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Heft 8 | August 2009 WWW.ELEKTROTECHNIK.CH

Elektrotechnik 8/ 2009

ELEKTROTECHNIK AUTOMATION, TELEMATIK GEBÄUDETECHNIK

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Sanft im Vergleich zu Sterndreieckanlauf

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Stromverbrauch lokaler Kommunikationssysteme

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Sicherheit für allein arbeitende Personen NIN-Know-how, Leserfragen Teil 47


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Editorial

ET-Wettbewerb August 09

Energieimpulse Liebe Leserin, lieber Leser

Auf die vielfach gestellte Frage, wo denn in der Wirtschaft noch Wachstum zu erreichen sei, laute seine Antwort: Mit erneuerbaren Energien. So die Aussage von Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, anlässlich der Enthüllung des Solarflugzeuges HBSIA im Juni 2009 (Artikel Seite 86). Das Erzeugen und Speichern von Sonnenenergie entwickelt sich so, dass damit das Solarflugzeug im Jahr 2012 in fünf je fünftägigen Etappen um die Welt fliegen soll. Wie beim Flugzeug liegt der Knackpunkt auch bei elektrischen Fahrzeugen für die Strasse beim mobilen Energiespeicher. Es gilt, je nach Fahrzeugtyp, ein Optimum an Leistung, Gewicht/Grösse und Speicherfähigkeit zu finden. In der Septemberausgabe 9/09 berichtet ET über den Stand der Technik bei Elektromobilen. Vollkommen ohne Batterien wird die EnOcean-Funktechnik betrieben. Die notwendige Energie für Signalübermittlung und Steuerungen wird aus der Umgebung durch sogenanntes Energy Harvesting erzeugt. Funklösungen von EnOcean sind bereits in über 100 000 Gebäuden erfolgreich im Einsatz. Lesen Sie dazu den Beitrag auf Seite 70. Wie gewohnt berichtet ET in einer speziellen Rubrik zu den Technologiemessen Ineltec und Go ausführlich über dort präsentierte Lösungen und Themen. Zudem bietet ET online einen Live-Einblick zu Ausstellern und Neuheiten aus dem elektrotechnischen Umfeld. Mit Brainfood auf Seite 120 bietet ET seinen lernorientierten Lesern praktischen Lehrstoff für die Weiterbildung. Die Lösungen zu den Aufgaben werden jeweils in der folgenden online-Ausgabe auf www.elektrotechnik.ch, Dossier Brainfood, aufgeschaltet und können dort nachgelesen oder zusammen mit den Aufgabenstellungen heruntergeladen werden. Das ET-Team wünscht Ihnen bei der Lektüre viele energiebeladene Impulse.

Hansjörg Wigger, Chefredakor

Was ist auf diesem Bild zu sehen? • Videoüberwachung Ölpipeline • Mars Roboter • Digitale 3D-Kamera Geben Sie Ihre Antwort auf der ET-Website www.elektrotechnik.ch ein und gewinnen Sie einen Gutschein à 100 Franken für eine Bestellung bei Conrad Electronic «RFID-Tag» war die richtige Antwort zur Wettbewerbsfrage in ET 6/09 (vergleiche Seite 44). Je ein Fachbuch aus dem AT-Verlag haben gewonnen: Herr Markus Bättig, 6017 Ruswil Herr Lukas Helfenstein, 6032 Emmen Herr Hansruedi Rüfenacht, 3454 Sumiswald

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Editorial

Energieimpulse

Aktuell 4

Hybride Videotechnik

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Zum Titelbild: PC-Control in der Kleinsteuerung Wassererwärmung in Wohnbauten Produktanzeigen

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Ineltec/go.automation 13 Produktvorschau, Messeberichte 29 Otto Fischer AG 30 Wago Contact AG

44 47 48 50 51 52

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R&M Schweiz AG GNI Hager Tehalit AG Theben HTS AG Vega Messtechnik AG Saia-Burgess Controls AG GMC-Instruments Schweiz AG Würth AG Inspirationen für neue Tätigkeitsfelder Esylux AG Elevite AG Phoenix Mecano Kompnenten AG Demelectric AG Feller AG Meimo AG

80 Schaltschrankbau durchrationalisiert 82 Praktische Füllstandsmessung 85 Erfinder des Drehstrommotors 86 Solar-Flugzeug HB SIA 88 Forschung und Umwelt-News

Telematik und Multimedia 89 Telematik-News 91 Stromverbrauch lokaler Kommunikationssysteme 94 Videokameras gegen Einbrecher 96 Sicherheit für allein arbeitende Personen 100 35. asut Seminar 104 Verkabelungs-Standards

Elektrotechnik und Automation

Wirtschaft und Verbände

Monatsthema Sanft im Vergleich zu Sterndreieckanlauf Sanftanlasser von ABB Bauernhaus mit Appenzeller Baulabel zertifiziert Cadec erlaubt Fernschaltungen in Zeptrion-Verbraucher Dätwyler Cables: Fokus auf elektrische Gebäudeinfrastrukturen EMV-Messungen an KNX-Installationen Batterielose Funktechnik von EnOcean Raumautomation von Quadrat Haustechnik Energieverbrauch im IT-Bereich ABB-Roboter im TerminatorFilm

108 Gute Verkaufsargumente sind Gold wert 109 Stabsübergabe im VSEI 110 Branchen-News

Aus- und Weiterbildung 114 NIN-Know-how 47 117 Gebäudeautomationsplaner 119 Lehrabschlussfeier der Elektroberufe im Kanton Zürich 120 Brain Food – Kopftraining für Lernende 122 Diplomfeier Hochschule Luzern

Service 123 124 127 128

Berufsbildung Stellenanzeiger Impressum Vorschau – Veranstaltungen

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis


Focus

Generationswechsel in der hybriden Videoüberwachung

Hybride Videotechnik verbindet neu und alt Ob analog oder IP, die modernen Hybrid Digital Videorekorder (HDVR) von Trigress Security und Abus erlauben ganz neue Möglichkeiten: 1000 Bilder pro Sekunde, 40 Videokanäle gleichzeitig und alles wird über eine einheitliche Bedienoberfläche gesteuert. Raymond Kleger Das System kann jederzeit mit analogen Kameras und IP-Kameras unterschiedlicher Hersteller erweitert werden. Damit ist diese Rekordergeneration auch für künftige Ansprüche und Überwachungsanforderungen bestens vorbereitet. Und ganz wichtig: Softwaresteuerung und Überwachung via Dual-Monitoring machen so viel Technik leicht beherrschbar. Vorteile der Hybridtechnik Hybridfähige Digitalrekorder integrieren analoge Kameras und IP-Kameras in ein gemeinsames Überwachungssys-

tem. Sie sind damit die optimale Lösung für Unternehmen, die bereits ein bewährtes analoges Überwachungssystem besitzen und dieses mit den zentralen Vorteilen der Netzwerktechnik und IP-Kameras ausbauen möchten. Bei der neuen Eytron HDVR-Serie von Abus stehen hierfür bis zu 40 Kanäle bei voller D1-Auflösung und 25 Bilder/s je Kamera zur Verfügung. Folgende fünf Funktionen können zeitgleich ausgeführt werden: 1. Bilder live betrachten 2. Aufnehmen 3. Aufnahmen abspielen 4. Daten exportieren 5. Netzwerkzugriff

Eine Oberfläche, wobei jede Kamera mit voller Auflösung angezeigt werden kann.

Aussenstellen integrieren Netzwerkfähige Kameras und Rekorder, die z. B. in einer Aussenstelle oder Niederlassung montiert sind, lassen sich in ein gemeinsames Überwachungskonzept integrieren. Diese Möglichkeit macht das System fit für die Zukunft. Die Videoquellen der verschiedenen Standorte werden dann auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche dargestellt, bedient und verwaltet. Sehr hohe Auflösung Wenn es darum geht, im entscheidenden Moment etwas zu erkennen, ist eine hohe Auflösung unerlässlich. Der neue Recorder bietet volle Auflösung in Echtzeit! Dank H.264-Kompression sieht man Realtime-Bilder (25 fps) im Vollbild (4CIF, 704x576 Pixel) statt im Minivideofenster – während alle Kanäle parallel aufzeichnen! So entgeht im entscheidenden Moment nicht das kleinste Detail! Deutsche Ingenieurskunst: Das Gerät ist für den Dauerbetrieb konzipiert. Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit wird nur mit Bauteilen erreicht, die auf Dauerbetrieb ausgelegt sind. Dies bedeutet, dass z. B. Elektrolytkondensatoren und die Harddisk mit hoher Lebensdauer zum Einsatz kommen. Beim Videorecorder schützt auch ein perfektes Kühlmanagement das Sys■ tem vor Überhitzung.

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Beckhoff – somit greift PCControl auch in die unteren Kategorien der Steuerung ein. Direkt anreihbar an die CX8000-CPU sind die I/OSysteme Busklemmen (K-Bus) oder EtherCAT-Klemmen (EBus). Beim Einsatz der EtherCAT-Klemmen ergeben sich weitere Möglichkeiten, wie die Realisierung verschiedener Topologien, die Einbindung unterlagerter Bussysteme oder die Anbindung in die IP67-Welt.

Die Embedded-PC-Serie CX8000 enthält einen 32-BitController mit integriertem Feldbusslave für universelle SPS-Anwendungen. Der CX8000 ist die derzeit «kleinste» PC-basierte Steuerung von

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Fernbedienbare Dämmerungsschalter

Esylux-Dämmerungsschalter sorgen für eine zuverlässige Aussenbeleuchtung. Die bestehende Serie Esylux CDS-A/N wurde um zwei neue Typen erweitert. Ein Hauptmerkmal der Geräte mit dem Zusatz «i» ist die Fernbedienbarkeit. Einmal montiert, können Einstellungen ohne Leiter bequem vom Boden aus vorgenommen werden. Mit Hilfe der Fernbedienung Mobil-RCi-M kann der momentane Lichtwert als Schaltschwelle automatisch per Tas-

tendruck eingelesen werden oder die Beleuchtung für maximal 12 Stunden ein- und ausgeschaltet werden. Es gibt dabei eine Version 16 AX, die auch kapazitive Lasten von 3600 W schaltet. Das reicht wirklich für alle Fälle!

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Zum Titelbild: PC-Control in der Kleinsteuerung


Focus

Elektroboiler im Licht des neuen Energiegesetzes

Passende Systeme für jedes Gebäude Die neuen Energiegesetze der Kantone setzen klare Vorgaben bezüglich Wasserwärmung in Wohnbauten. Einfache Elektroboiler sind dabei oft nicht mehr erlaubt. Der Markt bietet aber für jede Situation passende technische Lösungen. Jürg Lehni Das neue Energiegesetz befasst sich auch mit der Wasserwärmung. Wo früher ein einfacher und durchaus praktischer Elektroboiler für Warmwasser sorgte, sehen die Vorschriften der Kantone im Energiebereich heute meist Lösungen vor, die nicht ausschliesslich auf der elektrischen Wassererwärmung beruhen. Konkret verlangt das Gesetz, dass Brauchwasser während der Heizperiode durch die Heizung erwärmt oder vorgewärmt wird – oder aber mittels erneuerbarer Energie oder nicht anders nutzbarer Abwärme erwärmt beziehungsweise vorgewärmt wird. 16 Kantone sind dabei, dieses Gesetz umzusetzen, oder haben es bereits umgesetzt. Hat der gute alte Elektroboiler also ausgedient? Nicht in jedem Fall, die Vorschriften kennen auch Ausnahmen: Generell sind vom neuen Gesetz nur Wohnbauten betroffen. In Bürogebäuden dürfen weiterhin Elektroboiler eingebaut werden. Doch auch bei einem bestehenden Wohngebäude bleibt der Ersatz «eines einzelnen, defekten Elektrowassererwärmers» möglich. Fällt in einem Wohnhaus also nur der Elektroboiler aus, nicht aber die gesamte Heizung, darf ein baugleiches Gerät eingebaut werden.

Langfristige Lösung Der simple Ersatz eines Elektroboilers ist zwar einfach und meist kostengünstig, aber trotzdem nicht immer empfehlenswert. Gerade Besitzer von Einfamilienhäusern sollten langfristige technische Lösungen anstreben. Fachleute raten deshalb, Boilern mit bivalenter Wassererwärmung (Kasten) den Vorzug zu geben, auch wenn das Wasser weiterhin nur elektrisch erwärmt wird. Muss später auch die Heizung ersetzt werden, kann diese an den Boiler angeschlossen werden. Oder der neu angeschaffte Boiler ist mit einem Solarregister ausgestattet: Bei einer später folgenden Haussanierung

Bivalente Wassererwärmung Im Gegensatz zum einfachen Elektroboiler erwärmen bei der bivalenten Wassererwärmung zwei Wärmequellen das Wasser. Die primäre Wärmequelle kann dabei die vorhandene Heizung (Wärme-pumpe, Holz, Gas oder Öl), eine zusätzliche Wärmepumpe oder Sonnenenergie sein. Ist die Heizung ausgeschaltet oder steht zu wenig Sonnenenergie zur Verfügung, wird das Wasser elektrisch erwärmt.

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können dann Sonnenkollektoren auf dem Dach installiert werden, da die technischen Einrichtungen zur bivalenten Wassererwärmung schon vorhanden sind. Etwas anders ist der Fall bei Mehrfamilienhäusern, in denen jede Wohnung mit einem eigenen Boiler ausgestattet ist. Hier ist es finanziell meist unzumutbar, wegen eines ausgefallenen Elektroboilers gleich die ganze Brauchwassererwärmung auf den Kopf zu stellen. Es wird in den meisten Fällen beim einfachen Ersatz des Elektroboilers bleiben. Option Sonnenenergie Oft entscheiden sich Hauseigentümer, den defekten Elektroboiler durch ein System zur bivalenten Wassererwärmung zu ersetzen. Vorgeschrieben ist dies zudem bei Neubauten, Gesamtsanierungen und wo sowohl Heizung als auch Wassererwärmer ersetzt werden. Technische Lösungen stehen dabei viele zur Auswahl.


• Ersatz

in Mehrfamilienhaus mit mehreren Boilern (jede Wohnung mit eigenem) • Ersatz eines Boilers, der sich nicht im Heizraum befindet (Anschluss an Heizung aufwändig)

Bivalentes System empfohlen

• Wo

Bivalentes System vorgeschrieben

• Neubau

ein Heizungsersatz in den nächsten Jahren auch zum Thema wird • Wo eine Sanierung in Betracht gezogen wird

Gesamtsanierung von Boiler und Heizung

• Ersatz

So bieten Solarboiler mit Kollektoranlage eine vorschriftsmässige und umweltfreundliche Lösung zur Wassererwärmung. Diese Variante ist technisch ausgereift und lässt sich unabhängig von der Heizung installieren. Die auf dem Dach gewonnene Wärme heizt das Wasser im Warmwasserspeicher auf. Ein elektrischer Heizeinsatz liefert den Rest der benötigten Energie. Die Einsparungen dieser Solar-Elektro-Boiler lassen sich sehen: 4 m2 bis 6 m2 Kollektorfläche genügen bereits, um mehr als die Hälfte des Warmwasserbedarfs einer vierköpfigen Familie zu decken. Allerdings sollte der Warmwasserspeicher um 50 % bis 75 % grösser sein als bei herkömmlichen

Elektroboilern, damit genug Speicherkapazität für die Sonnenenergie vorhanden ist. Ein Wärmepumpenboiler ist ebenfalls eine umweltgerechte Lösung. Seine Wärmepumpe produziert rund dreimal mehr Energie, als sie Strom braucht, weil sie zusätzlich Umgebungswärme (häufig die Abluft aus dem Haus) nutzt. Über Wärmetauscher wird das Wasser im Boiler auf annähernd 60 °C geheizt und allenfalls einige wenige Grad direktelektrisch nachgewärmt. Heizung auch für Warmwasser Eine weitere Möglichkeit ist der Anschluss des Boilers an die Öl-, Gas- oder Holzheizung. Der Heizungsvorlauf

speist den Boiler und gleichzeitig die Komponenten der Heizwärmeverteilung. Die Kombination ist im Winter vorteilhaft – das stark belastete elektrische Netz wird entlastet und das Warmwasser ganz oder zum Teil mit effizient erzeugter Heizenergie erwärmt. Ausserhalb der Heizperiode wird die Heizung ganz ausgeschaltet und das Wasser ausschliesslich elektrisch erwärmt. Falls das Gebäude mit einer Wärmepumpe beheizt ist, kann diese zur Vorwärmung des Warmwassers eingesetzt werden. Die je nach Auslegung des Systems unterschiedlich intensive Nachwärmung erfolgt elektrisch. In Mehrfamilienhäusern mit hohem Warmwasserbedarf kann das Wasser auch mit einer separat installierten Wärmepumpe erwärmt werden. Die Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten zeigt, dass sich für jedes Gebäude eine ideale und nachhaltige Lösung zur Brauchwasserer■ wärmung finden lässt.

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Focus

Elektroboiler empfohlen


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Durch sorgfältige Abdichtung ist der PowerCast auch für Aussenanwendungen hervorragend geeignet. Für die Steuerung können die PowerCast einfach über die vorhandenen Stecker miteinander verbunden werden. Mit einem DMX-Controller können bis 170 PowerCast angesteuert werden.

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Der RGB PowerCast wurde für die Architektur- und Effekt-Beleuchtung konzipiert. Mit je sechs roten, sechs grünen und sechs blauen LEDs lassen sich 16 Millionen Farben darstellen. Mit den total 18 High-PowerLEDs mit je 1 W Leistung können Fassaden bis 4 m Höhe mit beeindruckenden Farben beleuchtet werden. Dank dem schmalen Design und den mitgelieferten Halterungen lässt sich der PowerCast einfach montieren. Das robuste Aluminiumgehäuse dient gleichzeitig als Kühlkörper für die LED.

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«Vorankommen und dabei immer das Ziel im Auge behalten.»

Die Liberalisierung im Strommarkt setzt Impulse frei und eröffnet neue Chancen. Wir verstehen sie als Aufforderung, uns dynamisch weiterzuentwickeln. Dazu sind wir auf engagierte Mitarbeiterinnen angewiesen wie beispielsweise Priska Zenklusen. Zielbewusst und beharrlich realisiert sie anspruchsvolle Projekte – und trägt so zur Unternehmensentwicklung bei. Bei der BKW FMB Energie AG sorgen 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute dafür, dass bei mehr als einer Million Menschen zuverlässig der Strom fliesst. Gehören Sie morgen dazu? Wir freuen uns, wenn Sie mit uns die Zukunft angehen. BKW FMB Energie AG, Human Resources Management, Telefon 031 330 58 68, info@bkw-fmb.ch, www.bkw-fmb.ch/jobs Elektrotechnik 8/09 | 9


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Griesser gewinnt Bronze

Die Show ist vorbei. Die Awards sind verteilt. Am Freitag, 29. Mai, fand im Zürcher Kongresshaus – moderiert von Eva Camenzind – der elfte Schweizer DialogmarketingPreis statt. Dabei durfte die Griesser AG aus Aadorf einen der begehrten Awards in Empfang nehmen. Die Fachjury zeichnete die Kampagne «Flachpost» des Schweizer Sonnenschutzspezialisten mit Bronze in der Kategorie «Adressierte Mailings Business-toBusiness» aus. Das Produkt heisst Aluflex und ist eine Flachlamellenstore, die durch Qualität sowie ein filigranes, unaufdringliches Design überzeugt. Aluflex braucht nur wenig Platz, kann automatisiert werden, verschönert fast jede Fensterfront und schützt ausgezeichnet vor unerwünschten Sonneneinstrahlungen. Ästhetik und Funktionalität spielen zusammen. Schön und gut, doch wie schafft man es, dass Aluflex potenzielle Käufer – insbesonde-

re Architekten und Planer – zum Entzücken bringt? Griesser verzichtete dafür bewusst auf einen herkömmlichen Prospektversand. Das Aadorfer Traditionsunternehmen entschied sich stattdessen für ein Dialogmailing. Konkret: Es verschickte – eine Lamelle. Diese war bedruckt und perforiert, sodass man die Antwortkarte abbrechen und damit einen Berater in Sachen Sonnenschutz aus dem Haus Griesser zu sich bestellen konnte. Diese einfache, direkte Ansprache per «Flachpost» fand bei Architekten und Planern grossen Anklang – ebenso wie bei der Fachjury des Schweizer Dialogmarketing-Preises. Mit dieser Kampagne, die die Handschrift der Agentur am Flughafen AG trägt, gewann Griesser bereits zum zweiten Mal einen Bronze-Award. Das Bild zeigt die Preisübergabe: Dominique Rutishauser (Creative Director Agentur am Flughafen AG) und Walter Strässle (CEO Griesser-Gruppe).

Griesser AG 8355 Aadorf Tel. 052 368 42 32 www.griesser.ch

Skymaster bei Kertész

Die SM Electronic GmbH, mit Sitz in Hamburg-Stapelfeld, ist seit über 30 Jahren einer der erfolgreichen Marktführer im Segment der Empfangstechnologie und des elektronischen Zubehörs. Durch die langjährige Erfahrung und Kompetenz hat sich das Unternehmen mit der Marke Skymaster im Be-

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reich Receiver und Zubehör für den digitalen TV-Empfang als verlässlicher Partner bei Kunden im deutschen und europäischen Markt hervorragend positioniert. Zu den Kunden von SM Electronic GmbH zählen Fachmärkte, Warenhäuser und SB-Märkte bis hin zu grossen Handelsketten. Die Skymaster-Produkte werden künftig in der Schweiz über die Kertész Kabel AG vertrieben.

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Werkzeugkoffer durch Militär erprobt

Der mobile Werkzeugkoffer 0450 von Peli Products, speziell für das US-Militär als GMTK (General Mechanics Tool Kit) entwickelt, kommt nun auch für den zivilen Anwender auf den Markt. Die anspruchsvolle Polymerkonstruktion mit offenzelligem Kern schützt Werkzeuge vor rauesten Bedingungen. Mit einem Tragvolumen von 45 kg widersteht der Koffer hohen Schlag- und Stosseinwirkungen, extremen Temperaturen und Eintauchen in Wasser erfolgreich. Der Werkzeugkoffer kombiniert die Flexibilität von 7 herausnehmbaren Werkzeugeinschüben (6x flach und 1x tief ), die für eine Vielzahl an Konfigurationen entwickelt wurden, mit der Mobilität und den Vorteilen eines Peli Protector Case. Zusätzlich umfasst das obere Fach eine herausnehmbare, zweckmässige Ablage und einen Deckel mit 180°-Öffnung zur Einrichtung eines mobilen

Arbeitsplatzes, der ein Gewicht von bis zu 23 kg tragen kann. Für die Sicherheit des Koffers sorgen zweistufige Hybrid-Verschlüsse mit Klapp-Kompressionstechnologie (jeder Verschluss hält eine Zugkraft von 149 kg aus) und zwei zusätzliche Standardverschlüsse, eine ORing-Dichtung aus Polymer in beiden Deckeln schützt den Koffer und sorgt für eine wasserfeste Abdichtung. Der Diebstahlschutz für das Werkzeug besteht aus einem besonders grossen, gegen Eingriffe gesicherten Vorhängeschloss aus Edelstahl. Weiterhin bietet der Koffer zwei automatische Druckausgleichsventile (eines in jedem Fach), die eine vakuumbedingte Sperre verhindern und ein Öffnen des Koffers in extremen Höhenlagen erleichtern. Zusätzlich bietet der Koffer einen robusten, verlängerten Ziehgriff und extra dicke Polyurethanräder mit Kugellagern aus Edelstahl für Mobilität in jedem Terrain. Wie für alle PeliProdukte gilt für den neuen mobilen Werkzeugkoffer 0450 die bedingungslose Peli-Garantie: «You break it, we replace it . . . » erpatec ag 8623 Wetzikon Tel. 044 931 30 30 sales@erpatec.ch

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wird über einen ausziehbaren Teleskopgriff über zwei Rollen gezogen. Der TXA-900CD eignet sich aufgrund seines integrierten Funkempfängers für Reden, Vorträge, Präsentationen, Unterhalter, Rangverkündigungen, Vereine etc. Mit dem Funkempfänger kann eine Distanz von zirka 30 m überwunden werden. Passende Mikrofon- und Taschensender sind optional im Programm von Monacor erhältlich. Monacor Schweiz AG 6343 Rotkreuz Tel.: 041 799 72 50 info@monacor.ch www.monacor.ch


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Das Entwicklungs-, Produktions- und Handelsunternehmen zeigt Innovationen aus: • Telematik: Telekommunikation und Datentechnik, ITplus-Anschlussdosen, Adapter, Mikrofilter, 10-G-Verkabelungssysteme, SOHO-Verkabelungslösungen, LANmark Infrastrukturlösungen Nexans, LWL-Kabelendverschlüsse und Anschlusstechnik. • Haus- und Elektrotechnik für mehr Sicherheit, Komfort und zur Wertsteigerung der Installation: Leuchten und Halogenstrahler, Bewegungsund Präsenzmelder, Gebäudeautomation EIB/KNX, Alarmanlagen, Elektroprodukte. • Schalttechnik: Schalten, Steuern, Überwachen aus einer Hand: Zeitschalttechnik von Grässlin, Lichtsteuerungen,

elektronische Zeit-, Messund Überwachungsrelais, Schnittstellenmodule, Schrittschalter und SMS- Fernschaltgeräte. • Messtechnik: Komplettes Sortiment robuster, zuverlässiger Messgeräte für den täglichen Einsatz beim Installateur und im Betriebsunterhalt: Prüfgeräte, Digitalmultimeter, Zangenmessgeräte, Messgeräte für physikalische Grössen, Messzubehör.

Elbro AG 8162 Steinmaur Tel. 044 854 73 00 www.elbro.com Ineltec Halle 1.1 / C31

Besser – schneller – günstiger!

Ideal Industries erweitert sein Produktportfolio um drei neue Tester für die Prüfung und Zertifizierung von LAN-Verkabelungen. Die Neuzugänge der LanTEK-II-Serie warten in 3 attraktiven Preis-Leistungsvarianten: • 350 MHz bis ISO-Klasse E (Kat. 6) • 500 MHz bis ISO-Klasse EA (Kat. 6a) • 1000 MHz bis ISO-Klasse FA (Kat. 7a) Eine Aufrüstmöglichkeit von 350 auf 500 MHz oder gar 1000 MHz ist später jederzeit möglich. Mit dem patentierten, universellen Adapterkonzept führt Ideal Industries die Produktphilosophie der Vorgängermodelle fort und erspart somit seinen Kunden auch zukünftig Kosten für teure, proprietäre Permanent-LinkAdapter. Für alle Messungen verbleiben die universellen Prüfadapter im Gerät, lediglich kostengünstige Qualitäts-Patch-

Kabel sind für die Messungen anzuschliessen. Typischerweise ist das Patch-Kabel das einzige Zubehör, welches nach Abnutzung oder Beschädigung ersetzt werden muss. Besonders erwähnenswert sind die Messgeschwindigkeiten der Tester, welche je nach gewähltem Messstandard bis zu 35 % schneller sind als bei herkömmlichen Testgeräten auf dem Markt. Mit der immensen Speicherkapazität des LanTEK II lassen sich bis zu 1700 Messungen mit Grafik im Gerät speichern. Sind alle Messungen im «Kasten», können diese per USBSchnittstelle oder direkt mit einem USB-Stick auf einen PC oder Server übertragen werden. Hier erwartet bereits die neue IDC-Software die Ergebnisse zur weiteren Analyse und Auswertung. Mit den optionalen FiberTEK-FDX-Modulen lassen sich in extrem kurzer Zeit und mit nur einem Autotest, Multioder Singlemode Glasfasern auf zwei Wellenlängen in beiden Richtungen inklusive Längenangaben zertifizieren.

Ineltec./go.automation.

Professionelle Lösungen von Elbro

ISATEL Electronic AG 6330 Cham Tel. 041 748 50 50 www.isatel.ch Ineltec Halle 1.1/B16

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MULTIRAUMSYSTEM

Elektrotechnik 8/09 | 13


– bei gleichen Gesamtkosten! Die maximale Nutzung des «solaren Wertpotentials» gehört zu den Spezialitäten des Solarcenters Muntwyler. Bestehende Häuser energetisch zu sanieren ist oft langwierig und aufwendig. Das «Solar-First-Prinzip» zeigt, wie die Nutzung der Sonnenenergie sofort Energie spart. Das Solarcenter Muntwyler plant und realisiert jährlich über 1000 Solarprojekte vor allem für private Hausbesitzer. Eine Gratis-Richtofferte ist mit einem Formular, das auf der Webseite geholt werden kann, oder auch über das SolarCenter und natürlich an den Messeständen an der Ineltec Basel und Bauen und Modernisieren in Zürich möglich. Ebenfalls an der Ineltec startet am 3.9.09 die Herbst/ Winterreihe der SolarAkademie mit einem Fachseminar über Brennstoffzellen als unterbrechungsfreie oder netzferne Stromversorgungen in autonomen Anwendungen.

Ineltec./go.automation.

Kombinierte Solarsysteme

Das Haus der Zukunft hat einen sinkenden Heizbedarf, leicht steigenden Warmwasserdedarf und steigenden Stromverbrauch. Modulare kombinierte Systeme passen sich den Bedürfnissen der Bauherren an, schonen die Finanzen. Der Bauherr kann die Steuerersparnis optimieren und hat alle Solarlösungen aus einer Hand.

Die Solaranlage auf dem Dach ist ein Statussymbol und bringt bei hohen Energiepreisen und kostendeckender Einspeisevergütung finanzielle Vorteile. Dafür hat das Solarcenter Muntwyler den Begriff des «solaren Wertpotentials» des Hauses geschaffen. Eine ungeeignete Dachfläche verliert 100 000 bis 200 000 Franken an Wert

Muntwyler Energietechnik AG Solarcenter Muntwyler 3052 Zollikofen Tel. 031 915 16 17 www.solarcenter.ch Ineltec Halle 1.0/A27

Alle Sicherheitsfunktionen vereint Not-Halt- bis zur Schutztürauswertung. Auf einer Baubreite von nur 67,5 mm können bis zu 20 sichere Eingangssignale ausgewertet werden. Zudem stehen vier sicherheitsgerichtete Ausgänge sowie Takt-, Melde- und Masseschaltausgänge zur Verfügung. Die Sicherheitslogik lässt sich einfach per «Drag & Drop» mit der grafischen Konfigurationssoftware Safeconf individuell erstellen. Dazu sind keine Programmierkenntnisse nötig. So ist eine Einbindung neuer Schutzeinrichtungen zu jeder Zeit einfach und schnell umsetzbar. Der integrierte Simulationsmodus sowie die automatische Logiküberprüfung geben dem Anwender schon bei der Erstellung Sicherheit. Das per Mausklick konfigurierte Modul reduziert den Verdrahtungsaufwand und minimiert Fehlerquellen zugleich. Mit dem konfigurierbaren Sicherheitsmodul wird eine effiziente Projektumsetzung in allen Phasen möglich.

Das Relais PSR-Trisafe ist das neue konfigurierbare Sicherheitsmodul von Phoenix Contact. Mit nur einem sicherheitsgerich-

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teten Schaltgerät lässt sich die komplette Überwachung von Sicherheitskreisen in Maschinen oder Anlagen umsetzen, von

PHOENIX CONTACT AG 8317 Tagelswangen Tel. 052 354 55 55 www.phoenixcontact.ch Ineltec Halle 1.0/C54


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Nachhaltigkeit. Powered by elevite. Als offizieller Vertriebspartner der Philips AG Lighting sind wir führend in umweltfreundlichen Beleuchtungslösungen. Dank konsequenter Forschung und Entwicklung sind Leuchtmittel von Philips aktuellen und zukünftigen Umweltrichtlinien stets einen Schritt voraus. Das zahlt sich nicht nur für die Umwelt aus, sondern sorgt auch für weniger Energiekosten. Für professionelle Beratung rund um langlebige, energieeffiziente Lichtsysteme sind Sie bei uns an der richtigen Adresse: unter Telefon 056 419 70 70 oder auf www.elevite.ch

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Ineltec./go.automation.

Strahlende Energiesparrevolution

Wer maximale Sicherheit rund ums Gebäude anstrebte, kam bislang nicht um den Einsatz sensorgesteuerter Halogenfluter herum. Halogenleuchtmittel haben allerdings den Nachteil, dass sie bezüglich Energieeffizienz kaum gerecht werden. Energiesparlampen als zeitgemässe Alternative sind für diese Anwendung nicht geeignet, da sie nicht schnell genug helles Licht erzeugen. Als Marktführer im Bereich Sensorstrahler stellt Steinel nun eine bahnbrechende Entwicklung vor, die sowohl die Forderungen nach sofortiger Vollausleuchtung sowie nach grösstmöglicher Energieeffizienz in hohem Masse erfüllt: XLed Sensor-

LED-Strahler mit elektronisch geregeltem, speziellem LED-Licht. Diese innovative, ideale Kombination ermöglicht augenblickliches, strahlend helles Licht bei nur etwa 25 % Energieeinsatz im Vergleich zu herkömmlichen Halogenstrahlern. Zur Realisierung dieser herausragenden Lichtlösung wurden völlig neue Wege in der LEDSteuerung, der -Kühlung, der -Optik und im Design gegangen. So kommen neuartige High-End-3-W-LED mit speziell entwickelten Kühlsystemen und ausgeklügelten Optiken zum Einsatz. Der eigentliche Clou liegt aber in der aktiven Mikroprozessor-

steuerelektronik, die die Leistungsreserven der LED optimal ausschöpft. Die XLedTechnologie ist in zwei Versionen erhältlich: Als XLed 10 mit 10 LED und etwa 25 W sowie als XLed 25 mit 25 LED und etwa 60 W Leistungsaufnahme. Der Flat-Design-Lichtkopf ist aus hochwertigem Alu hergestellt und wahlweise in Schwarz oder Weiss erhältlich. Dank seiner extremen Schwenkbarkeit kann der Lichtkopf optimal auf die auszuleuchtende Fläche ausgerichtet werden. Auch ist eine Montage der XLed unter Vordächern möglich, da im Gegensatz zu Halogenstrahlern kein Sicherheitsabstand erforderlich ist. Das Ergebnis verblüfft: strahlend helles Licht rund um Gebäude bei minimalem Energieeinsatz. Dazu eine faszinierende Lichtwirkung mit einzigartiger Richtungsflexibilität.

puag ag 5620 Bremgarten 2 Tel. 056 648 88 81 www.puag.ch Ineltec Halle 1.0/C16

Twiline-Neuheiten an der Ineltec

Twiline wächst in alle Richtungen weiter: Verfeinerungen im Sensorikbereich, eine Touch-PC-Oberfläche für den Web-Server und ein Dali-Gateway erweitern die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Neu stehen für die Raumtemperaturfühler und die Empfänger der Infrarot-Fernbedienungen optisch elegante Lösungen zur Verfügung. Der Sensor ist in den Rahmen der Bedienstelle integriert und somit praktisch un-

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sichtbar. Die separate Abdeckung für den Raumfühler auf 1.40 m und der grosse dunkle Fleck des IR-Auges entfallen. Beides Argumente für den Einsatz des Systems auch bei ästhetisch anspruchsvollen Innenarchitekten und Bauherren. Der Twiline-Web-Server ist bereits gut eingeführt. Er arbeitete bisher ausschliesslich mit Mausbefehlen. Neu ist wählbar, ob er mit der Maus oder mit dem Finger über

einen Touch-PC bedient werden soll. Nun kann jeder Bauherr das für ihn optimale Paket an Zentral- und Komfortbedienstellen zusammenstellen. Moderne Leuchten sprechen Dali, Twiline auch. Das Twiline-Dali-Gateway hat 3 Betriebsarten: es kann eingesetzt werden als vollwertiges Gateway mit 64 Teilnehmern in bis zu 8 Gruppen über Twiline, im Broadcastbetrieb mit 1 Gruppe über Twiline oder im Stand-alone-Betrieb mit 4 Gruppentastern und einem Zentraltaster ohne Twiline-Kopplung. Alle bekannten Regelfunktionen von Twiline stehen auch über Dali zur Verfügung. Die Dali-Gruppenzuweisung lässt sich einfach und ohne PC auf dem Gateway vornehmen. Die vorgestellten Weiterentwicklungen optimieren das Preis-Leistungs-Verhältnis des Systems und erweitern damit das Einsatzgebiet von Twiline.

W. Wahli AG 3018 Bern Tel. 031 996 13 33 www.wahli.com Ineltec Halle 1.1/B12


Für Spälti ist die Ineltec zusammen mit der Go die wichtigste Fachmesse im Bereich der Elektrotechnik. Als Zulieferer der Schweizer Maschinen- und Elektronikindustrie ist Spälti sowohl Händlerin für diverse namhafte Hersteller wie auch Produzent von Stromverteilern und Kleinsteuerungen. Für den Elektroinstallateur steht Energiesparen als Motto bei den Leuchten an erster Stelle: • Securlite mit unzerstörbaren LED-Wandaussenleuchten mit integriertem Bewegungsmelder. • FL-Röhren in LED-Technik, die bereits in über 20 Varianten lieferbar sind. • Scheinwerfer und Parkleuchten in energiesparender Ausführung und grosser Vielfalt von der Firma Gewiss, Italien. • Der Restart bzw. Autotest von Gewiss ist der FI-Schutzschalter der Zukunft. Er testet den FI in den obligaten Abständen, ohne die Stromzufuhr zu unterbrechen selbstständig. Zudem überwacht er Fehlauslösungen und schaltet selbstständig wieder

ein. Dies garantiert, dass die Stromzufuhr wirklich nur bei einem Defekt in der Anlage oder der Geräte dauerhaft unterbrochen bleibt. • Bei Moser Systemelektrik haben wir neu Energiekanäle, welche direkt mit dem Arbeitsplatz vereint werden. • Ebenfalls neu ist der Minielektrant, der ideale versenkbare Stromlieferant im Aussenbereich. Am Stand von Spälti werden auch die Neuheiten aus dem Automationsbereich gezeigt. • Schlegel mit neuen Befehlsgeräten mit integrierter USBoder RJ45-Buchse, flaches Befehlsgeräte-Programm in Edelstahl oder in Weiss mit Ringbeleuchtung. • Patlite-Signalleuchten, Maschinenleuchten mit Highpower-LEDs. • Pilz mit der kompletten Sigma-Baureihe • Tele mit Strom-, Phasenfolgeund Spannungsüberwachung sowie Wirkleistungsmessung mit Kommunikation über Feldbusse oder via SMS und E-Mail. Spälti Schaltgeräte AG 8340 Hinwil Tel. 044 938 80 90 www.spaelti-ag.ch Ineltec Halle 1.1/C30

Für den innovativen Elektriker Luft zum Wohlfühlen Der heutige Baustandard

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Spälti an der Ineltec

fordert dichte und stark gedämmte Gebäudehüllen. Damit die Bausubstanz erhalten bleibt und sich die Bewohner wohlfühlen, wird aber Frischluft benötigt.

NEU Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung Die kontrollierte Wohnraumlüftung M-WRG versorgt die Räume konstant mit frischer, gefilterter Aussenluft und bietet noch viele weitere Vorteile:

Schalten Sie die Zukunft ein

Auf einem gemeinsamen Messestand mit Hager Tehalit und EBO präsentiert Weber Systemlösungen für typgeprüfte Energieverteilungen sowie diverse Produktneuheiten und die dazugehörenden Dienstleistungen für Schaltanlagenbauer, Steuerungsbauer, Telematiker, EVU, Bauherren und Elektroplaner. Zu sehen sein werden Produktneuheiten von Vertig-

roup, Hochleistungstrennschalter, Unimes H Energieverteilsystem, offene und kompakte Leistungsschalter, StahlblechSchranksystem etc. Ein Bauobjekt – Ein Schranksystem: von der Hauptverteilung, den Unterverteilungen, den HLK bis hin zu den UKV. Hohe Wirtschaftlichkeit dank standardisierten Lösungen mit dem Multifunktionalen-EnergieverteilSchrank MES für alle Anwendungen.

Weber AG 6021 Emmenbrücke Tel. 041 269 90 00 www.weber.ch Ineltec Halle 1.0/A64

 Vermeidung von Schimmelpilzen  Lüften ohne Aussenlärm  Geschützte Räume für Allergiker  Feuchteschutz in Wohnräumen  Regelmässige Lüftung  Hygienisch einwandfreie Raumluft  Einsparung von Heizkosten  Hohe Energieeffizienz  MINERGIE-tauglich

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Systec Therm AG Letzistrasse 35, 9015 St. Gallen Telefon

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Elektrotechnik 8/09 | 17


Fermax von Ferratec

Ineltec./go.automation.

Design-Gehäuse CHAC

Die bestehenden, sehr funktionellen und dekorativen Design-Gehäuseserien hat Fischer Elektronik durch die aussergewöhnlich gestaltete Gehäuseserie «CHAC» erweitert. Diese Design-Gehäuse aus Aluminiumprofilen und Kunststoffrahmen ist bislang in vier unterschiedlichen Höhenvarianten und in etlichen Standardlängen erhältlich. Die stossfesten Kunststoffrahmen erlauben einen robusten Einsatz und die als Option möglichen, integrierten, rutschhemmenden Standfüsse, prädestinieren auch für den Gebrauch als Tischgehäuse. Weitere Merkmale der

funktionellen Gestaltung sind interne Führungsnute für die Aufnahme von Komponenten und Leiterkarten in unterschiedlichen Breitenformaten, sowie die EMV-Ausführungen durch Verwendung leitfähiger Oberflächen und passender Dichtungen.

Astrel AG 8808 Pfäffikon SZ Tel. 055 415 66 15 www.astrel.ch go.automation Halle 2.1/B72

Aussendienst verstärkt

Die Theben HTS AG, die Erfinderin der Präsenzmeldertechnologie, verstärkt Ihren Aussendienst. Die ständig steigende Nachfrage nach Präsenzmeldern und Produkten von Theben erfordert eine erhöhte Präsenz bei Installateuren, Planern und Architekten. Im Vordergrund steht die schnelle und kompetente Beratung für die Bereiche Licht, Zeit und Klima. Armin Bucher übernimmt den

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PLZ-Kreis 3000 bis 6499 und betreut die Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Er hat seine fundierten Fachkenntnisse als Elektroplaner erworben. Daniel Knechtli betreut den Bereich KNX und unterstützt die Kunden in der ganzen Schweiz. Er hat sein grosses KNX-Wissen als Programmierer bei einem renommierten Elektrounternehmen erworben und stellt dies nun den Kunden von Theben HTS zur Verfügung.

Theben HTS AG 8307 Effretikon Tel. 052 355 17 00 www.theben-hts.ch Ineltec Halle 1.1/A30

Fermax verfügt über ein System von zentralgesteuerten Zugangskontrollen mit Integration von Audio- und Videosprechanlagen. Komplexe Anlagen mit einer Vielzahl von Zugängen, Automatisierungsfunktionen oder reine Zutrittskontrolle löst Fermax souverän. Die verschiedenen Technologien wie Bustechnologie, 2Draht, IP, Bluetooth, biometrische Fingererkennung, berührungslos (Badge), Funk etc., verbindet Fermax zu einem System. Im Aussenbereich bietet Fermax praktische und ästhetische Lösungen an (linkes Bild). Der integrierte Badge in der Halo Türstation bietet für

400 Leute schlüsselfreien Zugang an. Im Innenbereich (rechtes Bild) bietet Fermax verschiedene Designlinien an. Der iLoft sorgt für atemberaubendes Design. Im Weiteren gibt es Innenstationen mit oder ohne Hörer, Tischstationen, UP- oder AP-Stationen.

Ferratec AG 8964 Rudolfstetten Tel. 056 649 21 21 www.ferratec.ch Ineltec Hallte 1.1/C51

Energieoptimierte USV Spitzenwerte. Bei einem Ausgangsleistungsfaktor von 0,8 induktiv bis 0,9 kapazitiv liefert die Anlage die volle Nennleistung. Dazu kommt der sinusförmige Eingangsstrom mit einem THDI ‹ 3 % und einem Eingangsleistungsfaktor von 0,99. Mit der USV-Serie Multi Plus kann eine Energieeinsparung von rund 35 % im Vergleich zu einer herkömmlichen USV-Anlage erzielt werden!

Um die gestiegenen Anforderungen an Energieeffizienz und das Speisen kapazitiver Lasten abzudecken, wurde die USVSerie Multi Plus entwickelt (10 bis 120 kVA). Mit 96 % im Online-Doppelwandler-Modus (VFI) und 99 % im ECO-Modus (VI) erreicht sie absolute

CTA Energy Systems AG 3110 Münsingen Tel. 031 720 15 50 www.usv.ch Ineltec Halle 1.0/C19


Mit den VeriSens® Vision Sensoren der neuen Serie 1800 ist es möglich, Barcodes, Matrixcodes und Schrift automatisiert zu lesen und zu prüfen. Alle gängigen 1D- und 2D-Codes wie z. B. EAN, UPC und ECC200 werden unterstützt. Angaben zur Druckqualität des Codes können zur Prozesskontrolle ausgegeben werden. Die OCR-Funktion integrierte ermöglicht das Lesen beliebiger Zeichen- und Zahlenfolgen ohne das zeitaufwändige Trainieren von Fonts. Falsche Seriennummern oder Mindesthalt-

barkeitsdaten werden zuverlässig erkannt. Zusammen mit den bewährten und weiter entwickelten Funktionen zur Kontrolle von Position, Lage, Anwesenheit und Vollständigkeit ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in der Verpackungstechnik oder im Handling.

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld Tel. 052 728 11 22 www.baumerelectric.com go.automation Halle 2.1/C39

3D-Magnet- und E-Feldmessgerät

Das ESM100 ist das einzige Feldmessgerät, das eine gleichzeitige isotropische Messung von E- und H-Feldern erlaubt. Es lassen sich während 24 Stunden Langzeitmessungen ohne Netzgerät und Computer durchführen. Steht ein PC zur Verfügung, lassen sich die Daten auch auf dem Bildschirm online verfolgen. Eine Spektrumanalyse kann mit einer Zusatzkarte im Laptop durchgeführt werden. Mit dem

Wandstrahler mit LED-Technik

Der LED-Wandstrahler von Esylux schafft mit einer Leistung von 25 W für die gleiche Helligkeit an einer Wand was ein 300-W-Halogenstrahler schafft. Die LEDs erreichen dabei eine Lebensdauer von rund 60 000 Stunden. Bei einem 8h-Betrieb pro Tag arbeiten die LED-Strahler für mehr als 20 Jahre! Beim Halogenstrahler wechselt man im Durchschnitt zweimal pro Jahr das Leuchtmittel. Im Vergleich dazu haben Halogenleuchtmittel nur eine Lebensdauer von ca. 1.500 Stunden. Der Stromverbrauch der LEDs liegt für den gleichen Zeitraum bei 1.500 kWh im Gegensatz zu 18.000 kWh für Halogenstrahler. Nimmt man einen

ESYLUX AG 8302 Kloten Tel. 044 808 61 00 www.esylux.ch Ineltec Halle 1.1/D5

Blitzductor XTU

Softwarezusatzmodul Graph+ ist es sogar möglich, das Eoder H-Feld eines Raumes in 3 Dimensionen darzustellen. Es können sehr niedrige sowie auch sehr hohe Feldstärken, wie z. B. im Arbeitsbereich, gemessen werden. Das ESM-100 lässt sich leicht in der Hand führen und somit sind Bereiche erhöhter Belastung schnell auffindbar. Mit den Bandpassfiltern von 16,6 Hz, 50 Hz und low und high lässt sich der Betrag jeder Frequenz, an einem Messpunkt, genau ermitteln.

Altrona mesatec AG 6300 Zug/ZG Tel. 041 740 58 33 www.altronamesatec.ch Ineltec Halle 1.0/B46

sehr günstigen Strompreis von 10 Rappen pro Kilowattstunde, sind das in 20 Jahren rund 1800 Franken – wohlverstanden nur Stromkosten, das Lampenwechseln ausgenommen! Natürlich ist die LED-Lampe zur zusätzlichen Energieeinsparung auch mit integriertem Bewegungsmelder erhältlich. Die als Zubehör erhältliche Fernbedienung Mobil-RCi-M für die Varianten mit Bewegungsmelder, ermöglicht dem Installateur und auch dem Endkunden ein schnelles und exaktes Einstellen des Einschalt-Lichtwertes. Ebenso kann per Fernbedienung der Strahler auf Dauerlicht für maximal 12 Stunden ein- und ausgeschaltet werden.

Der Blitzductor XTU ist ein kombinierter Blitzstrom- und Überspannungsableiter zum Schutz der Informations- und Automatisierungstechnik, der sich durch eine neue, revolutionäre Technologie auszeichnet:

Er besitzt keine fest ausgewiesene Nennspannung, sondern kann dadurch für alle Spannungen im Bereich von 0 bis 180 V DC verwendet werden. Mit seiner innovativen Technologie actiVsense erkennt er automatisch die anliegende Signalspannung des Nutzsignals und stellt sich mit seinem Schutzverhalten darauf ein. Dazu passt er kontinuierlich seinen Schutzpegel an die gerade anliegende Signalspannung an und ist somit prädestiniert für alle Anwendungen, die mit wechselnden Spannungen arbeiten. elvatec ag 8852 Altendorf Tel. 055 4510646 elvatec@bluewin.ch Ineltec Halle 1.0/A44

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Ineltec./go.automation.

VeriSens® Vision Sensoren


Korrosion existiert nicht

Ineltec./go.automation.

PC-Control in der Kleinsteuerung

In den Beckhoff-Steuerungskategorien positioniert sich der CX8000 zwischen den 16-BitEmbedded-Controllern und dem Embedded-PC CX9010. Die Embedded-PCs der CX8000-Serie mit 400-MHzARM-CPU und MicroSD-Karte als Speichermedium sind primär für den Einsatz als dezentrale Intelligenz geeignet. Die Anbindung an die Mastersteuerung erfolgt über einen integrierten Feldbus-Slave. Hierfür enthält die CX8000-Serie sechs Varianten mit Interfaces

für Profibus, CANopen, Profinet, EtherNet/IP, EtherCAT und Ethernet. Über eine zusätzliche Ethernet-Schnittstelle erfolgt die Programmierung und Inbetriebnahme bzw. die Verbindung mit dem Ethernet-Netzwerk.

Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen Tel. 052 633 40 40 www.beckhoff.ch Ineltec Halle 1.1/A82

Modulare Installationsgeräte E210

Der Einsatz der modularen Installationsgeräte-Reihe E210 mit Schalter, Taster und Leuchtmelder erlauben die Schaltung, Steuerung und/oder Signalisierung elektrischer Verbraucher von einer zentralen Stelle aus. Die Möglichkeit, Schaltstellungen zu signalisieren, gewährleistet ein einfaches Erkennen der aktuellen Betriebszustände und ergibt einen optimalen Überblick. Insgesamt stehen fünf verschiedene LED-Farben zur Verfügung. Diese bestechen durch ihre Leuchtintensität und

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Farbechtheit. Dank der schlanken Linie von 9 mm Baubreite (0.5 Teilungseinheit) erweisen sich die Reiheneinbaugeräte zudem als wahre Platzsparer. Bei den Anschlussklemmen ist ein Unterklemmschutz integriert, um einen sicheren und optimalen Anschlusskomfort zu garantieren. Die neuen Geräte entsprechen dem aktuellen ABB Design und sind auch im Smissline Sortiment kombinierbar. Der Einsatzbereich der E210-Reihe ist flexibel und vielseitig – von Einfamilienhäusern bis hin zu industriellen Anlagen. Die gesamte Reihe entspricht den heute wichtigsten Normen.

ABB Schweiz AG, Normelec 5400 Baden Tel. 058 586 00 00 www.normelec.ch go.automation Halle 2.0/C18

Ebo Systems AG entwickelt und produziert seit mehr als 50 Jahren GfK-Kabelführungen und ist in Europa Marktführer. Man findet die Kabelführungssysteme in vielen Industriebauten, Produktionsbetrieben, Strassen- und Bahntunnels sowie in Kläranlagen und öffentlichen Bauten. Für Kabelführungssysteme überzeugt glasfaserverstärkter Polyester (GfK) durch seine mechanische Festigkeit bei geringem Ge-

wicht und positivem Verhalten bei Feuer. Ausserdem ist Korrosion bei diesem Material ein Fremdwort. An der Ineltec werden GfK-Kabelführungssysteme für alle Anwendungen gezeigt.

Ebo Systems AG 8833 Samstagern Tel. 044 787 87 87 www.ebo-systems.com Ineltec Halle 1.0/A64

Mehrfacheinführung EzEntry

Die neue Mehrfacheinführung EzEntry von Roxtec vereinfacht das Einführen und Dichten von mehreren Kabeln in Schalt- und Steuerschränke oder Gehäuse. Die teilbaren Multi-Diameter-Module erlauben das Einführen von vorkonfektionierten Kabeln. Werkgefertigte Stecker müssen nicht mehr entfernt und erneut angelötet werden; die Grösse ist den gängigsten Steckern angepasst ( z. B. Harting, Wieland ). Die EzEntryEinführungen sind vorbestückt. Jedes einzelne Modul kann ein Kabel von 3.5 bis 16,5 mm aufnehmen oder

auch als Blindmodul eingesetzt werden. Zur Aufnahme von 4 bis 32 Kabeln werden nur 6 Baugrössen benötigt. Die neuen EzEntry-Einführungen von Roxtec schützen die Geräte vor Wasser, Staub und Gas.

AGRO AG 5502 Hunzenschwil Tel 062 889 47 47 www.agro.ch Ineltec Hallle 1.1/C70


tereinander, wodurch eine sichere Installation gewährleistet wird. Der Flanschrahmen und die Kabeldurchführungsplatten werden mittels 2K-Technik gefertigt. Ein glasfaserverstärktes Polypropylen als Hartkomponente garantiert biegesteife Grundkörper. Die Rahmendichtungen und die integrierten, durchstossbaren Membranen bestehen aus der Weichkomponente TPE. Die Kombination dieser beiden Werkstoffe mit dem patentierten Kabelflanschsystem ermöglicht es, ein sehr flaches Design anzubieten, welches dadurch unauffällig und den heute marktüblichen, am häufigsten verwendeten Kabelflanschgrössen erhältlich ist.

Intrado AG hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem führenden Systemanbieter von elektrotechnischen Industrieprodukten entwickelt. Modulus-Kabelflansch ist ein brandneues Kabelflanschkonzept, das in Sachen Flexibilität und Schutzart einzigartig ist. Modulus-Kabelflansch ist ein sehr vielseitiges Kabelflanschsystem mit Kabel-

durchführungsplatten, die je nach Bedarf ausgetauscht werden können. Anwender sind nicht länger an die Verwendung von festen Kabelflanschen mit einer vorgegebenen Zahl von Öffnungen gebunden, sondern bestimmen selbst die Grösse und die Anzahl der Öffnungen ! Die Kabeldurchführungsplatten und der Flanschrahmen verbinden sich un-

INTRADO AG 6331 Hünenberg Tel. 041 783 89 00 www.intrado.ch Ineltec Halle 1.1/C10

Wir verkabeln Sie ... auch rasch lieferbar. Natürlich sind auch viele Sonderlösungen für die Elektroverteilung dabei, beispielsweise Gehäuse und Schaltschränke in Sonderabmessungen, Tableaus oder Bedienpanelen. Als innovativer Hersteller von Schaltgerätekombinationen werden Kunden unterstützt, damit sie die Betriebsvorteile der Verteilungen in vollem Umfang nutzen können. Lösungen von schocher + rüegg sind praxisorientiert, weil in einem intensiven Erfahrungsaustausch mit den Anwendern die Produkte ständig angepasst werden. Im Baukastensystem können objektbezogene Verteilerkombinationen flexibel und effizient integriert werden. An der Ineltec besteht die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch. Und wer weiss, vielleicht finden anschliessend weitere Optimierungen statt.

Überall dort, wo Strom gezählt und verteilt wird, sind leistungsfähige Produkte von schocher + rüegg ag im Einsatz. Wir produzieren und vertreiben Standardverteilungen für das Einfamilienhaus so-

wie massgeschneiderte Energieverteilungen bis hin zum grossen Industriekomplex. Die standardisierten Produkte, wie Standardwohnungsverteiler, sind nicht nur kostengünstig, sondern

schocher + rüegg ag 7000 Chur Tel. 081 284 00 02 www.schocher-ruegg.ch Ineltec Halle 1.0/A42

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Ineltec./go.automation.

Kabeldurchführungen nach Mass!


Ineltec./go.automation.

Handbedienung in der Busklemme

Zur Unterstützung von Inbetriebnahme- oder eingeschränkten Betriebsabläufen bietet Beckhoff vier neue Busklemmen, die die Anzahl der zu installierenden Bedienelemente im Schaltschrank reduzieren und somit auch den benötigten Bauraum verringern. Besonders wenn eine Handbedienung nur in Ausnahmefällen gebraucht wird, z. B. zur Fehlersuche oder Inbetriebnahme, ist der Einbau der Busklemmen mit Handbedienung platz- und kostensparend. Auch in der Aufbauphase einer Maschine oder Anlage sind Handbedienungen von Vorteil, da mit ihnen Teilbereiche auf

Funktion getestet werden können, bevor die Steuerung vollständig installiert ist. Im Bereich der Gebäudeautomatisierung kommen die Klemmen z. B. in Unterverteilungen zur manuellen Lichtschaltung oder im HKL-Bereich zum Einsatz, um einzelne Aggregate (Pumpen oder Klappen) zwecks Messung, Fehlersuche oder Inbetriebnahme unabhängig von der Steuerung zu schalten. Die vier Schalter und vier LEDs im Klemmenmodul KM1644 sind als digitale Einbzw. Ausgänge in der Steuerung verfügbar und ermöglichen das direkte Eingeben und Anzeigen von Prozessparametern. Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen Tel. 052 633 40 40 www.beckhoff.ch Ineltec Halle 1.1/A82

Produktivität: Check von Infographics

Der Schuh drückt überall gleich : Unternehmen müssen dringend ihre Produktivität auf den Prüfstand stellen. Der sprichwörtlich kurze Prozess oder auch optimale Workflow vom Engineering bis in die Fertigung ist das Ziel. Stellt sich die Frage: Wie weit sind Unternehmen von dieser Durchgängigkeit entfernt – welche Einsparpotenziale liegen brach ? Eplan Software &

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Service hat hierzu den Engineering Performance Factor ( EPF ) entwickelt. Dieser Engineering-Check ermittelt die Stärken/Schwächen im durchgängigen Prozess und zeigt auf, wo die Produktentwicklung im Vergleich zum Stand der Technik einzuordnen ist. Besucher der go. automation technology machen den ProduktivitätsCheck gratis live am Stand der Infographics AG. Sie erhalten eine individuelle Auswertung inklusive Kurzanalyse und Tipps für konkrete Handlungsweisen.

Infographics AG 8105 Regensdorf Tel. 044 870 99 07 www.infographics.ch go.automation Halle 2.0/N78

Erfolgsgeschichte seit 25 Jahren

Revolutionäre Ideen, die zu besonderen Produkten führen, bilden den Ruf der ABB Akkuwerkzeuge: geniale Geräte wie der Minifix, die es vor über 25 Jahren erstmals ermöglichten, kabellos zu schrauben und zu bohren. Unerreichte Qualität in modernem Design und exzellenter Technik, entwickelt für die tägliche Arbeit des Installations-Profis. ABB Hammerfix 500: AkkuBohrschraubhammer. Kraftvoll, robust und leicht: leichtester Akkubohrhammer am Markt mit nur 2,5 kg. Pneumatisches Schlagwerk und SDS Plus Bohraufnahme. Mit Bitadapter auch als Akkuschrauber verwendbar. Ideal für die Dübelmontage.

ABB Superfix 350: Akku-Bohrschrauber, ausdauernd und leistungsstark mit kraftvollem 33Nm-Motor und 3,0-Ah-Akku. ABB Minifix 1000: PowerSchraubendreher mit Li-Ionen-Akku und 1,5-Ah-Superpower. 20 % mehr Kraft (4 Nm). 21 Stufen Drehmomentabschaltung. Das neue Zubehör wie die verschiedensten Bit-Sets, Stufenbohrer und Profi-Spiralbohrer runden das übersichtliche Sortiment für den Elektroinstallateur und den Schaltanlagenbauer genauso ab wie für jeden Industriebetrieb, welcher langlebige Profi-Geräte schätzt.

ABB Schweiz AG Normelec 5400 Baden Tel. 058 586 00 00 info.normelec@ch.abb.com go.automation Halle 2.0/C18

Mit Woertz gewinnen Sie!

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Neuheiten für Ihre Projekte inspirieren! Woertz präsentiert anlässlich der Ineltec unter anderem das neue Reihenklemmenkonzept, das die tägliche Verwendung weiter vereinfacht, und dies bei gewohnter Qualität und Zuver-

lässigkeit. Ist mehr Übersicht bei den Installationen gefragt? Mit dem neuen, farblich differenzierten Flachkabel lassen sich verschiedene Stromkreise einfach unterschieden. Im Bereich der Anschlusslösungen bietet Woertz eine Reihe neuer ästhetischer Lösungen für Wand und Boden an. Einzigartige Flexibilität für die Gebäudeautomation bietet das neue Funksystem, das noch einfacher und schneller zu installieren ist. Und nicht vergessen: Am Stand von Woertz gibt es einen interessanten Wettbewerb mit tollen Preisen.

Woertz AG 4132 Muttenz Tel. 061 466 33 33 www.woertz.ch Ineltec Halle 1.1/B56


Unser Energieverbrauch ist zu hoch, daran zweifelt niemand. Mit der bereits jetzt verfügbaren besten Technik und den noch zu erwartenden Verbesserungen sind bis zum Jahr 2035 folgende Effizienzgewinne im Beleuchtungssektor zu erwarten: Haushaltsbeleuchtung bis zu 70 %, im Bereich Dienstleistung, Landwirtschaft und Industrie bis zu 50 %. Diese Ziele sind mit der neusten Technologie von Züblin mit Leichtigkeit zu erreichen. Bei konsequentem und

vermehrtem Einsatz von Präsenz- und Bewegungsmeldern kann die Energieeinsparung und damit auch die Zielsetzung zusätzlich erhöht werden. Das Einsparpotenzial gegenüber herkömmlichen Leuchten liegt bei den neuen LED-Sensorleuchten bei über 90%, beispielsweise werden bei der LED-Sensorleuchte lediglich 4 W benötigt, um die gleiche Lumenzahl wie bei einer 60W-Glühlampe zu erreichen. Hervorragende Energieeinsparungen werden auch durch die gezielte Steuerung der Beleuchtung mit KNX- oder Standard-Präsenzmeldern in grösseren Gebäuden erreicht.

M. Züblin AG 8304 Wallisellen Tel. 044/878 22 22 www.zublin-energieeffizienz.com Ineltec Halle 1.1/C06

NIV/NIN-Installationsprüfgerät

Mit dem neuen Prüfgerät Profitest Master steht Elektroprofis ein universelles Messwerkzeug auf höchstem technischen Niveau zur Verfügung. Das Gerät kann alle Prüfungen der Wirksamkeit von Schutzmassnahmen in elektrischen Anlagen durchführen, wie sie nach MIV/NIN gefordert und definiert sind. Mit Messkategorie CAT IV bietet der Profitest Master dem Anwender die höchstmögliche Sicherheit. In der Praxis überzeugt die leichte Bedienbarkeit. Sein ausgereiftes technisches Konzept orientiert

sich konsequent an den alltäglichen Aufgabenstellungen in der Elektrotechnik. Neben den grundlegenden Normprüfungen bietet das Gerät zahlreiche weitere Messfunktionen, um Installationen auf Herz und Nieren zu testen und dabei hochpräzise Ergebnisse zu erhalten.

GMC-Instruments Schweiz AG 8052 Zürich Tel. 044 308 80 80 www.gmc-instruments.ch Ineltec Halle 1.0/C29

Intelligenter pressen und schneiden

Ergonomischer, intelligenter und leistungsstärker denn je – das verspricht die neue Generation elektrohydraulischer Pressund Schneidwerkzeuge von Klauke, die er unter dem Namen «Generation Safety Plus» präsentiert. Dazu gehören neben den stabförmigen Presswerkzeugen der Serie Klauke mini+ die Produktreihen Klauke ultra und Klauke ultra+ in pistolenförmiger Bauform, für die sowohl Varianten zum Pres-

sen als auch solche zum Schneiden zur Verfügung stehen. Die Geräte wurden grundlegend weiterentwickelt und zeichnen sich vor allem durch intelligente Zusatzfunktionen aus. Technisches Highlight ist das «Intelligent Pressing System» mit integriertem Drucksensor, der bei jedem Pressvorgang den Öldruck misst, um sehr genau entscheiden zu können, ob die notwendige Presskraft erreicht wurde. Wenn nicht erfolgt ein Warnton.

FERRATEC AG 8964 Rudolfstetten Tel. 056 649 21 21 www.ferratec.ch Ineltec Halle 1.1/C51

LED-Signalleuchten 280

Die Signalleuchten-Serie 280 von Werma besticht durch ihr klares, modernes Design, ihr leuchtstarkes Erscheinungsbild und die Vielzahl an unterschiedlichen Leuchtvarianten: Nebst LED-Dauer- und der LED-Rundumsignalleuchte stehen nun auch ein LEDDoppelblitz und eine LEDEVS-Signalleuchte zur Verfügung. Alle Versionen verfügen über integrierte LED, die in der Kalottenfarbe leuchten. Somit ergeben sich ein farbinten-

sives Leuchtbild und eine Lebensdauer von bis zu 50 000 Stunden. In der neuen LED-EVS-Leuchte 280 kommt das stochastische, chaotisch zufällige Flackerlicht zum Einsatz, was die Aufmerksamkeit deutlich verbessert.

WERMA Signaltechnik 8212 Neuhausen am Rheinfall Tel. 052 674 00 60 www.werma.ch go.automation Halle 2.1/B18

Elektrotechnik 8/09 | 23

Ineltec./go.automation.

Züblins Energieeffizienz


Ineltec./go.automation.

Bahnbrechende Neuheit von BKS

Von 6A zu 6A: ein echter Quantensprung. Doch die neuste Innovation von BKS Kabel-Service AG nimmt diese Hürde locker. Einfacher gehts nimmer für den Installateur: nur drei Schritte, ohne Spezialwerkzeug! Und: Der intensive Nutzer in Büro und Industrie wird begeistert sein, kann er doch die Leistung zukünftiger Servergenerationen über sein jetzt installiertes Verkabelungssystem nutzen. Den innovativen Tüftlern der BKS ist ein Wurf gelungen, der aufhorchen lässt. Mit der zukunftsweisenden Neuheit NewLine RJpro dringen RJ45-Systeme in Übertragungs-Bandbreiten vor, welche bis dato der Kat. 7 vorbehalten waren. Netzwerkinstallationen der Klasse EA erfordern entsprechende Komponenten, um sowohl den Forderungen der neuen US-Norm EIA/TIA 568.2-10 als auch der erheblich anspruchsvolleren internationalen Norm ISO/IEC 60603-7-

51 gerecht zu werden. Die BKS-Novität NewLine RJpro stellt alles Bisherige in den Schatten und schafft mühelos sämtliche Standards Kat. 6A/Klasse EA bis 6A nach ISO/IEC 11801-AM.2 mit grosser Sicherheitsreserve. Die neue Buchse NewLine RJpro überzeugt durch das einteilige Design in der Kompaktklasse RJ45 und durch die spielend einfache Aufschaltung. Ein paar wenige Handgriffe sowie ein watenfreier Seitenschneider genügen vollauf. Mit NewLine RJpro von BKS ist eine zukunftssichere Investition garantiert: • optimiert für 10-GigabitEthernet • tauglich für PoE gemäss EEE 802.3af und at • wiederbeschaltbare VollmetallBuchse • beste EMV- und Schirmeigenschaften • durchgehender einteiliger 360°-Schirmabgriff • «Swiss made» BKS Kabel-Service AG 4552 Derendingen Tel. 032 681 54 54 www.bks.ch Ineltec Halle B1.1/B41

Bleuel Electronic AG an go chersysteme erstklassige Produkte und massgeschneiderte Komplettlösungen in allen Bereichen der Aufnahme, Übertragung und Wiedergabe von Ton angeboten. Mikrofone und Kopfhörer aller Art, HF-Übertragungssysteme vom Gesangsmikrofon bis zur kompletten Music- und Beschallungsanlage, Infrarotübertragungssysteme, Konferenz- und Besucherführungssysteme ist alles im Portfolio von Bleuel Electronic. Im Bereich Beschallung werden mit den Marken Sennheiser, Sennheiser Communications, Klein+Hummel, Neumann, RDL, JBN-Deckenlautspre-

24 | Elektrotechnik 8/09

Bleuel Electronic AG 8103 Unterengstringen Tel. 044 751 75 75 www.bleuel.ch Ineltec Halle 1.0/A23

Hohe Sicherheit für Westumfahrung

Für die elektrische Infrastruktur im Tunnel ist Dätwyler Cables weltweit einer der kompetentesten Ansprechpartner. Auch die Zürcher Westumfahrung vertraut auf die bewährten Verkabelungslösungen für den einwandfreien Betrieb verschiedener elektromechanischer Anlagen. In den fünf Autobahntunnels mit einer Gesamtlänge von über 13 km wurden mehrere hundert Kilometer Sicherheitskabel unterschiedlichster Typen sowie Systemkomponenten von Dätwyler Cables installiert. Die Sicherheitskabel mit Isolationsund Funktionserhalt ( FE 180/E30-E60 ) tragen unter anderem dazu bei, dass die Lüftung, Ventilation, Signalisierung und diverse Beleuchtungen zuverlässig funktionieren und die relevanten Anlagen selbst im Falle eines Brandes über eine definierte Zeitspanne weiter mit

Strom versorgt werden. Die Glasfaserkabel von Dätwyler Cables wurden vor allem in den Bereichen Telekommunikation und Sensorik eingesetzt. Wie bei allen Hochrisikoanlagen kommt es auch bei einem Tunnel auf höchste Zuverlässigkeit und ein einwandfreies Funktionieren der installierten Systeme und elektromechanischen Anlagen an. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind von zentraler Bedeutung, da Störungen und Betriebsunterbrüche gravierende Auswirkungen haben könnten. Der Verkabelungsinfrastruktur kommt dabei eine zentrale Funktion zu.

Dätwyler Cables 6460 Altdorf Tel. 041 875 12 68 www.daetwler-cables.com Ineltec Halle 1.1/C81

Epson führt Dokumentenkamera

Schnell, einfach und bequem: Mit der neuen ELP DC-06 Dokumentenkamera verwandelt Epson jeden Projektor zum professionellen Präsentationssystem. Entwickelt für die besonderen Bedürfnisse im Konferenzsaal und Schulungsraum, erfasst der 2-Megapixel-Sensor sowohl plastische Gegenstände als auch Dokumente. Zum Betrieb an den neuen Epson-Projektoren EB-85, EB-825 und EB-826W-Projektoren ist kein

PC notwendig. Es reicht schon ein USB-Kabel für Stromversorgung und Datenübertragung aus, um die Kamera in Betrieb zu nehmen. Dank ihrer kleinen Standfläche und dem geringen Gewicht von weniger als einem Kilogramm lässt sich die Epson ELP DC-06 mühelos transportieren und bietet sich so als idealer Begleiter bei Schulung, Unterricht und Training an.

CECONET AG 5506 Mägenwil Tel. 062 887 27 37 www.ceconet.ch Ineltec Halle 1.1/A17


Entwickler und Hersteller elektrischer Systeme und Produkte unterliegen immer strengeren Sicherheitsauflagen hinsichtlich der Ausrüstung ihrer Anlagen. Finder stellt mit der Serie 50 ein Sicherheits-Relais vor, das der EN 50205:2002 entspricht. Das neue Relais eignet sich besonders für den industriellen Einsatz, wie beispielsweise zur Absicherung von Produktions-

anlagen oder Maschinen, Sicherheitsstromkreisen, NotAus-Schaltkreisen und Überwachungsnetzwerken. Die Kontakte des Relais sind nach EN 50205:2002 Typ B zwangsgeführt, wodurch der Kontaktstatus jederzeit überwacht werden kann, sofern jeweils ein Schliesser und ein Öffner für die Abfrage verwendet werden. Die benachbarten Kontaktpaare sind getrennt voneinander angeordnet, wobei eine Isolierung gegen Überspannungen von mindestens 2,5 kV gewährleistet ist. Die Relais-Kontakte sind mit einem Dauerstrom von 8 A bei 250 V belastbar.

Finder (Schweiz) AG 8157 Dielsdorf Tel. 044 885 30 10 www.finder-relais.ch Ineltec Halle 1.1/ B50

LED-Reflektorlampen

Der Energiesparlampen-Spezialist Megaman, der in der Schweiz durch SOG-UNILight AG vertreten wird, stellt eine neu entwickelte Serie von zwölf LED-Reflektoren vor. Die Lampen erfüllen höchste Qualitätskriterien und sind für professionelle Lichtlösungen und anspruchsvolle Privatkunden gedacht. Das spezielle Leuchtendesign, die vertikale Anordnung der multiplen LED-Chips und das patentierte TCH-Wärmemanagement sind markante Merkmale der Megaman

LED-Reflektorlampen. Die TCH-Technik (Thermal Conductive Highway) löst das Temperaturproblem, das bei konventionellen LED zu Einbussen in der Effizienz, Lichtqualität und Lebensdauer führt. Die Energieeinsparung im Vergleich zu Halogenlampen beträgt bis zu 80 %.

SOG-UNILight AG 8953 Dietikon/ZH Tel. 043 317 81 22 www.unilite.ch Ineltec Halle 1.0/A15

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Sicherheits-Relais der Serie 50

INOX Komplettprogramm M16 – M63

• Materialqualitäten V2A 1.4301 V4A 1.4401/1.4404/1.4571 • Gewinderohre M16x1.5 – M40x1.5 • Steckrohre M16 – M63 • Komplettes Zubehörprogramm mit 90º-Bögen, Verbindungsmuffen, Befestigungsmaterial u.v.m.

• ARA • Tunnelbau • Chemie • Pharma • Lebensmittel

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Neues Geschäftsfeld für Elektriker steuerung EIC 02 vorgestellt, welche sich sogar über Handy und das Internet bedienen lässt. Mit dem System lässt sich die Heizung witterungsgeführt nach den Bedürfnissen der Hausbewohner betreiben. Doch das Highlight auf dem Stand bildet ein dezentrales Wohnraumlüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung. Ein ideales Produkt für den innovativen Elektroinstallateur. Gebäude werden heute zunehmend besser isoliert und dichter. Damit sich die Bewohner in solchen Häusern wohlfühlen, benötigen sie frische Luft. Eine einfache Fensterlüftung ist aber nicht praktikabel und energietechnisch unsinnig.

550.-

exkl. MwSt.

Die Firma Systec Therm AG ist bekannt für ihre massgeschneiderten Lösungen auf dem Gebiet der elektrischen Wärmetechnik. An der diesjährigen Ineltec zeigt das er-

folgreiche Unternehmen einen Infrarotheizkörper, dessen Glasoberfläche selbst gestaltet werden kann. Ausserdem wird die benutzerfreundliche Heizungs-

Systec Therm AG 9015 St. Gallen Tel. 071 274 00 50 www.systectherm.ch Ineltec Halle 1.1/A20

Nichtmetallische Schlauchverschraubung und innenliegende Schlauchdichtung sind fix aufgebacht. Alle IP-Dichtheitsspezifikationen werden dabei erfüllt und gewährleisten eine einfache und sichere Schlauchverschraubungsauswahl von NW13 bis NW54.

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Adaptalok ATS ist eine revolutionäre, einteilige Verschraubung, die einfach zu montieren und auch wieder mit dem Demontagewerkzeug zu entfernen ist. Es kann also nichts verloren ge-

hen und nichts vergessen werden, dadurch sind auch sehr kurze Montagezeiten möglich. Das einfache Prinzip: Hineinstecken, drehen und ziehen reicht dafür aus. Die Stirnflächendichtung

Plica AG 8501 Frauenfeld Tel. 052 723 67 20 www.plica.ch Ineltec Halle 1.1/B04


BKS mit bahnbrechender Neuheit

Das BKS-Highlight an der diesjährigen Ineltec heisst NewLine RJpro. Damit setzen die Entwickler einen Schlussstrich unter die Verunsicherung über Kat. 6A und 6A. NewLine RJpro ist optimiert für 10Gigabit-Ethernet und erfüllt sowohl die Normen nach EIA/TIA 6A als auch der schärferen Standards nach ISO/IEC 6A. Zudem hält NewLine RJpro

Übertragungsbandbreiten stand, welche bis anhin höheren Kategorien vorbehalten waren. Ebenfalls im Rampenlicht steht die Multimedia-Gebäudeverkabelung HomeNet für die vielfältigsten Anwendungen. Die wohl ausgereifteste Systemlösung mit weltweit über 3 Millionen installierten Ports in Verwaltung, Handel, Industrie und Privatbereich. Neu hat BKS auch innovative Lösungen in der Glasfasertechnologie. So werden bei BKS vorkonfektionierte Spinnenkabel jeglicher Art individuell und «just in time» gefertigt. Als Highlight ist die neue FTTH-Anschlussdose an der Ineltec zu sehen.

Hohes Drehmoment in kompakter Form

BKS Kabel-Service AG 4552 Derendingen Tel. 032 681 54 54 www.bks.ch Ineltec Halle 1.1/B41

Perfekt verpackt, perfekt gemessen an. Zum Beispiel mit den neuen programmierbaren Autoranging Labornetzgeräten von Elektro Automatik (EA). Alle Geräte verfügen über einen weiten Netzeingangsbereich, aktive PFC, Fernfühlung, OVP, OTP, Preset Funktion und können im Master-Slave Verfahren zur Leistungserhöhung in Reihe bzw. parallel geschaltet werden. Es gibt Schnittstellen, VI für Labview sowie EA-Bedienersoftware «EAsypower» stehen kostenlos zur Verfügung. Die Geräte sind wahlweise im Tower oder 19’’ 2HE-Einschubgehäuse lieferbar.

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Kompakte Bauform: Durchmesser 22 mm, Länge 37 mm

Hohe Dynamik mit einem Dauerdrehmoment von bis zu 11 mNm

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Motor + Impulsgeber Getriebe

Rotronic bietet ein umfassendes Sortiment an 19’’-Systemen und Baugruppenträgern, hochwertigen Messgeräten und Lösungen für eine garantiert unterbrechungsfreie Stromversorgung

Rotronic ag 8303 Bassersdorf Tel. 044 838 11 66 www.rotronic.ch Ineltec Halle 1.1/C12

MINIMOTOR SA 6980 Croglio · Switzerland Tel.: +41 (0)91 611 31 00 www.faulhaber.com

WE CREATE MOTION

Steuerung


Superstystem von Zumtobel

Ineltec./go.automation.

Recom an der Ineltec

Fluke bringt eine robuste Wärmebildkamera für Thermografieeinsteiger auf den Markt. Überhitzte Stellen geben meist frühzeitig Hinweise auf mögliche Probleme oder einen drohenden Ausfall der elektrischen Anlagen. Die Elektriker vor Ort mussten sich bei ihren Messungen bisher oft auf Infrarot-Thermometer verlassen. Mit diesen kann jedoch immer nur an einer überhitzten Stelle auf einmal gemessen werden, und dies reicht für eine genaue Fehleranalyse nicht aus. Die neue Wärmebildkamera von

Fluke, die Ti9-Elektriker, macht Schluss damit. Sie bietet die beste Bildqualität in der Preisklasse und eignet sich hervorragend für den vorbeugenden Elektrounterhalt. Mit diesem Thermografiegerät und noch vielen anderen Messgeräten erwartet das Team von Recom Ineltec-Besucher und zeigt neuste Messgeräte. Recom Electronic AG 8832 Wollerau Tel. 044 787 10 00 www.recom.ch Ineltec Halle 1.0/A22

Mit dem multifunktionalen Lichtsystem aus natureloxiertem Aluminium lassen sich komplexe Beleuchtungsaufgaben in einem reduzierten architektonischen Design lösen. Hierzu sind neben der klassischen 3-Phasen-Stromschiene LED-Module zur direkten sowie LED-Lichtlinien und T16-Lichteinsätze zur indirekten Beleuchtung erhältlich. Wandfluter-Lichteinsätze runden das sehr kompakte System ab. Der extrem kleine und energieeffiziente LED-Strahler

ist für eine Akzentbeleuchtung auch aus grösseren Distanzen geeignet. Das IR- und UV-freie Licht beleuchtet empfindliche Exponate in Museen und Shops schonend. Im T-Mobile Shop in Wien setzt das Lichtsystem Supersystem mit seinen Strahlern wirkungsvolle Akzente. Zumtobel Staff AG 8050 Zürich Tel. 044 305 35 35 www.zumtobel.ch Ineltec Halle 1.0/C06

Multimeter Analog- und Digital-Multimeter Kalibratoren Milliohmmeter

Gerätetester Prüfgeräte für Betriebsmittel Maschinentester EN 60204 / EN 60439 Prüfgeräte für Medizintechnik

Installationstester

Leistungsmessgeräte

NiV / NiN – Prüfgeräte Isolationsmessgeräte Erdungsmessgeräte

Energieanalysatoren Netzqualitätsanalysatoren Zangenmessgeräte

GMC-Instruments Schweiz AG Glattalstrasse 63  CH-8052 Zürich Tel: +41 44 308 80 80  Fax: +41 44 308 80 88 www.gmc-instruments.ch  info@gmc-instruments.ch

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Otto Fischer AG mit eco2friendly an Ineltec Die Wichtigkeit der Elektroinstallation wird bei der Planung eines Hauses oft unterschätzt. Nur das günstigste Angebot zählt. Hier möchte Otto Fischer AG eingreifen und zusammen mit Partnern verblüffende Lösungen zeigen, damit Elektroinstallateure weit mehr bieten können, als nur das «billigste Angebot». Raymond Kleger Was ist eco2friendly? An der diesjährigen Ineltec startet Otto Fischer AG zusammen mit 18 Partnerfirmen die Kampagne eco2friendly. Ziel ist es, zusammen mit Elektroinstallateuren, nachhaltige und innovative Lösungen zu realisieren. Denn Elektroinstallationen, welche mehr Wohnqualität

und Komfort sowie tiefere Energiekosten bieten, sind heute gefragt. Aus der Kampagne eco2friendly werden auf einem 240 m2 grossen Messestand zwei Produktthemen vorgestellt. 1. Energieeffizientes Licht Das richtige Licht ist wichtig für das subjektive Wohlbefinden. Qualitativ hochwertige Beleuchtung steigert die

mentale Leistungsfähigkeit und Konzentration zu Hause und am Arbeitsplatz. Weil elektrisches Licht der zweitgrösste Stromfresser unserer Gesellschaft ist, nimmt die energieeffiziente Beleuchtung einen zentralen Punkt in unserem Leben ein. Effiziente Beleuchtung bedeutet niemals schlechtes Licht. Im Gegenteil, mit modernen Minergie-Leuchten kann bei besserem Beleuchtungskomfort Strom gespart werden. Professionell installierte Beleuchtung, die sich durch Energieeffizienz auszeichnet, beginnt bei der Lichtplanung. Dazu gehört auch die gezielte Auswahl von Leuchten, Leuchtmitteln und Betriebsgeräten sowie die Installation moderner Lichtsteuerungen. 2. Photovoltaik Eine der grössten Herausforderungen für die Menschheit ist die Entwicklung einer umweltfreundlichen Energieversorgung. Die Sonne liefert die Lösung, denn sie schenkt in weniger als einer Stunde mehr Energie, als die gesamte Menschheit jährlich verbraucht. Als starker Partner in der Elektrobranche sieht sich Otto Fischer AG in der Verantwortung, Elektroinstallateure in diesem Bereich zu unterstützen. Sie hat sich mit der Thematik beschäftigt und will mit ihren Kunden einen neuen Weg einschlagen. Interessierte können sich unter www.ottofischer.ch/ineltec einen Gratis-Eintritt reservieren. Es werden sehr viele Besucher erwartet! ■

Otto Fischer AG 8010 Zürich Tel. 044 276 76 76 www.ottofischer.ch Ineltec Halle 1.1/C50

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Ineltec./go.automation

eco2friendly: attraktives Angebot für Elektroinstallateure an der Ineltec


Ineltec./go.automation.

Markleader bei Steckklemmen

Innovative Klemmen und Gebäudeautomation Wago ist Erfinder der Federklemmtechnik. Die Vorteile lassen sich in drei Stichworten zusammenfassen: Schnell, sicher, wartungsfrei. Die Gebäudeautomation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wago bietet mit dem KNX-IP-Controller ein Produkt an, das die KNX/EIB-Welt mit dem Ethernet verbindet und zusätzlich ein frei programmierbares KNX IP-Endgerät ist. Raymond Kleger Wago ist weltweit Nummer 1 auf dem Gebiet der Federklemm-Anschlusstechnik für die Elektrotechnik und Elektronik. Mit dem TopJob-S-Reihen-

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klemmenprogramm hat Wago einen weiteren Meilenstein in der Verbindungstechnik erreicht. Überzeugende Reihenklemmen Als Wago 1973 die Wago-Dosenklemmen auf den Markt brachte, war dies revolutionär. Jüngere Elektroinstallateure können sich kaum noch an eine andere Anschlusstechnik in Verbindungsdosen erinnern. Die Vorteile sind so überzeugend, dass nach kurzer Zeit andere Techniken verschwanden. Die Qualität dieser Verdrahtung beruht darauf, dass in der Dosenklemme jeder Leiter seine eigene Klemmstelle hat. Heute ist die Steckklemmtechnik in vielen Anwendungsbereichen wie Gebäuden, der Industrie-, Prozess- und Verkehrstechnik zur Norm geworden. Die Philosophie ein Leiter pro Klemmstelle verfolgt Wago auch bei den Reihenklemmen. Die in den Reihenklemmen angewandte universelle Cage-Clamp-Technik erlaubt das Anschliessen von allen Leiterarten mit oder ohne Aderendhülsen. Bei den Topjob-S-Reihenklemmen ist es sogar möglich, eindrähtige Leiter wie bei der Wago-Dosenklemme direkt zu stecken. Daraus ergibt sich für den Installateur eine wesentliche Zeitersparnis. Durch die konstruktiv vorgegebene querschnittsgerechte Klemmkraft beim Cage ClampAnschluss ist die Kontaktqualität weitgehend unabhängig von der Sorgfalt der Montageperson. Leiterverformungen durch Setz-, Kriech- oder Fliesserscheinungen werden laufend ausgeglichen. Ein Selbstlockern der Klemmverbindung wird so sicher und dauerhaft verhindert.

Gebäudeautomation mit Betriebskostenoptimierung Die Anforderungen der Gebäudenutzer an Komfort, Sicherheit, Flexibilität und an eine effiziente Energienutzung steigen permanent. Ein Gebäude muss künftig einfach und schnell an die unterschiedlichsten Nutzerbedürfnisse anpassbar sein und jederzeit die Möglichkeit einer flexiblen Umnutzung bieten. Moderne Gebäudeautomation spannt ein Kommunikationsnetz durchs ganze Gebäude und stimmt die einzelnen Gewerke aufeinander ab. Sie steigert den Wert einer Immobilie bei gleichzeitiger Optimierung der Betriebskosten und bietet ein Störmeldemanagement mit Sicherheitsfunktionen. Globale Kommunikationsmöglichkeiten «ohne» Geschwindigkeitsbegrenzung haben Ethernet als Medium für die Automation in den letzten Jahren grossen Erfolg bereitet. Wago bietet mit dem KNX-IP-Controller ein Produkt an, das die KNX/EIB-Welt mit dem Ethernet verbindet und zusätzlich ein frei programmierbares KNX-IP-Device (Gerät) ist. Die neue KNX/EIB/TP1-Klemme realisiert die Anbindung an TP1-Netzwerke (herkömmliche KNX/EIB-ZweidrahtNetzwerke). Beide Geräte kombiniert bieten innovative Lösungsmöglichkeiten für die Gebäudeautomation. Wago an der Ineltec Wago zeigt auf der Ineltec viele neue Innovationen im Bereich der Kontakttechnik und der Gebäudeautomation.

WAGO CONTACT SA 1564 Domdidier Tel. 026 676 75 86 www.wago.com Ineltec Halle 1.1/C80


R&M an der Ineltec – ein Muss für «Stromer» R&M erwartet auch dieses Jahr an der Ineltec Besucher mit einem Feuerwerk an Neuigkeiten. Storen- und Licht komfortabler steuern. Das ist bekannt. Mit MultiroomPro von R&M die Musiksammlung verwalten, steuern und verteilen. Das ist genial. An der Ineltec ist dies zu sehen. Und natürlich ist das bei Weitem noch nicht alles. Raymond Kleger Die mediale Präsenz von Bild und Ton sind Tatsache. Im grossen Stil werden Glasfasern in jede Wohnung verlegt. Schnelles Internet, Radio und Fernsehen werden damit revolutioniert. Mit dabei ist natürlich auch R&M mit einer genialen Durchspleiss- und Anschlussbox für Glasfasern. FTTH (Fiber to the home) Das ist die Abkürzung für: Glasfaser in jedes Haus. Sowohl Swisscom als auch andere Kabelanbieter gehen jetzt zügig an die Umsetzung. Überall werden neue Kabel in Häuser gezogen. Mit gewaltigem Aufwand wird Versäumtes nachgeholt. Mit zwei Glasfasern lassen sich alle modernen Kommunikationsbedürfnisse in Zukunft

optimal abdecken. Und elegant kommt die Glasfaser ins Haus. Diese neue Erschliessungstechnik bedingt natürlich auch ganz neue Spleiss- und Anschlussboxen. Hier greift die sehr kompakte Venus-Box FLA von R&M und erlaubt komfortable, leicht wartbare Lösungen. MultiroomPro im Haus Das Verkabelungs- und Audio-System MultiroomPro unterstützt die Beschallung von bis zu zwölf Soundzonen bzw. Räumen in einem Gebäude. Für jede Zone lässt sich ein individuelles Unterhaltungsprogramm wählen. Die Aufstellung einzelner Radiogeräte, CDPlayer oder HiFi-Anlagen wird damit überflüssig. Das System besteht aus drei wesentlichen Einheiten, die über Sternverkabelung vernetzt sind.

LC-Duplex-Stecksystem Eine Weltneuheit ist das sehr kompakte LC mit eingebautem Laserschutz. Die Glasfaserverkabelung wird damit sehr erleichtert. Die Devise ist hier: Maximale Sicherheit auf kleinstem Raum. Telekommunikationsunternehmen, die ihre Glasfasernetze auf der Access-Ebene vorantreiben wollen, können mit dem neuen LC risikolos und Platz sparend die öffentlichen Bereiche und sogar Wohnhäuser erschliessen. In Rechenzentren gewinnt man mithilfe des neuen LC mehr Betriebssicherheit. Abgewinkeltes Rangierfeld Das abgewinkelte Rangierfeld für das 19-Zoll-Format erlaubt deutliche Platzersparnisse an der Frontseite eines Racks. Während man die Rangierkabel bisher in die horizontalen Halterungen an der Front einfädeln muss, um sie ins flache Rangierfeld einstecken zu können, entfällt dieser Arbeitsgang vollständig beim abgewinkelten Rangierfeld. Cat. 6A Der Durchbruch in der Kupferverkabelung ist das erste RJ45-Anschlussmodul, das den künftigen Cat-6A-Standard nach ISO/IEC erfüllt. Die Betreiber von Rechenzentren, Gebäude- und Unternehmensnetzen können mit Cat. 6A-Komponenten langfristig wesentlich mehr Bandbreite und Übertragungsqualität gewährleisten. Fazit Der Besuch der Ineltec ist für Elektroinstallateure eine Horizonterweiterung. An der Ausstellung werden neuste Trends bei Apparaten aller Art aber auch im Installationsbereich gezeigt. ■ R&M Schweiz AG 8620 Wetzikon Tel. 044 931 97 77 www.rdm.com Ineltec Halle 1.1/B60

Elektrotechnik 8/09 | 31

Ineltec./go.automation.

Geniales Glasfaserstecker-System, Multiroom-System, FTTH-System und vieles mehr


Ineltec./go.automation.

Tägliche Impulsveranstaltungen an der Ineltec 2009

Elektrizität, das Lebenselixier der Gesellschaft Die Zukunft ist mehr denn je elektrisch! Im Rahmen der weltweiten Initiativen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz spielt das Elektrogewerbe eine wichtige Rolle: Elektroinstallateure sind die Komfort- und Energiefachleute und schaffen echten Mehrwert. Klimaschutzprogramme und Energievorschriften fördern nachhaltiges Bauen, ohne Einbussen bei der Behaglichkeit. Denn Verbraucher und Kunden verlangen einen hohen Komfort bei möglichst geringem Energieverbrauch. In Gebäuden sind alle höherwertigen Technologien und Systeme elektrisch vernetzt. So lassen sich zum Beispiel klassische Thermostatventile durch digital vernetzte elektrische Ventilantriebe ersetzen. Dank Digitaltechnik und Mikroelektronik sind weitere Fortschritte zu erwarten. Dadurch eröffnen sich der Elektroinstallationsbranche viele neue Möglichkeiten, ihr Fachwissen in innovative Lösungen umzusetzen. Das schweizerische Elektroinstallationsgewerbe ist in diesem Zukunftsmarkt gut positioniert und will dies auch gegenüber Kunden, Anwendern und Öffentlichkeit verdeutlichen.

Impulsveranstaltungen der Verbände GNI, VSEI, eev, VES und GNI-IW Täglich von 11.30 bis 12.30 Uhr

• Referate zu Marktumfeld, Kundenbedürfnisse, Energiepolitik, Marktchancen für das Elektroinstallationsgewerbe • Konkrete Erfahrungsberichte aus der Praxis Kongresszentrum Halle 1 Raum Luzern Die Teilnahme ist kostenlos.

Zu diesem Zweck veranstalten die Gebäude Netzwerk Initiative (GNI), der Verband Schweizerischer ElektroInstallationsfirmen (VSEI), die Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev (ELITE), der Verband Elektrogrosshandel Schweiz (VES) und die GNI-Initiative Intelligentes Wohnen (IW) im Rahmen der Sonderschau Future Building an der Ineltec täglich Impulsveranstaltung mit Referaten zum Marktumfeld der Elektroinstallationsbranche sowie konkreten Erfolgslösungen aus der Praxis. Detailprogramm mit Referenten sowie Anmeldung auf ■ www.g-n-i.ch/anmeldung.

Der Elektroinstallationsbranche eröffnen sich viele neue Möglichkeiten für Fachlösungen. Energieverbrauch der privaten Haushalte:

Energieeffizienz Komfort Flexibilität Multimedia-Netzwerk Haushaltgeräte Visualisierung Haussteuerung

3% Beleuchtung

12% Warmwasser

5% Haushaltgeäte

73% Raumwärme

8% Küche/Waschküche

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Multimedia Nachhaltige Energien

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Elektrische Infrastrukturen für intelligente Gebäude Funktionale, zukunftssichere Systemlösungen für die Kommunikation, Gebäudeautomation, Energieversorgung und Sicherheit gehören zu den „Lebensadern“ jedes modernen Gebäudes. Der Name Dätwyler Cables steht weltweit für qualitativ hochwertige, projektspezifische Infrastrukturlösungen mit Beratungs-, Support- und Logistikservices.

Kürzlich hat zum Beispiel die finnova AG Bankware am neuen Firmensitz ein hochleistungsfähiges Kommunikationsnetzwerk von Dätwyler Cables installiert. Im Büroumfeld besteht es aus der neuesten Kupfertechnik, in den Serverräumen aus innovativen Glasfaserprodukten. Die Lösung garantiert beste Performance für die Software-Entwicklung und hohe Standzeiten.

Fotos: finnova AG Bankware / Dätwyler Cables

Möchten Sie mehr wissen? Wir sind als kompetenter Partner für Sie da! Dätwyler Cables Bereich der Dätwyler Schweiz AG Gotthardstrasse 31, 6460 Altdorf T 041 875 12 68, F 041 875 19 86 info.ch@daetwyler-cables.com www.daetwyler-cables.com

LED-Röhren - das Licht der Zukunft -

Bis zu 7 x längere Lebensdauer Bis zu 80 % weniger Stromverbrauch als andere Leuchtsysteme Optimale Lichtleistung Flacker- und flimmerfreies Licht Hohe Zuverlässigkeit Geringe Wärmeentwicklung Schont die Umwelt

LED-Röhren können überall eingesetzt werden, wo herkömmliche T8, T10- oder T12-Leuchtstoffröhren (Neonröhren) im Einsatz sind. Nur der Starter muss vorgängig entnommen und das Vorschaltgerät überbrückt oder entfernt werden (durch Fachpersonal durchzuführen resp. zu kontrollieren). Umrüsten lohnt sich! Schonen Sie die Umwelt und Ihr Portemonnaie!

Informationen finden Sie unter: Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich unter der:

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... auch bei der finnova AG Bankware


Ineltec./go.automation.

Ineltec 2009 in Basel: Hager als Presenting Partner

Intelligente Systeme auf 700 m² Hager tritt dieses Jahr als Presenting Partner an der Ineltec auf! Auf unserem Stand bieten wir Ihnen eine Plattform, um neue Produkte und Systeme kennenzulernen oder einfach um offene Gespräche unter Spezialisten zu führen. Neu ist auch unser gemeinsamer Auftritt mit der Firma Weber auf einem Stand. Schauen Sie vom 1. bis 4. September bei uns am Stand A64 in der Halle 1.0 vorbei!

Raymond Kleger Hager ist führender Anbieter von Elektroinstallationssystemen mit innovativen Lösungen. Gegliedert in vier Bereiche deckt das Angebot alle Bedürfnisse einer Elektroinstallation ab. tebis-KNX-Gebäudesteuerung In der tebis-KNX-Gebäudesteuerung präsentiert Hager domovea, eine Windows-kompatible Software, mit welcher alle Funktionalitäten der Gebäudeautomation benutzerfreundlich vom PC aus bedient werden können. Der tebisTouch-PC für die Wandmontage wird für Aufsehen sorgen: Das Touch-Panel Kompakt und handlich: alle Lösungen von Hager im neuen Profi Spick.

mit TFT-Bildschirm und integriertem PC ist die ästhetische Lösung im ultraflachen Design für die Visualisierung der modernen Gebäudeautomation wie zum Beispiel mit der domovea Software. Schalter und Steckdosen Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, z. B. das Schalter- und Steckdosenprogramm mit neuen modularen Einbausteckdosen im kallysto-Design für Brüstungskanäle. Ihre integrierte Drehverriegelung und der Schnellverschluss machen dem Elektroinstallateur die Arbeit einfacher. Im classico-Nassprogramm wird unter anderem das neue Dichtungssystem ohne Schaumstoff all diejenigen überzeugen, die auf der Suche nach einer hartnäckigen Lösung sind. Energieverteilung In der Energieverteilung wird der neue volta Unterputz-Kleinverteiler die Aufmerksamkeit wecken. Er weist eine Menge Vorteile auf: mehr Verdrahtungsraum, grösserer Leitungseinführungsbereich, robuster Putzschutz, serienmässig integrierte Wasserwaage und vieles mehr. Bei den Modulargeräten präsentiert Hager die 12 neuen Energiezähler. Diese Geräte setzen neue Massstäbe im Bereich der Strommessung, sei es in der Direktmessung für 63 A und 100 A oder in der Wandlermessung bis 6000 A. Neben Ausführungen mit Einzel- oder Doppeltarif ste-

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hen auch Energiezähler mit MID-Zulassung und KNX-Bus-Schnittstelle zur Verfügung. Für den Einsatz in modernen Netzen mit alternativen Energien ist auch eine bidirektionale Ausführung erhältlich. Leitungsführung Im Bereich Leitungsführung präsentiert Hager den neuen tehalit-BKIS-Brüstungskanal. Er wurde speziell für den flächenbündigen Einbau in Leichtbauwänden entwickelt. Die Kanalfront ragt lediglich wenige Millimeter in den Raum hinein! Für gehobene Ansprüche gibt es neu auch die Raumsäule RS design. Sie hebt sich nicht nur durch ihre elegante Form ab, sondern auch durch ihre ausserordentliche Flexibilität. Sicherheitstechnik Hochwertige Alarmanlagen und Rauchwarnmelder bilden den Bereich Sicherheitstechnik. Ferner bietet Hager einen vollständigen Service mit dem e-Katalog, tebis-Webseite, Online-Schalterkonfigurator sowie praktischen Planungssoftwaren wie varyo und elcom. Fazit Eine Fahrt nach Basel lohnt sich, denn das Hager-Team freut sich auf Ihren Besuch vom 1. bis 4. September 2009 in ■ der Halle 1.0 am Stand A64.

Hager Tehalit AG Marketing 8153 Rümlang infoch@hager.com www.hager-tehalit.ch Ineltec Halle 1.0/A64


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Ineltec./go.automation.

Präsenzmelder in neuem Design, Bediengeräte in Glas, ... thebenHTS an der Ineltec

Energy Saving Ideas Unter diesem Leitgedanken präsentiert sich thebenHTS an der Ineltec mit vielen nützlichen Neuheiten. Auch wenn die meisten der Produkte «unsichtbar» im Schaltschrank wirken, begleiten sie uns ein Leben lang, ob zu Hause, im Büro oder unterwegs. Denn die Zeit-, Licht- und Klimaregelung braucht es überall. Raymond Kleger CO2 senken, Klima schützen und Energiekosten sparen: Für diese Ziele präsentiert thebenHTS eine komplett neue Art Präsenzmelder und innovative Mess- und Regelsysteme. PlanoCentro Der neue «unsichtbare» thebenHTS Präsenzmelder PlanoCentro besticht durch flache Bauweise und lässt sich so unauffällig in Decken integrieren. Farbe, Material und Form lassen sich in die Architektur integrieren. Mit individuellen Abdeckrahmen eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für das Erscheinungsbild. Der Präsenzmelder PlanoCentro eignet sich für Einbau in abgehängte Decken wie auch für Einbau in eine UP-Dose. Der Erfassungsbereich ist der typischen Raumgeometrie entsprechend rechteckig, eine bewährte Eigenschaft von theben-

HTS-Präsenzmeldern. Kombiniert mit der bekannten, sensitiven Erfassungsqualität erfüllt der PlanoCentro praktisch alle Anforderungen, die an zeitgemässe Licht- und HLK-Steuerung gestellt werden. Die Grundeinstellung des PlanoCentro erfolgt direkt am Gerät, sie lässt sich aber auch bequem und zeitsparend aus Distanz mit der Fernbedienung einstellen. Mit der Fernbedienung können alle Parameter aus dem Präsenzmelder ausgelesen, verändert und verwaltet werden.

Varia Passend zum modernen Wohnambiente bietet Theben das elegante Varia-Multifunktionsdisplay und Bediengerät in flachem Glasdesign an. Alle Raumfunktionen wie Heizung, Klima, Lüftung, Licht und Sonnenschutz werden einfach über den Varia gesteuert und bedient. Alles wird in Klartext auf bis zu 7 Seiten angezeigt und kann bei Bedarf Oben: PlanoCentro, der neue flache Präsenzmelder. Links: Varia, das neue Multifunktionsbediengerät. Rechts: Amun, der CO2- und Feuchtesensor für Lüftersteuerungen.

den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Sei es die Raumtemperatur, die erhöht oder die Beleuchtung die gedimmt oder der Rollladen, der vorzeitig geschlossen werden soll. Selbst die Markise kann bedenkenlos bedient werden, denn die passende Wetterstation zeigt im Display die Wetterdaten an. Für moderne Gebäude ist die energiesparende Beheizung und Belüftung ein absolutes Muss. Deshalb hat der Varia hier seine besondere Stärke. Für die wirtschaftliche Heizung und Lüftung sorgt der komfortable Temperaturregler mit Zeitprogramm, damit können Arbeitszeiten, Nachtabsenkung sowie regelmässige Nutzungszeiten der Wohnung berücksichtigt werden. Amun Lüftersteuerung über CO2-Sensor. In Schulen, Büros und Gaststätten liegen die Kohlendioxid-Werte häufig über den MAK-Werten. Bei solchen Konzentrationen sind Müdigkeit und Konzentrationsstörungen die Folge. Der MAK-Wert für CO2 in Büroräumen liegt bei 5.000 ppm oder 0,5 Volumenprozent. Der CO2-Sensor Amun 716 KNX misst zuverlässig die CO2-Konzentration, Luftfeuchte und Temperatur im Raum. Drei einstellbare Schaltschwellen für die CO2-Konzentration ermöglichen eine vollautomatische Lüftersteuerung. Die CO2-Warnanzeige erfolgt durch 3-farbige LEDs (Ampel). Die Einstellbereiche sind für CO2 5002550 ppm, bei Temperatur 0...40 °C und bei relativer Feuchte 1...100 %. Alle Werte können auch über den BUS z. B. mit dem VARIA 826 angezeigt werden. Das System arbeitet völlig wartungsfrei durch eine geschlossene CO2-Messzelle. Die Spannungsversorgung des Sensors, im Gehäuse für Wandaufbau, erfolgt direkt über den KNX-Bus. ■

Theben HTS AG 8307 Effretikon Tel. 052 355 17 00 www.theben-hts.ch Ineltec Halle 1.1/A30

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50 Jahre erfolgreich – Messtechnik von VEGA In den letzten 5 Jahrzehnten hat sich Vega den Ruf des Technologieführers in der Füllstand-Messtechnik erworben. Entwicklungsleistung und Begeisterung für moderne Technologien haben bei Vega eine lange Tradition. Ineltec-Besucher können sich davon überzeugen. Raymond Kleger Firmengründer Bruno Grieshaber sah bereits in den 50er Jahren die Zukunft in der Elektronik. Trotz hohem Risiko wurde in den noch jungen Bereich der Elektronik investiert. Ein genialer Ingenieur beschäftigte sich mit der Frage, wie sich der Füllstand in Behältern auf elektronischem Wege messen lässt. Im Jahr 1959 ist es so weit, das erste Röhren-Füllstandmessgerät kommt auf den Markt. In den Sechzigerjahren werden zahlreiche Patente auf neue Messmethoden angemeldet. 1991 stellt Vega der Welt das erste serienreife Puls-Radarfüllstandmessgerät vor. Das ist der Startschuss für einen weltweiten Siegeszug der Radarmessung in der Prozesstechnik. Mit dem ersten Zweileiter-Radargerät der Welt, das Vega 1997 unter dem Namen eric auf den Markt bringt, verändert sich die Füllstandmesstechnik noch einmal bedeutend. Radarsensoren Vegapuls gelten am Markt als «State of the Art». Sie sind mit einer installierten Basis von über 200 000 Geräten die am meisten verkauften radarbasierten Füllstandsensoren weltweit. Durch die Erweiterung des Temperaturbereichs bis 450 °C und einer höheren chemischen Beständigkeit der Antennen verfügt die neue Generation der Radarsensoren über ein breiteres Anwendungsspektrum. Zusätzliche Gehäusevarianten, ein optimiertes Anschlusskonzept und vereinfachte Bedienung dank übersichtlichen Anwendungsparametern gestalten die Inbetriebnahme noch bequemer.

Die neuen Radarsensoren sind durch eine deutlich leistungsfähigere Elektronik noch besser an die Anforderungen verschiedenster Anwendungen und Branchen angepasst.

wender besonders einfach macht. Und alle Sensoren lassen sich auf einfachste Weise konfigurieren und dies selbst mit ■ uralten Betriebssystemen.

VEGA Messtechnik AG 8330 Pfäffikon 044 952 40 00 www.vega.ch go.automation Halle 2.1/D59

Vibrationsgrenzschalter Vegaswing der Serie 60 messen in Medien mit Prozesstemperaturen bis +250 °C und Drücken bis 64 bar. Die wartungsfreien Grenzschalter sind robust, zuverlässig und werden auch mit schwierigen Messaufgaben fertig. Sie sind unabhängig von der Füllgutdichte, von Schaum- und Blasenbildung, Anhaftungen, starken Fremdvibrationen und wechselnden Füllgütern. Je nach Anforderung sind die Vibrationsgrenzschalter mit verschiedenen mechanischen Prozessanschlüssen lieferbar. Ultraschall-Sensoren Die kompakten Sensoren der Serie Vegason 60 sind das neueste Ergebnis der Vega-Entwicklung. Sie verbinden modernste Mikroprozessortechnik mit den Erfahrungen von über 25 Jahren Füllstandmessung mit Ultraschall. Die Sensoren weisen auch alle Vorzüge des plics-Konzeptes auf. Als Mitglied der plics-Serie minimiert das Vegason die Kosten über den gesamten Lebenszyklus des Gerätes. Fazit Vega verfügt über das hochstehendste Programm an Füllstandssensoren. Verga betreibt Radarsensoren auch an einem Zweileiteranschluss von 4...20 mA, was die Signalverarbeitung für den An-

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Ineltec./go.automation.

Vega als Weltleader in der Füllstandsmesstechnik


Ineltec./go.automation.

Energieeffizient automatisieren mit Saia®PCD

Besser Energie zählen als zahlen Die Verbesserung der Energieeffizienz mit der richtigen Kombination von Steuerung, Regelung und konsequenter Energieüberwachung, ist das Motto, welches Saia an der go.automation verfolgt. Ramona Piller Saia-Burgess Controls AG kann mit seiner Palette von offenen und modularen Produkten alles aus einer Hand bieten. Saia steht für Entwicklung, Produktion und Vertrieb von elektronischen Komponenten und Systemen der Steuerungs-/Regelungstechnik in industrieller Qualität. Energie Messen Saia verfügt über einfache monophasige LCD-Energiezähler bis zu busfähigen, multifunktionalen dreiphasigen Energiezählern, welche direkt an Web-Panels oder Steuerungen angeschlossen

werden können. Der konsequente Einsatz von geprüften MID-konformen Stromzählern gibt dem Gebäudeeigentümer die Möglichkeit nutzungs- und verbrauchergerecht Energie abzurechnen. Darüber hinaus bilden die Daten jedoch ebenso die Grundlage für eine Anlagen-Betriebsoptimierung. Mit der neuesten Generation können die Messwerte wie Leistung, Energie, Spannung und Strom über Feldbus direkt ausgelesen werden. Überwachen, Steuern und Weiterleiten Saia-PCD-Steuerungen verbinden die IT-Welt mit industrieller SPS-Qualität. Das Speichern und Verwalten der

Energiedaten erfolgt in Automationsstationen, welche sich durch ihre Modularität, offene Kommunikationsschnittstellen und das gewerkübergreifende Einsatzspektrum auszeichnen. Die konsequente und durchgängige Integration von Web/ IT-StandardProtokollen unterstützt die einfache Integration in die Gebäude-Netzwerk-Infrastruktur und ermöglicht so den Zugriff auf Betriebsdaten via Büro-PC. Mit der Unterstützung des standardisierten SD-Flash Kartenspeichers lassen sich auf einer SPS-Steuerung bis zu 4 GB Daten aufzeichnen und verwalten. Visualisieren, Analysieren und Optimieren Die Auswertung der Daten übernimmt in der Regel eine umfangreiche Managementsoftware ( SCADA ), welche vielfältige Datenbank gestützte Möglichkeiten zur Aufzeichnung, Kontrolle, Auswertung und Übermittlung von Daten zur Verfügung stellt. Eine Alternative mit nur geringer Funktionseinbusse stellt heute die WEB-Technik dar, welche mit Standard-PC-Internet-Browsern bedient werden kann. Durch die Nutzung universeller HTML-Datenprotokolle sind keine Software-Lizenzen erforderlich und schonen so die Investitionskosten. Fazit Energiesparen in Gebäuden, Maschinen und Anlagen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Die Leute von Saia helfen gerne die 2000-Watt-Gesellschaft zu verwirklichen. Ein Besuch des Saia-Standes an der go.automation ■ lohnt sich bestimmt.

Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten Tel. 026 672 71 11 www.saia-pcd.com go.automation Halle 2.0/M68

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Und mit welcher neusten Technik dürfen wir Sie überraschen? Unsere Produkte und Lösungen für den Maschinenbau der Zukunft umfassen ein äusserst breites Spektrum an energieeffizienter Spitzentechnologie in den Bereichen: Niederspannungsprodukte, Leitsysteme und SPS, Messgeräte und Sensoren, Frequenzumformer, Motoren, Servoregler und -motoren, Roboter, Instrumentierung, Spannungsregler, Synchronisiersysteme, komplexe Bearbeitungsteile und Werkzeuge. Und was dürfen wir für Sie entwickeln, herstellen, montieren, in Betrieb setzen und warten? www.abb.ch

ABB Schweiz AG Brown Boveri Strasse 6 CH-5400 Baden Tel. +41 58 585 00 00 www.abb.ch

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Ineltec./go.automation.

GMC-Instruments zeigt an der Ineltec in Halle 1.0/C29 interessante Mess- und Anzeigeräte

Anschliessen – einschalten – messen GMC-Instruments ist bei Elektroinstallateuren im Bereich professionelle Multimeter, Netzanalysatoren und Universalprüfgeräten für die elektrische Sicherheit bekannt. Nebst diesen Geräten hat aber GMC-Instruments anspruchsvolle Systeme für die Mess-, Regel- und Prüftechnik im Portfolio. Raymond Kleger GMC-Instruments überrascht IneltecBesucher mit mehreren Neuigkeiten.

Im Bereich Ströme messen zeigt GMC-Instruments, wie zuverlässig auch im höheren Frequenzbereich Ströme erfasst werden können. Neue flexible Stromsensoren nach dem Rogowski-Prinzip helfen hier. Und speziell für Elektroinstallateure ist natürlich das universelle Schutzmassnahmenprüfgerät Profitest. Gründe genug, den Stand von GMC-Instruments zu besuchen.

ausgänge sowie Datenlogger sind wesentliche Funktionen der Geräte. Secutest Der Secutest ist ein Universalprüfgerät zum Prüfen der elektrischen Sicherheit für tragbare, elektrische Betriebsmittel im gewerblichen und medizinischen Bereich. Profitest Master Mit den neuen NIN/NIV-Prüfgeräten stehen Elektroprofis nun universelle Messwerkzeuge auf höchstem technischem Niveau zur Verfügung. In Zeitersparnis, Sicherheit und Komfort setzt der Profitest Master neue Massstäbe. ■

Metraflex-Rogowski-Stromsensoren Diese neuen Sensoren der Spitzenklasse decken alle vorkommenden Messanforderungen ab. Die hohe Bandbreite von 10 Hz bis 20 kHz bringen vor allem Vorteile bei der Oberschwingungsanalyse und passen ideal zu unseren Netzqualitäts-/Leistungs-Analysatoren. CAT IV, unbegrenzte Überlastbarkeit und Batteriebetrieb bis 80 Tage sind einmalig. Mavowatt 30, 40, 70 Die Analysatoren Mavowatt 30-70 erfüllen die Netzqualitätsstandards nach den Normen EN 50160, EN 61000-430, EN 61000-4-15, EN 61000-4-7, EN 61000-3-2/-3-3. Effektivwerte, Harmonische, Flicker und Transienten werden simultan überwacht. Alle Modelle verfügen über 8 Messkanäle (4x Spannung, 4x Strom).

Sineax A210 bis A230s Die Produktreihe der Multifunktionsanzeiger reicht vom reinen Anzeiger bis zur Verbrauchs- und Netzanalyse. Zähler, Analog-, Impuls- und Grenzwert-

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GMC-Instruments Schweiz AG 8052 Zürich Tel. 044 308 80 80 www.gmc-instruments.ch Ineltec Halle 1.0/C29


Lösungen für Profis Der Montageprofi Würth zeigt an der Ineltec in der Halle 1.1 am Stand D27 Highlights aus den Bereichen Werkzeuge, Lagermanagement, Dübeltechnik und Materialbearbeitung. Raymond Kleger

Live-Demos zu sehen.

Die Würth AG beliefert Profihandwerker aller Branchen mit Befestigungs- und Montagematerial. Das Verkaufsprogramm umfasst über 35 000 Teile und Abmessungen : Schrauben, Schraubenzubehör, Dübel, chemisch-technische Produkte, Werkzeuge, Maschinen, Installationsmaterial, Arbeitsschutz, Fahrzeugeinrichtungen und C-Teile-Management. Das Unternehmen mit über 400 Aussendienstmitarbeitenden hat in den letzten zwei Jahren in der ganzen Schweiz zahlreiche Handwerker-Shops eröffnet. Diese Läden funktionieren nach der Devise «Vorfahren, einpacken und losfahren» und dienen primär zur Deckung des unmittelbaren Materialbedarfs von Handwerkern. An der Ineltec präsentiert Würth innovative Werkzeuge und ein Lagermanagementsystem für C-Teile, das sich stationär und im Fahrzeug für das Aufbewahren von Kleinteilen eignet. Daneben gibt es am Stand auch interessante

System und Ordnung bei Kleinteilen Ohne Klein- und Verbrauchsmaterial läuft in einem Betrieb gar nichts. Seien dies Elektrokleinteile, Bohrer, Dübel oder Schrauben – klassische C-Teile wie diese werden bei jedem Einsatz benötigt. Doch für die Lagerung und Verwaltung dieser C-Teile ist Personal und einiger Zeitaufwand nötig. Mit dem « ORSY C-Teile-Management» zeigt Würth an der Ineltec eine clevere Systemlösung, mit der sich diese Kosten einfach und nachhaltig senken lassen. Ob als fest installiertes Lagerregal in der Werkstatt oder als «rollende Werkstatt» im Servicefahrzeug ( ORSYmobil) – die individuell kombinierbaren ORSY-Module helfen Arbeitsabläufe zu optimieren, Kosten und Zeit zu sparen.

vier Anwendungsmöglichkeiten: • Als Quetschzange für isolierte Kabelverbinder (rot: 0.5–1.0 mm2, blau: 1.5–2.5 mm2, gelb: 4.0–6.0 mm2 ) • Als Crimpzange für unisolierte Kabelverbinder (z. B. Kabelschuhe, Aderendhülsen etc.) 1.5, 2.5, 6 und 10 mm2 • Als Abisolierzange für 1.0, 1.3, 1.6, 2.0 und 2.6 mm2 • Als Schneider für mehrdrähtige Litzen Fazit Ein Besuch am Stand D27 in der Halle 1.1 lohnt sich für jeden Elektroinstalla■ teur. Würth AG 4144 Arlesheim Tel. 061 705 91 11 www.wuerth-ag.ch Ineltec Halle 1.1/D27

4-in-1-Werkzeug Ein echter Problemlöser ist die neue, kompakte Elektrozange 4 in 1. Mit ihr haben Handwerker stets das richtige Werkzeug zur Hand. Eine Zange mit

2 Vier Werkzeuge in einem: Quetschen, crimpen, abisolieren, schneiden. 1 Die ORSY-Lösung – durchdacht von der Werkstatt bis ins Servicefahrzeug.

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Ineltec./go.automation.

Durchdachtes Lagermanagement, clevere Werkzeuge


Inspirationen für neue Tätigkeitsfelder VSEI-Zentralpräsident Pirmin Gassmann erwartet an der Ineltec innovative Aussteller und echte Neuigkeiten. Der Freiburger Unternehmer freut sich speziell auf den dritten Messetag, den Journée latine. Dann will er viele Berufskollegen aus der Romandie und dem Tessin treffen. Erich Schwaninger

Woran denken Sie konkret? Gassmann: Beispielsweise an erneuerbare Energien. Hier eröffnet sich ein interessantes, grosses Gebiet. Da wollen wir dabei sein. Wir haben Elektroheizungen installiert, aber sind wir auch der Fachmann für Wärmepumpen? Oder für Green-IT?

Herr Gassmann, die Ineltec gilt als die Messe der Elektroinstallationsbranche. Weshalb sollen die Elektroinstallateure die Ineltec besuchen? Pirmin Gassmann: Eine solche Ausstellung muss Neuigkeiten bringen und unseren Branchenangehörigen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre Aktivitäten erweitern können. Wir müssen uns konsequent auch den anspruchsvollen modernen Tätigkeitsfeldern annehmen, sonst gehen diese verloren. In letzter Zeit stelle ich eher eine Entwicklung hin zu einfacheren Aufträgen fest. Das soll wieder ändern, vor allem wenn wir die jungen Berufsleute behalten wollen. Die Ineltec kann hier wichtige Anreize schaffen.

Bei neuen Technologien besteht die Gefahr, entweder zu früh oder zu spät zu sein. Wann soll eine Messe neue Produkte präsentieren?

Klare Erwartungen: «Die Ineltec muss Neuigkeiten bringen und unseren Branchenangehörigen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre Aktivitäten erweitern können», sagt Pirmin Gassmann.

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des Jahres weit weniger. Und als Besucher kann ich die verschiedenen Angebote direkt miteinander vergleichen. Das macht eine Ausstellung einzigartig. Nutzen die Anbieter diese Plattform denn auch? Gassmann: Die echten Neuigkeiten, die an einer Messe präsentiert werden, sind nach meinem Dafürhalten in den letzten Jahren eher zurückgegangen. Meine Erwartung: Ich gehe an einen Stand, und es macht: «Wow». Dieser Knalleffekt fehlt mir heute etwas. Die Besucher wollen Neues sehen und die Zeit nicht nur dazu investieren, um am Stand ein Glas Wein zu trinken.

Umgekehrt soll der Messebesucher gegenüber seinem Konkurrenten, der zu Hause geblieben ist, einen Vorteil haben.

Gassmann: Nehmen wir als Beispiel Gassmann: Absolut. Auf die Ineltec die LED-Beleuchtung. Wenn diese bei hin erscheint die NIN 2010. Da soll es den Ausstellern nicht ein grosses The- eine Plattform haben, wo alles zu diema ist, bin ich enttäuscht. Auch wenn sem Thema erklärt wird. Dann habe ich die LED-Technologie noch nicht 100- etwas gelernt und gehe mit einem echprozentig ausgereift ist, muss sich der ten Nutzen nach Hause. ElektroinstallaIst das Internet für «Der Unternehmer muss teur bereits heute damit auseinanwissen, was in Zukunft aktuell eine traditionelle Messe wie die dersetzen und sein wird, damit er den Ineltec eine LEDs in sein Angebot einplanen. Kunden richtig beraten kann.» Konkurrenz? Als Unternehmer muss er wissen, was in Zukunft aktuell sein wird, damit er den Kunden richtig beraten kann. Der Installateur muss den Kunden über Neuigkeiten informieren und nicht umgekehrt.

(Bild : Erich Schwaninger)

Ineltec./go.automation.

Die Ineltec aus der Sicht des VSEI-Zentralpräsidenten

Welchen Zusatznutzen kann der Aussteller dem Elektrofachmann an der Ineltec bieten? Kontakte bestehen ja während des ganzen Jahres. Gassmann: An der Messe kann der Hersteller beweisen, wie innovativ er ist. Diese Möglichkeit besteht während

Gassmann: Das glaube ich nicht. Im Internet finde ich wohl viele Informationen, doch wichtige Angaben rund ums Produkt fehlen. Das Internet kann die persönliche Beratung nicht ersetzen. Eine Messe wie die Ineltec ist unbestritten. Erst recht in der heutigen Informationsflut. Entspricht das Konzept der Ineltec Ihren Bedürfnissen? Gassmann: Alle Themen der Elektrobranche unter einem Dach, das ist mein Ansatz. Die Bereiche Gebäudeautomation und Telekommunikation waren in


Das will der VSEI mit dem Journée latine erreichen. Was wird an diesem Tag Spezielles Ineltec tauchen die geboten ?

«An der Lernenden in die gesamte Breite und Aktualität der Branche ein.»

Gassmann: Die Lernenden müssen geführt werden wie dieses Jahr mit der geplanten SMS-Tour. Solche Aktionen erhöhen das Interesse und den Lerneffekt. An der Ineltec tauchen die Lernenden in die gesamte Breite und Aktualität der Branche ein. Das motiviert sie bestimmt. Die Ineltec ist mehrheitlich auf die Deutschschweiz ausgerichtet. Ein Manko? Gassmann: In der West- und Südschweiz gibt es nichts Ebenbürtiges zur Ineltec. Umso wichtiger ist es, dass

Gassmann: Dieser gezielt auf die lateinische Schweiz ausgerichtete Tag muss breit abgestützt sein. Es werden die offiziellen Verbandsvertreter aus dem Welschland und dem Tessin am VSEI-Stand anwesend sein. Dann erwarten wir, dass die Aussteller Personal an den Ständen haben, das sich mit den französisch und italienisch sprechenden Besuchern unterhalten kann. Daneben sind verschiedene Aktionen geplant. Und der Zentralpräsident wird auf jeden Fall präsent sein (lacht). Die diesjährige Inteltec findet in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld statt. Wie geht es Ihrer Branche?

(Bild: Erich Schwaninger)

Wie wichtig ist die Ineltec als Informationsplattform für die Lernenden?

auch die Berufskollegen aus der Romandie und dem Tessin den Zugang zur Ineltec finden.

Pirmin Gassmann: «Auch die Berufskollegen aus der Romandie und dem Tessin müssen den Zugang zur Ineltec finden. Der Journée latin machts möglich. »

Gassmann: Die Elektroinstallationsbranche ist gut aufgestellt. Themen wie erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Gebäudeautomation, Telematik, auch das Asbestproblem, all das müssen wir proaktiv angehen. Wir sind Lösungsanbieter für unsere Kunden. Das braucht Engagement, Innovationskraft, Wissen und Inspirationen durch die Ineltec. ■

Sonnenstrom und Sonnenwärme für Ihr Haus Auf 100 m2 Fläche fallen in der Schweiz über 100'000 kWh Sonnenenergie /Jahr entsprechend 10'000 Litern Heizöl. Nutzen Sie diese Energie: - für Strom ohne Netz mit Sonne oder Wind - für solares Warmwasser - mit solaren WarmluftKollektoren zum Heizen und Entfeuchten - für eine netzgekoppelte Solaranlage Mit unserem „Solar-First-Prinzip“ können Sie Ihr Hausdach optimal nutzen und Ihren Energiebedarf selbst „solar“ produzieren. Zudem sparen Sie Steuern und können von höheren Einspeisevergütungen profitieren. Unsere Experten beraten Sie gerne an unserem Messestand A27 an der INELTEC Basel!

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den letzen Jahren eher etwas weniger stark präsent. Diese Entwicklung widerspricht sowohl der Konvergenz der Technologie wie auch dem Anspruch an einen möglichst ökonomischen Messebesuch.


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Viele Überraschungen und interessanter Wettbewerb an der Ineltec bei Esylux

Goldgräberstimmung bei Esylux trotz Krise Obwohl die Wirtschaft mit gedrosseltem Motor läuft, spürt Esylux davon nichts. Mit eigenen Niederlassungen in der Schweiz, Dänemark, in den Niederlanden, Schweden und anderen Ländern wird der Markt mit einem Team von zirka 250 Beschäftigten bearbeitet. Zur Ineltec in Basel präsentiert Esylux ein völlig neues Geräteprogramm – alles made in Germany. Raymond Kleger Im Herzen von Hamburg direkt an der Elbe wird zurzeit ein neuer Stadtteil für 6000 Einwohner gebaut. Dabei wird moderne Architektur mit neuster Technik verbunden. Ein riesiger Baukomplex sticht besonders hervor, es ist die noch im Bau befindliche 100 m hohe Elbphilharmonie. Sie stellt quasi die Krönung avantgardistischer Architektur dar. Dieser ungeheure Aufbruch in Hamburg scheint sich auf Esylux zu übertragen, das am Rande von Hamburg ihr Vertriebszentrum beherbergt. Perfekte Qualität lässt sich nur dann erreichen, wenn Entwicklung und Produktion Hand in Hand arbeiten. Und mit innovativer Technik und bester Qualität möchte Esylux überzeugen und produziert deshalb in Deutschland

auf modernsten Anlagen, obwohl dies natürlich teurer ist als eine Fernostproduktion. Esylux wird an der Ineltec eine völlig neue Produktgeneration präsentieren – dies ist übrigens die europaweite Premiere. Für Elektroinstallateure ist der Besuch der Ineltec ein Muss, denn hier zeigen Firmen Installationsmaterial und Geräte der neusten Generation. Viele Elektroinstallateure verbinden bis jetzt Esylux nur mit einfachen Bewegungsmeldern. Der grosse Ineltec-Stand in Halle 1.1/ D50 wird alle Besucher davon überzeugen, dass Esylux für Produktinnovationen steht und dies nicht nur mit Bewegungsmeldern, sondern auch Präsenzmeldern, LED-Leuchten, Dämmerungsschaltern, Markisensteuerungen und einem intelligenten Raumautomationssystem.

1 Vertrieb, Entwicklung und Qualitätskontrolle von Esylux in der Nähe von Hamburg. Die Produktion der Produkte überlässt Esylux diversen spezialisierten Firmen in Deutschland. 2 Esylux: stark bei formschönen und anschlussfreundlichen Bewegungs- und Präsenzmeldern aller Art.

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Mit guter Planung beginnts .. . Mit dem steigenden Bewusstsein für Ökologie und Ökonomie kommen bei Neubauten und Umbauten vermehrt automatische Lichtsteuerungen zum Einsatz. In Gängen, WC-Anlagen, Aufenthaltsräumen, Schulzimmern, Treppenaufgängen etc. fühlt sich kaum jemand verantwortlich, das Licht auszulöschen. In Schulzimmern brennt z. B. das Licht mit voller Leistung, obwohl der Betrieb mit Teillast vollauf genügen würde, Gleiches gilt für Büroräume. Es kommt hinzu, dass die Luxzahlen in den letzten Jahrzehnten markant angestiegen sind. Hier können Bewegungs- und Präsenzmelder ihr Potenzial zur Einsparung von Energie voll ausspielen, ohne dass dabei der Komfort leidet. Letzteres ist ganz wichtig, alles andere akzeptiert der Kunde nicht. In der Planung besteht natürlich ein markanter Unterschied, ob ein Bewegungsmelder in einem WC oder Gang für die Lichtsteuerung zuständig ist oder ob Präsenzmelder perfekt verteilt in einem Schulzimmer tageslichtabhängig für eine konstante Helligkeit sorgen. Letzteres bedingt eine sorgfältige Pla-


Die Zukunft beginnt jetzt Was noch vor kurzer Zeit als «einmal in ferner Zukunft möglich» galt, ist bei Esylux bereits Realität. LED-Strahler übertreffen Lampen mit Gasentladungsröhren und natürlich auch Halogenstrahler im Wirkungsgrad deutlich und trumpfen auch sonst mit einer Reihe von Vorteilen auf • Geringste Wärmestrahlung in Strahlrichtung • Vollständig fehlende UV-Strahlung und damit keine Anziehung von Insekten und damit auch keine Spinnennetze rund um die Leuchten • Mehr als 20 Jahre lang kein Lampenwechsel notwendig bei 8 Stunden Brenndauer pro Tag • Und natürlich formschönes dichtes Gehäuse, das sich für jahrelangen Betrieb im Aussenbereich eignet Der LED-Strahler von Esylux hat eine Aufnahmeleistung von 25 W und Leuchtkraft eines 300-W-Halogenstrahlers. Obwohl die Anschaffung des LED-Strahlers teurer ist, rentiert sich dieser nach kurzer Zeit alleine schon wegen der Einsparung an Energiekosten. Berücksichtigt man die Auswech-

selkosten von Leuchtmitteln bei Halogen- und Gasentladungslampen, spart der Anlagenbesitzer nach wenigen Jahren viel Geld. Bei LED-Strahlern kommt der Kühlung der empfindlichen LEDs entscheidende Bedeutung zu. Deshalb besteht das Gehäuse aus Aluminiumdruckguss mit Kühlrippen, das die Wärmeverlustleistung der LEDs perfekt auf das Gehäuse ableitet. Trotz teurerer Produktion in Deutschland hat sich Esylux klar dafür entschieden, im eigenen Lande zu produzieren, denn nur so lassen sich die hohen Qualitätsvorgaben erreichen und die enge Zusammenarbeit von Entwicklung und Produktion jederzeit garantieren. Esylux Powerline System Nur wenige Elektroinstallateure wissen, dass Esylux auch ein eigenes Raumautomationssystem besitzt, das auf Powerline basiert. Das System ist bestens für die Komfortverbesserung und Funktionserweiterung in einem Umbau für die Licht- und Storensteuerung geeignet. Die Daten werden über vorhandene Starkstromdrähte phasenübergreifend übertragen, somit sind kein weiterer Starkstromdraht, kein Buskabel und auch kein Funk notwendig. Mit dem System lässt sich im Haus der Komfort deutlich verbessern. Und was Elektroinstallateure besonders schätzen, es ist kein PC für die Konfiguration notwendig. Es genügt mit zwei Drehschaltern die Adresse einzustellen, und los gehts. Beim neuen Bewegungsmelder RCi lässt sich ein Modul direkt in den Montagesockel stecken und so wird die Aussenbeleuchtung gleich ins Raumautomationssystem einbezogen.

Fazit Esylux ist in den letzten Jahren wohl jedem Elektroinstallateur ein Begriff geworden. Die Qualität stimmt, der Service ist beispielhaft und alle Geräte lassen sich über den Grosshandel mit E-Nummer beziehen. An der Ineltec möchte Esylux die Besucher mit einem Feuerwerk an neuen innovativen Produkten überraschen – und wer weiss, vielleicht gehören Sie auch zu den Gewinnern von wirklich wertvollen Prei■ sen.

ESYLUX AG 8302 Kloten Tel. 044 808 61 00 www.esylux.ch Ineltec Halle 1.1/D50

3 LED-Wandstrahler, der «ewig» hält und mit sagenhaftem Wirkungsgrad auffällt. 4 Verbesserung des Komforts und der Sicherheit mit dem Powerline-System von Esylux.

3

4

Elektrotechnik 8/09 | 45

Ineltec./go.automation.

nung. Und hier helfen die neuen Unterlagen von Esylux auf einfachste Weise. Mit simplen Schablonen, die auf den Plan gelegt werden, können die entsprechenden Präsenzmelder an richtiger Stelle im Raum verteilt werden. Und ganz wichtig: Das Team von Esylux steht jederzeit gratis zur Verfügung, wenn es um die perfekte Planung einer Anlage geht. Überhaupt, die neuen Planungsunterlagen helfen in jeder Situation und natürlich findet der Planer und Installateur darin auch zu jedem Bewegungs- und Präsenzmelder die Anschlussschemen.


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Elektro- & Telekommunikation Ihr starker 3M Elektro- und Telekommunikations-Programme bieten Ihnen moderne Komponenten und Systeme für den Auf- und Ausbau von Telekommunikations-, Daten- und Stromversorgungsnetzen an. Gerne stehen wir Ihnen mit Lösungen zum Verbinden und Verteilen, zum Schützen und Lokalisieren, zum Isolieren und Kennzeichnen sowie mit Lösungen für Reparatur, Wartung und Instandhaltung Ihrer Netze als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

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Spot LED 3 - brillantes und effizientes Licht

Sparen ohne zu verzichten Bei der Elevite AG ist die neuste Generation der Spot-LED-Familie von Philips (Spot LED 3) erhältlich. Die Spots sind mit fünf Hochleistungs-LEDs ausgestattet und liefern eine Lichtausbeute von bis zu 45 Lumen pro Watt. Ralph E. Brügger Diese neue Generation von LEDStrahlern erreicht eine Energieeffizienz, die gebräuchliche Halogenlampen deutlich übertrifft. Mit ihrer so genannten Optibin-Technologie garantiert sie farbstabiles, brillantes Licht und eine lange Lebensdauer von 50’000 Stunden. Das sind Werte, die den Traum vieler Anwender wahr werden lassen: montieren, einschalten und vergessen. Denn: Spot LED 3 Strahler erreichen mit 50’000 Stunden die 16-fache Lebensdauer herkömmlicher Niedervolt-Halogenlampen und sind nahezu wartungsfrei. Verschiedene Versionen Die Spot LED 3 werden als Einbau-, als Halbeinbau-, als Anbau- und als Strahler für Dreiphasen-Stromschienen angeboten. Die Lichtköpfe lassen sich, bis auf die der Deckeneinbauversion, horizontal um 340° und vertikal um 90° praktisch in alle Richtungen ausrichten. Quadratische oder runde Gehäuse für

die Montage in oder an der Decke in gebürstetem Aluminium vermitteln einen hochwertigen aber nicht dominanten Eindruck in der Lichtinstallation. Sowohl in der Leistung als auch im Design empfehlen sich die Spot LED 3 für den Einsatz in Verkaufsräumen, Büros, Hotels, Restaurants oder Empfangsräumen. Mit ihrer Langlebigkeit und ihren guten Farbwiedergabeeigenschaften sind die Spot LED 3 unter anderem natürlich wegen ihrer Energieeinsparung eine adäquate Halogenlampenalternative für viele Anwendungen. Keine UV- und Infrarot-Strahlung Die Strahler mit ihren 5 Hochleistungs-LEDs werden wahlweise mit Ausstrahlungswinkeln von 10° oder 40°

angeboten und sind mit warmweisser, glühlampenähnlicher (2.700 K) oder kaltweisser (4.000 K) Lichtfarbe verfügbar. Im Unterschied zu anderen Lichtquellen enthält das Lichtbündel der Spot LED 3 weder UV-Licht noch Infrarotstrahlung. Die Lichtquellen sind damit ideal für die Ausleuchtung empfindlicher Materialien und Farben geeignet. Im Vergleich zu Niedervolt-Halogenlampen mit vergleichbarer Lichtleistung weisen die neuen Spot LED 3 eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz um bis zu 80 % auf. Sie erzeugen nicht nur eine mit Halogenlampen vergleichbare Lichtatmosphäre, sondern sie sind vor allem eine deutlich wirtschaftlichere und energiesparende Lichtlösung, die sich in kürzester Zeit bezahlt macht. Sparen muss eben nicht immer Verzicht bedeuten. Vertrieb der Geräte Die Elevite AG ist der Vertriebspartner der Philips (Schweiz) AG und beliefert den Elektrofachhandel und professionelle Selbstverbraucher mit dem gesamten Sortiment an Philips-Lampen, -Vorschaltgeräten, sowie ausgesuchte ■ Produkte namhafter Hersteller.

2 1 Formschöner Einbauspot ohne Wärmestrahlung und ohne UVLicht. 2 Aufbauspot, die 5 HochleistungsLEDs sind sichtbar.

1

Elevite AG 8957 Spreitenbach Tel. 056 419 70 70 www.elevite.ch Ineltec Halle 1.1/C15

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Gehäuse für die Installations-, Maschinen- und Elektronikindustrie

Perfekte Gehäuse für jeden Einsatz Phoenix Mecano unterstreicht seinen führenden Anspruch als Gehäuselieferant für den schweizerischen Markt mit diversen Neuheiten seiner Marken Rose, Bopla und Kundisch.

innovatives Zubehörkonzept auszeichnet. Aufgrund der Trapezform des Gehäuses mit einseitig vertiefter Folientastaturfläche ist Alustyle für den Einsatz als Hand-, Wand-, Tisch- und Tragschienengehäuse bestens vorbereitet. BOS-Ecoline

Raymond Kleger Rose hat Gehäuse für den Einsatz in schwierigsten Umgebungsbedingungen, speziell auch für ATEX-Bereich. Polyestergehäuse In 3 Gehäusegrössen stellt Rose Systemtechnik mit der Baureihe Combibox eine neue Polyester-Gehäuseserie für alle Industrieanwendungen vor. Äusseres Kennzeichen ist ein zeitgemässes Design mit abgeschrägten Kanten am

Gehäusedeckel. Halboffene Schraubenschächte erlauben dem Anwender ein einfaches Handling bei der Wand- oder Maschinenmontage. Im Inneren der neuen Combibox-Gehäuse befinden sich im Boden Anschraubpunkte. Aluminium-Profilgehäuse Alustyle Mit Alustyle ergänzt Bopla das Produktprogramm der Aluminium-Profilgehäuse um ein Gehäusekonzept, das sich durch ein hochwertiges Design, eine optimierte Einbautechnik und ein

Combibox als Polyestergehäuse, Aluminium Profilgehäuse, BOS-Ecoline, Auluminium kombiniert mit Kunststoff, Bearbeitetes Kunststoffgehäuses mit EMV Beschichtung mit montierter Folientastatur, Bearbeitungs- und Bestückungsservice von Phoenix Mecano ab Einzelstück.

Diese Gehäuseserie von Bopla verbindet die Vorteile von Aluminiumprofilen mit dem optimalen Preis-LeistungsVerhältnis von Kunststoffkappen zu einem überlegenen Gehäusekonzept. Unterschiedliche Grössen und die Profilvarianten ermöglichen den Einsatz der Gehäuse in den verschiedensten Elektronikbereichen. Rund-um-Service Einen Rund-um-Service bietet das Unternehmen Phoenix Mecano aus Stein am Rhein seinen Kunden. Zum Dienstleistungsangebot zählen unter anderem die mechanische Bearbeitung (Bohren, Fräsen, Sägen, Ultraschallschweissen), Lackierung und Bedruckung (Sieb-, Tampon- und Wassertransferdruck), das Montieren von Folientastaturen sowie EMV-Beschichtungen. Der Bearbeitungs- und Bestückungsservice funktioniert ab Einzelstück. Wer sich von der Qualität der Phoenix Mecano-Produkte überzeugen will, kann gerne ein Muster des Gehäuses in gewünschter Ausführung verlangen. Innerhalb weniger Arbeitstage bearbeitet Phoenix Mecano das Gehäuse mechanisch, montiert Klemmen etc. Bei Bopla können Muster aller Rose- und Bopla-Artikel angefordert werden. Fordern Sie die Flexibi■ lität von Phoenix Mecano heraus.

Phoenix Mecano Komponenten AG 8260 Stein am Rhein Tel. 052 74275 00 www.phoenix-mecano.ch Ineltec Halle 1.0/C67

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Ruf Lanz

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Wer als Arbeitgeber manipulierte Schutzeinrichtungen toleriert, macht sich strafbar.

In jedem zweiten Betrieb werden Schutzeinrichtungen an Maschinen und Anlagen manipuliert. Oft sind schwere Unfälle die Folge. Die Verantwortung trägt der Arbeitgeber. Denn wer das Manipulieren von Schutzeinrichtungen toleriert, macht sich strafbar. Belassen Sie die Maschinen deshalb so, wie sie geliefert wurden. Damit nicht plötzlich Sie geliefert sind. Für weitere Informationen: www.suva.ch/schutzeinrichtungen

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Ineltec./go.automation.

Demelectric überrascht Ineltec-Besucher mit neuster Technik

Neues von Demelectric an der Ineltec Demelectric ist im Installationsbereich bekannt durch einfach anzuschliessende CEE-Steckdosen, vandalensichere Abzweidosen, spezielle Kabelmuffen aber auch durch revolutionäre batterielose Funktechnik. Speziell sind auch Liftsysteme für die einfache Wartung von Leuchten in grosser Höhe. Raymond Kleger Stromverteiler mit System Das bereits breite Sortiment wurde konsequent auf aktuelle Marktbedürfnisse ausgebaut. Neu sind Stromverteiler für Bauprovisorien mit 63-AEinspeisung in 3 Standardversionen erhältlich. Natürlich fehlt auch die neue Unterflur-Lösung für Markt-, Festplätze, Sportstadien am Stand nicht.

Walther: CEE-Wandsteckdose Einfache Handhabung, extrem kurze Anschlusszeiten. Die neuen schraubenlosen 16-A-Wandsteckdosen « 110SL » und « 111SL » verfügen über eine Edelstahl-Federklemmung (Push-In-Anschluss) mit dauerhaftem Kontaktdruck und integrierter Zugentlastung. Hochstromstecksystem Das bis zu 660-A-Einleiter-Verbindungssystem von ITT-Cannon zeichnet sich durch einfache Installation bzw. Konfektionierung und sichere Bedienung aus. Fehlverbindungen sind kaum möglich. Das 19’’-Panel mit sequenzieller Kontaktierung garantiert die Einhaltung der richtigen Verbindungsreihenfolge.

Schill: Optimierte Kabelaufwicklung Die neue patentierte Kabelaufwicklung erhöht die Kabelkapazität und vereinfacht das Auf- und Abwickeln. Damit bleibt das Kabel immer innerhalb des Spulenkörpers. Eltako Funk: Die neue Freiheit Das Funknetz mit den revolutionären batterielosen EnOcean-Funksensoren im Schweizer Designrahmen bringt Freiheit von Rohren und Drähten. Die innovativen Funkschaltgeräte sind als REG- und EB-Aktoren erhältlich. Einfache Leuchtenwartung Die neuen Reeltech-Liftsysteme ermöglichen eine einfache und sichere Wartung von Leuchten, die in grosser Höhe montiert sind oder sich an unzugänglichen Stellen befinden. Das Liftsystem lässt sich per Funk-Fernbedienung ansteuern. Nach dem Herablassen der Leuchte kann das Leuchtmittel be■ quem und gefahrlos ersetzt werden.

Vandalensichere Abzweigdose «S-Box» nennt sich die vandalensichere Abzweigdose von Spelsberg. Mit einer Schlagfestigkeit von IK10, verfügt sie über eine besonders hohe Stabilität, entsprechend einer Aufschlagenergie von 20 Joule. Friedl Kabelmuffen Die FDM-Friedl-Dosen-Muffen sind rein mechanische Kabelmuffen. Sie sind schraubbar ausgeführt und für alle Kabelinstallationen, sowohl unter der Erde als auch im Freien, verwendbar. Speziell für kleine bis mittlere Kabeldurchmesser (5. . .25 mm) entwickelt sind sie nicht nur besonders einfach und völlig ohne Spezialwerkzeug zu installieren, sondern können genauso einfach wieder geöffnet werden.

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Demelectric AG 8954 Geroldswil Tel. 043 455 44 00 www.demelectric.ch Ineltec Halle 1.1/B46


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Feller mit einem Feuerwerk von neuen Produkten an der Ineltec

Feller – der erste Eindruck zählt . . . Für Elektroinstallateure ist der Besuch der ineltec ein Muss. Feller überrascht und überzeugt Besucher mit vielen neuen Produkten. Dies gilt insbesondere im Fall des neuen Türsprechsystems Feller visaphon. Die vandalensicheren Aussen- und formschönen Innensprechstellen integrieren sich hervorragend in die Architektur. Auf Komfort, Sicherheit und Kommunikationstechnik will heute niemand mehr verzichten. Die Türsprechanlage Feller visaphon gehört deshalb zur Standard-Ausstattung von Wohnanlagen und Häusern – am besten gleich mit Videofunktionalität. Praktisch und clever… . . . ist die Integration der Innensprechstellen in das durchgängige Design des EDIZIOdue-Unterputzsortiments. Planung, Koordination und die sonst umständliche separate Installation werden dadurch wesentlich vereinfacht. Die Innensprechstellen passen in herkömmli-

che Grösse-1-Dosen (Audio 1+1, Video 1+1+1). Das vereinfacht deshalb die Arbeit in der Rohbauphase deutlich. Visitenkarte für draussen Die hochwertigen Aussensprechstellen sind in der Audio-Version mit bis zu zwölf Klingeltasten und in der VideoVersion mit bis zu sechs Tasten erhältlich. Auch nach Kundenwunsch gefertigte Aussensprechstellen mit zusätzlichen Tasten, dem biometrischen Zutrittssystem Feller overto usw. sind lieferbar. Feller visaphon ist anpassungsfähig und somit die ideale Lösung für innovative und intelligente

Gebäude. Nebenbei: Einlasskästen für Feller-ferreo-Aussensprechstellen sind bereits seit 1. Juli 2009 lieferbar. Die UP-Innensprechstellen sind ab der Ineltec 09 verfügbar.B

Und nicht vergessen . . . Elektroinstallateure können am FellerStand nicht nur viele andere neue Produkte live sehen und natürlich auch anfassen, sondern sie lernen auch ihre Produktverantwortlichen, bei einem ■ coolen Drink, persönlich kennen.

Feller AG 8810 Horgen Telefon 044 728 72 72 www.feller.ch Ineltec Halle 1.1/C60

1 Perfekt ins EDIZIOdue-Design passende Innensprechstellen lassen sich mit und ohne Video in normale Einlassdosen montieren. 2 Formschöne Aussensprechstellen ganz einfach montierbar.

1

2

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Ineltec./go.automation.

Mit Funk vernetzt die Beschattungsanlage komfortabel steuern

Beschattungstechnik perfekter Art von elero elero, vertreten in der Schweiz durch Meimo AG, produziert auf höchstem Niveau Systeme rund um das Thema Beschattung. Raffinierte Funksysteme erlauben auch dann Komfort und Sicherheit, wenn der Nachzug von Leitungen in bestehenden Bauten schwierig ist. An der Ineltec zeigt Meimo neuste Techniken auf verschiedensten Gebieten. Raymond Kleger In vielen Häusern bestehen zwar elektrische Storen und Markisen, doch diese sind nur mit Tasten vor Ort steuerbar. Bei Abwesenheit werden die Storen geschlossen, was jedem Passanten zeigt, dass hier ein Haus verlassen ist. Bleiben sie offen, kann es in der Wohnung unerträglich heiss werden. Markisen lassen sich leicht durch starken Wind zerstören. Eine wetterabhängige Steuerung und Funksender vereinen Komfort und Sicherheit optimal. Perfekter Sonnenschutz Stürmische Gewitter sind in der Schweiz keine Seltenheit. Daher empfiehlt es sich, Markisen und Lamellenstoren mit einem Funkantrieb zu motorisieren und durch einen Wind- und Sonnenwächter zu ergänzen. Zusammen mit dem Handsender LumeroTel von elero entsteht so ein komplettes Sonnenschutzsystem, das für optimale Beschattung sorgt und die Anlage vor Wetterschäden schützt. Mit dem Aero-

868 plus bietet elero einen einzigartigen Wettersensor, der zuverlässig auf Wind und veränderte Sonnenwerte reagiert und Markisen und Lamellenstoren entsprechend steuert. Da weder Netznoch Datenleitungen nötig sind, kann der Wind- und Sonnenwächter ohne grossen Installationsaufwand an einem individuell wählbaren, bestmöglichen Ort befestigt werden. Die integrierte Solarzelle produziert die notwendige Energie. Clevere Zeitschaltuhr Automatisierte Rollläden und Lamellenstoren sparen im Winter durch pünktliches Schliessen Energie und erhöhen durch die Simulation von Anwesenheit die Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Dazu bedarf es neben der Motorisierung auch einer intelligenten Steuerung, die Rollläden und Lamellenstoren entsprechend der Sonnenaufund -untergangszeiten öffnet und schliesst. Ob per Funksender oder bedrahtetes Wandgerät: Die cleveren Astro-Steuerungen bieten in 15 wählbaren

Sprachen maximalen Bedienkomfort. Bediengeräte für jeden Stil Bauherren und Modernisierer legen immer mehr Wert auf Details. Mit zunehmender Tendenz kommen deshalb auf die Raumausstattung abgestimmte Schalterprogramme zum Einsatz, zum Beispiel aus Aluminium oder Glas. Mit dem Funksender Invio-868 bietet elero Elektroinstallateuren die Möglichkeit, innovative Funktechnik mit Storentastern beliebiger Schalterprogramme zu kombinieren. Rollläden und Lamellenstoren lassen sich damit elegant und zuverlässig steuern. Bidirektionale Funktechnik Die neue Funkttechnik von elero hat zwei wichtige Vorteile für den Anwender: Rückmeldung, der Nutzer sieht sofort, ob sein Steuerkommando angekommen ist. Zuverlässigkeit, sollte beim elero bidi-Funk die direkte Verbindung gestört sein, sorgt die Routing-Funktion für die automatische Suche nach einem Ersatzweg über andere Funkkomponenten des Systems. Die Komponenten sind ab■ wärtskompatibel.

Meimo AG 8954 Geroldswil Tel. 043 455 30 40 www.meimo.ch Ineltec Halle 1.1/B70

52 | Elektrotechnik 8/09


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Zeit für Ablösung des Sterndreieckanlaufs durch Sanftanlaufgeräte

Monatsthema

Sanft im Vergleich zu Sterndreieckanlauf mit hohen Kosten, etwa gleich viel Platz im Steuerschrank wie bei einer Sterndreiecklösung und der Frequenzumrichter produziert erhebliche Verlustleistung. Ein guter Kompromiss, wenn es nur um den sanften Anlauf und allenfalls auch Auslauf geht, ist das Sanftanlaufgerät. Die Praxis zeigt nämlich, dass eine Drehzahlregelung oftmals unnötig ist. Bei Sanftanlaufgeräten wird die Motorspannung über einen Phasenanschnitt reduziert, identisch einem Dimmer bei der Lichtsteuerung von Glühlampen. Die Elektronik sorgt dafür, dass während der gesamten Anlaufzeit ein vorgegebener Stromwert nicht überschritten wird. Dies genügt, um einen Antrieb auf die jeweilige Anwendung zu optimieren. Bei Erreichung der Nenndrehzahl des Motors werden die Thyristoren über integrierte Relais überbrückt. Der Markt bietet einfachste Sanftanlaufgeräte bis zu komplexen Geräten mit allen möglichen Einstellungen und auch Busankopplungen. Im Motor entstehen durch die Reduzierung der Motorspannung beim Anlauf erheblich mehr Verluste als bei der Ansteuerung über einen Frequenzumrichter.

Der Drehstrom-Asynchronmotor hat sich im Bereich der Antriebstechnik bewährt. Er verfügt über ein hohes Drehmoment und kostet wenig. Ungünstig sind seine hohen Einschaltströme und Drehmomentspitzen. Wenn es nur um ein günstiges Anlaufverhalten des Asynchronmotors geht, bieten preisgünstige Sanftanlaufgeräte fast ideales Verhalten. Raymond Kleger Moderne Sanftanlaufgeräte ( Softstarter ) sind wenig teurer als Sterndreieckstarter, beanspruchen im Schrank bis zu 70 % weniger Platz, belasten das Versorgungsnetz mit deutlich kleineren Stromspitzen und vermeiden so ungeliebte Spannungseinbrüche und verhindern durch das Wegfallen der Drehmomentspitzen mechanische Schläge. Antriebe leben deutlich länger, wenn Drehmomentschläge ausbleiben. Der Sanftanlauf ist verschleissfrei, beim Sterndreieckanlauf unterstehen Schützenkontakte einem Verschleiss. Der Leistungsbereich reicht bis 800 kW bei Kompaktgeräten und für die Anlagentechnik bis in den Megawattbereich.

Drei Lösungen für Strombegrenzung Das Verhältnis von Anlaufstrom zu Nennstrom IA / IN zeigt Bild 2. Je höher die Leistung, des Motors, desto ungünstiger wird das Verhältnis. Deutlich ist auch zu erkennen, dass die Polzahl eine erhebliche Rolle spielt. Je höher die Polzahl, desto geringer das Verhältnis von IA /IN. Um nun den Anlaufstrom zu begrenzen, stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung. Der Sterndreieckanlauf ist preislich die günstigste Variante, doch mit vielen Nachteilen behaftet, wie bereits erwähnt. Der Frequenzumrichter stellt die beste Lösung für einen Sanftanlauf dar. Zu seinen Vorteilen zählen die stufenlose Anpassung der Drehzahl und ein davon unabhängig hohes Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich. Dies erkauft sich der Anwender

1 Sanftanlaufgeräte von ABB. 2 Richtwerte für IA/IN bei 4...12-poligen Asynchronmotoren im Bereich von 0.1...100 kW.

IA /IN

8 7

Toleranzband 4-poliger Motor

6 4

Anlaufstrom zu Nennstrom

5

1

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2

6

4

8

12

4 ,6 ,8 ,12 = Polzahl Motor

3 2 1 0,1

0,2

0,5

1

2 5 10 Nennleistung Motor in kW

20

50

100


Verhalten bei Sanftanlauf Beim Sterndreieckanlauf beträgt die Anlaufspannung rund 58 %. Beim Sanftanlaufgerät kann die Startspannung eingestellt werden. Aufgrund der Kurven von Bild 3 ist klar, dass die Anlaufspannung beim Sanftanlauf so gross gewählt werden muss, dass der Motor auch startet. Wenn er nur brummt oder erst nach einer Zeit startet, deutet dies darauf hin, dass die Startspannung nicht ausreicht für das Erzeugen des Startmoments. Es ist auch möglich, dass der Motor anläuft und nach einer kurzen Hochlaufphase für eine kurze Zeit nicht

MK

MD

ID

6 .I N

MS I Y zirka 1/2 I D

M Y = 1/3 M D

IY

3 .I N

MN

Monatsthema

Sterndreieckanlauf Um den Einschaltstrom zu begrenzen, war die Sterndreieckschaltung lange Zeit die einfachste Lösung, ist jedoch mit deutlichen Nachteilen behaftet. Anstatt dass die Motorwicklung direkt 400 V erhält, wird sie in der Anlaufphase mit nur 230 V betrieben, das sind rund 58 % der Nennspannung. Da der Motorstrom ungefähr proportional zur Motorspannung ist, wird der Startstrom um den Faktor der eingestellten Startspannung reduziert, in diesem Fall auf zirka die Hälfte. Das Motordrehmoment ist hingegen proportional zum Quadrat der Motorspannung und reduziert sich damit auf rund ein Drittel des Anlaufmoments, wie Bild 3 zeigt. Beim Anlauf in Sternschaltung sinkt der Strom leicht bis zum Umschalten auf Dreieckbetrieb. Wenn das geringe Anlaufmoment genügt, werden damit im Sternbetrieb gute Ergebnisse erzielt, problematisch wird es erst beim Umschalten auf Dreieckbetrieb. Hier entsteht nun eine gewaltige Strom- und Drehmomentspitze. Dies hat zur Folge, dass beispielsweise Waren auf Transportbändern umfallen und sich die Lebensdauer von Ventilen und Klappen bei Kompressoren beziehungsweise Pumpen reduziert. Auch Keilriemen leben deutlich weniger lang, wenn diese beim Anlauf durchdrehen. Grundsätzlich funktioniert der normale SternDreieck-Anlauf nur, wenn das Lastmoment beim Anlauf deutlich unter MN liegt. Geht man davon aus, dass das geringste Motormoment MS während des Hochlaufs das zweifache MN erreicht, so liegt dieses beim Sterndreieckanlauf bei rund 0,65 x MN. Das Lastmoment muss noch deutlich darunter liegen, sonst bleibt der Motor im Hochlauf hängen. Bei vielen Arbeitsmaschinen (Ventilatoren, Pumpen) ist das zum Glück der Fall, weil das Lastmoment linear oder gar quadratisch mit der Drehzahl ansteigt.

MY ML

MB

Umschaltung Y >

D

IN

nNnS n M B = Beschleunigungsmoment

I D = Strom Direktanlauf

M L = Lastmoment

I Y = Strom bei Y-Anlauf

n

M N = Nennmoment M K = Kippmoment

3 U

M S = Sattelmoment U Start

t

Überbrückung Thyristoren

Motordrehzahl steigend

4 weiter beschleunigt. In diesem Fall übersteigt das Lastmoment das Sattelmoment des Motors. Aufgrund des quadratischen Zusammenhangs zwischen Startspannung und Startmoment darf die Startspannung also nicht zu klein eingestellt werden. Damit ein Motor überhaupt seine Nenndrehzahl erreichen kann, muss das Motormoment zu jedem Zeitpunkt des Hochlaufs grösser sein als das von der Last geforderte Moment. Ist dies nicht der Fall, stellt sich ein stabiler Betriebspunkt noch vor Erreichen der Nenndrehzahl des Motors ein, d.h. der Motor bleibt « hängen». Die Differenz von Motormoment und Lastmoment ist das Beschleunigungsmoment MB, das für die Drehzahlerhöhung des Antriebs zu-

ständig ist. Je kleiner dieses Beschleunigungsmoment ist, desto länger ist die Hochlaufzeit des Motors. Tabelle 1 zeigt nun typische Antriebe, bei denen Sanftanlassgeräte zum Einsatz kommen. Ausser bei der Mühle und bei Brechern kann der Anlaufstrom in vielen Fällen auf den dreifachen Nennstrom reduziert werden. Bei Sanftanlaufgeräten ist es hilfreich, wenn man über grundsätzliche Kenntnisse verfügt, in welcher Höhe bestimmte Kennwerte sind, die beim Gerät eingestellt werden müssen. Tabelle 2 zeigt ungefähre Richtwerte für die Einstellung bei Sanftanlaufgeräten. Die einfachsten Sanftanlaufgeräte haben allerdings nur zwei Einstellmöglichkeiten, nämlich Startspannung und Anlaufzeit. Die angegebenen Werte in der Tabelle können

3 Spitzenwerte Drehmoment und Strom beim Umschalten von Stern- auf Dreieckbetrieb. 4 Prinzip des Phasenanschnitts in der Hochlaufphase. TA1 zeigt Stromreduzierpotenzial beim Einsatz eines Sanftanlaufgeräts. Arbeitsmaschine

Betriebart

Vorteile bei Verwendung von elektronischen Sanftanlassern

Kreiselpumpe

Standard

Vermeidung von Druckstössen, 300 damit Verlängerung der Lebensdauer des Rohrsystems

Kolbenpumpe

Standard

Vermeidung von Druckstössen, 350 damit Verlängerung der Lebensdauer des Rohrsystems

Lüfter

Standard

Schonung der Keilriemen und Getriebe

Förderer, Transportanlage

Standard

Ruckfreies Anfahren Verwendung von 300 preiswerterem Gurtmaterial

Kreissäge, Bandsäge

Standard oder Schweranlauf (t>30 s)

Reduzierung des Anlaufstroms

300

Rührwerk, Mischer

Standard

Reduzierung des Anlaufstroms

350

Mühle, Brecher

Schweranlauf

Reduzierung des Anlaufstroms (Teilweise ist Sanftanlasser nicht möglich, es muss Frequenzumrichter genommen werden)

400 . . . 450

TA1

Anlassstrom (% von IN)

300

Elektrotechnik 8/09 | 55


Monatsthema

Versorgungsspannung

+24 V 0V tan

toff Start

Zündimpulsgenerator

Rampensteuerung U Start

Steuerung Überbrückung

Störung Rampenbetrieb Motor 100 %

Elektronik

PTC

5 5 Blockschaltbild eines Sanftanlaufgeräts mit Thyristoren in zwei Phasen. 6 Kompakte Sanftanlaufgeräte: Links ATS 01 N2 von Telemecanique (Schneider Electric), rechts SMC3 Softstarter 3-phasig inklusive Motorschutz von Rockwell. Sie benötigen bis zu 70 % weniger Platz im Schaltschrank als konventionelle Stern-Dreieck-Kombinationen.

6 von den tatsächlich erforderlichen Werten abweichen, je nach Anwendung. Man kann also ohne weiteres bei der Inbetriebnahme mit kleineren Startspannungswerten beginnen und schauen, wie das System beschleunigt. Auch mit der Anlaufzeit lässt sich experimentieren; die Zeiten sind so kurz wie möglich einzustellen, denn damit entsteht im Sanftanlaufgerät während einer kleineren Zeit Verlustleistung und das Gerät heizt sich damit weniger auf. Verfügt ein System über grosse Trägheitsmomente, muss die Anlaufzeit grösser gewählt werden. Bei einem Brecher empfiehlen Siemens und auch Schneider Electric die so genannte Bost-Funktion, d.h. einen Losbrechimpuls. Dies bedeutet, dass z.B. während 100 ms 80 % der Nennspannung zuerst auf den Motor gegeben werden. Bei besonders schwierigen Antrieben ist der Einsatz von Sanftanlassgeräten fraglich, man muss auf teurere Frequenzumrichter ausweichen. Beim Förderband empfiehlt sich ein langsamer Auslauf, damit Teile auf dem Förderband nicht durch zu hohe Beschleunigungswerte herunterfallen. Auch beim Abstellen des Förderbands ist die Spannung nach einer Rampe zu reduzieren.

Wirkung des Sanftanlaufgeräts Schon seit langem nutzt man Sanftanlaufgeräte zum Starten von grossen

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Drehstrommotoren und bei kleineren Antrieben, wenn keine Drehmomentsprünge auftreten dürfen. Die Leistungselektronik erlaubt durch Phasenanschnittsteuerung die Motorspannung und damit auch den Motorstrom innerhalb einer einstellbaren Anlaufzeit von einer gewählten Startspannung auf die Motornennspannung zu erhöhen, wie Bild 4 zeigt. Beim Start wird der Phasenanschnitt gross gewählt, sodass der Effektivwert der Phasenspannung je nach Anwendung zwischen 30 . . . 80 % der Nennspannung liegt. Von dieser Startspannung wird nun der Phasenanschnittwinkel in dem Masse reduziert, wie der Anwender die Hochlaufzeit festgelegt hat. Je höher die Hochlaufzeit, desto weniger Starts pro Stunde dürfen mit einem Sanftanlaufgerät durchgeführt werden. Der Kühlkörper von Sanftanlaufgeräten ist so dimensioniert, dass z. B. bei einer Hochlaufzeit von 10 s 10 Starts pro Stunde durchgeführt werden können. In der Zwischenzeit kann sich der Kühlkörper abkühlen. Aufbau Sanftanlaufgerät Den typischen Aufbau eines Sanftanlaufgeräts zeigt Bild 5. Jede Phase verfügt über 2 antiparallel geschaltete Thyristoren (einer für die positive, der zweite für negative Halbwelle). Der Steuerwinkel

␣ wird von 180° zunehmend reduziert, bis die volle Spannung erreicht ist. Im Nennbetrieb werden die Thyristoren meist durch Bypass-Kontakte überbrückt, um die Verluste der Thyristoren zu vermindern. Die Verlustleistung im Sanftanlaufgerät entsteht dadurch, dass etwa 3 V über den Thyristoren abfallen. Diese Spannung multipliziert mit dem Strom während der Hochlaufphase, ergibt die Verlustleistung in einer Phase. Bei Sanftanlaufgeräten bis etwa 20 kW sind häufig nur in zwei Phasen Thyristoren eingebaut, somit muss die Thyristorverlustleistung noch mit zwei multipliziert werden. Die Hochlaufspannung wird so geregelt, dass in der Hochlaufzeit der Motorstrom z. B. dem dreifachen Nennstrom entspricht. Bei 2-phasig gesteuerten Antrieben ist die Strombelastung während des Hochlaufs in den 3 Wicklungen nicht identisch. Der Strom in der ungesteuerten Phase ergibt sich aus der Summe der beiden gesteuerten Phasen. Bei 3-phasig gesteuerten Sanftanlaufgeräten wird der Strom in allen drei Motorwicklungen identisch. Nebst ungünstigen elektrischen Verhältnissen im Motor und im Versorgungsnetz haben 2-phasig gesteuerte Sanftanlassgeräte noch einen anderen Nachteil. Während des Startvorgangs entsteht ein elliptisches Drehfeld und damit entsteht ein ungleichmässiger Drehmomentverlauf. Dadurch kommt es im Rotor auch zu seitlichen Kräften, welche die Lager belasten und die Lebensdauer vermindern. Dieser Effekt tritt bei 3-phasig gesteuerten Geräten nicht auf, denn hier entsteht auch während des Hochlaufs ein kreisförmiger Momentverlauf. Der letzte grosse Vorteil von Sanftanlassgeräten mit einem 3-Phasen-Anschnitt liegt in der deutlich kleineren Netzrückwirkung. Bei Phasenanschnittsteuerung entstehen typischerweise Oberwellen der 3., 5. und 7. Ordnung im besonderen Masse, wobei die dritte Oberwelle besonders stark ist. Bei 3-phasig gesteuerten Systemen fehlen die 3. Oberwelle und Vielfache davon. Von daher gesehen sollten eigentlich 2phasig gesteuerte Sanftanlassgeräte gar nicht installiert werden. EVU sollten Vorschriften erlassen, damit Motoren ab einer Leistung von z. B. 5 kW zwingend über 3-phasig gesteuerte Sanftanlassgeräte verfügen müssen. Noch ungünstiger als 2-phasig angesteuerte Sanftanlassgeräte sind Typen, bei denen in der Anlaufphase lediglich eine Halbwelle gesteuert wird (z. B. die positive Halbwelle), die negative Halbwelle wird voll durchgeschaltet. Dadurch


Rampenspannung

L1 L2 L3

Saia®PCD

U Start t on

t off

t

Energie zählt!

U2

Motordrehzahl U1

t on

t off

V1

V2

t

W2

W1

Steuereingang Rampe

7

8

t

Strom in Thyristoren entspricht Motorstrom

ergeben sich für das Versorgungsnetz zum einen eine massiv ungleichmässige Belastung sowie ein wesentlich erhöhtes Auftreten von Oberwellen. Mit Sanftanlaufgeräten lässt sich auch meist ein sanfter Stopp realisieren. Zwei der drei Motorphasen werden für Leistungen bis etwa 20 kW mittels Phasenanschnittsteuerung derart beeinflusst, dass die Spannung in diesen Strängen stetig ansteigt. Nach erfolgtem Motoranlauf werden die Thyristoren mittels interner Relaiskontakte überbrückt und so entstehen nur noch geringste Verluste über den Kontakt-Übergangswiderständen. Bild 6 zeigt hochkompakte Sanftanlassgeräte von Schneider-Electric und Rockwell. Die Wirkung eines Sanftanlaufgeräts zeigt Bild 7. Die Motorspannung wird von der Startspannung an erhöht. Sie muss nicht zwingend linear ansteigen, sondern kann sich auch nichtlinear erhöhen. Letzteres ist der Fall, wenn ein Maximalwert des Stroms vorgegeben wird. In diesem Fall wird von der Elektronik die Spannung so erhöht, dass sich

Strom in Thyristoren entspricht Phasenstrom

ein konstanter Strom von z. B. 3 x IN einstellt. Grosse Sanftanlaufgeräte Bei ganz grossen Motorleistungen sind die Thyristoren in jeder Phase eingebaut, wie Bild 8 rechts zeigt. Das Bild macht deutlich, dass im Normalfall das Sanftanlaufgerät in der Zuleitung zum Motor liegt und der Motor in Dreieckschaltung arbeitet. Somit muss die Motorwicklung für 400 V ausgelegt sein. Die Thyristoren arbeiten mit dem vollen Motorstrom. Jeder Elektroinstallateur weiss natürlich, dass bei der Dreieckschaltung der Zuleitungsstrom 3-mal gösser ist als der Phasenstrom. Das lässt sich natürlich beim Sanftanlaufgerät ausnützen. Werden die Thyristoren in die Phasen der Dreieckswicklung verlegt, entstehen deutlich geringere Verluste in der Hochlaufphase, es kann mitunter ein Sanftanlaufgerät kleinerer Leistung zum Einsatz kommen. Der Nachteil dieser Technik ist natürlich auch ersichtlich, es braucht ein 7-adriges Kabel anstelle eines 4-ad-

7 Wirkung des Steuereingangs auf die Rampenspannung und die Motordrehzahl. Im Beispiel auch Auslaufzeit mit toff. 8 Wenn Thyristoren in Motorphase, wird Strom um 3 kleiner, dafür braucht es 7 Zuleitungsdrähte. TA2 Richtwerte für Startspannung, Anlaufzeit und weitere Daten. Anwendung Förderband Kompressor Ventilator

Pumpe

*Rührwerk

**Zentrifuge **Kreissäge, **Brecher

Startspannung

70 %

60 %

30 %

30 %

30 %

Anlaufzeit

10 s

Energie messen mit Saia® busfähigen Energiezählern

Visualisieren, analysieren und optimieren mit Saia®PCD Web-Panel

Überwachen, steuern, regeln und weiterleiten mit Saia®PCD Steuerungen

(Siemens Datenblatt)

Bandsäge 50 %

30 %

50 %

Halle 2.0 Stand M68

10 s

10 s

10 s

30 s

30 s

60 s

60 s

Stromdeaktiviert begrenzung

deaktiviert

4 x IN

4 x IN

4 x IN

4 x IN

4 x IN

4 x IN

Startmoment

60 %

50 %

60 %

10 %

30 %

30 %

20 %

50 %

Anlaufzeit

10 s

10 s

10 s

10 s

30 s

30 s

60 s

60 s

Losbrechimpuls

deaktiviert

deaktiviert

deaktiviert

deaktiviert

deaktiviert

deaktiviert

deaktiviert

80 %/0,3 s

Auslaufart

Sanftauslauf Freier Auslauf

Freier Auslauf

Freier Auslauf

Freier Auslauf

Freier Auslauf

Freier Auslauf

Freier Auslauf

*=

Schweranlauf, **= Schwerstanlauf

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TA2

Elektrotechnik 8/09 | 57

Monatsthema

UN


F

F

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Q

G

G

Q

Monatsthema

Q

G

M 3~ Kein Halbleiterschutz Leitungs- und Motorschutz

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M 3~ Halbleiterschutz minimal kein Leitungsund Motorschutz

F G

M 3~ Halbleiterschutz minimal Leitungs- und Motorschutz

M 3~ Halbleiterschutz minimal Leitungs- und Motorschutz

9 Verschiedene Möglichkeiten des Leitungs-, Motor- und Halbleiterschutzes bei Sanftanlaufgeräten.

rigen für die Motorzuleitung. Die Lösung mit den Thyristoren in der Phase wird als «Wurzel-3-Schaltung» bezeichnet. Die Anforderungen an Sanftanlaufgeräte sind je nach Anwendung unterschiedlich. Bei jedem Gerät lässt sich die Startspannung und Hochlaufzeit einstellen. Vor allem bei Geräten im hohen Leistungsbereich lassen sich noch viel mehr Daten einstellen, wie dies auch Tabelle 2 zeigt. Was zeichnet grundsätzlich moderne Sanftanlaufgeräte aus? • Integrierter Überlastschutz • Einstellbare Strombegrenzungen beim Anlauf • Unterschiedliche Rampen für An- und Auslauffunktion • Drehmomentsteuerung (z. B. ATS48 von Schneider Electric) • Erkennen von Phasenfolge, -bruch und -asymmetrie • Kleinste Abmessungen (z. B. 45 mm Gerätebreite bis 18 kW) Absicherung Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei modernsten Sanftanlaufgeräten kein externer Motorschutz mehr notwendig ist, weil im Sanftanlasser eine Stromüberwachung in jedem Polleiter vorhanden ist, die gleichzeitig auch einen Phasenausfall erkennt. Es lässt sich auch ein Schutz vor falscher Drehrichtung aktivieren, was vor allem bei transportablen Geräten sinnvoll ist. Es gibt auch Sanftanlassgeräte, die Phasenasymmetrie ausgleichen können. Der SMC-3 von Rockwell gleicht eine Phasenasymmetrie automatisch aus, indem er den Phasenanschnitt in den drei Phasen so wählt, dass der Strom in allen Polleitern die gleiche Stärke aufweist.

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Dadurch wird ungleichmässige Erwärmung in den einzelnen Motorwicklungen sowie eine zusätzliche ungleichmässige Belastung des Versorgungsnetzes vermieden. Ist ein Motor mit Sanftanlaufgerät im Nennbetrieb, sind die Thyristoren durch Relaiskontakte überbrückt und damit bei Überlast oder gar Kurzschluss geschützt. Sollen die Thyristoren während des Anlaufs gegen Kurzschluss oder Erdschluss geschützt werden, so muss eine superflinke Sicherung in der Motorzuleitung eingebaut sein (Bild 9). Hier müssen unbedingt die Anweisungen des Herstellers berücksichtigt werden, denn Halbleiter reagieren im Kurzschlussfall selbst wie Schmelzsicherungen. Zum Problem Kurzschluss muss noch gesagt werden, dass bei einem korrekt installierten Motor mit einem korrekt eingestellten Motorschutzschalter normalerweise kein satter Kurzschluss zwischen zwei Phasen oder zur Masse auftreten kann. Bei einem fehlerhaften Motor sind üblicherweise Teile der Wicklung noch vorhanden, die den Kurzschlussstrom begrenzen. Somit reicht in aller Regel der Schutz über den Motorschutzschalter. Ist die Zerstörung der Motorzuleitung ein reales Szenario, empfiehlt sich der Einbau von Schmelzsicherungen. Bei grosser Schalthäufigkeit empfiehlt sich als Motorschutzmassnahme die Überwachung der Wicklungstemperatur über PTC-Widerstände; diese lassen sich bei vielen Sanftanlaufgeräten direkt am Gerät anschliessen. Selbst wenn der Motor über einen Motorschutzschalter abgesichert ist, so hat der PTC-Eingang zur thermischen Überwachung des Motors seine Berechti-

gung. Der PTC erkennt zuverlässig langsame Temperaturerhöhungen und veranlasst, dass der Motor rechtzeitig vor dem Überhitzen abgeschaltet wird. Der PTC allein genügt aber nicht bei blockiertem Motor für den Schutz, hier reagiert ein Thermorelais zuverlässiger. Das Sanftanlaufgerät darf niemals mit kapazitiver Last - z. B. Blindleistungskondensatoren direkt beim Motor – betrieben werden. Das Erkennen von Phasenfolge und -bruch gehört mittlerweile zum Standard bei Sanftanlaufgeräten. Die Überwachung der Phasenasymmetrie stellt eher die Ausnahme dar. Bei einem der beiden Fehler verhindert das Sanftanlaufgerät den Start bzw. stellt im Betrieb ab. Fazit Es gibt Sanftanaufgeräte (z. B. Carlo Gavazzi), bei denen der Anwender nicht diverse Potentiometer einstellen muss, sondern er stellt nur vordefinierte Profile ein. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass mit relativ wenigen fixen Profilen der grösste Teil von Anwendungen abgedeckt wird. Es gibt auch Sanftanlaufgeräte, bei denen sich der Motorstrom einstellen lässt und damit wird ein Motorschutz überflüssig. Nochmals zusammengefasst die Vorteile des Sanftanlaufs: • Keine Drehmoment- und Stromsprünge durch Drehmomentsteuerung (keine Schläge in Wasserleitungen) • Keine Drehmomentsprünge, dadurch wird ein allfälliges Getriebe und die Arbeitsmaschine geschont • Optimale Anpassung an die Antriebsaufgabe durch Einstellung der Startspannung (40 . . . 100 %) und Hochlaufzeit bis zu 60 s. • Minimalste Verlustleistung, wenn Relais Thyristoren überbrückt hat • Bis zu 70 % Platzersparnis im Schaltschrank gegenüber einer Sterndreieckkombination • Geringer Verkabelungsaufwand durch einfache 4-adrige Motorzuleitung, bei längeren Zuleitungen ist das Sanftanlaufgerät billiger als eine Sterndreieckvariante. Man sollte unbedingt Sanftanlaufgeräte mit 3-phasig gesteuerten Drehstrombrücken verwenden, denn damit werden die Lager des Motors geschont und Netzrückwirkungen deutlich kleiner gehalten. Weil Sanftanlaufgeräte viele Vorteile bringen gegenüber einem Sterndreieckanlauf, müsste man meinen, dass der Sterndreieckanlauf der ■ Vergangenheit angehört.


Das volle Programm an Sanftanlassern für alle Fälle von ABB

ABB bietet vom einfachen Sanftanlasser bis zu komplexen Sanftanlassgeräten eine breite Anwendungspalette für Leistungen bis über 500 kW. Allen gemeinsam ist, dass eine Rampe für Start sowie für Stopp besteht.

Raymond Kleger Es gibt viele Anwendungen für Sanftanlasser, nämlich überall dort, wo bis jetzt

Stern-Dreieck-Kombinationen den Einschaltstrom begrenzen. Aber nicht nur da, sondern grundsätzlich immer dann, wenn abrupte Drehmomentwechsel

Umfassendes Sanftanlasser-Programm von ABB für 1,5-kW-Motoren bis zu Motoren mit mehr als 500 kW.

Highlight

Sanftanlasser von ABB – eine gute Wahl beim Antrieb unerwünscht sind. Ein stellvertretendes Anwendungsbeispiel: Überall dort, wo Pumpen im Einsatz stehen, sind Sanftanlasser die beste Wahl, sofern keine Drehzahlregelung gefordert ist. Wird nämlich der Motor einer Pumpe abrupt ausgeschaltet, führt die plötzliche Veränderung im Wasserfluss zu Druckwellen und Schlägen in Ventilen und Rohren. Dieser sogenannte Wasserhammer tritt häufig in Pumpsystemen mit langen Rohrleitungen und grossen Förderhöhen auf und führt mit der Zeit zu einem erhöhten Verschleiss der Ausrüstung. Die Druckschläge lassen sich durch eine Regelung mit zeitlich optimalem Verlauf des Motordrehmoments vollständig beseitigen. Umfassendes Programm ABB bietet 3 verschiedene Sanftanlasser-Baureihen: • Kompakte Baureihe PSR mit Leistungen von 1,5...55 kW bei 400 V • Flexible Baureihe PSS mit Leistungen von 7,5...160 kW bei 400 V • Erweiterte Baureihe PST mit umfangreichen Funktionen und auch Schnittstellen im Leistungsbereich bis 560 kW bei 400 V Vollständiger Motorschutz Im PST-Sanftanlasser sind viele nützliche Funktionen zum fortschrittlichen Schutz der Motoren und Sanftanlasser integriert. Dazu gehören: programmierbarer Überlast-, Überstrom-, Unterlast-, Phasen-Asymmetrie- und Phasenumkehrschutz, Überlastschutz der Thyristoren und die Überwachung der korrekten Funktion des Bypass-Schüt■ zes. ABB Schweiz AG Normelec 5400 Baden Tel. 058 586 00 00 www.abb.ch go.automation Halle 2.0/C18

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Installations- & Gebäudetechnik

Bauernhaus mit dem Appenzeller Baulabel zertifiziert

Das intelligente Bauernhaus Das unscheinbare Bauernhaus auf einem Appenzellerhügel vereint traditionellen Baustil mit modernster Technik und erfüllt die hohen Anforderungen an nachhaltiges Bauen. Bauherr Andreas Bänziger hat dafür das «Appenzeller Baulabel»-Zertifikat erhalten. Richard Staub Was von aussen wie ein klassisches Bauernhaus aussieht, überrascht umso mehr in seinem Innern. Die Grundfläche des ehemaligen Stalls ist nun ein grosses Wohnzimmer. Um eine halbe Etage verschoben ist das Schlafzimmer in der Grösse des Grundrisses des früheren Hauses. Die Räume sind gross und hell, trotz der kleinen Appenzeller Fenster. Dies gelang vor allem auch durch die wenigen Wände auf 300 m2 Wohnfläche. Und auch die Technik spricht Bände für sich. Dem Bauherr war es ein grosses Anliegen, jederzeit den Status des Hauses einzusehen, da er oft beruflich unterwegs ist. Als Visualisierungs- und Fernbedienungskomponente wurde ein Gira Homeserver verwendet. Darin in-

tegriert sind unter anderem die Beleuchtung, die Holzläden, die Heizung, die Anzeige von Stör- und Betriebsmeldungen sowie die Bang & OlufsenFernbedienung ( B&O ) für die Lichtsteuerung. Ein weiterer Wunsch war eine angepasste Bedienungsoberfläche, die sich am Design der B&O-Audiound Videoanlage (BeoMedia) orientiert. Die Bedienung der ganzen Haustechnik folgt nun im Stil von B&O über eine dezent in Schwarz gehaltene Oberfläche, die nur wenige Elemente pro Seite vereint. Keine Spur eines komplizierten oder überladenen Bedienungsbildschirms. Lichtszenen werden einfach über eine der vier farbigen Tasten auf der B&O-Fernbedienung oder über die Oberfläche des iPods bedient. Die Technik ist gut getarnt, die Bedienung ergonomisch, übersichtlich

und erfordert wenige Eingriffe. Schalter und Steckdosen sind praktisch keine sichtbar. Für den Lichtschalter sind die Präsenzmelder und die Fernbedienung im Einsatz, die Steckdosen wie auch die Anschlussdosen für den Zentralstaubsauger sind diskret in Bodendosen eingelassen. Die Präsenzmelder verfügen über einen programmierbaren Nachtmodus, um beim Schlafen ein LichtEinschalten zu vermeiden. Immer auf dem Laufenden Die Bedienung der Heizung erfolgt gänzlich über den HomeServer. Zudem ist die Heizungssteuerung mit der Holzladensteuerung eng verbunden. In Kombination mit der Wetterstation öffnet die Steuerung bewusst die Verdunkelung bei Sonnenlicht und bei tiefen Temperaturen. Umgekehrt schliesst die Verdunkelung, wenn es im Haus zu warm wird. Wichtig im vernetzten System sind die Status- und Störmeldungen. Über ein Strommessmodul wird der Stromverbrauch von Küchengeräten, beispielsweise dem Kühlschrank überwacht. Merkt die Steuerung nun, dass dieser in den letzten drei Stunden

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(Quelle:BUS-House)

(Quelle:BUS-House)

1 Das neu gebaute Bauernhaus ist intelligent vernetzt und gilt als Musterbeispiel für nachhaltiges Bauen. 2 An der Schaltzentrale in der Küche steuert Andreas Bänziger das ganze Haus, liest E-Mails und surft im Internet.

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Die eigene Datenleitung im Dorf Für die Unterhaltung steht im Keller ein Storageserver mit dem Multimedia Content. Dieser ist sogar mit seinem anderen Haus im gleichen Dorf über eine direkte Mietleitung verbunden. «In Zukunft werde ich meine Musik und Medien mit meinen Neffen teilen,» sagt Andreas Bänziger, «dafür werden wir nur einen Server brauchen». Der Server wird auch für das B&O-Multiroomsystem gebraucht. Und zwar in diesem Bauernhaus für die neuen Bewohner wie auch heute schon für den Bauherr selbst in seinem 1,5 km

Installations- & Gebäudetechnik (Quelle:BUS-House)

entfernten Haus. Das Bedienen der Multimediainhalte erfolgt entweder direkt an den Geräten mit der Fernbedienung, über BeoMedia am PC in der Küche oder drahtlos mit Laptop oder iPod Touch/iPhone... Die Schwachstromverkabelung für diese Dienste und eine Multimedia-Verkabelung nach Ethernetstandard führt konsequent mit zahlreichen Anschlüsse in jedes Zimmer. Intelligente Regelung der Gewerke verbessert zwar die Energieeffizienz, erzeugt jedoch für den Betrieb der notwendigen Geräte und der Multimediavernetzung mit Servern, Clients einen hohen Standby-Verbrauch. Das nach Minergiestandard gebaute Haus produziert deshalb selbst Energie auf dem Dach. Die Photovoltaikanlage erzeugt im Sommer bis zu 55 kWh elektrische Energie pro Tag. Mit dieser Anlage kann das Haus pro Jahr genügend Energie erzeugen, inklusive Wärmepumpe im Winter. Die Abwärme des Storageservers, in dem alle Multimediadaten gespeichert sind, wird direkt ins kontrollierte Wohnraumlüftungssystem geführt, ebenso die Abwärme der Wechselrichter der 9 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach. Das Haus ist eine gelungene Kombination von Moderne und Tradition. Bauherr Andreas Bänziger hat das Haus von Grund auf entworfen. Er habe sich viele Ideen aus dem Standardwerk «Die Bauernhäuser beider Appenzell» geholt, sagt er. Für den Neubau in der Landwirtschaftszone war er oft mit

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(Quelle:BUS-House)

nicht mehr gekühlt hat, sendet diese einen Alarm per E-Mail oder SMS. Für die Sicherheit sind alle Türen mit dem System verbunden, eine Kamera am Hauseingang sendet ein E-Mail mit Foto, sobald jemand geklingelt hat. Zudem sind die Teichpumpe über KNX integriert, ebenso wie die Wasserzähler für Trinkwasser mit Klärungsgebühr, für die teilweise Zugabe von Trinkwasser ohne Klärgebühr für den Weiher oder dem eigenen Quellwasser für den Weiher und die WC-Spülungen. Ventile in den Wasserleitungen stoppen ein Überfliessen von Wasser in der Badewanne. Die Toiletten werden periodisch automatisch gespült. Damit wird die Algenbildung des Quellwassers verhindert. Es scheint in diesem Haus kein Gerät zu geben, dessen Status nicht über diese zentrale Steuerung abrufbar wäre. Und zwar im Haus als auch irgendwo über das Internet.

4 3 Im Kühlschrank bei der Zufahrt deponieren Lieferanten die online bestellten Lebensmittel. 4 Selbst die Bedienoberfläche ist im B&O-Design.

zahlreichen Vorschriften und Regeln konfrontiert. Dafür habe er selbst die Gesetzbücher durchgearbeitet und im■ mer wieder Lösungen gefunden.

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Installations- & Gebäudetechnik

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Cadec erlaubt Fernschaltungen in Zeptrion-Installationen

Mit Zeptrion wird in der Schweiz in vielen Wohnungen der Komfort verbessert. Doch nur wenige wissen, dass es von Cadec ein GSM-Master-Gerät mit einem Zeptrion-Interface gibt, um direkt über ein SMS innerhalb der Zeptrion-Installation Geräte zu schalten. Raymond Kleger Zeptrion erlaubt wesentliche Komfortverbesserungen im Wohnungsbereich, das ist jedem Elektroinstallateur bekannt. Vor allem zentrale Funktionen, Gruppen- und Szenesteuerungen sowie Anwesenheitsvortäuschung bei verlassenem Haus sind beliebt. Cadec erweitert nun diese Funktionalität, indem erstens über ein Touchpanel komfortabel und übersichtlich Geräte geschaltet werden können und zweitens lassen sich mit dem Tele-Butler und einem ZeptrionInterface auch Geräte gezielt über ein SMS schalten. Das ist aber nicht alles, der Tele-Butler verfügt natürlich auch über die Fähigkeit, SMS im Alarmfall zu verschicken. Anlass dazu könnte sein, dass bei verlassenem Haus der Bewegungsmelder anspricht, die Raumtemperatur wegen Ausfalls der Heizung zu tief fällt oder der Rauchalarmsensor anspricht. In jedem dieser genannten Fälle liesse sich ein SMS an verschiedene Empfänger absetzen. Leicht zu installieren Die Zeptrion-Installation kommt bekanntlich ohne Bus und auch ohne eine PC-Parametrierung aus. Die Daten von übergeordneten Steuerelementen werden über einen gewöhnlichen Starkstromdraht übertragen. Tele-Butler kommuniziert mit dem Zeptrion-Interface und einem allfälligen Touchpanel über einen Bus. Auch hier ist, bis auf die Parametrierung der Touchpanel-Oberfläche, kein PC notwendig. Am Zeptrion-Interface lassen sich sogar alle Abgänge auch von Hand über Schalter betätigen; das wird

Highlight

SMS steuert direkt Zeptrion-Verbraucher Anlagen. Im Speziellen erlaubt Cadec auch die Funktionalität einer Zeptrion-Installation mit dem Tele-Butler in Kombination mit einem Zeptrion-In■ terface deutlich zu erhöhen.

insbesondere bei der Störungssuche und Inbetriebnahme geschätzt. Alarme absetzen Zeptrion erlaubt nur eine Befehlsgabe von übergeordneten Steuerelementen zu untergeordneten. Kommt ein TeleButler zum Einsatz, lassen sich an diesem direkt Rauchmelder, Raumthermostate und Bewegungsmelder anschliessen. Vor allem bei verlassenem Haus erhöht dies die Sicherheit, wenn beim Ansprechen eines Sensors Hausbewohner durch ein SMS alarmiert werden. Parametrieren über Internet Der Internet-Anschluss ist relativ störanfällig und Geräte mit InternetAnschluss sind deutlich teurer, weil der Prozessor über wesentlich mehr Leistung und Speicher verfügen muss. Viele schätzen es, wenn sie einfach über ein SMS eine Schaltfunktion oder auch Statusabfrage – z. B. Soll- und Istwertabfrage der Raumtemperatur – erledigen können. Hingegen die Parametrierung über die Tastatur am Gerät kann zur Tortur werden, wenn dies bestenfalls einmal im Jahr geschieht. Hier ist eine komfortable Eingabemaske, wie sie über das Internet geboten wird, viel komfortabler. Diesen Komfort bietet Cadec, indem über die Homepage von Cadec die Parametrierung des Geräts erfolgen kann. Fazit Cadec bietet ein interessantes Programm an Fernwirkgeräten für einfachste Anwendungen bis zu komplexen

Cadec AG 3076 Worb 031 839 70 83 www.telebutler.ch 1 Tele-Butler als Reiheneinbaugerät speziell für Neubauten geeignet. 2 Mit Tele-Butler und einem Zeptrion-Interface lässt sich jede Zeptrion-Installation fernsteuern.

1 Touchpanel

Alarmgeber

BUS

ZeptrionInterface

Master

ZeptrionInstallation

2

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Installations- & Gebäudetechnik

Dätwyler Cables – vom Kabelhersteller zum Engineering- und Service-Unternehmen

Fokus auf elektrische Gebäudeinfrastrukturen An der erstmals durchgeführten Dätwyler Cables Convention berichtete der Urner Systemanbieter im Juni über neuste Trends aus der Welt der elektrischen Gebäudeinfrastruktur. An der zweitägigen Veranstaltung am Firmenstandort in Altdorf zeigten hochkarätige Fachreferenten den über 80 internationalen Teilnehmern Möglichkeiten der intelligenten Gebäudetechnik von heute und morgen. Das Unternehmen bietet hochwertige Systemlösungen und Services für die elektrische Infrastruktur von Zweckbauten wie Sportstadien, Tunnels oder Einkaufszentren. Johannes Müller, Leiter des Konzernbereichs Dätwyler Cables, erläuterte in seiner Begrüssung die Entwicklung des Unternehmens von einer Schweizer Kabelfabrik zum international tätigen Anbieter von Gesamtlösungen für die elektrische Gebäudeinfrastruktur. « Intelligente Komplettlösungen für Kommunikationsnetzwerke, Sicherheit, Gebäudeautomation können die Energie- und Betriebskosten unserer Kunden wesentlich senken », unterstrich Müller die Bedeutung seines Geschäftsmodells im rezessiven Um-

feld. Paul Hälg, CEO der Dätwyler Gruppe, verwies in seinem Referat auf den Kundennutzen, der sich durch die Zugehörigkeit von Dätwyler Cables zu einem starken Konzern ergibt. Finanzkraft und Kontinuität sind gerade in der heutigen Zeit nicht zu unterschätzende Wettbewerbsvorteile. Heiner Wiertz, Inhaber der Firma Complan EDV-Infrastruktur, gab anhand konkreter Referenzprojekte einen Überblick über die vielen Möglichkeiten, die konvergente IP-basierte Netzwerke für moderne Bürogebäude bieten.

Systemlösungen für Zürcher Westumfahrung Die im Frühjahr 2009 eröffnete Zürcher Westumfahrung vertraut auf die bewährten Verkabelungslösungen von Dätwyler Cables für den einwandfreien Betrieb verschiedener elektromechanischer Anlagen. In den fünf Autobahntunnels mit einer Gesamtlänge von über 13 Kilometern wurden mehrere hundert Kilometer Sicherheitskabel unterschiedlichster Typen sowie Systemkomponenten von Dätwyler Cables installiert. Die Sicherheitskabel mit Isola tions- und Funktionserhalt ( FE 180 / E30-E60 ) tragen unter anderem dazu bei, dass die Lüftung, Ventilation, Signalisierung und diverse Beleuchtungen zuverlässig funktionieren und die relevanten

Anlagen selbst im Falle eines Brandes über eine definierte Zeitspanne weiter mit Strom versorgt werden. Die Glasfaserkabel von Dätwyler Cables wurden vor allem in den Bereichen Telekommunikation und Sensorik eingesetzt. Dätwyler Cables hat im Rahmen des Neubaus seit 2007 mehrere Arge und Leitungsbauer mit Kupferund Glasfaserkabeln sowie dazu passenden Komponenten beliefert. Die geprüften Systemlösungen von Dätwyler Cables verfügen über Zulassungen nach allen geltenden Vorschriften. Sie erfüllen die strengsten europäischen Richtlinien und gewährleisten eine hohe Anlagenverfügbarkeit – auch im Brandfall.

1 Teilnehmer diskutieren neuste Trends in der elektrischen Gebäudeinfrastruktur an der Dätwyler Convention in Altdorf.

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Von der Neat-Baustelle ins Haus der Kunst Anschliessend standen mehrere Workshops in besonderen Lokalitäten auf dem Programm. Unter der Leitung von Charly Simmen, Projekt- und Oberbauleiter bei der AlpTransit Gotthard AG, erhielten die Besucher im Neat InfoCenter einen Überblick über den Stand der Arbeiten am Jahrhundertbauwerk Gotthard-Basistunnel. Martin Aschwanden, Product Manager Safety and Elevator bei Dätwyler Cables, erläuterte den Gästen, warum ein Tunnel bezüglich Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen heutzutage mindestens so komplex ist wie ein Bürogebäude oder Sportstadion. Das Haus für Kunst Uri bildete den attraktiven Rahmen für ein Seminar zum Thema Datennetzwerke der Zukunft, das von Dr. Andreas Danuser, CEO von Translumina Networks, geleitet wurde. Anhand verschiedener Beispiele zeigte er auf, welche neuen Anwendungen und Geschäftsmodelle durch das Zusammenwachsen von Telefon, Internet und Fernsehen möglich werden. Dr. Jonas Greutert, Leiter Produktmanagement bei Dätwyler Cables, stellte entsprechende Infrastrukturlösungen vor, mit denen der Trend zu Triple Play realisiert werden kann.


Internationaler Multi-Nischenplayer Die Dätwyler Gruppe ist ein industrieller Zulieferer und Distributor technischer und elektronischer Komponenten. Dabei konzentriert sich die Gruppe auf attraktive Nischen, die eine Erhöhung der Wertschöpfung sowie nachhaltig profitables Wachstum ermöglichen. Mit den vier Konzernbereichen Kabel, Gummi, Pharmazeutische Verpackungen und Technische Komponenten fokussiert sich die Gruppe auf die Märkte Industrie, Pharma und Datacom. Innovative Lösungen und die Positionierung als kompetenter Entwicklungspartner der Kunden bilden die Pfeiler der Strategie. Mit rund 4700 Mitarbeitenden erwirtschaftete die Dätwyler Gruppe 2008 einen Umsatz von rund 1300 Mio. Franken. Der Konzernbereich Kabel ( Dätwyler Cables ) erzielte 2008 einen Umsatzanteil von 273,3 Mio. Franken. Dätwyler Cables etablierte sich als führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Systemlösungen und Serviceleistungen für die elektrische Gebäudeinfrastruktur. Schwerpunkte bilden die Bereiche Datennetzwerke, Sicherheitskabelsysteme, Gebäudeautomation und Liftkabelsysteme. Mit über 90 Jahren Erfahrung verfügt Dätwyler Cables über ein fundiertes Fachwissen. Basierend auf der eigenen Entwicklung und Fertigung von Kupferund Glasfaserkabeln sowie Systemkomponenten bietet Dätwyler Cables umfassende Gesamtlö-

Von Sportstadien bis Energieeffizienz Am Folgetag machte Gastreferent Charles R. Botta, Präsident und CEO der Botta Management Group AG, die Bedeutung elektrischer Infrastrukturen für Sportstadien deutlich. Aktuelle Beispiele dafür sind die neuen Stadien für

sungen mit Beratungs-, Schulungs-, Konfektionierungs-, Logistik- und Garantiedienstleistungen an. Der Konzernbereich Technische Komponenten, zu dem heute die Unternehmen Distrelec, Elfa und Maagtechnik gehören, erreichte einen Umsatzanteil von 585,3 Mio. Franken. 2008 hat sich das Unternehmen im Geschäftsbereich Versandhandel mit dem Kauf der Elfa-Gruppe verstärkt und Synergieprojekte erfolgreich umgesetzt. Zusammen sind Distrelec und Elfa in Kontinentaleuropa der führende Katalogdistributor für Industrieelektronik und Automation.

die Fussballweltmeisterschaft in Süd afrika und die Olympischen Spiele in Sotschi. Auf grosses Interesse stiess auch der Vortrag von Dieter von Arx, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Luzern, der den Zusammenhang zwischen intelligenter Gebäu-

detechnik und Energieeffizienz auf■ zeigte. www.daetwyler-cables.com www.distrelec.ch www.daetwyler.ch Ineltec Halle 1.1/C81

2 Dätwyler Cables bieten umfassende Lösungen für die elektrische Gebäudeinfrastruktur.

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Installations- & Gebäudetechnik

Businstallationen sind keine elektrobiologischen Problemstellen

EMV-Messungen an KNX-Installationen Viele elektrobiologisch orientierte Bauherren sind heute bezüglich der EMV-Problematik teilweise verunsichert, da mit den Buskabeln und -geräten, die ja meist im kHz-Bereich arbeiten, zusätzliche «Strahler» eingebaut werden. Auch bezüglich Funkmodulen anstelle von Buskabeln, ist man teilweise skeptisch. Meist herrscht Unklarheit über die Höhe der elektromagnetischen Wechselfelder, welche durch die Telegramme bzw. der angeschlossenen Busgeräte erzeugt werden. Hans R. Ris Die klassische Elektroinstallation mit Rohrverlegung für das 50 Hz-Netz ist nach dem Prinzip «Direktverbindung» von der Abzweigdose – Schalter – Steckdosen – Verbraucher aufgebaut. Bei umfangreichen Installationen mit vielen Leitungen ist nicht nur die Installation aufwändig, auch die Umgebungsbelastung mit elektrischen und magnetischen Feldern kann zu Diskussionen Anlass geben. Allerdings liegen die Werte in praktisch allen Fällen weit

unterhalb der in der Verordnung «Schutz vor nichtionisierender Strahlung» NISV SR 814.710 definierten Grenzwerten. Aus der Sicht der NISV wie auch verschiedener Elektrobiologen ist es empfehlenswert, den aus physikalischen Gründen bei Elektroinstallationen entstehende «Elektrosmog» vor allem in Wohn- und Schlafbereichen zu minimieren. Zusätzlich gilt es auch die Vielfalt empfindlicher Elektrogeräte vor Störungen zu schützen. Die EMV, die Elektromagnetische Verträglichkeit, ist

EMV-Messungen an KNX-Installationen: Aktive Monopolantenne und KNX-Kabel mit Bediengeräten auf dem Tisch in den Labors der Hochschule für Technik Zürich HSZ-T. Die gemessenen Feldstärken von KNX-Installationen sind sehr schwach und haben nach heutigen Erkenntnissen keine biologischen Auswirkungen auf Lebewesen.

hier das Thema. Durch eine geschickte Rohrführung, vor allem den Randzonen der Räume entlang, statt «kreuz und quer», lassen sich die Felder reduzieren. Denn in diesen Zonen halten sich Menschen meist nicht dauernd auf. Elektrosmog ist physikalisch bedingt Freilich ist das Grundproblem der EMV aus physikalischen Gründen gar nicht lösbar. Denn jeder Spannung führende Leiter strahlt ein elektrisches Feld ab und sobald ein elektrischer Strom fliesst, kommt ein elektromagnetisches Feld dazu. Beide Felder lassen sich nur bedingt abschirmen – ein Restfeld bleibt immer vorhanden. Zusätzlich kommt dazu: Jeder elektrische Leiter ist einerseits «Sender» und anderseits «Empfänger» elektromagnetischer Strahlung. Verschiedene Normen sorgen aber dafür, dass die Probleme elektromagnetischer Felder beherrschbar bleiben. Werden anstelle klassischer Elektroinstallationen Buslösungen installiert, so wird bei geschickter Planung massiv Leitermaterial beim 50 Hz-Netz eingespart, indes kommen nun aber die Busleitungen und die dazu notwendigen Geräte dazu. Kein Elektrosmog durch Buskabel Unter der Federführung von Arnold Engineering und Beratung, Opfikon, beauftragte die KNX Swiss die Hochschule für Technik Zürich HSZ-T, Messungen an einem KNX-Buskabel 2 x 2 x 0,8 mm samt Bedienstation und an einem KNX-Funkmodul durchzuführen. Als Vergleich wurde auch ein 3 x 1,5 mm2 T-Draht in einem Kunststoff-Installationsrohr samt verschiedenen Verbrauchern gemessen. Die Installation sollte einer realen Anlage entsprechen, wurde aber labormässig etwas vereinfacht in einer Absorberkammer aufgebaut. Beim Europäischen Installationsbus KNX beträgt die Systemspannung 24 V DC und die Busteilnehmer beziehen je

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EN- / SN-Messnorm. Die Messtechniker der HSZ-T stützen sich daher auf die Norm MIL-STD-461D/462D aus der Militärtechnik. Gemessen wurde im Frequenzbereich 10 kHz bis 30 MHZ.

Messungen KNX-Buskabel Es wurden zwei verschiedene Messaufbauten im Frequenzbereich 10 kHz bis 100 kHz getestet. • Prüfaufbau 1: Auf einem Tisch wurde ein KNX-Kabel ausgelegt und zwei Bedienstationen angeschlossen. Bild 2 zeigt den abgestrahlten Störpegel mit und ohne KNX-Signal, wenn der Schirm des Kabels nicht angeschlossen ist. Das KNX-Signal ist mit 10 dB über dem Grundrauschpegel kaum bemerkbar und wird von diesem praktisch überdeckt. Die Spitze bei 63 kHz wird vom Telegrammgenerator verursacht. Schliesst man den Schirm des KNXKabels bei der Absorberkammer an Erde (Bild 3), so kann das Grundrauschen des Messaufbaus um ca. 15 – 20 dB gesenkt werden. Die Störungen, verursacht durch das KNX-Signal, werden dann gut sichtbar, sind aber nicht grösser als maximal ca. 40 dB␮V/m (0,1 mV/m). • Prüfaufbau 2: Hier lag nur ein Kabelstück, von 1m Länge frei auf dem Tisch, der Rest des Kabels wurde mit Aluminiumfolie abgeschirmt. Bei den Messungen mit dem KNX-Signal

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6,25 mA (150 mW). Bereits aus diesen Eckdaten ist ersichtlich, dass kaum gravierende Probleme bezüglich der abgestrahlten Felder entstehen können. Die Datenpakete des KNX-Telegramms bestehen gemäss Bild 1 aus digitalen Signalen mit konstantem Sendepegel. Die Bitlänge beträgt 104 ␮s und die Datenrate 9615 Bit/s entsprechend einer Frequenz von 9,615 kHz. Auf Grund der Flankensteilheit sind aber Frequenzen bis in den MHz-Bereich zu erreichen. Da elektrische Leiter nicht nur als Sender, sondern auch als Empfänger wirken, ist nicht nur entscheidend, was in die Kabel signalmässig eingespeist wird, sondern auch, welche Störsignale auf das Kabel an seinen Enden einkoppeln. Es werden daher nicht nur die eingespeisten Nutzsignale (Telegramme) abgestrahlt, sondern auch zusätzlich die eingekoppelten Störsignale. Um die schwachen Nutzsignale überhaupt erkenntlich zu machen, waren während den Messungen gewisse EMVMassnahmen erforderlich. Betroffen war vor allem der Schirm des Kabels. Denn dieser ist gemäss KNX im normalen Gebrauch nicht gewollt geerdet. Während den Messungen wurde dieser aber geerdet, so dass die Nutzsignale nicht von den Störsignalen überdeckt wurden. Für den relativ tiefen Frequenzbereich des KNX-Signals gibt es keine

1 1 KNX-Telegramm

treten bei einzelnen Frequenzen Spitzen auf, die maximal ca. 10 dB über den Werten der Messungen ohne KNX-Signal liegen. Auch hier verbessert die Erdung des KNX-Kabel-Schirmes gemäss Bild 4 die Situation. So können die Feldstärken um ca. 20 dB gesenkt werden und die Störungen, verursacht durch das KNX-Signal, sind nicht mehr sichtbar. Man kann davon ausgehen, dass bei der Installation der Kabel, mit Längen von einigen Metern, die Feldstärken des KNX-Signals im Maximum ca. 5 dB bis 10 dB höher werden. Bei allen Messungen liegen die Störpegel des KNX-Telegramms bei 0,1 mV/m und damit weit unterhalb des NISVVorsorgegrenzwertes von 4 V/m. Vergleicht man einen Kurzwellensender mit gutem Empfang, so steht hier eine ver-

2A/B: Prüfaufbau 1: Abgestrahlter Störpegel KNX-Kabel, Schirm beidseitig nicht angeschlossen. Das KNX-Signal ist kaum bemerkbar: mit KNX-Signal (oben), ohne KNX Signal (unten).

3A/B: Prüfaufbau 2: Abgestrahlter Störpegel KNX-Kabel, Schirm bei der Einführung in die Absorberkammer geerdet. Das KNX-Signal ist gut sichtbar: mit KNX -Signal (oben), ohne KNX Signal (unten).

2A

3A

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3B

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4 Wird der Schirm des KNX-Kabels bei der Einführung in die Absorberkammer geerdet, so können die Feldstärken um ca. 20 dB gesenkt werden und die Störungen, verursacht durch das KNX-Signal, sind nicht mehr sichtbar.

gleichbare Feldstärke von 0,1 mV/m bis 0,5 mV/m zur Verfügung. Messungen an Funk-Taster Als Funk-Taster wurde ein Typ Hager WHT 390 eingesetzt und die Feldstärken gemäss EN 55022 bei 868,3 MHz, das ist die Sendefrequenz des Funktasters, in der Absorberkammer in 3 m Abstand gemessen. Dieses batteriebetriebene Funkmodul sendet bei jeder Betätigung des Tasters einen kurzen Impuls mit einer Sendeleistung von 5 mW aus. Funksignale werden somit nur bei Datenverkehr gesendet. Um die Messung nicht durch die Bedienperson zu beeinflussen, wurde die Taste mit einem Holzstab (Bild 5) betätigt. Die Messwerte liegen je nach Ausrichtung der Antenne und Anordnung der Bedientasten zwischen 81 dB␮V/m bis 100 dB␮V/m (11 mV/m bis 100 mV/m) und liegen damit auch hier weit unterhalb des NSIV-Vorsorgegrenzwertes von 4 V/m. Als Vergleich sei ein GSM-Handy bis 2 W erwähnt, das Spitzenwerte bei 3 m Abstand von bis 3 V/m aussendet. Messungen an 230 V-Kabel Als Vergleich mit der Messung des KNX-Kabels wurde ein InstallationsKabel 3 x 1,5 mm2 T-Draht in einem Kunststoff-Installationsrohr in gleicher Messanordnung (Bild 6) getestet. Mit 1 m Länge lag es frei auf dem Tisch, der Rest war ebenso abgeschirmt mit Aluminiumfolie. Das Ende des Kabels wurde von ausserhalb der Absorberkammer mit 230 V gespeist und am Ende mit unterschiedlichen Verbrauchern (verschiedene

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5 BiConiLog Antenne und Hager Funk-Taster WHT390 auf Tisch an Holzklotz befestigt, Taster wird mit Holzstab betätigt, Bedientasten gegen die Messantenne gerichtet.

Schaltnetzteile, Ladegeräte, Glühlampen) belastet. Im Frequenzbereich von 180 kHz bis 3,5 MHz ergab sich ein Maximalwert von 1 mV/m. Die biologische Sicht Hochfrequente elektromagnetische Strahlung kann bei hohen Feldstärken bei Lebewesen Erwärmungseffekte, aber auch andere Effekte zur Folge haben. Im Umfeld normaler elektrischer Installationen und insbesondere die bei Buskabeln und deren Geräten auftretenden niedrigen Feldstärken in der Grössenordnung bis etwa 0,1 V/m, sind keine solchen Effekte feststellbar. Beim üblichen Betrieb mit diesen schwachen Feldstärken, sieht das BAG Bundesamt für Gesundheit keine Probleme. • Die gemessenen Feldstärken von KNX-Installationen sind viel schwächer als bei anderen drahtlosen Netzwerken. Selbst bei Kurzwellensendern sind für einen guten Empfang 0,1 mV/m erwünscht. • Die Buskommandosignale stehen nur für sehr kurze Zeiten im Sekundenbereich an. Dem gegenüber sind die Emissionen von Stecknetzteilen und Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten meist stundenlang in Betrieb. So generiert zum Beispiel eine Stehleuchte eine Feldstärke von 0,5 mV/m. Der in der NISV festgelegte Grenzwert von 4 V/m bezieht sich auf die thermische Wirkung elektromagnetischer Strahlung. Gemäss heutigem Kenntnisstand sind die durch drahtlose Netzwerke erzeugten hochfrequenten elektromagnetischen Strahlungen zu

schwach, um über Absorptionseffekte eine Temperaturerhöhung zu bewirken bzw. negative gesundheitliche Effekte auszulösen. Allerdings sind auch nichtthermische Auswirkungen denkbar. Diese sind momentan aber noch zu we■ nig erforscht.

Quelle: KNX-Swiss: Messung der elektrischen Feldstärke eines KNXKabels,eines Installationsaufbaus und eines Funktasters im EMV-Labor der Hochschule für Technik Zürich. 6 Aktive Monopolantenne und 230 V-Kabel 1 m frei auf dem Messtisch. (Restliches Kabel ist mit Al-Folie abgeschirmt).

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Installations- & Gebäudetechnik

Batterielose Funktechnik von EnOcean

Intelligente Elektronik spart Strom EnOcean-Lösungen basieren auf miniaturisierten Energiewandlern, stromsparender Elektronik und batterieloser Funktechnik. Energie aus der Umgebung wird genutzt, um ein Funktelegramm für die entsprechende Steuerung zu übermitteln. Funkmodule von EnOcean werden heute von über 100 Produkt- und Lösungsanbietern für Gebäude und Industrietechnik vertrieben. Zurzeit sind EnOcean-Funkkomponenten in über 100 000 Gebäuden im Einsatz. Hansjörg Wigger Die Grundidee für die innovative Technologie beruht auf einer einfachen Beobachtung: Dort, wo Sensoren Messwerte erfassen, ändert sich auch ständig der Energiezustand. Ein Schalter wird gedrückt, die Temperatur ändert sich oder die Beleuchtungsstärke variiert. Dieser Vorgang erzeugt genug Energie, um Funksignale zu übermitteln. EnOcean nutzt die Energie aus der Umgebung (lineare Bewegung/ Druck, Licht, Temperaturdifferenz, Rotation oder Vibration ), um Informationen zu erfassen und sie dann drahtlos mit Kurzstreckenfunk zu übermitteln ganz ohne

Batterien. So nutzen zum Beispiel die Funkschalter die Energie aus dem Tastendruck und übermitteln beim Drücken beziehungsweise beim Loslassen der Taste jeweils das zugehörige Funktelegramm. Zugeordnete Empfänger interpretieren das Signal und können so Leuchten ein- und ausschalten oder dimmen. Durch die einzigartige Kombination von miniaturisierten Energiewandlern mit einer zuverlässigen Funktechnik werden Funksensorlösungen ermöglicht, die aufgrund ihrer Wartungsfreiheit und Flexibilität zu Kostenreduktionen und Energieeinsparungen in Gebäuden und Industrieanlagen führen.

Zuverlässig und energieeffizient EnOcean ist ein System, das mehrere Komponente optimal miteinander verbindet: Topologien von Funksensornetzen, Energiemanagement, Softwarekonzept und Sensoranbindung. Dabei besitzt jeder Funkknoten einen eigenen lokalen Prozessor, der beispielsweise Messdaten erfasst, die Energieverwaltung und Funkübertragung steuert und eigene Entscheidungen treffen kann. Funkmodule von EnOcean werden stets mit Software geliefert, die so eingestellt ist, dass entweder keine Änderungen erforderlich sind oder genug Freiraum für anwendungsspezifische Gestaltung vorhanden ist. Zudem können Funksensormodule von EnOcean an eine Vielzahl unterschiedlicher Messfühler einfach integriert werden. Das Funksignal von EnOcean verwendet die Frequenzbänder 868 MHz und 315 MHz und ist daher weltweit einsatzfähig. Die Telegramme sind nur eine Millisekunde lang und werden mit einer Datenübertragungsrate von 125 Kilobit pro Sekunde gesendet. Um Sendefehler auszuschliessen, wird das Telegramm zudem innerhalb von

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(Quelle: EnOcean)

(Quelle: EnOcean)

1 Die patentierte Technologie von EnOcean basiert auf miniaturisierten Energiewandlern, stromsparender Elektronik und zuverlässiger Funktechnik. 2 EnOcean-Module lassen sich für viele Anwendungen in der Gebäude- und Industrieautomation flexibel und effizient einsetzen.

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Umfassendes, interoperables Angebot EnOcean basierte Funkmodule werden weltweit von namhaften Produktherstellern in deren Systemlösungen für

3 3 Das 2008 eröffnete Information Science Laboratory der ETH Zürich wurde nach neusten technischen und architektonischen Erkenntnissen gebaut. Inside sind Funkmodule auf EnOcean-Basis (Lichttaster, Temperaturfühler, Fensterkontakte, Repeater, I/O-Module).

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intelligente energieeffiziente Gebäude eingesetzt. Dabei sind die Systeme verschiedener Hersteller zueinander interoperabel. Schalter, Gateways und Sensoren der verschiedenen Hersteller können daher problemlos miteinander kombiniert werden. Mit EnOcean lassen sich vielfältige Anwendungen in der Gebäude- der Heim- ( ET 6/09 « Smarte Installation mit Funktechnik » auf www.elektrotechnik.ch ) sowie in der Industrieautomation abdecken, beispielsweise für die Lichtsteuerung, Temperaturerfassung /-regelung in Einzelräumen, Fensterüberwachung oder die funkgesteuerte Beschattung ( Jalousien ). Unabhängige Systemintegratoren und führende Hersteller im Bereich der Gebäudeautomation haben sich 2008 zur EnOcean-Alliance zusammengeschlossen, um innovative Automatisierungslösungen für nachhaltige Gebäudeprojekte zu etablieren – und so Gebäude energieeffizienter, flexibler und kostengünstiger zu machen. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, die EnOcean-Funktechnik zu standardisieren, internationalisieren sowie die

(Quelle: Manuela Merk, ETH Zürich)

30 Millisekunden zweimal wiederholt. Da die Datenpakete in zufälligen Intervallen gesendet werden, ist die Kollisionswahrscheinlichkeit sehr gering. Die Reichweite der EnOcean-Funksensoren liegt bei 300 Metern im Freien und bis zu 30 Metern im Gebäudeinneren. Jedes EnOcean-Modul verfügt über eine einmalige 32-Bit-Identifikationsnummer, die Überschneidungen mit anderen Funkschaltern ausschliesst. Messungen vom Ecolog Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung zeigten bei EnOcean-Produkten eine wesentlich geringere Belastung durch Elektrosmog als bei konventionellen Lösungen. Die EnOcean-Funkschalter emittieren 100 -mal weniger intensive Hochfrequenzfelder als konventionelle Lichtschalter, wo jeder Schaltvorgang Hochfrequenzfelder erzeugt. Zudem werden Funktelegramme nicht permanent gesendet, sondern nur bei aktiver Betätigung eines Schalters.


Installations- & Gebäudetechnik

Quadrat Haustechnik GmbH bietet einen neuen Ansatz bei der Raumautomatisierung

SPS im Einsatz als Raumautomationssystem Quadrat Haustechnik setzt für mehr Komfort, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Beständigkeit eine Industrie-SPS (B&R) und Standard-Industriekomponenten ein. Auf einfache Weise lässt sich eine gebäudeübergreifende Vernetzung von Licht, Beschattung, Heizung, Lüftung, Überwachungseinrichtungen sowie Audio und Video unter Einbindung eines PC-Touchscreens realisieren.

Raymond Kleger Die österreichische Firma Quadrat Haustechnik GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, wirklich alle Systeme und Gewerke in einem Haus zu vernetzen. Dafür eignet sich eine leistungsfähige SPS zusammen mit einem Touchscreen-PC hervorragend. Natürlich wird die Programmierung nicht dem Elektroinstallateur überlassen, sonst installiert das bestenfalls ein Freak, weil der Zeitaufwand dafür viel zu gross ist und der Elektroinstallateur dies wohl unter «Hobby» abbuchen müsste. Quadrat Haustechnik arbeitet mit einer über viele Jahre entwickelten Softwarelösung, in welches die Eckdaten des jeweiligen Bauprojektes eingesetzt werden. Der Elektroinstallateur nutzt fertig bestehende Softwaremodule für die verschiedenen Gewerke und muss diese nur noch parametrieren.

Gleiches gilt für den Steuerschrank. Für kleinere Elektroinstallationsfirmen sind der Aufbau und die Verdrahtung eines komplexen Steuerschranks viel zu aufwändig, vor allem dann, wenn sie nur einmal im Jahr eine Komfortsteuerung realisieren. Deshalb erhält der Elektroinstallateur von Quadrat Haustechnik einen fixfertig gestesteten Steuerschrank. Die Problematik bringt der Geschäftsführer von Quadrat Haustechnik, Peter Wilfinger, auf den Punkt : « Jeder macht das, was er am besten kann .» Im Gespräch mit dem Kunden und Elektroinstallateur wird die Anlage bezüglich Aufbau und Funktion genau besprochen. Von jetzt an konzentriert sich der Elektroinstallateur auf seine Kompetenzen und installiert das gesamte Haus. Beim Schaltschrank muss der Elektroinstallateur nur noch

die Kabel und Drähte anschliessen. Auch der Touchscreen-PC erhält nur eine Verbindung zum Steuerschrank und fertig ist die Anlage. Der Kundenkontakt und die letzte Konfiguration sind Aufgabe des Elektroinstallateurs vor Ort. Selbstverständlich ist eine Fernwartung des gesamten Systems über Internet möglich. Was zeichnet Quadrat Haustechnik aus? Einfache Raumautomatisierungssysteme konzentrieren sich auf komfortable Licht- und Storensteuerungen und funktionieren dabei häufig auch ohne Bussystem. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie drahtgebunden oder über Funk arbeiten. Das am häufigsten zum Einsatz kommende KNX-System integriert fast alles, wenn kein Aufwand gescheut wird. Selbst HLK-Funktionen und Home Entertainment können eingebunden werden, doch steigen Programmieraufwand und Hardwarekosten exorbitant an. Quadrat Haustechnik kombiniert eine SPS mit einem Touchscreen-PC und realisiert so alle erdenklichen Funktionen, denn die SPS eignet sich hervorragend für komplexe Steuerfunktionen, für die z. B. bei einem Standard-KNXSystem eigene Logikmodule und Programmieraufwand nötig sind.

1 Quadrat Haustechnik vernetzt die Komponenten eines modernen Gebäudes wie Licht, Beschattung, Heizung, Lüftung, Überwachungseinrichtungen, Audio und Video miteinander.

RaumLicht RaumSicherheits- Steuerung automatisie- Beschattung temperatur- funktionen Wärmerungssystem regelung (Einbruch) pumpe, Lüftung

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Einbindung Steuerung Haustechnik über PCEnterTouchscreen tainment

Fernalarmierung, Fernsteuerung über Internet

Einfachste Systeme ohne Bus

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Funksysteme

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Bedingt

Bussysteme

Ja

Ja

Ja

Bedingt

Bedingt

Ja

Bedingt

Zentrale SPS-Lösung Quadrat

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

TA1


Installations- & Gebäudetechnik 3 2 Inegration aller Gewerke einschliesslich Haustechnik-Entertainment in das Raumautomationssystem von Quadrat Haustechnik. 3 Eine Touchscreen-Oberfläche, die das Bedienen wirklich einfach macht.

Der PC mit Touchscreen übernimmt bei Quadrat Haustechnik alle Funktionen, die ein Windows-System bietet: Komfortabel via Touchscreen werden alle Gewerke im Haus gesteuert, MP3und Videodateien verwaltet und abgespielt, aus dem Internet Daten geholt, Bilder von Videokameras angezeigt und archiviert, die Türsprechanlage mit Videofunktion bedient, VoIP bzw. Skype genutzt und vieles mehr. Tabelle 1 zeigt, dass Quadrat Haustechnik tatsächlich eine alles umfassende Lösung bietet. Weil Internet systembedingt unterstützt wird, ist natürlich auch eine Kommunikation über Internet kein Problem. Und selbstverständlich erlaubt eine moderne SPS die einfache Kommunikation über eine RS232- oder RS485-Verbindung. Somit lassen sich unzählige Spezialsysteme, die irgend eine- Funktion im Wohnoder Geschäftshaus übernehmen, ins System von Quadrat Haustechnik integrieren. Dies gilt beispielsweise für eine spezielle Schwimmbadsteuerung, die für sich arbeitet, aber eine Fehlermeldung über eine RS232-Schnittstelle dem Raumautomationssystem meldet. Das System von Quadrat Haustechnik eignet sich ideal für Anwendungen, bei denen praktisch die gesamte Interaktion über den Touchscreen realisiert wird. Hier ist das System konkurrenzlos günstig. Für das Schalten des Lichts und der Storen kommen ganz gewöhnliche billige Taster zum Einsatz. Dabei kann die SPS einen Kurzklick, Lang-

klick und Mehrfachklick unterscheiden und somit lassen sich über einen Taster mehrere Funktionen realisieren. Installationsmässig ist also nur ein Draht vom Taster zum Schaltschrank zu ziehen. Dieser Schaltdraht führt im Schrank auf ein Eingangsmodul der SPS. Diese Technik ist zwar preisgünstig, doch wenig komfortabel, denn im Wohnungsbereich schätzen es bis heute viele Zeitgenossen, mit einem beleuchteten Mehrfachtaster die Steuerung des Lichts und der Storen zu bewerkstelligen. Bei einem Mehrfachtaster mit LED-Beleuchtung funktioniert die Philosophie von Quadrat Haustechnik nicht, denn hier würde der Verkabelungsaufwand grotesk aufwändig. Installation von Quadrat Haustechnik Das Prinzip von Quadrat Haustechnik ist einfach. Im zentralen Verteiler ist die SPS und von hier aus werden alle Lampen, Storen, geschaltete Steckdosen usw. verkabelt. Die SPS steuert via 24-V-Ausgänge leistungsfähige Koppelrelais an, die Lampen und geschaltete Steckdosen ansteuern. Für gedimmte Lichtkreise steuert die SPS über 0 . . . 10-V-Ausgänge Dimmer an. Dank der Konzentration aller Aktoren im Verteiler lassen sich z. B. auf einfachste Weise während der Nacht oder bei Abwesenheit alle Verbraucher ausschalten. Dies gilt für den Kochherd, die Waschmaschine und den Fernseher etc. Damit werden gleich zwei Probleme einfach und mit geringem Kostenaufwand ge-

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löst: Der Elektrosmog lässt sich in kritischen Wohnbereichen völlig verhindern und auch der Ruhestromverbrauch gewisser Verbraucher vollständig unterbinden. Das Raumautomatisierungssystem von Quadrat Haustechnik löst dies elegant und verbraucht dabei selbst nur wenig Energie. Komfort vom Feinsten Die Szenarienprogrammierung ist durch die intuitive Visualisierung einfach und kann vom Elektroinstallateur oder von Hausbewohnern selbst durchgeführt und geändert werden. Spezielle Tag- und Nachtszenarien lassen sich auf einfachste Weise parametrieren. Auch die Beschattung, Lüftung und Überwachungseinrichtungen bis hin zur Video- und Audioadministration sind natürlich beim Einsatz eines Touchscreen-PC kein Problem. Und heute gibt es Touchscreen-PCs mit Windows für zirka 1500 Franken in elegantem Gehäuse. Die Konfiguration des Systems erfolgt bereits vor der Auslieferung. Quadrat Haustechnik übernimmt die Programmierung und den Zusammenbau der SPS. Auch mit der Programmierung der TouchscreenOberfläche und den dahinterliegenden Verknüpfungen zur SPS wird der Elektroinstallateur nicht konfrontiert. Was z. B. bei Standard-Bus-Systemen eine schwierige bis unmögliche Herausforderung ist, nämlich die Integration der kompletten Steuerung einer Wärmepumpe oder Raumlüftung, ist für eine

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Installations- & Gebäudetechnik

leistungsfähige SPS ein Leichtes. Die SPS übernimmt alle Steuerungsfunktionen und kommuniziert mit der ServerSoftware, die auf dem PC läuft. Bild 2 zeigt eine Standardkonfiguration von Quadrat Haustechnik. Hier sind alle Gewerke integriert und nicht nur das, auch ein Multiroom-Verstärker, der die Beschallung von mehreren Zimmern erlaubt, ist als Option verfügbar. Der einfache Taster im Zimmer übernimmt nur das Schalten des Lichts und der Storen. Funktionen, die über das hinausgehen, werden mit einem handelsüblichen PDA, dem Laptop oder auch dem iPhone realisiert. Integration von Sicherheit Ein Bewegungsmelder kann beispielsweise bewirken, dass bei bewohntem Haus das Licht eingeschaltet wird. Bei Abwesenheit löst der gleiche Bewegungsmelder einen Alarm aus, weil jetzt der Einbruchsmodus aktiv ist. Bei Quadrat Haustechnik kommen nur Industriekomponenten zum Einsatz, wodurch Vorteile wie grosse Ausfallsicherheit,

Langlebigkeit und Verfügbarkeit, gewährleistet sind. Nicht zuletzt ermöglicht der Einsatz der vorprogrammierten Produkte eine schnelle Inbetriebsetzung der Anlagen und minimiert den Aufwand zur Instandhaltung. Kostenabschätzung Die Serviceorientierung von Quadrat Haustechnik wird schon lange vor der Installation spürbar. Mit QExcel steht ein Angebotstool zur Verfügung, das eine einfache und schnelle Preisfindung ermöglicht. Das Programm beinhaltet einen Planungsteil, in dem die Erfahrungswerte des österreichischen Unternehmens einfliessen. Je nach Raum werden Vorschläge für die Ausstattung gemacht, die natürlich an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können. Gleichzeitig werden ein Verkabelungsplan, eine Kostenberechnung für den Kunden und die Grundkonfiguration des Systems erstellt. Die Bedienung des Systems ist einfach und durchdacht. Die Kalkulation entsteht so praktisch wie von selbst. Ein Fixpreis für die Visuali-

Moderne Hausanschlusssysteme – elegant für den Bauherrn und flexibel für das Elektrizitätswerk.

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sierung, Konfiguration und Inbetriebnahme der Anlage vereinfacht die Berechnung zusätzlich. Fazit Ein völlig neuer Ansatz bringt Bewegung in den Bereich Raumautomatisierung. Denn immer mehr zeichnet sich ab, dass nicht nur komfortable Lichtund Storensteuerungen gefragt sind, sondern dass auch die Raumklimatisierung und Hausüberwachung, ja selbst die Einbindung von Home Entertainment auf dem Wunschzettel von Kunden stehen, die ihr Wohn- oder Geschäftshaus komfortabler und sicherer gestalten wollen. Wenn das auch noch deutlich preisgünstiger als bei herkömmlichen Bussystemen möglich ist, warum nicht einmal diese Variante prüfen, zumal sie für den Elektroinstalla■ teur absolut unproblematisch ist. QUADRAT Haustechnik GmbH 5300 Hallwang/Sbg Tel. 0043 662 6686 411 www.quadrat.at


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Automation & Elektronik

PCs mit überdimensionierten Netzteilen verursachen viel Lärm und viel Verluste

Viel Lärm um nichts Man weiss es, der ganze IT-Bereich verschlingt einen beträchtlichen Teil der gesamten verbrauchten elektrischen Energie. Verwunderlich in diesem Zusammenhang ist, dass Desktop-PCs im Gegensatz zu Laptops überhaupt nicht auf Energiesparen ausgelegt sind. Netzteile von Desktop-PCs sind meistens überdimensioniert und verursachen viel Lärm. Stefan Fassbinder Ob Desktop-PC oder Laptop, beim Kauf spielen nicht nur technische Daten eine Rolle, sondern mindestens im privaten Bereich kommen auch Emotionen hoch und ein «geiler» Rechner ist auch Statussymbol. Es darf deshalb nicht verwundern, wenn da auch allerhand Unfug dabei ist. Leichtgläubige Käufer lassen sich einfacher gewinnen, wenn es um Emotionen und Statussymbole geht. In diesem Bericht geht es um Rechner von «gewöhnlichen» Bürgern, nicht um «Hardcore-Gamer», die sich mit Dektop-PCs im Leistungsbereich von 1,5 kW beschäftigen und sich dabei den Kopf zerbrechen, wie sie mit ausgeklügelten Kühlsystemen den Prozessor noch auf 5 GHz übertakten können. Desktop-PCs im privaten Bereich sind häufig den ganzen Tag in Betrieb, sie werden quasi zur Nutzung bereitgehalten. Das wirft zwei Fragen auf: Wie viel Energie kostet das und wie viel Ge-

räuschbelästigung verursacht das? Diese beiden Fragen haben überraschend viel miteinander zu tun. Lüfterregelung dämpft Geräusche In der «Steinzeit» des PC wurde der Lüfter im Netzteil einfach an die 12-V-Gleichspannung angeschlossen. Heute arbeitet ein weiterer Lüfter häufig auf dem Prozessor, denn damit lässt sich der teure Aluminiumkühlkörper kleiner auslegen. Dieser Unsinn wurde als «Aktivkühlkörper» eingeführt. Nebenbei: Nur bei Hochleistungsprozessoren ist ein Prozessorlüfter nötig. Bei neusten Systemen läuft dieser Lüfter wenigstens nicht mehr ununterbrochen auf Vollgas, sondern seine Drehzahl wird temperaturabhängig geregelt. Ein leiser PC enthält ein «superleises» Netzteil. Allerdings zeigt sich, billige Lösungen sind weder preiswert noch kostengünstig, sondern ausgesprochen teuer. Dazu ein Beispiel. Ein privat genutzter Rechner führte ein seltsames

1 Originalverpackung des neuen Netzteils mit vollmundigen Versprechungen. 2 Strom- und Leistungsaufnahme eines CPU-Lüfters in Abhängigkeit von der angelegten Spannung.

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Eigenleben mit spontanen Abschaltungen. In der Reparaturwerkstatt tauschte man das Netzteil aus. Der Rechner funktionierte wieder, doch nicht «störungsfrei», denn der Lärm im Wohnzimmer war penetrant. Auf der Verpackung des neuen Netzteils für rund 50 Franken stand zwar «superleise», doch was heisst das? 50 % mehr Luft bei 60 % weniger Geräusch (Bild 1). Vermutlich stand ein Staubsauger als Referenz zur Verfügung. Und wozu 50 % mehr Luft, wenn dieses Netzteil einen «hohen Wirkungsgrad» für sich in Anspruch nimmt? Die Praxis zeigt, dass bei der Kühlung im PC übertrieben wird. Tiefstrekorde bei der Prozessortemperatur haben sich aufgrund irgendwelcher Einflüsse zu einem Muss entwickelt, also wird geblasen, was das Zeug hält. Richtig ist, dass sich die Lebensdauer elektrischer Betriebsmittel pro 10 °C höherer Temperatur halbiert. Dies gilt ziemlich scharf für Elektrolytkondensatoren und solche hat es eine Menge in einem PC. Es gilt auch für Festplatten. Andere Bauteile, vor allem aktive Bauteile wie Prozessoren, dürfen problemlos unterhalb ihrer höchstzulässigen Temperaturen betrieben werden. Wäre dem nicht so, ist keine zulässige Grenze festzulegen und da ist immer noch eine Sicherheitsreserve eingebaut. Intelpro-


kennt man, dass die Leistungsaufnahme bei 5 V noch etwa 25 % der Nennleistung beträgt, also liegt die Luftförderleistung bei noch rund 50 %. Geräuschpotenzial der Festplatten In einem traditionellen PC arbeitet mindestens eine Festplatte. Moderne Festplatten laufen leise, wenn diese korrekt auf Gummifüssen montiert sind und so ihre Schwingungen nicht auf das Blechgehäuse übertragen. Durch Einstellung ist es zudem möglich, die Festplatte bei Untätigkeit nach einer voreingestellten Zeit stillzulegen. Das ist eigentlich all jenen zu empfehlen, die ihren PC wenig nutzen und doch immer laufen lassen. Eine neuere Festplatte von 1 TB schluckt im Leerlauf rund 5 W, beim Lesen und Schreiben rund 10 W. Sehr schnell drehende ServerFestplatten schlucken deutlich mehr Leistung und da kann eine Kühlung angebracht sein. Ansonsten machen spezielle Kühlsysteme für Festplatten wenig Sinn. Festplatten von Laptops sind, was die elektrische Leistung betrifft, wesentlich genügsamer. Sie schlucken im Ruhebetrieb rund 0,3 W, beim Lesen und Schreiben rund 2 W. Eigene Geräuschoptimierungen Besteht keine Regelung beim CPULüfter, lässt sich ein Temperaturschalter, wie er z. B. als Übertemperaturschutz für Kleintransformatoren und ähnliche Betriebsmittel zur Anwendung kommt, einsetzen. Meistens sind diese natürlich mit einem Öffnerkontakt ausgerüstet, sind aber teilweise auch mit Schliesskontakt erhältlich. Mit etwas Glück klemmt man diesen zwischen die Rippen des CPU-Kühlkörpers (Bild 3). Im Beispiel wurde ein Schliesser mit

einer Schalttemperatur von 90 °C am Kühlkörper angebracht. Unter normalen Betriebsumständen läuft der Lüfter überhaupt nicht, in extremen Fällen für kurze Zeit. Reduziert man die Speisespannung des Lüfters zusätzlich auf 5 V, ist dieser kaum hörbar. Bei dieser Technik läuft der Prozessor knapp unterhalb der Temperatur, wo er selbst die Taktfrequenz reduziert. Bei der Umgehung der Lüfterregelung bei einem modernen PC muss beachtet werden, dass unter Umständen im Bios eine entsprechende LüfterÜberwachungsfunktion abgeschaltet werden muss, sonst bleibt der Rechner beim Hochstarten hängen mit der Meldung «Fan error». Diese Art des Umgangs mit Fehlern ist besonders absurd, denn gerade das Anhalten im Bios stellt im wahrsten Sinn die Feuerprobe zur Prüfung der Kühlfunktionen dar, da an diesem Punkt noch keine im Betriebssystem eingestellten Energiesparfunktionen geladen sind und der Prozessor mit voller Leistung arbeitet. Statt des Temperaturschalters lässt sich auch ein NTC-Widerstand (negative temperature coefficient) zur Regelung des Lüfters verwenden. Damit ergibt sich statt eines Sprungs vom ausgeschalteten zum eingeschalteten Zustand und umgekehrt ein sanfter Übergang. Der NTC wird isoliert am Kühlblech angebracht und mit dem Lüftermotor in Reihe geschaltet. Der NTC dient so gleichzeitig als Sensor und als Leistungsregler. Wird der NTC heiss, reduziert sich sein Widerstand, und der Lüfter beginnt zu laufen. Die Stromaufnahme kleiner Lüfter ist so gering, dass es zu keiner grossen Eigenerwärmung des NTC kommt. Bei modernen Hauptplatinen erübrigt sich

3 Kleine Temperaturschalter und NTC-Widerstände lassen sich mit Glück zwischen die Rippen des CPU-Kühlkörpers einklemmen. 4 In tragbaren Notebook-PCs werden heute trotz dem höheren Gewicht und den erheblich höheren Materialkosten überwiegend Kühlkörper aus Kupfer eingesetzt, um etwas Volumen einzusparen.

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Automation & Elektronik

zessoren reduzieren bei zu hoher Prozessortemperatur die Taktfrequenz oder stellen gar ganz ab. Ältere AMD-Prozessoren kennen keine Temperaturüberwachung, sondern verabschieden sich «indianisch» mit viel Rauch, wenn die Kühlung nicht ausreicht. Verwunderlich ist, dass ein PC-Netzteil mit einem «Super Quiet Thermostatic Fan» auch bei einem Kaltstart unter 18 °C sofort kräftig anfängt zu blasen. Eine einfache Abhilfemassnahme besteht darin, den 12-V-Lüfter direkt an die 5-V-Versorgung des PC anzuschliessen. Dadurch wird der Lüfter schon nahezu unhörbar. Die Förderleistung ist jedoch immer noch erfreulich gut, denn der Strömungswiderstand der Luft wächst im Quadrat zur Strömungsgeschwindigkeit. Besonders empfiehlt sich diese Massnahme für den Lüfter der Grafikkarte. Beim erwähnten PC wurde der separate Lüfter der Grafikkarte ersatzlos entfernt und trotzdem wird der vorhandene Kühlkörper mit ganz kleinen Rippen nur lauwarm. Somit ist klar, dass selbst bei höchsten Umgebungstemperaturen, wie wir sie in unseren Breitengraden kennen, ein Kühlkörper mit etwas grösseren Kühlrippen völlig ausreichen würde. Die Leistungsaufnahme der Lüfter ist übrigens vernachlässigbar gering. Hier steckt kein Energiesparpotenzial aber ein enormes «Lärmsparpotenzial». Aus Bild 2 wird ersichtlich, dass die Leistungsaufnahme eines CPU-Lüfters selbst bei voller Spannung deutlich unter 1 W bleibt, wobei trotz allen «Lüfterkults» ein solcher Lüfter in einem modernen PC niemals mit voller Leistung läuft – oder bei richtiger Einstellung nicht laufen sollte. Weiterhin er-


Automation & Elektronik

Tabelle 1

5 Tabelle: Leistungsaufnahme desselben Computers mit konventionellem und lüfterlosem Netzteil – Blind- und Scheinleistung, Gesamt-Leistungsfaktor LF und Grundschwingungs-Leistungsfaktor cos ␸ zur Information mit aufgeführt, jedoch für die Berechnung der Amortisationszeit nicht relevant. 5 Hochfahren und anschliessender Leerlauf desselben PC mit konventionellem und lüfterlosem Netzteil.

aber ein Eingriff in die CPU-Lüfteransteuerung, weil deren Drehzahl über eine Pulsbreitensteuerung geregelt wird. PC ohne Geräusche Kommt ein PC-Netzteil ganz ohne Lüfter zum Einsatz, so arbeitet dieser annähernd geräuschlos. Wie ist das möglich, wenn konventionelle Modelle dermassen blasen? Für bessere Effizienz kommen zwei Massnahmen in Frage, die beide voll ausgeschöpft werden müssen: Die Kühlkörper sind deutlich zu vergrössern, um mit natürlicher Konvektion eine hinreichende Wärmeübergabe an die Umgebungsluft zu erreichen, und die Verluste bei aktiven und passiven Komponenten müssen deutlich reduziert werden. Weil PCNetzteile in der Grösse normiert sind, bleibt nicht viel Raum zur Vergrösserung der kühlenden Oberfläche übrig. Etwas Platz gewinnt man dadurch, dass der grosse Lüfter entfällt. Bei den Kühlkörpern ist eine Tendenz von Aluminium zu Kupfer zu beobachten. Dies gilt vor allem für Laptops (Bild 4). Auf den ersten Blick erscheint das unsinnig, obwohl die thermische Leitfähigkeit von Kupfer rund 50 % besser ist als diejenige des Aluminiums, doch der Flaschenhals ist der Wärmeübergang an die Luft. Da selbst aus Aluminium gefertigte Kühlkörper schon ziemlich teuer sind, von Kupfer ganz zu schweigen, kann ein Lüfter im Preis für das gesamte Kühlsystem niedriger liegen als ein grösserer Kühlkörper. Im Beispiel des

Desktop-PC des Autors kam ein PCNetzteil ohne Lüfter mit Kühlkörpern aus Aluminium zum Einsatz. Das lautlose Netzteil braucht 41 % mehr Material pro Watt Nennleistung als dasjenige mit Lüfter. Verlustleistung Netzteil Der Nachweis ist mittels eines Leistungsmessgeräts sehr einfach zu erbringen, indem man am selben Computer den gleichen Betriebsvorgang einmal vor und einmal nach der Umrüstung des Netzteils durchfährt - so geschehen in Bild 5: Dort wurde die Leistungsaufnahme des PC während eines Hochlaufvorgangs (Windows XP) aufgezeichnet und der PC anschliessend in Ruhe gelassen. Er lief also untätig vor sich hin – was sich so «untätig» nennt und zwangsläufig den Arbeitsalltag der meisten PCs darstellt. Auch das Schreiben von Texten strengt den Computer so wenig an, dass diese «Arbeit» dem Leerlauf gleichkommt. Wirklich gefordert wird der Prozessor nur bei Anwendungen wie Spielen und anderen grafisch anspruchsvollen Prozessen, einschliesslich ansprechender Bildschirmschoner wie Aquarien mit sich bewegenden Fischen oder bei Arbeiten im Internet. Fazit Bei einem Desktop-PC, der in einem «normalen» Haushalt zum Einsatz kommt und den grössten Teil seines Daseins im Leerlauf vor sich hindöst,

lassen sich folgende Feststellungen in Kurzform geben: • Der Austausch des konventionellen Netzteils mit Lüfter gegen ein lüfterloses Netzteil senkt die Leistungsaufnahme des «untätigen» Rechners um 23 W. • Der Mehrpreis für das lüfterlose Netzteil amortisiert sich nach rund 3 Jahren. • Typische Netzteile von Desktop-PCs sind total überdimensioniert, tatsächlich nutzt der Rechner nur rund 25 % der Nennleistung. • Die Leistungsfaktoren der Netzteile sinken im Leerlaufbetrieb. Erkenntnis: Die in einem PC durch den Einsatz eines lüfterlosen Netzteils erreichbare Geräuschminderung kostet nichts. Bei einer Gebrauchsdauer von etwa 3 Jahren finanziert sich der Mehrpreis allein über die eingesparten Energiekosten. Die elektronische Leistungsfaktor-Korrektur ist im praktischen Betrieb nicht wirksamer als eine passive Vorschaltdrossel. PC-Verkäufer sollten Kunden auch auf lüfterlose teurere Netzteile aufmerksam machen, denn der Kunde ist sehr wohl bereit, etwas mehr auszulegen, wenn er einen deutlichen Vorteil erhält – und in diesem Beispiel ist das der Fall, kaum noch Geräusche und bereits nach wenigen Jahren hat sich die Mehrinvestition amorti■ siert. www.kupfer-institut.de sfassbinder@kupferinstitut.de

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Automation & Robotik

Hollywood-Blockbuster stellt ABB-Roboter breitem Publikum vor

Roboter von ABB im Terminator-Film Im neuen Hollywood-Blockbuster «Terminator: Die Erlösung» sind neben Filmstars wie Christian Bale auch 18 ABB-Roboter zu sehen. Sie stellen Terminatoren in Massenproduktion her. Die Filmemacher haben sich für die Zusammenarbeit mit ABB entschieden, weil sich diese für die Filmaufgaben am besten geeignet haben. Raymond Kleger Die Roboter stellen in der jüngsten Fortsetzung der bekannten Terminator-Reihe einen Teil eines Automationssystems dar, das von einem fiktiven Computersystem kontrolliert wird. 12 Roboter vom Typ IRB 6620 sowie 6 vom Typ IRB 1600 stellen Terminatoren her. Durch Spezialeffekte erscheint die Produktionslinie fast endlos. Aufgrund des umfassenden Roboter-Portfolios von ABB haben sich die Filmemacher für die Zusammenarbeit mit ABB entschieden und mit der Division Robotik die Modelle ausgewählt, die für die Aufgaben im Film am besten geeignet waren. Die Filmproduzenten waren von der Stärke und Robustheit der IRB -6620Roboter und der Wendigkeit der wandmontierten IRB 1600 restlos überzeugt. Roboterszene-Höhepunkt des Films Oscar-Preisträger Victor Zolfo (Set-Dekoration) beeindruckten vor allem die grösseren Modelle ausserordentlich. Diese hatten die speziell notwendige Linien-

führung und erweckten so den Eindruck, dass sie tatsächlich endlos Terminatoren produzieren können. Ein Team von ABB-Mitarbeitern war am Set mit der Installation, Programmierung und Bedienung der Roboter beschäftigt. Jeder Roboter wurde von ABB für jede einzelne Szene präzise programmiert. Dank der speziellen Programmierung konnten die Roboter in einer Art und Weise agieren, die die Erwartungen von Zolfo übertraf. Die Roboter spielen in der Schlussszene, zugleich Höhepunkt des Films, eine entscheidende Rolle. Natürlich freut sich ABB, dass ihre Roboter in der Fortsetzung einer solch bekannten Filmreihe eine entscheidende Rolle spielen. Die Produzenten profitierten dabei vom reichhaltigen technischen Know-how der ABB-Spezialisten. Die Filmemacher waren beeindruckt, was ABB-Roboter heute schon in der realen Welt leisten. So wird beispielsweise der Traum, dass Roboter dem Menschen aufs Wort gehorchen, langsam Wirklichkeit. ABB hat eine neue Programmiermethodik ent-

1 In der Hauptrolle Christian Bale zusammen mit ABB-Robotern im Einsatz.

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wickelt, die auf intuitive Art und Weise Steuerungsprogramme für Roboter generiert. Der Benutzer führt hierbei den Roboter durch Anfassen und Sprachbefehle schrittweise durch einen beliebigen Prozess und die Steuerungssoftware setzt das in ein Programm um. Auch die Mensch-Roboter-Kooperation eröffnet interessante neue Möglichkeiten. Mittlerweile können und dürfen Roboter beispielsweise in der Automobilfertigung in unmittelbarer Nähe von Menschen sicher betrieben werden. Hier ist ABB mit der Robotersteuerung IRC5 mit der Option SafeMove technologisch führend. Sie erlaubt die Bewegungsüberwachung des Roboters. Die Ergonomie von Arbeitsplätzen in der Montage kann so durch Einsatz von Robotern verbessert werden. ABB an der go.automation Vom 1. bis 4. September 2009 ist ABB an der Messe go.automation technology in Basel. Als führendes Unternehmen erlaubt ABB ihren Kunden, in der Energieversorgung, der Industrie und im Handel ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Der ABB-Konzern beschäftigt etwa 120 000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern. ■ ABB Schweiz AG 8048 Zürich www.abb.com/robotics go.automation Halle 2.0/C18

2 ABB-Roboter fertigen im neuesten Terminator-Film ihre intelligenten Brüder.

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Automation & Elektronik

Vom Schema bis zum fertigen Schaltschrank alles

Schaltschrankbau durchrationalisiert Schubert Elektroanlagen ist einer der grössten österreichischen Anbieter von elektrotechnischer Anlagenausrüstungen. Seine Konkurrenzfähigkeit beruht auf automatisierten Entwicklungs- und Herstellungsprozessen. Die Planung und 3D-Konstruktion erfolgen mit Eplan Electric P8 und Eplan Cabinet, denen dann die Blechbearbeitung und Kabelkonfektionierung folgen.

Peter Kemptner Die Schubert Elektroanlagen GmbH gehört zu den wenigen Unternehmen, die ein Komplettpaket an Leistungen der EMSR-Technik (Elektroausrüstung, Messtechnik, Steuerungstechnik, Regelungstechnik) aus einer Hand anbieten können. Im Bereich Energie werden Wasserkraftwerke, Hoch- und Mittelspannungsanlagen, Energieverteilungen und Industrieanlagen, im Geschäftsfeld Umwelt Klär-, Kanal-, Kompostierund Müllverbrennungsanlagen und im Segment Wasser Wasserversorgungs-, Wasseraufbereitungs-, Beschneiungsund Bewässerungsanlagen ausgerüstet. 1 Der Bau jedes Schaltschranks beginnt mit der komfortablen Schaltplanerstellung in Eplan Electric P8.

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Das Leistungsspektrum reicht dabei von der kompletten elektrotechnischen Planung bis zur gesamten Projektabwicklung. Durchgängiges CAE Eine der wesentlichsten und auch traditionsreichsten Leistungen des Hauses ist der Schaltschrankbau, der heute auf 3400 m2 Produktionsfläche jährlich Schaltschrankanlagen mit 20 000 m2 Montageplattenfläche fertigt. Auch im internationalen Wettbewerb kann gegenüber Billiglohnländern mit TopQualität und extrem kurzen Fertigungszeiten überzeugt werden. Dies ist dank durchgängigem CAE- und CAM-Einsatz von der Konstruktion über die Produktion bis zur Dokumentation möglich. Das beginnt bei Schubert mit der Planung und Konstruktion der Stromversorgungs- und Schaltanlagen, die auf sechs Arbeitsplätzen vollständig mit Eplan Electric P8 erfolgen (Bild 1). Schubert war eine der ersten Firmen, die bei der Umstellung auf Eplan Electric P8 in Österreich mitzogen. Dieser Schritt brachte deutliche Verbesserungen in der Geschwindigkeit, Durchgängigkeit und Effizienz. Eplan Electric P8 bringt mit datenbankbasiertem Aufbau Flexibilität und erlaubt kurzfristige Kundenwünsche noch besser erfüllen zu können. Die Software bietet umfangreiche Prüfmechanismen und erlaubt, Herstellerdaten als Makros ohne nennenswerten Aufwand direkt zu integrieren.

Eine Vorreiterrolle spielte Schubert auch bei der Einführung von Eplan Cabinet, in dem aus den Schaltplandaten und den Daten bezüglich der mechanischen Dimensionen und der Lage der Anschlüsse aus der Artikeldatenbank der mechanische Aufbau der Schaltschränke in 3D erstellt wird (Bild 2). Bereits vor der offiziellen Markteinführung des neuen Eplan Cabinet war das Unternehmen als Beta-Tester in die finale Phase der Produktentwicklung mit eingebunden. Heute ist es im Haus bereits eine Selbstverständlichkeit, dass auf vier Stationen die Schaltschränke unterschiedlicher Hersteller in 3D konstruiert werden. Die exakte Positionierung sämtlicher Komponenten, von den Stromverteilungs-Schienensystemen bis zu den kleinsten Zubehörteilen, mit der eingebauten Kollisionskontrolle ist ein erheblicher Fortschritt gegenüber der früheren Arbeitsweise. Die Verwendung dieses hilfreichen Tools geht bei Schubert weit über die reine Schaltschrankkonstruktion hinaus. Von Software zu Blechbearbeitung Inputseitig ist der direkte Zugriff auf Stücklistendaten aus Eplan Electric P8 durch eine gemeinsame Plattform eine erhebliche Arbeitserleichterung gegenüber der Konstruktion mittels klassischer CAD-Systeme ebenso wie die Möglichkeit, Schaltschrankdaten, auch mit teilweiser Bestückung, in das System zu importieren. Als Output liefert Eplan Cabinet neben sauberen Konstruktionsunterlagen auch NC-Daten an Bohr- und Fräsautomaten. Ein solcher steht bei Schubert bereits seit 2001 im Einsatz. Zur damaligen Zeit war das ein Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens. Durch die in Eplan Cabinet serienmässig vorhandene Schnittstelle gehen seit 2007 die Konstruktionszeichnungen nach Freigabe direkt an das 4-Achs-CNC-Bearbeitungszentrum, das zehntelmillimeter-genaue


2 Aus den Schaltplan- und Artikeldaten wird der mechanische Schaltschrankaufbau in Eplan Cabinet in 3D erstellt. 3 Zum Bohren der Montageplatten und zur Herstellung der Ausschnitte steht ein CNCBearbeitungszentrum von Perforex zur Verfügung, das die NC-Daten direkt aus Eplan Cabinet übernimmt.

Automation & Elektronik

Bohrungen bzw. Ausschnitte gewährleistet. Äusserst wirtschaftlich und dennoch «Just in time» unmittelbar vor der Bestückung entstehen so die fertig gebohrten Montageplatten ebenso wie die korrekt ausgeschnittenen Türen für die Schaltschränke. Auf Draht mit perfekter Verkabelung Ein wesentliches Feature von Eplan Cabinet ist das Routing. Dabei werden, sobald die Platzierung der Komponenten erfolgt ist, die optimalen Wege des Kabellaufes im Schaltschrank ermittelt. Möglichst kurz, aber unter Berücksichtigung der elektromagnetischen Verträglichkeit ( EMV ). Dabei entsteht eine Spezifikation für jede benötigte Einzellitze mit Bezeichnung und Länge für die Kabelkonfektion. Seit Beginn 2008 erfolgt die Kabelkonfektion für 36 verschiedene Drahttypen von 0,5 bis 6 mm² bei Schubert vollautomatisch mit einer Komax Zeta 633 (Bild 3). Auf dieser neuartigen Drahtkonfektionierungsmaschine werden die Litzen nicht nur exakt nach Spezifikation gekürzt und mit Adernendhülsen versehen, sondern auch vollautomatisch beschriftet. Das bringt einerseits natürlich eine Kostenersparnis durch wegfallende Handarbeit sowie eine bessere Sicherheit in der Montage, das ist andererseits der eleganteste Weg, Normen hinsichtlich der Identifizierbarkeit von Kabeln und Leitungen an jedem Anschluss einzuhalten. Es wäre aber nicht Schubert, wäre

diese Maschine nicht vollständig in den automatisierten Herstellungsprozess integriert: Nach der Berechnung der Litzen in Eplan Cabinet werden diese zu sinnvollen Drahtbündeln zusammengefasst und deren Spezifikation über eine von Eplan geschaffene Schnittstelle an die Drahtkonfektioniermaschine übertragen. Durch die Anbindung des Kabelkonfektionsautomaten an Eplan Cabinet konnte die Durchgängigkeit der computerunterstützten Entwicklung noch einen Schritt weiter in die Fertigung ausgedehnt werden. Kunden können damit nochmals besser als bisher mit höchster Qualität zu einem konkurrenzfähigen Preis beliefert werden. Fazit Mit Eplan Electric P8 und Eplan Cabinet erhält der Schaltschrankbauer Werkzeuge, die den automatisierten Herstellungsprozess von Schaltschränken unterstützen. Dabei wird in keinem Moment zwischen Schaltplan erstellen, Konstruktion des Schaltschrankaufbaus, Blech- und Litzenbearbeitung auch nur für einen Moment die Computerunter■ stützung verlassen.

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Messtechnik & Schutzmassnahmen

Vielfältige Sensortechnik um Füllstände zu erfassen

Füllstandsmessung ganz praktisch Wenn Füllstände in Silos, Behältern, Tanks und Rohren zu erfassen sind, stehen dazu eine ganze Reihe unterschiedlicher Messverfahren zur Verfügung. Eine kontinuierliche Messung gibt über die Höhe des Niveaus Auskunft, wogegen eine Zweipunktmessung nur aussagt, dass ein bestimmter Pegel über- oder unterschritten ist. Die Anwendung bestimmt das optimale Ver-fahren.

Raymond Kleger In der Messtechnik sind fast alle physikalischen Messprinzipien auf ihre Eig-

nung für bestimmte Messgrössen ausgelotet worden. Nur noch selten kommen ganz neue Messverfahren dazu. Heute werden die Sensoren bezüglich Genauigkeit, Geschwindigkeit, Signalauskopplung und Bauform optimiert bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten. In diesem Beitrag werden bekannte Verfahren aufgezeigt und dabei speziell Sensoren von Baumer vorgestellt. Hydrostatische Füllstandsmessung Eines der ältesten Verfahren der Füllstandserfassung ist die Druckmessung (Bild 2). Für viele Anwendungen, bei denen einfache und kostengünstige Lösungen gefragt sind, eignet sich die hydrostatische Füllstandsmessung.

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Dabei messen Drucksensoren den hydrostatischen Druck am Boden eines Behälters. Da dieser proportional zur Dichte und der Höhe der Flüssigkeit über dem Sensor ist, lässt sich daraus die Höhe eines Flüssigkeitsspiegels ermitteln. Die Geräte können in offene oder geschlossene Behälter standardmässig und hygienegerecht eingebaut werden. Während in offenen Behältern ein im Behälterboden montiertes Druckmessgerät die über der Messstelle stehende Flüssigkeitssäule erfasst, wird in geschlossenen Behältern durch einen Differenzdrucksensor, die Differenz zwischen dem Druck am Behälterboden und dem Behälterdom gemessen. Wenn keine mechanischen Veränderungen am Behälter vorgenommen werden können, eignet sich der Drucksensor als Tauchsonde. Dieser kann ganz einfach von oben bis auf den Behälterboden herabgelassen werden. Da die hydrostatische Füllstandsmessung unabhängig von der Viskosität, Leitfähigkeit des Mediums und Schaumbildung im Tank arbeitet, kommt sie in nahezu allen industriellen Verfahrensbereichen zum Einsatz. Nachteil bei dieser Methode

1 In der Prozesstechnik, Petrochemie und an vielen anderen Orten müssen Füllstände erfasst werden. 2 Niveauerfassung über eine Druckmessung. 3 Potentiometrische Messung des Niveaus in einem Tank.

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Potentiometrische Füllstandsmessung Das potentiometrische Messprinzip basiert auf einem niederohmigen Messstab, der in eine leitende Flüssigkeit (Base oder Säure) taucht und einen hochfrequenten Strom zur Behälterwand sendet (Bild 3). Der Spannungsabfall zwischen dem Messstab und der Tankwand wird im Verhältnis des eingetauchten Stabteils zur Gesamtlänge gemessen. Die Ausgangsspannung ist proportional zum Füllstand im Behälter. Bei einer homogenen Zusammensetzung der Flüssigkeit ist ein absolut linearer Abgriff des Füllstands und somit ein linearer Signalausgang von 4 . . . 20 mA gegeben. Der LSP-Sensor lässt sich für hochviskose Medien in geschlossen Behältern, bei Prozessdrücken bis 16 bar und Prozesstemperaturen bis 140 °C einsetzen. Selbst bei kritischen Anwendungen bewährt sich der Sensor. Ultraschall Füllstandsmessung Ultraschallsensoren ermöglichen die berührungslose Füllstandsmessung von flüssigen Medien, Pasten oder Granulat. Zum einen kommt der Sensor überhaupt nicht in Kontakt mit dem Medium und andererseits ist eine Füllstandsmessung bei laufendem Prozess möglich (Bild 4). Der vom Sensor in die Luft eingekoppelten Schallpuls wird von der Medienoberfläche reflektiert und anschliessend vom Sensor wieder empfangen. Nach dem Prinzip der Schalllaufzeitmessung ( 330 m/s) wird somit die Distanz zur Medienoberfläche und damit die Füllstandshöhe ermittelt. Der grosse Vorteil liegt neben der berührungslosen Messung in der Farbenblindheit; die Oberflächenfarbe als auch spiegelnde oder glasklare Flüssigkeiten haben keinen Einfluss auf das Messergebnis. Heute ist die Füllstandsmessung selbst durch kleinste Öffnungen und in engen Behältern, wie Reagenzgläser, kein Problem. Kompakte Miniaturbauformen sind dafür allerdings Voraussetzung. Elektrisches Feld erlaubt Grenzwerterfassung Ein spezieller Kondensator erzeugt ein elektrisches Streufeld. Sobald ein Medium in das Streufeld kommt, verändert sich die Kapazität (Bild 5). Die Elektronik im Sensor misst die Kapazitätsveränderung und schaltet. Dieses Mess-

prinzip funktioniert bei vielen Medien, beispielsweise Flüssigkeiten (Wasser, Bier), dickflüssige Stoffen (Honig, Joghurt, Zahnpasta) und Schüttgut wie z. B. Holzpellets oder Granulat. Die Technologie erlaubt sowohl die direkte als auch die indirekte Medienerfassung durch eine Behälterwandung wie Glas, Kunststoff oder Karton. Die Empfindlichkeit lässt sich enfach mittels Potentiometer einstellen. Konduktive Grenzwerterfassung Bei der konduktiven Grenzwertmessung wird eine Wechselspannung an eine vom Behälter isolierte Elektrode angelegt (Bild 6). Benetzt das Medium diese Elektrode, fliesst ein geringer Strom von der Elektrode durch das Medium zur Behälterwand. Dieser Stromfluss wird von der Elektronik erfasst und als Schaltsignal ausgegeben. Voraussetzung ist hier, dass das Medium eine minimale Leitfähigkeit von 1 μS/cm aufweist. Sollte der Tank aus nichtleitendem Material bestehen, muss eine Masseelektrode installiert werden. Der Elektrodenstab kann auf jede gewünschte Länge verkürzt werden. Für viele einfache Anwendungen mit flüssigen Medien mit geringer Viskosität wie Wasser eignet sich der konduktive Niveauschalter, da sich hier kostengünstig, mehrere Schaltpunkte mit nur einem Prozessanschluss realisieren lassen. Optische Grenzwerterfassung Die optische Füllstandserfassung basiert auf dem Prinzip der Totalreflektion (Bild 7). In der Fühler-spitze wird über ein Prisma ein Lichtstrahl von der Sende- zur Empfangsdiode gelenkt. Wird die Fühlerspitze in ein flüssiges Medium eingetaucht ändert sich der Brechungsindex und der Lichtstrahl wird abgelenkt, der Sensor schaltet. Ob das flüssige Medium glasklar, trübe oder gar schwarzer Kaffee ist, spielt keine Rolle. Die optischen Sensoren sind teilweise druckfest bis 40 bar und extrem resistent gegen aggressive Medien. Besonders die Lichtleiterversion im Teflongehäuse bietet sich an, wenn nur sehr wenig Bauraum zur Verfügung steht. Optische oder Kapazitive Grenzwerterfassung Für die Füllstandserkennung in einem Bypass, Steigrohr oder Schlauch bieten sich optische Sensoren an (Bild 8), die speziell für solche Montagesituationen ausgerichtet sind und ähnlich dem

Messtechnik & Schutzmassnahmen

ist, dass bei schwankenden Temperaturen die Messgenauigkeit beeinflusst wird.

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6 4 Mit Ultraschall lässt sich über eine Laufzeitmessung ein Niveau präzis bestimmen. 5 Mit dem kapazitiven Prinzip lässt sich auch durch Glas und Kunststoff hindurch ein Medium erfassen. 6 Kleiner Wechselstrom in leitender Flüssigkeit erlaubt Grenzwerterfassung.

Prinzip einer Lichtschranke funktionieren. Es wird die lichtablenkende Eigenschaft von Flüssigkeiten genutzt d. h. wenn ein Flüssigkeitspegel den Detektionsbereich erreicht wird ein Teil des ausgesendeten Lichtes abgelenkt, somit trifft weniger Licht auf den Empfänger. Diese Lichtänderung wird vom Sensor ausgewertet und in ein Schaltsignal gewandelt. Die Vorteile dieser Füllstandserfassung liegen in der berüh-rungslosen Detektionsmethode und der einfachen Montage der Sensoren auch nachträglich in bereits bestehende Applikationen. Alternativ können zur Füllstandsmessung kapazitive Sensoren ver-

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Messtechnik & Schutzmassnahmen

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9 7 Optische Erfassung eines flüssigen Mediums über den Effekt der Totalreflexion. 8 Optische Grenzwerterfassung. 9 optische Leckagesensorik

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wendet werden. Sie sind sehr robust und vielseitig einsetzbar, vor allem deshalb, weil sie sich für die Detektion sowohl metallischer als auch nichtmetallischer Objekte eignen. Ihre aktive Fläche enthält normalerweise zwei konzentrisch angeordnete Elektroden, die im Prinzip einem aufgeklappten Kondensator gleichen. Damit können die Sensoren die dielektrischen Verhältnisse in der Umgebung wahrnehmen, denn je nach Abstand und Material des Messobjekts ändert sich die Kapazität in der Messzone. Der Kondensator des kapazitiven Sensors bildet ein Streufeld. Er ist Teil eines Schwingkreises, der, sobald ein Objekt oder Medium ins Streufeld kommt, anfängt zu schwingen. Die daraus resultierende Stromänderung wird von der Elektronik ausgewertet und führt bei einem entsprechend grossen Signal zum Schalten des Ausgangs. Optische Leckagesensorik Wie optische Füllstandssensoren arbeiten die Leckagesensoren ebenfalls nach

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dem Prinzip der Total-reflektion (Bild 9). Mit dem Unterschied das schon kleinste Mengen von typisch 1 ml ausreichen um ekannt zu werden. Extrem wichtig um entstandene Leckagen schnell zu erkennen und grössere Folgeschäden oder weiteren Materialverlust zu vermeiden. Die optische Erfassung ist in einem Teflongehäuse mit integrierter Elektronik aufgebaut oder als Lichtleiterversion. Beide Versionen sind einfach zu montieren, da kein Justageaufwand notwendig ist. Für die sehr kleinen Bauformen ist immer ein Plätz-chen frei. Anzeigemodule Egal ob der Füllstand über einen Ultraschall- oder Drucksensor bestimmt wird, bei kugelförmigen oder liegenden zylindrischen Behältern besteht das Problem, dass der Tankinhalt sich nicht proportional zur Füllhöhe verhält und somit nicht der wahre Inhalt angezeigt wird. Dies kann ganz einfach mit dem Anzeigemodul von Baumer gelöst werden. Hier besteht die Möglichkeit die

Anzeige über 30 Punkte dem Tankvolumen anzupassen. Die Programmierung führt der Anwender mit Hilfe des FlexProgrammers, einem Interfacebaustein auf einem PC, durch. Zusätzlich kann der Anwender eine beliebige physikalische Einheit selber definieren und anzeigen lassen. Fazit Das Niveau oder ein Grenzstand lässt sich auf vielfältigste Weise erfassen. Baumer bietet ein sehr grosses Spektrum an Sensoren zur Niveauerfassung an. Je nach Situation kann eine Beratung sinnvoll sein, vor allem dann, wenn es um Stückzahlen geht und nebst der optimalen Technik auch der Preis ■ eine entscheidende Rolle spielt.

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Forschung & Umwelt

Friedrich August Haselwander

Der Erfinder des Drehstrommotors Vor 150 Jahren wurde der Elektroingenieur Friedrich August Haselwander geboren, dem die Erfindung des Drehstrommotors zu verdanken ist. Heinz Bergmann Friedrich August Haselwander wurde am 18. Oktober 1859 als Sohn eines Eisenbahnbeamten in Offenburg ( Baden ) geboren. Im Jahre 1879 begann er sein Studium am Polytechnikum in Karlsruhe. Weitere Studien der Naturwissenschaften und Technik folgten an den Universitäten Strassburg und München. Als junger Elektroingenieur richtete er sich im Anschluss an seine Studienzeit ab 1884 in Offenburg eine kleine elektrotechnische Werkstatt ein. Zunächst baute er eine Anzahl elektrischer Anlagen in der Schwarzwaldgegend. Bei der Reparatur einer Dynamomaschine kam ihm der Gedanke der wirtschaftlichen Energieübertragung mit Hilfe von Drehstrommotoren. Er begann im August 1887 mit dem Bau eines funktionsfähigen, dreiphasigen Drehstromgenerators und eines Drehstrom-

synchronmotors. Auch entwarf er ein Drehstrom-Übertragungssystem. In der mechanische Werkstatt herrschte Betriebsamkeit. Haselwander prüfte immer wieder die Wicklungen seiner neuen elektrischen Maschine. « Wird schon klappen, Herr Ingenieur », versuchte der Elektrotechniker Georg Beyle den aufgeregten Haselwander zu beruhigen, denn es blieb nur wenig Zeit bis zum 12. Oktober 1887, dem Tag, an dem die neue Maschine in der Hutfabrik der Firma Adrion in der Wilhelmstrasse zum ersten Mal laufen sollte. Doch Haselwanders Lampenfieber war unbegründet. Die erste moderne Drehstrommaschine der Welt funktionierte sofort. Damit hatte Haselwander bewiesen, dass seine Theorie vom dreiphasigen Wechselstrom richtig war und auch praktischen Nutzen hatte. Sein erstes Patentgesuch wurde am 21. Juli 1887 beim Patentamt in Berlin eingereicht, doch aus formalen Gründen am 19. März 1889 zurückgewiesen. Der Prüfer verkannte ganz offensichtlich die Tragweite der Haselwanderschen Erfindung. Am 28. Juni 1889 reichte Haselwander eine zweite Anmeldung ein. Dieses Patent wurde ihm am 7. Oktober 1890 zuerkannt. Die Patenturkunde wurde am 21. April 1891 mit Wirkung vom 30. Juni 1889 ausgegeben. Auch Dolivo-Dobrowolsky befasste sich mit dem Wechselstrom. Als Chefingieur der AEG, hatte Dolivo-Dobrowolsky seinen Patentanspruch auf dem Gebiet der Wechselstromübertragung geltend gemacht. Sein Anspruch stimmte mit der ersten Anmeldung Haselwanders fast überein. Die Folge war ein langwieriger Patentstreit. Für die

zunächst vorrangig auf Gleichstromtechnik eingestellte AEG drohte durch die in der Firma Lahmeyer produzierten Haselwanderschen Drehstrommaschinen eine gefährliche Konkurrenz zu entstehen. Unter dem Vorwand, bei der Anmeldung wären Versäumnisse unterlaufen, setzte die AEG geschickt eine Streichung der haselwanderschen Patente durch. Das war aber nicht alles. Auch die Deutsche Reichspost trat in Erscheinung und legte Beschwerden vor. Auf Verlangen der Post musste 1890 die erste Drehstrommaschine in der Hutfabrik Adrion stillgelegt werden, da die Maschine die Telegrafenleitung stören würde. So untersagte die Post den weiteren Betrieb. Trotz allen Widrigkeiten wurde im Jahre 1891 der haselwandersche Generator auf der grossen elektrotechnischen Ausstellung in Frankfurt gezeigt. Haselwander gab den ungleichen Kampf auf und konstruierte ab 1890 in seiner Werkstatt nur noch Verbrennungskraftmaschinen, eine Tätigkeit, die ihm jedoch ebenfalls wenig Erfolg einbrachte. Friedrich August Haselwander machte in seiner Patentschrift bereits auf die Verkettung von Drehstrom aufmerksam, doch wurde ihre weitreichende Bedeutung weder von ihm noch von anderen Technikern seiner Zeit ausreichend erkannt. Unabhängig davon zählt Haselwander zu den Pionieren, denen die Einführung der Drehstromtechnik zu verdanken ist. Noch zu Lebzeiten erhielt er Ehrungen durch die Technische Hochschule Karlsruhe, die ihm den Ehrendoktortitel zuerkannte. Im Jahre 1929 benannte die Stadt Offenburg aus Anlass seines 70. Geburtstages eine Strasse nach ihm und seit 1938 trägt die Gewerbeschule Offenburg seinen Namen. Haselwander starb am 14. März. 1932 in Offenburg. Haselwanders Priorität wurde von der AEG erst im Jahre 1941 anerkannt. ■

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Forschung & Umwelt

Solar-Flugzeug HB SIA

Mit Sonnenkraft durch die Nacht fliegen Bertrand Piccard und André Borschberg haben am 26. Juni auf dem Flughafen Dübendorf ihr erstes Solarflugzeug der Öffentlichkeit vorgestellt. HB-SIA ist der erste Prototyp des Projekts Solar Impulse. Das Projekt soll das immense Potenzial der erneuerbaren Energien aufzeigen und ist auch ein Symbol für das Energiesparpotenzial, das mit Hilfe von neuen Technologien genutzt werden kann.

Hansjörg Wigger Das Projekt Solar Impulse startete im Jahre 2003. Hinter dem 70-köpfigen Team liegen sechs Jahre intensiver Arbeit mit unzähligen Berechnungen, Simulationen und Tests, um dieses neuartige Flugzeug aus Kohlefaserwerkstoffen zu konstruieren: Noch nie wurde ein derart grosses und leichtes Flugzeug gebaut, mit der Spannweite eines Airbus A340 (63,4 Meter) und dem Gewicht eines Mittelklassewagens (1600 kg). Rund 12 000 Solarzellen versorgen die vier Elektromotoren, die eine Spitzenleistung von je 10 PS aufweisen, mit erneuerbarer Energie und laden die Lithium-Polymer-Batterien

(400 kg) während des Tages für den Nachtflug auf. HB-SIA ist der erste Prototyp des Solar Impulse-Projekts. Das Flugzeug soll allein mit der Energie der Sonne einen vollständigen Tag-Nacht-TagZyklus in der Luft absolvieren können. Nach letzten Vorarbeiten am Boden, soll das Flugzeug bis Ende 2009 seine ersten Testflüge am Schweizer Himmel absolvieren, zuerst auf dem Flughafen Dübendorf (ZH) und dann auf dem Flugplatz Payerne (VD). Der erste vollständige Nachtflug ist für 2010 geplant. Die Erfahrungen und Resultate des HB-SIA fliessen danach in die Entwicklung und Konstruktion des zweiten Flugzeugs HB-SIB ein, das 2012 zur-

1 Bertrand Piccard und André Borschberg bei der Enthüllung in Dübendorf. 2 Grosses Interesse bei 800 Gästen und Journalisten für den ersten Prototyp HB SIA.

1

2

Weltumrundung in fünf je fünftägigen Flugetappen starten soll. Energieversorgung und Antrieb Die 11 628 Zellen aus monokristallinem Silizium von 150 Mikron Stärke wurden aufgrund ihrer Gewichts-, Flexibilitäts- und Wirkungsgradeigenschaften ausgewählt. Zwar wäre ein noch besserer Wirkungsgrad als die derzeit 22 % möglich gewesen, jedoch nur bei gleichzeitig höherem Gewicht der Zellen und entsprechenden Nachteilen für den Nachtflug. Für diese kritischste Flugphase wird Energie in den LithiumPolymer- Batterien gespeichert, welche die grösste Herausforderung des Projekts darstellen. Aktuell liegt ihre maximale Energiedichte bei 220 Wh/kg. Die Batterien wiegen 400 kg und damit ein Viertel der Gesamtmasse des Flugzeugs. Nur wenn der aerodynamische Wirkungsgrad maximiert und die gesamte Antriebskette optimiert werden, ist ein erfolgreicher Flug möglich. Unter dem Flügel befinden sich vier Gondeln mit je einem 10-PSMotor, einer Lithium-Polymer-Batte-


3 3 Für den kritischen Nachtflug wird Solarenergie in den Lithium-Polymer-Batterien gespeichert.

Technische Daten • Spannweite 63,40 m • Länge 21,85 m • Höhe 6,40 m • Motoren 4 elektrische 10-PS-Motoren • Solarzellen 11 628 (10 748 auf dem Flügel, 880 auf dem horizontalen Stabilisator)

• Durchschnittsgeschwindigkeit 70 km/Std. • Maximale Flughöhe 8500 m (27 900 ft) • Gewicht 1600 kg • Startgeschwindigkeit 35 Km/Std

rie-Einheit und einem System zur Überwachung des Ladezustands und der Temperatur. Die thermische Isolation soll die durch die Batterien erzeugte Wärme zurückhalten, sodass diese auch bei. –40 ºC auf 8500 Metern funktionieren. Ein Getriebe begrenzt

die Umdrehung des Zweiblatt-Propellers mit einem Durchmesser von 3,5 Metern auf 200 – 400 Umdrehungen /Minute. Das Projekt Solar Impulse hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, das immense Potenzial der erneuerbaren Energien

Elektro-Thermographie Vorbeugender Unterhalt und Störungsbehebungen in elektrischen Anlagen und an Maschinen.

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aufzuzeigen und sich für ihre stärkere Nutzung einzusetzen. Das Projekt will auch ein Symbol sein für das Energiesparpotenzial, das mit Hilfe der neuen Technologien erschlossen werden kann. Pioniergeist ermöglichte im 20. Jahrhundert die Eroberung unseres Planeten und des Weltraums. Heute soll uns der Pioniergeist dabei helfen, unsere Abhängigkeit vom Erdöl zu vermindern. Nicht durch den Verzicht auf Mobilitat und Komfort, sondern indem Träume, Hoffnung und Begeisterung in ■ reale Lösungen umgesetzt werden.

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Europäische Standards für Elektromotoren beschlossen Forschung & Umwelt

Das Ecodesign Regulatory Committee der EU hat sich auf strengere Mindestanforderungen für elektrische Motoren geeinigt. So sollen ab dem 16. Juni 2011 nur noch Elektromotoren verkauft werden dürfen, die den Energieeffizienzstandard IE2 einhalten. Per 2015 sollen dann grosse Motoren sogar der Effizienzklasse IE3 entsprechen – für kleinere Motoren gilt der schärfere Standard ab 2017. Die Schweiz versucht nun, die Energieverordnung EnV

mit der EU zu synchronisieren. Denn das Sparpotenzial ist beträchtlich: 45 Prozent des Stroms wird in der Schweiz von Elektromotoren verbraucht. Mit effizienteren Motoren könnten 20 bis 25 Prozent eingespart ■ werden.

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Energieförderprogramme vom Bund In der Märzsession 2009 hat das Parlament dem vom Bundesrat vorgeschlagenen zweiten Stabilisierungsprogramm zur Stützung der schweizerischen Wirtschaft zugestimmt. 60 Millionen der insgesamt 710 Millionen sollen in Förderprogramme aus dem Energiebereich fliessen. Für das Förderprogramm für neue Photovoltaikanlagen stehen davon 20 Millionen Franken als Investitionshilfen zur Verfügung. Profitieren können Betreiber von Photovoltaikanlagen, die auf der Warteliste für die kosten deckende Einspeisevergütung stehen. Allerdings nur für Anlagen, die per 31. 12. 2008 bei der nationalen Netzge-

sellschaft Swissgrid AG für die kostendeckende Einspeisevergütung angemeldet worden sind. Die Investitionshilfe beträgt zwischen 2500 Franken und 3500 Franken pro Kilowatt installierte Leistung (Maximalbetrag 25 000 bis 35 000 Franken). Das zweite Programm fördert den Ersatz von Elektro-Speicherheizungen. Dafür sind 10 Millionen Franken vorgesehen. Die Investitionshilfen werden ausschliesslich für den vollständigen Ersatz von Elektro-Speicherheizung in ständig bewohnten Gebäuden gewährt. Der grösste Betrag steht für das «Förderprogramm für Fernwärme mit Abwärme und erneuerbaren Energie

zur Verfügung». Mit 30 Millionen Franken fördert der Bund Fernwärmeprojekte, die mindestens 80 Prozent mit Abwärme und erneuerbaren Energien betrieben werden und deren Baubeginn 2009 erfolgt. Gefördert werden der Neubau und Ausbau von Fernwärmeleitungen, die Umstellung von fossilen Fernwärmezentralen auf erneuerbare Energien sowie Gesamtprojekte. Von der Förderung ausgeschlossen ist der Anschluss einzelner Wärmebezüger an ein Fernwärmenetz. Deadline für die ■ Gesuche ist der 30. Juni 2009.

www.bfe.admin.ch/stabilisierungsprogramm

Energieeffizienz auf der Planungsskizze Meist stehen für Architekten am Anfang eines Projektes Form und Funktion von Gebäuden im Vordergrund. Über Energieeffizienz und Energiebedarf machen sie sich erst später Gedanken; oft ist dann aber schon vieles vorgegeben. Nun soll eine neue Software, entwickelt an der ETH Zürich, schon vom ersten Planungsschritt an aufzeigen, wie energieeffizient ein Gebäude sein wird. Denn die Zusammenhänge in

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einem Gebäude sind komplex: «Wenn ein Architekt Fenster vergrössert, die Gebäudeform leicht ändert und womöglich noch einen anderen Wandtyp wählt, dann kann er nicht mehr im Kopf überschlagen, was das energetisch bedeutet», erklärt Arno Schlüter vom Departement Architektur. Der «Design Performance Viewer» fängt diese Komplexität auf. Innert weniger Sekunden berechnet und visualisiert er die

Energiekennzahlen eines Gebäudes in Planung. Architekten sehen dann sofort, was sie wo ändern können, um Energie zu sparen. Nach dem Erfolg des Prototyps wird derzeit die professionelle Version der Software konzipiert und getestet. Zudem soll ein Kostenmodell integriert werden, das jeweils die ungefähren Baukosten errechnet. ■ www.gt.arch.ethz.ch/research/DPV


Gedruckte Elektronik als Spiel

Auf der Erstauflage der Konferenz und Ausstellung LOPE-C www.lope-c.com, einer Fachveranstaltung zum Thema organische und gedruckte Elektronik, hat die Organic Electronics Association www.oe-a.com (OE-A) den aktuellen Entwicklungsstand und das Zukunftspotenzial der Technologie in diesem

Bereich thematisiert. Man ist der Überzeugung, dass es zu einem Multimilliarden-Markt wachsen wird. Organische und gedruckte Elektronik werden im Rahmen der LOPE-C als Wachstumsfelder präsentiert, wobei die OE-A als mittelfristig bedeutendste Teilgebiete neben Datenspeichern und Schaltkreisen etwa für RFID-Tags insbesondere die organische Photovoltaik, flexible Displays sowie OLED-Beleuchtung sieht. Als Demonstrator wurde auf der LOPE-C beispielsweise ein gedrucktes elektronisches Spielbrett präsentiert – ein Vorgeschmack darauf, wie sich die Technologie auch in ganz anderen Bereichen durchsetzen könnte. Die OE-A-Roadmap zeigt eindrucksvoll die aktuellen Möglichkeiten, beispielsweise im Bereich «Intelligenter Objekte» wie

Gruss- oder Visitenkarten mit Elektronik-Elementen. Rascher als erwartet habe sich wiederum das Feld organischer Sensoren entwickelt, wo unter anderem Temperatur- und Drucksensoren bereits prototypisch existieren und bald den Markt erreichen sollten. Um Industrie, öffentliche Hand und Wissenschaft bei der Planung von Produkten, Forschung und Entwicklung zu unterstützen, ist der Ausblick auf mittelfristige und langfristige Möglichkeiten in der Roadmap besonders interessant. Beispielsweise erwartet die OE-A, dass sich Farb-E-Reader mit hoher Auflösung im Zeitraum 2012 bis 2017 durchsetzen werden. Ebenfalls Mitte des kommenden Jahrzehnts dürften bei «Intelligente Textilien» in Kleidung integrierte Displays oder Solarzellen Realität werden.

Backuplösung sichert gesamten PC

Vollautomatischer Backup der Festplatte

Der Festplattenhersteller Seagate www.seagate.com hat mit Replica eine externe Backuplösung vorgestellt, die vollautomatisch Sicherungskopien von angeschlossenen PCs macht. Im Gegensatz zu anderen Backuplösungen berücksichtigt das System nicht nur Dokumente, sondern sichert alle auf dem

Rechner vorhandenen Dateien. Das schliesst das Betriebssystem ebenso ein wie installierte Programme, Fotos, Videos, Bookmarks und Einstellungen. Im Fall eines Total- oder Teilausfalls des Rechners kann somit der Datenbestand vollständig wiederhergestellt werden. Replica ist eine vollautomatische Backup-Lösung für Windowsrechner und vergleichbar mit Apples Time Machine. Allerdings benötigt die Seagate-Lösung keine Unterstützung durch das Betriebssystem, sondern sichert den kompletten Rechner vollkommen automatisch. Dabei werden Dateien mit Versionsnummern versehen und abgespeichert. Automatisch macht Replica Sicherungskopien, wenn eine Datei bearbeitet oder verändert wurde. Ältere

Files werden dabei jedoch nicht überschrieben, sondern stehen weiterhin zur Verfügung. Im Falle einer Wiederherstellung kann der User die gewünschte Version wählen, die zurückgespielt werden soll. Die Benutzung der Backuplösung hat Seagate eigenen Angaben zufolge leicht gestaltet. Um Replica in Betrieb zu nehmen, muss das Gerät lediglich per USB mit dem zu sichernden Computer verbunden werden. Komplizierte Einstellungen und Konfigurationen sind nicht nötig, Replica beginnt sofort mit dem Anlegen der Sicherungskopie des Rechners. Die auf der externen Festplatte installierte Backuplösung arbeitet vollständig im Hintergrund, der User muss sich um nichts kümmern.

www.satelco.ch www.bks.ch

www.stfw.ch

www.suprag.ch

www.rdm.com

www.kochag.ch Elektrotechnik 8/09 | 89

Telematik-News

Gedruckte Elektronik vor dem Durchbruch


Telematik-News

16 Gigabyte in USB-Winzling grösser als ein Daumennagel. Das neue Spitzenmodell der Serie « RUF2-PS » wartet auch mit einer integrierten Verschlüsselungstechnologie auf, um Daten zu schützen. Dass Buffalos Mikro-Stick kaum über den PC hinaus ragt, macht ihn als ständige Erweiterung des verfügbaren Speicherplatzes gerade bei mobilen PCs interessant. In allen Fällen ist dabei Buffalos Verschlüsselungstechnologie «SecureLockMobile» integriert, die von Buffalo auch bei externen Festplatten als Schutz vor unbefugtem Datenzugriff genutzt wird.

USB-Winzling-Stick mit 16 GB

Das Speichertechnologieunternehmen Buffalo Technology www.buffalo-technology.com hat in Japan einen winzigen USB-Stick vorgestellt, der 16 Gigabyte (GB) Daten fasst. Dennoch ragt der Winzling nur fünf Millimeter aus dem PC hervor und ist insgesamt kaum

Die knapp 100 Euro, die man bei GeekStuff4U für den 16-GB-Mikro-Stick zahlt, sind beachtlich im Vergleich zum Preis normal grosser USB-Sticks gleicher Kapazität. Günstige 16-GB-Sticks sind schon um etwa 20 Euro zu finden. Bedenkt man jedoch, auf wie wenig Platz der RUF2-PS sein Speichervolumen packt und dass er somit in Sachen Kapazitäts-Grössen-Verhältnis an vorderster Front steht, relativiert sich der Preis etwas. Damit ein USB-Stick normaler Grösse wirklich am Puls der Zeit ist, muss er mittlerweile schon mit 128 GB Speicherplatz aufwarten.

Beliebig verformbare OLED-Displays

OLED in Zukunft Teil der Kleidung?

Forscher an der University of Tokyo www.u-tokyo.ac.jp haben ein OLEDDisplay entwickelt, das sich durch eine sehr hohe Flexibilität auszeichnet und beispielsweise anziehbare Geräte ermöglichen könnte. Das Display kann um 30 . . . 50 % gedehnt und über eine Halbkugel gespannt werden, ohne mechanische oder elektrische Schäden davonzutragen. Möglich machen das in

Gummi eingebettete Kohlenstoff-Nanoröhren, die eine äusserst elastische Verkabelung ergeben. Damit haben die Forscher OLEDs und organische Transistoren verschaltet. Ein weiterer Vorteil des Gummileiters ist, dass er zum Druck geeignet ist. Das verspricht geringe Herstellungskosten. Das prototypische OLED-Display der Wissenschaftler kann etwa gefaltet oder auch zerknittert werden, ohne Schaden zu nehmen. Zwar handelt es sich derzeit noch um ein Monochrom-Display mit wenigen Pixeln Auflösung, doch weist es den Weg zu neuen Anwendungen. Denkbare Anwendungsgebiete umfassen beispielsweise Geräte, die am Ärmel getragen werden. Möglich gemacht hat den Prototyp das neue Leitermaterial der Forscher, das laut ihren Angaben problemlos auf mehr als die doppelte Länge gedehnt werden kann und dabei eine hohe Leitfähigkeit behält. Abseits

von Displays sind auch diverse andere Anwendungen des Materials denkbar, etwa für künstliche Haut in Verbindung mit geeigneten Sensoren. Um ihr Leitermaterial zu fertigen, mischen die Japaner Kohlenstoff-Nanoröhren mit einer ionischen Flüssigkeit und flüssigen Polymeren. Durch Verarbeitung mit einem Hochdruckstrahl entstehen dünne, lange NanoröhrenBündel, die gleichmässig in der Masse verteilt sind. Das Material ist für eine Verarbeitung per Druckverfahren geeignet, was ein wichtiger Vorteil gegenüber anderen Ansätzen für immer flexiblere Elektronik ist. Denn die Fertigung hochleitfähiger, dehnbarer Verkabelungen mit grosser Fläche sehen die Wissenschaftler als ein Hindernis, das dank dem druckfähigen Material eher überwunden werden kann. Ausserdem gilt der Druck als ein kostengünstiges Herstellungsverfahren.

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19.2.2008 16:06:25 Uhr


Stromverbrauch lokaler Kommunikationssysteme Der Stromverbrauch von IT-Systemen rückt aufgrund wachsender Energiekosten und einer zunehmenden Sensibilität für die Umwelt- und Klimaproblematik stärker in das Bewusstsein der Anwender. Bei der Umstellung auf moderne VoIP-Systeme kann der Stromverbrauch zu einem ernsthaften Kostenfaktor werden. Intelligente Lösungen und eine gute Planung erleichtern aber die Begrenzung der Betriebskostenexplosion.

Rüdiger Sellin Die gute alte Teilnehmervermittlungsanlage ( TVA) steht vielerorts vor der Ablösung. Manche Anlagen sind 20 Jahre alt, teils sogar noch älter. Bei der Ersatzbeschaffung spielt das Thema Ressourcenverbrauch kaum eine primäre Rolle. Seit über zehn Jahren wird bei der lokalen Sprachtelefonie vermehrt Voice over IP (VoIP) eingeführt. Dabei wird im Unternehmen statt über ein dediziertes Kupferdoppeladernetz über ein leistungsfähiges lokales Datennetz (Local Area Network, LAN ) kommuniziert. Die digitalisierte Sprache wird ebenso in IP-Datenpakete verpackt und auf dem LAN transportiert, wie es bei anderen Anwendungen auch der Fall ist. Erfahrungen mit vernetzten und Server-basierten Anlagen haben nun gezeigt, dass der Stromverbrauch von VoIP-Lösungen immer über dem konventioneller TVA s liegt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Durch die Migration in Richtung VoIP hat sich die Sprachtelefonie zu einer gewöhnlichen IT-Applikation neben anderen wie E-Mail oder Internet-Zugang entwickelt. Die VoIP-Server sind demzufolge ein normaler Bestandteil der Serverfarmen innerhalb der IT-Infrastruktur. Dadurch benötigen die vernetzten Server je nach gewählter Variante teils erheblich mehr Strom als eine entsprechende TVA. Die für den LAN-Betrieb erforderlichen Netzkomponenten wie Router und Switches sind wie die Ser-

verfarmen rund um die Uhr in Betrieb. Zudem benötigen bereits mittlere VoIP-Anlagen ebenso wie viele Netzwerkkomponenten eine Lüftung oder sogar eine Strom fressende Kühlung. Schliesslich muss am Arbeitsplatz im Call Center ein PC mit angeschlossenem Headset und der VoIP-Software ständig laufen, damit man überhaupt telefonieren kann. Kommen die recht beliebten VoIP-Telefone unabhängig vom Büro-PC zum Einsatz, wird oft eine weitere Stromversorgung pro Arbeitsplatz benötigt. Wer also für einen effizienten Umgang mit den Ressourcen eintritt, muss bei modernen Kommuni-

kationssystemen den Leistungsbedarf und die daraus resultierenden Stromkosten genau untersuchen. Stromverbrauch ist ein Kostenthema Laut einer eher vorsichtigen Studie der Firma Gartner war 2007 das weltweit betriebene IT-Equipment für zwei Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich. Dieser Wert entspricht der jährlichen Kohlendioxidmenge, die von allen Flugzeugen weltweit emittiert wird. Grundsätzlich geht es laut Gartner nicht allein um den CO2-Ausstoss oder Energiesparmassnahmen allein, sondern um den gesamten Lebenszyklus von IT-Geräten unter Umweltaspekten. In konkreten Projekten zeigt sich leider, wie wenig Priorität dem Thema Stromverbrauch und Nachhaltigkeit der Anlagenbeschaffung in Unternehmen eingeräumt wird. Ein wichtiger Grund hierfür sind oft die unterschiedlichen Zuständigkeiten in Unternehmen, die – beispielsweise bei VoIP-Projekten – eine exakte KostenNutzen-Analyse erschweren. So sind in

Stromverbrauch in der Schweiz Der Stromverbrauch in der Schweiz hat 2008 mit 58,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) einen neuen Rekordwert erreicht (+2,3 %), nachdem er 2007 erstmals seit 1997 um 0,6 % auf 57,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh0) gesunken war. Massgebend für die Zunahme in 2008 waren die Wirtschaftsentwicklung, die kältere Witterung sowie die Zunahme der Wohnbevölkerung. Im ersten Halbjahr 2008 nahm der Stromverbrauch um 4,1 % zu, während er im zweiten Halbjahr mit 0,4 % nur noch geringfügig über dem Wert des Vorjahres lag. Für die ungewöhnliche Abnahme im Jahr 2007 war in erster Linie der warme Winter 2006/2007 verantwortlich. Denn auch 2007 erhöhte sich der Bedarf an elektrischer Energie durch das hohe Wirtschaftswachstum von 3,1 % und das Be-

völkerungswachstum um 60 000 Personen. 2007 konnte die Schweizer Elektrizitätswirtschaft ihre gesamte Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 % auf 65,9 Mrd. kWh steigern. 2008 wurden 67 Mrd. kWh produziert (+1,6 %). 2007 wurden 55,2 % des Gesamtverbrauchs mit Wasserkraft erzeugt. Für 40 % der produzierten Energie waren die fünf inländischen Kernkraftwerke verantwortlich. Immerhin 4,8 % der Stromproduktion wurde 2007 mit thermischen Anlagen oder mit Sonnen- und Windkraftwerken erzeugt. Die markante Zunahme des Elektrizitätsverbrauchs in 2008 hatte zur Folge, dass in den beiden Winterquartalen mehr Strom importiert werden musste, während in den Sommermonaten weniger Strom exportiert werden konnte.

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Telematik & Multimedia

Energiebedarf von VoIP-Lösungen können ein wesentlicher Kostenfaktor sein


(Quelle: Cisco)

(Quelle: Siemens)

(Quelle: Siemens)

2

3

1 Kann auch mit Power over Ethernet (PoE) über das LAN mit Strom versorgt werden: Siemens VoIP-Telefon Open Stage 40. 2 Gängige Teilnehmervermittlungsanlage HiPath 3000er-Serie. 3 Weit verbreitetes Cisco VoIP-Telefon 7960.

den meisten Firmen die Stromkosten nicht Bestandteil des IT-Budgets, sondern werden vielmehr wie der Wasseroder Gasverbrauch über einen Verteilschlüssel als allgemeine Betriebskosten auf die Kostenstellen verteilt. Dadurch wird das Thema Stromverbrauch von IT-Anlagen nicht gerade transparent. Somit besteht bei der Beschaffung von Servern oder Netzausrüstungen kein grosser Anreiz, Zeit in das Thema Energieverbrauch zu investieren. Experten des Bundesverbandes Telekommunikation e.V. in Hilden bei Düsseldorf haben 2008 den Stromverbrauch der Sprach- und Dateninfrastruktur in kleinen, mittleren und Grossunternehmen für folgende vier Szenarien ermittelt: Szenario 1: Sprach- und Datennetz getrennt, Datenkommunikation über ein Ethernet-LAN, Sprachkommunikation über eine gewöhnliche TVA auf einem lokalen Kupferdoppeladernetz.

Szenario 2: Sprach- und Datennetz teilweise getrennt, Datenkommunikation über ein Ethernet-LAN, Sprachkommunikation über eine Hybrid-TVA mit gemischten Benutzern (50 % mit VoIP über das LAN und 50 % auf dem herkömmlichen Kupferdoppeladernetz). Szenario 3: Sprach- und Datennetz vollständig integriert (Ethernet-LAN ), Sprachkommunikation mit speziellen VoIP-Telefonen auf dem LAN über dedizierte VoIP-Server, PCs rein für die Bürokommunikation. Szenario 4: Sprach- und Datennetz vollständig integriert (Ethernet-LAN ), VoIP jedoch mit Headsets, die an bestehende PCs angeschlossen werden, somit Sprach- und Bürokommunikation über denselben PC (VoIP als Applikation auf dem PC und auf dedizierten VoIP-Servern). Als Vergleichsanlagen kamen dabei konventionelle Anlagen aus der Sie-

TA1 Stromkosten von Sprachkommunikationsanlagen in kleinen, mittleren und Grossunternehmen. Anmerkung: Je nach Abnahmemenge und Region schwankt der Schweizer Strompreis stark, sodass eine KWh etwa zwischen 13 Rappen (Grossabnehmer, Industrie) und 25 Rappen (Privathaushalt) kosten kann. Für die Berechnungen wurden zur Vereinfachung ein Preis von 20 Rappen sowie ein Wechselkurs (EUR- CHF) von 1.53 zugrunde gelegt. Der errechnete Preis wurde auf ganze Werte gerundet. Szenarien

Stromkosten pro Jahr für Kleinunternehmen (100 Mitarbeiter, ein Standort)

Stromkosten pro Jahr für mittleres Unternehmen (500 Mitarbeiter, zwei Standorte)

Stromkosten pro Jahr für Grossunternehmen (1000 Mitarbeiter, vier Standorte)

1 Konventionelle TVA

9 348 CHF

36 284 CHF

78 422 CHF

2 Hybridanlage (je 50 % konventionelle und VoIP-Telefone)

13 692 CHF

54 040 CHF

99 266 CHF

3 Moderne VoIP-Anlage (serverbasiert, nur VoIP-Telefone)

14 287 CHF

54 442 CHF

101 356 CHF

9 944 CHF

36 686 CHF

78 582 CHF

4 Moderne VoIP-Anlage (serverbasiert, nur Softphones/Headsets an bestehenden PCs)

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TA1

(Quelle: VAF Bundesverband Telekommunikation e.V.)

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mens-HiPath-Familie ( Modelle 3550 und 4300 ) sowie verschiedene Cisco Catalyst Switches zum Einsatz. Das Resultat ist verblüffend eindeutig: Je mehr die Sprachkommunikation auf IT-Server verlagert wird, umso stärker steigt der Stromverbrauch. Am günstigsten ist demzufolge die Sprachkommunikation über eine herkömmliche TVA (Szenario 1). Mit einem nur kleinen Mehrverbrauch muss eine Firma rechnen, welche die bestehende IT-Infrastruktur lediglich um wenige für VoIP allozierte Server und die Netzkapazität im LAN erweitert, ansonsten aber bestehe Server und PCs weiterverwendet ( Szenario 4 ). Den grössten Sprung nach oben zeigt der Stromverbrauch im Wechsel von Szenario 1 zu 2 – für ein Kleinunternehmen plus 46% ! Wegen des hohen Projektaufwands ( mehrjähriger, nur schrittweiser Umstieg ) empfiehlt sich dieses Szenario ohnehin nur für VoIP-Muffel oder -Skeptiker. Diese können sich langsam an die neue Technik gewöhnen. Investitionen können über einen längeren Zeitraum gestreckt werden, fallen unter dem Strich aber höher aus als bei gestraffter Einführung von VoIP im Unternehmen. Schliesslich fällt bei Szenario 3 der zusätzliche Energiebedarf der LAN-Telefone noch mehr ins Gewicht. Die LAN- oder VoIP-Telefone können mittlerweile bei vielen Herstellern zwar ebenfalls über den EthernetSwitch, also ohne lokalen 230 -V-Anschluss mit Strom versorgt werden. Man spricht dann von Power over Ethernet (PoE). Deren Vorteil liegt insbesondere darin, dass sich die unterbrechungsfreie Stromversorgung ( USV ) günstiger aufbauen lässt. Statt alle Steckdosen in den Büros in die USV mit einzubeziehen, kann sich der Planer auf die Etagenverteiler (Router/Switches) und den Server-Raum beschränken. Die PoE-tauglichen Rou-


Nützliche Links Telematik & Multimedia

Bundesverband Telekommunikation e.V.: www.vaf-ev.de Strompreise Schweiz, Volkswirtschaftsdepartement: http://strompreise.preisueberwacher.ch/web/index.asp

ter im Etagenverteiler besitzen allerdings eine höhere Leistungsaufnahme, da sie nicht nur als Hersteller von Kommunikationsverbindungen, sondern auch als Stromversorger dienen. Ein bemerkenswerter Aspekt von PoE ist die Tatsache, dass selbst höherwertige VoIP-Telefone mit integriertem EthernetSwitch über PoE versorgt werden können. An diesem kleinen Ethernet-Switch wird der Büro-PC angeschlossen wird. Mit einem lokalen Switching auf Port-Ebene erhalten die Sprachverbindungen eine höhere Priorität vor dem Datenverkehr, was die Sprachqualität verbessern hilft. Fazit Auf die Kosten eines VoIP-Projekts hat es massive Auswirkungen, dass die IT-Infrastruktur viel Strom verbraucht. Zudem steigen die Bereitstellungspreise für Strom stetig. Die Stromkosten sind folglich ein nicht zu vernachlässigender Faktor der Betriebskosten. Dabei besteht die Gefahr, dass sich durch eine unüberlegte Produktwahl unnötige Kostensteigerungen und höhere Umweltbelas■ tungen ergeben. Eine seriöse Planung kann dies vermeiden.

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Ein Geschäft für clevere Elektroinstallateure: Einbruchschutz!

Videokameras als Einbruchschutz In letzter Zeit haben Videokameras in öffentlichen Bereichen vermehrt geholfen, dass Verbrechen durch Publikation von Videobildern aufgedeckt wurden. Im privaten Bereich helfen Kameras Vandalismus und Einbrüche zu verhindern. Geräte und Installation lassen allerdings oftmals Professionalität vermissen - die Chance für ein Elektrogeschäft, sich durch Qualität zu profilieren.

Raymond Kleger Immer mehr werden auch im privaten Bereich, in Verkaufsläden und Kleinunternehmungen Videokameras installiert. Seit Warenhäuser ganze Einbruch- und Überwachungssysteme anbieten, leidet die Professionalität. Der Markt für Videokameras – vor

allem jener der Netzwerkkameras – wächst trotz Rezession unglaublich schnell. In Banken, Industrie- und Gewerbeobjekten werden heute bevorzugt Netzwerkkameras eingesetzt, um Überwachungsaufgaben wahrzunehmen. Der Vorteil liegt auf der Hand, die Integration in ein meistens vorhandenes, leistungsfähiges Netzwerk verringert den oft teuren Installationsaufwand enorm. Elektroinstallateur und Videokameras Das Installations-Know-how der Elektronunternehmungen bietet sich an, diesen boomenden Markt der elektronischen Sicherheit zu erobern. Die Installation selbst ist ohnehin wenig kritisch, da bringt der Elektroinstallateur schon fast alles mit. Und vor allem hat er auch das nötige Installationsmaterial für jede Leitungstechnik. Im Bereich Konzeption und Fachwissen können innovative Firmen das Wissen der elektronischen Sicherheit erlernen. So bietet z. B. Trigress Security in regelmässigen Abständen modular aufgebaute Schulungskurse zur Video- und Alarmtechnik an. Hier erlernt der Installationsbetrieb das nötige Wissen, um kompetent seine Kundschaft zu beraten. Zukunft: hybride Videoaufzeichnung In der Vergangenheit wurden ausschliesslich analoge Kamerasysteme installiert. Weil in jeder Firma ein IP-Netzwerk vorhanden ist, werden bei Neuinstallationen natürlich zunehmend IP-Kameras vorgezogen. Die Frage ist, was passiert

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jetzt mit den älteren analogen CCTVSystemen, vor allem wenn es um die Aufzeichnung der Bilddaten geht? Um die Vorteile analoger und netzwerkbasierter Systeme gleichermassen nutzen zu können oder um ein bereits vorhandenes analoges CCTV-System nachzurüsten bzw. zu erweitern, ist eine Entscheidung für eine der beiden Technologien somit nur wenig sinnvoll. Gleiches gilt auch für das parallele Betreiben zweier unterschiedlicher Systeme. Moderne Hybridrekorder bieten die Möglichkeit, Bilder analoger- und IP-Kameras digital aufzuzeichnen und ins Netzwerk einzubinden. Software wird immer wichtiger Herzstück der installierten Videoüberwachung ist und bleibt die Software. Ist das Installationsmenü einfach und strukturiert aufgebaut, werden die Parameter bei der Installation auch richtig gesetzt. Ebenso wird die Bedienung der Endkunden zum Kinderspiel und die Investition in die Sicherheit wird zum Erfolg eines jeden Installationsbetriebes. Fazit In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die boomende elektronische Sicherheit das Geschäftsfeld, um einen lukrativen zukunftsträchtigen Bereich zu erweitern. Ein wenig Innovationsgeist, Erweiterung des Know-hows und die elektrotechnische Unternehmung wird zum lokalen Sicherheitsspezialsten mit hoher Wertschöpfung. Warum also hier nicht einen Versuch wagen und die Installation von Einbruchalarmanlagen und Videokamerasystemen zu einem ■ Geschäft machen?

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Technische Überwachung von allein arbeitenden Personen

Sicherheit für allein arbeitende Personen Die aktuelle Gesetzes- und Normensituation stellt an die Überwachung von allein arbeitenden Personen strenge Auflagen und verlangt eine lückenlose Überwachung der betroffenen Personen. Damit die geforderte Überwachung diese Personen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit nicht behindert, gibt es verschiedene technische Hilfsmittel, welche praktisch ohne Beeinträchtigungen bei der Arbeit eingesetzt werden können.

Marcel Schöb Allein arbeitende Personen sind in den verschiedensten Betrieben, Gewerben und Berufen anzutreffen. Die technische Entwicklung und die fortschreitende Automatisierung führen beson-

1 Grundriss eines Gebäudes für die Lokalisierung der in Not geratenen Person. 2 Grafische Oberfläche mit Kartenmaterial zur Lokalisierung.

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ders bei Arbeiten in der Produktion immer mehr dazu, dass eine einzelne Person mehrere Maschinen oder Anlagen allein betreut bzw. überwacht. Durch die zunehmende Rationalisierung in Betrieben wird in Zukunft die Zahl der Einzelarbeitsplätze ansteigen. Allein arbeitende Personen sind anzutreffen bei • automatisierten Produktionsabläufen • technischen Einrichtungen und Geräten, die sich im Sonderbetrieb befinden (Reinigungs- und Kontrollarbeiten) • Arbeiten in Lagerräumen, Kellern, Aussenlagern, Tiefkühllagern • Arbeiten in Kraftwerken, Kehrichtverbrennungs-, Kläranlagen, Deponien • Überzeit-, Schicht-, Gleitzeitarbeit, Frei- und Feiertagen • Piketteinsätzen, Störungs-/Alarmmeldungen an Wochenenden oder in der Nacht • Kontrollgängen in ausgedehnten Anlagen oder während Betriebsferien Die bundesrätliche Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten ( VUV ) vom 19. Dezember 1983 enthält keine generelle Regelung für allein arbeitende Personen. Sie äussert sich jedoch im Artikel 8 zum Fall, dass gefährliche Arbeiten von einem Arbeitnehmer allein ausgeführt werden: « Der Arbeitgeber darf Arbeiten mit besonderen Gefahren nur Arbeitnehmern übertragen, die dafür entsprechend

ausgebildet sind. Wird eine gefährliche Arbeit von einem Arbeitnehmer allein ausgeführt, so muss ihn der Arbeitgeber überwachen lassen. » Wo nie allein gearbeitet werden darf In verschiedenen Verordnungen, Richtlinien und Reglementen sind Arbeiten aufgeführt, die nicht von einer Person allein ausgeführt werden dürfen. Bei folgenden Arbeiten reicht es, wenn die andere Person Ruf- und Sichtverbindung hat, um jederzeit Erste Hilfe leisten zu können: • bei Maschinen mit Drehteilen, die Körperteile erfassen/gefährden können • Technischen Systemen im Sonderbetrieb (Einrichten von Werkzeug-/ Produktionsmaschinen, Reparaturoder Instandhaltungsarbeiten) • bei schwer zugänglichen und deshalb ungesicherten Bereichen • bei Arbeiten mit besonderen Gefahren (Baumaschinen, Motorsägen, Baumfällen etc.) Gewisse Arbeiten sind so kritisch, dass sie von einer zweiten Person überwacht werden müssen. Durch eine zusätzliche Person zu überwachen sind Arbeiten, bei denen ein Unfall oder eine kritische Situation nicht rechtzeitig entdeckt wird, beispielsweise in Bereichen oder mit Stoffen, bei denen Gefahr durch Vergiftung oder Sauerstoffmangel besteht. Bei folgenden Arbeiten verlangen Sicherheitsvorschriften zwingend die Anwesenheit einer zusätzlichen Person: • bei elektrischen Installationen, die unter Spannung stehen • bei radioaktiven Strahlenquellen ausserhalb von Bestrahlungsräumen • in Feuerungsräumen • in Behältern oder engen Räumen (Spritzarbeiten) • in Silos (Entleerung) oder Maschinen • bei Abbrucharbeiten (Gebäuden etc.) • bei fliessenden Gewässern • bei Druckluft-/Taucherarbeiten • bei Gleisanlagen


Anforderungen an Einzelarbeitsplätze Für Einzelarbeitsplätze bzw. allein arbeitende Personen gelten deshalb folgende Anforderungen: « Für jede allein arbeitende Person ist in der Nähe ihres Arbeitsplatzes die Möglichkeit zu schaffen, im Notfall jederzeit Hilfe anzufordern, z. B. durch Telefon, Sprechfunk, Drahtoder Funkalarm oder über die allenfalls eingesetzte Überwachungsanlage. » Als Notfall gilt zum Beispiel das Auftreten einer kritischen Situation, eines Unfalls, einer akuten Erkrankung oder eines Angstzustandes. Die oben geforderte Verbindung nach aussen gewährleistet nicht, dass die allein arbeitende Person in jedem Fall rechtzeitig Hilfe erhält. Denn die verunfallte Person ist möglicherweise nicht mehr in der Lage, selbst Hilfe anzufordern. Dies zum Beispiel bei Bewusstlosigkeit oder Bewegungsunfähigkeit. Somit ergibt sich folgendes Schutzziel, das erfüllt werden muss: « Es ist zu gewährleisten, dass allein arbeitende Personen nach einem Un-

fall oder in einer kritischen Situation rechtzeitig Hilfe erhalten. » Dieses Schutzziel kann nicht Unfälle verhüten, sondern soll mögliche Sekundärfolgen verhindern, die bei verspäteter oder ausbleibender Hilfe auftreten können. Das Schutzziel wird, je nach Gefährdungsgrad, durch eine der folgenden Massnahmen erfüllt. • Es wird festgelegt, dass die Arbeit nicht von einer Person allein ausgeführt werden darf, weil die wahrscheinliche Verletzung oder kritische Situation sofortige Hilfe erforderlich macht. • Es wird für eine kontinuierliche Überwachung der allein arbeitenden Person durch eine Überwachungsanlage mit Alarmorganisation gesorgt. Es wird zudem sichergestellt, dass die erforderliche Hilfe rechtzeitig eintrifft. • Es wird eine periodische Überwachung der allein arbeitenden Person durch eine zweite Person oder durch eine Überwachungsanlage mit Alarmorganisation sichergestellt. Die Überwachungsperioden werden so festgelegt, dass das rechtzeitige Eintreffen der Hilfe gewährleistet ist. • Die allein arbeitende Person muss nicht überwacht werden, wenn angenommen werden kann, dass sie bei einer Verletzung oder in einer kritischen Situation genügend mobil und handlungsfähig bleibt, um selber rechtzeitig Hilfe herbeizurufen. Welche Massnahme nun für einen bestimmten Arbeitsplatz getroffen werden muss, lässt sich durch eine Analyse ermitteln. Bei der Analyse kann man sich auf die verhaltensbezogenen Gefahren beschränken. Denn die Erfahrungen der Suva zeigen, dass an vorschriftenkonformen und gesicherten Arbeitsplätzen die technischen Restgefahren gering sind. Zuerst wird ermittelt, welche Gefahren auf die allein arbeitende Person wirken können, wenn sie aus irgendwelchen Gründen die Instruktionen nicht beachtet oder sich nicht wie vorgesehen verhält. Dann wird für jede ermittelte Gefahr untersucht, mit welchen wahrscheinlichen Verletzungen oder kritischen Situationen zu rechnen ist, wenn das Ereignis tatsächlich eintreten sollte. Aufgrund der wahrscheinlichen Verletzungen und der kritischen Situationen sind notfalls mit einem Arzt folgende Fragen zu beurteilen: • Welches ist die maximale Zeitspanne, in der die allein arbeitende Person Hilfe erhalten muss, um nicht Schaden zu erleiden, der auf ver-

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Spezifische Gefahren an Einzelarbeitsplätzen Der fehlende Kontakt zu anderen Mitarbeitern kann das Unfallrisiko beträchtlich erhöhen. Alleinsein kann zur psychischen Belastung werden (Isolationsgefühl, Angst etc.). Bei aussergewöhnlichen Ereignissen sind allein arbeitende Personen möglicherweise körperlich, intellektuell oder psychisch überfordert (fehlende Mithilfe, Ratlosigkeit). In solchen Stresssituationen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die allein arbeitende Person falsch entscheidet oder handelt und gefährlich improvisiert. Viele technische Einrichtungen und Geräte bergen Gefahren in sich, die zu einem Unfall führen können. Dabei wird aber stillschweigend vorausgesetzt, dass nach einem Unfall oder einer kritischen Situation rasch geholfen werden kann. Bei der Alleinarbeit ist diese rasche Hilfe nicht gewährleistet. An Einzelarbeitsplätzen besteht somit die spezifische Gefahr, dass einer Person nach einem Unfall oder einer kritischen Situation nicht rechtzeitig geholfen werden kann. Eine kritische Situation liegt zum Beispiel vor, wenn eine Person ein Tiefkühllager nicht mehr aus eigener Kraft verlassen oder auch keine Hilfe herbeirufen kann. Diese Person muss nicht unbedingt verletzt sein, braucht aber dringend Hilfe. Weil an solchen Einzelarbeitsplätzen die sofortige Hilfeleistung fehlt, können sich die Folgen eines Unfalls oder einer kritischen Situation massiv erhöhen.

3 3 GSM Handy «Twig Discovery » mit Personenalarm.

spätete oder nicht erfolgte Hilfe zurückzuführen ist? • Ist die betroffene Person nach dem Unfall noch mobil und handlungsfähig, sodass sie selbstständig Hilfe holen kann? Anhand dieser beiden Kriterien kann beurteilt werden, welche der oben beschriebenen Massnahmen für den vorliegenden Fall geeignet ist. Die Tabelle «Zeitspanne bis zur Leistung Erster Hilfe» (Download auf www.elektrotechnik.ch) enthält durchschnittliche Erfahrungswerte, die als Anhaltspunkte dienen. Die angegebenen Zeiten entsprechen der maximalen Zeitspanne, in der verletzte Personen Erste Hilfe (nicht ärztliche Hilfe) erhalten müssen. Überwachung von allein arbeitenden Personen Da in den meisten Fällen mit einer Kombination der beschriebenen Fälle oder gar einer Verkettung dieser Fälle gerechnet werden muss, bevorzugen die meisten Arbeitgeber/Sicherheitsverantwortlichen eine kontinuierliche Überwachung mittels einer Überwachungsanlage. Bei der periodischen Überwachung müsste nach bestimmten Zeitintervallen, beispielsweise alle 30 Minuten, ein Kontrollgang, Telefonanruf, eine Sprechfunkverbindung oder Videoüberwachung ausgelöst werden. Die Praxis zeigt jedoch, dass eine solche Überwachung schwer durchführbar ist. Bei Arbeitseinsätzen infolge von Alarm-/Störmeldungen nachts oder an Wochenenden stösst diese Art Personenschutz rasch an Grenzen und erfordert den Einsatz von einer Überwachungsanlage. Dabei sind folgende Anforderungen an die Ausrüstung sowie die betroffenen Personen zu beachten: • keine Arbeitsbehinderung (meist sind die allein arbeitende Personen mit weiteren Ausrüstungsgeständen oder Sicherheitseinrichtungen ausgestattet)

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4 4 DECT-Handapparat DT422 mit Personenalarm.

• einfache Handhabung • Funktionstüchtigkeit unter erschwerten Bedingungen • Industrietauglichkeit (Schläge) • ausreichender IP-Schutzgrad (Wasser, Staub) • Zulassung für Ex-Zonen (je nach Anwendung) Die nachfolgenden Geräte lösen Alarm aus, sowohl mit Notruftaste (Alarm erfolgt unverzögert) als auch eingebauter Totmannschaltung (Zeit für Alarm/ Notruf einstellbar). Die Totmannschaltung alarmiert, sobald sich das Gerät nicht mehr bewegt, beispielsweise wenn die Person bewusstlos ist oder sich nicht mehr bewegen kann. Das Einstellen der Verzögerungszeit ist genau mit allen beteiligten Personen (Betriebspersonal, Sicherheitsbeauftragte, Notruforganisationen, Versicherungen) abzusprechen und festzulegen. Nach der Alarmauslösung muss eine in Not geratene Person möglichst rasch gefunden werden. Das wird erschwert bei verunfallten Personen im Piketteinsatz innerhalb einer weitverzweigten Anlage mit vielen Produktionsanlagen und/oder Leitungsgängen. Daher muss neben der Alarmauslösung auch eine Einrichtung zur schnellen Lokalisierung der verunfallten Person vorhanden sein. Je nach System erfolgt dies unterschiedlich. In vielen Anlagen steht in der Telefonie eine DECT-Lösung im Einsatz, welche die betroffene Anlage 100-prozentig abdeckt. Es ist nahe liegend, diese Einrichtung auch für den Personenschutz zu verwenden. Alle betroffenen Mitarbeiter sind mit dem entsprechenden Personenschutz DECT-Endgerät auszurüsten. Dieses unterscheidet sich zur «normalen» Industrieausführung nur durch die Notruftaste und die einbaute Totmannschaltung. Diese Endgeräte sind auch für den Einsatz in Ex-Zonen erhältlich. Die Lokalisierung der gefährdeten

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Person erfolgt über die DECT-Sender, welche in der Anlage im Einsatz stehen (z. B. Ericsson). Dabei kann die Person in der entsprechenden Funkzelle bzw. Bereich des Senders lokalisiert werden. Diese Bereiche sind wenige Räume auf meist nicht mehr als zwei Etagen und rasch durchsuchbar. Bei anderen Geräten ist für die Lokalisierung ein zusätzliches Netzwerk mit Antennen zu erstellen. Als weiteres System kann in ein bestehendes Funknetzsystem eingesetzt werden. Dies bietet sich vor allem für grosse Überwachungsbereiche an, beispielsweise für die Trinkwasser und Gasversorgung von Gemeinden oder Abwasserentsorgung von ganzen Verbundgebieten, welche sich über mehrere Gemeinden erstrecken. Hier kommen Handfunkgeräte mit den oben beschriebenen Notrufauslösemöglichkeiten zum Einsatz. Dabei wird der Notruf über die Funkzentrale im Pikettfahrzeug der allein arbeitenden Person zusammen mit den Standortkoordinaten (GPS) abgesetzt. Eine direkte Absetzung ab dem Handfunkgerät ist infolge der meist zu schwachen Sendeleistung (vorgeschrieben) nicht möglich. Beim Einsatz dieser Technologie muss die Abdeckung innerhalb des gewünschten Bereichs jedoch gründlich überprüft werden. Im Bedarfsfall sind zusätzliche Relaisstationen zu erstellen. Erschwerend ist, wenn sich Anlagenteile unter der Erdoberfläche befinden (Reservoir, Pumpenkeller). Seit einiger Zeit sind nun auf dem Markt auch Handys mit eingebauten Personenschutzeinrichtungen erhältlich. Die Geräte sind aber bis heute noch wesentlich grösser als üblich. Zudem verfügen sie über weit weniger Leistungsmerkmale (Telefon, SMS) und «Zusatzausrüstungen» als gewöhnliche Geräte. Bei einem Notruf wird dieser ebenfalls mit den Koordinaten des aktuellen Standortes abgesetzt. Auch bei dieser Lösung ist eine gründliche Prüfung der Netzabdeckung zwingend nötig. Unterirdische Anlagen erfordern besondere Aufmerksamkeit. «Löcher» in der Netzabdeckung können mit entsprechenden Repeatern «gestopft» werden. Die Organisation der Hilfeleistung Die Alarmmeldung von einer gefährdeten Person reicht noch nicht, damit erforderliche Hilfe unverzüglich eintrifft. Wie werden diese Meldungen verarbeitet? Für die DECT- und Funkvarianten stehen in der Zentrale entsprechende Alarmserver, welche die Meldungen auswerten. Die genaue Position der verunfallten Person wird auf einem Bildschirm mit hinterlegtem Kartenmaterial visuali-

siert (wie bei Navigationssystemen, Bild 1). Gleichzeitig wird die Meldung im entsprechenden Register aufgezeichnet. Der weitere Ablauf in der Alarmierung variiert je nach Betrieb und Anlagenart. So können erforderliche Personen über Pikettdienst oder zentrale Leitstellen im 7 x 24 h Betrieb ( wie bei Kraftwerken, Kehrichtverbrennungsanlagen) angefordert werden. Je nach Gemeinde und Notfallorganisation kann eine direkte Alarmierung von Rettungsdiensten auch über Feuerwehr/Polizei oder Sicherheitsdienstleister (z. B. Certas) erfolgen. Beim Mobiltelefon erfolgt die Alarmübertragung ebenso auf einen Alarmserver. Nach Vereinbarung sind Alarmübertragungen auch direkt an eine entsprechende Alarmzentrale möglich. Der Faktor Zeit sollte beim Festlegen des Alarmablaufs nicht unterschätzt werden. So muss sichergestellt sein, dass die gefährdete Person rasch kompetente Hilfe erhält. Alle betroffenen Stellen und Personen müssen vollumfänglich hinter der gefundenen Lösung stehen und diese mittragen. Für die Planung und Realisierung bieten sich erfahrene Ingenieurbüros und Sicherheitsfachleute an, denn die Aussenbetrachtung führt meist zu nachhaltigen Konzepten. Ein eingeführtes System ist regelmässig zu überprüfen und kann aufgrund neuer Erkenntnisse durch Notfallübungen entsprechend angepasst werden. Fazit Der Aufbau eines oben beschriebenen, technischen Personenschutzkonzeptes ist mit Kosten verbunden. Diese stehen jedoch in keinem Verhältnis zu den entstehenden Kosten bei Personenunfällen oder aufwändigen Suchaktionen. Wie ein Kunde sagte, ist die Anlage dann teuer, wenn sie im Ernstfall nicht zur Verfügung steht oder aus Kostengrün■ den nicht realisiert wurde.

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ENERGIE UND LICHT


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35. asut Seminar

3 Communication :

Yes we can! Der alljährliche Top-Event der Telecom-Szene, organisiert von der asut, dem Schweizerischen Verband der Telekommunikation, zeigte wie immer wichtige Trends in Gesellschaft und der eng damit verbundenen Kommunikationsbranche auf. Richard Staub Über 800 Personen nutzten am 11. Juni die Gelegenheit, sich am traditionellen asut-Seminar, dem Swiss Telecommunication Summit über die neuen Perspektiven aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendungen zu informieren. Dazu gehörte auch ein Blick auf zukünftige Technologien. Das wie immer von 10vor10-Moderator Stephan Klapproth unterhaltsam moderierte asut-Seminar stand dieses Jahr unter dem Motto «Communication3 Yes we can!». Die Veranstaltung wurde mit einem Referat von Bundesrat Ueli Maurer eröffnet. Er

(Quelle: BUS-House)

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(Quelle: BUS-House)

1 Fulvio Caccia, Präsident asut, Bundesrat Ueli Maurer und Moderator Stephan Klapproth (v.l.n.r.). 2 Fiber to the home als brandaktuelles Thema: Eine Spleisserin demonstriert ihr Können.

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sprach über die Rolle der Telekommunikation in Politik, Medien und Gesellschaft, über die Chancen und Gefahren aus der Sicht eines demokratischen Staats. Thorsten Gerpott, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, gab einen Überblick über den nationalen und internationalen Telco-Markt. Auf dem ITU-Index für TK-Zugänge belegt die Schweiz noch vor Deutschland den sechsten, bei der Breitband-Nutzung den achten Platz. Die Breitband-Penetration lag Ende 2008 bei 76,1 Prozent. Beim Vergleich der Preisstrukturen für Mobilfunkdienstleistungen, den die «International Telecommunication Union» im vergangenen Jahr anstellte, sieht es jedoch ganz anders aus. Da landeten die Schweizer gerade mal auf Rang 28, weit hinter Dänemark, Schweden, Norwegen und Deutschland. Nicht nur Schweden, Japan und Taiwan sind besser. « Die Schweizer Mobilfunknetzbetreiber konnten hohe Preise durchsetzen und stehen aufgrund ihrer hohen Profitabilität nicht unter Druck, Innovationen rasch voranzutreiben», analysierte Gerpott, die Lage. Die Penetration sei unter- und die Preise überduchschnittlich. Aus Anbietersicht sei das ein toller Markt, sagte der ICT-Marktexperte. Allzu grosse Sorgen brauchen sich die Schweizer Telco-Anbieter auch in Zukunft nicht zu machen, denn die Investitionen in ICT werden langfristig steigen. Frei nach dem Motto: Kommuniziert wird immer. Zwar wirke sich die Krise aus und bremse das Wachstum in diesem Jahr, aber danach gehe es unvermindert stark weiter, prophezeit Pascal

Sieber von der Unternehmensberatung Dr. Pascal Sieber & Partners AG. Einen Grund sieht Sieber in der Verflechtung der ICT-Branche mit der öffentlichen Verwaltung und den Sozialversicherungen, deren ICT-Jahres1,054 Milliarden Franken budget beträgt. Die öffentliche Verwaltung aber werde als konjunkturfördernde Massnahme ihre Investitionen noch verstärken, sagt Sieber. Total würden Schweizer Unternehmen 2009 16,327 Milliarden Franken für ICT ausgeben. Zügiger Ausbau der Glasfaser Allerdings ist kluge, industriepolitische Weitsicht aufseiten der Anbieter gefragt. Mobilfunkzugänge werden Festnetzzugänge auch in Zukunft nicht substituieren. Wichtig ist daher ein zügiger Ausbau des Glasfasernetzes, wo die Schweizer im EU-Vergleich zwar nicht schlecht dastehen, aber im Vergleich mit Ländern wie Japan und Taiwan Nachholbedarf haben. Bis Ende 2015 über eine Million Haushalte das sind ein Drittel aller Schweizer Haushalte mit Glasfaser zu versorgen, wie es die Schweizer Politik plane, sei realistisch. «Dieses Ziel werden sie erreichen», betonte Gerpott. Welches sind denn Breitbandangebote und -dienstleistungen, die Kunden in Zukunft wünschen? IP-TV und Cloud Computing kommen da in Frage. Cloud Computing kann wie folgt beschrieben werden: Die IT-Landschaft (z. B. Rechenzentrum, Storage, Mailoder Collaboration-Software, Entwicklungsumgebungen usw.) wird durch den Anwender nicht mehr selbst betrieben, sondern über einen oder mehrere Anbieter bezogen. Die Anwendungen und Daten befinden sich nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern – metaphorisch gesprochen – in der Wolke (Cloud). Der Zugriff auf diese entfernten Systeme erfolgt über ein Netzwerk, heute


Drahtlose Sensor-Netzwerke sind top Auf einem anderen Zukunftsmarkt ist die Schweiz heute schon weltweit führend: dem «Internet der Dinge». Karl Aberer, Direktor NCCR MICS an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, berichtete von einem drahtlosen Sensor-Netzwerk, das die Gebirgsregionen in der Schweiz überwacht. 10 bis 25 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Gebirgsregionen, mehr als die Hälfte unseres Frischwassers stammt von dort. Gebirgsregionen reagieren sehr sensibel auf klimatische Veränderungen. Wie aber wirkt sich der Klimawandel aus? Die wissenschaftlichen Daten haben bisher nicht ausgereicht, verlässliche regionale Modelle zu erstellen. Das Schweizer Sensor-Netzwerk erfasst deshalb Daten in Echtzeit und verarbeitet sie kollaborativ im Web 2.0. Die prominenteste Mess-Station vom Typ PermaSense liegt auf dem Matterhorn in 3400 Meter Höhe und beobachtet dort Felsbewegungen. Das «Swiss Experiment» überwacht komplexe Realwelt-Phänomene in Echtzeit und wertet sie durch eine drahtlose Informationsinfrasstruktur aus. «Die Schweiz hat das dichteste Umweltüberwachungssystem weltweit.» lautet die Aussage von Karl Alberer. Veränderte Medienwelt und Wissensvermittlung Die digitalen Medien haben in kurzer Zeit den «Iconic Turn» (eine «Verlagerung von der sprachlichen auf die visuelle Information, vom Wort auf das Bild)

Projekt Newsroom All dies führt zu grundlegenden Veränderungen in vielen Unternehmungen und natürlich besonders in der Verlagswelt, wie Samuel Hügli, Group CFO/CIO von Ringier AG aufzeigte. Ringier ist heute ein globales Unternehmen mit 8000 Mitarbeitern in 9 Ländern mit 120 Publikationen, mehr als 50 Websites und 12 Druckereien, mit einem Umsatz von 1,5 Mrd. ( 2008 ). Welche Geschäftsmodelle in Zukunft im Webcontent erfolgreich sein werden, weiss wohl noch niemand. Dazu meinte der Verleger Michael Ringier kürzlich in einem Interview mit der Handelszeitung: « Solche Netzwerke wie Facebook sind zwar attraktiv für die Teilnehmer. Doch die Mitglieder sind nur aus einem einzigen Grund dort aktiv: Weil sie sich austauschen wollen.». Unter Journalisten setzt sich die Erkenntnis durch, dass es auf den Inhalt der Geschichte ankommt, nicht auf den Verbreitungsweg: egal ob sie auf Papier gedruckt, online gesendet oder

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4 3 Für einmal friedlich vereint: Der scheidende CEO von Orange, Adrian Wetter (l.) und Carsten Schloter, CEO Swisscom, an der Podiumsdiskussion. 4 Samuel Hügli, Group CFO/CIO von Ringier AG.

in absehbarer Zukunft auf ein elektronisches Lesegerät übertragen wird. Als Reaktion auf die grundlegenden Veränderungen im Verlagsbusiness hat Ringier das grosse Projekt «Newsroom» gestartet und bereits zwei Pilotprojekte, eines in der Schweiz und eines in China durchgeführt. Die neuen Redaktionsmodelle, die statt Ressorts einen zentral gesteuerten Newsroom zur Basis haben, sehen keine spezialisierten Journalisten mehr vor, sondern Allrounder, die jeden Tag neue Projekte annehmen können. Das Ziel des Newsroom ist, den Journalismus, der dort betrieben wird, möglichst effizient über diverse Kanäle zu verbreiten. Der Weg zu den Newsrooms bedingt einen komplexen Umbau der ICT-Umgebung, wie Hügli schilderte. Basis bilden die Produkte von Microsoft für Unified Communications & Collaboration und der Zugang zu einer umfangreichen Wissensdatenbank. Das Pilotprojekt in China basiert sogar gänzlich auf Google Applikationen, mit einer sehr raschen Implementierung und grosser Akzeptanz, wie Hügli ausführte, wobei dort das sehr tiefe Durchschnittsalter der Mitarbeiter dies natürlich sehr begünstige. Als Informatikleiter (und zugleich Finanzchef !) sieht Hügli Paradigmenwechsel in der ICT-Branche am Horizont wie: Standardisierung und Kostensicht für Commodity-Produkte, Fokus auf Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit für Kernprozesse und digitale Plattformen der Firma, Software als ■ Service und Cloud Computing. www.asut.ch

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(Quelle: BUS-House)

gebracht. Sie vereinen Bild, Ton und Film auf einer Schnittstelle. Sie sind interaktiv und tragen Bilder und Informationen überall hin. Soziale Netzwerke erleben einen ungeahnten Boom. Neben der Digitalisierung ist die Globalisierung die zweite grosse Entwicklung unserer Zeit. Die Globalisierung und die Digitalisierung setzten in dieser Form vor dreissig Jahren ein und verändern seit etwa 10 Jahren mit dem Internet und Mobilfunk explosionsartig unsere Welt. Offensichtlich wurden viele Marktanbieter von dieser raschen Entwicklung ziemlich überrollt, wie z. B. die wirtschaftliche Krise bei fast allen Tageszeitungen zeigt. Gratiszeitungen, von der traditionellen Zeitungswirtschaft vor wenigen Jahren belächelt, wurde zum wirtschaftlichen Erfolgsmodell. Soziale Netzwerke nehmen immer mehr Einfluss auf das politische Geschehen, das bekanntest Beispiel ist wohl deren Rolle beim Wahlsieg von Obama. Der gute alte Brockhaus ist tot, dafür leben Google, Wikipedia und Co. mit einer zunehmenden Dynamik. Auch die mobile Nutzung des Internets nimmt stark zu, allerdings muss die Nutzung diesbezüglich komfortabel sein. Es ist wohl kein Wunder, dass Google 50-mal mehr mobile Suchanfragen über iPhones erhält als über andere Smartphones! In der Nutzung und Akzeptanz neuer Medien kann zudem klar unterschieden werden zwischen «digital immigrants» und «digital natives», also den jüngeren Menschen, die mit PC und Web aufwachsen oder bereits erwachsen wurden.

(Quelle: BUS-House)

werden Cloud-Computing-Dienste in der Regel über das Internet bezogen. Der Zugriff auf die Anwendungen oder die Konfiguration von Cloud-Storage selbst erfolgt über einen Webbrowser. Typischer Anbieter ist Google mit all seinen Diensten, immer mehr Unternehmen ersetzen so ihren eigenen Exchange-Server. Ende 2008 nutzten 10,3 Prozent aller Swisscom-Privatkunden mit Breitbandanschluss Bluewin IPTV. In Deutschland beziehen bedeutend weniger Kunden vergleichbare Angebote: Gerade mal 3,3 Prozent. IP-TV wird an Bedeutung gewinnen, aber es werde sehr lange dauern, sagt Gerpott. Preisstruktur und Angebotsvielfalt werden eine marktentscheidende Rolle spielen, denn der Bedarf ist vorhanden. 73 Prozent aller Schweizer Haushalte schauen Kabel-TV. Auf Business-Seite könnten bandbreitenhungrige Cloud-Computing-Dienste Highspeed-Netzen wie der Glasfaser Auftrieb verleihen.


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Cat. 6A vs. Cat. 6A-Unterschiede und ihre Folgen für den Anwender

10 Gb Ethernet – wenn 6A  6A ist! Mit der Einführung von 10 Gigabit Ethernet über Twisted-Pair-Kupferkabel wurden neue Klassen von Verkabelungs-Standards geschaffen. Die EIA/TIA veröffentlichte den Standard Cat. 6A im Februar 2008 und die ISO/IEC den Channel-Standard Klasse EA etwa zur gleichen Zeit. Leider definieren diese beiden Standards nicht dieselbe Leistung, was im Markt zu Verwirrungen führt.

Raymond Kleger Diese Verwirrung verstärkt sich noch bei einem Blick auf die Komponenten, insbesondere auf die Anschlussmodule

bzw. Steckverbindungen. EIA/TIA und ISO/IEC spezifizieren unterschiedliche Leistungen für die Module, verwenden aber sehr ähnliche Bezeichnungen für die Komponenten. Deshalb ist beson-

Grafik: R&M.

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1 Roadmap der Entwicklung von RJ45-Steckern. 2 Unterschiede für den Channel-Parameter NEXT.

dere Vorsicht geboten, sonst erhalten Anwender möglicherweise nicht die Leistung, die sie erwarten. Wo liegt das Problem? Das IEEE-Protokoll für das 10-Gb-Ethernet über Twisted-Pair-Kupferkabel (802.3an) wurde im Juli 2006 veröffentlicht. Da es den genutzten Frequenzbereich auf 500 MHz erweiterte und die Verkabelung gemäss Cat. 6 nur für 250 MHz definiert war, mussten konsequenterweise zur Unterstützung dieses Protokolls neue Verkabelungsstandards entwickelt werden. Eine Option wäre die für 600 MHz ausgelegte Cat-7-Verkabelung gewesen. Da Cat. 7 weltweit einen Marktanteil von nur 4 % hat, hätte diese Option den Erfolg des neuen Ethernet-Protokolls nicht sicherstellen können. Im Standard 802.3an legte das IEEE die minimalen Channel-Anforderungen fest, die von der Verkabelung erfüllt werden müssen, damit das Protokoll einsetzbar ist. Tatsächlich könnte ein gutes, geschirmtes Cat-6-System, das bei höheren Frequenzen stabil arbeitet, diese Mindestanforderungen erfüllen, was durch die geschirmten Real10-Systeme von R&M bewiesen wurde. Allerdings stellt Fremdnebensprechen ein Problem für ungeschirmte Systeme dar. Aufgrund der Nutzung höherer Frequenzen und des Einsatzes komplexer Codierverfahren ist die geringe Signalstärke bei 10 GbE deutlich anfälliger für Störungen von aussen, als dies bei früheren Protokollen der Fall war. Dies führte zu einer Längenbegrenzung für ungeschirmte Cat-6-Systeme. Die verschiedenen Normengremien begannen deshalb mit der Arbeit an der Spezifikation neuer Verkabelungsklassen für 500 MHz, die auf der RJ45Technologie basieren. EIA/TIA veröffentlichte ihren Standard Cat. 6A im Februar 2008 und zur gleichen Zeit


Standards noch offen Nachdem die Channel-Standards klar sind, besteht der nächste Schritt darin, die Komponenten-Standards zu definieren. EIA/TIA legte die Spezifikationen für Channel, Link und Komponenten in einem Paket fest. Alles ist in dem bereits verabschiedeten Standard Cat. 6A (568B.2-10) enthalten. ISO/IEC definierte zuerst die Spezifikationen für den Channel in Anhang 1 und arbeitet zurzeit an den Definitionen für den Permanent Link und für die Komponenten, die in Anhang 2 veröffentlicht werden sollen. Anforderungen des Marktes bzw. der Kunden sind der Grund dafür, dass man den einzelnen Standards für Komponenten so grosse Aufmerksamkeit widmet. Kunden fordern offene Systeme und Interoperabilität bzw. die Möglichkeit, Komponenten von verschiedenen Anbietern gemischt einzusetzen und trotzdem die Garantie zu haben, dass die entsprechende Channel-Performance erreicht wird. Beispielsweise sollten ein Cat-6-Modul von Anbieter X, ein Cat-6-Installationskabel von Anbieter Y und ein Cat-6-Patchkabel von Anbieter Z kombiniert werden können, um die Leistung der Class E zu erreichen. Um die geforderte Interoperabilität sicherzustellen, wurde im Jahr 2003 der De-embedded-Test eingeführt. Bei diesem Test wird eine definierte «bekannte» Referenzbuchse verwendet, um Stecker in einer Steckverbindung zu testen. Die Werte der Referenzbuchse werden

Verwirrende Bezeichnungen Mit der Standardisierung der Komponenten für Steckverbindungen und Verkabelung hat eine allgemeine Verwirrung eingesetzt. Die Spezifikation der Komponenten, die für die Cat-6A-Performance eines Channels gemäss

Kanal EIA/TIA 568B.2-10

Cat. 6A Steilerer Abfall ~27dB/Dec

ISO/IEC 11801

Class E A Geradliniger NEXT-Abfall

Komponenten Verkabelung

Steckverbindung

Cat. 6A

Cat. 6A

Telematik & Multimedia

von den Werten der Steckverbindung abgezogen bzw. getrennt (de-embedded), um die NEXT-Merkmale des Steckers zu ermitteln. Auf diese Weise werden 12 qualifizierte Referenzstecker im niedrigen, mittleren und hohen Bereich ermittelt, die dann zum Testen der Steckverbindungen verwendet werden. Für 10-GB-Ethernet wurden zunächst Systeme angeboten, die die Channel-Anforderungen des Protokolls erfüllen sollten. Die neuen Einzelkomponenten bzw. die Spezifikationen für diese Komponenten sollten wie in der Vergangenheit Interoperabilität bzw. den Einsatz gemischter Systeme ermöglichen. Für Cat. 6A (EIA/TIA) und Cat. 6A (ISO/IEC) Komponenten wurden in diesem Zusammenhang Reembedded-Tests eingeführt. Die Grundidee ist mit der für Deembedded-Tests vergleichbar. Hier wird jedoch zuerst der Referenzstecker durch eine neue, präzisere Messmethode qualifiziert – Direktmessung (direct probing) genannt. Dann wird die Differenz zwischen diesem Referenzstecker und den 12 De-embedded-Referenzstreckern ermittelt. Im dritten Schritt testet man das zu prüfende Produkt am ersten Referenzstecker. Schliesslich werden die Ergebnisse rechnerisch ermittelt, die man mit den 12 De-embedded-Referenzsteckern erhalten hätte – anstatt sie einzeln durchzutesten. In der Essenz wird das gesamte Testverfahren mit 12 De-embedded-Referenzsteckern ersetzt durch eine einzige, aber sehr genaue Messung und anschliessende Berechnung der Schwankungsbreite im Steckersortiment. Dies führt zu schnelleren, aber auch konsistenteren Testergebnissen. Wie beim Channel ist mit einem Cat-6A-Stecker gemäss ISO-Spezifikation eine höhere Leistung erreichbar als mit einem Cat-6A-Stecker gemäss EIA/TIA-Spezifikation. Nach dem aktuellen Entwurf soll ein 40-dB-Dämpfungsabfall ab 250 MHz für Cat. 6A und ein 30-dB-Abfall für Cat. 6A vorgesehen werden. Bei 500 MHz bedeutet dies, dass ein Cat-6A-Modul mindestens eine um 3 dB bessere NEXT-Performance als ein Modul der Cat. 6A erreichen muss (Bild 2).

Cat. 6 A Noch nicht definiert

Grafik: R&M

verabschiedete ISO/IEC die ChannelAnforderungen für Class EA. Leider wird in diesen Standards nicht dieselbe Performance spezifiziert. Bild 1 zeigt die Unterschiede für den Channel-Parameter NEXT. Die Channel-Anforderungen für EIA/TIA Cat. 6A zeigen ab 330 MHz einen steileren Abfall der Dämpfungskurve um 27 dB/Dec, während für den Channel nach ISO/IEC Class EA eine gerade Linie definiert ist. Das Konzept nach ISO/IEC ermöglicht also die höchste verfügbare und beste Übertragungsleistung in der Twisted-Pair-Kupferverkabelung auf Basis der RJ45Technologie. Bei 500 MHz bedeutet dies, dass für Class EA eine um 1,8 dB bessere NEXT-Performance erforderlich ist als für einen Channel mit Cat. 6 A. In der Praxis führt dieser hohe Anspruch zu einer höheren Betriebssicherheit des Netzwerks und somit zu weniger Übertragungsfehlern.

3 Ta 1 Die neuen Standards für Channel and Komponenten. 3 Auch die Komponenten-Parameter unterscheiden sich deutlich.

EIA/TIA benötigt werden, unterscheiden sich deutlich und sind weniger streng als die Spezifikationen, die ISO/IEC für die Performance eines Channels der Class EA ansetzt. Deshalb müssen Anwender, die einen sicheren Class-EA-Channel haben wollen, Komponenten einsetzen, die den Cat-6ASpezifikationen gemäss ISO/IEC entsprechen. Ein Channel, der aus Cat-6A-Komponenten gemäss EIA / TIA besteht, garantiert keine Performance gemäss Class EA. Kurz: Cat. 6A ⬆ Cat. 6A. Tabelle 1 zeigt die beiden neuen Verkabelungsklassen und die zugehörigen Komponentenbezeichnungen. Die Situation wird dadurch noch komplizierter, dass die Spezifikationen der Cat. 6A bisher nicht verabschiedet wurden. Anhang 2 ist in Vorbereitung und ein Zeitrahmen für seine Veröffentlichung zurzeit nicht bekannt. Warum braucht ISO/IEC mehr Zeit? Man fragt sich vielleicht, warum ISO / IEC mehr Zeit zur Spezifikation der Komponenten benötigt als EIA / TIA. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Organisationsstruktur. Bei ISO / IEC sind verschiedene Gremien für die Spezifikationen der Verkabelung, der Kabel und der Hardware für Steckverbindungen zuständig. Die Koordination zwischen den verschiedenen Gruppen benötigt natürlich mehr Zeit als bei EIA /TIA, wo alle beteiligten Parteien in einer einzigen Gruppe versammelt sind.

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Grafik: R&M

Telematik & Multimedia

4 4 Die grosse Herausforderung bei Cat. 6A ist der Einfluss hoher Frequenzen.

Ein anderer Grund ist jedoch die technische Komplexität und die Tatsache, dass man unbekanntes Terrain betritt. Bis heute kennt man das Verhalten der Komponenten in den niedrigeren Frequenzbereichen, konkret, dass sie im Bereich bis 250 MHz gut zusammenarbeiten. Jetzt wird jedoch die Frequenz verdoppelt und die Modellierungsmethode, die für diese höheren Frequenzen eingesetzt wird, ist nicht stabil. Die Modellierung muss Zweit- und Dritteffekte (z. B. Crossmodal-Kopplungen) berücksichtigen, was allein die physikalische Komplexität deutlich erhöht. Die relevanten Erscheinungen treten bei Cat-7-Systemen nicht so häufig auf, weil hier eine andere Kontaktgeometrie definiert ist, durch die die Adernpaare voneinander getrennt werden.

Um die Class EA-Channel-Performance zu erreichen, muss ein Modul der Cat. 6A, wie bereits erwähnt, bei 500 MHz einen um 3 dB besseren NEXT-Wert als ein Modul der Cat. 6A aufweisen (Bild 3). Das ist signifikant. Um dies zu erreichen, müssen von Grund auf neue Module entwickelt werden; denn allein durch eine Veränderung des bestehenden Designs – wie es häufig bei aktuell auf dem Markt erhältlichen Cat-6A-Modulen zu sehen ist – wird die geforderte Dämpfungsreserve nicht erreicht. Vor allem werden mehr Kompensationselemente benötigt, um die erwähnten zusätzlichen Kopplungseffekte auszugleichen. Ein grösserer Aufwand ist erforderlich, um die Adernpaaare am Endpunkt voneinander zu trennen. Der Prozess des Aufschaltens bzw. Kontaktierens muss sehr präzise und garantiert fehlerfrei erfolgen, um eine konsistente Übertragung der Signale sicherzustellen. Empfehlung Heute ist ein Class EA-Channel die leistungsfähigste Verkabelung, die auf Basis der vorherrschenden RJ45-Technologie verfügbar ist. Er gewährleistet nicht nur Unterstützung für die Anwendung von

10 Gigabit Ethernet, sondern ist auch die Grundlage für eine möglichst lange Nutzungs- und Lebensdauer der Verkabelung sowie für eine höhere Betriebssicherheit. Aus diesen Gründen empfiehlt R&M für neue Installationen zum Betrieb von Hochleistungs-Datennetzen den Einsatz von Class-EA-Channels. Wenn Interoperabilität verlangt wird, ist es wichtig, sich für Cat-6AKomponenten zu entscheiden (Cat. 6A mit tief gestelltem A gemäss ISO /IEC). Cat-6A-Module gemäss EIA / TIA können die höhere Performance und die strengen Vorgaben der Class EA einfach nicht garantieren. Auch wenn die Standardisierung der Cat-6A-Komponenten mehr Zeit benötigt, lohnt es sich, auf die zusätzliche Sicherheit und Performance zu warten, die das ISO / IEC-Konzept verspricht. Es bedeutet letztendlich weniger Kopfschmerzen für den Anwen■ der.

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Gute Verkaufsargumente sind Gold wert

Management

Überzeugen durch Argumente Wer andere überzeugen will, muss argumentieren. Wer etwas erklärt, argumentiert. Wer eine Entscheidung rechtfertigt, argumentiert. Kurz: Man argumentiert sehr oft und vom Ergebnis der Argumentation hängt vieles ab. Und es kommt nicht nur darauf an, wer die besseren Argumente hat, sondern wer sie überzeugend rüberbringt. Rolf Leicher Jedes Argument, jeder Vorteil muss sich auf ein bestimmtes Problem beziehen, das jemand hat. Jeder Vorteil muss ein echter « Problemlöser » sein. Die gute Argumentation beginnt damit, dass der Gesprächspartner ein Problem nennt oder bewusst macht. Dazu muss er seine Erwartungen sehr genau kennen. Ein Vorteil muss immer ein spezielles Problem lösen. Ist dem anderen das Problem nicht bewusst, so ist der Vorteil sinnlos. Wer argumentiert, weiss : Habe ich gute Argumente, hat die Gegenseite weniger Einwände. Der Umkehrschluss : Bei schwacher

Argumentation fallen dem anderen eine Menge Einwände ein. Wer mehrere Argumente hat, muss den unterschiedlichen Wirkungsgrad beachten. Danach richtet sich die Reihenfolge der Argumentation. Viele bringen das stärkste Argument an den Anfang der Kette, andere bevorzugen das Gegenteil : Sie beginnen mit einem schwächeren Argument ( me too ), bringen dann das zweitstärkste Argument und als krönenden Abschluss das Power-Argument. Damit das wichtigste Argument für die andere Seite erkennbar ist, muss es angekündigt werden, ausserdem wird auch länger darüber gesprochen als über ein Me-too-Argument. Eine

Argumente und Einwände gute Argumentation schwache Argumentation

wenig Einwände viele Einwände

Kunden entwickeln viele Einwände, wenn der Anbieter schlecht argumentiert. Bei guter Argumentation gibt es weniger Einwände des Kunden. Wann sind Argumente gut? Wenn man die Bedürfnisse des Kunden kennt • Wenn man Argumente in Nutzen umsetzt • Wenn man seine Aussagen beweisen kann • Wenn man als Mensch akzeptiert wird • Wenn man über Highlights ausührlich spricht • Wenn man seine Aussgen an einem Beispiel aus dem Umfeld des Kunden festmacht • Wenn man sich verständlich ausdrückt (klar, strukturiert, lebendig) • Wenn Sie den Kundenutzen in geldwerten Vorteil umsetzen •

108 | Elektrotechnik 8/09

wichtige Regel : Für jedes Argument wird ein getrennter Satz verwendet. Zweifelnde Formulierungen vermeiden Die Möglichkeitsform im Gespräch wirkt unsicher. Wenn man sicher wirken will, spricht man in der Wirklichkeitsform. Denn « würde, wäre, hätte, könnte, müsste » ist die Höflichkeitsform der 80er-Jahre. Schwammige Worte verwirren den Zuhörer. ( TA1) In der Gegenwartsform reden Zukunftsaussagen wecken Zweifel. Werden Versprechungen für die Zukunft immer eingelöst ? Hindernisse können auftauchen, Versprechen vergessen werden. Die Zukunftsform suggeriert Unsicherheit, die Gegenwartsform enthält schon den Vollzug und lässt, psychologisch gesehen, keinen Spielraum für Hindernisse. Bei Gegenwartsaussagen fühlt sich der Gesprächsteilnehmer schon als Nutzniesser, auch wenn die Gegenwart in der « Zukunft » liegt. (TA2) Praxisorientierte Tipps Argumente soll man nicht herunterleiern. Für drei Argumente benutzt man drei Sätze, statt drei in einem Satz zu nennen. Nach jedem Satz ist eine kurze Wirkungspause günstig. Nach jedem Satz kann auch die Wirkung des Arguments durch eine Frage getestet werden: «Und, was halten Sie davon ? » « Ist das ein wichtiger Punkt ? » Viele Anbieter machen im Gespräch den Fehler, dass sie unüberlegt der Reihe nach alle Vorteile und Argumente aufzählen, die für ihren Standpunkt sprechen. Dabei verschiessen sie ihre ganze Munition und wissen am Ende gar nicht, was der andere will. ( TA3 ) Der schlimmste Fall Hierbei werden die Nachteile bei Nichtkauf genannt. Wenn der Kunde


falsch

richtig

«Das wäre kostensparend...»

«Dadruch spart man Kosten...»

Von «Mein tolles Produkt»

«Dadurch würden Sie erreichen...»

«Sie erreichen damit...»

Von «Mein Vorteil»

zu «Dein Nutzen»

«Ich glaube man könnte...»

«Ich bin sicher, Sie können...»

Von der Produktorientierung

zur Kundenorientierung

«Ich würde Folgendes vorschagen...»

«Ich schlage nun vor...»

Von internen Prozessen

zu kundenorientierten Prozessen

«Dürfte ich mal fragen...»

«Darf ich mal fragen...»

Von «Ich, mein» – zu «Sie, Ihr»

TA3

TA1

falsch

richtig

Statt Positiv

Besser Negativ

«Der Chef wird sich melden...»

«Der Chef meldet sich...»

«Die Lieferzeit wird in Zukunft besser...»

«Die Lieferzeit ist in Zukunft besser...»

«Unser Progress-Gerät leistet mehr und bietet einen grösseren Ausstoss.»

«Was ist, wenn Sie ohne unser ProgressGerät plötzlich einen Engpass bekommen?»

«Wir werden das prüfen...»

«Wir prüfen das...»

«Wir werden Sie informieren...»

«Wir informieren Sie...»

«Unser Wartungsvertrag bietet bei Maschinenausfall ein Ersatzgerät Innerhalb von garantiert 12 Stunden natürlich kostenfrei.»

«Was machen Sie eigentlich, wenn es ohne unseren Wartungsvertrag zu Maschinenstillstand kommt?» TA4

schwankt, ob er sofort kaufen soll oder später, sollte man ausnahmsweise auch negativ argumentieren. Man macht dem Kunden nicht nur die Vorteile bei Annahme des Angebotes bewusst, sondern auch die Nachteile bei Ablehnung. « Je länger Sie die alte Maschine behalten, desto teurer wird sie, weil

TA2

Material- und Arbeitskosten steigen. Die sparen Sie mit der neuen Maschine. Sie hat volle Garantie. » ( Weitere mögliche Nachteile : entgangene Gewinne, nicht realisierte Ersparnisse, nicht genutzte Sonderpreise und Prämien, drohende Preiserhöhungen, Rohstoffverknappun-

gen, Lieferschwierigkeiten, gesetzliche Einschränkungen, finanzielle Auflagen, Sicherheitsrisiken ). (TA4) ■

Lugano hat der bisherige Zentralpräsident Alfons Meier aus Würenlingen (AG) nach 18 Jahren Vorstandstätigkeit, davon 9 Jahre als Zentralpräsident, seinen Rücktritt erklärt. Neuer Zentralpräsident ist Pirmin Gassmann. In verschiedenen Dankesadressen wurde dem scheidenden Präsidenten für die langjährige, fruchtbare Arbeit im Dienste des VSEI gedankt. Alfons Meier habe in dieser langen Zeit viele Der scheidende VSEI-Präsident Alfons Meier unübersehbare Spuren im Vsei (Mitte) gratuliert Pirmin Gassmann zu seiner Wahl als Zentund in der schweizerischen Verralpräsident. Rechts Direktor Hans-Peter In-Albon. bandslandschaft hinterlassen. Anlässlich der 103. Generalversamm- Über Jahre habe er so den VSEI geprägt, lung des VSEI vom 19./20. Juni 2009 in ihn auf Kurs gehalten und dem Bran-

chenverband seinen typischen Stempel aufgedrückt. Mit einer Standing Ovation wählte die Generalversammlung Alfons Meier zum Ehrenpräsidenten und erwies so dem scheidenden Präsidenten ihre Referenz. Mit Akklamation wurde Pirmin Gassmann aus Fribourg als neuer Zentralpräsident gewählt. Er arbeitet bereits seit 12 Jahren als Zentralvorstandsmitglied aktiv in der Leitung des VSEI mit. 2003 hat er das Amt des 1. Vizepräsidenten übernommen. Mit Pirmin Gassmann übernimmt ein erfahrener und ausgewiesener Unternehmer das Ruder des VSEI. Als Romand fühlt er sich auch unter Deutschschweizer Kollegen wohl, denn er spricht ausgezeichnet ■ Deutsch. (hr)

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Elektrotechnik 8/09 | 109

Management

zu «Was hälst Du davon?»


Branchen-News

Bau des Pumpspeicherkraftwerks Nant de Drance

Mehr als 100 Gäste, darunter Vertreter von Gemeinde-, Kantons- und Bundesbehörden sowie von SBB, FMV und Alpiq feierten den offiziellen Baubeginn des Pumpspeicherkraftwerks Nant de Drance auf der Staumauer Emosson, Wallis. Das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance ist eines der bedeutendsten

Schweizer Infrastrukturprojekte der Stromerzeugung mit Wasserkraft. Es wird mit seiner auf 600 Megawatt ausgelegten Leistung einen bedeutenden Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Schweiz leisten. Am Bauprojekt beteiligt sind Alpiq mit 54 %, die SBB mit 36 % und FMV %. Das Kraftwerk soll voraussichtlich ab 2015 schrittweise in Betrieb genommen werden. Nant de Drance nutzt das Gefälle zwischen den beiden bestehenden Stauseen Emosson und Vieux Emosson auf dem Gebiet der Walliser Grenzgemeinde Finhaut zwischen Martigny und

Chamonix. Die Anlage wird komplett unterirdisch gebaut. Der Zugang zu den auf 1700 Metern über Meer liegenden Kavernen wird durch einen 5,6 Kilometer langen Stollen erfolgen. Somit wird das Grosskraftwerk mit minimalen Eingriffen in die Umwelt realisiert. Im Hinblick auf die Nachfrageentwicklung in Spitzenzeiten leistet Nant de Drance einen wichtigen Beitrag sowohl zur Versorgungssicherheit im Schweizer Stromnetz als auch zur Abdeckung der Verbrauchsspitzen im Bahnbetrieb der SBB und der vonihr versorgten Privatbahnen. Durch moderne Maschinentechnik kann das Kraftwerk innerhalb kurzer Zeit Netzschwankungen und unregelmässige Produktion aus erneuerbaren Energien ausgleichen. Die Anlage wird über einen hohen Wirkungs■ grad von über 80 Prozent verfügen. www.nant-de-drance.ch

Roboter – von Motion zu Emotion?

Roboter sind allgegenwärtig. Besonders durch die Verbreitung in den Medien und in der Filmindustrie sind sie ein ebenso aktuelles wie brisantes Thema. Wissen und Vorstellungen über Roboter scheinen indessen von der ScienceFiction geprägt zu sein. Die Ausstellung im Museum für Gestaltung, Zürich, (24.6. bis 4.10.2009 ) untersucht einerseits, in welchem Verhältnis Realität und Fiktion heute stehen, andererseits beleuchtet sie die emotionale Wirkung von Robotern, welche sie aufgrund von formalen Merkmalen und funktionalen Fähigkeiten ausüben. Im Hauptteil der Ausstellung wird der Alltag mit Robotern illustriert.

110 | Elektrotechnik 8/09

Heute werden Roboter zunehmend als Partner des Menschen verstanden. Der Industrieroboter als Paradebeispiel hat Zuwachs erfahren. Zentrale Bedeutung haben ebenso Roboter, die im Kontext der humanitären Minenräumung und Kampfmittelbeseitigung im Einsatz sind, sie schützen und retten zahlreiche Menschenleben. Der in der Ausstellung präsentierte Jockeyroboter K-Mel stellt einen aktiven Beitrag zum Schutz vor Kinderarbeit dar, seitdem Kinder auf Druck von Menschenrechtsorganisationen in den Staaten am Arabischen Golf nicht mehr als Jockeys eingesetzt werden dürfen. Zu sehen ist auch der derzeit berühmteste humanoide Serviceroboter Asimo (Advanced Step in Innovative Mobility) aus Japan, der ein Tablett tragen, einen Wagen schieben und selbst Treppen steigen kann. Die visuelle Gestaltung der sozialen Roboter spielt eine bedeutende Rolle. In diesem Zusammenhang stellen Forscher des Massachusetts Institute of Technology ( MIT ) fest, dass der Roboter kein realistisches menschen- oder tierähnliches Design besitzen muss, um beim Menschen Emotionen zu erzeugen. Er muss vielmehr auf glaubwürdige Weise Persönlichkeit ausstrahlen, um akzeptiert zu werden. So evozieren Roboter mit technoidem Körper, Gesicht oder

auch nur aufgrund ihrer Bewegungsfähigkeit soziale Reflexe. Mittels der Roboter-Gestaltung ist es somit möglich, auf die psychosozialen Verhaltensweisen der Menschen einzuwirken. Die Schweiz verfügt über die grösste Dichte an kleinen Roboterfirmen und ist auch bezüglich Forschungsleistung an der Spitze der führenden Länder. Die Universität Zürich und die ETH Zürich gehören zu den weltweit renommiertesten Forschungszentren. In der Ausstellung werden aktuelle Forschungsprojekte dieser Institutionen vorgestellt. So dient der interaktive Roboter Stumpy der Grundlagenforschung der menschlichen Bewegungsabläufe. Er basiert auf der Erkenntnis der Embodiment Theory, dass für Intelligenz nicht nur ein informationverarbeitendes Gehirn notwendig ist, sondern auch ein Körper, der mit der Umwelt interagiert. Weiter zu sehen sind zukunftsorientierte Projekte wie der ExoMars-Roboter (Bild), der den Mars in einer neuen Mission erforschen wird oder der zu schluckende medizinische Nano-Roboter, der dereinst Bilder vom Körper machen, innere Blutungen erkennen und Gewebeproben entneh■ men wird. www.museum-gestaltung.ch


Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev

Den Erfolg der vergangenen Jahre bestätigte das Schweizer Elektrogewerbe 2008 eindrücklich: Die Mitglieder der Schweizerischen Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev steigerten das Einkaufs-Volumen bei den Vertragspartnern markant auf über 671 Millionen Franken und übertrafen den Spitzenwert aus dem Vorjahr um mehr als 50 Millionen Franken. Die eev konnte deshalb an der 89. Generalversammlung im Palazzo dei Congressi in Lugano ihr bestes Ergebnis seit der Gründung im Jahr 1923 präsentieren. Hans R. Ris Mit mehr als 1800 Mitgliedern ist die Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev das zentrale Scharnier zwischen dem Handel und den Herstellern und vereint als Einkaufs- und Marketingservice-Organisation Spezialisten in den Bereichen Elektrogeräte, Telecom, Sicherheitstechnik, Installation und Beleuchtung. Die im Schweizer Elektrogewerbe seit Jahren anhaltende Entwicklung mit kontinuierlich wachsenden Umsatzzahlen führte 2008 erneut zu Spitzenwerten: Die über 671 Millionen Franken Einkaufs-Volumen (+8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) unterstreichen die Richtigkeit der konsequent an den Marktbedürfnissen orientierten Geschäftsstrategie der eev. Die Herausforderungen angenommen Dass die eev auch in konjunkturell schwierigen Zeiten weiterhin unbeirrt vorwärtsschreiten könne, habe mehrere Gründe, meinte VR-Präsident Hansueli Rechsteiner: Erstens verleihe der Gemeinschaftsgedanke den Mitgliedern gerade jetzt zusätzliche Sicherheit und lasse sie trotz konjunkturellem Abschwung wichtige Investitionen tätigen. Zweitens beweise das erfreuliche erste Quartal 2009, dass die Elektrobranche bisher kaum Krisensymptome zeigte, da vor allem auch der Baumarkt erstaunlich resistent ist. Der dritte Grund schliesslich finde sich im gesellschaftlichen

Megatrend «Nachhaltigkeit», der sich im Elektrobereich vor allem mittels energieeffizienten Produktentwicklungen bemerkbar macht und die Kunden sowohl in ökologischer wie auch in ökonomischer Hinsicht überzeuge. Führende Position im Elektrogewerbe Mit den 1817 im Elektrogewerbe tätigen KMU-Firmen, die unter der Dach-

Branchen-News

Elektrogewerbe konjunkturresistent marke Elite auftreten und zusammen rund 30 000 Mitarbeiter beschäftigen, vereint die eev in den Kernbereichen Installation, Beleuchtungstechnik, Telekommunikation und Gerätehandel viel Kompetenz. Thomas Imfeld, eev-Direktor, ging näher auf den Qualitätsanspruch der eev ein: « Um unsere Mitglieder optimal beraten zu können, ist ein ausführlicher und funktionierender Dialog unerlässlich. » Dieser Einsatz habe 2008 eine Mehrfachwirkung erzielt : So nutzten die eev-Mitglieder das erweiterte Marketing-Service-Angebot ausgiebig, beteiligten sich an den Veranstaltungen und gingen untereinander Kooperationen ein. Das wiederum habe den Gedanken der Solidargemeinschaft und die ausgezeichnete Markt■ position der eev weiter erhöht.

Das ELITE-Technik-Info-Mobil ist ein kompaktes Ausstellungsfahrzeug, das sich mit einigen wenigen Handgriffen in einen attraktiven Präsentationsstand verwandeln lässt. Mitglie der der eev können dies für den kompetenten Auftritt des Elektro-Installateurs an Gewerbeausstellungen, Kunden- und Firmenanlässe nutzen.

Schweizerische Elektro-Einkaufsvereinigung eev Die eev wurde 1923 als Genossenschaft gegründet und ist heute eine führende und unabhängige Marketing-Service-Organisation des Elektro-Gewerbes mit dem Sitz in Bern. Die eev arbeitet in grundsätzlichen Fragen mit dem VSEI zusammen. 1817 Mitgliedsfirmen profitieren vom breiten Leistungspaket der eev. Ebenso wichtig sind die Rahmenverträge mit mittlerweile über 120 bedeutenden Unternehmen auf der Herstellerseite. Im Gespräch mit der ET bestätigte der seit 2006 amtierende und für eine weitere Amtsperiode bestätigte VR-Präsident Hansueli Rechsteiner, Rheinfelden, dass die eev entgegen dem allgemeinen Trend vorzügliche Zahlen vorlegen könne. Dies vor allem auch deshalb, da die eev die

Marketing-Service-Angebote weiter ausgebaut habe und die Marketing-Werkzeuge noch konsequenter nach den Bedürfnissen der Mitglieder ausrichtete. Weiter habe die Angebotsqualität bei den Dienstleistungen ebenso als Mitgliedermagnet gewirkt wie die durch die 120 Vertragslieferanten garantierte Sortimentsbreite. Der bisherige Erfolg, der auf drei Säulen basiere – starke Nachfrage der Kunden trotz Konjunktureinbruch, das Know-how der Elektrobranche und der Megatrend «Nachhaltigkeit und Ökologie» bei Elektrogeräten – werde sich trendmässig auch 2009 fortsetzen.

Elektrotechnik 8/09 | 111


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Fragen und Antworten zur NIN 2005

NIN-Know-how

NIN-Know-how 47 In der Niederspannungs-Installationsverordnung, welche am 1. Januar 2002 in Kraft getreten ist, wurde uns das Ausstellen eines Sicherheitsnachweises für sämtliche erledigten Installationen auferlegt. Dies galt nun auch für sämtliche Klein-, ja sogar Kleinstinstallationen wie das Auswechseln einer Steckdose. Viele taten sich mit bürokratischem Mehraufwand schwer. Seit kurzen kann bei Servicearbeiten und Kleininstallationen auf einen formellen Sicherheitsnachweis verzichtet werden. Diese Neuerung wird manch einen Elektroinstallateur freuen. Im NIN-Dossier auf www.elektrotechnik.ch finden Sie sämtliche Fragen und Antworten zur NIN 2005. Mit der Suchfunktion können Sie nach bestimmten Stichworten aus den aktuellsten Ausgaben (2009) suchen und erhalten die Fragen/Antworten dazu aufgelistet. Weitere Fragen können Sie weiterhin an die Autoren richten david.keller@elektrotechnik.ch oder pius.nauer@elektrotechnik.ch.

Pius Nauer und David Keller

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Verzicht auf den Sicherheitsnachweis bei elektrischen Installationen

Ich habe gehört, dass neu bei kleinen Installationen, nicht mehr zwingend ein Sicherheitsausweis ausgestellt werden muss. Wann gilt dies und was muss trotzdem beachtet werden? (A. G. per E-Mail)

Servicearbeiten und Kleininstallationen ohne Sina (Bundesblatt Nr. 22 vom 3. Juni 2009)

Sie haben richtig gehört. Tatsächlich ist am 3. Juni im Bundesblatt ein entsprechendes Dokument erschienen, welches zulässt, dass bei Servicearbeiten und Kleininstallationen auf den formellen Sicherheitsnachweis verzichtet werden kann. Unter www.admin.ch (Dokumentation, Bundesblatt, 2009) können Sie das entsprechende Bundesblatt Nummer 22 downloaden. Wann gilt nun diese Neuerung? Als Servicearbeiten und Kleininstallationen gelten Arbeiten, welche in einem Arbeitsaufwand von maximal 2 Stunden pro Liegenschaft oder Objekt erledigt werden können. Download der Abbildungen 1B + 1C auf www.elektrotechnik.ch, NIN-Know-how.

Verzicht Sina bei Arbeiten unter 2 Stunden pro Liegenschaft/Objekt: ► Auswechseln von Schaltern ► Störungsbehebungen ► Auswechseln von einzelnen Steckdosen

1A

► Installation einzelner Steckdosen ab bestehender Installation

Elektro-Nauer AG

► Auswechseln von fest angeschlossenen Haushaltsgeräten

Kunde: .......................................................................

Die baubegleitende Erstprüfung muss auf jeden Fall gemacht und dokumentiert werden!

elektrische Unternehmung

052 746 45 XX

3456 Volthausen .........................

......................................................................

Auftrag Nr. .................................... Datum : .............................................. Monteur : ...........................................

......................

Auftraggeber: ....................................................

Bemerkungen: .................................... .............................................................

Anlage/ Baustelle Auszuführen : ......................................................................................................................................................................... ........................................................................................................................................................................................... Monteur/Lehrling

Mo

Di

MI

Do

Fr

Fahrzeuge Maschinenstunden Spesen Material / Ausmass

Baubegleitende Erstprüfung: Basisschutz erfüllt

NPK –Nr

IC

Menge

E-Preis

Total Betrag

NPK-Nr

IC

Menge

E-Preis

Total Betrag

Verwendetes Messgerät ............................................... Schutz-System : TN - ......

Sichtprüfung erledigt

Stromkreis

Ort / Anlageteil

Leitung / Kabel

ÜberstromSchutzeinrichtung

Messungen

Nr.

Bezeichnung

Typ Leiteranzahl Querschnitt

Art, Charakt. IN [A]

IK max. [A] L-PE

Fertig

nicht fertig

Material / Ausmass separat

IK min. [A] L-PE

RCD

RISO [MΩ]

PE

IN/ Art. [A]

IΔN [mA]

tA [ms]

Installation ist mängelfrei!

Bauherr, Auftraggeber .......................................................... Verantwortlicher Elektroinstallateur ............................................................

1C

114 | Elektrotechnik 8/09

Baubegleitende Erstprüfung des Mitarbeiters überprüft durch den verantwortlichen technischen Leiter : .................................................

1B

Siehe dazu auch Abbildung 1 A. Dazu gehören folgende Arbeiten wie: Das Auswechseln von Schaltern und Beleuchtungskörpern, Störungsbehebungen, das Auswechseln von Steckdosen, zusätzliche Installation einzelner Steckdosen ab einem bestehenden Gruppenüberstromunterbrecher und das Auswechseln von fest angeschlossenen Haushaltgeräten mit gleicher Leistung an einer bestehenden Zuleitung. Bei diesen Arbeiten kann also auf das Ausstellen eines Sicherheitsnachweises verzichtet werden. Die baubegleitende Erstprüfung gemäss NIV Artikel 24 Absatz 1 muss aber in jedem Fall durchgeführt und auch dokumentiert werden. Wie kann nun diese Forderung, vor allem der Dokumentation, in die Praxis umgesetzt werden? Wenn zum Beispiel ein Elektroinstallateur bei einem Kunden eine zusätzliche Steckdose montiert, so macht dieser die baubegleitende Erstprüfung und notiert sich die Messergebnisse. Eine Möglichkeit besteht darin, dass der entsprechende Arbeitsrapport auch die Möglichkeit bietet, die Ergebnisse der baubegleitenden Erstprüfung zu notieren. Siehe dazu Abbildung 1 B. Damit kann dem Kunden mit dem Rapport auch die Dokumentation der Kontrolle abgegeben werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die gemachten Arbeiten und Kontrollen in einer Liste pro Mitarbeiter zu führen. Siehe dazu Abbildung 1 C. Natürlich ist durch diese Neuerung auch der fachkundige Leiter gefordert. Er ist dafür verantwortlich, dass das Personal, welches nun diese Kontrollen macht und auch dokumentiert, ausreichend geschult ist und die entsprechenden Ausrüstungen und Messgeräte besitzt. (pn)

Datum: ..............................

2

Sicherheitsregeln für alle

Nach Beendigung des Neubaus eines Einfamilienhauses hat der Eigentümer selber die Lampen montiert. Dabei hat er sich offensichtlich an einem Draht elektrisiert und nun reklamiert er bei uns, die Sicherungsgruppen seien


Gelten auch für Laien!

Plus für den Profi

  

1. Freischalten 2. Gegen Wiedereinschalten sichern 3. Auf Spannungsfreiheit Prüfen

    

4. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken 5. Erden und Kurzschliessen

falsch bezeichnet gewesen. Wir haben die LS nummeriert und eine Legende beim Tableau deponiert. Dabei hat nach unserer Ansicht der Kunde ganz einfach «Zimmer 1» mit «Zimmer 2» verwechselt. Wie hätten wir das denn anders beschriften müssen? (H. M. per E-Mail) Nach Norm ( NIN ) müssen alle von einer Schaltgerätekombination abgehenden Stromkreise getrennt werden können und die dafür eingesetzten Geräte müssen so angeordnet oder gekennzeichnet werden, dass die Zugehörigkeit zum Stromkreis klar ist. ( NIN 4.6.2.1.2 und 5.3.7.2). Im Weiteren braucht es für die Übersicht einer Anlage die nötigen technischen Unterlagen. Nach NIN 5.1.4.5 kann das bei einfachen Anlagen mit einer Tabelle (Nummerierung am Schaltgerät mit separater Legende) erfolgen. Wie die Stromkreise nun zu bezeichnen sind – nebst der Verwendung genormter, grafischer Symbole – ist nicht geregelt. Die Bezeichnungen «Zimmer 1», «Lager Ost», «Büro Müller» usw. sind häufig anzutreffende Varianten. Jedoch wird es dabei manchmal schwierig, den so bezeichneten Raum tatsächlich zu identifizieren. Weiss man denn immer, wie die Himmelsrichtungen in einem Gebäude verlaufen oder wird das Büro Müller mittlerweile von Frau Meier benutzt, oder aus welcher Richtung wurde die Zimmernummerierung vorgenommen. Im Wohnungsbau geht das manchmal noch einfach mit der Bezeichnung « Essen», «Schlafen» etc. Nur dort, wo Räume eindeutige Bezeichnungen haben, ist eine klare Zuordnung mittels Legende möglich. Andernfalls muss man zu den Legenden eben noch Grundrisspläne mit den entsprechenden Angaben beifügen. An dieser Stelle sei auch noch darauf hingewiesen, dass in Räumen mit mehreren Stromkreisen die Verwechslungsgefahr noch grösser wird. In solchen Fällen bleibt oft nur noch

3 2

die zusätzliche Beschriftung mit der Stromkreisnummer an den Betriebsmitteln selber. Sobald also in einem Raum Steckdosenstromkreise von den Licht- und weiteren Stromkreisen getrennt versorgt werden, müssen an den Steckdosen und Geräten entsprechende Aufschriften (dauerhaft!) angebracht werden. Und nun kommts: Auch eine übersichtliche Anordnung der Stromkreise entbindet die Person, welche sich nun an der Installation zu schaffen macht, nicht davon, die Sicherheitsregeln anzuwenden. Nach erfolgter Abschaltung und Sicherung gegen Wiedereinschalten ist eben auf Spannungsfreiheit zu Prüfen! Diese Regeln gelten nicht nur für uns Fach-

LED-Bodenleuchten bei einem Schwimmbad

Bei einer Abnahmekontrolle eines Schwimmbades habe ich folgende Situation angetroffen. In einem Abstand von 1,2 m des Beckenrandes wurden LEDBodeneinbauleuchten eingebaut. Diese sind mit 230 V betrieben, dass heisst, der Konverter ist direkt in der Leuchte eingebaut. Die Leuchten sind in der Schutzart IP 68 ausgeführt und werden über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung von 30 mA betrieben. Entspricht diese Anordnung der Norm? (C. K. per E-Mail) Gemäss NIN 7.02.3.3.1 ist die Bodenleuchte somit im Bereich 1 des Schwimmbades angeordnet. Der Bereich 1 wird durch die senkrechte Fläche in einem Abstand von 2,0 m ab Rand des Beckens begrenzt. Im Bereich 1 dürfen nur Betriebsmittel verwendet werden, welche für die besondere Verwendung in Schwimmbecken hergestellt sind. Das heisst, die

Schweiz. höhere Berufsbildung BMP eduQua 2007 zertifiziert

Aktuelle Kursdaten Herbst-Winter 2009/2010 Æ Neu: „New learning mit deduktiven Lernmethoden“ Eidg. Berufsprüfungen: Kurs Sicherheitsberater BS Æ ab 6. Oktober 2009 Kurs Sicherheitsberater BS Æ ab 8. Februar 2010 Elektro-Projektleiter BE Æ ab 1. Oktober 2009 Elektro-Projektleiter BE Æ ab 3. Februar 2010 Telematik-Bauleiter BL Æ ab 1. Oktober 2009 Einsteigerkurs für Elektromonteur

(Modul 1 – 3)

Telematik-Projektleiter BT Æ ab 1. Oktober 2009 Vollkurs für „echte Telematiker EFZ“ (Modul 4 – 6)

Eidg. Höhere Fachprüfungen: Meisterkurs dipl. Elektro-Inst. HE Æ ab 3. Oktober 2009 Meisterkurs dipl. Elektro-Inst. HE Æ ab 8. Januar 2010 Meisterkurs dipl. Telematiker HT Æ ab 3. Oktober 2009 Praxisprüfung FK / gemäss NIV (Praxisbezug notwendig) Eidg. Praxisprüfung PX Æ ab 6. Oktober 2009 Oder auf Anfrage, flexibler Einstieg in BS oder HE Klassen

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Elektrotechnik 8/09 | 115

NIN-Know-how

leute, sondern für alle. Ihr Kunde hat in diesem Sinne fahrlässig gehandelt und hat keinen Grund zu reklamieren. (dk)

Die 5 Sicherheitsregeln


Normenuniversum, z. B. in Hausinstallationen

NIN-Know-how

Blitzschutz SN SEV 4022

Niederspannungsinstallationen SN SEV 1000:20XX

Niederspannungsinstallationen SN SEV 1000:19XX

Gehäuse (IP-Schutz) EN 60 529

Schaltgerätekombinationen EN 60 439

Haushaltgeräte EN 60 335

Netzqualität EN 50 160

Maschinen EN 60 204

Fundamenterder SN SEV 4113

Früher: Ganze Installation nach HV

Heute: verschiedene Normen nötig

5 Angaben des Herstellers müssen dies ausdrücklich zulassen. Zudem dürfen diese Betriebsmittel gemäss NIN 7.02.4.7.1 nur mit SELV mit einer Nennspannung bis 12 VAC oder bis 30 VDC betrieben werden. Da bei diesen Leuchten der Konverter direkt in der Leuchte eingebaut ist, ist dies nicht der Fall. Mindestens den Konverter, welcher mit 230 V gespiesen ist, muss ausserhalb der definierten Bereiche angeordnet werden. (pn)

4

Messung des Potenzialausgleiches

Im Teil 6 der NIN wird ja klar gefordert, welche Messungen im Rahmen der Erstprüfungen durchgeführt werden müssen. Nun habe ich versucht, nach NIN 6.1.3.2 auch den Potenzialausgleich wie beschrieben zu messen. Nun bin ich nicht sicher, ob ich nun den Schutzleiter oder den Potenzialausgleich gemessen habe, wie muss ich das richtig machen ? ( P. M. per E-Mail ) Sicher gehört die niederohmige Messung der Schutzleiter zu den wichtigsten Prüfungen vor Inbetriebsetzung einer Anlage. Der Hauptpotenzialausgleich erfüllt eine ebenso wichtige Aufgabe, aber wie lässt sich dieser messen ? Sobald, beispielsweise in einem Monoblock einer Lüftungsanlage, ein Betriebsmittel sowohl mit dem Schutz- wie auch mit dem Potenzialausgleichsleiter verbunden ist, kann man beim Messen nicht feststellen, welchen Leiter man nun gemessen hat. Um diese beiden Werte unterscheiden zu können, müsste man beide Leiter von den Betriebsmitteln abklemmen und separat messen. Mit dem Schutzleiter ist das relativ schnell getan. Wie kann ich jedoch das Gehäuse vom Lüftungsmotor vom Potenzialausgleich trennen ? Die Verbindungen für den Hauptpotenzia-

116 | Elektrotechnik 8/09

lausgleich sind richtigerweise so erstellt worden, dass die Verbindungen kurz sind und ein möglichst engmaschiges Netz im Gebäude entstanden ist. So erkennt man, dass gerade die Verbindungen im Hauptpotenzialausgleich kaum mehr separat gemessen werden können. Es ist deshalb bei grösseren Gebäuden unabdingbar, ein Potenzialausgleichskonzept zu erstellen, aus welchem ersichtlich wird, welche Teile wie und wo verbunden sind. So erfolgt dann zuerst eine Sichtprüfung. In Verbindungsdosen sind die einzelnen Leiter deutlich beschriftet, nur so kann das Konzept überprüft werden. Eine Möglichkeit, Informationen zur Wirksamkeit des Potenzialausgleiches zu erhalten, besteht in TNS-Systemen mit der Messung des Schleifenwiderstandes, beispielsweise in Schaltgerätekombinationen. Dabei sollte der gemessene Widerstand zwischen Pol- und Schutzleiter nun deutlich kleiner gemessen werden als der gegen den, notabene isoliert geführten, Neutralleiter. ( dk )

5

Normenuniversum

In den NIN stehen immer wieder so Verweise zu HD und EN- und IECNormen. Wie muss ich mit diesen Infos umgehen? Muss ich nun all diese Bücher zuerst anschaffen, um korrekt installieren zu können, und wo bekomme ich diese? (H. S. per E-Mail)

Vorweg genommen: Nein, Sie brauchen diese nicht alle zu kaufen, denn in der Niederspannungsinstallationsnorm der electrosuisse sind alle Vorgaben auch aus den internationalen Vereinbarungen und Normen enthalten, die nötig sind, um Hausinstallationen im Sinne der NIV zu erstellen.

NIV Artikel 3 verlangt, dass die Installationen nach anerkannten Regeln der Technik erstellt werden müssen. Diese Regeln seien insbesondere die Internationalen Normen (also eben europäische EN und weltweit gültige IEC-Normen ). In einigen Fällen werden auch nur einzelne Teile einer Norm behandelt und beispielsweise für Europa harmonisiert, also so formuliert, dass alle Cenelec-Mitglieder (die Schweiz ist Vollmitglied) diese gleich anwenden können. Dadurch sollen Handelshemmnisse abgebaut werden. Solche Vereinbarungen werden dann in Harmonisierungsdokumenten ( HD ) niedergeschrieben. Die technischen Komitees der einzelnen Länder sind sehr fleissig, weshalb auch laufend neue, oder neu formulierte, HDs und Normen ratifiziert werden. Das wiederum führt dazu, dass electrosuisse bereits auf nächstes Jahr wieder eine aktualisierte Fassung der NIN herausgeben muss. Der besagte Artikel aus der Verordnung schreibt aber auch vor, dass eben internationale Normen angewendet werden müssen und nur dort, wo solche fehlen, die Schweiz ihre eigenen Normen anwenden darf. In den NIN erkennt man dann solche «Schweizer Spezialitäten» am CH-Zeichen vor dem entsprechenden Text. Noch vor 20 Jahren konnte man in den Hausinstallationsvorschriften des SEV ( HV ) die Informationen für praktisch alle Teile der Hausinstallation herauslesen. In der Zwischenzeit wurden nun aber zusehends Teile herausgenommen und in eigenen, internationalen Normen behandelt. Typischerweise betrifft das die Schaltgerätekombinationen. Wenn Sie also Schaltgerätekombinationen normenkonform herstellen wollen, benötigen Sie dazu die EN 60439 (die wichtigsten Anforderungen für Installationsverteiler sind auch in den NIN unter Kapitel 5.3.9 nachzulesen); wenn Sie Maschinen richtig elektrifizieren wollen, finden Sie die Anforderungen in den EN 60204 usw. Auf der Homepage der Suva habe ich den Begriff Normenuniversum gefunden. Ein nächtlicher Blick in den Sternenhimmel lässt also erahnen, wie viele Normen letztlich nötig sein werden, um korrekte Erzeugnisse und Installationen herstellen zu können. Eine vereinfachte Veranschaulichung sehen Sie in Abbildung 5. (dk) ■


Aus- und Weiterbildung

Spezialist für Betriebsoptimierung und Effizienzsteigerungen

Gebäudeautomationsplaner Der Gebäudeautomationsplaner ist eine wichtige Drehscheibe, wenn es um die verschiedenen betriebstechnischen Anlagen (HLKSE) geht. Denn ohne sinnvolle Steuerung/Regulierung können weder die besten Energiekonzepte noch eine effiziente Betriebsführung erreicht werden. René Boschung* Der Gebäudeautomationsplaner ist nicht nur Spezialist von Regelkreisen, EDV-Netzwerken usw, sondern sollte auch eine breite Kenntnis von HLKSE-Anlagen, von Betriebsoptimierungen, Effizienzsteigerungen und Betriebsführungen aufweisen. Eines kann der Gebäudeautomationsplaner jedoch nie sein; ein Spezialist für alle Anlagen. Wer die Tätigkeiten des Koordinierens, Leitens, Entscheidens und Planens ausübt, müsste und darf als Generalist bezeichnet werden. Generalist ist demzufolge weniger fachbezogen als übergeordnet zu verstehen. Und genau das macht den Beruf des Gebäudeautomationsplaners so interessant, er darf/muss sich mit allen Anlageteilen auseinander-

setzen und somit mit vielen verschiedenen Spezialisten zusammenarbeiten. Weil der Gebäudeautomationsplaner ein breites Fachwissen, aber auch ein Spezialwissen in mindestens einem Bereich vorweisen sollte, ist eine entsprechende Grundausbildung ( ideal sogar mit einem höheren Abschluss ) notwendig. Anschliessend ist eine weiterführende Ausbildung als Projektleiter Gebäudeautomation ( NDK ) sehr empfehlenswert, weil neben der breit gefächerten, umfassenden Ausbildung Erfahrungsaustausch mit Fachleuten aus den verschiedensten Branchen ( Elektro, Heizung, Lüftung, Automation usw.) äusserst wertvoll ist. Somit wird der angehende Projektleiter schon während der Ausbildung mit vielen Erfahrungen, Meinungen,

Gebäudeautomationsplaner – Spezialist für Anlagen im Gebäude und für effiziente Betriebsführung.

Philosophien konfrontiert und lernt dabei die integrale Planung kennen. Über Diskussionen, Untersuchungen und Abwägungen wird für die Aufgaben der beste Lösungsweg eruiert und gezielt ( mit Absprachen, Definition der Schnittstellen / Verbindungsstellen ) umgesetzt. Am Ende kann festgestellt werden, dass nur gute Resultate erzielt werden können, wenn die Zusammenarbeit unter den Beteiligten ( einschliesslich Bauherr und Betreiber ) funktioniert. Durch die intensiven Kommunikationsaktivitäten des Projektleiters Gebäudeautomation und die Bedürfnisse an die Gebäudeautomation in den Projekten sehr vielfältig sind ( viele Leute = viele Meinungen = viele Ideen ), wird es dem versierten Planer selten langweilig. Er wird immer wieder mit neuen Trends und Technologien konfrontiert, welche sein Wissen und seine Erfahrung ständig erweitern. Dadurch sind eine ständige Weiterbildung und ein ständiger Erfahrungsaustausch ein Grundstein seiner Arbeit. Mit der Betriebsoptimierung werden die geplanten Wirkungsweisen überprüft und verifiziert. Idealerweise werden Optimierungsmassnahmen vom Gebäudeautomationsplaner selber durchgeführt, da er das notwendige Wissen hat und das Zusammenwirken der verschiedenen Anlagen durch die intensive Bearbeitung kennt. Er kann das Feedback in die nächsten Projekte einbringen und ist somit eine wichtige Stütze im Planungsprozess. Durch diese komplexe und übergreifende Tätigkeit können vom Gebäudeautomationsplaner auch Synergien im Planungsablauf genutzt werden. Zum Beispiel hat sich in vielen Projekten das Mandat des technischen Koordinators durch den Gebäudeautomationsplaner als sinnvoll erwiesen. Denn der GA-Pla-

Elektrotechnik 8/09 | 117


Aus- und Weiterbildung

ner denkt schon aufgrund seiner Tätigkeit gesamthaft und sieht in der Regel die Notwendigkeit oder Möglichkeit von Synergien zwischen den Gewerken. Denn er muss die verschiedenen Gewerke regeltechnisch sinnvoll zusammenführen. Projektleiter Gebäudeautomation NDK Im Nachdiplomkurs zum Projektleiter Gebäudeautomation ( NDK ) werden nebst den fachlichen Themen auch die Bereiche Unternehmerisches Denken, Kommunikation, Lösungsansätze für die Konfliktbewältigung sowie das Risikomanagement vermittelt. Aufgrund dieser Ausbildung kann ein angehender Projektleiter Gebäudeautomation relativ rasch in übergeordnete Planungsfunktionen eingeführt werden und diese dann auch übernehmen. Die Struktur des Nachdiplomkurses Projektleiter Gebäudeautomation richtet sich u.a. nach den Planungsphasen der SIA. So wird der korrekte und effiziente Planungsablauf Schritt für Schritt (Kundenbedürfnisse – Projektentwurf – Controlling – Ausschreibung – Realisation – Inbetriebsetzung /-nahme – Betriebsoptimierung – Migration ) durchgearbeitet und somit die effiziente und zielorientierte Projektabwicklung aufgezeigt. Es wird nebst den Kernthemen wie Technologieabklärungen, Projektentwurf, Dokumentationen, Kundenschulungen usw. auch Wissen über komplexe Themen via Qualifizierung / Validierung / Zertifizierung vermittelt. Effizienzsteigerungen durch bedarfsgerechte Regulierungen sowie das Monitoring sind für den Projektleiter Gebäudeautomation NDK keine Fremdwörter. Für die anstehenden Aufgaben des optimalen Energieressourcennutzens wie die Effizienzsteigerung ist das übergreifende Spezialwissen der Gebäudeautomationsplaner sehr wertvoll und er kann im Teamwork mit den Beratern, Gewerkespezialisten HLKSE einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung leisten. Die Ausbildung wird vom ZTI Zug angeboten. Der Lehrgang wird von den namhaften Verbänden in der Gebäudeautomation, beispielsweise von Alfacel AG, unterstützt. ■ Avesco ENERGY Energiesysteme 0848 ENERGY 0848 363 749

Avesco CAT Baumaschinen 0848 CAT CAT 0848 228 228

Avesco TEC Bautechnik 0848 TEC TEC 0848 832 832 www.avesco.ch

Avesco YALE Gabelstapler 0848 YAL YAL 0848 925 925

www.zti.ch

*Projektleiter Gebäudeautomation NDK, Alfacel AG, Cham

118 | Elektrotechnik 8/09


Aus- und Weiterbildung

Lehrabschlussfeier 2009 der Elektroberufe im Kanton Zürich

Nachwuchs im Elektrogewerbe Rund eintausend Personen strömten am 2. Juli in die Winterthurer Eulachhallen zur Lehrabschlussfeier 2009 der Elektroberufe im Kanton Zürich. Nebst den 360 erfolgreichen Prüfungskandidaten nahmen viele Bildungsverantwortliche, Eltern, die Berufsbildner des ElektroBildungs-Zentrums Effretikon, Lehrer der fünf regionalen Berufsfachschulen sowie Freunde und Bekannte teil.

Hans R. Ris Stadtpräsident Ernst Wohlwend gratulierte den 360 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen (Tabelle) anlässlich der Lehrabschlussfeier der Zürcher Elektroberufe und gab ihnen zu bedenken, dass sie nun eine wichtige gesellschaftliche Funktion übernehmen würden. Denn für die öffentliche Stromversorgung der Grossstadt Winterthur sei immerhin eine Fachperson pro 1000 Einwohner für das «elektrische Wohl» der Bevölkerung zuständig. Und für die Wissbegierigen sei Winterthur mit seiner Hochschule und vielen anderen Weiterbildungsmöglichkeiten ein «interessantes Pflaster».

Der Präsident des Kantonalverbandes Zürcher Elektroinstallationsfirmen KZEI, Kurt Ehrat, beglückwünschte die erfolgreichen Prüfungsabsolventen ebenfalls und motivierte die Anwesenden in einer emotionalen Rede, nun nicht stehen zu bleiben. Die Prüfungsabsolventen bedankten sich mit temperamentvollem Applaus bei den Personen, die ihnen während ihrer Ausbildungszeit zur Seite standen. Ehrat führte aus, dass die jungen Berufsleute die Zukunftsträger der Elektrobranche sind. Er forderte sie auf, die während der Lehrzeit erhaltene Unterstützung nun auch an die nachfolgenden Lernenden weiterzugeben. Mit einem Zitat von August von Kotzebue

schloss er seine «feurige» Rede: «Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück.» Prüfungskommissionspräsident Walter Wolf würdigte die gewaltige Arbeit von fünf Chefexperten, unterstützt von rund 220 Experten, die ihre Arbeit einwandfrei bewältigt hätten. Etwas erstaunt gab er sich, dass von 441 aufgebotenen Kandidatinnen und Kandidaten 25 nicht zur Prüfung erschienen seien bzw. sich abgemeldet hätten. Er könne das nicht verstehen, da die jungen Leute ja drei bzw. vier Jahre in ihre berufliche Ausbildung investiert hätten und diese nun nicht ordentlich beenden. Ein kritisches Fragezeichen machte er daher auch hinter den Firmen, welche die Leute ausgebildet haben. Höhepunkt der Feier waren die Vergabe von 12 Helikopterflügen an die jeweiligen Ränge 1 bis 3 und die Verlosung eines einjährigen Leasingvertrages eines Nissan Micra unter den anwesenden Prüfungsabsolventen. Strahlend nahm der glückliche Gewinner den ■ Wagenschlüssel entgegen. 2 KZEI-Präsident Kurt Ehrat und Absolventen bedankten sich bei Lehrmeistern, Lehrern, Eltern für die Unterstützung während der Lehrzeit.

2 Beruf Total aufgebotene KandidatInnen

1 1 Im Vordergrund die Sieger-Absolventen der Ränge 1–3 (Telematiker, Elektromonteure, Montage-Elektriker und Netzelektriker). Tabelle: Lehrabschlussprüfung 2009 der Elektroberufe im Kanton Zürich 1 ) davond sind 25 = 5,6% KandidatInnen nicht an der LAP erschienen oder haben sich abgemeldet 2 ) Gesamterfolg bezogen auf die aufgebotenen KandidatInnen 3 ) Gesamterfolg bezogen auf die effektiv geprüften KandidatInnen

Telematiker Elektromonteure

KandidatInnen Erfolgreich 4411)

81,6 %2

8

100 %

346

83,4 %

Montage-Elektriker

53

96 %

Netzelektriker

34

100 %

360

86,5 %3

Erfolgreich abgeschlossene Berufslehre Elektroberufe

Elektrotechnik 8/09 | 119


gesponsort durch

Brainfood für Lernende

Kopftraining für Lernende und Fachleute

Brain Food Zum Thema Weiterbildung bietet Elektrotechnik regelmässig Beiträge für Lehrlinge und Fachkräfte in der Ausbildung. Die Redaktion ergänzt nun das Angebot mit der neuen Serie «Brain Food» – Nahrung für das Hirn. Leser in der Ausbildung können damit ihr theoretisches Wissen mit praxisbezogenen Aufgaben entsprechend vertiefen. Rico De Boni* Die Fragen zu verschiedenen Themen und die nachfolgenden Antworten sind so gewählt, dass sie eine Verbindung zwischen Berufsfachschulen und überbetrieblichen Kursen schaffen. Es werden technische Probleme und Fachwissen aus dem Berufsalltag des Elektroinstallateurs und Elektroplaners beschrieben. Die Fragen beziehen sich auch auf Materialien, Vorschriften und Normen, Anlagen und Betriebsmittel, administrative Belange sowie die Sicherheit. Darunter sind Fragen aus dem Berufsalltag, denen während der Berufslehre wenig oder keine Beachtung geschenkt wurde. Selbstständige Fachleute können mit der Serie ihre Fachkompetenz erweitern und sind

L3 /4.2.3

Die Lernenden zeichnen und erläutern Schaltpläne von Anlagen, Apparaten und Energieverbrauchern

(Quelle: VSEI)

Jahr des Erlernens mit anschliessender Anwendung und Vertiefung.

1

120 | Elektrotechnik 8/09

Leistungsziel gemäss Bildungsplan «Elektroinstallateur EFZ»

2

so den wechselnden Anforderungen im Beruf besser gewachsen. Um eine Verbindung mit den geltenden Leistungszielen zu erreichen, sind kurze Querverweise gemäss Bildungsplan angegeben. Der Bildungsplan richtet sich nach den Fachkompetenzen (Bild 1). Betriebliche Ausbildung fördern Elektrotechnik möchte mit der Serie die betriebliche Ausbildung der Lernenden unterstützen (Bild 2). Lernende können die Aufgaben selbstständig lösen. Die Antworten können mit dem Berufsbildner besprochen oder auch selbständig mit den später veröffentlichten Lösungen kontrolliert bzw. ergänzt werden. Die Aufgabenstellung pro Serie bezieht sich jeweils auf das Ausbildungsni-

veau von einem bestimmten Lehrjahr. Um die gestellten Fragen detailliert beantworten zu können bieten die Unterlagen der Hersteller, der ELDAS-Katalog und Schul- und Kursunterlagen ausreichend Hinweise. Zudem hilft «Brain Food» auch Berufsleuten ihr Wissen zu prüfen und zu aktualisieren. Die Antworten entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Die Antworten zu den Fragen werden jeweils in der folgenden Ausgabe online auf www.elektrotechnik.ch aufgeschaltet und können dort nachgelesen oder als vollständige Lerndokumentation heruntergeladen werden. Auf der Website können Leser auch Hinweise, Ergänzungen oder Kommentare an die Redaktion richten oder online veröffentlichen.

*Rico De Boni ist Leiter Fachausbildung, Sicherheit, Qualität und Umwelt bei der Baumann Koelliker Gruppe. Antworten auf www.elektrotechnik.ch


Aufgabe 1 Der Kunde fragt, ob er seine Schalter in der Schalter-Steckdosenkombination mit «schönen beleuchteten Dimmern» ersetzen kann? Was prüfen sie, wie antworten sie? Wer selbständig arbeitet, muss Kundenfragen zu verschiedenen Sachgebieten fachkundig beantworten können. Dazu ist auch notwendig, dass manchmal zusätzliche Fragen zu stellen sind. Aufgabe 2 Der Kunde schätzt nicht, dass er immer wieder das eingeschaltete Licht im Keller ausschalten muss. Er möchte darum eine technische Lösung, die ihm diese Arbeit abnimmt. Der erste Augenschein ergibt, dass es sich um eine Anlage mit Schrittschalter handelt. Was empfehlen Sie dem Kunden? Aufgabe 3 Der Kunde fragt, welche Elektroarbeiten er in seinem Eigenheim selbst ausführen darf. Aufgabe 4 Im einem Umbau muss der Schalter zwischen Türe und Badewanne platziert

werden. (Bild Aufgabe 4) Ist dies so möglich oder gibt es andere Lösungen?

Brainfood für Lernende

Aus dem Alltag der Installationspraxis Die nachfolgenden Fragen gehören zu Leistungszielen im Bildungsplan des Elektroinstallateurs EFZ : • Bildungsplan L3/1.2.3 Die Lernenden führen einfache Beratungsgespräche mit Kunden • Bildungsplan L3/4.3.1 Die Lernenden setzen die Bestimmungen aus Gesetz, Verordnungen und ergänzenden Weisungen der Netzbetreiber situationsbezogen um. • Bildungsplan L3/4.3.4 Die Lernenden setzen die Bestimmungen der NIN situationsbezogen um • Bildungsplan L3/3.1.1 Die Lernenden führen auftragsbezogene Berechnungen aus

Aufgabe 5 Auch der oberhalb der Badewanne angebrachte Ventilator wird mit 230 V betrieben. Ist dies zulässig? Aufgabe 6 In einer Hohldecke ohne brennbare Elemente stehen die folgenden Rohre zur Auswahl: KRFG, KRFW, KRFWG, KIR. Sind diese alle zulässig? Aufgabe 7 Hier geht es um die praktische Installation von Küchenapparaten in einem Umbau. • L 2/5.1.3 Die Lernenden bestimmen das Installationsmaterial gemäss dem Einsatzbereich und verlegen Leitungen für Starkstromanlagen nach den Regeln der Technik • L3/4.1.2 Die Lernenden erstellen Arbeitsrapporte und Ausmasse klar und vollständig • L3/3.2.1 Die Lernenden setzen elektrotechnische Komponenten auftragsbezogen ein und bestimmen Grössen Die veraltete Einbauküche wird ersetzt. Die vorhandenen UP-verlegten Rohre können wieder für den Anschluss der neuen Küchengeräte verwendet werden. Hingegen sind die Leitungen neu einzuziehen (Bild Aufgabe 7). Auf der Gegenseite, im Bild nicht sichtbar, wird der Geschirrspüler (230 V / 2,4 kW) montiert. Auch hier kann das UP-verlegte Rohr weiterverwendet werden. Der vorhandene Lichtschalter Sch 0 und die Steckdose in einem UP-Kasten Gr. 1 wird durch einen Schalter ersetzt, der Decken- und Einbaulicht separat schalten kann. Die Deckenleuchte wird später bestimmt. Die EB-Leuchten in der Küchenkombination werden bauseits anschlussfertig geliefert und müssen in der Materialbestellung nicht berücksichtigt werden. In der vorhandenen UV werden die Siche-

Aufgabe 4

Aufgabe 7 rungselemente auf der DIN-Schiene durch LS ersetzt. Notieren sie das notwendige Material, das sie brauchen. Das Klein- und Hilfsmaterial und auch Leitungsmasse sind nicht zu berücksichtigen. Aufgabe 8 Ein neues Haus wird gebaut, sie müssen die Telefonzuleitung zum Gebäude installieren. Welche Arbeiten müssen Sie ausführen, wenn die Parzelle bereits vorerschlossen ist? Zeichnen sie zusätzlich die Situation auf. • L3/6.1.2 die Lernenden erstellen Telematikinstallationen und Kommunikationsnetzwerke nach den Regeln der Technik und gemäss den spezifischen Vorgaben Aufgabe 9 Wie muss ein 12-adriges Swisscom-Kupfer-Zuleitungskabel angeschlossen wer■ den? Zeichnen sie die Situation auf.

Mit Brain Food fit für Strom Bei der BKW-Gruppe machen sich jeden Tag rund 2 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den täglichen Strombedarf von über 1 Million Menschen stark. Die BKW fördert Bildung und bietet umfangreiche Möglichkeiten – zur Weiterbildung, zur persönlichen Entwicklung und zum individuellen Fortschritt. Machen Sie sich fit für Strom und bringen Sie Ihre Energie in unser Unternehmen ein. Informieren Sie sich unter www.bkw-fmb.ch/jobs

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Aus- und Weiterbildung

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Höhere Berufsbildung

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Prozessfachmann Industriemeister Elektro-Sicherheitsberater Elektro-Projektleiter Elektro-Installateur Telematiker Fachkurse Haustechnik und Gebäudemanagement Instandhaltungsfachmann

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Informatik (Software Entwicklung, Systemmanagement, Wirtschaftsinformatik)

Haustechnik Hochbau und Tiefbau Nachdiplomstudien HF NDS Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte: (Managementkompetenz) HF NDS Informatik-/Software-Engineering NDK Projektleiter Gebäudeautomation

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Berufsbildung

Gebäudeautomatiker/in STFW Diese Ausbildung richtet sich an Fachleute mit abgeschlossener Berufslehre in der Elektro- oder Haustechnik. Sie haben Interesse an einer modernen und komplexen Gebäudetechnik und deren Verknüpfungen und sind bereit, eine anforderungsreiche Weiterbildung zu bestehen. Berufsbegleitender Lehrgang, Freitag und Samstagvormittag. Die Ausbildung MSRL-Spezialist/in beinhaltet neben Haustechnik (Heizung, Klima, Kälte, Sanitär) auch Mess-, Steuer-, Regel- und Leittechnik in Anlagen der Gebäudetechnik.

Kursdaten

23. April 2010 bis 28. Mai 2011

Infoveranstaltung

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Höhere Fachschule (eidg. anerkannt)

Höhere Berufsbildung

Dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik

Vorbereitungsschulen auf eidg. Berufs- und Höhere Fachprüfungen Elektro-Installateur/in Telematiker/in Elektro-Projektleiter/in Elektro-Sicherheitsberater/in Praxisprüfung gemäss NIV2002 Instandhaltungsfachmann

(Techn. Informatik, Elektronik, Energie)

Haustechnik Nachdiplomstudien HF NDS Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte: (Managementkompetenz) NDK Projektleiter Gebäudeautomation

Kursbeginn: Oktober/April Kursorte: Zürich Bern Basel Brugg Aarau Sargans Sursee Freienbach/SZ Zug

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Informationsanlass am 4. September 2009 Weiterbildungsangebote Master of Advanced Studies (MAS) Business Administration and Engineering (Wirtschaftsingenieur) I Corporate Innovation Management I Real Estate Management (Immobilienökonomie) Zertifikatslehrgänge (CAS) Angewandte Informatik I Immobilienbewertung I Immobilienmanagement I Immobilienplanung I Innovation-Design I Strategisches Innovationsmanagement Informieren Sie sich über diese attraktiven Bildungschancen. FHS St.Gallen, Weiterbildungszentrum Technik, Tellstrasse 2, CH-9001 St.Gallen, Tel. +41 71 226 12 04, wbte@fhsg.ch

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Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir eine

Fachperson Produktionssteuerung

• Leiter Einkauf / Controlling und Prozessmanagement

Ihr Aufgabenbereich Sie sind verantwortlich für Unterhalt, Betreuung, Wartung und Erneuerung der SPS Steuerungen der Produktion und Haustechnik (inkl. Netzwerke, Telefonie und Alarmanlagen). Des Weiteren arbeiten Sie im Unterhalt der Netzwerke, Stark- und Schwachstrominstallation (Installation und Verkabelung der Steuerungen) mit, betreuen und warten die Berufskleiderausgaben beim Kunden. Die Dokumentation in CAD und CAE sind weitere Aufgaben welche zu dieser abwechslungsreichen Stelle gehören.

(eidg. dipl. El’inst. oder gleichwertige Ausbildung)

• Abschnittsleiter Nord (ca. 100 Mitarbeiter)

(Führungspersönlichkeit mit entsprechender Weiterbildung in der Elektrobranche, Tätigkeit vor Ort)

• Fachleiter Technik (Einsatzplanung & Führung)

Ihr Profil Sie besitzen eine abgeschlossene Grundausbildung als Automatiker, Automationsfachmann oder Elektroniker mit Zusatzausbildung (z.B. Informatik, Robotik) und bringen mehrjährige praktische Berufserfahrung mit. Sie kennen sich gut mit umfangreichen technischen Anlagen und Netzwerken aus und verfügen über gute Kenntnisse der B&R Programmierung. Sie erkennen rasch komplexe Zusammenhänge, sind in der Lage Dokumentationen in CAD und CAE selbstständig auszuführen. Englischkenntnisse sind von Vorteil. Sie sind eine verantwortungsvolle und teamfähige Person, die bereit ist Neues zu lernen.

(eidg. dipl.; FH; oder TS in der Elektrobranche, Projekterfahrung, Tätigkeit vor Ort.)

• Leiter Stromversorgung 50Hz + Kabel

(Führen und koordinieren von Planerteams, Kontrolle, Koreferate, Pflichtenhefte, Projektanalysen und Erhaltungskonzept)

• Leiter LWL Planung

(Ermitteln der technischen Daten und Durchführung der Berechnungen, Erstellen von Projektunterlagen und Dokumentationen)

Sind Sie an einem vielseitigen Aufgabengebiet interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:

• Leiter Lüftungs- & Klimatechnik

(Führen und koordinieren von Planerteams, Kontrolle, Koreferate, Pflichtenhefte, Projektanalysen und Erhaltungskonzept)

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• Leiter Elektroplanung

(Führen und koordinieren von Planerteams, Kontrolle, Koreferate, Pflichtenhefte, Projektanalysen und Erhaltungskonzept)

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Wir sind in der Schweiz eine der erfolgreichsten Anbieterinnen rund um die betriebliche Wäscheversorgung. Unsere Kunden sind Betriebe aus dem Gesundheitswesen, der Dienstleistungsbranche und der Industrie. Mit unseren technisch hochstehenden Anlagen verarbeiten wir täglich bis zu 27 Tonnen Wäsche.

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Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI

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Im Auftrag des Bundes führt Electrosuisse in Fehraltorf (ZH) als besondere Dienststelle das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI. Wir suchen

Netzelektriker Aufgaben – Prüfen und genehmigen von Stark- und Schwachstromanlagen – Führen der Genehmigungsverfahren – Sicherheitstechnische Beurteilung der Anlagen – Bewerten von NIS-Auswirkungen auf Mensch und Umwelt – Berücksichtigen der Umweltaspekte

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung an: Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI Frau Ursula Bachmann Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Urs Huber, Leiter Planvorlagen, Tel. dir. 044 956 12 20. Weitere interessante Stellenangebote der Bundesverwaltung finden Sie unter www.stelle.admin.ch

Ausbildung/Erfahrung – Abgeschlossene Ausbildung als Netzelektrikermeister – Erfahrung in Hochspannungs- und Niederspannungsnetzen oder -anlagen – Freude an der Beratungs- und Genehmigungstätigkeit – Verhandlungsgeschick im Umgang mit Partnern und Behörden Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle und selbstständige Tätigkeit in einem eingespielten Team, eine umfassende Einarbeitung in das künftige Aufgabengebiet mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten. Weitere Informationen zum ESTI finden Sie unter www.esti.admin.ch. Stellenantritt: nach Vereinbarung.

Herzog Kull Group Wir suchen per sofort oder nach Übereinkunft Sie als

Mitarbeiter Normen und Technik für die Technisch-Betriebswirtschaftliche Abteilung. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören: • Betreuung der technischen Normen für unsere Branche • Mitarbeit in verschiedensten technischen Kommissionen und Arbeitsgruppen • Mitarbeit in internationalen technischen Gremien • Mitarbeit im internationalen Verband für technische Fragen • Technische Betreuung der Kalkulationshilfen zum NPK • Bearbeitung von lieferantenbezogenen Produktdaten • Betreuung und Auskunftserteilung an Mitglieder • Mitarbeit in Kommissionen und ERFA-Gruppen Es stehen Ihnen moderne Arbeitsmittel und eine professionelle Infrastruktur zur Verfügung. Wir erwarten von Ihnen eine abgeschlossene Berufsausbildung als Elektromonteur mit Weiterbildung zum dipl. Elektro installateur oder gleichwertiger Ausbildung und breiter Erfahrung in Installation, Planung und Kalkulation. Ausgezeichnete Sprachkenntnisse in technischem Englisch und gute Kenntnisse in Französisch runden Ihr Profil ab. Wir bieten Ihnen zeitgemässe Anstellungsbedingungen und ein gutes Arbeitsklima in modern eingerichteten Arbeitsräumen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Ihr Bewerbungsschreiben und Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie an: Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen, H.-P. In-Albon, Direktor, oder P. Wysseier, Leiter TBA, Limmatstrasse 63, 8005 Zürich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und Ihre Unterlagen.

Beratende Elektro-Ingenieure SIA Wir sind eine führende Elektro-Ingenieurgruppe mit einem grossen und anspruchsvollen Kundenkreis. Für unsere Standorte Schlieren und Rotkreuz suchen wir

Projektleiter(in), Sachbearbeiter(in) und Elektrozeichner(in) Ihr Profil: Idealerweise sind Sie ausgebildet als Elektrozeichner, Elektromonteur oder Elektrotechniker TS. Ihre guten EDVKenntnisse helfen Ihnen bei der selbständigen Bearbeitung unserer interessanten Projekte. Einstieg möglich: Sollten Sie noch keine Erfahrung in der Planung von haustechnischen Anlagen haben, aber aufgrund Ihrer praktischen Tätigkeit im Elektrogewerbe fundierte Kenntnisse der Branche, würden wir uns freuen, Ihnen den Einstieg zu ermöglichen und Sie in Ihrer Weiterbildung zu unterstützen. Unser Angebot: Ihr Platz in einem jungen, dynamischen Team mit modernster Infrastruktur lässt Sie Ihr Fachwissen mit Eigeninitiative und Verantwortung umsetzen. Sie finden bei uns attraktive Anstellungsbedingungen mit einem guten, leistungsorientierten Salär. Interessiert? Frau Rosmarie Müller freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre Bewerbungsunterlagen. Herzog Kull Group, Frau Rosmarie Müller, CAO Human Resources, Tel. 062 834 54 43, r.mueller@hkgroup.ch

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Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI

Elektroingenieur Aufgaben – Prüfen und genehmigen von Stark- und Schwachstromanlagen – Führen der Genehmigungsverfahren – Sicherheitstechnische Beurteilung der Anlagen – Bewerten von NIS-Auswirkungen auf Mensch und Umwelt – Berücksichtigen der Umweltaspekte Ausbildung/Erfahrung – Abgeschlossenes Studium als Elektroingenieur – Erfahrung in Hochspannungs- und Niederspannungsnetzen oder -anlagen – Freude an der Beratungs- und Genehmigungstätigkeit – Verhandlungsgeschick im Umgang mit Partnern und Behörden

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung an: Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI Frau Ursula Bachmann Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf

Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle und selbstständige Tätigkeit in einem eingespielten Team, eine umfassende Einarbeitung in das künftige Aufgabengebiet mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Urs Huber, Leiter Planvorlagen, Tel. dir. 044 956 12 20.

Weitere Informationen zum ESTI finden Sie unter www.esti.admin.ch.

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Im Auftrag des Bundes führt Electrosuisse in Fehraltorf (ZH) als besondere Dienststelle das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI. Wir suchen

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Die Elektrotechnik ist die auflagenstärkste abonnierte Fachzeitschrift auf dem Gebiet der elektrischen Energie- und Installationstechnik. 60. Jahrgang 2009. Erscheint 11-mal pro Jahr. ISSN 1015-3926 Auflage 8000 Ex. WEMF 05: Auflage: 6288 Ex. (5574 Ex. Verkauf, Abo)

Chefredaktion Hansjörg Wigger (hw), Chefredaktor Elektrotechnik ET AZ Fachverlage AG, Neumattstr. 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 56 34, Fax 058 200 56 23, hansjoerg.wigger@elektrotechnik.ch

Redaktion Raymond Kleger (rk), Redaktor, dipl. El.-Ing. FH Schützenweg 9, CH-8505 Pfyn, Tel. 052 765 22 53 Fax 052 765 22 51, raymond.kleger@elektrotechnik.ch

Redaktionelle Mitarbeiter Ernst Feldmann (ef), eidg. dipl. El.-Inst., ernstfeldmann@bluewin.ch David Keller (dk), Fachlehrer STFW, david.keller@elektrotechnik.ch Pius Nauer (pn), Fachlehrer STFW, pius.nauer@elektrotechnik.ch Hans Rudolf Ris (hr), dipl. El.-Ing. FH, h.r.ris@bluewin.ch Marcel Schöb (ms), eidg. dipl. El.-Inst., marcelschoeb@bluewin.ch Erich Schwaninger (es), eidg. dipl. El.-Inst., eschwaninger@swissonline.ch Rüdiger Sellin (rus), dipl. Ing. (FH), ruediger.sellin@bluewin.ch Richard Staub (rs), El.-Ing. ETH, richard.staub@bus-house.ch

Unsere Inserenten 3M (Schweiz) AG ABB Schweiz AG Altrona AG AMAG AG Anson AG Arocom AG Avesco AG Beckhoff Automation AG BKS Kabel-Service AG BKW FMB Energie AG Büchel Blech AG Bugnard SA CeCoNet AG Dätwyler Cables Dehn + Söhne GmbH + Co. KG Die Schweizerische Post EEV eins 1 AG Elektro-Material AG Elektro-Profi GmbH Elevite AG Elgatech GmbH Elko-Systeme AG Erpatec AG ESA Feller AG FHS Fischer Otto AG GMC-Instruments Schweiz AG Hager Tehalit AG Hofstetter Energietechnik GmbH IBZ-Schulen Infographics AG Intrado AG Isatel Electronic AG

46 39 87 61 93, 122 3 118 1 12 9 124 12 13 33 8 53 112 107 3, 62 115 15 93 126 81 33 69 123 2 28 95 87 123 35 112 103

Koch René AG MCH Messe Schweiz (Basel) AG Meimo AG Mercedes-Benz Schweiz AG Minimotor SA Muntwyler Energietechnik AG Plica AG R&M Schweiz AG Rauscher & Stoecklin AG7 Relmatic AG Robert Fuchs AG Rotronic AG Saia-Burgess Controls AG Sauter Building Control Schweiz AG ServiceNet AG Siemens Schweiz AG Spälti Schaltgeräte AG Spectra (Schweiz) AG STF Straumann Software Suprag AG SUVA Systec Therm AG Trilux GmbH & Co. W. Wahli AG Wisar, Wyser + Anliker AG Woertz AG ZT Messen AG ZTI

93 75 123 11 27 43 25 106 4 112 4 109 57 99 112 7 99 26 123 78 90 49 17 103 128 43 2 71 122 124 –126

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Verlag © by AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau, Tel. 058 200 56 50, Fax 058 200 56 61, www.az-verlag.ch Verlagsleitung: Karen Heidl Leitung Lesemarkt/Online: Peter Jauch Lesemarketing: Fabienne Wilders-Thomann Leitung Werbemarkt: Jürg Rykart, Tel. 058 200 56 04, juerg.rykart@azmedien.ch Leitung Verkauf: Thomas Stark, Tel. 058 200 56 27, thomas.stark@azmedien.ch Verkauf: Thomas Kolbeck, Tel. 058 200 56 31, thomas.kolbeck@elektrotechnik.ch Kundenberatung: Ursula Aebi, Tel. 058 200 56 12, Fax 058 200 56 61, ursula.aebi@azmedien.ch

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Verlagsrechte Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. PR-Beiträge unter «Aktuell» werden als Anzeigen behandelt und sind kostenpflichtig. Details siehe Mediadaten. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nicht gestattet! www.elektrotechnik.ch

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Anzeigenschluss 28. 8. 2009

Redaktionsschluss 12. 8. 2009

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Im Text erwähnte Firmen ABB Schweiz AG 20, 22, 53, 54, 59 Agro AG 20 Alfacel AG 117 Alpiq 110 Altrona AG 19 Arnold Engineering 66 Astrel AG 18 Bang & Olufsen AG 60 Baumann Kölliker AG 120 Baumer Electric AG 19, 82 Beckhoff Automation AG 20, 22 BKS Kabel-Service AG 24, 27 Bleuel Electronic AG 24 CeCoNet AG 24 Certas AG Schweiz 96 Cipag SA 6 Cisco Systems (Switzerland) GmbH 91 CTA Energy Systems AG 18 Dätwyler Cables 24, 64 Demelectric AG 50, 70 Domotec AG 6 Ebo Systems AG 20 EEV 32, 111 Elbro AG1 3 Elevite AG 47 Elvatec AG 19 Erpatec AG 10 Esylux GmbH 5, 19, 44 Feller AG 51 Ferratec AG 18, 23 Finder (Schweiz) AG 25 Fischer Otto AG 29 Friap AG 6 Geisser Carl AG 8, 70 GMC-Instruments Schweiz AG 23, 40 GNI Gebäude Netzwerk Initiative 32 Griesser AG 10 Hager Tehalit AG 34 Hochschule für Technik Zürich 66 Hochschule Luzern, 122 Infographics AG 5, 22, 80

Intrado AG 21 Isatel Electronic AG 13 Kertész Kabel AG 10 M. Züblin AG 23 Meimo AG 52 MKR Consulting AG 6 Monacor Schweiz AG 10 Muntwyler Energietechnik AG 14 omnio AG 70 Phoenix Contact AG 14 Phoenix Mecano Komponenten AG 48 Plica AG 26 Puag AG 16 Quadrat Haustechnik Gmbh 72 R&M Schweiz AG 104 Recom Electronic AG 28 Ringier AG 100 Rockwell Automation AG 54 Rotronic AG 27 Saia-Burgess Controls AG 38 Schneider Electric (Schweiz) AG 54 schocher+rüegg ag 21 Sensortechnics GmbH 8 Siemens Schweiz AG 91 Sog-Unilight AG 25 Spälti Schaltgeräte AG 17 Suva96 Systec Therm AG 26 Theben HTS AG 18, 36 Trigress Elektro AG 8 Trigress Security AG 4, 94 VEGA Messtechnik AG 37 Verband Schweiz. Elektro32, 42, 109 W. Wahli AG 16 Wago Contact SA 30, 70 Weber AG 17 Werma 23 Winterhalter + Fenner AG 5 Woertz AG 22 Würth AG 41 Zumtobel Staff AG 28

Elektrotechnik 8/09 | 127

Impressum

Impressum Elektrotechnik


Vorschau

Vorschau Elektrotechnik 9/09 Schrittschalter, Minuterie und Bewegungsmelder Das Licht in öffentlichen Anlagen auszuschalten – für das fühlt sich kaum jemand verantwortlich. Auch im privaten Bereich brennen Lampen oft bei Tageshelle. Ein gewöhnliches Thema für viele Elektroinstallateure. Der Beitrag zeigt Bekanntes und Unbekanntes an Techniken, um komfortable und trotzdem energiesparende Beleuchtungsanlagen zu realisieren (Bild 1).

Elektrische Leiter – Alternativen zu Kupfer? Die Auswahl von elektrischen Leiterstoffen ist sehr beschränkt. Obwohl Kupfer in letzter Zeit teilweise enorm teuer geworden ist, bestehen kaum Alternativen dazu. Aluminium ist ein Leichtmetall, lässt sich aber in der Elektrotechnik nur sehr beschränkt anwenden. Was es sonst noch alles zu bedenken gilt beim Einsatz von Leiterwerkstoffen zeigt der Beitrag in ET 9 (Bild 2).

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Das mobile Büro für unterwegs Seit der Einführung des iPhones Mitte 2008 hat die Konkurrenz ihre Produkte gezielt weiterentwickelt. Eine schwarze Hülle sowie die Bedienung über Menüs und Touchscreen scheinen ein Muss zu sein. Als Reaktion hat Apple bereits eine neue Version des beliebten iPhones nachgelegt (Bild 3). 2

E-Mobility Autoindustrie und Forschungsinstitute arbeiten intensiv daran, Lösungen für Motoren zu entwickeln, die weniger CO2, Abgase und Feinstaub ausstossen. Fahrzeuge mit Elektromotor reduzieren umweltschädliche Emissionen und sind wesentlich energieeffizienter als mit Benzin betriebene.

Die Berufslehre ist keine Sackgasse Der Hochschulbereich (Tertiär A) bildet zusammen mit der höheren Berufsbildung (Tertiär B) den Tertiärsektor des schweizerischen Bildungssystems. Zugang zur höheren Berufsbildung haben, mit Ausnahmen, nur Personen mit abgeschlossener Berufslehre. ET über Weiterbildungsmöglichkeiten nach den Berufslehren im Elektrobereich. 3

... und viele weitere aktuelle Artikel zu Themen rund um die Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Automation und Telematik

Veranstaltungshinweise Aktuelle Veranstaltungshinweise finden Sie auf www.elektrotechnik.ch, in den Rubriken Veranstaltungen und Agenda.

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Elektrotechnik 2009/08  

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