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Ausgabejahr 19¡ Februar 2018

Kostenlos zum Mitnehmen

Die

WOHN TRENDS Sahneschnitte

2018

Beauty-Tipps, Miss Bayern & die Garden der Region

Schokolade Oder doch lieber Fitness, EMS-Training & Tanzen?

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INHALT

WOHNTRENDS VON UNSEREN EINRICHTUNGSSPEZIALISTEN AUS DER REGION

42 WER TRAUT SICH? HOCHZEITEN & MESSEN IN DER REGION

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Foto: Nadine Tanneberger

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Foto: Sikkens

INHALT 18

PAARTANZ Tanzen Sie sich ins Neue Jahr

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IMMER SCHÖN LÄCHELN Die Miss Bayern Wahl in Ingolstadt

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MAL BLAU MACHEN Unsere Lieblinge des Monats

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TYPGERECHT Das espresso Umstyling

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BEAUTY-TIPPS von Expertinnen aus der Region

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I WERD NÄRRISCH Fasching in der Region

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NEUES JAHR, NEUES GLÜCK Neujahrsempfänge in der Region

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GROßER TEDDYBÄR Matt Pelech im Interview

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REISEZEIT Bali & die Gili Inseln

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ENDE GUT, ... Sprücheklopfer & Gewinnspiele


INHALT

Aber bitte mit Sahne! Liebe Leserinnen und Leser, In Ingolstadt wurde kürzlich die Miss Bayern 2018 gewählt. Für unsere Miss Ingolstadt Sarah Zahn wurde ein Traum wahr, sie wurde zur Miss Bayern gekürt! Wovon träumen Sie? Der Jahresanfang bietet uns die Gelegenheit Dinge anzupacken, vielleicht zu ändern. Wie steht es um Ihre Neujahrsvorsätze? Sind auch Sie eisern wie unsere Missen oder greifen Sie bereits wieder täglich zur Schokolade anstatt zum Apfel und zur Fernbedienung anstatt zur Hantel? In unserer espresso Februar Ausgabe zeigen wir Ihnen ein paar Alternativen zum Fernsehabend auf. Wie wäre es mit einem Tanzkurs? Auch einige Fitness- und Figurstudios haben wir im Programm. Sollten Sie dennoch lieber auf der Couch sitzen bleiben, kann ich das voll verstehen: Wir präsentieren Ihnen die neuesten Wohntrends für ein gemütliches Zuhause (ab Seite 8) und liefern Ihnen die espresso ab sofort auf Wunsch sogar in Ihr Wohnzimmer (mehr dazu auf Seite 99).

Stefanie Bergmüller, Chefredakteurin espresso

Schokoladige Grüße und viel Spaß beim Schmökern wünscht Ihnen Ihre

Macht munter: die neue espresso

( Neue Telefonnummern Unsere Medienberaterinnen: Evelin Raffalt 0841 / 92 124 01 - 40 0172 / 85 33 599 raffalt@espresso-mediengruppe.in

Natali Motter 0841 / 92 124 01 - 41 0152 / 28 74 10 47 motter@espresso-mediengruppe.in Titelfoto: stock adobe / Fisher Photostudio

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WOHNEN

WOHN TRENDS 2018 Samtweich. Stahlhart. GrasgrĂźn.

Foto: imm cologne 2018

Auf der imm cologne 2018, der Internationalen Einrichtungsmesse in KĂśln, haben sich unsere Experten nach neuen Wohntrends umgesehen...

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Fotos: Sikkens

WOHNEN

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„Die Trendfarben des Jahres sind starke Solisten, lassen sich aber auch wunderbar miteinander kombinieren. Hierbei werden dieses Jahr großflächig besonders behagliche, sanfte und natürliche Töne, wie Grau-Rosa oder Caramel, eingesetzt in Verbindung mit lebhaften Akzentsetzern und Hinguckern, wie z.B. Tintenblau oder Mint.“ Ihr Team von Farben Hammel berät Sie gerne!


WOHNEN

MARKENMÖBEL UND DESIGNKLASSIKER FÜR DEN GEHOBENEN WOHNSTIL Einrichtungen Kramer in Ingolstadt zeigt auf 3000 Quadratmetern eine der größten Ausstellungen für renommierte internationale Möbelkollektionen in Bayern. www.kramer-einrichtungen.de

„Insgesamt wird wieder alles sehr puristisch mit geraden Linien. Der Landhausstil ist komplett verschwunden.“ W. Kramer von Kramer Einrichtungen

Foto: imm cologne 2018

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WOHNEN

URBAN JUNGLE Mit floralen Mustern, z.B. auf Tapeten, Kissen oder Bezügen, in Kombination mit echten Pflanzen wie Palmen, holen Sie sich das Tropenparadies ins Wohnzimmer. Im Stoffund Lederbereich ist außerdem die Trendfarbe Grün beliebt, was sich hier ebenfalls sehr gut ergänzt. „Bei den Stoffen ist wieder mehr Farbe angesagt, total im Trend: der Dschungellook bei Tapeten oder begrünte Wände.“ W. Kramer von Kramer Einrichtungen

UNTERWEGS AUF SAMTPFOTEN In Samt hüllten bereits im Herbst/ Winter 2017 viele Designer ihre Models. Kein Wunder also, dass der Wohlfühlstoff, der sich hervorragend als hochwertiger Bezugsstoff für Polstermöbel und Stühle eignet, vermehrt in den eigenen vier Wänden Einzug hält. Egal ob in sattem Grün, Senfgelb, Petrolblau oder Bordeauxrot – ihre Couch wird in Samt nicht nur schick und strahlend schön, sondern auch kuschelweich und bequem! 12

Fotos: Sikkens


WOHNEN

HIGHLIGHTS & TRENDS BEI SCHUSTER HOME COMPANY „Neben Urban Jungle, Pastell und Samt als Bezugsstoff ist das Skandinavische Design ein zeitloser Trend, der zu modernem Lebensstil passt! Erfrischend, pur, clean und entspannt macht es uns Freude und gibt Ihrer Einrichtung das gewisse Etwas. Eichenholz ist derzeit das Holz Nr. 1, das sich neben Tischplatten auch in Kommoden, Stühlen und Schränken wiederfindet.“ Sebastian Siekaup von Schuster Home Company

Foto: Sikkens

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WOHNEN

ICH UND MEIN HOLZ: „Echtes Holz in Kombination mit gebürstetem Edelstahl ist der Trend 2018“ Trends wie diese und noch viel mehr finden sie ab sofort im neuen Scavolini Store in 85290 Geisenfeld, Regensburger Straße 9. Foto: Scarvolini

DURCHSCHLAFEN oder doch DURCHBOXEN? Gesehen auf der Messe Köln

Fotos: imm cologne 2018

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WOHNEN

FARBENFREUDE: 2018 bietet allen Farbliebhabern wunderbare Mรถglichkeiten, sich bei der Gestaltung des Raumes mithilfe von Leuchten und Lampen farblich auszutoben. Schauen Sie doch mal zu Lichtpunkt Pollex, Pfaffenhofen - da geht Ihnen sicherlich ein Licht auf!

Fotos: imm cologne 2018

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PAAR TANZ Ein bereicherndes gemeinsames Hobby

Warum hat man eigentlich vor Jahrzehnten einen Schülertanzkurs besucht? Elterliche Auflage? Aussicht auf einen Abschlussball, verbunden mit der Anschaffung eines tollen neuen Abendkleides und einem Friseurbesuch? Oder vielleicht die Hoffnung, auf dem Parkett sein persönliches Liebesglück zu finden?

Die sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Schülertanzkurs trennen die ehemaligen Teilnehmer meist in zwei Lager: Erstens die Menschen, die sich schwören, nie wieder eine Tanzschule, geschweige denn eine Tanzfläche zu betreten (männlich wie weiblich) oder die, die begeistert und nostalgisch in den Erinnerungen der Schülertanzkurszeit schwelgen, bis Goldstar und mehr getanzt haben und jede Gelegenheit nutzen, um auf der Tanzfläche ihr Können 18

zu zeigen. Doch was macht eigentlich die Faszination des „Paartanzens“ aus? Kann Tanzen überhaupt wirklich schön sein? Muss ich als Frau Kleidergröße 36 haben, hochhackige Tanzschuhe lieben und mich wie Helene Fischer graziös auf der Tanzfläche verbiegen? Ist „Let´s Dance“ Paartanz? Und sind Patrick Swayze, John Travolta und die anderen modernen Ausgaben wirklich das männliche Bild eines Traumtänzers? Doch es muss nicht immer Patrick Swayze sein!


LIFESTYLE

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Der erste und meist schwierigste Schritt für ein Paar ist zunächst einmal, einen gemeinsamen freien Termin für einen Tanzkurs zu finden – mühsam müssen hier Termine verschoben und umorganisiert, vielleicht auch noch Babysitter engagiert werden. Ist die erste Hürde geschafft, geht es jetzt darum, mit der „richtigen Haltung“ in den Kurs zu starten. Oft hat Frau nach langem Bearbeiten (manchmal jahrelang) endlich ihren Partner soweit, dass dieser mehr oder weniger freiwillig mit ihr einen Tanzkurs besucht. Das Ideal und die Ziele für den „perfekten (Paar-)Tanz“ sind hoch angesetzt und dies führt dann häufig zu Frust auf der Tanzfläche – das Paar ist genervt, nichts scheint zu klappen und die gemeinsame Zeit hat kaum etwas mit der erhofften Leichtigkeit und Harmonie zu tun. Die wenigsten Paare beginnen tatsächlichen einen Tanzkurs, um irgendwann die Goldmedaille im Tanzsport zu gewinnen. Nein – den meisten geht es einzig und allein darum, gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen und mit Freude an der Bewegung und zur Musik etwas für die körperliche und geistige Gesundheit zu tun. Endlich auf dem Parkett angekommen heißt es nun, Einfühlungsvermögen zu zeigen. Eine einfache Regel, die möglichen Meinungsverschiedenheiten auf der Tanzfläche allen Wind aus den Segeln nimmt: sich auf die Fähigkeiten und Erfahrung der Tanzlehrerin / des Tanzlehrers verlassen. Diese / dieser korrigiert und gibt das Lerntempo an – keiner der Tanzpartner belehrt den anderen. Diese „einfache“ Regel entspannt die ganze Lernsituation enorm. Denn neben Takt- und Rhythmusgefühl hat der Paartanz ganz klar eine große Herausforderung an das Paar: das Geben und Nehmen – ein Führen und Folgen! Sich führen lassen – von der Musik und vom Partner. Vom Alltag und vom Job abschalten, Musik und Takt erspüren! Beim Tanzen kommt es nicht auf die tollsten Drehungen und Figuren an, sondern eins mit dem Partner zu wer-

den und sich ganz aufeinander einzulassen. Tanzen hat auch sehr viel mit Weiblichkeit und Männlichkeit zu tun, wobei es hierbei nicht um eine Stärkung des klassischen Rollenbildes geht. Eine Partnerschaft ist immer ein Geben und Nehmen, ein Führen und Geführtwerden, ein Fallenlassen und Auffangen – immer im Wechselspiel, auf Augenhöhe und mit Achtung und Respekt vor den Bedürfnissen des Partners. Ein harmonisches Tanzen betont die Gemeinsamkeiten der beiden Geschlechter bzw. Personen. Dazu gehört (tänzerisches) Selbstbewusstsein, denn egal was andere denken – „zusammen sehen wir auf dem Parkett toll aus und fühlen uns wohl“ – wichtig ist einzig und allein das wunderbar herrliche Gefühl, gemeinsam dem Alltag zu enttanzen. Der Weg dorthin ist manchmal etwas steinig – wie bei jedem Hobby oder jeder anderen Sportart, die neu begonnen wird. Als Paar kann man sich hier gegenseitig motivieren und unterstützen. Die Zeit auf dem Parkett gehört dem Paar – sich nahe sein, sich in den Armen des Partners wohlfühlen. Wie für jeden Menschen ist es auch für jedes Paar eine Aufgabe, herauszufinden, was ihnen gut tut: Welche Musik gefällt uns? Welchen Tanzstil finden beide gut – wann geht unser Herz auf, wo fühlen wir uns wohl? Die Freude an der gemeinsamen Bewegung zu der Musik und die Zweisamkeit machen die Begeisterung für das gemeinsame Hobby „PAARTANZ“ aus. Also, jetzt Lust auf Tanzen bekommen? Schnappen Sie sich Ihre Herzensdame oder Traummann und freuen sich auf eine wunderschöne gemeinsame Zeit (auf dem Parkett). Es gibt nichts Schöneres und Leichteres: Musik an, den Kopf ausschalten, in den Arm nehmen, ein Schritt rechts – ein Schritt links, wiegen, drehen … und schon tanzen Sie!!! Mit den besten Wünschen für eine wunderschöne „Tanzzeit“

Ihre Vera, Tanzstudio Süd 19


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GESELLSCHAFT

Vas(e) darf‘s denn sein?

Beim Neujahrsempfang der UNICEF Ingolstadt kam wieder Allerlei unter den Hammer „Weitergeben – Gutes tun“ war das Motto des Neujahrsempfangs der UNICEF Gruppe Ingolstadt im Ingolstädter Golfclub. Nach gemütlichem Beisammensein bei einem sonntäglichen Brunch wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche kuriose und schöne (oder weniger schöne) Dinge für den Guten Zweck versteigert. 100 Preise von Privatpersonen und großzügigen Sponsoren wie dem Radhaus, Eva Stich Mode, N3, Blank aus der Milchstraße uvm. konnten Reinhard Büchl und Dieter Seehofer mit Unterstützung ihrer Ehefrauen Marianne und Christine, sowie weiteren Ehrenamtlichen, den Gästen im Golfclub schmackhaft machen. Ein Präsentkorb vom Weinschmecker oder ein Gutschein im Stella d‘oro sollte doch wohl jedem schmecken. Und auch Humor und Witz kamen dabei nicht zu kurz: Eine rund 1,60 Meter hohe Vase aus Asien, in die Büchl „locker seine Frau stecken könnte“, wie er scherzte, fand letzten Endes als einziges Stück kein neues Zuhause. Dafür zahlte man 140 Euro für eine Salatschüssel oder aber auch 200 Euro für ein Negligée. Auch „Alexa“ kam unter den Hammer. Dieter Seehofer outete sich dabei selbst als Besitzer der virtuellen Sekretärin, der er gerne befiehlt Bayern 1 zu spielen. Unter der Politprominenz war auch Peter Springl, der sich für 50 Euro einen kleinen Nikolaus und für 30 Euro einen Rucksack in Tarnfarben zulegte. Insgesamt 6000 Euro wurden bei der Versteigerung gesammelt. Das sind zwar 1000 Euro weniger als im letzten Jahr, doch bei 100 Gästen und 100 Preisen eine stolze Summe. Der ein oder andere schlug sogar bis zu sechs Mal zu. Der gesamte Erlös kommt Kindern in Syrien zugute. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Rudi Trögl. (Weitere Bilder auf S.98) 21


MISS BAYERN Die Missen mit TV-Bachelor Leonard und dem Mister Bayern 2018 (re.)

Immer schön lächeln! Brünett ist das neue Blond & Miss Ingolstadt Sarah Zahn ist die neue Miss Bayern 2018 Schöner hätte eine Misswahl in Ingolstadt nicht laufen können. Nachdem die Laufstegarchitekten schon die Miss Ingolstadt Wahl wieder ins Leben gerufen hatten, konnte man nun auch die Miss Bayern Wahl 2018 im wahrsten Sinne des Wortes für sich gewinnen: Die im Sommer gewählte Miss Ingolstadt Sarah Deborah Zahn (21) gewann mit ihrer Glücksnummer 12 die Wahl im Ingolstädter Autohaus MINI und darf im Februar nach Fuerteventura zum Miss Germany Camp reisen und – natürlich – an der Wahl zur Miss Germany teilnehmen.

Rosalie Angort und Walter Hofmann

DIE JURY Abtanzen nach Mitternacht bei der After-Show-Party

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Arash Salehnia wollte den Ingolstädtern etwas Prominenz in der Jury bieten. VIP-Karten-Besitzer saßen sogar ganz nah an den prominenten Gästen, direkt vor der Bühne. Uschi Ackermanns „bester Freund“ Sir Henry kuschelte am Bein von Bachelor Leonard Freier, Mister Germany Dominik Bruntner schmiegte sich auf der SchusterHomeCompanyCouch an seine Freundin, die amtierende Miss Germany 2018. Die längsten Beine des Abends hatte wohl Jury-Mitglied Laura Bleicher (GNTM-Kandidatin). Sie, wie auch Let´s

Steffi Bergmüller war für espresso in der Jury Christian Polanc (li.) hatte Spaß


MISS-BAYERN

Fieses Scheinwerferlicht Um die Bademodenvorführung kamen die Missen nicht drum herum.

Ein Krönchen für die neue Miss Bayern, Sarah Zahn.

Modenschau von MEN, Ingolstadt

Foto: Kajt Kastl

Dennis Böhmländer, Simone Filser, Franziska Lanzl und Samir Abou-Kamal

Die Jury. Mit dabei auch Society-Expertin und Käferwitwe Uschi Ackermann mit ihrem Mops Sir Henry.

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MGC- Moderatorin Doris Melcher

Fotos: Jürgen Meyer / kbumm.de

Miss Bayern Sarah Zahn

Dance-Star Christian Polanc, Kickbox-Weltmeister Dardan Morina, Barbara Schmidt von Optik Schmidt am Theater und espresso-Chefredakteurin Steffi Bergmüller bildeten die Ingolstädter Jury-Riege. Zur Erklärung der Wertung: Jedes Mitglied konnte insgesamt 100 Punkte pro Durchgang vergeben (es waren 2 Durchgänge) Dabei konnte man maximal 40 und mindestens 10 Punkte an bevorzugte Damen verteilen.

SCHAUSPIELERIN, STUDENTIN, AUTORIN Die Berufswahl der Missen war teils beeindruckend, teils amüsant. Auch wenn das Wort „Weltfrieden“ nicht im exakten Wortlaut fiel, wollte doch die ein oder andere mit ihrer sozialen Ader punkten. Schließlich muss eine Miss mehr können, als über den Laufsteg zu tänzeln – was nicht heißen sollte, dass man auf eine Bademodenvorführung verzichten wollte. Genauso wenig wie auf eine Choreographie im Dirndl, was zu einer Miss Bayern Wahl eben dazugehört wie der süße Senf zur Weißwurst. Neben so einigen angehenden Lehrerinnen, Psychologinnen und Erzieherinnen stellten sich auch eine Bauzeichnerin, eine Polizistin und eine Autorin zur Wahl: Einer Kandidatin aus Nürnberg machte das Lampenfieber dabei so zu schaffen, dass Sie fast vergaß, worum es in ihrem Buch geht. Es war ein knappes Rennen. Und doch war der Applaus tosend und eindeutig, als nach Alexa Kolbinger aus Mainburg (Platz 3, 330 Punkte) und Madeleine Hofbauer aus Trostberg (Platz 2, 410 Punkte) Moderatorin der Miss Germany Corporation Doris Melcher den Namen „Sarah Zahn“ als Gewinnerin (500 Punkte) verlas. Drei Brünette auf dem Siegertreppchen, alle sehr sympathische, natürliche Schönheiten. Die Blondinen gingen dieses Mal leer aus. Die After-Show-Party nach Mitternacht ließen sich die Mädels trotzdem nicht verderben. (sb)

24 Schmidt (Mitte) von Barbara Optik Schmidt war Teil der Jury.

19 Damen stellten sich in Ingolstadt zur Wahl.

Die Miss Germany 50+ war Teil der Jury

Model Joel Fernandez

Mr. & Miss Germany sind auch privat ein Paar.

Arash Salehnia mit Dardan Morina und Christian Polanc


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GESELLSCHAFT

Abseits vom Sport Neujahrsempfang beim FC Ingolstadt 04 Rund 440 Gäste, darunter Politiker, Sponsoren, Mannschaft, Trainerteam und Pressevertreter, nahmen am Neujahrsempfang des FCI teil. Franz Spitzauer, Geschäftsführer Finanzen und Marketing, lobte den wirtschaftlichen Erfolg und das soziale Engagement des Vereins und Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation, zog ein sportliches Resü-

Isolde BU und Manfred Funk von der Schreinerei Funk

26 Jörg BU Tiedt mit Begleitung

mee. Chefcoach Stefan Leitl und Sportdirektor Angelo Vier versprachen gemeinsam: „Wir sind bereit für die Liga!“ - Der direkte Wiederaufstieg wird angepeilt. Nach einem unterhaltsamen Video mit den Highlights der Saison war der offizielle Teil beendet und die Gäste feierten bei einem leckeren „Flying Buffet“ noch lange ausgelassen weiter. (sk)

Markus Banai und Espresso-Redakteurin Sabine Kaczynski

Iris und Christian Ponzer von Pflegedienst

BU

v.l.: Co-Trainer André Mijatovic, Chefcoach und Sportdirektor Angelo Vier


GESELLSCHAFT

Peter Jackwerth (links) und Christian Pollin (rechts) waren auch unter den Gästen

Belinda Schranz und Ralf Hummel

Verteidiger Marcel Gaus und Stürmer Stefan Kutschke

Stefan Leitl

Werner Roß mit Begleitung

Fotos: Jürgen Meyer / kbumm.de

Ponzer

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LIFESTYLE

Das Porsche Gefühl Enthüllung des neuen Porsche Cayenne im Porsche Zentrum Ingolstadt Die Leidenschaft des Sportwagenfahrens – ein Thema, das an diesem Abend alle Anwesenden im Porsche Zentrum vereinte. Schon Ferry Porsche hatte diesen Traum mit dem Porsche 356 in die Realität umgesetzt. „Mit kühnen Visionen, unbändiger Innovationskraft und dem charakteristischen Willen zur Höchstleistung ist es den Porsche Ingenieuren gelungen, den neuen Cayenne in jeglicher Hinsicht zu perfektionieren“, verkündete Geschäftsführer Reiner Wittmann in seiner Begrüßungsansprache. Breiter und athletischer wirkt das Design des neuen Cayennes und auch im Interieur verfügt „der Neue“ über Merkmale, die seinen sportlichen Charakter unterstreichen. „Wer im neuen Cayenne Platz nimmt, kann Motorsportgefühle erleben, ohne auf Komfort verzichten zu müssen“, so Wittmann.

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Neben den sportlichen Eigenschaften – der neue Cayenne Turbo mit Sport Chrono Paket beschleunigt in nur 3,9 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 286 km/h – wurde auch in Sachen Digitalisierung und Vernetzung perfektioniert: Klimaanlage und Sitzheizung können intuitiv bedient werden – auch per Spracheingabe. Das serienmäßige Porsche Connect Plus ermöglicht zudem den Zugriff auf Online-Dienste wie die serienmäßige Online-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformation. Smartphone-ähnliche TouchOberflächen lösen analoge Bedienelemente ab, und, und, und... Als wäre das alles nicht schon genug, servierte man den Gästen in der Manchingerstraße gleich neben den heißen Motoren kühle Drinks und Flying Buffet vom Feinsten. Bei guter Unterhaltung und musikalischem Rahmenprogramm kamen alle Porscheliebhaber voll auf ihre Kosten. „Frauenpower“ im Porsche Zentrum Ingolstadt: v.li: Ramona Appelsmeyer, Kristina Koch, Andrea Weiss und Stephanie Schepp

Das Erscheinungsbild des Cayenne wurde im Stil der Porsche Design-DNA gezielt weiterentwickelt. Die charakteristischen Lufteinlässe, das neue Lichtdesign und vor allem die breiteren Räder und Reifen an der Hinterachse verleihen der gesteigerten Fahrdynamik auch optisch Präsenz.

Kraftstoffverbrauch Cayenne:(in l/100 km) innerorts 11,3 – 11,1; außerorts 8,0 – 7,9; kombiniert 9,2 – 9,0; CO2-Emissionen kombiniert 209 – 205 g/km Kraftstoffverbrauch Cayenne Turbo: (in l/100 km) innerorts 16,4 –16,2; außerorts 9,5 – 9,3; kombiniert 11,9 – 11,7; CO2-Emissionen kombiniert 272 –267 g/km 29


LIFESTYLE

Hat Musik zum Fressen gern: DJ Gandi feierte seinen 50. Geburtstag.

Eins auf die Ohren: Marcus Dunst kann nicht genug von guter Musik bekommen.

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LIFESTYLE

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Fifty/Fifty

Die DJs Jürgen Rindlbacher und Marcus Dunst feierten gemeinsam ihren Fünfzigsten Wenn zwei echte Partyhelden zusammen feiern, dann lassen sie es richtig krachen. Jürgen Rindlbacher und Marcus Dunst ließen im ARA Hotel Comfort gleich eine doppelte Geburtstagssause steigen. Unter dem Motto „fifty / fifty“ feierten beide ihren fünfzigsten Geburtstag. Und weil Jürgen (besser bekannt als DJ Gandi) und Marcus leidenschaftlich gerne Musik auflegen, war die Geburtstagsfeier auch gleich eine Art Winter Beats AufwärmParty mit coolen Sounds auf mehreren Areas. In der Area 1 gaben DJ Gandi, Daniel Melegi, DJ Oldschool und Tobys den Ton an. Area 2 (House & Electronic) waren für Marcus Dunst, Wasserwalker und Live Percussions by MirSultan die ideale Spielwiese. Nach insgesamt 100 Jahren DJ Gandi und Marcus Dunst - Wer hätte da etwas anderes erwartet?

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LIFESTYLE

1 COLTELLO, Friedrichshofener Str., 85049 Ingolstadt, Tel. 0841 88699033, www.coltello.store 2 BLUMEN NEUMAIR, Ingolstädter Str. 33, 85276 Pfaffenhofen an der Ilm, Tel. 08441 804960, www.blumen-neumair.de 3 SCHUSTER HOME COMPANY, Heinkelstraße 1, 85053 Ingolstadt, Tel. 0841 67095, schusterhomecompany.de 4 UTE PATEL MISSFELDT, Indogermanische Küche, Bestellung: Ideenquell, Rosenstraße 102C, 86633 Neuburg/Donau, Tel. 08431/6436877

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LIFESTYLE

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5 Besondere Schmankerl wie 5 Jahre alten Balsamico gibt es bei VIA DEL GUSTO, Friedrichshofener Str. 20, 85049 Ingolstadt, Tel. 0841 96785168, www.viadelgusto.de 6 Faszinierende Tapeten der Kollektion Serengeti, schimmerndes Gold mischt sich mit frischem Türkis. Dazu passende Vorhangstoffe. HUMPL TEXTILES WOHNEN, Dieselstraße 1, 85080 Gaimersheim, Tel. 08458 5461, www.humpl-textiles-wohnen.de 7 AIGNER BOUTIQUE in Ingolstadt Village, Otto-Hahn-Str. 1, 85055 Ingolstadt, Tel. 0841 13 24 656 8 BRENNER MODE, Schrannenpl. 126–128, 86633 Neuburg an der Donau, Tel. 08431 8571, www.brenner-mode.de 9 TAVOLI Fachmarkt, Friedrichshofener Str. 20, 85049 Ingolstadt, Tel. 0841 99330074, www.tavoli-fachmarkt.com 10 MALER HAMMEL, Dieselstraße 10, 85080 Gaimersheim, Tel. 08458 2175, www.maler-hammel.de

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UMSTYLING

WOW!

Nachher

“Ich bin glücklich mit meinem neuen Look!“

Was für eine Veränderung! espresso-Leserin Marianne ließ sich bei Friseur Matuschka auf das Experiment „Typveränderung“ ein

Nachher-Fotos: Daniel Huber/ www.hd-photography.de

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Vorher


UMSTYLING

Marianne Wagner wurde in diesem Winter 50. Weil sie seit vielen Jahren den gleichen Schnitt trägt, nahm sie ihren Geburtstag als Anlass, sich für unser espresso Umstyling-Experiment zu bewerben. Blond, Rot oder Braun? Das Friseur-Team Matuschka testet live im Salon anhand der Cynerie-Methode verschiedene Looks (Schnitt und Farbe) an Marianne, bevor sie eine neue Frisur bekommt. Das helle Blond macht Marianne blass, deshalb suchte Renate Matuschka einen warmen Braunton aus.

Nur Mut zur Farbe! Etwas Wimperntusche und Rote Lippen gegen den „Grauen-Maus-Look“ finden wir richtig gut! Rote Lippen zu schminken traut sich Marianne sonst nie, erzählt sie uns.

Renate Matuschka beim Finish: Neue Haarfarbe, neuer Schnitt, neues Make up und sogar eine neue Brille (links) von Optik Schmidt am Theater wurden für Marianne ausgewählt. Die 50-Jährige strahlt.

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UMSTYLING

Von Dunkelbraun auf Blond in 6 Stunden Und auch die Brünette Axana begibt sich in die Hände vom Friseurteam Matuschka für einen neuen Look. Anhand der Vorher Cynerie-Methode werden verschiedene Haarfarben an ihr getestet: Rot, Blond, Schwarz -mal mit, mal ohne Pony. Axana entscheidet sich für Blond.

„Ich hatte Lust auf einen neuen Look!“

Zunächst werden ihre Haare komplett blondiert. Dann werden zu starke Goldpigmente im Haar mit Silbershampoo behandelt und der Ansatz etwas dunkler gefärbt.

Nachher

r e d o t o R ond?! Bl „Ich gebe zu, ich war schon etwas aufgeregt“, erklärt die 29-jährige Altenpflegerin, die nebenbei als Tattoowiererin arbeitet. Seit etwa zehn Jahren lässt sie ihre Haare wachsen und möchte ihre Haarlänge nicht verlieren. Etwa sechs Stunden später ist der Look perfekt. Von der goldblonden Mähne ist auch Axanas Freund Andrej total begeistert.

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Fotos: Daniel Huber/ www.hd-photography.de


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BEAUTY

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Beautytipps Unsere Beauty-Expertinnen geben Ihnen wertvolle Tipps rund um das Thema Schönheit

Es werde Licht!

Fr. Dr. Mitschele, Ärztin bei IN-aesthetik

Bye, bye, Cellulite®! Dieses phänomenale Powerpaket enthält hochwirksame Aktivstoffe und entfaltet eine 3D-Wirkung zur Verbesserung des Erscheinungsbilds von Cellulite in einem 6 Stufen Prozess. ByeByeCellulite® enthält Wirkstoffkombinationen, die das Aussehen von Cellulite rasch verbessern können. Nach 1 Woche lassen anfängliche Rötung und Wärmegefühl nach, ein Zeichen, dass die Wirkung auf Hochtouren läuft. Durch das Zusammenspiel der hochkonzentrierten Rohstoffe können die Dellen sichtbar ausgeglichen und harmonisiert werden. Das Erscheinungsbild der Cellulite kann gemildert werden. Die überaus leistungsstarke ByeByeCellulite® grenzt in Ihrem kraftvollen Auftreten an Body-Lifting ohne Skalpell. Einfach auftragen und begeistert sein. 38

Was hilft wirklich gegen Akne und Falten? Hochintensive blaue LED-Wellen dringen in die tiefen Hautschichten ein und regen die natürliche Heilungskaskade der Haut an. Es werden antientzündliche Prozesse unterstützt und die Kollagenbildung stimuliert. Hochintensive rote LED-Wellen stimulieren in höherem Ausmaß die Kollagenbildung in den tiefen Hautschichten und wirken beruhigend und entspannend auf die Haut. Perfekt in Kombination mit einer Hydrafacial® Behandlung und speziellen Boost-Seren hilft das gegen Akne oder Faltenbildung.

Kopf hoch! Das Gesicht wirkt frisch und strahlend, beinahe faltenfrei. Aber der Hals? Sie fragen sich, Rollkragenpullover oder Tuch? Wichtig ist den Hals immer mit in das tägliche Pflegeprogramm miteinzubauen, da sich der Hals von Natur aus weniger gut versorgen kann, als das Gesicht. Pflegeprodukte mit Lichtschutz und Injektionen mit Hyaluronsäure z.B. Redensity I der Schweizer Firma Teoxane beugen der Hautalterung und Faltenbildung vor. Behandlungen erhältlich bei www.in-aesthetik.de


BEAUTY

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Bettina Zammert, Communication & PR, Dermalogica Deutschland GmbH

Alyona Zeitler, Kosmetikerin

Ice, Ice, Baby! Haben Sie immer Eiswürfel im Gefrierfach liegen, die Sie mit Kräuterauszügen (z.B Brennnessel, Kamille, Ringelblume) oder ihrem LieblingsGesichtswasser mischen können. Machen Sie morgens mit diesen Eiswürfeln ein paar Kreisbewegungen über den Augenringen und das ganze Gesicht und voilà ihr Gesicht ist gestrafft, erfrischt und Sie sind den ganzen Tag gut gelaunt!

Annemarie Wolfsteiner, Dermakosmetisches Fachinstitut Vohburg

„Das wichtigste Gerät in meinem Institut ist der „Byonik“-Kaltlaser. Hautzellen verlieren früher oder später an Eigenenergie. Zellprozesse,die für eine jugendlich aussehende Haut verantwortlich sind, werden langsamer. Mikroschäden treten auf. Die Elastizität nimmt ab. Die Gesichtskonturen sacken ab. Mit der hautverjüngenden Wirkung einer Kaltlaserbehandlung kann ich hier sehr effektiv entgegenwirken. Im Unterschied zu anderen Behandlungen strafft der Laser die Haut von innen her, ohne sie dabei zu verletzten. Das Laserlicht dringt in tiefere Hautschichten ein und sorgt dort für eine vermehrte Produktion von Elastin und Kollagen, sodass die Haut straffer und fester wird. Gleichzeitig wird der Zellstoffwechsel erhöht, Abbauprodukte werden schneller abge-

Wenn Sie mich nach einem persönlichen Tipp fragen, dann würde ich tatsächlich sagen, dass das Beste, was man seiner Haut gönnen kann, eine professionelle Hautanalyse bei einem gut ausgebildeten Hautpflege-Experten ist. Unter http://www.dermalogica.de/store_locator/index. php findet man solche Profis. Bei der Auswahl an Produkten, die es derzeit auf dem Markt gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ohne professionelle Beratung die passende Pflege findet, nicht besonders hoch. Meist führt das Rumprobieren zu kostspieligen Experimenten, die manchmal sogar zu Lasten der Hautgesundheit gehen. Also, zusammengefasst: Ja, bitte unbedingt vorher professionellen Rat einholen!

baut und im Gegenzug Nährstoffe besser aufgenommen. Zudem wird die Hautalterung durch die Laserbehandlung aktiv gebremst! Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, die unsere DNA schützen. Sind die Telomere aufgebraucht, stirbt die Zelle den natürlichen Zelltod. Durch die verstärkte ATP-Produktion bei der Kaltlaserbehandlung werden die Zellen auf ein Energielevel gehoben, bei dem sich die Telomere während der Zellteilung nicht verkürzen. D.h., die Zellen bleiben nun tatsächlich länger jung. Genau das ist auch der Grund, warum ich den Kaltlaser nicht nur als Einzelbehandlung anbiete, sondern mit Microneedling oder CO2-Behandlungen („CooLifting“) kombiniere. So erreiche ich schnelle, sichtbare, effektive und lang anhaltende Hautbildverbesserungen. Das ist genau, was sich die Kundin wünscht.“

Gewinnen Sie eine BYONIC-KaltlaserBehandlung für das Gesicht im Wert von 129 € bei Annemarie Wolfsteiner. Mehr dazu auf Seite 98.

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BEAUTY

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Schöne Nägel im Hand

umdrehen OLGA SAVVOGLOU, NAGELDESIGNERIN SEIT 6 JAHREN

OLGAS TIPP FÜR DIE NAGELPFLEGE:

„Nägel werden nur dann glänzend und geschmeidig, wenn Sie sie täglich mit Handcreme überschütten! Nach dem Händewaschen ist es Pflicht – sehr gut kommt eine dicke Portion Handcreme auch vor dem Schlafengehen! Nach einem stressigen Tag sollten Sie ihre gestressten Nägel mit einem Pflegeserum oder Nagelöl verwöhnen, vor allem, wenn sie schnell einreißen! Einen Teil meiner Arbeit können Sie sich auf der Facebook Seite https://www.facebook.com/olganaegel ansehen.“

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NAGELSTUDIO OLGA NAIL ART, GEISENFELDER STRASSE 21, 85053 INGOLSTADT


GESELLSCHAFT

Ein Stück Österreich in Ingolstadt Die 19. Wiener Ballnacht im Theater Tanzen, wie es in der österreichischen Hauptstadt üblich ist, durften die rund 750 Besucher bei der traditionellen Wiener Ballnacht wieder einmal im Theater-Festsaal. Wie in Wien, wurde auch die Ballnacht mit einer Polonaise eröffnet. Dirigent Thomas Frank gab viele Stunden lang mit seinem 60-köpfigen symphonischen Salonorchester den Ton im Saal an. Zuvor hatten Organisatorin Ursula Eckert und Stadträtin Brigitte Mader den beliebten Ball eröffnet. Durch das Programm führte Korbinian Müller. Im Foyer wurden die Gäste von Pianistin Gabi Klaschka-Mamikonian musikalisch begrüßt. Die Gäste tanzten bis in die frühen Morgenstunden zu südamerikanischen Klängen, vom Tango bis zum Twist oder von der Polka bis zum Pasodoble – es kamen durchaus auch außergewöhnliche Tänze zur Aufführung. Mit dem beliebtesten Tanz des Abends, dem Wiener Walzer, begann ganz klassisch jede Tanzrunde. Ein Highlight war auch wieder die Francaise, getanzt zu Quadrillen von Johann Strauß. Nachdem im letzten Jahr die Band „Gartenparty“ mit Oliver Wasilesku am Piano viele Tanzbegeisterte anzog, spielte die Band aus Neuburg auch diesmal wieder im Foyer. Zwischendurch gab es unterhaltsame Abwechslungen zum abendlichen Tanzprogramm. Die Sängerin Yvonne Steiner, begleitet von dem jungen Ingolstädter Pianisten Elia Tyroller am Klavier, gab Operettenarien zum Besten und um Mitternacht unterhielt die Akrobatikgruppe „akro a la carte“ mit einer theatralisch-circensischen Vorstellung. Zu Ende ging der Ball mit dem Abschlusswalzer „Espana“ von Emil Waldteufel und „Spanischer Marsch“ von Johann Strauß (Sohn). Fotos: Kajt Kastl

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HOCHZEIT

Trau(m)tag Impressionen von der Hochzeitsmesse Pfaffenhofen Trau(m)tag war das Motto der ersten Hochzeitsmesse in Pfaffenhofen im Hotel Alea. Fachgeschäfte aus der Region stellten Ihre Dienstleistungen und Produkte vor und boten Anregungen für den perfekten Hochzeitstag. Die Damen konnten sich schminken und stylen lassen und im Sortiment der Brautmodenhersteller stöbern. Eine Vielfalt an Brautmoden und Abendkleidern präsentierte Brautmoden Eigner aus Kühbach. Für die Männer hielt u.a. das Modehaus Retzlaff eine Auswahl an Anzügen bereit und blumige Akzente setzte Blumen Neumair. Fotos: Melanie Dodson Photography

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HOCHZEIT

Von der

BrautmodenVerkäuferin

zur Braut

Foto: Nadine Tanneberger

Die Hochzeit von Ramona & Alexander Rattka

Wer?

Ablauf?

Ramona Rattka (geb. Maier): Brautmoden-Verkäuferin bei „Mein Hochzeitsladen„ in Lenting (25) und Alexander Rattka: Elektriker bei den Stadtwerken (28).

Weißwurstfrühstück mit der Familie, Kirche, Sektempfang, Kaffee trinken, Essen, Braut verziehen – alles locker und ungezwungen.

Wann?

Walzer zu „So liab hob I di“ von Andreas Gabalier. Resümee des Brautpaares? „Es ging viel zu schnell rum“.

Standesamtlich: 19.08.2016, kirchlich: 23.09.2017

Wo?

Hochzeitstanz?

Trauung in der Kirche Unsernherrn, Feier im Landgasthof Haas in Karlskron 43


HOCHZEIT

Beim Weggehen 2013 hat es gefunkt – für einen Elektriker vielleicht nichts Neues. Zusammen gekommen sind Ramona und Alexander Rattka dann ein Jahr später. 2015 war das Paar über‘s Wochenende in Salzburg – den romantischen Antrag gab es dann, wieder Zuhause angekommen, im Schlafzimmer. Am 23. September 2017 heirateten die beiden mit rund 120 Gästen kirchlich. Mit dabei übrigens Töchterchen Johanna (2), die tapfer bis zum Ende durchhielt und fleißig auf der Tanzfläche zugange war. Am Morgen vor der Hochzeit suchte die Braut nach dem Friseurtermin ihre Arbeitsstelle auf. Wieso? Ramona ist Brautmoden-Verkäuferin bei „Mein Hochzeitsladen“ in Lenting und hatte ihr eigenes Traum-Kleid hier gelagert, um sich dort anziehen zu können. Als Alexander sie dann mit dem S7 abholte war er richtig geflasht. „Das war

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für mich der schönste Moment – Ramona zum ersten Mal in ihren Outfit zu sehen“, schwärmt er. Aber wie ist es eigentlich für jemanden, der seit Jahren jeden Tag von Brautmode umgeben ist, für sich selbst ein Kleid zu suchen? Ramona meint: „Ich hatte ein bestimmtes Kleid im Kopf, von dem ich dachte ‚Das ist es!‘. Allerdings nur am Bügel. Als ich es dann anhatte hat es mir überhaupt nicht gefallen. Aber unter den vier oder fünf Kleidern, die ich anprobiert habe, war dann tatsächlich DAS Kleid für mich dabei“. Der ganz normale Wahnsinn, wie bei jeder Braut eben. Nach der Hochzeit weiß Ramona jetzt aber, wie sich angehende Bräute fühlen: „Wenn man selbst geheiratet hat, kann man sich besser in sie hinein versetzen. Man weiß, dass alles perfekt sein soll.“ (vr)


HOCHZEIT

Füreinander bestimmt Die Hochzeit von Xenia und Alexander Frank Wer? Xenia Frank (geb. Buterus): selbstständige Schneiderin (36) Alexander Frank: Ingenieur (38)

Wie? Standesamtlich, im engsten Freundes- und Familienkreis (34 Gäste)

Wann? 21.09.2017 Wo? Trauung in Ingolstadt, Hochzeitsfeier im „Manchinger Hof“ Hochzeitsauto? Rolls-Royce Phantom II (Oldtimer aus dem Jahr 1934)

Hochzeitstanz? Ein klassischer Walzer zu Tschaikowskis „Nussknacker“ – für beide der schönste Moment

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Happily ever after... Kennengelernt haben sich Xenia und Alexander Frank im Januar 2014 auf einer Party bei gemeinsamen Freunden. Danach verloren sie sich für einige Monate aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn – denn über Facebook erhielten sie den Kontakt aufrecht. Im Juli 2014 lud Alexander seine Xenia dann zum Essen ein. „Ab diesem Abend war uns beiden klar, dass wir füreinander bestimmt sind“, sagt Alexander. Den Antrag machte ihr Alexander im Frühling 2017 in Dubai – ganz romantisch in einem Restaurant, das er vier Stunden lang nur für die beiden reserviert hatte – mitsamt Privatkoch und Kellner. Die Hochzeit organisierten die beiden innerhalb von zwei Monaten – und alles lief perfekt! Sogar das Wetter spielte mit, obwohl bereits tiefster Herbst war. Obwohl, Moment... Ein Familienmitglied trug die Hochzeitstorte herein, stolperte und die Torte verteilte sich großflächig auf dem Fußboden. Nein, Quatsch! Das Paar hatte eine Attrappe arrangiert. Die echte Hochzeitstorte wurde nach dieser kleinen Einlage serviert. „An die Gesichter der Gäste erinnern wir uns immer noch mit einem Lächeln im Gesicht“, lacht Alexander. Auch Xenia arbeitet bei „Mein Hochzeitsladen“ in Lenting – ist also den ganzen Tag von Brautmode umgeben. Deswegen war es für sie schwierig ein Kleid für die eigene Hochzeit auszusuchen. Sie hatte schon lange eine genaue Vorstellung von ihrem Brautkleid – am Ende entschied sie sich für ein komplett anderes. „Es ist eine große berufliche Hilfe, selbst in dieser Situation gewesen zu sein. Jetzt verstehe ich vollkommen die Aufregung der Bräute“, erklärt Xenia. (vr) 46

Fotos: Su-Ly ROMANTIC PHOTOGRAPHY

HOCHZEIT


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LIFESTYLE

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Venezianische

Träume

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Die 17. Ingolstädter Hochzeitsmesse im Westpark Heiraten ist so individuell wie nie zuvor! Nahezu alles lässt sich in dieser Branche mittlerweile individualisieren. Zu den Trends 2018 zählen Freie Trauungen mit individuellen Looks und detailverliebte Hochzeiten mit kleiner Gesellschaft. Und weil selbst ein Brautkleid irgendwann langweilig werden könnte, präsentierten die Models auf der 17. Ingolstädter Hochzeitmesse ihre Kleider in Kombination mit Venezianischen Masken. Fasching hin oder her, diese Maskerade hat Stil. Doch wer traut sich‘s, wenn er sich traut? Aber auch klassisches

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Make up konnte man sich von vielen erfahrenen Dienstleistern auf Wangen, Lider, Lippen zaubern lassen. Am besten, nachdem man von feinen Kunstwerken aus Marzipan und Sahnecreme gekostet hatte – oder sich jedenfalls die Finger danach leckte. Frank Berndl ist wieder ein Coup mit seiner beliebten Messe gelungen. Rund 2000 Besucher ließen sich auf der Westpark Plaza vom Angebot vielfältiger Aussteller inspirieren. Und wer genau hinschaute, der entdeckte auch unsere Miss und unseren Mister Ingolstadt bei der Modenschau. (sb)

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LIFESTYLE

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1 Hingucker: Venezianische Masken bei der Modenschau 2 Models führten Brautmode vor 3 Mmmmhhhh, lecker! Tortenparade 4Paare beim Aussuchen der Ringe 5 Die neue Miss Bayern Sarah Zahn 6 Mister IngolstadtFabian Rieder 7 Dienstleister und Fachgeschäfte präsentierten sich von ihrer besten Seite 8 Am Stand von Skin Art Cosmetics

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Fotos: Kajetan Kastl

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Die Welt steht Kopf

Das bunte Faschingstreiben der Narren

50 Foto: www.photography-andrea.de


FASCHING

M

iami, Hollywood, Las Vegas - das alles sind Stationen beim „American Roadtrip“ der Eitensheimer Faschingsgesellschaft Schützomania. Bereits seit Juni trainieren die 14 Tänzerinnen mit den fünf Hebern und dem Prinzenpaar unter viel Schweiß, um den Zuschauern eine perfekte Bühnenshow zu präsentieren. Neben viel Fleiß, darf aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Dafür steht im Programm wieder der Elferrat des Hofstaates, der nicht nur schmückendes und klatschendes Beiwerk im Hintergrund ist, sondern auch seinen eigenen kleinen Auftritt hat. Marylin Monroe, Elvis Presley, Siegfried und Roy mit ihren Tigern repräsentieren hier Amerika. Angeführt vom aktuellen Präsident Trump – alles natürlich mit einem kleinen Augenzwinkern. Lieblichkeit Ulrike I. (Bild) und ihr Prinz Stefan II. kennen sich übrigens seit fünf Jahren durch die Showtanzgruppe „Dance fire“ aus Irgertsheim. Verbandelt sind die beiden al-

so schon seit einiger Zeit – allerdings nur tänzerisch. Und nachdem der 29-jährige Stefan Langmeier beschloss, seine Heimatgemeinde Eitensheim in der närrischen Zeit anzuführen, brauchte es nicht viel Überzeugungsarbeit, um die feurige Ulrike Link aus Grasheim als Prinzessin für sich zu gewinnen. Dass die beiden tänzerisch alles andere als Anfänger sind, bewiesen sie erst kürzlich beim zweiten Gardetreffen der Schützomania. Mehr als 500 Besucher konnten sich bei freiem Eintritt die powergeladene Show der beiden Tollitäten zu Gemüte führen. Neben den Gastgebern zeigten 11 weitere Garden und Showtanzgruppen aus Nah und Fern ihr Können. Feierlich eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Eichstätter Fanfarenzug. Nach der Begrüßung durch Präsidentin Melanie Zäch und den Grußworten des Bürgermeisters Michael Stampfer, führte Hofmarschall Andreas Heigl durch den Tag, der mit der Formation „Dance fire“ einen krönenden Abschluss am späten Abend fand.

SCHÜTZOMANIA

Eitensheim goes America

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Fotos: Kajetan Kastl

„Boys & Girls IN TOWN“ Die Narrwalla startete mit dem Krönungsball in die Ballsaison Startschuss in die närrische Saison: Unter dem Motto „Boys & Girls IN Town“ startete die Faschingsgesellschaft Narrwalla mit ihrem traditionellen Krönungsball im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt offiziell in die fünfte Jahreszeit, die allerdings heuer recht kurz ausfällt. Garde, Prinzenpaar, Elferrat und Hofstaat sorgten mehrere Stunden lang im Saal für kurzweilige Unterhaltung. Über 700 Ballgäste waren zu dem Schwarz-Weiß-Ball in den festlich geschmückten Festsaal gekommen, um gemeinsam mit der Narrwalla den Beginn der Faschingssaison zu feiern. Unter den Ehrengästen konnte Präsident Robert Wegele den Bundestagsabgeordneten Reinhard Brandl sowie Oberbürgermeister Christian Lösel mit Gattin begrüßen. Durch das Programm führte Hofmarschall Jürgen Baumgartner. Zwischen den Auftritten hatten die Besucher genügend Zeit, ihre Tanzkünste auf dem Parkett unter Beweis zu stellen. Zunächst legte die Kinder- und Jugendgarde mit ihrem Prinzenpaar Leon I. und Anika I. (Leon Ruder und Anika Braun) los. Später folgte der mit Spannung erwartete Auftritt der Showgarde mit den beiden Regenten Michael IV. und Manuela I (Michael Schulz und Manuela Pfeffer). Die Galaband „Smile“ sorgte für die musikalische Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden.

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Carolin und Christian Lรถsel

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DENKENDORF

Goodbye Hofmarschall Glitzernde Gewänder, schwungvolle Tänze und gute Stimmung beim Eröffnungsball des Faschingskomitees Denkendorf Das erste Mal ist immer etwas Besonderes. Umso gespannter war das Publikum auf die neuen maßgeschneiderten Gewänder der Garden, die bis zu diesem Abend noch geheimgehalten wurden. Erstaunt waren viele sicher auch, dass Bürgermeisterin Claudia Forster freiwillig den Schlüssel zum Rathaus abgab. Sie hatte allerdings gar keine andere Wahl, denn der Brauch will es so: Prinz Philip I. (Schmidt) und Franziska I. (Forster), regieren nun bis zum Aschermittwoch die Gemeinde Denkendorf. Auf eine Verfolgungsjagd ging die Kindergarde mit einem Marsch zur Musik von „Tom & Jerry“. Das Kinderprinzenpaar Ida I. (Weber) und Marco I. (Hierl) begeisterten mit einem Disney Walzer mit dem Namen „Märchen werden wahr“ aus dem Film „Die Schöne und das Biest“. In der Show tanzten die zehn Gardemädchen und fünf Jungs zusammen mit dem Kinder-Prinzenpaar zum Thema „Piraten“. Mit dem Titel „Bring the beat back“ präsentierte die Jugendgarde ihre Show. Hier umgarnten dreizehn Mädchen einen Hahn namens Thomas im Korb. Einen wahren 54

„Wintertraum“ bescherte das Prinzenpaar den Gästen mit seinem Walzer und auch der Spaß sollte keinesfalls zur kurz kommen: Die Elferräte suchten beim „Herzblatt“ ihr Glück. Während des Abends ehrten Jimmy Brooks und Walter Merten von der Föderation Europäischer Narren (FEN) traditionell Mitglieder des Faschingskomitees. Dies waren für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft der Narr von Europa in Bronze für Julia Hundsdorfer, für fünfzehn Jahre der Narr von Europa in Silber für Peter Feyer, Christine Mißbichler und Patrick Scherrmann. Mit dem Jahresorden für besondere Verdienste wurden Bianca Bienek und Martin Mayer bedacht. Den FEN-Sonderorden erhielt Hofmarschall Michael Kappelmeier. Nach elf Jahren verkündete der routinierte Hofi, dass er 2018 quasi auf Abschiedstournee gehe und am Aschermittwoch abdanke. Deshalb zeigte Kappelmeier an seinem letzten Eröffnungsball in dieser Rolle noch einmal Wortwitz und Charme und wurde von den Gästen mit tosendem Applaus belohnt.


DENKENDORF

Bilder: ThePicture.de / Michael Mundt

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Kleine Hoheiten Kinderprinzenpaar-Treffen in Denkendorf

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Prinzenpaare den offiziellen Ordenstausch und stellten sich zum gemeinsamen großen Gruppenfoto auf. Alle kleinen Tollitäten tanzten dann ihren Walzer, was vom Publikum mit tosendem Applaus honoriert wurde. Die Stimmung unter den Gästen war grandios. Ein kleines Faschingsquiz mussten noch alle bewältigen, ehe sie dann von Katja Hanrieder und Christine Mißbichler verabschiedet wurden. Das Siegertreppchen erklommen heuer Fabian I. und Hannah I. aus Siegenburg. Präsident Patrick Scherrmann zeigte sich sichtlich erfreut über den gelungenen Nachmittag und sagte gleich einer Fortsetzung des Kinderprinzenpaar-Treffens für 2019 zu.

Fotos: Marius Legl

Am vergangenen Samstag fand das 2. Kinderprinzenpaar-Treffen in Denkendorf statt. Acht Faschingsgesellschaften machten dem Denkendorfer Faschingskomitee ihre Aufwartung. Prinz Marco I. und Prinzessin Ida I. begrüßten die angereisten kleinen Hoheiten in ihrem Saal. Es kamen die Regenten der Faschingsgesellschaft Beilngries, Aichach, Schrobenhausen, Siegenburg, Konstein, Reichertshofen, Vohburg und der Ampertaler Garde aus Allershausen. Kinderhofmarschällin Lucia begrüßte zudem Ehrenpräsident Walter Merten, Ehrensenatorin Janet Merten und die Senatoren Waltraud Gürtner und Elfriede Scherrmann. Nachdem der Kinder- und Jugendhofstaat des Faschingskomitees getanzt hatte, vollzogen die


FASCHING

Keine Narrenfreiheit

Fotos: Hans-Peter Gabler

Das große Prinzenpaar-Treffen in Denkendorf 30 Faschingshoheiten aus ganz Bayern waren zum traditionellen Prinzenpaar-Treffen nach Denkendorf gereist. Kein barockes Schloss mit verstaubtem Inventar, sondern ein stimmungsgeladener Saal mit fröhlichen Gesichtern, wartete in der Faschingshochburg auf die gekrönten Häupter. Sie gaben sich ein Stelldichein zu einem unbeschwerten Abend ohne Tanzauftritt. Allerdings warteten kleine Herausforderungen in Form von lustigen und unterhaltsamen Spielen auf sie. Der Präsident der Gesellschaft, Patrick Scherrmann, begrüßte die illustre Besucherschar mit den Tollitäten und Ehrengästen – den Ehrenrat Josef Gürtner jun., die Ehrensenatorin Janet Merten und den Senator und Abgeordneten der FEN, Jimmy Brooks. Der Hofmarschall, Michael Kappelmeier, präsentierte die Aktiven – Prinzessin Franziska I. und Prinz Philip I. mit dem Kinderprinzenpaar Ida I. und Marco I., sowie die Garde mit Funkenmariechen. Beim verlorenen Hütchenspiel musste heuer erstmals die Prinzessin ran. Es erwischte das Prinzenpaar der Narrhalla Mauern. Zu jeder vollen Stunde war der Zalando Freudenschrei gefordert, den Prinzessin Elisabeth II. auch inbrünstig ablieferte.

Gemäß dem Jahresthema „Fack ju Göthe“ moderierte Göthe (Kappelmeier) im historischen Outfit den Spieleabend im Wechsel mit seinem Pendant, der jugendlich frischen Bianca Bienek. Göthes Versuch, die höfischen Umgangsformen und sprachliche Zurückhaltung zu wahren, stießen bei „Blondi Chantal Nr. 5“ (Bienek) auf taube Ohren. In ihrer kecken Art, einer prickelnden Ausstrahlung und unerschütterlichem Humor plauderte sie mit den Kandidaten, erklärte die Spiele oder machte sie selbst vor. Den Siegerpokal des Abends in Form von einem großen Geschenkpaket holten sich die Steiner Schlossgeister vor den Fidelitas aus Rennertshofen. (hpg)

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EICHSTÄTT

v.l. Hofmarschall Tobias Obermeier, FGE-Präsident Thomas Hirsch, das Prinzenpaar Katharina und Tobias, OB Andreas Steppberger

Sonja Pachowsky, die Mutter des Prinzen und Karl Daum, der Vater der Prinzessin, bekamen einen Orden verliehen.

1001 (Faschings)

Nacht

Auch ein „Dschinni“ mischte im Showprogramm mit.

Orientalische Pracht entfaltete sich im Stadttheater.

Steffi Graf, die das Showprogramm choreografiert hat, bekam ein blumiges Dankeschön.

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Der Fanfarenzug hat den Eröffnungsball musikalisch eröffnet.

Eröffnungsball der Faschingsgesellschaft Eichstätt Ein Hauch von Orient wehte durch das Alte Stadttheater in Eichstätt, denn „1001 Nacht“ war das Motto der FGE beim traditionellen Eröffnungsball. Und so zogen Prinz Tobias II. Pachowsky und Prinzessin Katharina I. Daum in ihrer „Antrittsrede“ einige Parallelen zwischen der Pracht des Orients und der Stadt Eichstätt, über die sie nun kurze Zeit regieren. So meinten sie mit Blick auf die Schließung der Bahnhofsgaststätte: „Wo früher die Suppen net aus dem Packla war, gibt’s bald Baklava!“ Außerdem erklärten sie Eichstätt kurzerhand zur europäischen, ja sogar zur Welt-Kulturhauptstadt. Dass der Fasching zum kulturellen Geschehen in Eichstätt gehöre, machte auch OB Steppberger deutlich, der sich sogar als künftiger Elferrat ins Gespräch brachte. Zusammen mit Prinzessin Katharina eröffnete er dann auch die erste Tanzrunde, Prinz Tobias führte die Landtagsabgeordnete Eva Gottstein mit aufs Parkett. Eine besondere Premiere war dieser Eröffnunsgball nicht nur für das Prinzenpaar, sondern auch für den Präsidenten der FGE. Jungunternehmer Thomas Hirsch hat dieses Amt von Benjamin Nikol übernommen und die Gäste im ausverkauften Stadttheater im Namen der Faschingsgesellschaft begrüßt. Viel Applaus gab‘s für ihn, die tanzende Truppe und um Mitternacht auch für die „Schützomania“ aus Eitensheim, die eine mitreißende Show lieferte.


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LIFESTYLE

So feiern die Eggspatzen ihren Fasching in Egweil Hoheitlicher Glanz und Glamour lag über dem Krönungsball der Egweiler Eggspatzen. Aber nicht nur die aufregenden Kostüme sorgten für einen Farbtupfer, sondern auch ein sehr vielfältiges und buntes Unterhaltungsprogramm mit originellen Choreografien und anspruchsvoller, tänzerischer Qualität. Nachdem die Präsidentin der Gesellschaft, Martina Seitz, den Galaabend eröffnet hatte, wurden die Prinzenpaare Stefanie I. und Michael III. mit Fiona I. und Johannes II. offiziell in ihr Amt eingeführt. Als äußeres Zeichen ihrer Regentschaft wurde das Eggspatzenprinzenpaar zuerst mit einem symbolischen Schlüssel des Rathauses ausgestattet, vom Bürgermeister Johannes Schneider überreicht. In der Antrittsrede des Eggspatzenprinzenpaares freut sich Stefanie, „weil es ist mir in der sechsten Saison gelungen, ich hab mich auf den Prinzessinnenthron geschwungen“. Michael erklärt: „Das Zepter hab ich mir genommen und bin als erster Pettenhofener Prinz nach Egweil gekommen. Im Sommer noch von Volksfest zu Volksfest geflogen, hab ich nun im Showteil die Lederhose angezogen.“ Das Programm war wieder in drei Blöcke aufgeteilt, damit die Besucher auch Gelegenheit hatten, zu den Klängen der Kapelle „livestyle“ zu tanzen. Den Anfang der Tanzdarbietungen machte der Kinderhofstaat. Märchenhaft verzau-

berten Prinzessin Fiona und Prinz Johannes mit großer tänzerischer Selbstsicherheit zur Musik das Schöne und das Biest. Auch die Kinder und Jugendgarde wurde stürmisch gefeiert mit einem zackigen Marsch und modernen Rhythmen. Präsentiert wurde das Programm vom Kinderhofmarschall, Maria Schmidt. Ihre Feuertaufe beim großen Hofstaat bestand der neue Hofmarschall, Anna Spiegl, mit Bravour. Mit royaler Contenause und höfischer Eleganz schwebten Prinzessin Stefanie und Prinz Michael ganz in Rot über das Parkett. Die Garde eröffnete den Reigen mit einem klassischen und zackigen Marsch. Der Showteil hatte eine neue Prägung durch die „heimgekehrte erste Eggspatzenprinzessin“ und jetzige Trainerin, Petra Riegler. Mit Abwechslung und Leidenschaft inszeniere sie eine zünftige „Hüttengaudi“ als diesjähriges Motto. Tradition trifft auf Moderne wurde in ein rasantes Showerlebnis eingepackt. Mit einer lustigen Gaudieinlage beteiligte sich der Elferrat am Programm. Einen Orden erhielten die Eltern der Prinzenpaare und verdiente Personen. Den FEN Orden erhielten Verena Loos und Bettina Thurner. (hpg)

SCHÖNE HAARE, FRECHE REIME

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GESELLSCHAFT

„Kein fröhliches Feiern“ Neujahrsempfang des Klinikums: Gedenken an Heribert Fastenmeier, rotes Jahresergebnis und ein positiver Ausblick Die meisten Gäste waren in Schwarz gekommen, wohl um dem ehemaligen Klinikums-Geschäftsführer bei einer Schweigeminute die letzte Ehre zu erweisen. Die drei Klinikseelsorger Petra Kringel, Stefan Funk und Pater Christoph Kreitmeir gedachten zum Auftakt des Neujahrsempfangs im Klinikum Heribert Fastenmeiers, der sich am 27. Dezember in Untersuchungshaft das Leben genommen hatte. „Wir wollen einen Abschied versuchen, der sicher erst der Anfang eines Abschieds sein kann“, so Petra Kringel. „Das ist kein fröhliches Feiern heute, aber es ist eine Rückkehr ins Leben“, meinte die Klinikseelsorgerin. Unabhängige staatliche Aufarbeitung OB und Klinikums-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Lösel begrüßte zahlreiche VIPs aus der Lokalpolitik, darunter viele Stadträte (bis auf die Mitglieder der SPD-Fraktion), die Bürgermeister Albert Wittmann und Sepp Mißlbeck sowie Alt-OB Peter Schnell und den ehemaligen Staatssekretär Hermann Regensburger. Aber auch Chefärzte und

Direktoren des Klinikums, Krankenkassen-Vorstände, niedergelassene Ärzte sowie Vertreter von Rettungsdiensten, Verbänden, Vereinen und Selbsthilfegruppen nahmen am traditionellen Neujahrsempfang des Klinikums teil. Zu den dramatischen Ereignissen der vergangenen Wochen bemerkte Lösel: „Die strafrechtliche Ermittlung ist nicht Aufgabe des Klinikums oder seiner Gremien – und sie ist auch nicht Aufgabe der Politik.“ Die Öffentlichkeit könne darauf vertrauen, dass die staatliche Aufarbeitung „gründlich, sorgsam und unabhängig“ geschehe. Dr. Andreas Tiete, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Klinikums Ingolstadt, und der neuen Geschäftsführerin Monika Röther bescheinigte Lösel, dass beide „den festen Willen und auch das Können haben, das Klinikum auf gutem Kurs zu halten“. Mitarbeiter und Patienten bräuchten „Verlässlichkeit und klare Rahmenbedingungen“. Lösel bat die Anwesenden, das Klinikum so zu unterstützen wie bisher. Denn, so der Oberbürgermeister, „dieses Klinikum ist jede Anstrengung wert“. (sr)

Fotos: Kajetan Kastl

Andreas Tiete und Monika Röther (Geschäftsführung Klinikum) mit OB Christian Lösel

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GESELLSCHAFT

Michael Stern, Moana und Christian Bauer

v.r. Eckehard Gebauer und Franz Josef Paefgen in unterhaltsamer Runde Bernhard Fabritius, Werner Euringer und Werner Strung

Inge Gschwendtner, Ehepaar Steffen, Petra u. Ludwig Uhlmann und Edith Eisenmann

Hubert Waltl, Stefanie Büchl, Reinhard Büchl Jun.

Dr. Susanne Kramer und Dr. Rupert Ebner

Andreas Funk, Dr. Heinz K. Haidl und Claudia Probst

Auf ein Neues! Der Neujahrsempfang der Stadt Ingolstadt „Neues Jahr, neues Glück“ hofft in diesem Jahr vielleicht auch Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. Er hatte es im vergangenen Jahr nicht leicht. Nach der Klinik-Korruptionsaffäre, die schon den letzten Neujahrsempfang überschattete, verlor er wenige Monate später das Vertrauen einer Parteikollegin und später - durch den Austritt von Mißlbeck und Werding bei den Freien Wählern - auch noch die Mehrheit im Stadtrat. Als wäre das nicht genug für ein Jahr, spielte auch noch Ingolstadts Vorzeigekind Audi nicht mehr mit und sorgte mit dem Abgasskandal nicht nur bei Lösel, der plötzlich alle Probleme lösen soll, für üble Magenschmerzen. Doch die Erde dreht sich immer noch weiter. Und Lösel empfing auch 2018 – wie üblich per Handschlag – im Theater Ingolstadt hunderte Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kirche sowie sozialen und kulturellen Institutionen und Verbän-

Barbara Leininger, Prof. Heinrich Kuhn, Gerhard Schmidt und Thomas Schwarz

den. Mit Ausnahme der SPD Stadträte, die nicht erschienen waren, blickten viele zuversichtlich in das neue Jahr – oder aber auch auf das Buffet, das in diesem Jahr erstmals von der Gastronomie Stiftl kam. Nachdem in Ingolstadt buchstäblich „viel Mist gebaut wurde“, sollen es große Bauprojekte nun rausreißen: „Über eine Milliarde wird in den nächsten Jahren verbaut“, verkündete Dr. Lösel, in seiner Ansprache. Und er widmete auch denjenigen Personen ein paar Worte, die die Stadt in den vergangenen Jahren geprägt haben, aber 2017 verstorben sind: Erich Kellerhals, Heinrich Sandner, Professor Alf Lechner, Heribert Fastenmeier. Erstmals wurde der Neujahrsempfang übrigens auch live per Video-Stream übertragen. Die ausführliche Rede des Oberbürgermeisters können Sie online auf www.blickpunktingolstadt.de nachlesen. (sb)

Dorothea Soffner (hatte 2017 genug von der CSU) mit Carsten Limmer Fotos: Kajetan Kastl

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KULTUR

Es war wahrlich ein fulminanter und großartiger Auftakt zum Festjahr 1100 Jahre Mörnsheim. Mit kräftigen Paukenschlägen wurden die zahlreichen Gäste – auch reichlich Prominenz aus Politik und Wirtschaft – beim Neujahrsempfang der Marktgemeinde von den Mörnsheimer Landknechten willkommen geheißen. Es war, wie Bürgermeister Richard Mittl gleich zu Beginn betonte, kein normaler Neujahrsempfang, so wie er jedes Jahr begangen wird: „Heute sind wir im Festjahr angekommen.“ Die Mörnsheimer feiern bekanntlich anno 2018 ein bedeutendes Jubiläum: Vor 1100 Jahren wurde erstmals der Name Morinesheim in einer Urkunde erwähnt. Für Mörnsheim ist dieses Jubiläum eine besondere Verpflichtung, der die Gemeinde mit einem attraktiven Festprogramm, das ein facettenreiches Spektrum an unterschiedlichen Veranstaltungen bietet, Rechnung tragen will. Repräsentativ für Mörnsheims Vergangenheit und Gegenwart werden Themen aus der Geschichte, Kunst, Musik und Kultur in den Mittelpunkt gerückt. Die Gemeinde, die für das Jubiläum gegründeten Arbeitskreise sowie weitere Vereine, Verbände, Unternehmen, Einrichtungen, Institutionen und Privatpersonen waren und sind an der Organisation beteiligt. Auch sechs Hostessen werden das Jubiläumsjahr durchgehend begleiten. Zusammenfassend ist ein Festjahresprogramm mit fast 40 kleinen und großen, interessanten, lebendigen, musikalischen und lehrreichen Veranstaltungen zustande gekommen, die mit dem Neujahrsempfang ihren Anfang nahmen. Auf der Homepage www.1100-jahre-moerns heim.de kann das Veranstaltungsprogramm nochmals detailliert nachgelesen werden. Besonders freue er sich, so Mittl, dass eine umfangreiche Gemeindechronik unter Leitung von Victor Henle entstehe. Ebenso wird dem seit 1354 bestehenden Münzprägungsrecht durch die Anfertigung von Marktmünzen Rechnung getragen. Landrat Anton Knapp hob in seinem Grußwort hervor, dass durch das umfangreiche Festprogramm, in dem sich die reichhaltige Geschichte des Ortes Mörnsheim widerspiegelt, Appetit auf mehr geweckt worden sei. Er betonte, dass das Fest, in dem in die Geschichte eingetaucht wird, auch dazu beitrage, dass es identitätsstiftend wirke: „Den Menschen vor Ort wird bewusst, wo ihre Wurzeln liegen, woher sie kommen und welche Entwicklung der Ort ge62

nommen hat.“ Bürgermeister Richard Mittl appellierte in seiner Neujahransprache an den Gemeinsinn und Zusammenhalt innerhalb der Marktgemeinde. „Lassen wir den Geist der Gemeinschaft aufleben. Wir werden viele Hände benötigen, die helfen, anpacken und organisieren.“ Vorbildhaft nannte er dabei das Zusammenrücken im letzten Jahr bei der Typisierungsaktion für den siebenjährigen Dominik. Dabei sei eine Welle der Hilfsbereitschaft durch die Gemeinde gerollt, die ihn als Bürgermeister sehr stolz gemacht habe. Über 1.100 Spender, vor allem junge Menschen aus Mörnsheim und dem Umland, sorgten dafür, dass für die Aktion Knochenmarkspende Bayern eine Spendensumme in Höhe von 113.000 € zusammenkam. Das Wichtigste sei aber gewesen, dass Dominik im Februar 2017 eine Stammzellenspende erhielt und aus der Mörnsheimer Aktion mittlerweile zwei weitere Spenden von jungen Menschen aus Nachbargemeinden getätigt werden konnten. Der Neujahrsempfang ist bekanntlich auch immer der Ort, an dem ehrenamtlich tätige Menschen geehrt werden. So nutzte der Bürgermeister im Beisein von Landrat Anton Knapp, MdB Reinhard Brandl, MdL Tanja Schorer-Dremel und Bezirksrat Reinhard Eichiner die Gelegenheit, einigen verdienten Bürgern der Marktgemeinde für ihr hohes Maß an Engagement im gesellschaftlichen Leben zu danken und ihnen die laut Ehrenordnung zustehenden Auszeichnungen der Marktgemeinde auszuhändigen. Die Marktnadel in Bronze erhielten Hilmar Rosenfeld für 15 Jahre Kassenverwaltung des Obstund Gartenbauvereins und seine Frau Hella Rosenfeld, die 19 Jahre als Schriftführerin beim gleichen Verein tätig war. Robert Henle ist seit über 15 Jahren Kassenverwalter der Krieger- und Reservistenkameradschaft Mörnsheim. Seit 18 Jahren übt Florian Hanrieder ebenfalls die Funktion des Kassiers bei der Freiwilligen Feuerwehr Altendorf aus. Für seine 23-jährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Mörnsheim durfte sich Johannes Füglein über die Marktnadel in Silber freuen, die ebenso Michael Reindl erhielt. Das heute in Konstein wohnhafte Mühlheimer „Urgestein“ ist seit 21 Jahren Vorsitzender des Katholischen Arbeitervereins Mühlheim. Zum Neujahrsempfang waren auch alle Personen eingeladen, die in pädagogischer Verantwortung stehen, sei es in Schule und Kindergarten, im Bereich der kommunalen Jugendarbeit, aber auch in Vereinen mit aktiver Jugendbetreuung, in der Flüchtlingshilfe, in kirchlichen Gremien oder bei der Betreuung der Senioren. Sie alle erhielten aus den Händen des Bürgermeisters als Zeichen der Würdigung und Wertschätzung ihrer Arbeit ein kleines Präsent.


WIRTSCHAFT

25 Jahre

UnternehmerFrauen im Handwerk Zu einem besonders erfreulichen Neujahrsempfang durfte Sonja Rüter, 1. Vorsitzende der UnternehmerFrauen im Handwerk der Region 10, die Gäste im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses begrüßen: Es wurde nicht nur das Jahr 2018, sondern auch das 25-jährige Jubiläum der UnternehmerFrauen gefeiert.

Die UnternehmerFrauen im Handwerk der Region 10 feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen

Sie alle sind selbstständige Unternehmerinnen, Handwerksmeisterinnen, Lebenspartnerinnen oder sind dem Handwerk anderweitig nahe. So stehen sie alle vor ähnlichen Herausforderungen und profitieren von regelmäßigem Informationsaustausch und bundesweiter Vernetzung.

„Heute sind die Herren das schmückende Beiwerk, dann merken sie auch mal, wie das so ist“, stellte OB Lösel in seiner Rede fest. Ohnehin hielt sich die Anzahl der Männer unter den Gästen in Grenzen. Während Gabriele Wildgruber, vom Vorstand des LandesverbandesBayern, in ihrer Rede die UnternehmerFrauen mit Spinnen verglich, die unermüdlich ihr Netz spinnen, hatte das Publikum es im Anschluss mit einer ganz anderen Art von Tier zu tun – dem inneren Schweinehund. Der Sachbuchautor und Persönlichkeitscoach Marco Freiherr von Münchhausen thematisierte ihn in einem Impulsvortrag. Manch einer wird wohl seinem inneren Schweinehund dennoch nachgegeben haben, als es nach dem offiziellen Teil hieß: „Auf zum Buffet“. Hier wurden im Ratskeller allerlei leckere Speisen aufgetischt. (vr)

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GESELLSCHAFT

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Markus Moosburger und Brigitte und Erich Fuchs

Gelungene Premiere für die beiden neuen Turmschreiber Thomas Grasberger und Georg Eggers, die neben Turmschreiberurgestein Helmut Eckl im Festsaal des Stadttheaters auftraten und viel Applaus vom Publikum ernteten. Die traditionelle Veranstaltung der Ingolstädter CSU zog am Freitagabend rund 900 Besucher an. Helmut Eckl rief wie schon im letzten Jahr wahre Lachsalven mit Kurzgeschichten und Gedichten hervor. Er erzählte unter anderem von seiner Päckchenannahme für die Mitbewohner in der Weihnachtszeit, vom Ausflug in den Zauberwald, von morgendlichen Sitzungen, die nun länger dauern würden, abgehenden Winden, einem ständigen Hustenreiz und Viagra. Sehr begeistert waren die Besucher zudem von NeuTurmschreiber Thomas Grasberger, der mit seiner „Gebrauchsanweisung für München“ oder dem Buch über den „Grant“ bekannt geworden ist. Ebenfalls erst vor kurzem in die Riege der Münchner Turmschreiber berufen wurde Georg „Grög“ Eggers. Der Professor der Physik ist ein Meister des Reims und verbindet Wissenschaft gerne auch mal mit Wahnsinn. Sein Auftritt wurde ebenfalls mit viel Beifall honoriert und bei seinem Nachtruhegedicht und dem damit verbundenen Frührentnerblasen strapazierte er gehörig die Lachmuskeln der Gäste. Organisatiorin Brigitte Fuchs hatte zu Beginn in ihrer humorigen Art alle Besucher begrüßt. Besonders freute sie sich, dass der Pfaffenhofener Landrat Martin Wolf nach Ingolstadt gekommen sei. Wolf hatte bekanntlich vor längerer Zeit einen sehr schweren Motorradunfall und konnte erst vor Kurzem wieder seinen Dienst im Landratsamt antreten. Fuchs: „Der Wolf fährt zur Fuchsin nach Ingolstadt, um wieder seinen Platz zu bekommen“. Mit von der Partie war auch diesmal das Duo „Saiber Sempf“ mit Stefan Brock und Markus Moosburger. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung wie schon im letzten Jahr von „Papstpilot“ Martin Ott mit seinem Orchester.

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Albert Meier, Sabine LeiĂ&#x;, Klaus Mittermaier und Ulrich Bannert

Fotos:Kajt Kastl

Stefan BĂśsl mit Ehefrau Katrin und Stefanie Pipus

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SPORT

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Sparringspartner Einmal die Woche - 20 Minuten: Annette von Kapff und Walter Tomaschek trainieren bei Bodystreet Für beide spielt Bewegung eine große Rolle im Leben – und für beide ist das EMS Training bei Bodystreet die ideale

Ergänzung

Sportprogramms:

ihres Annette

von Kapff und Walter Tomaschek sind so etwas wie „Sparringspartner“, denn sie motivieren sich bei jedem gemeinsamen

Bodystreet-

Termin gegenseitig. Seit fast 30 Jahren leitet Annette von Kapff das Studio „Ya Salam“ für orientalischen Tanz in Ingolstadt. Nahezu täglich ist sie deshalb in Bewegung – und doch ist für sie das Training bei Bodystreet (20 Minuten, einmal die Woche) Pflicht: „Ich trainiere, damit auch die Muskelpartien, die sonst weniger beansprucht werden, gestärkt werden.“ Der Muskelkater nach dem EMSTraining ist der Beweis: Hier dringt man dank der elektrischen Impulse in Bereiche vor, an die selbst ein Vollblut-Sportler nur bedingt heran kommt. „Es tut mir einfach gut!“ meint Annette von Kapff. Und mit dieser Meinung ist sie nicht allein. Ohne Bewegung geht auch im Leben von Walter

Bodystreet-Studioinhaberin Iris Porstendörfer mit Annette von Kapff (Bild oben) und Walter Tomaschek (unten)

Tomaschek aus Geisenfeld nichts. Der begeisterte Langstreckenläufer geht seit über 20 Jahren zum Ausdauertraining ins Fitnessstudio und hat Bodystreet zunächst „verordnet“ bekommen. Sein Orthopäde hatte es ihm zur Reha nach einer OP empfohlen. Das war vor rund vier Jahren, seitdem kommt er jede Woche in das Bodystreet Studio Ingolstadt Süd (Münchener Straße). Auch er bestätigt: „Man erreicht Muskeln, die man sonst nicht erreichen würde,“ und er gesteht begeistert: „Mir macht´s unheimlich Spaß!“ Vereinbaren Sie ein unverbindliches Probetraining und überzeugen Sie sich selbst!

Bodystreet Ingolstadt Süd Münchener Straße 93 Tel.: 0841 / 99 38 99 90 66

Bodystreet Ingolstadt West Friedrichshofener Straße 18 Tel.: 0841 / 99 34 75 00


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SPORT

Ein großer Teddybär ERC-Verteidiger Matt Pelech ist nur auf dem Eis ein harter Kerl Seit dem Sommer ist der gebürtige Kanadier bei den Panthern unter Vertrag und hat sich längst in die Herzen der Fans gespielt. Denn so einen Typen wie Matt Pelech gab es lange nicht beim ERC: Der baumlange, muskelbepackte Verteidiger räumt nicht nur die Gegner an der Bande und vor dem Tor seines Goalies weg, sondern lässt auf dem Eis auch gerne einmal die Fäuste sprechen – jedes Mal bejubelt von den Anhängern der

Ingolstädter. Kein Wunder, dass er derzeit in der DEL der Defenseman mit den meisten Strafminuten ist: „Es ist immer dasselbe – jedes Jahr bekomme ich eine ganze Menge davon. Ich versuche, hart zu spielen und das bedeutet eben manchmal, ein paar Strafen zu ziehen. Das ist meine Art, Hockey zu spielen. So habe ich schon immer gespielt und tue es auch weiterhin“, grinst der 30-Jährige, der aus einer lupenreinen Eishockey-Familie stammt. Denn nicht nur er, sondern auch seine beiden jüngeren Brüder sind Profis auf dem Eis. „Ich würde gerne sagen, dass ich der Beste von uns dreien bin, aber das ist definitiv nicht der Fall“, lacht der 1, 93 m große Hüne, „wahrscheinlich bin ich eher der Schlechteste. Mein mittlerer Bruder Michael ist der Talentierteste und Adam macht ganz offenkundig einen guten Job, denn er spielt derzeit in der NHL für die New York Islanders – also muss ich wohl sagen: Er ist der beste!“, meint der Kanadier, der schon im zarten Alter von sechs Jahren zum ersten Mal auf dem Eis stand. Jedes Spiel zählt Mit den Panthern hat Matt Pelech nach einer langen Durststrecke eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt und sich wieder nach oben gekämpft. „Es ist toll, in einem guten Team zu sein, zu gewinnen und Spaß zu haben. Wir haben aber auch hart dafür gearbeitet und uns den Platz wirklich verdient. Jetzt müssen wir so weitermachen. Jedes Spiel zählt und wir müssen weiter Punkte einfahren“, fordert der Verteidiger, der die Verantwortung hervorragende Leistung des Teams nach der Verpflichtung Doug Sheddens auch beim neuen Trainer sieht: „Jedes Team hat während der Saison Höhen und Tiefen, bei uns war es vielleicht ein bisschen ausgeprägter als bei den anderen. Jetzt haben wir endlich einen Weg

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SPORT Fotos: Jürgen Meyer

gefunden, erfolgreiches Hockey zu spielen und eine Menge Spiele gewonnen. Bei uns herrscht derzeit eine tolle Stimmung. Seit Doug Shedden hier ist, spielen wir richtig gut.“ Harte Schale, weicher Kern Dass er mit seiner kompromisslosen Spielweise großen Anteil an der guten Defensivarbeit der Panther hat, dürfte unbestritten sein, der Kanadier zeigt immer vollen Einsatz, gerne auch mal beim Nahkampf mit dem Gegner. Kann man einen Fight gegen Matt Pelech überhaupt gewinnen? „Oh ja, wahrscheinlich habe ich mehr verloren, als ich gewonnen habe. Auch wenn die Fans den Eindruck haben, dass ich immer der Sieger bin – es waren schon auch ein paar Niederlagen dabei“, schmunzelt er. Zuletzt allerdings eher gegen den Puck, nämlich im Derby gegen die Augsburger Panther, als Pelech erst das Spielgerät ins Gesicht bekam, um anschließend mit blauem Auge und Cut einen Treffer zu erzie-

Matt Pelech, David Elsner und Fabio Wagner mit einem Fan auf der Eisarena am Schloss Foto: Kaczynski

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SPORT

len. Was für ein harter Brocken! – Zumindest auf dem Eis. „Der private Matt ist das genaue Gegenteil – nämlich ein großer Teddybär“, lacht der ERC-Verteidiger, der noch weitere Überraschungen parat hat, seinen Musikgeschmack zum Beispiel. Alternative Musik, Kaninchen und Nutella „Die Kanadier wollen immer nur Country-Musik hören“, hatte Panther-DJ Laurin Braun unlängst noch unserer Zeitung gegenüber pauschalisiert. „Ich mag Country schon, aber ich komme aus Toronto, wo man die wenigste Countrymusik in Kanada hört“, stellt Pelech richtig. „Ich mag eine Menge verschiedener Sachen, vor allem Alternative Musik. Ich liebe Neil Young oder die Counting Crows und Warren Zevon – das ist eher meine Lieblingsmusik.“ Wow – außergewöhnlich! Auch die Wahl seiner Haustiere, seiner „tierischen Kumpels“, wie er sie nennt, ist nicht alltäglich. Matt Pelech besitzt nämlich zwei flauschige Kaninchen. Wie es dazu kam? „Wir wollten gerne Haustiere, da haben meine Frau und ich gedacht: Kaninchen kann man gut mitnehmen, also haben wir uns zwei zugelegt. Jetzt sind sie ein Jahr älter und man kann sie nur sehr schwer transportieren – das war also ein Eigentor“, erzählt der „Nutella

Aficionado“, wie sich der Panther-Spieler auf Instagram selbst bezeichnet. Moment mal – ProfiSport und Nutella? Ein komplettes No-Go, oder? „Ich liebe Nutella. Ich liebe es so sehr, dass ich es nicht mehr kaufen durfte, weil ich es zu schnell esse. Die letzten paar Monate musste ich also ohne Nutella auskommen“, gibt der Kanadier zu, der gerne in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist. „Ingolstadt ist großartig!„ „Ich mache gerne Spaß und schreibe lustige Kommentare – gerade bei Freunden oder meiner Familie. Während der Saison bin ich so weit weg von allen, da sind die sozialen Netzwerke eine gute Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben und zu sehen, was meine Freunde so treiben – und sie können auch sehen, was ich so mache“, erzählt Pelech, der sich mit seiner Frau Natasha in Ingolstadt aber inzwischen gut eingelebt hat. „Wir leben sehr gerne hier, die Stadt ist großartig, das Team behandelt uns super und die Fans sind fantastisch.“ Wenn die beiden einmal ein paar Tage frei haben, reisen sie gerne herum: „Wir versuchen immer, neue Orte und Städte kennenzulernen.“ Gibt es noch mehr Freizeitbeschäftigungen? „Ich relaxe gerne und esse eine Menge!“, spaßt der 30-Jährige. Goatee für die Play-offs Damit dürfte jedoch bald Schluss sein, denn die Panther marschieren mit großen Schritten Richtung Play-off-Spiele. Nach den letzten beiden verkorksten Spielzeiten haben die Ingolstädter heuer noch eine reelle Chance, am Ende der Hauptrunde in den Top 6 zu stehen. Und dann? „Jedes Mal, wenn die Play-offs anstehen, hat jeder seine eigenen Rituale und Gewohnheiten. Ich lasse mir normalerweise einen Bart wachsen – und meine Frau hasst es! Aber das ist für mich natürlich erst recht ein Anreiz, mir einen mächtigen Bart stehen zu lassen. Jeder hat so sein Ding, das er dann durchzieht und mit dem er sich wohlfühlt – was auch immer sein Aberglaube ist“, beschreibt der Defenseman. Und wie wird sein Bart dann aussehen? „Ich werde mir wohl einen Goatee zulegen“, verrät Pelech, der dem ERC Ingolstadt auch ohne Ziegenbart gut zu Gesicht steht. „Groß und laut“, wie er sich selbst beschreibt, dabei äußerst sympathisch und witzig – dazu obendrein ein saustarker Verteidiger: Man kann nur hoffen, dass ein Typ wie Matt Pelech lange beim ERC bleibt. (sk)

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FITNESS

„Wir sind wie eine Familie!“

Der mehrfache Weltmeister Dardan Morina und sein Bruder Gentian sind schon seit langem als Trainer tätig, bislang in den Räumlichkeiten des Life Parks. Doch ein eigenes Studio war jahrelang ein Traum. Jetzt wird die Vision endlich Wirklichkeit: Am 3. März planen die Brüder die Eröffnung ihres eigenen „Gladiators Gym – Home of Champions“ in der Asamstraße 2 in Ingolstadt. „Wir träumen seit Jahren von einem solchen Studio, haben aber nie den richtigen Standort gefunden“, erzählt Dardan, „dann haben wir diese Räumlichkeiten entdeckt, die einfach perfekt sind, denn die Lage ist zentral und hat eine gute Busanbindung.“ Noch ist außer einer Baustelle nicht viel zu sehen, die Scheiben sind verhängt, doch die Morinas und ihre Crew werkeln schon mit Hochdruck an ihrem neuen Studio: Die ehemalige Ausstellungsfläche eines Möbelgeschäfts wurde komplett umgebaut, die Decke rausgerissen, höhergesetzt und schwarz gestrichen, alles wird modern im angesagten Industrial Look ausgestattet. Einen Eingangsbereich mit Theke und auch einen Loungebereich wird es geben, ganz nach dem Motto: „My gym is my arena“. Soll heißen, der Innenraum wird wie eine Arena gestaltet, aber gleichzeitig auch so heimelig wie ein Wohnzimmer 72

Dardan und Gentian Morina eröffnen im März ihr eigenes Studio „Gladiators Gym“

sein, denn „die Leute sollen sich bei uns wie daheim fühlen“, so Dardan Morina. Einerseits soll zwar hart trainiert werden, aber anschließend kann man sich für die Mühe belohnen, sich gemütlich hinsetzen und mit Gleichgesinnten ratschen, denn ganz wichtig ist Dardan und Gentian Morina eines: „Wir sind wie eine Familie. Bei uns ist es nicht anonym, sondern wir legen großen Wert darauf, dass man sich kennt, sich begrüßt und gegenseitig wertschätzt.“ Genau dieses Verhalten bringen die beiden Jungs auch schon den jüngsten Besuchern bei: „Wenn von den Kleinen einer beim Reinkommen einfach vorbeigeht, wird er von uns angehalten und muss jedem die Hand geben“, grinst Dardan – so lernen die Kids auch gleich, sich höflich zu verhalten.

FLEXIBEL TRENDSPORTARTEN TRAINIEREN Ob man lieber alleine oder in der Gruppe trainieren möchte, kann man im Gladiators Gym selbst entscheiden, vom Anfänger bis zum Profi werden dabei alle Leistungsstufen bedient. Auch viele Wettkampfteilnehmer haben die Brüder unter ihren Fittichen, aber auch als Personal Trainer kommen sie zum Einsatz und machen dabei vom Unternehmer bis zur Hausfrau alle fit. „Home of Champions“ – der Zusatz


FITNESS

im Namen des Studios – wird somit zum Programm für alle. Kickboxen und auch Boxen haben dabei den Vorteil, dass man den ganzen Körper trainiert. Das haben inzwischen auch die Ladys gemerkt: „Mit Kampfsport kann man sich prima in Shape halten“, meint Dardan Morina, „daher haben wir momentan großen Zulauf von Frauen.“ Ein ganz neuer Trend, den die Morinas entwickelt haben, ist das Yoga-Boxen. Was erstmal widersprüchlich klingt, hat genau darin seinen Vorteil: „Man braucht beim Kampfsport beides, die Anspannung und danach die Entspannung. So kombinieren wir das Boxen mit Yoga und haben damit hervorragende Erfahrung gemacht“, erklärt Dardan, der diese Kombination inzwischen auch selbst bei Wettkämpfen nutzt. Auch spezielle Kurse für Frauen, beispielsweise Selbstverteidigungskurse oder Ladys-Boxen, wo die Mädels dann ganz unter sich sind, bieten die beiden an. Späteinsteiger sind bei den erfahrenen Trainern ebenfalls prima aufgehoben: „Bei uns können wirklich alle Altersschichten trainieren und jeder kann sein eigenes Tempo gehen.“

SPORT, SELBSTBEWUSSTSEIN UND WICHTIGE WERTE VERMITTELN Sogar bei den Kindern konnten die beiden elterliche Vorbehalte gegenüber Kampfsport längst abbauen. Bereits mit vier Jahren können Kinder verschiedene, altersgerechte Kurse besuchen, in denen der Sport spielerisch vermittelt wird und auf denen dann aufgebaut werden kann: „Bei uns lernen die Kids aber nicht nur die Techniken des Sports, sondern bekommen darüber hinaus auch eine sehr gute Wertevermittlung, denn Respekt, Disziplin, Ausdauer und Höflichkeit gehören bei uns absolut dazu“, erklärt Dardan, der gemeinsam mit Bruder Gentian die Kindergruppen betreut und auf diese Tugenden viel Wert legt. „Denn dafür nehmen sich viele Eltern leider nicht mehr so viel Zeit“, bedauert er. Aber auch Selbstbewusstsein vermitteln sie den Kids, gerade wenn sie vielleicht ein bisschen korpulenter sind und gemobbt werden oder aus schwierigen Verhältnissen kommen. „Wir sind selbst aus einfachen Verhältnissen als Kinder aus dem Kosovo gekommen und hatten es nicht leicht. Alles, was wir heute haben, haben wir uns durch kontinuierliche Arbeit aufgebaut. So wissen wir, wie es ist, ganz unten zu sein und können Menschen in der gleichen Situation verstehen und ihnen helfen“, sagt Dardan. – Da ist er wieder, der Team- und Familiengedanke, den die beiden mit ganzem Herzen leben. BEI DEN MORINAS IN GUTEN HÄNDEN Die Morina-Brüder nehmen sich viel Zeit für ihre Kunden: „Wir bringen ihnen nicht nur den Kampfsport bei, sondern sie lernen gleichzeitig wirklich was fürs Leben! (sk) 73


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FUTURE GAMES WORLD 2.0 Das ist die Zukunft des Minigolfs Die bekannte Fun & Actionsport Location – Future Games World in Manching hat die nächste besondere Attraktion eröffnet. Auf ca. 500 m2 ist in viel liebevoller Arbeit Deutschlands erste Schwarzlicht – Fußball – Minigolf Anlage über 18 Bahnen entstanden. Die futuristische Gestaltung ist eine logische Erweiterung der Future Games World, die stark an eine Raumstation erinnert. Die Spieler beginnen die ersten Bahnen Fußball Minigolf in einer futuristischen Ladezone. Der Mini Fußball „Drohne“ genannt wird bei Bahn 3 zur Erkundung geschickt auf einen fremden Planeten. Nach Durchschreiten der Tore stehen wir mitten in einem Science-Fiction-Wald. Die Spielbahnen sind sehr schön in die Landschaft integriert und fordern das Geschick von jedem Spieler. Auch „Nicht-Fußballer“ haben hier ihren Spielspaß mit der ganzen Familie. Der Riesen-Krake in der Unterwasserwelt schaut jedem genau zu beim Spielen in seinem Reich, bevor die letzten Bahnen in der Unterwasserschleuse gespielt werden. Durch den bewussten Verzicht von 3D Malereien ist auch keine ungemütliche Bril-

le notwendig. Felsen, Bäume und weitere Merkmale der Landschaft sind echt. Außer der eben beschriebenen Schwarzlicht – Fußball – Minigolf Anlage können in der Future Games World deutlich mehr Angebote gespielt werden. Die Future Games World bietet die größte Lasertag Area der Region, Fußball Billard, Virtual Reality spielen in einer 16 m2 großen Area, dem VR-DOCK, & XXL Spiele für die ganze Familie. Für aktive Kinder unter 14 Jahren wird immer sonntags und an ausgewählten Tagen die Lasertag Area zu Deutschlands größter NERF Arena. Zusätzlich zu dem großen Indoor-Angebot wird Outdoor Arrow Tag und Bubble Soccer gespielt, sobald die Temperaturen es zulassen. Die Future Games World ist eine abwechslungsreiche Location, die nach Aussage der Betreiber auch gerne genutzt wird für Firmenevents, Vereinsausflüge und Partys mit bis zu 200 Personen. Es bleibt weiterhin spannend, da die nächsten Attraktionen gerade im Bau sind. Als persönliches Fazit: Gratulation zur schönen Schwarzlicht Fußball Minigolf Anlage, die jeder einfach mal gespielt haben muss. Die Erweiterung zeigt ganz klar, dass die die Future Games World zu einem echten Indoor Freizeitpark geworden ist für die ganze Familie und Freunde von aktiver Freizeitgestaltung.

Wir verlosen: 2 x Gutschein für Lasertag 2 x Gutschein für Schwarzlicht Fußball Minigolf und 2 x Gutschein für VR-Gaming Nähere Infos bei unseren Gewinnspielen auf S.98

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REISE

Chile die Schweiz Südamerikas

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Das Ingolstädter Unternehmen Anumar projektiert Solarkraftwerke in Chile - Investoren konnten sich vor Ort selbst überzeugen

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Chile ist nicht nur landschaftlich einzigartig auf dieser Welt, sondern gilt auch wirtschaftlich als die stabile Volkswirtschaft in Südamerika. Chile bietet sehr viele Vorteile für ausländische Investoren durch ein stetiges Wirtschaftswachstum, die offene und liberale Wirtschaftsordnung, politische Stabilität sowie eine verlässliche Gesetzgebung. Der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland begegnet die Regierung mit der Unterstützung des Ausbaus regenerativer Energien.

Die Reisegruppe war u. a. zu Gast beim Deutschen Botschafter in Santiago und nahm an einem Treffen mit chilenischen Unternehmern teil.

Aus diesem Grund ist auch das Ingolstädter Unternehmen Anumar bereits seit 2015 in Chile aktiv und projektiert Solarkraftwerke. Geschäftsführer Markus Brosch reiste in den letzten drei Jahren fast 30 Mal in das südamerikanische Land. Bereits zum zweiten Mal konnten sich nun auch Geschäftspartner und Investoren ein Bild vor Ort machen.

Unter den Mitreisenden war auch Dr. Wolfgang Ott aus Ingolstadt. Er zeigte sich beeindruckt von Land und Leuten: „Es freute mich, mit den Menschen offen ins Gespräch zu kommen. Ich habe zudem viel über den Wirtschaftsstandort Chile erfahren. Und die Landschaft ist wirklich atemberaubend!“ Die nächste Investoren-Reise ist im Frühjahr 2018 geplant.

Bedingt durch seine geographische Länge sind in Chile verschiedenste Klimazonen zu finden. Die Tour-Teilnehmer reisten von Santiago aus in die gigantischen östlichen Anden, in die AtacamaWüste im Norden, die trockenste Wüstenlandschaft der Welt, sowie an die Pazifikküste im Osten des Landes.


REISE

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1 Tour in die Anden 2 Geysirfeld in der Atacama-Wüste 3 Markus Brosch, Anumar Geschäftsführer, vor Skyline von Santiago 4 Valparaíso – schöne, bunte Hafenstadt am Pazifik 5 Weingut Indomita in Casablanca 6 Dr. Tilman Spaethe, während der Besichtigung der größten Kupfermine der Welt „Chuquicamata“ im Norden Chiles

Dr. Wolfgang Ott und Dr. Tilman Spaethe in der AtacamaWüste

Empfang in Deutscher Botschaft v.l.n.r.: S. Fritz, Inga Heuser, F. Waggershauser, Dr. W. Ott, Deutscher Botschafter Rolf Schulze, M. Brosch, A. Klier, Dr. T. Spaethe

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REISE

Bali und die Gili Inseln

Die Tempel und Bauten Balis sind vielversprechen d

WANN IST DIE BESTE REISEZEIT? Von Mai bis Oktober steht die indonesische Insel unter dem Einfluss des Südost-Monsuns, der heiße und trockene Luft bringt. Daher gilt die Trockenzeit als beste Reisezeit für Bali. Ich empfehle Ihnen aber, durchaus etwas zu riskieren und zur „Regenzeit“ zu fliegen. Ich war im November auf Bali und hatte jeden Tag Sonnenschein. Wenn es regnet, dann meist nur wenige Stunden am Tag. Der Vorteil: Die Strände sind nicht so voll und Hotels sind zur Nebensaison nicht ausgebucht. Man bekommt daher nicht selten kostenlose Upgrades!

ein (Leidern nicht m) ud Oldtimer in Ub

Teil 3 einer Reise um die Welt Ich habe Ihnen bereits von meiner Reise mit der Eisenbahn von Ingolstadt nach China & meinem Zwischenstopp in Peking und Singapur berichtet.Yippieh, jetzt wird es endlich warm! Es geht nun weiter nach Bali & Lombok Von Stefanie Bergmüller

Tag 14

Globetrotterin Steffili vor ihrem Bungalow auf Ba 82

Heute fliege ich von Singapur nach Bali. Trotz schlechter Wettervorhersage und Sturmwarnung es ist Regenzeit - herrscht Sonnenschein bei knapp 40 Grad. In der Eingangshalle warten bereits alle: Taxifahrer, Geldwechsler, Reiseanbieter. Wer noch nichts organisiert hat,

Garten meines Hotels Steinsta tuen im Jepun in U bud WIE SICHER IST BALI? Die Idylle Balis wurde im Jahr 2002 und 2005 von Terroranschlägen überschattet. Nichtsdestotrotz erachte ich das Reisen durch Bali als sicher. Ich bin alleine als Frau gereist und traf stets auf sehr hilfsbereite Menschen. Die Balinesen sind sehr gastfreundlich, aufdringlich sind allein die Taxi-Unternehmen. Naturkatastrophen wie Vulkan-Ausbrüche sind möglich. Sie können den Flugverkehr gefährden. Aber es gibt schlimmeres, als auf einer Urlaubsinsel wie Bali festzusitzen. wird hier freudig bedient. Für 100.000 Rupiah (ca. 8 Euro) fahre ich etwa 1,5 h vom Flughafen Denpasar nach Ubud. Dort beherrschen malerische Reisterrassen das Landschaftsbild. Für ca. 30 Euro bleibe ich eine Nacht in der Villa Jepun. Ein junger Balinese in traditioneller Kleidung empfängt mich. Die Vögel zwitschern, das Wasser im Brunnen plätschert und leise Klänge rieseln auf mich ein. Das Hotel ist neu und mein Zimmer ist hell und freundlich mit Holz und Marmor eingerichtet. Am Abend gehe ich ein wenig shoppen - hier gibt es schöne kleine Boutiquen. Danach gönne ich mir eine einstündige Massage für 15 Euro und ein Zehn-Gänge-Menü beim Japaner für knapp 30 Euro. Als ich das Restaurant verlasse, bedanken sich etwa zehn Mitarbeiter bei mir mit gefalteten Händen und einer traditionellen Verbeugung.


espresso Magazin, Februar 2018

In den Märkten rund um Ubud findet man außergewöhn liches Kunsthandwerk

Himmlisch: EineiliSchTrauawkelanimganMeer auf der Insel G

„In Bali kann man für wenig Geld wie eine Königin leben“

Tag 15

Heute geht es mit dem Speedboat ab dem Hafen Padang Bay für drei Tage auf die Gili Inseln, die zu Lombok gehören. Auf Empfehlung meines balinesischen Taxifahrers habe ich mir Gili Trawangan, die größte Insel der Gilis ausgesucht. Nach etwa zwei Stunden sind wir am Hafen von Gili Trawangan. Das Wasser am Hafen ist türkisblau und trotz der vielen Boote glasklar. Da ich dem Trubel am Hafen entgehen wollte, habe ich mir ein Hotel auf der anderen Seite der Insel organisiert. Ich frage einen jungen Inselbewohner wie weit es zur anderen Seite ist. „One Minute by horsecar“ (eine Minute mit der Kutsche), sagt er. Tatsächlich wandere ich etwa 40 Minuten den Strand entlang. Dabei erhasche ich mir immerhin etwas mehr Eindrücke vom Inselleben. Drei Kinder spielen auf der Strasse mit einem Besen. Ein junger Mann baut ein Boot aus Holz. Teilweise herrscht ein richtiges Chaos aufgrund unvollendeter Bauten und Baustellen. Schließlich sehe ich das Schild meiner Unterkunft Villa Julius. Nach einer herzlichen Begrüßung führt mich der Manager zu meinem Zimmer. Er möchte von mir wissen, warum ich das Hotel Julius gewählt habe. Ich sage zu ihm, dass ich gedacht habe, Julius Caesar hätte hier gewohnt. Aber ich glaube er hat meinen Witz nicht verstanden. Mein Zimmer ist grandios, direkt am Pool mit Blick aufs Meer, einem riesigen Badezimmer mit Wanne und Außendusche. Für 66 Euro die Nacht bleibe ich drei Nächte. Das Hotel sieht sauber aus, keine Baustellen, kein Müll am Strand, allerdings ist der Sand und das Wasser nicht so schön wie am Hafen, da auf dieser Seite der Insel die Wellen aufschlagen.

Reise

ndhütte gan Meine tempoaräJreuliuSts,raG ili Trawan vor der Vill

Am Abend komme ich mit einem der Kellner ins Gespräch, Wayan heißt er. Er kommt aus Flores, Indonesien. Er sagt, er verdiene 100 Euro im Monat hier im Hotel. Heimfahren nach Flores könne er sich nicht leisten. In den letzten zehn Jahren habe er 700 Euro gespart, das ging bei seiner letzten Reise nach Flores im vergangenen Jahr alles drauf. Als ich ihm erzähle, dass ich weiter nach Australien reise, sagt er, dass hier auch alle davon träumen, einmal nach Australien zu reisen, aber leisten kann es sich im Normalfall keiner.

„I‘m like a chicken. I eat and sleep, eat and sleep.. don’t think about tomorrow, money is just enough for today” (Ich bin wie ein Huhn. Ich esse und schlafe, esse und schlafe und denke nicht an morgen. Das Geld reicht nur für heute), philosophiert Kellner Wayan. An diesem Abend schätze ich mich besonders glücklich das Privileg zu haben, so eine Reise machen zu können (Ich reise insgesamt 5 Monate). In dieser Nacht wird mir noch einiges mehr klar, z.B. dass der Halbmond in Bali um etwa 90 Grad gedreht zu sehen ist. Ich erkläre Al, einem der Kellner, wie ich den Mond in Deutschland sehe. Darauf entgegnet er „Wow, i want to see the moon in Germany!“ (Wow, ich möchte den Mond in Deutschland sehen!) Al erzählt, er würde die freie Zeit nutzen, um Deutsch und Englisch zu lernen, denn im November ist nicht viel los auf der Insel und er möchte später vielleicht einmal sein eigenes Hotel führen. Und dann ist da noch Oki. Er ist ca. 1,50 Meter, hat große nach vorne ragende, dennoch schneeweisse Zähne und ein kicherndes Lachen. Er serviert mir meistens das Essen. Ich habe ihm von meiner Familie erzählt und von meiner Arbeit. Am letzten Tag hakt er nach, ob er nicht in Deutschland für mich arbeiten könnte. „I can do everything..“ (Ich kann alles machen). Er zählt mir seine Fähigkeiten auf und ich merke, er meint es tatsächlich ernst. 83


REISE

Mein Bungalow im Menjangan Resort Steg im Bali Na tionalpark

Tag 18 Nach drei Tagen endet hier mein Aufenthalt und es geht wieder zurück nach Bali. Vom Hafen Padang Bay im Südosten reise ich nun in den Westen, in den Bali Nationalpark. Ein Taxifahrer bietet mir an mich für 600.000 Rupiah dorthin zu bringen. Ich versuche noch zu handeln, doch ich weiß bereits, dass es ein sehr guter Preis ist. Ich sage ihm den Namen meines Hotels und frage, ob ihm das etwas sagt. Natürlich antwortet er mit „Ja“ damit ich ihm zu seinem Wagen folge und er mich nicht als Kunde verliert. Der Wagen ist top, ein kleiner Combi für mich allein, klimatisiert und neu. Noch ahne ich nicht, was mich auf dieser Fahrt erwarten würde. Mein Taxifahrer heisst Wayan. Ihn werde ich nicht vergessen. Wayan ist um die 55. Ob er einen Führerschein hat, das weiß ich nicht. Er tut mir jedenfalls jetzt schon leid, denn weder das Spritgeld für die circa vierstündige Fahrt wird reichen, wenn er weiterhin nur im 2. Gang fährt, noch das Getriebe wird das lange mitmachen. Nach etwa einer Stunde zeige ich ihm die Adresse meines Hotels. Er jammert „Oh, it‘s far away“ Angeblich hätte ich ihm den falschen Ort genannt, was ich nicht habe. Nach drei Stunden wird es langsam duster. Irgendwie funktioniert sein Licht nicht richtig. Er fährt ständig mit Fernlicht oder komplett ohne. Die anderen Autos hupen uns schon an. Er stoppt und sieht sich die Scheinwerfer an. Er plappert irgendetwas vor sich hin. Es wird finster. „Du musst dein Licht anmachen!“ Befehle ich ihm etwas genervt. Er schaut mich ratlos an. Ich mache diese drehende Handbewegung, die man in der Regel macht, wenn man im Auto das Licht anschaltet. Langsam werde ich ungeduldig. Von der Rücksitzbank greife ich nach vorne und schalte ihm schließlich das Licht an, das sehr wohl funktioniert. Ich sage zu ihm: „Du fährst nicht oft Auto oder?“ Er 84

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

Wer ha t schon Rehe vor seinem Bungalow? Im Bali Na tionalpark ist es mö glich!

schweigt, klammert sich mit beiden Händen an sein Lenkrad und beugt sich weit nach vorne, so dass seine Nase fast an der Windschutzscheibe klebt. Anscheinend ist er auch noch nachtblind. Er jammert immer wieder wie weit das Hotel doch noch entfernt sei. „Why don‘t you stay here?“ (Warum bleibst du nicht einfach hier?), fragt er mich an einem heruntergekommenen Ort, circa 50 Kilometer entfernt von meinem Hotel. “I already booked my hotel and I want to stay in the Nationalpark.” (Ich habe bereits gebucht) “Ah, already book. Have you pay already?” (Ah, und auch schon bezahlt?), fragt er nach. Innerlich schüttle ich nur den Kopf. An wen bin ich hier nur geraten. Wäre es nicht schon Nacht und menschenleer, wäre ich ausgestiegen. Wir halten alle fünf Minuten um uns nach dem Weg zu erkundigen. „It´s my first time here“, (Ich bin zum 1. Mal hier) gibt Wayan jetzt verlegen zu. Jedes Mal wenn er rückwärts fährt, kommt mir das vor wie ein Schildkrötenrennen. Nach 4,5 Stunden kommen wir tatsächlich am Menjangan Resort an. Er bettelt mich nun um mehr Geld an. Ich gebe ihm 700.000 anstatt der vereinbarten 600.000 Rupiah, weil er mir Leid tut, um diese Uhrzeit noch zurückfahren zu müssen. Er möchte 800.000. Ich denke mir „nein, nicht dafür!“ Er bedankt sich trotzdem und ich warte an der Pforte meines Resorts mit den Wachmännern auf mein Shuttle zur Rezeption. Ein steiniger, unebener Weg führt mitten durchs Nirgendwo. Nach drei Minuten kommen wir am Tower des Resorts an.

„Das hier ist ein magischer Ort, der mir fast Tränen in die Augen treibt, weil er so schön ist“ Ich habe das Gefühl, das ist das Highlight meiner Reise. Ich werde empfangen mit einem Cocktail und vietnamesischen Frühlingsrollen. Einer der Mitarbeiter sagt mir, dass ich ein Room-Upgrade in die


REISE

Aufjedenfall sollten Sien einen Schnorcheltrip mache Glasklares Wasser im Bali Nationalpark

REISETIPPS FÜR BALI: Das Menjangan Resort im Bali Nationalpark - für alle, die unberührte Natur, Tiere & Stille lieben! Das Resort bietet Schnorcheltrips zu Menjangan Island - Geheimtipp! Gönnen Sie sich Massagen und trinken Sie frisches Kokosnusswasser! So günstig und gut für Ihren Körper! Shopping in Semyniak oder Ubud! Dort gibt es bezaubernde Läden & Kunsthandwerkermärkte

Beachvilla bekommen hätte. Die Villa ist wunderschön mit Balkon und Garten und direkt zwischen Wald und Meer am Strand. Nicht weit enfernt von meiner Hütte ist ein Steg, dort ist das Wasser glasklar und es tummeln sich kleine Fische darin. Direkt vor meinem Häuschen haben es sich Rehe gemütlich gemacht. Das Resort ist nach ihnen benannt: Menjangan ist balinesisch und bedeutet „Hirsch, Reh“.

alleine im Wasser sein sollte. Wir sehen viele große und kleine bunte Fische und Korallen, wie ich sie nur von Bildern kenne. Am Abend genieße ich eine Ganzkörpermassage direkt am Meer.

Tag 19

Auf dem Rücken von Bruce, dem „Hotel-Pferd“, reite ich am Abend durch die Mangrovenwälder des Nationalparks. Wir reiten an einen Strand und sehen uns den Sonnenuntergang an. Dutzende kleine Äffchen, sitzen und spielen unter einem Baum. Bruce ist ganz zahm, aber er nutzt jede Gelegenheit um nach Futter zu schnappen.

Am nächsten Morgen gehe ich zum Frühstück ins Beach-Restaurant. Der Kellner reicht mir die Karte. Ich frage ihn, was ich denn auswählen könnte, wenn ich Frühstück inbegriffen habe. Ich könnte mir alles auswählen was ich nur möchte. Ich hake noch einmal nach. „Alles, was ich will?“ Er nickt. Wow! Schon das allein macht mich vollkommen glücklich. Ich bestelle Müsli mit Joghurt und frischen Früchten, Ei Florentine und French Toast mit Banane und Zimt. Ich bin hier insgesamt vier Nächte. Am Abend buche ich für den nächsten Tag einen Schnorchelausflug zu Menjangan Island, eine unbewohnte Insel circa 20 Minuten entfernt von Bali.

Tag 20 Auf dem Boot sind wir nur zu dritt. Ein Pärchen, das tauchen geht und ich. Wir fahren zu einem atemberaubenden Korallenriff. Das Wasser ist zum Teil nur wenige Meter tief, doch eine steile Korallenwand geht bis zu 20 Meter in die Tiefe. Das ist der schönste Ort, den ich bisher Unterwasser gesehen habe. Wayan, so heisst mein Schnorchelinstruktor, besorgt mir eine Unterwasserkamera und begleitet mich, da hier sonst niemand anderes schnorchelt und man nicht

Tag 21

Tag 22 Nach vier Nächten ist auch hier mein Aufenthalt zu Ende und ich fahre mit einem wesentlich sichereren, aber auch doppelt so teuerem Shuttle des Hotels Richtung Flughafen Denpasar. Die letzten beiden Nächte in Bali verbringe ich im touristischen Party-Ort Kuta. In Kuta und vorallem in Semyniak gibt es zauberhafte Läden mit handgemachtem Schmuck, Lederartikeln und Kleidung

Tag 24 Nach eineinhalb Tagen Shopping geht mein Flieger nach Townsville, Australien. Dort werde ich die nächsten Monate in einer Gastfamilie verbringen.

Fortsetzung folgt 85


AUSBILDUNG

Was tun nach dem Abi? Wie wäre es mit einem Aufenthalt im Ausland? Das Abi ist bestanden – aber noch keine Lust auf Studium oder Ausbildung? Dann ist ein Auslandsaufenthalt genau das Richtige! Hier kann man neue Länder erkunden, wertvolle Erfahrungen sammeln, seine Sprachkenntnisse verbessern und sich einfach mal eine Verschnaufpause gönnen. Vielleicht wird einem auch klar, was man mit seiner Zukunft eigentlich anfangen möchte. Zu den beliebtesten Möglichkeiten zählen Auslandspraktika, Sprachreisen, Work and Travel, Au Pair-Tätigkeit und Freiwilligenarbeit.

WAS IST EIGENTLICH WORK AND TRAVEL? Work and Travel ist besonders für diejenigen geeignet, die gerne ins Ausland möchten, aber nicht genügend Geld auf die Seite gelegt haben, um sich den Aufenthalt zu finanzieren. Man reist in ein Land seiner Wahl (am beliebtesten sind Australien, Neuseeland und Kanada) und sucht sich dort immer wieder kleine Gelegenheitsjobs, um die Reisekasse aufzubessern. Da man hierbei nicht fest an einen bestimmten Job gebunden ist, kann man

nach Lust und Laune den Aufenthaltsort wechseln und das ganze Land erkunden. Außerdem hat man so die einmalige Möglichkeit in so viele Berufsbranchen hinein zu schnuppern – schließlich arbeitet man nie lange an der selben Stelle.

VORAUSSETZUNGEN Soll die Reise in ein europäisches Land gehen, muss kein Visum beantragt werden. Außerhalb der EU wird ein „Working Holiday Visum“ benötigt – damit kann man bis zu ein Jahr lang bezahlte Arbeit im Gastland annehmen. Erhältlich ist es in den folgenden Ländern: Kanada, Australien, Neuseeland, Chile, Singapur, Japan, Südkorea, Hong Kong und Israel. In den USA hingegen muss das DS-2019 Formular ausgefüllt und das J1-Visum beantragt werden. Für andere Länder, die kein „Working Holiday Visum“ zur Verfügung stellen, muss ein Arbeitsvisum beantragt werden. Zu beachten gilt: Das Working Holiday Visum kann nur einmal im Leben pro Land in Anspruch genommen werden. Für die Teilnahme an einem Work and Travel-Aufenthalt sollte man in jedem Fall volljährig sein. In den meisten Ländern liegt die Höchstgrenze für die Beantragung des Visums bei 30–35 Jahren. Während des Work and Travel Aufenthaltes werden sich die Fremdsprachenkenntnisse deutlich verbessern. Allerdings sollte man nicht ohne Grundkenntnisse einer Sprache in ein fremdes Land reisen. Es empfiehlt sich ein vorbereitender Sprachkurs.

PLANUNG Sollte ein Work and Travel infrage kommen, empfiehlt es sich zu recherchieren. Sollte man sich unsicher sein, ob man die Organisation selbst in die Hand nehmen kann, gibt es professionelle Organisationen, die bei der Planung helfen. ALTERNATIVE ZU WORK AND TRAVEL Sollte das Land der Träume Australien sein, gibt es hier eine echte Alternative: WWOOF (= World Wide Opportunities on Organic Farms). Hierbei leben die Reisenden auf einer Farm und packen täglich ein paar Stunden bei der Farm-Arbeit mit an – gegen Kost und Logis. Momentan beteiligen sich über 2000 Farmen des Kontinents an diesem Programm. Also: Einfach mal im Internet recherchieren – es ist mit Sicherheit für jeden das Richtige dabei! 86


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AUSBILDUNG

Sprungbrett ins Ausland Ausbildung zum/zur Fremdsprachenkorrespondent/in bei inlingua Wer Fremdsprachen liebt und sich für internationale Zusammenhänge in Wirtschaft und Politik interessiert, der sollte nach dem Schulabschluss die Ausbildung zum/zur Fremdsprachenkorrespondenten ins Auge fassen. inlingua, die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe direkt in der Ingolstädter Fußgängerzone, berät Interessierte gerne jederzeit über alle Details der zweijährigen Ausbildung. Viele Absolventen haben bereits ihre bei inlingua erworbenen Kenntnisse erfolgreich als Sprungbrett ins Ausland genutzt, zum Beispiel bei der Aufnahme eines Bachelor-Studiums in Großbritannien oder zum Start einer Karriere auf internationaler Bühne. Seit über 40 Jahren bildet inlingua junge, talentierte Menschen aus und bereitet sie optimal auf die Berufswelt vor.

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RECHTSTIPP

Auf geht`s als Qualitätsmanager/-in IHK – ab sofort auch in Ingolstadt!

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Modernisierungskosten bei Vermietungsobjekten Wenn Vermieter in den ersten drei Jahren nach der Anschaffung eines Vermietungsobjekts

Als „Qualitätsmanager/-in IHK“ erwerben Sie umfangreiches Wissen zu Grundlagen, Strategien und Methoden eines zeitgemäßen und modernen Qualitätsmanagements. Sie erfahren und trainieren organisatorische, inhaltliche und technische Komponenten eines erfolgreichen Qualitätsmanagements und sind so maßgeblich für den Erfolg Ihres Unternehmens verantwortlich. Durch diesen hochwertigen Zertifikatslehrgang werden Sie zum geschätzten Experten und sind fähig ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO Normen 9000ff. in Ihrem Unternehmen einzuführen. Neben München und Mühldorf bietet die IHK Akademie dieses Seminar mit IHKZertifikat ab sofort auch an unserem Standort in Ingolstadt an! Informationen bei der IHK Akademie Ingolstadt: Renate Dirr, Tel. 0841–93871–16, Mail: renate.dirr@ihk-akademie-muenchen.de, www.ihk-akademie-muenchen.de/ingolstadt

umfangreiche

Instandsetzungs- oder Modernisierungsmaßnahmen

durchführen,

drohen ihnen erhebliche steuerliche Nachteile: Die Kosten, die eigentlich im Jahr der Bezahlung sofort als Werbungskosten

abziehbar

sind,

werden vom Finanzamt zu anschafMartina Schramm, Steuerberaterin

fungsnahen Herstellungskosten umgedeutet, wenn sie insgesamt (ohne

Umsatzsteuer) 15% der Anschaffungskosten des Gebäudes übersteigen. Das führt dazu, dass sich die Instandsetzungs- und Modernisierungskosten nur noch über die Abschreibung des Gebäudes von regelmäßig 2% pro Jahr steuermindernd auswirken. Für den Vermieter kann es sinnvoll sein die 15%-Grenze vorab zu ermitteln und diese bei Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Blick zu haben. Es kann günstiger sein, eine größere Maßnahme erst nach Ablauf der Dreijahresfrist durchzuführen. Jedoch ist zu beachten, dass auch Sanierungsmaßnahmen außerhalb der Dreijahresfrist zu Herstellungskosten führen können, sofern hierdurch eine Standardhebung beim Objekt erreicht wird.

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GESELLSCHAFT

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Hilfe rund um die Uhr Aufrichtige Sorgfalt, Ehrlichkeit und Professionalität zeichnet den Ambulanten Kranken- und Pflegedienst Germedika aus Haben Sie in Ingolstadt und der Umgebung auch schon das ein oder andere Auto mit der Beschriftung Ambulanter Kranken- und Pflegedienst Germedika entdeckt? Damit Sie wissen, wer dahinter steckt, möchten wir uns bei Ihnen vorstellen: Germedika steht für Sorgfalt, Ehrlichkeit und Professionalität. Unser hochqualifiziertes Pflegepersonal eilt rund um die Uhr zu Kunden verschiedener Altersgruppen, welche täglich eine Hilfestellung, Aufmerksamkeit und Fürsorge in der Pflege benötigen. Alle hochqualifizierten Mitarbeiter von Germedika erfüllen ihre Aufgaben professionell und fachkundig, die Pflichten werden dabei nicht einfach mechanisch erfüllt, sondern mit herzlicher Freundlichkeit und Fürsorge. Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel: Geburtstagsfeier, Weihnachten mit Geschenkübergabe. Germedika erfüllt die Aufgaben von jedem Kunden individuell und kooperiert mit den anderen Berufsgruppen: wie mit den Ärzten, Krankenkassen, Apotheken und viele anderen. Dieses fördert das gegenseitige Verständnis und hohes Vertrauen zwischen Kunden und Mitarbeitern. Das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser Stolz, damit wird uns gezeigt, dass unsere Mitarbeiter qualifiziert ihre Aufgaben erfüllen. Immer öfter stoßen wir darauf, dass die Bevölkerung wenig, oder oft auch gar keine Informationen über Ambulante Dienste hat, sowie über die Leistungen der Kranken – und Pflegeversicherung. Germedika bietet rund um die Uhr ein breites Leistungsangebot an, so wie z.B Leistungen der Pflegeversicherung (Körperpflege, Ernährung, Hauswirtschaftliche Versorgung, Mobilisation: Transfer ins Bad, auf die Toilette usw.); Leistungen der Krankenversicherung (z.B Wundversorgung, Injektionen, Besorgung von Rezepten und Medikamenten, Blutzucker, Blutdruck messen, usw.); Beratung und Vermittlung bei Behördengängen (z.B Sozialamt, Krankenkasse, MDK) und viel anderes mehr.

Die Leistungsangebote finden Sie unter: www.germedika.de

Germedika Ziegeleistrasse 1 85055 Ingolstadt Telefon 0841/99479388 Mobil 0176/78516655. Ein Anruf genügt und Ihnen wird sofort geholfen!

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GESUNDHEIT

„Gesundheit im Fokus“ Das Klinikum Ingolstadt startet mit neuer Vortragsreihe Was hat ein zu hoher Blutdruck mit den Nieren zu tun? Wie kann man Rückenschmerzen auch ohne Operation behandeln? Was tun, wenn der Darm Probleme macht? Diese und weitere Fragen beantworten Mediziner des Klinikums Ingolstadt zukünftig in der neuen Vortragsreihe „Gesundheit im Fokus“. Jeden Monat an einem Mittwoch um 17.30 Uhr bieten Chef- und Oberärzte verschiedener Fachabteilungen Interessierten medizinisches Wissen aus erster Hand. Die Experten geben dabei nicht nur einen Einblick, wie unterschiedliche Krankheitsbilder entstehen, sie stellen auch vor, wie man sie behandeln und wie man am besten vorbeugen kann. Nach den Vorträgen nehmen sich die Referenten reichlich Zeit, um auf die Fragen der Zuhörer einzugehen. Den Anfang hat am 31. Januar Dr. Robert Morrison, Leiter der Sektion für „Konservative und operative Wirbelsäulentherapie“ gemacht. Auch beim nächsten Vortrag ist Dr. Morrison beteiligt. Gemeinsam mit PD Dr. Volker Ruppert, dem Direktor der Gefäßchirurgie, beleuchtet er die „Schaufensterkrankheit“. Sie ist so benannt, weil Betroffene beim Stadtbummel vor jedem Schaufenster stehen bleiben. Und das nicht etwa, um die Auslage zu betrachten, sondern weil sie starke Schmerzen in den Beinen haben, die erst nachlassen, wenn sie kurz stehenbleiben. Ursache dafür können die Gefäße sein, dann spricht der Arzt meist von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz PAVK. Aber auch die Wirbelsäule kommt als Auslöser in Frage: Bei einer Spinalkanalstenose drückt eine Verengung im Wirbelkanal auf Nerven, was zu ähnlichen Symptomen führen kann. Wie sich feststellen lässt, was genau die Ursache für die Beschwerden ist und wie man in beiden Fällen behandeln kann, darüber sprechen PD Dr. Ruppert und Dr. Morrison am 14. Februar. Der März ist offizieller Darmkrebsmonat. Um das menschliche Verdauungsorgan dreht sich deshalb auch alles am 14. März. Gemeinsam sprechen Prof. Dr. Stefan Hosch, Direktor der Klinik für Chirurgie, und Prof. Dr. Josef Menzel, Direktor der Medizinischen Klink II, aber nicht nur zum Thema Darmkrebs, sondern ganz allgemein darüber, was dahinterstecken kann, „wenn der Darm Probleme macht“. Sie sprechen nicht nur über Ursachen,

sondern auch über Möglichkeiten der Vorbeugung sowie der Therapie. Die Schulter ist unser beweglichstes Gelenk, aber auch besonders anfällig für Verletzung und Verschleiß. „Die schmerzende Schulter“ ist daher Thema am 25. April. Gemeinsam beleuchten Prof. Dr. Michael Wenzl, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, sowie Dr. Markus Peyerl, der Leiter der Sektion „Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik“, was sich hinter den Symptomen verbergen kann und wie diese behandelt werden können. „Wenn das Herz aus dem Takt gerät. Wie gefährlich sind Rhythmusstörungen?“ Darüber spricht Prof. Karlheinz Seidl, der Direktor der Medizinischen Klinik I, am 23. Mai und Dr. Friedrich Lazarus, Direktor der Medizinischen Klinik III, hält am 27. Juni den letzten Vortrag im 1. Halbjahr 2018 in der Reihe „Gesundheit im Fokus“. Er geht dabei der Frage nach: „Was hat die Volkskrankheit Bluthochduck mit den Nieren zu tun?“ Die Vorträge finden einmal im Monat an einem Mittwoch um 17.30 Uhr im Veranstaltungsraum Oberbayern des Klinikums Ingolstadt statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

INFORMATIONSABENDE FÜR PATIENTEN, ANGEHÖRIGE UND ANDERE INTERESSIERTE Ebenso eingeladen sind alle zu den Vorträgen des Zentrums für Psychische Gesundheit am Klinikum Ingolstadt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Informationsabende für Patienten, Angehörige und andere Interessierte“ lädt das Zentrum für Psychische Gesundheit einmal im Monat zu spannenden Vorträgen aus seinem Fachbereich ein. Die Themen reichen dabei von Angststörungen und Depression über eine Gedächtnissprechstunde, die Wirkungen und Spätfolgen von Cannabis bis hin zu Trauma und Belastung. Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Vorträge finden einmal im Monat, donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Konferenzraum (Raum 2950) des Zentrums für psychische Gesundheit statt. 91


WIRTSCHAFT

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Neues Zeitalter der Geldanlage Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG eröffnet Kunden und Interessenten mit „MeinInvest“ eine weitere Möglichkeit, ihre Geldanlage auch für kleinere Beträge professionell zu managen. Die Bank gehört damit zu den Vorreitern. V.li.: Markus Hofmann, Produktmanager, Helmut Kundinger, Generalbevollmächtigter, Mitglied der Geschäftsleitung Albert Buchner, Teamleiter Unternehmenskommunikation

Die Digitalisierung hat längst viele Bereiche der Wirtschaft und unser Privatleben erfasst und auch vor der Anlageberatung macht sie nicht Halt. Nach wie vor schätzen zwar die meisten Menschen das persönliche Gespräch mit ihrem Berater vor Ort, zugleich erledigen aber auch immer mehr Kunden ihre Standard-Bankgeschäfte online. „Die klassische persönliche Anlageberatung wird ihre hohe Bedeutung in der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte weiterhin behalten“, betont Helmut Kundinger, Generalbevollmächtigter der Genossenschaftsbank. „Daneben bieten wir nun jedoch allen Internet-affinen Kunden über den digitalen Anlage-Assistenten „MeinInvest“, einen sogenannten Robo-Advisor, Zugang zu einer zeitgemäßen Geldanlage, die sich aus einem fondsbasierten Portfolio zusammensetzt und im Rahmen der Vermögensverwaltung unseres Verbundpartners Union Investment professionell betreut wird. Dabei verstehen wir „MeinInvest“ nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung zur klassischen, persönlichen oder telefonischen Beratung – letztendlich entscheidet der Kunde selbst, wie, wann und wo er beraten und abschließen will“, betont Kundinger. Schon ab 25 Euro monatlich bzw. 500 Euro EinmalAnlage kann jedermann zum Finanzmanager werden und seine Geldanlagen eigenständig und jederzeit übers Internet mobil oder stationär auf der Website der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte aussteuern. Hinter dem digitalen Anlage-Assis-

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tenten „MeinInvest“ steht der renommierte Partner Union Investment aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, eine der größten Fondsgesellschaften Deutschlands. Das in „MeinInvest“ hinterlegte Anlage-Portfolio wurde von Finanzexperten auf Basis von wissenschaftlich fundierten Methoden entwickelt und besteht aus aktiv verwalteten Fonds unterschiedlicher Anlageklassen wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, Geldmarkt und Rohstoffen, die unterschiedlich gewichtet und im Rahmen der Vermögensverwaltung nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt werden. Sollten sich die Märkte so verändern, dass die vom Kunden ausgewählte Geldanlage ein anderes Risiko aufweist als zu Beginn, wird die Anlage automatisch wieder an die ursprüngliche Risikoausrichtung angepasst. Zusätzlich wird die Zusammensetzung der Fonds innerhalb der Geldanlage regelmäßig überwacht. Bei Bedarf wird ein Fonds ausgetauscht oder die Gewichtung der Anlageklassen angepasst. Für Geldtransaktionen gelten bei „MeinInvest“ höchste Sicherheitsstandards.

Weitere Informationen zum neuen digitalen Service-Angebot und direkte Anlagemöglichkeit erhalten Sie im Internet unter: www.vr-bayernmitte.de


INTERVIEW

Im Gespräch OB Christian Lösel über digitale Kunst und Kultur Herr Oberbürgermeister, die Stadt möchte einen Förderverein für digitale Kunst und Kultur gründen. Was ist digitale Kunst? Wenn ich mit einem Finger auf einem Iphone Strichmännchen zeichne? Christian Lösel: Wenn die Strichmännchen auf dem Iphone gut gemacht sind, dann ist es möglicherweise auch digitale Kunst. Es gibt durchaus auch Kunstbilder, die sich mit Strichmännchen beschäftigen. Aber im Grunde genommen hat das Thema digitale Kunst unterschiedliche Ausrichtungen. Es gibt digitale Audio-Kunst, digitale Bild-Kunst und digitale VideoKunst. Die einfachste digitale VideoKunst, die so ziemlich jedem bekannt ist, sind beispielsweise die Musikvideos, die auf MTV und ähnlichem dargestellt werden. Es gibt darüber hinaus auch digitale Poesie und so weiter. Ich rate einfach jedem, mal im Internet ein bisschen zu recherchieren. Bloß den Begriff „digitale Kunst“ eingeben. Es gibt da diverse Wikipedia-Einträge. Es gibt inzwischen diesbezüglich auch Galerien. Und

man muss eines wissen: Digitale Kunstbilder werden inzwischen im Internet durchaus für horrende Preise versteigert. Das Ziel ist, mal ein zartes Pflänzchen in Ingolstadt zu entwickeln. Das bedeutet einen Markt, der bereits etabliert ist, den kann man schwer drehen, weil das haben die großen Städte dann bereits abgegrast. Aber die digitale Kunst ist eine sehr junge, sich entwickelnde Kunstrichtung. Die gibt es etwa seit zehn bis 20 Jahren, mit dem Aufkommen der Digitalisierung. Und es wäre schön, wenn wir hier ganz früh bei so etwas mit dabei wären. Wir müssen einfach mal schauen, ob sich da etwas entwickeln lässt. Das Ganze soll mit einem Förderverein geschehen und dieser Förderverein soll als Aufgabe nicht einfach nur eine flächendeckende Förderung bekommen, sondern ganz klar auch versuchen, vielleicht hier in Ingolstadt eine Kunstschule für das Digitale zu entwickeln.

Wie viel wollen Sie denn da in die Hand nehmen? Lösel: Ich bin mit dem Kulturreferenten Gabriel Engert im Gespräch, auch mit Frau Dr. Schimpf vom Museum für Konkrete Kunst und Design. Und beide sind begeistert, haben sich auch sofort bereit erklärt mitzumachen. Wir werden jetzt zunächst einmal schauen, dass wir eine ordentliche Satzung aufstellen können und Kulturreferent Engert hat auch die entsprechende Förderung zugesagt.

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VERANSTALTUNGEN

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1 ALEXANDER HERRMANN – „DIE KOCH-LATE-NIGHT-SHOW“ Mi, 07. 02., 20 Uhr, Saturn-Arena

Seit Januar ist der Starkoch Alexander Herrmann mit seiner neuen „Koch-Late-Night-Show“ auf Deutschland-Tour – mit mehr als 40 Terminen. Am 07. Februar macht er auch Halt in der Saturn-Arena Ingolstadt. Freunde der kulinarischen Unterhaltung erwartet zwei Stunden Stand-Up auf Sterne-Niveau von dem Mann, der so schlagfertig ist, dass er einen Liter Sahne allein mit Worten steif schlagen kann. Alexander Herrmann verrät Geheimnisse aus dem Leben eines Fernseh- und Sternekochs: Wie geht es hinter den Kulissen einer Kochshow im Fernsehen zu? Was erlebt ein Sternekoch, wenn er zum Essen eingeladen wird? Sind Veganer und Köche natürliche Feinde? Und welche Beinahe-Katastrophen und Kuriositäten passieren bei den Dreharbeiten? Natürlich wird in den zwei Stunden auch nach Herzenslust gekocht – begleitet von einem DJ mit Musik und Showeinlagen. Tickets gibt es auf www.eventim.de, zum Selbstausdrucken unter: www.s-promotion.de und an allen bekannten VVKStellen. Tickethotline: 06073–722 740.

Foto: Florian Nothas

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Foto: Alexey Testov

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Foto: Sebastian Drüen

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einem Zettel samt sinnlosem Spruch echt der Weg, über den das Glück mit uns kommunizieren möchte? Und wenn ja, wäre das gut oder schlecht? Und überhaupt, was ist das, Glück? Braucht man das? Wo gibt es das? Wie kommt man da ran? Und bleibt es dann? Und wenn nicht? Haben das dann andere? Oder, ist Glück gar der Sinn des Lebens? Fragen über Fragen, auf die Amanda dringend eine Antwort sucht. Das tut sie auf ihre unnachahmliche Art und Weise im neuen Programm „Glückskeks“. Neben Amanda wird es auch zwei neue Figuren auf der Bühne geben, die jede Menge Glücksmomente, Überraschungen und ein musikalisches Highlight versprechen. Spontane Interaktionen werden die Lachmuskeln strapazieren. Eines werden die Zuschauer an diesem Abend allemal sein: Glücklich! Ob es Sebastian am Ende auch ist, das wird alleine Amanda entscheiden. Geeignet ist das Programm vom kleinen Amanda-Fan bis hin zum großen Comedy-Liebhaber. Tickets für die Show gibt es unter www.eventim.de, in allen DK-Geschäftsstellen und unter Tel.: 0841/9666800.

3 TONI LAUERER – „EIGENTLICH IS WURSCHT“ Sa, 24. 2., 20 Uhr, Bürgersaal Münchsmünster

2 SEBASTIAN REICH & AMANDA – „GLÜCKSKEKS“ Sa, 24. 2., 20 Uhr, Festsaal Theater Ingolstadt

Ist ein eingeschweißter Keks aus leeren Kalorien, gefüllt mit

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Der beliebte und erfolgreiche Oberpfälzer Mundarthumorist Toni Lauerer kommt am 24. Februar mit seinem neuen Programm „eigentlich is wurscht“ nach Münchsmünster. Einmal


VERANSTALTUNGEN

Foto: Alan Ovaska

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mehr präsentiert er Geschichten aus dem ganz normalen Leben, aufs Wesentliche zugeschnitten, sodass kein Auge trocken bleibt. Er treibt typische Klischees auf die Spitze und rückt Fettnäpfchen ins Licht der Menschlichkeit. Nichts, was nicht Jedem passieren kann, ist ihm heilig und er schließt auch sich selbst als Opfer nicht aus. Da geht’s um eine Kundin im Supermarkt, die eine 20-Cent Münze nicht von 50 Cent unterscheiden kann oder um den Arztbesuch, wo im Wartezimmer so viel über Krankheiten geredet wird, dass man sich hinterher förmlich scheintot fühlt. Ganz ohne politische Standpunkte und vieldeutige Philosophien ist Toni Lauerer seit vielen Jahren ein Garant für beste Unterhaltung. Vielmehr geht es um das echte Leben und die Einsicht, dass man nicht alles ernst nehmen muss – denn „eigentlich is wurscht“. Karten unter: www.eventim.de oder bei Hosen Hans und Firma Dussmann. Weitere Infos und Tickets per Post unter: www.agentur-showtime.de oder Tel.: 09422 805040.

4 MARTIN FRANK – „ES KOMMT WIE‘S KOMMT“ (VORPREMIERE) So, 25. 2., 19 Uhr, Zum Gutmann Eichstätt

Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Debütprogramm „Alles ein bisschen anders“ präsentiert Martin Frank, der 25-jährige Shootingstar (BR) der bayerischen Kabarettszene ab Frühjahr 2018 sein neues Soloprogramm „Es kommt wie‘s kommt“. Und zwar so frech wie direkt, so bodenständig wie musikalisch und extrem lustig. Oder kurz: martineske Comedy gespickt mit tollen Opernarien. Sein Programm ist mitten aus dem Leben gegriffen, ein bisschen autobiografisch mit kritischem Blick auf die derzeitige Gesellschaft. Da hat sich der junge Martin schon so manches Mal überlegt, ob er sich ohne Bachelor überhaupt noch auf die Straße trauen darf. Und wie geht so eine Karriere dann weiter, wenn man schleimtechnisch nicht mit Schnecken mithalten kann? Kartenbestellung beim Eichstätter Kurier, Tel.: 08421/97990. Einlass: 17:45 Uhr.

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GUTE NACHRICHTEN

17. Bau-Info-Tage der Schreinerei Funk Die Schreinerei Funk lädt Bauherren und Interessierte wie jedes Jahr zu den Bau-Info-Tagen auf dem Firmengelände in Irgertsheim ein. Von Rollladenkästen über Sonnenschutz bis hin zu Fenstern, Türen und Wintergärten finden Besucher auf 700 Qaudratmetern Inspiration rund um ihr Zuhause. Übrigens: Bei Funk wird alles nach Maß und individuellen Wünschen gefertigt! Die Öffnungszeiten der Bau-Info-Tage sind Samstag, 10. März sowie Sonntag, 11. März 2018, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Es finden wieder interessante Fachvorträge statt! Die Firma Funk freut sich auf Ihren Besuch!

Mr. Bayern unterwegs in Bayern – powered by Audi Zentrum Ingolstadt Im vergangenen Dezember wurde der Buchloer Marcel Halder zum neuen Mr. Bayern gewählt. Das Jahr 2018 verspricht für ihn vor allem eines: viele Termine im ganzen Bundesland und dabei die Menschen begeistern. Das geht natürlich nur mit einem standesgemäßen fahrbaren Untersatz. „Als großer Fan der vier Ringe kam für mich nur das Audi Zentrum Ingolstadt in Frage. Wenn Audi, dann vor Ort wo er auch schließlich herkommt“, so der frisch gekürte 22-Jährige. Die Auswahl auf den A5 Sportback mit quattro

Antrieb fiel schnell. Strahlende Gesichter gab es dann am 26.01. bei der Fahrzeugübergabe. „Zu so einem coolen Typ wie Marcel passt so ein lässiger A5 natürlich perfekt. Schön, dass wir ihn als Botschafter für unser Autohaus gewinnen konnten. Ich wünsche ihm eine super Amtszeit als Mr. Bayern und allzeit gute Fahrt!“, so Marketingverantwortlicher Sebastian Lohrentz. Sie wollen auf dem laufenden bleiben, wo Marcel gerade mit seinem A5 unterwegs ist? Dann folgen Sie seinen Storys auf Instagram!

espresso Weihnachtsspende Man kann schon von einer kleinen Karawane sprechen, die sich hier in Bewegung gesetzt hat. Jede Menge Weihnachtspakete, viele davon wunderbar verziert, wurden mitten in der Ingolstädter Innenstadt verladen. Das Ziel der Aktion: die Straßenambulanz St. Franziskus von Bruder Martin Berni. Die Spender? Das waren Sie! Die Leser von Blickpunkt und espresso Magazin haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Rucksäcke, Süßigkeiten, Kosmetik, Decken und vieles mehr brachten sie vorbei, um den Obdachlosen, die in der Straßenambulanz versorgt werden, eine Weihnachtsüberraschung zu bereiten. „Die Päckchen werden an Heilig Abend bei uns unter den Baum gelegt. Wir feiern zusammen Weihnachten und jeder darf sich über ein Geschenk freuen.“ Bruder Martin erwartete auch in diesem Jahr wie96

espresso Geschäftsführer Michael Stern übergab die gesammelten Weihnachtspakete Bruder Martin.

der 100 bis 120 Personen, die am 24.12. bei ihm in der Straßenambulanz Weihnachten feierten. Die Bescherung fiel dabei diesmal dank der vielen Spenden größer aus: „Es freut uns auch sehr, dass sich die Leser so für die Straßenambulanz engagieren. Das ist für uns auch ein Zeichen der Wertschätzung.“


GUTE NACHRICHTEN

Foto: Schulte Strathaus/upd

Big Band der KU spendet 2000 Euro an ELISA e.V. Eine Spendensumme in Höhe von 2000 Euro zugunsten des Vereins ELISA ist das Ergebnis des Benefizkonzertes, das die Big Band der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) kurz vor Weihnachten veranstaltete. Der Leiter des Ensembles, Jörg Edelmann, überreichte einen symbolischen Scheck an die Geschäftsführerin des Vereins, Nadine Dier. ELISA unterstützt von Neuburg aus die Familien von kranken Kindern und Frühgeborenen in der Region 10. Die Arbeit des Vereins finanziert sich zu etwa einem Drittel aus Spenden. Diese werden benötigt für Ausgaben, die durch die Krankenkassen nicht getragen werden.

FMS spendet für bürgerhilfe e.V. Die Geschäftsführer Josef Obermeier und Harry Wagner der FMS Future Mobility Solutions GmbH aus Gaimersheim haben sich für ihre diesjährigen Weihnachtskarten überlegt, die Kinder der kinderKiste um ihre Mithilfe zu bitten. Die Kinder sollten Weihnachtsmotive mit dem Motto „Mobilität und Weihnachten“ malen – passend zum Firmenkonzept der FMS. Aus den verschiedensten Bildern wurde das Gemeinschaftsprojekt dreier Kinder – Pia, Eric und Luca J. (vorne auf dem Bild) – ausgewählt, die ihre Bilder gemalt, ausgeschnitten und dann zu einem Bild zusammengefügt hatten. Die FMS hat das Motiv für ihre Weihnachtskarten verwendet und pro versendeter Karte 5 € gespendet. Mit der Spendenscheckübergabe haben die Geschäftsführer die Summe auf 1000.- € erhöht, die der bürgerhilfe Ingolstadt e.V. zur Verfügung gestellt werden.

Backstube Wünsche erhält Staatsehrenpreis 2017 Die Backstube Wünsche GmbH hat den Bayerischen Staatsehrenpreis für das Bäckerhandwerk 2017 erhalten. Damit gehört die EDEKA-Südbayern-Tochter zu den 20 besten Bäckern Bayerns. Ausgezeichnet wurde das Gaimersheimer Unternehmen für seine kontinuierlich herausragenden Ergebnisse bei Qualitätschecks im Sortiment. Und das über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg. Verliehen wurde die Auszeichnung aus der Hand des Bayerischen Staatsministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, MdL, im Max-Joseph-Saal der Residenz in München. 97


Sprücheklopfer

GEWINNSPIELE

SPRÜCHEKLOPFER zum Unicef-Event

.. Perfekt, falls ich mal schnell untertauchen müsste...

FUTURE GAMES WORLD Gewinnen Sie Schnupper-Tickets für Ihren Besuch in der Future Games World in Manching. Infos dazu im Innenteil. Stichwort: „Future Games World“ TICKETS 1 x 2 Tickets für Bauchredner Sebastian Reich & seine Puppe Amanda, am 24.02. im Festsaal des Theaters Ingolstadt. Stichwort: „Amanda“ BEAUTY Wir verlosen eine Byonik-Kaltlaser-Behandlung für das Gesicht im Wert von 129 € bei Annemarie Wolfsteiner, Dermakosmetisches Institut, Vohburg. Infos dazu im Innenteil bei unseren Beauty-Tipps. Stichwort: „Wolfsteiner“ Einsendeschluss ist der 15. März 2018 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

GEWINNSPIELADRESSE: espresso Mediengruppe Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Fax: 0841-98 124 01 - 99 E-Mail: win@espresso-magazin.de

IMPRESSUM Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Adresse: Wagnerwirtsgasse 8 | 85049 IN | Tel. 0841 / 98 124 01 - 0 Fax 0841/ 98 124 01 - 99 | info@espresso-mediengruppe.in www.espresso-mediengruppe.de V.i.s.d.P.: Michael Stern Geschäftsführung: Michael Stern Redaktionsleitung: Stefanie Bergmüller Redaktion: Melanie Arzenheimer, Kajetan Kastl, Sabine Roelen, Silke Federsel, Sabine Kaczynski, Vanessa Rohner Art & Satz: Daniela Kornprobst, Sonja Melzer, Stefanie Bergmüller Druck: Mayr Miesbach Auflage: 20.000 Die nächste Ausgabe erscheint am: 1. März 2018

„Freie Wahl“ für Peter Springl - Er ersteigerte sich bei der Unicef-Veranstaltung im Golfclub für 30 Euro diesen Rucksack von John Männermode. Mit welchem Gedanken er dabei spielte, weiß nur er selbst.

Ich biete einen Schleifstein!

Dieter Seehofer (re.) im Glück - Alles, was er anfasst, wird bei der Neujahrsversteigerung im Golfclub Ingolstadt zu Geld - zugunsten von Unicef versteht sich! (mehr dazu im Innenteil)

Apropos... Kennen Sie das Märchen von Hans im Glück?

H

ans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen kopfgroßen Klumpen Gold. Diesen tauscht er gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans, und die Gans gibt er für einen Schleifstein mitsamt einem einfachen Feldstein her. Er glaubt, jeweils richtig zu handeln, da man ihm sagt, ein gutes Geschäft zu machen. Von Stück zu Stück hat er auf seinem Heimweg scheinbar weniger Schwierigkeiten. Zuletzt fallen ihm noch, als er trinken will, die beiden schweren Steine in einen Brunnen. Endlich ist er glücklich, die schweren Steine nicht mehr tragen zu müssen. „So glücklich wie ich“, rief er aus‚ „gibt es keinen Menschen unter der Sonne.“ Mit leichtem Herzen und frei von aller Last ging er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter angekommen war. (Fassung der Gebrüder Grimm) .

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„So glücklich wie ich, gibt es keinen Menschen ..im Golfclub..“


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espresso Magazin Februar 2018  

Monatliches Lifestyle Magazin für die Region Ingolstadt, Pfaffenhofen, Neuburg, Vohburg und das Altmühltal

espresso Magazin Februar 2018  

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