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DATUM

2012

KOM. ERZINGER FILIP __ KOM. FURRER RETO

A k t e n z e i c h e n

HK

aufgew채

rmt

HAUSMANNSKOST


AKTENVERZEICHNIS:

Mittelschwere Delikte

3

Offenes Ravioli mit Langustinen, Peperoni und Estragonjus

Entreissungs-Diebstahl an der Nordsee Blumenkohl-Schaum mit gebratenen Steinpilzen

5

** Hinterhältiger Raubüberfall im Wald**

Pizzoccheri di Poschiavo mit Foie Gras und Hummer

5

Illegaler Handel mit französischer Schmuggelware

9 11 11

7

Jakobsmuscheln auf gegrillten Melonen und Zitronen-Zabaione

Vergewaltigungsversuch im Strandbad

Sexuelle Belästigung im Schrebergarten

Weinsuppe mit Lauch und Saucisson

Raubüberfall in der Weinhandlung

Tatar vom Thunfisch mit Ingwer, grünem Apfel, Koriander, Pinienkernen

Messerstecherei verfeindeter Banden

Kalbstatar mit schwarzen Oliven und Zwieback

Tagliatelle mit Bottarga

Handel mit illegalen Drogen

Gegrillter Pulpo mit weissen Bohnen und Randen

13

Massenschlägerei zwischen italienischen und Schweizer Banden Carpaccio von der Kalbszunge mit Blutorangen

Illegaler Organhandel

teilweise mit Todesfolge

15 17 19

Schwere Delikte Geschmorte Kalbsbäggli

Mord durch Kopfschuss Rindsvoressen in Guiness geschmort, mit Chili und Schokolade

Rachemord im mexikanischen Drogenmilieu

Lammrack im Speckmantel mit grüner Harissa

Verwicklung im internationalen Schmuggel Ginger-Chicken

Handel mit Falschgeld

21

Seezunge mit Limoncello-Schaum und Kapern

23 25

Vergiftungs-Mord in Ndrangheta Kreisen

Currywurst mit Crevetten, Hausmannsart

Raubmord in der Imbissbude Thunfisch-Steak mit grünem Pfeffer

27

Entenbrust mit Kaffee und Orange

Schlägerei mit Todesfolge

23

Extra-zarter Rinderbraten mit Estragon, im Wein geschmort

29

Erpresserische Entführung Pouletgoulasch Stroganoff

Auftragsmord der russischen Mafia

Terror-Anschlag auf die französische Botschaft Lamm-Burger mit Minz-Tzatziki

Schiesserei am Kebab-Stand Schweinefilet im Speckmantel, mit Kirschen und Estragon

Triebtat in der Kirschbaum-Plantage

Wolfsbarsch aus dem Römertopf

Rachemord im Mafia-Milieu

30

Ganze Kalbshaxe, geschmort

Weitere Tat des Zerstückelungs-Täters

teilweise mit Todesfolge

STRAFVOLLZUG Hünenberger LebkUchen

33

5 Jahre auf Bewährung

33

HausMannscake

Verwahrung in der geschlossenen Anstalt


** A k t e n z e i c h e n H K a u f g e w ä r m t **

Aktenzeichen XY ungelöst war ein Meilenstein in der Fernsehgeschichte. Im wahrscheinlich ersten Reality TV-Format der Welt suchte man ein buntes Gemisch aus Mördern, Räubern und Sexualverbrechern. Mit Schauspielern wurden in Kurzfilmen echte Kriminalfälle nachgestellt, und dies teilweise so realistisch, dass sich manche Oma zuhause fast in die Hose gepinkelt hat. In meiner ersten Aktenzeichen XY Sendung sah ich als 6jähriger Bub, wie in einem Waldhäuschen ein brutaler Täter eine ältere Frau mit einem Kissen erstickt hat, um ihr Sparbuch abzustauben. Seither hatte ich Angst vor Kissenschlachten. Moderiert wurde die Sendung von Eduard Zimmermann. Ein Glücksfall für den Kameramann, denn Edi‘s Kopf hatte exakt die Form eines alten Röhrenfernsehers. Seine überdimensionierte Brille sollte später zur modischen Inspiration für den Augenschutz von Paris Hilton werden. Sogar die Transition ins Farbfernsehen hat der fahle Edi perfekt gemeistert. Der Mann sah schwarz-weiss oder farbig fast gleich aus. Dank Youtube kann man heute alte Aktenzeichen XY Folgen nachsehen. Einem angsteinflössenden Vorspann mit den Wörtern Fahndung - Ermittlung - Vorbeugung folgte das Intro des ernsthaften Edi‘s: „Meine Damen und Herren. Guten Abend. Zwei Sprengkörper und ein Smaragdcollier, eine Fussspur und ein Paar zersägte Handschellen. Jeder dieser drei Gegenstände hat eine geheimnisvolle und interessante Geschichte“, sagt Edi. Nun ich kenne diese Geschichte nicht. Ich male mir aber aus, es handelt sich um einen üblen Mord vor einem Dancing. Es ist schliesslich die Coverstory. Was mich aber bewegt ist, dass Edi offensichtlich mit der Anzahl von Beweisen schlampte. Schnell mal werden aus vier Beweisen nur noch drei. Ach was - wegen dieser Fussspur machen wir doch jetzt kein Aufsehen. Zersägte Handschellen? Vollkommen unwichtig. Wahrscheinlich waren das Funde aus dem ersten Weltkrieg - oder aus dem Mülleimer vom Puff nebenan. So wurde also früher ermittelt. Man fragt sich: Wie viele unschuldige Leute sitzen heute noch in den Gefängnissen Deutschlands, nur weil sie vom Nachbar fälschlich verpfiffen wurden? Hallo Hinweis-Zentrale XY  - ich habe meinen Nachbarn (der Idiot, der mir am Waschtag immer zuvorkommt) mit einer Strumpfmaske gesehen. In seiner Hand hatte er zwei Sprengkörper und ein Paar zersägte Handschellen. Um seinen Hals hing zudem ein geheimnisvolles Smaragdcollier. In meinem Garten hinterliess er riesengrosse Fussspuren. Zack - verfolgt, verhaftet und verwahrt. Der Waschtag war noch nie so gemütlich. Der Nachbar arbeitet nun in der Wäscherei im Gefängnis - hehe. Wieso kommen wir eigentlich auf die Idee, ein Kochbuch mit diesem Hintergrund zu kreieren? Macht das eigentlich Sinn? Nein - das macht keinen Sinn. Es macht einfach nur Spass – denn wir erinnern uns an die Anfänge des Farbfernsehers. Es waren die Zeiten, als Telefone noch Wählscheiben hatten und man an den Geburtstagen noch Glückwunsch- Telegramme erhielt. Die Fussballer trugen noch kurze Baumwollhosen und die Frauen hatten in der Schweiz noch kein Stimmrecht. Der Kühlschrank war noch gar nicht so lange erfunden und die Schwarzen nannte man tatsächlich noch Neger. Es gab noch keine Privatsender – keine Billigflieger und es gab die Swissair. Mein Gott – nicht einmal der Fax war erfunden und im Radio Beromünster lief „Bestseller auf dem Plattenteller“. Dies alles war die eigentliche Inspiration für dieses Buch und nicht etwa die Deutsche Küche. Wir wollen ja, dass man die Gerichte essen kann. Nun wird also das Gericht zum Fall - der Koch wird zum Täter - das Steak wird zum Opfer und die Sauce zur Auflösung. Aha - nun haben wir also doch noch einen verdächtigen Hinweis zum Thema gefunden. Wir präsentieren Aktenzeichen HK aufgewärmt - und wünschen bei Euren Ermittlungen viel Erfolg.


AKTENVERZEICHNIS:

Mittelschwere Delikte

Entreissungs-Diebstahl an der Nordsee

Offenes Ravioli mit Langustinen, Peperoni und Estragonjus Opfer:

•3 mittlere Langustinen Schwänze, mit Schale

Verdächtige:

•2-3 Blätter Pasta-Teig* •3 dl Kalbsfond •1 rote Peperoni •ein Bund frischer Estragon •1 kleine Schalotte, grob gehackt •½ Knoblauchzehe •Zitronensaft, Noilly Prat, Butter

3

Waffen:

•Bratpfanne •Messer

TATVORGANG

Die Peperoni putzen, halbieren und im Backofen unter den heissen Grill stellen. Wenn die Haut Blasen wirft, herausnehmen, schälen und in Streifen schneiden. Die Langustinen Schwänze von der Schale befreien, Darmstrang entfernen. Die Schale aufheben. Die Langustinen Schwänze in mundgerechte Stücke schneiden. Kalt stellen. In einer Pfanne etwas Butter aufschäumen. Die Langustinen Schalen, die Schalotten und den Knoblauch beigeben und die Schalen etwa 2 Minuten rot werden lassen. Mit einem Spritzer Noilly Prat ablöschen. Den Kalbsfond dazugeben und das Ganze rund 10 Minuten einkochen lassen. Durch ein Sieb passieren. Etwa 20 Gramm kalte Butter einschwenken. 1 EL gehackter Estragon beigeben und die Sauce gut durchrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den dünn ausgewallten Pasta-Teig in 8 etwa 7x7cm grosse Quadrate schneiden. Die Quadrate in Salzwasser kurz abkochen. Die Langustinen-Stücke in Butter bei mittlerer Hitze nur kurz anziehen. Peperoni beigeben und erwärmen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einen warmen Teller jeweils ein Stück Teig legen, darauf die Langustinen mit den Peperoni geben. Das Ganze mit dem Estragon-Jus begiessen. * fertig oder selfmade: 2 Eigelb und 1 ganzes Ei mit 340 Gramm Mehl vermischen. 1 Prise Salz beigeben. In der Teigmaschine mit dem Teighaken kneten. Zu einer Kugel formen, in Folie einwickeln und mindesten 30 Minuten im Kühlschrank lagern.


AKTENVERZEICHNIS:

Mittelschwere Delikte

5

Hinterhältiger Raubüberfall im Wald

Blumenkohl-Schaum mit gebratenen Steinpilzen Opfer:

•1 kleiner Blumenkohl, geputzt •1 grösserer Steinpilz, gesäubert und in grössere Stücke geteilt

KOMPLIZEN:

•Butter, etwas Rahm •1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt •Salz, Pfeffer

Waffen:

•Kisag Bläser •Pfanne •Rüstmesser

TATVORGANG

Den Blumenkohl in einer Pfanne mit wenig Wasser zugedeckt weich garen. Das Ganze mit einem Pürierstab sehr fein pürieren. Etwa 20 Gramm Butter und 2 EL Rahm beigeben. Das Püree mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen. Das Püree nun in einen Kisag Bläser geben – gut verschliessen und den Kisag Bläser mit 2 Patronen füllen. Gut schütteln – den Kisag Bläser im heissen Wasser bis zum Gebrauch warm stellen. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Butter zergehen lassen – Pilze beigeben bis sie gar sind. Petersilie beifügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf warme Suppenteller mit dem Kisag Bläser den Blumenkohl-Schaum geben – mit den Pilzen umgeben und servieren.

> Pizzoccheri di Poschiavo mit Foie Gras und Hummer

> Illegaler Handel mit französischer Schmuggelware

[Opfer:]

[Komplizen:]

300 Gramm Pizzoccheri 10 Gramm Foie Gras au Torchon (Ente oder Gans)

Crème fraîche, Portwein, Cognac 2 Rock Lobster-Schwänze, geschält flache Petersilie Butter

[Waffen:]

Pürierstab

Die Pizzoccheri in kochendem Salzwasser gar kochen (ca. 20 Minuten) Die Foie Gras in eine kleinen Pfanne geben – 3 EL Rahm, 2 Spritzer Portwein, 1 Spritzer Cognac beimischen und das Ganze bei sanfter Hitze schmelzen. Mit dem Pürierstab zu einer sämigen Sauce pürieren – mit Salz und Pfeffer würzen. Die Rock Lobster in mundgerechte Stücke schneiden. In Butter bei sanfter Hitze anziehen. Die Pizzoccheri abgiessen – mit der Foie Gras mischen, die Hummerstücke drauflegen und mit etwas frisch gehackter Petersilie dekorieren.


Tagliatelle ///////////////////////////////////////////////////// mit Bottarga //////////////////////////////////////////////////

Handel mit illegalen Drogen

[Opfer:]

[Komplizen:]

[Tatwaffe:]

>400 Gramm frische Tagliatelle >1 Stück Bottarga (getrockneter Thunfisch-Rogen)

>1 Handvoll flache Petersilie, grob gehackt >2 Eigelb >1 ½ DL Crème fraîche >geriebene Schale von ½ Zitrone Salz, Pfeffer

>kleine Raffel

7

Die Die beiden beiden Eigelb Eigelb mit mit der der Crème Crème fraîche, fraîche, der der Zitronenschale Zitronenschale sosowie wie der der Petersilie Petersilie gut gut verrühren, verrühren, mit mit Salz Salz und und Pfeffer Pfeffer würzen. würzen. Die Die Tagliatelle Tagliatelle in in Salzwasser Salzwasser abkochen abkochen –– mit mit der der Sauce Sauce vermivermischen schen –– auf auf Teller Teller anrichten. anrichten. Bottarga Bottarga über über die die Pasta Pasta raffeln raffeln –– servieren. servieren.

Jakobsmuscheln auf gegrillten Melonen und Zitronen-Zabaione

Vergewaltigungsversuch im Strandbad -----------------------------------Opfer: 4 grosse oder 8 kleine Jakobsmuscheln, je nach Markt ½ Honigmelone, in 4 Schnitzen

Komplizen: 2 Eigelb Saft von, ½ Zitrone, 1 KL Honig, 5 cl Hühnerbrühe 5 cl Weisswein Tatwaffe: Bratpfanne Die Melonenschnitze mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. In einer gefetteten Grillpfanne von beiden Seiten anbraten. Die Grillstreifen sollten gut sichtbar sein. Die Jakobsmuscheln waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Mehl bestäuben. In einer Pfanne in Olivenöl bei hoher Hitze beidseitig kurz anbraten. Warm stellen. Für die Sauce: Zitronensaft und Honig mischen. Hühnerbrühe und Weisswein angiessen. Das Ganze mit einem Schwingbesen mit den Eigelb gut vermengen. Die Sauce auf einem Wasserbad erhitzen und wie eine Zabaione zu Schaum aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Melone mit Jakobsmuscheln belegen – mit der Sauce begiessen und wenn gewünscht mit flacher Petersilie dekorieren.


Sexuelle Belästigung im Schrebergarten AKTENVERZEICHNIS:

Mittelschwere Delikte

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Gegrillter Pulpo///////////////////////////// mit weissen////////////////////////////////////// Bohnen und///////////////////////////////////// Randen///////////////////////////////////////////// Opfer:

1 kleinerer Pulpo (Kracke)

Verdächtige:

•1 Zehe Knoblauch •1 Rande, vorgekocht und geschält •1 Handvoll weisse Bohnen, über Nacht eingeweicht, oder aus der Büchse •5 cl Noilly Prat (oder Weisswein) •Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer

9

Waffen:

•Schwerer Bräter mit Deckel

**Den Ofen auf 150°C vorheize n**

TATVORGANG

Den Pulpo gut mit kaltem Wasser abspülen. Mit reichlich Salz einreiben und 5 Minuten ziehen lassen. Wieder mit kaltem Wasser abspülen. Den Pulpo nun in einen (am besten gusseisernen) Topf geben. Knoblauch, Noilly Prat und reichlich Olivenöl dazugeben. Deckel auf den Topf geben. Den Topf 2 Stunden lang in den Ofen geben ohne je zu öffnen. Den Pulpo ausheben – etwa abkühlen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Den Pulpo nun in mundgerechte Stücke schneiden und beiseite stellen. Den entstandenen Pulpo-Jus nun mit etwas frischem Zitronensaft verlängern und mit Pfeffer abschmecken. Rande in feine Scheiben schneiden und die Scheiben im warmen Jus marinieren. Die Bohnen in Salzwasser weich kochen, abseihen, mit etwas Salz würzen und warmstellen. Die Pulpo-Stücke in einer Grillpfanne im Erdnussöl von allen Seiten kräftig anbraten. Die Randen auf den Teller geben, die Bohnen beifügen und die Pulpostücke auf die Randen geben. Mit etwas Pulpo-Jus begiessen und servieren.


Weinsuppe mit Lauch und Saucisson

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Raubüberfall BEI WEISS ZUM ERLENBACH

2 Stangen Lauch //////// 1 kleine Saucisson Vaudois ////////////////////// [Verdächtige:] 4 dl trockener Weisswein (Bsp. Riesling)//////////////////////////////// 8 dl heller Kalbsfond oder Hühnerbrühe//////////////////////// 3 EL Doppelrahm Butter, Salz //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// [Tatwaffen: ] Pürierstab///////////////////////////////////////////////////////////////////////// Die Eigelb mit CrèmeTeile fraîche, der feine ZitronenschaDen beiden Lauch putzen, die der weissen in sehr Stücke le sowie derInPetersilie gut 2verrühren, Salz und schneiden. einer Pfanne EL Butter mit anziehen, denPfeffer Lauch dawürzen. Tagliatelle Salzwasser der Saurin bei Die mittlerer Hitze in weich dünsten.abkochen Nun mit –3 mit dl Weisswein ce vermischen auf vollständig Teller anrichten. Bottarga über die Pasta ablöschen und –fast einkochen. Den Doppelrahm raffeln – servieren. sowie den Kalbsfond beigeben und die Suppe ein wenig einkochen – bis der Lauch sehr weich ist. Mit dem Pürierstab gut pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, den restlichen Weisswein beigeben. Parallel dazu die Saucisson in siedendem Wasser etwa 30 Minuten kochen. Ausheben – schälen und in Scheiben schneiden. Die Suppe mit dem Schwingbesen vor dem Servieren aufschäumen. Die Saucisson Scheiben einlegen und servieren. [Opfer:]

Tatar vom Thunfisch mit Ingwer, grünem Apfel, Koriander, Pinienkernen/////////

//////////////////////////////////////////////////////////////////////// Messerstecherei verfeindeter Banden -----------------------------------Opfer:////////////////////////////////////////////////////// 250 Gramm Thunfisch in Sashimi Qualität ///////////////////// Komplizen: ////////////////////////////////////////////////// 1 kleiner grüner Apfel, z. Bsp. Granny Smith////////////////// ½ Handvoll Pinienkerne ////////////////////////////////////// 1 EL Ingwer, geschält und sehr fein gewürfelt///////////////// 2 Zweige Koriander, gereinigt, gezupft und fein geschnitten// 1 EL Sojasauce, vermischt mit 1EL Wasser ///////////////////// Salz, Pfeffer, Olivenöl ///////////////////////////////////// Tatwaffen://///////////////////////////////////////////////// Scharfes Messer///////////////////////////////////////////// Den Thunfisch von Hand sorgfältig zu einem Tatar schneiden. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfel mit Sojasauce und Wasser vermischen. Thunfisch, Apfel, $Ingwer und Koriander nun gut vermischen. Etwa 2 EL Olivenöl beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit etwas Toast oder Crevetten Cracker servieren.


Kalbstatar mit schwarzen Oliven und Zwieback/////////

M assenschlägerei zwischen italienischen und //////////////////////////////////////////////////////////////////////// S- c- h- w- e- i- z- e- r- - B- a- n- d- e- n- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - [Opfer:] [TÄTER:]

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220 Gramm Kalbsfilet+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

1 Handvoll griechische schwarze Oliven, entsteint und geviertelt 1 EL Kapern aus dem Glas++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 1 Sardellenfilet aus der Dose+++++++++++++++++++++++++++++++++++ 50 Gramm frische Gurke, geschält und gewürfelt++++++++++++++++++ Olivenöl, Zitronensaft++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 2 Stück Zwieback, 1 EL Butter+++++++++++++++++++++++++++++++++++ 1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt++++++++++++++++++++++ [TATZEIT:]

ca. 20 Minuten++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Den Thunfisch von Hand sorgfältig zu einem Tatar schneiden. Den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfel mit Sojasauce und Wasser vermischen. Thunfisch, Apfel, Ingwer und Koriander nun gut vermischen. Etwa 2 EL Olivenöl beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit etwas Toast

oder Crevetten Cracker servieren.

Carpaccio von der Kalbszunge mit BlutorangeN

Illegaler OrganhandeL -----------------------------------++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ [Opfer:] 1 ganze Kalbszunge, gewaschen++++++++++++++++++++++++++++++ [Vermutete Täter]

+++++++++++ ++++++++++ +++++++++ ++++++++

+++++++++++++1 Bund frische Pfefferminze ++++++++++++4 Blutorangen +++++++++++Olivenöl, Sherry-Essig, ++++++++++Salz, Pfeffer

Dauer des Deliktes:

Vorbereitung für die Tat 12 Stunden Tat 20 Minuten ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Die Kalbszunge gut einsalzen. In einen Vakuumbeutel geben und bei 87° Wassertemperatur 12 Stunden sous-vide garen. Die Zunge herausnehmen und schälen. In Folie verpacken und 3-4 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen. Die Orangen filetieren. In einen Topf geben und mit 3 EL Olivenöl, 1-2 EL Essig, Salz und Pfeffer anmachen. Die Pfefferminze waschen und in kleine Stücke zupfen. Beigeben. Die Zunge herausnehmen und auf der Aufschnittmaschine - oder von Hand - hauchdünn aufschneiden. Den Orangensalat darauf anrichten.


5 1 SchwereS Delikte

Geschmorte Kalbsbäggli /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// //////// ////////////// /////////////// ////// ///// /////////////////// 34235 2345234 234 23q4 //////////

Mord durch Kopfschuss --------------------Opfer: 8 schöne Kalbsbäggli vom Kopf, beim Metzger bestellen Verdächtige:

/////////// /////////// /////////// Den Ofen /////////// auf /////////// /////////// 160° /////////// vorheizen. /////////// ///////////

½ Liter Portwein 1 Liter kräftiger Rotwein ½ DL Sojasauce 1 grosse Zwiebel, grob halbiert 3 Zehen Knoblauch, zerdrückt 1 mittlere Sellerie, geschält, geachtelt 4 ganze Karotten, geschält 3 Stengel von der Stangensellerie, halbiert Jeweils 1 Zweig Rosmarin, Thymian und Petersilie /////////// 2 Blätter Lorbeer, 6 Nägeli, 1 Sternanis, 10-20 Körner Koriander /////////// Maizena (oder wenn vorhanden Xanthan) Tatwaffen:

Backofen, schwerer Bräter mit Deckel

Die Kalbsbäggli schön parieren und von Haut und eventuellen ErdnussFettpartien weitgehend befreien. In einem Bräter Erdnussöl öl heiss werden lassen. Kalbsbäggli Salz Pfefheiss werden lassen. DieDie Kalbsbäggli mitmit Salz undund Pfeffer fer würzen beidseitig kräftig anbraten. Ausheben würzen und und beidseitig kräftig anbraten. Ausheben und und zur zur Seite stellen. Nun das Gemüse – Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Stangensellerie - bei lebendigem Feuer anbräunen. Zum Schluss Kräuter und Gewürze beigeben – das Ganze etwas salzen und pfeffern. Mit dem Portwein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Nun den Rotwein beigeben. Kalbsbäggli dazugeben und darauf achten, dass die Bäggli mit Flüssigkeit bedeckt sind. Den Bräter fest verschliessen und in die Mitte des Ofens geben. 2 Stunden im Ofen lassen. Danach Ofen ausschalten und den Topf 1 weitere Stunde im ausgeschalteten Ofen lassen. Kalbsbäggli sowie 4 Karotten und 4 Stück Sellerie ausheben und warm halten. Die Sauce nun bei hohem Feuer einkochen, bis nur noch etwa 2 dl davon übrig sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Durch ein Sieb passieren – nach Geschmack mit etwas Maizena binden. Die Kalbsbäggli – wenn Backofens nochmals 2-3 werden lassen. Mit der servieren.

unter dem dem Grill Grill des des gewünscht –– unter Minuten erwärmen und etwas knusprig Sauce, dem Gemüse und Kartoffelstock


Generation XY In seinem im Jahre 1991 erschienen Roman „Generation X“ stellte Douglas Coupland eine gewagte These auf. Die „Generation X“ sollte die erste Generation sein, deren Leben beschwerlicher würde als jenes ihrer Eltern. Natürlich war das eine sehr amerikanische Betrachtung. Schaut man sich Amerika aber heute an, so dürfte Coupland schon recht gehabt haben. Auch bei uns scheint alles ein wenig beschwerlicher geworden zu sein – zumindest, wenn es ums Geschäft geht.  Wieso das so ist, ist einfach erklärt: Jeder hat doch schon alles. Ein Verkäufer von Staubsaugern hatte es in den 60iger Jahren einfacher als einer von heute. Alles war sozusagen neu – das Farbfernsehen war eine Sensation, der Taschenrechner, die Kugelkopfschreibmaschine mit Korrekturtaste, das Tastentelefon, der Handstaubsauger, der Kassettenrekorder, der Katalysator, Kontaktlinsen, Haarfärbemittel für den Heimgebrauch, Fertigsaucen, Fertiggerichte, die ersten Zweifel Pomy-Chips. Alles war neu oder viel besser als das alte. Vertreter verkauften noch von Tür zu Tür. Heute machen das nur noch die Zeugen Jehovas. Auch die Kriminellen hatten es einfacher. Mit einer Strumpfmaske und einer Pistole konnte man schon mal eine Bank ausrauben. Ein angeklebter Schnurrbart und eine Perücke genügten dem Einbrecher zur Tarnung. Wenn man nur keine Fingerabdrücke hinterliess, war so quasi alles möglich. Heute ist das ganz anders. Das sieht man ja in den Folgen moderner Krimis. Da sind die Detektive keine Ermittler mehr, sondern Wissenschaftler. Die suchen den ganzen Tatort nach Sperma und Haaren ab, schneiden Tote auf und untersuchen Magensäfte. Reihenweise Organe werden autopsiert, biopsiert, zentrifugiert und degustiert.  Alles kommt ins Labor - die Opfer werden regelrecht ausgeweidet – während der Zuschauer das alles zuhause mit ansehen muss. Da kann man ja jahrelang nichts mehr essen bei dieser visuellen Sauerei. Da wird’s doch den Zuschauern reihenweise schlecht. Was im Labor überprüft wurde, kommt dann per Datensatz ins Obergeschoss zu den Profilern. Die finden dann die Täter per DNA Code im Internet oder sonst wo. Wenigsten sind die Darsteller alle schön. Sie bieten einen feinen optischen Kontrast zu den aufgeschnittenen Leichen. FORTSETZUNG AUF SEITE 33


Rindsvoressen in Guiness geschmort, mit Chili und Schokolade

****************** Rachemord********* im**************** mexikanischen***** Drogenmilieu****** ******************

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Opfer: Den Ofen -----------------------------------------------------------auf 1.2 kg Rindsvoressen

150°

Komplizen: vorheizen. -----------------------------------------------------------2 EL Tomatenpüree 3 DL Guiness Bier 8 Sardellenfilets aus der Dose 1 Büchse (300-400 Gramm) rote Indianer Bohnen, abgespült und abgetropft 1 DL Wasser 3 Chilischoten, entkernt und in Stücke geschnitten 3 grosse rote Zwiebeln, geschält und in je acht Teile geschnitten frischer Koriander 20 Gramm schwarze Schokolade Waffen: -----------------------------------------------------------Schwerer Bräter mit Deckel

Das Rindsvoressen mit Küchenpapier gut trocknen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und in einem Bräter mit schwerem Deckel in heissem Erdnussöl etwa 2 Minuten allseitig anbraten. Dann die Zwiebeln und die Chilischoten beigeben und 1 Minute mitdünsten. Das Tomatenpüree und die Sardellenfilets beigeben und nochmals 20 Sekunden mitdünsten. Nun das Ganze mit Guiness Bier ablöschen und mit dem Wasser verlängern. Den Deckel auf den Bräter (Eintopf) geben und für 1 1/2 Stunden, ohne je den Deckel zu öffnen, in die Mitte des Ofens geben. Ofen ausschalten. Topf herausnehmen und die Bohnen beimischen. Den Topf zurück in den abkühlenden Ofen geben und darin 1 Stunde stehen lassen. Deckel abheben und die Schokolade in die Sauce raspeln. Nachwürzen nach Geschmack. Etwas aufwärmen.  Zum Schluss mit frischen Korianderblättern bestreuen und mit Baked Potatoes und Sour Cream servieren.


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/////////////////// / Den Ofen auf / #Verwicklung im internationalen Schmuggel# / / /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// /180° vorheizen. / Opfer: 1 grosses Lammrack mit Knochen /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// /////////////////// Komplizen: ca. 10 Scheiben fein geräucherter Speck zum Rohessen 1 grüne Peperoni (Paprika), 1 Zehe Knoblauch, 1 Naturjoghurt 3 EL Kalbsbrät vom Metzger (oder selber hergestellte GeflügelFarce), flache Petersilie, Salz, Pfeffer, Tabasco Lammrack im Speckmantel mit grüner Harissa

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Tatdauer: ca. 30 Minuten, ohne Spuren verwischen ///////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Den Speck auf eine Klarsichtfolie geben und schön auslegen. Die Knochen vom Lammrack entfernen. Das Kalbsbrät auf dem Speck fein aufstreichen. Das ausgelöste Lammrack darauf geben - mit Speck einwickeln. Das Ganze in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank geben zum festigen. Das Lamm in einer Bratpfanne von allen Seiten rund 2 Minuten lang anbraten. Nun für exakt 13 Minuten in den Ofen geben. Herausnehmen und ca. 8 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen. Für die grüne Harissa: Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Peperoni putzen, halbieren und mit etwas Olivenöl begiessen. Mit dem Knoblauch 30 Minuten in den Ofen geben. Herausnehmen - wenn erwünscht schälen. Die Peperoni nun mit dem Olivenöl in einem Gefäss mit dem Zauberstab pürieren. Etwa 2 EL Naturjoghurt sowie etwas gehackt Petersilie beigeben. Gut mischen - mit Salz, Tabasco und Pfeffer abschmecken. Die Sauce nun erwärmen - allerdings darauf achten, dass die Harissa nicht zu heiss wird! Das Lamm auf der Harissa anrichten und mit Bratkartoffeln mit Estragon servieren.

Ginger-Chicken

Handel mit Falschgeld --------------------Opfer: 1 grosses Freiland-Huhn

Wichtiger Komplize: Bratofen mit Spiess und Grillfunktion

///////////////////////////////// ///////////////////////////////// /////////////////////////////////

Tatverdächtige: » 1 Orange, mit Schale, geviertelt » 1 Stück (50 Gramm) Ingwer, geschält und in » grössere Würfel geschnitten » 1 Zwiebel, geviertelt und mit 9 Nelken gespickt » Schale einer halben Orange » 60 Gramm Butter » 2 EL Sojasauce » 2 EL Honig Salz/Pfeffer

Das Huhn mit der gespickten Zwiebel, der Hälfte des Ingwers sowie der Orange füllen und mit Küchenschnur zubinden. In einer Pfanne den Honig und die Sojasauce leicht erwärmen. Das Huhn mit diesem Gemisch gut einpinseln und etwa 1 Stunde stehen lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen auf 180° Umluft und eingeschalteter Grillschlange vorwärmen. Das Huhn nun an einem Drehspiess befestigen (ohne Drehspiess Huhn auf mittlerer Rille garen und alle 10 Minuten wenden). Das Huhn nun ca. 50 Minuten im Ofen knusprig werden lassen In einer kleinen Pfanne die Butter zerlassen, den restlichen Ingwer sowie die Schale einer halben Orange beigeben (hierfür eine Orange mit dem Sparschäler schälen). Dem Gemisch 3 EL der im Ofen entstandenen Bratflüssigkeit beigeben und warm halten. Durch ein Sieb passieren. Das Huhn aufschneiden – auf einer Platte anrichten und mit der Ingwer-Orangen-Butter überziehen.


Entenbrust mit Kaffee und Orange

//////// Schlägerei //////// Opfer: 1 Entenbrust

////////////////// mit Todesfolge //////////////////

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Verdächtige: 1 Espresso, 1 KL Honig, Zimt, abgeschälte Schale von einer 1/2 Orange, Saft einer Orange Butter, Salz, Pfeffer

********************************************************* Tatwaffe:Bratpfanne ********************************************************* Den warmen Espresso mit dem Honig mischen, die Orangenschale beigeben und etwas stehen lassen. Die Entenbrust mit der Fettseite nach unten in ein Gefäss geben. Die Orangenschale aus dem Kaffee entfernen und den Kaffee auf den Boden des Gefässes geben, so dass der Kaffee die Fetthaut mariniert. Mindestens 5 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Die Entenbrust entnehmen und mit Küchenpapier trockentupfen - mit Salz, Pfeffer und etwas Zimt bestreuen. Eine beschichtete Bratpfanne bei 3/4 Hitze heiss werden lassen. Die Entenbrust - mit der Haut nach unten - in die Pfanne geben. Rund 3 Minuten braten, bis die Haut schön knusprig wird. Nun wenden und weitere 3 Minuten braten. Die Entenbrust in den Ofen geben und rund 18 Minuten ziehen lassen. An einem warmen Ort 2 Minuten ruhen lassen. Die Bratpfanne entfetten. Den Orangensaft angiessen, mit 1 EL Kaffee verlängern und etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen, zum Schluss ein wenig kalte Butter beigeben, um die Sauce abzubinden. Entenbrust fein aufschneiden - mit Orangenschnitzen dekorieren – und mit der Sauce begiessen. Extra-zarter Rinderbraten mit Estragon, im Wein geschmort

*******Erpresserische Entführung *******

Opfer: /////////////////////////////////////////////////////// 1 kg Rinderbraten aus dem Schulterfilet /////////////////////////////////////////////////////////////////// Verdächtige Tatwaffe: ///////////////////////////// Schwerer Bräter mit Deckel /////////////////// (wahrscheinlich französischer Herkunft) ///////////////////////////////////////////////////////

Den Ofen auf 120° ******************** erwärmen. ********************

******************** *****************///

Komplizen: //////////////////////////////////////////////// 1 Knollen Sellerie, gewaschen, geviertelT 2 Karotten, geschält, halbiert /////////////// 2 Liter kräftiger Rotwein (Chianti) 2 Handvoll Rosinen /////////////////////////////// 2 Zwiebeln, geviertelt ////////////////////////////// 4 Lorbeerblätter ///////////////////////////////// 1 0 schwarze Pfefferkörner, 6 Nelken, 3 Stück ///////Sternanis ///////////////////////////////// /////////////////////////////////// 1 Stange Zimt ///// 1 DL Rum /////////////////////////////////////////////////// 1 DL Portwein ////////////////////// 1 Bund frischer Estragon, gehackt ///// Salz, Pfeffer /////////////////////////////////////////////

Das Fleisch in einen Bräter legen. Alle Zutaten (bis auf den Estragon) beigeben. 1 Esslöffel Salz einstreuen. Das ganze nun über Nacht – besser noch 1-2 Tage – in den Kühlschrank geben und ziehen lassen. Das Fleisch eventuell nach einigen Stunden wenden. Den Ofen auf 120° vorheizen. Den Inhalt des Bräters kurz auf hohem Feuer aufkochen. Den eventuell entstandenen Schaum abschöpfen. Nun den Bräter sehr gut verschliessen und das ganze 5 Stunden in den Ofen geben. Den Braten vorsichtig ausheben und warm stellen. 2-3 Suppenlöffel der Flüssigkeit durch ein Sieb passieren und in einer Pfanne um 2/3 reduzieren. Mit 30 Gramm kalter Butter aufschlagen und wenn gewünscht noch mit etwas Stärke binden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun den Estragon in die Sauce geben. Den Braten mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig aufschneiden. Mit der Sauce servieren.Als Beilage passen ein schlichtes Risotto, Kartoffelstock oder eine feine Polenta.


23

//////Pouletgoulasch Stroganoff************************************ Auftragsmord der russischen Mafia********************************** 700 g Pouletbrust (am besten Mais-Poularde) - in 1 cm3 grosse Würfel geschnitten

*1 rote Peperoni, abgezogen, fein gewürfelt************************ **1 EL körniger Senf*********************************************** ***1 EL Tomatenpüree*********************************************** ****1 DL Wasser**************************************************** *****4-5 EL Crème fraîche****************************************** ******1 grosse, fein gewürfelte Essiggurke************************* *******0.5 dl Cognac*********************************************** ********1 kleine, fein geschnittene Schalotte********************** *********Öl, Butter,*********************************************** **********Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer**************************** Die Pouletwürfel mit Salz und schwarzem Pfeffer kräftig würzen. In einer Pfanne in Erdnussöl kräftig anbraten. Das Fleisch ausheben und in einer Schüssel warm halten. Den Cognac über das ruhende Fleisch geben. Die Pfanne mit Küchenpapier austupfen. Etwas Butter in die Pfanne geben - Schalotten darin glasieren. Tomatenpüree und Senf kurz mitrösten und mit 1 DL Wasser ablöschen - nun den Saft, der beim ruhenden Fleisch entstanden ist, beigeben. Essiggurke und Peperoni beigeben und 2-3 Minuten leise köcheln lassen. Crème fraîche beigeben. Die gebundene Sauce nicht mehr kochen - mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Das Fleisch in die Sauce geben und bis zum gewünschten Gargrad erwärmen. Mit Trockenreis servieren.**************************************** <<<<<<<<<<<Seezunge mit Limoncello Schaum und Kapern>>>>>>>>>>>>>>> Vergiftungs-Mord in Ndrangheta Kreisen Opfer: 4 Seezungen, küchenfertig präpariert Tatverdächtige: 1 EL Kapern aus dem Glas, gehackt 1 EL gehackte Petersilie 5 cl Limoncello 5 cl Wasser/Fischfond oder Hühnerbrühe 2 cl Essig aus dem Kapernglas 2 Eigelb etwas Mehl Salz/Weisser Pfeffer Olivenöl Waffe: Bratpfanne Die Seezungen in kaltem Wasser gut abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Mehl bestäuben. Mit Salz und weissem Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Olivenöl heiss werden lassen und die Seezungen bei ¾ Hitze beidseitig je etwa 2 Minuten – oder bis gar – braten. In einer Metallschüssel den Limoncello, die Brühe sowie den Essig mischen – die Eigelbe darunter schlagen und die Kapern beigeben. Die Schüssel nun auf einen Topf mit siedendem Wasser stellen und das Ganze zu einem schönen Schaum schlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Seezungen mit dem Schaum begiessen. Die Petersilie darüber streuen. Mit Salzkartoffeln servieren.


25

//////////////////////////////////// //////////////////////////////// Raubmord in der Imbissbude Currywurst mit Crevetten, Hausmannsart

------------------------------------

Opfer:

2 Kalbsbratwürste 8 Riesencrevetten, geschält, entdarmt Komplizen:

1Knoblauchzehe, zerdrückt****1 Zwiebel, geviertelt**** 2 EL mildes Currypulver, Madras *** 1 Chilischote **** ½ dl Orangensaft *************************Tomatenpüree 6 EL passierte Tomaten aus der Konserve *** Honig **** 2 Zweige frischer Koriander ****Butter******** Tatmotiv:

Hunger

Für die Sauce: In einer Bratpfanne etwas Butter zerlassen. Knoblauch und Zwiebel beigeben – bei milder Hitze etwa 10 Minuten lang caramelisieren. Nun 1 EL Currypulver, Chilischote, 1 EL Tomatenpüree und 1 EL Honig beigeben – nach 20 Sekunden mit dem Orangensaft ablöschen und etwas einkochen lassen. Nun die passierten Tomaten beigeben. Die Sauce etwas kochen und durch ein Sieb drücken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den frischen Koriander beigeben. Bratwürste von der Haut befreien. Bratwürste und Crevetten In einer Pfanne anbraten. Mit der Sauce überziehen und mit Kroketten oder Pommes Frites servieren.


Anschlag auf die französische Botschaft

Thunfisch-Steak mit grünem Pfeffer

Opfer:

4 schöne Thunfisch-Steaks

Tatwaffe:

Bratpfanne

---------Verdächtige:

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etwas Weisswein 1 kleine Schalotte, fein gehackt 2 dl Crème fraîche 2 EL grüner Pfeffer aus dem Glas Den Ofen auf 70GRAD vorheizen. Die Thunfisch-Steaks würzen. In einer Pfanne die Thunfischsteaks von beiden Seiten scharf und kurz in Erdnussöl anbraten. Die Steaks ausheben und im Ofen rund 15 Minuten ziehen lassen. Die Pfanne mit Küchenpapier entfetten. Ein Stück Butter in der Pfanne zerlassen – Schalotte in der Pfanne glasig anziehen und das Ganze mit einem guten Schuss Weisswein ablöschen. Den Weisswein vollständig einkochen lassen. Nun den Pfeffer beigeben und die Crème fraîche einschwenken. Die Sauce mit Salz und eventuell etwas Zitronensaft abschmecken. Die Thunfisch-Steaks auf warmen Tellern anrichten, mit der Sauce servieren. Dazu passen am besten frisches Gemüse und Pommes Frites oder Bratkartoffeln.

Lamm-Burger mit Minz-Tzatziki

///////////////////////////////////////////////////////////////////// ///////////////////////////////////////////////////////////////////// ///////////////////////////////////////////////////////////////////// ///////////////////////////////////////////////////////////////////// Opfer: Tatverdächtige:

Schiesserei am Kebab-Stand

> 400 Gramm Lammhuft, 100 Gramm Schweinshals – vom Metzger durch den Fleischwolf getrieben Mordwaffe:

> Fleischwolf

> 4 frische Semmeln > 1 Naturjoghurt, zimmerwarm > 1 rote und 1 grüne Peperoni > 10 Blätter frische Minze > Zitronensaft > 2 Zehen Knoblauch > Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 180° mit Grillschlange aufwärmen. Die Peperoni putzen und halbieren. In eine kleine Gratinform (Haut nach oben) geben, mit etwas Olivenöl begiessen, 1 Stück zerdrückten Knoblauch beigeben. Wenn die Haut sich fast schwarz verfärbt hat, Peperoni herausnehmen, schälen, in Stücke schneiden und mit dem Olivenöl aus der Gratinform marinieren, warm stellen. Das Hackfleisch gut mit Salz und schwarzem Pfeffer vermengen. Zu Hacktätschli formen. Die Hacktätschli in Olivenöl bei lebendiger Hitze in der Pfanne beidseitig anbraten. Die Minze hacken, mit dem Joghurt sowie einer gepressten Knoblauchzehe vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Semmel halbieren – wenn gewünscht, in der Pfanne etwas anbräunen. Peperoni, Hacktätschli sowie 1-2 Löffel der Sauce in die Semmel geben.


Schweinefilet im Speckmantel, mit Kirschen und Estragon

//////////////////////////////////////////////// Triebtat in der //////////////////////////////////////////////// //////////////////////////////////////////////// Kirschbaum-Plantage //////////////////////////////////////////////// Opfer: 1 Schweinefilet à 600-700 Gramm Waffen: Scharfes Messer

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Tathelfer: feiner Bratspeck, dünn geschnitten 3 Handvoll frische Kirschen, gewaschen und entsteint Saft von 1/2 Zitrone 5 cl Noilly Prat (Alternativ Sherry oder Vermouth) 2 Zweige frischer Estragon, gezupft und grob gehackt 1 kleine (wenn möglich rote) Zwiebel, grob gehackt Olivenöl, Salz, Pfeffer

Das Schweinefilet mit dem Speck umwickeln - wenn nötig mit Zahnstochern verschliessen. Den Ofen auf 120° Unter-Oberhitze vorheizen. Olivenöl in einen Bräter geben. Das Schweinefilet auf einer Seite 2 Minuten bei 3/4 Hitze anbraten - wenden. Nach einer weiteren Minute die Zwiebeln beigeben und mitdünsten. Nun die Kirschen beigeben, mit Noilly Prat ablöschen und das Ganze mit dem Zitronensaft vorsichtig verrühren. Mit etwas Salz und frischem Pfeffer abschmecken. Den Bräter ohne Deckel 35 Minuten in die Mitte des Ofens geben. Nach 10 Minuten den Estragon einrühren. Das Filet aufschneiden und mit den Kirschen und dem entstandenen Jus servieren. ---------------------------------------------------------------------

***Wolfsbarsch aus dem Römertopf Rachemord im Mafia-Milieu*** Opfer:

1 W o l f s b a r s c h , g e s c h u p p t, a u s g e n o m m e n ( W i l d fa n g / a m b e s t e n m i t d e r L e i n e g e fa n g e n ) Verdächtige:

5 s ü s s e C h e r r y- To m at e n 1 H a n d vo l l k l e i n e s c h w a r z e O l i v e n , e n t s t e i n t  2 H a n d vo l l f l a c h e P e t e r s i l i e , g e w a s c h e n 1 / 2 DL f e i n e s O l i v e n ö l 1 / 2 Z i t r o n e , i n f e i n e S c h e i b e n g e s c h n i t t e n  3 - 4 S p r i t z e r S h e r r y ( A lt e r n at i v : No i l ly P r at ) S a l z / P f e f f e r 

W i c h t i g e r Ko m p l i z e :

Römertopf

Den Römertopf mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser einlegen. Den Ofen auf 160° Umluft vorheizen. Den Wolfsbarsch abspülen. Den Bauch des Fisches mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Einen kleinen Bund Petersilie sowie die Zitronenscheiben in den Bauch geben. Den Boden des Römertopfs mit Petersilie, den Tomaten und den Oliven auslegen - mit Salz und Pfeffer vorsichtig würzen. Den Fisch ganz darüber geben. Mit dem Olivenöl und dem Sherry übergiessen - 1- 2 Zweige Petersilie darüber geben.  In der Mitte des Ofens zwischen 35-40 Minuten garen. Den Fisch ausheben und auf einem warmen Teller anrichten. Mit dem Jus aus dem Römertopf begiessen. Die Tomaten und die Oliven dazu reichen. 


Weitere Tat des Zerstückelungs-Täters

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Ganze Kalbshaxe, geschmort Opfer:

2 ganze Kalbshaxen vom Vorderbein //////////////////////////////////////////// ////////////////

Den Ofen auf 180° vorheizen.

//////////////////////////////////////////// //////////////// Mordwaffe: Bräter und ein heisser Ofen

Komplizen:

>1 grosser Sellerieknollen, geschält, fein gewürfelt >1 grosse Zwiebel, geschält, gehackt >3 grosse Karotten, geschält, fein gewürfelt >2 Zweige Rosmarin >1 Büchse gehackte Tomaten aus der Büchse (ca. 250 Gramm, abgetropft) >1 Liter Kalbsfond >3 DL Weisswein Tomatenpüree

Verdächtiger Mittäter:

Zitrusbutter: >>100 Gramm Butter >>1 DL Olivenöl >>1 Zweig Rosmarin >>Schale von ½ Orange >>Schale von ½ Zitrone >>Salz, Pfeffer

Die Kalbshaxen mit Salz und Pfeffer würzen. In einem gusseiserenen Bräter von allen Seiten anbräunen – ausheben. Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Rosmarin im Bräter leicht anbräunen. 5 cm Tomatenpüree aus der Tube beigeben und mitdünsten. Nun die Tomaten beigeben und darauf achten, das alle Flüssigkeit verdampft. Mit dem Weisswein ablöschen und vollständig verdampfen lassen. Die Kalbshaxen auf das Gemüse legen und das Ganze nun mit Kalbsfond aufgiessen, bis die Haxen nahezu bedeckt sind. Mit einem Deckel verschliessen. Insgesamt 1 ½ Stunden in der Mitte des Ofens garen. Nach 45 Minuten die Haxen wenden. Die Haxen ausheben und warm stellen – ein Grossteil des Gemüses ausheben und warmstellen. Die Sauce auf lebendigem Feuer um 2/3 reduzieren und - wenn gewünscht - mit 50 Gramm kalter Butter binden. Die Zutaten für die Zitrusbutter in eine kleine Pfanne geben, warm machen und ziehen lassen. Die Grillschlange des Ofens auf 220° einschalten. Die beiden Haxen in eine feuerfeste Form geben und mit der Zitrusbutter bestreichen. In den Ofen geben und immer wieder mit frischer Zitrusbutter bestreichen – bis die Haxen aussen schön knusprig sind. Die Haxen aufschneiden, mit Kartoffelstock und dem Gemüse aus dem Fond servieren.


FORTSETZUNG VON SEITE 16

Liebes Fernsehen – ich hätte da einen Vorschlag. Er entspricht sicher den Wünschen vieler Zuschauer mit ähnlich empfindlichem Magen. Können wir nicht mindestens im Fernsehen so tun, als lebten wir noch in der guten alten Zeit der Strumpfmaske. Wo bleibt Inspektor Colombo – der mit Geist und Logik, mit Fantasie und Hirn die Täter fasste. Wo bleibt Bruce Willis, der einfach mal alles niederschoss, bevor der Schuldige überhaupt gefunden wurde. Wo sind die zwei Schmelzis von Miami Vice, die sich mit ihrem Ferrari in den kriminellen Sumpf mischten. Damals konnte man die Verbrecher doch auch ohne Mikroskop stellen. Dabei hatte jeder seine eigeneTaktik. „Derrick“ trieb die Täter mit seinen spitzfindigen Fragen in die Ecke. „Der Alte“ hatte einfach Erfahrung. In einem „Fall für Zwei“ machte ein Rothaariger die Drecksarbeit, während ein anderer den Intellektuellen mimte. Na wenn schon – es war Unterhaltung zum mitdenken und nicht zum miterbrechen. Wir haben genug von den Bildern, die uns Blutspuren unter dem Mikroskop zeigen. Zeigt uns wieder Fingerabdrücke anstelle genetischer Fingerprints. Sie überfordern unseren Geist und unseren Magen. Aber die heutige Zeit – das soll nicht unerwähnt bleiben – hat natürlich auch ihre Vorteile. Heute kann man sich kriminell fühlen, ohne wirklich kriminell zu sein. Jeder, der einmal eine grössere Flugreise plante, kennt dieses kribbelnde Gefühl, ein gesuchter Terrorist zu sein. Alles wird geröntgt, beschnüffelt und durchsucht. Man darf keine Shampoos mehr im Handgepäck haben und die Schuhe muss man auch scannen lassen. An den Sicherheitsdurchgängen bilden die vermeintlichen Terroristen und ihre Terroristen-Kinder lange Schlangen und warten auf die offizielle Filzung. Taschenmesser weg – Nagelklipser weg – Deo weg – Rasierschaum weg. Alles wandert in einen riesigen Kübel. Was machen die uniformierten Flughafenheinis eigentlich mit dem ganzen beschlagnahmten Zeugs. Knipsen die sich nach Feierabend gegenseitig die Nägel und shampoonieren sich gemeinsam die Haare? Feiern sie Orgien unter dem Nacktscanner und beschmieren sich gegenseitig mit meinem Rasierschaum? Oh Gott – wenn ich an die Beamten von meinen Amerikareisen denke, so möchte ich bei einer solchen Party nicht dabei sein. Da würden einige im Scanner stecken bleiben. Nun also zurück zur initialen Frage. Geht es der heutigen Generation tatsächlich schlechter als der letzten? Nein - natürlich nicht, denn die „Modern Times“ haben ihre ausdrücklichen Vorteile. Heute kann man auf Facebook Freunde haben, die man selber gar nicht kennt. Man kann auf Youtube zuschauen, wie man einen anständigen Truthahn brät. Sucht man ein Rezept fürs Dinner, so hat das Internet immer eine Antwort parat. Man fragt sich also echt, wieso dieser Kochband überhaupt existiert und obendrein per Post verschickt wird. Na ja - wir sind eben die Gegenbewegung zum digitalen Trend. Die letzte Bastion der „Generation X“. Die Kämpfer gegen das Moderne und gegen jede Erneuerung - und trotzdem sind wir nicht die katholische Kirche. Wir schliessen diesen Fall ab und melden uns bald mit einer nächsten Ausgabe. Derrick würde nun sagen: „Hol schon mal den Wagen, Harry.“.


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// S t r a fv o ll z u g // auf Bewährung

//////////////////////////////////////////////// 5 Jahre //////////////////////////////////////////////// //////////////////////////////////////////////// /Hünenberger Lebkuchen/////////////

# 2 dl lauwarme Buttermilch [] [] [] [] [] [] [] [] [] [] # 100 Gramm Butter # 1 KL Natron  # 190 Gramm Zucker  # 2 dl Crème fraîche  # 40 Gramm Birnel  # 1 EL Lebkuchen-Gewürz  # 300 Gramm Ruchmehl 

Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Buttermilch leicht erwärmen und die Butter darin zergehen lassen. Dieser Mischung die Crème fraîche und das Natron beigeben - Zucker, Lebkuchen-Gewürz und Birnel ebenfalls beigeben und mit dem Schwingbesen gut verrühren. Nun das Mehl beigeben und das Ganze in der Rührmaschine oder von Hand sehr gut verrühren. Eine Springform von etwa 24 cm gut ausbuttern - die Masse in die Form geben. Das Ganze in der Mitte des Ofens 55 Minuten ausbacken. Den Lebkuchen aus der Form nehmen und noch warm mit etwa 1-2 EL Birnel bestreichen. Auskühlen lassen und mit Butter geniessen.

Hausmanns-Cake

Verwahrung in der geschlossenen Anstalt -150 Gramm Zucker -3 Eier  -1 Prise Salz  -100 Gramm weiche Butter  -abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone -200 Gramm Mehl  -1.5 dl Crème fraîche  -1 dl Milch  -3 TL Backpulver -Butter  Den Ofen auf 180° (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zucker, Eier und Salz im Rührwerk schaumig schlagen. Nun die Butter, die Zitronenschale sowie das Mehl beigeben und das Ganze etwas rühren - Crème fraîche, Milch und Backpulver beigeben und den Teig glatt rühren.  Eine ca. 28 cm grosse Cakeform ausbuttern. Die Masse in die Form streichen. 52 Minuten in der Mitte des Ofens ausbacken. Aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.  Nicht zu süss - und ohne Schokolade. Ein Cake für Männer. 


Aktenzeichen HK aufgewärmt  

Ermittlungen im Fall Küche

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