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KON STR UK TIV IN STR UK TIV

GLATT ROT. NOTBREMSE, TAKTIK, KALKÜL, STRAFE

GELBROT. ENTWICKLUNG, REIZ, VERSUCH, ÜBERSCHWANG

N N N N N N N N

NORDSONNE — REFLEKTIERTE GEGENBEWEGUNG wenn in ist was out ist und out ist was in ist — ist in was out ist und out was in ist.

Das F-Prinzip steht nicht für Fußball. Sondern auch, und für ein architektonisches 3D-Spiel, bei dem das F aufgrund der zwei unterschiedlich langen Arme zu viert unbegrenzte Möglichkeiten erzeugt, den Raum neu zu gestalten. Also dient das Fußballfeld als Spielwiese dem F, um die ewige Variabilität und Kreativität einer reduziert abstrakten Form darzustellen. Es ist ein Prinzip. Und so gleicht es dem Prinzip, Fußball als Grammatik zur Thematisierung und Erörterung von Trendaspekten zu verwenden. Der Trend als Prinzip.

DAS F-PRINZIP® is an architectural 3D board game which encourages a playful examination of the letter F. This concept is based on a constellation of four equally formed F-shapes modelled on the walls of a rectangular room. The short lower bar of the F may serve as a partition. Purpose of the game is to explore the manifold, sheer endless possibilities of creating floor plans and three-dimensional constructions. As a connector between language, shape and function, DAS F-PRINZIP enhances spatial thinking. It compacts the idea of space into a recurring principle with numerous variants.

Die Vielzahl, Paare und die Einzelnen im Zusammenspiel als Prinzip. Denn Netzwerke und Interdisziplinarität filtern die Gesellschaft in eine F-Struktur. Die breite Masse schwimmt meist träge kratzend an der Oberfläche, steht für den oberen längsten Arm des F. Kleine spezialisierte Teams, kreative Paare m Sinne der Zusammenarbeit und sich ergänzende Duos befinden sich tiefgründiger, in der Mitte des Stamms, und sind der kleinere Arm der Gesellschaft. Auf dem Tiefgrund weilen die Virtuosen. Einzelne, Individuen, welche ihre instinktive Genialität im Verborgenen und für sich unter sich ausleben.

Nimmt man sich dieses stark abstrahierte und reduzierte Gesellschaftsmodell in Form des F und geerdet auf einem Fußballfeld und spielt sozusagen mit Nationen oder Vereinen und dreht und wendet und baut und verknüpft und überlappt, so scheint der Mensch in der Gesellschaft viele Möglichkeiten zu haben, seinen Standort zu ändern. Die Nähe einer neuen Nachbarschaft oder die neue statische Verantwortung fordern Flexibilität und Kreativität. Und doch bleiben die Vielen unter sich, die Partner bei sich und die Einzelnen für sich.

N P HÄ O ME N:G A L O K L IS I E G R UN

Thinking Outside The Box.

Außerhalb seiner gewohnten Techniken zu arbeiten macht Sinn. Aber nicht immer. Daher ist der effektivere Weg, sich auf sein Können zu berufen, aber hochkomplexe Themen außerhalb der üblichen Strategien zu bearbeiten. Inhalte auf bestehende konträre Systeme übertragen. Trend anhand von Fußball.

Das Spiel ist die Box, nicht der Mensch. Und dieser befindet sich nicht in einer, solange er Themen spielerisch auspackt und in fremden Boxen einmal kräftig durchschüttelt. Um der Box zusätzlich auf den Grund zu gehen, lassen sich das Thema oder die Box an sich zerlegen und Gedanken filetieren.

Hoch/Weit Oder Kurz/Knapp.

KAUSALITÄT. URSACHE UND WIRKUNG.

Ein langer Abschlag, eine schnelle Vorlage und ein präziser Fernschuss. Der Trend schlägt ein bevor die Gegenbewegung sich überhaupt rührt. Das Ziel ist urplötzlich erreicht, genauso schnell wie riskant, durch gewagte Pässe und schnörkellosen Angriff. Das kontrollierte Kurzpassspiel erlaubt Planung und gleichzeitig unendliche Varianten und eine Verkettung von kleinen Überraschungen. Kurz und knapp kommt leichter an, und ist doch leichter anfällig durch die Prägung vieler Teilnehmer.

VERSCHIEDENE QUELLEN ERZEUGEN GEMEINSAM EIN NEUES ERGEBNIS.

DURCH MENGUNG UND ÜBERLAGERUNG ENTSTEHT NEUER FREIRAUM, WEISSRAUM AUS FARBE, RAUM AUS GRENZEN.


inhalt

Bei einem ballorientierten Mannschaftsspiel drängt sich ein gesellschaftsbezogener Vergleich auf. vorwort 5

design—zeit 7

methode—kontrast 23

signal—ortung 37

prinzip—spiel 51

schwache signale 65

trend 77

plakate 81

stop 109


vorwort

Max Bill, Schönheit aus Funktion als Funktion Seit etwa hundert Jahren geht in mehreren sich ablösenden Wellen der Ruf durch die Welt: Wir sind verpflichtet, nütz-

liche, materialgerechte, sozial vertretbare Produkte herzustellen, mit Hilfe der besten uns zur Verfügung stehenden Mittel und unter sozial verantwortbaren Bedingungen. Es

ist also immer moralisches Verantwortungsbewußtsein, soziales Verständnis in diesen Forderungen enthalten. Dennoch wurde dieses fast zu jeder Zeit nicht zum Ausgangspunkt, sondern eher zur Begründung ausgesprochen künstlerischer Maßnahmen. Es zeigt sich beim näheren Betrachten, dass der primäre Anstoß kaum von seiten eines bewußten Verantwortungsgefühls gegenüber den Benutzern, sondern viel eher von einem Verantwortungsbewußtsein gegenüber der Form, also jeweils vom Willen zu einem neuen Formausdruck herkam.

Die Künstler und Verfechter neuer Ideen suchten also einen neuen Ausdruck, entsprechend den neuen und veränderten Verhältnissen, und begründeten diesen öfters nachträglich mit der Notwendigkeit sozialer Verantwortung.

Und so ist es geblieben bis auf den heutigen Tag, bis zu einem gewissen Grad auch in der Technik. Neue Formen, die als künstlerisch empfunden werden, entstehen nirgends aus einem reinen Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem späteren Benutzer, sondern aus einem universelleren Bedürfnis nach Formung. Dies

will natürlich nicht heißen, dass soziale Beweggründe bei der Gestaltung nicht berücksichtigt würden; aber es bedeutet, dass aus solchen Voraussetzungen heraus noch nichts geschaffen wird.

Eröffnungsrede zu der Ausstellung „die gute form“, 1949


design—zeit

Uns überzeugt die Weisheit der Vielen und uns faszinieren die Ideen der Einzelnen. Wir können und sollten rückwärts denken und aus Analysen starke Prognosen ziehen. Und wir können uns im unbewussten Gemeinschaftsgefühl der Gleichzeitigkeit frei treiben lassen.


design—zeit 8:9

Die Weisheit der Vielen und die Ideen der Einzelnen Design als instruktiv geführte Problemlösung gegenüber Design als konstruktiv sozialer und innovativer Impulsgeber. Oder Design als instruktiv konstruktiv kooperative Methode.

Die zwei großen Spielsysteme, instruktiv und konstruktiv, treten in Arbeitsprozessen getrennt oder gar gegeneinander an. Personifiziert man sie, ist das instruktive System ein Alleingang einzelner Spezialisten gegenüber dem Vielgang einer Gruppe, dem Wissen oder der Weisheit der Vielen. Beide Wege führen zum Ziel. Das Arbeiten mit und unter Vielen setzt sich in der Momentaufnahme und am Beispiel des Social Web durch. Der Austausch, das schnelle Re-Agieren in Gruppengefügen, der Ansporn zu antworten um Antworten zu bekommen, sind Funken die auf intensive Internetnutzer überspringen und sie zu Gemeinschaftsdenkern und Netzwerkern werden lassen. Sie sind Teil einer sich stetig verändernden Gemeinschaft, welche die technologischen Entwicklungen an uns anpasst, Verhaltensmuster immer wieder aufbricht und Gedankenspiele zur konstanten Weiterentwicklung verwendet. Die Bedürfnisse sind

hierbei so grundsätzlich gleich, dass der Ertrag von Veränderungen sich auf uns alle verteilt. Die

Technologien, bzw die Technik welche Menschen voneinander trennt, beeinträchtigen vordergründig unser Sozialgefüge, führen zu Abschottung und Distanz und beeinflussen damit aber unsere Verhalten und unser kreatives Potential grundlegend. Die Medialität spielt die kleinste Rolle, seit jeher ist das was wir daraus machen entscheidend. Wie wurde die Kreativität beeinflusst? Wie repräsentieren wir Gedanken, Bedürfnisse und unsere Begehren? Wir haben aufgehört die Medien, das Internet, selbst erste Technologien und Applikationen nur zu konsumieren, wir haben


angefangen sie zu produzieren. Wir teilen unsere Ideen im öffentlichvirtuellen Raum, verbreiten unsere Geheimnisse und entwickeln unsere eigenen Produkte, Unternehmen oder machen uns zu Marken. So entstehen Strömungen, deren Richtungen wir mitbestimmen, es entstehen Bekanntheitsgrade und Kettenreaktionen kleiner Innovationen. Wir werden zu Mikro-Berühmtheiten während Bekanntheiten sich mehr in unsere Richtung entwickeln. Unsere sozialen Kreise erweitern sich, aus der Privatsphäre wird eine „Umgebungs-Privatsphäre“, ein offener Vorgarten indem wir uns mit neuen „Freunden“ treffen bzw neue Freunde und Kontakte einordnen und managen. Ein rasanter Strudel, negativ auch Sog, welcher den konservativ betrachteten schöpferischen Akt so nicht mehr zur Geltung kommen lässt. Die Welten – digital, real, nützlich und sozial – kollidieren und erzeugen so neue kreative Momente aber auch bremsende, hemmende Trends. „Mein Chef ist bei Facebook“. Will man in dessen „Freundesliste“ auftauchen?!

Mein sozialer Graph ist gestört und somit mein Kreativpotential bzw meine Chancen unter den „neuen“ Umständen. Diese können morgen aber schon wieder ganz andere sein, und vielleicht den Umschwung erzeugen, den ich für das momentane Bauchgefühl gut gebrauchen kann. Denn alles was wir tun, streamen wir live. Unser Leben, und unsere Tode. Somit erfahren und erlernen, entwickeln und gestalten wir gemeinsam – teilnehmend oder mitbestimmend. Unsere Kommunikation und unsere Netzwerke funktionieren mühelos und unmittelbar, augenblicklich, bis parallel. Unsere Umgebung, unsere Natur, wir als Gestalt, driften zwischen Mikro-Sozial-Organismen und Verbänden, welche kleiner Nischen entsprechen, die sich alle untereinander beeinflussen und sich so innerhalb wie außerhalb konstant weiterent-


S UK TIV design—zeit 10:11

wickeln. Das Social Web gedeiht in dieser Form der Weiterentwicklung. Gleichheit und Fairness

spielen eine enorme Rolle für die freie Gestaltung von Inhalten und Themen. Die

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Währung einer freien demokratischen Form des Miteinanders sind die Connections untereinander und zu anderen Netzen, die nicht gespart sondern eingesetzt wird. Die Mikro-Menschenfreundlichkeit unterstützt jeden einzelnen, fördert das selbstverständliche Vertrauen in einen jeden stärker als in Unternehmen und somit das kreative Potential. Die Netzwerke sind die Filter, von

Menschen geschaffen und nach menschlichen Regeln. Die Suche unterstützt und

erzeugt Informationen, während die Netzwerke sich einem von den Menschen gestützten Web nähern und Kluften sozialer Verhältnisse überbrückt werden. So wird aus der Vielzahl

der Kreislauf, in den man einstreut und den man anzapft.


T UK TIV

IN STR Der Einblick, den wir uns gegenseitig gewähren, auf unsere Gedanken, Ideen, Wünsche und Ängste, Fragen und Diskussionen führt zu ständigen Innovationen.

Innovationen helfen den Menschen immer dann, wenn sie aus dem Gemeinschaftsprozess heraus entstanden sind. Sie sind Output der Kreativität. Sie sind die

Ergebnisse kommunizierender Menschen. Sie sind „Talking Heads“. Denn die Innovation an sich steht für etwas und spricht somit auch Nächste wieder an, oder regt sie an, wieder weiter zu entwickeln.


design—zeit 12:13

Rückwärts denken und aus Analyse wird Prognose Wenn aus der Vergangenheit gelernt wird, ist die Innovation von fortschrittlicher Natur. Weiterentwicklung entspricht Zwischenschritten. So lassen sich kommende Tendenzen mit dem Blick zurück erahnen oder ermitteln. Will man wissen wohin der Trend geht, muss man fragen woher er kommt. Doch was tun, wenn die Idee nicht ankommt?

Die Idee ist geboren und die Konzeptionsphase läuft auf hochtouren. Nun folgt die Prüfung des Potentials. Mit den gewohnten Mechanismen: der Hausfrauentest, die Echtzeitprüfung über Foren und Communities im Internet. Aus der spontanen Idee und geplanter Kreativität ist ein reibungslos kombinierter Prozess geworden. Der schöpferische Akt als routinierte Arbeit. „Der Hunger kommt beim Essen“, Karl Lagerfeld. Bevor die logische Umsetzung folgt, nun eben die Prüfung

des wirklichen Potentials der Idee.

Da die eingehende Beschäftigung mit einem Sachverhalt in der Regel der Schlüssel zu einer guten Idee ist, ist der prüfende der fast wichtigere Schritt: Wie kommt die Idee an?! Um Antworten zu bekommen, ist es also wieder der Dialog. Ergebnis: Unverständnis und Ablehnung. Die Idee ist tot, eine neue muss her. Der schöpferische Akt ist abruppt gestoppt, doch der Stopp ist oder sollte der direkte Neu-Start sein. Wut ist der erste Schlüssel und Antrieb. Wobei es sehr interessant ist, inwiefern die Idee verteidigt und umgewandelt wird oder werden kann. Löst man sich freiwillig von einer Idee, um sie „nur“ beiseite zu legen und den Varianten Spielfläche zu bieten, ist sie eher zu vergessen, als sie aufgeben zu müssen. Der Um-

kehrschub oder die Schubumkehr (?!) stiften zu neuer schöpferischer Kraft. Wie im Fußball die

Rote Karte eine in Unterzahl spielende Mannschaft mit dem „Jetzt erst recht!“-Bann belegt, kanalisiert der Tod der einen Idee die Energie, der neuen ein unschlagbares Potential zu verleihen. Muss erst eine Idee sterben um der folgenden als Grundlage zu dienen? Denn ganz verdrängen ist unheimlich schwer. Oder kommt es zu einer unbewussten Seelenwanderung


design窶配eit 14:15


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und der Entfaltung im neuen Geist? Eine Art des Recyclings etwas Angedachtem aber nie Veröffentlichtem. Denn die

Ideestrukturen ähneln sich und folgen geübten Parametern, Trendvorlagen und sind der eigene Stil, der auch Grund für eine spezielle Zusammenarbeit ist. Ist der schöpferische Akt auf das immer Neue angewiesen oder kann Kreativitätsrecycling auch strategisch eingesetzt werden? Das unterschiedliche Anwenden von Techniken und Talenten oder die Verknüpfung verschiedener, entspricht der Interdisziplinarität. Verschieden schlau gepolte Köpfe sitzen zusammen, verstehen sich und erschaffen Neues. Sobald das Ziel erreicht wurde, ist das neu Geschaffene der Ersatz für Vorangegangenes. Gut so. Aber zwingend notwendig? Wenn die Idee ohne aus-

reichendes Potential seelenwandert und am Leben bleibt, was geschieht mit der veralteten Gestaltung der Dinge? Es gibt

diejenigen, die sich auf die Erfahrung vergangener Tage berufen, diejenigen, die Vergangenes sogar einfach wieder neu auflegen und diejenigen, die im Heute eine Symbiose erzeugen. Veränderung und Fortschritt im Gleichschritt, aber trotzdem eigenständig, denn es sind unterschiedliche Entwicklungstypen. Jede Idee und jeder Akt führt zu einer Weiterentwicklung, ist Anstoß und Abschnitt, was hängen bleibt wird institutionalisiert und nimmt eine lehrende Funktion ein. Also findet konstant ein unbewusstes Recycling statt. Auf dem

Marktplatz wird getestet und gehandelt, die eine Idee

setzt sich durch, die nächste stirbt, die Starke wird abgelehnt, da sie in einem Akt der schöpferischen Überarbeitung viel mehr an Potential zulegt, die Historische zu werden.


design—zeit 18:19

Das unbewusste Gemeinschaftsgefühl der Gleichzeitigkeit

Es sind die ganz großen magischen Momente. Viele Millionen von Menschen sehen auf der Welt verteilt im genau gleichen Moment das genau Gleiche. Genauso stark ist die nationale Anziehung der 18- oder 20-Uhr-Nachrichten. Es betrifft alle. Zur gleichen Zeit. Und dieser Moment kann der Impuls sein. Bewegungen entstehen aus Momenten. Wenn man überall mitmischen kann und vorallem durch das Internet vieles umsonst bekommt, steigt

Zeitgleicher Anpfiff um: 14.45, 17.45, 19.45, 20.45, 22.45, 01.45, 02.45, 04.45, 07.45


der Wert des Realen. So kann man sich haufenweise Musik geschenkt runterladen, doch das Konzert kostet richtig viel. Warum? Weil die Fangemeinde durch kostenlose Downloads wächst und

in der Gemeinschaft das Gefühl beim Konzert die große Rolle spielt. Es ist rückwirkend das Eigeninteresse der Band, welches die Menschen wieder zusammenführt. Eigeninteresse als Lebensnerv unserer Gesellschaft.


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methode—kontrast

Die neue Grande Dame des Marketing ist das Crowdsourcing. Ein System welches Glatt Rot sieht, wenn es sich um Emotionen handelt die sich über Gelb nähern. Denn zu oft zählen erwartungsschwangere Umfrageergebnisse.


methode—kontrast 24:25

La Grande Dame de Marketing: Crowdsourcing

Es gibt täglich neue Möglichkeiten und Wege, Ideen zu liefern und Ideen zu sehen. Sich an Ideen zu beteiligen, oder Ideen zu bewerten. Eine Formel heißt Crowdsourcing. Von den einen

Schwarmauslagerung. Ist im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, welche diverse Aufgaben und Probleme löst, oder sich an Forschungsprojekten und Entwicklungsprozessen mit kleinem Fachwissen beteiligt.

als Demokratisierung der Kreativität und Ende der Expertenherrschaft gesehen, von den anderen nur unter dem Aspekt des Anzapfens und so als effiziente Unterstützung.

Crowdsourcing oder User Generated Content sind nicht mehr als innovative Begriffe, Zielgruppen in Schaffensprozesse zu involvieren. Die Schwäche der Menschen in den sozialen Bindungen zu nutzen, um sie in eine Stärke von Internet-Communities zu verwandeln, in denen jeder offen sagt wie er sich fühlt und laut denkt. Die Partizipation als Basisdemokratie. Denn die Korrelation zwischen Kreativität und Effizienz ist heute plausibler denn je. Beides ist äußerst wichtig. Der Beweis für die

Effizienz einer Idee ist ihre Kreativität, und der Beleg für ihre Kreativität ist ihre Wirksamkeit.

Doch wo landen wir, wenn eine Masse an Menschen so lange aufs Tor schießt, bis einer trifft? Was passiert mit dem Ausschuss?


methode—kontrast 26:27


Oder ist der Ausschuss der Vielen ein spannenderes Spielfeld als den Bestimmungen eines Delegierten-Ausschusses folgen zu mĂźssen? Der Profi zielt und trifft. Ein kurzer Moment mit groĂ&#x;er Wirkung. Kommt es zur Synergie zwischen Individualist und Gruppe von bereitwillig Lernenden und spontan Kreativen, ist der Grande Dame nichts entgegen zu setzen und das Marketing bleibt sogar auĂ&#x;en vor. Im Miteinander verschmelzen die effizienten Interessen.


methode—kontrast 28:29

Das System sagt: Glatt Rot. Die Emotion nähert sich über Gelb.

In Sekundenbruchteilen werden Entscheidungen getroffen. Doch bevor getroffen wird, wird abgewogen, außer es kommt zu einer Reaktionshandlung, eine plötzliche Ursache fordert eine umgehende Entscheidung. Ist jede Entscheidung Teil einer

Kettenreaktion oder Verkettung von Entscheidungen?

Glatt Rot: Notbremse, Taktik, Kalkül, Strafe. Gelb-Rot: Entwicklung, Reiz, Versuch, Überschwang.

Entweder das System gibt uns so viele Vorgaben, dass wir darin entscheiden dürfen, uns aber dabei nicht frei fühlen, oder die Emotion führt und verleitet uns zu Entscheidungen. Aber ist das ein Gefühl des freien Entscheidens? Ein Ausschlussverfahren. Nach mehreren kleinen Entscheidungen liegt die Konsequenz auf der Hand. Der Mensch besitzt sein kreatives Eigenleben, trifft seine eigenen freien Entscheidungen und findet sich doch immer wieder im Mainstream wieder, bis er sich, durch eine „freie“ Entscheidung


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zu etwas Anderem oder Neuen entschließt, sich aber folglich einem weiteren Mainstream anschließt. Die Frage ist, wann die Idee einer Sache bei uns ankommt. Wenn wir auf der Suche sind? Weil es uns empfohlen wird? Oder kommt es zu einem spontanen unangekündigten Moment?

Ereignisse von großer Bedeutung, seien sie noch so innovativ und neu, kündigen sich durch schwache Signale im Voraus an. Doch werden diese regelrecht gelesen

und interpretiert, oder verleiten uns unbemerkt sehr leicht in eine Richtung, treiben uns an und in die Enge, bis wir uns anschließen und mitmachen. Freiwillig oder auf nachdrückliche Empfehlung. Kann das kreative Moment bei der Ankunft eines Trends eine entscheidende Rolle spielen oder nicht? Oder sind wir im ersten Augenblick nur zu einer Adaption, einer Sammelkopie von vielen


methode—kontrast 32:33

Beispielen, im Stande? Wenn nur gering abzuschätzen ist wohin der Trend führt und kein Zeitdruck besteht, schnell aufspringen zu müssen, dann haben wir die Möglichkeit unsere Kreativität mit einzubringen. Doch haben wir die Muse dies zu tun? Wir können, auch im Kleinen, mitlenken und ergänzen oder gar beeinflussen und umschwenken, doch benötigen wir immer Vorlagen und Ansätze, Spielfelder, über die neue Verhaltensweisen übergestülpt oder ausprobiert werden. Wohin die Reise dann wirklich geht, wie lange die Idee am Leben bleibt und wann wer wieder abspringt, sich abkehrt, weil es jeder macht, spielt eine untergeordnete Rolle. Obwohl es auch eine Disziplin ist, im Spiel zu bleiben, Entscheidungen zu tragen, oder das Spiel am laufen zu halten und Entscheidungen zu fordern.


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Die Umfrageergebnisse sollten mit unseren Vorstellungen übereinstimmen

Die duale Kommunikation aus realem Treffen und Austausch und digitalem Netzwerken ist nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Doch es besteht ein großer Unterschied zwischen Jung und Alt, Privat und Beruflich. Denn die Wirtschaft lechzt nach virtuellen Märkten. Es wird vermarktet und getestet. Die vielen Leichen werden vom Keller im Netz abgelegt und nur wenige Innovationen finden ihr Ziel und auch wieder effiziente Echonanz.

Die parasoziale Interaktion. Ein äußerst besonderes soziales Verhalten, gekennzeichnet dadurch, dass ein Akteur – eine physische Person – mit fremden Individuen oder Gruppen interagiert, deren Hörbereitschaft, Antwortfähigkeit oder gar Existenz völlig dahinstehen, jedoch organisatorisch oder technisch fingiert werden können, oder die als Ansprechpartner einfach unterstellt werden.

Zu viel wird reingepumpt, die Blase wird schnell träge und am Ende stehen zu erwartende Ergebnisse, aber nicht die erwarteten. Geplante Erfolge sind Mangelware. Wie stellen wir uns einen Wald vor, in den wir etwas rufen, aber kein Echo kommt zurück? Wie würden wir uns verhalten, wenn wir blind umher rennen und keiner würde uns wahrnehmen? Wie würden wir uns verhalten, wenn alle blind sind und nur wir sehen, uns aber nicht mitteilen können? Sprachrohre gibt es

viele. Viele Freunde gibt es auch. Doch anonym bleiben eigentlich fast alle. Welchen Verlauf und welche Trendwenden die

Mitteilungsfreudigkeit bisher nimmt, wie folgt auf Papier und unidirektional:

Wenn Schüler, Studenten, allgemein Jugendliche sich und ihre Freunde in Szene setzen, über sich berichten oder sich über andere auf den neuesten Stand bringen, dann geschieht das über das Internet, hauptsächlich über Facebook. Eine aber sehr verallgemeinerte Art der Verknüpfung mit anderen, werden sie intimer oder „privater“ nutzen sie Skype oder gar das Telefon. Es ist das digitale Leben. Es ist ein vernetztes Leben. Doch

würde niemand seinen Freundeskreis als Netzwerk bezeichnen. Daher ändert sich dieser Zustand des Kennenlern-

ens, Austauschens und Verknüpfens auch schleichend von sozialen zu karriereorientierten „Netzen“ oder wird höchstens noch geteilt weiter geführt, mit dem Schwerpunkt auf „net-

WORKING“ und nicht in „SOCIAL“.

Ist der fließende Übergang aber eine Leistung oder ein soziales Armutszeugnis? Kreativität bedeutet doch viel mehr, als dort präsent zu sein, wo es von mir erwartet wird oder „wo man sich sehen lassen sollte“. Das Problem liegt in den Bedürfnissen


In den frühen Bildungsjahren verbinden sich die Spielereien unbemerkt mit sozialen Elementen. Darauf folgen Freundeskreise und Freund-

und Ausgangssituationen.

schaften, die es zu pflegen gilt. Die „Pflege“ ist mit wenig Aufwand zu erreichen, denn die Ziele sind ähnlich und beruhen auf Gemeinsamkeiten. Beginnt dann das Berufsleben, stülpt

sich das Netzwerken von einem „inward“ in ein „outward“ (nach Bruce Nussbaum, BusinessWeek und Professor an

der Parson’s Design At The Edge) unter unseren Verbindungen und Kontakten. So werden Internetplattformen zu wichtigen Treffpunkten. Aus der kleinen Welt der Urlaubsfotos machen sich die Berufstätigen auf, in immer größeren Radien, Geschäftsbeziehungen zu entwickeln und gemeinsam zu arbeiten. Der Beruf

ist die Motivation, Kontakte aufzubauen, zu halten und zu erweitern. Doch wohin führt die Kontakterei? Die Kri-

tik ist die immer träger werdende Masse der Vielzahl, alle sind immer aktuell informiert, doch die Anonymität nimmt wieder zu. Im kleinen Kreis wird schnell geholfen und zusam-

men gearbeitet. Es wird schnell und unkompliziert eine Idee weitergereicht, gestreut oder unter Gleichgesinnten zu einem Schneeballeffekt. Also schließt sich

ein weiterer Kreis, spätestens wenn die Karriere sich dem Ende zu neigt und SOCIAL sich langsam wieder gegen NETWORKING durchsetzt.

Die Übergangsphasen sind die „wunden Punkte“, an denen die Kreativität die größten Möglichkeiten hat, in die Mühlen einzugreifen und den Kreislauf zu beeinflussen. Er muss nicht geändert werden, doch er ist im positiven Sinn anfällig für Veränderung. Es sind die gleichen Plattformen und Gemeinschaften, die unterschiedlich, geschäftlich oder privat, genutzt werden und Speichertort für alte Kontakte sind. Der OUTWARD-Status wird wieder zu einem INWARD zurückgeschraubt. Da muss die Möglichkeit bestehen,

sich agierender und reagierender einzubringen, und nicht nur dokumentierend und kommentierend. So-

dass am Ende ein unerwartetes Ergebnis die größere Freude bereitet, weitergeleitet von einem Freund.


signal—ortung

Wenn in ist was out ist und out ist was in ist — ist in was out ist und out was in ist. Doch dient diese Paradessenz der Anregung oder Entspannung? Einfach gleich klüger sein und die Kausalität als logische Konsequenz sehen!


signal—ortung 38:39

N N N N N

Wenn in ist was out ist und out ist was in ist — ist in was out ist und out was in ist. Wenn ein Gegenpol der gleichen Quelle entspringt und so der Empfänger auch zu einem Sender wird, ist die Nordsonne Spiegel und Reflektion. Die eigentlich passive Südseite

spiegelt aktiv auf die immer passive Nordseite, welche sich in der Südseite wiedersieht. Jede Bewegung hat ihre Gegen-

Die Nordsonne als reflektierende Gegenbewegung.

bewegung, ruft Reaktionen auf und erzeugt Entscheidungen anderer. Polarisierend bedeutet für den Gegenpart, die konträre Entscheidung mitzutragen um ein Gegenüber oder ein Dagegen zu stellen. Was entwerfen wir selbst? Und wann stützen wir uns auf vorhandene Gegebenheiten um diese in der Umkehr widerzuspiegeln? Wenn wir erschöpft

sind und aus Neuem noch Unbekanntem schöpfen wollen. Wenn die unerwartete Sonne so

sehr blendet, dass das Ziel nicht sichtbar ist, der Weg aber eingeschlagen, besteht der Mut aus dem Vertrauen, umkehren zu können.


N N N N N N N


signal—ortung 40:41

SSSSSS


S S S S SS Die Umkehr einer Tatsache, eines Sachverhalts, oder eines Versuchs ist das Ziel und nie ein Fehler und ein Aufgeben, keine Niederlage, sondern eine Variante unter Vielen. Kreativ kreieren

oder kausal kreativ schöpfen. Sobald das Maß voll ist,

entsteht Antrieb. Die Identitäten werden im Antlitz des Spiegelbilds sichtbar und lassen sich durch reflektierte Gedanken und Ideen verändern. Es ist nicht die Anti-Haltung, die erschrickt oder wertet, sondern der instinktive Wille zur Weiterentwicklung, eine Lust auf Veränderung.


signal—ortung 42:43

Paradessenz des Kaffees: dient der Anregung und Entspannung „Paradessenz bedeutet, dass zwei sich scheinbar ausschließende Phänomene miteinander verschmelzen. Und genau das ist der Fall bei Trends; denn es geht bei ihnen, so zeigt die Erfahrung, nicht um eine Entwicklung in die eine oder andere Richtung, sondern meist um überraschende neue Qualitäten.“ Franz Liebl.

Wenn erwartet nicht-kompatible Dinge kombiniert unerwartete Ergebnisse erzeugen und Fortschritt und Innovation gepachtet haben, jubiliert die Welt. Die Welt die sich nicht kennt. Wer sich umschaut um kennenzulernen wird zum Multi-Kulti-Liebhaber, zum eisernen Verfechter offener Märkte oder zum Globalisierungsgegner, der die regionalen Traditionen gefährdet sieht. Für alle anderen gilt der neue Trend: Glokalisierung. Man

kann sein Spielfeld legen wo man will, Teil übergeordneter Systeme sein, aber trotzdem seine Kultur und Tradition preisen. Es ist kein Phänomen, welches an

denjenigen abprallt, die zuhause bleiben um dem Ärger zu entgehen. Es betrifft jeden, der vor die Tür tritt. Glokalisierung ist

die globale Ausweitung bei gleichzeitiger lokaler Spezialisierung. Globalisierung und Lokalisierung erzeugen den

Neologismus, wobei diese beiden Begriffe nicht als Gegensätze, sondern wenn sinnvoll verbunden, als einander ergänzende Prozesse zu verstehen sind, als Maßstabsebene von lokal-regionalglobal, oder micro-meso-macro Scale. Es ist die Verbindung und das Nebeneinander des vieldimensionalen Prozesses der Globalisierung und seinen lokalen oder regionalen Auswirkungen und Zusammenhängen. Alles was sich auf der Welt abspielt ist von lokal-regionaler und gleichzeitig von global-überregionaler Bedeutung. Der Prozess der Globalisierung wird im eigenen Leben und Alltag fassbar gemacht. Somit ist Glokalisierung die lokale Auswirkungs- und Erscheinungsebene der weltumspannenden Globalisierung. Aufgrund globaler und gleichzeitig lokaler Vernetzungen entstehen Netzwerke, die zum einen für die Bildung transnationaler Produktions- und Vermarktungsstrukturen verantwortlich sind und zum anderen für die Veränderung der jeweiligen Kulturen.


signal—ortung 44:45

P O L O L R

Kulturell gesehen, kann ein jeder Spieler, jedes Individuum, seine Identitäten und kulturellen Besonderheiten bewahren und eine Rückbesinnung darauf fordern. Es ist ein Makrotrend, welcher langfristige Triebkräfte beinhaltet, die Wirtschaft und Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte hinweg nachhaltig verändert haben und weiter verändern werden.


HÄ N ME N:G K A IS I E UN G


signal—ortung 46:47

Einfachheit [Simplicity] und die logische Konsequenz: Kausalität

Wir sind alle irgendwie kausal kreativ. Doch den einen Moment richtig wahrzunehmen und rekapitulieren zu können, fällt uns schwer. Die Idee, die Innovation, der

Trend haben ihren Ursprung im schöpferischen Akt, wobei der schöpferische Akt selbst

Ursache und Wirkung. Verschiedene Quellen erzeugen gemeinsam ein neues Ergebnis. Durch Mengung und Überlagerung entsteht neuer Freiraum, Weißraum aus Farbe, Raum aus Grenzen.

Ursprung sein kann. Oder er ist die genau richtige Kombination im genau richtigen Moment synergierender Parameter, verschiedener Quellen. Widmet man sich also kausaler Kreativität, ist das Zentrum dieses Aspekts der schöpferische Akt, wessen Bedingungen und Voraussetzungen jedoch zwischen unbekannt und unbeschreiblich zu orten sind. Der Akt des schöpferischen Denkens ist die Kreativität und entspricht so einem Prozess, wofür ein Mensch Talent haben kann, weiter noch eine Veranlagung

und so eine unscharf überdauernde Persönlichkeitseigenschaft.

Dem schöpferischen Akt liegen unterschiedlichste schöpferische Leistungen zugrunde die dann wiederrum als theoretische Ansätze zur Lösung von Problemen und praktischen Handlungen führen. Die Stärke kreativer Menschen liegt darin, die Lücke zwischen nicht sinnvoll miteinander verbundenen oder logisch aufeinander bezogenen Gegebenheiten durch Schaffung von Sinnbezügen mittels freier Assoziation mit bereits Bekanntem und spielerischerTheoriebildung auszufüllen.

Die spielerische Theorienbildung zur Entwicklung praktischer Dinge oder gedanklicherWeiterentwicklung ist die Phantasie.

Da die kreativen Denkprozesse weitgehend unbewusst ablaufen, lassen sich kreative Einfälle als Eingebung einer überpersönlichen Intelligenz oder Wesenheit bzw als ein mystisches Geführtwerden beschreiben. Im kreativen Schaffensprozess, im Moment des schöpferischen Aktes, tritt ein Bewusstseinszustand


signal—ortung 48:49


des Fließens auf, der nicht mit dem Ort oder einem perfekten Arbeitsplatz zusammen hängt. Dieser Zustand ist zugleich

konzentriert als auch dissoziativ und kann einerseits aus dem Innern des Menschen oder andererseits durch die Einflüsse der Umgebung oder aufgrund bestimmter Naturgesetze zustande kommen.

Kreativität ist laut Joy Paul Guilford jede neue, noch nicht da gewesene, von wenigen Menschen gedachte und effektive Methode, ein Problem zu lösen. Es ist das Miteinbeziehen von Faktoren wie Problemsensitivität, Ideenflüssigkeit, Flexibilität und Originalität. Demzufolge ist Kreativität die zeitnahe Lösung (anhand der Flexibilität) für ein Problem mit ungewöhnlichen, vorher nicht gedachten Mitteln (der daraus resultierenden Originalität) und mehreren Möglichkeiten der Problemlösung (das Fließen der Ideen, oder Ideenflüssigkeit), die für das Individuum vor der Problemlösung in irgendeiner Weise nicht denkbar ist (die Problemsensitivität). Listen – Learn – Addapt: Wenn wir ohne weitere kreative Persönlichkeitseigenschaften auf die Welt kommen, son-

dern allein unsere Instinkte einsetzen, heißt es zu lauschen, zu lernen und zu adaptieren um daraus zu entwickeln, gestalten und weiterzugeben. Aufgrund der Einfachheit und logischer Konsequenzen verstehen und gestalten.


prinzip—spiel

Das F-Prinzip abgeleitet und erleutert am Beispiel von Einzelnen, Paaren und Vielen. Thinking outside the box ist ein weiteres Prinzip, sogar schon ein alter Hut, doch steht das immer neue Spiel im Mittelpunkt, ob h o c h und w e i t oder krz und knpp.


prinzip—spiel 52:53

Das F-Prinzip am Beispiel von Einzelnen, Paaren und Vielen Das F-Prinzip steht nicht für Fußball. Sondern auch – und für ein architektonisches 3D-Spiel,

DAS F-PRINZIP is an architectural 3D board game which encourages a playful examination of the letter F. This concept is based on a constellation of four equally formed F-shapes modelled on the walls of a rectangular room. The short lower bar of the F may serve as a partition. Purpose of the game is to explore the manifold, sheer endless possibilities of creating floor plans and three-dimensional constructions. As a connector between language, shape and function, DAS F-PRINZIP enhances spatial thinking. It compacts the idea of space into a recurring principle with numerous variants.

bei dem das F aufgrund der zwei unterschiedlich langen Arme zu viert unbegrenzte Möglichkeiten erzeugt, den Raum neu zu gestalten.

Also dient das Fußballfeld als Spielwiese dem F,

um die ewige Variabilität und Kreativität einer reduziert abstrakten Form darzustellen. Es ist ein Prinzip. Und so gleicht es dem Prinzip, Fußball als Grammatik zur Thematisierung und Erörterung von Trendaspekten zu verwenden. Der

Trend als Prinzip. Die Vielzahl, die Paare und die Einzelnen im Zusammenspiel als Prinzip.

Denn Netzwerke und Interdisziplinarität filtern die Gesellschaft in eine F-Struktur. Die breite Masse schwimmt meist träge kratzend an der Oberfläche, steht für den oberen längsten Arm des F. Kleine spezialisierte Teams, kreative Paare im Sinne der Zusammenarbeit und sich ergänzende Duos befinden sich tiefgründiger, in der Mitte des Stamms, und sind der kleinere Arm der Gesellschaft. Auf

dem Tiefgrund weilen die Virtuosen.

Einzelne, Individuen, welche ihre instinktive Genialität im Verborgenen und für sich unter sich ausleben. Nimmt man sich dieses stark abstrahierte und reduzierte Gesellschaftsmodell in

Form des F und geerdet auf einem Fußballfeld, und spielt sozusagen mit Na-

tionen oder Vereinen und dreht und wendet und baut und verknüpft und überlappt, so scheint der Mensch in der Gesellschaft viele Möglichkeiten zu haben, seinen Standort zu ändern. Die Nähe einer neuen Nachbarschaft


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oder die neue statische Verantwortung fordern Flexibilität und Kreativität. Und doch bleiben die Vielen unter sich, die Partner bei sich und die Einzelnen für sich.

Es sind die Einzelnen welche stark im Feld der Kreativität sind, die Masse oder Vielzahl ist extrem stark in der Auswahl von Ideen. Die Gemeinschaften

und Teams können die Bewertung von dezentral verstreutem Wissen koordinieren und nutzbar machen, doch die Individuen erzeugen die unerwartete Idee. Eine oder mehrere Regelungsfiguren sondieren, strukturieren und fördern die Ideenfindung anhand soziodynamischer Prozesse und selbst der kleine Entwickler tritt lieber mit einem geistig Verbündeten auf, als allein und so ohne die Möglichkeit auf Absprachen verweisen zu können. Kein Kreativer ist eine Insel. Kreativer und Kontakter bilden in der Gestaltung meißt ein durchsetzungskräftiges Duo. Zwei Stricke, die einen Knoten bilden, der die kleinste Einheit eines Netzes darstellt. Selbst in der biblischen Schöpfungsgeschichte wird die Kraft der Gruppe gepriesen und Jesus schickt immer zwei Jünger gemeinsam auf ihre Pilgerfahrten. Doch es gilt zwischen der Kreativität als

Gestaltungsaspekt und der Kreativität in der Kunst zu unterscheiden. Hier

steht das schöpferische dem künstlerischen Schaffen gegenüber. Der künstlerische Akt ist ein den Menschen ganzheitlich vereinnehmender, da sich Künstler und Werk in einem Zwiegespräch befinden und das Werk anschließend für sich steht und spricht. Die

kreative Idee will entgegen der Kunst eine Aufmerksamkeit, welche dem Austausch entspringt und anregt.

Nach Platon: „Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken.“ Neue Gedanken brauchen ihre Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit gewinnen und


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gleichzeitig dem Betrachter, dem Kunden oder Verbraucher „aufs Maul“ schauen, wie und wo und warum er damit umgeht. Daher lässt sich genau aus dem Verbraucher auch die kreative Idee von morgen gewinnen. Im Appell den Auslöser für kreatives

Schaffen verstecken.

Um beim Schöpferischen zu bleiben: nützlich sind die verschiedenen Gemeinschaften, die sich ergänzen, überlappen und ausspielen. Sind wir hier nur Mitläufer, rangieren wir dort auf einem maßgebenden Platz. Es ist das Gleichgewicht

zwischen Koexistenz und Eigeninteresse, Profit aus Gemeinschaften zu ziehen und aber auch erst dann zufrieden zu sein, wenn der eigene Beitrag stimmt.

Die soziale Komplexität ist hierbei der Entwickler von Intelligenz und Kreativität. Und vom hohen Ross steigt die Moral und die explizite Lehre über den Wert der Gemeinschaft um „richtig“ und „falsch“ untereinander und als Ausgangspunkt im Schöpfen zu definieren. Auswahl und Erörterungskriterien werden dann auch wieder durch hirarchische Strukturen um Konfliktherde geschifft, oder bestimmten Personen wird erlaubt, Erste unter Gleichen zu sein und eine höhere Autorität zu haben, die sich mit Fairness Problemen annimmt. Um Fähigkeiten und kreatives Denken zu erlernen, ist der allgemeine Anreiz des kulturellen Lernens nicht eine zu erwartende Belohnung, sondern der Wunsch dazuzugehören. Ein nach Frans de Waal „beobachtendes Lernen auf Basis von Verbundenheit und Identifikation“. Durch Konformismus und Nachahmung – „Gruppendruck“ und „Vorbildfunktionen“ – profitieren Individuen vom Wissen und Verhalten anderer. Gefühle wecken Gefühle im Individuum: betrachten wir Gesichtszüge von Menschen auf Fotografien, kopieren wir unwillkürlich diesen Ausdruck. Also führt schon die Stimmung auf Vorlagen und Rechercheergebnissen zu einer spezifischen Ausgangslage des schöpferischen Akts, einer kreativen Situation. Die erweiterte Ausgangslage sind Nebenfaktoren und Nebenschauplätze. Nicht nur die Idee, das Werk oder Produkt an sich wird geschaffen, sondern soll es auch gefallen, inspirieren, provozieren. Men-

schliche Kreativität geht über die Freude am Machen und den Genuss visueller Effekte hinaus und strebt danach, andere zu bewegen und etwas Bleibendes


zu erschaffen. Doch ohne die Befriedigung

aus einzelnen Arbeitsschritten wie der Tätigkeit selbst und ihrem unmittelbaren Resultat, würde nie ein sich immer weiter entwickelndes Niveau erreicht. Die Idee des Einzel-

nen will die Aufmerksamkeit der Vielen.

Vom schöpferischen Akt zur spielerischen Verbreitung benötigt es die Wechselwirkungen

aus stillem Kämmerchen und offener Diskussion um den Schritt vom Alias eines Aspekts zum Auslöser einer Bewegung zu werden. Doch lehrt uns die

„Mainstream Adoption Curve“ von David Armano, dass es vorbei ist, sobald eine Bewegung unter einer Bezeichnung zu definieren ist oder in den Medien einen Namen hat oder zu guter letzt die eigentlich so rückständige Mutter mitmischt. Wenn Totgesagte länger leben, sind es die ökonomischen Ströme, welche den Aufmerksamkeitsströmen folgen, Märkte überschwemmen und so zeitgleich Platz und Raum für die neuen kommenden schaffen. Ein Kreativitätskreislauf mit einer der Masse entsprechend trägen Entwicklung, sodass jeder Zeit Zwischen- oder Weiterentwicklungen für Stimmung sorgen, und den großen Quantensprüngen den Druck nehmen.


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Thinking Outside The Box – alter Hut, neues Spiel

Außerhalb seiner gewohnten Techniken zu arbeiten macht Sinn. Aber nicht immer. Daher ist der effektivere Weg, sich auf sein Können zu berufen, aber hochkomplexe Themen außerhalb der üblichen Strategien zu bearbeiten. Inhalte auf bestehende konträre Systeme übertragen. BSP: Trend anhand von Fußball.

Alle machen immer alles anders. Oder gehen mal von einer ganz anderen Seite an die neue Aufgabe. Oder sie gehen ganz bewusst den falschen Weg um sich selbst neu zu finden. Na, ist doch gut.


Das Spiel ist die Box, nicht der Mensch. Und dieser befindet sich nicht in einer, solange er Themen spielerisch auspackt und in fremden Boxen einmal kr채ftig durchsch체ttelt. Um der Box zus채tzlich auf den Grund zu gehen, lassen sich das Thema oder die Box an sich zerlegen und Gedanken filetieren.


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H o c h und w e i t oder krz und knpp Es sind absolute Gegensätze, doch trotzdem entsprechen beide einer Reduktion auf das Wesentliche. Am Ziel ankommen. Nur die Strategie ist eine andere. Schnell gegen sicher.

Ein langer Abschlag, eine schnelle Vorlage und ein präziser Fernschuss. Der Trend schlägt ein bevor die Gegenbewegung sich überhaupt rührt. Das Ziel ist urplötzlich erreicht, genauso schnell wie riskant, durch gewagte Pässe und schnörkellosen Angriff. Das kontrollierte Kurzpassspiel erlaubt Planung und gleichzeitig unendliche Varianten und eine Verkettung von kleinen Überraschungen. Kurz und knapp kommt leichter an, und ist doch leichter anfällig durch die Prägung vieler Teilnehmer. Die Analyse im Nachhinein kann werten, muss aber auch warten, wie und woher der Trend seine Tempoänderungen nimmt.


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schwache signale

Ein Aspekt zum durchbl채ttern:


schwache signale 66:67

Individuelle Anziehung bei netzwerkgesteuertem Offensivspiel über 90 Minuten Der Fokus liegt auf der Ausrichtung und Spielführung. Entscheidend ist die Mengung und Überlagerung, um Zentren und Schnittstellen zu identifizieren. Doch was passiert auf den Nebenschauplätzen? Welche Signale können die Interessanteren sein, wenn sich der Mainstream durch das große Ganze ablenkt? Bitte blättern!


schwache signale 68:69

Focus Group


schwache signale 70:71

Ball und Laufwege haben zwei Hauptschnittpunkte bzw Zentren


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Pool for Futureresearch


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Falsche Signale oder zuf채llige Quellen durch sich 체berlappende Laufwege ohne konkreten Zug zum Tor


trend

F r

e

t i g .


trend 78:79

Unschärfe visuell entrümpeln

erörtern. Schnittstellen Faktoren gegen Phänomene

sen.

und der Extrapolation freien Lauf las-

Mein Opa gab mir den Rat: setz dich Sonntags auf dein Fahrrad und schau dir all die Parkplätze im Silicon Valley an. Dort wo viele Autos stehen, wird rund um die Uhr gearbeitet. Von denen solltest du Wertpapiere kaufen. beim Golfen.

mit einem guten Handicap

nicht mehr als die Überwindung des Naturzustandes.

das Dopamin entscheidend ist

immer dann die Seele baumeln lassen.

können wir

Doch die Überlappung ergibt durch das Kennenlernen die ergiebigere Klarheit.


ist im Grunde der Identifikator der alleinige Interessenvertreter.

Anstatt ausschließlich schwarz-weiß zu denken!

Form.

die gute Idee bzw ihre gute

Trend nach Maß.


plakate

Zur Schau gestellt.


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methode—kontrast


GLATT ROT. NOTBREMSE, TAKTIK, KALKÜL, STRAFE

GELBROT. ENTWICKLUNG, REIZ, VERSUCH, ÜBERSCHWANG


methode—kontrast


signal—ortung


N N N N N N N N

NORDSONNE — REFLEKTIERTE GEGENBEWEGUNG wenn in ist was out ist und out ist was in ist — ist in was out ist und out was in ist.


signal—ortung


N P HÄ O ME N:G A L O K L IS I E G R UN


signal—ortung


KAUSALITÄT. URSACHE UND WIRKUNG.

VERSCHIEDENE QUELLEN ERZEUGEN GEMEINSAM EIN NEUES ERGEBNIS.

DURCH MENGUNG UND ÜBERLAGERUNG ENTSTEHT NEUER FREIRAUM, WEISSRAUM AUS FARBE, RAUM AUS GRENZEN.


prinzip—spiel


Das F-Prinzip steht nicht für Fußball. Sondern auch, und für ein architektonisches 3D-Spiel, bei dem das F aufgrund der zwei unterschiedlich langen Arme zu viert unbegrenzte Möglichkeiten erzeugt, den Raum neu zu gestalten. Also dient das Fußballfeld als Spielwiese dem F, um die ewige Variabilität und Kreativität einer reduziert abstrakten Form darzustellen. Es ist ein Prinzip. Und so gleicht es dem Prinzip, Fußball als Grammatik zur Thematisierung und Erörterung von Trendaspekten zu verwenden. Der Trend als Prinzip.

DAS F-PRINZIP® is an architectural 3D board game which encourages a playful examination of the letter F. This concept is based on a constellation of four equally formed F-shapes modelled on the walls of a rectangular room. The short lower bar of the F may serve as a partition. Purpose of the game is to explore the manifold, sheer endless possibilities of creating floor plans and three-dimensional constructions. As a connector between language, shape and function, DAS F-PRINZIP enhances spatial thinking. It compacts the idea of space into a recurring principle with numerous variants.

Die Vielzahl, Paare und die Einzelnen im Zusammenspiel als Prinzip. Denn Netzwerke und Interdisziplinarität filtern die Gesellschaft in eine F-Struktur. Die breite Masse schwimmt meist träge kratzend an der Oberfläche, steht für den oberen längsten Arm des F. Kleine spezialisierte Teams, kreative Paare m Sinne der Zusammenarbeit und sich ergänzende Duos befinden sich tiefgründiger, in der Mitte des Stamms, und sind der kleinere Arm der Gesellschaft. Auf dem Tiefgrund weilen die Virtuosen. Einzelne, Individuen, welche ihre instinktive Genialität im Verborgenen und für sich unter sich ausleben.

Nimmt man sich dieses stark abstrahierte und reduzierte Gesellschaftsmodell in Form des F und geerdet auf einem Fußballfeld und spielt sozusagen mit Nationen oder Vereinen und dreht und wendet und baut und verknüpft und überlappt, so scheint der Mensch in der Gesellschaft viele Möglichkeiten zu haben, seinen Standort zu ändern. Die Nähe einer neuen Nachbarschaft oder die neue statische Verantwortung fordern Flexibilität und Kreativität. Und doch bleiben die Vielen unter sich, die Partner bei sich und die Einzelnen für sich.


prinzip—spiel


Thinking Outside The Box.

Außerhalb seiner gewohnten Techniken zu arbeiten macht Sinn. Aber nicht immer. Daher ist der effektivere Weg, sich auf sein Können zu berufen, aber hochkomplexe Themen außerhalb der üblichen Strategien zu bearbeiten. Inhalte auf bestehende konträre Systeme übertragen. Trend anhand von Fußball.

Das Spiel ist die Box, nicht der Mensch. Und dieser befindet sich nicht in einer, solange er Themen spielerisch auspackt und in fremden Boxen einmal kräftig durchschüttelt. Um der Box zusätzlich auf den Grund zu gehen, lassen sich das Thema oder die Box an sich zerlegen und Gedanken filetieren.


prinzip—spiel


Hoch/Weit Oder Kurz/Knapp.

Ein langer Abschlag, eine schnelle Vorlage und ein präziser Fernschuss. Der Trend schlägt ein bevor die Gegenbewegung sich überhaupt rührt. Das Ziel ist urplötzlich erreicht, genauso schnell wie riskant, durch gewagte Pässe und schnörkellosen Angriff. Das kontrollierte Kurzpassspiel erlaubt Planung und gleichzeitig unendliche Varianten und eine Verkettung von kleinen Überraschungen. Kurz und knapp kommt leichter an, und ist doch leichter anfällig durch die Prägung vieler Teilnehmer.


SIGNALE

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TRENDS


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T R E N D i p l o m  

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