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Start! Forum der Berufe 2013

Forum Fribourg: 29.01-03.02.2013

Eine Beilage der

Entrée libre / Eintritt frei MA-ME-JE / DI-MI-DO: 8.00–17.00 UHR VE / FR: 8.00–21.00 UHR SA-DI / SA-SO: 9.00–17.00 UHR

www.start-fr.ch

Inhalt

Entrée libre / Eintritt frei

Editorial und praktische Infos S.2 Vielseitige Metzgerlehre S.3 ma-mE-jE / DI-mI-DO: 8.00-17.00 Lehre zur Landwirtin S.4 vE / FR: 8.00-21.00 Schwindelfreie Dachdeckerlehre S.5 sa-DI / sa-sO: 9.00-17.00 Plan S.6-7 Liste der Berufe S.8 Programm S.9 Gespräch mit Alain Riedo, Direktor der HKF S.11

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Start! Forum der Berufe 2013

PRAKTISCHE INFOS

START I EDITORIAL 3, 2, 1… GO! In deinen Händen liegt die Sondernummer, welche von den Zeitungen Freiburger Nachrichten, La Liberté und La Gruyère speziell für das Forum der Berufe START! produziert wurde. Für dich ist das Forum der Berufe an erster Stelle ein Schaufenster mit mehr als 220 verschiedenen Berufen und Bildungswegen. START! soll aber hauptsächlich ein auf deine Zukunft geöffnetes Fenster sein. Ein Mittel, um dir über deine Zukunft Gedanken zu machen. Die Gelegenheit, deinen Weg zu suchen und ihn vielleicht zu finden. Vor einigen Jahren waren wir an deiner Stelle. Auch wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir unser Leben gestalten möchten. Wir haben auf die Lehre gesetzt, denn sie führt überall hin. Alain hat im September 1973 bei der Polytype eine Lehre als Mechaniker/Elektriker angefangen. Heute leitet er die Handelskammer Freiburg. Zuvor führte er ein Industrieunternehmen. Etliche Jahre später hat sich Fabien für eine kaufmännische Lehre entschlossen. Die Schweizerische Post hat ihm einen Platz auf diesem Sprungbrett in die Berufswelt angeboten. Und er ist gut gelandet: Heute macht ihm

sein Job als Projektleiter bei der Handelskammer Freiburg viel Spass. Wie alle, die sich für diesen Weg entschieden haben, sind wir stolz darauf! Es ist kein leichter Weg, weil es sich um den Weg in das Berufsleben handelt. Egal, welche Ausbildung gewählt wird, jede bildet den Charakter. Aber es braucht auch eine Portion Mut, denn mit 16 Jahren, noch hinter einem Schulpult sitzend, sieht man sich nicht als Metzger, Müller, Buchhändler, kaufmännischer Angestellter oder Lebensmitteltechnologe. Dieser Weg setzt auch eine gehörige Portion Willen voraus. Du hast diesen Weg eingeschlagen. Daher wissen wir, dass du diese Eigenschaften bereits haben musst. Was dir jetzt noch übrig bleibt, ist, mit den an den verschiedenen Berufsständen anwesenden Lehrlingen zu diskutieren. Bitte sie, ihre Erfahrungen mit dir zu teilen. Du wirst sehen, sie sind spannend und oft auch faszinierend, denn es handelt sich hierbei um die Erfahrungen des Lebens.  Alain Riedo, Präsident  Verband des Forums der Berufe  Fabien Clément, Projektleiter  START! Forum der Berufe

GRATIS-EINTRITT Daten Vom 29. Januar bis 3. Februar 2013 Öffnungszeiten Dienstag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr Freitag von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Ort Forum Freiburg, Granges-Paccot Mit dem Bus Das Forum Freiburg ist mit dem Bus in 15 Minuten vom SBB-Bahnhof zu erreichen. Linie 1: Richtung Portes de Fribourg, Haltestelle Forum Freiburg Weitere Informationen: www.tpf.ch

Mit dem Auto Autobahnausfahrt Freiburg-Nord, den Wegweisern Forum Freiburg folgen. Die Parkplätze des Forums Freiburg sind kostenpflichtig. Auskünfte Verband des Forums der Berufe P.a HKF, Postfach 304, 1701 Freiburg Fabien Clément, Projektleiter Laura Perritaz, Projektassistentin Tel.: 026 347 12 23 E-Mail: info@start-fr.ch Web: www.start-fr.ch

Fabien Clément und Alain Riedo

Bild Dominique Bersier

START! in einigen Zahlen: • • • •

25 000 erwartete Besucher 8000 Schüler der 7. und 8. Schuljahre 220 vorgestellte Berufe und Berufsbildungswege 85 Aussteller

Herausgeber: Verband des Forums der Berufe Koordination: Claudia Haussener Redaktion: Irmgard Lehmann Gestaltung: Thomas Bernard Druck: Druckerei St. Paul AG


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«Als Metzger finde ich überall eine Stelle» Zuerst die Metzgerlehre, dann Berufsmatura und vielleicht noch die Meisterprüfung: Der 17-jährige Nicolas Dolder ist begeistert von seinem Arbeitsplatz bei der Landmetzgerei Lehmann in Überstorf.

I rmgard L ehmann Er steht hinter der Theke. Vor ihm eine grosse Fleischauswahl. Alles picobello angeordnet. Von der Terrine bis zum Filetstück, von der Bratwurst bis zum Kaninchenfilet. Nicolas Dolder lächelt. Ihm ist die Freude am Job ins Gesicht geschrieben. Heute hat er Ladendienst und bedient die Kundschaft. Von 7 bis 18.30 Uhr. Der Detailverkauf gehört zu seiner Ausbildung. Unter den vier Ausrichtungen im Metzgerberuf hat er sich für «Verarbeiter» entschieden. Nebst dem Verkauf ist aber auch der Fleischertisch sein Arbeitsplatz. Da, wo die grossen Fleischstücke nach der Schlachtung zerlegt und sortiert werden. Nicolas ist auch bei der Schlachtung mit dabei. Am Montag kurz vor 6 Uhr, wenn die Tiere angeliefert werden. In der Landmetzgerei lernt Nicolas den Beruf von der Pike auf. Denn die Metzgerei Lehmann führt alles durch – von der Schlachtung bis zur Wursterei. «Darum wollte ich hier in Überstorf die Lehre machen», betont Nicolas. Tatsächlich sind Betreibe dieser Art rar geworden. In den letzten Jahren wurden in Deutschfreiburg fünf geschlossen. So führen nur noch drei Metzgereien Traditionsschlachtungen durch. Nicolas fügt bei: «In der Schweiz schliessen jedes Jahr 50 Metzgereien.»

Arbeitsplatz auf Nummer sicher Doch für Nicolas – obwohl Sohn eines Metzgers – war die Metzgerlehre keineswegs von Anfang an eine klare Sache. Geschnuppert hat er auch als Automechaniker, als Polymechaniker, als Käser. In der Landmetzg habe es ihm am besten gefallen, bemerkt der 17-Jährige. Warum denn? «In einem Kleinbetrieb sieht man mehr, die Arbeit ist vielseitig und die Arbeitszeiten sind flexibel.» Nicolas schätzt auch das Arbeitsklima. «Beim Ausbeinen haben wir es lustig miteinander.» Das Hantieren mit den gewetzten Messern lässt Schwatzen zu? «Wir tragen Stichwesten und stichfeste Handschuhe – genau nach Vorschrift.» In einem Jahr wird Nicolas Dolder die Lehre abschliessen und mit seinen 18 Jahren ein junger Berufsmann sein. Er sagt: «Ich möchte noch die Berufsmatura machen und nachher in einem anderen Kanton arbeiten.»

Vor dem Verarbeitungstisch: Lernender Nicolas Dolder mit seinem Lehrmeister Gilbert Lehmann. Bild Charles Ellena

Und: «Als Metzger werde ich überall eine Stelle finden.»

Für den Nachwuchs sorgen Einmal pro Woche wird in der Landmetzgerei geschlachtet. Rund drei Rinder, 20 Schweine, zehn Schafe und zwei Kälber werden angeliefert. Mit dabei ist auch der Tierarzt. Er hat die «Lebendtierschau» vorzunehmen und einige Stunden später die «Schlachtviehschau». Diese Bestimmungen beziehungsweise die EU-Vorschriften gelten, so Metzgermeister Gilbert Lehmann, seit rund zehn Jahren. Der 42-jährige Geschäftsinhaber kauft die Tiere fast ausschliesslich bei den Bauern der Umgebung. Kühe schlachtet er keine. Kuhfleisch sei eher für den Bedarf von Kantinen bestimmt, sagt er. Oder für die Produktion von Bündnerfleisch und Würsten. Gilbert Lehmann, Vater von zwei Kindern, führt die Metzgerei in dritter Generation. Mit 22 Jahren war er Geschäftsführer und als 27-Jähriger hat er den Familienbetrieb übernommen. Heute beschäftigt er 18 Angestellte und vier Lehrlinge. Dass Lehrstellen einiges an Einsatz kosten, bestätigt auch er: «Früher waren Lehrlinge günstige Arbeitskräfte. Heute aber sind die Anforderungen viel grösser geworden und die Betreuung daher zeitintensiver.» Doch Lehmann weiss, was er seinem Berufsstand schuldig ist. «Wir müssen uns um den Nachwuchs kümmern und das können wir nur mit dem Bereitstellen von Lehrstellen.» Metzger Lehmann erhält viele

Anfragen. Schmunzelnd sagt er: «Da von A bis Z alles gemacht wird, müssen sich hier die Lernenden nicht um drei Schweine zanken.»

Metzgerberuf – vier Varianten Ausbildung: Die Metzgerlehre dauert drei Jahre. Dabei gibt es vier Ausrichtungen: Gewinner: Schlachten der Tiere, Wursterei und Zerlegen Verarbeiter: Ausbeinen und Zerlegen, Wursterei, Vorbereiten Ladenproduktion wie Spiessli, Fleischvögel usw. Veredler:

vorab Verkauf

Industrie:

Lehre im Grossbetrieb

Ein Tag Berufsschule: Fachkunde u.a. in Ernährung, Konservierung, Wursterei, Verpackung, allgemeine Fächer www.abzspiez.ch Weiterbildung: Berufsmatura Ausbildung zum Technologen (Micarna) Meisterprüfung Lehrstelle: direkte Anfrage oder über Amt für Berufsberatung www.berufsberatungfr.ch www.berufsberatung.ch www.landmetzg.ch

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«Ich gehe lieber an die Viehschau als zum Lädele» Sie ist 18 und auf einem Bauernhof im luzernischen Ruswil aufgewachsen. Den Hof will Fabienne Fuchs später übernehmen. Das Rüstzeug dazu holt sie sich beim Landwirt Thomas Waeber in Monterschu.

I rmgard L ehmann Noch steht Fabienne etwas verlegen im Hauseingang. Am langen Küchentisch setzt sie sich ganz unten hin. In respektvoller Distanz zu ihrem Meister Thomas Waeber und seiner Frau Susanne. Eine junge Frau, die ihren Platz noch suchen muss? Ganz und gar nicht. Klar und deutlich sagt sie: «Bereits als kleines Mädchen wollte ich Bäuerin werden.» Fabienne ist das zweitälteste von sieben Kindern. Aufgewachsen ist sie auf einem Hof mit Betriebsgemeinschaft in Ruswil. «Zuhause haben wir 13 000 Legehennen, 200 Kühe und auch Pferdezucht», sagt sie voller Stolz. Auf Monterschu ist sie via Landwirtschaftliches Institut Grangeneuve gestossen. Drei Tage hat sie geschnuppert und bekam die Stelle. «Man sieht es sofort, ob jemand das Zeug hat dazu», sagt der Meisterlandwirt Thomas Waeber. Und so ist Fabienne Fuchs mit 18 Jahren nach Monterschu gekommen. Lebt jetzt seit August mit der jungen Familie zusammen. «Auch das Persönliche muss stimmen. Leben doch die Lernenden mit uns unter einem Dach und wir mit ihnen», fügt Susanne Waeber, Mutter von drei kleinen Kindern, bei.

Erstmals eine Landwirtin: Lernende Fabienne Fuchs mit Meisterlandwirt Thomas Waeber Bild Charles Ellena

Hahn im Korb Einmal in der Woche fährt Fabienne nach Grangeneuve. Wohl Hahn im Korb als eine der wenigen Landwirtinnen? Fabienne schmunzelt. Der Meister schaut sie an und lacht: «Dort wird sie wohl einen Bauern finden.» Tatsächlich ist die 18-Jährige einzige Frau unter 15 Männern. Doch was fasziniert denn so an der Landwirtschaft? «Mit den Tieren zusammen zu sein und draussen in der Natur zu arbeiten», sagt sie ohne zu zögern. Dass sie morgens kurz nach 5 Uhr aus den Federn muss, direkt in den Stall zum Melken und Füttern, ist für sie selbstverständlich. Ob sie denn unter den 170 Kühen, Rindern und Kälbern auch den Liebling gefunden habe? «Selbstverständlich», sagt sie. Dirona heisst die Kuh. «Sie gefällt mir sehr. Sie ist sehr lieb.» Und wie steht es mit dem Ausgang? «Ich brauch das nicht. Ich gehe lieber an eine Viehschau als zum Lädele.»

Bauernstand und Wertschätzung Der 36-jährige Thomas Waeber ist seit sechs Jahren Pächter des Hofes vom Hospiz Fegely

in Monterschu. Mittlerweile haben acht junge Männer bei ihm die Landwirtschaftslehre gemacht. «Die meisten Lernenden sind auf einem Bauernhof aufgewachsen und kehren auf den elterlichen Hof zurück.» Zurzeit betreut er zwei Lernende. Fabienne war bis anhin die einzige Frau. Dazu sagt er: «Ich bin sehr zufrieden mit Fabienne.» Er habe auch dieses Mal auswählen können. Also kein Manko an Lernenden? «Nein. Obwohl der Beruf kein grosses Ansehen geniesst.» Dass der Bauernstand etwas mehr Wertschätzung finden würde, das wünscht sich Waeber sehr. «In der Schweiz verschwinden jeden Tag zehn Fussballfelder Land. Wenn das so weitergeht, gibt es uns bald einmal nicht mehr», räumt er ein. Zweifellos hat sich die Landwirtschaft in den letzten Jahren stark gewandelt. «Vor 20 Jahren konnte der Bauer noch selber entscheiden. Heute komme ich mir oft wie ein Bundesangestellter vor», bemerkt der Landwirt. Alles sei reglementiert und vorgeschrieben. Zum

Schluss führt Fabienne die Besucher noch in den Stall zu ihrer Lieblingskuh Dirona. Liebevoll streicht sie dem Tier über den Kopf. Und genauso liebevoll sagt sie zu den Besuchern: «Ja, für mich stimmt das. Und ich habe lieber zwischendurch ‹Dräck› an den Händen, als dass ich mich in einem Büro langweile.»

Beruf Landwirt Die Landwirtschaftslehre dauert drei Jahre. Ein Tag pro Woche wird im Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve Tierhaltung, Pflanzenbau, Maschinenkunde und Allgemeinbildung unterrichtet. Im dritten Lehrjahr: über die Winterzeit sechs Monate Unterricht im Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve. Infos über offene Lehrstellen: via Landwirtschaftliches Institut Grangeneuve www.grangeneuve.ch oder Internet.

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«Am Abend weiss ich, was ich gemacht habe» Er wollte draussen in der Natur und mit den Händen arbeiten. Darum macht Philipp Raemy bei der Firma Baeriswyl AG in Oberschrot eine Dachdeckerlehre.

I rmgard L ehmann Sein Arbeitstag beginnt um 7.30 Uhr. Mit Arbeitskollegen fährt er von Zumholz nach Düdingen. In der Filiale der Firma Baeriswyl AG lädt er Dachlatten, um dann in Bern bei einem Umbau eines Mehrfamilienhaus Profile zu setzen. Nach einer kurzen Mittagspause am Standort Düdingen wartet der nächste Auftrag in Schmitten. Dort hilft der 17-Jährige mit, auf einem Dach die Schneefangvorrichtungen wieder zu befestigen. Der dritte Termin an diesem Tag führt das Team nach Düdingen. An einem Wohnhaus müssen die Firste (runde Ziegel) und ein Stück Unterdach entfernt werden, um die Lüftung zu reparieren.

Wichtige Rolle des Berufsberaters Dass Philipp aufs Dach steigt, ist selbstverständlich. «Das müssen wir vom ersten Tag an», sagt er in einem Ton, als wärs ein Pappenstiel. Ist es aber nicht. «Jeder, der hier eine Lehre machen will, muss absolut schwindelfrei sein», fügt der Betriebsleiter Hugo Spicher bei. Und was sonst noch?«Sie müssen rechnen können und eine gute Hand haben für das technische Zeichnen.» Wer schnuppert, wird diesbezüglich getestet. Pro Jahr bildet die Firma zwei Lehrlinge aus. «Am liebsten haben wir junge Männer mit Sekundarschulabschluss», bemerkt Hugo Spicher, Verantwortlicher der Lernenden. Zurzeit sind sieben Lernende im Betrieb mit über 40 Angestellten. Darunter auch eine Frau im KV. «Wir fühlen uns verpflichtet, für den Nachwuchs zu sorgen», räumt Spicher ein. Bislang habe die Firma Baeriswyl punkto Lernende noch auswählen können. Aber immer weniger Jugendliche wollen auf den Bau. «Wenn Berufsberater den Jugendlichen abraten, einen Handwerkerberuf zu lernen, dann ist dies fatal für die Betriebe.» Philipp schaut seinen Lehrmeister an und sagt: «Auch mir hat der Berufsberater abgeraten.» Und jetzt? Philipp lächelt: «Es ist genau das Richtige.» Ja was fasziniert denn so? «Am Abend weiss ich, was ich gemacht habe.»

Konzentration auf dem Dach Philipp hat in der Firma zwei Wochen geschnuppert, bevor er sich entschieden hat.

Zuerst auf das Steildach, später noch aufs Flachdach: Philipp Raemy und Betreibsleiter Hugo Spicher. Bild Corinne Aeberhard Gesehen hat er aber auch anderes. Geschnuppert hat er auch beim Zweiradmechaniker und im Wald als Forstwart: «Aber der Wald war nichts für mich. Ich war jeden Abend so kaputt, dass ich gleich ohne Znacht ins Bett fiel.» Doch mit der Dachdeckerlehre hat er sich auch kein Flohnerleben ausgesucht. «Es ist ein harter Beruf. Man ist allen Witterungen ausgesetzt. Im Sommer die Hitze. Im Winter die Kälte. Wir haben den ‹Schärm› nie über dem Kopf, sondern nur unter den Füssen», sagt der 37-jährige Lehrmeister Spicher. Trotzdem ist der gelernter Spengler, Dachdecker und Polier aus Schmitten – auch nach 20 Jahren in der Firma Baeriswyl – immer noch mit Begeisterung dabei. «Auf dem Dach muss man sehr konzentriert sein», sagt er noch. Zu gross sei die Unfallgefahr. Und Philipp fügt verschmitzt bei: «Trotzdem lachen, schwatzen und witzeln wir da oben.»

Neue Berufsschule Im Sommer wird Philipp Raemy seine dreijährige Lehre als Polybauer, Fachrichtung Steildach, abschliessen und noch ein Lehrjahr anschliessen. «Ich will noch aufs Flachdach.» Warum das denn? «Weil es immer

mehr Flachdächer gibt.» Ob er an die Zukunft denke? «Eigentlich nicht. Ich weiss, dass ich überall eine Stelle finde.» Die Berufsschule besucht Philipp in Les Paccots. Ein Blockunterricht mit vier Mal zwei Wochen pro Lehrjahr. Die zweisprachige Dachdeckerschule im Greyerzbezirk ist neu und erst seit einem Jahr in Betrieb.

Polybauer und seine fünf Ausrichtungen Grundausbildung: Abdichten (Flachdach), Dachdecker (Steildach), Fassadenbau, Gerüstebau. Sonnenschutzsysteme:

Darauf

können

sich

Dachdecker-Lernende spezialisieren. Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und die Spezialisierung ein Jahr. Anlehre: zwei Jahre Blockunterricht in Les Paccots: Mathematik, Detailzeichnen, Allgemeinbildung, Materialkunde Lehrstelle: Anfrage direkt beim Betrieb oder über Amt für Berufsberatung. www.berufsberatungfr.ch www.baeriswyl-ag.ch

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nature, Construction natur, Bauwesen

Industrie, Art, Technique Industrie, Kunst, Technik

Metal Fribourg Metall Freiburg

B6

B7 Association des entreprises électriques suisses – AES Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen – VSE

Ecole d’arts visuels Berne et Bienne Schule für Gestaltung Bern und Biel

B5

B8

Association romande des médiamaticiens/nes – AROME Westschweizer Fachverband der Mediamatiker/-innen

Union professionnelle suisse de l’automobile – UPSA, section Fribourg Auto Gewerbe Verband Schweiz – AGVS, Sektion Freiburg Centre logistique de l’armée de Grolley Armeelogistikcenter Grolley

Nestlé

B

C8

B9

C4

C13

Union Romande des Poêliers-F Westschweizer Verband der Ofe Association des Maîtres ram Kaminfegermeister – Ve Association fribour- C11 geoise des maîtres plâtriers-peintres Malermeisterverband des Kantons Freiburg

C9

C10 Enveloppe des Édifices suisses, section Fribourg Gebäudehülle Schweiz, Sektion Freiburg

Association cantonale fribourgeoise des installateursélectriciens – ACFIE Freiburgischer Kantonalverband der Elekroinstallationsfirmen

C2

Association fribourgeoise des mandataires de la construction – AFMC Freiburgischer Verband der Beauftragten des Baugewerbes

A

ARC & ARAE Association Romande des Concierges et Agents/es d’exploitation Westschweizer Fachverband der Hauswarte und Fachmänner/-frauen Betriebsunterhalt

Radio Fribourg Radio Freiburg

InfoRMATIon

A1

A2

Service de l’orientation professionnelle et de la formation des adultes Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung

A3

Enseignem Unterricht d

G

logusEMF & IT-VALLEy eikonEMF

G1

réseauplasturgie netzwerk kunststofftechnologie ergonEMF

Centre de Perfectionnement G6 Interprofessionnel – CPI Interprofessionelles Weiterbildungszentrum – IWZ Ecole professionnelle artisanale G7 et commerciale – EPAC Radiobox Gewerbliche und Kaufmännische Haute Ecole pédagogique Fribourg Berufsfachschule Pädagogische Hochschule Freiburg Ecole professionnelle artisanale et industrielle – EPAI Gewerbliche und Industrielle Berufsfachschule – GIBS Ecole professionnelle commerciale – EPC Kaufmännische Berufsfachschule Freiburg – KBF

G2 Université de Fribourg Universität Freiburg

Sortie Entrée Ausgang Eingang

Organisé par l’Association du Forum des métiers / Organisiert durch den Verband des Forums der Berufe Service de la formation professionnelle SFP Amt für Berufsbildung BBA Service de l’orientation professionnelle et de la formation des adultes SOPFA Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung BEA

CHAMBRE DE COMMERCE FRIBOURG HANDELSKAMMER FR EI BU R G • C HAMBER OF C OMMER C E FR I BOU R G

Ch Fre Ins La Ja Ja Se Am

C1

B1a

Frimeca

C12

Association suisse et liechtensteinoise de la technique du bâtiment – Suissetec Fribourg Schweizerisch- Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband – Suissetec Freiburg

C3

Square

MECAfoRMA.CH

C6

C5

Fédération fribourgeoise des Entrepreneurs Freiburgischer Baumeisterverband

Fédération des Carrossiers Romands – Fribourg Westschweizer Carrosserieverband – Freiburg

B1b

Groupement fribourgeois des carreleurs Vereinigung der Freiburgischen Plattenleger und Bodenbelagsunternehmen

C Association fribourgeoise des entreprises de menuiserie, ébénisterie, charpenterie et fabriques de meubles – AFMEC Zimmer- und Schreinermeister Verband Deutsch-Freiburg

FOMA – Association pour la formation des opérateurs/ opératrices de machines automatisées FOMA – Vereinigung für die Ausbildung von Anlagenführern/Anlagenführerinnen

B3

C7 Association fribourgeoise technique agricole & artisanat du métal Freiburger Verband Landtechnik und Metalhandwerk

B4

B2

Association fribourgeoise des métiers du verre Vereinigung der Freiburgischen Glaserbetriebe

Enseignement, Hautes écoles Bildungswesen, Hochschulen

Partenaires médias / Medienpartner


7 Santé, Social, Esthétique, Ministère Soziales-Gesundheit, Ästhetik, Kirchliche Berufe

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Commerce, Administration, Transport Handel, Verwaltung, Verkehr Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg – EIA-FR Département de la construction Hochschule für Technik und Architektur Freiburg – HTA-FR Bauwesen

Association suisse des transports routiers – section Fribourg Schweizerischer Nutzfahrzeugverband – Sektion Freiburg

C14

Fumistes enbauer moneurs fribourgeois – AMRF Verband des Kantons Freiburg

D7

Haute Ecole de Gestion de Fribourg HEG-FR Hochschule für Wirtschaft Freiburg HSW-FR Haute Ecole de santé Fribourg HEdS-FR Hochschule für Gesundheit Freiburg HEdS-FR Haute Ecole fribourgeoise de travail social HEF-TS Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg HEF-TS

E7 Vicariat épiscopal du canton de Fribourg Bischofsvikariat von Deutschfreiburg

Fribap ref-flex Réseau fribourgeois d’entreprises formatrices GEI Freiburgischer Lehrbetriebsverbund Fachmann/frau

A7

F2

G4 F4

F1

Association des Maîtres Bouchers-Charcutiers du canton de Fribourg Metzgermeisterverband des Kantons Freiburg

Commission technologue du lait Kommission für Milchtechnologen/innen

F5 Union fribourgeoise du Tourisme Freiburger Tourismusverband

Ecole supérieure technique en agroalimentaire Höhere Fachschule für Lebensmitteltechnologie

F6 OrTra Intendance Fribourg OdA Hauswirtschaft Freiburg

Hôtellerie, Restauration, Alimentation Hotellerie, Gastgewerbe, Lebensmittel

Avec le soutien de / Mit der Unterstützung von

Salle de conférence Konferenzraum

F9

F3

Hôtel & Gastro Formation Fribourg Hotel & Gastro Formation Freiburg

A9

A8

Association des Artisans boulangers-pâtissiers-confiseurs du canton de Fribourg Freiburger Bäcker-, Konditoren- und Confiseurmeisterverband

Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg EIA-FR Hochschule für Technik und Architektur Freiburg HTA-FR

E6

Association Suisse d’esthéticiennes propriétaires d’instituts de beauté et de relaxation – ASEPIB Schweizerischer Verband selbständiger Kosmetiker und Kosmetikerinnen – SVSK

D1

Bureau de l’intégration des migrant-e-s et de la prévention du racisme Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention

A6

G5

HES-SO Valais HES-SO Wallis

E1

skyguide swiss air navigation services ltd

Bureau de l’égalité hommesfemmes et de la famille Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen

E3

Pharmacies Sun Store SA Apotheke Sun Store AG

E

D

D9

OrTra Santé-Social Fribourg OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg Ecole professionnelle Santé-Social – ESSG/ Berufsfachschule SozialesGesundheit – ESSG

Société suisse des podologues – Suisse romande Schweizerischer Fusspflegeverband – Westschweiz

Ecole de couture – EPAI Couture Lehratelier – GIBS

Société des employés de commerce – SEC Fribourg Kaufmännische Verband – KV Freiburg

Echanges de jeunes Jugendaustausche

G3

E2

Association Suisse pour la Formation Professionnelle en Logistique – ASFL Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik – SVBL

D8

A5

ment secondaire du 2e degré der Sekundarstufe 2

D2

D3

La Poste Suisse Die Schweizerische Post

UBS SA UBS AG

A4

D5 COOP

Conférence cantonale de la Construction Kantonale Bauwirtschaftskonferenz

Service de la formation professionnelle Amt für Berufsbildung

Swiss International Air Lines Ltd.

D6

E5

CoiffureSuisse Fribourg CoiffureSuisse Freiburg

LOGIN communauté de formation des entreprises des transports publics LOGIN Ausbildungsverbund von Unternehmen des öffentlichen Verkehrs

Police cantonale Fribourg Kantonspolizei Freiburg

C15

Haute école des sciences agronomiques, forestières et alimentaires – HAFL Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften – HAFL Haute école du paysage, d’ingénierie et C16 d’architecture de Genève – Hepia Fachhochschule für Landschaft, Technik und Architektur – Hepia hambre Fribourgeoise d’agriculture eiburgische Landwirtschaftskammer stitut agricole de l’Etat de Fribourg andwirtschafliches Institut des Kantons Freiburg ardinSuisse Fribourg ardinSuisse Freiburg ervice des forêts et de la faune mt für Wald, Wild und Fischerei C17

Service des subsides de formation Amt für Ausbildungsbeiträge

E4

D4

F8 Comité romand de travail des technologues en denrées alimentaires Arbeitsgemeinschaft für die Ausbildung von Lebensmitteltechnologen

F

Micarna

F7


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Diese Berufe können entdeckt werden A Agro-Kaufmann/frau HF C17 Agronom/in FH C15, C16 Aktivierungsfachmann/frau HF E3 Allround-Praktikant/in (UBS) D7 Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ B2, C7 Anlagenführer/in EFZ B2, B4, F7 Arbeitsagoge/in HFP E3 Architekt/in FH C14, G4 Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA E3 Automatiker/in EFZ B1b, B2, D2, D8, F7 Automobil-Assistent/in EBA B9 Automobil-Fachmann/frau EFZ B9 Automobil-Mechatroniker/in EFZ B9 B Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in EBA F3 Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in EFZ F3 Bauingenieur/in FH C14, G4 Baumaschinenführer/in (Ausweis) C4 Baumaschinenmechaniker/in EFZ B8 Baumeister/in HFP C4 Baupolier/in (Hoch- und Tiefbau) BP C4 Bauzeichner/in EFZ C3 Bekleidungsgestalter/in EFZ E2 Betonwerker/in EFZ C4 Betriebsökonom/in FH G4 Biologielaborant/in EFZ B2 Biomedizinische/r Analytiker/in HF E3 Biotechnologe/login FH G3 Blindenführhundeinstruktor/in HFP E3 C Cabin Crew Member D2 Carrossier/in: Lackiererei EFZ B3 Carrossier/in: Spenglerei EFZ B3 Chemielaborant/in EFZ B2 Chemiker/in FH  G4 Coiffeur/euse EFZ E4 D Dentalhygieniker/in HF E3 Detailhandelsassistent/in EBA D1, D5, f3 Detailhandelsfachmann/frau EFZ D1, D5, D8, F3 Detailhandelsfachmann/frau EFZ: Parfümerie E6 DiakonE7 Direktionsassistent/in BP D1 E Elektroingenieur/in FH G4 Elektroinstallateur/in EFZ C5 Elektroniker/in EFZ B1b Elektroplaner/in EFZ C3 Ergotherapeut/in FH E3 Ernährungsberater/in FH E3 Expert/in für Zytodiagnostik HFP E3 Expert/in im Operationsbereich HFP E3 Expert/in in Biomedizinischer Analytik u. Labormanagement HFP  E3 F Fachangestellte/r Gesundheit EFZ  E3 Fachexpert/in in Infektionprävention im Gesundheitswesen HFP E3 Fachmann/frau Operationstechnik HF E3 Fachmann/frau Betreuung EFZ B2, E3 Fachmann/frau Betriebsunterhalt EFZ C2, D8 Fachmann/frau für medizinisch-technische Radiologie HF  E3 Fachmann/frau Gesundheit EFZ E3 Fachmann/frau Hauswirtschaft EFZ F6, F7 Fachmann/frau im Finanz- und Rechnungswesen BP D1 Fachmann/frau Kundendialog EFZ D8 Fachmann/frau Langzeitpflege BP E3 Fahrzeugschlosser/in EFZ B3 Fleischfachmann/frau EFZ F2, F7 Flugsicherungsfachmann/frau HF D9 Flugverkehrsleiter/in HF D9 Forstingenieur/in FH C15 Forstwart/in EFZ C17 Fusspfleger/in EFZ E5 G Gärtner/in EFZ: Baumschule C17 Gärtner/in EFZ: Garten- und Landschaftsbau C17

Gärtner/in EFZ: Stauden C17 Gärtner/in EFZ: Zierpflanzen C17 Gebäudereiniger/in EFZ D2 Gebäudetechnikplaner/in EFZ C9 Geflügelfachmann/frau EFZ F7 Gemüsegärtner/in EFZ C17 Gipser/in und Maler/in EFZ C11 Glaser/in EFZ C8 Gleisbauer/in EFZ C4, D2 Grafiker/in EFZ B5 Grundbauer/in EFZ C4 H Haustechnikplaner/in EFZ: Heizung C3 Haustechnikplaner/in EFZ: Sanitär C3 Hauswart/in BP C2 Hauswirtschaftspraktiker/in EBA F6 Hebamme / Entbindungspfleger FH E3 Heizungsinstallateur/in EFZ C9 Hochbauzeichner/in EFZ C3 Hotelfachmann/frau EFZ B2, F4 Hotellerieangestellte/r EBA F4 HR-Fachmann/frau BP D1 Hufschmied/in EFZ B8 I Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ C4 Informatiker/in EFZ B1a, D2, F7 Ingenieur/in FH in Informatik G4 Ingenieur/in FH in Telekommunikation  G4 Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich HFPE3 J Juristische Sekretär/in KV Schweiz D1 K Kaminfeger/in EFZ C13 Katechet/inE7 Kaufmann/frau EFZ B2, D8, F7 Kaufmann/frau EFZ: B-, E- oder M-Profil D1 Kaufmann/frau EFZ: Bank D7 Kaufmann/frau EFZ: Hotel-Gastro-Tourismus F4, F5 Kaufmann/frau EFZ: öffentlicher Verkehr D2 Kaufmann/frau EFZ: Reisebüro D2 Kaufmännische Praktika (Die Post) D8 Keramiker/in EFZ B5 Kindererzieher/in HF E3 Koch/Köchin EFZ B2, F4, F7 Konstrukteur/in EFZ B1b, B2 Kosmetiker/in BP Fachrichtung Medizinische Kosmetik E1 Kosmetiker/in BP Fachrichtung Vitalkosmetik E1 Kosmetiker/in EFZ E1 Kranführer/in (Ausweis) C4 Küchenangestellte/r EBA F4 Kunststofftechnologe/login EFZ B1b L Landmaschinenmechaniker/in EFZ B8 Landwirt/in EFZ C17 Lebensmittelingenieur/in FH C15, G3 Lebensmittelpraktiker/in EBA F8 Lebensmitteltechnologe/login EFZ B2, D5, F7, F8 Lehrer/in auf der Sekundarstufe I (LDS 1) – Hauswirtschaft G7 Lehrer/in auf der Sekundarstufe I (LDS 1) – Technisches GestaltenG7 Lehrer/in für die Vorschul- oder Primarstufe G7 Logistiker/in EBA D3, D5 Logistiker/in EBA: Distribution D8 Logistiker/in EFZ B2, D2, D3, D5, F7 Logistiker/in EFZ: Distribution D8 Lokführer/inD2 Lüftungsanlagenbauer/in EFZ C9 M Marmorist/in EFZ C4 Maschinenbauingenieur/in FH G4 Maurer/in EFZ C4 Mediamatiker/in EFZ B7, F7 Medizinische/r Kodierer/in BP E3 Medizinische/r Masseur/in BP E3 Metallbauer/in EFZ C7 Metallbaukonstrukteur/in EFZ C7 Metallbaupraktiker/in EBA C7

Migrationsfachmann/frau BP E3 Milchpraktiker/in EBA F1 Milchtechnologe/login EFZ F1 Montage-Elektriker/in EFZ C5 Motorgerätemechaniker/in EFZ B8 Multimediagestalter/in EFZ B1a N Naildesigner/in BP E1 Netzelektriker/in EFZ B6 O Ofenbauer/in EFZ C13 Ordensmann/frauE7 Orthoptist/in HF E3 P Pastoralassistent/in  E7 Personalassistent/inD1 Pflästerer/in EFZ C4 Pflegefachmann/frau FH E3, G4 Pflegefachmann/frau HF E3 Pharma-Assistent/in EFZ E6 Physiotherapeut/in FH E3, G3 Pilot/in HF D2 Plattenleger/in EFZ C12 Podologe/login EFZ E3 Podologe/login HF E3 Polizist/in BP D6 Polybauer/in EFZ C10 Polybaupraktiker/in EBA C10 Polymechaniker/in EFZ B1b, D2 PriesterE7 Produktionsmechaniker/in EFZ  F7 R Restaurationsangestellte/r EBA F4 Restaurationsfachmann/frau EFZ B2, F4 Rettungssanitäter/in HF E3 S Sachbearbeiter/in Rechnungswesen D1 Sakristan/inE7 Sanitärinstallateur/in EFZ C9 Schreiner/in (Bau/Fenster) EFZ C6 Schreiner/in-Werkmeister/in EFZ C6 Schreinerpraktiker/in EBA C6 Sozialarbeiter/in FH E3, G4 Sozialbegleiter/in BP E3 Sozialpädagoge/in FH E3, G4 Sozialpädagoge/in HF E3 Sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in HF E3 Soziokulturelle/r Animator/in FH E3, G4 Spengler/in EFZ C9 Spezialist/in für die Rehabilitation Sehbehinderter und Blinder HFPE3 Sprengfachmann/frau (Ausweis) C4 Steinmetz/in EFZ C4 Strassenbauer/in EFZ C4 Strassenbaupolier/in BP C4 Strassentransportfachmann/frau EFZ D4, D5, D8 Strassentransportpraktiker/in EBA D4 Systemgastronomiefachmann/frau EFZ F4 T Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen BP E3 Techniker/in HF Agrarwissenschaft C17 Techniker/in HF Bauführung C4, C14, G4 Techniker/in HF in Lebensmitteltechnologie F9 Telematiker/in EFZ C5 Theologe/in kath. UNI E7 Tourismusfachmann/frau HF  F5 Tourismusmanager/in FH F5, G3 Transportsanitäter/in BP E3 V Visagist/in BP  E1 Vorarbeiter/in (Schuldiplom) C4 W Winzer/in EFZ C17 Wirtschaftsinformatiker/in FH G3 Z Zimmermann/ Zimmerin EFZ C6 Zugverkehrsleiter/in SBB D2


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Start! Forum der Berufe 2013

ANIMATIONSProgramm Dienstag, 29. Januar 2013 8.00–17.00 F/D Wettbewerb - Was ist in einem Motor versteckt? Stand B9 AGVS & Armeelogistikcenter Grolley 8.00–17.00 F/D Psychologische Online-Tests Stand G2 Universität Freiburg 8.00–17.00 F/D Strecke im Rollstuhl Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 8.00–17.00 F/D Kontrolle des Vitalzeichens Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.30–10.00 F Emission «A l’ombre du Baobab» en direct avec Amaëlle Stand A1 RadioFr. 10.00–14.00 F Emission «Le 10-14» en direct avec Mike Stand A1 RadioFr. 10.00–10.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 11.00–12.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 10.00–12.00 F La chimie: c’est la vie! Stand G2 Universität Freiburg 11.00–13.00 F Die Lehrlingsausbildung: Ein sehr grosser Einsatz für den beruflichen Nachwuchs, insbesondere in den Bereichen Soziales und Gesundheit. Konferenz auf Einladung Konferenzraum A9 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 13.00–14.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 14.00–16.00 F «RadioBox» Stand A1 PH Freiburg und RadioFr. 14.30–15.00 D «Radio Freiburg in Live» Stand A1 RadioFr. 15.00–15.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es ? Stand D7 UBS AG Mittwoch, 30. Januar 2013 8.00–17.00 F/D Wettbewerb - Was ist in einem Motor versteckt ? Stand B9 AGVS & Armeelogistikcenter Grolley 8.00–17.00 F/D Psychologische Online-Tests Stand G2 Universität Freiburg 8.00–17.00 F/D Strecke im Rollstuhl Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 8.00–17.00 F/D Kontrolle des Vitalzeichens Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.00–10.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 9.30–10.00 F Emission «A l’ombre du Baobab» en direct avec Amaëlle Stand A1 RadioFr. 10.00–10.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es ? Stand D7 UBS AG 11:00–12:00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 11.00–14.00 F/D «OFFIZIELLER TEIL» Saal 4C 2. Stock (auf Einladung)» 13.00–14.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 14.00–16.00 F «RadioBox» Stand A1 PH Freiburg und RadioFr. 14.00–16.00 D Lehrdiplom für die Sekundarstufe I (LDS I) / Lehrdiplom für die Sekundarstufe II (LDS II) Stand G2 Universität Freiburg 14.30–15.00 D «Radio Freiburg in Live» Stand A1 RadioFr. 15.00–16.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 15.00–15.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG Donnerstag, 31. Januar 2013 8.00–17.00 F/D Wettbewerb - Was ist in einem Motor versteckt? Stand B9 AGVS & Armeelogistikcenter Grolley 8.00–17.00 F/D Psychologische Online-Tests Stand G2 Universität Freiburg 8.00–17.00 F/D Strecke im Rollstuhl Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 8.00–17.00 F/D Kontrolle des Vitalzeichens Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.00–11.00 F Jeu de la bourse (courtier en bourse, gestionnaire, économiste) Stand G2 Universität Freiburg 10.00–14.00 F Emission «Le 10-14» en direct avec Mike Stand A1 RadioFr. 10.00–10.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 11.00–12.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 14.00–15.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 14.00–16.00 F «RadioBox» Stand A1 PH Freiburg und RadioFr. 14.30–15.00 D «Radio Freiburg in Live» Stand A1 RadioFr. 15.00–15.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 16.00–17.00 F Comment parler de sécurité aux apprenti(e)s? Konferenzraum A9 Suva, Freiburgischer Arbeitgeberverband, Freiburgischer Baumeisterverband

Freitag, 1. Februar 2013 8.00–21.00 F/D Wettbewerb - Was ist in einem Motor versteckt? Stand B9 AGVS & Armeelogistikcenter Grolley 8.00–21.00 F/D Psychologische Online-Tests Stand G2 Universität Freiburg 8.00–21.00 F/D Strecke im Rollstuhl Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 8.00–21.00 F/D Kontrolle des Vitalzeichens Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.30–10.00 F Emission «A l’ombre du Baobab» en direct avec Amaëlle Stand A1 RadioFr. 10.00–11.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 10.00–10.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 11.00–14.00 D «12:40 Freiburg» Stand A1 RadioFr. 12.15–13.15 F/D «Mein Lehrling / meine Lehrtochter hat einen Ausweis B, was ist zu tun?» Lunch-Konferenz über Aufenthaltsbewilligungen in der Berufsbildung Konferenzraum A9 Fachstelle für die Integration der Migrant/innen und für Rassismusprävention 14.00–15.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 14.00–16.00 F «RadioBox» Stand A1 PH Freiburg und RadioFr. 15.00–15.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 17.00–17.45 D Präsentation der Maturaarbeit: «Die Haltung der Juden zur Kritik am Nahostkonflikt» Stand G6 Silvio Schurtenberger, Kollegium St. Michael 17.45–18.30 F Présentation du travail de maturité: «Mes origines» Stand G6 Lisa Ducrest, Kollegium Gambach 18.00–19.00 F Emission radio en direct Square Sarine FM 19.00–19.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 17.00–21.00 F/D Nacht der Lehre Konferenzraum A9 Samstag, 2. Februar 2013 9.00–17.00 F/D Wettbewerb - Was ist in einem Motor versteckt? Stand B9 AGVS & Armeelogistikcenter Grolley 9.00–17.00 F/D Psychologische Online-Tests Stand G2 Universität Freiburg 9.00–17.00 F/D Strecke im Rollstuhl Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.00–17.00 F/D Kontrolle des Vitalzeichens Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.00–13.00 F/D Professionelles Schminken für die Make-up-Vorführung mit Maël Jorand, professioneller Make-up-Artist, Schweizermeister Make-up 2012 Stand E1 SVSK 10.00–10.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 10.00–11.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 11.00–11.45 D Präsentation der Maturaarbeit: «Unternehmungsgründung» Stand G6 Simon Sager, Kollegium Gambach 11.00–11.30 F/D Vorführung von Polizeihunden Draussen Kantonspolizei Freiburg 13.00–14.00 F «RadioBox» Stand A1 PH Freiburg und RadioFr. 13.30–14.15 F Présentation du travail de maturité: «Le combat d’un enfant leucémique» Stand G6 Laetitia Späni, Fachmittelschule Freiburg 13.30–14.00 F/D Vorführung von Polizeihunden Draussen Kantonspolizei Freiburg 14.00–15.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 14.00–17.00 F Emission «Compte à rebours» en direct avec Jonathan Stand A1 RadioFr. 14.00–15.00 F/D Professionelle Make-up-Vorführung: «Die Elfen» mit Maël Jorand, professioneller Make-up Artist, Schweizermeister Make-up 2012 Konferenzraum A9 SVSK 15.00–15.45 F Présentation du travail de maturité: «Projet: Fribourg-Science in the towers» Stand G6 Mathieu Bulliard, Kollegium Heilig Kreuz 15.00–15.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es ? Stand D7 UBS AG 16.00–17.00 F Table-ronde: Les bénéfices d’un séjour interculturel Saal «Le Chalet» AFS Interkulturelle Programme Schweiz 16.00–17.00 F MECAFORMA - Les Métiers de la Technique Konferenzraum A9 EMF 17.00–18.00 D MECAFORMA - die Berufe der Technik Konferenzraum A9 EMF Sonntag, 3. Februar 2013 9.00–17.00 F/D Wettbewerb - Was ist in einem Motor versteckt? Stand B9 AGVS & Armeelogistikcenter Grolley 9.00–17.00 F/D Psychologische Online-Tests Stand G2 Universität Freiburg

9.00–17.00 F/D Strecke im Rollstuhl Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 9.00–17.00 F/D Kontrolle des Vitalzeichens Stand E3 OrTra Gesundheit und Soziales Freiburg 10.00–11.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 11.00–11.45 F Présentation du travail de maturité: «Joule un brasseur plein d’energie» Stand G6 Jonathan Wicht, Kollegium St. Michael 11.00–13.00 F/D Präsentation der Berufe der Automobil-Branche Konferenzraum A9 Auto Gewerbe Verband Schweiz - AGVS, Sektion Freiburg 10.00–10.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG 13.00–13.30 F/D ÜBERGABE DES PREISES FÜR DEN BESTEN STAND 13.30–14.15 D Präsentation der Maturaarbeit: «Ellis Island, Halifax und Brig - Immigration Europäer» Stand G6 Damiano Pisenti, Fachmittelschule Freiburg 14.00–16.00 F Egalité: Osez tous les métiers! Théâtre-forum par la Compagnie du Caméléon - pour jeune et adultes Konferenzraum A9 Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen 14.00–15.00 F/D Hufschmiede: Hufbeschlag Draussen Freiburger Verband Landtechnik und Metallhandwerk 15.00–15.45 F Présentation du travail de maturité: «Le mangeur moderne» Stand G6 Laurine Sapin, Collège du Sud 15.00–15.30 F/D Falschgeld - Wie erkenne ich es? Stand D7 UBS AG

Die Nacht der Lehre wird am Freitag, 1. Februar, von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Form eines Speed-Datings der Berufe stattfinden. Hierbei wird es sich um kurze, individuelle und dynamische Treffen handeln zwischen Jugendlichen, die ihre Berufswahl bestätigen möchten, und Fachleuten, die Informationen in Bezug auf die Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb ihrer Branche und ihres Unternehmens anbieten möchten. Ziel von START! ist es, den Jugendlichen die nötigen Ressourcen zu geben, damit sie ihr Berufsbildungsprojekt mit Erfolg konkretisieren können. Anmeldung: www.start-fr.ch

Auch die Jüngsten werden während dem Forum der Berufe START! auf Entdeckungsreise durch die Berufswelt gehen können. Ihre Mission besteht darin, anhand einer Karte versteckte Posten in der Ausstellung zu finden. Wenn sie in jeder Station alle Fragen richtig beantworten, erhalten sie Buchstaben, die das Lösungswort bilden. Sobald sie dieses Lösungswort haben, wartet auf dem INFO-Stand (A2) eine Überraschung auf sie. Übersetzte Dokumentation Der Plan der Ausstellung sowie die Liste der Berufe wurden in folgende Sprachen übersetzt: Portugiesisch, Albanisch, Türkisch und Englisch. Auf Anfrage können Besichtigungen mit einem Dolmetscher organisiert werden. Das Ziel dieser Aktion ist, die im Kanton lebenden Jugendlichen aus ausländischen Gemeinschaften auf die Wichtigkeit der Berufsbildung aufmerksam zu machen. Auskünfte: Stand A7 Weitere Informationen auf: www.start-fr.ch


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Start! Forum der Berufe 2013

Entdecke hier das Lehrstellenangebot der Post!

Kontaktadresse: Die Schweizerische Post Personal, Berufsbildungscenter Baslerstrasse 30A 4603 Olten

Die Schweizerische Post Menschen, die bewegen.

V 11.102-142 de farb

8000 0848 85 rstellen st.ch/leh o .p w ww h c post. postjob@


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Start! Forum der Berufe 2013

«Nach der Lehre stehen alle Türen offen» Alle wollen studieren und dabei haben 80 Prozent der Firmenbosse eine Lehre gemacht, sagt Alain Riedo, Direktor der Freiburgischen Handelskammer, im Gespräch mit den FN.

I rmgard L ehmann Alle zwei Jahre findet im Forum Freiburg die Berufsmesse «StartForum der Berufe» statt. Ende Januar zum vierten Mal. Organisiert wird sie von der Freiburgischen Handelskammer und dem Gewerbeverband. Alain Riedo, Direktor der Freiburgischen Handelskammer, ist Präsident. Im Gespräch mit den FN sagt er, warum das Forum für Berufe regelmässig stattfinden muss. Alain Riedo, handwerkliche Berufe haben an Attraktivität verloren. Warum? Ein Studium hat in der Gesellschaft einen höheren Status. Und vielfach sind es die Eltern, die die Kinder zum Studium treiben, obwohl heute viele nach dem Studium keine Arbeit finden. Mit einer Lehre wäre das nicht der Fall? Nach der Lehre ist die Stelle quasi garantiert. Dass eine Lehre heute alle Türen öffnet, wird viel zu wenig wahrgenommen. Von der Berufsmatura bis zu einem Hochschulstudium ist alles möglich. Sie sind das beste Beispiel dafür. Ich bin diesen Weg gegangen, habe bei der Polytype Elektromechaniker gelernt, ein Jahr gearbeitet und bin dann an die Ingenieurschule gegangen, habe eine Managementausbildung abgeschlossen und besuchte an der Universität von Stanford in Kalifornien Strategiekurse. Die Lehre war die Basis dazu. Das Handwerk lernt man nur in jungen Jahren. Für Weiterbildung bleibt noch alle Zeit. Die Lehre ist oft ein Sprung ins kalte Wasser. Ja, das kann sehr hart sein. Plötzlich ist man mitten in der Erwachsenenwelt. Der 16-Jährige muss um 7 Uhr am Arbeitsplatz sein und bis 17 Uhr mit Erwachsenen zusammenarbeiten. Ein krasser Gegensatz zur Schule. Wer es meistert, ist gewappnet fürs Leben. Immerhin haben 80 Prozent der Firmenbosse in Freiburg eine Lehre gemacht. Und 80 Prozent der Angestellten waren keine Lehrlinge. So ist es. Dabei hat die Lehre in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Sie gilt europaweit als die beste. Und darum müssen wir sie «puschen». Es gibt aber noch einen weiteren Grund? Die Sorge um den Nachwuchs beschäftigt uns. Rund 30 Prozent der Freiburger Unternehmen suchen neue Betriebsleiter. Daher sind Lernende so wichtig. Sie sind die künftigen Bosse. Und doch mangelt es an Lehrstellen. Warum? Es ist nicht der finanzielle Aspekt, sondern die mangelhafte Einstellung zur Arbeit, die Betriebe abhalten, Lernende aufzunehmen. Lernende kommen zu spät zur Arbeit, melden sich krank oder sind unzuverlässig. Lehrmeister haben heute einfach keine Zeit für solche Probleme. Und daher müssten die Eltern mehr Verantwortung übernehmen. Wir müssen bei den Betrieben immer wieder Überzeugungsarbeit leisten, damit sie Lernende aufnehmen.

Alain Riedo

Bild Charles Ellena

Inserat

enseigner unterrichten

Stand START G7 Animation RADIOBOX

inscris-toi! www.hepfr.ch 026 305 71 01

melde dich an! www.phfr.ch 026 305 71 26

Avec toi… Mit Dir…


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Start! Forum der Berufe 2013

Starte eine Lehre mit filmreifen Momenten in der Welt des Verkehrs Besuche uns am login-Stand an der START in Freiburg vom 29. Januar bis 3. Februar 2013! Weitere Informationen unter: www.login.org – 0848 822 422

Präsentation der Berufe der Automobil-Branche Sonntag, 3.Februar 2013 – 11 Uhr Konferenzraum «Start!», A9

Gratis Konferenz für die zukünftigen Lehrlinge und deren Eltern. 11 h Konferenz zweisprachig F / D 12 h Stehlunch

PROGRAMM Stand B9

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS Schweizer Armee Logistikbasis der Armee LBA, Armeelogistikcenter Grolley

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Einführung Automobil-Mechatroniker / in EFZ Automobil-Fachmann / frau EFZ Automobil-Assistent / in EBA Detailhandelsfachmann / frau Autoteile-Logistik Detailhandelsassistent / in Autoteile-Logistik Fragen

• Stehlunch offeriert von AGVS-Freiburg


START 2013 (FN)