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Rissen ¡ Sßlldorf ¡ Iserbrook ¡ Blankenese ¡ Othmarschen

Wo gibt’s die besten Berliner? I H R E

B Ă„C K E R E I

Zeitung fĂźr Rissen | SĂźlldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | GroĂ&#x; Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 01/17 ¡ vom 12. Januar 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen s s87H08a01u60 kosteHAnLTEloN?sAnin rufen: NICHT ER

„Unsere zuverlässige Arbeit wird durch unser 10-jähriges Shop-Jubiläum unterstrichen.“

B L A N K E N E S E : S.5

Neue Kurse in der Familienbildung

Andreas Maak, Vertriebsleiter Blankenese

E L B V O R O R T E : S.7

Immobilienmarkt im Aufwärtstrend

Grossmann & Berger macht. Verkäufer glßcklich.

Foto: Krohn

I M G E S P R Ă„ C H : S.12

Die Elphi-Malerin stellt nicht aus

BLANKENESE Foto: PR

regenerative energie

ber war die Entscheidung perfekt und die Suche nach einem wĂźrdigen Nachfolger beendet. „Es ist so, als wĂźrde unsere Familie erweitert“, beschreibt Monika LĂźhmann ihre GefĂźhle fĂźr die Ăœbergabe am 1. Februar.

Ein wichtiges Kriterium ist erfßllt: Es ändert sich nichts am Konzept des Hauses. Lediglich eine Erweiterung des Geschäftes durch die Vermarktung der eigenen Kekse, Marmeladen oder Scones ist geplant.  Seite 3

Neuer Schulleiter fĂźr die ISH

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Andrew Cross wird Nachfolger von Andreas Swoboda | Markus Krohn

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Wechsel an der Spitze der International School of Hamburg: Der weltläufige Pädagoge Andrew Cross wird neuer Schulleiter an der International School of Hamburg (ISH): Zum 1. Januar 2017 wird Andrew Cross neuer Schulleiter von Deutschlands erster internationaler Schule, die im kommenden Jahr ihr 60jähriges Bestehen feiert. Der Kanadier tritt die Nachfolge von Andreas Swoboda an, der ans International College Spain in Madrid wechselt. Cross arbeitet seit 2012 an der ISH und leitete bislang die Secondary School (Oberstufe). Mit dem 50-jährigen Andrew

Cross gewinnt die ISH nicht nur einen profilierten Pädagogen Foto: PR/ISH

Elbstrand-Panoramen, LeuchttĂźrme und Winterstimmung in Hamburg: Zahlreiche Fotos mit Motiven aus den Elbvororten zieren seit kurzem die Wände in den Gängen der Palliativstation Rissen. Die Dauerausstellung zeigt Werke des pensionierten Internisten Dr. JĂśrg Reiter. „Wir mĂśchten damit eine schĂśnere Atmosphäre fĂźr die Patienten und ihre Besucher schaffen, die Ausstellung ist aber fĂźr jeden Interessierten zugänglich“, so Dr. Reiter. Jährlich kommen rund 350 Patienten mit begrenzter Lebenserwartung in die Palliativstation in Rissen, wo sie von einem Team aus Ă„rzten, Krankenschwestern und Therapeuten betreut werden.

Eine Institution in Blankenese bekommt eine neue Chefin! Die Nachfolgerin der umtriebigen CafĂŠbetreiberin Monika LĂźhmann ist Architektin, 42 Jahre alt und heiĂ&#x;t Maud Barg. Am 29. Dezem-

und eine kompetente Fßhrungskraft, sondern – passend

zur Internationalität der Schule – auch einen im wahrsten Wortsinn weltläufigen Mann fßr die Leitungsposition. Bevor der aus Ontario/Kanada stammende Lehrer 2012 nach Hamburg kam, war er an Schulen in Japan, Belgien, Venezuela und in der Tßrkei tätig.  www.ishamburg.org

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Maud Barg Ăźbernimmt LĂźhmanns Teestube Die neue Chefin der Institution in Blankenese ist 42 Jahre alt und Architektin.

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Elbvororte

2 • DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf Foto: privat Achim Wiegand Moin, liebe Leser, der übriggebliebene Stollenknust ist verfuttert. Der letzte Piepmanscher ist verpiept. Und der jüngste Jahresvorsatz ist schon gebrochen. 2017 ist da. Gut, dass wir nicht wissen, was das neue Jahr bringen wird. Enttäuschte Liebe? Den großen Lottogewinn? Bahnbrechende Erkenntnisse? Vieles (nicht alles), was passiert, wird an uns selbst liegen. Innere Stärke ist uns angeboren. Wir müssen sie „nur“ mobilisieren. Und genau das ist die Herausforderung an jeden von uns… Was meinen SIE? Bitte E-Mail an redaktion@dorfstadt.de

Baudezernent greift zur Feder Bezirk – Ist es ein Enthüllungsroman über Machenschaften in der Politik? Oder ist es reine Fiktion? Reinhold Gütter, ExBaudezernent im Bezirksamt Altona, hat ein Buch geschrieben. Einen Krimi, genau gesagt. In „Der Pate von Altona 1 Mindanao“ verarbeitet der 65jährige Pensionär offensichtlich real existierende Politikerfiguren und kommunale Begebenheiten. Ähnlichkeiten zu lebenden Personen sind wohl beabsichtigt, denn Gütter sagt: „Ich habe mir den Frust von der Seele geschrieben." Eine Anspielung wohl auch auf Angriffe aus der Bezirksversammlung auf seine Person. Lesen? Lesen!

Kunstgenuss hoch drei im Jenischpark Nienstedten – Auf Mai ist die Eröffnung des einzigartigen Museums-Ensembles im Jenischpark festgelegt worden. Das Bargheer-Museum im einstigen Gartenbauamt birgt die Werke des Hamburger Aquarell- und Ölmalers Eduard Bargheer (1901 – 1979). Wenige Schritte daneben befinden sich der altehrwürdige Landsitz Jenischhaus und das Museum mit Werken des Ausnahmebildhauers Ernst Barlach. Damit verfügen die Elbvororte über eine örtlich zusammenhängende Dreierkombination herausragender Kunstlocations.

Aufatmen im Treppenviertel Blankenese – Der vielfältige Protest gegen das Ende der Altpapiersammlung vom Straßenrand hat zumindest im Treppenviertel genutzt. Laut Stadtreinigung werden geschnürte Papierpacken im historischen Viertel rund um

den Süllberg auch weiterhin eingesammelt. Zudem stellt die Stadtreinigung zur Probe vier blaue Container auf, die regelmäßig geleert werden. Parteien und örtliche Verbände hatten geltend gemacht, die geplante Regelung sei für ältere Mitbürger unzumutbar, da sie gezwungen würden, überschwere blauen Papiertonnen die Stufen hinauf zu wuchten. Die nun wieder gestrichene Regelung war erlassen worden, nachdem die städtische Müllabfuhr die Sammelaufgabe vom privaten Unternehmen Remondis übernommen hatte.

Senioren aller Viertel, vereinigt Euch! Bezirk Altona – Zum zweiten Mal seit Inkrafttreten des Mitwirkungsgesetzes konstituieren sich die Altonaer Seniorendelegiertenversammlung und der Seniorenbeirat neu. Dazu können Laut Behörde können dafür „Gruppen, Organisationen und Einrichtungen“ Delegierte entsenden, die „regelmäßige Angebote“ für ältere Mitbürger bereithalten. Auch Einzelpersonen können unter bestimmten Voraussetzungen Delegierte werden. Die Benennungen müssen bis zum 18. Februar 2017 erfolgen. Näheres im Bezirksamt Altona: Telefon 428 11 23 07, oder E-Mailan: birgit. gutenmorgen@altona.hamburg.de  goodurl.de/Senioren

Friedhof ohne Kundschaft Bahrenfeld - Noch etwas über sechzig Jahre, dann wird der Friedhof Bornkamp keine Grabstätte, sondern ein großer Park sein. So sieht es das Konzept der Evangelischen Friedhöfe Altona vor. Die Verwaltung ist seit fünf Jahren dabei, die Zukunft der drei großen Parkfriedhöfe Bornkamp, Diebsteich und Holstenkamp zu ordnen. Schließlich sind Gräber kein totes Kapital, sondern Flächen, die gepflegt werden müssen und somit Geld kosten. Die Wirtschaftlichkeit von Friedhöfen wird jedoch immer schwieriger. Einerseits, weil die Bestattungszahlen zurückgehen, aber auch, weil Friedhofsbetreiber miteinander im Wettbewerb stehen – eine Folge liberalerer Gesetze, die privatwirtschaftliche Lösungen erlauben, z.B. anonyme Bestattungswälder. Der Friedhof Bornkamp wird deshalb nach und nach pietätvoll abgewickelt.

Abschied von Prof. Dr. Claus Peter Kedenburg Nienstedten – Familie und Freunde des am 26. Dezember verstorbenen Prof. Dr. Claus Peter Kedenburg nahmen letzte Woche in der Nienstedtener Kirche Abschied von dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten. Wegbegleiter wie der Altonaer CDU-Kreisvorsitzende Marcus Weinberg oder sein ehemaliger Klassenkamerad Nikolaus W. Schues sowie Victoria Voncampe und sogar der Nienstedtener Wolfgang Kaeser (SPD) waren gekommen.

Zwei Integrations-Manager für Rissen Martin Gorecki und Ulli Engelbrecht starten gemeinsam · Bildung des Stadtteilbeirats schwierig | M. Krohn Rissen bekommt einen Quartiersmanager – nein, sogar zwei! Oder Eineinhalb, um ganz genau zu sein: Martin Gorecki stellte die DorfStadtRedaktion bereits in der Weihnachtsausgabe vor – jetzt folgt Ulli Engelbrecht, der noch einmal mit einer halben Stelle in Rissen aktiv werden soll, getragen vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg. Wie kommt es dazu, dass Rissen zwei Quartiersmanager bekommt? Normalerweise werden Quartiersmanager dort eingesetzt, wo es soziale Brennpunkte in der Stadt gibt. Dann werden sie eingesetzt, um zwischen den unterschiedlichen Interessensgemeinschaften und Akteuren im Stadtteil zu vermitteln und mit verschiedenen Aktionen für Vernetzung zu sorgen. In Rissen sieht die Lage ganz anders aus: In dem beschaulichen Elbvorort lässt es sich gut leben – sehr gut sogar. In Rissen leben viele gutsituierte gebildete Familien in Einzelhäusern und Senioren, die ihr Rentnerdasein und die Ruhe des Vororts genießen. Seit im Herbst 2015 Flüchtlinge nach Hamburg strömten und damit die Frage nach einer Unterbringung der Geflüchteten verbunden war, musste schnell gehandelt werden. Nicht nur die Hamburger Verwaltung suchte nach Lösungen, sondern auch die Wohlfahrtsverbände, die in Hamburg als erstes mit der Versorgung und Unterbringung der Flüchtlinge befasst waren. Wie berichtet, sollte im Zuge der Wohnbebauung hinter dem Asklepios Westklinikum ein Quartiersmanager eingestellt werden. Durch den Einsatz der VIN Rissen wurden nicht nur Obergrenzen für die Belegung der Wohneinheiten durch Flüchtlinge geregelt, sondern auch die Bestellung eines Quartiersmanagers. Parallel dazu fanden bereits im Frühjahr 2016 Gespräche zwischen den Wohlfahrtsverbänden, Sozialsenatorin Melanie Leonhard und dem Bürgermeister Olaf Scholz statt, um zu

RISSEN

ALTONA AKTUELL

klären, wie die Arbeit der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer und die Integrationsbemühungen der Bevölkerung zu organisieren sei. Die Wohlfahrtsverbände, allen voran der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg e.V., hatten schon immer besondere Kompetenzen im Bereich der Koordination von Ehrenamtlichen. Daher übertrug die Stadt Hamburg den Wohlfahrtsverbänden die Aufgabe, sich mit einem Konzept für die Integration von Flüchtlingen und Bürgern der Stadt zu befassen und dabei ehrenamtliches Engagement einzubinden. Herausgekommen ist ein Netzwerk von Quartiersmanagern in ganz Hamburg, wobei sich die Wohlfahrtsver-

sener und Geschäftsführender Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg, betonte gegenüber der Dorf Stadt-Redaktion, dass es vor diesem Hintergrund „keine Gegenveranstaltung“ zu dem Quartiersmanager der ProQuartier geben werde, sondern ein gemeinsames Vorgehen für Rissen ermöglicht werden soll. Dazu traf er bereits Absprachen vor Weihnachten mit Imogen Buchholz, der für das Quartiersmanagement zuständigen Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit im Bezirk Altona. Auch die beiden neuen Quartiersmanager trafen sich letzte Woche zu einem ersten Austausch und verstanden sich auf Anhieb prima.

wird. Außerdem trägt der Paritätische mit seinen kompetenten Mitarbeitern im Bereich Asylrecht, der eigenen Akademie und beispielsweise den Erfahrungen aus dem Projekt „Wohnbrücke“ zu einer gelingenden Integrationsarbeit in Rissen bei. Somit kann sich der Stadtteil glücklich schätzen, zwei sogar Manager für die Integrationsarbeit der kommenden Jahre vor Ort zu haben. Noch nicht geklärt ist weiterhin, wann und wie in Zukunft ein Stadtteilbeirat gebildet werden kann. Zu weit auseinander liegen die Vorstellungen zwischen VIN Rissen und weiteren Rissener Institutionen, wie der Rat besetzt werden soll. Im Rahmen der Rissener Runde am

Sind im Team als Stadtteilmanager in Rissen aktiv: Martin Gorecki (proQuartier, links) und Ulli Foto: privat Engelbrecht (Der Paritätische), gleichzeitig auch 2. Vorsitzender des Bürgervereins bände die Stadt in Quartiere eingeteilt haben. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wurde für den Bereich Hamburg-West zuständig, speziell für den westlichsten Stadtteil Rissen. So kam es, dass auch der Paritätische Wohlfahrtsverband mit eigenen Mitteln und solchen aus Geldern der ARD Fernsehlotterie einen Stadtteilmanager für Rissen ermöglicht, der zunächst für drei Jahre mit einer halben Stelle vor Ort ist. Joachim Speicher, selbst Ris-

Neben der großen Erfahrung auf dem Gebiet des Quartiersmanagements, die Martin Gorecki mit 9 Jahren Berufserfahrung in Berliner Brennpunktgebieten in das neue QuartiersTeam einbringt, sind es vonseiten des Journalisten und Autor Ulli Engelbrechts vor allem die zahlreichen Kontakte in Rissen, die er als langjähriger Rissener und zweiter Vorsitzender des Bürgervereins in die Partnerschaft mit einbringt, die das Projekt mit Sicherheit beflügeln

Dienstag (nach Redaktionsschluss) sollte die Zusammensetzung geklärt und eine Geschäftsordnung verabschiedet werden. Ein Kompromiss scheint angesichts der verhärteten Positionen zwischen verantwortlichen Vertretern der VIN Rissen, des Bürgervereins und des Rissener Sportvereins allerdings kaum möglich. Die DorfStadt-Redaktion berichtet zeitnah im wöchentlichen Leser-Brief (Abonnement auf dorfstadt.de).

Fünf Fragen an den Stadtteilmanager Ulli Engelbrecht DorfStadt: Welche persönlichen Ziele stecken Sie sich als Stadtteilmanager? Ulli Engelbrecht: Mein Ziel ist es, Menschen kreativ miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei gilt es, die Vorschläge und Ideen aller ehrenamtlichen Aktiven und Initiativen, die sich mit Integration und dem Leben im Stadtteil beschäftigen, zu bündeln. Praktischerweise kann dies über ein OnlineKontaktverzeichnis geschehen. Regelmässige Treffen schließen sich an, um Neu-Bürger mit den zahlreichen Akteuren zusammenbringen, um im Austausch auch Anstöße zu eigenem Engagement geben. In diesem Netzwerk wird die Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein eine wichtige Rolle spielen: Innerhalb der Mitgliederschaft gibt’s viel Know-how

und im Bürgerhaus selbst Raum für Aktionen.

Hatten Sie bereits Kontakt mit Flüchtlingen? Im Rahmen der BürgervereinsVeranstaltung „Sonntagsschnack“ hatten wir Geflüchtete aus Sieverstücken als Gäste, mit denen wir gemeinsam frühstückten. Die Gespräche drehten sich um ihren Alltag in Rissen und auch darum, dass sie motiviert sind, sich in die Gemeinschaft einbringen zu wollen.

Was würden Sie Gästen in Rissen als erstes zeigen? Und warum? Die verschiedenen Wege zur Elbe und durch den Klövensteen zum Wildgehege und darüber hinaus. Sicherlich würde ich auch eine Runde durch den Stadtteil drehen wollen, um zu zeigen, wie sich Rissen verändert hat und noch verändern wird. Meinen Sie, dass Sie auch Ihr Faible für Rockmusik etwas zur Integration beitragen kann? Musik jeglicher Couleur ist ein starker Mittler zwischen Menschen und Kulturen. Besonders, wenn man Musik selber macht. Ich fände es charmant, wenn wir beispielsweise ein RissenOrchester auf die Beine stellen könnten, in dem generationsübergreifend Alt- und Neu-

Bürger gemeinsam spielen. Musikalische Kenntnisse oder Fähigkeiten braucht man nicht unbedingt. Aber wer seine Gitarre, Mandoline oder Mundharmonika einsetzen will, darf sie mitbringen. Alltagsinstrumente wie Plastiktüten, Schuhgetrappel, Händeklatschen ergänzen dann das vorhandene Instrumentarium. Spielen könnte man ungewöhnliche Arrangements von bekannten Rock- und Popnummern. Welches Buch lesen wir von Ihnen im Jahr 2020? Ganz bestimmt weitere launige Shortstorys zu Lebensgefühlen und der Rock- und Popmusik der letzten Jahrzehnte. Eventuell aber auch zusätzlich ein Buch mit Glossen und amüsant aufbereiteten Alltagsbeobachtungen.


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017 • 3

Übernahme: »Liebe auf den ersten Blick« Maud Barg führt künftig Lühmanns Teestube | Markus Krohn österreichischen Hauptstadt entdeckte sie die Caféhäuser für sich. Schon in dieser Zeit gedieh der Wunsch, sich selbständig zu machen. Nachdem sie aus familiären Gründen nach Hamburg zog, lernte sie vor zwei Jahren zum ersten Mal das Lühmanns kennen – und lieben. Als dann die Nachricht von der Nachfolgersuche die Runde machte, zögerte sie nicht lange und stellte sich den Lühmanns als Interessentin vor. „Das Flair und das umfangreiche Angebot mit den beliebten Rezepten bleiben unbedingt erhalten“, legte sich die 42jährige Quereinsteigerin gleich fest und stach damit 24 weitere Bewerber aus, darunter gestandene Profis, die aber allesamt ihr eigenes Konzept einbringen wollten.

BLANKENESE

Lühmanns Teestube in Blankenese ist ein Kleinod: Nicht nur wegen der gemütlich-individuellen Einrichtung und der langen Geschichte, sondern wegen der familiären Atmosphäre. Hier ist man nicht nur Gast in einem Restaurant, sondern wird wie ein Gast der Familie behandelt. Außerdem ist das Haus über die Jahre zu einem Treffpunkt für alle Blankeneser geworden. In den Elbvororten gibt es wohl kaum jemanden, der nicht wenigstens einmal bei den Lühmanns gefrühstückt hätte... nicht nur Tee, sondern auch Kaffee und Kuchen gibt es hier in einer großen Auswahl. Alles selbstgemacht in einer kleinen aber feinen Küche. Was viele nicht wissen: Das Lühmanns ist nicht nur Café, sondern auch Restaurant! Das gilt vor allem in der Woche, denn am Wochenende ist „unsere kleine Küche meist völlig mit dem normalen Kaffee- und Kuchenbetrieb ausgelastet. Wenn nun, nach einem langen Spa-

»Alles bleibt so wie immer!« (Nachfolgerin Maud Barg) ziergang verständlich, jemand Appetit auf warmes Essen hat, müssen wir meist passen... nicht, weil wir nicht wollen, sondern weil der kleine Betrieb einfach zusammenbrechen würde.“ Steht in der Karte. Sympathisch! Die Entscheidung darüber, ob und was alternativ gezaubert werden kann, hat die jeweilige Küchenmannschaft. Wird nun alles anders? „Nein, alles bleibt so wie immer!“ betonen sowohl die namensgebende Inhaberin Monika Lühmann als auch die neue Inhaberin Maud Barg, die das Unternehmen am 1. Februar 2017 offiziell übernehmen wird. Begonnen hatten die Lühmanns 1974 als Groß- und Einzelhändler in Blankenese in der alten Schmiede – heute Ristorante Dal Fabro. Damals handelten sie mit Wolle, Fellen und Textilien. „Ganz Blankenese lief in unseren Pullovern und Fellschuhen herum“, erinnert sich Monika Lühmann. Auch auf

»Es ist fast so, als würde unsere Familie erweitert« (Inhaberin Monika Lühmann)

Ein guter Kaffee ist immer dabei: Maud Barg und Monika Lühmann letzte Woche am „Übergabe-Tisch“ im Lühmanns der Creek-Bahn wurde die Kleidung der Lühmanns gesichtet. Als das Schmiedeviertel abgerissen werden sollte, setzten sich die Lühmanns zum ersten Mal für ihren Stadtteil

Lühmanns. Bald erweiterten sie sich und auch das Sortiment der Lühmanns veränderte sich mit dem Modegeschmack ihrer Kunden. Neu hinzu kamen Knöpfe, hochwertige Fellmän-

Die Lühmanns restaurierten jeden Raum liebevoll bis ins Detail. Postkarte mit einer Zeichnung des 1934 erbauten R.D.Vogt’s Foto: privat Gasthof – heute Lühmanns Teestube. ein – und retteten immerhin fünf von sieben Häusern vor dem Abriss... – ihre Geschäftsräume mussten sie dennoch räumen. So kamen sie in die Blankeneser Landstraße. In dem Haus gab es zu der Zeit mehrere Läden, einen davon bezogen

tel und hochwertige Tuche (Tweets) aus England. Der Handel mit Herstellern aus Großbritannien weitete sich aus und auf der Insel lernten die Lühmanns auch das Konzept aus Einzelhandel und Teestube kennen und schätzen.

Mütterberatung verstärkt ELBVORORTE

Foto: Unikumdesign

Kinderkrankenschwester Sabine Mann verstärkt das Team des Bezirks | PM Das Team der Mütterberatung im Bezirk Altona hat Verstärkung bekommen. Ab sofort können sich junge Mütter im Bürgerhaus Bornheide von Frau Sabine Mann, einer ausgebildeten Kinderkrankenschwester, rund um die Themen Ernährung, Pflege und Entwicklung ihres Babys oder Kleinkindes beraten lassen. Die Sprechstunden auf dem Gelände des Bürgerhauses Bornheide finden jeden Donnerstag, von 14 bis 15 Uhr im „Pavillon Pink“ statt. Aufgrund dieser personellen Verstärkung kann auch das

Die Idee setzte sich auch schnell in Blankenese durch. Nach einer anfänglich kleinen gemütlichen Ecke im Laden der Lühmanns wurde bald mehr und die Behörden wurden aufmerksam: „So etwas gibt es in Deutschland doch gar nicht“, erfuhren die beiden Teestubenbetreiber und wurden aufgeklärt, dass sie wenigstens drei Toiletten vorweisen müssten, um eine Genehmigung für die Teestube zu erhalten. Glücklicherweise konnten sich die

Beratungsangebot in den anderen Mütterberatungsstellen im Altonaer Westen wieder ausgeweitet werden. So finden die Sprechzeiten der

Mütterberatung im Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) Lurup, Netzestraße 14a, ab Januar wieder wöchentlich, immer montags von 10:30 bis 12:00 Uhr statt. Die Mütterberatungs-Sprechstunden im Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) in der Lyserstraße 25 werden im neuen Jahr immer am 1. und 3. Montag im Monat von 10:30 bis 11:30 Uhr angeboten. Nähere Informationen zu den Angeboten der Mütterberatung des Bezirksfinden Sie im Internet unter  www.hamburg.de/altona/ muetterberatung

Lühmanns in dem Gebäude ausbreiten und bauten das Haus so Stück für Stück aus und um. Ein großes Glück, denn das Haus wäre sonst sehr bald abgerissen worden. Die Lühmanns fanden bei der liebevollen stückweisen Restauration zahlreiche Wände, hinter denen ganze Räume oder zusätzliche Fenster sichtbar wur-

Foto: Krohn

den, oder Böden, die zwischenzeitlich unter Linoleum versiegelt waren. So erhielt das Haus in den letzten 28 Jahren sowohl außen als auch innen seinen unvergleichlichen Charme. Heute steht das Gebäude von 1934 unter Denkmalschutz. Wer heute das Café betritt, geht durch den Wintergarten in ein Haus mit mehreren Zimmern, die mit kostbarem Mobiliar und Bildern ausgestattet sind, die Geschichten erzählen und neugierig machen auf mehr. Und dieses „Mehr“ wird es in Zukunft auch geben: Die Nachfolgerin der Lühmanns, Maud Barg, plant, neben dem Restaurantbetrieb eine eigene Produktlinie unter der Marke „Lühmanns“ mit Marmeladen, Tees, Keksen oder Scones aufzubauen. Dann kann man die leckeren Marmeladen oder Tees auch mit nach Hause nehmen. Die in Rendsburg in SchleswigHolstein geborene 42-Jährige hat Architektur in Aachen und Seattle studiert und 10 Jahre lang in Wien gearbeitet. In der

Die Lühmanns freuen sich nun über die Weiterführung in ihrem Sinne: „wir haben ein sehr gutes Gefühl, unser Café in die Hände von Maud Barg zu legen. Wir verstehen uns prächtig. Es ist fast so, als würde unsere Familie erweitert“, sagt Monika Lühmann, die sich mit 76 Jahren freut, in den Ruhestand wechseln zu können. „Den Bed & Breakfast-Betrieb halten wir aber aufrecht“, ergänzt Uwe Lühmann. Damit könnten sie ihre Rente noch ein wenig aufbessern, erklärt der 79-jährige mit einem Blinzeln. Außerdem bleiben die beiden aktiv und auch ihren Gästen erhalten, denn zum Frühstükken werden die Lühmanns weiterhin in ihren geliebten Wintergarten kommen. Und so richtig ruhig wird es um die beiden ohnehin nicht werden, denn vor allem Monika Lühmann will sich weiter für eine Fährverbindung im Hamburger Westen einsetzen. Lühmanns Teestube Café · Restaurant · B&B Blankeneser Landstraße 29 Tel.: 86 34 42 www.luehmanns-teestube.de


4 • DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017

Elbvororte

Wir alle auf der Suche nach etwas anderem... Im Gespräch mit Bestseller-Autorin Katharina Hagena | Manuela Tanzen BLANKENESE

Ihr Debutroman „Der Geschmack von Apfelkernen“ wurde in Deutschland 1,5 Millionen Mal verkauft, in 26 Sprachen übersetzt, war zwei Jahre lang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde 2013 für’s Kino verfilmt, mit Hannah Herzsprung in der Hauptrolle. Die DorfStadt-Zeitung sprach mit der erfolgreichen Blankeneser Autorin Katharina Hagena, über das Schreiben, das Leben in den Elbvororten und über ihren brandneuen Roman, „Das Geräusch des Lichts“. Mit Dr. Katharina Hagena, um korrekt zu sein, die 49-jährige hat nämlich deutsche und englische Literatur studiert, über James Joyce promoviert. „Das erste Mal habe ich den Ulysses aus Eitelkeit gelesen, für’s Image“, gibt sie lachend zu. „Aber dann bin ich daran hängen geblieben. Und nach dem siebten Mal wird das Buch richtig lustig!“ Schon als Kind hat Katharina Hagena geschrieben, ist im Studium aber davon abgekommen: „Ich habe Demut gelernt, gemerkt, dass alles schon mal gesagt wurde, nur viel besser...“ Also konzentrierte sie sich auf’s Lesen, studierte, promovierte, lehrte an den Universitäten Hamburg und Lüneburg. Und begann wieder zu schreiben: „Mir wurde klar, es gibt doch noch Geschichten zu erzählen, also mache ich das.“

eine unglaubliche Leistung.“

Der Debutroman: Ein Überraschungserfolg Ganze sechs Jahre hat sie insgesamt an ihrem ersten Roman gearbeitet, mit diversen Unterbrechungen wie der Geburt des zweiten Kindes, dem Auftrag für ein Sachbuch über James Joyce. „Netto habe ich wohl 12 Monate an Der Geschmack von Apfelkernen geschrieben“, so Hagena. Mit überwältigendem Erfolg. Kürzlich ist das Buch in die 26. Sprache übersetzt worden, Vietnamesisch, für die Autorin mit besonderen Erlebnissen verbunden: „Ich durfte mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier als Mitglied der Kultur- und Wirtschaftsdelegation nach Hanoi und Saigon reisen. Eine Lesung im Bundeswehr-Jet, die Vorstellung des Buchs in Hanoi mit großer Resonanz, kreischendem Publikum – das war toll und ergreifend, ein Highlight des Jahres 2016“, erzählt die Autorin begeistert. „Es ist für mich das Schönste, mit meiner Literatur Leute zu berühren, zu inspirieren, über alle Grenzen der Kultur, Sprache, Geschlechter und Erfahrungen hinweg.“ Lesungen mag sie noch aus einem anderen Grund: „Dann gehört mein Buch für eine Stunde wieder mir.“ Denn, so Hagena, sei ein Buch erstmal veröffentlicht, gebe man es quasi aus der Hand: „Das Buch gehört letztlich den Lesern,

Hausmeisterin

Das Leben in den Elbvororten Seit 2002 lebt Katharina Hagena mit ihrer Familie in Blankenese. Auch ihr Mann arbeitet mit dem geschriebenen Wort, er ist Journalist. Kennengelernt haben sie sich bezeichnenderweise bei einem Seminar über Goethes Faust. „Vor den Kindern haben wir uns in Ottensen sehr wohl gefühlt“, so die Autorin. „Aber für die Kinder fanden wir es schön, einen Garten zu haben.“ Die Wahl fiel auf Blankenese. Mit Besuch geht sie gerne in Schuldt’s Kaffeegarten oder auf den Bulln, „… und eine Hafenrundfahrt muss sein.“ Ihr Lieblingsplatz in den Elbvororten: „Ich finde den Römischen Garten sehr schön. Am allerliebsten sitze ich aber am Elbstrand im Sand!“ Für Interviews trifft sich die Blankeneser Autorin Katharina Hagena gerne mit den Journalisten bei Fotos: Tanzen Lühmanns, gesteht aber: „Fotografieren lasse ich mich immer noch ungern.“ jeder macht daraus für sich etwas Anderes, Eigenes.“ Das gilt auch für die Übersetzungen: „Das ist dann noch meine Geschichte, aber nicht mehr mein Text.“ Ähnlich sieht sie auch die Verfilmung ihres Debutromans, bei einer Reduktion auf 90 Minuten sei eine „Verflachung“ nicht zu vermeiden, mit einigen Szenen war sie gar nicht einverstanden. Trotzdem: „Es ist natürlich eine Ehre, alle Schauspieler sind großartig, und es ist rührend, wenn all diese schönen und begabten Menschen meine Geschichte nachspielen!“ Auch wenn sich Hagena aus der Filmproduktion herausgehalten hat, einen „Mitspieler“ hat sie doch reingeschummelt: Ihr Bruder, eigentlich Anwalt, ist in einer Szene für ein paar Sekunden im Bild. „Das haben wir bei der Vorpremiere im Familienkreis wild gefeiert, ein großer Spaß!“, lacht Katharina Hagena.

Das neue Buch Selfie mit Hausmeisterin: Manuela Tanzen (rechts, DorfStadtRedaktion) und Petra Kompe. Text+Foto: Tanzen Dieses Mal stelle ich Petra Kompe aus Iserbrook vor. Wir kennen uns seit 15 Jahren, also genauso lange, wie meine Familie und ich in Sülldorf wohnen. Damals war Frau Kompe für die Treppenhausreinigung in dem aus fünf Mehrfamilienhäusern bestehenden Komplex zuständig. Vor fünf Jahren übernahm sie den Hausmeisterjob, sorgt seitdem dafür, dass alles läuft. „Wenn es schneit, kommt zum Glück der Schneedienst, so dass ich nicht um 4 Uhr morgens Schnee schippen muss. Aber ansonsten bin ich eigentlich für alles verantwortlich.“ Treppenhauslicht brennt nicht, Haustür klemmt, Stromzähler muss abgelesen werden? Frau Kompe ist sofort zur Stelle. „Zwar sieht man mich nur ohne Blaumann und ohne Dackel, aber ich liebe es, Hausmeisterin zu sein“, lacht die 54-Jährige. „Heimwerken mochte ich schon immer, sogar Klempnerarbeiten machen mir großen Spaß. Mein Mann sagt immer, an mir ist ein Handwerker verloren gegangen.“ Auch der Umgang mit den Menschen gefällt ihr: „Ab und zu klönen muss sein, und manchmal sprechen die Bewohner auch über ihre Problemchen mit mir.“ Wenn sie nicht werkelt, fährt Petra Kompe, seit gut zwei Jahren Oma, Fahrrad, oder sie kocht – am liebsten italienisch. Geboren in Neumünster, ist Kompe in Hamburg-Harvestehude aufgewachsen, 1982 mit ihrem Mann nach Iserbrook gezogen. Und sie lebt sehr gerne in den Elbvororten: „Ich liebe den Elbstrand, den Klövensteen. Wir wohnen hier wirklich sehr gut.“ (Doppel-)Selfie erwünscht! Stellen Sie einen Menschen aus dem Hamburger Westen, den Sie mögen, gut finden, bewundern, dem Sie dankbar sind, hier vor. Kontakt: redaktion@dorfstadt.de

Nach „Vom Schlafen und Verschwinden“ (2012) erschien nun ihr dritter Roman, „Das Geräusch des Lichts“. Im Wartezimmer eines Hamburger Nervenarztes sitzen fünf Menschen, darunter die Ich-Erzählerin, die sich über die Wartenden Geschichten ausdenkt, jeden einzelnen auf eine fiktive Reise nach Kanada schickt. „Ich bin tatsächlich nach Kanada gereist, um das Nordlicht zu sehen“, erzählt die Schriftstellerin. „Da haben mehrere Leute ebenfalls auf dieses Phänomen gewartet, und mir wurde schnell klar, dass wir alle auch auf der Suche nach etwas anderem waren. Ein interessantes Setting, und das Thema Warten, das Wartezimmer als Zwischenraum, wollte ich schon immer aufgreifen – die Idee war geboren.“ Insgesamt fünfmal reiste die Autorin nach Kanada, immer an denselben Ort, „um zu sehen, wie es dort zu jeder Jahreszeit aussieht“. Schauplatz ist aber auch Hamburg; Elbvorortler werden sich freuen, wenn die Romanfiguren an

vertrauten Orten wie dem Botanischen Garten in Flottbek oder der Blankeneser Kirche unterwegs sind. „Ich schreibe gerne über Orte, die ich gut kenne“, so Hagena. „Wenn ich sie vorm inneren Auge habe, kann ich die fiktiven Figuren dort am besten interagieren lassen.“ Die Recherche ist Hagena sehr wichtig: „Je tiefer ich in ein Thema vordringe, umso erstaunlichere, vielschichtigere, unvorhergesehenere Bezüge treten manchmal zutage.“ Für die Vorarbeit zu einem Roman nimmt sich die Autorin daher viel Zeit, schickt ihren Mann auch mal mit den beiden Kindern für zwei Wochen in die Ferien, um dann ungestört von morgens bis abends zu arbeiten, den „Anfangsschub“ ungestört zu schaffen. Danach legt die Autorin ihre Arbeitszeit so, dass sie zum Familienalltag passt. Dann schreibt sie „am Stück, vom Anfang bis zum Ende, ohne Copy und Paste, sonst gibt es Narben“. Will heißen: Zwar kennt sie das Ende bereits, wenn sie loslegt, trotzdem reiht Katharina Hagena beim Schreiben Satz für Satz, Wort für Wort aneinander. „Ich schreibe nur für mich, das ist meine Freiheit, aber auch meine Qual. Nur wenn der Text für mich stimmt, darf ich darauf hoffen, dass er auch anderen gefällt.“

Die Kinderbücher Nicht nur wissenschaftliche Arbeiten, Sachbücher und Romane, auch Kinderbücher ent-

stammen der Feder der Blankeneserin: 2008 erschien „Grausi schaut unter den Stein“, zwei Jahre später „Albert Albatros albert: Alphabetische Ansammlung aberwitziger Artgenossen“. Beide nicht nur für Kinder, und beide in Zusammenarbeit mit der Sülldorfer Illustratorin Stefanie Clemen entstanden. „Bei diesen Büchern stehen eindeutig die Illustrationen im Vordergrund“, sagt Hagena. „Normalerweise bin ich kein Teamworker, arbeite lieber für mich alleine. Aber die Zusammenarbeit mit Stefanie klappt wunderbar.“ Die beiden Freundinnen haben bereits ein neues

Die Klinik-Clowns Seit 2015 ist Katharina Hagena Schirmherrin der Klinik-Clowns Hamburg: „Ein tolles Projekt, das sich nur durch Spenden finanziert. Die Klinik-Clowns unterwandern die Hierarchie von Arzt, Klinikpersonal, Patient, durchbrechen den Klinikalltag, bringen ‚Anarchie‘ ins Krankenzimmer. Lachen macht zwar nicht immer gesund, aber frei!“ Ausgerüstet mit Geigen, Ukulelen, Nasenflöten und einem Koffer voller Seifenblasen, Luftballons und geheimnisvollen Zaubertüten besuchen die speziell für die Arbeit in Krankenhäusern geschulten KlinikClowns regelmäßig kleine – aber auch große – Patienten in

Seit 2015 ist Katharina Hagena Schirmherrin der Klinik-Clowns Foto: privat

Projekt in Arbeit: zurück zum guten, alten Ulysses, aber in ganz neuer Form, als 18-teiliges Daumenkino. „Die Dramaturgie und die Kommentare stammen von mir“, erläutert die Autorin. „Die Zeichnungen macht Stefanie Clemen, jede einzelne von Hand gezeichnet –

»Das Geräusch des Lichts« Ein Buch über die Suche nach Wahrheit und Trost: Katharina Hagenas neuer Roman entführt uns in die Weite Kanadas, zu den Polarlichtern der Northwest Territories. Er erzählt von Menschen, die etwas verloren haben – die Liebe, eine Freundin, die Mutter oder sich selbst. Und von der rettenden Macht der Fantasie. Katharina Hagena »Das Geräusch des Lichts« Kiepenheuer & Witsch ISBN: 978-3-462-04932-9

Kinderkrankenhäusern. „Stekken sie ihre rote Nase in ein Zimmer der Kinderkrankenhäuser, steht plötzlich das hocherfreute Kind im Rampenlicht – und ausnahmsweise nicht seine Erkrankung. Findet die ‚Clownsvisite‘ im Seniorenheim statt, hört man textsichere, inbrünstig gesungene Lieder von Menschen, die vorher verstummt schienen. Verbreiten die Clowns ihren Zauber im Unfallkrankenhaus, üben therapiemüde Langzeitpatienten plötzlich eifrig neue Zaubertricks. Humor hat heilsame Kraft. Lachen und Freude lindert Angst und Schmerzen so eindrucksvoll, dass die Wissenschaft sich seit langem mit der Erforschung dieses hochwirksamen ‚Medikaments‘ beschäftigt“, so Vereinsvorsitzende Kathrin Schnelle auf der Website  www. klinik-clowns-hamburg.de.


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017 • 5

NEUERÖFFNUNG

Treffpunkt für Groß und Klein

Der neue Spielzeugladen in Blankenese!

Neue Kurse in der Familienbildung in Blankenese | Markus Krohn

Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 10–18 Uhr · Sa. 10–14 Uhr Blankeneser Bahnhofstraße 60 · 22587 Hamburg Telefon: (0 40) 5 37 98 22 00

Ihr Kontakt zur Redaktion: redaktion@dorfstadt.de Tel.: 87 08 01 60

BLANKENESE

Klein und Groß entdecken bei der Familienbildung ganz neue Seiten, wie hier beim PEKiP-Kurs Es ist eine ruhige Atmosphäre, familiär – fast gemütlich, obwohl in dem Raum in der Evangelischen Fa m i l i e n b i l d u n g s s t ä t t e kaum Einrichtungsgegenstände oder Deko zu finden sind. Aus den großen Fenstern im Kellergeschoss der Einrichtung fällt der Blick auf die Abstellgleise der S-Bahn hinter dem Blankeneser Bahnhof. Es ist hell in dem Raum – und warm, weil die Kinder bis auf die Windel nackt ihre Umgebung entdecken. Auf dem Boden liegen weiche bunte Matten, auf denen sich die Kleinkinder krabbelnd fortbewegen. Fünf kleine Jungs und ein Mädchen krabbeln auf ein kleines Bällebad zu, manch’ einer schafft es sogar, sich aufzurichten. Die meisten kommen schon an die bunten Kunststoffbälle heran, die mit den Händen erfasst und mit den Lippen erforscht werden. Kleinkinder „begreifen“ ihre Umwelt mit Lippen und Zunge, denn damit haben Sie in diesem Alter die meiste Erfahrung. Deshalb stecken sie mit Vorliebe alles in den Mund... Die Spielkameraden nehmen die Kinder in diesem Alter noch nicht unbedingt als solche wahr bzw. ist es ihnen noch nicht möglich, gemeinsam zu spielen. Viele der Altersgenossen fremdeln und bleiben dann doch lieber auf Mamas Schoß sitzen. Kleine gemeinsame Singspiele und gemeinsame

Aktionen mit den Müttern und Vätern in dem Kurs machen die Kinder begeistert mit. Zwischendurch ist immer Zeit für die Eltern, sich über typische und besondere Alltagsprobleme auszutauschen. Von Einschlafoder Durchschlafproblemen und den ersten Zähnen bis zu Fieber und überstandenen Magen-Darm-Erkrankungen erfahren die Eltern untereinander und stellen häufig fest, dass sie die Probleme der anderen tei-

entlasten oder Hilfen anzubieten. Die Familienbildung Blankenese praktiziert eine evangelische Haltung, ist aber gleichzeitig offen für alle Konfessionen. Meistens treffen sich hier Mütter, aber in den vergangenen Jahren ist der Anteil der Väter auf immerhin zehn Prozent gestiegen, die in ihrem Elternzeit-Teil die Familienbildung aufsuchen. Die Verantwortlichen um Leiterin Meike Trommler legen Wert auf klei-

Gruppenbild mit PEKiP-Leiterin Birgit Geweke (ohne Kind) len. So wirken die eigenen Probleme gar nicht mehr so stark. Manchmal entwickeln sich hier sogar Freundschaften von Kindern und Eltern. Oder mit den Nachbarn, die gern mal Söckchen für die empfindlichen kleinen Füße der Kleinen stricken... Die Evangelische Familienbildung Blankenese ist nicht nur ein Bildungsinstitut für Mütter und Väter, sondern auch ein Begegnungszentrum und bietet neben über 400 Kursen im Jahr Beratung und Begleitung, um Familien in den Elbvororten zu

ne familiäre Gruppen, in denen „Bildung mit allen Sinnen“ möglich ist. „Wir möchten, dass die Teilnehmer gemeinsam etwas erleben, Ängste miteinander teilen – und manchmal auch Überraschungen erleben“, wirbt Trommler. Man kann auch ohne Scheu verschiedene Aktivitäten ausprobieren, ohne sich dauerhaft an einen Anbieter binden zu müssen. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Babymassagekurs für Väter? Oder einem Mütter-Yogakurs, der mit Sicherheit für Entspannung sorgt?

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Nicht nur für Babies und ihre Eltern, sondern auch für ältere Kinder ist die Familienbildung da: In Zusammenarbeit mit der Dockenhudener Turnerschaft (DoTu) findet zum Beispiel ein Eltern-Kind-Turnen in einer Gerätelandschaft statt. Außerdem können größere Kinder, Teens und Jugendliche in der Familienbildungsstätten-eigenen Küche backen, ohne das hinterher die Wohnung renoviert werden muss... Und weil zu einer Familie ja auch Senioren gehören, bietet die Familienbildung in Blankenese auch Gymnastik für Frauen über 55 Jahren oder sogar für Ladies und Gentlemen über 70 Jahren an. Praktisch, dass viele der Seniorinnen und Senioren auch für den Vermittlungsdienst der „Wunschoma“ zur Verfügung stehen. Jugendliche können übrigens in der Familienbildung einen „Babysitter-Führerschein“ erwerben. Ganz schön viel Familie also. Das neue Kursprogramm für 2017 ist gerade erschienen und wartet auf Ihren Abruf. Entweder direkt in der Evangelischen Familienbildung abholen oder Sie schauen sich das Angebot im Internet an: Evangelische Familienbildung Blankenese Sülldorfer Kirchenweg 1b (hinter Budni im Hof, Eingang gegenüber der Bücherhalle) Tel.: 9 70 79 46 10 www.fbs-blankenese.de

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Sport

SV Blankenese von 1903 e.V.

3. Herrn erreichen das Pokal-Halbfinale Kurz vor Weihnachten, alle anderen Mannschaften waren schon in der Winterpause, musste die 3. Herrn noch mal auf den Fußballplatz. Es ging im Pokalviertelfinale gegen Sternschanze um den Einzug ins Halbfinale. Es war ein packendes Spiel. Gleich in der 1. Minute hatte die SVB mit Davood Mousavi eine hundertprozentige Torchance, die leider knapp neben den Pfosten ging. Es folgten weitere gute Möglichkeiten, aber erst in der 28. Minute führte sie durch Manochehr Moradi K. (genannt Alex) zum Erfolg. Nur eine Minute später folgte das 2:0, ebenfalls durch Alex und in der 45. Minute machte Davood das Halbzeitergebnis mit dem 3:0 perfekt. So sollte es weitergehen. In der 54. Minute folgte das 4:0 durch Tariq Al Abiat, in der 64 Minute war wieder Davood mit dem 5:0 erfolgreich und in der 77. Minute schoss Tariq das 6:0 zum Endstand. Die beiden Paarungen für das Halbfinale stehen noch nicht fest. „Wir sind gespannt auf welchen Gegner wir treffen“ so Betreuerin Chris Zabel. Ebenfalls für das Halbfinale im Heino-Gerstenberg Pokal haben sich die Teams von St. Pauli, SC Egenbüttel und Teutonia 10 qualifiziert.

10 Turniere zwischen den Feiertagen In der letzten Woche des Vorjahres veranstaltete die Spielvereinigung Blankenese zum 10. Mal ihr traditionelles Weihnachtsturnier in der Willhöden Halle beim Gymnasium Marion Dönhoff. An drei Tagen fanden 10 Turniere statt. Es nahmen 65 Mannschaften und 644 Spieler teil. Von der G-Jugend des Jahrgangs 2011 bis zur BJugend des Jahrgangs 2001 waren fast alle SVB Mannschaften vertreten. Als guter Gastgeber belegte die SVB nur in der B-Jugend den 1. Platz, ansonsten waren sie immer in einem guten Mittelfeld vertreten. Dankbar waren die Organisatoren über das Engagement des Sponsors Olav Dohrn, der schon wieder Pokale und Medaillen spendete.Chris Zabel

Nicht ohne mein Team SVB 5.D Jungs zwischen 9 und 11 Jahren gesucht, die wie »Löwen« kämpfen | Marie Gentz Die SV Blankenese ist stolz auf ihre Jugendmannschaften und die gelungende Jugendarbeit im Hamburger Westen. Wenn sich die Mannschaft selbst vorstellen würde, dann könnten die Dorf Stadt-Leser folgendes lesen: Wir sind die kämpferischen Löwen, zwischen 9 und 11 Jahre alt und eine Mannschaft, die zusammen hält. ,,Meinst du wir gewinnen Heute?" ,,Klar, die machen wir platt!" – ,,Was ist Abseits?" Leise hören die Jungs Cornelius zu, wie er ihnen erklärt was Abseits ist. „ohh ahh… ja das wusste ich!" Sie kämpfen sich von unten nach oben, geben alles was sie können, verstehen sich untereinander - echte Freunde. ,,Ein wahnsinns Spiel, aber ich kann nicht mehr, ich fieber’ so mit als würde ich selber auf dem Feld stehen und spielen pures Adrinalin." Ein starkes Team, was den Zusammenhalt untereinander betrifft. Egal ob sie gewinnen oder verlieren, sie tun es als Team. Darum geht es, dass eine Mannschaft ein Team ist, sie sich gegenseitig unterstützen können, ohne böse aufeinander zu sein oder Vorwürfe zu machen, wenn sie dann doch nicht gewinnen weil das Spiel nicht so gelaufen ist wie gewünscht. Denn das wissen sie. Um zu gewinnen, muss man alles geben. Nur dann kann es klappen. Das Tore schießen spielt sicherlich eine große Rolle. Das steht außer Frage. Aber Fussball spielen bedeutet ja nicht, stumpf gegen den Ball zu treten und zu hoffen, dass dieser ganz zufällig an dem gegnerischen Torwart vorbei ins Tor rollt. Nicole Berg und Cornelius Krüger sind Trainerin und Co-

SÜLLDORF

Ab dem 23. Januar starten nacheinander alle Ligamannschaften mit der Vorbereitung in die Rückrunde. Mit diversen Testspielen und vielen Trainingseinheiten werden sich die Ligateams auf die Rückrunde vorbereiten. Das Bezirksligateam startet am 23. Januar mit dem ersten Training und empfängt zum ersten Testspiel am 28. Januar auf dem Sportplatz Dockenhuden den MTV Hetlingen. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Das 2. Ligateam startet am 24. und die 3. Ligamannschaft am 31. Januar mit dem Training.

Trainer dieser einzigartigen Mannschaft. Sie bringen gemeinsam den Löwen bei wie man taktisch an den Gegner herantritt. Mit viel Disziplin und tollen Übungen während der Trainingseinheiten. In einer liebevollen Art vermitteln die beiden, wie man echten Fussball spielen sollte. Spass muss es natürlich auch machen, sonst hat man ja keine Lust zum Training zu gehen, wenn alles streng und doof ist. Aber mit Leidenschaft, der

und plötzlich auftretenden Schneefall im April anzufeuern. Dieser Punkt macht unsere Mannschaft besonders. Wir halten alle zusammen. Betreuerin Anja Gentz, Trainerin Nicole Berg und Co-Trainer Cornelius Krüger und natürlich die Familien, die hinter den Jungs stehen. Alle für einen und einer für alle. Wer nun Lust bekommen hat, selbst Mannschaftsmitglied zu werden und Teil des Teams zu werden, kann gerne unverbind-

Abgekämpft aber als Team ungeschlagen: Die SVB 5.D nötigen Strenge und humorvoll wird das Training gestaltet So macht es Spass zum Training zu gehen. Außerhalb des Trainings und der Spiele verbringen die Jungs viel Zeit zusammen. Egal ob zu zweit oder mehr auf dem Sportplatz zum Kicken. Oder als gesamte Mannschaft mit Eltern zum Essen oder zum Bowlen. Teamzusammenhalt steht ganz oben. Wenn man dann bei einem nervenaufreibendem Spiel mit seinen Freunden auch noch zusammen durch dick und dünn geht, macht es umso mehr Spaß. „Wir vergießen zusammen Blut und Schweiß“. Unsere Jungs haben sehr viel Charme, dass macht es umso angenehmer sie auch bei Regen

Foto: privat

lich beim Training dabei sein und ausprobieren, ob es mit den neuen Mannschaftskameraden klappt. Die Trainingszeiten: Mo.: 18h –19.30h(Dockenhuden) Do: 18h-19h Sibberthalle (Sibbertstraße) Kontakt: nicoleberg29@gmx.de

Kontakt SV Blankenese von 1903 e.V. Eichengrund 25 22589 Hamburg Tel.: 86 56 25  svblankenese.de  teamlr.de/SVBlankenese Mail: info@svblankenese.de Büro: Mo/Do 15–19 Uhr

DFB-Ehrung für Langenbacher Der krönende Abschluss im Jahr 2016 war für die Fußballabteilung der SV Blankenese die Auszeichnung des Erfolgstrainers der 3. Herrn, Andrew Langenbacher. Mit der Aufnahme in den „Club der 100“ im DFB wurde Langenbacher für seine vorbildliche Arbeit mit der Flüchtlingsmannschaft geehrt. Davor wurde er bereits im November als Trainer des Monats ausgezeichnet. Er trainiert seit eineinhalb Jahren eine Mannschaft, die überwiegend aus Flüchtlingen besteht. Damit Integration aber gelingen kann, gehören auch sieben deutsche Spieler zum Kader. Langenbacher hat es geschafft, aus einer Gruppe motivierter Fußballer, auch eine spielstarke Truppe zu formen. In der Hinrunde der ersten

BLANKENESE

Ligamannschaften starten mit der Vorbereitung

Saison musste noch viel Lehrgeld bezahlt werden, aber in der Rückrunde lief es dann so gut, dass die Mannschaft den Aufstieg in die Kreisklasse A geschafft hat.

Jetzt in der zweiten Saison läuft es fast schon perfekt. In keiner Herrenmannschaft der SVB fallen so viele Tore, wie in der Dritten. Deshalb führen auch zwei Spieler die Torschützenliste in der Kreisklasse an: Manochehr Moradi (Alex) K.

mit 27 und Tariq Al Abiat mit 26 Toren. Und die Mannschaft hat das beste Torverhältnis in der Kreisklasse 7. Das ist das Ergebnis der hervorragenden Arbeit von Andrew Langenbacher und seines CoTrainers Werner Möllmann. Langenbacher engagiert sich nicht nur auf dem Fußballplatz: Darüber hinaus kümmert er sich sehr intensiv um seine Spieler. So hat er etlichen einen Praktikumsplatz, eine Lehrstelle, Arbeit und Deutschkurse besorgt. Ebenso erfolgreich bemüht er sich mit seinem Team, dazu gehört auch die Betreuerin Chris Zabel, um Wohnungen. Sein Netzwerk kann inzwischen effektiv Hilfestellung in allen Lebenslagen geben. Dazu gehören auch die Behördengänge, die immer sehr zeitaufwendig sind und ganz wichtig sind ihm die Kontakte zu den Familien aller Spieler.

Neues RehasportAngebot bei Komet Wer das neue Jahr gesund und fit starten möchte, hat dazu Gelegenheit bei Komet Blankenese, denn in diesen drei Kursen besteht die Möglichkeit, kurzfristig einzusteigen: Jeden Freitag zwischen 8:30 und 9:30 Uhr findet im Gymnastikraum des Vereinshauses Schenefelder Landstraße eine Rehasportorthopädische Stunde statt. Trainerin Gloria Brandt bietet in kleinen Gruppen bis 12 Teilnehmern individuelles ausgewogenes und facettenreiches Stundenprogramm mit abschließender Entspannungseinheit. Zuschüsse über die Krankenkassen sind bei einer Verordnung möglich.

BLANKENESE

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Beim Rehabilitationsport Lunge lernen Sie unter Anleitung von Gloria Brandt gezielte gymnastische und spielerische Übungen, die insbesondere die Atemmuskulatur unterstützen und dadurch deutliche Erleichterung im Alltag mit sich bringen. Beim Lungensport wird jeder Patient auf seinem persönlichen Leistungsniveau abgeholt. Es geht im hier nicht um Leistung, sondern um langsamen und stetigen Aufbau von Muskulatur, Kondition und Belastbarkeit. Die Teilnahme am Lungensport trainiert, Ausdauer und Beweglichkeit, hilft das Atmen zu erleichtern, fördert den Muskelaufbau, stärkt die Muskelkraft, verbessert die Koordination von Bewegungsabläufen und stellt die Dehnungsfähigkeit her. Bei Vorliegen einer Verordnung besteht die Möglichkeit, auf Antrag einen Zuschuss über

die Krankenkasse zu erhalten. Trainiert wird freitags von 9:45 bis 10.45 Uhr im Gymnastikraum des Vereinshauses in der Schenefelder Landstr. 85. Anschließend findet an gleicher Stelle ein ganzheitliches Faszientraining nach der MeltMethode statt (11–12 Uhr. Derzeit ist diese Trainingsform in aller Munde und das zu Recht, denn Faszien sind Strukturen des Bindegewebes, das sogenannte „unendliche innere Netz“, das in Verkettungen durch den ganzen Körper zusammenspielt, unsere Beweglichkeit und Bewegung formt. Sie bilden ein Geflecht, welches Druck- und Zugkräfte aufnimmt und sie weiterleitet. Sie führen Bewegungen und geben ihnen Freiheit. Faszien sind die Strukturen, die leider häufig „verkleben“ (meist durch Bewegungsmangel oder auch zuviel an Bewegung) und dann zu Bewegungseinschränkungen und möglicherweise Schmerzen führen. In dem Kurs geht es nicht nur um die Lösung dieser Verklebungen, sondern vor allem um das Zurückgewinnen langer geschmeidiger Muskeln und dadurch mehr Mobilität und Durchlässigkeit. Studien belegen, dass durch ein gut integriertes Fasziennetz, z.B. durch regelmäßiges „Foam rolling“, die sportliche Leistungsfähigkeit deutlich erhöht wird. Bei Interesse informieren Sie sich gern bei Jutta Kramm unter Tel.: 636 51 060 oder im Internet unter  www.kometblankenese.de. Ein Probetraining ist jederzeit möglich.

redaktion@dorfstadt.de

Es gibt ein paar Leser, die wissen immer schon am Donnerstag, was die Woche über in ihrer Nachbarschaft geschah, denn sie haben den Leser-Brief abonniert. Jeden Freitag informiere ich kurz und knapp über aktuelle Themen aus dem Hamburger Westen und den Elbvororten per E-Mail. Außerdem gibt’s am Ende des Newsletters regelmäßig Tipps für’s Wochenende – Veranstaltungshighlights in den Elbvororten oder in der näheren Umgebung. Ihr Vorteil: In unregelmäßigen Abständen verlose ich exklusiv an meine Leser-Brief Abonnenten Eintrittskarten für großartige Theaterabende, Kino- oder Restaurant-Gutscheine. Manchmal helfe ich meinen Lesern auch, Unterstützung für den Haushalt, ein Sofa oder einfach nur den Autoschlüssel wieder zu finden. Ich würde mich freuen, auch Sie zu meinen Lesern am Freitag zählen zu dürfen. Melden Sie sich einfach auf der Internetseite www.dorfstadt.de an (am unteren Bildschirmrand im Kästchen). Ich freue mich auf Sie! Ihr Markus Krohn (Herausgeber)


Wirtschaft

DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017 • 7

Immobilienmarkt: Plus 33% in Sülldorf PERLWASSERTAG

Beliebteste Lagen: Rund um den Blankeneser Markt und Othmarschen | Markus Krohn

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Wer sorgt für seidenweiches Perlwasser, für zarte Haut und geschmeidige Haare?

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Die Elbvororte sind das größte zusammenhängende Villengebiet Europas

ELBVORORTE

Die durchschnittlich erzielbaren Kaufpreise für Standard-Eigentumswohnungen und Standard-Einfamilienhäuser im Bestand werden in Hamburg und dem Umland auch 2017 steigen. Für Wohnungen im Stadtgebiet prognostiziert der Hamburger Immobiliendienstleister Grossmann & Berger ein Preisplus von 5,6%, für Häuser von 2,3%. Deutlicher wird der Preistrend für Bestands-Immobilien im Hamburger Umland ausfallen. Hier rechnet Grossmann & Berger mit einer Steigerung von 8,0% bei Wohnungen und 3,6 % bei Häusern.

erwartet der Immobiliendienstleister ein durchschnittliches Preisniveau von 2.800 €/m² Wfl. für Wohnungen und 2.900 €/m² Wfl. für Häuser.

Trend zur Eigentumswohnung im Umland „Durch die hohen Preise im Stadtgebiet weichen Interessenten auch bei Wohnungen verstärkt auf das Umland aus. Daher werden dort 2017 die

Foto: Grossmann & Berger

penviertel mit seiner einmaligen Architektur und schließlich dem grünen Rissen. „Das durchgehend geringe Immobilienangebot wird die Angebotspreise weiter steigen lassen“, sagt Andreas Maak, Vertriebsleiter bei Grossmann & Berger. Allein in Blankenese gab es zwischen 2014 und 2017 eine Steigerung des Quadratmeterpreises um 9%, in Sülldorf waren es sogar über 30

auch Potential für Familien, die auf der Suche nach einer Immobilie sind: Vor allem in Rissen gibt es noch viele große Grundstücke, die teilbar sind und somit die Möglichkeit bieten, die Grundstücke zu vergleichsweise günstigen Konditionen zu entwickeln. Überhaupt: „Mit ein bißchen Kreativität lässt sich fast jedes Objekt nach eigenen Wünschen gestalten“. Je weiter man inner-

Am 14. Januar ist Renault Tag

Aufholeffekte in Lagen mit moderatem Preisniveau „Bestands-Immobilien, die dem gängigen Anforderungsprofil entsprechen, verteuern sich weiter. Preisrückgänge sind 2017 ebenso wie in diesem Jahr nicht zu erwarten, allenfalls gleichbleibende Preise in einigen wenigen Stadtteilen“, erläutert Geschäftsführer Lars Seidel die Hauptergebnisse des Marktberichts für BestandsWohnimmobilien. Voraussetzung hierfür ist die weitgehende Konstanz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Insbesondere für Lagen mit einem Preisniveau unter 3.000 Euro pro Quadratmeter erwarten wir starke Zuwächse.“ Die im März letzten Jahres eingeführte Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie könnte sich weiterhin nachteilig auf den Verkauf von Bestands-Immobilien in Lagen mit geringerer Nachfrage auswirken, nachdem sich die Vermarktungszeiten durch die erschwerten Kreditbedingungen im Jahresverlauf 2016 bereits verlängert haben.

Preisangleichung im Umland Der durchschnittlich erzielbare Kaufpreis für Wohnungen im Hamburger Stadtgebiet wird Grossmann & Berger zufolge 2017 bei 3.800 €/m² Wfl. liegen, für Häuser bei 4.500 €/m² Wfl. Im Hamburger Umland

Ihr Kontakt zur Anzeigenabteilung: media@dorfstadt.de Tel.: 87 08 01 60

Preise für Eigentumswohnungen besonders stark steigen und sich denen der Einfamilienhäuser annähern“, glaubt Andreas Gnielka, Bereichsleiter WohnImmobilien Bestand/Vermietung. Nicht nur für Wohnungen, sondern für den Markt insgesamt ermittelte Grossmann & Berger die höchsten Preissteigerungen in 2017 für drei Städte im Hamburger Umland: Pinneberg (+14,3 %), Buchholz (+12,5 %) und Norderstedt (+12,0 %).

Prozent. „Schnäppchen gibt es nicht mehr, es sei denn, man kennt einen Nachbarn schon seit vielen Jahren“, sagt Maak und macht wenig Hoffnung auf sinkende Immobilienpreise. Aber auch eine Immobilien-

Immobilien-Lage in den Elbvororten Die Elbvororte zählen nicht zuletzt wegen der vielen Grundstücke mit unverbautem Elbblick zu den exklusivsten Wohnlagen Hamburgs. Die Elbvororte sind das größte zusammenhängende Villengebiet Europas! Dabei hat jeder der Stadtteile einen ganz eigenen Charme: angefangen beim quirligen Ottensen, über Othmarschen, Flottbek und Nienstedten mit repräsentativen Villen sowie dem Jenischpark bis hin zum Blankeneser Trep-

Vertriebsleiter und Kenner der Elbvororte: Andreas Maak Foto: Grossmann & Berger

blase kann er nicht erkennen. „Solange die Zinsen bei Finanzierungen nicht über 5–6 Prozent steigen, sehe ich kein Ende der Preisspirale beim Immobilienverkauf“, so seine Einschätzung. Aber er sieht

halb des Speckgürtels von Hamburg weg ziehe, desto günstiger seien auch immer noch die Immobilienpreise, weiß Maak aus der Erfahrung, und er weist darauf hin, dass vor allem Orte wie Halstenbek, Rellingen, Schenefeld oder Pinneberg über eine hervorragende Anbindung auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bieten und teilweise sogar schnellere Verbindungen in die Hamburger Innenstadt ermöglichten als die westlichen Elbvororte. Wenig Hoffnung macht der Immobilienexperte bei der Suche nach Grundstücken: „Im letzten Jahr hat Grossmann & Berger gerade mal zwei oder drei Grundstücke vermittelt. Das dürfte bei den Wettbewerbern nicht viel mehr gewesen sein!“ Die Chance auf einen Bauplatz in den Elbvororten ist daher auch 2017 wohl eher gering... Grossmann & Berger Shop Blankenese Blankeneser Bahnhofstr. 16 Tel.: 35 08 02-209 www.grossmann-berger.de

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8 • DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017

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„Jetzt Mitglied werden“ heißt das Motto des Vereins Aktive Freizeit zum Jahresstart 2017. Und das hat seinen Grund: Jedes Jahr wieder nehmen wir uns Silvester vor, sportlich aktiver zu werden. Doch mit der Umsetzung hapert es meist. Hier setzt der VAF mit attraktiven Konditionen für mehr Fitness und Gesundheit an. Wer sich jetzt für eine Jahresmitgliedschaft im Studio für gesunde Fitness oder im GymAbo entscheidet, trainiert im

Januar und Februar kostenfrei und zahlt den ersten Beitrag erst im März. Bis zu 130 Euro sparen und die guten Vorsätze einlösen: Welch ein sportlicher Start ins neue Jahr! Ganz viele Kurse und die Freiheit zu entscheiden, wann, was und wie oft sie sportlich aktiv sein möchten. Das kennzeichnet das Gym-Abo mit seinen 58 Kursen, ganzjährig an sieben Tagen in der Woche. Ob Aqua-Fitness oder Zumba®, Functional Training, Faszien

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reich sein kann. So schätzen z.B. Asthmatiker die wohltuende Wirkung der Salzräume. Der Besuch einer Salzgrotte kann auch zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens dienen. Der Besuch hilft bei der Entspannung und unterstützt die Abwehrkräfte des Immunsystems. Im Herbst hat die Elbdörfer Salzgrotte in Sülldorf eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Elbdörfer Salzgrotte hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sie für eine Stunde aus der Schnelligkeit und dem Lärm des Alltags zu „befreien“, der ständigen Erreichbarkeit und medialen Umgebung zu entfliehen. Der Aufenthalt in der Salzgrot-

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Gesund & vital

DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017 • 9

Fit4future: Präventionsinitiative startete an 26 Schulen Immer mehr Grundschßler leiden an Konzentrationsproblemen – Bewegung und ausgewogene Ernährung hilft | Konrad Matzen ELBVORORTE

In Hamburg startete vor kurzem fit4future, die Präventionsinitiative fĂźr gesunde Schulen. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD), Ex-FuĂ&#x;ballstar Patrick Owomoyela, und der Schwimmweltmeister Markus Deibler Ăźbergaben gemeinsam mit Vertretern der Krankenkasse DAKGesundheit und der ClevenStiftung die erste fit4futureTonne. Sie ist bis zum Rand mit Sport- und Spielgeräten gefĂźllt, die im Unterricht und in den Pausen zum Einsatz kommen werden. fit4future soll in den nächsten Jahren bundesweit 2.000 Schulen erreichen, in diesem Schuljahr geht es im Raum Hamburg fĂźr insgesamt 26 Grund- und FĂśrderschulen los. Bundesgesundheitsminister Hermann GrĂśhe ist Schirmherr der Initiative. „Gute Präventionsangebote in der Schule sind ein SchlĂźssel zum Erfolg, wenn es darum geht, frĂźhzeitig einen gesunden Lebensstil zu entwickeln. Mit dem Präventionsgesetz haben wir als GroĂ&#x;e Koalition die stärkere FĂśrderung fĂźr Schulprojekte ermĂśglicht, die sich an

SchĂźler, Lehrkräfte und Eltern gleichermaĂ&#x;en richten. Es ist unser gemeinsames Ziel, die GesundheitsfĂśrderung fest im Schulalltag, also im direkten Lebensumfeld der Kinder zu verankern. Allen Lehrkräften und Sozialpädagogen danke ich

punkte von fit4future, einer der grĂśĂ&#x;ten Präventionskampagnen an deutschen Schulen. Das bereits bestehende Programm der Cleven-Stiftung wurde gemeinsam mit der DAK-Gesundheit und der Technischen Universität MĂźnchen ergänzt:

Vielzahl von Materialien, die Lust auf eine gesunde Lebensweise machen. Darßber hinaus erhalten die Schulen Unterstßtzung bei ihrer Weiterentwicklung zu einer gesundheitsfÜrdernden Schule. Damit erhÜhen sie die Qualität, mit der sie ih-

ernst und machen uns fĂźr die SchĂźler in Hamburg stark“, sagt Thomas Bodmer, Vorstandsmitglied DAK-Gesundheit. Dass der Bedarf nach gesundheitsfĂśrdernden MaĂ&#x;nahmen fĂźr SchĂźler und Lehrer groĂ&#x; ist, zeigt die aktuelle DAK-Studie

Die Anzahl von Schßlern mit folgenden Gesundheitsproblemen hat laut Einschätzung der Lehrer in den letzten zehn Jahren...

Die grĂśĂ&#x;ten Gesundheitsprobleme bei GrundschĂźlern in Deutschland. ausdrĂźcklich fĂźr ihr freiwilliges, zusätzliches Engagement zum Wohle der SchĂźlerinnen und SchĂźler“, sagt Johannes Kahrs. Neben Bewegung im Schulalltag sind gesunde Ernährung, konzentriertes Lernen und Stressbewältigung die Schwer-

Die Schulen werden drei Jahre lang professionell bei der Umsetzung von Angeboten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Brainfitness begleitet und persÜnlich gecoacht. Dazu gehÜren Workshops fßr Lehrer, Aktionstage fßr Schßler und Eltern und eine

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Quelle: DAK-Studie 2016: Gesundheitsfalle Schule – Probleme und Auswege

ren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfßllen. Auch die GesundheitsfÜrderung der Lehrkräfte ist Teil des Programms. „Schon im Grundschulalter wird die Basis fßr ein gesundes Erwachsenenleben gelegt. Deshalb nehmen wir den Auftrag des neuen Präventionsgesetzes

„Gesundheitsfalle Schule – Probleme und Auswege“ fĂźr die das Forsa-Institut 500 Lehrkräfte im gesamten Bundesgebiet befragt hat. Hauptergebnisse: Rund 70 Prozent der Lehrer stellten mit Blick auf die vergangenen zehn Jahre einen Anstieg von Gesundheitspro-

blemen bei den SchĂźlern fest. So leiden immer mehr Kinder an Konzentrationsproblemen – dieser Meinung sind mehr als 50 Prozent der Lehrkräfte. AuĂ&#x;erdem beobachteten die Lehrer einen starken Anstieg von SchĂźlern mit Verhaltensauffälligkeiten (45 Prozent), motorischen Defiziten (36 Prozent) und psychosomatischen Beschwerden (27 Prozent). Auch bei den Lehrkräften ist die gesundheitliche Belastung hoch: Jeder Vierte macht sich sehr groĂ&#x;e oder groĂ&#x;e Sorgen, dass er aufgrund der kĂśrperlichen und psychischen Berufsanforderungen schon vor dem Pensionsalter aus dem Beruf ausscheiden muss. Die DAK-Gesundheit ist eine der grĂśĂ&#x;ten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert rund sechs Millionen Menschen. Die Cleven-Stiftung ist seit 2005 mit dem Projekt fit4future im Einsatz fĂźr gesunde Schulen. Innerhalb von drei Jahren wollen die Partner rund 600.000 SchĂźler an 2.000 Schulen bundesweit fĂźr die Initiative gewinnen.  www.fit-4-future.de

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Team Wu Wei fĂźr Ihre Gesundheit Kampfsport neu entdecken Neues Jahr, neue Vorsätze. Machen auch Sie mit einem der gut ausgebildeten Lehrer der Wu Wei ihre ersten Schritte in Richtung nachhaltiger Gesundheit mit Tai Chi oder Qigong. Die zertifizierten Trainer sind alle mindestens drei Jahre ausgebildet worden und verfĂźgen Ăźber langjährige Erfahrung. Seit 2002 ist die Wu Wei Schule in Othmarschen ansässig und verfĂźgt Ăźber eigene Räume mit einem groĂ&#x;zĂźgigen Garten. Tai Chi Chuan wird in Europa als Tai Chi bezeichnet und hat seinen Ursprung in der chinesischen Kampfkunst. Es kommt häufig zu Verwechslungen mit Qigong, das eine chinesische Heilgymnastik ist, da beide Bewegungssysteme ähn-

lichen Nutzen haben. Eine verbesserte KÜrperhaltung und Wahrnehmung, Zentrierung und Kräftigung, sowie mentale Arbeit in Form von Konzentrationsverbesserung und Ruhe

sind einige der Vorteile beim regelmässigen Praktizieren. Wie bei allen KĂźnsten gilt auch hier, dass nur ein regelmässiges Ăœben Wirkung erzielt. Aus diesem Grund gibt es fĂźr Erwachsene in der Wu Wei auch ganzjährige Angebote an jedem Wochentag. Um einen Eindruck der chinesischen Bewegungskunst zu bekommen, veranstaltet die Wu Wei am 28. Januar 2017 von 14 bis 17 Uhr einen Tag der offenen TĂźr mit VorfĂźhrungen. Informationen auch auf www.wuweiweb.de Wu Wei Schule ReventlowstraĂ&#x;e 35 Tel.: 85 50 01 58  www.wuweiweb.de

Im Zanshin Dojo kĂśnnen Sie an 360 Tagen im Jahr die grĂśĂ&#x;te Kampfsportvielfalt in Hamburg erleben. In einmaliger Atmosphäre werden 120 Kampfsportkurse in 20 unterschiedlichen Sportarten angeboten. FĂźr Kampfsportinteressierte bleiben hier keine WĂźnsche offen. Neben dem beliebten Fitness-Boxen und FitnessKickboxen bietet das Zanshin Dojo auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern unter anderm auch Ju-Jutsu Kurse und die Selbstverteidigungssportart Krav Maga an. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder ist im Zanshin Dojo herzlich willkommen. Um auch fĂźr jedes Mitglied das passende Angebot zu finden, wird besonders viel Wert auf eine persĂśnliche Betreuung gelegt. Neben dem SpaĂ&#x;, der im Vordergrund steht, wird während des Unterrichts besonders darauf geachtet, dass das Training

verletzungsfrei abläuft. So kann jeder ohne BerĂźhrungsoder Schwellenängste sofort mitmachen. Auch auf einen umfangreichen Kraft- und Cardiobereich mĂźssen Sie nicht verzichten. Wer sich nach dem Training etwas erholen mĂśchte, kann dies in der Sauna tun oder sich an der Getränkebar eine Erfrischung holen und im groĂ&#x;zĂźgigen Loungebereich verweilen.

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Wirtschaft

10 • DorfStadt-Zeitung 01/2017 • 12.01.2017 ANZEIGE

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Ballettschule mit Elbblick

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Neu: Bäckerei Körner in der Liebigstraße

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Die neuen Renaults zum Frühstück

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Haushaltsgeräte – wie Waschmaschine und Geschirrspüler – zuverlässig vor Kalk geschützt. Das gilt natürlich auch für Kaffeemaschine und Wasserkocher. So können kostspielige Reparaturen vermieden werden und die Lebensdauer der Geräte erhöht sich.

Perlwasser live erleben am 21. Januar Am 21. Januar lädt Kusserow & Sandleben aus Sülldorf alle Interessenten zu einem exklusiven Blick auf die Perlwasseranlage der neuesten Generation zum Friedrich Lange Perlwassertag in Bahrenfeld ein. Dort erfahren Sie, wie weiches Wasser Ihr Leben noch angenehmer macht. 21. Januar 2017, 10 - 16 Uhr FRIEDRICH LANGE Perlwassertag/Badausstellung Bornkampsweg 58 Kusserow & Sandleben Sülldorfer Landstr. 167 Tel.: 87 66 10 www.kusserow-sandleben.de

Eine der vielleicht schönsten und kreativsten Ballettschulen der Elbvororte liegt in Blankenese, direkt im Hanggebiet. Vor allem die Kleinsten fühlen sich dort wohl, denn Inhaber Jan Michael Vehstedt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kleinsten spielerisch an den Tanz heranzuführen. Dabei achten er und seine Kollegen nicht nur auf die persönliche und tänzerische Entwicklung, sondern vor allem darauf, dass die Kinder Spaß haben und sich auf gesunde Weise bewegen. Das Tanz und Ballettstudio für Kinder ist eine professionelle Ballettschule und Mitglied im DBfT (Deutscher Berufsverband für Tanzpädagogik e.V.). Alle Lehrkräfte sind staatlich examiniert und tänzerisch sowie pädagogisch für alle Altersstufen, d.h. auch für Erwachsene, ausgebildet. Die Kinder erhalten einen qualitativ hochwertigen Ballettunterricht auf dem aktuellesten Stand der Pädagogik. Unterrichtet wird ausschließlich in kleinen Gruppen in angenehmer, privater Atmosphäre. Vor allem die kleinen Kinder ab zweieinhalb Jahren werden

sehr liebevoll und ohne Druck angeleitet. Spielerisch werden Motorik, Haltung, rhythmisches Empfinden, sowie auch die Sozialisation in der Gruppe gezielt gefördert. Alle Sinne des Kindes werden im gleichen Maße angesprochen. Interessierte und begabte Kinder ab einem Alter von sieben bis acht Jahren haben, verbunden mit zusätzlichem Leistungstraining, alle zwei Jahre die Möglichkeit in Kooperation mit der RAD Ballettschule Reets eine Prüfung der Royal Academy of Dance London (RAD) abzulegen. Das Studio ist wunderschön im Hanggebiet von Blankenese gelegen und befindet sich im Hause des Inhabers Jan Michael Vehstedt. Es stehen ein großer Aufenthaltsraum mit Umkleidemöglichkeit im Erdgeschoss, sowie ein weiterer Umkleideraum im Souterrain zur Verfügung. Der Ballettsaal ist mit einem Parkett-Schwingboden ausgestattet. Ballettstudio Blankenese Sagebiels Weg 4 Tel.: 86 01 46 www.ballett-blankenese.de

Eine der traditionsreichsten H a n d w e r k s - B ä c ke r e i e n Hamburgs hat ihren Sitz seit 1901 in Blankenese. Jetzt erweitert Inhaberin Sabine Möller ihr Filialnetz um ein neues Geschäft in der Liebermannstraße 46 in Othmarschen (gegenüber der Tankstelle am Kreisel mit der Bernadottestraße). Damit gibt es jetzt auch im Herzen von Othmarschen wieder frische Brötchen und Kuchen – nicht aufgebacken wie beim Discounter, sondern frisch aus der Bäckerei in Blankenese, in der man vom Fußweg aus durch die Fenster den Bäckern direkt auf die Finger schauen kann. Die Brötchen und Brote der Bäckerei Körner werden regelmäßig vom Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren des Deutschen Bäckerhandwerks mit Gold ausgezeichnet. Für Sabine Möller sind ausgezeichnete Backwaren nicht nur Anspruch, sondern auch ein Stück Lebensqualität. Einige Rezepte wurden noch vom Urgroßvater Hinrich Martin Körner übernommen. Zuletzt prämierte auch DER FEINSCHMECKER die Brote der Blankeneser Bäckerei in ihrer

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Probefahrten werden organisiert. Natürlich steht das gesamte Service-Team gerne bereit, um Ihr Fahrzeug fit zu machen. Zum Jahresstart bietet das Autohaus Elbgemeinden für unsere drei Marken attraktive Vorführwagen, Tageszulassungen und Jahreswagen sowie besonders günstige EU-Neuwagen. Als Autohaus in der Nachbarschaft will das Autohaus Elbgemeinden auch 2017 ein vertrauter Ansprechpartner sein. Das Motto: Wir für Sie!

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Zu einem guten Start ins neue Jahr gehört auch ein gutes Frühstück! Im Renault-Autohaus Elbgemeinden jedenfalls gehört es zum guten Ton, treue Kunden und Interessenten zu Beginn des Jahres mit einem leckeren Auto-Frühstück verwöhnen: Am Sonnabend, den 14. Januar 2017 von 9:30 bis 14:00 Uhr in Schenefeld! Werfen Sie einen Blick auf die Neuvorstellungen von Renault, Dacia und Honda! Wer mit seinem eigenen Neuwagen in’s Frühjahr 2017 starten will, für den bietet Inhaber Sven Callesen attraktive Angebote und frische Finanzierungs- und Leasingmodelle. Nehmen Sie Platz: Im neuen MÉGANE oder dem neuen SCENIC – auch

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aktuellen Ausgabe und hob die Bäckerei besonders als „Geheimtipp für die besten Franzbrötchen der Stadt – die gewickelten Zimt-Franzbrötchen sind Weltklasse“ hervor. Die Offizielle Eröffnung ist am 26. Januar 2017, doch schon jetzt erhalten interessierte Othmarscherinnen und Othmarscher die frischen Backwaren, die Bäckermeisterin Sabine Möller derzeit noch aus einem Verkaufwagen heraus verkauft. Zwei kompetente Mitarbeiterin, die das Sortiment des Traditionsbäckers seit Jahrzehnten kennen, bedienen neue und alte Kunden, die die Bäckerei Körner vielleicht noch aus alten Zeiten vom Beselerplatz her kennen. Ende Januar und Anfang Februar dürfen sich ihre Kunden zudem auf viele tolle Angebote freuen, die über Flyer bekannt gegeben werden, die direkt in die Haushalte in der Umgebung der neuen Filiale verteilt werden. Achten Sie darauf!

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Termine

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Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

Foto: Tschmokies

„Living Next Door to Alice“ und „Mexican Girl“ gehören zu den Top-Hits der Smokies, einer der populärsten Rock-/Pop-Bands der 70er Jahre. Die Straßenband Tschmokie kopiert das Original und trifft dessen Sound verblüffend gut. Dabei umfasst sie nur zwei Musiker - den Sänger und Gitarristen Vladimir aus der Ukraine und den BassBalalaika spielenden Sergej aus Weißrussland. Beide musizieren in den Straßen Hamburgs – häufig auch in Blankenese. Im Goßlerhaus zeigen die Tschmokies die ganze Bandbreite ihres über die Smokie-Hits hinausgehenden Repertoires. Termin: 18. Januar 2017 um 20 Uhr Ort: Goßlerhaus, Goßlers Park 1 Eintritt: 20,– €, für Mitglieder des Fördervereins Goßlerhaus 15,- €. Eine Anmeldung zu dem Konzert ist erforderlich unter der Tel.-Nr. 0157/ 588 22587 oder per E-Mail an kontakt@foerderverein-gosslerhaus.de

Jazz-Frühschoppen mit der SOUTHLAND New Orleans Jazzband Die Band präsentiert die Musik der Großen der Zeit wie King Oliver, Clarence Williams, J. R. Morten, Fats Waller oder den frühen Armstrong. Böse Zungen aber auch Sachkundige behaupten, die Southland – Musiker würden am liebsten noch das Kratzen der Schellack-Platten mitspielen, auf denen der New Orleans Jazz erstmals zu hören war. SOUTHLAND New Orleans Jazz Band – Jass from the roots Theaterschiff Batavia 04103/85836 www.batavia-wedel.de 10,-€ Termine: Sonntag, 29. Januar 2017 um 11 Uhr Ort: Batavia Wedel, Brookdamm Eintritt: € 10,–, Vorverkauf: (0 41 03) 8 58 36  www.batavia-wedel.de

Termine: Samstag, 28. Januar 2017 um20.30Uhr Ort: Theaterschiff Batavia, Brookdamm Eintritt: Eintritt: 18,-€ ·  www.batavia-wedel.de

GEWINNSPIEL Sie wollen gewinnen? Dann senden Sie uns eine Karte mit »Apassionata« an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 17.01.2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Apassionata: »Cinema of Dreams«

Foto: Apassionata-PR

Zeit sich gegen sie und ihre Träume wendet... Nach der pompösen Einweihung des Lichtspielhauses erleben die jungen Freunde ihre ersten Leinwandfilme: Einer lässt sie in die Heimat räuberischer Piraten eintauchen, die mit ihren wilden Pferden das Meer zum Schäumen bringen. Mit grandiosen Tricks brillieren die Freibeuter auf, angeleitet von ihrem Kapitän und dessen imposanten Hengst. Doch auch die Welt außerhalb des Kinos dreht sich – schein-

Termine: 25. Januar 2017 um 20 Uhr Ort: Forum Schenefeld, Achter de Weiden 30, 22869 Schenefeld Eintrittspreis: 1. Kategorie 14,– Euro, in der 2 Kategorie 12,– und in der 3. Kategorie 10,– Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr. Kartenreservierung / Vorverkauf: (040) 830 70 73 oder info@juks-schenefeld.de  www.arved-fuchs.de / www.forumschenefeld.de

bar viel zu schnell – weiter, denn inzwischen vermag das Fernsehen immer mehr Menschen für sich zu begeistern... Auch bei der kommenden Show erwartet die Besucher von APASSIONATA ein Feuerwerk der Emotionen und der Kreativität: ein Ensemble aus Reitkunst auf höchstem Niveau, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus beeindruckenden Lichteffekten, liebevoll gestalteten Kostümen und mitreißenden Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien! Bei einer atemberaubenden Zeitreise durch die Moderne wird der Zuschauer Zeuge eines neuen, traumhaften Programms, das vom 20.–22. Januar in Hamburg gastiert. Apassionata – Barclaycard Arena »Cinema of Dreams«-Show Termine: 20.–22.01.2017 Preise: ab 44 Euro www.apassionata.com

Märchen mit Musik, Masken und Marionetten für kleine Tierfreunde ab 4 Jahren Was macht man, wenn einem die Mehlsäcke zu schwer werden, wenn man auf der Jagd nicht mehr so richtig gut voran kommt, die Mäuse zu schnell zum Jagen werden oder einem beim Krähen die Stimme versagt? Ganz einfach: Man geht nach Bremen und wird Stadtmusikant. Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn, alle alt und „in Rente“ treffen sich auf der Landstraße. Hungrig, müde und vom Hof verjagt, wissen sie nicht weiter. Doch vielleicht ist ja bei der Bremer Stadtmusik noch eine Anstellung zu bekommen? Gesagt – getan. Aber der Weg nach Bremen ist weit und hält manches Abenteuer bereit... Mit ihrem Aufbruch, ihrem Zusammenhalt und Mut schaffen die vier Tiere das fast Unmögliche: Sie überlisten die Bösen, schaffen sich ein Heim und somit ein neues Leben. Die Botschaft der Tierfabel ist optimistisch und vermittelt den kleinen Zuschauern, dass Lösungen auch aus schwierigen Situationen heraus möglich sind, eine Gruppe stark macht und es sich lohnen kann, nicht vorschnell aufzugeben und offen für überraschende Entwicklungen zu sein. Dauer: 50 Minuten Foto: PR

Foto: PR

Das „Salonorchester Gnadenlos“ präsentiert sein neues Programm Folgen Sie dem Salonorchester Gnadenlos in die entferntesten Regionen dieser Welt und lassen Sie sich entführen in eine andere Zeit. Dazu begeben wir uns auf eine Reise über das weite Meer, begleitet von wunderschönen Melodien der Sehnsucht und des Fernwehs. Hören Sie Hans Albers` „La Paloma“ in der einzigartigen Version des Salonorchesters und träumen Sie sich mit uns bis in das Südseeparadies Tahiti. Kommen Sie mit auf eine musikalisch-komödiantische Kreuzfahrt durch fast vergessene Perlen deutscher und internationaler Unterhaltungsmusik

Die große Zeit des Films ist angebrochen: In einer kleinen Stadt eröffnet ein Kino und mit ihm der Zauber, in fantastische Welten eintauchen zu können. Der Magie seiner Filme erliegen auch Eve und Tom, deren gemeinsames Leben von da an durch das Traumtheater geprägt wird. Das neue APASSIONATA-Programm bahnt sich seinen Weg durch das 20. Jahrhundert und begleitet dabei zwei Freunde, die ihre Sehnsüchte und Hoffnungen niemals aufgeben, auch wenn die

In seinem neuen Vortrag berichtet Fuchs von der Besiedelungsgeschichte Grönlands bis hin zum Tourismus der Gegenwart, von Jagderlebnissen mit Inuit und vor allem von seinen zahlreichen Expeditionen. Dazu gehört auf jeden Fall die Wanderung quer über das Inlandeis, die Expeditionen mit Hundeschlitten und natürlich die vielen Besuche mit seinem Segelschiff, der "Dagmar Aaen" an der West- und Ostküste. Nicht zu vergessen die beiden Überwinterungen mit dem Haikutter in der schier endlosen, monatelangen Polarnacht. Fuchs beschreibt mit seinem Vortrag „Grönland – 35 Jahre Abenteuer in Eis und Schnee“ den Zauber der rauen, kalten Insel, die für Schnee, Eis, endlose Weite und Kälte steht. Die Faszination für Grönland hat Arved Fuchs nie losgelassen. Erstklassige Fotografie, brillante High Definition Filmaufnahmen werden gemischt alten Aufnahmen früherer Expeditionen und Berichten rund um die zahlreichen Touren auf und entlang der größten Insel der Welt.

Die Bremer Stadtmusikanten – Figurentheater Gigganz

„Von Hamburg nach Tahiti“

2 Karten zu gewinnen

Grönland – 35 Jahre Abenteuer in Eis und Schnee

Foto: Arved Fuchs

Pop-Konzert im Goßlerhaus – »Living Next Door to the Smokies«

Termin: Sonntag, 22. Januar 2017 um 15 Uhr Ort: Kulturkirche Altona, Max-Brauer-Allee 199 Eintritt: VVK 5,– € (zzgl. Geb.), AK 7,– €, Tickets gibt es besonders günstig auf www.kulturkirche.de, und an allen bekannten VVK-Kassen und an der AK  www.kulturkirche.de

Neujahrskonzert – Salut du Nord »Von Mazart bis Madonna« Man muss kein Klassikliebhaber sein, um bei "von Mozart bis Madonna" in volle Begeisterung zu geraten. Das Salonensemble "SALON DU NORD" zeigt mit diesem Programm, wie unterhaltsam klassische Musik sein kann. Die Geigerin JANA MISCHENINA, Pianistin NATASCHA GETMANN und Sopranistin ELENA ENGEL verstehen sich hervorragend darauf, Klassik mit einer gehörigen Portion Humor und weiblichem Charme zu präsentieren und mit moderner Musik meisterhaft zu kombinieren. Die souverän gebotenen Chansons und wundervollen Schlager des "Goldenen Zeitalters der 20er - 30er Jahre", neu arrangierten Klassikern von Mozart, Brahms, Monti oder Piazzolla, Popsongs in ganz eigenen Darbietungen sowie ein bunter Mix aus Johann Strauss-Melodien erzeugen diese typisch leicht berauschende Stimmung, die Herzen zum Schmelzen bringt. "SALON DU NORD"- Damen vermischen beeindruckendes Können mit Witz und Charme und überraschen das Publikum dabei auf hohem Niveau. Lassen Sie sich mit Musik verführen! Termin: Sonntag, 15. Jan. 2017 um 15.45 Uhr Ort: Hartwig Hesse Stiftung, Klövensteenweg 25, 22559 Hamburg IMPRESSUM Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags. Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf Achim Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de); Herausgeber/Chefredakteur/V.i.S.d.P.: Markus Krohn Unverlangt eingesandte Manuskripte und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Bitte beachten Sie die Beilagen. Verlag: MK Medien PR- & Eventagentur, Bramweg 31, 22589 Hamburg. Tel.: 87 08 016-0, Redaktion · E-Mail: redaktion@dorfstadt.de Anzeigen E-Mail: media@dorfstadt.de; Druck: WE-Druck, Oldenburg; Vertrieb: Speed to Service A. Straka-Jacobs © MK Medien PR- & Eventagentur. Die nächste Ausgabe erscheint am 2. Februar 2017, Redaktionsschluss: 25. Januar 2017.


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Im Gespräch

Die »Viel Harmonie«-Malerin Christiane Henschel macht die Elbphilharmonie zur Kunst | Markus Krohn RISSEN

In ein paar Tagen wird eines der spektakulärsten Bauwerke der letzten Jahrzehnte in Hamburg eröffnet: Die Elbphilharmonie. Und es gibt eine Rissenerin, die wie keine andere während der Bauphase des neuen Musiktempels der klassischen Musik ihre Architektur aufgesogen hat: Christiane Henschel ist Kunstmalerin aus Leidenschaft. Ihre Liebe gilt nicht nur vielen Hamburg-Motiven, sondern seit 14 Jahren vor allem der Elbphilharmonie. „Viel Harmonie“ sind ihre Bilder betitelt. Und genau das strahlt die Künstlerin auch aus, die im Hauptberuf als Sekretärin am JenischGymnasium in Nienstedten die Organisation zusammen hält und für Schüler, Lehrer und Eltern stets ein offenes Ohr hat. Neben unzähligen Fotos von der Elbphilharmonie aus unterschiedlichen Winkeln entstanden durch ihre Hände auch zahlreiche Bilder des Jahrhundertbauwerkes, die nicht bei ihr im Atelier in Rissen verstauben, sondern in einigen Privathaushalten die Wände verschönern und auch im Schulleiter-Büro des Jenisch-Gymnasiums für eine schöne Atmosphäre sorgen. So, wie ihre Natur ist, fröhlich und aufgeräumt, kommen ihre Bilder daher: Mit kräftigen Farben und kräftigen Strichen malt Christiane Henschel vornehmlich Hamburg-Motive auf Leinwand. Schiffe und Hafen haben es ihr angetan, aber auch immer wieder Kräne sind auf ihren Bildern zu sehen. Auch die Speicherstadt und die Köhlbrandbrücke oder Alsteransichten sind dabei. Hamburg künstlerisch gesehen… Der Michel ist ebenso dabei wie die Rote Flora – ihr Lieblingsbild übrigens, dass sie schon vor vielen Jahren verkauft hat. „Wenn ich merke, dass jemandem an einem Bild besonders viel liegt

und ich weiß, dass es wertgeschätzt wird, verkaufe ich auch mal eines“, sagt sie vorsichtig. Viel Geld verdienen könne sie

entstehen die Bilder dann wie aus einem Guss. Manchmal nimmt sie auch ein Brett oder einen Spiegel, der ihr gerade untergekommen ist und verschönert das Material mit ihren Motiven. Oder Gipsteile oder Alustreifen –

sehen dann vor allem Freunde und Verwandte am Jahresende in Form eines Kalenders oder als Postkarten. In diesem Jahr war Henschel zum Beispiel auf der Mönckebergstraße unterwegs und schuf ein Bild mit Acryl und Öl auf Leinwand im

Schon als Kind liebte Christiane Henschel das Malen. Zum Glück gab sie es nie auf, denn nachdem sie drei Jahre lang als Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete und sich anschließend 15 Jahre lang zu Hause um ihre drei Kinder kümmerte konnte sie sich nebenbei weiterbilden und üben. Nachdem die ersten Kinder groß genug waren, belegte Henschel einen Kunstkurs an der Volkshochschule und erhielt anschließend Malunterricht in einem Atelier in Eppendorf. Ab 1995 arbeitete sie weitestgehend autodidaktisch und unternahm diverse Malreisen in die Provence und die Toskana, mehrmals jährlich nahm sie an Workshops der Rissener Künstlerin Bibi Gündisch teil, mit der sie auch heute noch eng verbunden ist. Viele Rissener ken-

nicht erfüllen kann“. Fotografische Abbilder liegen ihr nicht und sind auch nicht ihr künstlerischer Anspruch. Überhaupt, sinniert sie, könnten viel mehr Menschen malen, wenn sie sich trauten…, denn es zähle nicht die fotografische Wiedergabe, sondern die künstlerische Gestaltung eines Motivs. Auch neben ihrem heutigen Beruf als Sekretärin im Jenisch-Gymnasium und der Studienschule Hermanneum hört ihre Begeisterung für’s Malen nicht auf. Mehrere Ausstellungen, zum Beispiel in der Hypo Vereinsbank in Rissen oder im Jenisch-Gymnasium, zuletzt im Frühjahr 2014 zusammen mit Werken von Schülern im Jenisch-Gymnasium, zeigten ihr Werk und fand viele Bewunderer. Zurzeit gibt es keine Plä-

Blick in ihr Rissener Atelier

mit der Malerei ohnehin nicht. Für sie ist ein schöner Zeitvertreib, der sie nach der Arbeit glücklich mache. Wenn sie erstmal anfängt, geht alles ganz schnell. Vorbereitet sind die Motive dann schon, denn selten ist Henschel ohne ihre Kamera unterwegs. Und so kann sie jederzeit Augenblicke oder bestimmte Ansichten festhalten, die sie dann künstlerisch auf Leinwand umsetzt. Meist in Acrylfarben. Aber auch Ölfarben, Kreide, Lackfarben und Lackstifte verwendet die selbstbewusste Künstlerin. Und dann „muss es einfach raus“. In ihrem eigenen Atelier

Christiane Henschel mit einer Auswahl ihrer Werke Foto: Krohn kreativ ist diese Frau. Gar keine Frage! Manchmal werden fertige Bilder auch übermalt oder zerschnitten, wenn das Ergebnis vielleicht doch nicht so toll geworden ist, wie sie sich das vorgestellt hatte. Daraus entstehen dann wieder neue Werke. „Es wird nichts weggeschmissen!“ Aberglaube oder Umweltleidenschaft? Man weiß es nicht so genau. Aber diese Künstlerin hat ihre Prinzipien. Was im Laufe des Jahres entstanden ist,

Format 60 x 80 Zentimeter, das sie als Weihnachtsgruß im Postkartenformat an Freunde verschickte – stimmungsvoll erleuchtete Fenster in der abendlichen Innenstadt. Meist gewähltes Motiv ist jedoch immer noch die Elbphilharmonie mit ihren Kränen, die 14 Jahre lang das Stadtbild in der Hafencity prägten.

Foto: privat

ne für eine neue Ausstellung. Im Augenblick steht die Familie mal wieder im Vordergrund. Außerdem ist es jedes Mal ein großer Aufwand von etwa einem Jahr, eine Ausstellung zu planen. Aber der Wind kann sich bei Christiane Henschel auch wieder drehen. Und dann geht es manchmal auch wieder ganz schnell… Karten für ein Konzert in der Elbphilharmonie hat sich die Künstlerin übrigens noch nicht besorgt – zu viel Aufhebens! „Ich warte ab, bis es etwas ruhiger wird – dann schaue ich mir das Bauwerk auch gerne mal von innen an!“, erklärt sie.

nen Henschel auch von der Rissener Kunstmeile RissenArt, bei der sie ihre Bilder ausstellte. Einige Exemplare ihrer Kunst hat sie inzwischen verkauft, aber nur auf ausdrückliche Nachfrage. Sie will auf keinen Fall unter Druck malen, sondern nur dann, wenn sie wirklich Lust hat und dabei glücklich wird. Deshalb lehnt sie Auftragsarbeiten in der Regel ab, „weil die Auftraggeber bestimmte Vorstellungen haben, die ich meist

 www.christiane-henschel.de

werkstatt lediglich Spiele, die er für Institutionen oder Firmen entwickelt hat. Lemcke ist ein großer Experte für Spiele und sicher der größte Spielesammler der Welt. 1986 gründete der Theater- und Filmregisseur, ZEIT-Autor und Berater das erste Spielemuseum der Welt. Sieben Jahre lang hatte das Museum seinen Sitz in Hamburg, zuletzt im Altonaer Museum. 1994 zog das Museum in den ersten Museumsneubau in den neuen Ländern in Chemnitz, das von einem privaten Investor ermöglicht wurde. Angefangen hatte Lemckes Spielsammelleidenschaft in seiner Jugend: „Viele meiner Freunde spielten damals Roulette und andere Kartenspiele. Irgendwie war mir das zu langweilig und ich brachte von meinen Reisen einfach Spiele mit, die wir dann ausprobierten.“ Das kam gut an und die Sammlung wurde im-

mer größer. Das Museum verfügt heute über mehrere zehntausend Exponate. Und auch wenn Peter Lemcke längst nicht mehr Vorsitzender des Trägervereins in Chemnitz ist, seine Spiel-Sammelleidenschaft hat er nicht ablegen können. Wer ihn in seiner Wohnung mit Elbblick besucht, bekommt einen Eindruck davon: Überall stapeln sich Spieleboxen, teilweise noch eingeschweißt. Einige der ältesten Flipper stehen hier – natürlich funktionsfähig. Und an den Wänden präsentiert er seinen Besuchern das älteste Automobilrennspiel, Biedermeierspiele oder Spiele der Jahrhundertwende. Und natürlich kennt Lemcke auch die aktuellen elektronischen Spiele. Auch sie seien Teil von Assoziationen und somit Teil der gesellschaftlichen Entwicklung. Bezugsquellen für das Elphi-Spiel auf www.dorfstadt.de

»Elphi« – Spiel mit der Elbphilharmonie! Gründer des Deutschen Spielemuseums erfindet Spiel rund um die Elbphilharmonie | Markus Krohn BLANKENESE

Der Blankeneser Regisseur und Spielesammler Peter Lemcke hat gemeinsam mit Co-Autor Joachim Francke ein Plan- und Bauspiel entwickelt, das Spiel und sehr aktuelle Realität mischt. Die Spieler gewinnen Bausteine, mit denen sie die Elbphilharmonie bauen. Wer zum Schluss am meisten Farbe zeigt, ist Sieger. „Eine glückliche Hand, Diskussionen und eigene Lösungen ergeben den Spielreiz“, versprechen die Spieleerfinder. Karten liefern die Information, die Einschätzung der Mitspieler sorgt für den Spielerfolg. Drei bis vier Spieler und bis zu 90 Minuten Zeit sind für die kurzweilige Unterhaltung notwendig. Sonderkarten sorgen für Überraschungen – so kann das Spiel sehr plötzlich enden, wenn Z.B. die „Terrorkarte“ aufgedeckt wird und kein Spieler eine Abwehrkarte zieht...

Die Spielkarten beziehen sich auf Ereignisse der Projektentwicklung und der Baugeschichte. Die Spieler versetzen sich bei jeder Karte, die vorgelesen wird, in die Rolle des betreffendes Akteurs (Die Rollen „Bauherrr“, „Architekt“, „Baufirma“, „Öffentlichkeit“ werden auf die vier Mitspieler verteilt) und setzen entsprechend Steine auf ein oder zwei Bewertungsfelder mit Plus- und Minus-Feldern oder Null. Wenn richtig geschätzt wurde, dürfen diese gesetzten Steine sofort verbaut werden. Spiele sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Im Spiel sind Jung und Alt, Krank und Gesund, Arm und Reich gefordert, selbst Entscheidungen zu treffen – das ist angesichts des Mediendrucks, Werbung und Konsumzwang der wichtigste Beitrag von Spielen in unserem Leben. Wenn wir im Spiel so tun „als ob“, so ist das nicht das

Peter Lemcke präsentiert sein Elphi-Spiel Gleiche, als wenn wir es tun – aber es erweckt in uns den Optimismus, dass wir tatsächlich das tun könnten, was wir in der Welt der Spiele geübt haben. Peter Lemcke und Joachim Francke haben sich mit der aktuellen Frage beschäftigt, warum Fehlentscheidungen rund

Foto: Krohn

um den Bau der Elbphilharmonie keine Konsequenzen für die an den Entscheidungen beteiligten Politiker bzw. politischen Beamten haben wird. Peter Lemcke ist in der Branche kein Unbekannter. Neu ist, dass er ein Spiel für den freien Markt entwickelt hat, bisher kommen aus seiner Kreativ-

DorfStadt 01-2017  

Wir sind Elbvororte. Weitere Informationen, aktuelle Berichte und Newsletter-Bestellung auf www.dorfstadt.de

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