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Inhalt

espresso Magazin, Dezember 2017

INHALT

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KAFFEEKLATSCH IM MUSEUM

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Foto: Daniel Huber hd-photography.de

UNTERWEGS MIT DEM CHRISTKIND

Foto: Michaela Curtis

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LIEBESGLÜCK Wenn Oldtimerliebhaber heiraten

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SKI-LEGENDE Markus Wasmeier im Ingolstadt Village

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SCHNIPP, SCHNAPP Projekt Typveränderung

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VORFREUDE Geschenkideen zum Fest

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KAMINGESPRÄCHE Horst Kirchberger im Golfclub

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TORTELLINI E LAMBORGHINI Das Corso Italia wird 10

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EISENBAHNROMANTIK Auf dem Landweg nach China

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VISION 2030 Wenn Roboter (vielleicht) die Welt erobern

106 TATEN STATT WORTE Sammeln Sie mit uns für die Obdachlosen der Straßenambulanz


espresso Magazin, Dezember 2017

Inhalt

Mein Weihnachtswunsch Liebe Leserinnen und Leser, Nachdem ich festgestellt habe, dass mein Editorial hin und wieder gelesen wird, möchte ich Sie an dieser Stelle dafür begeistern, ein Päckchen für unsere Ingolstädter Obdachlosen, die in der Straßenambulanz St. Franziskus ein- und ausgehen, zu packen. Bruder Martin, sein Stellvertreter Oliver Markgraf und die Ehrenamtlichen der Einrichtung leisten das ganze Jahr über Unglauliches. Sie haben es verdient, Unterstützung und Aufmerksamkeit zu bekommen. Bruder Martin hat mir verraten, worüber sich die Obdachlosen an Weihnachten freuen würden. Machen Sie mit! Packen Sie bis Mitte Dezember eine Kleinigkeit zusammen und bringen es bei uns im Verlag, in der Wagnerwirtsgasse 8, vorbei! Kurz vor Weihnachten übergeben wir alles an Bruder Martin und er verteilt es am Weihnachtsabend bei gemütlichem Zusammensein in der Straßenambulanz. Weitere Infos dazu finden Sie auf Seite 106. Davor jedoch warten auf Sie knapp 100 weitere Seiten Lifestyle, Mode, Reisen und Events - Viel Spaß beim Schmökern! Eine friedliche Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen Stefanie Bergmüller, Chefredakteurin espresso

( Neue Telefonnummern

espresshohoho!

Unsere Medienberaterinnen: Evelin Raffalt 0841 / 92 124 01 - 40 0172 / 85 33 599 raffalt@espresso-mediengruppe.in

Natali Motter 0841 / 92 124 01 - 41 0152 / 28 74 10 47 motter@espresso-mediengruppe.in

Titelfoto: Schanzer Nacht

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Winterzauber Foto: Michaela Curtis

Unterwegs mit dem Christkind Christina Thaller hat das himmlische Amt in Ingolstadt inne

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espresso Magazin, Dezember 2017

Fotos: Arzenheimer

Winterzauber

Auch ein Christkind ist nur ein Mensch - deshalb hat sich Christina Thaller, das IN-City Christkind 2017, noch ganz geschwind mit wichtigen „Hilfsmitteln für die Adventszeit“ ausgestattet. Gegen Eis, Schnee und Wind holt sich Christina Thaller dann noch weitere „Unterstützung“. Zwar ist ihr traumhaftes Kleid (Design Beate Bonk) auch mit einem flauschigen Überwurf ausgestattet, aber ein Zusatzschal kann nicht schaden. Den sucht sie sich im Modehaus Xaver Mayr aus. Hier gibt’s eine große Auswahl an richtigen „Mega-Kuschlern“ in den aktuellen Trendfarben und vorsichtshalber kann sich

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so ein Christkind im Modehaus auch mit wärmenden Handschuhen, Socken und Strumpfhosen eindecken. Damit wäre Christina Thaller für ihre Einsätze gerüstet. Einen kleinen „Schlenker“ legt die 22-Jährige dann aber noch ein: Bei der Küchenmamsell in der Milchstraße muss noch das nötige Rüstzeug für die „Plätzchensaison“ ausgesucht werden. In dem Fachgeschäft findet das Christkind alles, was es zur Weihnachtsbäckerei braucht – vom Nudelholz bis zum Silikon-Backförmchen. Und witzige Ausstechformen (in Brezenform) oder Teigschaber mit Smiley-Optik sorgen für zusätzliche gute Laune beim Backen.

Das Christkind war u.a. zu Besuch bei Xaver Mayr und Küchenmamsell


Winterzauber

„Ich backe sehr gerne“, erklärt Christina Thaller, „dabei probiere ich gerne Neues aus. Was aber auf jeden Fall zur Adventszeit gehört, sind Lebkuchen.“ Den ein oder anderen wird sie sicherlich im Lauf ihrer himmlischen Amtszeit genießen. Auf die gebürtige Baar-Ebenhausenerin, die nicht nur durch ihre Arbeit als Sozialversicherungsange-

stellte bei der Audi BKK eng mit Ingolstadt verbunden ist, wartet ein umfangreiches Programm: Sie besucht im Advent örtliche Seniorenheime und Kindergärten und ist täglich um 17:00 Uhr am Ingolstädter Christkindlmarkt anzutreffen, um das Türchen des Adventskalenders zu öffnen. Wir wünschen eine himmlische Amtszeit!

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Weihnachtszauber & mehr bei Dippold in Ingolstadt SPÜR DEN WEIHNACHTSZAUBER In unserem schönen Weihnachtsmarkt finden sich über 30 herrlich geschmückte Bäume, dekorative Kränze und Gestecke. Die Farbvielfalt unserer außergewöhnlichen Kugeln und Anhänger lässt keine Wünsche offen. Die Weihnachtstrends 2017 finden Sie bei uns im Obergeschoss auf über 1.000 m2. TÜRKEI, TOGO, TUNESIEN: TERRASSIEN Wer entspannt Urlaub auf Terrassien plant, spart jetzt bei Dippold mit Frühbucherpreisen. Jetzt anzahlen, kostenlos einlagern und ab Frühjahr 2018 zu Hause wohlfühlen. Auf Wunsch bauen wir die Möbel auch für Sie auf! WINTERPREISE FÜR MARKISEN Sorgen Sie schon jetzt für Schatten auf Ihrem Lieblingsplatz im Freien. Bei Bestellung in diesem Jahr können

Winterpreise von bis zu 20 % auf den Listenpreis von 2017 realisiert werden. Auch wenn die Auslieferung erst im März 2018 erfolgt. Rundum glücklich macht die Montage durch unsere geschulten Mitarbeiter.

JUBILÄUMS-GRILLKURS Nach einer kurzen Winterpause starten wir im kommenden März unseren Jubiläums Steak-Grillkurs. Bereits seit einem Jahrzehnt wird die Leidenschaft für´s Grillen bei dippold garten + wohnen gelebt. Die fünf besten Rezepte aus diesen Jahren bilden daher unser Jubiläums-Grillmenü. Den Kurs bieten wir zu einem Preis von 110,Euro an. Übrigens: Unsere Grillkursgutscheine machen sich auch unter dem Weihnachtsbaum ausgesprochen gut. Alle Informationen rund um Dippolds Grillkurs finden Sie auf unserer Webseite unter: www.dippold.de/Grillkurse 15


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Ab sofort werden Sie beschenkt! In jedem Geschäft und für jeden Einkauf erhalten Sie ein City-Ticket gratis.

Übrigens: an den Adventsamstagen sind unsere Geschäfte bis 18:00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Sie, Die Geschäftsleute der Milchstraße

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Mit freundlicher UnterstĂźtzung von 19


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espresso Magazin, Dezember 2017

Fotos: Raffalt

Lifestyle

„Saugute“ Laune Vernissage von Thomas Bier bei Heinrich Optik

oben: Anton und Katharina Tyroller mit Eva Tschorschke (Mitte) unten: Wolfgang und Ingrid Sellinger mit Manfred Dumann

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Neuer Standort - neues Glück. Mit der Ausstellung „Blöde Sau und anderes“ von Thomas Bier fand bei Heinrich Optik in der Milchstraße in Ingolstadt eine Vernissage der humorvollen Art statt. Bilder und Objekte rund ums Schwein sollen dem Unternehmen, das seit 1991 in Ingolstadt und der Region beheimatet ist, auch nach dem Umzug von der Donaustraße in die Innenstadt Glück bringen. Die Laudatio auf den Künstler hielt der ehemalige Landtagsabgeordnete Manfred Dumann aus Eichstätt. Neben der Filiale in Ingolstadt gibt es Heinrich Optik auch in Kösching und Manching. Die Ausstellung ist bis 9. Dezember in den Räumen von Optik Heinrich zu Geschäftszeiten zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. (sb)

oben: Herr und Frau Ecker von Friseur Ecker unten: Gerhard Heinrich mit Thomas Bier und Manfred Dumann Zur Person Thomas Bier: In Eichstätt geboren, studierte er Malerei in Nürnberg und München. Vor allem aber trieb er seine Ausbildung zum Augenoptiker voran, mit der er zeitlebens nicht nur sein Auskommen fand. Vielmehr ist sie für ihn Erfüllung in einem technischen Handwerk mit hohem ästhetischen Anspruch. „Die ,blöde Sau‘ wird in meiner Ausstellung zum Sinnbild für das Böse, zu dem der Mensch alleine fähig ist.“


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Foto: Kastl

Lifestyle

Maximilian Schubert (4. v. re.), Inhaber bei Küchenmamsell, feierte die Eröffnung in den noch größeren Räumlichkeiten in der Milchstraße.

Wasserkocher von SMEG, erhältlich in vielen Farben bei Küchenmamsell

Alles für die Küche Küchenmamsell feiert Wiedereröffnung am neuen Standort in der Milchstraße 25

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Liebe geht durch den Magen..

Teigschaber: für Kuchenbäcker aus Leidenschaft

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liebevoll designtes Geschirr für Kinder

„ och die Gläser!“ - Wenn ein Anbieter für Küchenutensilien Eröffnung feiert, dann kann es nur noch besser werden. Auch wenn das Familienunternehmen Küchenmamsell nur wenige Häuser weiter zieht, so ist der neue Standort in der Milchstraße 25 doch ein richtiger Glücksgriff. Denn: Die neuen Räumlichkeiten schaffen Platz für noch mehr Artikelvielfalt und tragen mit ihrem individuellen Sortiment zu einer Steigerung der Attraktivität der Innenstadt bei. Maximilian Schubert ließ sich dazu von IN-City Vorstand Thomas Deiser beglückwünschen und führte die geladenen Gäste durch die neuen Räumlichkeiten. Nach wie vor wird der Chef selbst als Ansprechpartner im Laden präsent sein und Kunden beratend zur Seite stehen. „Es ist die kundenorientierte persönliche Beratung, die einen anziehenden Einzelhandelsstandort ausmacht!“, davon ist Maximilian Schubert überzeugt. Neben dem Standort in der Ingolstädter Innenstadt gibt es Küchenmamsell auch im Westpark und in Neuburg an der Donau.


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Himmelhoch jauchzend Location: Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt Designermode: Beate BONK, Milchstraße, Ingolstadt Models: Ylwa & Theresa Styling: Kosmetik Hubrich, Ludwigstraße, Ingolstadt Fotos: Daniel Huber, www.hd-photography.de

Weihnachtsstress, Akku leer, was ziehe ich bloß an? Der Steinzeitmensch würde sich über unsere Probleme wahrscheinlich zu Tode lachen. Obwohl unser Leben nicht täglich von einem Säbelzahntiger bedroht wird und wir eigentlich alles haben, was wir brauchen, wandeln wir doch oft umher wie Leichen, starren auf unser Smartphone, vergessen das zu tun, was uns erfüllt und glücklich macht und spielen im schlimmsten Fall nur noch Rollen. Regelrechte Glücksmomente sind deshalb oft nur von kurzer Dauer. Vielleicht sollten wir die Weihnachtszeit wieder einmal zum Anlass nehmen, uns reich zu beschenken. Vielleicht aber auch, um in uns zu gehen und manche Dinge zu hinterfragen und wieder mehr zu schätzen.

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„Hangen Und bangen in schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt – Glücklich allein. Ist die Seele, die liebt.“ Johann Wolfgang von Goethe

zu Tode betrübt Top 9

Unsere , die sie aus dem Winterblues holen und sie nachweislich glücklicher machen HERZHAFT LACHEN Treffen Sie sich mit einer alten Freundin zum Kaffeeklatsch, erzählen Sie sich lustige Anekdoten und lachen Sie mit ihr über Ihre Jugendsünden. GELD ODER LIEBE? Forscher bestätigen: Das Glück vermehrt sich nicht mit noch mehr Einkommen. Die persönlich empfundene Lebenszufriedenheit steigt nur bis zu einem Jahreseinkommen von etwa 50.000€. Einer repräsentativen Studie zufolge macht Sex glücklicher als Geld. IN BEWEGUNG BLEIBEN Der innere Schweinehund ist groß aber Ihre Zufriedenheit nach dem Sport noch größer! Warum nicht ein Tanzkurs? z.B. bei Tanzstudio Süd, Ingolstadt. Oder ein Faszien-Training bei der Body Lounge, Wettstetten. GEBEN STATT NEHMEN Packen Sie zu Weihnachten doch mal ein kleines Geschenk für einen Obdachlosen, z.B. für die Straßenambulanz St. Franziskus, Ingolstadt. ZEIT SCHENKEN Besuchen Sie einen Bekannten oder Verwandten im

Pflegeheim und schenken ihm ein paar nette Worte.

LUFTSCHNAPPEN Vitamin D soll nicht nur gegen Diabetes, Knochenschwund und Krebs helfen, sondern auch glücklich machen. Täglich reichen einige Minuten im Freien, um die körpereigene Produktion von Vitamin D anzuregen. Ein Besuch im Solarium tut im Winter auch mal gut. POSITIV DENKEN Schreiben oder sagen Sie sich zwei Wochen lang jeden Abend auf, was Sie heute Schönes erlebt haben oder wofür Sie dankbar sind. BALSAM FÜR DIE SEELE Nehmen Sie sich einen Tag nur für sich und pflegen Sie sich von Kopf bis Fuß. (Massage, Therme, Wellness-Anwendung, Yoga-Stunde, Handy aus, Tee, gutes Essen, viel Schlaf etc.) KETTENREAKTION Schenken Sie dem Postboten oder wem auch immer sie morgens begegnen ein „Danke“ , ein Kompliment, ein nettes Lächeln! Sie bekommen es (früher oder später) zurück!(sb) 25


Shooting

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Location: Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt Designermode: Beate BONK, Milchstraße, Ingolstadt Models: Ylwa & Theresa Styling: Kosmetik Hubrich, Ludwigstraße, Ingolstadt Fotos: Daniel Huber, www.hd-photography.de

Tuschelalarm Psssst, kleiner Geheimtipp: Das Museum für Konkrete Kunst ist immer einen Besuch wert!

Die schönsten Momente einfangen ... Polaroid Kameras von Ring Foto Spiess

Weinstraße c 121 Neuburg a.d. Donau

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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN im MKK: Funke Fengel – Martin Fengel zu Gast in der Designsammlung Funke (Laufzeit: 24.09.2017 bis 25.02.2018) ..................................... Ludwig Wilding. Jubiläumsausstellung zum 90. Geburtstag – 10 Jahre Stiftung für Konkrete Kunst und Design (Laufzeit: 26.11.2017 bis 25.02.2018)


Shooting

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Vintage Wedding Mr. & Mrs. Hopf sagten „Ja“

Na, wer versteckt sich denn in diesem schmucken Oldtimer? Die Organisatoren der Vohburg Klassik, Andrea und Thomas Hopf, haben sich kirchlich getraut...

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Liebesglück

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Alte Liebe rostet nicht Die Hochzeit von Andrea und Thomas Hopf

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ie alles begann... Ein perfektes Duo waren sie schon seit 2010. Bisher führten Andrea und Thomas Hopf Oldtimer zum „Vohburg Klassik Oldtimertreffen“ einmal im Jahr zusammen, nun werden sich ihre Wege auch nicht mehr trennen. Genau wie Thomas‘ Eltern lernten sich die Assistentin bei Audi und ihr KFZ-Meister in der Birkenheide in Geisenfeld kennen – bei einer Beach Party. Andrea und Thomas Hopf trauten sich sechs Jahre nach ihrer standesamtlichen Hochzeit nun auch kirchlich. Natürlich durfte ihr kleiner Liebling dabei nicht fehlen. Ein gelber Audi 80 B1 von 1977 war schließlich Teil der Liebesgeschichte. 2014 hat ihn die 26-Jährige auf ebay ersteigert. „Meine Begeisterung hielt sich am Anfang in Grenzen, doch..

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espresso Magazin, Dezember 2017

Liebesglück

Die Hochzeitsgesellschaft am Stadtplatz in Vohburg. Ihr Brautkleid kaufte Andrea bei Mein Hochzeitsladen in Lenting. Fotos: Sabine Lorig / www.fotolorig.de

als ich die Rarität abholte, liebte ich meine Frau umso mehr“, schmunzelt der 28-jährige Vohburger. „Ein komplett restauriertes Auto, das zugleich top in Schuss war.“ Dieser schmucke Oldtimer weckte auch die Idee der „Vohburg Klassik“ bei dem Paar. „Keiner hat uns damals geglaubt, dass wir so eine Veranstaltung auf die Beine stellen können“, erinnert sich Andrea.

DER GROßE TAG Nach einem Weißwurstfrühstück beim Alten Wirt in Hartacker machte sich die rund 100-köpfige Hochzeitsgesellschaft auf in Richtung Stadtplatz. Die kirchliche Trauung fand auf Wunsch des Brautpaares in der St. Antons Kirche mit klassischer Musik statt. Nach der Vermählung wartete auch schon eine Oldtimerparade und eine fröhliche Gästeschar mit Luftballons inmitten von Vohburg auf das frisch getraute Paar. „Es war eine traumhafte Atmosphäre.“ Andrea schwelgt immer noch in Erinnerung. Gefeiert wurde anschließend in Aiglsbach beim Alten Wirt, bei dem alle rostigen Kehlen geölt wurden. Übrigens: Nicht nur die Familie ist um Sohn Tobias (6) und Simon (3) in den letzten Jahren gewachsen: Der Oldtimerfuhrpark der passionierten Sammler hat sich über die Jahre auch erweitert. Zwei Vespas, ein Traktor und ein Youngtimer Audi 80 Competition stehen in der Garage der Familie Hopf. 31


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„Beauty-Booster“ Gutscheine erhältlich bei Kosmetik Wolfsteiner Lederergasse 6 / Vohburg

„Schön - im Hand umdrehen“ Beauty-Paket für gepflegte Hände Olga Nail Art Geisenfelderstr. 21 / Ingolstadt

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Wohlfühlen & Verführen

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Lifestyle

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links: Macht eine gute Figur: Olympiasieger Markus Wasmeier auf dem Ski-Simulator rechts: Moderatorin Alexandra Polzin, Sportmoderator Gerhard Leinauer, der das Event moderierte, mit Markus Wasmeier (re.) im Ingolstadt Village.

Lust auf den Wintersport sollte sie machen, diese „Wasi-Challenge“ im Ingolstadt Village. Sie war der Höhepunkt der „Alpine Refresh Weeks“ und klang mit einer Hütten-Party samt DJ und Aprés Ski Bar im Village aus.

Mit dem Wasi um die Wette wedeln Ski-Legende Markus Wasmeier im Ingolstadt Village

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Das ModeratorenDuo Alexandra Polzin und Gerhard Leinauer, die das Event begleiteten, sind auch privat ein Paar.

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„ itte noch ein Autogramm!“, „Darf ich ein Selfie mit Ihnen machen?“ Seine Populariät ist ungebrochen: Markus Wasmeier, mehrfacher Olympiasieger und echte bayerische „Ski-Legende“ war bei seinem Einsatz im Ingolstadt Village von Fans umringt. Und die stammten aus allen Altersklassen. Den „Wasi“ kennen auch die Kleinen, obwohl sie ihn gar nicht live im Fernsehen oder an der Strecke miterlebt haben. Dafür sind es nun die Jungen, die den „alten Hasen“ auf einem anderen Terrain herausfordern: Nämlich bei einem Wettkampf auf dem Ski-Simulator. „Computerspiele sind überhaupt eine große Herausforderung für mich. Da ist die Jugend weit voraus“, erklärt Markus Wasmeier im Interview mit der espresso Mediengruppe. „Aber es ist irre witzig und wenn man sich noch nebeneinander mit seinen Kollegen battelt, dann macht das Mords Spaß. Und das ist ja vorrangig.“ Ein weiterer Vorteil: Am Simulator ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. „Da wär ich jetzt bei einer Fahrt mindestens 20 Mal verletzt gewesen.“ Der „Wasi“


espresso Magazin, Dezember 2017

Lifestyle

hat bei diesem Wettstreit eine Zeit von rund 1.40 Min vorgelegt, an der sich jeder, der mochte, messen konnte. Die besten drei dĂźrfen dann mit dem Ski-Star aus Schliersee „in echt“ auf die Piste. Gute Chancen hatte dabei auch Moderatorin Alexandra Polzin, die noch nie auf Alpin-Skiern stand, bei der Wettfahrt mit Markus Wasmeier aber nur um einen Hauch unterlegen war. Ihr Mann, Sportmoderator Gerhard Leinauer, der die Veranstaltung moderierte, war sichtlich baff. Ob sich da mal nicht noch eine Alpin-Karriere entwickelt... (ma)

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Lifestyle

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espresso Magazin, Dezember 2017

Faszination Faszientraining Bäume ausreißen. Jung fühlen. Sexy sein. Das verspricht das 5 Wochen-Faszienprogramm „Deutschland wird beweglich“ - getestet bei der Body Lounge als Premiumpartner Mona Ridder (Inh. Body Lounge) mit Steffi Bergmüller beim Faszientraining. Das Studio hat die Lizenz an der Studie „Deutschland wird beweglich“.

Mein innerer Schweinehund ist manchmal groß, wenn es um sportliche Betätigung geht. Das Resultat: ein schmerzender Rücken, Unbeweglichkeit und knackende Gelenke. Faszientraining soll hier Abhilfe schaffen, vor Verletzungen (von Sehnen und Bändern) schützen, die Beweglichkeit fördern und Verspannungen lösen. Selbst die Spieler der Deutschen Fußball Nationalmannschaft trainieren mit einer sog. ‚Blackroll‘ da muss also etwas dahinterstecken! Ich lasse mich deshalb gerne auf das Experiment 5-Wochen-Faszientraining bei der Body Lounge in Wettstetten ein.

WAS ÜBERHAUPT SIND FASZIEN? Faszien finden sich überall in unserem Körper und sind feine, zähe bindegewebige Häute. Unsere Kurs-Trainerin Christine erklärt es so: „Jedem, der schon einmal Fleisch zubereitet hat, sind diese milchig-weißen Häute, die das rohe Steak umhüllen, schon einmal aufgefallen“. Faszien halten also die Orga-

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ne und Muskeln an ihrem Platz. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Muskeln, aber auch die Organe aneinander gleiten können. Sie dienen als Stoßdämpfer und sind wichtig bei der Kraftübertragung. Vor allem an den Oberschenkeln merken wir Frauen oft einen unangehmen Schmerz bei Roll-Massagen. Auch dieser Schmerz soll durch Faszientraining weniger werden, weil Verklebungen gelöst werden.

WIE FUNKTIONIERT´S? Für die einstündige Kursstunde brauchen wir nichts weiter als eine Faszienrolle. Sie ist vergleichbar mit einer harten Styroporrolle. Nach einer kurzen Aufwärmphase wird das Körpergewicht auf die Rolle verlagert und es wir von den Füßen bis zum Scheitel und von der Stirn bis zu den Schienbeinen gerollt - langsam und sanft etwa sieben Mal pro Körperstelle. Weil es kein Power-WorkOut ist, ist Faszientraining wirklich für Frauen jeden Alters geeignet. Druck und Tempo bestimmt man selbst! WAS BRINGT´S? Ich merke während dem Training wie ich immer entspannter werde. Nach dem Kurs könnte ich vor Entspannung direkt einschlafen. Auch am Morgen nach der Kursstunde fühle ich mich richtig gut! Die Auswertung meines Beweglichkeitstest (vor und nach den 5 Wochen) zeigt, dass ich mich in punkto Beweglichkeit verbessert habe. Ich bin begeistert und werde mir sicherlich eine Faszienrolle zulegen. Anfängern kann ich einen Schnupperkurs nur empfehlen! (sb)


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Ihr Hund trägt eine schickere Frisur als Sie?

Es wird Zeit für eine Veränderung! Mutige Frauen gesucht für eine Typveränderung sponsored by espresso & Friseurteam Matuschka Sie haben sämtliche Spiegel im Haus abgenommen? Ihr Mann verwechselt Sie gelegentlich mit dem Wischmopp? Ihr Hund trägt eine modischere Frisur als Sie? Wenn Sie eine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten konnten, ist Ihre Frisur ein Fall für das espresSOSUmstyling by Hair-Team Matuschka. Sie werden endlich eine Frisur bekommen, die zu Ihnen passt, denn mit der Cynerie-Methode können Sie verschiedene Frisuren (Schnitt und Farbe) live im Friseursalon Matuschka testen. Zusammen mit Profistylistin Renate Matuschka finden

wir so den perfekten Look für Sie! Das Beste daran ist: Sie bezahlen dafür keinen Cent und werden mit Ihrer neuen Frisur aus der nächsten espresso strahlen! Sie haben den Mut, etwas ganz Neues auszuprobieren und sind bereit, sich auf unser Experiment „Typveränderung“ einzulassen?- Dann bewerben Sie sich bis zum 2. Dezember per Mail mit aktuellem Bild Ihrer Frisur: bergmueller@espresso-mediengruppe.in oder rufen Sie an unter unter Tel. 0841 - 981240121 Wir freuen uns auf Sie! 37


Lifestyle

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espresso Magazin, Dezember 2017

Ms Ingolstadt, Sarah und Mr Ingolstadt, Fabian werden auch auf dem Eis zu sehen sein.

Fashionshow on Ice Das Lifestyle-Highlight zum Jahresende - am 15. Dezember 2017 auf der Eisarena am Schloss Highheels und Glatteis - das könnte gefährlich werden! Wohl eher gefährlich gut! „Auf einem Roten Teppich, der als Catwalk auf dem Eis ausgerollt wird, präsentieren Models aktuelle Winterkollektionen“, so Arash Salehnia von den LaufstegArchitekten. Zusammen mit IN-City e. V. präsentieren die Organisatoren der Modenacht und der Miss Bayern Wahl die „Ingolstädter Fashionshow on Ice“. Es wird das absolute Lifestyle Highlight zum Jahresende. Die Eisfläche am Paradeplatz wird sich am Freitag, den 15. Dezember, in eine Bühne ver-

wandeln. Die Besucher erwarten phänomenale Showeinlagen, eine Frisuren-Show von Catwalk, Mode von Xaver Mayr, Kindermode von Theresia und Brautmode von Brautmoden Sonja. Das Team von Marion Bezdeka wird die Models zauberhaft schminken, das Maskottchen Olaf wird die Kinder bespaßen und auch kleine ERCI-Eisprinzessinen werden Pirouetten drehen. Heiß auf Eis und Lust auf Mode? Dann kommen Sie am 15. Dezember zum Paradeplatz! Der Eintritt ist frei!

SAVE THE DATE : FREITAG 15.12.2017 LOCATION: Eisarena am Schloss, Ingolstadt BEGINN: 19:00 bis 20:00 EINTRITT : FREI

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espresso Magazin, Dezember 2017

Winterzauber

Trend trifft Tradition Winterlounge eröffnet mit einer außergewöhnlichen Adventsausstellung von Keimling Klaus Richters von Richters Event (Organisator der Winterlounge) mit Rosmarie Jaud von Blumen Keimling.

Blumen KEIMLING Beckerstraße 9 in Ingolstadt, Tel. (08 41) 99 36 94 80

Endlich können Sie magische Momente in bezaubernder Weihnachtsatmosphäre genießen. In Ingolstadt hat wieder die Winterlounge eröffnet. Verweilen Sie in der gemütlichen Lounge in der Moritzstraße 6, direkt in der Ingolstädter Innenstadt und lassen Sie sich vom floralen Ambiente von Keimling inspirieren. Und wer noch schöne Weihnachtsdeko sucht: Die Gestecke und Kreationen der Ausstellung stehen auch zum Verkauf - bei Blumen Keimling in der Beckerstraße.

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Frohes Schenken

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Taschenturmstraße 10 - 85049 Ingolstadt Tel. 0841 / 910963 / www.arsvivendi-in.de Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10.00 - 18.30 Uhr Samstag von 10.00 - 14.00 Uhr An Adventssamstagen bis 16.00 Uhr geöffnet!

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Lifestyle

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espresso Magazin, Dezember 2017

Time

to shine Modenschau bei Marion - Mode der Zeit in Pfaffenhofen

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icht nur das frohe Gemüt von Inhaberin Marion Grillmair brachte die vielen Gäste der Modenschau zum Strahlen. Neben Hugo und Prosecco war es natürlich auch die zeitlos schöne Mode der Boutique, in der Innenstadt Pfaffenhofens. In Samt, Satin und Kaschmir gehüllt, fiel es der ein oder anderen Dame schwer, die Finger von den Models - oder eher den Stoffen - zu lassen. Begeisterung kann in so einer Damenrunde selbst bei bunten Bommeln und Fransen aufkommen. (Fast einziger) Hahn im Korb war zweiter Bürgermeister Albert Gürtner, der sich zwischen den modebegeisterten Damen noch einen Stehplatz an der Tür sichern konnte. Als Dank an Models und Gäste überreichte die Inhaberin im Anschluss weiße Rosen an alle.

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Glückliche Gewinnerinnen bea la Moda vergibt Einkaufsgutscheine In der letzten Ausgabe berichteten wir über den FashionTag von bea la moda und kbumm.de. Beate Hofstetter lud ihre Kundinnen dazu ein, sich in ihrem Lieblingsoutfit von bea la moda von Denis Prier fotografieren zu lassen. Die drei Damen mit den meisten Klicks bis Mitte November gewannen Einkaufsgutscheine. Martina, Theresa und Kristina sind die glücklichen Gewinnerinnen, die nun bei bea la moda shoppen dürfen. Gratulation!

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Platz 2: Kristina Riedel, 150 €


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Benefiz für den Hospiz

Gesellschaft

Fotos: Jürgen Schuhmann

Songs der Band STS ziehen immer. Das dachte sich auch der Hospizverein Ingolstadt und engagierte die STS Coverband MTW aus Nürnberg für ihr Benefizkonzert. Circa 430 Besucher feierten im Oldtimerhotel für den „Guten Zweck“. Die Firma Elektro Neuber überreichte dem Hospizverein in diesem Rahmen einen Scheck über 3000 Euro (Bild rechts).

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espresso Magazin, Dezember 2017

Fotos: Raffalt

Lifestyle

Ingrid Demmer, Gundula Gschwandner, Vera Schimanski, Sabine Sauer

Korbinian Kofler (Clubmanger WBGC), Rita Schmidt und Horst Kirchberger

Topvisagist im Golfclub Horst Kirchberger zu Gast bei den Kamingesprächen Ein paar gekonnte Striche, ein wenig Farbe auf die Lippen und ein Hauch von Puder – schon strahlt die Dame im Wittelsbacher Golfclub, die sich freiwillig als Modell zur Verfügung gestellt hatte. Denn Horst Kirchberger ist ein Meister seines Faches – der Topvisagist hat schon jede Dame geschminkt, die in der Modelwelt Rang und Namen hat – Modeikone Claudia Schiffer war da genauso darunter wie auch Naomi Campbell, Cindy Crawford oder Nadja Auermann. Das Kamingespräch im Wittelsbacher Golfclub war also eine wunderbare Gelegenheit für alle geladenen Damen, diesen Profi einfach einmal zu fragen, wie auch am heimischen Schminktisch das Make-Up gelingt, und ihm bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Dabei gab der Visagist wertvolle Tipps : Etwa, dass 48

Elfriede Maar, Getrud Heggenstaller, Uschi Urban-Riechert, Ingrid Schmidbauer und Rita Kreitmeier

man den Lidschatten am Besten mit dem Finger aufträgt oder dass man die Augenbrauen mit einem Stift, der der Haarfarbe ähnelt, von hinten nach vorne nachzeichnet. Jedes Gesicht sei individuell, erklärte Kirchberger, und deshalb sei es auch nicht ratsam, immer den neuesten Trends hinterherzujagen. Ein starkes „Contouring“ mag einer Kim Kardeshian schmeicheln, anderen hingegen überhaupt nicht. Und: „Ein roter Mund steht nicht jeder Frau“, sagte Kirchberger. „Oder können Sie sich Claudia Schiffer mit roten Lippen vorstellen?“ Wie andere Gäste vor ihm (Fürstin Gloria von Thurn und Taxis oder Herzog Max in Bayern etwa waren auch schon geladen) plauderte Horst Kirchberger aber auch mit Ladies‘ Captain Rita Schmidt über interessante Stationen aus seinem Leben. Er muss so um die zwölf Jahre alt gewesen sein, erinnert sich Kirchberger, als er im Fernsehen eine Sendung sah, die sein weiteres Leben entscheidend prägen sollte: In einer Reihe wurden verschiedene Berufe vorgestellt, die notwendig sind, um eine Fernsehshow zu realisieren – da gab es beispielsweise einen Bericht über den Beruf des Regisseurs, einen über den Tontechniker und einen über den Beruf des Maskenbildners. Kirchberger war fasziniert und wollte nichts mehr anderes


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machen. Kurz vor dem Abitur brach er schließlich die Schule ab und begann eine Friseurlehre, denn nur so wird man zur Ausbildung zum Maskenbildner zugelassen. Die Lehre zum Maskenbildner machte er dann beim Bayerischen Fernsehen – doch trotz guter Leistungen wurde ihm anschließend keine Stelle angeboten. Kirchberger, nun freiberuflich unterwegs, erhielt eines Tages den Auftrag, der alles verändern sollte. Ein Fotograf meldete sich bei ihm. Der Auftag: ein Model für eine BH-Werbung schminken. Kirchberger wählte für die Dame ein weibliches und zeitloses Make-up – das muss er so gut gemacht haben, dass diese Arbeit sein Durchbruch war. Er wurde ab sofort überallhin eingeladen, reiste durch die ganze Welt und arbeitete für bekannte Designer wie Karl Lagerfeld. Wer von Kirchberger geschminkt wurde, strahlte nicht selten wenig später vom Cover bekannter Modemagazine oder war auf Galas und Filmpremieren unterwegs. Heute hat Kirchberger ein großes Studio in München und hat seine eigene Produktlinie entwickelt. Bei seinen Schminkberatungen zeigt er jeder seiner Kundinnen, welche Farben ihr stehen und auch, wie sie das Make-up zuhause nachmachen kann. Denn: „Make-up sollte jeder Frau ermöglichen, sich selbst so gut wie es geht darzustellen“, sagte Kirchberger. (sf) Brigitte Dlugosch, Korbinian Kofler, Gabi Pitsch, Gundula Gschwandner und Susi Hörl

Edeltraud von Stelzer mit Friedl Weidmann

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AROSA setzt neue Standards: Whirlpools & Saunen made in Europa

Winterzeit ist Wellnesszeit AROSA – seit über 44 Jahren Wellnessanlagen für höchste Ansprüche Im April 1973 etablierte sich das Unternehmen AROSA mit einem Neubau im Gaimersheimer Gewerbegebiet 2. Seither baut, saniert und modernisiert die Firma Arosa Schwimmbäder und Wellnessanlagen im privaten und öffentlichen Bereich. Das Leistungsangebot umfasst unter anderem Schwimmbecken aller Art, Wellnessanlagen, Whirlpool- und Saunatechnik, Infrarotkabinen, Dampfbäder, Solaranlagen und viele weitere Attraktionen. Bei der Schwimmbadtechnik, die sich grundlegend vom herkömmlichen Bauen unterscheidet, verfügt Arosa seit über 44 Jahren über Fachwissen in Planung, Ausführung und Wartung. Das heißt: Arosa betreut während der Planung und der Umsetzung des Projekts, ist aber auch im Anschluss jederzeit für den Kunden da. Die jahrelange Zusammenarbeit mit Architektur- und Planungsbüros, so50

wie führenden Herstellern der Branche kommt den Kunden auch zugute. Arosa ist ein sopra-Fachbetrieb. Die sopra AG ist ein Zusammenschluss europäischer Spezialisten in Sachen Wellness. Ob Schwimmbad- oder Saunabau, der Name sopra steht seit Jahrzehnten für höchste Qualität, einen flächendeckenden Service und Kundennähe.

DIE AROSA-SOPRA-PHILOSOPHIE: „Wir bauen nicht einfach nur Schwimmbäder, Saunaanlagen und mehr, sondern setzen neue Standards in Sachen Service. Unser Leistungsspektrum reicht von der Beratung bis hin zur Realisierung Ihrer individuellen Vorstellungen. Unsere Produktpalette lässt keine Wünsche offen.“ Überzeugen Sie sich selbst: Auf 2500 m² Ausstellungsfläche ist nicht nur der neueste Stand der Technik zu sehen!


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„Retrospektive“ Vernissage im Oldtimerhotel Künstlerin Nicole Menz präsentierte 130 ihrer Werke Nicole Menz mit Mann, Tochter Dominique Geiser mit Mann und Dieter Seehofer (Mitte), Freund der Familie

„Jeder hat das Potenzial, kreativ zu sein!“ Nicole Menz

Prof. Heinz-Udo Zimmer mit Gästen aus Baden-Württemberg und Spanien

Fotos: Kajetan Kastl

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Sie ist freischaffende Malerin, Dozentin und Autorin! Nicole Menz veröffentlichte bereits 31 Bücher zum Thema Malerei. Die Arbeiten der Ingolstädterin, die abwechselnd in Ingolstadt und Italien lebt, haben internationale Anerkennung gefunden und trotzdem fühlt sich die weit gereiste Künstlerin mit Ingolstadt sehr verbunden. Rund 250 Gäste feierten mit ihr beim „Apero riche“ und niveauvoller Musik im „The Classic Oldtimer“–Hotel ihre Vernissage, die 130 traumhafte Bilder umfasste. Ihre Werke bestechen durch besondere Mischtechniken, bei denen auch artfremde Materialien, reine Pigmente, Lacke und mehr zum Einsatz kommen. „Manchmal passiert es, dass ich Bilder träume“, erklärt Nicole Menz. „Dann kehren Bilder wie Erinnerungen zurück.“ Die Künstlerin veranstaltet auch Malseminare in Ingolstadt, München, Stuttgart, Nürnberg und in Italien. (sb)

Uli Gassner, Roland Lindl, Ramona Bayerlein, Elena Lange, Patrizia Schoppmayer


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oben: Manfred und Petra Kettner – Gabi und Franz Schmid (Immobilien) unten: Musik von „Art and Storm“

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oben: Christine Stark, Petra und Peter Baierlein, Edelgard Wuka unten: Dr. Liepold mit Frau Susanne, Dr. Uhrig mit Lebensgefährtin

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Auftakt zum Gala-Abend Vernissage und Lichtershow im Lukashaus Die Vorstandschaft der Maler- und Lackiererinnung Ingolstadt-Pfaffenhofen lud zu einem Tag der offenen Tür ein. Vom 28.-31.10.2017 konnte man das Haus der Maler und Lackierer in einem anderem Licht sehen: Mit einer abwechslungsreichen Ausstellung, einer magischen Lichtershow und einer emotional-authentischen Band wurde das Lukashaus in eine Oase der Kunst verwandelt. Ausstellende Künstler waren: Irene Münzhuber, Laura Alvarez Keller, Rudolf Bock sowie Elfriede Regensburger und Christina Binder. Ein kurzer Info-Film gestattete Einblicke in das Innungsleben im Lukashaus und den Auf- und Umbau dieses tollen Gebäudes. Durch die Lichtershow zum Thema „Zeit“ wurden die Zuschauer in eine märchenhafte Welt entführt und belohnten die Darbietung der Gruppe „Circus Curioso“ mit tosendem Applaus. Gezeigt wurde 54

nur ein Ausschnitt des Gesamtstücks, das im Jahr 2018 in voller Länge an mehreren Terminen aufgeführt werden soll. Im Anschluss spielten „Spring Leaves & Fire“ und begeisterten die Gäste mit ihrem einzigartigen Musikstil, einem Mix aus Indiefolk, Pop, Jazz und Soul. Den Abend begleitete Moderator Max Foerster, bekannt durch Rundfunk und Fernsehen. Ein exklusives Buffet vom Partyservice Richard Huber rundete den Abend ab und die letzten Gäste verließen das Haus erst um 4.00 Uhr morgens. Die Maler- und Lackiererinnung bedankt sich herzlich bei den großzügigen Sponsoren Sto AG, Brillux und SE-Farben. von Valeria Cota


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Fotos: Kampert/ Bock / Raffalt

1 Die Truppe von Circus Curioso 2 Valeria Cota 3 Innenarchitekt Heribert Mayr, Laura Alvarez-Keller und Petra Mayr 4 Obermeister Giuseppe Cota und Moderator Max Foerster freuen sich über den gelungenen Abend. 5 + 7 + 12 + 15 Der Circus Curioso bot eine brilliante Lichtershow. 13

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6 Max Foerster, Giuseppe Cota, Jana Cota, Hildegard und Rudolf Eiba 8 Spring Leaves & Fire 9 Stellvertetender Obermeister Georg Eder mit Kreishandwerksmeister Karl Spindler 10 Hermann und Elfriede Regensburger 11 Gabriela Gruber und Jana Cota 13 Georg Eder, Dorle und Hans Schmidtner 14 Großzügige Sponsoren: die Firma Sto AG Weiter Bilder finden Sie unter www.malerinnung-in-paf.de

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Fotos: Raffalt / Kastl

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Tortellini, Lamborghini e gioia di vivere Sandro Montuori ist seit 10 Jahren mit seinem Corso Italia in der Theresienstraße beheimatet 18 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche - im Corso Italia ist es für Inhaber Sandro Montuori Ehrensache, mit seinen Gästen von morgens bis abends zu „shakern“. Für jeden Gast findet er den passenden Spruch und wie es sich für einen waschechten Italiener gehört, ist er gerne von hübschen Damen umringt - man schaue sich nur die Kellnerinnen an. Doch niemand eroberte sein Herz so im Sturm wie Töchterchen Sofia, die vor knapp zwei Jahren das Licht der Welt erblickte und die Aufmerksamkeit des Gastronoms mehr als jeder Gast fordert. Nicht nur Sandros Familie hat sich mit den Jahren vergrößert. Das Restaurant wurde um einen Feinkostladen erweitert und aufgrund der Parkplatzgestaltung tummeln sich auch nicht mehr ganz so viele Lamborghini wie früher direkt vor dem Lokal. Sandros Leidenschaft ist sowieso die umweltschonendere Variante: Er sammelt und poliert alte Drahtesel auf. Nach über einem Vierteljahrhundert in der Gastronomie lernt man den umtriebigen Sandro nun nach und nach von einer anderen Seite kennen. Und weil der Italiener immer wieder für eine Überraschung gut ist, dürfen wir auf die nächsten zehn Jahre gespannt sein! (sb)

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Weiße Weihnacht bei Herrnbräu Als traditionsreicher bayerischer Weißbier-Spezialist haben wir eine unserer beliebtesten und preisgekrönten Hefeweißbier-Spezialitäten rundum erneuert. WIR PRÄSENTIEREN IHNEN STOLZ: unsere neue PANTHERWEISSE!

DAS NATUR-WEIZEN MIT VERBESSERTER REZEPTUR! MEHR WEIZEN – MEHR HEFE – MEHR BAYERN! Hier kommt nur das Beste ins Glas. Und davon auch noch mehr: Mehr guter Weizen, Hefe & Natur. Und gleichzeitig weniger Kohlensäure. So schmeckt dieses Natur-Weizen milder, vollmundiger, weizenaromatischer und ist besonders gut bekömmlich. Die PANTHERWEISSE ist natürlich nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Die Gärung erfolgt im offenen Bottich. Eingebraut wird es mit viel natürlichem Weizenmalz und mehr feiner Hefe. Es wird mild gehopft, naturbelassen und ungefiltert in Flaschen abgefüllt, um dort vier Wochen zu reifen. DAS NEUE DESIGN Das neue Etiketten-Design ist moderner, heller und freundlicher und passt jetzt noch besser zum neuen Natur-Weizen-Genuss. 60

DER NEUE KASTEN Der neue Kasten hat was auf dem Kasten: Das moderne Design, der vollflächige Druck mit dem weizenaromatischen Bild ist ein echter Blickfang. Er zieht Weißbier-Freunde magisch an.


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v. l.: Zweiter Präsident Erich Fischer, BM Baar-Ebenhausen Ludwig Wayand, Prinzessin Julia I., Prinz Martin I., Prinzessin Nicole, BM Reichertshofen Michael Franken, 1. Präsident Stefan Schmid, 3. Präsidentin Nicole Hauser. Im Vordergrund das Kinderprinzenpaar Melina I. und Benedikt I.

Jubiläumssaison Martin I. und Julia I. sind das Prinzenpaar der REB Sie haben den Fasching gewissermaßen im Blut und wissen ganz genau, auf was sie sich einlassen: Mit Julia Schmid und Martin Best regieren zwei echte Faschingsprofis die Narren in Reichertshofen und Baar-Ebenhausen. Am 11.11. sind sie der Öffentlichkeit im Landgasthof Vogelsang in Weichering präsentiert worden – und nicht nur sie. Mit einer hoch motivierten Mannschaft startet die Faschingsgesellschaft Reichertshofen-EbenhausenBaar (REB) in eine ganz besondere Saison, denn man kann in der fünften Jahreszeit das 50-jährige Bestehen feiern! Bevor die „Großen“ ihren großen Auftritt hatten, standen die Nachwuchs-Narren im Mittelpunkt des Geschehens: Melina Grützner (sieben Jahre, aus Karlskron) und Benedikt Aschenbrenner (sieben Jahre, aus Baar-Ebenhausen) sind das Kinderprinzenpaar der Saison 2017/18. Der intensiven und vielfältigen Nachwuchsarbeit der REB ist es zu verdanken, dass man hier – im Gegensatz zu manch anderen närrischen Vereinigungen – keine Probleme bei der Suche nach närrischen Aktiven hat. Deshalb ist das Funkenmariechen der Kindergarde schon ein „alter Hase“: Die zehnjährige Isabel Redl aus Puch tanzt bei der REB seit sie fünf ist. Den Hofstaat komplettieren die jungen Tänzer und die Kinder-Hofmarschällin Sophie Bauer (14 Jahre), die bereits im zehnten Jahr in der Kindergarde tanzt und den „Hofmarschall-Job“ auch schon drei Jahre innehat. Das Prinzenpaar der Erwachsenen anzukündigen, das ist der Job von Hofmarschall Nico Pilz. Der 20-Jährige war im Gründungsjahr der Kindergarde 2002/03 der erste Kinderprinz der REB. Jetzt moderiert er bereits im vierten Jahr die Auftritte der „Großen“ an. In der Jubiläumssaison präsentiert er dem Publikum nun also Prinzessin Ju62


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Hofmarschall der großen Garde, Nico Pilz, und Hofmarschall der Kindergarde, Sophie Bauer Fotos: S. Bauer

lia und Prinz Martin. Julia Schmid ist 22 Jahre alt, kommt aus Karlskron, absolviert derzeit eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und studiert dual Pflegewissenschaft. Sie hat in der ersten Kindergardesaison 2002/03 mit dem Tanzen begonnen und seitdem sind der Fasching und die Garde für sie aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Julia Schmid engagiert sich als Trainerin der Marschgruppe der Kindergarde, als Vertreterin der Aktiven im Vereinsausschuss und ist bei allen Angelegenheiten rund um die REB immer mit vollem Einsatz und Energie dabei (kein Wunder, sie ist auch eine ambitionierte Triathletin). Dabei ist sie, was den Fasching betrifft, im Prinzip „erblich vorbelastet“: Ihre Eltern hatten sich in der Garde kennengelernt und waren vor 25 Jahren das REB Prinzenpaar. Prinz Martin I. ist 28 Jahre alt, stammt aus Langenbruck und arbeitet als Landschaftsgärtner. Er war zehn Jahre als Tänzer für die REB auf der Bühne gestanden und ist nun nach einem Jahr Auszeit wieder aktiv – und das gleich als Prinz! Nicht nur das Tanzen begeistert ihn, sondern er hat auch Interesse an Fußball, Rad fahren und Schwimmen. Martins Vater war übrigens jahrelang Vizepräsident der REB. Also auch hier ist die Freude am Fasching genetisch verankert. Und im Fall von Funkenmariechen Danisha Kraus war es die Mama (Prinzessin der Saison 1989/90), die sie mit dem Faschingsfieber infiziert hat. Und weil ihre beiden Tanten, ihre Brüder und Großeltern auch zu den Faschingsaktiven zählen, blieb gar keine andere Möglichkeit, als ebenfalls ein „aktiver Narr“ zu werden. Und sie gibt diese Begeisterung weiter: Danisha Kraus trainiert seit sechs Jahren die Bambinis und jetzt auch die Showgruppe der Kindergarde der REB. Wer die REB für einen Ball oder einen anderen Anlass buchen möchte, kann sich gerne an den Präsidenten, Stefan Schmid, Tel. 01 75 / 8 35 61 93, oder per E-Mail an info@reb-online.de wenden. Infos, Termine und mehr finden Sie unter: www.reb-online.de 63


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Fotos: Kajetan Kastl

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„Von Neuburgern für Neuburger!“ CharityNight im Kolpinghaus

1 Sabine und Bernhard Fortner 2 Michaela und Manfred Enzersberger 3 Markus Meier mit charmanter Begleitung 4 Bürgermeister Bernhard Gmehling mit Gattin Hermine 5 Reinhard Brandl auf dem Parkett

Bereits die fünfte CharityNight wurde in diesem Jahr im Kolpinghaus Neuburg gefeiert. Moderiert wurde sie von Bernhard Mahler. Für musikalische Umrandung sorgte die Band „OhLaLa“. Im Laufe des Abends wurde auf das vergangene Jahr zurück geblickt. Neben dem Spendenevent „BBQ-Abend bei Audi“, prägten zahlreiche Spendenprojekte das Jahr 2017. So wurden unter anderem ein Kinderfahrrad für ein motorisch schwaches Kind, Eispinguine für die Eisarena am Neuburger Schrannenplatz und Warnwesten für Neuburger Kindergärten, gestiftet. Außerdem stand eine Verlosung mit zehn Preisen auf dem Programm. Gewonnen werden konnten zum Beispiel ein Menü-Essen im Arco Schlößchen, ein Kinobesuch oder ein Abend in der Schnapsbrennerei Ziegler. Die Spenden, die an diesem Abend, zugunsten der Stiftung „Für Neuburger“, eingenommen wurden, werden zu 100% für soziale Projekte in Neuburg verwendet. „Von Neuburgern für Neuburger“ sozusagen. (vr) 65


Neuburg

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Weihnachtszeit in Neuburg Im Advent erwarten Sie in Neuburg ein Weihnachtsmarkt, ein Christkindlmarkt & eine Wichtelhütte Neuburg an der Donau gilt weithin als echte Kulturmetropole mit Sinn für die schönen Dinge im Leben. Dies spiegelt sich seit einigen Jahren auch in der Neuburger Weihnacht, dem abwechslungsreichen Veranstaltungstrio im Advent, wider. Die ehemalige Residenzstadt verkürzt die Wartezeit aufs Christkind mit dem erlebnisreichen Weihnachtsmarkt am Schrannenplatz, dem romantischen Christkindlmarkt in der Oberen Altstadt und der urigen Wichtelhütte am BürgermeisterHocheder-Platz. Auftakt ist am Donnerstag, den 30. November, die Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Schran-

nenplatz mit allerlei Buden um Glühwein, Lebkuchen, südtiroler Schnitzkunst, Deko-Artikel sowie Handarbeiten. Dass die Neuburger EisArena am Schrannenplatz nicht fehlen darf, ist selbstverständlich. Und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf der Bühne bietet für Jedermann etwas, egal ob Puppentheater, stimmungsvolle Musikgruppen aus Neuburg, die Christbaumschmuck-Ausstellung oder die Sozialverlosung. Ein echter Hingucker wird heuer auch sicher wieder die zentrale Weihnachts-Pyramide sowie die neue Laternen-Beleuchtung rund um den Platz.

NEUBURGER EISARENA: JETZT MIT KINDERLAUFHILFE Während Mama und Papa Weihnachtsgeschenke besorgen, können die Kinder bei freiem Eintritt ihre Runden auf der beliebten Kunsteisfläche am Schrannenplatz drehen. Die 300 m² große Bahn bietet Eislaufvergnügen für die ganze Familie. Eine echte Neuheit sind in diesem Jahr die Kinderlaufhilfen in Bärenform. Die drei Kunststofffiguren in Bärenform können gegen eine Kaution bei der Schlittschuhausgabe in der Markthalle ausgeliehen werden. Falls die Kufen der mitgebrachten Schlittschuhe einen neuen Schliff benötigen, können diese beim Schleifservice vor Ort wieder fahrbereit gemacht werden oder man leiht sich ein Paar Schlittschuhe in der Markthalle aus! Alle Eislauf-Begeisterten sind wieder herzlich eingeladen, sich auf der Neuburger EisArena am Schrannenplatz zu vergnügen – und das bei jedem Wetter!

WUNSCHBAUM Um bedürftigen Kindern der Neuburger Tafel oder den Flüchtlingskindern eine Freude zu bereiten, können ab 30. November Kinderwünsche zum Weihnachtsfest erfüllt werden. Und das geht ganz einfach: Im Obergeschoss der Markthalle steht ein Wunschbaum mit vielen Sternen. Wer einem Kind eine Freude machen möchte, nimmt einen dieser Sterne ab und besorgt das darauf angegebene Geschenk im Wert von maximal 20 Euro. Dieses kann dann, zusammen mit dem Stern, bis spätestens 10. Dezember im Büro des Stadtmarketings von Montag bis Freitag von 8 – 14 Uhr (Fürstgartencenter, Münchener Straße 15) oder 66


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am Stand des BRK Glückshafens am Weihnachtsmarkt abgegeben werden.

NEUBURGER KRIPPENWEG Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr gibt es auch heuer den Neuburger Krippenweg. Angelika Burghart vom Ordnungsamt hat wiederum 24 Krippen – platziert in Neuburger Geschäften und Kirchen – zu einem Krippenweg durch die Innen- und Altstadt verknüpft. Die Krippen sind zum Teil aus Privatbesitz, attraktiv in Szene gesetzt und können im Rahmen eines schönen Spaziergangs entdeckt und bewundert werden.

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DAS WEIHNACHTLICHE EINKAUFSERLEBNIS Der Geschenkekauf steht vor allem im Dezember auf der Tagesordnung der meisten Bürger. Die passenden Geschenke finden, durch die Geschäfte schlendern, gemütlich eine Tasse Tee trinken und einen leckeren Lebkuchen essen, eingebettet in eine stimmungsvolle Atmosphäre – so ist die allgemeine Vorstellung eines optimalen Weihnachtsbummels. In Neuburg lässt sich all dies unter einen Hut bringen. Verlängerte Advents-Öffnungszeiten, persönliche Beratung, inhabergeführte Geschäfte und Parkplätze im direkten Umfeld machen die doch etwas stressige Adventszeit zu einem gemütlichen Weihnachtsbummel. Die Vielfalt, Service, Kompetenz und Nähe, die die Kunden hier erhalten, sind vor allem zu Weihnachten unbezahlbare Besonderheiten, die entspannt auf Heiligabend einstimmen. Alle Informationen zu den beiden Märkten, den unterschiedlichen Aktionen und natürlich der Neuburger Wichtelhütte gibt es auf der neuen Website www.neuburger-weihnacht.de.

CHRISTKINDLMARKT Der Christkindlmarkt am zweiten und dritten Adventswochenende in der historischen Altstadt ist das Highlight für alle Liebhaber von Kunsthandwerk und Selbstgemachtem. Angeboten werden wundervolle Keramikartikel, Tonwaren, Schmuck, Pelzwaren, Krippen, Christbaumkugeln, Puppenkleider, Holzspielzeug, Wollartikel und vieles mehr. Für die Gaumenfreuden sorgen Bratwürste, Schupfnudeln, Rahmfleck, frische Waffeln, Lebkuchen aus dem Backofen, heiße Maroni oder Glühwein. Das reichhaltige Rahmenprogramm mit Gesangsdarbietungen, Konzerten, Geschichtenerzählern, Puppentheater, der „Lebenden Weihnachtswerkstatt“ oder dem Buchbazar in der Amalienschule lässt keine Wünsche offen.

WICHTLER BLEIBEN AM DONAUKAI Die Neuburger Wichtelhütte ist seit Jahren der kultige Treffpunkt für alle Après Ski Freunde. Kalle und Rüdiger laden heuer erneut an ihren zentral gelegenen Standort am Bürgermeister-HochederPlatz ein. Unmittelbar am Donaukai heißt es dann ab 30. November vier Wochen lang Hüttengaudi mit fetziger Musik und kultigen Getränken. 67


Gesellschaft

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und noch später sogar im Bayerischen Landtag. Jetzt ist er bei Audi als Politikbeauftragter für Bayern/Baden-Württemberg tätig und somit viel unterwegs. Im Juni 2018 steht dann der wohlverdiente Ruhestand an.

„Er gehört zu den Älteren, aber noch nicht zu den Alten“

Alles Gute, Achim! Empfang der SPD anlässlich Achim Werners 65. Geburtstags Am 12. November wurde Hans-Joachim Werner (kurz Achim Werner) 65 Jahre alt. Zu Ehren dieses besonderen Tages veranstaltete die SPD Ingolstadt einen Empfang. Sein langjähriger Freund und Kollege Manfred Schuhmann hielt zu diesem Anlass eine bewegende Laudatio, die tiefe Einblicke in das bewegte Leben von Achim Werner gewährte. Achim Werners 65. Geburtstag kommentierte er wie folgt: „Er gehört zu den Älteren, aber noch nicht zu den Alten.“ „Sein Leben ist bunt“, leitet Manfred Schuhmann die Laudatio ein. Und bunt ist vielleicht sogar noch untertrieben. Am 12.11.1952 erblickte er in einem Barackenzimmer eines Vertriebenenlagers in München das Licht der Welt. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Sein Vater war schwer kriegsversehrt und verstarb recht früh. Seine Mutter musste viel arbeiten. Sie putzte und half in einer Metzgerei aus. Und trotzdem hat er es weit gebracht. „Das zeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man sich anstrengt und auf seinem Lebensweg die richtigen Menschen trifft“, meinte Achim Werner selbst. Nach seiner Zeit an der Journalistenschule kam er 1978 für einen Job als Rathaus-Reporter beim Donaukurier nach Ingolstadt. Relativ schnell schlug er sich auch auf die Seite der Ingolstädter SPD und engagierte sich zunächst als Schriftführer, dann als Kreisvorsitzender, später im Stadtrat 68

Diverse Schicksalsschläge zeichneten sein Leben: 1986 verlor sein kleiner Sohn David nach anderthalb Jahren den Kampf gegen die Leukämie. Nicht verwunderlich also, dass Achim Werner sehr sozial engagiert ist. Unter anderem beim Sozialverband VdK. Seine Politik war und ist immer nach den Interessen der Bürger ausgerichtet, mit Schwerpunkt in Sozialwesen und Sozialpolitik. 2010 ein erneuter Schlag: Ein Virus zerstörte sein rechtes Ohr komplett, was zur Folge hatte, dass er jetzt nur noch auf dem linken Ohr etwas hören kann. Aber auch im Bezug darauf bleibt Achim Werner ganz bescheiden und positiv: „Jeder Einzelne könnte über solche Erlebnisse berichten. Ich bin mit meinem Leben, wie es ist, zufrieden“, sagt er. Und so soll es doch auch bleiben. (vr)


Kultur

V.l.: Tobias Klein (Geschäftsführer GKO), Ruben Gazarian (Chefdirigent und Künstlerischer Leiter) und Saskia Hankel (Orchestermanagement) stellten die Pläne für 2018 vor.

Weltumspannend Das Georgische Kammerorchester entführt 2018 in verschiedene Klangwelten Jedes Konzert eine eigene „Welt“. Darauf können sich die Zuhörer in der kommenden Konzertsaison des Georgischen Kammerorchesters freuen. Bei der Vorstellung des Programms erläuterte Chefdirigent Ruben Gazarian die Philosophie hinter dem Motto „Klangwelten“, das 2018 im sprichwörtlichen Sinne tonangebend ist. Im Prinzip kann man schon – außerhalb der Abo-Konzerte – am 1. Januar 2018 mit einer Reise durch die Musikwelt beginnen: Dann laden die Georgier zum Neujahrskonzert in den Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters. Ein „lateinamerikanischer Abend“ steht auf dem Programm mit den Solisten Daniel Binelli (Bandoneon) und Polly Fermann (Klavier) unter der Leitung von Ruben Gazarian. Der Vorverkauf dafür hat bereits begonnen. Das erste Abo-Konzert der neuen Saison steht am 18. Januar auf dem Programm. „Hier geht es in die Klangwelt der Wiener Klassik“, meinte Ruben Gazarian. Mit diesem Konzert wird sich auch der neue „Artist in Residence“ musikalisch vorstellen: Der Pianist Sebastian Knauer eröffnet die Abonnementreihe am 18.01. mit Mozart, mit seinem Klavierkonzert Nr. 23 KV 488 A-Dur. Die Abonnementkonzerte locken weitere renommierte Klassikkünstler nach Ingolstadt. Dazu gehören u. a. Benedikt Klöckner, einer der aufregendsten Cellisten seiner Generation (01.03.), eine Grand Dame der Violine und Bratsche, Isabelle van Keulen, die mit ihren Einspielungen vielfach Maßstäbe gesetzt hat (08.05.) oder die Schwestern Khatia und Gvantsa Buniatishvili am Klavier in einer großen Mozart-Hommage (06.06.). Zwei besondere Themenabende führen am 20.09. erst nach Frankreich und dann nach Russland (07.11): Weitere Solisten der Abonnementkonzerte 2018 sind der Geiger Hugo Ticciati, (06.02.), der Kontrabassist Petru Iuga (12.04.), der Flötist Massimo Mercelli (18.10.) und der Trompeter Reinhold Friedrich (29.11.). Als Gastdirigenten konnten in dieser Saison Olivier Tardy und Sebastian Tewinkel gewonnen werden. Weitere Infos unter www.gko-in.de 69


Kultur

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Fotos: Kajetan Kastl

Himmelszelt Wenn sich zwei Kulturkreise treffen: ein ganz besonderes Konzertvergnügen in der Kulturhalle neun anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft Freistaat Bayern - Provinz Shandong (VR China) 1

1 Solist Haoran Feng 2 Prof. Peter Augsdörfer 3 Hans-Henning Ginzel

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wei Kulturkreise unter dem Himmelszelt: Anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und der Provinz Shandong (VR China) fand in der Kulturhalle neun ein interkulturelleres Konzert- und Tanzprojekt statt. Klassische europäische Orchesterinstrumente und traditionelle chinesische Volksinstrumente trafen auf ein Vokalensemble, das durch Klavier und Schlagwerk ergänzt wurde. Zwei chinesische Tänzerinnen illustrierten die Musik. Die rund 180 Besucher erlebten dabei eine „Fusion der Stile, Instrumente und Kulturen“ mit einer außergewöhnlichen Zusammenstellung unterschiedlichster klassischer Musikstile zweier großer Kulturkreise. Die klassisch-chinesische Musik harmonierte mit eigens geschaffenen Werken der zeitgenössischen Musik. Zur Aufführung kam ein traditionell europäisches Konzertrepertoire von Wolfgang Amadeus Mozart, F. Mendelssohn-Bartholdy, Edvard Grieg und Hans-Henning Ginzel. Die Protagonisten des Abends waren Masterstudenten und Alumni-Studenten der Hochschule für Musik und Theater München sowie Lehrende und Studenten der Kunstuniversität Shandong (Shandong University of Arts, VR China). Das Kulturprojekt „30 Jahre Partnerschaft Freistaat Bayern und Provinz Shandong (VR China)“ wurde von der Bayerischen Staatskanzlei, der Provinz Shandong (VR China), der Kunstuniversität Shandong (University of Performing Arts, VR China) und der Hochschule für Musik und Theater München ermöglicht. Die Veranstaltung ist ein gemeinschaftliches Projekt des Konfuzius-Instituts München und des Audi Konfuzius-Instituts Ingolstadt. Die künstlerische Gesamtleitung lag in den Händen von Hans-Henning Ginzel. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Besucher von Professor Peter Augsdörfer von der THI Ingolstadt begrüßt. Die Schirmherrschaft hatten Staatsministerin Beate Merk und Generalkonsulin Jingqiu Mao übernommen.


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Reise

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Auf dem Landweg

von Ingolstadt

nach China

WANN IST DIE BESTE REISEZEIT? Wann immer Sie dafür Zeit haben! In Foren habe ich gelesen, die Transib bzw. Transmongolische Eisenbahnstrecke hat das ganze Jahr über etwas zu bieten. Wenn es einen trüben Monat gäbe, dann wäre das der November. Ich bin im November gestartet und war begeistert!

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht mit der Eisenbahn ans andere Ende der Welt zu reisen? Der Weg von Ingolstadt über Moskau nach Peking mit der Transmongolischen Eisenbahn ist eine Reise wert! Tag 1

nuten am Gleis, doch weder Bahnmitarbeiter noch Passagiere sind zu sehen. Zusammen mit fünf weiteren Fahrgästen hetze ich von einer verschlossenen Tür zur nächsten, vergebens! Der Geisterzug setzt seine Reise wenige Minuten später ohne uns fort. Ist das ein schlechtes Omen für meine Reise? Nein, sicherlich nur der Auftakt zu einem kleinen Abenteuer...

Ingolstadt. Nieselwetter. Auf mein Haarspray habe ich heute verzichtet. Viel wichtiger wäre mir, dass ich mich auf den von München kommenden ICE, der um 23.45 Uhr in Ingolstadt Hbf Halt machen sollte, verlassen kann. Nach fast pünktlicher Einfahrt steht er etwa drei Mi-

Mein Papa, der von mir Abschied nehmen wollte, steht noch mit mir am Bahnsteig und ich sage zu ihm: „Wir müssen mit dem Auto nach Nürnberg!“ Wir haben aber nur knapp 50 Minuten, um den Anschlusszug dort zu erwischen. Ein paar der anderen Fahrgäste folgen uns auf dem Weg zum Parkplatz. Die schnellsten drei nehmen wir mit. „Ich habe gleich gemerkt, ihr zwei habt einen Plan, deswegen sind wir euch nach“, sagt uns Marcel (36) aus Erfurt im Auto. Ich muss lachen.

Von Stefanie Bergmüller

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WAS IST DIE TRANSMONGOLISCHE EISENBAHN? Die Transmongolische Eisenbahn ist eine Eisenbahnstrecke, die von Ulan-Ude in Russland über Ulaanbaatar in der Mongolei nach Jining in China führt. Sie stellt eine Abzweigung der Transsibirischen Eisenbahn und die kürzeste Eisenbahnverbindung zwischen Moskau und Peking dar. Von der russisch-mongolischen bis zur mongolisch-chinesischen Grenze hat die Transmongolische Eisenbahn eine Gesamtlänge von exakt 1.111 Kilometern.


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Abstecher zu Starbucks in Moskau, um Besteck für den Zug zu stibitzen

Paulchen, meine Zugbekanntschaft

Er ist unterwegs mit seiner fünfjährigen Tochter Estefania und seinem 13-jährigen Cousin Niko. Wir stellen fest, dass wir den gleichen Anschlusszug nach Berlin erwischen müssen und auf die Minute genau schaffen wir es ans Gleis. Der Zug ist voll mit Flüchtlingen. Die Kleinkinder schlafen zum Teil auf den Tischen. Ein kleiner Junge hustet wie ein alter Mann. Ich verzichte auf meinen reservierten Platz und setze mich zusammen mit Marcel, Nico und Estefania an einen Vierer-Tisch. Marcel fragt nach Essen. Ich hole eine Packung Cookies heraus und erzähle ihnen, dass ich mit der Transmongolischen Eisenbahn über Moskau nach Peking fahren werde. „Moskau, das ist doch da bei Amerika“, meint Niko.

Tag 2 Mein Weg führt mich am nächsten Morgen weiter mit dem Zug von Berlin nach Warschau. Diese Strecke lege ich in sechs Stunden zurück. Einen Schlafwagen gibt es leider erst ab Warschau, dafür serviert ein polnischer Bahnmitarbeiter kostenlosen Tee und Wasser für jeden Gast unseres Sechser-Abteils. Englisch und Deutsch spricht hier im Zug keiner der Mitarbeiter. Ich mache mich wieder beliebt mit meinen Cookies. Mein schwerer Rucksack soll leichter werden. Ich fahre bis Warschau Hbf. Dort stelle ich auf der Suche nach meinem Gleis erschrocken fest, dass ich am falschen Bahnhof ausgestiegen bin. Nach einem kurzen Atemstopp erfahre ich von einer Bahnmitarbeiterin, dass mein Zug nach Moskau auch über den Hauptbahnhof fährt. Am Bahnsteig stehen bereits russische Beamte und kontrollieren die Tickets genau. Wegen ihren langen Bärten, dunklen Uniformen und dicken Augenbrauen könnte man sich vor ihnen fürchten. Von Warschau nach Moskau reise ich 2. Klasse im ViererFrauen-Schlafabteil. Die Fahrten bis Moskau habe ich vor Ort in Ingolstadt über die Deutsche Bahn ge-

Reise

nbahn Ein Wasserbouoilrserheinißdees rWEasiseser liefert 24-h

bucht. Mit meiner Bahncard25 habe ich mit Reservierungen insgesamt um die 200 Euro bezahlt.

REISETIPP: Beantragen Sie die Bahncard der DB, die rechnet sich hier schon ab der ersten Inlandsstrecke. In meinem Abteil treffe ich auf Marina aus Estonia, Paulchen aus Bayern und seine Mama, eine Halbrussin. Marina spricht Englisch und Russisch, Paulchen spricht etwas Russisch und hat einen süßen fränkischen Akzent, wenn er Deutsch spricht. Seine Mama spricht Russisch und Deutsch und ich spreche Deutsch und Englisch. Paulchen ist fünf. Ich dachte zuerst, er wäre ein Mädchen. Ich merke schnell, dass ich mich glücklich schätzen kann, Paulchens Mama mit im Abteil zu haben. Sie hilft mir mit der Übersetzung, da die Beamten kein Englisch sprechen. Paulchens Mama ist 45, hat braune mittellange Haare, sie ist klein und zierlich und spricht mit einer zarten Stimme. „Ich war einmal Lehrerin in Bayern“, erzählt sie. „Mein Deutsch war nicht gut genug, die Kinder haben mich ausgelacht.“ Deshalb verdient sie ihr Geld jetzt mit Orgelspielen. Es wird langsam finster. Zeit für ein kleines Abendessen. Ich esse ein paar geräucherte Würstl. Paulchen wird von seiner Mama mit dem Löffel gefüttert. Er bekommt einen Bio-Brei. Wenn Paulchens Hände zu nah an seinen Mund kommen, zuckt seinen Mama das Desinfektionstuch. Ich frage nach einem gemeinsamen Foto für meinen Reiseblog. Paulchens Mama schaut mich verdutzt an. Sie hat das Wort „Reiseblog“ nicht verstanden. Sie sagt, sie hätte weder TV noch Internet und auch meine Handykamera macht ihr zu schaffen. Sie macht zwei Fotos von mir und Paulchen. Der möchte auch eins machen, am liebsten mit meinem Selfiestick. Die „gefährlichen Strahlen“ sollen den Kleinen aber nicht weiter belasten, deshalb ist damit jetzt Schluss. Vor dem Bettgehen bekommt Paulchen noch einen Trunk aus Ziegenmilch und etwas Kakao. Für mich gibt es Tee. Heisses Wasser gibt es hier im Zug kostenlos. 73


Reise

espresso Magazin, Dezember 2017

Meine Vorräte

Ankunft am Hbf Mhnoskhofau: Ich verstehe nur Ba Tag 3

Wort „Peking“, das ich zuvor in meinem Kindle Wörterbuch nachgelesen habe.

11:40 Uhr Ankunft am Hbf Moskau. Paulchen möchte, dass ich mit zu seiner Oma nach Vladimir komme und bei ihnen übernachte. Wir gehen noch gemeinsam zur Metro und seine Mama erklärt mir den Weg zum Roten Platz. Bevor sich unsere Wege trennen, nehmen mich die beiden bei der Hand. Sie beten für mich, dass mir auf meiner Reise nichts passiert – wie schön! Jetzt stehe ich also am Bahnhof und verstehe nur Bahnhof. Ich gehe von einem Bahnhofsschild zum nächsten und vergleiche die kyrillischen Zeichen mit denen, auf meinem Stück Papier. Etwa drei Mal muss ich nach dem Weg fragen und lande schließlich am Roten Platz. Für 1000 Rubel hätte ich auch mit dem Taxi fahren können, aber die Metro kostet gerade mal 50 Rubel. Schon von weitem sehe ich das kunterbunte Märchenschloss mit Zwiebeltürmen wie aus Marzipan und Zuckerguss – die St. Bazils Kathedrale. Nach einem Erinnerungsfoto suche ich mir ein lauschiges Plätzchen auf einer Parkbank. Die Leute kommen und gehen neben mir. Ich fühle mich wie im Film Forest Gump. Nur, dass ich anstatt einer Pralinenschachtel einen E-Reader in der Hand halte. Bevor ich mich auf den Weg zum Fernbahnhof mache, besorge ich noch einpaar Vorräte für den Zug: Obst, Oliven, Brot, Wasser und ein letztes Glas Nutella ergattere ich im Regal. Meine Eisenbahn Richtung Peking startet heute Nacht um 23:45 Uhr am Fernbahnhof Yaroslowska. Der Bahnhof ist riesig. Menschenmassen strömen aus und in den Bahnhofsplatz.

REISETIPP: Ein E-Reader ist nicht nur in der Hängematte praktisch. Mit der Wörterbuchfunktion ist er sehr empfehlenswert für Reisen in unbekannte Länder.

„Weil ich kein Russisch spreche, werde ich am Schalter wieder einmal ignoriert.“ Ich erinnere mich, in einem Reiseblog gelesen zu haben, dass die Fernzüge zwischen Gleis 1 und 4 abfahren. So war es auch. Schon von weitem erkenne ich auf der Anzeigentafel in Russisch das 74

Das 1.Klasse Abteil für 2 Personen

Ich gehe die Waggons entlang bis Wagen Nummer 9. Es ist eiskalt. Zwischen den Wägen steigt Rauch auf und es riecht angenehm nach Kohle, die mich an wohlige Wärme erinnert. Ein chinesischer Bahnmitarbeiter empfängt mich an der Tür und zeigt mir wortlos mein Abteil. Ich habe 1. Klasse gebucht, d.h. ich teile mein Abteil wohl mit einer weiteren Person. Es gibt eine Toilette für jeden Waggon, eine Dusche und Waschbecken befinden sich in meinem Abteil. Der Zug sieht nicht mehr neu aus, der Teppichboden wurde schon länger nicht mehr gereinigt, aber das Abteil ist gemütlich.

REISETIPP: Spontan mit der Transib? - Keine gute Idee! Ohne Russischkenntnisse ist es wohl fast unmöglich, kurzfristig vor Ort ein Ticket zu bekommen. -> WAS KOSTET EIN ZUGTICKET UND WO KANN MAN ES BUCHEN? Ich habe mein Ticket über das in London ansässige Onlineportal Real Russia gebucht. Für die 1.Klasse habe ich für sieben Tage Zugleben etwa 1.000 Euro bezahlt. Wie mein Zug genau aussehen würde, wusste ich nicht. Hier kann man Glück oder Pech haben. Ein luxuriöser Zug mit Vollverpflegung kostet mehr, ca. 3000 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Visa (Weißrussland, Russland und China, ca. 300 Euro). Diese habe ich über www.visumcenter.de beantragt. Vor allem für ein Russland-Visum ist eine Agentur zu empfehlen. DIe Gebühren sind die umkomplizierte Abwicklung wert. Die Visa sollten spätestens drei Wochen vor der Abreise beantragt werden, sonst wird es knapp und teurer.


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Birken und Schnnee - das ist Russland

Dieser Regenbogen-Zaun zau bert mir ein Lächeln ins Gesicht-

Bis jetzt bin ich alleine in meiner Bleibe für die nächsten sieben Tage. Ich kann mich nicht entscheiden, welches Bett ich beziehen soll: Das obere Stockbett ist etwas weicher, aber ich beziehe beide. Ich bedecke die rot-beigen Samtbezüge, die mich an einen Westernfilm erinnern, mit frischen weißen Laken, stelle meine Essensvorräte auf das kleine Tischlein direkt am Fenster und verstaue meinen Rucksack, der heute sämtliche Nackenverspannungen bei mir gelöst hat. Als ich die Badezimmertüre öffne, erschrecke ich mich. „Nostalgisch“ wäre dafür der falsche Begriff. Das 1. Klasse-Bad ist etwas größer als ein Dixie-Klo. Das Wasser ist eiskalt und tröpfelt nur heraus, aber das Wasser ist klar. Ein Highlight aus vergangener Zeit findet man am Ende des Flurs. Ein Zahnarztstuhl aus dem 18. Jahrhundert wurde hier augenscheinlich zur Toilette umfunktioniert. Bei Betätigung des Fußhebels spült man und verewigt sich gleichzeitig auf den Gleisen der Landschaften.

Tag 4 Nach einem langen ereignisreichen Tag schlafe ich im Zug wie ein Baby. Dass der Zug scheppert und rattert – wie eine alte Eisenbahn eben – stört mich diese Nacht nicht. Am Morgen des 4. Novembers wache ich gut erholt und mit Schnee vor dem Fenster auf. Birken soweit das Auge reicht. Ich schmiere mir ein Brot und schaue mir die Landschaft an. Wir halten pro Tag mehrmals bis zu zwei Stunden. An den Bahnhöfen können Lebensmittel eingekauft werden und die Mitarbeiter füllen die Heizkohlevorräte auf. Die Abteils und der Flur sind wohlig warm beheizt, daran wird nicht gespart. Ich genieße die Zwischenstopps an der

Reise

Vorbei am Baikalsee

frischen Luft besonders. Bisher liegen die Temperaturen aber noch im Bereich, wie ich sie aus der Heimat gewohnt bin.

Tag 5 Heute Nacht haben wir Katharinenburg passiert. Der Schnee steht hier schon höher und die alte Lok wackelt hin und her wie ein Pferdeschlitten durch eine Winterlandschaft. Etwas mehr Komfort bietet die Lok zwar schon, aber gelegentlich stellt man hier ganz verstohlen den Strom für ein paar Stunden ab. Abgeschottet zur Außenwelt bin ich ohnehin. Auf eine Internetverbindung verzichte ich die acht Tage von Warschau nach Peking, das Telefon brauche ich ebensowenig und mein Netbook hat schon in Warschau den Geist aufgegeben. Es ist sehr angenehm, ein paar Tage nur mit schlafen, essen, Tee trinken, lesen, schreiben, Musik hören, aus dem Fenster schauen und fotografieren zu verbringen. Viel wichtiger als Internet wäre im Moment neues Besteck. Ich habe mein Taschenmesser vergessen und meinen einzigen Plastiklöffel gebrochen. Meine Tagesaufgabe lautet daher „Löffelkauf“. Am Bahnhof Omsk finde ich einen kleinen Kiosk der Allerlei führt. Cafeterien mit frischgebrühtem Kaffee, wie man sie aus Deutschland kennt, findet man hier keine an den Bahnhöfen. Ich zeige der Dame im Laden meinen kaputten Plastiklöffel. Sie überlegt kurz und greift hinter sich. Sie hält mir eine Tube Sekundenkleber entgegen. Ich lache. Sie hat wohl verstanden und zeigt mir neues Besteck. Löffel und Gabel für 35 Rubel sind gekauft.

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Reise

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Mit meinem „Roomie“ Sharif aus Syrien

Mein 2.„Roomie“ Micktor am Bahnsteig Ulan Ba

Panzer an der russischmongolischen Gren ze

Industrie und Arbeiterzelte inmitten der Mongolei

Später am Abend – wir halten gerade in Novosibirsk married?“, fragt mich Sharif plötzlich kritisch. – klopft es an meiner Tür. Drei Männer, in der Mitte „When you marry, I come with my wife!“ Ich muss erkenne ich einen der Bahnmitarbeiter. Keiner sagt lachen. „And you and your family can come and visit ein Wort. Der Mitarbeiter deutet auf me in Syria when the war is over. You den Herrn links. Jetzt muss ich Platz can stay one month.“ Wir haben geDAS SOLLTEN SIE machen. Ein 52-jähriger Doktor und rade gegessen, da fragt mich Sharif, NICHT VERGESSEN: Geschäftsmann aus Syrien teilt nun ob ich etwas vom Bahnhofskiosk - Feuchte Tücher mit mir für zwei Tage das Abteil. möchte. Ich antworte, dass ich nichts - Taschenmesser „Where you from?“, fragt er mich. Als brauche. Das hört er nicht gern. Ich - Taschenlampe ich „Germany“ antworte, freut er gehe also mit ihm zum Kiosk und er - Lieblingslektüre sich. „I like your Primeminister. She is kauft Obst, Brot, Wasser. „Do you - Fotoapperat a very good woman. She has a big hewant milk?“, fragt er. „No, because - Snacks & Verpflegung art!“ Er scheint mir liebenswert zu we have no fridge (keinen Kühl- Russisch-Wörterbuch sein. „You are my sister, I am your schrank)“, antworte ich, doch er verbrother“, stellt er gleich klar, um mir steht mich nicht. „Do you want Oreventuelle Bedenken zu nehmen. Er zeigt mir unun- bit?“ ‚Kaugummi‘ meint er. Ich verneine, doch er hat terbrochen Videos von seiner Familie, von seinem mir schon eine Packung in die Hand gelegt. Business, über die Hochzeit seiner Nichte in Dubai bis hin zum Hund seiner Schwester. Ich bleibe höfliEr zieht mich am linken Ohr, cherweise aufmerksam.

weil ich nichts haben möchte.

Tag 6 Am nächsten Morgen lädt mich Sharif, so heißt mein „Roomie“, zum Frühstück ins Bordrestaurant ein. Ich bestelle Spiegeleier mit Schinken und Tomaten, einen Käseteller und als Dessert Pfannkuchen. Wir reden über den Krieg in Syrien. Seine Eltern sind in Damaskus geblieben. Sein Großvater war ein angesehener Staatsmann. Sharif wohnt jetzt in Moskau, doch bald zieht er in die Ukraine. Wenn der Krieg vorbei ist, möchte er wieder nach Syrien. Er erzählt:

„Now in Syria people call their children ‚Merkel‘!“ „Warum denn nicht Angela?“ entgegne ich schmunzelnd. „No, Merkel“, wiederholt Sharif trocken. Ich werde ein wenig nachdenklich. „Why are you not 76

„You stay in China, you need some food.“ Ich verkneife mir das Lachen und erkläre ihm, dass ich nur einen Rucksack habe und da kein Platz für Vorräte ist, aber zeige dann höflicherweise doch noch auf das Müsli, den Käse und die Oliven und er ist halbwegs zufrieden. Ich muss ihm schließlich noch versprechen, dass ich ihn anrufe, wenn ich in China angekommen bin. Sharifs Hygienevorstellungen erinnern mich wieder an Paulchen und seine Mama. Als mir ein Päckchen Tempo auf den Teppichboden im Abteil fällt, nimmt Sharif zwei Desinfektionstücher in die Hand, um die Packung aufzuheben. Mit seinem Desinfektionstüchern desinfiziert er sogar einen Apfel, den er mitgebracht hat. Wenn ich barfuß auf den Boden in unserem Zweier-Abteil steige, warnt er mich vor dem Dreck und empfiehlt mir, meine Schuhe anzuziehen. Ich komme mir vor wie Paulchen.


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Tag 8 Am Morgen des 8. Novembers passieren wir die Grenze zur Mongolei. Sharif verlässt den Zug in der Hauptstadt Ulan Bator und ich mache ein Kreuzzeichen, dass mein nächster Zimmergenosse etwas einfacher in der Handhabung sein wird. Mick, Backpacker aus England, bezieht mein Abteil. Er ist um die 50, hat eine erwachsene Tochter, aber ist nicht verheiratet. Er reist seit 23 Jahren um die Welt. Die Reisen finanziert er sich durch Saisonarbeit als Straßenarbeiter in England. Er ist lebenslustig und begeistert sich für nahezu alles. Einen Monat hat er nun in der Mongolei bei Nomaden gelebt, Adler steigen lassen, rohes Fleisch gegessen, wilde Pferde geritten und ist Wölfen begegnet. Ich habe ein gutes Gefühl bei ihm, wir sind auf einer Wellenlänge und haben gute Gespräche. Wir genießen die schöne Landschaft während der Fahrt durch die Mongolei. Der Schnee ist fast verschwunden und die Sonne lässt die Berge gelbgold erscheinen. Da sind hunderte Kilometer nichts, außer ein paar Kühen, Pferden, Kamelen und den Zelten der Nomaden. Das Land ist wunderschön. Mein Bild von unendlicher Freiheit wird etwas getrübt, als mitten im Nirgendwo eine grässlich silberne Industrielandschaft herausragt. Hunderte von Zelten für die Arbeiter sind dicht aneinander gepfercht. Dieses Bild erinnert mich an den Film Matrix. Es macht mich traurig, was wir Menschen unserer Erde antun. Am nächsten Bahnhof steht ein Güterzug mit Panzern soweit das Auge reicht. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so viele Panzer gesehen zu haben. Ich mache ein Bild davon für Instagram, mit dem Slogan „Why produce hate for much money, when you can make love for free? Eine Station weiter stehen mongolische Frauen und verkaufen selbstgemachte Teigtaschen. Ich hole meine Geldbörse aus dem Abteil, um etwas von den hausgemachten Köst-

Teigtaschen Mongolischer Art

Reise

lichkeiten zu kaufen. Die Frauen belagern mich bereits an der Zugtüre und halten mir ihre Ware unter die Nase. Sie wollen 1.000 Rubel dafür. Ich rechne in diesem Moment nicht nach, wieviel Euro das sind, doch es ist relativ viel. Ich habe zwei Fünfhunderterscheine in der Hand und sage zu ihnen „please share“. Sie verstehen mich natürlich nicht. Ich nehme zwei Tüten entgegen und die Frauen streiten sich um mein Geld, reißen es sich gegenseitig aus der Hand. Mick und ich schauen uns verdutzt an. In der Nacht passieren wir bereits die Grenze zu China. Der Zug hält für mehrere Stunden zum Räderwechsel und zur Pass- und Visakontrolle. Nach der Kontrolle verlassen Mick und ich den Zug, um etwas Frischluft zu schnuppern. Am Bahnsteig spielt Musik. 12 uniformierte Chinesen reihen sich wie ein Empfangskomitee am Bahnsteig auf. Sie marschieren geschlossen in die Eingangshalle und wir folgen ihnen. Einer der Beamten verschließt hinter uns die Tür mit dicken Ketten. Der Zug fährt wenige Kilometer ohne uns weiter für einen Räderwechsel. Mick stellt fest, dass er seine Wertsachen im Zug zurückgelassen hat und will deshalb umkehren, doch eine junge Polizistin erklärt uns, dass das jetzt nicht ginge. Wir müssten zwei Stunden im zweiten Stock warten, bis unser Zug zurückkommt, sagt sie. Nach einer Stunde treffen wir im Wartesaal zwei weitere Passagiere unseres Zuges. Es handelt sich dabei um die Bahnbeauftragten der Mongolei und Peking. Sie zeigen uns einen Hinterausgang zu einigen Geschäften, jedoch führt dieser Weg nicht zum Bahngleis.

„Wir warten also zwei Stunden bis die chinesischen Beamten ‚uns die Ketten wieder abnehmen‘.“

Nomadenzelte in der Mongolei

Tag 9

Die letzte Etappe unseres Transmongolischen Abenteuers steht bevor. In Nordchina hat es Schnee, gefolgt von einer wunderschönen grünen bergigen Landschaft mit Flüssen und Tälern. Umso mehr wir uns Peking nähern, desto düsterer wird es. Peking präsentiert sich in einem grauen Schleier und ich merke bereits, das es nicht die Chance hat, einer meiner Lieblingsplätze zu werden. Unsere Fahrt geht zu Ende, aber meine Reise noch lange nicht. Mick und ich teilen uns ein Taxi zu unseren Unterkünften, dann trennen sich unsere Wege.

Querfeldein: Mit der Eisenbahn durch China

Fortsetzung folgt 77


Kultur

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Auf großer Völkermission

R Fotos: Alfons Ganser

Die Gerolfinger Trachtler in Foshan, China

Völkerverständigung par excellence! Im Interview mit einem chinesischen Fernsehsender konnten die Gerolfinger ihre Chinesisch-Kenntnisse unter Beweis stellen.

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aus in die große weite Welt zog es die Gerolfinger Trachtler in diesem Winter. Zusammen mit einer politischen Delegation aus Ingolstadt besuchten Sie Foshan in China, eine Partnerstadt Ingolstadts - mit mehr als 7 Mio. Einwohnern. Derzeit fand dort die Herbstparade statt. Die Schuhplattler aus Gerolfing waren für das chinesische Publikum ein absolutes Highlight. „Die Herbstparade in Foshan ist ein großes kulturelles Ereignis, das alle Jahre stattfindet und pro Tag zwischen 100 und 200.000 Besucher anzieht. Die Länge der Parade, die von den Besuchern beidseitig dicht umzäunt ist, misst da schon mal 3,5 Kilometer,“ erzählt Michael Nißl von den Trachtlern. „Auf der Strecke sind fünf große Bühnen verteilt, auf denen Auftritte der Zugteilnehmer stattfinden.“ Die Zuschauer feierten die Trachtler wie Pop-Stars und freuten sich dementsprechend über „Selfies“ und „Handshakes“. Aber auch die vielen bunten Festwägen und Fußgruppen der chinesischen Freunde haben bei den Gerolfingern großen Eindruck hinterlassen. Vielleicht konnte man sich dabei Inspiration für den Gerolfinger Faschingsumzug holen. Zu einem offiziellen Festakt - und zur Freude vieler junger Chinesinnen - wurden die bayrischen Kulturbotschafter in die Nanhai Kunstobermittelschule eingeladen. Chinesische Tänze, bayrisches Schuhplattlern und am Ende ein gemeinsamer „Boarischer“ - schöner könnte Völkerverständigung kaum sein. Wie sehr die Freunde aus Foshan die Bayern ins Herz geschlossen hatten, zeigte das Abschiedsgeschenk: „Wir alle durften einen Handfächer von einer Nanhai-Schülerin in Empfang nehmen,“ so Michael Nißl. Und wann kommt der Besuch ins Trachtenheim? - Wir sind gespannt! (sb)


espresso Magazin, Dezember 2017

Kultur

Die Trachtler aus Gerolfing wurden wie Pop-Stars empfangen.

Die „Bavarian Boys“ waren auch bei den Schülerinnen einer chinesischen Schule ein beliebtes Fotomotiv.

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Golftipp

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The Greenbrier Stefan Lahme unterwegs in West Virginia, USA Nach einer Fortbildung in Chicago war ich neulich erstmals in den Appalachen unterwegs. Das ist ein Mittelgebirge, das sich von Neuengland bis fast nach Florida zieht. Eine Traumlandschaft, vor allem im Herbst. Von Washington DC führt die Route meist durch Virginia nach North Carolina auf dem wunderschönen Blue Ridge Parkway. Ich habe den Parkway jedoch kurz verlassen um nach West Virginia, genauer nach White Sulphur Springs zu fahren. Ziel war der größte Atombunker der USA. Da, wo die Regierung im Falle eines spontanen Atomkrieges nach gemütlicher mehrstündiger Fahrt, ins „The Greenbrier“ geflüchtet wäre. Sollte die Rakete nicht einschlagen lässt sich dort vortrefflich die Rettung feiern. Sie sind verwirrt? Ok, der Reihe nach. White Sulphur Springs hat heiße Quellen, liegt zwar etwas abgelegen, drei Stunden von DC, aber nah genug für ein Weekend. Schon 1778 wurde hier gebadet, das heutige Hotel wurde 1913 im Stil eines etwas zu groß geratenen White House gebaut. Der Bunker, direkt unter dem Hotel gelegen, kam nach 1950 dazu. Er ist eine Kopie des Westflügels des Weißen Hauses und war bis weit in die sechziger Jahre völlig geheim. Nachdem die Washington Post den Bunker „freigelegt“ hatte, wurde er nicht mehr genutzt und zur Attraktion. Aber auch ohne Bunker ist der Laden durchaus sehenswert. Im Gegensatz zu White Sulphur Springs und ähnlichen Städtchen der Gegend. Die sind meist 80

stark vernachlässigt. Lassen Sie sich auch nicht von „Historic Downtown“-Schildern verleiten. Hoffentlich sehen unsere „Downtowns“ nie so aus, obwohl ja so manche auf dem Weg dahin sind. Stadtverwaltungen und Amazon lassen Grüßen. The Greenbrier wartet mit circa 20 Restaurants, einer Shopping Meile, etlichen Pools, SPA und einem Casino auf. Außerdem gibt es 3 Golfplätze. Diese wurden durch eine katastrophale Flut 2016 völlig verwüstet. Der Bach der sich durch die Plätze zieht wurde zum mächtigen Strom und hat die Plätze einfach weggeschwemmt. Inzwischen sind zwei wieder renoviert. Der beste Platz, der Old White TPC, wurde pünktlich zu den Greenbrier Classic im Juli , ein reguläres Tournier der PGA Tour, wieder eröffnet. Der Platz wurde 1914 von Charles MacDonald gestaltet und nach der Flut komplett überarbeitet. Die PGA Tour macht im Greenbrier seit 2010 regulär Station, der Ryder Cup hat 1979 vorbei geschaut und Phil Mickelson gestaltet gerade den dritten Platz neu. Der TPC Platz startet mit einem erhöhten Abschlag direkt neben der Küche des Clubhauses. Er ist mit gut 6000 Metern von den regulären Abschlägen ein Par 70 Platz und sehr klassisch. Interessant wird es auf dem dritten Loch, es heißt Biarritz, nach dem berühmten Loch in Prestwick. Ein PAR 3, etwa 180 Meter lang. Wobei das Grün mehr als 50 Meter lang,


Golftipp

Old White TPC Green 3

aber weniger als 10 Meter breit ist. In der Mitte des Grüns: Eine tiefe Senke. Trifft man den vorderen Teil des Grüns und die Fahne steckt hinten, ist ein 4 Putt zur 5 ein guter Score. Der Rest der ersten 9 ist dann eher langweilig, die zweiten 9 dafür interessanter. Der Fluss kreuzt mehrfach und die 17, ein langes PAR 5 fordert einen präzisen dritten Schlag von mehr als 160 Metern über Wasser auf das kleine Grün. Ein wirklich anspruchsvolles PAR 3, direkt vor dem Clubhaus, wartet auf der 18. Vor dem Grün Wasser, rund um das Green tiefe Bunker und hinter dem Grün ein Hügel von dem hangabwärts der Bunker nicht zu verfehlen ist. Das gesamte Package ist sehr sehenswert, jedoch völlig überteuert. Hotel und Restaurants sind meist ok, je nachdem welche Rate man bucht. Aber Golf, man muss Caddie buchen am Old White, ist viel zu teuer. Mein Tipp in der Gegend ist das Wintergreen Resort, Golf ist hier mindestens gleich gut. Spielen Sie dort 4 Runden für den Preis einer Runde am Old White. Resort ist dafür etwas angestaubt, aber soll demnächst renoviert werden. Bilder und Text© Stefan Lahme Frühere Folgen dieser Serie finden Sie unter www.Sichtbetont.de/Golf

Old White TPC Hole 18

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Wohnen

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Neuer Standort, altbewährte Qualität Salvia & Käser, der Meisterbetrieb für Fliesen, Naturstein und Mosaik, hat im Gewerbegebiet Kösching eröffnet Wer frische Ideen für sein Zuhause sucht, der wird im neuen Fliesenstudio von Salvia & Käser fündig. Der Fachbetrieb, der vorher in der Egerlandstraße in Ingolstadt seinen Firmensitz hatte, verfügt mit dem Neubau in Kösching über deutlich mehr Fläche. Im 150 qm großen barrierefreien Ausstellungsraum sind u. a. diverse Sonderanfertigungen, wie z. B. eine bodenebene Dusche mit beheizter Sitzbank, geflieste Böden, Wände und Nischen mit LED-Beleuchtung sowie ein Thekentisch mit Fliesenbelag zu sehen. Rund 500 verschiedene Fliesen und rund 100 verschiedene Mosaike stehen zur Auswahl – und zwar

in Holz-, Beton-, Naturstein- und Vintageoptik. „Der Trend sind derzeit Fliesen in Holz- und Betonoptik“, weiß Geschäftsführer Franz Käser. „Wir führen Produkte von rund 60 Herstellern, darunter viele Eigenserien, die exklusiv nur bei uns zu beziehen sind“, so Geschäftsführer Rosario Salvia. Egal, ob Badrenovierung, behindertengerechte Badsanierung, die Erstellung eines komplett neuen Badezimmers oder das Verlegen eines Fliesenbodens – Fliesen Salvia & Käser erfüllt Ihren Wohntraum.

SALVIA & KÄSER BILDET AUS Insgesamt beschäftigt Fliesen Salvia & Käser 25 Mitarbeiter, darunter auch fest angestellte Verlegergesellen. Zudem werden jährlich Nachwuchskräfte zum/r Bürokaufmann/-frau sowie zum/r Fliesenleger/-in ausgebildet. „Wer bei uns seine Fliesen kauft und noch keinen Fliesenleger hat, dem können wir gerne weiterhelfen“.

Franz Käser und Rosario Salvia mit Köschings Bürgermeisterin Andrea Ernhofer, die zur Eröffnung gratulierte.

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Wirtschaft

Foto: Tobias Zell

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Die Firma Stiglmayr setzt den Spatenstich für das neue Audi Terminal in Pfaffenhofen Die Bagger rollen am Gelände der Krankenhausstraße. Das Familienunternehmen Stiglmayr erweitert seinen Standort mit einer Investitionssumme von rund sieben Millionen in Pfaffenhofen um ein Audi-Terminal. „Am derzeitigen Standort an der Anton-Schranz-Straße arbeiten wir seit langem in allen Bereichen an der Kapazitätsgrenze“, erklärt Geschäftsführer Michael Stiglmayr. So siedelt sich der Bereich Audi nun kom-

plett auf ca. 18.000 qm an der Krankenhausstraße an. „Ziel ist, dass wir im Dezember 2018 eröffnen. Wir rücken damit den Kunden noch mehr ins Zentrum unseres Engagements und möchten ihm im neuen Audi Terminal in Pfaffenhofen ein Kauf-, Auslieferungs- und Serviceerlebnis auf höchstem Niveau bieten“, sagt Geschäftsführer Michael Stiglmayr beim Spatenstich mit Bürgermeister Thomas Herker. Auch Mathias Waltenberger, Regionalleiter Audi für den südlichen Bereich, ergriff das Wort und verlieh der Wertschätzung Ausdruck, die der Ingolstädter Autobauer dem Unternehmen Stiglmayr entgegenbringt und sprach von einem langjährig verlässlichen Partner.

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Fotos: IAV

IAV eröffnet neue Crashanlage in Großmehring Eigener Rollover-Bereich – auch für Elektrofahrzeuge ausgelegt Seit August ist die neue IAV-Crashanlage in Großmehring bei Ingolstadt in Betrieb. Neben Frontalcrashs lassen sich Rollover-Versuche durchführen, zudem ist sie für den Test von Elektrofahrzeugen geeignet. Die Anlieferung in einer geschlossenen Halle sowie drei komplett voneinander getrennte Kundenbereiche garantieren maximale Geheimhaltung. Trotz ihrer umfangreichen technischen Ausstattung konnte die Crashanlage in weniger als einem Jahr fertiggestellt werden. Die Zahl der Crashversuche steigt immens – trotz der immer besseren Simulationen, mit denen sich das Fahrzeugverhalten bei einem Unfall bereits sehr gut voraussagen lässt. „Auch im Zeitalter der Digitalisierung gilt der praktische Versuch als letzter Beweis dafür, dass ein neues Auto wirklich sicher ist“, erklärt Bernhard Maier, der die neue IAV-Crashanlage geplant hat und jetzt ihren Betrieb leitet. „Die steigende Nachfrage nach Crashtests ist einerseits eine Folge der vielen Fahrzeugderivate, die alle separat untersucht 84

werden müssen. Andererseits stellen Organisationen wie NCAP immer anspruchsvollere Anforderungen an die Sicherheit, was ebenfalls zu mehr Versuchen führt.“ Während ein OEM vor einigen Jahren noch rund 500 Crashtests pro Jahr durchführen musste, sind es inzwischen um die 1.000. Und ein Rückgang ist derzeit nicht in Sicht. Auch das autonome Fahren wird die Experten in Zukunft intensiv beschäftigen: Da die Passagiere dann in völlig anderen Positionen sitzen, werden auch neue Crashversuche nötig. Eigener Bereich für Rollover-Versuche Die neue IAV-Crashanlage in Süddeutschland ist für alle bestehenden und kommenden Aufgaben vorbereitet. Sie besteht aus drei Gebäudeteilen mit insgesamt 10.000 Quadratmetern Fläche: Fahrzeug-Vorbereitung und Anlauf, Crashbereich sowie einer Halle für Rollover-Versuche. „Die meisten anderen Crashanlagen führen Rollover-


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Wirtschaft

Versuche im Freien oder im Crashbereich durch“, so Maier. „Durch den eigenen Bereich können wir Rollover-Versuche von den klassischen Crashs trennen und parallel bearbeiten.“ Dabei wird das Versuchsfahrzeug zum Kippen oder Rotieren gebracht, um die Auslösesensorik der diversen Airbags zu testen. Für die klassischen Crashtests ist die Anlage mit einem 100 Tonnen schweren Betonklotz ausgestattet, der für Aufprallgeschwindigkeiten von maximal 110 Stundenkilometern (bis zu zwei Tonnen Fahrzeuggewicht) bzw. 95 Stundenkilometern (bis zu fünf Tonnen Fahrzeuggewicht) ausgelegt ist. Er lässt sich auch seitlich aus der Bahn verschieben, sodass zwei Fahrzeuge mit jeweils bis zu 50 Stundenkilometern frontal aufeinanderprallen können. „Wir können alle gesetzlichen Anforderungen weltweit erfüllen“, sagt Maier. Voraussetzung dafür ist auch die Temperierkammer, in der Fahrzeuge und Dummys auf die vorgeschriebene Temperatur gebracht werden – je nach Test zwischen 20,6 und 22,2 Grad Celsius. Filmgrube für Aufnahmen von unten Die Anlage ist komplett mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet, die für hohe Energieeffizienz und eine flächige Ausleuchtung sorgt. Außerdem sind die Sensoren der Messkameras auf die Lichtfarbe von Leuchtdioden abgestimmt und liefern bei dieser Beleuchtung die besten Bilder. Bei jedem Versuch kommen bis zu 20 Kameras zum Einsatz, die im Normalfall pro Sekunde 1.000 Aufnahmen in HD-Qualität liefern (1.920 x 1.080 Bildpunkte) – auf Wunsch auch von unten: Dafür verfügt die Halle über eine Filmgrube mit einer Plexiglasscheibe. Wenn der Zeitverlauf besonders detailliert verfolgt werden muss (zum Beispiel, um das korrekte Auslösen des Airbags zu überprüfen), sind bis zu 4.000 Aufnahmen pro Sekunde möglich, allerdings bei geringerer Auflösung. Vor und nach dem Crash werden die Versuchsfahrzeuge per Laser millimetergenau vermessen. „So können wir die Verformung der Karosserie präzise feststellen und wissen schon wenige Minuten nach dem Crash, ob alle Vorgaben eingehalten wurden“, erklärt Maier. „Mithilfe aufgeklebter Target-Punkte können wir das Verhalten des Fahrzeugs online verfolgen und dadurch beispielsweise erkennen, wann genau eine Verformung aufgetreten ist.“ Die so gewonnenen Daten dienen neben dem eigentlichen Crashtest dazu, die Simulationsmodelle weiter zu verbessern.

Die neue Crashanlage verfügt über drei Kundenbereiche, die streng voneinander abgeschirmt sind. „Jeder Kunde bekommt eine eigene Zugangskarte für seinen Werkstattbereich und sein Büro“, berichtet Maier. „Von ihrem eigenen Besucherraum aus können die Vertreter des OEMs den Crash live beobachten. Die Geheimhaltung ist dabei jederzeit gewährleistet.“ Die Anlieferung der Versuchsfahrzeuge geht so vonstatten, dass Unbefugte keine Einblicke erhalten: Die Autos werden im geschlossenen Lkw angeliefert und erst in einer Halle entladen. Spezielles Prozedere für E-Fahrzeuge Auch der Test von E-Fahrzeugen ist in der IAVCrashanlage möglich. Nach dem Crash misst ein fahrbarer Roboter die Temperatur der Karosserie und stellt fest, ob aus der Batterie Gase austreten. Danach prüft eine Elektrofachkraft, ob auf der Außenhaut Spannung anliegt. Sollte es zu Problemen kommen, befördert ein spezieller Gabelstapler das Versuchsfahrzeug ins Freie, wo es beobachtet und gegebenenfalls gelöscht werden kann. Von der Baugenehmigung bis zur Inbetriebnahme der komplexen Anlage verging weniger als ein Jahr – trotz des „Jahrhundertwinters“ 2016/17 mit drei Wochen Frost sowie zahlreicher archäologischer Funde auf dem Baugrundstück. Schon jetzt ist die Anlage bestens ausgelastet.

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WAS WIR BIETEN

DEINE AUFGABEN 1. Qualität und Geschmack des Essens so oft du kannst testen 2. Neue Produkt-Kreationen als Erster verkosten 3. Lächeln und genießen

AUSLOSUNG 22.12.17

WER WIR SIND

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Fleischig bis Ultravegan – Essen für alle! Geniale Currys, BierteigPizza, herzhafte Sandwiches, Natural-Sushi, Suppenliebe und Salate Höchste Qualität Bei uns ist alles selbst gemacht, ohne unerwünschte Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und all den anderen Dreck, der in unserem Essen nix zu suchen hat. RESTAURANTS Ingolstadt, Moritzstraße 18 Kösching, Ingolstädter Str. 98 SPECIALS - BIO-Coffeebar - Lieferservice in die Arbeit - Kinder- und Schulcatering - Event-Catering 87


ERCI

espresso Magazin, Dezember 2017

Foto: Jürgen Meyer

„Die Jungs wollen hart arbeiten und gewinnen!“ ERCI-Kapitän John Laliberte ist von der Einstellung seiner Mannschaft überzeugt

John Laliberte steht seit 2012 bei den Panthern unter Vertrag. Der US-Amerikaner ist als Kapitän der Mannschaft einer der wichtigsten Führungsspieler bei den Ingolstädtern. Im espresso-Interview verrät „Libs“, was er von Interims-Coach Larry Mitchell hält, was er als Kapitän nun tun muss und wie wichtig die Fans gerade jetzt für das Team sind.

Wie hat die Mannschaft die Entlassung von Tommy Samuelsson aufgenommen? John Laliberte: Wir erfuhren es am Dienstag vor der Länderspielpause. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir alle frei, wir haben erst am Wochenende wieder begonnen zu trainieren. Als wir Freitagabend auf der Eisfläche waren, hat sich jeder erstmal gefragt, was wohl passieren würde. Wir hatten dann eine Besprechung mit Larry (Mitchell, Sportdirektor und Interimstrainer, Anm. d. Red.), der uns erklärt hat, wie sich die Dinge entwickelt hatten. Natürlich ist es immer ein unschönes Gefühl, wenn jemand aus dem Team gehen muss. Aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und einen Schritt in die richtige Richtung für die restliche Saison tun.

Habt ihr geahnt, dass es so kommen würde oder wart ihr überrascht? Nach sieben Niederlagen in Folge ist das nie eine Überraschung. Jeder fragt sich dann, wie es wohl weitergehen und wie die Zukunft des Teams aussehen wird, eine komplette Überraschung war es sicherlich nicht. 88

War die Entscheidung richtig? Das weiß ich nicht, das wird sich erst mit der Zeit zeigen. Im Moment könnte man nur spekulieren. Wir müssen jetzt weitermachen und schauen, wie die Mannschaft reagiert. Wir hoffen alle, dass sich das Team nun in die richtige Richtung entwickeln wird.

Interimsmäßig hat Sportdirektor Larry Mitchell das Traineramt übernommen: Wie war der Eindruck nach den ersten Trainingseinheiten? Larry war selbst lange Zeit Trainer und hat jede Menge Erfahrung. Ich bin überzeugt, dass er uns vorübergehend als Coach super betreuen kann, wir haben alle das Vertrauen, dass er seinen Job gut machen wird.

Was macht er anders als Tommy Samuelsson? Jeder Trainer hat seinen eigenen Stil, seine eigene Persönlichkeit und seine eigene Herangehensweise. Es wird ein bisschen dauern, bis wir uns mit der Art, wie er das Training gestalten und mit der Mannschaft umgehen möchte, vertraut gemacht haben, aber das liegt in der Natur der Sache, man muss sich an jeden Trainer, den man neu bekommt, gewöhnen, das ist jetzt nichts anderes.

Larry Mitchell hat das schwache PowerplaySpiel und die mangelnde Torausbeute als Gründe für die Niederlagen ausgemacht – wie könnt ihr das nun ändern? Das ist kompliziert, es ist hauptsächlich eine


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ERCI

Kopfsache. Wir müssen versuchen, abseits vom Eis einfach mal abzuschalten und zu regenerieren – um dann als selbstbewusste Hockeyspieler zurückkommen. Das Verlieren wird zur Gewohnheit, aber auch das Siegen und das Hockeyspielen kann wieder zur Gewohnheit werden, das ist eine Sache der Einstellung. Es liegt nun an uns, wieder einen Weg dahin zurückfinden, wo wir mit uns selbst zufrieden sein können.

Wie kannst du als Kapitän der Mannschaft dabei helfen? Die wichtigste Aufgabe für mich als Kapitän ist sicherzustellen, dass die Atmosphäre und die Einstellung im Team stimmen. Und ganz ehrlich – dieses Team besteht aus Jungs, die bereit sind, hart zu arbeiten und die wirklich gewinnen und das Beste aus ihren Möglichkeiten herausholen wollen. Sie machen es mir als Mannschaftskapitän sehr leicht, denn sie sind motiviert und wollen siegen. Das ist genau das, was man sich von seinem Team wünscht. Es geht also nur darum, diese Arbeitseinstellung aufrecht zu erhalten. Denn je härter du auf dem Eis arbeitest, desto mehr Selbstvertrauen bekommst du wieder. Bei manchen Teams, bei denen ich früher war und auch bei manchen Mannschaften in der Liga würde nach dieser Niederlagenserie die Moral sinken und die Einstellung nachlassen, aber nicht bei unserem Team. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich bei noch keinem einzigen Spieler eine fehlende Einstellung feststellen können.

Könnt ihr die direkte Playoff-Teilnahme noch schaffen? Das ist im Moment kein Ziel, über das wir nachdenken sollten. Unser Ziel muss jetzt sein, damit anzufangen, besser zu spielen, Matches zu gewinnen. Wir müssen versuchen, uns bei jedem Einsatz, in jedem Spiel und bei jedem Training zu verbessern – wenn man das tut, erreicht man auch die Top-Sechs. So müssen wir jetzt denken.

Wie wichtig ist für euch die Unterstützung der Fans in der momentanen Situation? Unsere Fans sind in dieser Saison einfach großartig. Zu sehen, wie sie uns – gerade nach den vielen Niederlagen in den letzten Spielen – weiterhin unterstützen, sie in unserer Kurve zu haben, wo sie uns pausenlos anfeuern, bedeutet für jeden einzelnen von uns sehr viel. (sk) 89


Sport

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Jede Woche

Iris Porstendörfer (Inh. Bodystreet IN) mit Carolin Geidel (li) und Tino Winzig

volle Power

Warum Carolin Geidel und Tino Winzig so gern bei Bodystreet trainieren Ein Leben ohne Bodystreet ist möglich, aber sinnlos. Frei nach Loriot kann man dieses Motto auf Carolin Geidel und Tino Winzig anwenden. Das Paar aus Kösching trainiert jede Woche im Bodystreet Studio in der Münchener Straße in Ingolstadt, denn diese Trainingsmethode passt perfekt zu ihnen. „Für uns ist das die beste Alternative zum zeitintensiven Fitnessstudio,„ betonen sie. Die Krankenschwester und der Anlagenbediener arbeiten beide im Schichtbetrieb. Einmal die Woche 20 Minuten Bodystreet – die kann man locker in den Wochenplan integrieren. Carolin Geidel war schon vor dem Umzug nach Ingolstadt eine überzeugte Bodystreet-Kundin. In Leipzig besuchte sie das örtliche Studio und hatte durch das Training in Kombination mit Ernährungsumstellung sagenhafte 20 Kilo (!) abgenommen. „Hier in Ingolstadt sind wir beide wieder faul geworden,„ schmunzelt sie, „deshalb habe ich mich wieder angemeldet.“ Ihren Partner Tino hat sie einfach zu einem Schnuppertraining mitgenommen, seit über einem Jahr wird nun gemeinsam trainiert – immer mit vollem Einsatz: „Man weiß danach, was man gemacht hat!“ Carolin und Tino

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sind vom Ergebnis des EMS-Trainings, bei dem elektrische Impulse den Muskelaufbau fördern, begeistert: „Die Muskulatur ist deutlich straffer, alles ist fester und Rückenprobleme sind kein Thema mehr.“ Dazu kommt die herzliche und freundliche Atmosphäre bei jedem Training, die immer (gerade auch an grauen Wintertagen) hoch motivierend wirkt: „Wir pushen uns bei jedem Training gegenseitig. Und danach geht es uns immer gut!“

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Probetraining & überzeugen Sie sich selbst! Bodystreet Ingolstadt Süd Münchener Straße 93 Tel.: 0841 / 99 38 99 90 Bodystreet Ingolstadt West Friedrichshofener Straße 18 Tel.: 0841 / 99 34 75 00


Foto: Stefan Bösl

FC Ingolstadt 04

„Der FCI ist unsere zweite Familie!“ Das Trainergespann Stefan Leitl und André Mijatovic coacht die Profis der Schanzer mit viel Erfolg und Herzblut von Sabine Kaczynski Seit dem vierten Spieltag der laufenden Saison steht Stefan Leitl an der Seitenlinie der Ingolstädter, seit Anfang Oktober unterstützt ihn sein Co-Trainer André Mijatovic. In unserem ausführlichen espresso-Interview sprechen die beiden sympathischen Schanzer erstmals gemeinsam und sehr offen über ihre Freundschaft, ihre Familien, die Fans und ihre große gemeinsame Leidenschaft, den FC Ingolstadt 04.

Herr Leitl, Sie sind seit elf Spieltagen Cheftrainer des FCI, haben dabei 23 Punkte eingefahren und die Schanzer vom 17. auf den 5. Tabellenplatz geführt - mit Anschluss nach ganz oben: Müssen Sie sich manchmal kneifen oder haben Sie mit dem durchschlagenden Erfolg gerechnet? Stefan Leitl: Nein, aber es ist eine schöne Momentaufnahme, dass sich die Mannschaft so belohnt hat und bis auf Platz fünf vorrücken konnte. Das freut mich sehr. Vor acht Wochen war es

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FC Ingolstadt 04

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hier ganz dunkel, jetzt scheint die Sonne schon wieder ein bisschen. Wir tun aber auch gut daran, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben.

Sie haben aus einer verunsicherten Mannschaft ein vor Selbstbewusstsein strotzendes Team gemacht – was haben Sie mit den Jungs angestellt? Leitl: Zu Beginn haben wir der Mannschaft schon vermittelt, dass wir versuchen werden, jedes Spiel zu gewinnen. André und ich leben das den Jungs vor – und sie ziehen mit und sind inzwischen so überzeugt, dass sie die Spiele auch gewinnen konnten. Nach gewonnenen und guten Spielen kehrt das Selbstvertrauen dann von alleine zurück. Das war ein Weg, den die Jungs selbst beschritten und auch durchgezogen haben. Jetzt bekommen sie aktuell den Lohn für harte Arbeit. Der Erfolg stärkt wiederum das Selbstvertrauen.

Welches Verhältnis haben Sie generell zu den Spielern? Mijatovic: Ein gewisser Respekt muss schon da sein. Aber wir suchen auch beide die Nähe zu unseren Spielern. In meiner Rolle als Co-Trainer ist es gerade auch meine Aufgabe, den Spagat zu schaffen zwischen einer freundschaftlichen Nähe und einer respektvollen Distanz. Ein gesunder Abstand gehört dazu, aber ich habe ja auch mit dem einen oder anderen noch zusammengespielt – genau wie Stefan. Uns beiden ist es auch egal, ob die Spieler uns duzen oder siezen, wichtig

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Co-Trainer André Mijatovic (l.) und Chefcoach Stefan Leitl im Gespräch mit espresso-Redakteurin Sabine Kaczynski

ist, dass sie uns als Trainer respektieren, denn unser oberstes Ziel ist, die Mannschaft und jeden individuellen Spieler besser zu machen. Leitl: Auch mir ist es sehr wichtig, eine gewisse Nähe zu meiner Mannschaft zu haben. Dazu kommt viel Kommunikation – nicht nur über Fußball, sondern auch über private Dinge. Sie sollen wissen, dass ich ihnen auch abseits des Fußballplatzes zuhöre, ein enger Austausch mit den Jungs ist mir sehr wichtig.

Beschreiben Sie sich mal gegenseitig: Was schätzen Sie am anderen, was sind die Stärken und Schwächen des


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anderen? Leitl: Wir ergänzen uns nicht nur prima auf dem Fußballplatz, sondern wir verstehen uns auch privat sehr gut. In den Jahren vom Spieler bis zum Trainer hat sich eine Freundschaft entwickelt. Ich kann mich absolut auf ihn verlassen, er ist für mich erster Ansprechpartner und Vertrauensperson, dazu kommt aber natürlich vor allem seine Fachkompetenz, die er mitbringt. Wenn man zusammenarbeitet, muss die Chemie stimmen. Auf dem Platz war André Abwehrspieler, ich Mittelfeldspieler oder Stürmer, das sind zunächst andere Gedankengänge und manchmal ist es kontrovers, aber es hat sofort gepasst. Mir ist es unheimlich wichtig, dass er da ist, denn ich kann auch noch von ihm lernen.

Zu mäkeln gibt es gar nichts? Leitl: Er ist schon manchmal launisch… (lacht). Mijatovic: Was ich an Stefan sehr schätze, ist die Art, wie es ihm gelingt, Dinge kritisch anzusprechen und trotzdem eine gewisse Wärme auszustrahlen. Das ist seine große Stärke. Denn es ist nicht so einfach, mit den Jungs umzugehen. Dass ich manchmal launisch bin, stimmt schon. Ich bin aber auch ein sehr kritischer Mensch, sowohl mit mir als auch mit anderen – das kann auch unangenehm sein. Aber ich kenne Stefan sehr gut und weiß, dass er damit umgehen kann.

Hat Stefan Leitl Schwächen? Leitl (zu Mijatovic): Reiß dich zam! (lacht) Ich bin auch launisch, das sagt er jetzt nur nicht.

Wie wichtig ist für Sie die Familie als Gegenpol zum stressigen Fußballalltag? Leitl: Nach Hause zu kommen und da wieder auftanken zu können, ist ganz, ganz wichtig für mich. Mijatovic: Da muss man auch mal ein ganz großes Lob an unsere Frauen Mirjana und Natalie aussprechen! Sie halten

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uns im Hintergrund den Rücken frei, das ist sehr wichtig für uns.

Haben Sie Ihre Fußball-Gene an Ihre Kinder weitergegeben? Leitl: Mein Kleiner spielt sehr leidenschaftlich Fußball, mein Großer hat auch Fußball gespielt, aber schwenkt jetzt in Richtung Basketball, was er auch sehr gut kann. Meine Tochter ist dagegen sehr musikalisch. Ich würde meine Kinder allerdings nie zwingen, Fußball zu spielen. Mir ist wichtig, dass sie Sport oder ein anderes Hobby als Ausgleich zum Schulstress, der schon extrem ist, betreiben. Das tun alle drei und darüber bin ich sehr glücklich. Mijatovic: Meine beiden Jungs spielen auch mit Leidenschaft Fußball und haben großen Spaß dabei, aber natürlich ist auch die Schule enorm wichtig. Sport ist immer eine gute Sache, aber solange die Kinder klein sind, muss der Spaß im Vordergrund stehen.

Herr Leitl, Sie haben mal gesagt, dass es Ihr Traum wäre, die 1. Mannschaft des FCI zu trainieren. Dieser Traum ist jetzt wahr geworden – gibt es einen neuen Traum? Leitl: Man sollte immer Träume haben, aber Träume verrät man auch nicht... (lacht) Sagen wir mal so: Ich bin noch nicht am Ziel angekommen. André, du auch nicht, oder? Mijatovic: Man muss sich immer weiterentwickeln. Wohin dann die Reise geht, steht in den Sternen. Unser Mittelpunkt ist der FC Ingolstadt, dafür leben wir 24 Stunden und wir sind beide sehr dankbar für die Chance, die wir hier bekommen haben – und die wollen wir auch nutzen.

Wenn Sie es sich aussuchen dürften: Welche Mannschaft würden Sie gerne coachen? Leitl: Den FC Ingolstadt 04! Mijatovic: Damit ist alles gesagt!

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Technik

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Roboter NAO von IBM Fotos: Jürgen Schuhmann

Blick in

die Zukunft Die Zukunftskonferenz Vision Ingolstadt 2030 wurde von einem Roboter eröffnet Wie arbeiten wir im Jahre 2030, wie müssen sich Gewerkschaften und Betriebsräte ausrichten und wo bleibt der Mensch? Wird er noch gebraucht? Wenn ja, für was? Die IG Metall Ingolstadt und die Hans-Böckler-Stiftung luden Menschen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Mitbestimmung zu einer Zukunftskonferenz in das Audi-Gebäude H6 ein. Rund 500 Metallerinnen und Metaller diskutierten, wie sie sich die Gestaltung der Arbeit von morgen vorstellen. Auf dem Podium diskutierten hochkarätige Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Darunter die Bundesministerin Dr. Katarina Barley, der Produktionsvorstand der Audi-AG Peter Kössler und der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann. Die Diskussion wurde von einem ganz besonderen Gast eröffnet: Roboter NAO von IBM. Via Gesichterkennung identifizierte er die Podiumsgäste. Deren Diskussion konnte von den Konferenzteilnehmern per Smartphone live beeinflusst werden.

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Johann Horn, Erster Bevollmächtigter der IG Metall, sprach in seiner Eröffnungsrede von der raschen Veränderung der Arbeitsbedingungen und deren Folgen für die Zukunft der Mitbestimmung. „Der digitale Transformationsprozess beinhaltet ein großes Potential an Fortschritt für den Menschen und für die Gesellschaft, jedenfalls dann, wenn die Risiken offen gelegt werden und es keine Verlierer gibt. Gewinner der Digitalisierung dürfen nicht alleine die Unternehmen sein“, betont Horn.


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Technik

Die zahlreichen Konferenzteilnehmer erarbeiteten in einer modernen Großgruppenmethode, in Form eines World-Café, ihre eigenen Gedanken und Ideen für die Zukunftsfelder. Die per Smartphone eingebrachten Ergebnisse wurden gemeinsam auf der Leinwand bewertet. „Das sind nun unsere Top-Themen für die weitere Arbeit der IG Metall in der Region“, meint Nick Heindl, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Ingolstadt.

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Wohnen

Sicherheit per App planen Mit Online-Konfigurator zur passenden Alarmanlage (djd). Sicherheit für die eigenen vier Wände gibt es nicht von der Stange. Eine Alarmanlage muss zum Haus oder zur Wohnung wie ein Maßanzug passen – und zu den eigenen Ansprüchen. Die Planung und Installation einer solchen Anlage sollte auf jeden Fall ein zertifiziertes Sicherheitsunternehmen übernehmen. Denn nur dadurch haben Bewohner die Gewissheit, dass sie sich auf ihre Alarmanlage auch wirklich verlassen können. So ist der Schutz von Menschenleben und Sachwerten gewährleistet.

SICHERHEIT PER DRAG-AND-DROP Wer sich im Vorfeld einer Alarmanlagenplanung über die technischen Möglichkeiten informieren und erste Entwürfe zur Sicherheitslösung seines Hauses entwickeln möchte, kann dafür die App „PlanSec“ des Alarmanlagen-Herstellers Telenot nutzen. Diese ist im GooglePlay- und iTunesStore kostenfrei erhältlich. Grundrisse der eigenen vier Wände können in verschiedenen Formaten hochgeladen oder anhand von Standardgrundrissen mit wenigen Eingaben selbst erstellt werden. Sobald Küche, Bad, Ess-, Wohnund Schlafräume definiert sind, lassen sich Sicherheitskomponenten einfach per Drag-and-Drop in die Räume ziehen. Infotexte, kurze Videos oder Glossare geben Informationen zur Haussicherheit. Rauchwarnmelder, Bewegungsmelder, Zutrittskontrollsysteme und Signalgeber können so individuell zusammengestellt und virtuell mit einer Funk-Alarmzentrale vernetzt werden. Diese Zentrale ist das Herz jedes Haussicherungssystems und regelt alle Funktionen, vom Brand- und Einbruchschutz über den Alarm bei Wasser- und Gasaustritt bis hin zu Smart-Home-

Via Online-Konfigurator lassen sich die ersten Planungsentwürfe für die eigene Alarmanlage ganz bequem von zu Hause aus erstellen. Foto: djd/telenot.de

Funktionen.

VOR-ORT-SICHERHEITSCHECK DURCH EXPERTEN Die Alarmanlagenentwürfe lassen sich speichern und bilden eine hervorragende Basis für die Planung mit dem Sicherheitsprofi, beispielsweise einem Autorisierten TelenotStützpunkt. Bei einem Termin vor Ort wird dann ein Sicherheitscheck gemacht, um den per App erstellten Plan direkt am jeweiligen Gebäude zu prüfen und eventuelle Sicherheitslücken aufzuzeigen. Der Experte berät die Haus- und Wohnungsbesitzer auch zu Details der Anlage und erstellt ein fachmännisches Sicherheitskonzept auf Basis der ersten Entwürfe, Wünsche und vorgeschriebener Normen. Entscheidend ist, dass die Anlage mit Experten-, Produktund Systemgarantie versehen und mit dem VdS-Prüfsiegel für zertifizierte Sicherheit ausgezeichnet ist. Dieses Siegel wird auch von deutschen Schadenversicherern anerkannt.

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Interview

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Ingolstadt & die

Digitale Welt OB Dr. Christian Lösel im Interview

Die Welt wird immer digitaler. In Ingolstadt sollen sich künftig Wissenschaftler zu Symposien treffen. Digitales Gründerzentrum, Technische Hochschule und Kongresszentrum befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Da liegt es nahe, Symposien zur digitalen Welt in Ingolstadt zu veranstalten. Genau das beabsichtigt Oberbürgermeister Christian Lösel in Zukunft zu realisieren. Der Blick geht dabei nach Linz, wo es eine ähnliche Konstellation gibt. Dazu Christian Lösel: Gemeinsam mit Stadtrat Achhammer habe ich dem Stadtrat vorgeschlagen, dass sich die Stadträte der entsprechenden Fachausschüsse das Digitale Gründerzentrum Ars Electronica in Linz anschauen. Das Ziel ist es, von den Besten zu lernen, auch für den Standort Ingolstadt. Denn wir wollen ja bis zum Jahr 2020 ein eigenes Digitales Gründerzentrum im Kavalier Dallwigk und dem dortigen Anbau realisieren. Neben den Gebäuden selbst ist es aber ganz wichtig, die Gebäude auch mit Leben zu füllen. Das sind zum einen natürlich die Gründer und die jungen Unternehmen, muss aber gerade auch in der Nähe der Technischen Hochschule ein noch größerer Rahmen sein, an den man denken muss. Die Ars Electronica hat beispielsweise ein Symposium organisiert, wo sich weltweit engagierte Wissenschaftler und Unternehmensvertreter von höchstem Rang treffen und sich über die aktuellen digitalen Trends und die neuen wissenschaftlichen Ergebnisse austauschen. Ich habe den Chef unserer ITK, der Tochtergesellschaft für Tourismus, gebeten, sich dieses Thema in Linz auch anzuschauen und zu prüfen, ob nicht 98

in Ingolstadt an der Technischen Hochschule in der unmittelbaren Nähe des zukünftigen Kongresszentrums und des Digitalen Gründerzentrums ebenfalls eine solche Strategie gefahren werden kann. Denkbar wäre, dass wir gemeinsam mit den entsprechenden Partnern ein Wissenschaftssymposium organisieren, um den Standort Ingolstadt ebenfalls digital und auch wissenschaftlich digital auszurichten und damit allen dienen können, die hier versuchen, im Bereich der Digitalität etwas zu bewegen. Ob es die Gründer sind, ob es die Technische Hochschule ist, ob es die Katholische Universität ist oder ob es die Unternehmen sind, die natürlich auch ein Interesse daran haben. Wir wollen auch in Ingolstadt ein solches Symposium.

Wäre es sinnvoll, ein solches Symposium im Hinblick auf den Audi-Standort mit dem Schwerpunkt Mobilität auszurichten? Wäre eine Beteiligung durch Audi denkbar? Oder sollte man eher über ein breitgefächertes Angebot nachdenken? Lösel: Auch wenn wir im Bereich der Digitalität sehr oft erwähnen, dass wir bundesweites Zentrum für Digitale Mobilität werden wollen, denke ich, sollte man das Symposium sehr offen gestalten. Denn es passiert durchaus, dass manche Strömungen und Trends sich plötzlich überschneiden. Man hätte früher auch nicht gedacht, dass in autonom fahrenden Autos, also digitalen Autos, in Zukunft auch digitale Angebote wie beispielsweise Fernsehen oder Internet angeboten werden könnten. Das wird in Zukunft aber ganz normal sein. Und insofern sollte man sich möglichst breit durch ein solches Symposium, ein Forschungsund Wissenschaftssymposium, aufstellen. Nur dann erhält man auch alle neuen Trends im Bereich der Digitalität. Ob es um das Thema Quantencomputing, künstliche Intelligenz oder neuronale Netzwerke geht, ich denke, dass wir gerade in diesen ganz klar zukunftsweisenden Bereichen versuchen müssen, auch im Bereich der Symposien, im Bereich der Veranstaltungen am Standort, ganz vorne mit dabei zu sein. (hk)


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50 Jahre

Wirtschaft

MTG

Wirtschaftskanzlei Fußballfunktionär und Vorstandsvorsitzender des HSV zu Gast beim 2. Ingolstädter Wirtschaftsforum der MTG Wirtschaftskanzlei Zum zweiten Mal richtete die MTG Wirtschaftskanzlei am Donnerstag, 19. Oktober 2017, das Ingolstädter Wirtschaftsforum aus. Für die Veranstaltung im Audi Sportpark konnte als Key-NoteSpeaker der Fußballfunktionär und Vorstandsvorsitzende beim Hamburger SV, Heribert Bruchhagen, gewonnen werden. Zunächst begrüßte Steuerberater Bernhard Winkler vom Spielfeldrand, stellvertretend für die acht

Die 8 Partner der MTG Wirtschaftskanzlei mit dem Firmengründer Dr. Klaus Reuthlinger

Partner der MTG Wirtschaftskanzlei, die rund 150 anwesenden Gäste, die auf der Haupttribüne Platz genommen hatten. Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums, das die MTG Wirtschaftskanzlei im Jahre 2017 feiert, wurde die Homepage der MTG einem moderneren Relaunch unterzogen. Premiere feierte auch der Imagefilm der MTG Wirtschaftskanzlei, der auf den beiden großen Videowalls im Stadion dem Publikum vorgestellt wurde. Fußballfunktionär Heribert Bruchhagen gab vor etwa 150 Gästen seine Einschätzung zur Entwicklung im Profifußball ab und betonte gleich zu Beginn, dass das bekannte Zitat „Geld schießt keine Tore“ von Trainerlegende Otto Rehhagel längst nicht mehr gelte. Die mediale Verwertung, Werbung oder Übertragungsrechte ließen die Umsatzentwicklung in den letzten zwölf Jahren um ein Dreifaches ansteigen. Der Ticketverkauf spielt dabei inzwischen eine untergeordnete Rolle. Doch obwohl die Bundesliga heute über so viel Geld wie nie zuvor verfüge, sei es derzeit nicht möglich, dass ein Club wie der FC Bayern mit Barcelona oder Paris mithalten könne. Vergleicht man demnach den Fußball heute mit der Bundesliga vor gut 30 Jahren, lässt sich die Entwicklung eines kleinen, solide geführten Familienbetriebes bis hin zu einem Entertainmentkonzern beobachten. Die interessierten Zuhörer nutzten im Anschluss noch die Gelegenheit ihre Fragen an Herrn Heribert Bruchhagen zu richten, bevor der Abend und die Veranstaltung mit einem Flying Buffet und Jazzmusik einen gelungenen Abschluss fand.

Die neue Homepage und den Imagefilm der MTG Wirtschaftskanzlei finden sie unter: www.mtg-group.de 99


Veranstaltungen

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NACHTAKTIV Fr, 24.11., bis 24 Uhr, Innenstadt

Unter dem Motto NachtAktiv öffnen die Innenstadtgeschäfte am Freitag, 24. November, ihre Pforten bis Mitternacht. Nicht nur der Einzelhandel in der Innenstadt hat länger geöffnet, sondern auch der Christkindlmarkt, der Markt am Carraraplatz und der Weihnachtsweg. ADVENTSKONZERT

dem Jugendkammerchor Ingolstadt in der Moritzkirche ein Adventskonzert geben. Zur Aufführung kommen traditionelle Adventslieder wie „Tochter Zion, freue dich“, „Aber heidschi bumbeidschi“ sowie die Messe für Klavier, Chor und Streichorchester des US-amerikanischen Komponisten Steve Dobrogosz. VOKALENSEMBLE CANZONE 11 Sa, 2.12., 20 Uhr, Spitalkirche Heilig Geist Pfaffenhofen So, 3.12., 19 Uhr, Kirche Mariä Himmelfahrt, Miesbach

Sa, 2.12., 19:30 Uhr, Moritzkirche

Zwischen der Stadt Ingolstadt und der serbischen Stadt Kragujevac besteht seit 2003 eine Städtepartnerschaft. Schon von Anfang an wurde großer Wert auf den Austausch in Kultur und Bildung gelegt. Es finden Ausstellungen, wechselseitige Schüleraustausche und regelmäßige Besuche von Sprachstudenten der Universität Kragujevac in Ingolstadt statt. Nun kommt es am Samstag, 2. Dezember, 19:30 Uhr, zu einer weiteren Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten. Der Chor „Kragujevacko Pevacko Drustvo“ und das Orchester „Kragujevacki Orkestar“ werden gemeinsam mit

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„Unter ihrem Herzen“ lautet das Motto des diesjährigen Weihnachtskonzerts des Vokalensembles canzone 11, bei dem die Sängerinnen und Sänger einen Bogen spannen vom Magnificat für Doppelchor des venezianischen Meisters Giovanni Croce bis hin zu Ēriks Ešenvalds „Stars“, das mit gestimmten Gläsern in ungewohnte Klangwelten entführt. Auch bekannte Weihnachtslieder wie „In dulci Jubilo“ aus dem Singer Pur Repertoire werden erklingen. Gegründet wurde der Chor von Tanja Wawra. Die Leitung für dieses Programm übernimmt Christian Meister. Weitere Informationen finden Sie unter www.canzone11.de. Eintritt 15€/9€ (ermäßigt)


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Veranstaltungen

1 THORSTEN HAVENER – „FEUERPROBEN“ Mi, 6.12.17, 20 Uhr im Festsaal Ingolstadt

Das neue Programm: Anders. Geheimnisvoller. Dunkler. Denn dieses Mal geht es um Deinen Kopf! Um Deine Gedanken. Dein Glück. Deinen Weg. Warum machen wir immer wieder dieselben Fehler? Wann hören wir auf zu tun, als wäre unser Leben eine Generalprobe? Und wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen? Thorsten Havener weiß: Antworten liegen immer in uns selbst! Die Reise dorthin ist ein Abenteuer. Karten gibt es noch an allen bekannten VVK-Stellen der Region, bei CTS Eventim und allen angeschlossenen VVK-Stellen, z.B. im Westpark Ingolstadt – Im Audi-Kreisel (Tel. 0841/493210), und in der Tourist Information am Hauptbahnhof (Tel. 0841/3053005) sowie online unter www.eventim.de, www.printyourticket.de und www.tickets-kba.de. ALTMÜHL IN FLAMMEN Fr, 8.12., 17 Uhr, Eichstätt

Nach über einem Jahrzehnt soll die Altmühl wieder hell erstrahlen. Die Wasserwacht OG Eichstätt wird mit eurer Hilfe die Altmühl zum Leuchten bringen. Mitmachen kann jeder – egal ob jung oder alt, als Einzelperson, Familie oder Schulklasse: Baut ein stabiles Boot, beleuchtet es mit Kerzen und bringt es am Freitag, 8.12.2017 um 17 Uhr nach Eichstätt zur Altmühlbrücke am Freibad (Wasserwiese). Die Wasserwacht begleitet eure Boote schwimmend mit Fackeln bis zum Herzogsteg. Dort gibt es für alle Zuschauer und Bootsbauer die Möglichkeit, sich bei Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen aufzuwärmen und das leuchtende Treiben auf der Altmühl zu beobachten. Hier noch ein paar Tipps für interessierte Bootsbauer: Sehr gut geeignet sind Boote aus Holz, die mit Teelichtern beleuchtet sind. Aber auch Grablichter sind zur Beleuchtung geeignet. Natürlich ist auch jedes andere Material erlaubt. Wichtig ist nur, dass das Boot schwimmfähig ist. Anmeldungen sind erwünscht (bis 1.12.2017) unter: vorsitzender@wasserwacht-eichstaett.de

2 „DIALEKTIG“ Fr, 8.12., 19:30 Uhr, Kulturzentrum Neun

Aufgrund des großen Erfolgs wird das bisher einzige Mundartfestival in Ingolstadt „Dialektig“ fortgesetzt. Als roter Faden durch den bunten Querschnitt aus Pop, Ska, Indie-Rock, Punk und Rock’n’Roll zieht sich der alpenländische Dialekt. Für einen stimmungsvollen Abend abseits von kuscheliger Heimatatmosphäre sorgen die frischen und zuweilen bissig-kritischen Musikprojekte „Skolka“, das oberösterreichische Duo „Attwenger“, „Dreiviertelblut“ und „Nino aus Wien“. 101


Christkindlmarkt

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Der Duft von

Zimt & Tannen Vom 23. 11. bis 23. 12. ist Christkindlmarkt Ingolstadt

Der traditionelle Christkindlmarkt läutet wie jedes Jahr die Vorweihnachtszeit ein. In diesem Jahr schalten das Christkind, der Nikolaus und Vertreter der Stadt am Donnerstag, 23. November, um 17 Uhr, die Weihnachtsbeleuchtung ein. Bis zum 23. Dezember wird auf dem Theatervorplatz vorweihnachtliches Treiben herrschen. An den festlich geschmückten Ständen erwartet die Besucher ein umfangreiches Warenangebot. Aber auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. Vom Flammlachs über Räucherspezialitäten und Bratwürste, bis hin zu heißen Suppen und weiteren Spezialitäten werden die Besucher mit allerlei defti-

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gen Speisen verwöhnt. Aber auch für die „Süßen“ wird Allerhand geboten. Das Angebot an Crêpes, Dampfnudeln, Backwaren, Reiberdatschi, Mandeln und Süßigkeiten lässt keine Wünsche offen. Dazu passt natürlich ein heißer Punsch oder Glühwein. Der Christkindlmarkt ist Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 20 Uhr und Freitag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Am Totensonntag erst ab 15 Uhr. Informationen zum vielfältigen Rahmenprogramm unter:

www.christkindlmarkt-ingolstadt.de


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Christkindlmarkt

Tradition auf dem Christkindlmarkt Lassen Sie sich von Jeannettes Feuerzangenbowle wärmen Seit drei Jahren ist Jeanettes Feuerzangenbowle fester Bestandteil auf dem Weihnachtsweg in der Ludwigstraße (vor K & L Ruppert). Nach dem Motto „probieren geht über studieren“, weiht Jeanette Scherrle den Gast in das Geheimnis der Feuerzangenbowle ein. „Ich verwende einen hochwertigen Winzer-Rotwein von

höchster Qualität, der mit typischen Gewürzen wie Orange, Zimt und Nelke versetzt ist. Das Rezept für ihre Feuerzangenbowle hat Jeannette von ihrer Großmutter übernommen - Wenn das nicht vielversprechend klingt!

Der Nußmacher Theo Scherrle ist seit 42 Jahren auf dem Christkindlmarkt Wenn sich einer den Namen „Nußmacher“ verdient hat, dann ist das der 65-jährige Theo Scherrle. Seit 42 Jahren ist er auf dem Ingolstädter Christkindlmarkt mit seinem Stand vertreten und verkauft dort Nuß-Spezialitäten und mehr in bester Qualität. 50 verschiedene Nuß- und Mandelsorten finden sich in seinem Sortiment: Von Bratapfel und Punsch über Chili und Kinderschokolade bis hin zu 24 Karat Blattgold - für jeden Anspruch ist etwas feines dabei! Probieren Sie, um ihre liebste Geschmacksrichtung zu finden. Für dieses Jahr hat Theo Scherrle auch wieder eine ganz neue Sorte kreiiert - Lassen Sie sich überraschen! Mit dem Nußmacher-Gutschein (unten) erhalten Sie beim Kauf von 2 Tüten Mandeln/ Nüssen Ihrer Wahl 1 € Rabatt und zusätzlich ein Weihnachtsherzchen als Geschenk - Solange der Vorrat reicht!

Eine besinnliche & friedliche Adventszeit wünscht Ihnen

Theo Scherrle, der Nußmacher

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Foto: Adobe Stock / Konstiantyn

Winterzauber

Schenken ist eine Herzensangelegenheit! Das Team von Gutschino präsentiert Ihnen den persönlichen Geschenk-Gutschein! Das Konzept der ladenübergreifenden Geschenkgutscheine wie es sie seit Jahren in anderen Städten erfolgreich gibt, wird nun auch für Ingolstadt „zeitgemäß“ umgesetzt.

DIE IDEE ENTWICKELTE SICH IM JANUAR 2017. Es ist allen ein persönliches Anliegen, die Innenstadt zu stärken und den Online-Handel dafür elegant zu nutzen. Daraus entstand das Konzept, ein generationenübergreifendes Geschäftsmodell zu initiieren. Und das ist das Konzept: Die beteiligten Partnerfirmen haben die Möglichkeit, Gutscheine auf www. gutschino.de anzubieten. Diese können dann online gekauft, sofort ausgedruckt und verschenkt werden. Der Gutscheinerwerb funktioniert 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Die Einlösung dagegen erfolgt direkt im Geschäft – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten! Damit das Geschäftsmodell alle Generationen erreicht, ist es einfach gehalten. Die Webseite ist übersichtlich, die Vorgehensweise leicht verständlich. Es gibt verschiedene Arten von Gutscheinen: Der Partnergutschein kann bei allen Partnerfirmen eingelöst werden. Sie bestimmen lediglich den Betrag. 104

Sie wollen einen Gutschein für den Lieblingsladen des Beschenkten besorgen? Sie wählen nur das Geschäft aus und bestimmen den Betrag. Die Produkt-/Eventgutscheine, für jeden Anlass, sind etwas ganz besonderes. Sie können online unter einer ständig wachsenden Vielfalt an Events oder Produkten auswählen. Von Delikatessen bis hin zu Lifestyle und Wellness ist alles dabei. Das Bonbon: Die Gutscheine können ganz persönlich gestaltet werden. Mit eigenen Bildern, Texten und Videos. So entstehen kleine Unikate. Sogar an die Mitarbeiter der Partner hat das Team gedacht. Als Arbeitgeber kann man monatlich oder jährlich Zuwendungen bzw. Aufmerksamkeiten steuer- und sozialversicherungsfrei möglich machen. Denn Zuwendungen bzw. Sachbezüge für eine „außergewöhnlich gute“ Arbeitsleistung, ob regelmäßig oder gelegentlich, sind bis 44 € lohnsteuerfrei. Gutscheine gelten als Sachbezug. Und so kann der Mitarbeiter mit einem Gutschein selbst entscheiden, was er als Aufmerksamkeit bekommt. Und für alle, die Interesse haben: Die Webseite lautet www.gutschino.de. Das Gutschino-Team und die tollen Partner freuen sich auf Sie!


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Winterzauber

Das Team (v.l.): Stefan Huber,Markus Meyer, Sybille Gruber und Thomas Buchhold

Schanzer Nacht Das erwartet Sie am 3.Februar 2018 Die diesjährige Schanzer Nacht steht unter dem Motto „20er Jahre“. Wie gewohnt ist das keine Kleidervorgabe, sondern bezieht sich auf die Dekoration, die Showacts und das allgemeine Flair der Veranstaltung. Es wird viele Attraktionen für die Besucher geben: Zwei Bands, drei DJs, drei Garden, drei Tanzflächen, neun Bars, einen Casinobereich und diverse Showeinlagen. Im Saal wird die Tanz- und Partyband „Nightstars“ spielen, die die Gäste schon mehrfach mit ihrer Musik begeistern konnte. Die Band, die im Foyer zu hören sein wird, bleibt erstmal ein Geheimnis. Aber so viel wurde uns von Markus Meyer verraten: Sie kommt aus Österreich. Auch die zu erwartenden Showeinlagen bleiben geheim. Die DJs hingegen können schon genannt werden: Die zwei lokalen Größen Tom Taylor und Frank Master, sowie Chris Deluxe, der Top-DJ vom Hahnenkammrennen. Ziel der Veranstalter ist es, die traditionelle Atmosphäre eines Schwarz-Weiß-Balls und die lockere Partystimmung für die jungen Leute erfolgreich unter einen Hut zu bringen. In den letzten Jahren ist dieses Konzept wunderbar aufgegangen: Rund 2500 Gäste feierten mit. Damit ist die Schanzer Nacht der größte Ball der Region. Und es gilt: Hier sieht man und wird gesehen.

Saalkarten gibt es nur nach vorheriger Reservierung via Internet oder Formular. Abgeholt werden können sie im CSU-Haus. Die Foyerkarten für 16 Euro können, unter anderem, hier erworben werden: DK Office, s‘Zuckerl, das Mo und Tanzstudio Süd. 105


Zu guter Letzt

espresso Magazin, Dezember 2017

TATEN STATT WORTE!

Liebe espresso-Leser:

Packen Sie ein Päckchen für die Obdachlosen in Ingolstadt Bruder Martin von der Straßenambulanz hat uns verraten, was sich die Obdachlosen zu Weihnachten wünschen:

- Unterwäsche

(Socken, Boxershorts und Ski-Unterwäsche, lange Unterhosen - bitte nur neue Ware!) v.a. auch XXL-Größen, aber auch kleinere Größen für Frauen)

- Schals - Rucksäcke - Geldbeutel - Feuerzeuge - Kaffee - Süßes - Snacks - Handcremes - Bodylotion - Gutscheine z.B. für Friseur, Kino etc. (Bruder Martin geht mit ihnen gemeinsam ins Kino) Bitte KEINE alkoholhaltigen Waren - Vielen Dank!

GEWINNSPIELE THORSTEN HAVENER Gewinnen Sie 3x2 Tickets für Thorsten Havener am 06.12.17 20 Uhr im Festsaal Ingolstadt. Infos auf unseren Veranstaltungshinweisen. Stichwort: „Havener“ Einsendeschluss ist der 02. 12. 2017 ITALIENISCHE MODE Gewinnen Sie einen Shopping-Gutschein im Wert von 50 Euro von bea la moda, Ingolstadt. Stichwort: „bea la moda“ Einsendeschluss ist der 08.12.2017 BEAUTY Wir verlosen eine Beauty-Behandlung (Microdermabrasion - für strahlend schöne Haut) bei Magdalini Meyer, Cardea Kosmetik, Neuburg. Einsendeschluss ist der 08.12. 2017 SCHANZER NACHT Gewinnen Sie 2x2 Karten für den Ball der Bälle am 3.2. 17 im Theater Ingolstadt. Stichwort: „Schanzer Nacht“, Einsendeschluss: 20.12.17

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Rund 120 Obdachlose gehen bei Bruder Martin in der Straßenambulanz St. Franziskus in Ingolstadt ein und aus. „Die zunehmende Altersarmut macht sich in den letzten Jahren bemerkbar“, erzählt Bruder Martin. „Viele ältere Menschen kommen, aber auch die soziale Armut durch langfristige Krankheitsfälle wie Depressionen darf man nicht unterschätzen. Und sogar schwangere Frauen kommen zu uns!“ Er und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter setzen viel Herzblut daran, Menschen, denen oft Stabilität, Selbstvertrauen und Liebe fehlt, eine Stütze zu sein. Sie backen und kochen mit ihnen, waschen, bieten Essen und Getränke kostengünstig an. In den Räumlichkeiten bei der St. Moritzkirche finden Obdachlose auch Notunterkünfte, gerade im Winter ist so ein Treffpunkt zum Aufwärmen gefragt.

Wenn auch Sie die Straßenambulanz St. Franziskus unterstützen möchten, dann packen Sie ein Weihnachtspaket und bringen es in unsere Redaktion in die Wagnerwirtsgasse 8 (2. Stock). Wir übergeben die Spenden gesammelt kurz vor Weihnachten an Bruder Martin. Spendenkonto für Geldspenden auf: www. strassenambulanz-ingolstadt.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

GEWINNSPIELADRESSE: espresso Mediengruppe Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Fax: 0841-98 124 01 - 99 E-Mail: win@espresso-magazin.de

IMPRESSUM Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Adresse: Wagnerwirtsgasse 8 | 85049 IN | Tel. 0841 / 98 124 01 - 0 Fax 0841/ 98 124 01 - 99 | info@espresso-mediengruppe.in www.espresso-mediengruppe.de V.i.s.d.P.: Michael Stern Geschäftsführung: Michael Stern Redaktionsleitung: Stefanie Bergmüller Redaktion: Melanie Arzenheimer, Kajetan Kastl, Sabine Roelen, Silke Federsel, Sabine Kaczynski, Vanessa Rohner Art & Satz: Daniela Kornprobst, Stefanie Bergmüller Druck: Mayr Miesbach Auflage: 20.000 Die nächste Ausgabe erscheint am: 14. 12. 2017


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espresso Magazin Dezember 2017  

Monatliches Lifestyle Magazin für die Region Ingolstadt, Pfaffenhofen, Neuburg, Vohburg und das Altmühltal

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