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EUR 2,– 30. Jahrgang, Nr. 2/2013

RADLOBBY ÖSTERREICHS MAGAZIN FÜR ALLE RADFAHRER/INNEN KÄRNTEN P.b.b. Verlagspostamt 1040 Wien - Zlgnr.: 02Z033821M

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STEIERMARK

Die größte Fahrradkonferenz der Welt: Velo-city 2013 in Wien

Wiener Radwoche: Picknick, RadArena, Bike-Polo-Turnier... E n g l i s h - l a n g u ag e i n f o r m at i o n a b o u t V e lo - c i t y 2 0 1 3 o n pag e s 1 2 to 1 7

Bild: Peter Provaznik

Generelles Tempo 30 in Ortsgebieten!


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Radfahren - Reisen mit Zukunft! 4 1 9 1 2 4 1 2 9 1 5 1 4 1 8 1 4 5 9 9 4 5 6 2 5 1 4 2 3

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und viele mehr

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06.06.2013 09.06.2013 15.06.2013 16.06.2013 22.06.2013 27.06.2013 30.06.2013 06.07.2013 06.07.2013 14.07.2013 17.07.2013 21.07.2013 25.07.2013 28.07.2013 03.08.2013 04.08.2013 15.08.2013 21.08.2013 24.08.2013 07.09.2013 12.09.2013 18.09.2013 24.09.2013 05.10.2013 09.10.2013 13.10.2013 17.10.2013 19.10.2013 01.11.2013

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Wir bringen dich zu den schönsten Radterrains in der näheren und weiteren Umgebung. Alle Touren werden in zwei Leistungsklassen, vom Freizeit- und Genussradler bis hin zum Sport- und Aktivradler geführt. Auch für MTB Freunde bieten wir ein vielfältiges Angebot.


3 DRAHTESEL 02/2013

VOR-SCHAU

Neue Medien unkreativ zu machen. Er hasst Fernsehen und liest ausschließlich Zeitung, vor allem jene ohne Bilder.

neue Ideen entwickeln Neue Medien können Inhalte schneller, lau­ ter, größer und bunter wiedergeben. Das kann uns mehr Vergnügen bereiten, aber es bläht auch jeden Schwachsinn und all das Grauen­ hafte gigantisch auf und macht es zusehends schwerer, klare Gedanken zu fassen. Zu viel Müll für Augen und Ohren. Es fehlt Ruhe und Zeit, alte Fehler zu erkennen und neue Ideen zu entwickeln.

trägheit und Vergessen

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Massenmedien töten ihre Inhalte selbst. Jede Sensation, jeder Skandal, jeder Thrill lebt nur bis zum nächsten Medien-Ereig­ nis. Ein mächtiger Strom des Vergessens. Lethe nannten ihn die Griechen, den Fluss, dessen Wasser alle Erinnerung tilgt. Lethargie: das Wörterbuch beschreibt sie mit Trägheit, Gleichgül­ tigkeit.

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ein, den DRAHT­ ESEL gibt es nicht in einer für das Wisch­ telefon (=Smartphone) optimierten Form. Wozu auch, werden sich viele Leser fragen, die ihre liebgewonnene Radlzeitung in aller Ruhe stromfrei und ohne Zusatzgeräte konsumieren wollen. Elektronischen Medien schreiben ja nicht wenige ein hohes Verblödungs­ potential zu, seien es nun billige Trash-Stories im TV oder das Internet mit nervenden Online-Spielen oder dem geschwätzigen Facebook. Egal, welche Displays die User dabei fixiert anstarren – Zeitvernichtung unter Ausschaltung einer bewussten Lebensweise lauert hinter den kleinen und großen Bildschirmen.

Fernsehen Von Anfang an schrieb man diese un­ sägliche Eigenschaft dem – nach wie vor – dominanten Bildschirm-Me­ dium, dem Fernsehen zu. Selbst der

eeDie Frage ist nicht, ob es den DRAHT­ESEL auch für Smart­­phone oder ­Tablet geben wird, sondern wann.

Medien-Hype

vielleicht wichtigste Bildungsjournalist deutscher Zunge, Gert Scobel von 3sat, meint, dass Fernsehen dumm, krank und aggressiv mache. Doch er sagt es im Fernsehen. Am Medium selbst kann es also nicht liegen, sondern am Ge­ brauch desselben.

Möglichkeiten, Gefahren In jedem neuen Verbreitungsmedi­ um stecken neue Möglichkeiten und neue Gefahren. Georg Christoph Lichtenberg bemerkte vor rund 250 Jahren, dass die sprachliche Qualität der Briefe abnimmt, je schneller sie transportiert werden. Bert Brecht schrieb vor acht Jahrzehnten über das Radio, dass die neuen Antennen die alten Dummheiten verbreiten; die Weisheit würde aber von Mund zu Mund weitergegeben werden. Der Fotograf der weltbekannten Benetton-Plakate, Oliviero Toscani, sieht in den neuen Medien einzig die Fähigkeit, die Menschen faul und

Ein Medien-Hy­ pe bleibt ohne eine große Idee ein großartiges Nichts. Ein einziges Buch hat die Welt für tau­ sende Jahre verändert: die Bibel. Nur getrocknete Buchstaben auf Papier. Nur abstrakte, geschriebene Sprache. Aber eine großartige Idee. In kommunistischen Systemen wurden winzige Schwarzdrucke verbotener Literatur buchstäblich unter der Hand weitergegeben. Viktor Frankl überlebte das KZ, indem er die Grundidee seiner Sinn-Therapie mit Bleistift auf Zettelchen kritzelte. Die arabische Revolution aber wurde von hunderttausenden Inter­ net-Usern via Facebook und Twitter angefacht. Der nachhaltige Erfolg steht noch aus. Wir können uns dem Neuen nicht entziehen. Das Neue zieht uns an, und schon sind wir Follower. Allein deshalb, weil wir nicht zu den abseits stehenden Losern gehören wollen. Das Wählscheiben-Telefon ist aus­ gestorben; (fast) kein Haushalt ohne Fernsehen; es wird so lange über Facebook gelästert, bis man selbst dabei ist. Und den DRAHTESEL wird es irgendwann auch fürs Wischtelefon geben. Ich wette drauf.

Text: Reinhold Seitl


4 INHALT

DRAHTESEL 02/2013

40 Seiten dichte Radfahr-Information aus vielen Themenbereichen

Drahtesel Inhalt ARGUS 5 24 29 38 40

ARGUS intern Radlobby Österreich, Generalversammlung

ARGUS-Shop

Fahrräder und neue Produkte in unserem Shop

Partnerbetriebe

Betriebe mit Vorteilen für ARGUS-Mitglieder

Fördernde Mitglieder

Unterstützung unserer verkehrspolitischen Arbeit

Serviceleistungen

Abo, Versicherungspaket, Beratungsservice

Verkehrspolitik

7

8 12 13 14 15 16 17

Radlobby Österreich Tempo 30, Niederösterreich, Kärnten

Radwoche Wien

Events in der Stadt und in der RadArena

Velo-city 2013

Die weltgrößte Fahrradkonferenz in Wien

Velo-city 2013

Cycling Visionaries Awards

Velo-city 2013

Die „Radlobby Österreich“-Story

Velo-city 2013

Aktive und Kreative aus Österreich

Velo-city 2013

Wiener Diagonale, Mobility-Workshop

Velo-city 2013

ARGUS: seit 34 Jahren für den Radverkehr aktiv

Unterwegs

33

Bed+Bike Qualitätssiegel jetzt auch in Österreich

Vermischtes

9

18 34

Bike-Polo Internationales Turnier in Wien am Rathausplatz

Fahrrad-Picknick

22

22 23

Rad-Tramperzug, KinderRadSpaß Steiermark

35 3

6 10 20 31 39

Hauptversammlung (NÖ), Radlbörsen

Tirol

Suwon: 30 Tage Kfz-frei

26

28 30

ARGUS-Die Radlobby ist Mitglied der Radlobby Österreich. Der Drahtesel versteht sich auch als Medium aller Vereine der Radlobby Österreich.

VOR-Schau Niemand kann sich neuen Medien entziehen

Forum

Leser/innen schreiben über Radfahr-Anliegen

Rad & Recht

Illegaler Helmkamera-Einsatz? Haftung bei Kindern

Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH

Plus – Minus

(Rad-)Verkehrslösungen: Positives + Negatives

Girtlers Freilauf

Kyselak: „Sprayer“ zu Kaisers Zeiten

Bücher

Fahrradliteratur für Sie aufgespürt

Produkte

ARGUS–Die Radlobby ist Mitglied des Europäischen Radfahrverbandes ECF (European Cyclists’ Federation).

Niederösterreich

EcoMobility World Festival in Südkorea

Rubriken

Redaktionsleitung: Reinhold Seitl (CR) (drahtesel@commdes.at). Unter Mitarbeit von Walter Albrecht, Walter Bradler, Tadej Brezina, Evi Doppel, Andrzej Felczak, Martin Friedl, Hannes Friedrich, Roland Girtler, Martina Gura, Alec Hager, Mirko Javurek, Valerie Madeja, Günter Marek, Paul Marek, Ernst Miglbauer, Felix Münster, Barbara Neuroth, Johannes Pepelnik, Klaus Renoldner, Heidi Schmitt, Horst Watzl, Wolfgang Wehap, Karl Zauner. – Dank an die Agentur PlanSinn für die Übersetzungen ins Englische. Cover: Foto von © Peter Provaznik Grafik & Layout: Communication & Design (www.commdes.at) Anzeigen: Hannes Friedrich (h.friedrich@argus.or.at) Kontakt: ARGUS-Fahrradbüro, Frankenberggasse 11, 1040 Wien; Mo–Fr 10–13 Uhr und 14–19 Uhr, Sa 10–14 Uhr. Tel. 01.505 09 07, Fax DW: 19, service@argus.or.at www.argus.or.at Preis: EUR 2,-; Inlandsabo: EUR 12,– Bankverbindung: PSK 7582.600, BLZ 60.000 Beiträge und Leserbriefe sind herzlich willkommen, allfällige Kürzungen können nicht ausgeschlossen werden. Namentlich gekennzeichnete Artikel müssen nicht mit der Meinung der Drahtesel-Redaktion übereinstimmen.

Technical Tours, Anradeln, radfreundlich shoppen

Störfaktor Fahrrad in Innsbruck?

INTERNATIONAL

DRAHTESEL, Österreichs Magazin für alle Radfahrer/innen, 30. Jahrgang, Heft 2, Erscheinungsdatum 31.05.2013 Medieninhaberin (Verlegerin) und Herausgeberin: ARGUS (Arbeitsgemeinschaft Umweltfreundlicher Stadtverkehr) DVR-Nr.: 0445495 ZVR-Zahl: 265962142 Sitz: Frankenberggasse 11, 1040 Wien, Vorsitz: Andrzej Felczak (felczak@argus.or.at), Stv. Vorsitz: Heidi Schmitt

Traditions- und stilbewusst in der Freudenau Täglich zum Neusiedlersee, spielend radeln lernen

Bundesländer

IMPRESSUM

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Flyer vollblut

Ein schneller, schwarzer Flieger

Riese & Müller Kendu hybrid NuVinci Urbane Mobilität: wendig, bequem, mit Motor

Die gesamte Produktion des DRAHTESELs wird nach dem österreichischen Umweltzeichen abgewickelt.


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DRAHTESEL 02/2013

Intensive Diskussionen, wichtige Neuerungen

Weichenstellungen bei der ARGUS Generalversammlung Wegen der Velo-city-Konferenz fand unsere diesjährige Generalversammlung schon am 26. April und zum zweiten Mal im Wiener FahrRADhaus statt.

Änderungen im ARGUS-Vorstand Als neue Vorstandsmitglieder begrüßen wir die engagierten Wiener Fahrradkollegen Johannes Friedrich und Martin Rotter. Sie treten die Nachfolge von Mirko Javurek (OÖ) und Fidelius Krammel (Sbg) an, die jetzt zum Vorstand von „Rad­ lobby Österreich“ gewechselt sind.

Stimmberechtigung bei der Generalversammlung Früher waren bei der Generalversammlung nur ordentliche Mitglieder stimm­ berechtigt. Das waren laut Statuten solche, die sich aktiv an der Vereinsarbeit beteiligt haben und vom Vorstand schriftlich bestätigt wurden. Diese Regelung wurde als undemokratisch angesehen. Hier Kriterien festzulegen und anzu­ wenden, war für den Vorstand eine sehr schwierige Aufgabe, die uns einiges Kopfzerbrechen bereitet hat. Die neu beschlossenen Statuten, nach denen nun alle ARGUS-Mitglieder bei der Generalversammlung stimmen dürfen, sehen wir für einen modernen Verein als selbstverständlich.

ARGUS/Radlobby Österreich Hauptthema des Abends war das Verhältnis zwischen ARGUS und „Radlobby Österreich“. Das Meinungs­ spektrum war sehr breit, was sich in den vielfältigen Anträgen und den langen und intensiven Diskussionen widerspiegelte. Manche meinten, dass der Beitritt zur „Radlobby Österreich“ die Rechte und Möglichkeiten von ARGUS beschneidet, während andere die Vorteile einer Zusammenarbeit aufzeigten. Die beschlossenen GV-Anträge und die Wortmeldungen zeichnen ein sehr differenziertes Bild. Der Beitritt zur „Radlobby Österreich“ wurde von der Generalversammlung ganz klar bestätigt. Gleichzeitig wurde von vielen GV-Teilnehmern deutlich kommuniziert, dass die ARGUS als mit Abstand größter Verein weiterhin eine zentrale Rolle spielen soll. Beschlossen wurde, dass DRAHTESEL und Service­ leistungen (z.B. Versicherungen) bei der ARGUS verbleiben sollen. Ebenfalls wünscht sich die GV eine verstärkte Medienpräsenz der ARGUS.

ARGUS/Radlobby Niederösterreich Sehr wichtig sind uns die Beziehungen zur „Radlobby NÖ“. Niederösterreich ist nach Wien mit 600 Mitgliedern das zweitstärkste Bundesland der ARGUS. Es gibt wegen der spezifischen Siedlungsstrukturen zahlrei­ che länderübergreifende Themen. Wir sind eine Kooperation mit unseren engagierten und aktiven Kollegen in NÖ eingegangen, die wir auch verstär­ ken werden. Die Generalversammlung hat beschlossen, dass „Radlobby NÖ“ die ARGUS-NÖ-Mitglieder auf Landesebene vertreten darf. Ebenfalls wurde beschlossen, dass ARGUS Vereinstätigkeiten an andere Vereine delegieren darf, wovon wir in NÖ auch Gebrauch machen werden. Schon jetzt profitieren ARGUS-NÖ-Mitglieder von der Arbeit der „Radlobby NÖ“, und wir glauben, dass hier noch viel Potenzial vorhanden ist. Zugleich ist uns bewusst, dass AR­ GUS-NÖ-Mitglieder weiterhin lokal unter dem Label ARGUS agieren wollen. Das ist – bei entsprechender Koordination zwischen ARGUS und Radlobby NÖ – selbstverständlich möglich und gerne gesehen. Text: Andrzej Felczak

Alle Anträge und Abstimmungsergebnisse lesen Sie auf unserer Homepage unter www.argus.or.at/gv2013.

„Velo-Stadt“ Wien

RAD-Zeit E

s steht uns die intensivste „RAD-Zeit“, die es in Wien je gegeben hat, bevor. Während der Fokus der internationa­ len Rad-Fachwelt sich auf die Velo-city-Konferenz im Rathaus richtet, werden im Rahmen der Wiener Radwoche rund um die Velo-city zahlreiche Veranstal­ tungen am Rathausplatz und im gesamten Stadtgebiet verschie­ denste Aspekte des Radfahrens thematisieren. Den Auftakt macht das Fahrrad-Picknick am 9. Juni auf der Galopprennbahn in der Freudenau. Gestartet wird am Rathausplatz um 12 Uhr stilvoll beim Tweed-Ride. Wir würden uns freuen, am Rathausplatz und in der Freudenau möglichst viele DRAHT­ESEL-Leser/innen zu treffen!

DRAHTESEL

Englisch A

uch unsere Zeitschrift steht stark im Zeichen der Velo-­ city 2013 und der Radwoche. Auf den Seiten 8 und 9 stellen wir Ihnen Details zu den Events vor. Die Seiten 18 und 19 haben wir dem Fahrrad-Picknick in der Freudenau gewidmet. Wir freuen uns auch, dass alle 1.200 Konferenzteilnehmer/ innen gemeinsam mit den offiziellen Konferenz-Infor­ mationen den DRAHT­ESEL erhalten. Aus diesem Grund sind die Artikel auf den Seiten 12 bis 17 auch englischsprachig zu lesen. ­ARGUS und „Radlobby Österreich“ können sich hier international vorstellen. Bitte beachten Sie auch, dass die vielen aktiven österreichischen Konferenzteilnehmer/innen auf Seite 15 mit ihren Beiträgen angeführt werden. Das lesen Sie nur im DRAHTESEL.

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6 FORUM

Die Leserbeiträge wurden teilweise gekürzt. Anonym einlangende Schreiben werden nicht veröffentlicht. Die Beiträge werden auf Wunsch der Schreibenden mit vollem Namen gekennzeichnet.

DRAHTESEL 02/2013

Geglättete Propaganda

Mehr neue Radpiktogramme

Helmlos mit High-heels

Im 7.(!) Bezirk in Wien

Selbst langjähriger Radfahrer, finde ich, dass es höchst an der Zeit war, eine Pro-Fahrrad-Propaganda zu betreiben. Fragt sich halt nur wie. Hübsche junge Frau im Kleidchen (ohne entsprechenden Speichenschutz) und Stöckelschuhen ohne Helm am „Catwalk“. Schön anzusehen, fürwahr! Sex sells – da ist ja egal, wenn unpassende Ausrüstung zum Rollenvorbild wird. Okay, radeln soll sexy werden – aber bitte mit High-heels? Nix für Anfängerinnen würde ich meinen. Die anderen Fotos auf der Homepage – dasselbe Lied: schöne Menschen allenthalben, alle ohne Helm – bis auf ein Kind im Kindersitz. Im Nebensatz ist die Helmpflicht für Kinder erwähnt – Erwachsene haben eh nix gscheites im Kopf und werden konsequent helmlos dargestellt – sogar in Gruppenaufnahmen kein einziger Helm. Das entspricht nicht der Radlerwirklichkeit in Wien, Helm ist nicht Pflicht (soll meiner Meinung auch nicht werden) aber bei Vielradlern selbstverständlich im Einsatz. Und gerade im Straßenverkehr und für Anfänger (die will man ja ansprechen) sehr empfehlenswert... Ich bin ja auch kein Funktionskleidungsfanatiker – aber es gibt Radler, die nutzen das und die kommen auf den Fotos nicht vor. Gehören aber zur Vielfalt der Radlergemeinde, genauso wie Übergewichtige, Alte und auch Behinderte. In der Werbung gibt´s das alles nicht – alles ist super, alles ist perfekt. Wie auch das Wetter – auf den Fotos wenigstens. Wenn ich so was Geglättetes sehe, will ich nicht dabei sein. Diese oberflächliche Truman Show zieht mich nicht an. Vielleicht gibt es welche, die dann verzweifelt dem Supermodel nachradeln – aber es kummt net, kummt net... Also ich werde weiter gerne radeln in Wien, nicht wegen sondern trotz dieser Werbung dafür. Peter Weilgony

Schön, dass im Drahtesel 1/2013 die Fahrrad-Piktogramme in der Burggasse (gibt’s übrigens in Neubau auch in der Neustiftgasse und Neubaugasse) positiv erwähnt werden. Es hat lange genug gedauert, die Behörde zu überzeugen, auf mein Drängen wurde überhaupt erst eine große Schablone für Fahrräder angeschafft(!). Dennoch: Die Burggasse liegt immer noch im 7. Bezirk und nicht im 6. Bezirk. Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher Neubau

Radmitnahme in Wiener U-Bahn Einschränkungen Die Fahrradmitnahme in der U-Bahn in Wien hat neben den zeitlichen Einschränkungen auch noch andere: In der U6 darf man nur in den Niederflurwagen (stufenlose Einstiege – Anm. Red.) das Rad mitnehmen. Auf den anderen U-Bahnlinien werden nur Niederflurwagen eingesetzt. Man darf auch nur dort einsteigen, wo ein Fahrradsymbol ist und nicht bei jeder Türe. Man darf auch nur 1 Fahrrad mitnehmen, und wenn schon ein Kinderwagen drinnen steht, darf man nicht mehr mit dem Fahrrad einsteigen. R. M.

P.R.-Schmäh Fahrradstrasse „Rad-Highway“ Nach zwei Jahren „Inkubationszeit“ brechen Wünsche auf – nur, wer braucht denn in der Kuchelau unbedingt eine Fahrradstraße? Klingt schon verdächtig nach p.r.-Schmäh... Zur „Fahrradstraße“ in 7., Lindengasse: Da dürften wohl „Theorie-Radler“ in der ARGUS zugeschlagen haben und (aus Gefälligkeit?) eine Alternative zur FUZO Mariahilfer Straße meinen... Jeder ortskundige Radler weiß aber, dass die Lindengasse keinen Ersatz für die Mariahilfer

Straße darstellt, was durch Zählungen ganz eindeutig dokumentiert ist. Ein weiterer Unfug: Radfahren im Wienfluss-Kanal! Vor zwei Jahren verkündete Verkehrsstadträtin Vassilakou das AUS für die Verlängerung (anscheinend auch wegen der hohen Kosten!). Den Begriff „Radhighway“ zu verwenden grenzt an „medialen Selbstmord“: bezüglich der Verhinderung einer solchen „Highway“ genannten Verbindung in 8., Pfeilgasse/Zeltgasse bildeten sich 3(!) Bürgerinitiativen dagegen, die letztendlich bei der Bezirksvorstehung Gehör fanden – und nichts ging mehr!... Ganz allgemein: nach holländischen Vorbild, wird dann eine „Fahrradstraße“ diskutiert, bzw. umgesetzt, wenn in einem Straßenzug die doppelte Menge an Radlern als an Autos gezählt wird! Es kann sich also bei den in Wien angedachten „Fahrradstraßen“ wohl nur um eine sehr „seichte“, bzw. die ursprüngliche Idee verfälschende Einrichtung handeln! Wobei wir wieder bei den p. r. -Schmähs wären... Hans Doppel

Postler-Moped am Radweg Dauer-Übertretungen Aus einem E-Mail an das Kundenservice der Post und an den Bürgerdienst: ...ich darf Sie darauf hinweisen, dass sich die Situation am Bruckhaufen zwischenzeitlich keineswegs gebessert hat. Der Postbeamte fährt immer noch einen großen Teil seiner Strecke illegalerweise mit einem motorisierten einspurigen Fahrzeug am

Gehsteig und am Radweg... Ich möchte festhalten, dass ich über diesen seit Jahren bestehenden Sachverhalt und die Un­ tätigkeit der Exekutive außerordentlich verärgert bin, und fordere, dass die Polizei ab sofort bei ihren Streifenfahrten im Falle einer Wahrnehmung einschreitet und ausnahmslos abstraft. Und den „armen“ Postbeamten möchte ich dazu anregen, seine Personalvertretung auf­ zu­fordern, praxisnahe und legale Rahmenbedingungen für seine tägliche Arbeit zu schaffen. Dr. Martin Gal

Rad-Bilder Nicht StVO-konform Radagentur-Broschüre Das Jahr 2013 soll in Wien also das „Radjahr“ werden. Mit dem Ziel, dass mehr Leute auf ihr Auto verzichten und stattdessen mit dem Fahrrad fahren, was zu hoffen bleibt. Dazu gibt es von der Stadt Wien die Broschüre „Mein Radjahr 2013“... Sie zeigt verschiedenste Räder, die vielleicht cool ausschauen, aber nicht der StVO entsprechen, weil sie keine oder zu wenige Reflektoren haben. Ein gefundenes Fressen für die Wr. Polizei, die, sobald das Wetter schöner ist, an stark befahrenen Stellen wartet und mit Vorliebe Radler abstraft, denen der eine oder andere Reflektor fehlt. Wenn die Stadt Wien das nächste Mal einige hunderttausend Euro für eine Werbekampagne ausgibt, sollten die Fotos vielleicht weniger schick ausschauen, aber dafür die Leute nicht zu Verwaltungsübertretungen anstiften. C. S.

ccPostbeamter fährt generell am Radweg und am Gehsteig (Bruckhaufen in Wien)


7 DRAHTESEL 02/2013

VERKEHRSPOLITIK

Initiative für die Steigerung der Lebensqualität in den Städten

„Sharrows“ in Reutte (Tirol)

D

er Gemeinderat in Reutte (Tirol) beschloss nun einstimmig die Re­ duktion des – meist hausgemachten – Pkw-Verkehrs und budgetierte ent­ sprechende Finanzmittel. Dazu zählen auch zahlreiche Radverkehrs-Maß­ nahmen. Beachtlich, dass sich Reutte für die Markierung mit „Sharrows“ (siehe DRAHTESEL 1/2013: „Helfen­ de Pfeile“) auf der B 198 Lechtalstraße entschied, wie sie von IGF und „Rad­ lobby Österreich“ propagiert wird. Die Radlobby wird weiter versuchen, die „Sharrow”-Markierung generell in den Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (RVS), die in der Zuständigkeit des Verkehrsministeri­ ums liegen, zu verankern.

Neugründung von Ortsgruppen

I

m heurigen Jahr gründeten sich bereits 3 neue Gruppen – die Rad­ lobby Mödling – Leitung Peter Mally, die Radlobby Korneuburg – Leitung Richard Stawa und Klemens Alton und die Radlobby Waidhofen/Ybbs – Leitung Gunnar Scholz und Herbert Haidler. Alle Kontaktdaten und Infos über Aktivitäten sind im Web zu finden: http://noe.radlobby.at > Bezirke · Gemeinden. Nach Wiener Neustadt, St. Pölten, Krems und Tulln sind es nun bereits sieben Radlobby-Gruppen in Nieder­ österreich, die zur Verbesserung des Alltagsradverkehrs tätig sind.

Leben retten, besser leben en! Unterschuresgibabe liegt ein

D

ie Parole der Europäischen Bür­ gerinitiative für die Einführung einer generellen 30km/h-Be­ schränkung in Wohngebieten lautet: „30 km/h – macht die Straßen le­ benswert!“ Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, bis 13. November 2013 EU-weit eine Million Unterschriften für ihr Begehren gesammelt zu haben. Mit dem Instrument „Europäische Bürger/innen-Initiative“ kann direkt Einfluss auf die Gesetzgebung der EU genommen werden, wenn die Million überschritten wird und die Unterschriften aus mindestens sieben Mitgliedsstaaten gesammelt wurden. In Österreich hat sich eine breite Unterstützungsplattform gebildet, der neben prominenten Umwelt- und Verkehrsorganisationen auch die Radlobby Österreich angehört. Inter­ nationale aber auch die Erfahrungen der Stadt Graz, wo Tempo 30 seit mehr als 20 Jahren Realität ist, haben gezeigt, dass durch diese Maßnahme die Anzahl der Verkehrsunfälle, der dabei Verletz­ ten und der Toten deutlich gesenkt wird.

„Ja zu generellem Tempo 30 in Ortsgebieten! Das kommt nicht nur den 150.000 Alltagsradler/ innen in Österreich zu Gute, sondern erhöht die Lebensqualität aller!“ - Alec Hager, Radlobby Ö.

ular Dieser A riften-Form Untersch terstützen Sie un bei. Bitte e Initiative eit -w U E ie d ie – macht d mit 30 km/h ert w s n e b le Straßen rschrift! Ihrer Unte

Tempo 30! Das macht Sinn! „„ Weniger Verkehrstote! Bei 30 km/h kann das Auto auf 13 Metern zum Stillstand gebracht werden. Bei 50 km/h wird diese Strecke allein für die Reaktionszeit ge­ braucht, und Fußgänger (Kinder!) werden mit voller Geschwindigkeit erfasst. „„ Weniger Lärm! Dauerhafte Lärmbelastung durch den Straßen­ verkehr macht nachweislich krank. „„ Weniger Abgase! Die Luftqua­ lität ist ein zentraler Faktor der Lebensqualität. Die Zahl der Lun­ generkrankungen in den Städten nimmt stark zu! „„ Klimaschutz! Der Straßenver­ kehr ist einer der Hauptverursacher der globalen Erwärmung durch Verbrennung fossiler Brennstoffe. „„ Mehr Fahrradverkehr! Durch die Geschwindigkeitsverringerung des Kfz-Verkehrs werden Straßen auch für Radfahrer/innen sicherer. „„ Mehr Bewegung = bessere Gesundheit! Bewegung steigert Vitalität und Wohlbefinden.

Man kann auch online im Web unterschreiben: www.30kmh.eu Ausführliche Darstellung der verkehrspolitischen Argumente bem ADFC: http://adfc-blog.de/ 2012/06/ zehn-gruende-fuer-tempo-30/

Neuer Verein gibt Alltagsradler/innen im Süden Österreichs nun eine Stimme

„Radlobby Kärnten“ neu gegründet D

ie Ende 2012 neu formierte Platt­ form „Radlobby Kärnten“ wurde am 19. April 2013 als eigener Verein in Villach gegründet. Der Alltagsradverkehr wird in Kärnten, vor allem in den urbanen Bereichen, noch sehr stiefmütterlich behandelt und momentan kaum beachtet, wodurch die Radler/innen mit unzureichender Infrastruktur und verbesserungswürdigen Rahmen­ bedingungen konfrontiert sind. Mit „Radlobby Kärnten“ gibt es nun eine Reihe von Aktiven vor Ort, die sich dieser Fragen annehmen und als erste Ansprechpersonen und Schnittstel­

len zwischen Radfahrer/innen und Offiziellen fungieren. Das fünfköpfige frischgewählte Vorstandsteam unter der Leitung von Obmann Ronald Messics und „Vize“ Eva Glavano­ vics-Widhalm wird ergänzt durch Schriftführerin Susanne Zimmer­ mann, Kassier Günther Schwarz und dessen Stellvertreter Christoph Steurer. Als Rechnungsprüfer wurden Claudia Katharina Partl und Günther Hölzl gewählt. Als Gäste nahmen an der Gründungsversammlung auch Heidi Schmitt, Vorstandsmitglied der „Radlobby Österreich“ und Stephan Landgraf, Vorstandsmitglied des

Schwestervereins „Radlobby ARGUS Steiermark“ teil. „Radlobby Kärnten“ ist bereits sehr aktiv: „Es geht uns darum, dass das Fahrrad als vollwertiges Verkehrsmit­ tel bei Politik, Verkehrsplanung und in der Bevölkerung wahrgenommen wird und nicht nur als reines Sportund Freizeitgerät angesehen wird,“ erklärt Obmann Ronald Messics. „Wir sind bereits bei den Städten Villach und Klagenfurt sowie beim Land Kärnten vorstellig geworden und haben die ersten Verbesserungs­ vorschläge zur Infrastruktur in die Gemeinderäte eingebracht.“

http://kaernten.radlobby.at kaernten@radlobby.at Ronald Messics, Obmann Radlobby Kärnten, +43.664.450 31 60


8 VERKEHRSPOLITIK

DRAHTESEL 02/2013

RADWOCHE

In der Stadt In der RadArena Rund um die Velo-city 2013 steht Wien mit vielen Events im Zeichen des Fahrrades. Motto: „Sound of Cycling“

In der Zeit vom 10. – 16. Juni wird der Wiener Rathausplatz zur RadArena. Täglich dreht sich alles ums urbane Fahrrad(fahren). Show-Acts, Mitmachbewerbe, Kurse und jede Menge Informationen. Für Jung und Alt! Gastro? Eh klar!

Tweed-Ride & Picknick 09.06. Rathausplatz 12:00

Bike Yoga 10.06.–14.06. Rathausplatz 07:30–08:30 täglich

Mit dem Fahrrad stilvoll über die Ringstraße flanieren. Weiter geht es über den Kai und den Praterstern in die Freudenau, wo die beachtlichsten Outfit-Träger/innen prämiert werden.

Zum entspannten Start in den RadTag als kostenloses Angebot der Rad­ lobby Wien (IGF+ARGUS). Einfach mit dem eigenen Rad oder Citybike vorbeikommen, Yogamatte hilfreich, Spezialausrüstung nicht nötig.

2. Fahrrad-Picknick 09.06. Galopprennbahn Freudenau 12:00–19:00 Die Freund/innen der schicken Sonn­ tagsausfahrt auf dem Velo treffen einander im traditionsschwangeren Ambiente zum Picknick. Auch heuer wieder mit dem Brompton-Race, dem kultigen Faltrad-Rennen mit DressCode.

Bike-Fashion-Show 10.06.–11.06. Karlsplatz 21:30 Catwalk vor der Karlskirche. Mode­ schulen, Wiener Designerszene und internationale Labels zeigen Ideen und Trends. Velostyle auf dem Fahr­ rad. Tagsüber Modemarkt für den Einkauf trendiger Teile.

Fahrradklingel-Konzert 11.06. Karlsplatz 21:00 Zur professionellen Klangwolke mit Spitzenmusikern wird mit 1.500 Klin­ geln musiziert. Weltpremiere!

Wiener RADcorso 13.06. Rathausplatz 18:00 Start vom Rathausplatz zum Rie­ senrad, gemeinsam mit den 1.200 Konferenzteilnehmer/innen der inter­ nationalen Konferenz Velo-city 2013. Abends steigt auf der Kaiserwiese vor dem Rathaus bei Live-Musik die RADparty.

Bike-Film-Night 14.06.–15.06. Sigmund-Freud-Park (vor der Votivkirche) 21:00 Freund/innen des Fahrrades im Kino kommen zu diesem Cineasten-Treff. Entspannte Kino-Atmkosphäre unter freiem Himmel.

E-Adventure 10.06.–16.06. Rathausplatz 11:00–18:00 täglich Das größte virtuelle 3D-Straßenbild, das Wien je gesehen hat. Zu befahren mit den neuesten KTM E-Bikes von Wien Energie. Mit etwas Mut und fantasiereichen Action-Fotos können Sie eines davon gewinnen. Staunen Sie über Schluchten, die keine sind, und einen Wien-Trip der besonderen Art. Anmeldung vor Ort.

Radlobby Info-Point 10.06.–16.06. Rathausplatz 11:00–19:00 täglich Die „Radlobby Österreich“ setzt sich in allen Bundesländern für bessere Radverkehrs-Bedingungen ein, in Wien gemeinsam verteten durch ARGUS und IGF. Am Radlobby-Info-­ Point können Sie Ihren Radkum­ mer im Kummerkasten loswerden und sich über Verkehrsrecht und Radverkehrsplanung informieren. Täglich Verlosungen von Gratis-Mit­ gliedschaften inkl. Versicherungen; Diebstahlsdatenbank-Registrierung zum Sonderpreis!

Gewinnspiel Live-Verlosung 10.06.–14.06. Rathausplatz 17:00 täglich Gewinnen Sie täglich ein Puch E-Bike! Teilnahmekarte einfach in die Ge­ winnbox einwerfen

Bike-Polo-Turnier 15.06. 08:00–20:00 16.06. 08:00–18:00 Bike-Polo-Turnier „Vienna RADhaus Masters“; Eintritt kostenlos; Finale am Sonntag um 16:00 Uhr

Ständig präsent 10.06.–16.06. Rathausplatz 11:00–19:00 täglich Info-Zelte _ Sicher mit dem Rad (Licht, Schloss, Helm, CityCycling­ School)

_ Kinder und Fahrrad (Kinderanhänger, Kinderräder, Helm, Fahrrad-Ausweis, StVO)

_ Transport mit dem Rad (Lastenräder, Anhänger)

Contest+Workshops _ Slowbike-Contest (Geschicklichkeitsbewerb)

_ Lastenrad-Rennen _ Einrad-Workshop Tom-Turbo Fotobox Foto-Box, bei der man sich mit Tom Turbo, dem berühmten Fahrrad, ablichten (lassen) kann; Auto­ grammstunde mit Thomas Brezina

Kurse _ SelbstSicherRadfahren _ SelbstReparierKurs _ KinderRadSpaß Klima aktiv mobil Rad-Ausstellung „Urban Bicycle Style” Fahrrad-Wasch-Station

Ausstellung Tour du Monde 13.06. MAK 20:30 Vernissage

FamAlleyCat 16.06. Yppenplatz 10:00–18:00

Das Fahrrad als Design-Objekt. Die berühmte „Sammlung Embacher“ wird präsentiert, bevor sie auf die Reise nach Israel und die USA geschickt wird.

Schnitzeljagd für Eltern und Kinder gemeinsam auf ihren Fahrrädern bzw. in Kindersitzen und Anhän­ gern von Checkpoint zu Checkpoint durch Ottakring und Umgebung.

Alle Angaben zur Radwoche vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen der Veranstalter.


9 DRAHTESEL 02/2013

VERMISCHTES

Lastenrad extralarge

On Tour: FahrRADhaus A

b Mitte April tourt das FahrRAD­ haus quasi auch als Außenstelle durch Wien. Es ist von Dienstag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Treffen Sie Wiens Radverkehrs-Be­ auftragten Martin Blum persönlich im FahrRADhaus on Tour jeden Freitag von 14 – 15.30 Uhr! Für das FahrRADhaus on Tour wurde ein spezielles Lastenrad konstruiert, das rund acht Meter lang und 2,10 Meter breit ist. Es ist das größte Lastenrad Europas. Die Tour wird nur mit dem Rad durchgeführt. Das Fahr­ RADhaus on Tour ist heuer an knapp 20 Stationen bis Ende September unterwegs. In der Radwoche steht es – fast selbstverständlich – am Rathausplatz in der Rad-Arena. Das stationäre FahrRADhaus in der Wiener Planungswerkstatt am Friedrich-Schmidt-Platz 9 ist Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 19 Uhr geöffnet.

Auf dem Drahtesel dem Ball nachjagen: Hardcourt Bike Polo

International besetztes Bike-Polo-Turnier in Wien

Z Bilder: Sebastian Philipp

um Abschluss der Wiener Radwoche, dem Höhepunkt des RadJahres 2013, findet erstmals auf dem Wiener Rathausplatz ein in­ ternational hochkarätig besetztes Bi­ ke-Polo-Turnier statt. Teams aus über zehn Ländern kämpfen beim ersten „Vienna RADhaus Bike Polo Masters“ um den Titel. Damit nimmt Wien ei­ nen fixen Platz in der stetig wachsen­ den Bike-Polo-Community Europas ein und festigt den Anspruch, nach Barcelona, London und Paris, Seattle, Florida in den nächsten Jahren eine Welt- oder Europameisterschaft des neuen Trendsports „Hardcourt Bike Polo“ auszurichten. Unter dem Motto „Rad statt Pferd! Asphalt statt Rasen!“ hat sich der

rasante, einem Eishockeymatch auf Fahrrädern vergleichbare Sport aus den urbanen Subkulturen Nordameri­ kas zu einem international beachteten Mannschaftssport etabliert. Eine Ka­ rawane von Spitzenteams zieht durch Europa und Nordamerika und misst sich in spektakulären Matches, die Auswahl der Besten trifft jährlich bei Welt- und Europameisterschaften wie zuletzt in Paris 2012 aufeinander. Unter den in Wien antretenden Teams werden sich zahlreiche EM-Teilneh­ mer/innen befinden. Bikepolo Vienna wird nach besten Kräften dagegen halten und versuchen, den Pokal zu holen. Dabei treten die Spieler/innen in 3er-Teams (Hardcourt Bike Polo) gegeneinander an.

Gespielt wird am Samstag, 15.6., von 8 bis 20 Uhr und am Sonntag, 16.6., von 8 bis 18 Uhr in der RadArena direkt vor dem Rathaus. Finale: Sonntag um ca. 16 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

ccDas FahrRADhaus on Tour – als größtes Lastenrad Europas mobil durch ganz Wien unterwegs – steht in der Woche ab 10. Juni auf dem Wiener Rathausplatz.

ffBike-Polo-Spieler/innen verbinden fahrerisches Können, Teamplay, körperlichen Einsatz und präzise Ballführung. Gewonnen hat die Mannschaft, die als erste mit dem Schläger fünf Tore erzielt oder nach Ablauf der vorher vereinbarten Zeit die meisten Tore erzielt hat.

Bilder: Bikepolo Vienna

Bikepolo Österreich: masters.bikepolo.at/


10 RAD & RECHT

DRAHTESEL 02/2013

Diskussion um den Einsatz von Helmkameras

Verkehrs-Video Wer stets mit der Helmkamera durch den Straßenverkehr fährt, riskiert, als Law-and-Order-Fan angezeigt zu werden und muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

D

Quelle: ARGE DATEN www.argedaten.at

ie Datenschutzkommission erteilte Ende April 2013 in ihrer Entschei­ dung (K600.319-005/002-DVR/2012) einer privaten Street-View eine klare Absage. Die Überwachung des öffentlichen Raumes – auch wäh­ rend der Fahrt – ist ausschließlich für Sicherheitsbehörden zulässig. Ein Autofahrer hatte für private Aufzeichnungen in seinem Pkw den entspre­ chenden Antrag gestellt, um, wie er argumentierte, Videomaterial für das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer als Beweismaterial vorweisen zu können. Die DSK qualifizierte dieses Vorhaben klar als nicht zulässige Video-Über­ wachung. Diese liege besonders auch dann vor, wenn die Daten zur weiteren Verwendung längere Zeit aufbewahrt werden. Schutzwürdige Geheimhaltungs­ interessen anderer Personen würden durch eine solche Videoüberwachung verletzt. Neben anderen Verkehrsteil­ nehmern würden auch völlig unbetei­ ligte Personen erfasst werden. Der Überwachungs-Spaß kann sehr teuer werden. Es ist mit einer Anzeige und einer Verwaltungsstrafe bis zu EUR 10.000,- zu rechnen. Uner­ wünscht gefilmte Personen können zivilrechtlich klagen und bis zu EUR 20.000,- Schadenersatz beanspru­ chen. Davon nicht betroffen sind Sport­ aufzeichnungen. Weiterhin zulässig bleibt auch die Beweissicherung durch Bild und/oder Video nach einem Verkehrsunfall. In diesem Fall überwiegen rechtliche Interessen, die ccLaufende Verkehrsaufzeichjedoch nicht mehr zutreffen, wenn nungen mit Helmkameras könden Aufzeichnungen Beweischarak­ nen einer unzulässigen Videoter fehlt, wenn sie also zum Spaß aufzeichnung gleichkommen erfolgten.

Bild: ION Europe

Eine Parkstellung der Rückspiegel kann andere gefährden

Einklappautomatik bei Rückspiegel Quelle: www.adfc.de

Bild: ADFC, CaRsten Schabacher

A

lltagsradfahrer/innen erleben täglich mehrfach diese Situati­ on: man nähert sich radfahrend einem rechts stehenden Pkw, und plötzlich öffnet sich die Autotüre. Wieder einmal wurde durch eine Mis­ sachtung der StVO ein/e Radfahrer/ in gefährdet. Das Unrechtsbewusstsein der Auto­ fahrer/innen ist in solchen Situatio­ nen schwach ausgebildet. Jüngst hat sich ein Autofahrer vor Gericht damit verteidigt, dass „der linke Außen­ spiegel seiner Limousine mit dem Ausschalten der Zündung in Parkstel­ lung klappe und nicht für den Blick nach hinten zur Verfügung gestanden habe.“ Das klingt fadenscheinig, besonders angesicht des Ausgangs des Unfalls, bei der eine Radlerin tödlich zu Sturz kam. Die automatisch einklappenden Au­ ßenspiegel moderner Neuwagen seien

freilich keine geeignete Rechtferti­ gung. Es sei der Verkehr – wie im Ge­ setz verlangt – vor dem Türöffnen mit äußerster Sorgfalt zu beobachten, be­ tont der ADFC in seiner Aussendung vom 18. März 2013. „Eine Technik, die Autofahrern in einer gefährlichen Situation den Blick in den Rückspie­ gel nimmt, ist fehlerhaft“, sagt Roland Huhn, Rechtsreferent des ADFC.

I

m DRAHTESEL Ausgabe 1/2013 wurden auf Seite 11 rechtliche Aspekte beim Radfahren von bzw. mit Kindern vorgestellt. Dr. Johannes Pepelnik differenziert hier Haftungs­ fragen aus juristischer Sicht.

Haftungsfragen bei Kindern Es ist zwischen Zivilrecht (ABGB), Verwaltungsrecht (VstG) und Straf­ recht (StGB) zu unterscheiden. Sowohl im Verwaltungs- als auch im Strafrecht ist die Haftung an das Alter der Kinder gebunden. Im Zivilrecht geht die Haftung weiter, es bedarf jedoch einer Verletzung der Aufsichts­ pflicht.

ABGB Laut § 1309 ABGB haftet der Auf­ sichtspflichtige für den von einer min­ derjährigen Person gegenüber einem Dritten verursachten Schaden, wenn er seine Aufsichtspflicht schuldhaft verletzt hat und dies ursächlich für den entstandenen Schaden war. Die Aufsichtspflicht obliegt in der Regel den Eltern und erstreckt sich grundsätzlich auch auf bereits deliktsfähige Minderjährige, bis sie volljährig sind. Ob eine Aufsichtspflichtverletzung vorliegt oder nicht, ist im Einzelfall durch das Gericht zu entscheiden. Mehrere Faktoren, wie Alter, Ent­ wicklung, die Eigenarten und das bisherige Verhalten des Kindes sowie das Ausmaß der situationsbezogenen vorhersehbaren Gefahren, die Lebens­ umstände des Aufsichtspflichtigen, auch seine wirtschaftliche Lage und seine Belastung durch Geschäfts- oder Berufspflichten und andere familiäre Verpflichtungen (etwa die Betreuung weiterer Kinder) spielen bei dieser Beurteilung eine Rolle.

VstG Im Verwaltungsstrafgesetz ist das Al­ ter der Kinder maßgebend: Gem. § 4 Abs. 1 VstG ist nicht strafbar, wer zur Zeit der Tat das 14. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt hat.

StGB Gem. § 74 Abs. 1 Z 1 StGB ist unmün­ dig, wer das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

StVO

ccAutomatisch einklappende Rückspiegel sind gefährlich

Gemäß § 65 StVO darf ein Kind unter 12 Jahren im Straßenverkehr nur un­ ter Aufsicht einer Person Radfahren, die das 16. Lebensjahr vollendet hat. (Kinder mit einer abgelegten „Rad­ fahrprüfung“ dürfen ab 10 Jahren unbegleitet am Straßenverkehr teilnehmen.)


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DRAHTESEL 02/2013

Weltgrößte Fahrrad-Konferenz aller Zeiten in Wien

Noch nie war der „Sound of Cycling“ stärker als in Wien 1.200 Konferenzteilnehmer/innen aus aller Welt machen die Velo-city 2013 in Wien zum Mega-Treff der Radexpert/innen.

The strongest “Sound of Cycling” ever 1,200 conference participants from all over the world make Velo-city 2013 in Vienna a mega event for bike experts.

V

ienna’s share of bicycle traffic of slightly under seven percent seems rather modest if compared to other European cities. But this year the Austrian capital is taking significant measures indicating that the role of non-motorised means of transport in urban traffic is to be markedly increased. A central item of this action plan is certainly Velo-city 2013 in Vienna, an annual conference that unites the leading experts on worldwide bicycle traffic. The motto chosen for this event is “The Sound of Cycling – Urban Cycling Cultures”, which radiates a flair of musical and cultural diversity – after all, Vienna has good reason to call itself a key hub in the regional network of the Central European Region. UNO, UNIDO, IAEA, OSCE and OPEC have opted for Vienna as their headquarters, the economic and cultural relations with Eastern and South-eastern Europe are tight, and the city was repeatedly praised

as a place of superlative quality of living – and hence an excellent venue for Velo-city. This is also reflected in the numerous registrations for the bicycle conference. After all, this year’s event boasts 350 contributions from 47 countries, and approx. 1,200 delegates will take part in Velo-city 2013, making this congress the world’s biggest bicycle conference ever! Moreover, the event bears witness to the increasing worldwide interest in urban cycling. The speakers at Velo-city 2013 are experts from all over the planet and range from politicians and representatives of international NGOs to urban planners and marketing experts. Special attention was paid to involve Vienna’s population as well. The conference is paralleled by the Vienna Bike Week with manifold public events focusing on bicycles. These highlights are co-ordinated with the side events of Velo-city 2013 in order to enable conference participants to get in touch with Vienna’s bicycle cultures.

W

ien nimmt sich mit seinem Radverkehrsanteil von knapp sieben Prozent im Vergleich zu anderen europäischen Städten eher bescheiden aus. Doch Österreichs Hauptstadt setzt in diesem Jahr prägnante Zeichen, dass die Bedeutung nicht-motorisierter Fahrzeuge im städtischen Verkehrsge­ schehen in Zukunft auch hierzulande deutlich gesteigert werden soll. Im Zentrum des Aktionsplanes steht wohl die Velo-city 2013 in Wien, jene alljährlich stattfindende Konferenz, welche die führenden Köpfe der weltweit aktiven Radverkehrsexpert/ innen zusammenführt. Auf der Suche nach einem Motto wur­ de „The Sound of Cycling – Urban Cy­ cling Cultures” gewählt. Da schwingt gleichsam musikalisch kulturelle Vielfalt mit, rühmt sich doch die Stadt nicht zu unrecht, ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im regionalen Netzwerk der Europa Region Mitte zu sein. UNO, UNIDO, IAEA, OSZE, OPEC haben Wien zu einem ihrer Standorte gemacht, die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen nach Ostund Südosteuropa sind intensiv, die

Stadt wurde vielfach als Ort höchster Lebensqualität ausgezeichnet – da ist die Velo-city bestens aufgehoben. Das fand auch seinen Niederschlag in den vielen Anmeldungen zur Fahrrad­ konferenz. Schließlich gibt es heuer 350 Beiträge aus 47 Ländern, und rund 1.200 Delegierte haben sich zur Velo-city in Wien angemeldet. Sie ist somit die größte Radfahrkonferenz, die jemals auf der Welt stattfand! Darüber hinaus drückt sich dadurch ein weltweit ungebrochen steigendes Interesse am Radfahren im städti­ schen Raum aus. Die Vortragenden der Velo-city 2013 sind Expert/innen aus aller Welt und reichen von Politiker/innen über internationale NGO-Vertreter/innen bis Stadtplaner/innen und Marketing­ fachleuten. Besonderer Wert wurde auf die Ein­ bindung der Wiener Bevölkerung ge­ legt. Eingerahmt wird die Konferenz durch die Wiener Radwoche mit ihren vielfältigen öffentlichen Rad-Events. Die Veranstaltungen sind mit den Side-Events der Velo-city 2013 abge­ stimmt, um den Konferenzteilneh­ mern auch Kontakte mit den Wiener Fahrradkulturen zu ermöglichen.

ffVienna City Hall and Vienna City Hall Square at the heart of the Austrian capital are the venues of Velo-city 2013. In the context of the Vienna Bike Week, the Bike Arena will take place throughout the week in City Hall Square.

bild: commdes.at

ffDas Rathaus und der Rathausplatz im Zentrum Wiens sind die Veranstaltungsorte der Velo-city 2013. Am Platz vor dem Rathaus findet im Rahmen der Wiener Radwoche die ganz Woche über die Radarena statt.


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DRAHTESEL 02/2013

31.000 stimmten bei den Cycling Visionaries Awards

218 Visionen aus 49 Nationen für das Fahrradfahren Radfahrer/innen aus allen Kontinenten bewiesen viel Krea­ tivität und lösungsorientiertes Denken für die Zukunft.

218 visions from 49 countries promote cycling

V

om 1. bis zum 15. April lief das Voting. Für das Online-Voting wurde eine besonders sichere Variante mit E-Mail-Bestätigung gewählt. Insgesamt wurden 31.000 gültige Einzelstimmen aus aller Welt abgegeben. 30 Preisträger/innen wurden durch das Public Voting bestimmt. Die Qualität der vielen Einreichungen übertraf bei weitem die Erwartungen, sodass sich die Jury – das Velo-city Management-Team – dazu entschloss, 30 weitere Beiträge

Beispiele für ausgezeichnete Projekte „„ Ciclopaseos del Ecuador. Ein Programm, das Radfahren in ecua­ dorianischen Städten voranbringt. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=162 „„ Athens Metropolitan Cycling Network. Eine Vision für ein um­ fassendes Radnetz in Athen. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=209 „„ Project Carma. Ein Projekt, in dem recycelte Autoteile zu Rädern verbaut werden. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=229 „„ „Auto“-Mobile Beijing. Ein Vorschlag, um Pekinger Fahrrad­ kulturen wiederzubeleben. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=170 „„ Borracce di Poesia. Poetische Reflexionen über die historische und aktuelle Dimension des urba­ nen Radfahrens. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=187 Mehr zu den Ausgezeichneten: www.velo-city2013.com/VCA

Cyclists from all continents demonstrated lots of creativity and solution-oriented planning ahead for the future.

Kategorien der Cycling Visionaries Awards „„ Fahrrad-Anwaltschaft und soziale Projekte „„ Wissenschaft, Forschung und Entwicklung „„ Design, Mode und FahrradAusrüstung „„ Stadtplanung und -gestaltung „„ Radfahren und künstlerische Projekte als Cycling Visionaries auszuzeichnen und somit ebenfalls zur Velo-city-­ Konferenz einzuladen. Die nunmehr insgesamt 60 Preis­ träger/innen kommen aus allen Kontinenten und vertreten auf beein­ druckende Art die große Vielfalt der weltweiten Fahrradkultur. Die Award-Gewinner/innen treffen bei der Velo-city-Konferenz mit internationalen Expert/innen aus der Fahrradszene zusammen und werden dort ihre Gedanken austauschen und ihre Ideen und Vorhaben weiter konkretisieren können. Die Veranstaltung war eine gemein­ same Initiative der Stadt Wien und der Firmen SRAM, Wiener Städtische Versicherung AG und Erste Bank Österreich.

T

he voting was open from 1 to 15 April. A particularly safe option with e-mail confirmation was selected for the voting process. In all, 31,000 individual votes from all over the world were submitted. 30 award recipients were thus determined through a public voting procedure. The quality of the numerous submissions far exceeded expectations. As a result, the jury composed of the Velo-city management team decided to honour another 30 contributions as Cycling Visionaries and equally invited their authors to participate in the Velo-city conference. The 60 prize-winners come from all continents and impressively represent the enormous variety of worldwide cycling cultures. At the Velo-city conference, they will meet with international experts from the bicycle scene, exchange thoughts and thus find ways to give more concrete shape to their own ideas and projects. The event was a joint initiative of the City of Vienna and the companies SRAM, Wiener Städtische Versicherung AG and Erste Bank Österreich.

Some examples of award-winning projects „„ Ciclopaseos del Ecuador. This program promotes cycling in the towns and cities of Ecuador. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=162 „„ Athens Metropolitan Cycling Network. A vision for a comprehensive cycling network in Athens. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=209 „„ Project Carma. This project uses recycled car parts to build bicycles. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=229 „„ “Auto”-Mobile Beijing. A proposal to revive the bicycle cultures of Beijing. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=170 „„ Borracce di Poesia. Poetic reflections on the historical and contemporary dimension of urban cycling. http://velo-city2013.com/? page_id=2337&project_id=187

For more information about award-winners: www.velo-city2013.com/VCA

eeJurypreis in der Kategorie Advocacy and Social Projects: Shkodra, shining cycling culture, Entela Shkreli, Albania eeJury award in the category “Advocacy and Social Projects”: Shkodra, Shining Cycling Culture, Entela Shkreli, Albania


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DRAHTESEL 02/2013

Bundesverband wurde im Jänner 2013 gegründet

Die „Radlobby Österreich“ ist landesweit tätig Eine Kurzfassung der langen Entstehungsgeschichte bis zur Gründung des Verbandes „Radlobby Österreich“

“Radlobby Österreich”: active on a national scale

I

m Jänner dieses Jahres wurde in Österreich der Bundesverband Radlobby Österreich gegründet, in dem die heimischen Alltagsradvereine Mitglieder sind. Hier die Entwick­ lungsstufen bis zur Gründung der

A brief overview of the long gestation period of the association “Radlobby Österreich”

L

ast January, the Austrian federal association Radlobby Österreich was founded; its members are the country’s associations for everyday cycling. Have a look at this brief overview of events preceding the foundation of Radlobby Österreich: October 2007, Vienna: At Cafe Kandinsky, a group of roughly 20 activists from various Austrian cycling initiatives meet for the first time to get in touch and reinforce their co-operation. The groups represented include ARGUS, ARGUS Styria, Dinamo Wr. Neustadt, Initiative FahrRad Upper Austria and IG Fahrrad. Although we all had been championing the same issue for years, we realise that our mutual contacts had been quite weak. Key topics of importance for Austria in general are quickly identified, and plans for the future are formulated. The joint platform Radlobby.at is called into life, and a mailing list is prepared. We return home with great expectations. March 2008, Vienna: The first structural talks are initiated. Questions relating to the platform’s decision-making process are asked, and procedures are defined. November 2008, Linz: Disillusionment takes hold. Everybody is busy with local tasks while common issues fall by the wayside. Moreover, many of us are overwhelmed by the flood of e-mails. A wiki (internal Internet platform) is set up to collect questions, prepare meetings and work on the next steps. September 2009: The first success-

Text: Andrzej Felczak

ful joint project – a position paper on the requirement for cyclists to wear a helmet – is developed and voted on in the wiki, followed by a press release. Great enthusiasm ensues. November 2010, Vienna: Various associations (ProVelo/CH, ADFC/D, Alpenverein/A) are analysed regarding their organisational structure. The structure of Radlobby Österreich takes a more concrete shape, and we define our goal: a joint federal association plus one association for each federal province. Our logo is presented. Professional assistance is sought in choosing the new name. April 2012, Vienna: Drawing circles and lines on a flip chart when discussing the future structure of our association is easy – but applying these ideas to the existing association environment is difficult. Lots of creativity and fine-tuning are necessary. We find a pragmatic solution that takes flexible account of the limitations of the association. October 2012, Vienna: Last preparatory meeting before the official foundation; the articles of association are finalised. In particular, the voting mode for initiatives with highly differently sized memberships must be designed very precisely. January 2013, Salzburg: We have reached the finish line: the foundation of Radlobby Österreich has succeeded! All of Austria’s federal provinces (with the sole exception of Carinthia) are present. Major media interest on the national scale, with some international attention thrown into the mix.

Okt. 2007, Wien: Erstmals trifft sich im Cafe Kandinsky eine Runde von etwa zwanzig Aktivist/innen aus verschiedenen österreichischen Radfahrinitiativen zwecks Kennenler­ nens und Verstärkung der Zusam­ menarbeit. Vertreten sind ARGUS, ARGUS Stmk., Dinamo Wr. Neustadt, Initiative FahrRad OÖ und IG Fahr­ rad. Obwohl wir uns seit Jahren für dasselbe Thema einsetzten, erkennen wir, dass es wenig Kontakt unterein­ ander gab. Wichtige österreichweite Themen werden rasch identifiziert und Zukunftspläne geschmiedet. Die gemeinsame Plattform Radlobby.at wird ins Leben gerufen, eine Mailing­ liste erstellt. Wir kehren mit hohen Erwartungen nach Hause zurück.

März 2008, Wien: Die ersten Strukturgespräche finden statt. Fragen, wie wir als Plattform zu Ent­

ccLeichter gesagt als getan: Strukturgespräche vor Gründung eines Bundesverbandes ccIt’s easier said than done: Structural discussions before the foundation of the federal association

scheidungen kommen, werden gestellt und Abläufe definiert.

Nov. 2008, Linz: Ernüchterung tritt ein. Jede/r ist mit den eigenen lokalen Aufgaben ausgelastet, gemeinsame Themen bleiben auf der Strecke. Zudem sind viele mit der E-Mail-Flut überfordert. Eine interne Internet­ plattform (Wiki) wird eingerichtet, in der Themen gesammelt, Sitzungen vorbereitet und die nächsten Schritte ausgearbeitet werden.

Sept. 2009: Erstes erfolgreiches gemeinsames Projekt – ein Positi­ onspapier zum Thema Helmpflicht für Radfahrer/innen – wird im Wiki erstellt und abgestimmt, eine Pres­ seaussendung folgt. Große Begeiste­ rung. Nov. 2010, Wien: Verschiedene Vereine (ProVelo/CH, ADFC/D, Alpenverein/A) werden hinsichtlich ihrer Organisationsstruktur ana­ lysiert. Die Struktur der Radlobby Österreich nimmt konkretere Formen an, und wir legen das Ziel fest: ein gemeinsamer Bundesverband und ein Verband je Bundesland. Das Logo wird vorgestellt. Für den neuen Na­ men nehmen wir professionelle Hilfe in Anspruch.

Apr. 2012, Wien: Bei der Struk­ turdiskussion Kreise und Linien auf ein Flipchart zu zeichnen ist einfach, sie auf eine bestehende Vereinsland­ schaft abzubilden aber schwierig. Viel Kreativität und Abstimmungen sind gefordert. Wir finden eine pragmati­ sche Lösung, die die Vereinsgrenzen flexibel berücksichtigt.

Okt. 2012, Wien: Letztes Vorberei­ tungstreffen vor der Gründung, die Statuten werden finalisiert. Insbeson­ dere der Wahlmodus für Initiativen mit ganz unterschiedlicher Anzahl an Mitgliedern muss genau ausgearbeitet werden. Jan. 2013, Salzburg: Wir sind am Ziel: Gründung von Radlobby Österreich erfolgreich! Alle Bundesländer (außer Kärnten) sind anwesend. Gro­ ßes mediales Interesse national, auch internationale Aufmerksamkeit.


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DRAHTESEL 02/2013

Fahrradkonferenz mit dichter heimischer Beteiligung

Velo-city 2013: Aktive und Kreative aus Österreich Velo-city 2013: Activists and creative minds from Austria

10:30–12:00 ROUND TABLES .. A Closer Look at Bicycle Culture: Is Austria Really so Different From the Netherlands? Martijn Kiers und David Suppan, all: FH Joanneum

11.06.2013

10:30–12:00 WORKSHOPS From Labs to Lanes Hosted by: Austrian Universities, Chair: Markus Mailer (University of Innsbruck) Research and Cycling: Mind the Gap! Markus Mailer, University of Innsbruck, Tadej Brezina, Georg Hauger, all: Vienna University of Technology, Michael Meschik, Regine Gerike, all: University of Natural Resources and Life Sciences

15:45–17:15 LECTURES Cycling: Mass Culture or Subculture? Chair: Alec Hager (Radlobby IGF) .. Cycling Histories and Cycling Cultures in Europe in the 20th Century ... Anne-Katrin Ebert, Technical Museum Vienna Designing Better Bicycle Infrastructure. Chair: Tadej Brezina (Vienna University of Technology) 15:45–17:15 PODIUM DISCUSSIONS Health Benefits and Cycling Economy. Chair: Francesca Racioppi (World Health Organization) .. Can the Economic Quantification of the Health Benefits of Cycling Support Changes in Policy and Practice? A Review of Experiences with Using the WHO Health Economic Assessment Tool (HEAT) for Cycling ... Robert Thaler, Federal Ministry of Environment 15:45–17:15 ROUND TABLES .. A City Administration Torn Apart or Building Bridges Between Politicians, Cycling Advocates, and Budget?: Ursula Zappe, City of Vienna .. How Smart Cities Can Benefit from (Bi)cycle Urbanism: Florian Lorenz, Smarter Than Car .. Austria Cycles to Work: Perceptions and Achievements of the Campaign’s First Three Years : Beatrice Stude, Radlobby IG Fahrrad 15:45–17:15 WORKSHOPS Creative Bicycle Parking Solutions. Chair: Wencke Hertzsch (Vienna University of Technology) .. Meine Fahrradgarage: Future Bicycle Parking in the City: Herbert Bork, stadtland GmbH; Wencke Hertzsch 17:30–18:30 LIGHTNING TALKS Plenary Urban Cycling Cultures Chair: Monika Jones .. From the Seed to the Forest: The Birth of new Cycling Cultures in Vienna: Alec Hager, Chairman Radlobby IG Fahrrad, Spokesman of Radlobby Austria

12.06.2013 10:30–12:00 LECTURES Smart Cycling Chair: tba .. ITS Vienna Region, AnachB.at and Traffic Information Austria: Hans Fiby, ITS Vienna Region It Pays to Be Smart: The Benefits of Cycling. Chair: Randy Rzewnicki (ECF) .. Can a New Standardised Cost-Benefit-Analysis Tool Push Cycling Projects and Promotion to a New Level?: Christian Gruber und Gerald Röschel, all: ZIS-P Transportplanning

10:30–12:00 LIGHTNING TALKS Chair: Camille Thomé (Départements & Régions cyclables) .. Shopping by Bike: A Large Potential for Sustainability: Heidi Schmitt, Stephan Landgraf, all: Argus Styria Radlobby 15:15–16:45 LECTURES Frocks on Bikes: Mainstreaming Women’s Cycling Chair: Hanna Posch (Plansinn) .. Women and Bicycles: A Historical Perspective ... Bente Knoll, Consulting Office of Sustainable Development Cycling Advocacy: Cycling Against Boundaries Hosted by Radlobby Austria. Chair: Kevin Mayne (ECF) .. Mental Barriers in Cycling Politics and Planning: Ideas and Solutions for Bicycle Advocates ... Mirko Javurek, i fahrrad UpperAustria, Tadej Brezina, Radlobby LowerAustria, Heidi Schmitt, Argus Styria Radlobby Are E-Bikes a Smart Solution? Chair: Ceri Woolsgroove (ECF) .. E-bikes Included! Experiences and Strategies of Smart (E-)Cyclists ... Sandra Wegener, Michael Meschik, all: University of Natural Resources and Life Sciences 15:15–16:45 PODIUMS DISCUSSIONS Marriage Counseling: How Bicycles and Public Transport Can Make It Work Chair: Michael Szeiler, Rosinak & Partner .. Cycling Initiatives by the Innsbruck Transport Authority IBV, Thomas Hillebrand, IVB 15:15–16:45 ROUND TABLES .. Bicycle Helmets: Is there a need for Legislation? Huem Otero Garcia, University of Natural Resources and Life Sciences .. The Rise of Pedelecs: How Can We Improve Road Safety for E-bikers? Reinhard Jellinek, Austrian Energy Agency, Bernd Hildebrandt, Austrian Road Safety Board .. Target Group Specific Promotion of Cycling in Vienna, Herbert Schachenhofer, Snizek + Partner Verkehrsplanung .. Electric Mobility as Intermodal Transport Means in Small and Medium Sized Cities: ELMOS in the South Baltic Area: Thomas Lewis, Energieautark Consulting GmbH .. The Beer Approach, or: How to Use Body Energy as a Planning Tool: Martin Niegl, komobile w7, Nikolaus Ibesich, Umweltbundesamt

15:15–16:45 LIGHTNING TALKS Chair: Martin Held (Protestant Academy Tutzing) .. Leaving the Red Lights Behind! Green Waves for Cyclists in Congested Cities; Felix Beyer, Rosinak & Partner ZT GmbH

13.06.2013 10:00–11:30 LECTURES Let the People Ride: Public Bike Sharing Schemes Chair: Burkhard Stork, ADFC .. Citybike Wien: One of the Oldest and Most Modern Public Bicycle Sharing Systems: Hans Erich Dechant, Gewista Werbe GmbH 10:00–11:30 ROUND TABLES .. Can Monetary Incentives Balance Asymmetric Travel Demands in Public Bicycle Sharing Systems? An Agent-based Simulation – Florian Waldner, University of Vienna .. Cycalicious Green washing: How Do High Quality Media Products Seem to Promote Cycling as a Modern, Urban, Desirable Mode of Transportation While in Fact Serving Opposing Economic Interests? Discover hidden truth! – Alec Hager, Radlobby IG Fahrrad .. The Economic Benefits of Cycling in Cities: Do Cyclists Block Traffic or Enhance General Accessibility and Productivity of Urban Businesses? – Wolfgang Rauh, Austrian Federal Railways 10:00–11:30 LECTURES Towards a Smart City Chair: Thomas Madreiter (City of Vienna) .. Establishing a Mobility Agency in Vienna: An Important Contribution to Greening Urban Mobility – Bernhard Engleder, City of Vienna 10:00–11:30 LIGHTNING TALKS .. Justifying Investments of EuroVelo Routes Through Monitoring, Evaluation, and Impact Assessment: Is a European Standard for Comparison Possible? – Christian Weinberger, ecoplus 13:30–15:00 LECTURES Infrastructure: Design and Maintenance Chair: Tadej Brezina (Vienna University of Technology) .. Maintaining Bicycle Traffic During Major Road Construction Projects: Vinzenz Saurugger, ZIS+P Transportplanning Creating Remarkable Cycling Campaigns Chair: Wigand von Sassen (City of Munich) .. From the Brand to the Campaign: Effective Marketing to Promote Cycling: Martin Blum, Mobility Agency Vienna Back to the Future: Cycle Logistics and Advanced Sustainability Chair: Randy Rzewnicki (ECF) .. Shopping by Cycle Can be Amazingly Easy with SPAR’s Bike&Buy Campaigns in Vienna and Graz – Susanne Wrighton, FGM-Amor, Franz Hoelzl, Spar Salzburg No Bikes on the Balcony! Giving Bikes a Home .. Stimulating Cycling through Bicycle-Friendly Housing Projects – Michael Szeiler, Rosinak & Partner ZT GmbH, Markus Schuster, Herry Consult, Ewald Kirschner, Gesiba

13:30-15:00 ROUND TABLES .. How User Response and Behavior Changes After the First Years of a Bike-Share Scheme: The Experience of a Rural Bike-Share System in Austria – Helmut Lemmerer, Vienna University of Technology .. BikeCityGuide: An Urban Cycle Navigation App Designed for Cyclists, by Cyclists – Daniel Kofler, BikeCityGuide 13:30-15:00 WORKSHOPS Aspern: A CityLab on Bicycles and Large Scale Cycling in Aspern: A CityLab About the Creation of a Modern Bicycle Policy in a New Urban Development. – Claudia Nutz, Wien3420 Aspern Development AG Does Social Media Work? Chair: Christian Rupp (Mobility Agency Vienna) .. Mobilisation through Internet, Social Media, and Apps for Cycling in the City of Vienna – Christian Rupp, Mobility Agency Vienna 15:00 – SPEED DATING: DATING CYCLE TOPICS . Cycling Cities, Regions and Cycling Policies . Studies and Research . Media and Communication . Hardware and Infrastructure . Bicycles, Bicycle Art and Accessories . Campaigns and Initiatives . Cycling Tourism . Visionaries Award Details Speed Dating-program: http://velo-city2013.com/?page_id=16 > Day 3 - Thursday 13 June 2013, Speed-Dating

14.06.2013 10:15–11:45 LECTURES Changing Bicycle Cultures Chair: Ursula Zappe (City of Vienna) .. Fresh Wind: The Cycling Strategy for Vorarlberg, Why Vorarlbergers Cycle Twice as Much as the Average Austrian? – Martin Scheuermaier, Provicial Government of Vorarlberg, Gernot Kiermayr, Vice-Mayor of Bregenz The Sound of Cycling: Visual and Musical Bicycle Echoes .. The Role of the Bicycle in Films and Artwork: An Approach with Moving Pictures ... Andrea Weninger, Rosinak & Partner ZT GmbH 10:15–11:45 ROUND TABLES .. Daily Cycling Goes Rural: Two Cycling Scientists on Action Research for Rural Cycling Culture – Evelyn Eder, University of Natural Resources and Life Sciences Vienna, – Tadej Brezina, Vienna University of Technology 10:15–11:45 WORKSHOPS Ritualize Cycling! Chair: Karl Reiter What New Rituals Can be Created to Promote Cycling? Karl Reiter, FGM Austrian Mobility Research


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DRAHTESEL 02/2013

Tadej Brezina bei der Velo-city 2013

Wiener Diagonale G Tadej Brezina

Vienna Diagonal A

part from the individual pros and cons of these systems, it is especially the transitions between one-sided bidirectional lane management and two-sided unidirectional lane management that put cyclists at a disadvantage vis-à-vis direct lane management. At the moment, the necessary diagonal crossing of such intersections is handled traditionally, i.e. as a two-step orthogonal crossing with two traffic light phases, additional waiting times and little space for bikes to wait at the crossing. Moreover, their waiting space competes with that of pedestrians, who usually stand next to the cyclists. In suburban zones between city and countryside, such changeover points are particularly frequent, since cycle ways separated from roads are often found at the urban periphery.

As a novel element, the “Vienna Diagonal” seems especially well suited for preferential cycling traffic corridors (“bike highways”) with phased traffic lights and correspondingly strong proportions of cycle traffic vs. car traffic at intersections. This system requires a third traffic light phase that shows green light for diagonally travelling cyclists but not concomitantly for all competing pedestrian traffic. The “Vienna Diagonal” still needs to be further evaluated and fine-tuned but certainly offers an organisational possibility to actually give preferential treatment to massive cycle traffic volumes at intersections and to render these more attractive for users. Tadej Brezina performs different functions in Velo-­city 2013 (Chair, Workshop, ­Lectures, Round Table).

erade die Übergänge zwischen einseitigem Zweirichtungsbetrieb und zweiseitigem Einrichtungsbetrieb benachteiligen, abseits der Vor- und Nachteile der jeweiligen Form, die Radfahrer/innen gegenüber einer direkten Fahrbahnführung. Status Quo: Die notwendige diagonale Querung der Kreuzung erfolgt mit klassischen Instrumenten orthogonal in zwei Schritten, mit zwei Ampel­ phasen, zusätzlichen Wartezeiten und wenig Platz für die Aufstellfläche. Die Radaufstellfläche ist zudem in Flächenkonkurrenz mit den meist un­ mittelbar benachbarten Fußgehern. Gerade am Übergang Umland – Stadt sind solche Wechsel häufig zu finden, vor allem, da im Umland gerne ab­

seits von Straßen geführte Radwege anzufinden sind. Die Wiener Diagonale als neues Ele­ ment scheint besonders gut geeignet für bevorzugte Radverkehrskorridore (Radschnellwege, „Rad-Highways“) mit einer Grünen Welle und entspre­ chend starkem Verhältnis Radverkehr zu Autoverkehr an Kreuzungen. Dafür ist eine dritte Ampelphase notwendig, in der die diagonal Radfahrenden und alle nicht konfliktierenden Fussgän­ gerrelationen grün bekommen. Die Wiener Diagonale bedarf noch weiterer Prüfung und Verfeinerung, ist aber eine Möglichkeit, starke Rad­ verkehrsrelationen organisatorisch auch tatsächlich zu bevorzugen und zu attraktivieren.

eeSeitenwechsel diagonal: schneller, sicherer und den Radverkehr präferierend eeDiagonal lane change: faster, safer, with priority for cycling

Klaus Renoldner bei der Velo-city 2013

Mobility-Workshop Klaus Renoldner

Mobility Workshop K

laus Renoldner’s “Triple Benefit Principle” defines the three great advantages of cycling: 1. Individual: Health-related effects for heart, circulation, lungs, muscles, bones, nervous system, the body’s defences, cancer prevention, ... 2. Local: Reduction of particulate matter, noise and land consumption as compared to cars; more humane and economically sound Benefit: Through their mobility behaviour, cyclists in Austria alone save approx. 400 human lives and reduce healthcare costs by about Euro 400 million. 3. Global: Reduction of greenhouse gases and resource consumption, thus mitigating the negative, hazardous effects on humans and the environment, which currently affect above all developing countries.

To help individuals switch to the bike, Renoldner has invented the iso-emission cube (which visualises the distances that can be covered with different means of transport while emitting an identical volume of greenhouse gases) to enhance transparency and motivation. At MOBILITY workshops, participants form small groups to act out different mobility scenarios and try for optimum solutions. MOBILITY workshops are a recognised project of the UNESCO Decade of Education for Sustainable Development and were held in many European countries, at universities and educational institutions and for municipalities.. The MOBILITY workshops will be presented at Velo-city 2013 on Thursday, 13 June, at 3 p.m.

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as „Triple Benefit Principle“ Klaus Renoldners definiert den Drei­ fach-Nutzen des Radfahrens: 1. Individuell: Gesundheitseffekte auf Herz, Kreislauf, Lunge, Muskeln, Knochen, Nervensystem, Abwehrkräf­ te, Krebs-präventive Faktoren... 2. Lokal: Reduzierung von Fein­staub, Lärm und Flächenbedarf im Vergleich zum Auto; humaner und volkswirt­ schaftlicher Nutzen: Radfahrende retten durch ihr Verhalten allein in Österreich jährlich ca. 400 Men­ schenleben und sparen ca. 400 Mio Euro an Gesundheitskosten ein. 3. Global: Reduzierung von Treib­ hausgas und Rohstoffverbrauch verringern negative, bedrohliche Effekte auf Bevölkerung und Umwelt,

von denen derzeit vor allem Entwick­ lungsländer betroffen sind. Für den persönlichen Umstieg hat Renoldner mit dem Isoemissionswürfel (Darstellung der Reichweiten verschiedener Verkehrsmittel bei gleicher Treibhausemission) Trans­ parenz und Motivation entwickelt. Bei MOBILITY-Workshops können die Teilnehmenden in Kleingruppen verschiedenste Mobilitätsszenarien durchspielen und optimale Lösungen versuchen. MOBILITY-Workshops sind ein anerkanntes Projekt der UN­ ESCO-Bildungsdekade für Nachhalti­ ge Entwicklung. Sie wurden in vielen europäischen Ländern, an Universi­ täten, Bildungseinrichtungen und für Gemeinden abgehalten.

eeUmweltbewusstsein anschaulich: der Isoemissionswürfel relationiert Treibhausemission und Reichweite von Fahrzeugen eeVisible eco-awareness: the iso-emission cube relates greenhouse gas emissions to respective ranges of different transport options


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DRAHTESEL 02/2013

Österreichs älteste und größte Alltagsradfahrer-Lobby

ARGUS: Seit 34 Jahren aktiv für den Fahrradverkehr 1979 Eine Gruppe, die sich mit dem Stadtverkehr in Wien befasst, organisiert eine sehr erfolgreiche Radsternfahrt, auch in Linz und Graz gibt es Raddemos. Gründung „Arbeitsgemeinschaft umweltfreund­ licher Stadtverkehr“, kurz ARGUS. In OÖ entsteht der EAMDC – Erster und Anziger Mutiger Drahtesel-Club, ab 1993 als ARGUS OÖ geführt. 1983 ARGUS konzentriert sich auf Radverkehr. Radfahrorganisationen gründen den europäischen Dachver­ band ECF. 1984 erste DRAHTESEL-Ausgabe sowie ARGUS-„Fahrrad-Schleichwe­ geplan“ im Falterverlag, Stadt Wien setzt „Radwegekoordinator“ ein. 1985 ARGUS zu Ortsverhandlungen in Wien eingeladen, Fahrradtransport in U-Bahn erlaubt, das ARGUS-Fahr­ radbüro in Wien 4, Frankenberggasse eröffnet. 1986 Fahrradmitnahme in den S-Bahn-Garnituren der ÖBB durch­ gesetzt, 1. Auflage des „ARGUS-Stadt­ plan Wien für RadfahrerInnen“ (derzeit 8. Auflage) erscheint, 1. für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnete Einbahn eingerichtet. 1989–1990 organisiert ARGUS einen internationalen Fahrrad-Kon­ gress in Salzburg „VeloSecur 90“: (350 Teilnehmende), die Broschüre „Fahrrad im Verkehr“ (ARGUS/VCÖ) erscheint; als neuer Radwegekoordi­ nator wird in Wien der bis heute tätige Ing. Franz Blaha eingesetzt. 1992 ARGUS-Fahrrad-Klimatest „Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt?“ (Graz gewinnt), Radfahren auf Busspur durchgesetzt. 1992–1994, 1997 „ARGUS-Fahr­ radtage“ auf dem Wiener Rathaus­ platz (ab 1999 jährlich unter „ARGUS-­ Bike-Festival“) 1993 Mitarbeit am Wiener Ver­ kehrskonzept, Parkraumbewirtschaf­ tung in Wien, radverkehrsfreundli­ cher Umbau der Wiener Neubaugasse erreicht. 1994 „Fachkommission Verkehr“ eingerichtet (bis heute mit ARGUS-­ Teilnahme beratend tätig). 1995 Fahrradmitnahme in fast allen IC´s, ARGUS-Enquete „Radver­ kehr im beengten Straßenraum“ im Rathaus, ARGUS-Demo in Maria­ hilfer Straße für Mehrzweckstreifen. ARGUS-Bewerbung für den Velo-city-­ Kongress in Wien. 1996 Aktionen mit Mehrzweckstrei­

ARGUS: An active champion of cycling for 34 years cc1979: Demo für den Fahrradverkehr in der Stadt, die Geburtsstunde der ARGUS cc1979: Demonstration for urban bicycle traffic: the birth of ARGUS fen-Markierungen in Wiener Ge­ schäftsstraßen, Einsatz für überfahr­ bare Haltestellenkaps für Radverkehr. 1997 Mountainbiken im Wienerwald durchgesetzt, ARGUS organisiert Radverkehrskoordinatoren-Treffen in Wien. 1998 ARGUS-Tirol setzt Radmit­ nahme in Bus und Bim durch, die Bahn-Radsperrzeiten durch ARGUS-­ Aktion aufgehoben. Gründung ARGUS Steiermark 1999 Velo-City-Kongress in Graz/ Maribor, Mitorganisator ARGUS Steiermark 2000 In Wien konzentriert sich ARGUS auf die vermehrte Umsetzung von Radstreifen auf der Fahrbahn, für den Radverkehr geöffnete Busspuren erreicht. 2002 ARGUS-Fahrrad-Klimatest (Stadt Salzburg gewinnt), Installie­ rung eines Radverkehrskoordinators in Graz auf ARGUS Stmk.-Anregung 2005 ARGUS organisiert Tagung „Radwege oder Radstreifen?“, erfolg­ reiches Rad-Schulprojekt. 2007–13 Radlobby Österreich Gründungsphase 2008 ARGUS Stmk.: Mitarbeit am steirischen Radverkehrskonzept (Neuauflage 2013), Entwicklung Grazer Hauptradrouten. 2009 Erstmals 100.000 Besucher/ innen am ARGUS-Bike-Festival! 2011–12 DRAHTESEL Re-Design, Generalversammlung der ECF ge­ meinsam mit Radlobby.IGF in Wien organisiert. 2013 StVO neu unter Mitarbeit der ARGUS bringt u.a. teilweise Aufhe­ bung der Radwegbenutzungspflicht.

1979 A group of individuals concerned with urban traffic in Vienna organises a very successful bicycle rally; other demonstrations are held in Linz and Graz. Foundation of the “Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr” (working group for environmentally friendly urban traffic, Germany acronym “ARGUS”). EAMDC (Erster und Anziger Mutiger Drahtesel-Club) is established in Upper Austria; as of 1993, it takes the name ARGUS Upper Austria. 1983 ARGUS focuses on bicycle traffic. Bicyclists’ organisations found the European Cyclists’ Federation (ECF) as an umbrella body. 1984 First issue of DRAHTESEL and ARGUS “Fahrrad-Schleichwegeplan” (bike shortcut map) published by Falter Verlag. The City of Vienna appoints a Cycle Way Co-ordinator. 1985 ARGUS is invited to participate in traffic negotiations in Vienna; bike transport by Underground is permitted; an ARGUS bicycle office in Vienna’s Frankenberggasse is inaugurated. 1986 Bicycles may be transported in S-Bahn commuter trains of the Austrian Federal Railways (ÖBB) due to ARGUS’ efforts; the 1st edition of the ARGUS bike city map of Vienna is published (currently in its 8th edition); first permission for cyclists to travel against car traffic in a one-way street. 1989-1990 ARGUS organises the international bicycle congress “VeloSecur ‘90” (350 participants) in Salzburg; the brochure “Fahrrad im Verkehr” (ARGUS/VCÖ) is published; Ing. Franz Blaha is appointed the new Cycle Way Co-ordinator for Vienna and is still serving in this capacity. 1992 ARGUS bicycle climate test “How bicycle-friendly is your city?” (won by Graz); bicycles may travel in bus lanes due to ARGUS’ efforts. 1992-1994, 1997 “ARGUS Bicycle Days” in Vienna City Hall Square (held annually from 1999 under the heading “ARGUS Bike Festival”). 1993 Participation in Vienna Transport Concept development and parking space management for Vienna; bicycle-friendly redesign of Vienna’s Neubaugasse attained due to ARGUS’ efforts.

1994 The Expert Commission for Traffic is set up (active to this day, always with the participation of ARGUS). 1995 Bicycles may be taken along on nearly all inter-city trains; ARGUS survey “Bicycle Traffic in Tight Urban Space” presented at Vienna City Hall; ARGUS demonstration for multi-purpose lanes in Mariahilfer Strasse; ARGUS applies to host the Velo-city conference in Vienna. 1996 Activities to promote multi-purpose lane markings in Vienna’s shopping streets; ARGUS advocates the crossing of bus/tram borders by bike. 1997 Successful campaign to permit mountain biking in the Vienna Woods; ARGUS organises a meeting of cycle way co-ordinators in Vienna. 1998 ARGUS Tyrol successfully campaigns to permit the transport of bicycles on buses and trams; time limitations for transporting bikes aboard trains are abolished due to ARGUS’ activities. Foundation of ARGUS Styria. 1999 The Velo-city conference in Graz/ Maribor is co-organised by ARGUS Styria. 2000 In Vienna, ARGUS focuses on promoting the installation of bicycle lanes on car traffic surfaces; bus lanes are opened to bicycles. 2002 ARGUS bicycle climate test (won by Salzburg); a Cycle Way Co-ordinator for Graz is appointed on a suggestion by ARGUS Styria. 2005 ARGUS organises the meeting “Cycle Ways or Bike Lanes?”; launching of successful bicycle project for schools. 2007-13 Foundation phase of Radlobby Österreich. 2008 ARGUS Styria: participation in Styrian Bicycle Traffic Concept (updated in 2013), development of main bicycle routes for Graz. 2009 The 100,000th visitor mark is exceeded at the ARGUS Bike Festival! 2011-12 DRAHTESEL redesign; the ECF General Assembly is organised jointly with Radlobby.IGF in Vienna. 2013 A Road Traffic Regulations amendment with the co-operation of ARGUS inter alia results in a partial suspension of the legal obligation for cyclists to use cycle ways.


18 VERMISCHTES

DRAHTESEL 02/2013

Sonnt

featuring

Das Kult-Faltrad-Rennen

So. 9. Juni 2013 Info & Anmeldung

www.brompton.at

Galopp-Rennbahn Freudenau/Prater


19 DRAHTESEL 02/2013

VERMISCHTES

tagsradfahren Am Sonntag, dem 9. Juni um 12 Uhr, treffen am Wiener Rathausplatz Radfahrer/innen und Fahrräder im festlichen Outfit zum „Tweed-Ride“ zusammen, um stilvoll in die Freudenau zum Fahrrad-Picknick zu fahren. Ein festliches Vorspiel zur Wiener Radwoche.

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Die Galopp-Rennbahn Freudenau wurde 1839 eröffnet. 1858 wurden in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. die Tribünen eingeweiht Am 9. Juni 2013 „gehört“ die Freudenau den radfahrenden Freund/innen schicker Bekleidung – am liebsten im Retro-Look.

ie Ouverture der Wiener Radwoche erklingt schon am Sonntag auf der traditionel­ len Galopp-Rennbahn in der Freu­ denau. „The Sound of Cycling“, das diesjährige Motto der Velo-city: merkst du’s, spürst du’s, hast du’s g’sehn? Zum zweiten Mal verwan­ delt sich das Gelände der Wiener Galopp-Rennbahn in eine große Picknickwiese, mit vielen Fahr­ rad-Attraktionen für alle Fahrrad­ begeisterten und Stilbewussten, für alle, die es noch werden wollen oder auch für die ganze Familie! Das bunte Programm des Fahr­ rad-Picknick genießen flanierend Radfahrerinnen und Radfahrer, ob festlich gekleidet in Tweed oder im Sommerkleid, am Retro-Rad oder am britischen Faltrad. Der alt-ehrwürdige Rennplatz bietet das ideale Ambiente für einen verspielten Nachmittag inklusi­ ve britisch-wienerischem Style, picknick-tauglicher Kulinarik und entspannendem Kinderprogramm, dazu erschallen klassischer Charleston und retro-moderner Lindy-Hop. Radeln in seiner schönsten Form, befanden schon 2012 die begeisterten Besucher des Fahrrad-Picknick. See you! Auf Wiederschaun!

Kontakt: Freunde des Fahrrad-Picknick Marinelligasse 7/4 A-1020 Wien Fax: +43.1.319 19 02 www.fahrradpicknick.at orga@fahrradpicknick.at Alle Bilder: Peter Provaznik

Fahrrad-Picknick Programm FAHRRAD-PICKNICK • Picknick-Wiese • Café-Terrasse • Kulinarik-­ Markt • Radausstellung • Kinderprogramm • Lounge Musik KIDS CORNER 12:00 – 18:00 Uhr Allen Altersgruppen ab 3 Jahren wird etwas geboten: Radspiele für die Kleinsten von ­ giles.at, Geschicklichkeitstraining von „Schulterblick“ für Größere und Bastelecke für alle. AUSTRIAN BROMPTON C ­ HAMPIONSHIP 15:30 Uhr Start 17:30 Uhr Sieger/innen-Ehrung Rennen mit dem britischen Kult-Faltrad über insgesamt 10 km. Gilt als Qualifikation für die Brompton-WM in England! Gefahren wird im traditionellen Brompton-­ Dresscode: Helm, Jackett und Krawatte für Herren; für Damen alles Gediegene zwischen Reifrock und Businesskostüm. Preise gibt es nicht nur fürs Tempo, sondern auch für stilvolles Auftreten und die schnellste Falttechnik. AWESOME BIKE AWARD 14:00 Uhr Start; Vorausscheidung beim Foto-­ Corner für alle Anwesenden 16:30 Uhr Beginn des Defilees der „Besten 15“ mit Jurysitzung Jury und Publikum wählen die beste Kombination aus schönstem Rad und stilsicherstem Outfit ENDE – HEIMRADELN 18:00 Uhr


20 PLUS – MINUS

DRAHTESEL 02/2013

Wien 3, Bahnhof Wien Mitte Funktionierende, nicht deklarierte Begegnungszone

 +

ccFast wie Shared Space: Verkehr in konflikt­ armer Koexistenz vor dem Bahnhof Wien Mitte. Noch offener Wunsch: Radstation!

Die Landstraßer Hauptstraße vor dem Bahnhof Wien Mitte (zwi­ schen der Gigergasse und der Invalidenstraße) wurde als niveaugleiche Fläche auf Geh­ steighöhe konzipiert. Durch­ fahrt ist nur für städtische Linienbusse und Radfahrer/ innen erlaubt und mit einer Auffahrt/Abfahrt verbunden. Eine äußerst gelungene Lö­ sung meinen wir, die wie ein eine Begegnungszone funkti­ oniert, ohne formaljuristisch

eine zu sein. Jetzt werden Radständer aufgestellt! Wir werden beobachten, ob die Anzahl ausreichend dimensi­ oniert sein wird. Laut einer Untersuchung der MA 18 hätte Wien Mitte das klassische Potenzial für eine Radstation, was leider im gegenständlichen Fall keine Berücksichtigung fand. Wir schlagen zumindest über­ dachte Radabstellanlagen und Fahrradboxen vor.

Wien 9, Fahrradampel Liechtenwerder Platz Mehr als 4 Minuten freiwillig an der Ampel warten?

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Am Liechtenwerder Platz steht eine rekord­ verdächtige Fahrradampel – sie zeigt im konkreten Fall 4 Minuten und 15 Sekunden lang Rotlicht! Die Ampel wur­ de von einem Radfahrer in Echtzeit auf Video aufgenom­ men. Ohne manipulative Ver­ zögerung können Geduldige das Video hier anschauen: http://www.argus.or.at/lwp

ccÜbung zur buddhistischen Gelassenheit: die Ampel am Liechtenwerder Platz zeigt auf dieser stark befahrenen Radroute 255 Sekunden lang Rotlicht. Das „Schauspiel“ kann jetzt auch in Echtzeit auf Video betrachtet werden (siehe QR-Code).

ffIn Wien Wieden sind zahlreiche Einbahnstraßen für den Radfahrverkehr in Gegenrichtung geöffnet worden (im Bild: Rittergasse)

Es darf nicht wundern, dass in solchen Fällen das Rotlicht von Radfahrer/innen nicht immer beachtet wird. Hier ist es zwar ein Extremfall, aber Beispiele für Ampelschaltun­ gen, wo der Fahrradverkehr gegenüber dem motorisierten Verkehr benachteiligt ist, gibt es viele im Wiener Stadtge­

biet. Wir fordern daher: 1. Radfahrer/innen sollen nicht länger auf Grün warten müssen als der Kfz-Verkehr. 2. Eine Kreuzung soll zu Fahrrad in einem Zug – ohne Anhalten z.B. bei einer in der Fahrbahnmitte liegenden Verkehrsinsel – gequert wer­ den können. Immer wieder kommt es in diesen Bereichen zu einer Überfüllung durch stehende Radfahrer/innen. 3. Wenn bei einer Querungs­ relation getrennte Ampeln für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen vorhanden sind, soll die Fahrradampel die schnellere Räumzeit der Radfahrenden berück­ sichtigen und somit längere Zeit Grünlicht zeigen als die Fußgängerampel.

Wien 4: Radfahren gegen die Einbahn Radfahren gegen die Einbahn weitreichend legalisiert

 +

In Wieden (4. Bezirk) wurde jetzt das Rad­ fahren gegen die Einbahn in folgenden Gassen verkehrs­ technisch eingerichtet: • Schäffergasse • Waaggasse • Rittergasse • Mittersteig • Mostgasse • Rubensgasse • Waltergasse • Schaumbur­ gergasse zwischen Waltergas­ se und Wiedner Hauptstraße Zu dieser Organisationsform

des Fahrradverkehrs sind alle Wiener Bezirke – außer dem 19. Bezirk – positiv oder zumindest neutral eingestellt. In einigen Bezirken sind praktisch alle Einbahnen, welche die entsprechenden Richtlinien erfüllen, für Radfahrende geöffnet. Mitt­ lerweile beträgt in Wien die Gesamtlänge dieser Anlage­ form 218 km. Sie wird von den Radfahrer/innen sehr gut angenommen.


21 DRAHTESEL 02/2013

PLUS – MINUS

Wien 16, Lerchenfelder Gürtel Fragwürdige Übermalung

Wien 4 (Rittergasse): Barbara Neuroth Falträder: Brompton.com Restliche Fotos: Andrzej Felczak

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Am Gürtel zwischen der Hasner- und der Thaliastraße waren Geh- und Radweg durch eine Boden­ markierung getrennt. Sicher keine optimale Lösung. Jetzt wurde die Trennung aufge­ hoben, die Bodenmarkierung entfernt und entstanden ist ein gemischter Geh- und Radweg. Hier wäre bei einer Gesamtbreite von 4,6 m eine Aufteilung in 2,3 m Gehweg und 2,3 m Radweg mit bau­ licher Trennung problemlos möglich. Ein wenig darf doch die Sicherheit der zu Fuß Ge­ henden und der Radfahrer/ innen kosten!

Wien 8, Radweg vor dem Landesgerichtsgebäude Zwei Meter schmal + Kurve + Sichtbehinderung

 –

Stellvertretend für vielen Stellen hier die Sichtbehinderung im Kurven­ bereich durch bodenständigen Pflanzenbewuchs am Radweg vor dem Landesgerichtsge­ bäude. Radfahrende tendieren dazu, Kurven zu schneiden und neigen die Fahrräder im

Kurvenbereich. Beim gerade einmal 2 m breiten Zweirich­ tungs-Radweg ergibt sich daraus eine Kombination mit hohem Unfallrisiko. In sol­ chen Fällen sollte ein Teil des Gebüsches dauerhaft entfernt oder regelmäßig beschnitten werden.

Wien 3, Schwarzenbergplatz-Zaunergasse-Neulinggasse Nachrang für Radroute durch den „Dritten“

 –

Auf der stark frequen­ tierten Radroute Schwar­zen­bergplatz-­ Zaunergasse-­Neulinggasse – direkte Verbindung vom 4. quer durch den 3. Bezirk zum Prater – haben die Radler/ innen seit wenigen Wochen Nachrang:

Ecke Zaunergasse/Lisztstraße wurde der Vorrang zuguns­ ten des Verkehrs aus der Lisztstraße umgedreht, was für geradeaus fahrende Radfahrende und auch für querende Fußgänger/innen zu gefährlichen Situationen führt.

Berndorf, Niederösterreich Sind Autobusse zu klein für ein Faltrad?

 –

Was in Bim und Bahn selbstverständlich möglich ist, wird im Bus manchmal zum Problem: das Faltrad darf nicht mit. Kürz­ lich weigerte sich ein Bus­ lenker (Blaguss, Linie 556),

ein zusammengeklapptes(!) Brompton von Berndorf nach Baden zu transportieren. Nicht einmal der Kofferraum wurde geöffnet. Radlobby Niederösterreich wird dran­ bleiben.

eeDas erzeugt vorsätzlich Konflikte und gefährliche Situationen zwischen Radfahrer/ innen und zu Fuß Gehenden: statt Fuß- und Radverkehr deutlicher zu trennen, wurde jetzt die Trennlinie weggefräst.

eeBuschwerk als Sichtbehinderung in Kurven sind überall in der Stadt zu finden

eeStatt Attraktivierung der viel befahrenen Radroute wird in Wien Landstraße Radfahren erschwert

eeAuch zusammengeklappt ist das Faltrad für manchen Bus(lenker) immer noch zu groß zum Mitnehmen

Bild: Brompton

Bilder:


22 BUNDESLÄNDER

DRAHTESEL 02/2013

Bild: ARGUS STeiermark

ffStart in Hartberg: Heidi Schmitt (ARGUS Stmk), Franz Kneissl (Leiter des Bauhofs) , Bernhard Krause (Land Stmk Verkehr A16), Manfried Schuller (Leiter des Stadtbauamtes), Anton Schuller (Referatsleiter für Umwelt und Energie), Ferdinand Santner (Land Stmk Verkehr A16)

Mit dem steirischen Radverkehrskoordinator unterwegs

Wieder „Technical Tours“ in steirischen Städten

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ie erste Befahrung fand auf Anre­gung der Radlobby ARGUS Steiermark im Frühjahr 2012 in Leoben statt, seither hat der Radverkehrskoordinator des Landes, Bernhard Krause, derartige „Techni­cal Tours“ in mehreren mittelgro­ ßen steirischen Städten organisiert,

um die Infrastruktur auf ihre Alltags­ radfahr-­Tauglichkeit zu prüfen: Nach Murau, Knittelfeld, Liezen und Bruck/Mur im Vorjahr standen heuer bereits Hartberg und Leibnitz auf der Agenda, Kapfenberg folgt. Der Erfolg des Tools mit dem Charakter eines mobilen Workshops unter Teilnah­

me aller Befassten von Gemeinde, Baubezirksleitung, Land sowie Usern bzw. deren Vertretung ist noch nicht messbar; seitens der Landes-Abtei­ lung werden aber nun die bisherigen Radweg-Bauprogramme in Rad­ verkehrs-Maßnahmenprogramme umgearbeitet.

Anzahl und rege Beteiligung lässt steigenden Radverkehr erwarten

Bild: Anton Schuller

Frühlings-Anradeln rund um Graz ee„Anradeln“ in HArtberg als geselliger „Radl-Spaß“

Fahrradfreundlich

Radlobby ARGUS Steiermark http://graz.radln.net/

Bild: Edith Münzer

ffARGUS Rad-Road-­ Show im Grazer „Murpark“, dem radfreundlichen Shopping Center

W

ährend in Graz – auch unter nunmehr blauer politischer Res­ sortführung – das von der Stadt wohl organisierte CityRadeln (die brave Variante der Critical Mass, Anm.) Fahrt aufgenommen hat, wurde in der Grünen Mark im Frühjahr auffällig

häufig „angeradelt“: Am Wochenende 20./21. April in Bad Radkersburg, Hartberg und Judendorf-­Straßengel, letztere beiden Events mit Beteiligung der Radlobby ARGUS Steiermark. Leoben folgte am 5. Mai. Ein erfolg­ reiches Konzept zur Radförderung!

Radlobby NÖ

Tauschbörsenverzeichnis

Shopping Hauptvermit Fahrrad sammlung

Boomende Radlbörsen

A

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uch wenn radelnden Einkäufer/ innenn naturgemäß der Greißler um die Ecke näherliegt – auch diese Freunde der Nahversorgung müssen sich der normativen Kraft des Fak­ tischen beugen. Aus diesem Grund testet die ­ARGUS Steiermark seit 2007 regelmäßig Grazer Einkaufstem­ pel auf ihre Radfreundlichkeit und erstellt ein Ranking. Bereits viermal Sieger wurde der „Murpark“ – so auch 2012, wofür Centermanagerin Edith Münzer & Co. als Preis eine eintägige „Rad-Road-Show“ organi­ siert bekamen. Neun ARGUS-Aktive wirkten mit, dazu kam die fliegende Mechaniker-Brigade von „Bicycle“ und die Kinderanimation von „Erleb­ nisreich“. Der Publikumszuspruch war rege und die Stimmung super!

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inladung zur Hauptversammlung der Radlobby Niederösterreich!

Termin: Donnerstag, 20. Juni 2013 um 18.00 Uhr, Ort wird per E-Mail noch bekannt gegeben. Bitte um Anmeldung, damit wir wis­ sen, wieviele Teilnehmer wir erwarten können. E-Mail: noe@radlobby.at Telefon: 02622 / 21265

Eingeladen sind alle Mitglieder der Radlobby Niederösterreich sowie als Gäste alle ARGUS- und IGF-Mitglie­ der aus Niederösterreich, die mehr über Radlobby Niederösterreich – und die Möglichkeiten mitzuarbeiten – erfahren wollen. Bei der Haupt­ versammlung geht es unter anderem ganz besonders um die Kooperation ARGUS & Radlobby NÖ, durch die eine Doppelmitgliedschaft nicht mehr notwendig sein soll.

as erste umfangreiche österreich­ weite Radbörsen-Verzeichnis hat die Radlobby Niederösterreich zusammengestellt: noe.radlobby.at/fahrradboersen Das Verzeichnis weckt höchstes In­ ter­esse, denn gebrauchte Fahrräder verkaufen und kaufen macht Sinn. Die meisten Radbörsen gibt es in Nie­ derösterreich – viele davon werden von den örtlichen Grünen Ortsgrup­ pen organisiert.

ccBeim 2. Radlobby Fahrradbazar in Wiener Neustadt wurden 123 Fahrräder & Teile zum Ver­kauf angeboten, 79 konnten verkauft werden. Umsatz: EUR 5.335, Reinerlös für die Jugendkulturarbeit EUR 774,-.


23 DRAHTESEL 02/2013

BUNDESLÄNDER

Innsbrucker Politik sieht den hohen Radverkehrsanteil unbewusst als „Problem und Ärgernis“

Innsbruck: Störfaktor Fahrrad? R adfahren in Innsbruck ist – was immer man beim Radeln empfindet – schlicht und einfach selbstverständlich! Für immer mehr Innsbrucker/innen ist Rad fahren ein fixer Bestandteil ihrer Mobilität im Alltag. Was für die Innsbrucker/innen längst selbstverständlich ist, ist noch nicht im Kopf und schon gar nicht im Herz so manchen politisch Verant­ wortlichen angekommen. Die Vorteile eines hohen Radanteils angesichts Luftgrenzwert­überschreitungen, Parkplatzproble­men, begrenztem Straßenraum, Kaufkraftabfluss Rich­ tung peripher gelegener Einkaufs­ zentren, hohe Wohnkosten... werden nicht gesehen und nicht geschätzt. Statt dessen ärgert man/frau sich über Radfahrer/innen, die bei Rot über die Kreuzung fahren, bezeichnet deshalb Radfahrende als Verkehrsteil­ nehmer/innen, die sich nie an Gesetze halten, empfindet umherstehende Räder als Störung des städtischen Er­ scheinungsbildes und hat als „Schön­ heits­ideal“ eine Fußgängerzone im Kopf, die von Rädern und Radfahren­ den befreit ist. Nun sind bei einem Radanteil von

23 % die Radfahrenden in Innsbruck aber immer und überall präsent, und damit glaubt mancher, sich immer und überall über die Radfahrenden ärgern zu müssen. Auch in der Ma­ ria-Theresien-Straße. Daran ändert auch nicht, dass diese Straße schon immer eine wichtige Radroute durch Innsbruck war. Nicht ohne Grund wurde im Architektenwettbewerb 2006 die Gestaltung einer Fußgänger­ zone mit Radverkehr ausgeschrieben. Das Siegerprojekt setzte deshalb eine Fußgängerzone mit zwei vorgesehe­ nen (nicht erkennbaren) Fahrbahnen für den erlaubten Rad- und Taxiver­ kehr um. Weil die Maria-Theresien-Straße unerwartet gut von den Fußgänger/ innen angenommen wurde, kam es zu Konflikten zwischen den erlaubten Verkehrsarten. Bauliche Verände­ rungen in der „Prachtstraße“, um ein konfliktfreies Miteinander der beiden umweltfreundlichsten Verkehrsteil­ nehmer/innen (RF+FG) sicherzustel­ len, wurden nicht einmal angedacht. Warum wurde 2011 versucht, das Abstellen der Räder in der Maria-The­ resien-Straße zu verbieten? Warum

Spezielle Radfahrkurse im „Radland NÖ“

Migrantinnen gewinnen Mobilität mit dem Fahrrad

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Bilder: Radlobby Wiener Neustadt, Karl Zauner

uch heuer gab es wieder den Fahrradkurs für erwachsene Migrantinnen des Integrations­ referates der Stadt Wiener Neustadt. Die Radlobby Wiener Neustadt führte den Kurs mit 6 Teilnehmerinnen aus Afghanistan und aus der Türkei durch. Zu Beginn ist der Kurs für die Teilnehmerinnen anstrengend. Mit der erfolgreichen Laufradmethode üben die Frauen den Gleichgewichts­ sinn und bald folgt ein Parcours. Den Abschluss bildet eine erste Radtour

wurde 2012 das Radfahrverbot in der Maria-Theresien-Straße und nun auch ein Radtransportverbot für Downhill­ räder beschlossen? Papier, auf dem die Bevorrangung des Radverkehrs stand, war schon immer geduldig. Neu ist jetzt allerdings, dass es aufgrund des hohen Radanteils öfter zu Konflikten mit Radfahrer/ innen kommt, und von großen Teilen der Innsbrucker Politik der hohe Radanteil unbewusst als „Problem und Ärgernis“ gesehen wird. Neu ist aber auch, dass die Radfahrenden nun so viel Selbstbewusstsein haben, sich lautstark zu wehren. Geändert hat sich de fakto durch das Radfahrverbot aber auch nicht viel in der Maria-Theresien-Straße: Bei dich­ tem Fußgängerverkehr verhalten sich die Radler/innen wie schon vor dem Fahrverbot: sie nehmen einen Umweg in Kauf oder schieben ihr Rad; bei wenig Fußgängerverkehr fahren auch jetzt noch die meisten Radfahrer/ innen in angemessenem Tempo durch die Fußgängerzone. Kaum ein Fuß­ gänger regt sich deshalb auf. Warum denn auch – es ist ja genug Platz für alle da.

ARGUS Radlobby Tirol Stammtische, Radausflüge, RadlBörsen... www.fahr.info

Von der endlosen Freiheit zum Abenteuer im Kopf. Heute am Donauradweg.

auf den Straßen. Der Kurs und der Ankauf weiterer zwei Fahrräder wur­ de vom Integrationsreferat und vom Radland NÖ unterstützt. Die Leitung lag in bewährter Hand von Anna Horvath vom Vorstand der Radlobby Wiener Neustadt.

ddDie Kursteilnehmer/innen am Radfahrkurs für erwachsene Migrantinnen und Kursleiterin Anna Horvath

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24 ARGUS

DRAHTESEL 02/2013

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eeKTM 27 Modell 2013 Aluminiumrahmen, Suntour Feder­ gabel, Schaltwerk Shimano Deore, Bereifung Schwalbe Marathon plus 42-622, Lenkervorbau ausziehbar, Neigung verstellbar, Bremsen Ma­ gura HS11 (hydraulisch), gefederte Sattelstütze, hochwertiger Nabendy­ namo Shimano DH-3N30, B+M LED Beleuchtung mit Sensor-Standlicht vorne und hinten, Aluminium-Ge­ päckträger, Selle Royal Look-In Sattel, Damen- und Herrenrad 28”, Gewicht ca. 17 kg.

Bild: ARGUS

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KTM 27 Modell 2012 (ohne Abb.) Fast idente Ausstattung wie KTM 27 Modell 2013, jedoch keine Magu­ ra-Bremsen und Schaltwerk Shimano SLX. Nur mehr begrenzte Stückzahl verfügbar.

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Bild: KTM

Ähnliche Ausstattung wie KTM 27 Modell 2013, jedoch Einrohre-­ Rahmen und normale V-Brakes. nur 649,-

statt 1090,-

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KTM 27 light (ohne Abb.) Gleiche Ausstattung wie KTM 27, aber ohne Federgabel und ohne gefederte Sattelstütze, mit Ergon-Griffen. Ge­ wicht ca. 14 kg. Nur mehr begrenzte Stückzahl verfügbar. statt 1090,-

ffKTM Velvet

nur 439,-

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KTM Life 8 (ohne Abb.) Bild: KTM

Stadt- und Tourenrad mit unschlagbarem Preis-Leistungs-Verhältnis: Aluminium­ rahmen, Shimano Nabendynamo, stabiler Gepäckträger, Federgabel, gefederte Sat­ telstütze, 21-Gang Shimano-Schaltung... Nur mehr begrenzte Stückzahl verfügbar.

nur 699,-

Ausstattung ähnlich wie KTM 27, jedoch 8-Gang Nabenschaltung mit Rücktrit und Conti Sport Contact Bereifung. nur 719,-

Alle Bilder der Doppelseite Symbolfotos, Farbabweichungen möglich, alle Angaben zu Produkten und Preisen vorbehaltlich Druck- bzw. Satzfehler

Bild: Gerhard Nohava/Faber GmbH

eePUCH Stadtrad Deluxe D/H Cityrad 28 Zoll, trendiges City-Rad für höchste Ansprüche. In trendigem Schwarz metallic überzeugt es nicht nur durch seine Optik, sondern auch durch die hochwertige Ausstattung mit Shimano 11-Gang Nabenschal­ tung und hydraulischen Shimano Scheibenbremsen sowie niedrigem Gewicht. Ein stylisches Rad für den Alltag in zwei Ausführungen für Sie und Ihn. nur 1.199,Testrad (braun)

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25 DRAHTESEL 02/2013

ARGUS

AKTUELLES AUS DEM ARGUS-SHOP

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Sehr leichte, robuste klassische Hinterradtasche. Mit überdurchschnittlicher Ausstattung und sehr gutem Befestigungssystem. Geräumiges Hauptfach mit Deckelverschluss. Inkl. Regenschutz. Farben: schwarz/rot, schwarz/grün, schwarz/anthrazit RV-Deckelfach mit Organizer – RV-Außentasche – Hauptfach mit innerem RV-Fach – reflektierende Elemente Gewicht: 2.540 g, Volumen: 50 l, Maße: 46 x 33 x 21 cm

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26 PRODUKTE

DRAHTESEL 02/2013

Das Jahr 2013 ist das Jahr des Rades, es entstehen immer mehr Fahrradschmieden mit stets neuen kreativen Ansätzen für die Weiterentwicklung des Rades. Der österreichische Fahrraderzeuger KTM aus Mattighofen ist seit Jahrzehnten erfolgreich in der Branche und nutzt den anhaltenden und steigenden Trend des Rades der vergangenen Jahre, um KTM Fahrräder auch weit außerhalb Österreichs Grenzen an die Spitze zu führen. KTM produziert mittlerweile große Stückzahlen an Fahrrädern pro Jahr, wovon große Mengen ins Ausland wie Deutschland, ­England oder die USA gehen.

Text und Bilder: Paul Marek

ffHochwertiger Shimano Deore LX Nabendynamo

ffBedien-Elemente mit viel Liebe zum Detail

Ein klassisches Trekkingrad zum Wohlfühlen KMT Life Conquest Rahmen:

Aluminium 6061 triplebutted

Gabel:

Suntour SF11

NCX-D MLO 700C

Schalthebel: Shimano Deore LX Schaltwerk: Shimano Deore LX Umwerfer: Shimano Deore LX Naben:

Shimano Deore LX

Gänge: 30 Zahnkranz: HG62 Bereifung: Schwalbe Marathon Racer Sattel:

Selle Royal Ariel

Lichtanlage: B+M Lyt-T-senso-plus,

LED-25 Lux, Standlichtfunktion

Gewicht: 14,2kg Empfohlener Verkaufspreis: EUR 1.099,-

M

it dem Life Conquest bringt KTM ein klassisches Trek­ kingrad hervor. Leichte Räder stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Radfahrer/ innen, dieses Rad gehört dazu! Es überzeugt durch eine qualitative Aus­ stattung, eine solide Fahrweise sowie zeitloses Design. Dieses Fahrrad ist mit und ohne Nutzlast nicht aus der Ruhe zu bringen und ideal für längere und auch kürzere Strecken geeignet. Ein Rad, das für die Masse produziert wurde und durch zahlreiche Ein­ stellmöglichkeiten gut an den Fahrer angepasst werden kann. Einsteiger, aber auch langjährige Fahrradfahrer/ innen finden mit dem Rad sowohl im

Alltag als auch in der Freizeit einen überzeugenden Partner.

Ausstattung Die neue Shimano Deore LX Aus­ stattung am Rad zeigt viel Liebe zum Detail, 30 Gänge bieten ein umfangreiches Einsatzgebiet des KTM Conquest. Die Federgabel bietet mittels weniger Griffe viele Einstellmöglichkeiten. Die Busch + Müller LED-­Lichtanlage bereitet jedem Fahrer Freude. Sie wird mit einem Schalthebel am Frontlicht ein- oder ausgeschaltet oder auf Automatik gestellt, was bedeutet, dass ein eingebauter Sensor erkennt, wann die Umgebung zu dunkel wird

und die Lichtanlage automatisch ein- bzw. ausschaltet. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel einen Tunnel durchfährt. Die Standlichtfunktion – mittlerweile Standard-Ausstattung besserer Fahrräder – fehlt auch hier nicht. Sie ist von großem Nutzen für den Fahrer des Rades und für andere Verkehrsteilnehmer/innen.

Zusammenfassung Ein gutes Rad zum guten Preis, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, man fühlt sich gleich in den ersten Minuten wie zu Hause am Rad und kann sich auch lange Reisen vorstel­ len. Der typische Allroundkünstler für Alltag und Freizeit!


ROTA

EXPLI CARE

www.dasfaltrad.at Wir haben die größte Auswahl in Österreich! Kommen Sie vorbei und testen Sie!

Das Faltrad – die neue Mobilität

Wir übersiedeln! Und aus diesem Anlass gibt´s ein Fest! Freitag, 7.6.2013 von 10-17 Uhr: Redtenbachergasse 15, 1160 Wien Samstag, 8.6.2013 von 10-17 Uhr: Ottakringerstrasse 71, 1160 Wien Sonntag, 9.6.2013: Ottakringerstrasse 71, 1160 Wien, Abfahrt 11 Uhr, wir radeln ganz entspannt zum Fahrradpicknick in die Freudenau Knalltütenparcours - Zniachterl Speedwettbewerb - Gebrauchträder ab € 100,Faltradeinzelstücke stark verbilligt - Nach unbestätigten Gerüchten trennt sich Herr Fahrradmechikermeister Wolfgang Brunner von einigen seiner Schätze! Und noch so einiges!

E-Bike Test mit Bikee, dem extrastarken Pedelec aus der grünen Mark www.bikee.at


28 PRODUKTE

DRAHTESEL 02/2013

Text: reinhold Seitl Fotos: commdes.at

Flyer, das ist der Name der seit Jahren erfolgreich verkauften E-Bikes der schweizerischen Firma Biketec. Die im gehobenen Preissegment angesiedelten Modelle zeichnen sich durch hohe Material- und Verarbeitungsqualität aus. Flyer – das Wort erinnert auch an elegantes Gleiten, jedoch Flyer-Modelle strahlten bisher ein stark konservatives Design aus. Dann kam vollblut!

Ein schneller, schwarzer Flieger Flyer vollblut 500 Bedieneinheit: LCD mit Reichweitenanzeige Akku: 8,8Ah/48V Motor: 48V/500W 45Nm, Schiebehilfe Schaltung: Shimano 30-Gang XT Bremsen: Scheiben Shimano XT hydraulic Vorbau: Ahead FRT Federung Gabel: Suntour NRX Federung Sattelstütze: SR Suntour (Aufpreis) Beleuchtung: LED Cyo IQ-TEC mit Tagfahrlicht Bereifung: Schwalbe energize Pro 42-622 Erhältlich in den Größen S, M, L, XL Varianten: 250-W-Motor, 27,5” Laufräder, Special Edition ohne Gepäckträger und Schutzbleche. Die Auslieferung des 500-W-Modells erfolgt in Deutschland als zulassungspflichtiges Fahrzeug mit Nummernschildhalter, Rückspiegel und Fahrzeugpapieren. ddBeleuchtbares Display mit Motorsteuerung (5 Einstellungen + Rückgewinnungsmodus) und Radcomputer-Funktionen, Schiebehilfe, StVO-konforme Ausstattung mit Klingel, Beleuchtung

M

it dem test-gefahrenen Modell vollblut beschreitet Biketec jetzt einen anderen Weg. Schluss mit dem „Pensionisten-­ Look“! Der pulverbeschichtete Rahmen ist statt silbrig hier mattschwarz, der klobige, quaderförmige Akku ist vom Sitzrohr auf das Unterrohr „gewandert“ und fügt sich op­ tisch in die Rahmengeometrie ein. Knallrote Farbakzente auf dunklem Grund signalisieren Aggressivität. Das wesentlichste Unterscheidungsmerkmal zu anderen Flyer-Modellen ist der Motor. Er sitzt nicht beim Tretlager, sondern an der Hinterachse und gibt mächtig „Gas“. Wir fuhren die 500-Watt-Version, da kann nicht mehr von einer simplen Unterstützung beim Treten gesprochen werden. Weil selbst die stärksten Radler kaum mehr als 300 Watt mit den Beinen auf die Pedale bringen, unterstützt man eigentlich das surrende Panasonic-Trieb­ werk mit ein bisschen mit Muskelkraft. Und so fühlt sich das E-Bike eigentlich nicht mehr wie ein alltägliches Fahrrad an. Auf den Radwegen empfindet man die anderen als schleichende Hindernisse. Bald rollt man gelangweilt im

dichten Radverkehr, hie und da tritt man ein wenig in die Pedale. Die Radwegebenützungspflicht ist für dieses Gefährt sinnlos. Die Tretunterstützung ist erst bei 45 km/h abgeregelt. Die Beschleunigung ist beeindruckend, besonders wenn man am Display „high power“ gewählt hat. Im städti­ schen Kfz-Verkehr hält man locker mit. Manch PKW-Lenker verschätzt sich kräftig, wenn er beim Ampelstart zum Überholen ansetzt. Wie von Flyer gewohnt, sind auch am vollblut sehr gute Komponenten verbaut: 30 Gänge (Kettenschaltung), hydraulische Scheiben­ bremsen, gefederte Sattelstütze, LED-Beleuch­ tung, stabiler Gepäckträger u.v.m. Der Flyer vollblut ist als wendiges, cooles Urban- und Communerbike konzipiert. Wer knapp 4.000 Euro dafür übrig hat, der wird sich über ein komfortables und sehr schnelles Pedelec mit großem Fahrspaß freuen. Neben der 500-Watt-Version gibt es Flyer vollblut in Varianten auch mit einem 250-Watt-Mo­ tor und 27,5” Laufrädern. Da ist der Speed nicht ganz so hoch, der leistungsstarke Akku (8,8Ah/48 V) hält aber umso länger durch.

ddDer Motor liefert an der Hinterachse 500 Watt bei 45Nm Tretunterstützung. Hydraulische Shimano XT Scheibenbremsen lassen sich gut dosieren und verzögern sicher.

ddViel Kraft braucht viel Saft. An 48 V spendet der Akku 8,8 Ah. Er ist versperrbar und seiner Form nach in die Rahmengeometrie eingepasst, was der Optik des vollblut gut tut.


29 DRAHTESEL 02/2013

ARGUS

Partnerbetriebe von ARGUS & Radlobby Österreich Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen allen Mitgliedern viele Vorteile bieten zu können. Nutzen Sie Ihre Vorteile als ARGUS- oder Radlobby-Mitglied! Beim Einkauf den Mitgliedsausweis zeigen, bei Buchungen z.B. von Reisen die Mitgliedsnummer oder den Mitgliedsnamen angeben. Auch im ARGUS-Shop erhalten ARGUS- und Radlobby-Mitglieder viele Produkte zu ermäßigten Preisen! ARGUS-SHOP 1040 Wien, Frankenberggasse 11 +43.1.505 09 07, Fax DW 19 service@argus.or.at, www.argus.or.at, www.argusshop.org Mo–Fr 14–19 Uhr, Sa 10–14 Uhr NEUE PARTNERBETRIEBE RADMECHANIKER Werkstatt.Zubehör.eBIKES Gredlerstraße 2, 1020 Wien vis-a-vis Schwedenplatz Tel. 0664.441 55 15 horst@radmechaniker.at www.radmechaniker.at roadbiker Praterstraße 29 1020 Wien Tel. 01.264 53 81 wien2@roadbiker.at 100% FARBE Der Farbenfachhändler in Wien Kaiserstraße 47, 1070 Wien Tel. 01.526 49 18 www.100prozentfarbe.at B’IQ - Shop Tel. 0699.815 87 345 info@biq-shop.com www. biq-shop.com Radshop.at Gabor Magyar e.U. Neubaugürtel 31 1150 Wien Tel. 01.982 22 39 info@radshop.at, www.radshop.at REISEVERANSTALTER Transaustria - Internationales Reisebüro office@transaustria.at www.transaustria.at Rad & Reisen office@radreisen.at, www.radreisen.at Fabbri Elmar Mountainbikeguides NÖ-Süd Tel. 0664.242 46 29, 0664.163 27 85 fabbri@mountainbikeguides.com www.mountainbikeguides.com Oberösterreich Touristik GmbH radwandern@touristik.at, www.radurlaub.com AUSTRIA RADREISEN office@austria-radreisen.at www.austria-radreisen.at Bacher-Reisen office@bacher-reisen.com www.murradtour.info Kärnten Radreisen info@kaernten-radreisen.at www.kaernten-radreisen.at velotours Touristik info@velotours.de www.velotours.de Hungarovelo BSC hungarovelo@hotmail.com www.hungarovelo.com FAHRRADHÄNDLER Sporthaus RIH Tel. 01.214 51 80, Fax 01.218 32 09 Velo City velocity@gmx.at RadAktiv robert@rad-aktiv.at www.rad-aktiv.at Intersport Riebl office@rieblsport.at www.rieblsport.at Cooperative Fahrrad coop@fahrrad.co.at, www.fahrrad.co.at Heinz Csarmann, Dipl. Sportlehrer Fahrrad+Schi gebraucht www.fahrrad-ski.at.tc IG-Fahrrad Shop www.ig-fahrrad.at Bikers - Marian Holper marian.holper@bikers.co.at www.bikers.co.at

ENZOVELO office@enzovelo.at, www.enzovelo.at Bikeschuppen Fahrradtechnik,Verkauf und Verleih office@bikeschuppen.at, www.bikeschuppen.at das faltrad office@dasfaltrad.at, www.dasfaltrad.at Wolfgang Brunner – Fahrradmechanikermeister Tel. 01.485 57 32 Zweirad Dorfinger wolfgang.dorfinger@chello.at www.2rad-dorfinger.at Bike+More Handelsges.m.b.H. onlineshop: www.bikemore.at Radsport Brückl office@brueckl.cc Fahrradzentrum B7 info@fahrradzentrumb7.at www.fahrradzentrumb7.at emoc eMotionCompetence www.emoc.at Hrinkow hrinkow-bike@aon.at www.hrinkow-bikes.at Radsport Kiesl radsport.kiesl@aon.at, www.Radsport-Kiesl.at [4]SPORTS office@4sports.at www.4sports.at 2RAD Feja RIED office@feja.at ConRad Radwerkstatt Tel. 0512.27 68 69 conrad@wams.at Rad & Tat – www.rad-und-tat.at Radsport Waldherr - Radverleih info@radsport-waldherr.at www.radsport-waldherr.at Werner Kunster Tel. 0676.33 77 814 Radsport Neubauer Tel. + Fax 0316.58 1300

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Partnerbetriebe der Radlobby Niederösterreich

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30 PRODUKTE

DRAHTESEL 02/2013

Bild: Riese & Müller

Sehr gute Komponenten, voll gefedert, freischwingendes, gedämpftes Hinterrad, volumige 20”-Gummis, die Geometrie fast jeder Körpergröße anzupassen, und – last but not least – ein stufenloses NuVinci-Getriebe: ein Fahrrad mit extra Komfort-Faktoren. Nicht zu vergessen: ein Elektromotor sorgt dafür, dass man nicht so schnell ins Schwitzen kommt. Eine verlockende Einladung, mit dem Kendu hybrid von Riese & Müller durch die Straßen der Stadt zu cruisen.

Urbane Mobilität Riese & Müller Kendu hybrid NuVinci Rahmen: Aluminium 7005 T6, WIG-geschweißt Farbe: rot oder silber oder weiß Gabel: Spinner Grind 20”, Federelement X-fusion Glyde R-PV, Stahlfeder, Öldämpfung, einstellbar Steuersatz: TH No. 9, semi-integrated Sattelstütze: JD, Alu, 34,9 x 430 mm Sattelklemme: TranzX, 40,0 mm Reifen: Schwalbe Big Ben 55-406, Reflex Vorderrad: Shimano Deore XT (HB-M756) für Scheibenbremse Hinterradnabe: NuVinci N360, 32 Loch Akku: Lithium-Ionen, 36 Volt, 8,2 Ah/300 Wh, im Gepäckträger integriert Schiebehilfe: ja Tretkurbel: FSA Metropolis, 44 Zähne, 170 mm, schwarz Kettenschutz: Hebie Chainglider Schalthebel: NuVinci, Drehgriff Vorbau: Kendu, winkel- und höhenverstellbar Bremsen: Tektro Auriga SUB, Scheibenbremse Schutzbleche: SKS Trekking 53, schwarz Gepäckträger: im Rahmen integriert, inklusive Packtaschen-Adapter und Spanngummi Pumpe: Optionales Zubehör: SKS Wese XL (Unterbringung in der Sattelstütze) Ständer: Pletscher Comp 22“-15, schwarz Licht vorne: bumm LUMOTEC IQ Cyo R LED Licht hinten: bumm TOPLIGHT Flat plus LED Entfaltung: 2,06 bis 7,43 m Gewicht: 24,9 kg Unverbindlicher Verkaufspreis : EUR 3.669,- (Modell mit 300 Wh)

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iese & Müller zählt zu den bekanntesten E-Bike-Schmie­ den in Europa. Das kommt nicht von ungefähr, denn der deutsche Qualitätsproduzent trägt mit Eigenentwicklungen zur Innovation der Elektrofahrräder wesentlich bei. Viele Modelle haben ein pfiffiges, un­ verwechselbares Design, so auch das test-gefahrene Kendu hybrid NuVinci. Eine funktionelle und schöne Lösung ist etwa die Integration des Akkus in den Gepäckträger, was die Kraftzellen praktisch unsichtbar macht. Design und Funktionalität beeindruckten offenbar auch Fachleute. So wurde das Kendu hybrid mit dem Eurobike Award 2012 ausgezeichnet.

Rücken schonend Das Fahrrad wurde auch von der Stiftung „Aktion Gesunder Rücken” in Deutschland geprüft und als rücken­ schonendes Produkt empfohlen. Dafür sorgt vor allem das freischwin­ gende Hinterrad, das ähnlich wie bei einem MTB-Fully ölgedämpft aufgehängt ist. Hände und Schultern werden durch die Federgabel am Vorderrad sanft behandelt.

Motorunterstützung Der ausreichend starke E-Motor schont natürlich auch Beinmuskeln und -gelenke. Die Pedelec-Unterstüt­ zung endet elektronisch gesteuert bei 25 km/h. Wer schneller fahren will, muss Protein-gesteuert in die Pedale

treten, um das rund 25 kg schwere Kendu weiter zu beschleunigen.

NuVinci-Getriebe Der Zu-Name NuVinci weist auf eine Besonderheit hin, nämlich auf das stufenlose NuVinci-Getriebe, das sich höchst komfortabel per Dreh­ griff bedienen lässt. Zudem ist dieses geschlossene „Übersetzungswunder“ (360%) nahezu wartungsfrei. Ein feines „Sorglos“-Getriebe an der Hin­ terachse, an das man sich sehr schnell gewöhnt hat und nicht mehr missen möchte.

Fahreigenschaften Die Fahreigenschaften des Kendu sind überraschend positiv. Die klei­ nen 20”- Laufräder machen das Fahr­ rad wendig und halten es dennoch stabil. Es ist für klein- und großge­ baute Freunde eines komfortablen Stadtgefährts geeignet. Der Vorbau ist winkel- und höhenverstellbar, die Sattelstütze ist sehr lang. Schnell kann der Vorbau auch eingeklappt und die Sattelstütze eingeschoben werden. Einem Transport im Kombi-­ Pkw steht da nichts im Wege. Für längere Strecken ist das Kendu kein Idealpartner. Auch weil die Akkukapazität mit 8,2 Ah an 36 Volt nicht für Tagestouren ausgelegt ist. Es sollte vor allem in der Stadt gefahren werden. Sitzkomfort, Wendigkeit und Tretunterstützung kommen im urba­ nen Umfeld am besten zur Geltung.


31 DRAHTESEL 02/2013

GIRTLERS FREILAUF

Name Schwarzenbergallee. Vor dem linken Obelisken raste ich meist kurz und betrachte in dessen Mitte einen ungelenken Schriftzug. Der Name Joseph Kyselak ist zu lesen. Um den Träger dieses Namens ranken sich Legenden. Joseph Kyselak lebte von 1799 bis 1831 in Wien. Er war der erste Graffiti-Schreiber, der durch Wien und weite Teile Österreichs wanderte, um an Bauwerken und Felsen seinen Namen anzubringen. Er hatte gewettet, innerhalb von drei Jahren in der damaligen Monarchie berühmt zu werden, er dürfe jedoch kein Verbrechen begehen. Bald kannte man ihn auch, da an vielen Stellen sein Name angebracht war. Immerhin fand dieser Exzentriker Aufnahme in dem bekannten „Wurzbachs Biographischen Lexikon des Kaiserthums Oesterreich“. Kyselak findet sich aber auch in dem 1986(!) in München erschienenen „Graffiti-Lexikon“. In diesem wird er als der „berühmteste Graffiti-Schreiber des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet wird. Weiter heißt es in diesem Lexikon, dass Kyselak als „erster Graffiti-King der Geschichte“ nicht bloß „King of the City“ sondern gleich „King of the

Empire“ war. Angeblich soll, so will es die Legende, Kyselak den damaligen Kaiser Franz I. furchtbar geärgert haben, da es ihm u.a. gelungen war, sogar auf dem Schreibtisch des Kaisers seinen Namenszug zu hinterlassen. Ich fand den Namen Kyselak auch an einem Felsen am Radweg bei Dürnstein. Kyselak liebte die Ideen der französischen Revolution, war gegen die Monarchen, hatte wenig Gefallen am Beamtenleben und liebte als Wandersmann seine Freiheit. Hätte Kyselak ein Fahrrad besessen, so wäre er wohl mit diesem durch Österreich geradelt. Leider starb Kyselak jung an Cholera im Hause Kirchberggasse 37 im 7. Bezirk – in unmittelbarer Nähe meines Wohnhauses. Kyselak ist in gewisser Weise auch mein Vorbild im Erkunden von unbekannten Orten. Er liebte die Straßen und die Menschen, die ihm begegneten. Auch ich freue mich, wenn mir auf der Höhenstraße Radfahrer begegnen. Ich grüße sie stets höflich. Auf das Wohlsein aller Radtouristen, auch wenn sie bloß durch den Wienerwald fahren, erhebe ich ein kleines Glas mit dem isotonischen Getränk Bier.

Prof. Roland Girtler

Girtlers Freilauf

Auch in der Stadt und in deren Um­ gebung kann man schöne Touren mit dem Fahrrad unternehmen. Ich fahre vom 7. Bezirk, wo ich wohne, mit dem Fahrrad los. Der echte Radtourist lehnt es ab, mit dem Auto bis an die Donau oder an den Rand des Wienerwaldes zu fahren, um dann das Fahrrad aus dem Kofferraum zu holen und los zu radeln. Ich radle gerne nach Neuwaldegg in den 17. Bezirk, weiter in die Schwarzenbergallee und dann über die Höhenstraße zur Sophienalpe. Die Schwarzenbergallee hat einen besonderen Reiz, sie gehörte dereinst zum Besitz des Grafen Lacy, der im 18. Jahrhundert zur Zeit Maria Theresias bis hinauf zum Hameau eine spannende Gartenlandschaft schaffen ließ. Gartenkünstler entwarfen auf seinen Wunsch hin nicht nur die Allee, sondern auch prachtvolle Baumreihen und die künstliche Ruine des Marstempels, an die die heutige Marswiese noch erinnert. Auch zwei barocke Obelisken ließ der Graf, der schon sehr früh den Park den Wienern geöffnet hat, errichten. Da der Graf kinderlos war, schenkte er seinen Besitz dem Fürsten Schwarzenberg – daher der

Foto: Haijes

„Graffiti-King“ zu Kaisers Zeiten

Rad & Spa

THERME LINSBERG ASIA, BAD ERLACH Biker & Genussradler, aufgepasst! Ein besonderes Angebot für die Freunde des Radsports! Die Erfahrung der Landschaft der Buckligen Welt, Land der tausend Hügel verbunden mit einem 4- oder 5-tägigen Aufenthalt, das ist Radsport mit dem besonderen Wellnessgenuss. Ausgehend von der Radroute EuroVelo 9 radeln Sie auf 67 km genussvoll durchs Paradies der Blicke: nicht über steile Berge und unüberwindbare Hügel, sondern auf flachen Radrouten geht es genussvoll durch die Landschaften entlang des Wiener Alpenbogens.

Wiener Alpen Route Auf rund 67 km genussvoll durchs Paradies der Blicke radeln: nicht über steile Berge und unüberwindbare Hügel, sondern auf flachen Radrouten geht es genussvoll durch die Landschaften entlang des Wiener Alpenbogens. Am Fuße der Rosalia liegt Bad Erlach Start und Ziel der Wiener Alpen Runde. Am Eurovelo9 geht es am Fuße der Buckligen Welt in Richtung Wechsel. Kurz vor der Auffahrt in das Land der Schwaigen (=Almen) geht es weiter auf der Spur Ludwig Wittgensteins durch das Feistritztal. Eine kurze sportliche Herausforderung wartet auf den Radler, wenn eine 4 km lange Steigung das Wechselland mit der pittoresken Landschaft des Semmerings verbindet. Künstler und Musen genossen hier ihren Aufenthalt. Auch die Rax inspirierte Persönlichkeiten wie Sigmund Freud. Am Fuße dieser landschaftlichen Höhepunkte durchfährt man das Schwarzatal und hat entlang dieser Radroute so manchen interessanten Blick auf den Schneeberg.

• 3 bzw. 4 Nächtigungen im Standard Zimmer Magnolie inkl. Halbpension • reichhaltiges Frühstücksbuffet und 4 Gang Dinner inkl. Vorspeisen-, vitalem Salat- & Dessertbuffet • daily take away Lunchbox • 1x 25 min. Radler Massage „Entspannung für die Beine“ • 1x St. Barth Relaxing Menthol Öl 25ml • 1x geführte Radtour durch die „Bucklige Welt“ • Kartenmaterial für Biker und Genussradler • Nutzung der Therme Linsberg Asia und des hoteleigenen Spa-Bereiches • Verleih von KTM Trekking Bikes • 1 Flasche Vöslauer Mineralwasser am Zimmer Preis pro Person im Doppelzimmer: Do – So ab € 389,– So – Do ab € 449,– Freundliche Beratung und Buchung: Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Tel. +43(0)2622/78960, office@wieneralpen.at, www.wieneralpen.at Angebot gültig: 1. April bis 31. Mai 2013

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32 RAD & GESUNDHEIT

DRAHTESEL 02/2013

Preisrabatt für alle Radlobby-Vereinsmitglieder Einzel-Lektionen* Gruppen-Lektionen*

á EUR 40,- (statt EUR 50,-) á EUR 10,- (statt EUR 12,-) * pro Person pro Einheit zu 50 min

Feldenkrais©-Methode: sich einfacher, leichter und sicherer bewegen

Bewegend U

nser Bewegungsapparat ist – auch physikalisch betrachtet – ein Gesamtsystem. Der mentale Bereich spielt dabei eine zentrale Rolle. Schon allein, wenn wir uns be­ wusst machen, dass es eine bestimmte Bewegung gibt, ändert sich etwas: wir erfahren etwas über uns, wir lernen uns und die Bewegung bewusster kennen. Wir können in unserem Gehirn sehr effizient Bewegungen ablaufen lassen. Sie werden in ihren Ausführungen dadurch fließender, selbstverständ­ licher. Die Feldenkrais®-Methode versucht, das eigene Körpergefühl genauer zu machen. Es soll Denk- und Bewe­ gungsabläufe verbessern. Das Prinzip „Bewusstheit durch Bewegung“ kann

Nach Feldenkrais handelt der Mensch jenem Bild entsprechend, das er von sich (gemacht) hat. Wer sein Handeln ändern will, sollte alternative Handlungsmuster erlernen.

Dr. Moshe Feldenkrais (1904–1984) Dr. Feldenkrais war promovier­ ter Physiker, Judolehrer und Leistungssportler. Nach einer schweren Knieverletzung begann er, Bewegungsabläufe feingradig zu analysieren und kynästhe­ tisches Empfinden in seinen neurologischen Zusammenhängen als mental-somatische Lern- und Therapieform zu entwickeln.

Das kann Feldenkrais® für Radfahrende bringen „„ Mehr Verbindung zu Rad und Boden, zum „Außen und Innen“ „„ Verbesserte Kontrolle über das Fahrrad „„ Verfeinerter Gleichgewichtssinn, Gewinn von Sicherheit „„ Schnellere Reaktionsfähigkeit und höhergradige Auffassungsgabe auf der Straße und im Verkehrsgeschehen sowohl im Alltag Sicherheit stärken, als auch im sportlichen Bereich Trai­ ningsfortschritte bringen. Mehr Bewusstsein für den eigenen Körper bringt mehr Bewusstsein für die eigenen Handlungsweisen, bringt mehr Bewegungsspielraum, Sicher­ heit, Spaß und geringere Verletzungs­ gefahr. Es schult die Koordination, Ausdauer und Effizienz. Ob Laufen, Radfahren oder Yoga – der Hauptgrund, warum uns diese Dinge bei regelmäßiger Ausübung immer leichter fallen, ist nicht die Verbesserung der muskulären Ausdauer, sondern die zunehmende Effizienz unseres Körpers bei diesen bestimmten Bewegungen, weil sich das Nervensystem lernend anpasst. Überflüssige Bewegungen (so genann­ te „parasitäre“ Bewegungen) fallen weg, notwendige Bewegungen werden verfeinert. Der Bewegungsprozess läuft fließend ab.

Roman Aichinger

R

oman ist zertifizierter und lizen­ sierter Feldenkrais®-Practitioner. In Gruppen- und Einzelstunden zielt er darauf ab, den „inneren Lehrer“ in jedem einzelnen zu entwickeln. Die Lektionen können sich sowohl auf alltägliche als auch sportliche Bewe­ gungsabläufe beziehen. Er bietet auch Lektionen an, die auf das Radfahren spezifisch Bezug nehmen. Feldenkrais® bei Roman Aichinger Gießaufgasse 1/13, 1050 Wien mobil: +43.680.230 9840 romanaichinger@hotmail.com

Lernen in Lektionen

D

ie Lektionen, die in Gruppenstun­ den (ATM) ausgeführt werden, bilden quasi einen Rahmen, in dem man (zumeist) ohne viel Anstrengung seinen Bewegungsradius und seine Sicherheit erweitern kann und dabei seine eigenen Grenzen kennen und erweitern lernt. Dabei nutzt man das Lernvermögen, ja die natürlichen Lernmechanismen unseres Nervensystems: Räumliche Relationen, die sich durch die Sinne, das Nervensystem in Kombination mit der eigenen Physis – insbesonde­ re dem Skelett – ergeben. Die Gruppengröße ist ebenso wie das Alter dabei nicht entscheidend. Jeder Teilnehmer führt die Bewegungen für sich und auf seine Weise aus. Für die Ausführungen der Übungen benöti­ gen die Teilnehmer eine Matte und bequeme Kleidung. In Einzelstunden werden die Bewe­ gungen des Klienten vom Felden­ krais®-Lehrer manuell angeleitet – als Ergänzung oder Einstieg.


33 DRAHTESEL 02/2013

UNTERWEGS

Radfreundliche Gastgeber Österreichs mit neuem Label

Seit Mitte der neunziger Jahre werden in Deutschland radlerfreundliche Nächtigungsbetriebe mit dem Qualitätslabel „Bett+Bike“ ausgezeichnet. 2012 zählte man 5.400 Gastgeber, die sich den strengen Kriterien verschrieben haben. Diese Erfolgsgeschichte soll nun in Österreich ihre Fortsetzung finden.

Text: ernst Miglbauer

Bett+Bike in Österreich Ö sterreich war bislang von einem föderalistischen System an Qualitätskriterien für radfreundliche Betriebe geprägt. Nun führt „Arge Radtouren Österreich“, die Marketing-Plattform für österrei­ chische 14 Top-Radrouten (Geschäfts­ führung Oberösterreich Tourismus) mit Unterstützung des Wirtschafts­ ministeriums / Sektion Tourismus „Bett+Bike“ in Österreich ein. Bisher gab es hierzulande mehrere Qualitätsmarken für die Radfreund­ lichkeit von Tourismusbetrieben, die sich de facto oft nur gering in ihren Kriterien unterscheiden. Mit dem neuen Label werden österreichweit mittels eines einfachen Prozederes kontrollierbare Grundqualitäten gesichert. Jetzt sollen sich durch das Zusam­ menführen von Bett+Bike-Qualitäten mit zwei typischen Stärken österrei­ chischer Gastgeber, nämlich familiä­ res Engagement für Gastfreundschaft und regionale Küche bzw. Produkte, neue Chancen beim „Radreise-Welt­ meisterland Deutschland“ in einer breiten Vielfalt auftun.

Dafür steht etwa die Gegend um Schärding am Innradweg mit Gastge­ bern, die sich den Radfahrer/innen verschrieben haben, von Mehrster­ ne-Hotels in Schärding bis zum zukünftigen radfreundlichen Raststät­ ten-Hotel an der Autobahn. Oder die Familienbetriebe am Traisental-Rad­ weg, die nicht nur regionale Küche, sondern auch kulinarische Spezialitä­ tenvielfalt wie „Dirndl-Radler“, „Trai­ sentaler Hofkas“ oder abendliches „WhiskyTasting“ bieten. Entlang des Donau-Radweges empfin­ gen schon seit jeher 24 Top-Radstops die radelnden Gäste. Zukünftig brin­ gen diese die Bett+Bike-Qualitäts-Ta­ fel am Eingang an, zusammen mit 20 neuen Nächtigungsbetrieben. Auch am Tauern-Radweg wechseln Schritt für Schritt die bisherigen Rad-Gastge­ ber in das Bett+Bike-System. Insgesamt zeigen die Tourismusbe­ triebe großes Interesse an dem Pro­ gramm. Ermutigend sind für sie zwei Aspekte – vielerorts steigendes Rad­ gästeaufkommen und fast durchwegs hohe Zufriedenheit der Gastgeber mit dem „Qualitätsgast Radler“.

Informationen: Geschäftsführung Radtouren in Österreich Freistädter Straße 119 A-4041 Linz Tel: +43 732 7277-171 philipp.ausserweger@lto.at

Load hybrid: Da machen die Kisten schnell mal einen Umweg.

NEU! Kein Wunder, denn es macht einfach Spaß mit dem vollgefederten Load hybrid unterwegs zu sein. Selbst schwer bepackt ist das E-Bike spielend handhabbar und transportiert dank des starken Bosch-Motors mühelos Kind und Kegel. Weitere Features: tiefer Durchstieg, verstellbare Sitzposition, winkel- und höhenverstellbarer Vorbau. Das Load ist ein echtes Familiengefährt, das jeder von 1,50 bis 1,95 m Größe problemlos steuern kann. Ausführliche Informationen unter www.r-m.de.


34 VERMISCHTES

DRAHTESEL 02/2013

ffÖBB Regio-Biking-Fahrrad­ wagen im täglichen Einsatz beim Rad-Tramperzug

Fahrradmitnahme im Spezialwaggon

Infos im Web: burgenland.oebb.at www.oebb.at

D

er ÖBB-Spezialzug für die Fahrradmitnahme hat wieder seinen Betrieb aufgenommen. Das Besondere an dieser Verbindung sind die Regio-Biking-Fahrradwagen. Bis zu 24 Fahrräder können in einem Waggon geparkt werden. Im Nach­ barabteil können bis zu 36 Personen sitzen und haben dabei ihre Räder in Blickweite. 41 Minuten braucht der Rad-Tram­ perzug vom Hauptbahnhof in Wien bis Neusiedl am See. Weiter geht’s noch über Gols und Wallern bis Pamhagen im Seewinkel, wo der Zug täglich endet. Im Rad-Tramperzug benötigen Sie

Bild: ÖBB

Täglich fährt der Rad-Tramperzug zum Neusiedlersee neben einer gültigen Fahrkarte für sich selbst auch eine Regio-Biking Tageskarte um EUR 5,-. Unabhängig davon kann mit den REX-Zügen vom Hauptbahnhof bis Neusiedl stündlich gefahren werden. Das Fahrrad kann dabei mitgenom­ men werden, wenn es freie Abstellka­ pazitäten gibt. Für Gruppen bietet sich hier das „Einfach-Raus-Radticket“ für zwei bis fünf Personen inkl. Fahrrädern um EUR 39,- an. Es gilt als Tagesnetzkar­ te von Montag bis Freitag ab 09:00 Uhr (also nicht für den Rad-Tramper! siehe Fahrzeiten) und am Samstag, Sonntag und an Feiertagen ganztägig

jeweils bis 03:00 Uhr des Folgetages in allen Regional­verkehrszügen der ÖBB (R- und REX-Züge bzw. S-Bahn) und der Raaberbahn in Österreich.

Rad-Tramperzug ab Wien Hauptbahnhof an Neusiedl/See an Pamhagen ab Pamhagen ab Neusiedl REX Täglich und stündlich ab Wien Hauptbahnhof an Neusiedl/See ab Neusiedl

08:32 täglich 09:13 täglich 09:58 täglich 17:36 Sa, So, Fe 18:19 Mo–Fr xx:32 xx:13 xx:00

Fahrtechnik, Verkehrsverhalten und Radtechnik Mountainbiking auf der Steirischen Alpentour Es gibt sie noch, die geteilte Alpentour im Gesäuse, als 3 tägige Etappenrundfahrt von St. Gallen nach Palfau, weiter nach Johnsbach und zurück. - 4.700 Höhenmeter und 147 Kilometer erwarten Sie!

Ab sofort: Buchsteinrunde geöffnet - 3 ÜB in einem Partnerbetrieb - Tourenkarte - Gepäcktransport - uvm. -

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Gasthof Hensle ***, St. Gallen: office@hensle.at Gasthof Stiegenwirt ***, Palfau:office@stiegenwirt.at Gasthof Kölblwirt ***, Johnsbach: koelblwirt@aon.at

Alpenregion Nationalpark Gesäuse - info@gesaeuse.at T: 03613 21160 10 - 8911 Admont 35

KinderRadSpaß: spielerisch Rad fahren erlernen

K

inder lernen am liebsten und besten gemeinsam und in Bewe­ gung; spielerisch macht es am meisten Spaß. Die Radlobby IGF ge­ staltet nachmittägliche Lernkurse für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren, in denen alle Aspekte des Radfahrens geübt werden. Da werden Monster auf die kleinen Radler/innen losgelassen, oder Piraten schießen mit Schaumstoff-Ka­ nonenkugeln. Damit soll die Konzentration auf das Fahren gesteigert werden, ein wichti­ ges Kriterium für die Fahrtüchtigkeit im Verkehr. In selbst gestalteten Parcours wird Verkehrssicherheit mit kleinen Verkehrszeichen und Abbie­ gemanövern geübt, und das Thema Rad-Technik wird von mechanisch er­ fahrenen Pädagog/innen anhand von kleinen gemeinsamen Reparaturen der mitgebrachten Räder vermittelt. In KinderRadSpaß-Paketen können verschiedene Module kombiniert wer­ den. Gruppenweise oder individuell sind die Kleinen fachkundig betreut. Die Aufmerksamkeitsspannen der

Kids werden berücksichtigt. Ein abwechslungsreiches Programm wird angeboten: • FahrSicherRad für Kids: Übungs-­ Parcours Verkehrsverhalten • RadelBasteln: Rad & Technik im Workshop erfahren, Patschen-­PickWettbewerb... • RadelSpaß: Geschicklichkeits-Spiele und Erlebnispädagogik • Option: Sicheres Radeln in Klein­ gruppe und verkehrsberuhigtem Umfeld mit dem Ziel „Raus auf die Straße!“ Je nach Bedarf können für Kinder­ gruppen, Schulen oder Gemeinden passende Programme zusammenge­ stellt werden. Buchung und Kosteninfos unter lobby@ig-fahrrad.org

Weitere Infos: E-Mail: kurs@fahrsicherrad.at Web: fahrsicherrad.at/kinderradspass


35 DRAHTESEL 02/2013

INTERNATIONAL

Wer sagt, dass Stadtverkehr ohne Kfz nicht möglich ist, sollte im September nach Suwon blicken

30 Tage Kfz-freier Stadtverkehr D ie Bürger/innen eines ganzen Stadtviertels verzichten einen Monat lang auf die Benützung ihrer Kraftfahrzeuge! Das passiert tatsächlich vom 1. bis 30. September im zentralen Stadtviertel Haenggung-­ dong der Millionenstadt Suwon in Südkorea. 1.500 registrierte Pkw und Motorrä­ der werden 30 Tage nicht in Betrieb gesetzt. Dieses einzigartige Experi­ ment transportiert die Kernbotschaft des EcoMobility World Festival 2013 aufs eindringlichste: Es geht um die Rückeroberung des städtischen Raumes für die Menschen durch den

Einsatz ökomobiler Stadtverkehrs­ mittel. Haupt- und Nebenstraßen werden fahrrad- und fußgängerfreundlich unter der Anleitung von international anerkannten Stadtplanern umgestal­ tet. Begrünungen, verkehrsberuhigte und -freie Zonen werden geschaffen, Installationen mit Sitzgruppen sollen zum Verweilen einladen. Auf der zentral laufenden, vierspu­ rigen Jeongjo-Straße werden zwei Fahrspuren für öffentliche Busse und schadstoffarme Taxis freigehalten. Die beiden anderen Spuren stehen ausschließlich Fahrrädern, Velota­

xen, aber auch Segways und anderen Einmann-Elektrofahrzeugen zur Verfügung. Der Bürgermeister Suwons, TaeYoung Yeom: „Wir werden beweisen und die Nachricht in die Welt verbrei­ ten, dass der neue urbane Lebensstil einer ökomobilen Stadt möglich ist.“ Organisatoren des Festivals sind neben der Stadt Suwon als Gastgeber der ICLEI, der weltweit führende Kommunalverband für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und das UN-Habitat, das Wohn- und Siedlungsprogramm der Vereinten Nationen.

Lockerungsbestimmung

Fahrraddiebstahl

Fahrräder für Kinder

Saudi-Arabien: Per GPS das Frauen am Rad Rad auffinden

Bike-Spiel am Smartphone

A

B

ns Steuer eines Autos dürfen sie noch nicht, aber unter Umständen ist ihnen das Radfahren erlaubt. Das berichtet die Saudi-arabische Zeitung Al Jaum und beruft sich damit auf eine Mitteilung der Religionspolizei. Es sei dies aber nur in Erholungsge­ bieten, in Begleitung eines männli­ chen Verwandten und unter Wahrung der gesetzlichen Bekleidungsvor­ schriften gestattet. Frauen müssen bei den Saudis in der Öffentlichkeit immer ein Kopftuch und ein fußlanges Übergewand, die Abaya, tragen. Eine gewisse Liberalisierung bedeutet auch die Lockerung der strengen Zulassungsbestimmungen, dass weib­ liche Sportklubs gegründet werden dürfen. Religionsgelehrte bringen aber Bedenken vor, dass die Frauen bei der Sportausübung ihre Jungfräu­ lichkeit verlieren könnten. Quelle: www.welt.de

E

in Startup-Unternehmen aus Chicago hat ein GPS-Modul ent­ wickelt, das den Fahrraddiebstahl ein­ dämmen soll: Bike Spike hilft schnell, das gestohlene Bike wieder zu finden. In dem Modul, das an die Halterung für die Wasserflasche passt, ist GPS, ein Mobilfunksender, eine Anten­ ne, ein Beschleunigungssensor und natürlich ein Akku eingebaut. Schon beim Stehlen des Rades alarmiert das Gerät, und die Rad-Position wird dem Besitzer über eine Smartphone-App gemeldet. Das Modul kann nur mit einem Spezialwerkzeug abmoniert werden. Interessant könnte die Technik auch für Fahrradverleiher sein, damit die Firma weiß, wo sich ihre Fahrzeuge aufhalten. Auch das Verkehrsver­ halten kann per Tracking analysiert werden. Auch Motorräder können mit dem Bike Spike ausgerüstet werden. Quelle: www.golem.de

www.ecomobilityfestival.org www.iclei.org www.unhabitat.org

ei den „Berliner Gamestagen“ war das neue Computerspiel Sidekick Cycle fürs Smartphone zu bewundern. Vorgestellt wurde das Game von der GGI, der Global Gaming Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Gutes zu tun. Die Steuerung des Spiels ist einfach gehalten. Länger oder kürzer aufs Display drücken macht schon den Un­ terschied in den Fortbewegungsarten der radfahrenden Spielfigur. Dabei sind Kollisionen mit Hindernissen aller Arten zu vermeiden. Eingesam­ melte Sidekicks helfen beim erfolgrei­ chen Bewältigen der 50 Levels. Die Hälfte des Profits spendet die GGI in Form von Fahrrädern. Für je 387 App-Downloads (ein Download kostet 99 Cent) erhält ein Kind in einem Entwicklungsland über die Non-Pro­ fit-Organisation World Bicycle Relief ein Fahrrad. Quelle: www.morgenpost.de

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• Trailerbike und Fahrradanhänger • Bequemer Sitz mit Sicherheitsgurten • Mittreten oder Ausrasten nach Lust und Laune • Für Kinder von 2-9 Jahren


36 VERMISCHTES

DRAHTESEL 02/2013

Connex-KT baut seine X-Serie erfolgreich für Österreichs größte Nahversorger

Radl vorm Supermarkt parken D www.connex-kt.at

as Fahrrad spielt beim Ein­ kaufen eine größere Rolle, als allgemein angenommen wird. Laut einer Studie von 2009 (Quel­ le: Seyringer) werden in Österreich durchschnittlich 9,7 Einkaufsfahrten im Monat mit dem Fahrrad erledigt, also etwa so viel wie mit motorisierten Fahrzeugen oder zu Fuß. Deshalb tun die großen Nahversorger gut daran, bei der Errichtung der

Park-Infrastruktur ihrer Supermärkte nicht auf die Radfahrer/innen zu ver­ gessen. Zu den führenden Herstellern von Radabstellanlagen zählt dabei Connex-KT. Seine X-Serie wurde bereits mehr als 2.000 mal in ganz Österreich installiert. Bei der Konstruktion der X-Serie wurden die zentralen Punkte wie sichere Anbringmöglichkeit eines Diebstahlschutzes, Stabilität und

schonender Umgang mit dem Fahrrad berücksichtigt. Die Firma Connex-KT betont, dass sie für konstruktive Kritik zur Herstel­ lung innovativer und praxisgerechter Produkte immer offen ist. Derzeit wird ein Pilotprojekt mit überdach­ ten Fahrradstationen entwickelt, die neben sicherem Parken auch Repara­ turmöglichkeiten, Schließfächer und Ladestationen für E-Bikes enthalten.

Bild: connex-KT

eeDie X-Serie von Connex-KT ist schon mehr als 2.000 mal bei den größten Nahversorgern in Österreich aufgestellt worden. Die Aspekte Stabilität, Diebstahlschutz und Schutz des Fahrrades vor Beschädigung wurden bei der Konstruktion berücksichtigt.

Diese Park & Ride-Anlagen von innovametall sind diebstahl- und vandalensicher

Bankomatkarte schützt das Rad I www.innovametall.at www.safetydock.com

n Eferding (Oberösterreich) wurde erstmals mit der SafetyDock®-An­ lage von innovametall eine Fahrrad­ garage aufgestellt, die mit Banko­ matkarte bedient wird, und – ohne vorherige Registrierung – diebstahlund vandalensicheres Abstellen des Fahrrades ermöglicht. Die Gesamtlösung der Muster-Park & Ride-Anlage umfasst neben Pkwund Moped-Abstellflächen auch Unterbringungsmöglichkeiten für 30 Fahrräder, darunter zwei separate SafetyDock®-Garagen mit sechs

Bild: innovametall

ffPark & Ride-Anlage in Eferding (Oberösterreich) mit SafetyDock®-Garagen von ­innovametall (links im Bild). Als Schlüsselsystem können z.B. Bankomat- oder Kreditkarten eingesetzt werden. Ebenfalls integriert: eine automatische Fahrgastinformation.

Stellplätzen für sichere Parkmöglich­ keiten inklusive Ladefunktion. Ab Juni werden fünf Elektrofahrräder für den E-Bike-Verleih vom Partner­ betrieb „Happy Bike“ zur Verfügung gestellt. Der Zugang und die Benut­ zung erfolgt mit Bankomat- oder Kreditkarte. Die Bezeichnung SafetyDock® steht für eine modular aufgebaute Infra­ strukturlösung, ein ganzheitliches Schließfachsystem mit integrierter E-Ladestation, das genügend Platz zur Aufbewahrung der gesamten Fahr­

radausrüstung wie Helm, Rucksack, Kindersitz etc. bietet. Neben freistehenden überdachten Varianten lassen sich Garagenein­ heiten bei Bedarf auch in Fassaden integrieren. Auf Grund der einfachen Transport­ fähigkeit (bei Einheiten mit max. 6 Boxen = 1 Pkw-Stellplatz) ist SafetyDock® binnen kürzester Zeit an jedem beliebigen Standort mit Strom­ versorgung platzierbar. Grundsätzlich kann jede beliebige Magnetkarte als Schlüsselsystem dienen.


37 DRAHTESEL 02/2013

VERMISCHTES

Orion Bausysteme errichtet in Rekordzeit eine Fahrradstation in Malmö/Schweden

Eine Station für 2.000 Fahrräder E der Abwicklung des Projektes in Malmö stellten neben der kurzen Lieferzeit auch die örtlichen Gege­ benheiten dar. Der Standort befindet sich in City-Nähe, inmitten eines eng verbauten Wohngebietes, was die Logistik im Zuge der Anlieferung erheblich erschwerte. Rund 130 Tonnen Stahl und etwa 50 Tonnen Verbundsicherheitsglas wur­ den nach Malmö verbracht und vorort

verbaut, die zuvor im südhessischen Biebesheim produziert worden waren. Schließlich konnte die Radstation nach einer mangelfreien Abnahme pünktlich seiner Bestimmung über­ geben werden. Sie bietet nun 2.000 Fahrrädern – witterungsgeschützt überdacht – auf zwei Ebenen Platz. Die Abwicklung des Auftrages wies für Orion Bausysteme ein Gesamtvo­ lumen von rund 830.000 Euro auf.

www.orion-bausysteme.de

Bild: Orion Bausysteme

ffÜberdachte Doppelstockparker auf 1.600 m2 Fläche im Zentrum von Malmö in Schweden, die von Orion in nur zwölf Wochen errichtet wurden. Sie bieten witterungsgeschützt 2.000 Fahrrädern Parkraum. 130 t Stahl und 50 t Verbundglas wurden verbaut.

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ine Fahrradstation in zwölf Wochen zu errichten, ist erst eine echte Herausforderung, wenn die Fläche zum Radparken 1.600 m2 groß ist und für 2.000 Fahrzeuge einen überdachten Platz bieten soll. Erst knapp drei Monate vor der bereits fixierten Eröffnung war es zum Vertragsabschluss gekommen, bis der deutsche Hersteller Orion die Produktion der kompletten Radabstell-Lösung starten konnte. Realisiert wurde diese mit seiner be­ währten Überdachungskonstruktion vom Typ Domino, der unter anderem vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) als Doppelstockparker zertifiziert wurde. Für die Realisierung der angedach­ ten Baumaßnahme sollten nach den Vorstellungen der Planer qualitativ hochwertige Produkte mit ausreichen­ der Praxiserprobung eingesetzt wer­ den. Der schwedische Auftraggeber hatte sich auf einer internationalen Fachkonferenz, wo sich Hersteller aus aller Welt präsentierten, schließlich für Orion Bausysteme entschieden. Die besonderen Anforderungen bei

Mein Kultobjekt! Erich Joham, Kultfriseur

„Du stehst über den Dingen, bist erhaben, die Umwelt zieht vorüber, du nimmst die Gerüche des Frühlings auf. Gibt‘s was Leiwanderes? Selbst wenn es regnet oder schneit.“ Informationen zu den neuen StVO-Regeln für Radfahrende sowie den Fahrrad-Routenplaner finden Sie auf www.fahrradwien.at

Das Radjahr 2013 wird unterstützt von

www.fahrradwien.at


38 ARGUS

DRAHTESEL 02/2013

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WERDEN SIE ARGUS FÖRDERMITGLIED! Unterstützen Sie die verkehrspolitische Arbeit der ARGUS! Wenn auch Sie förderndes Mitglied werden wollen, senden Sie bitte Ihre Daten direkt an uns: service@argus.or.at

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M I T G L I E D E R

Radshop.at Gabor Magyar e.U. Neubaugürtel 31 1150 Wien Tel. 01.98 222 39 www.radshop.at - info@radshop.at RADMECHANIKER Werkstatt.Zubehör.eBIKES Gredlerstrasse 2 1020 Wien Tel. 0664.441 55 15 www.radmechaniker.at horst@radmechaniker.at Wolfgang BRUNNER Fahrradmechanikermeister 1160 Wien, Degengasse 37 Tel. 01.485 57 32 das faltrad 1160 Wien, Redtenbacherg. 15/7 Tel. 0681.104 07 744 www.dasfaltrad.at Fahrräder TRAPPL Fahrradverkauf, Werkstatt und Verleih 1200 Wien, Leystraße 75 Tel. 01.330 06 96 Fahrradhaus Franz Dorfinger Mechanikermeister 1210 Wien, Galvanigasse 19 Tel. 01.271 14 47 Sport EYBL Österreichs führendes Sporthaus Linz, Wels, 2x Salzburg, Wien-Vösendorf, Mariahilf & Wien Nord www.eybl.at Werner Kunster Fahrradmechanikermeister 8010 Graz, Mondscheingasse 4 Tel. 0676.33 77 814

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39 DRAHTESEL 02/2013

100. groSSe Schleife 2013 rollt die Tour auf ihrem 100. Rennen durch Frankreich, einen klei­ nen Vorgeschmack auf das Straßen­ rennen des Jahres geben u.a. folgende drei Bücher:

BÜCHER

„„ Cleijne, Jan: Unmöglich ist kein französisches Wort. Covadonga Verlag, Bielefeld 2013, 144 Seiten, ISBN 978-3-936973-77-8, EUR 20,40 Tour als Graphic Novel: Cartoo­ nist Jan Cleijne liefert mit seiner Graphic Novel „Unmöglich ist kein französisches Wort“ eine besondere Hommage an die berühmten und nicht so bekannten Fahrer, erzählt die packende Geschichte der großen Rundfahrt von ihren Sternstunden bis zu den Tiefpunkten des Radsports.

„„ Tour de France. 100 Rennen – 100 Momente, Delius Klasing Verlag: Bielefeld 2013, 415 Seiten, ISBN 978-3-7688-3589-3, EUR 41,10

„Tour de France. 100 Rennen – 100 Momente“ aus den Archiven der legendären „L´Equipe“ – Nachfol­ gerin der Zeitung, die einst die Tour gründete, um für sich zu werben – beleuchtet wichtige, spannende und unterhaltsame Momente des größten Rennens im Straßenradsport, viele Motive aus dem riesigen Fotoarchiv der Zeitung illustrieren die faszinie­ rende Reise durch die Zeit.

„„ Wiggins, Bradley mit Fotheringham, William: Meine Zeit. Covadonga Verlag, Bielefeld 2013, 352 Seiten, ISBN 978-3-936973-74-7, EUR 20,40

Wiggins Memoiren: 2012 hat „Wiggo“ als erster Brite die Tour gewonnen, kurz darauf feierte er in London auch den Olympiasieg. Jetzt ist seine Autobiographie auch auf Deutsch erschienen. Bradley Wiggins schildert in „Meine Zeit“ offen seinen Weg zum Sieg im härtesten Rennen, von erbar­ mungslosen Trainings, Momenten des Zweifelns und seltsamen Marotten. Im Vorwort kommt unter anderem der ehemalige schottische Radprofi Robert Millar, „Bergkönig“ der Tour de France 1984, zu Wort.

Die Parenzana „„ Ferk, Janko und Agnoli, Sandra: Die Parenzana. Gehen. Genießen. Rad fahren. Von Triest bis Porec. Styria regional: Wien – Graz – Klagenfurt, 2013. 210 Seiten, ISBN 978-37012-0127-3, EUR 19,99

Nicht selten sind Tourenradler/in­ nen die Kulturfolger auf stillgelegten Eisenbahntrassen. So auch auf der „Parenzana“, der Schmalspurbahn von Triest über Koper nach Porec. Die 123 km lange Strecke wurde 1902 in Betrieb genommen und schon 1935 wieder eingestellt. Ein Wunder, dass die Trasse und vor allem die Kunstbauten – Tunnel und Brücken – erhalten geblieben sind. Seit 2008 führt hier der EU-geförderte „Weg der Gesundheit und Freundschaft“. Für Tourenradler/innen, die gerne auf gesicherter, abseits des Kfz-Verkehrs geführter Strecke unterwegs sind und dem einen oder anderen genießeri­ schen Schlenkerer nicht abgeneigt sind, die ideale Gelegenheit, Istrien näher kennenzulernen: Die „Paren­ zana“ (von Parenza, ital. Porec) führt durch drei Länder – Italien, Slowe­ nien und Kroatien – und berührt sehenswerte Küstenorte wie Izola, Portorož, das benachbarte, wenige km abseits der Strecke gelegene wunder­ volle Piran (kleiner Exkurs) ebenso wie Motovun im Landesinneren. Mit max. 3 Prozent sind die Steigungen mäßig, die Beschaffenheit entspricht in Kroatien dem eines geschotterten Güterweges, weshalb das Auto­ ren-Paar Janko Ferk und Sandra Agnoli robustere Räder empfiehlt. Die

beiden Klagenfurter haben liebevoll altes Material zur „Parenzana“ zu­ sammengetragen und mit praktischen Tipps für Radentdeckungsreisende von heute verwoben, zum Teil sehr detailliert, bis hin zu Standardausdrü­ cken in drei Sprachen. Anreiseinfos (empfohlener Start Muggia) gibt’s nur mit dem Auto.

Kinder am Rad „„ Walter, Helmut; Fischer, Carmen: Familien-Biken. Radfahren mit Kindern. Verlag pietsch: Stuttgart, 2012. 111 Seiten, ISBN 978-3-613-50692-3, EUR 15,40

Mit Kindern gilt es das Radfahren von einer neuen Seite zu entdecken: Was kann man dem eigenen Kind wann zumuten, nutze ich Anhänger oder Kindersitz, welches Rad zu welchem Zeitpunkt, wie plane ich Touren mit Kindern – diese und viele Fragen mehr versuchen die erfahrenen Touren­ guides Helmut Walter und Carmen Fischer in ihrem kompakten Ratgeber zu beantworten. Informativ sind auch die vielen Praxistipps und Interviews. Achtung: Rechtliches ist auf der Basis der deutschen StVO – in Österreich gilt z.B. die Kinderhelmpflicht bis 12 (auch im Anhänger).

Knoflachers Verkehrsmanifest „„ Knoflacher, Hermann: Zurück zur Mobilität. Anstöße zum Umdenken. Ueberreuter Verlag: Berlin, 2013. 96 Seiten, ISBN 978-3-8000-7557-7, EUR 9,95

Verkehrsexperte Hermann Knofla­ cher spannt in seinem neuen Manifest „Zurück zur Mobilität“ einen weiten historischen und gesellschaftlichen Bogen, um den Unterschied zwischen physischer und geistiger Mobilität offen zu legen. Der „globale Fußge­ hervertreter der Vereinten Nationen“ fordert neue Denkmuster, die Städte sind als Orte der geistigen Mobilität zu begreifen. Wer den Menschen in den Mittel­ punkt stellt und die Qualitäten ent­ wickelter Gesellschaften betrachtet, muss die moderne Verkehrsplanung massiv in Frage stellen. Die schein­ baren Grundpfeiler des heutigen Ver­ kehrswesens – Mobilitätswachstum, Zeiteinsparung und freie Verkehrs­ mittelwahl – lösen Verkehrs­probleme nicht, sondern verstärken sie. Au­ toorientierte Planung ist mit nachhal­ tiger Mobilität nicht vereinbar. Städte müssen wieder als Lebensraum ge­ staltet werden und nur Verkehrsarten ohne externe Energie – zu Fuß Gehen und Radfahren – können dauerhaft hohe Lebensqualität sichern.


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ARGUS-Mitgliedschaft Zahlen Sie den passenden Betrag (oder mehr, denn Spenden sind für die ARGUS unentbehrlich) für das Jahr 2013 auf das Konto 7582.600, BLZ 60000 ein!

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Haftpflichtversicherung Rechtsschutzversicherung Unfallversicherung

Bei Einzugsermächtigung EUR 3,– Ermäßigung! (bei halbjährlicher Einzugsermächtigung EUR 1,50) Fördermitglied ab EUR 50,– Mitgliedschaft nur bei einem Hauptwohnsitz in Österreich möglich.

ARGUS - Die Radlobby Frankenberggasse 11, 1040 Wien Mo–Fr 10–13 Uhr und 14–19 Uhr, Sa 10–14 Uhr Telefon: 01.505 09 07 E-Mail: service@argus.or.at

4 – 5 Mal im Jahr erscheint das Radjournal DRAHTESEL, das wichtigste Leitmedium Österreichs für die Interessen der Fahrradfahrer/innen Haftpflichtversicherung: bis EUR 1,5 Mio., europaweit inkl. Mittelmeerstaaten (gilt subsidiär). Rechtsschutzversicherung: europaweit; deckt Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten bis EUR 57.000,– inkl. Ermittlungsstrafrechtsschutz, z.B. zur Durchsetzung von Schadenersatzforderungen nach einem Unfall (gilt subsidiär). Kein Rechtsschutz bei Verfahren betreffend Polizei- und Gerichtsstrafen bis EUR 145,35. Unfallversicherung: Leistung von EUR 7.267,28 ab 50%iger Invalidität; weltweit

Diese Ländergruppen sind unter dem Dach der ARGUS tätig, Mitgliedschaft über ARGUS.

 Ermäßigte Mitgliedschaft

Ermäßigte Mitgliedschaft für Studierende (bis zum vollendeten 26. Lebensjahr), Jugendliche und Personen im selben Haushalt. Beachten Sie bitte die Mitgliedsbeiträge auf derselben Seite

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 Mitversicherung

Automatische Mitversicherung bei den Eltern für Kinder/Jugendliche bis zum 18. Lj.

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Beratung: Fahrradkauf-, Radreise-, Versicherungs- und Rechtsberatung nach Vereinbarung: Tel. 01.5050907 - E-Mail: service@argus.or.at

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* 8,8% Jahresprämie bei Fahrrädern mit einem Neuwert bis EUR 1.090,-; 11% Jahresprämie für Fahrräder zwischen EUR 1.091,- und EUR 2.180,-

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Drahtesel - Journal für Radfahrer/innen 2/2013