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Open Forum Davos 2011

27. – 29. Januar 2011


Open Forum Davos 2011

27. – 29. Januar 2011 Das Open Forum Davos bietet die Möglichkeit, eine offene Auseinandersetzung über die Globalisierung und ihre Folgen zu führen. Es fand 2003 erstmals statt. Das Open Forum Davos 2011 wird veranstaltet vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK und dem World Economic Forum. Eintritt frei Die Veranstaltungen des Open Forum Davos 2011 sind kostenlos und finden in der Aula der Schweizerischen Alpinen Mittelschule, Guggerbachstrasse 3, Davos Platz statt. Die Aula öffnet 30 Minuten vor Beginn des jeweiligen Panels. Die Anzahl der Sitzplätze ist beschränkt. Es können keine Reservationen vorgenommen werden. Simultanübersetzung Englisch/Deutsch

Begrüssung Gottfried Locher, Präsident des Rates, Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK Gilbert Probst, Managing Director und Dean, Leadership Office and Academic Affairs, World Economic Forum


Euro Grounding ?

Donnerstag, 27. Januar 2011, 12.30 – 14.00 Uhr Der Euro sollte zur Stärkung der EU-Volkswirtschaften beitragen, seit langem verliert er aber massiv an Wert. Zahlreiche Euro-Länder halten sich nicht an die Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspakts. Hohe Staatsverschuldungen bringen sie an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Die Europäische Währungsunion ist gefährdet. 1. Welche Auswirkungen hat die Euro-Krise auf die Schweiz? Was muss die Schweiz zur Lösung der Krise beitragen? 2. Wie können der Euro und die EU langfristig überleben? 3. Welche Auswirkungen hat die Krise weltweit? Steht die internationale Finanzstabilität erneut vor dem Zusammenbruch? • • • •

Wilhelm Hankel, em. Professor für Währung und Entwicklungspolitik, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt a. M., Deutschland Dimitri Papalexopoulos, Managing Director, Titan Cement Company, Griechenland Nouriel Roubini, Professor, Leonard N. Stern Business School, New York University, USA Jean-Claude Trichet, Präsident, Europäische Zentralbank, Deutschland

Moderation: Susanne Wille, Schweizer Fernsehen


Ist der Westen in Afghanistan gescheitert ?

Donnerstag, 27. Januar 2011, 19.00 – 20.30 Uhr In Afghanistan geraten die Truppen der internationalen Staatengemeinschaft ISAF immer mehr in die Defensive, die Taliban machen schrittweise Terrain gut. Staatsferne Stammeskulturen, Korruption und der Anbau von Opium erschweren den Aufbau einer Demokratie. 1. Ist der vom Westen geförderte Wiederaufbau in Afghanistan gescheitert? Weshalb? 2. Machen Drogenanbau, Korruption und fehlende demokratische Strukturen aus Afghanistan ein unregierbares Land? Welche Verantwortung trägt der Westen? 3. Mit welchen Folgen hat Afghanistan zu rechnen? Mit welchen der Westen? • • • • •

Martine van Bijlert, Co-Direktorin des Afghanistan Analyst’s Network, Niederlande Farhad Darya, Sänger, Komponist und Menschenrechtsaktivist, Afghanistan Radoslaw Tomasz Sikorski, Aussenminister, Polen Ulrich Tilgner, Korrespondent, Schweizer Fernsehen Sakena Yacoobi, Präsidentin und Direktorin, Afghan Institute of Learning, Afghanistan

Moderation: Susanne Wille, Schweizer Fernsehen


Kann Korruption bekämpft werden ?

Freitag, 28. Januar 2011, 12.30 – 14.00 Uhr In vielen Ländern bewegt sich nichts ohne Bestechung und Korruption. Von internationalen Organisationen, Regierungen und Unternehmen verurteilt, breiten sie sich dennoch weiter aus. 1. Welche Strategie ist wirksam gegen Korruption? 2. Wie können Unternehmen sich der Korruption entziehen, ohne Einbussen hinnehmen zu müssen? Welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen hat Korruption? 3. Wird Korruption von der Gesellschaft und der Kultur beeinflusst? • • • •

Peter Bakker, CEO, TNT, Niederlande Huguette Labelle, Vorstandsvorsitzende von Transparency International, Deutschland Mark Pieth, Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie, Universität Basel; Vorsitzender der OECD-Arbeitsgruppe zur Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger, Basel Hu Shu Li, Chefredaktorin, Caixin Media, Volksrepublik China

Moderation: Stephan Klapproth, Schweizer Fernsehen


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Lageplan

Schweizerische Alpine Mittelschule Davos Aula Guggerbachstrasse 3 7270 Davos Platz/GR

Open Forum Davos 2011 auf TV Das Schweizer Fernsehen 端bertr辰gt vom 27. bis 29. Januar 2011 tags端ber auf dem Kanal SF info besonders interessante Podiumsdiskussionen des Open Forum Davos. Die Diskussionen werden teilweise live 端bertragen, teilweise in Berichten zusammengefasst.


Braucht Glaube Kirche ?

Freitag, 28. Januar 2011, 19.00 – 20.30 Uhr Das Interesse der Menschen an Sinnfragen und ethischer Orientierung ist ungebrochen. Gleichzeitig nimmt die Bindung an Institutionen wie die Kirche ab. Insbesondere junge Menschen wenden sich religiösen Gruppen zu, die ausserhalb traditioneller Strukturen liegen. 1. Wie können religiöse Institutionen der Sehnsucht nach Sinn und ethischer Orientierung gerecht werden? 2. Welche soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung haben religiöse Institutionen? Wie setzen sie Glaube in die Tat um? 3. Welchen gemeinschaftlichen Ausdruck braucht Glaube? • • • • • •

Gottfried Locher, Präsident des Rates, Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK, Bern Adrian Loretan-Saladin, Professor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, Universität Luzern Parinas Parhisi, Referentin im hessischen Ministerium für Justiz, Integration und Europa, Deutschland Jon Pult, Präsident der SP Graubünden, Chur Rolf Schieder, Professor, Lehrstuhl für Praktische Theologie und Religionspädagogik, Humboldt Uni­versität Berlin, Deutschland Vertreter /-in des Islam

Moderation: Urs Leuthard, Schweizer Fernsehen


Sport: Brot und Spiele, Macht und Geld ?

Samstag, 29. Januar 2011, 12.30 – 14.00 Uhr Sport ist heute eine global organisierte Milliardenbranche. Sport verbindet alle Schichten, schafft Sieger und Verlierer, Helden und Vorbilder und setzt enorme kollektive Emotionen frei. Sportliche Spitzenleistungen werden auch zur Legitimation politischer Systeme gebraucht. 1. Welche Bedeutung hat Sport für die Gesellschaft? 2. Lässt sich Gewalt in Verbindung mit Sport vermeiden? 3. Sind Spitzenleistungen ohne Doping möglich? Welche Rolle spielen Ruhm und Geld? • Sandra Gasser, ehemalige Spitzenathletin, Verbands­ trainerin für die Nachwuchsförderung Schweiz, Bern • Gunter Gebauer, Professor für Philosophie und Soziologie des Sports, Freie Universität Berlin, Deutschland • Oliver Kahn, Dreifacher Welttorhüter des Jahres, ehemaliger Nationalspieler, Deutschland • David Zimmermann, CEO, socialutions; Projektleiter Fanbetreuung für die UEFA EURO 2008, Bern Moderation: Sonja Hasler, Schweizer Fernsehen


Burnout – eine Modeerscheinung ?

Samstag, 29. Januar 2011, 15.30 – 17.00 Uhr Der Begriff Burnout ist in aller Munde – und macht die Krankheit plötzlich gesellschaftsfähig. Wird das Streben nach Anerkennung und Erfolg übertrieben und verändert sich das Gleichgewicht zwischen Beruf, Familien- und Freizeitleben, kann dies zum sogenannten Burnout, einem Zustand emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung führen. 1. Warum leiden immer mehr Menschen unter Burnout? Gehört es mittlerweile zum «guten Ton», Burnout-Opfer zu sein? 2. Leisten sich die Starken einen Burnout, während die Schwachen an Depressionen leiden? 3. Wie kommt man aus einem Burnout heraus? Welches Umdenken ist beim Arbeitgeber erforderlich? • Toni Brühlmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt, Privatklinik Hohenegg, Meilen • Ruedi Josuran, Personal Coach für Krisenintervention, Zürich • Stephanie Pullings Hart, Vize-Präsidentin, Supply Chain and Corportae Services, Nestle – Jenny Craig Inc, USA • Heinz Schüpbach, Direktor der Hochschule für Angewandte Psychologie, Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel Moderation: Urs Leuthard, Schweizer Fernsehen


Die Veranstaltungen des Open Forum Davos sind öffentDie Veranstalter des Open Forum Davos 2011

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK ist der Zusammenschluss von 26 evangelischen Kirchen der Schweiz. Er vertritt den schweizerischen Protestantismus auf nationaler und internationaler Ebene, u.a. zu theologischen, wirtschaftlichen und politischen Anliegen. Das World Economic Forum ist eine unabhängige internationale Organisation. Sein Anliegen ist die Bildung von Partnerschaften zwischen Entscheidungsträgern, um globale, regionale und wirtschaftliche Agenden zu erarbeiten – mit dem Ziel, den Zustand der Welt zu verbessern. www.openforumdavos.ch www.weforum.org/openforum www.sek.ch


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