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Filmmuseum Dezember 2016 Kinoprogramm Ausstellungen ¡ Projekte


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Information & Ticketreservierung Tel. 069 - 961 220 220

Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Sarah Hujer Texte: Andreas Beilharz, Jonas Ebling, Natascha Gikas, Winfried Günther, Sarah Hujer, Urs Spörri, Treppe 41 Vorführer/innen: Christian Appelt, Michael Besser, Pramila Chenchanna, Hans-Peter Marbach, Günther Volkmann Gestaltung: Optik — Jens Müller www.optik-studios.de Druck: Fißler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 - 961 220 222 E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts, sofern nicht anders verzeichnet. Titelmotiv: Wallace & Gromit / © Aardman Animation Ltd

Spencer Tracy & Katharine Hepburn ADAM'S RIB ≥ Seite 25


INHALT

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Sonderausstellung: Die Kunst von Aardman Weihnachtsgeschenk-Tipps Neue Sammlung: Kino Weltspiegel Jetzt anmelden! SchulKinoWochen Hessen

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Filmprogramm Verso Sud 22 Indisches Kino Spencer Tracy & Katharine Hepburn Klassiker & Raritäten: Andrzej Wajda Lecture & Film: Ernst Lubitsch Kinderkino Junger Filmclub Treppe 41 Late Night Kultkino

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Specials Kino & Couch: FESTEN 1916 – Großschlachten des Ersten Weltkriegs Was tut sich: DIE HABENICHTSE Film des Jahres: TONI ERDMANN Kirk Douglas zum 100. Geburtstag Internationaler Kurzfilmtag Quizabend: Weihnachtsspecial

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Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt Vorschau

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SPECIAL

TONI ERDMANN ≥ Seite 40


© Aardman Animations Ltd 2016

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AUSSTELLUNG

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Die Kunst von Aardman – Wallace & Gromit, Shaun das Schaf & Co im Deutschen Filmmuseum Sonderausstellung und Begleitprogramm Knetanimation in Spielfilmlänge Ein Blasebalg, ein Teppichklopfer, ein Grammophon, weißes Porzellan mit blauen Blümchen: ein typischer Antiquitätenstand auf dem Jahrmarkt, inklusive Nostalgie-Zelt – und das alles in Miniatur-Ausführung: Das ist eines der faszinierend detailverliebten Filmsets, die in der Sonderausstellung Die Kunst von Aardman noch bis zum 29. Januar 2017 zu sehen sind. Eine Besonderheit ist mit diesem Set verbunden: Es ist im fertigen Film WALLACE & GROMIT: THE CURSE OF THE WERE-RABBIT (GB 2005, R: Nick Park, Steve Box) nur etwa eine Sekunde lang zu sehen. Die zugehörige Szene wird in der Ausstellung auf einem Monitor gezeigt.

Im Normalfall achten die Mitarbeiter des Aardman Studios streng auf Effizienz: Die Plots werden akribisch geplant, damit möglichst wenige Out-Takes entstehen, Modellautos werden neu lackiert für andere Filme wiederverwendet, einige Kurzfilme und Serien spielen immer am selben Ort, um die Anzahl der anzufertigenden Hintergrund-Sets gering zu halten. Die Schauplätze der Shaundas-Schaf-Serie beschränken sich

rt bis Verlänge r 2017 29. Janua


AUSSTELLUNG

weitgehend auf die Schafwiese, den Stall der Tiere und das Innere des Bauernhauses. Ganz andere Freiheiten eröffnen sich den Mitarbeiter/innen von Aardman bei der Produktion eines Langfilms fürs Kino, wie etwa im Fall des oben genannten Kino-Abenteuers von Wallace, Gromit und dem Riesenkaninchen. Das Budget ist wesentlich größer, was Raum zum Experimentieren schafft. Die Zeitspanne, über die sich die Produktion erstreckt, ist größer – meist ungefähr fünf Jahre, wobei dreieinhalb Jahre für die Vorproduktion gebraucht werden, während der tatsächliche Dreh 18 Monate dauert. Um eine Handlung über die große Zeitspanne eines Langfilms interessant halten zu können, wird das Figurenspektrum stark erweitert – für THE CURSE OF THE WERE-RABBIT bekamen Wallace und sein Hund Gromit Gesellschaft von 40 neuen Charakteren. Und auch die Anzahl der Schauplätze nimmt entspre-

chend zu: Shaun das Schaf und seine Freunde dürfen in SHAUN THE SHEEP MOVIE (GB 2015, R: Mark Burton/Richard Starzak) den Bauernhof verlassen und erleben ein Abenteuer in der großen Stadt. Sechs Langfilme hat das Aardman Studio in Bristol in den vergangenen 16 Jahren veröffentlicht – davon vier Knetanimationsfilme und zwei computeranimierte Filme. Zwei weitere Knet-Kinofilme befinden sich aktuell in Produktion: EARLY MEN unter der Regie von Aardman-Urgestein Nick Park (voraussichtlicher Starttermin in Deutschland: 29. März 2018) und die Fortsetzung von SHAUN THE SHEEP MOVIE, wofür die Vorproduktion im Januar 2017 beginnen soll. Passend zu Weihnachten ist im Kino des Deutschen Filmmuseums im Dezember ARTHUR CHRISTMAS (GB/US 2012) zu sehen, eines der computeranimierten Werke aus dem Hause Aardman:

© Aardman Animations Ltd 2016

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Aardman im Kino ARTHUR WEIHNACHTSMANN Großbritannien/USA 2012. R: Sarah Smith, Barry Cook Animationsfilm. 97 Min. Blu-ray. DF. Empfohlen ab 7 Jahren Freitag, 23.12. 14:30 Uhr

© 2011 Sony Pictures Animation Inc

Sonntag, 25.12. 15:00 Uhr Freitag, 30.12. 14:30 Uhr Sonntag, 01.01. 15:00 Uhr

Das Familienunternehmen „Santa Clause” steht Kopf: Grandsanta hat sich aus dem Geschäft der Weihnachtsmänner zurückgezogen, und seine Söhne Arthur und Steve warten darauf zu übernehmen. Doch während Steve schon längst im 21. Jahrhundert angekommen ist, ist der jüngere Arthur noch beseelt vom guten alten Geist der Weihnacht.


Wein und Knete: Aardman after work Zu einem knetbunten Feierabend lädt das Deutsche Filmmuseum an jedem zweiten Mittwoch im Monat ein. In einer Führung erfahren die Teilnehmer/innen, wie im Aardman Studio in Bristol aus ersten Entwurfskizzen Knetfiguren und schließlich aufwändig animierte Filme werden. Zum Ausklang des Abends gibt es ein Glas Wein im Ausstellungsfoyer. Mittwoch, 14. Dezember, 19:00 Uhr Unterstützt durch Jacques’ Wein-Depot, Schweizer Str. 44a, Frankfurt

Studiotour im Trickfilmland Die Macher/innen des Sandmännchen-Kinofilms laden zu einer Tour durch ihr Trickfilmstudio ein. Interessierte können hautnah miterleben, wie Trickfilme entstehen. Freitag, 16. Dezember, 18:00 Uhr Kosten: 12,- Euro pro Person · Anmeldung erforderlich Ort: Trickfilmstudio der scopas medien AG (Daimlerstrasse 32-36, Frankfurt)

Offenes Filmstudio mit Morph

Die Besucher/innen des Offenen Filmstudios (4. OG) können sich jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr in der Bluebox in ihre Lieblingsfilme beamen lassen und außerdem kleine Trickfilme mit der Aardman-Knetfigur Morph erstellen. Filmanalyse zu Aardman Ab sofort für Gruppen individuell buchbar.

Anmeldung und Information: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel: 069 – 961 220 223 (Mo bis Fr, 10–15 Uhr)

© DreamWorks LLC, Aardman Features Ltd & Pathé Image 2000

Begleitprogramm


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SHOP

Sie haben noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk? Der Museumsshop des Deutschen Filmmuseums lädt zum Stöbern ein:

Geschenk-Tipps für große und kleine Aardman-Fans

Mini-Knetset Shaun das Schaf 8,90 Euro

Plüschfigur Shirley Größe: 45 cm 37,99 Euro

Literatur zum Film

Geliebt und verdrängt: Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963 Herausgeber: Claudia Dillmann, Olaf Möller Deutsch oder Englisch 24,80 Euro

Katalog „Aardman – Art that takes Shape” Veröffentlicht von Art ludique – le musée (2015) Englisch und Französisch 26,80 Euro

Memory Shaun das Schaf 14,49 Euro


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Am 16. Dezember kommt der Star-Wars-Ableger ROGUE ONE: A STAR WARS STORY (US 2016, R: Gareth Edwards) in die Kinos. Hier zwei passende Geschenkideen:

Tasse R2-D2 11,90 Euro

PlĂźschfigur Star Wars In vier AusfĂźhrungen: Chewbakka, Darth Vader, R2D2, Yoda je 8,90 Euro

Auszeichnung:

US Wine Producer of the Year 2001, International Wine & Spirits Competition

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Publikation zum Film Weine aus der Francis Ford Coppola Winery 1 Francis Ford Coppola Cabernet Sauvignon 16,90 Euro 2 Francis Ford Coppola Merlot 26,90 Euro 3 Francis Ford Coppola Zinfandel 31,90 Euro


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Aktuelles

Kino in der dritten Generation Archivalien aus einem der ältesten Kinos Deutschlands gehen an das Deutsche Filminstitut Urkunden der „Provinzial-Feuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz zu Düsseldorf“ aus dem Jahr 1924, ein Siegel des Königlich-Preußischen Amtsgerichts Mettmann von 1920 – so trocken es klingen mag: das ist Kinogeschichte! Gründungsund Versicherungsdokumente, Stempel und Kinokarten, eine riesige Sammlung von KinderfilmPlakaten von den 1950er Jahren bis heute, filmtechnische Geräte und Kinostühle aus einem der ältesten Kinos Deutschlands sind im Sommer in die Archive des Deutschen Filminstituts eingezogen: Das Kino Weltspiegel im nordrhein-westfälischen Mettmann wurde 1907 eröffnet und ist bis heute nahezu durchgehend in Betrieb – einzig 1945 war es kriegsbedingt wenige Wochen geschlossen. Bis Sommer dieses Jahres wurde das Kino in der dritten Generation als Familienbetrieb geführt – zuletzt von den Schwestern Margarete Papenhoff und Gabriele Rosslenbroich. Ihr Großvater, der Wirt und Konditor Johann Josef Rosslen­ broich, hatte die Lichtspiele in seiner Wirtsstube „Schützenhof“ eröffnet, nachdem er von einem verschuldeten Kinematographen-

Operateur, der zur jährlichen Kirmes nach Mettmann gekommen war, einen Filmprojektor übernommen hatte. Zunächst konnten in der Gaststätte 80 Personen an den Wochenenden Kurzfilme erleben, in den Hochzeiten des Kinos wurde ein Saal mit 700 Plätzen angebaut, der später, als die Publikumszahlen wieder abnahmen, in zwei kleinere Säle aufgeteilt wurde. Nun steht dem Kino ein weiterer Umbau bevor: Die RosslenbroichSchwestern, die das Kino nun 44 Jahre geführt haben, verpachten es an den Besitzer einer KinotechnikFirma, der es als Spielstätte erhält. Derzeit werden die Räume aufwändig modernisiert und sollen noch in diesem Jahr wieder den Betrieb aufnehmen.

Utensilien aus dem Kino-Alltag: Kinotickets, Gutscheine und ein Stempel aus dem Kino Weltspiegel in Mettmann


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11. SchulKinoWochen Hessen 6. bis 17. März 2017

80 hessische Kinos werden zum Klassenzimmer! Unterrichtsrelevante Filme und ein vielfältiges Programm Filmgespräche mit Filmschaffenden und Expert/innen c Fokus Ton, Geräusch und Musik im Film c Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane c Themenschwerpunkte: „Zusammen leben – einander verstehen“, „Reformation“, „Deutsch lernen mit Filmen“ c Filmland Hessen c Wettbewerb: Vertonen einer Filmsequenz c Fortbildungen für Lehrkräfte & Workshops im Klassenzimmer

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Information und Anmeldung: Deutsches Filminstitut | Projektbüro SchulKinoWochen Hessen Schaumainkai 41 | 60596 Frankfurt am Main Tel. 069 961220-681 | hessen@schulkinowochen.de Eine Veranstaltung von VISION KINO in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut. Mehr unter

www.schulkinowochen-hessen.de


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VERSO SUD 22

In Zusammenarbeit mit Made in Italy

Termine im November 2016 Filmbeschreibungen im NovemberProgrammheft, im Festivalkatalog und online unter verso-sud.deutschesfilmmuseum.de

Festival des italienischen Films Verso Sud bringt vom 25. November bis zum 8. Dezember zum 22. Mal eine Auswahl aktueller italienischer Spiel- und Dokumentarfilme nach Frankfurt. Die Hommage ist in diesem Jahr der Regisseurin Cristina Comencini gewidmet. Freitag, 25.11., 19:00 Uhr – Eröffnung Verso Sud 22 Zu Gast: Giuseppe M. Gaudino Freitag, 25.11., 22:15 Uhr PER AMOR VOSTRO Aus Liebe zu euch Italien 2015. R: Giuseppe M. Gaudino Samstag, 26.11., 16:00 Uhr Montag, 28.11., 18:00 Uhr BELLA E PERDUTA Eine Reise durch Italien Italien 2015. R: Pietro Marcello Samstag, 26.11., 19:00 Uhr – Zu Gast: Cristina Comencini Samstag, 26.11., 22:00 Uhr LATIN LOVER Italien 2015. R: Cristina Comencini Sonntag, 27.11., 12:00 Uhr Mittwoch, 30.11., 18:00 Uhr SE DIO VUOLE Um Himmels Willen Italien 2015. R: Edoardo Falcone Sonntag, 27.11., 18:00 Uhr VA' DOVE TI PORTA IL CUORE Geh, wohin dein Herz dich trägt Italien 1996. R: Cristina Comencini Sonntag, 27.11., 20:15 Uhr Dienstag, 29.11., 18:00 Uhr SUBURRA Elendsviertel Italien 2015. R: Stefano Sollima Montag, 28.11., 20:30 Uhr Zusatzvorstellung am Montag, 05.12., 17:00 Uhr VERGINE GIURATA Sworn Virgin Italien/Albanien 2015. R: Laura Bispuri Dienstag, 29.11., 20:30 Uhr Zusatzvorstellung am Samstag, 03.12., 14:00 Uhr IL PIÙ BEL GIORNO DELLA MIA VITA Der schönste Tag in meinem Leben Italien 2002. R: Cristina Comencini Mittwoch, 30.11., 20:30 Uhr MILIONARI Millionäre Italien 2014. R: Alessandro Piva


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LEA Italien 2015. R: Marco Tullio Giordana. D: Vanessa Scalera, Linda Caridi, Alessio Praticò. 95 Min. DCP. OmU

Lea Garofalo lebt in einer Familie, die tief in die Aktionen der Mafia verstrickt ist. Für ihre Tochter Denise wünscht sie sich jedoch ein anderes Leben – ohne Gewalt, Lügen und Angst. Sie entschließt sich, ihre kriminellen Verwandten anzuzeigen. Aus Angst vor Rache stehen Lea und Denise bald unter strengem Zeugenschutz.

Donnerstag, 01.12. 18:00 Uhr Freitag, 02.12. 20:00 Uhr

NON ESSERE CATTIVO Tu nichts Böses Italien 2015. R: Claudio Caligari. D: Luca Marinelli, Alessandro Borghi, Silvia D’Amico. 100 Min. DCP. OmU

Ostia in den 1990er Jahren. Die „Ragazzi di vita“, die Pier Paolo Pasolini einst beschrieb, gehören nun zu einer Welt, in der sich alles um die Vergnügungssucht dreht. Es ist die Welt, in der sich Vittorio und Cesare auf der Suche nach Erfolg und Bestätigung bewegen. Um sich zu befreien, distanziert sich Vittorio von Cesare, der unabwendbar immer weiter abrutscht.

Freitag, 02.12. 18:00 Uhr Sonntag, 04.12. 20:30 Uhr

LO CHIAMAVANO JEEG ROBOT They Call Me Jeeg Robot Italien 2015. R: Gabriele Mainetti. D: Claudio Santamaria, Luca Marinelli, Stefano Ambrogi. 112 Min. DCP. OmeU

Der Kleinkriminelle Enzo Ceccotti entwickelt nach dem Kontakt mit einer radioaktiven Substanz übermenschliche Kräfte, was er zunächst als Segen für seine Gangsterlaufbahn betrachtet. Das ändert sich, als er auf Alessia trifft. Sie ist davon überzeugt, dass er der Titelheld des berühmten japanischen Anime Jeeg Robot ist und seine Kräfte für gute Taten einsetzen sollte.

Freitag, 02.12. 22:00 Uhr Dienstag, 06.12. 20:30 Uhr


VERSO SUD 22: Sardischer Filmabend

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PADRE PADRONE Mein Vater, mein Herr Italien 1977. R: Paolo und Vittorio Taviani D: Omero Antonutti, Saverio Marconi, Marcella Michelangeli 113 Min. 35mm. OmU

Einführung: Tiziana Deidda (Sardischer Kulturverein Maria Carta e.V.)

Samstag, 03.12. 16:00 Uhr Anschließend: Empfang und Live-Musik

Gavino, ein sardischer Junge, ginge zu gerne zur Schule, doch der Vater lässt ihn stattdessen als Hirte arbeiten. Übergriffe und Schläge gehören für Gavino zum Alltag. Mit 18 Jahren bricht er aus seinem engen Elternhaus in den Bergen Sardiniens aus, verpflichtet sich für das Militär und lernt lesen und schreiben. Schließlich geht Gavino an die Universität. Doch der Kampf mit seinem Vater geht weiter: Erst nach einer physischen Auseinandersetzung, die der Sohn für sich entscheiden kann, findet er ein Ende. PADRE PADRONE wurde 1977 in Cannes mit der Goldenen Palme prämiert. IL ROSA NUDO Das nackte Rosa Italien 2013. R: Giovanni Coda D: Gianni Dettori, Italo Medda, Sergio Anrò. 70 Min. Blu-ray. OmeU

Zu Gast: Giovanni Coda

Samstag, 03.12. 19:00 Uhr

Der 17-jährige Pierre Seel wird 1941, nach der Invasion Frankreichs durch die Deutschen, von der Gestapo festgenommen, gefoltert und ins KZ Schirmeck deportiert. Als Überlebender versucht er später, ein normales Leben zu führen, heiratet und wird Vater. Doch die Erinnerungen lassen ihn nicht los: 1982 macht er sein Schicksal und das tausender Homosexueller – die, wie er, ein rosa Dreieck auf der Kleidung tragen mussten – öffentlich. Der sardische Regisseur Giovanni Coda entwickelte aus dem Thema zunächst ein Theaterstück und eine Fotoausstellung, anschließend diesen experimentellen Film, der mit starken Darstellern und nüchternem Schwarzweiß ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen ist.


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LA STOFFA DEI SOGNI Der Stoff der Träume Italien 2016. R: Gianfranco Cabiddu D: Sergio Rubini, Ennio Fantastichini, Renato Carpentieri 101 Min. DCP. OmU

Das Wachpersonal einer kleinen abgelegenen Gefängnisinsel vor Sardinien greift Schiffbrüchige auf: eine Theatergruppe, unter die sich vier Camorra-Mitglieder gemischt haben. Doch wer ist Schauspieler, wer Mafioso? Der Gefängnisdirektor hat eine Idee: Alle sollen gemeinsam Shakespeares Stück Der Sturm aufführen, um die Verbrecher zu enttarnen ... In diesem vielschichtigen, aber leichthändig inszenierten Sommerfilm liefert Sergio Rubini als überforderter Impresario eine komödiantische Glanznummer. Die heimliche Hauptrolle aber spielt die ehemalige Gefängnisinsel Asinara, ein magischer Ort mit einer atemberaubenden Landschaft.

Verso Sud wird gefördert durch Ministero dei Beni e delle Attività Culturali e del Turismo, Direzione Generale per il Cinema Mit freundlicher Unterstützung von Consolato Generale d‘Italia, Istituto Italiano di Cultura, Casa di Cultura e.V., ENIT – Italienische Zentrale für Tourismus, Restaurant GODI, Sardischer Kulturverein Maria Carta Rhein Main e.V., Radio X Italia, Italiani a Francoforte e dintorni, Die Deutsch-italienische Vereinigung, experientia extrema excellentia italian food companies dimension, VIVIFrankfurt, Il MITTE, Ristoranti SARDI Uniti a Francoforte e Dintorni, Fondazione Maria Carta.

Centro Culturale Sardo Maria Carta Rhein Main e.V. Francoforte Sardischer Kulturverein Rhein Main e.V . FFM

GODI Gusto Originalità e Diversità Italiana

Samstag, 03.12. 21:30 Uhr Mittwoch, 07.12. 18:30 Uhr


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VERSO SUD 22 LA PAZZA GIOIA Die Überglücklichen Italien 2016. R: Paolo Virzì. D: Micaela Ramazzotti, Valeria Bruni Tedeschi, Valentina Carnelutti. 116 Min. DCP. OmU

Sonntag, 04.12. 12:00 Uhr

Quasselstrippe Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi einer psychologischen Behandlung unterziehen. Die selbsternannte Gräfin sieht sich als Teil der Welt der Schönen und Reichen, kam aber zu häufig mit ihren Mitmenschen und der Justiz in Konflikt. Zusammen mit einer anderen Patientin, der jungen Donatella, büchst sie bei einer günstigen Gelegenheit aus. Verfolgt von einer Gruppe Psychologen flüchten die beiden durch die Toskana, entwickeln eine unkonventionelle Freundschaft und suchen gemeinsam das Glück in einer verrückt gewordenen Welt. LA PAZZA GIOIA ist ein Film voller Lebensfreude über starke Frauen und den alltäglichen Wahnsinn. LA BESTIA NEL CUORE The Beast in the Heart Italien 2005. R: Cristina Comencini. D: Giovanna Mezzogiorno, Luigi Lo Cascio, Alessio Boni. 120 Min. 35mm. Omdt/frU

Sonntag, 04.12. 18:00 Uhr

Sabrina mag ihren Beruf als Schauspielerin und hat einen Partner, den sie liebt. Trotzdem wird sie von eigenartigen Albträumen geplagt und fragt sich daher, ob sie tatsächlich glücklich ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, kehren Sabrinas Erinnerungen an ihre Kindheit in einer bürgerlichen Familie zurück. Unter der vertrauten Fassade regt sich etwas Düsteres und Beunruhigendes. Mit der Hilfe ihres Bruders Daniele versucht sie, den Geschehnissen aus ihrer Kindheit auf den Grund zu gehen. Behutsam und unaufgeregt nähert sich der Film dem Thema Kindesmissbrauch in der Familie und den dunklen Seiten, die jeder in sich trägt.


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LORO DI NAPOLI Die aus Neapel Italien 2015. R: Pierfrancesco Li Donni Dokumentarfilm. 75 Min. digital. OmeU

In Neapel wird 2009 der Fußballverein Afro-Napoli United gegründet, dessen Mitglieder aus Afrika und Südamerika stammen. Anfangs spielt der Club nur bei Amateurturnieren eine Rolle, doch nach zahlreichen Siegen rückt der Traum der Mannschaft, bei der Landesmeisterschaft anzutreten, in greifbare Nähe. Bürokratische Hürden gefährden den Plan schon bald. Die motivierte Mannschaft und ihr engagierter Präsident geben allerdings nicht so leicht auf. LORO DI NAPOLI erzählt als Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen von gelungener Integration innerhalb eines mangelhaften Sozialsystems.

Montag, 05.12. 19:00 Uhr

ANIME NERE Schwarze Seelen Italien 2014. R: Francesco Munzi. D: Marco Leonardi, Peppino Mazzotta, Fabrizio Ferracane. 109 Min. DCP. OmU

Luciano, wie seine beiden Brüder tief in kriminelle Geschäfte verstrickt, kehrt dem Drogenhandel den Rücken und zieht sich mit seiner Frau und Sohn Leo nach Kalabrien zurück. Wo Luciano den langersehnten Frieden zu finden hofft, langweilt sich Leo abgrundtief. Der junge Hitzkopf lässt sich in schmutzige Geschäfte und alte Klan-Konflikte hineinziehen, die weit in die Vergangenheit reichen ... ANIME NERE ist ein realitätsnaher Mafia-Thriller, der durch authentische Schauplätze, den kalabrischen Dialekt sowie beeindruckende Schauspieler/innen und Laiendarsteller/innen besticht.

Montag, 05.12. 20:30 Uhr


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VERSO SUD 22 QUANDO LA NOTTE Wenn die Nacht ... Italien 2011. R: Cristina Comencini. D: Claudia Pandolfi, Filippo Timi, Thomas Trabacchi. 114 Min. 35mm. OmeU

Dienstag, 06.12. 18:00 Uhr

Manfred ist Bergführer, in sich verschlossen und misstrauisch gegenüber Frauen, seitdem seine Partnerin ihn verlassen und die beiden gemeinsamen Kinder mitgenommen hat. Marina ist eine junge Mutter. Sie hat in den Bergen das Appartement über seinem gemietet, um dort mit ihrem Kind einen einmonatigen Urlaub zu verbringen. Eines Nachts kommt es in Marinas Wohnung zu einem Zwischenfall – Manfred schreitet ein und bringt anschließend das verletzte Kind ins Krankenhaus. Fortan nähern sich Manfred und Marina langsam den Geheimnissen, die sie mit sich herum tragen – und entwickeln zunehmend gegenseitiges Verständnis für ihre widersprüchlichen Gefühle. MY ITALY Italien 2016. R: Bruno Colella. D: Krzysztof M. Bednarski, Thorsten Kirchhoff, Mark Kostabi, H.H. Lim. 101 Min. DCP. OmeU

Mittwoch, 07.12. 20:30 Uhr Donnerstag, 08.12. 18:00 Uhr

Ein Filmemacher reist mit seinem Assistenten durch Europa, um Geld für einen Film über vier Stars der zeitgenössischen Kunst aufzutreiben, die eine profunde Liebe zu Italien eint: der Pole Krzysztof Bednarski, der Däne Thorsten Kirchhoff, der Amerikaner Mark Kostabi und der Malaie H.H. Lim. Aus ihrer Sicht auf die Kultur und die Menschen ihrer Wahlheimat ergibt sich ein leichter und ironischer Erzählfluss entlang eines fiktiven Leitfadens. Die traumgleiche Reise führt quer durch Italien, von Neapel über das Kunst- und Klassik-Festival von Spoleto zu den sagenumwobenen Banditen des Südens.


Geschenke für Filmfreunde In Steven Spielbergs Filmen vereinen sich handwerklicher Perfektionismus, märchenhafte Fantasie und moralische Integrität. Hinter der universalen Verständlichkeit seiner Filme steht ein tiefes Verständnis der Ängste, Wünsche und Träume des modernen Menschen, zuletzt in BFG - BiG Friendly Giant zu sehen. 308 S. | Pb. | zahlr. Abb. | € 29,90 ISBN 978-3-89472-808-3 Alle Filme mit, von, über und als Reminiszenz an die Beatles – insgesamt mehr als 200 Filme von across the Universe über let it Be bis hin zu the zomBeatles: all yoU need is Brains. Jörg Helbig stellt die Filme mit Stabangaben und unterhaltsamen Hintergrundinfos vor. Ein Muss für alle Beatles-Fans! 320 S. | Pb.| € 24,90 ISBN 978-3-89472-716-1 Die größten Flops der Filmgeschichte? Filme mit Tomate im Titel? Die 100 populärsten Originalzitate der USKinogeschichte? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Was Sie schon immer über Kino wissen wollten... Nützliches steht neben Kuriosem, «unnützes Wissen» neben allgemeinem Faktenwissen, Sinniges neben Unsinnigem. Es ist ein Buch zum Durchblättern, zum Zwischendurch-Lesen und Stöbern. 288 S. | Pb. | zahlr. Abb. | € 16,90 ISBN 978-3-89472-807-6 Unser Taschenkalender bietet mehr als nur ein reines Kalenderarium: Spannende Texte erinnern an Ereignisse aus Jahren mit einer «7» und an Filmschaffende, die in 2017 einen runden Geburts- oder Todestag haben. Ein Adressteil mit einer kurzen Darstellung der europäischen Filmmuseen und -festivals vervollständigt den Serviceteil.

208 S. | Fadenheftung und Lesebändchen | zahlr. farb Abb. | € 9,90 ISBN 978-3-89472-987-5 www.schueren-verlag.de


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Indisches Kino In den Jahren 1986 bis 1989 liefen im Deutschen Filmmuseum zwei umfangreiche Reihen zum indischen Kino. Die positive Resonanz bei den Besucher/innen zeigte, dass es auch in Deutschland ein interessiertes Publikum für diese Filme gibt. So gründete sich der "Deutsch-indische Filmverein", um regelmäßig indische Filme und Filme über Indien im Kino zu präsentieren, zumeist einmal monatlich, gelegentlich aber auch als umfangreichere Reihe. Zwischen Mai 1990 und September 2012 liefen so mehr als 230 Filme oder Vorstellungen mit Kurzfilmen. An diese mehr als 25-jährige Tradition knüpft die Reihe zum indischen Kino im Dezember an. KAPURUSH O MAHAPURUSH The Coward and The Holy Man Indien 1965. R: Satyajit Ray. D: Soumitra Chatterjee, Charuprakash Ghosh. 139 Min. Blu-ray. OmeU

Freitag, 09.12. 18:00 Uhr Sonntag, 11.12. 20:30 Uhr

KAPURUSH und MAHAPURUSH sind zwei sehr verschiedene Filme, die aufgrund ihrer Kürze zusammen herausgebracht wurden. In KAPURUSH strandet ein Filmautor in einer Kleinstadt und wird vom Besitzer einer Teeplantage zu sich nach Hause eingeladen, wo sich herausstellt, dass die Frau des Plantagenbesitzers eine frühere Geliebte des Autors ist. In scharfem Kontrast zu diesem psychologisch subtilen Kammerspiel ist MAHAPURUSH eine Farce über einen Witwer und seine Tochter, die in den Bann eines Babaji geraten, eines – angeblich – heiligen Mannes.


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MAIN HOON NA Ich bin immer für dich da! Indien 2004. R: Farah Khan. D: Shah Rukh Khan, Sunil Shetty, Sushmita Sen. 173 Min. 35mm. OmeU

MAIN HOON NA war das Regiedebüt der Choreographin Farah Khan, eine Mischung aus Actionthriller und Highschoolkomödie. Hauptfigur ist Ram Prasad Sharma, Major der indischen Armee, der das „Project Milaap“ betreut, welches durch einen Gefangenenaustausch die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan verbessern soll. Als ein Terrorist das Projekt sabotieren will, gibt ein Undercover-Auftrag Ram die Gelegenheit, sich mit der Familie seines Vaters zu versöhnen.

Mittwoch, 14.12. 20:30 Uhr Donnerstag, 22.12. 20:30 Uhr

GANDU Asshole Indien 2010. R: Q (Qaushiq Mukherjee) D: Anubrata Basu, Joyraj Bhattacharya. 89 Min. Digital. OmeU

Die Hauptfigur Gandu (ein Slang-Wort, das sich in etwa mit „Arschloch“ übersetzen lässt) ist ein 20-jähriger, frustrierter Möchtegern-Rapper aus den Slums von Kalkutta, dessen Mutter als Prostituierte arbeitet. Am liebsten verbringt er seine Zeit im Internetcafé. Eines Tages lernt er einen jungen Rikscha-Fahrer kennen, dessen Idol Bruce Lee ist und der ihn mit Drogen bekannt macht. Mit einem geringen Budget überwiegend in Schwarzweiß gedreht, changiert GANDU zwischen authentischrealistischen und surreal-phantastischen Szenen.

Freitag, 16.12. 18:00 Uhr Samstag, 17.12. 20:30 Uhr


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indisches Kino DHOBI GHAT Mumbai Diaries Indien 2010. R: Kiran Rao. D: Prateik Babbar, Monica Dogra, Aamir Khan. 97 Min. Blu-ray. OmeU

Dienstag, 20.12. 20:30 Uhr Freitag, 23.12. 18:00 Uhr

Ein erfolgreicher Künstler zieht auf der Suche nach Inspiration in ein ärmeres Viertel von Mumbai. Er beginnt eine Beziehung zu einer Fotografin, bricht sie jedoch wieder ab. Die Fotografin lernt einen gutaussehenden Wäschemann kennen, der ihr bei ihrer Tätigkeit hilft und daran glaubt, dass seine Liebe zu ihr die Klassenschranken überwinden kann. Aus dieser Dreieckskonstellation webt die Regisseurin Kiran Rao (verheiratet mit dem Schauspieler Aamir Khan) in ihrem Debütfilm ein subtiles und melancholisches Beziehungsgeflecht.

SHIP OF THESEUS Indien 2012. R: Anand Gandhi D: Sohum Shah, Neeraj Kabi, Aida El-Kashef. 143 Min. Digital. OmeU

Sonntag, 25.12. 20:30 Uhr Freitag, 30.12. 18:00 Uhr

Der Titel des Films verweist auf das Theseus-Paradox, die Frage, ob ein Gegenstand seine Identität verliert, wenn all seine Einzelteile nacheinander ausgetauscht werden. Die Handlung verbindet drei Geschichten im heutigen Mumbai: Ein Mönch und Tierrechts-Aktivist erkrankt an einer Leberzirrhose und ist nun auf an Tieren getestete Medikamente angewiesen, eine Fotografin wird nach einer Augenoperation von Selbstzweifeln geplagt, und ein Börsenmakler kommt einem Organschmuggler-Syndikat auf die Spur. Der zutiefst bewegende Film entwickelt seine humanistische und philosophische Note ganz aus der präzisen Durchführung der Geschichten.


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VEER–ZAARA Veer und Zaara. Die Legende einer Liebe Indien 2004. R: Yash Chopra D: Shah Rukh Khan, Preity Zinta, Rani Mukerji. 192 Min. 35mm. OmU

Der Film erzählt die Liebesgeschichte zwischen Veer, einem Rettungsflieger der indischen Luftwaffe, und Zaara, einer jungen Frau aus Pakistan. Nicht nur stammen die beiden aus verfeindeten Ländern und gehören unterschiedlichen Religionen an – noch dazu ist Zaara bereits verlobt. Veer folgt Zaara nach Pakistan, doch bis die beiden Liebenden endlich vereint sind, vergehen mehr als zwei Jahrzehnte. Yash Chopra, gestorben 2012, war einer der kommerziell erfolgreichsten indischen Regisseure.

Montag, 26.12. 20:30 Uhr Mittwoch, 28.12. 20:30 Uhr

Noch keine Pläne für die Weihnachtsferien? Das Deutsche Filmmuseum hat auch an den Feiertagen geöffnet.

Die geänderten Öffnungszeiten an den Feiertagen: Sa, 24.12.2015 (Heiligabend): geschlossen So, 25.12.2015 (Weihnachten): 11 – 18 Uhr Mo, 26.12.2015 (Weihnachten): 10 – 18 Uhr Sa, 31.12.2015 (Silvester): geschlossen So, 1.1.2016 (Neujahr): 11 – 18 Uhr


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Spencer Tracy & Katharine Hepburn Die Chemie stimmte einfach, wenn Spencer Tracy (19001967) und Katharine Hepburn (1907-2003) zusammen auf der Leinwand erschienen, und da das Publikum das auch so sah, entwickelte sich daraus eine der langlebigsten Schauspiel-Partnerschaften Hollywoods. Neun Filme drehten Tracy und Hepburn zwischen 1942 und 1967 zusammen, in denen beide immer gleichwertig starke Charaktere darstellten und die spezifischen Stärken des/der jeweils anderen auf der Leinwand zum Leuchten brachten. Seit den Dreharbeiten zu ihrem ersten Film waren die beiden bis zu Tracys Tod auch privat ein Paar – vor der Öffentlichkeit verheimlicht, weil Tracy verheiratet war. WOMAN OF THE YEAR Die Frau, von der man spricht USA 1942. R: George Stevens D: Spencer Tracy, Katharine Hepburn. 112 Min. 16mm. OF

Freitag, 09.12. 20:30 Uhr Sonntag, 11.12. 18:00 Uhr

Als sie für diese Komödie erstmals gemeinsam vor der Kamera standen, hatten sowohl Spencer Tracy als auch Katharine Hepburn bereits eine zehnjährige Hollywoodkarriere hinter sich. Das Drehbuch war auf Katharine Hepburns Initiative hin entwickelt worden: Der Vorschlag einer politischen Kolumnistin, dass während der Dauer des Krieges keine Baseballspiele mehr stattfinden sollten, erregt den Unwillen eines Sportjournalisten. Doch die anfängliche Antipathie verwandelt sich in eine stürmische Romanze. Auch den Regisseur George Stevens mit seinem langsamen, aber feinfühligen Stil hatte Hepburn ausgesucht.


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KEEPER OF THE FLAME Die ganze Wahrheit USA 1943. R: George Cukor D: Spencer Tracy, Katharine Hepburn. 100 Min. 35mm. OF

Als ein hochgeachteter Held des Ersten Weltkriegs bei einem Autounfall stirbt, versucht ein Journalist, für eine Biografie dessen Lebensgeschichte zu recherchieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es ihm, Kontakt zur Witwe des Kriegshelden aufzunehmen, und es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit. KEEPER OF THE FLAME ist, anders als viele andere Filme mit Spencer Tracy und Katharine Hepburn, keine Komödie, sondern ein ernstes Drama; ungewöhnlich daran war auch, gerade in Kriegszeiten, die Kritik an blinder Heldenverehrung und die Warnung vor einem amerikanischen Faschismus.

Donnerstag, 15.12. 17:45 Uhr Freitag, 16.12. 20:30 Uhr

ADAM’S RIB Ehekrieg USA 1949. R: George Cukor D: Spencer Tracy, Katharine Hepburn. 101 Min. 35mm. OF

Kein anderer Film verkörpert das Phänomen Tracy & Hepburn so sehr wie ADAM’S RIB, eine archetypische Ehekomödie. In einem Prozess wegen versuchten Mordes gegen eine Frau, die auf ihren Ehemann und dessen Geliebte geschossen hat, stehen sich als juristische Vertreter der beiden Parteien die Anwälte Adam und Amanda Bonner gegenüber – was durchaus auch Auswirkungen auf ihre eigene Ehe hat. Das brillante Drehbuch schrieb das – ebenfalls verheiratete – Autorenpaar Ruth Gordon und Garson Kanin.

Sonntag, 18.12. 18:00 Uhr Sonntag, 25.12. 18:00 Uhr


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Tracy & Hepburn PAT AND MIKE Pat und Mike USA 1952. R: George Cukor D: Spencer Tracy, Katharine Hepburn. 95 Min. 16mm. OF

Donnerstag, 22.12. 18:00 Uhr Freitag, 23.12. 20:15 Uhr

Nach dem Erfolg von ADAM’S RIB lieferten Ruth Gordon und Garson Kanin das Drehbuch zu dieser Komödie aus dem Sportmilieu: Eine Golf- und Tennisspielerin hätte durchaus das Zeug dazu, Meisterschaften zu gewinnen, wenn nur ihr Verlobter sie nicht so nervös machen würde. Um diese Situation zu ändern, wendet sie sich an einen Sport-Promoter … Da Katharine Hepburn eine gute Golf- und Tennisspielerin war, konnte sie sämtliche Sportszenen selbst bewältigen. In kleinen Nebenrollen treten etliche damals bekannte Sportler auf.

DESK SET Eine Frau, die alles weiß USA 1957. R: Walter Lang D: Spencer Tracy, Katharine Hepburn. 103 Min. Blu-ray. OF

Film in Farbe Montag, 26.12. 18:00 Uhr Dienstag, 27.12. 20:30 Uhr

Ein Film aus der Frühzeit der Computertechnik: Bunny Watson ist bei einer New Yorker Fernsehanstalt für die Dokumentationsbibliothek zuständig, welche Fakten gegencheckt und Fragen beantwortet. Als zwei Computer angeschafft werden sollen, wird der verantwortliche Ingenieur Richard Sumner damit beauftragt, die Funktionsweise der Bibliothek zu studieren. Es dauert nicht lange, bis Watson und Sumner aneinandergeraten … Für Spencer Tracy und Katharine Hepburn war diese mit sicherer Hand inszenierte Komödie der erste Film in Farbe und im CinemaScope-Format.


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GUESS WHO’S COMING TO DINNER Rat mal, wer zum Essen kommt USA 1967. R: Stanley Kramer D: Spencer Tracy, Katharine Hepburn, Sidney Poitier. 108 Min. 35mm. OF

Bei den Dreharbeiten zu diesem Film war Spencer Tracy schon schwerkrank; er starb noch vor der Premiere. Spencer Tracy und Katharine Hepburn spielen ein Elternpaar, dessen Liberalität auf die Probe gestellt wird, als die Tochter ihnen ihren neuen Freund vorstellt: einen Schwarzen! Auch in dessen Familie gibt es Widerstände gegen eine Heirat. Aus heutiger Sicht ist die Rassenproblematik recht zahm behandelt, zu bedenken ist aber, dass bis 1967 in etlichen Staaten der USA „interracial marriages“ illegal waren.

Donnerstag, 29.12. 18:00 Uhr Freitag, 30.12. 20:30 Uhr

KINO SUCHT FREUNDE Unterstützen Sie den Freundeskreis des Deutschen Filminstituts/ Filmmuseums und profitieren Sie von exklusiven Vorteilen. Jetzt informieren unter deutsches-filminstitut.de/freunde-foerderer/


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KLASSIKER & RARITÄTEN Andrzej Wajda Der Regisseur Andrzej Wajda, Altmeister des polnischen Kinos, ist Anfang Oktober im Alter von 90 Jahren gestorben. Die komplizierte Geschichte seiner polnischen Heimat prägte Wajdas Werk: Immer wieder setzte sich der Regisseur, der selbst am Widerstand gegen die deutsche Besatzung teilgenommen hatte, in seinen Filmen mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Machtübernahme durch die Kommunisten nach 1945 auseinander. Im Jahr 2000 wurde der Regisseur für sein Lebenswerk mit dem Oscar® ausgezeichnet. POPIÓL I DIAMENT Asche und Diamant Polen 1958. R: Andrzej Wajda. D: Zbigniew Cybulski, Ewa Krzyzewska, Adam Pawlikowski. 108 Min. 35mm. OmU

Dienstag, 13.12. 18:00 Uhr Aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums.

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von Jerzy Andrzejewski und konzentriert seine Handlung auf einen Tag: Am 8. Mai 1945 wird in Polen das Ende des Weltkrieges gefeiert, aber der Bruderkampf zwischen Nationalpolen und Stalinisten hat eben erst begonnen. Der junge Maciek wird beauftragt, den neu ernannten kommunistischen Bezirkssekretär Szczuka zu ermorden. Nach einem ersten misslungen Versuch erhält er eine zweite Chance. Dann lernt er die junge Kellnerin Krystyna kennen. Andrzej Wajda schildert die nationale Tragödie Polens voller Bitterkeit und tragischer Ironie in meisterhafter filmischer Gestaltung.


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KORCZAK Deutschland/Polen/Großbritannien 1991. R: Andrzej Wajda D: Wojciech Pszoniak, Ewa Dalkowska. 117 Min. 35mm. DF

Über Jahre hegte Andrzej Wajda den Wunsch, einen Film über das Leben und Wirken des polnischen Arztes Janusz Korczak zu drehen. KORCZAK zollt einem Mann Tribut, der den größten Teil seines Lebens damit verbrachte, einem Ideal zu folgen: Der Film spielt 1942, drei Jahre nach der deutschen Invasion in Polen und erzählt aus den letzten Wochen im Leben von Janusz Korczak. Dieser leitete ein Waisenhaus, das nach Errichtung des Warschauer Ghettos dorthin umziehen musste.

Dienstag, 20.12. 18:00 Uhr

KATYN Das Massaker von Katyn Polen 2007. R: Andrzej Wajda. D: Andrzej Chyra, Maja Ostaszewska, Artur Zmijewski. 118 Min. Blu-ray. OmU

In dem Oscar®-nominierten Spielfilm greift Andrzej Wajda eine nationale Tragödie der jüngeren polnischen Geschichte auf, deren Wahrheit über viele Jahrzehnte verschwiegen wurde: 1939 wird Polen zwischen Deutschland aus dem Westen und Russland aus dem Osten zerrieben. Die Rote Armee und der Geheimdienst NKWD treiben mehr als 22.000 polnische Offiziere und Intellektuelle zusammen, die im April 1940 in den Wäldern von Katyn ermordet werden. Unter Ihnen auch der Offizier Andrzej, der sich weigert, mit seiner Frau Anna zu fliehen. Später wurde das Massaker den Nazis in die Schuhe geschoben.

Dienstag, 27.12. 18:00 Uhr


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LECTURE & FILM Schnell wie der Witz. Die Filme von Ernst Lubitsch

„[A]ußerdem waren ihm in seinen Filmen die Türen immer wichtiger als die Menschen“ Aus dem Essay Was Lubitsch berührt. (Schnell wie der Witz) von Frieda Grafe (1990)

Alle VeranstaltungsMitschnitte sind zu finden unter filmportal.de und ernst-lubitsch.de

Die Filme von Ernst Lubitsch reißen das Publikum im Nu in ihren Bann. Das fängt schon mit den ungewöhnlichen Titeln an: DER BLUSENKÖNIG (DE 1917), KÄSEKÖNIG HOLLÄNDER (DE 1917) oder DER G.M.B.H.-TENOR (DE 1916) – und das sind nur drei seiner mehr als 70 Werke, alle drei Filme sind aktuell verschollen. Lubitsch arbeitete schnell. 1915 in Berlin drehte er elf Filme, 1932 in Hollywood fünf, darunter TROUBLE IN PARADISE. Als Asta Nielsen sich beklagt, sie habe in seinem Film gar nicht richtig weinen können, schreibt Lubitsch ihr 1920 in einem Brief: „Sie können es mir immer noch nicht verzeihen, daß ich Sie bei einer Großaufnahme statt 5 nur 2 Meter haben weinen lassen. Aber glauben Sie mir, Ihre Tränen kullerten so echt aus den Augen über die Backen auf die Bluse, daß das Publikum nach 2 Metern vollauf ergriffen war.“ Lubitsch ist gewitzt, und das meint nicht einfach nur, dass es etwas zu lachen gibt. Gewitzt ist jemand, der wach ist, der scharf beobachten kann, jemand, der Einfälle hat und einen präzisen Humor. In der Militärzuckerbäckergarnison der BERGKATZE (DE 1920) isst der Trompeter im ovalen Rähmchen gerade eine Wurst, als er zum Morgenappell bläst. In vier Hochbetten nebeneinander räkeln sich Soldaten im Nachthemd. Einer klettert müde aus dem Bett, schlurft zum Fenster, macht es zu. Der Zuckerbäckerkommandant kommt in den Schlafsaal, zwirbelt an seinem Schnurrbart und brüllt irgendetwas, das keiner versteht. Das Tempo zieht an, die Soldaten beeilen sich mit der Katzenwäsche. Der Kommandant geht wieder – die Soldaten springen zurück ins Bett. Bis Juli 2017 widmet sich die Reihe Lecture & Film mit Vorträgen von Expert/innen und einem thematischen Begleitprogramm Ernst Lubitsch und seinen Filmen. Im Dezember sind die Begleitfilme Mel Brooks gewidmet, der 1983 in Alan Johnsons Remake von TO BE OR NOT TO BE vor der Kamera stand.

Nennung der an der Veranstaltung beteiligten Institutionen auf Seite 49.


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Das Böse verlachen. TO BE OR NOT TO BE von Ernst Lubitsch Lecture von Martin Seel TO BE OR NOT TO BE ist ein frühes – und herausragendes – Beispiel der bis heute andauernden komischen Verarbeitung der faschistischen Schreckensherrschaft im Kino. Gedreht in der Zeit des japanischen Überfalls auf Pearl Harbor und des anschließenden Kriegseintritts der USA, ist der Film zugleich eine rasante Screwball Comedy und einer der humansten je gedrehten Propagandafilme. In Form einer satirischen Farce stellt er den Eigensinn neurotischer Theaterleute dem mörderischen Welttheater des Nazi-Regimes entgegen. Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Autor unter anderem von Aktive Passivität. Über den Spielraum des Denkens, Handelns und anderer Künste (2014). TO BE OR NOT TO BE Sein oder Nichtsein USA 1942. R: Ernst Lubitsch D: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack. 99 Min. 35mm. Omdt/frU

Mit einem beeindruckenden Darstellerensemble drehte Ernst Lubitsch 1942 diese antifaschistische Komödie, die zugleich Abrechnung mit dem Nationalsozialismus und Hommage an das Theater ist. Eine polnische Theatergruppe inszeniert in Warschau im Jahr 1939 eine Farce über Hitler, doch plötzlich wird die Fiktion zur Realität: Als Deutschland Polen besetzt und ein Berufsverbot für die Theatergruppe verhängt wird, sehen sich die Schauspieler gezwungen, ihre Kunst in den Dienst des Widerstands zu stellen. Bei seinem Erscheinen zunächst skeptisch aufgenommen, gilt der Film heute vielen als eines der besten Werke Lubitschs.

Donnerstag, 01.12. 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr Eintritt frei! Reservierung empfohlen Samstag, 10.12. 18:00 Uhr (ohne Vortrag)


Lecture & Film

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Performing Jewishness. Ernst Lubitschs frühe Milieukomödien Lecture von Valerie Weinstein In englischer Sprache Ernst Lubitsch begann seine Filmkarriere als Darsteller in und später als Regisseur von sogenannten „Milieukomödien“ – Komödien, die im hauptsächlich jüdischen Milieu der Berliner Konfektion spielten. Seine Filme trugen zum damaligen Verständnis von Judentum, „jüdischem Humor“ und jüdischer Identität bei. Zwar wurden und werden einige dieser Milieukomödien wegen ihrer lustigen Darstellung ethnischer Stereotypen als antisemitisch kritisiert, jedoch sind Lubitschs Rollen in diesen Filmen ambivalenter und komplizierter als seine Kritiker behaupten. Valerie Weinstein ist Assistant Professor für Frauen-, Gender- und Sexualitätswissenschaft und German Studies an der University of Cincinnati (Ohio, USA). Zu ihren Forschungsgebieten zählen Judentum und Gender im deutschen Film vor 1945. Zurzeit schreibt sie ein Buch zum Thema „Filmkomödie und Antisemitismus im ‚Dritten Reich‘“. DER STOLZ DER FIRMA Deutschland 1914. R: Carl Wilhelm. D: Ernst Lubitsch, Victor Arnold, Martha Kriwitz. 61 Min. 35mm. Stumm mit dt. Zwischentiteln SCHUHPALAST PINKUS Deutschland 1916. R: Ernst Lubitsch: D: Ernst Lubitsch, Else Kentner, Guido Herzfeld, Ossi Oswalda. 60 Min. 35mm. Stumm mit dt. Zwischentiteln

Klavierbegleitung: Uwe Oberg

Donnerstag, 15.12. 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:15 Uhr Eintritt frei! Reservierung empfohlen

Seine Rolle in DER STOLZ DER FIRMA machte Ernst Lubitsch in Deutschland bekannt. Er spielt den Ladenlehrling Sigmund Lachmann, der durch seine Tollpatschigkeit seine Arbeit auf dem Land verliert und deshalb beschließt, nach Berlin zu gehen. In SCHUHPALAST PINKUS wird Salomon „Sally“ Pinkus wegen ungebührlichen Verhaltens von der Schule verwiesen und beginnt eine Lehre in einem Schuhgeschäft. Schnell wird er zum Frauenschwarm.


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TO BE OR NOT TO BE Sein oder Nichtsein USA 1983. R: Alan Johnson D: Mel Brooks, Anne Bancroft, Ronny Graham. 107 Min. Blu-ray. OF

Ein Remake von Ernst Lubitschs Klassiker TO BE OR NOT TO BE mit Mel Brooks in der Hauptrolle: Als Leiter einer kleinen Warschauer Theatergruppe versucht der eitle Frederik Bronski, der beste Hamlet-Darsteller aller Zeiten zu werden. Während eines Auftritts trifft sich seine Ehefrau Anne (gespielt von Anne Bancroft) heimlich mit einem gutaussehenden polnischen Fliegerleutnant. Als dieser bei Kriegsbeginn einen Geheimauftrag erhält, müssen sich die egozentrischen Mitglieder der Theatergruppe zusammenraufen. Mel Brooks wurde 2009 als bislang einziger ausländischer Filmemacher mit dem ErnstLubitsch-Preis ausgezeichnet.

Mittwoch, 14.12. 18:00 Uhr Samstag, 17.12. 18:00 Uhr

THE PRODUCERS Frühling für Hitler USA 1967. R: Mel Brooks D: Zero Mostel, Gene Wilder, Estelle Winwood. 88 Min. Blu-ray. OF

Max Bialystock ist ein erfolgloser Musical-Produzent. Seine besten Tage am Broadway scheinen längst gezählt, als sein Buchhalter Leo Bloom eine waghalsige Idee äußert: Mit einem absichtlich herbeigeführten Flop hoffen die beiden auf einen unverhofften Geldsegen. Eine Revue über Adolf Hitler, einschließlich des Songs „Springtime for Hitler“ – das kann nur ein Rohrkrepierer werden. Doch das Musical entwickelt sich zu einem Kassenschlager, und Max und Leo stehen vor echten Schwierigkeiten. Mel Brooks gewann für diesen Film den Oscar® für das Beste Drehbuch und schaffte seinen endgültigen Durchbruch als Komiker.

Mittwoch, 21.12. 18:00 Uhr Mittwoch, 28.12. 18:00 Uhr


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KINDERKINO Fünf Kinder wollen ein Forschungsschiff im Eismeer retten, zwei Freundinnen fahren nach Oslo, um ihre Freundin Naisha vor der Abschiebung zu bewahren und Grandsanta zieht sich aus dem Weihnachtsgeschäft zurück: das Kinderkino im Dezember. Das Eismeer ruft DDR 1984. R: Jörg Foth. D: Oliver Karsitz, Alexander Rohde, Vivian Schmidt. 81 Min. 35mm. Empfohlen ab 8 Jahren

Freitag, 02.12. 14:30 Uhr Sonntag, 04.12. 15:00 Uhr

Im Frühjahr 1934 geht eine Katastrophenmeldung durch die Welt: Das sowjetische Forschungsschiff Tscheljuskin ist im Eismeer verunglückt. Auf einem Prager Hinterhof entschließen sich fünf Kinder, den Verunglückten zu Hilfe zu kommen. Mit Kompass, Weltkarte, Brot und Wurst machen sie sich auf in Richtung Nordpol, doch auf dem Weg häufen sich die Schwierigkeiten. Mo & Friese entdecken die Welt 2015. R: Verschiedene Regisseure 41 Min. DCP. Empfohlen ab 6 Jahren

Freitag, 09.12. 14:30 Uhr Sonntag, 11.12. 15:00 Uhr

Sechs internationale Kurzfilme, die beim Mo & Friese KinderKurzFilmFestival zu sehen waren, laden auf eine Reise in animierte Spielzeugländer, auf spannende Planeten und in tanzende Wälder ein. Gezeigt werden die Filme: DER KLEINE VOGEL UND DAS EICHHÖRNCHEN, PLANET WILLI, WILLI GIBT ES WIRKLICH, PAWO, TZDAFA – EINE MUSCHEL und ONE, TWO, TREE.


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Rafiki – Beste Freunde Norwegen 2009. R: Christian Lo. D: Live Marie Runde, Regine Stokkevåg Eide. 75 Min. DVD. DF. Empfohlen ab 8 Jahren

Julie, Mette und Naisha leben in einem abgeschiedenen norwegischen Dorf und sind die besten Freundinnen. Doch dann bricht die Politik in ihre abgeschiedene Idylle ein: Naisha und ihre Mutter, die in einer Asylantenunterkunft wohnen, sollen ausgewiesen werden. Über Nacht flüchten sie zu Bekannten nach Oslo. Julie findet einen Zettel mit der Adresse, aber leider auch ihr Vater, der Dorfpolizist. Kurzentschlossen fahren Mette und Julie mit dem Nachtzug in die Hauptstadt, um ihre Freundin zu warnen.

Freitag, 16.12. 14:30 Uhr Sonntag, 18.12. 15:00 Uhr

© 2011 Sony Pictures Animation Inc.

Arthur Weihnachtsmann Großbritannien/USA 2012. R: Sarah Smith, Barry Cook Animationsfilm. 97 Min. Blu-ray. DF. Empfohlen ab 7 Jahren

Das Familienunternehmen „Santa Clause” steht Kopf: Grandsanta hat sich aus dem Geschäft der Weihnachtsmänner zurückgezogen, und seine Söhne Arthur und Steve warten darauf zu übernehmen. Doch während Steve schon längst im 21. Jahrhundert angekommen ist, ist der jüngere Arthur noch beseelt von dem guten alten Geist der Weihnacht.

Freitag, 23.12. 14:30 Uhr Sonntag, 25.12. 15:00 Uhr Freitag, 30.12. 14:30 Uhr Sonntag, 01.01. 15:00 Uhr


Junger Filmclub TREPPE 41

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Das Kino des Deutschen Filmmuseums gibt monatlich zwei Programmplätze in die Hände des jungen Filmclubs Treppe 41. Jede und jeder ist eingeladen, selbst geliebte Filme vorzustellen und so die persönliche Begeisterung weiterzutragen.

FACE/OFF Im Körper des Feindes USA 1997. R: John Woo D: John Travolta, Nicolas Cage, Joan Allen. 138 Min. 35mm. OF

Freitag, 09.12. 22:30 Uhr Vorgestellt von: Paul Thurlow Nach dem Film: Treppengespräch mit Wein und Bier

Nicolas Cage ist Castor Troy ist Sean Archer ist John Travolta – oder umgekehrt? In seinem furiosen Actionspektakel gönnt uns John Woo keine Pause, um lange darüber nachzudenken. Ein Spiel auf Zeit und ein tödliches Duell zwischen einem psychopathischen Auftragskiller und einem rachsüchtigen FBI-Agenten – mit FACE/OFF knüpft Woo dank des doppelten Spiels der beiden Hauptdarsteller nahtlos an seine besten Hongkong-Filme an.

ANGRY VIDEO GAME NERD: THE MOVIE USA 2014. R: Kevin Finn, James Rolfe D: James Rolfe, Jeremy Suarez, Sarah Glendening. 115 Min. Blu-ray. OF

Vorfilm Angry-Video-GameNerd-WeinachtsSpecial: BIBLE GAMES 2 US 2008. R: James Rolfe. 17 Min. Blu-ray

Freitag, 23.12. 22:00 Uhr Vorgestellt von: Torgil Trumpler Nach dem Film: Treppengespräch mit Videospielen und Bier

Seit 2004 prägt James Rolfes Kultfigur, der Angry Video Game Nerd, die kreativen Video-Reviews auf Onlineportalen. 2014 erfüllte er den größten Wunsch seiner Community und rezensierte das vielleicht schlechteste Game aller Zeiten, Ataris „E.T.“, in Spielfilmlänge. Mit viel Leidenschaft realisierte Rolfes Team einen ausschließlich durch Crowdfunding finanzierten Film über: Godzilla, beschissene Spiele und, nicht zuletzt, die Liebe zu seinen Fans.


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Late Night Kultkino THE INCREDIBLE SHRINKING MAN Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. USA 1957. R: Jack Arnold D: Grant Williams, Randy Stuart, April Kent. 81 Min. 35mm. OF

Zum 100. Geburtstag von Jack Arnold: THE INCREDI­ BLE SHRINKING MAN entstand nach einem Roman von Richard Matheson, welcher auch das Drehbuch schrieb. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der durch radioaktiven Einfluss allmählich so weit schrumpft, dass das Überleben im eigenen Haus für ihn zum Problem wird. Nicht zuletzt die kostengünstigen, aber überaus beeindruckenden Special Effects machen den Film zu einem der besten Science-Fiction-Filme der 1950er Jahre.

Samstag, 10.12. 23:00 Uhr Samstag, 17.12. 22:30 Uhr Freitag, 30.12. 22:30 Uhr

Kino & Couch Geschwisterbeziehungen In der Reihe „Kino & Couch“ zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums zusammen mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut Filme, die sich mit dem Verhältnis zwischen Geschwistern auseinandersetzen.

In Kooperation mit

FESTEN Das Fest Dänemark 1997. R: Thomas Vinterberg. D: Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Paprika Steen. 105 Min. DCP. OmU Filmkritischer Kommentar Manfred Riepe Psychoanalytischer Kommentar Ilka Quindeau

Hotelier Helge feiert seinen 60. Geburtstag. Familie, Freunde und Verwandte reisen an, um den Festtag zu begehen. Christian, der älteste Sohn, hält die Eröffnungsrede und deckt völlig unerwartet ein düsteres Kapitel in der Familiengeschichte auf. Er beschuldigt seinen Vater, seine Zwillingsschwester in den Selbstmord getrieben und die Geschwister in der Kindheit sexuell missbraucht zu haben. DAS FEST zeigt mit schonungsloser Härte die Komplexität familiärer Strukturen.

Donnerstag, 08.12. 20:15 Uhr


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SPECIALS

1916 Ein Projekt des Deutschen Filminstituts zusammen mit

Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften

Die Großschlachten des Weltkriegs und ihre Filmbilder Verdun, Somme, Skagerrak, Isonzo: Wie Mahnrufe stehen diese Namen für das Leid, das die Kombattanten in den „Blutmühlen“ des Ersten Weltkriegs erleiden mussten. 1916 ist das Jahr der verlustreichsten Schlachten des Krieges. 100 Jahre später gibt die vom Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut konzipierte Reihe Gelegenheit, ausgewählte Werke von Filmschaffenden aus jener Generation in den Blick zu nehmen, die 1916 selbst erlebt hat.

Gefördert von: Alfred und Cläre Pott-Stiftung; Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung; Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität; Dr. Bodo SponholzStiftung für Wohlfahrt, Kunst und Wissen

Vorfilm LA GUERRA D´ITALIA A 3000 METRI SULL´ADAMELLO IT 1916. 12 Min.

Einführungen Peter Hoeres (Institut für Geschichte, Universität Würzburg), Rembert Hüser (Medienwissenschaft, Goethe-Universität)

Dienstag, 13.12. 20:15 Uhr

Die Isonzo-Schlacht BERGE IN FLAMMEN Deutschland 1931. R: Karl Hartl, Luis Trenker D: Luis Trenker, Lissy Arna, Claus Clausen. 109 Minuten. 35mm

In der Verfilmung seines gleichnamigen Romans verband Luis Trenker erstmals den Kriegsfilm mit dem Bergfilm. An die Seite der Bedrohung durch den Krieg tritt die Bedrohung durch Naturgewalten: Der Beginn der Kämpfe in den Alpen macht aus zwei befreundeten Bergsteigern unversehens Feinde, weil der eine Österreicher ist und der andere Italiener. Indem der Italiener mit seinen Leuten die Sprengung der Gipfelstellung vorbereitet, die der Österreicher mit seinen Mitstreitern hält, droht nicht nur einer der Hauptfiguren, sondern auch der majestätisch-erhabenen Landschaft die Vernichtung. Schließlich erweist sich das Verbindende der Freundschaft als stärker als das Trennende des Krieges.


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WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?

© Julia Sans

In der Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Dezember stellt der Kameramann Florian Hoffmeister seine zweite Regiearbeit DIE HABENICHTSE (DE 2016) nach dem gleichnamigen Roman von Katharina Hacker vor, der 2006 den Deutschen Buchpreis gewann. Das 9/11-Drama in Schwarzweiß feierte seine Premiere beim diesjährigen Filmfest München.

In Kooperation mit

Florian Hoffmeister, geboren 1970 in Braunschweig, studierte Regie und Kamera an der Deutschen Filmund Fernsehakademie Berlin. Er führte die Kamera in Hendrik Handloegtens LIEGEN LERNEN (DE 2003) und arbeitete daraufhin mit britischen Regisseuren wie Antonia Bird und Terence Davies zusammen. Für seine Kameraarbeit wurde er unter anderem mit einem Emmy und dem Award der American Society of Cinematographers ausgezeichnet. Hoffmeisters erster abendfüllender Film als Regisseur und Drehbuchautor war 3° KÄLTER (DE 2005). DIE HABENICHTSE Deutschland/Irland/Frankreich 2016. R: Florian Hoffmeister. D: Julia Jentsch, Sebastian Zimmler, Bibiana Beglau. 101 Min. DCP. OmU

Vorfilm WERT DER ARBEIT DE 2015 R: Matthias Koßmehl 8 Min. DCP

Der aufstrebende Rechtsanwalt Jakob ist zu einer Party am 11. September 2001 eingeladen, bei der er auf seine einstige große Liebe Isabelle (Julia Jentsch) treffen könnte. Um zur Party gehen zu können, sagt Jakob einen Geschäftstermin im World Trade Center ab. An seiner Stelle fliegt sein Kollege und bester Freund Hans nach New York. Bei den Terroranschlägen kommt Hans ums Leben. Jakob und Isabelle flüchten sich in ihre Liebe und kämpfen mit Schuldgefühlen, während die Welt um sie herum mehr und mehr von Krieg und Angst beherrscht wird.

Sonntag, 18.12. 20:15 Uhr Nach dem Film spricht Ulrich Sonnenschein (epd Film) mit Florian Hoffmeister.


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SPECIALS

Film des jahres In Kooperation mit

Seit mehr als 60 Jahren vergibt die Jury der Evangelischen Filmarbeit das Prädikat „Film des Monats“ an herausragende Filme. Aus den 2016 ausgezeichneten Filmen wählte sie den „Film des Jahres“: TONI ERDMANN (DE 2016) von Maren Ade. TONI ERDMANN Deutschland/Österreich 2016. R: Maren Ade D: Sandra Hüller, Peter Simonischek. 162 Min. DCP

Samstag, 10.12. 19:45 Uhr 19:45 Uhr: Preisverleihung an NFP marketing & distribution (Verleiher des Films) Die Laudatio hält Andreas Busche (kinofenster.de). Filmbeginn ca. 20:15 Uhr Anschließend Sektempfang

Familienkomödie, Gesellschaftssatire, Frauendrama: Die dritte Regiearbeit der Autorenfilmerin Maren Ade hat von allem ein bisschen – und ist doch ganz anders, vollkommen eigen. Über nahezu drei Stunden entfaltet TONI ERDMANN das Psychogramm einer Gesellschaft, die den Kontakt zur Wirklichkeit verloren hat: In Bukarest, einer Stadt, die verzweifelt den Anschluss an die internationale Wirtschaft sucht, halten Ines und ihre Kolleg/innen das neoliberale Lebensmodell in Schwung. Was das den Einzelnen kostet, macht der Film fast physisch spürbar: Alle sind permanent im Stress und einer Serie sozialer Demütigungen ausgesetzt. Hinter der grotesken Komik der pointiert geschriebenen und brillant gespielten Szenen lauern Angst und Scham. Einen deutschen Film, der so erfindungsreich und gelassen das Individuelle mit einer weiträumigen sozialen Perspektive verbindet, hat es lange nicht gegeben.


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Kirk Douglas zum 100. Geburtstag Kirk Douglas wurde am 9. Dezember 1916 geboren. Er wuchs in einem New Yorker Armenviertel auf, ein Ringkampfstipendium ermöglichte es ihm, zu studieren. Nach der Ausbildung an der American Academy of Dramatic Arts war er zunächst als Theaterschauspieler tätig, bevor er 1946 zum Film wechselte. 1957 erhielt er einen Golden Globe für die Rolle des Vincent van Gogh in LUST FOR LIFE (US 1956, R: Vincente Minnelli). Zum ersten Mal wurde Kirk Douglas 1968 für sein Lebenswerk ausgezeichnet (Cecil B. DeMille Award), anschließend war er noch vierzig Jahre als Schauspieler tätig. Heute lebt er zurückgezogen in Kalifornien. IT RUNS IN THE FAMILY Es bleibt in der Familie USA 2003. R: Fred Schepisi. D: Kirk Douglas, Michael Douglas, Cameron Douglas. 109 Min. Blu-ray. OF

Anlässlich seines 100. Geburtstags ist Kirk Douglas im Kino des Deutschen Filmmuseums im Kreise seiner Familie zu sehen: In IT RUNS IN THE FAMILY spielen gleich drei Douglas-Generationen Angehörige der New Yorker Upper-Class-Familie Gromberg. Im Mittelpunkt steht der überforderte Anwalt Alex Gromberg (Michael Douglas). Er arbeitet sich an dem starken Ego seines Vaters Mitchell (Kirk Douglas) ab, der die erfolgreiche Anwaltskanzlei aufgebaut hat und sich in der Rolle des Patriarchen gefällt. Zu Hause schwelt eine Ehekrise, und sein rebellischer Sohn (Cameron Douglas) sucht die Konfrontation.

Donnerstag, 29.12. 20:30 Uhr


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SPECIALS

Internationaler Kurzfilmtag Mittwoch, 21.12. 20:30 Uhr

Zum internationalen Kurzfilmtag am kürzesten Tag des Jahres zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums eine Auswahl der nominierten und preisgekrönten Filme des Deutschen Kurzfilmpreises 2015.

ON AIR Deutschland 2015. R: Robert Nacken, Christos Dassios. 21 Min. Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme von 7 bis 30 Minuten Zwei Lebenskünstler kapern eine Live-Radio-Sendung samt Moderatorin und Studiogast, um ihre politische Meinung kundzutun. ALIENATION Deutschland 2014. R: Laura Lehmus. 6 Min. Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Animationsfilme bis 30 Minuten Basierend auf realen Interviews mit Teenagern gibt ALIENATION Einblicke in die wesentlichen Dinge des Alltags. SPIELT KEINE ROLLE Deutschland 2014 R: Annika Pinske. 27 Min. Nominierung für Spielfilme von 7 bis 30 Minuten Hans ist tot. Conny muss nun allein für ihre Tochter Leo sorgen, die nach der Trennung der Eltern die meiste Zeit bei ihrem Vater lebte. ROADTRIP Deutschland 2014. R: Xaver Xylophon. Animationsfilm. 22 Min. Nominierung für Animationsfilme bis zu 30 Minuten Julius ist schlaflos. Um den Kopf leer zu bekommen, beschließt er zu verreisen. Doch irgendwie kommt er nicht los. THE HOUSE IN THE ENVELOPE Deutschland 2015. R: Sanela Salketic. 16 Min. Nominierung für Spielfilme von 7 bis 30 Minuten Leyla, eine junge Berlinerin mit türkischen Wurzeln, fährt nach dem Tod ihres Vaters nach Istanbul, um Familienangelegenheiten zu klären. FREEDOM & INDEPENDENCE Deutschland 2014. R: Bjørn Melhus. 15 Min. Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Experimentalfilme bis 30 Minuten Basierend auf den Thesen der Schriftstellerin Ayn Rand setzt sich der Film mit einem Paradigmenwechsel hin zu einem religiös geprägten Kapitalismus auseinander. DAS OFFENBARE GEHEIMNIS Deutschland 2015. R: Eva Könnemann. 29 Min. Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Dokumentarfilme bis 30 Minuten Auf Wikipedia steht über Emmelsum, es habe 300 Einwohner und weise keine Sehenswürdigkeiten auf. Eva Könnemann porträtiert das Dorf.


Weihnachtsspecial

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Quizabend im Filmmuseum Freitag, 9. Dezember, 19:30 Uhr Eintritt frei

Beim Quizabend im Filmmuseum werden „echte Filmfans“ auf die Probe gestellt – und bestens unterhalten. Passend zur Jahreszeit stellt das Quiz am Freitag, 9. Dezember, weihnachtliche Filme und Filmszenen ins Zentrum: Wer steckt hinter diesem Nikolausbart? Welches Geschenk wird hier ausgepackt? Und in welche Filmszene gehört dieser Weihnachtsbaum?

Den Quizbogen können Einzelpersonen oder Teams von bis zu drei Personen beantworten. Auf die Teilnehmer/innen mit den meisten Punkten warten attraktive Gewinne. Das Filmcafé serviert Speisen und Getränke.


Im Kino 01.-14. Dezember 2015

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tagsüber

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Do

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Fr

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Sa

18:00 Uhr LEA ≥ S. 13 IT 2015. Marco Tullio Giordana 95 Min. OmU

DAS EISMEER RUFT ≥ S. 34 DDR 1984. Jörg Foth. 81 Min. 14:30 Uhr

NON ESSERE CATTIVO ≥ S. 13 Tu nichts Böses IT 2015. Claudio Caligari. 100 Min. OmU

IL PIÙ BEL GIORNO DELLA MIA VITA ≥ S. 12 IT 2002. C. Comencini. 100 Min. OmU 14:00 Uhr

IL ROSA NUDO ≥ S. 14 Das nackte Rosa IT 2013. Giovanni Coda 70 Min. OmeU 19:00 Uhr Zu Gast: Giovanni Coda

PADRE PADRONE ≥ S. 14 Mein Vater, mein Herr IT 1977. Paolo und Vittorio Taviani. 113 Min. OmU 16:00 Uhr Mit Einführung

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So

LA PAZZA GIOIA ≥ S. 16 Die Überglücklichen IT 2016. Paolo Virzì 116 Min. OmU 12:00 Uhr DAS EISMEER RUFT ≥ S. 34 DDR 1984. Jörg Foth. 81 Min. 15:00 Uhr

LA BESTIA NEL CUORE ≥ S. 16 The Beast in the Heart IT 2005. Cristina Comencini. 120 Min. Omdt/frU

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Di

QUANDO LA NOTTE ≥ S. 18 Wenn die Nacht ... IT 2011 Cristina Comencini. 114 Min. OmeU

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Mi

LA STOFFA DEI SOGNI ≥ S. 15 Der Stoff der Träume IT 2016. Gianfranco Cabiddu. 101 Min. OmU 18:30 Uhr

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Do

MY ITALY ≥ S. 18 IT 2016. Bruno Colella 101 Min. OmeU

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Fr

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Sa

VERGINE GIURATA ≥ S. 12 Sworn Virgin IT/AL 2015. Laura Bispuri 87 Min. OmU 17:00 Uhr

MO & FRIESE ENTDECKEN DIE WELT ≥ S. 34 Kurzfilmprogramm 41 Min. 14:30 Uhr

LORO DI NAPOLI ≥ S. 17 Die aus Neapel IT 2015. Pierfrancesco Li Donni. 75 Min. OmeU 19:00 Uhr

KAPURUSH O MAHAPURUSH ≥ S. 20 The Coward and The Holy Man IN 1965. Satyajit Ray. 139 Min. OmeU TO BE OR NOT TO BE ≥ S. 31 Sein oder Nichtsein US 1942. Ernst Lubitsch. 99 Min. Omdt/frU

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So

MO & FRIESE ENTDECKEN DIE WELT ≥ S. 34 Kurzfilmprogramm 41 Min. 15:00 Uhr

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Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

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Di

POPIÓL I DIAMENT ≥ S. 28 Asche und Diamant Polen 1958 Andrzej Wajda. 108 Min. OmU

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Mi

TO BE OR NOT TO BE ≥ S. 33 Sein oder Nichtsein US 1983. Alan Johnson. 107 Min. OF Verso Sud

WOMAN OF THE YEAR ≥ S. 24 Die Frau, von der man spricht US 1942. George Stevens. 112 Min. OF

Spencer Tracy & Katharine Hepburn

Indien

Lecture &Film

OF Originalfassung DF Deutsche Fassung o.D. Ohne Dialog OmU Original mit deutschen UT


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20:30 Uhr

22:30 Uhr Do

01

Fr

02

LA STOFFA DEI SOGNI ≥ S. 15 Der Stoff der Träume IT 2016. Gianfranco Cabiddu. 101 Min. OmU 21:30 Uhr

Sa

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NON ESSERE CATTIVO ≥ S. 13 Tu nichts Böses IT 2015. Claudio Caligari. 100 Min. OmU

So

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ANIME NERE ≥ S. 17 Schwarze Seelen IT 2014. Francesco Munzi. 109 Min. OmU

Mo

05

LO CHIAMAVANO JEEG ROBOT ≥ S. 13 They Call Me Jeeg Robot IT 2015. Gabriele Mainetti. 112 Min. OmeU

Di

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MY ITALY ≥ S. 18 IT 2016. Bruno Colella 101 Min. OmeU

Mi

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FESTEN ≥ S. 37 Das Fest DK 1997. Thomas Vinterberg. 105 Min. OmU 20:15 Uhr Mit Einführungen

Do

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TO BE OR NOT TO BE ≥ S. 31 Sein oder Nichtsein US 1942. Ernst Lubitsch. 99 Min. OmdfU 20:15 Uhr Lecture: Martin Seel LEA ≥ S. 13 IT 2015. Marco Tullio Giordana 95 Min. OmU 20:00 Uhr

LO CHIAMAVANO JEEG ROBOT ≥ S. 13 They Call Me Jeeg Robot IT 2015 G. Mainetti. 112 Min. OmeU 22:00 Uhr

WOMAN OF THE YEAR ≥ S. 24 Die Frau, von der man spricht US 1942. George Stevens. 112 Min. OF

FACE/OFF ≥ S. 36 Im Körper des Feindes US 1997. John Woo. 138 Min. OF Vorgestellt von: Paul Thurlow

Fr

09

TONI ERDMANN ≥ S. 40 DE/AT 2016. Maren Ade 162 Min. 19:45 Uhr Mit Preisverleihung

THE INCREDIBLE SHRINKING MAN ≥ S. 37 Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. US 1957 Jack Arnold. 81 Min. OF 23:00 Uhr

Sa

10

So

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Mo

12

BERGE IN FLAMMEN ≥ S. 38 DE 1931. Karl Hartl, Luis Trenker. 109 Min. 20:15 Uhr Mit Vorfilm und Einführungen

Di

13

MAIN HOON NA ≥ S. 21 Ich bin immer für dich da! IN 2004. Farah Khan. 173 Min. OmeU

Mi

14

KAPURUSH O MAHAPURUSH ≥ S. 20 The Coward and The Holy Man IN 1965. Satyajit Ray. 139 Min. OmeU

Klassiker

Late Night

OmeU Original mit engl. UT

Treppe 41

Kinderkino

Specials

Omdt/frU Original mit deutschen und französischen Untertiteln


Im Kino 15. - 31. Dezember 2016

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tagsüber

18:00 Uhr

15

Do

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Fr

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Sa

18

So

RAFIKI – BESTE FREUNDE ≥ S. 35 NO 2009. Christian Lo. 75 Min. DF 15:00 Uhr

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Mo

KEINE VORSTELLUNGEN

Di

KORCZAK ≥ S. 29 DE/PL/GB 1991. R: Andrzej Wajda 117 Min. DF

21

Mi

THE PRODUCERS ≥ S. 33 Frühling für Hitler US 1967. Mel Brooks. 88 Min. OF

22

Do

PAT AND MIKE ≥ S. 26 Pat und Mike US 1952. George Cukor 95 Min. OF

23

Fr

ARTHUR WEIHNACHTSMANN ≥ S. 6 GB/US 2012. Sarah Smith, Barry Cook. 97 Min. DF 14:30 Uhr

24 25

Sa

KEINE VORSTELLUNGEN

So

ARTHUR WEIHNACHTSMANN ≥ S. 6 GB/US 2012. Sarah Smith, Barry Cook. 97 Min. DF 15:00 Uhr

26

Mo

DESK SET ≥ S. 26 Eine Frau, die alles weiß US 1957. Walter Lang. 103 Min. OF

27

Di

Katyn ≥ S. 29 Das Massaker von Katyn Polen 2007. Andrzej Wajda 118 Min. OmU

28

Mi

THE PRODUCERS ≥ S. 33 Frühling für Hitler US 1967. Mel Brooks. 88 Min. OF

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Do

GUESS WHO’S COMING TO DINNER ≥ S. 27 Rat mal, wer zum Essen kommt US 1967. S. Kramer. 108 Min. OF

30

Fr

ARTHUR WEIHNACHTSMANN ≥ S. 6 GB/US 2012. Sarah Smith, Barry Cook. 97 Min. DF 14:30 Uhr

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Sa

KEINE VORSTELLUNGEN

KEEPER OF THE FLAME ≥ S. 25 Die ganze Wahrheit US 1943. George Cukor. 100 Min. OF 17:45 Uhr RAFIKI – BESTE FREUNDE ≥ S. 35 NO 2009. Christian Lo. 75 Min. DF 14:30 Uhr

GANDU ≥ S. 21 Asshole IN 2010. Q (Qaushiq Mukherjee) 89 Min. OmeU TO BE OR NOT TO BE ≥ S. 33 Sein oder Nichtsein US 1983. Alan Johnson. 107 Min. OF

Verso Sud

ADAM’S RIB ≥ S. 25 Ehekrieg US 1949. George Cukor 101 Min. OF

DHOBI GHAT ≥ S. 22 Mumbai Diaries IN 2010. Kiran Rao. 97 Min. OmeU

ADAM’S RIB ≥ S. 25 Ehekrieg US 1949. George Cukor 101 Min. OF

SHIP OF THESEUS ≥ S. 22 IN 2012. Anand Gandhi 143 Min. OmeU

Spencer Tracy & Katharine Hepburn

Indien

Lecture & Film

OF Originalfassung DF Deutsche Fassung o.D. Ohne Dialog OmU Original mit deutschen UT


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20:30 Uhr

22:30 Uhr

DER STOLZ DER FIRMA / SCHUHPALAST PINKUS ≥ S. 32 DE 1914/1916. Ernst Lubitsch. 61/60 Min. Stumm mit dt. ZT 20:15 Uhr Lecture: Valerie Weinstein

Do

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KEEPER OF THE FLAME ≥ S. 25 Die ganze Wahrheit US 1943. George Cukor. 100 Min. OF

Fr

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Mo

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GANDU ≥ S. 21 Asshole IN 2010. Q (Qaushiq Mukherjee) 89 Min. OmeU

THE INCREDIBLE SHRINKING MAN ≥ S. 37 Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. US 1957. J. Arnold. 81 Min. OF

DIE HABENICHTSE ≥ S. 39 DE/IE/FR 2016. Florian Hoffmeister 101 Min. OmU 20:15 Uhr Mit Vorfilm Zu Gast: Florian Hoffmeister

DHOBI GHAT ≥ S. 22 Mumbai Diaries IN 2010. Kiran Rao. 97 Min. OmeU

Di

Internationaler Kurzfilmtag Deutscher Kurzfilmpreis ≥ S. 42 DE 2014/15. div. 136 Min.

Mi

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MAIN HOON NA ≥ S. 21 Ich bin immer für dich da! IN 2004. Farah Khan. 173 Min. OmeU

Do

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Fr

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Sa

24 25

ANGRY VIDEO GAME NERD: THE MOVIE ≥ S. 36 US 2014. Kevin Finn, James Rolfe. 115 Min. OF 22:00 Uhr Mit Vorfilm. Vorgestellt von: Torgil Trumpler

PAT AND MIKE ≥ S. 26 Pat und Mike US 1952. George Cukor. 95 Min. OF 20:15 Uhr

SHIP OF THESEUS ≥ S. 22 IN 2012. Anand Gandhi 143 Min. OmeU

So

VEER-ZAARA ≥ S. 23 Veer und Zaara. Die Legende einer Liebe IN 2004. Yash Chopra. 192 Min. OmU

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DESK SET ≥ S. 26 Eine Frau, die alles weiß US 1957. Walter Lang. 103 Min. OF

Di

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VEER-ZAARA ≥ S. 23 Veer und Zaara. Die Legende einer Liebe IN 2004. Yash Chopra. 192 Min. OmU

Mi

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IT RUNS IN THE FAMILY ≥ S. 41 Es bleibt in der Familie US 2003. Fred Schepisi. 109 Min. OF

Do

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Fr

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Sa

31

GUESS WHO’S COMING TO DINNER ≥ S. 27 Rat mal, wer zum Essen kommt US 1967. Stanley Kramer. 108 Min. OF

Klassiker

Late Night

OmeU Original mit engl. UT

THE INCREDIBLE SHRINKING MAN ≥ S. 37 Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. US 1957. Jack Arnold. 81 Min. OF

Treppe 41

Kinderkino

Specials

Omdt/frU Original mit deutschen und französischen Untertiteln


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SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino kino-des-deutschen-filmmuseums.de Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten – gilt nicht für Studierende der Universität des 3. Lebensalters U3L): 5,- Euro, Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro; 3D: 1,- Euro Zuschlag Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreis Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei ausgewählten Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. · Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde-deutsches-filmmuseum.de freunde@deutsches-filminstitut.de Freunde von Kino und Museum erhalten zusätzlich: Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und zehn Prozent Ermäßigung auf Kataloge zu aktuellen Ausstellungen Jahresbeitrag: 95,- Euro · unter 30-Jährige: 80,- Euro Special für zwei Personen: 160,-Euro · unter 30-Jährige: 130,- Euro Förderkreis Die Mitglieder des Förderkreises tragen entscheidend dazu bei, dass das Deutsche Filminstitut neue attraktive Projekte initiieren kann. Bisher sind im Förderkreis rund 70 Persönlichkeiten engagiert, die die Vermittlung von Filmkultur im Haus am Schaumainkai besonders großzügig unterstützen. Förderkreis-Mitglieder erhalten freien Eintritt in die Ausstellungen und ins Kino. Der Jahresbeitrag beträgt für Privatpersonen 500 Euro, für Unternehmen mindestens 1000 Euro. Kontakt: 069 - 961 220 226 oder foerderkreis@deutsches-filminstitut.de Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region. Mobilitätspartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines ŠKODA-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


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Museum · deutsches-filmmuseum.de Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Dauerausstellung Eintrittspreise: 6,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Sonderausstellung Die Kunst von Aardman. Wallace & Gromit, Shaun das Schaf & Co. 12. Juni bis 29. Januar 2017 · Eintrittspreise: 7,- Euro · ermäßigt: 5 Euro Kombiticket: Dauerausstellung und Sonderausstellung: 10,- Euro · ermäßigt: 7,- Euro Für Studierende der Goethe-Universität Frankfurt sowie für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt in die Ausstellungen frei Museumspädagogik und Filmvermittlung Offenes Filmstudio am Wochenende (Ort: 4. Stock) Samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Aktiv im Filmmuseum Nach Absprache: Führungen für Privatpersonen und Unternehmen (60,- Euro · ermäßigt: 35,- Euro), Filmanalyse (60,- Euro · ermäßigt: 35,- Euro), Seminare, Workshops (35,- bis 120,- Euro) und Kindergeburtstage (90,- Euro), jeweils plus ermäßigter Eintritt pro Person Nähere Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 · mupaed.deutsches-filmmuseum.de Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den reg. Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 3. Stock Service filmcafé Das filmcafé ist bis zum Beginn der letzten Kinovorstellung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46) Lecture & Film: Eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Filmmuseums, des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe Universität und des Kulturamts der Stadt Frankfurt.

Mitglieder und Förderer


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VORSCHAU: Januar 2017

Filmreife Ferientage im Januar In der letzten Weihnachtsferienwoche zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums wieder jede Menge Kinderkino-Highlights, und das gleich mehrmals pro Tag! Auf dem Programm stehen hautpsächlich Werke aus dem Hause Aardman: Shaun das Schaf, Wallace, Gromit und die Piraten machen die Kinoleinwand unsicher. Das Besondere an den filmreifen Ferientagen: Im Kinoticket enthalten ist auch der Besuch der Dauerausstellung. Spannende Exponate entführen in die große Welt des Films, und im Filmstudio wird schließlich jeder Besucher selbst zum Filmstar – die Bluebox macht’s möglich!

Alfred Hitchcock: Filmreihe Er war der „Master of Suspense“, ein Meister der Selbstinszenierung, vor allem aber ein genialer Regisseur: Alfred Hitchcock. In den 55 Jahren seines Schaffens entstanden 53 Spielfilme, mühelos gelang ihm der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm. Das Kino des Deutschen Filmmuseums ehrt Alfred Hitchcock im Januar mit einer umfangreichen Filmreihe, die einen Querschnitt durch das Schaffen des Regisseurs bietet: Von Stummfilmen wie BLACKMAIL (GB 1929) über britische Produktionen wie 39 STEPS (GB 1935) bis zu Werken, die nach seinem Umzug in den USA entstanden und Filmen aus seinem Spätwerk wie MARNIE (US 1964) oder FRENZY (GB 1972).


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Echt Echte Beratung statt Larifari. Die Gewerbekundenbetreuung der Frankfurter Sparkasse. Seit 1822. Wenn’s um Geld geht.

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„In der Kunst ist es wie im Leben: Auf das Echte kommt es an. Das ist unser Motto und so arbeiten wir, mit großer Liebe zur Kunst und Begeisterung für unsere Künstler und Sammler. Vertrauensvoll, mit viel Einsatz und immer gemeinsam. Eine gute Mischung – bei der Kunst wie bei den Finanzen.“


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Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de

Filmmuseum Dezember 2016  

Kinoprogramm, Ausstellungen, Projekte des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main. (c) Deutsches Filminstitut

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