
A BRICK PER DAY
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MODERNES ARBEITEN
myhive Offices setzen Maßstäbe
DAS GEPRÄGTE GOLD DES ALLTAGS
Warum Österreichs Handel das Bargeld neu denken muss



Helvetia Frauenvorsorge

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A BRICK PER DAY
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DAS GEPRÄGTE GOLD DES ALLTAGS
Warum Österreichs Handel das Bargeld neu denken muss



Helvetia Frauenvorsorge

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DIE FREUDE IM GESICHT DER MENSCHEN, DIE AN UNSEREN WEINEN GESCHMACK FINDEN.“

„SCHÖNER HÄTTE ICH ES AUCH NICHT SAGEN KÖNNEN.“

Unser Weingut hat sich mittlerweile in fünfter Generation den Qualitätsweinen aus dem Südburgenland verschrieben. Wir wollen, dass man in unseren Weinen die besondere Herkunft schmeckt. Die klimatischen Eigenheiten und das prägende Terroir, im Einklang mit der Stilistik der Rebsorten, schaffen Weine mit Charakter und feiner Mineralik. Diesen Anspruch geben wir an die nächste Generation weiter. Damit Sie auch in Zukunft Weine im Glas haben, die mit Lebendigkeit und Eleganz begeistern, aber auch Spaß machen. Denn das Leben ohne Wein ist ernst genug!
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Frische Pasta, knusprige Pizza und offene Herzen –bei Viva la Mamma geht es darum, den Moment zu leben, einen Bissen nach dem anderen.

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Kunst am Handgelenk
Innovatives Uhrendesign als Wirtschaftsfaktor
A brick per day vom Dachboden zum LEGO-Marktplatz
Modernes Arbeiten myhive Offices setzen Maßstäbe
Im Gespräch mit ...
Roland Keplinger
Helmut Grill
Manfred Baumann
Alexander Oborny
Christoph Götzendorfer
Dr. Karl Schäcke
Rainer Petek
Niki Riegler


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Das geprägte Gold des Alltags Warum Österreichs Handel das Bargeld neu denken muss
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, in einer Zeit, in der die Welt sich rasant verändert und geopolitische Entwicklungen immer stärker unsere wirtschaftlichen Entscheidungen beeinflussen, steht Österreich mit seinen traditionsreichen Industrieunternehmen und innovativen Winzern einmal mehr im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. Gerade jetzt, wo Unsicherheiten und Herausforderungen auf politischer Ebene die Märkte prägen, zeigt sich, wie wichtig es ist, auf bewährte Strategien und neue Ideen gleichermaßen zu setzen.
Unsere aktuelle Ausgabe vereint das Beste aus der österreichischen Industrie, stellt renommierte Winzer vor und beleuchtet die Aktivitäten internationaler Hotelketten, die mit ihren Angeboten sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber nach Österreich locken. Während die politischen Rahmenbedingungen uns immer wieder zu Anpassungen und Umdenken zwingen, beweisen diese Unternehmen, dass Flexibilität und Innovationskraft zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählen. Die österreichische Wirtschaft ist dabei nicht nur auf Tradition gebaut, sondern lebt von der Fähigkeit, sich stetig zu erneuern und auf globale Trends zu reagieren.
Besonders inspirierend sind die sogenannten „Hidden Champions“ – jene Unternehmen, die im Verborgenen
agieren, aber mit außergewöhnlichen Leistungen und cleveren Strategien weltweit erfolgreich sind. Sie zeigen uns, dass nachhaltiges Wachstum oft abseits von großen Bühnen stattfindet. Ihr Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich immer wieder neue BusinessStrategien abzuschauen und den Mut zu haben, ungewöhnliche Wege zu gehen. Wer von diesen stillen Vorreitern lernt, kann die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und neue Märkte erschließen. Gerade in Zeiten politischer Unsicherheiten und wirtschaftlicher Umbrüche bietet Österreich ein Umfeld, das von Stabilität und Kreativität gleichermaßen geprägt ist. Unsere Industrieunternehmen, die Winzer mit ihrer Innovationsfreude sowie die internationalen Hotels, die auf Qualität und Service setzen, beweisen, dass man mit Engagement und Weitblick auch in schwierigen Zeiten erfolgreich sein kann. Lassen Sie sich von den Geschichten und Insights dieser Ausgabe inspirieren – denn die Zukunft gehört denen, die bereit sind, von den Besten zu lernen und neue Wege zu beschreiten.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und viele neue Impulse für Ihre eigenen Business-Strategien.
Ihre Chefredaktion
Medieninhaber Dirninger & Dirninger, Handels-, Verlags- u. Werbeges. m. b. H., 8962 Gröbming 282, dirninger@dirninger.com, dirninger.com Mitarbeiter dieser Ausgabe Alexander Dirninger, Karin Dirninger, Michael Schwab, Raffaela Marchal, Christoph Ebenhard, Katharina Wagner Artdirektion Marcella Rasinger Vertrieb Yumpu, Share magazines, PGV Austria Druck PRINTERA GRUPA d.o.o. Haftungsausschluss Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Dirninger & Dirninger Handels-, Verlags- u. Werbeges. m. b. H. Sämtliche Angaben in dieser Zeitschrift erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren, der Herausgeber sowie des Verlags ist ausgeschlossen.


Text: Raffaela Marchal
Am Fuße des Stradner Kogels, inmitten der sanften Hügel des steirischen Vulkanlands, liegt das Genussgut Krispel – ein Ort, an dem sich Landwirtschaft, Weinbau und Kulinarik zu einer bemerkenswerten Einheit verbinden. Wer hierherkommt, begegnet nicht nur exzellenten Weinen, sondern einer Philosophie, die tief in der Tradition verwurzelt und gleichzeitig konsequent in die Zukunft gedacht ist.
Die Region rund um Straden wird oft als „österreichische Toskana“ bezeichnet – ein Vergleich, der nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell seine
Berechtigung hat. Sanfte Weinberge, fruchtbare Böden und ein Klima, das vom illyrisch-mediterranen Einfluss geprägt ist, schaffen ideale Bedingungen für charakterstarke Weine. Doch was das Genussgut Krispel besonders macht, ist nicht allein die Lage – es ist der ganzheitliche Ansatz, mit dem hier gearbeitet wird.
Rückbesinnung mit Weitblick
Über Generationen hinweg war es selbstverständlich, dass landwirtschaftliche Betriebe mehrere Standbeine hatten: Weinbau, Viehzucht und Ackerbau gingen Hand in Hand. Mit der Industrialisierung wich dieses Prinzip zunehmend einer Spezialisierung. Das



Die hauseigene Wollschweinzucht folgt der „Nose to Tail“-Philosophie: respektvoll in der Haltung, ganzheitlich in der Verarbeitung.
Genussgut Krispel stellt sich bewusst gegen diesen Trend und interpretiert die Idee der gemischten Landwirtschaft neu.
Winzer Stefan Krispel beschreibt diesen Ansatz als „modernisierte, zukunftsfitte Form der Landwirtschaft“. Tatsächlich vereint der Betrieb Weinbau, Wollschweinzucht und Gastronomie zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Dieser holistische Gedanke zieht sich durch alle Bereiche – vom Weingarten bis auf den Teller im hauseigenen Restaurant „Genusstheater“. Das Ziel ist nicht Effizienz um jeden Preis, sondern Qualität, Nachhaltigkeit und Authentizität. Genau darin liegt die Stärke des Betriebs: in der Fähigkeit, Tradition nicht zu konservieren, sondern weiterzuentwickeln.
Nachhaltigkeit als gelebte Praxis
Was andernorts oft als Schlagwort dient, ist am Genussgut Krispel gelebter Alltag. Die gesamte Rebfläche von rund 34 Hektar ist biologisch zertifiziert – ein klares Bekenntnis zu einem respektvollen Umgang mit der Natur. Doch Nachhaltigkeit endet hier nicht im Weinberg. Sie setzt sich in der Tierhaltung fort: Die hauseigene Wollschweinzucht folgt konsequent der
„Nose to Tail“-Philosophie. Jedes Tier wird respektvoll behandelt, und in der Küche findet jedes Teil Verwendung – ein Ansatz, der Wertschätzung und Verantwortung vereint.
Parallel dazu steht das Prinzip „Field to Fork“, das kurze Wege und maximale Transparenz garantiert. Die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gastronomie ist hier keine Marketingidee, sondern ein echtes Kreislaufsystem.
Terroir mit Geschichte: Basalt als Charaktergeber Die geologische Besonderheit der Region ist ihr vulkanischer Ursprung. Der nahegelegene Stradner Kogel, ein längst erloschener Vulkan, prägt die Böden mit Basaltgestein – und damit auch den Charakter der Weine.
Dieser mineralstoffreiche Untergrund verleiht den Weinen des Hauses ihre unverwechselbare Signatur: eine feine Mineralität, oft begleitet von rauchigen Noten und einer bemerkenswerten Struktur.
„Qualität bedeutet für uns Wiedererkennbarkeit“, erklärt Stefan Krispel. Genau diese Wiedererkennbarkeit entsteht durch das Zusammenspiel von Boden,

Ein Herzstück des Genussguts ist das hauseigene Restaurant „Genusstheater“. Hier wird Kulinarik nicht nur serviert, sondern inszeniert.
Klima und handwerklichem Können. Heiße Sommer, kühle Winter und ausgeprägte Tag-Nacht-Unterschiede sorgen für reife Frucht und eine lebendige Säure – Eigenschaften, die die Weine der Steiermark international so begehrt machen.
Präzision im Keller, Vielfalt im Glas Neben der Arbeit im Weingarten spielt auch die Vinifikation eine zentrale Rolle. Am Genussgut Krispel wird bewusst auf schonende Verarbeitung und Zeit gesetzt. Spontangärung, der Einsatz großer Holzfässer und lange Reifezeiten sind keine Seltenheit, sondern Ausdruck eines Qualitätsverständnisses, das Geduld belohnt.
Die Weine sollen nicht „gemacht“, sondern begleitet werden. Eingriffe werden auf das notwendige Minimum reduziert, um die Herkunft so unverfälscht wie möglich ins Glas zu bringen. Gerade bei den Lagenweinen zeigt sich diese Philosophie eindrucksvoll: Jede Ried erzählt ihre eigene Geschichte – geprägt von Exposition, Bodenstruktur und Mikroklima. Dabei gelingt dem Betrieb der Spagat zwischen Zugänglichkeit und Tiefe: Während die Basisweine mit Frische und Trinkfreude überzeugen, zeigen die Reserveweine ein enormes Lagerpotenzial und eine beeindruckende Komplexität.

Das „Genusstheater“ – Bühne für regionalen Geschmack
Ein zentrales Element des Genussguts ist das hauseigene Restaurant, das bewusst den Namen „Genusstheater“ trägt. Hier wird Kulinarik nicht nur serviert, sondern inszeniert – allerdings ohne jede Künstlichkeit. Im Mittelpunkt stehen Produkte aus eigener Herstellung sowie ausgewählte Zutaten aus der Region.
Die Küche orientiert sich konsequent an der Philosophie des Hauses: ehrlich, saisonal und kompromisslos qualitätsbewusst. Besonders im Fokus steht das Fleisch der eigenen Wollschweine, das durch seine besondere Marmorierung und seinen intensiven Geschmack besticht. Die Gerichte sind dabei mehr als klassische Begleiter zum Wein – sie sind gleichwertige Partner. Jede Speise wird so konzipiert, dass sie die Charakteristik der Weine unterstreicht und gleichzeitig eigenständig überzeugt. Dieses Zusammenspiel von Küche und Keller macht den Besuch im Genusstheater zu einem ganzheitlichen Erlebnis.
Vom Stall bis auf den Teller
Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Genussguts ist die vollständige Kontrolle über die Wertschöpfungskette. Von der Aufzucht der Tiere über die

Verarbeitung bis hin zur Präsentation im Restaurant bleibt alles in einer Hand.
Diese Nähe zum Produkt ermöglicht nicht nur höchste Qualität, sondern auch Transparenz. Gäste wissen genau, woher das kommt, was sie genießen. Gleichzeitig schafft diese Struktur Raum für Kreativität: Neue Ideen können direkt umgesetzt und weiterentwickelt werden.
Besonders beeindruckend ist dabei die Konsequenz, mit der gearbeitet wird. Es geht nicht darum, möglichst viele Komponenten zu vereinen, sondern darum, sie sinnvoll miteinander zu verbinden. Das Ergebnis ist eine Authentizität, die man schmeckt.
Ein Ort für Entschleunigung und Entdeckung
Das Genussgut Krispel ist nicht nur ein Ziel für Weinliebhaber, sondern auch für all jene, die das Zusammenspiel von Natur, Kulinarik und Handwerk erleben möchten. Die weitläufigen Weinberge, die ruhige Lage und die klare architektonische Linie des Betriebs schaffen eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Verkostungen, Führungen und kulinarische Events bieten vielfältige Möglichkeiten, tiefer in die Welt von Krispel einzutauchen. Dabei steht stets die persönliche Begegnung im Vordergrund – mit den Produkten ebenso wie mit den Menschen dahinter.

Das Genussgut Krispel begeistert nicht nur Weinliebhaber, sondern alle, die Natur, Kulinarik und Handwerk in besonderer Weise erleben möchten.
Das Genussgut Krispel verkörpert eine Generation von Weinbaubetrieben, die Tradition nicht bewahren, sondern weiterdenken. Mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, einem kompromisslosen Qualitätsanspruch und einem feinen Gespür für das eigene Terroir entwickelt der Betrieb eine eigenständige Handschrift, die weit über die Südoststeiermark hinaus Beachtung findet.
Wer die Weine von Krispel verkostet, begegnet weit mehr als einem handwerklich erzeugten Produkt. Er taucht ein in ein ganzheitliches Konzept, das vom Ursprung im Weingarten bis zur kulinarischen Umsetzung auf dem Teller konsequent durchdacht ist. Gerade diese Verbindung macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus – hier wird Genuss nicht nur erzeugt, sondern in seiner ganzen Tiefe erfahrbar gemacht.
Weitere Infos finden Sie unter krispel.at


Text: Alexander Dirninger
Die Avantgarde-Bewegung, ein Synonym für Mut und Individualität, hat längst ihren Weg von den Ateliers der Künstler in die Welt der Wirtschaft gefunden – und jetzt auch ans Handgelenk. Mit Modellen wie „Carry“ und der neuen Handaufzugsuhr „Karandash“ zeigt Alexander Shorokhoff, wie persönliche Geschichten, kreative Impulse und experimentelle Designs nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Luxusgüterbranche wirtschaftlichen Mehrwert schaffen.
Carry – eine Hommage mit Katzenaugen
Mit der „Carry“ setzt Alexander Shorokhoff einer besonderen Begleiterin ein emotionales Denkmal. Das rechteckige Edelstahlgehäuse rahmt ein kunstvoll gestaltetes Zifferblatt, auf dem eine schwarze Katze zum zentralen Motiv wird. Zwei kleine Diamanten setzen funkelnde Akzente als Augen, während feine Details und die typische Shorokhoff-Handschrift der Uhr ihren expressiven Charakter verleihen. Limitiert auf 50 Exemplare verbindet „Carry“ Geschichte, Symbolik und Uhrmacherei zum Kunstwerk fürs Handgelenk.


Mit ihrer streng limitierten Auflage von nur 50 Stück positioniert sich die „Karandash“ klar abseits des Mainstreams.

Avantgarde am Handgelenk: Wenn Uhrendesign zur Kunstform wird
Mit der „Karandash“ setzt Shorokhoff auf das Prinzip des Bruchs mit Traditionen: Auffällige gelbe Zeiger mit roten Spitzen, ein grünes Subdial für die dezentrale Sekunde, ein blaues Datumssubdial mit durchbrochenem Design und ein markanter Außenring, der Künstler der Avantgarde ehrt. Diese Elemente machen die Uhr nicht nur zu einem optischen Statement, sondern positionieren sie als Produkt für eine Zielgruppe, die Wert auf Individualität und Kreativität legt.
Das Modell besticht durch ein stimmiges Designkonzept: Ein gelber Ring mit Minutenmarkierungen, ein vertieftes Zifferblatt und orangefarbene Akzente sorgen für Tiefe und Wiedererkennung. Das Edelstahlgehäuse mit 43,5 mm Durchmesser unterstreicht die Exklusivität, während das limitierte Kalbslederband mit grüner Naht die Verbindung zum Zifferblatt herstellt. Auch im Inneren setzt Shorokhoff auf Qualität und Handwerkskunst: Das Handaufzugswerk 3105.AS ist durch einen Saphirglasboden sichtbar und mit Roségold, Gravuren sowie handpolierten und gebläuten
Schrauben veredelt – Aspekte, die für Luxus und Wertbeständigkeit stehen.
Limitierte Exklusivität als Statement für Individualität und Wertbeständigkeit
Mit einer limitierten Auflage von nur 50 Exemplaren hebt sich die „Karandash“ bewusst vom Mainstream ab. Die Strategie: Die Uhr wird als exklusives Kunstobjekt vermarktet, das nicht nur auffällt, sondern auch als Investment und Symbol für Innovationskraft dient. In Zeiten, in denen Individualisierung und kreative Differenzierung für Unternehmen und Konsumenten immer wichtiger werden, zeigt die „Karandash“, wie Design und Kunst als wirtschaftliche Treiber fungieren können.
Alexander Shorokhoff
Weitere Infos finden Sie unter alexander-shorokhoff.com

Die Südsteiermark spiegelt ab dem Frühlingsbeginn, über den gesamten Sommer hinweg bis weit in den Herbst hinein, das Flair italienischer, vor allem toskanischer Anklänge …
Das Bild sanft geschwungener, grüner Hügel. Die Landschaft geprägt von Weinreben und Wäldern. Warmes Licht. Belebende Sonnenuntergänge, verbunden mit dem Gefühl der Wärme auf der Haut.
Sie kamen aus Italien … Mediterrane Leichtigkeit trifft auf steirische Bodenständigkeit – eine Verbindung, die bei Patrizia und Erwin Sabathi tief verwurzelt ist. Die Vorfahren der Familie Erwin Sabathi stammen aus der Gegend des heutigen Rom.
Der Stammbaum der Linie Erwin Sabathi geht auf das Jahr 1650 zurück – alle direkten Vorfahren haben nachweislich Weinbau betrieben. Dieses gewachsene Wissen und die italienischen Wurzeln verbinden das Winzerpaar mit einem klaren Qualitätsanspruch und einem feinen Gespür für das Terroir der Südsteiermark sowie auch ihre Leidenschaft für das Mediterrane.

Tief heimatverbunden und zugleich inspiriert vom italienischen Lebensflair sowie der mediterranen Küche, vereinen sie in ihren Weinen Herkunft, Geschichte und Lebensgefühl – authentisch, charakterstark und voller Eleganz.
Erwin Sabathi – eine perfekte Symbiose von Wein und Natur
Das Winzerpaar bestritt bereits mit ihrem Pinot Noir die Königsdisziplin des „Weinmachens“, was höchsten Respekt und Ehrfurcht verlangt. Nun erfolgt ein weiterer Schritt in diese Richtung – Pinot Noir Rosé, ein hochkarätiger, eleganter Roséwein, der die genussvollen Rhythmen des Lebens spiegelt – „Südsteirisches ToskanaFlair“, Anklänge einer „Steiermark-Provence“.
Pinot Noir Rosé – perfekt zu mediterranen Gerichten
Gegrillte Ochsenherztomaten mit Burrata, Thunfischtatar, Bruschetta mit Tomaten und Olivenöl, gegrillte Fische, Scampi auf Pasta, neapolitanische Steinofenpizza mit Meeresfrüchten, Spaghetti Vongole, Miesmuscheln in Tomatensauce, geräucherter Lachs, Gemüsegrilltopf mit Aubergine, Zucchini und Paprika, Pasta mit Tomatensauce sowie Speisen mit Hummer, Languste und Königskrabbe.

Text: Alexander Dirninger

Im Jahr 2017 nahm auf einem unscheinbaren
Dachboden eine Erfolgsgeschichte ihren
Anfang, die heute weit über die Grenzen Österreichs hinaus für Aufsehen sorgt: „A brick per day“ hat sich in wenigen Jahren vom Nischenanbieter für seltene LEGO-Sets zum führenden Marktplatz für LEGO-Minifiguren und Einzelteile entwickelt.
Vom Nischenanbieter zur LEGO-Erfolgsgeschichte Was als kleine Leidenschaft begann, ist mittlerweile ein florierendes Geschäftsmodell, das auf Vielfalt und Innovationsgeist setzt. Das Unternehmen bietet heute das größte Sortiment an LEGO-Minifiguren in ganz Österreich und hält beeindruckende 3,2 Millionen Einzelteile sowie tausende originalverpackte Sets direkt ab Lager bereit. Ob Sammler, kreative Baumeister oder

Ob zum Kaufen, Sammeln oder kreativen Bauen –bei „A brick per day“ beginnt jedes große Projekt mit einem einzigen Stein.

neugierige Stöberer – das Angebot spricht ein breites Publikum an und lädt zum Entdecken ein.
Der entscheidende Impuls für das Wachstum war die Idee, seltene und im klassischen Handel nicht mehr erhältliche LEGO-Sets zugänglich zu machen. Im Laufe der Zeit wurde das Sortiment konsequent erweitert – zunächst um Einzelteile, später um eine stetig wachsende Auswahl an Minifiguren. Dieser unternehmerische Weitblick und die Nähe zur Community haben „A brick per day“ Schritt für Schritt zu einer festen Größe in der LEGO-Szene gemacht.
Mit Minifiguren auf internationalem Erfolgskurs Besonders die Spezialisierung auf Minifiguren hat dem Unternehmen internationale Bekanntheit verschafft. Heute zählt „A brick per day“ zu den größten Anbietern auf Bricklink, der weltweit führenden Handelsplattform für LEGO-Produkte. Damit setzt das Unternehmen nicht nur Maßstäbe in puncto Sortiment und Service, sondern trägt auch dazu bei, die heimische Wirtschaft durch E-Commerce-Innovationen zu stärken.
Die Erfolgsgeschichte ist jedoch noch lange nicht zu Ende geschrieben. Bereits jetzt sind neue Projekte und Entwicklungsschritte in Planung, um das Angebot weiter auszubauen und den internationalen Markt noch gezielter zu erschließen.
Ob zum Kaufen, Sammeln oder kreativen Bauen – bei „A brick per day“ beginnt jedes große Projekt mit einem einzigen Stein. Das Unternehmen beweist eindrucksvoll, wie aus einer kleinen Idee mit unternehmerischer Leidenschaft und Innovationsfreude ein Wirtschaftsmotor entstehen kann, der weit über die Grenzen Österreichs hinaus begeistert.
Weitere Infos finden Sie unter geminfo.app/a/abrickperday-graz



Text: Christoph Ebenhard
Erstklassige Infrastruktur, nachhaltig und zugleich höchste Flexibilität und Bürogestaltung, die auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingeht. myhive der CPI Europe AG zeigt am Wienerberg wie zeitgemäße Officewelten Zufriedenheit und Effizienz vereinen.
Reines Homeoffice und Remote Work sind auch nicht das Wahre. Immer mehr Unternehmen fördern wieder Präsenz im Büro, ohne zugleich die neue Realitäten auszublenden. Arbeitnehmer wünschen sich heute ein Büro, das mehr ist als simpler Arbeitsplatz wie vor der Pandemie. Um im Office wirklich erfolg-
reich dauerhaft zu arbeiten, braucht es vor allem drei Faktoren: eine hochwertige Infrastruktur, Flexibilität und nicht zuletzt Angebote für Networking und Community.
Officewelten einer neuen Generation
Mit den myhive Offices am Wienerberg beweist die CPI Europe, dass Anforderungen von Unternehmen und MitarbeiterInnen, wenn durchdacht, gut vereinbar sind. Die Bürogebäude bieten grundsätzlich maßgeschneiderte Lösungen für alle Bedürfnisse an. Ob dynamisches Shared Office, die große Firmenfläche oder Co-Working Spaces mit flexiblen


Verträgen ab einem Monat – individuell angepasste Möglichkeiten sorgen für ideale Umsetzungen. „Ready to use“ Offices ermöglichen überhaupt den schnellen und leichten Einstieg. Egal in welcher Variante gearbeitet wird, sorgt myhive für angenehmes Ambiente. Viel Tageslicht, Barrierefreiheit und modernste Infastruktur erleichtern das Arbeiten. Dazu kommen Ruhe- und Sporträume sowie zwei myhive Indoor Lounges und eine Outdoor Lounge für kreative Arbeitspausen. Das Areal bietet auch das twelve Kongresszentrum und die ThirtyFive Event-Location mit modernster Einrichtung für Meetings und Veranstaltungen. Services wie Reinigung, Gastronomie, ein gratis City-Shuttle, Parkgaragen und Fitnessmöglichkeiten sind selbstverständlich. Und die engagierten Community Manager beweisen mit regelmäßigen Netzwerk- und Freizeitevents, dass Arbeiten auch Spaß machen kann.
Drei Adressen für jedes Bedürfnis
Je nach Anforderung finden Unternehmen gleich mehrere Adressen am Wienerberg. Das myhive Urban Garden in der Wienerbergstraße 3-5 verbindet auf 18.000 Quadratmetern modernste Büro-Technologien mit gelebter Nachhaltigkeit in einzigartiger Wohnzimmer-Atmosphäre mit Stil. Private Balkone
und eine begrünte Terrassenlandschaft laden sogar zu open-air Meetings. In der Wienerbergstraße 7-9 finden Unternehmen modernste Büros mit flexibel anpassbaren Flächen ab 260 Quadratmetern. Die Twin Towers überzeugen neben ihrer up-to date Ausstattung auch durch ihre 66.000 Quadratmeter Prestige-Büroflächen und ihre einzigartige Aussicht. Für Raumbedarf ab 500 Quadratmetern bei gleichzeitig erforderlicher Flexibilität bei der Bürogestaltung bietet myhive in der Clemens-Holzmeister-Straße 6 die ideale Lösung. Egal an welcher Adresse gearbeitet wird, sorgen Ausstattung, Ambiente und über reines Bürodenken hinaus reichende Angebote für höchste Zufriedenheit aller Beteiligten. Reines Homeoffice war schließlich gestern.
Das myhive Urban Garden vereint modernste Büro-Technologie mit gelebter Nachhaltigkeit und stilvoller Wohnzimmer-Atmosphäre. myhive
Weitere Infos finden Sie unter myhive-offices.com

Text: Michael Schwab
Titan ist kein Trend, sondern ein Prinzip. Roland Keplinger, Design Director bei Silhouette erklärt, warum das Material für Leichtigkeit, Präzision und eine neue Form von Dauer steht – und weshalb die Kooperation des österreichischen Luxusunternehmens mit dem Guggenheim Bilbao Museum diesem Material eine kulturelle Bühne verleiht.
Titan begleitet Silhouette seit den 1990er-Jahren. Was hat Sie an diesem Material ursprünglich fasziniert — und warum ist es heute relevanter denn je?
Titan ist ein Material voller Gegensätze: extrem stabil und gleichzeitig erstaunlich leicht. Genau diese Kombination hat mich von Anfang an fasziniert, weil sie es erlaubt, Brillen zu entwickeln, die dauerhaft zuverlässig sind und sich dennoch kaum spürbar anfühlen. Diese Leichtigkeit ist nicht nur ein Produkteigenschaft, sondern Teil unserer Marken-DNA — sie prägt Silhouette als Ganzes. Bei Silhouette haben wir dieses Potenzial über Jahrzehnte weiterentwickelt und mit S-Titanium™ eine eigene Legierung geschaffen, die speziell für Brillen optimiert ist. Sie verbindet hohe Elastizität mit einer sehr zuverlässigen Rückstellkraft und sorgt dafür, dass die Fassung auch nach langer Nutzung ihre Form behält. Heute ist Titan besonders relevant, weil Brillen für viele Menschen ein permanenter Begleiter sind — oft den ganzen Tag. Sie müssen stabil, komfortabel und über Jahre hinweg verlässlich funktionieren. Genau dafür ist Titan ideal.
Titan dominiert derzeit nicht nur in der Architektur, sondern auch in High-End-Technologie, Luftfahrt und Luxusuhren. Was macht dieses Material so zeitgeistig? Titan steht für Leistung ohne Übertreibung. Es wird überall dort eingesetzt, wo maximale Stabilität bei minimalem Gewicht erforderlich ist — also in Bereichen, in denen Zuverlässigkeit wichtiger ist als äußere Effekte. Gleichzeitig hat Titan eine sehr reduzierte, moderne Anmutung. Seine Oberfläche reagiert sensibel auf Licht und verändert je nach Perspektive ihre Wirkung — etwas, das besonders eindrucksvoll
an der Fassade des Guggenheim Bilbao Museum sichtbar wird. Es wirkt hochwertig, ohne dekorativ zu sein, und altert kaum sichtbar. In einer Zeit, in der Qualität zunehmend über Funktion und Langlebigkeit definiert wird, passt dieses Material sehr gut zum aktuellen Verständnis von Luxus: Luxus bedeutet nicht Lautstärke, sondern die Sorgfalt und Handwerkskunst, mit der etwas gefertigt wird.
Titan gilt als langlebig und extrem widerstandsfähig. Ist die Materialwahl für Sie heute auch eine ökologische Entscheidung?
Für mich beginnt Nachhaltigkeit mit Dauerhaftigkeit. Eine Brille, die über viele Jahre präzise funktioniert und ihre Form behält, muss nicht ersetzt werden — und genau das schont Ressourcen am effektivsten. Titan ist von Natur aus sehr beständig und ermöglicht Produkte, die langfristig zuverlässig bleiben. Mit unserem speziell entwickelten S-Titanium™ können wir diese Stabilität mit sehr geringem Materialeinsatz verbinden und zugleich extrem leichte Konstruktionen realisieren. Entscheidend ist für mich die Gesamtqualität eines Produkts — also wie gut Material, Konstruktion und Verarbeitung zusammenwirken, damit es über viele Jahre hinweg getragen werden kann.
Silhouette steht für Leichtigkeit und radikale Reduktion. Wie gelingt es, mit einem so starken Werkstoff wie Titan ein Objekt zu schaffen, das sich nahezu unsichtbar anfühlt?
Ein nahezu unsichtbares Tragegefühl entsteht nicht allein durch geringes Gewicht, sondern durch eine präzise Abstimmung der gesamten Konstruktion auf das Gesicht. Wichtig sind Balance, Flexibilität und die Art, wie die Brille Druck verteilt. Mit S-Titanium™ können wir sehr feine Strukturen entwickeln, die sich leicht anpassen und gleichzeitig stabil bleiben. Die Leichtigkeit entsteht also nicht zufällig, sondern ist das Ergebnis präziser Ingenieursarbeit und handwerklicher Verarbeitung. Dadurch entsteht kein spürbarer Druck und kein permanentes Bewusstsein für die Brille. Wenn alles richtig ausbalanciert ist, wird
sie Teil der natürlichen Bewegung — man nimmt sie im Alltag kaum wahr. Diese stille Leichtigkeit ist der Kern unserer Markenidentität.
Silhouette entwickelt Fassung und Glas als Einheit — ein klar ingenieurstechnischer Ansatz. Wo bleibt in diesem Prozess Raum für Emotion und künstlerische Intuition?
Unser Complete-Eyewear-Ansatz bedeutet, dass Fassung und Glas von Anfang an zusammen gedacht werden. Dadurch können Gewicht, Schwerpunkt und optische Leistung exakt aufeinander abgestimmt werden. Gerade diese technische Präzision schafft Raum für Emotion. Wenn eine Brille perfekt funktioniert, verschwindet die Technik im Hintergrund — der Träger spürt nur ein ruhiges, komfortables Seherlebnis. Die gestalterische Intuition zeigt sich dann in Proportion, Linienführung und Präsenz. Wir entscheiden bewusst, wie stark ein Modell sichtbar sein soll und wie es mit unterschiedlichen Gesichtern wirkt. Technik sorgt für Performance, Design für Persönlichkeit.
Kollektionen wie „Pure Visionary“ zeigen eine klar architektonische Sprache. Denken Sie Brillen zunehmend wie gebaute Räume im Miniaturformat? In gewisser Weise ja. Eine Brille ist eine tragbare Struktur, die Kräfte aufnehmen, flexibel reagieren und gleichzeitig formstabil bleiben muss — ähnlich wie Architektur, nur in einem sehr viel kleineren Maßstab. Der entscheidende Unterschied ist die permanente Bewegung und die direkte Interaktion mit dem Körper. Schon minimale Änderungen im Zehntelmillimeter-Bereich können Sitz und Komfort deutlich beeinflussen. Architektonisches Denken hilft uns vor allem bei Klarheit und Logik: Wie lässt sich eine stabile Struktur mit möglichst wenig Material realisieren? Wie entstehen saubere Übergänge und ein ausgewogenes Verhältnis von Funktion und Form? In diesem Sinne kann man Brillen tatsächlich als eine Art Mikro-Architektur verstehen.
Das Guggenheim Bilbao Museum ist selbst eine Ikone der Materialität — Frank Gehrys Titanfassade hat Architekturgeschichte geschrieben. Was bedeutet
es für Sie als Designer, Ihre Brillen in diesen Kontext zu stellen?
Das Guggenheim Bilbao Museum zeigt eindrucksvoll, wie ein hoch technisches Material durch präzise Verarbeitung zu einem eigenständigen gestalterischen Ausdruck werden kann. Die dünnen Titanpaneele verbinden geringes Gewicht mit hoher Stabilität und verändern ihre Wirkung je nach Licht und Perspektive. Je nach Tageszeit erscheint die Fassade fast schwerelos oder kraftvoll reflektierend — ein Spiel von Material und Licht. Für mich als Designer ist interessant, dass hier das Material selbst zum zentralen Gestaltungselement wird — ohne zusätzliche Ornamentik. Genau dieser Ansatz ist auch im Brillendesign relevant: Material wird nicht kaschiert, sondern konstruktiv genutzt. Natürlich bewegen sich unsere Produkte in einem völlig anderen Maßstab, aber die zugrunde liegenden Prinzipien — Präzision, Effizienz und Dauerhaftigkeit — sind vergleichbar.
Das Guggenheim Bilbao Museum ist spektakulär, die Brille hingegen begleitet uns im intimsten Alltag. Wie übersetzt man ikonische Architektur in ein Objekt, das täglich getragen wird?
Nicht durch spektakuläre Formen, sondern durch die zugrunde liegende Denkweise. Architektur beschäftigt sich mit Struktur, Balance und dem effizienten Einsatz von Material — genau das ist auch für tragbare Produkte entscheidend. Eine Brille wird nicht betrachtet, sondern getragen — oft viele Stunden täglich. Deshalb stehen Stabilität, Komfort und Anpassungsfähigkeit im Vordergrund. Inspiration zeigt sich weniger in visuellen Effekten als in konstruktiver Klarheit. Wie in der Architektur des Guggenheim Bilbao Museum entsteht Leichtigkeit nicht durch Weglassen allein, sondern durch intelligente Struktur. Das Ziel ist ein Objekt, das sich selbstverständlich in den Alltag integriert und sich dem Träger anpasst, nicht umgekehrt.
Vielen Dank für das Gespräch!
Reservierung:
+43 664 42 40 316
Oberwuchel 5
9131 Grafenstein




Text: Alexander Dirninger
Helmut Grill versteht Kunst als Raum grenzenloser Möglichkeiten: Seine Werke entstehen aus Gedanken, Emotionen und inneren Bildern, die weit über das Sichtbare hinausgehen. Unter dem Motto „Reality is irrelevant“ hinterfragt er gewohnte Wahrnehmungen und schafft Bildwelten, die Realität nicht einfach abbilden, sondern neu interpretieren.
Was war deine grosse vision bei der Selbständigkeit bei der Gründung?
Meine große Vision bei der Gründung meiner Selbstständigkeit war es, meiner Leidenschaft zu folgen und das zu tun, was mich wirklich erfüllt: Kunst erschaffen, kreativ sein und meine Gedanken und Ideen in Bildern zum Ausdruck zu bringen. Mir ging es darum, alles, was in meinem Kopf entsteht,
in die Realität umzusetzen und damit nicht nur mich selbst, sondern auch andere zu inspirieren. Diese Freiheit, meiner Kreativität Raum zu geben und sie mit der Welt zu teilen, ist für mich der Kern meiner unternehmerischen Vision.
Was ist für Sie persönlicher Erfolg?
Persönlicher Erfolg ist für mich eng mit der Freiheit verbunden, meine Leidenschaft vollkommen auszuleben. Die Möglichkeit, meine Kreativität ohne Einschränkungen zu entfalten und meine Ideen in Kunstwerke umzusetzen, ist für mich ein zentraler Aspekt. Ein besonders schönes Gefühl entsteht immer dann, wenn jemand meine Kunstwerke nicht nur betrachtet, sondern sie auch erwirbt – das zeigt mir, dass meine Arbeit einen Wert hat und andere Menschen inspiriert oder berührt. Die größte Freude empfinde ich, wenn meine Werke den Kundinnen und Kunden wirklich gefallen und ihnen Freude bereiten. Es ist nicht nur der Verkauf selbst, sondern das Wissen, dass meine Kunst positive Emotionen auslöst und vielleicht sogar einen kleinen Beitrag zum Glück anderer leistet. Genau diese Resonanz und das Erleben von echter Wertschätzung machen für mich den Erfolg aus – weit über materielle Aspekte hinaus.
Welche Projekte/ideen stehen in den nächsten Jahren an?
Die Zukunft meines künstlerischen Schaffens steht ganz im Zeichen der Weiterentwicklung von „Mind Flares“. Dieses Projekt, das bereits viele kreative Impulse gesetzt hat, soll in den kommenden Jahren noch stärker ausgebaut und für den digitalen Space geöffnet werden. Besonders spannend ist dabei die Ausrichtung in Richtung NFTs, also digitale Kunstwerke, die einzigartig und handelbar sind. Mein Ziel ist es, eine größere Kooperation einzugehen, um innovative und bewegte Kunstwerke zu erschaffen, die nicht nur visuell faszinieren, sondern auch neue Wege der Interaktion bieten. Die Idee, „Mind Flare“
in Bewegung zu bringen und digital erlebbar zu machen, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten – sowohl für mich als Künstler, als auch für Kunstliebhaberinnen und -liebhaber weltweit. So entsteht ein Raum, in dem Kreativität und Technologie miteinander verschmelzen und Kunst auf eine ganz neue Art und Weise erfahrbar wird.
Was würden Sie machen wenn Sie morgen 20Mio vom reichen Onkel aus Amerika bekommen, diese aber in Ihr Unternehmen investieren müssten?
Die Vorstellung, plötzlich über 20 Millionen Euro zu verfügen, die ausschließlich dem eigenen Unternehmen zugutekommen sollen, eröffnet eine Welt voller Möglichkeiten – und Herausforderungen. Die Antwort auf diese Frage macht deutlich, wie sehr technologische Innovation und kreative Freiheit den unternehmerischen Alltag prägen.
Investieren in Technik bedeutet, den Grundstein für eine moderne und zukunftsorientierte Arbeitsweise zu legen. Hochwertige Computeranlagen, fortschrittliche KI-Software und die Schaffung neuer Arbeitsplätze würden den kreativen Prozess auf ein neues Level heben. So könnten zahlreiche Produktionen parallel und effizient umgesetzt werden, während das Team durch gezielte Unterstützung wächst und sich weiterentwickelt.
Die große Vision dahinter ist aber weit mehr als nur technischer Fortschritt. Mit diesem finanziellen Freiraum wäre es möglich, weltweit zu produzieren und die eigene Kunst global erlebbar zu machen. Die Freiheit, unabhängig von Ort und Zeit kreativ tätig zu sein, wäre ein Traum, der Wirklichkeit wird. So ließe sich nicht nur die eigene Arbeit skalieren, sondern auch neue, internationale Kooperationen und innovative Projekte verwirklichen.

Ein blauer Bildraum, schemenhafte Körperformen und ein Motiv, das sich trotz starker Verpixelung sofort im kollektiven Gedächtnis verankert: Helmut Grill greift mit dem „Nevermind“-Albumcover von Nirvana eines der bekanntesten Bilder der Pop- und Musikgeschichte auf und überführt es in seine eigene Bildsprache. Durch die Reduktion auf grobe Pixel verliert das Motiv seine dokumentarische Klarheit, gewinnt aber an symbolischer Kraft. Erinnerung, Popkultur und digitale Ästhetik verschmelzen zu einem visuellen Echo – vertraut und zugleich entrückt. So wird aus einem ikonischen Cover ein neuer „Mindflare“, ein Bildimpuls zwischen Nostalgie, Rebellion und Gegenwart.
Letztlich zeigt sich: Das Investieren in Technik, Digitalisierung und Menschen ist weit mehr als ein betriebswirtschaftlicher Schritt – es ist eine Investition in die Zukunft der Kreativität und in die Chance, den eigenen künstlerischen Fußabdruck rund um den Globus zu hinterlassen.
Was wurden Sie noch nie gefragt, und würden Sie gerne mitteilen?
Die Leute stellen so viele Fragen – manchmal zu meiner Kunst, manchmal zu meinem Weg, manchmal einfach zu meiner Sicht auf das Leben. Doch gerade darin liegt für mich eine besondere Freiheit: Es gibt kein Konkretes, das ich vermisse oder unbedingt noch mitteilen möchte. „Die Leute fragen so viel. Deshalb nix konkretes.“ Dieser Satz bringt meine Haltung auf den Punkt. Die Vielfalt der Fragen zeigt das Interesse und die Neugier, doch oft sind es die Antworten, die weniger wichtig sind als das, was zwischen den Zeilen steht. Inspiration, Kreativität und der Austausch leben davon, dass nicht jede Frage eine eindeutige Antwort braucht. Manchmal ist es schöner, die Dinge offen zu lassen und Raum für Interpretationen und eigene Gedanken zu schaffen –denn genau dort beginnt echte Kunst.
Mit wem würden Sie gerne Abendessen gehen?
Die Frage nach einem Wunsch-Abendessen regt oft zum Träumen an – und offenbart zugleich viel über Sehnsüchte, Inspirationen und persönliche Vorbilder. In meinem Fall stehen gleich mehrere außergewöhnliche Persönlichkeiten im Raum, die unterschiedlicher kaum sein könnten und deren Lebenswege mich auf verschiedenste Weise geprägt haben.
Da wäre zunächst Keith Richards, Gitarrist der Rolling Stones und eine Ikone des Rock’n’Roll. Ich glaube, er ist ein extrem cooler Typ, dessen Lebensweisheit und abenteuerliche Geschichte einfach inspirieren. Seine Biografie habe ich verschlungen – und dabei viel über Mut, Leidenschaft und das Leben fernab von Konventionen gelernt. Ein Abendessen mit Richards wäre mit Sicherheit alles andere als gewöhnlich –voller spannender Anekdoten, rauchigem Humor und vielleicht sogar einer Lektion darin, das Leben nicht immer ganz so ernst zu nehmen.
Fast ebenso faszinierend finde ich Andy Warhol –oder, ebenfalls schwer zu entscheiden, Steve Jobs.
Beide haben auf ihre Weise die Welt verändert: Warhol, indem er die Grenzen von Kunst und Kommerz sprengte, und Jobs, indem er Innovationen schuf, die unseren Alltag bis heute prägen. Ihre Perspektiven auf Kreativität, Erfolg und Scheitern wären ein riesiger Fundus an Denkanstößen – spannend und inspirierend zugleich.
Und dann gibt es da noch eine Persönlichkeit, die einen ganz anderen Zugang zum Leben vermittelt: Mahatma Gandhi. Die Vorstellung, mit ihm zu essen, ist fast schon ehrfürchtig. Seine Bescheidenheit, seine Kraft zur Veränderung und sein Glaube an Gewaltlosigkeit beeindrucken mich zutiefst. Welche Geschichten er wohl erzählen, welche Fragen er stellen würde? Ein solches Gespräch könnte weit über den eigenen Tellerrand hinausblicken lassen und vielleicht sogar zu einer neuen Sicht auf die Dinge führen.
Ob Rock’n’Roll, Pop-Art, technologische Visionen oder der Einsatz für Menschlichkeit: Allen gemeinsam ist, dass sie Großes bewegt und Menschen inspiriert haben. Genau das macht für mich ein gelungenes Abendessen aus – ein Austausch mit Persönlichkeiten, die den Mut haben, ihre Welt zu verändern und damit auch meine Perspektive erweitern würden.
Zwischen Realität und künstlerischer Vision: Was bedeutet „Reality is irrelevant“?
Die Frage, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen und was sie für unser Schaffen bedeutet, zieht sich wie ein roter Faden durch viele Künstlerbiografien und kreative Statements. Besonders eindrucksvoll lässt sich diese Haltung am Motto meiner Bilder ablesen: „Das ist das Motto meiner Bilder. Mindflare nicht so ganz aber Temples z.B. Abbildung von Welten, die nicht existieren. Die Messages existieren sehr wohl. Dies ist meine Welt der Arbeit. Bewege mich nicht in der Realität. Die Realität ist nicht irrelevant. Ein Aufhänger, um die Menschen aufzuwecken. Verarbeitung der Realität und diese wird in Frage gestellt. Der Slogan soll aufwecken.“
Was auf den ersten Blick wie eine radikale Absage an die Realität klingt, ist vielmehr ein künstlerisches Statement – eine Einladung, die Grenzen des Gewöhnlichen zu überschreiten und das Sehen neu zu lernen. Die „Temples“ und „Mindflares“-Werke sind keine exakten Abbilder unserer Welt, sondern schaffen

Ein schwarzer High Heel, eine rote Sohle – sofort entsteht ein Bild im Kopf. Helmut Grill greift in diesem Werk ein ikonisches Motiv der Modewelt auf und verwandelt es durch starke Verpixelung in ein neues visuelles Erlebnis. Was zunächst vertraut wirkt, entzieht sich bei näherem Hinsehen der klaren Realität. Das Bild spielt mit Wiedererkennung, digitaler Ästhetik und kollektiven Sehgewohnheiten. Im Sinne seiner „Mindflares“ wird das Motiv zur Gedankenflamme: ein kurzer visueller Impuls, der bleibt, nachwirkt und die Grenze zwischen Luxusobjekt, Symbol und künstlerischer Vision bewusst offenlässt.
eigene, oft fantastische Realitäten. Gerade darin liegt ihr Reiz: Sie fordern zur Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit heraus, indem sie diese transformieren, hinterfragen und manchmal auch bewusst verzerren. Die Botschaften hinter den Bildern sind jedoch durchaus real: Sie spiegeln Gedanken, Emotionen und gesellschaftliche Fragen wider, die den Betrachter berühren und zum Nachdenken anregen. So wird die Kunst zu einer Plattform, die festgefahrene Sichtweisen aufbricht und neue Perspektiven eröffnet.
Der Slogan „Reality is irrelevant“ ist daher keineswegs eine Flucht aus der Welt, sondern vielmehr ein kreativer Impuls, um Menschen wachzurütteln – und sie dazu einzuladen, die Realität aktiv zu hinterfragen und selbst zu gestalten.
Was war die idee hinter den „Mindflares“?
Der Begriff „Mindflares“ existiert in dieser Form eigentlich nicht – und das macht ihn umso faszinierender. Er setzt sich zusammen aus „Mind“, dem Geist, dem Gedanken, und „Flare“, den Flammen, die plötzlich aufflackern. So entstehen Bilder, die sich im Kopf festsetzen, die einem spontan einfallen und sich wie Geistesblitze manifestieren. Diese Gedankenflammen sind keine flüchtigen Erscheinungen, sondern prägen sich dauerhaft ins Gedächtnis ein.
Die Idee für die „Mindflares“ entwickelte sich organisch aus der „Palace and Clouds“-Serie. Über den Hütten in diesen Bildern schweben Wolken, die aus vielen einzelnen Pixeln bestehen. Einerseits sind diese Pixel eine Anspielung auf die digitale Cloud unserer Zeit, andererseits verweisen sie auf eine mystische Tradition aus dem 14. Jahrhundert: In der Schrift „The Cloud of Unknowing“ eines unbekannten Mönchs wird eine Anleitung zur Erleuchtung gegeben. Aus der Ferne gesehen verschwimmen die Pixel der Wolke und lösen sich beinahe auf – ein Sinnbild für das Unbekannte und das Unerreichbare. Was bei den „Mindflares“ bisher verwendet wurde, sind Symbole und Icons aus der Musikwelt, dem Design und Filmszenen, die jeder kennt. Diese ver-
trauten Bilder werden in einen neuen Kontext gestellt und bekommen so eine frische Bedeutung. Die Kunst greift auf kollektive Bildgedächtnisse zurück und spielt mit Motiven, die jedem Betrachter sofort vertraut erscheinen, aber durch ihre künstlerische Verarbeitung ganz neue Assoziationen auslösen. Besonders spannend ist für mich dabei der Wechsel zwischen Nähe und Distanz. Aus der Nähe lösen sich die Motive in Pixel, Farbflächen und Fragmente auf; aus der Entfernung entsteht plötzlich ein klares Bild. Auch durch die Handykamera betrachtet, tritt dieser Effekt deutlich hervor. Die Technik wird damit nicht nur zum Motiv, sondern auch zum Werkzeug der Wahrnehmung.
Die „Mindflares“ sind für mich somit weit mehr als bloße Darstellungen; sie spielen mit digitalen wie historischen Elementen, mit alltäglichen und ikonischen Bildern. Sie laden dazu ein, über die eigene Wahrnehmung nachzudenken und die Grenzen zwischen Realität und Vorstellungskraft auszuloten – und genau darin liegt ihre besondere Kraft.
Vielen Dank für das Gespräch!

Text:
Christoph Ebenhard
Er ist einer der gefragtesten Fotografen weltweit, hatte die bekanntesten Persönlichkeiten vor der Linse und ist als Buchautor erfolgreich. Im Interview spricht er über seine Leidenschaft für Fotografie, Begegnungen mit prominenten Menschen, seine Verbindung zu Österreich und sein neues Buchprojekt.
Was ist das Faszinierende an der Arbeit als Fotograf? Fotografie ist für mich wie eine zweite Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Mit ihr kann man Geschichten erzählen und einzigartige Momente für immer festhalten. Ich liebe es, rund um den Globus in unterschiedliche Welten einzutauchen und dabei faszinierende Menschen kennenzulernen.
Du hattest ja schon Celebrities wie Roger Moore, Ashton Kutcher oder John Malkovich und viele mehr vor der Kamera. Wie bist du in diese Top-Liga gekommen? Es war immer mein Ziel, wie meine Vorbilder Peter Lindbergh oder Helmut Newton außergewöhnliche Persönlichkeiten zu fotografieren. Sir Roger Moore hat bei einer Ausstellung eines meiner Bilder erworben – er war der erste internationale Star, der auf mich aufmerksam wurde. Ab diesem Moment war ich noch motivierter, zielstrebiger und fleißiger.
Wie ist die Arbeit mit Stars? Unterscheiden sie sich zu anderen Menschen vor der Kamera? Nein, Stars sind für mich Menschen wie alle anderen. Manche können vor der Kamera außergewöhnlich gut posieren und bringen viel Kreativität mit – das ist für mich ideal, wenn zwei Menschen einander begegnen und die Energie sowie die Ideen nur so sprühen. Andere wiederum brauchen mehr Führung, und dann
ist man als Fotograf auch ein wenig Regisseur. Am Ende sind wir alle unterschiedlich – und doch auf eine gewisse Weise alle gleich.
Du pendelst ja ständig zwischen Los Angeles und Wien, wo liegt derzeit dein Lebensmittelpunkt und was verbindet dich mit Österreich?
Österreich ist mein Heimatland, aber mein Lebensmittelpunkt ist die Welt. Meine Frau und ich lieben es, Abenteuer zu erleben und Geschichten mit der Kamera zu erzählen. Wir haben Freunde von Kanada bis Australien, von den USA bis nach Schweden. Wenn wir länger als drei Monate an einem Ort bleiben, werden wir schon ganz unruhig.
Auch als Buchautor bist du erfolgreich. Was ist dein neuestes Buchprojekt?
Mein neuester Bildband Moments wurde gerade vorgestellt – es ist bereits mein 18. Bildband. Das Thema umfasst meine beste Street Photography aus einem Vierteljahrhundert, also aus 25 Jahren. Ich liebe es, flüchtige Augenblicke einzufrieren, die ohne mich verloren gegangen wären – unretuschiert, unverfälscht und genauso, wie sie wirklich waren. Genau diese Wahrhaftigkeit kann keine KI ersetzen. Der Bildband zeigt über 250 meiner stärksten Street-Fotografien und ist natürlich in meinem Online-Shop erhältlich.
Wo kann man in nächster Zeit deine Fotokunst sehen?
Meine Werke kann man natürlich in all meinen Bildbänden sehen. Meine letzten Ausstellungen fanden in Washington und Boston statt. Zurzeit arbeiten wir an neuen Projekten in Salzburg und Wien.
Vielen Dank für das Gespräch!







mit Alexander Oborny
Text: Michael Schwab
Mit der Talk-Reihe „Design in Transition“, die Kreative, Wirtschaft und Medien zusammenbringt, eröffnete „Lights Of Vienna“ einen neuen Dialog über die Rolle von Design in einer Zeit des Wandels. LOV-Geschäftsführer Alexander Oborny im Gespräch über die Verantwortung von Design, internationale Projekte und darüber, warum Licht heute mehr ist als nur Funktion.
Herr Oborny, mit „Design in Transition“ haben Sie eine Initiative gestartet, die über klassische Produktgestaltung hinausgeht. Was hat Sie dazu bewegt?
Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Bereiche gleichzeitig verändern – Architektur, Technologie, Nachhaltigkeit und auch die Art, wie Menschen Räume erleben. Design war für uns nie nur eine Frage der Form. Es geht immer auch um Haltung, Verantwortung und darum, wie wir unsere Umwelt gestalten. Mit Design in Transition wollten wir bewusst einen Raum schaffen, in dem Design als verbindendes Element zwischen Ästhetik, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel verstanden wird. Wir leben in einer Zeit des Übergangs – ökologisch, technologisch und kulturell. Design kann und sollte dabei eine aktive Rolle spielen.
Der Begriff „Transition“ deutet bereits auf Veränderung hin. Was bedeutet dieser Wandel konkret für Ihr Unternehmen?
Für uns bedeutet Transition, etablierte Denkweisen zu hinterfragen und neue Wege zuzulassen. Das betrifft Materialien, Produktionsprozesse, aber auch die Zusammenarbeit mit Kreativen und Partnern. Wir verstehen Design nicht nur als Endprodukt, sondern als Prozess – als Dialog zwischen Idee, Handwerk, Technologie und Nutzung.
Ihr Geschäft basiert auf drei zentralen Säulen. Welche sind das?
Unsere Arbeit bewegt sich in drei Bereichen. Zum einen realisieren wir internationale Projekte im Kontext sakraler Architektur, etwa bei Moscheen oder religiösen Bauten, wo Licht eine besondere spirituelle und räumliche Bedeutung hat.
Zum anderen ist unser Projektgeschäft im Hospitality-Bereich. Hotels, Restaurants und besondere Destinationen suchen heute nach Atmosphären, die Gäste emotional erreichen – Licht spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die dritte Säule bildet unsere Designerkollektion, die sowohl für B2B-Partner als auch designaffine Privatkunden entwickelt wird. Hier verbinden wir architektonischen Anspruch mit zeitloser Gestaltung.
An wen richtet sich diese Kollektion konkret?
Vor allem an Architekten, Interior Designer und Projektentwickler, aber auch an Menschen, die Design bewusst erleben möchten. Unsere Leuchten sollen Räume nicht nur beleuchten, sondern ihnen Identität und Atmosphäre geben.
Vielen Dank für das Gespräch!

Text: Alexander Dirninger
Hartjes ist mit seinen mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Schuhproduzent in Österreich. Die Marke steht für Gesundheitsbewusstsein, Komfort und modischen Stil genauso wie für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Was macht den Unterschied von Hartjes-Schuhen zu den vielen am Markt erhältlichen Anbietern aus?
Für uns ist ein Schuh kein Wegwerfprodukt, sondern ein langlebiges Qualitätsprodukt. Während viele Anbieter auf schnelle Trends und niedrige Preise setzen, bauen wir Schuhe, die funktionieren- für den Fuß, für den Alltag und für viele Jahre.
Warum sollte sich eine Kundin für Hartjes-Schuhe entscheiden, was kann sie sich erwarten?
Eine Kundin kann erwarten, dass der Schuh vom ersten Moment an passt – ohne Einlaufen, ohne Kompromisse. Darüber hinaus bekommt sie ein Produkt, das sie über Jahre begleitet. Das ist für uns ein zentraler Nachhaltigkeitsaspekt: weniger kaufen, dafür besser. Und nicht zuletzt: Sie entscheidet sich bewusst für ein Produkt, das unter fairen Bedingungen in Europa hergestellt wird.
Sie sind Österreichs größter Schuherzeuger. Warum sind Sie im Gegensatz zu anderen hiergeblieben? Weil wir davon überzeugt sind, dass Qualität und Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sind. Die Produktion in Österreich gibt uns Kontrolle über jeden einzelnen Schritt – vom Material bis zum fertigen Schuh. Natürlich wäre es einfacher, günstiger zu produzieren. Aber wir glauben, dass unsere Kundinnen genau diesen Unterschied erkennen und schätzen.
Wo sehen Sie die Vorteile, wo die Nachteile gerade in Österreich zu produzieren?
Der größte Vorteil ist die Qualitätssicherung und die Nähe – sowohl zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch zu unseren Partnern. Wir können schnell reagieren, flexibel entwickeln und unsere Standards konsequent umsetzen. Der Nachteil sind natürlich die Kosten. Aber wir sehen das weniger als Problem, sondern als klare Positionierung: Wir wollen nicht die billigsten sein, sondern die besten in unserem Segment.
Wie beurteilen Sie die Zukunftsaussichten am Schuhmarkt angesichts der Billigkonkurrenz aus Lohnniedrigländern?
Der Markt wird sich weiter differenzieren. Es wird immer einen starken Preisfokus geben – aber gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Qualität, Nachhaltigkeit und Herkunft. Unsere Aufgabe ist es, diesen Mehrwert klar zu kommunizieren. Wer versteht, was hinter einem Produkt steckt, trifft auch bewusstere Kaufentscheidungen.
Wenn Sie drei Tage Regierungschef wären, was würden Sie ändern wollen?
Ich würde für faire Spielregeln sorgen: Wer hohe Standards erfüllt, darf im Wettbewerb nicht benachteiligt werden.
Ihr Wunsch für Zukunft?
Dass wir Wert wieder vor Preis stellen, Qualität sichern und „Made in Europe“ eine starke Zukunft geben.
Vielen Dank für das Gespräch!

zugleich nachhaltig produziert

Text: Raffaela Marchal
In Pramet im Innviertel beheimatet, ist Hartjes ein Flaggschiff bei der Produktion heimischer Schuhe, die mit höchster Qualität, individueller Passform und zugleich ehrlicher Nachhaltigkeit überzeugen.
Wer glaubt Schuhe kommen heutzutage nur noch aus China oder bestenfalls Italien irrt. In Pramet im oberösterreichischen Innviertel ist Hartjes seit über 70 Jahren Hersteller höchstqualitativer Schuhe, die heute anspruchsvolle Trägerinnen weit über die Grenzen begeistern. 1953 schlug die Geburtsstunde, als Heinrich Hartjes seine damalige Orthopädie-Werkstätte gründete. Er legte den Grundstein für das noch heute gültige Grundverständnis für
die Bedürfnisse des menschlichen Fußes als Basis guter Schuhe. Nach beständigem Aufbau und auch wechselvollen Jahren wächst Hartjes schließlich zum heutigen erfolgreichen Unternehmen, zu dem auch die Tochterfirmen MUCOS und die Pantoletten- und Sandalenmarke VITAL gehören.
Gut aussehen mit Wohlfühlfaktor und höchstem Komfort
Damals wie heute ist es die Mission von Hartjes mit seinen Schuhen Komfort, Mode und Nachhaltigkeit zu verbinden. Der Slogan „Comfort with Style“ gibt für jede der Kollektionen die Richtung vor. Jede Frau kann sich daher trendige und zugleich individuelle und gesundheitsbewusste Schuhe erwarten.

Hartjes steht seit Beginn an für hochwertige Materialien, um entsprechende Qualität langfristig zu bieten.

Merkmale sind etwa herausnehmbare Korkfußbetten, samtweiches Oberleder und Futtermaterial aus verschleißfestem Leder, Walkloden oder auf Maisbasis. So entstehen Schuhe, die nicht nur trendig attraktiv aussehen, sondern auch gelenkschonend gesund sind. Die XS-Sohlentechnologie sorgt mit ihrer Leichtigkeit, Elastizität und Flexibilität für die bewährte „Hartjes Abroll-Linie“, welche die natürliche Bewegung des Fußes beim Gehen nachvollzieht und so einen Stoßdämpfer für mehr Fuß- und Rückenkomfort bildet. Gemeinsam mit der Gummisohle mit Naturkautschukanteil entsteht für die Trägerin ein einzigartiges Gehgefühl.
Nur die besten Materialien für den Fuß Hartjes steht seit Beginn an für hochwertige Materialien, um entsprechende Qualität langfristig zu bieten. So ist nur hochwertiges Leder aus Europa die Basis in der Produktion. Es ist weich, schmiegt sich an und bleibt formbeständig. Gleichzeitig ist es angenehm temperierend und widerstandsfähig gegen Nässe von außen. Es sorgt für ein gutes Schuhklima und lässt den Fuß atmen. Hartjes belässt die Natürlichkeit seines Leders und verzichtet daher bewusst darauf kleine Unregelmäßigkeiten und geringfügige Farbunterschiede mit künstlichen Mitteln zu kaschieren. Als atmungsaktives Futtermaterial kommt auch Walkloden aus 100 Prozent reiner Schurwolle zum Einsatz. Es wirkt von Natur aus temperaturausgleichend, wasserabweisend und sorgt für ein wohliges
Fußklima speziell bei kältesensiblen Trägerinnen. Für das Fußbett als tragendes Element der Fußgesundheit kommt Kork des eigenen Tochterunternehmens MUCOS zum Einsatz, welches mit Leder- Walkloden oder Maisfaser bezogen ist. Letztere nimmt das achtbis zehnfache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf und ist damit ein hochwirksamer Feuchtigkeitsregulierer.
Nachhaltig und regional Trotz globalisiertem Markt und wachsendem Druck ist Hartjes weiterhin der größte familiengeführte Schuhhersteller, der aus voller Überzeugung in Österreich/Europa produziert. Mit hochwertigen, natürlichen Materialien, Sorgfalt im Umgang mit der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung setzt das Unternehmen klare Maßstäbe. In Pramet sichern Hartjes und das Tochterunternehmen MUCOS in einer strukturschwachen Region mehr als 100 Arbeitsplätze. Über 30 Arbeitszeitmodelle zeigen zudem Fairness und soziale Verantwortung gegenüber Familien, Teilzeitkräften und Nebenerwerbslandwirten.
Hartjes
Weitere Infos finden Sie unter hartjes.at
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Text: Christoph Ebenhard
Die Welt elektrifiziert sich rasant — und mit ihr wächst der Bedarf an leistungsfähiger Energieinfrastruktur. Die ASTA Group spielt in diesem Wandel eine wichtige
Rolle: Als international tätiger Anbieter kupferbasierter Lösungen treibt das Unternehmen die Energie- und Mobilitätswende aktiv mit voran. Geschäftsführer Dr. Karl Schäcke spricht über Vision, Wachstum, den erfolgreichen Börsengang und die zentralen Herausforderungen einer Branche im Umbruch.
Was ist die Hauptvision von ASTA?
„We power the energy transition globally “. Angesichts des weltweit steigenden Strombedarfs und der zunehmenden Belastung der Infrastruktur wächst das Risiko systemischer Ausfälle weiter. Die Welt braucht dringend kompetente, bewährte Akteure, die erfolgskritische Lösungen liefern, und die dafür sorgen, dass die Lichter nicht ausgehen und die Energie weiter fließt. Wir sind hier im Herzen der Energiewende.
Wie setzen diese konkret um?
ASTA ist ein weltweit führender Anbieter von kupferbasierten Lösungen für die Stromerzeugung, -übertragung und E-Mobilität. Mit unseren über 210 Jahren Erfahrung in der Entwicklung hochwertiger Produkte sind die Produkte von ASTA das Herzstück moderner Energiesysteme. Sie versorgen Hochspannungstransformatoren, Industriegeneratoren und das wachsende Netzwerk von Rechenzentren, die die globale Elektrifizierung vorantreiben. Wir produzieren an sechs Standorten auf drei Kontinenten und beliefern auch fast alle Kontinente.

Was sind Ihre Hauptprodukte und -lösungen und wo liegen die Hauptabsatzmärkte?
ASTA ist bekannter Anbieter für hocheffiziente CTCs (Continuously Transposed Conductors), Roebelbars, Mehrfachdrähte sowie Einzelleiter für die Bereiche der Erzeugung, Übertragung und Nutzung in der E-Mobilität.
Können Sie uns ein paar Details zum erfolgreichen IPO geben?
Wir haben uns für Frankfurt entschieden, weil alles um die Energiewende dreht sich in Frankfurt und unser Kunde/Cornerstone Investor Siemens Energy ist auch in Frankfurt gelistet. 29,50 Euro war obere Grenze, das Buch war mehrfach voll und der erste Preis stand dann bei 43 Euro.
Wie können Interessierte investieren?
Ganz klassisch am freien Markt über Broker oder Banken.
Wer sind Ihre Kunden?
Siemens Energy, GE Vernova, Hitachi Energy, Andritz, TSEA, GANZ, CEE und viele weitere Global Player nutzen unsere Lösungen.
Was ist das Hausragende an ASTA für den Energiemarkt und wodurch zeichnet sich Ihr Unternehmen aus?
Wir erfüllen die höchsten Anforderungen der Kunden. etwa Lot Size 1 Manufacturing. Wir differenzieren uns von Wettbewerbern durch die Dicke und Genauigkeit von Flachdrähten. Wir arbeiten hier im Nanobereich und setzen unsere Proprietary Tools und technologisches Knowhow dafür ein, um das Beste zu liefern.
Wie beurteilen Sie die Zukunft des Energiemarkts und worin liegen die größten Herausforderungen?
Wir befinden uns in einem Superzyklus. Seit 1945 wird erstmals mehr in Elektron als in das Molekül investiert. Das ist für den Markt von ASTA ein positiver Ausblick für die Zukunft.
Welche Gefahren und Pain Points gibt es auf dem Weg zur Energiewende?
Die Affordability muss bleiben oder, anders gesagt, die Infrastruktur muss leistbar bleiben. Eine Herausforderung liegt auch darin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und sie zu motivieren damit sie auch bleiben. Und es gilt Innovation und Weiterentwicklung vorantreiben.
Gibt es Stolpersteine in der Industriepolitik, die aktuell hinderlich sind und wie könnten diese beseitigt werden?
Wir arbeiten lokal für lokal und passen uns somit gut an die jeweiligen Regionen an. Daher sehen wir keine großen Stolpersteine für uns, das funktioniert gut.
Wie sehen Sie den Standort Österreich und welche Stärken und Schwächen hat dieser?
Stärken sind sicher unsere Brainforce, also unsere hochausgebildeten Arbeitskräfte. Gleichzeitig liegt im Fachkräftemangel eine Gefahr und bei den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist langfristig die Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit wichtig.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?
Erstens, dass ASTA den Wachstumskurs erfolgreich umsetzt und die Ziele bis 2030 übererfüllt (lacht). Zweitens, dass ich gesund bleibe und drittens, dass die ersten zwei Wünsche in Erfüllung gehen damit ich dann ASTA mit voller Tatkraft unterstützen kann.
Mit wem würden Sie gerne Abendessen gehen?
Mit Warren Buffet. Ich würde gerne von ihm lernen. Und Jodie Foster und danach wissen, ob es für sie auch ein interessantes Gespräch war (lacht).
Vielen Dank für das Gespräch!

Nachhaltige Kupfertechnologielösungen für die Energie- und Mobilitätswende
Text: Christoph Ebenhard
Als erfolgreich international agierender Konzern mit festen Wurzeln in Österreich sichern die Lösungen und Produkte von ASTA die Energie und Mobilität von morgen.
Die steigende Digitalisierung, künstliche Intelligenz, die industrielle Transformation und nicht zuletzt der Ausbau der erneuerbaren Energie und die steigende Elektrifizierung im Verkehr treiben die weltweite Nachfrage nach elektrischer Energie beständig nach oben. Um bestehende Infrastrukturen auf ein entsprechend nötiges und hohes Effizienzniveau zu heben, braucht es innovative, leistungsstarke und zugleich ökonomisch vertretbare Lösungen, um diese Transformation zu bewerkstelligen und Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu garantieren.
ASTA als Partner für die Energiezukunft
Genau in diesem Umfeld positioniert sich ASTA als der verlässliche und bewährte Spezialist für den Mittel- und Hochspannungsbereich und bietet dafür bestmögliche technologische Lösungen. Diese helfen Effizienz zu steigern, drohende Verluste zu minimieren und so eine sichere Nutzung elektrischer Energie zu ermöglichen. Die Produkte von ASTA kommen genau da zum Einsatz, wo Energiezukunft von morgen entschieden wird – bei der Erzeugung, der Übertragung bis hin zur finalen Elektromobilität.
Röbelstäbe für leistungsstarke Generatoren
Kupferlösungen, ASTA’s technologische Kernelemente, sorgen für höchste Effizienz, um Generatoren das entscheidende Rüstzeug zu geben. Damit Kraftwerke langfristig leistungsfähiger bleiben und den neuen Anforderungen gerecht sind. Röbelstäbe sind dafür zentrale Schlüsselkomponenten in modernen Hochleistungsgeneratoren. Damit wird eine besonders effiziente Energieumwandlung garantiert, da sie Wirbelstromverluste minimieren, entstehende Wärme optimal ableiten und über lange Betriebszeiten maximale Zuverlässigkeit bieten.
ASTA zählt zu den weltweit führenden Herstellern dieser Spezialleiter mit einzigartiger Fertigungstiefe, modernsten Technologien und einer präzisen, auf Kundenanforderungen abgestimmten Produktion.
CTCs von ASTA für die leistungsstarke Energieübertragung
Im Bereich der Energieübertragung bietet ASTA seinen weltweiten Kunden eigens entwickelte leistungsstarke Kupferkomponenten, sogenannte Continuously Transposed Conductors (CTCs). Sie machen die für moderne Übertragungs- und Verteilnetze benötigten Hochleistungstransformatoren selbst für größte Energiemengen-Übertragungen zu verlässlichen Partnern. CTCs minimieren Verluste, erhöhen die thermische Stabilität und ermöglichen mit ihren kompakten Wicklungskonstruktionen maximale elektrische und mechanische Belastbarkeit. Durch jahrzehntelange Erfahrung und eine vollständig integrierte Fertigung zählt ASTA zu den weltweit führenden Herstellern von CTC-Lösungen – von chemischer Entwicklung über die Drahtumformung und Emaillierung bis hin zur finalen Transposition.
ASTA sorgt für sichere Bewegung in der Elektromobilität Schließlich verlangen die neuen und zukünftigen Möglichkeiten der Elektromobilität nach entsprechend verlässlichen und leistungsstarken Lösungen. ASTA sorgt dafür, dass sich in diesem herausfordernden Sektor die elektrischen Antriebssysteme bewegen. Egal, ob bei E-Motoren im Auto der Zukunft oder bei Hochleistung E-Lokomotiven. ASTA stellt spezialisierte Kupferleiter und CTC-Varianten zur Verfügung, die optimale Wickelbarkeit, höchste Temperaturbeständigkeit und kompakte Abmessungen für energieeffiziente Antriebssysteme im Schienenverkehr ermöglichen. ASTA zählt auch zu den technologisch führenden Herstellern von Leitern für sogenannte Hairpins und liefert damit Lösungen, die optimal auf die Anforderungen der Automobilindustrie abgestimmt sind.


Mit über 212 Jahren Erfahrung in der Entwicklung hochwertiger Produkte sind die Produkte von ASTA das Herzstück moderner Energiesysteme.

ASTA – International präsent und lokal verankert
Die ASTA Gruppe mit Hauptsitz in Oed, Niederösterreich, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1814 zu einem weltweit operierenden Unternehmen entwickelt. An sechs Standorten in Österreich, Bosnien, Brasilien, Indien und China beschäftigt ASTA derzeit 1.400 Mitarbeiter und produziert als österreichischer Hidden Champion maßgeschneiderte Kupferkomponenten für Hochleistungsgeneratoren und -transformatoren, den Bereich der Elektromobilität sowie für Spezialanwendungen. Mit 212 Jahren Erfahrung und Fachkenntnis in der Produktion und Weiterentwicklung von präzisen isolierten verdrillten Flachdrähten sowie speziellen Kupferkomponenten mithilfe innovativster Fertigungstechnologien ist ASTA ein Partner der weltweit führenden Hersteller in der Energietechnik, wie ABB, Andritz AG, Hitachi, Mitsubishi und Siemens Energy. Nachhaltigkeit
ist tief in der Unternehmensstrategie der ASTA verankert, und so übernimmt die Gruppe mit ihrer Inhouse-Recyclingfähigkeit für Kupfer eine Vorreiterrolle in der Branche. So entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit Partnern eine Kreislaufwirtschaft und gestaltet ressourcenschonend, energieeffizient und mit bestmöglichem ökologischem Fußabdruck weltweit die Energiewende aktiv mit.
Weitere Infos finden Sie unter astagroup.com


mit Rainer Petek
Text: Alexander Dirninger
Rainer Petek weiß, wie es ist, wenn der nächste Schritt zählt: als Extrembergsteiger in steilen Nordwänden ebenso wie als Begleiter von Führungsteams in unsicheren Zeiten. Im Interview spricht er über prägende Grenzerfahrungen am Berg, den Umgang mit Angst und Ungewissheit – und darüber, warum gute Führung weniger mit perfekten Plänen als mit Klarheit, Vertrauen und dem Mut zum nächsten Schritt zu tun hat.
Welches Ereignis im Leben hat dich zum Extrembergsteigen gebracht?
Auf einer Wanderung mit meinen Eltern hatte ich das erste Mal Kontakt mit Felsen und wusste sofort: das ist es, ich will irgendwann Kletterer werden. Als ich dann 1981 wirklich anfing, war ich 16, in zwölf Monaten 15 Zentimeter gewachsen und konnte meinen schlaksigen Körper kaum koordinieren. Ich tat mir so schwer, dass ich dachte, ich müsste es lassen. Es gab wohl nie einen untalentierteren Menschen, der
Kletterer werden wollte, als mich. Aber ich blieb hartnäckig. Drei Jahre Training später – mit Thomas Kappl in der Sella-Gruppe und an den Drei Zinnen – konnte ich plötzlich Routen klettern, die ich mir nie zugetraut hätte. Das war der eigentliche Wendepunkt: nicht ein Ereignis, sondern die Erfahrung, dass sich konsequentes Dranbleiben auszahlt, selbst bei miserabler Ausgangslage. Im Sommer 1984 standen Sepp Bierbaumer und ich am Gipfel der Grandes Jorasses – als erste Seilschaft, die die Nordwand in diesem Sommer durchstieg. Ich war neunzehn.
Drei Tage, zwei Nächte in der vereisten Nordwand, zwei Biwaks auf schmalen Felsvorsprüngen, im zweiten mit 1.000 Meter Abgrund unter uns. Dort habe ich gelernt, was wirklich zählt: Vertrauen in den Seilpartner, Klarheit im Kopf und die Fähigkeit, den nächsten Schritt zu machen, auch wenn du das Ziel nicht siehst. Das Extrembergsteigen hat mich nicht gefunden – ich habe mich hindurchgekämpft. Genau das macht es wertvoll für meine Arbeit heute: In Führungsteams geht es nie um Talent, sondern um den Willen, den nächsten Griff zu suchen, auch wenn der Fels glatt aussieht.
Was war die größte Challenge, die du je zu meistern hattest?
Eine der prägendsten: 1983 mit 18 Jahren, 250 Meter über dem Boden, in der überhängenden Gelben Kante der Kleinen Zinne. Unter den Füßen ein Absatz, gerade breit genug für die Fußballen. Unter den Fersen: nichts als Luft. Über mir ein Überhang, nicht einsehbar. Hinter mir ein irreversibler Kletterzug –Umkehr ausgeschlossen. Kraft noch für drei Minuten. Ich wusste mit mathematischer Präzision: Wenn ich jetzt nicht handle, stürze ich.
Die eigentliche Challenge war nicht der Fels. Es war mein Kopf. Mein innerer Dialog wurde destruktiv: „Das schaffe ich nicht. Unmöglich. Vielleicht sollte ich einfach springen.“ In dem Moment erkannte ich etwas Entscheidendes: Ich beobachtete mich beim Denken. Und was ich dachte, zerstörte mich schneller als die Schwerkraft es je könnte. Das war die größte Challenge meines Lebens – nicht die Wand, sondern der Kampf mit den eigenen Gedanken, als es um alles ging.
Diese Erfahrung begegnet mir seitdem überall – in Vorstandsetagen, Strategiemeetings, Transforma-
tionsprojekten. Die größte Herausforderung für Führungskräfte ist selten die externe Krise. Es sind die eigenen Denkmuster, die lähmen – die innere Stimme, die sagt: „Das geht nicht, das haben wir noch nie so gemacht.“ Wer diese innere Nordwand nicht überwindet, schafft auch die äußere nie.
Wie hast du sie gemeistert? Was hast du daraus gelernt?
Ich tat etwas völlig Kontraintuitives. Alles in mir schrie danach, mich enger an den Fels zu pressen. Stattdessen lehnte ich mich zurück, streckte die Arme aus, drückte mich von der Wand weg und schaute nach oben. Diese einfache Verlagerung – vielleicht 50 Zentimeter Distanz – veränderte alles. Plötzlich konnte ich über den Überhang sehen. Da waren Griffe. Gute Griffe. Und ein Risssystem zurück zur Originalroute. Dann begann ich einen instruktiven Dialog mit mir selbst: Rechte Hand hoch. Gut. Linke Hand hoch. Jetzt rechter Fuß. Tritt. Stehen. Jede Aktion, die funktionierte, baute Vertrauen für die nächste. Ich dachte nicht mehr an die ganze Route – nur an den nächsten Zug. Innerhalb von drei Minuten stand ich am Standplatz und holte Thomas nach. Daraus habe ich zwei Dinge gelernt: Erstens – Nähe zum Problem macht blind. Manchmal musst du dich vom Problem lösen, um es zu lösen. Zweitens – in Krisen hilft kein Masterplan, sondern der nächste machbare Schritt.
Ich übertrage das direkt auf die Arbeit mit Führungsteams. Die größten Desaster entstehen, wenn Leader sich nur auf eine Perspektive verlassen – die eigene oder die eines Experten, dem man unhinterfragt folgt. Wie am Fels braucht es den Wechsel zwischen Distanz und Nähe, strategischem Überblick und operativem Detail. Keine Theorie – Überlebenswissen.
„Expeditionen“ zum Thema Leadership: Was passiert dabei mit den Teilnehmern?
Bei meiner Higher Summit Quest in den Dolomiten passiert etwas, das die Neurowissenschaft präzise erklären kann – und das in keinem Seminarraum reproduzierbar ist. Ich nehme sechs Führungskräfte vier Tage auf Wanderwege oberhalb von 2.000 Metern, Smartphones nur in bestimmten Zeitslots, ohne Folienschlachten. Es ist ein Gangwechsel im Gehirn: vom Gang 3 „Daueralarm“ zurück in Gang 1 – ruhige Wachheit, ein Zustand, den ich seit über 25 Jahren

Rainer Petek kennt als Extrembergsteiger Situationen, in denen der nächste Schritt entscheidend ist.
am Berg beobachte. Viele Führungskräfte stecken neurobiologisch im permanenten Alarmmodus fest. Ihr Gehirn ist so überreizt, dass es die kreative Problemlösung abschaltet.
Die Neurowissenschaft nennt das den Drei-Tage-Effekt: Nach zwei Tagen in der Natur löst sich die „Zivilisationsschicht“ ab. Am dritten Tag entsteht eine neue kognitive Realität mit messbar höherer Kreativität. Das vom ständigen Input überflutete Gehirn kommt zur Ruhe und tut, wofür es gebaut ist – kreative Verknüpfungen herstellen, Zukunftsszenarien simulieren, Selbstreflexion ermöglichen. Genau die Fähigkeiten, die Führungskräfte am dringendsten brauchen und im Tagesgeschäft zuverlässig verlieren. Gleichzeitig übernimmt die Dolomiten-Landschaft einen Teil der kognitiven Arbeit. Die sanfte Faszination von Fels, Licht und Weite entlastet das Gehirn – während die physische Bewegung über Gestein und Bergwiesen das Denken im Körper verankert. Wer geht, denkt anders als der, der sitzt. Die Teilnehmer kommen als andere Menschen zurück. Nicht weil ich ihnen etwas beigebracht hätte, sondern weil ihr Gehirn vier Tage lang das tun durfte, was es am besten kann. Ein Teilnehmer sagte mir 90 Tage später: „Das schwingt täglich nach. Ich denke jeden

Tag an den Moment, als plötzlich alles klar wurde.“ Höhe, Stille und der mentale Prozess am Berg verdrahten das Gehirn neu. Deshalb funktioniert die Higher Summit Quest dort, wo Seminare scheitern: nicht mit dem Verstand gegen das Gehirn, sondern mit dem Gehirn für den Verstand.
Was ist das Nordwand Prinzip?
Nordwände sind in den Alpen die härteste Seite eines Berges: weniger Sonne, mehr Eis, schlechterer Fels, höhere objektive Gefahr. Trotzdem ziehen sie die besten Kletterer an – weil die Herausforderung dort am größten ist. Als ich mit 19 die Nordwand der Grandes Jorasses durchstieg, habe ich drei Dinge gelernt, die ich später zum Nordwand-Prinzip verdichtet habe.
Erstens: Radikale Standortbestimmung. Bevor du einsteigst, musst du brutal ehrlich einschätzen, wo du stehst – Können, Verhältnisse, Stärken der Seilschaft. Kein Schönreden. Zweitens: Richtung statt perfekter Plan. In einer Nordwand ändern sich die Bedingungen stündlich. Du brauchst eine klare Vision vom Gipfel, passt aber die Route permanent an. Drittens: Die Seilschaft trägt alles. Es gibt keinen Einzelerfolg –du schaffst es gemeinsam oder gar nicht.
Auf Unternehmen übertragen: Das Nordwand-Prinzip ist kein Motivationsprogramm, sondern eine Haltung für Führung unter Unsicherheit. Es beginnt mit der ehrlichen Frage: Wo stehen wir wirklich? Nicht wo die letzte PowerPoint behauptet, dass wir stehen. Dann setzt es auf Orientierung statt starre Pläne – einen Richtungskorridor, in dem das Team handlungsfähig bleibt, wenn sich die Bedingungen ändern. Und es endet mit einer unbequemen Wahrheit: Manchmal ist die richtige Entscheidung, umzukehren. Am Berg eine der schwersten Entscheidungen – in Unternehmen erst recht. Aber genau das unterscheidet Risiko von Leichtsinn. Die Nordwand lehrt beides: den Mut einzusteigen und die Weisheit, rechtzeitig abzubrechen.
Wie geht man mit Ungewissheit um? – Lehren aus dem Klettern für die Wirtschaft Dazu eine prägende Geschichte. Ich klettere mit meinem langjährigen Kunden Ludwig die Don Quixote an der Südwand der Marmolata. 600 Meter Luft unter den Sohlen, in der Schlüsselseillänge stehe ich vor einer Entscheidung: Links oder rechts? Links führt an einem überhängenden Riss entlang, rechts geht es über Platten ins Unbekannte. Keine Haken weit und breit. Gerade hinauf scheint es nicht zu gehen. Ludwig spürt meine Unsicherheit und fragt: „Rainer, wie kommen wir da hoch?“ Ich antworte spontan: „Ludwig, ich weiß nicht WIE … ich weiß nur, DASS wir einen Weg finden werden.“ Was dann passiert, ist bemerkenswert: Ludwig beginnt sich für die Situation zu interessieren, statt sich einschüchtern zu lassen. Er lehnt sich aus der Wand und entdeckt Hakenösen oberhalb, die ich nicht sehen konnte. Die zentrale Lektion: Ein offener Umgang mit Nicht-Wissen schafft Vertrauen. Mein ehrliches „Ich weiß es nicht“ hat Ludwig nicht verunsichert – es hat ihn ermutigt, mitzudenken. Menschen spüren genau, ob jemand wirklich weiß oder nur so tut. Das Zweite macht misstrauisch. Das Erste – ehrliche Unsicherheit kombiniert mit klarer Zuversicht – erzeugt Mitdenken,
Kreativität und Lösungsideen auf breiter Basis. Führungskräfte müssen keine Super-Heroes sein, die alles wissen. Sie brauchen den Mut, Unsicherheit zu benennen – und die Zuversicht auszustrahlen, dass die Seilschaft gemeinsam eine Lösung findet. Das ist der produktivste Umgang mit Ungewissheit, den ich kenne – an der Marmolata wie im Vorstandsbüro.
Mit wem würdest du gerne abendessen gehen?
Mit dem Dalai Lama. Und das hat einen sehr persönlichen Grund. Nach einem bösen Absturz 1986 in der Nordwand der Les Courtes geriet ich in eine tiefe Selbstvertrauenskrise. Körperlich war ich kaum verletzt, aber viel schlimmer war die „Verletzung im Kopf“: Ich zweifelte an allem – meinem Können, meiner Urteilsfähigkeit, meiner Zukunft als Bergführer. In dieser Phase stieß ich auf ein Zitat des Dalai Lama, das alles veränderte: „Wenn Du verlierst, verliere nie die Lektion!“
Dieser Satz brachte mich dazu, den Absturz nicht als Ende zu sehen, sondern als Beginn einer tiefen Auseinandersetzung mit mir selbst. Ich habe die Krise durchgearbeitet und wurde danach ein viel besserer Bergführer, als ich es ohne diesen Unfall je geworden wäre. Ich würde ihm davon erzählen – und ihn fragen, wie er selbst mit Verlust und Rückschlägen umgeht. Und ihm sagen: Dieser eine Satz hat nicht nur mein Klettern verändert, sondern mein ganzes Leben.
Vielen Dank für das Gespräch!

Text: Christoph Ebenhard
In einer Welt der flüchtigen digitalen Datenströme behauptet sich in Österreich das Bargeld als eine Konstante. Doch was für Konsumenten Freiheit und Anonymität bedeutet, stellt den Handel vor enorme logistische Hürden. Wie die Geldservice Austria (GSA) die Brücke zwischen dem analogen Schein und der digitalen Buchhaltung schlägt, ist eine Geschichte über Effizienz, Resilienz und die Verteidigung eines Kulturguts.
Wer am Samstagvormittag über einen Wiener Markt schlendert, hört es überall: das charakteristi-
sche Klimpern von Münzen und das Rascheln von Banknoten. Während andere Nationen die physische Währung bereits als veraltet betrachten, ist sie in Österreich lebendiger denn je. Doch hinter der nostalgischen Fassade aus Kupfer und Baumwolle verbirgt sich eine hochkomplexe Infrastruktur, ohne die der Wirtschaftskreislauf zum Erliegen käme.
Der schwedische Weg
Der oft zitierte „schwedische Weg“ in die Bargeldlosigkeit hat sich im Jahr 2026 als fragiles Konstrukt entpuppt. Während Schweden lange als technologisches Vorbild galt, kämpft das Land heute mit

der digitalen Exklusion ganzer Bevölkerungsgruppen. Ohne physisches Zahlungsmittel sind ältere Menschen oder Bürger ohne Zugang zu digitalen Endgeräten faktisch vom sozialen Leben abgeschnitten. Hinzu kommt eine gefährliche systemische Vulnerabilität. Bei Cyberangriffen oder großflächigen Netzwerkausfällen steht die Versorgungswirtschaft innerhalb von Stunden still. Österreich nutzt dieses Negativbeispiel als wissenschaftliche Grundlage, um Bargeld nicht als veraltet, sondern im Gegenteil als krisenfestes Sicherheitsnetz zu positionieren, das vollkommen autark von Stromnetzen und Serverfarmen funktioniert.
Die GSA als operative Herzkammer des Bargeldverkehrs
Um die Stabilität des heimischen Marktes zu verstehen, muss man den Blick auf die Geldservice Austria richten, die als operative Herzkammer des Bargeldverkehrs fungiert. Als 100-Prozent Tochter der Oesterreichischen Nationalbank übernimmt die GSA eine systemkritische Rolle, die weit über das bloße Transportwesen hinausgeht. In einem hoch technologisierten Prozess validiert die GSA in ihren Sicherheitszentren die Echtheit und Umlauffähigkeit jeder Banknote. Erst durch diese kontinuierliche Aufbereitung bleibt der Geldkreislauf sicher und belastbar. Sie fungiert als staatlich legitimierte Garantie für die Qualität und Verfügbarkeit des Bargelds und bildet das robuste Rückgrat, das das Vertrauen der Bürger in den physischen Euro erst ermöglicht.
Ökonomische Notwendigkeit für das Gewerbe Für Unternehmen ist die Akzeptanz von Bargeld keine bloße Gefälligkeit, sondern eine strategische Entscheidung zur Umsatzsicherung. Bargeld ist das einzige Instrument, das eine sofortige Finalität der Zahlung garantiert. Ohne dass Dritte, wie beispiels-
weise private Zahlungsanbieter wie Kreditkartenund Debitkartenunternehmen Transaktionsgebühren einbehalten oder Datenströme monetarisieren. In der Betriebswirtschaft wird Bargeld zudem als Werkzeug der Liquiditätskontrolle geschätzt. Es ermöglicht dem Handel eine Unabhängigkeit von digitalen Ausfällen und bietet Kunden die höchste Form des Datenschutzes. Wer Bargeld ablehnt, beschneidet nicht nur seine Zielgruppe, sondern begibt sich in eine riskante Abhängigkeit von einer rein digitalen Infrastruktur.
Der erste Bargeldfanshop weltweit Ein vielleicht unerwartetes Element im Portfolio der GSA ist der Bargeldfanshop. Warum leistet sich ein Bargeldlogistikunternehmen eine Plattform für Merchandising? Die Antwort liegt in der kulturellen Verankerung. In einer Zeit, in der Bargeld zunehmend abstrakt und unsichtbar wird, dient der Shop dazu, die haptische und emotionale Bedeutung von Bargeld wieder ins Bewusstsein zu rücken. Vermögen erscheint oft nur noch als digitale Ziffer, dabei droht die emotionale Bindung zum Geld zu verschwinden. Er macht den Wert wieder greifbar. Der Shop fungiert so als gezielte kommunikative Intervention gegen die schleichende Entfremdung des physischen Geldes. Während digitale Ziffern auf Bildschirmen oft eine flüchtige Abstraktion bleiben, ermöglicht der Bargeldfanshop eine Rückbesinnung auf die Haptik des Wertes. Er transformiert die technokratische Welt der Bargeldlogistik in eine greifbare Form der Wertschätzung und setzt damit ein klares Zeichen für die Bargeldkultur in Österreich.
Bargeldmanagement mit den GSA-Einzahlungstresoren
Wie immer ist die Zeit das größte Gut und genau diese wird oft beim Zählen von Tageseinnahmen

gebraucht. Auch der Weg zur Bank, um das Bargeld abzuliefern, kostet Zeit und bedingt Risiko, wenn mit hohen Bargeldsummen gehandelt werden muss. Die Lösung hat die GSA mit der Einführung moderner Einzahlungstresore (EZT) bereits früh erkannt und gelöst. Diese Technologie löst das Paradoxon des Handels, die Verzögerung zwischen Einnahme und Kontogutschrift. Wo früher Mitarbeiter wertvolle Zeit mit dem manuellen Zählen von Banknoten und Münzen verbrachten und das Risiko beim Transport zur Bank trugen, übernimmt heute die Maschine. Sobald eine Banknote im EZT abgeführt und einbezahlt wird, erfolgt eine digitale Erfassung und eine automatisierte tägliche Verbuchung auf das Girokonto des Kunden. Das physische Geld liegt dabei noch versichert und unzugänglich im EZT-Tresor, aber die Unternehmen verfügen bereits darüber und haben damit auch eine bessere finanzielle Liquidität. So verschmelzen die Sicherheit des analogen Bargelds und die Geschwindigkeit des digitalen Bankings zu einer hocheffizienten Einheit. Die sichere Verwahrung und die aktive Überwachung des Füllstands durch die Geldservice Austria ermöglichen eine bedarfsorientierte Entleerung durch Wertetransportunternehmen in ganz Österreich und auch in Slowenien. Dieser
Lösung sind grundsätzlich keine Landesgrenzen gesetzt. Heute sind mehr als 420 solcher Systeme im Einsatz und mit der Änderung der Bankenlandschaft werden es täglich mehr. Die Sicherheit der Lösung gepaart mit der Kompetenz in der Bargeldlogistik, ermöglicht einen einfachen und vertrauensvollen Umgang im Bargeldmanagement der kleinen und großen Unternehmen. Österreich wird sein Bargeld nicht aufgeben. Durch die Kombination aus institutioneller Sicherheit, dem bewussten Lernen aus den Erfahrungen und Fehlentwicklungen anderer sowie dem Einsatz hochmoderner Lösungen wandelt sich Bargeld von einer logistischen Herausforderung zu einer effizienten Ressource. Damit entsteht eine ausgewogene Verbindung aus Stabilität und zeitgemäßer Effizienz.
Weitere Infos finden Sie unter meinbargeld.at


Entdecken Sie die Welt faszinierender Weine. Wir empfehlen die Langegasse 65 in Deutschkreutz.

Text: Alexander Dirninger
Die Anforderungen an moderne Wohnkonzepte wachsen: Unterschiedliche Lebensphasen, wechselnde Wohnsituationen und zunehmend kompakte Grundrisse stellen viele Menschen vor die Herausforderung, Wohnraum flexibel, hochwertig und nachhaltig zu nutzen. Ein innovatives Startup aus Linz, Oberösterreich, hat sich dieser Fragestellung angenommen und präsentiert mit SUNDÅ eine neuartige Lösung.
Flexibles Wohnsystem
Balcosy startet den Verkauf seines modularen Wohnsystems SUNDÅ. Das Produkt ermöglicht es, bislang ungenutzte Flächen effizient zu erschließen – sei es als Fenstersitz, Bücherregal, Stauraum, Arbeitsfläche oder grüne Oase. „Man kann sich SUNDÅ wie ein Lastenregal für das Wohnzimmer vorstellen: extrem belastbar, dabei stilvoll designt“, erläutert Mitgründer Florian Holzmayer. Während herkömmliche Regale bis zu 30 Kilogramm tragen,

sind spezielle Module des Systems für Lasten von mehreren hundert Kilogramm ausgelegt. SUNDÅ ist das Resultat jahrelanger Produktentwicklung und basiert auf den Erfahrungen mit dem ersten Balcosy-Produkt, dem Fenstersitz. Statt eines festen Möbels setzt das Startup nun auf ein flexibles System aus standardisierten Modulen, das nahezu unbegrenzte Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Die Elemente lassen sich horizontal verschieben und vertikal in regelmäßigen Abständen einstecken, wodurch auch anspruchsvolle Raumnischen und Wandflächen optimal genutzt werden können. Das Gründerteam hat sich erweitert: Design-Co-Founderin Katharina Leitner, MA, bringt internationale Expertise, unter anderem aus Skandinavien, ein. „Unser Ziel war es, ein Möbel zu entwickeln, das sich dem Leben anpasst – nicht umgekehrt. SUNDÅ ist bewusst reduziert gestaltet, damit es über viele Jahre, Wohnorte und Lebensphasen hinweg funktioniert“, so Leitner.
Erfolgreicher Launch und Fokus auf Slow Furniture
Nachdem die erste limitierte Serie bereits im Februar
innerhalb kürzester Zeit vollständig ausverkauft war, bereitet Balcosy für das zweite Quartal die nächste Produktionscharge vor – mit einer Kapazitätserweiterung um rund 500 %. Trotz des Wachstums bleibt der Kern unverändert: SUNDÅ steht für „Slow Furniture“, die Designanspruch mit traditionellem österreichischem Handwerk vereint. Gefertigt wird weiterhin regional in Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern wie der Tischlerei Pecherstorfer. Um die Qualität und den engen Bezug zum Kunden zu wahren, setzt das Team statt auf anonyme Massenware gezielt auf persönliche Beratung. Interessierte können direkt mit den Gründern Kontakt aufnehmen, um ihr individuelles Wohnprojekt zu planen.
Weitere Infos finden Sie unter balcosy.com

Text: Christoph Ebenhard
In einer Zeit, in der Netzwerke inflationär wachsen und Business-Communities zunehmend austauschbar werden, setzt eine Organisation bewusst einen anderen Akzent: der Premium Leaders Club (PLC).
Der PLC steht für exzellentes Networking auf Augenhöhe, für inspirierende Dialoge mit Substanz
und für eine klare, wertebasierte Haltung in der Unternehmensführung. Innerhalb kurzer Zeit hat sich der Club als eine der relevantesten LeadershipCommunities im deutschsprachigen Raum etabliert – und darüber hinaus. Dabei versteht sich der PLC nicht als Netzwerk von morgen, sondern als eines, das Zukunft bereits heute lebt. Der Premium Leaders Club ist kein offenes Netzwerk. Er ist ein Kreis von

Persönlichkeiten, die Verantwortung tragen – für Unternehmen, Mitarbeitende und gesellschaftliche Wirkung. Mitgliedschaft im PLC bedeutet mehr als Zugang zu Kontakten. Sie steht für Zugehörigkeit zu einer Community, in der Vertrauen, Diskretion und Haltung selbstverständlich sind.
Kein klassischer Business-Club, sondern ein Kreis von echten Persönlichkeiten Hier treffen Entscheider aufeinander, die nicht nur über Erfolg sprechen, sondern ihn gemeinsam gestalten. Das zugrunde liegende Prinzip ist klar und zugleich kraftvoll: Das Kollektiv ist stärker als der Einzelne. Nicht Größe oder Lautstärke definieren den PLC, sondern Qualität, Relevanz und der bewusste Anspruch, Wirkung zu erzielen. Qualität vor Quantität ist kein Versprechen – sondern gelebte Realität. Was den Premium Leaders Club auszeichnet, lässt sich nicht allein in Zahlen messen. Es ist das Gefühl, das entsteht, wenn Menschen mit ähnlicher Haltung aufeinandertreffen. Wer den PLC erlebt, spürt den Unterschied sofort: Gespräche mit Tiefe statt Oberflächlichkeit. Begegnungen ohne Inszenierung.
Ein Umfeld, in dem es nicht um Visitenkarten geht, sondern um echte Verbindungen. Der PLC ist kein Ort für schnellen Austausch, sondern für nachhaltige Beziehungen – aus denen Partnerschaften, Ideen und unternehmerische Perspektiven entstehen. Ein spürbarer Unterschied zu herkömmlichen Netzwerken. Der Premium Leaders Club ist auch mehr als eine Business-Community. Er ist Ausdruck einer Haltung, eines Anspruchs und einer klaren Vorstellung davon, wie modernes Leadership heute gelebt wird. Nicht jeder wird Teil des PLC. Doch wer dazugehört, teilt Werte, Ambitionen – und den Wunsch, gemeinsam mehr zu erreichen.
Die internationale Präsenz des Premium Leaders Club ist Ausdruck seines Anspruchs. Ob in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Spanien und Südtirol, im wirtschaftlich starken Liechtenstein oder an internationalen Knotenpunkten wie Dubai und Abu Dhabi – der PLC verbindet Entscheider dort, wo unternehmerische Relevanz, Kapital, Innovation und Zukunft entstehen. Jedes Chapter folgt einer

Weitere Informationen zu Mitgliedschaft und Angeboten finden Sie auf der Webseite. Werden Sie Teil der exklusiven Business Community.

klaren Philosophie: regional verankert und zugleich international gedacht. So entsteht ein Netzwerk, das globale Perspektiven mit lokaler Exzellenz verbindet –persönlich, wirkungsvoll und nachhaltig.
Ein Ökosystem für Entscheider mit modernem Austausch
Mit über 200 kuratierten Veranstaltungen pro Jahr, exklusiven Lern- und Austauschformaten, digitalen Tools sowie persönlichen Begegnungen bietet der Premium Leaders Club seinen Mitgliedern ein ganzheitliches Ökosystem. Die eigene App verbindet Networking, Wissenstransfer und Community in einer geschützten Umgebung. Der PLC wird so zur Plattform an der Schnittstelle von Business, Bildung und Leadership-Lifestyle – hochwertig, persönlich und wirksam und um gemeinsam mehr zu erreichen.
Unternehmen der Zukunft 2026 und Netzwerk des Jahres in Deutschland 2025
Die Auszeichnung als „Unternehmen der Zukunft 2026“ würdigt Organisationen, die zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, nachhaltiges Unternehmertum und innovative Geschäftsmodelle aktiv mitgestalten. Für den Premium Leaders Club ist diese Ehrung keine Momentaufnahme, sondern die externe Bestätigung einer Haltung, die tief in der DNA der Community verankert ist: Leadership neu zu
denken und Räume zu schaffen, in denen moderne Führungspersönlichkeiten gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln. Ein weiterer Meilenstein folgte mit der Auszeichnung als „Netzwerk des Jahres 2025“ im Rahmen der Premiere des Deutschen Netzwerk Awards. In einem hochkarätigen Wettbewerbsumfeld setzte sich der PLC gegen zahlreiche Mitbewerber durch. Der Club versteht diese Auszeichnungen nicht als Ziel. Sie sind Bestätigung eines gelebten Anspruchs. Und zugleich eine Verpflichtung. Eben diesen eigenen Anspruch an Qualität, Relevanz und persönliche Begegnung konsequent weiterzuentwickeln.
Kontakt und Mitgliedschaft
Für weitere Informationen zur Mitgliedschaft und Angeboten besuchen Sie die Webseite. Werden Sie Teil der exklusiven Business Community und gestalten Sie gemeinsam die Zukunft der globalen Geschäftswelt.
Weitere Infos finden Sie unter premium-leaders.club

Rollstuhl von Paul, 8

Wie Heumilchwirtschaft Landschaft und Qualität bewahrt
Text: Christoph Ebenhard
Verantwortung für die Menschen und die Region liegen der Vöcklakäserei quasi in der DNA. Was für Konsument:innen höchste Qualität und unverwechselbaren Geschmack auf den Käseteller bringt. Seit Jahrzehnten setzt die genossenschaftlich organisierte Käserei auf enge Zusammenarbeit mit regionalen Landwirt:innen, nachhaltige Bewirtschaftung und handwerkliche Verarbeitung.
Die Vöcklakäserei wurde 1931 gegründet und bereits 1966 entstand nach einer Fusion der neue Standort in Pöndorf. Das Unternehmen ist bis heute genossenschaftlich organisiert und so in Besitz seiner rund 200 LandwirtInnen. Deren Höfe liegen entlang dem Vöckla- und Almtal im landschaftlich einmaligen Grünlandgürtel des Alpenvorlandes. Als ein eigenständiger genossenschaftlicher Betrieb legt die Vöcklakäserei traditionell besonders Wert auf gelebte Regionalität und Nachhaltigkeit, um das Konzept der Herstellung von exklusiven Erzeugnissen zu verwirklichen.
Heumilchwirtschaft zur Gewinnung höchster Milchqualität für den Käse Die Heumilchwirtschaft spielt in Österreich eine bedeutende Rolle und ist ein langes kulturelles Erbe. Sie ist aber nicht nur ein zentraler Bestandteil der landwirtschaftlichen Tradition, sondern trägt auch entscheidend zur Erhaltung der heimischen Kulturlandschaft und Produktion hochwertiger Lebensmittel in Österreich bei. Besonders im Alpenraum rund um die Vöcklakäserei, zeigt sich die Bedeutung dieser traditionellen Bewirtschaftungsweise. Rund zwei Drittel der Genossenschaftsbetriebe der Vöcklakäserei sind Heumilchbetriebe und daher ein entscheidender Bestandteil bei der Produktion hochwertiger Käsespezialitäten. Heumilch wird von Kühen gewonnen, die ausschließlich mit Heu und Gras gefüttert werden. Das bedeutet, dass die Kühe im Sommer mit frischem Gras und im Winter mit getrocknetem Heu versorgt werden. Diese Bewirtschaftungsweise ist tief in der Geschichte der österreichischen Landwirt-
schaft verwurzelt und stellt eine der ältesten Formen der Tierhaltung dar.
Tierwohl, Artenvielfalt und Biodiversität sichern Diese Form der Landwirtschaft ist besonders im Hinblick auf den Naturschutz von Bedeutung, denn die naturnahe Haltung der Tiere fördert nicht nur das Tierwohl, sondern auch die Biodiversität und hat einen positiven Effekt auf die Böden in der Region. Die nachhaltige Bewirtschaftungsweise fördert die Artenvielfalt zahlreicher Pflanzen und Tier, welche in anderen Systemen oft nicht vorkommen. Die Vöcklakäserei zahlt zur Erhaltung der Kulturlandschaft den Heumilchbetrieben daher einen höheren Preis, denn die Betriebe pflegen und erhalten diese. Ohne diese Form der Bewirtschaftungsweise wären viele Landschaften in der Region mit der Zeit von Büschen und Bäumen überwuchert. Zudem schonen Heumilchbetriebe die Umwelt durch die Verwertung von natürlichen Ressourcen und den Verzicht auf chemische Düngemittel. Durch die naturbelassene Fütterung der Tiere mit Heu und Gras entsteht eine Milch von besonders hoher Qualität, welche für die Vöcklakäserei besonders wertvoll ist, um Käse in Premiumqualität herzustellen. So macht Heumilch den Vöckla-Käse besonders intensiv und einzigartig.
Traditionelle Heumilchwirtschaft und handwerkliche Käseproduktion sichern Qualität
Die Produkte der Vöcklakäserei sind ein Beispiel für die hohe Qualität, die mit Heumilchprodukten erzielt werden kann. Mehr als zwei Drittel der in der Käserei verarbeiteten Milch kommt von den Heumilchbetrieben aus der Region rund um die Genossenschaft, was einen wesentlichen Anteil an der Exzellenz der dort produzierten Käsesorten hat. Die Kombination aus traditioneller Milcherzeugung und handwerklicher Käseproduktion führt zu einem Produkt, das nicht nur den regionalen Geschmack widerspiegelt, sondern auch höchste Qualitätsstandards für GenießerInnen. Es ist daher gerade heute entscheidend, Heumilchbetriebe als Teil eines zukunftsfähigen

Hochwertiger Käse hat seinen Ursprung in bester Milch – erzeugt durch natürliche Fütterung auf den Betrieben der Vöcklakäserei.

Landwirtschaftsmodells zu erhalten, das sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bringt. Nur durch die Anerkennung und Unterstützung von Heumilchbetrieben können wir sicherstellen, dass die traditionsreiche Art der Landwirtschaft auch in Zukunft fortbesteht und weiterhin zur Produktion hochwertiger Lebensmittel beiträgt. Die Traditionskäserei setzt auf die Qualität von Heumilch und trägt nicht nur zur Förderung der regionalen Wirtschaft bei, sondern leisten so auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Biodiversität. Natürlich regional –wie es der Slogan beschreibt und wofür die Vöcklakäserei steht. Man schmeckt es schließlich auch.
Die Käsespezialitäten aus der Vöcklakäserei in Pöndorf
Die Käsespezialitäten der Vöcklakäserei in Pöndorf spiegeln die Vielfalt traditioneller Handwerkskunst wider. Besonders der Bergkäse steht sinnbildlich für diese Tradition: Drei bis sechs Monate reift er im Käsekeller, wird täglich geschmiert und gewendet und entwickelt so seinen intensiven, vollmundigen Geschmack.
Auch der Emmentaler wird nach klassischer Methode aus hochwertiger Heumilch hergestellt und überzeugt durch seinen mild-nussigen Charakter sowie die typisch großen Löcher, die durch die natürliche Reifung entstehen. Der Vöcklataler Schnittkäse bringt würzige Noten und eine leicht pikante Rotschmiere mit sich und zählt zu den beliebtesten Spezialitäten der Käserei.
Als vielseitiger Klassiker ergänzt der Vöcklataler Gouda das Sortiment: Geschmeidig in der Textur und verfeinert mit unterschiedlichen Gewürzen verbindet er Tradition mit aromatischer Vielfalt. Kräftig im Geschmack zeigt sich schließlich der Vöcklataler Mondseer, dessen besondere Raffinesse durch Chili und Pfeffer unterstrichen wird.
Vöcklakaeserei
Weitere Infos finden Sie unter voecklakaeserei.at



Text: Alexander Dirninger
Wien, 2026 – Wer den Namen TANTE EMMA hört, denkt an Vertrautheit, an persönlichen Austausch und an einen Ort, an dem man genau das bekommt, was man wirklich braucht. Dieses Gefühl überträgt die gleichnamige Wiener Kreativagentur seit Jahren in die moderne Markenwelt. Doch die Agentur beweist auch immer wieder, dass Kreativität dabei helfen kann, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Das Portfolio von TANTE EMMA liest sich wie ein Who’s who der authentischen Markenführung. Die Agentur betreut namhafte Kunden aus unterschiedlichsten Branchen – von Unternehmen wie BILLA und Allianz Österreich bis hin zur Wirtschaftsuniversität Wien. Dabei liegt der Fokus stets auf Branding, strategischer Kommunikation und Werbekampagnen, die nicht nur laut sind, sondern Geschichten erzählen und Mehrwert schaffen. TANTE EMMA steht aber nicht nur für Mut, sondern auch für „Werbung mit
Love“, wie es die Agenturphilosophie beschreibt. Das Team rund um die Geschäftsführung Gianna Schöneich und Stefan Lippert zeigt immer wieder, dass „Social Impact“ hier keine Marketing-Floskel ist, sondern fest in der Agentur-DNA verankert ist.
Kreativität als Werkzeug für das Gute
„Wir glauben, dass Kreativität ein mächtiges Werkzeug ist, um die Welt ein Stück besser zu machen. Unsere Fähigkeit, Menschen mit unseren Ideen zu bewegen und Reichweite zu schaffen, nutzen wir deswegen gezielt, um Pro-bono-Projekte zu unterstützen“, so Schöneich. „Am Ende des Tages geht es uns darum, dass wir mit unserer Arbeit nicht nur Werbung machen und Marken aufbauen, sondern auch zeigen, wofür wir als Menschen, als Agentur, stehen.“ So schreckt TANTE EMMA auch vor politischen Statements nicht zurück. Besonders deutlich wird dies beim Engagement rund um den feministischen Kampftag. TANTE EMMA zeigt Haltung – auch wenn es mal unbequem ist. Dieser Einsatz spiegelt sich in zahlreichen Projekten wider: ob für das feministische Craftbeer Muschicraft oder die Initiative Visible, die Kinder psychisch erkrankter Eltern unterstützt. Ein besonderes Herzensprojekt ist die langjährige Zusammenarbeit mit HEMAYAT, dem Betreuungszentrum für dolmetschgestützte medizinische, psychologische und psychotherapeutische Begleitung von Folter- und Kriegsüberlebenden.
Perspektivenwechsel gegen Vorurteile
Im vergangenen Jahr wurden bei HEMAYAT insgesamt 2.006 Menschen aus rund 60 Herkunftsländern betreut, darunter etwa 300 Minderjährige. „Wir erleben täglich, wie unsere Klient:innen in den Therapien Halt, Stabilität und neue Perspektiven finden. Die therapeutische Begleitung verändert ihr Leben –und das ihrer Kinder – nachhaltig“, so Cecilia Heiss, Geschäftsführerin von HEMAYAT. TANTE EMMA unterstützt HEMAYAT kontinuierlich, sei es durch Print-Inserate oder umfangreiche Pro-bono-Produktionen. Ein Meilenstein dieser Zusammenarbeit ist der TV-Spot „Stammtisch“, der 2025 im ORF als Social Spot zu sehen war. Der Spot setzt dort an, wo Vorurteile oft ihren Ursprung haben: Am Stammtisch fallen Sätze oft schneller, als man sie hinterfragt. Die Kampagne nimmt gängige Behauptungen über
Flucht und Migration auf und dreht die Perspektive radikal um. Am Ende stehen nicht mehr „die anderen“ im Mittelpunkt, sondern Menschen, die Unvorstellbares überlebt haben.
„Gerade in Zeiten eines spürbaren Rechtsrucks, der oft mit Unwissenheit und Angst vor dem vermeintlich ‚Fremden‘ spielt, wollten wir ein starkes Gegengewicht bilden“, erklärt Lippert. „HEMAYAT kümmert sich um Menschen, die furchtbare Dinge erlebt haben, die wir uns hier in Österreich nicht ausmalen können. Mit dem Spot wollten wir Fluchtgründe noch einmal ungeschönt vor Augen führen, um ein echtes Bewusstsein zu schaffen. Wir erinnern daran, dass hinter der Migrationsdebatte unvorstellbare menschliche Schicksale stehen.“
Der Erfolg gibt der Agentur recht: Das gemeinsam mit Frames.Network und Forafilm umgesetzte Projekt wurde bei den Österreichischen Fundraising Awards mit dem 2. Platz in der Kategorie „Spot des Jahres“ ausgezeichnet.
Über TANTE
Die Kreativagentur TANTE EMMA hat ihren Sitz im 3. Wiener Gemeindebezirk und betreut Kund:innen sowohl im digitalen als auch im klassischen Kommunikationsbereich.
HEMAYAT zählt zu den wenigen spezialisierten Einrichtungen in Österreich, die folter- und kriegstraumatisierte Menschen therapeutisch, psychologisch und medizinisch begleiten. Das multiprofessionelle Team besteht aus Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen, Ärzt:innen und Dolmetscher:innen. Die Nachfrage übersteigt seit Jahren deutlich das finanzierte Angebot – mit spürbaren Folgen: längere Wartezeiten, weniger verfügbare Therapieplätze und im schlimmsten Fall ein Aufnahmestopp.
Weitere Infos finden Sie unter hemayat.org



Text: Christoph Ebenhard
Schaum fasziniert einfach. Geheimnisvoll knisternd, sinnlich duftend und angenehm weich beginnt mit dem ESPURO® CloudSPA eine unverwechselbare Entspannungsreise.
Ein Erlebnis, das den Alltag für einen Moment vergessen lässt und das Bad in eine private Wellness-Oase verwandelt.
Der Traum von Schaum für totale Entspannung
Das ESPURO® CloudSPA basiert auf einer neu entwickelten und patentierten Technologie von dem Wellnessausstatter KLAFS, mit der Schaum neu erfunden wurde. Ohne externe Anschlüsse und allein durch die gezielte Kombination von Wasser, Luft und einer speziell entwickelten Schaum-Essenz entsteht dieser besonders gleichmäßige und stabile Schaum. Das akkubetriebene ESPURO® CloudSPA lässt sich dafür flexibel in der Dusche, über der Badewanne oder an jedem anderen Lieblingsplatz zur Entspannung aufstellen. Dank integriertem Wassertank und leistungsstarkem Akku benötigt es für eine prickelnd-frische Schaumdusche oder ein warmes Schaumbad mit viel Schaum auch weder Strom- noch Wasseranschluss. Ganz einfach nur Wasser und Schaum-Essenz einfüllen, einschalten und sofort genießen. Die
Schaummenge kann bequem und stufenlos über ein intuitiv bedienbares Drehrad reguliert werden. Binnen Sekunden entstehen luftig-weiche Schaumwolken von bis zu 400 Liter pro Minute. Vier austauschbare Schaumauslässe laden dazu ein, ein persönliches Wolkenmeer zu erleben – vom drehbaren Schaumjet für die Dusche bis hin zum voluminösen Schaumteppich in der Badewanne.
Vollendete Ästhetik für perfekten Schaum
Die integrierte LED-Beleuchtung setzt atmosphärische Farbakzente und verwandelt jedes Schaumspektakel in eine stimmungsvolle Wellnesszeremonie. Diese innovative Schaumtechnologie trifft auf ein puristisches, zeitloses Design. Elegant in Weiß gehalten und mit feinen Akzenten veredelt, strahlt das ESPURO® CloudSPA mit seinen harmonischen Proportionen eine Ästhetik der Ruhe und des Wohlbefindens aus. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem renommierten Studio F. A. Porsche, ist es die perfekte Symbiose aus Funktion und Form, durchdacht bis ins kleinste Detail. Diese unverwechselbare Verbindung von innovativer Technologie und herausragendem Design wurde mit dem German Innovation Award 2025 ausgezeichnet.

Die drei Duftvarianten machen jede Schaumdusche und jedes Schaumbad zu einem persönlichen Pflegeritual mit Genussfaktor.
Schaum für puren Badespaß
Wenn sich dann knisternde Schaumberge auftürmen und flauschige Schaumwolken durch die Luft tanzen, beginnt ein Erlebnis voller spielerischer Freude und wohltuender Pflege. Nicht nur Kinderaugen leuchten, Hände greifen neugierig nach den weichen Schaumflocken und der Alltag rückt sofort in den Hintergrund. So wird jedes Schaumbad mit viel Schaum zu einem gemeinsamen Ritual. Alleine, zu zweit oder für die ganze Familie – voller Entspannung, Emotionen und purer Freude. Seine außergewöhnlich feine Struktur umhüllt den Körper sanft, versorgt die Haut mit pflegenden Wirkstoffen und schafft ein völlig neues, luxuriöses Pflegeerlebnis.
ESPURO® Schaumbad-Essenzen für hochwertige Pflege
Der wattig-weiche Schaum des ESPURO® CloudSPA ist nicht nur ein revitalisierendes Sinneserlebnis, sondern auch eine Wohltat für die Haut. Schaum ist ein idealer Träger für hochwertige Pflegesubstanzen, und in der speziell entwickelten ESPURO® Schaum-Essenz sind diese besonders reichhaltig enthalten. Die verwendeten, direkt aus der Kokosnuss gewonnenen, veganen Kokossulfate reinigen sanft,

während die Haut die wertvollen Inhaltsstoffe optimal aufnehmen kann. So wird sie intensiv gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. Dermatologisch getestet und besonders hautverträglich, bietet der Schaum Pflege, die man spürt. Die weichen Schaumwolken fallen nicht in sich zusammen, sondern schmiegen sich wie ein schützender Kokon sanft an den Körper. Drei fein komponierte Duftvarianten – PURE, GINGER LEMON und FOREST BATHING – machen aus jeder Schaumdusche oder jedem Schaumbad ein ganz persönliches Pflegeritual voller Genuss und Entspannung. Die Rezeptur ist frei von PEGs und synthetischen Zusätzen und auch für empfindliche Haut optimal geeignet. Die ausgefeilte Formel sorgt für eine optimierte Schaumbildung und eine exzellente Schaumqualität, die in jedem einzelnen Bläschen spürbar ist. Eben ein Rundum Wellness-Spa-Feeling für zuhause und jeden Tag.
Klafs
Weitere Infos finden Sie unter klafs.at


Text: Alexander Dirninger


Eine Schlafdecke ist mehr als bloßes Mittel zum Zudecken. Sie prägt das Schlafklima, begleitet durch unterschiedliche Temperaturen und entscheidet mit darüber, wie erholt man in den Tag startet. Mit natürlicher Schurwolle als Material wird sie aus dem Hause Steiner1888 zum Garanten für erholsamen Schlaf – besonders dann, wenn im Frühling die Sehnsucht nach Leichtigkeit, Frische und Natürlichkeit wächst.
Wenn die Tage länger werden und die ersten warmen Nächte den Winter verabschieden, beginnt im Schlafzimmer ein leiser Wandel. Die warme Daunendecke weicht, das Bedürfnis nach Frische, nach einem ausgeglichenen Schlafklima wächst. Genau jetzt ist der richtige Moment, um Gewohnheiten zu hinterfragen – und sich bewusst für Natürlichkeit zu entscheiden.
Seit 1888 verarbeitet Steiner am Fuße des Dachsteinmassivs Wolle zu hochwertigen Produkten. Aus einer kleinen Lodenwalke ist ein Familienunternehmen in fünfter Generation gewachsen, das Sorgfalt, Regionalität und faserschonende Verarbeitung in den Mittelpunkt stellt. Diese Haltung zeigt sich besonders in einem Produkt, das auf den ersten Blick schlicht wirkt – und gerade darin seine Stärke entfaltet: der Steiner1888 Schlafdecke.
100 % natürliche Schurwolle für ein perfektes Schlafklima
Gefertigt in Mandling, besteht sie aus 100 % naturbelassener Schurwolle – ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus heimischer Bergschafwolle und ausgewählten Merinoqualitäten. Die Wolle bleibt ungefärbt und bewahrt dadurch ihre natürlichen

Familienbetrieb seit 1888: Steiner1888 verbindet über Generationen gewachsenes Wissen mit handwerklicher Präzision

Eigenschaften. Ihre Faser ist innen hohl, kann Luft speichern, wirkt temperaturausgleichend und feuchtigkeitsregulierend. Das Ergebnis ist ein Schlafklima, das sich dem Körper anpasst: wärmend in kühlen Frühlingsnächten, angenehm leicht, sobald die Temperaturen steigen. Gerade in der Übergangszeit zeigt sich diese Funktionalität besonders deutlich. Sie nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich feucht anzufühlen, und gibt sie wieder an die Raumluft ab. Das schafft ein ausgeglichenes, trockenes Bettklima – eine Qualität, die man spürt, ohne sie erklären zu müssen.
Qualität aus der eigenen Manufaktur
Die Schlafdecke ist dabei kein industrielles Massenprodukt, sondern Ausdruck einer Haltung. Jeder Produktionsschritt – von der Faser bis zur fertigen Decke – erfolgt in der hauseigenen Manufaktur in Mandling. Regionalität ist hier kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Ebenso selbstverständlich ist der Gedanke der Nachhaltigkeit: Die Decke ist vollständig kompostierbar und damit Teil eines natürlichen Kreislaufs. In einer Zeit, in der vieles komplexer wird, besteht die Herausforderung oft darin, die Essenz zu erkennen. Vielleicht ist es gerade diese Verbindung aus jahrzehntelanger Erfahrung, handwerklicher Präzision
und echter Überzeugung, die den Unterschied macht. In der Familie Steiner schläft man seit Generationen unter Wolldecken – aus eigener Erfahrung gewachsenes Vertrauen, das in jedes Detail einfließt.
Im Frühling Ballast abwerfen
Der Frühling lädt dazu ein, Raum für Neues zu schaffen. Eine leichtere Decke ist dabei mehr als nur ein saisonaler Wechsel. Sie ist eine bewusste Entscheidung für das Wesentliche – für ein Material, das seit Jahrhunderten bewährt ist, und für eine Herkunft, die man kennt. Man muss es letztlich selbst erleben. Sich zudecken. Durchatmen. Spüren, wie wenig es manchmal braucht für erholsamen Schlaf. Denn die Schwierigkeit liegt oft nicht darin, mehr zu finden – sondern das Richtige. Eine Decke, reduziert auf das Wesentliche. Und gerade deshalb besonders.
Weitere Infos finden Sie unter steiner1888.com


Erleben Sie die faszinierende Atmosphäre der Salzburger Altstadt sowie das vielfältige Musik- und Kulturprogramm im Sommer und wohnen Sie zentral und entspannt im Altstadt Hotel Hofwirt Salzburg. www.hofwirt-salzburg.at




Text: Alexander Dirninger
Der globale Weinmarkt ist durch eine hohe Diversität und fortschreitende Internationalisierung geprägt. Führende Anbieter wie Frankreich, Italien und Spanien sowie aufstrebende Regionen in Übersee – darunter Australien, Südafrika und Chile – setzen neue Maßstäbe in Produktion und Vermarktung. Charakteristisch sind großvolumige Herstellungsverfahren, eine breite Palette an Rebsorten sowie innovative Trends wie biologische Bewirtschaftung und Naturweine. Die internationale Weinbranche entwickelt sich dynamisch, getrieben von neuen Geschmackstrends und der Rückbesinnung auf traditionelle Ausbauarten.
Österreichische Weine im internationalen Vergleich: Differenzierung durch Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit
Österreichische Weine positionieren sich durch ausgeprägte Regionalität und nachhaltige Produktionsmethoden als klarer Wettbewerber im internationalen Umfeld. Während andere Länder auf etablierte Appellationssysteme setzen, fokussiert Österreich auf Herkunft, Rebsorte, Authentizität und Umweltbewusstsein. Die Produktionsprozesse sind meist kleinteilig und handverlesen, was sich positiv auf die Produktqualität auswirkt. Das Terroir – die einzigartige Verbindung von Klima, Boden und menschlichem Einfluss – sorgt für eine hohe Aromenvielfalt und eine starke Profilierung am Markt. Strenge Herkunftsbezeichnungen wie DAC garantieren Transparenz und schaffen Vertrauen bei Geschäftspartnern und Endkunden.
Innovationskraft und Zukunftsperspektiven: Chancen für Investoren und Tourismus Nachhaltigkeit und Innovation sind zentrale Erfolgsfaktoren der österreichischen Weinwirtschaft. BioZertifizierungen und zukunftsweisende Initiativen wie der „Nachhaltige Österreichische Weinbau“ setzen internationale Standards. Experimentierfreude bei Ausbauarten und Sorten sowie die Bewahrung regionaler Vielfalt schaffen attraktive Marktsegmente für Investoren. Darüber hinaus bietet die Wein-

landschaft Österreichs ein großes Potenzial für den Weintourismus: Veranstaltungen, Verkostungen und regionale Erlebnisse fördern die Markenbildung und eröffnen neue Geschäftsfelder. Österreich bleibt somit ein wichtiger Player im globalen Weinmarkt, der sowohl Genießer als auch Investoren und Touristen überzeugt.
Neue Impulse für den Weinvertrieb
Um den Weinvertrieb sowie das Angebot und den Absatz österreichischer Weine weiter zu steigern, bieten sich verschiedene Strategien an. Der Ausbau digitaler Vertriebskanäle, etwa durch professionelle Online-Shops und Partnerschaften mit internationalen E-Commerce-Plattformen, ermöglicht einen direkten Zugang zu neuen Zielgruppen im In- und Ausland. Darüber hinaus können Kooperationen mit der Gastronomie und dem Fachhandel intensiviert werden, um die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit österreichischer Weine zu erhöhen. Innovative Marketingmaßnahmen wie virtuelle Weinverkostungen, Storytelling rund um Herkunft und Winzer sowie gezielte Social-Media-Kampagnen stärken zudem die Markenbindung und schaffen neue Absatzimpulse. Die Entwicklung exklusiver Produktlinien, limitierter Editionen und spezieller Geschenkverpackungen spricht weitere Kundensegmente an und fördert den Verkauf, insbesondere im Premiumbereich.


Text: Raffaela Marchal
Das Weingut Adam-Lieleg in der Südsteiermark steht für eine tiefe Verwurzelung in Herkunft, Geschichte und Terroir. In einer Region, die für ihre steilen Lagen und ihre präzisen, mineralischen Weine bekannt ist, nimmt das Weingut eine besondere Stellung ein. Der Grund dafür liegt nicht nur in der Qualität der Weine, sondern vor allem in der engen Verbindung zwischen Familie, Land und einer außergewöhnlichen Lage: der Ried Gottscheber.
Die Geschichte der Familie Adam-Lieleg ist untrennbar mit dem Namen „Gottscheber“ verbunden. Bereits seit dem Jahr 1740 ist dieser Name nicht nur geografische Bezeichnung, sondern identitätsstiftendes Element des gesamten Betriebs. Über Generationen hinweg wurde hier Weinbau betrieben – heute bereits in fünfter Generation. Diese lange Kontinuität ist in der modernen Weinwelt keine Selbstverständlichkeit und bildet das Fundament für das Verständnis von Herkunft, wie es am Weingut Adam-Lieleg gelebt wird. Herkunft bedeutet hier mehr als nur ein geografischer Ursprung. Es ist ein gewachsenes System aus Wissen, Erfahrung und Intuition, das über Jahrhunderte weitergegeben wurde. Die Familie kennt jede Parzelle, jede Bodenstruktur und jede klimatische Eigenheit ihrer Lagen. Dieses Wissen prägt die Arbeit im Weingarten ebenso wie die Entscheidungen im Keller.
Die Ried Gottscheber – Herzstück des Weinguts Im Zentrum dieses Verständnisses steht die Ried Gottscheber – eine Monopollage, die sich vollständig im Besitz der Familie befindet. Diese Besonderheit erlaubt es dem Weingut, die Lage in ihrer Gesamtheit zu verstehen und konsequent nach eigenen Qualitätsmaßstäben zu bewirtschaften. Die Ried erstreckt sich in einer Höhe von etwa 460 bis 600 Metern und weist eine Ausrichtung von Osten über Süden bis hin nach Westen auf. Diese Vielfalt an Expositionen schafft ein komplexes Mosaik an Mikroklimata, das sich direkt in der

Durch selektive Handlese, spontane Vergärung und lange Reifung auf der Vollhefe entsteht ein Wein, der sowohl Tiefe als auch Präzision vereint.

Charakteristik der Weine widerspiegelt. Das Klima ist illyrisch geprägt, mit einem starken Einfluss der nahegelegenen Koralpe. Kühlende Winde, Wälder und natürliche Wasserquellen sorgen zusätzlich für eine ausgeprägte Frische und Spannung in den Trauben. Geologisch ist die Ried Gottscheber durch kalkreiche Schotterkonglomerate geprägt, die zur sogenannten Kreuzbergserie gehören. Eingelagert sind Turmalin und Quarz – Mineralien, die den Weinen eine markante Struktur und salzige Mineralität verleihen. Die kargen Böden zwingen die Reben, tief zu wurzeln, wodurch sie besonders intensiv mit dem Terroir verbunden sind.
Vielfalt innerhalb einer Lage
Ein besonderes Merkmal der Ried Gottscheber ist ihre Unterteilung in mehrere Subrieden, die jeweils ihre eigene Charakteristik besitzen. Diese Differenzierung ermöglicht es, die Vielfalt der Lage noch präziser herauszuarbeiten.
Der „Schneiderhansl“ gilt als kargster Teil der Ried. Mit Hangneigungen von bis zu 70 % und einer südwestlichen Ausrichtung entstehen hier besonders konzentrierte und strukturierte Weine. Die rund 35 Jahre alten Rebstöcke – vorwiegend Sauvignon Blanc – wurzeln tief im kalkhaltigen Schotterboden und bringen Weine hervor, die durch salzige Mineralität, Tiefe und Eleganz geprägt sind.
Der „Kogel“ bildet den höchstgelegenen Bereich der Ried und ist nach Osten ausgerichtet. Hier entstehen, vor allem aus Weißburgunder, fein strukturierte Weine mit klarer Frucht und präziser Säure. Die Höhenlage sorgt für eine langsame Reifung und bewahrt die Frische der Trauben.
Der „Hausweingarten“, direkt beim Weingut gelegen, verbindet die Nähe zur Familie mit der Vielfalt der Lage. Hier wachsen Welschriesling und Morillon auf ähnlichen Böden, jedoch ist das Mikroklima ganz wenig wärmer, was zu einer eigenständigen Stilistik führt.

Herkunft als Ausdruck im Wein
Die Weine des Weinguts Adam-Lieleg sind Ausdruck dieser komplexen Herkunft. Besonders deutlich wird dies am Sauvignon Blanc aus der Ried Gottscheber Schneiderhansl. Durch selektive Handlese, spontane Vergärung und lange Reifung auf der Vollhefe entsteht ein Wein, der sowohl Tiefe als auch Präzision vereint.
Aromatisch zeigt er sich vielschichtig – mit Noten von Holunderblüte, Stachelbeere und Cassis, begleitet von kräuterwürzigen Nuancen. Am Gaumen offenbart sich eine salzige Mineralität, die direkt auf die kalkreichen Böden zurückzuführen ist, sowie eine lebendige Säurestruktur, die dem Wein Frische und Länge verleiht.
Das Weingut Adam-Lieleg vereint Tradition mit einem klaren Qualitätsanspruch. Die lange Geschichte der Familie prägt die Arbeit im Weingarten und im Keller und bildet die Grundlage dafür, die Herkunft der Weine nachvollziehbar und authentisch abzubilden.
Die Ried Gottscheber ist dabei eine zentrale Lage des Weinguts. Hier entsteht durch das Zusammenspiel von Natur und nachhaltiger Bewirtschaftung ein ausgewogenes System. Diese Verbindung zeigt sich in den Weinen, die die Herkunft widerspiegeln und die Handschrift einer Familie tragen, die seit Generationen mit diesem Ort verbunden ist.
Weitere Infos finden Sie unter adam-lieleg.at

Das Weingut Josef Ehmoser am Wagram

Text: Raffaela Marchal
Am niederösterreichischen Wagram, rund 30 Kilometer nordwestlich von Wien, liegt ein Weingut, das sich in den vergangenen Jahren leise, aber konsequent an die Spitze der Region gearbeitet hat: das Weingut Josef Ehmoser in Tiefenthal bei Großweikersdorf.
Geführt wird das Weingut von Josef und Martina Ehmoser in dritter Generation. Ihr Zugang ist geprägt von Respekt gegenüber Boden, Klima und Rebe. Im Weingarten wie im Keller gilt das Prinzip: so viel Eingriff wie nötig, so wenig wie möglich.
Der Wagram als Fundament
Die Grundlage für den Stil der Ehmoser-Weine liegt im Terroir des Wagram. Die mächtigen Lössböden, in manchen Lagen bis zu 20 Meter tief, zählen zu den charakteristischsten Europas. Mit ihrem hohen Kalkgehalt speichern sie Wasser effizient und ermöglichen den Reben tiefes Wurzelwachstum. Dazu kommt das pannonische Klima: heiße, trockene Sommer und kalte, schneearme Winter. Besonders entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel von
warmen Tagen und kühlen Nächten – ein Faktor, der für die ausgeprägte Aromatik und die präzise Säurestruktur der Weine sorgt.
Die Weingärten des Betriebs – rund 17 Hektar – verteilen sich auf die besten Lagen rund um Großweikersdorf. Besonders hervorzuheben sind die 1ÖTW Erste Lagen Ried Hohenberg und Ried Georgenberg. Beide stehen exemplarisch für die Vielschichtigkeit des Wagram: Der Hohenberg mit seinem windgeprägten Mikroklima bringt kühle, elegante Weine hervor, während der Georgenberg durch seine geschützte Lage und komplexe Bodenstruktur kraftvolle, tiefgründige Charaktere liefert.
Herkunft als Leitidee Als Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter ist das Weingut Josef Ehmoser dem klaren Herkunftsgedanken verpflichtet. Die Weine werden konsequent nach ihrer Herkunft gegliedert: Gebietsweine, Ortsweine und Lagenweine.
Die Gebietsweine – etwa Grüner Veltliner Wagram Terrassen oder Rosé Vom Zweigelt – zeigen sich zugänglich, saftig und geradlinig. Die Ortsweine,

Präzise Weingartenarbeit und behutsamer Ausbau bringen Weine hervor, die ihre Region authentisch widerspiegeln.

darunter Riesling oder Weißer Burgunder „Vom gelben Löss“, verbinden bereits Struktur mit Tiefe. Die Spitze bilden die Lagenweine aus den Ersten Lagen, die durch Komplexität, Lagerfähigkeit und klare Herkunftsprägung überzeugen. Dabei wird jeder Wein individuell gedacht und ausgebaut. Unterschiedliche Maischestandzeiten, Ausbau im Edelstahl, großen Holzfass oder sogar im Betonei – all das dient nicht dem Selbstzweck, sondern der Herausarbeitung des jeweiligen Charakters. Zeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Die Weine dürfen auf der Fein- oder Vollhefe reifen und entwickeln so Struktur, Spannung und Tiefe.
Stil mit Handschrift
Was die Weine von Ehmoser auszeichnet, ist ihre Balance aus Kraft und Präzision. Sie besitzen Struktur und Grip, ohne schwer zu wirken, und verbinden aromatische Tiefe mit klarer Linie. Es sind Weine, die nicht laut auftreten, sondern sich Schicht für Schicht erschließen.
Das bestätigen auch externe Bewertungen: Der Falstaff Weinguide zeichnet den Betrieb mit vier Sternen aus und hebt die stilistische Konsequenz sowie die internationale Anerkennung hervor. Auch Vinaria vergibt die Höchstwertung von fünf Sternen für Spitzenweine wie den Grünen Veltliner Ried Georgenberg 1ÖTW oder den Weißen Burgunder Reserve – Weine,
die durch Komplexität, feine Säurestruktur und elegante Holzintegration überzeugen.
Tradition und Zukunft
Neben klassischen Rebsorten wie Grünem Veltliner, Riesling oder Weißem Burgunder spielt auch die Tradition eine wichtige Rolle. Mit dem Gemischten Satz Holzburg knüpfen Josef und Martina Ehmoser an eine alte Wagramer Praxis an: verschiedene Rebsorten gemeinsam in einem Weingarten zu pflanzen und zu vinifizieren. Was einst der Risikostreuung diente, wird heute als authentischer Ausdruck historischer Weinbaukultur neu interpretiert. Das Weingut Josef Ehmoser zeigt, wie klar und konsequent Herkunft im Glas erlebbar werden kann. Die Verbindung aus markantem Terroir, präziser Arbeit im Weingarten und behutsamem Ausbau im Keller bringt Weine hervor, die unverfälscht vom Wagram erzählen.
Weitere Infos finden Sie unter weingut-ehmoser.at
40 Jahre Mobilität für alle!
Seit 1986 bringen wir Menschen sicher, barrierefrei und zuverlässig an ihr Ziel. Vier Jahrzehnte Erfahrung, Engagement und Herz machen uns zu Ihrem verlässlichen Partner für barrierefreie Mobilität.
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Text: Raffaela Marchal
Am Südrand des Burgenlands, am markanten Eisenberg, liegt das Weingut von Uwe Schiefer. Bekannt wurde der ehemalige Sommelier durch seinen Blaufränkisch, mit dem er die Region international ins Gespräch brachte. Heute zählt er zu den wichtigsten Stimmen eines kompromisslosen, herkunftsbezogenen Weinbaus in Österreich. Seine Philosophie: beobachten, begleiten, Zeit geben – und so Weine schaffen, die ungekünstelt, präzise und authentisch sind.
Mehr als nur Begleiter
Wer den Namen Schiefer hört, denkt an Rotwein. Doch längst hat der Winzer auch im Weißwein ein neues Kapitel aufgeschlagen – kompromisslos, puristisch, unverwechselbar. „Weißwein ist bei uns kein Nebenschauplatz, sondern ein eigener Ausdruck unserer Region – und unserer Idee von Wein“, betont Schiefer.
Die weißen Sorten – allen voran Welschriesling, Weißburgunder, Chardonnay und Pinot Gris – entstehen auf eisenhaltigen, lehmig-schieferigen Böden. Sie


„Ein steiler Hang, Blick nach Ungarn – das ist ein Projekt für die nächste Generation“, schwärmt Uwe Schiefer.
tragen die gleiche DNA wie Schiefers Rote: Spontanvergärung, langes Hefelager, minimale Intervention und vor allem Geduld. Jeder Wein soll mindestens einmal alle Jahreszeiten im Fass erleben – für Balance, Tiefe und Ruhe. So entstehen Weißweine, die nicht nur als frischer Aperitif gedacht sind, sondern Lagerpotenzial besitzen und sich im Glas entwickeln. Ob der klassische Weiße Schiefer als Jausenwein mit Haltung, der Weiße Schiefer S als komplexe Selection zur feinen Küche oder der maischevergorene Weiße Schiefer M als kompromissloser Naturwein – jeder hat seine klare Rolle.
Erfolge mit Haltung
Die Fachwelt reagiert begeistert: Gleich fünf Weißweine wurden im Weißwein Guide Austria 2025 ausgezeichnet. Der Weiße Schiefer „S“ 2020 erzielte 97 Punkte und wurde als „Weltklasse“ prämiert, der Pinot Gris 2022 holte 95 Punkte und den Titel „Preis-Genuss-Sieger“. Schon zuvor sorgte Schiefer für Aufsehen: Sein Weißer Schiefer 2018 wurde zum besten Welschriesling Österreichs gekürt – ein klares Signal gegen die starke Konkurrenz aus der Steiermark.
„Dass wir mit den Weißweinen so reüssieren, freut mich besonders. Es zeigt, dass unsere Arbeit auch im Bereich Weißwein ernst genommen wird“, so Schiefer.
Blick nach vorn
Mit über 7.000 neu gesetzten Reben – fast ausschließlich Weißwein – baut Schiefer seine Position weiter aus. Besonders spannend ist ein Riesling-Projekt auf reinem Schieferboden mit Reben von der Mosel. Weißwein vom Eisenberg ist bei Schiefer kein Trendspiel, sondern Konsequenz. Seine Weine stehen für Herkunft, Handschrift und Haltung – mineralisch, fein und vielschichtig, kompromisslos in der Machart. Oder wie der Winzer selbst sagt: „Kein Etikettenspiel. Sondern unsere DNA.“
Weitere Infos finden Sie unter weinbau-schiefer.at

Wie alkoholfreier Wein die Genusswelt neu definiert

Text: Raffaela Marchal
Die Welt des Weins befindet sich im Wandel – leise, aber nachhaltig. Was lange als Nischenprodukt galt, entwickelt sich zunehmend zu einer eigenständigen Kategorie mit wachsender Relevanz: alkoholfreier Wein. Getrieben von Innovation, gesellschaftlichem Wandel und einem neuen Verständnis von Genuss, erobert diese Stilistik nicht nur die Gastronomie, sondern auch große Bühnen und internationale Events.
Ein bemerkenswertes Beispiel dafür liefert Österreich: Erstmals in der Geschichte des renommierten WTA-500-Turniers Upper Austria Ladies Linz werden neben klassischen Weinen auch alkoholfreie Varianten ausgeschenkt. Damit hält eine neue Genusskultur Einzug in eines der bedeutendsten Frauensportevents des Landes – und setzt ein klares Zeichen für die Zukunft.
Genuss ohne Kompromiss
Alkoholfreier Wein ist längst mehr als eine Alternative für jene, die auf Alkohol verzichten möchten. Vielmehr etabliert er sich als eigenständige Kategorie mit eigener Aromatik, Struktur und sensorischer Logik. Die österreichische Marke Zeronimo steht exemplarisch für diesen Wandel: Hier werden hochwertige Weine zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert – mit dem Ziel, möglichst viele der ursprünglichen Aromen zu bewahren. Das Ergebnis sind komplexe, trockene Weine, die sich bewusst nicht als Ersatz verstehen, sondern als Ergänzung. Diese Haltung markiert einen entscheidenden Paradigmenwechsel: Genuss wird nicht mehr ausschließlich über Alkohol definiert, sondern über Vielfalt, Qualität und Individualität.
Bühne frei: Alkoholfreier Wein im Spitzensport Dass alkoholfreier Wein nun auch im internationalen
Sportumfeld präsent ist, überrascht bei genauer Betrachtung kaum. Gerade im Profisport, wo Leistungsfähigkeit und Regeneration im Fokus stehen, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Beim Turnier in Linz können Spielerinnen erstmals bei offiziellen Anlässen mit Wein anstoßen – ohne ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Doch es geht um mehr als nur Funktionalität. Die Integration alkoholfreier Weine steht sinnbildlich für einen gesellschaftlichen Wandel: hin zu bewussterem Konsum, größerer Inklusion und einem erweiterten Genussverständnis. Tradition und Innovation treten dabei nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen einander.
Neue Regeln für das Pairing Besonders spannend wird es, wenn alkoholfreier Wein auf die gehobene Küche trifft. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Starkoch David Geisser wird derzeit bei Zeronimo intensiv an neuen Pairing-Konzepten geforscht – mit überraschenden Erkenntnissen. Während klassische Weine oft eine dominante Rolle im Zusammenspiel mit Speisen einnehmen, verhalten sich alkoholfreie Weine subtiler. Sie „rahmen“ Gerichte eher, als dass sie mit ihnen konkurrieren. Diese Eigenschaft eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Kulinarik. Eine zentrale Rolle spielt dabei Fett: Es fungiert als Geschmacksträger und verlängert die Aromawahrnehmung im Mund. Da alkoholfreien Weinen das Ethanol als Bindeglied fehlt, profitieren sie besonders von fetthaltigen Komponenten. Die Aromen haften sich gewissermaßen an die Lipide, werden langsamer freigesetzt und sorgen für ein intensiveres Mundgefühl.
Auch im Zusammenspiel mit Umami-reichen Speisen zeigen sich neue Perspektiven. Gerade asiatische und orientalische Küchen harmonieren überraschend gut mit alkoholfreien Rotweinen – eine Kombination, die bei klassischen Weinen oft schwieriger ist.
Innovation mit Geschichte
Hinter dieser Entwicklung steht ein traditionsreiches österreichisches Weingut, das sich bereits seit Jahrzehnten einen Namen gemacht hat. Mit der Einführung moderner Vinifikationsmethoden und einem klaren Qualitätsanspruch prägte die Familie Bayer die heimische Rotweinszene maßgeblich.
Die Entscheidung, ausgerechnet Spitzenweine zu entalkoholisieren, zeugt von Mut und Innovationsgeist. Statt einfache Basisprodukte zu verwenden, wird bewusst auf höchste Qualität gesetzt – ein Ansatz, der international Aufmerksamkeit erregt und neue Maßstäbe definiert.
Zwischen Lifestyle und Haltung
Der Erfolg alkoholfreier Weine ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels. Gesundheit, Achtsamkeit und Individualität gewinnen zunehmend an Bedeutung – auch im Genussbereich. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach hochwertigen Alternativen, die keinen Verzicht bedeuten.
Events wie das Upper Austria Ladies Linz zeigen, wie selbstverständlich alkoholfreier Wein inzwischen in hochwertige Genusskonzepte integriert werden kann. Er steht für Offenheit, Vielfalt und die Freiheit, selbst zu entscheiden – ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.
Die Zukunft ist vielseitig
Ob im Fine Dining, im Sport oder im Alltag – alkoholfreier Wein hat das Potenzial, die Genusswelt nachhaltig zu verändern. Die Kombination aus handwerklicher Präzision, wissenschaftlicher Neugier und kulinarischer Kreativität eröffnet neue Horizonte. Was heute noch als Innovation wahrgenommen wird, könnte schon bald zum festen Bestandteil moderner Weinkultur werden. Denn eines zeigt sich immer deutlicher: Genuss kennt keine festen Regeln – sondern lebt von Vielfalt, Experimentierfreude und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Weitere Infos finden Sie unter zeronimo.at




Text: Raffaela Marchal
Im nördlichen Niederösterreich, wo das Weinviertel mit seinen sanften Hügeln und tiefgründigen Lössböden eine der markantesten Weinlandschaften Österreichs prägt, steht das Weingut Pröll für eine klare, unverfälschte Handschrift. Der Familienbetrieb verbindet traditionelle Werte mit einem zeitgemäßen Qualitätsverständnis und legt dabei besonderen Fokus auf die Arbeit im Weingarten. Hier entstehen Weine, die ihre Herkunft nicht nur widerspiegeln, sondern präzise zum Ausdruck bringen.
Die Philosophie des Hauses basiert auf einem respektvollen Umgang mit der Natur, sorgfältiger Handlese und dem Anspruch, das Potenzial jeder Lage bestmöglich auszuschöpfen. Statt kurzfristiger Trends setzt man auf Kontinuität und Erfahrung – Eigenschaften, die sich in der Stilistik der Weine deutlich widerspiegeln: klar, strukturiert und mit ausgeprägter Herkunftsprägung. Innerhalb dieses konsequent aufgebauten Sortiments nimmt ein Wein eine besondere Rolle ein – nicht nur qualitativ, sondern auch ideell: der „Geistliche Pröll“.
Ein Wein mit Geschichte
Die Entstehung dieses Weines geht auf ein außergewöhnliches Ereignis zurück, das in der Geschichte des Weinguts einen besonderen Stellenwert einnimmt. Im Jahr 2008 hatte die Familie Pröll die seltene Gelegenheit, im Rahmen einer Privataudienz Papst Benedikt XVI. einen Rebstock aus ihrer Lage Ried Lehlen zu überreichen. Dieser wurde in den Vatikanischen Gärten gepflanzt – ein Moment, der für die Familie weit über eine symbolische Geste hinausging und ihre tiefe Verbundenheit zu Natur und Glauben zum Ausdruck brachte.
Aus genau jenem Weingarten, aus dem dieser Rebstock stammt, wurde im darauffolgenden Jahr erstmals der „Geistliche Pröll“ vinifiziert. Die feierliche Segnung durch den päpstlichen Nuntius in Österreich verlieh dem Wein zusätzlich eine spirituelle Dimension. Für die Familie ist dieser Wein bis heute
eng mit persönlichen Erinnerungen verbunden und stellt einen emotionalen Höhepunkt in der Entwicklung des Weinguts dar.
Seither wird der „Geistliche Pröll“ Jahr für Jahr mit besonderer Sorgfalt gekeltert. Er ist kein Massenprodukt, sondern eine bewusst herausgehobene Selektion – getragen von der Idee, einen Wein zu schaffen, der sowohl die Qualität der Lage als auch die Geschichte dahinter transportiert.
Charakter und Terroir
Sensorisch zeigt sich der „Geistliche Pröll“ als kraftvoller, vielschichtiger Vertreter seines Ursprungs. In der Nase entfaltet sich ein komplexes Aromenspiel reifer Früchte, begleitet von feinen, vielschichtigen Nuancen. Am Gaumen präsentiert sich der Wein dicht und extraktreich, mit bemerkenswerter Tiefe und Länge. Trotz seiner Konzentration wirkt er niemals schwer – eine harmonisch eingebundene, reife Säure sorgt für Balance, Frische und Trinkfluss. Die Grundlage für diese Stilistik bildet die Ried Lehlen selbst. Der klassische Südhang ist geprägt von tiefgründigen Löss-Lehmböden, die über eine hohe Wasserspeicherfähigkeit verfügen und damit auch in wärmeren Jahren eine gleichmäßige Reife ermöglichen. Die teils bis zu 40 Jahre alten Reben tragen zusätzlich zur Komplexität und Struktur des Weines bei und verleihen ihm jene Tiefe, die ihn innerhalb des Sortiments heraushebt.
Der „Geistliche Pröll“ steht exemplarisch für das, was das Weingut Pröll auszeichnet: ein klares Bekenntnis zur Herkunft, präzises Handwerk und die Fähigkeit, Emotion und Qualität miteinander zu verbinden. Er ist damit nicht nur ein Wein mit Charakter, sondern auch ein Ausdruck von Identität.
Weitere Infos finden Sie unter weingut-proell.at

Text: Raffaela Marchal
Eingebettet in die sanften Hügel des steirischen Vulkanlands liegt das Weingut Müller Klöch – ein Familienbetrieb, der seit 1973 die Handschrift einer Region prägt, deren geologisches Erbe bis heute im Glas spürbar ist. Vulkanische Böden aus Basalt, Tuff und roter Erde bilden hier die Grundlage für Weine mit eigenständigem Charakter und mineralischer Tiefe.
Die Südoststeiermark, insbesondere rund um Klöch, zählt zu den spannendsten Weißweinregionen Europas. Das Zusammenspiel aus warmen Tagen, kühlen Nächten und mineralreichen Böden sorgt für lange Reifeperioden und aromatische, vielschichtige Weine. Genau hier entfaltet eine Rebsorte ihr ganzes Potenzial: der Traminer.
Der Mythos Klöcher Traminer
Klöch gilt als eine der historischen Hochburgen des Traminers. Die beiden Rebsorten, sowohl der Gelbe Traminer als auch der Gewürztraminer stellen hohe Ansprüche an Lage und Pflege – doch unter optimalen Bedingungen entstehen hier Weine von außergewöhnlicher Ausdruckskraft. Typisch für den Klöcher Traminer ist sein intensives Aromenspektrum: ein charakteristisches Edelrosenbukett, gepaart mit exotischen Fruchtnoten, würzigen Nuancen und einer bemerkenswerten Fülle. Die kleinen, rosafarbenen und gelben Beeren liefern konzentrierte Moste, die sowohl trockene als auch halbtrockene, liebliche und süße Stilrichtungen ermöglichen. Diese Vielfalt macht den Traminer nicht nur zu einem Aushängeschild der Region, sondern auch zu einem der individuellsten Weißweine Österreichs. Im Sortiment des Weinguts Müller Klöch nimmt der Klöcher Traminer eine zentrale Rolle ein. Die Weine präsentieren sich klar, sortentypisch und präzise vinifiziert – stets mit Fokus auf Frucht, Struktur und Trinkfreude. Ein typischer Vertreter zeigt sich mit Noten von Rosenblüten, Zitrusfrüchten und reifem Steinobst, begleitet von einer würzigen Tiefe und harmonischen Balance. In trockener Ausprägung
kommen zusätzlich elegante Zitrusaromen und eine feine Mineralität zum Tragen, die den Wein besonders vielseitig in der Gastronomie macht. Hochwertige Exemplare aus dem Haus überzeugen zudem durch Komplexität und Länge: Aromen von Honigmelone, Rosenöl und tropischen Früchten verbinden sich mit mineralischen Noten zu einem vielschichtigen Gesamtbild. Ob als frischer Speisenbegleiter oder als ausdrucksstarker Solist – der Traminer des Hauses bleibt stets zugänglich und gleichzeitig charakterstark.
Terroir als Identität
Was den Weinen des Weinguts Müller Klöch ihre unverwechselbare Signatur verleiht, ist das Zusammenspiel aus Herkunft und Handwerk. Die vulkanischen Böden speichern Wärme und geben sie langsam an die Reben ab, während das pannonisch beeinflusste Klima für optimale Reife sorgt.
Das Ergebnis sind Weine mit aromatischer Intensität, feiner Würze und bemerkenswerter Struktur – Eigenschaften, die besonders im Traminer zur Geltung kommen. Diese Rebsorte fungiert hier nicht nur als Produkt, sondern als kulturelles Symbol einer Region, die ihre Identität konsequent über Herkunft definiert.
Das Weingut Müller Klöch steht exemplarisch für die Qualitäten des steirischen Vulkanlands: Authentizität, Präzision und ein tiefes Verständnis für Terroir. Im Zentrum dieses Selbstverständnisses steht der Klöcher Traminer – ein Wein, der die Eigenheiten seiner Herkunft wie kaum ein anderer transportiert. Mit seinem unverkennbaren Duftspiel, seiner aromatischen Tiefe und stilistischen Vielfalt ist er nicht nur das Herzstück des Weinguts, sondern auch ein Botschafter einer ganzen Region.
Weitere Infos finden Sie unter weingut-mueller.at

Text: Raffaela Marchal

Wer die Südsteiermark kennt, weiß: Hier ist Wein weit mehr als ein Genussmittel – er ist Ausdruck von Landschaft, Herkunft und Persönlichkeit. Genau diesem Credo folgt das Weingut Wolfgang Maitz, ein Familienbetrieb, der seit 1957 besteht und heute in dritter Generation von Carina Kaiser und Wolfgang Maitz geführt wird.
Mit rund 11 Hektar Rebfläche rund um Ehrenhausen an der Weinstraße entstehen hier Weine, die kompromisslos die eigene Handschrift tragen. Seit dem Jahrgang 2025 geht das Weingut noch einen Schritt weiter: Erstmals werden ausschließlich Trauben aus eigenen Weingärten verarbeitet. Diese konsequente Herkunftsphilosophie spiegelt sich auch in den Gebietsweinen SÜDSTEIERMARK DAC wider, die nun zusätzlich nach ihrem jeweiligen Boden benannt sind – eine Hommage an das Terroir.
So entstehen charakterstarke Weine wie Welschriesling „vom Riff“, Weißburgunder „vom Kalk“, Gelber Muskateller „vom Sand“ und Sauvignon Blanc „vom Opok“. Jeder dieser Weine erzählt eine eigene Geschichte – geprägt von Boden, Mikroklima und sorgfältiger Handarbeit.
Terroir als Fundament
Die Weinberge des Weinguts liegen auf etwa 480 Metern Seehöhe, geprägt von warmen Tagen und kühlen Nächten – ideale Bedingungen für aromatische Frische und präzise Struktur. Die Böden sind ein zentrales Element: Rund 60 % der Reben wurzeln auf Kalkmergel, 40 % auf Korallenkalk. Diese geologischen Unterschiede spiegeln sich unmittelbar im Glas wider. Die Bewirtschaftung erfolgt nachhaltig und naturnah. Dauerbegrünung mit Blühstreifen, Verzicht auf Herbizide sowie Handlese und sorgfältige Laubarbeit sind selbstverständlich.

Wer die Philosophie des Weinguts auch vor Ort erleben möchte, findet im Weinhotel einen Ort zum Ankommen und Verweilen.




Der durchschnittliche Ertrag ist bewusst niedrig gehalten – etwa eine Flasche pro Rebstock – zugunsten von Qualität und Ausdruckskraft.
Präzision im Keller
Auch im Keller bleibt das Weingut seiner Philosophie treu: Minimaler Eingriff, maximale Authentizität. Die Trauben werden als Ganztrauben gequetscht, schonend gepresst und ausschließlich mit Naturhefen vergoren. Die Gebietsweine reifen mindestens acht Monate im Stahltank, wodurch ihre Klarheit und Frische betont werden. Ortsweine wie EHRENHAUSEN sowie die Erste STK Rieden hingegen werden in neutralen Holzfässern ausgebaut und verbleiben oft zwei Jahre oder länger im Keller. Zeit ist hier kein Kostenfaktor, sondern ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Die Große STK Riede, Hochstermetzberg aus dem herausragenden Jahrgang 2021, zeigt eindrucksvoll das Reifepotenzial und die Tiefe dieser Weine.
Engagement und Identität
Das Weingut Wolfgang Maitz ist Mitglied der STK Weingüter und setzt sich aktiv für die Weiterentwicklung der steirischen Weinkultur ein. Diese Zugehörigkeit steht für höchste Qualitätsstandards und eine klare Herkunftsphilosophie.
Auch optisch wird diese Haltung sichtbar: Schlanke
Etiketten in der Farbe des Kalkmergel-Bodens, veredelt mit einem kupferfarbenen Hauswappen, unterstreichen die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Eleganz.
Einladung in die Südsteiermark Wer die Philosophie des Weinguts nicht nur im Glas, sondern auch vor Ort erleben möchte, findet mit dem Wirtshaus Wolfgang Maitz und dem angeschlossenen Weinhotel einen besonderen Ort des Ankommens und Verweilens. Mitten in den Weinbergen der Südsteiermark, auf einer einzigartigen Terrasse mit weitem Blick über die Rieden, verbinden sich herzliche Gastfreundschaft, regionale Küche und die Weine des eigenen Guts mit einer internationalen Weinkarte, die von Winzerfreunden und Kollegen aus ganz Europa ergänzt wird. Gastgeberin und Sommelière Carina Kaiser begleitet die Gäste mit Feingefühl, während Küchenchef Patrick Stessl österreichische Tradition mit zeitgemäßer Leichtigkeit interpretiert.
Weitere Infos finden Sie unter maitz.co.at



















Chemila ist eine von 20 Millionen:
bekommt sie eine Brille und blickt in eine gute Zukunft.





Weingut Jalits setzt ganz auf Herkunft
Text: Raffaela Marchal
Mitten im charaktervollen Hügelland des Eisenberg liegt das Weingut Jalits – ein Betrieb, der sich in den vergangenen Jahren als präziser Interpret seiner Herkunft etabliert hat. Hier entstehen Weine, die nicht laut sein wollen, sondern vielmehr durch Klarheit, Struktur und Herkunft überzeugen. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Anspruch, den Boden sprechen zu lassen – und genau dieser Gedanke findet im Eisenberg DAC Reserve Diabas seinen wohl eindrucksvollsten Ausdruck.
Das Südburgenland zählt zu den spannendsten, zugleich aber auch ursprünglichsten Weinregionen Österreichs. Anders als in vielen international geprägten Weinbaugebieten ist hier die Handschrift der Landschaft noch unverfälscht spürbar. Beim Weingut Jalits bedeutet das: Konzentration auf das Wesentliche, auf die autochthone Rebsorte Blaufränkisch und auf die Besonderheiten der Böden.
Gerade der Eisenberg ist von großer geologischer Vielfalt geprägt. Während Schiefer und eisenhaltige Böden die Stilistik der Weine bestimmen und für mineralische Spannung sowie Eleganz sorgen, tritt Diabas als Namensgeber in den Hintergrund. Der Name verweist auf die Besonderheit der Lage – geprägt wird der Wein jedoch klar vom Schiefer.
Der Wein im Fokus: Eisenberg DAC Reserve Diabas
Der Eisenberg DAC Reserve Diabas steht exemplarisch für die Stilistik des Hauses: präzise, tiefgründig und geprägt von seiner Herkunft. Bereits im Glas zeigt sich ein dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen – dicht, aber nicht opulent. In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenspiel: dunkle Beerenfrucht, insbesondere Brombeere und schwarze Kirsche, begleitet von einer kühlen, steinigen Mineralität. Würzige Anklänge – oft erinnert man sich an Kräuter, etwas Pfeffer und feine erdige Noten –verleihen dem Wein zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Blaufränkisch straff und
strukturiert. Die Tannine sind präsent, aber fein geschliffen, die Säure sorgt für Frische und Spannung. Besonders charakteristisch ist die mineralische Tiefe, die dem Wein Länge und Eleganz verleiht. Der Abgang ist anhaltend, getragen von dunkler Frucht und einer subtilen salzigen Note – ein präziser Ausdruck der schiefergeprägten Böden des Eisenbergs. Dieser Wein ist kein schneller Charmeur, sondern ein stiller Erzähler. Er verlangt Aufmerksamkeit – und belohnt sie mit Vielschichtigkeit.
Stilistik und Philosophie
Das Weingut Jalits verfolgt eine klare Linie: keine Überinszenierung, keine modischen Eingriffe, sondern konsequente Arbeit im Weinberg und behutsamer Ausbau im Keller. Ziel ist es, Weine zu schaffen, die ihre Herkunft nicht verstecken, sondern betonen. Gerade in der Reserve-Linie zeigt sich diese Philosophie besonders deutlich. Hier entstehen Weine mit Struktur, Lagerfähigkeit und Tiefgang. Der Eisenberg DAC Reserve Diabas ist dabei ein Paradebeispiel: Er verbindet die typische Eisenberg-Eleganz mit einer fast kühlen, steinigen Präzision. Der Eisenberg DAC Reserve Diabas richtet sich an Weinliebhaber, die Charakter suchen. Er ist kein gefälliger Allrounder, sondern ein Wein mit Haltung – einer, der sich mit Luft und Zeit stetig weiterentwickelt und dabei immer neue Facetten zeigt. In der Speisenbegleitung empfiehlt er sich besonders zu kräftigen Gerichten: Wild, geschmortes Rind oder auch würzige vegetarische Küche mit Pilzen und Wurzelgemüse greifen seine Struktur und Würze ideal auf.
Weitere Infos finden Sie unter jalits.at

des Weinmachens schafft Qualität im Glas

Text: Christoph Ebenhard
Weinbau ist häufig Familiensache. Bei den Müllers in Krustetten gilt das aber ganz besonders. 12 mal Müller oder gleich drei Generationen widmen sich hier dem Wein. Was 12 mal Leidenschaft, Handwerk und Innovationsfreude bedeutet, die jedes Jahr ganz besondere Tropfen für Kenner ins Glas bringt.
Nachhaltigkeit und pure Natur im Weingarten
Wenn die Müllers in ihren Kremstaler und Wachauer Rieden unterwegs sind, ist ordentlich was los. Da wird gepflegt, geschnitten und geerntet. Immer unter höchstem Respekt vor der Natur und jedem einzelnen Rebstock. Seit 2015 ist das Weingut Müller daher nicht überraschend mit dem Gütesiegel NACHHALTIG AUSTRIA zertifiziert. Begrünungen und natürliche
Böschungen locken nützliche Insekten und Wildtiere an. Eigner Kompost sorgt für beste Bodenerhaltung und insgesamt lebt Biodiversität real im Weingarten. Die Sonne liefert genauso Energie wie Hackschnitzel in der Biomasse-Anlage. All das sorgt für beste natürliche Voraussetzungen, um Wein in höchster Qualität zu schaffen.
Die eigene Rebschule sorgt seit 1936 für bestes Ausgangsmaterial
Das Handwerk und lange gewachsenes Wissen um den Wein beginnen bei den Müllers aber nicht erst im Weingarten. Seit 1936 wird bereits eine eigene Rebschule betrieben. So sind nur beste Rebstöcke in den insgesamt 384 einzelnen Parzellen des Weinguts zu finden. Die Rieden im Kremstal rund um die Weinorte Krustetten, Hollenburg und Furth bei Gött-

In Kombination mit hausgemachter Küche und einer gehobenen Glaskultur zeigen die Müller-Weine ihre ganze Einzigartigkeit.

weig mit ihren vielfältigen Böden mit Konglomerat, Donauschotter, Urgestein und dem kalkreichen Löss sorgen für charakterstarke Weine. In den Rieden der Wachau wachsen auf den kargen Urgesteinsböden von Süßenberg, Alte Point und Leukuschberg Grüner Veltliner, Riesling und Pinot Noir gebietstypisch ausgebaut und von höchster Qualität abgefüllt als Wachau DAC.
Traditionelles Wissen und über Generationen gelerntes Handwerk sind die Basis für die besonderen Weine der Müllers und herkunftstypische Sorten bilden den Fokus der Aufmerksamkeit. Trotzdem steckt die Innovation ebenfalls in der DNA des Familienweinguts. Deshalb gibt es immer wieder Neues im Keller: Weine, wie Collage® in Weiß und in Rot – frisch und fruchtig. Oder die Hofwerk -Serie, die die Rebsorte in den Vordergrund stellt. Auch alkoholfreie Produkte werden aus den wertvollen Trauben hergestellt.
Beim eigenen Heurigen oder lieber daheim – Der Genuss wartet in jedem Glas Dass die hohe Weinqualität der Müllers sehr beliebt ist, zeigt die steigende Zahl der Bezugsquellen im In- und Ausland. Im Online-Shop und ab-Hof wird ebenfalls die ganze Bandbreite der außergewöhnlichen Weine angeboten. Und besonders stimmungsvoll genießt es sich beim hauseigenen Heurigen, der bereits seit 2009 als Top-Heuriger ausgezeichnet ist. Bei hausgemacht-deftigen oder kreativ-leichten Köstlichkeiten und gehobener Glaskultur schmecken die Müller-Weine dann noch einmal einzigartiger.
Weitere Infos finden Sie unter weingutmueller.at


Text: Katharina Wagner
Zwischen den Weingärten der Kremser Sandgrube liegt mit WINZER KREMS ein Weingut, das in Österreich eine besondere Stellung einnimmt. Mehr als 600 Winzerfamilien tragen die Erzeugergemeinschaft und machen sie zu einem besonderen Modell im heimischen Weinbau. Zusammenhalt und Qualität greifen hier eng ineinander – mit Erfolg: Die Weine zählen zu den meistverkauften österreichischen Qualitätsweinen im In- und Ausland.
Gemeinsam vielfältig – gemeinsam nachhaltig Das Erfolgsrezept ist einfach und heißt Arbeitsteilung: Jede Winzerfamilie pflegt ihre kleinen Weingärten, im Durchschnitt sind es nur 1,8 ha je Mitglied, mit beeindruckender Sorgfalt und Hingabe. Dabei werden Sie mit Beratung und neuesten Erkenntnissen von den Expertinnen von WINZER KREMS unterstützt. Die Förderung der Artenvielfalt und Biodiversität ist ihnen ein großes Anliegen. Darum pflanzen sie eine Vielzahl an Blühpflanzen zwischen den Rebzeilen,


Verkostung im Barriquekeller der Sandgrube 13: ein Einblick in die Weinwelt von WINZER KREMS, geprägt von Qualität und gelebter Tradition.
setzen Bäume und Sträucher, bringen Nistkästen an und schaffen auf den Weingartenböschungen Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zum vereinbarten Lesezeitpunkt lesen die Winzerinnen und Winzer ihre Trauben und übergeben sie in die Hände der erfahrenen Kellermeister von WINZER KREMS. Unter deren Obhut entstehen im modernsten Weinkeller Österreichs Weine voll Finesse und Spannung.
WINZER KREMS ist auch ein Pionier im Anbau von neuen, nachhaltigen Rebsorten wie z.B. Donauveltliner und Donauriesling und zählt hier zu den besten Weingütern Österreichs - beide Weine wurden von Falstaff unter die 3 Besten des Landes gereiht. Und die PIWI-Sorte Blütenmuskateller wurde im März 2026 mit der MUNDUSvini Goldmedaille ausgezeichnet.
Wein zum Angreifen – Weinerlebnis „SANDGRUBE13 wein.sinn“
Höchste Weinqualität ist das Ergebnis aus Erfahrung, Leidenschaft und Gemeinschaft. Wer diese Philosophie erleben möchte, sollte WINZER KREMS in der
Sandgrube 13 besuchen und sich auf die Weinerlebnis-Tour „SANDGRUBE 13 wein.sinn“ begeben. Diese führt in acht Stationen durch das Weingut und öffnet Blicke hinter die Kulissen – Verkostung natürlich inbegriffen. Höhepunkt der Führung ist ein einzigartiges 270-Grad-Filmerlebnis, das die Leidenschaft der Winzerfamilien spürbar macht und jedem Gast Gänsehautmomente beschert.
Weitere Infos finden Sie unter winzerkrems.at




Text: Raffaela Marchal
Die Wachau steht seit jeher für große Weißweine mit Herkunft, Präzision und Lagerfähigkeit. Zwischen steilen Terrassen, kargen Urgesteinsböden und dem Einfluss der Donau entstehen hier einige der charaktervollsten Weine Österreichs. Inmitten dieser traditionsreichen Kulturlandschaft behauptet sich das Weingut Lagler als ein Betrieb, der Herkunft nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterdenkt.
Tradition trifft auf zeitgemäße Gestaltung
Das Weingut Lagler zählt zu jenen Betrieben in der Wachau, bei denen Tradition und Weiterentwicklung kein Widerspruch sind. Mit einem umfassenden Marken-Relaunch macht das Familienweingut diesen Anspruch nun auch visuell sichtbar – von der
Etikettengestaltung über die klare Linienführung bis hin zum neu gestalteten Webauftritt. Zentrales Element bleibt der Löwe mit der Traube, der seit 1789 Teil des Familienwappens ist. In seiner neuen, reduzierten Form wirkt er zeitgemäß und präzise – als Sinnbild für Herkunft, Charakter und handwerkliche Klarheit. Es ist ein bewusst gewähltes Zeichen: Die Vergangenheit bleibt sichtbar, wird aber in eine moderne Formsprache übersetzt.
Zwei Kollektionen, eine klare Handschrift Strukturiert wird das Sortiment künftig in zwei klar definierten Linien. Die Klassik Collection umfasst die klassischen Wachauer Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling in den bekannten Stufen Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Stilistisch bewusst vertraut, im

Detail geschärft, stehen diese Weine für die klassische Interpretation der Wachau – präzise, mineralisch und mit klarer Herkunftsidentität. Die Signature Collection erweitert den Blick auf das Gebiet. Neben der Wachauer Ursorte Neuburger finden sich hier auch internationale Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pinot Noir. Diese Weine verstehen sich nicht als Bruch mit der Herkunft, sondern als zeitgemäße Auseinandersetzung mit Terroir, Sorte und Stil. Sie zeigen, dass die Wachau mehr kann als nur ihre Klassiker – ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Das neue Design folgt einer konsequenten Logik: hell steht für Leichtigkeit, vollflächige Farbe für Kraft und Struktur. Animierende Weine tragen helle Etiketten, kraftvolle, langlebige Weine sind durch satte Farbtöne gekennzeichnet. Farbe wird damit nicht nur Gestaltungselement, sondern Orientierung – ein durchdachtes System, das dem Konsumenten auf einen Blick Stil und Charakter vermittelt.
Sekt, Erlebnis und Zukunftsaussichten
Der Sektbereich ist fester Bestandteil der Neuausrichtung des Weinguts Lagler: Seit 2017 entstehen hochwertige Schaumweine in traditioneller Flaschengärung, geprägt von Klarheit, Struktur und Balance. Insgesamt bleibt die stilistische Linie konsequent – Weine mit Herkunft, Tiefe und präzisem Ausdruck statt vordergründiger Effekte.
Mit dem neuen Webauftritt rückt zudem das Weinerlebnis stärker in den Fokus: Verkostungen, Weinwanderungen und Trainings machen die Philosophie des Hauses direkt erlebbar.
Weitere Infos finden Sie unter weingut-lagler.at

Text: Raffaela Marchal
Im Herzen des burgenländischen Blaufränkischlands, in der traditionsreichen Weinbaugemeinde Deutschkreutz, liegt das renommierte Weingut Hans Igler – ein Name, der seit Generationen für charakterstarke Rotweine und gelebte Weinkultur steht. Doch wer heute das Weingut besucht, entdeckt weit mehr als exzellente Weine: Mit dem Schaflerhof ist hier ein Ort entstanden, der Genuss, Architektur und Emotion auf besondere Weise vereint.
Der Schaflerhof präsentiert sich als stilvolle Eventlocation, die historische Substanz mit modernem Komfort verbindet. Eingebettet in die sanfte Landschaft des Burgenland, strahlt das Ensemble eine besondere Ruhe aus – und schafft gleichzeitig Raum für außergewöhnliche Erlebnisse.
Herzstück der Location ist der großzügige Festsaal mit seinem beeindruckenden Dachgewölbe. Die historische Architektur wurde mit viel Feingefühl bewahrt und zugleich zeitgemäß interpretiert. Große Fensterflächen sorgen für angenehmes Tageslicht und verleihen dem Raum eine offene, einladende Atmosphäre. Mit Platz für bis zu 140 Gäste bietet der Saal vielfältige Möglichkeiten – von Hochzeiten über Firmenveranstaltungen bis hin zu privaten Feiern.
Mediterranes Flair im Innenhof Ergänzt wird der Festsaal durch einen charmanten Innenhof mit angrenzendem Garten. Naturstein, begrünte Flächen und liebevoll gestaltete Details schaffen ein Ambiente, das an südliche Gefilde erinnert. Hier lassen sich Empfänge, Agapen oder freie Trauungen stilvoll inszenieren. Gerade für Hochzeiten eröffnet dieser Außenbereich zahlreiche Möglichkeiten für individuelle Gestaltung. Die Kombination aus Eleganz und Leichtigkeit macht den Innenhof zu einem besonderen Highlight der Location.
Wein erleben – mit allen Sinnen Was den Schaflerhof besonders auszeichnet, ist
die enge Verbindung zum Weingut selbst. Veranstaltungen werden hier zu ganzheitlichen Genusserlebnissen. Gäste haben die Möglichkeit, die Welt des Weins hautnah kennenzulernen – sei es bei Verkostungen, bei Führungen durch das eindrucksvolle Barriquelager mit rund 600 Fässern oder durch individuell abgestimmte Weinbegleitungen. Die Weine des Hauses spiegeln die Charakteristik der Region wider: kraftvoll, elegant und tief verwurzelt im Terroir rund um Deutschkreutz. Besonders die Rotweine, allen voran der Blaufränkisch, stehen exemplarisch für die Qualität und Leidenschaft, die das Weingut auszeichnen.
Übernachten im Zeichen des Genusses
Mit der Erweiterung um stilvolle Übernachtungsmöglichkeiten wird der Schaflerhof künftig noch attraktiver. Gäste können direkt vor Ort bleiben und den Aufenthalt entspannt verlängern. Die Zimmer sind modern, hell und hochwertig ausgestattet – ein Rückzugsort, der Ruhe und Komfort vereint.
Für Brautpaare steht zudem ein separater „Getting Ready“-Bereich zur Verfügung. Dieser bietet Raum für Vorbereitung, Styling und ruhige Momente vor dem großen Ereignis und trägt zu einem entspannten Start in den Hochzeitstag bei.
Ob Hochzeit, Firmenfeier oder privates Fest – der Schaflerhof bietet den idealen Rahmen für Veranstaltungen mit Persönlichkeit, Stil und echter Atmosphäre.
Weitere Infos finden Sie unter hans-igler.com

Text: Raffaela Marchal
Zwischen Schilfgürteln, salziger Luft und sonnenverwöhnten Böden rund um den Neusiedler See entsteht eine der spannendsten Stilistiken des modernen österreichischen Weißweins. Das Bioweingut Ettl zählt dabei zu jenen Betrieben, die Herkunft nicht nur betonen, sondern präzise in die Flasche übersetzen – biologisch, handwerklich und mit klarer Vision.
In Podersdorf am See verwurzelt, arbeitet das Weingut kompromisslos naturnah. Handlese, selektive Verarbeitung und ein sensibler Ausbau bilden das Fundament. Die Weine tragen unverkennbar die Signatur der Region: salzige Mineralität, lebendige Säure und ein Spannungsbogen zwischen Frucht und Struktur. Die Lagen rund um Podersdorf und Illmitz könnten dabei unterschiedlicher kaum sein – von

kalkdurchzogenem, lehmigem Sand nahe dem See bis hin zu schottriger Schwarzerde im Hinterland. Genau aus diesem Spannungsfeld schöpft das Weingut seine Ausdruckskraft.
Mit der Natur, nicht gegen sie
Das Bioweingut Ettl ist ein klassischer Familienbetrieb, dessen Wurzeln in einer gemischten Landwirtschaft liegen und der sich seit den 1980er-Jahren konsequent dem Weinbau verschrieben hat. Mit der Umstellung auf biologischen Anbau wurde früh ein Weg eingeschlagen, der heute von der nächsten Generation mit Überzeugung weitergeführt wird.
Im Zentrum steht ein klarer Gedanke: „Wir arbeiten mit der Natur. Nicht gegen sie.“ Diese Haltung prägt die Arbeit im Weingarten ebenso wie im Keller. Seit vielen Jahren wird zertifiziert biologisch gearbeitet – ohne chemisch-synthetische Mittel, dafür mit Begrünung, Kompost und viel Gespür für natürliche Kreisläufe. Auch im Ausbau zeigt sich diese Philosophie: So wenig Eingriff wie möglich, so viel Präzision
wie nötig. Die Weine sollen nicht geformt, sondern begleitet werden. Das Ergebnis sind charakterstarke Gewächse, die ihre Herkunft offen zeigen und den Jahrgang unverstellt widerspiegeln.
Die Ried Seeweingarten liegt in unmittelbarer Nähe zum Seeufer – ein Mikroklima, das Frische konserviert und Aromen schärft. Die Trauben wachsen auf lehmigem Sand mit kalkhaltigem Untergrund und werden sorgfältig von Hand gelesen. Ausbau und Gärung erfolgen im Edelstahltank auf der Feinhefe, was die Klarheit zusätzlich unterstreicht. Im Glas präsentiert sich dieser Welschriesling mit einem feinen Bouquet nach frischen Kräutern, Steinobst und Citrus, begleitet von einem Hauch grünem Apfel. Am Gaumen zeigt er vollen Grip, eine brillante Säure und beeindruckende Frische. Die mineralische Spannung zieht sich durch bis ins straffe, lang anhaltende Finish. Ein Wein, der mit kühler Eleganz und Klarheit überzeugt –geradlinig, belebend und mit großer Trinkfreude.


Das Bioweingut Ettl zählt zu jenen Betrieben, die Herkunft nicht nur betonen, sondern in die Flasche übersetzen.

2024 Welschriesling Alte Reben Ried Römerstein
Ganz anders, aber ebenso faszinierend: der Welschriesling aus der Ried Römerstein in Illmitz. Alte Reben auf schottriger Schwarzerde liefern hier die Grundlage für einen Wein mit deutlich mehr Tiefe und Struktur. Der Ausbau auf der Vollhefe in gebrauchten 600-Liter-Eichenfässern bringt zusätzliche Komplexität.
Aromatisch zeigt sich der Wein rauchig-speckig mit feinem Holzeinsatz, ergänzt durch Citrus, Orange, Bratapfel und getrocknete Kräuter sowie einen Hauch Blütenhonig. Am Gaumen entfaltet er saftige Frucht, straffe Frische und eine rassige Säure, die den Wein trägt und strukturiert.
Griffig, dicht und intensiv, mit enormem Zug und vielschichtigem Ausdruck – ein charaktervoller Welschriesling, der lange nachhallt und Eindruck hinterlässt.
Zwei Weine, ein klares Profil
Der Welschriesling zeigt sich hier in zwei völlig unterschiedlichen Facetten: einmal kühl, präzise und mineralisch geprägt vom Einfluss des Sees, einmal tief, würzig und kraftvoll aus alten Reben und Holzreife.
Beim Bioweingut Ettl zeigt sich, wie facettenreich Welschriesling sein kann – und welches Potenzial entsteht, wenn Herkunft, Handwerk und eine klare Haltung konsequent zusammenwirken.
Weitere Infos finden Sie unter bioweingut-ettl.at


Der Sterntalerhof schenkt Kindern ein Heute, deren Morgen in den Sternen steht: In naturnaher Atmosphäre begleiten wir Familien mit schwer- oder sterbenskranken Kindern – interdisziplinär, menschlich und kompetent. Und zu 100% finanziert von Sterntalern wie Ihnen.
Ihre Spende kommt an. Danke, dass Sie Sterntaler sind!


Text: Raffaela Marchal
Eein Weingut, das seinen eigenen Weg geht, statt Trends hinterherzulaufen: Das Weingut StephanO im Südburgenland gehört zu jener neuen Generation österreichischer Winzer, die mit klarem Stilbewusstsein arbeitet – und dabei bewusst auf Experimente setzt, die mehr sind als bloße Spielerei. Hinter dem Projekt stehen Stephan Oberpfalzer und Monika Killer-Oberpfalzer, die seit 2009 ihre Vorstellung von Herkunft, Struktur und Ausdruck in die Flasche bringen.
Stephan Oberpfalzer war ursprünglich in der IT-Branche tätig, bevor er seiner Leidenschaft für den Wein nachgab und beruflich neu begann. Heute steht StephanO für nachhaltigen Weinbau, handwerkliche Sorgfalt und eine unverwechselbare Handschrift.
Herkunft, die man schmeckt
Rund um den Eisenberg entstehen hier Weine, die weniger laut, dafür umso präziser sind. Schiefer- und
Eisenböden liefern die Basis für eine klare Mineralität, dazu kommen kühle Nächte, die für Frische sorgen. Das Ergebnis: keine Fruchtbomben, sondern Weine mit Struktur, Grip und einem langen Nachhall. Nicht nur bei den Rotweinen, für die die Region international bekannt ist, sondern auch bei den Weißweinen zeigt sich dieser Stil besonders deutlich. Hier geht es nicht um schnelle Aromatik, sondern um Substanz.
Betonei – Trend oder echtes Werkzeug?
Seit 2015 geht das Weingut einen konsequenten Schritt weiter: Eine eigene Linie aus Weißburgunder, Welschriesling und Grünem Veltliner wird ausschließlich im Betonei spontan vergoren und ausgebaut. Klingt erstmal nach Hipster-Kellertechnik. Ist es aber nicht. Das Betonei bringt mehrere Vorteile mit sich. Seine Form sorgt für eine natürliche Bewegung im Wein, wodurch die Feinhefe ständig in Zirkulation bleibt. Durch den intensiven Kontakt zwischen Wein und den Feinhefen aus dem Weingarten wird die Herkunft noch erlebbarer. Gleichzeitig ist Beton

StephanO zeichnet aus, dass der Ausbau keinem starren Schema folgt, sondern dem, was der Wein braucht.

leicht porös und lässt minimal Sauerstoff durch, ohne dabei Fremdaromen wie ein Holzfass an den Wein abzugeben.
Das Ergebnis sind Weine mit deutlich mehr Textur, aber ohne den Einfluss von Toasting oder Vanille. Besonders beim Grünen Veltliner wird das spannend: weniger Primärfrucht, dafür mehr Tiefe, Würze und eine fast cremige Struktur. Dazu kommt die Spontangärung, die den Weinen zusätzlich Persönlichkeit verleiht. Jeder Jahrgang erzählt hier seine eigene Geschichte – und genau das ist gewollt. Im Weingut selbst beschreibt man diese Linie treffend als „flüssiges Terroir im Glas“. Dahinter steckt eine klare Philosophie: Es wird nichts zugesetzt, nichts korrigiert, nichts geschönt. Fast wie beim Reinheitsgebot im Bier besteht der Wein hier nur aus dem, was wirklich da ist – den Trauben, die ihre Herkunft aus dem Boden ziehen, den natürlichen Hefen aus dem Weingarten und dem geschmacksneutralen Betonei als Reifemedium. Mehr nicht.
Zwischen Technik und Gefühl
Was StephanO besonders macht: Es gibt kein starres Schema. Neben Betoneiern kommen auch andere
Ausbauformen zum Einsatz – je nachdem, was der Wein braucht.
Ein gutes Beispiel für moderne Kellertechnik ist auch die Keramikkugel – etwa von Clayver –, die ähnlich wie das Betonei auf natürliche Zirkulation und sanfte Reifung setzt. Solche Entwicklungen zeigen, wohin die Reise geht: weg von Standardlösungen, hin zu individuell abgestimmten Methoden.
Das Weingut StephanO zeigt ziemlich klar, worum es heute im spannenden Teil der Weinwelt geht: nicht um Effekte, sondern um Entscheidungen. Das Betonei ist hier kein Marketing-Gag, sondern Teil einer klaren Idee: Weine zu machen, die Struktur haben, die Herkunft zeigen und die sich nicht anbiedern.
Weitere Infos finden Sie unter stephano.at
Entdecke die magische Kraft des Silbers für deine Haut. Die patentierte Formel von ARgENTUM kombiniert die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberhydrosol mit der intensiven Feuchtigkeitsversorgung durch DNA HP. Speziell entwickelt, um das Mikrobiom der Haut zu respektieren, unterstützt sie die natürliche Zellregeneration und verleiht eine sichtbar straffere, jugendliche Ausstrahlung. Die exklusiven Pflegeprodukte von ARgENTUM fördern einen gesunden, ausgeglichenen Teint und reduzieren klinisch erwiesen feine Linien und Hautunreinheiten.

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Text: Raffaela Marchal
Im südoststeirischen Vulkanland, wo die Landschaft sanft zu glühen scheint und die Erde selbst Geschichte erzählt, liegt das Weingut Frühwirth – ein Betrieb, der seine Herkunft nicht nur respektiert, sondern in jedem Glas erlebbar macht. Hier treffen Generationen aufeinander, verbinden Erfahrung mit Innovationsgeist und formen eine klare, unverwechselbare Stilistik: präzise, terroirgeprägt und gleichzeitig zugänglich.
Das Vulkanland ist mehr als nur Herkunft, es ist Identität. Basalt, Tuff, Sandstein und verwitterte vulkanische Ablagerungen bilden ein Mosaik an Böden, das den Weinen eine markante Handschrift verleiht. Wärme speichernde Gesteine, kombiniert mit kühlen Nächten, schaffen ideale Bedingungen für aromatische Rebsorten mit Struktur und Tiefgang. Gerade in den Lagen rund um Klöch zeigt sich dieses Zusammenspiel besonders eindrucksvoll: Die kargen, mineralischen Böden zwingen die Reben tief zu wurzeln – und genau daraus entsteht jene Spannung, die die Weine von Frühwirth so charakteristisch macht. Herkunft wird hier nicht interpretiert, sondern übersetzt.
Klöch Traminer – die Essenz des Vulkans
Der Traminer aus Klöch ist kein einfacher Duftwein – er ist ein Statement. Während die Sorte oft mit Opulenz und Süße assoziiert wird, gelingt es Frühwirth, eine Balance zwischen Aromatik und Struktur zu schaffen, die weit über das Erwartbare hinausgeht. Die vulkanischen Böden, insbesondere Basalttuff und mineralische Einschlüsse, verleihen dem Traminer eine straffe Textur und eine fast salzige Länge. Die typischen Noten von Rosenblüten, Litschi und exotischen Gewürzen werden hier nicht überladen präsentiert, sondern klar definiert und getragen von einer feinen, fast kühlen Mineralität. Das Ergebnis ist ein Traminer, der nicht nur verführt, sondern fordert: vielschichtig, langlebig und mit einer Tiefe, die unmittelbar aus dem Vulkanboden
gespeist scheint. Ein Wein, der zeigt, wie eng Rebsorte und Herkunft miteinander verwoben sein können.
Sauvignon blanc – der Klassiker mit Herkunft Neben dem Traminer steht der Sauvignon blanc als zweite tragende Säule des Weinguts. Und auch hier gilt: Herkunft vor Effekthascherei.
Die Weine zeigen keine laute Exotik, sondern eine präzise Aromatik zwischen Stachelbeere, grüner Paprika und feinen Kräuternoten. Besonders spannend ist die mineralische Würze, die aus den sandsteinund vulkanisch geprägten Lagen resultiert. Sie verleiht dem Sauvignon blanc eine klare Linie und eine elegante Spannung am Gaumen.
Statt auf übertriebene Frucht setzt Frühwirth auf Struktur, Frische und Trinkfluss – ein Stil, der international anschlussfähig ist, ohne seine steirischen Wurzeln zu verleugnen.
Genusskultur – Wein als Erlebnis
Das Weingut versteht sich nicht nur als Produktionsstätte, sondern als Ort der Begegnung. Im Buschenschank und im neu geschaffenen Weintheater wird Wein erlebbar – eingebettet in Landschaft, Kulinarik und Atmosphäre. Hier wird deutlich, dass Genuss mehr ist als ein Produkt: Er ist ein Zusammenspiel aus Ort, Zeit und Menschen. Ein Betrieb, der nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen – weil seine Weine sprechen.
Weitere Infos finden Sie unter fruehwirth.at

Text: Raffaela Marchal
Mitten in Weißenkirchen liegt ein Weingut, das Geschichte und Gegenwart auf unverwechselbare Weise verbindet: der Kartäuserhof der Familie Stierschneider. Seit Jahrhunderten prägt dieser Hof die Kulturlandschaft der Wachau – und bringt heute Weine hervor, die zu den typischen Botschaftern der Region zählen.
Ein Hof mit Geschichte
Der Kartäuserhof blickt auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurück. Bereits 1380 als Lesehof der Kartause Aggsbach gegründet, diente er über vier Jahrhunderte den Mönchen als landwirtschaftliches Zentrum, bevor er 1862 in den Besitz der Familie Stierschneider überging. Seither prägt die Familie mit Erfahrung, Beharrlichkeit und Leidenschaft den Wachauer Weinbau – über Generationen hinweg. Heute bewirtschaftet der Kartäuserhof rund zehn Hektar Rebfläche auf den steilen Südhängen der Wachau. Die terrassierten Weingärten, eingefasst von historischen Trockensteinmauern, sind nicht nur landschaftsprägend, sondern verleihen den Weinen auch ihren unverwechselbaren Charakter.
Familie und Philosophie
Jakob Stierschneider führt heute die Weinbereitung, unterstützt von seinem Vater Karl, der mit Erfahrung und Organisationstalent zur Seite steht. Rikki Stierschneider verantwortet Vertrieb, Präsentationen und den direkten Kontakt zu Kundinnen und Kunden – ein Familienbetrieb im besten Sinn. Als Mitglied der Vinea Wachau verpflichtet sich der Kartäuserhof den strengen Richtlinien für Federspiel- und Smaragdweine.
Terroir und Rebsorten
Die Reben des Kartäuserhofs wachsen in einigen der besten Rieden der Wachau, darunter Achleiten, Hinterkirchen, Klaus, Steinriegl und Weitenberg. Die terrassierten Steillagen mit südlicher Ausrichtung und steinigen Böden lassen Trauben mit konzentrierter Aromatik entstehen.
Im Mittelpunkt stehen Grüner Veltliner und Riesling, die den Charakter des Terroirs perfekt widerspiegeln. Ergänzt werden sie durch Sorten wie Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc und Zweigelt – jede für sich Ausdruck der Wachauer Vielfalt.
Weine mit Charakter
Der Grüne Veltliner „Kirchensteig DAC – Federspiel“ verbindet Leichtigkeit und Charakter. Aromen von grünem Apfel, Zitrus und feiner Würze treffen auf lebendige Frische und harmonisches Säurespiel – ein klassischer Speisenbegleiter mit typischer Wachauer Tiefe.
Der Riesling Smaragd Achleiten DAC stammt aus einer der prestigeträchtigsten Lagen der Wachau. Zarte Limetten- und Pfirsichnoten, florale Akzente und ein mineralisches Rückgrat verleihen ihm Spannung und Eleganz. Ein vielschichtiger Wein mit großem Reifepotenzial, der das Terroir der Riede Achleiten eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.
Weitere Infos finden Sie unter stierschneider.at


Text: Raffaela Marchal
Es gibt Weingüter, die eine Region prägen – und solche, die sie neu definieren. Das Weingut Markus Huber gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich das vormals eher unterschätzte Traisental zu einer der spannendsten Weißweinregionen Europas entwickelt – und ein Name steht dabei im Zentrum dieser Entwicklung: Markus Huber.
Als Markus Huber im Jahr 2000 das elterliche Weingut übernahm, war das Traisental international kaum bekannt. Heute exportiert der Betrieb in über 40 Länder und zählt zu den Aushängeschildern österreichischer Weinkultur.
Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt in einer kompromisslosen Philosophie: Herkunft vor Technik. Huber versteht seine Arbeit als Übersetzer des Terroirs – mit kalkreichen Konglomeratböden, kühlen voralpinen Einflüssen und extremen Lagen, die den Weinen Struktur und Spannung verleihen.
Die biologische Bewirtschaftung, die selektive Lese
kleinster Parzellen und ein fein abgestimmter Ausbau sind dabei keine Trends, sondern Konsequenz. „Großer Wein entsteht im Weingarten“, lautet Hubers Credo – und genau dort beginnt die Handschrift, die seine Weine so unverwechselbar macht.
Ried Berg – das Herzstück
Im Zentrum des Portfolios steht die Ried Berg, eine terrassierte Steillage mit bis zu 30 % Neigung. Karg, steinig, kalkreich – ein Ort, an dem Reben tief wurzeln müssen und genau daraus ihre Ausdruckskraft beziehen. Hier entstehen jene Weine, die international für Aufsehen sorgen. Die Kombination aus mineralischer Kühle, reifer Frucht und präziser Säure macht die Ried Berg zu einer der großen Weißweinlagen Österreichs.
Der Jahrhundert-Veltliner: GV Ried Berg 2024
Mit dem Grünen Veltliner Ried Berg Erste Lage 2024 ist Markus Huber ein Meilenstein gelungen: Als einziger Grüner Veltliner des Jahrgangs erhielt er 100 Punkte von James Suckling. Diese Höchstwertung ist

„Großer Wein entsteht im Weingarten“, lautet Hubers Credo – und genau dort beginnt die Handschrift, die seine Weine so unverwechselbar macht.

weit mehr als eine Auszeichnung – sie ist ein klares Statement. Unter mehr als 1.400 verkosteten österreichischen Spitzenweinen erreichten lediglich drei die Maximalnote, und Hubers Veltliner zählt dazu. Seine besondere Qualität liegt in einer faszinierenden Spannung der Gegensätze. Der Wein verbindet Leichtigkeit mit Konzentration, Exotik mit Präzision sowie Kraft mit Eleganz in bemerkenswerter Balance. James Suckling beschreibt ihn als „federleicht und gleichzeitig erstaunlich konzentriert“ und hebt seine „fast endlose, energiegeladene Länge“ hervor. Im Glas entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenspiel aus Birne, gelbem Apfel und Zitruszesten, getragen von feinen Kräuternoten und einer markanten salzigen Mineralität. Am Gaumen zeigt der Wein beeindruckenden Druck, bleibt dabei jedoch stets präzise und vibrierend. Die Reifung im großen Akazienholz verleiht ihm zusätzliche Tiefe, ohne seine Klarheit zu überlagern. So entsteht ein Wein mit außergewöhnlichem Reifepotenzial – schon jetzt zugänglich, zugleich aber mit einer Perspektive über Jahrzehnte.
Kontinuität auf höchstem Niveau
Der 2024er ist kein Zufallstreffer. Bereits in den Jahren zuvor sorgten Weine aus der Ried Berg für internationale Aufmerksamkeit – bis hin zu weiteren
100-Punkte-Bewertungen. Diese Konstanz ist Ausdruck eines kompromisslosen Qualitätsanspruchs und eines tiefen Verständnisses für das Zusammenspiel von Klima, Boden und Rebsorte. Gerade im Kontext des Klimawandels zeigt sich die Stärke des Traisentals: kühle Nächte, späte Reife und eine natürliche Frische, die den Weinen Balance verleiht.
Die Zukunft des Grünen Veltliners
Das Weingut Markus Huber steht heute sinnbildlich für eine neue Generation österreichischer Spitzenwinzer: präzise, terroirgetrieben und international konkurrenzfähig auf höchstem Niveau. Mit dem GV Ried Berg 2024 ist ein Wein entstanden, der nicht nur die Möglichkeiten des Grünen Veltliners neu definiert, sondern auch die Strahlkraft einer ganzen Region unterstreicht.
Weitere Infos finden Sie unter huber.wine
Anpacken ist größer als Nichtstun: Helfen Sie gemeinsam mit Ihrem Team einen Tag lang Menschen in Caritas-Häusern. Mitmachen unter:


Text: Raffaela Marchal
Wer den Guglhof betritt, taucht unmittelbar in eine Welt ein, in der Zeit, Handwerk und Sinnlichkeit ineinanderfließen. Hinter historischen Mauern und auf sanftem Kopfsteinpflaster entfaltet sich ein Ort, der weit mehr ist als eine Edelbrennerei – er ist ein Erlebnisraum für Genießer, geprägt von Ruhe, Ästhetik und der leisen Kraft gelebter Tradition.
Schon beim ersten Eindruck offenbart sich die besondere Stimmung dieses Anwesens. Warme, in sanftem Gelb gehaltene Gebäude schmiegen sich harmonisch in die Umgebung, umgeben von alten Bäumen und gepflegten Grünflächen. Der Hof wirkt beinahe wie ein kleiner Park – ein Rückzugsort, an
dem sich Natur und Architektur in stiller Eleganz begegnen. Jeder Winkel zeugt von einem feinen Gespür für Details: kunstvoll arrangierte Pflanzen, geschwungene Wege und ein Skulpturenpark, der dem Ort eine zusätzliche kulturelle Dimension verleiht.
Im Herzen dieses Ensembles schlägt seit Generationen das Brennerhandwerk. Die Familie Vogl – mit Seniorchef Anton sowie seinen Söhnen Christoph und Anton junior – hat den Guglhof über Jahrzehnte hinweg zu einer der renommiertesten Edelbrennereien Österreichs entwickelt. Die wiederholte Auszeichnung als „Brennerei des Jahres 2025“ ist dabei weniger Überraschung als vielmehr logische Konsequenz einer Philosophie, die auf Qualität, Geduld und tiefem Respekt gegenüber der Natur beruht.


Handwerk in seiner edelsten Form
Die Grundlage der edlen Destillate bilden sorgfältig ausgewählte Früchte, vielfach aus alten, fast vergessenen Sorten. Diese werden mit großer Sorgfalt verarbeitet und in kleinen Kupferkesseln zweifach destilliert. Jeder Brand erzählt seine eigene Geschichte – nicht zuletzt durch die persönliche Jahrgangskennzeichnung, die jedes Produkt zu einem individuellen Zeitdokument macht.
Neben klassischen Fruchtbränden überrascht der Guglhof mit einer bemerkenswerten Vielfalt: Bereits in den 1930er-Jahren wurde hier Gin hergestellt, heute entstehen aus alpinen Botanicals facettenreiche Interpretationen dieser traditionsreichen Spirituose. Besonders hervorzuheben sind die Whiskys und die prämierten Wermuth des Hauses. Aus heimischem Urgetreide wie Tauernroggen oder Sommergerste gefertigt, verbinden sie regionale Authentizität mit internationalem Anspruch. Teilweise über Torfrauch getrocknet und in hochwertigen Fässern – etwa aus dem Bordeaux-Gebiet Pomerol – gereift, entwickeln sie komplexe Aromenprofile. Limitierte Single-Cask-Abfüllungen mit mehrjähriger Reifezeit machen jeden Tropfen zu einer Rarität für Kenner.
Ein Erlebnis für alle Sinne
Ein Rundgang durch die Brennerei selbst ist ein Fest für die Sinne. Der Duft reifer Früchte mischt sich mit warmen Holznoten, während das leise Blubbern
der Destillierapparate eine fast meditative Klangkulisse erzeugt. Glänzende Kupferkessel, sorgfältig beschriftete Fässer und Regale voller edler Flaschen prägen das Bild – jedes Detail zeugt von Hingabe und Präzision.
Gleichzeitig bleibt die Familie stets präsent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen: authentisch, nahbar und tief verwurzelt in ihrem Handwerk. Moderne Produktionsmethoden ergänzen die überlieferten Techniken, ohne deren Seele zu verändern. Auch kulturell öffnet sich der Hof: Im Pavillon wird die Kunstsammlung von Toni Vogl sen. präsentiert – ein inspirierender Dialog zwischen flüssiger und bildender Kunst. Wenn am Abend goldenes Licht durch die Baumkronen fällt und die Schatten länger werden, offenbart sich die wahre Essenz dieses Ortes: Der Guglhof ist kein bloßer Produktionsbetrieb, sondern ein sinnliches Gesamterlebnis. Ein Ort, an dem Genuss, Kultur und Natur in harmonischer Balance stehen – und an dem jede Flasche ein Stück gelebter Geschichte in sich trägt.
Weitere Infos finden Sie unter guglhof.at



Text: Raffaela Marchal
Wer die Entwicklung der Distillery Krauss über die vergangenen Jahre verfolgt hat, erkennt ein klares Muster: konsequente Markenarbeit, tief verwurzelte Regionalität und der strategische Wille, sich jenseits industrieller Standards zu positionieren. Mit dem „Sulm Valley Whiskey – 5 Years Aged“ setzt das Unternehmen diesen Weg nicht nur fort – es verdichtet ihn zu einem seiner bislang stärksten Produkte.
Premium durch Herkunft: Der Sulm Valley Whiskey als wirtschaftliches Erfolgsmodell
Der neue Whiskey steht sinnbildlich für die nächste Phase der Distillery. Mit der Produktion am Standort St. Martin im Sulmtal wurde nicht nur ein infrastruktureller Schritt gesetzt, sondern vor allem die Verbindung zur Region weiter vertieft. In einer Branche, in der Herkunft zunehmend zum Differenzierungsmerkmal wird, gelingt es der Distillery Krauss, diesen Faktor nicht nur kommunikativ, sondern auch operativ zu verankern. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die bewusste Entscheidung für eine alte Landmaissorte, die exklusiv im Sulmtal angebaut wird. In Kombination mit Weizenkaramellmalz und Roggen entsteht ein Rohstoffprofil, das sich klar von standardisierten Rezepturen abhebt.
Diese Fokussierung auf regionale Agrarstrukturen ist dabei nicht nur eine Frage der Produktqualität, sondern auch ein wirtschaftliches Statement: Die Destillerie investiert gezielt in lokale Wertschöpfung und schafft damit eine stabile Grundlage für nachhaltiges Wachstum.



Die Marke definiert sich nicht über Masse, sondern über ein klares Profil – ein Ansatz, der gerade im Premiumsegment langfristig großes Potenzial hat.
Gerade im Premiumsegment zeigt sich, dass Konsumenten zunehmend bereit sind, für nachvollziehbare Herkunft und handwerkliche Authentizität höhere Preise zu akzeptieren. Die Distillery Krauss nutzt diesen Trend, indem sie ihre Produkte nicht als austauschbare Spirituosen positioniert, sondern als Ausdruck eines klar definierten Terroirs. Der Sulm Valley Whiskey ist dafür ein besonders prägnantes Beispiel.
Kontinuität mit Profil: Warum die Distillery Krauss im Premiumsegment neue Maßstäbe setzt Auch in der Reifung bleibt das Unternehmen seiner Qualitätsphilosophie treu. Fünf Jahre Lagerung in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche – kombiniert mit intensivem „Charred Oak“ – sorgen für ein komplexes Aromenspektrum: Vanille, Karamell, dezente Röstaromen und eine feine Würze prägen das Profil. Das Ergebnis ist ein Whiskey, der sowohl Kenner als auch neue Zielgruppen anspricht und sich zugleich international behaupten kann. Die Auszeichnung mit Platin bei der internationalen Verkostung in Las Vegas bestätigt diesen Anspruch eindrucksvoll. Für die Distillery Krauss ist dies mehr als ein Qualitätssiegel – es ist ein strategischer Hebel. Internationale Anerkennung steigert nicht nur die
Markenwahrnehmung, sondern erleichtert auch den Zugang zu neuen Märkten und Vertriebspartnern. Ökonomisch betrachtet ist diese Strategie bemerkenswert robust. In einem Markt, der zunehmend von Preisdruck und Standardisierung geprägt ist, schafft die Distillery Krauss durch Differenzierung Spielräume für stabile Margen und nachhaltige Kundenbindung. Die Marke wird nicht über Masse definiert, sondern über Profil – ein Ansatz, der insbesondere im Premiumsegment langfristig erfolgversprechend ist. Der „Sulm Valley Whiskey – 5 Years Aged“ ist daher nicht nur eine weitere Abfüllung im Portfolio, sondern ein strategisches Signal. Kontinuität wird hier nicht als Stillstand verstanden, sondern als gezielte Weiterentwicklung. Und genau darin liegt der eigentliche wirtschaftliche Erfolg dieses Hauses.
Distillery Krauss
Weitere Infos finden Sie unter distillery-krauss.com

Text: Alexander Dirninger
Seit Generationen steht die Privatbrauerei Hirt für Charakter, Qualität und Handschlagqualität. Im Interview spricht Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt, darüber, wie ein Familienunternehmen zwischen Tradition und Innovation Kurs hält.
Privatunternehmen seit mehreren Jahrhunderten, in dieser Familie seit mehreren Jahrzehnten. Was macht ein gutes Familienunternehmen aus? Für mich zeichnet ein Familienunternehmen vor allem eines aus: Charakter. Wir sind eng mit den Menschen verbunden und leben eine echte Handschlagqualität. Über viele Jahre hinweg ist im engen Miteinander mit
unseren Mitarbeitern eine besondere Unternehmenskultur gewachsen, geprägt von Mut und Vertrauen.
Unser Blick ist dabei immer auf die nächste Generation gerichtet – mit dem Anspruch, unsere Privatbrauerei nachhaltig weiterzuentwickeln.
Wie kann man in diesen turbulenten Zeiten den Fokus behalten und die Zukunft planen?
Gerade in bewegten Zeiten gewinnt Zeit an Bedeutung. Wir nehmen sie uns – bei der Auswahl der Rohstoffe, in der Reifung unserer Biere und im bewussten Genießen. Dieses Verständnis spiegelt sich auch in dem wider, was wir unseren Gästen anbieten: Einblicke bei Brauereiführungen und anschließendem Essen im Hirter Braukeller, ein Besuch in der Hirter Bierathek sowie Wanderwege rund um Hirt, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Wirtschaftlich bleiben Stabilität und Kontinuität unser Kurs.
Was ist für Sie persönlicher Erfolg?
Für mich bedeutet persönlicher Erfolg, wenn wirtschaftliche Stärke auf menschliche Werte trifft. Als Eigentümer und Geschäftsführer trage ich die Verantwortung – nicht nur für die Zahlen, sondern auch für die Mitarbeitenden und die Werte, die unser Unternehmen prägen. Es ist mir wichtig, mir selbst treu zu bleiben und authentisch zu handeln. Das ist für mich der größte Erfolg: Wenn ich meine Überzeugungen leben kann und dabei sowohl das Unternehmen als auch die Menschen im Blick behalte.
Welche Projekte stehen in den nächsten Jahren an?
In den nächsten Jahren stehen einige spannende Projekte an, auf die ich mich sehr freue. Wir investieren gezielt am Standort, um sowohl die Qualität als auch die Effizienz weiter zu verbessern. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir bald zwei neue alkoholfreie Produkte auf den Markt bringen werden –zusätzlich zu einem neuen Bier, das unser Sortiment bereichert. Die Modernisierung unserer Privatbrauerei ist ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt, dazu gehört beispielsweise die Einführung neuer Kältetechnik. Mir ist es dabei besonders wichtig, dass wir stets ressourcenschonend und effizient arbeiten. Nachhaltigkeit ist für mich eine Grundhaltung, die in allen Bereichen unseres Unternehmens gelebt wird.
Was schätzen Ihre Mitarbeiter an Ihnen?
Ich kann es nur vermuten, aber ich glaube, meine Mitarbeiter schätzen an mir, dass ich ein ganz normaler Typ bin und man immer offen mit mir sprechen kann. Mir ist es wichtig, für die Anliegen meiner Mitarbeiter da zu sein und nah am Team zu bleiben. Außerdem lege ich großen Wert darauf, den Betrieb auch in herausfordernden Zeiten ruhig und stabil zu führen.
Was schätzen die Kunden an der Privatbrauerei Hirt?
Das höre ich tatsächlich sehr häufig von unseren Kunden. Für sie steht unsere hohe Produktqualität im Vordergrund, genauso wie unsere charaktervollen Biere, die unverwechselbar sind. Besonders stolz macht mich das Lob für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn ihre gute Ausbildung trägt maßgeblich dazu bei, dass wir eine starke Kundenbindung aufbauen und pflegen können.
Mit wem würden Sie gerne Abendessen gehen?
Ich bin die 6. Generation und Klaus Möller die 5. Generation. Ich hätte gerne die 4 Generation vor uns am Tisch sitzend, um uns mit ihnen auszutauschen.
Welches ist das „beste“ Privatunternehmen der Welt?
Aus meiner Sicht gibt es eine Vielzahl von herausragenden Unternehmen weltweit. Dennoch fällt es mir schwer, eines ganz besonders hervorzuheben. Jedes Privatunternehmen hat seine eigenen Stärken und Besonderheiten, die es einzigartig machen. Für mich steht im Vordergrund, dass Werte, Innovation und Nachhaltigkeit gelebt werden – und das findet sich in vielen Unternehmen wieder.
Können Sie uns ein paar Highlights der letzten Jahrzehnte mitteilen?
Eines der großen Highlights der letzten Jahrzehnte war für mich die Investition von 22 Millionen Euro am
Standort. Damit konnten wir nicht nur eine neue Lager- und Logistikhalle errichten, sondern auch unsere Infrastruktur entscheidend stärken. Es ist für mich ein Zeichen, dass wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und für die Zukunft aufstellen.
Ein weiterer Meilenstein war die Inbetriebnahme einer neuen Flaschenwasch-, Abfüll- und Verpackungsanlage direkt am Standort. Das bedeutete einen enormen technologischen Fortschritt und hat unsere Produktionsprozesse auf ein neues Level gehoben. Für mich ist es wichtig, die Qualität und Effizienz stetig zu verbessern – und genau das konnten wir mit dieser Investition erreichen.
Ein echtes Highlight war es, mit unserer Marke mutig neue Wege zu gehen und eine ganz neue Brand zu launchen. Das war für uns fast wie die „heilige Kuh“, denn Biermarken gelten meist als sehr konservativ und traditionell. Wir haben bewusst einen starken
Schritt zur Modernisierung gewagt und wollten damit auch eine junge Zielgruppe ansprechen und ihnen ein attraktives Angebot machen. Es freut mich sehr, dass wir diesen Weg gegangen sind.
Ein weiteres Highlight war die Entwicklung des Standorts, insbesondere als wir 2014/15 das Büro modernisiert und erweitert haben. Das rund 300 bis 400 Jahre alte Stallgebäude blieb dabei erhalten und wurde behutsam in das Konzept integriert. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir mit neuen Photovoltaikanlagen jährlich rund eine Million Kilowattstunden Strom selbst produzieren. Nachhaltigkeit ist für mich kein Trend, sondern ein wesentlicher Teil unserer Unternehmensphilosophie, den wir bei diesem Projekt besonders konsequent umgesetzt haben. Außerdem freut es mich sehr, dass etwa 95 Prozent der Firmen aus unserer Umgebung eine ausgezeichnete Wertschöpfung erzielen. Das zeigt, wie stark die Region und unser Netzwerk sind und wie wichtig es ist, gemeinsam erfolgreich zu wirtschaften.
Wie finden Sie die Inspiration immer wieder neue Produkte zu erfinden?
Inspiration finde ich auf ganz unterschiedliche Weise. Oft sind es die Gespräche mit meinen Kollegen, bei denen wir in entspannter Atmosphäre – zum Beispiel bei einem Bier – sachlich über aktuelle Themen diskutieren. Diese gemeinsamen Momente fördern kreative Gedanken und neue Ansätze. Auch in meiner Familie tausche ich mich regelmäßig aus und lasse mich von deren Sichtweisen inspirieren. Manchmal brauche ich aber auch Zeit für mich allein. Besonders auf der Jagd, wenn ich zur Ruhe komme und in mich gehe, entstehen neue Ideen. In solchen Momenten kann ich reflektieren und auf neue Gedanken kommen. So ergibt sich ein vielseitiger Mix aus Teamarbeit, familiären Gesprächen und persönlicher Einkehr, der immer wieder neue Inspiration liefert.
Viele Unternehmen argumentieren, dass mind. 50% des Erfolgs durch die Mitarbeiter geschaffen wird. Wie sehen Sie das?
Für mich sind die Mitarbeiter nicht nur ein Teil des Erfolges – sie tragen den Erfolg aktiv mit. Als Familienunternehmen sehe ich es als unsere Aufgabe, diesen Geist fest in unserer Unternehmenskultur zu verankern. Jeder Mitarbeiter ist eingeladen, seine Ideen einzubringen und sich mit Eigeninitiative und Engagement zu entfalten. Für mich ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und wir gemeinsam an unseren Zielen arbeiten.
Als Eigentümer gebe ich die Marschrichtung vor –doch der Erfolg entsteht erst, wenn beide Seiten, Mitarbeiter und Führung, gemeinsam in die richtige Richtung gehen. Die Zusammenarbeit ist für mich der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg.
Vielen Dank für das Gespräch!


Text: Alexander Dirninger

Die Privatbrauerei Hirt feiert im Jahr 2026 ein außergewöhnliches Jubiläum: Seit über 755 Jahren besteht die Brauerei, und seit 180 Jahren ist sie durchgehend in Familienbesitz. Diese beeindruckende Kontinuität ist in der heutigen Brauwelt eine Seltenheit und steht sinnbildlich für langfristiges Denken, Verlässlichkeit und regionale Verwurzelung.
Wurzeln mit Haltung
Die Wurzeln der Privatbrauerei reichen bis ins Jahr 1270 zurück. Von Anfang an wurde Wert auf handverlesene Rohstoffe und ausreichend Zeit für
den Brauprozess gelegt – eine Philosophie, die sich als roter Faden durch die Jahrhunderte zieht. Die handwerkliche Tradition und das Wissen zahlreicher Generationen sind bis heute prägend für das Unternehmen.
Gerade das Jubiläum „180 Jahre in Familienbesitz“ ist für die Privatbrauerei Hirt nicht nur ein historisches Datum, sondern Ausdruck einer Haltung, die das Unternehmen definiert: Verantwortung übernehmen, Qualität sichern und nachhaltige Entwicklung fördern. Der Markenclaim „Die Zeit nehm ich mir.“ spiegelt diese Werte wider und steht für eine bewusste Entschleunigung im Produktionsprozess –ein Ansatz, der aktueller nicht sein könnte.
Verantwortung über Generationen
„Familienbesitz bedeutet für uns nicht nur Eigentum, sondern vor allem Verantwortung“, betont Niki Riegler, Eigentümer der Privatbrauerei Hirt. Entscheidungen werden stets mit Blick auf kommende Generationen getroffen – langfristig, mit Weitblick und bewusstem Zeitmanagement.
Unabhängigkeit als Stärke
Die Unabhängigkeit von Konzernstrukturen hat sich als Erfolgsprinzip erwiesen. Die Privatbrauerei Hirt kann flexibel agieren, investiert gezielt in den Standort, moderne Infrastruktur und nachhaltige Prozesse. Die Privatbrauerei Hirt ist bereits fit für die Zukunft – und bewahrt dabei ihren charakteristischen Kern.
Ein Blick in die Unternehmensgeschichte zeigt: Die Leitung der Privatbrauerei Hirt wurde stets von starken Persönlichkeiten geprägt. Astrid MatchettKrenn, die 1959 im Alter von acht Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter Nelly Möller das Unternehmen erbte, führte die Brauerei zu einer der bekanntesten Privatbrauereien Österreichs. Unter ihrer Ägide wurden Marke, Vertrieb und Internationalisierung vorangetrieben, Exportmärkte erschlossen und die Qualitätsstrategie weiter geschärft. 2012 übernahm ihr Sohn Niki Riegler die operative Verantwortung und führt seitdem in 5. und 6. Generation das Unternehmen gemeinsam mit seinem Onkel Dr. Klaus Möller. Der Anspruch, Bewährtes zu bewahren und mutig weiterzudenken, ist tief in der Unternehmensphilosophie verankert. „Ein Familienunternehmen denkt in Generationen, nicht in Quartalen“, ergänzt Dr. Klaus Möller. Diese Perspektive schafft Freiraum für nachhaltige, zukunftsorientierte Entscheidungen.
Qualität braucht Zeit
Mehr als siebeneinhalb Jahrhunderte Braugeschichte haben gezeigt: Qualität ist das Ergebnis von Erfahrung, Prozesswissen und Geduld. Die Produktpalette umfasst heute 15 verschiedene Hirter Biersorten – das Sortiment wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich erweitert und vielfach prämiert. Der Grundsatz bleibt jedoch unverändert: Gutes Bier braucht Zeit. Reifung, Abstimmung und handwerkliche Präzision bestimmen Geschmack und Charakter. Zeit ist in der Privatbrauerei Hirt nicht nur ein Produktionsfaktor, sondern ein echtes Qualitätsversprechen.
Regionale Wurzeln, starke Wertschöpfung
Die regionale Verwurzelung ist ein weiterer Erfolgsfaktor. Die Privatbrauerei Hirt setzt größtenteils auf Gerste von eigenen Feldern und regionale Kooperationen mit Kärntner Landwirten. So bleibt die Wertschöpfung in der Region und die Herkunft im Geschmack erlebbar.
Historisch war die Privatbrauerei Hirt stets mehr als nur eine Brauerei: Landwirtschaft, Gastronomie und Braukunst sind eng miteinander verbunden. Dieses Zusammenspiel wurde weiter professionalisiert und prägt das Unternehmen bis heute.
Ein Familienbetrieb lebt von den Menschen, die ihn tragen. Wissen, Werte und Verantwortung werden nicht nur innerhalb der Familie weitergegeben, sondern im gesamten Team. Viele Mitarbeitende begleiten die Brauerei seit Jahrzehnten und sorgen für einen lebendigen Erfahrungsschatz – vom Braumeister bis zur Verwaltung.
Mit klarer Haltung in die Zukunft Für die Privatbrauerei Hirt ist das Jubiläumsjahr 2026 nicht nur Rückblick, sondern auch Ausblick: Investitionen in den Standort, moderne Infrastruktur und nachhaltige Prozesse sollen die Qualität weiter steigern, Arbeitsplätze langfristig sichern und die regionale Wertschöpfung stärken. Als verlässlicher Partner für Gastronomie, Handel und Konsumenten bleibt die Privatbrauerei Hirt ein fester Bestandteil der Kärntner Genuss- und Wirtschaftskultur – mit dem klaren Anspruch, Herkunft, Handwerk und Zukunft verantwortungsvoll zu verbinden.
Weitere Infos finden Sie unter hirterbier.at
Alles, was es dazu braucht: unsere Arbeit und Ihre Spende!
Millionen von Kindern weltweit fehlen die elementarsten Dinge zum Leben: sauberes Wasser, regelmäßige Mahlzeiten und medizinische Versorgung. Mit unserer Arbeit unterstützen wir nachhaltig Kinder in Not vor Ort und setzen uns für ihre Rechte ein. Unser Ziel ist erreicht, wenn sie und ihre Familien ein besseres Leben mit guten Zukunftsaussichten führen können – ohne Armut, fehlender Bildung, Elend und Gewalt.


Spendenkonto: Erste Bank
IBAN AT142011131002803031 kindernothilfe.at


Text: Alexander Dirninger


Der Schlosskeller Südsteiermark
präsentiert sich als kulinarisches Highlight für Genießer, die Wert auf Regionalität und innovative Gastronomie legen. Hier vereinen sich entspannte Atmosphäre und steirische Gastfreundschaft zu einem besonderen Erlebnis.
Unter der Leitung von Sternekoch Markus Rath erwartet Gäste eine moderne Interpretation der traditionellen Wirtshausküche , geprägt von regionalen Zutaten und kreativen Akzenten. Nach Voranmeldung genießen Besucher am Abend ein exklusives Gourmetmenü mit mehreren Gängen , das höchsten kulinarischen Ansprüchen gerecht wird. Ein weiteres Highlight ist der außergewöhnliche Weinkeller mit über 700 Positionen , der Kennern und Liebhabern eine beeindruckende Auswahl bietet. Für das perfekte Wohlfühlerlebnis sorgt Restaurantleiterin Judith Kern , die mit viel Engagement dafür sorgt, dass jeder Gast voll auf seine Kosten kommt.
Sharing-Küche und mediterrane Genussmomente Besonders für Gruppen und Business-Events bietet der Schlosskeller ein innovatives Sharing-Konzept: Klassiker der österreichischen Küche und internationale Spezialitäten – etwa Beef Tatar, Tempura-Garnelen mit Chili oder Grammelknödel mit Speck und Kraut – werden gemeinsam am Tisch serviert und geteilt. Dieses Konzept eignet sich hervorragend für gesellige Abende und fördert das Networking in entspannter Umgebung. Mit dem beliebten Pizza-Mittwoch bringt der Schlosskeller Südsteiermark mediterrane Lebensfreude nach Österreich: Auf der sonnigen Terrasse genießen Gäste knusprige Pizza, erlesene Weine und erfrischende Cocktails.
Weitere Infos finden Sie unter schlosskellersuedsteiermark.at

Kulinarische Innovation trifft internationale Weinvielfalt
Text: Katharina Wagner
Mit FREISTEIN erfüllen sich Johann und Simon nicht nur den Traum vom eigenen Weinbistro, sondern setzen auch ein frisches gastronomisches Zeichen in Rust.
Ihr Konzept: österreichische Klassiker modern denken, internationale Impulse aufgreifen und einen Ort schaffen, an dem Genuss, Offenheit und Gastfreundschaft im Mittelpunkt stehen.
Konzept: Weinkultur und regionale Küche neu gedacht
Das Lokal vereint Restaurantcharakter und lockeres Bistroambiente. Die Küche präsentiert sich als Bühne für neuinterpretierte österreichische Spezialitäten, die von internationalen Einflüssen bereichert werden. Besonderer Wert wird auf die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten gelegt – dennoch bleibt Raum für internationale Produkte, um die kulinarische Vielfalt zu betonen und auf zwei Ebenen zu spielen: regional und global.
Ob entspanntes Glas Wein, kleine Gerichte oder vollständiges Abendessen – das FREISTEIN bietet für jeden Anlass den passenden Rahmen. Der Service ist bewusst locker gehalten und verzichtet auf traditionelle, steife Abläufe. Ab 22 Uhr verwandelt sich das Restaurant in eine lebendige Wein- und Cocktailbar, in der Musik, Drinks und kulinarische Events die Gäste begeistern. Themenabende verbinden dabei Kulinarik und Weinregionen, was der Weinmetropole Rust eine neue Facette verleiht.
Die Gründer: Leidenschaft trifft Erfahrung
Johann und Simon verbindet eine langjährige Freundschaft, die in ihrer Jugend begann. Johann, ursprünglich Kfz-Techniker, fand seine wahre Berufung in der Küche und erlernte das Handwerk von Grund auf – mit Stationen in Rust und Wien. Simon, aufgewachsen in einer Winzerfamilie, entschied sich für eine kaufmännische Ausbildung. Statt Bankpraktikum zog es ihn stets in die Gastronomie; als Kellner und Weinexperte hat er sich autodidaktisch in die Materie vertieft und eine eigene Weinlinie entwickelt.
Die Inspiration für ihr gemeinsames Lokal entstand während einer Reise nach Amsterdam, wo sie die ausgiebige Frühstückskultur der Niederländer beobachteten. Aus den Experimenten, die zunächst auf Brunch fokussiert waren, wurde schließlich der Traum eines eigenen Restaurants. Die Idee reifte über Jahre, bis sich in Rust die passende Gelegenheit bot, das Konzept zu verwirklichen.
Weinfokus: Vielfalt als Alleinstellungsmerkmal Rust gilt als Pilgerstätte für Weinliebhaber. FREISTEIN möchte diese Tradition fortsetzen und erweitert mit einer internationalen Weinkarte das Angebot. „Wir haben hier außergewöhnlich hochwertige Weine direkt vor der Haustür – gleichzeitig möchten wir unseren Gästen aber auch die Vielfalt der internationalen Weinwelt zugänglich machen“, betonen die Gründer. Neben regionalen Spitzenweinen stehen Klassiker aus Frankreich, Italien und Deutschland auf der Karte, ergänzt durch ausgewählte Positionen aus osteuropäischen Ländern und der Neuen Welt.
Ziel ist es, eine Weinvielfalt zu schaffen, die es in dieser Form in der Region bislang kaum gibt – für Einheimische wie für Gäste, die auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind. FREISTEIN verbindet somit Regionalität mit Internationalität, sowohl bei Speisen als auch beim Wein, und positioniert sich als Hotspot für genussorientierte Reisende und wirtschaftlich Interessierte, die das Besondere suchen.
Weitere Infos finden Sie unter freistein.rust


Text: Alexander Dirninger
Im Herzen von Aspang Markt in der Buckligen Welt haben wir 2023 ein kleines Café übernommen. Nach 20 Jahren in der nationalen und internationalen Hotellerie wurde es Zeit, das Erfahrene und Gelernte in unserem eigenen kleinen Betrieb zu verwirklichen.
Die Bohnen für unsere Kaffeespezialitäten kommen aus der Rösterei Hausbrandt Trieste sowie vom Österreichischen Staatsmeister im Kaffeerösten, DeLUKS aus Krems.
Für den entspannten Tagesausklang steht dir eine Selektion an heimischen und internationalen Weinen und Schaumweinen zur Verfügung. Hier treffen französische Cremant mit österreichischen Grünen
Veltliner zusammen, um Spaß zu haben.
Genuss ohne Einschränkungen, mit unserem glutenfreien Gebäck und veganen Kreationen. Unsere
Tartes und Kuchen sind mit viel Liebe selbstgemacht oder kommen von unseren handverlesenen Partnern.
In unserer kleinen Boutique Ecke erwarten dich handgefertigter Schmuck, unser hausgemachtes Chiasamen-Mandel-Granola sowie unsere Weine. Im mille fleurs Café & More erwartet dich ein Hauch von Internationalität, viel Liebe zum Detail und gelebte Gastfreundschaft.
Aspang Markt bietet als Tor zur Buckligen Welt viele Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten. Wir und unsere Partner, die Wexl Trails, das Kaufhaus Wochesländer und viele weitere freuen uns auf euren Besuch.
Weitere Infos finden Sie unter millefleurs.at



Barfußluxus auf der privaten Paradiesinsel



Text: Christoph Ebenhard
Barfuß den Luxus pur auf einer privaten Seychelleninsel genießen, Natur und Komfort gleichermaßen erleben ist auf North Island das Programm für anspruchsvolle Reisende.
Im Norden des indischen Ozeans nur 30 Kilometer von der Hauptinsel Mahé entfernt, liegt die private Luxusinsel North Island. Ein abgeschiedenes Refugium im Herzen der Inneren Granit-Inseln der Seychellen mit atemberaubender Flora und Fauna, das als Pionier des „Barfußluxus“ gilt. Sie bietet ihren Gästen die exklusive Möglichkeit, ein kostbares Stück Naturparadies kombiniert mit allem erdenklichen Luxus auf den Seychellen zu erleben. Strahlend schneeweiße Privat-Sandstrände, kristallklares Wasser sowie Korallenriffe machen North Island zu einem idealen Urlaubsort für erholungssuchende Urlauber. Drei Granitberge, die üppige Vegetation und der türkisfarben leuchtende Ozean bestimmen das Bild der nur 3,4 mal 2,2 Kilometer großen Insel und machen sie zu einem tropischen Paradies für
eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Seit der Rückkehr in den unabhängigen Familienbesitz im Juli 2025 erstrahlt North Island als eine Neuinterpretation ihrer ikonischen Vorzüge, um bedeutungsvolle Reisen für den anspruchsvollen Reisenden zu kreieren.
Privat und voller Naturschätze
North Island ist eine vollständig privat betriebene Insel mit nur elf Villen bis 750 Quadratmeter Größe auf der Fläche vergleichbar jener von Monaco. Diese einzigartige Exklusivität schafft ein Erlebnis von höchster Ruhe, Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Die elf Villen kombinieren großzügige Raumgestaltung mit „barefoot luxury“ und einer nahtlosen Verbindung von Innen- und Außenbereichen. Die Insel besticht durch ihre üppige tropische Vegetation, zahlreiche weiße Sandstrände, dichte Dschungelpfade sowie felsige Granitformationen – ein klassisches Seychellenbild. Besonders beeindruckend ist: trotz ihrer Größe bleibt die Insel nahezu komplett naturbelassen und autofrei. Unter dem „Noah’s Ark“ Programm wurden gefährdete



Das North Island liegt auf einer exklusiven Privatinsel, die als eine der edelsten Rückzugsorte der Seychellen gilt.
einheimische Arten wie die Aldabra Riesenschildkröten und die Seychellen-Weissauge Vögel wieder angesiedelt. Die Renaturierung der Insel schließt mit ein, dass endemische Pflanzen und Tiere, die durch den Anbau von Kokosnussplantagen verdrängt wurden, wieder ihren Platz auf der Insel bekommen. Seit dem Kauf der Insel arbeitet daher ein Team aus Biologen, Geologen und Umweltschützern an dem Konzept. North Island ist dafür bekannt, die höchste Dichte an nistenden Grünen Meeresschildkröten innerhalb der Inner Islands der Seychellen zu haben. Dies gelang durch engmaschiges Monitoring und Umverlegungen der Nester. Im Frühjahr 2025 wurden über 400 davon registriert. Monitoring und Dokumentation der Nistaktivität findet seit 1998 statt und ist essenziell für die Wiederansiedlung dieser bedrohten Art. In den frühen 2000er-Jahren erfolgte die Entfernung invasiver Pflanzen und die Errichtung der Baumschule. Bis 2008 wurden so über 13.000 einheimische Bäume gepflanzt. Die Maßnahmen laufen weiter — Gäste sind eingeladen, sich durch Baumpflanzungen daran zu beteiligen. Das Gros der Bebauung liegt ebenfalls bewusst gebündelt an der Ostküste, dem sogenannten East Beach. Der Rest der Insel bleibt weitgehend wild. So entstehen Privatsphäre, kurze Wege und maximale landschaftliche Unversehrtheit.
Wohnen wie im Paradies in exklusiven Villen Insgesamt gibt es elf Gästevillen auf North Island. Zwischen üppiger tropischer Vegetation gelegen, reflektiert jede Villa die Insel-Philosophie: sie heben die natürliche Schönheit hervor, bieten großzügiges Raumgefühl und verschmelzen organische Materialien mit elegantem Komfort. Ein privater Villa Host steht den Gästen jeder Villa 24 Stunden Tag und Nacht zur Verfügung.
Die exklusiven zehn BEACHFRONT VILLEN mit 450 Quadratmetern Größe und eigenem Garten verlaufen linear entlang des East Beach mit direktem Strandzugang, privatem Plunge Pool, offener Außenbadgestaltung inklusive Außenduschen, versenkter Badewanne und separatem Studio, das sich für Familien als Zusatz-Schlafraum umgestalten lässt. Das Hauptschlafzimmer der Villen mit Kingsize-Bett ist auf drei Seiten über Glasfronten zu öffnen und ermöglicht einen 270 Grad Blick auf den privaten Strand und den Indischen Ozean. Das angegliederte Badezimmer ist offen zum Meer hin, ohne einsehbar zu sein. Ankleide- und Lounge-Bereich, Kitchenette, Entertainment-Center mit Leinwand, Projektor, Dolby-Surround sowie W-LAN komplettieren den Villenbereich. Die VILLA NORTH mit 750 Quadratmetern liegt außergewöhnlich am Granithang und bietet maximale Privatsphäre,
großflächige Terrassen auf drei Sonnendecks, privaten Plunge Pool, offene Außenbadgestaltung mit Außenduschen und versenkter Badewanne sowie separates Studio, das sich ebenfalls für Familien als ZusatzSchlafraum umgestalten lässt. Eine Villa-Kitchen und mobile „Chef’s Station“ erlaubt die komplette Versorgung im Villenbereich ohne dass sich die Gäste aus ihrem eigenen Reich bewegen müssen.
Architektur der Extraklasse
Die handgefertigten, weitläufigen Villen verschmelzen mit der Topografie der Insel, anstatt sie zu dominieren. Flankiert von zwei Granitfelsen schmiegen sie sich in das Pflanzendickicht direkt am Strand. Sie sind „from the island, for the island“ gedacht: verarbeitet wurden ganz im Einklang mit der Insel-Renaturierung etwa vertrocknetes Takamaka-Holz, nachhaltig beschafftes Rosewood sowie Ylang-Ylang-Elemente. Dazu kommen viel Naturstein und Granit, Holzdecks und Glasflächen. Verbleichte Äste zieren Geländer und Treppenaufgänge. Angespülte Muscheln und zahlreiche weitere Naturmaterialien der Insel wurden in die Architektur und das Design eingearbeitet. Die Architektur der Villen und der Hauptgebäude des Resorts tragen die Handschrift des Star-Architektenpaares Silvio Rech und Lesley Carstens. Die beiden lebten mit ihren beiden Kindern während der Entwicklungs- und Bauphase tatsächlich für über 2 Jahre wie Robinson Crusoe auf der Insel. So konnten sie die Gegebenheiten der Insel, die Wetterbedingungen und Naturmaterialien ausgiebig studieren. Das DesignKonzept unterstreicht das Gefühl, von den Großstädten dieser Welt zu entfliehen, an einen Ort, an dem eigene architektonische Regeln herrschen. Verschiedene Plattformen, Stege und Loungebereiche verbinden sich über große Glasöffnungen mühelos mit Schlaf, Wohn- und Dining-Zonen. Was entsteht, sind fließende Übergänge zwischen den Innen- und Außenbereichen. Eine Fusion aus traditioneller Inselarchitektur und zeitgenössischer Formsprache, die innen und außen lässig-elegant miteinander verbindet.
Service ganz maßgeschneidert
Auf North Island ist jeder Tag maßgeschneidert. Gäste planen mit ihrem persönlichen Villa Host Aktivitäten wie private Strandpicknicks, Destination Dinner unter Sternen bis zu spontanen Inselaktivitäten –
ganz ohne festen Zeitplan. Alle Mahlzeiten basieren auf den Vorlieben der Gäste und den frischesten lokalen Zutaten. Das Motto „Your Venue, Your Menu, Your Time“ darf dabei wörtlich genommen werden: das Küchenteam zaubert die gewünschten Kreationen, wann und wo der Gast es bevorzugt. Aber es geht weit über die kulinarische Komponente hinaus. Neben täglichem Frühstück, Lunch und Dinner warten rund um die Uhr Getränke laut Karte, eine täglich aufgefüllte Mini-Bar sowie tägliches privates Destination Dining auf die Gäste. Ein privater Villa Host steht rund um die Uhr zur Verfügung und kümmert sich zum Beispiel beim täglichen Wäscheservice oder der Vereinbarung von Spa-Terminen um das Wohl der Inselbewohner auf Zeit. Sogar privates Kino Setting unter Sternen und jede Menge Wassersportmöglichkeiten werden geboten. Im Hauptbereich des Resorts an der nördlichen Spitze des Oststrandes „Anset d’Est“ liegen in einem Oval die Bibliothek, die Boutique, das Tauchcenter, der Weinkeller sowie der offene Dinner- und Loungebereich mit Bar. Wer gerne in Geselligkeit isst, kann hier auf dem Dinner-Deck, das bis zum Strand reicht, bei höchsten Qualitätsstandards die französisch-kreolischen sowie internationalen Speisen des Chefkochs und seines Teams genießen. Auch am 1,5 km langen Weststrand „Grand Anse Beach“ kann gespeist werden. Der Sonnenuntergang macht ein Dinner an der „Sunset-Bar“ auf dieser Seite der Insel besonders romantisch. Wer aber lieber pure Exklusivität will, kann auch in der eigenen Villa dinieren oder entscheidet sich für eine der verschiedenen Destination Dining Optionen. Statt fester Speisekarte stellt der Chef individuelle Menüs basierend auf den Präferenzen der Gäste und lokalen Zutaten zusammen – aus dem eigenem Bio-Garten, der Meeresküche und lokalen Quellen.
Weitere Infos finden Sie unter north-island.com








Text: Hanna Holzkamm
Umbrien ist leiser als die Toskana, ursprünglicher, fast unaufgeregt in seiner Schönheit. Eine Landschaft aus sanften grünen Hügeln, Olivenhainen und mittelalterlichen Dörfern – und eine Region, deren Identität sich weniger in großen Gesten als in jahrhundertealten Handgriffen zeigt. Genau hier setzt das Borgo dei Conti Resort an: nicht als isolierter Luxusort, sondern als Teil eines kulturellen Gefüges, das von lokalen Materialien, Handwerkskunst und gelebter Tradition geprägt ist. Ein Ort, der nicht nur inspiriert, sondern verbindet.
Ein Resort als Spiegel seiner Umgebung
Eingebettet in die grünen Hügel nahe Perugia, wirkt das Borgo dei Conti Resort wie eine behutsame Weitererzählung der Landschaft. Einst ein Adelssitz,
wurde die historische Anlage mit großer Sensibilität restauriert und in die Gegenwart übersetzt. Architektur und Interior folgen dabei keiner globalen Ästhetik, sondern einer klaren Haltung: Regionalität ist kein Detail, sondern die zugrunde liegende Haltung. Terrakotta aus nahegelegenen Orten, Stoffe aus traditionellen Webereien, handgefertigte Keramiken – jedes Element trägt die Handschrift Umbriens. Räume entstehen nicht nur durch Gestaltung, sondern durch Herkunft. Selbst Details, von Textilien bis zu Oberflächen, verweisen auf die Umgebung und ihre Geschichte. So wird das Resort zu einem stillen Kurator seiner Region: lebendig und keineswegs inszeniert.
Handwerk als gelebte Zusammenarbeit
Diese Haltung zeigt sich durch das Engagement für die The Place of Wonders Stiftung besonders in der


Materialien, Farben und Details greifen die Atmosphäre Umbriens auf und schaffen einen Ort der Ruhe, Nähe und Authentizität.
engen Verbindung zu lokalen Werkstätten, einem Netzwerk aus Handwerksbetrieben, die ihr Wissen über Generationen hinweg bewahrt haben. So auch die feine Webkunst im Atelier Giuditta Brozzetti. Hier entstehen Stoffe noch heute auf historischen Webstühlen – mit Techniken, die sich kaum verändert haben. Ihre Muster finden sich im Resort wieder, etwa in Textilien von Kopfteilen oder Kissen. Ein weiteres Beispiel sind handbemalte Keramiken aus der Region, etwa aus Werkstätten wie Gialletti, deren Geschirr in den Restaurants des Resorts eingesetzt wird. Jedes Stück ein Unikat – und zugleich Teil eines alltäglichen Erlebnisses. Auch Kerzen aus traditionellen Manufakturen oder Terrakotta aus lokalen Brennöfen sind mehr als dekorative Elemente: Sie stehen für Qualität, Herkunft und Handarbeit.
The Place of Wonders
Gegründet von Michela Canzi Babini, aus der italienischen Hoteliersfamilie Babini, ist die Stiftung eine

Herzensangelegenheit und Initiative der exklusiven Kollektion „The Hospitality Experience“, mit dem klaren Ziel: das kulturelle Erbe Umbriens nicht nur zu bewahren, sondern es aktiv weiterzugeben. Im Zentrum stehen ausgewählte Werkstätten und Ateliers, die auch Gäste des Resorts besuchen können. Ob Aquarellfarben aus natürlichen Pigmenten oder Arbeiten aus Glas, Textil oder Bienenwachs: Jede Begegnung eröffnet einen direkten Zugang zu den Menschen hinter dem Handwerk. Besonders bemerkenswert ist der nachhaltige Ansatz: Die Teilnahme unterstützt ein Stipendienprogramm für junge Talente, die diese Techniken erlernen und weiterführen. So wird ein Aufenthalt im Borgo dei Conti Resort nicht nur zum ästhetischen Erlebnis, sondern auch zu einem Beitrag für die Zukunft der Region.
Eine Haltung mit Zukunft
Mit dem neuen General Manager Giancarlo Rizzi gewinnt diese Philosophie zusätzliche Klarheit. Für

ihn ist die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben kein Zusatz, sondern Kern der Identität: „Ein Ort wie das Borgo dei Conti kann nur dann authentisch sein, wenn er mit seiner Umgebung im Einklang steht. Die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben ist für uns keine Option, sondern eine Verantwortung. Die Place of Wonders Stiftung schafft eine Brücke zwischen unseren Gästen und der kulturellen Substanz dieser Region – und trägt dazu bei, sie für kommende Generationen lebendig zu halten“, so Rizzi. Diese Perspektive zeigt, dass es nicht nur um Gestaltung oder Gastlichkeit geht, sondern um ein langfristiges Verständnis von Wertschöpfung: kulturell, sozial und ästhetisch.
Ein Ort, der Herkunft spürbar macht
Im Borgo dei Conti Resort wird Regionalität nicht als Trend verstanden, sondern als Überzeugung –die Entscheidung für lokale Partner als kulturelle Positionierung. Hier entstehen Räume, die tief in

General Manager Giancarlo Rizzi sieht lokale Partnerschaften als Kern der Identität des Borgo dei Conti Resorts.
ihrer Umgebung verwurzelt sind. Ein Ort, an dem Materialien Geschichten erzählen und an dem Luxus nicht durch Distanz entsteht, sondern durch Nähe –zu Menschen, Traditionen und Landschaft. Vielleicht liegt genau darin die besondere Qualität des Borgo die Conti Resorts: Dass es nicht nur zeigt, wie schön Umbrien ist, sondern auch, warum diese Schönheit bewahrt werden muss.
Weitere Infos finden Sie unter borgodeicontiresort.com


Text: Hanna Holzkamm
Südtirol – das ist alpine Klarheit, mediterrane Leichtigkeit und eine Baukultur, die tief in der Landschaft verwurzelt ist. Hier wird nicht einfach gebaut, sondern weitergedacht. Materialien erzählen Geschichten, Formen reagieren auf die Umgebung, und Architektur wird zum Dialog mit der Natur. Hoch über Brixen, eingebettet in die Wälder der Plose, entsteht genau aus diesem Zusammenspiel ein Ort, der das alpine Lebensgefühl neu interpretiert: das Adults-Only-Hideaway My Arbor – Dolomites. Ein Hotel, das nicht nur in der Natur liegt – sondern aus ihr heraus gedacht ist.
Architektur zwischen Erde und Himmel – getragen von der Idee des Waldes Schon von außen wirkt das My Arbor wie eine leise Intervention in die Landschaft. Kein massiver Baukörper, sondern eine Struktur, die sich zwischen den Bäumen entfaltet. Auf Stelzen errichtet, hebt sich das Gebäude vom Waldboden ab und schafft Raum – für Licht, für Perspektiven, für ein neues Verständnis von alpiner Architektur. Die Idee dahinter ist so einfach wie konsequent: Die Natur bleibt bestehen, das Gebäude passt sich an. Bäume werden nicht verdrängt, sondern integriert. Höhenunterschiede werden bewusst inszeniert. So entsteht eine Architektur, die weniger gebaut als vielmehr gewachsen wirkt. Großzügige Glasflächen öffnen den Blick in die umliegenden Wälder, während klare Linien und reduzierte Formen dem Gebäude eine zeitgenössische Ruhe verleihen. Innen und außen verschwimmen, Übergänge werden fließend – und der Wald wird zum ständigen Begleiter.
Holz als Herzstück – Material, Atmosphäre, Identität
Im Inneren setzt sich fort, was außen beginnt: Holz ist hier nicht Dekor, sondern Haltung. Es prägt Räume, lenkt Licht, bestimmt die Stimmung. Lärche und Fichte, teils naturbelassen, teils als Altholz mit sichtbarer Patina, erzählen von der langen Bautradition



Wärme, Holz und klare Linien: Die Sauna im My Arbor greift die Ruhe des Waldes auf und schafft einen Ort der tiefen Entspannung.
Südtirols – und übersetzen sie in eine moderne Formensprache. Wände, Decken, Möbel – alles scheint aus einem Guss. Die Haptik ist warm, die Wirkung beruhigend. Ergänzt wird das Holz durch Naturstein, Leinen und Lodenstoffe, die das Materialkonzept subtil erweitern. Nichts wirkt zufällig, nichts überladen. Stattdessen entfaltet sich eine unaufdringliche, fast intuitive Ästhetik. Besonders eindrucksvoll sind die architektonischen Details: Baumstämme, die sich durch mehrere Ebenen ziehen, Räume strukturieren und eine direkte Verbindung zum Außen schaffen. Es sind diese Elemente, die das Konzept greifbar machen – und dem Haus seine unverwechselbare Identität verleihen.
Rückzugsort in den Baumkronen – das Konzept My Arbor
Doch das My Arbor ist mehr als ein architektonisches Statement. Es ist ein Ort der Entschleunigung, Ruhe und höchsten Komfort vereint. Die Lage oberhalb von Brixen schafft Distanz zum Alltag – und gleichzeitig Nähe zu dem, was die Region ausmacht. Die Suiten, als „Nester“ in den Baumwipfeln konzipiert, laden als außergewöhnliche Rückzugsorte dazu ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Große Fensterfronten holen den Wald ins Innere, Balkone öffnen sich ins Grün, und die Grenze zwischen Raum und Natur scheint sich aufzulösen. Hier wird Aufenthalt zum
Erlebnis – leise, unaufgeregt und ganz bei sich. Auch der großzügige Spa Arboris folgt dieser Philosophie. Wasser, Wärme und natürliche Materialien schaffen einen Raum der Ruhe und Erholung, bewusst reduziert auf eine Atmosphäre, die Entspannung ohne Ablenkungen erlaubt.
Ein Ort, der bleibt – Architektur als Gefühl Vielleicht liegt die besondere Qualität des My Arbor genau in dieser Haltung: Es will nicht beeindrucken, sondern wirken. Durch ehrliche Materialien und Räume, die Luft lassen. Und durch eine Architektur, die sich nicht über die Natur erhebt, sondern mit ihr arbeitet. Hier wird Holz zum Träger einer Idee von Beständigkeit, Wärme und Verbindung. So entsteht ein Ort, der nicht laut ist, aber lange nachhallt. Einer, der nicht nur gestaltet ist, sondern gespürt wird. Ein Hotel wie ein Wald – ruhig, vielschichtig und voller Leben.
My Arbor - Dolomites
Weitere Infos finden Sie unter my-arbor.com


Text: Christoph Ebenhard
Teneriffa ist mit seiner Kombination aus ganzjährig mildem Klima, traumhaften subtropischen Landschaften und schneller Erreichbarkeit das perfekte Ziel für den Urlaub. Das Melia Jardines del Teide ist dafür quasi die Hotelkrönung.
Privilegiert ist die passende Bezeichnung. In außergewöhnlicher Balkonposition über dem schönsten Abschnitt der Costa Adeje im Süden Teneriffas gelegen, nennt das Melia Jardines del Teide eine mehr als ausgezeichnete Lage sein Eigen. Wer in diesem Adults only Luxushotel residiert, genießt fußfrei den schönsten Blick auf den blauen Atlantik, die farbenfrohe Küstenlinie mit ihren hellen Sandstränden und die wahrscheinlich spektakulärsten Sonnenuntergänge
der Insel. Wie die Landschaft ist auch die Architektur des Hotels terrassenförmig gestaltet und fügt sich mit mehreren stufenförmig errichteten Segmenten und ihren subtropischen Gärten perfekt in die Kulisse ein.
Luxus im Zimmer und noch mehr Wie es dem Stil eines außergewöhnlichen Hauses entspricht, erwartet Gäste Luxus pur auch im Inneren. Geschmackvoll gestaltete Lobby- und Rezeptionsbereiche sind ein passendes Willkommen schon zu Beginn des Urlaubs. Die 290 Zimmer und Suiten bestechen dann wiederum mit ihrer hellen, modernen und eleganten Gestaltung. Warme Naturtöne, lichtdurchflutet und klares Design schaffen sofort eine Wohlfühlatmosphäre. Viele Zimmer bieten außergewöhnlich imposante Meerblicke oder Terrassen,



Die Zimmer überzeugen mit einem stilvollen Ambiente. Warme Naturtöne und viel Licht schaffen eine entspannte Wohlfühlatmosphäre.
die quasi in die üppige Gartenlandschaft übergehen. Wer sich selbst in diesem Umfeld noch ein gewissen „Plus“ gönnen möchte, residiert überhaupt gleich im „The Level-Bereich“, der seinen Gästen in Sachen Komfort noch einiges draufsetzt. Neben dem privaten Check in und out erwarten weitere Serviceleistungen wie die Kaffeemaschine im Zimmer, ein eigener Frühstücksbereich und sogar ein Bügelservice die Urlauber. Die spezielle The Level Lounge hält Snacks und Drinks und ein eigenes Sonnendeck exklusiv für diese Gäste bereit. Es stehen private Areale am eigenen Pool zur Verfügung und die personalisierte Betreuung lässt keine Wünsche offen.
Top-Kulinarik vom Frühstück bis all inclusive Kulinarisch verwöhnt das Haus auf vielfältige Weise. Im Hauptrestaurant gibt es vom Frühstück bis zum Abendessen mediterrane und lokale Feinheiten bei Show Cooking. Im a-la-carte Restaurant „Cosa Nostra“ steht italienische Küche vom Feinsten am Speiseplan, im „Pico Negro“ werden Gäste mit internationaler Kulinarik auf höchstem Niveau überrascht. Je nach Wunsch kann Halbpension bis all inclusive gewählt werden. Derart gestärkt steht Aktivitäten nichts im Wege. Der große Pool des Jardines gilt mit seinen weitläufigen Terrassen, Lounge-Bereichen und herrlichen Palmen als einer der größten und schönsten Teneriffas. The Level -Gästen steht ein weiterer,
privater Pool zur Verfügung. Angenehm ist die Tatsache, dass die Designer viele ruhige Rückzugsorte für Privatsphäre und Entspannung geschaffen haben.
Zu den schönsten Sandstränden der Costa Adeje sind es nur wenige Minuten und auch Shoppinggelegenheiten bieten sich in der Nähe auf Luxusniveau. Das hoteleigene Fitnessstudio ist 24 Stunden geöffnet und im Wellnesscenter stehen Massagen aller Art und Beautytreatments zum Verwöhnen am Plan. Aktivere können an vielfältigen Sportkursen teilnehmen, Golf spielen und Körper und Geist etwa bei Aerobic, Yoga oder Tai Chi Gutes tun. Und schließlich lädt die einzigartige Natur Teneriffas zu Ausflügen abseits von Pool und Strand ein. Der markante Vulkan des Teide, fantastische Wandermöglichkeiten durch die subtropische Landschaft der Insel oder die Entdeckung romantischer Städte und Dörfer sind nur einen kurzen Ausflug entfernt. Privilegierter Urlaub wird eben zur Realität im Melia Jardines del Teide.
Weitere Infos finden Sie unter melia.com

Text: Christoph Ebenhard
Vom 24. April bis zum 3. Mai öffnet das Burgenland seine Tore zur Sommersaison. Das See Opening am Neusiedler See und Neufelder See verspricht zwei Wochenenden voller Sport, Musik, Genuss und Familienfreude inmitten der unvergleichlichen Landschaft der burgenländischen Seen.
Zum fünften Mal ist das See Opening der glanzvolle Startschuss für die kommende Sommersaison. Gleich zwölf Gemeinden machen mit zahlreichen Wassersportarten, Musik, kulinarischen Highlights und Familienprogrammen das Event zu einem Magneten gleichermaßen für Einheimische und Gäste aus aller
Welt. Ob Wingfoilen, Beachvolleyball, stimmungsvolle Konzerte oder entspannte Familienausflüge, hier ist für alle etwas dabei.
Auftakt in den Burgenland-Sommer
Den Auftakt des See Openings macht das Kia Beach and Surf WarmUp in Weiden am See vom 24. bis 26. April. Wenn sich die ersten Segel im Frühlingswind füllen, wird schnell klar, dass die Wassersport-Saison endgültig begonnen hat. Wingfoiler, Surfer:innen und Wassersportfans nutzen hier die Gelegenheit, neueste Boards und Foils zu testen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen oder bei Workshops des Österreichischen Segelverbands erste Regatta-Luft



An den Wochenenden 24.–26. April und 1.–3. Mai stehen Familienabenteuer, Wassersport, Volleyball, Musik und regionale Kulinarik im Mittelpunkt.
unter burgenländischer Sonne zu schnuppern. Während am Wasser sportliche Energie spürbar wird, lädt zugleich das Biolandgut Esterházy in Donnerskirchen am gleichen Wochenende zu entspannten Familienerlebnissen ein. Bei frühlingshaften Hofführungen können Groß und Klein das Leben am Gut entdecken, Kinder toben auf Spielplatz und Hüpfburg, und regionale Spezialitäten im Restaurant „Zum Gogosch“ sowie in der Markthalle Kulinarium Burgenland sorgen für kulinarische Höhepunkte.
Auf zur Woodstock Weinroas oder zum PODOBEACH Familienfestival
Gleichzeitig, vom 24. bis 26. April, heißt es bei der Woodstock Weinroas in Illmitz und erstmals auch in Apetlon zwischen Weingütern, Buschenschenken und Lokalen zu flanieren. Blasmusik, regionale Weine und kulinarische Köstlichkeiten begleiten die
Besucher:innen auf diesem genussvollen Rundgang. In Podersdorf am See wird am 25. und 26. April das Strandbad zur Bühne für das PODOBEACH Familienfestival. Live-Musik von Bluatsschink und Ayensi, spektakuläre Zirkusakrobatik, Tanzshows, kreative Workshops und die längste Hüpfburg der Welt lassen Kinderherzen höherschlagen, während die Eltern die ersten warmen Frühlingstage im Sand genießen.
Familien-Highlights in Jois und am Neufelder See Als weitere Höhepunkte warten in Jois am 30. April Kinderturnen, Musik von AYENSI & DIE RASSELBANDE und am Abend die Akustikband STROMLOS, die den See in ein stimmungsvolles Open-Air-Erlebnis verwandelt. Am 2. Mai wird dann der Neufelder See beim großen Familienfest zur Erlebniswelt für Groß und Klein. Ein Hindernisparcours, Bungee-Run, Bootsfahrten, SUP-Kurse für Kinder und die Showbühne


Das Kia Beach and Surf Fest zeigt die ganze Vielfalt des burgenländischen Sommers, die zum Mitmachen, Genießen und Staunen einlädt.

sorgen für Action und magische Momente, bevor die Hopfenswingers den Tag musikalisch krönen.
Der Mai beginnt gleich musikalisch
In der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen geht es am 2. Mai musikalisch zu. Beim Jazz-Frühstück mit der Hockeys Jazzband startet der Tag genussvoll, bevor ein spritziger Splash Mob die Thermenlandschaft belebt. Am Nachmittag sorgt das Live-Konzert von Hot Pants Road Club auf der Seeterrasse der Lodge für sommerliche Stimmung. Musikalische Festivalstimmung garantiert auch das LakeSound Festival in Breitenbrunn ebenfalls am 2. Mai mit Live-Bands, Kulinarik und Sunset-Vibes am Neuen Strand Neusiedler See. Gleichzeitig lockt Mörbisch am gleichen Tag unter dem Motto „Regenbogenfeeling – Bunt. Fröhlich. Laut.“ mit Sport, Spielstationen für Kinder und einer großen 80er- & 90er-Party am Abend, während das idyllische Seebad Rust gleich von 1. bis 3. Mai zum Familienprogramm, Schiffsrundfahrten und Schnupperkursen im Segeln und Paddeln einlädt.
Krönender Abschluss in Neusiedl am See beim Kia Beach and Surf Fest
Den krönenden Abschluss bildet das Kia Beach and Surf Fest in Neusiedl am See ab 30. April bis 3. Mai. Österreichische Wingfoil- und Windsurf-Meisterschaften, der neue Pumpfoil-Bewerb und die win2day Beach Tour Pro sorgen für Adrenalin pur, begleitet von Live-Musik, Kids-Area, Cocktails und spektakulären Sundowner-Partys. Gleichzeitig feiert Neusiedl am See sein 100-jähriges Jubiläum, mit besonderen Überraschungen für Gäste aus nah und fern.
Das See Opening 2026 zeigt, wie vielseitig der Sommer im Burgenland sein kann – zum Mitmachen, Genießen und Staunen in einzigartiger Atmosphäre und Landschaft.
Weitere Infos finden Sie unter seeopening.burgenland.info
24.04. - 03.05.2026

BEACH AND SURF - WarmUp | Weiden am See, 24.-26.04., WOODSTOCK WEINROAS | Illmitz & Apetlon, 24.-26.04., PODOBEACH FAMILIENFESTIVAL | Podersdorf am See, 25.-26.04., ST. MARTINS FUNK & JAZZ SEE OPENING | Frauenkirchen, 02.05., KIA BEACH AND SURF FEST | Neusiedl am See, 30.04.-03.05., SEE OPENING – SPASS AM SEE | Jois, 30.04., LAKESOUND FESTIVAL | Breitenbrunn, 02.05., DIE NATUR ERWACHT AM BIO-LANDGUT ESTERHAZY | Donnerskirchen, 24.-26.04., SEE OPENING IM SEEBAD RUST | Rust, 01.-03.05., SEE OPENING MÖRBISCH – REGENBOGEN-FEELING. BUNT - FRÖHLICH - LAUT | Mörbisch am See, 02.05., FAMILIENFEST AM NEUFELDER SEE | Neufeld an der Leitha, 02.05.
Alle Events und Informationen unter seeopening.burgenland.info


Text: Alexander Dirninger
In Hinterstoder herrscht eine faszinierende Magie: Hier erlebt man einen herzerwärmenden Sommerurlaub ganz ohne den Stress langer Flugreisen. Sonnige Tage und erfrischende Nächte treffen auf herzliche Gastfreundschaft. Eine Kombination, die den Aufenthalt unvergesslich macht!
Das Relax & Wanderhotel Poppengut ist ein bezaubernder Rückzugsort, liebevoll geführt von Familie Kniewasser. Eingebettet im Stodertal am Fuße des majestätischen Toten Gebirges wartet hier eine Naturvielfalt, die einen ganz unwillkürlich in ihren Bann zieht: Idyllische Wanderwege treffen auf abwechslungsreiche Bike-Strecken. Wassererlebnisse geben sich mit Outdoor-Abenteuern die Hand. Die Stille des malerischen Schiederweihers ist immer nur einen Spaziergang entfernt – und lässt einen schnell die Sorgen des Alltags vergessen. Hier ist die Erholung, die tiefe Regeneration, nach der man sich während der Sommermonate so sehnt, zu Hause.
AusZeit ist PoppengutZeit
Die Zeit in der Natur ist das eine – wohl nichts auf der Welt lässt einen so gekonnt zur Ruhe kommen, wie sie es schafft. Und doch runden die durchdachten
Feinheiten des Poppenguts die sommerliche Erholung perfekt ab: Die Zimmer eröffnen einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge und versprechen ein gemütliches Ambiente, um sich ganz wie zu Hause zu fühlen. Im liebevoll gestalteten Garten mit Außenpool und Hüttensauna wartet nicht nur Entspannung, sondern auch eine Oase mit erfrischenden Momenten der Erholung. Die vielfältigen Wellness-Angebote laden dazu ein, eine wohltuende Auszeit zu genießen. Ganz der Philosophie des Hauses: „AusZeit ist PoppengutZeit“, entsprechend. Obendrauf legt Familie Kniewasser samt Team ihren ausgeprägten Sinn für herzliche Gastfreundschaft. Und die Chefin persönlich entführt ihre Gäste mit regionalen Köstlichkeiten auf eine Reise der Sinne: Von traditionellen österreichischen Spezialitäten bis hin zu internationalen Gerichten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Sommerurlaub ist hier also vieles – vor allem aber facettenreich und unvergesslich.
Weitere Infos finden Sie unter poppengut.at

Text: Christoph Ebenhard


Einmal so richtig und unter professioneller Anleitung körperlich und geistig vom Alltag runterfahren und bewusst fasten und Energie tanken. Das Wilfinger Ring Bio Hotel in Hartberg hilft, um zu nachhaltiger Erholung zu kommen.
Es geht uns materiell ja nicht schlecht. Zumindest im Vergleich zu früheren Generationen oder anderen Ländern. Aber der Preis dafür ist hoch. Der Alltag vieler Menschen ist extrem dicht getaktet. Die beruflichen Anforderungen, private Verpflichtungen und vor allem die ständige Erreichbarkeit durch Handy und Social Media schaffen Stress und lassen kaum noch Raum für bewusste Regeneration. Ein paar freie Tage oder ein Urlaub mit einem Tapetenwechsel bringen zwar kurzfristige Entlastung, doch kaum zurück im Alltag sind sie wieder da, die gewohnten Routinen und Belastungen. Und sehr schnell ist wieder die Erschöpfung und mangelnde Energie zu spüren. Im Alltag fehlt oft der nötige Abstand, um nachhaltig gesünder zu leben, achtsamer mit den eigenen Ressourcen umzugehen und sich dauerhaft von körperlichen wie mentalen Altlasten zu lösen. Die gewohnten Abläufe bestimmen schnell wieder den Rhythmus und die zu hohe Belastung wird erneut zur Normalität. Dabei rücken immer mehr auch körperliche Warnsignale in den Hintergrund, schließlich ist Leistung angesagt.
Im Ring Bio Hotel Hartberg Gesundheit strukturiert erleben
Ein Gesundheitsurlaub im Wilfinger Ring Bio Hotel setzt genau an dieser Stelle mit allem Komfort von heute an. Inmitten der sanften Hügellandschaft der Oststeiermark am Rande der gemütlichen Kleinstadt Hartberg gelegen, verbinden sich unter einem Dach Komfort, medizinische Professionalität und eine richtungsweisende Bio-Vollwertküche ohne Tricksereien. Ein Hallenbad mit Granderwassser, ein Freiluftpool mit Salzwasser und die Spaeinrichtungen mit Saunen, Therapien und Naturkosmetikangeboten sorgen für Entspannung. Hier wird der Erholung suchende professionell begleitet und bewusst fern vom gewohnten Umfeld Raum und die Zeit geschaffen, um ausreichend innezuhalten und Routinen in ihrer Tiefe zu hinterfragen. Neue Impulse werden nicht nur mitgenommen, sondern so gefestigt, dass sie auch im Alltag Bestand haben. Das Wilfinger Ring Bio Hotel in Hartberg zählt zu den Pionieren unter den Gesundheitshotels in der Oststeiermark. Gesundheit wird hier seit über 50 Jahren ganzheitlich gedacht. Medizinischtherapeutische Begleitung, gezielte Bewegung, eine vollwertige Bio-Vitalküche, Naturheilkunde und natürliche Kosmetikanwendungen bilden ein aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept. Damit gelingt es Gästen Wege aufzuzeigen, wie Lebensqualität und Vitalität langfristig erhalten und gestärkt werden

Im Wilfinger Ring Bio Hotel stehen dafür verschiedene Fastenangebote bereit, abgestimmt auf individuelle Bedürfnisse.
können. Nachhaltig und fundiert abseits kurzlebiger Modetrends im Wellnesssektor.
Fasten als bewusste Zeit für die Regeneration
Dabei spielt Fasten eine zentrale Rolle. Nicht als kurzfristiger Verzicht, sondern als bewusste Auszeit, um festgefahrene Verhaltensmuster zu unterbrechen und dadurch eine neue Leichtigkeit im Leben zu entwickeln. Während des Fastens stellt der Körper seinen Stoffwechsel um, der gesamte Verdauungstrakt wird spürbar entlastet. Das Hungergefühl tritt in den Hintergrund und die Autophagie als natürlicher Recyclingprozess der Zellen wird angeregt. Das schafft eine spürbare körperliche Veränderung, die geistige Klarheit steigt und ein geschärftes Körpergefühl hilft zu besserer Wahrnehmung. Fasten bewirkt auf diese Weise einen gesunden, biologischen Reset für Körper und Geist im geschützten Umfeld eines ganzheitlichen Gesundheitsaufenthalts.
Begleitete und eigenständige Fastenangebote
Im Wilfinger Ring Bio Hotel werden dafür unterschiedliche Fastenformate je nach individuellen Bedürfnissen angeboten. Klassische Programme wie

Buchinger-, Basen- oder Breuss-Fasten werden von ausgebildeten Fasten- und Gesundheitstrainerinnen geführt. Die klare Struktur und die unterstützende Gruppenatmosphäre geben Sicherheit und Orientierung weit über die Fastenzeit hinaus im Alltag. Ergänzend stehen kompakte Fastenimpulstage sowie Detoxaufenthalte mit Intervallfasten zur Verfügung, die eigenständig durchgeführt werden und sich besonders für den Einstieg eignen. Roman M. Wilfinger will als Geschäftführer mit diesen Angeboten den Gästen Orientierung für ihre nachhaltige Gesundheit und einen bewussteren Umgang mit sich selbst bieten und mit den angebotenen Fastenauszeiten zu echten Veränderungen im Alltag verhelfen. Wer einmal da war, spürt diesen Mehrwert schnell für das eigene Leben.
Wilfinger Ring Bio Hotel
Weitere Infos finden Sie unter wilfinger-hotels.at/ring-bio-hotel


am Millstätter See

Text: Christoph Ebenhard
Einst war es der Adel und das vermögende Bürgertum, das zu Zeiten der Monarchie hierher auf Sommerfrische fuhr. Man wusste wo es schön ist und das Postillion gehörte ohne wenn und aber dazu. Die Gastgeberfamilie sorgt bereits in dritter Generation für das Wohl ihrer Gäste. Vieles hat sich geändert, doch der einstige Logenplatz am See ist so schön wie vor hundert Jahren. Und die Urlauber von heute empfängt in der rundum erneuerten Villa Postillion eine zeitgemäße Luxusoase voll Stil und Komfort, um diesen besonderen Platz auch so richtig genießen zu können.
Eine Stiladresse mit Herz und Prachtausblick Nur 35 Zimmer und Suiten und damit viel Platz und Aufmerksamkeit durch die Gastgeberfamilie Sichrowsky sorgen für Exklusivität. Wer hier logiert, genießt den Millstätter See und die umgebenden Berge quasi fußfrei in erster Reihe. Von den südseitig ausgerichteten Zimmern und Suiten bietet sich ein Prachtausblick auf den See und den privaten, 2.000 Quadratmeter großen Privatstrand. Sie wurden allesamt luxuriös und edel gestaltet und auf neuesten Designstand gebracht. Das exklusive Matratzenmenü und auf Wunsch Gesundheits- und Nackenkissen sorgen für den individuell richtigen und erholsamen Schlaf. Wer aber auch hier noch in Sachen Lage


etwas draufsetzen möchte, bucht das „Biwak unter Sternen“. Direkt am Wasser errichtet, ist es ein intimer Logenplatz aus Holz und Glas mit eigenem Badesteg für besondere Tage nur zu zweit. Mehr Privatsphäre ist nicht möglich.
Aktiv sein oder einfach nur entspannen Einmal angekommen, heißt es daher nur noch dem eigenen Rhythmus zu folgen. Von Mai bis in den Frühherbst lockt der glasklare See zu entspannten oder auch ambitionierten Schwimmrunden. Der private Badestrand mit bequemen Liegen und Altbaumbestand fällt flach ins Wasser und Badestege sorgen für sportliche Zugänge ins kühle Nass. Alternativ bietet der neue, auf 28 Grad beheizte Infinitypool mit Seeblick Badefreuden auch in den kühleren Monaten des Jahres. Nur 70 Meter vom Hotel lockt zudem das 1. Kärntner Badehaus ganz in Weiß für Wellnessvergnügen pur. Der hauseigene Spa mit Kräutersauna, Dampfbad und Infrarotkabine sorgt gemeinsam mit dem See-Saunahäuschen mit finnischer Sauna für Wohlgefühle. Ein täglichen Aktiv- und Sportprogramm lädt zudem
ein, den Liegestuhl einmal zu verlassen. Eine eigene diplomierte Gesundheit- und Fitnesstrainerin begleitet die Gäste bei Nordic Walking, Pilates oder auch Yoga, um in Schwung zu kommen. Ein wahres Paradies ist die Region für Radfahrer und Mountainbiker. Rund 1.000 entsprechende Routen warten darauf teils direkt vom Hotel weg bezwungen zu werden. Gemütliche Genussfahrer können am Seeweg entspannt in die Pedale treten, Ambitionierten stehen die anspruchsvollen Routen bis in die Nockberge zur Verfügung. Ein Verleih passender Räder ist im Hotel vorhanden und geführte Touren gibt es ebenso. Gleiches gilt für Wanderer, die je nach Lust und Kondition vom See bis ins Hochgebirge die Auswahl an markierten Wegen haben. Tipp ist hier die familieneigene Postalm, wo auf die Gipfelstürmer eine herzhafte Jause samt Schnapserl warten. Reiten, Golfen, Tennis und natürlich Wassersport jeder Art runden das Aktivangebot ab.
Fisch hat Tradition und die Küche ebenso
Eine Besonderheit in der Villa Postillion ist das Thema Fischen. Als ehemalige K&K Hoffischer versorgte man


Direkt am Ufer des Millstätter Sees und mit traumhaftem Ausblick wird ein Ferientag in der Villa Postillion perfekt.

schon den Wiener Kaiserhof mit frischen Fischen. Seit 200 Jahren lebt diese Tradition der Netzfischerei. Hausherr Peter Sichrowsky fährt selbst noch frühmorgens auf den See und kehrt mit seinem Fang an Reinanken zurück. Und so genießen auch die Gäste der Villa Postillion fangfrischen Fisch auf dem Teller. Besonders authentisch etwa bei einer Sundowner-Fahrt mit dem 30 Quadratmeter großen „Floß am See“, bei der kleine Gruppen direkt am Wasser Gourmeterlebnisse in außergewöhnlichen Rahmen serviert bekommen. Doch auch an Land spielt die Küche in der allerersten Liga. Als Slow Food Mitglied steht fairer und purer Genuss an oberster Stelle. Regionale Lieferanten sorgen für höchste Qualität vom Brot, Honig, Milch, Eier und Käse am Morgen bis zum Gemüse und Fleisch am Abend. Der Fisch hat sowieso den kürzestmöglichen Weg vom See in die Küche. Der eigene Kräutergarten garantiert die feine Würzung der raffinierten Gerichte. Wer vegan bevorzugt wird ebenso seine Geschmackserlebnisse haben wie all jene, die aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten Rücksicht nehmen müssen. Im
Juli und August wird neben der Halbpension auch die Super-Vollpension angeboten. Dabei können sich die Gäste auf ein Mittagessen vom Buffet, alkoholfreie Getränke und den Kuchen am Nachmittag freuen. Den Rest des Jahres wird dieser Service in Zusammenarbeit mit dem nur 500 Meter entfernten Schwesterhotel Post geboten, dessen Einrichtungen generell mitbenutzt werden können. Spätestens nach dem hervorragenden Abendessen wird ein Ferientag in der Villa Postillion vollkommen. Und der nächste Urlaubstag wird mindestens ebenso schön.
Weitere Infos finden Sie unter villa-postillion.at









In Donegal und Derry zeigt die Insel ihre ungezähmte Schönheit

Text: Christoph Ebenhard
Die höchsten Felsklippen Westeuropas, unberührte Atlantikstrände und fast schon kitschig schöne Wald- und Seelandschaften und Dörfer. Der Nordwesten Irlands bietet episch eindrucksvolle Landschaften für Entdecker.
Nicht erst seit dem Klimawandel und den stetig überfüllteren Mittelmeerstränden ist Irland zur Trenddestination echter Individualisten und Fluchtpunkt für Naturliebhaber geworden. Extreme Hitze und Kälte sind hier unbekannt, der kurze Regen zwischendurch gehört irgendwie dazu und sorgt für immergrüne Landschaften, die vor allem Weite und Freiraum garantieren. Wer selbst hier noch ein „Mehr“ an Un-
berührtheit und Ursprünglichkeit bei Natur und Menschen sucht, ist im dünn besiedelten Donegal und dem angrenzenden nordirischen Derry/Londonderry ideal aufgehoben. Hier im äußersten Nordwest-Zipfel der Insel ist das Ende Europas auf angenehme Weise spürbar. Der große Touristenstrom geht vorbei, es gibt viel Platz und auf überschaubarer Fläche alle Höhepunkte Irlands in bequemer Reisedistanz.
In Slieve League die höchsten Klippen Westeuropas bewundern Trotz seiner Abgelegenheit hat die Grafschaft einige der größten Attraktionen Irlands zu bieten. Einmal in der gemütlichen 3.000 Einwohner-Stadt Donegal angekommen, führt die gewundene Landstraße ohne

Der Glenveagh National Park begeistert mit stillen Seen, wilden Bergen und einer ursprünglichen Landschaft von beeindruckender Schönheit.

viel Verkehr durch kleine, noch immer gälischsprachige Dörfer am Meer entlang zur Slieve League Halbinsel. Schon der Weg mit seinen ständig wechselnden Ausblicken ist eine perfekte Art den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Egal, ob man zu Fuß auf dem Wild Atlantic Way, per Mountainbike oder mit dem Auto kommt, am Ende warten mit den Klippen von Slieve League die mit 601(!) Metern höchsten ihrer Art Westeuropas. Die von leuchtendem Grün bewachsenen Felsen fallen spektakulär senkrecht in den tosenden Atlantik ab. Während unten das Meer ungestüm tobt, genießen Besucher oben auf den Wanderwegen oder vom Aussichtspunkt aus ein naturgewaltiges Panorama unendlich scheinender Weite begleitet von betörend kräftiger Salzluft. Idealerweise startet das Abenteuer beim familiengeführten Slieve League Cliffs Besucherzentrum, wo nach einem gemütlichen Kaffee die von Tour Guide David begleiteten Shuttlebustouren zu allen Höhepunkten gespickt mit Geschichten über Region und Menschen angeboten werden. Wem das nicht reicht, kann als konditionsstarker Wanderer ab dem Aussichtspunkt noch stundenlang entlang des Pilgrim’s Path die fast epische Natur erleben. Oder die steil aufragenden Klippen an
Bord eines Ausflugsbootes vom Meer aus betrachten, Schwimmpause im Atlantik für Mutige inklusive und mit etwas Glück sogar begleitet von springenden Delfinen und Robben.
Glenveagh National Park – wo ein Stück Ur-Irland wartet
Sind die Klippen von Slieve League schon eine Besonderheit, so zeigt Donegal im Glenveagh National Park die nächsten Muskeln in Sachen Naturschönheit. 170 Quadratkilometer groß, ist hier ohne Eintrittsgebühren von Menschenhand unzerstörte irische Urlandschaft zu genießen. Die Bergkette der Derryveagh Mountains erinnert in ihrer Wildheit an die „Herr der Ringe“ Romane. Verträumte Seen mit kleinen Inseln, dichte Wälder und Wasserfälle bilden zusammen mit hier sicher lebenden Wildtieren und Steinadlern eine eindrucksvolle Kulisse für Aktivitäten in kristallklarer Luft. Glenveagh ist durchzogen von gut beschilderten Wanderwegen vom kurzen Garden Trail bis zum anspruchsvolleren acht Kilometer langen Glen Walk für Ausdauernde. Alternativ stehen beim Fahrradverleih Räder bereit, um den Nationalpark per Bike zu entdecken. Mitten in diesem Idyll hat sich der amerikanische

Millionär mit dem Glenveagh Castle und Gardens einst ein Denkmal für die Nachwelt gesetzt. In diesem Schmuckstück viktorianischer Ästhetik aus dem Jahre 1867 haben bereits Marilyn Monroe und John Wayne himmlisch geschlafen. Sie genossen wie heute alle Besucher den Ausblick auf den prachtvollen Garten, der vor heimischen und exotischen Pflanzen nur so überquillt und im Rahmen einer Tour auch fachmännisch begleitet besichtigt werden kann.
Traumstrände nicht nur für Surfer und der Zauber von Inishowen
Am Weg in den Norden Donegals verhindern auf positive Weise noch einige Attraktionen ein zu schnelles Reisen. Bevor die Inishowen Halbinsel als nächster Höhepunkt wartet, lädt etwa das gemütliche Letterkenny zum Bummeln, der traumhafte Glenevin Wasserfall zum Abkühlen und die legendenreiche Festung Grianan of Aileach zum Staunen ein. Letztere stammt aus prähistorischer Zeit, war einst Sitz mächtiger Könige und ist heute ein geheimnisvoller 23 Meter Durchmesser großer, von fünf Meter dicken Steinwällen umgebener Festungsrest am Greenan Hill. Von hier aus bietet sich ein beeindruckender

Oben: Die Peace Bridge ist ein Symbol für das heutige Nordirland. Links: Der Carnival of Colours bringt Lebensfreude in die Stadt.
Ausblick auf die Küste. Und die gilt zurecht als eine der schönsten der Welt. Vor allem die Strände sind einzigartig. Über 100 gibt es davon, die meisten feinsandig und unverbaut und von türkis bis azurblauem Meer umspült. Donegal gilt nicht zufällig als Mekka der Surfer und Wellenreiter, da viele der Buchten aufgrund der Winde ideale Bedingungen bieten. So zählt der National Geographic etwa Bundoran zu den 20 besten Surfspots der Welt. Nicht nur an sonnigen Sommertagen sind die Strände von Culdaff, der Five Finger Beach oder Pollan mit ihrem Sand und den Dünen eine Pause wert. An der Kinnagoe Bay versteckt sich im blauen Wasser sogar ein Wrack der Spanischen Armada aus 1588. Und dann zeigt die Inishowen Halbinsel noch einmal Irlands typisch wild-romantische Seiten. Hier am nördlichsten Punkt der Insel ist die Luft so klar, dass aufgrund der fehlenden Luftverschmutzung im Winter sogar Polarlichter zu sehen sind. Ganzjährig kommen Astrografen und Sternenbeobachter aus aller Welt, um den Nachthimmel zu bewundern und zu studieren. Bei Tag erinnert die Landschaft nicht zufällig an „Star Wars – Die letzten Jedi“, der Film wurde hier gedreht, wie viele andere übrigens auch. Malin Head am nördlichsten Punkt
war mit seinem Aussichtsposten einst wichtiger Signalpunkt zwischen Europa und Amerika und ist mit seinen Wegen entlang der Klippen genauso ein Ort zum Wandern wie Inishowen Head mit seinem Leuchtturm und herrlichen Stränden gleich nebenan.
Tief in die Geschichte Irlands tauchen
Der Nordwesten Irlands ist aber auch ideal, um tief in die wechselvolle Geschichte der Insel einzutauchen. Dass diese nicht immer so wohlhabend wie heute war, macht etwa das Doagh Famine Village erlebbar. Hier wird man in das 19. Jahrhundert zurückversetzt, auch in die Zeiten der großen Hungersnot, die nicht nur viele Opfer unter der Landbevölkerung forderte, sondern zudem Millionen Iren in die Auswanderung vor allem in die USA und Kanada getrieben hat. Die original nachgebauten Dorfhäuser zeigen, wie damals Landwirtschaft betrieben und im Alltag gelebt wurde. Auf nordirischer Seite ist der Ulster American Folk Park eine sehr lebendige Darstellung des damaligen Lebens. Elf traditionelle Strohdachgebäude vermitteln mit echten Schauspielern einen realen Eindruck, warum so viele Menschen damals ihrer Heimat den Rücken gekehrt haben und so viele heute in englischsprachigen Ländern irische Wurzeln haben. Dass dieser Weg auch sehr erfolgreich verlaufen kann, beweist die hier nachgestellte Auswanderungsgeschichte der Familie Mellon. 1813 in einem kleinen Bauernhaus geboren, wanderten die Eltern des kleinen Thomas nach Pennsylvania aus. Der Spross der Mellons wurde Anwalt, Richter und schließlich Gründer der Mellon Bank, die bis heute eine der größten und mächtigsten in Amerika ist.
In Derry/Londonderry Lebensfreude und Zeitgeschichte erleben
Geschichte und eine vibrierende Lebensfreude sind auch prägende Elemente von Derry/ Londonderry als historisches Zentrum dieser Region. Bis auf nun gelbe Autoschilder, Meilen- statt Kilometerangaben und dem Pfund als Währung ist der Wechsel von der Republik nach Nordirland nicht wirklich spektakulär, da es auch nach dem Brexit keine Grenzkontrollen gibt und die Fahrt von hier nach da problemlos möglich ist. Spektakulär ist hingegen die Stadt selbst, die aufgrund ihrer Geschichte wie kaum eine andere in Irland beeindruckt. Dank des erfolgreichen Friedensprozesses hat
sie sich in den letzten 30 Jahren zu einer lebensfrohen und quirligen Metropole mit sehr guten Restaurants, Cafes und typischen Pubs entwickelt. Den besten Eindruck erhält man von der 400 Jahre alten und 1,6 Kilometer langen das Zentrum umschließenden Stadtmauer, die trotz kriegerischer Auseinandersetzungen nie zerstört wurde und Derry/Londonderry zu einer der schönsten Festungsstädte Europas macht. Der Blick über den Foyle Fluss über die 2011 errichtete Peace Bridge auf grüne Hügel und das Meer im Hintergrund mit der spektakulären Causeway Coastal Road sind beeindruckend. Radwege schlängeln sich durch Parks und Gärten und am Fluss steht StandUp Paddling hoch im Kurs. Wie auch die zahlreichen Galerien, Theater und Märkte der Stadt. Ein Muss ist der Besuch im Derry Crafts Village wo im Stil des 18. Jahrhunderts ein ganzes Kunsthandwerksdorf mit kleinen Läden, Lokalen und versteckten Plätzen und Gässchen zum Bummeln einlädt. Einen Ausflug in die jüngere Geschichte Nordirlands und der „Civil Rights“ Bewegung der 1970er und 80er Jahre in der Stadt vermittelt das Museum of Free Derry im historischen Katholikenviertel Bogside mit zahlreichen Original-Objekten und Zeitzeugenberichten genau an jener Stelle, wo 1972 der damalige Konflikt am „Bloody Sunday“ eskalierte. Die protestantische Sicht der historischen Belagerung Derrys/Londonderrys und der Geschichte der Orange-Orden gibt es im Siege-Museum auf interessante Weise zu sehen. Ein einzigartiges Erbe dieser Vergangenheit sind auch die typischen Wandmalereien „Murals“, die, je nach betroffener Seite unterschiedlich in der Aussage, den Konflikt an Hauswänden und Mauern darstellen. Und schließlich zeigt das Peacemakers-Museum den erfolgreichen Weg zum Frieden und einem neuen Miteinander der beiden Bevölkerungsgruppen, der mit dem Karfreitagsabkommen 1998 nun schon drei Jahrzehnte Nordirland wieder zu einer sehenswerten Reisedestination und Derry/Londonderry zu einer lebensfrohen Stadt macht. Und die spürt jeder schnell, wenn in den Pubs aufgespielt wird oder die Stadt im Herbst mit Gruselpartys, Konzerten und Volksfesten zur Welthauptstadt von Halloween wird.

Hinkommen
Irland ist in rund drei Flugstunden gut erreichbar. Praktisch sind Direktverbindungen, etwa mit Aer Lingus.
Einreise
Zwischen der Republik Irland und Nordirland gibt es an der Landgrenze keine Grenzkontrollen. Für Reisen nach Nordirland ist für viele Reisende trotzdem vorab eine UK-ETA erforderlich. In Donegal zahlt man mit Euro, in Nordirland mit britischem Pfund. Bei Mietwagen die Freigabe für Nordirland prüfen.
Mehr erleben
Slieve League und Malin Head bieten dramatische Klippen und Atlantikblicke. Der Glenveagh National Park begeistert mit Seen, Wäldern, Wanderwegen sowie Schloss und Gärten. Dazu kommen Traumstrände wie Five Finger Beach und Culdaff. Für Kultur und Geschichte lohnen Doagh Famine Village, Ulster American Folk Park sowie in Derry/Londonderry die Stadtmauern, die Guildhall und die wichtigsten Museen zur bewegten Geschichte der Stadt.
Gut schlafen
Sehr gute Adressen sind Harvey’s Point am Lough Eske, Castle Grove Country House bei Letterkenny
und das Bishop’s Gate Hotel mitten in Derry/ Londonderry.
Gut essen
Empfehlenswert sind das Yellow Pepper Restaurant in Letterkenny sowie O’Loughlin’s Irish House und die Walled City Brewery in Derry/Londonderry.
Weitere Infos finden Sie unter ireland.com
Weitere Infos finden Sie unter visitderry.com
Weitere Infos finden Sie unter govisitdonegal.com

Text: Alexander Dirninger

Sich vom wohltuenden Lavendel-Duft umspielen und von den sanften NaturteichWellen hypnotisieren lassen. Im „Golden Flow“ sein und bei maximal persönlicher Gastfreundschaft unendlich genießen.
Sie haben ihre Leidenschaft zur Berufung gemacht und wenn man in ihr kleines, feines Paradies namens Golden Hill reist, merkt man das sofort: An einem der wohl schönsten Plätze der Südsteiermark – very private, very secret – weckt das Unternehmerpaar Barbara und Andreas Reinisch surreale Sehnsuchtsmomente zwischen Zypressen und Lavendel. Und stillt sie mit ihren „handpicked“ Golden Moments. Ob im exklusiven Country-Chalet, dem extravaganten Premium-Chalet oder einzigartigen Panorama-Loft: In diesem immer
wieder von nationalen und internationalen Institutionen ausgezeichneten „Garten Eden“ findet jeder zurück zur inneren Mitte. „Zentrales Herzensthema ist es, den Luxus und die gelebte Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen und damit erstklassige Erholungserfahrungen zu bieten“, erklärt Gastgeber Andreas Reinisch. Dafür finden Gäste hier wirklich alles, um sich eine wunschlose Auszeit zu machen. Und bei genüsslichen Zügen durch den privaten Infinity Pool, dem entspannten Rückzug am großzügigen Naturschwimmteich oder mit einem guten Buch unterm Apfelbaum wieder ganz in den (Golden) Flow zu kommen.
Wellness. Dining. WOW-Gefühle.
Es sind nicht nur die mediterrane Natur und die besondere Ästhetik, die anspruchsvolle Gourmets und

Nicht nur mediterrane Natur und besondere Ästhetik ziehen anspruchsvolle Gourmets und Connaisseurs ins Golden Hill.

Connoisseurs wie Magnete ins Golden Hill ziehen. Auch das Thema Genuss ist ein großes während der Auszeit in den Weinbergen: „Barbaras Private Dining“ ist nur eines – wenn auch absolutes Highlight – der vielen Gourmeterlebnisse, die in diesem kleinen Paradies nahe der Genuss- und Kulturhauptstadt Graz warten. Wer liebt es nicht, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen? Im Hause Reinisch umfasst das keine Halbpension, sondern Hochgenüsse für wirklich alle Sinne – und sämtliche Vorlieben. Gourmetfrühstück zu jeder Tageszeit, Buschenschank-Jause im Luxus Chalet, Weinverkostung mit exquisiten Canapés im Erlebnisweinkeller, prickelnde Stunden in der Champagnerund Zigarrenlounge am Schwimmteich. Echte Golden Hill WOW-Momente – auch in Sachen Kulinarik. Und eine persönliche Note, die den Unterschied macht.
Tipp: Pauschale „Longevity @Golden Hill“ Longevity, - die Erhaltung und Steigerung von Lebens-
qualität, Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden – und zwar auch in den späteren Lebensjahren: Es geht nicht nur darum, die Anzahl der Lebensjahre zu maximieren, sondern vor allem darum, die geistige und körperliche Fitness bis ins hohe Alter auf einem hohen Niveau zu halten. Golden Hill ist eine Oase für Lebensfreude, Gesundheit und Genuss. Zur Stärkung der Vitalität und langfristigem Wohlbefinden unterstützen wir mit erlesener, gesunder Kulinarik und einem ausgewählten Expertenteam.
Golden Hill
Country Chalets & Suites
Weitere Infos finden Sie unter golden-hill.at


Text: Alexander Dirninger
Die Digitalisierung hat das Buchungsverhalten von Gästen nachhaltig verändert. Inspiration, Vergleich und Entscheidung finden heute überwiegend online statt, oft innerhalb weniger Minuten. Für Gastgeber:innen bedeutet das vor allem eines: Sichtbarkeit allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, ob Interessierte im richtigen Moment auch tatsächlich buchen können. Genau hier gewinnt
die Direktbuchbarkeit über die eigene Website zunehmend an strategischer Bedeutung.
Wenn Reichweite allein nicht reicht Online-Buchungsplattformen sind aus dem Tourismus nicht wegzudenken. Sie sorgen für Reichweite und Präsenz in der frühen Phase der Reiseplanung. Gleichzeitig zeigen Studien: Ein großer Teil der Gäste verlässt die Plattformen wieder und besucht

anschließend die Website der Unterkunft. Dieser Moment ist kritisch, denn hier entscheidet sich, ob aus Interesse eine Buchung wird oder ob der Gast erneut zur Plattform zurückkehrt.
„Direktbuchbarkeit ist längst kein Zusatzfeature mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit.“
Wirtschaftlicher Hebel mit strategischer Wirkung Der finanzielle Vorteil von Direktbuchungen liegt auf der Hand. Während Plattformen Provisionen von 15 bis 25 Prozent verlangen, bleibt der Umsatz bei Direktbuchungen vollständig im Betrieb. Gerade für kleine und mittelständische Gastgeber:innen ist das ein relevanter Faktor für Rentabilität und Investitionsspielraum. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Kontrolle über den Buchungsprozess. Direktbuchungen ermöglichen den Zugriff auf Gästedaten, eröffnen Möglichkeiten für personalisierte Kommunikation und schaffen die Basis für langfristige Kundenbeziehungen. Vom ersten Kontakt über Zusatzangebote bis hin zur Nachbetreuung entsteht eine konsistente Guest Journey, die Vertrauen aufbaut und Wiederbuchungen begünstigt.
Der entscheidende Moment auf der eigenen Website Fehlt auf der Website die Möglichkeit zur direkten Online-Buchung, entsteht ein Bruch im Entscheidungsprozess. Der Gast ist überzeugt, sucht nach Verfügbarkeit – und findet keinen klaren nächsten
Schritt. Die Folge ist häufig ein Buchungsabbruch. Direktbuchbarkeit schließt genau diese Lücke. Sie reduziert Reibung, beschleunigt Entscheidungen und erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit deutlich.
Technologie schafft Freiraum für Gastfreundschaft
Moderne Direktbuchungslösungen gehen heute weit über ein reines Buchungstool hinaus. Sie sind Teil eines vernetzten Systems, das Preise und Verfügbarkeiten kanalübergreifend synchronisiert, Zahlungen abwickelt und die Gästekommunikation automatisiert unterstützt. Für Gastgeber:innen bedeutet das vor allem eines: weniger manuelle Arbeit, weniger Fehlerquellen und mehr Zeit für persönliche Betreuung. Denn bei aller Automatisierung bleibt eines unverändert zentral: Gastfreundschaft ist Emotion. Technologie soll diese nicht ersetzen, sondern ermöglichen. Wer administrative Aufgaben reduziert, gewinnt Freiraum für genau jene Qualität, die Gäste schätzen und erinnern.
Direktbuchungen als Wettbewerbsvorteil
Die Bedeutung der Direktbuchbarkeit ist klar – ihre erfolgreiche Umsetzung entscheidet über wirtschaftlichen Erfolg und Unabhängigkeit. Damit sie im Alltag funktioniert, braucht es Lösungen, die technisch zuverlässig sind und gleichzeitig einfach zu bedienen bleiben. easybooking unterstützt Gastgeber:innen genau dabei: mit einer zentralen Plattform, die Direktbuchungen, Channel Management und Gästekommunikation bündelt. Das Ergebnis ist ein reibungsloser Buchungsprozess für Gäste und ein effizienter, übersichtlicher Arbeitsalltag für Betriebe. Direktbuchbarkeit wird so nicht zur Herausforderung, sondern zum echten Wettbewerbsvorteil.
Weitere Infos finden Sie unter easybooking.eu


Wo
Text: Christoph Ebenhard
Schnell ans Meer ohne lange Anreise. Und dabei aus dem Vollen schöpfen mit Kultur, Strand und gutem Essen? Mit Triest und dem Hotel Riviera Maximilian als Ziel geht das leicht.
Für den langen Urlaub ist gerade keine Zeit. Ein paar Tage Meer sollen es dabei aber dennoch sein. Dazu in kurzer Zeit alle Höhepunkte eines Urlaubs von Stadterlebnis, Strand, blauem Meer und Feines für den Gaumen vereinen. Mit Triest als Destination geht das perfekt. Kaum zwei Stunden von der österreichischen Grenze bietet die Hauptstadt Friaul-Julisch-Venetiens
alle genannten Voraussetzungen auf engstem Raum. Nicht umsonst gilt die alte k&k Seemetropole der Kaiserzeit heute als die lebenswerteste Stadt Italiens. Was einerseits an seiner Lage liegt. Und die entfaltet sich schon bei der Anreise, wenn man rechtzeitig von Norden kommend die Autobahn A4 bei Sistiana verlässt.
Auf einer der schönsten Küstenstraßen der Welt zum besten Badehotel der Stadt Statt direkt ins Zentrum zu hetzen, führt nämlich ab dort die historische alte Küstenstraße SS14 als eine der schönsten Routen hoch über der blitzblauen Adria gemächlich in die Stadt bis zur majestätischen Piazza



Unita mit ihren klassizistischen Prachtbauten. Die oft mit Amalfi oder der Corniche in Nizza verglichene 1928 gebaute Magistrale schlängelt sich dabei an malerischen kleinen Buchten mit einsamen Stränden, kahlen Karstfelsen und Attraktionen wie dem Habsburger Schloss Miramare oder dem langen Stadtstrand Barcola vorbei. Santa Croce, das alte Dorf der Fischer, kauert 200 Meter über dem Meer, während unten die steilen Klippen ins Meer zu stürzen scheinen. An dieser Route liegt auch einer der großen Geheimtipps in Sachen Ferienhotels von Triest. Direkt an der SS14 versteckt sich nämlich mit dem Hotel Riviera Maximilian in der Traumbucht von Grignano direkt beim Schloss Miramare ein perfektes Haus für den gleichzeitigen City- und Strandaufenthalt. Das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Hotel in schönstem Schönbrunner Gelb thront in einem üppigen duftenden Garten steil über der Adria. Von den Zimmern im Stammhaus schweift der Blick schier endlos über den Golf von Triest bis
hinüber nach Grado und Istrien. Trotz historischem Ambiente verströmt das Haus nach einer aufwändigen Renovierung puren Luxus. Eine großzügige Lobby mit Kamin und Bibliothek, mit allem Komfort ausgestattete Zimmer mit Kingsize-Betten und Flat TV und mehrheitlich eigenen Illy-Kaffeemaschinen verwöhnen auf höchstem Niveau. Im Exentia SPA wird im eleganten Mix aus Glas und dunklem Stein Wellness mit Meerblick geboten. Wer es noch großzügiger bevorzugt, findet in den gleich gegenüber liegenden Maximilian Suites den passenden Rahmen. Bis zu 170 (!) Quadratmeter groß und mit üppigen Terrassen und Außenflächen geadelt, sind sie die perfekte Ergänzung für luxusverwöhnte Paare oder Familien mit viel Platzbedarf. Hohe Glasfronten geben prachtvolle Ausblicke auf den Golf von Triest frei und stilvolle Design-Einrichtung strahlt italienische Grandezza und Komfort aus. Was auch für das kulinarische Angebot gilt. Auf der herrlichen Terrasse des Restaurants mit Blick auf

Schloss Miramare wird ein üppiges Frühstücksbuffet und abends fangfrischer Fisch serviert. Per direktem Lift geht es spektakulär für die Hotelgäste hinunter zum hauseigenen Strandbad, wo am klaren Wasser schon die reservierte Liege mit Sonnenschirm für einen entspannten Tag am Meer wartet. Damit ist das Riviera Maximilian auch die perfekteste Adresse für einen richtigen Badeurlaub in Triest. Und das, obwohl das Stadtzentrum nur wenige Kilometer entfernt liegt. Dorthin fährt etwa besonders romantisch das Linienschiff von der nahe dem Hotel liegenden Abfahrtsstelle. Oder ganz rasch der Linienbus um keinen Parkplatz suchen zu müssen.
Bauwerke, kulinarische Unikate und viel Kaffee Im Zentrum angekommen, bietet Triest sein unerreichtes Flair, das in einer einzigartigen Mischung aus österreichischer Kaiserzeit und modernem Italien liegt. Schon Maria Theresia hat der Stadt ihr Wiener
Ambiente aufgedrückt. Wie an der Ringstraße verströmen die neoklassischen Prachtbauten entlang der Hafenstraße und um die Piazza Unita bis heute Größe und Einfluss. Waren es damals österreichische Bankhäuser, Handelsfirmen und Versicherungen als Besitzer, so fühlen sich heute ihre italienischen Pendants darin wohl. Auch kulinarisch ist Triest eine gelungene Mischung beider Welten. Die besten Streicheleinheiten für den Gaumen a la italiana erwartet Gäste in „Harry’s“ an der Piazza Unita. Hochwertiges Olivenöl vom Karst, frischer Fisch aus der Adria oder duftende istrische Trüffel sind nur einige der Kreationen. Auf der anderen Seite sind die für Italien einzigartigen Triester Buffets Relikte altösterreichischer Küche. Egal ob im Buffet Da Pepi oder bei Da Siora Rosa – hier gibt es neben Schinken herrliches Siedefleisch aus dem Kessel, Würste oder Sauerkraut immer von duftendem frischem Kren begleitet. Auch in den „Osmizze“ in den über Triest im Karst liegenden Dörfern wird wie beim

Wiener Heurigen bis heute Deftiges serviert. Beide Welten verbindet auch der Kaffee wie ein roter Faden von den Habsburgern bis heute. So befindet sich hier mit Illycaffe seit 1933 eine der besten Röstereien Europas. Seit 1948 besteht La Triestina an der Piazza Cavana, die kleinste Rösterei der Stadt, wo nie mehr als 1.000 Kilo hochwertigster Kaffee pro Monat produziert werden. Noch älter sind nur die Kaffeehäuser in Triest. Im Caffe Tommaseo knarrt der Holzboden noch immer, während der Blick auf die Adria schweift. Ganz im Jugendstil schlürft man den Machiato im Antico Caffe Torinese unter schweren Lustern und mit viel Marmor. Und quasi Wien am Meer gilt im Antico Caffe San Marco, das noch immer das Flair eines Literaten-
cafes im Stile der Sezession ausstrahlt. Wer dann nach dem Citybummel genug vom Stadtgetümmel hat, ist in wenigen Minuten wieder in der Stille des Riviera Maximilian Hotels und kann noch schnell ein Bad im Meer nehmen. Und all das in einem einzigen Kurzurlaub.
Weitere Infos finden Sie unter rivieramax.eu
Mehrfach ausgezeichnetes Hideaway. Fünf Luxus Chalets, ein Premium Chalet und ein atemberaubendes Panorama-Loft in den malerischen Hügeln der Südsteiermark. Außergewöhnliche Architektur und extravagantes Interieur mit Wellness in absoluter Privatsphäre. Energieautarke Infinity Pools, Naturschwimmteiche sowie Fitness in einem idyllischen Park und Gastgeber, die das gute Leben genau so lieben wie Sie.
golden-hill.at







