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Wo finde ich was im neuen weber guide?

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Sortimentsübersicht

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Übersicht Anwendungstipps

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Unsere Aktivitäten Fassade / Wand / Wärmedämmung

202

Fliesenverlege-Systeme

320

Boden-Systeme

359

Bautenschutz-Systeme

394

Unsere Leistungen Sicherheit

468

Silo- & Maschinentechnik

470

Anmischtabelle

477

Ausrüstungsplaner

480

Putzstrukturen / Farbtöne

482

Standorte

496

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weberguide 2014

Service

Informativ. Hilfreich. Kompakt. Der neue weber guide 2014 Sie suchen eine Lösung für ein Anwendungsproblem? Sie benötigen technische Daten über ein Produkt? Oder brauchen Sie einfach mal ein paar kreative Anregungen? Im weber guide 2014 werden Sie immer fündig. Auf über 490 Seiten finden Sie alles, was Sie im Tagesgeschäft für Anwendungen in den Bereichen Fassade/Wand, Boden, Bautenschutz/Sanierung und Fliesenverlegung benötigen. Effiziente Grundsortimente, technische Details, Verarbeitungshinweise und nützliche Praxistipps – was auch immer Sie suchen, Sie finden es im weber guide.

Produktbeschreibungen Entsprechend der Produktempfehlungen in den Anwendungstipps, finden Sie für jedes Produkt eine ausführliche Produktbeschreibung. Diese informiert umfassend über: • • • •

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Anwendungsgebiet Produkteigenschaften Hinweise zur Verarbeitung Technische Produktdaten

Inhaltsverzeichnis

Noch mehr Service für Sie Auf diesen Seiten finden Sie alles rund um Silo- und Maschinentechnik, Ausrüstungplaner, Übersicht über gängige Putzstrukturen und Farbtöne, Standorte, und und und ...

Anwendungstipps In den Anwendungstipps zeigen wir Ihnen, welche Produkte wir zur Lösung empfehlen. Die Anwendungstipps gliedern sich nach den vier Bereichen: • • • •

 utz- und WDV-Systeme P Bodensysteme Bautenschutz-Systeme Fliesenverlege-Systeme


So benutzen Sie am effektivsten den neuen weber guide Kompakter Kurzüberblick In der grauen Box finden Sie in Stichworten alles über das Produkt im schnellen Überblick, von den Anwendungsbereichen bis zu den Produkteigenschaften über den Verbrauch und die Gebindegrößen.

Ausführliche Produktbeschreibung Hier finden Sie Informationen zu den einzelnen Produkten, von den Anwendungsgebieten bis zu den Produkteigenschaften und Verarbeitung.

weber guide 2014

Orientierung am Farbleitsystem Die Farben der jeweiligen Produktkategorie aus den Sortimenten finden sich in den Überschriften und den Gebindefarben wieder.

Noch mehr Produktinfos und technische Daten Einfach den QR-Code auf der entsprechenden Seite scannen. Sie benötigen hierzu lediglich ein Smartphone mit Kamera sowie eine ReaderSoftware.

weber Farbtöne: Gestaltungstipps und Möglichkeiten Durch das richtige Zusammenspiel von Putzstrukturen und Farbtönen entstehen wunderschöne Fassaden. Erste Tipps zur Gestaltung von • Abbildungen verschiedenster Putzoberflächen • Farbtonübersicht Oberputze

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weber guide 2014

Sortiments端bersicht Fassade/Wand Mineralische Edelputze weber.min

weber.ton

weber.min Kratzputz, Edelkratzputz klassisch. . . . . . . . . . . . . Seite 202 weber.min RP/RIP, Reibputz/Rindenputz . . . . . . . . . . . . . Seite 203/204 weber.min Kellenwurf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 205 weber.min Spritzputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 206 weber.min freestyle KP, Edelkratzputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 207 weber.min freestyle RP/RIP, Reibputz/Rindenputz . . . . Seite 208/209 weber.min freestyle KW, Kellenwurf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 210

weber.ton purosil, Silikatfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton duosil, Silikatfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton variosil, Silikatfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton elastosil, Silikatstreichgrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton purosol, Silikonfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton microV, Silikonfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton purolast, Kunstharzfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton variolast, Kunstharzfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton granolast, Kunstharzfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ton redis F, Kalk-Zement-Anstrich . . . . . . . . . . . . . . . . .

Past旦se Oberputze

Innenanstriche

weber.pas

weber.pas decofino, Faschen- und Dekorgestaltung . . . . . . . Seite 211 weber.pas modelfino, Faschen- und Dekorgestaltung . . . . . Seite 212 weber.pas effecto, nat端rlicher Glimmer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 213 weber.pas topdry AquaBalance, hydrophiler D端nnschichtputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 214 weber.pas Silikatputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 215 weber.pas Silikonharzputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 216 weber.pas Kunstharzputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 217 weber.pas marmolit, Buntsteinputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 218

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Fassadenanstriche Seite 220 Seite 221 Seite 222 Seite 223 Seite 224 Seite 225 Seite 226 Seite 227 Seite 228 Seite 229

weber.lor

weber.lor Express, Dispersionsgebundene Innenfarbe. . . . . Seite 230 weber.lor Mineral, mineralische Innenfarbe . . . . . . . . . . . . . . Seite 231 weber.lor Objekt MI, mineralische Innenfarbe . . . . . . . . . . . . Seite 231 weber.lor 2000, Dispersionsgebundene Innenfarbe . . . . . . . Seite 232 weber.lor TOP, Dispersionsgebundene Innenfarbe . . . . . . . . Seite 232 weber.lor A, Dispersionsgebundene Innenfarbe . . . . . . . . . . Seite 233 weber.lor Naturweiss, Dispersionsgebundene Innenfarbe . Seite 233 weber.lor BL, Binderleimfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 234 weber.lor Seidenmatt, Dispersionsgebundene Innenfarbe . Seite 234 weber.lor Antischimmel, Dispersionsgebundene Innenfarbe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 235 weber.lor ISO-DECK, Isolierfarbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 235


Wärmedämm-Verbundsysteme

BIO-Kalkputze weber.cal 172, Kalkputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.cal 173, Kalkleichtputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.cal 178, Kalkputzglätte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.cal 286, Kalkstrukturspachtel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.cal Kalkfarbe eingefärbt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.cal Kalkschlämme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Seite 236 Seite 237 Seite 238 Seite 239 Seite 240 Seite 241

Mineralische Unterputze weber.dur

weber.dur Vorspritzer, Vorspritzmörtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 242 weber.dur ZementReiber, Kalk-Zementputz . . . . . . . . . . . . . . Seite 243 weber.dur Leichtgrund, Leichtputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 244

Innenputze weber.dur

weber.dur Kalk-Reiber, Kalk-Gips Maschinenputz . . . . . . . . . Seite 245 weber.dur GipsGlätter, Glättputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 245

Spachtelmassen, Ausgleichsmassen

Zubehör WDVS

weber.mur, weber.niv, weber

weber.mur 28, Spachtelmasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.mur Feinspachtel, . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.mur Spachtelputz extra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber KS 220, Baukleber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

weber.therm plus ultra, System. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 248 weber.therm freestyle, System. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 252 weber.therm prestige, System. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 256 weber.therm clima, System. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 260 weber.therm family, System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 264 weber.therm flex, System. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 268 weber.therm retec, WDV-Saniersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 272 weber.therm plus ultra, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 274 weber.therm clima, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . Seite 275 weber.therm comfort, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . Seite 276 weber.therm family GROB BlueComfort, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 277 weber.therm family GROB, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 278 weber.therm family, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . Seite 279 weber.therm 307, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . . Seite 280 weber.therm bianco GROB, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 281 weber.therm retec 740, Klebe- und Armierungsspachtel. . . Seite 282 weber.therm Dispersionskleber, zementfrei. . . . . . . . . . . . . . . Seite 283 weber.therm Armierungsspachtel, zementfrei . . . . . . . . . . . . Seite 284 weber Haftmörtel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 285 weber 2600, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . . . . . . . . . . Seite 286 weber Elastikkitt, Spachtelmasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 287 weber.therm minus 7, Klebe- und Armierungsspachtel. . . . Seite 288 WDVS Dämmplatten & Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 289 Dübeltechnik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 301

weber guide 2014

weber.therm

weber.cal

weber.therm Seite 246 Seite 246 Seite 247 Seite 247

weber.therm Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 317

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weber guide 2014

Sortimentsübersicht Fliesenverlege-Systeme Verfugung

Abdichtung

weber.fug

weber.tec

weber.tec Superflex D 2, Flex-Dichtschlämme . . . . . . . . . . . . weber.tec 822, Flüssige Dichtfolie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 824, Flexible Dichtungsschlämme . . . . . . . . . . . . . weber.tec 825, Dichtfolie und Dampfbremse . . . . . . . . . . . . . weber.tec 826, Dicht- und Entkopplungsbahn . . . . . . . . . . . . weber.tec 827 N/827 S N, Flexible Reaktionsharzabdichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 828, Dichtbandsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 829, Dichtband . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Seite 320 Seite 321 Seite 322 Seite 323 Seite 324 Seite 325 Seite 326 Seite 327

weber.fug 873, Hochfeste Fuge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 348 weber.fug 875 F, Kristallfuge schnell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 349 weber.fug 877, Flexfuge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 350

Silikone/Acrylatdichtstoffe weber.fug

Grundierungen weber.prim

weber.prim 801, Grundierung für saugende Untergründe . Seite 328 weber.prim 802, Haftgrundierung, Bodenausgleich . . . . . . . Seite 329 weber.prim 803, Haftgrundierung für nicht saugende Untergründe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 330 weber.prim 805, Flüssige-Dampfbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 331 weber.prim 806 N, Riss- und Grundierharz . . . . . . . . . . . . . . . Seite 332 weber.prim 807 N, Epoxidharz-Grundierung . . . . . . . . . . . . . . Seite 333

weber.fug 881, Sanitär-Silikon, neutral vernetzend . . . . . . . weber.fug 882, Schwimmbad-Silikon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.fug 883, Naturstein-Silikon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.fug 884, Primer für saugende Untergründe . . . . . . . . weber.fug 885, Primer für nicht saugende Untergründe . . .

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System-Zubehör weber.sys

Fliesenkleber weber.xerm

weber.xerm 843 F, Pulverdispersionskleber schnell. . . . . . . . Seite 334 weber.xerm 844, 2-K Dicht- und Klebesystem. . . . . . . . . . . . . Seite 335 weber.xerm 845, Fliesenkleber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 336 weber.xerm 848 N, Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel. Seite 337 weber.xerm 850, Flex-Fliesenkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 338 weber.xerm 854, Flex-Leichtfliesenkleber. . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 339 weber.xerm 855, Flex-Leichtfliesenkleber Hybrid. . . . . . . . . . Seite 340 weber.xerm 858 BlueComfort, Hochflexibler Fliesenkleber. Seite 341 weber.xerm 859 F, Schnellabbindender Fliesenkleber. . . . . . Seite 342 weber.xerm 860 BlueComfort, Flex-Fließbettkleber schnell.Seite 343 weber.xerm 860 F, Flex-Fließbettkleber schnell. . . . . . . . . . . . Seite 344 weber.xerm 862, Flex-Klebemörtel Trass. . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 345 weber.xerm 867, Haftbrücke Trass. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 346 weber.xerm 868, Dickbettmörtel Trass. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 347

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weber.sys 832, Trittschalldämm- und Entkopplungsmatte . Seite 356 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ab Seite 357 weber.rep 767, Vergussmörtel 1 mm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 357 weber.rep 768, Vergussmörtel 4 mm. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 357 weber.rep 769, Vergussmörtel 8 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 357 weber.ad 785, Haftemulsion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 357 weber.sys 992 N, Verdünnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 358 weber.sys Estrichklammern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 358 weber Hartquarzmaterial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 358 weber.sys Stellmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 358


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Sortimentsübersicht Bodensysteme Industriebodenprodukte

Spachtelmassen

weber.floor

weber.plan

weber.plan 813-10, Bodennivelliermasse bis 10 mm . . . . . . weber.plan 813-40, Bodennivelliermasse bis 40 mm . . . . . . weber.plan 815, Estrichzement schnell trocknend . . . . . . . . weber.plan 819, Ausgleichsmörtel schnell . . . . . . . . . . . . . . . .

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Verlegewerkstoffe

weber.floor 4602, DuroBase Extra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4610, DuroTop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4650, DuroColour . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4655, ResinBase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4720, Verfestiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4725, EP-Imprägnierung SE . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4736, Siegel WR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4740, Universalbeschichtung EP . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4945, Systemgewebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4955, Trittschall- und Trennlagenbahn . . . . . . . weber.floor 4960, Randdämmstreifen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4965, Abstellstreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.floor 4919, Farbchips . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Seite 382 Seite 383 Seite 384 Seite 385 Seite 386 Seite 387 Seite 388 Seite 389 Seite 390 Seite 391 Seite 392 Seite 392 Seite 393

weber.mur/weber.niv/weber.floor weber.floor 4712, Grundierung EP EC 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 364 weber.floor 4716, Haftgrundierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 365 weber.floor 4718 R, Grundierung 1-K-PU Rapid . . . . . . . . . . . Seite 366 weber.floor 4150, Boden Nivellierausgleich . . . . . . . . . . . . . . Seite 367 weber.floor 4320, Renovations- und Holzbodenausgleich schnell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 368 weber.floor 4010, Fließspachtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 369 weber.floor 4031, Fließspachtel plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 370 weber.floor 4032, Fließspachtel ultra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 371 weber.floor 4033, Faser-Feinspachtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 372 weber.floor 4095, Alpha-Fließspachtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 373 weber.floor 4805, Textilklebstoff SE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 374 weber.floor 4815, PVC-Klebstoff SE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 375 weber.floor 4825, Kombiklebstoff Linoleum/ Textil. . . . . . . . Seite 376 weber.floor 4838, Parkettklebstoff 2-K-PU . . . . . . . . . . . . . . . Seite 377 weber.floor 4850, Haftklebstoff SE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 378 weber.floor 4520, Leichtausgleich rapid . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 379 weber.floor 4060, Zement-Schnellestrich CT-C40-F7 . . . . . . Seite 380 weber.floor 4491 turbo, Calciumsulfat-Fließestrich schnell C30-F5 . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 381

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Sortimentsübersicht Bautenschutz-Systeme Betonsanierung

Bitumengrundierungen

weber.rep

weber.rep 750, Korrosionsschutz mineralisch . . . . . . . . . . . . . weber.rep 751, Zementhaftbrücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 752, Betonersatz PCC 4 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 753, Betonersatz PCC 8 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 754, Reparaturmörtel PCC 2 mm . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 755, Betonfeinspachtel PCC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 760, Blitzzement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 762, Betonspachtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 763, Betonfeinspachtel schnell . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 767, Vergussmörtel 1 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 768, Vergussmörtel 4 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.rep 769, Vergussmörtel 8 mm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

weber.tec Seite 394 Seite 395 Seite 396 Seite 397 Seite 398 Seite 399 Seite 400 Seite 401 Seite 402 Seite 403 Seite 404 Seite 405

Sanierputz-Systeme weber.san

weber.san evoluzione, Sanierputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san evo basic, Sanierputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san presto 100, Vorspritzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san presto 200, Sanierputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san plus 200, Sockelputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san finish 301 natur, Feinputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san finish 302 weiss, Feinputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san 951 S, Spritzbewurf schnell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san 952, Porengrundputz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.san 954, Sanierputz weiß. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Seite 406 Seite 407 Seite 408 Seite 409 Seite 410 Seite 411 Seite 412 Seite 413 Seite 414 Seite 415

weber.tec 901, Bitumengrundierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 425 weber.tec 911 N, Bitumenspachtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 426 weber.tec 913, Kaltselbstklebebahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 427

Bitumendickbeschichtungen weber.tec

weber.tec 915, Dickbeschichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 920, Dickbeschichtung 2K . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 922, Dickbeschichtung 2K . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 906, Dickbeschichtung 2K . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec Superflex 10, Dickbeschichtung 2K . . . . . . . . . . . . weber.tec Superflex 100, Dickbeschichtung 2K . . . . . . . . . . . weber.tec Superflex D 24, Reaktivabdichtung . . . . . . . . . . . . weber.tec Superflex B 240/B 400, Fugenabdichtband . . . . weber Portalband . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec Superflex B 240 E . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.sys 982, Dichtfolie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.sys 983, Dränmatte 1,25 m . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.sys 984, Dränmatte 2 m . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Dichtungsschlämmen weber.tec

weber.tec 930, Dichtschlämme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 441 weber.tec 931 S, Dichtschlämme schnell . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 442 weber.tec 933, Hohlkehlenspachtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 443 weber.tec 934, Wassersperrputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 444 weber.tec 935, Stopfmörtel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 445

Renovier-Systeme weber.ren

weber.ren classic GP, Grundputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren classic RP, Reibputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren classic FP, Feinputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren trassic GP, Grundputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren trassic RP, Reibputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren trassic FP, Feinputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren renotrass VS, Vorspritzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren renotrass GP, Grundputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.ren Kalkporenputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Horizontalsperren/-injektionen weber.tec

weber.tec 940, Horizontalsperre SMK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 941, Horizontalsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 942, Bohrlochsuspension . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 944, Injektionsharz PU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 945 N, Injektionsharz EP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.tec 946, Injektionscreme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Dachanstriche

Balkonbeschichtung

weber.tec 960, Reflexionsschutzanstrich . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 452 weber.tec 960 V, Voranstrich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 453

weber.tec 793 N, Universal-Bauharz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 459 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ab Seite 460 weber.sys 981, Glasseidengewebe 4 x 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 460 weber.sys 983 A, Abschlussprofil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 460 weber.therm Softgewebe, Armierungsgewebe . . . . . . . . . . . Seite 460 weber.sys 994, Zementschleierentferner . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 461 weber.sys Adapterkupplung Gloria . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 461 weber.sys Aufstreichkelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 461 weber.sys Großflächenrakel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 462 weber.sys Handdruckspritze Nr. 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 462 weber Abdicht- und Verlegeglätter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 462 weber.sys Druckluftspritze Nr. 70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 463 weber.sys Handhebelpresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 463 weber.sys Hohlkehlenschlitten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 463 weber.sys Schraubpacker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 464 weber.sys Schichtdickenkelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 464

weber.tec

Oberflächenschutzsystem weber.tec

weber.tec 770, Hydrophobierung OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 454 weber.tec 771, Oberflächenschutzanstrich C . . . . . . . . . . . . . Seite 455 weber.tec 772 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 456

Mörtelzusätze, Betontrennmittel

weber guide 2014

weber.tec

weber.tec

weber.ad 783, Mörteldichtungsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 458 weber.ad 785, Haftemulsion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 458

Sortimentsübersicht Hilfsmittel / Service Hilfsmittel

Service

weber.prim

weber.prim Putzgrund, eingefärbt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber Fassadenrein, Reinigungsmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber Abbeizer, Abbeizmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.prim GK-Streichgrund. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber Algenentferner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.prim Haftgrund H, Haftvermittler. . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.prim P61, Tiefengrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.prim Silikongrund, Grundierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.prim Fluat, Neutralisierung von Putzoberflächen . . . weber.prim Silikatgrund, Voranstrich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . weber.prim EM-Grundierung, Grundierung . . . . . . . . . . . . . . . weber Silikonimprägnierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Sicherheitshinweise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Richtlinien für das Aufstellen und Benutzen von Silos . . . . . Benutzungsbedingungen für die Silo- und Maschinentechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Auswahltabelle Werkzeuge Fliesenverlegung . . . . . . . . . . . . Anmischtabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ausrüstungsplaner/Maschinentechnik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Putzstrukturen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Farbtonkollektion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Standorte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Weltweites Know-how für Ihren Erfolg weber weltweit Innovative Lösungen

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in ländern für gebäude, neubau und modernisierung


180 produktionsund vertriebsstANDORTE 10 forschungszentren 10,000 Mitarbeiter


weber guide 2014 weber.pas topdry AquaBalance

Ausgeglichener Fassadenschutz Innovative Technologie – Schneller trocken, länger schön Mit weber.pas topdry hat Saint-Gobain Weber den ersten Fassadenputz entwickelt, der Feuchtigkeit reguliert anstatt sie zu bekämpfen. In den letzten Jahren wurden österreichweit bereits über 1 Million Quadratmeter Fassade damit verputzt. Und so jede Menge biozide Filmkonservierungsmittel eingespart. Bereits 2008 wurde weber.pas topdry entwickelt und zur Marktreife gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Forschung im Bereich der Fassadenputze stark auf hydrophobe, also stark wasserabweisende Beschichtungen konzentriert. Diese fördern ein schnelles Abperlen von Wassertropfen, die jedoch in den Vertiefungen des Putzes zurückbleiben. Diese feuchten Flächen bilden einen idealen Nährboden für Algen und Pilze. Die Folge: Die Mikroorganismen werden mit auswaschbaren bioziden Filmkonservierungsmittel bekämpft, die zu einer kontinuierlichen Umweltbelastung führen. Mit weber.pas topdry AquaBalance geht Weber den nächsten Innovationsschritt:

1 .  schont den Wasserkreislauf Durch den gänzlichen Verzicht von bioziden Filmkonservierungsmittel für weber.pas topdry AquaBalance wird die Auswaschung von Chemikalien und eine daraus resultierende Umweltbelastung vermieden. Der Wasserkreislauf wird dadurch erheblich geschont.

2 .   mineralischer Charakter Für die Entwicklung des innovativen Oberputz-Systems weber.pas topdry wurde Saint-Gobain Weber mit dem Umweltpreis 2010 der Stadt Wien ausgezeichnet. Die Jury bezeichnete das Projekt als Best-Practice Beispiel für qualitativen Umweltschutz. weber.pas topdry AquaBalance hat eine weiterentwickelte Formulierung mit ausgeprägterem mineralischen Charakter, und sticht mit positiven Verarbeitungseigenschaften hervor.

3 .  hydrophiler Wirkkomplex Die intelligente Steuerung der Oberflächenfeuchtigkeit ohne auswaschbare biozide Filmkonservierungsmittel hat auch einen ästhetischen Vorteil. Denn das physikalische Wirkprinzip der kapillaren Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe verändert sich auch nach Jahren nicht. Es funktioniert vom ersten Tag an über die gesamte Lebenszeit der Fassade. Gebäude, die weber.pas topdry AquaBalance an der Fassade haben, bleiben somit auch länger schön.

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Pionierleistung Weber hat bereits vor einigen Jahren mit der Forschung für einen physikalischen Algenschutz begonnen. Gemeinsam mit namhaften Prüfinstituten verbesserte das Forscherteam in vierjähriger Arbeit die Leistungsfähigkeit dieser neuen Technologie. Das überzeugende Ergebnis: Trotz Verzicht auf biozide Filmkonservierung erzielt weber.pas topdry AquaBalance hervorragende Werte beim Schutz vor Algen und Pilzen.

Zukunftsweisende Technologien bieten deshalb durch die intelligente Steuerung der Oberflächenfeuchtigkeit einen optimierten Schutz vor Algen und Pilzen.

weber.pas topdry AquaBalance Fassadenschutz top innovativ: extrem schnell trocknende Oberfläche top ökologisch: physikalisches Wirkprinzip ohne biozide Filmkonservierung top wirksam: nachhaltiger Schutz gegen Algen und Pilze

So funktioniert AquaBalance

1 Bei stark wasserabweisenden („hydrophoben“) üblichen pastösen Produkten bleibt die Oberfläche lange feucht: durch Tropfen in Putztaschen oder Taufilme auf der gesamten Fläche.

2 Ganz anders bei weber.pas topdry AquaBalance: Dessen Oberflächeneffekte dehnen die Tropfen und erhöhen dadurch die Verdunstungs- und Angriffsfläche. Gleichzeitig zieht die ausgeprägte Kapillaraktivität das Wasser von der obersten Putzlage.

Auf den Punkt gebracht: Ökologisch und ökonomisch sinnvoll weber.pas topdry AquaBalance ist eine Investition, die sich nachhaltig lohnt: für die Umwelt – und für den Geldbeutel! Denn auf Grund der geringeren Verschmutzung verlängert sich der Renovierungszyklus der Fassade. Im Gegensatz zu biozid eingestellten Fassadensystemen kann bei weber.pas topdry AquaBalance keine biozide Filmkonservierung ausgewaschen werden. Das schont das Grundwasser und verhindert ein Nachlassen der Wirkung.

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3 Die Oberfläche ist kurz nach Beregnung und während der gesamten Phase der Betauung trocken. Vorübergehend aufgenommenes Wasser wird dampfförmig abgegeben.

weber.pas topdry AquaBalance

Physik contra Chemie Das Vorhandensein von Wasser ist die zentrale Voraussetzung für Algenbefall. Wenn es also gelingt, den Feuchtigkeitshaushalt der Fassade so zu beeinflussen, dass ihre Oberfläche schnell trocknet, kann Algen- und Pilzbewuchs verhindert werden. Und zwar nicht, indem man die Mikroorganismen durch chemische Zusätze tötet, sondern indem man ihnen physikalisch die Lebensgrundlage entzieht. Genau hier setzt die neue Technologie von weber.pas topdry AquaBalance an.

weber guide 2014

Innovative Technologie

Das Ergebnis: Algen und Pilzen wird die Lebensgrundlage ent zogen. Die Fassade bleibt sichtbar algenfrei – nachhaltig und umweltfreundlich.

Verschiedene Auszeichnungen belegen die Nachhaltigkeit der AquaBalance-Technologie. So dürfen die Fassadenputze in Kombination mit den mineralischen WDV-Systemen weber.therm prestige und weber.therm freestyle ab einer Dämmstärke von 140 mm das Umweltsiegel „Blauer Engel“ führen. 2010 wurden weber.pas topdry Fassadenputze mit dem Umweltpreis der Stad Wien ausgezeichnet.

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weber guide 2014 weber.xerm BlueComfort

Spürbar mehr Komfort Mehr Leistung, weniger CO2 - neue Technologie am Bau Ab sofort müssen sich Verarbeiter nicht länger zwischen Umweltfreundlichkeit und Komfort entscheiden. BlueComfort-Technologie verbindet hohe Leistungsfähigkeit mit komfortabler Verarbeitung und spart dabei bis zu 76 Prozent CO2. Ermöglicht wird dies durch eine neue Bindemitteltechnologie. Das Ergebnis: eine deutlich bessere Hautverträglichkeit und verbesserte Produkteigenschaften. Mit Multi-Komfort-Produkten greift Saint-Gobain bereits heute die Anforderungen von morgen auf und ermöglicht Gebäude, die den hohen Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Komfort entsprechen.

1. hautverträglicher Die klimafreundlichen Verlegemörtel sind deutlich hautverträglicher als herkömmliche Produkte. Bei weber.xerm 858 und weber.xerm 860 entfällt dadurch sogar die Kennzeichnungspflicht. So leistet die BlueComfort Technologie auch einen wichtigen Beitrag für mehr Arbeitsgesundheit.

2. zeitsparend Die Fliesenkleber weber.xerm 858, weber.xerm 860 und die weber.therm family GROB BlueComfort Klebespachtel verfügen über eine längere klebeoffene Zeit. Darüber hinaus benötigen sie keine Reifezeit. Durch ihren hellen Farbton eignen sich die Fliesenkleber auch für den Einsatz unter unempfindlichen Natursteinen. Ein Materialwechsel ist nicht erforderlich.

3. emissionsarm Die BlueComfort-Produkte sind besonders emissionsarm und erfüllen die Anforderungen des GEV-Zeichens EMICODE® EC1PLUS. In Zeiten eines immer stärker wachsenden Gesundheits- und Umweltbewusstseins ein wichtiges Argument für Handwerksunternehmer im Verkaufsgespräch.

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Blau statt Grau – die neue Bindemitteltechnologie

Mehr Leistung weber.xerm 858 BlueComfort Universell einsetzbarer Dünn- und Mittelbettmörtel • besonders hohe Standfestigkeit und Haftzugfestigkeit • sehr lange klebeoffene Zeit • weniger hautirritierend • EMICODE® EC1PLUS: sehr emissionsarm • C2 TE / S1 nach DIN EN 12004 • CO2-reduziert • f ür Wand und Boden im Innen- und Außenbereich

weber.xerm 860 BlueComfort Variabel einstellbarer Fließbettmörtel • für eine wirtschaftliche Verlegung im Bodenbereich • verlängerte Einlegezeit • b  esonders für die Verlegung von großformatigen Fliesen und Platten geeignet • weniger hautirritierend • EMICODE® EC1PLUS: sehr emissionsarm • C2 TE / S1 nach DIN EN 12004 • CO2-reduziert

weber.therm family GROB BlueComfort Einsetzbar auf allen weber.therm WärmedämmVerbundsystemen • keine Reifezeit • längere Offenzeit • geschmeidiger in der Verarbeitung • weniger hautirritierend • Schichtdicke 3 - 5 mm • universell einsetzbar • CO2-reduziert

FREI NGS U N H ZEIC KENN

HN ZEIC KENN

weber.xerm BlueComfort

weber guide 2014

Die neue Technologie der BlueComfort Produkte ersetzt die hautirritierenden Bindemittel der Vergangenheit und zeigt noch viele weitere Vorteile. Ein wichtiger Aspekt ist der Klima- und Umweltschutz. Dieser wurde bisher eher nachrangig behandelt. Damit ist jetzt Schluss! Denn die innovativen, leistungsstarken Verlegemörtel von SaintGobain Weber werden allen Ansprüchen gerecht.

I SFRE UNG

ETZ Europäisch technische Zulassung

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Übersicht Anwendungstipps c

Fassade/Wand/Wärmedämmung Untergrundprüfung - Fassade: Wie überprüft man die Festigkeit/Tragfähigkeit eines Putzes? Wie überprüft man Hohlstellen bei einem Altputz? Wie erkennt man die Beschaffenheit einer Deckbeschichtung? Wie überprüft man die Haftung einer organisch gebundenen Deckschicht? Wie überprüft man die Abreißfestigkeit von neuen Putzen/Mörteln auf alten Anstrichen oder Putzen? Wie bestimmt man das Saugverhalten eines Untergrundes?

Verputzarbeiten / Wärmedämmung: Was tun bei fehlendem Überbindemaß? Wie verputzt man Mauerwerk mit Restfeuchte? Wie verputzt man bei großen Unebenheiten? Was macht man bei Ausblühungen? Was macht man bei Mörteltaschen und Ausbrüchen? Wie werden Porenbeton und Kalksandsteine (stark saugende Untergründe) verputzt? Wie werden Leichtbetonsteine (Bims, KLB, Liapor...) und Ziegel (normal saugende Untergründe) verputzt? Wie werden Beton, Klinkerfassaden und Fliesen (schwach saugende und glatte Untergründe) verputzt? Wie werden Wandflächenheizungen verputzt? Wie werden Altziegel und Bruch- (Natur-)steine verputzt (schwach saugende Untergründe, inkl. Mischmauerwerk)? Wie werden Polystyrol-Schalungssteine verputzt? Wie werden XPS-R-Dämmplatten verputzt? Wie werden Holzspanbeton-Schalungssteine verputzt? Wie werden Holzwolle-Leichtbauplatten verputzt? Wie werden mineralische Bauplatten verputzt? Wie wird mineralischer Putz auf Gipsputzen oder Gipskarton aufgebracht? Wie wird ein dauerhafter Sockel mit Putz ausgeführt? Was muss bei der Verarbeitung von Glättputzen beachtet werden? Wie werden Holzfaserdämmplatten verputzt? Wie wird Leichtmauerwerk spannungsarm mit Kalkputz verputzt? Wie kann ein strapazierfähiger Putz in Treppenhäusern mit Kalkputz hergestellt werden? Wie wird ein solider Anschluss an ein Fenster- oder Türelement ausgeführt? Wie kann eine kraftschlüssige und wärmebrückenarme Montage von Anbauteilen an WDVS Fassaden erfolgen? Wie werden Fensterbänke im Brüstungsbereich (Sohlbank) baustellentauglich, dicht und entkoppelt in ein weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem integriert? Wie schützt man Putzfassaden vor Algen- und Pilzbefall? Wie werden Kellerdecken und Untersichten einfach gedämmt? Wie werden Löcher der Gerüstanker geschlossen? Wie wird der Sockel- und Perimeterbereich bei einem WDVS ausgebildet?

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Fassade/Wand/Wärmedämmung Verputzarbeiten / Wärmedämmung: Wie können schadhafte WDVS mit Kunstharzputzen mit mineralischen Putzen dauerhaft saniert werden? Die Arbeitsschritte des weber.therm retec-Verfahrens Wie werden Fassadendekorprofile verlegt? Wie werden mineralische Edelkratzputzfassaden strukturerhaltend überstrichen? Wie werden mit Algen und Pilzen befallene organische/Kunstharz-Putzfassaden überstrichen? Wie werden WDVS teils auch mit Algen und Pilzen befallene Putzfassaden überstrichen? Wie werden sandende Fassadenflächen mit abblätterndem Anstrich überstrichen? Wie werden mineralische Fassadenflächen mit Haarrissen bzw. Strukturunterschieden ausgeglichen und überstrichen?

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weber guide 2014

Übersicht Anwendungstipps

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Fliesenverlege-Systeme Fliesenverlegesysteme: Die Wahl der richtigen Zahnung Untergrundprüfung für die Fliesenverlegung Welcher Fliesenkleber eignet sich für welchen Putz? Wie verlegt man Fliese auf Fliese im Innenbereich? Was muss bei der Badezimmersanierung beachtet werden? Wie werden Bodenflächen im Innenbereich ausgeglichen? Wie erstelle ich einen schnell belegereifen Gefälleestrich im Verbund? Wie erstelle ich eine schnell belegereife Ausgleichsschicht im Wandbereich? Wie werden feuchtigkeitsbelastete Bereiche in privat genutzten Innenräumen mit einer Fliesen-Verbundabdichtung abgedichgtet? Wie wird eine Elektrofußbodenheizung unter keramischen Belägen eingebaut? Wie können dünnschichtige Warmwasser-Fußbodenheizsysteme unter Fliesen- oder Plattenbelägen eingebaut werden? Was ist beim Aufheizen von Bodennivelliermassen zu beachten? Wie können keramische Bodenbeläge und Natursteine entkoppelt und trittschalldämmend verlegt werden? Wie kann eine bodengleiche Dusche erstellt werden? Wie werden Glasfliesen oder Glasmosaik verlegt? Wie werden Gefälleestriche auf Balkonen und Terrassen abgedichtet? Verlegen und Abdichten mit nur einem Produkt Wie können Balkon- oder Terrassenbeläge innerhalb eines Tages saniert werden? Wie können Balkon- oder Terrassenkonstruktionen mit verringerten Türanschlusshöhen ausgeführt werden? Wie ist eine Abdichtung in Schwimmbecken auszuführen?

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Übersicht Anwendungstipps c

Fliesenverlege-Systeme Fliesenverlegesysteme: Wie ist eine Abdichtung in hoch beanspruchten Bereichen mit zusätzlich chemischen Belastungen auszuführen? Wie können Naturwerksteine im Außenbereich sicher verlegt werden? Wie werden Natursteinplatten im Dickbettverfahren verlegt? Wie können verfärbungsempfindliche Natursteinfliesen im Innenbereich verlegt werden? Wie können nicht kalibrierte, verformungs- und verfärbungsempfindliche Naturwerksteine verlegt werden? Wie können Holzfußböden ausgeglichen werden? Welche Anforderungen werden an Flexmörtel gestellt? Welcher Fliesenkleber eignet sich für welchen Untergrund? Wo werden Verbundabdichtungen eingesetzt? Welcher Fugenmörtel ist für welche Beanspruchung geeignet? Welcher Fugenmörtel ist für den normal beanspruchten Bereich geeignet? Welcher Fugenmörtel ist für den höher beanspruchten Bereich geeignet? Wie pflegt man zementhaltige Fugen richtig?

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Bodensysteme

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Bodensysteme: Wie lassen sich Risse in Estrich- und Betonuntergründen kraftschlüssig verschließen? Wie wird eine Epoxidharzdampfbremse fachgerecht aufgebracht?

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Betonsanierung: Wie ist die Betonsanierung im Bereich Industrieboden auszuführen? Wie ist die Betonsanierung im Bereich Fassade auszuführen?

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Bautenschutzsysteme Bautenschutz: Welche Regelwerke sind bei der Planung von Bauwerksabdichtungen zu beachten? Seite 130 Welchen Einfluss hat die Wasserbelastung auf die Planung? Seite 132 Was ist bei der Planung von Kelleraussenabdichtungssanierungen zu beachten? Seite 134 Welche Vorgehensweise ist bei der Schadensursachenermittlung korrekt? Seite 135 Welche Untergründe sind für Bitumendickbeschichtungen und mineralische Abdichtungen geeignet? Seite 136 Wie können alte Bitumenabdichtungen- und Anstriche sicher saniert werden? Seite 138 Wie erfolgt die Untergrundprüfung und -vorbereitung im Zuge einer Kelleraussenabdichtung? Seite 140 Wie werden Fugenkonstruktionen sicher abgedichtet? Seite 142 Wie werden Durchdringungen für z.B. Medienrohre in die Abdichtung integriert? Seite 144 Wie wird eine Kelleraussenabdichtung richtig ausgeführt? Seite 146 Wie werden moderne Abdichtungsmassen verarbeitet? Seite 148 Was ist bei Abdichtungsarbeiten bei niedrigen Temperaturen und/oder hoher Luftfeuchtigkeit zu beachten? Seite 149 Welche Möglichkeiten der Schichtdickenprüfung und Durchtrocknungskontrolle sind hilfreich? Seite 150 Warum ist der Abdichtungsschutz so wichtig? Seite 152 Wie werden Betonkeller richtig abgedichtet? Seite 154 Wie erfolgt die Untergrundprüfung- und vorbereitung im Sanierungsfall bei vorhandener Altabdichtung? Seite 156 Wie erfolgen Renovierungsanstriche auf Flachdächern? Seite 158 Welche bauchemischen Produkte benötigen Bauunternehmen? Seite 160 Sanierung von salz- und feuchtebelastetem Mauerwerk/Denkmalpflege Was ist bei der Planung von Kellerinnensanierungen zu beachten? Welche Untersuchungen sind von einer Kellerinnnensanierung durchzuführen? Wie erfolgt die Untergrundprüfung und -vorbereitung im Innenbereich? Wie stoppt man effektiv Wassereinbrüche von der Innenseite? Was ist bei der Innenabdichtung am Fußpunkt und einbindenden Innenwänden zu beachten? Wie wird eine Kellerinnensanierung richtig ausgeführt? Welche Möglichkeiten zur lokalen Sanierung gibt es? Wie werden Sanierputze verarbeitet? Wie werden alte, ungerissene, tragfähige Putzfassaden saniert? Wie werden nicht ruhende Risse in Putzfassaden saniert? Wie werden gestrichene Putzfassaden überarbeitet? Wie wird eine Sockelsanierung richtig ausgeführt? Wie werden salz- und feuchte- geschädigte Fassaden in Stand gesetzt? Wie saniert man in der Denkmalpflege mit Kalk- und Trass-Kalk-Putzen? Wie saniert man feuchtes Mauerwerk

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weber guide 2014

Übersicht Anwendungstipps

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Untergrundprüfung Fassade / Wand

Anwendungstipps

Wie überprüft man die Festigkeit/ Tragfähigkeit eines Putzes? 1 Organische Beschichtungen müssen vorher entfernt werden. Die Prüfung im trockenen und feuchten Zustand bringt mehr Sicherheit. Bei mehrlagigem Aufbau können mit der Drahtbürste Festigkeitsunterschiede festgestellt werden.

2 Die Festigkeit wird durch Ritzen oder Eindrehen eines Schraubenziehers überprüft. Dringt er nicht oder nur wenig ein, ist der Altputz tragfähig genug.

3 Dringt der Schraubenzieher leicht oder tief ein, ist die Tragfähigkeit nicht hoch genug: der Putz muss entfernt werden.

Untergrundprüfung

Untergrundprüfung Fassade / Wand

Wie überprüft man Hohlstellen bei einem Altputz?

1 Die gesamte Fläche muss geprüft werden, insbesondere im Bereich von Rissen. Ein Baugerüst muss für die Prüfung stehen. An West- und Ostseiten muss besonders kritisch geprüft werden.

2 Die Putzfläche wird mit Draht oder dünnem Metallstab abgefahren. Alternativ kann mit einem Hammer abgeklopft werden. Im Bereich von Hohlstellen zeigt sich ein dumpfer Klang.

3 Hohlliegende Bereiche müssen abgeschlagen werden. Bei vielen Hohlstellen ist es meist rentabler, den gesamten Putz abzuschlagen.

Wie erkennt man die Beschaffenheit einer Deckbeschichtung? 1 Wenn Beschichtungen (Anstriche oder Putze) bei der Sanierung nicht entfernt werden sollen, muss man deren Art, organisch, mineralisch, wegen Haftung und Verträglichkeit der neuen Beschichtung, ermitteln.

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2 Organische Anstriche erweichen oder zeigen starke Rissbildung unter Einwirkung einer Flamme (z.B. Lötlampe). Der typische Geruch von organischen Bindemitteln ist ein weiteres Indiz. Bei organischen Putzen ist evtl. eine längere Flammeneinwirkung erforderlich.

3 Kalk-Zement-Putze zeigen keine Reaktion auf die Flammeneinwirkung.


Untergrundprüfung Fassade / Wand Wie überprüft man die Haftung einer organisch gebundenen Deckschicht?

Bei Farbanstrichen auf groben Untergründen oder dicken organischen Beschichtungen kann die Haftung mit Hilfe eines Messers oder einer Spachtel geprüft werden.

3 Bei glatten Flächen Gitterschnittprüfung durchführen: - Fläche von 10 x 10 cm in Quadrate von 2 x 2 mm einschneiden. - diagonal abbürsten - wenn mehr als 80 % haften bleiben, ist der Anstrich haftend.

Wie überprüft man die Abreißfestigkeit von neuen Putzen/ Mörteln auf alten Anstrichen oder Putzen? 1 Wenn organische Beschichtungen oder Putze mit mineralischen Putzen überarbeitet werden sollen, muss die Abreißfestigkeit des vorhandenen Putzes und die Haftung des neuen Putzes geprüft werden.

Vorher fest haftende alte Farben oder Putze, können nach dem Beschichten mit einem KalkZement-Putz (Armierungsmörtel) vorübergehend oder dauerhaft ihre Haftung zum Untergrund/ Altputz verlieren (Verseifung)!

2 Die Fläche von ca. 50 x 50 cm wird mit Armierungsmörtel ca. 5 mm dick beschichtet (z.B. mit weber.therm family KS grob). Das dazugehörige Gewebe (weber. therm Textilglasgitter-gewebe) wird mittig (mindestens 2 mm Überdeckung einhalten) eingebettet und an der Unterseite ca. 50 cm heraushängen gelassen. Nach 1 Woche wird das Gewebe senkrecht zur Wand abgezogen.

3 Die Haftung ist ausreichend bei Abriss innerhalb des Armierungs-mörtels. Die Haftung ist unzureichend beim Abriss auf der vorhandenen Beschichtung oder beim Abriss der Beschichtung vom Altputz/Untergrund.

Anwendungstipps

Wenn Beschichtungen (Anstriche oder Putze) bei der Sanierung nicht entfernt werden sollen, muss man deren Haftung zum Untergrund (Altputz) überprüfen.

2

Untergrundprüfung

1

Wie bestimmt man das Saugverhalten eines Untergrundes?

1 Die Notwendigkeit - von Grundierungen, die das Saugverhalten reduzieren - des Vornässens des Untergrundes - des Einsatzes von speziellen Mörteln mit verbesserter Haftung ergibt sich aus der Bestimmung des Saug verhaltens.

2 Die Fläche wird mit Spritz- oder Wasserflasche genässt. Fall a) Wasser wird schnell auf gesaugt, läuft kaum nach unten ab = stark saugend

3 Fall c) Wasser wird kaum auf gesaugt, läuft schnell nach unten ab = schwach saugend Fall d) Wasser perlt ab = nicht saugend

Fall b) Wasser wird aufgesaugt, läuft dabei nach unten ab = saugend

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Was tun bei fehlendem Überbindemaß? Falls bei der Erstellung des Mauerwerks das notwendige Überbindemaß nicht eingehalten wurde (0,4 mal Steinhöhe, d.h. in der Regel ca. 10 cm), besteht die Gefahr von Rissen im Putz.

verarbeitung

1

2

Über die betroffenen Bereiche wird ein Putzträger, z. B. Distanet, spannungsfrei auf dem Mauerwerk befestigt. Dann kann entweder nach Variante 1 oder 2 verfahren werden.

3

Variante 1: Kalk,- oder Kalk-ZementLeichtputze z. B. weber.dur Leichtgrund entsprechend der Verarbeitungsvorschriften auftragen (2-schichtig).

Im frischen Zustand wird das Armierungsgewebe weber.therm Textilglasgittergewebe grob in das obere Drittel des LeichtUnterputzes eingebettet.

verarbeitung

4

5

Variante 2: Um größtmögliche Sicherheit vor Rissbildungen zu erhalten, wird zuerst der Leichtputz, z. B. weber.dur Leichtgrund entsprechend der Verarbeitungsrichtlinien aufgetragen (2-schichtig).  

6

Nach einer Standzeit von 14 Tagen wird eine Armierungsschicht, z. B. weber.therm family GROB BlueComfort, und das Armierungsgewebe weber.therm Textilglasgittergewebe grob aufgebracht.

Die Oberfläche des Unterputzes / Armierungsmörtels entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen; für die Beschichtung mit Edelkratzputz z. B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen.

Benötigte Produkte weber.dur Leichtgrund S 244

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weber.therm Textilglasgitter- S 310 gewebe grob

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wenn das Mauerwerk hohe Restfeuchte aufweist und nur oberflächig trocken ist (z. B. wenn während der Erstellung des Mauerwerks die Kammern durch Regen gefüllt wurden oder insbesondere Winterrohbauten), trocknet das Mauerwerk sehr langsam aus (u. U. erst nach über 2 Jahren). Durch die dadurch bedingte Schwingung ist die Gefahr von Putzrissen sehr groß.

verarbeitung

1

2

Zuerst wird der Leichtputz weber.dur Leichtgrund entsprechend der Verarbeitungsvorschriften aufgetragen (2-schichtig).

3

Nach einer Standzeit von 2 Tagen pro mm wird eine Armierungsschicht, bestehend aus weber.therm family GROB BlueComfort und weber.therm Textilglasgittergewebe aufgebracht.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie verputzt man Mauerwerk mit Restfeuchte?

Nach vollkommender Austrocknung weber. prim Putzgrund und weber.pas Dünnschichtputz aufbringen. Bei mineralischen Edelputzen ist die Armierungsschicht leicht aufzukämmen.

Benötigte Produkte weber.dur Leichtgrund S 244

weber.therm Textilglasgitter- S 310 gewebe grob

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie verputzt man große Unebenheiten? Wenn Unebenheiten vorhanden sind, die Putzdickenschwankungen > 5 mm hervorrufen, muss mehrlagig gearbeitet werden, da sonst aufgrund der zu unterschiedlichen Putzdicken Spannungen im Putz entstehen, die zu Rissen führen können.

verarbeitung

1

2

Putzdickenschwankungen > 5 mm

Die erste Putzlage wird bis zu 30 mm dick, vorzugsweise mit weber.dur Leichtgrund, aufgebracht. Nach einer Standzeit von 1 Tag pro mm Putzdicke wird eine 2. Lage in gleichmäßiger Dicke aufgebracht.

Was macht man bei Ausblühungen?

verarbeitung

2

1 Putzgrund auf Tragfähigkeit prüfen.

Benötigte Produkte weber.dur Leichtgrund S 244

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Das Mauerwerk abkehren, gegebenenfalls mit Drahtbesen. Auftrag weber.dur Leichtgrund. weber.therm Textilglasgitter- S 310 gewebe grob

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Was macht man bei Mörteltaschen und Ausbrüchen?

Ausbrüche und Mörteltaschen müssen vor dem eigentlichen Verputzen geschlossen werden. Nach dem Schließen muss eine ausreichende Standzeit (1 Tag/mm Auftragsdicke) eingehalten werden.

verarbeitung

1

2

Mörteltaschen

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Schließen der Mörteltaschen mit geeignetem Material, z.B. mit Leichtputz weber.dur Leichtgrund.

Ausbrüche und Mörteltaschen müssen vor dem eigentlichen Verputzen geschlossen werden

Wie werden Porenbeton und Kalksandsteine (stark saugende Untergründe) verputzt?

verarbeitung Die Konsistenz hierfür nicht dünn einstellen! Nach dem ersten Ansteifen nass in nass das letzte Drittel bis auf 15-20 mm Gesamtputzdicke ( je nach Oberputz) auftragen; die Oberfläche entsprechend dem vorgesehenen Oberputz aufrauen bzw. aufkämmen. Bei Gebäudeöffnungen wird das Einbetten einer Diagonalarmierung mit weber.therm Textilglasgittergewebe grob empfohlen.

2

1 Saugverhalten prüfen, ggf. vornässen; Putzgrund auf Tragfähigkeit prüfen

Benötigte Produkte weber.dur Leichtgrund S 244

Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund zu 2/3 der Unterputzdicke auftragen und waagerecht mit einer Zahnkartätsche zuziehen.

weber.therm Textilglasgitter- S 310 gewebe grob

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Leichtbetonstein (Bims, KLB, Liapor…) und Ziegel (normal saugende Untergründe) verputzt? Normal saugende Untergründe wie Bims oder Ziegel erfordern bei der Verarbeitung des Unterputzes keine Vorbehandlung des Putzgrundes (Besondere Maßnahmen bei Rohbauproblemen: siehe Seite Leichthochlochziegel).

verarbeitung

1

2

Das Saugverhalten prüfen und den Putzgrund auf Tragfähigkeit testen.

3

Leichtputz, wie z. B. weber.dur Leichtgrund einschichtig 15 - 20 mm auftragen.

Benötigte Produkte weber.dur Leichtgrund S 244

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weber.therm Textilglasgitter- S 310 gewebe grob

Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen für Edelkratzputz z. B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen. Bei Gebäudeöffnungen wird das Einbetten einer Diagonalarmierung mit weber.therm Textilglasgittergewebe empfohlen.


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wenn der Untergrund neben einem geringen Saugverhalten auch noch glatt ist (z.B. glattverschalter Beton oder dichter Klinker), erreicht man mit einem konventionellen Spritzbewurf, auch mit Haftmittelzusatz, evtl. keine ausreichende Haftung. Eine mineralische Haftbrücke als Untergrundvorbereitung ist hier vorzuziehen. Konventionelle Kalk-Zement-Putze sind wegen ihres geringen Wassergehaltes die beste Lösung auf diesen Untergründen. Bei Fliesen bitte Rücksprache mit unserer Anwendungstechnik halten.

untergrundprüfung

verarbeitung

1

2

Das Saugverhalten prüfen und den Putzgrund auf Tragfähigkeit testen.

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Rillenspachtelung weber.therm family GROB BlueComfort 5 mm auftragen. Standzeit: 5 Tage.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Beton, Klinkerfassaden und Fliesen (schwach saugende Untergründe) verputzt?

Kalk-Zemenzputz, z. B. weber.dur ZementReiber einschichtig ca. 10 - 15 mm auftragen.

Benötigte Produkte weber.therm family GROB BlueComfort

S 278

weber.dur ZementReiber

S 243

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Wandflächenheizungen verputzt? Neben den bekannten Heizsystemen, wie z. B. Wandradiatoren oder Fußbodenheizungen, finden vermehrt auch vertikale Heizsysteme wie Wandflächenheizungen einen wachsenen Marktanteil. Welche Materialien dabei eingesetzt werden können, hängt von der Ausführungsform und der Bauart des Heizsystems ab. Nachfolgend wird das Verputzen von Wandflächenheizungen beschrieben, die direkt auf der Wand verlegt wurden.

verarbeitung

1

2

Vor dem Verputzen muss das Heizsystem unter Druck gesetzt werden.

3

Vorzugsweise wird aufgrund sehr guter baubiologischer Eigenschaften der Kalkputz weber.cal 172 eingesetzt.

Mit der ersten Schicht des Unterputzes werden die Heizrohre flächenbündig verputzt.

verarbeitung

4

5

Nach dem ersten Ansteifen wird nass in nass eine zweite Schicht Unterputz in ca. 5 mm Dicke aufgebracht.

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Nach einer Standzeit von 14 Tagen wird eine Armierungsschicht, z. B. weber.therm family GROB BlueComfort, und das Armierungsgewebe weber.therm Textilglasgittergewebe aufgebracht.

Nach einer weiteren Standzeit von ca. 7 Tagen kann ein mineralischer Edelputz, wie z. B. weber.star 286 Kalkstrukturspachtel aufgebracht und gefilzt werden. 

Benötigte Produkte weber.cal 172

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S 236

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278

weber.cal 286 S 239


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Auf schwach saugenden Untergünden kann sich die kapillare Verklammerung des Putzes schlecht ausbilden. Daher muss mit einem Spritzbewurf eine größere Oberfläche für eine ausreichende mechanische Verklammerung geschaffen werden. Bei Mischmauerwerk sollte wegen der unterschiedlichen Verformungseigenschaften der Steine ein Armierungsgewebe in den Putz eingebettet werden.

untergrundprüfung

1

vorbehandlung

2

Das Saugverhalten prüfen und den Putzgrund auf Tragfähigkeit testen.

3

Warzenförmiger Vorspritzmörtel weber. dur Vorspritzer (ca. 50 %) aufbringen. Alternativ kann weber.therm family GROB BlueComfort als Kratzspachtelung aufgebracht werden ( je nach Saugverhalten) 

weber.dur Leichtgrund einschichtig 15 - 20 mm auftragen. Bei Mischmauerwerk weber. dur Leichtgund austrocknen lassen (1 Tag / mm). Armierungsschicht mit weber. therm family Klebespachtel mit eingebettetem weber.therm Textilglasgittergewebe aufbringen und gewünschten Oberputz auftragen.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Altziegel und Bruch- (Natur-)steine verputzt (schwach saugende Untergründe, inkl. Mischmauerwerk)?

Benötigte Produkte weber.dur Vorspritzer weber.therm Textilglas- gittergewebe

S 242 S 310

weber.therm family

S 279

weber.dur Leichtgrund

S 244

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Polystyrol-Schalungssteine verputzt? (z.B. Isorast, Argisol ...) Polystyrol-Schalungssteine können, je nach Unebenheit der Oberfläche, nach dem Verfüllen entweder mit einem normalen Armierungsmörtel oder einem speziellen Leichtputz verputzt werden. Es sind hierfür sowohl beschichtete, als auch unbeschichtete Schalungssteine geeignet. Die jeweils geltenden Richtlinien bzw. Zulassungen der Steinhersteller sind zu beachten.

verarbeitung

1

2

Der Polystyrol-Schalungsstein wird gründlich gereinigt. Größere Fugen bis max. 1 cm werden vor dem Putzauftrag ausgeschäumt. Anschließend die Klebe- und Armierungsspachtel z.B. weber.therm family GROB BlueComfort aufbringen.

3

An sämtlichen Ecken z. B. Leibungen und Stürze werden die Panzereckwinkel angesetzt (analog zu weber.therm WDVS)

Anschließend ist nass in nass eine vollflächige Armierungsschicht mit weber.therm family GROB BlueComfort und weber.therm Textilglasgitter aufzubringen. Bei Gebäudeöffnungen sind in den Ecken Diagonalarmierungen anzubringen.

Benötigte Produkte weber.therm family GROB BlueComfort S 278 gewebe

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weber.therm Textilglasgitter-

S 310


Verputzarbeiten / W채rmed채mmung

Anwendungstipps

Verputzarbeiten / W채rmed채mmung

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden XPS-R-Dämmplatten verputzt? Im wärmedämmenden Mauerwerk werden Wärmebrücken (z.B. Deckenränder, Stürze, Stützen, Auskragungen und Sockelbereiche) häufig mit XPS-R-Dämmplatten ausgebildet. Weitere Hinweise können Sie dem „Merkblatt für den Einbau und das Verputzen von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten mit rauer oder gewaffelter Oberfläche als Wärmebrückendämmung“ entnehmen.

Fall 1: Teilflächen

1 Falls baustellenseitig bereits XPS-R-Dämmplatten angebracht wurden, muss die Haftung überprüft werden, ggf. muss eine Nachverdübelung erfolgen. Die Plattenoberfläche ist aufzurauen.

vorbehandlung

2 Teilflächiges Verputzen der Platten, z. B. als Deckendämmung oder bei Rollladenkästen.

3 Es muss eine 5 mm dicke Rillenspachtelung z. B. mit weber.therm family GROB BlueComfort ausgeführt werden.

verarbeitung

4 Nach einer Standzeit von mindestens 5 Tagen wird der Leicht-Unterputz, z. B. weber.dur Leichtgrund aufgetragen.

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5 Die vollflächige Gewebearmierung mit weber.therm family GROB BlueComfort mit eingebettetem weber.therm Textilglasgittergewebe wird im oberen Drittel des Unterputzes eingebettet. Die Gewebearmierung muss mindestens 10 cm überlappen.

6 Die Oberfläche des Unterputzes / Armierungsmörtels entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen; für die Beschichtung mit Edelkratzputz z. B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung fall 2: grössere flächen

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Unter Umständen werden ganze Fassadenbereiche z. B. größere Sockel mit XPS-RPlatten gedämmt. Grundsätzlich ist ein WDVS hierfür besser geeignet. Falls keine XPS-R-Platten verwendet wurden, muss über Geländeoberkante verdübelt werden.

Die Klebespachtel weber.therm family GROB BlueComfort wird ca. 5 mm aufgetragen und das Armierungsgewebe z. B. weber. therm Textilglasgittergewebe vollflächig im äußeren Drittel eingebettet

Alternativ kann auch eine Rillenspachtelung mit weber.therm family GROB BlueComfort, nach ca. 5 Tagen Standzeit der weber.dur Leichtgrund in 15 mm Dicke, mit Gewebeeinlage weber.therm Textilglasgittergewebe aufgebracht werden. 

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Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Unterputz gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim Putzgrund grundiert werden.

Der Oberputz weber.pas Dünnschichtputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen.

Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert bzw. gekratzt.

Anwendungstipps

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Benötigte Produkte weber.therm family GROB BlueComfort S 278 gewebe

weber.therm Textilglasgitter-

S 310

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Holzspanbeton-Schalungssteine verputzt? Holzspanbeton-Schalungssteine stellen einen besonderen Putzgrund dar. Im Gegensatz zu Polystyrol-Schalungssteinen können Holzspanbeton-Steine mit konventionllen Mörteln verputzt werden.

verarbeitung

1

2

Der Putzgrund wird voll deckend mit weber.dur Vorspritzer vorgespritzt. Hier muss eine Standzeit von 4 Wochen eingehalten werden.

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Der Leicht-Unterputz, z. B. weber.dur Leichtgrund wird auf dem vorbereitetem Putzgrund ca. 15 - 20 mm aufgebracht.

Nach einer Standzeit von mind. 1 Tag/mm wird eine Armierungsschicht z. B. mit weber.therm family GROB BlueComfort und weber.therm Textilglasgitter aufgebracht.   

Benötigte Produkte weber.dur Vorspritzer S 242

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weber.dur Leichtgrund weber.therm Textilglasgitter

S 244 S 310

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Für das Verputzen von magnesitgebundenen HWL-Platten gibt es mehrere Möglichkeiten, von denen hier die sichersten Varianten aufgezeigt werden.

verarbeitung

1

2

Variante 1: Standardplatten. Der Putzgrund wird voll deckend mit weber.dur Vorspritzer vorgespritzt oder in einer Dicke von ca. 5 mm mit weber.therm family GROB BlueComfort beschichtet und aufgekämmt.

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Nach einer Standzeit des Vorspritzmörtels von mindestens 4 Wochen wird der Leichtputz, z. B. weber.dur Leichtgrund, mit einer vollflächigen Gewebeeinlage im oberen Drittel aufgebracht.

Variante 2: Alternativ wird der Leicht-Unterputz und nach einer Standzeit von 14 Tagen der Armierungsmörtel, z. B. weber. therm family GROB BlueComfort und das Armierungsgewebe weber.therm Textilglasgittergewebe aufgebracht.  

4 Spezielle HWL (z. B. Heraklith BM): Der Armierungsmörtel weber.therm family GROB BlueComfort wird in einer Dicke von ca. 5 mm aufgebracht. Im oberen Drittel ist das Armierungsgewebe weber. therm Textilglasgittergewebe anzubringen.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Holzwolle-Leichtbauplatten verputzt?

Benötigte Produkte weber.therm family GROB BlueComfort therm Textilglasgitter S 310

S 278

weber.dur Leichtgrund

S 244

weber.

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden mineralische Bauplatten verputzt? Auch auf mineralischen Bauplatten lassen sich mineralische Putze gut verarbeiten. Wichtig hierbei ist die Einhaltung der vorgegebenen Mindestputzdicken.

verarbeitung

2

1 Mineralische Bauplatten wie Auquapanel® „Outdoor“, Blue-Clad, Duri- und masterpanel können problemlos verputzt werden.

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Verschließen der Fugen und Schraubköpfe.

Aufbringen der Armierungsschicht z. B. weber.therm family GROB BlueComfort, Schichtdicke min. 5 - 7 mm. Einlegen einer vollflächigen Gewebearmierung im äußeren Drittel weber.therm Textilglasgittergewebe.

Benötigte Produkte weber.therm family GROB BlueComfort

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S 278

weber.therm Textilglasgitter

S 310


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie wird mineralischer Putz auf Gipsputzen oder Gipskarton aufgebracht?

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Im Innenbereich besteht oft der Wunsch, dass auf Gipsputz oder GK-Platten ein mineralischer Putz aufgebracht werden soll.

verarbeitung

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Auf Gipskartonplatten und Gipsputzen wird die Universalgrundierung weber.prim 803 aufgebracht.

Als Oberputz wird ein dünnschichtiger Putz, z. B. weber.min Reibputz, in einer Dicke von 2-4 mm aufgetragen.

Benötigte Produkte weber.prim 803

S 330

weber.min Reibputz

S 203

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie wird ein Sockel dauerhaft mit Putz ausgeführt? Zur dauerhaften Gestaltung von Sockelbereichen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche Materialien dabei eingesetzt werden können, hängt von der Höhe der Beanspruchung und von der Art des Mauerwerks ab. Auf Bitumenbeschichtungen sollte nicht geputzt werden. Falls diese nicht zu entfernen sind, muss oberhalb der Geländeoberkante (GOK) ein Putzträger verwendet werden. Auf mineralischen Dichtungsschlämmen reicht ggf. eine spezielle Putzhaftbrücke. Die Putzgrundprüfung erfolgt gemäß den allgemeinen Regeln. Unterhalb GOK muss der Putz durch die minerlische Dichtschlämme weber.tec 930 geschützt werden.

mauerwerk mit hoher festigkeit

1 Hohe Beanspruchung: Es wird ein deckender Spritzbewurf mit weber.dur Vorspritzer auf das Mauerwerk aufgebracht. Nach ausreichender Standzeit wird der weber.san plus 200 ca. 10 bis 15 mm aufgetragen. Wenn kein weiterer Putzauftrag mehr erfolgen soll, wird er abgerieben und mit der Silikatfarbe weber. ton variosil gestrichen. Sonst wird die Oberfläche gut aufgeraut.

4 Nach ausreichender Standzeit wird der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton variosil versehen.

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2 Mittlere und niedrige Beanspruchung: Der weber.dur ZementReiber wird in 15 bis 20 mm Dicke aufgetragen. Die Oberfläche wird gut aufgeraut.

5 Höhere Beanspruchung: Der Sockelputz weber.san plus 200 wird in einer Dicke von 15 bis 20 mm aufgetragen. Er kann nach dem Anziehen gefilzt oder abgerieben werden.

3 Nach einer Standzeit von mind. 1 Tag pro mm wird weber.san Feinputz aufgebracht und abgerieben oder gefilzt.

6 Nach ausreichender Standzeit wird der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton variosil versehen.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung wärmedämmendes mauerwerk

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Alternativ zum Filzen / Abreiben kann der weber.san plus 200 mit weber.prim Putzgrund grundiert werden und der Buntsteinputz weber.pas marmolit als Oberputz ausgeführt werden.

Mittlere und niedrige Beanspruchung: Der weber.dur ZementReiber wird in 15 bis 20 mm Dicke aufgetragen. Die Oberfläche wird gut aufgeraut.

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Nach ausreichender Standzeit wird der Putz mit einem Farbanstrich (ggf. zweifacher Anstrich) z.B. mit Silikatfarbe weber.ton variosil versehen.

Das planeben abgezogene Sockelystem wird bis 5 cm über GOK mit weber.tec 930 geschützt. Der Auftrag erfolgt mit einer Deckenbürste. Es müssen mindestens zwei Schichten von max. 1,5 mm aufgetragen werden. Zwischen den einzelnen Schichten ist eine Standzeit von einem Tag erforderlich. Die maximale Auftragsstärke beträgt 3,0 mm.  

Nach einer Standzeit von mind. 1 Tag pro mm wird weber.san Feinputz aufgebracht und abgerieben oder gefilzt.

Anwendungstipps

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Benötigte Produkte weber.dur Vorspritzer weber.ton variosil

S 242 S 222

weber.dur ZementReiber weber.san plus 200

S 243 S 410

weber.san Feinputz

S 411

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Was muss bei der Verarbeitung von Glättputzen bzw. glatten Oberflächen beachtet werden? Mit dieser Vorgehensweise besteht die Möglichkeit, Glattputze auf nachfolgende Putzgründe aufzubringen. Hinweis: bei fein geriebenen, gefilzten oder geglätteten Putzen besteht die Gefahr, dass beim Verreiben eine Bindemittelanreicherung an der Putzoberfläche entsteht, die z. B. die Entstehung von Schwindrissen fördert und bei Luftkalkmörteln das Erhärten der tieferen Schichten hemmt“ (Grundsätzlich sollten im Außenbereich gröbere Putzstrukturen ausgeführt werden. Eine Haarrissbildung bei Glattputzen ist fast nie zu vermeiden).

auf unterputz

1

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Leichtputz, wie z. B. weber.dur Leichtgrund oberflächig bearbeiten, Standzeit mind. 1 Tag / mm.

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Der Oberputz wie z. B. der Feinputz weber.san finish wird in Kornstärke aufgetragen und gefilzt oder gerieben. 

Anschließend wird der Putz nach Austrocknung grundiert und mit einem Farbanstrich wie z.B. weber.ton purosil Silikatanstrich gestrichen.

auf wdvs

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Aufbringen eines Unterputzes mit weber.therm family GROB BlueComfort und eingebettetem weber.therm Textilglasgittergewebe, austrocknen lassen.

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Grundieren mit weber.prim Putzgrund. Aufbringen von weber.pas 15 Dünnschichtputz und strukturieren, austrocknen lassen.

Anschließend wird weber.pas modelfino aufgebracht. Es empfiehlt sich eine 2-lagige Verarbeitung, wobei die 1. Lage leicht ausgetrocknet sein soll.

Benötigte Produkte

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weber.dur Leichtgrund S 244 weber.ton purosil S 220

weber.prim Putzgrund weber.pas modelfino weber.therm Textilglasgitter

S 465 S 212 S 310

weber.san finish S 411 weber.therm family GROB BlueComfort S 278


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Oftmals werden Holzfaserdämmplatten als Putzträger auf Holzständerkonstruktionen angebracht. Bei Aufstockungen von Gebäuden, bei Anoder Zubauten.

verarbeitung

1

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Verlegen und Befestigen der Dämmplatten nach Herstellerangaben. Es dürfen nur trockene, nicht beschädigte Platten verarbeitet und verputzt werden. Auf trockene Lagerung ist zu achten.

Untergrund auf Tragfähigkeit und Trockenheit prüfen. Verunreinigungen wie Schleifstaub müssen entfernt werden. Falls erforderlich Aufbringen einer Ausgleichsschichte mit weber.therm family GROB BlueComfort. Austrocknen lassen.

3 Nach Abtrocknung wird eine Armierungsschicht weber.therm family GROB BlueComfort mit eingebettetem weber.therm Textilglasgittergewebe aufgebracht. Schichtdicke 5 mm. Überlappung des Textilglasgittergewebes mind. 10 cm. Austrocknen lassen, grundieren mit weber.prim Putzgrund, weber.pas Silikonharzputz oder weber. pas topdry AquaBalance im gewünschten Farbton aufbringen.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Holzfaserdämmplatten verputzt?

Benötigte Produkte weber.therm family GROB BlueComfort S 278 weber.therm Textilglasgitter prim Putzgrund S 465 weber.pas topdry AquaBalance Silikonharzputz S 216

S 310 S 214

weber. weber.pas

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie wird Leichtmauerwerk spannungsarm mit Kalkputz verputzt? Die Auswahl des richtigen Putzsystems für den jeweiligen Untergrund ist nicht nur im Außenbereich wichtig. Auch im Innenbreich drohen Schäden beim Einsatz ungeeigneter Putze. Der faserarmierte weber.cal 173 Kalkleichtputz wurde für modernes Leichtmauerwerk wie Leichthochlochziegel oder Porenbeton konzipiert. Er entspricht aufgrund seiner technologischen Eigenschaften der neuesten Putzgeneration, dem Leichtputz-Typ II.

verarbeitung

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weber.cal 173 Kalkleichtputz mehr als zur Hälfte der Unterputzdicke auftragen und waagerecht mit einer Zahnkartätsche zuziehen (Die Konsistenz nicht dünn einstellen!).

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Nach dem ersten Ansteifen nass in nass weber.cal 173 Kalkleichtputz bis auf 10 - 15 mm Gesamtputzdicke auftragen. Die Oberfläche aufrauen bzw. filzen.

Benötigte Produkte weber.cal 173

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S 237

weber.cal 286

S 239

Nach ausreichender Standzeit (ein Tag pro mm Putzdicke) kann weber.cal 286 KalkStrukturspachtel aufgebracht werden.


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Treppenhäuser eignen sich grundsätzlich gut zum Verputzen, da es oft einfacher ist hohe Wände zu verputzen als diese zu tapezieren. Den höheren Beanspruchungen an die Oberflächenfestigkeit in Treppenhäusern ist weber.cal 286 Kalk-Strukturspachtel hervorragend gewachsen.

verarbeitung

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weber.cal 172 Kalkputz bei normalem oder weber.cal 173 Kalkleichtputz bei Leichtmauerwerk je nach Untergrund ein- oder zweischichtig (nass in nass, bei stark saugendem Mauerwerk) aufbringen. Gegebenenfalls ist eine Untergrundvorbehandlung notwendig.

3

Die Oberfläche aufrauen bzw. filzen.

Nach ausreichender Standzeit (ein Tag pro mm Putzdicke) kann weber.cal 286 KalkStrukturspachtel 2 - 3 mm aufgebracht und strukturiert werden.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie kann ein strapazierfähiger Putz in Treppenhäusern mit Kalkputz hergestellt werden?

Benötigte Produkte weber.cal 173

S 237

weber.cal 286

S 239

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie wird ein solider Anschluss an ein Fenster- oder Türelement ausgeführt? Die Ausbildung von Putzanschlüssen an Fenstern und Türen werden immer komplexer. Die gestiegenen Anforderungen an die Architektur und Wärmeschutz konfrontieren uns mit veränderten Konstruktionen an Gebäudeöffnungen z.B. Fensterdichtbänder und Fensterkonstruktionen.

untergrund und einbauprüfung

1 Fenster- und Türelemente auf kraftschlüssigen Einbau prüfen (siehe RAL-Leitfaden zur Montage).

2 Blendrahmen auf Klebeeignung prüfen, dies gilt insbesondere für lasierte Holzfenster. Probeverklebung durchführen.

3 Einbausituation der Fensterbankkonstruktion prüfen. Fensterbänke aus Naturstein oder Aluminiumbänke mit Gleitlagerkopfstücken sind zu bevorzugen.

varianten der einbausituation von tür- und fensterelementen

4 Variante A, klassische Ausbausituation. Das Fenster wurde rückspringend zur Fassade eingesetzt. Das weber.therm WärmedämmVerbundsystem erhält eine separate Leibungsdämmung z.B. mit weber.therm plus ultra 022.

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5 Variante B, klassische Neubausituation. Das Fenster wurde flächenbündig zur Fassade eingesetzt. Die Leibung des weber. therm Systems entsteht aus der Dicke der Dämmplatte.

6 Variante C, Neubausituation z.B. bei Passivhäusern. Das Fenster wurde vor die Fassade gesetzt. Die Leibung des weber.therm-Systems entsteht aus der verbleibenden Dicke der Dämmplatten.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung Fensterposition, Fenstergröße und Einbaulänge

<2m

Einbaulänge

bis 2,50 m

Dämmstoffdicke bis < 160 mm

2 - 10 m

größer als 2,50 m entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

Anschlussprofil 2 D

Dämmstoffdicke größer als 160 mm bis < 300 mm

entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

vorgesetzt

<2m

2 - 10 m

bis 2,50 m

größer als 2,50 m entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

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Anschlussprofil 2 D

2

entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

<2m

2 - 10 m2

bis 2,50 m

größer als 2,50 m

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entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

entkoppeltes Anschlussprofil mit Fugendichtband 3 D

Bei Sonderkonstruktionen bitte Kontakt mit dem technischen Außendienst bzw. der Anwendungstechnik von Weber aufnehmen, speziell bei vorgesetzten Konstruktionen.

verarbeitung

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Blendrahmen der Fenster- und Türelemente von haftmindernden Rückständen befreien und trocken reiben.

Anputzprofile mit Auflagenschere zuschneiden, ggf. erforderliche Aussparungen vorsehen. An den Profilenden die Schutzlasche jeweils 5 cm einreissen.

Zum Aufkleben des Profils, Schutzband des PE-Dichtbandes abziehen. Profil durch leichtes Andrücken am Element positionieren. Anschließend wird das Anputzprofil ausgerichtet und über die Gesamtlänge fest angedrückt.

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Schutzpapier der Schutzlasche abziehen. Bauseitige Schutzfolie auf das Klebeband der Schutzlasche aufdrücken. Die Schutzfolie sollte mindestens 0,06 mm dick sein.

Putzschichten entsprechend den Abzugskanten am Profil auftragen.

Nach Fertigstellung aller Arbeiten bauseitige Folie vorsichtig nach vorne abziehen.

Schutzlasche einmal auf der ganzen Länge nach vorne knicken, am gerissenen Ende (siehe Abb. 8) anfassen und nach vorne vom Profil abziehen.

Anwendungstipps

Fenstergröße

mauerwerksbündig 2

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

rückspringend 2

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie kann eine kraftschlüssige und wärmebrückenarme Montage von Anbauteilen an WDVS Fassaden erfolgen? Eine kraftschlüssige und wärmebrückenarme Befestigung von Anbauteilen in Wärmedämmschichten von WDVS ist ohne technische Vorplanung nur begrenzt möglich. Je nach Gewicht des zu befestigenden Elements gibt es unterschiedliche Lösungen. Schwere Anbauteile müssen bei der Konstruktion der Fassade eingeplant werden. Geeignete Montage- und Druckzylinder ermöglichen dann eine sichere und wärmetechnisch korrekte Montage.

sehr leichte anbauteile z.b. hausnummern

1 Vorbohren (Durchmesser 10 mm) durch die WDVS Beschichtung (bei organischen Beschichtungen kann auf das Vorbohren verzichtet werden).

2 Eindrehen des weber.therm Spiraldübels mit TORX T40.

3 Montage des Anbauteils.

leichte anbauteile z.b. rolLladenschienen

4 Mit Fräswerkzeug Aussparung in den EPSDämmstoff fräsen.

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5 Aussparung vom Frässtaub reinigen.

6 Montage des Rondells mit dem Klebe- und Armierungsmörtel des ausgewählten weber.therm Systems. Der Montagepunkt wird in einer Zeichnung vermaßt oder bildlich festgehalten.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung leichte anbauteile z.b. Rohrschellen, lampen

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Mit Fräswerkzeug Aussparung in den EPSDämmstoff fräsen.

Aussparung vom Frässtaub reinigen.

PUR-Kleber auf die untere Kreisfläche in Wulst-Punktform auftragen.

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PUR-Kleber vollflächig auf die Mantelfläche der Aussparung auftragen.

Montagezylinder fassadenbündig mit einem Glätter einpressen. Der Montagepunkt wird in einer Zeichnung vermaßt oder bildlich festgehalten.

Montage des Anbauteils.

montageunterlage für hohe drucklasten

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Mit Fräswerkzeug Aussparung in den EPSDämmstoff fräsen.

Aussparung vom Frässtaub reinigen.

PUR-Kleber auf die untere Kreisfläche in Wulst-Punktform auftragen.

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PUR-Kleber vollflächig auf die Mantelfläche der Aussparung auftragen.

Druckzylinder fassadenbündig mit einem Glätter einpressen. Der Montagepunkt wird in einer Zeichnung vermaßt oder bildlich festgehalten.

Montage des Anbauteils. Bei schweren lasten, Verankerung im Mauerwerk. Zylinder dient nur als Druckunterlage.

Anwendungstipps

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Fensterbänke im Brüstungsbereich (Sohlbank) baustellentauglich, dicht und entkoppelt in ein weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem integriert? verarbeitung

1 Sohlbankhöhe messen: Die entsprechende Dämmung wird aufgebracht. Im Brüstungsbereich (Sohlbank) wird die Dämmung 10 cm unter der Fensterkante absolut waagrecht ausgebildet.

2 Dämmkeil zuschneiden: Vorgefertigter weber.therm Fensterbank Dämmkeil mit 5 ° Neigung (Meterware) entsprechend der Dämmdicke und Länge des Fensters einpassen, mit Heißdraht-Schneidegerät zuschneiden und mit weber.tec Superflex D2/D24 einkleben.

3 Seitlichen Leibungsbereich ausnehmen: Mit dem weber.therm Fensterbankanschluss TOOL wird maßgenau die Vertiefung für die Einschubleiste ausgeschliffen.

verarbeitung

4 Gewebeprofil zuschneiden. Das Gewebeprofil wird auf die Einsschubleitste aufgesteckt, damit die 45 ° Gehrung zur Fensterseite zeigt. Auf die erforderliche Länge mit einer Profischere ablängen.

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5 Dämmkeil abspachteln: Der weber.therm Fensterbank-Dämmkeil kann mittels weber. tec Superflex D2/D24 abgespachtelt werden. Als Variante mit dem systemkonformen armierten Unterputz überspachteln. An der Vorderkante empfiehlt sich das Einarbeiten eines weber.therm Gewebeeckwinkels, um eine optisch exakte Kante zu erzielen.

6 weber.therm Fensterbankanschluss links und rechts einkleben: Profilleiste mit weber. tec Superflex D2/D24 in den vorbereiteten Untergrund rückseitig und seitlich einkleben und gut trocknen lassen.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung verarbeitung

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Fensteranputzleisten und Leibungen armieren: Nach der Fixierung der Fensterbankabschluss-Anputzleiste können die weiteren Leibungs- und Diagonalarmierungen ausgeführt werden.

Fensterbankabschluss kürzen: Sind die Armier- bzw. Spachtelarbeiten fertiggestellt und der Unterputz ausgetrocknet, wird der weber.therm Fensterbankanschluss auf die entsprechende Länge mittels weber.therm Fenserbankanschluss TOOL gekürzt. Das TOOL verfügt über eine Distanzausbildung bei der Schneidevorrichtung, um den Oberputz anschließend bündig abzuschließen.

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Variante: Oberputz auf die Brüstungsoberseite aufbringen: Wird mit einem Unterputz als 2. Dichtebene gearbeitet, wird der Oberputz auch auf die Brüstungsobersicht aufgetragen und abgerieben.

Fensterbankeinbau: Die Bemaßung der Fensterbank wird vom Fensterbankhersteller definiert. Hier ist es wichtig, der entsprechenden Fensterbank die Möglichkeit zur Längenausdehnung zu geben. Die seitliche Aufkantung ist normalerweise 18 mm (besser 15 mm). Die rückseitige Aufkantung mit den Befestigungslöchern ist standardmäßig 25 mm und sollte links und rechts jeweils 8 x 8 mm ausgeklinkt werden. An der seitlichen und hinteren Aufkantung Verwendung eines Dichtungsbandes.

Oberputz aufbringen: Als letzter Arbeitsschritt wird der Oberputz in der Fläche aufgebracht.

Anwendungstipps

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Benötigte Produkte weber.tec Superflex D2 S 320 weber.therm Fensterbankanschluss-Keil

weber.tec Superflex D24 S 434 S 318

weber.therm Fensterbankanschluss TOOL weber.therm Fensterbankanschluss

S 318 S 318

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie schützt man Putzfassaden vor Algen- und Pilzbefall? Der Bewuchs von Fassaden mit Mikroorganismen wie Algen und Pilzen ist keine typische Erscheinung unserer Zeit. Algen und Pilze gab es im Außenbereich schon immer und sie treten auf allen möglichen Untergründen auf. Ihr verstärktes Vorkommen heute wird auf die besser gewordenen Wachstumsbedingungen zurückgeführt. Ein Bewuchs mit Algen und Pilzen beeinträchtigt lediglich das Aussehen der Fassade. Die Funktionstüchtigkeit, insbesondere der Witterungsschutz, wird dadurch nicht eingeschränkt. Es ist zurzeit nicht möglich, dauerhaft das Wachstum von Algen und Pilzen auf Fassaden zu verhindern. Der heute übliche Weg, den Befall mit Einsatz von hochgiftigen Bioziden zu verzögern, hat nur für eine begrenzte Zeitspanne Erfolg. Nach Ablauf dieser Frist (ca. 2-5 Jahre) muss erneut eine biozidhaltige Beschichtung aufgebracht werden, so dass man in einen „Biozidkreislauf“ gerät. Weber hat sich zum Ziel gesetzt, ohne Verwendung von ökologisch bedenklichen Stoffen, das Wachstum von Mikroorganismen an Fassaden einzudämmen. Eine besondere Bedeutung haben dabei unsere dickschichtigen, mineralischen Putzsysteme mit einem rein mineralischen Edelkratzputz als Endbeschichtung.

algen und pilze im alltag

1 Algen befallen auch glatte, nicht wasseraufnehmende Flächen im Außenbereich, wie z.B. Straßenschilder.

2 Geneigte Flächen, auf denen das Wasser längere Zeit stehen bleibt, sind besonders gefährdet, wie z.B. Dachziegel.

Grundlagen: Algen

4 Algen treten überwiegend im Wasser auf. Sie benötigen für ihr Wachstum lediglich Wasser, Licht und Kohlendioxid aus der Luft. Sie sind UV-sensibel, weshalb sie auf Südsei­ten selten anzutreffen sind. Auch längere Trockenzeiten können sie überleben, um bei wieder vorhandenem Wasserangebot erneut zu wachsen. An Fassaden werden überwiegend Grün- und Blaualgen beobachtet.

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3 Auf nahezu allen Materialien im Außenbereich findet man Algen und Pilze. Hier z.B. auf einer Fassade mit Faserbetonplatten.

Grundlagen: pilze

5 Pilze leben überwiegend terrestrisch, also auf dem Land oder an organischem Material. Im Gegensatz zu Algen benötigen sie zwar kein Licht, dafür aber Nahrung. Sie sind auf das Vorhandensein von Feuchtigkeit und organischem Material wie Stärke, Zucker oder Zellulose angewiesen. Pilze wachsen überall dort, wo Feuchtigkeit und geeignete Nahrung (das kann auch Schmutz sein) vorhanden sind.

6 Eine Reihe von Risiko- bzw. Einflussfaktoren sind dafür verantwortlich, dass in den letzten Jahren ein verstärktes Auftreten zu beobachten ist. Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns zusammen mit einer Reihe von Forschungsinstituten und Wissenschaftlern mit diesem Phänomen, wobei es schwierig ist, die Verhältnisse an Fassaden in Experimenten exakt nachzustellen.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Eine der Grundvoraussetzungen für das Wachstum von Mikroorganismen an Fassaden ist die Anwesenheit von Feuchtigkeit. Die verschiedenen Einflussgrößen lassen sich in 4 Bereiche gliedern: - konstruktive/bauliche Gegebenheiten, - materialspezifische Eigenschaften, - standortabhängige Fragen, - Klima und Umwelt.

bauliche gegebenheiten

8 Zahlreiche Bausünden, die heute leider oft an der Tagesordnung sind, führen dazu, dass mehr und längere Zeit als nötig Wasser auf der Fassade vorhanden ist. So führen z.B. fehlende oder minimale Dachüberstände zu einer erhöhten Wasserbelastung.

9 Zusätzlich fällt Tauwasser an, wenn die Temperatur der Putzoberfläche unter die Außenlufttemperatur fällt (nachts durch die Abstrahlung von Wärme ins Weltall; bei Autos regelmäßig sichtbar). Da die Trocknung aufgrund der heute üblichen guten Wärmedämmung nur langsam erfolgt (es kommt keine Wärme von innen an den Putz), können Algen und Pilze besser wachsen.

materialspezifische Eigenschaften 12

Taupunktunterschreitung WDVS WDVS dickschichtig 30 kg/m2

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WDVS dünnschichtig 6 kg/m2 Taupunkttemperatur

Temperatur [°C]

8 6 4 2

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Ein typischer Fehler heutzutage ist das Fehlen einer geeigneten Sockelausbildung. Dadurch wirken große Mengen von Wasser und Schmutz auf die Fassade ein. Durch den Schmutz wird die Feuchtigkeit zusätzlich gespeichert. Algenwachstum ist die logische Folge.

Während mineralische weber.min Putze über einen ausgezeichneten Wasserhaushalt verfügen (geringe Wasseraufnahme und sehr schnelle Wasserabgabe) kann es bei dünnschichtigen Putzen, speziell bei Kunstharzputzen zu einem Ungleichgewicht kommen.

Bei dickschichtigen, mineralischen Putzsystemen (vor allem mit einem Edelkratzputz als Endbeschichtung: Putzmasse ca. 20 kg/m2) ist der Tauwasseranfall in der Nacht geringer und die Fassade bleibt dadurch länger trocken.

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Anwendungstipps

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bauliche gegebenheiten

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

einflussfaktoren

standort Entwicklung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre in ppm

365

355

Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur in °C

345

335

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Ein weiterer positiver Aspekt ist die Fähigkeit zur Selbstreinigung der Fassade. Fast alle mineralischen Beschichtungen weisen ein mehr oder weniger ausgeprägtes Kreiden der Oberfläche auf. Mit den herunterrieselnden Körnern bei einem Edelkratzputz werden sowohl Schmutz als auch anhaftende Keime und Sporen von der Fassade entfernt. Die raue Oberfläche ist nicht negativ zu bewerten, sondern sie bewirkt, dass Regenwasser nicht ungebremst die Fassade herabläuft und im unteren Bereich zu einer übermäßigen Wasserbelastung und damit erhöhtem Algenrisiko führt.

Die unmittelbare Nähe von landwirtschaftlich genutzten Flächen begünstigt ein Wachstum ebenso wie Gewässer, Biotope und ähnliche Feuchtigkeits- und Keimspender. Hinzu kommt die geographische Lage: die durchschnittlichen Luftfeuchten und Temperaturen begünstigen oder reduzieren das Befallsrisiko. Vor dem Gebäude stehende Bäume und Sträucher beschatten zum einen die Fassade und reduzieren zum anderen die Luftbewegung, wodurch die Austrocknung behindert wird.

Es gibt verschiedene Theorien zum Einfluss von Klima und Umwelt. Der niedrige SO2Gehalt in der Luft (weniger saurer Regen) fördere das Wachstum, gleichzeitig ist der Gehalt an Stickoxiden (NOx) gestiegen, wodurch der Regen sozusagen wie ein Dünger wirkt. Die stetige Erwärmung der Erde führt zu milderen Wintern und feuchteren Sommern, was das Wachstum fördert. Dazu kommen einzelne Klimaperioden in den letzten Jahren, in denen äußerst günstige Bedingungen für Mikroorganismen herrschten.

1970

1980

1990

2000

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Anwendungstipps

massnahmen zur verhinderung/eindämmung - hoch wasserabweisende beschichtungen

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Zur Vermeidung des Bewuchses dienen alle Maßnahmen, die zu einer Fernhaltung und/ oder schnellen Austrocknung der Feuchtigkeit von der Oberfläche führen. Neben konstruktiven/architektonischen Lösungen sind materialspezifische Lösungen gefordert. Allerdings kann man trotz all diesen Maßnahmen nicht davon ausgehen, dass man in allen Fällen und unter allen Bedingungen eine langfristig algen- und pilzfreie Fassade erhält. Eine Verzögerung auf ein für ein Gebäude erträgliches Wartungsintervall ist aber möglich.

Dieser Ansatz wird oft als erfolgversprechend angeführt. Insbesondere mit hochwertigen Dünnschichtputzen und zusätzlichen Ausrüstungen soll ein positiver Effekt erreicht werden. Die Praxis zeigt jedoch, dass auch sehr glatte und hoch wasserabweisende Oberflächen befallen werden (auch Glas und glatte Kunststoffoberflächen).

Die weitverbreitetste Methode den Bewuchs einzuschränken, ist der Einsatz und die zusätzliche Ausrüstung mit Bioziden im Putz oder Anstrich. Die Krux beim Einsatz von Bioziden ist, dass die Biozide, um eine Wirksamkeit entfalten zu können, wasserlöslich sein müssen. Das führt dazu, dass sie nach einiger Zeit ausgewaschen sind und somit keinen Schutz mehr bieten können. Speziell bei Kunstharzputzen oder auch Dispersionsfarben für WDVS ist es schon seit Jahren üblich, Biozide zuzusetzen, da sonst die Fassaden unter enstprechenden Bedingungen veralgen können.

weber.pas topdry AquaBalance

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Ob der Einsatz von Bioziden, die teilweise als wassergefährdend eingestuft werden und biologisch nicht abbaubar sind, in Zukunft ein Problem für unser Wasser darstellt, kann nicht eingeschätzt werden. Dazu kommt die Menge des enthaltenen Biozides. Diese fällt periodisch nach mehreren Jahren an, da das Biozid dann ausgewaschen ist und ein Anstrich erfolgen muss. Bauphysikalisch betrachtet wird ein WDVS durch Dispersionsanstriche nicht besser. Mit jeder organischen Beschichtung erhöht sich der Tauwasserausfall im System, insbesondere bei Mineralwollesystemen.

Durch spezielle Rezeptierungen kann nun auch bei Dünnschichtputzen der Wasserhaushalt so gesteuert werden, dass keine zusätzliche biozide Filmkonservierung mehr notwendig ist. Dies wurde beim weber.pas topdry AquaBalance AquaBalance umgesetzt.

Beim weber.pas topdry AquaBalance AquaBalance sorgt nach dem Vorbild der mineralischen Putzen, eine kontrollierte Wasseraufnahme und die schnelle Rücktrocknung dafür, dass die Oberflächen länger trocken bleiben. Dadurch fehlt die Grundlage für das Wachstum von Mikroorganismen.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Seit über 100 Jahren stellen wir mineralische Edelputze her. Seit über 25 Jahren setzen wir diese Putze auch auf WDVS ein. In dieser Zeit haben wir und unsere Kunden die Erfahrung gemacht, dass unser mineralischer Putz, insbesondere der Edelkratzputz resistent gegenüber Algen- und Pilzwachstum ist. Er vereint die materialspezifischen Vorteile: - hohe Wärmespeichermasse, - optimale Bindemittelkombination, - hoher pH-Wert, - optimaler Wasserhaushalt (keine Wasserspeicherung, keine Quellung), - Selbstreinigungseffekt (beim Edelkratzputz).

Algen und Pilze werden zukünftig an unseren Fassaden immer wieder anzutreffen sein. Es handelt sich dabei um einen unschönen optischen Mangel. Von den verschiedenen Empfehlungen, dieses Problem zu minimieren, ist der Einsatz optimierter mineralischer Putzsysteme sowie der weber.pas topdry AquaBalance nach die sinnvollste Lösung. Daher haben wir Ihnen aus unserem breiten Sortiment die optimalen Produkte bzw. Systeme herausgesucht, mit denen Sie die größtmögliche Sicherheit vor dem unerwünschten Bewuchs haben. Selbstverständlich auf natürlichem Wege.

risiko-/einflussfaktoren für das wachstum von algen und pilzen Konstruktive/bauliche Gegenheiten l fehlender Dachüberstand l mangelnde Sockelausbildung l fehlender Fassadenschutz durch Gesimse, Fensterbänke, Brüstungen l Feuchtigkeitsaustritt im Bereich von Fensterstürzen, Lüftungsrohren l fehlerhafte Anschlüsse/ Abdeckungen l Regenwasserabführung ungünstig oder defekt l höhere Dämmung, langsamere Trocknung

Materialspezifische Eigenschaften l schlechter Wasserhaushalt (Wasseraufnahme/Trocknung) l niedriger pH-Wert l Quellung von Dispersion (Wasserspeicherung) l schlechtes Diffusionsverhalten (Tauwasser, Austrocknung) l Verschmutzungsanfälligkeit l geringe Wärmespeicherung höhere Unterkühlung nachts l Farbton der Beschichtung l billige, minderwertige Egalisationsanstriche

Standort abhängige Faktoren l höhere Belastung auf dem Lande l Lage und Orientierung begünstigen höhere Feuchtigkeit l regionale Lage (Nebelgebiet, Niederschläge und Temperaturen) l Nähe zu Bächen, Seen, Wäldern und Äckern l Bepflanzung in Hausnähe

Klima und Umwelt

Wo es längere Zeit dauerhaft nass ist, wachsen Algen und Pilze!

Wenn das Wasser lange in der Beschichtung bleibt, wachsen Algen und Pilze!

Höhere Belastung mit Keimen erhöht das Risiko!

Veränderte Umweltbedingungen führen zu besseren Lebensbedingungen für Algen und Pilze!

l niedriger SO2-Gehalt in der Luft, weniger saurer Regen l höherer Stickoxidgehalt, mehr Dünger l geringerer Einsatz von Pestiziden in Land- und Forstwirtschaft l globale Erwärmung l wachstumsfördernde Klimaperioden

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Anwendungstipps

weber.pas topdry AquaBalance

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Kellerdecken und Untersichten einfach gedämmt? Die Kellerdecken und Untersichten bilden in der Regel den unteren Abschluss der beheizten Gebäudeteile. Dies führt in dem darüber liegenden Geschoß häufig zu fußkalten Böden und zu erhöhten Energieverlusten. Mit weber.therm Wärmedämmverbundsystemen können diese Deckenuntersichten mit einem leistungsfähigen und dauerhaften Wärmeschutz versehen werden.

verarbeitung

1

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Die Dämmplatten, z.B. weber.therm MW-PT 034, werden vollflächig mit einem Zahnglätter 10 x 10 mm unter Verwendung von z.B. weber.therm family GROB BlueComfort beschichtet, verklebt und verdübelt. 

3

Alternativ kann der Klebemörtel streifenförmig auf die Decke aufgespritzt werden.

Im Außenbereich werden die Dämmplatten mit Armierungsspachtel, z. B. weber.therm family GROB BlueComfort beschichtet (inkl. eingebettetem weber.therm Textilglasgittergewebe) und mit weber.pas Dünnschichtputz verputzt.

verarbeitung

4 Innenflächen können mit einem Anstrich wie z.B. weber.lor Mineral gestrichen werden oder auch unbeschichtet bleiben.

Benötigte Produkte weber.lor Mineral S 290

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S 231

weber.therm family GROB BlueComfort

S 278

weber.therm MW-PT


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Nach Fertigstellung der verputzen Fassade müssen die Gerüstverankerungen entfernt werden. Die Hakenlöcher können entweder mit einer speziellen Hakenlochklappe, oder mit entsprechendem Material geschlossen werden.

verarbeitung

1 Verputzes Mauerwerk: Die Gerüstschraube wird in dem Untergrund befestigt.

4 WDV-System: Die Gerüstschraube wird in dem Untergrund befestigt.

2 Nach dem Verputzen wird die Gerüstschraube entfernt.

5 Bei Einsatz einer Wärmedämmung muss die Gesamtputzdicke berücksichtigt werden.

3 Das Hakenloch wird mit dem gleichen Material geschlossen.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Löcher der Gerüstanker geschlossen?

6 Das Hakenloch wird mit dem gleichen Material geschlossen.

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie wird der Sockel- und Perimeterbereich bei einem WDVS ausgebildet? Aufgrund der in der Regel höheren mechanischen und feuchtbedingten Beanspruchungen muss der Gebäudesockel und der erdberührte Bereich bei WDVS anders ausgebildet werden. Wie in der Fassade dürfen auch hier nur aufeinander abgestimmte Produkte eingesetzt werden. 1. Der Sockelbereich ist der spritzwasserbelastete Teil der Fassade (Höhe mind. 30 cm). Als Perimeterdämmung wird die Wärmedämmung erdberührter Bereiche bezeichnet. 2. Es muss eine Bauwerksabdichtung gemäß ÖNORM vorhanden sein. Die Horizontalsperre muss etwa 30 cm über Geländeoberkante (GOK) geführt werden. 3. Falls baustellenseitig bereits Perimeterdämmplatten angebracht wurden, muss die Haftung überprüft und zusätzlich über GOK verdübelt werden (s.u.). Die Plattenoberfläche ist aufzurauen.

Einbindung ins Erdreich.

verarbeitung

1 Die weber.therm Sockel oder XPS-Dämmplatten werden vollflächig oder im RandWulst-Punkt-Verfahren mit einer Klebe- und Armierungsspachtel weber.therm family GROB BlueComfort oder weber.tec Superflex D 2 / D 24 verklebt.

2 Der untere Abschluss des Sockelsystems erfolgt mit einer schräg geschnittenen Dämmplatte und bildet den Übergang zur Bauwerksabdichtung.

variante 1

4 Die Armierungsschicht wird mit einer systemkonformen Klebe- und Armierungsspachtel weber.therm und weber.therm Textilglasgitter her­gestellt. Falls eine besonders stabile Ausführung gewünscht ist, kann auch 2lagig armiert werden.

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Mit Perimeter-Dämmung.

5 Nach ausreichender Erhärtung wird auf die ausgetrocknete Armierungsschicht weber. prim Putzgrund mit weber.pas Dünnschichtputz oder der weber.pas marmolit aufgebracht.

3 Falls eine bituminöse Abdichtung vorhanden ist, muss oberhalb GOK mit mind. 2 weber.therm Dübeln gedübelt werden. Die Verklebung erfolgt dann je nach Untergrund mit weber.therm Klebespachtel oder weber.tec Superflex D 2 / D 24.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Zum Schutz des weber.therm-Sockelsystems gegen Beschädigung beim Anfüllen mit Erdreich, ist ein Schutz wie z.B. eine Noppenfolie oder Dränageplatte vorzusehen. Durch konstruktiv vorzusehende Maßnahmen muss Niederschlagswasser von der Fassade weggeleitet werden z.B. Kiesbett bis zum Gefälle vom Sockel weg!

Eine Alternative für eine erhöhte Stabilitätsanforderung stellt das Anbringen von mineralischen Platten im Sockelbereich dar.

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Falls am Ende der Sockel flächenbündig mit mineralischen Platten sein soll, müssen die Sockeldämmplatten eine um 2 cm geringere Dicke aufweisen. Andernfalls entsprechend dünner.

Die mineralischen Bauplatten (z.B. Aquapanel Outdoor oder Blueclad) werden vollflächig auf weber.therm EPS-P oder XPS-R Dämmplatte geklebt.

Mit einem Fräser werden pro Platte Ausfräsungen mit ca. 5 mm Tiefe gefräst. Die Fräsungen sollten ca. 15 cm von jedem Plattenrand entfernt sein.

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Durch die mit dem Fräser bereits vorhandenen Löcher, werden die Bohrungen für die nachfolgende Dübelung mit weber.therm Dämmplattendübeln geschaffen.

Aufbringen eines systemkonformen Unterputzes mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel mit eingebettetem weber.therm Textilglasgittergewebe.

Nach ausreichender Erhärtung des Unterputzes Aufbringen von weber.prim Putzgrund und Endbeschichtung mit weber.pas Dünnschichtputz oder weber.pas marmolit.

variante 2

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Anwendungstipps

Das planeben abgezogene Sockelsystem wird bis 5 cm über GOK mit weber.tec Superflex D2/D24 geschützt. Der Auftrag erfolgt mit einer Bürste oder mit einem Glättbrett. Es müssen mindestens zwei Schichten von max. 2,0 mm aufgetragen werden. Die minimale Auftragsstärke beträgt 4,0 mm.

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie können schadhafte WDVS mit Kunstharzputzen mit mineralischen Putzen dauerhaft saniert werden? In Österreich sind viele Millionen Quadrat­meter Fassadenfläche sanierungs­bedürftig. Dazu gehören auch alte Wärmedämm-Verbundsysteme mit kunstharzgebundenen Endbeschichtungen, besonders jene aus den Anfangszeiten der Wärmedämm-Verbundsysteme. Rissbildung, Ablösung der Endbeschichtung bzw. des gesamten Putzsystems, Putzabplatzungen und Algenbewuchs als Folge von Dauerfeuchte prägen das Schadensbild. Die ursprünglichen Fassadenlösungen stellen sich im Laufe der Jahre als regelrechte Problemfassaden dar.

problem

1 Rissbildung entlang der DämmplattenStöße.

2 Ablösung des Oberputzes durch Dauerfeuchte.

3 Ablösung des gesamten Putzsystems durch Dauerfeuchte.

Rissbildung: Die häufig auftretende Rissbildung entlang der Dämmplatten-Stöße (Abb. 1) hat zwei Ursachen: Zum einen resultiert die Rissbildung aus der Materialermüdung der Armierungs­schicht und zum anderen aus der großen mechanischen Beanspruchung in diesem Bereich. Im Gegensatz zur heute üblichen umlaufenden Verklebung wurden die Dämmplatten in der Vergangenheit nur punktweise fixiert. Unter Temperatureinwirkungen treten dann im Stoßbereich der Dämmplatten größere Spannungen auf, die zur Rissbildung am Oberputz führen.

4 Typische Putzblasen

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Zusätzlich dringt im Laufe der Zeit Feuchtigkeit über diese Risse in das gesamte System ein. Die ungünstigen feuchtetechnischen Eigenschaften von kunstharzgebundenen Oberputzen vergrößern diese Risse zusätzlich, da die eingedrungene Feuchtigkeit durch den Oberputz quasi im System „festgehalten” wird. Aufgrund dieser Dauerfeuchte erfolgt dann nach und nach die Ablösung des Oberputzes oder des gesamten Putzsystems von der Platte (Abb. 2+3). Vielfach sind in diesem Zusammenhang auch mit Wasser gefüllte Putzblasen in Form von Ausbeulungen zu sehen (Abb. 4).


Verputzarbeiten / Wärmedämmung lösung: weber.therm retec verfahren Die Lösung: Das weber.therm retec®-Verfahren

Die einzelnen Varianten des weber.therm retec®-Verfahren

Untergrund/WDVS mit organischer Beschichtung

Oberputz mit Dampfstrahlgerät reinigen

Schlitzverfahren in festgelegtem Rastermaß

Variante 1

Variante 2

Armierungsschicht mit retec®-Mörtel weber.therm retec 740 und Armierung mit weber.therm Textilglasgittergewebe grob

Zusatzdämmung mit weber.therm – EPS-Dämmplatten – Mineralwolle-Dämmplatten – Mineralwolle-Lamellen

Verdübelung mit mindestens vier weber.therm Schraubdübeln/ m2

Der Zustand der zu sanierenden Fassade muss vor Beginn der Arbeiten durch den technischen Außendienst bzw. die Anwendungstechnik von weber überprüft werden. Danach erfolgt eine Sanie­rungs­ empfehlung.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Anwendungstipps

Das patentierte weber.therm retec®-Verfahren (Europ. PatentEP 08100338) bietet erstmals die Möglichkeit, geschädigte Fassaden von WDV-Systemen speziell jene mit kunstharzgebundenen Ober­ putzen dauerhaft, wirtschaftlich und sauber zu sanieren. Bei der grundlegenden Über­arbeitung des alten schadhaften Systems wird ein mineralisches ­Putzsystem oder ­alternativ ein WDV-System mit mineralischem Oberputz aufgebracht. Mit Hilfe des weber.therm retec®-Verfahrens kann erstmals ein Putz- oder WDV-System auf kunstharzgebundener Basis ohne Abriss der Altfassade in ein langlebiges, qualitativ hochwertiges, mineralisches System gewandelt werden.

Armierungsschicht mit retec®-Mörtel weber.therm retec 740 und Armierung mit weber.therm Textilglasgittergewebe grob

Verdübelung mit mindestens sechs weber.therm Schraubdübeln/m2 weber.pas Silikonharzputz alternativ weber.min freestyle Edelputze

weber.pas Silikonharzputz alternativ weber.min freestyle Edelputze

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Verputzarbeiten / Wärmedämmung grundbestandteile des weber.therm retec-verfahrens Die beiden Grundbestandteile des weber.therm retec®-Verfahrens 1. Aufschlitzen der Fassade Durch das Aufschlitzen der F­ assade erreicht man eine Entspannung der Oberfläche des Kunstharzputzes. Damit wird die Voraussetzung für eine dauerhafte Sanierung ­geschaffen. Schlitzbreite: ca. 8 mm; Schlitztiefe: 3 mm in den vorhandenen Dämmstoff.

Austrocknungsverhalten des alten WDVS

weber.therm retec®-Verfahren mit mineralischem Putz auf altem WDVS

120

100

50

0 0.0

0.5

1.0

1.5 2.0 Zeit (Jahre)

Brandschutz Für verbesserten Brandschutz mit EPS-F Dämmplatten empfehlen wir das weber. therm WDVS mit dickschichtigem, mineralischen Edelkratzputz. Schallschutz Prüfungen des Schalldämmmaßes nach DIN 52210 ergaben nach Aufbringen eines mineralischen Putzsystems eine Verbesserung.

2.5

3.0

+ WDVS mit EPS

120

altes S System Putz

Wassergehalt (kg/m3)

Wassergehalt (kg/m3)

altes System s Kalksandstein d

Wärme- und Feuchteschutz Durch das Schlitzen nach dem weber.therm retec-Verfahren wird die Fassade bis zu 50 % diffusionsoffener; dies ergaben Untersuchungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik. Die Austrocknung von geschädigten WDVS, in denen in den ver­gangenen Jahren Feuchtegehalte von bis zu 10 Vol. % festgestellt wurden, wird durch das weber.therm retec-Verfahren deutlich beschleunigt.

60

weber.therm retec®-Verfahren mit Zusatzdämmung

150 Wassergehalt (kg/m3)

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Anwendungstipps

2. Der Mörtel Der speziell für das weber.therm retec®-­Verfahren entwickelte weber.therm retec®-­ Mörtel ist in seinen E ­ igenschaften auf das Verfahren abgestimmt: –S  ehr gutes Fließverhalten zum Verfüllen der Schlitze –H  ohe Haftung bei geringer Vergütung – Diffusionsoffen Er gewährleistet auf den r­ elativ glatten Oberflächen eine o ­ ptimale Haftung und erfüllt die Anforderungen an die Diffusionsfähigkeit in idealer Weise.

80

40

0 0.0

1 2 Zeit (Jahre)

3

+ WDVS mit Mineralwolle altes S System Putz

80

40

0 0.0

1 2 Zeit (Jahre)

3

Reduzierung des Wasserdampf-Diffusions-widerstandes der Kunstharzputzschicht durch das „Schlitzen“ n3  0% bei nachfolgender Dämmung mit EPS n5  0% bei nachfolgender Dämmung mit Mineralfaser n5  0% bei nachfolgendem mineralischen Putzauftrag

Standsicherheit Vor Beginn der Sanierung müssen bei einer sachkundigen Beurteilung der Fassade speziell die Verklebung bzw. die Befestigung des alten WDVS sowie der Zustand der schadhaften Beschichtung festgestellt werden. Durch das Aufschlitzen wird eine zusätzliche Haftfläche von bis zu 30% für den Beschichtungsmörtel geschaffen. Zur Gewährleistung der Standsicherheit wird eine Verdübelung durch das Armierungsgewebe

mit bauaufsichtlich zugelassenen Schraubdübeln vorgenommen. Offizielle Prüfnachweise, Ausführungsdetails und Standsicherheitsnachweise erhalten Sie auf Anfrage.


Eine attraktive Fassade, reduzierte Heizkosten und ein spürbar verbessertes Wohnklima tragen zur Wertstei­ gerung einer Immobilie bei.

Schnelle und saubere Lösung Mit dem weber.therm retec®-Verfahren wird ein Putz- oder WDVSystem auf kunstharzgebundener Basis ohne Rückbau der Altfassade in ein langlebiges, qualitativ hochwertiges, mineralisches System umgewandelt. Die volle Funktionstüchtigkeit des vorhandenen WDV-Systems wird wiederhergestellt. Durch das Schlitzen der Altfassade und das Aufbringen einer neuen diffusionsoffenen mineralischen Oberfläche kann die komplette Struktur austrocknen und somit ihre ursprüngliche Dämmwirkung entfalten. Aus bauphysikalischer Sicht werden geschädigte und relativ dampfdichte, kunstharzgebundene Putzsysteme durch das weber.therm

retec®-Verfahren in diffusionsoffenere Systeme gewandelt, die durch eine lange Lebensdauer überzeugen.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wirtschaftliche Vorteile des weber.therm retec®-Verfahrens Konventionelle Sanierung

Sanierung mit dem weber.therm retec®-Verfahren

= ca. 175 EUR/qm

EUR 70 – 80

EUR ca. 100

Aufbau des neuen Systems

Rückbau: • Entfernen des Systems • Abknipsen der Dübel • Abstemmen der verbleibenden Mörtelbatzen

= ca. 70 EUR/qm staatliche Fördermittel möglich

= ca. 40 EUR/qm ohne Zusatzdämmung

Zusatzdämmung von 60 mm

EUR

Neuaufbau mineralischer Edelkratzputz, Reibputz

60 – 70

EUR 30 – 40

5*

Schlitzen

5*

* Beziehen sich auf eine 3-4 mm dicke Altarmierung. Exakte Zeitwerte sind am Objekt zu ermitteln.

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Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Die Arbeitsschritte des weber.therm retec-Verfahrens Das patentierte weber.therm retec®-Verfahren bietet die Möglichkeit geschädigte WDV-Systeme der ersten Generation dauerhaft, wirtschaftlich und sauber zu sanieren. Mit Hilfe des weber.therm retec®-Verfahren kann ein Putz oder WDV-System auf kunstharzgebundener Basis ohne Rückbau der Altfassade in ein langlebiges, nachhaltiges, mineralisches System überführt werden.

untergrundprüfung

1 Begutachtung der Fassade durch den technischen Außendienst von Weber.

vorbehandlung

2 Die komplette Fassade wird mit einem Dampfstrahlgerät gründlich gereinigt. Je nach Grad der Schädigung erfolgt die Reinigung mit mäßiger Temperatur und mäßigem Druck.

3 Anschließend wird die Fassade horizontal und vertikal mit einer Fräse geschlitzt. Das Rastermaß der Schlitzung liegt je nach Schädigung zwischen 15 x 15 cm bis 30 x 30 cm.

verarbeitung

4 Schlitzbreite: 8 mm, Schlitztiefe: ca. 3 mm (in den EPS-Dämmstoff).

62

5 Variante 1: mit Zusatzdämmung. Den speziellen Klebe- und Armierungsmörtel weber.therm retec® in einer Dicke von 6-8 mm aufbringen.

6 Der frisch aufgetragene Armierungsmörtel muss aufgekämmt werden, z. B. mit einem gezahnten Glätter, oder Zahnspachtel, Zahnung mind. 10 x 10 cm2.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung verarbeitung

9

Die Mineralwolle oder PolystyrolDämmplatten werden unter schiebenden Bewegungen in das Kleberbett eingedrückt. Anschließend erfolgt eine vollflächige Gewebearmierung.

Variante 2: ohne Zusatzdämmung. Den Armierungsmörtel in einer Dicke von 6-8 mm auftragen und im oberen Drittel, vollflächig ein Armierungsgewebe einlegen.

Nach ausreichender Erhärtung des Putzes die Oberfläche mit einem geeigneten Nagelbrett mit kreisenden Bewegungen kratzen (nach dem Kratzen Oberputz im Mittel von ca. 10 mm). Die gekratzte Putzoberfläche von oben nach unten abkehren.

10

11

12

Der Edelkratzputz wird maschinell oder von Hand auf den aufgekämmten Armierungsmörtel aufgetragen.

Den Edelkratzputz mit einer Kartätsche planziehen.

Nach ausreichender Erhärtung des Putzes die Oberfläche mit einem geeigneten Nagelbrett mit kreisenden Bewegungen kratzen (nach dem Kratzen Oberputz im Mittel von ca. 10 mm). Die gekratze Putzoberfläche von oben nach unten abfegen.

13

14

15

Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Armierungsmörtel gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim Putzgrund grundiert werden.

Nach ca. 24 stündiger Trocknung z.B. weber.pas Silikonharzputz in Kornstärke auftragen.

Aufgetragenes Material je nach gewünschter Struktur mit Kunststoffglätter strukturieren

Anwendungstipps

8

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

7

Benötigte Produkte weber.therm retec

S 282

weber.pas Silikonharzputz

S 216

63


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden Fassadendekorprofile verlegt? Die thermische Sanierung von Stuckfassaden mit Wärmedämm-Verbundsystemen erfordert oft einen Rückbau der aufgesetzten Fassadenprofile. Nach dem Aufbau des WDVS gibt es regelmäßig den Wunsch, die ursprüngliche Optik der Fassade wieder herzustellen. Eine wirtschaftliche Lösung sind hierbei Fassadendekorprofile aus beschichtetem Polystyrol oder aus einem mineralischem Leichtbaustoff. Zur Nachstellung werden die Gestaltungselemente vor dem Rückbau dokumentiert und vermaßt.

untergrund

1 Der Untergrund kann trocken oder feucht, muss aber fest, tragfähig, gipsfrei und weitesgehend eben sein. Er sollte nach den im Guide beschriebenen Untergrundprüfungen begutachtet werden.

4 Der Auftrag des weber Haftmörtels oder weber Elastikkitt erfolgt vollflächig, je nach Profilgröße im Floating und Buttering Verfahren, mit einer 8-10 mm Zahnkelle.

64

verarbeitung

2 Profile gemäß Plan an der Fassade vermessen und anzeichnen.

5 Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

3 Die Profile werden mit einer Hartschaumspezialsäge in einem Schneidladen zugesägt. Größere Profile machen den Einsatz einer elektrischen Bandsäge erforderlich.

6 Der herausquellende Klebemörtel wird entfernt. Bei waagerecht verlegten Profilen wird aus dem hervorquellenden Klebemörtel eine Hohlkehle ausgebildet.


Verputzarbeiten / Wärmedämmung verarbeitung

9

Die Fugen werden mit Wasser angefeuchtet. Anschließend werden sie mit weber Elastikkit verfugt.

Die V-förmige Fuge wird mit Fassadenacryl verschlossen.

Je nach Gestaltungswunsch können die Fugen mit Quarzsand abgesandet werden.

10

11

12

Als Oberflächenfinish erhalten die Profile einen zweimaligen Anstrich mit weber.ton Fassadenfarbe.

Massive Elemente aus einem gebundenen Leichtbaustoff: Die Vorarbeiten, Verlegung und Beschichtung der Profile erfolgt analog zu den EPS-Dekorprofilen. Je nach Größe, Ausladung und Gewicht erfolgt eine zusätzliche Verdübelung.

Die Fugen der Dekorprofile werden vollflächig mit weber Elastikkitt verklebt. Das hervortretende Material wird abgenommen.

Anwendungstipps

8

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

7

Benötigte Produkte weber Elastikkitt

S 287

65


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden mineralische Edelkratzputzfassaden strukturerhaltend überstrichen? Durch jahrzehntelange Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee, UV und Sonneneinstrahlung wittern Edelkratzputzfassaden ab und verlieren ihr ursprüngliches optisches Erscheinungsbild. Zunehmende Verunreinigung der Umwelt, erhöhte Staubbelastungen setzten Fassadenflächen immer mehr zu.

verarbeitung

1

2

Reinigen der Fassadenfläche mittels Hochdruckreiniger unter Zugabe von weber Fassadenrein und Handbürste – austrocknen lassen.

3

Grundieren des saugenden Untergrundes mit weber.prim Fluat.

Nach einer Trocknungszeit (witterungsabhängig) von ca.12 Stunden 2 maliger Anstrich mit z.B. weber.ton purosil Silikatanstrich im gewünschten Farbton mit einer Malerbürste, -roller oder Pinsel. Die richtige Streichkonsistenz wird durch Zugabe von weber Silikatverdünnung erreicht.

Benötigte Produkte weber Fassadenrein

66

S 465

weber.prim Fluat

S 467

weber.ton purosil

S 220


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Eine der Grundvoraussetztungen für das Wachstum von Mikroorganismen an Fassaden ist die Anwesenheit von Feuchtigkeit. Die verschiedenen Einflussgrößen lassen sich in 4 Bereiche gliedern: - konstruktive/bauliche Gegebenheiten; - materialspezifische Eigenschaften; - standortabhängige Fragen; - Klima und Umwelt. Ein wesentlicher Faktor ist der Tauwasseranfall, wenn die Temperatur der Putzoberfläche unter der der Außenlufttemperatur fällt (nachts durch die Abstrahlung von Wärme in die Umgebung; bei Autos regelmäßig sichtbar). Da die Trocknung bei durchfeuchteten Kunstharzputzen nur langsam erfolgt bildet sich ein für Algen und Pilze günstigeres Klima.

verarbeitung

1

2

Fassadenfläche mit weber Algenentferner satt einstreichen und einwirken lassen. Reinigen der Fassadenfläche mittels Hochdruckreiniger unter Zugabe von weber Fassadenrein - austrocknen lassen und nochmals mit weber Algenentferner einstreichen und austrocknen lassen.

3

2-maliger Anstrich mit z.B weber.ton micro V zusätzlich biozidausgerüstet im gewünschten Farbton mit einer Malerbürste, Pinsel oder Farbroller.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden mit Algen und Pilzen befallene organische/Kunstharz-Putzfassaden überstrichen?

Die richtige Streichkonsistenz wird durch Zugabe von klarem Wasser erreicht. Grundanstrich: ca. 15- 20% mit klarem Wasser verdünnt streichen. Deckanstrich: ca. 5- 10% mit klarem Wasser verdünnt streichen.

Benötigte Produkte weber Algenentferner

S 466

weber.ton micro V

S 225

67


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden WDVS teils auch mit Algen und Pilzen befallene Putzfassaden überstrichen? Der Bewuchs von Fassaden mit Mikroorganismen wie Algen und Pilzen ist keine typische Erscheinung unserer Zeit. Algen und Pilze gibt es im Außenbereich schon immer und sie treten auf allen möglichen Untergründen auf. Ihr verstärktes Vorkommen heute wird auf die besser gewordenen Wachstumsbedingungen zurückgeführt. Ein Bewuchs mit Algen und Pilzen beeinträchtigt lediglich das Aussehen der Fassade, die Funktionstüchtigkeit insbesondere der Witterungsschutz, wird dadurch nicht eingeschränkt. Generell ist es z.Zt. nicht möglich, dauerhaft das Wachstum von Algen und Pilzen auf Fassaden zu verhindern.

verarbeitung

1

2

Ohne Algen und Pilzbefall: Reinigen der Fassadenfläche mittels Hochdruckreiniger unter Zugabe von weber Fassadenrein und Handbürste - austocknen lassen. Bei zusätzlichem Algen und Pilzbefall: Fassadenfläche mit weber Algenentferner satt einstreichen und einwirken lassen. Reinigen der Fassadenfläche mittels Hochdruckreiniger unter Zugabe von weber Fassadenrein. Austrocknen lassen, nochmals mit weber Algenentferner einstreichen und austrocknen lassen.

3

2-maliger Anstrich mit z.B. weber.ton micro V zusätzlich biozidausgerüstet im gewünschten Farbton mit einer Malerbürste, Pinsel oder Farbroller. Bei saugenden Untergünden mit weber.prim Silikongrund grundieren.

Die richtige Streichkonsistenz wird durch Zugabe von klarem Wasser erreicht. Grundanstrich: ca. 15- 20% mit klarem Wasser verdünnt streichen. Deckanstrich: ca. 5- 10% mit klarem Wasser verdünnt streichen.

Benötigte Produkte weber Fassadenrein weber.prim Silikongrund

68

S 465 S 466

weber Algenentferner

S 466

weber.ton micro V

S 225


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Abgewitterte Fassadenflächen oder Fassadenflächen mit nicht aufeinander abgestimmten Anstrichqualitäten führen zum Ablösen von Anstrichen. Dadurch verliert die Fassade Ihren Schutz und muss deshalb richtig und fachgerecht instandgesetzt werden.

verarbeitung

1

2

Mechanisches entfernen des abblätternden Anstriches, abbürsten, abkratzen. Nach Bedarf und Untergerundbeschaffenheit reinigen der Fassadenfläche mittels Hochdruckreiniger bei geringem Druck unter Zugabe von weber Fassadenrein und Handbürste - austrocknen lassen.

3

weber.prim P61 Tiegengrund unverdünnt und satt mittels Malerbürste aufbringen. Bei stark saugenden oder stark sandenden Untergründen kann eine zweite Grundierung nass in nass gestrichen werden.

2-maliger Anstrich mit weber.ton micro V zusätzlich biozidausgerüstet im gewünschten Farbton mit einer Malerbürste, Pinsel oder Farbroller. Die richtige Streichkonsistenz wird durch Zugabe von klarem Wasser erricht. Grundanstrich: ca. 15 - 20% mit klarem Wasser verdünnt streichen. Deckanstrich: ca. 5 - 10% mit klarem Wasser verdünnt streichen.

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden sandende Fassadenflächen mit abblätterndem Anstrich überstrichen?

Benötigte Produkte weber Algenentferner

S 466

weber.ton micro V

S 225

69


Anwendungstipps

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Verputzarbeiten / Wärmedämmung

Wie werden mineralische Fassadenflächen mit Haarrissen bzw. Strukturunterschieden ausgeglichen und überstrichen? Oftmals werden Instandhaltungsmaßnahmen an einem Gebäude notwendig. Entfernen von Reklameschildern, Erneuern von Regenabfallrohren, Ausbesserungen von Wasserschäden,.... Auch in die Jahre gekommene Fassadenflächen weisen oftmals durch Modernisierungsarbeiten Risse auf. Diese Flächen und rissige Stellen müssen dem Altbestand angeglichen werden und die Struktur der Fassadenfläche soll einheitlich werden.

verarbeitung

1

2

Reinigen der Fassadenfläche mittels Hochdruckreiniger unter Zugabe von weber Fassadenrein und Handbürste – austrocknen lassen.

3

Partielles oder vollflächiges Auftragen von weber.ton elastosil mittels Malerbürste oder Pinsel, wobei auf die gleichmäßige Verteilung des Streichgrundes zu achten ist und die Struktur angegelichen wird.

Nach einer Trocknungszeit (witterungsabhängig) von ca. 12 Stunden gegebenenfalls grundieren mit weber.prim Silikatgrund und 2 maliger Anstrich mit weber.ton variosil im gewünschten Farbton mit Malerbürste oder Pinsel. 

Benötigte Produkte weber Fassadenrein weber.ton variosil

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S 465 S 222

weber.ton elastosil

S 223

weber.prim Silikatgrund

S 467


Fliesenverlegung

die wahl der richtigen zahnung

Die Fliesen müssen beim Einlegen in das frisch aufgezogene Kammbett eingedrückt und eingeschoben werden, damit die Fliesenrückseite möglichst vollflächig mit Kleber benetzt wird. Zur Beurteilung der Rückseitenbenetzung sollte eine der unmittelbar verlegten Fliesen aufgenommen werden und auf deren Benetzung überprüft werden. Bei unzureichender Rückseitenbenetzung ist gegebenenfalls eine größere Zahnung zu verwenden. Ferner ist entscheidend wie sich die rückseitige Fliesenprofillierung darstellt.

Wand- und Bodenfliesen mit einer Kantenlänge über 200 - 300 mm: Zahnung 8 x 8 mm

Fliesenverlegung

Die Auswahl der richtigen Zahnung ist ein wichtiger Aspekt für eine dauerhafte Verklebung von Fliesen und Platten zum jeweiligen Untergrund. Durch die Verwendung eines ausreichend dimensionierten Kammspachtels wird die jeweils notwendige Mörtelschichtdicke vorgegeben. Diese ist nach Anwendung bzw. Fliesenformat auszuwählen.

Anwendungstipps

Die Wahl der richtigen Zahnung

Wand- und Bodenfliesen mit einer Kantenlänge über 300 - 400 mm: Zahnung 10 x 10 mm

Mosaik mit einer Kantenlänge über 25 bis 100 mm: Zahnung 4 x 4 mm

Kleinmosaik mit einer Kantenlänge bis 25 mm: Spitzzahnung 2,5 mm Großformatige Bodenfliesen über 400 mm: Fließbettzahnung Bei großformatigen Bodenfliesen bzw. zur Verlegung im Außenbereich sollte, wegen einer möglichst hohlraumarmen Bettung, ein Fließbettkleber eingesetzt werden.

Wand- und Bodenfliesen mit einer Kantenlänge über 100 - 200 mm: Zahnung 6 x 6 mm

71


Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Untergrundpr端fung Fliesenverlegesysteme

72


Fliesenverlegung

Die Klopfprüfung

Die Hammerschlagprüfung

dient zum Aufspüren von Hohlstellen.

soll helfen, Schalen und Schichtenbildung im Verlegeuntergrund (z.B. Estrich) zu erkennen.

1

2

Zur Erkennung von Hohlstellen sollte der Untergrund mit einem stumpfen Hammer abgestriffen und abgeklopft werden. Im Bereich von Hohlstellen zeigt sich ein dunkler Klang. Hohlstellen sind durch geeignete Maßnahmen zu beheben.

Mit einem stumpfen Hammer wird in einem Winkel von ca. 45° auf die Oberfläche geschlagen.

Die Wischprüfung

Die Benetzungsprüfung

dient zur Identifikation von Oberflächenverunreinigungen.

dient zur Bewertung der Saugfähigkeit des Untergrundes.

1 Man wischt mit einem trockenen Tuch oder mit der Hand über die Oberfläche. Verbleiben Rückstände von Staub oder anderen losen Bestandteilen, so sind diese zu entfernen.

1 Der Untergrund wird mit Wasser beträufelt. Wird das Wasser sehr schnell aufgesogen, so ist der Untergrund zu stark saugend. Durch den Einsatz der geeigneten Grundierung kann das Saugverhalten gemindert werden.

Platzt eine Schale aus der Oberfläche heraus, muss die Oberfläche durch geeignete Maßnahmen (schleifen, fräsen) von den Ablagerungen befreit werden.

Fliesenverlegung

1

Anwendungstipps

Untergrundprüfung Fliesenverlegesysteme

2 Bleibt das Wasser auf dem Untergrund stehen, so ist der Untergrund schwach saugend. Bei optimalem Saugverhalten wird das Wasser langsam aber kontinuierlich aufgesogen.

Die Feuchtigkeitsmessung Zulässige Restfeuchte von Zement- und Calciumsulfatestrich bei der Aufnahme von keramischen Belägen und Naturwerksteinen Estrichart

CM-%

Zementestrich (CT) unbeheizt

≤ 2,0%

Zementestrich (CT) beheizt

≤ 2,0%

Calciumsulfatestrich (CA, CAF*) unbeheizt

≤ 0,5%

Calciumsulfatestrich (CA, CAF*) beheizt

≤ 0,3%

Bei beheizten Estrichkonstruktionen eine Dichtheitsprüfung und das Funktionsheizen vor der Belegung durchführen. *Calciumsulfatfließestriche (CAF) müssen angeschliffen werden (mit Schleifpapier der Körnung 16). Die Empfehlungen der aktuellen ZDB-Merkblätter sind zu beachten. Bei schnell abbindenden Estrichen sind die entsprechenden Produktangaben zu beachten.

Die Belegreife des Untergrundes ist abhängig von seiner Restfeuchte. Zur Ermittlung von Restfeuchte in Untergründen ist der Einsatz von speziellen CM-Messgeräten zu empfehlen. Dabei ist die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Geräteherstellers zu beachten.

Zulässige Restfeuchte von Zement-, Kalkzement- und Gipsputzen bei der Aufnahme von keramischen Belägen und Naturwerksteinen Zement- und Kalkzementputz Gipsputz

lufttrocken ≤ 1,0 CM-%

Bei schnell abbindenden Putzen sind die entsprechenden Poduktangaben zu beachten.

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Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Trockenrohdichte in kg/m³

2000

1000

500

0 8

6

4

2

0

Druckfestigkeit in N/mm² Wärmedämmputz

Leichtputz Typ II

Normalputz

Leichtputz Typ I

werk hat in d

Fliesenverlegung

1500

Neben den bekannten Normalputzen Der Putz muss sorgfältig auf das jeweilige (Kalkzement) und den bewährten Mauerwerk abgestimmt werden (siehe Leichtputzen Typ I gibt es die neue Seiten „Mauerwerk und Unterputz“). WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? Putzgeneration der Leichtputze Typ II. Das Spektrum der mineralischen Putze ist heute sehr breit. Es reicht vom konventionellen festen und schweren Zementputz bis zu den Superleichtputzen der neuesten Generation, die nur noch sehr geringe Festigkeiten aufweisen. Die Putze unterscheiden sich nicht nur in der Art der eingesetzten Bindemittel, sondern auch durch die Art der Zuschläge insbesondere den Einsatz von Leichtzuschlägen. Sie wurden dem neuen, immer leichteren und wärmedämmenden Mauerwerk angepasst. Auf solchen Untergründen kann der Einsatz eines ungeeigneten Putzes zu Rissbildungen oder gar zu Gefügezerstörungen der Untergründe führen. Dafür war es notwendig, die Festigkeit und auch die Rohdichte der Putze zu senken. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Produkte (und auch Festigkeiten) eignen sich aber (fast) alle Putze zur Aufnahme von Fliesen und Platten. Allerdings sollte die Auswahl des Fliesenklebers und die eingesetzten Fliesen oder Platten auf den jeweiligen Putz abgestimmt werden. Die neuen Wandbildner Putzmörtel nach - ÖNORM EN 9981 - ÖNORM 3346 - ÖNORM EN 13279

Klassifizierung nach ÖNORM EN 12004 C2 TE z.B. weber.xerm 850

Klassifizierung nach ÖNORM EN 12004 C2 TE / S1 z.B. weber.xerm 858

Klassifizierung nach ÖNORM EN 12004 C2 FTE / S1 z.B. weber.xerm 856F

Zementputz CS IV mit > 6,0 N/mm z.B. weber.san Sockelputz

Kalkzementputze CS II mit mind. > 2,0 N/mm2 z.B. weber.dur Zementreiber Kalkzement-Leichtputze CS II mit mind. > 2,0 N/mm2 und Trockendichte > 1000 kg/mm2 z.B. weber.dur LeichtGrund Kalkputze (hydr.) CS II mit > 2,0 N/mm2 * z.B. weber.cal 172, 173 Oberputze CS I** z.B. weber.min Kratzputz Dämmputze CS I** Rohdichte ca. 250 kg/m Hoch wärmedämmendes Mauerwerk hat in 2 Gipsputze mit > 2,0 N/mm der RegelP niedrige Rohdichten und z.B. weber.dur GipsGlätter Festigkeiten auf Grund des hohen Porenanteils. 3

weber

-

Trockenrohdichte in kg/m³

2000 2

1500

Klassifizierung nach ÖNORM EN 12004 C2 TE / S1 z.B. weber.xerm 854 Flex-Leichtfliesenkleber

-

1000

500

0

- den bekannten Normalputzen Neben 8

6

4

2

0

Druckfestigkeit in N/mm²

Wärmedämmputz

Leichtputz Typ II

Normalputz

Leichtputz Typ I

(Kalkzement) und den bewährten   Leichtputzen Typ I gibt es die neue Putzgeneration der Leichtputze Typ II. empfehlenswert



Der Putz muss sorgfältig auf das jeweilige Mauerwerk  abgestimmt werden (siehe  Seiten „Mauerwerk und Unterputz“). geeignet

bedingt geeignet

nicht geeignet

-

putzoberflächen Bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit der eingesetzten Putze ist folgendes zu beachten: Als Untergrund für keramische Beläge und Naturwerkstein sind nur abgezogene Putze (nicht gefilzt, nicht geglättet) der Qualitätsstufen Q2 und Q3 nach ÖNORM 3946 geeignet. Bei erhöhten Anforderungen an die Ebenheit nach DIN 18202 sind die Putze nach der Qualitätsstufe Q3 herzustellen. * Das Verlegen von Fliesen auf Kalkputzen ist nur möglich, wenn dieser ausreichend hydraulische Bindemittelanteile enthält. Voraussetzung dafür ist, dass der eingesetzte Kalkputz wie z.B. weber.cal 173 Anteile von hochhydraulischem Kalk enthält. Die Standzeit von Kalkputzen muss bei Schichtdicken bis 10 mm mind. 14 Tage betragen. Bei Putzdicken > 10 mm sind die Standzeiten dementsprechend zu erhöhen. ** Das Verlegen von Fliesen auf Putzen der Festigkeitsklasse CS I ist nur im Innenbereich möglich. Hier muss ein Ausgleichsputz von ca. 7 mm Dicke mit der Klebe- und Armierungsspachtel weber.tehrm family grob und die Einbettung des weber.therm Textilglasgittergewebes erfolgen. Die Standzeit dieses Ausgleichsutzes muss mind. 14 Tage betragen. Bei den in der Tabelle beschriebenen Putzen der Festigkeitsklasse CS II oder Gipsputze der Festigkeitsklasse B i bis B VI darf eine maximale Klebebettdicke von 3 mm nicht überschritten werden.

74


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Häufig sind alte Fliesenbeläge schadhaft oder optisch nicht mehr ansprechend, so dass der Wunsch nach einer Neugestaltung besteht. Alte keramsiche Beläge zu entfernen ist allerdings aufwändig, teuer und sehr zeitintensiv. Durch den Einsatz moderner Verlegematerialien lässt sich dieser Aufwand minimieren. Weber-Deitermann bietet Lösungen für die schnellere und sichere Neugestaltung alter Fliesenbeläge.

vorbereitung

verarbeitung

1

2

Haftungsmindernde Verunreinigungen auf der Oberfläche des alten Fliesenbelages sind sorgfältig zu entfernen. Fettige und ölige Bestandteile sind zu entfernen.

2

1

Vorhandene Fehlstellen können mit weber.plan 819 ausgeglichen werden.

3

Nach Trocknung der Grundierung wird eine Kontaktschicht mit z.B. weber.xerm 858 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

Fliesenverlegung

Wie verlegt man Fliese auf Fliese im Innenbereich?

Der tragfähige alte Fliesenbelag wird zunächst mit weber.prim 803 grundiert.

4

Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.

Nach dem Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit dem wasser- und schmutzabweisenden Fugenmörtel weber. fug 875 F oder 877 verfugt werden.

Benötigte Produkte weber.plan 819 weber.fug 875 F

S 362 S 349

weber.prim 803 weber.fug 877

S 330 S 350

weber.xerm 858

S 341

75


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Was WELCHER muss bei der FLIESENKLEBER Badezimmersanierung EIGNET SICH beachtet FÜR WELCHEN werden?PUTZ? Das moderne Badezimmer vereint Funktionalität und Ästhetik in individuell gestalteten Räumen. Der Einsatz von entsprechenden Verlegematerialien ermöglicht es, alte Nasszellen rationell in neu gestaltete Wohlfühloasen zu verwandeln. Dabei muss in vielen Fällen der alte Fliesenbelag nicht entfernt werden, sondern kann mit einem neuen, modernen Fliesenbelag überarbeitet werden. Das spart Zeit, reduziert die Staubbelastung und den Bauschutt.

vorbereitung

1 Haftungsmindernde Verunreinigungen auf der Oberfläche des alten Fliesenbelages sind sorgfältig zu entfernen. Fettige und ölige Bestandteile sind zu entfernen.

2 Eventuell ist ein Niveauausgleich oberhalb des alten Fliesenbelags notwendig. Dieser kann mit dem Ausgleichs- und Reparaturspachtel weber.plan 818 ausgeführt werden. Die Verlegung der Wandfliesen kann bereits nach 5 Stunden erfolgen.

3 Auch Gestaltungselemente sind mit Fliesenbauplatten, die mit z.B. weber.xerm 858 verklebt werden, realisierbar.

verarbeitung

1 Die Übergänge vom Niveauausgleich zum alten Fliesenbelag sind mit einer Gewebespachtelung aus z.B. weber.xerm 858 zu versehen.

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2 Tragfähige alte Fliesenbeläge werden zunächst mit weber.prim 803 grundiert.

3 Feuchtigkeitsbeanspruchte Wandflächen z.B. im Duschbereich sind mit weber.tec 824 bzw. weber.tec 822 (in 2 Arbeitsgängen) und den zum Dichtsystem gehörenden Dichtbändern und Manschetten weber.tec 828 abzudichten.


Fliesenverlegung verarbeitung

verarbeitung boden

Nach Trocknung der Ausgleichsschicht wird eine Kontaktschicht mit z.B. weber.xerm 858 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

2

1

Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.

3

Nach Trocknung der Ausgleichsschicht wird eine Kontaktschicht mit z.B. weber.xerm 858 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

Alte Zementestriche können, wenn nötig, mit z.B. weber.plan 813-25 ausgeglichen werden. Diese Flächen werden vorher mit weber.prim 801 grundiert.

4

Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der gesamte fertige Belag (Wand und Boden) mit dem wasser- und schmutzabweisenden Fugenmörtel weber.fug. 875 F oder der Flexfuge weber.fug 877 verfugt werden.

Anwendungstipps

5

Fliesenverlegung

4

5 Anschluss- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.

Benötigte Produkte weber.xerm 858 BlueComfort weber.fug 877 weber.fug 883

S 341 S 350 S 353

weber.plan 813-40 weber.fug 875 F

S 360 S 349

weber.prim 801 weber.fug 881

S 328 S 351

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER werden Bodenflächen FLIESENKLEBER im EIGNET Innenbereich SICH FÜR ausgeglichen? WELCHEN PUTZ? Die Qualität und Optik eines Bodenbelages ist in großem Maße von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Leider entsprechen diese oft nicht den Anforderungen für die Aufnahme eines Oberbelages. Mit einer selbstverlaufenden Bodenspachtelmasse wie z.B. weber.plan 813-25 können Bodenbeläge optimal ausgeglichen und damit für die nachfolgende Verlegung eines Oberbelages vorbereitet werden. Der Einsatz einer geeigneten Spachtelmasse sollte auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden. Hier bietet Weber entsprechende Produkte für verschiedene Anwendungsfälle.

vorbereitung

vERARBEITUNG

1

2

Der tragfähige Untergrund wird zunächst mit weber.prim 801 für saugende Untergründe oder weber.prim 803 für nicht saugende Untergründe vorbehandelt.

1

Deshalb muss der direkte Anschluss der Bodenfläche zu angrenzenden Bauteilen (z.B. Wänden, Rohrdurchführungen usw.) durch den Einbau eines Randdämmstreifens verhindert werden.

2

3

Die Nivelliermasse wird beginnend am tiefsten Punkt des Untergrundes ausgegossen.

4

Anschließend wird die Nivelliermasse mit einer Glättkelle, dem Rakel oder einer Stachelwalze in der benötigten Schichtdicke gleichmäßig verteilt. Der Einsatz einer Stachelwalze bewirkt ein optimales Entlüften zur Vehinderung von Lufteinschlüssen in der ausgehärteten Spachtelmasse.

Benötigte Produkte weber.prim 801

78

S 328

Die selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse z.B. weber.plan 813-40 wird mit einem geeigneten Rührwerk gemäß den Verarbeitungshinweisen angerührt.

weber.plan 813-40

S 360

Auf größeren Flächen ist das Einbringen der Nivelliermasse mit entsprechender Maschinentechnik im Pumpverfahren zu empfehlen.


Fliesenverlegung

anwendungsgebiete, schichtdicken & untergrundvorbehandlung

Zementestrich

CAF Anhydritestrich

weber.plan 813-10

weber.plan 813-40

1-10

2 - 40

weber.prim 802 weber.prim 801 **

weber.prim 802

1-10

2- 10

weber.prim 802

weber.prim 802

Bemerkungen

Anwendungstipps

Untergrund

11 - 40 weber.prim 807 * 10 - 40

Holzdielen / OSB

weber.prim 803 + Gewebe 2-3 weber.prim 802

Spanplatten

weber.prim 807 * + Gewebe

nach max. 3d belegen sonst versiegeln: weber.prim 807 *

1-5

Festigkeitsklasse mind. IC 10

weber.prim 803

Gussasphalt

5 - 20 weber.prim 807 * + Gewebe

Alte Fliesen

1 -10

2 - 40

weber.prim 803

weber.prim 803 10 mm Überdeckung der Heizleiter

Elektro Fußbodenheizung

Fliesenverlegung

10 - 40

nach max. 3d belegen sonst versiegeln: weber.prim 807 *

ggf. Heizmatte mit weber.xerm 860 F fixieren

untergrundabhängig >10 mm Rohrüberdeckung

Warmwasser Fußbodenheizung im Verbund und auf Holzdielen / OSB

untergrundabhängig + Gewebe 20 - 40

Auf Trennlage

nach max. 3d belegen sonst versiegeln: weber.prim 807 *

Gewebe 25 - 40

Auf Dämmung

nach max. 3d belegen sonst versiegeln: weber.prim 807 *

Gewebe 6 - 40

Direkte Nutzschicht untergrundabhängig

max. Weichbereifung Achslast < 2 Tonnen

untergrundabhängig

= Schichtdicke (mm) = Grundierung + ggf. Gewebe * Grundierung satt auftragen, dass der Sand (0,7-1,2) gut eingebunden ist, vor der Überarbeitung losen Sand abkehren ** nur für Kleinflächen

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER erstelle ichFLIESENKLEBER einen schnell belegreifen EIGNET SICHGefälleestrich FÜR WELCHEN imPUTZ? Verbund? Beim Neubau oder bei der Sanierung ist es gelegentlich erforderlich Estriche aufgrund der Nutzung oder einer Feuchtigkeitsbeanspruchung im Gefälle auszuführen. Der Einsatz von speziellen Schnellestrichen ermöglicht hierbei die Arbeiten ohne größeren Zeitverzug durchzuführen. Der Schnellestrich weber.plan 816 zeigt hier durch das schnelle Abbindeverhalten eindeutige Vorteile: Der Estrich kann bereits nach 24 Stunden mit Fliesen belegt werden. Eine schnelle Nutzung des Bodens sorgt für einen schnellen Baufortschritt.

vorbereitung

verarbeitung

1

2

Zur Verbesserung des Haftverbundes sind mineralische Untergründe maschinell aufzurauen mittels Schleiftechnik, oder durch ein Sandstrahl-, oder Kugelstrahlverfahren. Nach Reinigung ist der Untergrund mattfeucht vorzunässen.

1

Um Schallbrücken und Spannungen zu vermeiden, muss ein direkter Kontakt des Estrichs zu angrenzenden Bauteilen durch den Einbau eines Randdämmstreifens verhindert werden. Erst nach Fertigstellung des Oberbelages dürfen die überstehenden Randstreifen abgeschnitten werden.

2

3

weber.plan 815 wird im Zwangsmischer oder Freifallmischer angemischt.

4

Der Estrich wird in die frisch aufgebrachte Haftbrücke aufgebracht und im gewünschten Gefälle, z.B. über Estrichlehren, ausgezogen. Estrichlehre entnehmen und Flächen schließen.

Benötigte Produkte weber.plan 815

80

S 361

Haftschlämme aus weber.plan 816 mit Anmachflüssigkeit aus 1 RT weber.ad 785 und 2 RT Wasser knollenfrei anmischen. Die Haftschlämme ist flächendeckend 3-5 mm dick auf den Untergund einzubürsten.

weber.ad 785

S 357

Hiernach wird die Oberfläche mittels eines Reibebretts abgerieben, so dass eine einheitliche geschlossene Oberfläche entsteht.


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Bei der Sanierung von Wandflächen, ist es oftmals notwendig den Untergrund lot-, flucht- oder waagerecht herzurichten. Speziell bei der herkömmlichen Errichtung von dünnschichtigen Aufträgen kommt es oftmals zu schollenartigen Ablösungen vom Untergrund. Durch den Einsatz von kunststoffvergüteten Spezialbindemitteln gewährleistet weber.plan 818 eine schwundarme und schnelle Erhärtung und ermöglicht durch die frühe Belegreife ein zügiges Fortschreiten der Nachfolgearbeiten. Somit ist weber.plan 818 das ideale Produkt für eine schnelle und dauerhaft sichere Ausführung von Ausgleichs- und Reparaturarbeiten in Wandbereichen und für kleinflächige Ausgleichsschichten in privat genutzten Bodenbereichen.

vorbereitung

verarbeitung

1

2

Lose oder beschädigte Fliesen sind zu entfernen. Entstandene Fehlstellen können mit weber.plan 819 flächenbündig ausgebessert werden.

2

1

Saugende Untergründe mit weber.prim 801 grundieren.

3

Zur Erstellung eines flucht- und lotgerechten Untergrundes, sollten zunächst Putzlehren aus weber.plan 819 als Abziehhilfen erstellt werden.

Fliesenverlegung

Wie erstelle ich eine schnell belegreife Ausgleichsschicht im Wandbereich?

Mit einer Glättkelle eine vollflächige Kontaktschicht aus weber.plan 819 auf dem Untergrund erstellen.

4

Danach den frisch aufgebrachten Mörtel in der notwendigen Schichtdicke auftragen, anschließend lattenrecht und nestfrei abziehen. Wenn nötig kann die angesteifte Mörtelschicht abgerieben werden.

Die Übergänge von der Ausgleichsschicht zum alten Fliesenbelag werden mit einer Gewebespachtelung aus z.B. weber.xerm 858 BlueComfort versehen.

Benötigte Produkte weber.plan 819

S 362

weber.prim 801

S 328

weber.xerm 858 BlueComfort

S 341

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie werden feuchtigkeitsbelastete Bereiche in privat genutzten Innenräumen mit einer Fliesen WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? Verbundabdichtung abgedichtet? Feuchtigkeitsbeanspruchte Bereiche im häuslichen Innenbereich sollten zum Schutz vor Durchfeuchtung und den damit verbundenen Folgeschäden durch geeignete Maßnahmen geschützt werden. Besonders die Duschbereiche sind hier Feuchtigkeitsbelastungen ausgesetzt. Das Dichtsystem mit weber.tec 822 und weber.tec 828 DB 75 bietet hier eine sichere Lösung für optimalen Schutz von durch Feuchtigkeit beanspruchte Wand- und Bodenflächen.

vorbereitung

1 Der tragfähige alte Fliesenbelag wird zunächst mit weber.prim 803 grundiert.

2 Die Eckausbildungen werden dabei am einfachsten mit Hilfe der vorgefertigten Dichtecken ausgeführt.

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verarbeitung

2 Saugende Untergründe mit weber.prim 801 grundieren.

3 Zur Abdichtung an Sanitäranschlüssen müssen die speziellen Manschetten weber.tec 828 MA eingesetzt werden.

1 Nach vollständiger Trocknung der Grundierung wird in allen Anschlussbereichen, wie z.B. im Bereich Wand-Wand oder Wand-Boden, das elastische Dichtband weber.tec 828 DB 75 eingebaut. Dazu wird das Dichtband in die Feuchtraumabdichtung eingebettet. Das überschüssige Material wird mit Spachtel oder Glätter herausgedrückt. 

4 Anschließend wird der erste Flächenauftrag mit weber.tec 822 aufgebracht. Das Material lässt sich mit dem Glätter, Pinsel oder einer Lammfellrolle auftragen.


Fliesenverlegung verarbeitung

Nach Trocknung des ersten Auftrages kann der zweite Auftrag mit weber.tec 822 erfolgen. Die Trockenschichtdicke der Abdichtungsschicht muss min. 0,5 mm betragen.

8

7

Nach Durchtrocknung der Abdichtung wird eine Kontaktschicht mit z.B. weber.xerm 858 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.

9

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der gesamte fertige Belag (Wand und Boden) mit dem wasser- und schmutzabweisenden Fugenmörtel weber.fug 875 F bzw. der Flexfuge weber.fug 877 verfugt werden.

Anwendungstipps

6

Fliesenverlegung

5

Anschluss- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.

Benötigte Produkte weber.prim 803 weber.xerm 858 BlueComfort weber.fug 881

S 330 S 341 S 351

weber.prim 801 weber.fug 875 F weber.fug 883

S 328 S 349 S 353

weber.tec 822 weber.fug 877

S 321 S 350

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER wird eine Elektrofußbodenheizung FLIESENKLEBER EIGNET SICH unter FÜRkeramischen WELCHEN PUTZ? Belägen eingebaut? Sowohl bei Sanierungen als auch im Neubaubereich können keramische Beläge durch den Einbau einer Elektrofußbodenheizung in ihrer Funktionalität auf einfache Weise aufgewertet werden. Ein Anschluss an das hauseigene Heizsystem ist dabei nicht erforderlich. Durch die Kombination eines Elektrofußboden-Heizungssystems mit einem keramsichen Oberbelag entstehen widerstandsfähige und optisch ansprechende Bodenflächen, die für ein angenehmes Wohnklima sorgen.

vorbereitung

1 Der tragfähige Untergrund wird zunächst mit weber.prim 801 für saugende Untergründe oder weber.prim 803 für nicht saugende Untergründe vorbehandelt.

verarbeitung variante 1

1 Auf den vorbehandelten Untergrund wird dann weber.xerm 860 oder weber.xerm 860 F aufgespachtelt und sofort danach mit einem Kammspachtel ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

verarbeitung variante 1

3 Danach werden die eingebetteten Heizmatten und die angrenzenden Bodenflächen mit weber.xerm 860 oder weber.xerm 860 F überspachtelt, um einen ebenen Untergrund für die anschließende Fliesenverlegung herzustellen.

84

2 Die Heizmatten werden in das frisch aufgekämmte Klebebett eingelegt.

verarbeitung variante 2

4 Nach Aushärtung der gespachtelten Kleberschicht können die Bodenfliesen mit weber. xerm 860 oder weber.xerm 860 F verlegt werden.

1 Wenn erforderlich, können die Heizmatten mit einem schnell abbindenden Klebemörtel z.B. weber.xerm 860 F punktuell fixiert werden.


Fliesenverlegung fliesenverlegung

1

Nach Aushärtung des Klebers können die Heizmatten und angrenzenden Bodenflächen mit einer selbstverlaufenden Bodenspachtelmasse, z.B. weber.plan 813-40 ausgeglichen werden.

3

2

Auf den ausgehärteten Untergrund wird eine Kontaktschicht mit weber.xerm 860 F aufgespachtelt, sofort danach mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.

4

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt werden.

Anwendungstipps

2

Fliesenverlegung

verarbeitung variante 2

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.

Benötigte Produkte weber.prim 803 weber.plan 813-40 weber.fug 883

S 330 S 360 S 353

weber.prim 801 weber.fug 877

S 328 S 350

weber.xerm 860 F weber.fug 881

S 344 S 351

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie können dünnschichtige Warmwasser-Fußbodenheizsysteme unter Fliesen- oder Plattenbelägen WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? eingebaut werden? In der Renovierung sind oftmals die erforderlichen Bodenanschlußhöhen nicht vorhanden, um herkömmlicher Warmwasser-Fußbodenheizsysteme einzubauen. Hier bieten Systeme mit dünnschichtigem Aufbau eine fachgerechte Alternative. Zur Fliesen- und Plattenverlegung stehen geeignete Systeme zur Verfügung, wobei schnell abbindende Systeme den Bauablauf beschleunigen.

vorbereitung

verarbeitung

1

1

Der tragfähige Untergrund wird zunächst mit weber.prim 801 für saugende Untergründe oder weber.prim 803 für nicht saugende Untergründe vorbehandelt.

2

Die selbstklebenden Trägerelemente für die Heizrohre werden auf den Untergrund aufgebracht. Anschließend werden die Heizrohre eingeklickt.

3

4

Anschließend wird die selbstverlaufende Fließspachtelmasse weber.plan 813-40 aufgebracht. Hier ist eine Mindestschichtdicke von 10 mm über dem Gewebe bzw. den Heizrohren einzuhalten.

Armierungsgewebe ist bahnweise so zu verlegen, dass Gewebekanten mind. 10 cm überlappen.

5

Nach Aushärtung können die Bodenfliesen mit weber.xerm 860 oder weber.xerm 860 F verlegt werden.

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt werden.

Benötigte Produkte weber.prim 801 weber.xerm 860 F

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S 328 S 344

weber.prim 803 weber.fug 877

S 330 S 350

weber.plan 813-40

S 360


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Die Bodenausgleichsmassen weber.plan 813-40, können auf dünnschichtigen Elektro-, Kapillarrohr-, und Warmwasserfußbodenheizsystemen im Verbund (Bauart A) eingesetzt werden. Die Bodenausgleichsmasse weber.plan 813-40 kann zusätzlich auf Warmwasser-Fußbodenheizsystemen mit Wärmeleitblechen (Bauart B) eingesetzt werden. Vor dem Belegen der Flächen mit Fliesen oder Naturstein sind die Flächen aufzuheizen, jedoch frühestens 24 Stunden nach dem Einbau. Dabei ist ein Aufheizprotokoll zu führen, das dem Oberbelagsleger nach VOB DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten vorzulegen ist. Hinweise zur Koordination der bei der Planung und Ausführung Beteiligten finden Sie in: „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen; Ausgabe Januar 2009“, kostenloser Download unter www.flaechenheizung.de. Funktionsheizen Mit 25 °C Vorlauftemperatur/Heizleistung aufheizen und pro 20 cm Schichtdicke für 1 Tag halten. Vorlauftemperatur/Heizleistung ohne Nachtabsenkung halten. Das Funktionsheizen kann nach Erreichen der schichtdickenabhängigen Haltezeit beendet werden. Die Heizung kann abgestellt werden.

Fliesenverlegung

Was ist beim Aufheizen von Bodennivelliermassen zu beachten?

Weitere Vorgehensweise Mit Beendung des Funktionsheizens ist der Boden für alle Beläge außer Parkett und Laminat belegreif und sollte möglichst zeitnah belegt werden. Parkett und Laminat können 7 Tage nach Einbau der Ausgleichsmasse verlegt werden. Für den Fall, dass ein unmittelbares Funktionsheizen und sofortiges Belegen nicht vorgesehen ist, muss die Ausgleichsmasse möglichst früh aber spätestens 72 Stunden nach dem Einbau, fachgerecht mit weber.prim 807 N und Sandabstreuung beschichtet werden. Die Nutzung/Inbetriebnahme der Fußbodenheizung darf aber erst 28 Tage nach dem Einbau erfolgen.

Heizestriche der Bauart C werden in der Regel im Gewerbebau mit höheren Verkehrslasten eingesetzt. Die Heizrohre werden innerhalb eines Ausgleichsestriches verlegt und anschließend mit einer Estrichplatte auf Trennlage zur Lastverteilung überdeckt.

Benötigte Produkte weber.plan 813-40

S 360

weber.prim 807 N

S 333

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie können keramische Bodenbeläge und Natursteine entkoppelt und trittschalldämmend verlegt WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? werden? Ein sicheres Verlegen von keramischen Bodenbelägen und Natursteinen ist auf kritischen Untergründen (wie z. B. auf gerissenen Untergründen, Mischuntergründen, Altbelägen, Holzuntergünden, und jungen Betonen) im direkten Verbund nicht möglich. Keramische Beläge neigen auf diesen Untergründen einerseits zur Rissbildung oder es können Fugenausbrüche und Hohllagen auftreten. Um dies zu vermeiden, sollte der Oberbelag vom Untergund entkoppelt werden. Darüber hinaus werden sowohl bei Neubau als auch bei Sanierungen, häufig Maßnahmen zur Trittschallreduzierung (z. B. bei Beton, Estrichen) gefordert. Je nach Anwendungsfall bietet Weber-Deitermann funktionssichere Lösungungen auf allen schwingungsfreien Böden und Treppen im Innenbereich.

vorbereitung

1 Die Bodenfläche muss trocken, fest, sauber und schwingungsfrei sein. Haftungsminderde Verunreinigungen auf der Oberfläche des Untergrundes sind sorgfältig zu entfernen.

2 Zur Vermeidung von Schallbrücken sollte zu angrenzenden Bauteilen (z.B. Wände, Rohrdurchführungen usw.) ein Randdämmstreifen eingebaut werden.

3 Der Untergrund wird zunächst mit weber. prim 801 für saugende Untergründe oder weber.prim 803 für nicht saugende Untergründe und Holz vorbehandelt.

verarbeitung weber.sys 831

1 Mit einer Kammspachtel (Zahnung 6 x 6 mm) wird weber.xerm 860 F oder weber.xerm 843 F auf den Untergrund aufgekämmt.

88

2 Die Matten können einfach mit einem Messer geschnitten werden. Sie werden in den frisch aufgetragenen Kleber eingelegt. Die Verlegung erfolgt im Halbverband, Kreuzfugen sind zu vermeiden! Matten dicht stoßen!

3 Die eingelegten Matten werden gleichmäßig in das Kleberbett eingedrückt.


Fliesenverlegung verarbeitung weber.sys 832

Für hochbelastete Flächen mit Verkehrslasten bis 5 KN/qm sind die Trittschalldämm- und Entkopplungsplatten weber.sys 832 einzusetzen.

3

Mit einer Kammspachtel (Zahnung 6 x 6 mm) wird weber.xerm 860 F oder weber.xerm 843 F auf den Untergrund aufgekämmt.

verarbeitung weber.sys 832

4

fliesenverlegung

5

Die eingelegten Platten werden gleichmäßig in das Kleberbett eingedrückt.

2

Die Platten können einfach mit einem Cuttermesser oder einer Stichsäge geschnitten werden. Sie werden in den frisch aufgetragenen Kleber eingelegt. Die Verlegung erfolgt im Halbverband, Kreuzfugen sind zu vermeiden! Matten dicht stoßen!

1

Die entstandenen Stoßfugen zwischen den einzelnen Platten sind mit Kreppband abzukleben.

Anwendungstipps

2

Fliesenverlegung

1

Die funktionssichere Verlegung von keramischen Belägen oder Natursteinen sollte anschließend mit weber.xerm 860 F erfolgen.

3

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt werden.

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.

Benötigte Produkte weber.prim 803 weber.sys 832 weber.fug 883

S 330 S 356 S 353

weber.xerm 860 F weber.fug 877

S 344 S 350

weber.xerm 843 F weber.fug 881

S 334 S 351

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER kann eine FLIESENKLEBER bodengleiche Dusche EIGNETerstellt SICH FÜR werden? WELCHEN PUTZ? Bodengleiche Duschen, früher dem behindertengerechten Bauen zugeschrieben, kommen heute im Alt- wie im Neubau immer mehr zum Einsatz. Sie werden nicht mehr als angenehmer Luxus angesehen, sondern sind fast schon zum Standard geworden. Bauherren wünschen sich dabei, dass der Fliesenbelag des Bodens auch im Duschbereich verlegt wird. Dafür musste früher aufwendig ein Gefälleestrich mit Bodeneinlauf hergestellt werden. Heute werden vorgefertigte Elemente mit integriertem Ablauf eingebaut, die den Bauablauf erheblich verkürzen. Die Gestaltungen unterschiedlichster Duschbereiche können mit Duschwannenelementen in verschiedenen Standardformaten und auf Wunsch auch mit Elementen in jeder Geometrie realisiert werden.

vorbereitung

1 Für den Einbau des Duschwannenelementes ist eine Mindesttiefe von 43 mm unter OK Rohfußboden erforderlich. Im Bereich des Ablauftropfes und der ggf. horizontalen Abwasserleitung sind die im Bild 2 aufgeführten Aufbauhöhen erforderlich. Aussparung für den Ablauftropf: ca. 20 cm x 20 cm, für das Abflussrohr: ca. 8 cm

einbau

2 Die Größe der Aussparung (a x b) im Estrich sollte in jeder Richtung ca. 2 cm größer sein als das Element. Die Aussparung für das Duschwannenelement wird ggf. mit dem Estrichmörtel weber.plan 816 aufgemörtelt.

1 Die Verbindung zwischen dem vorhandenen Abflussrohr und dem Ablauf wird mit einem bauseitigen PVC-Rohr, umwickelt mit Schallschutzband, hergestellt. Rohr und Ablauf vor dem Einbau des Ausgleichestrichs ggf. fixieren. Dabei liegt die Oberkante des Ablauftropfes ca. 50 mm unterhalb der Oberkante des vorhandenen Estrichs. Für einen lagegenauen Einbau des Ablauftropfes kann das Duschwannenelement selbst als Schablone dienen.

einbau

2 Bevor der Estrich eingeracht wird, wird der Randdämmstreifen zu angrenzenden Bauteilen/Wänden gestellt. Beim anschließenden Einbringen des Estrichs ist zu beachten, dass bei Ausgleichsdicken über 43 mm keine Haftbrücke erforderlich ist (Herstellung eines selbsttragenden Estrichs)

90

3 Auf die Rückseite des Duschwannenelementes wird eine Haftbrücke mit der 10-er Zahnung aufgebracht.

4 Das Duschwannenelement wird in Höhe und Ebene eingebaut. Es muss vollflächig auf dem Untergrund aufliegen.


Fliesenverlegung einbau

6 Die Fuge zwischen Estrich und Element wird mit weber.xerm 853 F kraftschlüssig gefüllt. Ist mit Bewegungen zwischen dem Duschwannenelement und dem Estrich zu rechnen, ist eine Bewegungsfuge anzuordnen. Anschlussfugen sind mit weber.tec Superflex D 2 und dem entsprechenden Dichtbandsystem weber.tec 828 abzudichten.

Im Anschluss daran werden das Duschwannenelement selbst und die wandfläche abgedichtet.

Fliesenverlegung

Zur Lagesicherung wird das Element an den Ecken belastet (ohne die Höhenlage zu ändern). Vorhandene Hohlräume im Bereich des Bodenablaufes bzw. des Deckendurchbruchs bei senkrechtem Ablauf werden durch die vorhandenen Öffnungen mit weber.rep 767 vollständig vergossen. Der Deckendurchbruch wird vorab von der unteren Etage aus gedämmt. Die Vergussöffnungen sind mit dem Gummistöpsel zu verschließen.

7

Anwendungstipps

5

8 Nach Durchtrocknung der Abdichtung (witterungsabhängig nach 4 Stunden) werden die Fliesen mit weber.xerm 853 F verlegt. Das Einsatzelement für den Rost ist drehbar und verschiebbar sowie in der Höhe einzustellen. Damit kann der Rost dem Fugenschnitt und der Plattenhöhe entsprechend eingesetzt werden.

Benötigte Produkte weber.rep 767

S 403

weber.tec Superflex D 2

S 320

weber.tec 828

S 326

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER werden Glasfliesen FLIESENKLEBER oder Glasmosaik EIGNET SICH verlegt? FÜR WELCHEN PUTZ? Glasfliesen und Glasmosaik sind hochwertige und sehr ansprechende Verlegegüter. Damit die Schönheit dieser Beläge auch voll zum Tragen kommt, muss bei der Verlegung einiges beachtet werden und der richtige Kleber und Fugenmörtel gewählt werden. Die glatte und dichte Oberfläche der Glasfliesen – bzw. Glasmosaikrückseite bietet herkömmlichen Verlegemörteln keine ausreichende Möglichkeit der Verkrallung. Deshalb müssen zur Verklebung hoch vergütete Kleber eingesetzt werden. In Bereichen mit starker Feuchtigkeitsbelastung ist der Einsatz von Reaktionsharzmörteln zwingend erforderlich. Transparentes Material verlangt zusätzlich eine möglichst vollflächige Bettung, um Farbunterschiede zu vermeiden.

untergrund

1 Der Untergrund muss trocken, fest, sauber und frei von haftungsmindernden Bestandteilen sein. Er sollte nach den im Guide beschriebenen Untergrundprüfungen beurteilt werden.  

2 Der Untergrund wird mit weber.xerm 848 (Multipox FK) Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel abgespachtelt und egalisiert, um später einen gleichmäßigen Klebeauftrag zu bekommen.

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vorbereitung

2 Haftungsmindernde Verunreinigungen auf der Oberfläche sind sorgfältig zu entfernen. Fehlstellen sind mit weber.plan 819 (Deitermann AM) auszugleichen.

3 Nach gleichmäßigem Auftrag wird überschüssiges Material mit der Spitzzahnleiste Nr. 1 abgekämmt, damit kein Kleber beim Einlegen des Mosaiks aus den Fugen ausquillt.

reaktionsharz

3 Mineralische Untergründe mit weber.prim 807 (Eurolan FK 28) grundieren.

4 Hiernach wird das Mosaik ausgerichtet und mit dem Epoxi-Fugbrett in den Kleber eingedrückt. Speziell im Nassund Dauernassbereich ist es wichtig das das Mosaik vollflächig eingebettet wird.

1 Der Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel wird mit einem geeigneten Rührwerkzeug (z.B. Rührpaddel Nr. 8) angerührt.

5 Bevor der Kleber abbindet, wird das vorhandene aufgeklebte Papier angefeuchtet und vorsichtig abgezogen.


Fliesenverlegung verlegung mit reaktionsharz

Nach der Abbindephase, wird der Belag mit einer Chlorbleichlauge gereinigt und mit klarem Wasser gründlich nachgewaschen, um spätere Verkeimung in den Fugen, insbesondere in Schwimmbecken, zu vermeiden. Besonders im Bodenbereich ist es wichtig, dass die Fugen vor Schmutz- und Überschusswasser freizuhalten sind.

8

Hiernach werden die Fugen mit weber.xerm 848 N und mit Hilfe eines Epoxi-Fugbretts eingefugt.

1

Abschließend wird im ersten Waschgang mit einem weißen Pad das Glasmosaik vorgewaschen und im zweiten Schritt mit einem Schwamm abgewaschen.

Auf den vorbereiteten Untergrund wird mit einem Glätter der Flex-Leichtfliesenkleber weber.xerm 854 aufgetragen und anschließend mit einer Zahnkelle gleichmäßig abgekämmt.

mineralische Verlegung

2

3

Bevor die Glasfliesen auf den planebenen Untergrund verlegt werden können, wird die Rückseite mit Fliesenkleber vollflächig abgespachtelt.

4

Damit im anschließenden Arbeitsgang der Fugmörtel gleichmäßig tief eingefugt werden kann, wird auf dem Fliesenrand eine Klebewulst aufgetragen. Die Fugen werden nach dem Anziehen des Klebers vorsichtig mit einem Holzkeil frei gekratzt und gesäubert.

5

Hiernach werden die Glasfliesen in den frischen Fliesenkleber eingelegt und so eingedrückt, das sich der Kleber möglichst vollsatt verteilt.

Anwendungstipps

7

Fliesenverlegung

6

mineralische V.

Nach Aushärten des Verlegemörtels kann der Belag mit weber.fug 875 F (Deitermann KF Fix) verfugt werden. Um ein zu starkes Auswaschen der Fugen zu vermeiden, muß gegebenenfalls mit einem dafür geeigneter Schwamm abgewaschen werden.

Benötigte Produkte weber.plan 819 weber.fug 875 F

S 362 S 349

weber.xerm 848 N

S 337

weber.xerm 854

S 339

93


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER werden Gefälleestriche FLIESENKLEBER auf EIGNET Balkonen SICHund FÜRTerrassen WELCHENabgedichtet? PUTZ? Ob bei der Abdichtung von Balkonen oder Terrassen, bei der Bauwerksabdichtung, im Sockelbereich oder als Verbundabdichtung unter keramischen Belägen im Dauernass- bzw. Unterwasserbereich, die hochflexible 2-K Dichtungsschlämme von Weber-Deitermann schützt Ihr Bauvorhaben optimal und sicher vor Nässe und Durchfeuchtung. weber.tec Superflex D 2 ist ein bauaufsichtlich zugelassenes Produkt und verfügt über entsprechende Prüfzeugnisse für die Ausführung von Verbundabdichtungen sowie für die Bauwerksabdichtung.

vorbereitung

1 Eventuell vorhandene Fehlstellen oder notwendige Ausgleichsschichten können mit weber.plan 819 ausgeführt werden.

2 Saugende Untergründe mit weber.prim 801 grundieren. Nicht saugende Untergründe sind mit weber.prim 803 dünn vorzustreichen.

3 Für perfekte Fliesenabschlüsse können gegebenenfalls an den Stirnseiten des Estrichs geeignete Fliesen-Abschlußprofile eingebaut werden (verkleben und verdübeln). Diese werden später beim Auftrag mit der Verbundabdichtung eingebettet.

verarbeitung

1 Im Eck-, Dehn-, Stoß- und Bewegungsfugenbereich werden die Dichtbandkomponenten weber.tec 828 zunächst in die frisch vorgelegte Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 eingebettet.

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2 Wenn zuvor ein Fliesen-Abschlußprofil eingebaut wurde, wird auch dieses mit dem Dichtband entsprechend überarbeitet.

3 Der 1. Auftrag von der flexiblen Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 sollte mit einer festen Bürste oder einem Quast erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass kleinste Poren oder Lunkerstellen gefüllt und geschlossen werden.


Fliesenverlegung verarbeitung

5 Nach der Durchtrocknung der Abdichtung wird der Fliesenkleber weber.xerm 860 F aufgezogen. Bevor eine Hautbildung einsetzt, sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt werden.

Fliesenverlegung

Der 2. Auftrag der flexiblen Dichtungsschlämme kann mit einer Glättkelle satt und gleichmäßig aufgetragen werden. Die Mindesttrockenschichtdicke der Abdichtungsschicht muss mind. 2,0 mm betragen.

6

Anwendungstipps

4

7 Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.

Benötigte Produkte weber.plan 819 weber.fug 881

S 362 S 351

weber.tec Superflex D 2 weber.fug 883

S 320 S 353

weber.fug 877

S 350

95


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Verlegen WELCHER und Abdichten FLIESENKLEBER mit nur EIGNET einemSICH Produkt FÜR WELCHEN PUTZ? Fliesen oder Naturstein sind und bleiben die prädestinierten Oberflächen für Balkone und Terrassen. Das Problem: Witterungseinflüsse wie Frost, Regen und Sonne nagen an den konventionellen Balkonen und Terrassenkonstruktionen. Wasser dringt durch beschädigte Fugenmörteln ein. Der Verlegemörtel saugt das eindringende Wasser auf und speichert es. Das gespeicherte Wasser friert, vergrößert das Volumen und zerstört den Aufbau. Abplatzungen und lose Fliesen sind die Folge. Gemäß dem Motto: eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied, hat Saint- Gobain Weber insbesondere bei dieser Anwendung den Fokus auf den Verlegmörtel gelegt. Ein wasserdichter Fliesenkleber der gleichzeitig als Abdichtung zu verwenden ist, bietet als System ein Höchstmaß an Sicherheit und reduziert deutlich das Ausblührisiko.

Untergrundvorbereitung

1 Nach der Untergrundüberprüfung (siehe Anwendungstipp A.01.) ist der Untergrund zu grundieren und für die weiteren Arbeitsschritte vorbereitet. Die Dichtbandkomponenten weber.tec 828 werden im Wandanschlussbereich mit weber.xerm 844 eingeklebt und an den Randzonen überarbeitet.

2 Bei Konstruktionen, die einem „privaten Bereich“ unterliegen, kann unter Zuhilfenahme von unserem Weber Abdicht- u. Verlegeglätter eine Abdichtung samt Mörtelbett in einem Arbeitsgang erstellt werden. Die Fliesen oder Natursteine werden dabei direkt in das frische Abdichtungsund Klebebett eingelegt. Das spart Zeit und ermöglicht einen schnellen Abschluss witterungabhängiger Arbeiten.

96

verarbeitung

2 Im Anschluss wird weber.xerm 844 in Form einer Kratzspachtelung aufgetragen.

3 Um eine möglichst hohlraumfreie Bettung zu erzielen, sollte das sogenannte buttering-floating- Verfahren angewendet werden, insbesondere in Außenbereichen. Zudem trägt diese Verlegeart zusätzlich zur Dichtheit der Gesamtkonstruktion bei. So wird die Durchfeuchtung der Konstruktion vermieden und das Risiko von Ausblühungen minimiert.

1 Laut Bauregelliste ist es erforderlich, die Abdichtung im Verbund (AiV) zweimal aufzutragen. Hierbei ist eine Gesamttrockenschichtdicke von mind. 2 mm zu erzielen.

4 Mörtelreste auf Sichtoberflächen und im Fugenbereich sind sofort mit Schwamm und Wasser zu entfernen.


Fliesenverlegung verlegung wand

2 Nach Aushärtung der Abdicht- und Verlegeschicht wird der neue Belag mit z.B. weber. fug 877 verfugt.

Das wasserdichte und gleichzeitig hochflexible Dicht-und Klebesystem vermittelt Sicherheit und spart Zeit und Geld. weber. xerm 844, ein durchgehend dichtes System.

Fliesenverlegung

Die Verlegung von keramischen Wandbekleidungen ist ebenfalls mit weber.xerm 844 ohne weiteres möglich. Zur weiteren Erhöhung der Standfestigkeit bei Verlegen von größeren und schwereren Fliesen und Platten, kann die Konsistenz von weber. xerm 844 durch Zugabe von weber.sys Hartquarzmaterial im MV von max. 1:1 optimiert werden.

3

Anwendungstipps

1

Benötigte Produkte weber.xerm 844

S 335

weber.fug 877

S 350

97


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER können BalkonFLIESENKLEBER oder Terrassenbeläge EIGNET SICHinnerhalb FÜR WELCHEN einesPUTZ? Tages saniert werden? Oft sind alte Fliesenbeläge im Außenbereich noch ausreichend tragfähig und fest mit dem Untergrund verbunden. Ein Rückbau des Belages würde die Sanierungskosten, Lärm- und Schmutzbelastung unnötig belasten und die Ausführungsdauer deutlich verlängern. Bei ausreichenden Gefälle ist mit dem Dicht- und Entkopplungssystem weber.tec 826 im Idealfall eine Sanierung an einem Tag möglich, da Trocknungsund Wartezeiten auf ein Minimum reduziert werden. Zusätzlich entkoppelt das System den Belag vom Untergrund, womit Spannungen abgebaut und evtl. vorhandene Haarrisse überbrückt werden können.

vorbereitung

1 Haftungsmindernde Verunreinigungen auf der Oberfläche sind sorgfältig zu entfernen.

2 Vorhandene Fehlstellen können mit weber. plan 818 ausgeglichen werden.

3 Der tragfähige alte Fliesenbelag wird zunächst mit weber.prim 803 grundiert.

verarbeitung

1 Eventuell vorhandene Stirnseiten werden mit dem Dichtband weber.tec 826 DB 120 abgedichtet. Die Verklebung des Dichtbandes erfolgt mit weber.xerm 860 F. Gegebenenfalls ist ein Fliesenabschlußprofil einzukleben und zu verdübeln.

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2 Die Dicht- und Entkopplungsbahn kann einfach mit einem scharfen Messer oder einer Schere geschnitten werden. Bei der Verlegung ist auf ein Verlauf der Stöße in Gefällerichtung zu achten.

3 Mit einer Kammspachtel (6 mm Zahnung) wird in einem Winkel von 45°-60° ein gleichmäßiges Kleberbett mit weber.xerm 860 F aufgezogen und weber.tec 826 in das frische Kleberbett mittels Glätter eingedrückt. Bahn stumpf stoßen.


Fliesenverlegung verarbeitung

Die Stoßbereiche werden mit dem Dichtband weber.tec 826 DB 120 abgedichtet. Hierzu wird nochmals mit der Kammspachtel, auf Breite des Dichtbandes, weber.xerm 860 F aufgezogen.

7

6

Danach wird das Dichtband in das frisch aufgezogene Kleberbett eingelegt und mit einer Glättkelle eingedrückt und abgezogen, so dass überschüssige Mörtelreste entfernt werden.

8

Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.

Im Eck-, Dehn-, Stoß- und Bewegungsfugenbereich werden zunächst in den frisch vorgelegten Klebemörtel weber.xerm 860 F die Dichtbandkomponenten weber.tec 828 eingebettet. Das Dichtband wird ca. 5 bis 8 cm überlappend verlegt.

9

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt werden.

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.

Anwendungstipps

5

Fliesenverlegung

4

Benötigte Produkte weber.prim 803 weber.tec 828

S 330 S 326

weber.tec 826 DB weber.fug 881

S 324 S 351

weber.xerm 860 F weber.fug 883

S 344 S 353

99


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie können Balkon- oder Terrassenkonstruktionen mit verringerten Türanschlußhöhen ausgeführt WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? werden? Die nach DIN 18195 geforderte Anschlusshöhe von 15 cm ab Oberkante Belag ist unpraktisch (es muss eine hohe, unbequeme Stolperschwelle in Kauf genommen werden) oder ist oftmals, wegen fehlender Aufbauhöhen, nicht realisierbar. Nach den Flachdachrichtlinien kann die Anschlusshöhe auf 5 cm reduziert werden, wenn ein Wasserstau durch eine entsprechende Entwässerungsmöglichkeit im unmittelbaren Türanschluss verhindert wird. Für solche Anwendungen bietet Weber-Deitermann eine sichere Lösung mit geeigneten Komponenten. Mit diesem Systemaufbau können dünnschichtige, keramische Balkon- oder Terrassenkonstruktionen ausgeführt werden. Da die Ausführung von der o.g. Norm abweicht, ist sie mit dem Bauherren separat zu vereinbaren.

vorbereitung

1 Die Oberflächen von Balkonen und Terrassen müssen ein Gefälle zu den freien Rändern oder gegebenenfalls zu den vorgesehenen Bodenabläufen aufweisen: mind. 1,0 % max. 2,5 %.

2 Die Estrichoberfläche muss frei von haftungsmindernden Bestandteilen und ebenflächig sein. Ausgleich- und Gefällespachtelungen sind mit z.B. weber.plan 819 auszuführen.

3 Zunächst werden die entsprechenden Randprofile (Watec Drain DP 21, Fa. Gutjahr) auf dem Untergrund fixiert und anschließend verdübelt und kraftschlüssig verschraubt *).

4 Der Untergrund wird mit weber.prim 801 grundiert.

verarbeitung

1 Im Eck-, Dehn- und Bewegungsfugenbereich werden die Dichtbandkomponenten weber.tec 828 in die frisch vorgelegte mineralische Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 eingebettet. Der Anschluss von Tür- oder evtl. vorhandenen Fensterrahmen erfolgt mit dem selbstklebenden Dichtband weber.tec 828 SK.

100

2 Die Randprofile werden ebenfalls mit der Dichtungsschlämme und dem Dichtband überarbeitet (Randprofile mit weber.tec Superflex D 2 vollflächig einstreichen, Dichtband eindrücken und verkleben).

3 Anschließend erfolgt ein zweimaliger Flächenauftrag mit weber.tec Superflex D 2.

4 Nach Trocknung der mineralischen Dichtungsschlämme empfiehlt sich zur Ausbildung von Randbewegungsfugen das Anbringen eines geeigneten Randdämmstreifens.


Fliesenverlegung verarbeitung

Die Watec® Drain KP Dünnschichtdrainagen werden lose auf der Abdichtungsebene, Stoß an Stoß ausgelegt und ohne Zwangsspannungen bis an den Randstreifen angearbeitet *).

9 Das Armierungsgewebe der oberen Tragschicht (ca. 3 mm) Zug um Zug mit z.B. weber.xerm 860 F ausspachteln, …

7

8

Zur DIN Norm gerechten Ausführung an niedrigen Türschwellen, Verringerung von 15 auf 5 cm, kommt die extrem flache Drainrinne Watec® Drain RD-QE zum Einsatz.

Hierzu rückseitig auf die Drainrinne DiProtec® AB-KV aufkleben und Klebemörtelpunkte auftragen. In diesem Bereich wird die Dünnschichtdrainage Watec® Drain KP ausgespart.

10

11

…frisch in frisch vorgezogenes Kleberbett abkämmen und darauf direkt die Fliesenverlegung im Fließbettverfahren fach- und sachgerecht ausführen.

Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt werden.

Die Drainrinne Watec® Drain RD auf den Klebemörtelpunkten aus z.B. weber.xerm 856 F aufsetzen und mit Gefälle nach vorn ausrichten *).

Anwendungstipps

6

Fliesenverlegung

5

Benötigte Produkte weber.plan 819 weber.tec Superflex D 2

S 362 S 320

weber.prim 801 weber.xerm 860 F

S 328 S 344

weber.tec 828 weber.fug 877

S 326 S 350

101


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER ist eine Abdichtung FLIESENKLEBER in Schwimmbecken EIGNET SICH FÜR auszuführen? WELCHEN PUTZ? Fliesenbeläge in Schwimmbecken müssen nicht nur immer höheren ästhetischen Anforderungen genügen, sie unterliegen auch höchsten Beanspruchungen. Eine sorgfältige Detailplanung und Bauausführung sind wichtige Vorraussetzungen, um eine langfristige Funktionssicherheit zu gewährleisten. Dazu gehören auch der Einsatz praxiserprobter und für den speziellen Anwendungsfall geprüften und zertifizierten Produkte. Bei Sohlewasserbecken und vergleichbaren Becken werden aufgrund der hohe Beanspruchung Abdichtungs- und Verlegesysteme auf Reaktionsharzbasis eingesetzt.

vorbereitung

1 Der Untergrund muss trocken, fest, sauber und frei von haftungsmindernden Bestandteilen sein. Er sollte nach den im Guide beschriebenen Untergrundprüfungen beurteilt werden.  

2 Gegebenenfalls sind zur Verbesserung des Haftverbundes die Untergründe mittels Schleif-, Frästechnik oder durch ein Sandstrahl-, oder Kugelstrahlverfahren maschinell aufzurauen. 

3 Saugende Untergründe mit weber.prim 801 (Eurolan TG 2) grundieren.

4 Eventuell vorhandene Fehlstellen oder notwendige Ausgleichsschichten können mit weber.plan 819 (Deitermann AM) ausgeführt werden.

verarbeitung

1 Im Eck-, Dehn-, Stoß- und Bewegungsfugenbereich werden die Dichtbandkomponenten weber. tec 828 (Superflex AB) zunächst in die frisch vorgelegte Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 eingebettet.

102

2 Edelstahleinbauteile werden gereinigt und angeschliffen.

3 Anschließend werden diese mit weber.tec Superflex D 2 eingedichtet.

4 Der 1. Auftrag von der flexiblen Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 sollte mit einer festen Bürste oder einem Quast erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass kleinste Poren oder Lunkerstellen gefüllt und geschlossen werden.


Fliesenverlegung

6

Der 2. Auftrag der flexiblen Dichtungsschlämme kann mit einer Glättkelle satt und gleichmäßig aufgetragen werden. Die Mindesttrockenschichtdicke der Abdichtungsschicht muss mind. 2,0 mm betragen.

3

1

Die Mindesttrockenschichtdicke der Abdichtungschicht muss mind. 2,0 mm betragen. Nach Trocknung der Abdichtungsschicht ist zur Überprüfung der Wasserundurchlässigkeit eine 14- tägige Probefüllung des Beckens mit gechlortem Wasser durchzuführen.

4

Gegebenenfalls ist die Fliesenrückseite mit dem Klebemörtel abzuspachteln (ButteringMethode) um eine möglichst hohlraumarme Bettung zu erreichen. Die Fliesen sind bevor eine Hautbildung einsetzt, in das frische Mörtelbett, einzuschieben und anzudrücken.

2

Nach erfolgreich durchgeführter Probebefüllung kann auf die abgetrocknete Abdichtungsschicht eine Kontaktschicht mit weber.xerm 858 BlueComfort (KM Flex) aufgetragen werden.

Sofort danach wird mit einer Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

5

Nach Aushärten des Verlegemörtels kann der Belag mit weber.fug 873 (Deitermann PF) verfugt werden.

Anwendungstipps

5

fliesenverlegung

Fliesenverlegung

verarbeitung

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 882 Schwimmbad-Silikon (Plastikol FDU) elastisch zu verfugen.

Benötigte Produkte weber.plan 819 weber.fug 873

S 362 S 348

weber.prim 801 weber.fug 882

S 328 S 352

weber.xerm 858 BlueComfort

S 341

103


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie ist eine Abdichtung in hoch beanspruchten Bereichen mit zusätzlich chemischen Belastungen WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? auszuführen? Böden in Großküchen, Laboren oder auch in der Lebensmittelindustrie sind besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Sie werden in Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse C zusammengefasst. Insbesondere die Fugen im Fliesenbelag müssen einer Beanspruchung durch aggressive Reinigungsmittel widerstehen. Neben der Funktionstüchtigkeit der Abdichtung, Verklebung und Verfugung des keramischen Belages, ist die sichere Einbindung der Einbauteile wie z. B. Edelstahlentwässerungsrinnen sowie die Ausbildung der Anschluss- und Bewegungsfugen entscheidend für die Wirksamkeit des Gesamtsystems.

vorbereitung

1

1

abdichtung

1

Alte Zementestriche können, wenn nötig, ausgegelichen werden.

Der Edelstahl-Bodenablauf wird in die vorgesehene Aussparung eingesetzt und mit dem schnell abbindenden Estrichmörtel weber.plan 815 vermörtelt.

Die Gesamtfläche, einschließlich des Rinnenbereichs, wird mit der lösemittelfreien Epoxi-Grundierung weber.prim 807 N grundiert.

2

3

4

Alle Durchdringungen, Anschluss- und Bewegungsfugen, auch im Wand-/ Bodenbereich werden mit dem entsprechenden Dichtbandsystem weber.tec 828 abgedichtet.

104

einbau bodenablauf

Die Abdichtung wird mit weber.tec 827 in 2 Arbeitsgängen ausgeführt. Wird der Fliesenbelag anschließend mineralisch verklebt, muss die 2. Lage in noch frischem Zustand mit Quarzsand 0,7-1,2 mm abgestreut werden.

Die Edelstahl-Entwässerungsrinne wird mit weber.rep 768 bis auf Bodenniveau hohlraumfrei eingegossen. Nach Trocknung des Vergussmörtels wird die Abdichtung mit weber.tec 827 bis zur Rinne fortgeführt.


Fliesenverlegung fliesenverlegung

2 Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der fertige Belag mit dem Reaktionsharzfugmörtel weber.xerm 848 verfugt werden.

Anschluss- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 881 elastisch zu verfugen.

Fliesenverlegung

Verkleben mit EP-harzgebundenen Kleber weber.tec 827 S N. Auch eine Verklebung mit weber.xerm 860 F ist in Abhängigkeit von der Beanspruchung möglich.

3

Anwendungstipps

1

Benötigte Produkte weber.prim 807 N weber.rep 768 weber.fug 881

S 333 S 404 S 351

weber.tec 828 weber.tec 827 S N weber.plan 815

S 326 S 325 S 361

weber.tec 827

S 325

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER können Naturwerksteine FLIESENKLEBER EIGNET im Außenbereich SICH FÜR WELCHEN sicher verlegt PUTZ? werden? Verbundabdichtungen, kombiniert mit einer Dünnbettverlegung von keramischen Belägen, haben sich als sichere Konstruktionen im Außenbereich bewährt. Wenn allerdings dickschichtige Naturwerksteine zum Einsatz kommen, ist ein dickeres Mörtelbett erforderlich und die Ausführung einer Verbundabdichtung nicht möglich. Die einzige sichere Konstruktionsmöglichkeit besteht hier in der Ableitung des eindringenden Wassers durch geeignete Dränmörtel und Dränschichten. Die Kombination des Drän-Mörtels weber.xerm 869 mit einer Dränagematte sorgt für eine optimale Entwässerung des Mörtelbettes durch gezieltes Abführen des eindringenden Wassers.

vorbereitung

1 Zur Herstellung eines Verbund-Gefällestriches wird weber.plan 815 auf die zuvor aufgebrachte frische Haftschlämme aus weber. plan 816 und weber.ad 785 aufgezogen.

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2 Saugende Untergründe mit weber.prim 801 grundieren.

3 Im Eck-, Dehn-, Stoß- und Bewegungsfugenbereich werden die Dichtbandkomponenten weber.tec 828 DB 75 zunächst in die frisch vorgelegte Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 eingebettet.


Fliesenverlegung vorbereitung

verarbeitung

Der Gefälleestrich wird mit der 2-K Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D 2 in 2 Arbeitsgängen abgedichtet.

2

1

Zur Verbesserung der Entwässerung wird die Dränmatte Gutjahr Aquadrän EK auf die erhärtete Abdichtung lose verlegt.

3

Die Verlegung der Naturwerksteinplatten erfolgt frisch in frisch in den Dränmörtel mit weber.xerm 867.

weber.xerm 868 wird in einer Mindestschichtdicke von 6 cm aufgebracht, plan abgezogen und leicht angeklopft.

4

Der hochfeste Fugenmörtel weber.fug 873 eignet sich auch zur Verfugung von polygonal verlegtem Naturwerkstein.

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 883 Naturstein-Silikon elastisch zu verfugen.

Anwendungstipps

5

Fliesenverlegung

4

Benötigte Produkte weber.plan 815 weber.tec Superflex D 2 weber.fug 873

S 361 S 320 S 348

weber.ad 785 weber.xerm 868

S 357 S 347

weber.tec 828 DB 75 weber.xerm 867

S 326 S 346

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Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie WELCHER werden Natursteinplatten FLIESENKLEBER EIGNET im Dickbettverfahren SICH FÜR WELCHEN verlegt? PUTZ? Die Verlegung von Naturwerksteinen, nach der klassischen Verlegemethode im Erdfeuchten Mörtelbett, erfordert speziell dafür geeignete Mörtelsysteme. Einfache Baustellenmischungen aus Sand und Zement können hier oftmals nicht die nötige Sicherheit bieten. Der TrassDickbettmörtel weber.xerm 868 in Verbindung mit der Trass-Haftbrücke weber.xerm 867 ist ein auf die Natursteinverlegung abgestimmtes Verlegesystem.

verarbeitung

vorbereitung

1

1

Vor Aufbringen der Haftbrücke auf den Beton oder Zementestrich muss dieser mattfeucht vorgenässt werden.

2

Die Trass-Haftbrücke ist in einer schlämmfähigen Konsistenz mit einem Besen aufzustreichen. Hierzu wird das Pulver mit ca. 50 Gew.-% Wasser angemischt.

3

4

Zur Verlegung der Fliesen- oder Natursteinplatten auf den erdfeuchten Dickbettmörtel wird die Haftbrücke nochmals auf der Plattenrückseite oder dem Dickbettmörtel in schlämmfähiger Konsistenz vollflächig aufgetragen.

5

Großformatige Platten werden mit Verlegehilfen eingelegt und wenn nötig auf die erfordliche Belagshöhe eingeklopft.

Benötigte Produkte weber.xerm 868

108

S 347

Der Dickbettmörtel weber.xerm 868 ist frisch in frisch auf die Haftbrücke aufzubringen.

weber.fug 875 F

S 349

Nach Aushärten des Verlegemörtels kann der Belag mit weber.fug 875 F verfugt werden.


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Die Verlegung von empfindlichen und durchscheinenden (transluzenten) Natursteinfliesen erfordert neben dem handwerklichen Können des Fliesen- und Natursteinlegers auch immer den Einsatz hochwertiger Verlege- und Fugenmörtel. Für die Verlegung sollten Fliesenkleber eingesetzt werden, die auf der Bindemittelbasis von Weißzement sind und eine kristalline Wasserwindung aufweisen. Durch die kristalline Wasserbindung wird ein Großteil des Anmachwassers gebunden und sorgt so für eine schnelle Erhärtung und Trocknung des Kleberbettes. Neben der Sicherheit gegenüber Verfärbungen sind die leichte und somit besonders wirtschaftliche Verarbeitung weitere entscheidende Argumente für die Wahl dieses Verlegesystems.

vorbereitung

verarbeitung

1

2

Alte Zementestriche können, wenn nötig, mit z.B. weber.plan 813-40 ausgeglichen werden. Diese Flächen werden vorher mit weber.prim 801 grundiert.

2

1

Eventuell notwendige Ausgleichsschichten im Wandbereich können mit weber.plan 818 ausgeführt werden.

3

Die Natursteinplatten sind bevor eine Hautbildung einsetzt, in das zuvor aufgekämmte, frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.

Fliesenverlegung

Wie können verfärbungsempfindliche Natursteinfliesen im Innenbereich verlegt werden?

Bei durchscheinenden Natursteinen ist deren Rückseite mit weber.xerm 867 vollflächig vorzuspachteln.

4

Nach Aushärten des Naturstein-Klebemörtels kann der fertige Belag mit dem flexibel eingestellten Fugenmörtel weber.fug 875 F verfugt werden.

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 883 Naturstein-Silikon elastisch zu verfugen.

Benötigte Produkte weber.plan 813-40 weber.fug 875 F

S 360 S 349

weber.plan 819 weber.fug 883

S 362 S 353

weber.xerm 867

S 346

109


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Wie können nicht kalibrierte, verformungs- und verfärbungsempfindliche Naturwerksteine WELCHER FLIESENKLEBER EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? verlegt werden? Ein sicheres Verlegen von verformungs- und verfärbungsempfindlichen Naturwerksteinen mit Dickentoleranzen stellt hohe Ansprüche an die Verlegematerialien. Bei der Auswahl des richtigen Klebemörtels ist einerseits das Verlegegut zu berücksichtigen, andererseits auch die Ebenheit des Untergrundes. Da mit weber.xerm 866 F Verlegebettdicken bis zu 30 mm erstellt werden können, ist auch in solchen Anwendungsfällen ein sicheres und wirtschaftliches Verlegen möglich.

verarbeitung

vorbereitung

1

1

Der tragfähige Untergrund wird zunächst mit weber.prim 801 für saugende Untergründe oder weber.prim 803 für nicht saugende Untergründe vorbehandelt.

2

Auf den Untergrund wird eine Kontaktschicht mit weber.xerm 866 F aufgebracht. Sofort danach mit einer geeigneten Kammspachtelung in einem Winkel von 45 - 60° ein gleichmäßiges Kleberbett aufziehen.

3

4

Großformatige Platten werden mit Verlegehilfen eingelegt und wenn nötig auf die erfordliche Belagshöhe eingeklopft.

Bei nicht kalibrierten Naturwerksteinplatten sowie allen Natursteinmaterialien, die zur Verfärbung neigen können, ist zunächst eine Kratzspachtelung mit weber.xerm 866 F auf der Rückseite auszuführen.

5

Nach Aushärten des Verlegemörtels kann der Belag mit weber.fug 877 oder weber.fug 875 F verfugt werden.

Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 883 Naturstein-Silikon elastisch zu verfugen.

Benötigte Produkte weber.prim 801 weber.fug 883

110

S 328 S 353

weber.fug 877

S 350

weber.fug 875 F

S 349


Anwendungstipps

Fliesenverlegung

Bei der Sanierung von Altbauten ist es oft notwendig, vorhandene Holzuntergründe für die nachfolgende Aufnahme von Oberbelägen vorzubereiten. Herkömmliche Spachtelmassen stoßen dort schnell an ihre Grenzen, da sie die konstruktionsbedingten Bewegungen nicht ausreichend kompensieren können. Hier ist es wichtig, ein System einzusetzen, das bei dieser Problematik ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Durch die Kombination von z.B. weber.plan 813-40 mit dem hochfesten Fliesen-Armierungsgewebe weber.sys 835 können kritische Untergründe und Holzfußböden sicher ausgeglichen werden.

vorbereitung

1

2

Zur Erhöhung der Tragfähigkeit muss der Holzuntergrund ausreichend mit der Unterkonstruktion verschraubt werden. (Schraubenabstand max. 40 cm).

Offene Stoßfugen müssen durch geeignete Maßnahmen (z.B. ausspritzen mit einem Acryl-Fugendichtstoff) geschlossen werden.

3 Holzuntergünde werden zunächst mit weber.prim 803 grundiert. Spanplatten (mindestens Typ V100G) und unbehandelte Holzdielen müssen mit weber.prim 807 und Sandabstreuung grundiert werden.

Fliesenverlegung

Wie können Holzfußböden ausgeglichen werden?

4 Um Schallbrücken und Spannungsrisse zu verhindern wird zu angrenzenden Bauteilen (Wandanschlüsse, Rohrdurchführungen usw.) ein Randdämmstreifen eingebaut.

verarbeitung

1

2

Armierungsgewebe ist bahnweise so zu verlegen, dass Gewebekanten mind. 10 cm überlappen.

Die Fließspachtelmasse wird, beginnend am tiefsten Punkt des Untergundes, ausgegossen.

3 Anschließend wird die Nivelliermasse mit einer Glättkelle, dem Rakel oder einer Stachelwalze in der benötigten Schichtdicke (mind. 10 mm dick) gleichmäßig verteilt. Der Einsatz einer Stachelwalze bewirkt ein optimales Entlüften zur Vehinderung von Lufteinschlüssen in der ausgehärteten Spachtelmasse.

4 Nach Durchtrocknung der Spachtelmasse können nachfolgend Oberbeläge verlegt werden. Zur Aufnahme von keramischen Belägen und  Naturstein, sollte der Belag zunächst durch den Einbau der Trittschalldämm- und Entkopplungssysteme weber.sys 832 entkoppelt werden. 

Benötigte Produkte weber.sys 832

S 356

111


Fliesenverlegung

welche anforderungen werden an flexmörtel gestellt? Darüber hinaus können noch freiwillige Angaben zu den Verarbeitungseigenschaften gemacht werden:

T

= tixotroph: verringertes Abrutschen Abrutschen _< 0,5 mm

E Anwendungstipps

Klebeoffene Zeit _> 30 Min. – Haftfestigkeit _> 0,5 N/mm2

F

= fast setting: schnelles Abbinden (nur bei zementhaltigen Mörteln)

Für welche Einsatzbereiche wird die Verwendung von Flexmörtel empfohlen? Die Richtlinie empfiehlt Flexmörtel für folgende Anwendungsfälle: 1. Verlegung im Außenbereich 2. Verlegung von keramischen Belägen mit niedriger Wasseraufnahme, z.B. Feinsteinzeug 3. Verlegung von keramischen Fliesen und Platten mit glasiger Rückseite, z.B. Glasmosaik und Feinsteinzeug

IN hD E

C2 2 TE nS en n

I IN hD E

• Gep

C2 1 TE S

Wie werden Flexmörtel gekennzeichnet? Einkomponentige hydraulische Verlegemörtel, die beide Anforderungen d. h. Haftzugfestigkeit > _ 1,0 N/mm2 und eine Verformung > _ 2,5 2 mm erfüllen, dürfen mit der Flexmörtel-Raute gekennzeichnet werden.

12004

N

ft nac

12004

ft nac

Haftzugfestigkeit bei Trockenlagerung nach 6 Stunden _> 0,5 N/mm2

N

Fliesenverlegung

= extended open time: verlängerte klebeoffene Zeit

• Gep

Bisher wurden viele Fliesenkleber als flexibel, flexibilisiert oder Flexmörtel bezeichnet. Die Eigenschaften dieser Produkte waren jedoch nicht klar umrissen. Klebemörtel zur Verlegung von Fliesen und Platten müssen bestimmte Anforderungen erfüllen die in der DIN EN 12004 beschrieben sind. Dabei wird unterschieden zwischen zementhaltigen Klebern/Mörteln (C), Dispersionsklebern (D) und Reaktionsharzklebern (R). Mit der Flexmörtel-Richtlinie der Deutschen Bauchemie und des Industrieverbandes Klebestoffe werden klare Anforderungen an mineralische Fliesenkleber gestellt und deren Anwendungsbereiche empfohlen. Dies gibt Planungs- und Ausführungssicherheit für Fliesenleger und Architekten.

Verformungsfähigkeit Die Verformungsfähigkeit des Flexmörtels wird an einem Mörtelstreifen in einem Biegeversuch nach DIN EN 12002 gemessen und klassifiziert. Kennzeichnungen: S1 Durchbiegung 2,5-5,0 mm

Welche Anforderungen an Flexmörtel stellt die Richtlinie? Ein Verlegemörtel darf im Sinne dieser Richtlinie nur als “Flexmörtel” bezeichnet werden, wenn er folgende Kritierien erfüllt: 2 2 EN 12004 Haftzugfestigkeit > 1,0 N/mm C2 - Klasse der ÖNORM DIN EN 12004 d. h.d.h. Haftzugfestigkeit > _ 1,0 N/mm 2 und Verformung Verformung > > und _ 2,5 2,5 mm mm2..

112

Klasse C1

Klasse C2

Haftfestigkeit nach Trockenlagerung

_> 0,5 N/mm

_> 1 N/mm

Haftfestigkeit nach Wasserlagerung

_> 0,5 N/mm2

_> 1 N/mm2

Haftfestigkeit nach Warmlagerung

_> 0,5 N/mm2

_> 1 N/mm2

Haftfestigkeit nach Frost-Tau-Wechsel-Lagerung

_> 0,5 N/mm2

_> 1 N/mm2

2

2

S2 Durchbiegung mind. 5 mm Benötige ich spezielle S2-Produkte? S2-Produkte sollten eingesetzt werden bei spannungsreichen Untergründen, die eine möglichst hohe Verformung in der Dünnbettmörtelschicht erfordern, z.B. Betonfertigteile oder alte Estriche z.B. Mischuntergründe. S1-Produkte können bei weber-Deitermann durch die Zugabe einer Trockenvergütung zu S2-Produkten aufgewertet werden.


Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Fliesenverlegung

113


Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

weber.xerm 864 KM Flex + Fix Weiß

weber.xerm 860 F KMH Flex + Fix

weber.xerm 860 KMH Flex

weber.xerm 856 KM Flex + Fix Plus

weber.xerm 853 KM Flex + Fix

weber.xerm 851 K 10

weber.xerm 852 K 20

weber.xerm 858 W KM Flex Weiß

weber.xerm 858 KM Flex

weber.xerm 854

weber.xerm 855 KM Flex Plus

Produkt

Anwendungstipps

welcher fliesenkleber eignet sich für welchen untergrund?

Bindemittel

cem

cem

cem

cem

cem

cem

cem

cem

cem

cem

cem

Farbton

grau

weiß

grau

weiß

grau

grau

grau

grau

grau

grau

weiß

i/a

i/a

i/a

i/a

i/a

i/a

i/a

i/a

i/a

i/a

i

W/B

W/B

W/B

W/B

W/B

W/B

W/B

W/B

B

B

W/B

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x x

Einsatz innen/außen Wand/Boden Einsatz auf Ortbeton

min. 6 Monate alt

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Ortbeton

min. 3 Monate alt

x

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Ortbeton

min. 28 Tage alt

Kalkzement-/Zementputz, innen, außen

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Porenbeton, innen

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Gipsputz, innen

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Gipskarton, Gipsfaserplatten, innen

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Alter Fliesenbelag, innen

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Alter Fliesenbelag, außen

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Fliesenbauplatte

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Alter Farbanstrich, innen

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Zementestrich, innen

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Zementestrich, außen

X

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Anhydridestrich, innen

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Gußasphalt, innen

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Heizestrich Zement

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Heizestrich Anhydrit

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Trittschalldämmung Verlegegut Steingut

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Steinzeug

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Feinsteinzeug

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Spaltplatten

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Steinzeug, Feinsteinzeug, großformatig

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Mosaik bis 2 x 2 cm

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Glasfliesen

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Handformsteine

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Ziegelfliesen

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Trittschalldämmung TSD Trittschalldämmung SDS

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Durchscheinender Naturstein, innen

X

X X

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Nicht verfärbungsempf. Naturstein, innen

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X

x

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Nicht verfärbungsempf. Naturstein, außen

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x

x

Verfärbungsempf. Naturstein, innen

Cotto

X

114

X

X

geeignet

x

empfohlen


weber.xerm 867 / 868 TM / Cerinol TH

weber.xerm 843 Plastikol F 1

weber.xerm 844 Plastikol F 2

weber.xerm 840 DK 15

weber.xerm 841 Plastikol 14

weber.xerm 847 Superflex 41

weber.xerm 848 Multipox FK

cem

cem

cem/disp

cem/disp

disp

disp

epoxi

epoxi

grau

grau

grau

weiß

weiß

weiß

weiß

grau

5 Farbtöne

i/a

i/a

i/a

i

i

i

i

i/a

i/a

W/B

W/B

B

B

W/B

W/B

W/B

W/B

W/B

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cem = zementgebundener Kleber disp = Dispersionskleber epoxi = Epoxidharzkleber ep0xi

Ortbeton und Betonfertigteile unterliegen anfangs einem starken Schwinden, das nur hochflexible Kleber kompensieren können.

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Nach DIN EN 771-4 bzw. DIN V 4165-100 Untergrund grundieren?

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x

Nach DIN 18180, DIN 18157 Teil 1, Ziffer 5.2.6 sowie Merkblatt “Putz und Trockenbau...”, Sept. 2005, Fachverband Fliesen und Naturstein, beachten. Grundieren.

X

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X X

x

Lufttrocken, Festigkeitsklassen CS II, CS III oder CS IV nach DIN EN 998-1.

x

x

Tragfähigkeit prüfen, frei von Verunreinigungen, Haftbrücke erforderlich.

x

X

Lose Fliesen entfernen und Vertiefungen beispachteln, Haftbrücke erforderlich. Abdichtung oder Entkoppelung empfohlen. Befestigung auf dem Untergrund prüfen.

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X

Mechanisch entfernen.

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Min. 28 Tage alt (auf Trennschicht oder schwimmend) Restfeuchte =<2%. Bei hochflexiblen Klebern (Plastikol F1) auch zwischen dem 2. und 7. Tag mögl.

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x

Verbundestrich erforderlich.

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Restfeuchte <_ 0,5 CM-%. Restfeuchte bei Heizestrichen <_ 0,3 CM-%.

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Merkblatt des ZDB “... auf beheizten Fußbodenkonstruktionen”, Sept. 95, Fachinformation “... Schnittstellenkoordination...”, Feb. 05, Restfeuchte <_ 2,0 CM-% sowie Merkblatt des ZDB “... calciumsulfatgebundene...” Okt. 2005, Restfeuchte <_ 0,3 CM-% Holzfußböden müssen ausreichend verschraubt sein, mineralische Untergründe tragfähig und sauber. Siehe weber.sys 830 / 831 / 832

x

X

X

Nach DIN 18157, Teil 1 und DIN EN 13813

X

X

Anwendungstipps

weber.xerm 866 K 30

cem

Fliesenverlegung

weber.xerm 862 KMT

Fliesenverlegung

X

x

X

X

X

X

x

115


Fliesenverlegung

wo werden verbundabdichtungen eingesetzt? Welche Stoffe werden durch das ZDB-Merkblatt und den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen erfasst? Erfasst wurden Stoffe, die auch im bisherigen ZDB-Merkblatt Verbundabdichtung beschrieben worden sind: • Polymerdispersionen (D) z.B. weber.tec 822 • Kunststoff-Mörtel-Kombinationen (M) z.B. weber.tec Superflex D2 • Reaktionsharze (R) z.B. weber.tec 827 / 827 S

Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Für welche Bereiche benötigt man ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP)? • gewerbliche Küchen • Therapieräume mit Bodenabläufen in Krankenhäusern und Altenheimen • Beckenumgänge von Schwimmbecken • Schwimmbecken • und alle Bereiche, die mit diesen höheren Beanspruchungen vergleichbar sind.

Die Abdichtung im Verbund mit Fliesen ist die am häufigsten angewendete Form der Abdichtung gegen nichtstauendes Wasser sowie gegen drückendes Wasser in Schwimmbecken und Wasserbehältern. Sie hat sich seit vielen Jahren bewährt und stellt die nachhaltige Nutzbarkeit der abgedichteten Bereiche sicher.

Für welche Bereiche benötigt man kein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis? • für alle privaten und vergleichbaren Bereiche • häusliche Bäder mit und ohne Bodenablauf • Balkone und ähnliche Flächen im Wohnungsbau • Altenheime • Hotels und ähnliche Einrichtungen, deren Nutzung und Reinigung mit haushaltüblichen Randbedingungen vergleichbar sind Dies sind vergleichbare Anwendungsbereiche, die bisher in der DIN 18195, Teil 5 geregelt waren und sind.

Der Entwurf des neuen Merkblattes des ZDB „Hinweise für Ausführung von flüssig zu verarbeitenden Verbundabdichtungen mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innenund Außenbereich“, Ausgabe 2008 regelt: • die Definition der Feuchtigkeitsbeanspruchung • die einzusetzenden Abdichtungsstoffe • die Untergründe für Wand- und Bodenbeläge • die Abdichtung der Fläche sowie der Detailpunkte Mit der Einführung des Merkblattes ist 2010 zu rechnen.

Beanspruchungsklassen

Beanspruchungsklasse

A0

Nutzungbereich

Indirekt beanspruchte Flächen in Räumen des Nutzungsbereiches A Direkt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen nicht sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird

B0

A

B C

116

Beispiel

Häusliche Bäder, Badezimmer von Hotels, Bodenflächen mit Abläufe in diesem Nutzungsbereich

Flächen im Außenbereich mit nicht drückender Wasserbelastung

Balkon und Terrasse (nicht über genutzten Räumen)

Direkt und indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauchund Reinigungswasser umgegangen wird

Umgänge von Schwimmbecken oder Duschanlagen (öffentlich oder privat)

Druckwasser beanspruchte Flächen von Behältern

Öffentliche und private Schwimmbecken im Innenund Außenbereich

Direkt oder indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen Gewerbliche Küchen und Wäschereien sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wobei es auch zu begrenzten chmischen Beanspruchungen der Abdichtung kommt


Anwendungsbereiche

DMR MR R

DMR DMR MR R

Kalkzementputze, Leichtputze nach ÖNORM EN 998-1 CS II, Druckfestigkeit > 2,5 N/mm2

DMR DMR MR R

Kalksandstein- Planblocksteine ohne oder mit nur dünner Spachtelung

DMR DMR MR R

Zementputze nach ÖNORM EN 998-1 CS VI, Druckfestigkeit > 6 N/mm2

DMR DMR MR R

MR

Hohlwandplatten aus Leichtbeton nach DIN 18148, verarbeitet nach DIN 4103 mit hydraulisch erhärtenden Mörteln

DMR DMR R

zementgebundene mineralische Bauplatten

DMR DMR R

Verbundelemente aus expandiertem oder extrudiertem Polystyrol mit Mörtelbeschichtung und Gewebearmierung

DMR DMR R

Porenbeton-Bauplatten nach DIN 4166, verarbeitet nach DIN 4103

DMR DMR R

Gipspute nach ÖNORM EN 13279

DMR

Gips-Wandbauplatten1) nach DIN 12859

DMR

Gipsfaserplatten nach ÖNORM EN 15283-2, Gipsplatten nach DIN 18181 1)

DMR

Gipsfaserplatten1) nach DIN EN 15283-2, Gipsplatten1) verarbeitet nach DIN 18181

DMR

Calciumsulfatgebundene Estriche nach DIN 18560 1)

DMR

Fliesenverlegung

DMR

Kalkzementputze nach ÖNORM EN 998-1 CS III, Druckfestigkeit 3,5 - 7,5 N/mm2

Direkt und indirekt beanspruchte1) Bodenflächen auf denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wobei es auch zu begrenzten chemischen Beanspruchungen der Abdichtung kommt wie z.B. : gewerbliche Küchen und Wäschereien

Beton nach DIN 1045 / DIN EN 206 Direkt und indirekt beanspruchte1) Wandflächen auf denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wobei es auch zu begrenzten chemischen Beanspruchungen der Abdichtung kommt wie z.B. : gewerbliche Küchen und Wäschereien

direkt und indirekt beanspruchte1) Wandflächen, im Außenbereich mit nicht drückender Wasserbelastung z.B. Balkone und Terassen (nicht über genutzten Räumen)

Druckwasser beanspruchte Wandflächen von Behältern, z.B. öffentliche und private Schwimmbecken im Innen und Außenbereich

Direkt und indirekt beanspruchte1) Wandflächen in Räumen, in denen nicht sehr häufig mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wie z.B. häusliche Bäder, Badezimmer von Hotels

Beanspruchungsklassen

A A0 B B0 C

Beanspruchung hoch mäßig hoch mäßig hoch

Beanspruchungsklassen

A A0 B B0 C

Beanspruchung

hoch mäßig hoch mäßig hoch

Beton nach DIN 1045 / DIN EN 206

MR

DMR

MR

MR

R

Zementestriche nach DIN 18560

MR

DMR

MR

MR

R

Gussasphaltestriche nach DIN 18560

MR

DMR

zementgebundene mineralische Bauplatten1)

MR

DMR

Verbundelemente aus expandiertem oder extrudiertem Polystyrol mit Mörtelbeschichtung u. Gewebearmierung

MR

DMR

Anwendungstipps

MR

direkt und indirekt beanspruchte1) Bodenflächen, im Außenbereich mit nicht drückender Wasserbelastung wie z.B.: Balkone und Terassen (nicht über genutzten Räumen)

Zementputze nach ÖNORM EN 998-1 CS IV ohne Zusatz von Kalkhydrat/Kalkzuschlag, Druckfestigkeit > 6 N/mm2

Druckwasser beanspruchte Bodenflächen von Behältern, z.B. öffentliche und private Schwimmbecken im Innen- und Außenbereich

Direkt und indirekt beanspruchte1) Bodenflächen in Räumen, in denen nicht sehr häufig mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wie z.B. häusliche Bäder, Badezimmer von Hotels, Bodenflächen mit Abläufen in diesen Anwendungsbereichen

Direkt und indirekt beanspruchte1) Wandflächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird wie z.B. in Duschanlagen (öffentlich oder privat)

Anwendungsbereiche

Direkt und indirekt beanspruchte1) Bodenflächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauchund Reinigungswasser umgegangen wird wie z.B. Umgänge von Schwimmbecken und Duschanlagen (öffentlich oder privat)

Fliesenverlegung

Untergründe für Wandbeläge

Abdichtungsstoffe: D = Polymerdispersion M = Kunststoff-Zement-Mörtelkombination R = Reaktionsharze 1) = Bei direkter und indirekter Beanspruchungs der Beanspruchungsklasse A sind feuchtigkeitsempfindliche Untergründe für die Verbundabdichtung nicht zulässig

Untergründe für Bodenbeläge

R

MR

117


Fliesenverlegung

welcher fugenmörtel ist für welche beanspruchung geeignet?

Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Jede Kette kann nur so stark sein, wie ihr schwächstes Glied! Diese Binsenweisheit gilt besonders für Belagsflächen im industriellen Bereich, im Schwimmbadbau und bei anderen hoch beanspruchten Flächen. Welche Fugenmaterialien können heute für keramische und Natursteinbeläge eingesetzt werden, wie sieht ihre Leistungsfähigkeit aus und wo liegen ihre Anwendungsgrenzen? In Abhängigkeit vom Bindemittel unterscheidet man zwischen mineralischen und Reaktionsharz gebundenen Fugenmörteln. Dabei bietet die DIN EN 13888 „Fugenmörtel für Fliesen und Platten – Definitionen und Festlegungen“ die Möglichkeit, zementhaltige Fugenmörtel in zwei grundsätzliche Klassen zu unterscheiden: Klasse CG 1 beschreibt die „normalen“ zementhaltigen Fugenmörtel. Klasse CG 2 beschreibt die zementhaltigen Fugenmörtel mit verbesserter Qualität, mit hoher Abriebbeständigkeit und verringerter Wasseraufnahme. Durch einen Zusatz werden die zusätzlichen Eigenschaften beschrieben: W = verringerte Wasseraufnahme Ar = besonders hohe Abriebfestigkeit. Fugenfüller auf Basis von Reaktionsharz werden mit RG nach DIN EN 13888 gekennzeichnet, eine Differenzierung hinsichtlich Leistungsklassen gibt es jedoch nicht. Entscheidend für die Bewertung der Leistungsfähigkeit, insbesondere der Widerstand gegen Beanspruchungen aus Reinigungsmitteln, ist der Nachweis der Chemikalienbeständigkeit. Diese Prüfung ist in DIN EN 12808-1 beschrieben, sie ist jedoch nicht für zementhaltige Fugenmaterialien vorgesehen. Entsprechend gibt ein Nachweis für zementhaltige Fugenmaterialien in verbesserter Qualität nach CG 2 keine Information über die Chemikalienbeständigkeit. Zement-Fugenmörtel Die zementären Fugenmörteln werden langläufig, unabhängig von der DIN EN 13888, grob in 4 Gruppen eingeteilt: - Normale, nicht kunststoffmodifizierte Fugenmörtel - Kunststoffmodifizierte Fugenmörtel - „hydrophobe“ Fugenmörtel - Hochfeste Fugenmörtel Normale, nicht kunststoffmodifizierte Fugenmörtel, ursprünglich eingesetzt im privaten Bereich, werden heute im hochwertigen Wohnungsbau immer mehr von den hydrophoben Fugenmörteln verdrängt. Die kunststoffmodifizierten Fugenmörtel, langläufig auch Flexfuge genannt, werden vielfach im Bodenbereich eingesetzt, z. B. bei Fußbodenheizungen und in Bereichen, wo Spannungen aus dem Untergrund oder durch Klimabedinungen kompensiert werden müssen. Hochfeste Fugen werden weniger im Wohnungsbau als vielmehr im gewerblichen Bereich, wo eine höhere Beanspruchung der Fugen vorliegt, eingesetzt.

118


Fliesenverlegung

Die hochfesten Feinstzementfugen wie weber.fug 873 hat sich in höher belasteten Bereichen, z. B. Schwimmbecken, etabliert. Durch ihre hohe Festigkeit und Dichtigkeit besitzen sie eine höhere Beständigkeit gegenüber Reinigungsmitteln im Vergleich zu normalen Fugen oder auch „Flexfugen“.

Die CG-Klasse gemäß DIN EN 13888 CG 1 Abriebbeständigkeit

_< 2000 mm3

Biegefestigkeit nach Trockenlagerung

_> 3,5 N/mm2

Biegefestigkeit nach Frost-Tau-Wechsel

_> 3,5 N/mm2

Druckfestigkeit nach Trockenlagerung

_> 15 N/mm2

Druckfestigkeit nach Frost-Tau-Wechsel

Abriebbeständigkeit

_< 250 mm3

Biegefestigkeit nach Trockenlagerung

_> 30 N/mm2

Druckfestigkeit nach Trockenlagerung

_> 45 N/mm2

Schwindung

_< 1,5 mm/m

Wasseraufnahme nach 240 Min.

_< 0,1 g

Reaktionsharze Müssen Bereiche mit einer hohen mechanischen Beanspruchung, z. B. durch Hochdruckreiniger oder mit einer hohen chemischen Beanspruchung, z. B. durch Säuren in Laboren oder Großküchen (z. B. Milchsäuren) ausgeführt werden, empfiehlt es sich Reaktionsharz gebundene Fugenmörtel einzusetzen. Diese 2-komponentigen Fugenmörtel sind meistens auf der Basis von Epoxidharzen, wie z. B. weber.xerm 848 oder weber.fug 878. Epoxidharze weisen eine chemische Widerstandskraft gegenüber einer hohen Zahl von Säuren und anderen angreifenden Stoffen auf. Auch seine Härte schützt den Fugenfüller bei sachgemäßer Verarbeitung vor mechanischer Belastung und Abrieb.

Technische

_> 15 N/mm2

Schwindung

®

_< 2 mm/m

Ɣ = beständig bedingt beständ ig ż = (Verfärb ung

Technische

11020145 X.2008

s Merkblatt 19.8.2008

möglich), jedoch mind. 7 Tage = nicht beständ ig

Anorganische

Wasseraufnahme nach 30 Min.

Ɣ=beständig (mind. 3 Monate) ż=bedingt beständig (mind. 7

Tage)

– =nicht beständig Anorganische

Treibstoffe und

Säuren

Borsäure gesättig te Lsg. Chromsäure 10 % Phosphorsäure 5% Phosphorsäure 10 % Phosphorsäure 50 % Salpetersäure 5% Salpetersäure 15 %

CG 2 (zusätzlich zu CG 1) Besonders hohe Abriebbeständigkeit

_< 1000 mm

Verringerte Wasseraufnahme nach 30 Min.

_< 2 g

Verringerte Wasseraufnahme nach 240 Min.

_< 5 g

Treibstoffe und

3

Öle

Ɣ Ɣ Laugen Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

Ammoniak 5

%

Ɣ Natronlauge 2% Ɣ Natronlauge 30 % Ɣ Natronlauge 50 % KohlenwƔ asserstoffe Kaliumcarbonat

Kohlenwassersto

Ameisensäure 5% Ameisensäure 20 % Essigsäure 2 % Essigsäure 10 % Essigsäure 25 % Milchsäure 2 %

ffe

Ɣ

Sonstige

Aceton

ż ż Ɣ Ɣ Ɣ

Benzol Ethanol 10 % Ethanol 50 % Ethanol konz.

Pril Die Prüfungen

wurden an 4

Wochen alten

Die Prüfungen d, gesättigte

Prüfkörpern im

Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

Lsg.

Labor über einen

Zeitraum von

ż

Cola

—

Ɣ Ɣ ż

ż

Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

 —

Ɣ Natronla Ɣ Ammoniakuge5 %50 % ż Ammoniak 10 % ƔAmmoniak, konz. Ɣ

Ameisensäure 2% Ameisensäure 5% Ameisensäure 10 % Ameisensäure 20 % Essigsäure 5 % Essigsäure 10 % Milchsäure 2 % Milchsäure 5 %

Fruchtsaft Seewasser Kochsalzlösung 30 % Spülmittel Sanitärreiniger Sopal-Reiniger

Formalin Toluol

%

 Spindelöl — Heizöl EL — Mineral öl Speiseöl

Ɣ Ɣ ż ż

ż

Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

Milchsäure 90 % — Zitronensäure 2% — Zitronen säure 10 % Zitronensäure 30 % Zitronensäure 50 % Zitronensäure, konz. —

—

Ɣ ż ż ż ż

ż ż Ɣ ż

Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

ƔAceton Ɣ Ɣ

Ethanol 20 % Ethanol, reinst — Isoprop anol — MIBK — Formali n — Glyzerin

Ɣ ż

Ɣ Ɣ Ɣ

ż — ż — ż Ɣ

ƔWasser ƔWasser, dest. ƔZuckerlösung 5% ƔZuckerlösung 10 % Ɣ Zuckerlösung % ż Eisen(III)-chlori20d-Lösun ż

Ɣ ż

Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

g wurden an 4 Wasserstoffper Wochen alten oxid Wasserstoffper Prüfkörpern im oxid 3 % Labor über einen Zeitraum von Wasserstoffper 12 Monaten durchge oxid 30 % führt. Wasser

Ɣ Ɣ Ɣ

6 Monaten durchge

führt.

138

üft na

DI N

Cola dest. Wasser Eisen(III)-chlori

EN 8

pr

Sonstige

Milchsäure 10 % Milchsäure 25 % Milchsäure 40 % Zitronensäure 2% Zitronensäure 10 % Zitronensäure 50 %

ż ż ż ż — ż ż ż

ż

Kalilauge 5 % Kalilauge 30 % Kalilauge 50 % Natronlauge 5% Natronlauge 30 %

lösung Testbenzin K Natriumkarbona 30 tlösung Testben zin K 60 Petroleum Benzol Toluol Xylol Solvesso 150

ż ż Ɣ ż

Ɣ Salpetersäure 2 % — Salpetersäure 5% ż Salpetersäure 15 % ż Salpetersäure 20 % ż Salpetersäure 50% ż Phosphorsäure 2% ż Phosphorsäure 5% ż Phosphorsäure 10 ż Phosphorsäure 50 %

Diesel Benzin, bleifrei Super, bleifrei Bremsflüssigke it

Salpetersäure 20 % Salpetersäure konz. Salzsäu

Ɣ Ɣ Ɣ Ɣ

Ammoniak 25 % Kalilauge 2 % Kalilauge 15 % Organische Säuren

Öle

re 5 % Salzsäure 10 % Salzsäure konz. Schwefelsäure 5% Schwefelsäure 50 % Schwefelsäure konz. Organische Säuren Mineralöl Speiseöl Super, bleifrei Spindelöl

Benzin bleifrei Bremsflüssigke it Diesel Heizöl EL

Laugen

CG2 CG2 WAr WAr

Borsäure ges. Lösung Chromsäure 30 % Salzsäure 5 % Salzsäure 20 % Salzsäure, konz. Schwefelsäure 2% Schwefelsäure 5% Schwefelsäure 25 % Schwefelsäure 50 % Schwefelsäure , konz.

Deitermann

_< 10 g

ch

Säuren

Beständigk eitstabelle Multipox FK

_< 5 g

Wasseraufnahme nach 240 Min.

s Merkblatt 19.8.2008

11020260 X.2008

Beständigk eitstabelle Superflex 40 / 40 S

Anwendungstipps

Durch die Verwendung von Feinstzementen wird die Porosität dieser Fugenfüller verringert und die Beständigkeit deutlich verbessert.

Die RG-Klasse gemäß DIN EN 13888

Fliesenverlegung

Wo liegen die Möglichkeiten und Belastungsgrenzen von Fugenfüllern auf der Basis zementhaltiger Bindemittel? Ein Grundstoff für die Herstellung von Zement ist Kalk. Dieser ist nicht widerstandsfähig gegen Säuren und löst sich daher beim Kontakt mit sauren Medien auf.

8 • Ge Anwendungsgebiete Fugenmörtel

kunststoffvergütete Zementfuge

Zementfuge weber. fug 870

weber. fug 872 weber. fug 872 F weber.fug 877

hochfeste Zementfuge

Thermalbad Schwimmbecken

+

Gewerbl. Großküchen

l l +

Industrie Duschanlagen Häusliches Bad

+

Balkon Wohnbereich (trocken)

+

+ + +

+ + + +

+ + + +

Reaktionsharz

weber.fug 875/875F weber.fug 873 weber.xerm 848 weber.fug 878

+ +

+ + + + +

+ + + + +

+ + l

geeignet

+

empfohlen

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Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Anwendungstipps

welcher fugenmĂśrtel ist fĂźr den normal beanspruchten bereich geeignet?

120


Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Fliesenverlegung

121


Fliesenverlegung

Fliesenverlegung

Anwendungstipps

welcher fugenmörtel ist für den höher beanspruchten bereich geeignet?

122


Fliesenverlegung

wie pflegt man zementhaltige fugen richtig? Dauerhaft schöne Fugen Damit sie dauerhaft ihre Schönheit bewahren, ist es wichtig bei der Reinigung des Bades die richtigen Mittel und Vorgehensweise einzusetzen, um die Fugen nicht zu beschädigen. Deshalb hier einige wichtige Hinweise zur Pflege. Fliesenbeläge werden in der Regel mit zementhaltigen Fugenfüllern verfugt. Unsachgemäße Reinigung kann jedoch auf Dauer zu Schäden an der Verfugung führen.

Fliesenverlegung

Anwendungstipps

Für die Reinigung im Bad werden oft Reiniger empfohlen, die Verschmutzungen wie Seifenrückstände, aber auch Kalkablagerungen aus dem Leitungswasser entfernen sollen. In der Regel sind dies Reiniger auf saurer Basis, z. B. Zitronen- oder Essigsäure. Solche Säuren können zu einer dauerhaften Schädigung der zementhaltigen Fliesenverfugungen führen. Auch eine Auslobung: „vollständig biologisch abbaubar“, „umweltschonend“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei den Reinigern um Säuren handelt, die langfristig zementäre Flächen angreifen.

Falsch angewendete Reiniger ....

... verursachen schadhafte, ausgewaschene Fugen.

So werden Fliesenflächen schonend gereinigt Verwenden Sie zum Reinigen von Fliesenbelägen möglichst neutrale oder alkalische Reinigungsmittel. Diese reinigen und desinfizieren, zerstören jedoch nicht die zementhaltigen Fugen. Dabei sind unbedingt die Verarbeitungsanleitungen der Reinigungsmittel zu beachten. Ist der Einsatz von sauren Reinigern nicht zu umgehen, sollten die Fliesenfugen vor dem Auftrag der Reinigungsmittel vorgenässt werden. Anschließend mit viel Wasser abspülen. Wirkungsvolle Badreiniger werden heute von vielen Herstellern angeboten. Wie vorab beschrieben, können Schäden an der Verfugung sicher vorgebeugt werden. Entscheidend ist jedoch, dass der Fliesenleger seine Kunden entsprechend berät, bis hin zur Information, dass eine unsachgemäße Reinigung der Fliesenfläche zum Erlöschen der Gewährleistung führt. Überall dort, wo Spannungen oder Bewegungen auftreten können, z.B. im Übergang vom Boden zur Wand, werden anstelle der mineralischen Fugen Silikonfugen eingebaut. Das Fugenmaterial ist fungistatisch ausgerüstet, jedoch müssen auch diese Fugen im Duschbereich regelmäßig von Fett- und Seifenablagerungen gereinigt werden, damit sich hier keine schwarzen Schimmelbeläge bilden können. Die Silikonfugen sind als Wartungsfugen einzustufen und müssen daher in regelmäßigen Abständen auf Funktionsfähigkeit überprüft werden.

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Anwendungstipps

Bodensysteme

Bodensysteme

Wie WELCHER lassen sichFLIESENKLEBER Risse in Estrich-EIGNET und Betonuntergründen SICH FÜR WELCHENkraftschlüssig PUTZ? verschließen? Übermäßiges Schwinden bei der Trocknung und Aushärtung, Überbeanspruchung oder behinderte Temperaturausdehnung von Estrich- oder Betonuntergründen, führt oftmals zur Rissbildung. Um bei solchen Untergründen die Tragfähigkeit wieder herzustellen, müssen die Risse kraftschlüssig verschlossen werden. Hier sollten nur speziell dafür geeignete Produkte eingesetzt werden. weber.prim 806 bietet die notwendige Sicherheit zum Verschließen von Rissen.

verarbeitung

vorbereitung

1

2

Erweitern des Risses entlang dem Verlauf und Einschneiden von Querschlitzen zur Fixierung ca. alle 25 cm in einer Tiefe bis 2/3 der Estrichdicke.

2

3

In die frische Harzschicht, zur Haftvermittlung, trockenen Quarzsand im Überschuss einstreuen.

Nach vollständiger Aushärtung losen Überschuss-Sand restlos entfernen. Für die Verlegung von Bodenbelägen können die Estrich- oder Betonflächen gespachtelt werden.

Benötigte Produkte weber.prim 806 N

124

Nach gründlicher Entfernung von Staub und anderen haftungsmindernden Bestandteilen werden weber.floor Estrichwellenverbinder in die Querschlitze eingelegt.

S 332

1 Rissverlauf und Querverbindungen mit weber.prim 806 N oberflächenbündig verfüllen.


Anwendungstipps

Bodensysteme

Aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Untergrund wie z.B. bei erdberührten Flächen ohne fachgerechte Abdichtung oder hohe Kernfeuchte in der neuen Betondecke kann sich schädlich auf den neuen Oberbelag auswirken. Bei dichten Oberbelägen wie PCV oder Kautschuk kann dies sehr schnell zur Verseifung des Belagsklebstoffes führen. Reaktionsharze auf Epoxidharzbasis haben eine sehr hohe Dichtheit gegen Wasserdampf und verbinden sich gleichzeitig optimal mit dem mineralischen Untergrund. Bei Einhaltung der empfohlenen Verbrauchsmengen und der unten beschriebenen Vorgehensweise, lassen sich sd-Werte zwischen 40 und 50 m erreichen. Prinzipiell gilt aber: der sd-Wert der Epoxidharzdampfbremse muss größer sein als der des Oberbelages mit Spachtelmasse und Klebstoff.

vorbereitung

verarbeitung

1

1

Vorbereitung der Beton- oder Zementestrichoberfläche durch Kugelstrahlen.

3

Bodensysteme

Wie wird eine Epoxidharzdampfbremse fachgerecht aufgebracht?

2

In einem ersten Arbeitsgang wird das hochwertige Epoxidharz weber.floor 4712 Grundierung EP EC 1 mit einer Menge von ca. 500 bis 600 g/m2 auf den vorbereiten Betonuntergrund aufgebracht. Angemischtes Material auf den Boden gießen, mit dem Gummischieber verteilen und mit der Lammfellrolle verschlichten. Den ersten Auftrag mit fallenden Bauteiltemperaturen aufbringen.

Nach ca. 8 bis spätestens 24 Stunden wird erneut weber.floor 4712 Grundierung EP EC 1 mit einer Verbrauchsmenge von ca. 400 bis 500 g/m2 aufgebracht. Verarbeitung analog zum ersten Arbeitsgang.

4

In die noch frische, klebrige Epoxidharzschicht wird weber Hartquarzmaterial Abstreusand 0,7 - 1,2 mm im Überschuss eingestreut. Nach Aushärtung kann am nächsten Tag der überschüssige Sand entfernt werden.

Für die Verlegung von Bodenbelägen können die so behandelten Estrich- oder Betonflächen gespachtelt werden.

Benötigte Produkte weber.floor 4712

S 365

weber Hartquarzmaterial

S 358

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Anwendungstipps

Betonsanierung

Betonsanierung

Wie WELCHER ist die Betonsanierung FLIESENKLEBER imEIGNET BereichSICH Industrieboden FÜR WELCHEN auszuführen? PUTZ? Industrieböden sind besonderen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Bei schadhaften Industrieböden ist vor Beginn der Instandsetzungsarbeiten eine sorgfältige Vorbehandlung des Untergrundes zu beachten. Die Oberflächenvorbereitung dient dazu, Beton oder Estrich soweit abzutragen, bis dieser sich für die dauerhafte Aufnahme einer Beschichtung eignet. In Abhängigkeit der erforderlichen Schichtdicke (10 bis 100 mm) stehen für Betonersatzarbeiten zwei geprüfte PCC - Werktrockenmörtel zur Verfügung. Die Ausbildung von befahrbaren Bodenfugen erfolgt mit einem speziellen Fugendichstoff.

verarbeitung

1 Der Untergrund muß sauber, tragfähig und griffig sein. Die Haftfestigkeit des saugfähigen Untergrundes sollte 1,5 N/mm² betragen.

4 Die Haftbrücke weber.rep 751 wird kräftig in den mattfeucht vorgenässten Untergrund einarbeitet.

126

2 Danach ist eine geeignete Untergrundvorbereitung, wie z.B. Kugelstrahlen Fräsen oder Höchstdruckwasserstrahlen durchzuführen.

5 Der Betonersatzmörtel weber.rep 752, für Schichtdicken von 10 bis 40 mm, wird in die noch frische Haftschlämme aufgebracht. Für Schichtdicken von 20 bis 100 mm eignet sich weber.rep 753.

3 Fertige Bodenfläche nach Untergrundvorbereitung durch Kugelstrahlen.

6 Danach wird der Betonersatzmörtel abgezogen und verdichtet.


Betonsanierung verarbeitung

8 Die Sanierung der Fugenflanken wird mit Epoxidharzmörtel, Bindemittel und Haftbrücke aus dem 2 komp. Universal-Bauharz weber.tec 793 ausgeführt.

Der chemiekalienbeständige, befahrbare Fugenverguß, erfogt mit dem elastifizierten 2-komp. Epoxidharz weber.tec 976.

Betonsanierung

Fertige Bodenfläche, Betonersatz weber.rep 752 im Verbund für Schichtdicken von 10 - 40 mm.

9

Anwendungstipps

7

Benötigte Produkte weber.rep 750 weber.rep 755 weber.tec 772

S 394 S 399 S 456

weber.rep 751 weber.tec 770

S 395 S 454

weber.rep 754 weber.tec 771

S 398 S 455

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Anwendungstipps

Betonsanierung

Betonsanierung

Wie WELCHER ist die Betonsanierung FLIESENKLEBER imEIGNET BereichSICH der Fassade FÜR WELCHEN auszuführen? PUTZ? Beton schützt auf Grund seiner Alkalität (ph- Wert 14) die vorhandene Stahlbewehrung vor Korrosion. Durch äußere Einflüsse, wie Wasser, Kohlendioxid und Salzbeanspruchung wird die Alkalität je nach Art und Zustand des Betons geringer. Sobald durch diese Carbonatisierung der natürliche Korrosionsschutz des Bewehrungsstahles verloren geht, führt dies zur sichtbaren Schädigung, z.B. Abplatzungen durch Stahlkorrosion. Desweiteren lassen Prüfungen an bestehenden Betonkonstruktionen erkennen, dass der Beginn des Schadensprozesses in Kürze eintreten wird. In dieser Situation ist die Instandsetzung des Betons umgehend in Angriff zu nehmen, um weiteren Schäden vorzubeugen. Wir bieten dem Bautenschützer eine Vielzahl geprüfter Oberflächenschutz-Systeme für den Bereich Fassade.

verarbeitung

1 Geeignete Untergrundvorbereitung, wie z.B. durch Sandstrahlen oder Höchstdruckwasserstrahlen.

4 Der Betonersatzmörtel weber.rep 754 wird auf die noch frische Haftschlämme aufgetragen.

128

2 Die 2-fach aufgebrachte Korrosionsschutzbeschichtung weber.rep 750 auf entrostetem Bewehrungsstahl.

5 Auftrag des Feinspachtels weber.rep 755. Nach dem Anziehen des Oberflächenspachtels wird abgefilzt.

3 Die Haftbrücke weber.rep 751 wird kräftig in den mattfeucht vorgenässten Untergrund eingearbeitet.

6 Oberflächenfertiger, abgefilzter Feinspachelauftrag weber.rep 755.


Betonsanierung verarbeitung

8 Der Dispersionsanstrich auf Acrylatbasis weber.tec 771 ist im zweimaligen Auftrag auszuführen.

Der Oberflächenschutzanstrich weber.tec 772 wird im zweimaligen Auftrag aufgebracht.

Betonsanierung

Wässrige Grundierung und Hydrophobierung der Betonflächen mit weber.tec 770 1 : 4 Masse-Teile mit Wasser verdünnt aufsprühen oder aufstreichen.

9

Anwendungstipps

7

Benötigte Produkte weber.rep 750 weber.rep 755 weber.tec 772

S 394 S 399 S 456

weber.rep 751 weber.tec 770

S 395 S 454

weber.rep 754 weber.tec 771

S 398 S 455

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Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

Welche Regelwerke sind bei der Planung von Bauwerksabdichtungen zu beachten?

DIN 18195 Teil1 bis 6 Ausgabe August 2000 Die Bauweise der Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) wurde vor mehr als 8 Jahren in DIN 18195, in den Teilen 4, 5 und 6, aufgenommen. Obwohl die Abdichtung mit KMB erst im Jahre 2000 in die Norm integriert wurde, hatte sie sich schon lange davor am Markt etabliert und durchgesetzt. Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen wurden schon vor der Normergänzung zur Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit, nichtdrückendes und gegen drückendes Wasser erfolgreich eingesetzt. erfolgreich eingesetzt. Anforderungen an Stoffe Der Teil 2 der DIN 18195 beschreibt die stofflichen Anforderungen an kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen. In Tabelle 9 sind die Prüfanforderungen zusammengefasst. Die wichtigsten Eigenschaften zum Nachweis der Leistungsfähigkeit sind die Prüfungen der Wasserundurchlässigkeit (Schlitzdruckprüfung), die Rissüberprüfung und der Nachweis der Druckbelastbarkeit. Hier sind für den Einsatz nach DIN 18195, Teil 6, d.h. für den Einsatz bei aufstauendem Sickerwasser 0,3 MN/m² gefordert, für den Einsatz bei Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendem Wasser 0,06 MN/m². Mit diesen Prüfungen wird ein ausreichender Widerstand gegen Verformung nachgewiesen. Bauaufsichtliche Prüfzeugnisse für KMB Als Ergänzung zu den in DIN 18195 beschriebenen Anforderungen an die Stoffe wurden „Prüfgrundsätze für die Erteilung von Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen für normalentflammbare, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen für Bauwerksabdichtungen – PG – KMB“ erarbeitet. Neben den in DIN 18195 aufgelisteten Prüfungen werden zusätzlich die Regenfestigkeit und die Beständigkeit gegenüber Wasser prüftechnisch erfasst. Ferner werden die übrigen Prüfmethoden in diesen Prüfgrundsätzen detailliert beschrieben. Bitumendickbeschichtungen von Weber-Deitermann verfügen über Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse. Diese stellen einen Verwendbarkeitsnachweis im Sinne der Landesbauordnungen dar. Im Frühjahr 2009 wurde der Teil 2 der DIN 18195 überarbeitet und weitere bewährte Abdichtungsstoffe wie z.B. flexible Dichtungsschlämmen (MDS) z.B. weber.tec Superflex D2 und Verbundabdichtungen (AIV) aufgenommen.

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Bautenschutz

Die Die Verarbeitung Verarbeitung von von Bitumendickbeschichtungen Bitumendickbeschichtungen beginnt beginnt mit mit der der Grundierung. Grundierung. Vor Vor dem dem Auftrag Auftrag der der Flächenabdichtung Flächenabdichtung werwerden die Details, wie der Anschluss Boden/Wand, Rohrdurchführungen, Fugen, etc. abgedichtet. Die konstruktive den die Details, wie der Anschluss Boden/Wand, Rohrdurchführungen, Fugen, etc. abgedichtet. Die konstruktive Ausbildung Ausbildung dieser dieser Details Details muss muss bereits bereits in in der der Planungsphase Planungsphase beachtet beachtet werden. werden. Zum Zum Abdichtungssystem Abdichtungssystem gehörende gehörende Fugenbänder Fugenbänder ermögliermöglichen die Integration einer übergangslosen Fugenabdichtung in die Flächenabdichtung. Mittels einer Füllchen die Integration einer übergangslosen Fugenabdichtung in die Flächenabdichtung. Mittels einer Füll- und und Kratzspachtelung Kratzspachtelung im im Spachtelverfahren Spachtelverfahren wird wird der der Untergrund Untergrund egalisiert. egalisiert. Darauf Darauf folgt folgt der der Auftrag Auftrag der der Flächenabdichtung, Flächenabdichtung, wobei wobei sich die die Mindesttrockenschichtdicke Mindesttrockenschichtdicke nach nach der der Feuchtigkeitsbeanspruchung Feuchtigkeitsbeanspruchung richtet. richtet. Die Die vorgeschriebene vorgeschriebene sich Mindesttrockenschichtdicke Mindesttrockenschichtdicke darf darf zudem zudem an an keiner keiner Stelle Stelle unterschritten unterschritten werden. werden. Prüfung Prüfung der der Ausführung Ausführung und und Durchtrocknung Durchtrocknung Wesentlich Wesentlich für für eine eine erfolgreiche erfolgreiche Bauwerksabdichtung Bauwerksabdichtung ist ist eine eine systematische systematische Qualitätsüberwachung Qualitätsüberwachung auf auf der der Baustelle. Baustelle. Die Die Wichtigkeit der Kontrolle der ausgeführten Abdichtungsarbeiten nimmt mit der Art und der Intensität der Wasserbelastung Wichtigkeit der Kontrolle der ausgeführten Abdichtungsarbeiten nimmt mit der Art und der Intensität der Wasserbelastung zu. zu. Entsprechend Entsprechend sollte sollte insbesondere insbesondere bei bei den den Lastfällen Lastfällen aufstauendes aufstauendes Sickerwasser Sickerwasser oder oder Druckwasser Druckwasser besondere besondere Sorgfalt Sorgfalt auf auf eine systematische Qualitätsüberwachung der jeweiligen Abdichtungsarbeiten gelegt werden. Es ist Abdichtungseine systematische Qualitätsüberwachung der jeweiligen Abdichtungsarbeiten gelegt werden. Es ist Abdichtungsunternehmen unternehmen zu zu empfehlen, empfehlen, eine eine qualifizierte qualifizierte Eigenüberwachung Eigenüberwachung zu zu organisieren. organisieren.

Bautenschutz

Wichtige Wichtige Voraussetzung Voraussetzung für für eine eine erfolgreiche erfolgreiche Abdichtung Abdichtung mit mit Bitumendickbeschichtungen Bitumendickbeschichtungen ist ist eine eine Prüfung Prüfung des des vorhandenen vorhandenen Untergrundes. In DIN 18 195, Teil 3, sind klare Anforderungen an den Untergrund und dessen Vorbereitung definiert. Untergrundes. In DIN 18 195, Teil 3, sind klare Anforderungen an den Untergrund und dessen Vorbereitung definiert. Weiter Weiter fordert fordert DIN DIN 18195, 18195, Teil Teil 3, 3, den den Auftrag Auftrag von von kunststoffmodifizierten kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen Bitumendickbeschichtungen in in 2 2 Arbeitsgängen Arbeitsgängen -- je je nach nach Lastfall Lastfall mit mit oder oder ohne ohne Verstärkungseinlage. Verstärkungseinlage. Für Für den den Bereich Bereich von von Boden-/Wandanschlüssen Boden-/Wandanschlüssen schreibt schreibt die die Norm Norm vor, vor, dass dass die die Dickbeschichtung Dickbeschichtung aus aus dem dem Wandbereich Wandbereich über über den den Vorsprung Vorsprung der der Bodenplatte Bodenplatte bis bis etwa etwa 100 100 mm mm auf auf Stirnfläche Stirnfläche der der BodenBodenplatte herunter herunter zu zu führen führen ist. ist. Bei Bei der der Verwendung Verwendung von von Bitumenbahnen Bitumenbahnen als als Querschnittsabdichtung Querschnittsabdichtung in in Wänden Wänden müssen müssen diese diese platte an an der der Außenseite Außenseite bündig bündig zum zum Mauerwerk Mauerwerk abgeschnitten abgeschnitten werden werden um um eine eine gute gute Haftung Haftung der der Hohlkehle Hohlkehle auf auf dem dem BodenplattenBodenplattenvorsprung vorsprung zu zu ermöglichen. ermöglichen. Bei Bei der der Verwendung Verwendung einer einer Dichtungsschlämme Dichtungsschlämme als als Querschnittsabdichtung Querschnittsabdichtung kann kann diese diese bis bis auf auf die die Stirnfläche der Bodenplatte herumgeführt werden und die Hohlkehle auf der Abdichtung angeordnet werden. Stirnfläche der Bodenplatte herumgeführt werden und die Hohlkehle auf der Abdichtung angeordnet werden.

Anwendungstipps

Normgerechte Normgerechte Verarbeitung Verarbeitung von von KMB KMB

Der Der Gedanke Gedanke der der Eigenüberwachung Eigenüberwachung floss floss auch auch in in DIN DIN 18195 18195 ein. ein. Mindeststandards Mindeststandards wurden wurden festgeschrieben. festgeschrieben. Die Die Einhaltung Einhaltung dieser Standards (Mindesttrockenschichtdicken) lässt sich durch die Messung der Nassschichtdicke in einfacher dieser Standards (Mindesttrockenschichtdicken) lässt sich durch die Messung der Nassschichtdicke in einfacher Art Art und und Weise Weise gewährleisten. DIN 18 195, Teil 3, beschreibt detailliert die Messung der Schichtdicken und die Überprüfung der gewährleisten. DIN 18 195, Teil 3, beschreibt detailliert die Messung der Schichtdicken und die Überprüfung der Durchtrocknung Durchtrocknung an an Referenzproben. Referenzproben. Die Die „KMB-Richtlinie“ „KMB-Richtlinie“ Die Die Richtlinie Richtlinie KMB KMB regelt regelt praxisbewährte praxisbewährte Bauweisen Bauweisen die die nicht nicht in in DIN DIN 18195 18195 beschrieben beschrieben sind. sind. Zahlreiche Zahlreiche Bauweisen, Bauweisen, u.a. u.a. die die in in der Praxis Praxis am am häufigsten häufigsten eingesetzte eingesetzte Kombination Kombination von von KMB KMB und und wasserundurchlässigen wasserundurchlässigen Betonbodenplatten Betonbodenplatten sind sind in in DIN DIN 18195 18195 der noch noch nicht nicht explizit explizit geregelt. geregelt. Um Um so so wichtiger wichtiger war war es, es, im im Anhang Anhang der der Richtlinie Richtlinie KMB KMB Fachregeln Fachregeln für für derartige derartige Konstruktionen Konstruktionen zu zu erarbeiten. Neben Hinweisen zur vertragsrechtlichen Vereinbarung zur Abweichung von DIN 18195 sind auch erarbeiten. Neben Hinweisen zur vertragsrechtlichen Vereinbarung zur Abweichung von DIN 18195 sind auch Abdichtungsarten Abdichtungsarten bei bei Abdichtungen Abdichtungen gegen gegen von von außen außen drückendes drückendes Wasser Wasser bei bei einer einer Eintauchtiefe Eintauchtiefe von von weniger weniger als als 3 3m m sowie sowie der der Anschluss Anschluss an an WU-Betonbauteile WU-Betonbauteile beschrieben. beschrieben. Aus Aus baupraktischen baupraktischen Gründen Gründen hat hat sich sich diese diese Kombination Kombination in in den den vergangenen vergangenen Jahren Jahren mehr mehr oder oder minder als Standardbauweise durchgesetzt. Ein wesentliches Merkmal minder als Standardbauweise durchgesetzt. Ein wesentliches Merkmal ist, ist, dass dass Dickbeschichtungen Dickbeschichtungen mindestens mindestens 15 15 cm cm auf auf das das WU-Betonbauteil WU-Betonbauteil geführt geführt werden werden müssen. müssen. Mit Mit der der neuen neuen Richtlinie Richtlinie KMB KMB wurde wurde ein ein wichtiges wichtiges Regelwerk Regelwerk erarbeitet, das die derzeitige Baupraxis wiederspiegelt. Grundelement erarbeitet, das die derzeitige Baupraxis wiederspiegelt. Grundelement der der Richtlinie KMB KMB sind sind Zeichnungen, Zeichnungen, die die sowohl sowohl Planern Planern als als auch auch Baupraktikern Baupraktikern Richtlinie wichtige wichtige Hilfestellung Hilfestellung für für die die tägliche tägliche Arbeit Arbeit geben. geben.

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Welchen WELCHER Einfluss FLIESENKLEBER hat die Wasserbelastung EIGNET SICH auf FÜRdiePlanung? WELCHEN PUTZ? Die richtige Beurteilung derder tatsächlichen Wasserverhältnisse Planungder derKellerkonstruktion Kellerkonstruktionund und der Die richtige Beurteilung tatsächlichen Wasserverhältnisseist istentscheidend entscheidend für für die Planung der Auswahl der der Bauwerksabdichtung. DieDie Bodenverhältnisse und die dieim imBoden Bodenvorhandenen vorhandenen Auswahl Bauwerksabdichtung. Bodenverhältnissesind sindsorgfältig sorgfältigzu zu untersuchen untersuchen und Wasserverhältnisse zu ermitteln. Hieraus lassen sichvom vomPlaner Planerdie dieauf aufdas das Kellerbauwerk Kellerbauwerk wirkenden Wasserverhältnisse zu ermitteln. Hieraus lassen sich wirkendenLasten Lastenermitteln. ermitteln. Grundsätzlich lassen diese Beanspruchungenininvier vierLastfälle Lastfällegliedern. gliedern. Grundsätzlich lassen sichsich diese Beanspruchungen

18195-4 Bodenfeuchte / nichtstauendes Sickerwasser DIN DIN 18195-4 Bodenfeuchte / nichtstauendes Sickerwasser Bodenfeuchte ist im Erdboden vorhandenes kapillargebundenesWasser, Wasser,z.B. z.B. Saugwasser, Saugwasser, Haftwasser Bodenfeuchte ist im Erdboden vorhandenes kapillargebundenes Haftwasserund undKapillarwasser. Kapillarwasser. Wasser, das sich durch die Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleiten lässt. Eine dem Lastfall verWasser, das sich durch die Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleiten lässt. Eine dem LastfallBodenfeuchte Bodenfeuchte vergleichbare Belastung wird durch das von Niederschlägen herrührende, nichtstauende Sickerwasser erzeugt. Nichtstauendes gleichbare Belastung wird durch das von Niederschlägen herrührende, nichtstauende Sickerwasser erzeugt. Nichtstauendes Sickerwasser ist Oberflächen- und Sickerwasser in tropfbar flüssiger Form, das auf die Abdichtung keinen hydrostatischen Sickerwasser ist Oberflächen- und Sickerwasser in tropfbar flüssiger Form, das auf die Abdichtung keinen hydrostatischen Druck ausübt. Mit diesem Lastfall darf nur gerechnet werden, wenn der Boden bis zu einer ausreichenden Tiefe unter der Druck ausübt. Mit diesem Lastfall darf nur gerechnet werden, wenn der Boden bis zu einer ausreichenden Tiefe unter der Fundamentsohle und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus stark durchlässigen Böden z.B. Sand oder Kies besteht. Fundamentsohle auchmuss das Verfüllmaterial der Arbeitsräumeabsickern aus starkkönnen. durchlässigen Böden z.B. Sand oder ist Kies besteht. Das anfallendeund Wasser bis zum freien Grundwasserstand Nichtstauendes Sickerwasser auch bei Das schwachdurchlässigen anfallende Wasser muss bis zum freien Grundwasserstand absickern können. Nichtstauendes Sickerwasser ist auch bei Böden in Kombination mit einer funktionstüchtigen Dränung nach DIN 4095 anzunehmen. schwachdurchlässigen Böden in Kombination mit einer funktionstüchtigen Dränung nach DIN 4095 anzunehmen.

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Bautenschutz DIN 18195-6 drückendes Wasser / aufstauendes Sickerwasser Drückendes Wasser ist Wasser, das von außen Druck auf das Bauwerk ausübt. Dieser Druck ist wiederum abhängig von der umgebenen Wassersäule. Der Lastfall drückendes Wasser wird unterschieden in aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser. Bei wenig durchlässigen Böden, mit eine Durchlässigkeitsbeiwert ≤ 10-4 m/s muss damit gerechnet werden, dass sich in den Arbeitsräumen eindringendes Sickerwasser vor den Bauteilen zeitweise aufstaut und dieses als drückendes Wasser beansprucht. Drückendes Wasser ist ebenfalls anzunehmen, wenn Grundwasser das Bauwerk beansprucht.

≥ 300 mm unter UK Bodenplatte

Bodenart? Stark durchlässig K ≤ 10-4 m/s

Bautenschutz

Stark durchlässig K > 10-4 m/s

< 300 mm unter UK Bodenplatte (Grundwasser)

Dränung? Nicht möglich

Möglich Bodenfeuchte/ nichtstauendes Sickerwasser

Aufstauendes Sickerwasser

Drückendes Wasser

DIN 18195-4

DIN 18195-6

DIN 18195-6

Abdichtung mit KMB nach DIN 18195, August 2000

Anwendungstipps

Bemessungswasserstand?

Abdichtung mit KMB vertraglich zu vereinbaren

Normengerechte Lastfallbestimmungen leicht gemacht Der Teil 1 der DIN 18195 beschreibt den Anwendungsbereich der Norm und definiert die jeweiligen Lastfälle. In Abhängigkeit der Boden- und Wasserarten sowie der Einbausituation. Aus diesen Parametern lässt sich eindeutig der Lastfall zuordnen. Das Ablaufdiagramm gibt Planern und Verarbeitern eine Hilfestellung bei der Lastfallzuordnung. Der Bemessungswasserstand ist ein wichtiger Faktor für die Bestimmung des Lastfalles bei erdberührten Bauteilen. Er definiert den „höchsten nach Möglichkeit aus langjähriger Beobachtung ermittelten Grundwasser- bzw. Hochwasserstand“. Liegen keine ausreichenden Informationen vor, so ist ein Bodengutachten zu erstellen. Ist eine Dränung erforderlich? Soll bei bindigen Böden der Lastfall nichtstauendes Sickerwasser erzeugt werden, ist die Ausführung einer Dränung erforderlich. Die richtige Ausführung und Bemessung einer Dränung wird in DIN 4095 detailliert beschrieben. Häufig lässt sich jedoch das Dränwasser nicht planmäßig abführen, da kein geeigneter Vorfluter oder Regenwasserkanal vorliegt. Aus dieser Situation werden zunehmend Neubauvorhaben im Lastfall aufstauendes Sickerwasser / Druckwasser geplant. Dies erfordert eine wannenartige Ausführung der Bauwerksabdichtung und eine höhere Ausführungssicherheit.

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Bautenschutz

was ist bei der planung von kelleraussenabdichtungssanierungen zu beachten? Das WTA- Merkblatt „Nachträgliches Abdichten Erdberührter Bauteile 4-6-05-D“ gibt konkrete Hilfestellungen zur Schadensfindung, zum Abdichtungskonzept und zur Beschreibung der Ausführung nachträglicher Bauwerksabdichtung.

Für die Planung von nachträglichen Kelleraußenabdichtungen sind vorhandene Schadensbilder, in Art und Ausmaß, Besonderheiten des Gebäudes, die Konstruktion des Grundmauerwerkes wie auch die vorhandene Altabdichtung von Bedeutung. Die Art der Wasserbelastung muss ebenso geklärt werden wie die Tragfähigkeit des Untergrundes. Kenntnisse über Art der bisherigen und künftigen Nutzung des geschädigten Bauteils entscheiden über den Aufwand weiterführender Maßnahmen!

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Anwendungstipps

Das Abdichtungskonzept basiert auf den Ergebnissen von Vor-Ort-Untersuchungen und Untersuchungen im Labor mit umfangreicher Kenndatenermittlung.

Welche Regelwerke stehen zur Verfügung? Die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Baudenkmal-pflege, der WTA e.V., hat sich das Ziel gesetzt, Forschung und praktische Anwendung auf dem Gebiet der Bauwerkserhaltung und der Denkmalpflege zu fördern. Vorrangige Aufgabe ist es hierbei, praktische Erfahrungen zu verarbeiten, die Anwendung neuer Erkenntnisse und moderner Technologien zu beschleunigen, und Regelwerke für die Instandsetzung von Gebäuden im Bestand und zur Sanierung der historischer Bausubstanz herauszugeben. Folgende Regelwerke/WTA-Merkblätter gilt es bei der Sanierung von feuchte- und salzbelasteten und geschädigten Kellern zu beachten: 2- 9-04/D 4- 4-04/D 4- 5-99/D 4- 6-05/D 4- 7-02/D 4-11-02/D

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Sanierputzsysteme Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit Beurteilung von Mauerwerk – Mauerwerksdiagnostik Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile Nachträgliche Mechanische Horizontalsperre Messung der Feuchte bei mineralischen Baustoffen


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welche vorgehensweise ist bei der schadenursachenermittlung korrekt? Der Grund der Mauerfeuchtigkeit ist zu klären.

Havarieschäden, hervorgerufen durch defekte Rohrleitungen oder Hochwasser, lassen die Belastung des Mauerwerks und Putzes vermuten, und müssen bei Sanierungsmaßnahmen besonders berücksichtigt werden. Feuchte auf Bauteiloberflächen, bedingt durch hygroskopische Salze die Feuchte in das Kristallgerüst einlagern, müssen nach dem Stand der Technik mit geeigneten Sanierputzsystemen-WTA verputzt werden. Bei Kondensationsfeuchte, dem Auftreten von Tauwasser sind bauphysikalisch notwendige Wärmedämmmaßnahmen auszuführen. Neben der Ursachenermittlung der Feuchtigkeitsschäden/ Schadensbildern mit ihrem Ausmaß ist der konstruktive Aufbau der Wände zu ermitteln.

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Die vorhandene Bauwerksaußenabdichtung, die Horizontalabdichtung im Wandquerschnitt und die Sockelabdichtung an frei bewitterten Bauteiloberflächen werden nach Funktionstüchtigkeit, Art und Lage, Zustand und Funktionstüchtigkeit bewertet. Ebenso ist das Schadensbild und die Bauteildurchfeuchtung zu beurteilen. Der Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks durch kapillar aufsteigende Feuchte ist zu bestimmen, und ist ausschlaggebend für das Injektionsprodukt und die Einbringtechnik bei nichtfunktionstüchtiger Horizontalabdichtung.

Anwendungstipps

Durchfeuchtungsschäden können durch folgende Beanspruchungen hervorgerufen werden: Seitlich eindringende Feuchtigkeit, die Bauwerksaußenabdichtung ist nicht mehr funktionstüchtig, und bei lang anhaltendem Niederschlag durchfeuchten die Kellerwände. Bei Änderung der Wasserbelastung, wie zum Beispiel dem Versagen der Bauwerksdränung, führt dieses zu zeitweise drückenden Wasserverhältnissen.

Was ist bei der Untergrunduntersuchung, im Sanierungsbereich, besonders wichtig? Im Sanierungsbereich ist die vorhandene Altabdichtung auf Haftung, Tragfähigkeit und auf Bestandteile teerhaltiger Inhaltsstoffe zu untersuchen. Wird zum Beispiel ein „alter Schwarz-anstrich“ als Teer identifiziert, ist dieser vollständig durch geeignete Verfahren fach- und sachgerecht zu entfernen! Bituminöse Altanstriche und nicht funktionstüchtige kunstoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen sind auf Verträglichkeit mit der neuen Bauwerksabdichtung zu überprüfen. Bewährt hat sich das Anlegen von Musterflächen auf der Altabdichtung, mit Beurteilung der Durchtrocknung und Haftung. Weichmacherwanderungen, und damit verbundene Haftungsbeeinträchtigung werden somit ausgeschossen - die Vorraussetzung für dauerhafte Funktionstüchtigkeit der nachträglichen Bauwerksaußenabdichtung ist gegeben.

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Anwendungstipps

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Welche WELCHER Untergründe FLIESENKLEBER sind für Bitumendickbeschichtungen EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? und mineralische Abdichtungen geeignet? Ob genormte Untergründe wie Beton, Kalksandstein, Ziegel, Porenbeton, altes Mauerwerk oder nicht genormte Untergründe wie Polystyrolschalungssteine, Altbitumen oder Holzschalungssteine. Mit Weber- Deitermann- Bitumendickbeschichtungen und Reaktivabdichtungen können eine Vielzahl von Untergründen sicher, dauerhaft und unkompliziert abgedichtet werden. Nachfolgende Untergründe haben sich in der Praxis bewährt.

untergründe

1 Betonuntergrund

4 Bimsmauerwerk

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2 Kalksandstein

5 altes Ziegelmauerwerk

3 Hochlochziegel

6 Polystyrolschalungsstein: bei diesem Untergrund empfehlen wir den Einsatz von weber.tec Superflex D 24 oder 2- komponentigen Bitumendickbeschichtungen.


Bautenschutz untergründe

8 Holzschalungsstein

Porenbeton

Bautenschutz

Altbitumen: bei Altbitumenuntergründen empfehlen wir den Einsatz von weber.tec Superflex D 24 oder weber.tec Superflex 10

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Anwendungstipps

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Benötigte Produkte weber.tec Superflex D 2

S 320

weber.tec Superflex D 24

S 434

weber.tec Superflex 10

S 432

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Anwendungstipps

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Wie WELCHER können alte FLIESENKLEBER BitumenabdichtungenEIGNET SICH und FÜR Anstriche WELCHEN sicher PUTZ? saniert werden? Bei der Abdichtung oder Kellersanierung an Altbauten mussten bislang alte Anstriche oder Dünnbeschichtungen auf Bitumenbasis aufwändig entfernt werden. Das kostet viel Zeit und Geld. Das patentierte Weber-Deitermann „Altabdichtungssanierungssystem“ macht diese Arbeit durch eine systemgerechte, praxisorientierte Haftbrücke überflüssig. Das spart Arbeitszeit und Kosten.

verarbeitung

1 Zu Beginn ist zu prüfen, ob es sich bei dem Altanstrich um Bitumen oder Teer handelt. Dies kann mit Testbenzin überprüft werden. Bitumen verfärbt einen Lappen oder Schwamm, Teer wird hingegen nicht gelöst.

4 Ausbildung einer Hohlkehle mit weber.tec 933. Hierzu wird eine Haftbrücke aus dem gleichen Mörtel vorgelegt und danach der Mörtel in die frische Haftbrücke eingebracht und ausgerundet. Der Fußpunkt wird dann komplett mit weber.tec 933 abgespachtelt.

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2 Da Teer kein geeigneter Untergrund für ein Abdichtungssystem ist, muss ein vorhandener Teeransteich durch geeignete Massnahmen restlos entfernt werden.

5 Auf den vorhandenen Bitumenuntergrund wird eine Haftbrücke (Kratzspachtelung) mit weber.tec Superflex D 24 aufgetragen. Der mineralische Sockel wird zuvor mit weber.prim 801 grundiert.

3 Prüfung ob der vorhandene bituminöse Anstrich bzw. die Bitumendickbeschichtung ausreichend am Untergrund haftet. Ist sie nicht ausreichend, so muß das Bitumen entfernt werden.

6 Nach Aushärtung der Kratzspachtelung muß die Haftung zum Untergrund geprüft werden, bevor die Abdichtungsschicht aufgetragen wird.


Bautenschutz verarbeitung

8 In die erste Abdichtungslage wird das Glasseidengewebeweber.sys 981 vollflächig eingespachtelt.

Nach Hautbildung der ersten Abdichtungslage erfolgt dann der Auftrag der 2 Abdichtungsschicht mittels Schichtdickenkelle oder Glätter.

Bautenschutz

Auf die ausgehärtete Haftbrücke weber.tec Superflex D 2 oder weber.tec Superflex D 24 wird die erste Abdichtungslage z.b. weber. tec Superflex 10 oder weber.tec Superflex 100 mit einer Schichtdickenkelle oder Glättkelle aufgetragen.

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Anwendungstipps

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Benötigte Produkte weber.tec 933 weber.tec Superflex 10 weber.tec Superflex 100

S 443 S 432 S 433

weber.tec Superflex D 24 weber.sys 981

S 434 S 460

weber.prim 801 weber.tec Superflex D 2

S 328 S 320

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Anwendungstipps

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Wie WELCHER erfolgt dieFLIESENKLEBER UntergrundprüfungEIGNETund SICH vorbereitung FÜR WELCHEN im Zuge PUTZ?einer Kelleraussenabdichtung? Gute Vorbereitung ist die halbe Miete! Die fertige Abdichtung ist nur so gut wie es der Untergrund zulässt. Deshalb muss der Untergrund sorgfältig geprüft und vorbereitet werden, bevor die Abdichtung aufgebracht werden kann. Der Untergrund muss maßhaltig und geeignet sein, um eine funktionstüchtige Abdichtung dauerhaft tragen zu können. Dazu sind nachfolgende Eigenschaften sicherzustellen damit der Untergrund seinen künftigen Job als „Dichtungsträger“ ausüben kann: ausreichend eben, tragfähig, sauber, trocken bzw. maximal leicht feucht, formbeständig und frei von haftungsmindernden Bestandteilen.

untergrundprüfung

1 Entfernen von Schmutz: Vor allen weiteren Arbeiten ist sicherzustellen, dass derartige Untergründe vom Schmutz befreit und sauber sind.

4 Vorhandene Zementleimschichten sind mechanisch zu entfernen, da sie sich häufig vom Untergrund ablösen. Zudem haben sie eine schlechte Saugfähigkeit, so dass die Abdichtungen auf Zementleimschichten schlechter haften.

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2 Nasser Untergrund: Auf einem solchen Untergrund kann nicht abgedichtet werden. Wasser wirkt wie ein Trennfilm. Dadurch wird die Haftung zum Untergrund verhindert. Durch geeignte Maßnahmen wie z.B. Einhausen, Aufheizen o.ä. kann der Untergrund getrocknet werden. Danach ist eine Vordichtung mit z.B. weber.tec 933 ( Deitermann HKS) aufzubringen. Alternativ ist abzuwarten, bis die Witterung weitere Maßnahmen zulässt.

5 Die Aussenecke der Bodenplatte ist anzufasen, um einen sauberen Übergang zur Stirnseite mit gleichmäßiger Schichtdicke der Abdichtung herstellen zu können.

3 Kratzprüfung: Die Kratzprüfung ist eine handwerkliche Prüfung, um festzustellen ob Zementleim auf der Betonoberfläche vorhanden ist.

6 Die Klopfprüfung: Zum Feststellen von Hohlstellen muss der Untergrund mit einem stumpfen Hammer abgestriffen und abgeklopft werden.


Bautenschutz untergrundprüfung

Im Bereich von Hohlstellen zeigt sich ein dunkler Klang. Hohlschichten sind zu entfernen, ggf. mit geeigneten Mörteln wieder aufzufüllen

10 Die Benetzungsprobe: Der Untergrund wird mit Wasser benetzt. Wird das Wasser nicht aufgesaugt, sind z.B. Schalölrückstände auf der Oberfläche. Diese müssen durch z.B. Hochdruckwasserstrahlen entfernt werden, damit ein saugfähiger Untergrund vorliegt.

Die Wischprüfung dient zur Identifikation von Oberflächenverunreinigungen. Dabei wischt man mit einem trockenen Tuch oder mit der Hand über die Oberfläche.

9 Verbleiben Rückstände von Staub oder anderen losen Bestandteilen, so sind diese zu entfernen.

Anwendungstipps

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Bautenschutz

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Benötigte Produkte weber.tec 933

S 443

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Anwendungstipps

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Wie WELCHER werden Fugenkonstruktionen FLIESENKLEBER EIGNET sicher SICH abgedichtet? FÜR WELCHEN PUTZ? Auf die Details kommt es an. Gebäudetrennfugen und Bewegungsfugen im Bereich der erdberührten Bauwerksabdichtung sind Herausforderungen für Planer und Abdichter. Die Ausführung der Fugenabdichtung erfolgt unter Berücksichtigung der Wasserbelastung gemäß DIN 18195. Weber-Deitermann bietet Lösungen mit Fugenbändern für jeden Lastfall.

verarbeitung

1 Mit dem Endstückband weber.tec Superflex B240E werden Gebäudetrennfugen, von z.B. Reihenhausbebauungen mit durchgehender Bodenplatte dicht überbrückt. Die Bänder sind an den Seiten und den Enden vlieskaschiert. Durch mittiges Trennen des Bandes entstehen zwei 3 Meter lange Endstückbänder mit jeweils einem Endstück. Die Bänder werden mit 2 komp. Bitumendickbeschichtungen/ Reaktivabdichtungen oder mit Epoxidharzmörteln verklebt.

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2 Die Bitumendickbeschichtung wird auf der grundierten Wandfläche im Bereich der Fuge in einer Schichtdicke von ca. 3 mm aufgespachtelt. Das Abdichtband wird umgehend in die frische Bitumenmasse eingelegt. Dabei zeigt die breite Seite des Vlieses zur Wandseite.

3 Der Vliesbereich des Abdichtbandes wird wiederum mit der KMB in einer Schichtdicke von ca. 3 mm überarbeitet.


Bautenschutz verarbeitung

5 Bandstöße, Gehrungen und Anschlüsse werden durch thermisches Verschweißen der Bänder untereinander hergestellt. Vor dem Verschweißen sind diese Bereiche der Abdichtbänder zu reinigen. Das PVC wird mit dem Heißluftgebläse (ca. + 350°C bis 450 °C, je nach Düsenweite und Arbeitsgeschwindigkeit) miteinander verschweißt. Auf diese Weise ergibt sich eine homogene Verbindung.

weber.tec Superflex B400 Abdichtbänder überbrücken breitere Bewegungsfugen. Das Band eignet sich auch zum Eingießen in Heißbitumen beim Übergang auf Bitumenbahnen, z.B. bei erdüberdeckten Gebäuden. Hier erfolgt die Verklebung mit Epoxidharz. Das Band wird in den frischen Kleber eingebettet.

Bautenschutz

Die so erstellte Fugenabdichtung wird in die Flächenabdichtung integriert.

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Anwendungstipps

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Die breitere Seite des Vlieses zeigt zum Betonuntergrund. Bei Verwendung von Epoxidharzklebern wird die Vlieskaschierung vorab mit weber.prim 807 N grundiert. Die Zugzone bleibt frei von Kleber. Bei größeren Bewegungen ist das Band schlaufenförmig zu verlegen. 

Das Fugenband wird nochmals überarbeitet. Bei Bauwerksabdichtungen, welche waagerechte und senkrechte Fugenabdichtungen erfordern, ist eine durchgehende Verlegung von der Bodenplatte zur Wand erforderlich, um lückenlose Verbindungen sicherzustellen.

Benötigte Produkte weber.tec Superflex B 240 E

S 435

weber.tec Superflex B400

S 435

weber.prim 807 N

S 333

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Anwendungstipps

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Wie WELCHER werden Durchdringungen FLIESENKLEBER EIGNET für z.B. SICH Medienrohre FÜR WELCHEN in die Abdichtung PUTZ? integriert? Die Abdichtungsausführungen im Bereich der Rohrdurchführung z. B. für Strom -,Wasser- und Gasleitungen stellen hohe Anforderungen an Planer und Ausführende. Bei Durchdringungen ist es wichtig, dass die Einbauteile (z.B. Rohre, Halterungen, Kabel), welche Abdichtungsebenen durchdringen, fest mit dem Bauteil verbunden sind. Die Einbauteile sind sorgfältig in die Abdichtungsebene einzubinden. Wenn thermische Verformungen (z.B. durch transportierte Medien in Rohren) auftreten können, sind Durchdringungen so einzudichten, dass hier eine Bewegungsmöglichkeit geschaffen wird. Je nach Abdichtungssystem wird ein Kragen angebracht bzw. ein elastischer Anschluss ausgebildet. Die Ausführung erfolgt unter Berücksichtigung des jeweils vorliegenden Lastfalls.

verarbeitung

1 Um die Bitumendickbeschichtung an die Rohrdurchführung heranführen zu können, ist diese vorab von losen und haftungsminderden Bestandteilen zu befreien. Der Untergrund ist anzurauen und mit weber. tec 901 zu grundieren. Anschließend wird die Bitumendickbeschichtung hohlkehlenartig mit ausreichender Überdeckung auf das einzudichtende Rohr aufgearbeitet.

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2 Nach Untergrundvorbereitung und Auftrocknung der Grundierung erfolgt die Anarbeitung der Bitumendickbeschichtung an die Rohrdurchführung, z. B. mit der Zungenkelle. Beim Lastfall DIN 18195, Teil 4: Bodenfeuchte /nichtstauendes Sickerwasser, wird eine Hohlkehle aus KMB um die Rohrdurchführung gezogen. Danach wird die Rohrdurchführung in die Flächenabdichtung eingebunden.

3 Schnitt durch eine Außenwand mit Rohrdurchführung beim Lastfall Bodenfeuchte/ nichtstauendes Sickerwasser bei Sanierung und Neubau.


Bautenschutz verarbeitung

5 Der wasserundurchlässige Faserzementflansch wird bündig mit dem Mauerwerk eingesetzt. Nachfolgend wird die Dickbeschichtung unter mittiger Glasseidengewebeeinlage auf den Flansch geführt, so erfolgt die Einbindung in die Flächenabdichtung.

Nachdem die Flächenabdichtung erstellt ist, wird das Medienrohr eingedichtet. Dies erfolgt mit einem Dichtungseinsatz zwischen Medienrohr und dem Futterrohr. Die Dichtigkeit wird durch die Verschraubung des umlaufenden Dichtrings (Quetschdichtung) erzielt. Die Verschraubung des Dichtungseinsatzes sollte von der Innenseite des Gebäudes erfolgen.

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Bei Neubauten und Sanierungen ist der Einbau des Medien-Futterrohrs aus Faserzement (z.B. Fa. Doyma) im Mauerwerk und Beton möglich.

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Anwendungstipps

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Prinzipdarstellung des Doyma-Rohrdurchführungssystems für die Wasserbelastungsfälle Bodenfeuchte, nichtstauendes Sickerwasser und normabweichend auch beim Lastfall aufstauendes Sickerwasser. Im Fall von aufstauendem Sickerwasser werden je 2 Dichtpakete zur Absicherung der Dichtigkeit eingesetzt.

Beim Lastfall Grundwasser sind grundsätzlich Los- Festflanschkonstruktionen gem. DIN 18195 einzusetzen.

Benötigte Produkte weber.tec 901

S 425

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Anwendungstipps

Bautenschutz

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Wie WELCHER wird eine Kelleraussenabdichtung FLIESENKLEBER EIGNET SICH richtig FÜR ausgeführt? WELCHEN PUTZ? Nach durchgeführter Planung (Lastfallbestimmung, Klärung der Details, etc.) erfolgt die Ausführung der Abdichtungsarbeiten. Dazu werden überwiegend kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen (KMB) eingesetzt. Diese haben sich über die vergangenen fast 40 Jahre hinweg in der Praxis durchgesetzt und bewährt. Die Vorteile sprechen für sich: Rissüberbrückend und druckwasserdicht, d.h. hohe Sicherheit, spachtelfähig- ohne Nähte und Fugen, für Boden und Wand, keine Putzschicht erforderlich, auch für leicht feuchte Untergründe geeignet, einfache und praxisorientierte Detailausbildung- und all das abgesichert durch allgemeine bauausichtliche Prüfzeugnisse. Damit das Bauwerk rings herum vor Wasser geschützt wird, bedarf es einer wannenförmigen Abdichtung von Boden und Wand.

verarbeitung

1 Der Untergrund muss frei sein von Schmutz, wasserabweisenden, haftungsmindernden Bestandteilen, z. B. Zementleim, damit ein sicherer Haftverbund gewährleistet ist. Die Außenkante des Fundamentvorsprungs muss gebrochen werden.

5 Gebäudetrennfugen/Bewegungsfugen werden abgedichtet mit weber.tec Superflex B 240 E, vlieskaschierten Abdichtbändern. Die Bänder werden auf der Wand verklebt und mit der Abdichtung im Randbereich überspachtelt.

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2 Der gereinigte Fußpunkt wird mattfeucht vorgenäßt, danach erfolgt der Auftrag einer Haftbrücke aus weber.tec 933 (Deitermann HKS)

6 Durchdringungen ( z.B. Abwasserrohre) werden je nach Wasserbelastung mit einem speziellen Rohrdurchführungssystem (Doyma 3101) bzw. Los-/Festflanschsystem in die Flächenabdichtung eingebunden.

3 Frisch in frisch wird der schnellabbindende und wasserundurchlässige Kehlmörtel weber. tec 933 (Deitermann HKS) aufgebracht und sofort ausgerundet. Damit wird eine 90° Innenecke ausgeschlossen und eine gleichmäßige Schichtdicke der Bitumenbeschichtung erreicht.

7 Abdichtung gem. DIN 18195 - aufstauendes Sickerwasser unterhalb der Kellerbodenplatte. Der Anschluß an die Wandabdichtung erfolgt am Fußpunkt mittels „rückläufigem Stoß“. Bei Anschluß an WU- Bodenplatten wird die Abdichtung min. 15 cm auf die Stirnseite der WU- Sohle geführt.

4 Grundierung mit weber.tec 901 (Eurolan 3 K), 1:10 RT mit Wasser verdünnt, zur Staubbindung und Herstellung eines gleichmäßig saugfähigen Untergrundes.

8 Die Abdichtung wird im spritzwasserbelasteten Sockel hochgeführt, Sockeldämmplatten für lückenlosen Wärmeschutz werden nach Trocknung der Abdichtung angesetzt.


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Nach Trocknung der Grundierung erfolgt zunächst eine Kratz- und Füllspachtelung mit der Bitumendickschichtung weber.tec Superflex 10.

Auftrag der ersten Abdichtungslage weber.tec Superflex 10 mittels Schichtdickenkelle. Die Auftragsdicke hängt von der Wasserbelastung ab. Bei Abdichtungen gegen aufsteigendes Sickerwasser/Druckwasser wird frisch in frisch die Verstärkungseinlage weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) eingearbeitet.

Auftrag der zweiten Abdichtungslage, sobald die erste Lage nicht mehr verletzt wird.

Die Bitumendickbeschichtung wird hohlkehlenartig an den Kellerlichtschacht angedichtet.

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Zur Sicherstellung der geforderten Mindesttrockenschichtdicken (DIN 18195 Teil 4 - 3 mm; Teil 6 - 4 mm) hat sich die Prüfung der Frischschichtdicke mittels Schichtdickenmesser bewährt.

Erst nach vollständiger Durchtrocknung der Abdichtung darf die Verklebung von Schutzplatten und das Anfüllen erfolgen. Zur Überprüfung des Durchtrocknungszustandes hat sich das Anlegen von Referenzproben in der Baugrube bewährt, so dass die Verletzung der Abdichtung vermieden wird.

Nach Durchtrocknung der Abdichtung erfolgt das Aufbringen des Abdichtungsschutzes weber.sys 983 (Montapaneel DM) kombinierte Schutz- und Dränagematte. Die Matte wird oberhalb der Abdichtung fixiert und im unteren Bereich an die Ringdränage herangeführt. Danach wird die Baugrube angefüllt.

Alternativ empfehlen wir den Abdichtungschutz mit extrudierten Polystyrolhartschaumplatten auszuführen. Die Platten werden je nach Wasserbelastung punktförmig oder vollflächig mit der Bitumendickbeschichtung verklebt.

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Anwendungstipps

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Benötigte Produkte weber.tec 933 weber.tec Superflex 10

S 443 S 432

weber.tec 901 weber.sys 981

S 425 S 460

weber.tec Superflex B 240 E weber.sys 983

S 435 S 460

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Anwendungstipps

Bautenschutz

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Wie WELCHER werden moderne FLIESENKLEBER Abdichtungsmassen EIGNET SICH verarbeitet? FÜR WELCHEN PUTZ? Die Einsatzmöglichkeiten von flexiblen und starren, mineralischen Dichtungsschlämmen bzw. kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) sind breit gefächert. Sie werden als einkomponentige bzw. zweikomponentige Produkte angeboten. Starre Dichtungsschlämmen sind in der Regel einkomponentige Materialien, bei den flexiblen Produkten findet man beide Varianten vor. Die Leistungsfähigkeit der „Flexschlämmen“ liegt klar auf der Hand. Sie sind aufgrund ihrer Flexibilität in der Lage Bauteilrisse in begrenztem Umfang zu überbrücken. Daraus ermöglichen sich eine Vielzahl von Anwendungen, welche die Bedeutung dieser Massen im Innen-und Aussenbereich stetig wachsen lässt. Bei Bitumendickbeschichtungen sind sowohl die ein und zweikomponentigen Varianten rissüberbrückend und werden generell aussen zur erdberührten Bauwerksabdichtung eingesetzt.

verarbeitung

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Die Dichtungsschlämmen können als Abdichtung in oder unter Wänden eingesetzt werden. Hier als 2 -facher Schlämmauftrag.

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Ebenfalls im Sockelbereich mit anschließendem Putzauftrag z.B. weber.tec Superflex D 2 werden Dichtungsschlämmen als Abdichtung gegen Spritzwasser eingesetzt.

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Beim Spachtelauftrag kann die Dichtungsschlämme mittels Schichtdicken- oder Spitzzahnkelle in einer definierten Schichtdicke aufgetragen werden.

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Beim Spachtelauftrag kann die Bitumendickbeschichtung mittels Schichtdickenkelle in einer definierten Schichtdicke aufgetragen werden.

Benötigte Produkte weber.tec Superflex 100

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S 433

Bei der spritzbaren Verarbeitung sind geeignete Maschinentechniken mit Luftunterstützung einzusetzen und Reinigungsintervalle einzuhalten. Diese Verarbeitungsvariante eignet sich besonders im Objektbereich bei Zeitdruck und großen Flächen.

weber.tec Superflex D 2

S 320

Beim Spritzauftrag von weber.tec Superflex 100 S ist eine Airless- oder luftunterstützte Maschinentechnik zu verwenden. Hierbei ist die Schichtdicke mit einem Schichtdickenmesser zu kontrollieren. Mit dieser Verarbeitungsvariante lassen sich größere Objekte wirtschaftlich und zeitsparend abdichten.


Anwendungstipps

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Die Funktionstüchtigkeit von Bauwerksabdichtungen aus kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) ist auch davon abhängig, wie gut der aufgetragene Werkstoff durchgetrocknet ist, bevor die Wasserbelastung erfolgt. Besonders in der kühlen und feuchten Jahreszeit muss daher besonders auf den Einfluss der Witterung auf den Abdichtungswerkstoff und die abzudichtenden Bauteile geachtet werden. Dies ist bei allen Arbeitsschritten, von der Untergrundbeurteilung bis zum Verfüllprozess wichtig!

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In den Wintermonaten liegen die Untergrundtemperaturen häufig unter 0°C. Gefrorene Untergründe sind für alle Bitumenmassen, Dichtungsschlämmen und Mörtelsysteme ungeeignet, weil die Abdichtungswerkstoffe keinen festen Verbund zum Untergrund aufbauen können. Bei schlechten Baustellenbedingungen muss die Trocknung des Untergrundes durch geeignete Maßnahmen unterstützt werden.

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Durch starke Regenfälle sind Untergründe oft stark durchfeuchtet. Zu feuchte Untergründe sind problematisch:  Abdichtungswerkstoffe können sich auf dem Untergrund nicht verkrallen. Die Durchtrocknung der Abdichtsysteme wird verzögert, so dass sich die gewünschten Materialeigenschaften langsamer einstellen. Ferner kann es bei zu feuchten Untergründen und Frosteinwirkung zu Abplatzungen kommen.

Auch durch rückwärtig einwirkendes Wasser können Schäden in Form von Ablösungen, insbesondere bei Frosteinwirkung auftreten. Daher sollten Kellerabdichtungen vor rückwärtiger Wasserbelastung geschützt werden. Hierzu eignet sich besonders der schnellabbindende, wasserundurchlässige Hohlkehlenmörtel- und Dichtspsachtel weber.tec 933 (Deitermann HKS).

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2-komp. Bitumendickbeschichtungen trocknen insbesondere in der kühlen und feuchten Jahreszeit deutlich schneller als 1 komponentige Systeme. Durch die zweite Komponente sind Abdichtsysteme wie z. B. weber.tec Superflex 10 deutlich früher regenfest und daher im Winter deutlich besser geeignet als 1 komponentige Systeme.

Bautenschutz

Was ist bei Abdichtungsarbeiten bei niedrigen Temperaturen und/oder hoher Luftfeuchtigkeit zu beachten?

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Hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen verzögern den Durchtocknungsprozess. Daher ist im Winter mit längeren Trocknungszeiten zu rechnen. Mit der Verlegung von Schutz- und Dämmplatten, dem Anschütten und Belasten muss im Winter also länger gewartet werden!

Wer bei der Durchtrocknung keine Kompromisse machen will, sollte weber.tec Superflex D 24 einsetzen, denn es trocknet bei Temperaturen von min. 3°C innerhalb von 24 Stunden sicher durch.

Benötigte Produkte weber.tec 933

S 443

weber.tec Superflex 10

S 432

weber.tec Superflex D 24

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Welche WELCHER Möglichkeiten FLIESENKLEBER der Schichtdickenprüfung EIGNET SICH FÜR WELCHEN und Durchtrocknungskontrolle PUTZ? sind hilfreich? Die Einhaltung der Schichtdicke von Bauwerksabdichtungen aus kunststoffmodifizierten Bitumenabdichtmassen (KMB) und flexiblen Dichtungsschlämmen ist einer der wesentlichen Punkte für eine dichte, sichere und dauerhafte Kelleraußenwandabdichtung. Daher wird in den Regelwerken, wie z. B. DIN 18195, KMB-Richlinie oder Dichtschlämmen-Richtline großer Wert auf die Beachtung der Mindestschichtdicken gelegt. Bei der Anwendung von spachtel- schlämm- oder spritzfähigen Werkstoffen muss die Auftragsdicke kontrolliert werden, um die Funktionstüchigkeit der Abdichtung sicherzustellen. Da die Durchtrocknung der Werkstoffe auch von der Schichtdicke beeinflusst wird, muss diese geprüft werden, bevor der Keller mit Erdreich angefüllt wird.

schichtdicken

1 Die Trockenschichtdicke von KMB und Dichtungsschlämmen richtet sich nach dem Lastfall.

4 Schichtdickenkontrolle durch Anwendung der Schichtdickenkelle bei der Verarbeitung von weber.tec Superflex 10.

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verarbeitung

2 Kontrolle der Auftragsdicke mittels Schichtdickenmesser.

5 Schichtdickenkontrolle durch Anwendung der Schichtdickenkelle bei der Verarbeitung von weber.tec Superflex D 24.

3 Kontrolle der Auftragsdicke durch Einbettung des weber.sys 981.

6 Glättspachtelung des mittels Schichtdickenkelle aufgebrachten Deckauftrages bei Verwendung von weber.tec Superflex D 24.


Bautenschutz verarbeitung

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Glättspachtelung des mittels Spitzzahnglätter aufgebrachten Deckauftrages aus weber.tec Superflex D 2.

Die Durchtrocknung von Bitumendickbeschichtungen vollzieht sich bei 1 und 2 Komp. Systemen unterschiedlich.

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Die Durchtrocknung überprüft man am besten an Referenzmustern, die in der Nähe der Kellerabdichtung gelagert werden. Das Muster sollte, wie hier dargestellt, in unterschiedlicher Schichtdicke angelegt werden.

Der Durchtrocknungszustand wird durch Anschneiden der Referenzbeschichtung geprüft.

Erst nach der Durchtrocknung kann mit der Verlegung von Schutz- und Dämmplatten begonnen werden.

Bautenschutz

Werden Dichtungsschlämmen wie z.B. weber.tec Superflex D 2 im Spachtelverfahren verarbeitet, kann die Schichtdicke sehr gut mit einem Spitzzahnglätter kontrolliert werden. Hier erfolgt der Auftrag mittels Zahnleiste Nr. 2.

Anwendungstipps

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Benötigte Produkte weber.sys 981 weber.tec Superflex D 2

S 460 S 320

weber.tec Superflex 10

S 432

weber.tec Superflex D 24

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Anwendungstipps

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Warum WELCHER ist der FLIESENKLEBER Abdichtungsschutz EIGNET so wichtig? SICH FÜR WELCHEN PUTZ? Bauwerksabdichtungen müssen eine Menge leisten. Dichtigkeit gegen Druckwasser, Langlebigkeit, Flexibiliät und Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse - all diesen Ansprüchen müssen Bauwerksabdichtungen gerecht werden. Im Erdreich kommt auf die Abdichtungen noch eine weitere Belastung zu - der Erddruck. Neben dieser Flächenpressung kommt noch die Punktbelastung durch spitze Steinchen, etc. hinzu. Bauwerksabdichtungen müssen inbesondere gegen diese Punktlasten geschützt werden, da sie sonst auf Dauer beschädigt und somit undicht würden. Für Abdichtungsschutz- und Dränung können nach dem Durchtocknen der Abdichtung einfach kombinierte Drän-/Schutzplatten mit z.B. weber.tec Superflex 10 verklebt werden. Alternativ empfehlen wir den Einsatz von weber.sys 983 (Montapaneel DM), eine Dränage - und Schutzmatte. Die Schutzschichten dürfen erst nach vollständiger Durchtrocknung der Abdichtung aufgebracht werden.

verarbeitung

1 Der Schutz der Bauwerksabdichtung wird umfassend ausgeführt um Beschädigungen der Abdichtungsschicht zu vermeiden.

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2 Die Verklebung der Schutzplatten erfolgt mit der Dickbeschichtung im Lastfall Bodenfeuchte/nichtstauendes Sickerwasser punktweise und im Lastfall aufstauendes Sickerwasser vollflächig (Hohlraumfrei).

3 Die Schutzplatten sind eng gestoßen zu verlegen. Bei vlieskaschierten Platten ist auf die Überlappung des Vlieses zu achten.


Bautenschutz verarbeitung

5 Die Dränmatte wird sorgfältig verlegt, hierbei ist der Vliesbereich überlappend auszuführen. Am untereren Ende wird die Bahn soweit über den Fundamentvorsprung geführt, dass ein fachgerechter Anschluss an die Horizontaldränage erfolgen kann.

Das Anbringen und Fixieren von weber.sys 983 (Montapaneel DM) erfolgt mit Hilfe des Abschlußprofils weber.sys 983 A (Montapaneel Klickprofil). Danach erfolgt ein sorgfältiges, lagenweise Verfüllen und Verdichten des Erdreichs.

Bautenschutz

Die weber.sys 983 (Montapaneel DM) Schutzmatte wird gemäß Erfordernis zugeschnitten und senkrecht aufgebracht. Die Gleitfolie zeigt dabei zur Wand, die Vliesseite zum Erdreich. Für sicheren Halt und sauberen Abschluß am oberen Ende sorgt das weber.sys 983 A (Montapaneel Klickprofil).

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Anwendungstipps

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7 Querschnitt durch den unteren Wandanschluß und Darstellung des Anschlusses an die Ringdrainage.

Benötigte Produkte weber.sys 983

S 439

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER werden Betonkeller FLIESENKLEBER richtigEIGNET abgedichtet? SICH FÜR WELCHEN PUTZ? Die Richtinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) - „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton (WU-Richtlinie)“ regelt Ortbetonkeller und Betonfertigteilkonstruktionen. Für die Funktionstüchtigkeit der Kellerbauwerke ist die Abdichtung der Fugen zwischen den Elementwänden und zwischen Bodenplatte und Elementen von besonderer Wichtigkeit. Bitumendickbeschichtungen (2-komponentig) mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis für diesen Anwendungsfall haben sich in der Praxis besonders bewährt. Die Ausführung einer Flächenabdichtung aus Bitumendickbeschichtungen auf Betonkellern ist besonders wirtschaftlich, da hier auf die teilweise hohen Bewehrungsgrade der Stahlbetonkonstruktion verzichtet werden kann. Die Abdichtungsfunktion wird in diesem Fall von der Bitumendickbeschichtung vollständig übernommen.

verarbeitung

1 Entfernung aller haftungsmindernden Bestandteile z.B. Zementleim von der Oberfläche des Fundamentvorsprungs mittels Diamant besetzter Handtellerfräse.

4 Auftrag der Fugenabdichtung aus der 2-komp. Bitumendickbeschichtung weber. tec Superflex 10 im Übergang Betonfertigteil / Bodenplatte. Die Abdichtung muss im Bereich der Stirnfläche der Bodenplatte mindestens 15 cm heruntergeführt werden.

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2 Herstellen einer mineralischen Hohlkehle aus weber.tec 933 (Deitermann HKS) mittels Hohlkehlenschlitten zwischen Betonfertigteil und Fundamentvorsprung.

5 Einbetten der Verstärkungseinlage weber. sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) bzw. weber.sys 982 (Montaplast B-Folie)

3 Grundierung weber.tec 901 (Eurolan 3 K), 1:10 mit Wasser verdünnt, auf die vorbereiteten Betonfertigteile im Fugenbereich.

6 Auftrag der zweiten Abdichtungslage mit weber.tec Superflex 10


Bautenschutz verarbeitung

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Auftragen der Fugenabdichtung weber.tec Superflex 10 im Bereich der senkrechten Elementstoßfuge

Einarbeiten der Verstärkungseinlage weber. sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) bzw. weber.sys 982 (Montaplast B-Folie) im Bereich der Elementfugen

Überarbeiten der Verstärkungseinlage aus weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) bzw. weber.sys 982 (Montaplast B-Folie) mit weber.tec Superflex 10

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Grundierung der Betonflächen mit weber.tec 901 (Eurolan 3 K), 1:10 mit Wasser verdünnt

Ausführung einer Kratzspachtelung und der ersten Abdichtungslage auf den Betonfertigteilelementen mit weber.tec Superflex 10 unter Einarbeitung weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2).

Überarbeiten des Glasseidengewebes mit weber.tec Superflex 10

Anwendungstipps

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Bautenschutz

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13 Ausführung einer Schutz- und Dränschicht aus weber.sys 983 (Montapaneel DM) auf der durchgetrockneten Flächenabdichtung.

Benötigte Produkte weber.tec 933 weber.sys 981

S 443 S 460

weber.tec 901 weber.sys 982

S 425 S 438

weber.tec Superflex 10 weber.sys 983

S 432 S 460

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER erfolgt dieFLIESENKLEBER UntergrundprüfungEIGNETund SICH vorbereitung FÜR WELCHEN im Sanierungsfall PUTZ? bei vorhandener Altabdichtung? Die Untergrundprüfung- und vorbereitung ist gerade bei der Sanierung sehr sorgfältig auszuführen, da hier unterschiedlichste Untergründe anzutreffen sind. Wie z.B. Bitumenanstriche- und beschichtungen, Teeranstriche sowie unterschiedliche Mauerwerke u.a.

Untergrundprüfung

1 Kratzprüfung: Die Kratzprüfung ist eine handwerkliche Prüfung, um festzustellen, ob Zementleim auf der Betonoberfläche vorhanden ist.

4 Bitumen oder Teer? Bei vorhandenen Anstrichen/Beschichtungen ist mit Testbenzin (Waschbenzin) zu prüfen, ob es sich um Bitumen oder Teer handelt. Bitumen löst sich durch Testbenzin an. ( Braunverfärbung) Bitumenuntergründe, welche fest haften, können überarbeitet werden.

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2 Die Klopfprüfung: Zum Feststellen von Hohlstellen muss der Untergrund mit einem stumpfen Hammer abgestriffen und abgeklopft werden.

5 Teer ist kein geeigneter Abdichtungsuntergrund und muss durch z.B. Sandstrahlen entfernt werden.

3 Im Bereich von Hohlstellen zeigt sich ein dunkler Klang. Hohlschichten sind zu entfernen, ggf. mit geeigneten Mörteln wieder aufzufüllen.

6 Alte Bitumenanstriche- oder Dickbeschichtungen sind bezüglich der Haftung zum Untergrund zu prüfen. Bei schlechter Haftung sind die losen Bestandteile grundsätzlich bis auf den tragfähigen Untergrund zu entfernen.


Bautenschutz untergrundprüfung

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Die Aussenecke der Bodenplatte ist anzufasen, um einen sauberen Übergang zur Stirnseite mit gleichmäßiger Schichtdicke der Abdichtung herstellen zu können.

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Bei hoher Untergrunddurchfeuchtung wird immer eine vollflächige Vordichtung mit weber.tec 933 bzw. bei gleichzeitig großer Unebenheit das Aufbringen des Wassersperputzes weber.tec 934 erforderlich. Dazu erfolgt zuvor der vollständige Rückbau der Altabdichtung. 

Bei Bruchsteinmauerwerk ist ebenfalls ein Verputzen mit weber.tec 934 erforderlich.

Grundsätzlich ist der komplette Boden/ Wandanschluss bis ca. 25 cm oberhalb der Bodenplatte sowie der Sockelbereich von bestehenden Altabdichtungen zu befreien.

Bautenschutz

Vorhandene Zementleimschichten sind mechanisch zu entfernen, da sie sich häufig vom Untergrund ablösen. Zudem haben sie eine schlechte Saugfähigkeit, so dass die Abdichtungen auf Zementleimschichten schlechter haften.

Anwendungstipps

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Benötigte Produkte weber.tec 933

S 443

weber.tec 934

S 444

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Anwendungstipps

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Bautenschutz

Wie WELCHER erfolgen Renovierungsanstriche FLIESENKLEBER EIGNETauf SICH Flachdächern? FÜR WELCHEN PUTZ? Bitumendachflächen sind stets und ständig der Witterung ausgesetzt. Neben den den hohen Temperaturschwankungen unterliegen Dächer auch photochemischen Einflüssen. Bitumenwerkstoffe werden dadurch auf Dauer stark beansprucht. Im Laufe der Langzeitbelastung tritt nach und nach eine Versprödung der Dachwerkstoffe ein. Andere Werksoffe wie zum Beispiel Faserzement werden mit der Zeit unansehnlich und verlieren ihre natürliche Schutzhaut und nehmen mehr Wasser auf. In der Folge siedeln sich Flechten und Moose an. Durch die Beschichtung mit hochwertigen Kunststoffdispersionen kann die Lebensdauer verlängert und die Ästhetik derartiger Dachkonstruktionen verbessert werden. Exemplarisch finden Sie hier Beispiele für die Ausführung von Renovierungsarbeiten zur Erhaltung von Flach- und Faserzementdächern.

verarbeitung

1 Untergrundbeschaffenheit und Details verdienen besondere Beachtung. Deren Zustand ist von entscheidener Bedeutung für den Erfolg einer Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahme. Bevor mit einer Dachsanierung begonnen wird, muss auch geprüft werden wie der Aufbau der Gesamtkonstruktion ist, um spätere Schäden auf Grund von z. B. erhöhten Feuchtegehalten zu vermeiden.

4 Damit Renovierungsanstriche gut haften, müssen alte Dacheindeckungen mit weber.tec 902 grundiert werden.

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2 Alte Dacheindeckung auf Schäden und Risse prüfen. Gegebenenfalls Risse mit weber.tec 911 schließen.

5 Grundierungen sollten immer im Roll- oder Bürstenstreichverfahren aufgetragen werden, damit eine gute Staubbindung und somit ein guter Haftverbund zum Untergrund erzielt wird.

3 Häufig weisen alte Dachhäute aus Bitumenwerkstoffen Blasen, durch eingeschlossene Luft auf. Aufgerissene Blasen werden geöffnet, die Feuchtigkeit entfernt und mit weber.tec 911 ausgespachtelt. Anschließend wird die Stelle geschlossen und überspachtelt. Nicht gerissene Blasen werden mittels Erhaltungsanstrich auf Bitumenbasis überarbeitet.

6 Anschlüsse an Dachabläufe, Dachdurchdringungen wie z. B. Lichtkuppeln sind ebenfalls kritische Details. Hier muss vor Ausführung einer Erhaltungsmaßnahme die Dichtigkeit überprüft und ggf. nachgedichtet werden.


Bautenschutz verarbeitung

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Nach Trocknung des Voranstrichs erfolgt die flächige Überarbeitung mit z.B. der Schutzbeschichtung weber.tec 905.

Bekiesen der Dachfläche um UV-Schutz herzustellen.

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Garagen werden im Regelfall nicht konventionell erstellt, sondern als Beton-Fertiggaragen. Vorteil: die gesamte Konstruktion erfolgt in Betonfertigteilwerken. Das schließt die Dachbeschichtung ein. Zur Wartung dieser Dachflächen werden Produkte wie weber.tec 905 oder weber.tec Superflex D 24 verwendet.

Bevor Schönheits- und Wartungsanstriche mit weber.tec 960 auf Faserzementwelldächern aufgetragen werden, müssen diese von Schmutz und Vermoosungen befreit und mit weber.tec 960 grundiert werden.

Nachträgliche Beschichtung der Garagendachfläche nach entsprechender Säuberung, hier mit weber.tec Superflex D 24.

Anwendungstipps

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Bautenschutz

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Benötigte Produkte weber.tec 911 N

S 426

weber.tec Superflex D 24

S 434

weber.tec 960

S 452

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Welche WELCHER bauchemischen FLIESENKLEBER Produkte EIGNET benötigt SICH der FÜRBauunternehmer? WELCHEN PUTZ? Um die ganze Bandbreite an hochwertigen, bauchemischen Produkten für den Bauunternehmer abzudecken, bedarf es nicht nur moderner, leistungsfähiger Produktionsanlagen. Dabei darf auch der hohe technische Anspruch an ein spezielles Sortiment nicht in den Hintergrund treten. Die hier dargestellten Produktsysteme bieten dem Bauunternehmer verschiedene Anwendungsalternativen, insbesondere bei Betonieroder Egalisierungs- und Ausbesserungsarbeiten.

verarbeitung

1 Bei Ausbesserungsarbeiten an Betonbauteilen ist eine entsprechende Untergrundvorbereitung, Reinigung, Entfernen von Zemenleim, etc. unerlässlich. Grundsätzlich ist der Untergrund vorzunässen, sodass er mattfeucht eingestellt wird.

5 Feinspachtelung und Egalisierung mit weber.rep 763.

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2 Im Anschluss an die Reinigung der Bewehrung und dessen Korrosionschutz erfolgt der Auftrag der Haftbrücke im Bereich von Ausbruchstellen im Beton.

6 Flicken/Reparieren/Einbauen und Fixieren mit Schnellbindemörtel, hergestellt aus weber.rep 760 und Sand.

3 Grobe Ausbrüche werden zunächst mit weber.rep 754 aufgefüllt, danach folgt eine Egalisierungsspachtelung mit weber.rep 755.

7 Vergießen von Vertiefungen in Betonfundamenten/ Verguss von Maschinenverankerungen oder auch Untergießen von Kranbahnschienen mit dem hochfließfähigen, dynamisch belastbaren Vergussmörteln weber.rep 767/768/769.

4 Auffüllen von Fehlstellen bei Maßungenauigkeiten von Fertigteilen, oder bei fehlerhaft ausgeführtem Ortbeton mit weber.rep 754 Reparaturmörtel.

8 Egalisierung von Unebenheiten an Betonböden und Wandflächen mit dem Reparaturmörtel weber.rep 754.


Bautenschutz

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Herstellen von hochbeanspruchbaren Egalisierungen und Betonflächen mit dem Reaktionsharz weber.tec 793, gemischt mit Sandkörnung, auf eine zuvor aufgebrachte Haftbrücke aus unverschnittenem Harz.

Bei Renovierung von Brüstungen, Stützpfeilern, etc. erfolgt nach Untergrundreinigung zunächst der Korrosionsschutz mit weber. rep 750 und Haftbrücke mit weber.rep 751.

Einbringen des Beton- Reparaturmörtels weber.rep 754 auf die frisch aufgetragene Haftbrücke.

Auftrag der abschließenden Feinspachtelschicht aus weber.rep 755.

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Putz-/Mauer-und Estrichmörtelvergütung zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit, Geschmeidigkeit, und Erhöhung des Frostwiderstandes mit weber.ad 785.

Erhöhung des Luftporengehaltes und damit des Frost-/ Tauwiderstandes von Putz-/ Mauermörteln durch Zugabe von weber.ad 783.

Erhöhung der Mörteldichtigkeit durch Zugabe von weber.ad 782.

Bautenschutz

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Anwendungstipps

verarbeitung

Benötigte Produkte weber.rep 754 weber.rep 767/768/769 weber.ad 783

S 398 weber.rep 755 S 403-405 weber.tec 793 N S 458

S 399 S 459

weber.rep 763 weber.ad 785

S 402 S 357

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Bautenschutz

Was ist bei der Planung von Kellerinnensanierungen zu beachten? Welche Regelwerke stehen zur Verfügung?

Bautenschutz

Anwendungstipps

Das WTA-Merkblatt 4-6-05/D “Nachträgliches Abdichten Erdberührter Bauteile” beschreibt die Instandsetzungstechniken und nachträgliche Bauwerksabdichtungen. Nach Art der Wasserbelastung und Nutzung des Kellers werden unterschiedliche, kombinierbare Abdichtungskonzepte geregelt.

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Ist die Außenabdichtung technisch oder wirtschaftlich nicht vertretbar, wie zum Beispiel bei einer Überbauung durch eine Garage oder Nachbarbebauung, sind die in diesem Regelwerk beschriebenen Innenabdichtungsmaßnahmen allgemein gebräuchlich und haben sich langjährig in der Praxis bewährt. Diese Regelungen entsprechen somit den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Was ist bei der Planung von Kellersanierungen zu beachten? Nachträgliche mineralische Innenabdichtungen erfüllen die Anforderung der Abdichtungsfunktion in gleichwertiger Weise wie fach- und sachgerechte nachträglich ausgeführte Außenabdichtungen. Der grundlegende Unterschied zu einer Außenabdichtung ist, dass das Mauerwerk im Kern nach wie vor durchfeuchtet und mit allen im Erdreich vorhandenen Schadstoffen belastet wird. Dem feuchten Grundmauerwerk wird die Verdunstungszone entzogen und aufsteigender Feuchtigkeit Vorschub geleistet. Kellermauerwerke bestehen in der Regel aus wasserbeständigen Baustoffen. Die ständige Durchfeuchtung de Kelleraußenmauer führt in der Regel zu keinen Standsicherheitsproblemen, es ist allerdings zwingend erforderlich, dass die mineralische Innenabdichtung am Kopfpunkt an eine Horizontalabdichtung im Mauerwerk herangeführt wird, oder nachträglich eine Querschnittsabdichtung eingebracht werden muss. Schutzschichten können Nutzschichten, wie eine innen liegende Wärmedämmung oder Kondensationsputz sein, und sind nach vollständiger Durchtrocknung der mineralischen Bauwerksinnenabdichtung aufzubringen.


Bautenschutz

welche untersuchungen sind vor einer kellerinnensanierung durchzuführen? Welche Vorgehensweise ist bei der Schadensursachenermittlung korrekt? Der Zustand des Kellermauerwerks ist zu untersuchen.

Der Durchfeuchtungsgrad der von innen abzudichtenden Gebäudewand, ermittelt im „DARR“-Verfahren, bestimmt über die Art der oberen nachträglichen Horizontalabdichtung. Raumklimatische Untersuchungen, wie die Ermittlung der Bauteiloberflächentemperaturen, der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit werden für die Art Kellernutzung benötigt. Was ist bei der Untergrunduntersuchung, gerade im Sanierungsbereich, besonders wichtig? Die objektbezogene Voruntersuchung hat maßgeblichen Einfluss auf den Umfang der Vorarbeiten zur Herstellung eines tragfähigen Dichtungsträgers. Für mineralische Innendichtungsarbeiten sind nicht tragfähige Putz- und Feinmörtelschichten, Anstriche und Oberbeläge zu entfernen. Der Estrich ist in einer Mindestbreite von 20 cm zur Außenwand zu entfernen. Putze werden in mind. 80 cm Höhe über sichtbares Schadens- oder Feuchtebild entfernt, und das Fugnetz des Mauerwerkes > 20 mm tief zwecks Verkrallung ausräumt. Einbindende Querwände werden in ca. 20 cm Breite von der Außenwand abgetrennt, um durchgängige Abdichtungsebenen zu schaffen.

Bautenschutz

Art und Zustand des abzudichtenden Kellermauerwerks, die Tragfähigkeit/Eignung als Dichtungsträger ist nachzuweisen.

Anwendungstipps

Speziell die Ermittlung der Feuchtigkeitsgehalte und der Ursachen sind immer erforderlich. Ebenfalls müssen die wasserlöslichen, Baustoff schädigenden Salze, wie Sulfate, Chloride, Nitrate zumindest halbqualitativ ermittelt werden, um Wechselwirkungen zur mineralischen Innenabdichtung auszuschließen.

Wie wird die Salz- und Feuchtebelastung eines Kellerbauteils bestimmt? Probennahmen vor Ort müssen repräsentativ sein. Sie dürfen nicht zu Verfälschungen der Untersuchungsergebnisse führen. Die Salzbelastung des Kellermauerwerks wird durch den Gehalt an wasserlöslichen Salzen bestimmt. Hierfür werden oberflächennahe Mauerwerksbereiche, bestehend aus Mauerstein und/oder Fugenmörtel, bis in eine Tiefe von etwa 3 cm ausgebaut. Alternativ kann Bohrmehl für die halbquantitative Untersuchung genommen werden. Durch den visuellen Vergleich der Farbreaktionszonen des Teststreifen mit der Farbreihe der Farbskala wir der Nachweis von schädigenden Salzen geführt. Die Bewertung in geringe-mittlere-oder hohe Belastung erfolgt analog des WTA-Merkblattes „Sanierputzsysteme“. Baustoffproben für Feuchteuntersuchungen können z. B. durch Kernbohrungen oder Ausstemmen eines Mauerwerksteins für die gravimetrische Bestimmung (DARR-Methode) erfolgen, und werden an mindestens drei Stellen unterschiedlicher Höhenlage und mindestens zwei dazugehörigen Tiefenlagen entnommen. Der Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks ist das Verhältnis des massebezogenen Wassergehalts zur Sättigungsfeuchte des Baustoffs, und zeigt welcher Anteil in Masse % des für Wasser zugänglichen Porenvolumens zum Zeitpunkt der Ortsbegehung und Beprobung mit Wasser gefüllt war.

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER erfolgt dieFLIESENKLEBER UntergrundprüfungEIGNETund SICH vorbereitung FÜR WELCHEN im Innenbereich? PUTZ? Vorraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung ist die vorherige Bestandsaufnahme sowie die Analyse von Schäden. Zu den wichtigsten Untersuchungen gehört die Erfassung des vorhandenen Mauerwerks in seiner Art, Dicke und Besonderheiten. Untersuchungen der Feuchtigkeit an Innen- und Außenwänden in unterschiedlichen Höhen ergeben wichtige Informationen zur Ursache des Feuchteschadens. Die Informationserfassung ist notwendig, um dann ein den örtlichen Gegebenheiten entsprechendes Sanierungkonzept zu erstellen. Dazu gehört auch zu erfassen, welcher Baugrund und welche Wasserbelastung vorliegt.

untergrundprüfung

1 Die Bodenfeuchtigkeit steigt kapillar im Mauerwerk auf. Die horizontale Feuchtigkeitssperre ist defekt bzw. nicht vorhanden.

4 Im Prüflabor werden die entnommenen Proben analysiert, um festzustellen welche Feuchtigkeitsbelastung (Ermittlung des Durchfeuchtungsgrades - DFG) und Salzbelastung vorhanden ist. Auf Grundlage dieser Daten wird das Sanierungskonzept erstellt.

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2 Mit dem Diagnosekoffer kann eine vororientierende Untersuchung durchgeführt werden, um festzustellen ob eine Mauerwerksanalyse notwendig ist.

5 Der Altputz wird bis mindestens 1 m oberhalb der schadhaften, feuchtebelasteten Zone rückgebaut.

3 Grundvorraussetzung für den Erfolg bei größeren Sanierungsmaßnahmen ist eine umfassende Bauzustandsanalyse. Mittels eines Bohrkerngerätes werden Mauerwerksproben entnommen, diese sind luftdicht zu verpacken und werden zur Analyse übergeben.

6 Im Bereich des Übergangs Boden/Wand wird eine 4x4 cm Nut gestemmt. In diesem Bereich wird grundsätzlich im Zuge der Sanierungsarbeiten ein Dichtungsspachtel eingearbeitet. Dieser verkrallt sich fest am Untergrund und ist beständig gegen von der Rückseite auftretenden Wasserdruck.


Bautenschutz untergrundprüfung

Lüften oder flankierende Raumtrocknung mit geeignetem Gerät helfen das feuchtebelastete Mauerwerk zu trocknen.

Anwendungstipps

Die mürben Fugen sind 2 cm tief auszuräumen.

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Bautenschutz

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER stoppt man FLIESENKLEBER effektiv Wassereinbrüche EIGNET SICH von FÜR der WELCHEN Innenseite? PUTZ? Mit den schnellaushärtenden Mörteln von Weber-Deitermann werden Fugen, Ausbrüche, Risse und Anschlüsse abgedichtet, die während oder nach der Verarbeitung unter Wasserdruck stehen. Durch die schnelle Aushärtung und die hydrophoben Eigenschaften können somit Fehlstellen z.B. Wassereinbruchstellen im Beton, Estrich und Mauerwerk geschlossen werden. Ebenfalls geeignet sind die Mörtel zum Herstellen schnellabbindener Hohlkehlen, als Untergrundegalisierspachtel oder Verdämm-Mörtel bei Injektionsarbeiten.

verarbeitung

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Die Untergrundreinigung ist unerlässlich, damit für die Folgearbeiten ein tragfähiger Untergrund vorliegt. Bei trockenen Untergründen müssen die Flächen mattfeucht vorgenässt werden.

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Vollflächige Egalisierungspachtelung mit z.B. weber.tec 933 mit dem Edelstahlglätter.

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Anschließend wird das Material in den wasserführenden Bereich eingearbeitet. Dabei wird mit der Hand solange auf den reagierenden Mörtel gepresst, bis dieser der Wasserbelastung standhält.

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Die Fugentiefe sollte möglichst das 3-bis 4- Fache der Breite betragen. Risse, welche zu schmal oder nicht tief genug sind, müssen vor dem Abdichten auf ein derartiges Verhältnis aufgeweitet werden.

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Angrenzende Bereiche werden mit weber.tec 935 beigearbeitet, so dass keine Hinterläufigkeiten und Undichtigkeiten entstehen.

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Auch bei Wassereinbruchstellen im Beton wird weber.tec 935 gestopft.

Benötigte Produkte weber.tec 933

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S 443

weber.tec 935

weber.tec 935 ist bei wasserführenden Rissen unter Zugabe von Wasser mit Handschuhen zu einem erdfeuchten Mörtel anzumischen. Dieser wird zu einem keilförmigen Zapfen in der Hand geformt.

S 445

Abgedichtetes Betonrohr.


Anwendungstipps

Bautenschutz

Gerade am Fußpunkt, wo mehrere Bauteile zusammentreffen, besteht häufig die höchste Feuchtebelastung. Denn dies ist der tiefste Punkt des Bauwerks. So sind dort alte Beläge, Estriche und Putze im Regelfall zu entfernen. Gleiches gilt für geschädigte Fugenmörtel bis 2 cm Tiefe. Ziel ist die Herstellung eines tragfähigen, offenporigen Untergrundes, an dem sich die Innenabdichtung sicher verkrallen kann. Hier haben sich mechanische Verfahren, z.B. Strahlen mit festen Strahlmitteln bewährt. Die Auswahl eines geeigneten Verfahrens hängt vom Untergrund und der gewählten Abdichtung ab.

verarbeitung

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Die Abdichtung ist wannenartig auszuführen. Die einzelnen Abdichtungsebenen sind mind. 20 cm zu überlappen. Vorhandene Beläge, z.B. Estrich, Fliesen sind im Übergang zur abzudichtenden Wand zu entfernen.

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Am Boden/Wand Anschluss wird eine 4x4 cm Nut gestemmt, um eine bessere Verkrallung von weber.tec 933 zum Untergrund zu erzielen.

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Im Anschluss an einbindende Querwände (z.B. Innenwände) zu Außenwänden kann eine durchgehende Abtrennung der Querwand vorgenommen werden, um die Innenabdichtung durchgängig auszuführen.

Bautenschutz

Was ist bei der Innenabdichtung am Fußpunkt und einbindinden Innenwänden zu beachten?

Die Nut im Bereich der Papplage verhindert, das Feuchtigkeit zwischen Abdichtung und Mauerwerk hochsteigt.

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Für Installationen, die in den abzudichtenden Wandquerschnitten eingebaut werden, sind die erforderlichen Mauerschlitze vor dem Aufbringen der Abdichtung zu erstellen, damit die Abdichtungsschichten hinter den Installationen durchgeführt werden können.

Alternativ kann in diesem Bereich auch eine vertikal verlaufende kapillare Abdichtung im Injektions-Verfahren, mit z.B. weber.tec 940 durchgeführt werden.

Benötigte Produkte weber.tec 933

S 443

weber.tec 940

S 446

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER wird eine Kellerinnensanierung FLIESENKLEBER EIGNETrichtig SICH FÜR durchgeführt? WELCHEN PUTZ? Durch wachsendes Interesse an der Erhaltung wertvoller Bausubstanz kommt der Sanierung des Kellers stetig wachsende Bedeutung zu. Die vorherige Bestandsaufnahme sowie die Analyse der Schäden sind Vorraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung. Untersuchungen der Feuchtigkeit und der Salzbelastung an Innen- und Außenwänden geben wichtige Erkenntnisse zur Ursache des Schadens. Darauf basierend erfolgt die Erstellung des Sanierungskonzeptes.

verarbeitung

1 Die Bodenfeuchtigkeit steigt kapillar im Mauerwerk auf bzw. dringt horizontal ein. Die horizontale/vertikale Feuchtigkeitssperre ist defekt bzw. nicht vorhanden.

5 Der gereinigte Untergrund wird, sofern er nicht stark durchfeuchtet ist, mattfeucht vorgenässt.

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2 Grundvorraussetzung für den Erfolg der Sanierung ist eine gründliche Bauzustandsanalyse.

6 Auf den mattfeucht vorgenässten Untergrund wird eine Haftschlämme aus weber.tec 933 aufgeschlämmt.

3 Der Altputz wird bis mindestens 80 cm oberhalb der schadhaften Zone abschlagen. Die mürben Fugen sind 2 cm tief auszukratzen und mit weber.tec 933 aufzufüllen.

7 In die frische Haftbrücke wird weber. tec 933 aufgespachtelt und in die Nut am Boden/ Wandanschluss, und im Bereich der Papplage eingebracht. Danach wird die Hohlkehle mit einem Radius von 4 - 6 cm ausgerundet.

4 Im Bereich Boden/Wandanschluss wird eine 4 x 4 cm tiefe Nut ausgestemmt, um eine Verzahnung der weber.tec 933 Hohlkehle zu gewährleisten. Falls eine Horizontalsperre vorhanden ist, wird in diesem Bereich ebenfalls eine Nut 2 x 2 cm ausgestemmt.

8 Die Position der Horizontalsperre hängt von der max. Höhe der Wasserbelastung und dem Vorhandensein einer Außenabdichtung ab. Bei fehlender Außenabdichtung und wechselndem Wasserstand ist die Horizontalsperre unter der Kellerdecke anzuordnen, und die Innenabdichtung bis über die Horizontalsperre zu führen.


Bautenschutz

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Einbindende Querwände sind in die Innenabdichtung einzubinden. Hierzu wird eine vertikale Sperre mit weber.tec 940 ausgeführt und die Innenabdichtung mit weber.tec Superflex D 2 über die Vertikalsperre hinweg geführt.

Unter einem Winkel von ca. 35° - 45° werden Bohrlöcher für das Einbringen der Horizontalsperre im Abstand von ca. 10 - 12 cm in das durchfeuchtete Mauerwerk eingebracht (Durchmesser ca. 12 mm). Die zuvor aufgebrachte Verdämmung aus weber.tec 933 beugt Druckverlust vor.

Die Bohrlöcher werden mittels ölfreier Druckluft vom Bohrstaub befreit, und nachfolgend die Packer eingebracht. Danach wird die Horizontalsperre weber.tec 940 im Niederdruckverfahren über die Packer injiziert. Bei Hohlräumen im Mauerwerk ist vorab weber.tec 942 zur Hohlraumverfüllung über spezielle Packer einzubringen.

Schnittskizze einer vollflächigen Innenabdichtung mit nachträglicher Horizontalsperre, bei fehlender Aussenabdichtung und wechselnden Wasserständen.

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Der Auftrag der Innenabdichtung erfolgt mit einem Quast. weber.tec Superflex D2  wird  je nach Wasserbelastung mindestens in 2 - Lagen aufgetragen.

Auf die mit weber.tec Superflex D 2 abgedichteten, durchgetrockneten Wandflächen wird weber.san 951 S Spritzbewurf volldeckend aufgetragen. Der Spritzbewurf stellt die Haftbrücke zum nachfolgenden Sanierputz dar.

Auf den ausgehärteten Spritzbewurf wird der Sanierputz weber.san 954 vollflächig in einer Schichtdicke von ca. 10-15 mm, unter Einarbeitung von weber.sys 987 aufgetragen.

Nach dem Auftrag des Sanierputzes wird dieser mit einer Putzlatte abgezogen.

Bautenschutz

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Anwendungstipps

verarbeitung

17 Der Sanierputz wird nach dem Anziehen mit einem Schwammbrett abgerieben.

Benötigte Produkte weber.tec 933 weber.tec 942

S 443 S 448

weber.tec 940 weber.san 951 S

S 446 S 413

weber.tec Superflex D 2 weber.san 954

S 320 S 415

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Welche WELCHER Möglichkeiten FLIESENKLEBER zur lokalen EIGNET Sanierung SICH FÜR gibt WELCHEN es? PUTZ? Muß die Kelleraussenwand freigelegt werden, wenn lediglich eine feuchte Stelle in einer Ecke vorliegt? Was tun, wenn der Zugang zur Außenabdichtung, z.B. durch Überbauung versperrt ist? Die nachträgliche, erdberührte Abdichtung undichter Bauwerke ist in vielen Fällen mit erheblichem Aufwand verbunden. Angelegte Gartenanlagen müssen wieder aufgegraben werden. Oftmals sind Schadstellen im erdberührten Bereich aber gar nicht mehr von außen zu erreichen, zum Beispiel bei Überbauung. Die Folgen defekter Abdichtungen sind hinreichend bekannt. Nässe, Schimmel und Moderfäule mit den schädigenden Folgen für die Bewohner. Mit weber.tec 943 (Deitermann SG) Schleiergel lassen sich Problembereiche dauerhaft nachträglich auf der erdberührten Seite abdichten, wenn ein Aufgraben bzw. Freilegen der betroffenen Bereiche nicht möglich, oder der Kostenaufwand unverhältnismässig hoch ist.

verarbeitung

1 Detailpunkt nachträgliche Fußpunktabdichtung mit weber.tec 943. Dabei wird über Injektionspacker das Schleiergel von der Innenseite aus auf die Außenseite gepresst. Das Gel reagiert unmittelbar mit Feuchtigkeit zu einer wasserundurchlässigen Matrix aus.

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2 Zunächst wird im betroffenen Feuchtebereich der Packerabstand je nach Beschaffenheit des Objektes und Baugrundes festgelegt, und markiert. Als Faustformel gilt je nach Feuchtigkeitsbelastung und des umgebendenden Erdreichs zwischen 15 und 25 cm Packerabstand im senkrechten und waagerechten Raster.

3 Danach werden die Bohrungen, je nach Packer im entsprechenden Durchmesser, durchgeführt.

4 Nach dem Ausblasen der Bohrlöcher mit ölfreier Druckluft, werden die Packer eingesetzt und fixiert.


Bautenschutz verarbeitung

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Am Mischkopf werden die Komponenten gemischt und über die Packer eingebracht. Dabei wird von einer Seite aus beginnend von unten nach oben injiziert. Der Injektionsvorgang dauert solange, bis am benachbarten Packer Material austritt, bzw. rechnerisch genügend Material eingebracht wurde, um eine überlappende Abdichtung zu erzielen. Je nach Gegebenheit werden ca. 25 bis 30 ltr. fertige Mischung pro m² benötigt.

Zur Sichtkontrolle sollten die noch zu verpressenden Packer offen, d.h ohne Nippel bleiben. Nach dem Vergelen und Rückbau der Packer werden die Bohrlöcher mit weber.tec 942 verfüllt.

Häufig ist parallel zu der von aussen einwirkenden Feuchte als flankierende Maßnahme im Fußpunktbereich eine Innenabdichtung mit Dichtungsmörteln und Dichtungschlämmen erforderlich, um auch einen Wiederaufbau des Putzsystems durchzuführen zu können. Dazu wird der gereinigte Untergrund  sofern er nicht stark durchfeuchtet ist, mattfeucht vorgenässt. 

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Auf den mattfeucht vorgenässten Untergrund wird eine Haftschlämme aus weber.tec 933 aufgeschlämmt.

In die frische Haftbrücke wird weber.tec 933 aufgespachtelt und in die Nut im Boden/Wandanschluss sowie im Bereich der Papplage eingebracht.

Danach wird die neue Mörtelhohlkehle im Radius von 4 - 6 cm ausgerundet.

Falls in der Wand kapillar Feuchte aufsteigt, wird mittels Injektion von weber.tec 940 ein hoch wasserabweisendes Silikonharznetzwerk im Mauerwerk ausgebildet. Dadurch wird aufsteigende Mauerfeuchte unterbunden.

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Wirkprinzip einer nachträglichen Horizontalsperre.

Nachfolgend erfolgt der Auftrag der rissüberbrückenden  Dichtungsschlämme weber.tec Superflex D2. Vor dem Auftrag den Untergrund mit weber.prim 801 grundieren.

Auf die durchgetrocknete Abdichtung kann dann der Spritzbewurf mit weber.san 951 und nachfolgend der Sanierputzauftrag erfolgen. Der wasserdampfoffene Sanierputz weber.san 954 reguliert den Feuchtehaushalt, fördert die weitere Austrocknung und lagert ggf. anfallende kristallisierende Salze ein, ohne dabei zerstört zu werden.

Bautenschutz

Mit geeigneter 2 Komp.- Maschinentechnik erfolgt die Injektion des Gels. A- und B- Komponente werden aus getrennten Gebinden separat gefördert und am Mischkopf im feststehenden Mischungsverhältnis zusammengeführt.

7

Anwendungstipps

5

9

Benötigte Produkte weber.tec 942 weber.tec Superflex D 2

S 448 S 320

weber.tec 933 weber.san 951 S

S 443 S 413

weber.tec 940 weber.san 954

S 446 S 415

171


Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER werden Sanierputze FLIESENKLEBER verarbeitet? EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? Die Weber-Deitermann Sanierputzsysteme (WTA) kommen je nach Rauigkeit des Untergrundes und des Versalzungesgrades ein- oder zweilagig in Schichten bis zu 40 mm Dicke im Innen – und Außenbereich zur Anwendung. Durch ihre große Porenstruktur sind Sanierputze in der Lage, kristallisierende Salze aufzunehmen und in ihrem Porengefüge einzulagern. Als Untergrundanforderung gilt, dass Altputze und Anstriche bis mind 80 cm oberhalb der sichtbaren Feuchte- und Salzschadenszone entfernt werden müssen. Auf Innenabdichtungen wird der Sanierputz als sogenannter „Feuchteregulierputz“ zur vorübergehenden Speicherung von Kondenssationsfeuchtigkeit eingesetzt.

verarbeitung

1 Grundvorraussetzung für eine fachgerechte Sanierung und den damit einhergehenden Wiederaufbau des Wandbildners, ist die detailierte Prüfung der Oberflächen, Salz- und Feuchtegehalte und örtlichen Gegebenheiten.

4 Vorbereitete Wandfläche.

172

2 Mechanisches Entfernen des Altputzes.

5 Der Spritzbewurf weber.san 951 S sichert den Haftverbund zum Untergrund. Er wird warzenförmig mit der Kelle angeworfen, mit 50 % Deckungsfläche. Ist der Untergrund mit einer Dichtungsschlämme überarbeitet worden (Innenabdichtung) so wird der Spritzbewurf voll deckend aufgetragen.

3 Die Mauerwerksfugen sind mind. 20 mm Tief auszukratzen.

6 Auftragen des Sanierputzes weber.san 954 mit der Kelle.


Bautenschutz verarbeitung

9

Auftragen des Sanierputzes mit der Putzmaschine (zB. mono fu Fa. M-tec).

Egalisierung des Putzes mit dem Stahlglätter.

Flächiges Abziehen des Putzes über zuvor eingebaute Putzlehren.

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Abreiben des Sanierputzes mit dem mattfeuchten Schwammbrett (Rot).

Bei der zweilagigen Verarbeitung des Sanierputzsystems ist die erste Lage unmittelbar nach dem Auftrag mittels Zahnleiste Nr. 2 waagerecht aufzukämmen.

Auf Dichtungsschlämmen wird der Sanierputz im Regelfall einlagig verarbeitet. Dabei ist im oberen Drittel der Sanierputzlage das Armierungsgewebe weber.sys 987 einzuarbeiten. Der Sanierputz übernimmt die Aufgabe der Feuchteregulierung, d.h. vorübergehende Aufnahme von Kondensatfeuchtigkeit.

Anwendungstipps

8

Bautenschutz

7

Benötigte Produkte weber.san 951 S

S 413

weber.san 954

S 415

173


Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER werden alte, FLIESENKLEBER ungerissene,EIGNET tragfähige, SICHrein FÜRmineralische WELCHEN PUTZ? Putzfassaden saniert? Intakte Putzfassaden können einfach mit mineralischen Putzen überzogen werden, falls kein Farbanstrich auf dem Putz aufgebracht worden ist. Die sorgfältige Prüfung des Altputzes ist allerdings notwendig. Eventuell vorhandene Haarrisse, die nur im Oberputz vorhanden sind, erfodern keine zusätzliche Behandlung.

untergrundprüfung

1 Die Putzfläche wird mit Draht oder dünnem Metallstab abgefahren. Alternativ kann mit einem Hammer abgeklopft werden. Im Bereich von Hohlstellen zeigt sich ein dunkler Klang.  

2 Überprüfen des Saugverhaltens durch Benetzungsprobe. Wasser sollte langsam und gleichmäßig aufgesaugt werden.

3 Die Festigkeit wird durch Ritzen oder Eindrehen eines Schraubenziehers überprüft. Dringt er nicht oder nur wenig ein, ist der Altputz tragfähig genug.

vorbehandlung

4 Die komplette Fassade wird mit einem Hochdruckreiniger unter zugabe von weber Fassadenrein gesäubert.

174

5 Die abgeschlagenen Bereiche werden mit Leichtputz wie z. B. weber.dur Leichtgrund ausgebessert.

6 Bei zu starkem Saugen (Wasser wird sofort aufgesaugt) kann z. B. mit dem weber.prim Putzgrund vorgestrichen werden.


Bautenschutz verarbeitung

9

Beim Auftragen von dickschichtigen Putzen auf Rauputzen ohne Zwischenschicht, oder Armierungsmörtel z. B. weber.therm family GROB mit der Maschine oder von Hand als Kratzspachtelung auftragen. 

Die Oberfläche des Unterputzes / Armierungsmörtels entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen; für die Beschichtung mit Edelkratzputz z. B. mit Straßenbesen oder gezahnter Dekorspachtel.

Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Unterputz gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim Putzgrund grundiert werden.

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Der Oberputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen.

Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert bzw. gekratzt.

Dünnschichtputze in Kornstärke aufziehen und mit dem Reibebrett strukturieren.

Anwendungstipps

8

Bautenschutz

7

Benötigte Produkte weber.san 951 S

S 413

weber.san 954

S 415

175


Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER werden nicht FLIESENKLEBER ruhende Risse EIGNET in Putzfassaden SICH FÜR WELCHEN saniert? PUTZ? Die Sanierung von statischen (ruhenden oder leicht bewegenden) Rissen erfolgt am sichersten mit einem WDVS. Falls jedoch nur eine Putzsanierung erfolgen soll, müssen die folgenden Arbeitsschritte eingehalten werden. Je nach Art und Umfang der Risse muss damit gerechnet werden, dass auch der neue Putz nicht rissfrei bleibt. Ein Statiaker ist beizuziehen, und die Sanierung entsprechend dessen Vorgaben durchzuführen.

untergrundprüfung

1 Die Putzfläche wird mit Draht oder dünnem Metallstab abgefahren. Alternativ kann mit einem Hammer abgeklopft werden. Im Bereich von Hohlstellen zeigt sich ein dunkler Klang.  

2 Überprüfen des Saugverhaltens durch Benetzungsprobe. Wasser sollte langsam und gleichmäßig aufgesaugt werden.

3 Die Festigkeit wird durch Ritzen oder Eindrehen eines Schraubenziehers überprüft. Dringt er nicht oder nur wenig ein, ist der Altputz tragfähig genug.

vorbehandlung

4 Die komplette Fassade wird mit einem Hochdruckreiniger unter zugabe von weber Fassadenrein gesäubert.

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5 Die abgeschlagenen Bereiche werden mit Leichtputz wie z. B. weber.dur Leichtgrund ausgebessert.

6 Bei zu starkem Saugen (Wasser wird sofort aufgesaugt) kann z. B. mit dem weber.prim Putzgrund vorgestrichen werden.


Bautenschutz verarbeitung

8

9

Den Armierungsmörtel, z. B. weber.therm family GROB mit der Maschine oder von Hand auftragen (ca. 5 mm ). Anschließend wird das Armierungsgewebe z. B. weber. therm Textilglasgittergewebe faltenfrei eingebettet. Das Gewebe muss im oberen Drittel liegen.

Für dickschichtige Oberputzte, z. B. den Edelkratzputz weber.min Kratzputz wird die Armierungsschicht waagerecht aufgekämmt, sonst rau abgezogen.

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Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Armierungsmörtel gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim Putzgrund grundiert werden.

Der Oberputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen. Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert oder gekratzt.

Dünnschichtputze in Kornstärke aufziehen und mit dem Reibebrett strukturieren.

Bautenschutz

Bei sich bewegenden Rissen den Putz 20 cm rechts und links des Risses abschlagen und die Glasfaserfugenmatte mit weber.therm family GROB, oder bei großen Bewegungen mit Wellpappe (höhere Entkopplung des Putzes) fixieren und den Putzträger z. B. Distanet spannungsfrei aufbringen und mit weber.dur Leichtgrund aufputzen.

Anwendungstipps

7

Benötigte Produkte weber Fassadenrein weber.therm family grob

S 465 S 278

weber.dur Leichtgrund weber.therm Textilglasgitter

S 244 S 310

weber.prim Putzgrund weber.min Kratzputz

S 465 S 202

177


Anwendungstipps

Bautenschutz

Wie WELCHER werden gestrichene FLIESENKLEBER Putzfassaden EIGNET SICH überarbeitet? FÜR WELCHEN PUTZ?

Bautenschutz

Dieses Verfahren berücksichtigt die Verfahren zur Risssanierung und beschreibt zusätzlich die Prüfung der vorhandenen Beschichtung.

untergrundprüfung

1 Fassade auf Hohlstellen überprüfen und hohl liegende Bereiche abschlagen.

2 Anstrich auf einer Fläche von 10 x 10 cm in kleine Quadrate von ca. 2 x 2 mm einschneiden. Wenn 80 % der eingeschnittenden Quadrate haften bleiben, wird der Anstrich als haftend bezeichnet.

3 Überprüfen der Verträglichkeit bzw. Haftung des Armierungsmörtels (nicht notwendig bei Silikat- und Dispersionssilikatanstrichen) z. B. weber.therm family GROB auf dem Anstrich. In den Armierungsmörtel wird ein Armierungsgewebe weber.therm Textilglasgittergewebe eingelegt und nach 7 Tagen abgerissen.   

vorbehandlung

4 Wenn bei der Untergrundprüfung die Farbe am Armierungsmörtel haften bleibt, muss die Farbe entfernt werden.

178

5 Falls der Altanstrich nicht komplett zu entfernen ist und die Haftung des Armierungsmörtel nicht ausreicht, sollte das patentierte weber.therm retec®-Verfahren eingesetzt werden.

6 Grundsätzlich muss die Fassade vor Beginn der Putzarbeiten mit einem Hochdruckreiniger unter Zugabe von weber Fassadenrein gesäubert werden.


Bautenschutz verarbeitung

8

9

Einen Armierungsmörtel z. B. weber.therm family GROB in einer Dicke von ca. 5 mm auftragen.

Falls Risse im Altputz vorhanden waren, wird das Armierungsgewebe weber.them Textilglasgittergewebe in die obere Hälfte eingebettet. Falls Dispersionsfarben nicht entfernt wurden, sollte eine Verdübelung mit weber.therm Schraubdübel (4 Stk. / m2) erfolgen.

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Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Armierungsmörtel gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim Putzgrund grundiert werden.

Der Oberputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen. Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert oder gekratzt.

Dünnschichtputze in Kornstärke aufziehen und mit dem Reibebrett strukturieren.

Bautenschutz

Bei sich bewegenden Rissen den Putz 20 cm rechts und links des Risses abschlagen und die Glasfaserfugenmatte mit weber.therm family GROB, oder bei großen Bewegungen mit Wellpappe (höhere Entkopplung des Putzes) fixieren und den Putzträger z. B. Distanet spannungsfrei aufbringen und mit weber.dur Leichtgrund aufputzen.

Anwendungstipps

7

Benötigte Produkte weber.therm family grob

S 278

weber.therm Textilglasgitter

S 310

weber.pas Dünnschichtputz

S 214

179


Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER wird eine Sockelsanierung FLIESENKLEBER EIGNET richtig SICH ausgeführt? FÜR WELCHEN PUTZ? Situation: Hygroskopische Bodenfeuchte, Salzbelastung im Sockelbereich

vorbehandlung

1

2

3

Putz abschlagen

Fugen auskratzen

Fassade reinigen

4a

4b

5

Wandausgleich (maschinengängig) weber.ren renotrass GP

Fusspunktabdichtung mit Sperrputz (bis 25 mm) weber.tec 934

weber.tec Superflex D2

verarbeitung

180


Bautenschutz

7

8

weber.san 951 S DEITERMANN AS Fix, teilflächig

weber.san presto 100, vollflächig aufgebracht, aufgerauht

weber.san plus 200

9

10

11

weber.san finish Feinputz

weber.prim Silikongrund

weber.ton purosol Silikonanstrich

Bautenschutz

6

Anwendungstipps

verarbeitung

Benötigte Produkte weber.ren renotrass GP weber.san 951 S weber.san finish Feinputz

S 423 S 413 S 411

weber.tec 934 weber.san presto 100 weber.prim Silikongrund

S 444 S 408 S 466

weber.tec Superflex D 2 weber.san plus 200 weber.ton purosol

S 320 S 410 S 224

181


Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER werden salzFLIESENKLEBER und feuchtegeschädigte EIGNET SICHFassaden FÜR WELCHEN in Stand PUTZ? gesetzt? Alte Fassaden sind oft durch eintretende Feuchtigkeit und in die Konstruktion eingewanderte Salze geschädigt. Abmehlende Oberflächen, Putzabplatzungen, Durchfeuchtungen, Oberflächenverfärbungen und Rissbildung sind die Folge.

verarbeitung

1 Ist die Abdichtung beschädigt oder fehlt Sie ganz, kann Nässe ungehindert in das Mauerwerk eindringen. Mit der Feuchtigkeit wandern auch Salzein das Porengefüge ein bzw. werden im Wandbaustoff gelöst. Hierzu zählen Chloride, Nitrate, Sulfate.

4 Zur Instandsetzung des Mauerwerkes und Putzes muss ein Sanierputz mit hohem Porenvolumen aufgetragen werden. Die im Mauerwerk aufsteigende Feuchtigkeit muss schnell in den Sanierputz eindringen und verdunsten können.

182

2 Allmählich bildet sich durch die abgelagerten Salzkristalle auf der Fassadenoberfläche ein heller Streifen. In diesem Bereich (H-h) schwankt der Feuchtigkeitsgehalt je nach Jahreszeit im Putzmörtel. Die in der Wand aufgestiegene Feuchtigkeit verdunstet an der Oberfläche und lässt die Salzkristalle zurück.

5 Ein Sanierputz kann, bedingt durch seinen hohen Luftporengehalt, Salze aufnehmen und ablagern. In den Putz eingedrungene Feuchtigkeit kann sich somit gefahrlos ausdehnen.

3 Salze lagern sich auch im Porengefüge des Mauerwerk und Putzes ein. Sie verstopfen die Poren. Wenn im Winter dann die Feuchtigkeit im Putz gefriert, kann das Porengefüge den erhöhten Druck nicht mehr aufnehmen und es kommt zu Schäden an der Putzoberfläche.

6 Als Endbeschichtung läßt sich auf den Sanierputz ein dekorativer, mineralischer Putz oder Anstrich aufgetragen. Die Verdunstung von Feuchtigkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt.


Bautenschutz verarbeitung

8

9

Alle Putzschichten sind ca. 1 m über die Schädigungsgrenze hinaus bis auf das Mauerwerk zu entfernen. Anschließend sind die Fugen ca. 2 cm tief auszukratzen. Das abgeschlagene Material muss sofort entsorgt werden. Vom freigelegten Mauerwerk werden durch Druckluft- oder Sandstrahlen noch lose und trennende Bestandteile entfernt.

Fehlende oder geschädigte Steine werden ersetzt oder ausgetauscht und kraftschlüssig in den Mauerverband eingearbeitet. Die Fugen sind mit dem Sanierputzmörtel weber.san WTA 200 zu schließen.

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11

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Auf die vorbereitete Fassadenoberfläche wird entweder manuell oder besser mit der Maschine ein Vorspritzer weber.san 100 netzförmig aufgebracht. Der Vorspritzer soll ca. 1-3 Tage durchtrocknen.

Auf den Vorspritzer weber.san 100 wird der Sanierputz weber.san WTA 200 vollflächig in einer Schichtdicke von 20 - 30 mm aufgetragen. Die Oberfläche filzen oder, falls Oberputz, aufrauen. Bei Dicken über 30 mm oder stark versalztem Mauerwerk muss zuerst der Porengrundputz weber.san WTA 150 aufgebracht werden.

Nach einer Standzeit von ca. 1 Tag / mm kann ein mineralsicher Oberputz, z. B. weber.san finish, aufgebracht und mit weber. ton purosil überstrichen werden.

Bautenschutz

Zunächst wird der Feuchte- und Salzgehalt des Mauerwerkes durch eine Laboranalyse ermittelt.

Anwendungstipps

7

Benötigte Produkte weber.ren renotrass GP weber.san 951 S weber.san finish Feinputz

S 423 S 413 S 411

weber.tec 934 weber.san presto 100 weber.prim Silikongrund

S 444 S 408 S 466

weber.tec Superflex D 2 weber.san plus 200 weber.ton purosol

S 320 S 410 S 224

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Anwendungstipps

Bautenschutz

Wie WELCHER saniert man FLIESENKLEBER in der Denkmalpflege EIGNET SICH mit FÜR Kalk-WELCHEN und Traßkalk-Putzen? PUTZ?

Bautenschutz

Hier wird eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man in der Denkmalpflege ohne Verwendung von Kalk-Zement-Putzen sanieren kann.

verarbeitung

1 Alter, nicht tragfähiger Putz wird komplett abgeschlagen.

4 Bei stark saugendem und/oder ungleichmäßig saugendem Untergrund zur Schaffung eines gleichmäßig saugenden Putzgrundes weber.ren renotrass Vorspritzer aufbringen.

184

2 Nicht tragfähige Fugen auskratzen.

5 Der Kalkputz weber.cal 172 bzw. der TrassKalk-Putz weber.ren renotrass Grundputz wird in einer Dicke von 15 bis 20 mm zweischichtig nass in nass aufgebracht.

3 Die komplette Fassade reinigen.

6 Bei Überputzdicken wird die erste Lage weber.ren renotrass Grundputz aufgekämmt.


Bautenschutz verarbeitung

9

Nach einer Standzeit von mind. 1 Tag pro mm Putzdicke kann eine weitere Lage von 15 bis 20 mm aufgetragen werden.

Die Oberfläche entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen bzw. aufkämmen.

Nach einer weiteren Standzeit der neuen Putzlage von 1 Tag pro mm kann z.B. der weber.cal 172 aufgetragen und gefilzt werden.

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Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Unterputz gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim Putzgrund grundiert werden.

Der Oberputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen.

Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert bzw. gekratzt.

Anwendungstipps

8

Bautenschutz

7

Benötigte Produkte weber.cal 172

S 236

weber.ren renotrass

S 423

weber.prim Putzgrund

S 465

185


Anwendungstipps

Bautenschutz

Bautenschutz

Wie WELCHER saniert man FLIESENKLEBER feuchtes Mauerwerk? EIGNET SICH FÜR WELCHEN PUTZ? Aufsteigende Feuchtigkeit durch fehlende oder beschädigte Abdichtungen ist der Grund für Schäden an Mauerwerk und Putz. Die Folge sind mürbe abfallende Putze, Moderfäule und ein unbehagliches Raumklima. Eine nachträglich von innen eingebrachte Horizontalsperre stoppt den kapillaren Wassertransport und verhindert die weitere Durchfeuchtung der Wand oberhalb der Injektionszone.

verarbeitung

1

2

Altputz bis mind. 80 cm oberhalb der schadhaften Zone abschlagen

5

ca. 8 - 12 cm

Bohrlöcher im Abstand von 8 12 cm anzeichnen

186

Im Bereich Boden/Wandanschluss wird eine 4x4 cm tiefe Nut ausgestemmt

6 Löcher (ø 16 mm) horizontal in die Lagerfuge bohren

3 Mürbe Mauerwerksfugen ca. 2 cm tief auskratzen

7 Bohrlöcher mit ölfreier Druckluft von Staub befreien

4 Zur Überprüfung der Saugfähigkeit Untergrund mit Wasser benetzen

8 Vorbereitete Bohrlöcher


Bautenschutz verarbeitung

11

12

Für die Injektion werden die Handdruckspritze weber.sys Nr. 3 und ein Schlauchbeutel weber.tec 946 vorbereitet

Injektionsröhrchen auf den Schraubadapter fest aufstecken.

weber.tec 946 Schlauchbeutel einsetzen

Adapter auf das Düsengewinde fest aufschrauben.

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15

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Bohrlöcher von hinten nach vorne mittels Handdruckspritze vollständig mit Injektionscreme füllen

Alternativ ist die Verarbeitung der Creme mittels Gloriaspritze mit Injektionslanze möglich

Untergrund mattfeucht vornässen

Fußpunkt als Haftbrücke mit weber.tec 933 (schlämmfähig eingestellt) vorschlämmen. Kehlnut mit weber.tec 933 ausspachteln

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20

Mauerwerksfugennetz mit weber.tec 933 verschließen

Hohlkehle ausbilden mit weber. tec 933

Glätten der Hohlkehle mit dem Hohlkehlschllitten

Aufkämmen der Haftbrücke aus weber.tec 933

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Wassersperrputz weber.tec 934 in ca. 20 mm Dicke aufbringen

Putzflächen egalisieren, später filzen

weber.cal 286 Kalk-Strukturspachtel auftragen

Oberfläche mit dem Schwammbrett abreiben Sollte als Oberputz weber. san 954 Sanierputz WTA aufgebracht werden, so ist der Wassersperrputz weber.tec 934 nach dem Auftragen horizontal aufzukämmen

Anwendungstipps

10

Bautenschutz

9

Benötigte Produkte weber.tec 946 weber.tec 934

S 451 S 444

weber.sys Handdruckspritze Nr. 3 S 462 weber.cal 286 S 239

weber.tec 933 weber.san 954

S 443 S 415

187


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

anwendungsgebiete bauwerksabdichtung

188

BitumenDickbeschichtung 2-komponentig


Dachbitumen, Kunststoffmassen

Bautenschutz

Anwendungstipps

Bautenschutz

189


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

bauwerksabdichtungsystem gespachtelt weber.tec superflex 10

190


Bautenschutz

Anwendungstipps

Bautenschutz

191


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

bauwerksabdichtungsystem gespritzt weber.tec superflex 100 s

1

Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser nach DIN 18195, Teil 4

2

3

¿

Untergrund

Mineralisch, z. B. Kalksandstein, Ziegel, Beton, etc. Fehlstellen verschließen und Hohlkehlen abrunden mit weber.tec 933 (DEITERMANN HKS)

¡

Grundierung

weber.tec 901 (Eurolan 3 K), 1:15 mit Wasser verdünnt

¬

Kratzspachtelung

weber.tec Superflex 100 S

√ Flächenabdichtung

weber.tec Superflex 100 S

1. Schicht

4

5

6

ƒ

Verstärkungseinlage

weber.tec Superflex 100 S

2. Schicht

7b

7a

7b 7a

7b

Drän-/Schutzschicht

Schutzschicht

Musterleistungsverzeichnis

192

weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2)

-

≈ Flächenabdichtung 7a

Aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18195, Teil 6 und Grundwasser

weber.sys 985 (Perimate DS) weber.sys 983 / 984 (Montapaneel DM/DM 2)

-

-

weber.sys 985 (Perimate DS) weber.sys 983 / 984 (Montapaneel DM/DM 2)

1.141

1.841 / 1.641


Bautenschutz Mit der spritzbaren Produktvariante weber.tec Superflex 100 S Mit Mitder derspritzbaren spritzbaren Produktvariante Produktvariante weber.tec weber.tec Superflex Superflex100 100S S entstand eine einzigartige Technologie für kunststoffmodifizierte entstand entstandeine eineeinzigartige einzigartigeTechnologie Technologie fürkunststoffmodifizierte kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtungen. Erstmalsfür wurde die Spritztechnik Bitumen-Dickbeschichtungen. Bitumen-Dickbeschichtungen. Erstmals Erstmals wurde wurdedie dieSpritztechnik Spritztechnik speziell auf die Verarbeitung einer kunststoffmodifizierten speziell speziellauf aufdie dieVerarbeitung Verarbeitung einer einerkunststoffmodifizierten kunststoffmodifizierten Bitumen-Dickbeschichtung abgestimmt und optimiert. Die zeitBitumen-Dickbeschichtung Bitumen-Dickbeschichtung abgestimmt abgestimmt und undoptimiert. optimiert. Diezeitzeitsparende Airless-Spritztechnik führt in kürzester Zeit zu Die hervorrasparende sparende Airless-Spritztechnik Airless-Spritztechnikführt führt ininkürzester kürzester Zeit Zeitzuzu hervorrahervorragenden Oberflächenqualitäten der Abdichtung. Damit verfügen genden gendenOberflächenqualitäten Oberflächenqualitäten derAbdichtung. Abdichtung. Damit Damitverfügen verfügen Abdichtungsunternehmen überder ein optimales Verfahren,

Bautenschutz

Anwendungstipps

Abdichtungsunternehmen Abdichtungsunternehmen über überein einoptimales optimales Verfahren, Verfahren, Wirtschaftlichkeit und Produktivität deutlich zu erhöhen. Wirtschaftlichkeit Wirtschaftlichkeitund undProduktivität Produktivitätdeutlich deutlichzuzuerhöhen. erhöhen.

Verbrauch Verbrauch Verbrauch pro Einheit pro proEinheit Einheit Fehlstellenverschluss: ca. 1,5 - 2 kg/m2 Fehlstellenverschluss: Fehlstellenverschluss: Hohlkehlenausbildung: 2 2 ca. ca.1,5 1,5- 2- 2kg/m kg/m ca. 3 kg/m2 Hohlkehlenausbildung: Hohlkehlenausbildung: 2 2 ca. ca.3 3kg/m kg/m ca. 10 - 30 ml/m2 2 2 ca. ca.1010- 30 - 30ml/m ml/m

1 11

4 44

2 22

5 55

3 33

7

6 66

ca. 1,5 - 2 kg/m2 2 2 ca. ca.1,5 1,5- 2- 2kg/m kg/m ca. 3,5 kg/m² (Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser) ca. ca.3,5 3,5kg/m² kg/m² (Bodenfeuchte, (Bodenfeuchte,nicht nicht bis 4,7 kg/m² (aufstauendes stauendes stauendes Sickerwasser) Sickerwasser) Sickerwasser/Druckwasser) bis bis4,7 4,7kg/m² kg/m²(aufstauendes (aufstauendes weber.tec Superflex 100 S je nach Sickerwasser/Druckwasser) Sickerwasser/Druckwasser) Wasserbelastung; weber.tec weber.tecSuperflex Superflex100 100S Sjejenach nach Wasserbelastung; Wasserbelastung; ca. 1,05 m²/m² weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) 981 bei ca. ca.1,05 1,05m²/m² m²/m²weber.sys weber.sys 981 Abdichtung gem. DIN 18195 Teil 6 (Glasseidengewebe (Glasseidengewebe Nr. Nr. 2)2)bei bei Abdichtung Abdichtunggem. gem.DIN DIN18195 18195Teil Teil6 6 ca. 1,05 m2/m2 2 2 2 2 ca. ca.1,05 1,05mm /m /m ca. 1,05 m2/m2 2 2 2 2 ca. ca.1,05 1,05mm /m /m

77

193


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

reaktivabdichtsystem weber.tec superflex D 24

Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser nach DIN 18195, Teil 4

1

¿

Untergrund

Mineralisch, z.B. Kalksandstein, Ziegel, Beton, etc. Fehlstellen verschließen Hohlkehlen ausrunden mit weber.tec 933 (Deitermann HKS)

¡

Grundierung

weber.prim 801 (Eurolan TG 2), unverdünnt bis 1:1 RT mit Wasser verdünnt

¬

Kratzspachtelung

2

3

weber.tec Superflex D24

√ Flächenabdichtung

weber.tec Superflex D24

1. Schicht

4

5

6

ƒ Verstärkungseinlage

weber.tec Superflex D24

2. Schicht

8

7

8

∆ Drän-/Schutzschicht « Schutzschicht Musterleistungsverzeichnis

194

weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2)

-

≈ Flächenabdichtung 7

Aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18195, Teil 6 und Grundwasser

weber.sys 985 (Perimate DS) weber.sys 983/984 (Montapaneel DM/DM2)

-

-

weber.sys 985 (Perimate DS) weber.sys 983/984 (Montapaneel DM/DM2)

1.106

1.606 1.806


Bautenschutz Hochflexibles, bitumenfreies, schnell abbindendes ReaktivAbdichtungssystem auf Basis einer neuen Bindemitteltechnologie für den Neu- und Altbau. Geprüft nach DIN 18195 Ausgabe 2000-08. Auch zur Abdichtung von Arbeits- und Stoßfugen erdberührter

WDVS-Systemauswahl Anwendungstipps

WU-Betonbauteile. Rissüberbrückung > 2 mm, auch bei niedrigen Temperaturen. Die witterungsunabhängige Durchtrocknung durch eine Reaktivabbindung innerhalb von 24 Stunden ermöglicht eine frühe Verfüllung der Baugrube und somit eine wirtschaftliche Ausführung der

Bautenschutz

Bauwerksabdichtung.

Verbrauch pro Einheit Fehlstellen ca. 1,5 - 2 kg/m2 Hohlkehlen ca. 3 kg/m

ca. 150 - 250 ml/m2 je nach Saugfähigkeit

2

5

3

6

4

7

ca. 1,5 - 2 kg/m2 je nach Rauhigkeit

weber.tec Superflex D24 ca. 3,5 kg/m² (Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser) bis 4,5 kg/m² (aufstauendes Sickerwasser/Druckwasser) je nach Wasserbelastung; ca. 1,05 m²/m² weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) bei Abdichtung gem. DIN 18195 Teil 6

ca. 1,05 m2/m2

ca. 1,05 m2/m2

-

195


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

patentiertes altabdichtungssystem weber.tec superflex D 24

1

Patentiertes AltabdichtungsSanierungssystem

2

¿

Untergrund/Kehle

¡ Fußpunktbereich

Nach Rückbau der Altabdichtung und Säuberung im Fußpunktbereich Einbringen der mineralischen Hohlkehle weber.tec 933 (Deitermann HKS) Fußpunktbereich grundieren mit weber.prim 801 (Eurolan TG 2)

3

¬ Altes Bitumen-

Festhaftende, gereinigte Bitumenschicht im darüberliegenden Wandbereich

√ Kontaktschicht /

Vollflächige Haftbrücke mittels Kratzspachtelung aus weber.tec Superflex D 24

abdichtsystem

4 Haftbrücke

5

ƒ Neuabdichtung

≈ Drän-/Schutzschicht 6 Musterleistungsverzeichnis

196

Neuabdichtung der Außenwand mit weber.tec Superflex D 24 in 2 Lagen (inkl. weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2 bei Abdichtung gem. DIN 18195, Teil 6) weber.sys 983 (Montapaneel DM) weber.sys 983 A (Montapaneel Klickprofil)

1.434 / 1.435


Bautenschutz Bei Kellersanierungen an Altbauten mussten bislang Anstriche oder Beschichtungen auf Bitumenbasis aufwändig entfernt werden. Das patentierte Weber-Deitermann AltabdichtungsSanierungssystem erspart diese Arbeit durch eine system-

Bautenschutz

Anwendungstipps

gerechte Haftbrücke. Das spart Arbeitszeit und Kosten.

Verbrauch pro Einheit

ca. 3 kg/m Hohlkehle 4

ca. 150 - 250 ml/m2

ca. 0,7 - 1,0 kg/m2 5 weber. tec Superflex D 24: ca. 3,5 kg/m² bei Bodenfeuchte, nicht stauendem Sickerwasser ca. 4,5 kg/m² bei aufstauendem Sickerwasser/Druckwasser weber.sys 981(Glasseidengewebe Nr. 2): ca. 1,05 m²/m² weber.sys 983 ca. 1,05 m² pro m² weber.sys 983 A ca. 1,05 m pro m

6

197


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

bauwerksabdichtungssystem WU-Keller

1

KMB 2-komponentig

2

¿

Untergrund

6

weber.tec 901 (Eurolan 3 K), 1:10 mit Wasser verdünnt

weber.prim 801 (Eurolan TG 2)

Grundierung

¬

Kratzspachtelung

weber.tec Superflex 10

weber.tec Superflex D24

Fugenabdichtung

weber.tec Superflex 10 weber.sys 982 (Montaplast B Folie)

weber.tec Superflex D24 weber.sys 982 (Montaplast B Folie)

weber.tec Superflex 10 weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr.2)

weber.tec Superflex D24 weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr.2)

5

6

ƒ Flächenabdichtung

≈ Drän-/Schutzschicht

Musterleistungsverzeichnis

198

WU-Beton, Stoß-/Arbeitsfugen Fehlstellen und Hohlkehlen mit weber.tec 933 (Deitermann HKS) verschließen

¡ 3

4

Reaktivabdichtung 2-komponentig

weber.sys 985 (Perimate DS) weber.sys 983 / 984 (Montapaneel DM/DM 2) 1.103 – 1.104 1.602 – 1.603 1.802 – 1.803

1.105 1.605 1.805


Bautenschutz Die WU-Beton-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton fordert für die Abdichtung von Stoß- und Arbeitsfugen bei Betonfertigteilen und Elementwänden eine geprüfte Fugenabdichtung. weber.tec Superflex 10 und Superflex D24 verfügen über ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis für diesen Anwendungsfall. Neben der qualifizierten Abdichtung der Stoßfugen sowie des Boden/Wandanschlusses bietet eine flächige Abdichtung aus weber.tec Superflex 10 oder Superflex D24 zusätzliche Vorteile. Eine Feuchteaufnahme von der erdberührten Seite wird durch eine durchgängige Abdichtungsebene verhindert. In Kombination mit einer Perimeterdämmung

Anwendungstipps

eignet sich das Gesamtsystem hervorragend für die hochwertige Nutzung von

Bautenschutz

Betonkellern.

Verbrauch pro Einheit Fehlstellenverschluss ca. 1,5 - 2 kg/m2 Hohlkehlenausbildung ca. 3 kg/m 1

4

2

5

3

6

ca. 15 - 30 ml/m2 weber.tec 901 ca. 150 - 250 ml/m2 weber.prim 801

ca. 1,5 - 2 l bzw. kg/m2

ca. 3,5 l bzw. kg/m² (Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser) bis 4,5 l bzw.kg/m² (aufstauendes Sickerwasser/Druckwasser) weber.tec Superflex 10 bzw. weber.tec Superflex D24, je nach Wasserbelastung ca. 1,05 m²/m² weber.sys 981 (Glasseidengewebe Nr. 2) bei Abdichtung gem. DIN 18195 Teil 6 ca. 1,05 m/m Fuge weber.sys 982 (Montaplast B Folienstreifen); ca. 1,05 m²/m² weber.sys 983 (Montapaneel DM)

199


Bautenschutz

Bautenschutz

Anwendungstipps

mauerwerkssanierungssysteme, innenabdichtung

Standardsanierungssystem mit nachträglicher Innenabdichtung

1

¿

2

Untergrund

¡ Auffüllen von Löchern,

Ausbrüchen, Fugennetz, flächiger Ausgleich

4 3

5

5

3

weber.tec 933 (Deitermann HKS)

¬

Hohlstellen verfüllen

weber.tec 942 (Cerinol BSP)

¬

Horizontalsperre

weber.tec 940 (Adexin HS 2)

Sockel verputzen außen

weber.san 951 S (Deitermann AS Fix) / weber.san 953 (Deitermann SP) / weber.sys 987 (Deitermann SP Armierungsgewebe)

Nut im Wand-/Sohlanschluss

weber.tec 933 (Deitermann HKS)

Hohlkehle im Wand/Sohlanschluss

weber.tec 933 (Deitermann HKS)

Dichtungsschlämme, innen

weber.tec Superflex D 2

Sanierputzsystem

weber.san 951 S (AS Fix) weber.san 954 (Deitermann SP weiss) weber.san 956 (Deitermann FP) weber.sys 987 (Deitermann SP Armierungsgewebe)

Musterleistungsverzeichnis

1.421 / 1.422 / 1.423

ƒ

200

Feuchtebelastetes Mauerwerk, salzbelastet, Putz entfernt, Fugen ausräumen


Bautenschutz Die Nutzung alter Keller als zusätzlicher Lebensraum ist „in“. Das Wohnen im alten Gemäuer boomt. Die Trockenlegung feuchter Keller ist dafür zwingend notwendig, jedoch ist dies nicht immer von außen möglich. Meistens

WDVS-Systemauswahl Anwendungstipps

sind dann auch feuchteregulierende Sanierputze, welche auch ein hohes Maß an kristallisierenden Salzen aufnehmen können, sowie funktionstüchtige nachträgliche Horizontalsperren, zwingend erforderlich. Weber-Deitermann stellt erfolgreiche Systeme für die Mauerwerkssanierung von der

Bautenschutz

Innenseite zur Verfügung.

Verbrauch

-

ca. 18 kg/m2 (bei 1 cm Schichtdicke)

1

ca. 1,7 kg/dm3 Füllraum ca. 1 - 3 l/m2 Konzentrat pro m Mauerwerk (bei 60 cm Dicke) je nach Art

weber.san 951 S ca. 3,5-7 kg/m²; weber.sys 987 ca. 1,05 m2/m²; weber.san 953 ca. 10 kg/m² 2

4

3

5

ca. 3 kg/m ca. 3 kg/m ca. 2,5 kg/m2 weber.san 951 S ca. 3,5-7 kg/m² ; weber.san 954 ca. 9 kg/m²; weber.sys 987 ca. 1,05 m2/m²; weber.san 956 ca. 6,5 kg/m² -

201


weber.min Kratzputz

Fassade / Wand

Kratzputz

Mineralischer Edelkratzputz mit Strukturkorn zur Herstellung einer klassischen, gekratzten Putzoberfläche Anwendungsgebiet weber.min Kratzputz ist ein mineralischer Oberputz für innen und außen auf weber. dur Unterputzen

Produktbeschreibung • weber.min Kratzputz ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • bietet den hohen Schlagregenschutz • zeigt Selbstreinigungseffekt • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten

Anwendungsgebiet

Verarbeitung

• als Oberputz auf weber.dur Unterputzen • der Klassiker • innen und außen

Produkteigenschaften • langlebig • klassische Edelkratzputzstruktur • sehr witterungsbeständig

Produktdetails • Körnungen: 3; 5  mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 5 l / 40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit 3 mm

ca. 18 kg/m2

ca. 2,2 m2/40 kg

5 mm

ca. 20 kg/m2

ca. 2,0 m2/40 kg

Verpackungseinheiten

202

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel in einer Dicke von 10 mm + Kornstärke von oben nach unten gerüstlagenweise aufbringen. • Um Gerüstansätze zu vermeiden, immer frisch in frisch arbeiten. • Den frischen Putzmörtel mit einer Zahnkartätsche egalisieren, um eingeschlossene Luftblasen zu entfernen. • Nach ausreichender Erhärtung des Putzes ist die Oberfläche mit einem Edelputzkratzer in einer gleichmäßig kreisenden Bewegung zu kratzen (nach dem Kratzen beträgt die Oberputzdicke im Mittel ca. 10 mm). Die gekratzte Putzoberfläche von oben nach unten abfegen.


weber.min Reibputz

Fassade / Wand

Reibputz

Mineralischer Edelputz zur Herstellung einer dekorativen Putzoberfläche mit einer zeitlosen Reibstruktur Anwendungsgebiet weber.min Reibputz ist ein Oberputz für außen und innen auf weber.dur Unterputzen und Dämmputzen.

Produktbeschreibung • weber.min Reibputz ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). • Mehrere Mischen in einem Mörteltrog fliessen lassen. von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 7,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Anfangs feuchtkrümelig bis dickteigig zu einem kellengerechten Mörtel aufbereiten. • Den Putz auf den entsprechend ausgetrockneten und vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. • Aufgetragenes Material je nach gewünschter Struktur mit Kunststoffglätter, Holzscheibe oder PU-Brett strukturieren. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nicht mit verschiedenen Werkzeugen arbeiten, nass in nass arbeiten und angezogene Flächen nicht mehr nacharbeiten. Um Gerüstansätze zu vermeiden, gleichzeitig - in Gerüstlagen versetzt - arbeiten.

Anwendungsgebiet • klassische Strukturen • auf weber.dur Unterputze • innen und außen

Produkteigenschaften • gebrochenes Strukturkorn • leicht strukturierbar • geeignet für historische Strukturen

Produktdetails • Körnungen: 1,5; 3  mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 7, 5 l / 40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit 1,5 mm

ca. 4,5 kg/m2

ca. 8,8 m2/40 kg

3 mm

ca. 6,5 kg/m2

ca. 6,1 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

203


weber.min Rindenputz

Fassade / Wand

Rindenputz

Mineralischer Edelputz zur Herstellung einer dekorativen Putzoberfläche Anwendungsgebiet weber.min Rindenputz ist ein Oberputz für außen und innen auf weber.dur Unterputzen.

Produktbeschreibung • weber.min Rindenputz ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 7,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen.

Anwendungsgebiet • klassische Struktur • auf weber.dur Unterputze • innen und außen

Produkteigenschaften • geeignet für historische Strukturen • gebrochenes Strukturkorn • leicht strukturierbar

Produktdetails • Körnungen: 3 mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 7,5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 10,0 kg/m2

ca. 4,0 m2/40 kg

Verpackungseinheiten

204

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

• Den Putz auf den vorgenässten Untergrund aufbringen. • Anfangs deckend aufbringen und anschließend, um die rindenähnliche Struktur zu erzielen, nochmals unregelmäßig überwerfen. • Danach wird die bereits angezogene aber noch feuchte Putzfläche mittels einer größeren Malerbürste mit der Streichmasse einmal leicht, aber vollflächig, kreisförmig überbürstet. • Streichmasse: Anrühren 60 l Wasser auf 50 kg Trockenmörtel. Nach gründlichem Verrühren wird die durch das Absetzen des Zuschlagstoffes entstandene Flüssigkeit (Streichmasse) in ein Gefäß gegossen. • Die zurückbleibenden Zuschlagstoffe dürfen dem Rindenputz nicht zugesetzt werden. • Nur so viel Streichmasse anrühren, als für eine geschlossene Fläche benötigt wird, diese muss in einem Zug gebürstet werden. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nicht mit verschiedenen Werkzeugen arbeiten, nass in nass arbeiten und angezogene Flächen nicht mehr nachbearbeiten. Um Gerüstansätze zu vermeiden, gleichzeitig - in Gerüstlagen versetzt - arbeiten.


weber.min Kellenwurf

Fassade / Wand

Kellenwurf

Mineralischer, widerstandsfähiger Edelputz für die klassische Handverarbeitung im Innen- und Außenbereich Anwendungsgebiet weber.min Kellenwurf ist ein Oberputz für innen und außen auf weber.dur Unterputzen und weber.therm WDV-Systemen.

Produktbeschreibung • weber.min Kellenwurf ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit

Verarbeitung • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel kontinuierlich nachmischen und mit vorhandenem Putzmörtel mischen. • Den Mörtel durch scharfes Anwerfen mit der Kelle, wobei nur wenig Material auf die Kellenspitze genommen wird, anwerfen. • Die Wurfrichtung muss stets gleich bleiben. Die einzelnen Lagen von oben nach unten und Anschlussstellen innerhalb der Flächen nass in nass werfen. • Auf die richtige Konsistenz des Mörtels achten. Bei zu dünn angerührtem Mörtel haften die großen Körner schlecht, während ein zu steifer Mörtel durch den Wurf unschön wirkende Putzkleckse ergibt. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nass in nass arbeiten und auf eine gleichmäßige Konsistenz achten. • Ein verzögertes Nachwerfen auf bereits abgebundenen Kellenputz kann zur Fleckenbildung führen. • Zusammenhängende Flächen am gleichen Tag fertig stellen.

Anwendungsgebiet • auf weber.dur Unterputzen • innen und außen • optimale Wasserdampfdurchlässigkeit

Produkteigenschaften • robuste, lebhafte Struktur • schafft Behaglichkeit • Auftrag und Strukturgebung in einem Arbeitsgang

Produktdetails • Körnungen: 6,8 mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 5 l / 40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig

Verbrauch / Ergiebigkeit 6,8 mm

ca. 12 kg/m2

ca. 3,3 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

205


weber.min Spritzputz

Fassade / Wand

Spritzputz

Mineralischer Edelputz zur Herstellung einer widerstandsfähigen Putzoberfläche mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten Anwendungsgebiet weber.min Spritzputz ist ein Oberputz für innen und außen auf weber.dur Unterputzen

Produktbeschreibung • weber.min Spritzputz ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • ist maschinell zu verarbeiten

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 7 - 8 l sauberem Wasser gründlich durchmischen.

Anwendungsgebiet • maschinengängig • auf weber.dur Unterputzen • innen und außen

Produkteigenschaften • flockige, lebhafte Struktur • für Strukturausbesserungen • maschinelle Strukturgebung

Produktdetails • Körnungen: 1,5 mm • Farbtöne: weiß • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig

Verbrauch / Ergiebigkeit je nach Struktur

ca. 2,5 kg/m2

ca. 16,0 m2/40 kg

Verpackungseinheiten

206

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

• Den Putzmörtel mit einer Putzmaschine in einer Dicke von ca. 3 mm vorspritzen. • Den frisch aufgetragenen Mörtel mit einer Kartätsche flächeneben zuziehen. • Aufspritzen der strukturgebenden Schicht in die noch frische erste Lage. Hierbei die Spritzdüse immer rechtwinklig und im gleichen Abstand zum Putzgrund halten. Je nach Mörtelkonsistenz und Maschineneinstellung kann eine gröbere oder feinere Struktur erzielt werden. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nass in nass arbeiten. Um Gerüstansätze zu vermeiden, gleichzeitig - in Gerüstlagen versetzt - arbeiten. • Zusammenhängende Flächen am gleichen Tag fertig stellen. • Ein späteres Nachspritzen auf bereits abgebundenen Spritzputz führt zur Fleckenbildung.


weber.min freestyle KP

Fassade / Wand

Edelkratzputz

Mineralischer Edelkratzputz mit Marmorkorn für eine körnige, kräftige, klassische Oberflächenstruktur Anwendungsgebiet weber.min freestyle KP ist ein Oberputz für innen und außen auf Unterputzen, sowie als Oberbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme geeignet.

Produktbeschreibung • weber.min freestyle KP ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • zeigt Selbstreinigungseffekt • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Edelkratzputz in einer Dicke von 10 mm Kornstärke von oben nach unten gerüstlagenweise aufbringen. • Um Gerüstansätze zu vermeiden, immer frisch in frisch arbeiten. • Den frischen Putzmörtel mit einer Zahnkartätsche egalisieren, um eingeschlossene Luftblasen zu entfernen. • Nach ausreichender Erhärtung des Putzes ist die Oberfläche mit einem Edelputzkratzer in einer gleichmäßig kreisenden Bewegung zu kratzen (nach dem Kratzen beträgt die Oberputzdicke im Mittel ca. 8 mm). Die gekratzte Putzoberfläche von oben nach unten abfegen.

Anwendungsgebiet • als Oberbeschichtung für weber.therm WDVS • innen und außen

Produkteigenschaften • Selbstreinigungseffekt • Lichtreflexion durch Glimmerspat • körnig-kräftige Edelputzstruktur

Produktdetails • Körnungen: 3 mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 19,0 kg/m2 / ca. 2,1 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

207


weber.min freestyle RIP

Fassade / Wand

Rindenputz

Mineralischer Edelputz zur Herstellung einer dekorativen Putzoberfläche mit einer zeitlosen, rustikalen Struktur Anwendungsgebiet weber.min freestyle RIP ist ein Oberputz für außen und innen auf weber.dur Unterputzen, sowie als Oberbeschichtung für weber.therm WärmedämmVerbundsysteme geeignet.

Produktbeschreibung • weber.min freestyle RIP ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • zeigt Selbstreinigungseffekt • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten

Anwendungsgebiet

Verarbeitung

• als Oberputz für weber.therm WDVS • innen und außen

Produkteigenschaften • klassische raue Struktur • gebrochenes Strukturkorn • geeignet für historische Strukturen

Produktdetails • Körnungen: 3 mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 7,5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig

Verbrauch / Ergiebigkeit 3 mm

ca. 9,0 kg/m2

ca. 4,4 m2/40 kg

Verpackungseinheiten

208

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). • Mehrere Mischen in einem Mörteltrog fliessen lassen. von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 7,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Anfangs feuchtkrümelig bis dickteigig zu einem kellengerechten Mörtel aufbereiten. • Den Putz auf den vorgenässten Untergrund aufbringen. • Anfangs deckend aufbringen und anschließend, um die rindenähnliche Struktur zu erzielen, nochmals unregelmäßig überwerfen. • Danach wird die bereits angezogene aber noch feuchte Putzfläche mittels einer größeren Malerbürste mit der Streichmasse einmal leicht, aber vollflächig, kreisförmig überbürstet. • Streichmasse: Anrühren 60 l Wasser auf 50 kg Trockenmörtel. Nach gründlichem Verrühren wird die durch das Absetzen des Zuschlagstoffes entstandene Flüssigkeit (Streichmasse) in ein Gefäß gegossen. • Die zurückbleibenden Zuschlagstoffe dürfen dem Rindenputz nicht zugesetzt werden. • Nur so viel Streichmasse anrühren, als für eine geschlossene Fläche benötigt wird, diese muss in einem Zug gebürstet werden. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nicht mit verschiedenen Werkzeugen arbeiten, nass in nass arbeiten und angezogene Flächen nicht mehr nacharbeiten. Um Gerüstansätze zu vermeiden, gleichzeitig - in Gerüstlagen versetzt - arbeiten.


weber.min freestyle RP

Fassade / Wand

Reibputz

Mineralischer Edelputz zur Herstellung einer dekorativen Putzoberfläche mit einer zeitlosen Reibstruktur Anwendungsgebiet weber.min freestyle RP ist ein Oberputz für außen und innen auf weber.dur Unterputzen, sowie als Oberbeschichtung für weber.therm WärmedämmVerbundsysteme geeignet.

Produktbeschreibung • weber.min freestyle RP ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). • Mehrere Mischen in einem Mörteltrog fliessen lassen. von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 7,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Anfangs feuchtkrümelig bis dickteigig zu einem kellengerechten Mörtel aufbereiten. • Den Putz auf den entsprechend ausgetrockneten und vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. • Aufgetragenes Material je nach gewünschter Struktur mit Kunststoffglätter, Holzscheibe oder PU-Brett strukturieren. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nicht mit verschiedenen Werkzeugen arbeiten, nass in nass arbeiten und angezogene Flächen nicht mehr nacharbeiten. Um Gerüstansätze zu vermeiden, gleichzeitig - in Gerüstlagen versetzt - arbeiten.

Anwendungsgebiet • als Oberputz für weber.therm WDVS • innen und außen

Produkteigenschaften • harmonische Struktur • rundes gleichmäßiges Strukturkorn • leicht strukturierbar

Produktdetails • Körnungen: 1; 1,5; 2  mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 7, 5 l / 40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit 1 mm

ca. 2,0 kg/m2

ca. 20,0 m2/40 kg

1,5 mm

ca. 3,0 kg/m2

ca. 13,3 m2/40 kg

2 mm

ca. 4,0 kg/m2

ca. 10,0 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

209


weber.min freestyle KW

Fassade / Wand

Kellenwurf

Mineralischer, widerstandsfähiger Edelputz für die klassische Handverarbeitung im Innenund Außenbereich Anwendungsgebiet weber.min freestyle KW ist ein Oberputz für innen und außen auf weber.dur Unterputzen, sowie als Oberbeschichtung für weber.therm WärmedämmverbundSystem geeignet.

Produktbeschreibung • weber.min freestyle KW ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • schafft ein gesundes Wohnklima durch optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • bietet den hohen Schlagregenschutz der Beanspruchungsklasse III nach DIN 4108

Verarbeitung Anwendungsgebiet • auf weber.therm WDVS • innen und außen • geeignet für historische Strukturen

Produkteigenschaften • robuste, lebhafte Struktur • schafft Behaglichkeit • Auftrag und Strukturgebung in einem Arbeitsgang

Produktdetails • Körnungen: ca. 6,8  mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Wasserbedarf: ca. 5 l / 40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 12 kg/m2

ca. 3,3 m2/40 kg

Verpackungseinheiten

210

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

• Den Inhalt eines Sackes mit ca. 5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel kontinuierlich nachmischen und mit vorhandenem Putzmörtel mischen. • Den Mörtel durch scharfes Anwerfen mit der Kelle, wobei nur wenig Material auf die Kellenspitze genommen wird, anwerfen. • Die Wurfrichtung muss stets gleich bleiben. Die einzelnen Lagen von oben nach unten und Anschlußstellen innerhalb der Flächen nass in nass werfen. • Auf die richtige Konsistenz des Mörtels achten. Bei zu dünn angerührtem Mörtel haften die großen Körner schlecht, während ein zu steifer Mörtel durch den Wurf unschön wirkende Putzkleckse ergibt. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nass in nass arbeiten und auf eine gleichmäßige Konsistenz achten. • Ein verzögertes Nachwerfen auf bereits abgebundenen Kellenputz kann zur Fleckenbildung führen. • Zusammenhängende Flächen am gleichen Tag fertig stellen.


weber.pas decofino

Fassade / Wand

Faschen- und Dekorgestaltung

Feiner Dünnschichtputz zur Herstellung von Fensterfaschen und Dekorflächen auch auf weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen Anwendungsgebiet Hochwertiger, hydrophobierter, feiner Dünnschichtputz zur Herstellung von Fensterfaschen und Dekorflächen auf mineralischen Untergründen und auf weber. therm Wärmedämm-Verbundsystemen.

Produktbeschreibung • weber.pas decofino ist ein hydrophobierter feiner 1mm Dünnschichtputz, speziell für Faschen.

Produkteigenschaften • wasserabweisend • wasserdampfdurchlässig • beständig gegen Alkalien und Abgase • waschbeständig • frostbeständig

Verarbeitung Putzauftrag: • Den Dünnschichtputz gut aufrühren, erforderlichenfalls kann mit wenig Wasser verdünnt werden, und auf den entsprechend vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. Eine rauhe Struktur kann mit einem Korkreibbrett erzielt werden • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Nicht geeignet als vollflächige Endbeschichtung auf weber.therm WärmedämmVerbundsystemen. Gemäß ÖNORM muss die Überdeckung der Armierungsschichte mind. 1,5 mm bei Korn an Korn Struktur und 2,0 mm bei Rillenstruktur betragen, Hellbezugswert gemäß ÖNORM nicht unter 25. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410. • Es ist darauf zu achten, dass Stoßstellen immer nass in nass gerieben werden und gleichartige Reibbretter verwendet werden.

Anwendungsgebiet • speziell für Faschen • verarbeitungsfertig • auf mineralischen Untergründen

Produkteigenschaften • wasserabweisend • beständig gegen Alkalien und Abgase • frostbeständig

Produktdetails • Körnungen: 1  mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 40 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,5 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 3 mm Dicke

ca. 1,8 kg/m2

ca. 16,6 m2/30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund

211


weber.pas modelfino

Fassade / Wand

Faschen- und Dekorgestaltung

Dünnschichtputz zur Herstellung glatter/modellierter Oberflächen auch auf weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen Anwendungsgebiet Dünnschichtputz zur Herstellung von glatten/modellierten Endbeschichtungen auf weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen mit Untergrund weber.pas Dünnschichtputz 15.

Produktbeschreibung • weber.pas modelfino ist ein extrafeiner, modellierbarer, hydrophobierter, diffusionsoffener, verarbeitungsfertiger Dünnschichtputz.

Produkteigenschaften • hoch wasserabweisend • hoch wasserdampfdurchlässig • beständig gegen Alkalien und Abgase • waschbeständig • frostbeständig • modellierbar

Anwendungsgebiet • hochwertiger Dünnschichtputz • verarbeitungsfertig, extrafein • für glatte Oberflächen

Verarbeitung

Produkteigenschaften • hoch wasserabweisend • Beständig gegen Alkalien und Abgase • frostbeständig, modellierbar

Produktdetails • Körnungen: 0,5 mm • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 40 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,5 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,6 kg/m2 / ca. 18,7 m2/30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund

212

• Den Putz gut aufrühren, erforderlichenfalls kann mit wenig Wasser verdünnt werden, und auf entsprechend ausgetrockneten und vorbereiteten Untergrund mittels Glättbrett aufbringen. Für eine glatte Oberfläche sofort verreiben. Für modellierte Oberflächen Kelle, Walze oder Bürste verwenden. • Der Dünnschichtputz alleine als Endbeschichtung auf WärmedämmVerbundsystemen ist nicht zulässig. Gemäß einschlägiger Normen muß die Überdeckung der Armierungsschichte mind. 1,5 mm bei Korn an Korn Struktur und 2,0 mm bei Rillenstruktur betragen. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Bei Verwendung auf weber.therm WDVS Hellbezugswert gemäß ÖNORM nicht unter 25. • Auftragsstärke je nach Verarbeitungsmethode ca. 0,5 - 1,0 mm. • Unterste Temperaturgrenze bei der Verarbeitung: +5° Celsius für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410


weber.pas effecto

Fassade / Wand

Natürlicher Glimmer

Natürlicher Glimmer zur dekorativen Veredelung von Oberputzen Anwendungsgebiet weber.pas effecto dient zur Herstelung eines dekorativen „Glitzereffektes“ speziell bei weber.pas Oberputzen.

Produktbeschreibung • Natürlicher Glimmer zur dekorativen Veredelung von Oberflächen

Produkteigenschaften • „Glitzereffekt“ • verarbeitungsfertig • mit plättchenförmiger Struktur • spritzbar

Verarbeitung • weber.pas effecto wird mittels Trichterpistole und einem Kompressor maschinell in den noch feuchten weber.pas Oberputz eingespritzt. Je nach gewünschter Intensität des Effektes ist der Düsendurchmesser zu wählen. • Es ist auf gleichmäßigen Druck und eine Verarbeitung in immer gleichmäßigen Bewegungen zu achten, um ein einheitliches homogenes Ergebnis zu erreichen.

Anwendungsgebiet • natürlicher Glimmer • zur Veredlung von Flächen

Produkteigenschaften • „Glitzereffekt“ • verarbeitungsfertig

Produktdetails • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig..

Verbrauch / Ergiebigkeit abhängig von

ca. 0,06 kg/m2

ca. 120 m2/8 kg

der gewünschten Intensität

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

8 kg

40 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.pas Oberputze

213


Hydrophiler Fassadenputz

Fassade / Wand

weber.pas topdry AquaBalance

Verarbeitungsfertiger Fassadenputz mit hydrophilem Wirkkomplex zur Feuchtigkeitsregulierung Anwendungsgebiet Hochwertiger, umweltfreundlicher Dünnschichtputz zur dekorativen Oberflächenbeschichtung von mineralischen Untergründen oder als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämmverbundsysteme.

Produktbeschreibung • weber.pas topdry AquaBalance ist ein verarbeitungsfertiger, lösemittelfreier, umweltfreundlicher Dünnschichtputz.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • zur dekorativen Oberflächenbeschichtung • als Endbeschichtung für weber.therm WDVS • optimaler Fassadenschutz

Produkteigenschaften • hydrophiler Wirkkomplex • mineralischer Charakter • keine bioziden Filmkonservierungsmittel • schont den Wasserkreislauf und die Umwelt

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 20 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,5 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit Korn an Korn 15

2,4 - 2,6 kg/m2

ca. 12,0 m2/30 kg

Korn an Korn 20

2,9 - 3,1 kg/m2

ca. 9,7 m2/30 kg

Korn an Korn 30

4 ,5 - 4,7 kg/m2

ca. 6,4 m2/30 kg

Rollkorn 20

2,6 - 2,8 kg/m2

ca. 11,0 m2/30 kg

Rollkorn 30

4,0 - 4,2 kg/m

ca. 7,1 m2/30 kg

2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund

214

• schont den Wasserkreislauf, frei von bioziden Filmkonservierungsmitteln • Hydrophiler Wirkkomplex mit mineralischem Charakter • reguliert Feuchtigkeit • physikalisches Wirkprinzip • schnell abtrocknend

Verarbeitung • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Den Putz auf den entsprechend ausgetrockneten und vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. Eine raue Struktur kann mit einem Korkreibebrett erzielt werden. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Den Putz gut aufrühren, erforderlichenfalls kann mit wenig Wasser verdünnt werden. • Den Putz auf den vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. • Bei Verwendung auf weber.therm WDVS Hellbezugswert gemäß ÖNORM nicht unter 25. • Es ist darauf zu achten, dass Stoßstellen (z.B. Gerüstlagen) immer nass in nass gerieben und gleichartige Reibbretter verwendet werden. • Unterste Temperaturgrenze bei der Verarbeitung: +5° Celsius für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410


weber.pas Silikatputz

Fassade / Wand

Silikatputz

Mineralischer, verarbeitungsfertiger Fassadenputz auf Kaliwasserglasbasis als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme Anwendungsgebiet Hochwertiger Dünnschichtputz zur dekorativen Oberflächenbeschichtung von mineralischen Untergründen oder als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme, weber.pas Silikatputz auch als Endbeschichtung für weber.san Sanierputzsysteme.

Produktbeschreibung • weber.pas Silikatputz ist ein Dünnschichtputz auf Kaliwasseglasbasis, pastös, verarbeitungsfertig.

Produkteigenschaften • wasserabweisend • hoch wasserdampfdurchlässig • beständig gegen Alkalien und Abgase • waschbeständig • frostbeständig • Nicht brennbar • leicht überarbeitbar

Verarbeitung • Den Dünnschichtputz gut aufrühren, erforderlichenfalls kann mit wenig Wasser verdünnt werden, und auf den entsprechend vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. Eine raue Struktur kann mit einem Korkreibebrett erzielt werden • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Es ist darauf zu achten, dass Stoßstellen (z.B. Gerüstlagen) immer nass in nass gerieben und gleichartige Reibbretter verwendet werden. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410. • Bei Verwendung auf weber.therm WDVS Hellbezugswert gemäß einschlägiger Normen nicht unter 25.

Anwendungsgebiet • zur dekorativen Oberflächenbeschichtung • als Endbeschichtung für weber.therm WDVS und weber.san Sanierputzsysteme • mineralisch

Produkteigenschaften • wasserabweisend • beständig gegen Alkalien und Abgase • wasserdampfdurchlässig

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 40 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,15 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit Korn an Korn 15

2,4 - 2,6 kg/m2

ca. 12,0 m2/30 kg

Korn an Korn 20

2,9 - 3,1 kg/m2

ca. 9,7 m2/30 kg

Rollkorn 20

2,6 - 2,8 kg/m2

ca. 11,0 m2/30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund

215


weber.pas Silikonharzputz

Fassade / Wand

Silikonharzputz

Verarbeitungsfertiger, dekorativer Fassadenputz auf Silikonharzbasis als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme Anwendungsgebiet Hochwertiger Dünnschichtputz zur dekorativen Oberflächenbeschichtung von mineralischen Untergründen oder als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsyteme, weber.pas Silikonharzputz auch als Endbeschichtung für weber.san Sanierputzsysteme.

Produktbeschreibung • weber.pas Silikonharzputz ist Dünnschichtputz auf Silikonharzbasis, pastös, verarbeitungsfertig.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • zur dekorativen Oberflächengestaltung • als Endbeschichtung für weber.therm WDVS und weber.san Sanierputzsysteme

Produkteigenschaften • hoch wasserabweisend • hoch wasserdampfdurchlässig • beständig gegen Alkalien und Abgase

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 50 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,1 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit Korn an Korn 15

2,4 - 2,6 kg/m2

ca. 12,0 m2/30 kg

Korn an Korn 20

2,9 - 3,1 kg/m2

ca. 9,7 m2/30 kg

Rollkorn 20

2,6 - 2,8 kg/m2

ca. 11,0 m2/30 kg

Verpackungseinheiten Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

weber.prim Putzgrund

216

Verarbeitung • Den Dünnschichtputz gut aufrühren, erforderlichenfalls kann mit wenig Wasser verdünnt werden, und auf den entsprechend vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. Eine raue Struktur kann mit einem Korkreibebrett erzielt werden. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Bei Verwendung auf weber.therm WDVS Hellbezugswert gemäß enschlägiger Normen nicht unter 25. • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410 • Es ist darauf zu achten, dass Stoßstellen (z.B. Gerüstlagen) immer nass in nass gerieben werden und gleichartige Reibbretter verwendet werden. • weber.pas ist auch mit erhöhter Abperlausrüstung erhältlich. Dadurch erreicht man eine zusätzliche Hydrophobierung und ein Abperlen der Tropfen. •

Gebinde

SYSTEMPRODUKTE

• ist hoch wasserabweisend • ist hoch wasserdampfdurchlässig • geringe Verschmutzung • ist beständig gegen Alkalien und Abgase. • ist waschbeständig, frostbeständig, nicht brennbar


weber.pas Kunstharzputz

Fassade / Wand

Kunstharzputz

Verarbeitungsfertiger Fassadenputz auf Kunstharzbasis als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme Anwendungsgebiet Hochwertiger Dünnschichtputz zur dekorativen Oberflächenbeschichtung von mineralischen Untergründen oder als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme.

Produktbeschreibung • weber.pas Kunstharzputz ist ein verarbeitungsfertiger, Dünnschichtputz auf Kunstharzbasis.

Produkteigenschaften • ist wasserabweisend • ist elastisch • wasserdampfdurchlässig

Verarbeitung • Den Putz gut aufrühren, erforderlichenfalls kann mit wenig Wasser verdünnt werden, und auf den entsprechend vorbereiteten Untergrund in Kornstärke mittels Glättbrett aufbringen und sofort verreiben. Eine raue Struktur kann mit einem Korkreibbrett erzielt werden. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Bei Verwendung auf weber.therm WDVS Hellbezugswert gemäß enschlägiger Normen nicht unter 25. • Unterste Temperaturgrenze bei der Verarbeitung: +5° Celsius für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410 • Es ist darauf zu achten, dass Stoßstellen (z.B. Gerüstlagen) immer nass in nass gearbeitet werden und gleichartige Werkzeuge verwendet werden. • weber.pas kann durch Zugabe von weber.pas Kunstharzputz Beschleuniger auch bis +1 Grad Celsius verarbeitet werden. Durch die Zugabe von 1 Flasche (120 ml) pro 30 kg und gutes Durchmischen mit einem Rührquirl wird das Abbindeverhalten beschleunigt.

Anwendungsgebiet • zur dekorativen Oberflächenbeschichtung • als Endbeschichtung für weber.therm WDVS

Produkteigenschaften • wasserabweisend • Beständig gegen Alkalien und Abgase • für kräftige Farbtöne

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ:90 - 120 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,1 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit Korn an Korn 15

2,4 - 2,6 kg/m2

ca. 12,0 m2/30 kg

Korn an Korn 20

2,9 - 3,1 kg/m2

ca. 9,7 m2/30 kg

Rollkorn 20

2,6 - 2,8 kg/m2

ca. 11,0 m2/30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund

217


weber.pas marmolit

Fassade / Wand

Buntsteinputz

Verarbeitungsfertiger Fassadenputz auf Kunstharzbasis als Endbeschichtung für weber.therm Wärmedämm-Verbundsysteme Anwendungsgebiet Verarbeitungsfertiger Dekorputz mit colorierten bzw. feinen Marmor-Sanden zur dekorativen Gestaltung auf mineralischen Untergünden.

Produktbeschreibung • weber.pas marmolit ist ein verarbeitungsfertiger Oberputz.

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • ist verrottungsfest • ist spannungsarm • ist schwer entflammbar

Verarbeitung

Anwendungsgebiet • verarbeitungsfertig • lebendige Struktur • innen und außen

Produkteigenschaften • wasserabweisend • spritzwasserfest • spannungsarm

Produktdetails • Lagerung: Gut verschlossen, vor Hitze und Frost schützen, 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: 90 • Rohdichte [ kg/m3] : 1600 - 1800 • Wasseraufnahmekoeffizient: < 0,1 kg /m2 · √h

Verbrauch / Ergiebigkeit weber.pas marmolit 15

ca. 3,5 kg/m2

ca. 8,5 m2/30 kg

weber.pas marmolit 20

ca. 4,5 kg/m2

ca. 6,5 m2/30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

30 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund

218

• Der Putz ist verarbeitungsfertig - mit der Kelle oder bei langsamer Drehzahl mit dem Quirl gut durchrühren. • Mittels rostfreiem Stahlglättbrett in 1,5 facher Kornstärke auftragen, anpressen und glätten. • Es ist darauf zu achten, dass Stoßstellen immer nass in nass aufgebracht werden. • Untergründe zur Egalisierung und Neutralisierung des Putzgrundes einen Tag vor Putzauftrag mit weber.prim Putzgrund einstreichen. • Wärmedämmputze sind als Untergrund nicht geeignet. • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C für Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Auftragsstärke ca. 1,5 - fache Kornstärke. • Beachten Sie die einschlägigen Verarbeitungsnormen. • Immer mehrere Eimer zusammenmischen. • Bei Sockelflächen besonders, wenn sie ins Erdreich führen, ist ein wasserdichter Zementputz als Untergrund erforderlich. Bei ungenügender Isolierung des Mauerwerks - aufsteigende Feuchtigkeit etc. darf weber.pas marmolit Buntsteinputz nicht aufgebracht werden. • Die nach dem Glättvorgang eventuell milchig erscheinende Oberfläche wird nach einiger Zeit klar. Unter starker Feuchtigkeitseinwirkung (Regen, Nebel etc.) kann diese Erscheinung kurzzeitig erneut auftreten. Dies ist kein Zeichen von minderer Qualität oder mangelnder Verarbeitung, diese Erscheinung verliert sich nach der Austrocknung. • Farbabweichungen gegenüber Musterlegungen, welche bei Marmorsanden abbaubedingt sind, vorbehalten.


weber.ton purosil

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Silikat

Flüssiger, mineralischer Einkomponentenanstrich auf Kali-Wasserglasbasis Anwendungsgebiet Zum Schutz des Bauwerks und zur farbigen Gestaltung von Fassadenflächen, vor allem von historischen Gebäuden und Altbauten.

Produktbeschreibung • weber.ton purosil ist ein flüssiger, mineralischer Anstrich

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • für historische Gebäude und Altbauten • zum Schutz des Bauwerks • zur farbigen Gestaltung

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• mineralisch • hoch wasserdampfdurchlässig • witterungsbeständig

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 50

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,35 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

20 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Fluat weber.ton Silikatverdünnung

220

• witterungsbeständig • mineralisch • hoch wasserdampfdurchlässig • leicht überstreichbar • ausgezeichnete Deckkraft • bewahrt die Fassadenstruktur • nicht brennbar • UV- und abgasebeständig • leichtgängige Verarbeitung

• Als Streichgrund eignet sich jeder abgebundene, trockene, feste, mineralische Untergrund, wie Kalk- und Kalkzementmörtel, Beton, Hydrauerputz, Sandstein etc. • Bei Renovierungen muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden Mörtelteilen oder Anstrichresten befreit und durch sorgfältiges Waschen gereinigt werden. • Organische Altanstriche, wie Dispersions- oder Ölanstriche sind restlos und porentief zu entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen. • Alte und unterschiedlich stark saugende bzw. leicht sandende Untergründe sind mit weber.prim Fluat einmal satt vorzustreichen. • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Die richtige Streichkonsistenz wird durch Zusatz von weber.ton Silikatverdünnung erreicht. • Grundanstrich: 2,5 Gewichtsteile des Anstrichs und 1 Gewichtsteil weber.ton Silikatverdünnung. • Deckanstrich: 3 Gewichtsteile des Anstrichs und 1 Gewichtsteil weber.ton Silikatverdünnung. • Das Auftragen des verarbeitungsfertigen Anstriches erfolgt auf trockenem Untergrund mittels Malerbürste und Pinsel, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung des Anstriches auf der ganzen Fläche zu achten ist. Mager streichen! Normalerweise genügen 1 Grund- und 1 Deckanstrich. • Zwischen beiden Anstrichen soll ein Zeitraum von ca. 12 Stunden liegen.


weber.ton duosil

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Silikat

Flüssiger, mineralischer Zweikomponentenanstrich auf Kali-Wasserglasbasis ohne organische Zusätze Anwendungsgebiet Zum Schutz des Bauwerks und zur farbigen Gestaltung von Fassadenflächen, vor allem von historischen Gebäuden und Altbauten.

Produktbeschreibung • weber.ton duosil ist ein 2-komponentiger, flüssiger, mineralischer Anstrich

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • leicht überstreichbar • nicht brennbar • UV- und abgasebeständig • pilz- und keimtötend • rein mineralisch

Verarbeitung • Als Streichgrund eignet sich jeder abgebundene, trockene, feste, mineralische Untergrund, wie Kalk- und Kalkzementmörtel, Beton, Hydrauerputz, Sandstein etc. ausgenommen Gips. • Bei Renovierungen muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden Mörtelteilen oder Anstrichresten befreit und durch sorgfältiges Waschen gereinigt werden. • Organische Altanstriche, wie Dispersions- oder Ölanstriche sind restlos und porentief zu entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen. • Alte und unterschiedlich stark saugende bzw. leicht sandende Untergründe sind mit weber.prim Fluat einmal satt vorzustreichen. • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Die zu streichenden Flächen vor allem Neuputzflächen müssen vor dem Aufbringen des Anstrichs einmal mit weber.prim Fluat satt vorgestrichen werden. Je nach Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit muss diese Grundierung zumindest 24 Stunden trocknen bevor mit den Streicharbeiten begonnen wird. • weber.ton duosil wird auf den trockenen, grundierten Untergrund ohne vorzunässen mittels Malerbürste oder Pinsel aufgetragen. Normalerweise reicht ein Grund- und Deckanstrich. • Zwischen den beiden Arbeitsgängen soll ein Zeitraum von 1 - 2 Tagen liegen. Bei den Streicharbeiten ist auf eine gleichmäßige Verteilung des Anstriches über die ganze Fläche zu achten. Es soll mager gestrichen werden. • Das Farbmaterial ist während der Verarbeitung durchzurühren um eine Entmischung zu verhindern. • Mischungsverhältnis weber.prim Fluat unverdünnt - Grundanstich: weber.ton duosil Fixativ : weber.ton Pulver (2 : 1) Gewichtsteile • Deckanstrich: weber.ton duosil Fixativ : weber.ton Pulver (1 : 1) Gewichtsteile

Anwendungsgebiet • für historische Gebäude und Altbauten • zum Schutz des Bauwerks • Zur farbigen Gestaltung mineralischer Untergründe

Produkteigenschaften • pilz- und keimtötend • wasserdampfdurchlässig • Kali-Wasserglasbasis

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für je 2 Anstriche weber.ton dusoil Pulver

ca. 0,25 kg/m2

ca. 80 m2/20 kg

weber.ton dusoil Fixativ

ca. 0,4 kg/m2

ca. 45 m2/18 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Sack

20 kg

Eimer

18 kg

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Fluat

221


weber.ton variosil

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Silikat

Mineralische Fassadenfarbe zum Überstreichen von mineralischen Fassadenflächen Anwendungsgebiet Zum Schutz des Bauwerks und zur farblichen Gestaltung von verputzten Fassadenflächen, sowie zur Renovierung von Altbaufassaden.

Produktbeschreibung • weber.ton variosil ist eine mineralische Fassadenfarbe

Produkteigenschaften • witterungsbeständig • lichtecht • hoch wasserdampfdurchlässig • matt auftrocknend • ausgezeichnete Deckkraft • leicht überstreichbar

Anwendungsgebiet • zur Renovierung von Altbaufassaden • für mineralische Fassadenflächen • zur farbigen Gestaltung

Produkteigenschaften • witterungsbeständig • gute Füllkraft • hoch wasserdampfdurchlässig

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei feinem Putz für 2 Anstriche

bis. 0,5 kg/m2

bei grobem Putz für 2 Anstriche

bis 0,8 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Silikatgrund

222

Verarbeitung • Als Streichgrund eignet sich jeder abgebundene, trockene, feste, mineralische Untergrund, wie Kalk- und Kalkzementmörtel, Beton, Hydrauerputz, Sandstein etc. • Bei Renovierungen muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden Mörtelteilen oder Anstrichresten befreit und durch sorgfältiges Waschen gereinigt werden. • Organische Altanstriche, wie Dispersions- oder Ölanstriche sind restlos und porentief zu entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen. • Alte und unterschiedlich stark saugende bzw. leicht sandende Untergründe und Neuputzflächen sind mit weber.prim Fluat oder weber.prim Silikatgrund 1 : 1 mit Wasser verdünnt einmal satt vorzustreichen. • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Die richtige Streichkonsistenz der Fassadenfarbe wird durch Zugabe von reinem Wasser oder durch Zugabe von weber.prim Silikatgrund, welcher vorher 1 : 1 mit Wasser verdünnt wurde, erreicht. • Bei neuen mineralischen Untergründen: Grundanstrich: 3 Gewichtsteile des Anstrichs und 1 Gewichtsteil weber.prim Silikatgrund 1 : 1 mit Wasser verdünnt verstreichen. Deckanstrich: den Anstrich ca. 5 - 10 % mit Wasser verdünnt streichen oder rollen. • Bei alten Putzen: Grundierung: mit weber.prim Silikatgrund 1 : 1 mit Wasser verdünnt oder mit weber.prim Fluat vorstreichen. Grundanstrich: den Anstrich ca. 10 - 20 % mit klarem Wasser verdünnt (je nach Saugverhalten des Untergrundes) verstreichen. Deckanstrich: den Anstrich ca. 5 - 10 % mit Wasser verdünnt streichen oder rollen. • Das Auftragen erfolgt auf trockenem Untergrund mittels Malerbürste, Pinsel oder Farbroller, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung des Anstriches auf der ganzen Fläche zu achten ist. • Es sind ein Grund- und ein Deckanstrich erforderlich. Zwischen den Anstrichen soll ein Zeitraum von ca. 12 Stunden liegen.


weber.ton elastosil

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Silikatstreichputz

Mineralischer, faserarmierter Streichgrund auf Kali-Wasserglas-Basis Anwendungsgebiet weber.ton elastosil wird verwendet als Untergrundvorbehandlung unter mineralischen Anstrichen. Er dient zur Aufbereitung von tragfähigen, organischen Untergründen, die eine Überspachtelung zum Ausgleich der Strukturunterschiede benötigen würden.

Produktbeschreibung • weber.ton elastosil ist ein faserarmierter Silikatstreichgrund

Produkteigenschaften • ist leicht zu verarbeiten • gleicht Strukturunterschiede in den Putzflächen, risse und ungleichmäßig saugende Untergründe aus • leicht überstreichbar

Verarbeitung • Der Untergrund muss bewegungsfrei, tragfähig, fest, trocken, risse-, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen wie Ruß- und Schalölresten und nicht tragfähigen Altanstrichen sein. • Das Auftragen auf den tragfähigen Untergrund erfolgt mittels Farbroller, Malerbürste oder Pinsel. • Der Deckanstrich kann mit ca. 5 - 10 % Wasser verdünnt werden. • Nach ausreichender Durchtrocknung muss der Streichgrund mit weber.ton Fassadenfarbe überstrichen werden.

Anwendungsgebiet • zur Untergrundbehandlung und Egalisierung geringer Strukturunterschiede

Produkteigenschaften • mineralisch • verarbeitungsfertig • ausgleichend

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit untergrundabhängig

ca. 0,4 kg/m2

ca. 66,6 m2/20 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

20 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.ton Fassadenfarbe

223


weber.ton purosol

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Silikon

Verarbeitungsfertiger Anstrich auf Silikonharzbasis Anwendungsgebiet Zum Schutz des Bauwerks und zur farbigen Gestaltung von Fassadenflächen, insbesondere zur Renovierung von Altfassaden mit mineralischen Untergründen.

Produktbeschreibung • weber.ton purosol ist ein lösemittelfreier, wasserverdünnbarer, hoch wasserdampfdurchlässiger Anstrich

Produkteigenschaften • hoch wasserabweisend • hoch wasserdampfdurchlässig • UV- und abgasebeständig • ausgezeichnete Deckkraft • schmutzabweisend

Anwendungsgebiet

Verarbeitung

• für historische Gebäude • zum Schutz des Bauwerks • leichte Verarbeitung

Produkteigenschaften • hoch wasserdampfdurchlässig • hoch wasserabweisend • witterungsbeständig

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 40

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca.. 0,4 kg/m2

ca. 62,5 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Silikongrund

224

• Als Streichgrund eignet sich jeder abgebundene, trockene, feste, mineralische Untergrund, wie Kalk- und Kalkzementmörtel, Beton, Hydrauerputz, Sandstein etc. • Bei Renovierungen muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden Mörtelteilen oder Anstrichresten befreit und durch sorgfältiges Waschen gereinigt werden. • Organische Altanstriche, wie Dispersions- oder Ölanstriche sind restlos und porentief zu entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen. • Alte und unterschiedlich stark saugende bzw. leicht sandende Untergründe sind mit weber.prim Silikongrund (1 : 1) wasserverdünnt vorzustreichen. • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Der Grundanstrich wird mit ca. 15 - 20 % Wasser verdünnt, gut aufgerührt und mittels Malerbürste, Pinsel oder Farbroller gleichmäßig aufgebracht. • Der Deckanstrich wird mit ca. 5 - 10 % Wasser verdünnt. Das Auftragen erfolgt auf trockenem Untergrund mittels Malerbürste, Pinsel oder Farbroller, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung des Anstriches auf der ganzen Fläche zu achten ist. • Zwischen beiden Anstrichen soll ein Zeitraum von ca. 12 Stunden liegen.


weber.ton micro V

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Silikon

Hoch deckende Fassadenfarbe auf Silikonharzbasis mit Microfaser Anwendungsgebiet Zur farblichen Gestaltung von alten und neuen Fassaden, sowie zum Überstreichen von alten Kalk- und Mineralfarbenanstrichen, weber.pas topdry und bestehenden Kunstharzputz-Fassaden.

Produktbeschreibung • weber.ton microV ist eine speziell zum Überstreichen von mineralischen und organischen Altfassaden und WDVS Fassaden. Mit Schutz gegen Algen und Pilzbefall.

Produkteigenschaften • besitzt hohe Füll- und Deckkraft • spannungsarm • matt auftrocknend • wasserdampfdurchlässig • wasserabweisend • schmutzabweisend • besitzt Selbstreinigungseffekt

Verarbeitung • Als Streichgrund eignet sich jeder abgebundene, trockene, feste, mineralische Untergrund, wie Kalk- und Kalkzementmörtel, Beton, Hydrauerputz, Sandstein etc. • Bei Renovierungen muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden Mörtelteilen oder Anstrichresten befreit und durch sorgfältiges Waschen gereinigt werden. • Organische Altanstriche, wie Dispersions- oder Ölanstriche sind restlos und porentief zu entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen. • Alte und unterschiedlich stark saugende bzw. leicht sandende Untergründe sind mit weber.prim Silikongrund (1 : 1) wasserverdünnt vorzustreichen. • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Mineralische, alte, kreidende, stark unterschiedlich saugende bzw. leicht sandende Deckputze mit weber.prim P61 Tiefengrund, unverdünnt, bzw. mit weber.prim Silikongrund, 1 : 1 mit Wasser verdünnt, einmal satt vorstreichen. • Der Grundanstrich wird mit ca. 15 - 20 % Wasser verdünnt, gut aufgerührt und mittels Malerbürste, Pinsel oder Farbroller gleichmäßig aufgebracht. • Der Deckanstrich wird mit ca. 5 - 10 % Wasser verdünnt. Das Auftragen erfolgt auf trockenem Untergrund mittels Malerbürste, Pinsel oder Farbroller, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung des Anstriches auf der ganzen Fläche zu achten ist. • Zwischen beiden Anstrichen soll ein Zeitraum von ca. 12 Stunden liegen.

Anwendungsgebiet • zur farblichen Neugestaltung • zum Überstreichen und Renovierung von mineralischen Altfassaden • mit Microfaser

Produkteigenschaften • mit Schutz gegen Algen- und Pilzbefall • gute Füllkraft • hoch wasserdampfdurchlässig

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,4 kg/m2

ca. 62,5 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

Eimer

7 kg

70 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Silikongrund

225


weber.ton purolast

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Kunstharz

Schutzanstrich auf Reinacrylharzbasis Anwendungsgebiet Zum Schutz vorhandener Betonflächen bzw. Betonausgleichsmörtel (Reparaturmörtel) vor Witterungseinflüssen und Schadgasen. Zur farbigen Gestaltung von Betonflächen, Karbonatisierungsbremse.

Produktbeschreibung • weber.ton purolast ist ein wasserverdünnbarer Reinacrylatanstrich

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • zum Schutz der vorhandenen Bausubstanz • farbige Gestaltung von Betonflächen • Karbonatisierungsbremse

Verarbeitung

Produkteigenschaften • schützend • wasserverdünnbar • gut deckend

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca.. 0,4 kg/m2

ca. 62,5 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber Silikonimprägnierung weber.prim EM-Grundierung

226

• gut deckend • verzögert nachhaltig den Karbonatisierungsprozeß • wirkt vorbeugend gegen Schäden • ist dichtend gegen Schadgase wie Kohlendioxid und Schwefeldioxid • ist gut wasserdampfdurchlässig Sollte bei Stahlbeton eine erhöhte Chloridbelastung (Tausalz) zu erwarten sein, ist vor Aufbringen von weber.ton purolast eine Imprägnierung mit weber Silikonimprägnierung vorzunehmen.

• Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Bei Renovierung bzw. Betonkosmetik muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden, alten Anstrichresten befreit und sorgfältig gereinigt sein - am zweckmäßigsten durch Heißwasser - Hochdruckreinigung, evtl. unter Zusatz von weber Fassadenrein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Die richtige Streichkonsistenz ist durch einen Probeanstrich zu prüfen. • Andere Zusätze dürfen dem Material nicht zugesetzt werden. • Anstriche auf neuem Beton nach frühestens 28 Tagen, auf Nachputzstellen nach frühestens 6 Tagen. • Auf Altputzen empfiehlt es sich, zunächst einen Grundanstrich mit weber.prim EM - Grundierung 1 : 4 mit Wasser verdünnt (oder weber.prim P61 Tiefengrund), aufzubringen, und nach einer Trocknungszeit von ca. 12 Stunden einmal mit dem Anstrich etwas wasserverdünnt streichen. • Anschließend, nach ausreichender Zwischentrocknung, einmal mit dem Anstrich bis zur völligen Deckung streichen oder rollen.


weber.ton variolast

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Kunstharz

Wasserverdünnbare Fassadenfarbe auf Kunstharzbasis Anwendungsgebiet Zur farblichen Neugestaltung von alten und neuen Fassaden, sowie zum Überstreichen von bestehenden Kunstharzputz-Fassaden und Betonflächen.

Produktbeschreibung • weber.ton variolast ist eine wasserverdünnbare, universell einsetzbare Kunstharzfassadenfarbe

Produkteigenschaften • besitzt hohe Deckkraft • matt auftrocknend • wasserverdünnbar • wetterbeständig

Verarbeitung • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Bei Renovierung bzw. Betonkosmetik muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden alten Anstrichresten befreit und sorgfältig gereinigt sein - am zweckmäßigsten durch Heißwasser - Hochdruckreinigung, evtl. unter Zusatz von weber Fassadenrein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Die richtige Streichkonsistenz ist durch einen Probeanstrich zu prüfen. • Andere Zusätze dürfen dem Material nicht zugesetzt werden. • Anstriche auf neuem Beton nach frühestens 28 Tagen, auf Nachputzstellen nach frühestens 6 Tagen. • Auf Altputzen empfiehlt es sich, zunächst einen Grundanstrich mit weber.prim EM - Grundierung 1 : 4 mit Wasser verdünnt (oder weber.prim P61 Tiefengrund), aufzubringen, und nach einer Trocknungszeit von ca. 12 Stunden einmal mit dem Anstrich etwas wasserverdünnt streichen. • Anschließend, nach ausreichender Zwischentrocknung, einmal mit dem Anstrich bis zur völligen Deckung streichen oder rollen.

Anwendungsgebiet • zum Auftragen auf allen tragfähigen Beton- und Kunstharzputzuntergründen • zur farblichen Gestaltung von Alt- und Neubauten

Produkteigenschaften • hoch deckend • wasserverdünnbar • universell einsetzbar

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,4 kg/m2

ca. 62,5 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

Eimer

7 kg

70 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim EM-Grundierung

227


weber.ton granolast

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - Kunstharz

Faserarmierter Rollputz für Fassadenflächen aus Beton- und mineralischen Putzuntergründen Anwendungsgebiet Zur farblichen Neugestaltung von alten und neuen Fassaden, sowie zum Überstreichen von alten Kalk- und Mineralfarbenanstrichen und bestehenden Kunstharzputz-Fassaden, Beton, Kalkuntergründen und auf tragfähigen, alten Dispersionsanstrichen einsetzbar.

Produktbeschreibung • weber.ton granolast ist eine gut deckende Fassadenfarbe

Produkteigenschaften • wasserverdünnbar • wetterbeständig • matt • hohe Deckkraft

Anwendungsgebiet • für Alt- und Neubauten • besonders für rissige Putzflächen geeignet

Produkteigenschaften • wetterbeständig • hohe Deckkraft • wasserverdünnbar

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca.. 1 kg/m2

ca. 25 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim EM-Grundierung

228

Verarbeitung • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Bei Renovierung bzw. Betonkosmetik muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden alten Anstrichresten befreit und sorgfältig gereinigt sein - am zweckmäßigsten durch Heißwasser - Hochdruckreinigung, evtl. unter Zusatz von weber Fassadenrein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Die richtige Streichkonsistenz ist durch einen Probeanstrich zu prüfen. • Andere Zusätze dürfen dem Material nicht zugesetzt werden. • Anstriche auf neuem Beton nach frühestens 28 Tagen, auf Nachputzstellen nach frühestens 6 Tagen. • Auf Altputzen empfiehlt es sich zunächst einen Grundanstrich mit weber.prim EM - Grundierung 1 : 4 mit Wasser verdünnt (oder weber.prim P61 Tiefengrund) aufzubringen und nach einer Trocknungszeit von ca. 12 Stunden einmal mit dem Anstrich, etwas wasserverdünnt streichen. • Anschließend, nach ausreichender Zwischentrocknung, einmal mit dem Anstrich bis zur völligen Deckung streichen oder rollen.


weber.ton redis F

Fassade / Wand

Fassadenfarbe - redis F

Pulverförmiger Streichputz speziell zum Überstreichen von Edelputz- / Edelkratzputzfassaden Anwendungsgebiet Zum Schutz des Bauwerkes und zur farbigen Gestaltung von Fassadenflächen insbesondere zur Renovierung von Altfassaden mit klassischen mineralischen Edelputzen. Auch auf Innenflächen anwendbar.

Produktbeschreibung • weber.ton redis F ist ein pulverförmiger Streichputz

Produkteigenschaften • hat das Erscheinungsbild einer Kalkfärbelung • wasserabweisend • abgase- und UV-beständig • leicht verarbeitbar • hohe Deckkraft • witterungsbeständig

Verarbeitung • Als Streichgrund eignet sich jeder abgebundene, trockene, feste, mineralische Untergrund, wie Kalk- und Kalkzementmörtel, Beton, Hydrauerputz, Sandstein etc. • Bei Renovierungen muss der Untergrund von allen losen, leicht abblätternden Mörtelteilen oder Anstrichresten befreit und durch sorgfältiges Waschen gereinigt werden. • Organische Altanstriche, wie Dispersions- oder Ölanstriche sind restlos und porentief zu entfernen, um Wasserdampfdurchlässigkeit zu ermöglichen. Möglichst in Kombination mit weber Abbeizer und Heißwasser mittels Hochdruckreiniger. Danach gründlich mit klarem Wasser nachwaschen. • Alte und unterschiedlich stark saugende bzw. leicht sandende Untergründe sind mit weber.prim Fluat einmal satt vorzustreichen. • Der Untergrund muss tragfähig, trocken und sauber sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Der Streichputz wird etwa 1 Stunde vor Beginn der Streicharbeiten in einem nicht rostenden Gefäß mit reinem Wasser dick angerührt und bis zu einem Mischungsverhältnis 1 Raumteil des Streichputzes, 1 Raumteil Wasser verdünnt. Einstündiges Einsumpfen verbessert die Vermischung und erhöht die Ergiebigkeit des Anstriches. • Unmittelbar vor dem Streichen wird weiteres Wasser zugegeben, bis die richtige Streichfähigkeit erreicht ist. Die Wasserbeigabe hängt in erster Linie von der Saugfähigkeit des Untergrundes ab. Die Streichfähigkeit und der Verbrauch sind durch einen Probeanstrich zu prüfen. • Normalerweise genügen ein Grund- und ein Deckanstrich. Zwischen beiden Anstrichen soll ein Zeitraum von mindestens 24 Stunden liegen. Das angerührte Material soll am selben Tag verarbeitet werden.

Anwendungsgebiet • zum Schutz des Bauwerks • zur farbigen Gestaltung von Fassaden • innen und außen

Produkteigenschaften • Erscheinungsbild einer Kalkfärbelung • wasserabweisend • leichte Verarbeitbarkeit

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Dauertemperaturbeständigkeit: - 40 °C bis + 80 °C

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 0,3 kg/m2

ca. 67 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

20 kg

10 Säcke

Sack

5 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Fluat

229


Express

Innenanstrich

Fassade / Wand

weber.lor

Hochdeckende, emissions- und lösemittelfreie Schnellrenovierungsfarbe Anwendungsgebiet Für schnell zu renovierende Innenwandflächen wie Mauerwerk, gipshältige Putze, Gipskartonplatten, Beton, Kalk und alter Dispersionsanstrich, Holzspanplatten etc.

Produktbeschreibung • weber.lor Express ist eine hochdeckende, emissions- und lösemittelfreie Schnellrenovierungsfarbe

Produkteigenschaften • wasserverdünnbar • wetterbeständig • matt • hohe Deckkraft

Anwendungsgebiet

Verarbeitung

• für schnell zu renovierende Innenflächen • höchste Nass- und Trockenfilmdeckkraft • scheuerbeständig

Produkteigenschaften • geruchsarm • höchste Ergiebigkeit • zum Streichen, Rollen oder Spritzen

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca.. 0,15 kg/m2

ca. 125 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

230

• Der Untergrund muss bewegungsfrei, tragfähig, fest, trocken, risse-, staub- und fettfrei, sowie frei von Verunreinigungen und nicht tragfähigen Altanstrichen sein. • Ausgebesserte bzw. erneuerbare Flächen müssen strukturell einheitlich, ausgetrocknet und rissefrei sein. • Untergrundvorbereitung gem. ÖNORM B 2230 Teil 2. • Je nach Art des Untergrundes ist ein Grund- bzw. Deckanstrich erforderlich. • Die richtige Streichkonsistenz ist durch einen Probeanstrich zu prüfen. • Das Auftragen erfolgt auf trockenem Untergrund, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung der Innenfarbe zu achten ist. • Die Farbe aufrühren und mittels Farbroller rollen, Farbbürste streichen oder Airlessgerät spritzen. • Als Grundanstrich wird die Farbe - ca. 10 - 20 % mit Wasser verdünnt - gespritzt, gerollt oder gestrichen. • Nach ausreichender Trocknung die Farbe als Deckanstrich - mit max. 5 % Wasser verdünnt - aufbringen.


weber.lor

Innenanstrich

Mineral

Anwendungsgebiet Zur Schaffung eines behaglichen Wohnraumklimas. Für alle Innenflächen wie normgerechte Putzmörtel, Kalkanstriche, Gipskartonplatten etc. hervorragend geeignet.

Produktbeschreibung weber.lor Mineral ist eine lösemittelfreie Silikatfarbe

Produkteigenschaften • matt auftrocknend, hoch wasserdampfdurchlässig • gute Deckkraft, nasswischfest, atmungsaktiv • sehr widerstandsfähig • Nassabriebbeständigkeitsklasse 4 lt. ÖNORM EN 13300

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 0,3 kg/m2

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

SYSTEMPRODUKTE

Eimer

25 kg

24 Eimer

weber.mur 28 weber.prim Silikatgrund

Eimer

15 kg

40 Eimer

Eimer

7 kg

70 Eimer

Fassade / Wand

für 2 Anstriche

Hochwertige lösemittelfreie Silikatfarbe für Innen auf Kali-Wasserglasbasis

weber.lor

Innenanstrich

Objekt MI

Anwendungsgebiet Für alle Innenflächen wie Alt- und Neuputz, Beton, Kalkanstriche, Gipskartonplatten etc. hervorragend geeignet.

Produktbeschreibung weber.lor Objekt MI ist eine lösemittelfreie Silikatfarbe

Produkteigenschaften Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten SYSTEMPRODUKTE

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

weber.mur 28 weber.prim Silikatgrund

Fassade / Wand

• matt auftrocknend • atmungsaktiv • hoch wasserdampfdurchlässig • gute Deckkraft • nasswischfest • Nassabriebbeständigkeit Klasse 4 lt. ÖNORM EN 13300

Lösemittelfreie Silikatfarbe für den Objektbereich auf Kali-Wasserglasbasis

231


weber.lor

2000

Innenanstrich Anwendungsgebiet Für alle Innenflächen wie normgerechte Putzmörtel, Gipskartonplatten. etc.

Produktbeschreibung weber.lor 2000 ist eine lösemittelfreie, gut deckende, matt auftrocknende Innenfarbe

Produkteigenschaften Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Fassade / Wand

für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

• lösemittelfrei • sehr hohe Deckkraft • matt auftrocknend • atmungsaktiv • hohe Ergiebigkeit • Nassabriebbeständigkeit Klasse 2 lt. ÖNORM EN 13300

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Matte, lösemittelfreie Innendispersion mit hoher Deckkraft

weber.lor

TOP

Innenanstrich Anwendungsgebiet Für alle Innenflächen wie normgerechte Putzmörtel, Gipskartonplatten, etc.

Produktbeschreibung Für alle Innenflächen wie normgerechte Putzmörtel, Gipskartonplatten, etc.

Produkteigenschaften Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Fassade / Wand

für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Matte, lösemittelfreie Innendispersion

232

• lösemittelfrei • sehr hohe Deckkraft • matt auftrocknend • atmungsaktiv • hohe Ergiebigkeit • Nassabriebbeständigkeit Klasse 3 lt. ÖNORM EN 13300


weber.lor

Innenanstrich

A

Anwendungsgebiet Für alle Innenflächen wie normgerechte Putzmörtel, Gipskartonplatten, etc.

Produktbeschreibung Für alle Innenflächen wie normgerechte Putzmörtel, Gipskartonplatten, etc.

Produkteigenschaften Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten SYSTEMPRODUKTE weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

Eimer

15 kg

40 Eimer

Eimer

7 kg

70 Eimer

Fassade / Wand

• lösemittelfrei • gut deckend • matt auftrocknend • atmungsaktiv • hohe Ergiebigkeit • Nassabriebbeständigkeit Klasse 3 lt. ÖNORM EN 13300

Matte, lösemittelfreie, gut deckende Baudispersion für innen

weber.lor

Innenanstrich

Naturweiss

Anwendungsgebiet Für alle Innenflächen wie Mauerwerk, Beton, Gipskartonplatten, normgerechte Putze, Kalkanstriche, bereits bestehende Dispersionsuntergründe, Holzspanplatten etc.

Produktbeschreibung weber.lor Naturweiss ist ein matter, lösemittelfreier Innenanstrich

Produkteigenschaften

Produktdetails

SYSTEMPRODUKTE

• Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Fassade / Wand

• hohe Deckkraft • matt auftrocknend • atmungsaktiv • hohe Ergiebigkeit • nasswischfest • Nassabriebbeständigkeit Klasse 4 lt. ÖNORM EN 13300 • mineralisch

Matte, lösemittelfreie, gut deckende, mineralische Bautenfarbe für innen

233


weber.lor

BL

Innenanstrich Anwendungsgebiet Matt auftrocknende Wandfarbe für alle Innenflächen wie Mauerwerk, Beton, Gipskartonplatten, normgerechte Putzmörtel, Kalkanstriche, bestehende Leimfarbenuntergründe.

Produktbeschreibung weber.lor BL ist ein matter, lösemittelfreier Innenanstrich

Produkteigenschaften Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Fassade / Wand

für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

• matt auftrocknend • wischfest durch spezielle Vergütung • wasserverdünnbar • spannungsarm • Nassabriebbeständigkeit Klasse 5 lt. ÖNORM EN 13300

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Matter, lösemittelfreier Innenanstrich

weber.lor

Seidenmatt

Innenanstrich Anwendungsgebiet weber.lor Seidenmatt eignet sich für Innenflächen aller Art, besonders zum Überrollen bestehender matter Innenanstriche und Strukturen (Strukturpasten, Rustikalputzen), weber Dekorsystemen in Stiegenhäusern, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern etc.

Produktbeschreibung weber.lor Seidenmatt ist eine seidenmatte, lösemittelfreie Innendispersion

Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Fassade / Wand

für 2 Anstriche

ca. 0,2 kg/m2

ca. 100 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

20 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Seidenmatte, lösemittelfreie Innendispersion

234

Produkteigenschaften • lösemittelfrei • scheuerbeständig • pflegeleicht • gut deckend • Nassabriebbeständigkeit Klasse 1 lt. ÖNORM EN 13300


weber.lor

Innenanstrich

Antischimmel

Anwendungsgebiet weber.lor Antischimmel eignet sich vorwiegend für Feuchträume, Gaststätten, Bäckereien, Fleischereien und alle Innenflächen, die hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind.

Produktbeschreibung Matte Innendispersion vorwiegend für Feuchträume.

Produkteigenschaften Produktdetails • Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

ca. 83,3 m2/25 kg

Verpackungseinheiten SYSTEMPRODUKTE

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

weber.mur 28 weber.prim GK-Streichgrund weber.prim EM-Grundierung weber.lor ISO-DECK

Fassade / Wand

• matt auftrocknend • hoch deckend • atmungsaktiv • gegen Schimmel und Pilzbefall ausgerüstet • Nassabriebbeständigkeit Klasse 3 lt. ÖNORM EN 13300

Matte Innendispersion vorwiegend für Feuchträume

weber.lor

Innenanstrich

ISO-DECK

Anwendungsgebiet weber.lor ISO-DECK eignet sich für das Isolieren von Untergründen im Innenbereich mit Nikotin, Ruß- und Wasserflecken ohne vorheriges Grundieren sowie für normgerechte Putze, Beton, Gipskartonplatten und alte tragfähige Anstriche.

Produktbeschreibung weber.lor ISO-DECK ist eine lösemittelhältige, gut deckende, matt auftrocknende Innenfarbe

Produktdetails

• gut deckend • spannungsarm • isolierend bei Nikotin-, Ruß- und Wasserflecken

• Farbtöne: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,3 kg/m2

ca.50 m2/15 kg

Verpackungseinheiten SYSTEMPRODUKTE weber.lor ISO-DECK V

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

weber.lor ISO-DECK Eimer

15 kg

30 Eimer

weber.lor ISO-Deck V Kanister

5l

Fassade / Wand

Produkteigenschaften

Lösemittelhältige Innenfarbe

235


weber.cal 172

Fassade / Wand

Kalkputz

Natürlich-mineralischer Kalkputz zur Herstellung eines Einlagenputzes oder Unterputzes im Innen- und Außenbereich Anwendungsgebiet weber.cal 172 wird innen und außen, an Wänden und Decken, auf neue und alte Putzgründe zur Herstellung eines Einlagenputzes oder Unterputzes verwendet. weber.cal 172 darf im Außenbereich nur auf Mauerwerk mit einer Wärmeleitzahl µ ≥ 0,14 W/mK aufgebracht werden. Auf weber.cal 172 können alle mineralischen Oberputze so wie lösungsmittelfreie Anstriche aufgebracht werden.

Produktbeschreibung weber.cal 172 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • Kalkputz für die Denkmalpflege • als Unterputz geeignet für alle mineralischen Oberputze • innen und außen

Produkteigenschaften • rein mineralisch • leichte Verarbeitung • feine Oberflächenstruktur

Produktdetails • Körnungen: ca. 1 mm • Farbe: naturgrau • Auftragsdicke: 10 mm bis 20 mm • Wasserbedarf: ca. 6,5 l / 30 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 15 mm Dicke :

ca. 20,0 kg/m²

ca. 1,5 m² / 30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

30 kg

42 Säcke

Silo

SYSTEMPRODUKTE weber.cal 286 weber.prim Fluat weber.ton178 weber.cal Silikatverdünnung

236

• ist maschinell und von Hand zu verarbeiten • ist hoch wasserdampfdurchlässig • ist schimmelpilzhemmend • ist feuchteregulierend

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 6,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel in einer Dicke von 3 bis 5mm von oben nach unten gerüstlagenweise aufbringen. • Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen. • Bei stark saugenden und/oder unterschiedlich saugenden Untergründen muss zweischichtig nass in nass gearbeitet werden. Die Auftragsdicke der ersten Schicht sollte dabei 2/3 der Gesamtputzdicke betragen. • Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen. Für Edelkratzputz z.B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen. • Als Einlagenputz im Innen- und Außenbereich: Am nächsten Tag 3-4 mm auftragen und nach dem Anziehen die Oberfläche abreiben oder abfilzen.


weber.cal 173

Fassade / Wand

Kalk-Leichtputz

Natürlich-mineralischer Kalk-Leichtputz, faserarmiert mit rundem EPS-Zuschlag speziell für hochwärmedämmende Mauerwerke Anwendungsgebiet weber.cal 173 ist ein mineralischer Kalk-Leichtputz für innen und außen. Er ist besonders geeignet für hochwärmedämmendes Mauerwerk mit niedriger Festigkeit, z.B. Leichthochlochziegel < 0,11W/mK, Rd < 700kg/m³, DF < 10N/mm² oder Porenbeton. Aufgrund seines reduzierten E-Moduls und der Faserverstärkung bietet weber.cal 173 ein hohes Maß an Risssicherheit. Auf weber.cal 173 können alle mineralischen und organischen Oberputze von Weber sowie Fliesen aufgebracht werden. Im Innenbereich ist weber.cal 173 auch als Einlagenputz mit anschließendem lösungsmittelfreien Anstrich zu verwenden.

Produktbeschreibung weber.cal 173 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist maschinell und von Hand zu verarbeiten • ist hoch wasserdampfdurchlässig • ist schimmelpilzhemmend • ist feuchteregulierend

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 8 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel in der angegebenen Dicke (ca. 10-20 mm) auftragen. • Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen. • Bei stark saugenden und/oder unterschiedlich saugenden Untergründen muss zweischichtig nass in nass gearbeitet werden. Die Auftragsdicke der ersten Schicht sollte dabei 2/3 der Gesamtputzdicke betragen. • Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend dem vorgesehenen Oberputz aufrauen. Für Edelkratzputz z.B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen. • Zur Erzielung einer glatten (abgestuckten) Oberfläche im Innenbereich empfehlen wir weber.cal 178 Kalk-Putzglätte.

Anwendungsgebiet • Verarbeitung von Hand und mit Maschine • für hoch wärmedämmendes Mauerwerk • innen und außen

Produkteigenschaften • raumfeuchteregulierend • spannungsarm und faserarmiert • schimmelpilzhemmend

Produktdetails • Körnungen: ca. 1 mm • Farbe: naturgrau • Auftragsdicke: 10 mm bis 20 mm • Wasserbedarf: ca. 8 l / 30 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 15 mm Dicke :

ca. 15,0 kg/m²

ca. 2,0 m² / 30 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

30 kg

42 Säcke

Silo

SYSTEMPRODUKTE weber.cal 178 weber.cal 286 weber.therm family

237


weber.cal 178

Fassade / Wand

Kalkputzglätte

Mineralische Kalk-Putzglätte zur Herstellung einer glatten Oberfläche im Innenbereich Anwendungsgebiet weber.cal 178 Kalk-Putzglätte zur Herstellung streich- und tapezierfähiger Oberflächen im Innenbereich auf weber.cal Kalkunterputzen und weber.dur Unterputzen.

Produktbeschreibung weber.cal 178 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • weiße Oberfläche • für innen • Oberputz für streich- und tapezierfähige Oberflächen

Produkteigenschaften • Verarbeitung von Hand • schimmelpilzhemmend • leicht zu glätten

Produktdetails • Farbe: naturweiß • Auftragsdicke: 1 mm • Wasserbedarf: ca. 11 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit 1 mm Dicke :

ca. 1,0 kg/m²

ca. 25,0 m² / 25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Fluat weber.ton Silikatverdünnung

238

• ist von Hand zu verarbeiten • ist schimmelpilzhemmend • ist hoch wasserdampfdurchlässig • ist feuchteregulierend • ist leicht zu glätten • ist weiß

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 11 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Für eine bessere Aufmischung empfiehlt es sich, ein geeignetes Aufmischgerät zu wählen. Einbau: • Den Putzmörtel mit einer Putzmaschine in einer Dicke von ca. 3 mm vorspritzen. 2. Arbeitsgang: • Den Putzmörtel aufziehen, weber.therm Textilglasgittergewebe grob eindrücken (Bahnen 10 cm überlappend) und nochmals mit dem Putzmörtel überziehen. • Um eine edle Oberflächengestaltung zu erzielen, kann mit einem zusätzlichen Wasserzug abgestuckt werden. • Den Putzmörtel bei händischer Verarbeitung im Freifallmischer anmischen und mit der Kelle verarbeiten.


weber.cal 286

Fassade / Wand

Kalk-Reibeputz

Mineralischer, verarbeitungsfertiger, eingesumpfter Kalkputz zur Herstellung feiner, widerstandsfähiger Putzoberflächen Anwendungsgebiet weber.cal 286 ist ein verarbeitungsfertiger, eingesumpfter Kalkputz für innen und außen auf weber.dur Unterputzen und weber.cal Kalkunterputzen. Als Renovierungsmörtel für das Überziehen von tragfähigen, rissfreien Altputzsystemen geeignet.

Produktbeschreibung weber.cal 286 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Putzmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist weichmacherfrei • ist verarbeitungsfertig • ist konservierungsmittelfrei • ist VOC-frei • ist frei von foggingaktiven Substanzen • zeigt antiseptische Wirkung • hat eine widerstandsfähige Oberfläche • gut haftend • ist wasserabweisend • ist hoch wasserdampfdurchlässig

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Putz mit einem langsam laufenden Rührgerät gut aufrühren. Gegebenenfalls kann der Fertigputz mit etwas Wasser auf eine verarbeitungsgerechte Konsistenz gebracht werden. • Den Mörtel in der angegebenen Dicke auftragen. • Aufgetragenes Material je nach gewünschter Struktur mit feinem oder grobem Schwammbrett filzen. • Zur Vermeidung von Farbunterschieden und Putzansätzen nicht mit verschiedenen Werkzeugen arbeiten, nass in nass arbeiten und angezogene Flächen nicht mehr nachreiben. Um Gerüstansätze zu vermeiden, gleichzeitig - in Gerüstlagen versetzt - arbeiten. • Zusammenhängende Flächen sind am gleichen Tag fertig zu stellen. • Ungeachtet dessen kann es zu leichten Struktur- und Farbunterschieden kommen. • Gegebenenfalls muss ein Anstrich mit weber.cal Silikatinnenfarbe oder weber.ton variosil vorgenommen werden.

Anwendungsgebiet • als Renovierungsputz auf tragfähigen, rissfreien Altputzen • innen und außen • auf weber.dur Unterputzen und weber.cal Kalkunterputzen

Produkteigenschaften • für ein gutes Raumklima - VOC-frei • verarbeitungsfertig, eingesumpft • antiseptisch, schimmelpilzhemmend

Produktdetails • Körnungen: 0,5; 1 mm • Standardweiß: naturweiß • Auftragsdicke: 2 mm - 3 mm • Lagerung: Bei trockener, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 2 mm Dicke :

ca. 3,6 kg/m²

ca. 5,5 m² / 20 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

20 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.ton variosil weber.cal Silikatinnenfarbe

239


Kalkfarbe

Fassade / Wand

weber.cal Kalkfarbe eingefärbt

weber.cal Kalkfarbe ist eine mineralische Wandfarbe auf Kalkbasis für natürliche und wischbeständige Anstriche Anwendungsgebiet weber.cal Kalkfarbe ist einsetzbar insbesondere im weber.cal BIO-Kalkputzsystem sowie auf tragfähigen mineralischen Untergründen. Die Kalkfarbe eignet sich sehr gut zur Innenraumgestaltung, schafft ein behagliches Wohnraumklima.

Produktbeschreibung weber.cal Kalkfarbe eingefärbt ist ein werksmäßig hergestellter, hochwertiger, natürlicher und traditioneller Anstrich.

Produkteigenschaften • nassgelöschter Sumpfkalk

Verarbeitung Anwendungsgebiet • zementfreie Farbe für historische Gebäude • innen und außen

Produkteigenschaften • rein mineralisch • ohne Zusatzstoffe • ohne zusätzliche Bindemittel

Produktdetails • Farbe: gemäß Farbtonkarte • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,35 kg/m²

ca. 57,0 m² / 20 kg

Verpackungseinheiten

240

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

20 kg

24 Eimer

• Die Kalkfarbe muss gut aufgerührt werden. Sie eignet sich zum Streichen oder Spritzen. Der Grundanstrich ist entsprechend dem Untergrund mit Wasser zu verdünnen (max. 1:4). Die Deckanstriche sind so zu wählen, dass ein ausreichendes Deckvermögen erreicht wird. Die Verdünnung mit Wasser erfolgt nach Bedarf. Eine Zwischentrocknungszeit von mind. 8 Stunden ist einzuhalten. die Farbe erreicht ihr volles Deckvermögen erst nach kompletter Austrocknung.


weber.cal Kalkschlämme

Fassade / Wand

Kalkschlämme

Kalkschlämme aus bis zu 18 Jahre altem, abgelagertem, gelöschtem Sumpfkalk Anwendungsgebiet weber.cal Kalkschlämme ist ein rein mineralischer Innenanstrich aus gut abgelagertem, gelöschtem Sumpfkalk. Eignet sich zur Innenraumgestaltung, schafft ein behagliches Wohnraumklima oder individuelles Erscheinungsbild. Geeignet für alle mineralischen Untergründe, speziell für weber.cal Kalkputze.

Produktbeschreibung weber.cal Kalkschlämme ist ein hochwertiger, natürlicher und traditioneller Anstrich .

Produkteigenschaften • ist hoch wasserdampfdurchlässig • ist weichmacherfrei • ist raumfeuchteregulierend • ist konservierungsmittelfrei • zeigt antiseptische Wirkung

Verarbeitung von Hand: • Den Inhalt eines Eimers mit ca. 2 Teilen Wasser vermischen und gründlich aufrühren. • Das Auftragen erfolgt mittels Malerbürste und Pinsel, wobei auf eine gleichmäßige Verteilung in der Fläche zu achten ist. Unmittelbar vor dem Grundanstrich ist der zu streichende Untergrund nach Bedarf und Saugfähigkeit vorzunässen. Der Grundanstrich kann nach Erfordernis durch weitere Wasserzugabe verdünnt werden. • Hauptanstrich: Nach Austrocknung des Grundanstrichs kann mit dem Deckanstrich begonnen werden. Das Aufbringen erfolgt mittels Malerbürste und Pinsel. Nach Erfordernis kann der Deckanstrich durch weitere Wasserzugabe verdünnt werden. • Die Anzahl der Deckanstriche ist so zu wählen, dass ein ausreichendes Deckvermögen bzw. das gewünschte Erscheinungsbild erreicht ist. Das volle Deckvermögen wird erst nach vollkommener Auftrocknung erreicht.

Anwendungsgebiet • auf weber.cal Kalkputzen • auf allen mineralischen Untergründen • für glatte Oberflächen

Produkteigenschaften • für ein gutes Raumklima - VOC-frei • hoch wasserdampfdurchlässig • antiseptisch, schimmelpilzhemmend

Produktdetails • Farbe: naturweiß • Lagerung: Bei trockener, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit für 2 Anstriche

ca. 0,4 kg/m²

ca. 37,5 m² / 15 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

15 kg

40 Eimer

241


weber.dur Vorspritzer

Fassade / Wand

Vorspritzmörtel

Mineralischer Trockenmörtel zur Putzgrundvorbehandlung Anwendungsgebiet weber.dur Vorspritzer ist ein mineralischer Trockenmörtel für innen und außen zur Putzgrundvorbehandlung von Mauerwerk (Druckfestigkeitsklasse > 6 N/mm²), Holzwolleleichtbauplatten u.a.

Produktbeschreibung • weber.dur Vorspritzer ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • bietet aufgrund des grobkörnigen Zuschlages eine gute mechanische Verkrallungsmöglichkeit der nachfolgenden Putzlagen • egalisiert das Saugverhalten des Putzgrundes

Anwendungsgebiet • Verarbeitung von Hand und mit Maschine • innen und außen • für Mauerwerk (Druckfestigkeitsklasse > 6), Holzwolleleichtbauplatten u.a.

• schafft eine griffige Oberfläche • egalisiert das Saugverhalten

Produktdetails • Körnungen: ca. 2 mm • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig • Festigkeitsklasse CS IV

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 7,0 kg/m2

ca. 5,7 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.dur Unterputze

242

≥ 10 N/mm² ≥ 4 N/mm² < 1700 kg/m³ A1 CS IV

Verarbeitung

Produkteigenschaften

volldeckend

Druckfestigkeit: Biegezugfestigkeit: Festmörtelrohdichte: Baustoffklasse: Festigkeitsklasse:

maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 6,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen, so dass eine verarbeitungsgerechte Konsistenz entsteht. • Je nach Beschaffenheit des Putzgrundes kann der Mörtel wie folgt aufgetragen werden: • Variante 1: Der Putz wird warzenförmig aufgetragen. Der Untergrund ist noch gut erkennbar. • Variante 2: Der Putz wird voll deckend aufgetragen. Der Untergrund ist nicht mehr sichtbar. • Nach dem Anziehen die Oberfläche z. B. mit einem Besen aufrauen.


weber.dur ZementReiber

Fassade / Wand

Kalk-Zementputz

Mineralischer Kalk-Zementputz zur Herstellung eines widerstandsfähigen Einlagenputzes oder eines Unterputzes Anwendungsgebiet weber.dur ZementReiber wird innen und außen als Einlagenputz besonders für Feuchträume, Keller, Garagen angewendet. Als mineralischer Unterputz können auch weber.dur ZementReiber alle mineralischen und organischen Oberputze von weber terranova, lösungsmittelhaltige und -freie Anstriche sowie Fliesen aufgebracht werden.

Produktbeschreibung • weber.dur ZementReiber ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist diffusionsoffen • ist sehr stoßfest Druckfestigkeit: Biegezugfestigkeit: Festmörtelrohdichte: Baustoffklasse: Festigkeitsklasse:

≥ 2,5 N/mm² ≥ 1 N/mm² < 1700 kg/m³ A1 CS II

Verarbeitung maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 8,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel auf den Putzgrund in der entsprechenden Dicke (10 - 15 mm) auftragen. • Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen und aufrauen. • Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen, für Edelkratzputz z.B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen. • Als Einlagenputz im Innen- und Außenbereich: Am nächsten Tag 3-4 mm auftragen und nach dem Anziehen die Oberfläche abreiben oder abfilzen.

Anwendungsgebiet • auf neue und alte Putzgründe • innen und außen • Verarbeitung von Hand und mit Maschine

Produkteigenschaften • widerstandsfähig • diffusionsoffen • leichte Verarbeitung

Produktdetails • Körnungen: bis zu 1  mm • Wasserbedarf: ca. 8, 5 l / 40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Festigkeitsklasse CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit ca.13 kg/m2

ca. 3 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.dur Vorspritzer

243


weber.dur Leichtgrund

Fassade / Wand

Leichtputz

Mineralischer Leichtputz mit rundem EPS-Zuschlag zur Herstellung eines Unterputzes oder Innen-Einlagenputzes Anwendungsgebiet weber.dur Leichtgrund wird innen und außen, auf Mauerwerk nach ÖNORM und besonders auf hochwärmedämmendem Mauerwerk angewendet. Auf weber.dur Leichtgrund können alle mineralischen und organischen Oberputze von Weber sowie Fliesen aufgebracht werden. Im Innenbereich ist weber.dur Leichtgrund auch als Einlagenputz mit anschließendem lösungsmittelfreiem Anstrich zu verwenden.

Produktbeschreibung • weber.dur Leichtgrund ist ein mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • Verarbeitung von Hand und mit Maschine • für alle mineralischen Untergründe, speziell auf hochwärmedämmende Wandbaustoffe • innen und außen

Produkteigenschaften • hohe Ergiebigkeit • schnelles Nachbearbeiten • filzbare Oberfläche

• Körnungen: bis zu 1 mm • Wasserbedarf: ca. 11,5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig • Festigkeitsklasse CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 15,0 kg/m2

ca. 2,6 m2/40 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Papiersack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.therm family weber.therm family GROB

244

Druckfestigkeit: ≥ 2 N/mm² Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ:ca. 10 Dynamisches E-Modul: ≤ 4000 N/mm² Kapillare Wasseraufnahme (C): W2 Festigkeitsklasse: CS II

Verarbeitung

Produktdetails

volldeckend

• ist wasseremulgierbar • wasserdampfdurchlässig • ist spannungsarm aufgrund eines niedrigen E-Moduls • zeigt durch die niedrige Rohdichte und geringe Wärmeleitfähigkeit eine optimale Anpassung an wärmedämmendes Mauerwerk

maschinell: • Der Putz kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 11,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen. • Den Mörtel auf den Putzgrund in der entsprechenden Dicke auftragen. • Bei stark saugenden und/oder unterschiedlich saugenden Untergründen muss zweischichtig nass in nass gearbeitet werden. Die Auftragsdicke der ersten Schicht sollte dabei 2/3 der Gesamtputzdicke betragen. • Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen. • Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend des vorgesehenen Oberputzes aufrauen, für Edelkratzputz z.B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen.


weber.dur GipsGlätter

Glättputz Anwendungsgebiet Für Wände und Decken von Innenräumen mit üblicher Luftfeuchtigkeit (einschließlich Küchen und Bäder in Wohnhäusern)

Produktbeschreibung weber.dur GipsGlätter ist einlagiger Glättputz für Innenflächen auf Gips-Kalk-Basis. nach ÖNORM EN 13279-1.

Produkteigenschaften

Produktdetails

• mineralisches Bindemittel • gut wasserdampfdurchlässig • gut verarbeitbar

• Farbtöne: weiß • Wasserbedarf: ca. 15 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

pro cm Schichtdicke

ca. 11 kg/m2

ca.3,6 m2/40 kg

Verpackungseinheiten SYSTEMPRODUKTE weber.prim Haftgrund innen

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

Fassade / Wand

Verbrauch / Ergiebigkeit

Einlagiger Glättputz für Innenflächen auf Gips-Kalk-Basis

weber.dur KalkReiber

Kalk-Gips-Maschinenputz Anwendungsgebiet Für Wände und Decken von Innenräumen mit üblicher Luftfeuchtigkeit (einschließlich Küchen und Bäder in Wohnhäusern).

Produktbeschreibung weber.dur KalkReiber ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach ÖNORM EN 13279-1.

Produkteigenschaften • ideale Gefügestruktur • maschinengängig • gut verarbeitbar

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 15 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 12 kg/m2

ca.3,3 m2/40 kg

Verpackungseinheiten SYSTEMPRODUKTE

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

weber.prim Haftgrund innen

Fassade / Wand

pro cm Schichtdicke

Einlagiger Kalk-Gips-Maschinenputz für Innenflächen

245


weber.mur 28

Haftspachtel für innen Anwendungsgebiet weber.mur 28 eignet sich zum vollflächigen Glätten und Füllen von Rissen und Löchern, Ausfugen von Gipskartonplatten und Betonteilen. weber.mur 28 hat eine sehr gute Untergrundhaftung, hohe Füllkraft, ergibt mäßig saugende, optimale Untergründe für alle nachfolgenden Arbeiten. Gute Haftung auch auf kritischen Untergründen wie Dispersionsfarben oder sehr glatten Betonflächen.

Produktbeschreibung Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Fassade / Wand

pro mm Schichtdicke

weber.mur 28 ist eine pulverförmige Spachtelmasse auf Gipsbasis für innen.

Produkteigenschaften • sehr gute Untergrundhaftung • hohe Füllkraft • rissfreies Abbinden

ca. 1 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

Pulverförmige Haftspachtel auf Gipsbasis für innen

weber.mur

Feinspachtel

Dispersionsspachtelmasse Anwendungsgebiet Zum Überziehen von Putz, Beton und dispersionsgestrichenen Untergründen/Gipskartonplatten im Innenbereich.

Produktbeschreibung weber.mur Feinspachtel ist eine Dispersionsspachtelmasse

Produkteigenschaften Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

• gebrauchsfertig • leiche Verarbeitung • gute Füllkraft

Fassade / Wand

Verbrauch / Ergiebigkeit bei feinem Untergrund

bis 0,7 kg/m2

bei grobem Untergrund

bis 1,0 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

17 kg

44 Eimer

Dispersionsspachtelmasse mit mineralischen Zuschlagstoffen

246


weber.mur Spachtelputz extra

Kunstharzvergüteter Trockenfeinstmörtel Anwendungsgebiet Die spezielle Anwendung liegt in der Herstellung des Streichgrundes bei Renovierungsarbeiten mit weber. ton Anstrichen. weber.mur Spachtelputz extra dient zum Ausgleich und Glätten von Unebenheiten, sowie als Überzug zur Herstellung völlig glatter Flächen, weiters zum Schließen von Rissen und Sprüngen. Für Innen- und Außenflächen geeignet.

Produktbeschreibung weber.mur Spachtelputz extra ist kunstharzvergüteter Trockenfeinstmörtel .

Produkteigenschaften

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

• hohe Haftfestigkeit • hohe Rissefreiheit • einfache Verarbeitung

pro cm Schichtdicke

ca. 1 kg/m2

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

Fassade / Wand

Verpackungseinheiten

Kunstharzvergüteter Trockenfeinstmörtel für innen und außen

weber KS 220

Baukleber Anwendungsgebiet Zum Kleben von EPS-Dämmplatten. Zum Ausgleichen von mineralischen Fassadenflächen und Einbetten von Glasgittergewebe. Für Außen und Innen.

Produktbeschreibung Mineralischer Trockenmörtel, zementgebunden, vergütet, werksmäßig hergestellt.

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig, atmungsaktiv • einfache Verarbeitung • zum Kleben und Spachteln

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Kleben

ca. 4,5 - 5,5 kg/m2

ca. 5 m2/25 kg

Armieren

ca. 3,5 - 4 kg/m2

ca. 6,5 m2/25 kg

Fassade / Wand

Verbrauch / Ergiebigkeit

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

48 Säcke

Klebespachtel zum Kleben von EPS-Dämmplatten und Einbetten von Glasgittergewebe

247


weber.therm puls ultra WDVS

weber.therm plus ultra WDVS

WDVS mit Hochleistungs-Dämmplatten aus Resol-Hartschaum

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: ● Das weber.therm plus ultra Wärmedämm-Verbundsystem ist ein außenseitig anzubringendes Wärmedämm-Verbundsystem mit Dämmplatten aus Resol-Hartschaum und mineralischen Edel- putzen oder pastösen Oberputzen. ● Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung von alten und neuen Wänden und/oder Untersichten. ● Es kann für Hochhäuser eingesetzt werden. Es eignet sich beson- ders für die Fassadendämmung von Gebäuden, bei denen ein schlanker Systemaufbau gefordert ist. ● Das System kann ebenfalls zur Sanierung von schadhaften und gerissenen Neu- und Altfassaden eingesetzt werden. ● Als Untergrund eignen sich Beton und Mauerwerk.

Nachweise: Anwendung • höchste Dämmleistung • schlanker Systemaufbau • Wärmedämmung von Alt- und Neubauten

Vorteile • solider, mittel-/dickschichtiger Putzaufbau auf ResolHartschaumplatten • Hochleistungsdämmstoff 020 • bis zu 50 % geringere Dämmdicke bei gleicher Dämmleistung

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm plus ultra 5,0 - 5,5 kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 6 St./m2* • Armieren: weber.therm plus ultra 5,5 - 6,0 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter GROB 1,1 m2/m2 • Grundierung: weber.prim Putzgrund 0,2 kg/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ● ● ●

248

weber.therm 020 plus ultra Dämmplatte weber.therm plus ultra KS weber.therm Textilglasgittergewebe grob weber.therm Dübel weber.prim Putzgrund weber.pas Dünnschichtputze weber.min freestyle Reibputz, Rindenputz, Kratzputz

● Das weber.therm plus ultra Wärmedämm-Verbundsystem ist systemgeprüft und zugelassen gemäß ETAG 004. ● Es ist in die Baustoffklasse, B1 (schwer entflammbar), gemäß DIN 4102, eingestuft. Hierbei wird die Anforderung B1 übererfüllt. ● Die Zulassung gilt nur für das komplette System. Es dürfen keine Systembestandteile eigenmächtig ausgetauscht oder ersetzt werden. Bei der Verwendung systemfremder Bestandteile erlischt die Gewährleistung und die Zulassung.

Verarbeitung: Bauliche Voraussetzungen Folgende bauliche Voraussetzungen müssen vor der Anbringung des WDV-Systems erfüllt sein: ● Der Untergrund muss bewegungsfrei, schwindungsfrei, tragfähig, trocken und eben sein. Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt, Betonflächen von Trennmitteln befreit und evtl. dampfgestrahlt werden. ● Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der ÖNORM DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen. ● Der Auftragnehmer sollte insbesondere dann Bedenken anmelden, wenn - starke Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen usw. vorliegen, - größere Unebenheiten als nach ÖNORM DIN 18 202 zulässig vorhan- den sind, - eine zu hohe Baufeuchtigkeit, z.B. als Folge von feuchtigkeits spend- enden Ausbauarbeiten vorliegt. ● Horizontale Abdeckungen wie Fensterbänke, Dachabschlüsse, Brüstungsabdeckungen usw. müssen vor Arbeitsbeginn vorhanden sein.


Verarbeitung: weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. Unabhängig hiervon sind alle ca. 30 Meter vertikale Bewegungsfugen anzuordnen. Die Art der Fugenausbildung ist gesondert nach den örtlichen Erfordernissen deckungsgleich vorzusehen. Vorarbeiten

● Vorstehende Beton- und Mörtelreste müssen entfernt werden. ● Differenzen von ± 10 mm können beim Verkleben ausgeglichen werden.

● Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit der Kle-

bespachtel oder dem Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund ausge- glichen werden. Alternativ kann auch weber.dur ZementReiber einge- setzt werden. Die Ausgleichsschicht muss eine Standzeit von minde- stens 1 Woche vor dem Verkleben der Dämmplatten haben. ● Altputz ist sorgfältig auf Hohlstellen zu prüfen, evtl. hohl und lose liegender Putz ist zu entfernen. Die entsprechenden Stellen sind mit Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund bzw. weber.dur ZementReiber auszugleichen (Putzgrund und Altputz vorher säubern, ggf. vornässen). ● Flächen mit tragfähigem, fest anhaftendem Anstrich bzw. mit Kunst- harzputzen müssen vor dem Verkleben der Dämmplatten sorgfältig gereinigt werden und trocken sein. Empfehlenswert ist bei Kunstharzputzen/-anstrichen eine Prüfung auf Tragfähigkeit bzw. Verseifungsbeständigkeit. Sockelabschluss Für den Sockelabschluss stehen zwei Varianten zur Verfügung: a) Ein zur Plattenstärke passendes Sockelprofil in Trogform wird mit Profil-Dübeln weber.therm (3 Stück pro Laufmeter) angebracht (Abb. 1) und mit Sockelverbindern montiert. Ein vorkomprimiertes weber.therm Fugendichtband anbringen, welches insbesonders bei unebenen Untergründen not- wendig ist, um einen dichten, unteren Abschluss zu gewährlei sten. Die Sockelschienen dürfen nicht pressgestoßen werden (Wärmedehnung!).

Die Platten müssen vor Feuchtigkeit und vor Sonneneinstrahlung geschützt und ehestmöglich beschichtet werden. Durchnässte oder schadhafte Platten dürfen nicht eingebaut werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist (Abb. 3). Die Klebe- und Armierungsspachtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. Für das Aufbringen der Klebespachtel auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole z.B. PFT oder Putzmeister eingesetzt werden. Verkleben der Dämmplatten mit Randwulst-Punkt-Methode (Abb. 4). Am Rand der Platte wird umlaufend ein ca. 5 cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte werden mind. drei ca. 15 cm große Punkte aufgetragen. Die Menge des aufgeragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranzen und der Schichtdicke des Klebers die erforderliche Kontaktfläche (mind. 40 %) erreicht wird.

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Fassade / Wand

● Bewegungsfugen des Baukörpers müssen im gesamten Aufbau des

weber.therm puls ultra WDVS

Kleben der Dämmplatten

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Zur rationelleren Verarbeitung kann die Klebe- und Armierungsspachtel auch maschinell in senkrechten Wülsten von ca. 5 cm Breite und 1,5 bis 2 cm Dicke auf die Wand gespritzt werden (Abb. 5).

3 b) Sockelabschluss ohne Profile (hohe Dämmstoffdicken): Hierzu wird ein weber.therm Eckschutzwinkel mit Klebe- und Armie rungsspachtel an der Wand befestigt, in den später die Dämmplatten geklebt werden (Abb. 2). An der vorderen Dämmstoffkante wird ein weber.therm Eckschutzwinkel oder weber.therm Tropfkantenprofil auf die Dämmplatten aufgebracht, so dass die Dämmplatten U förmig umfasst werden.

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weber.therm plus ultra WDVS

weber.therm puls ultra WDVS

Der Abstand der Mörtelwülste darf 10 cm nicht übersteigen und es müssen mindestens 50% des Untergrundes mit Kleber bedeckt sein. Alternativ kann die Klebespachtel auch vollflächig aufgespritzt und mit der Zahnspachtel (10 x 10 mm) aufgekämmt werden. Die Dämmplatten werden sofort danach (max. 10 Minuten nach dem Anspritzen des Klebemörtels, je nach Witterung und Untergrund auch weniger) in die Klebe- und Armierungsspachtel unter schiebenden Bewegungen eingebettet (Abb. 6). Die Dämmplatten sind von unten nach oben, plan und eben, aneinander gestoßen und voll auf Fuge im Verband zu verlegen. Verlegen Sie die Dämmplatten von rechts nach links nach oben. Dies gewährt einen optimalen Arbeitsfortschritt. Klebespachtel darf keinesfalls in die Fugen zwischen den Dämmplatten gelangen (Abb. 7). Es sind nur ganze Platten zu versetzen. Pass-Stücke > 15 cm des gleichen Dämmstoffes dürfen nur in der Fläche und nicht an Kanten eingesetzt werden.

Fassade / Wand

An Gebäudekanten dürfen nur ganze und halbe Dämmplatten verzahnt verlegt werden (Abb. 8). Dämmplattenstöße dürfen nicht in die Leibungskanten von Wandöffnungen übergehen (Stiefelschnitt Abb. 9). Anschlüsse an Fenster, Türen, Rolladenkästen, Fensterbänken,... sind mit geeigneten weber.therm An- und Abschlussprofilen auszuführen. Die Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. Auch bei exakter Arbeitsweise sind Fehlstellen und Fugen nicht immer zu vermeiden, die aber mit dem gleichen Dämmstoff verschlossen werden müssen (Abb. 10). Kleinere Lücken können mit Füllschaum ausgeschäumt werden. Dübeln Nach ausreichender Erhärtung des Klebers (ca. 3 Tage) kann mit dem Dübeln begonnen werden (Abb. 11). Die Auswahl der Dübel und die Dübelanzahl erfolgt untergrundabhängig und ist abhängig von der Lage und Höhe des Gebäudes. Beachten Sie die ÖNORM B 6410. Die Dübel sind auf festen Sitz zu prüfen. Gestauchte oder nicht fest sitzende Dübel müssen erneuert werden. Mit dem weber.therm Helix können Dübel ab einer Dämmdicke von 10 cm auch versenkt werden (Abb. 12).

Eckausbildung und Profile An den Gebäude- und Fensterecken werden weber.therm Gewebeeckwinkel mit dem Klebe- und Armierungsmörtel versetzt. (Abb. 13 + 14). Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen ist eine Diagonalarmierung (mind. 20 x 40 cm) vor Aufbringung der Flächenarmierung anzubringen (Abb. 15). Anschlüsse an Türen und Fenster sind mit entsprechenden weber.therm An- und Abschlussprofilen herzustellen (Abb. 16). Armieren Die verklebten Dämmplatten müssen vor Feuchtigkeitseinwirkung und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl angemischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Falls erforderlich Aufziehen einer Ausgleichsschichte. Nach Erhärten der Ausgleichsschichte Aufziehen der Armierungsschichte in einer Stärke von mind. 5 mm (Abb. 17). weber.therm Textilglasgittergewebe grob in die noch weiche Klebespachtel in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit dem Glättbrett oder der Traufel faltenfrei im äußeren Drittel, einbetten (Abb. 18). weber.therm Textilglasgittergewebe grob ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Bei Kanten und Ecken ist das weber.therm Textilglasgittergewebe grob 20 cm herumzuführen. Bei Verwendung von Kantenschutzprofilen mit aufkaschiertem Textil glasgittergewebe und Gewebeeck- winkel ist der Anschluss der Flächenarmierung mit einer Über- lappung von mind. 10 cm auszu führen (Abb. 19).

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Armieren Nach Erhärtung des Klebers wird eine Armierungsschicht mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel wie zuvor beschrieben hergestellt. Die Armierungsschicht wird bei Variante b) bis etwa 30 cm unter die erwartete Geländeoberkante bzw. bei Variante a) bis auf den Untergrund gezogen. Stabilere Ausführung: Falls eine erhöhte mechanische Belastung erwartet wird, kann nach ausreichender Erhärtung der ersten Armierungsschicht eine weitere Armierungsschicht aufgebracht werden. Alternativ können vor Herstellung der Armierungsschicht mineralische Bauplatten auf die Perimeter-Dämmplatten angebracht werden. Oberputz Als Endbeschichtung kann am nächsten Tag eine Schicht weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel aufgebracht werden. Nach Erhärtung der Armierungsschicht Aufbringen von z.B. weber.prim Putzgrund mit weber. pas topdry AquaBalance AquaBalance in gewünschter Körnung, Struktur und Farbe.

Variante b

Variante a 10 - 20 cm 1 2 3 4 5 6

Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

10 - 20 cm

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Sockeldämmplatte 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

Perimeterdämmung

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weber.therm puls ultra WDVS

Bei mehrfärbiger Ausführung, z. B. Faschenbereiche, ist es erforderlich, dass jene Stellen, an denen die Farben zusammenstoßen, mit Fassadenklebeband abgeklebt werden. Aufbringen des ersten Farbtons und sofortiges Entfernen des Klebebandes nach dem Auftragen. Am nächsten Tag werden die Ränder des ersten Farbtones abgeklebt und der nächste Farbton aufgebracht. Auf Verschmutzung ist zu achten. Sockel- und Perimeterdämmung Aufgrund der höheren mechanischen und feuchtebedingten Belastungen muss der gedämmte Sockel- und Perimeterbereich mit anderen Materialien ausgebildet werden, die diesen Ansprüchen dauerhaft genügen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sockelbzw. Perimetergestaltung a) Sockel gering ins Erdreich einbindend (Abb. 21) b) Sockeldämmung wird als Perimeterdämmung weitergeführt (Abb. 22).

Platten kleben Die weber.therm Perimeter-Dämmplatte wird mit dem Systemkleber oder (bei vorhandener bituminöser Bauwerksabdichtung im Sockelbereich) mit weber.tec Superflex D2/D24 mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt. weber.tec Superflex D2/D24 ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mind. 40 % der Fläche mit dem Untergrund verbunden ist. Oberhalb der Gebäudeoberkante sind Sockelbzw. Perimeterdämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit Systemdübel zu verdübeln. Bitte beachten, dass die Verdübelung nicht durch die vorhandene Bauwerksabdichtung erfolgt. Das Verdübeln soll mit Schraubdübel bereits vor Abbinden des Klebers erfolgen (im nassen Zustand), um ein Abrutschen zu verhindern.

Fassade / Wand

Oberputze Vor dem Auftragen des Oberputzes muss die Armierungsschichte vollkommen ausgetrocknet sein ( je nach Witterungsbedingungen ca. 7 Tage). weber.prim Putzgrund eingefärbt gut aufrühren und den Putzgrund einmal satt grundieren. Nach ca. 24 stündiger Trocknung weber.pas Dünnschichtputz mit dem Glättbrett in Kornstärke 20 auftragen und sofort rund verreiben (Abb. 20). Es ist darauf zu achten, dass immer gleichartige Reibbretter verwendet werden und nass in nass gerieben wird, um Stossstellen zu vermeiden. Eine raue Struktur kann mit dem Korkreibbrett erzielt werden.

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Voraussetzungen:

● Das WDVS übernimmt grundsätzlich keine Abdichtungsfunktion. ● Die nach ÖNORM erforderlichen vertikalen und horizontalen Gebäudeabdichtungen müssen vorhanden sein.

● Niederschlagswasser muss durch konstruktive Maßnahmen von der Fassade weggeleitet werden (z.B. Kiesbett oder kapillarbrechende Schicht). Pflaster und Plattenbeläge sind mit Gefälle vom Gebäude weg und mit einer Trennung vom Gebäude herzustellen.

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1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Perimeterdämmplatte Express 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 Feuchteschutz 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Anstelle eines Dünnschichtputzes kann nach vorheriger Grundierung mit weber.prim Putzgrund weber.pas marmolit aufgebracht werden. Im erdberührten Bereich muss nach Durchtrocknung der Sockelbeschichtung weber.tec Superflex D2/D24 aufgebracht werden. Als Schutz gegen Beschädigung beim Anfüllen des Erdreiches ist z.B. eine Noppenfolie oder eine Dränageplatte anzuordnen. Im übrigen gelten für die Ausführungen aller Putze die Angaben der ÖNORMEN, die Verarbeitungsrichtlinien und unsere Produktdatenblätter.

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weber.therm freestyle WDVS

weber.therm freestyle WDVS

WDVS mit MW-Platte oder MW-Lamelle und mineralischen diffusionsoffenen Oberputzen

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: ● Das weber.therm freestyle Wärmedämm-Verbundsystem ist ein außenseitig anzubringendes, rein mineralisches Wärmedämm-- Verbundsystem mit weber.therm Dämmplatten aus Mineralwolle λ 0,034. ● Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung und des Schall- schutzes von alten und neuen Wänden und/oder Untersichten sowie zum sommerlichen Wärmeschutz. ● Es eignet sich speziell für die Fassadendämmung von Gebäuden, bei denen die Nichtbrennbarkeit gefordert ist. ● Das System kann ebenfalls zur Sanierung von schadhaften und gerissenen Neu- und Altfassaden (Denkmalschutz) eingesetzt werden. ● Als Untergrund eignen sich Beton und Mauerwerk

Anwendung • nicht brennbare Wärmedämmung • mineralische Wärmedämung von Alt- und Neubauten • MWPT-Dämmplatte λ 0,034

Vorteile • hoch diffusionsoffenes, mineralisches WDV-System • höchste Baustoffklasse - A1, nicht brennbar

Nachweise: ● Das weber.therm freestyle Wärmedämm-Verbundsystem ist systemgeprüft und zugelassen gemäß ETAG 004. ● Die Zulassung gilt nur für das komplette System. Es dürfen keine Systembestandteile eigenmächtig ausgetauscht oder ersetzt werden. Bei der Verwendung systemfremder Bestandteile erlischt die Gewährleistung und die Zulassung.

• bietet besten Brand- und Schallschutz

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm family grob 4,5 - 5,5 kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 6 St./m2* • Armieren: weber.therm family grob 4,5 - 5,5 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter 1,1 m2/m2 • Grundierung: weber.prim Putzgrund 0,2 kg/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ●

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weber.therm MW-PT Dämmplatte λ 0,034 weber.therm family grob BlueComfort KS weber.therm Textilglasgittergewebe weber.therm Dübel weber.min freestyle Reibputz, Rindenputz, Kratzputz

Verarbeitung: Bauliche Voraussetzungen Folgende bauliche Voraussetzungen müssen vor der Anbringung des WDV-Systems erfüllt sein: ● Der Untergrund muss bewegungsfrei, schwindungsfrei, tragfähig, trocken und eben sein. Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt, Betonflächen von Trennmitteln befreit und evtl. dampfgestrahlt werden. ● Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der ÖNORM DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen. ● Der Auftragnehmer sollte insbesondere dann Bedenken anmelden, wenn - starke Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen usw. vorliegen, - größere Unebenheiten als nach ÖNORM DIN 18 202 zulässig vorhan- den sind, - eine zu hohe Baufeuchtigkeit, z.B. als Folge von feuchtigkeits spend- enden Ausbauarbeiten vorliegt. ● Horizontale Abdeckungen wie Fensterbänke, Dachabschlüsse, Brüstungsabdeckungen usw. müssen vor Arbeitsbeginn vorhanden sein.


Verarbeitung: weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. Unabhängig hiervon sind alle ca. 30 Meter vertikale Bewegungsfugen anzuordnen. Die Art der Fugenausbildung ist gesondert nach den örtlichen Erfordernissen deckungsgleich vorzusehen. Vorarbeiten

● Vorstehende Beton- und Mörtelreste müssen entfernt werden. ● Differenzen von ± 10 mm können beim Verkleben ausgeglichen werden.

● Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit der Kle-

bespachtel oder dem Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund ausge- glichen werden. Alternativ kann auch weber.dur ZementReiber einge- setzt werden. Die Ausgleichsschicht muss eine Standzeit von minde- stens 1 Woche vor dem Verkleben der Dämmplatten haben. ● Altputz ist sorgfältig auf Hohlstellen zu prüfen, evtl. hohl und lose liegender Putz ist zu entfernen. Die entsprechenden Stellen sind mit Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund bzw. weber.dur ZementReiber auszugleichen (Putzgrund und Altputz vorher säubern, ggf. vornässen). ● Flächen mit tragfähigem, fest anhaftendem Anstrich bzw. mit Kunst- harzputzen müssen vor dem Verkleben der Dämmplatten sorgfältig gereinigt werden und trocken sein. Empfehlenswert ist bei Kunstharzputzen/-anstrichen eine Prüfung auf Tragfähigkeit bzw. Verseifungsbeständigkeit. Sockelabschluss Für den Sockelabschluss stehen zwei Varianten zur Verfügung: a) Ein zur Plattenstärke passendes Sockelprofil in Trogform wird mit Profil-Dübeln weber.therm (3 Stück pro Laufmeter) angebracht (Abb. 1) und mit Sockelverbindern montiert. Ein vorkomprimiertes weber.therm Fugendichtband anbringen, welches insbesonders bei unebenen Untergründen not- wendig ist, um einen dichten, unteren Abschluss zu gewährlei sten. Die Sockelschienen dürfen nicht pressgestoßen werden (Wärmedehnung!).

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Die Platten müssen vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt und ehestmöglich beschichtet werden. Durchnässte oder schadhafte Platten dürfen nicht eingebaut werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist (Abb. 3). Die Klebe- und Armierungsspachtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. Für das Aufbringen der Klebespachtel auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole z.B. PFT oder Putzmeister eingesetzt werden. Verkleben der Dämmplatten mit Randwulst-Punkt-Methode (Abb. 4). Am Rand der Platte wird umlaufend ein ca. 5 cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte werden mind. drei ca. 15 cm große Punkte aufgetragen. Die Menge des aufgeragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranzen und der Schichtdicke des Klebers die erforderliche Kontaktfläche (mind. 40 %) erreicht wird. Bei Verwendung der weber.therm Mineralwolle-Lamelle wird der Klebe- und Armierungsmörtel vollflächig auf die Lamellen aufgebracht (Abb. 5).

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Fassade / Wand

● Bewegungsfugen des Baukörpers müssen im gesamten Aufbau des

weber.therm freestyle WDVS

Kleben der Dämmplatten

Zur rationelleren Verarbeitung kann die Klebe- und Armierungsspachtel auch maschinell in senkrechten Wülsten von ca. 5 cm Breite und 1,5 bis 2 cm Dicke auf die Wand gespritzt werden (Abb. 5).

3 b) Sockelabschluss ohne Profile (hohe Dämmstoffdicken): Hierzu wird ein weber.therm Eckschutzwinkel mit Klebe- und Armie rungsspachtel an der Wand befestigt, in den später die Dämmplatten geklebt werden (Abb. 2). An der vorderen Dämmstoffkante wird ein weber.therm Eckschutzwinkel oder weber.therm Tropfkantenprofil auf die Dämmplatten aufgebracht, so dass die Dämmplatten U förmig umfasst werden.

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weber.therm freestyle WDVS

Fassade / Wand

weber.therm freestyle WDVS

Der Abstand der Mörtelwülste darf 10 cm nicht übersteigen und es müssen mindestens 50% des Untergrundes mit Kleber bedeckt sein. Alternativ kann die Klebespachtel auch vollflächig aufgespritzt und mit der Zahnspachtel (10 x 10 mm) aufgekämmt werden. Die Dämmplatten werden sofort danach (max. 10 Minuten nach dem Anspritzen des Klebemörtels, je nach Witterung und Untergrund auch weniger) in die Klebe- und Armierungsspachtel unter schiebenden Bewegungen eingebettet (Abb. 6). Die Dämmplatten sind von unten nach oben, plan und eben, aneinander gestoßen und voll auf Fuge im Verband zu verlegen (Abb. 8). Klebespachtel darf keinesfalls in die Fugen zwischen den Dämmplatten gelangen. Es sind nur ganze Platten zu versetzen. Pass-Stücke > 15 cm des gleichen Dämmstoffes dürfen nur in der Fläche und nicht an Kanten eingesetzt werden. An Gebäudekanten dürfen nur ganze und halbe Dämmplatten verzahnt verlegt werden (Abb. 9). Mit Dämmplattenstößen nicht in die Leibungskanten von Wandöffnungen übergehen (Abb. 10). Anschlüsse an Fenster, Türen, Rolladenkästen, Fensterbänken,... sind mit geeigneten weber.therm An- und Abschlussprofilen auszuführen. Die Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. Auch bei exakter Arbeitsweise sind Fehlstellen und Fugen nicht immer zu vermeiden, die aber mit dem gleichen Dämmstoff verschlossen werden müssen (Abb. 11). Kleinere Lücken können mit Füllschaum ausgeschäumt werden. Dübeln Nach ausreichender Erhärtung des Klebers (ca. 3 Tage) kann mit dem Dübeln begonnen werden (Abb. 12). Die Auswahl der Dübel und die Dübelanzahl erfolgt untergrundabhängig und ist abhängig von der Lage und Höhe des Gebäudes. Beachten Sie die ÖNORM B 6410. Die Dübel sind auf festen Sitz zu prüfen. Gestauchte oder nicht fest sitzende Dübel müssen erneuert werden.

Eckausbildung und Profile An den Gebäude- und Fensterecken werden weber.therm Gewebeeckwinkel mit dem Klebe- und Armierungsmörtel versetzt. (Abb. 13 + 14). Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen ist eine Diagonalarmierung (mind. 20 x 40 cm) vor Aufbringung der Flächenarmierung anzubringen (Abb. 15). Anschlüsse an Türen und Fenster sind mit entsprechenden weber.therm An- und Abschlussprofilen herzustellen (Abb. 16). Armieren Die verklebten Dämmplatten müssen vor Feuchtigkeitseinwirkung und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl angemischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Falls erforderlich Aufziehen einer Ausgleichsschichte. Nach Erhärten der Ausgleichsschichte Aufziehen der Armierungsschichte in einer Stärke von mind. 5 mm (Abb. 17). weber.therm Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit dem Glättbrett oder der Traufel faltenfrei im äußeren Drittel, einbetten (Abb. 18). Beim Aufbringen von weber.min freestyle KP - Kratzputz und weber.min freestyle RIP - Rindenputz als Endbeschichtung horizontal aufkämmen. Es ist darauf zu achten, dass das Textilglasgittergewebe nicht frei liegt. weber.therm Textilglasgittergewebe ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Bei Kanten und Ecken ist das weber.therm Textilglasgittergewebe 20 cm herumzuführen. Bei Verwendung von Kantenschutzprofilen mit aufkaschiertem Textilglasgittergewebe und Gewebeeckwinkel ist der Anschluss der Flächenarmierung mit einer Über lappung von mind. 10 cm auszu führen (Abb. 19).

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Platten kleben Die weber.therm Perimeter-Dämmplatte wird mit dem Systemkleber oder (bei vorhandener bituminöser Bauwerksabdichtung im Sockelbereich) mit weber.tec Superflex D2/D24 mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt. weber.tec Superflex D2/D24 ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mind. 40 % der Fläche mit dem Untergrund verbunden ist. Oberhalb der Gebäudeoberkante sind Sockel- bzw. Perimeterdämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit Systemdübel zu verdübeln. Bitte beachten, dass die Verdübelung nicht durch die vorhandene Bauwerksabdichtung erfolgt. Das Verdübeln soll mit Schraubdübel bereits vor Abbinden des Klebers erfolgen (im nassen Zustand), um ein Abrutschen zu verhindern.

Variante a

Variante b 10 - 20 cm 1 2 3 4 5 6

Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

Armieren Nach Erhärtung des Klebers wird eine Armierungsschicht mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel wie zuvor beschrieben hergestellt. Die Armierungsschicht wird bei Variante b) bis etwa 30 cm unter die erwartete Geländeoberkante bzw. bei Variante a) bis auf den Untergrund gezogen.

Oberputz Als Endbeschichtung kann am nächsten Tag eine Schicht weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel aufgebracht werden. Nach Erhärtung der Armierungsschicht Aufbringen des Oberputzes.

10 - 20 cm

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Sockeldämmplatte 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Sockelbereich mind. 30 cm

7 8

5 cm 11 Übergangsbereich

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Voraussetzungen:

● Das WDVS übernimmt grundsätzlich keine Abdichtungsfunktion. ● Die nach ÖNORM erforderlichen vertikalen und horizontalen Gebäudeabdichtungen müssen vorhanden sein.

● Niederschlagswasser muss durch konstruktive Maßnahmen von der Fassade weggeleitet werden (z.B. Kiesbett oder kapillarbrechende Schicht). Pflaster und Plattenbeläge sind mit Gefälle vom Gebäude weg und mit einer Trennung vom Gebäude herzustellen.

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Fassade / Wand

Stabilere Ausführung: Falls eine erhöhte mechanische Belastung erwartet wird, kann nach ausreichender Erhärtung der ersten Armierungsschicht eine weitere Armierungsschicht aufgebracht werden. Alternativ können vor Herstellung der Armierungsschicht mineralische Bauplatten auf die Perimeter-Dämmplatten angebracht werden.

Perimeterdämmung

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weber.therm freestyle WDVS

Oberputze Nach vollkommener Austrocknung und Erhärtung von weber.therm family grob Klebespachtel auftragen des Kratzputzes. weber.min freestyle KP Kratzputz nur mit reinem Wasser (40 kg Sack ca. 9 l/ Sack) in der Mischmaschine anmischen. Immer mehrere Säcke gleichzeitg mischen und mehrere Mischen in einen Mörteltrog fließen lassen. Das Auftragen erfolgt 20 durch scharfes Anwerfen mit der Kelle, mit einer Latte abziehen und anschließend glätten. Es ist so viel aufzutragen, daß nach dem Kratzen eine Schichtdicke von ca. 8 mm verbleibt. Der richtige Zeitpunkt des Kratzens kann durch eine Probe mit der Kratzbürste festgestellt werden. Das Kratzen erfolgt unter leichtem Druck mit der Kratzbürste. Es dürfen keine ungekratzten Stellen zurückbleiben. Die gekratzte Fläche ist mit der Ziehschiene zu überarbeiten und danach mit einem weichen Besen abzukehren (Abb. 20). Sockel- und Perimeterdämmung Aufgrund der höheren mechanischen und feuchtebedingten Belastungen muss der gedämmte Sockel- und Perimeterbereich mit anderen Materialien ausgebildet werden, die diesen Ansprüchen dauerhaft genügen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sockelbzw. Perimetergestaltung a) Sockel gering ins Erdreich einbindend (Abb. 21) b) Sockeldämmung wird als Perimeterdämmung weitergeführt (Abb. 22).

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Perimeterdämmplatte Express 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 Feuchteschutz 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Anstelle eines Dünnschichtputzes kann nach vorheriger Grundierung mit weber.prim Putzgrund weber.pas marmolit aufgebracht werden. Im erdberührten Bereich muss nach Durchtrocknung der Sockelbeschichtung weber.tec Superflex D2/D24 aufgebracht werden. Als Schutz gegen Beschädigung beim Anfüllen des Erdreiches ist z.B. eine Noppenfolie oder eine Dränageplatte anzuordnen. Im übrigen gelten für die Ausführungen aller Putze die Angaben der ÖNORMEN, die Verarbeitungsrichtlinien und unsere Produktdatenblätter.

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weber.therm prestige WDVS

weber.therm prestige WDVS

Nicht brennbares WDVS mit MW-Dämmplatte oder MW-Lamellendämmplatte

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: ● Das weber.therm prestige Wärmedämm-Verbundsystem ist ein außenseitig anzubringendes Wärmedämm-Verbundsystem mit weber.therm Dämmplatten λ 0,034 aus Mineralwolle. ● Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung von alten und neuen Wänden und/oder Untersichten sowie zum sommerlichen Wärmeschutz. ● Es eignet sich speziell für die Fassadendämmung von Gebäuden, bei denen die Nichtbrennbarkeit gefordert ist. ● Das System kann ebenfalls zur Sanierung von schadhaften und gerissenen Neu- und Altfassaden eingesetzt werden. ● Als Untergrund eignen sich Beton und Mauerwerk.

Anwendung • nicht brennbare Wärmedämmung • mineralische Wärmedämung von Alt- und Neubauten • MWPT-Dämmplatte λ 0,034

Vorteile • hoch diffusionsoffenes, mineralisches WDV-System • höchste Baustoffklasse - A1, nicht brennbar

Nachweise: ● Das weber.therm prestige Wärmedämm-Verbundsystem ist systemgeprüft und zugelassen gemäß ETAG 004. ● Die Zulassung gilt nur für das komplette System. Es dürfen keine Systembestandteile eigenmächtig ausgetauscht oder ersetzt werden. Bei der Verwendung systemfremder Bestandteile erlischt die Gewährleistung und die Zulassung.

• bietet besten Brand- und Schallschutz

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm family grob 4,5 - 5,5 kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 6 St./m2* • Armieren: weber.therm family grob 4,5 - 5,5 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter 1,1 m2/m2 • Grundierung: weber.prim Putzgrund 0,2 kg/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ● ●

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weber.therm MW-PT Dämmplatte λ 0,034 weber.therm family grob BlueComfort KS weber.therm Textilglasgittergewebe weber.therm Dübel weber.prim Putzgrund weber.pas Dünnschichtputze

Verarbeitung: Bauliche Voraussetzungen Folgende bauliche Voraussetzungen müssen vor der Anbringung des WDV-Systems erfüllt sein: ● Der Untergrund muss bewegungsfrei, schwindungsfrei, tragfähig, trocken und eben sein. Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt, Betonflächen von Trennmitteln befreit und evtl. dampfgestrahlt werden. ● Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der ÖNORM DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen. ● Der Auftragnehmer sollte insbesondere dann Bedenken anmelden, wenn - starke Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen usw. vorliegen, - größere Unebenheiten als nach ÖNORM DIN 18 202 zulässig vorhan- den sind, - eine zu hohe Baufeuchtigkeit, z.B. als Folge von feuchtigkeits spend- enden Ausbauarbeiten vorliegt. ● Horizontale Abdeckungen wie Fensterbänke, Dachabschlüsse, Brüstungsabdeckungen usw. müssen vor Arbeitsbeginn vorhanden sein.


Verarbeitung: weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. Unabhängig hiervon sind alle ca. 30 Meter vertikale Bewegungsfugen anzuordnen. Die Art der Fugenausbildung ist gesondert nach den örtlichen Erfordernissen deckungsgleich vorzusehen. Vorarbeiten

● Vorstehende Beton- und Mörtelreste müssen entfernt werden. ● Differenzen von ± 10 mm können beim Verkleben ausgeglichen werden.

● Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit der Kle-

bespachtel oder dem Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund ausge- glichen werden. Alternativ kann auch weber.dur ZementReiber einge- setzt werden. Die Ausgleichsschicht muss eine Standzeit von minde- stens 1 Woche vor dem Verkleben der Dämmplatten haben. ● Altputz ist sorgfältig auf Hohlstellen zu prüfen, evtl. hohl und lose liegender Putz ist zu entfernen. Die entsprechenden Stellen sind mit Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund bzw. weber.dur ZementReiber auszugleichen (Putzgrund und Altputz vorher säubern, ggf. vornässen). ● Flächen mit tragfähigem, fest anhaftendem Anstrich bzw. mit Kunst- harzputzen müssen vor dem Verkleben der Dämmplatten sorgfältig gereinigt werden und trocken sein. Empfehlenswert ist bei Kunstharzputzen/-anstrichen eine Prüfung auf Tragfähigkeit bzw. Verseifungsbeständigkeit. Sockelabschluss Für den Sockelabschluss stehen zwei Varianten zur Verfügung: a) Ein zur Plattenstärke passendes Sockelprofil in Trogform wird mit Profil-Dübeln weber.therm (3 Stück pro Laufmeter) angebracht (Abb. 1) und mit Sockelverbindern montiert. Ein vorkomprimiertes weber.therm Fugendichtband anbringen, welches insbesonders bei unebenen Untergründen not- wendig ist, um einen dichten, unteren Abschluss zu gewährlei sten. Die Sockelschienen dürfen nicht pressgestoßen werden (Wärmedehnung!).

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Die Platten müssen vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt und ehestmöglich beschichtet werden. Durchnässte oder schadhafte Platten dürfen nicht eingebaut werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist (Abb. 3). Die Klebe- und Armierungsspachtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. Für das Aufbringen der Klebespachtel auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole z.B. PFT oder Putzmeister eingesetzt werden. Verkleben der Dämmplatten mit Randwulst-Punkt-Methode (Abb. 4). Am Rand der Platte wird umlaufend ein ca. 5 cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte werden mind. drei ca. 15 cm große Punkte aufgetragen. Die Menge des aufgeragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranzen und der Schichtdicke des Klebers die erforderliche Kontaktfläche (mind. 40 %) erreicht wird. Bei Verwendung der weber.therm Mineralwolle-Lamelle wird der Klebe- und Armierungsmörtel vollflächig auf die Lamellen aufgebracht (Abb. 5).

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Fassade / Wand

● Bewegungsfugen des Baukörpers müssen im gesamten Aufbau des

weber.therm prestige WDVS

Kleben der Dämmplatten

Zur rationelleren Verarbeitung kann die Klebe- und Armierungsspachtel auch maschinell in senkrechten Wülsten von ca. 5 cm Breite und 1,5 bis 2 cm Dicke auf die Wand gespritzt werden (Abb. 5).

3 b) Sockelabschluss ohne Profile (hohe Dämmstoffdicken): Hierzu wird ein weber.therm Eckschutzwinkel mit Klebe- und Armie rungsspachtel an der Wand befestigt, in den später die Dämmplatten geklebt werden (Abb. 2). An der vorderen Dämmstoffkante wird ein weber.therm Eckschutzwinkel oder weber.therm Tropfkantenprofil auf die Dämmplatten aufgebracht, so dass die Dämmplatten U förmig umfasst werden.

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weber.therm prestige WDVS

Fassade / Wand

weber.therm prestige WDVS

Der Abstand der Mörtelwülste darf 10 cm nicht übersteigen und es müssen mindestens 50% des Untergrundes mit Kleber bedeckt sein. Alternativ kann die Klebespachtel auch vollflächig aufgespritzt und mit der Zahnspachtel (10 x 10 mm) aufgekämmt werden. Die Dämmplatten werden sofort danach (max. 10 Minuten nach dem Anspritzen des Klebemörtels, je nach Witterung und Untergrund auch weniger) in die Klebe- und Armierungsspachtel unter schiebenden Bewegungen eingebettet (Abb. 6). Die Dämmplatten sind von unten nach oben, plan und eben, aneinander gestoßen und voll auf Fuge im Verband zu verlegen (Abb. 8). Klebespachtel darf keinesfalls in die Fugen zwischen den Dämmplatten gelangen. Es sind nur ganze Platten zu versetzen. Pass-Stücke > 15 cm des gleichen Dämmstoffes dürfen nur in der Fläche und nicht an Kanten eingesetzt werden. An Gebäudekanten dürfen nur ganze und halbe Dämmplatten verzahnt verlegt werden (Abb. 9). Mit Dämmplattenstößen nicht in die Leibungskanten von Wandöffnungen übergehen (Abb. 10). Anschlüsse an Fenster, Türen, Rolladenkästen, Fensterbänken,... sind mit geeigneten weber.therm An- und Abschlussprofilen auszuführen. Die Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. Auch bei exakter Arbeitsweise sind Fehlstellen und Fugen nicht immer zu vermeiden, die aber mit dem gleichen Dämmstoff verschlossen werden müssen (Abb. 11). Kleinere Lücken können mit Füllschaum ausgeschäumt werden.

Nach ausreichender Erhärtung des Klebers (ca. 3 Tage) kann mit dem Dübeln begonnen werden (Abb. 12). Die Auswahl der Dübel und die Dübelanzahl erfolgt untergrundabhängig und ist abhängig von der Lage und Höhe des Gebäudes. Beachten Sie die ÖNORM B 6410. Die Dübel sind auf festen Sitz zu prüfen. Gestauchte oder nicht fest sitzende Dübel müssen erneuert werden.

Eckausbildung und Profile An den Gebäude- und Fensterecken werden weber.therm Gewebeeckwinkel mit dem Klebe- und Armierungsmörtel versetzt. (Abb. 13 + 14). Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen ist eine Diagonalarmierung (mind. 20 x 40 cm) vor Aufbringung der Flächenarmierung anzubringen (Abb. 15). Anschlüsse an Türen und Fenster sind mit entsprechenden weber.therm An- und Abschlussprofilen herzustellen (Abb. 16). Armieren Die verklebten Dämmplatten müssen vor Feuchtigkeitseinwirkung und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl angemischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Falls erforderlich Aufziehen einer Ausgleichsschichte. Nach Erhärten der Ausgleichsschichte Aufziehen der Armierungsschichte in einer Stärke von mind. 5 mm (Abb. 17). weber.therm Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit dem Glättbrett oder der Traufel faltenfrei, äußeres Drittel, einbetten (Abb. 18) und weber.therm Textilglasgittergewebe ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Bei Kanten und Ecken ist das weber.therm Textilglasgittergewebe 20 cm herumzuführen. Bei Verwendung von Kantenschutzprofilen mit aufkaschiertem Textil- glasgittergewebe und Gewebeeck winkel ist der Anschluss der Flächenarmierung mit einer Über lappung von mind. 10 cm auszu führen (Abb. 19).

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Armieren Nach Erhärtung des Klebers wird eine Armierungsschicht mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel wie zuvor beschrieben hergestellt. Die Armierungsschicht wird bei Variante b) bis etwa 30 cm unter die erwartete Geländeoberkante bzw. bei Variante a) bis auf den Untergrund gezogen. Stabilere Ausführung: Falls eine erhöhte mechanische Belastung erwartet wird, kann nach ausreichender Erhärtung der ersten Armierungsschicht eine weitere Armierungsschicht aufgebracht werden. Alternativ können vor Herstellung der Armierungsschicht mineralische Bauplatten auf die Perimeter-Dämmplatten angebracht werden. Oberputz Als Endbeschichtung kann am nächsten Tag eine Schicht weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel aufgebracht werden. Nach Erhärtung der Armierungsschicht Aufbringen von z.B. weber.prim Putzgrund mit weber. pas topdry AquaBalance in gewünschter Körnung, Struktur und Farbe.

Variante b

Variante a 10 - 20 cm 1 2 3 4 5 6

Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

10 - 20 cm

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Sockeldämmplatte 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

Perimeterdämmung

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weber.therm prestige WDVS

Bei mehrfärbiger Ausführung, z. B. Faschenbereiche, ist es erforderlich, dass jene Stellen, an denen die Farben zusammenstoßen, mit Fassadenklebeband abgeklebt werden. Aufbringen des ersten Farbtons und sofortiges Entfernen des Klebebandes nach dem Auftragen. Am nächsten Tag werden die Ränder des ersten Farbtones abgeklebt und der nächste Farbton aufgebracht. Auf Verschmutzung ist zu achten. Sockel- und Perimeterdämmung Aufgrund der höheren mechanischen und feuchtebedingten Belastungen muss der gedämmte Sockel- und Perimeterbereich mit anderen Materialien ausgebildet werden, die diesen Ansprüchen dauerhaft genügen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sockelbzw. Perimetergestaltung a) Sockel gering ins Erdreich einbindend (Abb. 21) b) Sockeldämmung wird als Perimeterdämmung weitergeführt (Abb. 22).

Platten kleben Die weber.therm Perimeter-Dämmplatte wird mit dem Systemkleber oder (bei vorhandener bituminöser Bauwerksabdichtung im Sockelbereich) mit weber.tec Superflex D2/D24 mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt. weber.tec Superflex D2/D24 ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mind. 40 % der Fläche mit dem Untergrund verbunden ist. Oberhalb der Gebäudeoberkante sind Sockel- bzw. Perimeterdämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit Systemdübel zu verdübeln. Bitte beachten, dass die Verdübelung nicht durch die vorhandene Bauwerksabdichtung erfolgt. Das Verdübeln soll mit Schraubdübel bereits vor Abbinden des Klebers erfolgen (im nassen Zustand), um ein Abrutschen zu verhindern.

Fassade / Wand

Oberputze Vor dem Auftragen des Oberputzes muss die Armierungsschichte vollkommen ausgetrocknet sein ( je nach Witterungsbedingungen ca. 7 Tage). weber.prim Putzgrund eingefärbt gut aufrühren und den Putzgrund einmal satt grundieren. Nach ca. 24 stündiger Trocknung weber.pas Dünnschichtputz mit dem Glättbrett in Kornstärke auf20 tragen und sofort rund verreiben (Abb. 20). Es ist darauf zu achten, dass immer gleichartige Reibbretter verwendet werden und nass in nass gerieben wird, um Stossstellen zu vermeiden. Eine raue Struktur kann mit dem Korkreibbrett erzielt werden.

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Voraussetzungen:

● Das WDVS übernimmt grundsätzlich keine Abdichtungsfunktion. ● Die nach ÖNORM erforderlichen vertikalen und horizontalen Gebäudeabdichtungen müssen vorhanden sein.

● Niederschlagswasser muss durch konstruktive Maßnahmen von der Fassade weggeleitet werden (z.B. Kiesbett oder kapillarbrechende Schicht). Pflaster und Plattenbeläge sind mit Gefälle vom Gebäude weg und mit einer Trennung vom Gebäude herzustellen.

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1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Perimeterdämmplatte Express 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 Feuchteschutz 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Anstelle eines Dünnschichtputzes kann nach vorheriger Grundierung mit weber.prim Putzgrund weber.pas marmolit aufgebracht werden. Im erdberührten Bereich muss nach Durchtrocknung der Sockelbeschichtung weber.tec Superflex D2/D24 aufgebracht werden. Als Schutz gegen Beschädigung beim Anfüllen des Erdreiches ist z.B. eine Noppenfolie oder eine Dränageplatte anzuordnen. Im übrigen gelten für die Ausführungen aller Putze die Angaben der ÖNORMEN, die Verarbeitungsrichtlinien und unsere Produktdatenblätter.

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weber.therm clima WDVS

weber.therm clima WDVS

WDVS mit diffusionsoffener „atmungsaktiver“ EPS-F Fassadendämmplatte

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: ● Das weber.therm clima Wärmedämm-Verbundsystem ist ein außenseitig anzubringendes Wärmedämm-Verbundsystem mit diffusionsoffenen weber.therm clima Dämmplatten aus EPS-F. ● Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung von alten und neuen Wänden sowie zum sommerlichen Wärmeschutz. ● Es eignet sich speziell für die EPS-F Fassadendämmung von Ge bäuden, bei denen hohe Wasserdampfdiffusion gefordert ist. ● Das System kann ebenfalls zur Sanierung von schadhaften und gerissenen Neu- und Altfassaden eingesetzt werden. ● Als Untergrund eignen sich Beton und Mauerwerk.

Nachweise: Anwendung • innovative Dämmplatte • hohe Dämmleistung und optimale Wasserdampfdurchlässigkeit • Wärmedämmung von Alt- und Neubauten • „Atmungsaktiv“

● Das weber.therm clima Wärmedämm-Verbundsystem ist systemgeprüft und zugelassen gemäß ETAG 004. ● Die Zulassung gilt nur für das komplette System. Es dürfen keine Systembestandteile eigenmächtig ausgetauscht oder ersetzt werden. Bei der Verwendung systemfremder Bestandteile erlischt die Gewährleistung und die Zulassung.

Vorteile • hoch diffusionsoffenes, EPS-F WDV-System • hohe Dämmleistung • optimale EPS-F Wärmedämmung

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm clima 4,0 - 5,0 kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 6 St./m2* • Armieren: weber.therm clima 3,5 - 4,5 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter 1,1 m2/m2 • Grundierung: weber.prim Putzgrund 0,2 kg/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ● ●

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weber.therm clima EPS-F Dämmplatte 040, 031 weber.therm clima KS weber.therm Textilglasgittergewebe weber.therm Dübel weber.prim Putzgrund weber.pas Dünnschichtputze

Verarbeitung: Bauliche Voraussetzungen Folgende bauliche Voraussetzungen müssen vor der Anbringung des WDV-Systems erfüllt sein: ● Der Untergrund muss bewegungsfrei, schwindungsfrei, tragfähig, trocken und eben sein. Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt, Betonflächen von Trennmitteln befreit und evtl. dampfgestrahlt werden. ● Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der ÖNORM DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen. ● Der Auftragnehmer sollte insbesondere dann Bedenken anmelden, wenn - starke Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen usw. vorliegen, - größere Unebenheiten als nach ÖNORM DIN 18 202 zulässig vorhan- den sind, - eine zu hohe Baufeuchtigkeit, z.B. als Folge von feuchtigkeits spend- enden Ausbauarbeiten vorliegt. ● Horizontale Abdeckungen wie Fensterbänke, Dachabschlüsse, Brüstungsabdeckungen usw. müssen vor Arbeitsbeginn vorhanden sein.


Verarbeitung: weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. Unabhängig hiervon sind alle ca. 30 Meter vertikale Bewegungsfugen anzuordnen. Die Art der Fugenausbildung ist gesondert nach den örtlichen Erfordernissen deckungsgleich vorzusehen. Vorarbeiten

● Vorstehende Beton- und Mörtelreste müssen entfernt werden. ● Differenzen von ± 10 mm können beim Verkleben ausgeglichen werden.

● Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit der Kle-

bespachtel oder dem Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund ausge- glichen werden. Alternativ kann auch weber.dur ZementReiber einge- setzt werden. Die Ausgleichsschicht muss eine Standzeit von minde- stens 1 Woche vor dem Verkleben der Dämmplatten haben. ● Altputz ist sorgfältig auf Hohlstellen zu prüfen, evtl. hohl und lose liegender Putz ist zu entfernen. Die entsprechenden Stellen sind mit Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund bzw. weber.dur ZementReiber auszugleichen (Putzgrund und Altputz vorher säubern, ggf. vornässen). ● Flächen mit tragfähigem, fest anhaftendem Anstrich bzw. mit Kunst- harzputzen müssen vor dem Verkleben der Dämmplatten sorgfältig gereinigt werden und trocken sein. Empfehlenswert ist bei Kunstharzputzen/-anstrichen eine Prüfung auf Tragfähigkeit bzw. Verseifungsbeständigkeit. Sockelabschluss Für den Sockelabschluss stehen zwei Varianten zur Verfügung: a) Ein zur Plattenstärke passendes Sockelprofil in Trogform wird mit Profil-Dübeln weber.therm (3 Stück pro Laufmeter) angebracht (Abb. 1) und mit Sockelverbindern montiert. Ein vorkomprimiertes weber.therm Fugendichtband anbringen, welches insbesonders bei unebenen Untergründen not- wendig ist, um einen dichten, unteren Abschluss zu gewährlei sten. Die Sockelschienen dürfen nicht pressgestoßen werden (Wärmedehnung!).

Die Platten müssen vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt und ehestmöglich beschichtet werden. Bei längeren Arbeitsunterbrechungen sind die Dämmplatten durch Abdecken vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Durchnässte oder schadhafte Platten dürfen nicht eingebaut werden. Der Klebe- und Armierungsmörtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Die Klebe- und Armierungsspachtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. Für das Aufbringen der Klebespachtel auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole z.B. PFT oder Putzmeister eingesetzt werden. Verkleben der Dämmplatten mit Randwulst-Punkt-Methode (Abb. 4). Am Rand der Platte wird umlaufend ein ca. 5 cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte werden mind. drei ca. 15 cm große Punkte aufgetragen. Die Menge des aufgeragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranzen und der Schichtdicke des Klebers die erforderliche Kontaktfläche (mind. 40 %) erreicht wird.

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Fassade / Wand

● Bewegungsfugen des Baukörpers müssen im gesamten Aufbau des

weber.therm clima WDVS

Kleben der Dämmplatten

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Zur rationelleren Verarbeitung kann die Klebe- und Armierungsspachtel auch maschinell in senkrechten Wülsten von ca. 5 cm Breite und 1,5 bis 2 cm Dicke auf die Wand gespritzt werden (Abb. 5).

3 b) Sockelabschluss ohne Profile (hohe Dämmstoffdicken): Hierzu wird ein weber.therm Eckschutzwinkel mit Klebe- und Armie rungsspachtel an der Wand befestigt, in den später die Dämmplatten geklebt werden (Abb. 2). An der vorderen Dämmstoffkante wird ein weber.therm Eckschutzwinkel oder weber.therm Tropfkantenprofil auf die Dämmplatten aufgebracht, so dass die Dämmplatten U förmig umfasst werden.

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weber.therm clima WDVS

Fassade / Wand

weber.therm clima WDVS

Der Abstand der Mörtelwülste darf 10 cm nicht übersteigen und es müssen mindestens 50% des Untergrundes mit Kleber bedeckt sein. Alternativ kann die Klebespachtel auch vollflächig aufgespritzt und mit der Zahnspachtel (10 x 10 mm) aufgekämmt werden. Die Dämmplatten werden sofort danach (max. 10 Minuten nach dem Anspritzen des Klebemörtels, je nach Witterung und Untergrund auch weniger) in die Klebe- und Armierungsspachtel unter schiebenden Bewegungen eingebettet (Abb. 6).

Anschlüsse an Türen und Fenster sind mit entsprechenden weber.therm An- und Abschlussprofilen herzustellen. (Abb. 15).

Die Dämmplatten sind von unten nach oben, plan und eben, aneinander gestoßen und voll auf Fuge im Verband zu verlegen (Abb. 7). Klebespachtel darf keinesfalls in die Fugen zwischen den Dämmplatten gelangen. Es sind nur ganze Platten zu versetzen. Pass-Stücke > 15 cm des gleichen Dämmstoffes dürfen nur in der Fläche und nicht an Kanten eingesetzt werden.

Armieren Die verklebten Dämmplatten müssen vor Feuchtigkeitseinwirkung und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl angemischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Aufziehen der Armierungsschichte in einer Stärke von 3 mm (Abb. 16).

An Gebäudekanten dürfen nur ganze und halbe Dämmplatten verzahnt verlegt werden (Abb. 8). Mit Dämmplattenstößen nicht in die Leibungskanten von Wandöffnungen übergehen (Abb. 9). Anschlüsse an Fenster, Türen, Rolladenkästen, Fensterbänken,... sind mit geeigneten weber.therm An- und Abschlussprofilen auszuführen.

weber.therm Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit dem Glättbrett oder der Traufel faltenfrei, äußeres Drittel, einbetten (Abb. 17). weber.therm Textilglasgittergewebe ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Bei Kanten und Ecken ist das weber.therm Textilglasgittergewebe 20 cm herumzuführen.

Die Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. Auch bei exakter Arbeitsweise sind Fehlstellen und Fugen nicht immer zu vermeiden, die aber mit dem gleichen Dämmstoff verschlossen werden müssen (Abb. 10). Kleinere Lücken können mit Füllschaum ausgeschäumt werden.

Bei Verwendung von Kantenschutzprofilen mit aufkaschiertem Textilglasgittergewebe und Gewebeeckwinkel ist der Anschluss der Flächenarmierung mit einer Überlappung von mind. 10 cm auszuführen (Abb. 18).

Dübeln Nach ausreichender Erhärtung des Klebers (ca. 3 Tage) kann mit dem Dübeln begonnen werden (Abb. 11). Die Auswahl der Dübel und die Dübelanzahl erfolgt untergrundabhängig und ist abhängig von der Lage und Höhe des Gebäudes. Beachten Sie die ÖNORM B 6410. Die Dübel sind auf festen Sitz zu prüfen. Gestauchte oder nicht fest sitzende Dübel müssen erneuert werden.

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Eckausbildung und Profile An den Gebäude- und Fensterecken werden weber.therm Gewebeeckwinkel mit Klebe- und Armierungsspachtel versetzt. (Abb. 12 + 13). Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen ist eine Diagonalarmierung (mind. 20 x 40 cm) vor Aufbringung der Flächenarmierung anzubringen (Abb. 14).

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Armieren Nach Erhärtung des Klebers wird eine Armierungsschicht mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel wie zuvor beschrieben hergestellt. Die Armierungsschicht wird bei Variante b) bis etwa 30 cm unter die erwartete Geländeoberkante bzw. bei Variante a) bis auf den Untergrund gezogen. Stabilere Ausführung: Falls eine erhöhte mechanische Belastung erwartet wird, kann nach ausreichender Erhärtung der ersten Armierungsschicht eine weitere Armierungsschicht aufgebracht werden. Alternativ können vor Herstellung der Armierungsschicht mineralische Bauplatten auf die Perimeter-Dämmplatten angebracht werden. Oberputz Als Endbeschichtung kann am nächsten Tag eine Schicht weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel aufgebracht werden. Nach Erhärtung der Armierungsschicht Aufbringen von z.B. weber.prim Putzgrund mit weber. pas topdry AquaBalance in gewünschter Körnung, Struktur und Farbe.

Variante b

Variante a 10 - 20 cm 1 2 3 4 5 6

Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

10 - 20 cm

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Sockeldämmplatte 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

Perimeterdämmung

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weber.therm clima WDVS

Bei mehrfärbiger Ausführung, z. B. Faschenbereiche, ist es erforderlich, dass jene Stellen, an denen die Farben zusammenstoßen, mit Fassadenklebeband abgeklebt werden. Aufbringen des ersten Farbtons und sofortiges Entfernen des Klebebandes nach dem Auftragen. Am nächsten Tag werden die Ränder des ersten Farbtones abgeklebt und der nächste Farbton aufgebracht. Auf Verschmutzung ist zu achten. Sockel- und Perimeterdämmung Aufgrund der höheren mechanischen und feuchtebedingten Belastungen muss der gedämmte Sockel- und Perimeterbereich mit anderen Materialien ausgebildet werden, die diesen Ansprüchen dauerhaft genügen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sockelbzw. Perimetergestaltung a) Sockel gering ins Erdreich einbindend (Abb. 20) b) Sockeldämmung wird als Perimeterdämmung weitergeführt (Abb. 21).

Platten kleben Die weber.therm Perimeter-Dämmplatte wird mit dem Systemkleber oder (bei vorhandener bituminöser Bauwerksabdichtung im Sockelbereich) mit weber.tec Superfelx D2/D24 mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt. weber.tec Superflex D2/D24 ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mind. 40 % der Fläche mit dem Untergrund verbunden ist. Oberhalb der Gebäudeoberkante sind Sockel- bzw. Perimeterdämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit Systemdübel zu verdübeln. Bitte beachten, dass die Verdübelung nicht durch die vorhandene Bauwerksabdichtung erfolgt. Das Verdübeln soll mit Schraubdübel bereits vor Abbinden des Klebers erfolgen (im nassen Zustand), um ein Abrutschen zu verhindern.

Fassade / Wand

Oberputze Vor dem Auftragen des Oberputzes muss die Armierungsschichte vollkommen ausgetrocknet sein ( je nach Witterungsbedingungen ca. 7 Tage). weber.prim Putzgrund eingefärbt gut aufrühren und den Putzgrund einmal satt grundieren. Nach ca. 24 stündiger Trocknung weber.pas Dünnschichtputz mit dem Glättbrett in Kornstärke auf19 tragen und sofort rund verreiben (Abb. 19). Es ist darauf zu achten, dass immer gleichartige Reibbretter verwendet werden und nass in nass gerieben wird, um Stossstellen zu vermeiden. Eine raue Struktur kann mit dem Korkreibbrett erzielt werden.

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Voraussetzungen:

● Das WDVS übernimmt grundsätzlich keine Abdichtungsfunktion. ● Die nach ÖNORM erforderlichen vertikalen und horizontalen Gebäudeabdichtungen müssen vorhanden sein.

● Niederschlagswasser muss durch konstruktive Maßnahmen von der Fassade weggeleitet werden (z.B. Kiesbett oder kapillarbrechende Schicht). Pflaster und Plattenbeläge sind mit Gefälle vom Gebäude weg und mit einer Trennung vom Gebäude herzustellen.

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1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Perimeterdämmplatte Express 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 Feuchteschutz 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Anstelle eines Dünnschichtputzes kann nach vorheriger Grundierung mit weber.prim Putzgrund weber.pas marmolit aufgebracht werden. Im erdberührten Bereich muss nach Durchtrocknung der Sockelbeschichtung weber.tec Superflex D2/D24 aufgebracht werden. Als Schutz gegen Beschädigung beim Anfüllen des Erdreiches ist z.B. eine Noppenfolie oder eine Dränageplatte anzuordnen. Im übrigen gelten für die Ausführungen aller Putze die Angaben der ÖNORMEN, die Verarbeitungsrichtlinien und unsere Produktdatenblätter.

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weber.therm family WDVS

weber.therm family WDVS

WDVS mit EPS-F Fassadendämmplatte

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: ● Das weber.therm family Wärmedämm-Verbundsystem ist ein außenseitig anzubringendes Wärmedämm-Verbundsystem mit diffusionsoffenen weber.therm Dämmplatten aus EPS-F. ● Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung von alten und neuen Wänden sowie zum sommerlichen Wärmeschutz. ● Es eignet sich speziell für die EPS-F Fassadendämmung von Gebäuden, bei denen Wasserdampfdiffusion gefordert ist. ● Das System kann ebenfalls zur Sanierung von schadhaften und gerissenen Neu- und Altfassaden eingesetzt werden. ● Als Untergrund eignen sich Beton und Mauerwerk.

Nachweise: Anwendung • Standard WDVS • Wärmedämmung von Alt- und Neubauten • EPS-F Dämmplatte 040, 031

● Das weber.therm family Wärmedämm-Verbundsystem ist systemgeprüft und zugelassen gemäß ETAG 004. ● Die Zulassung gilt nur für das komplette System. Es dürfen keine Systembestandteile eigenmächtig ausgetauscht oder ersetzt werden. Bei der Verwendung systemfremder Bestandteile erlischt die Gewährleistung und die Zulassung.

Vorteile • einfaches WDV-System • kostengünstig

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm family bzw. weber.therm family grob 4,5 - 5,5kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 6 St./m2* • Armieren: weber.therm family 3,5 - 4,5 kg/m2 bzw. weber.therm family grob 4,5 - 5,5 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter 1,1 m2/m2 • Grundierung: weber.prim Putzgrund 0,2 kg/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ● ●

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weber.therm EPS-F Dämmplatte 040, 031 weber.therm family/family grob BlueComfort KS weber.therm Textilglasgittergewebe weber.therm Dübel weber.prim Putzgrund weber.pas Dünnschichtputze

Verarbeitung: Bauliche Voraussetzungen Folgende bauliche Voraussetzungen müssen vor der Anbringung des WDV-Systems erfüllt sein: ● Der Untergrund muss bewegungsfrei, schwindungsfrei, tragfähig, trocken und eben sein. Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt, Betonflächen von Trennmitteln befreit und evtl. dampfgestrahlt werden. ● Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der ÖNORM DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen. ● Der Auftragnehmer sollte insbesondere dann Bedenken anmelden, wenn - starke Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen usw. vorliegen, - größere Unebenheiten als nach ÖNORM DIN 18 202 zulässig vorhan- den sind, - eine zu hohe Baufeuchtigkeit, z.B. als Folge von feuchtigkeits spend- enden Ausbauarbeiten vorliegt. ● Horizontale Abdeckungen wie Fensterbänke, Dachabschlüsse, Brüstungsabdeckungen usw. müssen vor Arbeitsbeginn vorhanden sein.


Verarbeitung: weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. Unabhängig hiervon sind alle ca. 30 Meter vertikale Bewegungsfugen anzuordnen. Die Art der Fugenausbildung ist gesondert nach den örtlichen Erfordernissen deckungsgleich vorzusehen. Vorarbeiten

● Vorstehende Beton- und Mörtelreste müssen entfernt werden. ● Differenzen von ± 10 mm können beim Verkleben ausgeglichen werden.

● Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit der Kle-

bespachtel oder dem Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund ausge- glichen werden. Alternativ kann auch weber.dur ZementReiber einge- setzt werden. Die Ausgleichsschicht muss eine Standzeit von minde- stens 1 Woche vor dem Verkleben der Dämmplatten haben. ● Altputz ist sorgfältig auf Hohlstellen zu prüfen, evtl. hohl und lose liegender Putz ist zu entfernen. Die entsprechenden Stellen sind mit Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund bzw. weber.dur ZementReiber auszugleichen (Putzgrund und Altputz vorher säubern, ggf. vornässen). ● Flächen mit tragfähigem, fest anhaftendem Anstrich bzw. mit Kunst- harzputzen müssen vor dem Verkleben der Dämmplatten sorgfältig gereinigt werden und trocken sein. Empfehlenswert ist bei Kunstharzputzen/-anstrichen eine Prüfung auf Tragfähigkeit bzw. Verseifungsbeständigkeit. Sockelabschluss Für den Sockelabschluss stehen zwei Varianten zur Verfügung: a) Ein zur Plattenstärke passendes Sockelprofil in Trogform wird mit Profil-Dübeln weber.therm (3 Stück pro Laufmeter) angebracht (Abb. 1) und mit Sockelverbindern montiert. Ein vorkomprimiertes weber.therm Fugendichtband anbringen, welches insbesonders bei unebenen Untergründen not- wendig ist, um einen dichten, unteren Abschluss zu gewährlei sten. Die Sockelschienen dürfen nicht pressgestoßen werden (Wärmedehnung!).

Die Platten müssen vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt und ehestmöglich beschichtet werden. Bei längeren Arbeitsunterbrechungen sind die Dämmplatten durch Abdecken vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Durchnässte oder schadhafte Platten dürfen nicht eingebaut werden. Der Klebe- und Armierungsmörtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Die Klebe- und Armierungsspachtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. Für das Aufbringen der Klebespachtel auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole z.B. PFT oder Putzmeister eingesetzt werden. Verkleben der Dämmplatten mit Randwulst-Punkt-Methode (Abb. 4). Am Rand der Platte wird umlaufend ein ca. 5 cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte werden mind. drei ca. 15 cm große Punkte aufgetragen. Die Menge des aufgeragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranzen und der Schichtdicke des Klebers die erforderliche Kontaktfläche (mind. 40 %) erreicht wird.

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Fassade / Wand

● Bewegungsfugen des Baukörpers müssen im gesamten Aufbau des

weber.therm family WDVS

Kleben der Dämmplatten

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Zur rationelleren Verarbeitung kann die Klebe- und Armierungsspachtel auch maschinell in senkrechten Wülsten von ca. 5 cm Breite und 1,5 bis 2 cm Dicke auf die Wand gespritzt werden (Abb. 5).

3 b) Sockelabschluss ohne Profile (hohe Dämmstoffdicken): Hierzu wird ein weber.therm Eckschutzwinkel mit Klebe- und Armie rungsspachtel an der Wand befestigt, in den später die Dämmplatten geklebt werden (Abb. 2). An der vorderen Dämmstoffkante wird ein weber.therm Eckschutzwinkel oder weber.therm Tropfkantenprofil auf die Dämmplatten aufgebracht, so dass die Dämmplatten U förmig umfasst werden.

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weber.therm family WDVS

Fassade / Wand

weber.therm family WDVS

Der Abstand der Mörtelwülste darf 10 cm nicht übersteigen und es müssen mindestens 50% des Untergrundes mit Kleber bedeckt sein. Alternativ kann die Klebespachtel auch vollflächig aufgespritzt und mit der Zahnspachtel (10 x 10 mm) aufgekämmt werden. Die Dämmplatten werden sofort danach (max. 10 Minuten nach dem Anspritzen des Klebemörtels, je nach Witterung und Untergrund auch weniger) in die Klebe- und Armierungsspachtel unter schiebenden Bewegungen eingebettet (Abb. 6).

Anschlüsse an Türen und Fenster sind mit entsprechenden weber.therm An- und Abschlussprofilen herzustellen. (Abb. 15).

Die Dämmplatten sind von unten nach oben, plan und eben, aneinander gestoßen und voll auf Fuge im Verband zu verlegen (Abb. 6). Klebespachtel darf keinesfalls in die Fugen zwischen den Dämmplatten gelangen. Es sind nur ganze Platten zu versetzen. Pass-Stücke > 15 cm des gleichen Dämmstoffes dürfen nur in der Fläche und nicht an Kanten eingesetzt werden.

Armieren Die verklebten Dämmplatten müssen vor Feuchtigkeitseinwirkung und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Klebe- und Armierungsspachtel wird unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge mit einem Rührquirl angemischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Aufziehen der Armierungsschichte in einer Stärke von 3 mm (Abb. 16).

An Gebäudekanten dürfen nur ganze und halbe Dämmplatten verzahnt verlegt werden (Abb. 8) Mit Dämmplattenstößen nicht in die Leibungskanten von Wandöffnungen übergehen (Abb. 9). Anschlüsse an Fenster, Türen, Rolladenkästen, Fensterbänken,... sind mit geeigneten weber.therm An- und Abschlussprofilen auszuführen.

weber.therm Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit dem Glättbrett oder der Traufel faltenfrei, äußeres Drittel, einbetten (Abb. 17). weber.therm Textilglasgittergewebe ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Bei Kanten und Ecken ist das weber.therm Textilglasgittergewebe 20 cm herumzuführen.

Die Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. Auch bei exakter Arbeitsweise sind Fehlstellen und Fugen nicht immer zu vermeiden, die aber mit dem gleichen Dämmstoff verschlossen werden müssen (Abb. 10). Kleinere Lücken können mit Füllschaum ausgeschäumt werden.

Bei Verwendung von Kantenschutzprofilen mit aufkaschiertem Textilglasgittergewebe und Gewebeeckwinkel ist der Anschluss der Flächenarmierung mit einer Überlappung von mind. 10 cm auszuführen (Abb. 18).

Dübeln Nach ausreichender Erhärtung des Klebers (ca. 3 Tage) kann mit dem Dübeln begonnen werden (Abb. 12). Die Auswahl der Dübel und die Dübelanzahl erfolgt untergrundabhängig und ist abhängig von der Lage und Höhe des Gebäudes. Beachten Sie die ÖNORM B 6410. Die Dübel sind auf festen Sitz zu prüfen. Gestauchte oder nicht fest sitzende Dübel müssen erneuert werden.

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Eckausbildung und Profile An den Gebäude- und Fensterecken werden weber.therm Gewebeeckwinkel mit Klebe- und Armierungsspachtel versetzt. (Abb. 12 + 13). Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen ist eine Diagonalarmierung (mind. 20 x 40 cm) vor Aufbringung der Flächenarmierung anzubringen (Abb. 14).

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Armieren Nach Erhärtung des Klebers wird eine Armierungsschicht mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel wie zuvor beschrieben hergestellt. Die Armierungsschicht wird bei Variante b) bis etwa 30 cm unter die erwartete Geländeoberkante bzw. bei Variante a) bis auf den Untergrund gezogen. Stabilere Ausführung: Falls eine erhöhte mechanische Belastung erwartet wird, kann nach ausreichender Erhärtung der ersten Armierungsschicht eine weitere Armierungsschicht aufgebracht werden. Alternativ können vor Herstellung der Armierungsschicht mineralische Bauplatten auf die Perimeter-Dämmplatten angebracht werden. Oberputz Als Endbeschichtung kann am nächsten Tag eine Schicht weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel aufgebracht werden. Nach Erhärtung der Armierungsschicht Aufbringen von z.B. weber.prim Putzgrund mit weber. pas topdry AquaBalance in gewünschter Körnung, Struktur und Farbe.

Variante b

Variante a 10 - 20 cm 1 2 3 4 5 6

Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

10 - 20 cm

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Sockeldämmplatte 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

Perimeterdämmung

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weber.therm family WDVS

Bei mehrfärbiger Ausführung, z. B. Faschenbereiche, ist es erforderlich, dass jene Stellen, an denen die Farben zusammenstoßen, mit Fassadenklebeband abgeklebt werden. Aufbringen des ersten Farbtons und sofortiges Entfernen des Klebebandes nach dem Auftragen. Am nächsten Tag werden die Ränder des ersten Farbtones abgeklebt und der nächste Farbton aufgebracht. Auf Verschmutzung ist zu achten. Sockel- und Perimeterdämmung Aufgrund der höheren mechanischen und feuchtebedingten Belastungen muss der gedämmte Sockel- und Perimeterbereich mit anderen Materialien ausgebildet werden, die diesen Ansprüchen dauerhaft genügen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sockelbzw. Perimetergestaltung a) Sockel gering ins Erdreich einbindend (Abb. 20) b) Sockeldämmung wird als Perimeterdämmung weitergeführt (Abb. 21).

Platten kleben Die weber.therm Perimeter-Dämmplatte wird mit dem Systemkleber oder (bei vorhandener bituminöser Bauwerksabdichtung im Sockelbereich) mit weber.tec Superflex D2/D24 mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt. weber.tec Superflex D2/D24 ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mind. 40 % der Fläche mit dem Untergrund verbunden ist. Oberhalb der Gebäudeoberkante sind Sockel- bzw. Perimeterdämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit Systemdübel zu verdübeln. Bitte beachten, dass die Verdübelung nicht durch die vorhandene Bauwerksabdichtung erfolgt. Das Verdübeln soll mit Schraubdübel bereits vor Abbinden des Klebers erfolgen (im nassen Zustand), um ein Abrutschen zu verhindern.

Fassade / Wand

Oberputze Vor dem Auftragen des Oberputzes muss die Armierungsschichte vollkommen ausgetrocknet sein ( je nach Witterungsbedingungen ca. 7 Tage). weber.prim Putzgrund eingefärbt gut aufrühren und den Putzgrund einmal satt grundieren. Nach ca. 24 stündiger Trocknung weber.pas Dünnschichtputz mit dem Glättbrett in Kornstärke auf19 tragen und sofort rund verreiben (Abb. 19). Es ist darauf zu achten, dass immer gleichartige Reibbretter verwendet werden und nass in nass gerieben wird, um Stossstellen zu vermeiden. Eine raue Struktur kann mit dem Korkreibbrett erzielt werden.

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Voraussetzungen:

● Das WDVS übernimmt grundsätzlich keine Abdichtungsfunktion. ● Die nach ÖNORM erforderlichen vertikalen und horizontalen Gebäudeabdichtungen müssen vorhanden sein.

● Niederschlagswasser muss durch konstruktive Maßnahmen von der Fassade weggeleitet werden (z.B. Kiesbett oder kapillarbrechende Schicht). Pflaster und Plattenbeläge sind mit Gefälle vom Gebäude weg und mit einer Trennung vom Gebäude herzustellen.

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1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Perimeterdämmplatte Express 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 Feuchteschutz 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Anstelle eines Dünnschichtputzes kann nach vorheriger Grundierung mit weber.prim Putzgrund weber.pas marmolit aufgebracht werden. Im erdberührten Bereich muss nach Durchtrocknung der Sockelbeschichtung weber.tec Superflex D2/D24 aufgebracht werden. Als Schutz gegen Beschädigung beim Anfüllen des Erdreiches ist z.B. eine Noppenfolie oder eine Dränageplatte anzuordnen. Im übrigen gelten für die Ausführungen aller Putze die Angaben der ÖNORMEN, die Verarbeitungsrichtlinien und unsere Produktdatenblätter.

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weber.therm flex WDVS

weber.therm flex WDVS

WDVS speziell für Holzuntergründe mit EPS-F Fassadendämmplatte

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: ● Das weber.therm flex Wärmedämm-Verbundsystem ist ein außenseitig anzubringendes Wärmedämm-Verbundsystem mit Dämmplatten aus EPS-F. ● Es dient zur Verbesserung der Wärmedämmung von alten und neuen Wänden sowie zum sommerlichen Wärmeschutz. ● Es eignet sich speziell für Fassadendämmung von Gebäuden mit Holzuntergründen ● Das System kann ebenfalls zur Sanierung von schadhaften und gerissenen Neu- und Altfassaden eingesetzt werden. ● Als Untergrund eignen sich Holz sowie auch Beton und Mauerwerk.

Nachweise: Anwendung • speziell für Holzuntergründe • flexible Wärmedämmung • z.B. für Dachgaupen mit Holzuntergründen

● Das weber.therm flex Wärmedämm-Verbundsystem ist systemgeprüft und zugelassen gemäß ETAG 004. ● Die Zulassung gilt nur für das komplette System. Es dürfen keine Systembestandteile eigenmächtig ausgetauscht oder ersetzt werden. Bei der Verwendung systemfremder Bestandteile erlischt die Gewährleistung und die Zulassung.

Vorteile • zementfreier Kleber • zementfreie Armierungsschicht • flexibel

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm Dispersionskleber zementfrei ca. 4,0 kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 6 St./m2* • Armieren: weber.therm Armierungsspachtel zementfrei ca. 4,0 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter 1,1 m2/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ● ● ●

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weber.therm EPS-F Dämmplatte 040, 031 weber.therm Armierungsspachtel zementfrei weber.therm Dispersionskleber zementfrei weber.therm Textilglasgittergewebe weber.therm Dübel weber.pas Silikonharzputz weber.pas Kunstharzputz

Verarbeitung: Bauliche Voraussetzungen Folgende bauliche Voraussetzungen müssen vor der Anbringung des WDV-Systems erfüllt sein: ● Der Untergrund muss bewegungsfrei, schwindungsfrei, tragfähig, trocken und eben sein. Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt, Betonflächen von Trennmitteln befreit und evtl. dampfgestrahlt werden. ● Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der ÖNORM DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen. ● Der Auftragnehmer sollte insbesondere dann Bedenken anmelden, wenn - starke Verunreinigungen, Ausblühungen, zu glatte Flächen usw. vorliegen, - größere Unebenheiten als nach ÖNORM DIN 18 202 zulässig vorhan- den sind, - eine zu hohe Baufeuchtigkeit, z.B. als Folge von feuchtigkeits spend- enden Ausbauarbeiten vorliegt. ● Horizontale Abdeckungen wie Fensterbänke, Dachabschlüsse, Brüstungsabdeckungen usw. müssen vor Arbeitsbeginn vorhanden sein.


● Bewegungsfugen des Baukörpers müssen im gesamten Aufbau des

Die Platten müssen vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Durchnässte oder schadhafte Platten dürfen nicht eingebaut werden. weber.therm Dispersionskleber zementfrei ist verarbeitungsfertig. Vor dem Aufbringen mit einem Rührquirl gut durchmischen.

Vorarbeiten

Vollflächiges Aufbringen des weber.therm Dispersionsklebers mit der Zahnspachtel auf die Dämmplatte (Abb. 2). Die Menge des aufgetragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranzen und der Schichtdicke des Klebers eine vollflächige Verklebung erreicht wird.

weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. Unabhängig hiervon sind alle ca. 30 Meter vertikale Bewegungsfugen anzuordnen. Die Art der Fugenausbildung ist gesondert nach den örtlichen Erfordernissen deckungsgleich vorzusehen.

● Vorstehende Beton- und Mörtelreste müssen entfernt werden. ● Differenzen von ± 10 mm können beim Verkleben ausgeglichen werden.

● Unebenheiten von mehr als 10 mm müssen vorher mit der Kle-

bespachtel oder dem Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund ausge- glichen werden. Alternativ kann auch weber.dur ZementReiber einge- setzt werden. Die Ausgleichsschicht muss eine Standzeit von minde- stens 1 Woche vor dem Verkleben der Dämmplatten haben. ● Altputz ist sorgfältig auf Hohlstellen zu prüfen, evtl. hohl und lose liegender Putz ist zu entfernen. Die entsprechenden Stellen sind mit Leicht-Unterputz weber.dur Leichtgrund bzw. weber.dur ZementReiber auszugleichen (Putzgrund und Altputz vorher säubern, ggf. vornässen). ● Flächen mit tragfähigem, fest anhaftendem Anstrich bzw. mit Kunst- harzputzen müssen vor dem Verkleben der Dämmplatten sorgfältig gereinigt werden und trocken sein. Empfehlenswert ist bei Kunstharzputzen/-anstrichen eine Prüfung auf Tragfähigkeit bzw. Verseifungsbeständigkeit. Sockelabschluss Ein zur Plattenstärke passendes Sockelprofil in Trogform wird mit Profil-Dübeln weber.therm (3 Stück pro Laufmeter) angebracht (Abb. 1) und mit Sockelverbindern montiert. Ein vorkomprimiertes weber.therm Fugendichtband anbringen, welches insbesonders bei unebenen Untergründen notwendig ist, um einen dichten, unteren Abschluss zu gewährleisten. Die Sockelschienen dürfen nicht pressgestoßen werden (Wärmedehnung!).

Alternativ kann die Klebespachtel auch vollflächig aufgespritzt und mit der Zahnspachtel (10 x 10 mm) aufgekämmt werden. Die Dämmplatten werden sofort danach (max. 10 Minuten nach dem Anspritzen der Klebespachtel, je nach Witterung und Untergrund auch weniger) in die Klebe- und Armierungsspachtel unter schiebenden Bewegungen eingebettet (Abb. 3). Die Dämmplatten sind von unten nach oben, plan und eben, aneinander gestoßen und voll auf Fuge im Verband zu verlegen (Abb. 4). Klebespachtel darf keinesfalls in die Fugen zwischen den Dämmplatten gelangen. Es sind nur ganze Platten zu versetzen. Pass-Stücke > 15 cm des gleichen Dämmstoffes dürfen nur in der Fläche und nicht an Kanten eingesetzt werden. An Gebäudekanten dürfen nur ganze und halbe Dämmplatten verzahnt verlegt werden (Abb. 5) Mit Dämmplattenstöße nicht in die Leibungskanten von Wandöffnungen übergehen (Abb. 6). Anschlüsse an Fenster, Türen, Rolladenkästen, Fensterbänken,... sind mit geeigneten weber.therm An- und Abschlussprofilen auszuführen.

weber.therm flex WDVS

Kleben der Dämmplatten

Fassade / Wand

Verarbeitung:

Die Plattenstöße sind zur Vermeidung von Wärmebrücken mörtelfrei zu halten. Auch bei exakter Arbeitsweise sind Fehlstellen und Fugen nicht immer zu vermeiden, die aber mit dem gleichen Dämmstoff verschlossen werden müssen (Abb. 7). Kleinere Lücken können mit Füllschaum ausgeschäumt werden.

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weber.therm flex WDVS

weber.therm flex WDVS Dübeln Nach ausreichender Erhärtung des Klebers (ca. 3 Tage) kann mit dem Dübeln begonnen werden (Abb. 8). Die Auswahl der Dübel und die Dübelanzahl erfolgt untergrundabhängig und ist abhängig von der Lage und Höhe des Gebäudes. Beachten Sie die ÖNORM B 6410. Die Dübel sind auf festen Sitz zu prüfen. Gestauchte oder nicht fest sitzende Dübel müssen erneuert werden.

Eckausbildung und Profile An den Gebäude- und Fensterecken werden weber.therm Gewebeeckwinkel mit Klebe- und Armierungsspachtel versetzt. (Abb. 9 + 10). Zur Vermeidung von Eckrissen im Bereich von Fensterbänken, Fensterstürzen und anderen Wandöffnungen ist eine Diagonalarmierung (mind. 20 x 40 cm) vor Aufbringung der Flächenarmierung anzubringen (Abb. 11). Anschlüsse an Türen und Fenster sind mit entsprechenden weber.therm An- und Abschlussprofilen herzustellen. (Abb. 12). Armieren Die verklebten Dämmplatten müssen vor Feuchtigkeitseinwirkung und Sonneneinstrahlung geschützt werden. weber.therm Armierungsspachtel zementfrei ist verarbeitungsfertig. Vor dem Aufbringen mit einem Rührquirl gut durchmischen. Aufziehen der Armierungsschichte in einer Stärke von 3 mm (Abb. 14).

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weber.therm Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit dem Glättbrett oder der Traufel faltenfrei, äußeres Drittel, einbetten (Abb. 14). weber.therm Textilglasgittergewebe ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Bei Kanten und Ecken ist das weber.therm Textilglasgittergewebe 20 cm herumzuführen.

Fassade / Wand

Bei Verwendung von Kantenschutzprofilen mit aufkaschiertem Textilglasgittergewebe und Gewebeeckwinkel ist der Anschluss der Flächenarmierung mit einer Überlappung von mind. 10 cm auszuführen (Abb. 15).

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Sockel- und Perimeterdämmung Aufgrund der höheren mechanischen und feuchtebedingten Belastungen muss der gedämmte Sockel- und Perimeterbereich mit anderen Materialien ausgebildet werden, die diesen Ansprüchen dauerhaft genügen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Sockelbzw. Perimetergestaltung a) Sockel gering ins Erdreich einbindend (Abb. 20) b) Sockeldämmung wird als Perimeterdämmung weitergeführt (Abb. 21).

Armieren Nach Erhärtung des Klebers wird eine Armierungsschicht mit weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel hergestellt. Die Armierungsschicht wird bei Variante b) bis etwa 30 cm unter die erwartete Geländeoberkante bzw. bei Variante a) bis auf den Untergrund gezogen. Stabilere Ausführung: Falls eine erhöhte mechanische Belastung erwartet wird, kann nach ausreichender Erhärtung der ersten Armierungsschicht eine weitere Armierungsschicht aufgebracht werden. Alternativ können vor Herstellung der Armierungsschicht mineralische Bauplatten auf die Perimeter-Dämmplatten angebracht werden. Oberputz Als Endbeschichtung kann am nächsten Tag eine Schicht weber.therm Klebe- und Armierungsspachtel aufgebracht werden. Nach Erhärtung der Armierungsschicht Aufbringen von z.B. weber.prim Putzgrund mit weber.pas topdry AquaBalance in gewünschter Körnung, Struktur und Farbe.

Variante b

Variante a 10 - 20 cm 1 2 3 4 5 6

Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

10 - 20 cm

1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Sockeldämmplatte 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Sockelbereich mind. 30 cm

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5 cm 11 Übergangsbereich

Perimeterdämmung

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weber.therm flex WDVS

Bei mehrfärbiger Ausführung, z. B. Faschenbereiche, ist es erforderlich, dass jene Stellen, an denen die Farben zusammenstoßen, mit Fassadenklebeband abgeklebt werden. Aufbringen des ersten Farbtons und sofortiges Entfernen des Klebebandes nach dem Auftragen. Am nächsten Tag werden die Ränder des ersten Farbtones abgeklebt und der nächste Farbton aufgebracht. Auf Verschmutzung ist zu achten.

Platten kleben Die weber.therm Perimeter-Dämmplatte wird mit dem Systemkleber oder (bei vorhandener bituminöser Bauwerksabdichtung im Sockelbereich) mit weber.tec Superflex D2/D24 mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig verklebt. weber.tec Superflex D2/D24 ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken der Platte mind. 40 % der Fläche mit dem Untergrund verbunden ist. Oberhalb der Gebäudeoberkante sind Sockelbzw. Perimeterdämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit Systemdübel zu verdübeln. Bitte beachten, dass die Verdübelung nicht durch die vorhandene Bauwerksabdichtung erfolgt. Das Verdübeln soll mit Schraubdübel bereits vor Abbinden des Klebers erfolgen (im nassen Zustand), um ein Abrutschen zu verhindern.

Fassade / Wand

Oberputze Vor dem Auftragen des Oberputzes muss die Armierungsschichte vollkommen ausgetrocknet sein ( je nach Witterungsbedingungen ca. 7 Tage). weber.pas Dünnschichtputz mit dem Glättbrett in Kornstärke auftragen und sofort rund verreiben (Abb. 16). Es ist darauf zu achten, dass immer gleichartige Reibbretter ver16 wendet werden und nass in nass gerieben wird, um Stossstellen zu vermeiden. Eine raue Struktur kann mit dem Korkreibbrett erzielt werden.

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Voraussetzungen:

● Das WDVS übernimmt grundsätzlich keine Abdichtungsfunktion. ● Die nach ÖNORM erforderlichen vertikalen und horizontalen Gebäudeabdichtungen müssen vorhanden sein.

● Niederschlagswasser muss durch konstruktive Maßnahmen von der Fassade weggeleitet werden (z.B. Kiesbett oder kapillarbrechende Schicht). Pflaster und Plattenbeläge sind mit Gefälle vom Gebäude weg und mit einer Trennung vom Gebäude herzustellen.

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1 Fugendichtband 2 Sockelabschlussprofil 3 weber.therm Dübel 4 Oberputz, z.B. weber.pas Silikonharzputz 5 weber.therm Armierungsschicht mit Armierungsgewebe 6 weber.therm Perimeterdämmplatte Express 7 weber.tec Superflex D2/D24 8 Noppenfolie o.ä. 9 weber.tec Superflex D2/D24 Feuchteschutz 10 Vorhandene Bauwerksabdichtung 11 Gehwegplatten

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Anstelle eines Dünnschichtputzes kann nach vorheriger Grundierung mit weber.prim Putzgrund weber.pas marmolit aufgebracht werden. Im erdberührten Bereich muss nach Durchtrocknung der Sockelbeschichtung weber.tec Superflex D2/D24 aufgebracht werden. Als Schutz gegen Beschädigung beim Anfüllen des Erdreiches ist z.B. eine Noppenfolie oder eine Dränageplatte anzuordnen. Im übrigen gelten für die Ausführungen aller Putze die Angaben der ÖNORMEN, die Verarbeitungsrichtlinien und unsere Produktdatenblätter.

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weber.therm WDVS

weber.therm retec

Das patentierte, dauerhafte Sanierverfahren für bestehende Wärmedämm-Verbundsysteme

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: weber.therm retec ist ein patentiertes Verfahren zur grundlegenden und dauerhaften Sanierung insbesonders von WärmedämmVerbundsystemen mit kunstharzgebundenen Endbeschichtungen. weber.therm retec bietet erstmals eine kostengünstige Möglichkeit, alte, schadhafte Wärmedämmverbundsysteme ohne Rückbau der Altfassade in langlebige, qualitativ hochwertige und wieder funktionstüchtige Systeme umzuwandeln - mit oder ohne Zusatzdämmung.

Produktbeschreibung: Variante 1: mit Zusatzdämmung

Variante 2: ohne Zusatzdämmung

Anwendung • wirtschaftlich • sauber • schnell, einfach • kein Rückbau notwendig

Vorteile • Verbesserung der Wasserdampfdurchlässigkeit • Kombination mit mineralischen Edelputzen möglich • Zusatzdämmung möglich

Das patentierte Sanierungssystem zur grundlegenden und dauerhaften Sanierung von bestehenden Wärmedämmverbundsystemen. Systemaufbau: weber.therm retec 740 Klebe- und Armierungsmörtel: pulverförmig, zum Einbetten des weber.therm Textilglasgittergewebe grob, bei Zusatzdämmung auch zum Kleben der Fassadendämmplatten Fassadendämmplatten: weber.therm Polystyrol-Fassadendämmplatte (EPS-F) gem. EN 13163 alternativ weber.therm Mineralwolle-Dämmplatte (MW-PT) gem. EN 13162 weber.therm Textilglasgittergewebe grob: alkalibeständig und schiebefest ausgerüstet Endbeschichtung: weber.pas topdry verarbeitungsfertiger Dünnschichtputz mit weber.prim Putzgrund oder alternativ weber.min freestyle Edelputz auf Kalk-Zement Basis

Verbrauch / Ergiebigkeit • Kleben: weber.therm retec 740 ca. 5,0 - 5,5 kg/m2 • Dübel: weber.therm ca. 4 - 6 St./m2* • Armieren: weber.therm retec 740 ca. 7,5 - 8,0 kg/m2 • Gewebe: weber.therm Textilglasgitter grob 1,1 m2/m2 • Grundierung: weber.prim Putzgrund 0,2 kg/m2 • Oberputze: siehe Produktdatenblätter

* Die Dübelauswahl und Grundlagen zur Dübeltechnik siehe Seiten Dübeltechnik – Dübelmengen – Dübelschema.

SYSTEMPRODUKTE ● ● ● ● ● ● ●

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weber.therm Dämmplatten weber.therm retec 740 weber.therm Textilglasgittergewebe grob weber.therm Dübel weber.prim Putzgrund weber.pas Dünnschichtputze weber.min freestyle Edelputze

Produkteigenschaften: Mit der Sanierung der Fassade durch das weber.therm retec-Verfahren wird die volle Funktionstüchtigkeit des vorhandenen WDVS wiederhergestellt. Durch das Schlitzen der Altfassade entspannt sich die Oberfläche und nicht haftende Teile werden erkannt. Durch das Aufbringen diffusionsoffener Systemkomponenten können durchfeuchtete Konstruktionen austrocknen und daher ihre ursprüngliche Dämmwirkung wieder entfalten. Geschädigte WDV-Systeme speziell mit kunstharzgebundenen Endbeschichtungen werden dauerhaft, wirtschaftlich und sauber saniert.

Qualitätssicherung weber.therm retec unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung


Untergrundvorbereitung ● Fassadenoberfläche mit Dampfstrahlgerät reinigen. ● Anschließend wird die Fassade horizontal und vertikal mit einer Mauerfräse geschlitzt. Das Rastermaß der Schlitze richtet sich nach dem Zustand der Fassade (von 15 x 15 cm bis 30 x 30 cm). Die Schlitzbreite beträgt ca. 8 mm; die Tiefe in den Dämmstoff ca. 3 mm. ● Schutzbrille tragen. ● Durch das Schlitzen erkannte und nicht haftende Felder entfernen. ● Partiell auf dem Untergrund nicht haftende Dämmplatten ersetzen.

Verarbeitung Variante 1 - mit Zusatzdämmung Versetzen des Sockelabschlußprofiles. weber.therm retec 740 Klebe- und Armierungsmörtel auf die geschlitzte und saubere Fassaden- fläche vollflächig ca. 6 - 8 mm händisch oder maschinell aufbringen. Mit einer Zahnspachtel 10 x 10 mm aufkämmen. weber.therm Mineralwolldämmplatte unter schiebenden Bewegungen eindrücken. Die Verlegung der Dämmplatten erfolgt im fugenlosen Blockverband. Auf mörtelfreie Plattenstöße ist zu achten. Nach entsprechender Erhärtung des Klebers verdübeln der Fassadendämmplatten mit mind. 6 Stück weber.therm System-Schraubdübel pro m2 in den tragenden Untergrund. Nach Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) weber. therm retec 740 Klebeund Armierungsmörtel in einer Schichtstärke von 5 mm gleichmäßig aufziehen und weber.therm Textilglasgittergewebe grob in das obere Drittel des noch weichen Klebe- und Armierungsmörtels einbetten. Diagonalarmierungen sind an Ecken von Fenster- und Türöffnungen anzubringen. Textilglasgittergewebe grob ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Dies gilt auch bei Verwendung von Anschlußprofilen. Bei Kanten und Ecken ist das Textilglasgewebe 20 cm herumzuführen.

Für beide Varianten Nach vollkommener Austrocknung der Armierungsschicht wird mit dem gut aufgerührten, eingefärbten weber.prim Putzgrund einmal satt grundiert. Nach ca. 24 stündiger Trocknung, weber.pas topdry mit dem Glättbrett in Kornstärke auftragen und sofort verreiben. Bei Endbeschichtung mit weber.min freestyle Kratzputz muss die Armierungsschichte horizontal aufgezahnt sein, wobei darauf zu achten ist, dass das weber.therm Textilglasgittergewebe grob nicht frei liegt.

weber.therm WDVS

● Dem Putzmörtel dürfen keine Zusätze beigemischt werden. ● Während der Verarbeitung und Austrocknung darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Putzgrundes nicht unter +5° C absinken. ● Die frisch aufgebrachten Materialien sind zu schützen vor - Regen, um u.a. Ausblühungen zu vermeiden. - schnellem Feuchtigkeitsentzug, um optimale Erhärtung sicherzustellen. ● Gefäße und Werkzeuge sind unmittelbar nach Gebrauch mit Wasser zu reinigen. ● Durch die Art des Untergrundes und des Auftragens kann der Verbrauch variieren. Die exakten Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln.

Variante 2 - ohne Zusatzdämmung weber.therm retec 740 Klebe- und Armierungsmörtel auf die geschlitzte und saubere Fassadenfläche vollflächig ca. 6 - 8 mm händisch oder maschinell aufbringen. weber.therm Textilglasgitter-gewebe grob in das obere Drittel des noch weichen Klebe- und Armierungsmörtel einbetten. Verdübeln mit mind. 4 Stück weber.therm System-Schraubdübel pro m2 durch das weber.therm Textilglasgittergewebe grob in den tragenden Untergrund, wobei die Armierungsschicht noch nicht ausgetrocknet ist. Der Dübel mit der Stahlschraube ist so zu versetzen, dass das weber.therm Textilglasgitter-gewebe grob leicht eingedrückt wird. Dübelteller mit weber.therm retec 740 Klebe-und Armierungsmörtel unmittelbar nach dem Versetzen abspachteln oder leicht mit weber.therm retec 740 überziehen.

Fassade / Wand

Besondere Hinweise:

273


weber.therm plus ultra

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebe- und Armierungsspachtel für das weber.therm plus ultra WärmedämmVerbundsystem Anwendungsgebiet Mineralische Hochleistungsklebe- und Armierungsspachtel im HochleistungsWärmedämm-Verbundsystem weber.therm plus ultra.

Produktbeschreibung • weber.therm plus ultra ist ein nach ÖNORM EN 998-1 werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • mineralische Hochleistungsklebe- und Armierungsspachtel für das weber.therm plus ultra Wärmedämm- Verbundsystem • systemgeprüft

Produkteigenschaften • optimale Spannungsverteilung • stabile Armierungsschicht • speziell für Hochleistungsdämmstoffe

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 7 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 20 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5,5 kg/m2

Armieren

ca. 6,0 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.therm plus ultra 020 Dämmplatte weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance

274

• hohe Klebekraft • optimale Spannungsverteilung • ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften • hervorragend maschinengängig • für Hochleistungsdämmstoffe • zum Überziehen von tragfähigen Putzen geeignet

Verarbeitung • Die Klebespachtel wird unter Zugabe von ca. 7 Liter sauberem Wasser mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. • Die Klebespachtel kann auch mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. • Für das Aufbringen der Klebespachtel auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole z.B. PFT oder Putzmeister eingesetzt werden. • Verkleben der Dämmplatten mit Randwulst-Punkt-Methode. Am Rand der Platte wird umlaufend ein ca. 5 cm breiter Streifen und in der Mitte der Platte mind. drei ca. 15 cm große Punkte aufgetragen. Die Menge des aufgetragenen Klebers ist so zu wählen, dass unter Berücksichtigung der Untergrundtoleranz und der Schichtdicke des Klebers die erforderliche Kontaktfläche (mind. 40 %) erreicht wird. • Die Klebespachtel wird in einer Schichtdicke von mind. 5 mm aufgetragen. weber. therm Textilglasgittergewebe grob in die noch weiche Klebespachtel vollflächig, faltenfrei, im äußeren Drittel einbetten. • Diagonalarmierungen sind an den Ecken von Fenster und Türöffnungen anzubringen. weber.therm Textilglasgittergewebe grob ist mit mind. 10 cm Überlappung zu verlegen. Dies gilt auch bei Verwendung von Anschlussprofilen. Bei Kanten und Ecken ist das Textilglasgittergewebe 20 cm herumzuführen. • Nach vollkommener Austrocknung der Armierungsschichte wird mit dem gut aufgerührten, eingefärbten weber.prim Putzgrund einmal satt grundiert. Nach ca. 24stündiger Trocknung weber.pas Silikonharzputz oder weber.pas topdry AquaBalance aufbringen. • Für dickschichtige Oberputze (z.B. Edelkratzputz) ist die Armierungsschichte leicht aufzukämmen, wobei darauf zu achten ist, dass das Textilglasgitter nicht frei liegt.


weber.therm

clima

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

„Atmungsaktive“ Klebespachtel speziell abgestimmt zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilsglasgittergewebes im weber.therm WDVS Anwendungsgebiet Zum Verkleben der weber.therm clima Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm clima Wärmedämm-Verbundsystem (Schichtdicke 3 mm)

Produktbeschreibung • weber.therm clima ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften • ist diffusionsoffen • ist mineralisch • ist systemgeprüft gem. ETAG 004 • ist speziell für das weber.therm clima-Wärmedämm-Verbundsystem

Verarbeitung • Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/25 kg Sack) • Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig (mind. 40 % Klebefläche) im fugenlosen Blockverband. • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel im äußeren Dritteleingebettet. • Armierungsschichtdicke 3 mm • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für WDVS ÖNORM B6410.

Anwendungsgebiet • für das „atmungsaktive“ weber.therm clima WDVS • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 3 mm

Produkteigenschaften • pulverförmig, einfache Verarbeitung • mineralisch • diffusionsoffen, „atmungsaktiv“

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 20 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5 kg/m2

Armieren

ca. 4,5 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance weber.pas Dünnschichtputze

275


weber.therm comfort

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Komfortabel zu verarbeitende Klebespachtel zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm WDVS Anwendungsgebiet zum Verkleben von weber.therm Fassadendämmplatten und zum Einbetten des weber.therm Textilglasgittergewebes im weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem (Schichtdicke 3-5 mm)

Produktbeschreibung • weber.therm comfort ist ein werksmäßig hergestellter mineralischer Trockenmörtel .

Produkteigenschaften • ist leicht verarbeitbar • ist ergiebig • ist systemgeprüft gem. ETAG 004

Verarbeitung

Anwendungsgebiet

• Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/25 kg Sack) • Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig (mind. 40 % Klebefläche) im fugenlosen Blockverband. • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel im äußseren Drittel eingebettet. • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für WDVS ÖNORM B6410.

• für weber.therm WDVS • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm

Produkteigenschaften • pulverförmig • mit Leichtzuschlagstoffen • sehr ergiebig

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 40 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5 kg/m2

Armieren

ca. 5 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance weber.pas Dünnschichtputze

276


weber.therm

family GROB

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebespachtel zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm WDVS Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes bei weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen (Schichtdicke 3 - 5 mm) oder als Armierungsschichte bei Überspachtelungen von Fassadenflächen.

Produktbeschreibung • weber.therm family GROB BlueComfort ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften • ist systemgeprüft gem. ETAG 004

Verarbeitung • Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/25 kg Sack) • Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig (mind. 40 % Klebefläche). • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel im äußeren Drittel eingebettet. • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für WDVS ÖNORM B6410.

Anwendungsgebiet • für weber.therm WDVS • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm

Produkteigenschaften • geschmeidig in der Verarbeitung • längere Offenzeit • grobes Korn, CO2 reduziert, weniger hautirritierend

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: < 55 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 4,5 - 5,5 kg/m2

Armieren

ca. 4,5 - 5,5 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance weber.pas Dünnschichtputze

277


weber.therm family GROB

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebespachtel zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm WDVS Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilsglasgittergewebes im weber.therm family Wärmedämm-Verbundsystem (Schichtdicke 3-5 mm) oder als Armierungsschichte bei Überspachtelungen von Fassadenflächen.

Produktbeschreibung • weber.therm family GROB ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften • ist systemgeprüft gem. ETAG 004 • ist diffusionsoffen

Verarbeitung

Anwendungsgebiet

• Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/25 kg Sack) • Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig (mind. 40 % Klebefläche). • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel im äußeren Drittel eingebettet. • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für WDVS ÖNORM B6410.

• für weber.therm WDVS • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm

Produkteigenschaften • pulverförmig • grobes Korn • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 50 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5,5 kg/m2

Armieren

ca. 5,5 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance weber.pas Dünnschichtputze weber.min freestyle Edelputz

278


weber.therm

family

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebespachtel zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm family WDVS Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes bei weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen (Schichtdicke 3 mm) oder als Armierungsschichte bei Überspachtelungen von Fassadenflächen.

Produktbeschreibung • weber.therm family ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften • ist systemgeprüft gem. ETAG 004 • ist diffusionsoffen

Verarbeitung • Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/25 kg Sack) • Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig (mind. 40 % Klebefläche). • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel im äußeren Drittel eingebettet. • Armierungsschichtdicke 3 mm • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für WDVS ÖNORM B6410.

Anwendungsgebiet • für weber.therm family WDVS • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 3 mm

Produkteigenschaften • pulverförmig • einfache Verarbeitung • feines Korn

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 50 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5,5 kg/m2

Armieren

ca. 4,5 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance weber.pas Dünnschichtputze

279


weber.therm 307

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Dickschichtiger, mineralischer leichter Klebe- und Armierungsmörtel für das weber.therm Mineralschaum Innendämmsystem Anwendungsgebiet Dickschichtiger, mineralischer leichter Klebe- und Armierungsmörtel für das weber.therm Mineralschaum Innendämmsystem..

Produktbeschreibung • weber.therm 307 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach DIN EN 998-1.

Produkteigenschaften • hohe Klebkraft • ist sehr leicht zu verarbeiten • hohe Ergiebigkeit • hohe Anwendungssicherheit

Anwendungsgebiet

Verarbeitung

• für weber.therm Mineralschaum Innendämmsystem • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 5 - 8 mm

Produkteigenschaften • rein mineralisch • superleicht • filzbar

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 8 l/20 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: < 20 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,3 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 3,1 kg/m2

Armieren

ca. 4,2 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

20 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.cal 286

280

• Der Klebe- und Armierungsmörtel wird unter Zugabe der angegebenen Menge sauberen Wassers mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Der Mörtel kann auch mit allen üblichen Putzmaschinen und Silomischpumpen (z.B. EMP) verarbeitet werden. Für das Aufbringen des Klebemörtels auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole eingesetzt werden. • Kleben: Die weber.therm MD 045Fassade wird vollflächig mit Klebemörtel beschichtet. Der Mörtel ist so zu verteilen, dass eine möglichst vollflächige Verklebung erreicht wird. • Armieren: Der Mörtel wird ca. 5 bis 8 mm dick auf die Dämmplatten aufgetragen und plangezogen. Anschließend wird das weber.therm Textilglasgittergewebe grob in senkrechten oder waagerechten Bahnen mit Glätter oder Traufel faltenfrei in den Armierungsmörtel eingedrückt. Die Oberfläche planeben abziehen.


weber.therm

bianco KS GROB

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebespachtel zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm WDVS Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes bei weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen (Schichtdicke 3 - 5 mm) oder als Armierungsschichte bei Überspachtelungen von Fassadenflächen.

Produktbeschreibung • weber.therm bianco GROB KS ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften • ist systemgeprüft gem. ETAG 004 • ist diffusionsoffen • naturweiß

Verarbeitung • Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/25 kg Sack) • Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig (mind. 40 % Klebefläche). • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z.B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel im äußeren Drittel eingebettet. • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für WDVS ÖNORM B6410.

Anwendungsgebiet • für weber.therm WDVS • systemgeprüft • Armierungsschichtdicke 3 - 5 mm

Produkteigenschaften • naturweiß • einfache Verarbeitung • grobes Korn

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 50 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5,5 kg/m2

Armieren

ca. 5,5 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance weber.pas Dünnschichtputze

281


weber.therm retec

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebe- und Armierungsspachtel für das patentierte Saniersystem-Verfahren Anwendungsgebiet weber.therm retec 740 wird eingesetzt als Klebe- und Armierungsspachtel für das patentierte weber.therm retec-Verfahren (Europäisches Patent 0810338). Er dient als Ausgleichs- und Armierungsschicht bzw. bei zusätzlicher Dämmung auch als Kleber.

Produktbeschreibung • weber.therm retec 740 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel.

Produkteigenschaften • diffusionsoffen, hohe Klebekraft • speziall für das weber.therm retec Verfahren entwickelt, systemgeprüft

Verarbeitung Anwendungsgebiet • sehr gutes Fließverhalten • hohe Haftung bei geringer Vergütung • diffusionsoffen

Produkteigenschaften • speziell abgestimmt auf das weber.therm retec Verfahren • hohe Haftung auf Kunstharzputzen • optimale bauphysikalische Eigenschaften

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 10 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm² • Rohdichte [ kg/m3] : ca. 1400

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 5 kg/m2

Armieren

ca. 7 kg/m2

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

30 kg

36 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.pas Silikonharzputz weber.min freestyle KP weber.prim Putzgrund weber.pas topdry AquaBalance

282

maschinell: • Die Klebespachtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden. • Spezielle Maschinenausrüstung und ein Nachmischer werden empfohlen von Hand: • Die Klebespachtel unter Zugabe von ca. 8 l sauberem Wasser mit einem Rührquirl so lange durchmischen, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. • Die zu sanierende Oberfläche wird mit einem Dampfstrahlgerät gründlich gereinigt. Je nach Grad der Schädigung sollte die Reinigung mit mäßiger Temperatur und mäßigem Druck erfolgen. • Schachbrettartiges Schlitzen der Fassadenfläche. Das Rastermaß der Schlitzung liegt je nach Schädigung der Fassade zwischen 15 x 15 cm bis 30 x 30 cm. Schlitzbreite: ca. 8 mm. Schlitztiefe: 3 mm (in den EPS Dämmstoff) • Es kann optional eine Dämmungsaufdoppelung erfolgen. Bei Überschreitung einer Gesamtdämmstoffstärke EPS (alt & neu) von 100 mm sind Brandschutzvorkehrungen zu treffen. • Die Dämmplatten werden mit dem Klebe- und Armierungsspachtel vollflächig verklebt. Dies muss unter einer schiebenden Bewegung erfolgen. • Es können je nach Zustand der geschädigten Fassade EPS-F oder diffusionsoffene Mineralwolle-Dämmplatten zur Anwendung kommen. • Nach einer Standzeit von ca. 3 Tagen kann die Armierungsschicht aufgebracht werden. • Auf den vorbereiteten Untergrund (geschlitzte Fassade oder aufgedoppelte Dämmung) wird eine Armierungsschicht mit der Klebe- und Armierungsspachtel in einer Stärke von 6 - 8 mm aufgebracht. • Anschließend wird das Textilglasgittergewebe faltenfrei eingebettet. Die Gewebebahnen müssen an den Stößen mind. 10 cm überlappen. Das Gewebe muss im oberen Drittel liegen. Die Armierung von Öffnungen und Gebäudeecken erfolgt vergleichbar den weber.therm-Systemen. • Die Wahl der Verdübelung ist abhängig von der jeweiligen Ausführungsvariante. Bei einer Aufdoppelung mit einer weber.therm Mineralwolle-Dämmplatte oder EPS-F erfolgt die Verdübelung mit mind. 6 Schraubdübeln. Die Variante ohne Zusatzdämmung wird mit mind. 4 Dübeln durch das Armierungsgewebe ausgeführt. • Die Auswahl des geeigneten Dübeltyps erfolgt durch eine anwendungstechnische Beratung von Weber.


weber.therm

Dispersionskleber

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Zementfreier, verarbeitungsfertiger Kleber Anwendungsgebiet Zum Verkleben der Dämmplatten im weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem, speziell auf Holzuntergründen.

Produktbeschreibung • weber.therm Dispersionskleber ist ein verarbeitungsfertiger, zementfreier Dispersionskleber .

Produkteigenschaften • ist elastisch - hohe Dehnfähigkeit • ist zementfrei • ist verarbeitungsfertig • ist pastös • ist systemgeprüft gem. ETAG 004

Verarbeitung • Je nach Untergrund, Auftragsmenge, Temperatur und Luftzirkulation kann die Überarbeitungszeit ca. 0,5 bis 10 Stunden betragen. • weber.therm Dispersionskleber zementfrei durchrühren, mit gezahntem Glätthobel auf den Untergrund oder die Fassadendämmplatte vollflächig auftragen, Dämmplatten anlegen und anpressen. • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410.

Anwendungsgebiet • zum Verkleben der Dämmplatten • speziell auf Holzuntergründen

Produkteigenschaften • verarbeitungsfertig • zementfrei • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 200 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm² • Rohdichte [ kg/m3] : ca. 1700

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 4,0 kg/m2

ca. 6,2 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

283


Klebe- und Armierungsspachtel

Fassade / Wand

weber.therm Armierungsspachtel

Zementfreie, verarbeitungsfertige Spachtelmasse Anwendungsgebiet Zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm flex WärmedämmVerbundsystem und zum Überspachteln von alten Kunstharzputzen (Armierungsschichtdicke 3 mm).

Produktbeschreibung • weber.therm Armierungsspachtel ist eine verarbeitungsfertige, zementfreie Spachtelmasse.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • zum Einbetten des Textilglasgittergewebes • zum Überspachteln von alten Kunstharzputzen • Armierungsschichtdicke 3 mm

Produkteigenschaften • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 200 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm²

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 4 kg/m2

ca. 6,2 m2 /25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.pas Silikonputz weber.pas Kunstharzputz weber.therm flex WDVS

284

• ist zementfrei • ist verarbeitungsfertig • ist elastisch - hohe Dehnfähigkeit • ist pastös • ist systemgeprüft gem. ETAG 004

Verarbeitung • Die Spachtel durchrühren. • Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche die Spachtel aufziehen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Armierungsspachtel einbetten. • Armierungsschichtdicke 3 mm • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410.


weber

Haftmörtel

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Pastöser Haftmörtel Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und / oder zum Einbetten des Textilglasgittergewebes. Darüber hinaus ist weber.therm Haftmörtel zum Verkleben von Dekorprofilen anzuwenden.

Produktbeschreibung • weber.therm Haftmörtel zum Kleben von Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes.

Produkteigenschaften • ist pastös • 1 : 1 mischen mit CEM II 32,5 R

Verarbeitung • Den Mörtel 1 : 1 mit Zement CEM II 32,5 R mit einem Handrührwerk anrühren. Nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten wird der Mörtel noch einmal kurz durchgerührt und dann verarbeitet. Es dürfen keine weiteren Zusätze beigegeben werden. • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die einschlägigen Verarbeitungsnormen.

Anwendungsgebiet • zum Verkleben der Dämmplatten • zum Einbetten des Textilglasgittergewebes

Produkteigenschaften • pastös • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 65 • Rohdichte [ kg/m3] : ca. 1100

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 4,0 kg/m2

ca. 6,2 m2/25 kg

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

25 kg

24 Eimer

285


weber 2600

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Mineralischer Trockenmörtel Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und / oder Einbetten des Textilglasgittergewebes als Armierungsschicht bei Fassadenflächen.

Produktbeschreibung • weber 2600 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel .

Produkteigenschaften • mineralischer Trockenmörtel • diffusionsoffen

Verarbeitung Anwendungsgebiet • zum Verkleben von Fassadendämmplatten • zum Einbetten des Textilglasgittergewebes

Produkteigenschaften • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 65 • Rohdichte [ kg/m3] : ca. 1100

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 8 kg/m2

ca. 3,1 m2 /25 kg

Verpackungseinheiten

286

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

• Mit reinem Wasser in nicht rostendem Gefäß anrühren (ca. 6,5 l/ 25 kg Sack) • Zur besseren Vermischung kann ein elektrisches Handrührgerät eingesetzt werden. • Nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten wird die Spachtel noch einmal kurz durchgerührt und dann verarbeitet. Es dürfen keine weiteren Zusätze beigegeben werden. • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden. • Beachten Sie die Verarbeitungsnorm für Wärmedämmverbundsysteme, ÖNORM B 6410.


weber

Elastikkitt

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Dauerelastische Spachtelmasse Anwendungsgebiet Zum Ausfüllen von Setz-, Mauer- und Putzrissen, speziell zum Verkleben von Dekorplatten und Fassadendekorprofilen, auf Mauerwerk, Wärmedämmverbund Systemen, vorbehandelten Holz- und Metalluntergründen und dispersionsgestrichenen Untergründen.

Produktbeschreibung • weber Elastikkitt ist eine dauerelastische Spachtelmasse .

Produkteigenschaften • ist eine dauerelastische Spachtelmasse • haftet gut auf allen tragfähigen Untergründen • ist pastös

Verarbeitung • Bei Setz-, Mauer- und Putzrissen sind die Fugen auszukratzen und entsprechend zu grundieren. 1- bis 2-maliges Überspachteln mit weber Elastikkitt. Bei Schwund Nachspachteln erforderlich. • Bei Isolier- und Dekorplatten bzw. Dekorprofilen ist der Untergrund auf Tragfähigkeit zu prüfen und gegebenenfalls zu grundieren. Die Verklebung erfolgt vollflächig mit der Zahnspachtel bzw. im Randwulst-Punkt-Verfahren. • Unterste Temperaturgrenze bei Verarbeitung: + 5° C Umluft und Baukörper. Direkte Regeneinwirkung und Sonneneinstrahlung vermeiden.

Anwendungsgebiet • zum Ausfüllen von Setz-, Mauer- und Putzrissen • zum Verkleben von Dekorplatten

Produkteigenschaften • verarbeitungsfertig • pastös • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig.

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Eimer

7 kg

40 Eimer

287


weber.therm minus 7

Fassade / Wand

Klebe- und Armierungsspachtel

Klebespachtel zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes im weber.therm WDVS Anwendungsgebiet Zum Verkleben von Fassadendämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes bei weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen (Schichtdicke 3 mm). Speziell zum Fertigstellen von Bauvorhaben vor der Winterpause.

Produktbeschreibung • Zum Kleben der Dämmplatten und zum Einbetten des Textilglasgittergewebes in weber.therm Wärmedämm-Verbundsystemen.

Produkteigenschaften • pulverförmig • einfache Verarbeitung

Verarbeitung Anwendungsgebiet • zum Fertigstellen von Bauvorhaben vor der Winterpause • Armierungsschichtdicke 3 mm

Produkteigenschaften • pulverförmig • einfache Verarbeitung • feines Korn

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 1 Jahr lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 50 • Haftzugfestigkeit Untergrund: > 0,25 N/mm² • Rohdichte [ kg/m3] : ca. 1500

Verbrauch / Ergiebigkeit Kleben

ca. 4,5 - 5,5 kg/m2

Armieren

ca. 3,5 - 4,5 kg/m2

Verpackungseinheiten

288

Gebinde

Einheit

VPE/Palette

Sack

25 kg

48 Säcke

• Anmischen: Die Klebespachtel muss mindestens + 1°C haben. 1 Sack (25 kg) mit ca. 6 l Wasser anmischen. Das Anmachwasser muss ca. + 20°C und darf nicht mehr als +35°C haben. Das Mischen erfolgt mit dem Handmischgerät ca. 2 - 3 Minuten. Nach dem Anmischen ca. 5 Minuten rasten lassen und danach nochmals kurz durchrühren. • Kleben der Dämmplatten: Verklebung mit Randwulst-Punkt-Methode oder vollflächig. • Armierungsschicht: Nach entsprechender Vorbereitung der Dämmplattenoberfläche (z. B. Abschleifen, Abkehren) wird die Klebespachtel gleichmäßig aufgezogen und das Textilglasgittergewebe in die noch weiche Klebespachtel eingebettet. Armierungsschichtdicke 3 mm.


Resolhartschaum-, Mineralwolle & Mineral-Dämmplatten

weber.therm 020 plus ultra Resolhartschaum-Dämmplatte Rohdichte: Euroklasse:

ca. 40 kg/m³ 13501-1 C

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

Bund / Palette

20 mm

12,96 m²

27 Stück/Bund

6 Stück

30 mm

8,64 m²

18 Stück/Bund

6 Stück

40 mm

6,72 m²

15 Stück/Bund

6 Stück

50 mm

5,28 m²

12 Stück/Bund

6 Stück

60 mm

4,8 m²

10 Stück/Bund

6 Stück

70 mm

3,84 m²

8 Stück/Bund

6 Stück

80 mm

3,36 m²

7 Stück/Bund

6 Stück

90 mm

2,88 m²

6 Stück/Bund

6 Stück

100 mm

2,88 m²

6 Stück/Bund

6 Stück

120 mm

2,4 m²

5 Stück/Bund

6 Stück

140 mm

1,952 m²

4 Stück/Bund

6 Stück

160 mm

1,44 m²

3 Stück/Bund

6 Stück

180 mm

1,44 m²

3 Stück/Bund

6 Stück

200 mm

1,44 m²

3 Stück/Bund

6 Stück

Fassade / Wand

Format: 120 x 40 cm Wärmeleitfähigkeit λ: 0,021 W/mK für 15 - 44 mm Wärmeleitfähigkeit λ: 0,020 W/mK für 45 - 120 mm 0,021 W/mK > 120 mm Dickenspektrum: 20 - 200 mm Oberfläche: vlieskaschiert Oberfläche Rückseite: vlieskaschiert

weber.therm 020 plus ultra Laibung Resolhartschaum-Dämmplatte Laibung Format: 120 x 40 cm Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Oberfläche: Oberfläche Rückseite:

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 40 kg/m³ 13501-1 C

0,021 W/mK für 15 - 44 mm 20 - 30 mm vlieskaschiert vlieskaschiert

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

Bund / Palette

20 mm

14,4 m²

30 Stück/Bund

6 Stück

30 mm

9,6 m²

20 Stück/Bund

6 Stück

289


Mineralwolle & Mineral-Dämmplatten

weber.therm Mineralwolle-Dämmplatte beschichtet 034 Mineralwoll-Dämmplatte

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Oberfläche:

80 x 62,5 cm 0,034 W/mK 60 - 200 mm beschichtet

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 100 kg/m³ 13501-1 A1

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

Bund / Palette

60 mm

2,0 m²

4 Stück/Bund

10 Stück

80 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

10 Stück

100 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

8 Stück

120 mm

1,0 m²

2 Stück/Bund

10 Stück

140 mm

1,0 m²

2 Stück/Bund

16 Stück

160 mm

1,0 m²

2 Stück/Bund

12 Stück

180 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

6 Stück

200 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

6 Stück

weber.therm Mineralwolle-Dämmplatte unbeschichtet 040 Mineralwoll-Dämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Oberfläche:

290

80 x 62,5 cm 0,040 W/mK 60 - 120 mm unbeschichtet

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 150 kg/m³ 13501-1 A1

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

Bund / Palette

60 mm

2 m²

4 Stück/Bund

10 Stück

80 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

10 Stück

100 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

8 Stück

120 mm

1 m²

2 Stück/Bund

10 Stück

140 mm

1 m²

2 Stück/Bund

16 Stück

160 mm

1 m²

2 Stück/Bund

12 Stück

180 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

6 Stück

200 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

6 Stück


Mineralwolle & Mineral-Dämmplatten

weber.therm Mineralwolle-Dämmplatte beschichtet 040 Mineralwoll-Dämmplatte 80 x 62,5 cm 0,040 W/mK 60 - 200 mm beschichtet

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 150 kg/m³ 13501-1-A1

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

Bund / Palette

60 mm

2 m²

4 Stück/Bund

10 Stück

80 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

10 Stück

100 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

8 Stück

120 mm

1 m²

2 Stück/Bund

10 Stück

140 mm

1 m²

2 Stück/Bund

16 Stück

160 mm

1 m²

2 Stück/Bund

12 Stück

180 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

6 Stück

200 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

6 Stück

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Oberfläche:

weber.therm Mineralwolle-Lamellendämmplatte Mineralwoll-Lamelle Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

120 x 20 cm 0,041 W/mK 40 - 200 mm

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 90 kg/m³ 13501-1-A1

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

Bund / Palette

40 mm

2,88 m²

12 Stück/Bund

12 Stück

50 mm

1,92 m²

8 Stück/Bund

8 Stück

60 mm

1,92 m²

8 Stück/Bund

8 Stück

80 mm

1,44 m²

6 Stück/Bund

6 Stück

100 mm

0,96 m²

4 Stück/Bund

4 Stück

120 mm

0,96 m²

4 Stück/Bund

4 Stück

140 mm

0,96 m²

4 Stück/Bund

4 Stück

160 mm

0,48 m²

2 Stück/Bund

2 Stück

180 mm

0,48 m²

2 Stück/Bund

2 Stück

200 mm

0,48 m²

2 Stück/Bund

2 Stück

291


Mineralwolle & Mineral-Dämmplatten

weber.therm MD 045 Dämmkeil Mineraldämmplatte

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Kantenausbildung: Oberfläche:

50 x 39 cm (Dicke: 20/60) 0,045 W/mK stumpf systemgerundet

Rohdichte: Baustoffklasse:

ca. 110 kg/m³ A1

60 x 39cm 0,045 W/mK 50 - 200 mm stumpf grundiert grundiert

Rohdichte: Baustoffklasse:

ca. 110 kg/m³ A1

60 x 25 cm 0,045 W/mK 20 - 40 mm stumpf grundiert grundiert

Rohdichte: Baustoffklasse:

ca. 150 kg/m³ A1

Bezeichnung

m² / Bund

Platten / Bund

Dämmkeil

1,95 m²

10 Stück/Bund

weber.therm MD 045 Dämmboard Mineraldämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Kantenausbildung: Oberfläche: Oberfläche Rückseite:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

50 mm

33,62 m²

60 mm

28,08 m²

80 mm

21,06 m²

100 mm

16,85 m²

120 mm

14,04 m²

140 mm

11,23 m²

160 mm

9,82 m²

180 mm

8,424 m²

200 mm

8,424 m²

weber.therm MD 045 Leibung Mineraldämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Kantenausbildung: Oberfläche: Oberfläche Rückseite:

292

Dämmstoffdicke

Stk / Karton

20 mm

12 Stück

30 mm

8 Stück

40 mm

6 Stück


Mineralwolle & Mineral-Dämmplatten

weber.therm Sockeldämmplatte (EPS-P) EPS-P-Dämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

100 x 50 cm 0,035 W/mK 40 - 200 mm

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 30 kg/m³ 13501-1-E

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

40 mm

6 m²

12 Stück/Bund

60 mm

4 m²

8 Stück/Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

Fassade / Wand

Zum Einsatz oberhalb der Gebäudeoberkante bzw. geringfügig im Erdbereich.

weber.therm Sockeldämmplatte flex (EPS-P) EPS-P-Dämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

100 x 50 cm 0,035 W/mK 80 - 300 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 30 kg/m³ 13501-1-E

293


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm Fassadendämmplatte (EPS-F) 031 Polystyrol-Dämmplatte

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

100 x 50 cm 0,031 W/mK 40 - 300 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 20 kg/m³ 13501-1-E

weber.therm Fassadendämmplatte (EPS-F) 031 Polystyrol-Dämmplatte - einseitig beschichtet Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Oberfläche:

294

100 x 50 cm 0,031 W/mK 80 - 300 mm weiss beschichtet

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 20 kg/m³ 13501-1-E


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm clima-Fassadendämmplatte (EPS-F) 031 µ = 10 Polystyrol-Dämmplatte 100 x 50 cm 0,031 W/mK 60 - 300 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

60 mm

4 m²

8 Stück/Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 20 kg/m³ 13501-1-E

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

weber.therm clima-Fassadendämmplatte (EPS-F) 031 µ = 10 Polystyrol-Dämmplatte - einseitig beschichtet Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum: Oberfläche:

100 x 50 cm 0,031 W/mK 60 - 300 mm weiss beschichtet

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 20 kg/m³ 13501-1-E

295


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm Fassadendämmplatte (EPS-F) 031 flexx Polystyrol-Dämmplatte

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

100 x 50 cm 0,031 W/mK 100 - 200 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

5 Stück/Bund

140 mm

2 m²

4 Stück/Bund

160 mm

2 m²

4 Stück/Bund

180 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

200 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

ca. 15 kg/m³ 13501-1-E

weber.therm B & W Fassadendämmplatte (EPS-F) 033 Polystyrol-Dämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

296

100 x 50 cm 0,033 W/mK 20 - 200 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

20 mm

12,5 m²

25 Stück/Bund

30 mm

8 m²

16 Stück/Bund

40 mm

6 m²

12 Stück/Bund

50 mm

4,5 m²

9 Stück/Bund

60 mm

4 m²

8 Stück/Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

ca. 18 kg/m³ 13501-1-E


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm B & W clima-Fassadendämmplatte (EPS-F) 033 µ = 10 Polystyrol-Dämmplatte 100 x 50 cm 0,032 W/mK 60 - 200 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

60 mm

4 m²

8 Stück/Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1,5 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

ca. 18 kg/m³ 13501-1-E

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

297


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm Fassadendämmplatte (EPS-F) 040 Polystyrol-Dämmplatte

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

298

100 x 50 cm 0,040 W/mK 20 - 300 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

20 mm

12,5 m²

25 Stück/Bund

30 mm

8 m²

16 Stück/Bund

40 mm

6 m²

12 Stück/Bund

50 mm

5 m²

10 Stück/Bund

60 mm

4 m²

8 Stück/Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 15 kg/m³ 13501-1-E


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm clima-Fassadendämmplatte (EPS-F) 040 µ = 10 Polystyrol-Dämmplatte 100 x 50 cm 0,040 W/mK 60 - 300 mm

Rohdichte: Euroklasse:

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

60 mm

4 m²

8 Stück/Bund

80 mm

3 m²

6 Stück/Bund

100 mm

2,5 m²

5 Stück/Bund

120 mm

2 m²

4 Stück/Bund

140 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,5 m²

3 Stück/Bund

180 mm

1 m²

2 Stück/Bund

200 mm

1 m²

2 Stück/Bund

220 mm

1 m²

2 Stück/Bund

240 mm

1 m²

2 Stück/Bund

260 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

280 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

300 mm

0,5 m²

1 Stück/Bund

ca. 15 kg/m³ 13501-1-E

Fassade / Wand

Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

weber.therm XPS-Dämmplatte XPSR-Dämmplatte Format: Wärmeleitfähigkeit λ: Dickenspektrum:

125 x 60 cm 0,035 W/mK 60 - 180 mm

Rohdichte: Euroklasse:

ca. 30 kg/m³ 13501-1-E

Zum Einsatz von erdberührten Bauteilflächen.

Dämmstoffdicke

m² / Bund

Platten / Bund

60 mm

4,5 m²

6 Stück/Bund

80 mm

3,75 m²

5 Stück/Bund

100 mm

3 m²

4 Stück/Bund

120 mm

2,25 m²

3 Stück/Bund

140 mm

2,25 m²

3 Stück/Bund

160 mm

1,50 m²

2 Stück/Bund

180 mm

1,50 m²

2 Stück/Bund

299


Polystyrol-Dämmplatten

weber.therm Pistolen-Füllschaum Pistolen-Füllschaum Anwendungsgebiet: • Zum Ausschäumen von Fugen bei nicht einwandfrei verlegten Fassadendämmplatten

Fassade / Wand

Produkteigenschaften: • Treibgas-/FCKW-frei

300

Stück / Dose

Stück / Karton

1 Dose à 750 ml

12 Dosen


Dübeltechnik

Nach einer Standzeit von ca. 3 Tagen kann mit dem Dübeln begonnen werden. Sie werden im rechten Winkel zur Platte oberflächenbündig im Dämmstoff versenkt. Zur Montage sind nur die vorgeschriebenen Setzwerkzeuge zugelassen (siehe Tabelle). Der gesetzte Dübel wird auf ordnungsgemäße Verankerung geprüft. Deformierte und nicht festsitzende Dübel müssen entfernt und durch einen neuen Dübel im Abstand von mind. 10 cm ersetzt werden.

Dübel

Nutzungskategorie

empfohlene Untergründe

Nennlängen

weber.therm Helix D8 Spezialdübel

A/B/C

Beton Vollbaustoffe Hohl- und Lochbaustoffe

---125 mm 155 mm 215 mm

Wärmeverlustkoeffizient χ χ = 0,001 [W/K]

Verankerungstiefe hv 25 mm

Die entstandenen Fehlstellen werden mit gleichem Dämmstoff gefüllt oder mit weber.therm Pistolenfüllschaum ausgeschäumt. Während des Setzens darf die Umgebungstemperatur nicht unter 0° C absinken. Gesetzte Dübel dürfen max. 6 Wochen einer UV-Belastung ausgesetzt sein.

Bohrlochtiefe t

BohrerNenndurchmesser

Dübelteller

ca. 35 55 mm

Ø 8 mm

----

----

Ø 8 mm

60 mm

Bohrhammer SX

----

Ø 8 mm

60 mm

TORX T30 lang weber. therm STR-tool

weber.therm Bohrbefestiger 054 Spezialdübel

weber.therm STR Schraubdübel

A/B/C

A/B/C/ D/E

Beton Vollbaustoffe Hohl- und Lochbaustoffe

160-220 mm

Beton Vollbaustoffe Hohl- und Lochbaustoffe Porenbeton

115-395 mm

Holz

80-300 mm

χ = 0,001 [W/K]

χ = 0,002 [W/K]

40 mm

25 mm

65 mm

χ = 0,002 [W/K]

30 mm

ETA 07/0288

ETA 04/0023

40 mm

----

Zulassungsnummer

ETA 03/0005

60 mm weber.therm Holzdübel Schraubdübel

Schraubenantrieb Bit TORX T30 lang weber. therm Helix-tool

Fassade / Wand

Setzen der Dübel:

----

60 mm

Konstruktiver Dübel

TX 25 weber.therm H1 Schlagdübel

weber.therm SDK-V Schlagdübel

Beton Vollbaustoffe

95-295 mm

χ = 0,002 [W/K]

25 mm

A/B

A/B

Beton Vollbaustoffe

70-250 mm

χ = 0,001 [W/K]

40 mm

----

Ø 8 mm

60 mm

----

50 mm

Ø 8 mm

60 mm

----

ETA 11/0192

ETA 07/0302

301


Dübeltechnik

Auswahl der geeigneten Befestigungselemente

Kleben und Dübeln

l l l l

Nicht tragfähiger Untergrund Thermische Altbausanierungen Anzahl, Art und Dübelschema gemäß ÖNORM B6400/B6410 Untergrund-Maßtoleranzen gemäß ÖNORM DIN 18202

Fassade / Wand

Auswahl des geeigneten Dübels Die Auswahl der Dübelart erfolgt entsprechend der Nutzungskategorie:

Hier eine Beispielrechnung für ein 120 mm dickes weber.therm WärmedämmVerbundsystem Als Dübel wurde der weber.therm Schraubdübel STR ausgewählt.

Nutzungskategorie A B C D E

Verankerungsgrund Normalbeton Vollstein Hohl- und Lochstein haufwerksporiger Leichtbeton Porenbeton

Die Länge des Dübels hängt vom ausgewählten weber.therm Wärmedämm-Verbundsystem und dem Untergrund ab. Sie wird durch die Verankerungstiefe des ausgewählten Dübels und durch die Schichtstärke folgender Komponenten bestimmt: l Altputzdicke bzw. Egalisierung l Kleber l Dämmstoffdicke

Schichtenaufbau Verankerungslänge Schichtendicke Verankerungstiefe hv 25 mm bestehende Putschicht a1 20 mm Klebeschichtdicke a2 10 mm Dämmplatte da 120 mm Gesamtlänge des Dübels 175 mm

1

Auf Grund der erforderlichen Gesamtlänge des Dübels von 175 mm, wird hier der weber.therm Schraubdübel STR, 175 mm, ausgewählt und oberflächenbündig versetzt. Bei Wandbildnern aus Hohl- oder Lochsteinen ist eine Überdimensionierung zu vermeiden, um eine Verankerung im Steg sicherzustellen (Abb. 1, 2). Ein Auszugsversuch ist empfehlenswert.

3

Falsch!

h

v

2

Richtig!

Wandkonstruktion

Altputz Klebemörtel

302

Dämmplatte

a a 1

2

d

a


Dübeltechnik

Die Erstellung der Dübellöcher erfolgt je nach Art des Wandbildners: Bohrlocherstellung Bohren mit Schlagbohr- einrichtung Bohren im Drehgang

Untergrund

z.B.

empfohlene Bohrer z.B.

Vollbaustoffe Beton, Vollziegel, Hilti, Kalksandstein Hammerbohrer, TE-CX Lochbaustoffe Leichthochlochziegel, Bosch, Hohlkammersteine, HM-Mehrzweckbohrer, Porenbeton Karat

Der Durchmesser der Bohrerkrone muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden, um einen ausreichenden Durchmesser des Bohrlochs zu gewährleisten. weber.therm Fassadendämmplatten, insbesonders Mineralwolldämmplatten sind mit stillstehendem Bohrer zu durchstoßen.

ø8

Die Arbeitslänge des Bohrers sollte 5 cm länger sein, als das zu erstellende Bohrloch (z.B. 100 mm Dämmstoffstärke, ca. 35-65 mm Bohrlochtiefe, d.h. 200 mm Arbeitslänge des Bohrers). Eine ausreichende Arbeitslänge des Bohrers gewährleistet einen guten Bohrmehltransport, ggf. ist dies durch „lüften“ des Bohrers zu unterstützen.

t

Fassade / Wand

Erstellung des Bohrlochs: Nach einer Standzeit von mindestens 3 Tagen kann mit dem Verdübeln begonnen werden.

t

h

h

v

h

v

h

v

v

Oberputz Armierungsmörtel und Armierungsgewebe

Altputz Wandkonstruktion

Dämmplatte

Klebemörtel

Altputz Wandkonstruktion

Dämmplatte

Klebemörtel

303


Dübel und Dübelteller

weber.therm Helix Schraubdübel Schraubdübel ≥ 25 mm Verankerungstiefe hef: Durchmesser: 8 mm Bohrlochtiefe: 45 mm Nutzungskategorie: A/B/C Zubehör: Helix EPS Stopfen, Helix Setzwerkzeug

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • Hohl- und Vollbaustoffe • für weber.therm plus ultra 020 Hochleistungsplatten, EPS-F von 10 - 36 cm Dämmdicke • Systemklasse 2 Produkteigenschaften: • versenkbar • systemgeprüft nach ETAG, geprüft nach ÖNORM B 6124

Bezeichnung

Dübellänge

Bemerkung

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Helix Schraubdübel 125

125 mm

10 - 20 mm Ausgleichsschicht

150

3.600

weber.therm Helix Schraubdübel 155

155 mm

20 - 50 mm Ausgleichsschicht

150

3.600

weber.therm Helix Schraubdübel 215

215 mm

50 - 110 mm Ausgleichsschicht

100

2.400

weber.therm Helix EPS Stopfen Verschlussstopfen Anwendungsgebiet: • Verschlussstopfen EPS für Helix Schraubdübel

Durchmesser: Länge:

20 mm 25 mm

Produkteigenschaften: • einfache, exakte Montage

Bezeichnung

Länge

Stück / Sack

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Helix EPS Stopfen

25 mm

600

2.400

43.200

weber.therm Helix Setzwerkzeug Setzwerkzeug Anwendungsgebiet: • Setzwerkezug zur Montage des weber.therm Helix Schraubdübels inkl. 1 Stk ErsatzSchraubendrehklinge und 1 Stk Ersatzdistanzhülse • für Dämmdicken 10 - 20 cm oder 20 - 36 cm

304

Bezeichnung

Bemerkung

Stück

weber.therm Helix Setzwerkzeug SW 1

für Dämmdicken 10 bis 20 cm

1

weber.therm Helix Setzwerkzeug SW 2

für Dämmdicken 20 bis 36 cm

1


Dübel und Dübelteller

weber.therm Dämmplattendübel STR U Anwendungsgebiet: • Beton und Porenbeton • Vollbaustoffe • Hohl- und Lochbaustoffe Produkteigenschaften: • systemgeprüft nach ETAG, ÖNORM B6124 • Verankerungstiefe in Porenbeton hef > 65 mm

≥ 25 mm Verankerungstiefe hef: Durchmesser: 8 mm Bohrlochtiefe: 45 mm Nutzungskategorie: A/B/C/D/E Wärmeverlustkoeffizient: 0,002 W/K Bit/Zubehör: TORX T30 lang, weber.therm STR-tool, Rondelle, Stopfen

Bezeichnung

Dübellänge

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Dämmplattendübel STR U 115

115 mm

100

5.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 135

135 mm

100

4.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 155

155 mm

100

4.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 175

175 mm

100

4.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 195

195 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 215

215 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 235

235 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 255

255 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 275

275 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 295

295 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 315

315 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 335

335 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel STR U 355

355 mm

100

1.600

weber.therm Dämmplattendübel STR U 375

375 mm

100

1.600

weber.therm Dämmplattendübel STR U 395

395 mm

100

1.600

Fassade / Wand

Schraubdübel

weber.therm STR-Teller Teller für weber.therm Schraubdübel STR U Anwendungsgebiet: • Teler für weber.therm STR U • versenkte Montage in MW-PT 034 • Ø 110 mm Produkteigenschaften: • einfache, exakte Montage

Stück / Bund 100 Stück

305


Dübel und Dübelteller

weber.therm STR U Stopfen Stopfen für weber.therm Schraubdübel STR U

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • Dämmstoffstopfen zum Verschließen der Schraubdübel STR U bei oberflächenbündiger Montage Produkteigenschaften: • einfache, exakte Montage

Stück / Karton 500 Stück

weber.therm Rondelle STR RS Rondelle für Resolhartschaum-Dämmplatten Anwendungsgebiet: • RS-Rondelle zum Verschließen der Schraubdübel STR U und STR H bei vertiefter Montage Produkteigenschaften: • einfache, exakte Montage

Stück / Karton

Stück / Palette

100 Stück

8.000 Stk

weber.therm Rondelle STRU MW Rondelle für Mineralwoll-Dämmplatten Anwendungsgebiet: • Dämmstoff-Rondelle zum Verschließen der Schraubdübel STR U und STR H bei vertiefter Montage Produkteigenschaften: • einfache, exakte Montage

306

Stück / Karton

Stück / Palette

100 Stück

8.000 Stk


Dübel und Dübelteller

weber.therm Rondelle STR EPS Rondelle für Polystyrol-Dämmplatten

Produkteigenschaften: • einfache, exakte Montage

Stück / Karton

Bemerkung

Stück / Palette

100 Stück

weiß

8.000 Stk

100 Stück

grau

8.000 Stk

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • EPS-Rondelle zum Verschließen der Schraubdübel STR U und STR H bei vertiefter Montage

weber.therm STR Schrauber Spezielles Vorsatzwerkzeug Anwendungsgebiet: • Zum Einschrauben/Versenken von weber.therm Schraubdübel STR U Produkteigenschaften: • incl. 1 Ersatzbit T 30, 1 Spezialbit TX 25 und 1 Ersatzschneideblech

Stück

Stück / Karton

1 Stück

10 Stück

weber.therm STR Tool Anschlagscheibe RS Anschlagscheibe Anwendungsgebiet: • zum Einschrauben und Versenken von weber. therm Schraubdübel STR U in weber.therm RS 020 plus ultra Dämmplatten Produkteigenschaften: • Alternative Anschlagscheibe für weber.therm STR Tool

Stück 1 Stück

307


Dübel und Dübelteller

weber.therm Bohrbefestiger Spezialdübel

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • Bohren und Setzen in einem Arbeitsgang • Voll- und Lochbaustoffe

Verankerungstiefe hef: ≥ 40 mm Nutzungskategorie: A / B / C

Produkteigenschaften: • systemgeprüft nach ETAG, ÖNORM B6124 • Verankerungstiefe in Voll- und Lochbaustoffen ≥ 40

Bezeichnung

Dübellänge

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Bohrbefestiger 160

160 mm

150

3.600

weber.therm Bohrbefestiger 180

180 mm

150

3.600

weber.therm Bohrbefestiger 200

200 mm

150

3.600

weber.therm Bohrbefestiger 220

220 mm

150

2.700

weber.therm Dämmplattendübel für Holzuntergründe STR H Schraubbefestiger mit galvanisch verzinkter Stahlschraube Anwendungsgebiet: • Holzuntergründe und Blechstärken bis 0,75 mm

Verankerungstiefe hef: 30 - 40 mm Durchmesser: 60 mm Bit/Zubehör: STR TX25

Produkteigenschaften: • vertiefte Montage mit STR Schrauber möglich • Verankerungstiefe in tragenden Untergrund 30 - 40 mm)

308

Bezeichnung

Dübellänge

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Dämmplattendübel HU 80

80 mm

100

7.200

weber.therm Dämmplattendübel HU 100

100 mm

100

7.200

weber.therm Dämmplattendübel HU 120

120 mm

100

7.200

weber.therm Dämmplattendübel HU 140

140 mm

100

7.200

weber.therm Dämmplattendübel HU 160

160 mm

100

7.200

weber.therm Dämmplattendübel HU 180

180 mm

100

4.800

weber.therm Dämmplattendübel HU 200

200 mm

100

4.800

weber.therm Dämmplattendübel HU 220

220 mm

100

4.800

weber.therm Dämmplattendübel HU 240

240 mm

100

4.800

weber.therm Dämmplattendübel HU 260

260 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel HU 280

280 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel HU 300

300 mm

100

3.000


Dübel und Dübelteller

weber.therm Dämmplattendübel H1 Schlagdübel mit Stahlnagel

Produkteigenschaften: • systemgeprüft nach ETAG, ÖNORM B6124 • Verankerungstiefe im tragenden Untergrund ≥ 25 mm)

Bezeichnung

Dübellänge

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Dämmplattendübel H1 95

95 mm

100

5.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 115

115 mm

100

4.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 135

135 mm

100

4.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 155

155 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 175

175 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 195

195 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 215

215 mm

100

3.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 235

235 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 255

255 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 275

275 mm

100

2.000

weber.therm Dämmplattendübel H1 295

295 mm

100

2.000

Fassade / Wand

Verankerungstiefe hef: ≥ 25 mm Bohrlochdurchmesser: 8 mm Tellerdurchmesser: 60 mm Nutzungskategorie: A / B

Anwendungsgebiet: • Vollbaustoffe • für alle Dämmstofftypen

weber.therm Dübelteller DT 90 Zusatz-Dübelteller Anwendungsgebiet: • Zusatzteller für weber.therm STR U, STR H Produkteigenschaften: • einfache Montage • hohe Tellersteifigkeit

Stück / Bund 100 Stück

weber.therm Dübelteller DT 140 Zusatz-Dübelteller Anwendungsgebiet: • Zusatzteller für weber.therm STR U, STR H • Produkteigenschaften: • einfache Montage • hohe Tellersteifigkeit • gute Putzverkrallung

Stück / Bund 100 Stück

309


Dübel und Dübelteller

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV Schlagdübel mit Kunststoffnagel Verankerungstiefe hef: ≥ 40 mm Bohrlochdurchmesser: 8 mm Tellerdurchmesser: 60 mm Nutzungskategorie: A / B

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • Vollbaustoffe • für alle Dämmstofftypen

Produkteigenschaften: • systemgeprüft nach ETAG, ÖNORM B6124 • Verankerungstiefe im tragenden Untergrund ≥ 40 mm)

Bezeichnung

Dübellänge

Stück / Karton

Stück / Palette

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 70 mm

70 mm

250

6.000

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 90 mm

90 mm

250

6.000

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 110 mm

110 mm

200

4.800

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 130 mm

130 mm

200

4.800

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 150 mm

150 mm

150

3.600

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 170 mm

170 mm

150

3.600

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 190 mm

190 mm

100

2.400

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 210 mm

210 mm

100

2.400

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 230 mm

230 mm

50

1.200

weber.therm Dämmplattendübel SDK-FV 250 mm

250 mm

50

1.200

weber.therm Textilglasgittergewebe Armierungsgewebe fein 4 x 4 mm Anwendungsgebiet: • zur Gewebearmierung der weber.therm Systeme Produkteigenschaften: • 1,1 m Rollenbreite • alkaliresistent

Maschenweite

Verpackungseinheit

m2/Palette

4 x 4 mm

55 m²/Rolle

1.815 m²

weber.therm Textilglasgittergewebe grob Armierungsgewebe grob 8 x 8 mm Anwendungsgebiet: • zur Gewebearmierung der weber.therm-Systeme und als Gewebeeinlage für Unterputze Produkteigenschaften: • 1,1 m Rollenbreite • alkaliresistent

310

Maschenweite

Verpackungseinheit

m2/Palette

8 x 8 mm

55 m²/Rolle

1.320 m²


Gewebe, Sockelabschluss

weber.therm Panzergewebe Strong Armierungsgewebe Strong 8 x 8 mm Anwendungsgebiet: • zur Gewebearmierung der weber.therm-Systeme und als Gewebeeinlage für Unterputze

Maschenweite

Verpackungseinheit

8 x 8 mm

25 m²/Rolle

Fassade / Wand

Produkteigenschaften: • 1,0 m Rollenbreite • alkaliresistent

weber.therm Armierungsstreifen Armierungsgewebe zur Detailausbildung Anwendungsgebiet: • zur Gewebearmierung der weber.therm-Systeme und als Gewebeeinlage für Unterputze Produkteigenschaften: • 10 cm Rollenbreite • alkaliresistent

Maschenweite

Verpackungseinheit

2 x 2 mm

50 lfm/Rolle

weber.therm Sockelabschlussprofil Alusockeltrogprofil mit Tropfkante Anwendungsgebiet: • variables, universelles Sockelprofil für weber.therm Systeme • für wärmebrückenfreie Sockelausbildung speziell bei hohe Dämmdicken • kann für nächste Bauvorhaben weiterverwendet werden, geringer Verschnitt • Dämmdickenunabhängig

Details: • universell einsetzbar für Dämmdicken von 50 - 300 mm • wärmebrückenfrei

Produkteigenschaften: • 3 Basisprofile und Einschubprofil inkl. Tropfkante mit Gewebe 4 x 4 mm und einseitigem Gewebestreifen • einfache Anwendung

Bezeichnung weber.therm Basis Sockelprofil 50 mm von 50 - 90 mm weber.therm Basis Sockelprofil 100 mm von 100 - 150 mm weber.therm Basis Sockelprofil 160 mm von 160 - 200 mm weber.therm Einschubprofil mit Tropfnase und Gewebe 4 x 4 mm weber.therm Verlängerung für Sockelprofil von 210 - 300 mm

Stk / Länge

Verpackungseinheit

Stk à 2 lfm

15 Stk à 2 lfm

Stk à 2 lfm

15 Stk à 2 lfm

Stk à 2 lfm

15 Stk à 2 lfm

Stk à 2 lfm

25 Stk à 2 lfm

Stk à 2 lfm

25 Stk à 2 lfm

311


Sockelabschluss

weber.therm Sockelabschlussprofile Alusockeltrogprofil mit Tropfkante

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • zur Verwendung im weber.therm-System Produkteigenschaften: • je 10 Stangen à 2,5 lfm • für Dämmstoffstärken 2 cm, 3 cm, 4 cm, 5 cm, 6 cm, 7 cm, 8 cm, 10 cm, 12 cm, 14 cm, 16 cm, 18 cm, 20 cm

Bezeichnung

Stk / Länge

Verpackungseinheit

weber.therm Sockelabschlusprofil

10 Stk à 2,5 lfm

25 lfm/Bund

weber.therm Aufsteckprofil für Sockelabschlussprofil Aufsteckprofil Anwendungsgebiet: • WDVS • mit 25 Steckverbindungen für eine exakte Montage Produkteigenschaften: • für Sockelprofil in Trogform • Gewebe 4 x 4 mm

Bezeichnung

Stk / Länge

Verpackungseinheit

weber.therm Aufsteckprofil

Stk à 2,5 lfm

25 Stk/Bund

weber.therm Sockeleinschubprofil mit Tropfnase Einschubprofil mit Armierungsgewebe Anwendungsgebiet: • für wärmebrückenfreie Sockelausbildung speziell bei hohen Dämmdicken. • zum Einschieben zw. Fassaden- und Sockeldämmung • für nachträglich aufgebrachte Sockeldämmung Produkteigenschaften: • Gewebe 4 x 4 mm • mit einseitigem Gewebestreifen

312

Bezeichnung

Stk / Länge

Verpackungseinheit

weber.therm Sockeleinschubprofil mit Tropfnase

Stk à 2 lfm

25 Stk/Bund


Kantenschutzprofile / Dehnfugenprofile

weber.therm Eckschutzwinkel aus Leichtmetall Eckschutzwinkel Anwendungsgebiet: • zur Ausbildung von Gebäudekanten und Fensterleibungen

Bezeichnung

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Eckschutzwinkel aus Leichtmetall

50 Stk à 2,5 lfm

125 lfm/Bund

weber.therm Eckschutzwinkel aus Leichtmetall

25 Stk à 3,0 lfm

75 lfm/Bund

Fassade / Wand

Produkteigenschaften: • 25 x 25 mm

weber.therm PVC-Gewebeeckwinkel fein Gewebewinkel fein, PVC Anwendungsgebiet: • zur Verstärkung der Ecken • für die lot- und fluchtgerechte Kantenausbildung Produkteigenschaften: • Gewebe 4 x 4 mm • mit PVC Profil verstärkt

Maschenweite

Schenkellänge

Verpackungseinheit

4 x 4 mm

10 x 15 cm

50 Stück à 2,5 lfm

125 lfm/Bund

4 x 4 mm

10 x 23 cm

50 Stück à 2,5 lfm

125 lfm/Bund

weber.therm Eckwinkel aus Panzergewebe Panzereckwinkel Anwendungsgebiet: • zur Verstärkung der Ecken • für den sicheren und einfachen Brandschutz im Fenstersturz Produkteigenschaften: • für robust armierte Ecken • für umputzte Sockelabschlüsse

Maschenweite

Schenkellänge

Verpackungseinheit

6 x 10 mm

11 x 13 cm

50 Stück

313


Dehnfugenprofile

weber.therm Dehnfugenprofil E Dehnfuge E

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • für Dehnfugen in der Fläche • für Dehnfugen in der Ecke Produkteigenschaften: • Hart-PVC • mit beidseitigem Gewebestreifen 12,5 cm • Gewebe 4 x 4 mm mit grobem Gewebe 8 x 8 mm

Bezeichnung

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Dehnfuge E

30 Stk à 2,5 lfm

75 lfm

weber.therm Dehnfugenprofil V Dehnfuge V Anwendungsgebiet: • für Fläche und Innenecke mit aufgeschweißtem Gewebe Produkteigenschaften: • Hart-PVC • mit beidseitigem Gewebestreifen 12,5 cm • Gewebe 4 x 4 mm

Bezeichnung

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Dehnfuge V

30 Stk à 2,5 lfm

75 lfm

weber.therm Bewegungsprofil Bewegungsprifl Anwendungsgebiet: • zur Ausbildung von Fugen bei kleinen Bauteilbewegungen bis max. 5 mm • Einsatz in der Fläche und an Innen- und Außenecken Produkteigenschaften: • mit flexibler Bewegungslasche und Armierungsgewebe • alkaliresistent

314

Bezeichnung

Stück / Länge

lfm/Bund

weber.therm Bewegungsprofil

25 Stück à 2,0 lfm

50 lfm


An- und Abschlussprofile

weber.therm Anschlussprofil Standard 2 D Anschlussprofil 2 D

Produkteigenschaften: • mit Armierungsgewebe; alkaliresistent • Gewebe 4 x 4 mm • Dämmstoffdicke < 160 mm, Fenster zurückgesetzt, bündig, < 2 - 10 m2, Seitenlänge < 2,5 m

Bezeichnung

Länge

Maschenweite

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Anschlussprofil 1,4

1,4 lfm

4 x 4 cm

25 Stück à 1,4 lfm

35 lfm

weber.therm Anschlussprofil 2,4

2,4 lfm

4 x 4 cm

25 Stück à 2,4 lfm

60 lfm

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • zur schlagregensicheren Ausbildung von Fenster- und Türanschlüssen

weber.therm Anschlussprofil Teleskop 2 D Anschlussprofil 2 D Anwendungsgebiet: • zur schlagregensicheren Ausbildung von Fenster- und Türanschlüssen Produkteigenschaften: • Anputzleiste mit Schutzlippe • Gewebe 4 x 4 mm • Dämmstoffdicke < 160 mm, Fenster zurückgesetzt, bündig, < 2 - 10 m2, Seitenlänge < 2,5 m

Bezeichnung

Länge

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Anschlussprofil Teleskop 4 x 4 mm

2,4 lfm

25 Stück

60 lfm

weber.therm Anschlussprofil mit Kompriband 3D Anschlussprofil mit Kompriband 3 D Anwendungsgebiet: • zur schlagregensicheren Ausbildung von Fenster- und Türanschlüssen • zweiteiliges Profil mit integriertem Fugendichtband Produkteigenschaften: • Gewebe 4 x 4 mm • Dämmstoffstärke < 300 mm, Fenster zurückgesetzt, bündig oder vorgesetzt, < 2 - 10 m2, Seitenlänge > 2,5 m

Bezeichnung

Länge

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Anschlussprofil mit Kompriband 3 D

2,4 lfm

25 Stück

60 lfm

315


An- und Abschlussprofile

weber.therm Anschlussprofil entkoppelt mit Kompriband 3D

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • zur schlagregensicheren Ausbildung von Fenster- und Türanschlüssen Produkteigenschaften: • zweiteiliges Profil mit integriertem Fugendichtband • Gewebe 4 x 4 mm • Dämmstoffstärke < 300 mm, Fenster zurückgesetzt, bündig oder vorgesetzt, < 2 - 10 m2, Seitenlänge > 2,5 m

Bezeichnung

Länge

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Anschlussprofil entkoppelt mit Kompriband

2,4 lfm

25 Stück

60 lfm

weber.therm Rolladenkastenanschlussprofil Rolladenanschluss Anwendungsgebiet: • zur schlagregensicheren Ausbildung von Vorbaurolllädenanschlüssen Produkteigenschaften: • Gewebe 4 x 4 mm • Anschlussprofil mit Gewebe für seitlichen Vorbaurollade

Bezeichnung

Länge

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Rolladenkastenanschlussprofil 4 x 4 mm

2,4 lfm

25 Stück

60 lfm

weber.therm Tropfkantenprofil Anwendungsgebiet: • WDVS Produkteigenschaften: • Hart-PVC • Schenkellänge 12,5 x 12,5 cm • Gewebe 4 x 4 mm / mit groben Gewebe 8 x 8 mm

316

Bezeichnung

Länge

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Tropfkantenprofil

2,0 lfm

25 Stück

50 lfm


WDVS Zubehör

weber.therm Aufsteckprofil für Sockelabschlussprofil

Produkteigenschaften: • Hart-PVC • für Sockelprofil in Trogform • Gewebe 4 x 4 mm / mit groben Gewebe 8 x 8 mm

Bezeichnung

Länge

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Aufsteckprofil

2,5 lfm

25 Stück

62,5 lfm

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • WDVS • mit 25 Steckverbindern für eine exakte Montage

weber.therm Fugendichtband Vorkromprimiertes Fugendichtband Anwendungsgebiet: • WDVS Produkteigenschaften: • vorkomprimiertes Fugendichtband zum Abdichten von Fugen • Belastungsgruppe BG 1

Bezeichnung

Bemerkung

Verpackungseinheit

lfm/Bund

weber.therm Fugendichtband für Fugenbreite 2 mm

b = 10 mm, h = 10 mm

30 Rollen à 12,0 m

360 lfm

weber.therm Fugendichtband für Fugenbreite 4 mm

b = 10 mm, h = 20 mm

15 Rollen à 7,5 m

112,5 lfm

weber.therm Fensterbankanschluss mit Gewebe Fensterbanklösung Anwendungsgebiet: • seitliches Abschlussprofil mit Gewebe zur sauberen Vorbereitung der Fensterbankausführung. • geeignet bis zu Leibungstiefen von max. 280 mm

Bezeichnung

Bemerkung

Verpackungseinheit

weber.therm Fensterbankanschluss

je 10 Stk links/rechts

1 Karton

317


WDVS Zubehör

weber.therm Fensterbankanschluss Tool Fensterbanklösung

Fassade / Wand

Anwendungsgebiet: • Fräs- und Schneidewerkzeug zum Einbau und Ablängen des weber.therm Fensterbankanschlusses

Bezeichnung

Bemerkung

Verpackungseinheit

weber.therm Fensterbankanschluss Tool

5 Stk/Karton

1 Karton

weber.therm Fensterbankdämmkeil Fensterbanklösung Anwendungsgebiet: • Dämmkeil aus EPS mit 5 ° Gefälle zur Vorbereitung des Fensterbankeinbaus. Länge 1 m, Breite 25 cm, Höhe 64 mm auf 40 mm

Bezeichnung

Bemerkung

Verpackungseinheit

weber.therm Fensterbankdämmkeil

15 Stk/Karton

1 Karton

weber.therm Montagequarder Universell einsetzbare wärmebrückenfreie Montageunterlage aus EPS Hartschaum in einem Stück Anwendungsgebiet: • zur sauberen Vorbereitung von runden Einbauten wie z.B. Steckdosen oder Schalter • geeignet für leichte Lasten wie z.B. Briefkästen, Hausnummern, Rohrschellen mit Holzgewinden, Lampen, Fensterladenhalter, Überwachungskameras • zur Montagehilfe alle 2 cm Markierungen für den individuellen Zuschnitt

Bezeichnung

Bemerkung

weber.therm Montagequarder Uni 160 x 120 x 1000 mm Stück weber.therm Montagequarder für Unterputzdosen 160 x 120 x 1000 mm, 2 Durchmesser 60 mm

318

Stück


weber.tec Superflex D 2

Abdichtung

Flex Dichtschlämme

Hochflexible, hydraulisch schnell abbindende Dichtungsschlämme Anwendungsgebiet Zur flexiblen Abdichtung von Kelleraußenwänden und Fundamenten (Wand/ Boden). Zur nachträglichen Innenabdichtung. Zur Abdichtung von Behältern bis 15 m Wassersäule (Innenabdichtung). Als Vordichtung und Haftschlämme unter KMB, zur Ausbildung von Horizontalsperren unter aufgehenden Wänden und als Haftbrücke auf vorhandenen Bitumenbeschichtungen. Zur Abdichtung im Verbund mit keramischen Belägen (z. B. Schwimmbecken/Feucht-/Nassräume).

Produktbeschreibung weber.tec Superflex D 2 ist eine 2-komponentige schnellabbindende Flexschlämme. Mit allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen.

Anwendungsgebiet • zur flexiblen Abdichtung von Kelleraußenwänden und Fundamenten • als nachträgliche Innenabdichtung

Produkteigenschaften • schnellabbindend • schnell überarbeitbar • witterungsunabhängige Durchtrocknung

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Maurerquast, Glättekelle, Rolle, Spritzmaschine • Farbe: grau • Durchtrocknungszeit: ca. 24 Std. • Lagerung: Bei trockener, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte :

min. 2,5 kg/m²

bei nicht drückendem Wasser :

min. 2,5 kg/m²

bei aufstauendem Sickerwasser :

min. 3,1 kg/m²

bei von innen drückendem Wasser :

min. 3,7 kg/m²

als Verbundabdichtung :

min. 2,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

5 kg

60 Stück

Komp. A

15 kg

24 Stück

Komp. B

15 kg

24 Säcke

Kombigebinde

24 kg

18 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 803 weber.plan 819 weber.plan 801 weber.tec 828 DB 75

320

Ehemaliger Produktname: Superflex D 2

Produkteigenschaften • schnellabbindend • nach 90 min überarbeitbar im Wandbereich • nach 4 Stunden begehbar, belegbar mit Fliesen           • witterungsunabhängige Durchtrocknung innerhalb 24 Stunden • Rissüberbrückung > 1mm • für alle mineralischen Untergründe geeignet, keine Putzschicht auf Mauerwerk erforderlich • kennzeichnungsfrei • Dauerunterwasserbeanspruchbar nach 3 Tagen

Verarbeitung • A- und B-Komp. im Verhältnis 1 : 1 Gew.-T. (mit leistungsfähiger Bohrmaschine mit aufgesetztem Korbrührer oder Rührpaddel Nr. 2, max. 800 U/Min.) anmischen. So lange mischen, bis ein gleichmäßiger, knotenfreier und schlämmfähiger Mörtel entsteht. Mischzeit ca. 2 bis 3 Minuten. • Zunächst wird in Ecken, Dehn-, Stoss- und Bewegungsfugen sowie im Bereich von Materialübergängen auf dem Untergrund das elastische Dichtbandsystem weber.tec 828 in das frisch aufgetragene weber.tec Superflex D 2 eingebettet. • Das Material wird mit einer Bürste, Quast oder Glättkelle in 2 bis 3 Arbeitsgängen intensiv, gleichmäßig, satt und oberflächendicht auftragen. Es ist eine Gesamttrockenschichtdicke von 2 mm an jeder Stelle der Abdichtung zu erreichen. • Der zweite bzw. dritte Auftrag erfolgt, wenn der vorhergehende Schlämmanstrich nicht mehr während des Auftragens verletzt werden kann. • Um auf porigen Untergründen (z. B. Beton, Estrich, Putz) Blasenbildung zu vermeiden, ist vor der Flächenabdichtung eine dünne Kratzspachtelung mit weber. tec Superflex D 2 (Verbrauch ca. 0,5 kg / m²) durchzuführen. Für Kratz- und Füllspachtelungen kann weber. tec Superflex D 2 mit ofengetrocknetem Quarzsand (Korngröße 0,1 - 0,5 mm) verschnitten werden. Mischungsverhältnis: 2 Gew. Teile weber.tec Superflex D 2 : 1 Gew. Teil Sand). • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.tec 822

Abdichtung

Flüssige Dichtfolie

Gebrauchsfertige, hochelastische Flüssig-Dichtfolie zur Erstellung von Verbundabdichtungen im Wand-, und Bodenbereichen Anwendungsgebiet weber.tec 822 ist eine einkomponentige, flexible Flüssig-Dichtfolie zur nahtund fugenlosen Abdichtung unter Fliesen und Plattenbelägen für Feucht- und Nassraumbereiche im Innenbereich. Es schützt feuchtigkeitsempfindliche Untergründe, wie z.B. Gipsputze, Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten und Calciumsulfatestriche vor Durchfeuchtung. Auch auf Beton, Zementestrich, Zementputz, mineralischen Spachtelmassen und alten Fliesenbelägen kann weber.tec 822 eingesetzt werden. Die Flüssig-Dichtfolie ist bestens geeignet für Abdichtungsarbeiten von Wand- und Bodenflächen in Badezimmern, Duschbereichen und anderen feuchtigkeitsbeanspruchten Räumen - Beanspruchungsklasse A (Wand) und A0.

Produktbeschreibung weber.tec 822 ist eine werksmäßig hergestellte, einkomponentige, flexible Flüssig-Dichtfolie.

Produkteigenschaften • gebrauchsfertig • kurze Trocknungszeit • rissüberbrückend • roll-, streich- und spachtelfähig • hochelastisch (Bruchdehnung ca. 310 %) • mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis • Zertifiziert von Det Norske Veritas zum Einsatz auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen

Verarbeitung • Das Material lässt sich mit dem Glätter, Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle auftragen. • Zunächst wird in Ecken, Dehn-, Stoss- und Bewegungsfugen sowie im Bereich von Materialübergängen auf dem Untergrund das elastische Dichtband weber.sys 828 DB 75/DB 150 in das frisch aufgetragene weber.tec 822 eingebettet. • Eckausbildungen können rationell mit den vorgefertigten weber.sys 828 Innenecken und weber.sys 828 Außenecken ausgeführt werden. • Zur Abdichtung von Sanitäranschlüssen sollten die speziellen weber.tec 828 Manschetten eingesetzt werden. • Anschließend erfolgt ein zweimaliger Flächenauftrag mit weber.tec 822, wobei die Trocknungszeit zwischen den Aufträgen ca. 2 - 4 Stunden beträgt. Die Gesamttrockenschichtdicke beider Aufträge muss mind. 0,5 mm betragen. • Zur Erhöhung der Ausführungssicherheit können die Arbeitsgänge in unterschiedlichen Farbtönen d.h. 1. Auftrag (altrosa), 2. Auftrag (grau) ausgeführt werden. • In nicht durchgetrocknetem Zustand ist die aufgebrachte Abdichtung vor Feuchtigkeitsbelastung zu schützen. • Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • zur Abdichtung von feuchtigkeitsempfindlichen Untergründen • als Verbundabdichtung unter Fliesen und Platten • geeignet für Bereiche der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen A0 und A (Wand)

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • kurze Trocknungszeit • rissüberbrückend

Produktdetails • Farbe: hellgrau; altrosa • Auftragsdicke: mind. 0,5 mm • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf für Trockenschichtdicke 0,5 mm :

ca. 1,2 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Eimer

8 kg

75 Eimer

altrosa

Eimer

24 kg

24 Eimer

hellgrau, altrosa

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2 weber.prim 801 weber.prim 803 weber.tec 828 DB 75 Ehemaliger Produktname: Superflex 1

321


weber.tec 824

Abdichtung

Flexible Dichtungsschlämme, 1-K

Rissüberbrückende Abdichtung im Verbund (AiV) unter Fliesen und Platten Anwendungsgebiet weber.tec 824 ist eine flexible, rissüberbrückende, einkomponentige, hydraulisch abbindende Dichtungsschlämme. Sie kann als Verbundabdichtung in höher beanspruchten Feuchtigkeitsbereichen unter keramischen Belägen in Innen- und Außenbereichen eingesetzt werden. Die flexible Dichtungsschlämme härtet riss- und eigenspannungsarm aus und kann direkt mit keramischen Belägen bekleidet werden. Die flexible Dichtungsschlämme ist im ausgehärteten Zustand wasserdicht, frost-, sulfat und alterungsbeständig. weber.tec 824 eignet sich zur Abdichtung im Verbund mit keramischen Belägen in den Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen A0, B0 und A im Innen- und Außenbereich, wie z.B. Bäder / Duschen oder Balkone. Des weiteren können, Terrassen, Untergründe wie beheizte / unbeheizte Estriche, Mauerwerk, Beton, Porenbeton und mineralische Putze, die nach der Fliesenverlegung einer starken Wasserbeaufschlagung ausgesetzt sind, sicher vor einem Wassereindringen geschützt werden. Die flexible Dichtungsschlämme kann auch als nachträgliche Innenabdichtung in der Altbausanierung eingesetzt werden.

Anwendungsgebiet • zur Abdichtung im bauaufsichtlich relevanten Bereich (AiV) • auch für Balkone und Terrassen • auch für Dauernassbereiche

• rissüberbrückend • einkomponentig • schlämm- und spachtelfähig

Produktdetails • Wasserbedarf: ca 5,0 bis 5,4 l Wasser / 20 kg • Auftragsdicke: mind. 2 mm • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf ca. 1,4 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

20 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.plan 819 weber.prim 803 weber.prim 801

322

weber.tec 824 ist eine einkomponentige, hydraulisch abbindende, flexible Dichtungsschlämme.

Produkteigenschaften

Produkteigenschaften

pro mm Schichtdicke :

Produktbeschreibung

Ehemaliger Produktname: Superflex D 1

• sulfatbeständig • flexibel • mit allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen • innen und außen • einkomponentig • gute Untergrundhaftung • für den Feuchteschutz im Sockelbereich

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Zunächst wird in Ecken, Dehn-, Stoss- und Bewegungsfugen sowie im Bereich von Materialübergängen auf dem Untergrund das elastische Dichtbandsystem weber.tec 828 in das frisch aufgetragene weber.tec 824 eingebettet. • Das Material wird mit einer Bürste, Quast oder Glättkelle in 2 bis 3 Arbeitsgängen intensiv, gleichmäßig, satt und oberflächendicht auftragen. Es ist eine Gesamttrockenschichtdicke von 2 mm an jeder Stelle der Abdichtung zu erreichen. • Der zweite bzw. dritte Auftrag erfolgt, wenn der vorhergehende Schlämmanstrich nicht mehr während des Auftragens verletzt werden kann (bei + 23 °C frühestens nach 4 bzw. 8 Stunden). Pro Auftrag max. 1,4 kg/m2. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.tec 825

Abdichtung

Dichtfolie und Dampfbremse

Dampfbremsende Dichtfolie zur Herstellung einer Verbundabdichtung unter keramischen Belägen Anwendungsgebiet weber.tec 825 eignet sich zur Abdichtung von Wand- und Bodenflächen in Duschen, Badezimmern und Nassräumen mit haushaltsüblicher Nutzung, Duschanlagen und gewerblichen Küchen, insbesondere für Arbeiten unter Termindruck. weber.tec 825 erfüllt die Forderungen der Bauregelliste für Verbundabdichtung unter Fliesen und Platten, Beanspruchungsklassen A und C nach Bauregelliste A Teil 2. Damit sind auch die Forderungen des ZDB-Merkblattes „Verbundabdichtung“ hinsichtlich der Klassen A0 und B0 erfüllt. weber.tec 825 ist auch als Dampfbremse in Bereichen mit hohen Wasserdampfanfall, z. B. Saunen einsetzbar.

Produktbeschreibung weber.tec 825 ist eine wasserdichte Folie.

Produkteigenschaften • wasserundurchlässig • rissüberbrückend • schnelle und problemlose Verarbeitung • alkalibeständig • mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis

Verarbeitung Verklebung der Dichtfolie: • Mit einer 4-mm-Zahnkelle weber.xerm 853 F auf den Untergrund aufkämmen, die vorher zugeschnittenen Bahnen in den frischen Kleber einlegen und mit einem Glätter andrücken und abstreichen. Die Abdichtfolie muss vollflächig aufliegen, Luftblasen sind zu vermeiden. Die einzelnen Bahnen jeweils 5 cm überlappend verkleben. • Bei Einsatz in der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse C ist die Dichtfolie stoßweise (ohne Überlappung) zu verlegen. Hier ist der Fugendichtstreifen weber.tec 826 DB 120 mit weber.tec 827 S auf den Bahnenstößen zu verkleben. Überstehendes weber. tec 827 S ist frisch in frisch mit ofengetrocknetem Quarzsand (0,1 bis 0,5 mm) abzustreuen. Verklebung der Dichtbänder: • Einsatz in Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A0 : Bei Bewegungsfugen und in allen Eckanschlüssen (Wand/Wand bzw. Wand/Boden) Dichtbandsystem weber.tec 828 mit weber.xerm 853 F auf dem Untergrund bzw. der Dichtfolie verkleben. • Einsatz in Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A : Bei Bewegungsfugen und in allen Eckanschlüssen (Wand/Wand bzw. Wand/Boden) Fugendichtstreifen weber.tec 826 DB 120 und weber.tec 825 Innen- bzw. Aussenecke mit weber.xerm 853 F auf dem Untergrund bzw. der Dichtfolie verkleben. • Einsatz in Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse C : Bei Bewegungsfugen und in allen Eckanschlüssen (Wand/Wand bzw. Wand/Boden) Dichtbandsystem weber.tec 828 mit weber.tec 827 S auf dem Untergrund bzw. der Dichtfolie verkleben.

Anwendungsgebiet • zur Abdichtung von feuchtigkeitsempfindlichen Untergründen • als Verbundabdichtung unter Fliesen und Platten • Dampfbremse

Produkteigenschaften • rissüberbrückend • Wasserdampf bremsend • schnell überarbeitbar

Produktdetails • Farbe: blau • Lagerung: Bei trockener, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützer Lagerung (stehend, nicht im Freien) ist das Material mind. 24 Monaten lagerfähig.

Materialbedarf 1,05 m²/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Bemerkung

Außenecke

25 Stück

weber.tec 825 DA

Innenecke

25 Stück

weber.tec 825 DI

Rolle

30 Meter

35 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2 weber.prim 801 weber.tec 828 DB 75

Ehemaliger Produktname: Deitermann DF

323


weber.tec 826

Abdichtung

Dicht- und Entkopplungsbahn

Zur Abdichtung und Entkopplung von Belägen auf Balkonen und Terrassen Anwendungsgebiet weber.tec 826 eignet sich besonders für die Abdichtung und Entkopplung des Fliesenbelages bei der Balkon-/Terrassensanierung, aber auch für Wohn- und Aufenthalträume mit Verkehrslasten kleiner 2 KN/m² und für Arbeiten unter Termindruck. Als Untergründe eignen sich Zementestriche, Heizestriche, Beton, Gussasphalt (Innenbereich) Fliesenbeläge, Holzdielen, Holzspanplatten (wasserfest verleimt V 100). Der Fliesenbeleg wird durch die ca. 0,7 mm dicke Vliesschicht entkoppelt. Junge Zementestriche können unter Verwendung von weber.tec 826 zwischen dem 3.und 7. Tag mit Keramik belegt werden.

Produktbeschreibung weber.tec 826 ist eine Dicht- und Entkopplungsbahn.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • Abdichtung und Entkopplung unter Fliesen und Platten • auch für Balkone und Terrassen • für Neubau und Sanierung

Produkteigenschaften • wasserundurchlässig • rissüberbrückend • entkoppelt den Fliesenbelag

Verarbeitung

Produktdetails • Mattendicke: 1,2 mm • Farbe: Oberseite blau, Unterseite schwarz • Lagerung: Bei trockener, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützer Lagerung (stehend, nicht im Freien) ist das Material mind. 24 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 1,0 m²/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Rolle

30 Meter

35 Stück

weber.tec 826

Rolle

20 Meter

weber.tec 826 DB 120

SYSTEMPRODUKTE weber.plan 813-40 weber.prim 803 weber.prim 801

324

• wasserundurchlässig • alkalibeständig • hohe Wasserdampfdichtigkeit • rissüberbrückend • entkoppelt den Fliesenbelag • direkt mit Fliesen belegbar

Ehemaliger Produktname: Deitermann DE

Verkleben der Dicht- und Entkopplungsbahn: • Die Dicht-/und Entkopplungsbahn (blaue Seite nach oben) mit weber.xerm 860 F vorzugsweise in Entwässerungsrichtung verkleben. Luftblasen unter der Bahn vermeiden, das untere schwarze Vlies muss vollflächig mit Kleber benetzt sein. • Die Bahn ist bündig zu stoßen und bei Balkonen bis auf das Randabschlussprofil heraufzuführen. Zu angrenzenden Bauteilen ca. 10 mm Abstand einhalten. • weber.tec 826 DB 120 mit weber.xerm 860 F auf den Bahnenstößen verkleben und überarbeiten. Anschlußdetailsr: • Randabschlussprofile, z.B. Watec Fin FA, Fa. Gutjahr, verdübeln und mit weber.xerm 860 F abspachteln. weber.tec 826 Dicht-/und Entkopplungsbahn bis auf das Randabschlussprofil heraufführen und mittels weber.xerm 860 F verkleben. • Im Bereich der Wandanschlussfugen Abdichtband mit  weber.xerm 860 F einkleben und im Randbereich überarbeiten. • Bei Bewegungsfugen Abdichtband weber.tec 828 DB 75 mit weber.xerm 860 F auf die Dicht- und Entkopplungsbahn verkleben (je nach zu erwartenden Bewegungen schlaufenförmig). • Bei Bodenabläufen mit Aufstockelement und Los-/ Festflanschkonstruktion (Dünnbettbodenablauf) die Dicht- und Entkopplungsbahn mit weber.xerm 860 F im Bereich des Festflansches verkleben. Losflansch auf weber.tec 826 verschrauben. Schnittkanten sind mit weber.xerm 860 F  abzustreichen. Keramische Beläge verlegen und verfugen: • Keramischen Belag mit weber.xerm 860 F hohlraumarm verkleben. Zur Lastverteilung als Mindestformat für die keramischen Beläge 15 x 15 cm, max. 40 x 40 cm verwenden. • Nach dem Aushärten des Klebers, frühestens nach 3 Stunden werden die Flächen mit weber.fug 877 oder weber.fug 875 F verfugt.


weber.tec 827 N/827 S N

Abdichtung

Flexible Reaktionsharzabdichtung

Reaktionsharzbeschichtung zur Erstellung von Verbundabdichtungen im höher beanspruchten Bereich Anwendungsgebiet weber.tec 827/827 S ist eine 2-Komp. Epoxidharz Verbundabdichtung unter Fliesenbelägen insbesondere für den Bau oder für die Sanierung von Schwimmbecken, Sole- und Thermalbäder, Großküchen, Feucht- und Nassräumen sowie in Laborräumen. In Kombination mit dem hydraulisch abbindenden Dünn- und Mittelbettmörtel weber.xerm 852 ist die rissüberbrückende Epoxidharzabdichtung geeignet zum Einsatz in den Feuchtikeitsbeanspruchungsklassen A, B, C gemäß (DIBt) Bauregelliste A Teil 2 Nr.1.10 und den Klassen A0, und B0 nach ZDB-Merkblatt „Abdichtungen im Verbund“. Als Untergrund eignen sich saugfähige mineralische Flächen und glasierte und unglasierte keramische Beläge und sowie Gussasphalt.

Produktbeschreibung weber.tec 827/827 S ist ein 2-komponentiges Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis.

Produkteigenschaften • hohe Untergrundhaftung, wasserdicht • wärme- und frostbeständig, entspricht den KSW-Empfehlungen • beständig gegen zahlreiche Laugen, Säuren und andere Chemikalien • weber.tec 827 ist selbstverlaufend und rollfähig bis 1,5 % Gefälle • weber.tec 827 S ist spachtelfähig • mit allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen

Verarbeitung • Komponente B restlos in Komponente A entleeren (Behälterkopf mit separatem Kunststoffverschluss im Deckel mit Stahldorn mehrfach durchstoßen). • Das Mischen erfolgt im Behälter der Komponente A mit einer langsam laufenden Bohrmaschine und einem auf das Gebinde abgestimmten Rührpaddel (homogen und schlierenfrei). Mischzeit mindestens 3 Minuten. • Auf waagerechten und geneigten Flächen bis 1,5 % Gefälle wird weber.tec 827 mittels Spitzzahnglätter (Zahnleiste Nr.1) aufgekämmt und unmittelbar danach gleichmäßig dick mit der Glättkelle abgezogen. Die Auftragsdicke beträgt ca. 1,0 -1,5 mm (je nach Anwendungsbereich). • Auf senkrechten oder waagerechten Flächen wird weber.tec 827 S mittels Spitzzahnglätter (Zahnleiste Nr.2) aufgekämmt und unmittelbar danach gleichmäßig dick mit der Glättkelle abgezogen. Die Auftragsdicke beträgt ca. 0,8 -1,5 mm (je nach Anwendungsbereich). • Im 2. Arbeitsgang (frühestens nach 24 Std., spätestens am 3. Tag) werden nochmals 0,3 - 0,5 mm (bei Verwendung von weber.tec 827) bzw. nochmals 0,4 - 0,5 mm (bei Verwendung von weber.tec 827 S) aufgetragen. • Mindest-Gesamtschichtdicken: Großküche (Koch-/Abflusszone) und Schwimmbecken: mind. 2,0 mm. Großküche (außerhalb der Koch-/Abflusszone), Laborräume, Feucht- u. Nassräume, Balkone u. Terrassen: mind. 1,2 mm. • Keramische Beläge können mit weber.xerm 858 verlegt werden. Dazu wird der letzte Arbeitsgang weber.tec 827/827 S  mit ofengetrocknetem Quarzsand (0,7 -1,2 mm) frisch in frisch abgestreut. Die Verklebung frühestens  24 Stunden nach dem Absanden.  • Bei nachfolgender Verklebung des keramischen Belages mit weber.tec 827 S bzw. weber.xerm 847 ist ein Abstreuen mit Quarzsand nicht erforderlich, wenn diese innerhalb von 5 Tagen ausgeführt wird.

Anwendungsgebiet • Verbundabdichtung unter Fliesen • für gewerbliche Küchen und Nassräume • Erfüllt die Anforderungen der Beanspruchungsklassen A, B und C

Produkteigenschaften • flexibel • rissüberbrückend • hohe Chemikalienbeständigkeit

Produktdetails • Farbe: betongrau • Auftragsdicke: 1,2 mm - 2 mm • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Doppelgebinde

8 kg

45 DG

weber.tec 827

Doppelgebinde

8 kg

45 DG

weber.tec 827 S

Doppelgebinde

2 kg

112 DG

weber.tec 827 S

SYSTEMPRODUKTE weber.xerm 858 weber.xerm 847

Ehemaliger Produktname: Superflex 40/40 S

325


weber.tec 828

Abdichtung

Dichtbandsystem

Spezial Dichtbandsystem zur sicheren Abdichtung von Bewegungs-, Eck-, und Anschlussfugen sowie zur Abdichtung von Rohrdurchführungen Anwendungsgebiet

Anwendungsgebiet • Bestandteil der weber.tec Dichtsysteme • für alle Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen

Produkteigenschaften • hoch elastisch • breite Dehnzone • vlieskaschiert

Produktdetails • Farbe: gelb • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützter Lagerung ist das Material mind. 24 Monate lagerfähig.

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Bemerkung

Rolle

50 Meter

weber.tec 828 DB 75

Rolle

10 Meter

weber.tec 828 DB 75

Rolle

10 Meter

weber.tec 828 DB 150

Rolle

20 Meter

weber.tec 828 SK

Manschette (12x12 cm)

10 Stück

weber.tec 828 MA

Dehnzonenmanschette (20 x 20 cm)

10 Stück

weber.tec 828 MD

Innenecke

10 Stück

weber.tec 828 DI

Außenecke

10 Stück

weber.tec 828 DA

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2 weber.tec 827 N/SN weber.tec 822 weber.tec 824

326

Ehemaliger Produktname: Superflex AB

weber.tec 828-Komponenten aus Dichtband, Dichtmanschette, Innen- und Außenecke dienen zur Überbrückung von Bewegungsfugen und flexiblen, wasserdichten Ausbildung von Rand- und Anschlussfugen im Wand- und Bodenbereich, sowie für die Abdichtung von Rohrdurchführungen in Nassbereichen. Einsetzbar in den Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen A, B, C, A0 und B0. Zur Verbesserung des Haftverbundes verfügen die weber.tec 828-Komponenten über eine Vlieskaschierung. Die Dichtbänder sind in Querrichtung hoch elastisch. Die Dichtmanschette weber.tec 828 MD kann für verschiedene Rohrgrößen angepasst werden.

Produktbeschreibung weber.tec 828 ist querelastisches, längsstarres und wasserabweisendes Elastomer.

Produkteigenschaften • innen und außen • hoch elastisch, wasserundurchlässig • breite Dehnzone, hoher Haftverbund zur Flächenabdichtung • vlieskaschiert • auch für Dauernassbereiche • wasser-, witterungs- und alkalienbeständig • chemiekalienbeständig • für alle Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen

Verarbeitung • Die weber.tec 828-Komponenten werden in die frisch vorgelegte erste Abdichtungsschicht aus der Weber-Deitermann Verbundabdichtung eingebettet. Hierbei werden bei Verwendung der Innen-, bzw. Außenecke diese zuerst in die Abdichtungsschicht eingelegt. Danach erfolgt die Einbettung des Dichtbands, wobei eine Überlappung von mind. 5 cm im Stoßbereich ausgeführt werden sollte. • Bei der Verklebung des Bandes ist darauf zu achten, dass die Zugzone von Kleber frei bleibt (ggf. Zugzonenbereich vorrübergehend mit Kreppband abkleben). Vor der Verklebung sind die entsprechenden Überlappungsbereiche des Dichtbandes zu reinigen. • Die weber.tec 828-Komponenten werden mit der Glättkelle in die frisch vorgelegte Abdichtungsschicht angedrückt und nach Durchtrocknung mit der zweiten Abdichtungsschicht überarbeitet. Dabei wird die 2 Abdichtungsschicht ca. 1 cm über die fliesfreie Zone aufgetragen. Beim Eindrücken und Überarbeiten keine scharfkantigen Werkzeuge verwenden. • Bei Bauwerksabdichtungen, die eine waagerechte und senkrechte Fugenabdichtung erfordern, ist dieses bei der Bemessung des Bandes zu beachten um unnötige Verbindungen zu vermeiden. Die noch nicht eingebauten Enden sind anzurauen und bis zur Verklebung mit Baufolie zu schützen. • Die Dichtbänder sind vor unmittelbarer mechanischer Beanspruchung zu schützen. • Die Dehnzonenmanschette besitzt ein vorgestanztes Loch für 1/2“ Rohre und kann an den vorgezeichneten Ringen bis auf DN 100 vergrößert werden. • Dichtbänder: weber.tec 828 DB 75 Breite 12 cm, Dehnzone 7 cm  weber.tec 828 DB 150 Breite 20 cm, Dehnzone 15 cm


weber.tec 829

Abdichtung

Objektdichtband

Zur sicheren Abdichtung von Bewegungs- und Anschlussfugen Anwendungsgebiet Zur Eckausbildung sowie zur Überbrückung von Fugen bei der Herstellung von Verbundabdichtungen. Einsetzbar in Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen A0 nach ZDB-Merkblatt.

Produktbeschreibung weber.tec 829 ist ein querdehnbares, längsstabiles mit thermoplastischem Elastomer beschichtetet Polyester Gewirke.

Verarbeitung • Das weber.tec 829 Dichtband wird in die frisch vorgelegte erste Abdichtungsschicht aus der Verbundabdichtung eingebettet. Hierbei werden bei Verwendung der Innen-, bzw. Außenecke diese zuerst in die Abdichtungsschicht eingelegt. Danach erfolgt die Einbettung des Dichtbands, wobei eine Überlappung von mind. 5 cm im Stoßbereich ausgeführt werden sollte. • Das weber.tec 829 Dichtband wird mit der Glättkelle in die frisch vorgelegte Abdichtungsschicht angedrückt und nach Durchtrocknung mit der zweiten Abdichtungsschicht überarbeitet. • Beim Eindrücken von weber.tec 829 Dichtband keine scharfkantigen Werkzeuge verwenden. • Anschließend erfolgt ein zweimaliger Flächenauftrag mit der weber.tec Abdichtung, wobei die produktspezifische Trocknungszeit zwischen den Aufträgen einzuhalten ist.

Anwendungsgebiet • für Boden - und Wandanschlüsse • wasserundurchlässig • elastisch

Produktdetails • Berstdruck: 3 bar • Farbe: grau • Lagerung: Bei trockener, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützer Lagerung ist das Material min. 24 Monate lagerfähig.

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Rolle

50 Meter

140 Rollen Objekt

Rolle

10 Meter

Objekt

25 Stück/Karton

IE

25 Stück/Karton

AE

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2 weber.xerm 844

Ehemaliger Produktname: Deitermann Superflex 75/4

327


weber.prim 801

Grundierung

Grundierung für saugende Untergründe

Gebrauchsfertige Grundierung zur Vorbehandlung von saugenden Untergründen Anwendungsgebiet weber.prim 801 ist eine alkalienbeständige, unverseifbare Grundierung mit staubbindender und wasserabweisender Wirkung. Somit können saugende Untergründe, ideal für den nachfolgenden Auftrag von Verlegemörteln, Fliesenklebern, Spachtelmassen oder Putzen vorbehandelt werden. weber.prim 801 ist geeignet zum Grundieren von Gipsputzen, Gipskarton-, und Gipsfaserplatten, Porenbeton, mineralischen Putzen, Faserzementplatten, Beton, Mauerwerk, Zementestrichen und Calciumsulfatestrichen vor der Fliesenverlegung. Fliesenkleber werden vor zu schnellem Wasserentzug geschützt und somit deren klebeoffene Zeit und Haftung verbessert.

Produktbeschreibung weber.prim 801 ist eine einkomponentige, lösungsmittelfreie Grundierung

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet

• gebrauchsfertig • sehr leicht roll- und streichbar • alkalibeständig • lösemittelfrei

• für stark saugende Untergründe • für innen- und außen • für Wand und Boden

Produkteigenschaften • gebrauchsfertig • sehr leicht roll- und streichbar • verbessert die Haftung zum Untergrund

Produktdetails • Farbe: transparent • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf untergrundabhängig :

ca. 150 bis 250 ml/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Flasche

1l

12 Stück/Karton

Kanister

5l

90 Kanister

Kanister

10 l

60 Kanister

Kanister

30 l

16 Kanister

Fass

205 l

2 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.sys 992

328

Ehemaliger Produktname: Eurolan TG 2

Verarbeitung • weber.prim 801 ist verarbeitungsfertig bzw. max. im Verhältnis 1:1 RT mit Wasser verdünnbar. • Bei stark saugendem Untergrund ist ein zweimaliger Auftrag erforderlich. • Der Auftrag erfolgt gleichmäßig und gut sättigend mit geeignetem Werkzeug wie Pinsel, Bürste, Rolle oder Spritzgerät. Pfützenbildung vermeiden. • Die Trocknung ist durch eine Kratz- bzw. Benetzungsprobe zu überprüfen. Nach ausreichender Trocknung kann mit den nachfolgenden Belagsarbeiten begonnen werden. Der Auftrag von Klebern sollte innerhalb von 2 Tagen erfolgen. • Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. • Im abgebundenen Zustand sind Werkzeuge mit weber.sys 992 zu reinigen.


weber.prim 802

Grundierung

Haftgrundierung Bodenausgleich

Verdünnbares Haftgrundierungskonzentrat zur Vorbehandlung von Untergründen Anwendungsgebiet weber.prim 802 ist geeignet als Haftgrundierung, für innen und außen, zwischen mineralischen Untergründen und Weber Bodenausgleichsmassen. Sie erzeugt hohe Haftzugfestigkeiten auf saugenden Untergründen. weber.prim 802 ist aber auch als Haftgrundierung auf Holzuntergründen geeignet.

Produktbeschreibung weber.prim 802 ist eine einkomponentige und lösungsmittelfreie Grundierung

Produkteigenschaften • hohe Haftzugfestigkeit auf saugenden Untergründen • geringer Verbrauch, da Konzentrat • lösemittelfrei • EMICODE EC 1 plus: sehr emissionsarm

Verarbeitung • Zur Herstellung einer verarbeitungsfähigen Konsistenz wird weber.prim 802 mit Leitungswasser gemischt bis eine homogene Flüssigkeit entsteht (Angaben Mischungsverhältnisse beachten). Nach längeren Arbeitsunterbrechungen ist die Mischung wieder aufzurühren. • Die Haftgrundierung wird mit einem weichen Besen durch intensives Einbürsten aufgetragen und in den Untergrund einmassiert, bis sich ein dichter Film bildet. Beim Auftrag mit der Rolle ist auf einen gleichmäßig satten Auftrag zu achten. Pfützenbildung vermeiden. • Bei stark saugenden Untergründen besteht die Möglichkeit, dass nach dem ersten Auftrag keine Filmbildung eintritt. In diesem Fall muss frühestens nach Auftrocknung des Grundieranstriches, spätestens aber nach 48 Stunden dieser Vorgang wiederholt werden. • Aufbringen der Bodenausgleichsmasse nach Auftrocknung des Grundieranstriches, spätestens aber nach 48 Stunden. • Um eine zügige Trocknung zu ermöglichen, ist für ausreichende Lüftung zu sorgen. • Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • spezielle Grundierung unter Bodenausgleichsmassen • zur Vorbehandlung auch von Holzuntergründen • für innen und außen

Produkteigenschaften • verbessert die Haftung zum Untergrund • geringer Verbrauch, da Konzentrat • EMICODE EC 1 plus: sehr emissionsarm

Produktdetails • Farbe: Transparent • Lagerung: Bei kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf untergrundabhängig :

ca. 100 ml/m²

bis 200 ml/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kanister

5l

90 Stück

SYSTEMPRODUKTE

Ehemaliger Produktname: Eurolan TG 4

329


weber.prim 803

Grundierung

Haftgrundierung für nicht saugende Untergründe

Gebrauchsfertige Haftgrundierung zur Vorbehandlung von glatten, nicht saugenden Untergründen und Holz Anwendungsgebiet weber.prim 803 ist eine einkomponentige Haftgrundierung mit hoher Verbundhaftung auf glatten Untergründen im Innenbereich. Sie kann auf Holz und glatten, nicht saugenden Untergründen wie z.B. alten Fliesen-, Platten- und Natursteinbelägen, Asphaltplatten, Beton, Gussasphalt, Kunststoffbeschichtungen, kleinflächige Metalloberflächen und dichten Farbanstrichen eingesetzt werden. Somit können Holz und glatte nicht saugende Untergründe, ideal für den nachfolgenden Auftrag von Fliesenklebern und Spachtelmassen vorbehandelt werden.

Produktbeschreibung weber.prim 803 ist eine einkomponentige, lösungsmittelfreie Haftgrundierung

Produkteigenschaften • gebrauchsfertig • hohe Haftzugfestigkeit auf glatten und dichten Untergründen • schnell trocknend • für innen • lösemittelfrei

Anwendungsgebiet • für nicht saugende Untergründe • für Fliese auf Fliese • für Wand und Boden

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• streich- und rollfähig • hohe Haftkraft • EMICODE EC 1 plus: sehr emissionsarm

Produktdetails • Farbe: hellrot • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlosenen Gebinde, ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf ca. 100 g/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Flasche

1 kg

480 Stück

Kanister

5 kg

60 Stück

SYSTEMPRODUKTE

330

Ehemaliger Produktname: Eurolan TG 5

• Die Grundierung vor der Verarbeitung gründlich aufrühren oder im Gebinde gut schütteln. • Die Grundierung unverdünnt mit Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle gleichmäßig auftragen. Pfützenbildung vermeiden. • Nach Auftrocknung zu einem festen Film, nach ca. 1 bis 4 Stunden, je nach Temperatur und Luftfeuchte, mit den Folgearbeiten beginnen. • Der Auftrag von Klebern und Ausgleichsmassen sollte innerhalb von 2 Tagen erfolgen. • Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. • Im abgebundenen Zustand sind Werkzeuge mit weber.sys 992 zu reinigen.


weber.prim 805

Grundierung

Flüssige Dampfbremse

Verarbeitungsfertige Dampfbremse mit einer hohen Wasserdampfsperrwirkung Anwendungsgebiet weber.prim 805 ist eine flüssige, verarbeitungsfertige Kunststoffdispersion, deren Trockenfilm eine hohe Wasserdampfsperrwirkung erzielt. Der Trockenfilm verhindert bzw. reduziert das Eindringen von Wasserdampf in das zu schützende Bauteil. Daneben wird auch häufig eine Gasundurchlässigkeit von Flächen und Fugen gefordert. Hier bietet die Kombination von weber.prim 805 mit weber.tec 822 und den entsprechenden weber.tec Abdichtbändern eine sichere Problemlösung. Die Dampfbremse kann mit keramischen Fliesen und Platten, geeigneten Anstrichen oder Tapeten überarbeitet werden.

Produktbeschreibung weber.prim 805 ist eine einkomponentige, rollfähige Dampfbremse

Produkteigenschaften • gebrauchsfertig • zähelastisch • hoher Diffusionswiderstand • dauernässebeständig • lösemittelfrei • leicht verarbeitbar • geringe Schichtdicke

Verarbeitung Vorarbeiten: • In Abhängigkeit vom Untergrund muss eine Grundierung erfolgen. Mineralische Untergründe werden mit weber.prim 801, Holzuntergründe mit weber.prim 807 grundiert. • Zur dampfdichten Ausbildung von Übergängen zwischen unterschiedlichen Bauteilen oder Materialien wird zunächst das weber.tec 828 Dichtband mit weber.tec 822, auf dem grundierten Untergrund verlegt. • Danach vollflächiger Voranstrich mit weber.tec 822. Dampfbremse: • 1. Anstrich mit ca. 250 bis 300 ml/m2. • 2. Anstrich auf den durchgetrockneten 1. Anstrich mit ca. 250 bis 300 ml/m2. Falls bauphysikalisch erforderlich einen 3. Anstrich mit ca. 250 bis 300 ml/m2 ausführen. Oberflächengestaltung: • In Feucht- und Nassräumen ist anschließend eine Abdichtung auf der Dampfbremse aus weber.tec 822 aufzubringen. • Ist keine Abdichtung erforderlich, dann ist vor dem Verlegen  keramischer Beläge die Verlegefläche mit einer Kontaktschicht (Verbrauch ca. 400 ml/m2) aus weber.prim 822 zu versehen. • Zur farblichen Gestaltung kann die Dampfbremse auch direkt mit der elastischen Beschichtung weber.tec 772 überarbeitet werden.

Anwendungsgebiet • für Bauteile, die vor Wasserdampf geschützt werden sollen • für jede Untergrundgeometrie • für nahezu alle Untergründe

Produkteigenschaften • verarbeitungsfertig • hoher Diffusionswiderstand • lösemittelfrei

Produktdetails • Farbe: hellblau • Lagerung: Bei kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf • mind. 550 g/m² bei 2. bis 3. Anstrichen 

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kanister

6 kg

90 Kanister

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 822 weber.tec Abdichtbänder weber.plan 818

Ehemaliger Produktname: Eurolan DS 1

331


weber.prim 806 N

Grundierung

Riss- und Grundierharz

Schnell abbindendes Epoxidharz zum Verschließen von Rissen im Estrich, Herstellen von Reaktionsharzmörteln und Haftbrücken Anwendungsgebiet weber.prim 806 ist ein schnell abbindendes Epoxidharz zum Verschließen von Rissen in Estrich und Beton, als Bindemittel zur Herstellung von schnell abbindenden Reaktionsharzmörteln und als Haftbrücke für schnell abbindenden Reaktionsharzmörtel sowie als Grundierung unter weber.tec 790 und weber.tec 791.

Produktbeschreibung weber.prim 806 ist ein werksmäßig hergestelltes, 2-komponentiges, transparentes Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis.

Produkteigenschaften • ausgezeichnete Haftung auf Beton und Estrich • beständig gegen Wasser, Mineralöl, Benzin, zahlreiche Laugen und Säuren • hohe Druck-, Biegezug- und Haftzugfestigkeit

Anwendungsgebiet • Verschließen von Rissen in Estrich und Beton • Bindemittel für Reaktionsharzmörtel • Haftbrücke

Produkteigenschaften • universell einsetzbares Epoxidharz • beständig gegen zahlreiche verdünnte Säuren und Laugen • für innen und außen

Produktdetails • Farbe: transparent • Lagerung: Bei trockener und frostfreier Lagerung und Temperatur über + 10 °C ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf Rissverschluss :

ca. 1,1 kg/dm³

Haftbrücke :

mind. 0,4 kg/m²

Grundierung :

mind. 0,3 kg/m²

Bindemittel für Mörtel :

ca. 0,25 kg/dm³

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Doppelgebinde

0.6 kg

4 Stück/ Karton

inkl. 10 Estrichklammern

Doppelgebinde

3 kg

112 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 790 weber.tec 791 weber.sys 992

332

Ehemaliger Produktname: Deitermann EP Fix

Verarbeitung Mischen: • Bei 2-Komponenten-Reaktionsharzen ist die Menge der Komponente B auf die Komponente A abgestimmt. Teilmengen sollten möglichst nicht entnommen werden. • Komponente B restlos in Komponente A entleeren (Behälterkopf mit separatem Kunststoffverschluss im Deckel mit Stahldorn mehrfach durchstoßen). • Das Mischen erfolgt im Behälter der Komponente A mit einer langsam laufenden Bohrmaschine und aufgesetztem Rührpaddel (Rührpaddel Nr. 1). Beim Mischen müssen auch die Rand- und Bodenbereiche des Gebindes erfasst werden. Nach dem Mischen dürfen keine Schlieren mehr in der Masse sichtbar sein. • Die Mischzeit beträgt mindestens 2 Minuten. Nach dem Mischen in ein leeres Gebinde umfüllen und nochmals 1 Minute mischen. Grundierung: • Die Grundierung mit Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle gleichmäßig satt auftragen. Pfützenbildung vermeiden. • Die Wartezeit zwischen zwei Aufträgen ist so zu bemessen, dass der erste Anstrich noch klebrig ist, wenn der nächste aufgebracht wird. Eine Absandung des frischen Anstrichs mit ofengetrocknetem Quarzsand im Überschuss gestattet längere Zwischenzeiten. • Bei Nachfolgearbeiten mit zementhaltigen Fliesenklebern ist generell eine Absandung des letzten Anstriches erforderlich. Reaktionsharzmörtel: • Zuschlag: ofengetrockneter Quarzsand Körnung 0 bis 2 mm für Schichtdicken 10 bis 50 mm, Körnung 0 bis 4 mm für Schichtdicken 20 bis 50 mm, Körnung 0 bis 8 mm für Schichtdicken 30 bis 50 mm. Mischungsverhältnis: 1 Raumteil Harz : 4 Raumteile Quarzsand • Das Bindemittel wird homogen gemischt, anschließend wird der Zuschlag hinzugegeben. • Die Verarbeitung erfolgt frisch-in-frisch in die zuvor aufgetragene Haftbrücke aus weber.prim 806 N.


weber.prim 807 N

Grundierung

Grundierharz

Epoxidharz-Grundierung zur Verwendung unter Epoxidharzabdichtungen und -beschichtungen Anwendungsgebiet weber.prim 807 ist eine geruchsarme, niedrigviskose Epoxidharzgrundierung für Epoxidharzabdichtungen. Die Grundierung dringt gut in den Untergrund ein und erhöht die Oberflächenzugfestigkeit von zahlreichen Untergründen. Unter Verbundestrichen oder Bodenausgleichsmassen kann weber.prim 807 bei 2-maligem Auftrag als Dampfbremse angesehen werden. Mit weber.prim 807 können sehr emissionsarme Epoxidharzestriche für Industrieanwendungen, oder Estriche für private Nutzflächen hergestellt werden. Das Produkt ist anzuwenden auf Beton, Estrich und Putzen, sowie auf Holz und Spanplatten.

Produktbeschreibung weber.prim 807 ist ein 2-komponentiges, transparentes Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis.

Produkteigenschaften • geruchsarm • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • verbessert die Haftung zum Untergrund • innen und außen • gutes Eindringvermögen • beständig gegen zahlreiche verdünnte Säuren und Laugen • beständig gegen tierische und pflanzliche Öle und Fette • streich- und rollfähig

Verarbeitung • Komponente B restlos in Komponente A entleeren. • Die Grundierung unverdünnt mit Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle gleichmäßig auftragen. • Die Wartezeit zwischen zwei Aufträgen ist so zu bemessen, dass der erste Anstrich noch klebrig ist, wenn der nächste aufgebracht wird, da ansonsten keine Haftung zwischen den Anstrichen zu erwarten ist (ca. 2 - 10 Stunden). Können diese Zeiten nicht eingehalten werden, so ist die Grundierung in frischen Zustand mit ofengetrockneten Quarzsand (Körnung 0,1 - 0,5 mm) deckend abzustreuen. Vor der weiteren Bearbeitung ist überschüssiger Sand zu entfernen. • Bei stark saugenden Untergründen ist ein zweiter Anstrich erforderlich. • Das Harz wird auf der Baustelle mit mineralischen Füllstoffen (z. B. Estrichsieblinie N) gefüllt. Hierzu sind die Zuschlagstoffe in das homogen gemischte Epoxidharz einzuarbeiten. Bei einem Füllgrad von 1 GT weber.prim 807 und 7 GT Füllstoff (Estrichsieblinie N) ist der EP-Estrich flüssigkeitsdicht und nach EN 13813 als SR-C50-F15 einzustufen.

Anwendungsgebiet • Grundierung unter Epoxidharzbeschichtungen • Herstellung von Epoxidharzestrichen • Herstellung von Dampfbremsen unter Verbundestrichen

Produkteigenschaften • verbessert die Haftung zum Untergrund • streich- und rollfähig • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm

Produktdetails • Farbe: transparent • Lagerung: Bei frostfreier, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material mind. 24 Monaten lagerfähig.

Materialbedarf • untergrundabhängig, je Arbeitsgang: ca. 250 - 500 g/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Doppelgebinde

1 kg

216 DG

Doppelgebinde

5 kg

45 DG

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Abdichtbänder weber.plan 818

Ehemaliger Produktname: Eurolan DS 1

333


weber.xerm 843 F

Fliesenverlegung

Pulverdispersionskleber, schnell

Hoch verformungsfähiger, schnell abbindender Dünnbettkleber Anwendungsgebiet weber.xerm 843 F eignet sich zum Verkleben von weber.sys 831 Trittschalldämmplatten auf Holzuntergründen, Beton und Estrich sowie auch zur anschließenden Belegung mit keramischen Belägen. Ferner eignet sich der Pulverdispersionskleber zur Verlegung von keramischen Wand- und Bodenfliesen, Mosaik, Riemchen aus Steinzeug, Feinsteinzeug, Steingut, Spaltplatten und Hartschaumplatten auf Beton, Leichtbeton, Putz, Estrich, Calciumsulfatestrich, weber. sys 834 Fliesenbauplatten, Gipskartonplatten, und Porenbeton sowie auf beheizten Estrichen, im Dünnbettverfahren. Junge Zementestriche können direkt (Estrichalter 3. bis 7.Tag) belegt werden. In Kombination mit der weber.sys 831 Trittschalldämmund Entkopplungsplatte sind auch kritische Untergründe wie Asphaltplatten, Fliesen, Holzspanplatten oder Holzdielen als Untergründe für weber.xerm 843 F geeignet.

Produktbeschreibung weber.xerm 843 F ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünnbettkleber nach DIN EN 12004.

Anwendungsgebiet • für innen • für kritische Untergründe • junge Zementestriche vom 3. - 7.Tag direkt belegbar

Produkteigenschaften • C2 FTE / S2 nach DIN EN 12004 • sehr ergiebig • schnell abbindend

Verarbeitung

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 6 mm • Farbe: weiß • Wasserbedarf: ca. 6,3 l / 18 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 9 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 6 mm Zahnung :

ca. 1,2 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 1,6 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 2,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

18 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.prim 803

334

Produkteigenschaften • junge Zementestriche vom 3. - 7. Tag direkt belegbar • hoch verformungsfähig • hohe Klebekraft • sehr ergiebig

Ehemaliger Produktname: Plastikol F 1

• Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. • Zur Verklebung der weber.sys 831 Trittschalldämmplatten beachten Sie bitte die entsprechenden Verarbeitungshinweise.


weber.xerm 844

Fliesenverlegung

2-K Dicht und Klebesystem

Hochflexible Reaktivabdichtung und Kleber für Fliesen und Platten Anwendungsgebiet weber.xerm 844 ist ein hochflexibles, schnell- und reaktivabbindendes, 2-komponentiges System aus Fliesenkleber und Abdichtung, das im ausgehärteten Zustand wasserdicht, frost-, sulfat-, UV-, und alterungsbeständig ist. weber.xerm 844 eignet sich zur Herstellung einer Verbundabdichtung unter keramischen Belägen bei Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen A0, B0, A und B im Innen- und Außenbereich. Des Weiteren kann mit dem gleichen Material die nachfolgende Belagsverlegung auf der zuvor abgedichteten Fläche erfolgen. Das Material härtet sowohl als Abdichtung wie auch als Fliesenkleber riss- und eigenspannungsarm aus. Durch die witterungsunabhängige, schnelle Durchtrocknung bei besonders leichter, sahniger Verarbeitung bietet weber.xerm 844 höchste Sicherheit gegen Feuchteschäden bei Konstruktionsaufbauten mit hoher Wasserbelastung.

Produktbeschreibung weber.xerm 844 ist ein werksmäßig hergestelltes, 2-komponentiges Dicht und Klebesystem mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • schnellabbindend auch bei kühleren Temperaturen • witterungsunabhängige Durchtrocknung durch Reaktivabbindung auch unter Luftabschluss • für Dauerunterwasserbereiche • mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis • besonders leichte, sahnige Verarbeitbarkeit • keine Nachbehandlung erforderlich • kennzeichnungsfrei

Verarbeitung • Nach der Untergrundüberprüfung (siehe Anwendungstipp) ist der Untergrund zu grundieren und für die weiteren Arbeitsschritte vorbereitet. Die Dichtbandkomponenten weber.tec 828 werden im Wandanschlussbereich mit weber.xerm 844 eingeklebt und an den Randzonen überarbeitet. • Im Anschluss wird weber.xerm 844 in Form einer Kratzspachtelung aufgetragen. • Bei Konstruktionen, die einem „privaten Bereich“ unterliegen, kann unter Zuhilfenahme von unserem Weber Abdicht- u. Verlegeglätter eine Abdichtung samt Mörtelbett in einem Arbeitsgang erstellt werden. Die Fliesen oder Natursteine werden dabei direkt in das frische Abdichtungs- und Klebebett eingelegt. Das spart Zeit und ermöglicht einen schnellen Abschluss witterungabhängiger Arbeiten. • Um eine möglichst hohlraumfreie Bettung zu erzielen, sollte das sogenannte buttering-floating- Verfahren angewendet werden, insbesondere in Außenbereichen. Zudem trägt diese Verlegeart zusätzlich zur Dichtheit der Gesamtkonstruktion bei. So wird die Durchfeuchtung der Konstruktion vermieden und das Risiko von Ausblühungen minimiert. • Mörtelreste auf Sichtoberflächen und im Fugenbereich sind sofort mit Schwamm und Wasser zu entfernen. • Nach Aushärtung der Abdicht- und Verlegeschicht wird der neue Belag mit z.B. weber.fug 877 verfugt.

Anwendungsgebiet • Fliesenkleber und Abdichtung (AiV) in einem • Reduziert das Risiko von Ausblühungen von Frontschäden • Für Bodenbeläge mit hoher Wasserbelastung

Produkteigenschaften • C1 E / S2 nach DIN EN 12004 • Hochflexibel und Wasserdicht • Besonders für Balkone u. Terrassen geeignet

Produktdetails • Farbe: blau-grau • Lagerung: Bei trockener, frostfreier Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf als Verbundabdichtung:

ca. 1,25 kg/m²/mm Schichtdicke

als Verlegemörtel:

ca. 2,6 kg/m² bei 10 mm Zahnung

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

6 kg

60 Eimer

Eimer

18 kg

18 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber Abdicht- und Verlegeglätter weber.fug 877 weber.tec 828 DB 75

335


weber.xerm 845

Fliesenverlegung

Fliesenkleber

Fliesenkleber für die Verlegung im Dünnbettverfahren Anwendungsgebiet weber.xerm 845 ist ein Dünnbett-Klebemörtel zur Verlegung von keramischen Wandund Bodenbelägen auf Normaluntergründen. Zur Verlegung von Steingut, Steinzeug, Bodenklinkerplatten bis 30 cm Kantenlänge.

Produktbeschreibung weber.xerm 845 ist ein Dünnbettkleber nach C1 T nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften • sehr gute Standfestigkeit • zum Ausgleichen von Unebenheiten und Fehlstellen bis 10 mm • einsetzbar als Dünnbettkleber

Verarbeitung

Anwendungsgebiet • für Wand und Boden • Dünnbettkleber • gute Standfestigkeit

Produkteigenschaften • C1 T nach DIN EN 12004 • zum Ausgleichen von Unebenheiten und Fehlstellen bis 10 mm

Produktdetails • Farbe: grau • Kleberbettdicke: bis 5 mm • Wasserbedarf: ca. 7,5 l/25 kg • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 4 mm Zahnung :

ca. 1,5 kg/m²

6 mm Zahnung :

ca. 2,2 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,6 kg/m²

Verpackungseinheiten

336

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

• Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (augekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.xerm 848 N

Fliesenverlegung

Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel

Farbiger Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel Anwendungsgebiet Bei hoher Beanspruchunng, z.B. durch Solewasser, agressive Medien (Säuren) oder starker mechanischer Beanspruchung empfiehlt sich eine Verklebung und Verfugung mit Reaktionsharzprodukten. weber.xerm 848 N ist ein standfester, feingefüllter, 2-Komp.-Epoxidharzmörtel zur Verklebung und Verfugung von Fliesen, Mosaik, Riemchen aus Steinzeug, Steingut, Spaltplatten sowie Glasmosaik und weber.sys 834 Fliesenbauplatten in Schwimmbädern, Thermal-, Heil- und Therapiebecken, Schulund Arbeitsräumen, Bäder und Duschen, Balkone und Terrassen. Zum Einsatz für Küchenarbeitsplatten, Laboratorien und Labortische, Kantinen- und Küchenböden, Fugensanierung.

Produktbeschreibung weber.xerm 848 N ist ein werksmäßig hergestellter, 2-komponentiger Reaktionsharzkleber und Fugenmörtel nach DIN EN 12004 und DIN EN 13888.

Produkteigenschaften • hohe Chemikalienbeständigkeit • hohe mechanische Belastbarkeit • sehr leicht emulgierbar • entspricht den KSW-Empfehlungen • wärme- und frostbeständig • rissfreie Aushärtung

Verarbeitung Mischen: • In den Behälter der Komp. A wird die Komponente B hinzugegeben und mit einer Bohrmaschine mit aufgesetztem Rührpaddel gemischt. Es muss so lange gemischt werden, bis eine homogene Masse entsteht. • Die Mischzeit beträgt mindestens 2 Minuten. Um Restanhaftungen der B-Komponente in dem entleerten Gebinde zu verfestigen, etwas angerührtes Material umfüllen und die Behälterwandungen der B-Komponente hiermit benetzen. Anschließend wieder umfüllen und nochmals durchrühren. Verarbeitung als Kleber: • Der Auftrag von weber.xerm 848 N erfolgt ganzflächig mit Zahnkelle oder Zahnspachtel in einer Schichtdicke bis ca. 3 mm. Das Verlegegut ist fest einzuschieben, anzudrücken und sofort auszurichten. • Bei der Verarbeitung auf senkrechten Flächen darf die Zahnung der Zahnkelle max. 8 mm betragen. Abstandshalter sind nur bei schweren Platten erforderlich. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • innen und außen • für Dauerunterwasserbereiche • für Thermal-, Heil- und Therapiebecken

Produkteigenschaften • R2 TE nach DIN EN 12004 • RG nach DIN EN 13888 • lange klebeoffene Zeit

Produktdetails • Farbe: weiß; silbergrau; mittelgrau; dunkelgrau; grau-beige • Lagerung: Bei trockener, kühler (nicht unter + 5 °C) Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf als Fliesenkleber:

4 mm Zahnung :

ca. 1,6 kg/m²

6 mm Zahnung :

ca. 2,2 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,6 kg/m²

als Fugenmörtel :

Spaltplatte 11,5 x 24 cm:

ca. 2,5 kg/m²

Fliese 20 x 20 cm:

ca. 0,5 kg/m²

Fliese 15 x 15 cm:

ca. 0,9 kg/m²

Mosaik 2 x 2 cm

ca. 1,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Doppelgebinde

4 kg

45 Kartons

Ehemaliger Produktname: Multipox FK

337


weber.xerm 850

Fliesenverlegung

Flexibler Fliesenkleber, staubarm

Staubarmer, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel für alle gängigen Wand- und Bodenfliesen Anwendungsgebiet Flexibler Fliesenkleber zum Verlegen von keramischen Wand- und Bodenbelägen im Innen - und Außenbereich sowie verfärbungsunempfindlichen Natursteinfliesen, Mosaiken, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Cotto und Betonwerkstein. weber.xerm 850 kann sowohl als Dünnbett- als auch als Mittelbettkleber eingesetzt werden. Das Produkt ist geeignet für die Verlegung in Feucht-, Nass- und Kühlräumen, sowie im Unterwasserbereich. Der flexible Fliesenkleber ist einsetzbar auf Zementestrichen, Calciumsulfatestrichen, Heizestrichen, Beton, Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Zementputz, Kalkzementputz, Gipsputz, Hartschaumplatten und weber.sys 834 Fliesenbauplatten. Der Dünn- und Mittelbettmörtel eignet sich auch besonders zum Ausspachteln kleinflächiger Fehlstellen und Unebenheiten im Untergrund, sowie zum Vermauern von Porenbetonsteinen.

Produktbeschreibung weber.xerm 850 ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Anwendungsgebiet • einsetzbar als Dünn- und Mittelbettkleber • geeignet für Fußbodenheizung • zum Spachteln von Unebenheiten und Fehlstellen

Produkteigenschaften • C2 TE nach DIN EN 12004 • sehr gute Standfestigkeit • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • staubarm

Verarbeitung

Produktdetails • Farbe: grau • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 4 mm Zahnung :

ca. 1,5 kg/m²

6 mm Zahnung :

ca. 2,2 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,6 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 3,2 kg/m²

Mittelbettzahnung:

ca. 4,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.prim 803

338

Produkteigenschaften • verlängerte Einlegezeit • zum Ausgleichen von Unebenheiten und Fehlstellen bis 10 mm

• Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.xerm 854

Fliesenverlegung

Flex-Leichtfliesenkleber

Staubarmer, weißer Leichtklebemörtel für die Verlegung von Fliesen, Platten und Glasfliesen Anwendungsgebiet Mit weber.xerm 854 können alle keramischen Wand- und Bodenfliesen im Innen- und Außenbereich sowie verfärbungsunempfindliche Natursteine, Feinsteinzeug und Betonwerkstein verlegt werden. Wegen seiner weißen Farbe ist das Produkt auch besonders für die Verklebung von Glasfliesen und Glasmosaik geeignet. weber.xerm 854 ist geeignet für die Verlegung in Feucht-, Nass-und Kühlräumen. weber.xerm 854 ist einsetzbar auf Zementestrichen, Calciumsulfatestrichen, Heizestrichen, Betonoberflächen, Gussasphalt (Innenbereich), Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Zementputz, Kalkzementputz, Gipsputz, Hartschaumplatten, weber.sys 834 Fliesenbauplatten und alten tragfähigen Fliesenbelägen. Der variabel einstellbare Leichtklebemörtel vereint die Eigenschaften eines Dünn-, Mittel- und Fließbettklebers bei gleichzeitig höchster Ergiebigkeit. weber.xerm 854 zeichnet sich besonders durch eine sehr hohe Standfestigkeit bei allen Verlegegütern und seine besonders leichte Verarbeitbarkeit aus.

Produktbeschreibung weber.xerm 854 ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Flex-Leichtklebemörtel nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften • staubarm • extra hohe Flächenleistung • überdurchschnittlich standfest • hochflexibel • geeignet zur Verlegung von Glasfliesen • zum Ausgleichen von Unebenheiten und Fehlstellen bis 10 mm

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Zur Erstellung eines stark verformbaren Flexklebers nach DIN EN 12002 S2 wird weber.xerm 849 mit weber.xerm 854 im MV 1:3 angemischt. Beachten Sie bitte die Hinweise auf den Produktseiten von weber.xerm 849. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45°-60° ein gleichmäßiges Kleberbett aufziehen. • Bei der Verlegung von Glasfliesen ist eine vollflächige Kontaktschicht auf die Fliesenrückseite aufzubringen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • für Glasfliesen und Naturstein • staubarme Verarbeitung • für viele Untergründe und Beläge

Produkteigenschaften • C2 TE / S1 nach DIN EN 12004 • überdurchschnittlich standfest • extrem ergiebig

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 10 mm • Farbe: weiß • Wasserbedarf: je nach Konsistenz 11,5 l - 13,3 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 4 mm Zahnung :

ca. 1,0 kg/m²

6 mm Zahnung :

ca. 1,3 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 1,8 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 2,1 kg/m²

Mittelbettzahnung :

ca. 3,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.prim 803 weber.tec Superflex D 2

339


weber.xerm 855

Fliesenverlegung

Flex-Leichtfliesenkleber Hybrid

Flexibler Leichtklebemörtel mit Hybrid-Technologie für die Dünn- und Mittelbettverlegung Anwendungsgebiet Vielseitig einsetzbarer, leicht verarbeitbarer, flexibler, Dünn- und Mittelbettmörtel mit hohem Kunststoffanteil und hoher Flächenleistung. Zum Verlegen von keramischen Wand- und Bodenfliesen, Mosaik, Riemchen aus Steinzeug, Feinsteinzeug, Steingut und Spaltplatten, Glasmosaik, Handformsteinen, Ziegelfliesen, Leichtbau-, Glasfaserund Hartschaumplatten sowie nicht verfärbungsempfindlichen Natursteinarten auf Beton, Putz, Estrich, Calciumsulfatestrich, Gussasphalt (Innenbereich), Mauerwerk, Klinker, weber.sys 834 Fliesenbauplatten , Gipsfaser-, Gipsbau- und Gipskartonplatten, Porenbeton im Dünn- und Mittelbettverfahren.

Produktbeschreibung weber.xerm 855 ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet

• sehr leichte Verarbeitbarkeit • optimale Bettung ohne Fließverhalten • hohe Standfestigkeit und Haftzugfestigkeit • geeignet für Fußbodenheizung • hoch flexibel

• ideal für Großformate • innen und außen • geeignet für Fußbodenheizung

Produkteigenschaften • C2 TE / S1 nach DIN EN 12004 • hohe Ergiebigkeit • sehr lange klebeoffene Zeit

Verarbeitung

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 10 mm • Farbe: grau • Wasserbedarf: 7,8 l / 20 kg plastische Konsistenz (Wand), 8,8 l / 20 kg optimale Bettung (Boden) • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 4 mm Zahnung :

ca. 1,1 kg/m²

6 mm Zahnung :

ca. 1,5 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,0 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 2,5 kg/m²

Mittelbettzahnung :

ca. 3,6 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

20 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.prim 803

340

Ehemaliger Produktname: Deitermann KM FLEX Plus

• Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.xerm 858 BlueComfort

Fliesenverlegung

Hochflexibler Fliesenkleber

Universell einsetzbarer Dünn- und Mittelbettmörtel mit leistungsstarker und klimaschonender BlueComfort-Technologie Anwendungsgebiet weber.xerm 858 BlueComfort eignet sich zum Verlegen von keramischen Wandund Bodenfliesen, Mosaik, Riemchen aus Steinzeug, Feinsteinzeug, Steingut und Spaltplatten, Glasmosaik, Handformsteinen, Ziegelfliesen, Leichtbau-, Glasfaser- und Hartschaumplatten, sowie nicht verfärbungsempfindliche Natursteinarten auf Beton, Putz, Estrich, Calciumsulfatestrich, Gussasphalt (Innenbereich), Mauerwerk, Klinker, weber.sys 834 Fliesenbauplatten, Gipsfaser-, Gipsbau- und Gipskartonplatten, Porenbeton im Dünn- und Mittelbettverfahren. Der hochflexible Klebemörtel eignet sich für Anwendungen wie z.B. „Fliese auf Fliese“ oder auf anderen kritischen Untergründen. Der hochflexible Klebemörtel wird insbesondere für Untergründe eingesetzt, die geringen Spannungen oder leichten Schwingungen ausgesetzt sind.

Produktbeschreibung weber.xerm 858 BlueComfort ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • sehr lange klebeoffene Zeit • besonders hohe Standfestigkeit und Haftzugfestigkeit • für innen und außen • keine Reifezeit

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45°- 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • für Wand und Boden • optimierte Verarbeitungseigenschaften • leistungsgesteigert

Produkteigenschaften • C2 TE / S1 nach DIN EN 12004 • CO2-reduziert • weniger hautirritierend

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 10 mm • Farbe: naturweiß • Wasserbedarf: ca. 6,25 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 4 mm Zahnung:

ca. 1,5 kg/m²

6 mm Zahnung :

ca. 2,1 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,6 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 3,2 kg/m²

Mittelbettzahnung :

ca. 4,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2

341


Temperaturunabhängig abbindender Fliesenkleber

Fliesenverlegung

weber.xerm 859 F

Flexibler Fliesenkleber mit temperaturunabhängigen Verarbeitungseigenschaften für die verlässliche Abwicklung von Terminarbeiten Anwendungsgebiet Der weber.xerm 859 F ist ein Dünn- und Mittelbettmörtel der auf einer innovativen Mörteltechnologie basiert. Diese ermöglicht alle gängigen Verlegematerialien wie z.B. Steingut, Steinzeug, Feinsteinzeug, viele Mosaikarten sowie verfärbungsunempfindliche Natursteine mit einer verlässlichen Begehbarkeit, sowohl bei warmen als auch bei kälteren Umgebungstemperaturen zu planen und zeitgerecht durchzuführen. Des weiteren eignet sich der Fliesenkleber durch diese verlässliche Eigenschaft bestens für Arbeiten in Außenbereichen, aber auch bei Verlegearbeiten die unter Zeitdruck stehen wie z.B. in Kühl oder Wärmeräumen, bei Ausstellungs-, und Verkaufsräumen, Schalterhallen oder Eingangs-, und Durchgangsbereichen.

Produktbeschreibung weber.xerm 859 F ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Anwendungsgebiet • optimal für großformatige Bodenfliesen • geeignet auf beheizten Flächen • auch für Balkone und Terrassen

Produkteigenschaften • C2 FTE / S1 nach DIN EN 12004 • temperaturunabhängige Verarbeitungszeit • zeitgenau begehbar und verfugbar

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 10 mm • Farbe: grau • Wasserbedarf: ca. 6 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 6 mm Zahnung :

ca. 2,2 kg / m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,8 kg / m²

10 mm Zahnung :

ca. 3,4 kg / m²

Mittelbettzahnung :

ca. 4,5 kg / m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.prim 803 weber.tec Superflex D 2

342

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • temperaturunabhängige Verarbeitungszeit • schnelle Festigkeit der Mörtelmatrix • geeignet für Fußbodenheizung • lange Einlegezeit

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.xerm 860 BlueComfort

Fliesenverlegung

Flex-Fließbettkleber

Variabel einstellbarer Fließbettmörtel mit leistungsstarker und klimaschonender BlueComfort-Technologie Anwendungsgebiet Der variabel einstellbare Fließbettkleber weber.xerm 860 BlueComfort eignet sich zur Verlegung von keramischen Belägen im Innen- und Außenbereich sowie für verfärbungsunempfindliche Natursteinfliesen, Feinsteinzeugfliesen, Mosaiken, Cotto und Betonwerkstein. Das Produkt ist geeignet für die Verlegung in Feucht-, Nass- und Kühlräumen, sowie Bereichen die später einer Unterwasserbelastung ausgesetzt sind. weber.xerm 860 BlueComfort ist einsetzbar auf Zementestrichen, Calciumsulfatestrichen, Heizestrichen, Elektrofußbodenheizungen, Beton, Gussasphalt (Innenbereich), Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Hartschaumplatten und weber.sys 834 Fliesenbauplatten. Variable Konsistenzeinstellung: Bei reduzierter Wasserdosierung ist weber.xerm 860 BlueComfort auch als Dünnbettkleber für Sockelfliesen und kleinflächige Wandbereiche einsetzbar.

Produktbeschreibung weber.xerm 860 BlueComfort ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Fließbettmörtel nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • variable Konsistenzeinstellung möglich • besonders für die Verlegung von großformatigen Fliesen und Platten geeignet • verlängerte Einlegezeit • keine Reifezeit

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Bei gießfähiger Konsistenzeinstellung kann der Fließbettmörtel auf den Untergrund gegossen werden. Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • für eine wirtschaftliche Verlegung im Bodenbereich • optimierte Verarbeitungseigenschaften • leistungsgesteigert

Produkteigenschaften • C2 TE / S1 nach DIN EN 12004 • CO2-reduziert • weniger Hautirritierend

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 10 mm • Farbe: naturweiß • Wasserbedarf: ca. 7 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 6 mm Zahnung :

ca. 2,1 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,5 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 3,1 kg/m²

Zahnung Fließbett :

ca. 4,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

343


weber.xerm 860 F

Fliesenverlegung

Flex-Fließbettkleber, schnell

Schnell abbindender, flexibler Fließbettmörtel mit Thermo-Hybrid -Technologie Anwendungsgebiet Zur vollsatten Bettung von Fliesen und Platten aus Naturstein, Steinzeug, Feinsteinzeug, Steingut, Spaltplatten, Ziegelfliesen, sowie Dämm-und Leichtbauplatten auf Beton, Estrich, Gipsfaserplatten sowie beheiztem Estrich, Calciumsulfatestrich und Gussasphalt. weber.xerm 860 F zeichnet sich durch eine relativ schnelle Erhärtung mit hoher kristalliner Wasserbindung, auch bei niedrigeren Temperaturen aus. Somit ist er auch für verfärbungs- und verformungsempfindliches Verlegegut geeignet. Insbesondere zum Einsatz für Balkone und Terrassen, Industriehallen, Ausstellungs- und Verkaufsräume, Bahnhöfe und als Systemkleber für weber.tec 826 und weber.sys 831.

Produktbeschreibung weber.xerm 860 F ist flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • für Feinsteinzeug im Außenbereich • für großformatige Fliesen und Natursteine • auch für Balkone und Terrassen

Produkteigenschaften • C2 FTE / S1 nach DIN EN 12004 • ermöglicht eine hohlraumarme Bettung • mit hoher kristalliner Wasserbindung

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 10 mm • Farbe: grau • Wasserbedarf: ca. 6,5 - 7,0 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 6 mm Zahnung :

ca. 2,1 kg/m²

8 mm Zahnung :

ca. 2,4 kg/m²

10 mm Zahnung :

ca. 3,1 kg/m²

Zahnung Fließbett :

ca. 4,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.sys 894 weber.prim 801 weber.prim 803

344

• mit hoher kristalliner Wasserbindung • schnell begehbar und verfugbar • für großformatige Fliesen und Natursteine • für Feinsteinzeug im Außenbereich • ersetzt das Buttering- und Floatingverfahren • für Dünn- und Fließbettverfahren • auch als Ausgleichsmörtel für Schichtdicken von 5 bis 10 mm • geeignet für Fußbodenheizung

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Bei gießfähiger Konsistenzeinstellung kann der Fließbettmörtel auf den Untergrund gegossen werden. Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.xerm 862

Fliesenverlegung

Flex-Klebemörtel, Trass

Flexibler Mittelbettkleber mit Trasszusatz für die Verlegung von Fliesen, Platten und Natursteinen Anwendungsgebiet Zum Verlegen von kalibrierten und unkalibrierten, verfärbungsunempfindlichen Natur- und Betonwerksteinplatten, innen und außen auf z.B. Heizestrich, Calciumsulfatestrich, Zementestrich, Beton, Porenbeton, Trockenestrich, Gipsbauplatten, Gipskarton- und Gipsfaserplatten, auch auf weber.tec 824, weber.tec Superflex D 2 und Dränmörtel weber.xerm 869. Der in weber.xerm 862 enthaltene Anteil von Trass bietet erhöhte Sicherheit vor Kalkausblühungen bei Nassbelastungen im Innen- und Außenbereich.

Produktbeschreibung weber.xerm 862 ist ein werksmäßig hergestellter, flexibler Dünn- und Mittelbettmörtel nach DIN EN 12004.

Produkteigenschaften • reduziertes Risiko von Kalkausblühungen • auf der Basis von Weißzement • hohe Standfestigkeit und Haftzugfestigkeit • für Schichtdicken von 5 - 20 mm • mit Trass

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • Mittelbettmörtel für innen und außen • geeignet für Fußbodenheizung • für Wand und Boden

Produkteigenschaften • C2 TE nach DIN EN 12004 • für Schichtdicken von 5 - 20 mm • vermindert das Risiko von Kalkausblühungen

Produktdetails • Kleberbettdicke: bis 20 mm • Farbe: weiß • Wasserbedarf: ca. 5,8 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf 10 mm Zahnung :

ca. 4,6 kg/m²

Mittelbettzahnung :

ca. 4,9 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.prim 803

345


weber.xerm 867

Fliesenverlegung

Haftbrücke, Trass

Trass-Haftbrücke für die Dickbettverlegung von Fliesen, Platten und Naturwerksteinen Anwendungsgebiet weber.xerm 867 ist eine trasszementhaltige Haftbrücke zur Dickbettverlegung von Steinzeug- und Feinsteinzeugfliesen sowie von verfärbungsunempfindlichen Naturwerksteinbelägen im erdfeuchten Mörtelbett. Die Haftbrücke wird eingesetzt zwischen Estrich- und dem Dickbettmörtel sowie zwischen dem Dickbettmörtel und Belag.

Produktbeschreibung weber.xerm 867 ist eine werksmäßig hergestellte, Haftbrücke

Produkteigenschaften • als Haftbrücke zur Dickbettverlegung • kunststoffvergütet • geeignet für Fliesen, Platten und Naturwerksteine

Anwendungsgebiet • als Haftbrücke zur Dickbettverlegung • geeignet für Fliesen, Platten und Naturwerksteine • innen und außen

Produkteigenschaften • kunststoffvergütet • schlämmfähig • hoher Trassanteil

Produktdetails • Farbe: grau • Wasserbedarf: ca. 12,5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf je Arbeitsgang :

ca. 1,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.xerm 868

346

Verarbeitung • Die Trass-Haftbrücke ist in einer schlämmfähigen Konsistenz mit einem Besen aufzustreichen. Hierzu wird das Pulver mit ca. 50 Gew.-% Wasser angemischt. • Der Dickbettmörtel weber.xerm 868 ist frisch in frisch auf die Haftbrücke aufzubringen. • Bei Baustellenmischungen ist der Mörtel unter Verwendung von Trasszement herzustellen. • Zur Verlegung der Fliesen- oder Natursteinplatten auf den erdfeuchten Dickbettmörtel wird die Haftbrücke nochmals auf der Plattenrückseite oder dem Dickbettmörtel in schlämmfähiger Konsistenz vollflächig aufgetragen. • Der Verbrauch von weber.xerm 867 beträgt ca. 2,5 kg/m² (fertig angerührtes Material) pro Arbeitsgang. In Abhängigkeit des Untergrundes kann die Verbrauchsmenge schwanken. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


weber.xerm 868

Fliesenverlegung

Dickbettmörtel, Trass

Trass-Verlegemörtel für die Dickbettverlegung Anwendungsgebiet weber.xerm 868 ist ein Trass-Verlegemörtel zum Verlegen von verfärbungsunempfindlichen Naturwerksteinplatten sowie Edelpflaster im Dickbettverfahren, innen und außen.

Produktbeschreibung weber.xerm 868 ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel nach DIN EN 998-2

Produkteigenschaften • optimale Standfestigkeit • reduziertes Risiko von Kalkausblühungen • mit Trass • innen und außen • Körnung 0 - 4 mm

Verarbeitung • Den Trockenmörtel mit ausreichender Menge Wasser, je nach gewünschter Konsistenz zu einem knotenfreien Mörtel anmischen. Empfohlen: Zwangsmischer bzw. Doppelwendelrührwerk. • Die Trass-Haftbrücke weber.xerm 867 ist in einer schlämmfähigen Konsistenz mit einem Besen auf den Untergrund aufzustreichen. • Den Mörtel mit der Kelle auf der frischen Haftbrücke verteilen und egalisieren. • Haftbrücke weber.xerm 867 je nach Plattenformat auf der Plattenrückseite oder direkt auf dem Verlegmörtel auftragen. Großformatige Platten mit Verlegehilfen auf die Mörtelfläche auflegen und in Höhe und Ebene einklopfen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Anwendungsgebiet • reduziertes Risiko von Kalkausblühungen • zur Verlegung von Fliesen, Platten und Naturwerksteinen • innen und außen

Produkteigenschaften • M 10 nach DIN EN 998-2 • Körnung 0 - 4 mm • optimale Standfestigkeit

Produktdetails • Farbe: grau • Auftragsdicke: 10 mm - 50 mm • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf pro cm Schichtdicke :

ca. 17,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.xerm 867

347


weber.fug 873

Fliesenverlegung

Hochfeste Fuge

Hochfester, zementgebundener Fugenmörtel für den höher beanspruchten Bereich Anwendungsgebiet Für die Verfugung von keramischen Wand und Bodenbelägen, Mosaik, Riemchen aus: Feinsteinzeug, Steinzeug, Steingut, Spaltplatten und nicht verfärbungsempfindlichem Naturwerkstein. Innen und Außen, Boden und Wand. Für die Anwendung auf Balkonen und Terrassen, Schwimmbecken, Beckenumgängen, gewerbliche Duschen, Werkstätten, Kühlhäusern, Waschanlagen, gewerbliche Küchen, Lager- und Verkaufsräumen, Industrie- und Gewerbeflächen.

Produktbeschreibung weber.fug 873 ist ein hochfester Fugenmörtel nach DIN EN 13888.

Produkteigenschaften • einkomponentig • frostbeständig • hochdichtes Fugenmörtelgefüge • entspricht den KSW-Empfehlungen • gute Beständigkeit ab einem pH-Wert >4,5 • hochdruckreinigerbeständig bis + 150 °C und 100 bar

Anwendungsgebiet • für Gewerbeflächen • für Schwimmbecken • für Fugenbreiten von 3 bis 15 mm

Produkteigenschaften • CG2 WAr nach DIN EN 13888 • erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber sauren Reinigern • hohe mechanische Beständigkeit und Abriebfestigkeit

Produktdetails • Farbe: mittelgrau • Wasserbedarf: ca. 5,0 - 5,5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf Spaltplatten 24 x 11,5 cm :

ca. 2,1 kg/m²

Fliesen 20 x 20 cm :

ca. 1,5 kg/m²

Kleinmosaik :

ca. 1,5 kg/m²

Verpackungseinheiten

348

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

Ehemaliger Produktname: Deitermann PF

Verarbeitung • Um Farbunterschiede zu vermeiden sind die Fugenmörtelmischungen immer mit der gleichen, festgelegten Wassermenge anzumischen und zu verarbeiten. • Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei zu anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten). • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Den Fugenmörtel mit dem Fugbrett bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen. • Mittels Fingerprobe wird getestet ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Der angesteifte Fugenmörtel kann mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett geformt und anschließend der Belag mit sauberem Wasser gereinigt werden. • Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen. • Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.


weber.fug 875 F

Fliesenverlegung

Keramik- und Natursteinfuge mit Kristalleffekt

Wasser- und schmutzabweisende Schmalfuge für optisch hohe Ansprüche Anwendungsgebiet weber.fug 875 F wurde speziell für schmale Fugen von 1 - 6 mm, insbesondere auch für Naturwerksteinfliesen entwickelt. Es ist ein schnell abbindender Fugenmörtel zum Verfugen von keramischen Wand- und Bodenbelägen, Feinsteinzeug, Mosaik, Glas- und Metallfliesen, Kunststein- und Natursteinfliesen im Innen-, Aussenbereich. Der flexible Fugenmörtel erfüllt durch seine hohe Abriebfestigkeit und die verringerte Wasseraufnahme die Anforderungen der Klasse CG2 nach DIN 13888. Er zeichnet sich durch die geschmeidige Verarbeitung und seine leichte Waschbarkeit aus und ermöglicht somit ein schnelles, rationelles Arbeiten beim Verfugen von optisch anspruchsvollen Belägen.

Produktbeschreibung weber.fug 875 F ist eine flexible Feinfugmasse nach DIN EN 13888.

Produkteigenschaften • in 13 Farben verfügbar • optimal für schwach saugende Beläge • für Wand und Boden • für beheizte Belagskonstruktionen • hervorragende Flankenhaftung • quarzsandfrei (außer schwarz) • hervorragende Einfug- und Abwascheigenschaften • feine Oberflächenstruktur

Verarbeitung • Um Farbunterschiede zu vermeiden sind die Fugenmörtelmischungen immer mit der gleichen, festgelegten Wassermenge anzumischen und zu verarbeiten. • Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei zu anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten). • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Den Fugenmörtel mit dem Fugbrett bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen. • Mittels Fingerprobe wird getestet ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Der angesteifte Fugenmörtel kann mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett geformt und anschließend der Belag mit sauberem Wasser gereinigt werden. • Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen. • Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.

Anwendungsgebiet • schnell waschbar  • auch für Dauernassbereiche • Flexfuge für Fugenbreiten von 1 - 6 mm

Produkteigenschaften • CG2 WAr nach DIN EN 13888 • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • lichtecht und frostsicher

Produktdetails • Farbe: achatgrau; elfenbein; hellgrau; manhattan; graphitgrau; silbergrau; balticgrau; diamantweiß; ; nussbraun; caramel • Wasserbedarf: ca. 1,0 - 1,2 l / 5 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Frost geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf Fliesen 15 x 15 cm :

ca. 0,4 kg/m²

Fliesen 15 x 20 cm :

ca. 0,3 kg/m²

Fliesen 10 x 10 cm :

ca. 1,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Beutel

5 kg

192 Beutel

4 Stück in Schrumpffolie

Ehemaliger Produktname: Deitermann KF Fix

349


weber.fug 877

Fliesenverlegung

Flexfuge

Wasserabweisende Multi-Fuge für alle gängigen Wand- und Bodenfliesen Anwendungsgebiet Universell einsetzbarer, flexibler Fugenmörtel. Zur Verwendung in Innen- und Außenbereichen, Feucht-, Nass-, und Dauerunterwasserbereichen sowie beheizten Konstruktionen. Als Verlegegut eignen sich keramische Wand- und Bodenbeläge, Mosaik, Riemchen aus Feinsteinzeug, Steinzeug, Steingut, Spaltplatten sowie verformungsunempfindliche Kunststeinplatten. Im Zweifel sind Probeflächen anzulegen.

Produktbeschreibung weber.fug 877 ist ein flexibler Fugenmörtel nach DIN EN 13888.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • wasserfest und frost-/tauwechselbeständig • für beheizte Belagskonstruktionen • für Fugenbreiten von 2 - 20 mm

Produkteigenschaften • CG2 WAr nach DIN EN 13888 • komfortable Verarbeitungseigenschaften • hoher Füllgrad

Produktdetails • Farbe: silbergrau; mittelgrau; zementgrau; anthrazit • Wasserbedarf: ca. 2,8 - 3,1 l / 15 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf Spaltplatten 24 x 11,5 cm :

ca. 2,3 kg/m²

Fliesen 20 x 20 cm :

ca. 0,7 kg/m²

Mosaik 5 x 5 cm :

ca. 1,3 kg/m²

Verpackungseinheiten

350

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Beutel

5 kg

192 Beutel

4 Stk. in Schrumpffolie

Papiersack

15 kg

64 Säcke

Ehemaliger Produktname: Cerinol Flex

• schnell begehbar • als Fein- und Breitfuge einsetzbar • für Wand und Boden • hervorragende Flankenhaftung • Zertifiziert von Det Norske Veritas zum Einsatz auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen

Verarbeitung • Um Farbunterschiede zu vermeiden sind die Fugenmörtelmischungen immer mit der gleichen, festgelegten Wassermenge anzumischen und zu verarbeiten. • Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei anzumischen.  • Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden. • Den Fugenmörtel mit dem Fugbrett bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen. • Mittels Fingerprobe wird getestet ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Der angesteifte Fugenmörtel kann mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett geformt und anschließend der Belag mit sauberem Wasser gereinigt werden. • Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen. • Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.


weber.fug 881

Fliesenverlegung

Sanitär-Silikon, neutral vernetzend

Elastischer, geruchsneutraler, fungizid ausgerüsteter Fugendichtstoff auf Silikon-Kautschukbasis Anwendungsgebiet weber.fug 881 ist eine universal einsetzbare Dichtungsmasse im Laden- und Innenausbau, für Bewegungsfugen im Sanitärbereich, Küchen usw. weber.fug 881 haftet ausgezeichnet auf glasierter Keramik, Emaille, Glas und ähnlichen Materialien.

Produktbeschreibung weber.fug 881 ist ein werksmäßig hergestellter Fugendichtstoff auf SilikonKautschukbasis.

Produkteigenschaften • optimale Haftung auf glasierter Keramik, Glas usw. • ist elastisch - hohe Dehnfähigkeit • neutralvernetzend, ohne Geruchsbelästigung verarbeitbar • fungizid ausgerüstet

Verarbeitung Vorarbeiten: • Eine Dreiseitenhaftung ist zu vermeiden. Die Fugen sind mit weber.sys Fugenhinterfüllmaterial entsprechend auszufüllen. • Die Fugenränder sind mit einem Kreppklebeband zu schützen • Der Fugendichtstoff haftet auf Glas, Emaille, glasierter Keramik und sonstigen porenfreien Untergründen, wenn diese sorgfältig entfettet werden. Bei Eloxal, Aluminium, VA-Stahl und PVC mit weber.fug 885 vorbehandeln. Auf Beton, Putz, Klinker, Faserzement, Holz, Stein und anderen saugenden Untergründen mit  weber.fug 884 vorbehandeln. • Bei einer evtl.Vorbehandlung mit Primer kann nach einer Trocknungszeit von 30 bis 60 Minuten verfugt werden. Verarbeitung: • Kartusche oberhalb des Gewindes aufschneiden,  Spritzdüse aufzuschrauben und je nach gewünschter Strangdicke schräg zuzuschneiden. Die Verarbeitung erfolgt aus einer Hand- oder Druckluftspritze mit möglichst konstantem Druck • Fugendichtstoff innerhalb der Hautbildungszeit mit einem mit Seifenwasser befeuchtetem Spachtel, Spachtelklinge oder Fugeisen abziehen/ glätten. Klebeband innerhalb der Hautbildungszeit entfernen. • Eine Reinigung ist mit weber.sys 992 möglich, nach der Durchreaktion nur noch mechanisch.

Anwendungsgebiet • elastischer Fugenverschluss • innen und außen

Produkteigenschaften • geruchsneutral • hohe Dehnfähigkeit • schimmelpilzhemmend ausgerüstet

Produktdetails • Farbe: edelweiß; pergamon; elfenbein; silbergrau; transparent; manhattan; hellgrau; mittelgrau; anthrazit, achatgrau • Lagerung: Bei trockener, frostfreier Lagerung im Originalgebinde ist das Material max. 12 Monate lagerfähig.

Materialbedarf bei Fugenabmessung 10 mm x 15 mm :

ca. 150,0 ml/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Bemerkung

Schlauchbeutel

400 ml

25 Stück

nur Zementgrau

Kartusche

310 ml

12 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.sys Fugenhinterfüllmaterial weber.fug 885 weber.fug 884 weber.fug 883 weber.sys 992 Ehemaliger Produktname: Plastikol FDN

351


weber.fug 882

Fliesenverlegung

Schwimmbad-Silikon

Elastischer Fugendichttstoff auf Silikon-Kautschukbasis für den Schwimmbadund Lebensmittelbereich Anwendungsgebiet weber.fug 882 ist ein gebrauchsfertiger, standfester, 1-Komp.-Fugendichtstoff auf Silikon-Kautschuk-Basis für Bewegungsfugen im Schwimmbecken und angrenzenden Bereichen. Auch für Bewegungsfugen, die mit Trinkwasser und Lebensmitteln in Berührung kommen, ist weber.fug 882 geeignet. Die Fugenmasse ist amtlich geprüft nach den Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Schwimmwasserbelange“ der KunststoffKommission des Bundesgesundheitsamtes (KSW-Empfehlungen) sowie dem Arbeitsblatt W 270 des DVGW.

Produktbeschreibung weber.fug 882 ist ein werksmäßig hergestellter Fugendichtstoff auf Silikon-Kautschukbasis.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • elastischer Fugenverschluss • innen und außen • für den Unterwasser- und Lebensmittelbereich

Produkteigenschaften • hohe Dehnfähigkeit • entspricht den KSW-Empfehlungen

Verarbeitung

Produktdetails • Farbe: grau-beige; mittelgrau; dunkelgrau; manhattan; weiß • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material mind. 18 Monate lagerfähig.

Materialbedarf bei Fugenabmessung 10 mm x 15 mm :

ca. 150,0 ml/m

Verpackungseinheiten

352

• ist elastisch - hohe Dehnfähigkeit • optimale Haftung auf glasierter Keramik, Glas usw. • beständig gegen viele Chemikalien • für den Unterwasser- und Lebensmittelbereich • mit amtlichen Prüfzeugnissen

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kartusche

310 ml

12 Stück

Ehemaliger Produktname: Plastikol FDU

Vorarbeiten: • Eine Dreiseitenhaftung ist zu vermeiden. Die Fugen sind mit weber.sys Fugenhinterfüllmaterial entsprechend auszufüllen. • Die Fugenränder sind mit einem Kreppklebeband zu schützen • Der Fugendichtstoff haftet auf Glas, Emaille, glasierter Keramik und sonstigen porenfreien Untergründen, wenn diese sorgfältig entfettet werden. Bei Eloxal, Aluminium, VA-Stahl und PVC mit weber.fug 885 vorbehandeln. Auf Beton, Putz, Klinker, Faserzement, Holz, Stein und anderen saugenden Untergründen mit  weber.fug 884 vorbehandeln. • Bei einer evtl.Vorbehandlung mit Primer kann nach einer Trocknungszeit von 30 bis 60 Minuten verfugt werden. Verarbeitung: • Kartusche oberhalb des Gewindes aufschneiden,  Spritzdüse aufzuschrauben und je nach gewünschter Strangdicke schräg zuzuschneiden. Die Verarbeitung erfolgt aus einer Hand- oder Druckluftspritze mit möglichst konstantem Druck • Fugendichtstoff innerhalb der Hautbildungszeit mit einem mit Seifenwasser befeuchtetem Spachtel, Spachtelklinge oder Fugeisen abziehen/ glätten. Klebeband innerhalb der Hautbildungszeit entfernen. • Eine Reinigung ist mit weber.sys 992 möglich, nach der Durchreaktion nur noch mechanisch.


weber.fug 883

Fliesenverlegung

Naturstein-Silikon

Elastischer, fungizid ausgerüsteter Fugendichtstoff auf Silikon-Kautschukbasis für Natursteine Anwendungsgebiet weber.fug 883 ist speziell für die Abdichtung von extrem verfärbungsempfindlichen Natursteinen, wie weißem Marmor, Quarzit oder Granit geeignet.

Produktbeschreibung weber.fug 883 ist ein werksmäßig hergestellter Fugendichtstoff auf Silikon-Kautschukbasis.

Produkteigenschaften • fungizid ausgerüstet • keine Randverfärbung bei empfindlichen Natursteinen • hohe Dehnfähigkeit • UV-beständig • beständig gegen viele Chemikalien • optimale Haftung auf glasierter Keramik, Glas usw.

Verarbeitung Vorarbeiten: • Eine Dreiseitenhaftung ist zu vermeiden. Die Fugen sind mit weber.sys Fugenhinterfüllmaterial entsprechend auszufüllen. • Die Fugenränder sind mit einem Kreppklebeband zu schützen • Der Fugendichtstoff haftet auf Glas, Emaille, glasierter Keramik und sonstigen porenfreien Untergründen, wenn diese sorgfältig entfettet werden. Bei Eloxal, Aluminium, VA-Stahl und PVC mit weber.fug 885 vorbehandeln. Auf Beton, Putz, Klinker, Faserzement, Holz, Stein und anderen saugenden Untergründen mit  weber.fug 884 vorbehandeln. • Bei einer evtl.Vorbehandlung mit Primer kann nach einer Trocknungszeit von 30 bis 60 Minuten verfugt werden. Verarbeitung: • Kartusche oberhalb des Gewindes aufschneiden,  Spritzdüse aufzuschrauben und je nach gewünschter Strangdicke schräg zuzuschneiden. Die Verarbeitung erfolgt aus einer Hand- oder Druckluftspritze mit möglichst konstantem Druck • Fugendichtstoff innerhalb der Hautbildungszeit mit einem mit Seifenwasser befeuchtetem Spachtel, Spachtelklinge oder Fugeisen abziehen/ glätten. Klebeband innerhalb der Hautbildungszeit entfernen. • Eine Reinigung ist mit weber.sys 992 möglich, nach der Durchreaktion nur noch mechanisch.

Anwendungsgebiet • elastischer Fugenverschluss • für Marmor und Naturstein • innen und außen

Produkteigenschaften • hohe Dehnfähigkeit • keine Randverfärbung bei empfindlichen Natursteinen • schimmelpilzhemmend ausgerüstet

Produktdetails • Farbe: elfenbein; silbergrau; balticgrau; graphitgrau; zementgrau; saphirgrau; carraraweiß; schwarz; anthrazit; nussbraun; transparent • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material mind. 18 Monate lagerfähig.

Materialbedarf bei Fugenabmessung 10 mm x 15 mm :

ca. 150,0 ml/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kartusche

310 ml

12 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.sys Fugenhinterfüllmaterial weber.fug 885 weber.fug 884 weber.fug 883 weber.sys 992 Ehemaliger Produktname: Plastikol FDU

353


weber.fug 884

Fliesenverlegung

Primer für saugende Untergründe

Voranstrich zur Verbesserung der Haftung zwischen dem Untergrund und dem Fugendichtstoff Anwendungsgebiet Voranstrich zur Verbesserung der Haftung zwischen saugenden Untergründen und Silikonfugendichtstoffen.

Produktbeschreibung weber.fug 884 ist eine werksmäßig hergestellte Grundierung.

Produkteigenschaften • verbessert die Haftung zum Untergrund

Verarbeitung

Anwendungsgebiet • auf saugenden Untergründen • bei ständiger Feuchtigkeitseinwirkung

Produkteigenschaften • verbessert die Haftung zum Untergrund

Produktdetails • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material 18 Monate lagerfähig.

Materialbedarf bei einer 10 mm tiefen

ca. 5,0 ml/m

Fugenwandung : je nach Saugfähigkeit des

bis 15,0 ml/m

Untergrundes :

Verpackungseinheiten

354

Gebinde

Einheit

Flasche

250 ml

Ehemaliger Produktname: Plastikol FDN VS

• Primer Film bildend auftragen. • Bei der Verarbeitung ist der Kontakt mit Feuchtigkeit so gering wie möglich zu halten. Die Gebinde sollten daher geschlossen aufbewahrt werden. Der aktuelle Bedarf kann in kleinere, offene Gebinde umgefüllt werden. Er ist innerhalb möglichst kurzer Zeit – spätestens innerhalb von 2 Stunden – zu verbrauchen. Bei Kristallbildung ist die Haftvermittler-Wirkung vermindert. • Nach einer Ablüftzeit von ca. 30 Minuten kann das Silikon aufgetragen werden


weber.fug 885

Fliesenverlegung

Primer für nicht saugende Untergründe

Voranstrich zur Verbesserung der Haftung zwischen nicht saugenden Untergründen und dem Fugendichtstoff Anwendungsgebiet Voranstrich zur Verbesserung der Haftung zwischen nicht saugenden Haftflächen und Silikonfugendichtstoffen.

Produktbeschreibung weber.fug 885 ist eine werksmäßig hergestellte Grundierung.

Produkteigenschaften • verbessert die Haftung zum Untergrund

Verarbeitung • Primer mit Lappen oder Tuch dünn auftragen. • Bei der Verarbeitung ist der Kontakt mit Feuchtigkeit so gering wie möglich zu halten. Die Gebinde sollten daher geschlossen aufbewahrt werden. Der aktuelle Bedarf kann in kleinere, offene Gebinde umgefüllt werden. Er ist innerhalb möglichst kurzer Zeit – spätestens innerhalb von 2 Stunden – zu verbrauchen. Bei Kristallbildung ist die Haftvermittler-Wirkung vermindert. • Nach einer Ablüftzeit von ca. 30 Minuten kann das Silikon aufgetragen werden

Anwendungsgebiet • für nicht saugende Untergründe

Produkteigenschaften • verbessert die Haftung zum Untergrund

Produktdetails • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material 18 Monate lagerfähig.

Materialbedarf bei einer 10 mm tiefen

ca. 1,0 ml/m

Fugenwandung : bis 5,0 ml/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Flasche

250 ml

Ehemaliger Produktname: Plastikol FDN VN

355


weber.sys 832

Systemzubehör

Trittschalldämm- und Entkopplungsplatte

Trittschalldämm- und Entkopplungsplatte für Flächen mit erhöhten Verkehrslasten Anwendungsgebiet weber.sys 832 eignet sich zum Verlegen direkt unter keramischen Belägen für Holzuntergründe, Beton und Estrichflächen, festhaftende alte Fliesen- und Natursteinbeläge, Heizestriche mit wasserführender Fußbodenheizung (nur 4 mm Platte) und Mischuntergründe. Geeignet zum Einsatz für Verkehrslasten bis 5 KN/ m². Die Trittschalldämm- und Entkopplungsplatten können zusätzlich eingesetzt werden als wärmedämmende Zwischenschicht bei Holzaufbauten sowie im Renovierungsbereich, auf schlecht gedämmten Untergründen im Alt-und Neubau.

Produktbeschreibung weber.sys 832 ist eine Trittschalldämm- und Entkopplungsplatte.

Anwendungsgebiet • für Bodenflächen im Innenbereich • auch als Höhenausgleich • auch für junge Zementestriche ab 2. bis 7. Tag

Produkteigenschaften • Schichtdicken in 4, 9 und 15 mm • Trittschallverbesserungsmaß bis zu 11 dB • hohe Druckfestigkeit - auch für Verkehrslasten bis 5 KN/m2

Produktdetails • Mattenformat: 100 x 60 cm = 0,60 m²/Stück • Mattendicken: 4 mm • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material mind. 24 Monate lagerfähig.

Materialbedarf ca. 1,05 m²/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Platten, 4 mm dick

0,6 m²

200 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2 weber.plan 813-25 weber.prim 801

356

weber.xerm 860 F weber.fug 877 weber.fug 875 F Ehemaliger Produktname: Deitermann TSD

Produkteigenschaften • zur Entkopplung und Verbesserung des Trittschallschutzes • hohe Druckfestigkeit - auch für Verkehrslasten bis 5 KN/m2 • für Wand und Boden geeignet • EMICODE EC 1 plus: sehr emissionsarm

Verarbeitung • weber.sys 832 wird mit weber.xerm 860 F auf dem Untergrund verklebt. • Der Klebemörtel wird mit einem Zahnglätter (6 mm bzw. 8 mm Zahnung) auf dem Untergrund gleichmäßig aufgezogen und die Dämmplatte in den Kleber gleichmäßig eingedrückt. Platten sind sorgfältig zu stoßen - Plattenstöße dicht und ohne Kleber. • Bei Höhenunterschieden im Raumübergangsbereich werden die Kanten mit Begrenzungsschienen aus Messing oder Aluminium geschützt. Die Dämmplatte ist auf dem Schenkel des Abschlusswinkels aufzukleben. Bei der Verlegung müssen Kreuzfugen vermieden werden. • Um Schallbrücken im Sockelbereich zu vermeiden, werden Randdämmstreifen aus PE (> 10 mm) an der Wand fixiert. Um Schallbrücken in der Fläche zu vermeiden empfehlen wir Stoßfugen zwischen den Platten mit Kreppband abzukleben. • Zum Zuschneiden der Trittschalldämmplatten (4 mm) kann ein Teppichmesser verwendet werden, bei dickeren Platten empfiehlt sich eine Stichsäge oder ein Winkelschleifer mit regelbarer Drehzahl und Diamanttrennscheibe. Verklebung der keramischen Beläge: • Nach Durchtrocknung des Platten-Klebemörtels, frühestens nach 3 Stunden, erfolgt die Verklebung der keramischen Beläge mit weber.xerm 860 F „Boden“ oder weber. xerm 858  „Wand“. • Für die Verlegung von verfärbungsempfindlichen, transluzenten Natursteinen im Dünn- und Mittelbettverfahren ist weber.xerm 864 F einzusetzen. Natursteine immer hohlraumarm, z.B. im kombinierten Verfahren, verlegen. • Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen. • Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen. • Nach dem Aushärten des Klebers, frühestens nach 3 Stunden werden die Flächen mit weber.fug 877 oder weber.fug 875 F verfugt.


weber.rep 767/768/769

bisher: CERINOL VM 1/VM 2/VM 3

Vergussmörtel

Produkteigenschaften: • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend

Verbrauch: ca. 2 kg/m2/mm weber.rep 767: Auftragsdicke 5 - 30 mm/ Größtkorn 1 mm weber.rep 768: Auftragsdicke 20 - 120 mm/ Größtkorn 4 mm weber.rep 769: Auftragsdicke 30 - 160 mm/ Größtkorn 8 mm

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

weber.ad

785

Systemzubehör

Anwendungsgebiet: • Zum Verguss von z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Aussparungen, Ankerbolzen, Brückenlagern, Duschwannenelemente

bisher Eurolan HL

Haftemulsion Anwendungsgebiet: • Primer oder Spritzbewurf zur Verbrauch: Haftungsverbesserung von Putz- und Klebemörtel je nach Anwendung: ca. 0,2 bis 0,4 kg/m² auf glattem Untergrund • Elastifizierung von Putz, Mauer- und Estrichmörtel • Herstellung abriebfester Glattestriche Produkteigenschaften: • verbessert die Haftung • erhöht die Biegezugfestigkeit • vermeidet das Stauben

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Flasche

1 kg

12 Stk/Karton

Kanister

5 kg

90 Kanister

Kanister

10 kg

60 Behälter

Kanister

30 kg

16 Behälter

357


weber.sys 992 N Verdünnung

bisher: Verdünnung AX Anwendungsgebiet: • Reiniger für Anstriche und Injektionsharze • Blechentfetter

Systemzubehör

Produkteigenschaften: • vielseitig anwendbar • hoher Reinigungseffekt • hochwertiges Lösungsmittel

Verbrauch:

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kanister

6l

84 Kanister

Kanister

1l

360 Kanister

je nach Anwendung

weber.sys Estrichklammern Estrichklammern Anwendungsgebiet: • für Estrich

Verbrauch:

Produkteigenschaften: • zum „Vernähen“ von Trennrissen • sehr gute Flankenhaftung • 70 mm lang, 6 mm hoch

Gebinde

Einheit

Beutel

100 Stück

ca. 5 bis 6 Stück/lfd. m Riss

weber.sys Hartquarzmaterial Quarzsand Anwendungsgebiet: • Füllstoff • Abstreumaterial

Gebinde Sack Sack

Produkteigenschaften: • gereinigt • ofengetrocknet Korngrößen: 0,3 - 0,8 mm / 0,1 - 0,3 mm / 0,7 - 1,2 mm Verbrauch: Einheit 25 kg

VPE / Palette 40 Säcke

25 kg

42 Säcke

weber.sys Stellmittel Stellmittel

als Abstreumaterial ca. 1,5 - 2,0 kg:

Bisher: DEITERMANN SMI Nr. 1

Anwendungsgebiet: • zur Verdickung von Reaktionsharzen • für Epoxid- und Polyurethanharze • außen und innen Produkteigenschaften: • gute Einmischbarkeit • hohe Ergiebigkeit • hydrophob

358

Gebinde

Einheit

Beutel

1 kg

Verbrauch: je nach Anwenung: ca. 2% - 8%


weber.plan 813-10

Bodenverlegung

Bodennivelliermasse bis 10 mm

Schnellabbindende, selbstnivellierende Spachtelmasse für Fußböden im Innenbereich Anwendungsgebiet weber.plan 813-10 ist eine leicht verlaufende, schnellabbindende Nivelliermasse zum Ausgleichen formstabiler Untergründe wie: Zement- und Calciumsulfatestriche, Beton und alte tragfähige Fliesenbeläge. Das Produkt ist geeignet für nachfolgende Oberbeläge wie z.B. Keramik- und Naturwerksteinbeläge, Parkett ,Teppichböden, PVC-Beläge oder Linoleum. Durch seine spannungsarme Erhärtung und seine optimalen Verlaufseigenschaften kann das Produkt in einem Arbeitsgang bis zu einer Schichtdicke von 10 mm aufgebracht werden. Durch die frühe Begehbarkeit wird ein zügiger Fortschritt der Nachfolgearbeiten ermöglicht.

Produktbeschreibung weber.plan 813-10 ist eine selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse.

Produkteigenschaften • selbstnivellierend • pumpfähig • rissfreie, spannungsarme Erhärtung • schnell überarbeitbar • hoher Selbstverlauf auch in dünnen Schichten • stuhlrollengeeignet unter Belägen nach DIN 13892

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk mind. 3 Minuten intensiv durchrühren, bis ein gut fließender, homogener Mörtel entsteht. • Nach einer Reifezeit von 2 Minuten nochmals, kurz bei niedriger Umdrehungszahl, aufrühren. • Danach das Mischgut, beginnend am tiefsten Punkt des Untergrundes, ausgießen und mit einem Bodenlegerglätter oder einem Großflächenrakel in der benötigten Schichtdicke verteilen. Das Material ist selbstverlaufend und nivelliert sich selbständig aus. Niedrige Schichten können zusätzlich mit einer Stachelwalze entlüftet werden. • Eine kontinuierliche Verarbeitung einzelner Mischungen vermeidet Ansätze. Gegebenenfalls sind diese mit einer Stachelwalze zu überarbeiten. Bei hohen Ansprüchen an die Ebenheit empfehlen wir in jedem Fall die frischen Flächen mit einer Stachelwalze nachzubehandeln • Das frisch eingebrachte Material ist vor Zugluft, starker Sonnen- oder Wärmeeinwirkung zu schützen. • Ein erneutes Ausgleichen bereits abgebundener Aussgleichsschichten erfordert einen Grundierungsanstrich mit weber.prim 802.

Anwendungsgebiet • zur Herstellung planebener Bodenflächen • für den Innenbereich • für Schichtdicken von 1 - 10 mm

Produkteigenschaften • CT-C30-F6 nach DIN EN 13813 • EMICODE EC 1plus: sehr emissionsarm • früh belegbar

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,2 l / 25 kg • Auftragsdicke: 1 mm - 10 mm • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.

Materialbedarf pro mm Schichtdicke :

ca. 1,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Verbundabdichtung weber.sys 894 weber.prim 802 Ehemaliger Produktname: Deitermann GM 10

weber.prim 801 weber.prim 803 weber.prim 807

359


weber.plan 813-40

Bodenverlegung

Bodennivelliermasse bis 40 mm

Schnellabbindende, hochkunststoffvergütete und selbstnivellierende Spachtelmasse für Fußböden im Innenbereich Anwendungsgebiet weber.plan 813-40 ist eine leicht verlaufende, schnellabbindende Nivelliermasse zum Ausgleichen formstabiler Untergründe wie: Zementestriche, Calciumsulfatestriche, Heizestriche, Elektrofußbodenheizungen, Beton, zementgebundene Platten sowie auf Trennlage, Dämmung und auf alte tragfähige Fliesenbeläge. Das Produkt ist geeignet für nachfolgende Oberbeläge wie z. B. Keramik- und Naturwerksteinbeläge, Parkett , Teppichböden, PVC-Beläge oder Linoleum. Bei leichter mechanischer Beanspruchung auf mineralischen Untergründen und einer Schichtdicke größer 6 mm ist die Fläche auch direkt, d.h. ohne Oberbelag, nutzbar (z.B. Lagerräume, Kellerräume). Durch seine spannungsarme Erhärtung und seine optimalen Verlaufseigenschaften kann das Produkt in einem Arbeitsgang bis zu einer Schichtdicke von 40 mm aufgebracht werden.

Produktbeschreibung weber.plan 813-40 ist eine selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse.

Anwendungsgebiet • zur Herstellung planebener Bodenflächen • für den Innenbereich • für Schichtdicken von 2 - 40 mm

Produkteigenschaften • CT-C30-F7-AR1 nach DIN EN 13813 • EMICODE EC 1 plus: sehr emissionsarm • früh belegbar

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 6,2 l / 25 kg • Auftragsdicke: 2 mm - 40 mm • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.

Materialbedarf pro mm Schichtdicke :

ca. 1,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801, 802, 803 weber.tec 822 weber.tec Superflex D 2

360

Ehemaliger Produktname: Deitermann GM 40

Produkteigenschaften • selbstnivellierend • pumpfähig • rissfreie, spannungsarme Erhärtung • auf Trennlage ab 20 mm Schichtdicke • auf Dämmung ab 25 mm Schichtdicke • stuhlrollengeeignet unter Belägen nach DIN 13892 • Verschleißwiderstand nach BCA: AR 2 • auch für Holzuntergründe

Verarbeitung • Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk mind. 3 Minuten intensiv durchrühren, bis ein gut fließender, homogener Mörtel entsteht. • Nach einer Reifezeit von 2 Minuten nochmals, kurz bei niedriger Umdrehungszahl, aufrühren. • Danach das Mischgut, beginnend am tiefsten Punkt des Untergrundes, ausgießen und mit einem Bodenlegerglätter oder einem Großflächenrakel in der benötigten Schichtdicke verteilen. Das Material ist selbstverlaufend und nivelliert sich selbständig aus. Niedrige Schichten können zusätzlich mit einer Stachelwalze entlüftet werden. • Eine kontinuierliche Verarbeitung einzelner Mischungen vermeidet Ansätze. Gegebenenfalls sind diese mit einer Stachelwalze zu überarbeiten. Bei hohen Ansprüchen an die Ebenheit empfehlen wir in jedem Fall die frischen Flächen mit einer Stachelwalze nachzubehandeln • Das frisch eingebrachte Material ist vor Zugluft, starker Sonnen- oder Wärmeeinwirkung zu schützen. • Ein erneutes Ausgleichen bereits abgebundener Aussgleichsschichten erfordert einen Grundierungsanstrich mit weber.prim 802.


weber.plan 815

Bodenverlegung

Estrichschnellzement

Sehr schwindarmer Schnellzementbinder für baustellengemischte Estriche im Innen- und Außenbereich Anwendungsgebiet weber.plan 815 ist ein schnell abbindender Spezialzement zur Herstellung von schnellem Estrich- und Reparaturmörtel im Innen-und Außenbereich, in Nass- und Feuchträumen unter Verbundabdichtungen. Zum Herstellen von Verbundestrichen, Estrichen auf Trenn- oder Dämmschichten und für Heizestriche einsetzbar.

Produktbeschreibung weber.plan 815 ist ein hydraulisch, schnell abbindender Estrichzement.

Produkteigenschaften • universell einsetzbar, schnell erhärtend und früh belegreif, besonders formstabil, schnell aufheizbar, für Vorlauftemperaturen bis +50 °C, leicht verarbeitbar

Verarbeitung Haftbrücke zur Erstellung von Verbundestrichen: • ca. 7 - 8 l Wasser in Mischgefäß vorlegen und einen 25-kg Sack weber.plan 815 mit einem Elektrohandrührer einrühren. Mischdauer ca. 3 Minuten bis eine weiche, streichfähige Schlämme entstanden ist. Verarbeitung: • Richtrezeptur für die 200-Liter-Mischung CT-C35-F5: 300 kg Zuschlag und 75 kg (3 Sack) weber.plan 815. • Mischbehälter mit einem Teil des Zuschlages und Wasser füllen und weber.plan 815 in den laufenden Mischer zugeben und die Mischtrommel mit dem restlichen Kiessand bis zum Nutzinhalt auffüllen. Durch kontrollierte Wasserzugabe wird die gewünschte Verarbeitungskonsistenz eingestellt. Die Mischzeit beträgt 2-3 Minuten. • Fertige Mischung auf den vorbereiteten Untergrund aufbringen und in vorgesehener Schichtdicke verteilen und abziehen. • Die Estrichflächen dürfen nur so groß bemessen sein, dass sie innerhalb der Verarbeitungszeit fertig gestellt werden können. Die schnelle Erhärtung von weber.plan 815 ist bei der Bearbeitung zu berücksichtigen. • Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Nachbehandlung: • Estrich vor Verdunsten des Wassers (z. B. durch zu hohe Raumtemperatur, Sonneneinstrahlung, Zugluft)  und Frosteinwirkung schützen. Ungleichmäßiges Abbinden und Austrocknen führt zu Rissen und Aufschüsselungen. Belegreife: • nach 24 Stunden < 3,0 CM-% ; nach 3 Tagen < 2,0 CM-%  bei 20° C und 65 % relativer Luftfeuchte • Der maßgebende Feuchtegehalt für die Belegreife sind dem BEB-Merkblatt „Beurteilen und vorbereiten von Untergründen“ zu entnehmen.  • Vor der Oberbelagsverlegung muss grundsätzlich eine Restfeuchtemessung mit dem CM-Gerät nach BEB-Vorschrift durchgeführt werden. Estricheinwaage 50 g, Ablesung nach 10 Minuten. Funktionsheizen nach 3 Tagen entsprechend weber.plan Aufheizprotokoll.  Heizestrich: • Das Funktionsheizen kann bereits nach 3 Tagen erfolgen, ein zusätzliches Belagaufheizen, wie es in der Fachinformation „Schnittstellenkoordination bei beheizten Fußbodenkonstruktionen“, Stand August 2009, beschrieben ist, braucht nicht durchgeführt zu werden.

Anwendungsgebiet • für Neubau und Renovierung • für Fußbodenheizung geeignet • für innen- und außen

Produkteigenschaften • schnell erhärtend und früh belegreif • nach 4 Stunden begehbar • sehr wirtschaftlich

Produktdetails • Farbe: grau • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 9 Monaten lagerfähig.

Materialbedarf pro cm Schichtdicke bei MV 1:4 :

ca. 3,7 kg/m²

pro cm Schichtdicke bei MV 1:5 :

ca. 3,1 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 824 weber.tec 827 weber.ad 785 Ehemaliger Produktname: Cerinol EZ

weber.plan 815

361


weber.plan 819

Bodenverlegung

Ausgleichsmörtel, schnell

Schnellabbindender, schwindkompensierter Ausgleichsmörtel für Wand und Boden Anwendungsgebiet weber.plan 819 ist ein standfester, schwindkompensierter Ausgleichsmörtel zum Ausgleichen und Ausbessern von Wand- und Bodenflächen im Innenund Außenbereich. Des Weiteren ist er auch als vollflächiger Putz, auch im Schwimmbadbau einsetzbar. Geeignete Untergründe: Beton (ausreichend alt, fachgerecht nachbehandelt, im Schwimmbeckenbau mindestens 6 Monate alt), Mauerwerk der Festigkeitsklasse >6 (z. B. Kalksandstein, Betonstein), Kalkzement- und Zementputze ab einer Festigkeitsklasse CS IV, Zement- und Schnellzementestriche.

Produktbeschreibung weber.plan 819 ist ein hydraulischer, schnellabbindender Ausgleichsmörtel nach DIN EN 998-1.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • für den Schwimmbadbau • zur Untergrunderstellung für Fliesen- und Natursteinarbeiten • für Schichtdicken von 5 bis 30 mm

Produkteigenschaften • CS IV nach DIN EN 998-1 • nach 2 Stunden mit Keramik belegbar • schwindarme und schnelle Aushärtung

Produktdetails • Farbe: grau • Wasserbedarf: ca. 6 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung im Originalgebinde ist das Material mind. 6 Monate lagerfähig.

Materialbedarf pro mm Schichtdicke :

ca. 1,4 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 827 S weber.tec Superflex D 2

362

Ehemaliger Produktname: Deitermann AM

• standfest • klebt nicht am Werkzeug • für Wand und Boden • zur Herstellung von Ausgleichs- und Gefälleschichten • innen und außen

Verarbeitung • Anmachwasser je nach gewünschter Mörtelkonsistenz in einen Eimer vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren. • Mischzeit 3 Minuten, anschließend 3 Minuten reifen lassen und nochmals kurz aufschlagen. Anschließend kein Wasser mehr hinzufügen. • Vorbereitend können Fehlstellen mit weber.plan 819 ausgespachtelt werden. • Den Mörtel frisch in frisch in die Haftbrücke (Kratzspachtelung)in gewünschter Schichtdicke auftragen und nach den Regeln der Putztechnik verarbeiten. • Der frisch aufgebrachte Mörtel ist vor Zugluft, starker Sonnen- oder Wärmeeinwirkung zu schützen. • Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. • weber.plan 819 kann nach ca. 2 Stunden im Dünnbettverfahren, z.B. mit weber.xerm 858, mit Fliesen belegt werden.


weber.floor 4712

Grundierungen

Grundierung EP EC 1

Sehr emissionsarme, wasserfreie 2-komponentige Epoxidharzgrundierung Anwendungsgebiet Grundierung, Verfestigung von Beton- und Estrichflächen und Absperrung gegen Feuchtigkeit. Als wasserfreie Grundierung auf Holz, Spanplatten und Metall, als Versiegelung im Innenbereich, zum Vergießen von Rissen als Haftbrücke für Estrichanarbeitungen und Verbundestriche. Herstellung von Epoxidharzestrichen (SR) und Egalisierungsspachtelungen durch Zugabe von Füllstoffen. Als Systembestandteil der weber.floor Dünnestriche, Spachtelmassen und Belagsklebstoffe im Wohnungsund Objektbau auch für sensible Innenbereiche.

Produktbeschreibung weber.floor 4712 ist ein werksmäßig hergestelltes 2-komponentiges, transparentes Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • Untergrundrestfeuchte bis 5 CM-% bei Beton und Zementestrich • als Dampfbremse unter Spachtelmassen • für die kraftschlüssige Risseverfüllung

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1R: sehr emissionsarm • hohe Sperrwirkung gegen Feuchtigkeit • verfestigt mineralische Untergründe

Produktdetails

Verarbeitung

• Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützter Lagerung in dicht verschlossenen Originalgebinden nicht unter + 10°C ist das Material bis zu 24 Monate lagerfähig.

Mischen: • Füllgrad für Kratzspachtelung: 1 Masseteil Epoxidharz mit bis zu 2 – 2,5 Masseteilen weber.sys Hartquarzmaterial 0,1 – 0,3 mm mit einem Verbrauch von ca. 2,0 kg/m2 und mm Schichtdicke. • Füllgrad für Estrichmörtel: 1 Masseteil Epoxidharz mit 10 Masseteilen weber.floor. Verbrauch von ca. 2,1 kg/m2 und mm Schichtdicke.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Verarbeitung:

• als Grundierung, je Arbeitsgang : > 300,0 g/m² bis < 500,0 g/m²

• Als Dampfbremse gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit zunächst ca. 500 bis 600 g/m² Harz aufbringen -keine Absandung. Sobald die Fläche begehbar ist (nach max. 36 Std.) zweiten Arbeitsgang mit ca. 400 bis 500 g/m² aufbringen und mit ca. 3 kg/m² weber.sys Hartzquarzmaterial 0,3 – 0,8 mm absanden. • Als Kratzspachtelmischung auf die vorgrundierte Betonoberfläche mit einem Glätter verteilen und über die Spitzen abziehen. • Als Epoxidharzestrichmischung in vorgesehener Schichtdicke mittels Kelle oder Lehre und Abziehlatte auf nasse Epoxidharzhaftbrücke aufbringen und auf gewünschtes Niveau abziehen. Oberfläche von Hand mit Glättkelle oder maschinell mit Flügelglätter verdichten und ggf. für nachfolgende Beschichtungen absanden. Abbinden und Austrocknen führt zu Rissen und Aufschüsselungen. Belegreife: • nach 24 Stunden < 3,0 CM-% ; nach 3 Tagen < 2,0 CM-%  bei 20° C und 65 % relativer Luftfeuchte • Vor der Oberbelagsverlegung muss grundsätzlich eine Restfeuchtemessung mit dem CM-Gerät nach BEB-Vorschrift durchgeführt werden. Estricheinwaage 50 g, Ablesung nach 10 Minuten. Funktionsheizen nach 3 Tagen entsprechend weber.plan Aufheizprotokoll. 

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde im

4 x 1 kg

60 Karton

Kombigebinde

10 kg

30 Stück

Kombigebinde

30 kg

12 Stück

Karton

364

• EMICODE EC 1 R: sehr emissionsarm; Zulassung Z-156.605-818 für Aufenthaltsräume • anwendbar auf jungen Betonen • Untergrundrestfeuchte bis 5 CM-% bei Beton und Zementestrich • geeignet für beheizte Fußbodenkonstruktionen • niedriviskos mit gutem Eindringvermögen; verfestigt saugfähige mineralische Untergründe • sehr gute Chemikalienbeständigkeit; innen und außen • total solid (EP-Zubereitung nach Prüfverfahren Deutsche Bauchemie)


weber.floor 4716

Grundierungen

Haftgrundierung

Universelles, wasserverdünnbares Grundierkonzentrat für alle mineralischen weber.floor Systeme im Innenbereich Anwendungsgebiet Mit weber.floor 4716 Haftgrundierung können nahezu alle Neu- und Altuntergründe im Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau grundiert werden. weber.floor 4716 ist universeller Systembestandteil der mineralischen Dünnestriche, Fließspachtel und Ausgleichsmassen, steuert das Saugverhalten des Untergrundes und stellt einen optimalen Haftverbund sicher.

Produktbeschreibung weber.floor 4716 ist eine einkomponentige Acrylharzdispersion

Produkteigenschaften • universell einsetzbar • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • einkomponentig • sehr gute Haftvermittlung • alkalibeständig • schnelle Trocknung • hohe Ergiebigkeit • wasserverdünnbar

Verarbeitung Mischen: • Zur Herstellung der verarbeitungsfertigen Mischung wird das Konzentrat unter Rühren mittels Bohrmaschine und Quirl im vorgegebenen Verhältnis nach Masseteilen mit Leitungswasser verdünnt. • Zementestrich/Beton: 2 x 1:3 bei direkt genutzten Industriebodenspachtelmassen,  1:3 bei Spachtel- und  Ausgleichmassen die belegt werden • Calciumsulfatestrich: 1:1 bei zementgebundenen Spachtelmassen bis 10 mm; 1:3 bei Calciumsulfatspachtelmassen • Holzdielenböden, Fliesenböden, Gussasphalt abgesandet: 1:1 bei Spachtel- und  Ausgleichmassen • Verarbeitung: • Die verarbeitungsfertige Mischung wird gleichmäßig verteilt und bevorzugt mit einem weichen Besen durch intensives Einbürsten aufgetragen. Bei rauen Untergründen darf ausschließlich mit dem Besen gearbeitet werden. • Beim Auftrag mit der Rolle ist auf einen gleichmäßig satten Auftrag zu achten. Pfützenbildung ist unbedingt zu vermeiden. • Nach längeren Arbeitsunterbrechungen ist die Grundierung nochmals aufzurühren. • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Anwendungsgebiet • universelle, schnelltrocknende Grundierung auf Acrylatbasis für Bodenflächen • im Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau • zur Verbesserung des Haftverbundes

Produkteigenschaften • wasserverdünnbar • universell einsetzbar • hohe Klebekraft

Produktdetails • Farbtöne: milchig weiß • Lagerung: Bei trockener, vor Frost geschützter Lagerung ab Produktionsdatum, zwischen 10° und 30°C ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit verdünnte Mischung je Arbeitsgang, untergrundabhängig :

> 0,2 l/m² bis < 0,4 l/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kanister

5l

90 Kanister

Kanister

30 l

16 Kanister

365


weber.floor 4718 R

Grundierungen

Grundierung 1-K-PU Rapid

Lösemittelfreie, einkomponentige Polyurethan-Grundierung zur Untergrundverfestigung und Absperrung von Feuchtigkeit. Anwendungsgebiet Als Grundierung oder Vorstrich für alle gängigen Untergründe vor der Verklebung von Parkett mit weber.floor 4838 Parkettkleber 2-K-PU. Zur Absperrung überhöhter Restfeuchte z. B. bei nicht unterkellerten Untergründen und zur Verfestigung mineralischer, saugfähiger Untergründe. Geeignet zur direkten Aufnahme von weber. floor 4705 Kombigrund als Haftvermittler zu weber.floor 4031 Fließspachtel Plus mit maximal 5 mm Schichtdicke. Zur Aufnahme höherer Schichten bzw. anderer weber. floor Spachtel- und Ausgleichsmassen ist weber.floor 4718 R vollsatt mit weber.sys Hartzquarzmaterial 0,3 - 0,8 mm abzusanden.

Produktbeschreibung weber.floor 4718 R ist eine werksmäßig hergestellte, 1-komponentige Polyurethangrundierung

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • Vorstrich für Parkettverklebung • wirkt als Dampfbremse • Verfestigung zementgebundener Untergründe

Produkteigenschaften • einfache und schnelle Verarbeitung • lösemittelfrei • sehr gutes Eindringvermögen

Verarbeitung

Produktdetails

Mischen:

• Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung im gut verschlossenen Originalgebinde (zwischen + 5°C und + 20° C) ist das Material bis zu 12 Monaten lagerfähig.

als Grundierung :

> 100 bis < 150 g/m²

• Material vor der Verarbeitung bei Raumtemperatur > + 15°C lagern. Vor Verarbeitung gut aufschütteln und in einen sauberen Eimer umfüllen. Bei Anbruchgebinden evtl. gebildete Hautschichten mit anreagiertem Material sorgfältig entfernen und nicht einmischen. • Arbeitsgeräte mit weber.sys 992 N Reiniger säubern. • Gehärtetes Material kann nur mechanisch entfernt werden.

als Feuchtesperre :

> 150 bis < 200 g/m²

Verarbeitung:

Verbrauch / Ergiebigkeit

Verpackungseinheiten

366

• einfache Verarbeitung • lösemittelfrei • geruchsneutral • gutes Eindringvermögen • gute Sperrwirkung gegen Feuchtigkeit • extrem hohes Haftvermögen

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kanne

10 kg

30 Stück

• Grundierung portionsweise auf den Untergrund geben und mit Velours- oder Schaumstoffrolle oder einer Gummispachtel gleichmäßig dünn auftragen. Pfützenbildung unbedingt vermeiden. Als Grundierung genügt auf dichten oder schwach saugfähigen Untergründen eine Auftragsschicht. • Auf stark saugfähigen Untergründen wie z. B. Trockenestrichelementen, Spanplatten oder als Verfestigungsanstrich auf porösen Untergründen sind 2 bis 3 Aufträge bis zur Absättigung des Untergrundes erforderlich. • Bei der Verwendung als Sperrschicht gegen überhöhte Restfeuchte ist immer ein mindestens zweimaliger vollflächiger Auftrag im Kreuzgang erforderlich. Hierauf kann innerhalb von 36 Stunden mit weber.floor 4838 Parkettklebstoff 2-K-PU direkt verklebt werden. Der Verbrauch sollte dabei zwischen 150 und 200 g/m2 und Arbeitsgang liegen. • Klimabedingungen prüfen und nach dem Auftragen für guten Luftaustausch sorgen. Die Temperatur an Boden und Luft darf + 15 °C nicht unterschreiten. Luftfeuchtigkeit darf nicht über 75 % betragen. Niedrige Temperaturen verzögern, hohe Temperaturen verkürzen die Trocknungszeit. 


weber.floor 4150

Bodenausgleichsmassen

Boden-Nivellierausgleich

Hoch fließfähige zementgebundene Bodenausgleichsmasse für Schichtdicken 1-30 mm Anwendungsgebiet weber.floor 4150 wird im Verbund auf unterschiedlichen Untergründen manuell oder maschinell eingebaut und bildet einen früh belegbaren, tragfähigen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Ideal für große Flächenspachtelungen.

Produktbeschreibung weber.floor 4150 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifzierte Bodenausgleichsmasse

Produkteigenschaften • sehr gut maschinell verarbeitbar • hoch fließfähig • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • in unterschiedlichen Schichtdicken einsetzbar • Stuhlrolleneignung ab 1 mm Schichtdicke für Stuhlrollen nach DIN EN 12 529 • auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar • spannungsarm • früh begehbar • für schubfeste Parkettverklebung ab 2 mm Schichtdicke

Verarbeitung Mischen: • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit der angegebenen Menge Wasser gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Mischwerkzeuge: • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen • m-tec Duomix, m-tec SMP (Silo-Mischpumpe) • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Anwendungsgebiet • ideal für große Flächen • im Wohnungs-, Objekt- und Gewerbebau • in Schichtdicken von 1 - 30 mm einsetzbar

Produkteigenschaften • sehr gut maschinell verarbeitbar • besonders wirtschaftlich • selbstverlaufend

Produktdetails • Wasserbedarf: max. 5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke:

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten. 

367


weber.floor 4320

Bodenausgleichsmassen

Renovations- und Holzbodenausgleich schnell

Schnell belegbare, fließfähige, faserverstärkte zementgebundene Bodenausgleichsmasse 2-50 mm Anwendungsgebiet weber.floor 4320 wird im Verbund auf unterschiedlichsten Untergründen, als schwimmende Konstruktion und als Heizestrich manuell oder maschinell eingebaut und bildet einen früh belegbaren, tragfähigen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Ideal für die schnelle Sanierung und Renovierung.

Produktbeschreibung weber.floor 4320 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifizierte, selbsttrocknende und faserverstärkte Ausgleichsmasse

Produkteigenschaften • universell einsetzbar; gut fließfähig • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • in unterschiedlichen Schichtdicken einsetzbar; schnell belegbar; faserverstärkt • geeignet für beheizte Fußbodenkonstruktionen

Anwendungsgebiet • universell auf jedem Untergrund • für die schnelle Renovierung im Innenbereich • in Schichtdicken von 2 - 50 mm einsetzbar

Produkteigenschaften • ab 20 mm auf Trennlage • ab 25 mm auf Dämmschicht • universell auf jedem Untergrund

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 4,5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke :

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

Verarbeitung Mischen: • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit ca. 4,25 - 4,75 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Verarbeitungsschritte: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten und ggf. mit einer Stachelwalze bearbeiten. • Bei höheren Schichtdicken wird das Durchschlagen mit der Schwabbelstange empfohlen. Nachbehandlung: • Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen. • Belüftung nach Erreichen der Begehbarkeit ist notwendig. Zugluft vermeiden.

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4945 weber.floor 4955 weber.floor 4962

368

Belegreife: • 1 Tag bei Fliesen • 3 Tage bei Textil-, PVC-, Gummi- oder Linoleumbelägen • 7 Tage bei Parkett und Laminat (Schichtdicke > 15 mm)/MS Kleber


weber.floor 4010

Fließspachtel

Fließspachtel

Gut schleifbare zementgebundene Fließspachtelmasse von 1 - 6 mm Anwendungsgebiet weber.floor 4010 kann im Verbund auf unterschiedliche Untergründe manuell oder maschinell eingebaut werden und bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge.

Produktbeschreibung weber.floor 4010 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener, polymermodifizierter Fließspachtel

Produkteigenschaften • hoch fließfähig • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • stuhlrollengeeignet unter Belägen ab 2 mm Schichtdicke (Spachtelmasse) • gut schleifbar • früh begehbar • entspricht der Baustoffklasse A 1 • auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar

Verarbeitung Mischen: • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit ca. 5,25 - 5,75 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Mischwerkzeuge: • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen • m-tec Duomix 2000 • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser. Verarbeitung:

Anwendungsgebiet • im Wohnungs-, Objekt- und Gewerbebau • für Renovierung und Neubau • für Schichtdicken von 1 bis 6 mm

Produkteigenschaften • selbstverlaufend • sehr wirtschaftlich • früh begehbar

Produktdetails • Wasserbedarf: max. 5,75 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke:

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

• Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten

369


weber.floor 4031

Fließspachtel

Fließspachtel plus

Hoch belastbare zementgebundene Premiumspachtelmasse von 1-10 mm Anwendungsgebiet weber.floor 4031 kann im Verbund auf unterschiedliche Untergründe manuell oder maschinell eingebaut werden und bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen und auch anspruchsvollen Bodenbeläge.

Produktbeschreibung weber.floor 4031 ist ein werksmäßig hergestellter zementgebundener und polymermodifizierter Fließspachtel

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • im Wohnungs- und Gewerbebau • für anspruchsvolle Bodenbeläge • für Schichtdicken von 1 - 10 mm

Produkteigenschaften • schnell belegbar • selbstverlaufend • für schubfeste Parkettverklebung ab 2 mm Schichtdicke

Produktdetails • Wasserbedarf: 6,0-6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke:

ca. 1,6 kg/m²

Verpackungseinheiten

• sehr hoch fließfähig • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • Stuhlrolleneignung ab 1 mm Schichtdicke für Stuhlrollen nach DIN EN 12 529 • für hohe Beanspruchungen • früh begehbar • schnell belegbar • auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar • hohe Ergiebigkeit • für schubfeste Parkettverklebung ab 2 mm Schichtdicke • mit der weber biene maschinell und ergonomisch verarbeitbar

Verarbeitung Mischen: • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit ca. 6,0 bis 6,5 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Mischwerkzeuge:

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

Karton

800 kg

• Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen • m-tec Duomix 2000 • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser. Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten

370


weber.floor 4032

Fließspachtel

Fließspachtel ultra

Sehr schnell belegbare zementgebundene Fließspachtelmasse von 1-10 mm Anwendungsgebiet Spachtelung und Verlegung von Bodenbelägen im Wohn,- Gewerbe und Industriebereich innerhalb eines Arbeitstages. weber.floor 4032 kann im Verbund auf unterschiedlichen Untergründen manuell oder maschinell eingebaut werden und bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen sowie anspruchsvollen Bodenbeläge.

Produktbeschreibung weber.floor 4032 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener, polymermodifizierter Fließspachtel

Produkteigenschaften • sehr hoch fließfähig • EMICODE EC 1 Plus: sehr emissionsarm • Stuhlrolleneignung ab 1 mm Schichtdicke für Stuhlrollen nach DIN EN 12 529 • für hohe Beanspruchungen • sehr glatte Oberfläche • sehr schnell belegbar • auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar • hohe Ergiebigkeit • für schubfeste Parkettverklebung ab 2 mm Schichtdicke

Verarbeitung Mischen: • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit ca. 6,25 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Mischwerkzeuge:

Anwendungsgebiet • im Wohnungs- und Gewerbebau • für die schnelle Renovierung im Innenbereich • für Schichtdicken von 1 - 10 mm

Produkteigenschaften • nach ca. 1 Stunde belegbar mit den gängigsten Bodenbelägen • nach 12 Stunden mit Parkett • sehr glatte Oberfläche • ohne Grundierung einsetzbar auf definierten Untergründen

Produktdetails • Wasserbedarf: 6,0-6,25 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material min. 6 Monate lagerfähig.

• Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen • m-tec Duomix 2000 • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Verarbeitung:

Verpackungseinheiten

• Die maximale Breite der Arbeitsfläche sollte nicht mehr als 8 bis 10 Meter betragen, damit das Material im Ansatzbereich noch zusammenfließen kann. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Material auf die Fläche gießen und mittels Stift- oder Zahnrakel, oder von Hand mit der Glättkelle verteilen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten

pro mm Schichtdicke:

ca. 1,5 kg/m²

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

371


weber.floor 4033

Fließspachtel

Faser-Feinspachtel

Zementgebundener faserverstärkter Fließspachtel von 1-10 mm Anwendungsgebiet weber.floor 4033 kann im Verbund auf unterschiedlichen Untergründen manuell oder maschinell und besonders zur Renovierung von alten Böden eingesetzt werden und bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen und auch anspruchsvollen Bodenbeläge.

Produktbeschreibung weber.floor 4033 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener, polymermodifizierter und faserverstärkter Fließspachtel

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • im Wohnungs- und Gewerbebau • Sanierung von kritischen Untergründen • für Schichtdicken von 1 - 10 mm

Produkteigenschaften • selbstverlaufend • schnell belegbar • faserverstärkt und hoch beanspruchbar

Produktdetails • Wasserbedarf: 6,0-6,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke:

ca. 1,6 kg/m²

Verpackungseinheiten

• hoch fließfähig • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • stuhlrollengeeignet unter Belägen ab 2 mm Schichtdicke (Spachtelmasse) • für hohe Beanspruchungen • früh begehbar • schnell belegbar • auf beheizten Fußbodenkonstruktionen geeignet • faserverstärkt

Verarbeitung Mischen: • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit ca. 6,0 bis 6,5 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Mischwerkzeuge:

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

• Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen • m-tec Duomix 2000 • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser. Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten.

372


weber.floor 4095

Fließspachtel

Alpha-Fließspachtel

Calciumsulfatgebundener Fließspachtel von 1-10 mm Anwendungsgebiet weber.floor 4095 kann im Verbund auf unterschiedlichen Untergründen manuell oder maschinell eingebaut werden und bildet einen tragfähigen, spannungsarmen Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Auch für häusliche Bäder und Keller mit entsprechender Abdichtung, jedoch nicht für Nassräume.

Produktbeschreibung weber.floor 4095 ist ein werksmäßig hergestellter, calciumsulfatgebundener, polymermodifizierter Fließspachtel

Produkteigenschaften • hoch fließfähig • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • stuhlrollengeeignet unter Belägen ab 2 mm Schichtdicke (Spachtelmasse) • maschinell misch- und förderbar • auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar • sehr gut auf Calciumsulfat und Gussasphalt geeignet • sehr spannungsarm • ab 2 mm Schichtdicke geeignet für die Verlegung von Parkett

Verarbeitung Mischen: • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. • Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. • Das Material wird mit ca. 6,0 bis 6,25 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt. • Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden. Mischwerkzeuge: • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen • m-tec Duomix 2000 • m-tec EMP • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.

Anwendungsgebiet • im Wohnungs- und Gewerbebau • für den Innenbereich • selbstverlaufende Bodenspachtelmasse

Produkteigenschaften • sehr gut auf Calciumsulfat und Gussasphalt geeignet • sehr spannungsarm • besonders wirtschaftlich

Produktdetails • Wasserbedarf: 6,0 - 6,25 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke:

ca. 1,6 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten.

373


weber.floor 4805

Belagsklebestoffe

Textilklebstoff SE

Sehr emissions- und geruchsarmer Dispersionsklebstoff zum Verlegen von Textilbelägen Anwendungsgebiet weber.floor 4805 wird für die Verklebung von Tuftingbelägen mit Textilrücken, Latexund PUR-Schaumrücken, gewebten Textilbelägen, weichen Nadelvliesbelägen, Kokos-/ Sisalbelägen mit latexiertem Rücken sowie Verbundbelägen mit textiler Rückseite verwendet. Für störrische Textilbeläge ist weber.floor 4825 empfohlen.

Produktbeschreibung weber.floor 4805 ist ein werksmäßig hergestellter, verarbeitungsfertiger, lösemittelfreier Dispersionsklebstoff

Produkteigenschaften • lösemittelfrei • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • leicht verarbeitbar • breites Anwendungsspektrum • stuhlrollengeeignet unter Belägen • ausgezeichnete Anfangshaftung • auf Fußbodenheizung geeignet • nassshampoonier- und sprühextraktionsgeeignet

Anwendungsgebiet • universeller Textilklebstoff • für Textilrücken • für Latex- und PUR-Schaumrücken

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • ausgezeichnete Anfangshaftung • breites Anwendungsspektrum

Verarbeitung Belag verlegen:

Produktdetails • Farbtöne: Cremeweiß • Lagerung: Bei trockener, vor Frost geschützter Lagerung zwischen + 5 °C und + 30 °C ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit Zahnung B1:

ca. 380,0 g/m²

Zahnung B2:

ca. 440,0 g/m²

Verpackungseinheiten

374

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

18 kg

30 Eimer

• Der Klebstoff ist vor Gebrauch gut aufzurühren und anschließend mit einer geeigneten Zahnspachtel gleichmäßig aufzutragen. Klebstoffnester sind zu vermeiden. • Bei STARK PROFILIERTEN oder RAUEN RÜCKEN ist es ggf. sinnvoll eine größere Klebstoffmenge aufzubringen; dann sollte eine Zahnung B2 verwendet werden. • Bodenbelag nach ausreichender Ablüftzeit in das Klebstoffbett einlegen und gleichmäßig von innen nach außen andrücken, um eine blasenfreie und vollständige Verklebung zu erreichen. • Ablüftezeit 5 bis 10 Minuten. • Nur soviel Klebstoff auftragen wie innerhalb der Einlegezeit belegt werden kann. Nachbehandlung: • Nach dem Einlegen ist der Bodenbelag anzuwalzen; dieser Vorgang muss nach ca. 30 Minuten wiederholt werden. • Die Angaben der Bodenbelagshersteller sind unbedingt zu beachten. • Die Werkzeuge können mit Wasser gereinigt werden, solange der Klebstoff noch nicht vollständig ausgehärtet ist.


weber.floor 4815

Belagsklebestoffe

PVC-Klebstoff SE

Sehr emissions- und geruchsarmer Dispersionsklebstoff zum Verlegen von PVC-Belägen Anwendungsgebiet weber.floor 4815 wird für die Verklebung von homogenen und heterogenen PVC-Belägen in Platten und Bahnen und für CV Beläge verwendet.

Produktbeschreibung weber.floor 4815 ist ein werksmäßig hergestellter, verarbeitungsfertiger, lösemittelfreier Dispersionsklebstoff

Produkteigenschaften • lösemittelfrei • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • leicht verarbeitbar • hoher Widerstand gegen Weichmacherwanderung • stuhlrollengeeignet unter Belägen • keine Verfärbung auch bei dünnen PVC-Belägen • auf Fußbodenheizung geeignet • klebeoffene Zeit ca. 30 Minuten • Ablüftezeit 10 bis 15 Minuten

Verarbeitung Belag verlegen: • Der Klebstoff ist vor Gebrauch gut aufzurühren und anschließend mit einer geeigneten Zahnspachtel gleichmäßig aufzutragen. Klebstoffnester sind zu vermeiden. • Zahnspachtel mit A1 oder A2 Zahnung • Bodenbelag nach ausreichender Ablüftzeit in das Klebstoffbett einlegen und gleichmäßig von innen nach außen andrücken, um eine blasenfreie und vollständige Verklebung zu erreichen. • Nur soviel Klebstoff auftragen wie innerhalb der Einlegezeit belegt werden kann. Offene Zeit ca. 30 Minuten in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Anwendungsgebiet • universeller PVC-Einseit-Klebstoff • für homogene und heterogene PVC-Beläge • in Platten und Bahnen

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • hoher Widerstand gegen Weichmacherwanderung • keine Verfärbung auch bei dünnen PVC-Belägen

Produktdetails • Farbtöne: Cremeweiß • Lagerung: Bei trockener, vor Frost geschützter Lagerung zwischen + 5 °C und + 30 °C ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Nachbehandlung:

Zahnung A1:

ca. 250,0 g/m²

• Nach dem Einlegen ist der Bodenbelag anzuwalzen; dieser Vorgang muss nach ca. 30 Minuten wiederholt werden. • Der Bodenbelag kann nach 24 Stunden nass gereinigt werden. • Die Werkzeuge können mit Wasser gereinigt werden, solange der Klebstoff noch nicht vollständig ausgehärtet ist. • Ein Verschweißen der Beläge sollte erst nach Erreichen einer ausreichenden Haftung erfolgen, dies ist nach ca. 24 Stunden der Fall.

Zahnung A2:

ca. 300,0 g/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

18 kg

30 Eimer

375


weber.floor 4825

Belagsklebestoffe

Kombiklebstoff Linoleum/ Textil

Sehr emissions- und geruchsarmer Dispersionsklebstoff zum Verlegen von Linoleum und Textilbelägen Anwendungsgebiet weber.floor 4825 eignet sich hervorragend zur Verklebung aller gängigen Linoleumbeläge sowie für alle Textilbeläge

Produktbeschreibung weber.floor 4825 ist ein werksmäßig hergestellter, verarbeitungsfertiger, lösemittelfreier Dispersionsklebstoff

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • für die Verklebung aller Linoleumbeläge • für die Verklebung aller Textilbeläge

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 Plus: sehr emissionsarm • ausgezeichnete Anfangshaftung • leicht verarbeitbar

Verarbeitung Belag verlegen:

• Farbtöne: Cremeweiß • Lagerung: Bei trockener, vor Frost geschützter Lagerung zwischen + 5 °C und + 30 °C ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

• Der Klebstoff ist vor Gebrauch gut aufzurühren und anschließend mit einer geeigneten Zahnspachtel gleichmäßig aufzutragen. Klebstoffnester sind zu vermeiden. • Zahnspachtel mit B1 Zahnung, bei Nadelvlies mit B 2 Zahnung. • Bodenbelag nach ausreichender Ablüftzeit in das Klebstoffbett einlegen und gleichmäßig von innen nach außen andrücken, um eine blasenfreie und vollständige Verklebung zu erreichen. • Nur soviel Klebstoff auftragen wie innerhalb der Einlegezeit belegt werden kann.

Verbrauch / Ergiebigkeit

Nachbehandlung:

Produktdetails

Zahnung B1:

ca. 380,0 g/m²

Zahnung B2:

ca. 480,0 g/m²

Verpackungseinheiten

376

• lösemittelfrei • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • leicht verarbeitbar • ausgezeichnete Anfangshaftung • stuhlrollengeeignet unter Belägen • keine Ablüftzeit erforderlich • auf Fußbodenheizung geeignet • klebeoffene Zeit ca. 30 Minuten

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

18 kg

30 Eimer

• Nach dem Einlegen ist der Bodenbelag anzuwalzen; dieser Vorgang muss nach ca. 30 Minuten wiederholt werden. • Die Werkzeuge können mit Wasser gereinigt werden, solange der Klebstoff noch nicht vollständig ausgehärtet ist.


weber.floor 4838

Belagsklebestoffe

Parkettklebstoff 2-K-PU

Zweikomponentiger, lösemittel- und weichmacherfreier Polyurethanklebstoff für alle gängigen Parkettarten, insbesondere für feuchtigkeitsempfindliche Hölzer Anwendungsgebiet weber.floor 4838 wird für die schubfeste Verklebung von Holzpflaster RE und WE, Mosaikparkett, Hochkantlamellenparkett, Lamparkett, Zweischicht und MehrschichtFertigparkett, Massivholzdielen, Massivparkett (Dicke > 10 mm) und für Stabparkett verwendet. Für die Anwendung auf Fußbodenheizung geeignet.

Produktbeschreibung weber.floor 4838 ist ein werksmäßig hergestellter, lösemittel- und weichmacherfreier 2-Komponenten Polyurethanklebstoff

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • hartelastisch und schubfest • hydrolysebeständig • breites Anwendungsspektrum • auf Fußbodenheizung geeignet • keine Ablüftzeit erforderlich • schnelle Festigkeitsentwicklung

Verarbeitung Mischvorgang • B-Komponente (Härter) vollständig in die A-Komponente (Harz) auslaufen lassen. Anschließend die Komponenten mindestens 3 Minuten mittels Bohrmaschine und Rührquirl intensiv vermischen bis eine gleichmäßige, hellbeige Farbe erreicht ist. Insbesondere auf gründliche Vermischung im Bereich Behälterwand und -boden achten. Belag verlegen • Klebstoff mit einer geeigneten Zahnspachtel gleichmäßig auf dem Untergrund auftragen. Klebstoffnester vermeiden. • Zwischen Wand und Parkett ist mittels Keilen eine Fuge von ca. 10 - 15 mm anzulegen. Die Keile sind sofort nach Verlegung zu entfernen. • Der Holzbelag ist in das Klebstoffbett einzulegen und vollflächig einzudrücken, um eine gute Benetzung der Belagsrückseite zu erzielen. • Nur soviel Klebstoff auftragen wie innerhalb der Einlegezeit belegt werden kann. • Zahnung in Abhängigkeit der verwendeten Parkettsorte: B3 Mosaikparkett; B11 Hochkantlamellenparkett, Lamparkett bis 10 mm, Stabparkett und Mehrschichtparkett; B15 Massivdielen und Holzpflaster RE und WE. Die zu verwendende Zahnung ist vom Parketthersteller anzugeben.

Anwendungsgebiet • für die schubfeste Verklebung von Parkett • auch für lange Elemente und sensible Hölzer

Produkteigenschaften • hartelastisch • hohe Anfangs- und Endhaftung • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm

Produktdetails • Farbtöne: Komponente A hellelfenbein; Komponente B Dunkelbraun • Lagerung: Bei trockener, zwischen + 10 °C und + 30° C temperierter Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit Zahnung B3:

ca. 700 g/m²

Zahnung B11:

ca. 900 g/m²

Zahnung B15:

ca. 1500 g/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Doppelgebinde

6 kg

72 DG

377


weber.floor 4850

Belagsklebestoffe

Haftklebstoff SE

Sehr emissionsarmer Dispersions-Haftklebstoff zum Verlegen von Design-, PVC- und Gummibelägen Anwendungsgebiet weber.floor 4850 wird für die Verklebung von homogenen und heterogenen PVCBelägen in Platten und Bahnen, für CV Beläge, Textilbeläge mit Latex-, PVC- oder PUR-Schaumrücken und für Kautschukbeläge in Platten und Bahnen bis zu einer Dicke von 4,5 mm verwendet. Verlegung im Nass-/Halbnass-, Haft- oder Double-DropVerfahren.

Produktbeschreibung weber.floor 4850 ist ein werksmäßig hergestellter, verarbeitungsfertiger, lösemittelfreier Dispersionsklebstoff

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • für die Verklebung von Design-, PVC- und CV-Belägen • für homogene und heterogene PVC-Beläge • für die Verklebung von Kautschuk-Belägen

Produkteigenschaften • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • lange Einlegezeit • hohe Anfangs- und Endhaftung

Produktdetails • Farbtöne: Hellbeige • Lagerung: Bei trockener, vor Frost geschützter Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit Zahnung A1:

ca. 250,0 g/m²

Zahnung A2:

ca. 300,0 g/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

15 kg

30 Eimer

• EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • hohe Anfangs- und Endhaftung • leicht verarbeitbar • keine Verfärbung auch bei dünnen PVC-Belägen • stuhlrollengeeignet unter Belägen • hoher Widerstand gegen Weichmacherwanderung • auf Fußbodenheizung geeignet • Einlegezeit im Nassklebeverfahren max. 40 Minuten • Einlegezeit im Haftklebeverfahren max. 90 Minuten

Verarbeitung Belag verlegen: • Der Klebstoff ist vor Gebrauch gut aufzurühren und anschließend mit einer geeigneten Zahnspachtel gleichmäßig aufzutragen. Klebstoffnester sind zu vermeiden. • Bei PVC-, CV- und Textilbelägen mit Latex-, PVC- oder PUR-Schaumrücken Zahnspachtel mit A1 oder A2 Zahnung verwenden. Bei Gummibelägen A 2 Zahnung einsetzen. • Ausreichende Ablüftezeit ist einzuhalten, i. d. R. ca. 10 - 20 Minuten ablüften und leicht antrocknen lassen (Fingertrockenheit). Ebenso kann die Verlegung im Double-Drop-Verfahren erfolgen. Nach vollständiger Abtrocknung der Klebstoffriefe ist keine Belagsverlegung mehr möglich. • Bei Verwendung im Haftklebeverfahren beträgt die Wartezeit ca. 40 bis maximal 90 Minuten, abhängig von Untergrund und Umgebungsbedingungen. • Nur soviel Klebstoff auftragen wie innerhalb der Einlegezeit belegt werden kann. Nachbehandlung: • Nach dem Einlegen ist der Bodenbelag gleichmäßig von innen nach außen einzudrücken, um eine blasenfreie und vollständige Verklebung zu erreichen. Danach ist die Fläche mit einer Walze anzuwalzen. Nach ca. 1 - 4 Stunden ist dieser Vorgang nochmals zu wiederholen. • Die Werkzeuge können mit Wasser gereinigt werden, solange der Klebstoff noch nicht vollständig ausgehärtet ist.

378


weber.floor 4520

Ausgleich unter Estrich

Leichtausgleich rapid

Schnell begehbare Leichtausgleichsmasse auf Basis Zement-Styropor Anwendungsgebiet Wird im Wohnungsbau und im Objekt- und Gewerbebau als Rohrhöhenausgleich, Ausgleichsschicht auf Holzbalkendecken, zur Reprofilierung von Flachdächern, für Sauberkeitsschichten und als Geschosshöhenausgleich verwendet. Für den Innen- und Außenbereich.

Produktbeschreibung weber.floor 4520 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener Leichtausgleichsmörtel

Produkteigenschaften • sehr geringes Eigengewicht • nach ca. 1 Stunde begeh- und mit Estrich belegbar • hohe Verlegeleistung • maschinell misch- und förderbar • geringe Zusammendrückbarkeit • geringe Wärmeleitfähigkeit

Verarbeitung Mischen: • Das Anmischen des 200-l-Sackes erfolgt mittels einer Estrichpumpe. • Das Trockenmaterial wird unter Zugabe von 16 Ltr. Wasser ca. 2 Minuten angemischt und anschließend an den Einbauort gepumpt. • Der 60-l-Sack wird in einen ca. 80-l-Mörtelkübel ausgeschüttet, mit ca. 4,8 Ltr. Wasser übergossen und anschließend 2 Minuten mittels Bohrmaschine und Rühraufsatz intensiv angemischt. Verarbeitung: • Nach dem Verteilen muss das Material schnell mit einem Stampfer oder einer flachen Schaufel verdichtet und mit einer Abziehlatte oder Wasserwaage eingeebnet und nochmals nachverdichtet werden. • Der Verdichtungsgrad beträgt ca. 15 %. • Nach ca. 1 - 2 Stunden kann, je nach Temperatur und Feuchtigkeit, eine zusätzliche Dämmschicht oder der Estrich eingebaut werden. • Hier können z. B. weber.floor 4320 Renovations- und Holzbodenausgleich schnell in einer Schichtdicke von mindestens 25 mm oder weber.floor Fließestriche verwendet werden.

Anwendungsgebiet • im Wohnungs- und Gewerbebau • als Rohr- und Geschosshöhenausgleich • für Schichtdicken von 3 - 25 cm

Produkteigenschaften • schnell begeh- und mit Estrich belegbar • sehr geringes Eigengewicht • geringe Zusammendrückbarkeit

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 16 l/200 l • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 cm Dicke, verdichtetes Produkt:

10,5 kg / m²

siehe Reichweitentabelle S. 124

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kunststoffsack

60 l

20 Säcke

379


weber.floor 4060

Zementestriche

Zement-Schnellestrich CT-C40-F7

Schnell belegbarer Zementestrich CT-C40-F7 für den Wohnungs-, Industrie- und Gewerbebau Anwendungsgebiet Im Wohnungs-, Industrie- u. Gewerbebau mit Anforderungen an schnelle Nutzung, im Renovierungs- und Sanierungsbereich sowie als Gefälleestrich für Feuchträume und Balkone. Als Estrich im Verbund, auf Trennlage und auf Dämmschicht. Für innen und außen.

Produktbeschreibung weber.floor 4060 ist ein werksmäßig hergestellter, hydraulischer, schnell abbindender Estrichmörtel

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • im Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau • für Renovierung und Neubau • für Innen- und Außenbereich

Verarbeitung

Produkteigenschaften

Mischen:

• schnell belegreif • frostbeständig • Körnung 0 - 4 mm

• Bei Verarbeitung kleiner Mengen kann das Material mit der angegebenen Wassermenge 1 bis 2 Minuten mit einem Doppelwendelrührwerk aufgemischt werden. • Mit allen üblichen Estrichmischern z. B. Mixokret, Estrich-Boy oder bei kleineren Flächen im Freifallmischer bzw. Zwangsmischer oder dem m-tec D20 Mischer.

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 2,2 l/25 kg • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung ist das Material bis zu 6 Monaten lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro cm Schichtdicke:

ca. 19,0 kg/m²

Verarbeitung: • Einstellen der vorgesehenen Estrichdicke durch Lehren und Anlegen eines Meterrisses. • Anmischen, Einbringen, Abziehen und Glätten müssen zügig erfolgen. • Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern die Verarbeitungszeit. Nachbehandlung:

Verpackungseinheiten

380

• zementgebunden • schnell belegreif • frostbeständig • Körnung 0 - 4 mm • ist nicht brennbar gemäß DIN 4102 „Baustoffklasse A“

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

• Das frisch eingebrachte Material ist vor Zugluft, starker Sonnen- oder Wärmeeinwirkung zu schützen. • Ungleichmäßiges Abbinden und Austrocknen führt zu Rissen und bei Trenn- und Dämmlagenkonstruktionen zum Aufschlüsseln. • Schnellestriche müssen nach Erreichen der Ausgleichsfeuchte zur Vermeidung von Übertrocknung belegt werden. • Ist eine Belegung innerhalb von 3 Tagen nicht möglich oder ist eine weitergehende Belegung mit einem dampfoffenen Belag wie zum Beispiel weber.floor Sichtspachtelmassen vorgesehen, so muss der Schnellzementestrich mit Epoxidharz weber.floor 4712 Grundierung EC 1 gegen weitergehende Austrocknung geschützt werden.


weber.floor 4491 turbo

Calciumsulfat-Fließestrich

Calciumsulfat-Fließestrich schnell C30-F5

Schnelltrocknender, calciumsulfatgebundener Fließestrich für den Wohnungs- und Gewerbebau, auch als Heizestrich Anwendungsgebiet Im Wohnungsbau und für Büroflächen als schneller Estrich auf Trennlage, auf Dämmschicht, auf Fußbodenheizung und auf Hohlraumboden.

Produktbeschreibung weber.floor 4491 ist ein werksmäßig hergestellter, calciumsulfatgebundener, schnelltrocknender, fließfähiger Estrichmörtel mit Körnung 0 - 4 mm

Produkteigenschaften • fließfähig • spannungsarm • schwindarm • große Feldgrößen bis 200 m² möglich • nach 7 Tagen belegreif • reduziert Baufeuchte • für Fußbodenheizung geeignet • sehr schnell begehbar • CAF-C30-F5 nach DIN 18560-2

Verarbeitung Anmischen: • Lose Ware im Silo wird vollautomatisch mit der Silo-Misch-Pumpe (SMP) aufgemischt und gefördert. Sackware kann mit allen für Fließestrich geeigneten Putzmaschinen und Mischpumpen verarbeitet werden. • Nur Schläuche > 40 mm Durchmesser verwenden. • Das Fließmaß ist mit der 1,3 l-Dose auf ca. 40 - 42 cm ohne Wasserabsonderung einzustellen. • Die Schläuche können mit einer Schlämme aus Anhydritbinder vorgeschmiert werden, die in einem Gefäß aufzufangen ist und nicht eingebaut werden darf. Verarbeitung: • Anwendungstipp beachten: „Fachgerechter Einbau von Fließestrichen auf Dämmlage“ • Frisch eingebaute Flächen 2 Tage vor Zugluft schützen, starke Sonneneinstrahlung vermeiden. • Keine Zwangstrocknung einsetzen. • Nach Erreichen der Belegreife, spätestens aber nach 6 Wochen, ist der Oberbelag zu verlegen oder es sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, wie z.B. Versiegeln mit  Epoxidharz weber.floor 4712 um ein Übertrocknen des Estrichs ggf. zu verhindern. • Funktionsheizen nach 5 Tagen gemäß weber.floor Aufheizprotokoll. Belegreife: • Bei einer Restfeuchtigkeit < 1,8 CM % ist die Belegreife (in der Regel nach 7 Tagen) erreicht. • Ablesung am Gerät erfolgt nach 10 Minuten, die Einwaage beträgt 50 g.

Anwendungsgebiet • im Wohnungs- und Gewerbebau • als Trenn-/ Dämmlagenestrich und für beheizte Fußbodenkonstruktionen • schnelle Belegung mit hoher Planungssicherheit

Produkteigenschaften • nach 7 Tagen belegreif • sehr schnell begehbar • reduziert Baufeuchte

Produktdetails • Wasserbedarf: ca. 3,5 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit geschützter Lagerung ist das Material bis zu 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro cm Schichtdicke:

ca. 18,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4712

381


weber.floor 4602

Bodenverlegung

Industry Base-Extra

Zementgebundene Industrieboden - Ausgleichsmasse 5 - 30 mm Anwendungsgebiet Als Grobausgleich auf sehr unebenen Industriebodenflächen aus Beton bzw. Zementestrich für die zementgebundenen Industriebodenbeschichtungen weber.floor 4610 Industry Top und zur Aufnahme von Reaktionsharzbeschichtungen > 2 mm geeignet. Bei leichter Belastung wie z.B. Fußgängerverkehr, handgezogene, luftbereifte Karren und mäßigen Staplerverkehr mit Luft- oder Vollgummibereifung auch zur direkten Nutzung geeignet. Nur für den Innenbereich.

Produktbeschreibung weber.floor 4602 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifizierte Bodenausgleichsmasse

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • direkt befahrbar mit leichter Industriebelastung • für Schichtdicken von 5 bis 30 mm • als Grobausgleich unter Reaktionsharzbeschichtungen

Produkteigenschaften • als Grobausgleich und Endbeschichtung • für leichte, direkte mechanische Beanspruchung • faserverstärkt

Produktdetails • Wasserbedarf: max. 4,5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 6 Monaten lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke :

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4710 weber.floor 4736

382

• in unterschiedlichen Schichtdicken einsetzbar, faserverstärkt • AR 1,0 nach EN 13892-4 (BCA-Rollentest) • früh begehbar, hat 2,0 mm Größtkorn • pumpbar und gut fließfähig • empfohlene Schichtdicke 10 - 15 mm • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm

Verarbeitung Mischen: • Für Handverarbeitung angegebene Wassermenge je Sack in Mischbehälter (Fassungsvermögen 2 - 3 Sack) vorlegen, Pulverkomponente zugeben und 2 bis 3 Minuten mit geeignetem Rührwerkzeug mischen; nach ca. 1 Minute Reifezeit erneut durchgemischen. • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 6 bis 8 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Material bahnenweise in vorgesehener Schichtdicke schnell an die vorhergehende Bahn anlegen, sodass die Masse zusammenfließen kann, abschließend Oberfläche mit glattem Rakel flach abziehen und glätten. • Bei Handverarbeitung Material ausgießen und in der geforderten Schichtdicke mittels Stiftrakel, Kelle, Traufel etc. verteilen. Oberfläche nochmals leicht mit dem glatten Rakel im flachen Winkel abziehen. • Überarbeitung mit zementgebundenen Beschichtungen bei Begehbarkeit. Zwischengrundierung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung 1:3 mit Wasser verdünnt. Eine zweifache Grundierung verbessert die Oberflächenoptik.


weber.floor 4610

Bodenverlegung

Industry Top

Zementgebundene Industriebodenbeschichtung 4 - 15 mm Anwendungsgebiet Beschichtung von mechanisch stark beanspruchten Bodenflächen aus Beton bzw. Zementestrich im Innenbereich mit hohen Anforderungen an die Ebenheit. Flächen in der Industrie, wie Lagerhallen und Produktionen mit intensivem Staplerverkehr, insbesondere für mittelschwere und schwere rollende Belastungen. weber.floor 4610 ist auch für den Einsatz in Parkbauten und Tiefgaragen ideal geeignet. Eine weitergehende Behandlung mit weber.floor Reaktionsharzen ist möglich.

Produktbeschreibung weber.floor 4610 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifzierte Bodenausgleichsmasse

Produkteigenschaften • ist mechanisch hoch belastbar, hat 1,0 mm Größtkorn • pumpfähig, früh begehbar • hat hohen Eindringwiderstand gegen Chlorid, ist sehr gut fließfähig • hat geprüfte Rutschsicherheit R 10 • AR 0,5 nach EN 13892-4 (BCA-Rollentest) • ist beständig gegenüber Mineralöl, ist diffusionsoffen

Verarbeitung Mischen: • Für Handverarbeitung angegebene Wassermenge je Sack in Mischbehälter (Fassungsvermögen 2 - 3 Sack) vorlegen, Pulverkomponente zugeben und 2 bis 3 Minuten mit geeignetem Rührwerkzeug mischen; nach ca. 1 Minute Reifezeit erneut durchmischen. • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen. Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Material bahnenweise in vorgesehener Schichtdicke schnell an die vorhergehende Bahn anlegen, sodass die Masse zusammenfließen kann, abschließend Oberfläche mit glattem Rakel flach abziehen und glätten. • Bei Handverarbeitung Material ausgießen und in der geforderten Schichtdicke mittels Stiftrakel, Kelle, Traufel etc. verteilen. Oberfläche nochmals leicht mit dem glatten Rakel im flachen Winkel abziehen. • Das Material kann mit einer Stachelwalze (Stachellänge 20 - 30 mm) nachgearbeitet werden.

Anwendungsgebiet • Beschichtung von Industrieböden • für Schichtdicken von 4 bis 15 mm • bei hohen Ebenheitsanforderungen

Produkteigenschaften • mechanisch hoch belastbar • selbstverlaufend • diffusionsoffen

Produktdetails • Farbtöne: Dunkelgrau • Wasserbedarf: max. 5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 6 Monaten lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke :

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4710 weber.floor 4736

383


weber.floor 4650

Bodenverlegung

DuroColour

Zementgebundene, farbige Bodenbeschichtung für Gewerbe- und Industriebereiche mit leichter bis mittlerer mechanischen Beanspruchung für Schichtdicken von 6 - 15 mm Anwendungsgebiet Mechanisch leicht bis mittel beanspruchte Bodenflächen im Innenbereich, welche durch Farbgebung, hohe Ebenheit und modernes Erscheinungsbild mit Unikatcharakter hervorgehoben werden sollen. Flächen in Industrie und Gewerbe wie Büros, Museen, Lager- und Verkaufsflächen welche begangen oder mit luftbereiften Transportfahrzeugen befahren werden. Der Einbau als Designboden erfolgt durch zertifizierte Fachbetriebe.

Produktbeschreibung weber.floor 4650 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifizierte und eingefärbte Beschichtung

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • farbiger, fugenloser Design-Boden • für Schichtdicken von 6 bis 15 mm • in Wohnungs-, Gewerbe- und Industriebau

Produkteigenschaften • pumpfähig • 10 verschiedene Farbtöne • lebendiges, natürliches Erscheinungsbild

Produktdetails • Farbtöne: 10 Farbtöne • Wasserbedarf: > 18 % bis < 19 % • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 6 Monaten lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke :

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4716 weber.floor 4710

384

• ist sehr gut fließfähig, eingefärbt in 10 Farbtönen • früh begehbar, EC1, sehr emissionsarm • wasserdampfdiffusionsoffen, Oberfläche wie sehr dichter Beton

Verarbeitung Mischen: • Für Handverarbeitung angegebene Wassermenge je Sack in Mischbehälter (Fassungsvermögen 2 - 3 Sack) vorgelegen, Pulverkomponente zugegeben, 2 bis 3 Minuten mit geeignetem Rührwerkzeug mischen, nach ca. 1 Minute Reifezeit erneut durchgemischen. • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. • Bohrmaschine mit Rührquirl für Spachtelmassen, m-tec Duomix 2000 • Mindestschlauchlänge 40 m, im Winter 60 m Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Material bahnenweise in vorgesehener Schichtdicke schnell an die vorhergehende Bahn anlegen, sodass die Masse zusammenfließen kann, abschließend Oberfläche mit gezahnten Rakel flach abziehen und glätten. • Bei Handverarbeitung Material ausgießen und in der geforderten Schichtdicke mittels Rakel, Kelle, Zahnspachtel etc. verteilen, Oberfläche nochmals leicht mit dem Zahnrakel im flachen Winkel abziehen. Nachbehandlung: • Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen. • Belüftung nach Erreichen der Begehbarkeit ist notwendig. Zugluft vermeiden. • Neue Oberfläche nur mit sauberen Schuhen betreten. Behandlung mit Wachseinpflegen oder Steinöl frühestens nach 12 Stunden, optimal nach 48 Stunden. Fläche zuvor mit blauem oder rotem Pad mit mind. 300 U/min bis zum Hochglanz verdichten. Mit Fingernagel darf kein dunkler Strich entstehen. Versiegelung mit Reaktionsharz nach frühestens 72 Stunden. • Öle und Versiegelungen haben unterschiedliche farbvertiefende Wirkung und Glanzgrade. Beratung erfolgt durch zertifizierten Betrieb. Aktuelle Reinigungs- und Pflegeempfehlung kann bei weber deitermann angefordert werden.


weber.floor 4655

Bodenverlegung

Industry ResinBase

Zementgebundener Industriebodenausgleich unter Reaktionsharzbeschichtungen von 4 - 15 mm Anwendungsgebiet In der Industrie als schnell beschichtbarer Ausgleich unter Reaktionsharzbeschichtungen ab 1,0 mm Schichtdicke auf Epoxid – oder Polyurethanharzbasis. Es können sowohl alte als auch neue Beton- und Zementestrichflächen im Innenbereich ausgeglichen werden. Dies sind z. B. mechanisch leicht bis mittel beanspruchte Flächen in der Industrie wie Lagerhallen und Produktionen mit intensivem Staplerverkehr, Schmalgänge in Hochregallagern, sowie Flächen in Parkbauten. Die weitergehende Behandlung dieser Ausgleichschicht erfolgt mit weber.floor Reaktionsharzen im System.

Produktbeschreibung weber.floor 4655 ist eine werksmäßig hergestellte, zementgebundene, polymermodifzierte Bodenausgleichsmasse

Produkteigenschaften • ist schnell beschichtbar • hat 1,0 mm Größtkorn • pumpfähig • früh begehbar • EMICODE EC 1 PLUS: sehr emissionsarm • ist sehr gut fließfähig • sehr wirtschaftlich • empfohlene Schichtdicke 6 - 8 mm

Verarbeitung Mischen: • Für Handverarbeitung angegebene Wassermenge je Sack in Mischbehälter (Fassungsvermögen 2 - 3 Sack) vorgelegen, Pulverkomponente zugegeben, 2 bis 3 Minuten mit geeignetem Rührwerkzeug mischen, nach ca. 1 Minute Reifezeit erneut durchgemischen. • Maschinell mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe arbeiten. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen. Verarbeitung: • Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 10 bis 12 Meter betragen. • Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen. • Material bahnenweise in vorgesehener Schichtdicke schnell an die vorhergehende Bahn anlegen, sodass die Masse zusammenfließen kann, abschließend Oberfläche mit gezahnten Rakel flach abziehen und glätten. • Bei Handverarbeitung Material ausgießen und in der geforderten Schichtdicke mittels Rakel, Kelle, Zahnspachtel etc. verteilen, Oberfläche nochmals leicht mit dem Zahnrakel im flachen Winkel abziehen. • Das Material kann mit einer Stachelwalze (Stachellänge 20 - 30 mm) nachgearbeitet werden.

Anwendungsgebiet • als Grobausgleich unter Reaktionsharzbeschichtungen • für Schichtdicken von 4 bis 15 mm • bei hohen Ebenheitsanforderungen

Produkteigenschaften • ist schnell beschichtbar • selbstverlaufend • sehr wirtschaftlich

Produktdetails • Farbtöne: Hellgrau • Wasserbedarf: max. 5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung ist das Material bis zu 6 Monaten lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke :

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Papiersack

25 kg

42 Säcke

385


weber.floor 4720

Bodenverlegung

Verfestiger

Farbloser silikatischer Spezialverfestiger für zementgebundene Estriche und Beton Anwendungsgebiet Verfestigung extrem saugfähiger und abmehlender zementgebundener Beton- oder Zementestrichuntergründe im Innen- und Außenbereich. Die ursprüngliche Optik der Oberfläche bleibt dabei weitgehend erhalten. Es kann auf allen mechanisch und thermisch hoch belasteten, zementgebundenen Industrieböden eingesetzt werden, zum Beispiel auf Produktionsflächen in der metallverarbeitenden Industrie und Gießereien, welche auch mit schweren Gummi und Polyamid bereiften Staplern befahren werden.

Produktbeschreibung weber.floor 4720 ist eine werksmäßig hergestellte, 1-komponentige Alkali-Silikat Lösung (Wasserglas)

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • Verfestigung zementgebundener Untergründe • für Innen- und Außenbereich • für Industrienutzung

Produkteigenschaften • wirkt stark verfestigend • ist thermisch hoch belastbar • umweltfreundlich, weil lösemittelfrei

Produktdetails • Farbtöne: Farblos • Lagerung: Bei trockener, frostfreier (nicht unter +10°C) Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je Arbeitsgang in Abhängikeit

ca. 150 - 300 g/m²

der Saugfähigkeit :

Verpackungseinheiten

386

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kanister

25 kg

18 Stück

• sehr gutes Eindringvermögen • Oberflächenoptik bleibt nahezu erhalten • wirkt stark verfestigend • vermindert Öleindringung • hoch wasserdampfdurchlässig • ist thermisch hoch belastbar • wasserdünn und geruchlos • sehr leichte Verarbeitbarkeit • schnelle Trocknung • umweltfreundlich, weil lösemittelfrei

Verarbeitung Verarbeitung: • weber.floor 4720 Verfestiger wird unverdünnt mittels Bürste, Besen oder Rolle bis zur Sättigung aufgetragen. Pfützenbildung ist zu vermeiden, da ansonsten glänzende, dunklere Stellen entstehen können. • Eine Sprühapplikation mittels Airlessgeräten ist ebenfalls bei stark saugenden Betonböden möglich: Druck 2-4 bar, Düse ca. 2 mm, Spritzwinkel 40 – 80° Flachstrahl. • Glas und Aluminium dürfen nicht mit weber.floor 4720 Verfestiger in Kontakt kommen. Verunreinigungen sind sofort mit viel Wasser abzuwaschen. • Anzahl der Arbeitsgänge: 1 bis 2 in Abhängigkeit der Saugfähigkeit Nachbehandlung: • Beim Einsatz im Außenbereich ist die behandelte Oberfläche mindestens 24 Stunden vor Regen und Feuchtigkeit zu schützen. • Produkt reagiert mit CO2 der Luft. Deshalb sollte die Fläche mindestens eine Woche offen liegen bleiben.


weber.floor 4725

Verfestigung, Versiegelung

EP-Imprägnierung SE

Farblose, schnellhärtende, 2-komponentige Reaktionsharz-Imprägnierung Anwendungsgebiet Imprägnierung mineralischer Untergründe (Beton, Estriche) im Innen-und Außenbereich. Zur Staubbindung und Reduzierung der Saugfähigkeit für leicht mechanisch beanspruchte Bodenflächen. Als Haftvermittler und Oberflächenschutz auf sehr dichten Untergründen wie z.B. weber.floor 4610 Industry Top in Kombination mit weber.floor 4736 Siegel WR SE oder weber.floor 4774 Mattierungsfinish SE. Mit Zulassung für sensible Aufenthaltsräume.

Produktbeschreibung weber.floor 4725 ist ein werksmäßig hergestelltes, 2-komponentiges, wasseremulgiertes Epoxidharz

Produkteigenschaften • erfüllt das AgBB-Schema im System • sehr niedrigviskos < 100 mPas (23°C) • leicht verarbeitbar • sehr gute Haftung • gute Benetzung und Penetration • schnelle Aushärtung • wasserdampfdurchlässig • mit bauaufsichtlicher Zulassung Z-156.605-804

Verarbeitung Mischen: • Die A- und B-Komponente sind aufeinander abgestimmt. A-Komponente restlos in B-Komponente entleeren und mit langsam laufender Bohrmaschine und Rührpaddel Nr. 2 ca. 2 Minuten schlierenfrei vermischen. Umtopfen und erneut rühren. Möglichst keine Teilmengen entnehmen. • Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser. Verarbeitung: • Sofort nach dem Mischen das Material gleichmäßig in einer dünnen geschlossenen Schicht mit der Nylonrolle im Kreuzgang auftragen. Bei stark saugfähigem Untergrund zweiten Arbeitsgang aufbringen. Nicht mit Wasser verdünnen! • Ein gleichmäßiger Materialauftrag führt zu einem einheitlichen Glanzgrad und vermeidet Schattierungen. • Während der Verarbeitung und Trocknung ist für gute Belüftung, d.h. Luftzirkulation, zu sorgen. Zugluft ist zu vermeiden. • Folgebehandlung färbig mit weber.floor 4736 Siegel WR sobald die Fläche begehbar ist.

Anwendungsgebiet • Imprägnierung von Industrie- und Gewerbefussböden • als Haftvermittler unter Versiegelung • für leichte mechanische Belastung

Produkteigenschaften • erfüllt das AgBB-Schema im System • sehr gute Haftung • schnelle Aushärtung

Produktdetails • Farbtöne: Transparent • Lagerung: Bei trockener, frostfreier (nicht unter + 10 °C) Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je Arbeitsgang:

ca. 120 bis zu 200 g/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

10 kg

30 Stück

387


weber.floor 4736

Bodenverlegung

Siegel WR SE

Hochwertige, 2 - komponentige, farbige Reaktionsharz-Versiegelung Anwendungsgebiet Sehr emissionsarme Versiegelung mineralischer Untergründe (Beton, Estriche) im Innen-und Außenbereich. Für leicht mechanisch beanspruchte Bodenflächen mit Anforderungen an die farbliche Gestaltung. Altbeschichtungen auf Epoxidharzbasis können mit einem „Pflegeanstrich“ versehen werden. Mit Zulassung für sensible Aufenthaltsräume.

Produktbeschreibung weber.floor 4736 ist ein werksmäßig hergestelltes, 2-komponentiges, wasseremulgiertes Epoxidharz

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • Versiegelung von Industrie- und Gewerbefussböden • für leichte mechanische Belastung • für Innen- und Außenbereich

Produkteigenschaften • trocknet seidenglänzend auf • EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • Verarbeitungsende ist erkennbar

Verarbeitung

Produktdetails • Farbtöne: Standardfarben ca. RAL 1002, 1003, 1011, 2001, 3003, 5004, 6001, 6011, 7001, 7023, 7032, 9010, graubeige Andere Farbtöne auf Anfrage • Lagerung: Bei trockener, frostfreier (nicht unter +10°C) Lagerung ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je Arbeitsgang :

ca. 250 - 350 g/m²

Verpackungseinheiten

388

• EMICODE EC 1: sehr emissionsarm • erfüllt das AgBB-Schema im System • leicht verarbeitbar • trocknet seidenglänzend auf • geruchsarm • schnelle Aushärtung • hoher Festkörpergehalt • ergibt schöne Oberflächen • mit bauaufsichtlicher Zulassung Z-156.605-804

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

2-KomponentenGebinde

10 kg

30 Stück

Mischen: • Die A- und B-Komponente sind aufeinander abgestimmt. A-Komponente restlos in B-Komponente entleeren und mit langsam laufender Bohrmaschine und Rührpaddel Nr. 2 in ca. 2 Minuten schlierenfrei vermischen. Umtopfen und erneut rühren. Möglichst keine Teilmengen entnehmen. • Wird unpigmentiertes Material als Imprägnierung verwendet, so kann die fertige Mischung mit bis zu 40 % Wasser verdünnt werden. • Gerätereinigung mit Wasser. Verarbeitung: • Bei saugenden Untergründen ersten Arbeitsgang mit ca. 5 bis 10 % Wasser verdünnen, die weiteren Arbeitsgänge werden unverdünnt aufgebracht. Auf nicht saugfähigen Oberflächen wie Altbeschichtungen oder Gussasphalt unverdünnt verarbeiten. • Material auf den vorbereiteten Untergrund ausgießen, mit dem Moosgummischieber verteilen und gleichmäßig mit einer fest angedrückten, fusselfreien Rolle abrollen. • Ein gleichmäßiger Materialauftrag führt zu einem einheitlichen Glanzgrad und vermeidet Schattierungen. • Während Verarbeitung und Trocknung für mehrfachen Luftwechsel sorgen um Reaktions- und Durchtrocknungsstörungen (Glanzgrad- und Härteunterschiede) und zu vermeiden.


weber.floor 4740

Reaktionsharzbeschichtung

Universalbeschichtung EP

Pigmentierte, 2-komponentige, universell einsetzbare Epoxidharzbeschichtung Anwendungsgebiet Beschichtung von Bodenflächen aus Beton oder Zementestrich im Innen- und Außenbereich, wie z.B. mechanisch beanspruchte Flächen in Werkstätten, Lagerhallen, Produktionsbereichen, Parkhäuser usw. Es können glatte Beschichtungen ab 0,5 mm und auch griffige Beschichtungen hergestellt werden. Einsatz sowohl als Kopfversiegelung auf mit Quarzsand abgestreuten Beschichtungsoberflächen, als auch zur Überarbeitung alter Beschichtungen auf Epoxidharzbasis.

Produktbeschreibung weber.floor 4740 ist ein werksmäßig hergestelltes 2-komponentiges, transparentes Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis

Produkteigenschaften • dekorative Optik • universell einsetzbares Epoxidharz • mit OS-8 Prüfung • füllbar • flüssigkeitsdicht • viele RAL-Farbtöne machbar • gute Chemikalienbeständigkeit • innen und außen • total solid (EP-Zubereitung nach Prüfverfahren Deutsche Bauchemie)

Verarbeitung Mischen: • Arbeitsgeräte mit weber.sys 992 Reiniger säubern. Verarbeitung: • Beschichtungsmaterial auf die ausgehärtete Grundierung gießen und in der vorgesehenen Schichtdicke mittels Zahnrakel verteilen. Immer frisch in frisch arbeiten um Ansätze zu vermeiden. • Für ungefüllte Beschichtung Zahnleiste Nr.1, für gefüllte Beschichtung Zahnleiste 48 verwenden. Von der Verwendung von Stiftrakeln raten wir ab. • Verbrauch der ungefüllten Beschichtung ca. 1,0-1,5 kg/m², bei Füllgrad 1:0,5 Gewichtsteile ca. 1,7 kg/m² und mm Schichtdicke. • Für eine griffige oder dekorative Beschichtung wird die frische Beschichtung vollsatt mit dem gewünschten Einstreugut abgestreut. Vorhandene Aufbauempfehlungen beachten. • Verbrauch als Kopfversiegelung hängt von der Untergrundbeschaffenheit bzw. von der Abstreukörnung ab,  bei Körnung 0,7 - 1,2 mm, ca. 0,9 - 1,0 kg/m².

Anwendungsgebiet • Beschichtung von Industrieböden • glatte oder rutschsichere Ausführung • als Dünnbeschichtung auf Altbeschichtungen

Produkteigenschaften • dekorative Optik • universell einsetzbar • gute Chemikalienbeständigkeit

Produktdetails • Farbtöne: Standardfarben ca. RAL 1001, 1015, 3009, 5014, 6011, 7001, 7015, 7023, 7030, 7032, 7035, 7040 Andere Farbtöne auf Anfrage • Lagerung: Bei trockener, vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützter Lagerung in dicht verschlossenen Originalgebinden nicht unter + 10 °C ist das Material bis zu 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke:

ca. 1,4 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

10 kg

30 Stück

389


weber.floor 4945

Zubehör Verlegemörtel

Systemgewebe

Armierungsgewebe aus Glasfasern mit alkaliresistenter Imprägnierung zur Verstärkung von Bodenkonstruktionen Anwendungsgebiet Im Wohnungs- und Gewerbebau bei der Renovation von Bodenflächen. Zur Verstärkung von Verbundkonstruktionen z. B. bei unzureichenden Oberflächenzugfestigkeiten, auf Holzböden, für dünnschichtige Konstruktionen auf Dämmschicht u.s.w.

Produktbeschreibung weber.floor 4945 ist ein werksmäßig hergestelltes, imprägniertes Glasgittergewebe

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • im Wohnungs-, Objekt- und Gewerbebau • in der Altbausanierung • Verstärkung von Bodenkonstruktionen

Produkteigenschaften • hohe Zugfestigkeit • alkaliresistent imprägniert • Maschenweite 8 x 8 mm

Produktdetails • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung ist das Material > 5 Jahre lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je m² mit Überlappung:

ca. 1,05 m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Rolle

50 m²/Rolle

20 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4320

390

• hohe Zugfestigkeit • Maschenweite 8 x 8 mm • stabiles Glasfasergewebe • alkaliresistent imprägniert • Rollenbreite 1 m • Flächengewicht ca. 225 g/m²


weber.floor 4955

Dämmunterlagen

Trittschall- und Trennlagenbahn

Trittschallverbessernde, dünnschichtige Trennlagenbahn unter Dünnestrichen in der Renovierung Anwendungsgebiet Lose auf dem Untergrund verlegte, trittschallverbessernde Trennlagenbahn unter Hochleistungsdünnestrichen. Für die Renovierung und Sanierung im Wohn- und Gewerbebau, wenn nur sehr geringe Aufbauhöhen zur Verfügung stehen.

Produktbeschreibung weber.floor 4955 ist eine werksmäßig hergestellte beidseitig mit PE-Folie kaschierte Glasfasergelegebahn

Produkteigenschaften • Trittschallverbesserungsmaß bis 19 dB auf der Normdecke Materialdicke ca. 2,5 mm • Materialgewicht ca. 0,3 kg/m² • ist leicht zu verarbeiten • Bahnenbreite 1 m • mit selbstklebender Folienüberlappung • nur 6 % maximale Zusammendrückbarkeit

Anwendungsgebiet • zur Trittschallverbesserung • als hochwertige Trennlage unter Dünnestrichen

Produkteigenschaften • Trittschallverbesserungsmaß bis 19 dB • Materialdicke ca. 2,5 mm • nur 6 % maximale Zusammendrückbarkeit

Produktdetails • Lagerung: Bei kühler und trockener Lagerung stehend ist das Material bis zu 2 Jahre lagerfähig.

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Rolle

30 m²/Rolle

16 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.floor 4320

391


weber.floor 4960

Randdämmstreifen TDS

Anwendungsgebiet In Kombination mit der weber.floor 4955 Trittschall- und Trennlagenbahn verhindern die Randdämmstreifen Schallbrücken an den Wänden. Der Standfuß ist mit einem Selbstklebestreifen versehen und ermöglicht eine perfekte aufrechte Arretierung auf dem Boden. Ein Durchlaufen der Ausgleichsmasse zur Wand hin wird verhindert.

Dämmunterlagen

Produktbeschreibung weber.floor 4960 Randdämmstreifen TDS bestehen aus werksseitig hergestelltem imprägniertem Glasfasergewebe, ummantelt mit PE-Folie.

Produkteigenschaften • selbstklebender Standfuß • einfach und schnell zu verarbeiten • integrierter Rückstell- und Federeffekt

Anwendungsgebiet • Bestandteil des weber.floor Trittschalldämmsystems • verhindert Schallbrücken • zur Arretierung an Wänden und aufgehenden Bauteilen

Produkteigenschaften • selbstklebender Standfuß • einfach und schnell zu verarbeiten • integrierter Rückstell- und Federeffekt

Verbrauch / Ergiebigkeit Höhe: 50 mm

Dicke: 8 mm

Rolle: 25 m

Verpackungseinheiten 4 Rollen/Karton; 16 Kartons/Palette

Randdämmstreifen mit selbstklebendem Standfuß 8 mm dick/ 50 mm hoch

weber.floor 4965

70 x 6 mm

Zubehör Verlegemörtel

Anwendungsgebiet weber.floor 4965 Abstellstreifen zur Begrenzung von Arbeitsabschnitten bei Bodenspachtelarbeiten im Wohnungs- Gewerbe- und Industriebau. Zum Abkleben von Einbauten und Abläufen.

Produktbeschreibung weber.floor 4965 ist ein werksmäßig hergestellter Schaumstoffstreifen

Produkteigenschaften • selbstklebend • einfache, schnelle Verarbeitung • Höhe 15 mm, Breite 15 mm • Stablänge 2 m • hohe Klebekraft

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Paket

50 Meter

25 Stück

Untergrundvorbereitung • Tragfähig, sauber, trocken, schlämme-, öl-, fett- und staubfrei, sowie frei von allen als Trennmittel wirkenden Bestandteilen.

selbstklebende Schaumstoffstreifen zum Abkleben von Einbauten, Abläufen und Arbeitsabschnitten bei Bodenspachtelarbeiten

392


weber.floor 4919

Farbchips Anwendungsgebiet

Mit weber.floor 4919 Farbchips werden glatte weber.floor Bodenbeschichtungen auf Epoxidharz- und Polyurethanharzbasis durch Einstreuen dekorativ gestaltet

Produkteigenschaften

Produkteigenschaften • diverse RAL-Farben lieferbar • Durchmesser 1 oder 3 mm

Verbrauch / Ergiebigkeit • leichte Einstreuung ca. 50,0 g/m2

Verarbeitung • weber.floor 4919 Farbchips werden von Hand in die frische Beschichtungsoberfläche eingestreut. Hierbei sind Nagelschuhe zu tragen. Werden die Farbchips mit Druckluft eingeblasen, so ist eine geeignete Schutzbrille zu verwenden.

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Eimer

1 kg

Dose

0,5 kg

Anwendungsgebiet • Gestaltung von Industriebodenbeschichtungen • universell Einsetzbar

• universell einsetzbar • dekorativ • vergilbungsfest • Durchmesser 1 oder 3 mm • diverse RAL-Farben lieferbar

Zubehör Verlegemörtel

Produktbeschreibung weber.floor 4919 ist ein werksmäßig hergestellter, farbige Chips auf Basis Polyvinylacetat oder Acrylat

Zur dekorativen Gestaltung von glatten weber.floor Bodenbeschichtungen

393


weber.rep 750

Betonsanierung

Korrosionsschutz mineralisch

Hydraulisch abbindender Korrosionsschutz für den Bewehrungsstahl Anwendungsgebiet weber.rep 750 wird für den Korrosionsschutz des Bewehrungsstahles bei der Instandsetzung von Stahlbeton, insbesondere auch von chloridbelasteten Bauteilen in Verbindung mit Weber-Betonersatzmörtel verwendet.

Produktbeschreibung weber.rep 750 ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel, mit allg. bauaufsichtlichem Prüfzeugnis. Erfüllt die Anforderungen für PCCI und PCCII gem. TL BE-PCC der ZTV- ING, sowie der DIN EN 1504-7.

Produkteigenschaften • ausgezeichnete Haftung • leichte Verarbeitung • zementgebunden • standfest

Anwendungsgebiet • Korrosionsschutz des Bewehrungsstahles • zur Instandsetzung von Stahlbeton

Produkteigenschaften • ausgezeichnete Haftung • leichte Verarbeitung • zementgebunden

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Pinsel • Farbe: Braun • Wasserbedarf: ca. 1 l/5kg • Durchtrocknungszeit: ca. 5 h • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit Pulver/m Stahl ø 14 mm bei 2 Anstrichen :

ca. 190 g

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

5 kg

90 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.rep 751

394

Ehemaliger Produktname: Cerinol MK

Verarbeitung Mischvorgang: • Gebindeinhalt wird, je nach gewünschter Konsistenz, mit der angegebenen Wassermenge zur einem knollenfreien Mörtel angemischt. • Zuerst Wasser in Mischgefäß geben, dann nach und nach weber.rep 750. Mischzeit ca. 4 Minuten. • Angemischtes Material während der Verarbeitung von Zeit zu Zeit nochmal durchrühren. Auftrag: • Der entrostete Bewehrungsstahl wird mit dem Pinsel im Abstand von ca. 3 Stunden zweimal in geschlossener Schicht gestrichen. • Nach Erhärtung des zweiten Anstrichs wird die saubere, griffige Ausbruchstelle einschließlich behandelter Bewehrung mit weber.rep 751, Zementhaftbrücke überarbeitet.


weber.rep 751

Betonsanierung

Zementhaftbrücke

Zementgebundene Haftbrücke zwischen Betonunterlage und Frischmörtelbeton Anwendungsgebiet Zum sicheren Verbund von frischem Reparaturmörtel und Beton, insbesondere als Haftbrücke für Weber Betonersatzmörtel auf erhärtetem Beton. Besonders bei Instandsetzungen von hochbeanspruchten Betonböden im Ing.-Bau und Industriebodenbereich sowie auch für Verbundestriche. Für Innen und Außen

Produktbeschreibung weber.rep 751 ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel. Mit allg. bauaufsichtlichem Prüfzeugnis. Erfüllt die Anforderungen für PCC I und PCCII gemäß TL-BE-PCC der ZTV- ING, sowie der DIN EN 1504-3.

Produkteigenschaften • sehr hohe Haftzugfestigkeit • hohe Früh-und Endfestigkeit • hohes Wasserrückhaltevermögen • niedriger w/z-Wert • alterungs-und witterungsbeständig

Verarbeitung Mischvorgang: • Gebindeinhalt mit angegebener Wassermenge knollenfrei anmischen. Zuerst Wasser einfüllen, dann das Pulver nach und nach zugeben und ca. 5 min. intensiv mischen. • Angemischtes Material während der Verarbeitung von Zeit zu Zeit nochmal durchrühren. Auftrag: • Die Haftbrücke kräftig in die vorbereiteten Betonuntergründe einarbeiten. Der Betonersatzmörtel weber.rep 752, weber.rep 753, weber.rep 754 wird auf die noch frische Haftbrücke aufgebracht und verdichtet. • Auftragsfläche möglichst kleinhalten, damit der Betonersatzmörtel immer auf die frische Haftbrücke aufgebracht werden kann. Haftbrücke und Ersatzmörtel sollten daher gleichzeitig angemischt werden.

Anwendungsgebiet • zum sicheren Verbund von frischem Reparaturmörtel und Beton • insbesondere als Haftbrücke für Betonersatzmörtel

Produkteigenschaften • sehr hohe Haftzugfestigkeit • hohe Früh-und Endfestigkeit • alterungs-und witterungsbeständig

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Bürste oder harter Besen, Quast, Pinsel • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: max. 9 l/25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je nach Rauigkeit des

ca. 1,5 - 2,5 kg/m²

Untergrundes :

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.rep 752 weber.rep 753 weber.rep 754 Ehemaliger Produktname: Cerinol ZH

395


weber.rep 752

Betonsanierung

Betonersatz PCC 4 mm

Kunststoffmodifizierter Werk-Trockenmörtel PCC I zur Egalisierung befahrbarer Betonflächen Anwendungsgebiet Als Betonersatz-, Belags- und Ausgleichsmörtel für waagerechte, schwach geneigte Flächen. Zur Erhöhung der Betonüberdeckung der Bewehrung.

Produktbeschreibung weber.rep 752 ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel. Mit allg. bauaufsichtlichem Prüfzeugnis. Erfüllt die Anforderungen für PCC I gemäß TL-BE-PCC der ZTV- ING, sowie der DIN EN 1504-3.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • als Betonersatz- und Ausgleichsmörtel für waagerechte Flächen • zur Erhöhung der Betonüberdeckung der Bewehrung • für Innen- und Außen

Produkteigenschaften • für Schichtdicken von 10 bis 40 mm • sehr hohe mechanische Festigkeiten • hoher Frost-Tausalz-Widerstand

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle, Abziehlehre, Rüttelbohle • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: max. 2,5 l/ 25 kg • Durchtrocknungszeit: wie Beton • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 mm Schichtdicke :

ca. 20,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.rep 750 weber.rep 751

396

Ehemaliger Produktname: Cerinol ES 4

• hoher Frost-Tausalz-Widerstand • sehr hohe mechanische Festigkeiten • ausgezeichnete Haftzugfestigkeit • schwind- und eigenspannungsarm • gutes Wasserrückhaltevermögen • Korngröße 0-4 mm • niedriger w/z-Wert

Verarbeitung Mischvorgang: • Gebindeinhalt mit angegebener Wassermenge knollenfrei anmischen. • Bei Teilmengen entsprechend ca. 10 Masse-Teile Pulver zu 1 Masse -Teil Wasser anmischen. Zuerst Wasser in vorgenässten Zwangsmischer, dann Gebindeinhalt nach und nach zugeben. Mischzeit mind. 3 Minuten. • Bei Kleinmengen eignet sich auch der Einsatz von Bohrmaschine mit aufgesetztem Rührpaddel. Auftrag: • weber.rep 752 auf die noch frische Haftbrücke (möglichst kleinflächig arbeiten) unter Druck aufbringen. Der aufgetragene Mörtel wird sofort mit der Latte auf entsprechende Schichtdicke abgezogen, die angezogene Oberfläche wird kurz mit dem Reibebrett abgerieben. Bei großen Flächen ist der Einsatz von Rüttelbohlen zweckmäßig.


weber.rep 753

Betonsanierung

Betonersatz PCC 8 mm

Kunststoffmodifizierter Werk-Trockenmörtel PCC I zur Egalisierung befahrbarer Betonflächen Anwendungsgebiet Als Betonersatz-, Belags- und Ausgleichsmörtel für waagerechte, schwach geneigte Flächen. Zur Erhöhung der Betonüberdeckung der Bewehrung.

Produktbeschreibung weber.rep 753 ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel. Mit allg. bauaufsichtlichem Prüfzeugnis. Erfüllt die Anforderungen für PCC I gemäß TL-BE-PCC der ZTV- ING, sowie der DIN EN 1504-3.

Produkteigenschaften • hoher Frost-Tausalz-Widerstand • sehr hohe mechanische Festigkeiten • ausgezeichnete Haftzugfestigkeit • schwind- und eigenspannungsarm • gutes Wasserrückhaltevermögen • Korngröße 0-8 mm • niedriger w/z-Wert

Verarbeitung Mischvorgang: • Gebindeinhalt mit angegebener Wassermenge knollenfrei anmischen. • Bei Teilmengen entsprechend ca. 10 Masse-Teile Pulver zu 1 Masse -Teil Wasser anmischen. Zuerst Wasser in vorgenässten Zwangsmischer, dann Gebindeinhalt nach und nach zugeben. Mischzeit mind. 3 Minuten. • Bei Kleinmengen eignet sich auch der Einsatz von Bohrmaschine mit aufgesetztem Rührpaddel. Auftrag: • weber.rep 753 auf die noch frische Haftbrücke (möglichst kleinflächig arbeiten) unter Druck aufbringen. Der aufgetragene Mörtel wird sofort mit der Latte auf entsprechende Schichtdicke abgezogen, die angezogene Oberfläche wird kurz mit dem Reibebrett abgerieben. Bei großen Flächen ist der Einsatz von Rüttelbohlen zweckmäßig.

Anwendungsgebiet • als Betonersatz- und Ausgleichsmörtel für waagerechte Flächen • zur Erhöhung der Betonüberdeckung der Bewehrung • für Innen- und Außen

Produkteigenschaften • Schichtdicken von 25 bis 100 mm • ausgezeichnete Haftzugfestigkeit • hoher Frost-Tausalz-Widerstand

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle, Abziehlehre, Rüttelbohle • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: max. 2,45 l/ 25kg • Durchtrocknungszeit: wie Beton • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 mm Schichtdicke :

ca. 20,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.rep 750 weber.rep 751

Ehemaliger Produktname: Cerinol ES 8

397


weber.rep 754

Betonsanierung

Reparaturmörtel PCC 2 mm

Kunststoffmodifizierter Reparaturmörtel PCC II zur Instandsetzung von Beton Anwendungsgebiet Reprofilierungs- bzw. Betonersatzmörtel für die Instandsetzung von Betonuntergründen, insbesondere zum Reprofilieren von Schadstellen infolge Absprengungen durch korrodierten Bewehrungsstahl, mechanische Beschädigungen, Frost-Tausalz-Einwirkungen usw.

Produktbeschreibung weber.rep 754 ist ein kunststoffmodifizierter Werktrockenmörtel PCC II entsprechend TL BE-PCC der ZTV ING, sowie der DIN EN 1504-3, mit allg. bauaufsichtlichem Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • als Betonersatzmörtel für die Instandsetzung von Betonuntergründen • zum Reprofilieren von Schadstellen infolge Absprengungen • für Innen- und Außen

Produkteigenschaften • für Schichtdicken bis 50 mm • hohe mechanische Festigkeit • hoher Frost-Tausalz-Widerstand

Verarbeitung

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Spachtel, Kelle oder Traufel • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: max. 3 l/ 25 kg • Durchtrocknungszeit: wie Beton • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je mm Schichtdicke

ca. 1,9 kg/m²

(Frischmörtel) :

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.rep 750 weber.rep 751

398

• gute Verarbeitbarkeit • gutes Standvermögen • hohe mechanische Festigkeit • schwind- und eigenspannungsarm • hoher Frost-Tausalz-Widerstand • sehr gute Haftung auf Beton in Verbindung mit der Haftbrücke weber.rep 751 • faserverstärkt • Größtkorn: 2 mm • hoher Widerstand gegen Karbonatisierung

Ehemaliger Produktname: Cerinol RM

Mischvorgang: • Gebindeinhalt mit entsprechender Wassermenge mischen. Wasser vorlegen, dann Gebindeinhalt nach und nach einstreuen und ca. 3 Minuten mit langsam laufendem mechanischem Rührwerk, z. B. Bohrmaschine mit Rührpaddel (ca. 400 U/min.) knollenfrei mischen. Nach dem Mischen Reifezeit von mind. 5 Minuten einhalten. Danach den Mörtel noch einmal kurz mischen. Auftrag: • Auftrag des Mörtels in die Ausbruchstelle auf die noch frische Haftbrücke mit Spachtel, Kelle oder Traufel. Den Mörtel fest in die Ausbruchstelle eindrücken. Tiefe Ausbrüche müssen in mehreren Arbeitsgängen geschlossen werden. Zwischenschichten aufrauen und nach der Erhärtung erneut mit Haftbrücke vorstreichen. • Auftragsfläche möglichst kleinhalten, damit der Betonersatzmörtel immer auf die frische Haftbrücke aufgebracht werden kann. Haftbrücke und Ersatzmörtel sollten daher gleichzeitig angemischt werden. • Reparaturmörtel nicht über die Ausbruchflanken hinaus ziehen. Der Mörtel kann mit Traufel oder Reibebrett abgerieben werden.


weber.rep 755

Betonsanierung

Betonfeinspachtel PCC

Kunststoffmodifizierter Betonfeinspachtel PCC für Spachtelungen auf Beton Anwendungsgebiet weber.rep 755 wird insbesondere eingesetzt auf mit weber.rep 754 instand gesetzten Sichtbetonflächen. Weiterhin dient der Feinmörtel zum Egalisieren, Glätten, auf Betonuntergründen. Gemeinsam mit weber.tec 771 bzw. weber.tec 772 erfüllt das Produkt die Anforderungen entsprechend Bauregelliste A, T.2, nach DafStb- Richtlinie als Oberflächenschutzsystem OS-C bzw. OS-D II.

Produktbeschreibung weber.rep 755 ist ein kunstoffmodifizierter Werktrockenmörtel PCC entsprechend TL BE-PCC der ZTV ING, sowie DIN EN 1504-3 mit allg. bauaufsichtlichem Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • sehr hohe Haftzugfestigkeit • hohes Wasserrückhaltevermögen • eigenspannungsarm • sehr gut ausziehbar • wasserdampfdurchlässig • frost- und witterungsbeständig • Größtkorn: 0,5 mm

Verarbeitung Mischvorgang: • Gebindeinhalt mit angegebener Wassermenge knollenfrei anmischen. • Wasser vorlegen, dann nach und nach Gebindeinhalt zugeben und drei Minuten mit Bohrmaschine und aufgesetztem Rührpaddel intensiv mischen. Nach dem Mischen Reifezeit von ca. 3 Minuten einhalten. Danach noch einmal kurz durchmischen, Konsistenz durch kleine Wasserzugaben einstellen. Auftrag: • weber.rep 755 Feinspachtel mit der Traufel ca. 2 bis max. 5 mm dick aufgetragen. Feinspachtel zuerst in Kornstärke als Kratzspachtel aufziehen und Lunker schließen, dann frisch in frisch in voller Dicke auftragen. Bearbeitungsfläche für die Kratzspachtelung entsprechend klein halten. • Nach 30 bis 90 Minuten (je nach Umgebungsbedingungen) kann die leicht angezogene Fläche mit einem leicht feuchten, feinporigen Schwamm ohne Druck abgerieben werden. • Nach der Erhärtung kann die Oberfläche zur optischen Gestaltung bzw. zum Schutz vor Atmosphärilien mit den Weber- Deitermann Oberflächenschutzsystemen weber.tec 771 bzw. weber.tec 772 überarbeitet werden.

Anwendungsgebiet • zum Egalisieren und Glätten • als großflächige Dünnbettschicht nach dem Ausfüllen von Fehlstellen • für Innen- und Außen

Produkteigenschaften • sehr hohe Haftzugfestigkeit • leichte Verarbeitbarkeit, sehr gut ausziehbar • frost- und witterungsbeständig

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Spachtel, Glätter • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: max. 4,5 l/ 25 kg • Durchtrocknungszeit: wie Zementmörtel • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 1 mm Schichtdicke :

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 771 weber.tec 772 weber.rep 754 Ehemaliger Produktname: Cerinol OF

399


weber.rep 760

Betonsanierung

Blitzzement

Universell einsetzbarer Blitzzement für Montage-, Putz-, Mörtel- und Abdichtungsarbeiten Anwendungsgebiet weber.rep 760 ist ein besonders vielseitiger Schnellbindezement für Betonfertigteile, Kunststein, Putz, Estrich oder Mauerwerk. Ideal zum schnellen Schließen von Löchern, zum Befestigen von Verblendungen, Heizkörpern, usw. Geeignet zum Abdichten von Sickerstellen in Kellern, Stollen, Schächten u.ä.

Produktbeschreibung weber.rep 760 ist ein Schnellbindezusatz, verträglich mit allen Zementen nach EN 197.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • als Schnellbindezusatz • vielseitiges Bauhilfsmittel für Betongertigteile, Putz, Estrich • zum Abdichten von Sickerstellen in Kellern, Stollen, Schächten u.ä.

Produkteigenschaften • vielseitig einsetzbar • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • innen und außen

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: je nach gewünschter Konsistenz • Durchtrocknungszeit: Je nach Einsatz 12 Minuten bis 24 Stunden • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit • je nach Anwendung : von 0,8 – 1,8 kg/dm³

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

5 kg

90 Eimer

Eimer 13,5 kg SYSTEMPRODUKTE

44 Eimer

weber.tec 771 weber.tec 772 weber.rep 754

400

Ehemaliger Produktname: Cerinol Fix

• vielseitig einsetzbar • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • keine Ausblühungen • innen und außen • früh belastbar • begehbar nach ca. 30 Minuten

Verarbeitung Mischvorgang: • Mischungsverhältnis je nach erforderlicher Konsistenz 2 bis 3 RT weber.rep 760 und 1 RT Wasser. • Das Material muss schnell angemischt werden. Mischmenge auf die Verarbeitungszeit abstimmen (8 min.) Beim Anmischen entsprechende Wassermenge vorgeben. Bei Temperaturen unter + 5° C empfiehlt es sich, das Produkt mit warmem Wasser anzumachen, um die schnelle Erhärtung nicht zu hemmen. Abdichten von Sickerstellen: • 3 RT weber.rep 760 mit 1 RT Wasser zu einem plastischen bis steifen Mörtel anmischen. Schadensstelle möglichst tief, schwalbenschwanzförmig ausstemmen und Mörtel mit einer Kelle einzudrücken. Der Andruck der Kelle muss so lange erfolgen, bis der Mörtel angezogen hat. Herstellen von Gießformen: • 2 RT weber.rep 760 mit 1 RT Wasser angemischt ergibt eine dünnflüssige Gießmasse. Ausbesserung von Beton- und Fertigbetonteilen: • 2 bis 3 RT weber.rep 760 werden mit 1 bis 3 RT scharfem Sand verschnitten und mit Wasser zu einem plastischen Mörtel angemischt. Anschließend Aufbringen des Ausbesserungsmörtels. Verarbeiten von Zementputzen auf feuchten, nicht saugendem Untergrund: • Zugabe von ca. 15 bis 20 Gew.-% weber.rep 760 zum fertig angemischten Putzmörtel. Dadurch wird eine sofortige Standfestigkeit und Erhöhung der Wasserundurchlässigkeit erreicht.


weber.rep 762

Betonsanierung

Betonspachtel

Schneller Lunkerpsachtel für Ausgleichs- und Reparaturspachtelungen an Beton und Sichtbeton Anwendungsgebiet weber.rep 762 eignet sich besonders für eilige Ausgleichsspachtelungen und Reparaturarbeiten an Beton, zum Ausfüllen von Lunkerstellen und kleineren Kienestern an Sichtbeton. Der Farbton kann an den Untergrund angepasst werden.

Produktbeschreibung weber.rep 762 ist ein chloridfreier, extrem frühbelastbarer Schnellbindereparaturmörtel.

Produkteigenschaften • belastbar nach 40 Minuten • eigenspannungsarm • kunststoffvergütet • ausgezeichnete Haftung • einstellbarer Betonfarbton

Verarbeitung • weber.rep 762 unter ständigem Umrühren in vorgelegtes Wasser mischen, nicht umgekehrt. Dabei Konsistenz kellengerecht und klumpenfrei einstellen. Material schnell anmischen, langes Rühren vermeiden. • Nicht mehr Mörtel mischen, als innerhalb der Verabeitungszeit verarbeitet werden kann. Wärme verkürzt, Kälte verzögert die Abbindezeiten. • Bei Fehlstellen größer 0,1 dm³ weber.rep 762 mit Quarzsand (0 bis 4 mm) 2 : 1 RT verschneiden. Auftrag mit Kelle, Glätter sowie Putzbrett mit Hartschaum- oder Moosgummiplatten. Aufgetragenen Mörtel vor Wasserentzug schützen.

Anwendungsgebiet • Schnellbindemörtel für Reparatur- und Ausgleichsspachtelungen • innen und außen

Produkteigenschaften • belastbar nach 40 Minuten • ausgezeichnete Haftung • einstellbarer Betonfarbton

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle oder Spachtel • Farbe: Dunkelgrau; weiß-grau • Durchtrocknungszeit: belastbar nach ca. 40 Min • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit • bei 1 mm Schichtdicke ca. 1,8 kg/dm³

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Eimer

24 kg

44 Eimer

Eimer

14 kg

44 Eimer

Ehemaliger Produktname: Cerinol Fix LK 1

401


weber.rep 763

Betonsanierung

Betonfeinspachtel schnell

Zementgebundener Vergussmörtel für statisch sowie dynamisch hochbeanspruchte Bauteile Anwendungsgebiet weber.rep 763 ist ein Betonfeinspachtel zum Glätten und Nivellieren von Wand- und Deckenflächen aus Sichtbeton, Betonfertigteilen, Zementputz und rohem Mauerwerk. Das Produkt dient zum Schließen von Rissen ab ca. 1 mm Rissweite. Löcher und Vertiefungen bis 5 mm werden unverschnitten geschlossen. Bei Aufträgen von 5 bis 10 mm ist der Betonfeinspachtel mit Quarzsand 0 bis 2 mm zu verschneiden.

Produktbeschreibung weber.rep 763 ist ein schwindkompensierter Werktrockenmörtel.

Produkteigenschaften • innen und außen • schwindkompensiert • kunststoffvergütet • schnellabbindend • Für Decke und Wand • ansatzlos ausziehbar

Anwendungsgebiet • zum Glätten von Betonfertigteilen • innen und außen

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• schwindkompensiert • kunststoffvergütet • schnellabbindend

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Spachtel, Glätter • Farbe: Mittelgrau • Wasserbedarf: ca. 4,2 l/ 20 kg • Durchtrocknungszeit: ca. 40 Min. • Lagerung: Bei trockener, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 9 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke :

ca. 1,6 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

20 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 771 weber.tec 772

402

Ehemaliger Produktname: Cerinol BFS

Mischen: • Gebindeinhalt mit angegebener Wassermenge knollenfrei anmischen. • Als Mischgerät eignet sich z.B. eine Bohrmaschine mit aufgesetztem Rührwerkzeug. • Bei Auftragsdicken von 5 bis 10 mm ist das Produkt mit Quarzsand der Körnung 0 bis 2 mm zu verschneiden. Auf 3 RT wird ca. 1 RT Quarzsand gegeben. Verarbeitung: • Die Verarbeitung des angemischten Materials erfolgt in Spachteltechnik auf den mattfeuchten Untergrund.


weber.rep 767

Betonsanierung

Vergussmörtel 1 mm

Universell einsetzbarer Blitzzement für Montage-, Putz-, Mörtel- und Abdichtungsarbeiten Anwendungsgebiet weber.rep 767 ist ein zementgebundener Vergussmörtel zum Verguss von statisch sowie auch dynamisch hochbeanspruchten Bauteilen wie z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Betonfugen, Aussparungen, Ankerbolzen (Befestigungsbolzen) Maschinensohlplatten und Grundrahmen, Brückenlagern, Kranbahnschienen und Fertigteilverguss.

Produktbeschreibung weber.rep 767 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener Vergussmörtel gemäß DAfSt-Richtlinie „Herstellung und Verwendung von zementgebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel (06/06)“.

Produkteigenschaften • hoher Frost-Tausalz-Widerstand • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend • korrosionsschützend • Schwindkompensierend • Größtkorn: 1 mm

Verarbeitung Mischen: • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. • Ca. 4/5 der benötigten Wassermenge in den Mischer eingeben. • Nach Hinzugabe der Pulverkomponente und nach einer ca. 2-minütigen Mischzeit die restliche vorgegebene Wassermenge zugeben. Je nach gewünschter Konsistenz ca. 10% weniger Wasser zugeben als Maximalwert. • Mischzeit insgesamt mindestens 4 Minuten. Als Mischgeräte eignen sich Zwangsmischer sowie Bohrmaschine mit Rührpaddel. Verarbeitung: • weber.rep 767 wird in den vorgegebenen Hohlraum eingegossen. Das Untergießen von  Stahl- bzw. Maschinenbauteilen erfolgt in der Regel durch eine vorher angebrachte Verschalung. Es ist darauf zu achten, dass diese dicht und nichtsaugend ist. Sofern der vorgegebene Hohlraum nicht quadratisch ist, wird stets und kontinuierlich von der längeren Seite aus der Vergussmörtel eingegossen. • Alternativ können die Vergussmörtel bei großflächigen Untergussarbeiten maschinell mit geeigneten handelsüblichen Schnecken-/Förderpumpen eingebracht werden. • Ein blasenfreier Verguss wird dadurch erzielt, dass eine genügende Anzahl von Entlüftungslöchern bzw. Schlitzen konstruktiv vorgesehen werden. • weber.rep 767 - lichte Weite (Vergusshöhe) 5 bis 30 mm. Nachbehandlung: • Der Nachbehandlungszeitraum (Feuchthalten) sollte 5 Tage betragen.

Anwendungsgebiet • Zum Verguss von z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Aussparungen, Ankerbolzen, Brückenlagern

Produkteigenschaften • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend

Produktdetails • Wasserbedarf: 3,7 l bei 30 ° C bis 4,4 l bei 5 ° C je 25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je mm Schichtdicke

ca. 2 kg/m²

• 25 kg Pulver ergeben 12 bis 13 l Vergussmörtel 200 kg Pulver ergeben ca. 100 l Vergussmörtel

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

Ehemaliger Produktname: Cerinol VM 1

403


weber.rep 768

Betonsanierung

Vergussmörtel 4 mm

Zementgebundener Vergussmörtel für statisch sowie dynamisch hochbeanspruchte Bauteile Anwendungsgebiet Zementgebundener Vergussmörtel zum Verguss von statisch sowie auch dynamisch hochbeanspruchten Bauteilen wie z. B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Betonfugen, Aussparungen, Ankerbolzen (Befestigungsbolzen) Maschinensohlplatten und Grundrahmen, Brückenlagern, Kranbahnschienen und Fertigteilverguss.

Produktbeschreibung weber.rep 768 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener Vergussmörtel gemäß DAfSt-Richtlinie „Herstellung und Verwendung von zementgebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel (06/06)“.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • Zum Verguss von z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Aussparungen, Ankerbolzen, Brückenlagern

Produkteigenschaften • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend

Verarbeitung

Produktdetails • Wasserbedarf: 2,6 l bei 30 ° C bis 3,2 l bei 5 °C je 25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je mm Schichtdicke :

ca. 2 kg/m²

• 25 kg Pulver ergeben 12 bis 13 l Vergussmörtel 200 kg Pulver ergeben ca. 100 l Vergussmörtel

Verpackungseinheiten

404

• hoher Frost-Tausalz-Widerstand • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend • korrosionsschützend • Größtkorn: 4 mm • Schwindkompensierend

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

Ehemaliger Produktname: Cerinol VM 2

Mischvorgang: • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. • Ca. 4/5 der benötigten Wassermenge in den Mischer eingeben. • Nach Hinzugabe der Pulverkomponente und nach einer ca. 2-minütigen Mischzeit die restliche vorgegebene Wassermenge zugeben. Je nach gewünschter Konsistenz ca. 10% weniger Wasser zugeben als Maximalwert. • Mischzeit insgesamt mindestens 4 Minuten. Als Mischgeräte eignen sich Zwangsmischer sowie Bohrmaschine mit Rührpaddel. Verarbeitung: • weber.rep 768 wird in den vorgegebenen Hohlraum eingegossen. Das Untergießen von  Stahl- bzw. Maschinenbauteilen erfolgt in der Regel durch eine vorher angebrachte Verschalung. Es ist darauf zu achten, dass diese dicht und nichtsaugend ist. Sofern der vorgegebene Hohlraum nicht quadratisch ist, wird stets und kontinuierlich von der längeren Seite aus der Vergussmörtel eingegossen. • Alternativ können die Vergussmörtel bei großflächigen Untergussarbeiten maschinell mit geeigneten handelsüblichen Schnecken-/Förderpumpen eingebracht werden. • Ein blasenfreier Verguss wird dadurch erzielt, dass eine genügende Anzahl von Entlüftungslöchern bzw. Schlitzen konstruktiv vorgesehen werden. • weber.rep 768 - lichte Weite (Vergusshöhe) 20 - 120 mm. Nachbehandlung: • Der Nachbehandlungszeitraum (Feuchthalten) sollte 5 Tage betragen.


weber.rep 769

Betonsanierung

Vergussmörtel 8 mm

Zementgebundener Vergussmörtel für statisch sowie dynamisch hochbeanspruchte Bauteile Anwendungsgebiet weber.rep 769 ist ein zementgebundener Vergussmörtel zum Verguss von statisch sowie auch dynamisch hochbeanspruchten Bauteilen wie z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Betonfugen, Aussparungen, Ankerbolzen (Befestigungsbolzen) Maschinensohlplatten und Grundrahmen, Brückenlagern, Kranbahnschienen und Fertigteilverguss.

Produktbeschreibung weber.rep 769 ist ein werksmäßig hergestellter, zementgebundener Vergussmörtel gemäß DAfSt-Richtlinie „Herstellung und Verwendung von zementgebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel (06/06)“.

Produkteigenschaften • hoher Frost-Tausalz-Widerstand • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend • korrosionsschützend • frost- und tausalzbeständig • Schwindkompensierend • Größtkorn: 8 mm

Verarbeitung Mischvorgang: • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. • Ca. 4/5 der benötigten Wassermenge in den Mischer eingeben. • Nach Hinzugabe der Pulverkomponente und nach einer ca. 2-minütigen Mischzeit die restliche vorgegebene Wassermenge zugeben. Je nach gewünschter Konsistenz ca. 10% weniger Wasser zugeben als Maximalwert. • Mischzeit insgesamt mindestens 4 Minuten. Als Mischgeräte eignen sich Zwangsmischer sowie Bohrmaschine mit Rührpaddel. Verarbeitung: • weber.rep 769 wird in den vorgegebenen Hohlraum eingegossen. Das Untergießen von  Stahl- bzw. Maschinenbauteilen erfolgt in der Regel durch eine vorher angebrachte Verschalung. Es ist darauf zu achten, dass diese dicht und nichtsaugend ist. Sofern der vorgegebene Hohlraum nicht quadratisch ist, wird stets und kontinuierlich von der längeren Seite aus der Vergussmörtel eingegossen. • Alternativ können die Vergussmörtel bei großflächigen Untergussarbeiten maschinell mit geeigneten handelsüblichen Schnecken-/Förderpumpen eingebracht werden. • Ein blasenfreier Verguss wird dadurch erzielt, dass eine genügende Anzahl von Entlüftungslöchern bzw. Schlitzen konstruktiv vorgesehen werden. • weber.rep 769 - lichte Weite (Vergusshöhe) 30 bis 160 mm. Nachbehandlung: • Der Nachbehandlungszeitraum (Feuchthalten) sollte 5 Tage betragen.

Anwendungsgebiet • Zum Verguss von z.B. Köcherfundamenten, Stahleinbauteilen, Aussparungen, Ankerbolzen, Brückenlagern

Produkteigenschaften • besonders fließfähig • sehr hohe Früh- und Endfestigkeit • selbstnivellierend

Produktdetails • Wasserbedarf: 2,2 l bei 30 ° C bis 2,4 l bei 5 °C je 25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je mm Schichtdicke :

ca. 2 kg/m²

• 25 kg Pulver ergeben 12 bis 13 l Vergussmörtel 200 kg Pulver ergeben ca. 100 l Vergussmörtel

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

Ehemaliger Produktname: Cerinol VM 3

405


weber.san evoluzione

Sanierputz

Sanierputz

Sanierputz zur dauerhaften Sanierung von Mauerwerksflächen in Innen- und Außenbereichen Anwendungsgebiet Geeignet zur dauerhaften Sanierung von Mauerwerksflächen in Innen- und Außenbereichen ebenso für hohe Feuchtigkeits- und Salzbelastungen. Permanenter Wasserkontakt darf nicht gegeben sein. Gute Belüftung des Mauerwerks muss gewährleistet werden.

Produktbeschreibung weber.san evoluzione ist ein mineralischer Trockenmörtel zur Verwendung als Sanierputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • rein mineralisch • hoch wasserdampfdurchlässig • wasserabweisend • salzresistent

Anwendungsgebiet • ein Produkt als Vorspritzer und Sanierputz • für Innen- und Außenbereiche • für hohe Feuchtigkeits- und Salzbelastungen

Produkteigenschaften • hoch wasserdampfdurchlässig • salzresistent • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Körnung: ca. 1,4 mm • Wasserbedarf: ca.. 6 l/30 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 mm Dicke

ca. 10 kg/m²

Verpackungseinheiten

406

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

30 kg

40 Säcke

Verarbeitung maschinell: • Der Putzmörtel ist bestens geeignet für die maschinelle Verarbeitung (z.B. mit PFT G4), wobei der Schlauch einen Mindestdurchmesser von 30 mm haben sollte. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 30 Minuten (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Der Mörtel ist mit ca. 6 l Wasser pro Sack im Freifallmischer anzumischen. Mischzeit ca. 12 Minuten. • Aufbringung des Mörtels als vollflächigen Vorspritzer in einer Lagenstärke von 5 - 10 mm (bei Mauerwerksunregelmäßigkeiten). Oberfläche abziehen und anschließend mit einem Straßenbesen oder einer Dekorspachtel gleichmäßig aufrauen. • Nach einer Wartezeit von 24 Stunden und einem eventuell nochmaligem Vornässen Aufbringung des Mörtels als Sanierputzschicht. Mindestlagenstärke ca. 20 mm. • Falls größere Putzdicken notwendig sind, kann der Mörtel nach einer weiteren Wartezeit von 12 Stunden und einem eventuellen Vornässen bis zu einer Gesamtlagenstärke von 40 mm auf den aufgerauten Untergrund aufgebracht werden. Danach kann die Oberfläche ohne Druck abgezogen und entsprechend den Erfordernissen der folgenden Putzlagen bearbeitet werden.


weber.san evo basic

Sanierputz

Sanierputz

Sanierputz zur dauerhaften Sanierung von Mauerwerksflächen in Innen- und Außenbereichen Anwendungsgebiet Geeignet zur Sanierung von Mauerwerksflächen in Innen- und Außenbereichen bei leichten Feuchtigkeits- und Salzbelastungen. Permanenter Wasserkontakt darf nicht gegeben sein. Gute Belüftung des Mauerwerks muss gewährleistet werden.

Produktbeschreibung weber.san evo basic ist ein mineralischer Trockenmörtel zur Verwendung als Sanierputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • rein mineralisch • wasserdampfdurchlässig • leicht wasserabweisend • salzresistent

Verarbeitung maschinell: • Der Putzmörtel ist bestens geeignet für die maschinelle Verarbeitung (z.B. mit PFT G4), wobei der Schlauch einen Mindestdurchmesser von 30 mm haben sollte. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 30 Minuten (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Der Mörtel ist mit ca. 6 l Wasser pro Sack im Freifallmischer anzumischen. Mischzeit ca. 12 Minuten. • Aufbringung des Mörtels als vollflächigen Vorspritzer in einer Lagenstärke von 5 - 10 mm (bei Mauerwerksunregelmäßigkeiten). Oberfläche abziehen und anschließend mit einem Straßenbesen oder einer Dekorspachtel gleichmäßig aufrauen. • Nach einer Wartezeit von 24 Stunden und einem eventuell nochmaligem Vornässen Aufbringung des Mörtels als Sanierputzschicht. Mindestlagenstärke ca. 20 mm. • Falls größere Putzdicken notwendig sind, kann der Mörtel nach einer weiteren Wartezeit von 12 Stunden und einem eventuellen Vornässen bis zu einer Gesamtlagenstärke von 40 mm auf den aufgerauten Untergrund aufgebracht werden. Danach kann die Oberfläche ohne Druck abgezogen und entsprechend den Erfordernissen der folgenden Putzlagen bearbeitet werden.

Anwendungsgebiet • ein Produkt als Vorspritzer und Sanierputz • für Innen- und Außenbereiche • für leichte Feuchtigkeits- und Salzbelastungen

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • leicht wasserabweisend • einfache Verarbeitung

Produktdetails • Körnung: ca. 1,4 mm • Wasserbedarf: ca.. 6 l/30 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 mm Dicke

ca. 10 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

30 kg

40 Säcke

407


weber.san presto 100

Sanierputz

Vorspritzer

Salzbeständiger Vorspritzer zur Verwendung im weber.san presto und weber.san plus Sanierputzsystem Anwendungsgebiet weber.san presto 100 wird als Vorspritzer im weber.san plus Sanierputzsystem zur putzmäßigen Sanierung von feuchtem, auch salzhaltigem Mauerwerk auf besonders stark saugenden oder stark unterschiedlich saugenden Untergründen an Aussenfassaden und Innenflächen angewendet.

Produktbeschreibung weber.san presto 100 ist salzbeständiger, wasserabweisender, wasserdampfdurchlässiger Vorspritzer nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • zur Sanierung von feuchtem, auch salzhaltigem Mauerwerk • innen und außen • für Sanierung in kurzer Bauzeit

• wasserdampfdurchlässig • wasserabweisend • salzresistent

Produktdetails • Körnung: ca. 4 mm • Wasserbedarf: bis 8 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 40 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS IV

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 10 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.san presto 200 weber.san plus 200

408

Verarbeitung von Hand: • Den Putz mit reinem Wasser (ca. 7,5 - 8 l/ Sack) in der für Vorspritzer üblichen Konsistenz im Freifallmischer anmischen. • Bei hohen Außentemperaturen und bei windigem Wetter ist direkt vor dem Auftragen nochmals vorzunässen. Mit der Kelle volldeckend aufbringen. Dabei ist zu beachten, dass die Mauerwerksfugen vollständig ausgefüllt werden.

Produkteigenschaften

100 % deckend

• ist salzbeständig • ist wasserabweisend • wasserdampfdurchlässig • wirkt nicht sperrend gegen Feuchtigkeit • verhindert das Eindringen von Schadsalzen in den Sanierputz während der Abbindezeit


weber.san presto 200

Sanierputz

Weißer Sanierputz

Salzbeständiger, weißer Sanierputz auf weber.san presto 100 Vorspritzer Anwendungsgebiet Zur putzmäßigen Sanierung von feuchtem, auch salzhaltigem Mauerwerk. Kann für sich alleine oder als flankierende Maßnahme zu Trockenlegungsverfahren angewendet werden.

Produktbeschreibung weber.san presto 200 ist hoch wasserdampfdurchlässiger, wasserabweisender, salzbeständiger, weißer Sanierputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist hoch wasserdampfdurchlässig • begünstigt ein Verdunsten der im Mauerwerk enthaltenen Feuchtigkeit durch die Putzschicht • ist wasserabweisend • verhindert das Eindringen und den Transport von Wasser in flüssiger Form

Verarbeitung • Nach entsprechendem Vornässen des Untergrundes weber.san presto 200 auf das noch feuchte Mauerwerk volldeckend aufbringen. • Mit der Kelle bis zu einer Dicke von 3 cm in einer Lage aufbringen. Höhere Schichtstärken sind zweilagig nass in nass aufzubringen. • Mehrere Mischen in einem Mörteltrog vereinen. • Eine Mindestschichtstärke von 2 cm soll an keiner Stelle unterschritten werden. Mit der Latte rau abziehen. • Zur Erzielung einer glatten streichfähigen Oberfläche wird nach 1 - 2 Tagen (je nach Witterung) nach gutem Vornässen auf die Putzschicht noch eine ca. 5 mm dicke Lage Sanierputz aufgetragen und unter leichtem Nässen zureiben. • Nach der Austrocknung (ca. 3 Wochen) kann weber.san presto 200 so belassen werden. • Für eine glatte Oberfläche ist weber.san finish 301 bzw. 302 zu verwenden. • Zur farblichen Gestaltung kann entweder weber.ton Silikat-, Silikon oder Redis F verwendet werden. Für eine strukturierte, färbige Oberfläche kann weber.pas Silikonharzputz 15 aufgebracht werden.

Anwendungsgebiet • zur Sanierung von feuchtem, auch salzhaltigem Mauerwerk • innen und außen • für Sanierung in kurzer Bauzeit

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • wasserabweisend • salzresistent

Produktdetails • Körnung: ca. 1 mm • Wasserbedarf: bis 13 l/35 l • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 20 mm Dicke

ca. 23 l/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

35 l

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.san presto 100

409


weber.san plus 200

Sanierputz

Sockelputz

Wasserdampfdurchlässiger, wasserabweisender Kalk-Zement-Mörtel Anwendungsgebiet Als Sockelputz auch im Renovierungsbereich. Zur putzmäßigen Sanierung von mechanisch- und feuchtigkeitsbeanspruchtem Mauerwerk.

Produktbeschreibung weber.san plus 200 ist wasserdampfdurchlässiger, wasserabweisender KalkZementmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist widerstandsfähig gegen mechanische Einflüsse und Feuchtigkeitsangriffe • ist wasserabweisend • wirkt nicht sperrend gegen Feuchtigkeit

Verarbeitung

Anwendungsgebiet • für mechanisch höher beanspruchte Flächen • händische und maschinelle Verarbeitung

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • wasserabweisend • leicht strukturierbar

Produktdetails • Körnung: ca. 1 mm • Wasserbedarf: bis 9 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 20 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS IV

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 mm Schichtdicke

ca. 14 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.san presto 100

410

von Hand: • Den Putz mit reinem Wasser (ca. 8 - 9 l/ Sack) im Freifallmischer anmischen und mit der Kelle anwerfen. maschinell: • Der Mörtel kann mit allen üblichen Putzmaschinen verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). • Ca. 3 Tage nach Aufbringen des Vorspritzers kann mit dem Aufbringen des Putzes begonnen werden. Am Tag vor dem Aufbringen ist der Untergrund satt und gleichmäßig vorzunässen. Mit der Kelle bis zu einer Dicke von 30 mm in einer Lage aufbringen. Höhere Schichtstärken sind zweilagig nass in nass aufzubringen. Mehrere Mischen in einem Mörteltrog vereinen. • Eine Mindestschichtstärke von 2 cm soll an keiner Stelle unterschritten werden. Mit der Latte rau abziehen.


weber.san finish 301 natur

Sanierputz

Feinputz

Naturfarbener Trockenmörtel auf Kalk-Zement-Basis Anwendungsgebiet Für Außen- und Innenflächen von Neubauten und Althäusern. weber.san finish 301 natur ist für mineralische Grobputze, wie Kalk-Zement-Grobputz geeignet, kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. Als Feinputz im weber.san Sanierputz-System.

Produktbeschreibung weber.san finish 301 natur ist ein Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist hoch wasserdampfdurchlässig • ist ein Systemprodukt für weber.san Sanierputz-Systeme

Verarbeitung • Mit reinem Wasser zu einem kellengerechten Mörtel homogen anrühren. • Das Auftragen erfolgt durch scharfes Anwerfen mit der Kelle oder Aufziehen mit dem Ziehhobel. • Der Mörtel wird anschließend mit dem Aufziehhobel abgezogen - anziehen lassen und mit dem Reibbrett verreiben. • Der Putz ist mit geeignetem weber.ton Farbanstrich zu versehen.

Anwendungsgebiet • für mineralische Grobputze • als Ausbesserungsmörtel • nnen und außen

Produkteigenschaften • hoch wasserdampfdurchlässig • Systemprodukt für weber.san Sanierputzsysteme

Produktdetails • Körnung: ca. 0,6 mm • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit hohl für voll

bis 5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Haftgrund H

411


weber.san finish 302 weiss

Sanierputz

Feinputz

Trockenmörtel auf Kalk-Zement-Basis Anwendungsgebiet Für Außen- und Innenflächen von Neubauten und Althäusern. Für mineralische Grobputze, wie Kalk-Zement-Grobputz geeignet, kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. Als Feinputz im weber.san Sanierputz-System.

Produktbeschreibung weber.san finish 302 weiss ist ein Trockenmörtel nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • ist für innen und außen anwendbar

Verarbeitung

Anwendungsgebiet • zur Herstellung eines Streichgrundes • für innen und aussen

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • weiße Oberfläche, für weber.san Saniersysteme

Produktdetails • Körnung: ca. 1 mm • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse: A1 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit hohl für voll

bis 5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

25 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Haftgrund H

412

• Mit reinem Wasser zu einem kellengerechten Mörtel homogen anrühren. • Das Auftragen erfolgt durch scharfes Anwerfen mit der Kelle oder Aufziehen mit dem Ziehhobel. • Der Mörtel wird anschließend mit dem Aufziehhobel abgezogen - anziehen lassen und mit dem Reibbrett verreiben. • Der Putz ist mit geeignetem Farbanstrich zu versehen.


weber.san 951 S

Sanierputz

Spritzbewurf schnell

Schnellabbindender, warzenförmiger Spritzbewurf als Haftbrücke für mineralische Putze, insbesondere Sanierputze Anwendungsgebiet weber.san 951 S ist ein Spritzbewurf im WTA-Sanierputzsystem mit maximal 50% Deckungsfläche. Unterhalb des weber.tec 934 mit min. 70% Deckungsfläche. Ferner auf den starren und flexiblen mineralischen Dichtungsschlämmen weber.tec 930 und weber.tec Superflex D 2 mit 100% Deckungsfläche und zur Vorbereitung des Putzgrundes für die Ausführung zement- oder kalkzementgebundener Putze, sowie als Haftvermittler auf Beton.

Produktbeschreibung weber.san 951 S ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel gemäß ÖNORM EN 998-1, entspricht WTA Merkblatt 2-9-04 .

Produkteigenschaften • schnellabbindend • optimale Kornverteilung • leichte Verarbeitung • sehr hoher Haftverbund

Verarbeitung • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. • Mischzeit ca. 2 Minuten. • Mit Kelle oder Stahlbesen auf den Untergrund aufbringen. • Vor dem Aufbringen des Putzes ist eine Wartezeit von ca. 30 Minuten beim saugendem Untergrund und ca. 45 Minuten beim nicht saugendem Untergrund erforderlich • Bei Anwendung auf Dichtungsschlämmen, wie z. B. weber.tec Superflex D 2 oder weber.tec 930 erfolgt der nachfolgende Spritzbewurf vollflächig auf die durchtrocknete bzw. erhärtete Abdichtungsschicht.

Anwendungsgebiet • Spritzbewurf für WTA-Sanierzputz und Wassersperrputz • innen und außen

Produkteigenschaften • schnellabbindend • hoher Haftverbund • leichte Verarbeitung

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle, Spritzhexe • Farbe: Zementgrau • Wasserbedarf: ca. 4 l - 4,5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 50 % Deckungsfläche :

ca. 3,5 kg/m²

bei 70 % Deckungsfläche :

ca. 5,0 kg/m²

voll deckend :

ca. 7,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.tec 930 weber.tec 934 weber.tec Superflex D 2 Ehemaliger Produktname: Deitermann AS Fix

413


weber.san 952

Sanierputz

Porengrundputz

Luftporenreicher Porengrundputz-WTA als Unter-, Ausgleichs- und Salzspeicherputz in der Altbau- und Mauerwerkssanierung Anwendungsgebiet weber.san 952 ist ein Unter-, Ausgleichs- und Salzspeicherputz unter Weber Sanierputz in der Altbau- und Mauerwerksanierung. Das Produkt eignet sich besonders bei feuchte- und salzbelastetem Mauerwerk.

Produktbeschreibung weber.san 952 ist ein hydraulisch abbindender Werk-Trockenmörtel gemäß ÖNORM EN 998-1, entspricht WTA Merkblatt 2-9-04/D.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • Ausgleichsputz • Porengrundputz für stark versalzenes Mauerwerk

Verarbeitung

Produkteigenschaften • hoher Luftporengehalt • salzspeichernd • hoch wasserdampfdurchlässig

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle, Mischpumpe • Farbe: grau • Wasserbedarf: ca. 6 l - bis 7 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro cm Schichtdicke :

ca. 11 bis 12 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

42 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.san 951 S

414

• salzspeichernd • hoch wasserdampfdurchlässig • hoher Luftporengehalt • frost- und witterungsbeständig • leicht zu verarbeiten • geringe kapillare Wasseraufnahme

Ehemaliger Produktname: Deitermann PG

• Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. • Wasser vorlegen. Mischzeit mit Bohrmaschine und aufgesetztem Rührpaddel ca. 3 Miunten. • Der Auftrag als Grundputz erfolgt einlagig in mind. 10 mm Schichtdicke. • Nach dem Aufbringen und Abziehen den Putz mit Zahnleiste Nr. 2 horizontal aufkämmen . • Nach ca. 3Tagen kann der Sanierputzauftrag erfolgen.


weber.san 954

Sanierputz

Sanierputz weiß

Luftporenreicher, leicht verarbeitbarer, weisser Sanierputz WTA für die Altbau- und Mauerwerkssanierung Anwendungsgebiet weber.san 954 ist ein Sanierputz mit hoher Porosität und Wasserdampfdurchlässigkeit und wird insbesondere auf der Innenseite durchfeuchteter und u. U. salzbelasteter Kelleraußenwände und außen im Sockelbereich aufgehenden Mauerwerks eingesetzt. Das Produkt bewirkt eine gute Abtrocknung durchfeuchteten Mauerwerks und die Aufnahme entstehender Salzkristalle.

Produktbeschreibung weber.san 954 ist ein hydraulisch abbindender Werktrockenmörtel gemäß ÖNORM EN 998-1, entspricht WTA Merkblatt 2-9-04 .

Produkteigenschaften • hoch wasserdampfdurchlässig • geringe kapillare Wasseraufnahme • hoher Luftporengehalt • spannungsarm • leichte Verarbeitbarkeit • geringer Verbrauch • pumpfähig • schimmelpilzhemmend

Verarbeitung • Sackinhalt mit der angegebenen Wassermenge knollenfrei anmischen. Mischzeit ca. 2 Minuten mit Bohrmaschine und aufgesetztem Rührpaddel Nr. 4. Nach einer kurzen Reifezeit nochmals kurz durchrühren. • Einlagig ca. 2-3 cm Schichtdicke. Der Sanierputz sollte eine möglichst gleichmäßige Schichtdicke aufweisen. Die Gesamtschichtdicke beträgt max. 4 cm bei zweilagigem Auftrag, mind. 10mm pro Lage. Ist eine zweite Lage erforderlich, muss die erste Lage unmittelbar nach dem Aufbringen aufgekämmt werden. Die Standzeit vor dem Aufbringen der zweiten Lage beträgt einen Tag pro mm Schichtdicke. • Auf Dichtungsschlämmen empfehlen wir den Auftrag des Sanierputzes einlagig mit Einarbeitung von weber.sys 987, Putzüberdeckung ca. 5mm. • Die Gesamtschichtdicke des Sanierputzes auf Dichtungsschlämmen beträgt ca. 15 bis max. 20 mm. • Nach einer Wartezeit von ca. 45 Minuten, entsprechend den allgemeinen Regeln der Putztechnik, mit einem Schwambrett oder einem Kunststoffbrett abreiben. • Verwendung von weber.san finish 301 zur Erzielung einer glatten Oberfläche. Anschließend mit weber.ton purosil überstreichen.

Anwendungsgebiet • Sanierputz für feuchte- und salzbelastetes Mauerwerk • innen und außen

Produkteigenschaften • hoch wasserdampfdurchlässig • hoher Luftporengehalt • Aufnahme kristallisierender Salze

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Kelle, Putzmaschine • Farbe: Weiß • Wasserbedarf: ca. 7,5 l -   8,5 l / 25 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit pro cm Schichtdicke :

ca. 9,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

25 kg

40 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.san 952

Ehemaliger Produktname: Deitermann SP Weiß

415


weber.ren classic GP

Renovierung

Grundputz

Fabrikmäßig hergestellter Unterputz für Kalkdeckputze Anwendungsgebiet Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstigen Altbauten als Vorspritzer, Austragsmörtel, Grobputz und Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt. weber.ren classic GP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. Anwendbar auf allen mineralischen Wandbaustoffen, die den Anforderungen gemäß ÖNORM B 3346 entsprechen.

Produktbeschreibung weber.ren classic GP ist ein Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • zur Verwendung als Vorspritzer, Austragsmörtel, Grobputz und Deckputz • innen und außen • zementfrei

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • gute Untergrundhaftung

Produktdetails • Körnung: ca. 5 mm • Wasserbedarf: Vorspritzer: ca. 9 l/40 kg; Grobputz: ca. 7 - 8 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Biegezugfestigkeit > 0,4 N/mm2 • Druckfestigkeit > 1 N/mm2 • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit Vorspritzer

hohl für voll

ca. 8 kg/m²

Grobputz

pro cm Lagenstärke hohl für voll

ca. 17 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Haftgrund H

416

• ist hoch wasserdampfdurchlässig • haftet gut am Untergrund

Verarbeitung von Hand: • Der Putzmörtel ist nur mit reinem Wasser in einer Mischmaschine zu einem kellengerechten Mörtel homogen anzumischen. Falls im Mörteltrog gemischt wird ist auf die sorgfältige Vermischung zu achten. • Die Konsistenz des angerührten Trockenmörtels muss an den Untergrund und an die Wetterkonditionen angepasst werden. • Der Putzmörtel ist unmittelbar nach dem Anmischen zu verarbeiten. • Der Putz wird mit der Kelle auf den tragfähigen, vorgenässten Vorspritzmörtel angeworfen. • Bei größeren Putzdicken (> 3 cm) ist in mehreren Putzlagen zu arbeiten. • Die einzelnen Putzlagen sollen eine Lagenstärke von 2 - 3 cm nicht überschreiten. Dabei sollte grundsätzlich „nass in nass“ gearbeitet werden. Die oberste Putzlage wird mit einer sägerauen Holzlatte ebenflächig und „nesterfrei“ abgezogen und rau hergestellt. • Der Putz ist zumindest 3 Tage lang feucht zu halten. • Vor der Aufbringung der Feinputzschicht muss der Grobputz „ausgerissen“ sein. • Bei der Verwendung des Putzmörtels als Deckputz entsprechend historischen Vorbildern kann die Oberfläche durch bürsten, abkellen, etc. gestaltet werden.


weber.ren classic RP

Renovierung

Reibputz

Werksgemischter, händisch verarbeitbarer Reibputz auf Kalkbasis ohne chemische Zusätze Anwendungsgebiet Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstigen Altbauten als Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt, um die Struktur der zu verputzenden Fassadenflächen an historische Vorbilder anzugleichen. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt. weber.ren classic RP eignet sich im Besonderen zur Herstellung von Fassadenflächen mit edelrauer Oberflächenstruktur die bei historischen Fassaden mit strukturierten Putzen ein wesentliches Gestaltungselement darstellt. weber.ren classic RP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. weber.ren classic RP eigent sich im Besonderen zur Herstellung von Fassadenflächen mit edelrauer Oberflächenstruktur die bei historischen Fassaden mit strukturierten Putzen ein wesentliches Gestaltungselement darstellt.

Produktbeschreibung weber.ren classic RP ist ein Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist hoch wasserdampfdurchlässig • haftet gut am Untergrund

Verarbeitung von Hand: • Der Putzmörtel ist nur mit reinem Wasser in einer Mischmaschine zu einem kellengerechten Mörtel homogen anzumischen. Falls im Mörteltrog gemischt wird ist auf die sorgfältige Vermischung zu achten. • Der Inhalt eines Sackes ist mit ca. 11 l Wasser zu mischen. • Die Konsistenz des angerührten Trockenmörtels muss an den Untergrund und an die Wetterkonditionen angepasst werden. • Der Putzmörtel ist unmittelbar nach dem Anmischen zu verarbeiten. • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht. Erforderlichenfalls ist nochmals vorzunässen. • Der Putz wird mit dem Aufziehhobel aufgebracht bzw. mit der Kelle auf den tragfähigen Grund scharf angeworfen und anschließend mit dem Reibbrett verrieben. • Je nach Art des Werkzeuges und der Reibetechnik lassen sich verschiedene Oberflächenstrukturen herstellen. Die Putzlage soll eine Lagenstärke von 5 mm nicht überschreiten • Der Putz ist zumindest 3 Tage lang feucht zu halten. • Vor der Aufbringung des Reibputzes muss der Grobputz „ausgerissen“ sein.

Anwendungsgebiet • zur Verwendung als Vorspritzer, Austragsmörtel, Grobputz und Deckputz • innen und außen • zementfrei

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • gute Untergrundhaftung

Produktdetails • Körnung: ca. 3 mm • Wasserbedarf: ca. 11 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Biegezugfestigkeit > 0,4 N/mm2 • Druckfestigkeit > 1 N/mm2 • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke

ca. 1,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.ren classic GP weber.prim Haftgrund H

417


weber.ren classic FP

Renovierung

Feinputz

Werksgemischter, händisch verarbeitbarer Feinputz auf Kalkbasis ohne chemische Zusätze Anwendungsgebiet Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstigen Altbauten als Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt, um die Struktur der zu verputzenden Fassadenflächen an historische Vorbilder anzugleichen. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt.␍weber.ren classic FP eignet sich im Besonderen zur Herstellung von Fassadenflächen mit edelrauer Oberflächenstruktur, die bei historischen Fassaden mit fein strukturierten Putzen ein wesentliches Gestaltungselement darstellt. weber.ren classic FP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden.␍weber.ren classic FP eignet sich im Besonderen zur Herstellung von Fassadenflächen mit edelrauer Oberflächenstruktur, die bei historischen Gestaltungs Fassaden mit feinstrukturierten Putzen ein wesentliches Gestaltungselement darstellt. weber.ren classic FP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden.

Anwendungsgebiet • zur Herstellung besonders feiner Oberflächen • geeignet für biologisches Bauen

Produkteigenschaften

• ist hoch wasserdampfdurchlässig • haftet gut am Untergrund

Produktdetails • Körnung: ca. 0,6 mm • Wasserbedarf: ca. 12 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Biegezugfestigkeit > 0,3 N/mm2 • Druckfestigkeit > 1 N/mm2 • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,3 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.ren classic GP weber.prim Haftgrund H

418

weber.ren classic FP ist ein Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften

• wasserdampfdurchlässig • gute Untergrundhaftung

pro mm Schichtdicke

Produktbeschreibung

Verarbeitung von Hand: • Der Putzmörtel ist nur mit reinem Wasser in einer Mischmaschine zu einem kellengerechten Mörtel homogen anzumischen. Falls im Mörteltrog gemischt wird ist auf die sorgfältige Vermischung zu achten. • Der Inhalt eines Sackes ist mit ca. 12 l Wasser zu mischen. • Die Konsistenz des angerührten Trockenmörtels muss an den Untergrund und an die Wetterkonditionen angepasst werden. • Der Putzmörtel ist unmittelbar nach dem Anmischen zu verarbeiten. • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht. • Der Putz wird mit dem Aufziehhobel aufgebracht bzw. mit der Kelle auf den tragfähigen Grund scharf angeworfen und anschließend mit dem Reibbrett verrieben oder „geglättet“. • Je nach Art des Werkzeuges und der Reibetechnik lassen sich verschiedene Oberflächenstrukturen herstellen. • Der Putzmörtel kann auch mehrlagig verarbeitet werden (z.B. für Zugarbeiten an Gesimsen, etc.) • Die einzelnen Putzlagen sollen dabei eine Lagenstärke von 3 mm nicht überschreiten und „nass in nass“ gearbeitet werden. Der Putz ist zumindest 3 Tage feucht zu halten. • Vor der Aufbringung des Feinabriebes muss der Grobputz „ausgerissen“ sein.


weber.ren trassic GP

Renovierung

Grundputz

Werksgemischter, händisch verarbeitbarer Trockenfertigmörtel auf TrassKalkbasis Anwendungsgebiet Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstiger Altbauten als Vorspritzer, Austragsmörtel, Grobputz und Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt. weber.ren trassic GP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. Anwendbar auf allen mineralischen Wandbaustoffen.

Produktbeschreibung weber.ren trassic GP ist ein Trass / Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist hoch wasserdampfdurchlässig • haftet gut am Untergrund

Verarbeitung • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht. • Der Mörtel wird mit der Kelle auf den tragfähigen, vorgenässten Vorspritzmörtel angeworfen. • Bei größeren Putzdicken (> 3 cm) ist in mehreren Putzlagen zu arbeiten. • Die einzelnen Putzlagen sollen eine Lagenstärke von 2 - 3 cm nicht überschreiten. Dabei sollte grundsätzlich „nass in nass“ gearbeitet werden. Die oberste Putzlage wird mit einer sägerauen Holzlatte ebenflächig und „nesterfrei“ abgezogen und rau hergestellt. • Der Putz ist zumindest 3 Tage lang feucht zu halten. • Vor der Aufbringung der Feinputzschicht muss der Grobputz „ausgerissen“ sein. • Bei der Verwendung des Putzmörtels als Deckputz entsprechend historischen Vorbildern kann die Oberfläche durch bürsten, abkellen, etc. gestaltet werden.

Anwendungsgebiet • als Unterputz für Kalk- bzw. Kalk-Trassdeckputze geeignet • innen und außen • zementfrei

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • gute Untergrundhaftung

Produktdetails • Körnung: max. 5 mm • Wasserbedarf: bis 9 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Biegezugfestigkeit > 0,4 N/mm2 • Druckfestigkeit > 1 N/mm2 • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit Vorspritzer

hohl für voll

ca. 9 kg/m²

Grobputz

pro cm Lagenstärke hohl für voll

ca. 18 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.prim Haftgrund H

419


weber.ren trassic RP

Renovierung

Reibputz

Werksgemischter, händisch verarbeitbarer Reibputz auf Trass-Kalkbasis, ohne chemische Zusätze Anwendungsgebiet Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstigen Altbauten als Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt, um die Struktur der zu verputzenden Fassadenflächen an historische Vorbilder anzugleichen. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt. weber.ren trassic RP eignet sich im Besonderen zur Herstellung von Fassadenflächen mit sehr edelrauer Oberflächenstruktur, die bei historischen Fassaden mit strukturierten Putzen ein wesentliches Gestaltungselement darstellt. weber.ren trassic RP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.ren trassic RP ist ein Trass / Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Anwendungsgebiet

Produkteigenschaften

• besonders als Reibputz auf weber.ren trassic GP und auf Kalk - Zement Grobputzen geeignet • innen und außen • zum Verfugen von Steinmauerwerk

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • gute Untergrundhaftung

Produktdetails • Körnung: ca. 3 mm • Wasserbedarf: ca. 11 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Biegezugfestigkeit > 0,4 N/mm2 • Druckfestigkeit > 1 N/mm2 • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke

ca. 1,8 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.ren trassic GP weber.prim Haftgrund H

420

• ist hoch wasserdampfdurchlässig • haftet gut am Untergrund

Verarbeitung von Hand: • Der Putzmörtel ist nur mit reinem Wasser in einer Mischmaschine zu einem kellengerechten Mörtel homogen anzumischen. Falls im Mörteltrog gemischt wird ist auf die sorgfältige Vermischung zu achten. • Der Inhalt eines Sackes ist mit ca. 11 l Wasser zu mischen. • Die Konsistenz des angerührten Trockenmörtels muss an den Untergrund und an die Wetterkonditionen angepasst werden. • Der Putzmörtel ist unmittelbar nach dem Anmischen zu verarbeiten. • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht. • Der Putz wird mit dem Aufziehhobel aufgebracht bzw. mit der Kelle auf den tragfähigen Grund scharf angeworfen und anschließend mit dem Reibbrett verrieben. • Je nach Art des Werkzeuges und der Reibetechnik lassen sich verschiedene Oberflächenstrukturen herstellen. Die Putzlage soll eine Lagenstärke von 5 mm nicht überschreiten • Der Putz ist zumindest 3 Tage lang feucht zu halten. • Vor der Aufbringung des Reibputzes muss der Grobputz „ausgerissen“ sein.


weber.ren trassic FP

Renovierung

Feinputz

Werksgemischter, händisch verarbeitbarer Feinputz auf Trass-Kalkbasis ohne chemische Zusätze Anwendungsgebiet Das Putzmaterial wurde zur Renovierung von historischen Gebäuden, Kirchen und sonstigen Altbauten als Deckputz ohne chemische Zusätze entwickelt, um die Struktur der zu verputzenden Fassadenflächen an historische Vorbilder anzugleichen. Die Sieblinie wurde entsprechend quantitativer und qualitativer Analysen historischer Originalputze erstellt. weber.ren trassic FP eignet sich im Besonderen zur Herstellung von Fassadenflächen mit reiner Oberflächenstruktur, die bei historischen Fassaden mit fein strukturierten Putzen ein wesentliches Gestaltungselement darstellt. weber.ren trassic FP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.ren trassic FP ist ein Trass / Kalkputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist hoch wasserdampfdurchlässig • haftet gut am Untergrund

Verarbeitung von Hand: • Der Putzmörtel ist nur mit reinem Wasser in einer Mischmaschine zu einem kellengerechten Mörtel homogen anzumischen. Falls im Mörteltrog gemischt wird ist auf die sorgfältige Vermischung zu achten. • Der Inhalt eines Sackes ist mit ca. 12 l Wasser zu mischen. • Die Konsistenz des angerührten Trockenmörtels muss an den Untergrund und an die Wetterkonditionen angepasst werden. • Der Putzmörtel ist unmittelbar nach dem Anmischen zu verarbeiten. • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht. • Der Putz wird mit dem Aufziehhobel aufgebracht bzw. mit der Kelle auf den tragfähigen Grund scharf angeworfen und anschließend mit dem Reibbrett verrieben oder „geglättet“. • Je nach Art des Werkzeuges und der Reibetechnik lassen sich verschiedene Oberflächenstrukturen herstellen. • Der Putzmörtel kann auch mehrlagig verarbeitet werden (z.B. für Zugarbeiten an Gesimsen, etc.) • Die einzelnen Putzlagen sollen dabei eine Lagenstärke von 3 mm nicht überschreiten und „nass in nass“ gearbeitet werden. Der Putz ist zumindest 3 Tage feucht zu halten. • Vor der Aufbringung des Feinabriebes muss der Grobputz „ausgerissen“ sein.

Anwendungsgebiet • besonders feine Oberfläche • geeignet für den Denkmalschutz

Produkteigenschaften • wasserdampfdurchlässig • gute Untergrundhaftung

Produktdetails • Körnung: ca. 0,6 mm • Wasserbedarf: ca. 12 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Biegezugfestigkeit > 0,3 N/mm2 • Druckfestigkeit > 1 N/mm2 • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Festigkeitsklasse: CS I

Verbrauch / Ergiebigkeit pro mm Schichtdicke

ca. 1,4 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.ren trassic GP weber.prim Haftgrund H

421


weber.ren renotrass VS

Renovierung

Vorspritzer

Vorspritzer auf Trass-Kalk-Basis zur Anwendung im Bereich biologisch Bauen Anwendungsgebiet Vorbehandlung von mineralischen Untergründen als Haftvermittler und Saugausgleich an Außenfassaden und Innenbereichen.

Produktbeschreibung weber.ren renotrass VS ist ein Vorspritzer nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist händisch und maschinell verarbeitbar • ist zementfrei

Verarbeitung Anwendungsgebiet • für die Vorbehandlung von mineralischen Untergründen • geeignet für die Denkmalpflege und das biologische Bauen

Produkteigenschaften • händisch und maschinell verarbeitbar • zylindrisch

Produktdetails • Körnung: ca. 2 mm • Wasserbedarf: ca. 11,5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse A1 • Festigkeitsklasse: CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit hohl für voll

ca. 10 kg/m²

Verpackungseinheiten

422

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

maschinell: • Der Putzmörtel kann mit bauüblichen Putzmaschinen maschinell verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Putzmörtel bei händischer Verarbeitung im Freifallmischer anmischen und mit der Kelle verarbeiten. • Saugende Untergründe sind gut vorzunässen. Die Aufbringung weiterer Putzschichten kann nach entsprechender Austrocknung erfolgen.


weber.ren renotrass GP

Renovierung

Grundputz

Zementfreier Grundputz auf Trass-Kalk-Basis Anwendungsgebiet weber.ren renotrass GP ist für die Verarbeitung im Innen- und Außenbereich geeignet. weber.ren renotrass GP kann aber auch als Ausbesserungsmörtel in Verbindung mit weber.prim Haftgrund H bei Renovierungen verwendet werden. Anwendbar auf allen mineralischen Wandbaustoffen.

Produktbeschreibung weber.ren renotrass GP ist ein zementfreier Grundputz nach ÖNORM EN 998-1.

Produkteigenschaften • ist händisch und maschinell verarbeitbar • ist zementfrei

Verarbeitung maschinell: • Der Putzmörtel kann mit bauüblichen Putzmaschinen maschinell verarbeitet werden (siehe Ausrüstungsplaner). von Hand: • Den Putzmörtel bei händischer Verarbeitung im Freifallmischer anmischen und mit der Kelle verarbeiten. • Saugende Untergründe sind gut vorzunässen. • Durch einen Probewurf ist festzustellen, ob genügend vorgenässt wurde und der Putz nicht zu stark anzieht. • Bei größeren Putzdicken (> 3 cm) ist in mehreren Putzlagen zu arbeiten. • Die einzelnen Putzlagen sollen eine Lagenstärke von 2 - 3 cm nicht überschreiten. Dabei sollte grundsätzlich „nass in nass“ gearbeitet werden. Die oberste Putzlage wird mit einer sägerauen Holzlatte ebenflächig, und „nesterfrei“ abgezogen und rau hergestellt. • Der Putz ist zumindest 3 Tage lang feucht zu halten. • Vor der Aufbringung der Feinputzschicht muss der Grobputz „ausgerissen“ sein. • Die Aufbringung der Endbeschichtung kann nach entsprechender Austrocknung erfolgen. Keine anderen Produkte zumischen.

Anwendungsgebiet • zur Herstellung eines überarbeitbaren Untergrundes • geeignet für die Denkmalpflege und das biologische Bauen

Produkteigenschaften • händisch und maschinell verarbeitbar • zylindrisch

Produktdetails • Körnung: ca. 1 mm • Wasserbedarf: ca. 11 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 15 • Baustoffklasse A1 • Festigkeitsklasse: CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit hohl für voll

ca. 15 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

SYSTEMPRODUKTE weber.ren renotrass VS weber.prim Haftgrund H

423


weber.ren Kalkporenputz

Renovierung

Mikroporen-Kalkputz

Mineralischer Mikroporen-Kalkputz zur Herstellung eines Unterputzes Anwendungsgebiet Zementfreier, mineralischer Kalkporenputz zur Herstellung eines Unterputzes im Innen- und Außenbereich. weber.ren Kalkporenputz ist bei Ziegel-, Stein- und Mischmauerwerk, einsetzbar.

Produktbeschreibung weber.ren Kalkporenputz ist ein nach ÖNORM EN 998-1 werksmäßig hergestellter, mineralischer Trockenmörtel

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • geeignet für die Denkmalpflege • zementfreier Unterputz für feuchtes und salzbelastetes Mauerwerk

Produkteigenschaften • bei Ziegel-, Stein- und Mischmauerwerk • innen und aussen • händisch und maschinell verarbeitbar

Produktdetails • Körnung: ca. 3 mm • Wasserbedarf: ca. 5,5 l/40 kg • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig. • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ca. 6 • Baustoffklasse A1 • Festigkeitsklasse: CS II

Verbrauch / Ergiebigkeit bei 10 mm Lagenstärke

ca. 17 kg/m²

Verpackungseinheiten

424

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Sack

40 kg

30 Säcke

• hoch wasserdampfdurchlässig • schimmelpilzhemmend • feuchtigkeitsregulierend • ermöglicht baubiologisch einwandfreies und natürliches Wohnen • keine hydrophobierende Zusätze • einfaches Verarbeiten durch gutes Stehvermögen • reduzierte Schwindrissbildung • schnellere Karbonatisierung • bestens geeignet zur Ergänzung und Erhaltung historischen Putzbestandes

Verarbeitung von Hand: • Den Inhalt eines Sackes mit ca. 5,5 l sauberem Wasser gründlich durchmischen in einer handelsüblichen Mischmaschine. Zur optimalen Luftporenentwicklung sind ca. 3,5 l Wasser in die Mischmaschine vorzulegen und der Inhalt eines Sackes bei laufendem Mischer zuzugeben. Nach ca. 4 Minuten kann das restliche Wasser bei laufendem Mischer portionsweise zugegeben werden. Nach ca. 10 Minuten ist der Mörtel verarbeitungsfertig. Optional kann der Mörtel auch mittels eines Zwangsmischer (Mischzeit ca. 6 Minuten) und anschließender Förderanlage (z.B. PFT ZP3) maschinell verarbeitet werden. • weber.ren Kalkporenputz mit Kalkopor kann in einer Dicke von bis zu 30 mm in einer Lage auf den Putzgrund auftragen werden. Bei Schichtstärken über 30 mm ist die zweite Lage nach kurzem Ansteifen des Mörtels aufzubringen. Den frisch aufgetragenen Putzmörtel lattenrecht und nestfrei abziehen. Bei stark saugenden und/oder unterschiedlich saugenden Untergründen muss zweischichtig nass in nass gearbeitet werden. Die Auftragsdicke der ersten Schicht sollte dabei ca. 2/3 der Gesamtputzdicke betragen. Die Oberfläche des Unterputzes entsprechend dem vorgesehenen Oberputzes aufrauen, für Edelkratzputz z.B. mit Straßenbesen oder gezahntem Dekorspachtel nach erstem Anziehen.


weber.tec 901

Bautenschutz

Bitumengrundierung

Hochkonzentrierte, lösemittelfreie, universell einsetzbare Bitumenemulsion Anwendungsgebiet Grundierung für Bitumendickbeschichtungen sowie Dicht- und Schutzanstrich auf Beton, Putz-, Mauerwerk, Stahl und Dachpappe. Das Produkt kann als Fundamentanstrich in Gebieten mit aggressivem Grundwasser verwendet werden. Desweiteren eignet es sich als Voranstrich auf Trapezblech, sowie zur Herstellung bituminöser Mauermörtel für Bauwerke innerhalb des Erdreichs oder im Schachtbau.

Produktbeschreibung weber.tec 901 ist eine lösemittelfreie Bitumenemulsion.

Produkteigenschaften • lösemittelfrei • hoher Bitumenanteil • beständig gegen viele Säuren und Laugen • hoch alkalienbeständig • auch für leicht feuchte Untergründe

Verarbeitung Mischvorgang: • Als Voranstrich für die Bitumendickbeschichtungen ist weber.tec 901 im Verhältnis 1:10 RT mit Wasser zu verdünnen und auf dem zuvor gereinigten Untergrund aufzutragen • Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes und Anwendung kann das Produkt ca. 30% bis 70%  mit Wasser verdünnt  werden. Mineralische Untergründe: • Nach Auftrocknung des Voranstrichs, sind 1- bis 2 unverdünnte Deckanstriche erforderlich. Bitumenbahnen: • Voranstrich aus 1RT Emulsion und 1-3 RT Wasser. Nach Auftrocknung 1-2 Deckaufstriche unverdünnt. Trapezbleche: • Voranstrich aus 1RT Emulsion und 3RT Wasser.

Anwendungsgebiet • als Grundierung für Bitumendickbeschichtungen • als Dicht- und Schutzanstrich auf Beton, Putz-, Mauerwerk, Stahl • zur Herstellung bituminöser, wasserundurchlässiger Putze

Produkteigenschaften • hoher Bitumenanteil • beständig gegen viele Säuren und Laugen • hoch alkalienbeständig

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Maurerquast, Dachdeckerbesen, Deckenbürste, Rolle, Spritzmaschine • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit als Schutzanstrich bei 2 Aufträgen :

ca. 450 ml/m²

als Grundierung für Bitumendickbeschichtungen :

ca. 15 - 30 ml/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Behälter

5l

96 Behälter

Behälter

10 l

60 Behälter

Behälter

30 l

18 Behälter

Ehemaliger Produktname: Eurolan 3 K

425


weber.tec 911 N

Bautenschutz

Bitumenspachtel

Lösemittelhaltige Bitumenspachtelmasse für Reparatur- und Abdichtungsarbeiten im Dachbereich sowie Hoch-und Tiefbau Anwendungsgebiet weber.tec 911 N wird für Reparatur-/Abdichtungsarbeiten eingesetzt, bei denen es auf hohe Wasserdichtigkeit und besondere Witterungsbeständigkeit ankommt, z. B. Arbeiten im Hoch- und Tiefbau, an Giebeln und Dächern, ferner zum Abdichten von Dachkehlen und Anschlüssen aus Blei und Zink. Zur Beseitigung von Blasen und Beulen an alten Dachpappeneindeckungen und zum Schließen von Rissen.

Produktbeschreibung weber.tec 911 N ist eine verarbeitungsfertige Abdichtungsmasse.

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • für Reparatur- und Abdichtarbeiten • im Hoch- und Tiefbau verwendbar • beständig gegen viele Säuren und Laugen

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• hoher Haftverbund • wasserdicht • witterungsbeständig

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Spachtel, Maurerglättkelle • Durchtrocknungszeit: je nach Witterung, Schichtdicke und Untergrund ca. 5 bis 8 Tage • Lagerung: Bei trockener Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 24 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit je mm Schichtdicke :

ca. 1,25 kg/m²

Verpackungseinheiten

426

• verarbeitungsfertig • erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Säuren und Laugen • beständig gegen Witterung, Industriegase und Salzwasser • haftet auch auf leicht feuchten Untergründen • für Wand und Boden • faserverstärkt • für außen

Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Dose

1 kg

4 Stück pro Karton

Behälter

6 kg

90 Behälter

Behälter

14 kg

45 Behälter

Ehemaliger Produktname: Plastikol 1

Reparatur von Blasen und Beulen: • Blasen an alten Dachpappeneindeckungen in Kreuzform aufschneiden, Enden hochklappen und die eingedrungene Feuchtigkeit mit einem Lappen auftrocknen. Dann Blasenraum mit weber.tec 911 ausspachteln und Enden wieder zurück in die Masse eindrücken. Danach die reparierte Stelle mit weber.tec 911 überspachteln. • Bei rauen, feuchten Untergründen ist die Masse kräftig einzumassieren.


weber.tec 913

Bautenschutz

Kaltselbstklebebahn

Rissüberbrückende, selbstklebende Bitumen-Dichtungsbahn zur erdberührten Außenabdichtung von Bauteilen Anwendungsgebiet weber.tec 913 dient zur Abdichtung von Balkonen und Nassräumen entsprechend DIN 18195 Teil 5 und zur erdberührten Abdichtung von Bodenplatten und Wänden entsprechend DIN 18195 Teil 4.

Produktbeschreibung weber.tec 913 ist eine kalt-selbstklebende Bitumendichtungsbahn (KSK), entspricht DIN 18195 Teil 2, mit amtlichem Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • kalt-selbstklebend • sofort wasser- und schlagregendicht • hohe Wasserdampfdichtigkeit • sofort nach der Verlegung belastbar • bis - 5° C verarbeitbar • Breite: 1 m; 0,33 m • Länge: 15 m • mit selbstklebendem Stoss • mit oberseitigem Raster

Verarbeitung Anschlußdetails: • Mit den Detailpunkten beginnen. Detailpunkte mit 10 cm Überlappung herstellen. • PVC-Rohre anschleifen, Schleifstaub entfernen. Manschette aus der KSK-Bahn fertigen und auf Rohr und Wand verkleben.  • Die Abdichtung von Bewegungsfugen erfolgt mit den weber.tec Superflex B 240/ B400 Abdichtbändern. Sie werden mit weber.tec Supeflex D2 verklebt und im Randbereich überarbeitet. • Dichtungsbahn ausrollen, auf benötigte Länge zuschneiden, wieder aufrollen. In den Hohlkehlen am Boden- / Wandanschluss und an Innenecken ist ein Streifen von mind. 20 cm Breite anzulegen. • Nachdem die Bahnen zugeschnitten sind, sind diese auf ca. 50 cm Länge auszurollen und vom Schutzpapier zu lösen. Dabei immer zuerst den Stossbereich freilegen, ausrichten und verkleben. Danach wird die Bahn ausgerichtet und die freigelegte Klebeschicht auf dem Untergrund angedrückt. Durch Rollen oder Bürsten werden Lufteinschlüsse und Falten vermieden. Eine Überlappung der Bahnenstöße von min. 5 cm ist zu gewährleisten. Danach werden die Nahtstellen mit einem Handroller fest angerollt.  • Die Abdichtungsbahnen werden an den Enden mit handelsüblichen Wandanschlussprofilen an den Wänden befestigt. Die Fugen zwischen dem Untergrund und auf dem Wandanschlussprofil sind mit weber.fug 881 zu verschließen.

Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung • zur Abdichtung von Bodenplatten • zur Abdichtung von Balkonen und Nassräumen

Produkteigenschaften • bis - 5° C verarbeitbar • kalt-selbstklebend • sofort wasser- und schlagregendicht

Produktdetails • Lagerung: Bei trockener, vor Sonneneinstrahlung geschützter Lagerung , stehend im original verschlossenen Gebinde (Pappkarton), ist das Material 2 Jahre lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,05 m/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Abmessung

Einheit

VPE / Palette

Rolle

Breite: 1 m / Länge: 15 m

15 m²

15 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex 10 weber.tec 933 weber.fug 881 weber.sys 983 weber.tec Superflex B 240/B 400 weber.sys 984 weber.tec Superflex D 2 weber.tec 913 V weber.tec 901 Ehemaliger Produktname: Deiterman KSK

427


weber.tec 915

Bautenschutz

Dickbeschichtung 1/2K

Polystyrolgefüllte, flexible, 1-oder 2-Komponenten Bitumendickbeschichtung. Anwendungsgebiet Zur erdberührten Außenabdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten, Fundamenten. Ferner zur Verklebung von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten.

Produktbeschreibung weber.tec 915 ist eine 1- bzw. 2-komponentige Bitumendickbeschichtung, mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • schnell regenfest • flexibel, rissüberbrückend

Verarbeitung Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung

Produkteigenschaften • flexibel • schnell regenfest • für Wand und Boden

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Schichtdickenkelle, Glättekelle • Durchtrocknungszeit: min. 3 Tage • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/nichtstauendem Sickerwasser :

min. 4,0 l/m²

bei nicht drückendem Wasser :

min. 4,0 l/m²

bei aufstauendem Sickerwasser :

min. 5,5 l/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Behälter

30 l

18 Behälter

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.sys 981 weber.tec 901

428

weber.tec 930 weber.sys 983 weber.tec 933

Grundierung: • weber.tec 901 ist 1:10 mit Wasser zu verdünnen • Porenbeton und sandende Untergründe sind mit weber.prim 801 (Eurolan TG 2) zu grundieren. Mischen bei 2 Komp. Verarbeitung: • Grundmasse und Pulverkomponente (mengenmäßig aufeinander abgestimmt) sind mit dem Rührpaddel Nr. 4 zu einer homogenen, knotenfreien Masse anzumischen. Kratzspachtelung: • Zum Verschluss von Poren und Lunkern sowie offenen Stoßfugen bis 5 mm Breite ist eine vollflächige Kratzspachtelung mit der Dickbeschichtung durchzuführen. Die Kratzspachtelung darf durch den nachfolgenden Abdichtungsauftrag nicht beschädigt werden. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Beim Lastfall aufstauendes Sickerwasser wird nach dem 1. Auftrag weber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag in zwei Arbeitsgängen auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung der Abdichtungsschicht wird als Schutz-/ und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt und hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser  erfolgt der Auftrag der Dickbeschichtung auf der Sauberkeitsschicht.


weber.tec 920

Bautenschutz

2-K Bitumendickbeschichtung

Polystyrolgefüllte, flexible 2-Komponenten-Bitumendickbeschichtung Anwendungsgebiet Zur erdberührten Außenabdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten, Fundamenten und Tiefgaragendecken. Des Weiteren kann die Abdichtung unter Estrichen zur Zwischenabdichtung von Nass- und Feuchträumen, nicht unterwohnten Balkonen oder Terrassen eingesetzt werden. Ferner kann das Produkt zur Verklebung von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten und Mineralfaserdämmplatten verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.tec 920 ist eine 2-komponentige Bitumendickbeschichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • umweltfreundlich, weil lösemittelfrei • flexibel, rissüberbrückend • für alle mineralischen Untergründe geeignet, keine Putzschicht auf Mauerwerk erforderlich

Verarbeitung Grundierung: • weber.tec 901 ist 1:10 mit Wasser zu verdünnen • Porenbeton und sandende Untergründe sind mit weber.prim 801 (Eurolan TG 2) zu grundieren. Mischen: • Grundmasse und Pulverkomponente (mengenmäßig aufeinander abgestimmt) sind mit dem Rührpaddel Nr. 4 zu einer homogenen, knotenfreien Masse anzumischen. Kratzspachtelung: • Zum Verschluss von Poren und Lunkern sowie offenen Stoßfugen bis 5 mm Breite ist eine vollflächige Kratzspachtelung mit der Dickbeschichtung durchzuführen. Die Kratzspachtelung darf durch den nachfolgenden Abdichtungsauftrag nicht beschädigt werden. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung der Dickbeschichtung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Bei den Lastfällen, aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser, wird nach dem 1. Auftrag weber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag in zwei Arbeitsgängen auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung der Abdichtungsschicht wird als Schutz-/ und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt und hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. Grundwasser erfolgt der Auftrag der Abdichtung auf der Sauberkeitsschicht.

Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung • zur Zwischenabdichtung unter Estrichen • für Wand und Boden

Produkteigenschaften • flexibel, rissüberbrückend • schnell regenfest

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Schichtdickenkelle, Glättekelle • Durchtrocknungszeit: ca. 3 Tage • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/nichtstauendem Sickerwasser :

min. 4,0 l/m²

bei nicht drückendem Wasser :

min. 4,0 l/m²

bei aufstauendem Sickerwasser :

min. 5,0 l/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

30 l

18 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.tec 933 weber.tec 901 Ehemaliger Produktname: Montaplast K 2

weber.sys 981 weber.sys 982 weber.sys 983

429


weber.tec 922

Bautenschutz

Dickbeschichtung 2 K

Flexible 2-Komponenten Bitumendickbeschichtung Anwendungsgebiet Zur erdberührten Außenabdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten, Fundamenten und Tiefgaragendecken. Des Weiteren kann die Abdichtung unter Estrichen zur Zwischenabdichtung von Nass- und Feuchträumen, nicht unterwohnten Balkonen oder Terrassen eingesetzt werden. Ferner kann das Produkt zur Verklebung von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten und Mineralfaserdämmplatten als Dränschutz verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.tec 922 ist eine 2-komponentige Bitumendickbeschichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • zur erdberührten Bauwerksabdichtung • zur Zwischenabdichtung unter Estrichen • für Wand und Boden

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• flexibel • schnell regenfest

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Schichtdickenkelle, Glättekelle • Durchtrocknungszeit: ca. 3 Tage • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/

min. 4,5 kg/m²

nichtstauendem Sickerwasser bei nicht drückendem Wasser

min. 4,5 kg/m²

bei aufstauendem

min. 6,0 kg/m²

Sickerwasser bei drückendem Wasser

min. 6,0 kg/m²

(Eintauchtiefe< 3m)

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

32 kg

18 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.sys 983 weber.tec 933

430

• flexibel, rissüberbrückend, hoher Trockenrückstand, ca. 84 % • 1,2 mm Frischschichtdicke ergibt ca. 1 mm Trockenschicht • für alle mineralischen Untergründe geeignet, keine Putzschicht auf Mauerwerk erforderlich • lösemittelfrei

weber.sys 992 weber.tec 901

Ehemaliger Produktname: Plastikol UDM 2 S

Grundierung: • weber.tec 901 ist 1:10 mit Wasser zu verdünnen • Porenbeton und sandende Untergründe sind mit weber.prim 801 zu grundieren. Mischen: • Grundmasse und Pulverkomponente (mengenmäßig aufeinander abgestimmt) sind mit dem Rührpaddel Nr. 4 zu einer homogenen, knotenfreien Masse anzumischen. Kratzspachtelung: • Zum Verschluss von Poren und Lunkern sowie offenen Stoßfugen bis 5 mm Breite ist eine vollflächige Kratzspachtelung mit der Dickbeschichtung durchzuführen. Die Kratzspachtelung darf durch den nachfolgenden Abdichtungsauftrag nicht beschädigt werden. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung der Dickbeschichtung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Bei den Lastfällen, aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser, wird nach dem 1. Auftrag weber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag in zwei Arbeitsgängen auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung der Abdichtungsschicht wird als Schutz-/ und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt und hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. Grundwasser erfolgt der Auftrag der Abdichtung auf der Sauberkeitsschicht. Abdichtung von Betonrohrmuffen: • Grundmasse und Pulver im Verhältnis 2,5 RT zu 1 RT Pulver homogen mischen. Danach gereinigte Muffenbereiche ausspachteln. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 30 bis 60 Minuten


weber.tec 906

Bautenschutz

DTM

Hochflexible kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung Anwendungsgebiet weber.tec 906 (Plastikol UDM 2) ist eine 2-Komponentige Bitumendickbeschichtung zur sicheren Abdichtung von Bodenplatten, Fundamenten und Tiefgaragendecken. Des Weiteren kann die Abdichtung unter Estrichen zur Zwischenabdichtung von Nass- und Feuchträumen, nicht unterwohnten Balkonen oder Terrassen eingesetzt werden. weber.tec 922 (Plastikol UDM 2 S) kann zusätzlich noch zur Verklebung von extrudierten Polystyrolhartschaumplatten und Mineralfaserdämmplatten als Dränschutz verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.tec 906 ist eine 2-komponentige Bitumendickbeschichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • schnell regenfest • flexibel, rissüberbrückend • hoher Trockenrückstand - ca. 84 %

Verarbeitung Grundierung: • weber.tec 901 ist 1:10 mit Wasser zu verdünnen • Porenbeton und sandende Untergründe sind mit weber.prim 801 (Eurolan TG 2) zu grundieren. Nach Auftrocknung folgt die Kratzspachtelung mit anschließender Beschichtung Mischen: • Grundmasse und Pulverkomponente sind mit dem Rührpaddel Nr. 4 zu einer homogenen, knotenfreien Masse anzumischen. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung der Dickbeschichtung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Bei den Lastfällen, aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser, wird nach dem 1. Auftragweber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag in zwei Arbeitsgängen auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung der Abdichtungsschicht wird als Schutz-/ und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt und hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. drückendes Wasser erfolgt der Auftrag der Abdichtung auf der Sauberkeitsschicht.

Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung • zur Zwischenabdichtung unter Estrichen

Produkteigenschaften • flexibel, rissüberbrückend • lösemittelfrei • für Boden

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Glättekelle • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/nichtstauendem Sickerwasser :

min. 4,5 kg/m²

bei nicht drückendem Wasser :

min. 4,5 kg/m²

bei drückendem Wasser :

min. 6,0 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

32 kg

18 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.sys 981 weber.tec 901 Ehemaliger Produktname: Plastikol UDM 2

weber.sys 983 weber.tec 922 weber.sys 992

431


weber.tec Superflex 10

Bautenschutz

Dickbeschichtung 2K

Polystyrolgefüllte, hochflexible 2-Komponenten-Bitumendickbeschichtung zur sicheren Bauwerksabdichtung Anwendungsgebiet Zur erdberührten Außenabdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten, Fundamenten und Tiefgaragendecken. Des Weiteren kann die Abdichtung unter Estrichen zur Zwischenabdichtung von Nass- und Feuchträumen, nicht unterwohnten Balkonen oder Terrassen eingesetzt werden. Ferner kann das Produkt zur Verklebung von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten und Mineralfaserdämmplatten verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.tec Superflex 10 ist eine 2-komponentige Bitumendickbeschichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung • zur Zwischenabdichtung unter Estrichen • für Wand und Boden

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• hochflexibel, rissüberbrückend • hoher Trockenrückstand, ca. 90 % • schnell regenfest

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Schichtdickenkelle, Glättekelle • Durchtrocknungszeit: ca. 3 Tage • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/nichtstauendem

min. 3,5 l/m²

Sickerwasser : bei nicht drückendem Wasser :

min. 3,5 l/m²

bei aufstauendem Sickerwasser :

min. 4,5 l/m²

bei drückendem Wasser

min. 4,5 l/m²

(Eintauchtiefe< 3m) :

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

30 l

18 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.tec 933 weber.tec 901

432

• umweltfreundlich, weil lösemittelfrei • hochflexibel, rissüberbrückend • hoher Trockenrückstand, ca. 90 % • 1,1 mm Frischschichtdicke ergibt ca. 1 mm Trockenschicht • für alle mineralischen Untergründe geeignet, keine Putzschicht auf Mauerwerk erforderlich

Ehemaliger Produktname: Superflex 10

Grundierung: • weber.tec 901 ist 1:10 mit Wasser zu verdünnen • Porenbeton und sandende Untergründe sind mit weber.prim 801 zu grundieren. Mischen: • Grundmasse und Pulverkomponente (mengenmäßig aufeinander abgestimmt) sind mit dem Rührpaddel Nr. 4 zu einer homogenen, knotenfreien Masse anzumischen. Kratzspachtelung: • Zum Verschluss von Poren und Lunkern sowie offenen Stoßfugen bis 5 mm Breite ist eine vollflächige Kratzspachtelung mit der Dickbeschichtung durchzuführen. Die Kratzspachtelung darf durch den nachfolgenden Abdichtungsauftrag nicht beschädigt werden. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung der Dickbeschichtung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Bei den Lastfällen, aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser, wird nach dem 1. Auftrag weber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag in zwei Arbeitsgängen auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung der Abdichtungsschicht wird als Schutz-/ und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt und hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. Grundwasser erfolgt der Auftrag der Abdichtung auf der Sauberkeitsschicht.


weber.tec Superflex 100

Bautenschutz

Dickbeschichtung 2K

Hochflexible 2-Komponenten-Bitumendickbeschichtung zur sicheren Bauwerksabdichtung Anwendungsgebiet Zur erdberührten Außenabdichtung von Kellerwänden, Bodenplatten, Fundamenten und Tiefgaragendecken. Des Weiteren kann die Abdichtung unter Estrichen zur Zwischenabdichtung von Nass- und Feuchträumen, nicht unterwohnten Balkonen oder Terrassen eingesetzt werden. Ferner kann das Produkt zur Verklebung von extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten und Mineralfaserdämmplatten verwendet werden.

Produktbeschreibung weber.tec Superflex 100 ist eine 2-komponentige Bitumendickbeschichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften • schnell regenfest • hochflexibel, rissüberbrückend • hoher Trockenrückstand, ca. 85 % • 1,2 mm Frischschichtdicke ergibt ca. 1 mm Trockenschicht • für Wand und Boden • für alle mineralischen Untergründe geeignet, keine Putzschicht auf Mauerwerk erforderlich • lösemittelfrei

Verarbeitung Grundierung: • weber.tec 901 ist 1:10 mit Wasser zu verdünnen • Porenbeton und sandende Untergründe sind mit weber.prim 801 zu grundieren. Mischen: • Grundmasse und Pulverkomponente (mengenmäßig aufeinander abgestimmt) sind mit dem Rührpaddel Nr. 4 zu einer homogenen, knotenfreien Masse anzumischen. Kratzspachtelung: • Zum Verschluss von Poren und Lunkern sowie offenen Stoßfugen bis 5 mm Breite ist eine vollflächige Kratzspachtelung mit der Dickbeschichtung durchzuführen. Die Kratzspachtelung darf durch den nachfolgenden Abdichtungsauftrag nicht beschädigt werden. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung der Dickbeschichtung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Bei den Lastfällen, aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser, wird nach dem 1. Auftrag weber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag in zwei Arbeitsgängen auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung der Abdichtungsschicht wird als Schutz-/ und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt und hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. Grundwasser erfolgt der Auftrag der Abdichtung auf der Sauberkeitsschicht.

Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung • zur Zwischenabdichtung unter Estrichen • für Wand und Boden

Produkteigenschaften • hochflexibel, rissüberbrückend • hoher Trockenrückstand, ca. 85 % • schnell regenfest

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Schichtdickenkelle, Glättekelle • Durchtrocknungszeit: ca. 3 Tage • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 12 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/nichtstauendem

min. 3,5 kg/m²

Sickerwasser : bei nicht drückendem Wasser :

min. 3,5 kg/m²

bei aufstauendem Sickerwasser :

min. 4,7 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

30 kg

18 Eimer

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.tec 933 weber.tec 901 Ehemaliger Produktname: Superflex 100

433


weber.tec Superflex D 24

Bautenschutz

Reaktivabdichtung

Hochflexible, schnell abbindende, bitumenfreie Dickbeschichtung auf Basis neuer Bindemitteltechnologie zur sicheren Bauwerksabdichtung Anwendungsgebiet Zur erdberührten Abdichtung von Kellern im Alt-und Neubau, Fundamenten. Zur nachträglichen Abdichtung auf vorhandenen anionischen Bitumenschichten. Für Abdichtungen unter Estrichen, als Zwischenabdichtung von Nassräumen, nicht unterwohnten Balkonen. Ferner zur Verklebung von extrudierten PolystyrolHartschaumplatten und Mineralfaserdämmplatten.

Produktbeschreibung weber.tec Superflex D 24 ist eine 2-komponentige, schnellabbindende, bitumenfreie Dickbeschichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • zur erdberührten Außenabdichtung • zur nachträglichen Außenabdichtung • besonders für Objekte die unter Zeitdruck stehen

Produkteigenschaften • schnellabbindend • schnell druckwasserdicht • witterungsunabhängige Durchtrocknung innerhalb 24 Stunden

Produktdetails • Auftragswerkzeug: Maurerquast, Glättekelle, Spritzmaschine • Durchtrocknungszeit: ca. 24 Std. • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 6 Monate lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit bei Bodenfeuchte/nichtstauendem Sickerwasser :

min. 3,5 kg/m²

bei nicht drückendem Wasser :

min. 3,5 kg/m²

bei aufstauendem Sickerwasser :

min. 4,5 kg/m²

bei drückendem Wasser (Eintauchtiefe< 3m) :

min. 4,5 kg/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

VPE / Palette

Kombigebinde

24 kg

18 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.prim 801 weber.tec 933 weber.san 951 S

434

weber Hartquarzmaterial

Ehemaliger Produktname: Superflex D 24

• hoch flexibel und rissüberbrückend, hoher Trockenrückstand > 90 % • 1,1 mm Frischschichtdicke ergibt ca. 1 mm Trockenschicht • Schutzplatten kleben bereits nach 4 Stunden möglich • witterungsunabhängige Durchtrocknung innerhalb 24 Stunden • schnell druckwasserdicht, 1bar nach 24 Stunden • für alle mineralischen Untergründe geeignet, keine Putzschicht auf Mauerwerk erforderlich, kennzeichnungsfrei • Flächen-, Sockel-, Horizontalabdichtung und Haftbrücke in Einem

Verarbeitung Grundierung: • weber.prim 801 unverdünnt bis 1 : 1 RT mit Wasser verdünnt. Nach Auftrocknung folgt die Kratzspachtelung, anschließend die Beschichtung. Mischvorgang: • Mischungsverhältnis: A + B Komponente 1 : 1 Gew.-Teile. Material knotenfrei anmischen. • Die Mischzeit beträgt ca. 2 bis 3 Minuten.  Mischgeräte: Leistungsfähige Bohrmaschine mit aufgesetztem Rührpaddel Nr. 3. Kratzspachtelung: • Zum Verschluss von Poren und Lunkern sowie offenen Stoßfugen bis 5 mm Breite ist eine vollflächige Kratzspachtelung mit der Dickbeschichtung 3:1 RT verschnitten mit weber. Hartquartz 0,1bis 0,3mm durchzuführen.  Die Kratzspachtelung darf durch den nachfolgenden Abdichtungsauftrag nicht beschädigt werden. Flächenabdichtung / Wand: • Die Verarbeitung der Dickbeschichtung erfolgt in mindestens 2 Aufträgen. Das Aufbringen der 2. Abdichtungsschicht sollte möglichst früh erfolgen, wenn die erste Auftragsschicht nicht mehr beschädigt wird. Bei den Lastfällen, aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser, wird nach dem 1. Auftrag weber.sys 981 (Glassseidengewebe Nr. 2) in die frische Abdichtungsschicht eingearbeitet. Flächenabdichtung / Boden: • Bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit erfolgt der Auftrag von weber.tec Superflex D 24 gleichmäßig und porenfrei in zwei Arbeitsgängen nach Trocknung des Voranstrichs auf der Bodenplatte. Nach Durchtrocknung wird als Schutz-/und Gleitschicht eine Polyethylenfolie 2-lagig verlegt, hierauf der schwimmende Estrich aufgebracht. • Bei Bodenabdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser bzw. Grundwasser erfolgt der Auftrag der Abdichtung auf der Sauberkeitsschicht, d.h. unterhalb der Bodenplatte.


weber.tec Superflex B 240/B 400

Bautenschutz

Fugenabdichtband

Fugenabdichtband für Bewegungs- und Gebäudetrennfugen in Kombination mit Weber Bitumendickbeschichtungen und Reaktivabdichtung Anwendungsgebiet Fugendichtband zur Abdichtung von Bewegungs- und Gebäudetrennfugen in Kombination mit Weber Bitumenabdichtung und Reaktivabdichtung überwiegend im erdberührten Bereich. Mit dem untereinander verschweißbaren Band können schwierige Anschlüsse, wie zB. Treppenstufen, abgedichtet werden. Weber.tec Superflex B 400 eignet sich zum Eingießen in Heißbitumen beim Übergang von Dickbeschichtung auf Bitumenbahnen, zB. bei erdüberdeckten Gebäuden.

Produktbeschreibung weber.tec Superflex B 240 / B 400 ist ein Abdichtband bestehend aus zwei Teilen: Dehnbereich aus Weich-PVC, Klebebereich aus seitlich eingeschweißtem Polyestervlies.

Produkteigenschaften • beidseitig vlieskaschiert • hohe Dehnwirkung • hoher Haftverbund zur Hauptabdichtung • wasserundurchlässig • beständig gegen UV-Belastung, Witterung, verdünnte Säuren und Laugen • UV-beständig • 240 mm und 400 mm breit

Verarbeitung • Das Abdichtband wird in der Abdichtebene in Kunststoff- oder Bitumenabdichtungen (z.B. weber.tec Superflex 10) eingebaut. • Die Abdichtung, Schichtdicke ca. 2 mm, beidseitig der Fuge ca. 20-30 cm vorlegen, anschließend das Abdichtband mit der breiten Vliesseite zur Wand frisch in frisch einlegen. Danach in entsprechender Schichtdicke überspachteln. • Bei größeren Bewegungen schlaufenförmige Ausbildung durchführen. Bei der Verklebung des Bandes darauf achten, dass die Zugzone von Kleber frei bleibt. • Bandstöße, Gehrungen und Anschlüsse (z.B. das Anbinden der Endstücke) werden durch thermisches Verschweißen der Bänder untereinander hergestellt. • Vor der Verschweißung die zu verschweißenden Bereiche der Abdichtbänder mit weber.sys 992 reinigen. • Das PVC wird mit dem Heißluftgerät für Abdichtbänder, Stufe 4 bis 5, entsprechend ca. 350°C bis 450°C miteinander verschweißt. • Bei Bauwerksabdichtungen, die waagerechte und senkrechte Fugenabdichtung erfordern, ist eine durchgehende Verlegung von der Bodenplatte zur Wandfläche sinnvoll, um unnötige Verbindungen zu vermeiden. Im Bereich der Bodenplatte wird die schmalere Vliesseite zum Unterbeton hin eingebettet, damit im Wandbereich die breitere Vliesseite zur Wand hin verlegt werden kann. • Die Verklebung im Bodenbreich erfolgt mit weber.xerm 848 nach Untergrundgrundierung mit weber.prim 807.

Anwendungsgebiet • Abdichtung von Gebäudetrennfugen im erdberührten Bereich • Abdichtung von Bewegungsfugen

Produkteigenschaften • beidseitig vlieskaschiert • hohe Dehnwirkung • wasserundurchlässig

Produktdetails • Farbe: grau • Lagerung: Bei vor UV-Einwirkung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,05 m/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Bemerkung

Rolle

30 Meter

B 400

Rolle

30 Meter

B 240

Rolle

6 Meter

B240

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex 10 / 100 weber.prim 807 weber.xerm 848 weber.tec Superflex D2 / D 24 Ehemaliger Produktname: Superflex B 240/B 400

435


weber Portalband

Bautenschutz

Portalband

Abdichten von Portalen im Sockelbereich - einfach und sicher Anwendungsgebiet Mit dem Portalband ist ein sehr einfaches und sicheres Abdichten von Portalen im Sockelbereich möglich. Das Band wird in Breiten von 30 cm oder 40 cm geliefert und kann nach entfetten der Oberflächen mit weber.tec Superflex 10 Dickbeschichtung; weber.tec Superflex 100 Dickbeschichtung; weber.tec Superflex D2 FlexDichtungsschlämme; weber.tec Superflex D 24 Flex-Dichtungsschlämme und auch mit weber.tec 922(Plasktikol UDM 2S) Dickbeschichtung mittig eingespachtelt werden.

Produktbeschreibung 3-lagige wasserdichte, rissüberbrückende Kunststofffolie

Produkteigenschaften

Anwendungsgebiet • einfaches und sicheres Abdichten • sauberes Anarbeiten an Portalelemente dank Selbstklebestreifen • in den Breiten 300 und 400 mm

Produkteigenschaften • überbrückt Aufstockelemente und thermische Trennungen • ist wasserdicht und rissüberbrückend

Produktdetails • Farbe: blau • Lagerung: Bei trockener, kühler, frostfreier Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca.. 1,05 lfm/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Rolle B 300

20 Meter

Rolle B 400

20 Meter

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex 10/100 weber.tec Superflex D2 weber.tec Superflex D 24

436

weber.tec 922

• Materialdicke: 0,4 mm • Gewicht: 178 g/m3 • Rollenlänge: 20 m • Sd-Wert: > 25 m • Temperaturbeständigkeit: 90 °C

Verarbeitung • Die Abdichtung, Schichtdicke ca. 2 mm, beidseitig der Fuge ca. 20-30 cm vorlegen, anschließend das Abdichtband mit der breiten Vliesseite zur Wand frisch in frisch einlegen. Danach in entsprechender Schichtdicke überspachteln. • Bei größeren Bewegungen schlaufenförmige Ausbildung durchführen. Bei der Verklebung des Bandes darauf achten, dass die Zugzone von Kleber frei bleibt. • Bandstöße, Gehrungen und Anschlüsse (z.B. das Anbinden der Endstücke) werden durch thermisches Verschweißen der Bänder untereinander hergestellt. • Bei Bauwerksabdichtungen, die waagerechte und senkrechte Fugenabdichtung erfordern, ist eine durchgehende Verlegung von der Bodenplatte zur Wandfläche sinnvoll, um unnötige Verbindungen zu vermeiden. Im Bereich der Bodenplatte wird die schmalere Vliesseite zum Unterbeton hin eingebettet, damit im Wandbereich die breitere Vliesseite zur Wand hin verlegt werden kann.


weber.tec Superflex B 240 E

Bautenschutz

Fugenabdichtband mit Endstück

Fugenabdichtband mit Endstück für Bewegungs- und Gebäudetrennfugen in Kombination mit Weber Bitumendickbeschichtungen und Reaktivabdichtung Anwendungsgebiet Fugendichtband zur Abdichtung von Bewegungs- und Gebäudetrennfugen in Kombination mit Weber Bitumenabdichtung und Reaktivabdichtung überwiegend im erdberührten Bereich, insbesondere bei Doppel- oder Reihenhäusern mit durchgehender Bodenplatte.

Produktbeschreibung weber.tec Superflex B 240 E ist ein Abdichtband bestehend aus zwei Teilen: Dehnbereich aus Weich-PVC, Klebebereich aus seitlich eingeschweißtem Polyestervlies.

Produkteigenschaften • beidseitig vlieskaschiert • hohe Dehnwirkung • hoher Haftverbund zur Hauptabdichtung • wasserundurchlässig • beständig gegen UV-Belastung, Witterung, verdünnte Säuren und Laugen • UV-beständig • mit Endstück • Länge: 6 m

Verarbeitung • Das Abdichtband wird in der Abdichtebene in Kunststoff- oder Bitumenabdichtungen (z.B. weber.tec Superflex 10) eingebaut. • Die Abdichtung, Schichtdicke ca. 2 mm, beidseitig der Fuge ca. 20-30 cm vorlegen, anschließend das Abdichtband mit der breiten Vliesseite zur Wand frisch in frisch einlegen. Danach in entsprechender Schichtdicke überspachteln. • Bei der Verklebung des Bandes darauf achten, dass die Zugzone von Kleber frei bleibt. • Bandstöße, Gehrungen und Anschlüsse (z.B. das Anbinden der Endstücke) werden durch thermisches Verschweißen der Bänder untereinander hergestellt. • Vor der Verschweißung die zu verschweißenden Bereiche der Abdichtbänder mit weber.sys 992 reinigen. • Das PVC wird mit dem Heißluftgerät für Abdichtbänder, Stufe 4 bis 5, entsprechend ca. 350°C bis 450°C miteinander verschweißt.

Anwendungsgebiet • Abdichtung von Gebäudetrennfugen im erdberührten Bereich • Abdichtung von Bewegungsfugen

Produkteigenschaften • beidseitig vlieskaschiert • mit Endstück • wasserundurchlässig

Produktdetails • Farbe: grau • Lagerung: Bei vor UV-Einwirkung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit In Abhängigkeit der Fugengröße und Detailpunkte :

ca. 1,05 m/m

Verpackungseinheiten Gebinde

Einheit

Rolle

6 Meter

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex 10/100 weber.prim 807 weber.xerm 848 weber.tec Superflex D 2/D 24 Ehemaliger Produktname: Superflex B 240 E

437


weber.sys 982

Bautenschutz

Dichtfolie

Dichtfolie zur Abdichtung von Aufstands- und Elementstoßfugen in Verbindung mit 2- komponentigen Bitumendickbeschichtungen und Reaktivabdichtung Anwendungsgebiet weber.sys 982 dient zur Abdichtung von Aufstandsfugen und Elementstoßfugen nach WU-Richtlinie bei der erdberührten Bauwerksabdichtung in Verbindung mit 2-komponentigen Bitumendickbeschichtungen und weber.tec Superflex D 24. Weiterhin zum passgenauen Zuschneiden von Dichtmanschetten, für z. B. das Eindichten von Bodeneinläufen (insbesondere Los-/Festflansch-Konstruktionen) in Kombination mit den Abdichtungssystemen weber.tec 827 S oder weber.tec Superflex D 2.

Produktbeschreibung weber.sys 982 ist eine Dichtfolie aus Butyl-Kautschuk-Kern, beidseitig vlieskaschiert.

Produkteigenschaften Anwendungsgebiet • zur Abdichtung von Arbeits- und Stoßfugen • zum Herstellen von Dichtmanschetten

Produkteigenschaften • elastisch • reißfest • beidseitig vlieskaschiert

Verarbeitung

Produktdetails • Lagerung: Bei vor UV-Einwirkung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material min. 2 Jahre lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,05 m²/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Abmessung

Einheit

Rolle

Breite: 0,3 m

50 Meter

Rolle

Breite: 1 m

50 Meter

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 24 weber.tec Superflex 10/100 weber.tec Superflex D 2

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• elastisch • beidseitig vlieskaschiert • wasserundurchlässig • sehr gute Haftung • Dicke: ca. 0,5 mm • Breite: 1m; 0,3m

weber.prim 801 weber.tec 827/827 S

Ehemaliger Produktname: Montaplast B

1. In Kombination mit Bitumendickbeschichtungen: • Nach Untergrundreinigung und Auftrocknung der Grundierung/Kratzspachtelung Übergangsbereiche der Stoßfugen ca. 50 cm breit mit z. B. weber.tec Superflex 10 in einer Schichtdicke von ca. 2 mm beschichten. Frisch in frisch, je nach Fugenbreite, 30 bzw. 50 cm breiten Streifen weber.sys 982 hohlraumfrei einbetten, anschließend mit ca. 3 mm Dickbeschichtung deckend überspachteln. • Bei der Ausbildung von  T-Stößen zuerst die horizontale Fuge ausbilden. Im Anschluß das vertikale Band mit der Dickbeschichtung auf dem horizontal verlaufenden Dichtband mit mindestens 10 cm Überlappung verkleben. Bandstöße, Gehrungen und Anschlüsse passend aus weber.sys 982 zuschneiden. 2. Verarbeitung bei der Ausbildung von Abdichtungen im Verbund mit Fliesen und Platten in Kombination mit dem Abdichtungssystem weber.tec 827 S: • Untergrundvorbereitung und Grundierung der umgebenden Bereiche mit weber. prim 807 (EurolanFK 28). Danach Abdichtung des Aufsatzstückes der Bodenabläufe und des umgebenden Estrichs mit weber.tec 827 S. Im Anschluss Dichtmanschette aus weber.sys 982 zuschneiden, mit weber.prim 807 tränken, in die frische Abdichtungsmasse legen und mit weber.tec 827 S überarbeiten. Losflansch im Anschluss fluchtgerecht einsetzen und anschrauben. • Anschließend erfolgt die Bodenabdichtung in diesem Bereich mit weber. tec 827 umlaufend bis auf den abgesandeten Flansch und wird frisch in frisch mit ofengetrocknetem Quarzsand abgestreut. In Kombination mit dem Abdichtungssystem weber.tec Superflex D 2: • Bodenablauf sowie umgebenden Estrich mit weber. prim 801 (Eurolan TG2) grundieren. • Abdichtung des Estrichs wie des Aufsatzstückes des Bodenablaufs mit weber.tec Superflex D 2. Im Anschluss frisch in frisch die passend zugeschnittene Dichtmanschette aus weber.sys 982 einlegen und vollflächig mit weber.tec Superflex D 2 überspachteln. Den Losflansch aufsetzen und anschrauben.


weber.sys 983

Bautenschutz

Dränmatte 1,25 m

1,25 m breite Schutz- und Dränmatte für erdberührte Bauteile, z. B. Kellerwände, sowie als Schutzschicht für Abdichtungsmassen Anwendungsgebiet weber.sys 983 dient als Schutz und Vertikaldränage erdberührter Bauteile beim Lastfall nicht drückendes Wasser, sowie als Schutzschicht für Abdichtungen gem. DIN 18195 bzw. Dickbeschichtungsrichtlinie.

Produktbeschreibung weber.sys 983 ist eine 3-schichtige Matte aus Vlies, Noppenbahn und druckverteilender Gleitfolie nach DIN 4095.

Produkteigenschaften • hohe Druckbeständigkeit • bahnenförmig • vlieskaschiert • beständig gegenüber im Erdreich üblicherweise vorkommende Aggressivstoffe • 3-schichtig • leichte Verlegung • große Abflußspende

Verarbeitung • Die Drän-Schutzmatte wird vor der Verarbeitung auf die erforderliche Länge zugeschnitten. Diese ist so zu bemessen, dass die Dränmatte den kompletten erdberührten, senkrechten Bereich und den Fundamentvorsprung abdeckt, zuzüglich mindestens ca. 10 cm. • Die Verlegung erfolgt so, dass die vlieskaschierte Seite zum Erdreich zeigt und die druckverteilende Folie die Abdichtung berührt. • Die Dränelemente müssen hierbei mind. 5 cm überlappen. Das Filtervlies hat einen ausreichenden Überstand, um auf die benachbarte Bahn aufgelegt zu werden. • Die Dränmatte wird zB. mit Hilfe des Klickprofils weber.sys 983A oberhalb der Abdichtung fixiert, und am unteren Ende fachgerecht an die Ringdränage angeschlossen. • Die vlieskaschierte Seite zeigt dabei zum Erdreich, die druckverteilende Folie liegt auf der Abdichtung.

Anwendungsgebiet • als Abdichtungsschutz • als Vertikaldränage

Produkteigenschaften • 3- schichtig • hohe Druckbeständigkeit • große Abflußspende

Produktdetails • Lagerung: Bei vor UV-Einwirkung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,05 m²/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Abmessung

Einheit

VPE / Palette

Rolle

Länge: 14 m; Breite: 1,25 m

17.5 m²

6 Stück

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2/D 24 weber.tec Superflex 10/100

Ehemaliger Produktname: Montapaneel DM

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weber.sys 984

Bautenschutz

Dränmatte 2 m

2 m breite Schutz- und Dränmatte für erdberührte Bauteile, z.B. Kellerwände, sowie als Abdichtungsschutz Anwendungsgebiet weber.sys 984 dient als Schutz und Vertikaldränage erdberührter Bauteile beim Lastfall nichtstauendes Sickerwasser, sowie als Schutzschicht für Abdichtungen gem. DIN 18195 bzw. Dickbeschichtungsrichtlinie.

Produktbeschreibung weber.sys 984 ist eine 3-schichtige Matte aus Vlies, Noppenbahn und druckverteilender Gleitfolie nach DIN 4095.

Produkteigenschaften • hohe Druckbeständigkeit • bahnenförmig • vlieskaschiert • leichte Verlegung • große Abflußspende • 3-schichtig • beständig gegenüber im Erdreich üblicherweise vorkommende Aggressivstoffe

Anwendungsgebiet • als Abdichtungsschutz • als Vertikaldränage

Produkteigenschaften

Verarbeitung

• 3- schichtig • hohe Druckbeständigkeit • große Abflußspende

Produktdetails • Lagerung: Bei vor UV-Einwirkung geschützter Lagerung im original verschlossenen Gebinde ist das Material lagerfähig.

Verbrauch / Ergiebigkeit ca. 1,05 m²/m²

Verpackungseinheiten Gebinde

Abmessung

Einheit

VPE / Palette

Rolle

Länge: 12,5 m;

25 m²

6 Stück

Breite: 2 m

SYSTEMPRODUKTE weber.tec Superflex D 2/D 24 weber.tec Superflex 10/100

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Ehemaliger Produktname: Montapaneel DM 2

• Die Bahn wird vorzugsweise horizontal um das Bauwerk verlegt. Die vlieskaschierte Seite zeigt dabei zum Erdreich, die druckverteilende Folie liegt auf der Abdichtung. • Die Drän-Schutzmatte wird vor der Verarbeitung auf die erforderliche Länge zugeschnitten. Diese ist so zu bemessen, dass die Dränmatte den kompletten erdberührten, senkrechten Bereich und den Fundamentvorsprung abdeckt, zuzüglich mindestens ca. 10 cm. • Im Stoßbereich muß das Filtervlies den benachbarten Noppenbereich um mind. 8 cm überlappen, Noppen dürfen nicht dop