DIE SALZBURGERIN Juni/Juli 2018

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Österreichische Post AG GZ 02Z034493 M

Juni/Juli 2018, 17. Jg., Nr. 3, € 3,50

Paris

Immer eine Reise wert

Bunt und vielfältig

Foto: Günter Mayer; Outfit: Tassel Tales; Frisur: Sturmayr by Saverio Vitelli

Salzburgs Musik-Szene

Wirtschaftsmärkte Die Zukunft liegt im Osten

Christina Sonntag Moderatorin mit Tiefgang


HARLANDER BAUMANAGEMENT – DAS PASST. PROJEKTENTWICKLUNG BAUMANAGEMENT GENERALUNTERNEHMER BAUTRÄGER

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Editorial

Es kommt nicht auf die Länge an!

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as für ein Mai! Mit gleich vier Feiertagen in nur einem Monat könnte man sich an die Vier-Tage-Woche gewöhnen. Jedes Wochenende ein langes Wochenende! Prädestiniert für den einen oder anderen Kurz-Urlaub, erholsame Tage in den Bergen oder einen Abstecher ans Meer. Ja, schön war er, der Wonnemonat! Aber jetzt geht es ja an die richtige Urlaubsplanung! Wissen Sie schon, wie Sie Ihren Sommerurlaub verbringen? Nehmen Sie sich für mehrere Wochen am Stück eine Auszeit vom Alltag oder verbringen Sie Ihren Jahresurlaub lieber in mehreren Etappen? Was dem Erholungsfaktor mehr zuträglich ist, darüber streiten die Experten nach wie vor. Wer sich auf eine lange Reise begibt, hat natürlich mehr Zeit, in aller Ruhe herunter zu kommen und eine höhere Chance auf erholsame Tage. Immerhin heißt es ja des Öfteren, dass der menschliche Organismus seine Zeit braucht, abzuschalten. Andererseits kehren bei einem langen Urlaub die Gedanken

an Alltag und Arbeit ebenfalls schon wieder einige Tage vor Urlaubsende zurück. Und die bittere Realität: Spätestens nach drei Wochen ist der Erholungseffekt verflogen – egal, wie lange der Urlaub gedauert hat. Dies spricht natürlich für kürzere Urlaube. Und dafür halt dann mehrere davon. So kann man die Urlaubsfrische wenigstens öfter im Jahr genießen. Entscheidend für die persönliche Erholung ist aber ohnehin, WIE man den Urlaub verbringt. Dann kommt es auf die Länge gar nicht mehr so sehr an. So kann man selbst im Alltag, im Feierabend Auszeiten schaffen und an jedem Tag der Woche Platz für Erholung und Regeneration schaffen. Hilfreicher Tipp für diese Auszeiten und natürlich auch für die Urlaubstage: Hände weg vom Handy! Je mehr SMS, WhatsApp- und andere Nachrichten geschrieben werden, desto schwieriger ist es abzuschalten. Und ja, das gilt auch für die private Handy-Kommunikation! Darum, legen Sie Ihr Smartphone einmal zur Seite, genießen Sie Ihren Urlaub und jede noch so kleine Auszeit, die Sie nehmen können! Ihre Doris Thallinger Chefredakteurin

Die Salzburgerin 183.000 Leser pro Ausgabe*, 31,5% nationale Bekanntheit (1,971 Mio Personen)**. *Quelle: CAWI Print 2016, 6.057 Online-Interviews ungewichtet, 6.000 Online-Interviews gewichtet, 14-69 Jahre, GfK-Austria, März-Juni 2016, Lesererhebung ohne Verbreitungsgebiet der Salzburgerin Bayern! LPA Bundesweit = 2,9%, Schwankungsbreite +/-0,4%; **Bekanntheit Bundesweit = 31,5% Schwankungsbreite +/-1,2%

Impressum

Die SALZBURGERIN Das Magazin für sie, ihn und die ganze Familie Die Informationen zur Offenlegung gemäß §25 Mediengesetz können unter der URL www.diesalzburgerin.at/ offenlegung abgerufen werden. Medieninhaber: Kaindl-Hönig Media GmbH haus der kreativen, Eschenbachgasse 6, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 662/62 44 11-0, Fax: +43 (0) 662/62 44 11-11, office@diesalzburgerin.at Herausgeber/Geschäftsführer: Stephan Kaindl-Hönig, geschaeftsfuehrung@diesalzburgerin.at Geschäftsleitung:  Dina Fleischmann, Tel. +43 (0) 662/62 44 11-32, dina.fleischmann@diesalzburgerin.at Chefredaktion: Mag. Doris Thallinger Redakteure: Eva Pittertschatscher, MA, Dr. René Herndl,

für Südostoberbayern

Münchner

von in dieser Ausgabe unterbreiteten Vorschlägen. Mag. Christine Gnahn, Mag. Kathrin Thoma-Bregar, Gabriella Mühlbauer, Mag. Andrea Kocher, Mag. Bernhard Verbreitung: Bundesland Salzburg und Südostoberbayern Robotka, Mag. Christian Heugl, Mag. Susanne Radke, Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. Mag. Bernhard Schlag, Mag. Andrea Hammerer, Roland Vertrieb Bayern: Lokale Distributoren und Deutsche Post Tonino, MBA, Sabine Staudinger, Dagmara Krauss, Andreas Herstellung und Druckabwicklung: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam GmbH Enzenhofer, Dr. Peter W. Egger Gendering: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden red. Kontakt: redaktion@diesalzburgerin.at in diesem Magazin die weibliche und die männliche als Lektorat: MMag. Susanne Rosenberger auch die doppelte beziehungsweise übergreifende Form Fotografie: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam GmbH, bei Berufsbezeichnungen, etc. verwendet. Es sind jedoch www.kaindl-hoenig.com selbstverständlich immer gleichwertig beide Geschlechter Grafik: Kaindl-Hönig Fotostudio+Werbeteam GmbH gemeint. Katharina Widauer, Daniel Greinecker Abo-Bestellung: abo@diesalzburgerin.at www.d iesalzb Die SALZBURGERIN erscheint 6-mal im Jahr urgerin für Visionen – Puch/Urstein zentrumZentrum für visionen .at/zen trum Verkaufspreis: Heft: € 3,50; Jahres-Abo: € 20,00 Copyright und Copyrightnachweis: Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Vervielfältigungen jeder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gezeichnete Beiträge unserer Mitarbeiter und Gastautoren stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers dar. Wir übernehmen keine VerantworAm Bau interessierte Gewerke und Mieter sind herzlich willkommen tung bezüglich Nachahmung oder praktischer Anwendung


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Inhalt

Juni/Juli 2018

90 Blitzküche Schnelle Rezepte für jeden Tag

Wohnen & Design

20 Tot geglaubt

Reportage & Wissen 10 Experteninterview Die Zukunft liegt im Osten

Gesellschaft & Kultur 18 Christina Sonntag Das Porträt zur Stimme aus dem Radio 20 Das große Interview Fabio Monticelli 26 Musik-Szene Von Death Metal bis Mundart-Akustik

90 Fix und fertig Website

Foto: www.kaindl-hoenig.com

122 Galeries Lafayette

Foto: Yoshi Keller

104 Gartenboden Alles rund um den Rasen

Foto: Anke Schütz/ GRÄFE UND UNZER VERLAG

Kulinarik & Genuss

Auto & Motorrad 118 Familien- und Freizeit-tauglich Siebensitzer mit Stil

129 Aus dem Darknet FH Salzburg berichtet

Sammelsurium 8 Streiflichter 14 Criticus 15 Stimmen aus der Region 31 Veranstaltungskalender 130 Rätselseite

Reise 122 126

Paris Destination mit Suchtfaktor Abflug! Ihre Rechte als Flugpassagier

Mode & Schmuck Foto: Evlira - fotolia.com

46 Summer Nights Der Sommer wird bunt

Schönheit 66 Glatt und seidig Vielfalt der Haarentfernung

80 Wassernixe

Leben Zehenfit Der Weg zu gesunden Füßen Sport mal anders Die neuesten Trendsportarten

Die Lungauerin ab Seite 131

Gabriele Wiela nd

Lungauerin des

Jahres

Der Krameterh of Regional trifft Internatio

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Sieben Fragen an…

Christina Baue

Die nächste Ausgabe der DIE SALZBURGERIN erscheint am 27. Juli 2018 mit der DIE Flachgauerin (Magazin im Magazin).

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Galaktisch

Foto: Ferienregio

26 Let´s Rock

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Foto: Clue Crew

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24.05.18 15:25


Gesellschaft & Kultur Denken ist schwer, darum urteilen die meisten. Carl Jung

Gemälde mit geschichtsträchtigem Hintergrund.

Kunst der verlorenen Generation

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ie sind Künstler, die vom nationalsozialistischen Regime wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer politischen Einstellung und aus vielen verschiedenen anderen Gründen nicht geduldet, als entartet angeprangert und verfemt werden. Ihre Werke werden zerstört, ins Ausland verkauft oder, mit etwas Glück, im Verborgenen aufbewahrt. Ihre Namen und auch ihre Arbeiten sind größtenteils unbekannt. Gerade diesen Künstlern hat sich der passionierte Sammler Heinz Böhme angenommen und ihrer Kunst mit dem Museum Kunst der verlorenen Generation Raum gegeben. Er möchte der Kunst die Zeit zurück geben, die ihr damals gestohlen wurde. Das Privatmuseum in der Sigmund-Haffner-Gasse zeigt heute eine außergewöhnliche Sammlung, bestehend aus rund 300 Werken.

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Foto: FH Salzburg

Foto: Museum Kunst der verlorenen Generation

Die Kraft des Netzwerks

Susanne Pöchacker und Rishelle Wimmer

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änner treffen sich in einer Gruppe, besprechen „wichtige Dinge“ und besiegeln Projekte und Geschäfte mit einem Handschlag. „Männer kommen durch diese Vernetzung weiter. Auch Frauen müssen diese unterstützende Kraft für sich erkennen“, ist sich Rishelle Wimmer, Initiatorin der Salzburger Society of Women Engineers (SWE), sicher. Dass solche Zusammenschlüsse für Frauen wichtig sind, bestätigt auch Susanne Pöchacker bei ihrem SWE-Impulsvortrag „Managing the Unexpected“ an der FH Salzburg. Die Diplom-Physikerin, Trainerin und Künstlerin motivierte mehr als 30 Teilnehmerinnen, sich zu vernetzen und die Kraft der Improvisation aktiv zu nutzen.

Sieger der Herzen

uf der Linie 4 fährt jetzt ein echter Gewinner: Salzburgs bekanntester Busfahrer darf sich ab jetzt auch Mister Integration 2018 nennen. Saliah Razak alias Sally Goldenboy, der 1991 als Flüchtling nach Österreich gekommen ist, ist weit und breit als Musiker und Trommler bei der Afro-Alpinen Volksmusik, als Kapitän des Ghana-Integrationsfußball-Teams und für sein soziales Engagement bekannt: Mit Spendengeld und mit eigenen Händen hat er in Nsoatere in Ghana eine Schule für mittlerweile 600 Kinder errichtet, die sein ältester Sohn als Schuldirektor leitet, und für die er Jahr für Jahr seinen Urlaub opfert.

Foto: FMT-Temmel/ssas.at

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Nur Meinereiner meint: Eine Kolumne von Nur Meinereiner, Autor, Mentalcoach SQ

Streiflichter Salzburgs bestes Bierlokal

Foto: Nur Meinereiner

8 | Salzburgerin Juni/Juli 2018

Foto: Franz Neumayr

ie Gewinner der diesjährigen Auszeichnung „Salzburgs bestes Bierlokal 2018“ der ARGE Salzburger Bierkultur stehen fest! Das beste Bier gibt es demnach in der Salzburger Volkswirtschaft „Fuxn“, in „Die Weisse“ (jeweils 1. Platz) und in der „Stiegl-Brauwelt“ (3. Platz). Die „Beffa-Bar“ gewann in der neuen Kategorie „Beste Service-Qualität“.

Foto: Jolly Schwarz, Abdruck Honorarfrei

Foto: Verein Partner-Hunde/Neumayr

Partner-Hunde

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eit 1990 bildet der Verein Partner-Hunde Österreich Assistenzhunde für Menschen mit Beeinträchtigung aus. 325 aufwändig trainierte Hunde für Menschen mit Beeinträchtigung wurden seither übergeben. Am 5. Mai kamen in den Ausstellungsräumen der Pappas-Zentrale Salzburg vier weitere PartnerHunde dazu.

Hochbegabter Techniknachwuchs

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er AXAWARD (Austrian x.test Award) ist ein Förderwettbewerb für hochbegabte, junge zukünftige Techniker. Den 2. Platz machten Fabian Wenig und Markus Dygruber der HTBLuVA Salzburg mit ihrem Programm „iZiach“, das Ergebnisse ihrer SensorenMessungen in Noten und Griffe übersetzt und es ermöglicht, nachträglich Noten oder Griffe zu verändern.

Drei Jahrzehnte lokale News

E Foto: Franz Neumayr

Die häufigsten Varianten von Realitätsverlust sind Optimismus und Pessimismus. Die Welt der Realität ist an sich weder gut noch schlecht, die Menschen machen es. Der Irrtum des Optimismus, wie auch der des Pessimismus, sind nur menschliche Ideologieerzeugnisse mit Paradoxien. Beispielsweise ist ein Zweckoptimismus eigentlich auch sehr pessimistisch. Der Pessimist sieht die Geschichte des Menschen als ein Versagen, der Optimist meint dazu, es gäbe immerhin Lichtblicke. Einen Realisten hingegen begegnet man nur unter den pessimistischen Optimisten und unter den optimistischen Pessimisten am ehesten. Es gibt eigentlich keinen Grund pessimistisch zu sein, es sei denn, man hört einen richtigen Optimisten argumentieren. Notorische Optimisten können, solange sie in dieser Beharrlichkeit verweilen, nicht enttäuscht werden, da sie Negatives in ihrem Wolkenkuckucksheim überhaupt nicht wahrnehmen können. Pessimisten hingegen können manchmal sogar sehr überrascht werden, wenn sich ihre Befürchtungen nicht bewahrheiten. Obwohl, nichts stimmt einen Pessimisten wiederum pessimistischer als ein fehlender Grund zum Pessimismus. Als Menschenkenner ist jedenfalls der Pessimist besser dran, weil er auch so oft recht behält. Der „wahre“ Optimist glaubt auch daran, den Tod gut zu überleben und zweifelt nicht daran, er schließt so: „Ich muss auf Rosen gebettet sein, denn ich spüre die Dornen in meiner Haut!“ Optimismus ist etwas für Leute, die die Zukunft rosa sehen, Pessimismus für Leute, die die Zukunft schwarz sehen und Realismus ist etwas für Leute, die mehr sehen als nur rosa und schwarz. Auf die Frage, wo ich zugehörig sei, antworte ich: „Ich habe zwei Augen im Kopf und meine Erfahrungen haben letztendlich meine Neigungen definitiv korrigiert. Ich bin ein von Pessimismus getragener Optimist, manchmal auch umgekehrt, und ich finde mich in der Realität zusehends immer mehr.“

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Josef Schöchl, Christoph Takacs, Barbara Weisl und Gerd Schneider

s war nicht nur die Vorpräsentation der Jubiläumssendung „30 Jahre Salzburg heute“, sondern auch ein Legendentreffen im ORF Landesstudio. Mit dem ehemaligen Intendanten Friedrich Urban, dem früheren Chefredakteur Werner Mück und Moderatoren der ersten Stunde konnten Landesdirektor Christoph Takacs und Chefredakteur Gerd Schneider eine bunte Gästeschar begrüßen.


Gut gemunkelt

Dreharbeiten Foto: Franz Neumayr/SB

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Thomas Roth, Susanne Gschwendtner, Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer

ahre Lügen“ erzählt Thomas Roths neuester ORF-„Tatort“, der Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser auf ihrer Spurensuche unter anderem auch erstmals nach Salzburg führt. Die Dreharbeiten in Wien, Niederösterreich und Salzburg dauern noch bis Ende Mai. Ausgestrahlt wird „Wahre Lügen“ voraussichtlich 2019 auf ORF 2.

Zipfer Tourismuspreis 2018

Foto: Franz Neumayr

M Leo Bauernberger, Brigitta Pallauf, Doris Höhenwarter, Ike Ikrath, Andrea von Goetz

it dem Zipfer Tourismuspreis werden kreative Initiativen und herausragende Tourismusprojekte im SalzburgerLand geehrt. 2018 setzte sich das Bad Gasteiner Kunst- und Kulturfestival sommer.frische.kunst durch, das sich auf die Themenbereiche Akademie, Artists in Residence und den „Freiraum“ für Ausstellungen und Installationen konzentriert.

Foto: Krebshilfe Salzburg/wildbild

Großes Jubiläum

Christian Stöckl, Petra Fuchs, Anton-H. Graf, Stephan Spiegel

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it einem Benefizkonzert der Militärmusik Salzburg feierte die Krebshilfe Salzburg ihr 60-jähriges Bestehen. Im Kongresshaus wurde den über 1.200 Besuchern und Ehrengästen ein schwungvoller Abend für das Leben geboten. Militärmusikkapellmeister Oberst Herzog hatte mit seiner Militärmusik Salzburg ein besonderes Programm für die Krebshilfe zusammengestellt.

Blaue Gans in neuem Glanz

Foto: wildbild

H Andreas und Julia Gfrerer

istorisches Erbe durch zeitgemäßen Zugang ins Heute zu holen – das war die Herausforderung, der sich Hotelier Andreas Gfrerer mit dem Umbau des Arthotels Blaue Gans stellte. Zum 20. Jubiläum gab er der Fassade eine neue Farbe, tauschte 40 Fenster, gestaltete 21 Zimmer um und schuf zwei neue City Flats. Für Kunstfreunde gibt es im Hotel in jedem Winkel Neues zu entdecken.

Foto: Patrick Langwallner

Eine Kolumne von Kleidermacher Andreas Enzenhofer

„Wenn ich das nur vorher gewusst hätte...“ Als ich 1985 nach der Rückkehr aus Paris mein eigenes Atelier in Salzburg eröffnete, war ich jung, unerfahren und enthusiastisch. Die Jahre lehrten mich, dass ich nicht nur Couture-Schneider, sondern auch Hüter von „Staats-Geheimnissen“ bin. „Wenn ich das nur vorher gewusst hätte...“ Beim Maßnehmen erfahre ich so nebenbei „Geschichten“, die man sich normalerweise nur hinter vorgehaltener Hand beim „Haarkünstler“ erzählt. Dann ein schneller gemeinsamer Spätvormittags-Gin Tonic und beim Hinausgehen hängt noch der Satz in der Luft: „NIEMAND DARF JEMALS MEINE MAßE ERFAHREN!“ Was ist an Maßen bzw. Zentimetern so verwerflich, dass niemand sie wissen darf? Jetzt fand ich bei meiner Übersiedlung ins neue Atelier einen roten Ordner mit der Aufschrift: „STRENG GEHEIM!“ Vor mir lagen die Maß-Zettel meiner Kundinnen und Kunden aus dem vorigen Jahrhundert. Ich dachte mir nur: „Ein Altpapier-Container ist nicht der richtige Ort, um „Staats-Geheimnisse“ zu lagern.“ „Wenn ich das nur vorher gewusst hätte...“ – Ich hätte nichts anderes gemacht und wäre wieder Couture-Schneider geworden (obwohl mich mein Vater lieber als Architekt gesehen hätte). Übrigens: Die „streng geheimen“ Dokumente wurden übersiedelt und lagern jetzt in einem mittelalterlichen Safe – und die anderen Geschichten nehm ich mit ins Grab. Aber bald wird es sicherlich Scannerbrillen geben, die noch viel mehr als nur die Maße verraten werden…

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Die Zukunft liegt im Osten Die Welt ist in einer rasanten Umbruchsphase: Politische Polarisierung und wirtschaftliche Konkurrenz treffen auf Bevölkerungswachstum, den Kampf um Ressourcen und die Fragen des Umweltschutzes. Die wirklich dynamischen Märkte liegen im Osten.

Ein Artikel von René Herndl

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hina oder Indien sind Wachstumsriesen mit riesigen Binnenmärkten, Russland hat ein schier unerschöpfliches Reservoir an Rohstoffen und Entwicklungschancen. Die Anbahnung von Geschäftsbeziehungen, auch die Zusammenarbeit und Verhandlungen gestalten sich dort aber oft schwierig, nicht nur politisch. Woran liegt dies? Wie geht man – insbesondere in Asien – vor? Antworten darauf gibt Prof. Walter Kalteis, langjähriger Diplomat im Dienste Österreichs.

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Herr Professor Kalteis, Sie waren über 30 Jahre im diplomatischen Dienst, haben die unterschiedlichsten Gesellschaftssysteme und Wirtschaftsmodelle beobachtet. Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? Wir leben in einer spannenden und schwierigen Zeit. Die weitere Entwicklung hängt gerade jetzt von vielen unberechenbaren Faktoren ab. Tatsache ist jedenfalls, dass – wirtschaftlich gesehen – die Entwicklung in Fernost in den letzten Jahrzehnten dynamischer war als im Rest der Welt, was von Experten ja vorausgesagt wurde. Verschieben sich die wirtschaftlichen und politischen Schwerpunkte? China hat sich mit seinem sozialkapitalistischen System zum „Global Player“ entwickelt, was dazu führt, dass

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Reportage & Wissen


China die weitere Entwicklung wesentlich beeinflussen wird. Ähnliches ist über Indien zu sagen, wobei die Aufbruchsstimmung der 80erund 90er-Jahre nicht mehr existiert, auch weil sich sowohl der Kostenfaktor als auch die sozialen Gegebenheiten – insbesondere in China – stark geändert haben. Das liegt hauptsächlich an den innenpolitischen Verhältnissen, die, wie in China, zu deutlichen Veränderungen etwa im Gesundheitswesen, bei den Pensionen und Gehältern geführt haben. Natürlich spielt auch Nordkorea eine gewisse Rolle, wobei die Zukunft wohl davon abhängen wird, wie sich der Handel und die politischen Sanktionen gestalten werden. Viele Fragezeichen stehen im Raum. Während der Westen vor allem an nützliche Investments denkt, investieren die Asiaten viel Kapital in Versorgungs-Sicherheit und Umwelt, wie etwa auch in Afrika zu beobachten ist.

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Welche Rolle spielen das Bevölkerungswachstum und die zunehmende Ressourcenknappheit? China sichert sich langfristig als Gegenleistung Foto: René Herndl für den Aufbau einer bislang vernachlässigten Infrastruktur nicht nur in Afrika den Zugang zu benötigten Ressourcen. Hier liegt auch der Machtfaktor Russlands, das mit seinen riesigen Ressourcen-Reserven bei der politischen Entwicklung und Bewertung durch Europa vernachlässigt wurde. Der Schwerpunkt bei asiatischen Investitionen in Europa liegt dagegen ganz gezielt im „Know-how“, so z.B. im Umweltschutzbereich, in dem Österreich mit seiner Technologie viel zu bieten hat. Auch in der Landwirtschaft und der sozialen Absicherung liegt großes Potenzial.

Europa, also auch Österreich, muss sich in diesen immer stärker umkämpften Märkten behaupten. Wo sehen Sie die Chancen, die wirtschaftliche Basis für eine weiterhin positive Entwicklung? Die Zeiten ändern sich rasant und die Chancen verringern sich. Während früher die geringen Lohnkosten für Investitionen in Asien ausschlaggebend waren, wird heute bei Joint Ventures wesentlich vorsichtiger agiert, vor allem von Seiten der Asiaten, die keine Fremdbestimmung wünschen und zulassen. Die Voraussetzung für eine positive Entwicklung liegt in der soliden Basis, die viele österreichische Firmen durch gute Investitionen bereits gelegt haben, wie auch der guten Vernetzung dieser Firmen vor Ort. Worin liegen die Hauptprobleme bei der Geschäftsanbahnung im asiatischen Ausland und mit asiatischen Geschäftspartnern? Die Probleme nicht nur der österreichischen Wirtschaft liegen in Asien vor allem im Unterschied der Kulturen und des daraus resultierenden Verhaltens. Jede Verhandlung bedingt Vertrauen, das erst erworben werden will, auch, weil die Asiaten besonders misstrauisch sind, auch wenn sie großes Interesse haben. Vertrauen hat Vorrang und um dieses zu

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Wie steht es mit Investitionen und Produkten? Investitionen sind immer willkommen, wobei, wie schon gesagt, vor allem das Know-how gefragt ist und dies wiederum bei Dingen, die die Asiaten selbst nicht machen oder können. Dabei muss man berücksichtigen, dass

Was also ist unbedingt zu beachten? Das ist produktabhängig. Jedenfalls müssen Patentrechte abgesichert sein und zwar nicht irgendwo, sondern im Land, etwa in China. Die Chinesen akzeptieren nur das eigene Recht. Zusätzlich sollten auch Modelle und Details angemeldet werden, was zwar Kosten verursacht, aber die entscheidende Sicherheit gibt. Auf diesem Weg ist es auch möglich, Joint Ventures einzugehen oder gar Lizenzgebühren zu lukrieren, trotzdem die Asiaten danach streben, alles selbst zu machen – und hier liegt auch die Chance für eine konkrete Zusammenarbeit. F o to

erlangen, bedarf es auch des Verständnisses der Großzügigkeit der Asiaten einerseits, ihrer trickreichen Verhandlungsstrategie andererseits, auch, weil die „ZickzackEntscheidungen“ oftmal verwirrend scheinen. „Dining & wining“ ist ein nach wie vor probates Mittel, sich zu begegnen und scheinbar zwanglos zu kommunizieren. Man sollte die Mentalität der Gesprächspartner kennen – Sprachkenntnisse sind ohnehin immer von Vorteil – und man braucht meist viel Geduld. Ein „Ja“ bedeutet nicht unbedingt „Ja“, ebenso ein „Nein“. Branchenabhängig kann es so zu längeren „Durststrecken“ kommen, von 1 bis 5 Jahren. Je mehr Vertrauen aufgebaut wird, desto leichter wird es.

Asiaten stets bemüht sind, etwas besser zu machen, auch Produkte. Diese werden oftmals bis ins kleinste Detail auseinandergenommen, analysiert und dann auch kopiert, wobei es in Asien als Kunst und nicht als Vergehen gilt, etwas zu kopieren. Eine gute Kopie bedeutet auch Können, das auf den Markt gebracht werden muss. Bei guten Produkten wird die Qualität aber auch anerkannt und gerne die Zusammenarbeit gesucht, auch außerhalb des eigenen Landes.

Stehen wirtschaftliche Interessen nicht im Gegensatz zu politischen Systemen? Ganz und gar nicht. Die Politik in China weiß, dass gleichsam im Sinne einer sozialen Verantwortung viel getan werden muss. Der Sozialkapitalismus Chinas steht im Einklang mit dem Ehrgeiz und dem Fleiß der Menschen, die Geschäfte grundsätzlich als vorrangig betrachten. Und die politische Führung denkt an und lenkt den materiellen Ausgleich in einem sehr

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Reportage & Wissen


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Und welche Rolle kann Österreich hier spielen? Österreich hat in Asien ein besonders hohes Ansehen, nicht nur wegen des Tür-öffnenden Kulturangebots. So werden sowohl die hohe Fertigungsqualität österreichischer Produkte als auch die Handschlagqualität geschätzt. Dadurch fällt es Österreichern auch relativ leicht, Kontakte und Vertrauen zu gewinnen, zumal wir uns der asiatischen Mentalität anpassen können, sich die Zeit zu nehmen, zuerst eine „persönliche“ Basis aufzubauen. Die Chancen für Österreich sind in Asien sehr gut, wenn man die ungeschriebenen Regeln beachtet und „dran“ bleibt.

Foto: René Herndl

unterschiedlich strukturierten Staat mit fast 1 ½ Milliarden Menschen. Daran orientiert sich auch die international ausgerichtete Politik, die strategisch vorgeht, wie man am Beispiel der Neuen Seidenstraße oder den BRICS-Staaten erkennen kann. In Indien sind die Bedingungen dagegen immer noch vom alten Kastensystem geprägt.

Prof. Walter Kalteis Walter Kalteis, Salzburger, Jahrgang 1948, kam über die UNO in das österreichische Außenministerium und arbeitete seit 1984 in vielen Ländern – von Griechenland über Großbritannien bis zu den USA, Malaysia oder Indien und zuletzt als Geschäftsträger a.i. in Seoul – als Diplomat im Dienste Österreichs. Als Höhepunkt seiner Karriere bezeichnet er selbst seine Tätigkeit als Generalkonsul in Shanghai. Er gilt als profunder Kenner Asiens und hat große Erfahrung in Wirtschaftsfragen.

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Criticus Foto: Emilia Stasiak/Fotolia.com

Foto: Peter W. Egger

Wir lassen uns nicht an die Leine nehmen! Ein Kommentar von Dr. Peter W. Egger, LL.M., Vorsitzender der Gewerkschaft Richter und Staatsanwälte Salzburg criticus@diesalzburgerin.at

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er französische Staatstheoretiker Montesquieu (1689–1755) stellte den Grundsatz auf, dass es Freiheit und Frieden nur geben kann, wenn die Justiz völlig unabhängig von den beiden politischen Gewalten, also Parlament und Regierung, agieren kann. Vereinfacht gesagt: Die Justiz darf sich nicht an die Leine der Politik nehmen lassen. Man braucht kein Philosoph zu sein, um festzustellen, dass eine unabhängige Justiz nur dann funktionieren kann, wenn Gerichte und Staatsanwaltschaften mit ausreichend personellen und finanziellen Mitteln ausgestattet sind. Gerade bei Großverfahren, wie dem Buwog-Verfahren um Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser – es müssen endlose Datenmengen gesichtet werden – wird klar, dass Justizbehörden ihre umfangreichen Aufgaben nur unter Einsatz ausreichender Ressourcen und nicht unter dem Druck strenger Sparvorgaben bewerkstelligen können. Als Angehöriger der dritten Staatsgewalt bin ich stolz darauf, dass die Salzburger Justiz einerseits rasch und qualitativ hochwertig arbeitet, andererseits die Gerichte mit ihren Einnahmen (aus Gebühren und Geldstrafen) ihre Kosten nicht nur selbst finanzieren, sondern sogar zu 111 Prozent (!) abdecken. Die Justiz belastet damit den Steuerzahler in keiner Weise, sondern bringt dem Staat vielmehr Gewinne ein. Umso weniger ist es einzusehen, wenn die Bundesregierung gravierende Einsparungen gerade beim Kanzleipersonal vornimmt. Am Landesgericht Salzburg dürfen aufgrund

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der Sparziele der Regierung jährlich fünf bis sieben Stellen bei Kanzleimitarbeitern nicht nachbesetzt werden. Das sind bei aktuell 56 Vollzeitkräften zehn Prozent im Jahr! Für ein privates Unternehmen würde so ein massiver Stellenabbau eine Bankrotterklärung bedeuten. Neben weniger Service für die Bevölkerung wird der Personalabbau auch zur Folge haben, dass Richter und Staatsanwälte (deren Stellen ebenso von Einsparungen bedroht sind) immer mehr mit Verwaltungs- und Nebentätigkeiten belastet werden. Ein Fokussieren der Rechtsprechungsorgane auf ihre ureigentliche Aufgabe, das Ermitteln der Wahrheit und das Finden einer gerechten Entscheidung, wird dadurch zusehends vereitelt. Ob komplexe Prozesse, wie zuletzt das hochbrisante Verfahren rund um die „SwapAffäre“, in Zukunft weiterhin effizient und rasch abgewickelt werden können, ist aufgrund der Einsparungen höchst ungewiss. Anders ausgedrückt: Das Funktionieren des Rechtsstaats ist – auch in Salzburg – einer ernstzunehmenden Gefahr ausgesetzt. Der Präsident des Oberlandesgerichtes Innsbruck, Dr. Klaus Schröder, brachte unlängst bei einer Pressekonferenz die aktuellen Befürchtungen auf den Punkt: Aufgrund der geplanten Einsparungen könnte man auf die Idee kommen, dass die Politik die Justiz an die Leine nehmen will, weil sie sich nicht parteipolitisch kontrollieren lässt. Hoffen wir, dass sich die Politiker – im Sinne Montesquieus – doch noch eines Besseren besinnen mögen.


7 Fragen an… Martin Ferd

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29.03.18 18:23

Jede zweite Woche treffen sich am Donnerstag motivierte Kinder und Jugendliche bei der Jugendrotkreuz-Gruppe St. Johann im Pongau. Zahlreiche Veranstaltungen, verschiedenste Projekte, Aktivitäten und Seminare stehen hier auf dem Programm. Dem ehrenamtlich tätigen Team von Ehrentrud Leitgeb-Steger und Thomas Kabelka sowie weiteren Gruppenbetreuern ist es ein persönliches Anliegen, die Jugendgruppen auf interessante, spannende und spielerische Art und Weise mit den humanitären und sozialen Aufgaben des Roten Kreuzes vertraut zu machen. Gemäß unserem Leitsatz: Echte Hilfe braucht keinen Eigennutz, stehen neben dem Kennenlernen von Hilfeleistungen auch Hilfsprojekte, die Freiwilligen-Arbeit, Gesundheitserziehung und Umweltschutz im Fokus unserer Arbeit, erklärt Ehrentrud Leitgeb-Steger. Die engagierten Kinder und Jugendlichen zwischen 9 und 15 Jahren lernen neben den Erste Hilfe Rettungsmaßnahmen auch die Arbeit weiterer Hilfsorganisationen, wie der Feuerwehr, vor Ort kennen. Wie funktioniert der Rettungsheli und was passiert im Krankenhaus, sind Themen bei informativen Ausflügen, die durch eine Vielzahl von spannenden Workshops ergänzt werden. Die Arbeit mit Suchhunden im Gelände oder ein Einsatz mit der Wasserrettung sind ebenso am Programm, wie die Aufarbeitung des Themas „Flucht“. Selbstverständlich kommen Spaß und Spiel bei den Treffen nicht zu kurz, sei es eine Trainingsstunde in Taekwondo oder einfach nur gemeinsam spielen oder diskutieren. Ein Jugendlicher fasste es treffend zusammen: „Wir opfern nicht unsere Freizeit, wir nutzen sie einfach nur sinnvoll.“

Stille Nacht zu Ostern

Foto: Christian Heugl

Aus Liebe zum Menschen

Fotos: JRK St. Johann i.P.

Tennengau

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21.09.17 15:16

Im Stille-Nacht-Bezirk in Hallein

Am Ende der Osterwoche, bei fast schon sommerlichen Temperaturen, wurde das Stille-Nacht-Jubiläumsjahr 2018 mit einer großen Auftaktveranstaltung im Salzburger Mozarteum ganz offiziell eröffnet. Bei einer Podiumsdiskussion im Halleiner Stadtkino im Vorfeld zu den Landtagswahlen wurden viele Wochen später die anwesenden Politiker zu ihrer Meinung betreffend „Stille-Nacht“ gefragt. Christian Stöckl und Walter Steidl hoben den Friedensgedanken hervor, Sepp Schellhorn plädierte für eine spezielle Schneekugel und kann sich einen gemeinsamen Facebook-Liedauftritt mit Marlene Svazek vorstellen, Karl Schnell hingegen ein Tennengauer Stille-Nacht-Duett mit Anna Veith und Marcel Hirscher und Astrid Rössler hat Angst vor zu viel Lärm und regte eine „Stille-Nachtfreie Zone“ an. So unterschiedlich sind also die, nicht immer ganz ernst gemeinten, Ansichten. Dabei macht eine behutsame, rechtzeitige Herangehensweise vielleicht wirklich Sinn. Denn der Grundgedanke des Liedes ist längst zu einem weltumspannenden Synonym für Frieden geworden, der das ganze Jahr über seine Berechtigung hat. So gesehen ist das Lied aus Salzburg zu einem Allgemeingut für alle Weltenbürger geworden. Aber den heimischen Touristikern geht es natürlich um eine genauere Verortung. Der Tennengau profitiert jedenfalls von dieser Positionierung. In den Stille-Nacht-Bezirk in Hallein wird viel Geld investiert, der Löwenanteil fließt davon in das neugestaltete Museum im ehemaligen Wohnhaus von Franz Xaver Gruber gegenüber der Stadtpfarrkirche. Vor der offiziellen Eröffnung am 29. September 2018 gibt es am 7. Juni ab 10 Uhr einen Tag der offenen Tür. Die dahinter verborgene Friedensbotschaft ist aber das ganze Jahr über frei zugänglich.

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Kruzifix, noch eins

... und die Zuhausegelassenen dürfen einstweilen schon mal in Sommerurlaubslaune schwelgen. Chris Lechner und Barbara Trattner haben im fernen Indonesien den Platz gefunden, um ihr Lebensprojekt zu verwirklichen: Auf Pulau Kusu, einer einsamen unbewohnten Insel im nördlichen Teil der Gewürzinseln, mitten im Indischen Ozean, entsteht derzeit ihr „Kusu Island Resort“. Sie mussten sich doch anfangs wie Robinson Crusoe gefühlt haben, so unberührt war dieses paradiesische Fleckchen. Der perfekte Ort eben für die beiden Lungauer, die schon die ganze Welt bereist haben und seit jeher eher die wärmeren Gefilde anstrebten. Schritt für Schritt nimmt das idyllische Resort auf acht Hektar Fläche Gestalt an – und da beide begeisterte Taucher sind, ist es keine Überraschung, dass das Tauchen einer der Schwerpunktangebote dort sein wird. Nirgendwo auf der ganzen Welt gibt es eine größere Artenvielfalt oder mehr Lebewesen im Meer als in Indonesien. Kusu Island Resort liegt im Herzen des Korallendreiecks, das sich mit über 3.000 Fisch‐ und 600 Korallenarten rühmen kann. Kilometerlange, unberührte, bunte Riffe umgeben die Insel. Nach der Fertigstellung wird die Anlage seinen Gästen 8 handgefertigte, luxuriöse Wasser‐Villen bieten. Außerdem gehören ein Restaurant, Rezeption sowie Küche, das Tauchzentrum, ein Spa und ein eigener Anlegesteg dazu. Gebaut wird seit Januar 2017, die Fertigstellung ist mit Anfang 2019 geplant. Chris und Barbara drängen nicht und gehen mit Bedacht und behutsam vor. „Wir wollten natürlich den wunderschönen Regenwald mit all seinen Bewohnern so wenig wie möglich verändern.“ Kusu Island Resort liegt also mitten im Regenwald! Dann noch der tiefblaue Ozean, der weiße Sandstrand und die Korallenriffe direkt vor den WasserVillen: Urlaubsparadiesischer geht es nicht. Mehr über das Kusu Island Resort erfahren Sie auf Facebook.

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Foto: Kusu Island Resort

Auswanderer erfüllen sich Lebenstraum ...

Kaum im Amt, sorgt Bayerns neuer Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für Aufruhr. Er fordert Kreuze. Ab dem 1. Juni sollen sie in den Eingangsbereichen jeder staatlichen Behörde hängen. Nicht als Zeichen einer Religion, sagt er. Sondern als Symbol „für die geschichtlich-kulturelle Identität und Prägung Bayerns“. Für christliche Traditionen und Werte. Aber welche eigentlich genau? Die zehn Gebote oder die neun Seligpreisungen, das Sakrament der Ehe oder die Gleichberechtigung? Wobei die ja eher gegen die Christen als von ihnen durchgesetzt wurde. Ist es nicht so, dass die praktizierte Religiosität abnimmt? Kirchgang an Weihnachten, ja, das gehört für viele noch dazu. Weil es so stimmungsvoll ist, wegen der vielen Kerzen und der Musik und so. Aber abgesehen von Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen zieht es unterm Jahr wenige wenige ins Gotteshaus. Gelebte Religion liegt nicht im Trend, daran wird wohl auch ein KreuzBefehl nichts ändern. Trotzdem befürworten laut einer Umfrage rund 58 Prozent der Bayern Söders Forderung. Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, stützt die Position des Ministerpräsidenten. Dafür kommt von Kardinal Marx harsche Kritik. Er wirft Söder Spaltung vor. „Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen wird, hat man es nicht verstanden“, sagte der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz der „Süddeutschen Zeitung“. „Dann würde das Kreuz im Namen des Staats enteignet.“ Und dem stünde es nicht zu, zu erklären, was das Kreuz bedeute, so Marx. Ausgerechnet die CSU, die die Vermischung von Religion und Politik gerne dem Islam vorhält, mischt nun selbst. Aus Wahlkampfgründen. Ob das gut geht? Beten, Herr Söder, beten.


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Tägliche Hexenkunde Alleine die Frage „Was ist Monika Rosenstatter?“ würde sehr viel Platz einnehmen. Kräuterhexe vom Wiesenberg, Waldfrau, Kräuterpädagogin, Bachblütenberater i n, Autorin, Sängerin, Kartenlegerin, … zeigen ein sehr umfassendes Bild. Foto:Wildbild Seit nunmehr zwölf Jahren schreibt sie in ihrem „Hexenhaus“ in Seeham fast täglich ihren Hexenkalender auf ihrer Homepage. Es sind Ideen, Tipps, Rezepte und Erlebnisse, die für jeden Tag eine Gültigkeit haben. „Wir leben im Hier und Jetzt und so haben meine Einträge einen Nutzen für den gleichen Tag.“ Es ist Altes Wissen vereint mit neuen Erkenntnissen, die sich Monika Rosenstatter über die Jahre bei ihren Spaziergängen durch Wald und Flur, durch die tägliche Gartenarbeit oder auch aus dem Leben als Hausfrau und Mutter angeeignet hat. Sie vermittelt in ihren Workshops und Kursen nur das, was sie selbst erfahren und ausprobiert hat. Ihre Seminare sind begleitet von Zeichnungen und Liedern, weil jeder unterschiedlich Informationen aufnimmt. Und wichtig ist ihr, dass die TeilnehmerInnen viel selbst tun, weil nur so die Dinge hängen bleiben. Schon ihre Kindheit hat sie am liebsten in der freien Natur rund um den Haunsperg verbracht. So ist auch die Liebe zu den Kräutern entstanden. Viele Krankheiten haben ihre Kindheit und Jugend nicht trüben können und ihre Mutter und Großmutter haben versucht, mit Pflanzenkunde die gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Mit zwanzig Jahren hat sie zu den Lehren von Hildegard von Bingen gefunden und sich selbst kuriert. „Jede Pflanze hat viele Botschaften, die helfen ein gesundes Leben zu führen.“ Ganz viel Kraft schöpft Monika Rosenstatter auch aus der Familie. Sie kocht täglich, weil ihr gesunde Ernährung wichtig ist. „Es darf aber auch der Schweinsbraten mit Knödel sein, weil es auf die Qualität der Produkte ankommt und wie sie verarbeitet werden.“ Kochtopf und Herd müssen für Monika Rosenstatter nicht automatisch weiblich sein. „Wichtig ist nur, dass man sich für gute Küche Zeit nimmt und es mit Liebe macht. Und wenn das innerhalb der Familie Der nächste Flachgauweitergegeben wird, dann fällt das Schwerpunkt erscheint am auf fruchtbaren Boden.“ 27. Juli 2018.

Nachhaltigkeit boomt

Erdäpfelbäuerin Andrea Rieder gibt ihr Wissen im Kräutergarten an die Volksschüler weiter. Foto: Susanne Radke

Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit sind in. Was früher eher als Worthülse für das Öko-Image betrachtet werden konnte, ist inzwischen ein leidenschaftliches Anliegen, das von vielen Menschen der Region in unterschiedlichster Weise mit Leben erfüllt wird. Vorreiter sind dabei die zahlreichen erfolgreichen Bio-Bauern und sonstigen Unternehmen (beim kürzlich verliehenen Umweltpreis des Landes kamen von insgesamt acht Preisträgern drei Teilnehmer aus dem Pinzgau!), aber auch engagierte Vereine wie die COOPinzgau, die in Mittersill ein DirektVerkaufssystem zwischen regionalen Bauern und Konsumenten eingerichtet haben. Ebenfalls hervorzuheben ist der Verein Kräutergarten und Bienenlehrpfad Hollersbach, der gerade das Projekt „Erdäpfel-Stärke“ gestartet hat, mit dem Ziel, den Anbau alter Erdäpfelsorten wieder in möglichst vielen heimischen Gärten zu installieren oder die Nationalparkgärtnerei mit ihren Hunderten Gemüsepflanzen. Aber auch in vielen heimischen Gärten sieht man inzwischen wieder eigene Gemüsebeete oder eine Ecke der Wiese, wo natürliches Wachstum, Wildblumen aber auch Brennnessel gedeihen dürfen. Das Projekt „Vielfalt Leben“, an dem z.B. auch die Gemeinde Mittersill beteiligt ist, soll den aussterbenden Insekten wieder Orte zur Fortpflanzung oder Nahrungsgrundlage schaffen. Im fragilen Gleichgewicht der Natur ist alles vernetzt und viele engagierte Kräfte wirken dankenswerterweise zusammen, um der Umwelt nachhaltig beizustehen. Nur gemeinsam können wir es schaffen…!

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Titelstory

„Es geht nicht darum, Eitelkeiten zu befriedigen.“

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in fröhliches Lachen, strahlende braune Augen und leicht zerzauste, blonde Haare: Vom ersten Augenblick versprüht Christina Sonntag ihren Charme, sehr sympathisch, sehr bodenständig. Ihren Elan und Esprit hat sie unter anderem im vergangenen Oktober unter Beweis gestellt, als sie spritzig und charmant die Salzburgerindes-Jahres-Gala moderierte. Da fällt es fast schwer zu glauben, wenn Christina Sonntag erzählt, dass sie früher sehr unsicher gewesen sei: „Bei Referaten haben mir immer die Knie geschlottert, und zwar so, dass man es sogar sehen konnte!“ Und dennoch: Ihre spätere Karriere bei Fernsehen und Radio zeichnet sich bereits in jungen Jahren ab. Schon im zarten Alter von sieben, acht

Jahren, während andere mit ihren Puppen spielen, nimmt Christina ihre ersten Radiosendungen auf, später im Teenager-Alter spielt sie mit ihren Freundinnen TV-Shows nach, lässt sich auf Video filmen. Bei all diesen ersten spielerischen Versuchen geht es Christina Sonntag schon damals nicht darum, im Mittelpunkt zu stehen, sondern darum, zu unterhalten und zu informieren. Und genau das steht auch heute noch im Fokus ihres täglichen Tuns: „Ich bekomme oft zu hören ‚Cool, du stehst vor der Kamera!‘. Aber das ist der komplett falsche Zugang zu diesem Beruf, das ist nur eine Randnotiz. Es geht nicht um das Sehen und Gesehenwerden. Es geht darum, Informationen nach außen zu transportieren, die

Fotos: Christina Sonntag

Man kennt ihre Stimme, viele kennen ihr Gesicht: Christina Sonntag ist seit mittlerweile sechs Jahren Moderatorin und Redakteurin im ORF Landesstudio Salzburg. Privat liebt sie – im Gegensatz dazu – die Stille und die Natur.


Titelstory

Menschen und Themen, die man vorstellt. Journalist zu sein, bedeutet, Hebel in Bewegung setzen zu können, aufmerksam zu machen, aber nicht, Eitelkeiten zu befriedigen!“ Christina Sonntag weiß, wovon sie spricht. Immerhin ist die 36-Jährige bereits seit 16 Jahren in der Branche. Parallel zum Studium (Kommunikationswissenschaften in Salzburg, später Qualitätsjournalismus in Krems) durchläuft sie etliche Stationen und damit eine abwechslungsreiche, aber mitunter auch harte Schule bei unterschiedlichsten Privatsendern, im Fernsehen, Radio und Online. Und immer schon mit dem Ziel vor Augen, eines Tages beim ORF zu landen. Was dann auch, mit 30 Jahren, klappt. Seitdem sind Christina Sonntags Beiträge im Fernsehen zu sehen, im Radio zu hören: Am liebsten bringt sie Geschichten über Menschen und deren Lebenswege, Vor-OrtReportagen oder auch Beiträge über Themen, die unsere Zukunft prägen, wie Umweltschutz, Ressourcenschonung, gesunde und nachhaltige Ernährung. Auch hier geht es ihr darum, aufmerksam zu machen, Bewusstsein zu schaffen – für Themen, die ihr auch privat Foto: Mike Vogl ein besonderes Anliegen sind. Denn die Natur ist der Ort, an dem Christina Sonntag ihren Ausgleich findet. „So laut die Umgebung den ganzen Tag, die ganze Woche ist, umso stiller bin ich privat. Eigentlich fad“, lacht sie. „Mit Clubs und Fortgehen kann ich nicht viel anfangen. Flüsse, Wälder und Seen – das ist meins!“ In Gmunden geboren, ist sie ein Landmensch geblieben, braucht das Grüne um sich. Nestsuche Und so wohl sich Christina Sonntag in Salzburg fühlt – derzeit ist sie auf der Suche nach einem neuen Lebensmittelpunkt, irgendwo auf dem Land zwischen Salzburg und Wels, wo derzeit noch ihr Lebensgefährte – oder richtiger: ihr Verlobter lebt. Denn im August wird geheiratet. „Ich freu mich schon sehr darauf. Ich will sagen ‚Mein

Mann‘ und nicht mehr ‚Mein Freund‘!“ Nach acht Jahren Beziehung, die nicht immer nur einfach waren, wie Christina Sonntag offen schildert: „Es war Liebe auf den ersten Blick, für beide. Er ist mir von der ersten Begegnung an nicht mehr aus dem Kopf gegangen.“ Trotz des Altersunterschieds von 23 Jahren. „Wir haben uns damals beide gefragt, wie uns das passieren konnte? Aber wie auch immer, trotz vieler unschöner Reaktionen und so manch bösartigem Kommentar aus dem Umfeld war das Band zwischen uns immer stärker.“ Gemeinsame Vision „Ein Holzhaus zu bauen, mit ganz vielen Tieren, darunter auf jeden Fall unbedingt ein Hendl, das ist unser Ziel. Und ich träume von großen Hochbeeten. Wir beide beschäftigen uns sehr intensiv mit dem Thema, wie man als Selbstversorger leben kann. Autonomes, autarkes Wohnen ist unsere gemeinsame Vision.“ Und wie schaut es mit Kindern aus? „Natürlich gibt es einen Kinderwunsch – obwohl man mit sich hadert, muss ich ehrlich sagen. Mein Lebensgefährte hat drei erwachsene Kinder und auch bereits Enkelkinder. Ich bin ja quasi schon Stief-Oma! Und da tut sich natürlich die Frage auf, ob es für ein Kind gut ist, einen Vater im Alter eines „Opas“ zu haben. Aber ich glaube, das Wichtigste sind die Werte, die du deinem Kind mitgibst. Und die haben nichts mit dem Alter zu tun.“

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Das große Interview

„Als Arzt fühle ich mich schon lange nicht mehr“ Leichen gehören für ihn zur Tagesordnung. Und dennoch beschäftigt sich Fabio Monticelli, Leiter der Gerichtsmedizin Salzburg, außerhalb der Gerichtsmedizin gar nicht gern mit dem Tod. Im großen Interview gewährt der gebürtige Italiener einen Blick in seine aktuelle Forschung, den Alltag eines Gerichtsmediziners und seine Einstellung zu Leben und Tod.

Wie kann man sich den Alltag eines Gerichtsmediziners vorstellen? Der Alltag eines Gerichtsmediziners ist eigentlich recht abwechslungsreich. Natürlich ist unsere Kernaufgabe die Klärung von unnatürlichen und zunächst ungeklärten Todesfällen. Damit hängen eine Reihe von Aufgaben zusammen, wie Zusatzuntersuchungen, also toxikologische und molekularbiologische Untersuchungen. Dafür haben wir die entsprechenden Experten, also Molekularbiologen und Toxikologen. Eine weitere Aufgabe ist die Untersuchung von lebenden Personen, das ist in der Öffentlichkeit gar nicht so bekannt. Wir untersuchen z.B. Personen, die Opfer von Gewalt geworden sind, um die Verletzungsursache und den Verletzungsgrad festzustellen. Es geht auch um die Beurteilung von Schmerzensgeld, wenn jemand eine Verletzung erlitten hat: Welche Schmerzen waren damit verbunden? Und wir führen Haftfähigkeitsund Verhandlungsfähigkeits-Gutachten durch. Das sind so die Kernaufgaben. Außerdem sind wir ein universitäres Institut der Paris Lodron Universität. D.h. wir sind in der Forschung und der Lehre tätig. Und wir haben Auftritte bei Gericht, wenn wir unsere Gutachten vor Gericht erstatten und Fragen dazu beantworten. Gerichtsmediziner ist also kein monotoner Beruf, bei dem man herumsitzt und wartet, bis eine Leiche kommt, sondern es ist eigentlich ein ganzes Paket von Aufgaben.


Das große Interview

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Wie viele Obduktionen werden in Salzburg durchgeführt? Wir obduzieren auch für Oberösterreich und mittlerweile auch für einige Bezirke in Niederösterreich. Das sind insgesamt ungefähr 400 bis 500 Obduktionen im Jahr. Es wird nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Todesfälle obduziert. Und das, obwohl man in der Regel einem toten Menschen nicht ansehen kann, woran er gestorben ist, es sei denn, der Tod ist durch grobe äußere Gewalt eingetreten, wie etwa bei einem Schussopfer. Bei der Mehrzahl der Fälle ist der Leichenbeschauer eher auf die Kenntnis der medizinischen Vorgeschichte oder etwaiger Fremdangaben angewiesen. Letztendlich kann man die Todesursache nur durch eine Obduktion feststellen. Unsere Erfahrung ist, dass das, was auf dem Totenschein steht, nur in einem bescheidenen Prozentsatz wirklich zutrifft. Also kommen Verbrechen gar nicht zutage, weil eine falsche Todesursache angegeben ist? Alle Gerichtsmediziner gehen von einer hohen Dunkelziffer an Tötungsdelikten aus, die unentdeckt bleiben, weil der Leichenbeschauer standardmäßig z.B. einen Herzinfarkt diagnostiziert hat und darum nicht obduziert wurde. Die Gerichtsmediziner sind sich einig, dass ein Großteil von Tötungsdelikten unentdeckt bleibt. Wenn die Polizei oder Staatsanwaltschaft keinen Hinweis auf Fremdverschulden hat, wird in der Regel auch nicht obduziert – und der Fall kommt fehlerhaft in die Statistik. Es ist nicht überraschend, dass die häufigste Todesursache laut Statistik durch Herz-/Kreislauferkrankungen bedingt sei. In die Statistiken gehen die Informationen sämtlicher Totenscheine ein, unabhängig davon, ob obduziert wurde oder nicht. D.h. die ganze Statistik fußt auf Angaben, die sehr fragwürdig sind. Und nach dieser fehlerhaften Statistik richtet sich auch die ganze Prävention im Gesundheitswesen.

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Das große Interview

In Ihrer Forschung sind Sie „dem Todeszeitpunkt auf der Spur“. Können Sie kurz erklären, worin Ihre Forschung besteht und auf welchem Stand der Ergebnisse Sie derzeit sind? Diese Forschung betreiben wir seit ungefähr sieben Jahren. Wir wollten versuchen, eine Methode zu entwickeln, die wir heranziehen können, um den Todeszeitpunkt festzustellen. Hintergrund ist, dass wir für die Eingrenzung des Todeszeitpunktes zwar eine Palette an etablierten Verfahren zur Verfügung haben, die aber sehr ungenau sind. Es ist nicht so wie im Krimi, dass wir den Todeszeitpunkt auf eine halbe Stunde genau bestimmen können. Wir haben erhebliche Probleme, mit diesen etablierten Methoden befriedigend den Todeszeitpnkt einzugrenzen. Probleme, mit denen alle Gerichtsmediziner zu tun haben. Der Todeszeitpunkt spielt eine große Rolle, erstens, um die zum Tode führenden Prozesse besser interpretieren zu können und zweitens, um Alibis überprüfen zu können. In Einzelfällen können auch erbrechtliche Konsequenzen daraus erwachsen. Die damit zusammenhängenden Fragen

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können wir nur dann beantworten, wenn wir den Todeszeitpunkt kennen. Zusätzlich gibt es das Problem, dass uns nur im frühen und im späten postmortalen Intervall etablierte Methoden zur Todeszeiteingrenzung zur Verfügung stehen. Demgegenüber können wir im Zeitraum dazwischen, im sogenannten intermediären postmortalen Intervall, nicht auf ein ausreichendes Methodenspektrum zurückgreifen. Es war unser Ziel, diese methodische Lücke zu schließen. Wie funktioniert diese Methode, an der Sie forschen? Zusammen mit den Wissenschaftlern von der Naturwissenschaftlichen Fakultät – ausgewiesenen Muskelexperten – haben wir angefangen zu untersuchen, wie sich der Muskel postmortal verändert und haben versucht, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, die Rückschlüsse auf den Todeszeitpunkt geben. Das Projekt hat sich sehr positiv entwickelt. Wir sind darauf gekommen, dass sich die Untersuchung der Muskelproteine für unsere Zwecke sehr gut eignen könnte. Im Muskel gibt es hunderte von Proteinen, die


Das große Interview

postmortal teils zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten degradieren. Darin konnten wir zeitliche Gesetzmäßigkeiten erkennen und ein Zeitraster erstellen. Ein sehr komplexes Thema, das wir uns in den nächsten Jahren anschauen werden. Wie sind Sie darauf gekommen, Gerichtsmediziner zu werden? Ich habe nach dem Studium gedacht, ich bin jetzt Arzt – also muss ich zumindest in der Lage sein, Erste Hilfe zu leisten. Ich habe mich für die Unfallchirurgie entschieden und zunächst eine unfallchirurgische Stelle in Berlin angetreten. In anderthalb Jahren habe ich viel gesehen, es war super spannend. Aber ich habe auch gesehen, dass ich die Tätigkeit in einer Klinik nicht mein Leben lang machen möchte. Und so habe ich mich aktiv für Fächer beworben, die nicht unbedingt eine Ausbildung in der Klinik erfordern: Radiologie und Gerichtsmedizin. Mir gefiel die Idee, in diesen Grenzbereich zu gehen – und so habe ich mich schließlich für die Gerichtsmedizin entschieden. Und mir gefällt es immer noch, in diesem Grenzbereich tätig zu sein, in dem man mit vielen spannenden Fällen zu tun hat. Das ist sehr faszinierend. Sehen Sie sich mehr als Ermittler oder mehr als Arzt, bzw. Mediziner? Als Arzt fühle ich mich schon lange nicht mehr, da für mich zum Arztsein auch die Behandlung von Menschen dazugehört Ich sehe mich eher als Sachverständiger oder Ermittler in einem sehr engen Bereich, der die Leiche und den Tatort betrifft.


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Bekommt man eine andere Sicht aufs Leben, wenn man sich dauernd mit dem Tod beschäftigen muss? Es verändert die Sichtweise und prägt, wenn man sieht, wie abrupt das Leben zu Ende sein kann, dass es von heute auf morgen anders aussehen kann. Die Gerichtsmedizin trägt dazu bei, dass man ein bisschen bewusster lebt. Stumpft man in gewisser Weise ab, wenn man tagtäglich mit dem Tod konfrontiert ist? Nein, ich stumpfe nicht ab und ich will auch nicht abstumpfen. Es gibt bestimmt einige, die abstumpfen und zynisch werden, das mag ich nicht. So wie es im Fernsehen immer dargestellt wird: der Gerichtsmediziner, der komische Kauz, der im Keller sitzt. Alle denken, der Gerichtsmediziner ist schon per se gestört, weil er diesen Beruf hat. Das gefällt mir nicht. Ich bin im Gegenteil der Meinung, das Image des Gerichtsmediziners in der Öffentlichkeit gehört definitiv aufpoliert. Haben Sie Angst vor dem Tod? Auf den Tod habe ich ehrlich gesagt keine große Lust. Natürlich gehört der Tod zum Leben dazu; leider. Mit dieser Idee habe ich mich noch nicht anfreunden können. Es ist ja erstaunlich –

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seitdem Menschen auf der Welt sind, sterben sie. Eigentlich sollte der Tod ein ganz normaler Bestandteil unseres Daseins sein. Aber ich glaube die Gesellschaft oder die Menschen haben sich immer noch nicht richtig daran gewöhnt. Für mich ist die Vorstellung des Todes etwas, was ich gerne noch lange verdrängen möchte. Dafür liebe ich das Leben einfach zu sehr. Ich weiß natürlich, dass das eine kurzsichtige Sicht der Dinge darstellt. Sie haben auch zwei Kinder. Was möchten Sie Ihren Kindern unbedingt auf deren Weg mitgeben? Ich habe eine ganze Reihe von Idealvorstellungen, im Grunde das, was ich versuche, an mir selbst zu verbessern, das würde ich auch gerne meinen Kindern weitergeben. Authentizität, Weltoffenheit, Gelassenheit, Merkmale, die ich für sehr wichtig erachte. Letztlich geht es auch darum, ein guter Mensch zu sein. Ansonsten will ich, wenn sie ein bisschen älter sind, viel mit ihnen reisen. Ich glaube, es ist unheimlich wichtig, dass sie über den Tellerrand hinausschauen, andere Länder, aber vor allem andere Menschen, andere Kulturen, andere Sichtweisen kennenlernen.


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Es ist erschreckend, wenn man sich die Situation in Europa ansieht, die von zunehmender Fremdenfeindlichkeit geprägt ist. Ich will meinen Kindern die Rahmenbedingungen bieten, gar nicht erst in die Versuchung zu kommen, engstirnige Ideen zu entwickeln. Wachsen Ihre Kinder zweisprachig auf? Ja, ich spreche mit ihnen Italienisch, aber nachdem ich der einzige im gesamten Umfeld bin und ich relativ wenig Zeit mit ihnen verbringe, ist das Italienisch deutlich unterrepräsentiert. Sie verstehen mich, wenn ich Italienisch mit ihnen spreche, aber sie antworten mir (noch) auf Deutsch. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Wie schaffen Sie den nötigen Ausgleich? Früher bin ich sehr, sehr gern gereist, mittlerweile mit den Kindern ist es weniger geworden, also zumindest vom Radius her eingeschränkt. Ich mache viel Sport: Basketball, Tennis, Skifahren. Und ich habe wieder angefangen, Gitarre zu spielen. Als Jugendlicher habe ich zwei Jahre lang Gitarrenstunden genommen – das Üben hat mich aber ziemlich genervt. Als ich die Kinder bekommen habe, wollte ich ihnen zeigen, dass man auch selber Musik machen kann, nicht nur Musik hören. Ich finde es unheimlich schön, wenn in der eigenen Wohnung jemand Musik macht. Da das sonst niemand gemacht hat, habe ich mich zur Verfügung gestellt. Heute ist es so, dass ich total Lust hätte zu üben, aber leider zu wenig Zeit dafür habe!

Nach nun anderthalb Jahren Leiter der Gerichtsmedizin Salzburg – wie lautet Ihr Resümee bislang? Welche sind Ihre weiteren Ziele, Ihre Visionen? Ich würde sagen, ich hatte Anlaufschwierigkeiten, wie es halt ist, wenn man eine neue Position inne hat. Aber dann hat sich alles doch sehr positiv entwickelt, dass ich jetzt sage, es läuft richtig gut, ich bin richtig glücklich, wie sich das entwickelt hat. Ich hatte das Glück, von meiner Vorgängerin ein gut aufgestelltes, funktionierendes Institut zu übernehmen. Da muss man erstmal den Status Quo halten. Letztlich muss man sich aber stetig weiterentwickeln, schon allein aufgrund der sich ständig ändernden äußeren Gegebenheiten und Anforderungen. Stagnation hat mich auch nie fasziniert. Deswegen bin ich froh, dass wir das Institut in Teamwork fortwährend weiterentwickeln. Und das ist auch die Vision im beruflichen Umfeld: weitermachen, weiterentwickeln. Vielleicht auch, dass wir mit unserer Protein-Methode ein Tool entwickeln können, das routinemäßig in der Gerichtsmedizin eingesetzt werden kann. Das wäre eine Vision in der Forschung. Doris Thallinger Seit 1. Jänner 2017 ist Fabio Carlo Monticelli Leiter der Gerichtsmedizin Salzburg an der Paris Lodron Universität. Geboren in Mailand, aufgewachsen in Bologna und Norddeutschland, studierte er Medizin in Berlin und machte in München die Ausbildung zum Gerichtsmediziner. Seit 2003 lebt Monticelli in Salzburg. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder (5 & 7 Jahre).

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Foto: Punnarong - istockphoto.com

Im Sog von Death Metal und Mundart-Akustik Auf den Spuren der Salzburger Bands wird schnell klar: eine Vollständigkeit ist nicht möglich, zu bunt und zu vielfältig ist die Musik-Szene in Salzburg in den letzten Jahren glücklicherweise geworden! Ein Auszug.

Ein Artikel von Eva Pittertschatscher

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2015 sind auch The Makemakes ein Begriff oder auch die Mundart-Band Bluesbrauser hat die Herzen erobert. Doch wie hat alles angefangen? Welche Bands können als Next Generation verraten werden und wie sieht die Musik-Landschaft des Landes aktuell aus?

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eder tanzte zu ihrem Song und war mit dem Wurzeln und blühende Szene versprühenden Sommerfeeling infi„Zur Zeit meiner ersten Konzerte, es müsste so ziert – der „Sonnentanz“ des um das Jahr 2005/2006 gewesen sein, da Duos Klangkarussell ist gab´s in Salzburg eine rege Punkheute beinahe jedem rock-Bewegung“, erzählt Miriam Elektronikmusik-Liebhaber Kreiseder. Die Wahlsalzburund vielen anderen ein Begerin hat sich jahrelang mit griff. Doch wussten Sie, der lokalen Szene auseinandass die Macher aus Salzdergesetzt und diese unter burg sind? Auch Bands wie anderem auf ihrer Plattform die Lungauer Bigband und „Hoamat Heroes“ präsendie Kultband Querschläger tiert. „Bands wie Tin Pot, zählen längst zu den erfolgDeep Illumination, By The reichsten Bands Salzburgs. SpätesOcean, Zufallstreffer, Skaverells Mynth tens seit dem Eurovision Song Contest und viele mehr haben damals recht gut erst

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Gesellschaft & Kultur

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besuchte Konzerte gespielt“, so Kreiseder. Viele der Bands die Musik-Landschaft bereichern, haben endlich den gibt es heute in ihrer ursprüngSprung geschafft und ein breites Publikum erreicht. lichen Formation nicht Warum? Österreichische Musik wird wieder mehr oder sie haben mehr gehört, die Qualität der Bands hat stark zugenommen, Musiker haben heute sich umbenannt – gutes Equipment, nutzen Social Media, so wurde aus um ein breites Publikum zu erreichen „Deep Illuminaund sie werden gefördert und können tion“ „James es sich so leisten, auch hier zu bleiben. Choise & The Dieser Umstand ist vor allem den vielen Bad Decisions“, Veranstaltern und Kulturbetrieben zu aus „Skaverells“ verdanken, die den Bands eine Plattform „The Makemakes“ bieten, um sich zu präsentieren, wie das Rockoder aus den „Lucky Pl e a s e M a d a m e house Salzburg, die ARGE und das Jazzit. Strikes Back“ die Band „Coperniquo“. Salzburg als Liverpool Österreichs Ein Teil der Salzburger Band-Szene hat ihre Wurzeln also Wie lässt sich die Bandlandschaft in Salzburg allgemein in der Punkrockszene der 2005/2006er Jahre. Wolfgang charakterisieren? Was sind die UnterDescho vom Rockhouse Salzburg, ein wahres Urschiede und/oder Gemeinsamgestein der Szene, setzt die Anfänge noch keiten in Stadt und Land? früher an. „Es hat schon immer talen„Die Bands aus der Stadt tierte Salzburger Bands gegeben, und der näheren Umzum Beispiel U8, die Ginga Rale gebung machen mehr Band in den 80ern, Josh & die internationale Musik, Emotionen, Speed Limit, Hot eng l i s ch spr ach ig Pants Road Club ab den 90ern. So ab Mitte der Nuller-Jahre beund experimentell. gannen die heute bestimmenden Viele Bands aus den Bands so richtig zu arbeiten und Gauen haben sich das notwendige Umfeld für die mehr traditionellen Musiker entwickelte sich. Stilen wie Rock, Punk, Pop P u r p l e S o ul s Als die Steaming Satellites als Vorband von und auch der Mundart verPortugal The Man die Hauptband dann derart überschrieben“, so die Einschätzung von zeugten, dass diese die Steamings einluden, mit ihnen auf Miriam Kreiseder. Tour zu gehen, war gewissermaßen ein Markstein gelegt Wolfgang Descho beobachtet, dass die Bands Salzburgs – im Sog der Steaming Satellites allgemein sehr männerdominiert sind. „Das Vermachte sich bei den Salzburger hältnis von aktiven Musikern zu MusikeBands der feste Glauben rinnen ist leider noch stark männerbreit, es auch schaffen lastig, wobei es in den letzten zu können!“ Jahren zu leichten VerbesserunUnd dann? „In den gen gekommen ist“, präzisiert letzten Jahren ist die Descho. Die Musiklandschaft Salzburger Musikdes Bundeslandes ist insgeszene regelrecht aufsamt aber breit gefächert, geblüht. Die öster„eigentlich kommt alles vor“, so reichische Musikszene Descho. „Die Bandszene ist breit, hat einen ordentlichen bunt, kreativ und sehr gut aufgestellt. Steam Sat Schub bekommen und die Es gibt in den meisten Genres viele gute F o to : G e r a l d v o n F o r i s Salzburger Szene hat durch viele gute und auch herausragende Bands. Das Zitat von Bands brilliert“, so Expertin Miriam Kreiseder. Viele Eberhard Forcher passt da recht gut: Salzburg ist das Bands sind neu gegründet worden, viele, die schon lange Liverpool Österreichs geworden…“ rne

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Gesellschaft & Kultur

Klangkarussell: 2011 als „Heldenklang“ gegründet, seit 2014 als „Klangkarussell“ aktiv, elektronisches Produzenten-Duo, die größten Hits sind „Sonnentanz“ und „Falls like Rain“, www.klangkarussell.com

Bands aus Stadt und Land Von Death Metal, Rock und Pop über Hip Hop, Indie und Mundart. Schon längst bekannt, am Sprung oder Newcomer der Zukunft – die Bands in Stadt und Land Salzburg sind vielfältig.

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Belphegor: gegründet 1993, Genre: Death und Black Metal, 2018 Nominierung Amadeus Austrian Music Award, touren international und haben rund 600.000 Facebook-Fans, www.belphegor.at The Makemakes: gegründet 2012, Genre: Rock, vertraten Österreich beim Eurovision Song Contest 2015, erlangten bereits 2013 als Vorband von Bon Jovi Bekanntheit, www.themakemakes.com Purple Souls: aktiv seit 2012, Genre: Pop und Indie, ihr größter Auftritt war der Support von AC/DC 2015 in Spielberg, www.purplesouls.com Dame: solo aktiv seit 2009, 2011 lud der Rapper auf Youtube ein Musikvideo hoch, das 13 Millionen Mal angesehen wurde, inzwischen stiegen drei Alben in den offiziellen österreichischen Albumcharts jeweils von Null auf 1 ein, www.damestream.at

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Querschläger (Lungau): seit 1990 aktiv, Dialekt-Band, Genre: Neue Volksmusik, Blues, Rock, Funk, Jazz und Ethnomusik bis hin zu Jodler und Gstanzl, über 750 Konzerte gespielt, www.querschlaeger.at Johanns Erben (Pinzgau): seit mehr als 15 Jahren aktiv, Genre: Pop/Rock-Musik in deutscher Sprache, einst als Sumpfkröten begonnen, www.johanns-erben.at Bluesbrauser (Pongau): Genre: Mundart, Acapella, Balladen, Volxmusik, Weltmusik, Funk, Blues, Reggae, Soul, Pop, Rap und Jazz, www.bluesbrauser.com Next Generation Magic Delphin: gegründet 2015, Genre: Indie-Pop, Trash, Soul, Garage Rock, www.magicdelphin.com Please Madame: gegründet 2010, Genre: Indie, Rock, Europatour mit MIA, Gewinner des Heimo Erbse Förderpreises des Rockhouse, zwei Alben und eine EP, pleasemadame.com Mynth: Anfang 2016 erstes Album erschienen, Gewinner Amadeus Austrian Music Award und Träger Heimo Erbse Preis, mynthmusic.com Manchester Snow: gegründet 2012, Genre: Alternative, Indie, Rock, Austrian Newcomer Award 2013, mit Song „Stranger“ 2015 Nerv der Zeit getroffen, www.manchestersnow.com

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Scheibsta & die Buben: gegründet 2015, Genre: Hip Hop, eine der erfolgreichsten Hip Hop Acts in Österreich, www.scheibsta.at

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Black Manuskript: Genre: Art Rock, Österreichs Aushängeschild in Sachen Art Rock, mit ihren Konzeptalben und Kompositionen und ihrem Prog- und Art Rock hat sich die Band in der internationalen Genre-Szene einen guten Ruf erspielt, www.blackmanusprikt.com

GLUE CREW (Pongau): gegründet 2013 als Two on Glue, seit 2018 als GLUE CREW unterwegs, Genre: Mundart, Akustik-Punk, Gstanzl, Ska u.a., Sieger des Red Bull Gstanzl Battle 2016 und 2017, www.gluecrew.at om

Steaming Satellites: gegründet 2005, Genre: Funk, Soul, Rock´n‘Roll, aktuell eine der erfolgreichsten Bands Salzburgs, Nominierung Amadeus Austrian Music Award, haben zu Andreas Prochaskas Film „Das finstere Tal“ den Soundtrack geschrieben, www.streamingsatellites.com

Manchester Snow

Poulpe: gegründet 2017, Genre: Indie, Funk, Jazz, Pop, www.facebook.com/pg/Poulpeofficial


Gesellschaft & Kultur Scheibsta & die Buben

Wann hat alles angefangen? Im November 2014. Da haben wir uns zum ersten Mal im Proberaum „eingesperrt“, um an Nummern zu arbeiten. Unsere Musik ist für uns … Für uns sind Bühnen wie Foto: Valentin Weinhäupl

Spielplätze, und Musik ist für uns der ideale Kanal, um uns auszutoben! Mit Musik können wir aber auch Themen ansprechen, die uns, und hoffentlich auch unsere Community, bewegen.

Wenn es mal nicht Musik ist … dann spielen wir – wenn Zeit ist – Nintendo 64.

Das sind wir … ein Haufen bubiger Buben. Jeder von uns beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit seinem Instrument, aber unsere stärkste Waffe sind Freestyles (Improvisationen). Das ist unser Motto … Was tun wir denn sonst! Im Sommer … sind wir am liebsten auf Festivals! Als Band gibt es nichts Schöneres, als die Sommer-Festivalsaison! Salzburg ist für uns … ein riesengroßer Backstage-Bereich. Es gibt zum Beispiel nichts Schöneres, als nach einer kleinen Tour wieder nach Salzburg heimzukommen und abzuhängen. Bluesbrauser

Wann hat alles angefangen? 1999 in Schwarzach im Pongau Unsere Musik ist für uns … das schönste Hobby, teilweise unser Beruf und ein guter und wichtiger Ausgleich zum normalen Alltagswahnsinn.

Wenn es mal nicht Musik ist … Familie, Hobbys, Sozialarbeit, Altenpflege, Herzchirurgie, Genforschung, Lehrer Das sind wir … Wir versuchen mit unseren bescheidenen bis unbescheidenen Mitteln möglichst feine Musik mit ironischen, augenzwinkernden, kritischen, lustigen, nachdenklichen, verrückten, feinsinnigen und möglichst geistreichen Texten im Pongauer Dialekt zu machen. Das ist unser Motto … I fiarcht mi vor´m Friseur und A bissl wos geht immer! Im Sommer … gehen wir auf Tournee und basteln an neuen Liedern für ein im Jahr 2019 geplantes Album. Salzburg ist für uns … unsere Heimat Magic Delphin

Wann hat alles angefangen? Im Winter 2015 in einer der abgefucktesten Toiletten der Welt in Christiania in Kopenhagen.

Unsere Musik ist für uns … der Spiegel unserer Seele. Wenn es mal nicht Musik ist … geht die Welt zugrunde. Das sind wir … Krafttier der Salzburger Musikszene

Im Sommer … gehen alle baden. Salzburg ist für uns … Wohnort

Foto: Jonas Geise

Das ist unser Motto … Hoffnung macht untätig und feige, Verzweiflung hingegen stark.

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Gesellschaft & Kultur CLUE CREW

Wann hat alles angefangen? Wir haben unsere Band 2013 unter dem Namen TWO ON GLUE gegründet, seit 2018 sind wir als GLUE CREW unterwegs.

Foto: Clue Crew

Unsere Musik ist für uns … authentischer Ausdruck unserer Gefühle und Gedanken, und das in der Sprache, in der wir reden, schimpfen und Schmäh führen: Pongauerisch.

Wenn es mal nicht Musik ist … gewinnen wir GstanzlBattles, schreiben Romane und erfreuen die Welt mit

unserem Pongauer Charme ;-)

Das sind wir … Thomas Mulitzer aka Tom the One, Wolfgang Posch aka El Fetzn und Bernhard Breidler aka Probably Binreb

Das ist unser Motto … „Bleib nid so, wiesd bist“, nach unserem gleichnamigen Song, den wir im Laufe des Jahres veröffentlichen werden.

Im Sommer … genießen wir die regenfreien Tage in Salzburg und arbeiten an neuen Songs für unser zweites Album. Salzburg ist für uns … am Abend gemütlich an der Salzach sitzen, Thomas Bernhard und Alternativkultur wie die

Johanns Erben

Foto: Punnarong - istockphoto.com

Salzburger Pestspiele.

Wann hat alles angefangen? Vor zirka vier Jahren kam uns als Coverband die Idee, dass wir musikalisch noch sehr hungrig sind, und eine Band, die nur Konzerte und eigentlich auch nur eigene Songs spielt, machen wollen. Unsere Musik ist für uns … Ausdruck und Vermittlung von Gefühlen, enorm wichtig und irgendwie permanent in uns vorhanden.

Wenn es mal nicht Musik ist … sucht sich jeder von uns eine Beschäftigung zum Ausgleich, damit er anschließend wieder Platz für die Musik und Kreativität hat. Das sind wir … Eine in sich verschworene und mit Leidenschaft zur Musik verbundene Band, die ihren Weg geht, auch wenn es nicht immer der leichteste ist.

Das ist unser Motto … Wir wollen bei jedem Konzert mit dem Publikum „eins“ werden. Im Sommer … Sind wir auf Tour, bringen unser Album auf Salzburg ist für uns … Heimat! Eine wahnsinnig schöne Stadt, ein wahnsinnig schönes Land, in dem wir leben, und auf das wir stolz sind!

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Foto: Stall Records

den Markt, machen dazwischen auch mal Urlaub.


Veranstaltungen L e s ung e n /Au s s t e llung e n Mai bis Oktober 2018 10 bis 17 Uhr

Motorrad- und Modellautoausstellung „Erfolgsgeschichte des Automobils“

Die höchstgelegene Automobil- und Motorradausstellung der Welt bietet heuer einen Motorradschwerpunkt mit einer der erfolgreichsten heimischen Marken, der Puch 250, bei der Großglockner Hochalpenstraße, Kaiser-Franz-Josefs-Höhe www.grossglockner.at, Freier Eintritt!

Anja Kampmann Arbeit, Heimat, Fremde Lesung und Gespräch mit Sigrid Löffler

Die deutsche Schriftstellerin Anja Kampmann stellt im Rahmen des Festivals „Europa der Muttersprachen“ ihren Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“ vor. Im Anschluss spricht die bekannte österreichische Literaturkritikerin Sigrid Löffler über ihr Werk – und über Themen wie Arbeit und Heimat.

Eva Ganot

Eva Ganot thematisiert Randzonen unserer Kulturwelt, rurale Gebiete mit Unkraut, Vogelfedern, organischem Abfall. Hinzu kommt Plastik – das Zivilisationsmaterial Nr. 1, es bestimmt und dominiert unsere Welt.

Foto: Großglockner Hochalpenstraße

14. Juni 2018 19.30 Uhr Literaturhaus Salzburg Foto: Juliane Henrich

Eröffnung 21. Juni 2018 18 Uhr Dauer: 22.06. bis 01.08.2018

Foto: Arrangement aus dem Atelier

O p e r / K L a s s i k / F e s t i va l s 9. Juni 2018 19 Uhr Stiftung Mozarteum, Großer Saal Foto: PP Performing and Cultural Tours

12. Juni 2018 Mozarteum Salzburg Wiener Saal

The Youth Symphony Orchestra of Kansas City zu Gast aus Kansas USA

Zu hören sind große Orchesterwerke von Dworak, Beethoven, Strauß, Mozart und Mosier. Der gesamte Eintrittserlös wird für Kinder und Jugendliche in Not der Caritas Salzburg und der Paracelsus-Schule Salzburg gespendet. Karten sind beim Kartenbüro der Stiftung Mozarteum erhältlich.

Saisonabschluss mit after workKonzert www.mozarteum.at

Die junge Akkordeonistin Ksenija Sidorova wird im Rahmen der erfolgreichen Reihe after work die Konzertsaison der Stiftung Mozarteum beschließen. Mit ihrem Instrument, einem wahren „Einmann-Orchester“, bewegt sie sich frei zwischen World Music, Improvisation und notierter klassischer Musik.

2.TANZ:FEST Gastein Tanzkurse & Workshops www.tanzfestgastein.com

Salsa, Tango, Walzer oder Cha-Cha-Cha. Beim 2. TANZ:FEST in Gastein lernen Sie neue Stile kennen oder können sich in bereits bekannten Tänzen verbessern. Erholen kann man sich nach dem Tanz-Workout am besten in den Thermen oder bei einer Wanderung in den Gasteiner Bergen.

DIE WALKÜRE Oper von Richard Wagner

Zum Jubiläumsjahr der Tiroler Festspiele Erl wird der absolute Publikumsliebling des vierteiligen Bühnenfestspiels gleich zweimal auf der Bühne präsentiert. Doch Vorsicht! Mitunter sind Luftrösser nicht das, was man sich darunter vorstellen mag... Infos und Karten unter: +43 (0) 53 73 / 81 000; karten@tiroler-festspiele.at

Foto: Internationale Stiftung Mozarteum

05. bis 08. Juli 2018 Bad Gastein Foto: Kur- und Tourismusverband Bad Hofgastein

07. Juli 2018 17 Uhr Passionsspielhaus Erl in Tirol Foto: Xiomara Bender

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Gewinnspiel

Gewinnen Sie mit der DIE SALZBURGERIN 4x2 Tickets für die Oper DIE WALKÜRE von Richard Wagner am 07. Juli 2018. Schicken Sie bis 20. Juni 2018 ein E-Mail mit Betreff „Die Walküre“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum). 15. Dezember 2018 20 Uhr Salzburg Congress

DIE SEER „STAD“

Die SEER hautnah! Auch heuer geben sie unter dem Motto „STAD“ ein exklusives und stimmungsvolles Konzert in kleinem Rahmen – „unplugged“! Vorverkauf: Ö-Ticket, Raiffeisenbanken, Schröder Konzerte Tel. +43 (0) 732 / 22 15 23

Foto: Kerstin Joensson

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Foto: Carsten Klick

Open-Air Highlights in Salzburg

Jedes der beiden Open-Air-Konzerte ist ein Highlight für sich. Mit THE KELLY FAMILY und WANDA stehen an diesem Wochenende gleich zwei Publikumsmagneten auf der OpenAir-Bühne des Salzburger Messegeländes. Das Comeback des Jahres Für viele wurde im letzten Jahr ein Traum wahr! Nachdem die ComebackNews von THE KELLY FAMILY draußen waren, gab es für die Fans in ganz Europa kein Halten mehr. In der Dortmunder Westfalenhalle feierte THE KELLY FAMILY mit mehr als 35.000 Fans ihr Live-Comeback und bekam für ihr Album „We Got Love“ zusätzlich den Gold-Award verliehen. Das erste Album der Kelly Family seit knapp zwanzig Jahren stieg auf Anhieb auf Platz 1 der Deutschen Albumcharts

ein und erreichte nach kürzester Zeit Gold- und Platinstatus. Zum ersten Mal seit 1999 geht THE KELLY FAMILY auf Europa-Tournee, mit einer eindrucksvoll konzipierten Bühnenshow und einem Feuerwerk ihrer großen Hits sowie neuer Songs. „We Got Love – Live 2018“ ist eine musikalische Reise, die das Publikum durch 40 Jahre Bandgeschichte begleitet und verzaubert. Niente Kaum eine andere deutschsprachige Band legt bei der Veröffentlichung ihrer Alben eine derartige Schlagzahl vor und ist zudem fast pausenlos auf Tour. Auch im Jahr 2018 dürfen sich die Fans von WANDA auf die unvergleichlichen Live-Shows „der vielleicht letzten wichtigen Rock‘n‘Roll-Band unserer Generation“ (Musikexpress) freuen.

THE KELLY FAMILY – We Got Love: 07.07.2018, Beginn: 18.30 Uhr, Salzburg Messegelände WANDA – Niente: 08.07.2018, Beginn: 18.30 Uhr, Salzburg Messegelände

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Als ekstatische Gewalt auf der Bühne spielten Wanda die letzten drei Jahre ausschließlich in ausverkauften Spielstätten. Auftritte vor hunderttausenden Zuschauern, achtstellige Wiedergaben im Internet und tausende Stunden Airplay in Radio und TV sind Kennzahlen, die die Erfolgsgeschichte der Band markieren. Mit „Niente“ schreiben WANDA diese Erfolgsgeschichte nun fort und reißen ihre Fans auch im Jahr 2018 wieder mit ihren einzigartigen, vor Energie und Leidenschaft strotzenden Konzerten mit. Oder wie es schon 2015 in einer Konzertkritik der Süddeutschen Zeitung hieß: „Der Wahnsinn, eh klar.“ INFO

Tickets bei allen oeticket-Verkaufsstellen Hotline: +43 (0) 1 / 96 09 62 34 www.oeticket.com Weitere Infos & Tickets: www.showfactory.at

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Foto: Wolfgang Seehofer

Das erste Juli-Wochenende steht ganz im Zeichen zweier top Open-AirVeranstaltungen. Den Beginn macht am 7. Juli THE KELLY FAMILY, am 8. Juli rocken WANDA das Salzburger Messegelände.


Salzburgarena: Stars, Shows & Events! Die große Eventvielfalt und die unterschiedlichsten Genres locken jährlich ca. 100.000 Besucher in die Salzburgarena. Beginnen Sie Ihren Eventbesuch kulinarisch und stilecht mit dem Dinner on Top, das Sie bei ausgewählten Veranstaltungen unkompliziert buchen können und starten Sie gestärkt ins Vergnügen.

Foto: Michael Zargarinejad

Abwechslung begeistert! Schnellentschlossene sollten sich die Europatour Apassionata – Gefährten des Lichts nicht entgehen lassen. Sascha Grammel mit seinem Programm „Ich find’s lustig“ sorgt für einen heiteren Comedy-Abend mit seinen zum Brüllen komischen Handpuppen. Sichern Sie sich zudem kostenlose Karten für das mitreißende Militärmusik-Festival mit acht Militärmusiken des österreichischen Bundesheeres. Apassionata Sa-So, 2.-3.6.2018 Sascha Grammel Di, 12.6.2018 um 20 Uhr Militärmusik-Festival Do-Fr, 21-22.6.2018 um 19 Uhr

Den Comedykampf des Jahrhunderts sehen Sie bei Michael Mittermeier und seinem aktuellen Programm „Lucky Punch, die Todeswuchtel schlägt zurück“. Flashdance, das Musical zum Kultfilm aus den 80ern bringt das unverwechselbare Lebensgefühl auf die Bühne. Der Volks Rock’n’Roller Andreas Gabalier macht auf seiner Hallentour natürlich ebenfalls Halt in Salzburg. Michael Mittermeier Di, 23.10.2018 um 20 Uhr Flashdance – Das Musical Mi-So, 24-28.10.2018 um 20 Uhr Andreas Gabalier & Band Do, 13.12.2018 um 20 Uhr

Foto: Mats Bäcker

Kultig und unterhaltsam!

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Foto: PACOimages.com

Pflichttermine 2019 Freuen Sie sich auf eine bunte Eventvielfalt: Ob Musicals, Sportveranstaltungen, Shows oder Konzerte – alle Genres sind vertreten. Musik und Tanz des King of Pop kommen 2019 als Musical auf die Bühne. Die Masters of Dirt sorgen mit Motorradstunts für atemberaubende Augenblicke. Aufgrund des großen Erfolges von Afrika! Afrika! gibt es Zusatztermine der Show. Die EAV lockt die Besucherscharen zu ihrer Abschiedstournee 2019. Beat It! Das Musical Di, 19.2.2019 um 20 Uhr Masters of Dirt Sa, 20.4.2019 um 20 Uhr Afrika! Afrika! Mi-Do, 1.-2.5.2019 1000 Jahre EAV So, 5.5.2019 um 20 Uhr

ENTSPANNT ANKOMMEN Das Eventerlebnis in der Salzburgarena beginnt bereits beim unkomplizierten Ticketerwerb – wahlweise online oder direkt an den regionalen Vorverkaufsstellen. Die Anreise ist bequem über die öffentlichen Verkehrsmittel möglich. Das Ticket gilt vier Stunden vor Eventbeginn bis Betriebsende als Fahrkarte in der Zone S. Alternativ stehen circa 3.000 Parkplätze direkt am Gelände zur Verfügung.

INFO

Salzburgarena Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg Ticket gleich sichern unter: www.salzburgarena.at salzburgarena, Tel.: +43 (0) 662 / 24 04 0

Alle Termine sind auf der Webseite zu finden. Wer die besten Plätze ergattern will, sollte sich frühzeitig die Tickets sichern! SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 33


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3 Fotos: www.kaindl-hoenig.com

Frühlingserwachen

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ei strahlendem Sonnenschein genossen die Gäste auch dieses Jahr wieder Top-Weine aus Österreich und Italien sowie – heuer erstmals – Champagner aus dem Hause Forget-Brimont in Reims. Insgesamt zehn Winzer präsentierten den Besuchern ihre Spitzenweine, unter anderem das Weingut Ehn aus Langenlois, das Weingut Högl aus Spitz an der Donau und das Weingut Zull aus Schrattenthal, der kleinsten Weinstadt Österreichs. Für die kulinarischen Highlights sorgte das Küchenteam des Hotel Schloss Leopoldskron mit feinen Häppchen und Fingerfood, serviert auf der sonnigen Terrasse des Schlosses. Doch nicht nur die Terrasse und die Halle des Schlosses waren gut besucht: Viele der Gäste nutzten außerdem die Gelegenheit, einen Blick in die komplett renovierten Suiten des Schlosses zu werfen, von denen jede ein besonderes Schmuckstück für sich ist.

01 Daniel Szelényi, Karin Pfeifenberger, Valentin Vogel, Gerhard Kolkmann 02 Herbert und Doris Ulamec, Silke und Otto Konrad 03 Michaela und Elisabeth Ehn 04 Helmut Preisinger, Adalbert Stary, Daniela Smöch, Karin Stary 05 Ursula Eder, Engelbert und Monika Elsnegg, Werner Lackner, Klaus Eder 06 Uschi und Reinhard Salhofer 07 Antonia Kudic, Iris Krall, Regina Lindner 08 Margareta Niedermoser, Andrea und Hans Gsellmann, Adalbert Stary 09 Sylvia Althammer, Elfi Zimmermann, Kerstin Kohlhofer, Kerstin Parandian 10 Zoltan Kohlhofer, Manfred Althammer, Laurenz Parandian, Peter Bruggler 11 Ernst und Elisabeth Kiesling, Robert Winkler

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Das Wetter machte dem diesjährigen Frühlingserwachen, zu dem das Hotel Schloss Leopoldskron und Vinomenta Smöch bereits zum 7. Mal luden, alle Ehre.


„about last night…“

Altstadtfest Kaiviertel

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Fotos: Konzertdirektion Schröder

Die Chippendales kommen mit ihrer neuen Show nach Salzburg.

1.-2. Juni 2018

Am 12. Oktober 2018 bringen die Chippendales mit ihrer „about last night…“-Tour den Glamour von Las Vegas nach Salzburg. Es wird heiß und sexy! Mindestens einmal im Leben muss jede Frau den ShowKlassiker mit heißen Choreographien miterlebt haben. Die Live-Performance des zehn bis zwölf Mann starken Ensembles aus Las Vegas, kombiniert mit fantasievollen Kostümen und imposanter Lichttechnik, entführt aus dem Alltag und sorgt für einen ganz besonderen Abend voller Leidenschaft und Lust am Leben! Der Auftritt der durchtrainierten Männer lässt keine Wünsche offen, treibt den Puls nach oben und bringt

das Publikum zum Kreischen. Und deshalb heißt es auch 2018 für alle Frauen: Kommt zur Show der Chippendales! Das Motto ist eine Einladung zum Dahinschmelzen… INFO

12.10.2018, 20 Uhr Sporthalle Alpenstraße 5020 Salzburg Kartenvorverkauf: Kartenbüro Neubaur +43 (0) 662 / 84 51 10, Salzburg Ticket Service +43 (0) 662 / 84 03 10, in allen Raiffeisenbanken, oeticket.com, SCHRÖDER KONZERTE +43 (0) 732 /22 15 23, www.kdschroeder.at

In 48 Stunden um die Welt 30 Bands 6 Bühnen Mi

Eintritt frei! ! m m a r g o r t Kinderp


Gesellschaft & Kultur

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ünstler und Stars wie Anna Netrebko, Placido Domingo, Rolando Villazon und das Jedermann-Ensemble zählen seit Jahren zu den Stammgästen im Triangel. Nun gab es Grund zu feiern – vor 15 Jahren hat das Lokal vor dem Festspielhaus zum ersten Mal seine Pforten geöffnet. „Der Anfang war nicht einfach, aber ich wusste, dass es laufen wird!“, erinnert sich Wirt Franz Gensbichler: „Am Vorabend der Eröffnung ist die Oma gekommen und hat noch geputzt, damit dann alles glänzt, das war ein gutes Omen!“ Voll des Lobes waren die Gäste und Gratulanten, darunter Festspielintendant Markus Hinterhäuser: „Was für ein Glück für die Salzburger Festspiele, dass es den Franzi

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gibt!“ und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler: „Wir sind froh, dass wir im Festspielbezirk einen so engagierten Wirt haben, der schaut, dass es den Künstlern gut geht und das, so wurde mir berichtet, auch manchmal bis in die frühen Morgenstunden!“ 01 Franz Gensbichler mit Gustavo Alberto Solano Gutierrez  02 Franz Gensbichler mit Jubiläumstorte 03 Andrea Huber und Franz Gensbichler 04 Sepp und Heidi Sigl 05 Franz Gensbichler, Markus Hinterhäuser, Helga Rabl-Stadler 06 Hansi , Franziska und Franz Gensbichler 07 Berti Mielach, Martina Friesacher 08 Andrea Huber, Katharina Quehenberger 09 Harald Huber, Alexandra Meissnitzer Fotos: Vogl-Perspektive.at - #voglperspektive

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Festspielwirt feiert 15-jähriges Bestehen

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20 Jahre Tiroler Festspiele Erl Als mittlerweile fixer Bestandteil der Tiroler Kulturlandschaft locken die Tiroler Festspiele Erl jedes Jahr mehr Besucher aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland an.

Tiroler Festspiele Erl Sommer

Erl bietet eine Bühne für beides. Das hochklassige Programm vereint alle Facetten des Musikgenusses. INFO

Foto: Tom Benz

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Das Jubiläumsjahr wird groß gefeiert, wie man an den Vorstellungen der Sommerfestspiele 2018 von 5. bis 29. Juli 2018 erkennt: Verdis Messa da Requiem, Opern von Wagner und Rossini und große Konzerte namhafter Gastorchester wechseln sich ab mit zeitgenössischen Kompositionen, Klavierabenden und jungen Erler Klassikern. Neben den hochkarätigen Opern und Konzerten besticht vor allem das Kammermusikprogramm mit erstaunlicher Vielfalt auf höchstem Niveau. Kammermusik trifft auf Zeitgenuss, Klassik trifft auf Moderne:

Tiroler Festspiele Erl Festspielhaus Mühlgraben 56a, 6343 Erl Tel. +43 (0) 53 73 / 810 00 20 karten@tiroler-festspiele.at www.tiroler-festspiele.at

Die Opern: Gioacchino Rossini Ermione Fr. 6. / Fr. 13. Juli 2018, jew. 19 Uhr Festspielhaus

5 — 29. Juli 2018 Passionsspielhaus und Festspielhaus

Richard Wagner Die Walküre Sa. 7. Juli 2018, 17 Uhr Passionsspielhaus

Richard Wagner Tannhäuser Sa. 14. / Sa. 21. Juli 2018, jew. 17 Uhr Passionsspielhaus

Konzerte, Kammermusik und mehr! Präsident: Hans Peter Haselsteiner Gründer und Künstlerischer Leiter: Gustav Kuhn

Tickets & Informationen: T +43 53 73 81 000 20 ∙ www.tiroler-festspiele.at


starkes Team – toller Arbeitsplatz Als der Salzburger Flughafen 1926 gegründet wurde, konnte niemand ahnen, dass sich der Wiesenlandeplatz Maxglan 92 Jahre später mit knapp 1,9 Millionen Passagieren zum zweitgrößten österreichischen Flughafen entwickeln wird.

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erlässlicher Arbeitgeber, Hotspot für VIPs, Politik, Industrie und Wirtschaft, starker Investor, der schnelle Weg in die ganze Welt. Kurzum: Der Flughafen ist heute eine der wichtigsten Lebensadern der EuRegio Salzburg-Bayern. Mehr als 360 Menschen des Flughafenkonzerns kümmern sich um das Wohlbefinden der ankommenden und abfliegenden Gäste. Es ist eine bunte Arbeitswelt, die eine Vielzahl spannender Jobs unter anderem in den Bereichen Aviation & Sales, Infrastruktur, Non Aviation, Airport Operations, Technik und Management Services bietet. Nicht zu vergessen – der Airport bildet auch Lehrlinge aus! „Man spürt, dass das Herzblut der Frauen und Männer, die hier arbeiten, in diesem Unternehmen steckt. Ehrlich-

keit, Freundlichkeit und Fairness in allen Arbeitsprozessen zeichnet meine Mannschaft aus“, so Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin der Salzburger Flughafen GmbH. Wussten Sie, dass am Flughafen auch rund 10 % deutsche Staatsbürger angestellt sind? Wussten Sie, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen in ein tolles Team integriert wurden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchschnittlich 42 Jahre alt sind und 41 % aller Airport Bediensteten Frauen sind? Gesunde Mitarbeiter sind für Robert Seebacher, Leiter HR Salzburg Airport, ein wichtiges Anliegen. Die Bewmühungen einen gesunden Arbeitsplatz zu bieten wurden übrigens heuer mit der vierten Auszeichnung in Folge für hervorragende Betriebliche Gesundheitsförderung gekrönt.

Leiterin Personalwesen Nina Probst: Der Salzburger Flughafen ist einfach ein tolles Arbeitsumfeld. Umfangreiche Sozialleistungen bis hin zur flexiblen Gleitzeit im Verwaltungsbereich und gezielte Förderprogramme setzen den Karrieremöglichkeiten einfach keine Grenzen. Lust bekommen, Flughafenluft zu schnuppern? Ein spannendes Arbeitsumfeld reizt Sie? Bewerben Sie sich noch heute bei uns unter www.salzburg-airport.com/karriere und vielleicht sind Sie schon morgen ein Teil unseres Teams!

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Fotos: Bildnachweis

Charmanter Flughafen –


Der Weg zum Erfolg Fotos: Gajus - fotolia.com; Susi Graf

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Das Streben nach Erfolg, ob beruflich oder persönlich im privaten Umfeld, wird oftmals gebremst. Durch einen selbst oder durch äußere Umstände. Das zweitägige Basisseminar „Geh deinen Weg!“ bietet effektive Strategien, um den Grundstein für Erfolg im Leben zu legen. Der Weg zum Erfolg muss kein steiniger sein. Das beweist Stefan Mandl mit dem NLP Basis Seminar „Geh deinen Weg!“. In nur zwei Tagen vermittelt er seinen Teilnehmern wertvolle Tools, die sie auf den richtigen, den eigenen Weg führen und – einfach anwendbar – erfolgreich ihre Ziele erreichen lassen. Die fünf effektivsten Strategien für bessere Kommunikation, mehr Lebensfreude und nachhaltigen Erfolg in allen Bereichen des Lebens sind Inhalt des Wochenendes. Besonders wichtig ist es dem Trainer und Coach Stefan Mandl, seinen Teilnehmern Methoden und Strategien anzubieten, die schnell verinnerlicht werden und – auch nach dem Seminar – ohne großen Aufwand im Alltag eingesetzt werden können: „Mein Wunsch ist es, Menschen zu unterstützen, ihren bestmöglichen Zustand zu erreichen!

Diese Menschen tragen alles in sich, um jede gewünschte Veränderung an sich und damit an ihrem Leben vorzunehmen!“ Denn: Unsere Gedanken sind der Schlüssel zu Erfolg und Lebensqualität. Gedanken werden zu Strategien – und diese bestimmen schließlich die Ergebnisse. Zwei Tage, die das Leben verändern Praxisnah, abwechslungsreich und sehr kurzweilig sind die beiden Tage, die das Leben verändern, individuell nach den Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmer gestaltet. Locker und unbefangen erfährt man, wie man richtige Entscheidungen trifft, Ziele sicher und leichter erreicht, Beziehungen verbessert, kreative Ideen verwirklicht und Glaubenssätze zum Positiven verändert. Allesamt Strategien, die den Weg zum Erfolg ebnen. Stefan Mandl, der 2009 das Institut SINN in Elsbethen gegründet hat, blickt auf mehr als 25 Jahre Erfah-

rung als Trainer, Coach, Personalentwickler und Unternehmer zurück und konnte mit seinen praxisorientierten Seminaren bereits vielen Menschen auf ihren persönlichen Weg und zu mehr Erfolg verhelfen. „Wenn du wüsstest, was alles in dir steckt, würdest du keinen Tag länger warten wollen, es zu entdecken!“ Die beste Gelegenheit dafür bietet das Basis-Seminar „Geh deinen Weg!“ Nächste Termine: 16. bis 17. Juni und 20. bis 21. Oktober 2018 im Kolpinghaus Salzburg. Anmeldung und Infos unter www.nlp-basis.at INFO

Sinn – NLP. Wirkt einfach Mag. (FH) Stefan Mandl Halleiner Landesstraße 8 5061 Elsbethen Tel. +43 (0) 664 / 41 76 340 office@sinn.co.at www.sinn.co.at

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Fotos: Progress Werbung / Cityguide

Festival der Kreativität und des Plakativen

Ein Fest für die Salzburger Werbeszene: 60 Jahre Progress-Werbung. 60 Jahre Kulturplakat Ausstellung und die Premiere für den Out of Home Award Salzburg 2017.

Die besten Out of Home Kampagnen des Jahres 2017 Zum ersten Mal verleiht die Progress-Werbung den Salzburger Out of Home Award für die jeweiligen drei besten Kampagnen in den Kategorien Plakat, Rolling Board, City Light, Digitales City Light und Innovative & Ambiente Media. Eine Hommage an die Kreativität der Agenturen, an den gestalterischen Mut der Auftraggeber und die Vitalität der Werbebranche in Salzburg. Die Sujets

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können sich – im wahrsten Sinne des Wortes – sehen lassen. Plakative Impressionen und Effizienz in einem. Die Preisträger des ersten Out of Home Awards der ProgressWerbung: Gold für Schmittenhöhebahn, Stiegl, Hellbrunn, das Schauspielhaus und Audi. Eröffnet wurde der Abend durch den Entertainer Rusty, der Elvis Imitator sorgte mit seiner Show von Anfang an für Stimmung. Durch den Abend führte der beliebte Moderator und Mentalist Manuel Horeth. Musikalische Umrahmung gab es von der Philharmonie Salzburg und vom Trio Negro zu hören, geleitet von der Chefdirigentin Lisi Fuchs. Der Kabarettist Peter Blaikner brachte die Gäste zum Lachen und genoss den Abend sichtlich. Kulturplakate ins Museum Mit dem Salzburg Museum hat die Progress-Werbung eine langfristige Kooperation vereinbart: „Wir übergeben alle Originalkulturplakate der vergangenen 11 Jahre an das Salzburg Museum zur Archivierung und Digitalisierung. Das sind viele Jahre Tagebuch der Straße und viele Jahre Dokumentation der Kulturszene von Stadt und Land Salzburg.“ Bis Ende des Jahres 2018 läuft noch die gemeinsame Kunstkulturaktion.

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eiern, ehren, würdigen. Und in die Zukunft blicken. Das sind die drei Mottos der Jubiläumsveranstaltung der Progress-Werbung: 60 Jahre Plakatkultur und Out of HomeService in Salzburg. Und ab sofort: Gesamtverantwortung für die Region Westösterreich – Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Zum 60. Jubiläum hat die ProgressWerbung alle Kulturplakate als Geschenk an das Salzburg Museum zur Archivierung überreicht und eine gemeinsame Out of Home-Ausstellung gestaltet – zu sehen bis Ende des Jahres auf allen Out of Home Medien der Progress-Werbung. Das absolute Highlight für die Werbeszene: Aus dem Lichtpreis wird der Out of Home Award Salzburg 2017. Sieger vor den Vorhang.


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01 Fred Kendlbacher (Progress-Werbung), Hansjörg Hosp (Gewista), Dieter Weber (Ankünder), Dominik Sobota (Progress-Werbung) 02 Schlossverwaltung Hellbrunn - Hellbrunn Saisonstart: Dominik Sobota, Fred Kendlbacher, Ingrid Sonvilla, Christian Salic 03 Schauspielhaus Salzburg - Tante Charlie: Dominik Sobota, Sabine Stallegger, Fred Kendlbacher 04 Hotel Amadeus - Goldgasse: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Margot Weindorfer, Lisa Brandl 05 Schmittenhöhebahn AG: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Christian Salic, Marcus Papai, Landesrätin Brigitta Pallauf, Bürgermeister Stellvertreter Bernhard Auinger 06 Resch & Frisch Holding GmbH - Laib & Seele: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Alexander Aichner, Magdalena Umkehr, Verena Rosenblattl, Brigitta Pallauf, Bernhard Auinger 07 Franz Ablinger & Co Fleischhauereibetrieb GmbH - Meisterstück/Bratwurst: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Richard Walkner, Franz & Ulrike Ablinger, Martina Kleinewig, Brigitta Pallauf, Bernhard Auinger 08 Salzburg AG - Ratz Fatz Zone: Dominik Sobota, Fred Kendlbacher, Hilde Faby, Daniela Kinz, Michael Prock 09 Landestheater Salzburg - Ja, ich will: Dominik Sobota, Fred Kendlbacher, Christine Baumann, Carl Philip von Maldeghem 10 Rettet das Kind Salzburg Verein: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Herwig Steinkellner, Markus Manzinger, Andrea Drexl, Brigitta Pallauf, Bernhard Auinger 11 HYPO Salzburg - Selfie: Fred Kendlbacher, Christiane Frauenlob, Dominik Sobota 12 Honig-Manufaktur Honigmayr: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Dominik Mayer, Andreas Laber, Brigitta Pallauf, Bernhard Auinger 13 Stieglbrauerei zu Salzburg - Stiegl Zeitraum: Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Verena Rosenblattl, Alexander Aichner, Sandra Huemer, Magdalena Umkehrer, Brigitta Pallauf, Bernhard Auinger SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 41


Foto: VOGL-Perspektive

Eröffnung Weber Original Store

Patrick und Andrea Zwolle

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m 5. April wurde im Einkaufszentrum in Hallwang der Weber Original Store inklusive integrierter Weber Grill Academy Original offiziell eröffnet. „Wir freuen uns, den Weber Original Store nach dem großen Erfolg in Oberösterreich und Wien Süd nun auch nach Salzburg zu bringen“, so die Geschäftsführer Andrea und Patrick Zwolle.

Foto: www.kaindl-hoenig.com

Streiflichter Unser Holzofenbrot aus Roggenmehl und Natursauerteig erkennt man schon beim ersten Biss! Lauterbacher GmbH Wenger Straße 1 5203 Köstendorf www.holzverarbeitung-lauterbacher.at

Auszeichnung für Wolfgang Eder ürzlich wurde der Bundes- und Landesinnungsmeister der Friseure, Wolfgang Eder, mit dem Berufstitel Kommerzialrat ausgezeichnet. Ob Freisprechfeier, Werbung für den Friseurberuf oder Trendshows für die Mitgliedsbetriebe, Eder ist in vielen Bereichen für die Branche aktiv. Heute beschäftigt die Friseur Eder GmbH durchschnittlich 20 Mitarbeiter.

Foto: www.kaindl-hoenig.com

Foto: WKS/Neumayr

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Der NEUE Kaffeeort in geschichtsträchtigen Mauern steht im Kontrast zum edel designten Interieur.

Zirkusluft schnuppern

Neues altes Daghofer´s

Foto: : Daghofer´s NTG

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Andreas Felleis und Patrick Knittelfelder

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iele Konzepte hat das Traditionshaus von 1900 bereits erfolgreich hinter sich gelassen, 2017 übernahmen die beiden Salzburger Unternehmer Andreas Felleis und Patrick Knittelfelder den Hotelbetrieb und eröffneten im Frühjahr 2018 das neue „alte“ Restaurant mit dem historischen Namen Daghofer´s.

220 Grad NONNTAL Nonntaler Hauptstraße 9A 5020 Salzburg www.220grad.com

Foto: Martin Niederreiter

Foto: Elisabeth Rabeder

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it der Eröffnung des Circus Trainingszentrum in Gnigl wurde am 4. Mai eine Vision Realität. Mit 800 Quadratmetern ist hier das modernste Trainingszentrum Mitteleuropas entstanden. Mehr als 200 Akrobaten nutzen das Trainingszelt für Boden- und Luftakrobatik, Trampolins u.v.m. bereits, besonders groß ist der Andrang junger Künstler zwischen sechs und 15 Jahren.

„DIY – mit Unterstützung vom Fachmann“ Ihr Zimmer- & Holzbaumeister – realisiert Ihre Projekte Martin Niederreiter +43 (0) 660 / 14 77 300 martin@smartwood.at www.smartwood.at


Foto: Neumayr/SB

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und 80 Teilnehmer aus ganz Österreich nutzten am 13. April die Chance, beim 1. Kongress der Farb-, Typ-, Stil & Imageberater der Branche, organisiert vom Team des Bundesausschusses, im Penthouse des WIFI dabei zu sein. Bei Fachvorträge und einer Trend-Vorschau wurden die selbstständigen Berater bestens informiert und inspiriert.

Foto: www.kaindl-hoenig.com

Im Zeichen der Schönheit

Ihre kompetente Gartenarchitektin plant und realisiert mit Ihnen Ihre individuelle Gartenoase Esther Obermüller, BA Georg-Nikolaus-von-Nissen-Str. 41a 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 620 300 office@lustaufgarten.at

ie Scheidung der Eltern, der Tod eines geliebten Menschen – all dies sind einschneidende Momente im Leben, allen voran für Kinder und Jugendliche. RAINBOWS begleitet und stärkt die betroffenen Kinder und Jugendlichen in diesen krisenhaften Zeiten und unterstützt sie bei der Bewältigung der neuen Familiensituation. www.rainbows.at

Bank Gutmann – Private Bankers feiert in Salzburg 5-Jahres-Jubiläum.

Sommerkollektion

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nfang Mai präsentierten die Shops der modemeile STAUDINGER die neuesten sommerlichen Trends am Laufsteg. Dabei fanden sowohl die Herren- als auch die Damenmodelle sehr großen Anklang beim begeisterten Publikum – insbesondere die tollen Kleider aus den Shops women und moda e tu! waren nach der Show sehr gefragt.

Spielerische Umweltbildung Foto: Regionalverband Flachgau-Nord

Foto: Bank Gutmann Aktiengesellschaft

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m 8. Mai fand in Nußdorf am Haunsberg der von der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) initiierte ARA4kids Recyclingtag in Kooperation mit dem Regionalverband Flachgau Nord statt. Rund 200 Kinder kamen zum Recyclinghof, um sich mit den Themen Abfallvermeidung, getrennte Sammlung und Verwertung von Verpackungen sowie der Vermeidung von Littering auseinanderzusetzen.

Bank Gutmann Aktiengesellschaft Getreidegasse 31, 5020 Salzburg Tel. +43 (0)662 / 846 887 -488 www.gutmann.at

Foto: Gesundheitsschmiede

Foto: Uwe Brandl, www.salzburg-cityguide.at

Foto: www.frischauf-bild.at

RAINBOWS hilft!

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Altstadt-Sommer Fotos: oben Rechts: Wildbild; unten Mitte: Luigi Caputo; alle Anderen: Andreas Kolarik

Genuss & Erlebnis im Zentrum

8. & 9. Juni: Dolce Vita in der Sigmund-Haffner-Gasse Altstadt IN Mode: Musica, Arte und Moda auf hohem Niveau stehen in einer der ältesten Gassen in der Salzburger Altstadt auf dem Programm. Am zweiten Juni-Wochenende überraschen die Fashion-Hotspots mit einer spektakulären Modenschau. Passend zur Sommer-Saison haben die Galerien, Boutiquen, Concept-Stores und Gastronomiebetriebe ein lebendiges Programm zusammengestellt, das von Galerie-Führungen über TischkulturVorträge bis hin zu italienischen Arien reicht. Mit mediterranen Spezialitäten laden die Bar Mediterraneo oder die

Geheime Specerey zu besonderen Genüssen ein. Vespisti des Vespa Club Flachgau, sommerliche DJ Sounds und die abwechslungsreichen Formate zeigen, dass die mittelalterliche Gasse den italienischen Vorbildern in nichts nachsteht. 29. & 30. Juni: Ein Fest wie damals in der Linzer Gasse Mit Straßenkünstlern, Walking Acts, Tanzboden und Kinderkarussell besinnen sich die Linzer Gasse und die benachbarten Plätze und Straßenzüge auf ein Fest wie damals. Musikeinlagen von The Beatles Double Group oder der österreichischen Sängerin Monika Ballwein begeistern das Publikum. Nostalgie kommt mit Rock´n‘Roll und Brass-Bands auf und die Gastro-

Dolce Vita in der Sigmund-Haffner-Gasse Freitag, 8. Juni, 15.00–19.30 Uhr & Samstag, 9. Juni, 10.00–18.00 Uhr Mit Modeschauen, italienischen DJ Sounds und Arien, Galerie-Führungen, Weinverkostungen u.v.m. – Freier Eintritt! Altstadtfest Linzer Gasse Freitag, 29. Juni, 15.00–22.00 Uhr & Samstag, 30. Juni, 11.00–22.00 Uhr Straßenkünstler, Walking Acts, Tanzeinlagen, Kinderkarussell u.v.m. Freier Eintritt!

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Betriebe laden zur genussreichen Atempause am „Rande des Geschehens“ ein. Tipps Erreichbarkeit Parken Sie in der Mönchsberggarage und lassen Sie sich Ihr Ticket in den mit dem orangen Aufkleber gekennzeichneten Altstadt-Geschäften lochen. Bis zu vier Stunden parken kosten dann 4 Euro, bis zu acht Stunden nur 6 Euro. KundInnen, die in den Unternehmen der Salzburger Altstadt shoppen, erhalten zusätzlich ein Rückfahrticket für den Bus geschenkt! Einfach bei der Shoppingtour in der Salzburger Altstadt nach den hellblauen Aufklebern „Hier gibt’s das Shopping-Bus-Ticket“ Ausschau halten und beim Bezahlen nach dem kostenlosen Busticket fragen! INFO

Altstadt Salzburg Marketing GmbH Münzgasse 1, 5020 Salzburg office@salzburg-altstadt.at www.salzburg-altstadt.at

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Der Sommer gestaltet sich abwechslungsreich in der Salzburger Altstadt.


Mode

Eine Dame trägt keine Kleider. Sie erlaubt den Kleidern, von ihr getragen zu werden. Yves Saint Laurent

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Foto: ITEM m6

Fotos: QUI

PSTER

Make-up für die Beine

Hello Summer!

eben T-Shirts, Tanks, Caps & Co tragen nun auch Socken die kreativen Illustrationen von QUIPSTER. Diese verpassen dem Styling im Sommer DIE Extraportion Coolness. Vor allem, wenn sie die funky QUIPSTER Illustrationen „Beard“ und „Fluffy“ tragen. Die beiden haben nämlich jetzt auch einen großen Auftritt auf den Socken, und es gibt sie in den Farben Schwarz und Weiß. Außerdem gibt es die T-Shirt Kollektion nun in streng limitierter Auflage mit Metallic Update. Und auch den Tanktops wurde ein cooler neuer Schnitt verpasst. Ab Juni online und in den Quipster Stores (Griesgasse 5 und Getreidegasse 21) erhältlich!

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as bisher das Beauty-Geheimnis für definierte Gesichtszüge und perfekt konturierte Wangenknochen der Stars und Influencer war, gibt es ab sofort auch für unsere Beine – die ITEM m6 CONTOURING® TIGHTS. Mit speziellen, hell und dunkel schattierten Zonen, werden die Beine durch einen natürlichen 3D-Make-Up Effekt optisch so modelliert, dass sie schmaler und schlanker wirken.

Revival der Gürteltasche

E Fotos: HUMANIC

gal ob locker um die Hüfte geschnallt oder als CrossoverBag – die Retro-Bauchtasche feiert ein Comeback und avancierte im Nu zum Must-have der Saison. Auch liebevoll „Banane“ oder „Fanny Pack“ genannt, lässt sie sich perfekt zum Streetstyle-Look mit trendigen Plateau-Sneakern oder Plateau-Poolslides kombinieren. Ebenso Jumpsuit oder Abendkleid tauglich!

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Mode & Schmuck

s r e m m o S s e d s t h g i l h g i H e i D

Outfits erhältlich bei Stoffwechsel, Tamsweg Sie Kleid RICH&ROYAL € 129,95 Jeans Jacke RICH&ROYAL € 149,95 Schuhe PEPE JEANS € 79,95 Sonnenbrille KOMONO € 39,95 Er Schuhe NO EXCESS € 139,95 Hose NO EXCESS € 49,95 Blazer CLOUDZ7 € 169,00 Hemd NO EXCESS € 69,95 Gürtel S.PA € 29,90 Hut € 24,95 46 | Salzburgerin Juni/Juli 2018


Outfits erhältlich bei Artswenger, Anif Links Kleid King Kong € 79,90 Rechts Shirt King Kong € 39,90 Rock King Kong € 49,90 Schuhe Artswenger € 149,00 Rucksack € 49,90

Mode & Schmuck

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Outfit erhältlich bei Herzerlfashion, Hallein Blazer GUSTAV € 219,00 Top GUSTAV € 119,00 Hose GUSTAV € 169,00 Schuhe MARCCAIN € 259,00 Tasche GUSTAV € 199,90

Outfit erhältlich bei Johannes Herren Mode, Hallein Jacke PIERE GARDIN € 179,00 Leinen Hemd DSTREZZED € 79,95 Slim Chino Short DSTREZZED € 69,95 Schuhe GANT € 159,00


Mode & Schmuck Outfits erhältlich bei VITAGLIANO, Salzburg Links Bluse Co.go € 295,00 Hose Co.go € 335,00 Tasche Gianni Chiarini Firenze € 155,00 Schuhe Skokton € 189,00 Rechts Kleid Co.go € 385,00 Tasche Gianni Chiarini Firenze € 296,00

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Mode & Schmuck

Outfits erhältlich bei Laurel, Salzburg Rechts Kleid € 289,00 Tasche € 299,00 Links Kleid € 289,00 Cardigan € 169,00 Tasche € 299,00

Unsere Models Alina Chl, Marina S., Josef Neu. und Visagistin Dagmara M. können über die Salzburger Modelagentur Magic Models Management gebucht werden. www.magicmodels.at Fotografie: www.kaindl-hoenig.com

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Hurra, der Sommer wird farbenfroh! Diesen Sommer dürfen sich Frauen besonders freuen, denn das Trendkleid des Sommers kaschiert den Bauch, es muss nicht gebügelt werden und ist in den richtigen bunten Farben auch noch der Hingucker schlechthin. Was will frau mehr? Also liebe Damen, ab ins Kofferkleid – in den angesagten Rot- oder Grüntönen – und genießt bei der nächsten Gartenparty die herrliche Freiheit. Weiß darf es natürlich auch sein! Bei den etwas kleineren Damen unter uns ist Vorsicht geboten! Nicht zu große oder plakative Muster auswählen, denn das kann einen nämlich noch kleiner erscheinen lassen. Große Frauen sind geschaffen dafür, größere Muster zu tragen – nur Längsstreifen sollten sie vermeiden. Unsere Herren der Schöpfung sind da nicht so gesegnet, denn die kurze Hose darf natürlich im Sommer getragen werden – ABER nicht überall! In der Stadt, am Abend im Restaurant und auch im Büro wird die kurze Hose beim Mann nicht gern gesehen. Schon gar nicht, wenn die Socken zu sehen sind. Absolutes No-Go, liebe Männer! Helle Kleidung und leichte Stoffe machen auch für euch die heißen Sommertage erträglich und ihr werdet überall gerne gesehen! Denn denkt dran: „Mode kommt und geht – Stil bleibt!“ (Coco Chanel) Einen stilsicheren Sommer wünscht Sabine Staudinger Farb-, Stil- und Imageberatung www.more-of-you.at

Foto: www.kaindl-hoenig.com


1 Fotos: www.kaindl-hönig.com

So schön wird der Sommer! Bei ihrer jährlichen Modeschau präsentierte Gerti Flöckner die schönsten Trends für den kommenden Sommer.

„Der Sommer wird dieses Jahr sehr, sehr bunt!“, erklärt Gerti Flöckner, „Bei unserer Sommermode legen wir besonders großen Wert auf hohe Qualität, vorwiegend aus Naturfasern, die auch bei heißen Temperaturen angenehm zu tragen sind.“ Und so konnten sich die Gäste

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perfekt auf den Sommer einstimmen, Gerti Flöckner zeigte sich gerührt über die vielen Besucher und bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden, die diese Modeschau einmal mehr zu etwas ganz Besonderem machten. 01 Gastgeberin Gerti Flöckner mit Moderator Josef Brandauer 02 Daniel Höllinger, Franz Rehrl (beide R&H) 03 Franziska Pertiller, Claudia Eibl, Alexandra Schmied, Lydia Wildi 07 Gerti Flöckner mit den Models 04 Pertra Kopfer, Christa Schaumburger 06 Gabriele Sieberer, Amer Al-Zaher 05 Carolin Prütz, Silvia Gerstgraser, Kathrin Prütz

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und 300 Gäste folgten der Einladung, im spannenden Ambiente des Autohauses R&H Automobile in Elixhausen die aktuelle Sommermode von mode.gerti. flöckner zu bewundern. Kunden und Freunde des Hauses präsentierten charmant die Modelle, flankiert von den edlen Sportflitzern.


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Fotos: www.kaindl-hoenig.com

Neu in Salzburg! ECCO eröffnet seinen Flagship Store in Salzburg metern finden sich innovative Designs aus dem Bereich Sport, Golf und Accessoires, für Damen als auch für Herren.

Direkt neben Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse 8, inmitten der historischen Altstadt Salzburgs, eröffnet ECCO seinen Flagship Store in Österreich. Zum Opening in Salzburg präsentiert der international renommierte Schuhhersteller und Lederlieferant unter anderem seine individuelle Indigo-Lederkollektion. Auf 74 Quadrat-

Nadina Pellegrino, Retail Director Central & South Europe, über die Bedeutung des Stores: „Nach Wien sind wir jetzt auch in Salzburg vertreten. Beide gelten als erfolgversprechende Standorte mit hohem Umsatzpotential.“ Doch damit ist die Vision noch lange nicht erfüllt. „Momentan sind wir mit sechs Stores in Österreich vertreten. Als Zielzahl steht ein Store Portfolio von 12 Stores“, erklärt Nadina Pellegrino weiter. Zusammen mit Frank Dissmann, dem

Geschäftsführer von ECCO Schuhe GmbH, heißt Nadina Pellegrino die exklusiven Gäste im neuen Flagship Store willkommen. Darunter finden sich viele Multiplikatoren aus der Presse- und MedienBranche und Vertreter aus der Wirtschafts-, Kunst- und Entertainment-Welt, wie auch Bürgermeister Dipl.-Ing Harald Preuner, Karate Weltmeisterin Alisa Buchinger, Schauspielerin Sabine Petzl und Topmodel Elena Carrière.

ECCO Getreidegasse 8, 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 84 08 73 www.ecco.com

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DAS GRÖSSTE MODE- UND TRACHTENHAUS IM SALZKAMMERGUT © Mothwurf, Toni Muhr

Modern und traditionell präsentiert sich das Lodenfrey Verkaufshaus in Bad Ischl am Kurpark. Das Verkaufshaus entwickelte sich nach seinem Umbau zu einem der größten und innovativsten Modeund Trachtengeschäfte im Salzkammergut, welches mit dem österreichischen Modepreis ausgezeichnet wurde. Das Ambiente sucht seinesgleichen und lädt Damen und Herren in der exklusiven und einzigartigen Mode- und Trachtenwelt zum Verweilen ein.

Kurhausstraße 4820 Bad Ischl

ARIDO – BRAX – CAMBIO – DIRNDL+BUA – GLORIETTE – GRASEGGER – LODENFREY – MARC O‘POLO – MOSER – MOTHWURF – STEFFNER – WALLMANN – WENGER

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 09:30 bis 18 Uhr, Sa.: 09:30 bis 17 Uhr

Das Schuhhaus Faye in Bad Ischl knüpft mit seiner besonderen Atmosphäre im historischen Hotel zur Post an die bekannte Qualität des Hauses Lodenfrey Bad Ischl an. Elegante, exklusive Damenschuhe, sportliche Alltagsschuhe, Sneakers und Trachtenschuhe schaffen die richtige Schuhbekleidung für jeden Anlass. Tauchen Sie ein in die Welt von ausgewählten Damenschuhmarken wie Candice Cooper, Högl, Guess, La Ballerina, Ugg, Gianni Renzi, Gadea, Lodi, Alma en Pena, Dirndl+Bua. Ihr Faye Team freut sich auf Ihren Besuch!

Tel.: +43 (0)6132/25441 E-Mail: office@fischer-loden.at www.lodenfrey-badischl.at

Kaiser-Franz-Josef-Straße 3-5 4820 Bad Ischl Tel.: +43 (0)6132/90265 E-Mail: fayebylodenfrey@gmx.at Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 09:30 bis 18 Uhr, Sa.: 09:30 bis 17 Uhr


Unternehmen vorgestellt

Foto: www.kaindl-hoenig.com

Schuhe für die ganze Familie Den passenden Schuh zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach – im Schuhhaus Umlauft in Neumarkt steht nicht nur eine sehr große Auswahl an Markenschuhen bereit, sondern auch Beratung auf höchstem Niveau. Schuhe sind nicht nur ein reines Modeaccessoire, sondern wirken sich ganz wesentlich auf unser Wohlbefinden aus. In einem Schuh, der gut passt und angenehm sitzt, fühlt man sich einfach wohler. Um den richtigen Schuh für sich zu finden, braucht es aber vor allem gründliche und individuelle Beratung. Der Schuhspezialist in Neumarkt Der Name Umlauft steht seit über 70 Jahren für erstklassige Beratung und ein umfassendes Sortiment an Schuhmodellen ausgewählter Markenhersteller. Von A wie Ara bis W wie

Waldläufer wird hier Jung und Alt fündig. Von eleganten Schuhen über bequeme Freizeitschuhe und Kinderschuhe bis hin zu Schuhen für besonders empfindliche Füße. Handtaschen, Kleinlederwaren sowie hochwertige Strümpfe und Socken machen das Sortiment komplett. Qualität und Service Als besonderes Service bieten die Experten vom Schuhhaus Umlauft bei Ballenproblemen, empfindlichen Zehen oder Fersen auch das Weiten und Anpassen der Schuhe an und übernehmen auch gerne deren fachgerechte Reparatur. Bestes Schuhwerk aus Tradition Das Schuhhaus Umlauft wurde 1946

gegründet und wird heute in der dritten Generation als „SCHUHHAUS UMLAUFT KG“ von Thomas Umlauft als Geschäftsführer weitergeführt. Hauptaugenmerk liegt auf besonders hochwertigen, bequemen und dabei modischen Schuhen von ausgewählten Lieferanten. Qualität und Fachberatung ist hier selbstverständlich. Tipp: Hier werden auch die beliebten PLUSREGION GUTSCHEINE entgegengenommen. Mit dem Bonusprogramm der Plusregion Karte erhalten Sie im Schuhhaus Umlauft 3 % Rabatt auf Ihren Einkauf. Zudem wird auch gerne das gesammelte Guthaben auf Ihrer Plusregion Karte eingelöst.

Schuhhaus Umlauft Hauptstraße 33 5202 Neumarkt am Wallersee Tel. +43 (0) 62 16 / 53 20 schuhe.umlauft@pr-link.at www.schuhhaus-umlauft.at

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Unternehmen vorgestellt

Modetrends

aus Italien

Shoppen wie in Italien. Seit Kurzem muss man nicht mehr weit reisen, um die aktuellsten Trends aus Bella Italia zu finden: Mit ihrer neu eröffneten Boutique am Ginzkeyplatz bringen Antonio und Luisa Vitagliano die original italienische Markenware nach Salzburg. Urlaubsfeeling inklusive!

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Mode ist ihre Leidenschaft! Und so haben Antonio und Luisa Vitagliano (Vater und Tochter) bereits 2010 eine Boutique in Tarvis eröffnet, die Italiener wie Urlauber begeistert. Immer wieder legten ihnen Stammkunden aus Salzburg, die regelmäßige Shoppingausflüge nach Tarvis unternahmen, ans Herz, auch eine Boutique in Salzburg zu eröffnen. Für Modebegeisterte und Italien-Fans.

Fotos: www.kaindl-hoenig.com; Luisa Vitagliano

Antonio und Luisa Vitagliano

und jede Menge Accessoires, die jedes Outfit zum absoluten Hingucker machen.

Markenmode aus Bella Italia Im März dieses Jahres war es dann endlich soweit: Mit der Eröffnung der Boutique Vitagliano 2.0 am Salzburger Ginzkeyplatz hielten die schönsten und neuesten Trends aus Italien Einzug in Salzburg. Ausschließlich Modelle italienischer Modemarken erfreuen seitdem die modebewussten Salzburgerinnen, wie von Liviana conti, Virna Drò, Gianni Chiarini, Ash, Stokton oder von Maison Cogo. Dazu passend finden sich modische Schuhe, insbesondere top-aktuelle Sneakers, Handtaschen, Modeschmuck

Italienisches Stil-Gefühl Mit viel Einfühlungsvermögen und dem typisch italienischen Gespür für Mode und Stil stehen Antonio und Luisa Vitagliano ihren Kundinnen zur Seite und helfen ihnen, ihren ganz persönlichen italienischen Stil zu kreieren und die italienische Mode gekonnt zu kombinieren. Dazu eine Tasse echt italienischen Espresso – und frau wähnt sich tatsächlich im sonnigen Süden und kann unbeschwert ein Stück Italien genießen. INFO

VITAGLIANO 2.0 Antonio e Luisa Vitagliano Ginzkeyplatz 2, 5020 Salzburg Via Roma, I-33018 Tarvisio Facebook und Instagram: vitagliano boutique

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1 Foto: Christian Fischbacher Photography

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Foto: Reyerlooks.com

Foto: Su

Foto: R eyerloo ks.com

2 Susanne Spatt Dirndl Ein Susanne Spatt Dirndl im Kleiderschrank, ein absolutes Must-have. Entdecken Sie exklusive Dirndl, feine Schürzen mit einem original Ausseer Handdruck, klassische Jacken, Sommerröcke und traumhafte Accessoires bei Susanne Spatt. Jedes Modell wird mit viel Liebe zum Detail hochwertig verarbeitet und in Österreich gefertigt. Susanne Spatt, Aigner Straße 32, 5026 Salzburg, Tel. +43 (0) 662 / 87 44 52 -0, www.susanne-spatt.com, www.susannespatt-classic.com 3 Cult Gaia Tasche Henkeltasche „Ark“ in grüner Perlmutt-Optik EUR 359,Erhältlich bei Reyerlooks.com 4 We are Leone Maxi-Sommermantel „Red Coral“ mit schönem Korall-Druck EUR 579,Erhältlich bei Reyerlooks.com

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Irrtümer und Druckfehler vorbehalten

1 Dirndlrock Comic! … weil Tracht nicht immer langweilig sein muss! Handgefertigter Tellerrock aus Baumwolle mit Comic-Schürze. Wahlweise mit oder ohne Unterrock (Petticoat) zu tragen. Preis Dirndlrock € 169,- / Petticoat € 39,Erhältlich bei www.herzstickerl.at oder im Store, 5071 Wals, Edelweißstraße 41

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att GmbH


Mode & Schmuck

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5 buntes Farbenspiel Die rosa Tasche Jada von Etienne Aigner gibt es um € 899,und den bunten Schulterriemen um € 229,Erhältlich im AIGNER Shop Salzburg 6 Ein Hauch Italien Die Sneakers von Skokton ist ultra bequem und sehen sowohl zu Kleidern als auch zu Jeans gut aus. UVP € 199,Erhältlich bei Vitagliano in Salzburg 7 THE NATURE OF PANDORA Von der Reinheit des Wassers über wundervolle Vögel, Schmetterlinge und Wildblumen bis hin zu den Farben des Regenbogens und den zarten Tropfen des Morgentaus – all diese Elemente dienen der Frühlingskollektion von Pandora als Muse. Elegante Formen, fließende Linien und vielfarbige Steine drücken die Schönheit der Natur aus. Erhältlich in Ihrem Pandora Shop 8 Verspielte Blumen Leicht und luftig zeigt sich diese blumige Umhängetasche. Das durchbrochene Muster mutet ein bisschen Retro an, liegt aber voll im Trend. Erhältlich bei Stoffwechsel in Tamsweg

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Uhren, Schmuck, Brillen & Accessoires

Neues Juwel in der Stadt Das Traditionsunternehmen KREMO ist im März von Mattsee in die Stadt Salzburg Reinhard Maria Damisch und Ehefrau Christine übersiedelt. Der neue Standort bietet das perfekte Ambiente für ein ausgewähltes Schmucksortiment. Fotos: KREMO

bietet eine zauberhafte Auswahl für den besonderen Anlass. Lassen Sie sich inspirieren! Parkmöglichkeiten sind rund um den Standort vorhanden.

KREMO Neutorstraße 16, 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 84 11 99 info@kremo.at, www.kremo.at Termine nach Vereinbarung Di-Fr 9-13 Uhr und 15-18 Uhr Sa 9-13 Uhr; Montag geschlossen

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Foto: KREMO

Edle und moderne Schmuck- Salzburg übersiedelt. stücke, zauberhafte Bern- Schwerpunkte sind neben einzigartigen stein-Kreationen, kostbare Kostbarkeiten die kompetente und Uhren, hochkarätige typgerechte Beratung sowie ReparaEinzelstücke, aber turen von Uhren aller Marken. auch Vintage und antike Darüber hinaus ist KREMO Kostbarkeiten – breit ist das spezialisiert auf NeuinterSortiment von Reinhard pretationen alter Stücke, Maria Damisch und bietet wie Vintage-Uhren, StandRinge und Schmuck für und Tischuhren u.v.m. in neuem Design. jeden Anlass. Auch das eigene BrautNach 28 Jahren ist KREMO ring-Studio lässt keine im Frühjahr dieses Jahres Tantal-Ringe – von Mattsee in die Stadt exklusiv bei KREMO Wünsche offen und

Passionierter Uhrmacher

Antike Uhren Schmollgruber Salzburg, Bernhard Schmollgruber, Goldgasse 13, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 662 / 84 50 48, office@schmollgruber-uhren.at, www.schmollgruber-uhren.at, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 11-17 Uhr

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Bernhard Schmollgruber ist in dritter Generation auf das Uhrmacherhandwerk spezialisiert. Seine Familie ist seit 1930 in mehreren österreichischen Bundes ländern vertreten. Nach der Ausbildung an der Uhrmacherschule in Karlstein an der Thaya im Waldviertel, war Schmollgruber in Südafrika, Kanada und der Schweiz, wo er Gelegenheit hatte, sich in angesehenen Betrieben weiterzubilden. Seit vielen Jahren betreibt der passionierte Uhrmacher in der Goldgasse, dem Zentrum alteingesessener Handwerks- und Gewerbebetriebe in Salzburgs Altstadt, sein Geschäft. Die große Auswahl antiker Uhren des 17. bis 20. Jahrhunderts aus Europa überzeugt Kunden insbesondere aus Fernost, China und den USA. Die im eigenen Betrieb generalüberholten Uhren werden auch weltweit verschickt.

Foto: www.kaindl-hoenig.com


20 Jahre Trachten

Wichtlstube

Ihre schönsten Trachten aus der Trachten Wichtlstube Die Trachten Wichtlstube ist die Top-Adresse, wenn es um Trachten geht. Wir bieten den Kunden von sportiv bis traditionell eine Vielfalt in allen Preisklassen sowie Kleidergrößen. Die Palette reicht vom modisch kurzen bis hin zum handgezogenen Dirndlkleid. Für den Herren bietet sich die Lederhose oder der festliche Anzug an. Die Accessoires können dann für Damen und Herren aufeinander abgestimmt werden. Eine große Auswahl und kompetente Beratung zeichnet die Trachten Wichtlstube in Edt bei Lambach aus. Auf Ihr Kommen freut sich Familie Holzberger und das Team der

Wichtlstube

Trachten

Wichtlstube Edt bei Lambach Linzerstr. 20

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9 - 18h Jeden Sa. 9 - 17h

www.wichtlstube.at


Mode & Schmuck

Margarete Holzberger mit ihren Töchtern Andrea (l.) und Cornelia (r.)

Wichtlstube bedeutet Familie Text: Ulli Wright

Fotos: Stefan Beiganz

Wie sich die Trachten Wichtlstube in 20 Jahren vom kleinen Geschäft in Stadl-Paura zum größten Trachtenfachgeschäft Oberösterreichs entwickelt hat, erzählt Firmengründerin Margarete Holzberger im Interview.

Frau Holzberger, was hat Sie vor 20 Jahren dazu bewogen, ein Trachtengeschäft zu eröffnen? Ich habe 20 Jahre lang am Schalter auf der Post gearbeitet, und schon damals

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habe ich mich immer gerne in Tracht gekleidet. Generell haben mir schöne Dinge, von Spieluhren bis hin zu Antiquitäten, immer gut gefallen. 1998 war es dann so weit und ich habe in Stadl-Paura ein kleines Trachtengeschäft eröffnet. Wie alt waren damals Ihre Kinder? Cornelia und Andrea waren 14 und elf Jahre alt, Sohn Nico vier. Am Anfang stand ich ganz alleine im Geschäft. Meine Töchter haben immer mitgeholfen und Andrea hat dann sogar eine Lehre bei mir im Geschäft gemacht. Wie waren die Anfänge? Als ich das Geschäft 1998 eröffnet habe, befanden wir uns in einem Trachtenhoch. Danach folgten ein paar schwierige und harte Jahre. Aber ich habe mich durchgekämpft und neben dem Geschäft in Stadl-Paura Filialen in Haag am Hausruck und in

Kirchdorf eröffnet. Schon damals hatte ich eine recht gute Auswahl und einen umfangreichen Markenmix. Das kam sehr gut bei den Kunden an. Wann haben Sie die Wichtlstube in Edt bei Lambach eröffnet? Unser Sortiment wurde laufend erweitert und irgendwann machte es schließlich Sinn, alles unter einem Dach anzubieten. Daher haben wir die Filialen geschlossen und sind vor sechs Jahren nach Edt bei Lambach übersiedelt. Dort haben wir neben einer Verkaufsfläche von 1.000 Quadratmetern auch ein 2.000 Quadratmeter großes Lager, Büroräume und die hauseigene Schneiderei. Heute ist die Wichtlstube das größte Trachtenfachgeschäft in Oberösterreich. Kann man Ihre Produkte auch online kaufen? Nein, der Online-Handel ist für uns kein Thema, da er gegen unsere Prin-

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Von Bayern bis zum Burgenland – für einen Besuch in der Wichtlstube in Edt bei Lambach nehmen Trachtenliebhaber oft lange Anfahrtswege in Kauf. Kein Wunder, werden sie doch im mehr als 1.000 Quadratmeter großen Fachgeschäft mit einer Auswahl an Trachten, Dirndln, Lederhosen, Brautmode, Schmuck und Accessoires belohnt, die ihresgleichen sucht. Wir haben Firmengründerin Margarete Holzbergerzum Talk gebeten. Immer an ihrer Seite sind ihre beiden Töchter und Geschäftsführerinnen Andrea und Cornelia. Neben ihrem Mann Rudolf sind auch Sohn Nico und die Schwiegersöhne Sebastiano und Daniel im familiengeführten Unternehmen tätig.


In der hauseigenen Schneiderei werden handgezogene Dirndl gefertigt und Änderungen durchgeführt.

zipien geht. Wenn man sich ein so tolles Kleidungsstück wie eine Tracht kauft, möchte man eine gute Beratung sowie ein ehrliches und langlebiges Produkt. Nur mit persönlicher Beratung kann man dem Kunden dieses Einkaufserlebnis bieten und darüber hinaus mit geschultem Auge aufzeigen, welche Schnitte und Stoffe ideal für die unterschiedlichsten Figuren sind. Und falls das ausgewählte Lieblingsstück nicht perfekt passt, kann es von unseren Schneidermeisterinnen angepasst werden. Sie fertigen auch handgezogene Dirndl in Eigenproduktion. Wie groß ist die hauseigene Schneiderei? Wir beschäftigen acht Schneiderinnen und eine junge Designerin. Vor allem bei Dirndln und Hochzeitskleidern, aber auch bei Lederhosen ist es wichtig, dass sie perfekt sitzen. Wir führen Größen bis 68 und man bekommt bei uns zum Beispiel Trachtenkleider mit Arm, was vor allem bei älteren Kundinnen stark nachgefragt wird. Vor Kurzem haben Sie die Herrenabteilung großzügig erweitert, also kommt auch der Mann in der Wichtlstube voll auf seine Kosten? Ja, genau. Vom eleganten Trachtenanzug über Lederhosen in unterschiedlichen Preisklassen bis hin zum businesstauglichen Trachtensakko und zu Schuhen statten wir Männer von Kopf bis Fuß aus. Da auch hier gute Beratung das Um und Auf ist, stehen

Die Männerabteilung wurde neu gestaltet und erweitert.

Auf mehr als 1.000 Quadratmetern findet man eine große Auswahl an Trachten, Dirndln, Lederhosen, Brautmode, Schmuck und Accessoires.

Die gut sortierte Brautmodenabteilung wird im Sommer neu gestaltet.

alleine den Herren acht Beraterinnen zur Verfügung. Was macht nun die Wichtlstube so erfolgreich? Unser Team ist das Herz des Geschäfts. Kaum zu glauben, aber wir beschäftigen mittlerweile 50 Mitarbeiterinnen, und diese sind unser Kapital. Vom Lehrling bis zu den Pensionsanwärterinnen ist jedes Alter vertreten – genau diese Mischung macht es

auch aus. Die Wichtlstube bedeutet Familie. Diesen positiven Spirit spüren unsere Kunden. Wie ich Sie kenne, gibt es sicher schon bald wieder eine Neuerung? Ja, genau (lacht). Im Sommer gestalten wir unsere Brautabteilung komplett neu um, denn Heiraten in Tracht wird ein immer größeres Thema, weshalb wir den angehenden Bräuten auch das passende Ambiente bieten wollen.

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Schönheit

Foto: www.theglitterlabs.com

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Foto: Vagheggi

Foto: R VB

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Gewinnen Sie mit der DIE SALZBURGERIN ein Terra Körper Fluid. Schicken Sie bis 26. Juli 2018 ein E-Mail mit Betreff „Vagheggi“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

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Schönheit

Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. Franz Kafka

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Nie wieder Blasen!

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eine Blasen mehr – egal welche Schuhe frau trägt! PreHeels ist ein Spray, der die Blasenbildung aufgrund von Reibung und Scheuern verhindert. Er wirkt wie ein Foto: Hers teller durchsichtiger, maßgefertigter Schutzschild für die Haut. Der Spray bildet beim Trocknen einen starken und flexiblen Polymerfilm, der sich genau der Form der Füße anpasst. Der unsichtbare Schutzfilm befindet sich zwischen der Haut und dem Schuh und schützt so vor Reibung, Blasen und Hautirritationen. PreHeels verspricht einen zwanzigmal besseren Schutz als Wachsstifte, ist unsichtbar und atmungsaktiv, die Sicherheit und Effektivität wurde durch klinische Studien erwiesen. Der Spray reicht für ca. 40 Anwendungen. Erhältlich bei Nägele & Strubell.

Dauerhafte Haarentfernung

ie träumen von dauerhaft glatter Haut ohne ständig rasieren, zupfen oder wachsen zu müssen? Jetzt ist die beste Zeit, um rechtzeitig mit einer dauerhaften Haarentfernung zu beginnen. Mit der aktuellsten Neuentwicklung aus dem Hause Ellipse stehen wir auf dem modernsten wissenschaftlichen Stand. Zusätzlich können wir damit auch Couperose und Pigmentflecken effektiv behandeln. Attraktive Angebote warten auf Sie. Das Team von Dr. Schuschnig beweist durch jahrelange Erfahrung, dass dank Ellipse kein Patient bei der Haarentfernung leiden muss. In fünf bis acht Behandlungen können alle Haare an allen Körperregionen dauerhaft und vollkommen sicher entfernt werden. Die Behandlung ist schmerzfrei und mit maximaler Wirksamkeit in jeder Hautregion.

Foto: Ordination Dr. Schuschnig/Andreas Boldt

Ordination Dr. Schuschnig, Medicent Haus B, Innsbrucker Bundesstraße 35/15, 5020 Salzburg, Tel. +43 (0) 676 / 575 44 56, www.haarentfernung-salzburg.at

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Foto: Y‘s harmony - fotolia.com

Streichelzarte Haut Der Sommer ist endlich angekommen und Minirock, Shorts und Bikinis haben Hochsaison. Jetzt sind seidig glatte Beine ein wichtiges Thema. Denn eine glatte und vor allem haarlose Haut gilt als Schönheitsideal.

Ein Artikel von Gabriella Mühlbauer

W

er nun glaubt, dass haarlose Haut eine Erscheinung der heutigen Zeit ist, der irrt gewaltig, denn schon die Pharaonen fanden Gefallen an der streichelzarten Babyhaut und entfernten die unerwünschten Härchen ganz einfach mit einem Messer aus Gold oder Kupfer. Heutzutage erledigt man das mit Creme, Rasierer, Wachs, Epilierer oder dem Licht. Rasierer & Co. Gleich vorweg – die meisten Menschen setzen bei der Haarentfernung auf die Rasur, um den unerwünschten Härchen Herr zu werden – egal ob sie sich an den Beinen, Achseln oder im Gesicht und Intimbereich befinden. Und das ist kein Wunder, denn diese Methode ist schnell,

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komplikationslos und auch billig. Am besten funktioniert Rasieren mit einem Nassrasierer kurz nach einem Bad, oder vielleicht gleich in der Badewanne. Denn da sind die Poren entspannt und die Schnittgefahr sinkt. Wichtig dabei: Immer einen Rasierschaum verwenden, denn so wird die Haut gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. Auch Trockenrasierer sind beliebt und zumeist mit einem Akku und extra Köpfen für die Achsel- oder BikiniZone ausgestattet. Genauso unkompliziert, sicher und schmerzfrei sind Enthaarungscremes. Allerdings sollte man vor der Anwendung auf ihre Verträglichkeit achten und das Produkt an einer kleinen Körperstelle ausprobieren, ob nicht eine Allergie vorherrscht. Die Enthaarung mit Cremes bietet sich besonders dann an, wenn man einen Wellnessurlaub übers Wochenende plant, denn das Haar beginnt erst nach ca. 5 Tagen wieder nachzuwachsen. Einen längeren Erfolg verspricht Epilieren. Dabei wird das Haar direkt an der Wurzel entfernt und es dauert rund 3-4 Wochen, bis sich wieder der erste Flaum zeigt. Aber – Epilieren ist unangenehm und schmerzhaft.


Fotos: kei907; Kzenon; Africa Studio - fotolia.com

Schönheit

Allerdings besitzen die neuesten Geräte eine Kühlfunktion, damit die Schmerzen minimiert werden. Und – mit jeder weiteren Behandlung lassen sie ein wenig nach. Grund dafür ist, dass von Mal zu Mal immer weniger Haare nachwachsen. Tipp: Vor und auch an den Tagen nach dem Epilieren die Haut peelen oder mit einem LuffaSchwamm bearbeiten. Dadurch wird das unangenehme Einwachsen der Härchen verhindert. Beim Epilieren die Haut straffen, dann schmerzt es weniger.

auf die Haut gestrahlt wird. Licht ist Energie und diese wird von den dunklen Stellen in der Haut – wie etwa vom Melanin, das sich in der Haarwurzel befindet – absorbiert. Das umliegende Gewebe bleibt dabei unberührt. Vom Lichtblitz spürt man so gut wie nichts, nur an besonders empfindlichen Hautstellen kann ein leichtes Prickeln auftreten. Nachteile gibt es jedoch auch bei dieser Art der Haarentfernung. Bei sehr hellem Haar ist der Erfolg nur begrenzt, da zu wenig Melanin enthalten ist. Genauso ist es schwierig, zu dunkle Haut zu behandeln. Hier können Pigmentverschiebungen auftreten. Dazu kommt ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand, denn für einen optimalen Erfolg sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Wochenlang Babyhaut Eine äußerst beliebte Prozedur ist das Waxing, das lange Zeit für eine glatte Haut sorgt. Aber – es ist ziemlich schmerzhaft und empfindliche Haut kann dabei gereizt werden. Die besten Wege zur Haarentfernung Daheim wird deshalb am besten Gesicht Kaltwachs verwendet, das meistens sehr klebrig ist. Auch ist es nicht so effizient, als wenn heißem Wachs oder der Vorzug gegeben wird. Da jedoch leicht Brandwunden entsteTreading Wachs hen können, sollte diese Behandlung immer im Kosmetik- oder Bikinizone Waxingstudio von einer Fachkraft durchgeführt werden. Dabei wird das erwärmte Wachs mit einem oder oder Spatel auf die Haut aufgetragen, ein Stoff- oder Papierstreifen darüberLaser/IPL Wachs Rasierer gelegt und dann dieser mit einem Ruck wieder abgezogen. Arme Unerwünschte Härchen adé Seit geraumer Zeit ist die Haarentfernung mittels Laser oder IPL eine anerkannte und vor allem effektive Methode zur Haarentfernung. Bei beiden Treatments wird Licht zur Haarentfernung verwendet, indem es konzentriert

oder

Wachs

Enthaarungscreme

Achseln

oder

Rasierer

oder

Epilierer

Laser/IPL

Bauch

oder

Rasierer

Zupfen

Beine

oder

Rasierer

oder

Wachs

Laser/IPL

Zeichnungen: Соседова Анастасия - fotolia.com

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Schönheit

DIE FeuchtigkeitsInnovation Der Sommer ist da, man zeigt wieder Haut! Um diese vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen, hat das Salzburger Unternehmen Beauty & Wellness mit dem BODY FOAM Hyaluron plus Jojobaöl die Lösung!

Gewinnen Sie mit der DIE SALZBURGERIN den Beauty & Wellness BODY FOAM Hyaluron! Schicken Sie bis 26. Juli 2018 ein E-Mail mit Betreff „Hyaluron“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

Seit mehr als 15 Jahren steht die „Beauty & Wellness“ Kosmetiklinie für dermatologisches Know-how und hochwertige pharmazeutische Qualität – hergestellt in Salzburg. INFO

Beauty & Wellness Helga Illmer Mayerlehen 67, 5201 Seekirchen Tel. +43 (0) 676 / 70 21 444 office@beauty-wellness.at www.beauty-wellness.com

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feiner und straffer, während die niedermolekulare das Eindringen in tiefere Hautschichten ermöglicht. Das Jojobaöl erhöht die Elastizität der Haut, hilft den Feuchtigkeitshaushalt der Haut zu regulieren und schützt langanhaltend vor Feuchtigkeitsverlust. Zudem festigt Jojobaöl das Bindegewebe und beugt der Faltenbildung vor.

Fotos: Beauty & Wellness Helga Illmer

Vor allem Dekolleté und Oberarme zeigen Zeichen der Hautalterung, wenn sie nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Um dem vorzubeugen, beinhaltet der neu entwickelte BODY FOAM zwei Formen der Hyaluronsäure: Die hochmolekulare Hyaluronsäure macht das Hautbild

Endlich Haar-frei! Eine neue Technik – In-Motion – rückt den unerwünschten Körperhärchen besonders rasch und schonend zuleibe, und zwar dauerhaft!

Die In-Motion-Technik vereint zwei Technologien für besonders hohe Effizienz: Die Kombination der Lasermethode mit der IPL Technik, die mit intensiv pulsierendem Licht arbeitet, macht auch die Entfernung hellerer Haare möglich. Noch schneller, schonend und schmerzfrei!

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Foto: www.kaindl-hoenig.com

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Studio16 – Julia Messner Johann-Wolf-Straße 16 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 676 / 53 50 911 office@studio16.co.at www.studio16.co.at

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Foto: Robert Przybysz - fotolia.com

„Bei jeder Behandlung werden in etwa 15 Prozent der Haare, die sich gerade in der aktiven Wachstumsphase befinden, entfernt“, erklärt Julia Messner vom Studio16. Insgesamt sind die unerwünschten Haare in etwa nach acht bis zehn Anwendungen Geschichte. Beim Kauf eines Fünfer-Blocks gibt es eine Behandlung gratis dazu. Und bereits nach der ersten Behandlung ist ein deutlich langsamerer Haarwuchs zu bemerken. „Mein Tipp ist, noch vor dem Sommerurlaub mit der Behandlung zu starten – damit erspart man sich schon etliche Haarstoppel und auch die eine oder andere Rasur!“, empfiehlt Julia Messner.


Schönheit

Welche Frisur passt wirklich zu mir? Das Expertenteam von Friseurweltmeister Mario Krankl weiß, worauf es bei der perfekten Frisur ankommt.

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Foto: Goldwell

Mario Krankl sieht einen fatalen Fehler, den viele Friseure in Zeiten von Instagram & Co machen: Sie führen nur noch aus, was die Kundinnen ihnen per Smartphone vorgeben. Sicher, der Kunde ist König – was jedoch völlig fehlt, ist die Beratungsleistung und die Erfahrung eines Profis. Denn, ob man mit der Frisur aus dem Internet wirklich glücklich wird, ist eine Glückssache. Die richtige Frisur hängt von ganz vielen Faktoren ab. Im Idealfall sind Schnitt, Farbe als auch Styling individuell auf die Person angepasst. Das heißt nicht, dass Trends keine Rolle spielen. Nach Meinung des Expertenteams von Mario Krankl ist die Sache komplexer: Modisch zu arbeiten bedeutet, die aktuellen Trends auf die Person maßgeschneidert anzuwenden. Welche Frisur letztendlich zu einem passt, und auch mit der eigenen Haarpracht umgesetzt werden kann, hängt unter anderem von der Haartextur und -dichte ab. Ausschlaggebend für die passende Frisur ist auch die Kopfform. Gerade bei sehr kurzen Haar-

schnitten muss der Friseur die Form abtasten, denn nicht jede(r) kann sehr

Skizze: LarisaBozhikova - istockphoto.com

kurz tragen. Und schließlich spielen auch die Gesichtsform und Körperproportionen eine nicht zu vernachlässigende Rolle! Eine Frisur kann „Problemzonen“ (z.B. ein Doppelkinn) kaschieren oder, im Gegenteil, sogar verstärken. Lange Haare um jeden Preis? Bitte nicht! Auch bei der bildhübschen Kylie Minogue gilt mit ihren 1,52 cm Körpergröße: die High Heels können nicht lang genug sein, ihre Haare

schon. Sie ist mit ihrem gestuften, mittellangen Schnitt viel besser beraten als mit sehr langen Haaren. Glamouröse Wellen, mindestens schulterlang, setzen beispielsweise Jennifer Lopez´ weibliche Formen perfekt in Szene. Bei viel Busen wirken natürliche, weiche Formen oft besser als zu kurze Schnitte. Und nicht zuletzt ist es die eigene Persönlichkeit, die bei jeder Frisur eine Rolle spielen sollte! All das verrät ein Bild aus dem Internet aber nicht! Und da ist der Profi gefragt, seine Kundinnen über ihren perfekten Look aufzuklären! INFO

Friseurweltmeister Mario Krankl & Team Judengasse 11 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 84 42 98 office@mariokrankl.com www.mariokrankl.com INSTA @mario_krankl FB mario.krankl.team

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Mittels Kopfhautkamera werden Ursachen von Haarausfall bzw. Kopfhautproblemen analysiert. Anschließend beginnt die Behandlung mit Hilfe von Massagen & ayurvedischen Produkten.

KLIPP Haarwuchs-Spezialist WEITER AUF ERFOLGSKURS!

Nähere Informationen & Termine für Ihre Haaranalyse finden Sie auf klipp.at/Haarwuchsspezialist. Auf der Analyse aufbauend bekommen die Kunden Massagebehandlungen mit natürlichen, ayurvedischen Pflegeprodukten, die den Haarwuchs anregen. Auch für zuhause gibt es die passenden Haar- und Kopfhautprodukte von Yelasai. Im Gegensatz zu den KLIPP Friseursalons wird im Haarwuchs-Spezialist Salon nur mit Terminen gearbeitet. Fundierte Spezial-Ausbildung Dieses einzigartige, nachhaltige Konzept wird von den Kunden sehr gut angenommen, weshalb die Haarwuchs-Spezialisten in Salzburg Verstärkung suchen. Die Ausbildung zum Haarwuchs-Spezialisten wird von Gianni Coria, dem Gründer des Netzwerkes für Haarwuchs-Spezialisten und Entwickler der dazu gehörigen Produktserie Yelasai, persönlich durchgeführt und ist für die angehenden KLIPP Mitarbeiter kostenlos.

Ein neues Jobprofil für Friseure „Es ist der ideale Job für alle, die gerne mit Menschen arbeiten, die Interesse und Begeisterung an therapeutischen Kopfhautbehandlungen haben und die nur in Teilzeit arbeiten möchten. Da hier keine Haarschnitte, Haarfarben oder aufwändiges Frisurenstyling gemacht werden, ist es egal, wenn man längere Zeit nicht als Friseurin gearbeitet hat“, betont Birgit Lackner, KLIPP Haarwuchs-Spezialistin. Haarwuchs-Spezialist ist der perfekte Job für Wiedereinsteigerinnen! Sie sind gelernte Friseurin und suchen eine neue Herausforderung? Sie möchten Beruf und Familie vereinbaren und Teilzeit arbeiten? Sie arbeiten gerne mit Menschen zusammen und möchten Ihre Beratungskompetenz zum Thema Haare erweitern? Dann nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich bitte per Email oder Telefon bei pamela.mayr@klipp.at / Mobil: 0664 - 2138027

Weitere Infos zu den KLIPP Haarwuchs-Spezialisten sowie alle Standorte finden Sie auf klipp.at/haarwuchsspezialist

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Experte bei Haar und Kopfhautproblemen Im SCA in Salzburg betreibt KLIPP Frisör einen eigenen Haarwuchs-Spezialist Salon, der sich um Haar- und Kopfhautprobleme kümmert. Am Haarberatungstag analysiert der Haarwuchs-Spezialist mit einer speziellen Kamera die Kopfhaut der Kunden.


Schönheit

Coole Stylings für heiße Tage Mit diesen zauberhaften Looks zeigt sich der Sommer von seiner schönsten Seite. Natürlich und undone, aber trotzdem cool und trendy präsentieren die KLIPP Sommerlooks außergewöhnliche und sehr ideenreiche Flecht- und Wellenkombinationen. Ob Fischgräten­zopf, Braids oder Buns, erlaubt ist, was gefällt und zum eigenen Typ passt.

Festival-Girl Für diesen wild-romantischen Look wurden die Haare zuerst mit einem Welleneisen gewellt und dann mit vielen kleinen Zöpfen in verschiedenen Varianten geflochten.

Summer-Princess Dieser Krepplook mit gekordelten Zöpfen wird durch bunte Fäden, die in die Haare eingearbeitet wurden, ein absolutes Sommer-Highlight.

Party-Queen Twisten und Kordeln ist diesen Sommer voll im Trend. Hippie-Lady Mit dieser modernen Fischgrätenvariante, kombiniert mit sanften Wellen, sind Sie der Hingucker auf jeder Sommerparty.

Fotos: KLIPP

Beach-Star Für diesen lässigen Sommerlook wurden gleich zwei Buns mit Wellen und geflochtenen Zöpfen kombiniert.

190 x in Österreich Friseurbesuch ohne Termin www.klipp.at SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 71


Schönheit

Lassen Sie sich entführen! Mit individuell angepassten Behandlungen, hochwertigen Pflegeprodukten und vor allem sehr viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen entführen Lisa Gradenegger und ihr Team des Kosmetikinstituts Lisa ihre Kunden in eine Welt des Wohlbefindens.

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Höchster Anspruch an Pflege Perfekt zur Philosophie des Kosmetikinstituts am Makartplatz passt das Pflegesystem der Profi-Pflegemarke BABOR. Für BABOR ist Schönheit keine Frage des Alters oder der Hautfarbe. Sie zählt keine Falten oder kleine Makel. Sie ist Selbstvertrauen und Stärke, manchmal kompliziert, aber sie fühlt sich immer gut an. BABOR liebt diese Schönheit. BABOR ist eine Einladung an starke Frauen, ihre Stärke zu zeigen und das Beste aus sich heraus zu holen. Es ist die Überzeugung der Marke, dass jede Frau die beste Version ihres Selbst ist, wenn sie sich schön, gepflegt und wohl in ihrer Haut fühlt. Eine Überzeugung, die Lisa Gradenegger zu hundert Prozent teilt.

INFO

Lisa Kosmetik+Fußpflege Makartplatz 7, 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 87 66 76 info@institut-lisa.at www.institut-lisa.at

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Unter anderem im Bereich Permanent Make-up zählt das Kosmetikinstitut Lisa zu den Top-Adressen. Perfekt gezauberte Lippen, Lidstrich und vor allem natürlich wirkende Augenbrauen helfen (unter anderem nach Krankheiten), das Selbstbewusstsein wieder

zu stärken, die Lebensqualität zu steigern und die eigene Persönlichkeit in den Fokus zu rücken. Dauerhafte Haarentfernung am neuesten Stand der Technik macht das umfangreiche Angebot an Behandlungen komplett.

Fotos: Lisa Kosmetik+Fußpflege

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Schönheit und des Wohlgefühls. Im Kosmetikinstitut Lisa erwartet Sie eine entspannte, wohltuende Atmosphäre. Mit exzellenten Pflegesystemen und einem Maximum an Service verwöhnen die Kosmetikerinnen ihre Kunden mit speziellen Gesichtsbehandlungen, wohltuenden Massagen, Aromabehandlungen, Maniküre und Pediküre und bringen sie mit typgerechtem Make-up zum Strahlen. Auch in Sachen Anti-Aging und Medical Beauty bietet das Kosmetikinstitut wirkungsvolle Behandlungen, die die Persönlichkeit und die Schönheit der Damen und Herren ins beste Licht rücken.

Das Angebot an Pflege & Wohlbefinden: • Ganzkörperpflege • Bodyfirming – Schönheitspaket • Aroma-Farb-Lichtanwendungen • Nageldesign • Spangentechnik – Naturnägel • Microdermabrasion • Micro Needling • Mesolifting • Detox- und Oxy-Treatments • Hautanalyse • Dr. Babor Systempflege • Cellular Body Styling Apparativ • Vaco Saugglocken-Massagen • Permanent Make-up • Lymphdrainage • Face Design • Die Base-Anwendung


Leben

Das Leben muss nicht leicht sein, wenn es nur inhaltsreich ist. Lise Meitner

Salzburg gehmütlich

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Foto: Verla

g Anton Pu

stet

hristian Heugl stellt 40 Genuss-Wanderungen im Zentralraum Salzburg vor, gibt Tipps für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und besondere Einkehrmöglichkeiten, sodass schon das Lesen dieser „ge(h)mütlichen Wanderungen“ zum Vergnügen wird. Und dann soll es kein Halten mehr geben – hinaus in die Natur! Ob hinauf auf das Plateau des Predigtstuhls oder auf die Spuren von Viktor Kaplan zwischen Mondsee und Attersee, auf eine Gourmetwanderung am Fuß des Untersberges oder zum Verkosten des Klosterbiers am Höglwörther See – die vorgestellten Wanderungen werden Körper und Seele erfreuen. Erschienen im Verlag Anton Pustet.

365 Tage Bergerlebnis

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intersport, Wandern, Familienspaß, Mountainbiken, Gletscherskifahren bis in den Sommer und sogar Paragliden – ab Mai 2018 bieten die Bergbahnen Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, die Schmitten in Zell am See und das Kitzsteinhorn in Kaprun ein in Österreich Foto: Leoganger Bergbahnen GmbH/Klemens König Photography einzigartiges Bergerlebnis und 365 Tage Outdoor-Abenteuer pur. Mit den neuen Ganzjahreskarten haben Bergfans ab sofort drei Top-Alpin-Regionen in der Tasche. Wählen kann man zwischen zwei Karten: Die 365 CLASSIC Alpin Card beinhaltet die klassischen Bergaktivitäten Wintersport und Wandern. In der 365 ACTION Alpin Card sind zusätzlich das weltklassige Bike-Angebot und Paragliding-Möglichkeiten inkludiert, also alle Bergbahnangebote unbegrenzt und ganzjährig. www.alpincards.at

Eine Kolumne von Psychotherapeutin & Coach Andrea Hammerer

Achtung, Nebenwirkungen! Ich hätte da ein hochwirksames Antidepressivum für Sie, das nicht verschreibungspflichtig ist und heimlich von sehr vielen von uns eingenommen wird. Kein Wunder, es nimmt einem die sozialen Ängste in Gesellschaft, macht redselig, entspannt nach einem harten Arbeitstag und erspart uns schwierige Gespräche, die wir vermeiden wollen. Die Nebenwirkungen sind bloß eine erhöhte, meist unkontrollierbare Aggressivität, man kommt bald mit der Anfangsdosis nicht mehr aus und spürt die Wirkung vor allem auf die Umgebung und den Partner selber nicht mehr. Die Kontrolle geht verloren, man wird mitunter schnell abhängig, der nächste Tag ist eine Katastrophe, manche versinken tagelang in einem Ausnahmezustand und was wirklich bedenklich ist: es verändert nachhaltig die Persönlichkeit und der soziale Abstieg ist vorprogrammiert, auch wenn das Problem vor keiner noch so hohen sozialen Schicht Halt macht: Bildung ist kein Schutzschild. Man belügt die Umgebung, vor allem aber sich selber. Mit 60 sind manche bereits ein Pflegefall, der ins Bett pinkelt. Die Vorbildwirkung für unsere Kinder ist nachhaltig und wenn sie uns noch so verabscheuen, sie werden oft selber dazu greifen. Frauen meist unheimlich heimlich, Männer schamlos offen. Na, klingelt‘s? Es ist der Alkohol. Würde ihn uns ein Arzt verschreiben, würden wir o.g. Antworten bekommen, wie er wirkt – und ihn ablehnen. Er ist kein Medikament, er ist eine Krankheit, die ganze Familien zerstört. Es ist nie zu spät, über Alternativen wirklicher Hilfe für Betroffene nachzudenken. Santé! Prost

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Von den richtigen Schuhen bis über Fußgymnastik bis hin zur richtigen Pflege – was vielleicht sehr umfassend klingt, ist in Wahrheit ganz einfach. „Lernen Sie Ihre Füße wieder mehr zu spüren und zu beachten, dann geht alles von selbst“, bringt es Expertin Heidi Steger vom Kosmetikinstitut Hobé auf den Punkt. Allen Anfang für den gesunden Fuß macht dabei der richtige Schuh. Schuhe sollten atmungsaktiv und nicht zu eng sein. Durch Einlagen kann der Druck von den Füßen genommen und das Gewicht besser verteilt werden. „Tragen Sie nur eingegangene Schuhe ohne Socken, wechseln Sie Ihre Schuhe am besten täglich und wählen Sie die passenden Schuhe je nach Aktivität“, rät Steger. Besonders beim Wandern oder Spazierengehen ist gepolstertes Schuhwerk von Vorteil. Wenn möglich, ist Barfußgehen jedoch nach wie vor die beste Massage für unsere Füße. Ohne Socken undSchuhe arbeiten die Fuß- und Wadenmuskeln auf Hochtouren. Die Durchblutung wird angeregt und die Gefahr

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Massagen, Feigenextrakt, Puder und Co. Ob nach einer Wanderung oder einem langen Arbeitstag – am Abend tun Massagen gut. Gerade im Sommer sind die Füße zudem häufig geschwollen. „An warmen Tagen helfen Wechselduschen den belasteten Füßen und sind Fußgymnastik für jede Gelegenheit Wer regelmäßig Bein- und Fußgymnastik macht, schützt sich vor Verletzungen, beugt Schmerzen und Deformationen vor und verbessert die gesamte Körperhaltung. Mit zunehmendem Alter wird die Fußmuskulatur schwächer. Diesem Umstand können Sie mit regelmäßigem Training entgegenwirken.

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Ein Artikel von Eva Pittertschatscher

von Thrombosen und Krampfadern wird vermindert. Barfußlaufen ist das beste Mittel gegen eine gestörte Fußmechanik. Im Sommer eignen sich Wiesen, Waldwege oder Sand perfekt dafür. Unebenheiten des Bodens werden automatisch ausgeglichen, wodurch Muskeln gestärkt und gesunde Wölbungen gefördert werden. Und schon kleine Zehenübungen helfen der Durchblutung zusätzlich und entstauen. Und dafür gibt es keine Ausrede, so Heidi Steger. Ob beim Fernsehen, auf der Sonnenliege oder im Flugzeug – etwas Training für die Füße kann automatisch und jederzeit in den Alltag integriert werden.

Foto: Gerhard Seybert - fotolia.com

Pro Tag legen wir in etwa 8.000 bis 10.000 Schritte zurück, im Laufe unseres Lebens sind es an die 150 Millionen, das entspricht zirka einer dreifachen Erdumwanderung. Zwei Drittel der Erwachsenen haben heute mit Fußproblemen zu kämpfen. Tipps für gesunde Füße!

Foto: Kaspars Grinvalds - fotolia.com

Sommerfitte Füße


Leben

Foto: www.kaindl-hönig.com

Gegen Albträume sind Kräuterkissen mit Lavendel, Hopfen, Melisse oder Zirbenspänen hilfreich. Auch eine Tasse Tee vor dem Schlafengehen, mit Pfefferminze, Baldrian und Hopfenblüten, kann Wunder wirken. Daneben sind Massagen ideal! Mischen Sie einen Teelöffel Mandelöl mit ein bis zwei Tropfen ätherischem Sandelholz – die Mischung hilft, um Ängste abzubauen. Auch Bachblüten wie Aspen, Star of Bethlehem, Rock Rose oder Rescue Remedy helfen Ihnen, gut zu schlafen. Weiters werden Tollkirsche, Schwarzes Bilsenkraut, Bitter-süßer Nachtschatten und Aconit homöopathisch gegen Albträume eingesetzt. Elisabeth Wallinger, Masseurin und Fußpflegerin, Institut Hobé Salzburg

Foto: Lisa Gradenegger

daneben ein gutes Gefäßtraining. Duschen Sie Ihre Füße abwechselnd kalt und warm ab und hören Sie mit warmem Wasser auf“, so Heidi Steger. Auch Beine hochlagern und kühlende Gels tun den Sommerfüßen wohl. Daneben ist die regelmäßige Pflege der Füße für unser Wohlbefinden und die Gesundheit zentral. Alle paar Wochen sollte überschüssige Hornhaut nach einem Fußbad, mit einem Peeling oder einem Bimsstein abgetragen werden. Cremen Sie Ihre Füße täglich gut ein. Zu idealen Wirkstoffen zählt Heidi Steger Wasserlilie, Feigenextrakt, Rotalge und Avocw adoöl. Belasteten Venen tut Rosskastanie gut. Achten Sie beim Schneiden der Zehennägel darauf, die Nägel nicht zu kurz oder zu tief in die Ecken zu schneiden. Fußdeos und Fußpuder zwischen den Zehen und an der Ferse sind zur warmen Jahreszeit ebenfalls gute Begleiter. Und auch mit bloßem Nägelschneiden können Sie schon viele mögliche Probleme vermeiden! So können überstehende Zehennägel beim Laufen beispielsweise zu Verletzungen und Entzündungen führen, im schlimmsten Fall kann eine kosmetische Vernachlässigung zur Verkümmerung der gesamten Fußmuskulatur führen. Bei ernsthaften Veränderungen der Füße sollten Sie den Facharzt aufsuchen! Neben erblichen Vorbelastungen wie Spreiz- oder Plattfüßen sind ein Gefühl von Spannung, Brennen und als wäre der Fuß geprellt Signale für einen kranken Fuß.

In der Fußpflege hat sich viel verändert, vor allem durch die bequeme Schuhmode, die den Damenfüßen sehr zugute kommt. Es gibt weniger Hühneraugen, eingewachsene Nägel und Verformungen zu behandeln, sodass sich die Fußpflege mit Massagen und Bädern individuell und variantenreich gestalten lässt. Gerade im Sommer sollte man auch zuhause die Füße mit Fußbädern verwöhnen. Ideal sind Kräuterbäder mit Minze, Salbei oder Brennnessel. Die Kräuter dafür holt man entweder aus der Natur oder verwendet Kräutertee. Lisa Gradenegger, Institut Lisa Kosmetik und Fußpflege, Salzburg

Foto: Andrea Egger

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EXPERTENTIPPS

Gönnen Sie Ihren beiden besten Mitarbeitern regelmäßige Pflege in Form von Fußbädern, Massage und Gymnastik. Eine besondere Wohltat für Füße ist barfuß laufen, am besten im taunassen Gras. Dadurch werden die Muskeln gestärkt. Wer dazu noch in regelmäßigen Abständen eine fachkundige Fußpflege in Anspruch nimmt, bietet seinen Füßen die beste Voraussetzung, lange gesund zu bleiben. Wichtig ist dazu natürlich das passende Schuhwerk: Vom richtigen Auftritt profitiert die gesamte Körperstatik, da die Füße das horizontale Fundament der Wirbelsäule bilden. Andrea Egger, Massage und Fußpflege Egger, Salzburg

Übung: Zehenkrallen Diese Übung kräftigt die Zehenmuskulatur und beugt Spreizfüßen vor. Sie können sie im Sitzen oder sogar in den Schuhen durchführen. Krallen Sie einfach die Zehen ein und lassen Sie wieder locker. Wiederholen Sie die Übung beliebig oft. Übung: Fußsohlenmassage Stellen Sie im Stehen oder Sitzen einen Fuß auf einen kleinen Ball und rollen Sie ihn von der Ferse zu den Zehen, von links nach rechts und wieder zurück, bis alle Stellen am Fuß den Ball berührt haben. Erhöhen Sie dabei nach und nach den Druck und wechseln Sie nach 30 Sekunden den Fuß. Die Übung lockert die Muskulatur und fördert die Durchblutung. Quelle Fußgymnastik: Hansaplast

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Leben

Alles unter einem Dach Die Privatklinik Wehrle-Diakonissen wird den Standort in der Haydnstraße zu einer topmodernen Klinik um- und ausbauen. Ab September wird der Klinikbetrieb in Aigen zusammengeführt. INFO

Privatklinik Wehrle-Diakonissen Standort Aigen Guggenbichlerstr. 20 5026 Salzburg Standort Andräviertel Haydnstr. 18, 5020 Salzburg www.pkwd.at

Die Privatklinik Wehrle-Diakonissen zählt zu den führenden Geburtskliniken Österreichs. 2017 erblickten 569 Erdenbürger in der Salzburger Traditionsklinik das Licht der Welt. Die Grundlage eines einzigartigen Betreuungskonzepts bildet in der Privatklinik Wehrle-Diakonissen die individuelle Begleitung rund um die Geburt: Wahlgynäkologe, Wahlkinderarzt und Wunschhebamme sind während der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der Zeit danach für die Frau da. Beste Rahmenbedingungen für eine sichere Geburt im Wohlfühlambiente schaffen die modernen Entbindungs-

76 | Salzburgerin Juni/Juli 2018

zimmer. Alternative Schmerztherapien, Medikamente oder eine PDA können jederzeit in Anspruch genommen werden, ebenso ein geplanter oder spontaner Kaiserschnitt. Nach der Geburt genießen viele die erste gemeinsame Zeit in der privaten Atmosphäre eines Familienzimmers. Bestens geschulte Pflegemitarbeiterinnen unterstützen bei der Babypflege und kümmern sich liebevoll um Eltern und Neugeborenes.

Foto: www.kaindl-hoenig.com

Willkommen im Leben!

INFO

Privatklinik Wehrle-Diakonissen Standort Aigen Guggenbichlerstr. 20 5026 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 63 85 -0 www.geburtshilfe-salzburg.at

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Um den Standort Aigen entsprechend leistungsfähig zu machen, wird u.a. in OP, Diagnostik, den tagesklinischen Bereich und weitere Ordinationsflächen investiert. „Bereits mit diesem ersten Schritt legen wir die Basis für die modernste Privatklinik Salzburgs, die ambulante, tagesklinische und stationäre Behandlungen auf höchstem Niveau unter einem Dach bieten wird,“ resümiert Dr. Mühlbacher

Foto: Wildbild

„Unser Leistungsspektrum unter einem Dach anbieten zu können, bringt bereits ab September große Vorteile“, ist der Ärztliche Direktor, Prim. Dr. Harald Mühlbacher, überzeugt: „Die gesamte Diagnostik und Therapie an einem Standort hat positive Effekte. Wenn die Abläufe noch besser aufeinander abgestimmt sind und die Qualität wie gewohnt stimmt, werden die Patienten auch weiterhin so zufrieden sein.“


Leben

Der medizinische Ratgeber

Leben ohne Brille

Berührungslos. Das Geheimnis natürlichen Sehens ohne Brille? SmartSurfACE. Mit der innovativen Augenlaserbehandlung schärft Dr. Parisi Ihren Blick. innovativen SmartPulse-Technologie. Das Ergebnis ist ein klares Sehen – ganz ohne die möglichen Nebenwirkungen anderer Methoden. Die berührungslose Augenlaserkorrektur ist nicht-invasiv, sicher, schonend und stressfrei.

Zudem bietet diese nicht-invasive Behandlung die höchste Sicherheit in puncto Stabilität der Hornhaut, was auf lange Sicht mehr Sicherheit für den Patienten bedeutet. Nicht zuletzt wird der Eingriff in nur einem Schritt durchgeführt, was eine kurze Behandlungszeit bedeutet.

Berührungslos & sicher. Bei SmartSurfACE wird das Auge nicht berührt. Die Fehlsichtigkeit wird mit dem Wilhelm Schlögl und Dr. med. Albino Parisi Excimer-Laser durch die oberste Hornhautschicht hinDie SmartSurfACEMethode kombiniert durch abgetragen – ohne Klinge, ohne die Vorteile der berührungslosen Trans- Flap, ohne Ansaugung des Auges, PRK-Oberflächenbehandlung mit der ohne Einschnitt in die Hornhaut.

Wow-Effekt. Die SmartPulse-Technologie schafft eine sehr glatte Hornhaut. Das Ergebnis: Patienten erleben direkt nach der Behandlung einen Wow-Effekt in puncto Sehgefühl. Der Heilungsprozess ist kürzer und die Sehleistung steigert sich schneller als bei traditionellen Oberflächenbehandlungen.

Angenehmes Sehgefühl

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Lösung für trockene Augen. E-Eye ist eine rasche, nicht-invasive Lösung für die nachhaltige Behandlung der Meibomdrüsen-Dysfunktion, die trockene Augen verursacht. Geschwollene Lidränder, Juckreiz, brennende Augen und ein Fremdkörpergefühl im Auge? Morgens stehen viele Menschen mit diesen Beschwerden auf. Die Betroffenen leiden oft an einer

Tränenfilm Schleimhautschicht wässrige Schicht fetthaltige Schicht

vor der nach der Behandlung Behandlung

Wiederherstellung der Lipid-Schicht des Tränenfilms.

Meibomdrüsen-Dysfunktion. Dabei handelt es sich um einen Sekretstau in den Talgdrüsen, die unser Auge normalerweise feucht halten. Die Folge können Entzündungen sein, die sich durch brennende Augen, Juckreiz und Schwellungen äußern. Lösung: E-Eye. Bei der innovativen, nicht-invasiven E-Eye Behandlung werden die Meibomschen Drüsen stimuliert, wodurch eine Normalisierung ihrer Funktion ausgelöst wird. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Innerhalb weniger Stunden nach der ersten Behandlung stellt sich

bereits eine Besserung der DrüsenFunktion ein, die langfristig anhält.

INFO

Dr. med. Albino Parisi Augenheilk., Optometrie, Laserchirurgie Pfarrgasse 7, 6460 Imst Tel. +43 (0) 54 12 / 61 861 Josef-Speckbacher-Str. 16 6112 Wattens Tel. +43 (0) 52 24 / 55 122 a.parisi@dr-parisi.at www.dr-parisi.at

SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 77


ipps: Buch-T rt´s zba Dr. Spit er Bestsell

Dr. Spitzbart mit seinem Team Fotos: www.kaindl-hoenig.com

BURNOUT UND DEPRESSION:

Wenn die Hormone verrücktspielen Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen.

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leiden das menschliche Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur fast unüberwindlichen Hürde. Mehr noch: Hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. Und nun beginnt der fatale Kreislauf. Denn jetzt werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht in seiner Not nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um

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Praxis Dr. med. Michael Spitzbart Panzerhalle, Siezenheimer Straße 39A / Ebene 4 / Top 19, 5020 Salzburg, Tel: +43 (0) 662 / 25 03 50, www.drspitzbart.de

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Denken Sie positiv – bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten zwei Jahren – man lese und staune – um 30 Prozent gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom. Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burnout (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten. Dabei haben Neurowissenschaftler längst entschlüsselt, wie diese Massen-

das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste Substanz des menschlichen Körpers – das Eiweiß – wird in Energie umgewandelt und ist dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burnout sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.


Leben

Für alle, die Erlebnis mit Erholung verbinden wollen… Das TAUERN SPA Zell am See-Kaprun fügt sich mit seiner modernen Architektur in eine einmalige Naturlandschaft am Fuße des Kitzsteinhorns ein und ist ein exklusives 4*S Resort samt SPA Wasser- & Saunawelt mit Indoorund Outdoorbereich auf rund 20.000 m2. Highlight ist der Hotel Panorama SPA mit gläsernem Skylinepool & Panorama Saunen im dritten Stock.

Fotos: Tauern Spa

Ob Kuscheltage, Wellness zu zweit, Aktivurlaub oder gemeinsame Gipfelsiege auf den umliegenden Bergen – im TAUERN SPA ist alles möglich! An romantischen Plätzen, idyllischer Landschaft, einem gemütlichen Zim-

mer und einer außergewöhnlichen SPA Landschaft mangelt es nicht! Tagesbestpreis Als Direktbucher genießen Sie bei uns alle Inklusivleistungen sowie eine Bestpreisgarantie.

Zusätzlich genießen unsere DIREKTBUCHER im Zeitraum 02.04.-29.06. 2018 folgende Buchungsvorteile*:

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TAUERN SPA Zell am See-Kaprun Tauern Spa Platz 1 5710 Kaprun Tel. +43 (0) 65 47 / 20 40 -0 office@tauernspakaprun.com www.tauernspakaprun.com

SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 79


Wild, akrobatisch, extravagant: Wer die Nase voll vom Joggen und Lust auf eine völlig neue Erfahrung hat, findet in diesen Trendsportarten frischen Nervenkitzel.

Ein Artikel von Christine Gnahn

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as erste Mal war es ja noch extrem ungewohnt, seine Beine plötzlich in einer einzigen Flosse wiederzufinden, die bis zu den Hüften reicht. Nach anfänglicher Hilflosigkeit ist die Freude einige Trainingsstunden später jedoch groß: Elegant bewegt man sich mit seiner Flosse durch das Wasser und fühlt sich wie ein mystischer Bewohner des Meeres. Eine intensive Freude macht sich breit: Nicht nur darüber, den eigenen Körper zu spüren,

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sondern auch darüber, etwas völlig Neues gelernt zu haben. Das Schwimmen wie eine Meerjungfrau, auch Mermaid-Swimming genannt, ist nur ein Beispiel für moderne Trendsportarten, die in ihrer Extravaganz immer ausgeflippter zu werden scheinen. Von Aerial Yoga, also Yoga in der Luft, über PoleDancing bis hin zur Zirkusakrobatik – die Palette für Probierfreudige und Neugierige reicht weit. Auch in Salzburg gibt es bereits zahlreiche Veranstalter, die auf extravaganteres Programm als Schwimm- oder Zirkeltraining setzen. Doch woher kommt diese Faszination an ausgefallenen Sportarten eigentlich? „In der heutigen Zeit spielt Individualität für die meisten eine große Rolle“, erklärt die Sportwissenschaftlerin

Foto: LuckyTD - isotockphoto.com

Sport mal anders!

Foto: Kladyk - istockphoto.com

Leben


Fotos: valtrifon - fotolia.com

Foto: karelnoppe - fotolia.com

Leben

Sonja Jungreitmayr, die sowohl das USI Fitnesszentrum als auch die Personal Fitness Academy und das Projekt „My Body Coach“ in Salzburg leitet, „man möchte sich abheben von der Masse.“ Dabei seien eben nicht nur Faktoren wie ein eigener Kleidungsstil, sondern auch Freizeitbeschäftigungen von großer Bedeutung. „In der heutigen Zeit hat man die große Möglichkeit, seine individuellen Bedürfnisse und auch Talente zu erkunden – wir sind nicht alle gleich, wieso sollte dann für uns alle diese eine Sportart gut passen?“ Joggen oder Schwimmen, das sei nun einmal für viele nicht die erfüllende Freizeitbeschäftigung. Doch auch der Erlebnischarakter vieler der Trendsportarten spiele eine entscheidende Rolle, „man will etwas Besonderes erleben, weil sich viele über ihre Erlebnisse ein Stück weit selbst definieren. Und dann ist da ja noch dieses ganz eigene Lebensgefühl, der ‚Lifestyle’, der bei außergewöhnlichen Sportarten mitschwingt.“ Neue Welten erobern So beispielsweise auch beim Pole-Dancing, das man bei den „Sporty Dancers“ in Salzburg trainieren kann. Noch habe es ein verruchtes Image, das Tanzen an der Stange, doch tatsächlich handle es sich um einen intensiven Sport, berichtet die Studioleiterin Stefanie Bosch: „Pole-Dancing ist eine ganz eigene Form der Akrobatik, die großen Spaß macht und bei der man gleichzeitig ein tolles Ganzkörpertraining ausübt.“ Wer die Figuren in den Höhen der Stange zum ersten Mal sehe, verspüre zwar meist automatisch die Sorge, „das schaffe ich nie“ – und doch sei vieles auch in kurzer Zeit erlernbar. „Ich liebe besonders dieses Gefühl, als ob man die Schwerkraft hinter sich lässt. Es fühlt sich an wie fliegen und ist sowohl anstrengend als auch ein Gefühl von Seelebaumeln-lassen zugleich.“

SchwebeMomente erleben Sportler auch im CircusTrainingsCentrum, das erst vor kurzem seine Pforten in Salzburg eröffnete. Der Name ist Programm: Von Partnerakrobatik über das Vertikaltuch bis zum Artistiktreff lässt das Zentrum Zirkusluft schnuppern und abenteuerlich Akrobatisches ausprobieren. „Zu entdecken, was der Körper alles leisten kann, ist für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene eine tolle Erfahrung“, so Wolfgang Neumayer vom CircusTrainingsCentrum. „Gerade Sachen, die sich in der Luft abspielen, mit einem Tuch oder Trapez, sind für viele Neuland und lassen schon bald tolle Erfolgserlebnisse zu – Bewegung bekommt so eine ganz eigene Dimension und bereitet große Freude!“ Doch auch der Artistiktreff, bei dem sich jeden

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Eigene Hürden überwinden Eine besondere Leidenschaft dafür, außergewöhnliche

Sportarten für sich zu entdecken, hegt die Fotografin Doris Wild. In einem eigenen Blog (probetrainingsalzburg.at) widmet sich die Salzburgerin mit jedem Post einer neuen Sportart – und lernt dabei so manches kennen. „Am Anfang steht immer das Zaudern: Kann ich das überhaupt, sind die anderen fitter als ich, werde ich mich blamieren?“, so die Sportbegeisterte, „doch man sammelt tolle Erfahrungen dabei, Neues auszuprobieren. Klar kann man etwas gleich am Anfang noch nicht, doch die Menschen begegnen einem freundlich. Und dann ist es ein geniales Gefühl, eigene Hürden zu überwinden – körperlich und auch im Kopf.“

Foto: Evlira - fotolia.com

Dienstag um die 40 Erwachsene versammeln, erfreue sich bereits großer Beliebtheit, „da kann man frei trainieren nach Lust und Laune, sich mit anderen Artisten austauschen und Tipps vom professionellen Trainer bekommen.“ In den vielfachen Möglichkeiten sieht Neumayer auch den Grund für das große Interesse an außergewöhnlichen Sportarten wie der Zirkusartistik, „man kann alles Mögliche ausprobieren, vom Jonglieren über das Balancieren. Dabei findet man auch dann Erfolgserlebnisse, wenn man über keinen hundertprozentig durchtrainierten Körper verfügt.“

Foto: andresr - istockphoto.com

Leben

Bereits genanntes Mermaid-Swimming lässt sich übrigens auch in Salzburg erproben – derzeit allerdings nur von Kindern. Das Sporthotel Alpina Alpendorf in St. Johann bietet, auch für Externe, entsprechende Kurse für kleine Nixen an. Wer jedoch anderswo einen Kurs bucht – beispielsweise bei den Austrian Mermaids – und den Kniff schließlich raushat, ist mit einer eigenen Monoflosse schnell eigenständig und kann im Lieblingssee dahingleiten. Denn im Idealfall findet man in einer frisch entdeckten außergewöhnlichen Sportart nicht nur ein Abenteuer – sondern auch ein Hobby, das ein Leben lang begleitet.



Leben

Die „Grande Dame der Alpen“ Im Jahr 2018 feiert die Predigtstuhlbahn ihren 90. Geburtstag. Als sie am 1. Juli 1928 ihren Fahrbetrieb aufnahm, war die Stimmung in Bad Reichenhall euphorisch. Für Bad Reichenhall galt die Bahn als Inbegriff des Aufschwungs. Die Weltpresse rühmte Geschwindigkeit, Lautlosigkeit und Sicherheit. Attribute, die heute wie damals gültig sind.

Die Predigtstuhlbahn in Zahlen Bauzeit: 1927-1928 Eröffnung: 01.07.1928 Streckenlänge: 2.380 m Höhenunterschied: 1.140 m Fahrgeschwindigkeit: 18 km/h Fahrzeit: 8,5 Minuten Höhe Talstation: 476 m Höhe Bergstation: 1.583 m Max. Steigung: 75 % Höchste Stütze: 32 m Größte Höhe zum Boden: 180 m Gewicht der Tragseile: 67.500 kg Antriebsleistung: 150 PS Personen pro Wagen: 23 + Schaffner

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Fotos: Predigtstuhlbahn

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Seit 1928 fährt die Predigtstuhlbahn mit rund 18 km/h ihre Fahrgäste sicher und zuverlässig auf den 1600 Meter hohen Bad Reichenhaller Hausberg. Bei der „Grande Dame der Alpen“, wie die Predigtstuhlbahn auch liebevoll genannt wird, handelt es sich um eine klassische Pendelbahn, bei der zwei Kabinen synchron berg- bzw. talwärts fahren. Sie ist die älteste im Original erhaltene Seilschwebebahn der Welt und steht daher zu Recht unter Denkmalschutz. Die weithin sichtbaren roten „Salonwagen“ in Pavillonform schweben sanft über die schroffen Felsen des Predigtstuhls, in 8 ½ Minuten betreten die Fahrgäste eine neue Welt. Einst wie heute genießen die Gäste dort oben eine natürliche alpine Umgebung mit frischer Bergluft und einer atemberaubenden Fernsicht auf die Stadt Bad Reichenhall, den Rupertiwinkel und in das Salzburger Land. Vom Gipfel des Predigtstuhls erblickt man sowohl das Watzmannmassiv und den Hochkalter, die Reiteralm, die zentralen Hochalpen und auch die Tiroler und Chiemgauer Alpen.

Der Wilde Kaiser liegt markant in südwestlicher Richtung. Sogar der Chiemsee schaut bei guter Fernsicht zwischen den bayerischen Bergen hervor. Auf gut ausgebauten, kinderwagengerechten Wanderwegen kommen Jung und Alt, Könner und Spaziergänger voll auf ihre Kosten. Gipfel der Genüsse Feinste Kulinarik wurde bereits vor 90 Jahren auf dem Predigtstuhl großgeschrieben. Die erlesene Gesellschaft feierte damals im Bergrestaurant gediegene, ausschweifende Feste. Am 5. März 2014 wurde das heute denkmalgeschützte Restaurant nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet. Seither genießen die Besucher im edlen Kaminzimmer bei traumhaftem Panorama regionale und saisonale Speisen der Spitzenklasse. Auf der verglasten und windgeschützten Aussichtsterrasse lässt es sich bei einem perlenden Glas Prosecco herrlich entspannen. Wer es gerne herzhaft mag, wandert in 15 Minuten hinüber

Veranstaltungs-Highlights 2018 30.06. ab 19 Uhr Festabend mit den Jetzendorfer Hinterhofmusikanten 01.07. ab 10 Uhr Frühschoppen mit der Hallgrafen Musi aus Bad Reichenhall 07.10. ab 10 Uhr Nostalgie-Brunch anlässlich 90 Jahre Berghotel Predigtstuhl Monatlich Sonntags-Brunch Jeden Samstag ProseccoSamstag Freitag- und Samstagabend im Juli und August „Kochlegenden am Berg“ Knödel-Paradies im September und Oktober Musi-Wochenenden Samstag und Sonntag im Oktober an der Almhütte Schlegelmulde 20.12. „Mystischer Winterabend“

zur urigen Almhütte Schlegelmulde. Dort werden deftige bayerische Schmankerl und feine hausgemachte Kuchen serviert. Die Sonnenterrasse mit Blick auf den Hochschlegel lädt ein, für ein paar Stunden die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und neue Energie zu tanken. Eines steht fest: Damals wie heute ist der Predigtstuhl immer einen Ausflug wert! Fest zum 90-Jahr-Jubiläum Anlässlich des runden Geburtstags findet am 30. Juni und am 01. Juli 2018 ein Jubiläumsfest mit tollen Highlights, grandioser Unterhaltung und kulinarischen Köstlichkeiten statt. Ehre, wem Ehre gebührt – die „Grande Dame“ hat es verdient! Buchtipp „Drahtseile zum Himmel“ des Bad Reichenhaller Heimatpflegers und Stadtarchivars Dr. Johannes Lang. Kurzweilig und interessant wird hier über die Entstehung und den Bau der Predigtstuhlbahn berichtet. Das Buch ist an der Kasse der Predigtstuhlbahn erhältlich. INFO

Predigtstuhlbahn Josef und Marga Posch GmbH & Co. KG Südtiroler Platz 1 D-83435 Bad Reichenhall Tel. +49 (0) 8651/96 85 0 info@predigtstuhlbahn.de www.predigtstuhlbahn.de

SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 85


Leben

Die Stars

im Fuhrpark

Foto: www.projekt-spielberg.com

Auf dem Red Bull Ring feuern Racing-Fans nicht nur die Stars internationaler Top-Motorsportserien – wie Formel 1 und MotoGP – an, sondern können sich bei Fahrerlebnissen mit aufregenden Boliden selbst hinters Steuer setzen.

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Formel 4 Red Bull Ring Edition Auf ihrem Weg in die Formel 1 setzen viele internationale Nachwuchs-Talente in der Formel-4-Meisterschaft entscheidende Weichen ihres Motorsport-Lebenslaufs. Die deutsche F4Serie gastiert in dieser Form seit 2015 im Rahmen des ADAC GT Masters auch auf dem Red Bull Ring. Wer auf Beschleunigung abfährt, kann sich

TOP-EVENTS 2018: 08.06.-10.06. ADAC GT Masters 29.06.-01.07. Formula 1 Großer Preis von Österreich 20.07.-22.07. European Le Mans Series 10.08.-12.08. eyetime Motorrad Grand Prix von Österreich 21.09.-23.09. DTM 29.09.-30.09. E-Mobility Play Days 13.10.-14.10. Histo Cup – Bosch Race Spielberg INFO

Mehr Informationen und Tickets für alle Events: projekt-spielberg.com

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Porsche Cayman S Der Name Porsche taucht ganz weit oben in der Liste von Traumautos auf. Ab 2018 lässt der Red Bull Ring diesen Traum für seine Besucher wahr werden. Eines der neuesten und heissesten Eisen ist der Porsche Cayman S. Mit 350 PS und 2,5 Litern Hubraum beschleunigt dieser Inbegriff des Sportwagens in nur 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht dabei einen Top-Speed von 285 km/h.

auf der Grand-PrixStrecke am Spielberg in einen dieser SingleSeater schnallen lassen und die Tachonadel des Fliegengewichts von nur 570 Kilogramm mit 210 PS in unter vier Sekunden bis zur 100erMarke jagen!

Das Porsche-Wellness-Package Im Anschluss an die Porsche Experience im Driving Center des Red Bull Ring erwartet die Teilnehmer vier Stunden Entspannung im großzügigen Wellness-Bereich des Hotel G‘Schlössl Murtal. Zum krönenden Abschluss werden noch einmal einige Gänge zugelegt: Beim Abendessen wird ein 4-Gang-Menü mit regionalen Köstlichkeiten serviert, das den Porsche-Wellness-Tag am Spielberg ideal abrundet.

Fotos: Philip Platzer

Treue Fans des Red Bull Ring wissen: Die Auswahl an motorisierten Prachtstücken, die PS-Herzen höher schlagen lassen, ist groß. Von Formel Renault, KTM X-Bow und NASCAR über Mitsubishi bis hin zu Of f road-Freuden mit Land Rover, Buggies sowie Enduround Trial-Maschinen im Zweirad-Areal bleiben keine Wünsche unerfüllt. Mit dem Porsche Cayman S und dem Formel 4 Red Bull Ring Edition gibt es nun zwei neue Fahrerlebnisse am Spielberg.


Leben

Ennstal-Classic

mit Rekordstarterfeld Foto: GEPA pictures/Mario Buehner

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Die Ennstal-Classic steht für Emotionen und Leidenschaft, für Motorsport wie früher: abenteuerlich, romantisch, herausfordernd. Sportliches Autofahren durch die schönsten Gegenden Österreichs ist die Devise – ohne Elektronik, mit Klassikern der Automobilgeschichte. Die Ennstal-Classic hat sich als Festival für Fans etabliert: bei freiem Eintritt, die Szenerie ist hautnah zu bewundern. Der Andrang spiegelt den Beliebtheitsgrad der Ennstal-Classic wider. Unter dem Motto „Autofahren im letzten Paradies“ werden 238 ausgewählte Starter in 51 verschiedenen Marken am 19. Juli in Gröbming von der

Startrampe rollen und sich in Richtung Salzburgring begeben – ein Etappenziel, das erstmals befahren wird. Porsche ist mit 43 Autos im Starterfeld vertreten, Platz zwei hält Jaguar mit 30 Wagen, gefolgt von Alfa Romeo mit 22 Startern. Nicht weniger als zehn Ferrari stehen in der Starterliste sowie Exoten wie Alvis, Auburn, Devin, Iso Rivolta, Riley, Lagonda, Siata, DKW, Ballot, AC Cobra und Talbot.

FAHREN SIE DIE ZUKUNFT. JETZT.

INFO

Die Ennstal-Classic am Salzburgring: Donnerstag, 19. Juli ab 12 Uhr Eintreffen der Fahrzeuge, ab 13-15 Uhr Sonderprüfung. Der Eintritt ist frei! 26. Ennstal-Classic 18.-21. Juli 2018 Infos: www.ennstal-classic.at Facebook: Ennstal-Classic

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Foto: Erich Unterengsbacher

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m 30.6.2018 findet das LionsTurnier im Golfclub Berchtesgadener Land statt. Gerti Lindner (Autohaus Lindner Wals/Siezenheim) ist ein Garant für erstklassige Organisation mit hochkarätigem Rahmenprogramm, von Startgeschenken, Platzverpflegung bis zum Abendprogramm mit Preisverleihung, Tombola usw. Alles für den guten Zweck: für Menschen, die unsere Hilfe benötigen. Anmeldung: Golfclub Berchtesgadener Land, Ainring/Weng, D-83404 AINRING/ WENG 12, Tel. +49 (0) 86 54 / 69 0 20

Kartenverkauf, Aufführungstermine und Infos: www.mondseer-jedermann.at Gewinnen Sie mit der DIE SALZBURGERIN 1 x 2 Tickets für „Der Mondseer Jedermann“ am 28. Juli 2018. Schicken Sie bis 06. Juli 2018 ein E-Mail mit Betreff „Mondseer Jedermann“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

Döner zweier Herren

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in heiteres Sommervergnügen von John von Düffel im idyllischen Heckentheater! Ja, Sie haben richtig gelesen: Döner, nicht Diener zweier Herren! Der türkische Gastarbeiter Kemal verdingt sich als Diener zweier Herren und trägt bestens zu komödiantischen Verwechslungen in der heiratswilligen, liebenden, geldgierigen Gesellschaft bei. Noch bis 16. Juni auf dem Spielplan des Landestheaters. Foto: Christina Baumann

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Tickets: +43 (0) 662 / 87 15 12 -222.

Foto: Waldbad Anif

Gewinnspiel

er Mondseer Jedermann hallt bald wieder an sommerlichen Samstagabenden durch den malerischen Salzkammergut-Ort. „Die Festspiele des kleinen Mannes“ begeistern seit 1922 das Publikum. Weder Inszenierungen noch der Text wurden seither geändert. Diese Ursprünglichkeit hat das Mysterienspiel, das im Karlsgarten neben der Basilika stattfindet, in ganz Österreich und im angrenzenden Bayern bekannt und beliebt gemacht. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr.

Golfturnier für den guten Zweck

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ein Sommer ohne fliegende Dirndln. Auch heuer segeln wieder Dirndln und Teams im Dirndlgwand vom Dreimeterturm in den Teich. Am 5.8. ab 12 Uhr (10.30-11.30 h Akkreditierung) wird die Königin des Dirndlfluges gesucht. Lustige/akrobatische Sprungkombinationen sowie kreative Kreationen sind erwünscht. Auf die besten Springer warten schöne Preise. Gaudi ist garantiert.

Beliebte Naturoase

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it dem Flair eines Bergsees und den Annehmlichkeiten eines Stadtbades ist das Waldbad in Anif erste Wahl für Erholungssuchende: Glasklares Wasser, Schatten spendende Bäume, 300 Meter Badesteg und eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten, wie Tauchen, Beach Volleyball, Tischtennis oder Badminton. Kulinarisch verwöhnt das Seerestaurant mit frischen, saisonalen Speisen.

Waldbad Anif, Waldbadstraße 50, 5081 Anif, www.waldbadanif.at


Genuss

Glücklich, wer sich Genüsse zu verschaffen weiß, ohne anderen zu schaden! Giacomo Girolamo Casanova

Gourmet-Restaurant mit Blick über die Dächer Salzburgs

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ie umfangreichen baulichen Erweiterungsmaßnahmen des ersten Salzburger 5-Sterne-Superior-Hotels wurden erfolgreich abgeschlossen. Nach nur sieben Monaten überzeugt das Hotel Schloss Mönchstein nun mit 24 auf höchstem Niveau neu ausgestatteten Zimmern und Suiten, einer innovativen Glaskuppelkonstruktion und einem einzigartigen Raumkonzept für das neue Hauben-Restaurant „The Glass Garden“. Hier werden die mit zwei Hauben prämierten Kochkünste von Küchenchef Markus Mayr präsentiert. Über eine breite Panoramafensterfront, die sich bei passender Witterung auch öffnen lässt, können bis zu 40 Besucher einen atemberaubenden Blick über die Mozartstadt genießen.

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Foto: wildbild

Foto: Hotel Schloss Mönchstein

Salzburger Sektfrühling

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m 5. April 2018 verwandelte sich das Haus für Mozart erneut zur großen Verkostungszone für die besten Sektspezialitäten Österreichs. Schon im vergangenen Jahr erwies sich Salzburg als fruchtbarer Boden für den österreichischen Sekt. Und auch heuer erfreuten sich die Besucher an feinstem Sektvergnügen in seiner Vielfalt. 2017 erwies sich für die österreichischen Sekthersteller seit Langem wieder als erfreuliches Erntejahr ohne große Ausfälle. Bei entsprechend zeitiger Lese konnten Trauben mit perfekten Zucker- und phWerten sowie ausgewogenem Zucker-SäureVerhältnis gekeltert werden. 2017 wird man sich auch als Jahr für Prestige- und Große Reserve Sekte merken können.

Das Schrannenkochbuch

ass Essen viel mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme, beweisen jeden Donnerstag die vielen Besucher, die von nah und fern zur Salzburger Schranne strömen. An guten Markttagen decken sich rund 9.000 Menschen mit den Köstlichkeiten ein, die der größte österreichische Wochenmarkt zu bieten hat. Geschichten von der Schranne und die besten Rezepte der Schrannenköche Josef Illinger und Michael Pratter vermitteln einen Blick auf das bunte Markttreiben. Foto: Verla

g Anton Pu

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SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 89


Foto: georgerudy - Fotolia.com

In die Küche, fertig, los! So gern wir zu besonderen Anlässen stundenlang in der Küche stehen und an den einzelnen Gängen tüfteln, braten, kochen und backen – im Alltag muss es meist rasch gehen. Und dann ist die schnelle Küche gefragt: schmackhaft, gesund und nahrhaft.

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ie Versuchung ist manchmal groß, wenn man abgehetzt von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt, die Familie hungrig ist, zu Fertiggerichten & Co zu greifen. Dabei geht es, mit ein paar Ideen, ein bisschen Einteilung und Organisation, fast genauso rasch, frisch zu kochen – und zudem gesund! Vorbereitung ist alles Organisation lautet der Schlüssel zur schnellen Küche. Mit wenigen vorbereitenden Handgriffen gelingen Mahlzeiten gleich viel schneller. Ein Trick besteht auch darin, einige Basiszutaten vorzukochen und dann an den darauffolgenden Tagen unterschiedlichste Gerichte daraus zu zaubern. Gerade Getreide, Hülsenfrüchte aber auch Gemüse lassen sich ideal in größeren Mengen vorkochen

und abwechslungsreich kombinieren. Ganz nach dem Motto „Einmal kochen, drei Tage essen“. Sehr hilfreich – auch wenn es altmodisch klingt – sind die guten alten Einkaufslisten. Ein kleiner Tipp am Rande: Wer bereits eine Woche im Voraus plant, was es an jedem Tag der Woche zu essen geben soll und entsprechende Listen für den Einkauf schreibt, kann diese auf bewahren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwerten. Und schließlich sind es die kleinen Helfer im Haushalt, unsere Helden des Alltags, die es ungemein erleichtern, ein schnelles Mahl auf den Tisch zu zaubern. Dazu gehören gute und scharfe Messer, der Wasserkocher, Stabmixer und elektrische Zerkleinerer u.v.m. Als praktisch für das Zubereiten verschiedener Gemüsegerichte erweisen sich auch Spiralschneider und Julienneschneider.

Veronika Pachala Schnell und gesund kochen Münchner Verlagsgruppe/riva

Quick & Easy Macht gute Laune

GU Smart Cook Books Trend

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Schnelle Küche Rezepte für jeden Tag

ZS Verlag


Kulinarik & Genuss

In ihrem Buch „Schnell und gesund kochen“ liefern Veronika Pachala und Clara Beyer nicht nur über 50 Rezepte, die alltagstauglich, vollwertig und gesund sind, sondern geben auch Tipps, wie man mit geschickter Vorbereitung jede Menge Zeit sparen kann. Zum Beispiel, indem man einmal kocht und drei Tage isst. Dass dies alles andere als eintönig sein muss, zeigen unter anderem die Rezepte für „Drei Tage Grün“. Sämtliche Rezepte sind außerdem vegetarisch, frei von Weizen und Kuhmilch.

Drei Tage Grün

Einkaufsliste für drei Tage (je 4 Portionen):

700 g tiefgekühlter oder frischer Brokkoli, 600 g tiefgekühlte Erbsen, 2 kleine und 1 große Zucchini, ½ Bund Radieschen, 1 Mango, 500 g Pasta, 500 g schnell kochender Dinkel, 8 EL MandelFotos: Veronika Pachala kerne, 2 Zwiebeln, alternativ 3 Schalotten, 400 ml Gemüsebrühe, 400 ml Hafermilch, Cashewmus, alternativ Mandel- oder Sonnenblumenkernmus, Tahin (Sesammus), Tamari (weizenfreie Sojasoße), Mildes Kokosfett, alternativ Olivenöl, Salz, Frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung Basis für drei Tage (25 Minuten) 1. Die Schalotten fein hacken und in einem großen Topf mit 1 TL Kokosfett andünsten. Den Dinkel hinzugeben, unter Rühren leicht anrösten und in 1,4 Liter Salzwasser (entspricht der 3-fachen Menge) 20 Minuten garen. 2. Währenddessen in einem großen Topf wenig Wasser zum Kochen bringen. Den Brokkoli – sofern nicht tiefgekühlt – in kleine Röschen zerteilen. Die Zucchini in 1 cm dicke Scheiben schneiden. 450 g Erbsen, 600 g Brokkoli und die Zucchini im Dampfgareinsatz über dem kochenden Wasser mit geschlossenem Deckel 8 bis 10 Minuten bissfest garen. Die Mandeln hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. 3. Das gegarte Gemüse und den gekochten Dinkel jeweils in zwei Portionen teilen. Je eine Portion Dinkel und Gemüse in zwei verschließbaren Dosen für die kommenden Tage im Kühlschrank aufbewahren. Auch die restlichen gerösteten Mandeln verwahren. Die jeweils andere Portion Dinkel und Gemüse für die erste Mahlzeit beiseite stellen. Tag 1: Grüne Dinkelbowl mit Mangosoße (30 Minuten) 1. Die Mango schälen, vom Stein befreien und mit 1 EL Tahin und ½ TL Tamari fein pürieren.

ten rösten, mit 50 ml Wasser ablöschen und dünsten, bis das Wasser verkocht ist. Den Dinkel vom Vortag ergänzen und knusprig anbraten, gegebenenfalls noch einmal wenige Esslöffel Wasser angießen, damit nichts anbrennt. 2. In einem Topf 400 ml Gemüsebrühe und 400 ml Hafermilch zum Kochen bringen. Inzwischen die Radieschen vierteln. 3. Vorgegarte Erbsen, Brokkoli und Zucchini vom Vortag sowie 2 EL Cashewmus dazugeben und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte der Gemüsesoße nach dem Abkühlen in einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank für den nächsten Tag aufbewahren. 4. Gerösteten Dinkel, gebratenen Brokkoli und Radieschen in Schüsseln anrichten und mit der Gemüsesoße servieren. Tag 3: Pasta mit Erbsen und Gemüsesoße (10 Minuten)

2. Dinkel und Gemüse in jeweils 4 Schüsseln portionieren, mit 1 EL gerösteten Mandeln bestreuen und mit Mangosoße servieren. Tipp dazu: Gebratener Grillkäse von Schaf oder Ziege

1. Die Pasta in Salzwasser bissfest garen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die restlichen Erbsen (150 g) mitgaren.

Tag 2: Dinkel-Brokkoli-Pfanne mit Radieschen und Gemüsesoße (15 Minuten) 1. Den noch nicht gegarten Brokkoli (100 g) in Scheiben schneiden und in einer Pfanne in 1 TL Kokosfett unter Rühren 2 Minu-

2. Soße vom Vortag in einem Topf erhitzen. Pasta, Erbsen und Soße vermengen und mit den übrigen gerösteten Mandeln servieren.

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Kulinarik & Genuss

20 Minuten

20 Minuten

Gedämpftes Lachsfilet

Fisch-Ragout

mit Balsamico - Tomaten

mit Tomaten Foto: Anke Schütz/ GRÄFE UND UNZER VERLAG

Zutaten für 2 Personen

Zutaten für 2 Personen

2 Lachsfilets (à ca. 150 g), Salz, Pfeffer aus der Mühle, 4 BioZitronenscheiben, 2 Stiele Estragon, 300 g bunte Cocktailtomaten, 1 kleiner Zweig Rosmarin, 2 Stiele Thymian, 80 g Rucola, 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 ½ EL Olivenöl, 1 EL Aceto Balsamico

250 g Cocktailtomaten, 2 Frühlingszwiebeln, 4 Zweige Minze, 350 g Fischfilets (küchenfertig ohne Haut; z.B. Zander, Lachsforelle oder Seelachs), 1 EL Rapsöl, 1 EL Butter, Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

Zubereitung

1. Die Lachsfilets waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zitronenscheiben in einen Dämpfeinsatz legen und die Lachsstücke daraufsetzen. Den Estragon waschen und trocken tupfen, die Blätter abzupfen, fein hacken und über den Lachs streuen.

1. Die Cocktailtomaten überbrühen, kurz ziehen lassen, kalt abschrecken und mit den Fingern vorsichtig aus den Häuten herausdrücken. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und mit dem Grün in feine Ringe schneiden. Die Minzezweige waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken.

2. Einen passenden Topf 2 bis 3 cm hoch mit Salzwasser füllen, den Dämpfeinsatz daraufsetzen und mit dem passenden Deckel verschließen. Das Wasser aufkochen und, sobald Dampf aufsteigt, den Lachs bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten dämpfen.

2. Mit den Fingerspitzen über die Fischfilets streichen. Falls Gräten zu spüren sind, diese mit einer Pinzette vorsichtig aus dem Fischfleisch ziehen. Die Fischfilets in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

3. Inzwischen die Tomaten waschen und halbieren. Rosmarin und Thymian waschen und trocken tupfen. Rucola verlesen, waschen und trocken schütteln, dabei grobe Stiele entfernen, die Blätter grob hacken. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.

3. Das Öl mit der Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Fischwürfel darin bei mittlerer Hitze unter vorsichtigem Wenden ca. 2 Min. braten. Herausnehmen und auf einem Teller beiseite stellen.

4. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Tomaten, Rosmarin, ]ymian und Essig dazugeben und alles zugedeckt etwa 3 Minuten dünsten. Dann Thymian und Rosmarin wieder entfernen und den Rucola unterheben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Tomatengemüse mit dem gedämpften Lachs auf Tellern anrichten und servieren.

92 | Salzburgerin Juni/Juli 2018

4. Die Zwiebelringe ins Bratfett geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren ca. 2 Min. braten. Tomaten dazugeben und 1–2 Min. weiterbraten. Den Fisch und die Minze untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fotos: Mara Zemgaliete - fotolia.com

Foto: C. Timmann


25 Minuten

20 Minuten

Hühnerbrust

Kichererbsenpüree

mit Chilli-Tomaten

mit Lamm-Medaillons

Foto: Anke Schütz/ GRÄFE UND UNZER VERLAG

Foto: Anke Schütz/ GRÄFE UND UNZER VERLAG

Zutaten für 2 Personen

Zutaten für 2 Personen

2 Hühnerbrust-Filets, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 8 dünne Scheiben durchwachsener Räucherspeck, 12 Salbeiblätter (nach Belieben), 2 EL natives Olivenöl extra, 1 Dose Tomaten in Stücken (400 g), ½ TL Chiliflocken, 1 TL Honig

Für das Kichererbsenpüree: 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht), 100 ml Gemüsebrühe, 100 g gehäutete Paprikaschoten (aus dem Glas), 1 EL natives Olivenöl extra, 2 TL gehackte TKPetersilie, 1 Msp. Chiliflocken (nach Belieben), Salz, 1 Spritzer Limettensaft, Für die Lamm-Medaillons: 300 g Lammrückenfilet, Salz, 1 ½ EL Olivenöl

Zubereitung

Zubereitung

1. Das Hühnerfleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils 4 Scheiben Speck nebeneinanderlegen und nach Belieben die Salbeiblätter darauf verteilen. Jeweils 1 Hühnerbrustfilet auf 4 Speckscheiben legen und darin einwickeln.

1. Für das Kichererbsenpüree die Kichererbsen in ein Sieb abgießen, kalt abbrausen und kurz abtropfen lassen. Mit der Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen und in 2–3 Min. heiß werden lassen.

2. In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Die Hühnerbrustfilets darin zunächst rundherum kräftig anbraten, dann unter gelegentlichem Wenden bei mittlerer Hitze ca. 8 Min. gar braten.

2. Inzwischen die Paprikaschoten abtropfen lassen und in grobe Würfel schneiden. Die Kichererbsen in der Gemüsebrühe mit dem Stabmixer pürieren, dabei das Olivenöl untermixen. Die Paprikawürfel und die Petersilie untermischen. Das Kichererbsenpüree mit Chiliflocken (nach Belieben), Salz und dem Limettensaft abschmecken. Zugedeckt warm halten.

3. Das restliche Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen. Die Tomaten mit den Chiliflocken dazugeben und bei starker Hitze heiß werden lassen. Mit etwas Salz und dem Honig abschmecken. 4. Das Hühnerfleisch in Scheiben schneiden und mit den Tomaten auf Tellern anrichten.

3. Für die Lamm-Medaillons das Lammfleisch waschen, trocken tupfen und gegen die Faser leicht schräg in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Fleischscheiben mit Salz würzen und mit dem Olivenöl einreiben. 4. Eine Pfanne erhitzen und die Lamm-Medaillons darin bei mittlerer bis starker Hitze pro Seite 1 Min. braten. Das Kichererbsenpüree mit den Lamm-Medaillons auf Tellern anrichten.

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20 Minuten

30 Minuten

Mango-Garnelen-Curry

Feta-Speck-Tartelettes

mit Paprika und Süßkartoffel

mit Pistazien Foto: W. Schardt

Foto: C. Gödke

Zutaten für 2 Personen

Zutaten für 12 Stück

1 Zwiebel, 20 g Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 1 rote Chilischote, 1 rote Spitzpaprikaschote, 1 Süßkartoffel (ca. 300 g), 1 große reife Mango, 200–250 g küchenfertige Garnelen, 2 EL Öl, ½ TL Rohrohrzucker, 2–3 TL gelbe Currypaste (aus dem Asialaden), 1/2 TL Garnelenpaste (aus dem Asialaden), 200 ml Kokosmilch, Salz, 1–1 1/2 EL Limettensaft, 1 EL Koriandergrün

3 EL Butter, 3 Blätter Filo- bzw. Yufkateig, (30×40 cm; Fertigprodukt aus dem Kühlregal), 1 Stange Lauch, Salz, 80 g Feta (Schafskäse), ½ Bund Petersilie, 3 EL Crème fraîche, 2 EL Speckwürfel, Pfeffer aus der Mühle, Paprikapulver (edelsüß), 2 EL gehackte Pistazien

Zubereitung

Zubereitung

1. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Chili- und Paprikaschote längs halbieren, entkernen und waschen. Die Chili in feine Würfel, die Paprika in große Würfel schneiden. Die Süßkartoffel schälen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch zunächst vom Stein und dann in Scheiben schneiden. 250 g abwiegen. Die Garnelen abbrausen, abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

1. Den Backofen auf 200°C vorheizen. 2 EL Butter zerlassen. Die Teigblätter nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen und mit der Butter bestreichen. Aus den Teigblättern 24 Quadrate à etwa 7 cm Kantenlänge schneiden und jeweils 2 Quadrate – mit der gebutterten Seite nach unten – so übereinanderlegen, dass sie einen Stern bilden. Die Teigsterne mit der gebutterten Seite nach unten in eine Mini-Muffinform drücken, sodass die Kanten oben überstehen.

2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Ingwer und Chili darin andünsten, bis die Zwiebel glasig ist. Den Knoblauch kurz mitdünsten. 1 TL Zucker, Curry- und Garnelenpaste hinzufügen und etwas andünsten. Paprika und Süßkartoffel dazugeben und mitdünsten. Kokosmilch und ¼ l heißes Wasser dazugeben. Leicht mit Salz würzen und offen 2 bis 3 Minuten einkochen, dann zugedeckt weitere 2 bis 3 Minuten garen.

2. Den Lauch putzen, dabei den dunkelgrünen Teil entfernen. Den Rest halbieren, waschen und abtropfen lassen. Den Lauch in sehr feine Streifen schneiden. Mit der restlichen Butter sowie 4 EL Wasser und etwas Salz in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten. Den Lauch abgießen und abtropfen lassen.

3. Die Mangoscheiben auf das Curry legen und zugedeckt 2 bis 3 Minuten erwärmen. Die Garnelen darauflegen und alles zugedeckt weitere 2 bis 3 Minuten köcheln, bis die Süßkartoffeln und die Garnelen gar sind. 4. Alle Zutaten gut verrühren und das Curry mit Salz, Zucker und Limettensaft abschmecken. Das Mango-Garnelen-Curry auf zwei Teller oder Schüsseln verteilen und mit Koriander bestreut servieren.

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3. Den Feta zerbröseln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken. Den Lauch mit der Crème fraîche, dem Schafskäse, den Speckwürfeln sowie der Petersilie verrühren und alles mit Pfeffer und 1 Prise Paprikapulver würzen. Die Mischung mit einem Löffel auf die Teigförmchen verteilen, jeweils mit Pistazien bestreuen und die Feta-Speck-Tartelettes im Ofen auf der mittleren Schiene 5 bis 6 Minuten goldbraun backen.


Kulinarik vorgestellt

Alles Foxi im Fuxn ...

Fotos: Fuxn – Salzburger Volkswirtschaft

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„Foxi” heißt die neue Chefin in der Salzburger Volkswirtschaft – sie bestimmt den Tagesablauf, sie hält die Mitarbeiter auf Trab und lässt die Herzen aller um einiges höherschlagen! Das 3 Monate alte Minischwein „Foxi“ bereichert den ehemaligen Bauernhof an der Vogelweiderstra ße und wartet sehnsüchtig auf ihren Partner „Fix”, der mit ihr in Kürze gemeinsam auf der großen FuxnWiese herumtollen darf und die bereits etablierten „Wanderhühner” durcheinanderwirbeln wird! Also, es tut sich so einiges im Stadtteil Schallmoos – am Samstag den 19. Mai fand die 4-jährige Geburtstagsfeier des Fuxn statt und alle waren dabei. Gemeinsam mit Nachbarn, Gästen und Mitarbeitern wurde bei kulinarischen Schmankerln und vielen tollen Extras für Groß und Klein, das erfolgreiche letzte Jahr gefeiert. Gerade eben zum „Bierlokal des Jahres” er-

Gewinnspiel

koren, bereiten sich die beiden „Absis”, die Brüder Johannes und Luis Absmann, also nun auf ihr fünftes Jahr vor. Der Dry-Ager (zur kontrollierten Reifung von Fleisch) ist mit besten Gustoteilen bestückt und der Smoker für die zahlreichen Schmankerl qualmt aus vollem Rohr. Die Fleischliebhaber kommen im jungen Wirtshaus also voll auf ihre Kosten. Mit frischen Produkten aus der Umgebung sowie Kräutern aus dem eigenen Fuxn Hochbeet „zaubern“ die Köche nachhaltige Speisen, welche je nach Saison variieren, somit auch die Bedürfnisse der Vegetarier nicht im Hintergrund stehen. Für den kleinen oder großen Durst ist der Bier- und Weinkeller immer gut gefüllt.

Gewinnen Sie mit der DIE Salzburgerin ein Abendessen für 2 Personen im Fuxn. Schicken Sie bis 26. Juli 2018 ein E-Mail mit dem Betreff „Fuxn“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

Gleich neben Salzburgs schönstem Gastgarten, auf dem Fuxn-Parkplatz, entstehen gerade für die Gäste mit “EUntersatz” zwei Elektro-Schnellladestationen der Salzburg AG – ein weiterer innovativer Impuls in die richtige Richtung. Also: Einkehrschwung ins FUXN, Kabel raus, “ang’steckt is” und den kostenlosen Service unkompliziert während dem Genießen des ein oder anderen Schmankerls im „tierisch“ schönen Gastgarten nutzen. INFO

Fuxn – Salzburger Volkswirtschaft Vogelweiderstraße 28 Sterneckstraße 33 (P) 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 26 55 14 prost@fuxn.at, www.fuxn.at Facebook: www.facebook.com/ fuxnsalzburg Instagram: fuxn_salzburg

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Fotos: www.kaindl-hoenig.com

Gasthaus mit Tradition

Seit 80 Jahren vereint die Gastgeberfamilie Huber mit dem Gasthaus zum Bier Adam in Berchtesgaden gekonnt Tradition mit Moderne und vor allem mit typisch bayerischer Gastfreundschaft. genießt einen ausgezeichneten Ruf, weit über das Berchtesgadener Land hinaus. Heute führen Wolfgang Huber und seine Lebensgefährtin Susanne Seidel den „Bier Adam“ in dritter Generation. Und obwohl sie das Haus mittlerweile komplett renoviert und neu eingerichtet haben, legen die Gastgeber ganz besonderen Wert auf Tradition. „Wir fühlen uns der langen Tradition unseres Hauses verpflichtet und leben die sprich-

Spezialitätenwochen: Knödlwochen 8.6. bis 24.6. Schwammerlwochen 29.6. bis 19.8. Ochsenwochen 7.9. bis 23.9. Kirchweihgeflügel 19.10. bis 22.10. Hirschwochen 19.10. bis 2.11. Geflügelzeit 29.11. bis 26.12.

Gewinnspiel

Gewinnen Sie mit der DIE Salzburgerin ein Abendessen für 2 Personen im Gasthaus zum Bier Adam. Schicken Sie bis 26. Juli 2018 ein E-Mail mit dem Betreff „Bier Adam“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

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wörtliche bayerische Gastfreundschaft aus vollem Herzen“, so Wolfgang Huber. Dabei schaffen er und sein Team elegant die Verbindung zu Moderne und Zeitgeist. Aus der Region, für die Region So lautet das Motto! Mit höchstem Anspruch an Qualität und Frische werden im „Bier Adam“ typisch bayerische Schmankerl serviert, vom Schweinsbratl über Schwammerl-Gerichte bis hin zum Steak vom Berchtesgadener Almvieh. In der reichhaltigen Speisekarte finden sich außerdem internationale Spezialitäten, ebenso wie raffinierte Kombinationen und Eigenkreationen, zubereitet mit viel Liebe zum Detail. Besonders beliebt bei den Gästen aus Nah und Fern sind übrigens die Spezialitätenwochen, die stets mit ganz besonderen Schmankerln der Saison begeistern! INFO

Gasthaus zum Bier Adam Marktplatz 22 D-83471 Berchtesgaden Tel. +49 (0) 86 52 / 23 90 huber@bier-adam.de www.bier-adam.de

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Es ist urkundlich bestätigt: Das Gasthaus zum „Bier Adam“ ist die älteste Bier-Gastwirtschaft im Berchtesgadener Land – bereits 1546 bestand hier eine Bier-Wirtschaft. Und seit nunmehr 80 Jahren ist es die Familie Huber, die das Gasthaus zum „Bier Adam“ an diesem Ort in Berchtesgaden führt. Über die Jahre hat sich der „Bier Adam“ weithin den Ruf einer sehr guten Einkehr verdient und zwar längst nicht mehr „nur“ als Bierund Weinwirtschaft. Auch die Küche


Lust aufs Feiern?

Fotos: lemonchilli

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Am Samstag, den 9. Juni feiert das Lemonchilli seinen 20. Geburtstag! Nach einem gelungenen Facelifting macht das Kult-Lokal heute wie damals Lust aufs Leben und überzeugt mit urbaner Küche und kreativen Drinks. Lieber verrückt das Leben genießen – als normal langweilen! Nach diesem Motto ist das Lemonchilli einfach alles, außer gewöhnlich. Gekocht wird mit viel Liebe und noch mehr Leidenschaft, mit klarem Fokus auf urbane Küche, die sich sowohl modern und international, als auch regional und nachhaltig zeigt. Auf jeden Fall kreativ und in höchster Bio-Qualität. In der neuen Speisekarte finden sich Gerichte wie Foodies, Steaks, feinstes Street & Soulfood, trendige Good Life Bowls und richtig scharfe Chili- und CurryPots. So kommen Veganer, Vegetarier und Fleischtiger voll auf ihre Kosten! Auch das Getränkeangebot lässt keine Wünsche offen – mit edlen Weinen, raffinierten Cocktails, feinen Spirituosen und einer Vielzahl an Craft- und

Gewinnspiel

Kreativbieren aus der Brauerei Gusswerk. Lust aufs Leben Im Vintage-Stil mit lässig-coolem Interieur macht das Lemonchilli seit dem Relaunch im vergangenen Jahr gleich noch mehr Lust auf Genießen und Geselligkeit. Nicht umsonst hat es sich, zentral gelegen, zum Hot Spot der Stadt entwickelt. Neben Restaurant und Bar ist es nicht zuletzt die neue Vinothek, die die Salzburger, aber auch Gäste von außerhalb, begeistert. Grund zu Feiern Garantiert „verrückt“ und vor allem genussreich wird es auch am Samstag, den 9. Juni ab 16 Uhr werden, wenn Klaus Löffelberger und sein Team einladen, gemeinsam die vergangenen 20 Jahre Lemonchilli zu feiern und auf die kommenden 20 Jahre anzustoßen.

Gewinnen Sie mit der DIE SALZBURGERIN 3 x 2 Tickets im Wert von je 20 Euro für das 20-Jahre-Jubiläum am Samstag, 9. Juni ab 16 Uhr! Schicken Sie bis 07. Juni 2018 ein E-Mail mit Betreff „lemonchilli“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

Für einen Unkostenbeitrag von 20 Euro genießt man Chili con Carne, Schlumberger on Ice, Craft Beer, feinste Agavenbrände, coolen Sound von „Javier Rodaro“ u.v.m. inklusive! Der Reinerlös des Festes geht an den Verein Rettet das Kind Salzburg!

INFO

lemonchilli Urban Kitchen Bar Nonntaler Hauptstraße 24, 5020 Salzburg Tel. +43 (0) 662 / 84 25 58 office@lemonchilli.at www.lemonchilli.at

SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 97


Kulinarik vorgestellt

Kurz-Urlaub

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Wohl eines der schönsten Plätzchen für laue Sommerabende ist die brandneue Santa Fe Lounge. Hier genießen die Gäste die besten Cocktails der Stadt inmitten von wunderschönen Palmen und unter freiem Sternenhimmel.

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Fotos: www.kaindl-hoenig.com

Seit Mai ist Salzburg um ein OutdoorJuwel reicher. Mit der brandneuen Lounge bietet das Santa Fe nun – zusätzlich zum Adobe Garten, dem Sombrero Garten und dem Bar Garten – eine echte Oase der Erholung und des Entspannens. Umgarnt von Mexiko-Palmen und mit dem aromatischen Duft von Rosen und frischen Kräutern in der Nase kommt rasch echtes Urlaubsfeeling auf! Hier trifft man sich gemütlich zum

Gewinnspiel

After-Work-Drink mit Freunden, um sich nach einem anstrengenden Tag zu regenerieren oder genießt vor dem Essen einen Aperitif unter Palmen. Vollkommen entspannt kann man hier aber auch nach dem Dinner den Abend gemütlich und gesellig ausklingen lassen. Sternenhimmel Besonders die klaren Sommernächte sind ein wahrer Genuss, verbringt

Gewinnen Sie mit der DIE Salzburgerin ein Abendessen für 2 Personen im Santa Fe. Schicken Sie bis 26. Juli 2018 ein E-Mail mit dem Betreff „Santa Fe“ an leserservice@diesalzburgerin.at. Teilnahme auch per Post möglich (Adresse siehe Impressum).

man die (Aus-)Zeit in der Santa Fe Lounge doch unter dem freien Sternenhimmel. Hört man das Rauschen des Windes in den Blättern oder das Zirpen der Grillen, kann es schon rasch passieren, dass man sich für kurze Zeit tatsächlich im Süden – weitab des Alltags – wähnt. So wird das Santa Fe zur idealen Destination für den genussreichen Kurzurlaub. INFO

Santa Fe Wiener Bundesstraße 7 5300 Hallwang Tel. +43 (0) 662 / 66 58 24 office@santafe.at www.santafe.at

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Frühlingssalat mit roh marinierter, heimischer Lachsforelle, Wasabi Mayonnaise und feinen Brotchips

Lukas Hagenhofer Boutique-Gasthof UEberfuhr Ignaz-Rieder-Kai 43 5026 Aigen Tel. +43 (0) 662 / 23 10 94 welcome@ueberfuhr.at www.ueberfuhr.at

hlung: e f p m e e Getränk Sauvignon Blanc Klassik 2017 Weinhof Leitner – Vulkanland, Österreich Trinktemperatur 8-10 Grad C Unser Sauvignon Blanc harmoniert hervorragend mit dem roh marinierten Lachsforellenfilet auf dem Frühlingssalat. Er besticht durch eine schöne Primärfrucht in der Jugend Apfel und wird umrundet von leichten vegetabilen sortentypischen Noten gepaart mit einem angenehmen Säurespiel.

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Fotos: www.kaindl-hoenig.com

Zutaten für 4 Personen 320 g Lachsforellenfilet aus der Fischzucht Scharteiner im Bluntautal, diverse Blattsalate Ihrer Wahl, saisonales Frühlingsgemüse Fischmarinade: Soja Sauce, Sushi Essig, Olivenöl, Limettensaft, Limetten-Zeste, Salz, Pfeffer Wasabi Mayonnaise: 1 Eidotter, 10 g Wasabi Paste, 1 TL Dijon Senf, Sushi Essig, Salz, Zitrone, 250 ml Sonnenblumenöl Salatdressing: 50 ml Sushi Essig, 50 ml Chardonnay-Essig, 300 ml kaltgepresstes Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung Für die Mayonnaise alle Zutaten, außer das Sonnenblumenöl, in einer Schüssel vermengen. Das Öl wird unter ständigem Rühren eingearbeitet und es entsteht eine Mayonnaise, die anschließend abgefüllt und kaltgestellt wird. Für die Brotchips das Brot fein schneiden, mit Olivenöl beträufeln, grobem Salz würzen und knusprig backen. Die Lachsforellenfilets in mundgerechte Stücke schneiden und marinieren. Für den „Frühling“ sorgt das fein geschnittene saisonale Gemüse. Den Salat marinieren und schön locker anrichten, mit dem frischen Fisch und dem knusprigen Brotcrunch ist es ein ideales Sommergericht!


Kulinarik & Genuss

Sommerliche Fischsuppe und bunter Linseneintopf mit grünem Reis

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Zutaten für 4 bis 6 Personen Fischsuppe: 3 EL raffiniertes Olivenöl, 1 Lauch, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 grüne Paprika, 1 Prise Korianderpulver, 2 reife Tomaten, 1 Fenchelknolle, eine Prise Safranfäden, frischer Kräutermix (Thymian, Petersilie, Oregano), 120 g Riesengarnelen, 800 g Fischfilet (Wolfsbarsch, Seeteufel, Red Snapper…), 200 g Muscheln (Miesmuscheln oder Venusmuscheln) küchenfertig, 1 Liter Fischfond, Salz, Pfeffer Linseneintopf: 400 g Berglinsen, 3 EL Rapsöl, 1 Lauch fein geschnitten, 1 grüne Paprika, 1 reife Tomate, 80 g Staudensellerie und 80 g Karotten in Würfel geschnitten, 1 rote Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 40 g Ingwer, je 1 Prise Korianderpulver, Kreuzkümmelpulver, Süßpaprikapulver, 100 g Quinoa, 800 ml Gemüsefond, 250 ml Kokosmilch, Thymian und Petersilie Reis: 250 g Reis, 1 Bund Kräutermix (Petersilie, Basilikum, Estragon), 30 g Sonnenblumenkerne, 1 Knoblauchzehe, 1 Prise Salz und Pfeffer, 60 ml Olivenöl

Zubereitung Fischsuppe: Öl erhitzen, Lauch, gewürfelte Zwiebel, fein geschnittene Knoblauchzehen und in Würfel geschnittene grüne Paprika mit Korianderpulver ansautieren, bis sie gar sind. Mit Tomaten ablöschen und Safranfäden dazugeben. Weiter ansautieren, bis es fast zu einer Paste geworden ist. Geschnittenen Fenchel dazugeben und mit Fischfond auffüllen. Kochen lassen, bis Fenchel gar ist. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken, Garnelen, Fisch und Muscheln hineingeben und ca. 15 Min. in der Suppe pochieren. Linseneintopf: Linsen kochen. Lauch, Paprika, Zwiebel, Knoblauch u. Ingwer in Öl leicht anbraten. Korianderpulver, Kreuzkümmelpulver und Süßpaprikapulver dazugeben und unter Rühren weiter anbraten. Mit Tomatenwürfeln ablöschen und sautieren, bis eine pasteähnliche Konsistenz entsteht. Karotten dazugeben, mit Gemüsefond auffüllen. Kochen lassen, bis Karotten bissfest sind, Staudensellerie zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Linsen und Kokosmilch hineingeben. Mit Salz abschmecken, gehackten Thymian oder Petersilie zugeben und kurz ziehen lassen. Reis: Angeröstete Sonnenblumenkerne mit Kräutern, Knoblauch und Öl im Mixer cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und unter den Reis mischen.

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hlung: e f p m e e Getränk Selbstgemachte ZITRONEN-LIMONADE mit Salbei Zitronensirup: 1 Liter Wasser zum Kochen bringen, 300 g Zucker und einen halben Esslöffel Zitronensäure dazugeben. Abkühlen und mit einer Zitrone in Scheiben geschnitten mindestens 2 Tage ziehen lassen, abseihen und in Flaschen abfüllen. 12 cl Sirup mit 40 cl Sodawasser aufgießen und Salbeizweig hinzugeben.

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KÜCHENDESIGN VOM FEINSTEN Finiso

DIE VOLLENDUNG

Küche, Kulinarik, Kommunikation. Längst ist die moderne Küche zu einem offenen Kommunikationszentrum geworden. Hier trifft man sich, hier genießt man, hier lebt man. Am besten natürlich mit einer Küche aus Österreich. Besuchen Sie einen der Flagship Partner in Ihrer Nähe, lassen Sie sich von Design, Funktionalität und Ergonomie der Markenküchen von ewe, FM oder Intuo begeistern und profitieren Sie von vielen exklusiven Neuheiten. Erleben Sie die neue Küchendimension. Nähere Details unter www.ewe.at, www.fm-kuechen.at und www.intuo-kitchen.com Küchen Studio Christ GmbH, Hofhaymer Allee 15, 5020 Salzburg, Tel: +43(0)662/823327, E-Mail: ksc@aon.at Möbel Laimer GmbH, Palting 3, 5163 Mattsee, Tel: +43(0)6217 7115, E-Mail: info@einrichtungshaus-laimer.at Wohnen mit Stil Rath GmbH, Möbelstraße 17, 5301 Eugendorf, Tel: +43(0)6225 20274, E-Mail: info@wohnen-mit-stil.at


Wohnen

Ein Haus ist genauso groß wie die Seelen, die darin wohnen. Andreas Tenzer

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raumhafte Begleiter für die Nacht: Der Naturbetten‐ Spezialist Hüsler Nest setzt mit edlen Eisbuche‐Rahmen Highlights und verbindet Natürlichkeit mit Fashion‐ Trends. Die Bezeichnung „Eisbuche“ verdankt das ausdrucksstarke Holz einem besonderen Vereisungsprozess, der komplett natürlich und ohne jegliche Zusatzmittel verläuft. Dank einer speziell entwickelten Lagerung lässt er sich gezielt und nachhaltig steuern. Alle Bettgestelle bis auf die komplett unbehandelte Zirbe sind aus geöltem Massivholz gefertigt und kommen ohne metallische Verbindungselemente aus. Zudem schafft das Naturholz ein wohngesundes Raumklima und optimiert das Komfortgefühl beim Entspannen.

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Foto: Hüsler Nest

Die Zukunft des Grillens

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er Weber PULSE macht Grillen so einfach, wie es sein soll. Er ist so kompakt, dass er auch auf einem Balkon Platz findet, lässt sich einfach reinigen und besitzt eine technische Ausstattung, die ihresgleichen sucht. Mit seiner digital gesteuerten Hitzekontrolle und der integrierten iGrill-Technologie mit AppVerbindung eröffnet der Weber PULSE eine neue Dimension des elektrischen Grillens. Der Weber PULSE sorgt mittels digitaler Hitzekontrolle garantiert für 100 % Grillgeschmack bei original Grill-Gefühl. Mit dem Zwei-Temperaturzonen-System des PULSE 2000 kann gleichzeitig verschiedenes Grillgut bei unterschiedlichen Temperaturen zubereitet werden.

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Foto: Weishäupl Werkstätten

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Zeigt her euren Rasen!

Foto: Stefan Körber - fotolia.com

Wohnen & Design

Ein Artikel von Kathrin Thoma-Bregar

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ein Haus ohne Rasen. Rasen ziert Gärten, Parkanlagen und öffentliche Gebäude, Spiel- und Fußballplätze. Kinder toben über die grünen Flächen – sofern nicht ein Schild warnt: „Betreten verboten“. Die Idee, Rasen anzulegen, entstand im späten Mittelalter in den Schlössern der französischen und englischen Aristokratie und entwickelte sich zum Markenzeichen des Adels. Arme Bauern konnten es sich nämlich nicht leisten, wertvolles Land oder wertvolle Zeit für Rasen zu vergeuden. Im

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19. Jahrhundert übernahm das aufstrebende Bürgertum den Rasen. Bankiers, Anwälte und Industrielle gönnten sich den grünen Luxus rings um ihre Privathäuser. Als die industrielle Revolution die Mittelschicht anwachsen ließ, konnten sich plötzlich auch Familien ein Stück Rasen leisten. In den letzten beiden Jahrhunderten eroberte der Rasen auch die Welt des Sports: Fußball und Sport werden auf Rasen ausgetragen. Das Grün von Wimbledon wird gehegt und gepflegt wie ein heiliger Gral. Lieber kein Billig-Saatgut Zur Anlage von Rasenflächen werden in der Regel Saatgutmischungen eingesetzt, die aus verschiedenen Grasarten und -sorten bestehen. So entsteht eine genetische Vielfalt, die den Rasen anpassungsfähiger an unterschiedliche Standort- und Pflegebedingungen macht. Weil die Qualitätsunterschiede beim Saatgut groß sind, sollte man

Fotos: Radek Svehla; BMF-Burkhardt-Mayer-Fotografie GbR - fotolia.com

Die einen lieben ihn ultrakurz und akkurat mit exakt getrimmten Kanten. Bei anderen gleicht er einer wilden Wiese, auf der Schmetterlinge und Bienen schwirren. Wir haben alles, was Sie zum Thema Rasen wissen sollten, vom Saatgut bis zur Pflege.


Foto: macniak - fotolia.com

im Fachhandel kaufen und keine Abstriche machen. Rasenmischungen von hoher Güte machen den Rasen nicht nur dauerhaft schön und vital, sie haben auch den Vorteil, dass bei der Einsaat weniger Saatgut für einen Quadratmeter aufgewendet werden muss. Zudem keimen die Samen zuverlässiger und die aufkommenden Gräser sind insgesamt robuster und weniger anfällig für ungünstige Witterungsbedingungen, Krankheiten oder Schädlinge. Ein Qualitätsmerkmal ist das Prädikat „RSM“. Es steht für „Regel-Saatgut-Mischung“ und gewährleistet, dass die Saat sowohl eine hohe genetische als auch technische Qualität besitzt. Welche Rasenmischung passt, hängt von der Nutzung und dem Standort ab. Der Standard ist der gewöhnliche Gebrauchsrasen für eine sonnige Fläche. Wo Rasen viel von Bäumen oder Häusern beschattet wird, bietet sich eine Schattenrasenmischung an. Wer den Rasen intensiver nutzt, sollte spezielle Sport- und Spielrasenmischungen wählen. Soll der Rasen eher ein Schmuckstück werden, empfiehlt sich eine Zierrasenmischung. Immer schön feucht halten Bevor Rasen gesät wird, muss der Boden gelockert, planiert und von Unkraut und Steinen befreit werden. Dann das Saatgut nach Packungsempfehlung passend zur vorgesehenen Fläche abmessen, in eine Sähwanne füllen oder locker aus dem Handgelenk gleichmäßig ausstreuen. Dabei sollte es möglichst windstill sein, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Die Fläche anschließend mit einer Walze festdrücken oder kleine Bretter unter die Füße klemmen und alles eben eintreten. Weil die Rasengräser während und kurz nach der Keimung am empfindlichsten gegen Trockenheit sind, sollte die Fläche nach der Aussaat circa viermal am Tag für rund zehn Minuten mit einem Schwenkregner ausreichend befeuchtet werden. Je nach Witterung und Saatgut beträgt die Keimdauer ein bis drei Wochen. Nach dem ersten Mähen beschleunigt ein

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Langzeitdünger die Ausbildung einer dichten und voll belastbaren Grasnarbe. Frühestens acht Wochen nach der Aussaat ist der Rasen voll nutzbar. Rasen ansäen kann man übrigens das ganze Jahr über, die Samen sind winterhart. Von den Temperaturen und der Bodenfeuchtigkeit sind die Monate April und Mai sowie August und September aber am besten geeignet. Pflege ist das A und O Ein sattgrüner Rasen, einem samtenen Teppich gleich – davon träumen die meisten Gärtner. Ohne einen gewissen Pflegeaufwand lässt sich der allerdings nicht realisieren. Wässern, Mähen und Düngen ist Pflichtprogramm. Rasengräser wurzeln nicht tief und sind im Sommer bei knallendem Sonnenschein schnell von Trockenschäden bedroht. Je nach Wetterlage sollte deswegen ein bis zwei Mal pro Woche mit 10 bis 20 Litern pro Quadratmeter gründlich gewässert werden. Soll der Rasen vier Zentimeter hoch sein, muss er spätestens bei sechs Zentimetern Halmlänge wieder gemäht werden. In der Wachstumsphase ist das Rasenmähen mindestens alle sieben Tage vorzunehmen. Im Hochsommer und Herbst reichen alle 14 Tage.


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Blumenwiese zur Auflockerung Für kleine Lebewesen wie Bienen, Hummeln, Grillen oder Schmetterlinge ist ein feiner englischer Rasen nichts weiter als eine grüne Wüste. Wer Gänseblümchen und Löwenzahn stehen lässt, schafft für viele Insekten schon eine Lebensgrundlage. Noch besser sind kleine Blumenwiesen. Die Bodenvorbereitung und die Aussaat ist dieselbe wie beim Rasen, dafür wird nur maximal zwei oder drei Mal gemäht. Gut zu wissen • 1830 hat der Engländer Edwin Budding den ersten Rasenmäher erfunden. Er machte das Mähen wesentlich einfacher und weniger arbeitsintensiv als mit der Sense. • Pionier der Rasengräserzüchtung ist James Bradford Olcott aus Connecticut/USA. Im Rahmen seiner Anbau-

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versuche kam er 1885 zu der Erkenntnis, dass Schwingelarten und Straußgräserarten das geeignetste Ausgangsmaterial für weitere Züchtungen sind. Olcott legte den Grundstein für das breite Sortenspektrum von heute. • Gras ist heute in den USA nach Mais und Weizen die meistverbreitete Pflanze. Die Rasenindustrie macht jedes Jahr einen Milliardenumsatz. Rollrasen Rollrasen hat den Vorteil, dass die Fläche sofort genutzt werden kann und nach etwa zwei bis drei Wochen voll belastbar ist. Allerdings ist das Verlegen von Rollrasen bei größeren Flächen anstrengend und der Preis macht ebenfalls einen erheblichen Unterschied: Je nach Anbieter muss man mit mindestens fünf Euro pro Quadratmeter rechnen, wobei der Preis je nach Rasenmischung, Menge und Transportweg stark variieren kann.

Fotos: mates; GH; sinan dönmez - fotolia.com

Weil das wöchentliche Mähen während der Saison dem Rasen kontinuierlich Blattmasse und Nährstoffe entzieht, muss mit ausgewogener Düngung entgegengewirkt werden. Ein schwacher Rasen ist anfällig für Unkraut.


Bauen mit Herz und Verstand

Die Harlander Baumanagement GmbH ist ein verlässlicher und kompetenter Partner in den Bereichen Projektentwicklung und Baumanagement sowie als Generalunternehmer und Bauträger. Am Beginn eines Bauprojekts steht die Vision des Bauherrn – sie bildet den Ausgangspunkt unserer Arbeit. Unsere Architekten und Projektleiter verbinden die Wünsche und Vorstellungen der Bauherren mit innovativen Ideen und entwickeln individuelle Konzepte für hochwertigen Wohnund Gewerberaum. Für Bauvorhaben jeder Art und Größe sind Sie bei der Harlander Baumanagement GmbH an der richtigen Adresse: Wir setzen die Ideen unserer Kunden in die Realität um. Mit zwei Standorten in Österreich und Bayern sind unsere Experten im Salzburger Raum genauso wie im angrenzenden bayerischen Gebiet vertreten. Wir achten bei der Umsetzung unserer Projekte auf Modernität, Funktionalität, Attraktivität, Innovation und Nachhaltigkeit.

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Harlander Baumanagement GmbH Marktplatz 1, 5620 Schwarzach im Pongau Tel. +43 (0) 64 15 / 500 60 D-83471 Berchtesgaden, Tel. +49 (0) 86 52 / 97 83 620 office@harlander.cc, www.harlander.cc

Fotos: Harlander Baumanagement GmbH

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Wohnen & Design

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Fotos: Foto Neumayr

Küchenfest zum 40er

Das Küchen Studio Christ feierte sein 40-jähriges Bestehen mit vielen Kunden, Lieferanten und Freunden bei chilliger Musik mit feinen Cocktails und kulinarischen Köstlichkeiten

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ierzig Jahre Küchengeschichte in Salzburg – so könnte man die Geschichte des Küchenstudios Christ in der Hofhaymer Allee umschreiben, die standesgemäß gefeiert wurde. Oliver Christ, Bernhard Schmidlechner und Marcello Linner hatten eingeladen und – alle kamen. Dichtes Gedränge herrschte an der Cocktailbar von Sigrid Schot, die als Barfrau des Jahres 2017 den „Kitchen Royal“ kredenzte, und die kulinarischen Feinheiten von Gourmetkoch Manuel Wagner erfreuten sich reger Nachfrage. Die optische Präsentation des Streifzugs durch die Entwicklung der Küche von der Kochstelle bis zum zeitgeistigen „SUV des Wohnens“ würdigte die Entwicklung des Küchen-studios als Bestandteil der Lebensfreude und der

gehobenen Wohnkultur. Der lange Abend klang mit den Klängen von Chilisax gemütlich und sehr spät wie auch fröhlich aus. 01 Max Linner, Isabel Horinek, Marcello Linner, Oliver Christ, Bernhard Schmidlechner, Thomas Reichl 02 Klaus Grundner (Strasser Steine), Robert Butz (Strasser), Sigrid Schot, Gerald Schachner (Strasser) 03 Gabi Schmidlechner, Ehepaar Hirscher 04 Markus Jaksch (EWE), Isabel Horinek, Margit Skias, Bernhard Schmidlechner 05 Christian Yasikoff, Manuel Linner, Dalibor Markelic 06 Lukas und Veronica Pöstlberger 07 Ehepaar Goffriller und Margit Skopek 08 Peter Roventa, Anni Huber, Julia Christ 09 Sylvia Waldmann und Fr. Böhaker 10 Manfred und Elfriede Podlessnig 11 Oliver und Julia Christ, Gabi und Bernhard Schmidlechner

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Wohnen & Design

Wohnen im

Glanbogen

Es ist aktuell eines der spannendsten Wohnbauprojekte in der Stadt Salzburg. Der Glanbogen in der General-KeyesStraße vereint nach Abschluss der ersten Bauphase gekonnt Denkmalschutz mit moderner Architektur, gewachsene Bausubstanz mit höchstem Komfort sowie die zentrumsnahe Lage mit vielen parkähnlichen Grünflächen. Für GKS-Eigentümervertreter Karl Weilhartner ein schöner Erfolg: „Wir freuen uns, dass die ersten Mieter eingezogen sind und die ersten Projekte wie Urban Gardening oder die Gemeinschaftswerkstatt gut angelaufen sind.“ Ein großer Vorteil sei die Vielfalt der Wohnungen, die vom topsanierten Altbau bis zum luxuriösen Penthouse

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reicht. „Ob Familien mit Kindern, junge Paare, Senioren oder Singles, im Glanbogen findet sich für jeden Bedarf Wohnraum mit höchster Moderne Bauweise mit viel Holz und Glas Lebensqualität“, so Weilim Glanbogen. hartner. Unverbindliche Besichtigungen sind jederzeit nach persönlicher Vereinbarung möglich. Terrassentüren sowie die Raumhöhe Die Vermittlung erfolgt provisionsfrei. mit bis zu 3,20 Metern bieten eine besondere Wohnatmosphäre. Bei den Geplante Architektenwohnungen Dachgeschosswohnungen garantieren Die exklusiven Neubauwohnungen mit die uneinsehbaren Terrassen ungestörte Loggia oder Dachterrasse entsprechen Privatsphäre und der Ausblick auf die genau dem Trend zu hohem Wohn- umliegende Bergwelt bzw. das Stadtkomfort mit ausgeprägtem Wohlfühl- panorama stellt, je nach Wohnung, faktor. Großzügige Grundrisse, bis ein Highlight dar, wie es in Salzburg zum Boden geführte Fenster und nur selten zu finden ist. Alle Woh-

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Wohnen & Design

Vom Architekten geplante Dachterrassen- oder Neubauwohnungen mit Loggia. (Bild: DG-Musterwohnung).

Der Freiraum mit Parkcharakter bietet echte Lebensqualität. Die modernen Mietwohnungen punkten mit viel Licht, viel Raum und viel Komfort (Bild: Musterwohnung).

INFO

Fotos: GKS/Glanbogen

nungen sind barrierefrei. Der schwellenlose Lift sowie die direkte Erreichbarkeit der Tiefgarage und die großzügigen Fahrradabstellräume tragen zusätzlich zum hohen Komfort bei. Auch bei der Ausstattung wurde durchgängig auf höchste Qualität und hochwertige Materialien geachtet. Wohnen mit Stadt und Natur Für zusätzliche Lebensqualität sorgen

die großen, parkähnlich gestalteten Grünflächen. Dieser Freiraum für alle kann für Laufrunden oder HochbeetGartln ebenso wie für Relaxen im Baumschatten oder als Abenteuerspielplatz genutzt werden. Für den täglichen Bedarf gibt es in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche Geschäfte, Kindergärten und Schulen. Auch die nahe Altstadt ist bequem per Rad erreichbar.

Wohnen im Glanbogen Vermietung und Erstbezug ab sofort Vermittlung provisionsfrei Persönliche Besichtigung: Jederzeit nach Terminvereinbarung per Mail: office@glanbogen.at oder telefonisch unter +43 (0) 662 / 42 12 39 www.glanbogen.at

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Fertighausbranche liegt im Trend Eine der größten Umfragen des Landes spiegelt die Sichtweise der Bauherren wider und zeichnet ein repräsentatives Bild der österreichischen Häuslbauer. Signifikant: Jeder dritte Bauherr errichtet ein Fertighaus, 70 Prozent davon bauen ein Haus vom MUSTERHAUSPARK.

Hoher Marktanteil mit Aufwärtstrend Die Fertighausbranche erreicht in den letzten Jahren einen stabil hohen Marktanteil – mit klarem Aufwärtstrend. Jeder dritte Bauherr (konkret:

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Bekannt und beliebt Wer überlegt, ein Haus zu bauen, dem ist der MUSTERHAUSPARK ein Begriff. Auch das geht eindeutig aus der Studie hervor: Über 90 Prozent ALLER Häuslbauer – also auch jener, die kein Fertighaus gebaut haben – kennen den MUSTERHAUSPARK. Und mehr als 80 Prozent haben vor ihrer Kaufentscheidung einen der drei Musterhausparks in Eugendorf, Graz oder Haid besucht, im Schnitt 2,6 Mal. Jährlich werden über 1.000 Fertighäuser in den Musterhausparks Eugendorf, Graz und Haid gekauft, dabei werden durchschnittlich ca. 200.000

www.musterhauspark.at

Euro pro Fertighaus ausgegeben. Hohe Zufriedenheit Ein Besuch in den MUSTERHAUSPARKS, den Kompetenzzentren rund um das Fertighaus, bietet nicht nur eine umfassende Fertighausausstellung mit 65 Musterhäusern von 25 renommierten Ausstellern aus Österreich, Deutschland und Italien. Die Besonderheit ist, dass in jedem Musterhaus ein Fertighausberater sämtliche relevanten Fragen beantwortet – unverbindlich und kostenlos. „Wir finden es besonders wichtig, die Bauherren mit Informationen zu versorgen. Denn man muss sich als Laie in ein kompliziertes Thema einarbeiten und Entscheidungen für das ganze Leben treffen. In diesem Prozess stehen wir mit all unserem Wissen zur Seite“, erklärt Reiter. Dieses Angebot spiegelt sich im Feedback der Besucher wider: 95 Prozent sind sehr zufrieden bzw. zufrieden mit dem Häuserangebot. 88 Prozent sind sehr zufrieden bzw. zufrieden mit der Beratungsleistung, 78 Prozent mit der Planungsleistung. „Unser Service, von der Grundrissplanung über Behördengänge bis zur Schlüsselübergabe aus einer Hand zu bieten, ist neben dem Preis und der Fixpreisgarantie für viele Häuslbauer Grund, das Fertighaus zu wählen.“

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Knapp 1.700 Bauherren, die in den vergangenen vier Jahren ein Ein- oder Zweifamilienhaus gebaut haben, waren Teilnehmer der groß angelegten Befragung in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark, Niederösterreich, Kärnten, Tirol und im Burgenland. Damit deckt die Marktforschungsstudie, die vom MUSTERHAUSPARK in Auftrag gegeben wurde, den Gesamtmarkt und nicht nur Fertighausbauer ab und liefert interessante Fakten zur Branche – einzigartig: aus Sicht der Bauherren, wie und was sie tatsächlich gebaut haben und nicht aus Sicht der Bauinteressierten.

31 Prozent) setzt auf den Bau eines Fertighauses, insgesamt 21 Prozent aller Bauherren auf ein Haus aus dem MUSTERHAUSPARK. Die Gründe für die steigende Beliebtheit von Fertighäusern sieht MUSTERHAUSPARKGeschäftsführer Jakob Reiter unter anderem in den fairen und fixen Preisen: „Drei Viertel unserer Fertighäuser kosten unter 250.000 Euro. Wenn man bedenkt, dass fast die Hälfte der Häuslbauer ein Budget zwischen 250.000 und 300.000 Euro zur Verfügung hat, liegen wir kostentechnisch klar im unteren Bereich – und bieten damit vor allem Jungfamilien eine realistische Möglichkeit, sich trotz der steigenden Lebenshaltungskosten ein Eigenheim zu schaffen.“


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Inspiration fürs Leben

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Fotos: Musterhauspark

Werfen Sie einen Blick in die Zukunft Ihres Wohnens! In den Musterhausparks in Eugendorf, Graz und Haid erleben Sie live, wie nah Sie Ihrem Traumhaus sind. Wohnträume zum Anfassen. Die einen wollen sich einen ersten Überblick verschaffen, die anderen haben schon eine genaue Vorstellung davon, wie ihr Traumhaus aussehen sollte. Ganz egal, wie weit die Gedanken bereits gereift sind und wie konkret sich der Traum der eigenen vier Wände schon gestaltet – in den Musterhausparks Eugendorf, Graz und Haid ist jeder bestens aufgehoben. Gehen Sie auf Entdeckungsreise durch die Welt des schönen Wohnens, finden Sie Ihr persönliches Traumhaus und – vor allem: Lassen Sie sich inspirieren! Hereinspaziert! Nur keine falsche Scheu! 63 Musterhäuser von insgesamt 25 Herstellern warten geradezu darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Die Häuser der führenden Hersteller aus Österreich, Deutschland und Italien sind in den Musterhausparks vertreten und laden Sie ein, einen Blick in die Zukunft zu werfen. In die Zukunft Ihres neuen Zuhauses!

Rundum-Beratung In den Musterhausparks finden Sie auch Ihren persönlichen Ansprechpartner, der Ihnen bei allen Fragen zu Hausbau, Ausstattung, Haustechnik oder Gartentechnik mit Rat und Tat zur Seite steht – völlig unverbindlich und kostenlos, versteht sich. Und auch bei der individuellen Planung, von der Umsetzung bis hin zur Schlüsselübergabe, bleibt Ihnen Ihr Fertighausberater als persönlicher Ansprechpartner erhalten. Ganz nach dem Motto: Alles aus einer Hand! Für den Bau Ihres Traumhauses ohne Überraschungen – dafür aber mit Fixpreis und fixer Bauzeit!

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Zu Besuch bei Familie Meixner Für die junge Familie war die Entscheidung für ein Fertighaus von Hartl rasch gefallen. Inzwischen haben sich Andrea und Robert Meixner mit ihrer Tochter gut eingelebt und gewähren einen Einblick in ihr Traumhaus.

Fotos: Hartl Haus

Was macht dieses Haus zu eurem persönlichen Traumhaus? Diese Frage beantwortet die Familie Meixner ohne zu zögern: „Eindeutig unsere offenen und lichtdurchflutenden Räume. Bis zum Abend haben wir Sonnenlicht, das durch den Wohnbereich bis ins Kinderzimmer fällt.“ Der großzügige Wohnraum mit Essbereich und Küche ist das Herzstück des Hauses und wurde von der dreiköpfigen Familie rasch zum Lieblingsraum auserkoren. Auch der offene Dachfirst und der Kachelofen zählen zu den Highlights: „Wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt, gibt es nichts Schöneres als das Knistern des Feuers im Kachelofen“, so Andrea Meixner. Die fachkundige Beratung und die Tatsache, dass alles aus eigener Hand kommt, waren für die junge Familie gute Gründe, um mit HARTL HAUS zu bauen. Von der hohen Qualität waren Andrea und Robert Meixner rasch überzeugt, nicht zuletzt durch die positiven Erfahrungen aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. So hatten sich die Bauherren den Bauvorgang schon bei anderen

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HARTL HAUS Besitzern angesehen und wussten dadurch genau, was auf sie zukommen würde. Darüber hinaus war es der Familie wichtig, mit einem Unternehmen aus der Region zusammen zu arbeiten. Im Musterhauspark haben sie dann ihr Wunschhaus gefunden. „Mir war es wichtig, einen Bungalow zu bauen, schon alleine als Vorsorge fürs Alter. So muss man später nicht mehr an Barrierefreiheit denken“, erklärt Robert Meixner. Das eigene Zuhause gestalten Die Familie hat sich schließlich entschieden, auch selbst mitzuarbeiten: „So habe ich die Möglichkeit gehabt, mich aktiv am Hausbau zu beteiligen. Dabei habe ich das Gefühl bekommen, wirklich in meinem eigenen Zuhause zu sein!“, erzählt die Hausherrin. Vom Entschluss, ein Haus zu bauen, bis zum Aufbau dauerte es bei Familie Meixner gerade mal ein gutes halbes Jahr. Und das Besondere daran war die kurze Montagezeit. „Es war einfach toll zu sehen, wie schnell das eigene Haus steht – innerhalb von nur 3 Tagen!“ Neben dem Fertighaus

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stammen auch die Küche und die Innentüren von HARTL HAUS. Die Innentüren hat sich die junge Mutter von ihrer Schwester abgeschaut. „Die haben mir schon damals gefallen, daher haben wir nicht lange überlegt, wo wir unsere Türen kaufen werden. Außerdem war das Preis-Leistungsverhältnis wirklich top – solche Türen bekommt man nirgends für den Preis und in dieser Qualität!“ Auf die Frage, was die Meixners anderen Häuslbauern raten würden, antworten sie: „Wir würden auf jeden Fall wieder ein HARTL HAUS bauen, denn die verwendeten Materialien und Rohstoffe sind sorgfältig gewählt und stammen aus der Region. Auch die Verwendung von massiven Gipsfaserplatten spiegelt die hohe Qualität von HARTL HAUS wider. Weiters würden wir empfehlen, zumindest im Technikraum einen Heizkörper anzubringen – auf den haben wir leider vergessen und er wäre praktisch, um nasse Winterbekleidung zu trocknen. Auch der Entschluss, Erdwärme zu beziehen, war richtig. Der Fußboden ist dadurch nicht so intensiv beheizt wie bei einer normalen Holzheizung.“


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116 | Salzburgerin Juni/Juli 2018


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SAlzburgerin Juni/Juli 2018 | 117


Auto & Motorrad

7 Sitze – zwischen Familie und Fahrspaß

Fotos: Hersteller

Eine Familie braucht Platz. Auch im Auto. Dennoch sollte der fahrbare Untersatz nicht nur als Transportmittel dienen, oder? Ein wenig Spaß wäre auch ganz nett. Aber – welches Auto vereinigt Familientauglichkeit mit Fahrspaß, Raumangebot mit Stil? Die Lösung ist ein 7-Sitzer, meistens wenigstens.

118 | Salzburgerin Juni/Juli 2018

Ein Artikel von René Herndl

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er mehr als zwei Kinder hat, vielleicht dann noch auf Urlaub fahren, eventuell noch jemanden zusätzlich im Auto mitnehmen möchte, braucht einen Kleinbus. Möchte man meinen. Falsch. Es gibt auch durchaus attraktive Autos, die entweder fix sieben Sitze haben oder als Ausstattungsoption zwei zusätzliche Sitze bieten. In den letzten Jahren erleben solche 7-Sitzer-PKWs einen kleinen Boom. Etliche Autohersteller haben auf die steigende Nachfrage reagiert und eine erstaunlich große Zahl von Modellen mit – optionaler – dritter Sitzreihe auf


Auto & Motorrad

den Markt gebracht. Die biederen Varianten findet man bei den so genannten Hochdachkombis, die sich in Form und technischen Details oft von PKW-Lieferautos ableiten, siehe z.B. Citroën Berlingo, Fiat Dobló oder Renault Grand Kangoo. Auch in Vans und Kompaktvans werden zusätzliche Sitze angeboten, wobei bei Hochdachkombis und Vans einige Modelle mit den praktischen Schiebetüren zu finden sind, die das Einsteigen zur dritten Sitzreihe erleichtern. Aber auch immer mehr kompakte SUVs und Oberklasse-SUVs sind mit 7 Sitzen lieferbar. Und die Hersteller haben sich für das Auf- und Umklappen der einzelnen Sitze bzw. Sitz-reihen technisch raffinierte und komfortable Falt- und Klappsysteme einfallen lassen, die ohne großen Kraftaufwand wieder zur ebenen Ladefläche werden. Zusatz-Sitze und/oder Ladevolumen Manche jener Modelle, die mit üppigem Innenraum und großem Ladevolumen brillieren, verstecken im Boden des Kofferraums eine dritte Sitzreihe, in der Regel mit zwei (Klapp-) Einzelsitzen, die bei Gebrauch dann allerdings den Stauraum deutlich mindern. Das größte Angebot an Siebensitzern bietet das VanSegment, in dem die schiere Fahrzeuggröße keine wirkliche

Rolle spielt, weil schon kompakte Ausführungen für mehr Insassen ausgelegt sind. Beispiele dafür in unterschiedlichen Preisklassen sind etwa der BMW Gran Tourer, der Ford Grand C-Max, der Kia Carens oder der VW Touran, wobei der Dacia Lodgy der wohl preisgünstigste seiner Art ist. Kompakte Vans, die auf einer vergleichsweise geringen Länge von rund 4,5 Metern viel Raum unterbringen, der sich zudem ausgesprochen variabel an die verschiedensten Bedürfnisse anpassen lässt, sind die praktischen, familienfreundlichsten Autos. Staufächer und Ablagen an allen Sitzplätzen, eine dritte Sitzreihe oder Klapptische an den Rückseiten der Vordersitze zeigen, dass die Bedürfnisse von Familien hier wirklich im Mittelpunkt stehen, genauso wie bei den großen Vans wie dem Seat Alhambra, dem VW Sharan, dem Renault Espace oder dem exotischen Ssangyong Rodius. Bei manchen kompakten Vans, Kompakt-SUVs und Hochdachkombis sind es oft spezielle, längere Versionen der Fahrzeuge, die mit einer dritten Sitzreihe lieferbar sind. Beispiele sind etwa der Qashqai+2 von Nissan, der Grand Scénic von Renault, der VW Tiguan Allspace, der Skoda Kodiaq oder der verlängerte Grand C-Max von Ford, während bei den großen SUVs bestenfalls ein Kürzel am Heck darauf hindeutet, dass eventuell mehr Platz als normal geboten wird. Aber die Luxus-Klasse wie der

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Audi Q7, der BMW X5, der Mercedes GL oder der Landrover Discovery haben schon von vornherein so viel Volumen, dass eine zusätzliche Sitzreihe nicht ins Gewicht fällt – wenn man sie vielleicht einmal braucht. Optik und Dynamik Wer seinen 7-Sitzer mit optischer Dynamik aufpeppen möchte, der findet in den Ausstattungslisten sehr viele Möglichkeiten einer Verschönerung oder Komfortaufbesserung. Aber auch hinsichtlich technischer Dynamisierung ist bei manchen Modellen vieles möglich – wie man auch beim BMW Gran Tourer konstatieren kann, der in einer Sport-Variante lieferbar ist, samt Sportfahrwerk und Aktivlenkung. Dass in den teuren Klassen auch entsprechende Motorisierungen und Fahrleistungen möglich sind, ist wohl selbstverständlich – alles nur eine Frage des Preises. Sogar einen Hardcore-SUV wie den

Toyota Land Cruiser kann man mit 7 Sitzen ordern und der Tesla X darf als momentan größte Elektro-Variante ebenfalls sieben Passagiere befördern. Zum Schluss noch ein Hinweis: Es muss bei einem Siebensitzer nicht immer ein Van oder SUV sein. Auch Kombis sind mit dieser Ausstattung erhältlich – wenngleich die Auswahl hier eher begrenzt ist, und wer noch mehr Platz braucht oder möchte, der muss sich bei den Kleinbussen umsehen.

viel, nämlich mehr als 700 kg! Da kann man dann auch getrost noch zwei Passagiere mehr transportieren, falls nötig.

Land Rover Discovery Sport: Tugend ohne Not Land Rover Discovery Sport im Test – viel Platz, variabel, vielseitig, ein Auto für alle Gelegenheiten! So etwa könnte man den kleineren und schnittigeren Sport-Discovery nennen. Zierlich ist er nicht zu nennen, aber verglichen mit den anderen Modellen der Marke Land Rover wirkt er zumindest relativ schlank. Aber – er bietet bis zu sieben Sitze, wobei die letzte Reihe zwar wie Notsitze ausschauen und auch so handzuhaben sind, nämlich ausklappbar aus dem Kofferraumboden, aber eindeutig bequemer als nur zur Not. Allerdings kosten sie ein bisserl zusätzlich. Wenn man sie nützen will, dann schrumpft zwar der Kofferraum, der an sich mit einem Fassungsvolumen von fast 1.000 Litern wirklich großzügig bemessen ist. Und auch bei der Zuladung bietet der Disco Sport außergewöhnlich

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Kann alles, hat alles Neben dem riesigen Innenraum zeigt sich der auch fürs unwegsame Gelände taugliche Land Rover in allen Lebenslagen als nahezu ideales Gefährt. Die Rundumsicht, der Komfort und das Fahrgefühl erzeugen bei den Insassen den Eindruck, privilegiert zu sein. Und das alles trotz stilsicherem und zurückhaltendem Design, das samt feinem Ambiente für eine Wohlfühl-Atmosphäre sorgt, die jede automobile Aufdringlichkeit von sich weist. Die Motorisierung? Der Ingenium-Diesel mit zwei Liter Hubraum aus vier Zylindern stemmt maximal 430 Newtonmeter (Nm) Drehmoment an die vier Räder und leistet 180 PS, die den Sport in 8,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Und die Höchstgeschwindigkeit von knapp 200 km/h reicht allemal für flottes Fortkommen, auch auf langen Strecken sehr angenehm. Und im Notfall kann man den Disco auch durch 60 cm tiefes Wasser jagen, samt Großfamilie. Modell

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Reise

Wir wollen nach

Paris: Stadt der Liebe. Coco Chanel, Croissants, Mona Lisa, Moulin Rouge. Fünf Buchstaben und das Kopfkino rattert. Einmal da gewesen zu sein, reicht nicht. Die Hauptstadt der Franzosen macht süchtig.

Ein Artikel von Kathrin Thoma-Bregar

N

irgends sei Frankreich französischer als in Paris, heißt es. Lässig sind die Menschen hier, elegant und mondän. Der Chic der Pariserinnen wird verehrt. Ganze Bücher widmen sich ihrem Stil: „À la parisienne“ bedeutet kunstvoll zerzaustes Haar, freizügiges Leben, Lässigkeit. Paris gehört zu den meistbesuchten Städten der Welt. Und es ist die am dichtesten besiedelte Großstadt Europas. Franzosen aus dem ganzen Land zieht es in die Metropole. Aber die Wohnungen sind rar und astronomisch teuer. „Chambre de bonne“ heißen

122 | Salzburgerin Juni/Juli 2018

die ehemaligen Dienstmädchenzimmer, winzige Einzimmer-Wohnungen, die sich traditionell im letzten Stock eines Hauses befinden. Aber egal wie klein, Hauptsache man ist in Paris. 20 Stadtteile Pariser orientieren sich in ihrer Stadt anhand der 20 Arrondissements. Sie reihen sich wie eine aufgedrehte Spirale und von innen nach außen im Uhrzeigersinn um Paris. In welcher Nummer man wohnt, sagt viel darüber aus, was man sich leisten kann. Und wie man leben will. Während sich im Westen eher die Reichen tummeln, liegen die gemischteren Gegenden im Osten. Außerdem teilt die Seine die Stadt in zwei Hälften: Rive Droite ist das rechte, buntere Flussufer. Rive Gauche das gediegenere, linke mit den Vierteln Quartier Latin, Saint-Germain-desPrés, Montparnasse und der Universität La Sorbonne.

Foto: s4svisuals - fotolia.com

Paris!


Reise Das sollte man wissen: Für Anrufe aus dem Ausland: Vorwahl Frankreich 0033 und die 1 für Paris. Auskunft vor Ort: Office de Tourisme de Paris, 127, Champs-Élysées, Tel. 01 49 52 53 54, täglich 9 - 20 Uhr. Internet: www.franceguide.com Mobil mit der Métro: Wer die Métro häufiger nutzen möchten, bucht das Touristenticket „Paris Visites“, einen Zehnerpack (carnet) oder eine Wochenkarte, erhältlich in allen U-Bahnhöfen. Gratis Aussicht: Nicht weniger beeindruckend als der Blick vom Eiffelturm, dafür aber kostenlos, ist die Sicht aus der siebten Etage des Kaufhauses „Printemps“, 164, Boulevard Haussmann, 75009 Paris. Adressen für Kaffeejunkies: Für Schnäppchenjäger unter den Pariser Kaffeetrinkern führt die Stadt Paris 70 Adressen auf, wo der Kaffee höchstens einen Euro kostet. www.paris.fr. Freie Kunst und Kultur: Immer am ersten Sonntag des Monats ist der Eintritt in alle Dauerausstellungen der staatlichen Museen frei. In Kirchen wie der Kathedrale Notre Dame gibt es täglich kostenlose Führungen und manchmal sogar Konzerte. Opern- und Theater-Fans können jeweils am Aufführungstag an der Abendkasse Sonderpreise ergattern.

Auf Amélies Spuren Touristenfreie Zonen gibt es in Paris nicht. Aber jede Menge versteckte Ecken, ruhige Straßen und Flair. Mit seinen kleinen Gassen und den uralten, abgewetzten Kopfsteinpflastern, die den Hügel hinaufführen, war Montmartre früher ein kleines Dorf. Es hat weit mehr zu bieten als den Sacré Coeur oder den Place du Tertre.

Etwas abseits spaziert man im wohl schönsten Stadtteil an winzigen Boutiquen, Häuschen und Gärten vorbei. Hier drehte Jean-Pierre Jeunet seine „Fabelhafte Welt der Amélie“. Im „Café des 2 Moulins“ in der Rue Lepic sitzen Amélie-Fans und prüfen, ob alles in echt so ist wie im Film. (15, Rue Lepic, 75018 Paris, durchschnittliche à la carte Preise: 20 bis 40 Euro) Foto: Uta Zschiesche-Voss

Traumhaft nächtigt man im Little Palace Hotel, im 3. ArronFoto: Markus Gruber dissement, rechts der Seine (4, Rue Salomon de Caus, 75003 Paris). Die Zimmer in dem üppig verzierten JahrhundertwendeHaus haben einen kleinen Balkon oder Terrasse. Die Glasveranda im Erdgeschoss im Stil von 1900 steht unter Denkmalschutz.


Reise

Kein Sonntag ohne Brunch Wer es den Einheimischen gleichtun will, fährt in Paris mit der Métro, geht am Samstag ins Kino und am Sonntag zum Brunch. Frankreich steht für Esskultur. Die Franzosen legen viel Wert darauf, sich Zeit zu lassen und die Pariser sowieso, beim Kochen und beim Essen. Mehrgängige Mittags- und Abendmahlzeiten sind normal. Mit Croissant und Café au Lait fällt das normale Frühstück weniger üppig aus. Beim Brunch biegen sich dafür die Tische: Quiche Lorraine, Crêpes, Zitronen-Tartelettes, Apfelpaste mit Ziegenkäse. Die Pariser haben den Brunch zwar nicht erfunden, aber zu ihrer liebsten Sonntagsbeschäftigung erkoren. Das Highlight unter den vielen Brunch-Adressen: La Bellevilloise in Belleville, im Nordosten von Paris. Die „Halle aux Oliviers“ ist lichtdurchflutet und mit Olivenbäumen dekoriert. Hier finden Ausstellungen, Konzerte und sonntags ein Jazz-Brunch mit Live-Musik und einem riesigen Buffet statt. (19-21, Rue Boyer, 75020 Paris, Tel. 01 46 36 07 07, www.labellevilloise.com, circa 28 Euro/ Person, unbedingt reservieren) Im Angebot schwelgen Für ihren Wochenend-Einkauf müssen die Pariser bald aus den Federn, denn es geht auf den Markt. Wer noch etwas Anständiges abbekommen möchte, sollte dort am frühen Vormittag aufschlagen, je eher desto besser. Über 200-jährige Tradition hat der Marché d‘Aligre im Zentrum der Stadt. Hier reiht sich ein Meer von Ständen aneinander und in der großen Markthalle findet man wirklich alles.

(Place d‘Aligre, 75011 Paris, Métro-Station: Ledru-Rollin) Das bekannteste Kaufhaus in Paris ist die Galeries Lafayette. Hier gibt es, was Gourmets und Modefreaks begehren. Eine riesige Auswahl, dargeboten in imposanter Atmosphäre mit Jugendstil-Glaskuppel, von erschwinglichen Dingen bis zu wahren Luxusartikeln. (40, Boulevard Haussmann, 75009 Paris) Übrigens: Es ist Zeit, sich von dem Vorurteil, Pariser würden sich hartnäckig weigern, Englisch zu sprechen, zu verabschieden. Pariser sprechen Englisch wie jeder Österreicher auch. Nämlich abhängig davon, wie gut sie es können. Buchtipp Millionen Frauen überall auf der sein – und so ausschauen – wie die Pariserin. In „How to be Parisian“ enthüllen vier Pariser LifestyleIkonen mit viel Selbstironie und Witz den Mythos der Pariser Frau. Ein Klassiker! How To Be Parisian wherever you are: Liebe, Stil und Lässigkeit à la française – Deutsche Ausgabe, Anne Berest/Caroline de Maigret, 14,99 Euro.

Welt wollen so

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Reise

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Reise

Guten Flug! Foto: Shutter81 - fotolia.com

Sommer, Sonne, Urlaubszeit! Das ganze Jahr freut man sich darauf – und wenn dann etwas schief geht, ist es gleich doppelt ärgerlich. Die häufigsten UrlaubsÄrgernisse haben ihren Ursprung in Problemen mit Flügen und Gepäck, Schwierigkeiten bei der Online Buchung und schmutzigen Unterkünften.

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pitzenreiter bei Anfragen, die von enttäuschten Urlaubern beim Konsumentenschutz eingehen, sind überbuchte, annullierte und verspätete Flüge. Allein zum Thema „Flugverspätung und Annullierung“ gingen im Jahr 2017 746 Anfragen bei der Arbeiterkammer Salzburg ein, im Durchschnitt mehr als zwei pro Tag. So erging es auch einem Ehepaar, das im Oktober 2017 einen Lufthansa-Flug von Rostock nach München gebucht hatte. Allerdings wurde der Flug annulliert, sodass das Ehepaar seine Reise erst am darauffolgenden Tag antreten konnte und eine Nacht im Hotel verbringen musste. Nach ihrer Reise informierten sich die beiden Reisenden bei der Konsumentenberatung der Arbeiterkammer Salzburg, ob sie Anspruch auf finanzielle Entschädigung hätten. AK-Expertin Andrea Kinauer prüfte den Fall und kam zum Schluss, dass dem Ehepaar insgesamt 500 Euro Entschädigung zustünden. Der Grund: Werden

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Überbuchung und Annullierung Die EU-Fluggastverordnung regelt die Rechte der Passagiere für Flüge aus dem Gebiet eines EU-Mitgliedsstaates und für Flüge aus einem Drittstaat mit einer Fluglinie mit Sitz in der EU. Wer aufgrund der Überbuchung oder der Annullierung eines Flugs nicht befördert wird, hat Anspruch auf die Rückerstattung des Preises für den nicht konsumierten Teil der Reise oder auch des gesamten Ticket-Preises, wenn der Flug insgesamt zwecklos geworden ist; oder Anspruch auf die schnellstmögliche anderweitige Beförderung zum endgültigen Ziel oder Anspruch auf Umbuchung auf einen Flug zu einem geeigneten späteren Zeitpunkt. Die Fluglinie ist verpflichtet, für Mahlzeiten und Erfrischungen zu sorgen, wenn notwendig auch für eine Übernachtung im Hotel. Außerdem hat der Fluggast Anspruch auf Entschädigung. (Siehe Info-Box) Doch Achtung: Wird ein Flug aufgrund von außergewöhnlichen Umständen annulliert

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Ein Artikel von Doris Thallinger

Flüge annulliert, haben Reisende einen gesetzlichen Anspruch auf eine Ausgleichsleistung. Diese beträgt zwischen 250 und 600 Euro – je nach Flugdistanz. Die AK-Expertin forderte die 500 Euro von Lufthansa zurück. Wenige Zeit später war das Geld am Konto des Ehepaars.


Reise

(z.B. politische Instabilitäten, Terrordrohung oder meteorologische Umstände), besteht kein Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Auch, wenn der Flug bis zu zwei Wochen vor Abflugtermin gestrichen wird, entfällt dieser Anspruch, bis zu eine Woche vor Abflug, wenn ein anderer Flug angeboten wird – nicht mehr als zwei Stunden vor planmäßigem Abflug und maximal vier Stunden Foto: SbytovaMN - istockphoto.com

nach planmäßiger Ankunft. In der letzten Woche vor Abflugtermin entfällt der Anspruch auf finanzielle Entschädigung, wenn der Ersatzflug nicht mehr als eine Stunde früher als geplant startet und nicht später als 2 Stunden verspätet landet. Flugverspätung Bei einer Verspätung ist derzeit kein finanzieller Ersatz vorgesehen, allerdings sollen Fluggäste, deren Flug sich um mehr als drei Stunden verspätet, nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofes, ebenfalls Anspruch auf Ausgleichszahlungen haben. Verspätet sich ein Flug um mehr als fünf Stunden, kann der Konsument von der Buchung zurücktreten und die Rückerstattung des Tickets verlangen.

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128 | Salzburgerin Juni/Juli 2018

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LOLA MARSH – Indie-Folk-Pop aus Israel Ihre ersten Songs übertrafen alle Erwartungen und verzeichneten über sieben Millionen Streams auf Spotify. Im Juni erschien unter tosendem Applaus ihr Debüt-Album „Remember Roses“. Die Musik von Lola Marsh ist ein lebendiger und beschwingter Folk-Pop, in dem Leichtigkeit und Traurigkeit perfekt miteinander harmonieren. Mit „Remember Roses“ gelingt es Yael Shoshana Cohen und Gil Landau, reifer und inspirierter zu klingen, als auf ihrer ersten EP „You‘re Mine“. Entstanden ist so der perfekte Soundtrack für den beginnenden Sommer. Schon der Titel ist ein Trip in die eigene Vergangenheit, denn diese Rosen entstammen aus dem Garten, den es früher im Elternhaus der Sängerin gab. Auf den elf Songs des Albums geht es immer wieder um die Freundschaft, um die Liebe oder auch um die eigenen Ängste, die es beim Heranwachsen zu bezwingen gibt. Mehr Infos zu Lola Marsh am 22. Juni 2018 und weitere interessante Veranstaltungstipps wie Sue Foley – The Ice Queen am 11. Juni 2018 oder Jackie Venson, die charismatische Multi-Instrumentalistin am 16. Juli 2018 unter www.rockhouse.at, www. facebook.com/rockhouse.sbg/ Gewinnen Sie mit der DIE SALZBURGERIN 1 x 2 Karten für das Konzert von Lola Marsh am 22. Juni 2018 um 20.30 Uhr im Rockhouse Salzburg. Senden Sie bis 15. Juni 2018 ein E-Mail mit Betreff „Lola Marsh“ an leserservice@diesalzburgerin.at oder schicken Sie uns eine Postkarte (Adresse siehe Impressum).


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Website

Fotos: FH Salzburg/Wildbild; pixabay

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Gastautor Eine Kolumne der FH Salzburg Dominik Engel Leiter des Zentrums für sichere Energieinformatik und Fachbereichsleiter für Netzwerk- und Kommunikationstechnik am Studiengang Informationstechnik & System-Management der FH Salzburg

Das DARKNET – Wirklich so düster, wie angenommen?

https://www.torproject.org/projects/ torbrowser.html.en

https://www.pcwelt.de/ratgeber/ Das_Deep_Web_-_der_Hinterhof_des_ Internets-Jenseits_des_Lauschangriffs8240602.html

https://www.heise.de/download/blog/ Das-Darknet-im-Selbstversuch3269713

Das Internet, vielmehr das WWW, bietet uns vielfältige positive Aspekte: Es trägt zu unserer Unterhaltung, unserem Zeitvertreib bei, ermöglicht uns Kommunikation sowie Austausch über Kontinente hinweg und macht für uns früher Unvorstellbares möglich. Kurz gesagt: es erleichtert unseren Alltag. Dennoch gibt es eine dunkle Seite – das sogenannte Darknet. Durch tragische Vorfälle erhielt das „dunkle Netz“ in letzter Zeit verstärkt mediale Aufmerksamkeit. Es wurde als Grund genannt, warum sich beispielsweise Jugendliche unbemerkt Schusswaffen besorgen oder sich radikalisierte Attentäter austauschen können. Doch was genau ist dieses Darknet? Und ist es wirklich so düster, wie es der Anschein vermuten lässt? Als Darknet wird im Fachjargon eine anonymisierte Netzwerkinfrastruktur bezeichnet, die nur mit speziellen Browsern zugänglich ist. Ein Beispiel dafür ist „Tor“, der dem Google Chrome oder dem Internet-Explorer ähnelt, aber spezielle Techniken einsetzt, um die Anonymität der User zu schützen. Über den „Tor“ Browser bekommen User auch Zugang zu einer versteckten, virtuellen Welt, die für Suchmaschinen wie Google unsichtbar bleibt – dem sogenannten „Deep Web“. Dieses versteckte WWW umfasst eine große Anzahl von Webseiten, viele davon illegal. Trotz der hohen Anzahl an illegalen Webseiten, kann man Darknet bzw. Deep Web auch als Werkzeug für positive Aspekte ansehen. Ein Beispiel ist die Wahrung der Meinungsfreiheit in Umgebungen, die diese sonst f u a nicht zulassen würden, oder die Möglichkeit von Entlesen . at n i r we i t e r e g hüllungen, wie etwa Snowdens NSA-Aufdeckungen. lzbur

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10 11 12 13 14 15 16 17 22. Buchstabe des griech. Alphabets

Festkleid Drehpunkt Flüssigkristallanzeige Fragewort

Stufe des frühen Erdaltertums

Großstadt in Deutschland quälende Empfindung Kindeskind

Farbiger in Brasilien

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Pflanzenkrankheit präsent, zugegen Gebirgsschlucht Skistrecke in Gröden

rasch, flink

Ort bei Salzburg US-Stadt

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höher gelegenes Gebiet Dauerbezug (Kurzwort) nicht außen

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Gestirn, unser Planet

ein Säugetier mit Stacheln

5 Zeitnot eine der Nornen

knapper Kommentar dänische Münze

Mitteleuropäer

1

2 englisches Wort für: Schluss

bloß, nicht mehr als

Westnordwest (Abk.) Temperaturmaß

schirmähnl. Blütenstand

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Gabriele Wieland Lungauerin des Jahres

Der Krameterhof

Regional trifft International

Sieben Fragen an‌

Foto: Ferienregion Salzburger Lungau

Christina Bauer

Galaktisch

Der Lungauer Sternenhimmel


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Prebersee

Herrlich tschleunigen. Komm her. En ick, der dich Morgen ein Bl schlafen. Am e seines­ Umgebung, di umhaut. Eine Bier, ein n ei nd t. Am Abe gleichen such zwei. Und aps. Oder halt Wein, ein Schn f di! Wei gfrein uns au gut essen. Mir wo ... rs de ois on mia san onders euer?

Lust auf Abent

du die Höhe. see, da spürst Da am Preber t es schön er Seehöhe is t guat. Auf 1.500 Met tu . Schlafen as ht ac N r de in kühl Kuhglocken. irst durch die Aufg’weckt w r Sonnen­ stücken auf de Traumhaft früh st schon fa glatte See ist hältst, terrasse. Der an ft Lu ss du die da , so , ig ch ts ki . Mehr wol­ glücklich bist einatmest und nnung pur. Das ist Entspa len wir nicht.

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Foto: KWER

Galaktisch!

Elisabeth Rabeder, Projektleitung, Andrea Kocher, Redakteurin DIE LUNGAUERIN

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enkt euch, ich habe die Milchstraße gesehen. Plötzlich war sie vor meinen Augen und war wunderschön... Genau genommen war es beim nächtlichen Spaziergang am Prebersee ja so, dass sie dankenswerterweise in mein Blickfeld gerückt wurde. Denn ohne Orientierungshilfe von Sternschauer Othmar wäre das nächtliche Schauspiel am Himmel nicht zuordenbar gewesen. Ansehen zu dürfen, was da über unseren Köpfen passiert, ist ein echtes Privileg. So real und gleichzeitig unbegreiflich. Das gewisse wissenschaftliche Gespür für die Welt, das Universum und alles, was da draußen passiert, wäre in dem Fall gar nicht so schlecht. Und ein bisschen „Star

Wars“-Erfahrung kann vielleicht sogar helfen. Eines hat diese Nacht aber auch aufgezeigt: Unzerstörbar ist selbst der dunkle Himmel wie am Prebersee nicht. Der Grund dafür, so ließ ich mir erklären, ist die zunehmende Verwendung von LED bei Straßenbeleuchtung. Ist der Griff zu LED für den privaten Wohnbereich eine Entscheidung zu mehr Energieeffizienz, ist dies bei der Straßenbeleuchtung nicht gleichermaßen der Fall. LED-Straßenlaternen sind vielmehr insofern eine Beeinträchtigung für die Dunkelheitsoasen, da aufgrund des hohen Blauanteils in dem Licht für mehr Lichtverschmutzung gesorgt ist. Interessant, da hat man sich gedacht, man tut mit LEDUmrüstung rundum Gutes. Aber, ob privat oder im öffentlichen Raum, es sollte ohnehin selbstverständlich sein, Licht und Energie zu sparen. So wünsche ich, dass sich die Lichtverschmutzung auch in naher Zukunft noch in Grenzen hält. Die Nächte im Lungau mögen weiterhin ruhig bleiben, und der Himmel dunkel. Einen Wunsch hätte ich noch: Haben Sie viel Freude mit der neuen DIE LUNGAUERIN, erstmals als Magazin-im-Magazin der DIE SALZBURGERIN und damit mit salzburgweiter Auflage. Auf eine galaktisch gute Zeit, schauen Sie öfter hinauf in die Tiefen des Lungauer Nachthimmels – und greifen Sie ruhig öfter nach den Sternen! Ihre Andrea Kocher Redakteurin

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... und welcher ist dein Lieblingsstern? Fotos: Othmar Ortner

Sirius vielleicht, er ist jedenfalls der hellste Stern am Nachthimmel über dem Prebersee. Im Lungau sind die Sterne so gut zu sehen, wie an kaum einem Platz auf der Welt. DIE LUNGAUERIN war des Nachts mit dem jungen Tamsweger Hobbyastronom Othmar Ortner am Prebersee unterwegs.

Ein Artikel von Andrea Kocher

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hile, Australien, Madagaskar, Namibia, Lungau. Die Reihung der Länder ist definitiv korrekt, wenn es um die Qualität der Dunkelheit des Nachthimmels geht. Für den strahlenden Sternenhimmel gibt es nämlich ein Geheimnis: die geringe Lichtverschmutzung. Keine Straßenlaternen, keine blinkende Werbeanzeigen wie in der Großstadt, keine Permanentbeleuchtung von Wegweisern oder Gebäuden. Davon können Städte nur träumen, von diesen dunklen Nächten. Der Prebersee oberhalb von Tamsweg ist einer der ganz besonders guten, kaum lichtverschmutzten Plätze im Lungau. Das trifft auch auf das Lessachtal, die Karneralm und Hintermuhr zu. Von Naturliebhabern untertags sind diese Platzerl im Lungau ohnehin bekannt – weniger sind sie populär in Fachkreisen: Sie gelten als die Geheimtipps der Sternenschauer und Astronomen, und zwar spät in der Nacht. Niemand muss Gestalt der Finsternis sein, um den Reiz der Nacht zu erkennen. Beim nächtlichen Rundgang am Prebersee, wie ihn DIE LUNGAUERIN

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erleben durfte, ergibt sich nicht nur die Erkenntnis, wie wunderschön der Sternenhimmel ist. Sondern auch, wie ausgezeichnet sich das menschliche Auge an die Dunkelheit anpassen kann. So viel Universum... „Die Stirnlampe kannst du ruhig im Auto lassen, die braucht man nicht“, ist der erste Hinweis, den Othmar Ortner gibt. Und tatsächlich. Nach wenigen Schritten Aufenthalt in der finsteren Prebersee-Nacht kann man recht passabel sehen. Der Weg, die Natur, der Bergrücken des Prebers. Orientierung rund um den Prebersee quasi total. Als nächste Info eine recht entscheidende: „Kennst du nicht den österreichischen Licht Leitfaden?“ Das höre ich zum ersten Mal und es erstaunt direkt, dass es einen Leitfaden „Besseres Licht – Alternativen zum Lichtsmog“ tatsächlich gibt. Bei näherer Betrachtung hat dieser jedoch mehr Berechtigung als ähnliche andere Eitelkeiten. Denn Lichtverschmutzung gibt es eben – mit Ausnahme der vorhin genannten, meist entlegenen und dünn besiedelten Länder – so gut wie überall. „Die Lichtverschmutzung kommt eigentlich überall vor“, erklärt Othmar. Straßenbeleuchtung gibt es sogar am Land, sie allein beeinflusst bereits die Sichtbarkeit des Sternenhimmels. Und in der Stadt? Da sind, wenn dann, nur wenige Sterne zu sehen. Und meist gar keine.


Wie könnte nun der Sternenhimmel über der Stadt Salzburg so aussehen? Immerhin eine Stadt, in der alles soweit noch in Ordnung ist. Aber bei näherer Betrachtung zeigt sich, es stimmt wirklich: Die Sterne kann man trotz klarer Nächte kaum sehen. Im Lungau hingegen – und Othmar spricht hier aus Beobachtererfahrung – ist der „komplette“ Himmel mindestens vier Mal im Monat klar. Das hat neben der „Lichtreinheit“ unter anderem mit der Mondphase zu tun. Als Laie tut man sich grundsätzlich schwer, dieses „ziemlich viel“ an Universum bezeichnen zu können. Othmar hilft mit Erklärungen aus und versucht es mit Grundsätzlichem: Sterne drehen sich quasi über unseren Köpfen im Laufe der Nacht. Der Große Wagen sah beim Abmarsch am nordöstlichen Eingang zum Prebersee noch ganz anders aus als nach dem Seerundgang aus Blickrichtung der Ludlalm. „Die Erde bewegt sich immer weiter und dadurch auch die Sterne. Das Bild ist von Minute zu Minute ein anderes. Wobei manche Sternbilder die nötige Fantasie auch noch verlangen“, so Othmar. Ich staune über die Erklärungen, und darüber, dass auch noch ein Satellit am Himmel „vorbeizieht“– sicher die ISS, die nach wenigen Minuten wieder außerhalb unseres Sichtfeldes in der Erdumlaufbahn verschwindet. Beeindruckend über alle Maßen.

... so viel Unendlichkeit auf einmal Von derart regem Treiben am Himmel überrascht, geraten die Sternbilder am klaren „Preber-Himmel“ wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Welche denn die Prominenten unter ihnen sind, möchte ich wissen: Orion sowie der Große und Kleine Wagen, diese sind ja wiederum Teile vom Großen und Kleinen Bären. Kassiopeia, die Königin der Nacht. Auffällig der Stern Aldebaran, das Auge des Stiers, auf den übrigens Orion, dieser ist wiederum ein Sternbild, zielt. Wow, so viele auf einmal. Es hilft für das Vorstellungsvermögen, dass Othmar erklärt: „Die Gürtelsterne fangen im Laufe der Nacht sehr zu leuchten an, da sie durch die Anpassung der Augen immer „heller“ wirken“, sagt er und fügt hinzu, dass man eine wirklich gute Fantasie braucht, um den Kleinen Hund zu erkennen. Die Milchstraße hingegen kennt aber eh eigentlich jeder – besser gesagt, die Bilder davon. Denn die Milchstraße, deren Zentrum heller ist, ist nur zu sehen, wenn der Mond nicht scheint – oder sie nicht von der Lichtverschmutzung überdeckt wird. In Wahrheit haben 60 Prozent der Europäer die Milchstraße noch nie gesehen. Beeindruckt von Arktur und den Sterntemperaturen Ich gehöre also zu den glücklichen 40 Prozent. Dass es Milliarden von Galaxien gibt und die Milchstraße eine

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der drei Galaxien ist, die mit freiem Auge sichtbar sind, hatte ich auch vergessen seit meiner Schulzeit. Und dass es auch noch die Andromeda-Galaxie sowie die Dreiecksgalaxie gibt, das ist ebenso bekannt. Den prominentesten unter den Sternen habe ich mir hingegen immer schon gemerkt, den Polarstern. Er dient immerhin zur Navigation, da er im Norden steht. Nicht ganz so populär hingegen, und das zu unrecht, ist Arktur. Mir gefällt der Name, Othmar die Farbe und dass er der dritthellste Stern am gesamten Sternenhimmel ist. Es kommt Temperatur in die, trotz Frühling, noch kalte Nacht am Prebersee. 5.500 Grad Celsius an der Oberfläche – nicht des Sees, sondern von Arktur, und es geht noch viel, viel heißer – sind für Menschenverständnis schon un-un-undenkbar heiß. Geht es weiter in Richtung Kern, sprechen wir von zig Millionen Celsius. Der Stern scheint oranger, je kühler er ist. Je heißer er ist, desto blauer. „Das muss man sich wie bei einem Feuer vorstellen. In der Mitte ist es blau und somit am heißesten.“ Heiß bedeutet auch hell und kürzere Lebensdauer, da die Brennstoffe früher verbraucht sind. Die Sonne übrigens hat zirka 5.000 Grad. In diesem Zusammenhang erschreckt die Information und die Vorstellung, dass auch der Stern Sonne irgendwann einmal sterben wird. Wir müssen uns jedoch keine definitiven Sorgen machen, versichert mir Othmar: Die Sonne ist 4,5 Milliarden Jahre alt und wird zirka 9 Milliarden Jahre schaffen. „Normale“ Sterne bringen es übrigens auf durchschnittlich 50.000 Millionen Jahre. Recht überschaubar, oder? Planeten sind der Erde näher „Ich hol‘ dir den schönsten Stern vom Himmel“, Schlagerstars sollten mit Ankündigungen wie diesen lieber

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etwas vorsichtiger sein. Eher sind es noch die Planeten, die zumindest für Menschenverstand näherliegend sind. Venus, Symbol der Liebe und immerhin der hellste unter allen Planeten, ist einer der bekanntesten in unserem Sonnensystem. Proxima Centauri trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Er ist der sonnennächste Stern, die Kleinigkeit von 4 Lichtjahren von der Erde entfernt. Othmar versucht, die Dimension darzustellen, und rechnet zum besseren Verständnis vor: „9 460 000 000 mal 4 ergibt 38 Billionen Kilometer.“ Die Rechenaufgabe geht weiter. „Es sind 300.000 km von der Erde zum Mond und 40.000 km rund um die Erde. Das Licht braucht von der Erde zum Mond 1 Sekunde. Mit dem Auto und 100 km bräuchte man 125 Tage, um zum Mond zu gelangen. Von der Erde zur Sonne braucht das Licht 8 Minuten. Das sind übrigens 150 Millionen Kilometer.“ Alles klar? Check! Zwischendurch fällt mir noch Galileo Galilei ein. Ich hätte eventuell im Schulunterricht ein Plus bekommen für die Zuordnung eines Namens einer richtigen Person. Othmar hingegen bleibt professionell, verweist auf Jupiter und seine Monde, die mir bekannt sein sollen, weil sie ja galileische Monde heißen, benannt nach ihrem Entdecker. „Die galileischen Monde sind die vier größten Monde des


Jupiters. Der wiederum ist der größte Planet des Sonnensystems, für das ist er bekannt und er ist mit freiem Auge sichtbar.“ Um seine Monde zu sehen, braucht man allerdings ein Fernglas. Wieder gibt es Gründe zum Staunen. Wer mit mehr Vergrößerung schaut, erkennt die Ringe von Saturn (Galileo erkannte damals zumindest Ohren). Im Zauber der sternenklaren Nacht Es ist keine Seltenheit, dass sich Othmar Ortner mitten in der Nacht aufmacht, um die restlichen Stunden bis zum Morgengrauen an einsamen Plätzen inmitten der Natur zu verweilen. Still den Blick nach oben zu den Sternen gerichtet, die Fotokamera samt Stativ positioniert, immerzu ein Blick auf das Lichtmessgerät. Der 20-jährige Tamsweger ist wahrlich eine Ausnahme, was die nächtlichen Aktivitäten eines jungen Erwachsenen betrifft. Im Bann der Astronomie sind ihm die Sterne bessere Alternative zu Nachtlokalen und Diskotheken. Woher Othmar eigentlich das alles weiß, möchte ich aber schon noch wissen. Dass es ihn immer schon interessiert hat, ist keine überraschende Antwort. Seine VWA zur Matura war vor einem Jahr erst der Anfang, die Hobbybeobachtungen in wissenschaftliche Betrachtung zu wandeln: „Eigene

Beobachtung und Fotografie von astronomischen Ereignissen“ titelte Othmar seine Arbeit. Er spricht von Merkur-Transit, von den 3 Kometen, von Mondfinsternis. An die partielle Sonnenfinsternis vom 25. September 2015 kann sich wohl noch ein jeder erinnern. Im Universum nicht allein So ein Fleck wie im Lungau, der Prebersee, das hintere Lessachtal, die Karneralm und auch Hintermuhr, sind in astronomischer Hinsicht also etwas ganz Besonderes. Astrotourismus, dieser Begriff hat gleichermaßen seine Berechtigung wie der seltene Tourismuszweig. 7.500 Sterne sieht man mit freiem Auge! Wenn man sich als laienhafter Sternenhimmelkonsument plötzlich ein Teleskop oder eine Sternwarte an den Prebersee wünscht, dann hat dies kein Werbeslogan der Welt geschafft. Weshalb das Interesse derart vorhanden ist, ist begründet in der Faszination Universum, der Romantik einer sternenklaren Nacht und der Unglaublichkeit der Wissenschaft. Wir dürfen genießen – und die Astronomie forscht einstweilen. Denn eigentlich, so versichert mir Othmar abschließend, gibt es nur einen Gedanken dahinter: Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sowie noch anderes Leben im Universum zu finden. Wir sind nicht allein...

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Fokus auf höchste Qualität

Foto: Jaga Alm

Fotos: Hand-in-Hand-Werker

Die Qualität ist das Um und Auf. Das gilt erst recht im Baubereich. Wer wertbeständig bauen möchte, muss die unterschiedlichen Qualitätsstandards, sowohl bei Materialien als auch bei der Arbeitsleistung genauestens hinterfragen.

Der Kosten-Nutzen-Faktor Qualität hat ihren Preis. Denn auch in der Baubranche gilt: Das Billigste ist

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nicht unbedingt das Beste. Im Gegenteil, kommt es dem Bauherrn im ungünstigsten Falle langfristig teuer zu stehen, auf niedrigere Qualität gesetzt zu haben. Die Kunst ist es, hohe Qualität zum besten und fairen Preis zu erhalten. Aus diesem Grund erarbeiten die Projektleiter der Hand-in-Hand-Werker bereits im Vorfeld ein detailliertes und gut durchdachtes Projektkonzept, das die richtigen Materialien, die passenden Produkte und die idealen Handwerksfirmen berücksichtigt. Die sorgfältige Planung und Koordination vorab gewährleistet nachhaltige und wertbeständige Qualität für jedes Bauvorhaben!

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Die Hand-in-Hand-Werker GmbH Bröllsteig 13, 5580 Tamsweg Tel. +43 (0) 6474/26 55 tamsweg@hand-in-hand-werker.at Moosstraße 60, 5020 Salzburg salzburg@hand-in-hand-werker.at www.hand-in-hand-werker.at

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Gerade bei Bauprojekten ergeben sich durch unterschiedliche Qualitäts- und Ausführungsdetails bereits in der Angebotsphase hohe Preisunterschiede. Insbesondere für den Laien ist es kein Leichtes, aus der großen Anzahl an Anbietern, Produkten und Dienstleistungen immer den richtigen Partner für sein Bauvorhaben zu finden. Unterschiedlichste Materialien und eine Vielzahl an technischen Lösungen machen es immer noch schwerer für den Einzelnen, die richtige Wahl für sein individuelles Bauvorhaben zu treffen.


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Der Sommer wird bunt und Aufsehen erregend! Starke Farben und auffällige Muster prägen die aktuellen Sommertrends. Unifarbene Kleider in kräftigen Tönen werden mit kontrastfarbenen, gerne auch wild gemusterten Accessoires aufgepeppt. Auf keinen Fall verzichten sollte frau diesen Sommer auf Rot-, Rosaoder Pink-Töne, die, verpackt in kreativen Mustern, heuer als absolutes Mode Must-have gelten. Und auch für die Herren darf es diesen Sommer durchaus bunt, knallig und farbenfroh werden.

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Fotos: Andrea Kocher

Gabriele Wieland

Soziales Engagement kann man nicht lernen, es ist einem gegeben. Dafür ist Gabriele Wieland aus Tamsweg wohl eines der besten Beispiele. Mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Optimismus stellt sie sich in vielerlei Hinsicht in den Dienst des Mitmenschen. Ihre barocke Gestalt ist dabei ebenso „Marke Gabi“ wie ihr adrettes Auftreten – und vor allem ihr großes Herz.

Ein Artikel von Andrea Kocher

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ein Wunder, dass Gabriele Wieland als Salzburgerin des Jahres 2017 für den Lungau ausgezeichnet wurde. Sie ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die in puncto Menschlichkeit ihresgleichen sucht. Gabi lebt mit ihrem Ehemann Martin auf einem kleinen Bergbauernhof am Lasaberg, oberhalb von Tamsweg. Die letzten drei Kilometer geht es durch den Wald, eindrucksvoll ist der Blick von dort über das Murtal in Richtung Steiermark. „Michein am Rain“ heißt es hier am Hof, wo die

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54-Jährige die klassischen Bäuerinnen-Aufgaben ebenso erledigt wie die Verarbeitung von Fleisch- und Wurstwaren, Herstellung von Butter und Käse sowie verschiedenster bäuerlicher Produkte. „Ich bin gerne unter Menschen, fahre auch gerne mal in die Stadt und genieße das Kulturangebot. Aber genauso gerne fahre ich wieder heim und bin glücklich auf meinem Berg heroben. Weil hier kehrt Ruhe ein“, sagt Gabi und lacht: „Wenn es im Winter oft einen Tag durchgehend schneit, bin ich froh: Keiner kommt zu mir herauf und ich muss nirgends hin!“ Haushalt, Garten, Milchgeschirr. Dazu verschiedene Jobs und mehrere Ehrenämter, voran die Katholische Frauenbewegung, das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und der Chor „Hoffnung“. Ihr Geld verdient Gabi, die eigentlich gelernte Einzelhandelskauffrau mit Schwerpunkt


Lederwaren ist und auch eine Krankenpflegerin-Ausbildung absolviert hat, mit sozialer Tätigkeit. Durch die anschließende Ausbildung zur zertifizierten Lern-, Denkund Gedächtnistrainerin hat sie schließlich ein weiteres Standbein geschaffen.

Singgemeinschaft, deren Konzerte ausschließlich karitativen Zwecken dienen. Und im Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes leistet Gabi unter anderen engagierten Helfern wertvollsten Beistand bei Schicksalsschlägen. Foto: Mik e Vogl Klassische Bürozeiten gibt es bei Gabi nicht.

Sie absolvierte Zusatzqualifikationen für Kinder und Senioren sowie für Tourismus und Wirtschaft und forcierte so ihre Arbeit in der Erwachsenenbildung. „Damals, vor nun über zehn Jahren, begann Landtags präsidenti mit ‚Selbstbestimmt und n Salzburge Birgitta Pallauf üb e rin des Ja kreativ‘ für Senioren hres-Awa rreichte den rd. meine Kurstätigkeit“, erzählt die Tamswegerin. Denn, nur ein Gedächtnis, das geübt wird, bleibt. Es ist wichtig, für das Gehirn etwas zu tun. Gerade im Alter. „Es geht darum, dass man sich eine Ersatzaufgabe sucht, sobald man eine gewisse Tätigkeit mit zunehmendem Alter nicht mehr nd Julia, tun kann. Das Angebot und Godenki in rt a M n n nsch. it Ehema ‚Selbstbestimmt und kreativ‘ Gabi, hier m t ein totaler Familienme is gibt es übrigens immer noch.“

Und dann wäre da noch die Familie, das Allerwichtigste. Am meisten genießt sie die Zeit mit ihren fünf Enkerln, die Kinder ihrer beiden Töchter Elisabeth und Barbara. Sohn Johannes studiert in Graz und ist passionierter Musiker – er wird einmal den elterlichen Hof übernehmen. „Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Familie fünf Generationen vereint.“ Dass ihr Lebensalltag und ihr Engagement ohne die Familie nicht möglich wäre, das weiß Gabi sehr zu schätzen. „Meine Familie steht immer hinter mir.“ Derzeit ist Gabi vor allem bei Kochkursen eingeteilt. Mit ihrer Erfahrung als bäuerlicher Lebensmittelproduzent sowie Biomilchlieferant ist sie Vorstandsmitglied und eine der Kursleiterinnen im „Lungauer Kochwerk“, zuletzt begleitete sie das kulinarischintegrative Treffen von „Syrien trifft Lungau“.

Ehrenamt in profitorientierten Zeiten wie diesen – für Gabi keine Frage, sich zu jeder möglichen Zeit ehrenamtlich in den Dienst der Mitmenschen zu stellen. Seit 1990 ist sie Mitglied der Katholischen Frauenbewegung, seit fünf Jahren Gabriele Wieland ist multiNormalerweise leitet sie die Organisation aktiv. Eine würdige „Salzsitzen nur die Enkelkinder am gemeinsam mit ihrer burgerin des Jahres 2017“. An Pferd... Freundin Maria Gappmayr, ihr können sich viele ein Kämpferhofbäuerin auf der Haiden bei Tamsweg. „Ich Beispiel nehmen. Leutselig bin da hineingewachsen. Es ist schön, wenn alle Frauen und dann auch gerne wieder „allein“. Am Prebersee zusammenhelfen, ob wir nun für den alljährlichen Adventetwa, einem ihrer Lieblingsplätze, wobei es sein kann, markt basteln und backen oder Einladungen austragen.“ „dass ich schon um 6 Uhr früh oben bin und den See Ihr zweites Herzblut liegt im Chor „Hoffnung“, eine durchschwimme. Die Ruhe des Sees ist traumhaft!“

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Streiflichter Foto: privat

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in ganz spezieller Kochkurs wurde im Frühjahr von Gabriele Wieland und der aus Syrien stammenden Sania Kro initiiert: Mit Teilnehmerinnen aus Salzburg und Syrien erkochten sie eine Menü-Folge, bestehend aus 13 Rezepten. Unterstützt vom „Internationalen Sprachcafé“ gelang ein spannender Kochkurs und vor allem ein schöner, ungezwungener Abend mit völlig unterschiedlichen Frauen.

Musiksommer

Foto: SalzburgerLand Tourismus

Syrien trifft Lungau

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on 19.7. bis 30.8. präsentiert der Musiksommer St. Leonhard in der Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg ein abwechslungsreiches Programm mit Musik aus Barock und Klassik bis hin zum 20. Jahrhundert sowie echter Volksmusik. Beginn jeweils um 20 Uhr. Karten: Lungauer Infostellen, Buchhandlung Pfeifenberger, LKV die künstlerei und Abendkassa. Infos: www.musiksommerstleonhard.com

Wildökologische Raumplanung

Foto: NPHT

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ie viele Wildtiere sollen wo in Salzburgs Wäldern leben, um ein gewisses Gleichgewicht zu halten? Mit dem Jagdgesetz 1993 wurde dieses Management eingeführt, 25 Jahre später hat es der damalige Entwickler Professor Friedrich Reimoser unter die Lupe genommen. Ergebnisse und Empfehlungen wurden nun erstmals im Lungau präsentiert.

Foto: Sissy Strubreiter/Salzburger Bauer/Salzburger Landwirtschaft

Foto: Julia Wesely

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nter dem Motto „ECHT.SEIN. – Urlaub, der erdet“ haben sich neun Gastgeber im Lungau zusammengeschlossen und Urlaubs-Angebote rund um Entschleunigung und Digital Detox geschnürt, darunter eine bloggende Bio-Bäuerin, eine Zirbenpension, uralte Bauernhöfe, traditionsreiche Gasthöfe und innovative Wellnesshotels. Damit erreichten sie beim Zipfer Tourismuspreis 2018 den hervorragenden 2. Platz!

Elisabeth Hölzl, Elisabeth und Peter Löcker, Theresia Neuhofer und Willi Huttegger.

Genusskrone Höhenflug im Mesnerhaus

Foto: Mesnerhaus

H Stefan Lastin und Josef Steffner

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och hinaus ging’s beim ersten Mesnerhaus Hummingbird Charity-Event im Lungau nicht nur kulinarisch, sondern bei einem 20-minütigen Rundflug per Helikopter auch im wahrsten Sinn des Wortes. Für den würdigen Ausklang sorgten Josef und Maria Steffner gemeinsam mit dem Kärntner Spitzenkoch Stefan Lastin im Mesnerhaus und begeisterten die Gäste mit einem kreativregionalen Degustationsmenü.

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ie besten Lebensmittel aus dem Land Salzburg bekamen zum Auftakt der „Woche der Salzburger Landwirtschaft“ die Genusskrone verliehen. Darunter das Lungauer Tauernroggenbrot von Elisabeth Löcker, das Dinkelbrot und der Sonnenblumenloab von Monika Santner, das Roggendinkelbrot von Elfriede Kocher sowie der geräucherte Bauchspeck von Adelheid und Gottfried Wind.


Streiflichter Zeugin der Vergangenheit ie war Filmkulisse für Dornröschens Märchenschloss und zierte vor 60 Jahren die Rückseite des 50-Schilling-Geldscheins: Die Burg Mauterndorf hat im Laufe ihrer Geschichte vieles erlebt. Seit genau 50 Jahren ist sie in Landesbesitz und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Salzburgs südlichstem Bezirk.

Obstbaumschnitt im Kloster

Foto: BH Tamsweg

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lte Obstbäume erhalten und kultivieren, das haben sich 20 Salzburgerinnen und Salzburger vorgenommen, die die Ausbildung zum Obstbaumpfleger nun im Lungau gestartet haben. Und sie haben gleich im ehemaligen Klostergarten der BH Tamsweg mit einem Baumschnitt begonnen und eine Zwetschke gepflanzt

Foto: Hannelore Kirchner

Foto: Land Salzburg

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Unternehmen des Jahres

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er Familienbetrieb Samson Druck wurde als Salzburgs Unternehmen des Jahres mit dem Salzburger Wirtschaftspreis “Wikarus” ausgezeichnet. Das Unternehmen feiert heuer sein 40-jähriges Firmenjubiläum. 110 Mitarbeiter erwirtschaften mehr als 17 Mio. Euro Jahresumsatz. Samson ist damit eine der größten Druckereien in Österreich.

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Visualisierung des Haupthauses nach der Generalsanierung

DIE WEICHEN FÜR DIE ZUKUNFT SIND GESTELLT.

DER CSC-UMBAU:

Das Haupthaus vom Wirtschaftsverein Tamsweg wird umgebaut und öffnet am 06. Juli 2018 wieder seine Türen. Der bestehende Eurospar verwandelt sich in dieser Zeit in einen der modernsten Sparmärkte in ganz Österreich. Ein besonderes Augenmerk bekommt die Frische- und Feinkostabteilung. Unsere heimischen Partner präsentieren sich in Zukunft in einer eigenen regionalen Ecke. Das beliebte Bistro wird neu im Erdgeschoss integriert und bietet neben Snacks und Coffee to go auch wie gewohnt spezielle Tagesmenüs an. Wir modernisieren für Sie auch das 1. und 2. Obergeschoss: Emotionen stehen dabei im Vordergrund. Die Trachtenabteilung wird vergrößert und eine spezielle „Young Fashion“-Abteilung eröffnet. Im Zuge der Umgestaltung der Baby- und Kinderabteilung wartet ab sofort ein unterhaltsamer und lustiger Kinderspielbereich auf die Jüngsten. Das zentrale Stiegenhaus mit Rolltreppe und Personenlift garantiert in Zukunft, dass Sie alle Geschosse komfortabel barrierefrei erreichen. Wir freuen uns auf spannende und unvergessliche Einkaufsmomente.

Heimo Prodinger Geschäftsführer Wirtschaftsverein Tamsweg eGen.

• Der Eurospar Tamsweg wird zu einem der modernsten Sparmärkte in ganz Österreich auf ca 1.200m2 • Neues Bistro im Erdgeschoss • Ein zentrales Stiegenhaus mit Rolltreppe und neuem Personenlift • Modernisierung des 1. & 2. Obergeschosses, neue Marken • Flächenvergrößerung und Neugestaltung des Young Fashion Bereiches • Kinderbereich mit Spielzone

Schließung 28.04.2018 Eröffnung 06.07.2018

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Fotos: Krameterhof

Der Krameterhof:

Ort der Landwirtschaft, des Wachsens und des Wissens Der erste Gedanke, wenn vom Krameterhof in Ramingstein die Rede ist, führt immer noch zu Sepp Holzer, den Agrarrebellen, der die Permakultur in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses gerückt hat. Wer aber glaubt, dass auf 1.100 Metern Seehöhe und mehr lediglich alternative Landwirtschaft vollbracht wird, der hat nicht genau genug hingesehen.

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och über Ramingstein, einige Kilometer „fahren auf halbe Sicht“, kaum eine ebene Fläche, aber Landwirtschaft in ihrer Reinheit, gepaart mit Kreativität – seit über sechs Jahren führt Josef Andreas Holzer junior in exponierter Lage den Bergbauernhof seines Vaters Josef, Sepp, senior. Die Landwirtschaft hat hier seit mehreren hunderten Jahren Bestand. Seit 1890 ist sie im Familienbetrieb. In Wahrheit ist dieses Anwesen, das man sich als alles andere als einen Gutshof in Tallage vorstellen darf, ein international agierendes Unternehmen. Dazu hat es der junge Krameterbauer Josef Andreas gemacht. Der Hof auf 1.100 bis 1.500 Metern Seehöhe ist eine echte Drehscheibe. Die schmale Gemeindestraße zum Krameterhof zweigt ab vom Ortsteil Ramingstein-Tafern. Einige Kilometer bergwärts später bietet sich dann schon beim Eintritt durch die Hoftore die volle Ladung Natur. Man fühlt sich fast wie in einem botanischen Garten – was der Krameterhof, das kann vorausgeschickt werden, aber nicht ist. Vogelgezwitscher und andere Tierlaute, von denen nicht alle gleich zuzuordnen sind, sind hörbar. „Überall“ wachsen Pflanzen, spätestens auf den zweiten Blick die Erkenntnis, dass es sich hier um manch‘ Raritäten handelt. Die Natur ist hör- und schmeckbar. Der erste Eindruck des Idylls ist zwar beeindruckend. Was hier passiert, ist aber nicht Inszenierung, sondern vielmehr Alltagsleben und Tagwerk. Verrichtet von Krameterbauer Josef Andreas Holzer und seinen Mitarbeitern am Hof. Regionalität trifft Internationalität Zu diesem Alltag gehören die landwirtschaftlichen Gerätschaften ebenso wie der Kochtopf. Der für die Permakultur bekannte Hof zeigt sich nämlich in seiner einmaligen Vielfältigkeit. Alternative Landwirtschaft ist das, was Senior-Krameterbauer Sepp Holzer seinem Sohn vorgelebt hat. Er, Josef Andreas, hat das ihm Mitgegebene in seinem Wissensdrang sowie seinem Universitätsstudium erweitert. Mit dem Ergebnis, die Wirt-

schaftsform auf jeden Fall wieder salonfähig gemacht zu haben. „Wir beschäftigen uns mit den verschiedensten Bereichen der Landwirtschaft. Dazu zählen Ackerbau, Tierhaltung, Obstbau, Imkerei, Aquakultur, A g rofor s twirtschaft, Gewürz- und Arzneipflanzenkultur sowie die Pilzzucht“, fasst Josef Andreas zusammen. Der Krameterhof ist ein landwirtschaftlicher Produktionsbetrieb auf der einen, sowie Ort der Wissensvermittlung auf der anderen Seite. Gleichzeitig noch – und das ist existentiell – ist der Hof ein kleiner Forschungsbetrieb. Und nicht zu vergessen, ist er die Basis von internationaler Projektaktivität. Multifunktionell also, und alles in allem ein ganz und gar nicht normaler Bauernhof im Lungau. Seit 2011 wird das Anwesen von Josef Andreas bewirtschaftet. Der heute 37-Jährige ist gelernter Förster und studierte in Graz Ökologie. In seine Heimat ist er danach

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gerne zurückgekehrt. Zu seiner Arbeit zählen vor allem auch internationale Projekte, die er mit externen Partnern, mittlerweile einem eingespielten Team, umsetzt: Ein großes Projekt zum Beispiel wird derzeit in der französischen Provence abgewickelt: „Mit einem Bioweinhändler wurden Konzepte zur Optimierung des Wasserhaushaltes erarbeitet“, erzählt Josef Andres und fügt hinzu: „Das Thema Wasser in der Landwirtschaft ist generell mein Steckenpferd.“ Beachtliche Projekte gibt es auch in England, in Oxford etwa wurde eine Parklandschaft direkt an der Universität errichtet. „Hier designen und bauen wir einen Park mit Obst- und Kastaniengärten sowie neun Teichen.“ Vor ganz andere Herausforderungen ist der Lungauer wiederum in Bosnien, wo der Krieg seine zerstörerischen Spuren in die Landschaft gezeichnet hat, gestellt. Dass es heute eine ganz normale Arbeitswoche ist, von – beispielsweise – einer Projektbesprechung in der Schweiz zu einem Planungsmeeting in die Ukraine zu reisen, ist ganz normaler Alltag. Da kann es also gut sein, dass Josef Andreas an dem einen Tag eben noch in England, zwischendurch in Bayern und tags darauf wieder daheim – beim Dachdecken – ist. Am Hof hat er die Unterstützung von seinen Schwestern sowie von Mitarbeitern und Voluntären. Bei aller Internationalität, die Basis des Krameterhofes liegt in der traditionellen Landwirtschaft. Diese ist der Ursprung von allem: „Der Krameterhof ist ein Selbstversorgerhof. Hier bei uns geschieht nichts anderes, als es vor hunderten Jahren schon gewesen ist“, sagt Josef Andreas. Zu den Tieren am Hof zählen Hühner in Freilandhaltung, Rinder, Pferde und Schweine in Offenhaltung. Pflanzen gedeihen in den Gewächshäusern, verschiedenste Tomatenund Gurkensorten, Surinami-Spinat, Birkenessig, die gelbe Enzianwurzel, seltene Kräuterund Gewürzpflanzen – das sind nur einige von vielen Beispielen an Raritäten, die am Krameterhof gedeihen. Besonders, dass man sich hier auch der Kultivierung von Heilund Speisepilzen widmet: Shiitake und Seitlinge zählen zu den seltenen Pilzen, die am Krameterhof ganz traditionell im Freien sowie

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ausschließlich auf eigenem Holz angebaut werden. Nicht zu vergessen die essbaren Wasserpflanzen, Wasserpfeffer, die wie alle anderen Rohstoffe auch in der eigenen Seminarküche verarbeitet werden. Getreide wird auf den über 400 Höhenmeter führenden Terrassen angebaut – das sind die Wirtschaftsflächen gemäß der PermakulturIdee und überall sind Besonderheiten zu finden. Forschungsbetrieb und Versuchslabor, Ort der Wissensvermittlung und nicht „Schaubauernhof“ „Hier wachsen Zitronen und andere exotische Pflanzen“, das „wissen“ viele aus der Vergangenheit des Hofes: Es stimmt ja auch fast, was den Menschen vom Krameterhof in Erinnerung geblieben ist. „Mein Vater war sehr experimentierfreudig. Zur vielzitierten Zitrone kann ich nur sagen, dass es sich hierbei um eine kälteresistente, chinesische Sorte handelt. Es gibt sie immer noch hier bei uns, ja. Sie ist aber nicht zum Verzehr geeignet, sondern dient als Duft“, klärt Josef Andreas auf. Sein Vater hatte Pflanzen wie diese als Grundlage genommen, um neue Pflanzen drauf zu veredeln. Auch die Kiwis dürften in der Region noch bekannt sein. Kiwis wachsen im Lungau „generell recht leicht“. „Das alles waren Aktivitäten, um zu testen. Aus experimentellem Interesse, ganz ohne wirtschaftliche Relevanz“, so der junge Krameter. Sepp senior lebt mittlerweile im Burgenland und führt auch dort eine Landwirtschaft. Den Grundstein für den Krameterhof hat er zweifellos gelegt. Das alte Bauernhaus, die landwirtschaftlichen Flächen, die, so wie es die Permakultur empfiehlt, terrassenartig angelegt sind. Mehrere Hütten, die als Ort für Workshops dienen, Gewächshäuser, Offenställe, Seminarhütten: „Zu uns kommt jemand, weil er es selbst will.“ Ganz und gar kein botanischer Garten – das ist entgegen des ersten Eindruckes, der da widerlegt sei, dieser Ort. Führungen, die zwischen Mai und Oktober durchgeführt werden und wofür man sich schon einen Tag Zeit nehmen muss, sind rar und ausschließlich für ein exklusives (meist Fach-) Publikum. Nichts neu – und doch extrem innovativ Josef Andreas gibt sich bescheiden, wenn er sagt, dass am Krameterhof alles „schon mal da war und nichts neu erfunden wird“. Er beeindruckt mit seinem Wissen und seiner Einfachheit, auf über 1.000 Metern am Berg zu leben, als Bauernbub aufgewachsen zu sein, Traditionelles

gelehrt bekommen zu haben und dennoch offen in Richtung Alternativ-Landwirtschaft begleitet zu sein. Interdisziplinäres Denken hat ihn nach dem Studium die Projekterfahrung in aller Welt gelehrt. Mit der Erkenntnis, aus vielen Kulturen bestmöglich viel Gutes mitzunehmen. „Jede Kultur hat eine andere Stärke. Wir schauen uns eben alte Techniken an, analysieren, verstehen wie sie funktionieren und versuchen, sie in die heutige Zeit zu übertragen.“ Josef Andreas Holzer lenkt vom Bergbauernhof in Ramingstein aus entscheidende Projekte in aller Welt. Gemeinsam mit seinem Team am Hof und externen Partnern in allen Fachrichtungen. Krameterhof international, kann man da nur sagen. Andrea Kocher

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7 Fragen an ... Foto

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Christina Bauer

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hristina Bauer, alias backenmitchristina.at, ist die Blogsensation der vergangenen Jahre. Rezepte hat sie seither viele präsentiert und auch selbst kreiert. Und ihr eigenes Erfolgsrezept? Dieses beschreiben Natürlichkeit, Fleiß und Authentizität.

1) Christina, hättest du dir je gedacht, dass dein Blog eine Foto: kochenundküche.com/lexpioxphotographgy solche rasante Entwicklung nehmen würde und der Hype um dich als Person, deine Rezepte so enorm wird? Nein, oft muss ich selbst staunen, dass vor nunmehr über drei Jahren ein Semmerl und meine einfache Backanleitung dazu der Anfang war. Es gab nie ein definitives Erfolgsziel oder gar eine Strategie. Am meisten freue ich mich, wenn ich die Begeisterung fürs Backen bei den Menschen da draußen schüren kann. 2) Du hast knapp 33.000 Follower allein auf Facebook (Stand Mai 2018). Im realen Leben sind deine aktivsten Follower jedoch mehr als 40 Rinder sowie die Schafherde. Stallarbeit, Haus und Familie, Appartement-Vermietung am ‚Bramlhof‘ in Göriach. Wie schaffst du das alles? Mit Hilfe meines Mannes Johannes und meines Schwiegervaters Hans. Bei den Tieren finde ich das ganze Jahr über nicht nur Arbeit, sondern vor allem auch Ruhe und Inspiration. Bäuerin sein ist ein Beruf, der viel Raum zur Entfaltung lässt. Und er ermöglicht immerhin eine Flexibilität im Alltag, wie man sie in einem anderen Beruf sicher nie haben kann. Manchmal muss das Zeitmanagement halt etwas konkreter geplant sein. 3) Deine Kinder, Thomas (9) und Magdalena (7) sind echte Sportskanonen. Sie halten dich auf Trab, oder? Ja! Skifahren, klettern, turnen, wandern und radfahren: Die Freizeit ist bei uns rundum mit Bewegung in der Natur verbunden. Ich möchte dies bestmöglich unterstützen, ich mache auch gerne aktiv mit. Wir sind so oft es geht

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mit den Kindern draußen. Es ist mir wichtig, mir die Zeit zu nehmen und einzuteilen. 4) Kein Backmeister ist vom Himmel gefallen. Gibt es dieses Geheimrezept, wie es immer gelingen kann? Nein, und dieses Garantie-Rezept braucht es auch nicht! Backen bedeutet eben nicht, dass alles auf den ersten Blick gelingen muss. Manchmal kommt – sofern ein Fehler im Backverlauf noch ‚gerettet‘ werden kann – sogar etwas anderes heraus. Wenn jemand sagt, ihm gelingt immer alles, dann lügt er entweder oder bäckt nie! Es gibt kein Patentrezept, aber viele Wege, um ans Ziel zu kommen. 5) Dein erstes Buch (2017) war über Wochen Nummer eins. Dass du auch sehr gerne Autorin bist, zeigt sich in Form deines eigenen Magazins (seit 2018). Wann erscheint dein zweites Buch? Am 1. Juli 2018, diesmal wird ‚Kuchen und Torten‘ der Schwerpunkt sein. Es sind darin einige neue Eigenkreationen, die Basis dafür bieten zumeist Grundrezepte. Süßer Grundteig etwa ist so vielseitig verwendbar, dazu können Form und Fülle verschieden sein! 6) Wo und wie entstehen eigentlich die professionellen Bilder zu den Backwerken? Zum größten Teil bei uns am Bramlhof, manchmal in meiner Seminarküche in Tamsweg. Die Köstlichkeiten in ansprechender Optik darzustellen, ist mir wichtig. Mit Foodfotografin Nadja Hudovernik habe ich eine Expertin an meiner Seite, die dieses Anliegen teilt. An den Shootingtagen macht man wirklich nichts anderes als backen und fotografieren. Und dafür sorgen, dass zwischendrin immer jemand kommt, der die Kuchen abholt! 7) 2018 schloss also nahtlos an das letzte Jahr an. Hast du noch Wünsche? Es stimmt, es gab viele Pläne für heuer, von denen auch schon einige umgesetzt sind. Ein Wunsch wird aber immer bleiben: Gesundheit. Das Leben kann plötzlich ganz anders sein. Man kann sich noch so viel vornehmen, wenn man nicht gesund ist, wird eine Umsetzung nicht möglich sein. Deshalb ist es umso wichtiger, sich die Zeit für sich selbst zu nehmen.


101,8 MHz

•Stadt Salzburg/Flachgau 101.8 • Hallein/Tennengau 102.8 •St.Johann/Pongau 105.3 • Zell am See 105.9 •Lungau 102.5



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