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Rudolf Seidl
Ihr Bürgermeister für Maxhütte-Haidhof
Kommunalwahl am 08.März 2026
Rudolf Seidl 1.Bürgermeister Unsere Stadt im Mittelpunkt
Erfahren Kompetent Bürgernah
... hingeguckt von IngrId LIez
Liebe Leute, geht zur Wahl!
Wir regen uns gerne auf. Über Schlaglöcher, über fehlende KitaPlätze, zu wenig Parkplätze, zu hohe Gebühren. Und natürlich darüber, „was die da oben wieder beschlossen haben“. Nur - bei der Kommunalwahl, die jetzt am 8. März bevorsteht, sind „die da oben“ gar nicht so weit oben. Es sind Menschen aus unserem Ort – vielleicht aus dem Verein, Elternbeirat, oder vom Stammtisch. Rund 10 Millionen Menschen in Bayern sind aufgerufen, für die Kommunalwahl zu den Urnen zu schreiten – und darunter sind 700.000 junge Erstwähler. Gerade bei der Kommunalwahl ist es wichtig, dass die Menschen zur Wahl gehen, denn die Auswirkungen der Stimmverteilung sind direkt vor Ort zu spüren.
Von daher ist es zu bedauern, dass in der jüngeren Vergangenheit sich die Wahlbeteiligung nur zwischen 55 bis knapp 60 % bewegte. Historisch gesehen lag die Beteiligung bei Kommunalwahlen lange deutlich über 80 % in den 1950er Jahren. 2014 war mit etwa 55 % ein Tiefpunkt bei Bayern-Kommunalwahlen, danach stieg sie wieder etwas an. Also mal ehrlich, jede einzelne Stimme zählt! Es ist wichtig für die Region vor der eigenen Haustür, am Wahlsonntag nicht auf der Couch beim Kaffee sitzenzubleiben, sondern ins Wahllokal zu gehen, denn davon lebt Demokratie – dass alle mitmachen.
Bei der Kommunalwahl werden Oberbürgermeister und Bürgermeister gewählt (nicht überall), dazu Landräte und Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte. Es geht also um den Alltag vor Ort – nicht um große ideologische Fragen, sondern um konkrete Themen wie Baugebiete und Kindergärten, Schulen, Straßenbau und Vereinsförderung, Gewerbeansiedlungen und Arbeitsplätze, Energieversorgung und Windkraftstandorte. Was der Gemeinde- oder Stadtrat beschließt, merkt man oft schon wenig später im eigenen Ort. Der Bürgermeister und der Gemeinderat entscheiden, wofür Steuergelder eingesetzt werdenoft werden hier Millionenbeträge verwaltet! - ob für neue Sportanlagen, Sanierungen von Schulen, Kulturprojekte, Klimaschutzmaß-
nahmen oder die kommunalen Gebühren. Wer nicht wählt, überlässt diese Entscheidungen anderen.
Gerade in kleineren und mittleren Kommunen wie dem Städtedreieck, Regenstauf oder Zeitlarn entscheidet sich mit der Wahl, ob es Angebote für junge Familien oder genügend Ärzte gibt, wie sich die Infrastruktur entwickelt und ob nachhaltig oder kurzsichtig geplant wird.
Und: In Bayern gibt es Kumulieren und Panaschieren – man kann gezielt Kandidat/innen stärken, die man vielleicht sogar persönlich kennt. Das macht die Wahl besonders wirksam.
Konkret: Die Wähler können die ihnen zur Verfügung stehende Stimmenanzahl entweder der kompletten Liste von Kandidierenden einer Partei geben (Listenkreuz) oder sie verteilen die Stimmen auf einzelne Kandidaten, auch gehäuft auf eine Person. Dabei kann man auch Kandidaten aus verschiedenen Listen (Parteien) mischen – also panaschieren. Es gibt insgesamt vier farblich unterschiedliche Stimmzettel – für die Bürgermeisterwahl, die Landratsund die Kreistagswahl sowie für die Wahl der Stadt- und Gemeinderäte.
Auch die Mitglieder des Kreistags zu wählen, ist wichtig, denn dieser ist das Parlament eines Landkreises – also eine Ebene über den einzelnen Gemeinden. Der Kreistag entscheidet über Aufgaben, die mehrere Gemeinden betreffen – zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit, Bildung oder Infrastruktur. Viele Entscheidungen, die den Alltag betreffen, etwa Schulstandorte, Krankenhausangebote oder Busverbindungen, fallen nicht in den Rathäusern, sondern im Kreistag. Auch über Finanzen wird hier entschieden – etwa über die Höhe der Kreisumlage: Das ist Geld, dass die Gemeinden an ihren Landkreis zahlen müssen. Die Kommunalwahl ist die direkteste Form von Demokratie. Hier geht es nicht nur um Parteipolitik, sondern um Menschen, die Verantwortung für die eigene Heimat übernehmen.
Wer am 8. März nicht wählen geht, verzichtet darauf, über die Zukunft seines eigenen Ortes mitzuentscheiden. Demokratie beginnt nicht in Berlin – sie beginnt vor der eigenen Haustür.
Liebe Leserinnen und Leser,
„LOKAL vor der Wahl“ –das ist sozusagen der Leitspruch der vorliegenden Ausgabe! Am 8. März 2026 findet in Bayern die Kommunalwahl statt, und die LOKAL-Redaktion hat dafür viele Infos von den Parteien und Kandidierenden für Sie aufbereitet.
Lesen Sie auf den folgenden Seiten unsere Berichte und Interviews! Zusätzlich stellten wir allen Bürgermeisterkandidat/ innen im Städtedreieck, Regenstauf, Zeitlarn und Schmidmühlen acht identische Fragen rund um die kommenden Herausforderungen, Schwerpunkte und Ziele für die nächsten sechs Jahre.
Die Briefwahlunterlagen sind bereits verschickt worden – zaudern Sie also nicht, gehen Sie wählen!
Darüber hinaus steht am 1. und 2. März bereits zum 24. Mal die Bildungsmesse für den Landkreis Schwandorf ins Haus: Über 100 Unternehmen, Institutionen, Behörden und Schulen präsentieren sich mit ihren vielfältigen Infos in der Stadthalle MaxhütteHaidhof – Infos in diesem LOKAL auf Seite 19.
Ein weiteres großes Messe-Highlight ist im Mai geplant: Lesen Sie direkt nebenan was LOKALVerlegerin Julia Krempl gemeinsam mit zwei weiteren Burglengenfelder Unternehmerinnen für die regionale Wirtschaft auf die Beine stellen wird! Für das neue Messe-Format „REGIONALE“ haben sich bereits jetzt mehr als 50 Aussteller angemeldet.
Freuen kann man sich ebenfalls mit der ganzen Familie schon auf die ersten Märkte in diesem Jahr: In Regenstauf haben während des Okuli-Markts am 8. März auch wieder
zahlreiche Geschäfte des Werberings ihre Pforten für den Verkauf geöffnet. Sonntags-Shopping heißt es dann auch das Wochenende darauf am 15. März in Nittenau.
Obwohl die närrische Zeit und das bunte Treiben jetzt vorbei sind, ist in der Region auch weiterhin allerhand los: Alles Wichtige über die nächsten Events oder Vereinstreffen vor Ort lesen Sie in unserem übersichtlichen „Wer, was, wann, wo?“Veranstaltungskalender.
Weitere Meldungen aus den Städten und Gemeinden sowie aus der Vereinswelt und dem Wirtschaftsleben schließen sich wie gewohnt an.
Die nächste LOKALAusgabe erscheint am 21. März 2026. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen schönen Vorfrühling!
Herzlich Ihre Ingrid Liez mit der LOKAL-Redaktion
Drei Frauen, die sich trauen: Julia Krempl, Melanie Röhl und Heike Müller (v.l.) bringen mit der „REGIONALE 2026“ die Messe zurück ins Städtedreieck. Foto: LORE. Marketing Hub
REGIONALE 2026 - Messe-Comeback im Städtedreieck:
wieder eine Bühne für die Region
STÄDTEDREIECK (sr). Nach
vielen Jahren Pause erhält das Städtedreieck wieder eine starke Bühne für seine Wirtschaft: Mit der „REGIONALE 2026“ kehrt die Messe-Plattform in moderner, erlebnisorientierter Form für Gewerbe und Lifestyle zurück – regional verwurzelt und mit einer klaren Mission.
Die Idee zur Messe entstand aus dem Unternehmerinnen-Netzwerk LORE. Initiatorinnen sind Julia Krempl und Heike Müller, die sich seit zwei Jahren für die Sichtbarkeit und Vernetzung regionaler Unternehmerinnen einsetzen. Gemeinsam mit Gastronomin Melanie Röhl verfolgen sie das Ziel, die gesamte wirtschaftliche Vielfalt des Städtedreiecks sichtbar zu machen und Unternehmen wie Publikum eine zeitgemäße Plattform für echten Austausch zu bieten. „Gerade in Zeiten von Social Media und Digitalisierung wird deutlich, wie wertvoll das persönliche Gespräch ist. Reichweite entsteht online – Vertrauen entsteht im direkten Kontakt“, betont Julia Krempl. Genau diesen Raum für Begegnung wolle man mit der REGIONALE 2026 schaffen. Produkte erleben und schmecken, Dienstleistungen begreifen, Ideen diskutieren – all das gelinge am nachhaltigsten im unmittelbaren Austausch.
Feierlicher Messe-Auftakt
Die Messe findet am Samstag, den 9. Mai 2026, von 11.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag, den 10. Mai 2026, von 11.00 bis 17.00
Uhr in der Stadthalle Burglengenfeld sowie auf den angrenzenden Außenflächen und in der Mensa statt. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Damit richtet sich die Veranstaltung gleichermaßen an Fachpublikum, Familien und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Region.
Am Samstag wird die REGIONALE um 11.00 Uhr offiziell mit Grußworten von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt, dem künftigen Landrat bzw. der Landrätin sowie dem Bürgermeister der Stadt Burglengenfeld eröffnet.
Am Sonntag startet der zweite Messetag mit einem besonderen Muttertags-Auftakt mit „Schmarrnkerl & Funkerl“. Auf der Bühne stehen an beiden Tagen fest eingeplante Programmpunkte wie Tanz- und Taekwondo-Aufführungen. Auch das Angebot von Fachvorträgen und Workshops wird von Ausstellern gerne genutzt und sorgt für zusätzliche Impulse.
Eine Plattform für kleine und große Unternehmen Die REGIONALE 2026 versteht sich als hochwertige Präsentationsplattform für Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, Lifestyle, Direktvermarktern und Kreativwirtschaft. Sie bietet regionale Sichtbarkeit in einem professionellen Umfeld und eröffnet die Möglichkeit, Markenprofil und Kundenbindung nachhaltig zu stärken. „Wir möchten regionalen Unternehmen eine echte Bühne
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Zwei Erlebnistage für die ganze Familie Für die kleinen Besucher ist ebenfalls viel geboten – dabei sind Kinderschminken, Hüpfburgen und Mitmachaktionen. Ein Extra-Highlight werden ebenso die Infostände von Polizei und Wasserwacht sein. Sie erhalten bewusst eine kostenfreie Plattform, um ihre Arbeit sichtbar zu machen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen – ein Erlebnis, das gerade für Kinder faszinierende Einblicke bietet. Dies gilt ebenso für die „Städtedreieck Herzen“, die sich mit einem Stand präsentieren.
Teilnahme bereits zugesagt. Das Feedback aus der Wirtschaft ist durchweg positiv, viele zeigen sich begeistert vom Konzept und der Idee, eine erlebnisorientierte Messe in der Region neu zu etablieren. Mit der REGIONALE 2026 erhält das Städtedreieck erstmals seit vielen Jahren wieder eine zeitgemäße Messe, die Innovation, Regionalität und persönliches Erleben miteinander verbindet.
geben – hochwertig und zugleich nahbar“, erklärt Heike Müller. Begleitet wird die Messe von einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit durch die Veranstalter. Die Standkonditionen sind bewusst fair und regional ausgerichtet, damit auch die „ganz kleinen“ teil nehmen können.
Eine Messe für alle Sinne Auch für die Besucher bietet die REGIONALE weit mehr als eine klassische Info- und Pro duktschau. Regionale Anbieter präsentieren sich innovativ mit Mitmachaktionen und laden zum aktiven Ausprobieren, Entdecken und Testen ein. Verköstigungen regionaler Erzeuger setzen dabei genussvolle Akzente. „Uns war es sehr wichtig, dass diese Mes se mehr bietet als „nur“ Flyer und Kugelschreiber zum Mitnehmen. Die Besucher sollen die Messe mit allen Sinnen erleben können“, so Melanie Röhl. Auf die ersten Besucher beider Messetage war ten zudem regionale Entdeckerta schen - gefüllt mit Produkten der Aussteller.
Auch kulinarisch ist einiges gebo ten: Das Stadthallen-Restaurant „Gustl“ übernimmt die Bewirtung der Messebesucher und sorgt für eine genussvolle Stärkungen zwischendurch. Im Messe-Café erwarten die Gäste Kuchen- und Kaffeespezialitäten.
„Wir wollen, dass die Menschen Highlights für sich entdecken, pro bieren, ins Gespräch kommen und stolz auf das sind, was hier ent steht“, sagt Melanie Röhl.
Bereits jetzt große Resonanz aus der regionalen Wirtschaft Die Resonanz auf die REGIONALE ist bereits jetzt sehr groß. 50 Unternehmen aus den unterschied-
Gut zu wissen: Für den Samstag ist nach Messeende ein gemeinsames Get-together für alle Aussteller geplant. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind online unter www.regionale-messe.de abrufbar. Weitere Einblicke, aktuelle Entwicklungen und Aussteller-Vorstellungen gibt es in den sozialen Medien auf Instagram und Face-
s’Glosserl
von Bönedückt Hannückl
Ist die Heidelberg Materials AG ein Landschaftsvernichter!?
Wie man aus den bereits vorliegenden brutalen Planungen der Heidelberg Materials AG ersehen kann, beabsichtigt wohl diese Firma die seit Jahrhunderten gewachsene schöne Stadt Burglengenfeld gewaltsam und das wohl auch nicht gerade zu ihrem Besten umzugestalten. Berge will man wohl beseitigen, Löcher in die Landschaft will man wohl schlagen. Wasserläufe will man wohl brutal beseitigen oder radikal verändern (Brunnmühl). Westlich von Burglengenfeld soll vielleicht wohl eine Art Mondlandschaft entstehen. Und das wohl nur aus dem seltsamen Gewinnstreben einer Firma heraus, die sich wohl einer schönen Oberpfälzer Heimat gegenüber gleichgültig verhält. Aber, es ist ja nicht die angestammte Heimat von Heidelberg Materials AG oder die deren Betriebsleiter, sowie deren Direktoren. Nein, es ist vielmehr die Heimat der Lengfelderinnen und Lengfelder, die man erbarmungslos dem Gott Mammon, also dem wohl grenzenlosen Gewinnstreben einer Firma opfern will, ohne dabei die Erhaltung einer gesunden und schönen Landschaft zu beachten. Echter Natur- und Umweltschutz lagen also wohl nicht gerade im Fokus der brutalen Planungen der Heidelberg Materials AG. Wohl auch nicht gerade das Wohl und das Eigentum der braven, betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Burglengenfeld und deren gewachsener Rechte,
in die man mit der Umsetzung der Planungen der Firma man einschneidend eingreifen will. Auch auf die bestehenden Rechte von Vereinen will man wohl aus unerklärlichen Gründen nicht eingehen, geschweige sich mit ihnen wohl fair auseinandersetzen.
Nun fand er also endlich statt, der lang erwartete „Erörterungstermin“, in dem wohl die sehr seltsamen Sachen der sehr groß geratenen, also grandiosen Erweiterung des Burglengenfelder Steinbruches mit den Protestierenden besprochen wurden. Angesetzt war der Termin vom Landratsamt Schwandorf. Er sollte dazu dienen, die „rechtzeitig“ erhobenen Einwendungen von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, jedoch wohl auch juristischen Personen, also auch von Vereinen, -Behörden usw., die im laufenden Verfahren eine mehr oder weniger berechtigte Stellungnahme abgegeben haben, zu besprechen. Geladen waren wohl so ca. 320 Personen. Die Themen der Erörterung sollen aber dabei sehr umfangreich gewesen sein. Da kam es also darauf an, wie sorgfältig und wie objektiv die einzelnen Untersuchungen im Sinne der Beschwerdeführer und der Bürgerinnen und Bürger von Burglengenfeld verlaufen sind. Und wie erfolgreich die einzelnen Beschwerden und Eingaben sein werden. Weil, freiwillig wird die Heidelberg Materials AG wohl nichts an ihren mehr als grandiosen Vorhaben ändern wollen. Und die Vertreter und Anwälte von dieser Heidelberger Weltfirma sind wohl in Planfeststellungsverfahren mehr als erfahrungsreich. So dürfte das Landratsamt Schwandorf mit seinem juristischen Landrat Ebeling sehr gefordert sein, wenn sie im Interesse der Bürgerschaft und auch im Interesse der Beschwerdeführer ein objektives und gerechtes Planfeststellungsverfahren erreichen will. Natürlich, Heidelberger Materials AG soll oder darf wohl dabei nur seine, ureigene, wenn auch rechtlich überwachte Rolle spielen.
Mit sackrischen Grüßen euer Bönedückt Hannückl
Gruppenbild vor dem Rathaus: Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums waren kürzlich zu Besuch. Foto: Karolina Cheikho
Gymnasiasten im Rathaus:
Viele Fragen zur
Verwaltung der Stadt
BURGLENGENFELD (sr). 29 Schülerinnen und Schüler des JohannMichael-Fischer-Gymnasiums aus der 9. Jahrgangsstufe des sozialwissenschaftlichen Zweigs haben kürzlich das Rathaus und die Stadtverwaltung besucht. Dort gewannen sie wertvolle Einblicke in Entscheidungsprozesse und die Arbeitsweise in den einzelnen Ämtern. Empfangen wurden die Jugendlichen im Rathaus von Zweitem Bürgermeister Josef Gruber und erhielten zahlreiche wissenswerte Informationen zur Stadt Burglengenfeld, zur Arbeit einer kommunalen Verwaltung sowie zu deren Aufgaben und Zuständigkeiten. Zudem gab Gruber einen Überblick über die Geschich-
te Burglengenfelds und erläuterte den Aufbau sowie die Funktionsweise der Stadtverwaltung. Anschließend wurde den Gymnasiasten der neue Imagefilm der Stadt Burglengenfeld gezeigt.Geschäftsleiter Wolfgang Weiß informierte die Schüler ergänzend über das Thema Wahlen. Für Fragen blieb ebenfalls ausreichend Zeit, die Weiß gemeinsam mit Gruber beantwortete. Zum Abschluss des Besuchs führten der Geschäftsleiter und Karolina Cheikho von der Abteilung der Presse-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit die Jugendlichen zusammen mit ihren Fachlehrkräften durch das Rathaus.
Strahlende Gesichter: Die Teilnehmenden der IT-Bastler Burglengenfeld freuen sich über die Geschenksets von Cherry nach ihrem spannenden Besuch im Unternehmen. Foto: Ines Wollny
IT-Bastler Burglengenfeld besuchten Unternehmen Cherry
BURGLENGENFELD (sr). Die ITBastler Burglengenfeld besuchten am 30. Januar 2026 gemeinsam mit dem Burglengenfelder Kinderund Jugendtreff das Unternehmen Cherry in Auerbach i. d. Oberpfalz. Cherry ist ein deutscher Hersteller von Tastaturen, Schaltern und Eingabegeräten und insbesondere in der internationalen Gaming-Szene bekannt.
An der Exkursion nahmen neun Jugendliche, drei junge Erwachsene, Gruppenleiter Christian Daschner sowie Jugendpflegerin Ines Wollny teil. Empfangen wur-
de die Gruppe von Mitarbeitern des Unternehmens, die durch das Programm führten und Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche ermöglichten.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die Entwicklung der Cherry-Tastaturen. Cherry wurde 1953 in den USA gegründet und hat seit den 1970er Jahren seinen Hauptsitz in Deutschland. Im Anschluss stand die Einführung in die sogenannten Switches im Mittelpunkt – Schalter, die Tippgefühl und Lautstärke einer
Tastatur bestimmen. Die Jugendlichen lernten verschiedene Varianten kennen und konnten diese ausprobieren. Der Rundgang führte weiter in das Testlabor, wo die Prüfung der Bauteile auf Haltbarkeit und Belastbarkeit erläutert wurde. Abschließend besuchte die Gruppe die Produktion. Alle Teilnehmer erhielten ein Geschenkset und konnten selbst aktiv werden, sowie verschiedene Switches in den erhaltenen Tastaturen austauschen. Diese praktische Einheit stieß auf große Begeisterung.
Seniorenbeiratsvorsitzende Brigitte Hecht und Seniorenbeauftragte Nicole Söllner rufen dazu auf, sich dem Seniorenbeirat anzuschließen. Foto: Ulrike Pelikan
Gemeinsam Gutes bewirken:
Seniorenbeirat wirbt für neue Mitstreiter
BURGLENGENFELD (sr). Das Treffen ist von Offenheit, Erfahrung und viel Begeisterung für das Ehrenamt geprägt: Die städtische Seniorenbeauftragte Nicole Söllner und die derzeit amtierende Vorsitzende des Seniorenbeirats, Brigitte Hecht, wollen gemeinsam für die Mitarbeit im Seniorenbeirat der Stadt Burglengenfeld werben und so neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen. Anlass ist die Neuwahl des Gremiums im Mai 2026.
„Der Seniorenbeirat ist die Stimme für ältere Menschen in unserer Stadt“, erklärte Brigitte Hecht. „Wir bringen Anliegen, Ideen und auch Sorgen dorthin, wo Entscheidungen getroffen werden – in den Stadtrat und in die Verwaltung.“ Dabei gehe es nicht um Parteipolitik oder Einzelinteressen, sondern um das gemeinsame Ziel, Burglengenfeld seniorenfreundlich zu gestalten.
Auch Nicole Söllner betonte den praxisnahen Charakter der Arbeit: „Es geht darum, frühzeitig mitzudenken – bei Planungen, Projekten oder Angeboten, sowie darauf zu achten, dass ältere Menschen gut am Leben teilhaben können.“
Der Seniorenbeirat bringe seine Perspektive ein, mache auf Barrieren aufmerksam und gebe Impulse, die den Alltag vieler Menschen konkret verbessern.
Neuwahl im Mai –Amtszeit sechs Jahre
Der Seniorenbeirat der Stadt Burglengenfeld arbeitet überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig und versteht sich als Bindeglied zwischen älteren Bürgerinnen und Bürgern, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. „Besonders schön ist, dass wir nicht nur beraten, sondern auch selbst aktiv werden können“, so Hecht. „Ob bei Veranstaltungen,
Denkzettel*
Haushalt-Klamauk!
Informationsangeboten oder beim Seniorenprogramm – man sieht, dass das eigene Engagement Wirkung zeigt.“ Nicht zuletzt tragen die vielen Angebote des Seniorenbeirats dazu bei, der von vielen gefürchteten Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken. Was beide Frauen besonders hervorhoben, ist der persönliche Gewinn, den man aus diesem Ehrenamt ziehen könne. „Die Arbeit mit Senioren erfüllt einen mit großer Freude“, sagt Söllner. „Man bringt Zeit, Erfahrung und Ideen ein –und bekommt unglaublich viel zurück. Dankbarkeit, Vertrauen und viele wertvolle Begegnungen mit älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.“
Gesucht werden für die kommende Amtszeit engagierte Burglengenfelder, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Burglengenfeld oder ihren Ortsteilen haben. Willkommen sind sowohl Einzelpersonen als auch Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Organisationen und Initiativen aus dem Bereich der Seniorenarbeit.
„Wer Lust hat, sich einzubringen, ist bei uns genau richtig“, ermutigt Brigitte Hecht. „Man muss kein Profi sein – wichtig sind Interesse, Offenheit und der Wunsch, etwas für andere zu bewegen.“
Als familienfreundliche Kommune legt die Stadt Burglengenfeld großen Wert darauf, dass sich Seniorinnen und Senioren wertgeschätzt fühlen – als Menschen, die mit ihrer jahrzehntelangen Lebensleistung einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in der Stadt geleistet haben.
Nähere Informationen erhalten
Interessierte bei der Seniorenbeauftragten Nicole Söllner im Bürgertreff am Europaplatz:
Es ist in Burglengenfeld, anders als in anderen Kommunen (z.B. Maxhütte-Haidhof), schon seit Jahren üblich, dass der städtische Haushalt meist erst zur Jahresmitte in Kraft tritt - mit der Folge, dass wichtige Investitionen bis dahin aufgeschoben werden. Das hat die Mehrheit im Stadtrat nie groß in Aufregung versetzt, weil das Zahlenwerk der Verwaltung meist ohne eigene Anträge aus dem Gremium durchgewunken wurde. Auch im Jahr 2026 schien sich diese Tradition fortzusetzen. Da fehlte im Herbst wohl die Zeit, das Zahlenwerk ausarbeiten zu lassen und dem Gremium vorzulegen. Doch plötzlich ist alles anders. So entdeckt Bürgermeister Thomas Gesche kurz vor Torschluss nach 12 Jahren seiner aufopferungsvollen Tätigkeit „wichtige Dinge (*)“, die er noch schnellstens vor seinem Abschied regeln will. Um was es sich handelt, erfährt der Bürger logischerweise nicht, da Gesche in seinem „bestmöglich bestellten Haus“ sowieso alles OK findet. Warum also soll ein Haushalt mit 600 Seiten
Umfang und weitreichenden Zukunftsentscheidungen jetzt innerhalb von zwei Wochen von Stadräten abgesegnet werden, die zum Zeitpunkt der geplanten Antragseinreichung am 13.3.26 gar nicht mehr im Amt sind? Das Vorhaben stößt selbst bei den potentiellen Nachfolgern im Bürgermeisteramt nicht auf uneingeschränkte Zustimmung. So macht Michael Schaller sein Votum davon abhängig, dass das Zahlenwerk „unproblematisch“ ist und „keine großartigen Anträge mehr eingereicht würden“, nur um dem Wähler Versprechungen zu machen. Sollte dies der Fall sein, will der CSU-Kandidat „die Reißleine ziehen“ und den Satzungsbeschluss dem neuen Stadtrat im Mai überlassen. Für die demokratische Glaubwürdigkeit wäre diese Lösung besser. Was also ist der Hintergrund für diesen Schnelldurchlauf? Bloß nicht festlegen und niemanden vergraulen. Da könnten sich die Bürger ja an die großmundigen, nicht umsetzbaren Versprechen erinnern, wie die Wiederbelebung der Bockerlbahn oder eine Naabbrücke nur für Radfahrer, und diese Pläne einfordern. Ganz klar, hier wird die Verantwortung für frühere Fehlentscheidungen abgewälzt. Und leider können die Neuen im Rat ihre Wahlversprechen dann
mit diesem Ballast im Gepäck nicht umsetzen.
Für die Zukunft Burglengenfelds lässt dieser letzte HaushaltsKlamauk Gesches als Krönung seiner Amtszeit nichts Gutes erwarten. Da soll offenbar unbeindruckt von Schuldenberg und Förderskandalen weitergewurstelt und als Bürde den Nachfolgern aufgeladen werden. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die beiden Bürgermeisterkandidaten von CSU und SPD als leitende Verwaltungsbeamte in Pettendorf und Sinzing wissen, wie eine Gemeinde funktioniert. Mehr Ehrlichkeit erhofft sich
Ihr Hans E. Glatzl (*) Originalzitate lt. MZ v. 07.02.2026
BFB Burglengenfeld: „Nur sechs Plakate zur Wahlwerbung?“
BURGLENGENFELD (sr). Die FW/ BFB-Liste darf nur mit sechs Plakaten auf den Plakatwänden der Stadt Burglengenfeld um die Stimmen der Bürger für ihre 24 Kandidaten werben. In den Ortsteilen bekam die BI, die seit 36 Jahren im Stadtrat vertreten ist, lediglich in Lanzenried einen einzigen Platz zugeteilt.
Stadtrat Hans Glatzl sah darin bei der Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl 2026 eine krasse Benachteiligung gegenüber den Mitbewerbern, „obwohl uns als FW/BFB aufgrund der Landtagswahl im vergangenen Jahr mit den zweitmeisten Stimmen zur Kommunalwahl Listenplatz Zwei zusteht“, so Glatzl verwundert. Dies beschränke die demokratische Werbemöglichkeiten gerade für das BFB als örtliche Gruppierung enorm.
Die FW/BFB-Liste gleicht diesen Nachteil jetzt damit aus, ihre Kandidatenliste auf Privatgrundstücken zu präsentieren, dankte Glatzl für die Unterstützung aus der Bevölkerung. Er versprach im
Gegenzug bei einer Wiederwahl und Ausbau der FW/BFB-Sitze im Stadtrat sich für mehr Transparenz und direkte Bürgerbeteiligung einzusetzen.
Christine Kammerl (rechts) bekam vom BFB einen Schutzhelm für ihren Einsatz um den Naabtal-Radwanderweg. Foto: BFB Burglengenfeld
Aufklärung statt Stillhalten Viel zu lange habe sich das Ratsgremium auf ortsfremde Gutachter und teure Anwälte verlassen, statt selbst klare Entscheidungen für die Zukunft der Stadt zu treffen, so Glatzl weiter. Er plädierte dafür, gerade bei der anstehenden Kommunalen Wärmeplanung, das Zementwerk mit seiner Abwärmeleistung miteinzubeziehen. „Infolge des ungeklärten 3,7 MioFörderschaden-Skandals, den kostspieligen Bauverzögerungen beim Gefängnisturm und dem Blind-Ankauf des Hinterwimmer-Anwesens ist Aufklärung dringend geboten“, hoffte der langjährige BFB-Stadtrat auf Stimmenzuwachs unter dem Motto „Auf Liste 2 bist du dabei!“ In der anschließenden Kandidatenvorstellung sprach Christine Kammerl sich als Vertreterin der Vorstadt, auch mit Blick auf die geplanten Mehrfamilienhäuser in der Schmidmühlener Straße, für die Schaffung einer Einkaufsmöglichkeit im Quartier aus, ebenso wie für eine Optimierung des NaabRadwanderwegs.
Hans Glatzl
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Uhren
Schnuppertraining
der „Freitagstänzer“
BURGLENGENFELD (sr). Die „Freitagstänzer“ der Tanzabteilung des TV Burglengenfeld laden alle Tanzbegeisterten mit Vorkenntnissen, Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger ein zur kostenlosen Teilnahme an einem Schnuppertraining.
Unter Leitung des renommierten Tanztrainers, Sportpädagogen und Wertungsrichters Franz Skupin wird ein Training mit Niveau und Spaß angeboten. Zum Schnuppern in verschiedenen Tänzen wird jeweils freitags um 19.00 Uhr am 27.02., 06.03. und 13.03.2026 in der TV-Turnhalle Burglengenfeld, Regensburger Str. 11 (seitlicher Zugang) eingeladen. Schnuppern ist an ein, zwei oder allen drei Tagen möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Rückfragen gerne unter Telefon 09471 6428.
Auf dem Bild v.l.: August Steinbauer (Ehrenvorstand FFW Lanzenried), Klaus Obauer (dessen Vater über Jahrzehnte einen Feuerwehrhandel in der Kirchenstraße betrieben hatte), Christian Magerl (1. Kommandant FFW Lanzenried), CSU-Ortsvorsitzender Peter Singerer, Theresa Hecht (1. stellv. Kommandantin FFW Burglengenfeld), Marcus Härtl (1. Vorstand FFW Burglengenfeld), Bürgermeisterkandidat Michael Schaller (seit fast 35 Jahren bei den FFW engagiert) und Andreas Leikam (aktiver Feuerwehrmann). Foto: LisaBru Fotografie
Ehrenamt bei Schaller und der Burglengenfelder CSU im Fokus
BURGLENGENFELD (sr). Die WahlInformationsveranstaltungen der CSU in der Kernstadt und im Umland sowie in den Gesprächen an den Wahlkampfständen waren
Alle Teilnehmenden hatten viel Spaß auf der Piste! Foto: Dominik Hitzek
BURGLENGENFELD (sr). An den Januar-Wochenenden 10./11. sowie 17./18. Januar 2026 führte der Ski-Club Burglengenfeld seine traditionellen Ski- und Snowboardkurse im Bayerischen Wald durch. Austragungsort war das Skigebiet am Großer Arber.
Insgesamt nahmen 115 Personen teil, darunter 65 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer. Diese wurden in elf Gruppen betreut – neun im Bereich Ski alpin und zwei im Snowboard.Die äußeren Bedingungen hätten unterschiedli-
cher kaum sein können: Während am ersten Wochenende starker Schneefall und sehr kalte Temperaturen die Sicht erschwerten, bot das zweite Wochenende Sonnenschein und beste Fernsicht.
Von den verbesserten Bedingungen profitierten alle Altersklassen. Besonders bei den jüngsten Teilnehmern im ArBär-Kinderland zeigten sich deutliche Fortschritte. Viele wechselten bereits am dritten Kurstag auf die große Piste und meisterten sicher ihre ersten Liftfahrten. Auch die fort-
geschrittenen Gruppen erhielten gezielte Technikhinweise durch die Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Vorsitzender Dominik Hitzek dankte insbesondere den zahlreichen Ehrenamtlichen im Hintergrund sowie dem Küchen-Team, das für die Verpflegung an den Kurstagen sorgte. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kurse stehen nun weitere Aktivitäten auf dem Programm.
Alle Termine findet man auf der Webseite unter www.scbski.de.
durchweg gut besucht - das konstatiert Ortsvorsitzender Peter Singerer mit den Kandidierenden der CSU, die mit den Bürgern der Stadt vielfach ins Gespräch gekommen sind. Dabei war der Komplex „Ehrenamt“ ein häufig angesprochenes Thema gewesen.
„Wir begegnen den in vielen Bereichen in der Stadt ehrenamtlich Tätigen mit großer Dankbarkeit und Respekt, sind sie doch Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und halten den Laden vielfach am Laufen“, sagt Bürgermeisterkandidat Michael Schaller dazu. Er selbst ist seit Jugendtagen im Bereich Feuerwehr und Sport ehrenamtlich aktiv, seit 2014 vor allem in der Kommunalpolitik als Fraktionssprecher und in verschiedenen Gremien.
In ihrem Wahlprogramm legt die CSU dann auch besonderes Augenmerk auf dieses Thema und verspricht, das Ehrenamt auch zukünftig „entschlossen, zuverlässig und berechenbar“ zu unterstützen.
Außerdem plant die CSU eine Richtlinie für die Vereinsförderung: Hier soll es insbesondere
um die Jugendförderung sowie um einmalige Zuschüsse für Investitionskosten, orientiert an den Mitgliederzahlen, gehen. Ebenso solle die Beantragung von Fördergeldern durch Verbände, Freistaat und Bund unterstützt werden, erklärt Schaller und ergänzt: „Jeder Verein soll für seine eigenen Planungen mehr Klarheit darüber erhalten, welche Unterstützung er von der Stadt erwarten kann.“ Einen Gewinn für alle verspricht sich die CSU auch von einer bei der Stadt angesiedelten Plattform, in der etwa Vereinsfeste zeitlich koordiniert werden können. Besonders freut Schaller, dass unter den Kandidatinnen und Kandidaten der CSU-Stadtratsliste gestandene Persönlichkeiten sind, die ehrenamtlich viel Verantwortung tragen, so unter anderem auch in führenden Positionen bei den Feuerwehren sowie in den Bereichen Sport, Kultur, Museum und Kirche: „Dies unterstreicht die solide Verankerung der starken Liste in der Stadtgesellschaft und den Vereinen.“
Podiumsdiskussion am 20. Februar 2026:
Das große
Kandidaten-Triell
im VAZ Pfarrheim
Drei Kandidaten im aktuellen LOKAL-Kurzinterview:
Burglengenfeld hat die Wahl
BURGLENGENFELD (sr). In Burglengenfeld entscheiden die Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl 2026 über die künftige Ausrichtung der Stadt. Mit Michael Schaller (CSU), Martin Antretter (SPD) und Gregor Glötzl (BWG) stellen sich drei Kandidaten dem Votum der Wählerinnen und Wähler. Themen wie die angespannte Finanzlage, neue wirtschaftliche Impulse, Energie- und Klimaschutz sowie die Weiterentwicklung von Innenstadt und Tourismus stehen bei den Fragen im LOKAL-Kurzinterview an die Bewerber im Fokus. Was treibt sie an, wo sehen sie die größten Herausforderungen und mit welchen Ansätzen möchten sie Burglengenfeld weiter voranbringen?
LOKAL: Warum möchten Sie Bürgermeister werden und was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern?
Michael Schaller: Ich will gestalten, entwickeln und für unser Bürger da sein. Ich bin seit 12 Jahren Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und als Geschäftsleitender Beamter sehr erfahren in den verschiedensten Bereichen von Politik und Verwaltung.
Martin Antretter: Ich möchte Bürgermeister werden, da ich meine Heimatstadt und ihre Menschen liebe und 30 Jahre Berufserfahrung in der kommunalen Verwaltung habe. Ich setze auf Bürgerbeteiligung, Transparenz und pragmatische Lösungswege mit messbaren Zielen.
Gregor Glötzl: Weil ich Gestaltungswillen und die Fähigkeit habe, Ideen umzusetzen. Pragmatismus, Offenheit, Erfahrungen außerhalb der Verwaltung und (Partei-) Unabhängigkeit unterscheiden mich.
LOKAL: Welches ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrer Gemeinde und wie wollen Sie diese konkret anpacken?
Schaller: Ich werde die die Energiewende vorantreiben. Damit wird nicht nur Umweltschutz betrieben, sondern langfristig die finanzielle Lage deutlich verbessert.
Antretter: Die Finanzsituation! Aber wenn man sich ständig einredet, dass man einen „riesigen“ Schuldenberg verwaltet, blockiert man sich und verliert den Anschluss.
Glötzl: Neue Impulse für die Entwicklung von Burglengenfeld setzen, anstatt weiterhin von der Substanz zu leben.
LOKAL: Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste soziale Aufgabe der kommenden Jahre?
Schaller: Wir brauchen weiterhin eine hochwertige Kinderbetreuung und müssen unsere Senioren noch besser integrieren.
Antretter: Neben dem Ausbau der Kinderbetreuung, bezahlbarer Wohnraum. Wir müssen uns den Herausforderungen an eine älter werdende Gesellschaft stellen.
Glötzl: Die Integration aller zugezogenen Neubürger zu einer echten Stadtgemeinschaft realisieren sowie ein gutes Auskommen zwischen Alt und Jung.
LOKAL: Welche Klimaschutz- oder Energieprojekte wollen Sie konkret vorantreiben?
Schaller: Klimaschutz ist zuvorderst der sparsame Umgang mit Ressourcen. Konkret möchte ich den Flächenverbrauch reduzieren und die Energiebilanz unserer Einrichtungen verbessern.
Antretter: Ich werde den Ausbau der Energieautarkie, der erneuerbaren Energien und der Klimaresilienz unterstützen, mit dem Bewusstsein, dass auch Belange der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen sind.
Glötzl: Ein energetisches Quartierskonzept rund um das Bulmare erstellen, die kommunale Wärmewende vorantreiben und kommunal in Erneuerbare investieren.
LOKAL: Welche Maßnahme würden Sie zuerst umsetzen, um die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken?
Schaller: Der „alte toom“ muss ersetzt und Leerstände in der Innenstadt müssen beseitigt werden. Dem nehme ich mich als „Kümmerer“ an.
Antretter: Wir müssen den Kontakt zur Wirtschaft verbessern und eng zusammenarbeiten. Ich werde 24/7 erster Ansprechpartner für die Gewerbetreibenden sein. Wir müssen Unternehmen aus Zukunftsbranchen ansiedeln.
Glötzl: Wirtschaftsförderung etablieren, Gewerbeflächen raumverträglich entwickeln, ein Gründerzentrum ins Städtedreieck holen und die Geschäftsleute der Altstadt unterstützen.
LOKAL: Welche Rolle soll der Tourismus künftig für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde spielen?
Schaller: Tourismus spielt eine gewichtige Rolle. Speziell die NaabAchse will ich ausbauen - am besten zusammen mit Kallmünz und Teublitz.
Antretter: Ich werde alles daransetzen, den Tourismus in Burglengenfeld zu fördern. Wir müssen uns als Urlaubsregion „bekannter machen“ und unsere Attraktionen besser bewerben. Ein großes „visionäres“ Ziel ist die Durchführung der Landesgartenschau in den 2030er Jahren!
Glötzl: Tourismus kann ein wichtiger Baustein in der Regionalentwicklung sein. Angebote, Einrich-
BURGLENGENFELD (sr). Der Bund der Selbständigen (BDS) Bezirksverband Oberpfalz lädt in Kooperation mit dem Wirtschaftsforum Burglengenfeld e.V. (WIFO) zur Podiumsdiskussion der Burglengenfelder Bürgermeisterkandidaten ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 20. Februar 2026, im VAZ Veranstaltungszentrum/ Pfarrheim, Kallmünzer Straße 16,
statt. Einlass ist ab 18:00 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Teilnehmen werden die Kandidaten Martin Antretter (SPD), Gregor Glötzl (BWG) und Michael Schaller (CSU). Da die Plätze im VAZ begrenzt sind, wird um eine OnlineAnmeldung gebeten unter www. bds-bayern.de/podiumsdiskussion-der-buergermeisterkandidatenburglengenfeld.
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tungen und Infrastrukturen, die für Touristen attraktiv sind, dienen auch der Bevölkerung vor Ort. Das beste Beispiel sind Wander- und Fahrradwege.
LOKAL: Welchen Platz oder Ort in Ihrer Gemeinde mögen Sie besonders und warum?
Schaller: Generell unsere Gastronomie. Hier verbringe ich Primetime mit meinen Liebsten.
Antretter: Im Sommer sitze ich sehr gerne in der Altstadt, genieße einen Latte Macchiato und beobachte die Menschen. Oft gehe ich auch im Raffa spazieren.
Glötzl: Der Kreuzberg: Hier bin ich aufgewachsen, hier fühle ich mich wohl, kann die Natur beobachten, mich entspannen und mit den Kindern spielen.
LOKAL: Ihr Leitspruch zur Kommunalwahl 2026?
Schaller: Gemeinsam für Burglengenfeld – stark, heimatverbunden, und zukunftsorientiert.
Antretter: Antretter tritt an! Ein neuer Anfang - für eine historische Stadt, für eine gute Zukunft!
Glötzl: Wir. Mit euch. Für Alle! Zusammen Gemeinwohl schaffen!
Michael Schaller (CSU) Foto: LisaBru Fotografie
Martin Antretter (SPD) Foto: Eva-Maria Wein
Gregor Glötzl (BWG) Foto: Ines Häberlein
Neueröffnung: Studio „AnRé Wellness“
BURGLENGENFELD (sr). Anna Reznikova eröffnete Ende Januar 2026 ein Studio für ganzheitliche Körperarbeit im Naabtalpark 54. Zum Tag der offenen Tür informierte sich auch Bürgermeister Thomas Gesche über das neue Angebot und wünschte der Gründerin viel Erfolg. Reznikova arbeitet mit einem Ansatz, der den gesamten Körper in den Blick nimmt. „Der Körper ist kein Zusammenspiel einzelner Teile. Alles hängt miteinander zusammen“, erklärt sie. Ihr Schwerpunkt liegt auf der
Bürgermeister Thomas Gesche übergab Anna Reznikova eine kleine Aufmerksamkeit der Stadt Burglengenfeld. Foto: AnRé Wellness
Gantke®-Faszienbehandlung. Die Behandlung des Bindegewebes spielt eine zentrale Rolle für Haltung, Beweglichkeit und Spannungszustände. Durch gezielte Techniken und Methoden unterstützt sie ihre Klienten dabei, Verspannungen zu lösen, die Beweglichkeit zu steigern und ein ganzheitliches Gefühl der Entspannung zu erleben. „Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Menschen in kurzer Zeit wirklich runterkommen können“, sagt Reznikova. „Unser Alltag ist oft geprägt von Dauerstress und Leistungsdruck – all das speichert sich im Körper.“
Bereits seit 2024 arbeitet sie im kleinen Rahmen. „Ich wollte mir Zeit nehmen, mein Konzept Schritt für Schritt aufzubauen und weiterzuentwickeln“, erklärt sie. Nun eröffnete sie neue, größere Räume, um noch mehr Platz für individuelle Behandlungen zu schaffen. Das Angebot umfasst verschiedene Anwendungen für Körper und Gesicht, darunter fasziale Behandlungen, Lymphdrainage, unterschiedliche Gesichtstechniken, Head-Spa-Anwendungen und kombinierte Rituale. „Ich passe jede Behandlung individuell an meine Klienten an. Ein festes Standardprogramm gibt es bei mir nicht“, betont Reznikova. Ausführliche Infors sind auf der Homepage des Studios unter www.anrewellness.com zu finden.
Beim Erste-Hilfe-Nachmittag des Seniorenprogramms wurde praxisnah trainiert. Foto: Nicole Söllner
Seniorenprogramm der Stadt Burglengenfeld:
Erste-Hilfe-Übungen
BURGLENGENFELD (sr). Im Rahmen des Seniorenprogramms der Stadt Burglengenfeld fand kürzlich beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in der Lindenstraße ein Erste-Hilfe-Übungsnachmittag für Seniorinnen und Senioren statt. Ziel der Veranstaltung war es, lebensrettende Maßnahmen aufzufrischen und die Handlungssicherheit in Notfällen zu stärken. Im Fokus standen die Herz-Lungen-Wiederbelebung, der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED), das Erkennen von Schlaganfall und Herzinfarkt, die stabile Seitenlage sowie das Anlegen eines Druckverbands. Besonders praxisnah wurde die Wiederbelebung trainiert.
beim BRK
Die Teilnehmenden lernten, wie wichtig eine schnelle und kontinuierliche Herzdruckmassage ist, um die Durchblutung lebenswichtiger Organe aufrechtzuerhalten.
Referentin Kerstin Schrembs unterstrich die Bedeutung des Defibrillators im Ernstfall: „68 Prozent der Notfälle überleben dank des Einsatzes eines Defibrillators.“
Auch wurde der Umgang mit einem AED praktisch geübt. Horst Singerer vom BRK zeigte, dass diese Geräte auch von medizinischen Laien sicher bedient werden können. In Burglengenfeld stehen Defibrillatoren unter anderem im Rathaus, im Bürgertreff, im Bulmare sowie in der NAC-Passage zur Verfügung.
Die Veranstaltung machte deutlich: Jede und jeder kann im Notfall Leben retten – vorausgesetzt, man weiß, was zu tun ist.
Gut zu wissen:
Das Seniorenprogramm bietet quer durchs Jahr auch eine Mischung aus kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet. Tanz- und Singnachmittage, saisonale Feste, Ausflüge sowie Themennachmittage und Vorträge im Bürgertreff gehören dazu.
Die gedruckte Broschüre liegt im Bürgerbüro und im Bürgertreff am Europaplatz aus und ist online unter dem Stichwort „Seniorenbeirat“ abrufbar.
Erstes Ehrenamtsdinner der SPD ein voller Erfolg
90 geladene Gäste aus Burglengenfelder Vereinen wurden im Restaurant Tapas verköstigt
BURGLENGENFELD (sr). Gelungene Premiere: Bürgermeisterkandidat Martin Antretter hat alle Vereine im Stadtgebiet zum ersten Ehrenamtsdinner des SPD-Ortsvereins eingeladen. „Wir kochen für Sie. Wir bedienen Sie. Wir hören Ihnen zu“, lautete das Motto. 90 Vertreterinnen und Vertreter von 39 Burglengenfelder Vereinen folgten der Einladung und ließen sich im Tapas Schweinebäckchen in Sherryrahm, Wintersalat mit Orangen-Thymiandressing oder Pilzbällchen in Morchelrahm schmecken.
„Ehrenamt stärken – das darf nicht nur eine Floskel für politische Sonntagsreden sein“, sagte Martin Antretter. Die Burglengenfelder SPD wollte daher Worten Taten folgen lassen „und unsere Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt mit feinem Essen zum Ausdruck
bringen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsvereins. So trafen sich die ersten Helferinnen und Helfer aus den Reihen des SPD-Ortsvereins Anfang Februar schon um 8:30 Uhr, um unter der Regie von Tapas-Chefin und Stadtratskandidatin Melanie Röhl den Kochlöffel zu schwingen.
Viele Köche verderben den Brei – das bekannte Sprichwort galt beim Ehrenamtsdinner nicht. Im Gegenteil: „Etliche Gäste haben mich nach den Rezepten für die Speisen gefragt“, berichtete Röhl. Und Stadtratskandidatin Ramona Rautter betonte: „Unser Essen wurde tatsächlich sehr gelobt.“
SPD-Ortsvorsitzende Kerstin von Brincken hatte zusammen mit dem Team der Stadtratskandidatinnen die Organisation des Ehrenamtsdinners übernommen. „Wir wollten, dass Ehrenamtliche, die sich vielleicht noch nicht kennen,
miteinander ins Gespräch kommen, netzwerken und Erfahrungen austauschen können“, sagte von Brincken. Daher platzierte sie die Vertreterinnen und Vertreter der Vereine bunt gemischt an großen Tafeln. Bedient wurden sie dort unter anderem von Bürgermeisterkandidat Martin Antretter, dem Dritten Bürgermeister Sebastian Bösl und einem 20-köpfigen Team der Sozialdemokraten. Antretter und von Brincken zogen nach dem Event zufrieden Bilanz: „Von der mehr als positiven Resonanz waren wir selbst überrascht: Nach den Zusagen von 90 Ehrenamtlichen mussten wir aus Platzgründen die Anmeldeliste schließen und - leider - sogar Absagen erteilen.“ Am wichtigsten sei der Austausch unter und mit den Gästen gewesen. „Mich hat am meisten gefreut, dass wir so viel Lob für unsere Idee, für unseren
„Guten Appetit!“: Bürgermeisterkandidat Martin Antretter serviert Schweinebäckchen in Sherryrahm mit Kartoffelpüree und glasierten Karotten. Foto: Eva-Maria Baldrian
Einsatz und unseren Auftritt als Team bekommen haben“, sagte Helga Forster. Das Ehrenamtsdinner des SPD-Ortsvereins für soll
keine „Wahlkampf-Eintagsfliege“ sein, sondern fortgeführt werden. Impressionen des Dinnerst findet man auf Instagram und Facebook.
Das aktuelle LOKAL-Interview mit Imad Cheikho (BWG):
„Ich möchte Burglengenfeld
etwas zurückgeben!“
BURGLENGENFELD (sr). Er ist Gastronom, Vorsitzender des Wirtschaftsforums und nun auch Stadtratskandidat für die Burglengenfelder Wählergemeinschaft (BWG): Imad Cheikho möchte sich künftig noch stärker für seine Stadt engagieren. Im LOKAL-Interview spricht er über sein starkes Heimatgefühl, seine Motivation für die Kandidatur und seine Ideen für eine lebendige Innenstadt.
LOKAL: Welches Gefühl verbindest du mit Burglengenfeld?
Imad Cheikho: Ich bin 1990 mit zehn Jahren nach Deutschland gekommen. 1996 sind meine Eltern nach Burglengenfeld gezogen. Für mich war das als Kind ein großer Schritt, verbunden mit vielen Emotionen. Doch ich wurde in dieser Gemeinde sofort herzlich aufgenommen, fand schnell Anschluss und konnte Freundschaften schließen. Das war der Beginn eines starken Heimatgefühls. 2001 habe ich mein erstes Geschäft in Burglengenfeld eröffnet: Cheikho Döner & Pizza, direkt am Marktplatz. Dafür bin ich dieser Stadt sehr dankbar und möchte ihr heute im Gegenzug etwas zurückgeben.
LOKAL: Was ist deine Motivation, dich politisch zu engagieren und für den Stadtrat zu kandidieren?
LOKAL: Welche Eigenschaften bringst du für die Arbeit im Stadtrat mit?
Cheikho: Mir ist Sachlichkeit statt gegenseitigem Kritisieren besonders wichtig, denn wir alle wollen das Beste für Burglengenfeld. Dafür braucht es Gemeinschaftsdenken, Herzlichkeit, Toleranz und Offenheit, auch gegenüber guten Vorschlägen anderer Gruppierungen, wenn sie dem Fortschritt unserer Stadt dienen.
LOKAL: Was siehst du in Burglengenfeld positiv und wo besteht Verbesserungsbedarf?
Cheikho: Das Bild der Innenstadt, des Herzens der Stadt, ist geprägt von wenig Begegnung und einem nahezu eingeschlafenen Nachtleben. Das möchte ich ändern. Als 1. Vorsitzender des Wifos und langjähriger Gastronom kenne ich die Herausforderungen unserer Unternehmer sehr genau. Eine Stadt lebt nicht nur tagsüber, sie braucht auch am Abend Orte der
Cheikho: Ich bin kein Mensch, der gerne jammert. Ich suche Lösungen und packe Probleme an. Deshalb bin ich auch Vorsitzender des Wifo geworden. Mich für den Stadtrat aufstellen zu lassen, war für mich nur konsequent. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich in Burglengenfeld etwas bewegen möchte, denn unsere Wirtschaft und unser Nachtleben hat noch viel Potenzial.
Begegnung: Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen und ein Umfeld, in dem man sich gerne aufhält. Ich setze mich dafür ein, dass Burglengenfeld wieder ein Ort wird, an dem man sich trifft, ausgeht und gerne Zeit verbringt – generationsübergreifend und familienfreundlich. Der Marktplatz soll wieder eine Bühne für Leben sein.
LOKAL: Was möchtest du in Burglengenfeld konkret umsetzen?
Cheikho: Mir ist wichtig, die Nahversorgung in der Altstadt und der Vorstadt zu stärken. Dazu gehören auch mehr Parkmöglichkeiten in der Innenstadt sowie eine Senkung der Parkhausgebühren. Außerdem würde ich mich für eine Bewirtung in der Nähe des Irls und des Eislaufplatzes einsetzen, um das Angebot für Familien zu verbessern. Nach dem Verkauf des VAZ liegen mir neue Veranstaltungsorte und -formate am Herzen, sowie die nachhaltige Stärkung unserer Wirtschaft.
LOKAL: Viele Bürger fühlen sich von der Politik nicht gesehen. Wie willst du auch nach der Wahl ansprechbar bleiben?
Cheikho: Wer mich kennt, weiß, dass ich immer ein offenes Ohr für die Burglengenfelderinnen und Burglengenfelder habe. Das würde sich auch als gewählter Stadtrat nicht ändern. Nähe zu den Menschen ist für mich keine Wahlkampfphase, sondern eine Haltung. JETZT NEU BEI
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LOKAL: Warum kandidierst du auf der Liste der BWG Burglengenfeld?
Cheikho: Mir war wichtig, mich in einer parteilosen Wählergemeinschaft zu engagieren und das habe ich in der BWG Burglengenfeld gefunden. Ich möchte mich parteiungebunden, neutral und sachorientiert für Burglengenfeld einsetzen.
Die engagierten Kandidatinnen und Kandidaten der BWG waren mir sofort sympathisch, denn sie haben ein gemeinsames Ziel: das Beste für die Bürgerinnen und
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Bürger in Burglengenfeld – ohne Selbstdarstellung, ohne parteipolitischen Zwang. Man spürt, dass es hier nicht um eine Zweckgemeinschaft geht, sondern um echtes Miteinander.
LOKAL: Was ist dein Versprechen an die Wählerinnen und Wähler?
Cheikho: Dass ich mein Bestes für Burglengenfeld und seine Bürgerinnen und Bürger gebe. Mit Fleiß, viel Herz und Leidenschaft. Wer mich kennt, weiß, dass ich in Burglengenfeld etwas bewegen möchte!
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Allfinanzberatung Robert Wagner feiert Jubiläum
Vermögensberater aus Leidenschaft seit zwei Jahrzehnten für die Kunden da!
BURGLENGENFELD (lz). Die Allfinanzberatung von Robert Wagner feiert Jubiläum: Seit 20 Jahren schon berät der Experte für Versicherungen, Finanzierungen und Geldanlagen seine Kundinnen und Kunden in Sachen Geld und Vermögen. Im Januar 2006 eröffnete er in der Klostergasse die Generalagentur der Generali Versicherung AG. Im Laufe der letzten Jahre hat er sich mit seinem Team zur Allfinanzberatung vor Ort weiterentwickelt und sich mit der Produktpalette der Deutschen Vermögensberatung AG noch professioneller aufgestellt.
Vom Versicherungsbüro zur modernen Allfinanzberatung „2013 sind wir in die jetzigen Räume in der Regensburger Straße 38B umgezogen, weil die alten Räumlichkeiten zu klein wurden und das aktuelle Büro zudem repräsentativer ist“, erinnert sich Wagner, der vor 40 Jahren aus Überzeugung als Versicherungsfachmann (BWV) in die Branche eingestiegen ist.
Heute betreut das vierköpfige Team seiner Regionaldirektion einen festen Kundenstamm von über 3000 zufriedenen Kunden, noch immer kommen neue hinzu.
Für ihn hat die Vielschichtigkeit
des Berufs nichts an Attraktivität eingebüßt: „Ich bin nach wie vor mit Begeisterung dabei. Besonders der Umgang mit Menschen und ihren verschiedenen individuellen Wünschen, was Absicherung oder Vermögensaufbau betrifft, reizt mich.“
Seitdem sei neben der klassischen Versicherungsberatung auch der Bereich Finanzierung, Geldanla-
gen, Investment und Edelmetalle (Gold und Silber) hinzugekommen. Die dafür erforderlichen IHKQualifikationen besitzt der Inhaber seit Jahren.
Eine starke Partnerschaft für die Zukunft Darüber hinaus hat sich Robert Wagner im September 2025 mit seinem Kollegen Michael Taffner
aus Regensburg zusammengeschlossen – und dies selbstverständlich zum Vorteil der Kunden und für ein noch höheres Servicelevel: „Michael Taffner und ich kennen und schätzen uns bereits seit 23 Jahren. Er war damals erfolgreicher Verkaufsleiter in meiner Filialdirektion der GENERALI in Regensburg, bevor ich 2006 in die Selbstständigkeit ging. Wir er-
gänzen uns ideal in den Punkten Mitarbeiterausbau und Kundenberatung. Auch eine künftige Nachfolgeregelung für mich in fünf Jahren ist dabei auf der Agenda.“ So sind durch den Zusammenschluss nun insgesamt 10 Mitarbeitende für die Kunden da.
Persönliche Finanzlösungen statt Standardkonzepte
Die Stärken des Teams Wagner liegen vor allem in der individuellen und ausführlichen Betreuung, gemäß dem Motto: „Mit Geld und Vertrauen spielt man nicht!“ Das aufwändige Ausarbeiten eines individuellen Lösungsvorschlages, der mehre Termine bis zur Umsetzung erfordert, gehört zum Repertoire.
Hier hebt sich Robert Wagner sicherlich von vielen Mitbewerbern ab: Er nimmt sich sehr viel Zeit für seine Kundengespräche, hört aktiv zu und gibt die richtigen Entscheidungen an die Hand, egal ob es um Sparen und Vorsorgen, Versicherungen oder die Altersvorsorge geht. Und auch, wenn sich im Laufe des Lebens Ziele verändern, Prioritäten neu gesetzt werden und der persönliche Kurs in Sachen Finanzen angepasst werden muss, ist Robert Wagner der richtige Ansprechpartner.
Regionaldirektion Robert Wagner
Regensburger Straße 38 b 93133 Burglengenfeld Telefon 09471 - 30899-0
Das Team der Allfinanzberatung: Robert Wagner (sitzend li.) und Michael Taffner (sitzend re.) mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die gemeinsam für persönliche Beratung und umfassenden Service in Burglengenfeld und Regensburg stehen. Foto: Julia Krempl
Hauptgewinnerinnen des WIFO-
Taler-Gewinnspiels
BURGLENGENFELD (sr). Für die Gewinnerinnen und Gewinner des Taler-Gewinnspiels des Wirtschaftsforums Burglengenfeld e.V. ist das neue Jahr schon jetzt zu einem wirklich guten neuen Jahr geworden. 90 Preise zog WIFO-Glücksfee Karolina Cheikho unter den wachsamen Blicken von WIFO-Vorsitzendem Imad Cheikho und Citymanager Wolfgang Dantl aus knapp 1000 ausgefüllten Taler-Sammelheften. Insgesamt wurden Preise im Wert von 2.100 € verlost.
WIFO-Gutscheine im Wert von 200 € als Hauptpreis gewinnt Evi Schneeberger aus Burglengenfeld. Auf Platz zwei erhält Annemarie Beer, ebenfalls aus Burg-
ermittelt
lengenfeld, WIFO-Gutscheine im Wert von 100 €. Platz drei geht in diesem Jahr nach Teublitz: Sonja Fleischmann sichert sich einen 50 €- Einkaufsgutschein. Die weiteren Gewinner erhalten je einen 20 €-Gutschein aus einem Burglengenfelder WIFO-Fachgeschäft. Bei der Übergabe der drei Hauptpreise bedankte sich Imad Cheikho bei allen Mitspielerinnen und Mitspielern des Taler-Gewinnspiels für die Treue und die riesige Resonanz bei den Kundinnen und Kunden: „Bereits im November wurden wir gefragt, wann es endlich Taler-Sammelhefte gibt, weil die Menschen die Aktion kennen und lieben. Da muss man gar nicht mehr viel erklären.“
Auf diese Szene darf man sich unter anderem freuen: Das streitlustige Ehepaar (gespielt von Patricia Eichinger und Michael Chwatal) am Zaschkahof bei der Fronfeste. Foto: Sandra Chwatal
„Gerichtswesen in alter Zeit“ Erlebnisführung in Burglengenfeld
BURGLENGENFELD (sr). Am Sonntag, den 1. März 2026, bietet sich den Bürgern in Burglengen-
feld eine besondere Gelegenheit, einen Blick in die Vergangenheit des Gerichtswesens zu werfen.
Kneipp-Verein
Burglengenfeld e.V.: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
BURGLENGENFELD (sr). Der Kneipp-Verein Burglengenfeld e.V. lädt seine Mitglieder am Freitag, den 13. März 2026, zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen von Vorstand und Beiräten ein.
Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Gasthof „Zu den 3 Kronen“ in Burglengenfeld. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen.
Marktplatz 23 • 93133 Burglengenfeld
„Wir freuen uns über die Treue zum lokalen Handel, der in fast 1000 gefüllten Sammelheften zum Ausdruck kommt“, ergänzte Wolfgang Dantl. „Das beweist einmal mehr die Bedeutung von Burglengenfeld als Einkaufsstadt Nummer eins in der Region!“
Das Taler-Gewinnspiel ist nur eine von zahlreichen Aktionen des Wirtschaftsforums rund um den Einzelhandel und die Gastronomie. Verkaufsoffene Sonntage, die Italienische Nacht, das Europafest und viele weitere Aktionen sorgen das ganze Jahr für Aufmerksamkeit und Leben in Burglengenfeld. Aktuelle Infos findet man unter www.wifo-burglengenfeld.com sowie in den Sozialen Medien.
Unter der Leitung von Rechtsanwalt Sebastian Bösl findet eine Erlebnisführung statt, die die Teilnehmer auf eine historische Reise mitnimmt. Dieses Ereignis startet um 15.30 Uhr am Europaplatz und dauert etwa anderthalb Stunden. Die Führung verspricht nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam zu sein, da sie mit szenischen Einlagen angereichert wird. Zuerst führt der Rundgang durch die malerische Altstadt zum Rathaus. Hier wurde in mittelalterlicher Zeit die „Niedere Gerichtsbarkeit“ ausgeübt. Delikte wie Beleidigungen, Raufereien oder Zauberei wurden hier verhandelt.
Weiter geht es zur Fronfeste, dem ehemaligen landesherrlichen Gefängnis aus dem 16. Jahrhundert. Die Teilnehmenden treffen hier auf ein historisches Ehepaar, das zu seiner Zeit für Unruhe sorgte. In einer szenischen Darstellung schimpft die Frau über ihren „Lump“, der in der Fronfeste seine Strafe absetzen muss. Entlang der Naab werden die „Altrechtlichen Dienstbarkeiten“ vorgestellt.
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Ein weiterer Haltepunkt ist die Große Kanzlei, ehemaliger Sitz der Landesverwaltung und der Gerichtsbarkeit. Dort begegnen die Besucher dem Burglengenfelder Landrichter Wolfgang Adrian von Spiering, einer sagenumwobenen Figur, der sogar heute noch spuken soll.
Den Abschluss der Führung bildet das frühere Amtsgerichtsgebäude, das heutige Neue Stadthaus.
Von dessen Stufen aus wird ein Richter „sonderbare“ Urteile aus der Nachkriegszeit verkünden.
Sebastian Bösl erhellt den Rund-
gang mit zahlreichen spannenden Gerichtsgeschichten aus vergangenen Jahrhunderten, unterstützt von Michael Chwatal und Patricia Eichinger, die für die schauspielerischen Einlagen verantwortlich sind.
Interessenten können sich auf www.vhs-schwandorf-land.de oder telefonisch unter 09471 3022333 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Weitere interessante Veranstaltungen in Burglengenfeld gibt es online auf der Webseite der Stadt zu finden.
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Auf dem Bild von links: Wifo-Vorsitzender Imad Cheikho, Evi Schneeberger, Sonja Fleischmann, Citymanager Wolfgang Dantl und Annemarie Beer. Foto: Markus Pritschet
Rosen, Nahbarkeit und klare Ziele für die Maxhütter Bürgerinnen und Bürger UWM-Kandidaten
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Bei winterlichen Temperaturen und leichtem Regen haben die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten der UWM (Unabhängige Wähler Maxhütte-Haidhof) am Valentinstag in der Bahnhofstraße ein sichtbares Zeichen gesetzt: Mit Rosen, offenen Ohren und viel persönlichem Engagement suchten sie das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Mit dabei war auch der amtierende 1. Bürgermeister Rudolf Seidl (UWM). Die Rosen waren dabei mehr als nur eine freundliche Geste. Sie standen symbolisch für Wertschätzung, Zusammenhalt und die tiefe Verbundenheit mit der Heimatstadt. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es ganz wichtig, füreinander da zu sein und miteinander zu sprechen“, so die UWM. Und genau das war das Ziel der Aktion: Nicht nur Rosen zu verteilen, sondern Vertrauen aufzubauen.
Trotz des unbeständigen Wetters blieben die Bürgerinnen und Bürger stehen, nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche
zeigten Herz zum Valentinstag
Auf dem Bild v.l.: Stadtratskandidaten der UWM: Markus Routschka, Matthias Huber, Christian Auburger, Armin Berger, Josef Schmid mit Stadtratskandidatin Susanne Kugelmeier, Unterstützerin der Sozialen Bürger Maxhütte-Haidhof (SBM), Paula Rothäuger, und Bürgermeisterkandidat
Rudolf Seidl. Foto: Konrad Steger
und brachten auch ihre Anliegen, Wünsche und Ideen ein. Themen wie die zukünftige Entwicklung der Stadt, bezahlbarer Wohnraum, eine starke Infrastruktur und ein
lebendiges Vereinsleben standen dabei im Mittelpunkt. Die UWMKandidatinnen und -Kandidaten nahmen sich bewusst Zeit – jede Begegnung zählte.
Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl machte die UWM deutlich, wofür sie steht: Für sachorientierte, unabhängige und bürgernahe Politik. Die Kandidatinnen
und Kandidaten präsentierten sich als engagiertes Team mit unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Hintergründen – vereint durch das gemeinsame Ziel, Verantwortung für Maxhütte-Haidhof zu übernehmen und die Stadt mit Herz und Verstand weiterzuentwickeln.
Der amtierende 1. Bürgermeister Rudolf Seidl unterstrich dabei die Bedeutung eines starken, verlässlichen Stadtrates: Eine Stadt lebt vom Miteinander. „Wir brauchen Menschen, die anpacken, zuhören und Entscheidungen verantwortungsvoll treffen.“ Die Rosenaktion habe eindrucksvoll gezeigt, dass die UWM genau diesen Anspruch lebe.
So wurde der Valentinstag in der Bahnhofstraße zu mehr als nur einem symbolischen Termin. Er wurde zu einem Ausdruck von Nähe, Engagement und politischer Leidenschaft und zu einem Vorgeschmack darauf, wie die UWM auch künftig Politik gestalten möchte: „Verantwortungsvoll, persönlich und mitten unter den Menschen.“
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Daniel Mirlach (SPD)
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Drei Kandidaten im aktuellen LOKAL-Kurzinterview:
Maxhütte-Haidhof
hat die Wahl
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). In Maxhütte-Haidhof bewerben sich der Amtsinhaber Rudolf Seidl (UWM) sowie Matthias Meier (CSU) und Daniel Mirlach (SPD) um das Bürgermeisteramt. Im LOKAL-Kurzinterview beantworten sie identische Fragen zu ihren Zielen und Prioritäten für die Stadt. Im Mittelpunkt stehen zentrale Zukunftsfragen der Stadt, zu Gewerbe- und Infrastruktur sowie zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung als die entscheidenden Aufgaben.
LOKAL: Warum möchten Sie Bürgermeister bleiben/werden und was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern?
Rudolf Seidl: Ich möchte mit Kompetenz und Weitsicht die erfolgreiche Politik der vergangenen sechs Jahre für unsere Stadt fortsetzen. Matthias Meier: Um Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt transparent und verlässlich weiterzuentwickeln. Ich stehe für klare Entscheidungen und ergiebigen Austausch.
Daniel Mirlach: Frischer Blick von außen und ein soziales Herz durch meinen Pflegeberuf. Ich setze auf die Basis: Gesundheit, moderne Bildung und Verlässlichkeit.
LOKAL: Welches ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrer Gemeinde und wie wollen Sie diese konkret anpacken?
Seidl: Der Anbau unserer Maximilian-Grundschule mit Nachmittagsbetreuung inklusive Spatenstich in diesem Jahr.
Meier: Eine solide Haushaltsführung trotz wachsender Aufgaben. Ich setze auf klare Prioritäten und gezielte Investitionen.
Mirlach: Der Platzmangel an der Maximilian-Grundschule muss sofort gelöst werden. Mit dem Baubeginn in diesem Jahr schaffen wir moderne Ganztagsbetreuung.
LOKAL: Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste soziale Aufgabe der kommenden Jahre?
Seidl: Wir wollen in Zusammenarbeit mit unseren Stadtwerken kommunalen Wohnraum schaffen. Dafür steht städtisches Bauland bereit.
Meier: Die wichtigste soziale Aufgabe ist es, allen Generationen spürbar gute Rahmenbedingun-
gen zu bieten. Ein gutes und verlässliches Betreuungsangebot ist hierbei z.B. entscheidend.
Mirlach: Die Sicherung der ärztlichen Versorgung vor Ort ist existenziell. Zudem garantieren wir jedem Kind einen hochwertigen Betreuungsplatz.
LOKAL: Welche Klimaschutz- oder Energieprojekte wollen Sie konkret vorantreiben?
Seidl: Ausbau von erneuerbaren Energien mit Bürgerbeteiligung in Händen der Stadtwerke.
Meier: Ich will Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden ausbauen und energetische Sanierungen konsequent vorantreiben. Klimaschutz muss wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden.
Mirlach: Stadtwerke stärken, Netze ausbauen und PV-Anlagen anschließen. Wir forcieren Windkraft im Einklang mit dem Naturschutz und die Speichertechnik.
LOKAL: Welche Maßnahme würden Sie zuerst umsetzen, um die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken?
Seidl: Menschen ziehen Investitionen an und Investitionen ziehen Menschen an. Wir schaffen weiterhin Investitionsanreize, damit Klein- und auch Großunternehmen unsere Stadt als attraktiven Standort wahrnehmen.
Meier: Zur Stärkung des Standorts muss insbesondere der Dialog mit Gewerbetreibenden gesucht werden und die Gewerbeflächensuche im Fokus sein. Unternehmen brauchen Planungssicherheit.
Mirlach: Ich sichere die medizinische Versorgung und treibe den Glasfaserausbau voran. Eine starke digitale Infrastruktur ist der Schlüssel für Firmen.
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LOKAL: Welche Rolle soll der Tourismus künftig für die wirtschaftliche Entwicklung spielen?
Seidl: Als Mitglied im Tourismusverband Ostbayern und beim Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald wollen wir weiterhin eine umfassende Stütze im Tourismussektor sein.
Meier: Der Tourismus soll unsere Natur- und Freizeitangebote ergänzend nutzen. Er ist Chance, aber momentan nicht Hauptwirtschaftszweig.
Mirlach: Wir pflegen Stadtbild und Bahnhof für eine bessere Anbindung nach Regensburg. Ausgebaute Radwege und Events machen uns für Gäste attraktiv.
LOKAL: Welchen Platz oder Ort in Ihrer Gemeinde mögen Sie besonders und warum?
Seidl: Ich mag alle Orte und Plätze, wo Bürgernähe entsteht, sei es mein „offenes Büro“ im Rathaus oder beim Einkauf oder im Gespräch auf der Straße.
Meier: Besonders schätze ich unseren Stadtpark als Treffpunkt aller Generationen. Er steht für Lebensqualität und Gemeinschaft.
Mirlach: Der Schwarze Berg: Beim Joggen und Spaziergang in der Natur finde ich Ruhe, Erholung und genieße den weiten Blick über unsere schöne Stadt.
LOKAL: Ihr Leitspruch zur Kommunalwahl 2026?
Seidl: Unsere Stadt im Mittelpunkt. Stets das Maximum für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger erreichen.
Mobil: 0171 42 30 473 | Mail: info@holzbau-seebauer de
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Cheikho‘s Autozentrum GmbH Regensburger Str. 70 93142 Maxhütte-Haidhof Telefon 09471 604097 service@cheikhos-autozentrum.de
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Freitag von 07:30 - 16:00 Uhr Samstag von 09:00 - 13:00 Uhr AKTUELLE NACHRICHTEN AUS DER REGION
Die Lichtschützen des Schützenvereins Waldeslust Roding – Lina, Timo und Mario – freuen sich gemeinsam mit 1. Schützenmeister Stefan Riebeling (Mitte) sowie den Jugendleitern Sandra Gersch (links), Tina Roidl (2. v. l.) und Klaus Riebeling (rechts) über die neuen PLT2-Lichtziele und das Lichtgewehr. Foto: SV Waldeslust
Schützenverein
Waldeslust Roding e.V.:
Investition in Nachwuchsarbeit
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Große
Freude herrscht beim Schützenverein Waldeslust Roding: Mit einer neuen Lichtzielanlage der Firma Meyton sowie einem zusätzlichen Lichtgewehr erweitert der Verein seine Trainingsmöglichkeiten für den Nachwuchs erheblich. Besonders die jüngsten Mitglieder, die sogenannten Lichtschützen, profitieren von der modernen Ausstattung.
Bereits zum Saisonauftakt im September 2025 konnten die Nachwuchsschützen ihre neue Trainingsanlage in Betrieb nehmen. Seither trainieren sie gemeinsam mit den Luftgewehr- und Luftpistolenschützen der Schüler- und Jugendklassen – gleichberechtigt und unter zeitgemäßen Bedingungen. Auch für die Jugend- und Schießleiter bedeutet die digitale Zieltechnik eine spürbare organisatorische und praktische Erleichterung im Trainingsbetrieb.
Breite Unterstützung macht Anschaffung möglich
Die kostenintensive Investition wurde durch zahlreiche Förderer ermöglicht. Maßgeblich unterstützt wurde das Projekt von der Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt in Neustrelitz. Hin-
Gemeinsam, gut gelaunt und maskiert: Die Belegschaft des Rathauses Maxhütte-Haidhof feierte die närrische Machtübernahme am Weiberfasching – mit Schere, Humor und jeder Menge Faschingsstimmung. Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof
Närrische Machtübernahme im Rathaus Maxhütte-Haidhof
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Am Weiberfasching verwandelte sich das Rathaus Maxhütte-Haidhof in eine Hochburg weiblicher Regentschaft. Pünktlich zum närrischen Ausnahmezustand übernahmen die Damen des Rathauses das Kommando – entschlossen, gut gelaunt und selbstverständlich mit der Schere bewaffnet.
Die männlichen Kollegen mussten dabei tapfer sein: Zahlreiche Krawatten verloren im Laufe des Vormittags dramatisch an Länge. Selbst Erster Bürgermeister Rudolf Seidl blieb nicht verschont. Sein Chefsessel wurde kurzerhand beschlagnahmt, das Zepter übernommen – Widerstand zwecklos. Für besonderen Applaus sorgte die feierliche „Ritterschlagung“ von Geschäftsleiter Karl-Peter
Würstl. Unter großem närrischem Zeremoniell wurde er zum „Ritter der raschen Feder, Hüter des Protokolls und Bannerträger der pünktlichen Kunde“ ernannt – eine Auszeichnung, die er mit Fassung und Humor trug. So zeigte sich einmal mehr: Wenn die Frauen im Rathaus das Regiment führen, bleibt kein Schlips unversehrt –aber auch kein Auge trocken.
zu kamen Spenden der Kfz Servicepoint GmbH, der Lichtenegger Transport GmbH sowie der Sparkasse im Landkreis Schwandorf. Letztere hatte die Jugendabteilung im Rahmen ihrer Spendengala am 25. November 2025 besonders gewürdigt. Darüber hinaus engagierten sich auch Vereinsmitglieder und Gäste mit finanziellen Beiträgen. Ein besonderes Zeichen setzte die Jugend selbst: Mit einem Spendenlauf durch Roding sammelten die Lichtschützen zusätzliche Mittel und stießen dabei in der Bevölkerung auf große Resonanz. Angeschafft wurden zwei sogenannte PLT2-Lichtziele sowie ein modernes Lichtgewehr. Eine Lichtpistole soll das Equipment künftig noch ergänzen. Mit der Investition unterstreicht der Verein seinen Anspruch, die Nachwuchsarbeit nachhaltig zu stärken und jungen Menschen einen attraktiven Einstieg in den Schießsport zu ermöglichen.
Interessierte Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und Erwachsene können sich jederzeit über die Angebote des Vereins informieren und ein Schnupperschießen vereinbaren. Weitere Infos online: www.waldeslust-roding.de.
„Wurzelwasser“ begeisterte Publikum in der Stadthalle
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Ein voller Erfolg war das Konzert der Band „Wurzelwasser“ in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof, das Ende Januar 2026 stattfand. Knapp 280 Besucherinnen und Besucher sorgten für eine gut gefüllte Halle und eine großartige Stimmung von Beginn an. Sängerin Lisa Seifert führte charmant und humorvoll durch den Abend. Zwischen den Songs gewährte sie auch persönliche Einblicke in die Treffen der Band und lockerte das Programm mit kleinen Witzen auf. Musikalisch bot die Band eine gelungene Mischung aus eigenen Kompositionen und bekannten Songs mit neuen, bayerischen Texten. Besonders gefeiert wurden die Wurzelwasser-Klassiker „Wurzelwasser“ und „Sauschöner Tag“, bei denen kräftig mitgeklatscht wurde. Auch das STS-Cover „Kalt und immer kälter“ sowie „Unsere Kneipe“ sorgten für große Begeisterung. Immer wieder zeigte sich, wie gut die fünf Musiker mittler-
Die Musiker Martin „Spider“ Barth, Felix Bönigk, Lisa Seifert, Tobias Heindl und Paul Pfeiffer (v. links) überzeugten die Konzertbesucherinnen und -besucher. Foto: Rebecca Federer
weile als Band zusammengefunden haben und wie es der Band gelingt, Nähe zum Publikum aufzubauen und echte Mitsing- und Mitklatschmomente zu schaffen. Neben den schwungvollen Nummern kamen auch die gefühlvollen Songs nicht zu kurz. Titel wie „Immer wenn i hoamfahr“ und das Cover „D´Rosn“ brachten eine ruhigere, emotionale Seite ins Konzert und wurden ebenso aufmerksam und wertschätzend aufgenommen.
Nach rund zwei Stunden neigte sich der Abend zwar dem Ende zu, doch das Publikum ließ die Band nicht ohne Zugaben gehen. Mit langanhaltendem Applaus und Jubelrufen verabschiedeten die Besucherinnen und Besucher die Band – ein deutliches Zeichen für einen rundum gelungenen Konzertabend.
Auftakt zum Landkreislauf Schwandorf 2026
LANDKREIS SCHWANDORF (sr).
Zum 18. Mal wird dieses Jahr der Landkreislauf, das größte Breitensportereignis im Landkreis Schwandorf, stattfinden und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Christian Meyer, Ansprechpartner für den Landkreislauf, informierte Landrat und Schirmherr Thomas Ebeling über den geplanten Ablauf. Für den Zieleinlauf in Pertolzhofen ist der Vereinsstodl vorgesehen.
Start des Landkreislaufs ist am Samstag, den 27. Juni 2026 um 8.00 Uhr in Reuting bei Fischbach für die Läufer und um 9.00 Uhr in Schwarzach bei Nabburg für die Walker. Es wurde wieder darauf geachtet, dass sich die Gesamtlaufstrecke aus möglichst vielen kurzen Streckenabschnitten zusammensetzt, um jedermann eine Teilnahme zu ermöglichen. Einige Teilabschnitte sind besonders kurz, um auch Kinder zum Mitmachen zu animieren.
Ebenso wurde ein Augenmerk daraufgelegt, dass die Strecke auch landschaftlich ansprechend ist:
Auf den rund 49,51 Kilometern (Walker 12,5 km), sind wieder zahlreiche landschaftliche Glanzpunkte dabei, die sicherlich für jeden
Am 27. Juni 2026 fällt der Startschuss für den 18. Landkreislauf Schwandorf in Reuting bei Fischbach. Foto: Partner für den Landkreis Schwandorf e.V.
Lauffreund ein Hochgenuss sein werden.
Meyer stellte abschließend fest, dass der Landkreislauf mittlerweile „die Breitensportveranstaltung schlechthin“ im Landkreis Schwandorf sei. Diese sei so nicht durchführbar, wenn man sich nicht alljährlich auf die große Unterstützung aller ehrenamtlichen Helfer
und Sponsoren verlassen könne, so der Organisator.
Gut zu wissen:
- Veranstalter ist der Verein „Partner für den Landkreis Schwandorf e.V.“. Infos findet man online unter www.partner-sad.de
- Schirmherr ist auch in diesem Jahr Landrat Thomas Ebeling
- Die Laufmannschaften bestehen aus 10 Läufern
- Die Walkingmannschaften bestehen aus 3 Walkern
- Auch im Jahr 2026 gibt es wieder eine Firmen-, Gruppen-, sowie eine Schulwertung
- Unter allen teilnehmenden Schulen wird ein „Meistpreis“ ausgelobt
Der Streckenverlauf:
Die Läufer starten in Reuting bei Fischbach und laufen über Warmersdorf • Bodenwöhr • Taxöldern • Hofenstetten • Kemnath bei Fuhrn • Unterauerbach • Schwarzach • Altendorf • Zangenstein und Pertolzhofen.
Die Walker starten in Schwarzach bei Nabburg.
Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten findet man online unter https://www.partner-sad.de/landkreislauf-2026
Ansichtskarte des Streckenverlaufs 2026. Grafik: Landkreis Schwandorf
„I und Sie“ laden ein: Musikalisch-
literarisches Debüt
WENZENBACH (sr). Zu einem musikalisch-literarischen Debüt unter dem Motto „Melodien, die man nie vergisst“ wird am Sonntag, den 1. März 2026, in den Waldgarten, Roither Weg 13a, 93173 Wenzenbach, eingeladen. Beginn ist um 15 Uhr. Gestaltet wird der Nachmittag vom Duo „I und Sie“, das
sich seit vielen Jahren der echten, bodenständigen bayerischen Volksmusik verschrieben hat und in der Region regelmäßig bei Veranstaltungen zu hören ist. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Eine Reservierung ist unter Telefon 0172 8245824 erforderlich.
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21.2. SA
■ BURGLENGENFELD
„Living Theory“ im VAZ, 20 Uhr
■ KALLMÜNZ
„Sichtlinien“ im KunstraumsAtelierWigg, bis Fr. 13. März 2026. samstags und sonntags jeweils 14-17 Uhr
■ NITTENAU
Nittenauer Winterschwimmen der Wasserwach ab 11.30 Uhr. Treffpunkt und Anmeldung in der Regentalhalle
■ REGENSTAUF
Genuss.-Wohlfühlmesse
Regenstauf, Jahnhalle, 11-19 Uhr
Metal vs. Alternative XXII der Schützengesellschaft Waldeslust Regenstauf ab 18 Uhr
■ SCHMIDMÜHLEN
ZEN Klima- und Repair-Café, ZEN Zentrum
■ SCHWANDORF
Wochenmarkt, von 8-12 Uhr, Marktplatz (jeden Samstag)
■ STEINBERG AM SEE Starkbierfest der CSU Steinberg ab 19 Uhr in der Sporthalle
22.2. SO
■ BURGLENGENFELD
BGeführter Saunagang im Bulmare von 8-12:30 Uhr
S.T.A.R.K. - Aktiv gegen Mobbing: Kostenloser Aktionstag im Starmexx-Kino, 10-16 Uhr
■ KALLMÜNZ
„Grantler und Fratzen“, Grafiken von Schore90 in der Kulturschmiede, Besichtigung auch während der Öffnungszeiten
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF Kabarett Addnfahrer mit Lausboum-Gschicht‘n in der Stadthalle, 18 Uhr
75-jähriges Jubiläum der CSU Zeitlarn, Mehrzweckhalle, ab 11:45 Uhr
23.2. MO
■ REGENSTAUF
Lesung „Zwischen Ost und West - Geschichten über Liebe, Herkunft und neuen Wegen aus Frankreich und Polen“, Marktbücherei, 18:30-21 Uhr
SOS Kurs Kindernotfälle - Erste Hilfe an Baby und Kind, Familienstützpunkt, 18:30-21:15 Uhr
Künstlerische Meditation - Be your own valentine: Ein liebevoller Blick auf dich selbst mit Blei- & Farbstiften, LBV Vogelstation, 18.30 Uhr, 35 Euro, Anmeldung: www.humanenergetik.de
■ ZEITLARN
Seniorentanz im Pfarrsaal, 10-11 Uhr (jeden Montag)
24.2. DI
■ KALLMÜNZ
Ausstellung: Jim Avignon „Stadt - Land - Club“ in der Galerie Beim Weissen Lamm, 9-18 Uhr, bis 21. März 26
■ NITTENAU Wochenmarkt, v. 8-12 Uhr, am Kirchplatz (jed. Dienstag)
■ STEINBERG AM SEE Hüttenplausch des DJK Ski & Berg, Skihütte
■ TEUBLITZ
Schmankerlstände, 8-13 Uhr, am Rathausplatz (jed. Freitag!)
28.2. SA
■ BURGLENGENFELD Tina & Elli im Keller No.10, 20 Uhr, www.keller10.de
■ NITTENAU Holzrücken mit dem Kaltblutpferd im LBV-Schutzgebiet Rainer Wald, ab 14 Uhr, Kosten: 3 €. Anmeldung bis 26.02. unter umweltstation.regenstauf@lbv.de
■ REGENSTAUF
Lesung „Zwischen Ost und WestGeschichten über Liebe, Herkunft und neuen Wegen aus Frankreich und Polen“, Marktbücherei Regenstauf, 18.30 Uhr, Eintritt frei
■ TEUBLITZ
7. Reparatur-Café Teublitz, 14-17 Uhr, Mehrgenerationenhaus. Entgegennahme bis 16 Uhr
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„Weniger ist mehr“
Kunstausstellung von Gudula Sailer im Rathaus Zeitlarn
ZEITLARN (sr). Die Ausstellung mit dem Motto „WENIGER IST MEHR“ zeigt mit Acryl gespachtelte Bilder auf Leinwand und Papier. Eine Herausforderung war es dabei für die Künstlerin Gudula Sailer, sich auf vier Farben zu beschränken.
In Regensburg geboren, entdeckte die Restauratorin schon früh den Dom als Motiv für sich. So ist es nicht verwunderlich, dass genau
Abstraktes Gemälde von Gudula
diese Domspitzen in den letzten 30 Jahren immer wieder den Weg in ihre Bilder fanden. Aber auch ihre Heimat Zeitlarn ist in ihrer derzeitigen Ausstellung allgegenwärtig. Die gelernte Kirchenmaler- und Vergolderin lebt nun schon seit 50 Jahren mit ihrer Familie in Zeitlarn und kann sich keinen schöneren Ort für ihr kreatives Schaffen vorstellen. Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am 5. März 2026 um 17 Uhr im Rathaus Zeitlarn eröffnet. Sie kann dann zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 27. März 2026 besucht werden (Mo.–Fr. 08:00 Uhr–12:00 Uhr und Do. von 14:00 Uhr–18:00 Uhr).
Sailer. Foto: Sailer
1.3. SO
■ BURGLENGENFELD
Stadtführung: „Gerichtswesen in alter Zeit“ in der Historischen Altstadt ab 15:30 Uhr. Treffpunkt: Europaplatz
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
Bildungsmesse Lernende Region Schwandorf, Stadthalle, 10-16 Uhr, und Montag: 9-12 Uhr Kinderbasar im Schützenheim Roding, 13.30 Uhr
■ REGENSTAUF
Wie´s früher war - Filme & Lieder. Geschichten aus Regenstauf und der Oberpfalz mit Hubert Treml auf Toms Bühne, 15-17 Uhr
Vernissage zur Kunstausstellung „Weniger ist mehr“, 17 Uhr, im Rathaus (jeden Donnerstag von 14-18 Uhr)
6.3. FR
■ BURGLENGENFELD
Lesung mit Musik: „Was Sie schon immer über das Deutsche wissen wollten“, 19 Uhr, Bürgertreff
■ STEINBERG AM SEE Hüttenabend des DJK Ski & Berg, Skihütte
7.3. SA
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF
„Strongman-Wettkampf“ in der Stadthalle. Ab 13 Uhr treten TopAthleten und -Athletinnen aus ganz Deutschland in der Männerund Frauenklasse gegeneinander an. Eintritt frei!
■ NITTENAU
Krimidinner des Theater- und Festspielvereins im Brauereigasthof Jakob, 19-22.30 Uhr
■ KALLMÜNZ
Repair-Cafe - Defektes wird wieder belebt, 13-17 Uhr, Edeka Auburger (jed.1.Sa.)
■ STEINBERG AM SEE Baumschneidekurs des GOV, 9-12 Uhr, Gasthaus Haller
8.3. SO
■ REGENSTAUF
Verkaufsoffener Marktsonntag, Zentrum, Geschäfte von 13 - 17 Uhr geöffnet
9.3. MO
■ REGENSTAUF
„MuT-Partner“ - Stärkung der Digitalkompetenz für ältere Menschen, Regental Center, 16-17:30 Uhr
10.3. DI
■ BURGLENGENFELD
Schlagernachmittag mit Ukulelen (Seniorenprogramm), 14:30 Uhr, Bürgertreff
■ ZEITLARN Unternehmerstammtisch, Restaurant Belvedere, ab 19 Uhr
11.3. MI
■ BURGLENGENFELD Mittagstisch für Senioren im Welcome Restaurant, 12 Uhr. Anm.: Bürgertreff
Inklusions-Hallenfußball-Cup 2026 des SV Leonberg, ab 11 Uhr in der Stadthalle
■ NITTENAU
Waldbaden im Frühling - „Natürlich gestärkt“, Treffpunkt: Parkplatz beim Waldhaus Einsiedel, von 11-14 Uhr
■ SCHWANDORF Kinderbasar der Kolpingsfamilie Schwandorf, 13-14:30 Uhr, Pfarrzentrum Kreuzberg
Schwandorfer Klavierfrühling: Eröffnungskonzert mit Oliver Drechsel, 19-21 Uhr, Spitalgarten (bis 29.3.2026)
■ TEUBLITZ
Starkbierfest des Förderverein Höllohe ab 18 Uhr, Wild- und Freizeitpark Höllohe
15.3.
SO
■ NITTENAU
Verkaufsoffener Marktsonntag am Marktplatz, Hauptstraße und Kirchplatz von 13-17 Uhr
■ REGENSTAUF
Flohmarkt Eckert Schulen, 8.00-13.00 Uhr
St. Patricks Day Feier auf Toms Bühne, 15-20 Uhr
■ ZEITLARN
Frühjahr-/Sommerbasar im Gemeindezentrum von 13:30-15:30 Uhr
19.3. DO
■ BURGLENGENFELD „Ideenschmiede“ für Senioren im Bürgertreff, 14 Uhr
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF „Kino für Kids“ im MehrGenerationenHaus. Anm.: 09471-3022310
■ REGENSTAUF
Jobbörse 2026 - Eckert Schulen, 13-17 Uhr
20.3.
FR
■ BURGLENGENFELD „Schmöker BULis“ in der Stadtbibliothek, 15 Uhr
■ REGENSTAUF Spechtführung durch den Rainer Wald, 9-12 Uhr, Anmeldung und Infos unter umweltstation. regenstauf@lbv.de, kostenlos
21.3.
SA
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF Ideenschmiede „Girls Cup“ in der Stadthalle ab 9 Uhr. Anm.: 0152-22927145
■ REGENSTAUF Josefi-Sitzweil in der Jahnhalle ab 19:30 Uhr
■ ZEITLARN Osterbasteln mit Kinder der OGV Marienkäfergruppe Zeitlarn, Gemeindezentrum, von 10-12 Uhr
22.3. SO
■ MAXHÜTTE-HAIDHOF Musikalischer Frühschoppen 1012 Uhr im Schützenhaus „Waldeslust“, Roding
Weitere Event-Highlights finden Sie online unter www.lokalnet.de
Kinderbasar im Schützenheim Roding
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Am Sonntag, den 1. März 2026, veranstaltet der Schützenverein Waldeslust Roding von 13.30 bis 16 Uhr einen Kinderbasar in seinem Schützenheim. Angeboten werden gut erhaltene Kinderkleidung in den Größen 50 bis 146, außerdem Spielzeug sowie Baby- und Kinderausstattung. Der Verkauf erfolgt über ein bewährtes Nummernsystem. Schwangere erhalten bereits ab 13 Uhr gemeinsam mit einer Be-
gleitperson Einlass.Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Verkäufer können sich zur Nummernvergabe und bei Fragen per E-Mail an kinderbasar. roding@web.de wenden. Weitere Informationen sind unter www. waldeslust-roding.de erhältlich. Wer Waren anbieten möchte, wird gebeten, sich zeitnah anzumelden. Die Annahme der Verkaufsartikel erfolgt am Samstag, 28. Februar 2026, von 15 bis 16.30 Uhr im Schützenheim.
Kneipp-Verein Burglengenfeld e.V.:
Einladung zur Jahreshauptversammlung
BURGLENGENFELD (sr). Der Kneipp-Verein Burglengenfeld e.V. lädt am Freitag, den 13. März 2026, zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen von Vorstand und Beiräten ein. Die Veranstaltung
beginnt um 15:00 Uhr im Gasthof „Zu den 3 Kronen“. Mitglieder sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, den Vorstand aktiv mitzugestalten.
Foto: Heimat- und Volkstrachtenverin „Stamm“ Regenstauf
Josefi-Sitzweil in der Jahnhalle Regenstauf
Durch den Abend führt Kreisvolksmusikpfleger und Vorsitzender Tobias Lehner, der neben Hubertus Berger mit kurzen Erläuterungen, Anekdoten und humorvollen Übergängen Einblicke in Musik, Hintergründe und Brauchtum gibt.
Unter dem Motto „Frisch aufspuit und gsunga“ verbindet der Abend musikalische Qualität mit Geselligkeit, Humor und echter oberpfälzischer Lebensfreude. Der Eintritt ist frei. Platzreservierungen werden unter Telefon 09402 1338 entgegengenommen.
REGENSTAUF (sr). Der Heimatund Volkstrachtenverein „Stamm“ Regenstauf lädt am Samstag, den 21. März 2026, ab 19.30 Uhr herzlich zur Josefi-Sitzweil in die Regenstaufer Jahnhalle ein. Die traditionsreiche Frühjahrssitzweil ist dem Namenstag der Josefs und Josephas gewidmet und zeigt, dass Volksmusik lebendig, nahbar und gemeinschaftlich ist. Musikanten aus dem eigenen Verein sowie befreundete Gruppen sorgen für einen abwechslungsreichen Abend: Es wirken die Oberpfälzer Moidln, die Nußbam Musi, die Stubenmusik des Trachtenvereins Regensburg „Stamm“, Rudi Möller aus Nittendorf sowie aus den eigenen Reihen die Lindhof-Museund Ziachspieler mit. Gespielt werden schwungvolle Zwiefache und Polkas, feine Stuben- und Blasmusik sowie alte oberpfälzische Lieder – ganz ungezwungen, teilweise zum Mitsingen.
20 Ausbildungsberufe, 10 duale Studiengänge, 3 Abiturientenprogramme, unzählige Chancen: Du suchst einen sicheren Job in dem du schnell wachsen kannst? Dann geh doch zu Netto.
Zum 24. Mal in der Stadthalle
MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Zum 24. Mal lädt die Lernende Region Schwandorf zur jährlichen Bildungsmesse in die Stadthalle Maxhütte-Haidhof ein. Über 100 Aussteller präsentieren am Sonntag, den 1. März 2026, von 10 bis 16 Uhr ihre Angebote für alle Interessierten. Am Montag, den 2. März 2026, öffnet die Messe von 9 bis 12 Uhr speziell für Schülerinnen und Schüler.
Kostenlose Info-Möglichkeiten
Ziel der Bildungsmesse ist es, der Bevölkerung des Landkreises Schwandorf die Themen „Lernen, lebenslanges Lernen und Bildung“ näherzubringen. Den Besuchern werden Impulse gegeben, ihr berufliches und privates Weiterkommen erfolgreich zu gestalten.
Der Eintritt ist frei, sodass jede und jeder die Möglichkeit hat, sich zu informieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Schülerinnen und Schülern aller Schularten: Gymnasiasten, Realschüler, Förderschüler und Mittelschüler können direkt mit Ausbildungsbetrieben – den Top-Ausbildungsadressen der Region – in Kontakt treten und Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten und beruflicher Zukunft klären. An beiden Messetagen können Kontakte zwischen Schülern, Eltern, Schulen, Betrieben, Bildungsträgern und allen an Bildung Interessierten hergestellt werden. Damit wird die Messe zur zentralen Plattform für alle Aspekte von Bildungsfragen in der Region.
EINTRITT FREI
01. und 02. März 2026 Stadthalle Maxhütte-Haidhof
Maxhütte-Haidhof
Mit mehr als 100 Ausstellern bietet die Bildungsmesse 2026 eine ideale Plattform für eine gemeinsame Präsentation zahlreicher Bildungsträger und Ausbildungsbetriebe in unserer Region. Der Eintritt ist frei! (Foto: Archiv Lernende Region)
Rahmenprogramm von Vorträgen bis Mitmach-Aktionen Eröffnet wird die Bildungsmesse am Sonntag, den 1. März durch Landrat Thomas Ebeling. Wie jedes Jahr gibt es an beiden Tagen ein buntes Rahmenprogramm: In Vorträgen informieren die Aussteller über ihren Betrieb und die jeweiligen Ausbildungs- und Bildungsmöglichkeiten.
Neben den Info-Ständen bieten die Unternehmen Aktionen wie Gewinnspiele, Mitmach-Angebote und Praxisbeispiele an, um die Ausbildungsberufe näher kennenzulernen. Am Messesonntag können von 12 bis 15 Uhr professionelle Bewerbungsfotos für 10 Euro erstellt werden. Alle Informationen rund um die Bildungsmesse, die Aussteller,
Vorträge und besondere Aktionen sind auf der Messewebseite zu finden: www.bildungsmesseschwandorf.de.
Öffnungszeiten der Bildungsmesse 2026: Sonntag, 1. März: 10 – 16 Uhr (für alle Besucher/-innen) Montag, 2. März: 9 – 12 Uhr (Tag der Schülerinnen/Schüler)
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Triff uns auf der inAusbildungsmesse Maxhütte-Haidhof am 01. & 02. März Stand Nr. 88
Mehr Infos
Die beiden Regionalvertreterinnen Christina Süß (li.) und Helga Forster (re.) und werben für den Girls‘ und Boys‘ Day im Landkreis Schwandorf. Foto: Eva Plößner, Agentur für Arbeit Schwandorf
Girls‘Day und Boys‘Day am 23. April 2026
Unternehmen zum
Mitmachen aufgerufen
LANDKREIS SCHWANDORF (sr).
Unter dem Motto „Dein Tag, dein Weg!“ finden am 23. April 2026 bundesweit der Girls‘ Day und der Boys‘ Day statt. Der Aktionstag gilt als wichtiger Baustein für eine klischeefreie Berufsorientierung. Auch die Unternehmen und Einrichtungen im Landkreis Schwandorf sind aufgerufen, sich am Zukunftstag für Mädchen und Jungen zu beteiligen.
„Der Tag steht ganz im Zeichen der geschlechterneutralen Berufswahl. Wir hoffen, dass sich wieder viele Betriebe engagieren und einen Girls‘Day oder Boys‘Day anbieten“, sagt Christina Süß, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Schwandorf.
Beim Girls‘ Day erhalten Schülerinnen Einblicke in Berufe, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind – etwa in Handwerk, Technik, Naturwissenschaften oder IT. Unternehmen können ihre Arbeitsbereiche vorstellen und auch weniger bekannte Ausbildungswege präsentieren. Erfahrungsgemäß profitieren davon beide Seiten: Nicht selten entstehen aus ersten Kontakten spätere Praktika oder Ausbildungsverhältnisse. Parallel dazu richtet sich der Boys‘ Day an Jungen.
Christian Ach und Thomas Axinger von den „Städtedreieck Herzen e.V.“ konnten sich bei einem Besuch im Teublitzer Rathaus über eine Spendenzusage von den Bürgermeistern Thomas Gesche (Burglengenfeld), Thomas Beer (Teublitz) und Rudolf Seidl (Maxhütte-Haidhof) freuen (v.li.).
Foto: Thomas Stegerer
Unterstützung für „Städtedreieck Herzen e.V.“: Bürgermeister der drei Städte sagen monatliche
Spende zu
Im Mittelpunkt stehen Berufe aus Pflege, Sozialwesen und Erziehung – Bereiche, in denen Männer nach wie vor selten vertreten sind. Gerade hier werden jedoch dringend männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht. „Öffnen Sie interessierten Schülern Ihre Labore, Büros, Einrichtungen und Werkstätten“, wirbt Helga Forster, Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Schwandorf. Vor diesem Hintergrund ermuntern die beiden Organisatorinnen für den Landkreis Schwandorf, Christina Süß und Helga Forster, Firmen und Einrichtungen, sich am Girls`Day und Boys`Day zu beteiligen. Die Anmeldung ist sehr einfach und unkompliziert über die bundesweiten Internetseiten www.girls-day.de oder www.boysday.de möglich.
Machen Sie mit! Nähere Auskünfte erhalten interessierte Unternehmen und Institutionen für den Girls‘ Day bei Christina Süß unter Schwandorf. BCA@arbeitsagentur.de oder unter 09431/200-250. Für Infos zum Boys‘ Day können sich Einrichtungen an Helga Forster unter Helga.Forster@landkreis-schwandorf.de oder unter 09431/471-357 wenden.
STÄDTEDREIECK. Die Bürgermeister der Städte Maxhütte-Haidhof, Burglengenfeld und Teublitz haben dem gemeinnützigen Verein „Städtedreieck Herzen e.V.“ eine regelmäßige finanzielle Unterstützung zugesagt. Künftig erhält der Verein von den Städten eine monatliche Spende in Höhe von 100 Euro pro Stadt. Damit wird die wichtige soziale Arbeit der Einrichtung langfristig gestärkt und zugleich eine gleichwertige Unterstützung wie für die Tafel im Städtedreieck sichergestellt.
Im Rahmen einer Bürgermeisterrunde in der Geschäftsstelle des Städtedreiecks stellte Thomas Axinger, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Städtedreieck Herzen e.V.“, zusammen mit Christian Ach das Konzept und die Ar-
beit der sozialen Einrichtung vor.
Dabei wurde deutlich, wie wichtig das Engagement des Vereins für Menschen im Städtedreieck ist, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen oder sozialen Notlagen auf Unterstützung angewiesen sind.
Im Anschluss an die Vorstellung sagten die Bürgermeister Thomas Beer (Teublitz), Thomas Gesche (Burglengenfeld) und Rudolf Seidl (Maxhütte-Haidhof) dem Verein die regelmäßige finanzielle Unterstützung zu.
Solidarität im Städtedreieck: Städte unterstützen Herzensprojekt Mit dieser Zusage wird die Arbeit des Vereins langfristig gestärkt.
„Städtedreieck Herzen e.V.“ unterstützt insbesondere Menschen,
Landratsamt Schwandorf informiert:
die den Weg zur Tafel aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen nicht selbst bewältigen können, und schließt damit eine wichtige Versorgungslücke. Die Hilfe erfolgt direkt vor Ort und ergänzt die bestehende Arbeit der Tafel auf sinnvolle Weise. Durch die monatlichen Zuwendungen wird zudem sichergestellt, dass sowohl die Tafel als auch die „Städtedreieck Herzen“ die gleiche Unterstützung seitens der drei Städte erhalten. Damit setzen Teublitz, Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof ein gemeinsames Zeichen für soziale Verantwortung und Solidarität im Städtedreieck. Sie möchten sich selbst bei den „Städtedreieck Herzen e.V.“ engagieren? Das Beitrittsformular finden Sie online oder ausgedruckt im Teublitzer Rathaus.
LANDKREIS SCHWANDORF (sr).
Alle Sport- und Schützenvereine im Landkreis Schwandorf können ab sofort wieder einen Antrag auf Vereinspauschale beim Landratsamt Schwandorf stellen. Erstmals kann der Antrag auch digital eingereicht werden - ein unkompliziertes Anmeldeverfahren mit nur wenigen Mausklicks. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich sowohl für
Vereine als auch für die Behörde enorm, da Daten aus dem Vorjahr einfach übernommen werden können. Alle Infos dazu finden sich in einer „Schritt für Schritt Anleitung“ auf der Webseite des Landkreises Schwandorf unter „Hinweise 2026“.
Gut zu wissen: Der Antrag muss mit den notwendigen Anlagen bis spätes-
tens Montag, den 2. März 2026 beim Landratsamt Schwandorf eingereicht werden. Bitte beachten: Es handelt sich hierbei um eine Ausschlussfrist. Verspätet eingehende oder unvollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden. Vereine, welche die Vereinspauschale erstmals beantragen, finden die Unterlagen und Erläuterungen auch unter www.landkreis-schwandorf. de/Formulare/Sport. Dort gibt es auch eine Musterberechnung der Vereinspauschale.
Für Rückfragen steht das Sportreferat des Landratsamtes unter 09431 471-352 oder per Email an kultursport@lra-sad.de zur Verfügung.
Zwei Kandidaten im aktuellen LOKAL-Kurzinterview:
Teublitz hat die Wahl
TEUBLITZ (sr). In Teublitz bewerben sich mit dem amtierenden Bürgermeister Thomas Beer (CSU) und Markus Pretzl (Freie Wähler) zwei Kandidaten um das Bürgermeisteramt und damit um die Zukunft der Stadt. In unserem aktuellen LOKAL-Kurzinterview beantworten beide dieselben acht Fragen – direkt, persönlich und auf den Punkt gebracht. Im Fokus stehen dabei zentrale Themen der kommenden Jahre: wirtschaftliche Entwicklung, stabile Finanzen, bezahlbarer Wohnraum, Energieprojekte und die weitere Stärkung von Lebensqualität und Naherholung. Die Antworten geben einen kompakten Einblick in die Ideen, Prioritäten und persönlichen Ansätze der beiden Bewerber.
LOKAL: Warum möchten Sie Bürgermeister bleiben/werden und was unterscheidet Sie von Ihrem Mitbewerber?
Thomas Beer: Ich will Teublitz weitere sechs Jahre entwickeln: zuhören, Argumente abwägen, kompromissbereit handeln. So entsteht nachhaltiger Fortschritt.
Markus Pretzl: Ich möchte Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt übernehmen und Teublitz mit Sachlichkeit, Bürgernähe und Transparenz weiterentwickeln. Ich stehe für unabhängige Entscheidungen, offenen Dialog und lösungsorientierte Politik ohne parteipolitische Scheuklappen.
LOKAL: Welches ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrer Gemeinde und wie wollen Sie diese konkret anpacken?
Beer: Die größte Herausforderung sind zu geringe Einnahmen, vor allem bei der Gewerbesteuer. Ich arbeite an nachhaltigen Lösungen zur Stärkung des Standorts. Pretzl: Die Balance zwischen Wachstum, soliden Finanzen, bezahlbarem Wohnen und hoher Lebensqualität ist aktuell die größte Herausforderung. Ich setze auf vorausschauende Planung, Fördermittel, klare Prioritäten und frühe Bürgerbeteiligung.
LOKAL: Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste soziale Aufgabe der kommenden Jahre?
Beer: Ein Teublitz, in dem man bis ins hohe Alter gut wohnen und leben kann. Wir haben Grundlagen gelegt, etwa mit dem Senioren-
Servicehaus und der Tagespflege, und entwickeln diese Grundlagen weiter.
Pretzl: Bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Kinderbetreuung und gute Angebote für Senioren sind entscheidend für den Zusammenhalt. Mein Ziel ist es, dass alle Generationen gute Lebensbedingungen vorfinden.
LOKAL: Welche Klimaschutz- oder Energieprojekte wollen Sie konkret vorantreiben?
Beer: Der Fokus liegt weiterhin auf erneuerbaren Energien: PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, die Nutzung von Windenergie an geeigneten Standorten und den Ausbau von Batteriespeichern. Diesen erfolgreichen Weg setze ich fort.
Pretzl: Der Ausbau von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, Energiesparmaßnahmen und die Prüfung von Nahwärmelösungen stehen im Fokus. Klimaschutz soll praktikabel und bezahlbar umgesetzt werden.
LOKAL: Welche Maßnahme würden Sie zuerst umsetzen, um die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken?
Beer: Priorität haben Gewerbeund Industrieflächen an der A93. Gleichzeitig treibe ich ein aktives Leerstandsmanagement zur Stärkung des Standorts voran.
Pretzl: Ich möchte bestehende Betriebe stärken, Genehmigungen beschleunigen und neue Flächen verantwortungsvoll entwickeln. Beim Gewerbegebiet an der A93
setze ich auf Bürgerbeteiligung sowie transparente Finanzierung und Erschließungskosten.
LOKAL: Welche Rolle soll der Tourismus künftig für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde spielen?
Beer: Tourismus ist bisher ein wenig genutztes Entwicklungsfeld: Natur und Naherholung bieten großes Potenzial, das wir gezielt für Familien besser nutzen wollen.
Pretzl: Sanfter und naturnaher Tourismus kann unsere Wirtschaft sinnvoll ergänzen. Radwege, Naherholung und regionale Angebote sollen nachhaltig weiterentwickelt werden.
LOKAL: Welchen Platz oder Ort in Ihrer Gemeinde mögen Sie besonders und warum?
Beer: Den neu gestalteten Stadtpark als ein Ort der Begegnung für alle Generationen, für Kultur und Freizeit im Herzen von Teublitz mag ich besonders – Geschichte und Gegenwart sind hier vereint. Und in Zukunft ist noch mehr Freizeitvergnügen in Aussicht!
Pretzl: Der Wald und die Natur rund um Katzdorf, weil sie Ruhe, Erholung und Heimatgefühl vermitteln. Dieser Bereich steht für Lebensqualität und nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt.
LOKAL: hr Leitspruch zur Kommunalwahl 2026?
Beer: „BEEReit für die Zukunft“ ist mein Leitspruch und meine Haltung. Heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen – dafür trete ich an und stehe ein.
Pretzl: Verantwortungsvoll handeln. Bürger einbinden. Zukunft gemeinsam gestalten.
Jetzt anmelden: Leberkäs-Frühstück mit dem Seniorenbeirat
TEUBLITZ (sr). Am Dienstag, den 24. März 2026 um 10:00 Uhr findet für die Generation 65-Plus ein gemeinsames Leberkäs-Frühstück statt. Das Essen ist Teil des städtischen Seniorenprogramms und wird im Mehrgenerationenhaus serviert.
Bei frisch aufgebackenem Leberkäse mit Senf und frischem Holzofenbrot vom örtlichen Bäcker kommen nach längerer Zeit mal wieder herzhafte Genüsse auf den Tisch.
Anstelle einer gemeinsamen Suppe gibt es dieses Jahr ein gemeinsames herzhaftes Leberkäs-Frühstück. Foto: pixabay.com
Neben dem kulinarischen Genuss bleibt viel Raum für anregende Gespräche, nette Begegnungen und einen entspannten Austausch in gemütlicher Runde. Es fällt ein kleiner Unkostenbeitrag für Leberkäse und Brot an. Das Frühstück im Mehrgenerationenhaus in der Rötlsteinstraße 35 startet um 10:00 Uhr. Anmeldungen sind telefonisch unter 09471/9922-40 oder online unter www.unser-ferienprogramm.de/ teublitz möglich.
Thomas Beer (CSU) Foto: Hans Zitzler
Markus Pretzl (FW) Foto: ENjOY photographie
ein starkes Teublitz und Städtedreieck im Landkreis Schwandorf. Jede Stimme zählt -
Die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU Teublitz präsentieren sich geschlossen und engagiert vor der Kulisse ihrer Heimatstadt und stehen für Verantwortung, Zusammenhalt und eine Politik der Mitte. Foto: Hans Zitzler
weniger Ideologie!“
TEUBLITZ (sr). Kommunalpolitik entscheidet selten über Schlagzeilen – dafür umso mehr über die Lebensqualität vor Ort. Sie prägt, wie Menschen in Teublitz wohnen, arbeiten und sich fortbewegen, und sie beeinflusst maßgeblich den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt. Vor diesem Hintergrund betont die CSU Teublitz laut einer Pressemitteilung die Bedeutung von Verantwortungsbewusstsein, Sachlichkeit und persönlicher Integrität in der kommunalpolitischen Arbeit der kommenden Jahre.
Am 8. März 2026 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, darüber zu entscheiden, wer für die nächsten sechs Jahre Verantwortung für die Stadt übernimmt.
„Diese Wahl ist weder ein Denkzettel noch ein Protest, sondern eine echte Richtungsentscheidung“, heißt es in der Mitteilung. Es gehe um Vertrauen statt Frust, um tragfähige Konzepte statt einfacher Antworten und um Persönlichkeiten, die Verantwortung „nicht nur einfordern, sondern auch tragen“.
„Sechs Jahre kommunale Arbeit mit spürbaren Ergebnissen“
„Die letzten sechs Jahre haben gezeigt, was möglich ist, wenn Kommunalpolitik sachlich, konstruktiv und über Parteigrenzen hinweg gestaltet wird“, heißt es weiter.
„In Teublitz konnten wichtige Weichen gestellt und zahlreiche konkrete Projekte umgesetzt werden. Dazu zählen die Erweiterung und Erneuerung des Rathauses sowie die konsequente Verbesserung der Barrierefreiheit in öffentlichen städtischen Gebäuden.
Mit der umfassenden Erneuerung des Stadtparks einschließlich neuer Wegebeleuchtung wurde die Aufenthaltsqualität deutlich erhöht.“
Auch infrastrukturell seien zentrale Akzente gesetzt worden, etwa mit dem Ausbau der Münchshofener Straße als einer der Hauptverkehrsadern der Stadt, sowie mit der Aufwertung des Radwegenetzes durch die Direktverbindung von Teublitz nach Verau und damit zum Bahnhof in der Nachbarstadt. Im sozialen und gesellschaftlichen Bereich wurden der neue Standort der Stadtbücherei, die Erweiterung der Ganztagsschule, der Ausbau der städtischen Jugendarbeit sowie die Schaffung einer neuen Tagespflege und des Senioren-Servicehauses am Stadtpark realisiert.
Gleichzeitig sei das ehrenamtliche Engagement in Vereinen und Organisationen gezielt gewürdigt und gestärkt worden. Wirtschaftlich habe die Stadt auf den Ausbau bestehender Gewerbeflächen, insbesondere im Gebiet Teublitz-Süd-Ost, gesetzt. Mit der Schaffung eines entscheidungsbefugten Zweckverbandes im Städtedreieck wurde zudem die interkommunale Zusammenarbeit auf eine „neue, effizientere Grundlage“ gestellt. „Diese Entwicklungen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Politik der Vernunft, des Maßes und der Zusammenarbeit. Getragen wird sie von Menschen, die ihre Stadt kennen, hier leben und arbeiten und sich ihrer Verantwortung für die Gemeinschaft bewusst sind“, schreibt die CSU weiter.
Politik der Mitte statt Polarisierung
Gerade in Zeiten, in denen politische Ränder verstärkt auf Zuspitzung, Angst und einfache Parolen setzten, brauche es eine verlässliche politische Mitte: „Lautstärke ersetzt keine Kompetenz, Ideologie keine solide Finanzierung und Polarisierung keine Lösungen für konkrete Herausforderungen vor Ort.“ Themen wie Stadtentwicklung, Wohnraum, Infrastruktur, Ehrenamt oder Vereinsleben ließen sich nur mit Augenmaß, wirtschaftlicher Vernunft und langfristiger Planung erfolgreich
gestalten. Die CSU Teublitz setze dabei auf eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung, auf wirtschaftliche Stärke und sichere Arbeitsplätze sowie auf den konsequenten Ausbau moderner Infrastruktur – von digitaler Vernetzung über Mobilität bis hin zu erneuerbaren Energien. Ebenso wichtig sei der Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft, in der Ehrenamt, Vereine, Familien, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren gleichermaßen ihren festen Platz haben. Die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU Teublitz sind fest im Stadtleben verwur-
zelt: Viele von ihnen engagieren sich in Vereinen, im Ehrenamt, bei der Feuerwehr, in sozialen Einrichtungen oder kulturellen Initiativen. „Sie sind ansprechbar, präsent und wissen, wo konkrete Herausforderungen liegen – nicht zuletzt, weil sie selbst Teil der Bürgerschaft sind. Sie stehen für Glaubwürdigkeit statt leerer Versprechen, für Nähe statt Distanz und für die Überzeugung, dass Fortschritt nicht durch Spaltung entsteht, sondern durch Zusammenhalt. Gemeinsam sind sie „BEEReit für die Zukunft“, so schließt die Mitteilung.
Jagdhornbläser aus Leidenschaft. Foto: Oberpfälzer Parforcehornbläser
Oberpfälzer Parforcehornbläser in der Pfarrkirche Herz-Jesu
Naturhörner & Orgel im Konzert“
TEUBLITZ (sr). Unter dem Titel „Naturhörner & Orgel im Konzert“ laden die Oberpfälzer Parforcehornbläser aus Burglengenfeld am Sonntag, den 1. März 2026, um 16.00 Uhr in die Pfarrkirche HerzJesu in Teublitz ein.
Gemeinsam mit Organist Norbert Hintermeier gestalten die Parforcehornbläser unter der Leitung von Hubert Bäuml ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Das Zusammenspiel von Naturhörnern und Orgel verspricht ein besonderes Klangerlebnis im Kirchenraum. Der Eintritt ist frei, um freiwillige Spenden wird gebeten. Die Mitwirkenden freuen sich auf zahlreiche Besucher. Weitere Infos gibt es unter www.oberpfaelzerpaforcehornblaeser.com.
Stadt Teublitz informiert:
Baumpflanzaktion für Neugeborene 2025
TEUBLITZ (sr). Für die letzten sechs Geburtsjahrgänge gibt es mittlerweile einen Jahrgangsbaum. Die nächste Baumpflanzung für die Neugeborenen des Jahres 2025 findet Mitte April 2026 statt. Alle Teublitzer Eltern haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Sprösslinge und auch Sternenkinder zu melden.
Zusätzlich zum gepflanzten Baum erhält der Jahrgang 2025 eine Plakette mit den Vornamen und Geburtsdaten der Kinder. Dadurch sollen auch in vielen Jahren jüngere Generationen und die Kinder
Auf der Plakette jedes Jahrgangs wurden zahlreiche verschiedene Vornamen mit Geburtsdatum aufgelistet. Foto: Thomas Stegerer
des Jahrgangs selbst noch wissen, wo ihr Baum steht.
Aufgrund datenschutzrechtlicher Belange sind hierfür jedoch eine Meldung und eine Einwilligung der erziehungsberechtigten Eltern notwendig. Zu beachten ist: Eltern, die ihren Wohnsitz in Teublitz angemeldet haben, erhalten einen Meldebogen per Post zugesandt!
Nicht jedes Baby ist „automatisch“ erfasst Besonders erfreulich im Zusammenhang mit der geplanten Baumpflanzaktion sind die zu vermeldenden Geburtszahlen für das Jahr 2025. Es kamen knapp 60 Babys zur Welt, die in Teublitz nun zu Hause sind. Nicht berücksichtigt sind bei diesen Zahlen jedoch Sternenkinder. Da diese aber ein wichtiger Teil im Leben betroffener Eltern sind, möchte man diesen Eltern die Möglichkeit geben, ihr Sternenkind in der Jahrgangstafel zu verewigen. Sternenkinder werden aufgrund der aktuellen Rechtslage urkundlich nicht erwähnt. Deshalb steht Sternenkind-Eltern online unter www.teublitz.de ein Meldebogen zur Verfügung. Ausgefüllte Meldebögen können bis einschließlich 13. März 2026 zurückgegeben werden.
Gemeinsames
Projekt von
Jugendtreff
und Telemann-Schule „fit4future“ in Teublitz: Präventionsprogramm gestartet
TEUBLITZ (sr). Die TelemannSchule und der städtische Jugendtreff setzen gemeinsam auf mehr Gesundheit im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Mit dem Präventionsprogramm „fit4future“, einer Initiative der DAK-Gesundheit, startet ein auf zwei Jahre angelegtes Kooperationsprojekt mit regelmäßigen Workshops und praxisnahen Angeboten. Die Teilnehmenden können sich auf leckere, sportliche und interessante Aktionen freuen.
Begleitet wird das Projekt vor Ort von den Schulsozialpädagoginnen Miriam Obermeyer und Nadia Kern von der Telemann-Schule sowie Jugendpflegerin Stefanie Franek von der Stadt Teublitz. Ziel ist es, Themen wie Bewegung, ausgewogene Ernährung sowie psychische Gesundheit und geistige Fitness stärker im Schul- und Freizeitalltag zu verankern. Während der Jugendtreff Aktionen rund um gesunde Ernährung und Bewegung plant, greift die Schule zusätzlich Aspekte der mentalen Gesundheit und Konzentrationsförderung auf.
Gemeinsam für die Gesundheit junger Menschen
Das bundesweite Programm unterstützt Einrichtungen dabei, langfristig ein gesundheitsförderli-
Zum Start der Kooperation trafen sich Schulleiterin Sabine Kunz, die Schulsozialpädagogin Miriam Obermeyer, Jugendpflegerin Stefanie Franek und Bürgermeister Thomas Beer (v.li.) in der Aula der Telemann-Schule in Teublitz. Foto: Thomas Stegerer
ches Umfeld aufzubauen und Kinder frühzeitig für einen bewussten Lebensstil zu sensibilisieren. Neben Materialien und Workshops steht vor allem die nachhaltige Umsetzung im Alltag im Fokus. Mit der Kooperation bündeln Schule, Jugendtreff und Stadt ihre Kräfte, um jungen Menschen in Teublitz neue Impulse für mehr Wohlbefinden und Bewegung zu geben. Weitere Informationen zum Programm gibt es online unter www.kids.fit-4-future.de.
Die Linke Teublitz zieht positives Zwischenfazit
TEUBLITZ (sr). Mit einem erfolgreichen ersten Infostand und einer gut besuchten Informationsveranstaltung zur Energieberatung zieht Die Linke Teublitz eine positive Zwischenbilanz ihres Kommunalwahlkampfs.
Beim Infostand am 7. Februar 2026 vor dem Nahkauf in Teublitz führten die Kandidatinnen und Kandidaten zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Neben konstruktivem Feedback stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. „Die Offenheit und das Interesse haben uns sehr gefreut“, so die Beteiligten. Ein weiterer Infostand findet am 28. Februar von 14 bis 16 Uhr erneut beim Nahkauf in der Regensburger Straße statt.
Heiz-Alternativen im Gespräch Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte die Informationsveranstaltung am 11. Februar im Pfarrheim Teublitz zum Thema „Photovoltaik und Wärmepumpe – die ideale Ergänzung“. Im Mittelpunkt stand
die Frage, wie Energie bezahlbar, sozial verträglich und zugleich klimafreundlich gestaltet werden kann. Angesichts deutlich gestiegener Energiepreise – insbesondere bei Strom und Gas – wurde die wirtschaftliche Bedeutung effizienter Heiz- und Stromsysteme hervorgehoben. In einem herstellerunabhängigen Vortrag stellte Referent Josef Dirscherl (HeizVision) verschiedene Wärmepumpensysteme vor - von der Luftwärmepumpe über Flächenkollektoren bis hin zu Tiefensonden und Grundwasserlösungen. Dabei wurden technische Grundlagen, Kostenrahmen, Lebensdauer sowie staatliche Fördermöglichkeiten erläutert. Deutlich wurde: Eine Wärmepumpe ist nicht für jedes Gebäude gleichermaßen geeignet, eine unabhängige Energieberatung ist entscheidend. In Kombination mit Photovoltaik kann insbesondere in den Monaten von Frühjahr bis Herbst ein Großteil des Strombedarfs selbst gedeckt werden.
Infostand vor dem Nahkauf in Teublitz. Foto: Die Linke Ortsverband Teublitz
Die Veranstaltung zeigte, dass das Thema Energieversorgung viele Bürgerinnen und Bürger bewegt – sowohl aus Kostengründen als auch mit Blick auf Klimaschutz und Versorgungssicherheit.
Den Wahlkampfabschluss bildet am 24. Februar um 18:30 Uhr im Pfarrheim Teublitz ein weiterer Informationsvortrag, diesmal zum Waldgebiet Lehmholz. Christian Stierstorfer vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) wird dabei auf naturschutzfachliche Aspekte des Gebiets eingehen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Die Linke freut sich auf zahlreiche Besucher.
Beim Rathaussturm 2026 stand alles unter dem Motto eines närrischen Ritterturniers, das die „Narrischen Weiber“ unter der Anleitung von Maria Steger ausrichteten. Fotos: Thomas Stegerer
Rathaussturm der „Närrischen Weiber“ 2026:
Närrisches Ritterturnier auf dem Teublitzer Marktplatz
TEUBLITZ (sr). Am Unsinnigen Donnerstag verwandelte sich der Marktplatz vor dem Rathaus in Teublitz in eine mittelalterliche Bühne. Mit ihrem Schlachtruf „Blitzi, Blitzi, Teu, Teu, Teu“ stürmten die „Narrischen Weiber“ traditionell das Rathaus und entmachteten symbolisch Ersten
Bürgermeister Thomas Beer. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stand ein großes Ritterturnier, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Eröffnet wurde das Spektakel von Altbürgermeisterin und „OberNarrischen“ Maria Steger. In ihrer Rolle als Heroldin führte sie als
Stadtausruferin durch das Programm und kündigte die einzelnen Programmpunkte mit mittelalterlichen Anklängen an. Vier Ritter in den StadtratsparteiFarben Schwarz, Rot, Grün und Orange traten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, darunter Ringestechen und Lanzen-
Neue Heizung für Teublitzer
Bauhof und Feuerwehr
TEUBLITZ (sr). Die neue gemeinsame Hackschnitzelheizung für Bauhof und Feuerwehr wurde offiziell in Betrieb genommen. Damit wird die Energieversorgung zweier zentraler Einrichtungen langfristig gesichert und wirtschaftlich neu aufgestellt. Das Projekt ist Ergebnis eines umfangreichen Planungsprozesses und wird mit über 100.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert. Zur Inbetriebnahme Mitte Februar trafen sich Erster Bürgermeister Thomas Beer, weitere Vertreter der Stadt und der Feuerwehr sowie Vertreter des Planungsbüros Hiller, der IGL Umwelt- und Gebäudetechnik und Vertreter der Firma Elektro Fischer.
Der Ausgangspunkt, der zur Heizungserneuerung führte, war die jedes Jahr bei den Baumpflegearbeiten in den stadteigenen Grünanlagen und Wäldern anfallende Schnittholzmenge, die bislang ungenutzt geblieben war. Dieses
Holz wird künftig gehackt und als Brennstoff genutzt. Überlegungen zur Notstromversorgung kritischer Infrastruktur - dazu zählen Bauhof, Feuerwehr und Wasserwerk – haben dann das Projekt beschleunigt, da in beiden Fällen eine Zusammenlegung der Versorgung und eine gemeinsame Planung und Ausführung wirtschaftlich erschien.
Beide Gebäude waren bislang mit über 20 Jahre alten Gaskesseln ohne Brennwerttechnik ausgestattet, die zunehmend wartungsanfällig waren und nicht mehr den heutigen gesetzlichen Anforderungen entsprachen.
Entscheidung für eine zukunftsfähige Lösung Nach intensiver Prüfung verschiedener Varianten – darunter Gasheizung, Wärmepumpenlösungen und Biomasse – entschied sich der Stadtrat einstimmig für eine gemeinsame Hackschnitzelhei-
gang. Unterstützt wurden sie von ihren Knappen. Musikalische und humorvolle Beiträge von Rittersfrau „Rosamunde“ sowie einem Barden rundeten das Turnier ab.
Der Hofnarr übernimmt die Regentschaft Da kein eindeutiger Sieger ermittelt werden konnte, eroberte schließlich der Hofnarr den Bürgermeisterthron. Damit übernahmen die Faschingsfreunde symbolisch bis Aschermittwoch die Regentschaft über das Rathaus. Begleitet wurde das Spiel vom
Lied „Ja so warn’s die alten Rittersleit“, bei dem Bürgermeister Thomas Beer, Pfarrer Lucas Lobmeier und Mitglieder des Stadtrats augenzwinkernd einbezogen wurden.
Im Anschluss wurde bei Faschingsmusik weitergefeiert, während sich eine Polonaise über den Marktplatz zog. Am Nachmittag besuchten die „Narrischen Weiber“ zudem das Seniorenheim „Haus Phönix“ am Stadtpark und sorgten dort mit ihrer Aufführung für viel Applaus und gute Stimmung.
Das Teublitzer Rathaus wurde mit einem „Blitzi, Blitzi, Teu, Teu Teu!“ gestürmt. Erster Bürgermeister Thomas Beer wurde traditionell symbolisch entmachtet. Foto: Thomas Steger
zung mit Nahwärmenetz zwischen Bauhof und Feuerwehrgerätehaus. Ausschlaggebend waren dabei insbesondere die langfristige Wirtschaftlichkeit, die Nutzung regional verfügbarer Energieträger sowie die Möglichkeit, städtisches Holz teilweise selbst zu verwerten.
„Diese Maßnahme verbindet Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und eine verantwortungsvolle Energiepolitik. Genauso stellen wir uns eine nachhaltige Stadtentwicklung in Teublitz vor“, betonte Bürgermeister Thomas Beer bei der Inbetriebnahme.
Zusätzlich wurde die Energieversorgung insgesamt optimiert, unter anderem durch die Zusammenlegung der Stromhausanschlüsse und die Verdoppelung der Photovoltaik-Flächen. Durch die Umstellung von Volleinspeisung auf Eigenverbrauch soll künftig der vor Ort erzeugte Strom größtenteils selbst genutzt werden. Ebenso kann künftig die Notstromeinspei-
Bei der Einführung in die neue Heizanlage verfolgten Bürgermeister Thomas Beer (li.) und Bauamtsleiterin Sabine Eichinger (re.) den Erklärungen der Fachfirmen. Foto: Thomas Stegerer
sung mit nurmehr einem Stromhausanschluss einfacher erfolgen, da mit nur einem Aggregat beide Gebäude bedient werden können. Für die Gesamtmaßnahmen wer-
den Kosten in Höhe von voraussichtlich 405.500 Euro fällig. Dazu werden für die Umrüstung der Heizung Fördermittel in Höhe von 102.300 Euro erwartet.
Landratskandidatin Marianne Schieder (SPD) im aktuellen LOKAL-Interview:
„Es braucht demokratische Alternativen!“
LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Das „Urgestein“ der SPD tritt noch einmal an: Über 30 Jahre lang war Marianne Schieder als Abgeordnete tätig, 11 Jahre im Bayerischen Landtag und 20 Jahre im Deutschen Bundestag. Bei der Kommunalwahl 2026 geht sie noch einmal für die SPD ins Rennen. Im LOKALInterview spricht sie über Motivation, Erfahrung und ihre Ideen für die Zukunft der Region.
LOKAL: Nach 30 Jahren als Abgeordnete treten Sie erneut als Landratskandidatin der SPD an. Warum?
Marianne Schieder: Der Landkreis Schwandorf ist meine Heimat. Hier lebe ich und hier fühle ich mich wohl. Es fasziniert mich noch immer, dafür arbeiten zu können und ich möchte weiterhin meine Heimat mitgestalten. Ebenso bin ich überzeugte Demokratin. Die Demokratie ist die beste Form, die ich kenne, um unser Miteinander zu gestalten. Demokratie lebt vom Mitmachen und von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Und ich bin dafür bereit.
LOKAL: „Bereit“ ist ein gutes Stichwort. Vermutlich bräuchten Sie keine lange Einarbeitungszeit im Landratsamt?
Schieder: Stimmt. Ich könnte am 1. Mai sofort loslegen. Schauen
Sie: Seit 1996 gehöre ich dem Marktrat meiner Heimatgemeinde Wernberg-Köblitz an, das sind jetzt 30 Jahre. Ebenso bin ich seit 1996 Mitglied im Kreistag des Landkreises Schwandorf. 18 Jahre davon war ich eine Stellvertreterin des Landrats. Ich konnte in all diesen Jahren umfassende Erfahrungen sammeln und kann für mich in Anspruch nehmen, bestens mit den Themen und Herausforderungen unseres Landkreises vertraut zu sein. Im Übrigen habe ich aus meiner langjährigen Tätigkeit ein breites Netzwerk, das ich gewinnbringend für den Landkreis Schwandorf einsetzen möchte.
LOKAL: Der Landkreis Schwandorf steht gut da. Schieder: Ja, und das ist das große Verdienst unserer Landräte Hans Schuierer und Volker Liedtke. Es war Hans Schuierer, der gemein-
sam mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor 40 Jahren verhindert hat, dass der Landkreis Schwandorf zu einem Atom-Landkreis mit einer Wiederaufarbeitungsanlage für radioaktive Abfälle wird. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn damals nicht die SPD, sondern die CSU den Landrat gestellt hätte. Und es war Volker Liedtke, der diesen Landkreis modernisiert hat und auch bereit war, schwierige Entscheidungen zu treffen.
LOKAL: Wo sehen Sie heute die Herausforderungen?
Schieder: Beispielsweise im Umgang mit einer älter werdenden Gesellschaft: Wir brauchen dringend einen Pflegestützpunkt, der eine kostenlose Beratung zu allen Themen rund um die Pflege bietet. Ebenso müssen wir Tagespflegeeinrichtungen massiv ausbauen, um Angehörige in der Pflege zu entlasten.
Nach wie vor gibt es Nachholbedarf im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Hier wollen wir gemeinsam mit dem Bezirk Oberpfalz vorankommen.
Auch bei der Sicherung von Arbeitsplätzen muss der Landkreis
seinen Beitrag leisten: Wichtig ist, dass alle Teile des Landkreises im Blick behalten werden. Die Schließung des Mittelstandszentrums Maxhütte-Haidhof (MZM) war ein Fehler. Wir wollen (digitale) Gründerzentren ähnlich dem Landkreis Cham. Darüber hinaus geht es mir darum, die Investitionen in unsere Bildungseinrichtungen fortzusetzen. Hier darf auf keinen Fall der „Rotstift“ angesetzt werden. Das Landratsamt möchte ich schließlich als moderne Behörde erhalten und verbessern. Bei Baugenehmigungen muss es schneller gehen.
LOKAL: Hoch umstritten ist auch der Sitzungssaal, den der Landrat plant.
Schieder: Vorweg: Dass man grundsätzlich darüber nachdenkt, für Gremiensitzungen und Veranstaltungen, die derzeit in der Kantine des Landratsamtes stattfinden, neue Räumlichkeiten zu schaffen, ist in Ordnung. Einen Prestigebau für schon jetzt über 8 Mio. Euro kann‘s aber nicht sein! Einer derartigen Planung werden wir nicht zustimmen. Die Planungen müssen geändert werden.
LOKAL: Ein politischer „Dauerbrenner“ ist auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV).
Schieder: Es gibt viele Ansätze, um die Lage zu verbessern. Mir ist wichtig, dass wir die bestehenden Angebote zusammenführen und sie für die Menschen vereinfachen. Die SPD hatte vorgeschlagen, dafür eine Mobilitätszentrale ähnlich dem Landkreis Cham zu schaffen. Wir fordern ein kostenloses Jugend- und Seniorenticket, die bessere Taktung und Anbindung an Regensburg, Nürnberg und Weiden. Nicht zuletzt müssen die Investitionen in unser Straßennetz konsequent fortgeführt werden.
LOKAL: Gestatten Sie zum Ende den Blick in die Glaskugel: Was macht Marianne Schieder am 1. Mai 2026?
Schieder: Das entscheiden die Wählerinnen und Wähler! Ich spiele nicht auf Platz, sondern auf Sieg, das ist klar. Und ich werbe sehr für das Angebot der SPD. Gleichzeitig bitte ich alle Wählerinnen und Wähler: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Wählen Sie demokratisch, am besten sozial-demokratisch!
Auf dem Bild v.l.: CWG-Landratskandidatin Christina Bauer mit Ursula Schindler und Pia Zeitler (CWG-Kreistagskandidatinnen) unterwegs im Landkreis Schwandorf. Foto: CWG Schwandorf
Schwandorfer Landratskandidatin Christina Bauer:
„Für ein einfaches und gutes Leben im Landkreis
LANDKREIS SCHWANDORF (sr). Bürgernah und parteiunabhängig präsentiert sich Christina Bauer als Landratskandidatin der Christlichen Wählergemeinschaft/ Unabhängigen Wähler. 60 bodenständige CWG/UW-Kreistagskandidierende, darunter Landwirtinnen, Handwerker, Akademiker, ergänzen die Kandidatur. „Mit mir als Landrätin gibt es persönliche Sprechstunden für die Anliegen der Bürger“, so die Kreisrätin laut einer Pressemitteilung. Sie versteht das Landratsamt als Dienstleister für die Menschen im Landkreis, wo Behördengänge für Familien oder den ortsansässigen
Schwandorf!“
Mittelstand zu vereinfachen seien, und nicht als Steuereintreiber für teure Prestigeprojekte. 2000 Unterschriften gegen den viel zu überdimensioniert geplanten Sitzungssaal auf dem Parkplatz des LRA hatten Bauer und ihre Mitstreiter gesammelt. Der Bau in dieser Form sei unnötig und nicht demokratisch legitimiert. Beschlossen waren 2 Millionen, die geplanten Baukosten beziffern sich jedoch mittlerweile auf ca. 8,4 Mio. Euro.
Wesentliche Themen seien unter anderem eine Prioritätenliste für die dringend nötige bauliche Sanierung der Landkreisschulen, die
Stärkung von Familien, die Schülerbeförderung auch für Berufsschüler sowie die Verbesserung des ÖPNV durch ein flexibles Rufbussystem. „Vor dem Hintergrund wirtschaftlich schwieriger Zeiten sollten Politiker sich auf Pflichtaufgaben konzentrieren“, so Bauer. Auch den Umweltschutz sowie eine gelingende Flüchtlingsintegration durch Arbeitspflicht hat die CWG/UW im Blick, damit der schöne Landkreis für seine Bewohner und Urlaubsgäste lebens- und liebenswert bleibt.
Weitere Infos findet man auf der Webseite www.cwg-sad.de sowie in den Sozialen Medien.
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Groß war die Freude bei Gregor Wettinger, Vorsitzender der SpVgg, Angela Schikora, Vorsitzende der BN-Ortsgruppe, und Georg Mehlfretter, 2. Vorsitzender Ukrainehilfe Bruck, über die finanzielle Unterstützung durch Rudi Sommer (v. l.). Foto: Edgar Pielmeier
Rudi Sommer feierte
runden Geburtstag
Grüner Vorreiter im Landkreis wurde 70 und spendete an drei Brucker Vereine
BRUCK (sr). Ein „grünes Urgestein“ feierte kürzlich seinen 70. Geburtstag: Rudi Sommer, seit 30 Jahren Mitglied des Marktgemeinderats Bruck und des Kreistags des Landkreises Schwandorf. Seit 43 Jahren leistet er aktive Politik für die GRÜNEN. Anlässlich des 70. wünschte Sommer sich statt Geschenken Geldspenden, die er großzügig drei Brucker Vereinen zur Verfügung stellte. 1400 Euro waren zusammengekommen, die er selbst um 700 erhöhte. Rudi Sommer stammte aus einfachen Verhältnissen und wuchs in Zeitlarn auf. Er machte eine Ausbildung zum Finanzbeamten, was er bis zu seiner Pensionierung blieb. Durch seine Motorradfreunde-Clique kam er nach Bruck. Auch arbeitete er in einer Schreinerei und einem Energiesparladen und beschäftigte sich früh schon mit Sonnenkollektoren. „Die Energiegewinnung aus Sonne hat mich schon immer fasziniert“, sagt er.
„Mein erstes Solarmodul leistete 42 Watt und kostete „horrende“ 1.200 Deutsche Mark, erzählt Sommer schmunzelnd.
1981/82 kam er in Kontakt mit den Grünen. Auf einer Kreisversammlung in Regensburg, an der er an seinem Geburtstag teilnahm, unterschrieb er, statt Party zu feiern, den Aufnahmeantrag.
In den 2000er Jahren gründete er eine Firma, um mittels Solarmodulen in die Stromproduktion einzusteigen. Sommer wusste: Es ging um die grüne Energiewen-
de – und diese wollte er tatkräftig mitgestalten. Er gewann den damaligen SPD-Landrat für seine Sache und konnte, auf eigenes Risiko und Kosten, auf dem Dach des Landratsamts eine PV-Anlage installieren. Er war der Meinung, die Kommunen müssten sich aktiv um die Energiewende kümmern, dadurch, dass sie vor Ort Aktivitäten unterstützten. Damit nahm er eine Vorreiterrolle ein. Bekanntermaßen wollte Rudi Sommer seine Überzeugungen auch politisch umsetzen - seit 1996 sitzt er für Bündnis 90/Die Grünen im Marktgemeinderat Bruck und im Kreistag in Schwandorf.
Die heutige Krise der Grünen und die Tatsache, dass zurzeit Klimaund Umweltschutz hinter anderen politischen Themen zurückfallen, müsse schnellstens überwunden werden, sagt er.
„Der Klimawandel schreitet unvermindert voran und die Politiker global und auch vor Ort agieren, als gäbe es das alles nicht!“ warnt er. Nun tritt er ein letztes Mal für den Kreistag (auf Platz 2) und den Marktrat an und will den GRÜNEN „nochmal einen Schub“ geben. Freuen konnte sich über die Spenden der Verein „Ukrainehilfe Bruck“. Auch die Ortsgruppe Bruck des Bundes Naturschutz bekam ein Drittel der Summe. Der dritte bedachte Verein ist die SpVgg Bruck - die Spende soll hier in der Kinder- und Jugendarbeit verwendet werden.
Zwei Kandidaten im aktuellen LOKAL-Kurzinterview:
Schmidmühlen hat die Wahl
SCHMIDMÜHLEN (sr). Auch in Schmidmühlen entscheiden die Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl 2026 über die künftige Ausrichtung ihrer Gemeinde. LOKAL hat den beiden Bürgermeisterkandidaten dieselben acht Fragen gestellt – kurz, direkt und vergleichbar. In Schmidmühlen stehen aktuell vor allem die Belebung des Ortskerns, die Nutzung des Hammer-Areals, eine solide Finanzpolitik sowie Themen wie medizinische Versorgung, Wohnen und Energie im Mittelpunkt. Die Antworten zeigen kompakt, welche Ideen und Schwerpunkte Mathias Huger (CSU) und Daniel Sandner (Freie Wähler) für die kommenden Jahre setzen wollen.
Daniel Sandner (Freie Wähler) Foto: Atelier Frimberger
LOKAL: Warum möchten Sie Bürgermeister werden und was unterscheidet Sie von Ihrem Mitbewerber?
Mathias Huger: Die Erfahrungen der vergangenen zwölf Jahre haben meinen Wunsch gestärkt, Schmidmühlen weiter erfolgreich voranzubringen. Als Zweiter Bür-
germeister bin ich bereits bestens eingearbeitet, kenne die Abläufe in der Verwaltung, bin in Verhandlungen mit Investoren und Behörden eingebunden und kann somit vom ersten Tag an die Geschicke unseres Marktes leiten.
Daniel Sandner: Frische Impulse setzen, mit meinem Blick aus der
Wirtschaft Themen pragmatisch, lösungsorientiert angehen. Mit Transparenz festgefahrene Sachverhalte lösen.
LOKAL: Welches ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrer Gemeinde und wie wollen Sie diese konkret anpacken?
Huger: Die größte Herausforderung liegt in der Belebung unseres Ortskerns und der Revitalisierung des Hammer-Areals, das enormes Potenzial für neue Nutzungen, sei es für Wohnen, Gastronomie, Gewerbe oder soziale Angebote bietet.
Sandner: Pflichtaufgaben erfüllen ohne finanzielle Überforderung. Schulden abbauen, trotzdem Investitionen tätigen, Ausgaben priorisieren und Alternativen prüfen.
LOKAL: Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste soziale Aufgabe der kommenden Jahre?
Huger: Der Erhalt der medizini-
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Kallmünz:
„Wir stehen für Natur und Nachhaltigkeit in Kallmünz!“
KALLMÜNZ (sr). „Im Marktgemeinderat sitzen zu wenige Frauen“ – mit dieser Feststellung eröffnen Dr. Eva Schropp und Maria Wolf eine Pressemitteilung der Bündnis 90/Die Grünen – Ortsverband Kallmünz. Beide betonen die Notwendigkeit einer stärkeren weiblichen Vertretung. Maria Wolf, Landschaftsarchitektin und auf Listenplatz zwei, nennt neben Gleichberechtigung vor allem den Schutz der Natur als Motiv für ihre Kandidatur. Auch Dr. Schropp unterstreicht Natur- und Klimaschutz. Fachliche Unterstützung bieten Uta Röder und Klaus Gansert vom Bund Naturschutz, Thomas Koeberle engagiert sich für Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Nachhaltiger Tourismus und lokale Wirtschaft
Tourismus sei für Kallmünz wichtig, dürfe jedoch nicht zulasten von Bevölkerung oder Natur gehen. Die GRÜNEN setzen auf ein nachhaltiges Tourismuskonzept, Müllreduzierung, Weiterentwicklung von Repaircafé und Tauschbörse sowie einen Second-HandLaden. Auf der Liste stehen sieben Frauen sowie Kandidierende unterschiedlicher Altersgruppen und Berufe. Gewerbetreibende wie Matthias Bodensteiner und Katharina Luber bringen wirtschaftliche Erfahrung ein, Tim Weigert vertritt die Interessen junger Menschen. Für den Kulturbereich kandidieren Andrea Buckland, Stephan Fürnrohr und Wigg Bäuml.
schen Versorgung und des Hausarztangebots vor Ort, sowie die Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum und die Sicherung der Kinderbetreuung.
Sandner: Altersgerechte Wohnungen für Senioren und medizinische Versorgung vor Ort, Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Ich will die Infrastruktur schaffen.
LOKAL: Welche Klimaschutz- oder Energieprojekte wollen Sie konkret vorantreiben?
Huger: Die kommunale Wärmeplanung. Mit diesem zentralen Projekt legen wir langfristig fest, wie wir unsere Wärmeversorgung klimafreundlich, effizient und bezahlbar gestalten können. Ziel ist es, lokale Potenziale zu nutzen und fossile Heizsysteme schrittweise zu ersetzen.
Sandner: Wir müssen weg vom Öl, und zwar mit Augenmaß: Ich möchte Nahwärmeprojekte prüfen, Bürgerenergie fördern, und damit Wertschöpfung im Ort halten.
LOKAL: Welche Maßnahme würden Sie zuerst umsetzen, um die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken?
Huger: Ganz klar: die Ansiedlung eines Vollsortimenters. Ein solcher Markt würde Arbeitsplätze schaffen, sowie Nahversorgung, Wirtschaftskraft und Lebensqualität deutlich verbessern.
Sandner: Einen Unternehmen-Dialog etablieren, um Bedarfe früh zu erkennen. Ziel: Betriebe stärken und Ideen für Expansionen oder Neuansiedlungen entwickeln.
LOKAL: Welche Rolle soll der Tourismus künftig für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde spielen?
Huger: Grundsätzlich will ich den Tourismus wieder stärker ankurbeln. Hierzu ist eine Grundversorgung mit Gastronomie inklusive Übernachtungsmöglichkeiten erforderlich. Im Zuge der Sanierung des Goldenen Ankers und des Hammer-Areals sind entsprechende Angebote geplant.
Sandner: Einen „Sanften Tourismus“ am 5-Flüsse-Radweg entwickeln: E-Bike-Ladestationen, Gastro, Einkaufen und Übernachtungsmöglichkeiten fördern Aufenthalte.
LOKAL: Welchen Platz oder Ort in Ihrer Gemeinde mögen Sie besonders und warum?
Huger: Wenn‘s ruhig sein soll, finde ich den Kreuzberg eine der schönsten Stellen. Aufregender ist es am Fußballplatz, wenn der SV Eintracht Schmidmühlen spielt.
Sandner: Ob an einem unserer Flüsse, am Marktplatz zum Beispiel beim Marktfest oder mit Panoramablick vom Berg: Unser Schmidmühlen bietet überall besondere Orte.
LOKAL: Ihr Leitspruch zur Kommunalwahl 2026?
Huger: Wer nichts anpackt, der wird nichts bewegen. Sandner: Echt. Ehrlich. Engagiert. Das heißt mit Echtheit, Ehrlichkeit, Engagement und einer transparenten Politik gemeinsam mit unseren Bürgern wachsen!
Energie, Mobilität und Infrastruktur
Die GRÜNEN wollen die Ansiedlung nachhaltiger Gewerbe fördern und den Marktplatz als Wirtschafts- und Treffpunkt stärken. In puncto Energie soll geprüft werden, wie der in Kallmünz erzeugte Strom aus regenerativen Anlagen verstärkt vor Ort genutzt werden kann. Mobilitätsschwerpunkte sind die Sicherheit von Schulkindern, insbesondere in der Postgasse, sowie die bessere Anbindung der Ortsteile und Vernetzung mit Burglengenfeld. Dabei sollen bestehende Angebote wie ELMA oder Baxi erweitert werden. Für diese Themen vernetzt sich besonders Kandidat Klaus Schmidt.
Kandidierende des Ortsverbands Bündnis 90/Die Grünen Kallmünz (v.l.): Matthias Bodensteiner (Platz 3), Dr. Eva Schropp (Platz 1) und Maria Wolf (Platz 2). Foto: Bodensteiner
Soziale Einrichtungen im Fokus
Die GRÜNEN fordern eine verlässliche Finanzierung von Kindergarten und Kinderkrippe, um pädagogische Standards zu sichern, und bevorzugen den Neubau am bisherigen Standort. Auch der Erhalt der Bücherei sei ein zentrales Anliegen. Zudem setzen sie sich für Begegnungsstätten für
Jugendliche und ältere Menschen ein. Michaela Neubauer und Katharina Löw-Roi bringen ihre berufliche Erfahrung aus dem sozialen Bereich in die kommunalpolitische Arbeit ein.
Weitere Infos rund um die Themen sowie die Kandidatinnen und Kandidaten findet man online unter www.gruene-kallmuenz.de.
Mathias Huger (CSU) Foto: Daniel Kellner
„Was kann die Marktgemeinde Kallmünz voranbringen?“
KALLMÜNZ (sr). Die Kommunalwahlen in Bayern stehen vor der Tür. In Kallmünz und seinen Ortsteilen geht es dabei um zentrale Fragen: Wie wird sich die Gemeinde weiterentwickeln? Wie werden Steuergelder eingesetzt? Und welche Projekte haben in den kommenden Jahren Priorität?
Diesen und ähnlichen Fragen stellten sich in den letzten Wochen die Kandidierenden der FREIEN WÄHLER – sowohl im Kernort als auch in sämtlichen Ortsteilen. Unter dem Motto „Wo drückt der Schuh?“ kam man mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Kleinere Anliegen hätten teilweise direkt geklärt werden können, weitere Themen seien aufgenommen und zur Behandlung im Marktrat vorgemerkt worden, heißt es in einer rückblickenden Presseinformation.
„In den Diskussionsrunden wurde deutlich, dass der Gemeinde derzeit keine geeigneten Gewerbeflächen zur Verfügung stehen, um interessierten Unternehmen eine Ansiedlung zu ermöglichen“, heißt es weiter. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt, MdL machte deutlich, dass allerdings ohne entsprechende Flächen wirtschaftliche Entwicklung kaum möglich sei. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Schmid richtete er einen klaren Appell an die Anwesenden:
„Wer geeignete Grundstücke besitzt oder jemanden kennt, der entsprechende Flächen zur Verfügung stellen könnte, möge sich bitte melden.“
Auch der sanfte und nachhaltige Tourismus wurde als zusätzliche Einnahmequelle angesprochen.
Kallmünz biete großes Potenzial, dieses könne jedoch nur mit passenden Rahmenbedingungen und mit Unterstützung der Bevölkerung ausgeschöpft werden.
Verkehr und Infrastruktur
In Dallackenried war die Querung der Staatsstraße ein zentrales
Thema. Geschwindigkeitsbegrenzungen würden häufig nicht eingehalten, das Verkehrsaufkommen nehme stetig zu. Besonders für Schulkinder sei die Situation gefährlich, da sie die Straße auf dem Weg zur Bushaltestelle überqueren müssten.
Auch in Rohrbach wurde intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt stand der geplante Kallmünzer Großparkplatz in der Gessendorfer Straße. Dieser sei sowohl für Einheimische als auch für Gäste von großer Bedeutung. Trotz bestehender Herausforderungen bei der Umsetzung sei man sich einig gewesen: „Dieses Projekt muss weiterverfolgt werden!“ Darüber hinaus wurde die Zufahrt ins Schreibertal angesprochendiese müsse verbessert werden. Eine Umsetzung könne jedoch aufgrund der angespannten Haushaltslage nur nach Priorität erfolgen, so die FREIEN WÄHLER.
Wohin mit der Marktbücherei?
Ein zentrales Anliegen bleibt der Erhalt der Marktbücherei. Sie ist für die Gemeinde insgesamt und besonders auch für Familien von großer Bedeutung. Als wichtiger Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens soll ihr Fortbestehen auf jeden Fall gesichert werden. Die Suche nach
Am 7. und 10. März: Frische Gockerl (bitte vorbestellen)
Jeden Dienstag ab 9.00 Uhr: Frische Blutund Leberwürste
Mittwoch: Katharinenmarkt, Rgb. Stadtamhof von 8-13 Uhr
Burgweinting, BUZ von 13.30 - 17.30 Uhr
Hofladen geöffnet:
Dienstag: 9-12 Uhr
Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 8-13 Uhr
einer geeigneten Ausweichfläche habe jedoch bislang keinen Erfolg gehabt, bedauerten die FREIEN WÄHLER, zeigten sich aber optimistisch: „Langfristig kann sich im Zusammenhang mit einem geplanten Kindergartenneubau eine Lösung ergeben. Da dieses Vorhaben Zeit in Anspruch nehmen wird, ist es uns wichtig, trotz allem zeitnah eine praktikable Lösung zu finden.“
Blick in den Landkreis Neben den Gemeinderatskandidierenden stellten sich bei den verschiedenen Wahlwerbe-Terminen auch die Kreistagskandidaten der FREIEN WÄHLER, Johann Mayer aus Kallmünz und Josef Mandl aus Duggendorf, vor. Johann Mayer erläuterte, die Einführung der Gelben Tonne sei mit Mehrkosten verbunden und wirke sich auf die Müllgebühren aus. Dennoch werde sie umgesetzt. Positiv hob er hervor, dass durch das Engagement von Landrätin Tanja Schweiger die Kreisumlage gesenkt werden konnte. Die Reduzierung überbordender Bürokratie bleibe eine wichtige Aufgabe der FREIEN WÄHLER. Bei allen Terminen wurde deutlich, wie groß das bürgerschaftliche Engagement in den Ortsteilen ist. Dieses Miteinander wollen die FREIEN WÄHLER weiter stärken und unterstützen, lautet denn auch ihr Wahlspruch: „Für Kallmünz mit Herz und Verstand!“
Gut zu wissen:
Am 07.03.2026 ab 10:00 Uhr wird Landrätin Tanja Schweiger zu einem Infostand am Netto in Kallmünz erwartet.
Donnerstag: Bauernmarkt, Rgb. am Landratsamt 13.30-17.30 Uhr
Regenstauf, a.d. Regenbrücke, 9-12 Uhr
Freitag: Teublitz Rathausvorplatz, 8-12 Uhr
Samstag: Neupfarrplatz Rgb., 9 - 16 Uhr
IM DIREKTVERKAUF:
> Heimische Brennstoffe < wie Stückholz und Hackschnitzel > Getrocknetes Heu < > „Humus Plus“ < (Biogassubstrat / Torfersatz, Dünger)
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NÄCHSTE LOKAL-AUSGABE:
21. März 2026
Redaktionsschluss: Freitag, 13. März 2026 > lokal@medienverlag-krempl.de
Infostand vor dem Edeka in Kallmünz. Foto: Stefan Brey
Vogelkastenbau in Heitzenhofen
KALLMÜNZ (sr). Die Ortsgruppe Kallmünz des Bunds Naturschutz lädt am Samstag, den 28. Februar 2026, von 14 bis etwa 17 Uhr zu einem besonderen Eltern-KindNachmittag ein. In der Werkstatt von Tischlermeister Stefan Schedlbauer (Naabstraße 1a, 93182 Heitzenhofen, info@stefanschedlbauer.de, 0171 2778573) können Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren gemeinsam mit einem Erwachsenen einen Meisenkasten bauen.
Unter Anleitung des erfahrenen Tischlermeisters werden die vorgefertigten Teile zusammengefügt – eine praktische und lehrreiche Gelegenheit, handwerkliches Geschick mit Natur- und Umweltschutz zu verbinden.
Für das Material wird eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro erhoben. Zusätzliche Spenden unterstützen direkt lokale Naturschutzprojekte der BN-Ortsgruppe Kallmünz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto: Bund Naturschutz Ortsgruppe Kallmünz
Straßensperrung
in Fischbach
„Achtung, die Kröten wandern!“
KALLMÜNZ (sr). Wenn die Temperaturen steigen und feuchte Witterung einsetzt, machen sich wieder zahlreiche Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Zum Schutz der Tiere soll deshalb die Ortsstraße in Fischbach ab Ende Februar bis voraussichtlich Mitte März nachts für etwa zwei bis drei Wochen gesperrt werden.
Die Maßnahme wird von der Gemeinde Kallmünz auf Wunsch der örtlichen Gruppe des Bund Naturschutz in Bayern (BN) veranlasst. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die nächtliche Sperrung bewährt: Die Zahl der überfahrenen Tiere ging deutlich zurück.
Nächtliche Sperrung von 19 bis 6 Uhr
Da Kröten nachtaktiv sind, gilt die Sperrung täglich von 19 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. In dieser Zeit werden Autofahrer gebeten, den Ortskern über die nahegelegene Staatsstraße zu umfahren.
Der Umweg ist gering. Für direkte Anwohner bleibt die Zufahrt zu ihren Anwesen weiterhin möglich.
Der Bund Naturschutz appelliert jedoch auch an die Anlieger, die Straße – falls notwendig – ausschließlich in Schrittgeschwin-
Vertreter der örtlichen Wirtschaft, Mitglieder des CSU-Ortsverbands Kallmünz sowie Landratskandidat MdL Patrick Grossmann trafen sich in der traditionsreichen Carolinenhütte zur Unternehmensbesichtigung und anschließenden Diskussionsrunde über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Kallmünz. Foto: Marion Höllein
„Unsere Wirtschaft braucht eine Perspektive!“
Kallmünzer Unternehmer suchen bei CSU-Ortstermin gemeinsam nach Lösungen
digkeit zu befahren. Vielen sei nicht bewusst, dass Kröten nicht nur durch direkten Kontakt mit den Reifen sterben. Bereits bei Geschwindigkeiten über 30 Stundenkilometern kann der starke Luftdruckwechsel vor und unter dem Fahrzeug tödlich sein: Der Druckabfall führt dazu, dass die empfindlichen Lungen der Tiere platzen – äußerlich oft ohne sichtbare Verletzungen. Trotz der Sperrung betreuen die Ehrenamtlichen des BN weiterhin einen Krötenzaun in Fischbach. Im vergangenen Jahr wurden so viele Tiere wie noch nie sicher über die Straße getragen. Eine erfreuliche Entwicklung – gerade vor dem Hintergrund, dass die Bestände vieler Amphibienarten seit Jahren rückläufig sind. Ursachen sind unter anderem der zunehmende Straßenverkehr, der Verlust natürlicher Lebensräume sowie der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Mit der erneuten Straßensperrung setzt Fischbach somit ein wichtiges Zeichen für den lokalen Artenschutz und bittet zugleich alle Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer um Rücksicht und Verständnis.
KALLMÜNZ (sr). Wie bleibt der Markt Kallmünz auch in Zukunft ein starker Wirtschafts- und Arbeitsstandort? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt einer kürzlichen Unternehmensbesichtigung mit anschließender Diskussionsrunde, zu der der CSUOrtsverband Kallmünz eingeladen hatte. Treffpunkt war das traditionsreiche Unternehmen Carolinenhütte GmbH Eisengießerei in Kallmünz.
Geschäftsführer Maximilian Höllein zeichnete die Entwicklung der Carolinenhütte nach. Mit rund 300 Jahren Geschichte zählt sie zu den ältesten Eisengießereien Bayerns und befindet sich bis heute in Familienhand. Als größter Arbeitgeber vor Ort trägt der Betrieb eine besondere Verantwortung für die Region. Beim Rundgang durch die Produktionshallen wurde deutlich, mit welchen Herausforderungen ein Industriebetrieb im ländlichen Raum konfrontiert ist.
Auch CSU-Landratskandidat MdL Patrick Grossmann begleitete die Besichtigung und nutzte die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit den anwesenden Unternehmern.
In der anschließenden Gesprächsrunde zeigte sich, wie vielfältig die
Wirtschaftsstruktur in Kallmünz ist. Mit am Tisch saßen Vertreter der Metzgerei Meindl, Bauunternehmer Küffner mit Sohn, Elektro Rauch sowie Bio-Landwirt und Selbstvermarkter Johann Rinner. Schnell wurde klar, dass die einzelnen Branchen sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen haben.
Investitionen mit Augenmaß für die Region „Während das Handwerk mit Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen kämpft, stehen Bauunternehmen unter Investitionsdruck und landwirtschaftliche Direktvermarkter vor wachsenden Auflagen und Preisdruck“, fasste Johann Rinner, ebenso Ortsvorsitzender der CSU, zusammen. Ein starkes örtliches Gewerbe bleibe die Grundlage für Arbeitsplätze, Ausbildungsmöglichkeiten und Lebensqualität.
Patrick Grossmann unterstrich die Bedeutung einer starken regionalen Wertschöpfung. „Jeder Euro, der vor Ort erwirtschaftet und investiert wird, stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern die gesamte Region“, sagte er. Ziel müsse es sein, Wirtschaftskreisläufe im Landkreis zu halten,
Ausbildungsplätze zu sichern und unternehmerische Initiative zu unterstützen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Landkreis und Betrieben sei unverzichtbar.
Martin Rauch betonte, dass Investitionen notwendig seien, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Gewerbeansiedlungen dürften nicht pauschal kritisch gesehen werden, wenn es darum geht, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Entscheidend ist ein verantwortungsvolles und maßvolles Vorgehen mit Augenmaß für Ort und Region.“
Ein weiteres zentrales Thema war die engere Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft. Wie können Fachkräfte im Ort gehalten werden und welche Perspektiven bietet man jungen Menschen? Neben einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer attraktiven Standortentwicklung wurde auch die Belebung des Ortskerns angesprochen.
Die Veranstaltung war Teil einer Reihe von Informations- und Dialogformaten der CSU im gesamten Gemeindegebiet. Weitere Veranstaltungen in Rohrbach, Kallmünz und Krachenhausen sind in den kommenden Tagen geplant.
Dritte Bürgermeisterin Angela Weigert (4.v.r.) mit Kandidatinnen und Kandidaten der Wählergruppe SPD und engagierte Bürger beim gemeinsamen Gruppenfoto in Kallmünz. Das Team setzt im Kommunalwahljahr auf Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement und eine gemeinsame Weiterentwicklung der Marktgemeinde. Foto: Jaqueline Bach
SPD und engagierte Bürger Kallmünz im LOKAL-Interview:
„Wir sind sehr optimistisch!“
KALLMÜNZ (sr). Am 8. März 2026 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Die Wahlwerbung der verschiedenen Parteien biegt auf die Zielgerade. Auch die Wählergruppe SPD und engagierte Bürger in Kallmünz berichtet von ihren bisherigen Erfahrungen im „Wahlkampf“ und von ihren Zielen für die Marktgemeinde Kallmünz. Sie antworten auf Fragen, die ihnen oft gestellt werden.
LOKAL: Warum macht die SPD unter dem Namen SPD und engagierte Bürger Wahlwerbung?
Angela Weigert: Auf unserer Liste kandidieren 8 (von 14) Frauen und Männer, die nicht Mitglied der SPD sind. Sie zeichnen sich auch durch besonderes Engagement in den Vereinen, Kita, Kindergarten und auch sonst, wenn es darum geht, ehrenamtliche Leistungen in der Marktgemeinde zu erbringen, aus.
LOKAL: Nennen Sie uns ein paar Beispiele für dieses besondere Engagement.
Angela Weigert: Der SPD-Ortsverein spendete in den letzten Jahren immer wieder ansehnliche Geldbeträge für die Kita, den Kindergarten, die Schule oder auch für die Bergkirche in Rohrbach. Gemeinsam mit den engagierten Bürgern pflanzten wir Obstbäume entlang der alten Dinauer Straße, erneuerten den Anstrich vieler Sitzbänke im Kallmünz, sanierten mit Unterstützung der Marktgemeinde die Knauer-Kapelle, sammelten Unterschriften für die Wiederaufstellung eines Geldautomaten der Sparkasse und vieles mehr.
LOKAL: Wie sehen Sie die derzeitige Situation in der Marktgemeinde Kallmünz- welche Projekte sind besonders wichtig?
Stephan Stoiber: Kallmünz bietet eine sehr hohe Lebensqualität. Damit das so bleibt, müssen wir uns hier vor Ort anstrengen und insbesondere unsere Infrastruktur wie Straßen und Brücken instandhalten. Einen besonderen Stellenwert hat für mich auch der Erhalt des alten Rathauses.
Stefan Maldoner: Wir haben viele sehr aktive Vereine, die unser Gemeindeleben enorm bereichern und wesentlich für die hohe Lebensqualität hier sind. Dahinter steht eine große Anzahl ehrenamtlich tätiger BürgerInnen. Ohne sie würde das alles nicht sein. Wir müssen das Ehrenamt noch mehr fördern, wertschätzen und anerkennen.
Klaus Fahrnholz: Wenn wir Kallmünz weiterhin lebenswert und attraktiv erhalten wollen, müssen wir alle gemeinsam, ohne Partei-
denken, die wichtigen Projekte wie Kindergarten, Naabbrücke usw. planen und umsetzen. Um die fachlich und finanziell beste Lösung muss natürlich leidenschaftlich gerungen werden.
Kathrin Reinstein und Sandra Hofmann: Für uns gehört dazu ein neuer Kindergarten, sowie eine gut ausgestattete Kita und Schule. Dazu wollen wir besonders auch die Eltern miteinbeziehen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft.
LOKAL: Welche Erfahrungen haben Sie im bisherigen Wahlkampf gemacht?
Josef Wein: Wir sprechen nicht von Wahlkampf, sondern von Wahlwerbung. Der Begriff „Kampf“ ist negativ besetzt und passt nicht in das Verständnis der Menschen in einer kleinen Kommune. Da geht es um Gemeinsamkeiten und ein kooperatives Verhalten.
LOKAL: Vielen Dank für das Gespräch!
Kunstausstellung der Johanniter Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“
„Pinselträume“
im Alten Rathaus
KALLMÜNZ (sr). Die Johanniter Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ lädt zusammen mit dem Verein Kultureck e.V. zu einer besonderen Kunstausstellung in das Alte Rathaus Kallmünz ein. Präsentiert werden kreative Werke der Kinder, die im Rahmen des pädagogischen Schwerpunkts Kunst entstanden sind.
Die Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ ist als Kunstkrippe bekannt und setzt sich intensiv mit ästhetischer Bildung, kreativem Ausdruck und freiem Gestalten auseinander. Malen, Zeichnen, Experimentieren mit Farben und Materialien sowie das spielerische Entdecken verschiedener Kunstformen und bekannter Künstler sind fester Bestandteil des pädagogischen Alltags. Die Ausstellung „Pinselträume“ macht diese Arbeit für die Öffentlichkeit sichtbar und gibt Einblicke in die kreative Welt der jüngsten Künstlerinnen und Künstler.
Gezeigt werden vielfältige Arbeiten, die die Fantasie, Individualität und Ausdruckskraft der Kinder widerspiegeln. Dabei steht nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der kreative Prozess und die Freude am künstlerischen Tun. Mit der Ausstellung möchte die
Eine junge Künstlerin am Werk. Foto: Maria Söllner Biospeisekartoffeln vorwiegend festkochend - ab Hof
Wagner Schirndorf 5 93183 Kallmünz
T. 09471-306336 M. 0171-9575873
Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ die Bedeutung von Kunst und kultureller Bildung bereits im frühen Kindesalter hervorheben und zugleich einen Beitrag zum kulturellen Leben der Marktgemeinde Kallmünz leisten.
Die Kunstausstellung im Alten Rathaus Kallmünz bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die künstlerische Arbeit der Kinderkrippe kennenzulernen und die Werke aus einer besonderen Perspektive zu betrachten.
Die Ausstellung ist am 14. und 15. März 2026 jeweils von 14:00 –17:00 Uhr geöffnet.
„KALLe-Kids“ unterwegs mit dem Nachtwächter
KALLMÜNZ (sr). Ende Januar 2026 unternahmen die Kinder der Johanniter-Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ eine Wanderung durch den Ort. Bernhard Hübl, ein Schauspieler aus Kallmünz, führte die Wanderung der Johanniter-Einrichtung als „Nachtwächter“ an. Zu Beginn begrüßte Hübl die Krippenkinder mit einem Nachtwächterlied. Die Kinder entdeckten dann für sie noch unentdeckte Sehenswürdigkeiten, wie „das Haus ohne Dach“- eine ungenutzte Wohnhöhle in Kallmünz. Der Ausflug führte zudem noch an die Vils, wo die Kinder auf die Suche nach Nixen und Wassermännern gingen. Zum Abschluss bedankten sich die Kleinen mit ihrem eigenen Nachtwächterlied bei Bernhard Hübl.
Die Johanniter-Kinderkrippe „KALLe Kallmünz“ ist eine familienergänzende Einrichtung für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Ein besonderes Augenmerk legt die Einrichtung auf die Bereiche Ästhetik, Kunst und Kultur. Einrichtungsleitung Maria Söllner und ihr Team greifen die kindliche Begeisterung für diese Bereiche durch Projektarbeiten in der Freispielzeit auf und bieten ihnen somit die Möglichkeit, sich in jungem Alter kreativ auszuleben.
Foto: Maria Söllner
Oldtimerfreunde Kallmünz e.V. ludt zum kulinarischen Highlight in den Oldtimerstadl:
Traditionelles Kesselfleischessen wieder gut besucht
KALLMÜNZ (sr). Ein kulinarisches Highlight mit Tradition, das weit über die Grenzen von Kallmünz bekannt ist, lockte kürzlich wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Stadel des Vereins Oldtimerfreunde Kallmünz e.V. Natürlich war auch dieses Mal die gemütliche Örtlichkeit perfekt durch das Team um Josef Brettner vorbereitet worden. Zudem ist der Stadel nicht einfach ein Stadel, sondern Treffpunkt, Kulturstätte und Heimatmuseum in einem: Im oberen und unteren Bereich können die Besucher viele Raritäten aus der Vergangenheit bewundern.
Unter dem Motto „Kesselfleisch – so wie es früher war“ bereiten die Oldtimerfreunde den Gaumenschmaus zu und bewirten ihre Gäste traditionell. Verwendet wird stets nur beste Fleischqualität. Nicht vergessen sollte man außerdem die Tatsache, dass „der Kessel das Geheimnis des guten Geschmacks“ ist - er sorgt dafür, dass das Fleisch schön zart bleibt und alle Zutaten optimal vermengt werden.
Der Oldtimerstadl war bis auf den letzten Platz gefüllt. Foto: Thomas Zink
Doch was wäre das beste Kesselfleisch ohne die passenden Beilagen wie Sauerkraut, Reiberdatschi oder Bauernbrot! Auch hier konnte die vielen Besucher wieder das unter der Leitung von Bäckermeister Klaus Bleier im eigenen Holzofen traditionell selbstgebackene Bauernbrot genießen.
Rühriger Verein zur Erhaltung von Kulturgut Oldtimerfreunde Kallmünz - viele vermuten hinter diesem Namen einen Verein, der sich ausschließlich um Fahrzeuge kümmert, doch das ist bei weitem zu kurz gedacht. Denn die Oldtimerfreunde sind ein gemeinnütziger Verein mit dem
Zweck der Beschaffung, Erhaltung und Pflege von historischen, landwirtschaftlichen Geräten und Fahrzeugen. Diese werden liebevoll gepflegt, aufbereitet und für die Nachwelt erhalten. Das Brauchtum und den Heimatgedanken lebendig zu erhalten und an weitere Generationen zu vermitteln gehört
hier zur Philosophie.
Zu diesem Zweck findet alle zwei Jahre das traditionelle Oldtimertreffen in Kallmünz statt und Tausende Besucher strömen nach Kallmünz, um die historischen Fahrzeuge zu sehen.
Doch der Verein engagiert sich in vielen Bereichen. Bei der Kirwa oder dem Michaeli-Markt in Kallmünz, dem traditionellen Hopfenzupfen, dem Erntedankfest, bei Vorführungen wie z.B. dem traditionellen Mähdreschen oder selbst bei Filmvorführungen wie „Münter und Kandinsky“ sind die Mitglieder der Oldtimerfreunde Kallmünz bereit, ihre Freizeit für die Erhaltung der Kultur zu „opfern“.
Jeden Mittwochabend treffen sich die Oldtimerfreunde ab 19.00 Uhr im Stadel Ortsausfahrt Kallmünz Richtung Schmidmühlen, um sich auszutauschen oder um den Heimatgedanken weiterzuvermitteln. Man muss kein Besitzer eines Oldtimers sein, um Mitglied zu werden. Es reicht, wenn man Interesse hat, die alten Traditionen zu pflegen. Weitere Infos unter www. oldtimer-freunde-kallmuenz.de.
Drei Kandidaten im aktuellen LOKAL-Kurzinterview:
Regenstauf hat die Wahl
REGENSTAUF (sr). In Regenstauf steht bei der Kommunalwahl 2026 eine richtungsweisende Entscheidung an: Wer übernimmt künftig Verantwortung im Rathaus und gestaltet die Zukunft des Marktes? Mit Josef Schindler (CSU), Susanne Nichtewitz-Bauer (SPD) und Harald Richter (Freie Wähler) bewerben sich drei Kandidierende um das Bürgermeisteramt. LOKAL stellte acht identische Fragen, um einen direkten und gut vergleichbaren Überblick über die Positionen, Schwerpunkte und Zielsetzungen zu ermöglichen. Nachfolgend geben die kompakten Antworten einen Einblick in die Prioritäten der Kandidierenden und zeigen, wie sie die kommenden Jahren gestalten möchten.
LOKAL: Warum möchten Sie Bürgermeister/in bleiben/werden und was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern?
Josef Schindler: Als Bürgermeister stehe ich für Bürgernähe und Verlässlichkeit. Ich möchte Regenstauf weiterhin nachhaltig, zukunftsorientiert und für alle Generationen gestalten.
Susanne Nichtewitz-Bauer: Ich möchte Bürgermeisterin werden, weil Regenstauf klare Führung braucht – und weil es Zeit für eine Frau im Rathaus ist. Ich stehe für Empathie, Transparenz und Entscheidungen, die geprüft, finanzierbar und verantwortungsvoll sind.
Harald Richter: Ich kandidiere, weil ich Verantwortung nicht theoretisch diskutiere, sondern täglich trage. Als Leiter einer Pflegeeinrichtung arbeite ich mit knappen Budgets, Personalengpässen und klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen und liefere trotzdem Ergebnisse.
LOKAL: Welches ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrer Gemeinde und wie wollen Sie diese konkret anpacken?
Schindler: Durch die hohe Kreisumlage müssen die Ausgaben noch sorgfältiger geprüft werden, um die finanziellen Mittel effizient, nachhaltig und zum Wohle aller einzusetzen.
Nichtewitz-Bauer: Die größte Herausforderung ist es, Wachstum, Finanzen und Lebensqualität in Einklang zu bringen. Ich setze auf klare Prioritäten, sorgfältige Prü-
fung und transparente Entscheidungen.
Richter: Die angespannte Finanzlage ist die zentrale Herausforderung. Ich setze auf Priorisierung, Nutzenorientierung bei Investitionen und den Aufbau neuer, verlässlicher Einnahmequellen.
LOKAL: Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste soziale Aufgabe der kommenden Jahre?
Schindler: Weiterhin die Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander zu schaffen, damit alle Menschen in Regenstauf und den verschiedenen Ortsteilen eine hohe Lebensqualität spüren können.
Nichtewitz-Bauer: Die wichtigste soziale Aufgabe ist es, ein bezahlbares und gutes Leben für alle Generationen zu ermöglichen. Dazu gehören Wohnen, Betreuung und verlässliche kommunale Strukturen.
Richter: Der Erhalt des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Kommune muss Ehrenamt, soziale Infrastruktur und bürgernahe Verwaltung gezielt stärken.
LOKAL: Welche Klimaschutz- oder Energieprojekte wollen Sie konkret vorantreiben?
Schindler: Bei Sanierungen gemeindlicher Gebäude werden nachhaltige Energiequellen genutzt (bei Heizungen zum Beispiel Pellet- oder Hackschnitzelheizungen und bei Beleuchtung auf LED umrüsten). Außerdem werden, wo es Sinn macht, PV-Anlagen auf Dachflächen installiert.
700 ahre Marktrechte MARKT REGENSTAUF
Bummeln
Nichtewitz-Bauer: Ich setze auf Energieeinsparung, gut geplante und effizient genutzte kommunale Gebäude sowie eine vorausschauende Wärmeplanung. Entscheidend ist für mich, Bestehendes schrittweise zu verbessern und Maßnahmen umzusetzen, die sinnvoll und finanzierbar sind.
Richter: Energetische Sanierung kommunaler Gebäude, tragfähige erneuerbare Energien. Entscheidend sind auch Akzeptanz in der Bevölkerung und Wirtschaftlichkeit.
LOKAL: Welche Maßnahme würden Sie zuerst umsetzen, um die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken?
Schindler: Ich bin für das Vorantreiben von weiteren Ansiedlungen von Gewerbetreibenden und Dienstleistern, um das Motto „Wohnen, Arbeiten und Einkaufen in Regenstauf“ weiter auszubauen.
Nichtewitz-Bauer: Zuerst möchte ich unsere bestehenden Unternehmen stärken, indem Vorhaben wie Erweiterungen oder Umbauten frühzeitig geprüft und verbindlich entschieden werden. Das gibt Betrieben Planungssicherheit und schafft Vertrauen für Investitionen am Standort Regenstauf. Richter: Ausgewiesenen Gewerbegebiete konsequent und zeitnah vermarkten und belegen. Parallel dazu soll ein systematisches Leerstandsmanagement aufgebaut werden, um bestehende Flächen und Immobilien wieder wirtschaftlich nutzbar zu machen.
& Einkaufen
auf dem
Sonntag, 8. März 2026 (verkaufsoffener Marktsonntag)
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LOKAL: Welche Rolle soll der Tourismus künftig für die wirtschaftliche Entwicklung spielen?
Schindler: Unsere Rad- und Wanderwege werden von Touristen und Einheimischen gern genutzt. Unsere zahlreichen Gaststätten bieten ein breites Angebot, da ist für jeden etwas dabei. Nichtewitz-Bauer: Tourismus soll Regenstauf gezielt ergänzen und zur regionalen Wertschöpfung beitragen. Entscheidend ist für mich, Angebote zu stärken, die zur Gemeinde passen und die Lebensqualität vor Ort unterstützen. Richter: Tourismus soll ein ergänzender Baustein sein. Der Fokus liegt auf regionaler Wertschöpfung und Angeboten, die auch den Einheimischen nutzen.
LOKAL: Welchen Platz oder Ort in Ihrer Gemeinde mögen Sie besonders und warum?
Schindler: Den Schlossberg – ich mag die Natur und den schönen Ausblick über Regenstauf! Nichtewitz-Bauer: Die Uferbereiche entlang des Regens sind für mich besondere Orte der Erholung. Sie bieten Raum zum Abschalten und sind ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität in unserer schönen Gemeinde.
Richter: Die Orte des Miteinanders: Bei Vereinen, auf Festen und bei ehrenamtlichem Engagement. Dort zeigt sich die tatsächliche Stärke einer Gemeinde.
LOKAL: Ihr Leitspruch zur Kommunalwahl 2026?
Schindler: Weida für Eich! Nichtewitz-Bauer: Regenstauf hat Zukunft – mit Herz, Verstand und klarer Führung.
Richter: „Solide entscheiden. Ehrlich handeln.“
Josef Schindler (CSU) Foto: Kukuluru Media
Susanne Nichtewitz-Bauer (SPD) Foto: Christian Greller
Harald Richter (Freie Wähler) Foto: H.C. Wagner
Circa 60 Bürgerinnen und Bürger informierten sich bei der CSU-Infoveranstaltung in der Steinsberger Ortsmitte. Foto: CSU Regenstauf
Besonders nah an den Menschen:
CSU Regenstauf
vor Ort bei 11 Bürgerveranstaltungen
REGENSTAUF (sr). Beginnend mit dem Wahlkampfauftakt in der TB-Gaststätte Regenstauf am 11. Januar hielt die CSU im Markt Regenstauf insgesamt elf Informationsveranstaltungen in allen Ortsteilen der Großgemeinde ab, die von den Bürgerinnen und Bürgern sehr interessiert und rege besucht wurden.
Teils in den bewirtschafteten örtlichen Gaststätten, teils bei Kaffee und Kuchen oder Getränken und Leberkässemmeln im Freien stellten sich der CSU-Bürgermeisterkandidat, der amtierende Erste Bürgermeister Josef Schindler, sowie die 24 Kandidatinnen und Kandidaten der CSU für die Marktratswahl am 8. März vor.
Schindler zeigte sich stolz darauf, eine sehr ausgewogene Liste über alle Altersgruppen, Ortsteile und verschiedene Berufsgruppen
hinweg mit viel Expertise und Motivation präsentieren zu können. Er selbst möchte sich – entsprechend seinem Wahlkampfslogan „Weida für Eich!“ – auch die nächsten sechs Jahre ganz für alle Bürgerinnen und Bürger einsetzen und Regenstauf mit seinen Ortsteilen weiterhin nachhaltig, zukunftsorientiert und für alle Generationen gestalten.
Neben einem guten sozialen Miteinander und der Stärkung des ehrenamtlichen Engagementszum Beispiel in den zahlreichen Vereinen - liegt ihm besonders auch daran, weitere Gewerbetreibende und Dienstleister gemäß dem Motto „Wohnen, Arbeiten und Einkaufen in Regenstauf“ vor Ort anzusiedeln.
Ausgehend von den allgemeinen Themen des CSU-Wahlprogramms wurden sowohl die je-
weils ortsbezogenen Themen, die in den letzten sechs Jahren umgesetzt wurden, als auch die für die nächsten Jahre geplanten Maßnahmen erläutert.
Bei den Veranstaltungen stellten sich ebenso der CSU-Landratskandidat Patrick Großmann und die Regenstaufer CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten für den Kreistag der Bevölkerung vor: Peter Aumer (Listenplatz 3), Bianca HoffmannBaumstark (Listenplatz 12), Josef Schindler (Listenplatz 24), Andreas Deml (Listenplatz 52), Katja Schmidbauer (Listenplatz 54) und Fritz Dechant (Listenplatz 70).
Am Valentinstag verschenkten die Regenstaufer CSU-Kandidierenden zudem an zwei Standorten Blumen. Bis zum Wahltag am 8. März will die CSU Regenstauf weiterhin durch Infostände präsent sein.
Neue Vorstandschaft für den Regenstaufer Fotoclubs
REGENSTAUF (sr). Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Fotoclubs Regenstauf Anfang Februar 2026 in der Jahnhalle übergab Christian Greller den Vorsitz an ein neues Vorstandsteam. Greller hatte den Verein gemeinsam mit seinem Vorstand ursprünglich als Übergangslösung über drei Jahre hinweg geführt. Zum neuen 1. Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung Dr. Dieter Popp aus Sinzing. Ihm zur Seite steht künftig Carmen Bäuml als 2. Vorständin. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Kerstin Döring, während Wolfgang Schramm zum Kassenwart gewählt wurde.
In seinem Rückblick zog Christian Greller Bilanz über ein ereignisreiches Vereinsjahr. Der Fotoclub Regenstauf war erneut mit Fotowalks, Workshops und zahlreichen weiteren Aktivitäten präsent und brachte sich unter anderem mit dem traditionellen Regenstauf-Kalender sichtbar ins Regenstaufer Gemeindeleben ein. Als besondere Höhepunkte nannte Greller die neu eingerichtete Fotoclub-Galerie in der Jahnhalle mit wechselnder Dauerausstellung, sowie den Gewinn des renommierten Bayerwaldpokals. Dabei hatte sich der Fotoclub Regenstauf gegen 13 Vereine aus Niederbayern und der Oberpfalz durchgesetzt.
Neues Jahresprogramm bietet interessante Höhepunkte Im Anschluss stellte der neue Vorsitzende Dr. Dieter Popp das Programm für das Jahr 2026 vor. Nach dem Dank an die Mitglieder für das entgegengebrachte Vertrauen und an den bisherigen Vorstand für dessen engagierte Arbeit kündigte Popp unter anderem eine Fotobesprechung mit dem bekannten Fotografen und Bürgermeister der Regenstaufer Partnergemeinde Casirate d’Adda in Italien, Mario Donadoni, an. Zudem werde es wieder eine Jahresausstellung des Fotoclubs Regenstauf geben. Als Titelverteidiger richtet der Verein in diesem
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Die neue Vorstandschaft. Foto: Fotoclub Regenstauf
Jahr außerdem den Bayerwaldpokal selbst aus. Darüber hinaus ist eine neue Zusammenarbeit mit der Regenstaufer Fußballjugend geplant, für die künftig Team- und Spielerfotos erstellt werden sollen.
Dr. Dieter Popp hob außerdem den starken Zusammenhalt innerhalb des Fotoclubs sowie die hohe Einsatzbereitschaft der Mitglieder bei Arbeitseinsätzen hervor. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, den Verein in den kommenden Jahren gemeinsam mit meinem Team erfolgreich weiterzuführen“, betonte er.
Zum Abschluss der Versammlung wurde es noch einmal emotional: Das neue Vorstandsteam überreichte dem bisherigen Vorstand Fotobücher mit Bildern aus dessen Amtszeit und bedankte sich im Namen aller Mitglieder für die geleistete Arbeit. Christian Greller zeigte sich sichtlich bewegt: „Unser Engagement und unsere Erfolge waren nur mit der überwältigenden Unterstützung der Mitglieder des Fotoclubs Regenstauf möglich gewesen!“ Mehr Infos unter www.fotoclubregenstauf.de oder unter Telefon 0151-29104728.
Auf dem Bild v.l.: Bürgermeisterin Andrea Dobsch, Utz-Peter Behrenbeck, Hanna Marie Behrenbeck, Sebastian Wallner, Silvia Minke und Bastian Broschwitz. Foto: Gemeinde Zeitlarn
Gewinner wurden ermittelt:
kam super an!
ZEITLARN (sr). Bei einem T-ShirtWettbewerb konnten die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Zeitlarn zeigen, wie viel Kreativität in ihnen steckt. Alle Zeitlarnerinnen und Zeitlarner waren eingeladen, eigene Entwürfe für ein Zeitlarn-TShirt einzureichen – und viele sind dem Aufruf gefolgt.
Aus den zahlreichen Einsendungen wurden vier Gewinnerdesigns ausgewählt. Die beiden erstplatzierten Motive wurden auf ein TShirt gedruckt, aus den Entwürfen der Plätze drei und vier wurden Aufkleber gedruckt.
Die Platzierungen im Überblick:
1. Platz: Silvia Minke
2. Platz: Hanna Marie Behrenbeck
3. Platz: Sebastian Wallner
4. Platz: Linda Gesierich
Die bedruckten T-Shirts kommen nun ganz praktisch zum Einsatz und werden an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen 4-Tages-Jugendreise ausgegeben. Die Aufkleber aus den Motiven der Plätze drei und vier liegen ab sofort im Rathaus Zeitlarn in der Informationsablage aus und können dort gerne kostenlos von allen Interessierten mitgenommen werden.
ZEITLARN (sr). „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr!“ - Sätze wie diese sind leider immer öfter zu hören, stellte die 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Zeitlarn, Stefanie Grünauer, zu Beginn des 3. Zeitlarner Gesprächs der SPD fest. Aber wie sollen wir reagieren, wenn Arbeitskollegen, Bekannte oder gute Freunde sich so äußern?
„Fragen Sie lieber zweimal zu viel als einmal zu wenig nach, warum jemand das sagt“, riet Psychologin Marina Scheele den Gästen im Gasthaus „Belvedere“. Denn oft sei es schwierig, die Gründe seelischer Belastungen zu erkennen und einzuschätzen.
Neuausrichtung des Jugendfußballs in Zeitlarn:
Höchststand bei psychischen Problemen Wesentlich mehr Menschen als früher stehen vor psychischen Herausforderungen, mit denen sie allein nicht klarkommen. Marina Scheele belegte dies mit beunruhigenden Zahlen aus der Forschung. So schlug der renommierte Krankenkassen-Report kürzlich Alarm: Psychische Erkrankungen nehmen rasant zu, auch bei Kindern und Jugendlichen. Die Psychologin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von „Helfen in seelischer Not“ (HSN). Dieses Projekt wird vom Freistaat Bayern, der Uni Regensburg, der medbo und
dem Bezirk Oberpfalz sowie der Sanddorf-Stiftung begleitet bzw. gefördert.
Kursangebot „Helfen in seelischer Not“ in Zeitlarn Expertin Scheele zeigte an konkreten Beispielen auf, wie man Betroffenen beistehen kann, ohne sich aufzudrängen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann an einem zweistündigen Kurs teilnehmen, ähnlich wie an einem Erste-Hilfe-Kurs. Dabei werden die Grundlagen von HSN vermittelt: „Hinschauen – Sprechen – Netzwerken“, also in drei einfachen Schritten hin zur Hilfe bei psychischen Krisen. Wenn genügend Interesse besteht, bietet das Uni-Projekt einen Kurs „HSN – Helfen in seelischer Not“ in Zeitlarn an. Informationen bei www.hsn-kurse.de und Anmeldungen bei hsn@hsn-kurse.de und spd-zeitlarn@gmx.de .
Drei Vereine bündeln Kräfte für eine starke Zukunft
ZEITLARN (sr). Die drei Sportvereine der Gemeinde Zeitlarn – FC Laub, SC Regendorf und SV Zeitlarn – reagieren auf die veränderten Rahmenbedingungen im regionalen Umfeld mit einer konsequenten Neuausrichtung im Jugendfußball. Ziel der Zusammenarbeit ist die langfristige Sicherung des Spielbetriebs in allen Altersklassen, eine kontinuierliche sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, sowie die optimale Nutzung gemeinsamer Synergien im Trainings- und Spielbetrieb – mit Blick auf den Jugend- ebenso wie auf den späteren Erwachsenenbereich, so informiert eine Pressemitteilung aus dem Rathaus Zeitlarn. Am Dienstag, den 20. Januar 2026 setzten die Vereinsvertreter Peter Kröninger (SV Zeitlarn), Stefan Schneider (FC Laub) und Marco Hermann (SC Regendorf) gemeinsam mit Bürgermeisterin Andrea Dobsch im Rathaus ihre Unterschrift unter einen langfristigen
Kooperationsvertrag, der diese Zusammenarbeit verbindlich regelt.
Gemeinsame SG-Jugend Kern der Neustrukturierung ist die Gründung einer gemeinsamen SGJugend, die künftig die sportliche und organisatorische Verantwortung für alle Jugendmannschaften von der G-Jugend (4-6 Jahre) bis zur A-Jugend (17-19 Jahre) übernimmt. Neben dem Spiel-, Turnier- und Trainingsbetrieb werden ebenso das Auftreten nach außen und die Öffentlichkeitsarbeit künftig gemeinsam gestaltet. Die Gemeinde Zeitlarn verfügt dabei über hervorragende infrastrukturelle Voraussetzungen: Insgesamt vier Großspielfelder, zwei Kompaktfelder – darunter ein neues Feld in Regendorf – sowie mehrere Kleinfelder, darunter eine neue Anlage in Laub. Alle stehen für Training und Spielbetrieb zur Verfügung. Erweiterungen wurden bereits über Förderprogramme des Bundes beantragt.
Bürgermeisterin Andrea Dobsch bewertet die enge und konstruktive Zusammenarbeit der Vereine im Jugendbereich als vorbildlich – auch mit Blick auf mögliche Impulse für den Erwachsenenfußball. Zugleich unterstreicht sie die Bedeutung einer starken kommunalen Unterstützung: Die
Jugendförderung sowie die Platzpauschalen wurden in Zeitlarn unlängst erhöht, zudem stellt die Gemeinde weitere Investitionen in die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für den Jugendfußball in Aussicht. Ergänzend planen die Vereine die Gründung eines SG-Jugend-Fördervereins, um zu-
sätzliche gezielte Maßnahmen zur sportlichen, organisatorischen und sozialen Förderung von Nachwuchsspielern umzusetzen. Mit diesem Schritt stellen die beteiligten Vereine gemeinsam die fußballsportliche Zukunft der Kinder und Jugendlichen langfristig auf ein stabiles Fundament.
Erste Bürgermeisterin Andrea Dobsch (links) mit den Vereinsvertretern bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Rathaus. Foto: Gemeinde Zeitlarn
Drei Kandidaten im aktuellen LOKAL-Kurzinterview:
Zeitlarn hat die Wahl
ZEITLARN (sr). In Zeitlarn stellen sich Amtsinhaberin Andrea Dobsch (Freie Wähler), Dr. Erik Schlegel (CSU) und Stefanie Grünauer (SPD) der Wahl um das Bürgermeisteramt. Im LOKAL-Kurzinterview beantworten alle drei identische Fragen und geben Einblick in ihre Ziele und Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie bezahlbarer Wohnraum, die Sanierung und Weiterentwicklung der Infrastruktur, soziale Angebote für alle Generationen sowie die Zukunft von Energie, Ehrenamt und Naherholung in der Gemeinde.
LOKAL: Warum möchten Sie Bürgermeister/in bleiben/werden und was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern?
Andrea Dobsch: Bürgermeisterin zu sein ist für mich Verantwortung und Leidenschaft zugleich. Ich bringe Erfahrung, klare Entscheidungen und enge Kontakte zu Bürgern, Vereinen und Betrieben mit. Dr. Erik Schlegel: Ich möchte Bürgermeister werden, um unsere Gemeinde weiterzuentwickeln und noch lebenswerter zu gestalten –und dies mit einer ehrlichen und verlässlichen Politik, gemeinsam mit allen Zeitlarnerinnen und Zeitlarnern.
Stefanie Grünauer: Ich möchte unsere Gemeinde generationen-, orts- und vor allem fraktionsübergreifend gemeinsam mit den Bürger/innen gestalten. Ich bin in Regendorf aufgewachsen und bin mir mancher „Gräben und Voreingenommenheiten“ bewusst.
LOKAL: Welches ist aktuell die größte Herausforderung in Ihrer Gemeinde und wie wollen Sie diese konkret anpacken?
Dobsch: Wichtige Aufgabe ist die Sanierung vieler Straßen und Gehwege in allen Ortsteilen. Auch die Sanierung der Kindergärten und Spielplätze ist schon angestoßen. Die Neugestaltung der Ortsmitte gehört auch dazu.
Schlegel: Fehlender erschwinglicher Wohnraum für Familien aber auch für ältere Menschen. Über die Gemeindegrundstücke im Baugebiet Mitterfeld III kann die Gemeinde hier anfangen selbst aktiv zu vernünftigen Preisen gegenzusteuern.
Grünauer: Es müssen in den nächsten Jahren drei Kindergärten saniert, zwei Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt und die Mehrzweckhalle modernisiert werden.
LOKAL: Was ist aus Ihrer Sicht die wichtigste soziale Aufgabe der kommenden Jahre?
Dobsch: Zeitlarn braucht mehr seniorengerechten, bezahlbaren Wohnraum. Ergänzend bauen wir flexible Pflege- und Serviceangebote aus und arbeiten an einem Facharztzentrum für alle Altersgruppen.
Schlegel: Den Zusammenhalt und Austausch in der Gesellschaft über die Stärkung des Ehrenamts zu fördern, beispielsweise über die kostenlose Nutzung der MZH für Ortsvereine und eine Vereinsförderung, die alle Ortsvereine umfasst und erreicht.
Grünauer: Ich möchte die Teilhabe aller ausbauen. Jeder sollte sich mitgenommen fühlen. Das funktioniert nicht mit sozialer Kälte und Treten nach unten, sondern durch verwirklichte und gelebte Inklusion und Barrierefreiheit.
LOKAL: Welche Klimaschutz- oder Energieprojekte wollen Sie konkret vorantreiben?
Dobsch: Unsere Gebäude werden aktuell auf erneuerbare Energien umgerüstet. Bürger unterstützen wir mit Beratung, Förderungen, auch mit mehr Ladesäulen. Grünflächen werden ausgebaut - mit Herz für die Insekten und Tiere. Schlegel: Klimaschutz muss erlebbar werden: Zum Beispiel über das Sichtbarmachen der Energiewen-
„Heizen mit erneuerbaren Energien“
Gut besuchter Fachvortrag im Gemeindezentrum
de durch einen Energiemonitor, E-Carsharing sowie dem Bau von E-Ladesäulen für Fahrräder an der MZH.
Grünauer: Der Gemeinderat hat Fachbüros mit der Ausarbeitung zur Kommunalen Wärmeplanung und zum Sturzflutrisikomanagement beauftragt. Vorgeschlagene Maßnahmen müssen nach und nach realisiert werden. Die gemeindeeigenen öffentlichen Flächen sollten zudem zur Durchgrünung, Hitze- und Regenpufferung genutzt werden.
LOKAL: Welche Maßnahme würden Sie zuerst umsetzen, um die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken?
Dobsch: Unsere Gewerbegebiete sind entwickelt – jetzt gestalten wir ihre Zukunft. Mit nachhaltigen Betrieben, Innovation und guter Begleitung sichern wir Arbeitsplätze und stabile Einnahmen. Das „Start-UP Zeitlarn“ ist ein gutes Beispiel, wie wir junge Unternehmen gezielt fördern.
Schlegel: Für neue Gewerbeansiedlungen braucht es weitere Gewerbeflächen in der Gemeinde. Daher würde ich die Erschließung des interkommunalen Gewerbegebiets Brennthal zwischen der Staatsstraße und dem VKKKNachsorgezentrum vorantreiben.
Grünauer: Zeitlarn ist keine Flächengemeinde, das heißt unser Wachstumsraum ist begrenzt. Ich strebe an, Leerstände zu minimieren, ansässige Unternehmen nachhaltig zu fördern und vorhandene Potenziale besser auszuschöpfen.
ZEITLARN (sr). Anfang Februar 2026 fand im Gemeindezentrum Zeitlarn der Fachvortrag „Heizen mit erneuerbaren Energien“ statt, der von der Energieagentur Regensburg durchgeführt wurde. Rund 40 interessierte Zeitlarner Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über zukunftsfähige Heizlösungen zu informieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Zeitlarner Bürgermeisterin Andrea Dobsch begann Sebastuab Zirngibl von der Energieagentur Regensburg GmbH mit seinem Vortrag. In seiner knapp einstündlichen und sehr kurzweiligen Präsentation gab er einen gut verständlichen und praxisnahen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Gebäude heute mit erneuerbaren Energien beheizt werden können. Dabei wurden unter anderem technische Grund-
lagen, Einsatzbereiche sowie Vorund Nachteile der einzelnen Systeme erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den aktuell verfügbaren Förderprogrammen. Die Teilnehmenden erhielten einen kompakten Überblick darüber, welche staatlichen Unterstützungen derzeit genutzt werden können und worauf bei einer Antragstellung zu achten ist. Im Anschluss an den Vortrag bestand ausreichend Zeit für eine offene Fragerunde. Diese wurde rege genutzt, um individuelle Fragen zu konkreten Gebäudesituationen, Kosten und Fördervoraussetzungen zu klären.
Gut zu wissen: Die Vorstellung der Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung Zeitlarn findet an einem Infoabend am 3. März 2026 um 18.30 Uhr im Rathaus Zeitlarn statt.
Rund 40 Interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten den Fachvortrag. Foto: Andrea Dobsch
LOKAL: Welche Rolle soll der Tourismus künftig für die wirtschaftliche Entwicklung spielen?
Dobsch: Als Nachbargemeinde von Regensburg setzen wir auf Naherholung statt Massentourismus. Sichere Radwege, schöne Badeplätze und Freizeitflächen schaffen Mehrwert für Gäste und Einheimische.
Schlegel: Eine untergeordnete.
Grünauer: Unsere Orte liegen malerisch im Regental, das ist touristisch ein großer Schatz. Zudem sind Regensburg und im Landkreis befindliche Sehenswürdigkeiten leicht zu erreichen. Das sollte in meinen Augen aber nicht überstrapaziert werden. Für Anwohner bringt Tourismus nicht immer einen Mehrwert.
LOKAL: Welchen Platz oder Ort in Ihrer Gemeinde mögen Sie besonders und warum?
Dobsch: Der neue Badeplatz in der Ortsmitte – mit den Füßen im Wasser und der Sonne im Gesicht. Ich freue mich schon auf den Frühling!
Schlegel: Den Waldspielplatz bei Neuhof: er verbindet Natur und Spaß und ist eine tolle Auszeit für mich und meine Kinder.
Grünauer: Ich persönlich liebe meinen Garten und den Wald vor meiner Haustüre, weil ich hier Ruhe, Entspannung und auch Schwammerl finden kann.
LOKAL: Ihr Leitspruch zur Kommunalwahl 2026?
Dobsch: „Viel erreicht – noch viel vor“: Ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre mit Ihrer Stimme. Schlegel: Zusammenhalt stärken, Impulse setzen!
Grünauer: Gemeinsam mehr erreichen.
Andrea Dobsch (FW) Foto: H.C. Wagner
Dr. Erik Schlegel (CSU) Foto: Berli Berlinski
Stefanie Grünauer (SPD) Foto: Matthias Jobst
„Zeitlarn ist mit uns Freien Wählern auf Erfolgskurs!“
ZEITLARN (sr). Zeitlarn hat sich in wenigen Jahren zu einer echten Vorzeigekommune im Landkreis Regensburg gemausert. Dafür stehen vor allem die FREIEN WÄHLER Zeitlarn, Regendorf und Laub – ein engagiertes Team um Bürgermeisterin Andrea Dobsch. Gegründet erst vor rund sieben Jahren, traten die FREIEN WÄHLER (FW) 2020 erstmals zur Kommunalwahl an und wurde sofort die stärkste Fraktion im Gemeinderat. Mit Andrea Dobsch zog eine Bürgermeisterin ins Rathaus ein, die mit Bodenständigkeit und Tatkraft rasch Vertrauen gewann und Verantwortung übernahm. „Bürgernah. Unabhängig. Lösungsorientiert“: Diese Schlagworte prägen die tägliche Arbeit der FW in Zeitlarn und allen Ortsteilen. „Regelmäßige Bürgersprechstunden sind selbstverständlich, denn aus Zuhören und Ideen-Aufnehmen entstehen konkrete Anträge im Gemeinderat. Sachpolitik statt Parteidenken also“, sagt Andrea Dobsch dazu.
Mit viel Herzblut haben die FW in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen für die Gemeinde und den ganzen Landkreis auf die Beine gestellt: Weihnachtstheater, Faschingsfeiern, Blutspendeaktionen oder Angebote für Seniorinnen und Senioren.
Mehr Lebensqualität in allen Ortsteilen
Die Entwicklung der Gemeinde sei in allen großen und kleinen Ortsteilen spürbar, so Dobsch weiter. Attraktive Treffpunkte für Familien und Jugendliche, darunter erweiterte Freizeit- und Sportangebote und sanierte Spielplätze, seien entstanden. Zudem seien Entlas-
tung und Verkehrsberuhigung belasteter Straßen, Sanierungen sowie sichere Schulwege erfolgreich umgesetzt worden. Das neue Wohngebiet mit guter Infrastruktur, Supermarkt und Kreisverkehr, kombiniert mit der Sanierung des historischen Schlosses in Regendorf, sei „ein gelungenes Beispiel für den sensiblen Umgang mit
Geschichte und Moderne“. Unter Bürgermeisterin Andrea Dobsch wurden auch überregional relevante Projekte wie der Hochwasserschutz angestoßen. Nach Jahrzehnten ist dieses mehr als 20-Millionen-Euro schwere Projekt nun endlich in der Realisierungsphase – „ein Meilenstein für Sicherheit und Zukunftsvorsorge
Gruppenfoto mit der Kindergarde der FG Lari-Fari Diesenbach, den Prinzenpaaren, Vizepräsident Christian Seufert, Bürgermeisterin Andrea Dobsch, Sven Vogel sowie das Pummeleinhorn mit Prinzessin Anna. Foto: Linda Gesierich
Faschingsfenster am Rathaus sorgte wieder für Begeisterung
ZEITLARN (sr). Bunt, fröhlich und voller guter Laune: Das Faschingsfenster am Rathaus Zeitlarn, das inzwischen zur liebgewonnenen Tradition geworden ist, lockte wieder zahlreiche große und kleine Faschingsbegeisterte auf den Rathausplatz. Viele Kinder folgten
der Einladung der Gemeinde und kamen in farbenfrohen Kostümen, um gemeinsam in die närrische Zeit zu starten und zugleich auch den Ferienbeginn einzuläuten. Die Besucherinnen und Besucher erwartete eine heitere Atmosphäre mit Musik und ausgelassener
Stimmung. Für die jüngsten Gäste gab es eine besondere Freude: Sie erhielten liebevoll gepackte Faschingsüberraschungstüten mit Brezen und süßen Leckereien. Große Begeisterung löste auch das beliebte Pummeleinhorn aus, das auch wieder mit dabei war.
der Menschen in unserer Heimat.“ Zudem sind das Zeitlarner VKKKKinderkrebs- Rehazentrum sowie das Therapiezentrum Theo des VKM als Vorzeigeprojekte für soziale und medizinische Einrichtungen in ganz Ostbayern bekannt. Trotz zahlreicher Millionenprojekte stehe die Gemeinde dank kluger und nachhaltiger Investitionen finanziell so gut da wie noch nie: „Zeitlarn zeigt: Man kann gestalten und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Steuergeld umgehen.“
Drei starke Frauen für den Landkreis Stillstand ist keine Option: „Wir haben noch viel vor“, so Ortsvorsitzende Dr. Catrin Nießen. Das Wahlprogramm enthält Ideen wie Ausbau des Wohnraums und der medizinischen Versorgung, Klimaschutz und Förderung regionaler Landwirtschaft. Schwerpunkte sind außerdem attraktive Wohnund Betreuungsmöglichkeiten im Alter sowie der Erhalt und Ausbau von regionalen Arbeitsplätzen. Drei Bewerberinnen treten an, um diese Ziele umzusetzen: Dr. Catrin Nießen (Platz 4), Andrea Dobsch (Platz 9) und Landwirtin Inge Seiler (Platz 46), vereint unter einem gemeinsamen Ziel: Politik für die Menschen – „ehrlich, nahbar und zukunftsorientiert“.
In diesem Jahr wurde es von Prinzessin Anna und dem Schneemann Olaf begleitet, was für strahlende Kinderaugen sorgte.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Kindergarde der Faschingsgesellschaft Lari-Fari Diesenbach. Mit beeindruckender Energie und viel Herz präsentierten die jungen Tänzerinnen und Tänzer zu ihrem diesjährigen Motto „Phantastische Bibliothek“ ihr Programm – begleitet vom strahlenden Kinderprinzenpaar Sophie I. und Martin III. und dem großen Prinzenpaar Sina II. und Markus IV., die beide mit ihren Tänzen das Publikum sofort für sich gewannen.
Für einen feierlichen Moment sorgte die Ordensübergabe der Faschingsgesellschaft Lari-Fari: Vizepräsident Christian Seuferling und Prinz Markus IV. verliehen Bürgermeisterin Andrea Dobsch den diesjährigen Faschingsorden – ein Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung. Die Gemeinde Zeitlarn freut sich über die große Resonanz und bedankt sich bei Sven Vogel von REWE Vogel für die Süßigkeiten, Tanja Schmal und Marcel Lehner für ihren Einsatz als Pummeleinhorn und Prinzessin Anna sowie allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern und natürlich den vielen kleinen und großen Gästen.
Süßigkeiten aus dem Rathausfenster – Bürgermeisterin Andrea Dobsch mit Sven Vogel. Foto: Linda Gesierich
Die Freien Wähler setzen für die Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 erneut auf Andrea Dobsch (mi.). Foto: Dr. Judith Jentzmik
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Gesamtauflage: 13.000 Exemplare
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62 Jahre Verwaltungsfachwirtin, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Schwandorf verheiratet, ein erwachsener Sohn
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