Einsatz bis zu modernen Arbeiten, Schmuck aus Ton, feinem Porzellan, Raku und Gartenobjekte. Mit von der Partie sind Töpfer aus ganz Deutschland von Konstanz bis Berlin, aber natürlich auch aus der Region: direkt aus Eichstätt kommen Marion Hilgart und Maria Emslander-Haugg von mema-Keramik. Ute Andre-Engelhard wird ihren Raku-Ofen einheizen und vor Ort faszinierende Unikate brennen. Im Kindertöpferzelt können die kleinen Besucher selbst kreativ werden. Ergänzend zur Keramik bietet Roland Schmid aus Ruhstorf seine professionellen Holzarbeiten an, Korbmachermeister Norbert Grimmer aus dem Erzgebirge ist mit einem reichhaltigen Angebot an Körben und Flechtwerk dabei.

Öffnungszeiten: Freitag 15–24 Uhr Samstag 10–24 Uhr Sonntag 10–22 Uhr

Refugium-Festival

Das gastronomische Angebot rund um den Markt lädt ein zum entspannten Genießen!

Pub-Kwizz Wann? Dienstag, 19. Juni, ab 20:30

Wann? 15. bis 17. Juni, ab 13:30 Uhr Wo? Fiddler‘s Green Eichstätt Wo? Campus der KU Eichstätt-Ingolstadt Was? Das „refugium – das interkulturelle Open Air“ des Vereins tun.starthilfe für flüchtlinge e.V. findet zum dritten Mal auf dem Campus der KU Eichstätt-Ingolstadt statt. Wie auch in den letzten Jahren beteiligen sich das Kulturreferat und verschiedenste Fach- und Hochschulgruppen, das Zentrum für Flucht und Migration, die KU Eichstätt-Ingolstadt, lokale Vereine, Geflüchtete aus dem Landkreis und weitere Partner unter dem Motto „Refugees Welcome“. Ab 15 Uhr gibt es neben Livebands und Musikern auf zwei Bühnen kulinarische Köstlichkeiten, Informationsstände und unterschiedliche Aktivitäten für Groß und Klein. Öffnungszeiten: 13:30 bis 23 Uhr Eintrittspreise 7 Euro, im Vorverkauf 5 Euro, für Kinder bis 13 Jahre ist der Eintritt frei

Was? Der Quizmeister Hubert „Bär“ Strauß veranstaltet zweiwöchentlich seine berühmte Kwizz-Serie in den Kellergewölben des Eichstätter Pubs. Unterhaltsam, gesellig und manchmal hirnzerfetzend präsentiert sich diese Veranstaltung. Die Teilnehmer konkurrieren gegeneinander in Teams. Natürlich sind auch Einzelpersonen willkommen – jeder wird sein Team für den Abend finden! Es werden fünf Runden mit jeweils zehn Fragen aus allen möglichen Themenfeldern gespielt. Der Spieleinsatz beträgt 1,50 Euro. Davon geht 1 Euro in die „Schatzkiste“, deren Inhalt die Siegermannschaft bekommt. Zusätzlich zahlt jeder 0,50 Euro in den „Pennypot“ ein. Wer die richtige Anzahl der sich darin befindenden Münzen errät, gewinnt den Inhalt.

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Fotos: Kajt Kastl

Unterwegs auf´m

Volksfest

Mit zwei wuchtigen Schlägen eröffnete Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel im Herrnbräuzelt das Volksfest. Traditionell fand zunächst auf dem Rathausplatz ein Standkonzert der beiden Festkapellen statt. Danach ging es vom Rathausplatz über Moritzstraße und Harderstraße zum Festplatz. Auf dem Festgelände warteten rund 80 Betriebe und Fahrgeschäfte auf die Besucher. Darunter der höchste transportable Freifallturm der Welt „Skyfall“ von Michael Goetzke, der TopSpin No. 1 von Peter Bausch, die Geisterbahn „Shocker“ von Edmund Eckl (in diesem Jahr leider zum letzten Mal in Ingolstadt, da Eckl

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in den Ruhestand geht) und das Riesenrad „Golden Wheel“ von Thorben Jost. Hinzu kamen die verschiedensten Imbiss- und Süßwarenstände sowie zahlreiche Schau-, Wurf-, und Schießbuden. Der große Warenmarkt umfasste etwa 40 Stände und Händler. In den zwei Zelten - ein Festzelt von Herrnbräu (in diesem Jahr das Eröffnungszelt) und eines von Nordbräu - wurde ein speziell gebrautes Festbier ausgeschenkt. Der Bierpreis lag in diesem Jahr bei 8,90 Euro. Das gastronomische Angebot auf dem Festplatz wurde abgerundet durch die Schanzer Almhütte von Stefan Stiftl und die Fischhütte der Familie Schön.


KULTUR

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Fossile Schatzkammer & Fossilienjagd im Steinbruch

Museum Bergér feiert 50. Geburtstag mit großem Festwochenende: „Kunst im Steinbruch“, Rockparty, Fossiliensuche u.v.m. Wer das Museum Bergér auf dem Harthof bei Schernfeld besucht, den erwartet ein spektakulärer Rundgang durch die Urzeit: Mehrere Hundert unterschiedliche Fossilienarten wurden bisher in den Steinbrüchen der Familie Bergér gefunden. Dort, wo sich einst der Geschichte nach Mönche zur Meditation einfanden, zeugen heute versteinerte Ammoniten, Fische, Insekten, Pflanzen und Saurier von bewegter Erdgeschichte, die rund 150 Millionen Jahre zurückliegt. Zu verdanken ist dies der Sammelleidenschaft von Museumsgründer Fritz Bergér und seinen Brüdern, die im Jahr 1968 das faszinierende Zeugnis der Erdgeschichte in Gang brachten. Seither sind zahlreiche wertvolle Ausstellungsstücke hinzugekommen, schließlich gilt der Blumenberg weltweit als einzigartige Fossilienfundstätte. Geburtstag mit Museumsfest und -party Das Gut Harthof bietet zwei Tage lang die herrliche Kulisse für das Fest – und es wird gebührend gefeiert: Am Samstagabend bittet die Band „next generation“ zum Rockabend im Museumshof, am Sonntag gibt es ab 10 Uhr zum Weißwurstfrühstück, das von den Ochsenfelder Böllerschützen standesgemäß „angeschossen“ wird,

bayerische Blasmusik. Kurze Ansprachen stehen danach auf dem Programm, es begrüßen Vorsitzender Georg Bergér, Landrat Anton Knapp, Vorsitzender des Naturpark Altmühltal, und Schernfelds Bürgermeister Ludwig Mayinger.

Fossilien – im Hof erwartet sie zudem eine Spielwiese mit Kinderprogramm, Kinderschminken, Hüpfburg und Karussell. Und wer hoch hinaus will, „bezwingt“ in der benachbarten Kletterhalle JURABLOC beim Schnupperklettern

die „Felswände“. An beiden Tagen ist natürlich bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Alle Infos zum Fest und ausführliche Programminfos unter: www.museum-berger.de.

Bei dieser Gelegenheit wird auch die Aktion „Kunst im Bruch“ offiziell vorgestellt. In einem ans Festgelände angrenzenden und aktiv genutzten Steinbruch stellen Künstler ihre Werke aus – und treten mit dieser einzigartigen Kulisse auf besondere Weise in Dialog. An beiden Tagen begleitet Musik von „Legacy & Burden“ die Ausstellung (Sa. 14 bis 19 Uhr, So 10 bis 16 Uhr). Familien, Fossilien und Felsbezwinger Im und um das Museum Bergér ist am Festwochenende viel geboten – gerade auch für Familien. Im Museum selbst starten zur vollen Stunde Führungen (Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr). Außerdem zeigt Li Portenläger die Kunst der Lithographie an der Presse und mit eigenen Werken (Samstag 16 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 15 Uhr). Kinder suchen im Besuchersteinbruch am Blumenberg und im Museumsinnenhof nach

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KULTUR

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V.l.: Wolfgang Krebs, Andreas Streb (Vorstand Hallertauer Volksbank), Christian „Bumillo“ Bumeder, Wolfgang „Wuffi“ Kamm, Franziska Wanninger, Boris Stijelja, Henriette Staudter (Kulturreferentin der Stadt Geisenfeld), Hannes Hetzenecker (Organisation Hallertauer Kleinkunstpreis) und Gastgeber Karl Rockermeier

Mit göttlichem Beistand? Wolfgang Kamm holt sich den 23. Hallertauer Kleinkunstpreis

Der „Ministerpräsident der Herzen“ mit Günter Staudt (l.) und Ralf Müller (r.) von der Hallertauer Volksbank Fotos: Arzenheimer

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Ungläubig. So schaute er drein, als das Ergebnis verkündet wurde: Wolfgang Kamm aus Hemau in der Oberpfalz ist soeben zum Gewinner des Hallertauer Kleinkunstpreises erklärt worden. Und der Musik-Kabarettist hatte das nicht zuletzt einem gewissen „göttlichen Beistand“ zu verdanken, denn seine Darstellung eines indischen Pfarrers, den es in die bayerische Provinz verschlagen hat, verursachte heftigste Lacher im Publikum. Der Saal im Landgasthof Rockermeier in Unterpindhart war wie gewohnt „knalle voll“ und die Besucher erlebten einen Abend mit vier erstklassigen Teilnehmern: Um das Stück Eisenbahnschiene (gilt quasi als Pokal) und die Preisgelder (gestiftet von der Hallertauer Volksbank) kämpften bei der 23. Auflage des Wettbewerbs Christian „Bumillo“ Bumeder, Franziska Wanninger, Boris Stijelja und eben Wolfgang Kamm. Letzterer antwortete auf die Frage, wie man sich als Oberpfälzer denn freue, ganz ruhig und sachlich: „Mir lacha ja mehr innerlich. Bei mir brodelts grad.“ Ja, es war ein Abend der Gefühle und der Bekenntnisse zu den

selbigen. So erklärte Bumillo, er habe keine Angst vor der Salamisierung des Abendlandes. Franziska Wannninger gab zu: „Der einzige Mensch, der mich von meiner ruhigeren Seite kennt, ist mein Zahnarzt“ und der schlanke, hoch gewachsene Boris Stijelja meinte rückblickend: „Ich war der Reiner Calmund unter den Säuglingen.“ Bleibt noch eine großartige Weisheit zu erwähnen, die sowohl Christian Bumeder als auch Wolfgang Kamm in ihrem Programm verwurstet hatten (das darf man an dieser Stelle so sagen): „Wenn die Wurst so dick wie´s Brot ist, dann ist Wurst wie dick das Brot ist.“ Moderiert wurde der Abend wie in den Jahren zuvor von dem Mann, der die drei großen „S“ der bayerischen Politik wie kein anderer verkörpert: Wolfgang Krebs gab den Söder, den Seehofer und den Stoiber und beglückte die Zuhörer mit grandiosen Erkenntnissen wie: „Auch der Holzweg kann der richtige sein, wenn Sie eine Termite sind!“ Allein wegen solcher Ratschläge hat sich der Weg nach Unterpindhart schon gelohnt. (ma)


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KULTUR

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KULTUR

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Foto: Hertrich Business Photography

Foto: Max Schmidtner

Ein Fest von Bürgern für Bürger Die 2. Manchinger Sommernacht am 30. Juni 2018 Der Markt Manching feiert: Am Samstag, den 30. Juni 2018, findet die 2. Manchinger Sommernacht statt. Gastronomen und Musiker sorgen im neu gestalteten Ortszentrum rund um das

Fontänenfeld nicht nur durch verschiedene Attraktionen für angemessene Stimmung, sondern auch durch die kulinarische Verpflegung. „Das Bemerkenswerte an der Manchinger Sommer-

nacht ist, dass es sich um ein Fest von Bürgern für Bürger handelt“, so Herbert Nerb, erster Bürgermeister des Marktes Manching, der das Fest um 17 Uhr feierlich eröffnen wird. „Für mich ist die Sommernacht ein Fest der Begegnung. Und das geht, denke ich, vielen Besuchern so“. So können sich die kleinen Gäste beispielsweise auf ein Wiedersehen mit der Ballonkünstlerin PEZI freuen. Schon im letzten Jahr haben ihre bunten Ballontiere für strahlende Kinderaugen gesorgt. Zusätzlich öffnet das Team der Manchinger Bibliothek um Maria Freihart heuer erstmals das 2. Obergeschoss. Dort wartet ein Kinderschminken und die kleinen Besucher können Namensketten basteln. Highlight werden das Bilderbuchkino und die Vorlesegeschichten sein, die von 17 bis 20 Uhr jeweils zur vollen Stunde stattfinden. Musik aus Nah und Fern Eigentlich liegen zwischen Castelnuovo di Garfagnana und dem Markt Manching rund 800 Kilometer – doch an diesem Abend rücken die beiden Partnergemeinden erneut ganz eng zusammen. Denn die italienische Gemeinde in der Toskana hat es sich nicht nehmen lassen, die Band „Leplioma“ als Vorband

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nach Manching zu schicken. Nach den italienischen Klängen von „LEPOLIMA“ heizen sechs reifere Herren den Besuchern der 2. Manchinger Sommernacht ordentlich ein. Peter Feichtner, Florian Stäuble, „Al“ Bertl „Skinso“ Drawenau, Helmut „I.King“ Mages, Chris Kuttler und Wulf „Mc Power“ Hinz stehen für eine extrem originelle Songauswahl, eigenwillige Interpretationen und trotz ihrer teilweisen Ergrautheit nach wie vor für junge Spielfreude. Gemeinsam bilden sie die Band „Luis Trinker´s Höhenrausch“. Wenn die Sechs nicht gerade die Bühnen dieser Welt bespielen, sind sie in Abensberg zuhause. Weitere Informationen zu „Luis Trinker´s Höhenrausch“ finden Sie auf deren Homepage. Kulinarische Schmankerl Mindestens genauso breit gefächert wie die Musikauswahl ist auch das kulinarische Angebot. So bieten der Landgasthof Euringer und der Manchinger Hof bayerische Schmankerl, für Pizza und Antipasti wird das La Calabria Team sorgen und den süßen Nachtisch in Form von Eis und Kaffee gibt es im dolce caffè venezia. Der Eintritt zur 2. Manchinger Sommernacht ist für alle Manchinger Bürger und Gäste von außerhalb natürlich frei.


WIRTSCHAFT

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IT-Sicherheitsexperte Götz Schartner entführt die über 100 Gäste zum Tatort World Wide Web

Tatort Internet

IHK-Wirtschaftsempfang: Internetkriminalität als größtes Risiko für Unternehmen

Tatort World Wide Web In einem beunruhigenden Vortrag entführte IT-Sicherheitsexperte Götz Schartner in die Tiefen und Untiefen des Internets.

Ob beim Live-Hacking von Smartphones anwesender Gäste oder dem Missbrauch real existierender Internet-Logins: anschaulich demonstrierte Schartner, wie sorglos sich nahezu jedermann und viele Unternehmen in der digitalen Welt bewegen und dadurch völlig zufällig Opfer von Datendiebstahl und Identitätsmissbrauch werden können. Die Internetkriminalität habe sich inzwischen zum größten Risiko für Unternehmen jeder Größe entwickelt, so Schartners Fazit. „Wir stecken zwar alle mittendrin in der Digitalisierung und wissen um deren Risiken, aber...

... wie groß unser Nachholbedarf in Sachen Internet-Sicherheit ist, lässt mir den Atem stocken“, brachte es Elke Christian, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle in Ingolstadt, zum Ausklang des Abends auf den Punkt. Sie betonte, dass gerade die IT-Sicherheit ein Paradebeispiel dafür sei, welch große Rolle der Gedanken- und Erfahrungsaustausch untereinander spiele. Und genau das sei Ziel des IHK-Wirtschaftsempfangs: Menschen zusammenzubringen, brisante Themen zu diskutieren und natürlich zum Nachdenken und Handeln anzuregen. Foto: Stefan Bösl / IHK

Was macht gutes Netzwerken aus? Wie pflegt man Kontakte zu Geschäftspartnern und Kunden im Internet-Zeitalter? Sind junge Unternehmer offener für Social Media als ältere? Und wie sehr ist inzwischen die Digitalisierung in den Unternehmensalltag vorgedrungen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich die Unternehmer Fritz Peters, Alexander Kessel, Eduard Kastner und Christian Krömer beim Eröffnungs-Talk des diesjährigen IHK-Wirtschaftsempfangs in der Ingolstädter IHK-Geschäftsstelle. Im Gespräch mit Moderatorin Anja Autenrieth gaben sie Einblick in ihre Betriebe und zeigten, wie digital die Wirtschaft bereits in vielen Bereichen aufgestellt ist, sei es im Kundendienst via Tablet-PC, mit Online-Shops im Einzelhandel, bei der Mitarbeitergewinnung über Social Media oder in der digitalen Steuerung und Wartung von Produktionsanlagen. Über 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren der Einladung der IHK-Regionalausschüsse der Region 10 gefolgt.

v.l.n.r.: Eduard Kastner, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Pfaffenhofen, Alexander Kessel, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Eichstätt, Gastredner Götz Schartner, IHK-Geschäftsstellenleiterin Elke Christian, Fritz Peters, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt, Christian Krömer, Mitglied des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen, und Emmeran Hollweck, ehemaliger Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Eichstätt, zusammen mit Roboter Octavius, Moderationspartner von Götz Schartner

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WIRTSCHAFT

Volle GirlPower

Foto: Audi AG

Beim diesjährigen Girls‘ Day am Standort Ingolstadt stellten rund 250 Schülerinnen bei Audi ihr technisches Können unter Beweis und hatten Gelegenheit zum Austausch mit Audianerinnen. Im Bildungszentrum werkelten 160 Mittel- und Realschülerinnen unter der Anleitung von Azubis. Bei der Arbeit an Schlüsselanhängern, Taschenlampen und kleinen Modellautos lernten die Mädchen Techniken zum Biegen, Feilen und Löten kennen. In der Werkstatt führten die Teilnehmerinnen Service-Checks und Reifenwechsel durch. Außerdem besichtigten die Schülerinnen die Lackiererei. Die 90 teilnehmenden Gymnasiastinnen erhielten in der Technischen Entwicklung einen Einblick in Innovationsthemen. Audi-Expertinnen beantworteten ausführlich

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alle Fragen rund um die Themen Job und Karriere. Zum diesjährigen Girls‘ Day machte auch Markus Gruber, Ministerialdirektor im bayerischen Sozial- und Arbeitsministerium, Station bei Audi. Als Stellvertreter von Arbeitsministerin Kerstin Schreyer erhielt er von Azubis einen Überblick über die Girls‘-Day-Projekte und tauschte sich mit den Teilnehmerinnen aus. Vertreter des Unternehmens informierten ihn darüber, wie Audi noch mehr Frauen für eine Karriere in der Automobilbranche begeistern will. Audi fördert seit mehr als 40 Jahren Programme, die junge Mädchen früh an technische Berufe heranführen. Der Anteil der weiblichen Auszubildenden im Unternehmen liegt mittlerweile bei rund 30 Prozent, im Branchenvergleich ein Top-Wert.

Der Girls‘ Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,8 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2017 erkundeten mehr als 100.000 Schülerinnen Angebote in Technik und Naturwissenschaften bei teilnehmenden Unternehmen. Ziel der Initiative ist es, den Mädchen einen Einblick in technische oder naturwissenschaftliche Berufe zu geben und so den Anteil von Frauen in diesen Berufen zu erhöhen. Und das mit Erfolg: aus einer Umfrage der Girls‘ Day Initiative geht hervor, dass sich 30 % der frü-

heren Teilnehmerinnen vorstellen können, später einmal in MINTBerufen tätig zu sein. MINT Minded Company Mit der Initiative werden Unternehmen ausgezeichnet, die MINT-Nachwuchs, -Talente und -Fachkräfte in besonderer Weise fördern. Die Auszeichnung kann nur auf Nominierung erfolgen. Ziel ist es, der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, welche Arbeitgeber sich bei der Förderung von MINT-Talenten besonders engagieren, um dieses Engagement nach außen zu kommunizieren und als Beispiel voranzugehen.

Rosen aus Stahl bei Gebrüder Peters Acht Schülerinnen durften bei Gebrüder Peters am Girls‘ Day den Hammer schwingen und tief in die Werkzeugkiste greifen: Ob dengeln, schweißen oder biegen – die Mädchen lernten, wie gut sich hartes Metall verarbeiten lässt. In

Foto: Gebrüder Peters

Technik ist bei AUDI längst auch Mädchensache

der firmeneigenen Lehrwerkstatt formten sie Rosen aus Stahl, die sie als Erinnerung an den Girls‘ Day mit nach Hause nehmen durften. Lehrlinge der Gebrüder Peters Ausbildungs GmbH aus den Bereichen Metallbau und Kon-


WIRTSCHAFT

Bits & Bites @ EDEKA Ein kompletter Tag im Zeichen von Bits und Bytes: Zum Girls’ Day begrüßte die EDEKA Südbayern insgesamt neun Mädchen im Alter zwischen elf und 15 Jahren am Unternehmenssitz in der Ingolstädter Straße. Für die Schülerinnen stand der IT-Bereich des Lebensmittelhändlers im Mittelpunkt. Auf sie

wartete ein abwechslungsreiches Programm rund um die Ausbildungsberufe „Informatikkauffrau“ und „Fachinformatikerin“. „Mädchen und junge Frauen sind in IT-Berufen noch immer unterrepräsentiert“, so Claus Hollinger, Geschäftsführer der EDEKA Südbayern. „Dabei bieten sich dort so viele

tolle Chancen. Wir haben unseren Girls’ Day-Gästen gezeigt, welche spannenden Karriereperspektiven wir auch in dieser Hinsicht zu bieten haben und unterstützen sie bei ihrer beruflichen Orientierung.“ Die EDEKA Südbayern organisierte ihren Girls’ Day bereits im fünften Jahr in Folge. Foto: EDEKA Südbayern

Löten, programmieren & mehr bei ASAP

struktionstechnik erklärten den Besucherinnen die ersten Handgriffe und berichteten, wie viel Spaß es macht, einen soliden Handwerksberuf zu erlernen. Außerdem erfuhren die Mädchen, wie gut die Berufschancen im Mittelstand sind. Nach einem Rundgang über das Firmengelände betonten Unternehmerin Veronika Peters und Julia Lui vom Controlling, wie sehr sie sich bei Gebrüder Peters über weibliche Verstärkung freuen. Bekanntlich ist die Firmenchefin eine Verfechterin der Frauenquote. Jetzt ist sie gespannt, ob sich vielleicht das ein oder andere Mädchen, bewerben wird.

Die ASAP Gruppe, Entwicklungspartner der Automobilindustrie, öffnete am bundesweiten Girls‘ Day erneut ihre Türen für technikinteressierte Schülerinnen. Acht Mädchen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren konnten so einen Blick hinter die Kulissen bei ASAP werfen. In sechs Stunden zwischen Theorie und Praxis erhielten sie Einblicke in die Bereiche Elektrik/Elektronik, Projektmanagement sowie Software- und Bordnetzentwicklung. Für ihr Engagement in der Förderung des MINT-Nachwuchses wurde die ASAP Gruppe kürzlich bereits zum vierten Mal in Folge als ‚MINT Minded Company‘ ausgezeichnet. Beim Girls’ Day gab es bei der ASAP Gruppe auch dieses Jahr wieder viel für die Teilnehmerinnen zu entdecken: neben einer Führung durch das Unternehmen

konnten die Schülerinnen in verschiedenen praktischen Aufgaben ihr Geschick unter Beweis stellen. So löteten sie einen ‚Lovetester‘ und programmierten den Marienkäfer ‚Kara‘ für ein Computerspiel. In einem Experiment, bei dem ein Ei unbeschadet den Flug aus dem 2. Stock überstehen musste, waren wiederum planerisches und lösungsorientiertes Denken gefragt. „Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Leidenschaft für Technik an die nächste Generation weiterzugeben. Der Girls’ Day bietet dafür eine tolle Gelegenheit!“, erklärt Robert Werner, COO am Standort Ingolstadt. Mit der Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Girls‘ Day engagiert sich ASAP bereits seit

vielen Jahren speziell für den Nachwuchs im MINT-Bereich. „Wir sind stolz darauf, dass wir erneut als ‚MINT Minded Company‘ ausgezeichnet wurden“, so Werner weiter. „Das bestätigt unser Engagement in der Förderung von MINT-Talenten und bekräftigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen.“ In einem vielfach ausgezeichneten Arbeitsumfeld bietet die ASAP Gruppe jungen Menschen die Möglichkeit zu einem Praktikum, einer Werkstudententätigkeit, einem Dualem Studium oder einer Abschlussarbeit. Studierende verschiedenster Fachrichtungen finden bei der ASAP Gruppe ein ideales Umfeld, um ihre eigenen Ideen einzubringen und von Berufserfahrenen zu lernen.

Foto: ASAP

93 Hintergrund: Adobe Stock/ktsdesign


WIRTSCHAFT

Ein bisschen Tate Modern in Ingolstadt

Die Kranbahn in der Gießereihalle soll erhalten bleiben Wenn das neue Museum für Konkrete Kunst und Design in die ehemalige Gießereihalle in Ingolstadt einzieht, dann soll dort auch die Ingolstädter Industriegeschichte sichtbar werden. Und zwar als Teil des Museumsgebäudes. Oberbürgermeister Christian Lösel spricht im Blickpunkt Interview über die „Kranbahn-Pläne“.

Stahlkonstruktion, die wir erhalten wollen. Sie wird restauriert und wieder eingebaut. Für diejenigen, die sich in den Museen dieser Welt ein wenig auskennen, kann ich einen Vergleich

nennen. Das Museum Tate Modern in London – dieses Museum ist untergebracht in einem ehemaligen Kraftwerk, natürlich ein Zweckbau, viel größer als unsere Gießereihalle. Aber auch

Wir haben viel von neuen Bauprojekten auf dem Gießereigelände gehört, aber es gibt da ein historisches Relikt, das im Museum für Konkrete Kunst und Design möglicherweise wieder aufersteht. Was ist das denn? Das Museum für Konkrete Kunst und Design wird in der historischen Gießereihalle angesiedelt sein. Das Besondere: In dieser historischen Gießereihalle gibt es eine lang gestreckte Kranbahn. Eine filigrane Eisen- und

Wann könnte es denn soweit sein? Wann kann man die Kranbahn und auch das Museum drum herum erleben? Zum Jahreswechsel 2019/20 wird das Objekt Gießereihalle fertig sein. Dann wird das Museum noch umziehen, sodass im zweiten Quartal 2020 mit dem öffentlichen Betrieb begonnen werden kann. Also etwa in 22 bis 24 Monaten, etwas, was man tatsächlich gut abwarten kann. Foto: Melanie Arzenheimer

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dort ist eine Kranbahn untergebracht und auch dort ist sie erhalten. Ich bin stolz, dass wir eine viel schönere Kranbahn haben, auch wenn sie kleiner ist. Aber ich denke, dass es uns das wert sein sollte, auch dieses Stückchen Historie unserer Stadt zu bewahren, zu restaurieren und dann wieder auszustellen.


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WIRTSCHAFT

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WAS GIBT´s NEUES?

Australische Sportmode in Ingolstadt La Cucina La Cucina heißt die neue Tagesbar, die sich seit Anfang Mai die Räumlichkeiten mit der Luna Bar am Hauptplatz 12 in Pfaffenhofen teilt. Bei Inhaberin Sabrina Capobianco gibt es italienische Croissants, feine Kaffeespezialitäten und frisch gemachte Panini. Was ist das besondere an La Cucina?! „Kindergarten zu? Packt eure Sachen und genießt bei mir einen Espresso, während die Kinder im hauseigenen Spieleparadies toben können!“, sagt die Chefin.

In der Theresienstraße hat der Lorna Jane Pop up Store eröffnet. In Australien ist diese Mode bereits Kult. Ausschließlich für Ladies designt die Unternehmerin, Fitnesstrainerin und Autorin Lorna Jane ihre Sportmode. Eine der wenigen, die diese Looks in Deutschland exklusiv verkaufen darf, ist die Ingolstädter Fitness-Expertin und belady Inhaberin Birgit Kornprobst. Sie hat nun in der Theresienstraße 13 einen Pop up Store eröffnet, in dem es die lebensfrohe Sportmode für Frauen aller Altersklassen zu kaufen gibt. Bequem, strapazierfähig und doch verdammt schick. Das zeichnet diese Mode aus. „Besonders freut mich, dass ich hier in der Theresienstraße erstmals auch Sportschuhe von Lorna Jane anbieten kann,„ erklärt Birgit Kornprobst. Acht Wochen lang ist der Shop geöffnet (Mo -Fr 10–18 Uhr und Sa 10–14 Uhr).

Hundesalon „Fellverrückt“ Ein neues Geschäft ist unter dem Dach von Cityfreiraum gestartet. Dabei handelt es sich um den Hundesalon von Doris Felbermaier. „Der einfühlsame und individuelle Umgang mit jedem Hund ist mir unglaublich wichtig“, so Doris Felbermaier. Generell wird versucht, die Termindauer speziell dem jeweiligen Hund und ganz gezielt den Wünschen ihrer Kunden anzupassen. Nur ein Hundesalon soll ihr Geschäft langfristig nicht bleiben. „Meine Kunden dürfen neugierig sein, sich auf immer wieder Neues und bestimmt auch ein wenig Verrücktes freuen“, sagt Doris Felbermaier. Hochwertiges, getreidefreies Hunde- und Katzenfutter, sowie tolle Pflegeprodukte können schon jetzt bei ihr bestellt werden. An der Idee von bedruckten Shirts, Taschen und einzelnen Hundeaccessoires mit selbstentworfenen „Fellverrückten“ Motiven – auf Wunsch sogar personalisiert – wird mit ihren Kreativ-Freunden schon gefeilt.

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habenwollen Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie unbedingt etwas haben wollen? In der Ingolstädter Straße 25 in Pfaffenhofen gibt es nun ein Ladenkonzept mit solchen Dingen. Der Shop von Barbara Amerongen war vormals in der Frauenstraße und ist jetzt noch umfangreicher im Sortiment. Neben Lederwaren aus Marokko, gibt es hier auch handgemachte süße Sachen aus Deutschland, sogar aus der Region, von Daniela Pieloh-Rudolph, von pollopiene (instagram). Zudem gibt es kleine Schätze von Homebliss, Baar-Ebenhausen. Einfach mal reinschauen!


WIRTSCHAFT

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Villa Wunderbar Löwenstraße 15 85276 Pfaffenhofen 08441 7869772 ÖFFNUNGSZEITEN Mo -Fr: 10.00 bis 13.00 14.00 bis 18.00 Sa 10.00 bis 14.00 & Termine nach Vereinbarung Und schauen Sie doch mal im Onlineshop unter www.villa-wunderbar.de rein!

Inhaberin der Villa Wunderbar Sabine Schwarze

Sandalen von THE WHITE BRAND sind jetzt in der Villa Wunderbar erhältlich!

Villa Wunderbar Oh, wie wunderbar, dass die Villa Wunderbar jetzt sogar noch einen zweiten Laden in Pfaffenhofen eröffnet hat. Bisher waren es vor allem Deko-, Wohn- und Geschenkartikel - von der Duftkerze bis zum Traumfänger, allerlei schöne Dinge, die die Inhaberin Sabine Schwarze für Ihre Kunden bereithielt. Eine Auswahl an sommerlichen Tuniken, Kleidern in hochwertiger Spitze, angesagten Sandalen mit Applikationen, bunten Taschen und nicht zuletzt wunderschönem Schmuck von Ayalabar finden sich nun gleich nebenan in der Löwenstraße 15 im Villa Wunderbar Style & Fashion Shop. Es erwarten Sie hier Marken wie Nü Denmark und Soaked in Luxury. Und wer sich nicht gleich entscheiden kann: Villa Wunderbar hat auch Gutscheine!

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Gewinnspiele Impressum Gewinnspieladresse: espresso Mediengruppe Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Fax: 0841-98 124 01 - 99 E-Mail: win@espressomagazin.de Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG

Und welches Haust ier haben Sie? Schreiben Sie uns und gewinnen Sie ein Shooting!

ng: Sie i t o o h s Foto austier & Ihr H Sie tun alles für die Katz? Oder haben ein außergewöhnliches, süßes, treues Haustier? Dann bewerben Sie sich (am besten mit Bild) bei uns! Wir suchen Sie und Ihr Tier für unser nächstes Shooting in Kooperation mit Melanie Dodson Fotografie. Die Bilder werden in der espresso gedruckt.

Adresse: Wagnerwirtsgasse 8 | 85049 IN Tel. 0841 / 98 124 01 - 0 Fax 0841/ 98 124 01 - 99 bergmueller.s@espressomediengruppe.de www.espresso-mediengruppe.de

Porzello Gewinnen Sie einen von zwei umweltfreundlichen Porzello-Bechern von der Bäckerei Sipl. Der Gewinner darf sich seinen Becher samt Kaffee-Füllung in der Sipl-Filiale seiner Wahl abholen! Stichwort: „Porzello“. Mehr dazu unter der Rubrik „Geniessen“.

Modeparty bei Monika Kiss

Gewinnen Sie einen exklusiven Abend (3h) mit Sekt, Häppchen und ganz vielen modischen Highlights bei PR Mode, Monika Kiss in Pfaffenhofen, für Sie und bis zu fünf Freundinnen. Sie können durch die Boutique stöbern und es gibt an dem Abend 25 % Rabatt & ein kleines Überraschungsgeschenk für alle Gäste, die fündig werden. Termin nach Absprache. Stichwort: „Monika Kiss“

Fight Night Wir verlosen 1x2 Tickets für die Fight Night im Ingolstädter Stadttheater. Mehr dazu unter der Rubrik „People“ im Innenteil. Stichwort „Fight Night“, Einsendeschluss: 10. Juni 2018

Ballon-Fahrt

V.i.s.d.P.: Michael Stern Geschäftsführung: Michael Stern Redaktionsleitung: Stefanie Bergmüller Redaktion: Melanie Arzenheimer, Sabine Kaczynski, Vanessa Rohner, Christoph Götz Art & Satz: Sonja Melzer, Daniela Kornprobst, Stefanie Bergmüller Fotografen: Kajetan Kastl, Jürgen Schuhmann Druck: Mayr Miesbach Auflage: 20.000 Die nächste Ausgabe erscheint am: 28. Juni 2018 Einsendeschluss für die Gewinnspiele ist der 20. Juni 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Wer eine Ballonfahrt gewinnen möchte, der muss Blutspenden gehen und ein Beweisfoto schicken. Mehr dazu im Innenteil! Stichwort „Ballonfahrt“

Making of Editorial Shooting Dieses Mal waren wir zum Editorial Shooting bei Lichtpunkt Pollex, Pfaffenhofen. Steffi Bergmüller trug italienische Mode & Accessoires von bea la moda, Levelingstr. 1, direkt Am AudiKreisel, Ausfahrt Hollerstauden, Ingolstadt. Das Ergebnis sehen Sie im Vorwort.

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