Neues Jahr - Neues Glück? Wenn’s doch so einfach wäre. Klar haben wir zum Jahreswechsel viele gute Wünsche ausgetauscht. Wir wünschten uns Erfolg, Gesundheit, und viel Glück. Das, was mit dem Tüchtigen ist, wenn man dem Sprichwort Glauben schenkt.
Doch: Was ist eigentlich Glück? Nur die Abwesenheit von Pech? Der französische Schriftsteller Maurice Barrès (1862 - 1923) hat das seinerzeit so definiert: "Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt."
Und schon Aristoteles schrieb ein Buch, das sich mit der Glückseligkeit beschäftigt, die "Eudaimonia". Dort heißt es „Glückseligkeit ist "das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des (menschlichen) Handelns." Zuvor hatte Platon behauptet, dass der Mensch nur glücklich sein kann, wenn die drei Teile der menschlichen Seele, Vernunft, Wille und Begehren im Gleichgewicht sind.
Das scheint nachvollziehbar. Heute vertritt man im Allgemeinen die Ansicht, dass m