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5. Nordwalder

Fr. 21.09.2012 bis So. 23.09.2012 Tod - Teil des Lebens Verleihung Deutscher Biographiepreis

Mario Adorf - Barbara McQueen - Marshall Terrill Noelle Chatelet & Uli Wittmann - Ronald Reng Franco Rest - Willi Blöß - Britta Weßling Kristina Kreis & Friederike Erhart - Sigrid Faltin


Grußworte Grußwort des Landrates Thomas Kubendorff Nordwalde ist mit den Biografietagen und dem Bispinghof auf dem Weg, das biografische Gedächtnis der Region zu werden – eine echte Bereicherung unserer Kulturlandschaft! Dass die Nordwalder Biografietage bereits zum fünften Mal stattfinden und immer größere Resonanz bekommen, zeugt vom steigenden Interesse der Menschen an persönlich erlebter Geschichte. Dabei geht es nicht nur um die großen Namen und epochalen Ereignisse, sondern gerade auch um die „Jedermanns“ und kleinen Dinge. „Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte.“ Dies Zitat des Dichters Jean Paul drückt aus, was viele beim Schreiben und Lesen von Biografien empfinden. Was ist spannender als das echte Leben? Wo sonst ist Geschichte so emotional? Wie könnte ich besser aus dem Gestern für das Morgen lernen? Die Biografietage geben entsprechend wichtige Impulse für den Kreis Steinfurt und das Münsterland. Sie vermitteln in vielschichtiger Weise, dass biografische Arbeiten zur Auseinandersetzung mit anderen und sich selbst anregen. Das Jahresthema „Tod – Teil des Lebens“ dürfte aufrütteln und hoffentlich viele ermuntern, selbst in die biografische Arbeit einzusteigen. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern interessante Begegnungen und Impulse! Ihr Thomas Kubendorff Grußwort der Stiftungsratsvorsitzenden der Bürgerstiftung Bispinghof Roswitha Krusch-Oest Wir von der Bürgerstiftung Bispinghof freuen uns, auch in diesem Jahr mit der Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V. im Rahmen der Nordwalder Biografietage zusammen zu arbeiten. Der Bispinghof Nordwalde soll durch die biografische Ausrichtung zu einem Ort der Begegnung für Menschen und deren Geschichte(n) werden. Verbindendes Element der einzelnen Aktivitäten ist dabei der biografische Ansatz. Dieser ermöglicht einen einzigartigen Umgang mit unserer Geschichte sowie den Lebensgeschichten der Menschen aus Nordwalde, dem Kreis Steinfurt und der Region, stellvertretend und beispielhaft für alle. Das gilt für den privaten Bereich genauso, wie für den beruflichen. Hierzu möchten wir zukünftig Programme entwickeln. Wir freuen uns, dazu bald die weitere Planung veröffentlichen zu können. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie jetzt schon Fragen haben. Wir wünschen allen Besuchern interessante Nordwalder Biografietage. Roswitha Krusch-Oest


Grußwort der Bürgermeisterin von Nordwalde Sonja Schemmann "Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch." schrieb einst der österreichische Dichter Franz Grillparzer. Passender kann ein Zitat für die Nordwalder Biografietage nicht sein. In seiner immerhin schon fünfjährigen Geschichte hat die Veranstaltungsreihe uns jährlich viele schöne Momente bereitet und ist damit ein fester Bestandteil unseres kulturellen Lebens geworden. Der Austausch über Lebensgeschichten, die Reflektion mit der eigenen Geschichte und die Konsequenz daraus für unsere zukünftigen Entscheidungen, sind heute wichtiger denn je. Die Herausforderungen für jeden einzelnen, aber auch die der Gesellschaft insgesamt, sind enorm. Nur mit Kommunikationsfähigkeit, sozialer Kompetenz und seelischer Gesundheit lassen sich diese Aufgaben meistern. Der bei den Nordwalder Biografietagen gepflegte lebensgeschichtliche Dialog trägt dazu bei und hat uns über die Grenzen des Münsterlandes hinaus bekannt gemacht. Darauf können wir sehr stolz sein. Ich wünsche uns allen viele schöne Momente, trotz oder gerade weil das diesjährige Thema zu jedem Leben dazugehört. Sonja Schemmann Grußwort der beiden Vorsitzenden der Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V. Matthias Grenda und Bernd Laukötter "Tod - Teil des Lebens" ist sicherlich kein einfaches Thema, aber für jede biografische Auseinandersetzung unabdinglich und für unser erstes kleines Jubiläum, die Nordwalder Biografietage finden dieses Jahr zum fünften Mal statt, ein durchaus passendes Thema. Die meisten Menschen verdrängen die Beschäftigung mit der Sterblichkeit, bis sie durch Angehörige, Freunde oder mediale Ereignisse direkt oder indirekt betroffen sind. Wir möchten das Thema wieder in die gesellschaftliche Mitte bringen, wo es hingehört, und haben dazu Menschen mit ganz unterschiedlichen Persepktiven und Erfahrungen im Umgang mit dem Tod gebeten, uns zu berichten. Wir freuen uns auf gute Gespräche und Erinnerungen an Menschen, die uns vorausgegangen sind. Der deutsche Schriftsteller Jean Paul, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (1763-1825) sagte dazu: „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.“ Matthias Grenda

Bernd Laukötter


Einleitung Der Tod ist das ultimative, biografische Thema überhaupt. Wir haben festgestellt, dass außer bei prominenten Memoiren, die häufig inszenierte Selbstdarstellung, also mehr Produkt als Verarbeitung des Lebens sind, der nahende Tod eines Menschen immer die größte Motivation ist, sich mit der eigenen oder einer anderen Lebensgeschichte, den Leistungen und auch den Brüchen darin zu beschäftigen. Wir möchten den persönlichen wie gesellschaftlichen Umgang mit dem Tod anhand von konkreten Lebensgeschichten thematisieren. Dabei möchten wir das Thema Freitod nicht ausgrenzen.

„Das klare Todesbewußtsein von früh an trägt zur Lebensfreude, zur Lebensintensität bei. Nur durch das Todesbewußtsein erfahren wir das Leben als Wunder.“ Max Frisch (1911-91), schweizer. Schriftsteller

Die Nordwalder Biografietage werden dieses Jahr zum ersten mal komplett dokumentiert werden, um allen, die dabei oder auch nicht dabei sein konnten, über eine geschlossene Berichterstattung einen guten Rück- und Einblick in die vielen Perspektiven der einzelnen Veranstaltungen zu ermöglichen. Dazu konnte wir zwei namhafte Profis gewinnen: Barbara Bollwahn, Journalistin und Schriftstellerin von Jugendromanen aus Berlin wird zu jeder Veranstaltungen einen Text verfassen, sei es in Form von einem Interview, Bericht oder auch Mitschnitt des Gesagten. Steven Haberland ist ein renommierter Fotograf aus Hamburg, der weltweit vor alem für seine Porträtarbeiten bekannt ist. Er wird jeden vortragenden Teilnehmer fotografieren. Barbara Bollwahn arbeitet auch als Künstlerin mit ausgeschnittenen Worten aus Illustrierten und Zeitungen und hat sich für uns einmal Gedanken gemacht, wie man mit dem Thema "Tod - Teil des Lebens" mit eben diesen zufällig ausgewählten Worten umgehen kann. Dabei herausgekommen sind Todesanzeigen einmal ganz anders. Eine finden Sie auf der Seite gegenüber. Dieses und weitere Motive sind über uns als Postkarten erhältlich.


Allgemeine Informationen zur Veranstaltung: Die einzelnen Veranstaltungen sind kostenfrei. Wir bitten aber um eine Spende, um auch weiterhin das gute Niveau der Veranstaltungsreihe zu halten. Aus logistischen Gründen haben wir uns entschlossen bei der Lesung von Mario Adorf einen Spendenbeitrag von 10 Euro pro Person zu erheben. Bei Bedarf stellen wir gerne ein Spendenquittung aus. Vielen Dank. Die Veranstaltungsreihe ist so konzipiert, dass Sie alle Programmpunkte mit ausreichender Möglichkeit zur Erfrischung und Entspannung nacheinander besuchen können. Die Veranstaltungen sind wenige Gehminuten voneinander entfernt. Sollten Sie Übernachtungsmöglichkeiten suchen, sprechen Sie uns gerne an. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.biografische-kommunikation.de

Freitag, 21. September 2012 14 Uhr – Eröffnung – Rathaus Nordwalde Offizielle Eröffnung der 5. Nordwalder Biografietage zum Thema „Tod – Teil des Lebens“ und Verleihung 5. Deutscher Biographiepreis 2012 in Zusammenarbeit mit dem Biographiezentrum Bad Sooden-Allendorf. Vorstellung und Gestaltung eines Gedenk-Mosaiks von Britta Weßling.

15 Uhr – Eröffnung – Rathaus Nordwalde Ausstellungseröffnung Willi Blöß Comic Biografien Willi Blöß hat in seinem Eigenverlag bereits 20 aufwendig recherchierte und meist von ihm selbst gezeichnete Künstler-Biografien veröffentlicht, u.a. über van Gogh, Frida Kahlo und Keith Haring. Die Reihe ist «mittlerweile eine feste Größe in Schulen und in der Museumspädagogik» (ZEIT-Beilage: «Kinder-Kultur-Magazin»). Zuvor hat der Aachener Zeichner das Comicmagazin OUTSIDE herausgebracht, vier Jahre lang den C&A-Hund SCHNUPPI gezeichnet und für kurze Zeit sogar das DDR-Traditionsmagazin ATZE mit Comics versorgt.


18 Uhr - Tanz und Gespräch Trendelkamp-Gelände über dem K+K Beim Tanzstück "kein nullpunkt nie" wird gefragt, was bleibt, was wir mit uns tragen, wenn die letzte Arbeitergeneration - unsere Eltern - verschwindet. Es fragen: Die Choreografin Kristina Kreis und die Tänzerin Friederike Erhart in einem Duett, das sich auf die Suche nach der Körperlichkeit der Arbeitswelt des Ruhrgebietes begibt. Das biografische Interview mit dem Stahlarbeiter Horst Kreis lässt verschwindende Arbeitswelten und mit ihnen Körperlichkeiten auftauchen. Arbeit, Körper, Verletzbarkeit des Lebens und Vergehen - Darüber verständigen sich zwei Generationen die jeweils intensiv mit ihrem Körper umgehen: Tänzerin & Arbeiter!

20 Uhr – Lesung und Gespräch Trendelkamp-Gelände über dem K+K Mario Adorfs später Dank an seine Mutter Die Geschichte eines entbehrungsreichen Lebens voller Abenteuer, Not und Katastrophen in der Eifeler Provinz, in der Schweiz und in Süditalien - Mario Adorf liest und erzählt aus dem Leben und über das Sterben seiner Mutter „Mit einer Nadel bloß“. Man weiß viel über Mario Adorf, über seine zahlreichen Filmrollen und Theaterauftritte, über die Preise, die er für seine Arbeit erhielt, und über sein Leben in Rom, Paris oder Saint-Tropez. Nur wenig dagegen hat Mario Adorf in seinen Büchern oder in Interviews über sein privates Leben verraten, das viele jahrzehntelang einen geheimen Mittelpunkt hatte: seine Mutter.

Foto: Nik Konietzy


Samstag, 22. September 2012 15 Uhr – Vortrag & Lesung – Museumskneipe Kalhoff Von der Sterbeforschung zur Todes-Poesie Sterben, Tod und Trauer sind seit 1972 Gegenstände umfangreicher Forschung auch in Deutschland. Aus ihnen sind die deutsche Hospizbewegung und die moderne Palliativmedizin entstanden. Prof. Dr. Franco Rest von der Fachhochschule Dortmund hatte daran maßgeblichen Anteil und wurde deshalb mehrfach für seine diesbezüglichen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet (Wissenschaftspreis / Landesverdienstorden NRW). Er ist Mitbegründer die Vereine "OMEGA - Mit dem Sterben leben" und "DELTA - Leben und Sterben in Begleitung", zahlreicher Hospize und Palliativeinrichtungen in Deutschland und Europa, Vorsitzender der "ALPHAStelle, Münster (Pflege Sterbenden, Hospizarbeit, Angehörigenbetreuung), Verfasser vieler wissenschaftlicher Werke. Seit der persönlichen Betroffenheit durch eigene schwere Krankheit und aus dem Blickwinkel eines „pflegenden Angehörigen“ bei seiner an Parkinson erkrankten Frau bedient er sich nun der Poesie und der Erzählkunst, um sein Anliegen weiter zu begründen und in anderer Sprache den Menschen nahe zu bringen. Franco Rest wird aus seinen literarischen Arbeiten lesen und den Zusammenhang mit der Wissenschaft und hospizlichen Praxis herstellen: Geschichtenbände „End-liches Erleben“ (2011) und "Lebenslust und Lebensangst" (2012) / Gedichtbände „Trotzdemgesänge“ (2010) und „Dennochgesänge“ (2011).

18:00 Uhr – Ausstellungseröffnung - Bispinghof Hollywood in Nordwalde. Barbara Minty war 24 und ein sehr erfolgreiches Fotomodell, als sie 1977 Steve McQueen, eine der größten Schauspiellegenden überhaupt (Die glorreichen Sieben, Papillon, Bullitt, Le Mans etc.) kennenlernte und den 23 Jahre älteren Schauspieler in seinem Todesjahr 1980 heiratete. Sie war die einzige, die privat von ihm Fotos machen durfte, eine Bedingung, die sie folgenschwer am Anfang der Beziehung an Steve McQueen gestellt hatte. 25 Jahre nach seinem Tod schaffte Barbara McQueen es erstmals, sich mit dem Sterben ihres Mannes auseinander zu setzen und die Fotos in dem Buch „Steve McQueen – The Last Mile“ zu veröffentlichen. Nun kommen 30 dieser Fotos das erste Mal überhaupt als Ausstellung nach Europa, zuerst nach Nordwalde, persönlich von Barbara McQueen vorgestellt.

20 Uhr – Geselliger Abend - Bispinghof


Foto: Barbara McQueen


Sonntag, 23. September 2012 11:30 Uhr – Eröffnung „Raum der Stille“ - Bispinghof Britta Weßling (*1973) ist Kulturwissenschaftlerin und Malerin. Mit ihrer Formensprache des mehrschichtigen ungegenständlichen Mosaiks arbeitet sie seit 8 Jahren für Kirchenräume und kirchliche Projekte. Britta Weßling ist ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig. Die Erlebnisse und Begegnungen im Hospizdienst haben ihre künstlerische Arbeit tief geprägt. Das Konzept Gedenk-Mosaike für Verstorbene entstand 2009 in Zusammenarbeit mit dem Bestattungshaus „Haus der Zeit“ in Ahrensburg.

15 Uhr – Lesung und Gespräch – Museumskneipe Kalhoff Die französische Schriftstellerin Noelle Chatelet wird aus ihrem Bestseller "Die letzte Lektion" lesen. Noelle Chatelets Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Sie ist in Deutschland vor allem durch ihren Erfolgsroman "Die Klatschmohnfrau" und das gleichnamige Theaterstück mit Ingrid van Bergen in der Hauptrolle bekannt. Ihr autobiografischer Bestseller "Die letzte Lektion" handelt vom angekündigten Freitod ihrer 92 jährigen Mutter und löste in Frankreich eine landesweite Diskussion über würdevolles Sterben aus. Lesung zusammen mit dem bekannten Übersetzer Uli Wittmann.

17 Uhr – Lesung und Gespräch – Museumskneipe Kalhoff Ronald Reng, Autor, Journalist, Freund und Biograf von Robert Enke im Gespräch über die Depression und den Freitod des deutschen Fußballtorhüters Robert Enke. Eine biografische Analyse zu: Die Seele eines Torwarts, Druck und Angst eines Profis sowie die Notwendigkeit und Schwierigkeiten eines Profis, nach der Karriere ein zweites Leben zu finden.

20 Uhr – Filmvorführung - Bispinghof Der Dokumentarfilm “Die Letzte Saison - Wenn es Zeit ist zu sterben” Ein Film von Sigrid Faltin, SWR 2011, 90 Min. "Ein bewegender Film" urteilt Nikolaus von Festenberg vom Spiegel. Schwimmen, Feiern, Abschied nehmen: Die Dokumentation "Letzte Saison" findet die richtigen Worte und die angemessenen Bilder zum ganz normalen Sterben in den Armen der modernen Medizin - ein bewegendes Werk.


Unterstützt durch: Partner: Biographiezentrum - Vereinigung deutsprachiger Biographen, Bad Sooden-Allendorf Bürgerstiftung Bispinghof, Nordwalde Förderverein Bispinghof e.V., Nordwalde Krusch & Wattendorff, Nordwalde Trendelkamp Immobilien, Nordwalde Gemeinde Nordwalde Amerika-Haus NRW e.V., Köln Galerie Jens Goethel, Hamburg Bäcker PR, Hamburg Jörn Zolondek, Hamburg Barbara Bollwahn, Berlin Steven Haberland, Hamburg

Förderer & Sponsoren

Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V. Kohkamp 1 48356 Nordwalde www.biografische-kommunikation.de


„Dass da mehr der

Bürger

im Fokus steht und weniger die Gewinnmitnahme ...“ Michael Pieper -

So denken die Menschen in der Region. Und so denken auch wir. Deshalb übernehmen wir Verantwortung im Kreis und leben sie: Wir wirken und gestalten mit. Wir fördern soziale Belange finanziell und sind in Netzwerken aktiv. Für den Sport, für die Schulen und die Jugend, für Kunst, Kultur und Karitatives ebenso wie für die Umwelt. Viele unserer Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich. Anders als andere sind wir auch als Finanzdienstleister: Fair. Menschlich. Nah. Mehr unter www.prinzip-mehrwert.de. Prinzip MehrWert:

Gut für die Wirtschaft.

Gut für die Umwelt.

Gut für die Menschen.

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Progammheft 5. Nordwalder Biografietage  

5. Nordwalder Biografietage Tod - Teil des Lebens Verleihung des deutschen Biographiepreis

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