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DIE INFORMATION Landwirtschaftskammer Wien

 Gartenbau  Wein- & Obstbau  Land- und Forstwirtschaft

Ausgabe 6 - Juni 2013

EDITORIAL

Ing. Robert Fitzthum Kammerdirektor

Jeder Weg zum Erfolg beginnt mit dem ersten Schritt Mit dem von den Landwirtschaftskammern gemeinsam entwickelten SelfCheck ist es möglich die eigenen unternehmerischen Kompetenzen zu bewerten. In wenigen Minuten können sie im Internet unter www.selfcheck.at Ihr eigenes anonymes Kompetenzprofil erstellen, indem sie Fragen zu den Bereichen Bildung/Information/Wissen, Organisation und Lebensqualität, Betriebliche Entwicklung, Investition und Finanzierung beantworten. Aufbauend auf dem Ergebnis des SelfChecks können Sie das kostenlose Angebot „Bildungs- und Orientierungsberatung“ der LK Wien in Anspruch nehmen. In einem Vier-Augen Gespräch werden Ihre unternehmerischen Kompetenzen analysiert und Ihre persönlichen und betrieblichen Interessen, Stärken, Aus- und Weiterbildungen ins Licht gerückt und die unternehmerische Kompetenzverteilung auf Ihrem Betrieb durchleuchtet. Gemeinsam mit Ihrem Bildungsberater erstellen Sie ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Maßnahmenpaket- einen persönlichen Bildungs- und Beratungsplan- um Ihre unternehmerische Kompetenz weiterzuentwickeln. Einfach mit dem ersten Schritt starten.

Markus Pannagl, Obmann der Simmeringer Junggärtner und Wiener Landjugend-Junggärtner und seit kurzem auch Gärtnermeister produziert gemeinsam mit seinen Eltern Gemüsespezialitäten. Die Familie Pannagl hat sich der alten Paradeissorte Ochsenherz verschrieben. „Diese Spezialität erfordert etwas mehr Erfahrung und Feingefühl. Da muss man sich ein bisschen mehr persönlich dahinter knien“, so Markus Pannagl, dem die Arbeit in der Gärtnerei Spaß macht.

LK Wien erreicht Entlastung der Kontingente für Saisonarbeiter 70 zusätzliche Plätze für Wien Bei den seit Jänner freigegebenen 460 Kontingentplätzen in Wien für die befristete Beschäftigung von AusländerInnen in der Landund Fortwirtschaft kam es in den letzten Wochen bereits zu Engpässen. Nach Intervention der LK Wien konnte erreicht werden, dass zusätzliche 70 Plätze für Personen, die bereits einmal in der Land- und Forstwirtschaft gearbeitet haben, außerhalb der Kontingente über die einhellige Zustimmung des Regionalbeirates bewilligt werden. Das AMS stellt bereits Beschäftigungsbewilligungen aus. „Diese Maßnahme wird eine wesentliche Entlastung für die Kontingentplätze und damit für die Wiener Betriebe mit sich bringen“ freut

sich Präsident Franz Windisch zu Recht. 125 Kontingentplätze für Erntehelfer bereits freigegeben. Auf das bestehende Erntehelferkontingent (125 Kontingentplätze - maximale Beschäftigungsdauer 6 Wochen) wird hingewiesen. Wie hinlänglich bekannt, darf die Dauer der Beschäftigungsbewilligung 6 WoP.b.b. Verlagsostamt 1060 Wien

chen nicht übersteigen. Die Laufzeit der Beschäftigungsbewilligung für einen Erntehelfer muss spätestens am 30. November 2013 enden. Folgende Personen kommen als Erntehelfer in Betracht: Rumänen, Bulgaren sowie Personen, die als Touristen sichtLesen Sie weiter auf Seite 2. 02Z032283 M


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Juni 2013

Gemüsebau

Die Information

Fortsetzung von Seite 1 LK Wien erreicht Entlastung der Kontingente für Saisonarbeiter

vermerksfrei einreisen dürfen: Kroaten, Serben, Montenegriner, Mazedonier, Albaner oder Staatsangehörige aus Bosnien und Herzegowina, sofern sie Inhaber biometrischer Reisepässe sind. Angemerkt wird, dass Kroatien am 1. Juli 2013 der EU beitritt. Unterschiede bei Pensionsversicherungsbeiträgen. Die vom Dienstgeber zu entrichtenden Sozialabgaben für Erntehelfer sind pensionsversicherungsfrei, sodass nur folgende Beiträge abzuführen sind: Kranken-, Unfall-, Arbeitslosenversicherungsbeiträge, Zuschlag nach dem Insolvenzentgeltsicherungsgesetz und Landarbeiterkammerumlage. Unter Umständen sind auch BV-Beiträge zu entrichten (ab dem zweiten Monat; wenn der Erntehelfer innerhalb von 12 Monaten beim selben Dienstgeber wieder beschäftigt wird, ab dem 1. Tag). Für Beschäftigungen von Erntehelfern aus den EU-8-Staaten entfällt allerdings seit dem 1. Mai 2011 die Befreiung von der Entrichtung des Pensionsversicherungsbeitrages! Anmeldebescheinigung, Dienstzettel, Sozialbetrugsgesetz. Die Landwirtschaftskammer erinnert, dass Personen mit EWR Staatsbürgerschaft (=alle 27 EU Staaten sowie Island, Lichtenstein und Norwegen) spätestens nach drei Monaten ab Niederlassung zusätzlich eine Anmeldebescheinigung bei der MA 35 beantragen müssen. Eine nicht rechtzeitige Beantragung bedeutet eine Verwaltungsübertretung und wird mit einer Geldstrafe geahndet. Auf die gesetzliche Verpflichtung zur Verwendung von Dienstzettel (Arbeitsverträgen) darf hingewiesen werden. Die erheblichen Strafen des Sozialbetrugsgesetzes bei illegaler (Ausländer)beschäftigung (gravierende Geld- und Freiheitsstrafen für Betriebsführer, Verlust von Fördergeldern, keine Beschäftigungsbewilligungen mehr) müssen mit Nachdruck ins Gedächtnis gerufen werden.

Knackig frisch ab Hof - Präsident Franz Windisch zu Besuch am Direktvermarkterbetrieb von Monika Kölbl

Obst und Gemüse aus Wien Landwirtschaftliche Dirktvermarktung garantiert Qualität, Frische und Nachhaltigkeit

Gemüse aus der Stadt für die Stadt: Wiens Landwirte und Gärtner vermarkten ihre Produkte auch direkt ab Hof und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Paprika, Salatköpfe, Paradeiser, Radieschen … Wer bei Monika Kölbl den Hofladen betritt, wird von einer bunten Vielfalt an frischem Gemüse empfangen. Der Gartenbau-Betrieb in Breitenlee am Rande Wiens beliefert nicht nur den heimischen Lebensmittelhandel, sondern ist ein wichtiger Direktvermarkter für die Region. Montag bis Samstag haben die Konsumenten der Umgebung die Möglichkeit, direkt im Betrieb einzukaufen und damit auch der Umwelt etwas Gutes zu tun. „Viele unserer Kunden kaufen ganz bewusst direkt bei uns, weil sie großen Wert auf qualitative und vor allem heimische, regionale Lebensmittel legen. Unsere Produkte im Hofladen kommen direkt vom

Acker und haben noch keinen LKW von innen gesehen. Das tut nicht nur der Qualität, sondern auch der Umwelt gut“, ist Monika Kölbl überzeugt. Lebensmittel mit Persönlichkeit. Es ist nicht zuletzt die Herkunftsgarantie, die viele Konsumenten den Weg in die Hofläden der Stadt gehen lässt. „Es macht mir Freude, mich mit unseren Kunden zu unterhalten, sie persönlich zu beraten und ihnen Tipps zur Zubereitung zu geben. Sie haben ein Gesicht zu den Produkten und das schätzen sie sehr“, so die begeisterte Gärtnerin und Floristin. Nachvollziehbar und transparent soll der Weg vom Acker in den Laden für immer mehr Konsumenten sein – ein Sicherheits-Anspruch, den die städtischen Direktvermarkter optimal erfüllen können. Der persönliche Kontakt macht es den Betrieben zudem möglich, direkt auf deren Bedürfnisse und Wünsche zu reagieren und das Sortiment entsprechend zu gestalten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, wie das bunte Angebot in den städtischen Hofläden beweist.

Vom Ochsenherz-Paradeiser bis zum Gemüse-Chutney findet sich für jeden Gusto etwas. Direktvermarktung als Chance für die Landwirtschaft. Der ab Hof-Verkauf ist für die Landwirte der Stadt aber weit mehr als nur eine schöne Nebenbeschäftigung. „Die Direktvermarktung ist für viele Betriebe ein wichtiges zweites Standbein und trägt dazu bei, die landwirtschaftliche Wertschöpfung zu verbessern. Wir alle können als Konsumenten dieses Engagement der Landwirte unterstützen und beim Einkauf auf regionale Produkte achten“, appelliert der Präsident der LK Wien, Abg. z. NR Ing. Franz Windisch. Rund 40 Wiener landwirtschaftliche Betriebe bieten ihre Produkte mittlerweile ab Hof bzw. auf Konsumentenmärkten an. Ein Überblick über die Direktvermarkter der Stadt findet sich unter www.lk-konsument.at.


PFLANZENSCHUTZ

DIE INFORMATION

Wiener Rebschutz Progrnosemodell gestartet

JUNI 2013

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IM BRENNPUNKT Abg.z.NR Ing. Franz Windisch Präsident

Bereits 8 Messstationen im Einsatz 43 Wiener Winzerinnen und Winzer arbeiten bereits mit den Anwendungen des Rebschutzprognosemodells und können so gezielt auf die Infektionsereignisse oder Pilzerkrankungen reagieren Die acht Messstationen für das Wiener Rebschutzprognosemodell sind im Einsatz und liefern Daten wie relative Feuchte, Lufttemperatur, Blattnässe und Niederschlagsmenge sowie die Verdunstungsberechnung. Alle diese Messwerte werden minütlich erfasst und in stündlichen Intervallen grafisch dargestellt. Diese Messwerte liefern Daten

für Krankheitsprognosen wie Peranospora, Oidium und Botrytis und stellen so eine wesentliche Entscheidungshilfe im Pflanzenschutz dar. Mithilfe des Prognosemodells können Sie nicht nur die Zeitpunkte der Pflanzenschutzmittelausbringung genauer festlegen sondern auch die Produktionskosten optimieren und diese gezielter einsetzen. Sie nehmen noch nicht am Rebschutz Prognosemodell teil und wollen einsteigen. Eine Anmeldung ist jederzeit in der LK Wien möglich. Die Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen können Sie auf der Website www.lkwien.at downloaden.

Livedata: Sie können direkt über Ihr Smart Phone oder Tablet PC Wetterdaten kontrollieren.

Addvantage Pro 6.3: Alle gemessenen Wetterdaten können gesehen und statistisch bearbeitet werden. Die Krankheitsentwicklungsphasen und Behandlungsempfehlungen sind grafisch und tabellarisch erfasst.

Im vergangenen Monat hat die Debatte um das Bienensterben eine neue Dimension erreicht. Am 13. Mai war ich als Bauernvertreter zu einer parlamentarischen Enquete der SPÖ zum Thema geladen. Dabei ging es aber längst nicht mehr nur um Bienen. Mittlerweile sind alle Sparten betroffen. Der Acker-, Gemüse- und Zierpflanzenbau vor allem hinsichtlich des Saatgutes und der PSM, der Weinbau bei der Bekämpfung der Rebzikade und nicht zuletzt die Grünland-Bauern bei der Fütterung von Silomais. Die Neonicotinoide werden in der öffentlichen Diskussion mit dem massiven Sterben der Bienenvölker in den letzten Jahren in Verbindung gebracht. Die agrarischen und wissenschaftlichen Gegenargumente fanden aber kein Gehör, sie wurden ganz einfach ausgeklammert. So gab es 2012 um 20% mehr Bienenvölker als 2006, die Bekämpfung der Varroamilbe ist von enormen Schwierigkeiten gekennzeichnet und die Hochleistungszucht trug mit Sicherheit nicht zu einer stärkeren Widerstandsfähigkeit der Völker bei. Dabei ist dieser mediale Hype mit einer Vielzahl an Unterstellungen in meinen Augen erst der erste Schritt einer groß angelegten Pflanzenschutzmittel-Debatte. Sämtliche Insektizide, ja sogar Pyrethroide, und natürlich in erster Linie Neonicothinoide (z.B. Actara, Biscaya, Calypso, Cruiser, Confidor, Gaucho und Poncho), Chlorpyrifos (Agritox, Reldan 2 E), sowie Glyphosate (Clinic, RoundUp) sind davon betroffen. Die größte Herausforderung dabei ist für uns die Debatte um die Rückstände auf Obst, Gemüse, im Wasser und im Boden. Die Analysemethoden sind so weit vorangeschritten, dass man heute einen einzelnen Zuckerwürfel im Bodensee nachweisen kann (1Nanogramm = 0,000000001g). Getrieben von den NGO’s wird hier ein emotionaler Feldzug gegen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln forciert. Verhältnismäßigkeit und

Sachlichkeit spielen in der öffentlichen Meinungsbildung absolut keine Rolle. So wird zum Beispiel der Einsatz genau dieser Mittel in den privaten Haushalten kaum hinterfragt. Derzeit ist beinahe alles was das Herz begehrt ohne Sachkundenachweis und ohne Aufzeichnungen und Mengenbeschränkungen frei beziehbar. Hier herrscht eine extreme Ungleichbehandlung gegenüber der professionellen Landwirtschaft. Denn während diese die Pflanzenschutzmittel und Dünger nach genau festgelegten Kriterien und in geringsten Mengen ausbringen, kann der oder die Private unkontrolliert das Zehn-, oder sogar Hundertfache der Wirkstoffmenge pro Quadratmeter ausbringen. Gesellschaftspolitisch betrachtet bleibt das nunmehr beschlossene Verbot der Neonicothinoide ein Pyrrhussieg, denn den Bienen wird es nicht helfen. Die NGO‘s und Ökolobbyisten werden ein Totalverbot von Pestiziden fordern wie das Amen im Gebet. In den Medien steht, leider viel zu spät, dass das Geschäft mit der Hysterie bloß dem Selbstzweck und der Spendenmaximierung der Ökolobby dient. Die vielen bäuerlichen Existenzen die von den Verboten betroffen sind, sehen diese Organisationen lediglich als Kollateralschäden, die sie dem Endziel einer 100% ökologischen Versorgung ohne Pflanzenschutzmittel näher bringen sollen. Weltweit höchste Produktionsstandards zu fordern und parallel Importe zu zulassen, welche nicht diesen Kriterien entsprechen, ist der Landwirtschaft gegenüber unehrlich und unfair.

Ihr

Franz Windisch Präsident Foto: Parlamentsdirektion/Wilke


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bericht Fachausschuss

Juni 2013

Fachausschuss für Gartenbau Vielfältige Themen und Diskussionen beim ersten Gartenbauausschuss des Jahres 2013 von Dipl.-Ing. Birgit Szigeti

Wahl neuer Ausschuss-Vorsitzender. Präsident Abg. z. NR Ing. Franz Windisch gratulierte im Rahmen des konstituierenden Fachausschusses für Angelegenheiten des Gartenbaues, der am 2. Mai 2013 in der LK Wien stattfand, den neu gewählten Vorsitzenden GR KR Martin Flicker sowie seinem Stellvertreter KR Mag. Leopold Prochazka. Dem Fachausschuss war ebenso das neu besetzte Gremium, die Funktionäre KR Ök.-Rat Ludwig Ableitinger, KR Herbert Jedletzberger, KR Leopold Schippani, KR Ing. Martin Merschl, KR Rosa Fuchs, KR Ulrike Osterbauer-Jezik, KR Helmut Schmidt zugegen. Nicht anwesend bzw. entschuldigt waren KR Ing. Wilhelm Wohatschek, KR Hanspeter Nimmerrichter, VP Ök.-Rat Dipl. Ing. Herbert Schilling und die MA 58. In seiner Begrüßungsrede hob Präsident Ing. Franz Windisch die wichtige Funktion der KammerfunktionäreInnen als Bindeglied zwischen der LK Wien und den Kammermitgliedern hervor.

sonstart. Sowohl im Zierpflanzenbau als auch Gemüsebau war der Saisonstart aufgrund der langandauernden schlechten und kalten Witterung sehr schwierig. KR Herbert Jedletzberger berichtete, dass rund 70 % der Frühjahrsblumen vernichtet werden mussten. Das Schadensausmaß in ganz Österreich lag gemäß einer Erhebung der LK Österreich bei 11,8 Mio €, in Wien lag der Umsatzverlust bei 2,5 Mio. €. Bei BM Berlakovich wurde vom Bundesverband der Österreichischen Gärtner um Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Zierpflanzengärtner angesucht. Die Sommerblumensaison läuft sehr gut an. Im Gemüsebau waren der Ertrag und die Qualität der Vor- und ersten Hauptkulturen laut Bericht von KR Martin Merschl durch den extremen Lichtmangel (ca. 30 %) ebenfalls sehr beeinträchtigt. Bei Gurken war beispielsweise ein Ertragsminus von 40% zu verzeichnen. Die Paradeiserernte läuft gerade an, die Qualität und auch der Preis passt.

Ertrags- und Marktsituation im Gartenbau - Schwieriger Sai-

Zukünftige Investitionsmaßnahmen immer schwieriger. KR

Zusammensetzung Mitglieder des Ausschusses für Gartenbau

Vorsitzender VP GR Martin FLICKER Vorsitzender-Stellvertreter KR Mag. Leopold PROCHAZKA KR Ök.-Rat Ludwig ABLEITINGER KR Rosa FUCHS KR Herbert JEDLETZBERGER KR Ing. Martin MERSCHL KR Hanspeter NIMMERRICHTER KR Ulrike OSTERBAUER-JEZIK KR Leopold SCHIPPANI KR Helmut SCHMIDT KR Ing. Wilhelm WOHATSCHEK

Gärtner

1220 Wien

Gärtner

1110 Wien

Gärtner Gärtnerin Gärtner Gärtner

1110 Wien 1110 Wien 1110 Wien 1220 Wien

Gärtnerin Gärtner Gärtner

1140 Wien 1110 Wien 1110 Wien

Ludwig Ableitinger wies auf die derzeit sehr angespannte wirtschaftliche Lage im Gartenbau hin. Jahrelang gleichbleibende Produzentenpreise und stetig steigende Betriebsmittelpreise erhöhen das Unternehmerrisiko und auch das Risiko der Banken. 100%ige Fremdfinanzierungen werden in Zukunft kaum mehr möglich sein. Die Erstellung von Betriebskonzepten und Betriebsplänen ist eine wichtige Basis zur Beurteilung von Investitionsförderprojekten. Die fachliche Beratung für die Förderwerber erfolgt von den Fachreferenten der LK Wien, die bei der Erstellung auch „WorstCase-Szenarien“ in die betriebswirtschaftliche Kalkulation miteinbeziehen. Marktanalyse bei Beet- und Balkonpflanzen. Dipl.-Ing. Birgit Szigeti erwähnte die Bedeutung der seit dem Jahr 2010 durchgeführten Marktanalyse im Zierpflanzenbau, die österreichweit von den Gartenbaureferenten durchgeführt wird. 2012 nahmen bundesweit 72 Gärtnereien an dieser anonymen Befragung teil. Damit werden auch in dieser Produktionssparte realistische Daten erhoben, die für die Zukunft wichtig sind. GAP 2014-2012. Dipl.-Ing. Klaus Zambra stellte für die Produktionssparte Gartenbau die Stellungnahme der LK Wien zur GAP 2014-2020 vor, betreffend die Maßnahmen ÖPUL, Investitionsförderung und Jungübernehmerförderung. Die Entscheidung über das Gesamtpaket der GAP 2014-2020 wird voraussichtlich im Herbst fallen. KDir. Ing. Robert Fitzthum erwähnte bezüglich der neuen Förderperiode auch die Möglichkeit einer Kleininvestiererregelung z.B. ab 10.000 €, aber mit weniger Verwaltungsaufwand.

Die Information Landesspezifische Förderungen 2014-2020. KAD Fitzthum bat den Fachausschuss um Abklärung, welche landesspezifischen Förderungen für die nächste Förderprogrammperiode wichtig wären. Ist weiterhin die Sturmversicherungsförderung für geschützte Produktionsflächen eine interessante Variante oder sind andere Themenbereiche wichtiger. Diesbezüglich beschloss der Ausschuss, Lösungsvorschläge bzw. Ideen für den nächsten Fachausschuss im Juni 2013 vorzubereiten. Angesprochen wurden außer der Sturmversicherungsförderung auch Themen wie Beratung, Energie und Personalkosten. Einheitswert und Land- und Forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung 2015 für den Gartenbau. Kammerdirektor Ing. Fitzthum stellte dazu den aktuellen Stand vor, der derzeit zur Begutachtung bei Staatssekretär Mag. Schieder im Finanzministerium vorliegt. Vor dem Sommer sollte eine Paketlösung fertig sein, damit die neue Bewertung ab 1. Jänner 2014 feststehen kann. Wiener Förderbudget für die Periode 2007-2013 ausgeschöpft. Beim Tagesordnungspunkt Allfälliges wurde von den Förderberatungsreferenten darauf hingewiesen, dass das Förderbudget in dieser Programmperiode ausgeschöpft sei. Weiterhin möglich ist die Inanspruchnahme von Agrarinvestitionskrediten. Für das Jahr 2013 steht ein AIK-Volumen von 2,6 Mio. € zur Verfügung. Weiters wurde auch die Möglichkeit erwähnt, in wirtschaftlichen Notlagen, AIK-Stundungen von Tilgungsraten und/oder Laufzeitverlängerung anzusuchen. Für das neue LFI-Bildungsprogramm 2013/2014 wurde vom Gartenbaureferat um Themenvorschläge ersucht. Einstimmig gewünscht und beschlossen wurde die Durchführung von Fachexkursionen im Gemüse- und Zierpflanzenbau.


Bericht Fachausschuss

Die Information

Zukunftsweisende Themen beim Fachausschuss für Rechts- und Sozialangelegenheiten Neues Einheitswertsystem und Pauschalierungsverordnung führen zu Änderung ab dem Jahr 2015

von Mag. Christian Reindl

Wahl neuer Ausschuss-Vorsitzender. Vizepräsident GR Martin Flicker gratulierte im Rahmen des konstituierenden Fachausschusses für Rechts- und Sozialangelegenheiten am 14. Mai 2013 Ök.-Rat Ludwig Ableitinger zur Wahl zum neuen Vorsitzenden sowie seinem Stellvertreter Mag. Leopold Prochazka. Dem Fachausschuss gehören nunmehr weiters Kammerrat Karl Hopf, Kammerrat Ing. Martin Merschl, Kammerrat Ing. Michael Niedermayer, Kammerrat Thomas Steinhart, und Kammerrat Ing. Friedrich Wieninger an. Vizepräsident Ök.-Rat Dipl.-Ing. Herbert Schilling nahm ebenfalls an der Sitzung teil. Änderungen des Wiener Landwirtschaftskammergesetzes. Unter Einbindung der zuständigen Magistratsabteilung 58 wurde über Änderungen des Landwirtschaftskammergesetzes diskutiert. Beispielsweise weichen die Voraussetzungen zur Wahl im Hinblick auf das Wahlalter (aktives Wahlrecht: 18 Jahre, passives Wahlrecht: 24 Jahre) erheblich von den Bestimmungen zur Nationalratswahl ab (aktives

Wahlrecht: 16 Jahre, passives Wahlrecht: vollendetes 18.Lebensjahr). Auch über die Alternative einer zusätzlichen Briefwahl wurde nachgedacht. Beschlossen wurde eine intensive „Brainstorming-Phase“ bis zum nächsten Ausschuss, wo über vorgebrachte Änderungsvorschläge diskutiert werden soll. Einheitswert und Pauschalierung. Gemäß Bewertungsgesetz 1955 ist eine neue Hauptfeststellung des landwirtschaftlichen Vermögens zum 1. Jänner 2014 durchzuführen, die zu Beginn des Folgejahres wirksam werden soll. Daher war für den Veranlagungszeitraum (2015), für den die neuen Einheitswerte erstmalig anzuwenden sind, die land- und forstwirtschaftliche Pauschalierungsverordnung (Gewinnermittlung) neu zu regeln. In die seit 10. Mai kundgemachte Pauschalierungsverordnung fließen die neuen Eckdaten des Bewertungsgesetzes ein. n Neuer Hektarhöchstsatz: 2.289 € → 2.400 €/Hektar (Ertragswert pro Hektar für Vergleichsbetrieb mit der Betriebszahl 100)

Zusammensetzung Mitglieder des Ausschusses für Rechts- und Sozialangelegenheiten

Vorsitzender KR Ök.-Rat Ludwig ABLEITINGER

Gärtner

1110 Wien

Vorsitzender-Stellvertreter KR Mag. Leopold PROCHAZKA

Gärtner

1110 Wien

KR Karl HOPF KR Ing. Martin MERSCHL KR Ing. Michael NIEDERMAYER KR Thomas STEINHART KR Ing. Friedrich WIENINGER

Gärtner Gärtner Landwirt Gärtner Weinhauer

1110 Wien 1220 Wien 1220 Wien 1110 WIen 1210 Wien

n Neuer Durchschnittssatz: 39 % → 42 % vom maßgeblichen EHW n Vollpauschalierungsgrenze 1. EHW < 75.000 € 2. Reduzierte selbst bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche: 60 ha 3. Zahl der Vieheinheiten: 120 n Teilpauschalierungsgrenze EHW < 130.000 € (Gewinnermittlung mit Einnahmen/ Ausgabenrechnung) Das System der Bewertung wird aber zukünftig wesentlich vereinfacht. Ziel ist eine einfache Selbsterklärung durch die Betriebe. Eine Einzelbewertung durch das FA vor Ort wird es nicht mehr geben. Daher werden die meisten Zu-/Abschläge der Vergangenheit automatisch bei der Betriebszahl/Bodenklimazahl berücksichtigt. Eine formelle Abstimmung zu den Bewertungsrichtlinien wird im Bewertungsbeirat im Herbst 2013 erfolgen. Ausländerbeschäftigung. Infolge Engpässe bei den Kontingenten hat der Regionalbeirat 70 weitere Plätze über das erschwerte Zulassungsverfahren genehmigt. Damit müsste das Auslangen zu finden sein. Der Ausschuss sieht in der geplanten Umsetzung der derzeit in Begutachtung befindlichen Leiharbeitslinie (vorübergehende Überlassung von Arbeitskräften bis zur Höchstdauer von sechs Monaten im Kalenderjahr an Beschäftiger, die die gleiche Erwerbstätigkeit wie die Überlasser ausüben) eine Chance von Betrieben, die eng zusammen arbeiten (beispielsweise: Ehepartner führen jeweils einen eigenen Betrieb).

Juni 2013

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Pflanzenschutzmittelgesetz-Umsetzung. Ab 26. November 2013 muss der berufliche Verwender zum Ausbringen der Pflanzenschutzmittel in Wien eine Ausbildungsbescheinigung haben. Mit der MA 42 (Wiener Stadtgärten) werden Gespräche über eine praktikable Umsetzung des Wiener Pflanzenschutzmittelgesetzes geführt. Im Mittelpunkt steht dabei die Thematik Aus- und Weiterbildung (Ausbildungsbescheinigung). Die derzeit noch nicht geregelte Umsetzung (Inhalt der Ausbildung, Weiterbildungsmodule, formlose Antragstellung) wird im Ausschuss diskutiert. Diesbezüglich wird es weitere Gespräche mit der Magistratsabteilung 42 geben. Wien 2 Millionen. Was bedeutet es für die Stadtentwicklung, wenn die aktuelle Bevölkerungsprognose der Statistik Austria eintritt und Wien von derzeit 1, 7 Millionen bis 2035 auf rund zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner anwächst? Welche Lebensbereiche sind davon betroffen, wenn Wien wächst? Wie ist dazu die Position der Landwirtschaftskammer Wien? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Ausschuss intensiv. Mehrere Arbeitsgruppen der Stadt Wien sind derzeit mit solchen Vorarbeiten zum STEP 2025 befasst. Nach Meinung der AG werden dazu 1260 ha derzeit landwirtschaftlich genutzter Fläche zur Schaffung des erforderlichen Wohnraumes benötigt. Für die Beschaffung der Grundstücke („Bodenmobilisierung“) sollen auch entsprechende Instrumente geschaffen werden (beispielsweise Enteignungstitel). Der Ausschuss vertritt den Standpunkt, dass das Eigentum vehement zu verteidigen ist, da mit dem Verlust der Flächen auch die Bewirtschaftungsgrundlage (Existenzgrundlage) wegfällt. In diesem Sinne wird ein entsprechendes Positionspapier der LK Wien erstellt werden.


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Juni 2013

Green Care

Die Information

Green Care Pioniere stellen sich vor bei der 2. Green Care Tagung am Mittwoch, den 19. Juni 2013 (13 bis 17 Uhr) in der HBLFA Schönbrunn von Mag. Teresa Herdlicka

In der Mai-Ausgabe der Kammerzeitung haben wir Ihnen bereits zwei Green Care Pionierbetriebe vorgestellt, die ihre speziellen und innovativen Angebote bei der 2. Green Care Tagung präsentieren werden. Heute möchten wir Ihnen die anderen beiden Pionierbetriebe vorstellen, um Ihnen einen weiteren Einblick in die bunte Vielfalt von Green Care zu bieten. Der Therapiebauernhof „Guat leb´n“ befindet sich bei Weiz in der Oststeiermark. Dort leben zahlreiche Tiere: Pferde, Esel, Schafe, Hängebauchschweine, Katzen, Hühner. Alle Tiere, die in der tiergestützten Arbeit eingesetzt werden, sind sorgfältig ausgewählt und ausgebildet und dem Menschen behutsam vertraut gemacht. Vier Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche werden bearbeitet. Die Flächen umfassen Wiesen, Weiden, Wald, einen kleinen Teich und einen Bauerngarten. Menschen mit Behinderung erleben in der Landwirtschaft eine

Vielfalt von Arbeitsprozessen und Verantwortlichkeiten, die in anderen Bereichen kaum vorkommen Jeder ist Teil der Gemeinschaft und hilft mit seinem Einsatz, das Ganze zu erhalten, unabhängig davon, wie viel er objektiv dazu beiträgt. Vereinzelt gelten Betreute im handwerklich-industriellen Bereich als schwierig oder haben ein großes Aggressionspotential. Nach dem Wechsel in den „Grünen Bereich“ werden sie durchaus zu Leistungsträgern. Insbesondere für Betreute, die sich leicht beengt fühlen, kann sich die Weiträumigkeit einer Landwirtschaft, verbunden mit körperlich auslastenden Arbeiten, hilfreich erweisen. Kooperation Ökolandgut Sonnenfeld und Sozial produziert. Das Ökolandgut Sonnenfeld hat sich die intensive und umfassende Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit unterschiedlichen Behinderungsformen zur Aufgabe gemacht. Der einzelne Mensch mit seinen Bedürfnissen, Stärken und Fähigkeiten steht im Mittelpunkt. Individualisierte Integration ist das

nachhaltige Ziel der Arbeit am Biobauernhof in Gänserndorf. Auf dem Weg dorthin gewährleistet das System der konduktiven Förderung die untrennbare Einheit von Erziehung, Therapie und Bildung. Tägliche therapeutische und pädagogische Angebote sowie deren konkrete Umsetzung in den Alltag führen zu größtmöglicher Aktivität, Bewusstheit und Selbstbestimmung. Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen arbeiten in kleinen Teams unmittelbar zusammen.

„Sozial Produziert“ ist eine Projektidee der KOMUNITAS OG, die gemeinsam mit dem Land NÖ umgesetzt wird. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern mit Sozialbetrieben zu erweitern und ökologisch nachhaltige Produkte und Dienstleistungen in guter Qualität zu finden, zu entwickeln und ihre Marktfähigkeit zu fördern, damit diese einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden. Dies soll künftig auch in Kooperation mit LandwirtInnen erfolgen. Es geht darum, Leistungen von sozialen Unternehmen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu beleuchten. Ihre Arbeit stellt generell eine Form regionalen Wirtschaftens mit sozialer Komponente dar.


Die Information

Weinbau

Juni 2013

Wiener Landesweinbewertung 2013 Die Party geht weiter von Barbara Pletzer, BA

Die Wiener Landesweinbewertung 2013 brachte höchst erfreuliche Ergebnisse. Auf dem Prüfstand waren die Weine der beiden großen Jahrgänge 2012 und 2011 – sie konnten überzeugen und wurden mit insgesamt 132 Goldmedaillen prämiert. Alle Siegerweine können vom 19. bis 21. Juni im Arkadenhof des Wiener Rathauses genossen werden. Da lacht das Herz – beim Winzer ebenso wie beim Weinfreund. Nach den zwei „Hungerjahren“ 2009 und 2010, die vor allem mengenmäßig enttäuschend ausfielen, brachten die Folgejahre 2011 und 2012 rundum Freude. 2011 fiel die Ernte mit rund 2,5 Millionen Liter sogar deutlich überdurchschnittlich aus, 2012 gab es mit 2,2 Millionen Litern eine Erntemenge im langjährigen Durchschnitt. Für den Konsumenten aber besonders wichtig: Beide Jahre brachten ausgezeichnete Weinqualitäten – sowohl beim Weiß- als auch beim Rotwein. Dementsprechend zufrieden zeigt sich der Leiter der Landesweinverkostung, DI Robert Steidl, Vorstand des Instituts für Weinbau und Kellerwirtschaft in Klosterneuburg: „Besonders gefallen haben heuer Weißburgunder,

Chardonnay und Riesling, wobei einmal mehr auffällig war, dass bewährte Betriebe vorne liegen. Ich sehe es als sehr erfreulich an, dass sich die kontinuierliche Qualitätsarbeit dieser Winzer auch regelmäßig in den Ergebnissen widerspiegelt“. Großer Sommer – große Weine. Gerade heuer, wo der Sommer noch in weiter Ferne zu liegen scheint und der Frühling der verlängerte Arm des Winters war, erinnert man sich gerne an einen Sommer wie 2012. Zwar begann er mit einem unerwarteten Naturereignis: Ein Spätfrost in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai richtete vor allem in Niederösterreich große Schäden an, Wien blieb davon aber großteils verschont. Dann folgte ein außergewöhnlich schöner und warmer Sommer, unterbrochen nur von einer kühleren Woche im Juli, die auch starke Regenfälle brachte. Diese wirkten sich als Feuchtigkeitsdepot im Boden in weiterer Folge für die Reben sehr positiv aus und ein sonniger und trockener Herbst sorgte schließlich für optimale Traubenreife und perfekte Lesebedingungen. Das Ergebnis sind kräftige und vollmundige Weine mit milder aber doch präsenter Säure, die schon in der Jugend großes Trinkvergnügen bereiten. Dazu Robert Steidl: „Trotz des warmen Jahres

konnte die Säure gut erhalten werden. Nach dem heißen Jahr 2011 haben die Winzer im Jahr 2012 vor allem die Weingartenarbeit und den Lesezeitpunkt angepasst und das Säuremanagement gut bewältigt.“ Weinbau als Wirtschaftsfaktor. „Natürlich freuen wir uns über die hohe Qualität der Weine auf breiter Basis“, ergänzt Robert Fitzthum, der Direktor der Landwirtschaftskammer Wien, „doch auch der wirtschaftliche Aspekt ist wichtig. Viele Betriebe haben kräftig investiert, um solche Qualitäten überhaupt produzieren zu können. Entsprechende Erntemengen sind die Voraussetzung für den Erfolg und den langfristigen Bestand dieser Betrieb, die mit dem Weinverkauf und den Heurigen einen nicht zu unterschätzenden wirtschaftlichen Faktor in Wien darstellen“. Rund 400.000 Arbeitsstunden werden von den Wiener Weinbaubetrieben jährlich für die Erhaltung des Weinbaugebietes aufgewendet und der Wiener Wein ist unter anderem ein wichtiger Impulsgeber für den Tourismus in der Stadt. Finale im Rathaus. Von insgesamt 351 eingereichten Weinen wurden 132 mit Goldmedaillen ausgezeichnet, wobei heuer erstmals der Wiener Gemischte Satz

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Bewertung Die Auszeichnungen der Wiener Landesweinbewertung 2013 Proben gesamt: Goldmedaillen: Silbermedaillen: Bronzemedaillen:

351 132 123 48

Die Weine der Wiener Landesweinbewertung 2013 nach Sorten. Wiener Gemischter Satz Grüner Veltliner Rheinriesling Chardonnay Weißburgunder Zweigelt Cuvée Rot

54 51 44 32 23 18 18

Sämtliche Bewertungen finden Sie in Kürze auf: www.wienerwein.at

sowohl bei den Einreichungen (54) als auch bei den Goldmedaillen (23) die Nase vorn hatte. Auf den Goldmedaillen-Rängen folgten der Grüne Veltliner (51/20), der Riesling (44/17) und der Weißburgunder (23/13). Aus allen Weinen, die mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurden, werden nun von einer hochkarätigen Fachjury unter der Leitung des Weinautors und –experten Klaus Egle die Landessieger in den jeweiligen Sortengruppen ermittelt. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen der Galanacht des Wiener Weinpreises durch den Wiener Bürgermeister, Michael Häupl, der damit einmal mehr den hohen Stellenwert des Weinbaus für die Stadt Wien unterstreicht. In den folgenden Tagen haben alle Weininteressierten vom 19. bis 21. Juni im Arkadenhof des Wiener Rathauses die Gelegenheit, alle Goldmedaillen-Weine zu verkosten und zu genießen. Und weil in Wien zum Genuss nicht nur der Wein, sondern auch die entsprechende „Zuspeis’“ gehört, gibt es dazu kleine, feine Köstlichkeiten, kreiert von prominenten Küchenchefs der Stadt.


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Juni 2013

SPRECHTAGE Einmal im Monat besteht in der LK Wien die Möglichkeit, ein kostenloses Rechts- und Steuerberatungsgespräch in Anspruch zu nehmen.

Rechtsberatungssprechtag Mi, 12. Juni 2013 9 - 11 Uhr Mag. Peter Bubits

Steuerberatungssprechtag Do, 13. Juni 2013 10 - 12 Uhr Mag. Alfred Komarek Terminvereinbarung bzw. Anmeldung und kurze Rücksprache bei Mag. Christian Reindl (Tel.: 01/587 95 28-27, christian.reindl@lk-wien.at)

Impressum

www.lk-wien.at Das Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer Wien Die Information erscheint 12 mal pro Jahr; Nachdruck und fotomechanische Wiedergabe - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung es Verlages; veröffentlichte Texte gehen in das Eigentum des Verlages über, es kann daraus, kein wie immer gearteter, Anspruch, ausgenommen allfälliger Honorare, abgeleitet werden. Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15 Vertretungsbefugtes Organ: Präsident Ing. Franz Windisch Chefredakteur: KDir. Ing. Robert Fitzthum Anzeigenannhme: Landwirtschaftskammer Wien, 1060 Wien, Gumpendorfer Straße 15, Tel.Nr.: 01/587 95 28-25, direktion@lk-wien.at Herstellung: Herold Druck und Verlag AG, 1030 Wien, Faradaygasse 6 Verlagsort: Wien

Aktuelles

Gregor‘s Gemüseblog Gregor Hoffmann’s Gemüseblog liefert Ihnen einmal wöchentlich die aktuellsten Informationen rund um Ihre Gemüsekultur. Welche Arbeitsschritte sind notwendig, welche Maßnahmen sind im Pflanzenschutz und Nützlingseinsatz zu setzen, wie wird sich die Entwicklung der Pflanze gestalten, was

gibt es neues am Markt, das und vieles mehr ist Thema im Gemüseblog des Gemüse- und Gartenbau Spezialberaters, der lk-projekt Niederösterreich|Wien GmbH. Als besonderes Service stellt die LK Wien die nächsten drei Ausgaben von Gregor’s Gemüseblog allen

Die Information Wiener Gärtnerinnen und Gärtnern (sofern die E-Mail Adresse bekannt ist) kostenlos zur Verfügung. Sollten Sie ebenfalls Gregor’s Gemüseblog erhalten wollen, so senden Sie uns eine E-Mail an office@lk-wien.at. Sind Sie vom Informationsangebot begeistert, so können Sie dieses zum Vorteilspreis von nur 50 € bis Saisonende verlängern.


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