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IT-BUSINESS 05/2026

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ÜBER WEGE UND WERTE IN DER KI-WELT

In meinem Insta-Feed: ein tolles Video mit einer grandiosen Wanderroute. Das hat mich als Wanderfan gleich gefesselt. Beim näheren Betrachten bin ich allerdings stutzig geworden. Kurze Recherche, et voilà: Das Video ist KI-generiert (stand aber nirgends), real existierende Orte wurden wild aneinander gepromptet. Fazit: Diese Wanderroute gibt es so nicht. Wertloser Inhalt also.

Diese Begebenheit fiel mir sofort beim Lesen dieser Titelgeschichte ein. Denn was passiert, wenn KI das Software-Business aufmischt? Welche Folgen hat das für Business-Modelle und Wertschöpfung? Angesichts meines Insta-Erlebnisses hoffe ich, dass es so kommt, wie ab S.12 beschrieben. Nämlich, dass „echter Wert“ künftig entscheidend wird – auch für den wirtschaftlichen Erfolg. Und damit unseriösen Inhalten der Hahn abgedreht wird.

Wie man als Dienstleister den Weg von der KI-Vision zum ROI schafft, das zeigt Netgo mit neuer KI-Plattform (S. 10). Wieviel „Wert“ im KI-Markt steckt, zeigen aber auch neue technologische Ansätze, wie der Agent-Builder von Elastic (S. 44) oder das Storage-Tiering von Scality (S. 46).

Man sieht: Die KI-Welt hat viele Facetten. Sie sicher zu machen, ist deshalb umso wichtiger. Auch eine der zahlreichen Aufgaben von Managed Security Anbietern (S. 28).

Ich hoffe jetzt mal, dass ich den nächsten Wanderurlaub sicher überstehe und nicht in irgendeiner KI-generierten Schlucht lande.

Ich wünsche Ihnen einen aufschlussreiche Lektüre.

SYLVIA LÖSEL

sylvia.loesel@vogel.de

CHANNEL FOKUS MANAGED SECURITY

20 KRITISDachgesetz stärkt Anlagenresilienz

Der Bundestag hat mit Beschluss vom 29. Januar 2026 das KRITIS-Dachgesetz verabschiedet. Für Betreiber stellt sich damit die Frage, inwieweit das Gesetz neben zusätzlicher Dokumentation bestehende Sicherheits- und GovernanceStrukturen substanziell berührt.

CHANNEL CHAT

28

8 Strategie statt Ego

Im Channel-Chat spricht

Das Mosaik der MSSP

Der MSSP-Markt boomt. Wie jonglieren Anbieter zwischen Automatisierung, Compliance und neuen Services?

Thorsten Raquet, der seit Anfang 2024 CEO der Public Cloud Group ist.

36 MWC 2026 im KI-Fieber

Zum 20-jährigen Jubiläum des MWC in Barcelona dreht sich auf der Mobilfunkmesse alles um Künstliche Intelligenz. KI steckt in jedem der neu vorgestellten Smartphones, Wearables und Roboter. Und selbst moderne Netze sind ohne KI nicht mehr denkbar.

TITELSTORY

12

„KI frisst Software“

An der Börse wird derzeit ein Glaubenssatz eingepreist, nämlich der, dass Künstliche Intelligenz und einhergehend KIAgenten und Vibecoding weite Teile des klassischen Software-Business komplett umkrempeln werden. Doch was ist an diesem Narrativ dran?

MARKT & ANALYSEN

Die Zukunft der Softwarebranche

Ari Albertini von Ftapi über Digitale Souveränität, KI-getriebene Geschäftsmodelle und Internationalisierung. > 6

CHANNEL-CHAT: Strategie statt Ego

Im Channel-Chat ist Thorsten Raquet, der seit Anfang 2024 CEO der Public Cloud Group ist. > 8

Von der KI-Vision zum ROI

Große Versprechen, wenig Praxis. Netgo wählt einen anderen Weg. > 10

TITEL „KI frisst Software“

Krempeln KI-Agenten und Vibecoding weite Teile des klassischen SoftwareBusiness komplett um? > 12

LG setzt auf Wachstum im SMB-Segment

LG Electronics nimmt den deutschen Mittelstand ins Visier. > 18

KRITIS-Dachgesetz stärkt Resilienz

Das KRITIS-Dachgesetz rückt näher. Was kommt auf Anlagenbetreiber zu? > 20

Chefwechsel

Bei Bechtle, Cloudera und WestconComstore gibt es Änderungen im Management. > 24

Channel-News

Allgeier firmiert um, Climb kauft zu und CPN expandiert. > 25

CHANNEL FOKUS Managed Security

Das Mosaik der MSSP

Der MSSP-Markt boomt. Wie jonglieren Anbieter zwischen KI, Compliance und neuen Services? > 28

PRODUKTE

Gaming-Monitor und neue Prozessoren

Asus stellt einen neuen OLED-Monitor vor und Intel hat neue Prozessoren im Portfolio. > 34

MWC 2026 im KI-Fieber

Zum 20-jährigen Jubiläum des MWC in Barcelona dreht sich auf der Messe alles um KI. > 36

Nächster HAMR-Schritt für 44-TB-HDDs

Mozaic 4+ nennt sich die nächste Evolutionsstufe von Seagates HAMRImplementierung. > 40

Frühjahrsoffensive bei Apple

Parallel zum MWC hat Apple nicht nur ein neues iPhone und neue iPads präsentiert. > 42

KI-Agenten-Baukasten vom Such-Spezialisten

Elastic startet die nächste Stufe auf seiner KI-Reise. > 44

Kombi-Lösung für KI-Workflows

KI-Anwendungen stellen hohe Anforderungen an die Storage-Infrastruktur. Scality und WEKA haben Lösungen. > 46

VERANSTALTUNGEN

IT-BUSINESS Ski Cup

Rund 80 Teilnehmer waren beim 1. IT-BUSINESS Ski Cup dabei. > 58

Wortmann Terra Kickoff

Mehr als 700 Gäste folgten der Einladung von Wortmann nach Hüllhorst. > 64

Fsas ehrt Systemhauspartner

Die Fsas-Preisverleihung stand im Zeichen von Partnerschaft, Wachstum und Innovation. > 66

Impressum > 48

AKTUELLE NEWS & HINTERGRÜNDE AUS DEM IT-MARKT

Frühjahrsoffensive bei Apple

Parallel zum MWC hat Apple nicht nur ein neues iPhone und neue iPads präsentiert. Vielmehr runden neue Günstig-Notebooks und Macbooks den Reigen der neuen Mobilgeräte des Tech-Giganten ab.

ÜBER DIE ZUKUNFT

DER SOFTWAREBRANCHE

IT-BUSINESS sprach mit Ari Albertini, dem CEO von Ftapi, über Digitale Souveränität, KI-getriebene Geschäftsmodelle und die Internationalisierung des Unternehmens.

Wer ist Ftapi?

Wenn wir die eigene Infrastruktur nicht steuern und sichern können, dann sind wir nicht mehr souverän.

Ftapi wurde 2010 gegründet, mit dem Ziel, Lösungen für den sicheren Austausch sensibler Daten zu entwickeln. Heute nutzen über 2.000 Unternehmen und mehr als eine Million Nutzer aus Verwaltung, Gesundheitswesen und Industrie die Plattform, um ihre Daten geschützt auszutauschen.

Digitale Souveränität ist ein zentraler Bestandteil der Philosophie des Münchner Unternehmens, unterstützt von europäischen Investoren.

Ari Albertini ist seit 2015 bei Ftapi und seit Oktober 2022 deren CEO.

IT-BUSINESS: Welche Themen haben die Kunden von Ftapi im vergangenen Jahr am meisten beschäftigt? Albertini: Wir haben verschiedene Kundencluster. Im öffentlichen Sektor stand 2025 vor allem das Thema Souveränität im Fokus. Gleichzeitig herrscht dort große Unsicherheit bei der Automatisierung. Viele Öffentliche sind weit entfernt vom möglichen Potenzial der Digitalisierung. Und das liegt fast nie an den Menschen selbst, sondern an dieser Unsicherheit.

Und in anderen Segmenten?

Im Finanzsektor war DORA ein großes Thema. Auch die Diskussionen rund um Microsoft, Cloud Act und Datenzugriff durch US-Behörden haben viele verunsichert. Diese Verunsicherung hilft aber nicht, die Situation zu verbessern. Wir versuchen deshalb, Kunden auf ihrer Reise

Ari Albertini, CEO von Ftapi

mitzunehmen: Wo fließen welche Daten? Wie können wir das bündeln und effizien-

Welche Rolle spielt Beratung dabei?

Der Beratungsanteil ist bei uns klein. Aber das Thema Vertrauen wird immer wichtiger. Es gibt immer mehr Regulierungen in immer kürzeren Zyklen. Gleichzeitig versprechen alle Anbieter, alle Probleme zu lösen. Die Komplexität ist für viele Unternehmen nicht mehr selbst in den Griff zu bekommen. Deshalb suchen sie nicht mehr nur eine technische Lösung, sondern einen Partner, dem sie vertrauen können. Es geht um Erfahrungsaustausch: Wie machen das andere? Habt ihr schon mit dem BSI gesprochen? Kennt ihr jemanden dort?

Ftapi positioniert sich als Plattform-Anbieter. Inwiefern spielt Ihnen das in diesem Kontext in die Karten? Einzelne Probleme zu lösen, führt langfristig dazu, dass Unternehmen sagen: Die Probleme sind zu klein für separate Lösungen. Deswegen haben sich SAP oder CRM-Systeme durchgesetzt. Ähnlich verhält es sich beim Thema des sicheren Datenaustauschs, auf den wir uns fokussieren. Unternehmen verwenden hierfür im Schnitt 12 bis 20 verschiedene Kanäle. Aber die meisten Lösungen fokussieren sich nur auf einen. Bei uns bekommen sie eine Lösung für alle. Nehmen wir beispielsweise einen Konzern mit Ingenieuren, wo jeder täglich 15 Minuten damit verbringt, technische Zeichnungen zu verschicken. Bei 500 Ingenieuren und über ein Jahr gerechnet sprechen wir von einem enormen Zeitsparpotenzial. Denn keiner dieser Ingenieure sollte sich überhaupt mit dem Thema beschäftigen müssen. So etwas können wir automatisieren.

Das bedeutet, der Mensch überlässt die Entscheidung, über welchen Kanal die Daten übertragen werden, dem System? Genau. In den letzten fünf Jahren hieß es: Der Mensch ist der letzte Schutzschild vor Datenpannen. Für mich ist diese Zeit vorbei. KI ist viel schlauer geworden. Ich kann doch heutzutage von keinem Ingenieur verlangen, jede E-Mail genau zu prüfen

und sagen: Wenn du falsch klickst, haben wir ein Problem. Das muss komplett ins System verlagert werden. Der Ingenieur soll seine Arbeit machen, auf Senden klicken – und der Rest passiert automatisch im Hintergrund.

Wie verändert KI Ihre Arbeit als Softwareunternehmen?

Grundlegend. Die Rolle unserer EntwicklerInnen verändert sich spürbar: weg vom reinen Codetippen, hin zum Architekten und Dirigenten. Wir haben genau gemessen, wo KI echten Wert liefert — bei Performance-Analysen, Incident-Management, bei neuen Produkten wie SecuDrive. Und wir wissen auch genau, wo KI versagt: bei sicherheitskritischem Code, bei komplexen Migrationen. Dieses ehrliche Verständnis der Grenzen ist für ein CybersecurityUnternehmen genauso wichtig wie die Produktivitätsgewinne.

Rationalisiert sich die Softwarebranche durch KI selbst weg?

Damit beschäftigen wir uns intensiv. KI kommt uns sogar zugute. Es werden mehr Daten generiert, mehr Austausch findet statt. Genau dort setzen wir an. Wir helfen auch, Daten vor KI-Agents zu schützen oder deren Zugriff zu steuern. Allerdings steht das klassische SaaS-Lizenzmodell auf dem Prüfstand. Wir lizenzieren nach internen Nutzern. In zwei, drei Jahren wird viel über KI-Agents laufen. Ein Kunde mit bisher 100 Lizenzen könnte dann nur noch eine brauchen. Das ist eine Herausforderung für die gesamte Branche.

Was ist Ihre Lösung?

Wir werden einen Shift zu Value-Based Pricing sehen. Weg von Nutzerlizenzen, hin zur tatsächlichen Wertschöpfung. Das kann nutzungsbasiert sein oder als Flatrate. Für den Endnutzer fühlt sich das besser an, weil er versteht, wofür er bezahlt. Wir sind nicht angetreten, um Lizenzen zu verkaufen, sondern um etwas Gutes zu tun und Mehrwert zu liefern. Unsere Kunden wissen, welchen Wert wir schaffen, und sind bereit, diesen zu bezahlen. Sie sind auch bereit, neue Modelle mit uns auszuprobieren.

Das erfordert tiefe Integration in die Systeme ihrer Kunden. Wie bauen Sie das nötige Vertrauen auf?

Wir beginnen meist mit einem kleinen Use Case. Der Kunde muss uns vertrauen, dass wir sicher und verantwortungsvoll mit seinen Daten umgehen. Wenn er sieht, dass uns das nicht egal ist, holen wir schrittweise mehr dazu. Unser Leitsatz: Wir bringen Unternehmen von der Fax-Ära in die KI-Zeit.

Anderes Thema: Sie haben im vergangenen Jahr zwei Investoren mit ins Boot geholt. War Ihnen wichtig, dass diese aus Europa sind?

Ja. Wir haben bewusst höhere Angebote aus nicht-europäischen Ländern ausgeschlagen und uns für zwei Investoren mit Sitz in Paris und München entschieden. Aber es ist traurig, dass nicht genug Europäer mehr Geld auf den Tisch legen.

Welche Pläne hat Ftapi nun mit den Investoren im Boot? Eine Internationalisierung?

Wir haben erste Kunden in Polen, Spanien, Italien und Portugal. Interessant zu sehen, dass außerhalb des deutschen Sprachraums eine deutlich positivere Stimmung herrscht. Diese Länder liegen mit Blick auf die Digitalisierung hinter Deutschland. Dort hört man aber keine Klagen, sondern hat das Mindset: Wie schaffen wir es, in drei Jahren nach vorne? Das wünsche ich mir manchmal für Deutschland. Den Mut zum nächsten Schritt. Unser erklärtes Ziel ist, bis 2030 eine echte europäische Company zu sein, die einen signifikanten Umsatzanteil außerhalb des DACH-Raums erzielt. 

Das

Interview führte

STRATEGIE STATT EGO

Thorsten Raquet ist seit Anfang 2024 CEO der Public Cloud Group mit Sitz in Hamburg. Die PCG wurde 2021 mit dem Ziel gegründet, Unternehmen jeder Größe auf ihrem Weg in die Cloud zu begleiten. Heute beschäftigt die PCG über 400 Mitarbeiter in 7 Ländern.

Welche Kennzahl sagt Dir persönlich mehr als Umsatz oder Marge?

Umsatz und Marge sind Pflicht, doch der Net Promoter Score (NPS) zeigt die wahre Substanz. Menschen wollen mit Menschen arbeiten. Nur wenn wir auf Augenhöhe kooperieren und beide Seiten zufrieden sind, werden wir dem Anspruch als ‚Trusted Advisor‘ gerecht. Der NPS ist deshalb mein wichtigster Indikator für die Langlebigkeit unseres Geschäfts.

Wie geht ihr mit KI im eigenen Unternehmen um? Wir leben, was wir verkaufen. KI ist der Booster entlang der Cloud Journey unserer Kunden – von Infrastruktur bis Softwareentwicklung – für maximale Effizienz. Intern nutzen wir AI konsequent, um den besten Tech-Arbeitsplatz für unsere Experten zu schaffen. So eliminieren wir Routine und fokussieren uns voll auf die strategischen Themen, die uns und unsere Kunden wirklich voranbringen.

Wo brauchen Kunden heute mehr Erklärung als früher?

Cloud ist Standard, doch der Standort ist heute entscheidend. Als Partner von AWS, Google, SAP, Stackit und Evroc beraten wir zur Datenhoheit. Nicht alles braucht eine teure souveräne Umgebung. Wir erklären keine Features mehr, sondern müssen das Geschäftsmodell verstehen, um die sicherste und effizienteste Plattform für den Kunden zu wählen.

Welche Entscheidung würdest Du heute nicht noch einmal treffen?

Ein frühes Learning: Ich würde nie wieder Teams oder Prozesse um einzelne Personen herum bauen, nur um sie im Unternehmen zu halten. Das schafft gefährliche Abhängigkeiten und blockiert die Skalierung. Eine Organisation muss stabil sein, unabhängig von Köpfen. Strukturen folgen immer der Strategie, nicht dem Ego oder einzelnen Talenten. 

CHANNEL CHAT

KI-VISION ZUM ROI VON DER

Große Versprechen, wenig Praxis: Viele Unternehmen scheitern beim KI-Einsatz an der Umsetzung. Netgo wählt einen anderen Weg. Mit schnellem Return on Investment statt großer Zukunftsversprechen möchte der Dienstleister Kunden auf dieser Reise begleiten. |

Stagnierende Konjunktur, geopolitische Spannungen und explodierende Preise für Speicher und Energie machen vielen zu schaffen. Doch: „wir sind 2025 über dem Markt gewachsen, was uns in einem herausfordernden Umfeld besonders freut“, berichtet Matthias Nietz, Geschäftsführer von Netgo Software, beim Auftakt der Roadshow „AI Unlocked“ in Berlin. Die deutsche Wirtschaft stagniere nach wie

vor. Hinzu kommt, „was sich bereits im letzten Jahr abzeichnete und 2026 betrifft: Die milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur und Rechenzentren ziehen die Preise für Energie, Speicher und Hardware enorm an.“

Die Folgen: „Viele können ihr Budget nicht mehr in die geplante Infrastruktur umwandeln, weil sich Preise teilweise verdoppelt haben“, erklärt der Geschäftsführer. Lieferbarkeit sei die größte Herausforde-

rung im laufenden Jahr. Dennoch zeigt sich Nietz optimistisch: „Wir haben bewiesen, dass wir über dem Wettbewerb wachsen können und das nachhaltig.“

Wachstum treibt das IT-Commerce-Segment an, aber auch Managed Services und Software haben stark zugelegt. „Als Netgo-Gruppe haben wir mit Netgo Software ein Asset, das viele IT-Systemhäuser nicht besitzen“, betont der Geschäftsführer. Gerade das Zusammenwachsen von Infrastruktur und Softwareentwicklungskompetenz eröffne spannende Felder, etwa im Bereich DevOps oder der automatischen Bereitstellung von Infrastrukturen, die der IT-Dienstleister aufgreift. Künstliche Intelligenz befeuert das Ge-

Damit eine KI-Reise erfolgreich wird, braucht es ein zuvor klar definiertes Ziel.

Matthias

schäft weiter. Gartner prognostiziert IT-Ausgaben von 6,15 Billionen US-Dollar im Jahr 2026. Als zentrale Wachstumstreiber nennt das Marktforschungsinstitut KI, insbesondere durch vermehrte Investitionen in Rechenzentren und KI-optimierte Server. Dieses steigende Interesse spürt auch Netgo. „Die Kunden bringen eine sehr hohe Affinität mit bei unterschiedlichem Vorwissen, aber mit dem klaren Impuls, sich mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen“, berichtet Nietz.

Doch trotz des großen Interesses zeigen sich Unsicherheiten: Zum Beispiel, wie Kunden von einem Prototyp zu einem klaren Return on Investment (ROI) gelangen. Der Markt sei übersättigt von vielversprechenden Angeboten, aber es gebe wenig gute Success Stories mit Blaupausen-Charakter, die sich auf andere Unternehmen übertragen lassen.

Gleichzeitig wachse der Ruf nach KIUnterstützung. Um hier die richtige Lösung für Kunden zu finden, hat das Unterneh-

men in der Beratung aufgestockt.

„Wir haben im letzten Jahr ein Data- und Analytics-Team aufgebaut, uns bei Netgo

Software stark auf KI-Themen ausgerichtet und in den Managed Services Produkte rund um AI Enablement und die Adaption des EU AI Act geschaffen.“ Denn Netgo will Kunden schnell zum Ziel bringen. „Niedrigschwellige Angebote zeigen schnellen Return on Investment und kommen schnell in die Praxis, statt die ganze Welt zu versprechen“, erklärt Nietz das Vorgehen. Auch der Dienstleister selbst steht vor Herausforderungen. Die Marktinnovationen verlangen ständige Anpassung, bei der erlerntes zügig überholt sein kann. Hier gilt es daher, ständig zu überprüfen und, wenn möglich, stärker in die Tiefe zu gehen.

Gemeinsam mit Tobit.Software hat Netgo hier eine KI-Plattform an den Start gebracht. Digitale Souveränität ist dabei ein Thema. Ebenso bei der Private-CloudLösung von Netgo. Nietz beobachtet zwei Stoßrichtungen: Manche Kunden setzen auf bekannte Anbieter wie Microsoft und setzen ihre

KI-Strategie dort fort.

Dabei betont der Geschäftsführer, dass auch Anbieter wie

diese souveräne Konzepte bereitstellen. Andere wiederum möchten sich unabhängiger machen. „Man möchte sich von deren globaler Preispolitik emanzipieren und als Mittelständler vielleicht lieber einem Dienstleister auf Augenhöhe begegnen, der die eigenen Prozesse versteht und Lösungen bietet, aus denen man auch wieder ohne Vendor-Lock-in migrieren kann.“

Historisch ist Netgo im Banken- und Public-Bereich verwurzelt, wo Regulatorik stark ausgeprägt ist. „Daher bieten wir auch Lösungen an, die auf Open Source und lokaler KI-Power basieren. In unserem Rechenzentrum haben wir eine OpenStack-basierte Cloud-Lösung mit eigener KI-Hardware, sodass Kunden lokale Open-Source-KI-Modelle betreiben können.“

In jedem Szenario muss eine gute Grundlage vorhanden sein, unter anderem, was Infrastruktur und Datensauberkeit anbelangt. Auch dafür wurde das Data- und Analytics-Team aufgebaut, um eine klare Datenstrategie und einen sauberen Unterbau zu schaffen.“ Denn überwiegend werde dieser Teil noch unterschätzt. 

Niedrigschwellige Angebote zeigen schnellen Return on Investment und kommen schnell in die Praxis, statt die ganze Welt zu versprechen.
Matthias Nietz, Geschäftsführer von Netgo Software

„KI

FRISST SOFTWARE“

An der Börse wird derzeit ein Glaubenssatz eingepreist, nämlich der, dass Künstliche Intelligenz und einhergehend KI-Agenten und Vibecoding weite Teile des klassischen Software-Business komplett umkrempeln werden.

Doch was ist an diesem Narrativ dran? |

Dr. Stefan Riedl

KI verspeist

Software – was ist dran, an dieser These?

Ein Narrativ geht um an der Börse. Es heißt „KI frisst Software“. Es werden zwar keine „Milliarden vernichtet“, wie mitunter aufmerksamkeitsheischend berichtet wird, denn so funktioniert das mit der Marktkapitalisierung nicht. Aber es gibt in gewissen Software-Segmenten seit geraumer Zeit aus Unsicherheit tendenziell mehr Verkäufer als Käufer. Da die KI tatsächlich tiefe Furchen in der Branche rund um monetarisierbaren Programmcode hinterlässt, entstehen Fragen: Wie ändern sich die Geschäfts- und Abrechnungsmodelle in der Software-Branche? Welche Segmente „übernimmt die KI“, und wie soll das überhaupt gehen? Wenn KI den Code schreibt, wie sieht die Qualitätssicherung der Zukunft aus? Welche Rolle werden KI-Agenten im Zusammenspiel mit Software spielen?

Spezialtool bis zur Schnittstellen- und Integrationsarbeit – wird von KIgeneriertem Code dominiert. Dabei wird es auch neue Formen der Qualitätssicherung geben.

Viertens: Software ist Datenverarbeitung und es gibt einen grundsätzlichen Unterschied zwischen deterministischen Daten (Finanzflüsse, Buchungen, Gesundheitsdaten) und probabilistischen Daten. Letztere beziehen sich auf Systeme, die Wahrscheinlichkeiten berechnen. Das Halluzinationsproblem der KI in Analysen ist von grundsätzlicher Natur. Deswegen ist sie naturgemäß in der Probabilistik stärker, wo Daten in Schätzungen, Business Intelligence (BI) und Prognosen vorkommen und ein gewisser Grad an Unsicherheit in der Natur der Sache liegt. Aber auch hier gilt: KI wird BI-Systeme nicht ersetzen, sondern verbessern.

Erstens: Bei Pay-per-Seat-basierten SaaS-Geschäftsmodellen schlägt KI bereits hart ins Umsatz-Kontor – hier wird es zu

neuen Geschäftsmodellen kommen (müssen).

Wie so oft gilt auch beim „KI frisst Software“-Narrativ, dass nichts so heiß gegessen wird, wie gekocht wird. Aber um diese Metapher völlig zu überstrapazieren: Gegessen wird dann eben doch – und zwar althergebrachte Gepflogenheiten im Software-Business. Verspeist werden diese von der Innovation namens „Künstliche Intelligenz“. So viel ist dann doch dran an

Zweitens: Standard-Software und -Tools werden als reine Funktionsansammlungen nicht mehr wettbewerbsfähig sein, wenn andernorts mit KI-Erweiterungen und agentenbasierter Arbeitserleichterung mehr geboten wird. Drittens: Individualsoftware – vom dem Spruch.

Den Begriff „SaaSpocalypse“ bringt Fabian Dörk, Cloud Services Director bei Claranet, zur Problematik rund um SaaS-Geschäftsmodelle und der KI-basierten Verfügbarkeit von lauffähigem Software-Code ins Spiel: „Viele Software- und Dienstleistungs-

„Agentic Applications“ sind Anwendungen, die nicht nur Daten speichern und darstellen, sondern aktiv mitdenken, analysieren und handeln.
Milo Honegger, Director AI Business Value bei Oracle

Reine Funktionssammlungen ohne KI-Anreicherungen geraten unter Druck.

Welche Software schmeckt der disruptiven KI besonders gut? Welche kann nicht „gefressen“ werden?

unternehmen verzeichnen massive Aktienkurs-Einbrüche von 20 bis 30 Prozent gegenüber dem S&P 500.“ Dieser Druck komme von zwei Seiten: Einerseits mache KI klassische „Pay per Seat“Modelle obsolet, da weniger Köpfe mehr leisten; andererseits können Unternehmen dank KI-gestützter Entwicklung Software heute oft günstiger selbst bauen, statt sie teuer zu mieten. Überleben werden seiner Ansicht nach nur Anbieter, „die tiefes Domain-Knowhow in vertikale Lösungen gießen, die man nicht mal eben ‚prompten‘

dem Aufkommen von AI-Agents durchaus passieren könne, dass große Unternehmen beispielsweise statt 2.000 Lizenzen nur noch zwei brauchen, weil der Rest sozusagen als Proxy über AI-Agents laufe. Dann müssten letztlich mehr Daten verarbeitet werden, man bekomme aber immer weniger Geld dafür. Diese Unternehmen – und da könne Ftapi auch dazu gerechnet werden – müssen sich laut Albertini überlegen, wie die Monetarisierung des Wertes im AI-Zeitalter funktioniert. Er geht davon aus, dass die Monetarisierungsmodelle viel näher an den echten Wert heranwachsen werden.

kann.“

Ari Albertini, CEO bei Ftapi, analysiert die Seat-Problematik dahingehend, dass es mit

Ein Beispiel sei die Chat-Funktion auf Webseiten, bei der die AI fragt: „Wie kann ich Ihnen helfen?“ Hier wäre ein Monetarisierungsansatz denkbar, bei dem es beispielsweise einen Dollar kostet, wenn der Kunde äußert, dass sein Problem gelöst wurde – aber auch nur dann. Dieser bestehende Trend zum erfolgsbasierten Ansatz könnte sich perpetuieren und unterschiedliche Branchen unterschiedlich schnell erwischen. Der Ftapi-CEO ist sich aber sicher, dass in spätestens 10 Jahren die Modelle dominieren, die nah am

Dr. Julia Pergande, Managing Principal bei Microfin
BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT

SANGFOR VIRTUALIZATION STACK

DIE NEXT-GENERATIONALTERNATIVE ZU VMWARE

Der Sangfor Virtualization Stack ist eine moderne Infrastrukturplattform für SoftwareDefined Data Center und stellt eine leistungsstarke Alternative zu VMware dar. Compute, Storage, Networking und Security werden in einem einzigen softwaredefinierten Ressourcenpool konsolidiert, wodurch Unternehmen ihre IT-Umgebungen vereinfachen und effizienter betreiben können. Der Stack läuft auf Standard-x86- oder ARM-Servern und unterstützt geschäftskritische Anwendungen wie ERP-Systeme, Datenbanken und Finanzplattformen.

Im Zentrum der Architektur steht eine Bare-Metal-Virtualisierung auf Basis von Linux KVM. Diese Architektur bietet hohe Performance und geringe Latenz für anspruchsvolle Workloads. Eine verteilte Storage-Engine mit I/O-Optimierung, kombiniert mit Technologien wie SPDK Turbo Service und RDMA über RoCEv2, verbessert Durchsatz und Reaktionszeiten erheblich. Ein zentraler Vorteil des Stacks ist die einfache Migration aus bestehenden Virtualisierungsumgebungen. Mit dem integrierten Sangfor Cloud Migration Tool (SCMT) können Unternehmen weitgehend automatisierte P2V- und V2V-Migrationen von Plattformen wie VMware durchführen. Live-Migration innerhalb von Clustern reduziert Ausfallzeiten auf nur wenige Sekunden und unterstützt auch Cross-Cluster-Migrationen. Hohe Verfügbarkeit wird durch den HA-2.0-Mechanismus sichergestellt, der nicht nur auf Ausfälle reagiert, sondern auch potenzielle Risiken frühzeitig erkennt. Funktionen wie Preventive HA überwachen kontinuierlich Hardware- und Systemzustände und migrieren virtuelle Maschinen automatisch auf gesunde Nodes, wenn potenzielle Probleme erkannt

werden. Zusätzlich analysiert VM Right Size Prediction den Ressourcenverbrauch, um erfolgreiche Neustarts im Fehlerfall sicherzustellen. Dynamic Resource Scheduling (DRS) sorgt für eine intelligente Verteilung der Cluster-Ressourcen. Eine KI-gestützte Prognose-Engine analysiert historische Lastmuster und sagt zukünftigen Bedarf voraus, sodass virtuelle Maschinen automatisch zwischen Hosts verschoben werden können, um die Performance zu optimieren oder den Energieverbrauch zu reduzieren. Die integrierte Netzwerkvirtualisierungskomponente aNET basiert auf einer Software-Defined-Networking-Architektur mit VXLAN-Overlays. Sie ermöglicht skalierbare virtuelle Netzwerke, MultiTenant-Isolation über Virtual Private Clouds sowie Mikrosegmentierung über eine Distributed Firewall. Administratoren können Netzwerktopologien visuell entwerfen und automatisch bereitstellen. Mit der Sangfor Kubernetes Engine lassen sich Container-Cluster schnell bereitstellen, während die Database Management Platform Deployment und Betrieb relationaler Datenbanken automatisiert. Sicherheit ist als integrierte Infrastruktur-

schicht implementiert. Funktionen wie AES-256-Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffsmodelle und umfassende Protokollierung unterstützen Unternehmen bei der Einhaltung von Standards wie DSGVO und NIS2. Mit Unterstützung für mehr als 600 Hardwareplattformen, ohne Hardware-Vendor-Lock-in, offenen APIs und Integration in gängige Automatisierungsund Monitoring-Tools bietet Sangfor eine flexible und zukunftssichere Grundlage für Private-Cloud- und Managed-Cloud-Services für CSPs und Endanwender. Website: www.sangfor.com/de

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne oder gehen Sie direkt auf den QR-Code, um eine persönliche Demo anzufordern.

Kontaktdaten:

 Patrick-Douglas Bossack Manager Channel DACH mobile: +49 15111551856

eMail: PDB@sangfor.com

 Timo Grimm

PreSales Manager mobile: +49 15567081681

eMail: timo.grimm@sangfor.com

BILDER: SANGFOR

echten Wert sind und Lösungen schaffen. „Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass qualitativ gute Lösungen, die echten Wert schaffen, immer erfolgreich sein werden“, so der Manager. Lösungen, die das nicht erfüllen, seien „wie schlechte Bäcker, die gibt´s vielleicht noch, weil sie gerade in Laufnähe sind, aber die haben eigentlich keine Existenzberechtigung mehr“.

Dr. Julia Pergande, Managing Principal bei der Unternehmensberatung Microfin, schlägt in dieselbe Kerbe. Sie beschreibt den so entstehenden Evolutionsdruck folgendermaßen. Kunden zahlen künftig zunehmend für Ergebnisse wie vermiedene Fälle, aufgedeckte Identitätsdiebstähle, bearbeitete Tickets und nicht mehr für die Anzahl der User. „KI frisst Software“ bedeutet aus Sicht der Unternehmensberatung, dass reine Funktionssammlungen ohne KI-Anreicherungen unter Druck geraten werden. „Wer als SaaS-Anbieter nicht gleichzeitig Software, Daten und KI-Services orchestriert, verliert Differenzierung“, so Pergande. Aber: Gleichzeitig brauchen SaaS-Anbieter KI-Kostentransparenz und Governance. Für den Channel entstehe dadurch eine Beratungs- und Integrationschance, nämlich dann, wenn Anbieter und Partner ihre Kosten- und Preismodelle künftig bewusst auf die Logik von KI-Workloads ausrichten.

Die Realität aus der Perspektive des Oracle-Konzerns ist, dass SaaS-Anwendungen Systeme der Verantwortung, Governance und Prozesssteuerung bleiben werden. Milo Honegger, Director AI Business Value bei Oracle, antizipiert dennoch grundlegende Veränderungen und führt dazu aus, dass KI-Agenten innerhalb dieser SaaS-Systeme operieren. Die Branche sei noch nicht an dem Punkt, an dem lediglich CRUD-Datenbanken (Create, Read, Update, Delete) existieren und darüber ein generischer AgentenLayer liegt, der damit arbeitet. Die Rolle von Software werde sich aber fundamental ändern: „Heute nutzen wir Anwendungen primär so: Wir klicken durch Masken, geben Daten ein, analysieren Berichte und leiten manuell Maßnahmen ab.“ Agentic Applications verändern dieses Paradigma grundlegend: „Agenten analysieren Daten kontinuierlich im Hintergrund, relevante

KI verändert aktuell radikal, wie Software entsteht. Aber sie lässt Software nicht verschwinden – im Gegenteil.

Muster und Anomalien werden proaktiv identifiziert und Vorschläge automatisch generiert.“ In klar definierten Fällen werden Aktionen dadurch autonom angestoßen, der Mensch wird dadurch stärker zum Reviewer, Challenger und Entscheider. Damit entstehe der Wert nicht mehr allein durch Zugriff auf Software („Seat“), sondern durch erzielte Outcomes. Dennoch bleibt aus seiner Sicht die Lizenzlogik relevant – aber ergänzt um Verbrauchs- und Wertkomponenten. Insofern sei das „Pay per Seat“-Modell aus seiner Sicht in der Abwägung nicht obsolet, aber es werde hybridisiert. Die Zukunft liegt aus der Sicht des Oracle-Managers in einer intelligenten Kombination aus Lizenz, Consumption und teilweise

Roman Zednik, Field CTO bei Tricentis

wertbasierter Abrechnung. „SaaS wird nicht verschwinden, sondern mit KI verschmelzen und sich von einem statischen ‚System of Record‘ zu einem dynamischen, agentischen ‚System of Action‘ entwickeln“, so Honegger.

So viel zum Umbau der Geschäftsmodelle. Es gibt aber auch Auswirkungen auf einer anderen grundsätzlichen Ebene. Denn Tools wie „Claude Code“ machen lauffähigen Programmcode leichter verfügbar.

„Die Herstellungskosten für Software – zumindest für einfachere Anwendungen –tendieren durch KI gegen null“, bringt es Manuel Zapp, Vice President AI & Executive Advisor DocuWare AI Hub, auf den Punkt. Ein kleines Team könne heute in Tagen umsetzen, wofür früher Monate Entwicklungszeit nötig waren. Doch Vibecoding habe natürliche Grenzen und KI sei nur so gut wie ihr Kontext. „Große Softwaresysteme bestehen aus komplexen Architekturen, vielen Abhängigkeiten und gewachsenen Systemlandschaften. Genau diese konzeptionelle Ebene, also das Verständnis des Gesamtsystems, überfordert LLMs heute noch zuverlässig. Hier bleibt menschliche Expertise unverzichtbar“, so Zapp. Doch die KI ist erst ganz am Anfang. So

An der Börse wird dieser Tage das Narrativ „KI frisst Software“ herumgereicht. Allerdings vollzieht sich dieser Vorgang eher elegant.

positioniert sich beispielsweise Tricentis mit einer Software-Plattform auf dem Markt, die künstlich generierten Code automatisiert testet und die Qualitätssicherung durchgängig übernimmt. „Deterministische Testansätze reichen nicht mehr aus, um hochwertige Software zu releasen und gleichzeitig die Geschwindigkeit von Veränderungen nicht auszubremsen“, so Roman Zednik, Field CTO bei Tricentis. In die hauseigene Plattform integrierte AI-Agenten unterstützen jene, die für die Qualitätssicherung der Systeme verantwortlich sind, beispielsweise bei der Generierung von Testfällen bis hin zur automatischen Auswertung der Ergebnisse. „Am Ende bekommt der menschliche Mitarbeiter keine Liste mit tausend Bugs, sondern eine klare Risikoeinschätzung und eine fundierte Basis für eine Go/No-GoEntscheidung“, so Zednik.

Am Ende des Tages liegt die Entscheidung dann aber doch noch bei einem Menschen, der in eine Verantwortungshierarchie eingebunden ist. Auf der Ebene einzelner Projekte gibt es wenigstens noch Entscheidungsspielräume. Auf der grundsätzlicheren Ebene sind die Weichen längst gestellt. Die Frage „KI oder nicht KI“ stellt sich im Software-Business in dieser Form längst

Dr. Stefan Riedl, Leitender Redakteur, IT-BUSINESS

jemals existiert haben werden

Sie mögen die größte Erfindung der Menschheitsgeschichte sein, und dennoch sind die aktuellen Large Language Models hinter der Künstlichen Intelligenz die schlechtesten, die jemals existiert haben werden. Was künftig möglich sein wird, lässt sich anhand des Geschehens in der Gegenwart nur erahnen.

Die Geschichte vom Hund Momo verdeutlicht, was es heißt, wenn mit Vibecoding Programmcode zu einem freien Gut wird: Die Hündin Momo und ihr Besitzer Caleb Leak (ein Softwareentwickler aus Santa Clara, Kalifornien) wurden Anfang dieses Jahres durch ein KI-Experiment bekannt, bei dem Momo durch „Vibe-Coding“ Videospiele „entwickelt“ hat. Momo lieferte sinnbefreiten Zeichensalat, der der KI als Hinweise eines genialen Spieleentwicklers dargeboten wurde. Aus dieser Konstellation entstand das Spiel „Quasar Saz“. Wo werden wir in zehn Jahren sein?

nicht mehr. Das haben Fortschritt und Markt Hand in Hand bereits geregelt. Jetzt gilt es nur noch, sich mit den neuen Realitäten zu arrangieren und im Wettbewerb den größten Kundennutzen rauszukitzeln. Wir sind hier nicht bei „Wünsch Dir was“, sondern bei „So ist es“. 

BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT

LG SETZT AUF WACHSTUM IM SMB-SEGMENT

LG Electronics nimmt den deutschen Mittelstand ins Visier. Mit personeller Verstärkung, einem überarbeiteten Partnerprogramm und neuem Distributor sieht man sich gut für kommende Aufgaben gerüstet. | Sylvia Lösel

LG will das SMB-Geschäft deutlich stärken. Während das Unternehmen sich im Large-Enterprise- und Consumer-Segment gut positioniert sieht, hat man das Mittelstandsgeschäft in Deutschland als Wachstumsmarkt für die eigenen Produkte identifiziert. Deshalb wurde nun auch die Strategie entsprechend darauf ausgerichtet. Mit Timo White übernimmt ab 1. April ein dedizierter Key Account Manager nur für den SMB-Bereich die Verantwortung für das SMB-Geschäft. White, bereits seit 2009 bei LG, wird sich auf Projektgeschäft und Partnerentwicklung konzentrieren.

Parallel dazu wird das bestehende Partnerprogramm aktualisiert und einige Stellschrauben justiert. Genauso wird das Partnerportal überarbeitet und aufgefrischt wird, um Partnern besseren Self-Service, Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu bieten. Zudem hat LG die Distributionslandschaft neu evaluiert. Mit Systeam hat man einen neuen Distributor an Bord geholt, der genau diesen Mittelstandsmarkt perfekt adressiere. Dagegen wurde die Zusammenarbeit mit Siewert & Kau sowie UFP beendet. Letztere hielt gerade mal ein Jahr. Somit sind aktuell ADN, Also, API, Kindermann, Systeam und Wortmann in der DACH-Region bei LG gelistet. Die Distribution spiele weiterhin eine wichtige Rolle, insbesondere im SMB-Bereich, bestätigt das Management. Nach dem

Eskalation bei Speicherpreisen wird
laut Zulieferern voraussichtlich bis 2028 anhalten.

Weggang von Nils Becker-Birck Anfang des Jahres ist nun seit 1. Januar Tomas Oubailis neuer Sales Director IT-Solutions. Jan Volmer bleibt weiterhin als Senior Sales Manager B2B für die DACH-Region zuständig.

Die aktuellen geopolitischen Ereignisse hätten natürlich ebenfalls Einfluss auf die Strategie, bestätigen die LG-Manager bei einem Gespräch mit IT-BUSINESS auf der LG Convention in Frankfurt. So könne aktuell nur eher kurzfristig geplant werden.

Die Lieferketten seien für die nächsten vier Wochen gesichert. Welche längerfristigen Auswirkungen es geben könnte, sei bislang noch nicht abzusehen. Steigende Materialund Energiekosten beeinflussen allerdings bereits die Preisgestaltung. Für LG ist daher das Gebot der Stunde: intensive Kommunikation mit dem Headquarter, Marktbeobachtung und kontinuierlicher Informationsaustausch mit Kunden. Besonders im Thin-Client-Segment zeigen sich bereits durch gestiegene Speicherpreise Auswirkungen. Auch hier setzt das Unternehmen auf einen offenen Austausch mit Kunden und aktive Information über Preisentwicklungen. Die Preiseskalation werde laut Zulieferern voraussichtlich bis 2028 anhalten, berichten die Manager. Auch deshalb seien langfristige Projektpreisbestätigungen nicht mehr möglich und Partner müssen schneller Entscheidungen treffen. Die Verunsicherung bei Endkunden sei groß, die Reaktionen sehr unterschiedlich. Während einige größere Mengen zur Preissicherung kaufen, warten andere ab, in der Hoffnung auf sinkende Preise. 

Tomas Oubailis ( Sales Director IT Solutions), Kai Volmer (Senior Sales Manager B2B, IT Solutions), Timo White (ab 1. April 2026: Senior Key Account Manager SMB, IT Solutions) und Martin Woite (Channel Marketing Manager B2B)
BILD: VOGEL IT-MEDIEN

WINDOWS SERVER 2025: MODERNE SERVERSTRATEGIEN FÜR DEN MITTELSTAND

SERVERINFRASTRUKTUREN NEU GEDACHT

Mehr Sicherheit, höhere Effizienz und starke Hybridfunktionen: Windows Server 2025 schafft die Grundlage für zeitgemäße IT-Konzepte. Europas größter Technologie-Provider ALSO zeigt, worauf es bei Einführung und Lizenzierung ankommt.

Digitale Geschäftsprozesse stellen steigende Anforderungen an die IT. Daten müssen jederzeit verfügbar, sicher gespeichert und flexibel nutzbar sein – unabhängig vom Betriebsmodell. Windows Server 2025 wurde entwickelt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und Unternehmen eine zukunftssichere Plattform für ihre Serverinfrastruktur zu bieten. Als IT-Distributor und Lösungsanbieter begleitet ALSO Unternehmen und Partner bei der Einführung von Windows Server 2025. Im Mittelpunkt stehen eine strukturierte Modernisierung, transparente Lizenzierung und die optimale Nutzung aller Funktionen.

Effizienter Betrieb durch moderne Architektur

Windows Server 2025 unterstützt einen wirtschaftlichen und stabilen IT-Betrieb. Zentrale Verwaltungsfunktionen, verbesserte Automatisierung und eine hohe Skalierbarkeit erleichtern den Alltag von

IT-Abteilungen. Insbesondere mittelständische Unternehmen profitieren von klaren Strukturen und einer Infrastruktur, die mit dem Geschäft wachsen kann.

Sicherheit und Compliance als feste Bestandteile

Angesichts zunehmender Cyber-Risiken rücken Schutzmechanismen stärker in den Fokus. Windows Server 2025 integriert präventive Sicherheitsfunktionen, moderne Verschlüsselung und erweiterte Kontrollmöglichkeiten. Unternehmen können so sensible Daten schützen und IT-Strukturen schaffen, die ComplianceAnforderungen besser unterstützen – auch bei verteilten Arbeitsmodellen.

Hybrid-IT mit spürbarem Mehrwert

Hybride Szenarien sind fester Bestandteil moderner IT-Strategien. Die enge Anbindung an Microsoft Azure ermöglicht es, lokale Systeme gezielt mit Cloud-Diensten zu kombinieren. Unternehmen erhöhen damit ihre Flexibilität, nutzen zusätzliche

Sicherheits- und Analysefunktionen und gestalten ihre IT deutlich agiler

CALs als Grundlage für den reibungslosen

Einsatz

Eine saubere Lizenzbasis ist entscheidend für den nachhaltigen Betrieb. Client Access Licenses (CALs) regeln den Zugriff von Nutzern oder Geräten auf Windows Server 2025 und sind eine zentrale Voraussetzung für den lizenzkonformen Betrieb. ALSO berät zu passenden Lizenzmodellen und sorgt für Klarheit bei der Umsetzung.

ALSO – Partner für nachhaltige IT-Modernisierung

Der Wechsel auf Windows Server 2025 ist ein strategischer Schritt. ALSO unterstützt Unternehmen und Partner mit technischer Expertise, Lizenzberatung und ergänzenden Services. So entsteht eine Serverinfrastruktur, die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit miteinander verbindet.

KRITIS-DACHGESETZ STÄRKT ANLAGENRESILIENZ

Der Bundestag hat mit Beschluss vom 29. Januar 2026 das KRITIS-Dachgesetz verabschiedet. Für Betreiber stellt sich damit die Frage, inwieweit das Gesetz neben zusätzlicher Dokumentation bestehende Sicherheits- und Governance-Strukturen substanziell berührt. | Dr. Daniel Meßmer

In der regulatorischen Entwicklung dominierte in jüngerer Zeit vor allem die Umsetzung der NIS2-Richtlinie, die eine große Bandbreite von Unternehmen mit Blick auf eine erhöhte Cybersicherheit betrifft. Vom KRITIS-Dachgesetz betroffen sind hingegen vor allem Betreiber in Sektoren wie Energie, Gesundheit, IT und Telekommunikation, Transport oder Wasser. Ob eine Anlage als kritisch gilt, bestimmt sich nach sektorspezifischen Schwellenwerten, die an ihre konkrete Versorgungsrelevanz anknüpfen. Maßgeblich ist nicht allein die Größe des Unternehmens, sondern die Bedeutung der jeweiligen Anlage für die Aufrechterhaltung zentraler gesellschaftlicher Funktionen. Ein Unternehmen kann daher nur hinsichtlich einzelner Standorte oder Anlagen in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen, während andere Unternehmensbereiche unberührt bleiben.

Das KRITIS-Dachgesetz, dem der Bundesrat noch zustimmen muss und das bereits am 6. Dezember 2025 in Kraft getretene NIS2-Umsetzungsgesetz ergänzen sich. Sie verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele. NIS2 adressiert die Organisation regulierter Einrichtungen als Ganzes und fokussiert auf Cybersicherheit. Das KRITIS-Dachgesetz setzt demgegenüber bei einzelnen Anlagen an. Ziel von NIS2 ist eine belastbare Cyberresilienz der gesamten regulierten Einrichtung. Dazu verpflichtet NIS2 Unternehmen zu einem strukturierten Risikomanagement, klaren Verantwortlichkeiten auf Leitungsebene, definierten Meldeprozessen und Sicherheitsmaßnah-

men entlang der Lieferkette. Das KRITISDachgesetz stellt demgegenüber auf die Aufrechterhaltung des Anlagenbetriebs unter realen Störbedingungen ab. Neben digitalen Angriffen sind insbesondere physische Risiken einzubeziehen, etwa länger andauernde Stromausfälle, der Ausfall externer Versorger, unbefugter Zutritt zu Anlagen oder Naturereignisse. Maßgeblich ist die tatsächliche Betriebs-

Mit dem „Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2557 und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen“ gewinnt nun auch die physische und organisatorische Widerstandsfähigkeit einzelner Anlagen an Bedeutung.

fähigkeit der einzelnen Anlage, nicht allein die IT-Sicherheitslage des Unternehmens. Auch die Aufsichtsstrukturen unterscheiden sich: Während NIS2 primär durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beaufsichtigt wird, liegt die Zuständigkeit für das KRITIS-Dachgesetz beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Betreiber, die von beiden Regelwerken erfasst sind, müssen ihre Melde- und Kommunikationsprozesse entsprechend differenziert ausgestalten.

Das KRITIS-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen zur Registrierung beim Bundesamt für Bevölkerungs-

schutz und Katastrophenhilfe. Sie müssen zudem eine jederzeit erreichbare Kontaktstelle benennen. Der Gesetzestext sieht die Registrierung bis zum 17. Juli 2026 vor. Eine der Kernanforderungen des KRITIS-

Dachgesetzes sind anlagenspezifische Risikoanalysen, die die Unternehmen durchführen und anschließend regelmäßig aktualisieren müssen. Auf Grundlage dieser Analysen müssen die Anlagenbetreiber Resilienzpläne erstellen, die nach dem Stand der Technik geeignete und verhältnismäßige Maßnahmen vorsehen. Der Prüfungsmaßstab ist dabei anlagen-, nicht unternehmensbezogen. Die im KRITIS-Dachgesetz vorgesehenen Risiko- und Notfallkonzepte beschränken sich nicht auf IT-Ausfälle. Erfasst werden vielmehr auch Energieversorgung, bauliche Sicherung, Zugangskontrolle, Redundanzstrukturen und Wiederanlaufprozesse. Regulierte Betreiber müssen diese Aspekte für die von ihnen betriebe-

ne Anlage bewerten und nachvollziehbar dokumentieren. Bei erheblichen Störungen der Funktionsfähigkeit sieht das KRITISDachgesetz abgestufte Meldepflichten vor. Anlagenbetreiber müssen dazu entsprechende Prozesse in ihrer Organisation verankern und geeignete Verantwortlichkeiten zuordnen. Spätestens zum Ablauf der vorgesehenen Registrierungsfrist müssen Betreiber Klarheit darüber haben, welche ihrer Anlagen von der Regulierung erfasst sind, wie bestehende Risikoanalysen gegebenenfalls angepasst werden müssen und ob vorhandene Business-Continuity-Strukturen den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Umsetzung der neuen Vorgaben setzt insoweit auch eine enge Zusammenarbeit zwischen

Für Betreiber kritischer Infrastrukturen erweitert sich der bestehende

Sicherheits- und Governance-Rahmen.

IT-Sicherheit, Betrieb, Gebäudemanagement und Krisenmanagement voraus. In der Praxis zeigt sich der Unterschied zu NIS2 in der bestehenden Organisation des betroffenen Unternehmens. Viele vom KRITIS-Dachgesetz regulierte Betreiber verfügen bereits über ein Informationssicherheitsmanagementsystem. Dieses bildet Cyberrisiken im Idealfall strukturiert ab, erfasst dabei jedoch häufig nicht auch die physische Resilienz einzelner Anlagen. Das KRITIS-Dachgesetz zwingt nun dazu, die Perspektive zu erweitern. Denn die erforderlichen Risikoanalysen müssen jetzt anlagenspezifisch erfolgen. Es rücken also Fragen in den Fokus, die derzeit häufig außerhalb der IT-Sicherheitsorganisation des Unternehmens verortet sind. Für betroffene Betreiber kann dies auch bedeuten, dass sie die internen Zuständigkeiten nachjustieren müssen. Die Resilienz einer Anlage lässt sich weder allein technisch noch isoliert organisatorisch abbilden, sondern setzt eine abgestimmte und verzahnte Betrachtung von IT-Sicherheit, Betrieb und physischer Infrastruktur voraus. 

Dr. Daniel Meßmer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht bei SKW Schwarz

BECHTLE BONN STÄRKT FÜHRUNGSTEAM

Bechtle Bonn, eines der größten IT-Systemhäuser der BechtleGruppe, hat mit Simone BlomeSchwitzki eine neue Führungskraft in die Geschäftsführung aufgenommen. Seit dem 1. März ergänzt sie das bereits bestehende Führungsteam um Christian Behma und Thomas Teitge, um den bevorstehenden Abgang von Waldemar Zgrzebski, der bis Ende des Jahres in den Ruhestand geht, nahtlos zu gestalten. Das Systemhaus möchte damit sicherstellen, dass ein bereits gut eingespieltes dreiköpfiges Team die Geschäftsführung übernimmt und damit ein reibungsloser Übergang sichergestellt ist. Blome-Schwitzki bringt umfassende Erfahrung aus der IT-Branche und dem Channel mit, die sie seit 1999 kontinuierlich ausgebaut hat. Sie war bereits in verschiedenen leitenden Positionen tätig, unter anderem bis 2022 beim Distributor

Also als Senior Vice President Solutions auf internationaler Ebene. Danach ging sie in die Selbstständigkeit als Consultant. Ihre Expertise erstreckt sich somit über das Handelsumfeld bis hin zum Solutions Business. „Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe, gemeinsam mit dem Bechtle-Team in Bonn die Zukunft weiter erfolgreich mitzugestalten. Mein Start mit der Bechtle-Strategietagung ‚STRAT26‘ und vor Ort in Bonn war sehr beeindruckend und inspirierend“, freut sich Blome-Schwitzki über ihre neuen Aufgaben und ihren Einstieg. | md

Bonn.

CLOUDERA ERWEITERT FÜHRUNGSTEAM IN MITTELEUROPA

Cloudera, Anbieter von KI-gestützten Datenlösungen, hat sein Führungsteam in Mitteleuropa in wichtigen Positionen erweitert. Jens Luebben übernimmt als Regional Vice President (RVP) die Vertriebsverantwortung für Deutschland und Österreich. Nektarios Makris wird RVP für Zentral- und Osteuropa, und Yari Franzini verantwortet als Group Vice President die gesamte Region Süd-, Zentral- und Osteuropa. Jens Luebben kam 2023 zu Cloudera und konzentriert sich nun auf den deutschen und österreichischen Markt. Er verfügt über mehr als 25 Jahre

Erfahrung im Vertrieb, Services und Consulting für amerikanische SoftwareUnternehmen.

Nektarios Makris ist seit 2022 bei Cloudera tätig. Als Regional Vice President verantwortet er Zentral- und Osteuropa inklusive der Schweiz. Makris bringt 15 Jahre Branchenerfahrung mit, insbesondere bei Software-Unternehmen. Nachdem Yari Franzini die Region Südeuropa erfolgreich geleitet hat, wird seine Verantwortung erweitert. Als Group Vice President übernimmt er die neu geschaffene Region South, Central & Eastern Europe. | md

Robert Jung und Jens Tamm verlassen Westcon-Comstor

Westcon-Comstor hat eine Umstrukturierung seiner Vertriebsorganisation in der DACH-Region bekannt gegeben. Die Teams von Westcon und Comstor werden künftig in eine einheitliche Teamstruktur überführt.

Im Zuge dieser Zusammenführung trennt sich der Distributor von seinen Managing Directors Jens Tamm und Robert Jung. Tamm war seit Juli 2022 bei Comstor DACH tätig, Jung seit 2011 als Managing Director bei Westcon.

Der Entschluss kommt überraschend: Bei der Partnerkonferenz im Juni 2025 hatten die beiden Managing Directors über solides Wachstum und eine positive Entwicklung des Distributors gesprochen. Wer die Nachfolge übernimmt, ist nicht bekannt. | md

Simone Blome-Schwitzki ist seit März Teil der Geschäftsführung des Bechtle IT-Systemhauses
BILD: CLOUDERA

AUS ALLGEIER WIRD AVENDIS

Der End-to-End IT-Service-Provider

Allgeier IT Services tritt künftig unter dem neuen Namen Avendis auf. Die Umfirmierung folgt auf die kürzliche Übernahme des Unternehmens durch die Private-EquityGesellschaft Synova. Bislang gehörte es zu Allgeier SE. Der Wechsel soll den Beginn einer neuen Wachstumsphase für das Unternehmen markieren, das damit seine Position auf dem deutschen IT-Servicemarkt stärken will.

Die neue Marke Avendis spiegele das Bestreben des Unternehmens wider, eine unabhängige IT-Serviceplattform zu schaffen, die auf Qualität, Innovation und Kundennähe setzt. Das Rebranding soll die Basis für weiteres Wachstum bilden und bekräftigt das Engagement für hochwertige IT-Services „Made in Germany“. „Der Start unserer Marke Avendis ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung unseres Unter-

nehmens“, sagt Marc Oleschkewitz, CEO von Avendis. „Mit der Unterstützung von Synova treiben wir unsere Strategie voran, unsere Kompetenzen zu erweitern, unsere Kundenpartnerschaften zu stärken und eine führende IT-Serviceplattform in Deutschland aufzubauen.“ Auch Oliver Bevan, Partner bei Synova, sieht im deutschen IT-Servicemarkt „vielversprechende Möglichkeiten für Wachstum und Konsolidierung.“

Climb Channel Solutions, ein internationaler Distributor mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz, hat die Übernahme von Interworks.Cloud (Interworks) bekanntgegeben. Dieser in Griechenland ansässige Cloud-Distributor erweitert Climbs Marktzugang in Griechenland, Malta, Zypern, Bulgarien und weiteren regionalen Märkten. Interworks bringt über 600 etablierte Cloud-Reseller- und MSP-Beziehungen in die Climb-Gruppe ein. Diese Akquisition soll die Position von Climb im MicrosoftCSP-Distributionsnetz stärken und die Fähigkeit, Partner effektiv zu unterstützen, verbessern. Gleichzeitig werden die

Allgeier IT Services habe „einen sehr guten Ruf rund um die Bereitstellung hochwertiger Lösungen für einen treuen Kundenstamm aufgebaut“. | ap

CLIMB CHANNEL SOLUTIONS ÜBERNIMMT INTERWORKS

Compliance- und Partneranforderungen von Microsoft übertroffen.

Für Managed Service Provider und Channel-Partner in der EMEA-Region ermöglicht dieser Deal den Zugang zu einem erweiterten Portfolio von Anbietern, darunter Acronis, NinjaOne, Nord Security, ThreatDown, Google, AnyDesk und Blackwall. Gleichzeitig erweitert Climb den Zugriff auf das gesamte EMEA-Anbieterportfolio für InterworksPartner. Das europäische Geschäft von Climb, Climb Channel Solutions, sieht in dieser Übernahme die Basis für weitere Innovationen im Cloud-Vertrieb und der Integration neuer Anbieter. | md

CPN bietet lokale Betreuung nun auch in Österreich

CPN weitet das „Bahnnetzwerk“ aus. Nun können auch österreichische Systemhäuser, IT-Fachhändler und Dienstleister die Leistungen des IT-Netzwerks nutzen. Ulli Koch steht als direkte Ansprechpartnerin vor Ort zur Verfügung. Sie verfügt über langjährige Branchenkontakte und Knowhow: „Seit 15 Jahren veranstalte ich IT-Händler-Stammtische in Österreich. Mit CPN als professionellem Partner können wir künftig ein deutlich umfangreicheres Angebot bieten.“ Neben Koch wirkt auch Nikolai Wisotzky, Head of Business Development bei CPN, am österreichischen Geschäft mit. Er ist unter anderem für die Rahmenverträge zuständig und steht im engen Austausch mit Lieferanten, Herstellern und Kooperationspartnern. | md

Marc Oleschekwitz ist CEO bei Avendis.

von Cloud bis Edge

Diese Highlights erwarten Dich live vor Ort:

▪ Networking- & CommunityPlattform seit über 20 Jahren

▪ Top-Agenda mit Keynotes, Tech-Talks, Thinktanks und Best Practices

▪ Über 20 IT-, Data- und Storage-Experten

▪ Lösungs- und Strategie-Know-how für Deine Speicher-Strategie

▪ Networking-Area im Scandic-Style

▪ All-inclusive Catering & Business Dinner am ersten Konferenztag

RUDI KRAMER Lehrbeauftragter HS-Ansbach, Hochschule Ansbach

DR. RALF HAUENSCHILD

Data Science & AI Strategist, CEO, Hauenschild Solutions

SABINE WOLZ

Mercedes Benz Tech Innovation

JÖRG KARPINSKI

Sales & Marketing Director, HUAWEI

PROF. DR. JANINE WENDT Professorin für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht, Techn. Universität Darmstadt

STEFAN STROBEL Geschäftsführer, cirosec GmbH

DR. THOMAS EIFERT CTO, RWTH Aachen University

CHANNEL FOKUS

DER MSSP

Die unterschiedlichsten Tools der Hersteller, ständig neue Compliance-Vorschriften und Unternehmen mit individuellen Anforderungen: Managed Security Service Provider jonglieren täglich mit verschiedenen Bausteinen, um daraus moderne und effiziente Sicherheitskonzepte zu entwickeln. | Natalie Forell

Warum boomt der Markt für MSSP?

 Compliance-Druck durch NIS2, EU-AI-Act, CRA

 KI-gestützte Angriffsmethoden

 komplexe Multicloud-Umgebungen

 Fachkräftemangel für IT-Security

 24/7-Monitoring nicht im eigenen Team realisierbar

BILD: CANVA / KI-GENERIERT

WWährend die Hersteller Produkte mit Werkzeugen liefern, erweitern MSSP diese um wertvolle Services.

ie kann ein Managed Security Service Provider (MSSP) mit begrenzten Ressourcen trotzdem mehr Kunden betreuen? Die schnelle

administrativ hinterherlaufen.“ Als Lösung folgte deswegen bei vielen Herstellern und Systemhäusern die Anpassung des Lizenzmodells.

Antwort liegt darin, dass sie zwischen automatisierten Services, flexiblen Lizenzmodellen und spezialisierten Partnerschaften jonglieren und das Ergebnis als durchdachtes Security-Portfolio an ihre Kunden weitergeben.

Trotz kritischer Bedrohungslage und begrenzter Ressourcen stehen die Sterne für MSSP gut. Für 2026 erwartet Statista auf dem deutschen Markt für Managed Security Services etwa 1,18 Milliarden Euro Umsatz. Deutschland würde sich dabei vor allem durch eine hohe Nachfrage nach individuellen und maßgeschneiderten Sicherheitslösungen auszeichnen.

Es geht nun für MSSP darum, bei wachsen-

der Nachfrage gute Qualität zu wahren und sich dem Wandel anzupassen. Ein ausschlaggebendes Problem, das den Boom von MSSP unterstützt, identifiziert Sören Kohls, Head of Channel DACH bei Kaspersky: „Wenn ein Partner 50 oder 100 Kunden mit unterschiedlichen Lizenzlaufzeiten hat, muss er ständig

Langjähriger MSP-Partner von Kaspersky ist das IT-Systemhaus Xpertus, das den Wechsel von jährlichen zu monatlichen Lizenzen bei den Kunden miterlebt hat. „Viele Kunden haben anfangs nicht verstanden, warum sie monatlich zahlen sollen“, erinnert sich Bastian Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter bei Xpertus. Früher gab es für längere Vertragslaufzeiten und Vorauszahlungen Rabatte für Kunden, welche mittlerweile wegfallen. Die monatlichen Kosten werden aber durch kontinuierliche Überwachung und bessere Services kompensiert. „Wir bieten unseren Kunden keine einzelnen Software-Lizenzen mehr an, sondern einen vollumfänglichen Security-Service, damit sich die Unternehmen wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können“, stimmen Kohls und Hoffmann überein und sehen einen weiteren wichtigen Vorteil: ein Security-Service, der MSSP effiziente Arbeit ermöglicht, transparent die Kosten darstellt und flexibel anpassbar ist. Der Sicherheitshersteller Eset bietet hier zum Beispiel ein „Pay-as-you-go-Modell“ an. „Partner können Lizenzen jederzeit aktivieren, erweitern oder auch reduzieren. Abgerechnet wird nur das, was tatsächlich genutzt wird“, erklärt Matthias Nefzger, Senior MSP Account Manager bei Eset Deutschland. Gerade für kleinere Kunden sei das von Vorteil, da diese ohne viel Aufwand integriert werden können.

Nicholas Pook, Director Partner Ecosystems DACH bei Trend Micro

Getrieben wird die Nachfrage nach mehr Managed Security Services unter anderem durch steigende Regulatorik wie die NIS2-Richtlinie, den CRA oder auch den EU AI Act. Der Distributor SOS Software hat darauf Ende 2025 reagiert und den Security-Bereich verstärkt ausgebaut. Miro Milos, Leiter der Business Unit Security & Infrastructure von SOS Software, beschreibt, dass von MSSP und Systemhäusern künftig deutlich mehr erwartet wird: „Viele unserer Partner müssen gleichzeitig neue regulatorische Anforderungen erfüllen, ihre eigenen Sicherheitsstandards nachweisen und zugleich ihre Kunden durch ein immer komplexeres Bedrohungs- und Compliance-Umfeld navigieren.“ Mittelständische Dienstleister haben mit den bestehenden Ressourcen

Klassische, manuell geprägte SOC-Modelle sind 2026 schlicht nicht mehr skalierbar.

Probleme, die geforderten Maßnahmen einzuhalten und würden jetzt mehr Unterstützung brauchen als je zuvor, um die Anforderungen „pragmatisch, wirtschaftlich und skalierbar“ umzusetzen, so Milos.

Die Entwicklung verändert die MSSP-Branche grundlegend. „Die Rolle des Managed-Service-Providers entwickelt sich vom rein operativen Unterstützer weiter zum Integrationspartner“, wie Toni Trpkovski, Vice President Managed Services bei Avenga, weiß. Compliance darf dabei kein „nachgelagerter Prozess“ sein. Stattdessen müsse sie direkt in

Miro Milos, Leiter der Business Unit Security & Infrastructure
bei SOS Software

Services und Betriebsmodellen integriert sein. Das führt auch zu neuen Geschäftsmöglichkeiten. Trpkovski spricht von „strukturierten Compliance-as-a-ServiceModellen“.

Compliance-Anforderungen wie NIS2 verlangen eine strukturierte Arbeitsweise und lückenlose Dokumentation. In der Praxis treffen MSSP jedoch meist auf gewachsene IT-Umgebungen. Alexander Ernst, Director Competence Center – Network & Security bei Cancom, spricht von „über Jahre gewachsenen heterogenen IT-Landschaften“. Durch den Wildwuchs an Tools wird die Organisation für MSSP deutlich komplexer.

Trend Micro setzt mit TrendAI Vision One genau auf solche „operativen Engpässe“, erklärt Nicholas Pook, Director Partner Ecosystems DACH. Statt Wildwuchs brauchen Partner „Multi-Tenant-Management, Automatisierung und eine konsolidierte Plattform“ für zentrale Verwal-

Ein MSSP fungiert zugleich als Multiplikator und

Datenverwalter.

Bergner, Partner Development Manager bei Infinigate

tung. „Weniger Tool-Sprawl reduziert Integrationsaufwände und verkürzt die Zeit bis zur wirksamen Erkennung und Reaktion“, so Pook.

Gleichzeitig reagiert der Markt zwiespältig: „Häufig kommt es zu Herstellerkonsolidierungen, etwa um Einkaufskonditionen zu optimieren“, sagt Andree Bergner, Partner Development Manager bei Infinigate, und erklärt weiter, dass manche Unternehmen dennoch gezielt einen Multi-Vendor-Ansatz verfolgen. Weiter merkt Bergner an: „Beide Konzepte haben sich am Markt etabliert.“ Individuelle Anforderungen der Unternehmen sorgen dafür, dass es keine festgelegte Präferenz gibt.

Wichtiger ist ohnehin die praktische Umsetzung. Partner bevorzugen die Wahlfreiheit, also eine Plattform, die „stabil ist, Standardisierung ermöglicht und die Offenheit besitzt, Spezial-Technologien sauber einzubinden“, stellt Milos fest. Mit der steigenden Komplexität der

IT-Umgebungen erweitern sich auch die Security-Portfolios der MSSP. Managed Detection & Response (MDR), CloudSicherheit und Automatisierung stehen im Mittelpunkt. „Am stärksten nachgefragt wird weiterhin Managed Detection & Response auf Basis von XDR“, erklärt Pook. Auch Nefzger von Eset bestätigt: „Gerade bei kleineren Kundenumgebungen lohnt sich ein eigenes Security Operation Center (SOC) wirtschaftlich kaum.“ Um Kunden trotzdem ein ausreichendes Sicherheitsniveau zu bieten, greifen MSSP auf MDRServices zurück. Dabei wird auch die Automatisierung durch Machine Learning essenziell. Miro Milos warnt: „Klassische, manuell geprägte SOC-Modelle sind 2026 schlicht nicht mehr skalierbar.“ Daher werden auch Technologien, die KI-gestützte Automatisierungen der SOC-Prozesse unterstützen, verstärkt angefragt. Gefährliche Aktivitäten können mittels Künstlicher Intelligenz schneller erkannt und in Kontext gesetzt werden. Parallel eröffnen die Entwicklungen im Bereich Cloud neue Geschäftsfelder für

Andree
Um die steigenden Erwartungen zu erfüllen, können strukturierte „Compliance-as-a-Service“-Modelle hilfreich sein.

MSSP. Milos spricht davon, dass über 70 Prozent des Marktvolumens im ManagedSecurity-Bereich durch die Cloud getrieben werden. MSSP fragen unter anderem nach Cloud-Posture-Management oder Multi-Cloud-Threat-Analytics.

Je mehr Kunden MSSP betreuen, je mehr Services sie anbieten und je mehr Daten sie sammeln, desto attraktiver werden sie selbst für Kriminelle. „Ein MSSP fungiert zugleich als Multiplikator und Datenverwalter“, fasst Bergner zusammen. Ein Angriff auf einen MSSP trifft zugleich drei Ebenen: das Systemhaus, direkte Kunden und deren Endkunden. SOS

Software benennt die Gefahr direkt: „90

Prozent der MSP/MSSP-Organisationen berichten mindestens einen relevanten Security-Vorfall pro Jahr.“ Die Absicherung der eigenen Infrastruktur ist also ein zentraler Punkt, wenn es darum geht, die Transformation als Security-Partner durchzustehen. Dafür braucht es neben ausgebautem Identitäts- und Zugangsmanagement auch Zero-Trust-Funktionen. Pook spricht von einer „Industrialisierung der Cyberkriminalität“ mit KI-gestützten Angriffsketten, die durch sich selbst-modifizierende Malware die Angriffswirkung erhöhen.

MSSP müssen heute mehr leisten denn je. Sie müssen effektive Sicherheit aus unterschiedlichen Bausteinen bauen, profitabel wachsen und Compliance einhalten. Automatisierung, flexible Lizenzen und spezialisierte Partnerschaften bilden die Basis, aber diese ist mit der Zeit deutlich anspruchsvoller geworden. 

Toni Trpkovski, Vice President Managed Services bei Avenga

OLED-GAMING MIT LEUCHTENDEN FARBEN

Der ROG Strix OLED XG27AQDMG Gen2 von Asus ist ein OLEDGaming-Monitor für Gamer, die Wert auf leuchtende Farben und tiefes Schwarz legen. Er basiert auf einem TrueBlack-Glossy-WOLED-Panel ohne Antireflexbeschichtung. Sein 26,5-Zoll-Panel liefert eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten und eine Spitzenhelligkeit von 1300 Nits für VESA DisplayHDR 400. Für flüssiges Gaming sollen eine Bildwiederholrate von maximal 240 Hz, eine Reaktionszeit von 0,03 ms GTG sowie Adaptive-Sync-Unterstützung sorgen. KI-gesteuerte Funktionen wie ein dynamisches Fadenkreuz oder Dynamic Shadow Boost verbessern das Spieleerlebnis. Für eine lange Lebensdauer des Panels

soll die OLED Care Pro Suite sorgen. Sie umfasst auch einen Näherungssensor, der das Display automatisch abdunkelt, wenn sich der Benutzer entfernt. Der Monitor kostet 580 Euro (UVP). | kl

INTEL ARROW LAKE

Die bisher als Arrow Lake Refresh bekannten Prozessoren kommen nun als Intel Core Ultra 200S Plus auf den Markt.

Das nicht entspiegelte TrueBlackGlossy-WOLED-Panel sorgt beim Asus ROG Strix OLED XG27AQDMG Gen2 für intensive Farben.

Dass Intel an einem Refresh der Arrow-Lake-Prozessoren arbeitet, das vor allem mehr Performance beim Gaming liefern soll, ist schon länger bekannt. Nun sind die neuen ArrowLake-Prozessoren da und gehen unter der Bezeichnung Core Ultra 200S Plus an den Start. Die neue Serie besteht aus insgesamt drei Modellen: Core Ultra 7 270K Plus, Core Ultra 5 250K Plus und Core Ultra 5 250KF Plus. Die neuen Prozessoren unterscheiden sich von den Vorgängern durch jeweils vier zusätzliche E-Cores. Core Ultra 5 250K Plus und 5 250KF bieten jeweils 6 P-und 12 E-Cores. Bei der etwas günstigeren KF-Variante ist die GPU im Prozessor abgeschaltet. Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von schnellerem DDR5-7.200-Speicher. Damit der Speicher auch schneller angesprochen werden kann, ist bei den Plus-Modellen der Die-to-Die-Takt zwischen dem Compute-Tile mit den CPU-Kernen und dem SoC-Tile mit dem Speichercontroller um 900 MHz höher, was die Latenz vermindert. | kl

BILD: ASUS

INGRAM MICRO STELLT DEN END-TO-END KUNDENPROZESS IN DEN FOKUS

neu gedacht

NAHTLOSES ERLEBNIS DANK EINHEITLICHER B2B-PLATTFORM

INTELLIGENTE PLATTFORM STATT WEBSHOP WARUM RESELLER

JETZT AUF Xvantage SETZEN SOLLTEN

Wer heute im IT Channel erfolgreich sein will, muss komplexe Hardware , Software und Cloud Projekte zuverlässig planen, schnell kalkulieren und transparent liefern – und das unter steigendem Zeitund Margendruck. Noch immer laufen jedoch viele Prozesse zwischen Hersteller, Distributor und Reseller über E-Mails, Telefonate und manuell gepflegte Listen. Das bindet Ressourcen und erschwert eine schnelle Kundenkommunikation.

Mit der Plattform Xvantage stellt Ingram Micro eine zentrale Umgebung bereit, mit der IT Reseller, Systemhäuser und

Managed Service Provider ihre Prozesse konsequent digitalisieren und vereinfachen können.

NAHTLOSES ERLEBNIS

Xvantage ist nicht einfach ein neuer Webshop von Ingram Micro, sondern eine digitale B2B-Plattform, die den Handel dank innovativer Technologie und menschlicher Expertise effizienter macht. Dafür greift Ingram Micro auf einen umfangreichen Datenschatz zurück. Der Distributor bündelt Daten aus über 40 Jahren Unternehmensge-

schichte und reichert sie mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning an. Aus dieser Kombination entsteht eine Plattform, die Partnern ermöglicht, zahlreiche geschäftliche Abläufe – von Angebot und Bestellung über Subscription Management bis hin zu Finanzierung und Services – über eine einzige Oberfläche zu verwalten.

Ziel von Xvantage ist ein intuitives, personalisierbares Einkaufserlebnis, das sich am Komfort moderner B2C-Plattformen orientiert, gleichzeitig aber konsequent auf die Anforderungen von Resellern und Systemhäusern zugeschnitten ist. Dazu gehören unter anderem eine leistungsfähige Produktsuche mit Echtzeit-Verfügbarkeiten, digitale Konfigurations- und Bestellprozesse, personalisierte Dashboards sowie Self Service Funktionen. Partner erhalten zudem einen transparenten Überblick über Aufträge, Rechnungen, Rücksendungen und Reklamationen.

Xvantage ist dabei als Plattform für mehrere Rollen konzipiert. Hersteller (X4V) erhalten Einblicke in ihre Partnerbasis und können Produktdaten sowie Pricing-Modelle integrieren. Reseller (X4C) nutzen die Plattform für Einkauf, Angebotsmanagement oder Bestellverfolgung. Ingram Micro Mitarbeitende (X4A) profitieren von integrierten Prozessen und einem durchgängigen Datenfluss innerhalb des Ökosystems.

FÜR UNTERWEGS:

DIE XVANTAGE APP

Mit der Xvantage Mobile App bringt Ingram Micro die wichtigsten Funktionen der digitalen B2B-Plattform direkt auf das Smartphone. Partner können so Hardware, Software, Cloud-Services und zusätzliche Dienstleistungen jederzeit verwalten – unabhängig davon, ob sie im Büro, im Homeoffice oder beim Kunden vor Ort arbeiten. Die App steht Resellern in Deutschland kostenfrei zur Verfügung.

XVANTAGE FÜR KUNDEN (X4C)

XVANTAGE FÜR MITARBEITER (X4A)

XVANTAGE FÜR HERSTELLER (X4V)

XVANTAGE INTEGRATIONS (XI)

Die Startseite der App liefert eine kompakte Übersicht über offene Angebote, Rechnungen, Rücksendungen und Reklamationen. Reseller sehen damit auf einen Blick den aktuellen Status ihrer Kundenaufträge. Über die App können sie unter anderem Produkte inklusive der aktuellen Lagerverfügbarkeit suchen, Hardware- und Cloud-Bestellungen auslösen sowie Rechnungen und Zahlungen verwalten.

Filterfunktionen und die Kennzeichnung von Favoriten erleichtern es, häufig benötigte Produkte oder wiederkehrende Kundenaufträge schnell zu finden. Ergänzt wird dies durch eine sichere Zahlungsabwicklung sowie eine nahtlose Integration in bestehende Systeme. Dadurch lässt sich Xvantage ohne großen zusätzlichen Aufwand in die vorhandene Tool-Landschaft vieler Partner integrieren.

MEHR EFFIZIENZ IN DER PARTNERZUSAMMENARBEIT

Der Bedarf an solchen Plattformen zeigt sich im Channel regelmäßig im Arbeitsalltag. Trotz fortschreitender Digitalisierung arbeitet die Technologiebranche vielerorts noch immer manuell und ineffizient. Gerade in der Zusammenarbeit zwischen Resellern, Distributoren und Herstellern entstehen häufig unnötige Reibungsverluste.

Eine Prozessanalyse von Ingram Micro verdeutlicht dies am Beispiel einer typischen Lieferterminanfrage: An einer solchen Anfrage sind im Durchschnitt vier Unternehmen – Endkunde, Reseller, Distributor und Hersteller – sowie sieben Mitarbeitende beteiligt. Vom ersten Kundenanruf über interne Rückfragen bis hin zur finalen Rückmeldung an den Endkunden verstreichen in Summe bis zu 36 Stunden, in denen Informationen gesammelt, weitergeleitet und mehrfach abgestimmt werden. Dieser Prozess bindet qualifizierte Ressourcen, verzögert Antworten an den Kunden und birgt ein hohes Risiko für Missverständnisse – etwa durch unterschiedliche Datenstände in E-Mails, Tabellen und ERP-Systeme.

MEHR EFFIZIENZ DURCH

DIGITALE WORKFLOWS

Mit Funktionen wie Order Status & Tracking (OST) kann Xvantage diese Prozesse deutlich vereinfachen. Die Plattform bündelt Daten aus bestehenden Bestellungen, Logistiksystemen und Lieferanteninformationen und stellt sie in einer zentralen Ansicht bereit. Mithilfe von KI und

Machine Learning lassen sich zudem Prognosen für voraussichtliche Liefertermine erstellen, die auf historischen Bestelldaten basieren. Für Reseller bedeutet das: Sie können die relevanten Auftragsinformationen selbstständig abrufen, ohne auf manuelle Abfragen beim Distributor angewiesen zu sein. Die Echtzeittransparenz über den Status von Bestellungen reduziert Rückfragen im Innendienst und schafft Klarheit gegenüber dem Endkunden, etwa wann eine Lieferung voraussichtlich eintrifft. Gleichzeitig verbessert die Automatisierung die Datengenauigkeit.

Ein weiterer Vorteil von OST: Bei abgeschlossenen oder gelieferten Bestellungen können relevante Dokumente wie Lieferscheine, Abliefernachweise oder Rechnungskopien direkt heruntergeladen werden. Auch Seriennummern lassen sich in der Plattform anzeigen und kopieren. Damit wird aus einem bislang fragmentierten Prozess ein durchgängig digitaler Workflow –von der Bestellung bis zur Dokumentation beim Endkunden.

Mit Xvantage und der zugehörigen Mobile App stellt Ingram Micro IT Resellern, Systemhäusern und MSPs eine zentrale Plattform zur Verfügung, die klassische Distributionsprozesse neu denkt. Unternehmen, die ein modernes Einkaufserlebnis im B2B-Umfeld etablieren, Abläufe effizienter gestalten und die Transparenz gegenüber ihren Kunden erhöhen möchten, sollten Xvantage gezielt in ihr Tagesgeschäft integrieren.

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MWC 2026 IM KI-FIEBER

Zum 20-jährigen Jubiläum des MWC in Barcelona dreht sich auf der Mobilfunkmesse alles um Künstliche Intelligenz. KI steckt in jedem der neu vorgestellten Smartphones, Wearables und Roboter. Und selbst moderne Netze sind ohne KI nicht mehr denkbar. | Margrit Lingner

Ein Smartphone, das einen Roboterarm ausfahren und Gefühle wahrnehmen kann, hat Honor zum MWC 2026 in die katalanische Hauptstadt mitgebracht. Als vor 20 Jahren die Mobilfunkmesse zum ersten Mal die Tore in Barcelona öffnete, war das Motorola Razr V3 das Mobiltelefon, das Aufsehen erregte – und das in einer Zeit, in der gerade 3G eingeführt wurde. Heute, 150 Jahre nachdem Alexander Graham Bell den ersten Telefonanruf getätigt hatte, verbindet Mobilfunk 5,8 Milliarden Menschen – das sind rund 70 Prozent der Weltbevölkerung. Und für Vivek Badrinath,

Zum 20. MWC in Barcelona sind 105.000 Besucher gekommen.

Chef des MWC-Ausrichters GSMA, ist die „globale Konnektivitätsbranche noch nie so dynamisch und zielstrebig wie heute“. Das zeigen nicht nur die vielen Messebesucher – diesmal sind 105.000 Besucher aus 207 Ländern und Regionen zum MWC gekommen. Auch die neuen Produkte und Trends der 2.900 Aussteller, Partner und Sponsoren zeugen von der Innovationskraft und Schnelligkeit der Branche. Zentrales Thema dabei: KI.

Und während Branchenriesen wie Samsung ihre neuen Produkte bereits im Vorfeld der Messe präsentieren, zeigen

chinesische Tech-Konzerne in Barcelona, wohin die Reise bei KI-Phones geht. Dabei setzen sie nicht nur auf Agentic AI. Mit Robotertechnik, smarten Sensoren und KI-Interaktionen wird das Robot Phone von Honor zum mitfühlenden Alltagsbegleiter. Honor zufolge reagiert das Mobilgerät auf emotionale Körpersprache, wie ausdrucksstarkes Nicken und Kopfschütteln, und tanzt im Takt der Musik. Herzstück des Robot Phone ist das ausfahrbare kompakte 4DoF-Gimbal-System mit dem roboterähnlichen Arm. Honor will damit zeigen, wie Interaktionen zwischen Menschen und KI künftig aussehen und die mobile Technologie der nächsten Generation prägen könnten.

Motorola hingegen hat mit dem Razr fold das erste Klapp-Phone im Buchformat vorgestellt. Das Smartphone verfügt über zwei hochauflösende**,** helle Displays. Dabei stehen Nutzern ein 6,6-Zoll großes Außendisplay und im aufgeklappten Zustand ein 8,09-Zoll großes Innen-Display zur Verfügung. Trotz integriertem 6.000mAh starkem Akku ist das Razr fold im geöffneten Zustand nur 4,55 mm dünn und

Auf dem MWC 2026 hat Xiaomi das Konzept-E-Auto Vision Gran Turismo vorgestellt.

243 g leicht. Dank des präzisionsgefertigten Teardrop-Scharniers soll laut Motorola ein reibungsloses Öffnen und Schließen des Geräts möglich sein. Dabei soll die unter dem Display verbaute innere Bildschirmplatte aus Titan mit einer gleichmäßigen Druckverteilung dafür sorgen, dass der Bildschirm nach jedem Klappvorgang in seine ursprüngliche Form zurückkehrt. So soll das Display auch langfristig seine Konsistenz behalten.

Der chinesische Smartphone-Anbieter Xiaomi legt bei den neu vorgestellten Produkten den Fokus auf KI und Fotografie. Gemeinsam mit dem Kameraspezialisten Leica feierte auf dem MWC unter anderem das Leica Leitzphone powered by Xiaomi Premiere. Dabei handelt es sich um ein Foto-Smartphone für ambitionierte Fotografen. In einem robusten Gehäuse aus Aluminiumlegierung mit nickel-eloxierter Oberfläche integriert ist eine Leica-Kamera. Deutlich erkennbar ist sie auf der Rückseite des Geräts am Leica-KameraRing. Das physische Einstellrad mit gerändelter Oberfläche soll das Handling einer klassischen Zoomkamera simulieren

BILD:
BILD: XIAOMI

Das Robot Phone von Honor arbeitet mit einer beweglichen Kamera.

Das Yoga Book Pro 3D Concept ist ein Notebook mit einem zweiten Display statt eines Keyboards. Die Besonderheit ist die ohne Brille funktionierende 3D-Funktion des oberen OLED-Displays.

und den Stil ikonischer Leica-Kameras nachbilden. Angetrieben wird das Leitz-

phone von der Snapdragon-8-Elite-Gen5-Plattform.

eine Leistung von 1.900 PS erreichen soll. Mit dem Konzeptauto hat Xiaomi auch das

Das Robot Phone von Honor soll zum emotionalen Begleiter in allen Lebenslagen werden und auch Körpersprache wie Nicken und Kopfschütteln erfassen können.

Ebenfalls für Aufsehen hat Xiaomi mit dem Konzept Vision Gran Turismo erregt. Das visionäre Elektroauto-Konzept, das auf dem MWC Weltpremiere feierte, basiert auf einer 900-Siliziumkarbid-Plattform, die

geräteübergreifende Ökosystem „Human x Car x Home“ vorgestellt. Der TechnologieAnbieter will damit zeigen, wie sich KI in unterschiedliche Anwendungsfelder integrieren lässt. Ziel ist es, KI-Funktionen stärker mit physischen Produkten und realen Nutzungsszenarien im Alltag zu verbinden.

Neuheiten gab es auch auf dem Stand der Telekom, die auch das Leitzphone vertreibt. Mit dem Magenta AI Call Assistant präsentiert der Rosa Riese die Vision vom KI-unterstützten Telefonat der Zukunft. Dabei wird KI integrierter Teil des Telefonats selbst – in Echtzeit verfügbar, ohne Apps oder teure zusätzliche Hardware. So liefert der Magenta Call Assistant LiveÜbersetzung, Gesprächszusammenfassung und beantwortet Fragen aller Art. Er soll darüber hinaus auch eigenständig Aktionen wie das Buchen von Terminen oder Restaurants vornehmen können. Aktivieren lässt sich der Anrufassistent per Sprachbefehl „Hey Magenta“. Ohne diesen Zuruf sollen während des Anrufs keine gesprochenen Inhalte gespeichert oder analysiert werden. Und Gesprächspartner werden laut der Telekom benachrichtigt, wenn der Call Assistant aktiv ist.

Lenovo hat auf dem MWC nicht nur neue KI-Notebooks gezeigt, sondern auch

BILD: HONOR
BILD: LENOVO

Konzept-Geräte wie das Lenovo AI Workmate Concept. Dieses Zusatzgerät, das an einen Industrieroboter erinnert, hat einen beweglichen Arm und eine Art Kopf mit einem kleinen Display für die Interaktion mit Nutzern. Der Alltagshelfer unterstützt laut Lenovo Schrift-, Sprach-, Gesten- und räumliche Interaktion. Ferner soll eine integrierte Kamera Dokumente erfassen, in Text umwandeln und Zusammenfassungen liefern. Hilfe gibt es ferner beim Organisieren von Notizen oder bei der Erstellung von Präsentationen. Letztere lassen sich auf Schreibtische oder Wände projizieren.

Außerdem soll das ThinkBook Modular AI PC Concept zeigen, wie künftige BusinessComputing-Lösungen aussehen könnten.

acht Zen-5-Cores und eine integrierte Radeon-Grafikeinheit.

Die Desktop-Modelle wird es nur als AI 5 Pro 435G und 440G mit sechs CPU- und vier GPU-Cores (Radeon 840M) sowie als AI 7 Pro 450G mit acht CPU- und GPUCores (Radeon 860M) geben.

20 Jahre nach einem der ersten Razr-Modelle hat Motorola mit dem Razr fold das erste Falt-Phone im Buchformat vorgestellt.

Ryzen-AI-9-400-Modelle mit bis zu 12 CPU- und 16 GPU-Cores bleiben den Notebooks vorbehalten. Die DesktopProzessoren wird es in zwei TDP-Varianten geben: mit 65 Watt und als E-Modelle mit 35 Watt und verändertem Leistungsprofil. Erste Business-PCs mit den neuen SockelAM5-Prozessoren sollen laut AMD im zweiten Quartal des Jahres verfügbar sein. Zu den Anbietern gehören dabei HP und Lenovo. Unterstützt werden Sockel-AM5Mainboards mit Chipsätzen vom A620 bis zum X870E.

Bei dem schlanken 14-Zoll großen Notebook kann das Keyboard entfernt und durch ein dünnes Display ersetzt werden. Letzteres soll als zweiter Monitor die Arbeitsfläche erweitern.

Mit den Pro-Varianten der AI-400Serie hat AMD auf dem MWC neue Prozessoren gezeigt. Neben MobileProzessoren bringt der Hersteller auch Desktop-Modelle für den Sockel AM5 auf den Markt. Sie verfügen ebenfalls über eine 50-TOPS-NPU für lokale KI-Anwendungen. Die DesktopVersionen der neuen Ryzen-AI-Pro400-CPUs gehören zu AMDs GorgonPoint-Familie und verfügen über bis zu

Die Consumer-Varianten der mobilen AI-400-Prozessoren hatte AMD bereits auf

der CES 2026 angekündigt. Nun folgen die Pro-Varianten für Business-Notebooks. Sie verfügen ebenso wie die neuen DesktopModelle über eine ganze Reihe von AMD-Pro-Funktionen, die in Firmen das Management der Rechner erleichtern und zusätzliche Sicherheit bringen sollen. Einen neuen Prozessor gab es auch beim Spezialisten für Smartphone-CPU. Doch soll der neue Qualcomm-Prozessor, der Snapdragon Wear Elite, nicht in Smartphones, sondern in Wearables arbeiten – in Ringen, Smartwatches, Pins und Anhängern. Die neue SnapdragonWearable-Plattform verfügt erstmals über eine integrierte Qualcomm Hexagon NPU, die leistungsstarke KI-Performance (12 TOPS) auf dem Gerät liefern soll. Laut Qualcomm sind On-Device-Sprachübersetzungen ebenso durchführbar wie VideoKonferenzen in 4K. Unterstützt wird WearOS, Android und Linux mit Geräten etwa von Google, Motorola und Samsung.

Die Desktop-Prozessoren der Ryzen-AI-Pro-400-Serie passen auf Mainboards mit Sockel AM5.

Ebenfalls auf dem Mobile World Congress angekündigt hat Qualcomm eine neue strategische Allianz mit führenden Industriepartnern. Sie soll die Entwicklung und globale Einführung von 6G beschleunigen. Ein strenger Fahrplan soll kommerzielle KI-native 6G-Systeme ab 2029 ermöglichen. 

BILD: LENOVO
Vivek Badrinath, Chef des MWC-Ausrichters GSMA, eröffnet den MWC 2026.

NÄCHSTER HAMR-SCHRITT FÜR 44-TB-HDDS

Mozaic 4+ nennt sich die nächste Evolutionsstufe von Seagates HAMR-Implementierung. Mit ihr werden bis zu 4,4 TB pro Platter erreicht, 44 TB pro HDD. Das Ziel sind 100 TB bis 2032. Der Hersteller setzt dabei vor allem auf sinkende Kosten im Datacenter. | Klaus Länger

Seagate ist der Hersteller, der als erster Festplatten mit HAMR-Technologie in Serie gefertigt hat, also mit einem winzigen Halbleiterlaser im Schreibkopf, der durch das Erhitzen der Platter-Oberfläche deren Speicherdichte erhöht. Der Hersteller hat seine HAMR-Implementierung Mozaic 3+ getauft und damit bei 3,5-Zoll-HDDs bis zu 3,3 TB pro Platter erreicht. Nun kommt mit Mozaic 4+ die nächste Evolutionsstufe mit bis zu 4,4 TB pro Magnetscheibe bei SMR-

und 4 TB bei CMR-Festplatten. Derzeit werden die Platten dieser Evolutionsstufe bereits in großen Stückzahlen an Hyperscaler geliefert und dort eingesetzt, so Seagate. Eine breitere Verfügbarkeit auch für den Channel soll kommen, sobald die Produktion weiter hochgefahren ist.

Wie Jason Feist, Senior Vice President, Cloud Marketing bei Seagate, anmerkt, ist seine Firma mit HAMR primär auf das Geschäft mit Hyperscalern und anderen

Die Komponenten von Seagates Mozaic-4+-Technologie: ein verbesserter Laser im Schreibkopf, Speichermedien der zweiten Generation aus einer Eisen-Platin-Legierung, bei der die magnetischen Nanopartikel dichter gepackt sind, ein präziserer Lesekopf und ein leistungsfähigerer 7-nm-Controller.

Betreibern von Rechenzentren ausgerichtet. Diesen Kunden geht es vor allem um ein günstiges Speichermedium für sehr große Datenmengen, die etwa für KIAnwendungen benötigt werden. Mit Mozaic 4+ soll sich so die Effizienz der Infrastruktur um etwa 47 Prozent verbessern. Eine deutlich höhere Bandbreite bei HDDs, wie sie Western Digital anstrebt, hat Seagate laut Feist derzeit nicht in Planung, da diese Leistung mit SATA nicht erreicht werden kann. Und bei den Hyperscalern oder anderen Betreibern großer Rechenzentren sei die HDD-Infrastruktur auf SATA-HDDs ausgelegt. Für Seagate stehen bei Festplatten vor allem die Steigerung der Kapazität und eine sichere Verfügbarkeit im Vordergrund. Daher will das Unternehmen kontinuierliche Kapazitätssteigerungen ohne grundlegende Änderungen bei der Architektur erreichen. Auf der Roadmap steht daher für 2028 zunächst Mozaic 5+ mit mehr als 5 TB pro Platter. Eine Kapazität von mehr als 10 TB pro Magnetscheibe und damit die 100-TBFestplatte soll im Jahr 2032 erreicht sein. Wie Feist anmerkt, soll die Mozaic-4+-Technologie zukünftig nicht nur den HDDs mit der höchsten Kapazität vorbehalten bleiben. Sinkende Kosten für die HAMRKomponenten machen es dann möglich, eine 8-TB-HDD mit zwei und eine 16-TBHDD mit vier Magnetscheiben zu realisieren, was die Platten günstiger macht. 

BILD: SEAGATE

FRÜHJAHRSOFFENSIVE BEI APPLE

Parallel zum MWC hat Apple nicht nur ein neues iPhone und neue iPads präsentiert. Vielmehr runden neue Günstig-Notebooks und MacBooks den Reigen der neuen Mobilgeräte des Tech-Giganten ab. Dabei hat das MacBook Neo mit den frischen Farben das Zeug, den Notebook-Markt etwas aufzumischen. | Margrit Lingner

Zufall? Zeitgleich zum MWC 2026 hat der Tech-Riese aus Cupertino neue Mobilgeräte vorgestellt. Auffallend sind dabei vor allem die Günstig-Geräte: das iPhone 17e und das MacBook Neo. Gleichzeitig hat Apple ein aktualisiertes iPad Air sowie neue MacBook-Air- und MacBook-ProModelle präsentiert.

ten sind dem Hersteller zufolge dadurch möglich. Außerdem unterstützt das iPhone 17e MagSafe und Qi2 für schnelles kabelloses Laden mit bis zu 15 W – beim Vorgänger waren es lediglich 7,5 W. Ferner verfügt das iPhone 17e über ein 48-MP-Kamerasystem und eine 12-MPFrontkamera. Das 6,1 Zoll große Display bietet HDR-Spitzenhelligkeiten von bis zu 1.200 Nits und ist geschützt durch Ceramic Shield 2. Es soll nicht nur eine hohe Kratzfestigkeit bieten, sondern auch Blendeffekte reduzieren. Zudem ist das

Die bunten Notebooks der Macbook-NeoSerie kosten ab 699 Euro (UVP).

Das Macbook Neo ist von Grund auf so konzipiert worden, dass es für noch mehr Menschen erschwinglich ist.
John

of Hardware

bei Apple

Das neue Einstiegsmodell der iPhoneFamilie ist der Nachfolger des iPhone 16e. Im Inneren werkelt der im 3-Nanometer-Verfahren gefertigte A19-Chip. Eine schnellere, effizientere 6-Core-CPU und eine 4-Core-GPU mit Neural Accelerator sollen mehr Leistung bringen. Laut Apple ist die verbesserte 16-Core-Neural-Engine für große generative KI-Modelle optimiert. Ebenfalls neu ist das C1X-Mobilfunkmodem, das effizienter arbeiten soll als das Modem im iPhone 16 Pro. Längere Akkulaufzei-

iPhone 17e vor Wasser und Staub geschützt und zertifiziert nach IP68. Und der Standardspeicher ist auf 256 GB (statt bisher 128 GB) gewachsen.

Das neue iPad Air kommt mit dem neuen M4-Chip und mehr Arbeitsspeicher. Mit der neuen 8-Core-CPU und der 9-CoreGPU soll das Tablet bis zu 30 Prozent schneller sein als das Vorgängermodell (mit M3-Chip). Ferner ist der Arbeitsspeicher jetzt 12 GB groß und wie auch beim iPhone 17e kommen beim iPad Air die neuen Konnektivitäts-Chips (N1 und C1X) für schnelle drahtlose und Mobilfunkverbindungen zum Einsatz. Am Design und der wesentlichen Hardwareausstattung des iPad Air hat Apple nichts verändert. So gibt es das Tablet nach wie vor mit einem 11 Zoll großen oder einem 13 Zoll großen Display.

Ganz und gar neu im Sortiment von Apple ist das MacBook Neo. Es soll mit einem günstigen Preis neuen Nutzern den Zugang zum Apple-Universum ermöglichen. Das 13 Zoll große Neo steckt in einem Aluminiumgehäuse und ist in den Farben Rosa, Indigo, Silber und Zitrus erhältlich. Dabei wiegt es 1,23 kg und wird angetrie-

ben vom A18-Pro-Chip, den Apple bereits im iPhone 16 Pro eingesetzt hat. Dank der integrierten 5-Core-GPU soll auch Gaming mit dem Neo Spaß machen. Zudem ermögliche die 16-Core-Neural-Engine KI-Workflows. Punkten soll der günstige Mobilcomputer ferner mit einer Batterielaufzeit von bis zu 16 Stunden. Das Liquid-Retina-Display mit einer Auflösung von 2.408 x 1.506 Pixel ist 500 Nits hell. Eine Antireflex-Beschichtung soll Spiegelungen reduzieren. Für Video-Calls integriert sind eine 1.080p-FaceTime-HDKamera, zwei Mikrofone sowie zwei seitlich abstrahlende Lautsprecher.

Aufgefrischt hat Apple auch das 14 Zoll große und das 16 Zoll große MacBook Pro. Sie arbeiten mit dem neuen M5 Pro und dem M5 Max. Diese beruhen auf der neuen Fusion-Architektur, die zwei Dies in einem System-on-a-Chip kombiniert und dadurch leistungsfähiger sein soll. Zudem verfügen der M5 Pro und M5 Max über eine neue bis zu 18-Core-CPU, die mit sechs SuperKernen und 12 neuen Performance-Kernen arbeitet. Zudem sollen die neuen Prozessoren eine höhere Bandbreite für den gemeinsamen Arbeitsspeicher für komplexe KI-Workflows ermöglichen. Der M5 Pro unterstützt bis zu 64 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher mit bis zu 307 GB/s Speicherbandbreite und der M5 Max bis zu 128 GB mit bis zu 614 GB/s Speicherbandbreite. 

Im Inneren des iPhone 17e arbeitet der neue A19-Chip von Apple.

KI-AGENTEN-BAUKASTEN VOM SUCH-SPEZIALISTEN

Elastic ist durch die verteilte Suchund Analytics-Engine Elasticsearch bekannt geworden, mit der Unternehmen und Institutionen ihre Daten in Echtzeit durchsuchbar machen können. Eine zentrale Komponente ist dabei die leistungsfähige Vektordatenbank, die bereits nicht nur für die Suche, sondern auch für RAG genutzt wird. Mit dem Elastic Agent Builder bietet die Firma nun ein Werkzeug an, mit dem sich sichere, zuverlässige und kontextbasierte KI-Agenten erstellen lassen. Der Agent Builder ist seit Ende Januar allgemein verfügbar. Für Markus Klose, Director Solutions Architecture, EMEA Central bei Elastic, ist dabei ein zentraler Punkt, dass KI-Agenten den richtigen Kontext benötigen, um ihre Aufgaben präzise erfüllen zu können. Und dafür sei Elastic mit seiner Vektordatenbank prädestiniert.

Elastic ist schon längst vom Search- zum Search-AI-Unternehmen geworden. Nun startet der Open-Source-Anbieter die nächste Stufe auf seiner KI-Reise: Der Agent Builder ist allgemein verfügbar und wird künftig durch eine Workflows-Funktion erweitert, mit der Agenten Aktionen ausführen können. | Klaus Länger Agent Builder bringt

Den Einstiegspunkt bietet ein ChatbotInterface in Kibana, der Open-SourceSchnittstelle von Elastic, die für Abfrage, Analyse, Visualisierung und Verwaltung genutzt wird. Darüber hinaus können aus in der Elasticsearch Query Language (ES|QL) formulierten Abfragen so genannte Tools erstellt werden. Sie werden mit Parametern als Guardrails für das genutzte LLM und weiteren Informationen angerei-

chert, die aus der Abfrage das Tool machen, mit dem der KI-Agent letztlich arbeitet. Schließlich werden mit einem Prompt die „Persönlichkeit“ des Agenten, ein Reasoning Framework für das Vorgehen sowie Instruktionen für die Art der Kommunikation und die Form der Ausgabe definiert. Diese Schritte können in Kibana erledigt werden oder in einem

alles mit, was man
Markus Klose, Director Solutions Architecture, EMEA Central bei Elastic

Über die offenen Protokolle MCP und A2A können für die Entwicklung mit dem Elastic Agent Builder verschiedene LLMs und KI-Agenten aus anderen Quellen angebunden werden.

externen Tool. Die Angaben werden dann per API-Call übertragen. Der fertige Agent steht dann in Kibana oder per API-Zugriff zur Verfügung. So kann er in eigene Anwendungen oder automatisierte Workflows eingebunden werden. KI-Agenten können über die Elasticsearch-Plattform auf eine Vielzahl von Datenquellen zugreifen. Der Zugriff auf LLMs erfolgt über das Model Context Protocol. Die Unterstützung des Agent2Agent-Protokolls ermöglicht außerdem die Einbindung von externen KI-Agenten.

Mit den Workflows, die derzeit als Tech Preview nutzbar sind, erweitert Elastic die Fähigkeiten der KI-Agenten. Wie Klose ausführt, sind sie „der nächste Schritt“. Mit

Der Elastic Agent Builder soll Entwickler in Unternehmen bei der Erstellung sicherer, zuverlässiger und kontextbasierter KI-Agenten unterstützen.

ihm können Agenten Aktionen ausführen, interne und externe Systeme orchestrieren sowie mit Daten arbeiten. Dabei werden intelligentes Reasoning und zuverlässige Automatisierung kombiniert. So kann beispielsweise das Onboarding eines neuen Mitarbeiters automatisiert ablaufen. Sonst erfordert eine solche Aufgabe die manuelle Eingabe von Daten in einer Vielzahl von Tools. Klose betont dabei, dass er und die Partner „die Kunden an der Hand nehmen können“, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass es hier keine fehlerhaften Implementierungen gibt, die zu unerwünschten Aktionen führen. Ein Punkt, mit dem Kunden besonders von Agent Builder und Workflows profitieren können, ist für Klose die Tool-Konsolidierung. Wenn ein Kunde bereits Elasticsearch nutzt, dann ist die Vektordatenbank mit den benötigten Daten befüllt. Zudem können der Agent Builder und Workflows im Zusammenspiel mit den Security-, Logging- und Observability-Lösungen von Elastic eingesetzt werden, um hier Aufgaben zu automatisieren. Das macht Elastic laut Klose bereits intern selbst.

Digitale Souveränität ist ebenfalls ein Faktor für den Einsatz des Elastic Agent Builders. Die Lösung ist nicht nur Open Source, sondern zudem auch sehr flexibel und souverän einsetzbar. Elastic bietet ihn nicht nur im Rahmen von Elastic Cloud Serverless sowie im Enterprise Tier von Elastic Cloud Hosted an, sondern auch für die Nutzung im eigenen Datacenter. Mit Agent Builder entwickelte Agenten sind modellagnostisch. So können LLMs und selbst gehostete Modelle genutzt werden. 

KOMBI-LÖSUNG FÜR KI-WORKFLOWS

KI-Anwendungen stellen hohe Anforderungen an die Storage-Infrastruktur, die skalierbar und performant sein muss. Scality mit dem Objektspeicher Ring und WEKA mit dem Hochleistungs-Storage NeuralMesh tun sich zusammen, um diese Anforderungen zu erfüllen. | Klaus Länger

KI-Anwendungen benötigen unterschiedliche Storage-Architekturen, um optimale Ergebnisse liefern zu können. Die GPUs benötigen einen schnellen Flash-Speicher, der die Auslastung der kostspieligen GPUs maximiert und dafür sorgt, dass ein LLM (Large Language Model) eine schnelle Reaktion auf einen Prompt liefert. Gleichzeitig muss ein skalierbarer und günstiger Speicher für große Datensätze vorhanden sein. Scality und WEKA haben eine gemeinsame Lösung entwickelt, die beides bieten soll. Für die Skalierbarkeit und die Kosteneffizienz ist Scality zuständig. Ring ist eine Objektspeicher-Software für HDD-basierte Storage-Systeme im eigenen Datacenter

oder in der Cloud, die eine Skalierung bis in den Exabyte-Bereich ermöglicht. WEKAs NeuralMesh ist dagegen auf Performance optimiert. Bei der im Juni letzten Jahres vorgestellten Lösung handelt es sich ebenfalls um eine Storage-Software, die dafür ausgelegt ist, KI-Server möglichst schnell mit Daten zu versorgen. Beim Training soll sie eine GPU-Auslastung von 93 Prozent ermöglichen, so der Hersteller. NeuralMesh ist eine softwaredefinierte Storage-Plattform, die aus Microservices aufgebaut ist. Der Name leitet sich von der dynamischen Mesh-Architektur her, in der auf jedem Node individuell orchestrierte Microservices laufen, die über ein ServiceMesh kommunizieren. Die einzelnen Container übernehmen Aufgaben wie die

Automatisches Tiering für warme und kalte Daten

Die Kombination aus den StorageLösungen NeuralMesh von WEKA und Ring von Scality soll optimal für KIWorkflows sein. Scality hat dafür einen NeuralMesh-Connector entwickelt. Neue und aktive Daten werden bei der gemeinsamen Lösung automatisch auf dem Flash-Tier von NeuralMesh gehalten, während kalte Daten in den RingObjektspeicher verschoben werden.

Metadaten-Verwaltung, I/O-Zugriffe, Protokolle, Datensicherung und Telemetrie. Gegenüber einer monolithischen oder Controller-basierten Architektur soll das Vorteile bei der Latenz, der Skalierbarkeit und der Zuverlässigkeit bringen.

Die Verbindung zwischen Ring und NeuralMesh stellt der von Scality entwickelte, REST-basierte Object Connector für NeuralMesh her. Er etabliert eine Schnittstelle zwischen NeuralMesh und den Ring-Data-Services. Da die Metadatenverwaltung exklusiv durch NeuralMesh erfolgt, sollen Datenzugriffe um den Faktor zehn schneller erfolgen als bei traditionellem S3-Storage, und die nötige Rechenleistung soll niedriger ausfallen. 

Verlag: Vogel IT-Medien GmbH

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Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe: Dr. Daniel Meßmer

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Christian Weiss Geschäftsführer Nordanex

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Ulf Masselink Marketingleiter PCO

Klaus Kaiser Geschäftsführender Gesellschafter Teccle Group

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Sandra Balz Vorständin Kiwiko

Caroline Kiel CEO PingUs Solutions

CHANNEL FOKUS

Dirk Henniges Geschäftsführer Compass Gruppe

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Mark Schröder CEO bei Synaxon SEIEN

Kai-Ole Kirsten Geschäftsführer Datagroup Bremen GmbH

Jan Bindig Vorstandsmitglied Kiwiko

Sven Glatter Geschäftsführer Comteam

Thorsten Raquet Geschäftsführer PCG

IT-BUSINESS 6 / 2026 erscheint am 13.04.2026

Mediaberatung 0821 / 2177 - 300

MARKET

VOLLER ERFOLG:

1.IT-BUSINESS SKI CUP

Der 1. IT-BUSINESS Ski Cup in Maria Alm – die Sonne strahlte, die Pisten waren bestens präpariert und es waren die besten Sponsoren & Partner mit dabei. Die rund 80 Teilnehmer konnten zwei Tage lang besondere Begegnungen und intensive Gespräche in entspannter Atmosphäre genießen. | Stephanie Steen

IT-BUSINESS Dream Team: (v. l.) David Holliday, Franziska Magai, Lydia Hundsdörfer, Klaus Rauberger (Computent) und Alexandra Breuer
Dream Team IT-BUSINESS Ski Cup
Auf einen schönen Abend: (v. l.) Marco Krankl (e-tec), Patrick Hohlbaum (Littlebit) und Jean-Ric Weikert (Sandisk)

(v. l.) M. Otte (GreenIT), S. Wadwa (Fsas), J. Tandek (Serverhero), D. Iwaniuk (Fsas), K. Eidenschink (Henrichsens), M. Homscheid (Fsas)

Nette Tischrunde: (v. l.) Viktor Baur (Kramer & Crew), Andreas Helmling (Littlebit), Anna Lena Suckow (Byteclub) und Max Hänsel (Littlebit)

Der Anfänger-Ski-Kurs war hellauf begeistert.

Emily Raidt (IONOS) mit ihren Partnern (v. l.) G. Hermann (exxcellent sol.), D.Scholz (MDSYSTEC), M.Beutner (Consol Cons.) G.Holler (Compris)

Am Mittag erwartete TOMs Hütte uns mit ganz viel Sonne, leckerem Essen und kühlen Getränken.

Und der Fortgeschrittenen-Kurs durfte schon ganz nach oben fahren.

Der erste Abend ging gut los: (v. l.) Christian Kranz (Kranz IT), Jens Wolski (SVA), Julius Berger (Fsas) und Marco Kuhn (bbnet)
High Five: (v. l.) Besa Agaj, Alexandra Breuer, Lilli Kos, Stephanie Steen (alle IT-BUSINESS) und Santosh Wadwa (Fsas)
Mike Hommel (Comm-Tec) hörte gut zu, was sein Kollege Markus Henning ihm zu sagen hatte.

Nach der Königstour haben sich diese Herren einen Aperol verdient.

Die IT-BUSINESS-Ladies strahlten mit der Sonne um die Wette: (v. l.) Stephanie Steen, Lydia Hundsdörfer, Franziska Magai, Lilli Kos

Franziska Magai (Vogel IT-Akademie) fühlte sich sichtlich wohl bei Viktor Baur (l., Kramer & Crew) und Luke Rottmann (Arrow).
Best Buddies: Markus Pechtl (l., Conrad Electronic) und Tom Kompes (Littlebit)
Genießen den sonnigen Tag: Besa Agaj (l., IT-BUSINESS) und Miriam Franke (Sandisk)

Sonja Roosemont wurde von ihren Kollegen Friedhelm Rook (l.) und André Hoock (alle BARCO) total verwöhnt.

Diese Herren genossen das schöne Wetter: (v. l.) D. Iwaniuk (Fsas), S. Lorenz (H&G), J. Berger und M. Homscheid (beide Fsas) mit M. Otte (Green IT)

Ein Aperölchen geht doch immer bei dem Wetter: (v. l.) Emily Raidt (IONOS), Dominik Feilen (IT-Haus), Timon Schmotz (Materna)

Die IT-BUSINESS-Hexenküche sagt DANKESCHÖN und freut sich auf 2027!

Santosh Wadwa (Fsas) war begeistert von unserer DJane La Vio, die extra aus Hamburg angereist war.

Aperol Tower waren auf TOMs Hütte der Renner.

Ein Hoch auf uns: (v. l.) Frank Lohmann (Fsas), Stephanie

(alle IT-BUSINESS)

Mehr Bilder unter: https://voge.ly/ITB-Ski-Cup/

Steen, Alexandra Breuer, Lydia Hundsdörfer

Freuen Sie sich auf die neue Episode!

Ihre Moderatorin ist IT-BUSINESS Redakteurin Mihriban Dincel!

Mit passendem KI-generierten Song! #Ohrwurm

(v. l.) Thomas Knicker (Wortmann) und die ganze Familie Wortmann (Sven, Svenja, Gaby, Siegbert und Sören) auf der Abendveranstalltung.

IN HÜLLHORST WORTMANN TERRA KICKOFF

Wortmann lud am 13.3. zum Terra Kickoff ins Schulungszentrum ein. Der Einladung folgten 28 Aussteller und über 700 Besucher, die das Event zu einem großen Erfolg machten. | David Holliday

Sören Wortmann und Emily Wiek

Die „Men in Black“ von Securepoint: (v. l.) Linus Brune,

Für AMD war Nick Radovskiy zu Wortmann angereist.

Fabian Nuretinoff und Marco Fangmann
empfingen herzlich alle Gäste.

Julius Jupe und Dennis Hasenmaier hielten die Stellung auf dem Bital-System-Stand.

Das dynamische Trio von PNY: (v. l.) Marco Schulze, Natalia Drohoytska und David Effers rockten auch in diesem Jahr die Veranstalltung.

Gute Laune in der großen Männerunde auf dem Gigabyte-Stand: (v. l.) Arno Ruang, Jackson Watt, Ole Saleh, Frank Bösser und Christian Marre

Christian Wiechert (Wortmann) schaute kurz am Intel-Stand vorbei.

Marie Atasayar, Frank Kuypers, Torsten Kahrmann und Dimitry Artyukhin begrüßten ihn herzlich

Schneider schickte Özlem Bulut (l.) und Deborah Bußmann nach Hüllhorst.

Lars Wöpkemeier (l., Wortmann) besuchte Sylvia Wurms und Andreas Bichlmeir auf dem ONLINE-USV-Stand.

Kein Event ohne den POGA Max, damit man auch auf Reisen nicht aufs Gaming verzichten muss.

Team Wortmann auf dem Terra Kickoff Event: (v. l.) Sven Öpping, Christian Wiechert, Thomas Knicker und Volker Kaps

Mehr Bilder unter: https://voge.ly/ Wortmann-Terra-2026/

Im Rahmen der feierlichen Abendveranstaltung ehrte Santosh Wadwa (VP und Head of Platform Business, Deutschland) gemeinsam mit Julius Berger (Head of Corporate & Midmarket), Maik Homscheid (Head of Channel Focus Accounts) und David Iwaniuk (Head of Public Sector) die Partner.

FSAS EHRT DIE

SYSTEMHAUSPARTNER

Fsas Technologies zeichnete im stilvollen Ambiente des EDER Hotels in Österreich die herausragendsten IT-Systemhäuser Deutschlands des Jahres 2025 aus. Vor beeindruckender Bergkulisse wurde die Preisverleihung zu einem Fest, das ganz im Zeichen von Partnerschaft, Wachstum und Innovation stand. „Unsere prämierten Systemhäuser zeigen eindrucksvoll, wie Innovation, Verlässlichkeit und Teamgeist gemeinsam Großes entstehen lassen. Genau diese Qualität der Zusammenarbeit macht unseren partnerschaftlichen Erfolg nachhaltig und zukunftsfähig“, so Santosh Wadwa. | Lilli Kos

Den Fsas-Partner-Award erhielten Valentin Kunz und Christian Kranz (2. u. 3. v. l.) von KRANZ IT.
Den Partner-of-the-Year-Award nahm Jens Wolski (m.) von SVA System Vertrieb Alexander mit nach Hause; mit Santosh Wadwa und Julius Berger (beide Fsas).
Sebastian Lorenz (m., H&G) bekam den Award Public Sector Partner of the Year 2025 von Santosh Wadwa und David Iwaniuk (beide Fsas) überreicht.
Matthias Otte (m., GREEN IT) freute sich über den Wachstums-Award.
Jakob Tandek (m.) von Serverhero ist stolz auf den PrimergyStückzahlenAward.
Karl Eidenschink (m.) nahm für die HENRICHSEN AG den Loyalität-Award von Santosh Wadwa (l.) und Maik Homscheid (beide Fsas) entgegen.