Issuu on Google+

Kino im Filmmuseum Januar 2013

Kinohighlights 2012 And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film Klassiker & Raritäten Lecture & Film: Jean-Luc Godard


2

And the Oscar® goes to... DIE FÄLSCHER ≥ Seite 16 Information & Ticketreservierung ≥ Tel. 069 - 961 220 220 Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut – DIF e.V. Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main Vorstand: Claudia Dillmann, Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Claudia Dillmann (V.i.S.d.P.) Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Caroline Goldstein, Sarah Günter Texte: Natascha Gikas, Caroline Goldstein, Sarah Günter, Winfried Günther, Frauke Haß, Urs Spörri, Ulrike Stiefelmayer, Gary Vanisian Gestaltung: Optik — Jens Müller www.optik-studios.de Druck: Fißler & Schröder – Die Produktionsagentur 63150 Heusenstamm Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 069 - 961 220 222 E-Mail: presse@deutsches-filminstitut.de Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts – DIF e.V., sofern nicht anders verzeichnet. Titelmotiv: Aus dem Film HAPPY FEET (Australien/USA 2006)


3

INHALT Filmprogramm Aktuelles Kinohighlights 2012 And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film And the Oscar® goes to... GERMANY! Klassiker & Raritäten Lecture & Film: Jean-Luc Godard Late Night Kultkino Kinderkino

4 5 12 16 18 22 28 30

Specials Was tut sich — im deutschen Film? goEast präsentiert Africa Alive

32 34 34

Service Programmübersicht Eintrittspreise/Anfahrt

36 40

Vorschau

42

KINOHIGHLIGHTS 2012 DRIVE ≥ Seite 5


4

Aktuelles

© A.M.P.A.S.®

Das neue Jahr läuten wir im Januar 2013 mit den Kinohighlights des vergangenen Jahres ein. Eine einmalige Chance, einen neu gewonnenen Lieblingsfilm noch einmal auf der großen Leinwand zu erleben oder verpasste Filme doch noch zu sehen – ein interessantes Programm für alle, die in der ruhigeren Zeit nach Weihnachten wieder die Muße zum Kinobesuch haben. Wir zeigen unter anderem SHAME (GB 2011, R: Steve Mc Queen) und MOONRISE KINGDOM (USA 2012, R: Wes Anderson) sowie AMOUR (AT/DE/FR 2012, R: Michael Haneke) und BARBARA (DE 2012, R: Christian Petzold), die von Österreich beziehungsweise Deutschland für den Oscar® als Bester fremdsprachiger Film vorgeschlagen wurden. Er hat dieses Rennen bereits gewonnen: Der erfolgreiche österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky ist zum Jahresauftakt mit seinem Film DIE FÄLSCHER (AT/DE 2007) im Kino zu Gast. Die österreichisch-deutsche Produktion wurde im Jahr 2008 mit dem Academy Award® ausgezeichnet. Ruzowitzky wird über die Bedeutung des Oscar®-Gewinns und seine Erfahrungen von der Nominierung bis zur feierlichen Verleihung in Los Angeles sprechen. In der Filmreihe zur aktuellen Sonderausstellung And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film sind in diesem Monat bemerkenswerte Filme aus sieben Jahrzehnten vertreten: von Frank Capras YOU CAN’T TAKE IT WITH YOU (USA 1938) bis zu SLUMDOG MILLIONAIRE (GB 2008, R: Danny Boyle). Neben bis heute sehr präsenten Klassikern wie ONE FLEW OVER THE CUCKOO’S NEST (USA 1975, R: Milos Forman) zeigen wir mit MARTY (USA 1955, R: Delbert Mann) einen geradezu „vergessenen“ Oscar®-Film, der in den 1950er Jahren das US-amerikanische Kino revolutionierte. Bereits zum 19. Mal findet im Kino des Deutschen Filmmuseums und im Filmforum Höchst vom 28. Januar bis 7. Februar das afrikanische Filmfestival Africa Alive statt. Neben aktuellen Produktionen aus zahlreichen Ländern des Kontinentes erwarten Sie viele Specials mit Gästen aus der afrikanischen Filmbranche. Das Filmprogramm eröffnen wir am Donnerstag, 31. Januar mit LA PIROGUE (FR/SN/DE 2012. R: Moussa Touré). Wir freuen uns auf Sie!


5

KINOHIGHLIGHTS 2012 2013 setzt das Kino des Deutschen Filmmuseums eine bewährte Tradition fort und beginnt das Jahresprogramm mit einer Auswahl bemerkenswerter Filme, die 2012 in die deutschen Kinos kamen und besonders gelungen oder sehenswert sind: Eine Gelegenheit, verpasste Filme, oder solche, die Herz und Hirn stimulierten, auf der großen Leinwand zu sehen, und zwar in der Originalfassung mit Untertiteln. Die beliebte Reihe wird im Februar fortgesetzt.

DRIVE USA 2011. R: Nicolas Winding Refn D: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Albert Brooks. 100 Min. DCP. OmU

Nicolas Winding Refns Hommage an den Film noir und das Gangster-Genre Hollywoods wurde für ihre coole Lakonie gelobt. Der namenlose Protagonist arbeitet tagsüber als Stuntfahrer und nachts als Fluchthelfer, der mit seinen ausgefeilten Fahrkünsten Einbrecher und Diebe der Polizei entwischen lässt. Der „Driver“ bleibt ohne Privatleben, bis er seiner Nachbarin Irene begegnet. Ihr Ehemann sitzt im Gefängnis, so dass sie sich allein um ihren Sohn Benicio kümmert. Fortan unterstützt ihr Nachbar sie, bis er nach einem missglückten Coup skrupellose Kriminelle gegen sich aufbringt.

Dienstag, 01.01. 20:30 Uhr Freitag, 04.01. 20:30 Uhr


6

KINOHIGHLIGHTS 2012 SHAME GB 2011. R: Steve McQueen D: Michael Fassbender, Carey Mulligan. 101 Min. DCP. OmU

Donnerstag, 03.01. 17:45 Uhr Dienstag, 08.01. 20:30 Uhr

Der attraktive Brandon ist in seinem Job in der Werbebranche und bei den Frauen erfolgreich. Er ist aber unfähig, Sex zu genießen. Um Befriedigung zu finden, stimuliert er sich immerzu, sogar am Arbeitsplatz, mit Fotos und Videos aus dem Internet. „SHAME betrachtet eine Person, die all die westlichen Freiheiten besitzt und durch ihre offensichtliche sexuelle Freizügigkeit ihr eigenes Gefängnis erschafft“, so der Regisseur Steve McQueen. Bemerkenswert ist ein wegen seiner enormen sexuellen Spannung unvergesslicher minutenlanger Blickwechsel zwischen Brandon und einer Unbekannten in der New Yorker Subway. LE GAMIN AU VÉLO Der Junge mit dem Fahrrad Belgien/Frankreich/Italien 2011. R: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne D: Thomas Doret, Cécile De France, J. Renier. 87 Min. 35mm. OmU

Sonntag, 06.01. 18:00 Uhr Donnerstag, 10.01. 18:00 Uhr

Der elfjährige Cyril wurde vor Jahren in ein Kinderheim gegeben. Von dort reißt er aus, um seinen Vater und ein altes Fahrrad zu suchen, das dieser ihm einst geschenkt hatte. Auf seiner Reise begegnet er der jungen Friseurin Samantha, die schnell Zuneigung zu ihm fasst. Nach seiner Rückkehr ins Kinderheim kümmert sie sich an den Wochenenden um ihn und gibt ihm seelischen Halt. Das neue Werk der für ihre Sozialdramen und ihren markanten Inszenierungsstil bekannten Dardenne-Brüder gewann 2011 in Cannes den Großen Preis der Jury und war bei seinem Kinostart im Februar 2012 einer der meistbesprochenen Filme.


7

AMOUR Liebe Österreich/Deutschland/Frankreich 2012. R: Michael Haneke D: Jean-Louis Trintignant, E. Riva, I. Huppert. 127 Min. DCP. OmU

Nach einem Schlaganfall ist Anne auf die Pflege ihres Mannes Georges angewiesen. Der Titel des Films ist Programm: Neben der ehelichen, in Treue und Selbstaufgabe kulminierenden Liebe geht es auch um diejenige zwischen Eltern und Kind, Lehrer und Schüler sowie dem Menschen und der Kunst. Seit dem Gewinn der Goldenen Palme trat Michael Hanekes von der Kritik gepriesener Film einen unvergleichlichen Siegeszug an – ganz aktuell wurde er mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Auch die Hauptdarsteller, die französischen Filmlegenden Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva, wurden vielfach ausgezeichnet.

Freitag, 11.01. 20:30 Uhr Sonntag, 13.01. 18:00 Uhr

BARBARA Deutschland 2012. R: Christian Petzold D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld. 105 Min. 35mm

Barbara Wolff (Nina Hoss) hat in der DDR Karriere an der Charité gemacht. Doch dann wird sie an ein Provinz-Krankenhaus an der Ostsee strafversetzt, weil sie einen Ausreiseantrag gestellt hat. Ihre Arbeit erledigt sie auch dort wie stets perfekt und mit Hingabe. Doch die Stasi schikaniert sie regelmäßig mit peinigenden Razzien. Barbara sondert sich am neuen Arbeitsplatz ab, auch den freundlichen Kollegen auf der Kinderstation hält sie spröde auf Distanz. Nur wenig Erleichterung verschaffen ihr die kurzen geheimen Treffen mit ihrem Freund aus dem Westen, der ihre Flucht vorbereitet.

Dienstag, 15.01. 20:30 Uhr Sonntag, 20.01. 18:00 Uhr


8

KINOHIGHLIGHTS 2012 WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN USA/Großbritannien 2012. R: Lynne Ramsay D: Tilda Swinton, John C. Reilly. 112 Min. DCP. OmU

Donnerstag, 17.01. 18:00 Uhr Dienstag, 22.01. 20:30 Uhr

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans erzählt in Rückblenden die Kindheit des zu Gewalt neigenden Kevin aus Sicht seiner Mutter Eva. Weil Eva sich nicht mit ihrer Mutterrolle arrangieren kann und ihrem Kind keine Zuneigung entgegenbringt, wächst mit den Jahren die Distanz zwischen den beiden. Sie wandelt sich in Furcht, als Eva die Neigung Kevins zur Gewalt, bald auch gegen seine Nächsten, entdeckt. Die Kritik lobte vor allem Tilda Swintons Darstellung: „Die Frau ist ein Genie. Selten hat sich daher eine Spielleitung im Kino so rückhaltlos auf ihre Hauptdarstellerin verlassen.“ (Dietmar Dath) MOONRISE KINgdOM USA 2012. R: Wes Anderson D: Jared Gilman, Kara Hayward, Edward Norton. 94 Min. DCP. OmU

Freitag, 18.01. 20:30 Uhr Donnerstag, 24.01. 18:00 Uhr

Bei einer Schulaufführung begegnen sich der zwölfjährige Sam Shakulsky und die attraktive Suzy Bishop. Sie beginnen eine Brieffreundschaft, in der sie sich über ihre ungeliebten Elternhäuser austauschen. Als Sam ein Jahr später mit den Pfadfindern in Suzys Nähe lagert, beschließen sie, zusammen zu fliehen. Sams Pfadfindergruppe bricht unter der Führung von Master Ward zur Verfolgung auf. Mit faszinierenden Jungdarstellern und Stammschauspielern wie Bill Murray, Jason Schwartzman, Tilda Swinton und Bruce Willis in selbstironischen Auftritten eröffnet Wes Anderson ein weiteres Kapitel seiner skurrilen Filmwelt.


9

TO ROME WITH LOVE USA/Italien/Spanien 2012. R: Woody Allen. D: Jesse Eisenberg, Woody Allen, Roberto Benigni. 112 Min. 35mm. OF

Nach London, Barcelona und Paris wählte Woody Allen die „Ewige Stadt“ Rom zum Schauplatz seines aktuellen Films. In vier Handlungssträngen präsentiert er ganz unterschiedliche Figuren und ihre kuriosen Erlebnisse. Neben Stars wie Penélope Cruz und Jesse Eisenberg, der sich in eine sprunghafte Schauspielerin verliebt, spielen die italienischen Darstellergrößen Ornella Muti, Riccardo Scamarcio und Roberto Benigni als unverhoffter Fernsehstar. Erstmals seit SCOOP (2006) übernahm Woody Allen selbst eine Rolle darin – als lausiger Opernregisseur.

Freitag, 25.01. 20:30 Uhr Sonntag, 27.01. 18:00 Uhr

LES NEIGES DU KILIMANDJARO Der Schnee am Kilimandscharo Frankreich 2011. R: Robert Guédiguian D: Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin. 107 Min. 35mm. OmU

Als in den Marseiller Docks Stellen abgebaut werden, setzt der Gewerkschafter Michel aus Solidarität seinen eigenen Namen auf die Entlassungsliste und zieht sich ins glückliche Privatleben zurück. Doch Michel und seine Frau werden überfallen, gefesselt und ausgeraubt – auch die Ersparnisse für eine Reise an den Kilimandscharo sind weg. Michels Suche nach den Einbrechern führt ihn zu einem jungen ehemaligen Kollegen, der zeitgleich mit ihm entlassen wurde. Robert Guédiguian, einer der letzten Kommunisten des Weltkinos, beschreibt mit erzählerischer Klarheit eine Geschichte von berührender Menschlichkeit.

Dienstag, 29.01. 20:30 Uhr Donnerstag, 31.01. 18:00 Uhr


10

And the Oscar® goes to... 85 Jahre Bester Film Ausstellung und Filmreihe In Kooperation mit

„And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film“ ist der Titel der aktuellen Sonderausstellung, die bis zum 28. April 2013 im Deutschen Filmmuseum zu sehen ist. Die weltweit erste umfangreiche Schau zum Thema Oscar® untersucht die Bedeutung der faszinierenden Trophäe und stellt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences als Institution hinter der goldenen Statuette vor. Im Fokus steht die Kategorie Bester Film – die einzige, in der alle rund 6000 Academy-Mitglieder über Nominierung wie Gewinner entscheiden. Besucher finden in der Ausstellung interessante Informationen rund um das Phänomen Oscar® und Exponate zu den fast 500 Filmen, die seit Gründung der Academy 1927 in der „Königskategorie“ nominiert wurden. Der Oscar® selbst darf hier natürlich nicht fehlen: Zehn Oscar®-Statuen von Gewinnern wie Clark Gable und Billy Wilder können in der Ausstellung bestaunt werden.

Partner der Filmreihe:

TNT FILM präsentiert DIE OSCAR®-FILMREIHE Eine Filmreihe mit einer Auswahl von Gewinnern aus der Kategorie „Bester Film“ begleitet die Schau. Im Januar wird das Politdrama ALL THE KING’S MEN (USA 1949, R: Robert Rossen) in einer wertvollen restaurierten Kopie aus dem Academy Film Archive gezeigt. Neben jüngeren Gewinnern wie Paul Haggis‘ CRASH und Danny Boyles SLUMDOG MILLIONAIRE ist außerdem der heute weitgehend „vergessene“ Oscar®-Film MARTY (USA 1955, R: Delbert Mann) zu sehen.


11

ALL THE KING’S MEN USA 1949. R: Robert Rossen. D: Broderick Crawford, John Ireland, Joanne Dru. 109 Min. 35mm. OF

Restored 35 mm print courtesy of the Academy Film Archive

ALL THE KING’S MEN zeichnet den Aufstieg des Provinzpolitikers Willie Stark zum Gouverneur nach und beschreibt zugleich, wie auf diesem Weg ein einst ehrlicher Mann durch die Macht korrumpiert wird. Vorbild für die Figur Starks war Huey P. Long, Gouverneur von Louisiana in der ersten Hälfte der 1930er Jahre. Mit diesem politischen Melodrama nach dem gleichnamigen Roman von Robert Penn Warren schuf Robert Rossen einen seiner besten Filme, der nicht nur als Best Picture, sondern auch mit zwei weiteren Oscars® für die Darsteller Broderick Crawford und Mercedes McCambridge ausgezeichnet wurde.

Mittwoch, 02.01. 20:30 Uhr Freitag, 04.01. 18:00 Uhr

CRASH L.A. Crash USA/Deutschland/Australien 2005. R: Paul Haggis D: Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon. 112 Min. 35mm. OmU

CRASH verfolgt die Wege von zwölf Menschen in Los Angeles über einen Zeitraum von 36 Stunden. Im Fokus stehen die Schwierigkeiten des von Gewalt, Bigotterie und Rassismus geprägten Zusammenlebens verschiedener ethnischer Gruppierungen. Der Drehbuchautor Paul Haggis (von ihm stammte bereits das Buch zu MILLION DOLLAR BABY – Best Picture im Jahr zuvor) erinnert in seinem Regiedebüt an den Stil Robert Altmans. CRASH gewann den Oscar® gegen den haushohen Favoriten BROKEBACK MOUNTAIN. Ungewöhnlich war, dass er nur in zwei weiteren Kategorien (Drehbuch und Schnitt) den Oscar® erhielt; das gab es seit 1976 nicht mehr.

Samstag, 05.01. 20:30 Uhr Sonntag, 06.01. 20:30 Uhr


12

And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film YOU CAN’T TAKE IT WITH YOU Lebenskünstler USA 1938. R: Frank Capra. D: Jean Arthur, Lionel Barrymore, James Stewart. 127 Min. 16mm. OF

Mittwoch, 09.01. 20:30 Uhr Freitag, 11.01. 18:00 Uhr

Die exzentrische Familie Sycamore widersetzt sich den Machenschaften eines skrupellosen Bankiers. Kompliziert wird es, als sich die Tochter der Familie in den Sohn des Bankiers verliebt. YOU CAN’T TAKE IT WITH YOU ist eine archetypische Capra-Komödie aus der Zeit des New Deal mit ihrer einzigartigen Mischung aus Warmherzigkeit, Witz, Sentimentalität und Engagement gegen das Big Business. Frank Capra, Präsident der Academy von 1935 bis 1939, gewann hier zum dritten Mal den Regie-Oscar®, und zum zweiten Mal wurde ein Film von ihm als Best Picture ausgezeichnet.

UNFORGIVEN Erbarmungslos USA 1992. R: Clint Eastwood. D: Clint Eastwood, Gene Hackman, Morgan Freeman. 127 Min. 35mm. OF

Samstag, 12.01. 20:30 Uhr Sonntag, 13.01. 20:30 Uhr

Der alternde Ex-Killer William Munny, der längst seiner Vergangenheit abgeschworen hat, betätigt sich noch ein letztes Mal als Kopfgeldjäger: Munny macht sich auf die Suche nach einem Cowboy, der eine Prostituierte schwer verletzt hat. Gespickt mit vielen Verweisen auf klassische Western, ist UNFORGIVEN ein Film in der Tradition des späten Don Siegel – und ein einsames Beispiel für ein Genre, das zum Zeitpunkt der Entstehung des Films bereits tot war. UNFORGIVEN war einer von nur drei Western, die jemals in der Kategorie Bester Film gewannen. Clint Eastwood erhielt außerdem den Oscar® für die Beste Regie.


13

OUT OF AFRICA Jenseits von Afrika USA 1985. R: Sydney Pollack. D: Meryl Streep, Robert Redford, Klaus Maria Brandauer. 161 Min. DCP. OF

Vor dem Ersten Weltkrieg heiratet eine junge Dänin ihren schwedischen Cousin und geht mit ihm nach Ostafrika, wo sie gemeinsam eine Farm betreiben. Als ihr Mann sie vernachlässigt, wendet sie sich immer mehr einem britischen Abenteurer zu... Nach autobiografischen Schriften von Karen Blixen (verfasst unter dem Pseudonym Isak Dinesen) drehte Sydney Pollack diesen zeitatmosphärisch reichen Film, der sieben Oscars® gewann. Der große Verlierer gegen OUT OF AFRICA war Steven Spielbergs THE COLOR PURPLE, der zwar elfmal nominiert wurde, aber in keiner einzigen Kategorie gewann.

Mittwoch, 16.01. 20:30 Uhr Mittwoch, 23.01. 20:30 Uhr

MARTY USA 1955. R: Delbert Mann D: Ernest Borgnine, Betsy Blair. 91 Min. 16mm. OF

Ein italienischstämmiger Metzger in der Bronx hält sich für unattraktiv. Bei einer Tanzveranstaltung begegnet er einem Mädchen mit ganz ähnlichen Selbstzweifeln. Der Autor Paddy Chayefsky adaptierte sein gleichnamiges Fernsehspiel und brachte so einen neuen Naturalismus in das US-amerikanische Kino. MARTY war außerdem der erste Kinofilm, dessen Regisseur sein Handwerk nicht in der Filmindustrie, sondern beim Fernsehen gelernt hatte. Die Academy honorierte diesen revolutionären Stil mit vier Oscars®.

Freitag, 18.01. 18:00 Uhr Samstag, 19.01. 20:30 Uhr


And the Oscar® goes to... – 85 Jahre Bester Film

14

SLUMDOG MILLIONAIRE Großbritannien 2008. R: Danny Boyle D: Dev Patel, Freida Pinto. 120 Min. 35mm. OmU

Freitag, 25.01. 18:00 Uhr Samstag, 26.01. 20:30 Uhr

Die Hauptfigur Jamal ist eine Art moderner Oliver Twist – an Stelle der Londoner Slums des 19. Jahrhunderts stehen die Slums des heutigen Mumbai. Als der 18-Jährige in einer Fernseh-Gameshow eine sehr große Summe gewinnt, wird er des Betrugs verdächtigt. In langen Rückblenden werden Erlebnisse aus seiner Kindheit in den Slums erzählt, die ihn all die richtigen Antworten lehrten. Es gelingt Danny Boyle, den Zuschauer tief in die Welt des Jungen mit seinen oft leidvollen Erfahrungen hineinzuziehen. SLUMDOG MILLIONAIRE gewann außer der Auszeichnung für den Besten Film noch sieben weitere Oscars®. ONE FLEW OVER THE CUCKOO’S NEST Einer flog über das Kuckucksnest USA 1975. R: Milos Forman. D: Jack Nicholson, Louise Fletcher, Brad Dourif. 133 Min. Blu-ray. OF

Sonntag, 27.01. 20:30 Uhr Mittwoch, 30.01. 20:30 Uhr

Ein unangepasster Außenseiter wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Dort schafft er es gegen den Widerstand der Oberschwester, seine Mitpatienten aus ihrer Lethargie zu reißen. Es gelang dem Film, dem rebellischen Geist der Gegenkultur der 1960er und 1970er Jahre Ausdruck zu verleihen. ONE FLEW OVER THE CUCKOO’S NEST ist neben IT HAPPENED ONE NIGHT und THE SILENCE OF THE LAMBS der einzige Film, der bisher den Oscar® in allen fünf Hauptkategorien gewann. Darüber hinaus brachte er Michael Douglas seinen ersten Oscar® (als Produzent) ein; Jack Nicholson gewann den ersten von bisher dreien.

Die Ausstellung „And the Oscar® goes to...“ wäre nicht vollständig, wenn nicht auch die Arbeit des Academy Film Archive vorgestellt würde, welches Filme sammelt, bewahrt und restauriert. Die Filmreihe enthält neun originalgetreue Kopien von Filmen, die vom Academy Film Archive restauriert und aus den Beständen des Archivs eigens für die Reihe zur Verfügung gestellt wurden.


15

85 JAHRE BEST ER FIL M AUSSTELLUNG DES D E U T S C H E N FI L M M U S E UM S F R AN K F U R T B I S 2 8 . A PR I L 2 013

GEWINNSPIEL ®

Oscar-Statuette © A.M.P.A.S.®

OSCAR -TIPP: BESTER FILM 2013 TIPPEN SIE MIT! Ab 10. Januar 2013

Im Internet unter: oscar.deutsches-filmmuseum.de oder direkt im Museum am Schaumainkai Lange Oscar®-Nacht im Deutschen Filmmuseum am Sonntag, 24. Februar 2013


16

And the Oscar® goes to... SPECIAL

And the Oscar® goes to... GERMANY!

Über Stefan Ruzowitzky Der 1961 in Wien geborene Stefan Ruzowitzky realisierte nach dem Studium zunächst Theaterprojekte, Hörspiele, Werbespots und Videoclips, ehe er 1997 seinen ersten Langfilm TEMPO drehte. Fast alle seine Werke sind vielfach preisgekrönt: Hervorzuheben sind besonders DIE SIEBTELBAUERN, der bereits 1998 ins Oscar®-Rennen ging, und ANATOMIE, für den er den Publikumspreis des Deutschen Filmpreises erhielt. Aktuell ist sein erster US-amerikanischer Spielfilm COLD BLOOD mit Eric Bana in den Kinos zu sehen. DIE FÄLSCHER Österreich/Deutschland 2007. R: Stefan Ruzowitzky D: Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow. 98 Min. 35mm

Vor dem Film spricht Stefan Ruzowitzky mit Urs Spörri (Deutsches Filmmuseum)

Donnerstag, 03.01. 20:15 Uhr Filmbeginn: ca. 21:00 Uhr

Berlin, 1936: Salomon Sorowitsch ist der König der Fälscher. Mit seinen perfekt imitierten Geldscheinen kann der Lebemann sein Dasein genießen – bis er verraten, verhaftet und ins Konzentrationslager gebracht wird. Doch das Leben hält eine letzte Chance für den Anpassungskünstler bereit: Der Meisterfälscher soll für die Nazis in großem Stil ausländische Devisen drucken, um die Volkswirtschaft der Alliierten zu schädigen. Ein unerträglicher Gewissenskonflikt für Sorowitsch: Soll er mit seinen Henkern kooperieren und so die Verlängerung des Krieges unterstützen?

© A.M.P.A.S.®

Der Oscar® fasziniert seit jeher Cineasten und Filmfans rund um den Globus. Die Kategorie Bester fremdsprachiger Film ist dabei eine besondere, denn gerade für viele ausländische Regisseure ist sie die einzige Kategorie, in der sie eine Chance auf einen Oscar® haben. In der Reihe „And the Oscar® goes to... GERMANY!“ kommen deutschsprachige Oscar®-Preisträger zu Wort. Sie geben Einblick in ihre Erlebnisse rund um die Verleihung in Los Angeles und die Auswirkungen des Oscar®-Gewinns auf ihre Karriere. Den Auftakt macht der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky mit seiner österreichisch-deutschen Koproduktion DIE FÄLSCHER (Bester fremdsprachiger Film 2008).


17

EIN KLEINER UMWEG, DER SICH LOHNT. New Brick - Californian Restaurant mit leichten und innovativen Speisen. Harry‘s New York Bar renommierter Treffpunkt in traditionellem Club-Ambiente mit Live Piano Musik.

Lindner Hotel & Residence Main Plaza Walther-von-Cronberg-Platz 1 D-60594 Frankfurt/Main Fon +49 69 66401-0 Fax +49 69 66401-4004 info.mainplaza@lindner.de www.lindner.de


18

KLASSIKER & RARITÄTEN WiLLIAM DIETERLE DIE FASTNACHTSBEICHTE BRD 1960. R: William Dieterle D: Hans Söhnker, Gitty Daruga, Götz George. 101 Min. 35mm

Dienstag, 01.01. 18:00 Uhr

STUMMFILMMATINEE

Sonntag, 20.01. 12.00 Uhr Mit Klavierbegleitung

Am Fastnachtssamstag bricht ein junger Mann im Beichtstuhl mit einem Messer im Rücken zusammen. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza auf seine Rolle als Fastnachtsprinz vor. Seine Kinder beobachten sein Treiben spöttisch. Im Trubel taucht Viola Toralto auf, ein hübsches Mädchen aus dem italienischen Zweig der Familie. Panezzas Sohn Jeanmarie verliebt sich in sie, muss aber feststellen, dass ihr Armband die gleichen Insignien trägt wie die Tatwaffe in dem Aufsehen erregenden Mordfall. Die verwickelte Kriminalgeschichte wird nach der gleichnamigen Novelle von Carl Zuckmayer vor dem Hintergrund des Mainzer Karnevals 1913 erzählt.

GESCHLECHT IN FESSELN Deutschland 1928. R: Wilhelm Dieterle D: Wilhelm Dieterle, Mary Johnson. 76 Min. 35mm

Der arbeitslose Ingenieur Franz will seine Frau Helene vor einem Rüpel beschützen. Der Mann stürzt unglücklich zu Tode, und Franz kommt wegen Totschlags ins Gefängnis. Dort wird er von einem homosexuellen Mitgefangenen verführt. Und auch Helene erliegt einem ehemaligen Mitgefangenen von Franz, der ihr eine Anstellung verschafft. Das Reichsfilmblatt urteilte 1928: „Ein leidenschaftlicher Tendenzfilm, – aber mit einer Tendenz, der wir uns alle anschließen können: Es ist das ein Film, der für Liberalität und Menschenwürde, gegen Dickfelligkeit und Unduldsamkeit kämpft.“


Charlotte Salomon

19

Zu der Ausstellung „Erinnerung – Bild – Wort: Arnold Daghani und Charlotte Salomon“ (12. Oktober 2012 bis 3. Februar 2013) im Jüdischen Museum Frankfurt zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums zwei Filme über die jüdische Malerin Charlotte Salomon, die als junge Frau aus Nazideutschland emigrieren musste. CHARLOTTE BRD/NL 1980. R: Franz Weisz D: Birgit Doll, Elisabeth Trissenaar, Brigitte Horney, 96 Min.

In der sensiblen Künstlerbiografie zeichnet Franz Weisz den Lebensweg Charlotte Salomons nach.1939 flieht sie aus Berlin zu ihren Großeltern nach Südfrankreich. Nach Kriegsbeginn erfährt sie dort vom Selbstmord ihrer Mutter und den Depressionen ihrer Großmutter. Um diese Ereignisse zu verarbeiten, nimmt Salomon ihre Malerei wieder auf und schafft ein umfangreiches bildnerisches Werk. 1943 wird sie mit ihrem Mann verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Dienstag, 08.01. 18:00 Uhr

© Charlotte Salomon Foundation, Amsterdam

CHARLOTTE – VIE OU THéÂTRE? Charlotte – Leben oder Theater? Frankreich/Schweiz 1992. R: Richard Dindo Dokumentarfilm. 62 Min. DF

Nach ihrer Emigration fand Charlotte Salomon in Villefranche bei Nizza Zuflucht. Innerhalb weniger Jahre entstand dort der autobiografische Bilderzyklus „Leben? Oder Theater?“. Richard Dindos Film montiert eine Auswahl der knapp 800 Blätter; Angela Winkler liest dazu Salomons Texte vor. Durch historische Fotografien und spätere Filmaufnahmen von den Schauplätzen stellt Dindo einen dokumentarischen Kontext her.

Dienstag, 15.01. 18:00 Uhr


20

Gottes Bodenpersonal Geistliche im Nachkriegsfilm In Kooperation mit dem Haus am Dom und dem Institut für Stadtgeschichte zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums zwei Filme der vierteiligen Reihe. Informationen zu den weiteren Filmen unter: hausamdom-frankfurt.de LE JOURNAL D’UN CURÉ DE CAMPAGNE Tagebuch eines Landpfarrers Frankreich 1951. R: Robert Bresson D: Claude Laydu, Nicole Ladmiral. 115 Min. 16mm. DF

Dienstag, 22.01. 17:30 Uhr

Ein junger Pfarrer tritt seinen Dienst in einer armen flandrischen Landgemeinde an: Er glaubt fest daran, die Bewohner zu ihrer Religion zurückführen zu können. Seine missionarische Art entfernt ihn aber mehr und mehr von den Gemeindemitgliedern. Verzweifelt flüchtet sich der Pfarrer in die Niederschrift seines Tagebuchs, dessen als voice-over gesprochener Text das Leitmotiv des asketisch inszenierten Filmes bildet. Bresson fand hier seinen einzigartigen Stil, der tiefe Emotionen beim Zuschauer zu erwecken sucht, obwohl er auf ihre explizite filmische Darstellung verzichtet. ON THE WATERFRONT Die Faust im Nacken USA 1954. R: Elia Kazan. D: Marlon Brando, Karl Malden, Eva Marie Saint. 103 Min. 35mm. DF

Dienstag, 29.01. 17:30 Uhr

Elia Kazans Klassiker beruht auf jahrelangen Recherchen der Drehbuchautoren im Hafenviertel von New York. Dabei begegneten sie dem irischen Priester John Corridan, der das Vorbild für die Filmfigur Pater Barry wurde. Dieser kämpft mit unerschütterlichem Idealismus gegen Korruption und Gewalt in den Docks. Sein Zorn richtet sich vor allem gegen den Gangster Johnny Friendly, der die Gewerkschaft zu einem Instrument der Einschüchterung und Machtkonzentration gemacht hat. Der ehemalige Boxer Terry Malloy wird durch die Liebe zu einer Frau zur zentralen Gestalt im Aufstand gegen Friendly.


21

SIE HABEN ES IN DER HAND Die Informations- und Planungshilfe jede Woche auf dem Schreibtisch

Die Filmwirtschaft in Ihren Händen – immer und überall, genau abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse.

www.blickpunktfilm.de/servicewelt

MIT SICHERHEIT BESTINFORMIERT.


22

lecture & film

JEAN-LUC GODARD: FILM DENKEN NACH DER GESCHICHTE DES KINOS Mehr als jeder andere Regisseur ist Jean-Luc Godard Philosoph, genauer: ein Geschichtsphilosoph des Kinos. Mit seinen frühen Werken beginnt eine Film-Epoche, in der Regisseure über die Geschichte ihrer Kunst reflektieren und sie mit ihren Filmen bewusst aufgreifen und weiterspinnen. Godard hat überdies die Geschichte des Kinos filmisch dokumentiert, etwa in seinem großen Filmessay HISTOIRE(S) DU CINÉMA (1988-1998). Immer wieder hat Godard die Frage gestellt, was nach dem Kino kommt. Die Lecture-Reihe nimmt das Werk Godards zum Anstoß und Ausgangspunkt für eine vielstimmige Reflexion über die Geschichte und die Zukunft des Kinos. Bis Juli 2013 kommen Regisseure, Filmwissenschaftler, Kunsthistoriker, Philosophen und Schriftsteller zu Wort, die jeweils einen Faden aus einem Film Godards aufgreifen und weiterentwickeln. Ergänzt wird die Reihe durch weitere Filme Godards und durch Werke, über die der Regisseur und Autor Kritiken in den Cahiers du Cinéma verfasst hat. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt (Lehrstuhl für neuere und neueste Kunstgeschichte, Prof. Regine Prange & Lehrstuhl für Filmwissenschaft, Prof. Vinzenz Hediger).


Lecture & Film

23

Jean-Luc Godard, Dynamiken der Skizze Lecture von Nicole Brenez Jean-Luc Godards Film REPORTAGE AMATEUR (MAQUETTE EXPO) entstand im Jahr 2006 im Zuge der Vorbereitung dessen, was schließlich zur Ausstellung „Voyage(s) en utopie“ im Centre Pompidou werden sollte. Nicole Brenez geht auf Basis des Films der Frage nach der spezifischen Dynamik der Skizze und des filmischen Entwurfs bei Jean-Luc Godard nach, untersucht ihre besonderen theoretischen Quellen, ihre Formwirkungen und ihre symbolischen Erträge.

Donnerstag, 10.01. 20:15 Uhr Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung

Nicole Brenez ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Paris-III/Sorbonne Nouvelle und Kuratorin für Experimentalfilm an der Cinémathèque française.

REPORTAGE AMATEUR (MAQUETTE EXPO) Frankreich 2006. R: Jean-Luc Godard, Anne-Marie Miéville Dokumentarfilm. 47 Min. Digital. OmU

Im Mai 2006 eröffnete im Centre Pompidou in Paris die Ausstellung „Voyage(s) en utopie. Jean-Luc Godard 1946-2006“. Godard selbst war an den Planungen zur Ausstellung beteiligt, bis er sich mit dem Team des Centre Pompidou überwarf, was dazu führte, dass – ein halbes Jahr vor der Eröffnung – das ursprüngliche Konzept auf Eis gelegt und eine neue Ausstellung konzipiert wurde. Godard untersagte sämtliche Pressemitteilungen zur Ausstellung und erschien selbst nicht zur Eröffnung. Während der Vorbereitungen zum Projekt entstand unter der Regie von Godard und Anne-Marie Miéville die Dokumentation REPORTAGE AMATEUR (MAQUETTE EXPO). Ein Video-Projekt zu einer Ausstellung, die die verschlungenen Pfade ihrer eigenen Entstehung thematisiert.

Donnerstag, 10.01. ca. 21:15 Uhr


24

Lecture & Film Zwischen Wahrheit und Geschichte: Die Erfindung des Fernsehens Lecture von Jacques Aumont

Donnerstag, 24.01. 20:15 Uhr Vortrag in deutscher Sprache

Wie soll man sich ein Fernsehen mit Bürgersinn vorstellen, das das Volk nicht vergisst und zur Reflexion einlädt, anstatt nur abzulenken? Am Ende der siebziger Jahre gibt Godard auf diese Frage eine praktische Antwort, deren tieferliegende Logik die miteinander verknüpften Begriffe der Wahrheit und der Geschichte (im doppelten Sinne des Worts) in Frage stellt. Jacques Aumont ist emeritierter Professor für Filmwissenschaft an der Universität Paris-III/Sorbonne Nouvelle und Autor zahlreicher Bücher.

FRANCE/TOUR/DéTOUR/DEUX/ENFANTS Frankreich 1977/78. R: Jean-Luc Godard, Anne-Marie Miéville D: Betty Berr, Albert Dray, Evane Hanska. ca. 90 Min. Digital. OmeU Zu sehen sind 4 Episoden der 312-minütigen TV-Mini-Serie.

Donnerstag, 24.01. ca. 21:15 Uhr

Jean-Luc Godard und seine Frau Anne-Marie Miéville porträtieren in ihren zwölf Beiträgen über und für das Fernsehen zwei Kinder. Godard führt Interviews mit Camille und Arnaud, überfordert sie bewusst mit philosophischen und politischen Fragen und kombiniert diese Gespräche mit Szenen aus dem Alltag der Kinder und Ausschnitten aus Fernsehsendungen, Filmen und Werbeanzeigen. Godard und Miéville setzen Kindheit, Familie und Gesellschaft mit dem Fernsehen in Beziehung und reflektieren durch ihre Arbeitsweise bewusst die Konventionen des Mediums.

„Ich werde nicht gerne mit Picasso verglichen – er malte zu viele Teller.“ (Jean-Luc Godard)


25

ORPHÉE Orpheus Frankreich 1950. R: Jean Cocteau. D: Jean Marais, François Périer, Juliette Gréco. 96 Min. DCP. OmU

Im Paris der fünfziger Jahre ist der Dichter Orphée ein anerkannter und erfolgreicher Schriftsteller. Eines Tages muss er den Tod eines jungen Poeten miterleben. Obwohl er glücklich mit Eurydike verheiratet ist, folgt Orphée daraufhin einer geheimnisvollen Prinzessin hinab ins Totenreich und verliebt sich in sie – nicht wissend, dass es sich um einen Engel des Todes handelt. Orphée ist fasziniert von der Unterwelt und entfernt sich immer weiter von der Realität. Jean-Luc Godard beschrieb ORPHÉE als „magischen Film“, in dem jedes einzelne Bild uns Menschen den Spiegel vorhalte.

Mittwoch, 02.01. 18:00 Uhr Samstag, 05.01. 18:00 Uhr

LA BÊTE HUMAINE Bestie Mensch Frankreich 1938. R: Jean Renoir. D: Jean Gabin, Simone Simon, Fernand Ledoux. 100 Min. 35mm. OmeU In Kooperation mit

Jacques Lantier ist Lokomotivführer aus Leidenschaft. Er fährt auf der Strecke Paris – Le Havre, und seiner Lok gibt er zärtliche Kosenamen. Doch eines Tages wird der unter Depressionen und Anfällen leidende Lantier Zeuge eines Mordes. Lantier schweigt, um seine heimliche Geliebte zu schützen – bis sie ihn anstiftet, ihren eifersüchtigen Gatten zu ermorden. Beide ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören. LA BÊTE HUMAINE gilt als einer der wichtigsten Einflüsse für den US-amerikanischen Film noir der vierziger Jahre. Godard bezeichnet Jean Renoir als einen seiner Lieblings-Regisseure.

Mittwoch, 09.01. 18:00 Uhr Samstag, 12.01. 18:00 Uhr


26

LECTURE & FILM: JEAN-LUC GODARD CASQUE D‘OR Goldhelm Frankreich 1952. R: Jacques Becker. D: Simone Signoret, Serge Reggiani, Claude Dauphin. 98 Min. 35mm. OmeU

In Kooperation mit

Mittwoch, 16.01. 18:00 Uhr Samstag, 19.01. 18:00 Uhr

Eine poetische Gaunerballade zur Zeit der Pariser Belle Epoque: An einem Herbsttag vergnügen sich die Mitglieder einer Ganovenbande mit ihren Mädchen. Rolands Freundin Marie, die wegen ihres goldblonden Haares „Goldhelm“ genannt wird, ist die schönste der jungen Frauen. Sie verliebt sich in den jungen Tischler George, und die beiden beginnen eine Affäre – sehr zum Missfallen des eitlen Roland. Jean-Luc Godard schrieb 1960 anlässlich des überraschenden Todes von Jacques Becker: „Es gibt viele Arten, gute französische Filme zu machen. Italienisch wie Renoir. Wienerisch wie Ophüls. Aber nur Becker ist französisch wie Frankreich.“ TOUCHEZ PAS AU GRISBI Wenn es Nacht wird in Paris Frankreich 1954. R: Jacques Becker. D: Jean Gabin, René Dary, Dora Doll. 95 Min. 35mm. OmeU

In Kooperation mit

Mittwoch, 23.01. 18:00 Uhr Samstag, 26.01. 18:00 Uhr

Es sollte ihr letzter Coup vor dem Ruhestand werden: Die Gangster Max und Riton erbeuten bei einem spektakulären Raubüberfall Goldbarren im Wert von 50 Millionen Francs. Ihr Traum von einem geruhsamen bürgerlichen Leben zerschlägt sich jedoch rasch, als ihnen der Drogenhändler Angelo die Beute mit einem perfiden Plan streitig macht. Medienkritiker John C. Pohl urteilte: „Wenn CASQUE D’OR mit seinen impressionistischen Bildern der schönste Film von Jacques Becker ist, so ist sicherlich [...] sein Film TOUCHEZ PAS AU GRISBI das erste große Meisterwerk des Kriminalfilms nach 1945.“


27

LE SIGNE DU LION Im Zeichen des Löwen Frankreich 1959. R: Eric Rohmer. D: Jess Hahn, Michèle Girardon, Van Doude. 103 Min. 35mm. OmU

Ein Amerikaner in Paris: Pierre Wesserlin genießt sein unbekümmertes Leben als Bohèmien. Obwohl er als Musiker erfolglos ist, hat er keine Zukunftsängste, da er fest mit einer großen Erbschaft rechnet. Als diese zu Pierres Überraschung jedoch seinem Cousin zufällt, scheint sein gesellschaftlicher Abstieg zum Clochard und Gelegenheitsdieb unaufhaltsam. Das Regiedebüt von Eric Rohmer war vom italienischen Neorealismus inspiriert. Es avancierte zum Klassiker des französischen Films und gilt als Schlüsselwerk der Nouvelle Vague. Für Godard zählte LE SIGNE DU LION zu den zehn besten Filmen des Jahres 1962.

Mittwoch, 30.01. 18:00 Uhr

SIE HABEN EINE NEUE NACHRICHT ... Jeden Mittwoch erscheint unser Newsletter und berichtet über das aktuelle Kinoprogramm und alle Ereignisse rund um das Deutsche Filmmuseum. Seien Sie stets über die neuesten Entwicklungen informiert und abonnieren Sie den Newsletter unter: http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de


28

LATE NIGHT KULTKINO SWEENEY TODD. THE DEMON BARBER OF FLEET STREET USA/Großbritannien 2007. R: Tim Burton D: Johnny Depp, Helena Bonham Carter. 117 Min. 35 mm. OF

Freitag, 04.01. 22:30 Uhr Samstag, 12.01. 22:45 Uhr

Nach 15 Jahren in der Strafkolonie in Australien kehrt Benjamin Barker ins London des 19. Jahrhunderts zurück. Er schwört Rache an dem Richter, der ihn damals unschuldig hinter Gitter brachte. Unter dem Namen Sweeney Todd eröffnet er einen Friseursalon, in dem er die mächtigen Männer der Stadt unters Messer nimmt. Mit SWEENEY TODD adaptierte Tim Burton das gleichnamige Musical, dessen finstere Stimmung seinen Vorlieben sehr entgegenkam. Mit grüblerischer Intensität begeht Todd seine Morde, und das London jener Zeit verwandelt sich in einen blutigen Alptraum. Alle Darsteller singen ihre Rollen selbst. WHEN YOU’RE STRANGE The Doors: When You‘re Strange USA 2009. R: Tom DiCillo Dokumentarfilm. 85 Min. 35 mm. OmU

Samstag, 05.01. 22:30 Uhr Freitag, 11.01. 22:45 Uhr

Wer aufgrund von Tom DiCillos Spielfilmen erwartet hätte, dass seine Dokumentation einen satirischen Blick auf das Mediengeschäft werfen würde, muss sich eines Besseren belehren lassen. WHEN YOU’RE STRANGE ist eigentlich kein Film über die Doors, sondern über Jim Morrison – aus der Sicht eines glühenden Fans und Bewunderers. Selbst wenn es um Morrisons Drogenexzesse und destruktives Verhalten geht, behält der Film einen bewundernden Grundton bei. Durch die geschickte Montage von Archivmaterial wird Morrison zur sinnfälligen Figur der US-amerikanischen Gegenkultur in den späten 1960er Jahren. Der Kommentar des Films wird von Johnny Depp gesprochen.


29

SHIN JINGI NO HAKABA Graveyard of Honour Japan 2002. R: Miike Takashi D: Kishitani Goro, Arimori Narimi. 131 Min. 35 mm. OmU

1975 drehte Fukasaku Kinji mit JINGI NO HAKABA (Friedhof des Treueids) einen Klassiker des japanischen Gangsterfilms. Miike Takashi verlegt in seinem Remake die Handlung aus der Nachkriegszeit in die 1980er/90er Jahre, behält aber die Grundzüge der Handlung bei: die Geschichte eines Yakuza von seinem Eintritt in die Organisation über seinen Aufstieg als Auftragskiller bis zu seinem Fall. Miike erzählt die Ereignisse vollkommen unpsychologisch als expressive Abfolge von Drogen- und Gewaltexzessen, indem er auch in seiner Formensprache das Ritualisierte der Vorgänge betont.

Freitag, 18.01. 22:30 Uhr Samstag, 26.01. 22:45 Uhr

A SERIOUS MAN USA/Großbritannien/Frankreich 2009. R: Joel Coen, Ethan Coen D: Michael Stuhlbarg, Richard Kind. 105 Min. 35 mm. OmU

Mit A SERIOUS MAN sind die Coen-Brüder in die Zeit ihrer Kindheit in den 1960er Jahren im Mittleren Westen der USA zurückgekehrt. Ihre Hauptfigur ist Larry Gopnik, ein jüdischer Physikprofessor an einem Vorstadt-College. Sein Leben gerät aus dem Ruder, als seine Frau sich von ihm scheiden lassen will, einer seiner Studenten ihn bedrängt und er Schwierigkeiten mit seinem Sohn und seinem Bruder bekommt. In seiner Not fragt er die örtlichen Rabbis um Rat. A SERIOUS MAN ist ein ebenso ironischer und scharf beobachtender wie liebevoller Blick auf die surrealen Katastrophen des Alltags in einer ethnischen Subkultur.

Samstag, 19.01. 22:30 Uhr Freitag, 25.01. 22:30 Uhr


30

KINDERKINO HAPPY FEET Australien/USA 2006. R: George Miller 108 Min. 35 mm. DF. Ab 8 Jahren

Freitag, 04.01. 14:30 Uhr Sonntag, 06.01. 15:00 Uhr

Die Kaiserpinguine sind nicht gerade begeistert, als der kleine Mumble eine große Leidenschaft für den Stepptanz an den Tag legt, anstatt sich wie die anderen Pinguine im Singen zu üben. Der Außenseiter wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen und muss fortan allein zurechtkommen. Zum Glück trifft er auf eine Gruppe anderer Pinguine, die von seinem Talent begeistert sind und ihn bei sich aufnehmen. Zusammen mit ihnen geht Mumble der Frage nach, warum die Fischbestände so rapide geschrumpft sind. Der Film gewann 2007 den Oscar® für den besten Animationsfilm.

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL Tschechoslowakei/DDR 1973. R: Václav Vorlíček. D: Libuše Šafránková, Pavel Trávníček. 86 Min. 35 mm. DF. Ab 6 Jahren

Freitag, 11.01. 15:30 Uhr Sonntag, 13.01. 15:00 Uhr

Aschenbrödel muss für ihre böse Stiefmutter den ganzen Tag harte und schmutzige Arbeit verrichten. Nur selten kann sie mit dem Pferd Nicolas und ihrem Hund Kasperle ausreiten und sich erholen. Eines Tages begegnet sie im Wald dem Prinzen und verliebt sich in ihn. Als arme Dienstmagd darf sie sich aber keine Hoffnungen machen. Und ihre Stiefmutter plant, Aschenbrödels Stiefschwester mit dem Prinzen zu verheiraten. Doch drei verzauberte Haselnüsse helfen dem Mädchen. Die zauberhafte Märchenverfilmung ist seit fast 40 Jahren ein Weihnachtsklassiker.


31

LAURAS STERN Deutschland 2004. R: Piet de Rycker, Thilo Graf Rothkirch 77 Min. 35 mm. Ab 4 Jahren

Laura leidet unter dem Umzug ihrer Familie vom Land in eine fremde Stadt. Nach einem Sternschnuppenschauer findet sie im Park einen kleinen verletzten Stern. Sie nimmt ihn mit nach Hause, um seinen abgebrochenen Zacken zu versorgen, und die beiden freunden sich schnell an. Die Freundschaft mit dem kleinen Stern hilft Laura, sich in der großen Stadt langsam wohler zu fühlen. Doch bald merkt sie, dass auch der Stern Heimweh hat. Der liebevoll animierte Film basiert auf dem erfolgreichen gleichnamigen Kinderbuch von Klaus Baumgart.

Freitag, 18.01. 14:30 Uhr Sonntag, 20.01. 15:00 Uhr

FÜNF FREUNDE Deutschland 2012. R: Mike Marzuk. D: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Armin Rhode. 93 Min. DCP. Ab 6 Jahren

Julian, Dick und Anne verbringen die Ferien bei George und ihrem Hund Timmy am Meer. In einer Höhle entdecken sie ein Schmugglerversteck mit einem Funkgerät und hören einen Funkspruch ab, der die Entführung von Georges Vater Quentin ankündigt. Dieser forscht nämlich an einer wertvollen Erfindung zur Energiegewinnung – und auf diese haben es die Entführer abgesehen. Der herbeigerufene Dorfpolizist glaubt ihnen aber kein Wort, und die fünf Freunde müssen selbst ermitteln. Die Kinoadaption des Kinderbuchklassikers von Enid Blyton war einer der erfolgreichsten deutschen Kinderfilme des Jahres 2012.

Freitag, 25.01. 14:30 Uhr Sonntag, 27.01. 15:00 Uhr


32

SPECIALS

WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? In der renommierten Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums einmal im Monat ein aktuelles Werk. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen. Im Januar präsentiert Pola Schirin Beck ihr preisgekröntes Erstlingswerk, in dem sie eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst auf berührende Weise porträtiert. Die Kritik urteilte: AM HIMMEL DER TAG beschreibt „das Dilemma einer ganzen Generation, die inmitten der Vielfalt möglicher Lebensentwürfe die Orientierung verloren hat“. Der Film wurde auf den 46. Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.

Über Pola Schirin Beck Die 1982 geborene Berlinerin studierte nach diversen Jobs und Regie-Praktika in der Filmbranche zunächst am European Film College und ab 2005 an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg Regie. Neben ihrem Filmschaffen arbeitet Pola Schirin Beck als Porträtfotografin. AM HIMMEL DER TAG Deutschland 2012. R: Pola Schirin Beck D: Aylin Tezel, Henrike von Kuick, Tómas Lemarquis. 89 Min. DCP

Vorfilm HEAVY PREGNANT Deutschland 2004. R: Piotr J. Lewandowski. 9 Min. 35mm.

Sonntag, 20.01. 20:15 Uhr Im Anschluss diskutiert Pola Schirin Beck mit einem Autor von epd Film.

Die Mittzwanzigerin Lara steht kurz vor dem Abschluss ihres Architekturstudiums – aber eigentlich interessiert sie das Fach gar nicht, und auch sonst weiß sie nicht recht, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Nicht einmal die Disconächte mit ihrer Freundin Nora machen ihr noch Spaß. Für Lara wird immer deutlicher, dass sie ihrem Leben endlich eine Perspektive geben muss. Als sie nach einer wilden Partynacht ungewollt schwanger wird, scheint sie diese Perspektive endlich zu bekommen: Gegen alle Zweifel beschließt sie, das Kind zu behalten. In ihrer Rolle als werdende Mutter findet sie den ersehnten Lebenssinn – bis die glückliche Situation eine dramatische Wendung nimmt.

Foto: Cate Smierciak

Das epd FilmSonderheft zur Reihe ist im Museumsshop erhältlich.


Feiern Sie doch wo Sie wollen. 25 über das gesamte Frankfurter Stadtgebiet verteilte und architektonisch unterschiedlichste Saalbauten bieten für jede Art von Veranstaltung den passenden Raum und Rahmen. Und als mit dem „Green Globe“-zertifiziertes Veranstaltungszentrum selbstverständlich kosten- und umweltbewusst. Wir machen Begegnungen möglich. Für alle. Für dich!

www.saalbau.com

33


34

SPECIALS

GoEAST PRÄSENTIERT: CZECH ON TOUR Festival des mittel- und osteuropäischen Films 10.04. bis 16.04.2013

Das Tschechische Filmzentrum bringt unter dem Titel CZECH ON TOUR aktuelle tschechische Filme in die Kommunalen Kinos vieler deutscher Städte. Die Reihe präsentiert einen Querschnitt der dynamischen tschechischen Filmszene. OSMDESáT DOPISÛ Achtzig Briefe Tschechische Republik 2011. R: Václav Kadrnka D: Zuzana Lapčíková, Martin Pavluš. 75 Min. 35 mm, OmU

Donnerstag, 17.01. 20:30 Uhr Mit Einführung

Als Vašek aufsteht, hat seine Mutter schon das Haus verlassen. Er folgt ihr und begleitet sie dabei, alle Papiere für einen Ausreiseantrag zu besorgen: Mutter und Sohn wollen dem emigrierten Vater nach Großbritannien folgen. Historische Präzision und persönliches Erleben sind eng verknüpft in dieser Geschichte von zwei Menschen, die an der Schwelle zu einem ungewissen Aufbruch den damit verbundenen Unsicherheiten entgegentreten.

AFRICA ALIVE - Eröffnung Zum 19. Mal findet im Kino des Deutschen Filmmuseums und im Filmforum Höchst vom 28. Januar bis 7. Februar das afrikanische Filmfestival Africa Alive statt – mit aktuellen Filmen und vielen Specials mit Gästen. LA PIROGUE Frankreich/Senegal/Deutschland 2012. R: Moussa Touré. D: Souleymane Seye Ndiaye, Laity Fall, Malamine Dramé. 87 Min. DCP. OmU

Donnerstag, 31.01. 20:15 Uhr 19:00 Uhr Empfang

In einem Dorf in der Nähe von Dakar träumt der Fischer Baye Laye von einem besseren Leben für seine Familie. Er nimmt den Auftrag an, mit seinem Kutter 30 Flüchtlinge über den Atlantik zu schleusen. Es entfaltet sich ein tiefgreifendes menschliches Drama.


in Kooperation mit

Ein Projekt von

35

7. SchulKinoWochen Hessen 28. Februar bis 13. März 2013

Hessische Kinos werden zum Klassenzimmer! Schulvorstellungen bei den 7. SchulKinoWochen Hessen im Kino des Deutschen Filmmuseums (eine verbindliche schriftliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich!) Auftaktveranstaltung: Hugo Cabret (3D) ab 9 | 28.02.2013 | 09:00 Uhr 200 Jahre Grimm: Animierte Märchenfilme von Lotte Reiniger ab 8 | 01.03.2013 | 08:30 Uhr Jud Süss (mit begleitendem Filmgespräch) ab 14 | 01.03.2013 | 11:30 Uhr Kurzfilmprogramm 1: Unser Planet Erde – Wie werden wir in Zukunft leben? ab 7 | 04.03.2013 | 09:00 Uhr Almanya – Willkommen in Deutschland ab 11 | 05.03.2013 | 08:30 Uhr Und dann der Regen ab 14 | 05.03.2013 | 10:30 Uhr LUCAS präsentiert: Bitte bleib! ab 8 | 06.03.2013 | 08:30 Uhr 50 Jahre Élysée-Vertrag: La grande illusion ab 16 | 06.03.2013 | 10:30 Uhr

71 weitere hessische Kinos beteiligen sich an den 7. SchulKinoWochen Hessen. www.schulkinowochen-hessen.de | hessen@schulkinowochen.de


Im Kino 01.-15. Januar 2013

36

tagsüber

18.00 Uhr

01

Di

DIE FASTNACHTSBEICHTE ≥ S. 18 BRD 1960. William Dieterle. 101 Min.

02

Mi

ORPHÉE ≥ S. 25 Orpheus FR 1950. Jean Cocteau. 96 Min. OmU

03

Do

SHAME ≥ S. 6 GB 2011. Steve McQueen. 101 Min. OmU 17:45 Uhr

04

Fr

05

Sa

06

So

HAPPY FEET ≥ S. 30 AU/USA 2006. George Miller. 108 Min. DF 15:00 Uhr

07

Mo

MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

08

Di

CHARLOTTE ≥ S. 19 BRD/NL 1980. Franz Weisz. 96 Min.

09

Mi

LA BÊTE HUMAINE ≥ S. 25 Bestie Mensch FR 1938. Jean Renoir. 100 Min. OmeU

10

Do

LE GAMIN AU VÉLO ≥ S. 6 Der Junge mit dem Fahrrad BE/FR/IT 2011. J.-P. Dardenne, L. Dardenne. 87 Min. OmU

11

Fr

12

Sa

13

So

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL ≥ S. 30 CS/DDR 1973. Václav Vorlíček. 86 Min. DF 15:00

14

Mo

MONTAGS KEINE VORSTELLUNGEN

15

Di

ALL THE KING‘S MEN ≥ S. 11 USA 1949. Robert Rossen. 109 Min. OF

HAPPY FEET ≥ S. 30 AU/USA 2006. George Miller. 108 Min. DF 14:30 Uhr

ORPHÉE ≥ S. 25 Orpheus FR 1950. Jean Cocteau. 96 Min. OmU LE GAMIN AU VÉLO ≥ S. 6 Der Junge mit dem Fahrrad BE/FR/IT 2011. J.-P. Dardenne, L. Dardenne. 87 Min. OmU

YOU CAN‘T TAKE IT WITH YOU ≥ S. 12 USA 1938. Frank Capra. 127 Min. OF

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL ≥ S. 30 CS/DDR 1973. Václav Vorlíček. 86 Min. DF 15:30 Uhr

LA BÊTE HUMAINE ≥ S. 25 Bestie Mensch FR 1938. Jean Renoir. 100 Min. OmeU AMOUR ≥ S. 7 Liebe AT/DE/FR 2012. Michael Haneke. 127 Min. OmU

CHARLOTTE - VIE OU THéÂTRE? ≥ S. 19 Charlotte - Leben oder Theater? FR/CH 1992. Richard Dindo. 62 Min. DF Kinohighlights 2012 OmU Original mit dt. Untertiteln

And the Oscar® goes to...

DF Dt. Fassung

Lecture & Film


37

20.30 Uhr

22.30 Uhr

DRIVE ≥ S. 5 USA 2011. Nicolas Winding Refn. 100 Min. OmU

Di

01

ALL THE KING‘S MEN ≥ S. 11 USA 1949. Robert Rossen. 109 Min. OF

Mi

02

DIE FÄLSCHER ≥ S. 16 AT/DE 2007. Stefan Ruzowitzky. 98 Min. Gast: Stefan Ruzowitzky

Do

03

DRIVE ≥ S.5 USA 2011. Nicolas Winding Refn. 100 Min. OmU

SWEENEY TODD. THE DEMON BARBER OF FLEET STREET ≥ S. 28 USA/GB 2007. Tim Burton. 117 Min. OF

Fr

04

CRASH ≥ S. 11 L.A. Crash USA/DE/AU 2005. Paul Haggis. 112 Min. OmU

WHEN YOU‘RE STRANGE ≥ S. 28 USA 2009. Tom DiCillo. 85 Min. OmU

Sa

05

So

06

Mo

07

SHAME ≥ S. 6 GB 2011. Steve McQueen. 101 Min. OmU

Di

08

YOU CAN‘T TAKE IT WITH YOU ≥ S. 12 US 1938. Frank Capra. 127 Min. OF

Mi

09

REPORTAGE AMATEUR ≥ S. 23 FR 2006. J.-L. Godard, A.-M. Miéville. 47 Min. OmU. Lecture: Nicole Brenez 20:15

Do

10

CRASH ≥ S. 11 L.A. Crash USA/DE/AU 2005. Paul Haggis. 112 Min. OmU

AMOUR ≥ S. 7 Liebe AT/DE/FR 2012. Michael Haneke. 127 Min. OmU

WHEN YOU‘RE STRANGE ≥ S. 28 USA 2009. Tom DiCillo. 85 Min. OmU 22:45 Uhr

Fr

11

UNFORGIVEN ≥ S. 12 Erbarmungslos USA 1992. Clint Eastwood. 127 Min. OF

SWEENEY TODD. THE DEMON BARBER OF FLEET STREET ≥ S. 28 USA/GB 2007. Tim Burton. 117 Min. OF 22:45

Sa

12

So

13

Mo

14

Di

15

UNFORGIVEN ≥ S. 12 Erbarmungslos USA 1992. Clint Eastwood. 127 Min. OF

BARBARA ≥ S. 7 DE 2012. Christian Petzold. 105 Min.

Klassiker & Raritäten OF Originalfassung

Late Night Kultkino

Kinderkino

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


Im Kino 15.-31. Januar 2013

38

tagsüber

18.00 Uhr

16

Mi

CASQUE D‘OR ≥ S. 26 Goldhelm FR 1952. Jacques Becker. 98 Min. OmeU

17

Do

WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN ≥ S. 8 USA/GB 2012. Lynne Ramsay. 112 Min. OmU

18

Fr

19

Sa

20

So

LAURAS STERN ≥ S. 31 DE 2004. Piet de Rycker, Thilo Graf Rothkirch. 77 Min. 14:30 Uhr

MARTY ≥ S. 13 USA 1955. Delbert Mann. 91 Min. OF CASQUE D‘OR ≥ S. 26 Goldhelm FR 1952. Jacques Becker. 98 Min. OmeU

GESCHLECHT IN FESSELN ≥ S. 18 DE 1928. Wilhelm Dieterle. 76 Min. 12:00

BARBARA ≥ S. 7 DE 2012. Christian Petzold. 105 Min.

LAURAS STERN ≥ S. 31 DE 2004. P. de Rycker, T. G. Rothkirch. 77 Min. 15:00

21

Mo

22

Di

le JOURNAL D‘UN CURÉ DE CAMPAGNE ≥ S. 20 Tagebuch eines Landpfarrers FR 1951. R. Bresson. 115 Min. DF 17:30

23

Mi

TOUCHEZ PAS AU GRISBI ≥ S. 26 Wenn es Nacht wird in Paris FR 1954. Jacques Becker. 95 Min. OmeU

24

Do

MOONRISE KINGDOM ≥ S. 8 USA 2012. Wes Anderson. 94 Min. OmU

25

Fr

26

Sa

27

So

FÜNF FREUNDE ≥ S. 31 DE 2012. Mike Marzuk. 93 Min. 15:00 Uhr

28

Mo

MONTAGS keine VorstellungEN

29

Di

ON THE WATERFRONT ≥ S. 20 Die Faust im Nacken USA 1954. Elia Kazan. 103 Min. DF 17:30 Uhr

30

Mi

LE SIGNE DU LION ≥ S. 27 Im Zeichen des Löwen FR 1959. Eric Rohmer. 103 Min. OmU

31

Do

LES NEIGES DU KILIMANDJARO ≥ S. 9 Der Schnee am Kilimandscharo FR 2011. Robert Guédiguian. 107 Min. OmU

MONTAGS keine VorstellungEN

SLUMDOG MILLIONAIRE ≥ S. 14 GB 2008. Danny Boyle. 120 Min. OmU

FÜNF FREUNDE ≥ S. 31 DE 2012. Mike Marzuk. 93 Min. 14:30 Uhr

TOUCHEZ PAS AU GRISBI ≥ S. 26 Wenn es Nacht wird in Paris FR 1954. Jacques Becker. 95 Min. OmeU

Kinohighlights 2012 OmU Original mit dt. Untertiteln

TO ROME WITH LOVE ≥ S. 9 USA/IT/SP 2012. Woody Allen. 112 Min. OF

And the Oscar® goes to...

DF Dt. Fassung

Lecture & Film


39

20.30 Uhr

22.30 Uhr

OUT OF AFRICA ≥ S. 13 Jenseits von Afrika USA 1985. Sydney Pollack. 161 Min. OF

Mi

16

OSMDESáT DOPISU ≥ S. 34 Achtzig Briefe CZ 2011. Václav Kadrnka. 75 Min. OmU

Do

17

MOONRISE KINGDOM ≥ S. 8 USA 2012. Wes Anderson. 94 Min. OmU

SHIN JINGI NO HAKABA ≥ S. 29 Graveyard of Honour JP 2002. Miike Takashi. 131 Min. OmU

Fr

18

MARTY ≥ S. 13 USA 1955. Delbert Mann. 91 Min. OF

A SERIOUS MAN ≥ S. 29 USA/GB/FR 2009. Joel Coen, Ethan Coen. 105 Min. OmU

Sa

19

So

20

Mo

21

WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN ≥ S. 8 USA/GB 2012. Lynne Ramsay. 112 Min. OmU

Di

22

OUT OF AFRICA ≥ S. 13 Jenseits von Afrika USA 1985. Sydney Pollack. 161 Min. OF

Mi

23

FRANCE/TOUR/DÉTOUR/DEUX/ ENFANTS ≥ S. 24 FR 77/78. 90 Min. OmeU. Lecture: Jacques Aumont 20:15 Uhr

Do

24

AM HIMMEL DER TAG ≥ S. 32 DE 2012. Pola Schirin Beck. 89 Min. Gast: Pola Schirin Beck 20:15 Uhr Vorfilm: HEAVY PREGNANT

TO ROME WITH LOVE ≥ S. 9 USA/IT/SP 2012. Woody Allen. 112 Min. OF

A SERIOUS MAN ≥ S. 29 USA/GB/FR 2009. Joel Coen, Ethan Coen. 105 Min. OmU

Fr

25

SLUMDOG MILLIONAIRE ≥ S. 14 GB 2008. Danny Boyle. 120 Min. OmU

SHIN JINGI NO HAKABA ≥ S. 29 Graveyard of Honour JP 2002. Miike Takashi. 131 Min. OmU 22:45 Uhr

Sa

26

So

27

Mo

28

LES NEIGES DU KILIMANDJARO ≥ S. 9 Der Schnee am Kilimandscharo FR 2011. R. Guédiguian. 107 Min. OmU

Di

29

ONE FLEW OVER THE CUCKOO‘S NEST ≥ S. 14 Einer flog über das Kuckucksnest USA 1975. Milos Forman. 133 Min. OF

Mi

30

LA PIROGUE ≥ S. 34 FR/SE/DE 2012. Moussa Touré 87 Min. OmU 20:15 Uhr

Do

31

ONE FLEW OVER THE CUCKOO‘S NEST ≥ S. 14 Einer flog über das Kuckucksnest USA 1975. Milos Forman. 133 Min. OF

Klassiker & Raritäten OF Originalfassung

Late Night Kultkino

Kinderkino

Specials

OmeU Original mit engl. Untertiteln


40

SERVICE Kino des Deutschen Filmmuseums Schaumainkai 41 · 60596 Frankfurt am Main Information & Ticketreservierung: Tel.: 069 - 961 220 220 Kino Eintrittspreise Regulär: 7,- Euro Ermäßigt (Schüler/Studenten): 5,- Euro, Schwerbehinderte: 3,50 Euro Filme mit Gästen, Musikbegleitung, Lecture, 3D: 2,- Euro Zuschlag Für Frankfurt-Pass-Inhaber ermäßigen sich die regulären Preise um die Hälfte. Kinderkino Für Kinder und begleitende Erwachsene: 3,50 Euro; 3D: 1,- Euro Zuschlag Kinocard Ermäßigter Eintritt zu allen Kinoveranstaltungen Jahresbeitrag: 30,- Euro · ermäßigt: 20,- Euro Ticket: je 4,- Euro · ermäßigt: 3,- Euro Für Sonderveranstaltungen: 1,50 Euro Zuschlag Freundeskreis Freunde des Kinos erhalten die Kinocard, Vorzugskarten bei besonderen Filmveranstaltungen und bekommen das aktuelle Programm sowie den wöchentlichen Newsletter zugeschickt. Jahresbeitrag: 30,- Euro · unter 30-Jährige: 20,- Euro. Freunde des Museums erhalten freien Eintritt in alle Ausstellungen, Einladungen zu den Eröffnungen, den Newsletter und exklusive Informationen zu den Ausstellungen. Jahresbeitrag: 65,- Euro · unter 30-Jährige: 55,- Euro. Informationen: freunde@deutsches-filminstitut.de Freunde von Kino und Museum erhalten zusätzlich: Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und zehn Prozent Ermäßigung auf Kataloge zu aktuellen Ausstellungen Jahresbeitrag: 95,- Euro · unter 30-Jährige: 80,- Euro Special für zwei Personen: 160,-Euro · unter 30-Jährige: 130,- Euro Förderkreis Die Mitglieder des Förderkreises genießen alle Vorteile, die die Freunde des Deutschen Filmmuseums auch haben. Bisher sind im Förderkreis rund 70 Persönlichkeiten engagiert, die die Vermittlung von Filmkultur im Haus am Schaumainkai besonders großzügig unterstützen. Kontakt: 069 - 961 220 226 oder ---foerderkreis@deutsches-filminstitut.de Newsletter Unser wöchentlicher Newsletter informiert per E-Mail mittwochs über Kino- und Ausstellungs-Programme. Anmeldung unter http://newsletter.deutsches-filmmuseum.de Programmheft Das monatlich erscheinende Programmheft liegt aus im Deutschen Filmmuseum sowie an ausgewählten Orten in Frankfurt und der Region.

Kulturpartner des Deutschen Filminstituts

Gegen Vorlage eines Škoda-Autoschlüssels erhält der Autobesitzer freien Eintritt in unsere Dauer- und Sonderausstellung.


41

Museum Dauerausstellung Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 5,- Euro · ermäßigt: 2,50 Euro www.deutsches-filmmuseum.de Sonderausstellung And the Oscar® goes to ... 85 Jahre Bester Film 14. November 2012 - 28. April 2013 Di /Do-So 10:00 - 18:00 Uhr · Mi 10:00 - 20:00 Uhr · Mo geschlossen Eintrittspreise: 7,- Euro · ermäßigt: 5,- Euro www.deutsches-filmmuseum.de Kombitickets Dauerausstellung und Sonderausstellung: 10,- Euro · ermäßigt: 6,- Euro Aktiv im Filmmuseum Führungen für Privatpersonen und Unternehmen, Filmanalyse, Seminare, Workshops und Kindergeburtstage nach Absprache Informationen, Preise und Anmeldung unter: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/museumspaedagogik/ Öffentliche, kostenfreie Führungen (Anmeldung nicht erforderlich; die Teilnehmer bezahlen lediglich den regulären Eintritt) Dauerausstellung: jeden Sonntag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 1. Stock Sonderausstellung: jeden Samstag, 15:00 Uhr, Treffpunkt: 3. Stock Offenes Filmstudio am Wochenende Samstags und sonntags von 14:00 - 18:00 Uhr Kostenfreies Angebot, Anmeldung nicht erforderlich Veranstaltungsort: 4. Stock After Work im Deutschen Filmmuseum Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat Informationen: museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de Tel.: 069 - 961 220 223 filmcafé Das filmcafé ist bis zum Beginn der letzten Kinovorstellung geöffnet. Flaschengetränke können mit ins Kino genommen werden. Anfahrt Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln U1, U2, U3, U8 (Schweizer Platz) · U4, U5 (Willy-Brandt-Platz) Straßenbahn 15/16 (Schweizer-/Gartenstraße) Buslinie 46 (Museumsuferlinie 46)

Mitglieder und Förderer


VORSCHAU

OSCAR®-NACHT & FILMTAG FÜR LEHRER

Oscar®-Statuette © A.M.P.A.S.®

42

Lange Oscar®-Nacht am Sonntag, 24. Februar Die Nominierungen für die Oscar®-Verleihung 2013 werden am 10. Januar bekanntgegeben. Die Spannung steigt bis zum 24. Februar, wenn es im Dolby Theatre in Los Angeles wieder heißt: „And the Oscar® goes to...“. Fiebern Sie in passender Umgebung mit den Nominierten mit: Die Preisverleihung wird live in unserem Kino übertragen – eingeläutet von einem oscarreifen Filmprogramm, mit kulinarischen Köstlichkeiten, Drinks und Live-Musik bis in die frühen Morgenstunden.

SchulKinoWochen 2013 Bevor unser Kino bei den SchulKinoWochen Hessen vom 28. Februar bis 13. März zum Klassenzimmer wird, findet am 18. Februar unter dem Motto „Schule des Sehens – Filmvermittlung im Überblick“ ein Filmtag für Lehrkräfte statt. In verschiedenen Workshops werden Methoden der Filmvermittlung und filmpädagogische Ideen für den Unterricht thematisiert. Informationen und Anmeldung unter hessen@schulkinowochen.de.


43

Andreas und Christian Kaminski ACK2 – GRAFFITI & MORE | Kunden seit 2011

Unser Leben, unsere Meisterwerke, unsere Frankfurter Sparkasse „Das Hobby zum Beruf machen – uns ist das gelungen. Mit Erfolg! Nicht zuletzt dank unserer Frankfurter Sparkasse, die auch für unorthodoxe Geschäftskonzepte offen ist.“ Unsere Spezialisten in den GewerbekundenCentern unterstützen Sie bei der Realisierung.


Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut Schaumainkai 41 60596 Frankfurt am Main www.deutsches-filmmuseum.de


Kino im Filmmuseum - Januar 2013