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ELO_15_2026

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Hingucker

Reiten mit Wasserstoff 08

Abenteuer

Von Sachsen nach Sizilien mit dem Lastenrad 20

Flüsterleise

Die Stadt Graz elektrifiziert die Müllabfuhr. 22

Lohnen sich die Billig-Stromer aus dem Reich der Mitte? 14

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Fragen, Wünsche, Anmerkungen, Kritik? Wir freuen uns auf Ihre Meinung! redaktion@elo-magazin.at

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,

China ist überall – auf unseren Straßen, in unseren Häfen und längst auch in dieser Ausgabe. Ob BYD, MG oder Lynk & Co: Die Frage ist nicht mehr, ob chinesische Elektroautos kommen, sondern wie man klug mit ihnen umgeht. Wir haben nachgefragt – bei Automobilclub­Experten, einem Marktforscher und dem österreichischen Innenministerium. Das Ergebnis ist differenzierter, als es Stammtischdebatten vermuten lassen.

Doch ELO war auch diesmal weiter unterwegs: in Grazer Wohngassen mit der flüsterleisen Müllabfuhr, auf dem Wasser mit E-Foils und Tragflügelbooten, und auf 3.675 Kilometern von Sachsen bis Sizilien –mit einem selbst gebauten Tiny House Bike. Die Sommerausgabe zeigt: E-Mobilität ist kein Nischenthema mehr. Sie fährt Müll weg, trägt Menschen übers Wasser und beweist, dass Abenteuer und Vernunft kein Widerspruch sind.

Gute Lektüre – und einen elektrisierenden Sommer!

Arndt Müller, Redakteur bei Egger & Lerch

Impressum

Chefredaktion

Arndt Müller

Grafik

Elisabeth Ockermüller, Marianne Pratscher

Bildbearbeitung

Reinhard Lang

Coverfoto

Lynk & Co

Lektorat

Iris Erber, Ernst Böck

Redaktionsanschrift

Egger & Lerch Corporate Media, velcom GmbH,

Vordere Zollamtsstraße 13, 1030 Wien, T +43 1 524 89 00, www.egger-lerch.at

Anzeigen- und Promotionskontakt

Cornelia Absenger, Absenger Media Taborstraße 20/Top 11, 1020 Wien c.absenger@absengermedia.at

T +43 1 890 33 23-0

Druck

Walstead Leykam Druck GmbH & Co KG, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl Eigentümerin (100 %)/Medieninhaberin, Verlagsort, Verwaltungs- und Herausgeberadresse

Egger & Lerch Corporate Publishing, velcom GmbH, Vordere Zollamtsstraße 13, 1030 Wien, T +43 1 524 89 00, www.egger-lerch.at Geschäftsführung

Florian Magistris Offenlegung gemäß § 25 Abs. 2 und 3 Mediengesetz www.egger-lerch.at/impressum

ELO können Sie jetzt auch online bestellen – gehen Sie dazu auf: abo.derstandard.at/shop/magazine

Sie finden ELO außerdem auf den Plattformen

Readly, read-it und PressReader.

produziert gemäß Richtlinie Uz24 des Österreichischen Umweltzeichens, Let’s Print Holding AG, UW-Nr. 808

Hingucker 06

Scheinwerfer 12

„E-Autos made in China“ Hightech zu attraktiven Preisen – was Qualität, Service und Sicherheit wirklich taugen. 14

Minimalismus in Bewegung

3.675 Kilometer mit dem „Tiny House Bike“. 20

Der Müll ist weg und keiner hört ’s Wie die E-Müllabfuhr Graz leiser macht. 22

Strommix 26

Überholt

Mehr Ladepunkte als Zapfpistolen: Drei Fakten zur E-Mobilität, die kaum jemand kennt. 28

Tempomacher

Fredrika Klarén kämpft bei Polestar für echte Klimaneutralität. 29

Sun, Fun & Strom E-Foils, Tragflügelboote und elektrische Fähren: Elektromobilität erobert das Wasser. 30

Rückspiegel

Der Yangwang U9 hüpft auf der Stelle – und beweist, dass E-Mobilität Spaß macht. 34

© Lynk & Co (S. 14), Florian Matzi
(S. 22), Candela
(S. 30)

Steampunk unter Strom

Das „Compass Rose“ von Ciulator pfeift auf jede Design-Konvention. Optisch ein wilder Mix aus Retro-Sci-Fi, Dampflok und Cyberpunk, steckt unter der Hülle rein elektrischer Antrieb. Mit seiner radikalen Geometrie und dem unverwechselbaren IndustrieLook ist dieses Bike weniger ein Fortbewegungsmittel als eine fahrbare Skulptur. Mutig, schräg und garantiert nichts für graue Mäuse.

Das WasserstoffRoboterpferd

Kawasaki bringt mit „Corleo“ ein futuristisches Konzept in Serie: Der auf der Expo 2025 enthüllte Roboter ist ein vierbeiniges Fortbewegungsmittel, das sich wie ein Tier bewegt. Statt Rädern nutzt er Beine für unwegsames Gelände und wird intuitiv per Körperbewegung gesteuert. Angetrieben von Wasserstoff, vereint Corleo Motorrad-DNA mit moderner Robotik. Der Corleo soll auf der Expo 2030 erstmals vom Publikum genutzt werden können, auf den Markt kommen soll er dann ein paar Jahre später.

Citroëns Raumwunder ELO

Citroën beweist mit der Studie ELO: Wahre Größe braucht keine fünf Meter. Auf kompakten 4,10 Metern bringt der elektrische Minivan bis zu sechs Personen unter. Das knallorange Concept Car setzt auf radikales

Packaging statt SUV-Wucht und dient dank flexiblem Interieur auch als mobile Lounge. Ein genialer Gegenentwurf zur Platzverschwendung, den wir natürlich schon wegen der Namensgleichheit zu diesem Magazin präsentieren wollten.

Das Auto zum Selberflicken

Studierende der TU Eindhoven zeigen der Wegwerfgesellschaft die rote Karte: Sie haben ein modulares Elektroauto entwickelt, das ohne Fachkenntnisse repariert werden kann. Das Konzept setzt – wie Vorbilder in der SmartphoneIndustrie – auf Standardteile und zugängliche Technik statt verklebter Komponenten und Spezialwerkzeug. Ein radikaler Gegenentwurf zur aktuellen Automobilindustrie, der beweist: Nachhaltigkeit bedeutet vor allem Langlebigkeit durch modulare Bauweise.

Kraftwerk zum Ausklappen

Die österreichische Firma Solarwing macht Parkzeit zur Ladezeit. Ihr neuartiger, ausklappbarer Solarflügel liefert Strom direkt vom Dach – unabhängig von jeder Ladesäule. Das System bietet eine smarte Lösung für alle, die abseits

der Infrastruktur Energie tanken wollen oder müssen. Ein cleveres Stück Hardware aus Österreich, das Unabhängigkeit wörtlich nimmt und E-Autos, Nutzfahrzeuge oder auch Container zu autarken Kraftwerken macht.

Österreichs E-Quote explodiert

Der Verbrenner gerät weiter in die Defensive: Österreich verzeichnete im Vergleich zum Jahr 2024 einen Anstieg der E-Auto-Neuzulassungen um satte 36 Prozent. Besonders spannend ist der Blick nach WienMariahilf: Im 6. Bezirk haben die Stromer die fossile Konkurrenz bereits überholt und stellen die Mehrheit bei den Neuzulassungen.

Der Markt kippt spürbar – und in einem weit höheren Tempo als selbst in optimistischen Prognosen vermutet.

Frankreichs

Sozial-Stromer

Frankreich macht vor, wie Ver kehrswende sozial verträglich geht: 50.000 Elektroautos wurden über das staatliche Sozialleasing auf die Straße gebracht. Das Angebot richtete sich gezielt an Geringverdiener, die sich sonst keinen Neuwagen leisten könnten. Die Leasingraten starten dabei mit wohlfeilen 100 Euro im Monat. Die Kontingente waren im Rekordtempo vergriffen. Ein starkes Signal an den Rest Europas: E-Mobilität muss kein Luxusgut für Besserverdiener bleiben.

Brandgefährlicher

Mythos

Es brennt – aber meistens beim Verbrenner. Statistiken belegen erneut eindeutig: Das Risiko eines Fahrzeugbrandes ist bei Elektroautos drastisch geringer als bei Diesel oder Benzinern, so das Allianz Zentrum für Technik AZT, das entsprechende Versicherungsfälle der letzten Jahre ausgewertet hat. Zwar gab es einige Fahrzeugbrände, die waren aber oft durch Brände in der Umgebung veranlasst worden. Das mediale Zerrbild der „brennenden Akkus“ hält den Fakten also schlicht nicht stand, so die AZT-Forscher.

© shutterstock/Michael Vi

Waymo wagt London

Das Robotaxi verlässt seine amerikanische Komfortzone. Waymo hat London als erstes Ziel für seine internationale Expansion auserkoren. Statt breiter US-Highways warten nun enge Gassen, Regen und Linksverkehr auf die KI. Ein mutiger Schritt, der zeigt, dass autonomes Fahren reif für den europäischen Härtetest ist. London könnte zum entscheidenden Prüfstein werden, ob die Technologie auch im komplexeren europäischen Stadtverkehr besteht.

shutterstock/JeanLucIchard

E-AUTOS MADE IN CHINA:

SMARTE WAHL ODER RISKANT?

Chinesische Elektroautos bieten Hightech zu oft attraktiven Preisen. Doch wie gut sind Qualität, Sicherheit und Services wirklich? Ein Überblick über Chancen und Risiken.

Text: Wolfgang Knabl

Autofirmen sprechen gerne von ihrer „Flotte“. Im Fall der BYD Auto Company ist damit nicht zwangsläufig das Fahrzeugsortiment gemeint. Der chinesische Elektroautohersteller betreibt eigene Auto-Frachtschiffe. Motto: Wenn auf den Schiffen zu wenig Platz für unsere Autos ist, bauen wir unsere eigenen. 2024 absolvierte die „Explorer No.1“ ihre Jungfernfahrt, 2025 stach das vierte BYD-Autofrachtschiff in See: Die „BYD-Shenzhen“ war mit einer Kapazität von rund 9.200 Fahrzeugen damals der größte Autofrachter weltweit. Diesen Titel hat aktuell die „Glovis“ inne, die Anfang 2026 in Guangzhou, China, vom Stapel lief. Rund 10.500 Autos unterschiedlicher Firmen liefert der 230-Meter-Koloss pro Fahrt übers Meer –schließlich wollen neben BYD längst auch andere chinesische Autohäuser fern des Heimatmarkts punkten.

Der Boom der chinesischen Marken, vor Kurzem noch „Exoten“ und Geheimtipps, tritt auch auf Österreichs Straßen und in Zulassungsstatistiken immer deutlicher hervor. Noch aber wäre der mögliche Kauf eines E-Autos made in China für viele eine Premiere – und wirft Fragen auf. Erstens: Wie gut sind die Autos von BYD, Nio, MG und Co. wirklich?

Der Lynk & Co 02: Das SUV-Coupé der Geely-Tochter steht für das neue Selbstbewusstsein chinesischer Automarken in Europa.

© Lynk & Co

Diese Modelle kommen 2026 nach Österreich. Neues aus China

BYD ATTO 3 EVO

Jaecoo 5 PHEV/BEV

Jaecoo 8 PHEV

Omoda 9 PHEV

Leapmotor B05

Leapmotor B10

Lynk & Co 01

Lynk & Co 02

Lynk & Co 08

Nio EL6

Nio ET5/Touring

SAIC MG S6 EV

SAIC MG4 Urban

Xpeng P7+

Das digitale Cockpit des Jaecoo 5: Großflächige Touchscreens und vernetzte Systeme gehören bei chinesischen E-Autos zum Standard.

BYD ATTO 3 EVO
Leapmotor B10
Lynk & Co 08
Nio EL6
SAIC MG4

Qualität & Innovation. Der Electromobility Report 2026 des deutschen Center of Automotive Management (CAM) hat die Elektro-Innovationsstärke der Automobilkonzerne unter die Lupe genommen. Innovationsstärkste Firma ist erstmals ein chinesischer Autobauer: Die Geely Group, in Österreich unter anderem mit den Marken Lynk & Co sowie Smart vertreten. Auf dem dritten Platz landet mit SAIC (MG, Maxus) ein weiterer chinesischer Konzern. Wie die Innovationskraft der chinesischen Marken und die teils sehr attraktiven Preise zusammenpassen, erklärt Stefan Bratzel, CAM-Direktor und Autor der Studie, im Interview (siehe Seite 18).

Innovationen sind freilich nur ein Indikator für die Qualität eines Fahrzeugs. Weitere Rückschlüsse liefern Tests von Automobilclubs – und dort schneiden chinesische Elektroautos größtenteils gut bis sehr gut ab. Fazit von Erich Groiss, Technik-Koordinator beim ARBÖ: „Chinesische Autos überzeugen in Verarbeitung und Fahrverhalten.“ Zwar sei die Bedienung teilweise umständlich, fallweise trüben Übersetzungsfehler das Fahrerlebnis. „Aber die Chinesen“, so Groiss,

„Ohne etablierte Händler müssen
Teileversorgung und Servicequalität erst wachsen.“
Christian Klejna, ÖAMTC

„sind sehr schnell mit Updates.“ Das überrascht nicht, wenn man auf die rasante Entwicklung blickt: Innovations-Champ Geely Group beispielsweise war bis Mitte der 1990er Kühlschrankproduzent.

Crashs und Reichweite. Die ersten Startversuche chinesischer Elektroautos auf dem europäischen Markt waren, gelinde gesagt, holprig: 2007 zerbröselten die Europapläne der chinesischen Marke Brilliance in einer Crashtest-Halle des deutschen ADAC. Heute fahren die meisten chinesischen Modelle im Euro-NCAP-Crashtest die Bestnote ein. Unter den Karosserien steckt in der Regel ausgereifte bis führende Akkutechnik, die Verarbeitungsqualität wird als solide eingestuft. Christian Klejna, ÖAMTC-Experte für E-Mobilität, bestätigt: „E-Fahrzeuge aus China unterscheiden sich technisch nicht besonders stark von europäischen. Oft greifen europäische Marken sogar auf die Technik chinesischer Hersteller zurück, etwa in der Batterietechnik.“

Der aktuelle CAM-Electromobility-Report untermauert, wie stark und innovativ Batterietechnologie made in China inzwischen ist: Demnach verbessert Geely die Reichweitenund Batterieperformance durch kontinuierliche Optimierungen und neue Batteriesysteme. BYD wiederum setzt mit einer 1.000-kWLadelösung Maßstäbe bei Ladeleistung und Systemintegration.

Klappt die Pannenhilfe? Kommen Automarken neu auf einen Markt – so wie aktuell etwa Jaecoo, eine Marke des chinesischen Fahrzeugherstellers Chery Automobile, kann das die Pannenhilfe vor Herausforderungen stellen. „Ohne etablierte Händler müssen Teileversorgung und Servicequalität erst wachsen“, erklärt Christian Klejna. Der ÖAMTC-Experte betont aber: „Grundsätzlich gibt es keine formalen oder technischen Probleme, die speziell bei Automarken aus China auftreten.“ Und: „Je mehr E-Fahrzeuge auf den Markt kommen, umso stärker wachsen Erfahrungswerte und Wissen.“

Ein weiterer Faktor, der beim Autokauf bedacht werden sollte, ist das Werkstattnetz: Für plangemäße Services – aber auch Notfälle. Und das kann bei chinesischen Marken, vor allem, wenn sie neu am Markt sind, kompliziert werden. „Da kommt es vor, dass wir etwas weiter schleppen müssen, weil es nur sehr wenige Werkstätten gibt“, berichtet Erich

Stefan Bratzel, Direktor des deutschen Center of Automotive Management (CAM), im Interview über die Innovationskraft chinesischer Autofirmen.

Warum sind chinesische Autofirmen so innovativ?

Sie haben ihre Autos über Jahre im heiß umkämpften Heimatmarkt weiterentwickelt. Dass sie hochwertige Elektrofahrzeuge mitunter zu sehr günstigen Preisen anbieten können, hat einen weiteren Grund: Die Unternehmen erledigen viele Produktionsschritte selbst, anstatt auszulagern. So schaffen etwa BYD und die Geely Group eine tolle Skalierung mit vielen Modellen in verschiedenen Segmenten.

Welche Nachteile haben Modelle aus China?

Die muss man lange suchen. Ein Punkt ist, dass die Markenbekanntheit noch nicht so gut ausgebildet ist.

Die Innovationskraft basierte auch auf staatlichen Subventionen. Nun hat China Elektroautos aus dem 5-Jahres-Plan gestrichen ... Ich gehe eher nicht davon aus, dass das die Innovationskraft wesentlich dämpft. China hat jahrelang systematisch die Wertschöpfungskette der Elektromobilität gefördert. Entstanden sind Firmen mit viel Resilienz und Kreativität, die nicht mehr nur kopieren, sondern mit Neuerungen und Innovationen punkten, etwa Batterien mit Riesenreichweiten. Die chinesischen Autobauer werden im Elektrobereich Jahr für Jahr stärker. Das kann man auch am Absatz ablesen, nicht nur an der Innovationskraft.

Groiss vom ARBÖ. Ein relativ gutes Werkstattnetz haben etwa Marken, die durch die Denzel-Gruppe importiert werden, also MG, BYD, Maxus. „Bei anderen sieht das eher dürftig aus.“ Gibt es bei weniger etablierten Marken kaum Werkstätten und eine erst im Aufbau begriffene Ersatzteilversorgung, können sich Reparaturen in die Länge ziehen. So sind mitunter Karosserieteile schwer zu bekommen – mit unverhältnismäßig langen Standzeiten als Folge.

Verschwindet „meine Marke“?

Die Vielzahl an chinesischen Marken, die aktuell nach Europa drängen, wird zwangsläufig zu einer Marktbereinigung führen.

Doch was, wenn man ein Auto eines Herstellers besitzt, der sich aus Österreich zurückzieht oder gar pleitegeht? Wer übernimmt dann Garantieansprüche? „Anspruch besteht nur gegen denjenigen, der die Garantie erklärt hat“, sagt Johann Kopinits, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung. „Handelt es sich um eine Herstellergarantie, übernimmt diese automatisch niemand. Sie wird zu einer Forderung in einem allfälligen Insolvenzverfahren.“ Gesetzliche Regelung, dass andere die Ersatzteilversorgung übernehmen müssen, wenn eine Marke vom Markt verschwindet, gibt es keine. Am Gebrauchtwagenmarkt wird man ein derartiges Auto wohl nur schwer verkaufen können. Daher kann es sinnvoll sein, Fahrzeuge einer neuen China-Marke zu leasen statt zu kaufen. Gute Karten und einen langen Atem im Verdrängungswettbewerb dürften wohl Marken wie BYD, MG oder Smart haben, die bereits etabliert sind, über große Kapitalreserven oder vermögende Mutterfirmen – SAIC bei MG, Geely und Mercedes-Benz bei Smart – verfügen. Nicht alle chinesischen Autohäuser können von einer dauerhaften Präsenz fern des Heimatmarkts ausgehen: „Neue Marken, die jetzt nach Europa kommen, haben teilweise nur einen kurzen Vertrag mit ihren Importeuren in Europa – wie man hört, sind es 5-Jahres-Verträge“, sagt ÖAMTC-Experte Christian Klejna. „Verkaufen sich Marken nicht so gut wie erhofft, ziehen sie sich vom europäischen Markt wieder zurück.“

© Center of Automotive Management

Entertainment! Spionage?

Wer, etwa auf Automessen, unterschiedliche chinesische Modelle begutachtet, kann eine tendenziell starke Entertainmentorientierung feststellen. So bietet BYD in einigen Modellen eine eingebaute Karaoke-Funktion inklusive Mikrofon und Anbindung an das Soundsystem. Xpeng setzt auf große Displays mit Streaming und Multimedia-Inhalten. Der Hintergrund: Allein die 32-Millionen-Metropole Chongqing ist flächenmäßig ähnlich groß wie Österreich. Entsprechend viel Zeit verbringen in China viele Menschen in ihren Autos – und dabei ist Unterhaltung gefragt. Das Thema Vernetzung wirft freilich auch ein potenziell brisantes Thema auf. Aus dem österreichischen Bundesministerium für Inneres heißt es dazu auf ELO-Anfrage: „Fahrzeuge von chinesischen Herstellern stellen ein besonderes Sicherheitsrisiko dar, da das chinesische Sicherheitsgesetz eine verpflichtende Kooperation von chinesischen Firmen mit chinesischen Behörden vorsieht.“

Das heißt: Chinesische Autofirmen müss(t)en Daten, etwa über im Auto geführte Gespräche, den Standort oder die Umgebung des Autos, auf Anfrage an chinesische Behörden weitergeben.

Wie die Vor- und Nachteile der chinesischen Elektroautos in Österreich ankommen, werden die Zulassungszahlen zeigen. Auf den Schiffen aus Ostasien kommen jedenfalls gute, teils hochwertige Elektrofahrzeuge zu uns, die um attraktive Preise zu haben sind –sowohl im Vergleich zu anderen Elektroautos als auch im Vergleich zu Verbrennern.

„Chinesische Autos überzeugen in der Verarbeitung und dem Fahrverhalten.“
Erich Groiss, ARBÖ

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Kommunikation über WLAN, LTE, LAN. Hardwareseitig vorbereitet für bidirektionales Laden gemäß ISO 15118.

Knorrs „Tiny House Bike“ schafft auch mühsame Steigungen – wie hier vor einer mittelalterlichen Festung in Süditalien.

MINIMALISMUS IN BEWEGUNG

Der Deutsche Sven Knorr fuhr mit einem elektrischen Lastenrad 3.675 Kilometer von Sachsen nach Sizilien. Das selbst konstruierte „Tiny House Bike“ diente ihm als Fahrzeug, aber auch als Wohn­ und Schlafplatz.

Text: Ljubisa Buzic

Die Idee ist einfach und doch bestechend: Man nehme den minimalistischen Ansatz des Tiny House, kombiniere ihn mit dem Lastenrad und der Elektromobilität – und fertig ist das Tiny House Bike. Mit genau so einem Fahrzeug ist Sven Knorr, 63, im vergangenen Herbst aufgebrochen. Von Plauen in Sachsen bis nach Syrakus auf Sizilien. 3.675 Kilometer und 20.000 Höhenmeter in 47 Etappen.

Inspiriert hatte ihn ein Buch: Johann Gottfried Seumes „Spaziergang nach Syrakus“. Der Schriftsteller war 1801 zu Fuß nach Sizilien gegangen. „Mir ist das Buch in die Hände gefallen“, erzählt Knorr. „Seume kommt aus meiner Gegend. Da habe ich mir gedacht: Das versuchst du auch.“ Allerdings nicht zu Fuß, sondern mit dem selbst konstruierten Lastenrad. Schließlich hatte der Maschinenbauingenieur mit seinem Start-up VOWAG, das zwischen 2020 und 2026 aktiv war, genügend Erfahrung im Lastenrad-Bau gesammelt.

Minimalismus und Leistung. Die Basis bildete ein vierrädriges ElektroLastenrad für den gewerblichen Einsatz. Vier Akkus mit einer Gesamtleistung von 5,6 Kilowattstunden lieferten Energie für bis zu 100 Kilometer. Zusätzliche Solarpaneele auf dem Dach der Wohnbox verlängerten die Reichweite um gute 20 Kilometer. Im unteren Bereich der Box war Raum für Gepäck, Werkzeug und eine Kühltruhe. Darüber der Schlafplatz, in dem Knorr rund zwanzig Nächte verbrachte. „Man schläft hervorragend da drinnen“, sagt Knorr. „Luxus liegt in der Beschränkung. Hier ist nur das Nötigste dabei.“

Sven Knorr, 63, Maschinenbauingenieur und Gründer des Start-ups VOWAG.

Am 13. September startete Knorr in Grimma, dem Geburtsort seines literarischen Vorbilds. Der erste Tag begann mit einem platten Reifen, nur wenige Kilometer nach dem Start. „Da habe ich kurz gedacht, das fängt ja gut an.“ Es blieb zum Glück der einzige auf der gesamten Reise. Bald fand er in seinen Rhythmus hinein. Früh aufstehen, Strom abstecken, Kilometerzähler zurücksetzen, losfahren. „Ich habe nie im Detail geplant“, sagt Knorr. „Ich habe morgens die Route in Richtung der nächsten Stadt gestellt, und wenn noch 20 Kilometer übrig waren, habe ich geschaut, wo ich schlafen kann.“

Am 1. Dezember erreichte Knorr nach 90 Tagen und 3.675 zurückgelegten Kilometern in 47 Etappen schließlich Syrakus. Zwischen 80 und 120 Kilometer war er am Stück unterwegs. Vier bis acht Stunden saß er täglich im Sattel. Rund 20.000 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 43 Prozent waren eine Herausforderung, die er und sein Tiny House Bike meisterten.

Die Eindrücke der Reise werden ihn noch lange begleiten. Ob es die Ruhe ist, wenn man stundenlang auf Nebenstraßen durch die Landschaft unterwegs ist, oder der Trubel, wenn man sich mit dem Tiny House Bike mitten im Verkehrslärm von Rom wiederfindet. „Es passiert irgendwas mit einem“, sagt er. „Es greift einen nicht mehr so viel an. Man ist mehr bei sich selbst.“ Das nächste Abenteuer ist bereits in Planung.

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DER MÜLL IST WEG UND KEINER HÖRT’S

Endlich dringt der Stromantrieb in Bereiche vor, die lange nicht als elektrifizierbar galten. Besonders im städtischen Bereich fährt damit auch eine neue, ruhige Lebensqualität ein, zeigt eine Tour mit der flüsterleisen

Müllabfuhr.

Text: Joe Puschitz

Immer noch drehen sich die Köpfe, wenn der knapp 30 Tonnen schwere Koloss seine Runde durch die schmalen Gassen der Grazer Innenstadt macht. Auch wenn das elektrische Müllpressfahrzeug schon seit Mitte 2025 im Einsatz steht, an das Schauspiel gewöhnt man sich nicht so schnell: Gefühlt lautlos fährt der Müllwagen an, rollt ein paar Meter nach vor zum nächsten Container, hält an, lädt ihn auf. Vor allem, wenn das Fahrzeug steht, wird der Kontrast zu den Verbrenner-Lkw besonders deutlich. Kein dröhnendes Leerlaufgeräusch, das morgens um sechs aus dem Schlaf reißt. Abgesehen vom sanften Surren der Hydraulik, die den Abfall hochhebt und im Laderaum verpresst, macht das E-Fahrzeug keinen Mucks.

Das freut nicht nur leidgeplagte Anrainer:innen, sondern auch diejenigen, die tagtäglich mit dem Abfallfahrzeug aus dem Hause Volvo unterwegs sind. Einer von ihnen ist Igor Menhart: „Das Arbeiten mit diesem Wagen ist viel angenehmer, weil der Lärm und die Motorvibrationen beim Fahren wegfallen. Nicht nur für die Menschen in der Kabine, sondern auch für die Kollegen, die am Trittbrett mitfahren und die Mülltonnen herbeischaffen, macht das den Job um einiges stressfreier.“ Menhart arbeitet für die Firma Zuser mit Sitz im steirischen Peggau. Das private Entsorgungsunternehmen wickelt für die Stadt Graz die Altpapiersammlung ab und hat dafür im Vorjahr das erste vollelektrische Sammelfahrzeug angeschafft. Auf das E-Fahrgestell von Volvo hat die Konstruktionsfirma Faun Austria aus Stockerau das Heckladesystem aufgesetzt. Ein Elektromotor mit 322 Kilowatt Leistung treibt das Fahrzeug voran.

10 Tonnen auf einen Sitz. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h, die Reichweite von maximal 250 Kilometern reicht locker für die Touren im Grazer Stadtgebiet aus. So sehr, dass das Elektrosammelfahrzeug während der vorgeschriebenen Arbeitspause von 45 Minuten nicht einmal an

Alexandra Loidl ist verantwortlich für die Entsorgungsbetriebe der Holding Graz und seit Juli 2025 VÖA-Präsidentin.

den Stecker muss. Als es am späten Vormittag nach einer Sammelfahrt durch Eggenberg im Westen von Graz mit 10 Tonnen Altpapier die maximale Ladekapazität erreicht hat, geht es zur Entleerung am Firmengelände am nördlichen Rand der Stadt, bei Andritz. Dort zeigt der Müllwagen seine spektakulärste Fähigkeit – er klappt sein tonnenschweres Hinterteil senkrecht in die Höhe und schüttet die komplette Ladung auf dem Sortierplatz aus.

Und wieder steht man staunend daneben und wundert sich, wie leise solche Mengen aus Stahl und Papier bewegt werden können. Für die drei Arbeiter ist das freilich längst Routine, sie freuen sich vielmehr auf ein kurzes Durchschnaufen und einen Kaffee. Der Ladestand der Batterie kurz vor 12 Uhr steht immer noch bei knapp zwei Drittel –kein Grund also, das Fahrzeug an die 160 Kilowatt starke Ladesäule anzuhängen. Im flachen Stadtgebiet und bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt reicht eine Vollladung für gewöhnlich für einen Arbeitstag aus – das Müllfahrzeug ist von 6 bis 22 Uhr im Einsatz. Geladen wird über Nacht, sodass morgens bei Dienstantritt die volle Kapazität zur Verfügung steht, berichten die Arbeiter während ihrer Pause. Im Pausenraum unterhält sich Menhart mit Kollegen der Holding Graz, die ebenfalls für die Stadt Recyclingstoffe anliefern.

Das G’riss um das E-Fahrzeug. Auch sie können beim Thema Elektromobilität mitreden: Schon Mitte 2022 stellte der städtische Kommunalbetrieb ein vollelektrisches Abfallsammelfahrzeug für die Restmüllentsorgung in den Dienst. Seitdem

Die Kollegen bei der Grazer Müllabfuhr sind begeistert von den E-Fahrzeugen.

© Florian Matzi
Schmutzig, aber nicht laut: die elektrische Müllabfuhr.
© l. Florian Matzi, r. Joe Puschitz
photography

Am Firmengelände in Andritz wird die Ladung entleert.

© Georg Zuser
„Am Anfang waren E-Lkws dreimal so teuer wie Verbrenner.“
Georg

Zuser, Geschäftsführer Zuser

ist die Elektroflotte innerhalb der Holding auf sechs Stück angewachsen. Auch hier zeigen die Erfahrungswerte: stressfreieres Arbeiten, weniger Lärmbelastung. „Wenn man den ganzen Tag im Fahrzeug sitzt, ist das im E-Lkw schon viel angenehmer. Man muss als Fahrer aber höllisch aufpassen, ohne das Motorengeräusch bemerken uns die Leute gar nicht mehr. Das kann bei so großen Trümmern schnell gefährlich werden“, berichtet ein Kollege der Servus Abfall, einem gemeinsamen Tochterunternehmen der Holding Graz und der Entsorgungsfirma Saubermacher. „Bei uns ist der Dienst mit dem E-Sammelfahrzeug mittlerweile heiß begehrt“, weiß Alexandra Loidl, die für die Entsorgungsbetriebe Zuständige im Vorstand der Holding Graz. Das war nicht immer so: „Unser erstes Fahrzeug hatte zu Beginn mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen, das hat zunächst die Skepsis hinsichtlich der E-Mobilität in unserer Belegschaft genährt. Aber seitdem sich der höhere Fahrkomfort in der Praxis erwiesen hat, gibt es keine Berührungsängste mehr“, sagt Loidl.

Seit Juli 2025 ist sie auch Präsidentin der Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe (VÖA) und koordiniert als solche gemeinsame Ankäufe und Förderungsanträge mit anderen Kommunen. In einem Konsortium, an dem sich unter anderem auch Innsbruck, Linz, Leoben und Judenburg beteiligen, ist eine gemeinsame Ausschreibung für Elektrosammelfahrzeuge entstanden.

Das geeinte Auftreten erleichtert nicht nur die Verhandlungen mit den Herstellern, sondern bringt auch Vorteile bei Fördergebern. Die Holding Graz kann so die Elektroflotte bis zum Jahr 2028 auf insgesamt acht E-Müllwägen erweitern – und damit eine Elektrifizierung der Müllabfuhr von 50 Prozent erreichen. Abgesehen von Klimaschutz und Lärmreduktion führt Loidl auch den Kostenfaktor als Vorteil ins Treffen: „Was Reparaturen und Instandhaltung betrifft, sind die Fahrzeuge weniger anfällig. Ölwechsel fallen weg, die Motoren brauchen weniger Wartung – das wirkt sich alles positiv auf die Kosten und die Nutzungsdauer aus“, sagt die studierte Technische Chemikerin.

Ab 2027 nur noch elektrisch.

Ihr Gegenpart bei der Firma Zuser, der Geschäftsführer Georg Zuser, setzt ebenfalls auf die wirtschaftlichen Vorteile der Elektrofahrzeuge, die den höheren Anschaffungspreis im Betrieb wieder wettmachen.

„Am Anfang waren die E-Lkw noch dreimal so teuer wie die Verbrenner. Inzwischen wird der Preisunterschied aber spürbar kleiner, weil immer mehr Anbieter auf den Markt drängen und den Wettbewerb anheizen“, sagt Zuser. Sein Unternehmen wickelt auch die Müllsammlung im Bezirk Graz-Umgebung ab. Ab 2027 wird das zu 100 Prozent elektrisch passieren, dann nämlich werden acht neue Elektrosammelwägen in Einsatz gestellt. Die flüsterleise Müllabfuhr ist dann kein Privileg der Städter mehr.

© Florian Matzi

Zero Emission Transport

Wirtschaftskammer Wien und rund 50 teilnehmende Unternehmen geben mit dem Projekt „Zero Emission Transport“ ein Statement für die emissionsfreie Anlieferung ab.

Wiener E-Taxis

Seit Jänner 2025 dürfen in Wien nur noch vollelektrische Fahrzeuge als Taxis neu zugelassen werden.

Ihre Zahl hat sich nun innerhalb eines Jahres von 229 auf 655 fast verdreifacht.

„Die Zahl der vollelektrischen Taxis wird in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen, denn jedes Jahr werden mehrere Hundert ältere Fahrzeuge außer Dienst gestellt und durch neue ersetzt“, erklärt Resul Ekrem Gönültaş, Obmann der Wiener Taxi-Innung. „Das bedeutet aber auch, dass die Ladeinfrastruktur in Wien mindestens genauso stark mitwachsen muss.“

FÜNF MINUTEN LADEN FÜR HUNDERTE KILOMETER

Diesel-Lkwlassensichper Bausatz elektrifizieren.

LKW-BAUKASTEN

Die RWTH Aachen serviert Herstellern die Lösung auf dem Silbertablett: Ein fertigentwickelter Technik-Baukasten für E-Lkw steht bereit. Herzstück ist der BrennstoffzellenRange-Extender „SeLv" – ein zusätzliches Antriebsmodul, das die Reichweite batterieelektrischer Laster deutlich verlängert: Reicht die Akkukapazität nicht mehr aus, springt eine Wasserstoff-Brennstoffzelle ein und lädt die Batterie während der Fahrt nach. So schaffen schwere Lkw auch lange Strecken, ohne Abstriche bei der Nutzlast. Die Uni bietet diese Lösung schlüsselfertig und mit Straßenzulassung an – ein Plug-and-Play-System für die Logistikwende. Jetzt liegt es an der Industrie, diese Vorlage auch zu verwandeln.

© BYD

BYD setzt neuen Lade-Rekord: Bereits im Vorjahr hatte der chinesische Hersteller seine Super-ePlattform vorgestellt, zu der die Oberklassemodelle Han L und Tang L gehören. Dank einer 1.000 Volt/1.000 Ampere-Architektur und speziell optimierter Blade-Akkuzellen sind damit aktuell Megawatt-Ladungen mit bis zu rund 1.000 kW möglich. BYD spricht von 400 km Reichweite in fünf Minuten laden. Nun soll eine zweite Generation der „Flash Charger“ auf den Markt kommen, die Laden bis 1.500 kW möglich macht – ein Fahrzeug mit entsprechender Batterie vorausgesetzt. In absehbarer Zeit wird Laden also kaum mehr Zeit fressen als herkömmliches Tanken.

BYDsFlashCharger ermöglichenLadeleistungen von bis zu 1.500 kW.

LADEPUNKTE

ELEKTRISCH ANS NORDKAP

Wer sagt, E-Lkw können keine Kälte? Herbert und Silvia Salentinig haben als österreichisches Team den ultimativen Beweis angetreten und steuerten einen E-Sattelzug bis zum Nordkap und wieder zurück. Trotz Temperaturen bis minus 41 Grad und arktischer Bedingungen hielt die Technik stand. Dieser Pionier-Ritt im Rahmen der eNordkappChallenge widerlegt eindrucksvoll das Vorurteil, dass Batterien bei Minusgraden schlappmachen. Ein Härtetest, der mehr Gewicht hat als jedes Hochglanzprospekt. 3

WienEnergie rüstet das Ladenetz weiter auf.

Wien Energie/Christian Hofer

WeLions Feststoffakku im Labortest

Ist Reichweitenangst bald nur noch ein historischer Begriff? WeLion meldet einen massiven Durchbruch in der Batterieforschung. Im Labor erreichte ein Feststoffakku eine Energiedichte von sagenhaften 824 Wh/kg. Das ist mehr als das Doppelte dessen, was aktuelle Top-Akkus leisten. Zwar ist der Weg vom Labor in die Serie noch steinig, doch dieser Wert zeigt, dass die Physik der Feststoff-Technologie noch lange nicht ausgereizt ist. Ab 2027 will WeLion Festkörperakkus in Serie produzieren.

Wien Energie klotzt, statt zu kleckern: Die Bilanz für 2025 zeigt einen massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur. Innerhalb eines Jahres wurden 900 neue Ladepunkte im Stadtgebiet errichtet. Damit verdichtet der Versorger das Netz signifikant und nimmt Kritikern den Wind aus den Segeln, die fehlende Säulen bemängeln. Heuer sollen sogar 1.000 neue Ladepunkte hinzukommen. E-Auto-Akkus alternlangsam.

DerE-Sattelzug amNordkap

AKKUS HALTEN LÄNGER ALS GEDACHT

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Gute Nachrichten für Gebrauchtwagenkäufer: Die Sorge vor schnell sterbenden Batterien ist unbegründet. Aktuelle Daten zur Degradation zeigen, dass moderne E-Auto-Akkus deutlich langsamer altern als befürchtet. Der Kapazitätsverlust über die Jahre liegt bei 2,3 Prozent pro Jahr, so das kanadische Unternehmen Geotab. Damit dürfte der Akku in vielen Fällen die Karosserie überleben. Der Mythos vom teuren Batterietausch nach wenigen Jahren gehört somit auf den Schrottplatz der E-Mobilitäts-Geschichte.

© Eberhard Droege & VEGA

ÜBERHOLT

Mehr Stecker als Zapfpistolen, kaum Zeitverlust auf der Langstrecke und grüner Strom im Tank: drei überraschende

Fakten zur E-Mobilität in Österreich.

Text: Arndt Müller

STECKER VS. ZAPFHAHN: WER HAT DIE MEHRHEIT?

Zählt man jede einzelne Zapfpistole in Österreich, kommt man bei 2.700 Tankstellen auf ca. 22.000 Stück. Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte liegt mit über 36.000 bereits weit darüber. Das Netz ist dichter, als das Bauchgefühl vermuten lässt. Klar: Noch fließt Sprit schneller als Strom, aber dafür können Autos so gut wie überall laden, wo sie parken.

Quelle: E-Ladepunkte in Österreich • BEÖ • Bundesverband Elektromobilität Österreich

Anzahl der öffentlichen Zapf- und Ladepunkte in Österreich

EUROPAMEISTER IM GRÜNEN LADEN

Österreich liegt beim Anteil erneuerbarer Energien im Strommix (Wasserkraft, Wind, Sonne) im absoluten europäischen Spitzenfeld. Wer hier lädt, fährt grüner als anderwo.

Quelle: Eurostat

Füllstand an Ökostrom

11 kW

>36.000

Ladepunkte

~22.000

Zapfpunkte

15 MINUTEN PAUSE REICHEN

Warum die Ladepause kaum mehr Zeit frisst als die Pinkelpause.

Moderne Schnelllader an der Autobahn sind bis zu 30-mal schneller als die Wallbox zuhause. An der handelsüblichen Wallbox daheim lädt man für 100 km Reichweite rund 1,5 Stunden. Am HPC-Lader an der Autobahn genügen 5 bis 10 Minuten.

Quelle: Herstellerangaben gängiger HPC-Anbieter (IONITY, SMATRICS EnBW, da emobil) und Fahrzeugdaten (z.B. Hyundai Ioniq 5/6, Audi e-tron GT, Tesla Model Y).

>300 kW

Hypercharger Autobahn

Wallbox zuhause

Die ehrlichste Frau der Auto-Welt

In einer Branche, die normalerweise von PS-Protzen und Spaltmaßen besessen ist, wirkt Fredrika Klarén wie ein angenehmer Systemfehler. Sie ist Nachhaltigkeits-Chefin bei der schwedischen Marke Polestar und hat eine Mission: Ihr Gegner ist nicht der Porsche an der Ampel, sondern das „Greenwashing“. Während andere Hersteller stolz verkünden, sie seien „klimaneutral“ (oft nur, weil sie irgendwo Bäume pflanzen, während ihre Fabriken weiter qualmen), verfolgt sie mit „Polestar 0“ den ambitioniertesten Plan der Industrie. Bis 2030 will sie ein Auto bauen, das das Klima wirklich nicht belastet: Null Emissionen – und zwar vom Abbau des Erzes für den Stahl bis zur letzten Naht am Sitzbezug. Das macht sie zur unbe-

Innovative Ladelösungen

da emobil unterstützt dabei, Elektromobilität im Alltag zu integrieren. Die fachkundige Projektbegleitung reicht von Konzept über Lieferung hochwertiger Wallboxen und Schnellladestationen, Realisierung, Betrieb, Abrechnungssoftware sowie Supporthotline bis hin zur Wartung.

Fuhrpark

Monitoring aller Ladevorgänge und transparente Monatsabrechnung

Softwarelösungen für Fuhrparkmanagement, Ladekarten und Heimladen

Transportwesen

Planung und Umsetzung maßgeschneiderter Lösungen

Schnellladesäulen für E-Fahrzeuge

NEU: mit dem Hypercharger

HYC1000 mit bis zu 1 MW laden!

Betrieb inkl. Lastmanagement Abrechnungssoftware

Handel, Gewerbe & Tourismus

Lademöglichkeit für Gäste und Kund:innen

Optional: ö entlicher Betrieb der Ladestationen Abrechnungssoftware

Elektrofachkräfte & Planungsbüros

Großes Sortiment an Wallboxen und Schnellladestationen

Vorkon gurierte Ladestationen zur einfachen Inbetriebnahme

Kompetente Unterstützung bei der Erstellung von Konzepten

In dieser Rubrik stellt ELO Persönlichkeiten vor, die die Verkehrswende vorantreiben.

quemsten Person für Zulieferer weltweit. Sie zwingt Stahlkocher und Minenbetreiber dazu, ihre Prozesse komplett umzukrempeln. Zudem führte sie radikale Transparenz ein. Polestar druckt quasi den CO₂-Fußabdruck auf das Auto wie Nährwertangaben auf eine Cornflakes-Packung. Sie gab offen zu, dass E-Autos in der Herstellung erst einmal „schmutziger“ sind als Verbrenner und ihren Vorteil erst reinfahren müssen. Diese Ehrlichkeit war ein Schock für die Marketingabteilungen der Konkurrenz, aber ein Segen für die Glaubwürdigkeit der E-Mobilität. Fredrika Klarén sorgt nicht für Tempo auf dem Tacho, sondern dafür, dass das E-Auto sein grünes Versprechen auch wirklich hält.

Fredrika Klarén, Nachhaltigkeits-Chefin bei Polestar.

SUN, FUN & STROM

Elektromobilität auf dem Wasser ermöglicht spektakuläre und chillige Sportarten. In der Schifffahrt stehen elektrisch angetriebene Boote hoch im Kurs – das kann man in einigen europäischen Metropolen und am Meer erleben. Text: Wolfgang Knabl

Menschen, die auf Boards, beinahe so schnell wie Möwen, scheinbar übers Wasser schweben: Das ist immer öfter auf heimischen Gewässern zu sehen. Worauf diese Wassersportfans im doppelten Wortsinn stehen: E-Foils. Also elektrisch betriebene Surfbretter. Die an einem Mast unter dem Board befestigten Tragflügel bewirken bei entsprechender Geschwindigkeit einen Auftrieb, der das Board über die Wasseroberfläche hebt.

E-Sport hebt ab. E-Foils gehören, ebenso wie Jetboards und elektrisch betriebene SUPs (Stand-up-Paddling), zur Kategorie der Elektro-Surfboards. Wer so ein Gerät getestet hat, weiß: Das macht sehr viel Spaß. Bei entsprechendem Tempo gibtʼs einen Adrenalinkick, das Cruisen ist ein sehr entspannendes Workout. Laut Analysen des Marktforschungsinstituts Industry Research sind 2025 weltweit über 27.000 elektrische Surfbretter verkauft worden – trotz Fahrverboten auf vielen Badegewässern und Preisen von meist mehreren tausend Euro, selbst für Einstiegsmodelle. Bis 2034 prognostiziert Industry Research jährliche Wachstumsraten von über 6 Prozent. Die Herstellerfirmen rittern mit Innovationen um die Gunst der Fans. Im Trend sind austauschbare Batteriesysteme für Langstreckenfahrten, GPSAnbindung und KI-basiertes Tracking.

E-Fähren in Metropolen. „Das Boot schwebt doch übers Wasser, wie diese Typen mit den elektrischen Brettern“, denken vielleicht manche, die das E-Tragflügelboot Candela P-12 in voller Fahrt sehen. Dahinter steckt – wie auch beim „schwebenden“ Wassersport – der Hydrofoil-Effekt: Unter Wasser liegende Tragflügel heben das Boot bei entsprechender Geschwindigkeit über das Wasser, dank des elektrischen Antriebs beinahe geräuschlos. „Am effizientesten ist eine Geschwindigkeit von 25 Knoten. Wir sind die P-12 aber schon mit über 30 Knoten gefahren“, berichtet Candela-Sprecher Mikael Mahlberg. In Stockholm bringt das E-Tragflügelboot Pendler:innen aus den schnell wachsenden Inselvororten über den Mälarensee ins 15 Kilometer entfernte Stadtzentrum. Sieht futuristisch aus, ist seit 2025 aber Alltag für Fahrgäste, die täglich über das Wasser in die Arbeit „fliegen“.

London, Hamburg, Mumbai.

Im Trondheimsfjord ist die P-12 vorerst im Testbetrieb unterwegs: Auch hier geht es um schnelleren, entspannteren und umweltfreundlicheren Berufsverkehr, genauer gesagt um die Verbindung zwischen Trondheim und dem etwa 35 Kilometer Luftlinie über den Fjord entfernten Frosta Brygge. Das schwedische E-Tragflügelboot ist weltweit gefragt: Demnächst sollen 11 P-12s an die Malediven, nach Mumbai und Saudi-Arabien geliefert werden.

In Großbritannien hat die erste vollelektrische Fähre Ende 2025 ihre Jungfernfahrt auf der Themse absolviert. Die Orbit Clipper ist über 25 Meter lang, bietet Platz für 150 Fahrgäste und 100 Fahrräder und fährt zwischen Canary Wharf und dem südlicheren Rotherhithe, beides in London gelegen. In anderen Metropolen sind ähnliche Projekte geplant: So hat die Hamburger Verkehrsgesellschaft HADAG den Bau von drei vollelektrischen Fähren für den öffentlichen Personennahverkehr in Auftrag gegeben. Die 30 Meter langen Hafenschiffe sollen 2028 ihren Betrieb auf der Elbe aufnehmen.

Was e-Foiler:innen können, kann das elektrisch betriebene Tragflügelboot P-12 auch: schnell und leise übers Wasser „schweben“.

© Candela
Die Orbit Clipper fährt seit Ende 2025 elektrisch auf der Themse in London.
© Uber Boat by Thames Clippers

Einfach umrüsten. Beim Wort „Kesseltausch“ denken viele wohl an das Heizsystem zuhause, sprich: Öl- oder Gasheizung raus, elektrisch betriebene Wärmepumpe rein. Auch in der Schifffahrt ist der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf Strom möglich: Das über 43 Meter lange und auf 300 Fahrgäste ausgelegte Ausflugsschiff „Uetliberg“, 1999 mit Dieselmotoren vom Stapel gelaufen, fährt nun mit 3.550 kW rein elektrisch über den Zürichsee. Der Umstieg auf nautischen Elektroantrieb ist auch in wesentlich kleinerem Maßstab möglich: So lassen sich etwa mit der Elektro Finne 2.0 von jaykay diverse Wasserboards – SUPs, Kajaks, Surfboards –unkompliziert mit bis zu 360 Watt Leistung elektrifizieren. Auch Fischer:innen schwören auf beinahe lautlose Elektromotoren. Ein Vorteil zeigt sich vor allem in Ufernähe, wenn sie sich, etwa am Neusiedler See, mit dem E-Boot dem Schilfgürtel nähern – und Silberreiher, Graugänse und andere Wasservögel entspannt in der Nähe bleiben, anstatt aufgeschreckt davonzufliegen.

Seit 2020 ist die Seenixe am Millstätter Seereinelektrischunterwegs.DerAntrieb erfolgtübereine10-kW-Lithiumbatterie. JenachSeegangkanndamit8bis10Stunden ohneNachladengefahrenwerden.

Wieland Lange, Schiffsführer

Interview

Rundfahrt per „Elektronixe“

Schiffsführer Wieland

Lange bringt mit der rein elektrisch betriebenen „Seenixe“ bis zu 30 Passagiere zu Buchten und Anlegestellen am Millstätter See.

Wie fährt sich die Elektronixe?

Wieland Lange: Hervorragend! Sie beschleunigt sehr gut, verbreitet keine Abgase und ist leise. Da kann ich den Gästen während der Fahrt die Umgebung erklären, ohne den Motor abzuschalten.

Außerdem ist die Elektronixe auch bei schwierigem Seegang super zu steuern – viel besser als ihre Vorgängerin, die Benzinnixe.

Woran liegt das?

Am Antrieb und am Korpus. Die Benzinnixe war aus reinem Holz. Die Elektronixe ist ein Metallboot mit Holzausstattung. Aber einen Nachteil hat sie.

Und zwar?

Weil sie so leise ist, muss ich bei Schwimmer:innen öfter Signalton geben.

E-Porsche geht Bootfahren

Die Frauscher Bootswerft, beheimatet im oberösterreichischen Ohlsdorf, bringt einen neuen Premium-Wasserflitzer auf den Markt: Die Frauscher x Porsche 790 Spectre ist knapp 8 Meter lang, um den vollelektrischen Antrieb des Porsche Macan herum konstruiert und mit 100-kWh-Batterie und bis zu 400 kW starker PSMMaschine ausgestattet.

Die weltgrößte E-Fähre ...

… hat der australische Schiffsbauer Incat für die südamerikanische Reederei Buquebus gebaut. Die 130 Meter lange Hull 096 verkehrt zwischen Argentinien und Uruguay und transportiert bis zu 2.100 Gäste und 225 Fahrzeuge gleichzeitig. Ausgestattet ist die E-Fähre mit über 250 Tonnen Batterien und einem Energiespeichersystem (ESS), das über mehr als 40 Megawattstunden Kapazität verfügt.

Rekord auf dem Bodensee

211,3 Kilometer in 19 Stunden. Der vom deutschen Unternehmen Ampereship gebaute E-Katamaran Insel Mainau hat laut der Bodensee-Schiffsbetriebe die längste bekannte emissionsfreie Fahrt eines vollelektrischen Fahrgastschiffes weltweit zurückgelegt – und danach waren immer noch 20 Prozent Batteriekapazität übrig. Möglich machen das eine Optimierungssoftware, die jede Wattstunde optimal nutzt, sowie Solarmodule, die sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite Sonnenenergie erzeugen.

Schneller Blickfang

Die Twiel Z7 sieht ein bisschen aus wie ein 1930er-Jahre-Sportwagen, ist aber ein Katamaran aus Holz mit Elektro-Antrieb. Zwei schmale Rümpfe schneiden durchs Wasser. In jedem Rumpf arbeitet ein ePropulsion 20-kW-Elektromotor.

Der Yangwang U9 kombiniert Supersportwagen-Performance mit vollelektrischem Antrieb.

YANGWANG U9: DAS E-AUTO, DAS NICHT STILLSTEHEN KANN

Elektroautos sind brav, leise und vernünftig? Von wegen.

Dieser neue Supersportwagen aus China hat 1.300 PS, ignoriert die Physik und führt an der Ampel Tänze auf.

Vergessen Sie alles, was Sie über ökologisch korrektes Gleiten wissen. Der Yangwang U9 ist der böse Bruder des vernünftigen E-Kleinwagens. Hier geht es nicht ums Stromsparen, sondern um puren Wahnsinn auf vier Rädern. Optisch erinnert das Gefährt ohnehin eher an ein Raumschiff, das sich auf dem Weg zum Mars verfahren hat und zufällig auf der Erde gelandet ist – inklusive eines Heckspoilers, auf dem man picknicken könnte.

Teleportation statt Fahren. Fangen wir mit den absurden Zahlen an: Vier separate Elektromotoren liefern wahnwitzige 1.300 PS. Das ist in etwa so viel Kraft wie zwölf VW Golf, die alle gleichzeitig losziehen. Der Hersteller verspricht einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 2,36 Sekunden. Wenn Sie hier das Gaspedal durchdrücken, fährt das Auto nicht einfach los – die Landschaft wird hinter Ihnen weggezogen und Ihr Gesicht rutscht physikalisch bedingt auf die Rückbank. Sie atmen nicht mehr, Sie werden teleportiert. Klar gilt der Sportwagen mit 496,22 km/h auch als schnellstes Auto des Planeten.

Hüpfende Autos? Ja, wirklich. Der eigentliche Party-Trick ist aber das Fahrwerk namens „DiSus-X“. Das klingt wie ein Magenmedikament, ist aber technische

Magie. Dieses Auto kann auf der Stelle hüpfen. Alle vier Räder heben vom Boden ab. Wozu man das braucht? Niemand weiß es. Vielleicht, um den Nachbarn im SUV zu erschrecken oder vor Freude zu hopsen, wenn die Ladesäule frei ist. Er kann sogar auf drei Rädern weiterfahren, falls mal ein Reifen platzt, oder im Stand zur Musik wackeln. Stellen Sie sich nur die verstörten Gesichter der Passanten an der Ampel vor, wenn Ihr Auto plötzlich anfängt zu „twerken“.

Ist der U9 praktisch? Absolut nicht. Der Kofferraum reicht wohl nur für eine Kreditkarte und eine Portion Mut. Aber er ist der Beweis, dass E-Mobilität nicht langweilig sein muss.

Vier Elektromotoren liefern zusammen 1.300 PS.

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