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Oper und Ballett

Spielzeit 2011 /12 —


Verkauf und Service Opernhaus Düsseldorf Opernshop Heinrich-Heine-Allee 24 40213 Düsseldorf Mo – Fr: 10.00 – 19.30 Uhr Sa: 10.00 – 18.00 Uhr Telefonservice + 49 (0) 211 . 89 25-211 Mo – Sa: 9.00 – 18.00 Uhr Fax + 49 (0) 211 . 89 25-365 E-Mail: ticket@operamrhein.de Abendkasse im Opernhaus Düsseldorf jeweils ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Vorverkaufsstart für die Spielzeit 2011 /12, wenn nicht anders angegeben: 25. Juli 2011


Spielzeit 2011 /12

56. Spielzeit der Theatergemeinschaft

DEUTSCHE OPER AM RHEIN DÜSSELDORF DUISBURG Generalintendant: Prof. Christoph Meyer Geschäftsführender Direktor: Jochen Grote Generalmusikdirektor: Axel Kober BALLETT AM RHEIN DÜSSELDORF DUISBURG Ballettdirektor: Martin Schläpfer

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GRUSSWORT

LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF —

Erstaunlich schnell haben es Christoph Meyer, Martin Schläpfer und Axel Kober geschafft, die Deutsche Oper am Rhein und das Ballett am Rhein – auch weit über die Stadtgrenzen hinaus – neu zu positionieren. Mit hier noch nie zuvor gezeigten Werken – vom barocken Rameau-Zyklus bis zu den Meisterwerken des 20. Jahrhunderts von Benjamin Britten und, erstmals in der neuen Saison, aus Kompositionsaufträgen entstandenen Uraufführungen – setzen Christoph Meyer und Axel Kober neue Akzente, die von Presse und Publikum überregional wahrgenommen werden. Dazu gelingt es der Oper immer wieder, mit ungewöhnlichen Aktionen wie „Oper am Rhein für alle“ als Public Viewing auf dem Burgplatz oder dem „Grand Prix de l’ Opéra“ zum Euro­ vision Song Contest 2011, neue Publikumsschichten auf sich aufmerksam zu machen und auch diejenigen für Oper und Ballett zu begeistern, die bislang das Opernhaus an der Heinrich-HeineAllee nur von außen kannten. Gleichzeitig geht auch die Oper in die Stadt und erobert mit neuen Veranstaltungsformaten neue Spielstätten. So haben zum Beispiel die jungen Sängerinnen und Sänger des seit 2009 bestehenden Opernstudios schon in der Kunsthalle, im Central des Schauspielhauses, im Kom(m)ödchen und im Heine Haus mit ihrer Kunst szenisch und musikalisch überrascht. Vom „Ballettwunder am Rhein“ sprach die Presse schon in der ersten Spielzeit der Ballettdirektion Martin Schläpfers. 2010 ist es ihm und seinen 48 Tänzerinnen und Tänzern gelungen, die wichtigsten deutschen Auszeichnungen im Tanz zu erlangen. Für die europäische Zeitschrift „tanz“ ist Martin Schläpfer der „Choreograph des Jahres“. Der Ruf Düsseldorfs als Tanzstadt wird mit dem Ballett am Rhein neu gefestigt. Wir freuen uns besonders, dass Düsseldorf ein so reiches Kulturangebot für Kinder und Jugendliche hat: Neben den Museen, 2

dem Schauspielhaus und der Tonhalle hat auch die Deutsche Oper am Rhein seit dem Beginn der neuen Intendanz zahlreiche spe­ zielle Angebote für Junges Publikum im Portfolio, und das mit großem Erfolg! Workshops in Schulen, Familienangebote und vor allem die wunderbaren Opernaufführungen für die Gäste   von morgen im Opernhaus und im Foyer sind wahre Publikums-  magneten. In der Modestadt Düsseldorf darf natürlich der „Glamour-  Faktor“ gerade auch in der Oper nicht fehlen! Künstlerischer Hochgenuss, gesellschaftlicher Glanz und soziales Engagement verbinden sich bei der jetzt jährlich stattfindenden AIDS-Gala ebenso perfekt wie bei der festlichen Gala, zu der der Freundes­ kreis der Deutschen Oper am Rhein alljährlich einlädt. Wie Sie sehen, gibt es viel zu erleben in Düsseldorfs Opern-  haus! Wir sind stolz darauf, dass Oper und Ballett sich wieder als ein erstes Aushängeschild für Düsseldorf erweisen, und wünschen allen Künstlern, Mitwirkenden und Gästen eine wunderbare neue Spielzeit! Dirk Elbers Hans-Georg Lohe Oberbürgermeister Kulturdezernent


GRUSSWORT

STADT DUISBURG —

Das schönste Haus am schönsten Platz in Duisburg ist ein lebendiger Kulturort, der architektonisch und gesellschaftlich immer weiter ins Zentrum rückt: Im Theater Duisburg freuen wir uns über das erfolgreiche Zusammenwirken der Deutschen Oper und des Balletts am Rhein mit unserer Schauspiel-Sparte und den Duisburger Philharmonikern, die im Orchestergraben ebenso zu Hause sind wie in der benachbarten Philharmonie Mercatorhalle. Was für ein Ensemble – hier im Herzen Duisburgs hat die Koope­ ration der Sparten und der Städte eine lange Tradition, und wenn wir im Herbst 2012 „100 Jahre Theater Duisburg“ feiern, erinnern wir uns daran, dass schon 1887 Düsseldorf und Duisburg erstmals gemeinsam Theater und Oper machten. Christoph Meyer, Axel Kober und Martin Schläpfer schaffen es mit beeindruckender Energie, diese beiden Städte, die sie sich 2009 erstmals in der Geschichte des Zwei-Städte-Instituts auch ins Logo geschrieben haben, für sich einzunehmen. In Duisburg macht die Oper von sich reden: angefangen bei der viel beachteten „Phaedra“ im Rahmen des Henze-Projekts der Kulturhaupt­ stadt Europas RUHR.2010 über die traditionsreiche DRK-Gala, bei der Theater, Philharmoniker und Oper sich gemeinsam in den Dienst der guten Sache stellen, bis hin zur Partnerschaft mit dem Duisburger Zoo, dessen Direktor sich als Pate für den „Gestiefelten Kater“ engagiert. Und für die Premieren-Fotos der neuen Spiel­ zeit war die Oper unter anderem zu Gast im Casino Duisburg und im MSV-Stadion, zwei anderen großen „Bühnen“ der Stadt Duisburg. Seit 2009 steht das Junge Publikum besonders im Fokus: Zum dritten Mal hat die Kinderoper auf der großen Bühne ihre Erstpremiere in „unserem“ Theater. Wir freuen uns darauf, wenn tausend jubelnde Kinder beim Schlussapplaus für „Die Nachtigall“ laut „Zugabe“ rufen! Übrigens: Kennen Sie schon den Kinderchor am Rhein? Seit zwei Jahren probt der Nachwuchs intensiv und  

ist nun erstmals in einer großen Oper dabei: Bei der „Carmen“Premiere fiebern wir alle mit! Wenn Martin Schläpfer und seine beeindruckende Com­ pagnie ihre Spielzeit in Duisburg mit dem nun schon zehnten neuen Ballettabend eröffnen, dürfen wir wieder Deutschlands wichtigste Tanzjournalisten und ein illustres, zum Teil von weither angereistes Publikum erwarten. Auch in diesem Jahr arbeitet das Ballett am Rhein in Duisburg für das Drei-Städte-Ballettabo „Pas de trois“ wieder mit den Balletten in Dortmund und Essen zusammen und lädt ein, den Blick für die Tanzvielfalt im Ruhr­ gebiet zu öffnen. Mobilität ist für die Theatergemeinschaft selbstverständlich: Die beiden Spielstätten, das Produktionszentrum in DuisburgWanheimerort und das Balletthaus in Düsseldorf-Oberkassel zu koordinieren, erfordert logistische Höchstleistungen und ein ­„reisefreudiges“ Ensemble. Jetzt laden wir auch das Düsseldorfer Publikum zum Reisen ein: Durch den Orchestergraben-Umbau beginnt der reguläre Spielbetrieb in der Landeshauptstadt erst   am 2. Dezember. Im Theater Duisburg gibt es schon ab Ende Sep­ tember wieder volles Programm – im schönsten Haus am schöns­ ten Platz unserer Stadt. Machen Sie sich auf den Weg – wir freuen uns auf Sie! Adolf Sauerland Karl Janssen Oberbürgermeister Kulturdezernent

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INHALT

Deutsche Oper am Rhein

2 Grußwort Landeshauptstadt Düsseldorf

3 Grußwort Stadt Duisburg

12 Spielzeit 2011 /12 – Übersicht

8 Vorwort Christoph Meyer, Generalintendant 10 Vorwort Jochen Grote, Geschäftsführender Direktor

14 Vorwort Axel Kober, Generalmusikdirektor Oper Premieren 16 DIALOGUES DES CARMÉLITES Francis Poulenc 18 CARMEN Georges Bizet 20 IL BARBIERE DI SIVIGLIA Gioacchino Rossini 22 CASTOR ET POLLUX Jean-Philippe Rameau Oper und Ballett

Magazin-Beilage PROSPEKT Der Titel ist mehrdeutig, der Inhalt ist ­vielfältig: Als Beilage zu diesem Spielzeitheft erhalten sie die erste Ausgabe des „Prospekt“ mit weiteren Informationen zu unseren Projekten.

← Vordere Umschlagklappe Opernhaus Düsseldorf SAALPLAN

47 TOSCA Giacomo Puccini 48 DIE LUSTIGE WITWE Franz Lehár 50 LA BOHÈME Giacomo Puccini 51 COSÌ FAN TUTTE Wolfgang Amadeus Mozart 52 CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo 54 DIE WALKÜRE Richard Wagner

24 DIE NACHTIGALL Igor Strawinsky

55 DIE FRAU OHNE SCHATTEN Richard Strauss

26 THE TURN OF THE SCREW Benjamin Britten

56 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Richard Wagner

28 THE RAKE’ S PROGRESS Igor Strawinsky

58 PHAEDRA Hans Werner Henze

30 MÖRDER KASPAR BRAND Anno Schreier

59 SALOME Richard Strauss

32 DON GIOVANNI Wolfgang Amadeus Mozart Oper Wiederaufnahmen 42 MADAMA BUTTERFLY Giacomo Puccini

→ Hintere Umschlagklappe Theater Duisburg SAALPLAN

43 DIE ZAUBERFLÖTE Wolfgang Amadeus Mozart

Zwischen Seite 116 / 117 Spielzeitkalender 2011 /12

45 HÄNSEL UND GRETEL Engelbert Humperdinck

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46 DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL Wolfgang Amadeus Mozart

44 DER GESTIEFELTE KATER Xavier Montsalvatge

60 Sängerinnen und Sänger: Ensemble 62 Sängerinnen und Sänger: Gäste 63 Freundeskreis Deutsche Oper am Rhein 64 Chor der Deutschen Oper am Rhein


Ballett am Rhein

66 Spielzeit 2011 /12 – Übersicht 68 Vorwort Martin Schläpfer, Ballettdirektor Ballett Premieren 70

b.10 DRITTES KLAVIERKONZERT Martin Schläpfer TANZSUITE Martin Schläpfer SYMPHONY OF PSALMS Jiří Kylián

74 b.07 Compositie Hans van Manen FROZEN ECHO Regina van Berkel Robert Schumann Tänze Martin Schläpfer 78 CASTOR ET POLLUX Jean-Philippe Rameau Oper und Ballett Inszenierung und Choreographie: Martin Schläpfer 80 b.11 BACKYARD Uraufführung Uri Ivgy und Johan Greben VIOLAKONZERT Martin Schläpfer FEARFUL SYMMETRIES Nils Christe 84 b.12 INSIDE MIRÓ Uraufführung Antoine Jully THE OLD MAN AND ME Hans van Manen LONTANO Martin Schläpfer AGON George Balanchine

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Opernstudio

Ballett REPRISEN

reprise .01 MARSCH, WALZER, POLKA Martin Schläpfer FORELLENQUINTETT Martin Schläpfer REFORMATIONSSYMPHONIE Martin Schläpfer

104 Leitung, Ensemble, Projekte

95 reprise .02 NEITHER Martin Schläpfer 96 Tänzerinnen und Tänzer 98 Gastspiele in der Spielzeit 2011 /12 99 Gastspiel in Düsseldorf 100 Ballettschule 102 Ballettfreunde

Junges Publikum

1 06 Übersicht 108 Auf den großen Bühnen / Im Foyer 110 Produktionen mit dem Kinderchor 112 Zum Mitmachen 113 Patenprojekte 114 Vermittlungsangebote

KALENDER, SonderVERANSTALTUNGEN

1 16 Übersicht, Spielzeiteröffnung, Festliche Konzerte, Symphoniker im Foyer Spielzeitkalender 2011 /12

Theatergemeinschaft

1 18 Übersicht 120 Opernhaus Düsseldorf 121 Theater Duisburg 122 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 126 Düsseldorfer Symphoniker 128 Duisburger Philharmoniker

Verkauf und Service

1 30 Übersicht 132 Kartenservice 133 Wissenswertes von A – Z 134 Abonnements 2011 /12 136 Abo-Reihen Düsseldorf 138 Abo-Termine Düsseldorf 140 Abo-Reihen Duisburg 142 Abo-Termine Duisburg 144 Abonnementbedingungen 146 Anfahrt 148 Impressum

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Martin Schläpfer, Christoph Meyer, Jochen Grote, Axel Kober (v. l. n. r.). Foto: Hans Jörg Michel

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„Steife Sänger mit Barockperücken, Elfen   in Schwanensee-Tutus – Ballett und Oper sind für viele ‚von gestern‘. Ich habe mich ‚trotzdem‘ hinein gewagt und wurde be-  lohnt: mit Inszenierungen, die mich in fremde Welten hineinziehen, Musik, die mich tief berühren oder ein paar Minu-  ten einfach glücklich machen kann, und   mit Tanzmomenten, die mich nur noch schauen und staunen lassen. Wenn die vielen Menschen vor, auf und hinter der Bühne zusammen arbeiten und dabei etwas entsteht, ist das aber eines meiner schönsten Theatererlebnisse. Mit Barockperücken oder Schwanensee hat das eher wenig zu tun. Aber wer das glaubt,   ist ja auch irgendwie ‚von gestern‘, oder?“ — Milena Kowalski Abiturientin

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VORWORT

GENERALINTENDANT

CHRISTOPH MEYER —

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Liebes Publikum, gemeinsam mit dem gesamten Team der Deutschen Oper am Rhein, unserem Generalmusikdirektor Axel Kober, unserem Ballettdirektor Martin Schläpfer und unserem Geschäftsführenden Direktor Jochen Grote freue ich mich sehr auf unsere dritte Spiel­ zeit, in der wir wieder unsere ganze Kraft und Kreativität dafür einsetzen werden, Ihnen in Oper und Ballett unvergessliche Thea­ tererlebnisse zu schenken. Beim Rückblick auf unsere beiden ersten Spielzeiten bin ich sehr glücklich über die Art und Weise, wie die Arbeit unseres Teams in Düsseldorf und Duisburg angenommen wird. Das spornt uns in unserer künstlerischen Tätigkeit an und bestärkt uns noch mehr darin, für die durchaus gefährdete älteste deutsche Opern­ hauskooperation umso stärker zu kämpfen. Zu den Schwerpunk­ ten gehören die weitere Öffnung der Oper nach außen und die Gewinnung neuer Publikumsschichten, die intensive Kinder- und Jugendarbeit, deren großen Erfolg wir an der starken Nachfrage und an der steigenden Zahl von Kooperationen mit Schulen ab­ lesen können, und die Förderung junger Sängerinnen und Sänger, die wir im Opernstudio ab dieser Spielzeit mit sieben neuen Talenten fortsetzen werden. Es freut mich sehr, dass Axel Kober wie kaum ein Vorgänger in so kurzer Zeit mit seiner Arbeit unsere Orchester schon deutlich geprägt hat und inzwischen mehr und mehr an großen deut-  schen Opernhäusern sowie im Ausland gefragt ist. Stolz sind wir auch auf eine Reihe von Preisen, ganz besonders natürlich über Martin Schläpfers Wahl zum europäischen „Choreographen des Jahres 2010“ und die mehrfache Nennung unseres Balletts am Rhein als „Compagnie des Jahres“. Unser Corporate Design wurde gleich vierfach international ausgezeichnet und unser Projekt   der „Opern- und Ballettscouts“ ist so erfolgreich, dass diese Idee inzwischen von anderen Häusern übernommen wird. Neben der hohen künstlerischen Qualität, die immer der erste Maßstab unseres Arbeitens ist, tragen all diese Dinge zur Präsenz der Deutschen Oper am Rhein ganz erheblich bei. Dies wird zunehmend auch in der Wirtschaft positiv wahrgenommen, die immer mehr bereit ist, uns zu unterstützen. Wir freuen uns sehr darüber, dass es bereits zu mehreren festen Partnerschaften gekommen ist und sind offen für weitere Unterstützung. Der Presse konnten Sie es bereits entnehmen, wir beginnen die Spielzeit in Düsseldorf mit einer Verspätung, die jedoch einen sehr erfreulichen Grund hat: Dank der großzügigen Unter­ stützung der Stadt Düsseldorf kann die seit vielen Jahren gewünsch­ te Vergrößerung des Orchestergrabens nun realisiert werden!   Wir freuen uns auf verbesserte Arbeitsbedingungen für das Or­ chester und darauf, dass wir endlich auch in Düsseldorf große Opernwerke in Originalbesetzung aufführen können. Während der Umbauzeit spielen wir natürlich wie gewohnt für Sie in Duis­ burg und werden auch in und um die Düsseldorfer Oper mit ­diversen Veranstaltungen präsent sein. Und Ende November stellen wir Ihnen dann den neuen Graben in zwei Konzerten mit Werken von Wagner und Strauss vor.

Die erste Premiere der neuen Spielzeit ist eine Koopera-  tion mit den Opern in Nancy und Metz: Georges Bizets populäre „Carmen“ kommt in einer neuen, spannenden Inszenierung des international tätigen Regisseurs Carlos Wagner auf die Duisburger Bühne und wird ab Dezember auch in Düsseldorf zu sehen sein. In Düsseldorf beginnen wir mit Claus Guths Inszenierung von „Il barbiere di Siviglia“, einer besonders heiteren und unterhaltsamen Interpretation dieser Rossini-Oper, mit der er bereits das Publikum in Basel und Leipzig begeistert hat. Die Reihe mit Werken des französischen Barockkompo­ nisten Jean-Philippe Rameau setzen wir mit „Castor et Pollux“ fort. Martin Schläpfer wird bei dieser mythischen Tragödie seine erste Opernregie übernehmen und ganz im Sinne Rameaus unsere beiden Sparten Gesang und Tanz verbinden – sicherlich ein Höhe­ punkt des bisherigen Rameau-Zyklus’. Unser bewährtes Team Svenja Tiedt (Regie) und Tatjana Ivschina (Ausstattung) wird mit Igor Strawinskys Märchenoper „Die Nachtigall“ auch in dieser Spielzeit wieder eine Oper für das junge Publikum neu auf die große Bühne zaubern. Mit der Kammeroper „The Turn of the Screw“, die nun erstmals in Düsseldorf / Duisburg zu sehen sein wird, setzen wir unsere Reihe mit Werken von Benjamin Britten fort. Regie in dieser Kooperation mit der Oper Leipzig führt wieder unser „Britten-Spe­ zialist“ Immo Karaman. Nach dem Mythos von „Phaedra“ widmet sich die Regis­ seurin Sabine Hartmannshenn jetzt Igor Strawinskys Oper „The Rake’ s Progress“, der faszinierenden Parabel vom Aufstieg und unaufhaltsamen Untergang des skrupellosen Lebemannes Tom Rakewell, der sich für das schnelle Glück dem Teufel verschreibt und dabei alles verliert. Sehr gespannt sind wir auf die Uraufführung „Mörder Kaspar Brand“, eine Kammeroper des jungen Komponisten Anno Schreier nach Motiven von E. A. Poe, die wir im Mai 2012 zeigen werden. Mit diesem Kompositionsauftrag, der eine Reihe von Ur­ aufführungen für die nächsten drei Jahre eröffnet, erfüllen wir auch die wichtige Aufgabe neue Kompositionen zu ermöglichen und vorzustellen. In unserem Mozart-da Ponte-Zyklus betritt diesmal einer der berühmesten Verführer der Opernwelt die Bühne: „Don Gio­ vanni“. Die Inszenierung von Karoline Gruber entsteht als Kopro­ duktion mit der Nikikai Opera Foundation in Tokio. Ich freue mich darauf, unsere Begeisterung mit Ihnen zu teilen, auf unsere Begegnungen, und auf die lebendige, vielleicht manchmal auch kritische Auseinandersetzung mit Ihnen, unseren jungen und alten, vertrauten und neuen Besuchern der Deutschen Oper am Rhein! Herzlichst Ihr Christoph Meyer Generalintendant Deutsche Oper am Rhein 9


VORWORT

GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTOR

JOCHEN GROTE —

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Liebe Gäste, Freundinnen und Freunde   der Oper und des Balletts am Rhein, Sie halten jetzt unser Programm für die neue Spielzeit 2011/12   in den Händen. Unser Generalintendant Christoph Meyer und Generalmusikdirektor Axel Kober geben Ihnen in ihren Vorwor­ ten Erläuterungen zu den Neuproduktionen der Oper, Martin Schläpfer stellt Ihnen das Ballettprogramm vor. Ich hoffe, dass unser Programm auch in der neuen Saison Ihr Interesse findet und Sie interessante und beglückende Aufführungen erleben. Eine Saison liegt vor uns, die in Düsseldorf vom Umbau geprägt ist. Die Landeshauptstadt ist durch den Bau der neuen U-Bahn und den Kö-Bogen am Hofgarten Dauerbaustelle. Wir freuen uns auf das neue Stadtbild und erdulden die Baubelas­ tungen. Während dieser Umbauten bleiben wir gut erreichbar. Sehr glücklich sind wir, dass die Stadt mit der Erweiterung unseres Orchestergrabens im Sommer 2011 eine neue Baustelle im Opernhaus eröffnet. – Dieser Umbau wird schon im November 2011 abgeschlossen sein mit, wie uns alle Spezialisten versichern, einer deutlichen Verbesserung der Akustik im Opernhaus und weitaus besseren Arbeitsbedingungen für die Musiker! – Wir nutzen die Baumaßnahme gleich mehrfach: Alle Sitze werden neu nummeriert. Künftig liegen Platz 1, 2, 3 und 4 direkt nebeneinander, die alte Aufteilung in „gerade Zahlen“ auf der linken und „ungerade Zahlen“ auf der rechten Seite des Opernhauses wird aufgehoben. Damit möchten wir besonders neuen Besuchern das Auffinden ihres Platzes erleichtern. Unsere Abonnentinnen und Abonnenten werden wir weiterhin so platzieren, dass sie in etwa ihre alten Sitzpositionen im Saal behalten, wenn auch auf neu nummerierten Plätzen. – Eine wichtige Verbesserung für Hörgeräte-Benutzer soll der Ein­ bau der neuen induktiven Höranlage im Parkett und im zweiten Rang mit sich bringen: Bei Hörgeräten mit „T-Spule“ soll es damit möglich sein, einen deutlich verbesserten Klang zu genießen. – Für unsere Besucher mit körperlichen Behinderungen wird das Platzangebot erweitert. Statt bisher vier Plätzen für Rollstuhlfah­ rer stehen ab der neuen Spielzeit acht Plätze zur Verfügung. Wir sind in dieser Umbausituation besonders froh, dass wir nicht nur eine Spielstätte haben: Im Theater Duisburg präsentieren wir ab Ende September einen attraktiven Spielplan. Nutzen Sie die Möglichkeiten: Ihre Eintrittskarten oder Ihr Abonnement-Ausweis gelten als VRR-Kombi-Ticket; mit der U 79 oder dem RegionalExpress kommen Sie kostenlos von Düsseldorf nach Duisburg! Das gilt natürlich auch, wenn Sie aus einer anderen Stadt im VRRGebiet anreisen. Als besonderes „Extra“ bieten wir Ihnen an fünf Terminen einen direkten Bus-Service vom Opernhaus Düsseldorf zum Theater Duisburg an; lesen Sie mehr dazu auf Seite 133. Auch in diesem Jahr habe ich diese gute Nachricht für Sie: Unsere Eintrittspreise bleiben stabil. Am günstigsten kommen Sie weiterhin mit einem Abonnement (mit bis zu 50% Preisvorteil!)

oder Wahlabo in unsere Vorstellungen. Unsere Teams in den Opernshops sind gern für Sie da und erfüllen – soweit möglich – Ihre Wünsche! Rund 300.000 Karten sind für die neue Saison bald im Vorverkauf. Durch eine Umrüstung unseres Ticketing-Systems können Sie Ihre Karten und Abonnements ab 23. Mai 2011 zunächst nur schriftlich vorbestellen; der reguläre Vorverkauf für alle Veranstaltungen 2011/12 beginnt am 25. Juli. Ein sehr bequemer Weg, sich Karten für Oper und Ballett zu bestellen, ist die Buchung über das Internet. Bis zum 24. Juli können Sie über das E-Mail-Formular Karten reservieren, ab dem 25. Juli wie gewohnt auch direkt und platzgenau buchen. Die genauen Informationen finden Sie in diesem Heft auf Seite 132. Dieses Angebot, das wir jetzt vollständig über unseren neu-  en eigenen Webshop anbieten können, ist sehr beliebt. Anders   als bisher erhalten Sie Ihre Karten bei platzgenauer InternetBuchung ab Ende Juli 2011 ohne zusätzliche Gebühren, d. h. Ihr Endpreis ist nicht höher als beim persönlichen Kauf im Opern­ shop oder bei telefonischer Bestellung. Jede Spielzeit werden bereits jetzt viele tausend Tickets direkt über das Internet gebucht. Mit weiteren Service-Verbesserungen – wir streben an, Ihnen möglichst bald per „print@home“ das Ausdrucken Ihrer Karten zu Hause zu ermöglichen – entwickelt sich unsere Homepage www.operamrhein.de für Sie zur bequemsten und kostengünstigsten Vorverkaufsstelle! Seit 2011 ist die Deutsche Oper am Rhein von der Deut­ schen Bahn neben Berlin und Hamburg als eine der ersten Büh­ nen ins „Kulturpartnerprogramm“ aufgenommen, zugleich erschienen wir im Bericht der „db mobil“ 02/2011 als eine der zehn wichtigsten Musiktheaterbühnen der Republik. Wir wünschen uns, dass BahnCard-Inhaber aus ganz Deutschland durch diese Kooperation auf unsere Häuser und Städte aufmerksam werden und sich auf den Weg an den Rhein machen. Orchestergraben-Umbau, die neue Sonntagsreihe, die Opernscouts, die erste Auftragskomposition – die vielen Projekte „neben“ dem üblichen Spielplan stellen wir Ihnen diesmal in ­einer Sonderbeilage zu diesem Heft vor: „Prospekt“. Genießen Sie neue Ein- und Ausblicke! Gemeinsam mit Ihnen gehen wir voll Zuversicht und Vor­ freude in die neue Spielzeit! Ihr Jochen Grote Geschäftsführender Direktor Deutsche Oper am Rhein

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Spielzeit 2011 /12

DEUTSCHE OPER AM RHEIN

PREMIEREN UND   WIEDERAUFNAHMEN —


PREMIEREN

WIEDERAUFNAHMEN

FRANCIS POULENC

GIACOMO PUCCINI

DIALOGUES DES CARMÉLITES

30.09.2011 09.03.2012

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf (WA)

GEORGES BIZET

CARMEN

15.10.2011 04.12.2011

↗  Theater Duisburg ↗  Opernhaus Düsseldorf

GIOACCHINO ROSSINI

IL BARBIERE DI SIVIGLIA

02.12.2011 17.03.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf ↗  Theater Duisburg

JEAN-PHILIPPE RAMEAU

CASTOR ET POLLUX

OPER UND BALLETT 28.01.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf IGOR STRAWINSKY

DIE NACHTIGALL

03.02.2012 21.06.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

THE TURN OF THE SCREW ↗  Opernhaus Düsseldorf ↗  Theater Duisburg

IGOR STRAWINSKY

THE RAKE’ S PROGRESS

23.05.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

ANNO SCHREIER

MÖRDER KASPAR BRAND

URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSKOMPOSITION 14.06.2012 ↗  Central, Düsseldorf

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DON GIOVANNI

22.06.2012

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DIE ZAUBERFLÖTE

15.11.2011

↗  Theater Duisburg

XAVIER MONTSALVATGE

DER GESTIEFELTE KATER

21.11.2011 10.02.2012

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf

ENGELBERT HUMPERDINCK

HÄNSEL UND GRETEL

03.12.2011 10.12.2011

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

11.12.2011

↗  Theater Duisburg

↗  Theater Duisburg

BENJAMIN BRITTEN

04.05.2012 01.06.2012

MADAMA BUTTERFLY

11.11.2011 14.04.2012

↗  Theater Duisburg

GIACOMO PUCCINI

TOSCA

21.12.2011 17.05.2012

↗  Theater Duisburg ↗  Opernhaus Düsseldorf

FRANZ LEHÁR

DIE LUSTIGE WITWE

23.12.2011

↗  Opernhaus Düsseldorf

GIACOMO PUCCINI

LA BOHèME

06.01.2012 10.02.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf ↗  Theater Duisburg

WOLFGANG AMADEUS MOZART

COSÌ FAN TUTTE

13.01.2012 04.03.2012

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf

PIETRO MASCAGNI / RUGGERO LEONCAVALLO

CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI

09.02.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

RICHARD WAGNER

DIE WALKÜRE

24.02.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

RICHARD STRAUSS

DIE FRAU OHNE SCHATTEN

07.04.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

RICHARD WAGNER

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

04.05.2012

↗  Theater Duisburg

HANS WERNER HENZE

PHAEDRA

17.05.2012

↗  Theater Duisburg

RICHARD STRAUSS

SALOME

09.06.2012

↗  Theater Duisburg


VORWORT

AXEL KOBER

NEUE KLANGWELTEN —

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Nach zwei Spielzeiten an der Deutschen Oper am Rhein möchte ich zunächst resümieren: Es war eine Zeit intensivster Arbeit an beiden Häusern und mit beiden Orchestern in Düsseldorf und Duisburg, die gute Früchte trägt und auf den Weg geführt hat, den ich mir musikalisch vorstelle und den ich sehr gern weitergehen möchte. Die neue Saison beginnt in Düsseldorf zunächst mit der baulichen Erweiterung des Orchestergrabens, worum wir mit großer Unterstützung des Kulturdezernenten Hans-Georg Lohe sehr gekämpft haben. Schon von Vorgängern in meinem Amt, darunter Günther Wich und Hans Wallat, bin ich auf die Problematik dieses Orchestergrabens hingewiesen worden, die sich seit dem letzten Umbau noch verschärft hat. Durch technische Installatio­ nen für die fahrbaren Podien wurde der Platz im Orchestergraben zusätzlich eingeschränkt, was die optimale Aufstellung der Instru­ mente enorm erschwert. Das soll sich jetzt ändern. Die Musiker werden nicht mehr so eingeengt sitzen müssen und dadurch ein besseres Spielgefühl bekommen, was sich auf die Qualität und Transparenz des gesamten Orchesterklangs auswirken wird. Um das erlebbar zu machen, möchten wir den Spielbetrieb im Opern­ haus Düsseldorf an zwei Abenden im November mit einem großen Wagner-Strauss-Konzert einleiten. Dass besonders die Werke dieser beiden Komponisten von der verbesserten Klangqualität profitieren werden, davon können Sie sich ebenso bei der „Frau ohne Schatten“ und den beiden Aufführungen der „Walküre“   am 24. Februar und 1. April 2012 überzeugen lassen. In Duisburg wird die Spielzeit mit einer Neuproduktion von Bizets „Carmen“ eröffnet, die ich mit den Duisburger Philhar­ monikern einstudieren werde. Mozart-Freunde dürfen sich hier auch auf einen neuen „Don Giovanni“ freuen. Er wird musikalisch von Friedemann Layer geleitet, der früher Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein war und den ich seit unserer gemeinsamen Zeit am Nationaltheater Mannheim sehr gut kenne. Uns verbinden die gleichen musikalischen Sichtweisen, die auch meine Zusammenarbeit mit unseren Kapellmeistern Wen-Pin Chien und Christoph Altstaedt bestimmen. Unsere erfolgreiche Rameau-Reihe werden wir in Düssel­ dorf auf besondere Weise fortsetzen. Mit „Castor et Pollux“ begibt sich unser Ballettdirektor Martin Schläpfer auf das Gebiet der vom Tanz und höfischen Ballett sehr stark geprägten französischen Barockoper, und ich hatte sofort große Lust, dieses Stück mit ihm gemeinsam zu entwickeln. Für mich ist es nicht die erste Begeg­ nung mit Barockoper, aber das erste Mal, dass ich mit einem Spe­ zialensemble wie der Neuen Düsseldorfer Hofmusik zusammenarbeite. Ich verspreche mir davon beidseitig viele Anregungen   und Impulse. Auch unsere Britten-Reihe werden wir mit der geheimnisvoll mysteriösen Kammeroper „The Turn of the Screw“ fortsetzen. Werke von Igor Strawinsky werden noch einen weiteren Blick auf das 20. Jahrhundert richten. Ich freue mich sehr auf seine Oper „The Rake’ s Progress“. Mit diesem Stück über einen unverbesserlichen Glücksritter, der einen Pakt mit dem Teufel eingeht, wollte Strawinsky bewusst eine Brücke von traditionellen Opernformen in die Moderne schlagen. Überhaupt ist Strawinsky ein äußerst

vielseitiger Komponist, der eine Schlüsselstellung in der Musikge­ schichte einnimmt. Seine „Psalmensinfonie“, die Martin Schläpfer in der Choreographie von Jiři Kylián für sein Programm b.10 ­ausgewählt hat, ist ein großes Werk für Chor und Orchester, in dem Strawinsky biblische Psalmen vertont hat. Als phantasievoller Märchenerzähler stellt er sich in „Die Nachtigall“ dar, einem Märchen nach Hans Christian Andersens „Der Kaiser und die Nachtigall“, womit wir besonders unser jüngeres Publikum ansprechen wollen. Mit der Uraufführung einer Kammeroper des jungen Kom­ ponisten Anno Schreier spannen wir den Bogen unseres Reper­ toires von den frühen Zeiten der Operngeschichte bis in unsere Tage. Wir werden Poulencs „Dialogues des Carmélites“ in Duis­ burg zeigen und hoffen auf die gleiche positive Resonanz, die diese Oper in Düsseldorf gefunden hat. Sie können sich aber auch für „Die Zauberflöte“, „Madama Butterfly“, „Die lustige Witwe“ oder vieles andere entscheiden. Die Deutsche Oper und das Ballett am Rhein bieten die Wiederbegegnung mit Vertrautem, Entdeckung von Unbekanntem und immer wieder das LiveErlebnis künstlerischer Spitzenleistungen. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Ihr Axel Kober Generalmusikdirektor Deutsche Oper am Rhein

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OPER PREMIEREN

FRANCIS POULENC

DIALOGUES DES   CARMÉLITES — Als Francis Poulencs (1899 –1963) Oper „Dialogues des Carmélites“ 1957 an der Mailänder Scala   uraufgeführt wird, hat die Geschichte der 16 Märtyrerinnen von Compiègne, die am 17. Juli 1794 auf der Place de la Révolution unter der Guillotine starben, bereits mehrere Stadien der Überlieferung durchlaufen. Für Gertrud von Le Fort diente sie 1931 in ihrer Novelle „Die Letzte am Schafott“ als Folie für die Geschichte der jungen Adeligen Blanche de la Force, die seit ihrer Kindheit an existenzieller Angst leidet und schließlich in die Ordensgemeinschaft der Karmelitinnen flüchtet, in der Hoff-  nung, dort zur Ruhe zu finden. Doch weder sich selbst noch der Realität der Französischen Revolution kann sie hier entkommen: Das Kloster wird geplündert, die Nonnen verhaftet und schließlich zum Tode unter der Guillotine verurteilt. In ihrer Todesangst flieht Blanche zunächst, bevor sie schließlich die Kraft aufbringt, ihren Schwestern aufs Schafott zu folgen. Die Geschichte der Märtyrerinnen von Compiègne taucht in der Kunst auf, wenn sich ein ­totalitäres Regime abzeichnet – wie bei Le Fort 1931 kurz vor der Machtergreifung der Nationalso­ zialisten – oder nachdem ein solches die moralischen Stützen einer Gesellschaft zum Einsturz gebracht hat wie bei Georges Bernanos 1947. Bernanos’ ursprünglich für eine Verfilm­ung des Stoffes gedachten Dialoge waren für Poulenc Ausgangspunkt seiner Oper. Die Inszenierung des renommierten flämischen Regisseurs Guy Joosten, die in der vergangenen Saison in Düsseldorf Premiere feierte, ist jetzt auch im Theater Duisburg zu erleben. *** „Großartiges Musiktheater bietet die Deutsche Oper am Rhein mit ihrer jüngsten Produktion. […] Die Bühne ist ein verschwiegener, hermetischer Umraum gegen die Bedrohung durch frivolen Un­ glauben. Das Schwarz-Weiß der Nonnentracht macht Johannes Leiacker klug zu den Grundfarben der Bühne; am Ende wird der Boden der Todeszelle ein kleines, weiß gekälktes Geviert sein, das die frommen Frauen wie in einen Pferch zwingt. Regisseur Guy Joosten begleitet Leiackers Konzen­ tration auf räumlich stille Verwandlungen von Symbolen ingeniös.“ Wolfram Goertz, Rheinische Post — Musikalische Leitung Axel Kober  Inszenierung Guy Joosten  Bühne und Kostüme Johannes Leiacker  Licht Manfred Voss  Chor Christoph Kurig  Dramaturgie Luc Joosten / Bernhard F. Loges — Marquis de la Force John Wegner / Stefan Heidemann  Blanche Sylvia Hamvasi / Anett Fritsch  Chevalier Corby Welch  Mme. de Croissy Susan Maclean  Mme. Lidoine Helen Lyons  Mère Marie Jeanne Piland Sœur Constance Iulia Elena Surdu / Alma Sadé  Mère Jeanne Katarzyna Kuncio  Sœur Mathilde Maria Kataeva  Beichtvater Bruce Rankin  Erster Kommissar Florian Simson  Zweiter Kommissar Lukasz Konieczny  Offizier Daniel Djambazian / James Bobby — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

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Oper in drei Akten und zwölf   Bildern Libretto vom Komponisten nach   dem gleichnamigen Drama von   Georges Bernanos — In französischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

PREMIERE Fr 30.09.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WIEDERAUFNAHME Fr 09.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE OKTOBER ↗  Theater Duisburg So 02.10. | Sa 08.10. | So 16.10. Sa 22.10. MÄRZ ↗  Opernhaus Düsseldorf So 11.03. | Fr 16.03. APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf Fr 06.04. | So 08.04. | Do 12.04. Di 24.04.

OPERNWERKSTATT Fr 23.09.2011, 18.00 Uhr ↗ Theater Duisburg

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause


DIALOGUES DES CARMÉLITES Anett Fritsch (Blanche), Damen des Opernchors; Kreuzgang der Abtei Hamborn, Duisburg. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

GEORGES BIZET

CARMEN — Auch wenn Georges Bizets (1838 –1875) „Carmen“ bei ihrer Uraufführung am 3. März 1875 – drei Monate vor dem Tode des Komponisten – beim Pariser Publikum einen Skandal provozierte, entwickel-  te sie sich sehr bald zu einer der weltweit meistgespielten Opern. Bereits 1905 fand in Paris die tau­ sendste Aufführung statt, und die schillernde Hauptfigur gilt bis heute als die Inkarnation des Männer-  traums schlechthin. Prosper Mérimées 1845 veröffentlichte „Carmen“-Novelle brachte einen neuen Frauentyp in die zivilisierte Metropole Paris. Als Zigeunerin war Carmen mit ihrer wilden exotischen Schönheit das ideale Lustobjekt. Zugleich nimmt sie sich aber auch eine Freiheit zur Selbstbestimmung, die sich   im 19. Jahrhundert nur Männer leisteten. Genau darin liegt ihr Reiz, aber auch ihr Verbrechen in den Augen der Gesellschaft – und der Grund für ihre Ablehnung bei der Premiere. In Bizets Oper kann Carmen ihre Lebensphilosophie auf der Bühne offen ausleben. Was sie unter Liebe versteht, lässt sie bereits in der Habanera hören: die uneingeschränkte Freiheit der Gefühle, totale Freiheit auch von moralischen Bindungen. Das ist schließlich Carmens Verhängnis, sie verlangt, mit Liebe und Bezie­ hung liberal umzugehen, wozu Don José nicht in der Lage ist – von rasender Eifersucht getrieben bringt er seine mit dem Stierkämpfer Escamillo anbandelnde Geliebte um. Im an die Bildwelten des spanischen Malers Francisco Goya gemahnenden Bühnenbild von Rifail Ajdarpasic arbeitete Regisseur Carlos Wagner in seiner im Januar 2011 an der Opéra National   de Lorraine gefeierten Inszenierung die Freiheitsliebe Carmens und ihre Faszination für den mit ihr überforderten Sergeant Don José in düster-poetischen Bildern heraus. Die Fachzeitschrift Classique News schrieb über das große Finale: „Das letzte Bild ist unvergesslich und beweist den flammenden Einfallsreichtum eines großen Regisseurs, zwischen Wirklichkeit und Sehnsucht, Poesie und Expres­ sionismus, Schatten und Licht.“ *** — Opernwerkstatt Di 11.10.2011, 18.00 Uhr ↗ Theater Duisburg  Di 29.11.2011, 17.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf — Musikalische Leitung Axel Kober / Christoph Altstaedt  Inszenierung Carlos Wagner  Bühne Rifail Ajdarpasic  Kostüme Patrick Dutertre  Licht Fabrice Kebour  Choreographie Ana García  Chor Gerhard Michalski  Kinderchor Karoline Philippi / Justine Wanat — Don José Sergej Khomov / Zoran Todorovich / Arnold Rutkowski  Escamillo Richard Šveda / Tomasz Konieczny / Boris Statsenko  Remendado Florian Simson / Johannes Preißinger  Dancaïro Daniel Djambazian / Markus Müller  Zuniga Timo Riihonen / Lukasz Konieczny  Moralès Dmitry Lavrov / Dmitri Vargin / Bogdan Baciu Carmen Isabelle Druet / N. N.  Micaëla Anke Krabbe / Sylvia Hamvasi / Elisabeth Selle  Frasquita Alma Sadé / Iulia Elena Surdu  Mercédès Theresa Kronthaler / Geneviève King / Iryna Vakula — Chor der Deutschen Oper am Rhein // Kinderchor am Rhein / Düsseldorfer Mädchen- und Jungenchor Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker — In Kooperation mit der Opéra National de Lorraine

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Opéra comique in vier Akten Libretto von Henri Meilhac und   Ludovic Halévy nach Mérimée — In frz. Sprache mit dt. Übertiteln

PREMIEREN Sa 15.10.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg So 04.12.2011, 18.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE OKTOBER ↗  Theater Duisburg So 23.10. | So 30.10. NOVEMBER ↗  Theater Duisburg Mi 02.11. | Fr 04.11. | Do 10.11. Sa 12.11. | Sa 19.11. DEZEMBER ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 13.12. | Sa 17.12. | So 25.12. Mi 28.12. JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf So 08.01. | Mi 18.01. FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Mi 01.02. | Fr 03.02. | Sa 11.02. Di 14.02. | So 19.02. MÄRZ ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 06.03. | Sa 10.03. | Fr 23.03. APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 05.04. | Fr 20.04. MAI | JUNI ↗  Theater Duisburg So 20.05. | Sa 26.05. | Mo 28.05. So 03.06. JUNI | JULI ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 09.06. | Mi 04.07

Dauer: ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause


CARMEN Isabelle Druet (Carmen); Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

GIOACCHINO ROSSINI

IL BARBIERE DI   SIVIGLIA — Eine junge Frau wird von ihrem Vormund unter häuslichem Verschluss gehalten, denn der ehrwürdi-  ge Doktor hat es trotz des Altersunterschiedes auf sie und mehr noch auf ihre Mitgift abgesehen. Doch die Sache dringt durch die verschlossenen Türen und weckt die Neugierde und das Begehren des jungen Grafen Almaviva, der die unerreichbare Schöne erobern will. Mit süßen Serenaden ist   da nicht viel getan. Erfolgversprechend sind da eher die Tricks und kleinen Geschäftchen des umtriebigen Barbiers Figaro. Und schon beginnt es zu kribbeln und zu krabbeln in Kopf und Herz   und anderswo. Rossinis (1792 –1868) Musik versprüht Blütenduft und ist von narkotisierender Wirkung, wenn Claus Guth die Figuren dieser Komödie als liebestolle Insekten im wahrsten Sinne des Wortes ins Netz gehen lässt. Seine bereits in Basel, München und Leipzig umjubelte Inszenierung entwickelt mit hohem musikalischem Gespür aus Rossinis Partitur Verhaltensmuster, durch die tumbe Hummeln, flotte Falter und hyperaktive Eintagsfliegen verblüffend menschlich erscheinen, wenn sie dem trieb-  gesteuerten Liebeswahnsinn verfallen. *** „Der Star des Abends platzt als schwarzglänzende sensationshungrige Heuschrecke in die sanfte Welt, im Aktenkoffer das Handwerkszeug eines Friseurs, unter der Elvis-Tolle die ausgefallensten Ideen: Wie z. B. der fetten Spinne Bartolo beizukommen ist, dem liebestollen Vormund der Schmetterlingsfrau Rosina – das große Krabbeln kann beginnen.“ Susanne Lettenbauer, Deutschlandfunk — Opernwerkstatt Fr 25.11.2011, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf — Musikalische Leitung Axel Kober / Giuliano Betta  Inszenierung Claus Guth  SZENISCHE EINSTUDIERUNG Nina Kühner  Bühnenbild und Kostüme Christian Schmidt  Licht Hermann Münzer Video Andi A. Müller  Chor Christoph Kurig  Dramaturgie Bettina Auer  ERSTAUFFÜHRUNG Theater Basel, 2004 /05 — Almaviva José Manuel Zapata / N. N.  Figaro Laimonas Pautienius / Dmitri Vargin / Dmitry Lavrov  Bartolo Oleg Bryjak / Daniel Djambazian / Bruno Balmelli  Rosina Ketevan Kemoklidze / N. N.  Don Basilio Sami Luttinen / Adam Palka / Günes Gürle / Adrian Sâmpetrean  Fiorillo Dmitry Lavrov / Bogdan Baciu / Attila Fodre  BERTA Romana Noack / Lisa Griffith / Elisabeth Selle — Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker

Melodramma buffo in zwei Akten Libretto von Cesare Sterbini — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

PREMIEREN Fr 02.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf Sa 17.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE DEZEMBER ↗  Opernhaus Düsseldorf Mi 07.12. | Mi 14.12. | Di 20.12. Do 29.12. JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 05.01. | So 22.01. | So 29.01. FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf So 05.02. MÄRZ ↗  Theater Duisburg Mi 21.03. | So 25.03. April ↗  Theater Duisburg Mi 11.04. | Fr 13.04. | So 22.04. APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf Mi 25.04. MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf Mi 02.05. MAI ↗  Theater Duisburg Sa 12.05. | Sa 19.05. JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 07.06. JULI ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 05.07. | Sa 07.07.

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

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IL BARBIERE DI SIVIGLIA Dmitri Vargin (Figaro), José Manuel Zapata (Almaviva); Headlounge Derendorf, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

JEAN-PHILIPPE RAMEAU

CASTOR ET POLLUX — OPER UND BALLETT

„Amor vincit omnia“ – „Die Liebe siegt über alles“ – sogar über den Tod. Dieser ewige Menschheits­ traum lieferte immer wieder die Initialzündung für die großen Themen der Theaterbühne. JeanPhilippe Rameau (1683 –1764) brachte in seiner 1737 komponierten Tragédie mise en musique „Castor et Pollux“ den antiken Mythos einer ebenso bedingungs- wie selbstlosen Bruderliebe auf die Bühne. Ausgangspunkt der Handlung ist ein kompliziertes Netz aus Liebes- und Rachegefühlen. Die Zwillinge Castor und Pollux sind Söhne der Leda, haben aber verschiedene Väter. Pollux stammt von Jupiter ab und ist – anders als sein Bruder – deshalb unsterblich. Castor wollte Télaïre heiraten, wurde jedoch im Kampf von seinem Rivalen in der Liebe Lynkeus getötet. Pollux rächt nun den Tod des Bruders – und begehrt zugleich aber dessen Braut, was wiederum Phébé, die ebenfalls in Pollux verliebt ist, vor Eifersucht rasen lässt. Durch ihr eindringliches Bitten kann Télaïre Pollux überreden, Jupiter zu bitten, Castor ins Leben zurück zu holen. Jupiter stimmt unter einer Bedingung zu: Pollux muss den Platz seines Bruders in der Unterwelt einnehmen. Trotz der Versuche Phébés und der höl-  lischen Dämonen, ihn davon abzuhalten, dringt Pollux in das Reich der Toten ein. Castor akzeptiert das Opfer seines Bruders – allerdings nur für einen Tag: Nur einmal noch will er Télaïre sehen, um Abschied für immer zu nehmen. Jupiter ist von dieser brüderlichen Liebe so gerührt, dass er schließ-  lich auch Castor das ewige Leben schenkt, und die Brüder als Sternbild der Zwillinge gemeinsam mit Télaïre in den Himmel entrückt. Phébé begeht verzweifelt Selbstmord. Als dritten Teil ihres Rameau-Zyklus präsentiert die Deutsche Oper am Rhein mit „Castor et Pollux“ eine Produktion, in der sich alle Kräfte des Hauses – Gesangssolisten, das Ballett am Rhein, der Chor der Deutschen Oper und die Neue Düsseldorfer Hofmusik – zu einem barocken Gesamtkunst-  werk verbinden. Für die Regie konnte Ballettdirektor Martin Schläpfer gewonnen werden, der – in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Künstlerin rosalie – seine erste Opernarbeit vorstellen wird. ***

Tragédie mise en musique in fünf   Akten und einem Prolog Libretto von Pierre-Joseph Bernard,   dit Gentil-Bernard Version 1737 — In französischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

PREMIERE Sa 28.01.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 31.01.

FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 02.02. | Sa 04.02. | Mi 15.02. Sa 18.02. | Do 23.02. | So 26.02.

Lesen Sie mehr zu dieser Produktion auf Seite 78 / 79 und im „Prospekt“.

OPERNWERKSTATT

— Musikalische Leitung Axel Kober  Inszenierung und Choreographie Martin Schläpfer  Raum, Lichtobjekte und Kostüme rosalie  Licht Volker Weinhart  Chor Gerhard Michalski  Dramaturgie Anne do Paço — Vénus Iryna Vakula  Mars Lukasz Konieczny  Minerve Marta Márquez  L’ Amour Ovidiu Purcel  Jupiter Sami Luttinen  Castor Jussi Myllys  Pollux Günes Gürle  Télaïre Alma Sadé  Phébé Sylvia Hamvasi  Le Grand Prêtre de Jupiter Dmitry Lavrov — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Chor der Deutschen Oper am Rhein Neue Düsseldorfer Hofmusik — Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein e. V.

Di 24.01.2012, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

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Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause


CASTOR ET POLLUX  Günes Gürle (Pollux), Jussi Myllys (Castor); Östlicher Gartensaal im Corps de Logis von Schloss Benrath, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

IGOR STRAWINSKY

DIE NACHTIGALL —

FÜR JUNGES PUBLIKUM AB 6 JAHREN

„In China, weißt du ja wohl, ist der Kaiser ein Chinese, und alle, die er um sich hat, sind Chinesen.   Es sind nun viele Jahre her, aber gerade deshalb ist es wert, die Geschichte zu hören, ehe sie vergessen wird.“ So beginnt Hans Christian Andersens Märchen von der Nachtigall. In dem prachtvollen Kaiserreich erfreut sie alle Menschen. Auch der mächtige Herrscher hat von ihrem glockengleichen Gesang gehört und seine Hofleute fangen das Vögelchen ein, damit es für ihn singe. Doch als die Nachtigall vom Hof entkommt und wieder in die Freiheit der Wälder zurückkehrt, verbannt sie der wütende Kaiser und ersetzt sie durch eine künstliche Nachtigall – von nun an herrschen Dunkel-  heit und Tod in seinem Reich, niemand kann sich mehr freuen. Da kehrt die Nachtigall zurück und mit ihrem Gesang bezwingt sie sogar den Tod … Igor Strawinskys (1882 –1971) Vertonung des Märchens „Nattergalen“ des dänischen Dichters Hans Christian Andersen bringt in ihrer traumhaften Atmosphäre die wichtigsten und schönsten Seiten einer Oper zusammen: Der koloraturreiche Gesang der Nachtigall berührt ebenso wie die span-  nende Jagd nach dem kleinen Vogel. Doch fast wäre es nicht zu ihrer Entstehung gekommen. 1908, ein Jahr, nachdem Strawinsky mit der Arbeit an der Oper begonnen hatte, unterbrach er sie, um sich seinen russischen Balletten zu widmen, die ihn später berühmt machen sollten. Als er 1913 einen Auftrag zur Fertigstellung des Werkes erhielt, zögerte er, die Arbeit wieder aufzunehmen, da sein Kom-  positionsstil sich in der Zwischenzeit stark verändert hatte. Schlussendlich entschied er sich jedoch   dafür, sodass „Die Nachtigall“ im Mai 1914 ihre Uraufführung feiern konnte. Getreu Strawinskys Ausspruch „Musik muss man nicht nur hören, man muss sie auch sehen“ wird seine Märchenoper nun von Svenja Tiedt und Tatjana Ivschina in Szene gesetzt. Nachdem das Team in den vergangenen Spielzeiten bereits mit den actionreichen Abenteuern von Robin Hood und dem gestiefelten Kater Jung und Alt begeisterte, wird es in dieser Saison Strawinskys „Die Nachtigall“ in traumhaften Bil­ dern auf die beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein bringen. *** — Musikalische Leitung Wen-Pin Chien  Inszenierung Svenja Tiedt  Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina  Licht Franz-Xaver Schaffer  ChorEOGRAPHIE Amelie Jalowy  Chor Christoph Kurig Dramaturgie Bernhard F. Loges — Die Nachtigall Iulia Elena Surdu / Sibylla Duffe  Die Köchin Elisabeth Selle / Romana Noack  Der Fischer Ovidiu Purcel  Der Kaiser von China Bogdan Baciu / Stefan Heidemann  Der Kammerherr Daniel Djambazian / Adam Palka  Der Bonze Timo Riihonen / Lukasz Konieczny  Der Tod Geneviève King — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

Märchen in drei Akten Libretto von Stepan Mitussow   und dem Komponisten nach   Hans Christian Andersen — In deutscher Sprache mit Übertiteln

PREMIEREN Fr 03.02.2012, 11.00 Uhr ↗ Theater Duisburg Do 21.06.2012, 11.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE FEBRUAR ↗  Theater Duisburg So 05.02., 11.00 Uhr Do 23.02., 18.00 Uhr MÄRZ ↗  Theater Duisburg So 18.03., 15.00 Uhr APRIL ↗  Theater Duisburg So 15.04., 11.00 Uhr Fr 27.04., 11.00 Uhr JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 26.06., 11.00 Uhr Do 28.06., 11.00 Uhr JULI ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 05.07., 11.00 Uhr So 08.07., 15.00 Uhr

FAMILIENOPERNWERKSTATT So 22.01.2012, 11.00 Uhr ↗ Theater Duisburg So 17.06.2012, 11.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Dauer: ca. 50 Min., keine Pause

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DIE NACHTIGALL Iulia Elena Surdu (Die Nachtigall); Chinesischer Garten im Zoo Duisburg. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

BENJAMIN BRITTEN

THE TURN OF THE SCREW — Geistergeschichte oder Psychodrama? Die Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, wenn man die 1954 entstandene Kammeroper „The Turn of the Screw“ von Benjamin Britten (1913 –1976) beschrei­ ben will. Auch der Titel, wörtlich übersetzt als „Die Drehung der Schraube“, bietet keine große Hilfestellung, um das Mysteriöse dieser Geschichte zu verstehen. Eine Gouvernante erhält den Auftrag, auf dem englischen Landsitz Bly die beiden Kinder Miles und Flora zu betreuen und für ihre gute Erziehung zu sorgen. Der Auftraggeber ist der Vormund der Kinder, der die Bedingung stellt, ihn niemals mit Problemen dieser Erziehung zu behelligen. Trotz ihrer Zweifel nimmt die Gouvernante den Auftrag an. Sie trifft ihre Pfleglinge gut erzogen und nahezu gedrillt an und wendet sich ihnen gern zu. Doch dann breiten sich Schatten aus in Gestalt der beiden spukhaften Erscheinungen Miss Jessel und Mister Quint. Sie waren ehemalige Angestellte und ein Liebespaar, das auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Noch als Tote scheinen sie Einfluss auf die Kinder zu haben. Als die Gouvernante dem Vormund der Kinder darüber berichten will, lässt der Junge Miles den Brief verschwinden. Die Ereig­ nisse spitzen sich zu und drängen zu einer unausweichlichen Klärung mit tödlicher Folge. Brittens Opernthemen – ob von dem englischen Ostküstenpfarrer George Crabbe („Peter Grimes“) oder den amerikanischen Schriftstellern Herman Melville („Billy Budd“) und Henry James („The Turn of the Screw“) angeregt – kreisen immer um Schuld und Unschuld als zentrale moralische Kategorien. „Das Zeremoniell der Unschuld ist ertränkt“, so hatte William Butler Yeats in Re­ flektion auf den Ersten Weltkrieg gedichtet. Diesen Vers benutzt auch Benjamin Britten in „The Turn of the Screw“, um die viel größere Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zu verarbeiten. Gleich­ zeitig geht es in dieser Oper aber auch um pubertäre Schuldgefühle, um Obsessionen erwachsener Menschen und um die Phantasie des Bösen, die jegliches Maß an Vernunft und Gut­willigkeit sprengen kann. Mit „The Turn of the Screw“ ermöglicht die Deutsche Oper am Rhein eine weitere Begegnung mit dem englischen Komponisten Benjamin Britten. Und wieder ist es der Regisseur Immo Karaman, den die Rätselhaftigkeit dieser Werke faszinierte und der versucht hat, sie mit suggestiven Bildern und Situationsschilderungen zu entschlüsseln. Seine Inszenierung wird in Kooperation mit der Oper Leipzig, wo sie 2007 vielbeachtet Premiere hatte, gezeigt. *** — Musikalische Leitung Wen-Pin Chien  Inszenierung Immo Karaman  Choreographie Fabian Posca Bühne Kaspar Zwimpfer  Kostüme Marie-Louise Walek  Licht Michael Röger  Dramaturgie Sonja Westerbeck — THE PrologUE / PETER Quint Corby Welch  THE GovernESS Sylvia Hamvasi  Miles N. N.  Flora N. N. Mrs Grose Marta Márquez  Miss Jessel Anke Krabbe — Düsseldorfer Symphoniker — Eine Kooperation mit der Oper Leipzig

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Oper in zwei Akten mit Prolog Libretto nach Henry James von   Myfanwy Piper — In englischer Sprache mit Übertiteln

PREMIEREN Fr 04.05.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf Fr 01.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf So 06.05. | So 13.05. | So 20.05. Di 22.05. | Sa 26.05. JUNI ↗  Theater Duisburg Mi 06.06. | Fr 08.06. JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf So 10.06.

OPERNWERKSTATT Sa 21.04.2012, 9.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf Di 29.05.2012, 18.00 Uhr (ohne Probenbesuch) ↗ Theater Duisburg

Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause


THE TURN OF THE SCREW  Marta Márquez (Mrs Grose), Sylvia Hamvasi (The Governess), Kinder auf diesem Foto: Leon Vargin, Emese Bárány; Hotel Windsor, Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

IGOR STRAWINSKY

THE RAKE’ S PROGRESS — Es war Zufall, dass Igor Strawinsky 1947 im Chicago Art Institute auf die Kupferstichserie „The Rake’ s Progress“ des englischen Künstlers William Hogarth stieß. Das 1732 / 33 entstandene Werk inspirierte ihn zu einer schwarzen Komödie über eines der beliebtesten Themen der Theaterbühne: ein Pakt mit dem Teufel. Im Mittelpunkt steht der „Wüstling“ Tom Rakewell. Er liebt das ausschweifende Leben und sehnt sich nach Reichtum und Unabhängigkeit. Als der zwielichtige Nick Shadow ihm die Nach-  richt überbringt, er habe in London reich geerbt, lässt er seine Verlobte Anne und deren Schwieger-  vater Trulove zurück, muss jedoch bald feststellen, dass sein neues Leben ihn langweilt. Als „Beweis“ seiner Unabhängigkeit heiratet er Baba the Turk. Anne, die ihm voller Sorge nachgereist ist, flieht entsetzt. Auch Tom fühlt sich von der grotesken „Türkenbaba“ bald abgestoßen. Nick überredet ihn, in eine Maschine zu investieren, die Steine in Brot verwandeln könne. Tom verliert sein gesamtes Vermögen. Für seine Dienste fordert Nick Toms Seele. Die einzige Rettung sind drei Karten, die er erraten muss. Annes Liebe gibt ihm die Kraft zu gewinnen, doch er zahlt seinen Sieg mit dem Verstand. Im Glauben, Adonis zu sein und in Anne Venus vor sich zu haben, verliert er sich in seiner   eigenen Welt. Mit „The Rake’ s Progress“ schrieb Strawinsky sein einziges abendfüllendes Bühnenwerk. Aus der Kombination märchenhafter Bilder mit überraschenden Theatereffekten und beißender Gesellschaftssatire schuf er eine ebenso eindringliche wie heitere Parabel, deren Doppelbödigkeit sich kongenial auch in ihrer Musiksprache äußert. „Alles, was er berührte, machte er sich zu eigen“, sagte Jean Cocteau einmal über Strawinsky. Und er berührte vieles. Aus Gegebenem „erfand“ er auch sein Material für „The Rake’ s Progress“ – und kreierte doch sehr viel mehr als ein Pasticcio. Nach der umjubelten Premiere von Henzes „Phaedra“ an der Deutschen Oper am Rhein bringt das Team um Sabine Hartmannshenn nun Strawinskys Meisterwerk auf die Bühne. Seit ihrer „Lulu“   an der Oper Göteborg, die zur Produktion des Jahres 2002 gekürt wurde, arbeitet die Regisseurin an vielen internationalen Opernhäusern. *** — Musikalische Leitung Axel Kober  Inszenierung Sabine Hartmannshenn  Bühne Dieter Richter Kostüme Susana Mendoza  Licht Volker Weinhart  Chor Christoph Kurig  Dramaturgie Anne do Paço — Tom Rakewell Matthias Klink  Anne Trulove Anett Fritsch  Nick Shadow Bo Skovhus  Baba the Turk Susan Maclean  Mother Goose Gwendolyn Killebrew / Nassrin Azarmi  Trulove Sami Luttinen  Sellem Bruce Rankin  Wärter des Irrenhauses David Jerusalem — Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorfer Symphoniker

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Oper in drei Akten Libretto von W. H. Auden und   Chester Kallman — In englischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

PREMIERE Mi 23.05.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf Fr 25.05. | So 27.05. JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf Fr 08.06. | Mi 27.06. | Fr 29.06. JULI ↗  Opernhaus Düsseldorf So 01.07.

OPERNWERKSTATT Mi 16.05.2012, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Dauer: ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause


THE RAKE’ S PROGRESS  Matthias Klink (Tom Rakewell), Bo Skovhus (Nick Shadow); Casino Duisburg im CityPalais. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

ANNO SCHREIER

MÖRDER KASPAR BRAND — URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSKOMPOSITION

Ein Mann führt einen anderen Mann in seinen Keller, um ihn dort von einem Fass edlen Weines kosten zu lassen. Doch in der Tiefe des Gewölbes angelangt, lässt er ihn unter einem Vorwand allein weitergehen und mauert ihn bei lebendigem Leibe ein. „In pace requiescat!“ – sind die letzten Worte der Kurzgeschichte „The Cask of Amontillado“ von Edgar Allan Poe. Die Figurenkonstellation, wesent-  liche Charaktereigenschaften der beiden Protagonisten und ihre Lebenssituation – der Ich-Erzähler   erträgt die Überheblichkeit seines späteren Opfers nicht mehr – bilden den Ausgangspunkt für Philipp J. Neumanns und Anno Schreiers Musiktheater. „Mörder Kaspar Brand“ gibt Einblicke in die Psyche eines Mörders. Die zentrale Frage des Stückes ist jedoch nicht „Wie wird ein Mensch zum Mörder?“, sondern vielmehr „Zu welchem Mensch wird der Mörder?“ Wie verändert sich eine „normale“ Person, nachdem sie das Leben einer anderen vorsätzlich beendet hat? Der Restaurantbesitzer Kaspar Brand wird in einer außergewöhnlichen Stresssituation zum Mörder. Mord erscheint ihm die einzig logische Konsequenz auf seinen von brennender Eifersucht entfachten Verdacht, sein erfolgreicher Konkurrent Sandelmann und seine Ehefrau Nadja hätten ein Verhältnis miteinander. Die Erregung vor und während der Tat gibt Brand den nötigen Energieschub für den Mord. Doch danach kämpfen Schuldbewusstsein und unterbewusste Schutzmechanismen gegeneinander, der Täter entwickelt eine Art Schutz-Paranoia, entfernt sich innerlich immer weiter von seiner Tat, es entwickelt sich ein „psychedelisches“ Wechselspiel irgendwo zwischen Wahrheit und Trugbild … Der 31-jährige Anno Schreier studierte u. a. in Düsseldorf bei Manfred Trojahn und ist einer der erfolgreichsten Komponisten seiner Generation. Er machte 2006 mit „Kein Ort. Nirgends“ nach Christa Wolf am Staatstheater Mainz als Opernkomponist auf sich aufmerksam, es folgten einige Kurzopern, und im November 2011 kommt am Opernhaus Zürich „Die Stadt der Blinden“ nach dem Roman des Nobelpreisträgers José Saramago heraus. Der Leipziger Librettist, Regisseur und Filmemacher Philipp J. Neumann realisierte bereits zahlreiche Projekte mit Neuer Musik, zuletzt im Rahmen des internationalen Festivals euro-scene Leipzig „Prophezeiung 20/11“. *** Mehr zu „Mörder Kaspar Brand“ im Interview mit Komponist und Librettist im „Prospekt“. — Musikalische Leitung Wen-Pin Chien  Inszenierung und Bühne Philipp J. Neumann  Kostüme Karoline Schreiber  Licht Darius Kusnik  Dramaturgie Bernhard F. Loges — Kaspar Brand James Bobby  Nadja Brand Anke Krabbe  Moritz Sandelmann Dmitri Vargin  NOVIZE Maria Kataeva  ROSEN Ovidiu Purcel  BÜHLER David Jerusalem — Kammerchor Mitglieder der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker

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Musiktheater in fünf Bildern Libretto von Philipp J. Neumann   nach Motiven von Edgar Allan Poe — In deutscher Sprache

URAUFFÜHRUNG Do 14.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Central In der alten Paketpost am Düsseldorfer Hauptbahnhof Worringer Str. 140 40210 Düsseldorf

WEITERE TERMINE JUNI ↗  Central Sa 16.06. | Do 21.06. | So 24.06. Mi 27.06. | Fr 29.06. JULI ↗  Central So 01.07.

OPERNWERKSTATT Di 05.06.2012, 18.00 Uhr ↗ Central


MÖRDER KASPAR BRAND  James Bobby (Kaspar Brand); Justizvollzugsanstalt Düsseldorf „Ulmer Höh“. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER PREMIEREN

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DON GIOVANNI —

„Don Juan ist ein anderer“, so heißt es in Peter Handkes Version über den ewigen Verführer. Im mittel-  alterlichen Spanien als Wüstling und gewissenloser Frauenjäger verteufelt, durchwanderte diese   fiktive Figur seit ihrer Dramatisierung in Tirso de Molinas „Don Juan oder Der Verführer von Sevilla und der steinerne Gast“ die Literatur aller folgenden Zeiten. Überall, wo er erscheint, sorgt er für eine angespannte und elektrisierte Atmosphäre. Niemand vermag genau zu erklären, worin seine Anzie-  hungskraft besteht. Auch Mozarts (1756 –1791) Don Giovanni entzieht sich einer greifbaren Charakterisierung. Er taucht im nächtlichen Dunkel auf, um in das Zimmer von Donna Anna einzudringen, er tötet ihren Vater, den Komtur, im Affekt, er täuscht seine Ehegefährtin Donna Elvira und verführt das Bauernmädchen Zerlina. Tausendunddrei Abenteuer verzeichnet sein Diener Leporello in einem Register, mit dem er die unglückliche Donna Elvira verspottet. Später wird Don Giovanni dem toten Komtur auf dem Friedhof wiederbegegnen und ihn als steinernen Gast zu einem Abendessen einladen, das mit einer Höllenfahrt endet. Eros und Tod sind die existenziellen Themen dieser Geschichte, Freigeistigkeit, Ausschweifung und Unaufhaltsamkeit ihre inneren Triebkräfte. Was höllische Verdammnis und moralische Ächtung nicht vermochten, Mozart und da Ponte haben es gar nicht erst versucht: Don Giovanni als Sünder zu ächten. Ein trotziges „No!“ ist sein letztes Wort, bevor er mit Theaterdonner und Höllenqualm für seine Unbeugsamkeit und Reuelosigkeit bestraft wird und diejenigen, die darüber scheinbar Genugtuung empfinden, in der Leere und Fadheit ihres Alltagslebens zurücklässt. Don Juan ist ein anderer, einer, der Energien erzeugt, sie aufsaugt und sich darin verzehrt, denn sein dramatisches Ende ist unausweichlich, will er in der Fantasie der Nachwelt weiter fortleben. Karoline Gruber, die in der vergangenen Spielzeit mit der französischen Barockoper „Platée“ von Jean-Philippe Rameau einen außerordentlich erfolgreichen Einstand an der Deutschen Oper   am Rhein hatte, wird diesem Don-Juan-Phänomen nachgehen. Für die musikalische Leitung dieser Neuproduktion von Mozarts „Don Giovanni“, die in Kooperation mit der Tokyo Nikikai Opera Foun-  dation entsteht, kehrt Friedemann Layer als Gast an die Deutsche Oper am Rhein zurück, wo er viele Jahre als Erster Kapellmeister gewirkt hatte, bevor seine künstlerische Karriere auf nationalem und internationalem Terrain rasch voranschritt. *** — Musikalische Leitung Friedemann Layer  Inszenierung Karoline Gruber  Bühne Roy Spahn  Kostüme Mechthild Seipel  Chor Gerhard Michalski  DRAMATURGIE Alexander Meier-Dörzenbach — Don Giovanni N. N. / Richard Šveda  Donna Anna Olesya Golovneva  Don Ottavio Corby Welch IL COMMENDATORE N. N.  Donna Elvira Nataliya Kovalova  Leporello Adam Palka  Masetto Torben Jürgens Zerlina Alma Sadé — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker — Eine Kooperation mit der Tokyo Nikikai Opera Foundation

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Dramma giocoso in zwei Akten   KV 527 Libretto von Lorenzo da Ponte — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

PREMIERE Fr 22.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE JUNI ↗  Theater Duisburg So 24.06. | Di 26.06. | Do 28.06. Sa 30.06. JULI ↗  Theater Duisburg So 08.07.

OPERNWERKSTATT Mo 18.06.2012, 18.00 Uhr ↗ Theater Duisburg

Dauer: ca. 3 ½ Stunden, eine Pause


DON GIOVANNI  Olesya Golovneva (Donna Anna); Nordfriedhof Düsseldorf. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

PAGLIACCI Nataliya Kovalova (Nedda), Kinder- und Jugendchor St. Remigius. Foto: Hans Jörg Michel

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COSÌ FAN TUTTE  Sylvia Hamvasi (Fiordiligi), Richard Šveda (Guglielmo), Katarzyna Kuncio (Dorabella), Jussi Myllys (Ferrando), Günes Gürle (Don Alfonso). Foto: Hans Jörg Michel

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

DER GESTIEFELTE KATER Iryna Vakula (Kater), Melanie Lang (Prinzessin). Foto: Frank Heller

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DIE FRAU OHNE SCHATTEN Tomasz Konieczny (Färber), Linda Watson (Färberin). Foto: Hans Jörg Michel

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

LA BOHÈME  Giuseppe Varano (Rodolfo), Adrian Sâmpetrean (Colline), Laimonas Pautienius (Marcello), Richard Šveda (Schaunard). Foto: Hans Jörg Michel

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PHAEDRA Ensemble. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

DIE LUSTIGE WITWE  Will Hartmann (Graf Danilo Danilowitsch), Lutz Salzmann (Njegus). Foto: Hans Jörg Michel

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SALOME  Wolfgang Schmidt (Herodes), Ensemble. Foto: Hans Jörg Michel

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

GIACOMO PUCCINI

MADAMA BUTTERFLY — Die japanische Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, wird dem in Nagasaki stationierten amerikani-  schen Leutnant Pinkerton als Braut offeriert. Konsul Sharpless ahnt, dass dieser die Japanerin nur zum Zeitvertreib heiraten möchte, und warnt Pinkerton, dass Cio-Cio-San das Eheversprechen ernst nehmen könnte. Dennoch geht Pinkerton den Bund ein, kehrt jedoch nach nur einer gemeinsamen Nacht nach Amerika zu seiner Verlobten Kate zurück. Als er drei Jahre später mit seiner Frau nach Nagasaki kommt, erwartet ihn Butterfly mit einem Kind. Pinkerton weist sie zurück, möchte aber das Kind in die westliche Welt mitnehmen. Cio-Cio-San begreift, dass sie benutzt und entehrt wurde, und begeht Selbstmord. Nach dem großen Erfolg seiner „Tosca“ fand Giacomo Puccini (1858 –1924) in dem Drama des Amerikaners David Belasco den idealen neuen Opernstoff. Doch als er seine Tragedia giapponese „Madama Butterfly“ am 17. Februar 1904 an der Mailänder Scala zur Uraufführung brachte, fiel sie beim Premierenpublikum gnadenlos durch. Der zutiefst gekränkte Komponist ließ das Werk sofort absetzen. Obwohl wenige Monate später eine Aufführung in Brescia erfolgreich war, überarbeitete Puccini seine „Madama Butterfly“ mehrfach, glättete hiermit zugleich aber auch die zivilisationskriti-  schen Spitzen seines Werkes. In der überarbeiteten Version wurde die Oper ein Welterfolg. Der kanadische Regisseur Robert Carsen wählte für seinen Antwerpener Puccini-Zyklus die gesellschaftskritischere Urfassung des Stückes. Er interpretiert Cio-Cio-Sans Schicksal als Lehrstück über den Verlust von Identität in einer globalisierten Welt und „entwickelt […] ein Spiel, das einer   der humansten und in ihrer Bitterkeit wahrhaftigsten Opern des 20. Jahrhunderts zu künstlerischer Kenntlichkeit verhilft […]. So rundet sich die Aufführung zu einem Opernereignis der Spitzenklasse.“ (Ulrich Schreiber) *** „Wie in Flandern war der ‚Ur-Butterfly‘ auch in Düsseldorf ein grandioser Erfolg beschieden. […] Steinberg lieferte dazu (einschließlich der Kostüme) bis in die Details das passende Ambiente. […] Ein großer Opernabend, für den es ungeteilten Beifall gab.“ Curt J. Diederichs, Bonner Rundschau — Musikalische Leitung N. N.  Inszenierung Robert Carsen  Bühne und Kostüme Paul Steinberg Chor Christoph Kurig  Dramaturgie Ian Burton — Cio-Cio-San Nataliya Kovalova / Karine Babajanyan  Suzuki Katarzyna Kuncio / Iryna Vakula  Kate Pinkerton Jessica Stavros  Pinkerton Arnold Rutkowski / Mikhail Agafonov  Sharpless Stefan Heidemann / Laimonas Pautienius  In weiteren Partien Florian Simson, Bruce Rankin, Timo Riihonen / Lukasz Konieczny, Bogdan Baciu — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker — In Kooperation mit der Vlaamse Opera Antwerpen

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Tragedia giapponese in zwei Akten Libretto von Luigi Illica und Giuseppe   Giacosa nach einem Bühnenstück   von David Belasco — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

WIEDERAUFNAHMEN Fr 11.11.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg Sa 14.04.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE NOVEMBER ↗  Theater Duisburg Fr 18.11. | Di 22.11. DEZEMBER ↗  Theater Duisburg Sa 10.12. APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 21.04. | Sa 28.04. MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 05.05. JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 23.06. JULI ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 03.07. | Fr 06.07.

Dauer: 3 Stunden, eine Pause


OPER WIEDERAUFNAHMEN

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DIE ZAUBERFLÖTE — „‚Ja, Opa, was nun: statt Wald eine Bibliothek, statt einer Schlange eine wogende Menschenkette und am Schluss eine Verbrüderung von Sarastro und der Königin der Nacht?‘ – Dies und anderes war das Thema unserer Heimfahrt. Ich war mit der Antwort überfordert und versprach, mich um Aufklä-  rung zu bemühen.“ Dies schrieb Wolfgang W., der am 21. Januar 2011 mit vier seiner Enkel eine Aufführung von Mozarts (1756 –1791) „Zauberflöte“ im Opernhaus Düsseldorf besucht hatte, und er bekam Antwort aus der Dramaturgie: „Gerade die ‚Zauberflöte‘ ist ein Werk, das viele Interpretationsmöglichkeiten bietet. Zum einen ist es ein Märchen mit der Geschichte eines Prinzen, der Prüfungen bestehen muss, um seine Prin-  zessin zu gewinnen. Zum anderen liegt sein philosophischer Kern in der Aufklärung. Der Regisseur Christof Loy hat sich zunächst auf die Qualität von Märchen bezogen. Sie sind ja eigentlich Geschich­ ten, die man sich erzählt oder vorliest und deren Fantasiepotential sich im Kopf des Zuhörers entfaltet. Diese Wirkungsweise wird durch die Bibliothek versinnbildlicht. Christof Loy hat sie als ein magisches Kabinett bezeichnet, in dem eigentlich nur Bücher stehen. Aber sobald man sie zur Hand nimmt und darin liest, beginnen die Geschichten zu leben. Dann verwandeln sich die Bibliotheka­ rinnen in drei kokette Damen, Sarastro erscheint wie der Bibliotheksdirektor, ein junger Bursche verirrt sich hierher, obwohl ihm an geistiger Bildung gar nicht gelegen ist, ein anderer fühlt sich ver-  folgt und fällt zwischen den Bücherregalen in Ohnmacht. So entsteht der Märchenkosmos, in den Christof Loy zwei von ihm erfundene Sprecherfiguren eintauchen lässt. Als Mann und Frau verkörpern sie die Dualität unserer Existenz, die nicht durch die Verschärfung der Gegensätze, sondern   nur im Miteinander zu einer humanistischen Welt führt. Um diese Einheit wird jede Generation aufs Neue ringen müssen.“ Wolfgang W. ließ daraufhin wissen, dass diese Hinweise bei seinen Enkeln gefruchtet hatten: „Den einen (und das sind meine Naturwissenschaftler) haben sie die Illusionen gelassen und den anderen waren Ihre Worte Anreiz weiteren Nachdenkens. Nur ich blieb mit meiner Kritik an den Abwei-  chungen vom Ursprünglichen allein im Regen. In diesem Punkt hatten Sie das ganze junge Volk auf Ihrer Seite. Auch gut.“ ***

Große Oper in zwei Aufzügen   KV 620 Text von Emanuel Schikaneder — In deutscher Sprache

WIEDERAUFNAHME Di 15.11.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE NOVEMBER ↗  Theater Duisburg So 27.11.

DEZEMBER ↗  Theater Duisburg Do 15.12. | So 18.12.

Dauer: ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause

— Musikalische Leitung Wolfram Koloseus  Inszenierung Christof Loy  Bühne und Kostüme Herbert Murauer  Licht Volker Weinhart  Chor Gerhard Michalski — Sarastro N. N.  Tamino Jussi Myllys  Sprecher / 1. Priester / 2. Geharnischter Timo Riihonen 2. Priester / 1. Geharnischter Wolfgang Schmidt  Königin der Nacht Marlene Mild  Pamina Anett Fritsch / Sylvia Hamvasi  Drei Damen Romana Noack, Theresa Kronthaler, Geneviève King  Papageno Dmitri Vargin  Papagena Alma Sadé  Monostatos Johannes Preißinger  Drei Knaben Luiza Fatyol, Jessica Stavros, Maria Kataeva  Sie Verena Buss  Er Götz Argus — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

XAVIER MONTSALVATGE

DER GESTIEFELTE KATER — FÜR JUNGES PUBLIKUM AB 6 JAHREN

Einem Müllerssohn bleibt nach dem Tod seines Vaters nur ein kleiner Kater. Er überlegt nun, wozu ihm das Tier nützen könnte und beschließt, ihm das Fell über die Ohren zu ziehen und sich daraus einen wärmenden Hut zu machen. Da beginnt der Kater zu sprechen und verheißt seinem überraschten Herrn ein glückliches Leben und eine Prinzessin zur Frau. Allerdings benötigt er zunächst einen Hut, ein Schwert, einen Mantel und ein Paar Stiefel. Der verblüffte Müllerssohn willigt in den Handel ein und der Kater macht sich ans Werk. Doch bis zum glücklichen Ende muss er nicht nur widerspenstige weiße Kaninchen fangen und einen verwirrten König samt seinem Hofstaat auf Trab bringen, sondern auch einen gefährlichen Zauberer überlisten … 1947 schrieb Xavier Montsalvatge seine Zauber- und Märchenoper über die Abenteuer des gerissenen Katers. Mit humorvoller Musik charakterisiert der katalanische Komponist durch die Ver-  bindung traditioneller Harmonien, musikalischer Anspielungen und dissonanter Klänge die skurrilen Figuren des Märchens. *** „Es gibt mehrere Gründe, warum man die neueste Produktion der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg erlebt haben muss. […] Svenja Tiedt heißt die junge Regisseurin, der hier wieder eine temporeiche wie poetisch dichte Inszenierung gelungen ist. Sie nimmt das vielschichtige Stück beim Wort, so dass alle Menschen ab sechs Jahren sich daran erfreuen, es ganz verschieden betrachten können, die Bandbreite reicht von staunenden Kinderaugen bis zur milden Opernparo­ die. Jedenfalls gibt es wohl niemanden, der das Theater hernach nicht zumindest mit einem glück­ lichen Schmunzeln verlässt. Dazu tragen auch die ebenso raffinierte wie atmosphärisch dichte Ausstattung von Tatjana Ivschina und die frische Choreographie von Amelie Jalowy bei. […] Und wirklich witzig wirken die Animationsfilme von Gregor Stockmann, schon die Ouvertüre wird so   mit der Vorgeschichte illustriert.“ Ingo Hoddick, Rheinische Post „Die Rheinoper hat an nichts gespart. […] Kinderoper wird hier nicht als Anhängsel behandelt,   das sein muss, um Besuchernachwuchs zu gewinnen, sondern als vollwertiger Teil des Spielplans. Das spüren die Kinder, (wie der Kommentar „Ey, das wird meine neue Lieblingsserie“ verrät), und   so frisch und frech macht Kinderoper auch Erwachsenen Spaß.“ Anne Horstmeier, Westdeutsche Allgemeine Zeitung — Musikalische Leitung N. N.  Inszenierung Svenja Tiedt  Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina Animationsfilm Gregor Stockmann  Licht Franz-Xaver Schaffer  Choreographie Amelie Jalowy Dramaturgie Bernhard F. Loges — Der Kater Iryna Vakula / Theresa Kronthaler  Der Müller Dmitry Lavrov / Ovidiu Purcel  Die Prinzessin Maria Kataeva  Der König Bruno Balmelli / Stefan Heidemann  Das Monster Oleg Bryjak / Peter Nikolaus Kante — Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

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Eine Zauber- und Märchenoper in   fünf Bildern Text von Nestor Luján, deutsche   Übersetzung von Mechthild von   Schoenebeck — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHMEN Mo 21.11.2011, 11.00 Uhr ↗ Theater Duisburg Fr 10.02.2012, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE NOVEMBER ↗  Theater Duisburg So 27.11., 11.00 Uhr DEZEMBER ↗  Theater Duisburg So 04.12., 15.00 Uhr Do 08.12., 11.00 Uhr FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Mo 13.02., 18.00 Uhr So 26.02., 11.00 Uhr MÄRZ ↗  Opernhaus Düsseldorf Mi 28.03., 11.00 Uhr Fr 30.03., 18.00 Uhr

Dauer: ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause


OPER WIEDERAUFNAHMEN

ENGELBERT HUMPERDINCK

HÄNSEL UND GRETEL — Die Geschichte von „Hänsel und Gretel“ kann man nicht nur im Märchenbuch nachlesen. Die Oper von Engelbert Humperdinck (1854 –1921) zieht seit Generationen große und kleine Opernbesucher in ihren Bann und ist besonders zur Weihnachtszeit das Lieblingsstück des Publikums. In der In­ szenierung von Andreas Meyer-Hanno steht sie seit 1969 auf dem Spielplan der Deutschen Oper am Rhein und hat längst Kult-Status erreicht. Mehrere Generationen haben diese Aufführung gesehen. Inzwischen sind sie z. T. schon Großeltern, die mit ihren Enkeln wiederkommen. Denn für viele Zuschauer war – und ist – diese Aufführung der erste Opernbesuch ihres Lebens. Dass dieses Opernerlebnis nach wie vor auf Begeisterung trifft, beweisen die Fünftklässler, die uns im letzten Jahr geschrieben haben. Ihre farbenfroh illustrierten Briefe zeigen, dass nicht nur die Hexe in der Zuschauergunst ganz oben steht: „Es ist schön, zuzuhören, wenn die Leute in der Oper singen. Gretel war mit Hänsel am besten.   Es war schön mit den 14 Engeln.“ Carina „Am besten hat mir gefallen, als die Hexe in den Backofen gesprungen ist. Aber als ich das Knusperhaus gesehen habe, wollte ich auf die Bühne gehen und an dem Knusperhaus knabbern.“ Opal „Doch am meisten hat mir gefallen, wie die Hexe durch die Luft geflogen ist. Ich weiß auch, wie es geht. Sie haben es mit Licht gemacht.“ Gregor Was die Schwester des Komponisten, Adelheid Wette, ursprünglich als Märchenspiel für den Hausgebrauch geplant hatte, ist zu einer Märchenoper par excellence geworden, die sich seit ihrer Uraufführung 1893 nicht nur wegen ihres märchenhaften Geschehens, sondern auch wegen ihrer gelungenen Mischung aus einer äußerst verfeinerten spätromantischen Orchestersprache und volkstümlichen Melodien wie „Suse, liebe Suse“, „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder „Ein Männlein steht im Walde“ größter Beliebtheit erfreut. Eine Oper für junge und erwachsene Zuschauer, denn, so Humperdinck: „Es ist eigentlich eine Geschichte für Kinder, aber im Herzen sind wir alle Kinder.“ *** — Musikalische Leitung Christoph Altstaedt  Inszenierung Andreas Meyer-Hanno  Bühne Gerda Zientek, Heinrich Wendel  Kostüme Inge Diettrich  Kinderchor Justine Wanat — Hänsel Katarzyna Kuncio / Theresa Kronthaler / Iryna Vakula  Gretel Elisabeth Selle / Anett Fritsch / Anke Krabbe  Gertrud Renée Morloc / Susan Maclean  Peter Stefan Heidemann / James Bobby  Hexe Wolfgang Schmidt / Bruce Rankin / Florian Simson  Sandmännchen Jessica Stavros / Maria Kataeva  Taumännchen Luiza Fatyol — Düsseldorfer Mädchen- und Jungenchor Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker

Märchenspiel in drei Bildern Text von Adelheid Wette nach den   Brüdern Grimm — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHMEN Sa 03.12.2011, 18.00 Uhr ↗ Theater Duisburg Sa 10.12.2011, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE DEZEMBER ↗  Opernhaus Düsseldorf So 18.12., 15.00 und 18.30 Uhr Mi 21.12. DEZEMBER ↗  Theater Duisburg So 25.12. DEZEMBER ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 27.12. | Fr 30.12. JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Mi 04.01. | Fr 27.01. JANUAR ↗  Theater Duisburg So 29.01.

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

WOLFGANG AMADEUS MOZART

DIE ENTFÜHRUNG   AUS DEM SERAIL — Belmonte reist in den Orient, um seine Geliebte Konstanze aus dem Serail von Bassa Selim zu befrei-  en. Sein Vorhaben gelingt, doch zu verdanken hat er seinen Triumph weniger seinem spanischen Heldenmut als der Tatkraft seines Dieners Pedrillo, der betäubenden Wirkung schweren Weines und insbesondere der Großherzigkeit des Bassas. Denn obwohl der Bassa Konstanze liebt, lässt er das Paar gemeinsam mit den Dienern Pedrillo und Blonde ziehen. Dies bringt ihm viel Anerkennung ein: „Nichts ist so hässlich als die Rache. Hingegen menschlich gütig sein und ohne Eigennutz verzeih’ n,   ist nur der großen Seelen Sache!“ stimmen alle gemeinsam das Finale an. Fast alle, denn Osmin, der Aufseher, flucht, gibt er doch die quirlige Blonde trotz ihrer Kratzbürstigkeit nur ungern frei. Osmin ist jedoch der einzige, bei dem die Botschaft von Toleranz und Großmut nicht ankommt. Schon zu Beginn der Oper wird er als Gegenpart zu seinem Herrn Bassa Selim dargestellt: „ein Mensch der sich in einem so heftigen zorn befindet, überschreitet alle ordnung, Maas und Ziel, er kennt sie nicht –   so muß sich auch die musick nicht mehr kennen“, erklärt Mozart seinem Vater in einem Brief vom 26. September 1781. Wie anders ist doch der empfindsame Held Belmonte: In Mozarts Lieblingsarie „O wie ängstlich, o wie feurig“ „ist das klopfend liebevolle herz schon angezeigt […] man sieht da zittern – wanken – man sieht wie sich die schwellende brust hebt.“ Nicht nur unterschiedlichste Charaktere, auch Orient und Okzident prallen in Mozarts Singspiel aufeinander. Es erstaunt kaum, dass die Begegnungen konfliktreich verlaufen. So bricht im Palast   des Bassas zum Ende des ersten Aktes ein großer Streit aus, der von Mozart effektvoll vertont wird: „und der schluß wird recht viel lärm machen – und das ist Ja alles was zu einem schluß von einem Ackt gehört – Je mehr lärmen, Je besser; – Je kürzer, je besser – damit die leute zum klatschen nicht kalt werden.“ *** — Musikalische Leitung Wolfram Koloseus  Inszenierung András Fricsay Kali Son  Bühne und Kostüme Johannes Leiacker  Chor Christoph Kurig — Bassa Selim Peter Nikolaus Kante  Konstanze Olesya Golovneva  Blonde N. N.  Belmonte Corby Welch Pedrillo Johannes Preißinger / Simeon Esper  Osmin Kurt Rydl / Hans-Peter König — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker

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Deutsches Singspiel in drei Akten   KV 384 Text von Christoph Friedrich   Bretzner, bearbeitet von Johann   Gottlieb Stephanie d. J. — In deutscher Sprache

WIEDERAUFNAHME So 11.12.2011, 18.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE DEZEMBER ↗  Theater Duisburg Fr 16.12. | Do 22.12. | Mo 26.12. Februar ↗  Theater Duisburg Sa 18.02. | So 26.02.

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause


OPER WIEDERAUFNAHMEN

GIACOMO PUCCINI

TOSCA —

Die berühmte Sängerin Floria Tosca glaubt, im römischen Polizeistaat des Barons Scarpia nur für ihre Kunst leben zu können. Politische Opposition oder gar Revolution liegen ihr fern. Erst als der Maler Cavaradossi, ihr Geliebter, angeklagt wird, den ehemaligen Konsul Angelotti versteckt zu halten, wird sie in die politischen Machenschaften des Polizeichefs verstrickt. Scarpia begehrt Tosca seit langem und benutzt ihre Angst um den Geliebten, um sie zu erpressen: Wenn sie Cavaradossi vor der Hinrich-  tung bewahren will, muss sie sich dem Baron hingeben. Zum Schein geht Tosca auf den Handel ein, aber als Scarpia sie vergewaltigen will, ersticht sie ihn. Jetzt scheint der Weg in die Freiheit für Cavara-  dossi und Tosca offen zu stehen, doch Scarpias Macht reicht über seinen Tod hinaus. Giacomo Puccini (1858 –1924) schrieb seine Oper 1889 nach dem Drama „La Tosca“ des franzö-  sischen Schriftstellers Victorien Sardou. „Quäle die Heldin“ nannte dieser das Rezept seines Erfolges. Puccini übernahm dieses Rezept in der Konzeption seiner Oper, auch wenn er seine Heldin zunächst im Wahnsinn enden lassen wollte und nicht wie Sardou im Tod, der ihm zu hart erschien. Regisseur Dietrich Hilsdorf treibt den Aspekt der psychischen Folter Toscas durch Scarpia auf die Spitze. Durch diese Qualen verfällt die Sängerin schließlich dem Wahnsinn, den Puccini einst für sie vorgesehen hatte: Tosca kann nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Getreu dem Zitat aus dem Libretto „Nie war Tosca auf der Bühne tragischer“ zeigen Hilsdorf und sein Bühnen-  bildner Johannes Leiacker in der Konfrontation der eifersüchtig-liebenden Sängerin mit Scarpias Polizeistaat einen „realistischen Psychokrimi“ (Ulrich Schreiber), der an atmosphärischer Spannung kaum zu überbieten ist. *** — Musikalische Leitung Enrico Dovico  Inszenierung Dietrich Hilsdorf  Bühne und Kostüme Johannes Leiacker  Chor Christoph Kurig  Kinderchor Petra Verhoeven  Dramaturgie Cornelia Preissinger — Tosca Morenike Fadayomi / N. N.  Cavaradossi Gustavo Porta  Scarpia John Wegner / Boris Statsenko Angelotti Timo Riihonen  Sagrestano Daniel Djambazian / Peter Nikolaus Kante  Spoletta Florian Simson Sciarrone Lukasz Konieczny — Chor der Deutschen Oper am Rhein // Kinder- und Jugendchor St. Remigius Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

Melodramma in drei Akten Libretto von Luigi Illica und Giuseppe   Giacosa nach einem Bühnenstück   von Victorien Sardou — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

WIEDERAUFNAHMEN Mi 21.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg Do 17.05.2012, 18.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE DEZEMBER ↗  Theater Duisburg Fr 30.12.

JANUAR ↗  Theater Duisburg Do 12.01. MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 24.05. JUNI ↗  Theater Duisburg Sa 16.06. | Do 21.06.

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

FRANZ LEHÁR

DIE LUSTIGE WITWE — „Da geh ich ins Maxim, dort bin ich sehr intim“, singt der unverwüstliche Graf Danilo, den man um seinen Charme und seinen Lebensleichtsinn beneiden möchte. Doch dass dies nur eine Fassade ist, wird schnell klar, wenn Danilo auf dem Ball des Pariser Gesandtschaftsrats Baron Zeta der reichen Witwe Hanna Glawari begegnet. Dann bricht auf, was einst durch die adlige Sippschaft des Grafen erstickt worden war: die Liebe zu dem einfachen Mädchen, das später einen Millionär heiratete und seit dessen Tod als begehrteste Partie auf dem Pariser Heiratsmarkt gilt. Doch ihr Geld soll im Lande bleiben und die leere pontevedrinische Staatskasse wieder auffüllen, was nur durch ihre Heirat mit dem Grafen Danilowitsch erreicht werden kann. Wie staatspolitische Interessen, Stolz und falsches Ehrgefühl zwei Menschen, die sich lieben, daran hindern, sich ihre Liebe einzugestehen, das hat Franz Lehár (1870 –1948) in seinem Operettenklassiker „Die lustige Witwe“ mit viel Witz und unvergesslichen Melodien erzählt. Wenn auch die Lippen schweigen, dann flüstern es die Geigen: Die Sache nimmt ein gutes Ende, an dem der Zuschau-  er keine Minute dieser leichtgeschürzten Operette zweifeln konnte. Wer eine Harald-Schmidt-Show auf der Operettenbühne erwartet hatte, der wurde enttäuscht. Der berühmte Entertainer und sein Co-Regisseur Christian Brey haben bei ihrer Inszenierung der „Lustigen Witwe“ an der Deutschen Oper am Rhein gezeigt, dass man Operette durchaus ernst nehmen kann, ohne ihr den Spaß auszutreiben. So liegt das Vergnügen nach wie vor ganz auf der Seite des Publikums. *** — Musikalische Leitung Ralf Lange  Inszenierung Christian Brey und Harald Schmidt  Bühne Anette Hachmann und Elisa Limberg  Kostüme Petra Bongard  Choreographie Stefan Stewart  Licht Volker Weinhart Chor Christoph Kurig  Dramaturgie Hella Bartnig — Baron Mirko Zeta Peter Nikolaus Kante  Valencienne Anke Krabbe  Graf Danilo Danilowitsch Will Hartmann  Hanna Glawari Morenike Fadayomi / Noëmi Nadelmann / Romana Noack  Camille de Rosillon Corby Welch  Njegus Lutz Salzmann  In weiteren Partien Markus Müller, Lukasz Konieczny / Daniel Djambazian, Lisa Griffith, Bogdan Baciu, Nassrin Azarmi, Manfred Fink, Cornelia Berger, Benno Remling — Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorfer Symphoniker

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Operette in drei Akten Text von Victor Léon und Leo Stein — In deutscher Sprache

WIEDERAUFNAHME Fr 23.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Weitere Termine DEZEMBER ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 31.12.

JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 14.01.

FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 16.02.

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause


KLASSIK – ELEGANZ BUCHERER VERBINDET

UHREN

SCHMUCK

JUWELEN

DÜSSELDORF KÖNIGSALLEE 26 | BUCHERER.COM


OPER WIEDERAUFNAHMEN

GIACOMO PUCCINI

LA BOHÈME —

Sie sind jung, enthusiastisch, unreif, mehr Schwärmer als Künstler, die das Leben feiern, auch wenn dabei einiges kaputt geht. Die Rede ist von den Bohemiens, jener Künstlerszene, die im Schatten einer beispiellosen Blüte der Kunst im nachrevolutionären Frankreich gedieh ohne Hoffnungen auf große Berühmtheit, aber mit einem Gefühl von Freiheit, das sie gegen ihre alltäglichen Nöte und Abhän­ gigkeiten verteidigte. Henri Murger hat ihr in seinen Boheme-Szenen Namen und Gestalt gegeben und auch zu ihrem Klischee beigetragen. Romantische Kunstfiguren sind sie allerdings erst durch Puccinis (1858 –1924) Oper „La Bohème“ geworden. Als große Liebende wie der schwärmerische Dichter Rodolfo und die unheilbar kranke Näherin Mimì lehren sie uns das Schwelgen in Gefühlen wie den hemmungslosen Schmerz und verschaffen uns mit beidem höchsten Operngenuss. „Ich   will die Welt zum Weinen bringen“, hatte Puccini sich vorgenommen. Mit der 1896 in Turin uraufgeführten „La Bohème“, die sehr bald schon ein Welterfolg wurde, ist ihm das zweifellos gelungen. Die Deutsche Oper am Rhein zeigt diese beliebte Puccini-Oper in einer Produktion aus dem vielbeachteten Puccini-Zyklus von Robert Carsen, mit dem der kanadische Regisseur in den 1990er Jahren an der Vlaamse Opera in Antwerpen und Gent Furore machte. *** „Die legendäre Antwerpener Produktion von ‚La Bohème‘ aus dem dortigen Puccini-Zyklus des kana-  dischen Regisseurs Robert Carsen, die nun (nach ‚Butterfly‘) an der Rheinoper zu sehen ist, darf als Glücksfall gelten. Carsens Kunst zeigt sich darin, dass er Realismus wagt und zugleich überhöht, kari-  kiert oder verzaubert. Seine Ideen sind originell, witzig, tiefgründig und doch immer wahr. Vor allem aber versteht er, mit Sängern umzugehen. Da sehen wir Genauigkeit im Zärtlichen, Spritzigkeit im Komödiantischen, fesselnde Choreografie der Massenszenen. Der zweite Akt ist mit den ins Vielfache potenzierten Klavieren, Tischchen und Betten jener Mansarde ein vibrierendes Stillleben; eine solche atemberaubende Feinarbeit einer Regie sieht man sehr, sehr selten.“ Wolfram Goertz, Rheinische Post — Musikalische Leitung Giordano Bellincampi  Inszenierung Robert Carsen  Bühne und Kostüme Michael Levine  Licht Jean Kalman  Chor Christoph Kurig  Kinderchor Petra Verhoeven  Dramaturgie Ian Burton — Mimì Nataliya Kovalova / N. N.  Musetta Elisabeth Selle / Iulia Elena Surdu  Rodolfo Giuseppe Varano / Teodor Ilincăi / Stefan Pop  Marcello Laimonas Pautienius / James Bobby  Schaunard Richard Šveda / Daniel Djambazian Colline Günes Gürle / Adam Palka  Benoît / Alcindoro Peter Nikolaus Kante — Chor der Deutschen Oper am Rhein / Kinder- und Jugendchor St. Remigius Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker — In Kooperation mit der Vlaamse Opera Antwerpen

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Libretto von Giuseppe Giacosa   und Luigi Illica nach dem Roman „Scènes de la Vie de Bohème“   von Henri Murger — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

WIEDERAUFNAHMEN Fr 06.01.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf Fr 10.02.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

Weitere Termine JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf So 15.01. | Di 17.01. | Do 19.01. Sa 21.01. FEBRUAR ↗  Theater Duisburg Mi 22.02. | Fr 24.02. MÄRZ ↗  Theater Duisburg Sa 24.03. APRIL ↗  Theater Duisburg Do 19.04. MAI ↗  Theater Duisburg Do 03.05. | Fr 18.05.

Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause


OPER WIEDERAUFNAHMEN

WOLFGANG AMADEUS MOZART

COSÌ FAN TUTTE —

OSSIA LA SCUOLA DEGLI AMANTI

Ferrando und Guglielmo wetten mit Don Alfonso um die unerschütterliche Treue ihrer Bräute Dora-  bella und Fiordiligi. Spielregeln sind schnell gefunden: Die jungen Männer täuschen eine Einberufung in den Krieg vor, kehren verkleidet zurück, werben über Kreuz um die Gunst der Partnerin des Freundes – und plötzlich steht die Welt auf dem Kopf … Mit ihrer dritten Zusammenarbeit „Così fan tutte“ machten Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791) und Lorenzo da Ponte (1749 –1838) die Opernbühne zum Schauplatz eines zeitlosen Konflikts zwischen individueller Liebeserfüllung und gesellschaftlicher Konventionen. Voller Witz und Ironie entfalten sie in ihrer „Schule der Liebenden“ die großen Themen Liebe, Treue und Verführ-  barkeit. Doch die muntere Oberfläche zeigt Brüche. „Così fan tutte“ ist ein Experiment, eine psycho-  logische Versuchsanordnung, eine Studie über verborgene Erwartungen und offene Enttäuschungen, Zynismus und Verbitterung, in deren Verlauf die Betroffenen in derart heftige Strudel emotionaler Verwicklungen gezogen werden, dass ihnen am Ende doch die Zweifel kommen, ob sie es so genau wirklich hatten wissen wollen. Erst in der Maskerade und im Augenblick der Untreue erkennen die Paare die Dimensionen ihres eigenen Empfindens. Das Spiel deckt das wahre Selbst der Liebenden auf und zwingt sie zum Blick in das Dunkle, Unberechenbare ihrer Seele. Mit Nicolas Brieger konnte einer der renommiertesten Regisseure an die Deutsche Oper am Rhein verpflichtet werden. Seine Theaterlaufbahn führte den gebürtigen Berliner – der Oper wie dem Schauspiel gleichermaßen zugetan und von 1988 bis 1992 Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim war – an viele wichtige Bühnen: von Berlin, Basel, Bochum, Bremen, Brüssel, Essen, Köln, Düsseldorf und Frankfurt bis nach Genf, Hamburg, Leipzig, München, Paris, San Francisco, Stuttgart, Wien und Zürich. Von Euripides bis Thomas Bernhard und zahlreichen Uraufführungen inszeniert er die Dramen großer Autoren der Weltliteratur. Werken des 20. Jahrhunderts von Korngold, Strauss, Janáček, Messiaen, Henze und Rihm gilt seine Liebe ebenso wie dem Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts. *** — Musikalische Leitung Christoph Altstaedt / N. N.  Inszenierung und Bühne Nicolas Brieger Kostüme und Mitarbeit Bühne Uta Winkelsen  VIDEO Philipp Haupt  Licht Alexander Koppelmann Chor Christoph Kurig  Dramaturgie Anne do Paço — Fiordiligi Sylvia Hamvasi / N. N.  Dorabella Katarzyna Kuncio / Theresa Kronthaler  Ferrando Jussi Myllys / N. N.  Guglielmo Richard Šveda / Dmitri Vargin  Despina Anke Krabbe  Don Alfonso Günes Gürle / Laimonas Pautienius — Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker — Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein e. V.

Dramma giocoso in zwei Akten   KV 588 Libretto von Lorenzo da Ponte — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

WIEDERAUFNAHMEN Fr 13.01.2012, 19.00 Uhr ↗ Theater Duisburg So 04.03.2012, 18.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE JANUAR ↗  Theater Duisburg Fr 20.01. | Di 24.01. | Do 26.01. FEBRUAR ↗  Theater Duisburg Do 02.02. | Sa 04.02. MÄRZ ↗  Theater Duisburg Mi 07.03. | So 18.03. | Do 22.03. APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf Mo 09.04. | Fr 27.04.

Dauer: ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

PIETRO MASCAGNI / RUGGERO LEONCAVALLO

CAVALLERIA RUSTICANA /  PAGLIACCI — Mord aus Eifersucht – wohl keine andere Oper bringt dieses Thema derart packend wie ein Krimi und doch mit dem Schmelz großen italienischen Belcanto-Gesangs auf die Bühne wie die beiden Einakter „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni (1863 –1945) und „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo (1857–1919). „Cavalleria rusticana“ spielt in einem sizilianischen Dorf: Turiddu hintergeht Santuzza, die ihn aufrichtig liebt, mit seiner früheren Geliebten Lola. Die verlassene Santuzza verrät Lolas Mann Alfio die Untreue seiner Frau. Gemäß sizilianischer Tradition fordert Alfio Turridu zum Zweikampf und tötet ihn. In „Pagliacci“ hat Nedda, die Frau des Komödianten Canio, eine Affäre mit Silvio. Der unglücklich in Nedda verliebte Tonio verrät Canio die Affäre seiner Frau und das Schicksal nimmt seinen Lauf: Canio, der Nedda vor der Vorstellung nicht mehr zur Rede stellen kann, vermischt während der Aufführung Realität und Theater – er tötet seine Frau und deren Liebhaber. Bei einem vom Verleger Sonzogno ausgeschriebenen Wettbewerb wurde 1888 unter zahlreichen eingesendeten Einaktern Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ der 1. Preis zugesprochen. Doch   da sich das kurze Stück nicht für ein abendfüllendes Programm eignete, beschloss der Verleger bereits fünf Jahre später, es zusammen mit dem ebenfalls erfolgreichen Einakter „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo aufzuführen. Dieses zunächst in direkter Konkurrenz zu Mascagni entworfene Werk avancierte schon kurz nach seiner Uraufführung 1892 zu einem der beliebtesten Stücke des italie-  nischen Repertoires. In Kombination mit „Cavalleria rusticana“ wurde es schließlich zum Inbegriff des musikalischen Verismo. *** „Ein Fest der Sangeskunst an der Rheinoper! […] Mit strengen archaischen Bildern, mit reichlich italienischem Katholizismus und einigen erstklassigen Sängerdarstellern beschwört Christof Loy diesen Einakter.“ Michael-Georg Müller, NRZ — Musikalische Leitung Enrico Dovico  Inszenierung Christof Loy  Bühne und Kostüme Herbert Murauer  ChoreograpHIE Jaqueline Davenport  Chor Gerhard Michalski — Cavalleria rusticana Santuzza Susan Maclean  Turiddu Gustavo Porta  Lucia Cornelia Berger  Alfio James Bobby  Lola Geneviève King — Pagliacci Canio Mikhail Agafonov / Zoran Todorovich  Nedda Nataliya Kovalova / N. N.  Tonio Boris Statsenko  Beppo Johannes Preißinger / Ovidiu Purcel  Silvio Dmitry Lavrov — Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorfer Symphoniker

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Pietro Mascagni Cavalleria rusticana — Melodramma in einem Aufzug Libretto von Giovanni TargioniTozzetti und Guido Menasci nach   dem gleichnamigen Theaterstück   und Roman von Giovanni Verga Ruggero Leoncavallo Pagliacci — Drama in zwei Akten und einem   Prolog, Libretto vom Komponisten — In italienischer Sprache mit   deutschen Übertiteln

WIEDERAUFNAHME Do 09.02.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf So 12.02. | Fr 17.02. | Sa 25.02. MÄRZ ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 08.03.

Dauer: ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause


ENDLICH WIEDER DA

9. SEPTEMBER 2011

GALERIE HANS MAYER GRABBEPLATZ DÜSSELDORF


OPER WIEDERAUFNAHMEN

RICHARD WAGNER

DIE WALKÜRE — Von Wagners (1813 –1883) zyklischem Monumentalwerk „Der Ring des Nibelungen“ steht der zweite Teil „Die Walküre“ zweifellos an vorderster Stelle in der Gunst des Publikums. Die Liebesgeschichte des Geschwisterpaares Siegmund und Sieglinde, die sich in dem klangmächtigen „Winterstürme wich-  en dem Wonnemond“ Bahn bricht, die Vaterliebe der Wotanstochter Brünnhilde, die mit Abtrünnig-  keit endet, der furiose Ritt ihrer Walküren-Schwestern und der bewegende Abschied des Weltengotts von seinem Lieblingskind – mit diesen Szenen hat Wagner großes Gefühlstheater geschrieben, das nicht unbedingt das Wissen voraussetzt, in welches bedeutungsträchtige Weltanschauungsmodell dieses Musikdrama eingebettet ist. „Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen“, so hat schon Loge im „Rhein-  gold“ das Schicksal der Götter vorausgesehen. Um dieser Prophezeiung zu entgehen, muss Wotan neue Strategien erfinden. Einen freien Helden will er schaffen, der ohne Verstrickung in Schuld ihm helfe, den Ring zurückzugewinnen. Doch was entsteht, ist eine instrumentalisierte Generation. Und   so muss Wotan in der „Walküre“ zweifach loslassen. Nachdem er Siegmund geopfert hat, um nicht gegen das Inzest-Tabu zu verstoßen, muss er am Ende der „Walküre“ auch von Brünnhilde Abschied nehmen, was die Endgültigkeit des Götteruntergangs besiegelt. „Die Walküre“ gehört zu dem vielbeachteten „Ring“-Zyklus, den 1990 / 91 Kurt Horres, der damalige Hausherr der Deutschen Oper am Rhein, inszenierte und dessen auf die Entstehungszeit   des Werkes bezugnehmendes bildmächtiges Konzept seine zeitlose Gültigkeit bewahrt hat. *** — Musikalische Leitung Axel Kober  Inszenierung Kurt Horres  Bühne und Kostüme Andreas Reinhardt  Licht Klaus Gärditz — Siegmund Ian Storey  Hunding Hans-Peter König / Sami Luttinen  Wotan N. N.  Sieglinde N. N. Brünnhilde Linda Watson  Fricka Renée Morloc — Düsseldorfer Symphoniker

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Erster Tag des Bühnenfestspiels   „Der Ring des Nibelungen“ Dichtung vom Komponisten — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHME Fr 24.02.2012, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERER TERMIN APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf So 01.04.

Dauer: ca. 5 Stunden, zwei Pausen


OPER WIEDERAUFNAHMEN

RICHARD STRAUSS

DIE FRAU OHNE   SCHATTEN — Seinen Schatten herzugeben, das bedeutet im Märchen stets Unheil. Solches beschwört die Färbers­ frau herauf, die bereit ist, ihren Schatten gegen ein genussvolleres Leben als das an der Seite des armen Färbers einzutauschen. Dieser Schatten ist das Symbol ihrer Fruchtbarkeit, die sie preisgibt, damit eine andere Frau, die Kaiserin, von ihrer Kinderlosigkeit geheilt wird. Doch das Geschäft will nicht glücken. Die Färberin erkennt, dass durch den leichtfertigen Handel ihr Leben zu zerbrechen droht, und die Kaiserin wird von quälenden Gewissensbissen geplagt. Beide müssen lernen, ihren egoistischen Wünschen abzusagen und sich zu überwinden, um das Lebensglück anderer nicht   zu zerstören. Ein Zaubermärchen hatte es sein sollen, ähnlich wie „Die Zauberflöte“ – „aber viel bedeutender und tiefer“. Das schrieb Richard Strauss (1864 –1949) an seine Frau Pauline über seine erneute Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal, mit der beide Künstler 1911 an den großen Erfolg des „Rosenkavaliers“ anknüpfen wollten. Doch die Arbeit wurde erschwert durch den Aus­ bruch des Ersten Weltkrieges, der das als Menschheitsparabel und Zukunftsvision entworfene Mär­ chen überschattete. Als es schließlich 1919 in Wien zur Premiere kam, stellte es sich als ein Monu­ mentalwerk der Operngeschichte dar, dessen künstlerische Realisierung auch heute noch höchste Ansprüche stellt. Die Produktion in der Regie von Guy Joosten feierte in der Saison 2010 /11 unter der musi-  kalischen Leitung von GMD Axel Kober auch in Duisburg Premiere und begeisterte Fachpresse und Publikum gleichermaßen. Jetzt kehrt „Die Frau ohne Schatten“ ins Opernhaus Düsseldorf zurück und wird hier nach dem Umbau des Orchestergrabens neu zu erleben sein. ***

Oper in drei Akten Text von Hugo von Hofmannsthal — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHME Sa 07.04.2012, 18.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf So 15.04. | So 29.04. JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 02.06. | So 17.06.

Dauer: ca. 3 ¾ Stunden, zwei Pausen

„Musikalisch ist diese ‚Frau ohne Schatten‘ ein mitreißendes Erlebnis, das auch weite Anfahrten lohnt. Diese Oper besitzt die Leidenschaft der ‚Salome‘, die in das große Format von ‚Rosenkavalier‘ gesteigert wird. Trotz ihrer vier Stunden Aufführungsdauer ist die märchenhafte Geschichte um   zwei Paare auf der Suche nach dem Glück und Kindern ein kurzweiliges Vergnügen.“ Rudolf Hermes, Westdeutsche Allgemeine Zeitung — Musikalische Leitung Axel Kober  Inszenierung Guy Joosten  Bühne und Kostüme Johannes Leiacker  Licht Manfred Voss  Chor Gerhard Michalski  Dramaturgie Luc Joosten — Der Kaiser Corby Welch  Die Kaiserin Morenike Fadayomi  Die Amme Susan Maclean  Der Geisterbote James Bobby  Barak Tomasz Konieczny / Marcus Jupither  Sein Weib Linda Watson / Caroline Whisnant Der Einäugige Bruno Balmelli  Der Einarmige Timo Riihonen  Der Bucklige Johannes Preißinger Hüter der Schwelle Iulia Elena Surdu  Stimme des Jünglings Manfred Fink  Stimme des Falken Iryna Vakula  Stimme von oben Geneviève King — Chor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorfer Symphoniker

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

RICHARD WAGNER

DER FLIEGENDE   HOLLÄNDER — Die Ballade der Senta ist das Herzstück des „Fliegenden Holländers“. Darin erzählt die junge Kapitäns-  tochter ihren Spinnstubengefährtinnen von dem bleichen Mann, der verflucht ist, ewig auf den Weltmeeren umher zu segeln, bis er ein Weib fände, das ihn durch ihre Treue erlöst. Senta glaubt an die Vorsehung, diese Erlöserin zu sein, und wird darin unmittelbar bestätigt, als ihr Vater mit einem fremden Seemann zurückkehrt, der um ihre Hand anhält. Wie ein Bild aus längst vergangener Zeit taucht dieser Holländer plötzlich in ihrem Leben auf, um ebenso schnell wieder zu verschwinden, nachdem ihn der Verdacht überkommt, Senta sei ihrem Jugendfreund Erik noch liebevoll verbunden. Um Treue bis in den Tod geht es in Wagners (1813 –1883) romantischer Oper „Der fliegende Holländer“, zu der ihn Heinrich Heines Erzählband „Die Memoiren des Herrn von Schnabelewopski“ angeregt hatte. Heine beschreibt darin eine Amsterdamer Aufführung des Seemannsstücks vom Flie-  genden Holländer, die er allerdings als eine Parodie auf bürgerliche Ehemoral und Erlösungswahn empfindet mit dem Fazit: „Frauen müssen sich in acht nehmen, keinen fliegenden Holländer zu heiraten, und Männer lernen daraus, wie sie im günstigsten Fall durch ein Weib zugrunde gehen.“ Wagner hingegen begann, nachdem er vergeblich versucht hatte, für seinen „Fliegenden Holländer“ einen Opernauftrag der Pariser Grand Opéra zu erhalten, sich mit seinem Opernhelden zunehmend zu identifizieren. Was er an Heimatlosigkeit, steckbrieflicher Verfolgung und Ablehnung seiner künstlerischen Ideen erfahren hatte, kompensierte er in seinem „Fliegenden Holländer“ und navigierte damit zielgerichtet auf seine künftigen Musikdramen zu. Es war „das mythische Gedicht des Volkes, ‚Der fliegende Holländer‘, der mir aus den Sümpfen des Lebens so wiederholt und mit unwidersteh-  licher Anziehungskraft auftauchte“, sollte er später behaupten, um seine Idee des aus dem Mythos entstehenden Kunstwerkes zu manifestieren. Diesen Charakter des Volksgedichtes, der Ballade mit unerwartetem Ausgang, hat der als bedeutender Theaterregisseur der Vorwendezeit berühmt gewordene Adolf Dresen aufgreifen wollen, indem er seine Inszenierung als holzschnittartige Bilderfolge gestaltete. Dresen beschäftigte dabei nicht der weltentrückte Erlösungsgedanke, sondern die Liebe als eine Option, die Mitgefühl und Verantwortung für den anderen einschließt. *** — Musikalische Leitung Georg Fritzsch  Inszenierung Adolf Dresen  Bühne und Kostüme Wolf Münzner  Chor Christoph Kurig — Holländer John Wegner  Senta Morenike Fadayomi  Erik Corby Welch  Daland Hans-Peter König / N. N. Steuermann Johannes Preißinger  Mary Geneviève King — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker

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Romantische Oper in drei Aufzügen Dichtung vom Komponisten — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHME Fr 04.05.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE MAI ↗  Theater Duisburg Fr 11.05. | Mi 16.05.

Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, keine Pause


Leidenschaft ist mehr als Perfektion

Leidenschaft ist die Liebe zum Detail, um etwas Einzigartiges zu schaffen. Sie ist der Funke, der vom perfekt eingespielten Orchester und Ensemble 端berspringt und bei den Zuh旦rern noch lange in Erinnerung bleibt. In diesem Sinne w端nschen wir Ihnen f端r die Spielzeit 2011/2012 viele Abende, an denen sich Perfektion und Leidenschaft verbinden.

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OPER WIEDERAUFNAHMEN

HANS WERNER HENZE

PHAEDRA —

Raunende Echos aus längst vergangener Zeit formen sich zur Fabel von Phaedra, die sich in ihren Stiefsohn Hippolyt verlieben muss, weil dieser die Jagdgöttin Artemis umschwärmt, was die Lie­ besgöttin Aphrodite wiederum in rasende Eifersucht treibt: In einem Labyrinth aus schuldhaften Verknüpfungen werden zwei Menschen zu Spielbällen der Götter. Aus der Liebe führt der Weg   in den Tod. Ein „kretisch, maritim, urzeitiges“ Musiktheater wollte Hans Werner Henze (*1926) mit seiner Oper „Phaedra“ auf das Libretto des Lyrikers Christian Lehnert komponieren. Entstanden ist ein magisches Meisterwerk, dessen labyrinthische Strukturen tief hinein führen in die ebenso faszinierende wie fremde Welt des antiken Mythos. *** „Die Regisseurin macht daraus eine freche Antikentravestie, die mit ihrer ironisierenden Splatter-  film-Ästhetik die bislang unterbelichteten komisch-skurrilen Seiten des Stückes herausstellt. Henzes Werk erscheint dadurch nur umso vielfältiger und hält diesen beherzten Zugriff spielend aus.“ Christian Wildhagen, Frankfurter Allgemeine Zeitung „Regisseurin Sabine Hartmannshenn animiert das homogene Sängerquartett in Dieter Richters hinreißend atmosphärischem Bühnenbild zu quirliger Spielfreude. Herausragend Ursula Hesse von den Steinens Titelheldin mit agilem Mezzo und furiosem Spiel, glasklar Anke Krabbes Aphrodite-Sopran, fabelhaft auch Jussi Myllys’ lyrischer Hippolyt-Tenor und Vasily Khoroshevs Countertenor als Artemis.“ Regine Müller, Rheinische Post „Rundum überzeugend die Musik, vor allem das Instrumentalensemble der Duisburger Philharmo-  niker, das unter Wen-Pin Chiens umsichtiger Leitung den erheblichen solistischen Anforderungen nichts schuldig blieb.“ Ingo Dorfmüller, Opernwelt — Musikalische Leitung Wen-Pin Chien  Inszenierung Sabine Hartmannshenn  Bühne Dieter Richter Kostüme Susana Mendoza  Licht Volker Weinhart  Dramaturgie Anne do Paço — Phaedra Ursula Hesse von den Steinen  Aphrodite Anke Krabbe  Hippolyt Jussi Myllys  Artemis Vasily Khoroshev  Minotauros (Sänger) Dmitry Lavrov  Minotauros (Tänzer) Jhane Hill  Gehilfe der Artemis Harald Beutelstahl — Duisburger Philharmoniker — Eine Koproduktion der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 für „Das Henze-Projekt“

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Konzertoper in zwei Akten Text von Christian Lehnert — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHME Do 17.05.2012, 18.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE MAI ↗  Theater Duisburg So 27.05 JUNI ↗  Theater Duisburg Do 07.06.

Dauer: ca. 1 ¾ Stunden, eine Pause


OPER WIEDERAUFNAHMEN

RICHARD STRAUSS

SALOME —

Die Stimme ihres vermeintlichen „Retters“ kommt aus den Tiefen – und dringt an das Ohr jener jungen Frau, die ein Gespür für die Dinge hat, die unter der Oberfläche liegen. Ausbrechen möchte sie aus den Verhältnissen, in denen sie gefangen ist. Angelockt durch seine Stimme meint sie in Jochanaan ihren Erlöser zu erkennen. Doch die Welten, die da aufeinanderprallen, könnten entgegen-  gesetzter kaum sein. Von Jochanaans kategorischer Weltflucht in einen orgiastischen Taumel hineingetrieben, der sehr viel mehr als nur eine erotische Ausschweifung ist, steigert sich Salome mit dem gleichen Fanatismus wie der Prophet in die für sie einzig verständliche Kategorie: jene des Besitzes. Was folgt, ist ein schauerliches Ritual der Vernichtung. Als Strauss (1864 –1949) Oscar Wildes „Salomé“ 1902 in Berlin sah, war er sogleich Feuer und Flamme. „Das Stück schreit nach Musik“, erklärte er und machte sich an eine Vertonung, die ihresgleichen sucht. *** „Gürbaca zeigt uns, was in der Oper auch steckt. Ihre Arbeit läuft vorsätzlich Amok, ein Thriller, vermutlich und zu Recht künftig ausverkauft. Den Rest besorgen die Duisburger Philharmoniker unter Michael Boder, die dieses Familiengrab mit allerbestem Strauss fluten.“ Wolfram Goertz, Rheinische Post „Sängerisch herausragend Wolfgang Schmidt als Herodes, der den Potentaten als Geschäftsmann gibt, der aber auch immer nach neuen Ausschweifungen sucht. Eine erstklassige Rollendeutung. Königlich, weil statuarisch und unbeugsam: die Herodias von Renée Morloc, die vor allem in den tiefen Lagen ihres Mezzos sehr überzeugte. Morenike Fadayomi hat die Stimme, die für die Titelpartie gebraucht wird, einen kraftvollen Sopran, der in den Höhen sicher anspringt. Das bewies sie eindrucksvoll im musikalischen Höhepunkt der ‚Salome‘: in ihrem großen Schlussmonolog.“ Christoph Schulte im Walde, Opernnetz

Musikdrama in einem Aufzug Text vom Komponisten — In deutscher Sprache mit Übertiteln

WIEDERAUFNAHME Sa 09.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE JUNI ↗  Theater Duisburg Fr 29.06. JULI ↗  Theater Duisburg Sa 07.07.

Dauer: ca. 1 ¾ Stunden, keine Pause

„Gürbaca gewinnt dem inneren Gehalt (des Werkes) in teilweise grotesk übersteigerten Bildern jene brutale Wirksamkeit ab, die ganz elementar in Stückvorlage, Libretto und Musik angelegt ist. Keine leere Provokation also, sondern eine bemerkenswert tiefe Durchdringung der Vorlage.“ Ralf Tiedemann, Opernglas — Musikalische Leitung N. N.  Inszenierung Tatjana Gürbaca  Bühne und Licht Klaus Grünberg Kostüme Silke Willrett  Dramaturgie Anne do Paço — Herodes Wolfgang Schmidt / N. N.  Herodias Renée Morloc  Salome Morenike Fadayomi  Jochanaan John Wegner  Narraboth N. N.  Ein Page der Herodias Iryna Vakula  In weiteren Partien Johannes Preißinger, Florian Simson, Markus Müller, Manfred Fink, Lukasz Konieczny, Günes Gürle, David Jerusalem,   Timo Riihonen — Duisburger Philharmoniker

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DEUTSCHE OPER AM RHEIN

ENSEMBLE

SÄNGERINNEN UND SÄNGER —

Nassrin Azarmi

Bruno Balmelli

Cornelia Berger

James Bobby

Oleg Bryjak

Daniel Djambazian

Morenike Fadayomi

Sergej Khomov

Geneviève King

Lukasz Konieczny

Tomasz Konieczny

Ks. Hans-Peter König

Nataliya Kovalova

Anke Krabbe

Markus Müller

Jussi Myllys

Romana Noack

Adam Palka

Laimonas Pautienius

Johannes Preißinger

Bruce Rankin

Richard Šveda

Iryna Vakula

Dmitri Vargin

John Wegner

Corby Welch

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Manfred Fink

Anett Fritsch

Lisa Griffith

Günes Gürle

Sylvia Hamvasi

Ks. Stefan Heidemann

Peter Nikolaus Kante

Theresa Kronthaler

Katarzyna Kuncio

Dmitry Lavrov

Sami Luttinen

Susan Maclean

Ks. Marta Márquez

Renée Morloc

Timo Riihonen

Alma Sadé

Ks. Wolfgang Schmidt

Elisabeth Selle

Florian Simson

Boris Statsenko

Iulia Elena Surdu

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DEUTSCHE OPER AM RHEIN

GÄSTE

SÄNGERINNEN UND SÄNGER —

Mikhail Agafonov

Karine Babajanyan

Isabelle Druet

Sybilla Duffe

Simeon Esper

Olesya Golovneva

Will Hartmann

Ursula Hesse von den Steinen

Teodor Ilincăi

Marcus Jupither

Torben Jürgens

Ketevan Kemoklidze

Ks. Gwendolyn Killebrew

Vasily Khoroshev

Matthias Klink

Helen Lyons

Marlene Mild

Noëmi Nadelmann

Ks. Jeanne Piland

Stefan Pop

Gustavo Porta

Benno Remling

Arnold Rutkowski

Kurt Rydl

Adrian Sâmpetrean

Bo Skovhus

Ian Storey

Zoran Todorovich

Giuseppe Varano

Linda Watson

Michael Weinius

Caroline Whisnant

José Manuel Zapata

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DEUTSCHE OPER AM RHEIN

FREUNDESKREIS DER DEUTSCHEN OPER AM RHEIN E. V.

GEMEINSAM OPER FÖRDERN UND GENIESSEN —

Der Freundeskreis ist ein wichtiger Partner für die Deutsche Oper am Rhein. Mit seinen Spenden­ geldern werden Produktionen ausgestattet, Gastsängerinnen und -sänger engagiert, Nachwuchs im Opernstudio geschult und Projekte für junges Publikum gefördert. Zwei Dinge verbinden alle Mitglieder des Freundeskreises: die Begeisterung für das Musik­ theater und der Wunsch, diese Kunstgattung nach Kräften zu fördern. Zahlreiche private Opernlieb­ haber und viele Unternehmen aus der Region haben sich im Freundeskreis zusammengefunden,   um die künstlerische Qualität der Opernhäuser in Düsseldorf und Duisburg zu erhalten und weiter auszubauen, aber auch, um sich im Kreise Gleichgesinnter persönlich zu begegnen. Man trifft sich, wenn anlässlich der Aufführung von Neuproduktionen zur Freundeskreis­ premiere eingeladen wird. Bei der anschließenden Feier gibt es Zeit und Gelegenheit, seine Eindrücke auszutauschen, mit den beteiligten Künstlern zu sprechen und mit dem Leitungsteam zu diskutieren. Einmal im Jahr arrangieren die Deutsche Oper am Rhein und der Freundeskreis gemeinsam einen Gala-Abend mit Weltstars. Ein weiterer fest etablierter Termin ist die alljährliche gemeinsame Feier auf der Bühne des Düsseldorfer Opernhauses. Solisten aus dem Ensemble gestalten einen Abend nur für die Mitglieder des Freundeskreises – eine wunderbare Gelegenheit, die Perspektive zu wechseln und das Opern­ haus aus der Bühnensicht zu erleben. Als besonderes Privileg dürfen die Mitglieder des Freundeskreises kostenlos Generalproben besuchen und erhalten das ganze Jahr über aktuelle Informationen zum Spielplan. Reisen des Freun­ deskreises in attraktive Städte Europas mit renommierten Opernhäusern runden das Angebot für die Mitglieder ab. Bereits ab 50,00 € Mitgliedsbeitrag pro Jahr können Sie Mitglied im Freundeskreis der Deut­ schen Oper am Rhein werden. Spenden stehen in Ihrem Ermessen. Gern schicken wir Ihnen ausführliches Informationsmaterial zu und laden Sie zu unserer nächsten Freundeskreis-Premierenfeier ein, damit Sie uns kennen lernen können. *** — Vorsitzender des Vorstands: Prof. Dr. Dieter H. Vogel Vorsitzender des Kuratoriums: Prof. Dr. Ulrich Lehner — Kontakt Freundeskreis Deutsche Oper am Rhein e. V. c/o Commerzbank AG Petra Antony-Reimann 40300 Düsseldorf Tel. + 49 (0) 211 . 321 4373 Fax + 49 (0) 211 . 321 4004 E-Mail: petra.antony-reimann@commerzbank.com

FREUNDESKREISPREMIEREN IL BARBIERE DI SIVIGLIA Mi 07.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

CARMEN Di 13.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

CASTOR ET POLLUX Di 31.01.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

BALLETT AM RHEIN — b.11 Sa 24.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

THE TURN OF THE SCREW So 06.05.2012, 18.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

THE RAKE’ S PROGRESS Fr 25.05.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

BALLETT AM RHEIN — b.12 Do 21.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf Informationen zum Abonnement dieser Vorstellungen finden Sie in diesem Heft auf Seite 136.

FESTLICHER ABEND FÜR DEN FREUNDESKREIS Do 15.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

GALA DES FREUNDESKREISES Fr 01.06.2012, 19.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Monika Doll Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-208 Fax + 49 (0) 211 . 89 25-289 E-Mail: FreundeskreisDOR@arcor.de

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DEUTSCHE OPER AM RHEIN

CHOR DER DEUTSCHEN OPER AM RHEIN

66 STIMMEN IM EINKLANG —

Sie formieren sich zu einem hasserfüllten Mob auf der Jagd nach einem Außenseiter, sie ringen als Ordensschwestern um die Aufrichtigkeit ihres Glaubens, sie fügen sich der Härte und schonungslosen Befehlsgewalt auf einem englischen Kriegsschiff – das sind nur einige Facetten der szenischen Darstellungskraft, womit die 66 Berufssängerinnen und -sänger des Opernchors der Deutschen Oper am Rhein in der zurückliegenden Spielzeit überzeugten. Hinzu kommt die musikalische Stilvielfalt, die ihnen das breite Repertoire dieses Hauses abverlangt: Mozart, Wagner, Puccini, Britten und der leichte Ton einer Lehár-Operette gehören genauso dazu wie französische Barock-Musik – ein Neu­ land, das durch die jüngste Werkreihe von Jean-Philippe Rameau betreten wurde. Mitglied dieses Chorensembles zu sein, das heißt, seine künstlerische Leistungsfähigkeit ständig zu trainieren, Spiel­ freude zu besitzen und den zeitaufwendigen Theateralltag zwischen dem Opernhaus Düsseldorf, dem Theater Duisburg und den Probebühnen in Duisburg-Wanheimerort zu bewältigen. Denn während die beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein von zwei Orchestern, den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern, bespielt werden, bestreitet der Chor alle Auf­ führungen in diesen beiden Städten. Die Zahl beläuft sich auf nahezu 200 Abende pro Saison, was etwa zwei Drittel aller Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein ausmacht, zuzüglich der Proben auf den Bühnen, den Probebühnen und im Chorsaal. Dieses große Arbeitspensum wird von den Sängerinnen und Sängern, die aus 12 Nationen stammen und alle ein Gesangsstudium an einer Hochschuleinrichtung absolviert haben, mit viel Energie und Engagement geleistet. Den Beruf als Berufung zu verstehen, das ist ein Markenzeichen des Opernchors, der seine künstlerische Prägung durch die Chordirektoren Rudolf Staude (1959–1996), Volkmar Olbrich (1996–1999) und den stellvertretenden Chordirektor Wolfgang Dünwald (1988–2001) erhielt. Seit 2000 haben Gerhard Michalski und sein Stellvertreter Christoph Kurig (seit 2001) die Leitung übernommen und das hohe Ansehen des Chors, das er sich auch durch Konzerte und zahlreiche Gast­ spiele erworben hat, weiter gestärkt. *** — 1. Sopran Geesche Bauer, Stephanie Blenskens, Astrid Daun, Sandra Michaela Diehl, Chieko Higashi, Silke Hillebrecht, Simone Klostermann, Ulrike Mertens, Martina Ramin, Petra Schulteis  2. Sopran Victoria Demkina, Helena Günther, Birte Hopstein, Diana Klee, Ruth Mauderer, Silvia Mauer, Marianne Tillmanns, Izabella Turhan,   Ingrid von der Stein — 1. Alt Sibylle Eichhorn, Claudia Hildebrand, Marianne Mann, Barbara Olschner, Cornelia-Maria Orendi, Sylwia Siwak, Ming Yu  2. Alt Elisabeth Adrian, Susanne Hofmann-Babinetz, Rena Kleifeld, Edith Krupp, Manuela Kunze, Simona Maestrini, Franziska Orendi, Franziska Walter — 1. Tenor Alexandre Avramenko, Jörg Flick, Shin-Deock Kang, Volker Kiefer, Dong Hoon Kim, Bo-Hyeon Mun, Dae-Il Park, Luis Fernando Piedra, Andreas Schönberg, Leszek Woziwoda  2. Tenor Grzegorz Ciorga, Cesar Dima, Ingmar Klusmann, Oldrich Polasek, Roland Steingießer, Ömer Temizel, Klaus Walter — 1. Bass Thomas Boldt, Gerd Büker, Dong-In Choi, Manfred Klee, Elimar Köster, Franz-Martin Preihs, Karl Thomas Schneider  2. Bass Clemens Begritsch, Jwa-Kyeom Kim, Thomas Ulrich Lässig, Volker Philippi, Ortwin Rave, Runwalt Salzer, Romualdas Urbonas — CHORDIREKTION Gerhard Michalski, Christoph Kurig (Stellvertreter), Dagmar Thelen (Assistentin)

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PRODUKTIONEN MIT DEM OPERNCHOR 2011 /12 Dialogues des Carmélites Carmen Il barbiere di Siviglia Castor et Pollux Die Nachtigall The Rake’ s Progress Don Giovanni — Madama Butterfly Die Zauberflöte Die Entführung aus dem Serail Tosca Die lustige Witwe La Bohème Così fan tutte Cavalleria rusticana / Pagliacci Die Frau ohne Schatten Der fliegende Holländer — Ballett am Rhein – b.10: Symphony of Psalms


CHOR DER DEUTSCHEN OPER AM RHEIN Foto: Frank Heller

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SPIELZEIT 2011 /12

BALLETT AM RHEIN

PREMIEREN UND REPRISEN —


PREMIEREN

REPRISEN

b.10

b.11

reprise.01

DRITTES KLAVIERKONZERT Martin Schläpfer

BACKYARD URAUFFÜHRUNG Uri Ivgy und Johan Greben

MARSCH, WALZER, POLKA Martin Schläpfer

TANZSUITE Martin Schläpfer

VIOLAKONZERT Martin Schläpfer

FORELLENQUINTETT Martin Schläpfer

SYMPHONY OF PSALMS Jiří Kylián — 29.10.2011 ↗  Theater Duisburg 03.12.2011 ↗  Opernhaus Düsseldorf

FEARFUL SYMMETRIES Nils Christe — 17.03.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf

REFORMATIONSSYMPHONIE Martin Schläpfer — 29.03.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf 18.04.2012 ↗  Theater Duisburg

b.07

b.12

reprise.02

COMPOSITIE Hans van Manen

INSIDE MIRÓ URAUFFÜHRUNG Antoine Jully

NEITHER Martin Schläpfer — 30.05.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf

FROZEN ECHO Regina van Berkel ROBERT SCHUMANN TÄNZE Martin Schläpfer — 14.12.2011 ↗  Theater Duisburg

CASTOR ET POLLUX JEAN-PHILIPPE RAMEAU Oper und Ballett Inszenierung und Choreographie: Martin Schläpfer — 28.01.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf

THE OLD MAN AND ME Hans van Manen LONTANO Martin Schläpfer AGON George Balanchine — 16.06.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf


VORWORT

MARTIN SCHLÄPFER

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI —

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Ich weiß nicht, ob dieses Sprichwort stimmt, meine sehr geehrten Damen und Herren – eigentlich hoffe ich, dass dem nicht so ist, denn mir ist die vierte und fünfte Spielzeit genauso wichtig wie eine „gute“ dritte. Gut an der dritten ist aber, dass sie bereits Stock-  werk ist – wenn man die erste Spielzeit als Fundament andenkt und die zweite als Seitenwände. Das Haus ist bewohnbar geworden. Ob aus dem Ballett am Rhein ein Hochhaus wird, zeigt die Zukunft. Mir gefällt das Bild, dass jedes zusätzliche Jahr eine neue Etage bildet, der Bau in Bewegung bleibt. Wir haben bereits ein Stück Weg zurückgelegt, Vergleiche können gezogen werden, eine Konversation ist im Gange. Aber erst jetzt entsteht eine Gesprächs­ runde mit verschiedenen Meinungen, wird das Ganze dreidimensional. Insofern sind aller guten Dinge doch drei. Oper und Tanz: 2011/12 ist für mich insofern anders, als ich mich entschlossen habe, Rameaus Tragédie „Castor et Pollux“ nicht nur zu choreographieren, sondern auch zu inszenieren. Ich konnte es mir nie vorstellen, Oper zu machen. Dann habe ich Christoph Meyer doch zugesagt. Ja-Sagen ist gefährlich, und wenn ich schon für gefährliche Theaterarbeit plädiere, so sollte ich mich ihr auch hier aussetzen. Dass Choreographen Oper inszenieren, ist nicht neu und deshalb auch nicht wirklich „trendy“. Schon Balan­ chine hat Oper gemacht. Dies hat mich im Kopf befreit. b.10 bringt Jiří Kylián mit seiner legendären Arbeit zu Strawinskys „Symphony of Psalms“ nach Düsseldorf und Duisburg. Ich bin darüber sehr glücklich, sind mit Kylián, Mats Ek und Hans van Manen doch bereits drei der größten lebenden Cho­ reographen im Repertoire des Balletts am Rhein vertreten. Vor   der „Psalmen-Sinfonie“ steht meine „Tanzsuite“. Auch wenn die Komposition leider nicht live gespielt werden kann, da sich die unorthodoxen Spieltechniken in den Probenzeiten eines Opern­ hauses nicht mit unseren Qualitätsansprüchen erarbeiten lassen, musste nach meinem Planungsinstinkt dieser Lachenmann unbedingt vor diesen Strawinsky. Lachenmann ist für mich ein Großer – einer wie Bach. Eröffnet wird der Abend mit meinem „Dritten Klavierkonzert“ – einer Arbeit aus einer anderen Schaffenszeit, die aber immer noch meinem kritischen Empfinden standhält. Solist für Schnittkes Klavierkonzert ist Denys Proshayev. Für b.11 konnte ich Uri Ivgy und Johan Greben gewinnen – ein israelisch-niederländisches Choreographenduo, dessen Arbei­ ten mich seit langem faszinieren. Die Initialzündung für das Er­ schaffen einer neuen Kreation wie „Backyard“ suchen die beiden Künstler meist in gesellschaftlichen Themen. Auf mein „Violakon­ zert“, folgt „Fearful Symmetries“. Nils Christe ist in Düsseldorf und Duisburg kein Unbekannter, und ich freue mich sehr, ihn in diese Spielzeit integriert zu wissen. Nach der Premiere b.07 im Dezember 2011 beginnt im April 2012 eine von mir vor allem für Duisburg angedachte Vorstel-  lungsserie mit meinen Balletten „Marsch, Walzer, Polka“, „Forel­ lenquintett“ und „Reformationssymphonie“. Duisburg als Stadt und Spielstätte ist mir enorm wichtig. Die Unterschiedlichkeit von Duisburg und Düsseldorf und ihrer darin wohnenden Men­ schen macht die Theaterarbeit an der Deutschen Oper am Rhein zu einem großartigen und vielschichtigen Abenteuer. Während

wir in Düsseldorf inzwischen meist vor ausverkauftem Haus tanzen, kämpfen wir in Duisburg noch um eine größere Publikums­ schicht. Ich suche nicht nur die Menschen dort, ich möchte sie gewinnen. Die älteste Theatergemeinschaft Deutschlands gilt es zu verteidigen und zu erhalten. Weitere Sparmaßnahmen müssen tabu sein. Ich appelliere an die Politik, aber auch an die gesamte Bevölkerung, ihre Oper wieder wichtiger zu nehmen, sie zu lieben. Theater sind Orte der direkten Begegnung, Orte, an denen noch versucht wird, Geist und Seele und Utopie frei anzudenken. Theaterarbeit ist nicht messbar. Aber wenn wir nur noch an das glauben, was messbar ist, sind wir verloren. Sein Opernhaus ­aufzugeben wäre für Duisburg eine Katastrophe. b.12 eröffnet Antoine Jully mit „Inside Miró“. Als Ballett­ direktor ist es mir ein Anliegen, auch Choreographen aus meiner Compagnie zu fördern. Da ich seit jeher jene Potpourris verabscheue, in denen Tänzer unter dem Titel „Junge Choreographen“ ein paar Minuten kreieren dürfen, wähle ich bewusst einzelne Begabungen aus, um ihnen eine Arbeit im Spielplan des Balletts am Rhein anzuvertrauen. Mit „The Old Man and Me“ darf ich ­eines von Hans van Manens berührendsten und weisesten Ballet­ ten zeigen. Ich verneige mich vor dieser Arbeit und vor ihrem Choreographen. Es folgt „Lontano“ auf Musik von Ligeti, eine Choreographie, die ich 2009 für Het Nationale Ballet Amsterdam kreiert habe. In b.12 kann ich meine ursprüngliche Idee nun endlich verwirklichen, „Lontano“ in eine direkte Beziehung zu „Agon“ zu bringen – eine der bedeutendsten Arbeiten Balanchines, welche die legendäre Patricia Neary einstudieren wird. Im Mai 2012 kommt außerdem „Neither“ zurück ins Re­ pertoire – ein Stück, das stark von der Ausstattung der Künstlerin rosalie geprägt ist und für mich persönlich zu den wichtigsten Werken meines bisherigen Schaffens zählt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit all den Desig­ nern, deren Namen für den „Look“ des Balletts am Rhein stehen. Ich freue mich auch, mit den Düsseldorfer Symphonikern, Duis­ burger Philharmonikern, Sängerinnen und Sängern sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, den zahlreichen Instru-  mentalsolisten sowie den Dirigenten Christoph Altstaedt, Dante Anzolini, Wen-Pin Chien, Axel Kober und Catherine Rückwardt erstklassige musikalische Partner zur Seite zu haben. Gastspiele bringen die Compagnie nach Brno, Köln, Am­ sterdam und Gütersloh. Zahlreiche Anfragen konnten leider nicht berücksichtigt werden. Es ist mein Ziel, das Ballett am Rhein als wichtigen kulturellen Botschafter des Landes NRW international zu etablieren. Zugleich möchte ich mich aber auf mein Schaffen vor Ort, hier in Düsseldorf und Duisburg, konzentrieren. Das ist er also, der Plan für unsere dritte Spielzeit, sehr verehrtes Publikum. Sie sind uns ein wunderbares Gegenüber. Danke dafür. Ihr Martin Schläpfer Ballettdirektor und Chefchoreograph Ballett am Rhein 69


b.10 foto: Gert Weigelt


BALLETT PREMIEREN

b.10

  DRITTES KLAVIERKONZERT

MARTIN SCHLÄPFER

„Es gibt Menschen, die hört man sprechen – und man ist sofort gefangen, man bleibt direkt dran.“ So erging es Martin Schläpfer nach seinen eigenen Worten, als er zum ersten Mal Alfred Schnittke in einem Interview im Radio erlebte. Doch es waren nicht nur die Worte, sondern später dann vor allem die Werke des Komponisten, die ihn mit ihrer starken Ausdruckskraft und ungeheuren Intensität immer wieder in ihren Bann zogen. Aus seiner kleinen Werkreihe von Balletten auf Musik Schnittkes präsentiert Martin Schläpfer in der Spielzeit 2011/12 zwei Arbeiten: „Drittes Klavierkonzert“ bildet den Auftakt, gefolgt von „Violakonzert“ in b.11. Geschichten en miniature erzählen vom Miteinander und Gegeneinander, von Freiheit und Abhängigkeit, Bindung und Trennung, Nicht-Loslassen- und Nicht-Festhalten-Können, Hingebung und Entzweiung. „Drittes Klavierkonzert“ ist ein Ballett über „die Schwierigkeit zu lieben, Freund eines Liebenden zu sein und über unser aller Bedürfnis, oftmals mehr oder völlig anderes zu begehren, zu erträumen, als wir zu erreichen vermögen“ (Martin Schläpfer). Es ist ein Tanzen in den Zwischen-  tönen, ein Tanzen, das den Menschen im Körper des Tänzers braucht, um seine Seele in all ihren Schattierungen zu enthüllen. Alfred Schnittke entwickelte seine große kompositorische Begabung in den 1960er Jahren. Jenseits aller Grabenkämpfe der Neuen Musikszene schrieb er eine keiner Schule zuzuordnende Musik, die stilistisch quasi alles durchquert, was irgendwann einmal komponiert wurde. „Eigenes“ und „Fremdes“, Altes und Neues durchdringen sich auch in seinem 1979 dem Pianisten Vladimir Krajnev gewidmeten Klavierkonzert zu Bildern und Assoziationen, die zu den Urgründen des Seins führen. Sein sensibles inneres Ohr verstand Schnittke dabei als „Nadelöhr für die gesamte, so vielfältige Welt“. Als Solist am Klavier wird der aus Weißrussland stammende und u. a. bei Vladimir Krajnev ausgebildete Pianist Denys Proshayev zu erleben sein. Der Erste Preis des ARD-Musikwettbewerbs 2002 bedeutete für den damals 23-jährigen Künstler den Startschuss zu einer internationalen SoloKarriere. *** — MUSIK Konzert für Klavier und Streichorchester von Alfred Schnittke  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer MUSIKALISCHE LEITUNG Wen-Pin Chien  BÜHNE UND KOSTÜME Thomas Ziegler  LICHT Franz-Xaver Schaffer — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — KLAVIER Denys Proshayev — Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

b.10 — DRITTES KLAVIERKONZERT Martin Schläpfer TANZSUITE Martin Schläpfer SYMPHONY OF PSALMS Jiří Kylián

PREMIEREN Sa 29.10.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg Sa 03.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE NOVEMBER ↗  Theater Duisburg Di 01.11. | Do 03.11. | Sa 05.11. So 13.11. | Do 17.11. | So 20.11. DEZEMBER ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 08.12. | Fr 09.12. | So 11.12. Fr 16.12. | Do 22.12. | Mo 26.12. JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 07.01.

BALLETTWERKSTATT Fr 21.10.2011, 19.00 Uhr ↗ Theater Duisburg

Dauer b.10: 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

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Ballett premieren

b.10

  TANZSUITE

MARTIN SCHLÄPFER

„Man muss sich immer wieder irgendwo hinwerfen, um Neues zu erfahren. Man muss beweglich blei-  ben, sich ‚köpfen‘ oder sich forciert wo auch immer hineinstürzen: am besten in kaltes Wasser. Es   ist das scheinbar Unmögliche, das mich weiter gehen lässt, als ich es mir vorstellen kann. Ich brauche die Gefahr. Es ist die Herausforderung einer Musik, die mich zu meinen Balletten zwingt“, beschrieb Martin Schläpfer einmal seinen Ausgangspunkt für ein neues Stück. Immer wieder sucht der Choreo-  graph sich Kompositionen, die auf den ersten Blick für eine tänzerische Umsetzung unmöglich erscheinen. Eine solche ist auch Helmut Lachenmanns „Tanzsuite mit Deutschlandlied“. Konsequent entwickelte der deutsche Komponist seit den 1970er Jahren eine „Musique con­ crète instrumentale“, die mittels neuer Spieltechniken für ein meist klassisches Instrumentarium eine völlig neue Klanglichkeit erzeugt. In seiner 1979/80 komponierten „Tanzsuite mit Deutschlandlied“ sind es verschiedene alte Tanzformen, die mit ihrem Rhythmus und Tonfall einen Boden des Ver-  trauten bilden, um zugleich in Lachenmanns eigenwilligen, nie gehörten Klängen aufzugehen und   zu verschwinden. Der Bezug zur Tradition wird auch Martin Schläpfer zu einem zentralen Thema seines Stückes: „In meinem Ballett gibt es immer wieder Szenen, in denen ich die Tänzer die Klassik auf den Boden werfen lasse – aber mehr aus Trauer, denn ich bin mir schmerzlich bewusst, dass sie nicht mehr in dieser Form Ausdruck unserer Zeit sein kann.“ Der klassische Tanz findet so jenseits von Tanztheater oder Modern Dance zu einer neuen Form, die sich inzwischen als Schläpfer-Stil bezeichnen lässt. „Ein großartiges, geheimnisvolles, lustiges und schwieriges Ballett“, schrieb Wiebke Hüster in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; Schläpfers Stücke „geben ihr Geheimnis immer schwerer preis, aber ihre Faszination strahlt immer heller. Die Zuschauer erkannten ein Meisterwerk“, urteilte Angela Reinhardt auf tanznetz. Und Jochen Schmidt schrieb in der Welt: Ein Stück von einer „ästhetischen Qualität, die auf dem Gebiet des klassischen Tanzes keine Konkurrenz zu fürchten hat“. *** — MUSIK „Tanzsuite mit Deutschlandlied“ von Helmut Lachenmann  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer BÜHNE UND KOSTÜME Keso Dekker  VIDEO Christoph Schödel und Keso Dekker  LICHT Franz-Xaver Schaffer — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

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b.10 — DRITTES KLAVIERKONZERT Martin Schläpfer TANZSUITE Martin Schläpfer SYMPHONY OF PSALMS Jiří Kylián

PREMIEREN Sa 29.10.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg Sa 03.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 71

Dauer b.10: 2 ¼ Stunden, zwei Pausen


BALLETT PREMIEREN

b.10

  SYMPHONY OF PSALMS

JIŘÍ KYLIÁN

Anrufung – Zuversicht – Lobpreisung: So könnte man die drei Teile der 1930 komponierten „Psalmen-  sinfonie“ für Chor und Orchester betiteln, ein Werk, mit dem Igor Strawinsky einer unverrückbaren Glaubensgewissheit auf höchst eindrucksvolle Weise musikalische Gestalt verlieh. Von archaischer Kargheit ist die Komposition – einen Weg zurücklegend aus äußerster Statik über barockisierende Fugati und kultische Ekstase bis zu abgeklärter Erlösung, „weitflächig und still, wie ein erschöpfter Körper, der das Erlebte in sich nachzittern fühlt“ (Reinhard Schulz). Jiří Kylián inspirierte diese sakrale Sinfonie 1978 zu einer Choreographie, die bis heute zu seinen Schlüsselwerken zählt. Wenn sich der Vorhang hebt, fällt unser Blick auf einen Bühnenhintergrund, in dem sich zahlreiche Orientteppiche zu einem Bild von mystischer Atmosphäre fügen: „Viele dieser Teppiche haben religiöse oder spirituelle Bedeutung“, erläutert Jiří Kylián. In ihren Mustern spiegelt sich „die pure Schönheit der Zahlen“ und damit im Verständnis mancher Religionen „ein göttlicher Ursprung“ ebenso wider wie „eine Weltsicht, in der Mannigfaltigkeit mit Einheit und Einfachheit harmoniert“. Eine Art „spirituelle Architektur“ entwirft auch Kyliáns Choreographie: Abgeleitet aus den Mustern der Teppiche entwickelt er strenge Strukturen, die er jedoch immer wieder in extreme Expressivität und dramatische Präsenz aufbricht. „Ich denke, dass es meine Aufgabe als Choreograph ist, den Grund unserer Seele zu erforschen“, sagte er einmal. Auch in seiner „Symphony of Psalms“ gelingt es Kylián mit jedem Schritt, jeder Bewegung, die Komplexität menschlicher Fragen und Existenzkämpfe aufzuwerfen. Und wenn die 16 Tänzerinnen und Tänzer am Ende durch den Vorhang aus Teppichen abgehen, so bleibt – anders als in Strawinskys Komposition – dieser Weg einer ins Offene. Jiří Kylián zählt zu den bedeutendsten Choreographen unserer Zeit. Unter seiner Leitung avancierte das Nederlands Dans Theater, für das er von 1977 bis 1999 als Direktor und zuletzt als Choreograph und künstlerischer Berater tätig war, zum Aushängeschild niederländischen Tanz­ schaffens. ***

b.10 — DRITTES KLAVIERKONZERT Martin Schläpfer TANZSUITE Martin Schläpfer SYMPHONY OF PSALMS Jiří Kylián

PREMIEREN Sa 29.10.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg Sa 03.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 71

Dauer b.10: 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

— MUSIK „Psalmensinfonie“ für Chor und Orchester von Igor Strawinsky  CHOREOGRAPHIE Jiří Kylián MUSIKALISCHE LEITUNG Wen-Pin Chien  BÜHNE William Katz  KOSTÜME Joop Stokvis  LICHT Kees Tjebbes nach Joop Caboort  TECHNISCHE GESAMTLEITUNG KYLIÁN PRODUCTIONS Kees Tjebbes EINSTUDIERUNG Brigitte Martin  CHOR Gerhard Michalski — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Chor der Deutschen Oper am Rhein Duisburger Philharmoniker / Düsseldorfer Symphoniker

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foto: Gert Weigelt

b.07


BALLETT PREMIEREN

b.07

  COMPOSITIE

HANS VAN MANEN

Wenn sich der Vorhang hebt, fällt unser Blick auf zwei symmetrisch angeordnete quadratische Tische mit jeweils vier schlichten Hockern. Zwei Tänzer treten auf, zwei weitere Tänzer und vier Tänzerinnen kommen hinzu – und spätestens jetzt ist offensichtlich: In diesem Ballett geht es um die ganz klaren Symmetrien, um Spiegelungen, die in absoluter Perfektion soweit auf die Spitze getrieben werden, dass wir zwischendurch nicht mehr wissen, ob das, was wir auf der Bühne erleben, eine verblüffend-faszinierende Realität ist – oder ob wir selbst es sind, die alles doppelt sehen. Doch damit nicht genug. Das 1994 beim Holland Festival uraufgeführte Ballett „Compositie“ wäre kein Meisterwerk Hans van Manens, wenn es sich in derartigen formalen Experimenten erschöp-  fen würde, hinter der abstrakten Kunst nicht auch die Suche nach einem tieferen Sinn, nach einer inneren Realität der Dinge liegen würde. Wie in einer Arena der Beziehungen und Gefühle entfaltet sich zwischen den Paaren ein Spiel, hinter dessen lasziv-unterkühlter Fassade eines streng festgelegten Rituals immer wieder eine harte, gefährlich lauernde Erotik hervorbricht. „Der Wunsch nach Ab-  straktion ist der bestimmende Faktor in meinen Balletten, aber er darf nicht die zwischenmenschlichen Themen zudecken“, erläuterte Hans van Manen in einem Interview. „Ich möchte, dass man nicht für eine Sekunde vergisst, dass meine Ballette von wirklichen Menschen handeln.“ Hans van Manens zeitlose Ästhetik zählt nicht nur zu den wesentlichen Farben im Spielplan des Balletts am Rhein, vielmehr urteilte die Tanzkritikerin Wiebke Hüster im Februar 2011 nach der Premiere von „Compositie“ im Opernhaus Düsseldorf: Das Ballett am Rhein „ist die beste Adresse in Deutschland, um Hans van Manens wundervolle Stücke zu sehen“ (Deutschlandfunk). *** — MUSIK „Eros Piano“ für Kammerorchester und Klavier von John Adams, „Madame Press died last week at ninety“ von Morton Feldman  CHOREOGRAPHIE Hans van Manen  MUSIKALISCHE LEITUNG Catherine Rückwardt BÜHNE UND KOSTÜME Keso Dekker  LICHT Joop Caboort  EINSTUDIERUNG Arlette van Boven — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — KLAVIER Dirk Wedmann — Duisburger Philharmoniker

b.07 — COMPOSITIE Hans van Manen FROZEN ECHO Regina van Berkel ROBERT SCHUMANN TÄNZE Martin Schläpfer

PREMIERE Mi 14.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE DEZEMBER ↗  Theater Duisburg Sa 17.12. | Fr 23.12. | Mi 28.12. JANUAR ↗  Theater Duisburg So 22.01. | Mo 30.01. MÄRZ ↗  Theater Duisburg Di 20.03. APRIL ↗  Theater Duisburg Sa 14.04. | Sa 28.04.

Dauer b.07: ca. 2 ½ Stunden, zwei Pausen

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BALLETT PREMIEREN

b.07

  FROZEN ECHO

REGINA VAN BERKEL

Eine Helix aus alten Computerbildschirmen schwingt sich wie die Wirbelsäule eines Dinosauriers in einem weiten Bogen imposant durch den Raum. Futuristisch und archaisch zugleich ist die Stim­ mung, in der sich Regina van Berkels Tanzstück „Frozen Echo“ entfaltet. Mal wirken ihre Tänzerinnen und Tänzer wie eine organische Masse, durch die Impulse wie Schallwellen zu zucken scheinen, mal türmen sich die Körper zu faszinierenden lebenden Skulpturen, die für kurze Momente als Bilder still stehen, und immer wieder scheinen einzelne Gestalten wie aus uralten Märchen auf. „Ihr Geheim-  nis geben diese Figuren nicht letztgültig preis“, schrieb Dorothee Krings in der Rheinischen Post, „aber sie alle weben mit an der dichten, sphärischen Atmosphäre dieser starken Arbeit ‚Frozen Echo‘“. Regina van Berkel begann bereits während ihres Engagements als Tänzerin in William Forsythes Frankfurter Ballett auch selber zu choreographieren. Heute zählt sie zu den internationalen Größen des niederländischen Tanzes. Zusammen mit dem Komponisten Theo Verbey und dem Installations-  künstler Dietmar Janeck ist sie in ihrer ersten Choreographie für das Ballett am Rhein in einen inten-  siven Prozess gegenseitiger Wechselwirkungen zwischen Tanz, Musik, Bühne und Licht eingetaucht: Wie „Echos“ hallen die einzelnen Parameter im jeweils anderen wider und reagieren aufeinander. Der niederländische Komponist Theo Verbey überschrieb für dieses neue Ballett ein älteres Werk: die 2004 entstandene Partitur „Schaduw“ arbeitete er weiter aus und „schattierte“ sie durch die Hinzunahme zusätzlicher Instrumente anders, so dass in Auseinandersetzung mit Regina van Berkels Choreographie auch auf musikalischer Ebene etwas Neues entstand. *** — MUSIK „Frozen Echo“ von Theo Verbey  CHOREOGRAPHIE Regina van Berkel  MUSIKALISCHE LEITUNG Catherine Rückwardt  BÜHNE UND LICHT Dietmar Janeck  KOSTÜME Regina van Berkel — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Duisburger Philharmoniker

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b.07 — COMPOSITIE Hans van Manen FROZEN ECHO Regina van Berkel ROBERT SCHUMANN TÄNZE Martin Schläpfer

PREMIERE Mi 14.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE siehe Seite 75

Dauer b.07: ca. 2 ½ Stunden, zwei Pausen


BALLETT PREMIEREN

b.07

  ROBERT SCHUMANN TÄNZE

MARTIN SCHLÄPFER

Zwei Männer im Duell, dazwischen eine Frau. Eine archetypische Situation – und zugleich eine berühmte historische Ménage à trois, die das Leben des Ehepaars Robert und Clara Schumann in ihren Düsseldorfer Jahren nachhaltig beeinflussen sollte: Zwischen 1854 und 1856 verbrachte Johannes Brahms einen Großteil seiner Zeit im Haus der Familie und wusste nicht nur Schumann als wichtigen Mentor anzuerkennen, sondern sich auch in dessen Gattin Clara zu verlieben. Tänze mit und über Robert Schumann: Martin Schläpfers Auseinandersetzung mit der 1850 in Düsseldorf entstandenen sogenannten „Rheinischen“ Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97. Dabei geht   es dem Choreographen nicht um das Nacherzählen einer der romantischsten Liebesgeschichten des 19. Jahrhunderts. Vielmehr werden ihm diese Figuren zu einer Art „menschlichem Material“, um   in der Auseinandersetzung damit nicht nur über Tanz und Tanztheater zu forschen, sondern in die Geheimnisse des Menschseins einzudringen. Über die Uraufführung im Februar 2011 im Opernhaus Düsseldorf urteilte Manuel Brug in der Welt: „‚Robert Schumann Tänze‘ sind Annäherungen und Kommentare, Fragmente und Aphoris-  men, die hinterher im Gedächtnis durchaus einen übergeordneten Sinn ergeben. Martin Schläpfer trumpft – wieder einmal – nicht auf, er lässt an seinen Zweifeln konstruktiv teilhaben.“ Und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb Wiebke Hüster: „Wieder der leichthändige Umgang mit den Vorbildern in aufblitzenden Zitaten, wieder der eben nicht gebrochene, sondern, viel besser, klug gewendete Gebrauch der akademischen Tanzsprache, die Verdichtung, der Kontrast zwischen reiner Bewegung und Innehalten, Erzählen, Malen, Dichten und was große Choreographen mit ein paar Takten und Schritten noch so alles können.“ *** — MUSIK Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 („Rheinische“) von Robert Schumann  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer MUSIKALISCHE LEITUNG Catherine Rückwardt  BÜHNE Thomas Ziegler  KOSTÜME Nelly van de Velden LICHT Thomas Diek — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Duisburger Philharmoniker

b.07 — COMPOSITIE Hans van Manen FROZEN ECHO Regina van Berkel ROBERT SCHUMANN TÄNZE Martin Schläpfer

PREMIERE Mi 14.12.2011, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE siehe Seite 75

Dauer b.07: ca. 2 ½ Stunden, zwei Pausen

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CASTOR ET POLLUX foto: Gert Weigelt


BALLETT PREMIEREN

Oper und Ballett

  CASTOR ET POLLUX

JEAN-PHILIPPE RAMEAU

In einer spektakulären Apotheose befördert der Göttervater Jupiter die Brüder Castor und Pollux in den Sternenhimmel, wo sie auf ewig – enthoben von allen irdischen Kämpfen und Querelen – ihren Platz in der Unsterblichkeit finden. Die ganze Welt hält angesichts dieses himmlischen Festakts den Atem an, der ganze Kosmos mit seinen Sternen, Planeten, Monden und Sonnen beginnt, sich im Freudentaumel zu drehen. Eine Szenerie, die keine noch so raffinierte barocke Bühnenmaschinerie hätte realisieren können – also verwandelte man sie in Tanz. Seit vielen Jahrhunderten stellt die Verbindung von Gesang, Instrumentalmusik, Handlung und Tanz im Theater eine der größten künstlerischen Herausforderungen dar und führt zugleich zu immer neuen, fantasievoll-kreativen Formen. Einen ihrer Höhepunkte erlebte sie auf der Bühne des französischen Barock in den Werken Jean-Philippe Rameaus. Zum Abschluss des Rameau-Zyklus an der Deutschen Oper am Rhein wird Ballettchef Martin Schläpfer als Regisseur und Choreograph im Team mit der Stuttgarter Künstlerin rosalie sowie GMD Axel Kober die 1737 komponierte Tragédie mise en musique „Castor et Pollux“ auf die Bühne bringen – und auf seine ganz eigene Weise die faszinierenden Wechselwirkungen der verschiedenen darstellenden Künste in diesem musiktheatralischen Meisterwerk Rameaus ausloten. Eine Ballettoper über jenen ebenso erschütternden wie ­anrührenden antiken Mythos einer völlig bedingungs- und selbstlosen Bruderliebe, ein packendes Drama aber auch über die Verzweiflung unglücklich Liebender und nicht zuletzt eine fantasievolle Reise durch alle erdenklichen Regionen zwischen Himmel, Erde und dem fahlen Reich der Schatten, an deren Ende wir wissen: „Amor vincit omnia“ – „Die Liebe siegt über alles“. *** Lesen Sie mehr zu dieser Produktion auf Seite 22 / 23 und im „Prospekt“. — MUSIKALISCHE LEITUNG Axel Kober  INSZENIERUNG UND CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer RAUM, LICHTOBJEKTE UND KOSTÜME rosalie  LICHT Volker Weinhart  CHOR Gerhard Michalski DRAMATURGIE Anne do Paço — Vénus Iryna Vakula  Mars Lukasz Konieczny  Minerve Marta Márquez  L’ Amour Ovidiu Purcel  Jupiter Sami Luttinen  Castor Jussi Myllys  Pollux Günes Gürle  Télaïre Alma Sadé  Phébé Sylvia Hamvasi  Le Grand Prêtre de Jupiter Dmitry Lavrov — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Chor der Deutschen Oper am Rhein Neue Düsseldorfer Hofmusik — Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Deutschen Oper am Rhein e. V.

Tragédie mise en musique in fünf Akten und einem Prolog Libretto von Pierre-Joseph Bernard, dit Gentil-Bernard Version 1737 — In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE Sa 28.01.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE JANUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Di 31.01.

FEBRUAR ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 02.02. | Sa 04.02. | Mi 15.02. Sa 18.02. | Do 23.02. | So 26.02.

OPERNWERKSTATT Di 24.01.2012, 18.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

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foto: Gert Weigelt

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BALLETT PREMIEREN

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  BACKYARD URAUFFÜHRUNG

URI IVGY UND JOHAN GREBEN Hinterhöfe sind Schauplätze, an denen sich offenbart, was sich sonst unseren Blicken entzieht. Mit derartigen Aspekten des Lebens, die gewöhnlich hinter den Fassaden bleiben, setzen sich Uri Ivgy und Johan Greben in ihrem neuen Stück „Backyard“ für das Ballett am Rhein auseinander. Stets auf der Suche nach einem Ausweg erkunden die Tänzerinnen und Tänzer den Raum und werden konfrontiert mit dem Verborgenen. Drei Kompositionen von äußerst unterschiedlichem Charakter sind dem israelisch-niederländischen Choreographenduo dabei musikalische Basis und stehen für drei Phasen der Entwicklung: Die Orchesterskizzen „Stille und Umkehr“ von Bernd Alois Zimmermann, „Anger“ von Ryuichi Sakamoto und „Fratres“ von Arvo Pärt. Uri Ivgy begann seine Karriere 1990 in der Kibbutz Contemporary Dance Company und   gewann 1998 den 1. Preis des Internationalen Wettbewerbs für Choreographen des israelischen Kul­ turministeriums in der Kategorie „Bester Tänzer“. Johan Greben tanzte seit 1985 zunächst im Het Nationale Ballet Amsterdam, für welches er mit „Later“ auch seine erste Choreographie schuf. Seit 1995 ist er als freier Choreograph tätig. Als sich die beiden Künstler 2002 zum ersten Mal begegneten, waren sie von der Arbeit des jeweils anderen so fasziniert, dass sie entschieden, sich als Duo zusammenzuschließen. Seither feiert das Tanztheater von Uri Ivgy und Johan Greben internationale Erfol­ ge mit Uraufführungen für IT dansa Barcelona, das Ballett des Nationaltheaters Prag, Scapino Ballet, Scottish Dance Theatre, Skanes Dansteater, NorrDans sowie die Szeged Contemporary Dance Com-  pany. Ihre energiegeladenen Arbeiten sind eine Mischung furioser Ensemble-Choreographien und poetischer Bilder, die in ihrer Symbolhaftigkeit an Traumwelten oder Fabeln erinnern – Momentauf­ nahmen, die auf teils humorvolle, immer aber sehr intensive Weise berühren und sich einprägen. Mit ihrer Choreographie „This is not a love song“ wurden Uri Ivgy und Johan Greben mit dem bedeutendsten Theaterpreis Russlands „Goldene Maske“ als „Beste zeitgenössische Choreographie des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Mit „Backyard“ gibt das Duo sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein. *** — MUSIK „Stille und Umkehr“. Orchesterskizzen von Bernd Alois Zimmermann, „Anger“ aus „Discord“ von Ryuichi Sakamoto sowie „Fratres“ von Arvo Pärt  CHOREOGRAPHIE UND BÜHNE Uri Ivgy und Johan Greben MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Altstaedt  KOSTÜME Natasja Lansen  VIDEO Danielle Kwaaitaal LICHT Yaron Abulafia — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Düsseldorfer Symphoniker

b.11 — BACKYARD URAUFFÜHRUNG Uri Ivgy und Johan Greben VIOLAKONZERT Martin Schläpfer FEARFUL SYMMETRIES Nils Christe

PREMIERE Sa 17.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE MÄRZ ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 24.03. | So 25.03. APRIL ↗  Opernhaus Düsseldorf Fr 13.04. | Do 19.04. | So 22.04. Do 26.04. MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 12.05. | Sa 19.05. | Mo 28.05.

Dauer b.11: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

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BALLETT PREMIEREN

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  VIOLAKONZERT

MARTIN SCHLÄPFER

Einer Wanderung gleicht das Leben, hin- und hergeworfen zwischen Licht und Schatten, Wachen und Träumen, Freude und Schmerz. Und meist sind es die Wege im Dunkeln, an denen der Mensch wächst. Im Andenken an seine verstorbene Mutter kreierte Martin Schläpfer sein Ballett „Violakonzert“ 2002 und 2004 in zwei Etappen. Die Energien für seine hochmusikalische Tanzkunst zog er aus einer Komposition Alfred Schnittkes: Das 1986 entstandene Konzert für Viola und Orchester – eine Musik, die wie durch ein Kaleidoskop auf die Musikgeschichte blickt. Klassische Kadenzformeln kleben an kriegerischen Märschen oder Reminiszenzen an die brutale Rhythmik des „Sacre du Printemps“, stilistische Anklänge an eine Bach’ sche Partita münden in die Archaik mittelalterlicher Quintparallelen oder geisterhafter Schlagzeug-Effekte, ein Leierkasten begleitet eine russische Volksweise, romantische Idyllen und Erinnerungen an einen Wiener Walzer werden beschworen, um von grimassenhaften Quertreibereien gleich wieder hinweg katapultiert zu werden. Es ist die ebenso eindringliche wie ver-  gebliche Suche nach der verlorenen Schönheit einer ehedem wohlklingenden Welt – eine berückend melancholische Klangmetapher für Verlorenheit und Verwirrung, die Schnittke mit dieser Kompo­ sition erschuf. Aus einem streng-formalen, dem puren Tanz verpflichteten Beginn schälen sich immer inten-  sivere emotionale Situationen der feinen Zwischentöne heraus. Von der Entwicklung kindhafter Beziehungen eines Paares spannt sich ein Bogen bis hin zur partnerschaftlichen Reife. Schlichte Bewe-  gungsmuster steigern sich zu hochkomplexen, expressiven Ausdrucksformen mit extremen Positionen und Hebungen. Mal weich, mal aggressiv, mal leidenschaftlich, mal romantisch, mal voller spiele-  rischem Witz, dann wieder von kindlicher Naivität und Selbstvergessenheit – stets jedoch mit dem Bewusstsein einer latenten Bedrohung, und mit der Intensität des Wissens, dass Nähe, Zärtlichkeit, Zuneigung, Leidenschaft und Liebe oft nur ein vorübergehendes Glück bedeuten. – Ein rätselhaftes Ballett, voll dunkel glühender Magie. *** — MUSIK Konzert für Viola und Orchester von Alfred Schnittke  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Altstaedt  BÜHNE UND KOSTÜME Thomas Ziegler  LICHT Volker Weinhart — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — VIOLA Ralf Buchkremer — Düsseldorfer Symphoniker

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b.11 — BACKYARD URAUFFÜHRUNG Uri Ivgy und Johan Greben VIOLAKONZERT Martin Schläpfer FEARFUL SYMMETRIES Nils Christe

PREMIERE Sa 17.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 81

Dauer b.11: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen


BALLETT PREMIEREN

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  FEARFUL SYMMETRIES

NILS CHRISTE

„Fearful Symmetries“ ist der Titel einer Komposition von John Adams, die genau mit jenen für den amerikanischen Minimalisten so typischen Effekten spielt: Aus einem nervösen, stets vorantreibenden Puls und aufwallenden Streicherklängen in Endlosschleifen brechen immer wieder Jazz-artige Bläser-  ensembles hervor. Komplex ist die Rhythmik, das Tempo extrem hoch. „Fearful Symmetries“ ist auch der Titel von Nils Christes Ballett auf diese Musik – eine Choreo-  graphie, bei der einem durchaus bange werden kann, angesichts der atemberaubenden Bewegungs-  abläufe in einem ebenso frischen wie unverkrampften Mix von klassischem Ballett, Modern und Jazz Dance bis hin zu einem sportiven Discostil. Wie unter Starkstrom gesetzt wirken die mit bunten Hockern ausgestatteten Tänzerinnen und Tänzer, die in immer neuen Formationen symmetrische Tanzräume erschaffen: Quadrate, Diagonalen, Blöcke, Längs- und Querfronten. Nils Christe war viele Jahre beim Nederlands Dans Theater als Tänzer engagiert und zählt heute zu den wichtigsten Choreographen. Seine Ballette gehören zum Repertoire vieler großer Compagnien. Uraufführungen kreierte er u. a. für das NDT, Het Nationale Ballet Amsterdam, Introdans, Königlich Schwedische Ballett, Königlich Dänische Ballett, Nationalballett von Flandern, Bayerische Staatsballett, English National Ballet, Washington Ballet, die Ballette der Pariser Oper und der Oper Lyon, das Basler Ballett sowie für das Scapino Ballet, dessen Direktion er von 1986 bis 1993 innehatte. Mit „Fearful Symmetries“ schuf Nils Christe 2004 für Martin Schläpfers ballettmainz eine von Publikum wie Presse gleichermaßen gefeierte Uraufführung, über die Gerald Siegmund in der Frank-  furter Allgemeinen Zeitung schrieb: „Ein packendes Stück Tanz, hellwach und luzide, in dem das Ensemble ein Feuerwerk an schwierigen Bewegungen abfeuern kann.“ *** — MUSIK „Fearful Symmetries“ von John Adams  CHOREOGRAPHIE Nils Christe  MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Altstaedt  BÜHNE Thomas Rupert  KOSTÜME UND EINSTUDIERUNG Annegien Sneep  LICHT Volker Weinhart — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Düsseldorfer Symphoniker

b.11 — BACKYARD URAUFFÜHRUNG Uri Ivgy und Johan Greben VIOLAKONZERT Martin Schläpfer FEARFUL SYMMETRIES Nils Christe

PREMIERE Sa 17.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 81

Dauer b.11: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

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foto: Gert Weigelt

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BALLETT PREMIEREN

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  INSIDE MIRÓ URAUFFÜHRUNG

ANTOINE JULLY

Mit Antoine Jully gibt Martin Schläpfer einem Tänzer seiner Compagnie die Gelegenheit, sich auch als Choreograph im Spielplan des Balletts am Rhein zu präsentieren. Als Ballettdirektor ist es ihm ein Anliegen, derartige Begabungen zu unterstützen, zu fördern und ihnen die professionellen Rahmenbedingungen eines großen Opernhauses zu Verfügung zu stellen. Seine ersten eigenen Ballette kreierte der am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris ausgebildete Antoine   Jully bereits 1999 für einen Workshop des Royal Ballet London; weitere Arbeiten entstanden für das Ballet d’ Europe in Marseille, wo er von 2002 bis 2005 als Tänzer engagiert war. Mit „Inside Miró“ folgt nun seine erste Uraufführung für das Ballett am Rhein. Die Inspiration für seine Neukreation zieht Antoine Jully aus der Kunst des katalanischen Malers Joan Miró. „Nicht Episoden aus dem Leben dieses Bildenden Künstlers möchte ich nacherzäh-  len“, verrät der Choreograph, „sondern es ist vielmehr das sehr spezielle Vokabular aus Symbolen wie Sterne, Augen oder ein roter Kreis, der die Sonne repräsentiert, sowie die intensive Arbeit Mirós mit den Primärfarben, die ich für mein Ballett fruchtbar werden lasse“. *** — MUSIK Cantabile (2. Satz) aus dem Konzert für Violine und Orchester („Distant Light“) von Pēteris Vasks und Capriccio für Violoncello und Orchester von Jan Novák  CHOREOGRAPHIE, BÜHNE, KOSTÜME UND VIDEO Antoine Jully  MUSIKALISCHE LEITUNG Dante Anzolini  LICHT Volker Weinhart — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — VIOLONCELLO Doo-Min Kim / Nikolaus Trieb — Düsseldorfer Symphoniker

b.12 — INSIDE MIRÓ URAUFFÜHRUNG Antoine Jully THE OLD MAN AND ME Hans van Manen LONTANO Martin Schläpfer AGON George Balanchine

PREMIERE Sa 16.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 21.06. | So 24.06. | Di 26.06. Do 28.06. | Sa 30.06. JULI ↗  Opernhaus Düsseldorf Mo 02.07.

BALLETTWERKSTATT Do 07.06.2012, 11.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Dauer b.12: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

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BALLETT PREMIEREN

b.12

  THE OLD MAN AND ME

HANS VAN MANEN

Jemand erzählt von einem alten Mann, mit dem er morgens zum Fischen geht. Es wird nicht viel   gesprochen zwischen den beiden, aber aus der alltäglichen Frage, ob die Fische anbeißen oder nicht, erwächst eine Art stilles Einverständnis, ein unausgesprochenes Vertrauen. Fast lakonisch, ohne alles Pathos imaginierte der amerikanische Blues-Sänger J. J. Cale 1974 in seinem sparsam instrumentierten Song „The Old Man and Me“ diese Freundschaft fürs Leben, die den Choreographen Hans van Manen wiederum 1996 zu einem seiner ergreifendsten Meisterwerke inspirierte. Für die Tänzerpersönlichkeiten Sabine Kupferberg und Gérard Lemaître schuf er einen Pas de deux über eine ebenso zärtliche wie bedingungslose Liebe, die über alles Körperliche hinaus die Zeit überdauert. J. J. Cales Song kombinierte er dafür mit Strawinskys „Circus Polka“ und dem berühmten zweiten Satz aus Mozarts A-Dur-Klavierkonzert. „Eines Tages lag ich in der Badewanne, als das Adagio aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 im Radio gespielt wurde“, erzählt Hans van Manen. „Ich sprang sofort aus dem Wasser; ich wusste, das war’ s! Dazu geht dann auf der Bühne ständig das Licht an und wieder aus, an und wieder aus“, als betrachte man die beiden Tänzer „wie Fotos aus ihrer eigenen Vergangenheit“. Für Ballettdirektor Martin Schläpfer zählt Hans van Manen seit vielen Jahren zu den wichtigsten Weggefährten, Beratern, Kritikern – und Freunden. In tiefer Verbundenheit mit dem niederländischen Choreographen wird er selbst als Tänzer auf die Bühne zurückkehren und den männ­ lichen Part dieses eindringlichen Pas de deux’ über das Älterwerden eines Paares und einer Liebe interpretieren. *** — MUSIK „The Old Man and Me“ von J. J. Cale, „Circus Polka“ von Igor Strawinsky, Adagio (2. Satz) aus dem Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 von Wolfgang Amadeus Mozart  CHOREOGRAPHIE Hans van Manen MUSIKALISCHE LEITUNG Dante Anzolini  BÜHNE UND KOSTÜME Keso Dekker  LICHT Joop Caboort — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — KLAVIER Cécile Tallec — Düsseldorfer Symphoniker

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b.12 — INSIDE MIRÓ URAUFFÜHRUNG Antoine Jully THE OLD MAN AND ME Hans van Manen LONTANO Martin Schläpfer AGON George Balanchine

PREMIERE Sa 16.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 85

Dauer b.12: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen


BALLETT PREMIEREN

b.12

  LONTANO

MARTIN SCHLÄPFER

Sehr sehr leise, im vierfachen Pianissimo dringt ein einzelner Ton wie aus weiter Ferne – „lontano“ –   an unser Ohr, um sich nach und nach immer mehr über die Instrumente des Orchesters aufzufä-  chern und zu einem ganzen Musikstück zu entwickeln. Seine Rhythmen sind fließend und ohne klar erkennbare Impulse, die Akkorde leuchtend, die Formen organisch – subtilste Klangflächen und Cluster gegen die und mit denen sich auf der Bühne zwei Tänzerinnen und vier Tänzer in Soli, Pas de deux’, Trios und Ensembles in jener Bewegungssprache behaupten, die längst für jenen so unverwechselbaren und faszinierenden Stil Martin Schläpfers steht: Das Weiterdenken der akademischen Tanztechnik zu einer gegenwärtigen Ballettkunst. Bereits nach zwölf Minuten ist alles vorbei – und der Zuschauer wie Zuhörer in einem merkwürdigen Gefühl von Geheimnis und Erwartung. Die 1967 entstandene Komposition „Lontano“   für großes Orchester zählt zu den Schlüsselwerken des Komponisten György Ligeti – auf sie kreierte Martin Schläpfer 2009 mit seiner ersten Uraufführung für Het Nationale Ballet Amsterdam eine   seiner wegweisenden Choreographien. Doch mehr als „nur“ ein Kräftemessen mit den Energien, die Ligetis Komposition freisetzt, ist das Ballett „Lontano“ auch die Auseinandersetzung mit dem Choreographen George Balanchine. Immer wieder warf Martin Schläpfer in seinen jüngsten Arbeiten den Blick zurück auf die Tanzkunst des bedeutenden Neoklassikers, um das Suchen, Forschen und Sich-Reiben an ihren Wurzeln für seine ganz eigene Bewegungssprache fruchtbar werden zu lassen. Ganz bewusst entstand „Lontano“ als eine Art Gegenpart zu „Agon“. Und als solcher wird es nun – nachdem es bei der Amsterdamer Uraufführung zu einer Programmänderung kam – mit dem Ballett am Rhein neu einstudiert erstmals neben jenem Meisterwerk aus dem Jahre 1957 stehen, das als das radikalste Zeugnis von Balanchines Tanzkunst gilt. *** — MUSIK „Lontano“ für Orchester von György Ligeti  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer  MUSIKALISCHE LEITUNG Dante Anzolini  BÜHNE UND KOSTÜME Keso Dekker  LICHT Bert Dalhuysen — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Düsseldorfer Symphoniker

b.12 — INSIDE MIRÓ URAUFFÜHRUNG Antoine Jully THE OLD MAN AND ME Hans van Manen LONTANO Martin Schläpfer AGON George Balanchine

PREMIERE Sa 16.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 85

Dauer b.12: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

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BALLETT PREMIEREN

b.12

  AGON

GEORGE BALANCHINE

In aller ihm eigenen Unbescheidenheit bezeichnete er sich selbst einmal als der Stellvertreter Terpsichores – der Muse des Tanzes – auf Erden. Mag man zunächst auch darüber lächeln, ganz Unrecht hatte er mit dieser Einschätzung nicht: George Balanchine ist mit seinem umfangreichen Œuvre nicht nur der vielleicht bedeutendste Choreograph des 20. Jahrhunderts, sondern er zählt mit seiner Tanz-  kunst bis heute für die nachfolgenden Generationen zu den prägendsten Vorbildern. An Balanchine führt kein Weg vorbei – und dies gilt insbesondere für eines seiner Ballette, das zu seinen Haupt-  werken zählt, und mehr: In seiner Formenvielfalt, seinem Ausdruck, seinen Rhythmen und nie zuvor gehörten Klängen, seinem Begreifen der Musik als gleichberechtigten Partner, dem man sich nicht zu unterwerfen hat, sondern mit dem man einen Dialog führt, und der verblüffenden Vereinigung von Elementen des klassischen Balletts in seiner höchsten Vollendung und Techniken des Modern Dance ist „Agon“ auf die gleichnamige Komposition von Igor Strawinsky eines der wichtigsten Zeugnisse der New Yorker Avantgarde der 1950er Jahre. Balanchine selbst bekannte über diese Arbeit: „‚Agon‘ ist für mich der Inbegriff des zeitge-  nössischen Balletts. Strawinsky hat es speziell für uns komponiert. (…) Meiner Meinung nach ist es sein – unser – perfektestes Ballett, das eine absolute Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten und dem Choreographen repräsentiert.“ Und sein Impresario Lincoln Kirstein ergänzte: „Kein tänzerisches Werk ist so hochgradig organisiert oder in seinen kaum 20 Minuten so dicht in seiner Be­ wegung gewoben. Doch die zeitliche Dauer steht in keinem Verhältnis zur visuellen: In ‚Agon‘ gibt es mehr konzentrierte Bewegung als in den meisten Abendfüllern des 19. Jahrhunderts.“ *** — MUSIK „Agon“ von Igor Strawinsky  CHOREOGRAPHIE George Balanchine  MUSIKALISCHE LEITUNG Dante Anzolini  LICHT Volker Weinhart  EINSTUDIERUNG Patricia Neary — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Düsseldorfer Symphoniker

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b.12 — INSIDE MIRÓ URAUFFÜHRUNG Antoine Jully THE OLD MAN AND ME Hans van Manen LONTANO Martin Schläpfer AGON George Balanchine

PREMIERE Sa 16.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE siehe Seite 85

Dauer b.12: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen


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BALLETT PREMIERE

b.07 – HANS VAN MANEN: COMPOSITIE  Bogdan Nicula, Julie Thirault, Ainara García Navarro. Foto: Gert Weigelt

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b.07 – REGINA VAN BERKEL: FROZEN ECHO Ann-Kathrin Adam, Wun Sze Chan. Foto: Gert Weigelt

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BALLETT REPRISEN

reprise.02 – MARTIN SCHLÄPFER: NEITHER Ensemble. Foto: Gert Weigelt

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reprise.01 – MARTIN SCHLÄPFER: FORELLENQUINTETT  Marlúcia do Amaral, Jörg Weinöhl. Foto: Gert Weigelt

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BALLETT REPRISEN

reprise.01

  MARSCH, WALZER, POLKA / FORELLENQUINTETT / REFORMATIONSSYMPHONIE Romantik: Dieses so vielfältige und assoziationsreiche Motto könnte über diesem Abend stehen, für den Ballettdirektor Martin Schläpfer drei seiner erfolgreichsten – und „romantischsten“ – Cho­ reographien kombiniert hat: Stücke, die bereits im Repertoire des Balletts am Rhein zu sehen waren, nun aber in neuem Kontext auch noch einmal in anderem Licht erstrahlen. Zur Eröffnung „Marsch, Walzer, Polka“: jener so ironisch-liebevolle Blick auf die ganz eigene Musik-, Tanz- und Befindlichkeitskultur der Metropole Wien zur Musik der Strauß-Familie – eine Choreographie, „die sich von den melodischen Schmeicheleien nicht etwa verführen lässt, sondern ihnen grandios eigenwillige, nie gesehene Bewegungen entgegensetzt“ (Jochen Schmidt, tanznetz). In eine Welt wie aus einem märchenhaften Traum entführt uns danach das „Forellenquintett“ auf Franz Schuberts gleichnamiges Klavierquintett: Liebespaare begegnen sich und wechseln gerade noch zärtlich umschlungen die Partner, als wäre es ein Shakespearescher Sommernachtstraum, ein einsamer Poet landet nie bei einer Frau, eine Elfe tanzt ihren Tanz, der Duft des Wiener Waldes   liegt im Raum. Und: Es wird getanzt und getanzt und getanzt … Zum Abschluss schließlich eines der großen sinfonischen Ballette Martin Schläpfers auf Mendelssohns „Reformationssymphonie“. Hart wie Stahl sind die Körper gespannt, mit gefährli­ cher Aggressivität werden schwarze Spitzenschuhe in den Boden gerammt oder dieser mit wildem, erdigem Stampfen getreten. Doch auch den Zauber der Romantik kennt die Welt dieses Tanzstücks, wenn es auch von der Über­wältigung durch die Unermesslichkeit allen Seins spricht. *** — MARSCH, WALZER, POLKA MUSIK „An der schönen blauen Donau“ Walzer op. 314 und „Annen-Polka“ op. 117 von Johann Strauß (Sohn), „Sphärenklänge“ Walzer op. 235 von Josef Strauß und „Radetzky-Marsch“ op. 228 von Johann Strauß (Vater)   CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer  MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Altstaedt  KOSTÜME Thomas Ziegler  LICHT Thomas Diek — FORELLENQUINTETT MUSIK „Don’ t be shy“ von The Libertines sowie Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur D 667 („Forellenquintett“) von Franz Schubert  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer  BÜHNE UND KOSTÜME Keso Dekker  LICHT Franz-Xaver Schaffer  INSTRUMENTALSOLISTEN Christoph Altstaedt, Klavier; Franziska Früh / Siegfried Rivinius, Violine; Rolf Buchkremer / Mathias Feger, Viola; Nikolaus Trieb / Fulbert Slenczka,   Violoncello; Vlado Zatko / Rainer Mahlberg, Kontrabass — REFORMATIONSSYMPHONIE MUSIK Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 („Reformations-Symphonie“) von Felix Mendelssohn Bartholdy  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer  MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Altstaedt  KOSTÜME Marie-Thérèse Jossen LICHT Franz-Xaver Schaffer — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker

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reprise.01 — MARSCH, WALZER, POLKA Martin Schläpfer FORELLENQUINTETT Martin Schläpfer REFORMATIONSSYMPHONIE Martin Schläpfer

REPRISEN Do 29.03.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf Mi 18.04.2012, 19.30 Uhr ↗ Theater Duisburg

WEITERE TERMINE MÄRZ ↗  Opernhaus Düsseldorf Sa 31.03. APRIL ↗  Theater Duisburg Sa 21.04. MAI ↗  Theater Duisburg So 06.05. | Do 10.05. | So 13.05.

Dauer reprise.01: ca. 2 ½ Stunden, zwei Pausen


BALLETT REPRISEN

reprise.02

  NEITHER

Mit „Neither“ schuf Martin Schläpfer 2010 ein von Publikum und Presse in seltener Einhelligkeit bejubeltes Werk. Drei Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf geben 2012 die Gelegenheit zu einer Wiederbegegnung. Morton Feldman komponierte „Neither“ 1976/77 auf 87 Worte von Samuel Beckett. Eine sprachlich äußerst knappe, abstrakte und in ihren zahllosen Verneinungen geradezu verkeilte Gedan-  kenkonstruktion über das Thema der Vergeblichkeit. Für Martin Schläpfer eine „Musik der Zwi­ schenräume – und damit genau das, was für mich Tanz auch sein kann. Mir erscheint diese Partitur wie ein Organismus, wie eine Lunge oder auch ein Dschungel, den man durchschreitet, ohne zu wissen, ob der Weg, den man wählt, der richtige ist – oder radikaler formuliert: Jeder Weg könnte der richtige sein. Man geht in eine Welt hinein, die einen an einen völlig anderen Ort versetzt – und wenn man am Ende aus dieser wieder herausgefunden hat, ist man zumindest tangiert, vielleicht auch verändert, aber man weiß nicht warum.“ Martina Wohlthat berichtete in der Neuen Zürcher Zeitung: „Tanz von großer Durchlässigkeit und Schutzlosigkeit des Individuums mit ungeglätteter Wahrhaftigkeit und betont körperlichen Zügen. Man bekommt als Zuschauer den Eindruck, dass die Tänzer ganz bei sich selbst sind und ihnen daraus eine neue Freiheit zuwächst. Der Tanz stellt in Martin Schläpfers Choreografie ‚Neither‘ mehr Fragen, als dass er Antworten gibt, bleibt auf der Suche nach dem Dazwischen spannungsvoll in der Schwebe. Besser als jede tänzerische Gewissheit korrespondiert dies mit jenem erratischen ‚Weder‘, das Feldmans Stück im Titel trägt.“ Und Stephan Müller schrieb im Kulturmagazin Du: „Das Verdienst Schläpfers ist es, die rätselhafte Vergeblichkeit, die wunderliche Deutungsstille der textlichen und musikalischen Vorlage in Tanz umzusetzen. Er schmilzt dabei das Arsenal der Tanzgeschichte so zusammen, dass ein Gesamtbild entsteht von Wartenden, Wagenden, Aufschreckenden, Zitternden, Feiernden, Suchenden, Rasenden.“ ***

reprise.02 — NEITHER Martin Schläpfer

REPRISE Mi 30.05.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

WEITERE TERMINE MAI ↗  Opernhaus Düsseldorf Do 31.05. JUNI ↗  Opernhaus Düsseldorf So 03.06.

Dauer reprise.02: ca. 1 Stunde, keine Pause

— MUSIK „Neither“. Oper in einem Akt von Morton Feldman  TEXT Samuel Beckett  CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer  MUSIKALISCHE LEITUNG Dante Anzolini  VIDEO-LICHTINSTALLATION, RAUM UND KOSTÜME rosalie  LICHT Volker Weinhart — Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg — SOPRAN Marlene Mild — Düsseldorfer Symphoniker

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BALLETT AM RHEIN

ENSEMBLE

TÄNZERINNEN UND TÄNZER —

Sachika Abe

Ann-Kathrin Adam

Marlúcia do Amaral

Camille Andriot

Aisha L. Arechaga

Martin Chaix

Wun Sze Chan

Florent Cheymol

Mariana Dias

Feline van Dijken

Antoine Jully

Yuko Kato

So-Yeon Kim

Marquet K. Lee

Sonny Locsin

Bogdan Nicula

Chidozie Nzerem

Sascha Pieper

Louisa Rachedi

Boris Randzio

Remus Şucheană

Pontus Sundset

Daniela Svoboda

Maksat Sydykov

Julie Thirault

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Doris Becker

Christian Bloßfeld

Andriy Boyetskyy

Paul Calderone

Jackson Carroll

Carolina Francisco Sorg

Helge Freiberg

Cristina García Fonseca

Ainara García Navarro

Philip Handschin

Anne Marchand

Marcos Menha

Nicole Morel

Carly Morgan

Bruno Narnhammer

Ordep Rodriguez Chacon

Martin Schirbel

Claudine Schoch

Virginia Segarra Vidal

Alexandre Simões

Anna Tsybina

Irene Vaqueiro

Jörg Weinöhl

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BALLETT AM RHEIN

Ballett am Rhein unterwegs

  Gastspiele in der Spielzeit 2011/12

Internationaler Ballettherbst Mähren (BRNO)

50 Jahre Het Nationale Ballet Amsterdam

Theater Gütersloh

KUNST DER FUGE Martin Schläpfer — So 09.10.2011 ↗  Janáček-Theater, Brno

MARSCH, WALZER, POLKA Martin Schläpfer

COMPOSITIE Hans van Manen

TANZSUITE Martin Schläpfer

TANZSUITE Martin Schläpfer

FORELLENQUINTETT Martin Schläpfer

FORELLENQUINTETT Martin Schläpfer — Do 03.05.2012 ↗  Theater Gütersloh Fr 04.05.2012 ↗  Theater Gütersloh

Tickets unter: + 42 (0) 543 . 42 09 51 www.mhf-brno.cz

Oper Köln

MARSCH, WALZER, POLKA Martin Schläpfer TANZSUITE Martin Schläpfer FORELLENQUINTETT Martin Schläpfer Klavier: Christoph Altstaedt Violine: Franziska Früh Viola: Ralf Buchkremer Violoncello: Nikolaus Trieb Kontrabass: Vlado Zatko

— Di 20.12.2011

↗  Oper Köln

Tickets unter: + 49 (0) 221 . 221 28 400 www.operkoeln.com

98

Klavier: Christoph Altstaedt Violine: Franziska Früh Viola: Ralf Buchkremer Violoncello: Nikolaus Trieb Kontrabass: Vlado Zatko

— Do 05.04.2012 ↗  Het Muziektheater Amsterdam Sa 07.04.2012 ↗  Het Muziektheater Amsterdam Tickets unter: + 31 (0) 20 . 6 255 455 www.het-muziektheater.nl

Tickets unter: + 49 (0) 5241 . 211 36 36 www.theater-gt.de


Ballett aM rhein

Gastspiel in Düsseldorf

NICHT ICH ÜBER DAS MARIONETTENTHEATER

ISABEL MUNDRY / JöRG WEINöHL

Sie ist eine der wichtigsten Stimmen unter den komponisten unserer zeit, er zählt zu den herausragenden tänzerpersönlichkeiten in Martin Schläpfers Ballett am rhein: isabel Mundry und Jörg  Weinöhl. aus der arbeit an dem tanzstück „das Wissen der nacht“, mit dem sich Jörg Weinöhl  2009 am Staatstheater Mainz als choreograph vorstellte, entstand der Wunsch beider künstler, ein  Werk gemeinsam zu schreiben – der Mut zu einer ungewöhnlichen zusammenarbeit, der anlässlich  von heinrich von kleists 200. todestag mit „nicht ich – über das Marionettentheater“ nun seine  realisierung fand. nach auff ührungen in Th   un, bei den zürcher festwochen und anlässlich der  Wiedereröff nung nach renovierung des Südfl ügels der hessischen landesfestung rüsselsheim ist  das projekt einmalig auch im Opernhaus düsseldorf zu erleben. in seinem text „über das Marionettentheater“ befasst sich kleist mit der ästhetischen Grundfrage, wo der „wahre“ künstler zwischen den beiden gegensätzlichen positionen ursprünglicher natürlichkeit und elaborierter kunstfertigkeit anzusiedeln sei. die Spannung zwischen dem Bestreben  nach perfektion und der erfahrung, dass gerade der Versuch sie einzulösen eine andere form existenzieller zerbrechlichkeit hervorbringt, ist auch für die Menschen des 21. Jahrhunderts ein brisantes  Th   ema, deren lebenswirklichkeit zunehmend von lift ing, doping oder lebensverlängernden Maßnahmen beeinfl usst wird. isabel Mundry und Jörg Weinöhl nehmen in ihrem szenischen konzert für  instrumental- und Vokalensemble, tänzer und Sopranistin die Struktur und problematik von kleists  essay auf und umkreisen das Verhältnis von Mensch, Maschine, kunst und natur. text, Musik und  tanz greifen auf vielschichtige Weise ineinander und überlagern sich. im facettenreichen Spiel von  Bild und abbild erfahren sie verschiedene formen der Verkünstlichung bis hin zur digitalisierung.  die komposition thematisiert und erfährt gleichermaßen einen prozess der refl exion und diff erenzierung: und vollzieht damit, wovon der text erzählt – eine komplexe Selbstspiegelung. ***

Szenisches Konzert mit Tanz über „Über das Marionettentheater“ von Heinrich von Kleist

terMin Fr 22.06.2012, 19.30 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf

Dauer: ca. 1 Stunde, keine Pause

— künStleriSche leitunG isabel Mundry und Jörg Weinöhl  MuSik isabel Mundry  teXte heinrich von  kleist, peter Weber, inger christensen und roland Barthes  chOreOGraphie und tanz Jörg Weinöhl  kOStüM  michael wagner  SOpran petra hoff mann, Vokalensemble zürich, ensemble recherche — die produktion wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Kunststiftung nrW und pro helvetia – Schweizer Kulturstiftung

— die aufführung im Opernhaus düsseldorf findet mit freundlicher unterstützung der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse düsseldorf statt.

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BALLETT AM RHEIN

Ballettschule

Tanzen lernen — Die von Martin Schläpfer geleitete Ballettschule des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg bietet Kindern und Jugendlichen, die Freude an Bewegung haben und für den Tanz begabt sind, erstklassigen Unterricht. Klassisch-akademisches Ballett, moderne Tanztechnik und Charaktertanz bilden eine ideale Mischung, um die große Vielfalt dieser Kunst, aber auch Körper- und Geistesschulung   zu erleben und Kinder und Jugendliche für sie zu begeistern. Darüber hinaus bietet die Schule – ohne in der Ausbildung selbst bis zur Bühnenreife zu ­führen – eine umfassende und exzellente Basis für die Aufnahme in eine der renommierten klassischen oder modernen Ballett- und Tanzakademien. *** — Alle Klassen finden in den Proberäumen des Balletts am Rhein statt. Klasse A: 7 – 9 Jahre (Ausnahmen möglich) Klasse B: 10 – 12 Jahre Klasse C: 13 – 16 Jahre PÄDAGOGEN Ballett und Charaktertanz: Eva Zamazalová Ballett: Young Soon Hue Moderne Tanztechnik: Paul Haze Förderklasse: Martin Schläpfer, Carolina Francisco Sorg, Victoria Wohlleber OPEN CLASS mit Antoinette Laurent und Martin Schläpfer für Berufstänzer, Pädagogen, Studenten und fortgeschrittene Hobbytänzer jeden Samstag von 16.00 bis 17.30 Uhr (außer an Feiertagen) im Balletthaus des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg (Großer Saal) Keine Anmeldung erforderlich Kostenbeitrag: 10,00 € pro Klasse — KONTAKT BALLETT AM RHEIN Balletthaus Niederkasseler Kirchweg 36 40547 Düsseldorf Tel.: + 49 (0) 211 . 89 25 340 Fax: + 49 (0) 211 . 89 25 343 E-Mail: ballettschule@ballettamrhein.de

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AUFNAHME 2011 /12 Die Aufnahme für das Schuljahr 2011 /12 ist nur nach Absprache möglich.


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BALLETT AM RHEIN

BALLETTFREUNDE

FÜR ALLE, DIE MEHR VOM TANZ ERFAHREN WOLLEN — 1997 wurde der Verein der Ballettfreunde der Deutschen Oper am Rhein e. V. gegründet, um ergänzend zum Freundeskreis Deutsche Oper am Rhein e. V. speziell den Tanz in Düsseldorf und Duisburg zu fördern. Heute zählen die Ballettfreunde mehr als 400 Mitglieder jeden Alters. Der jährliche Mit­ gliedsbeitrag liegt bei 40,00 €, dazu wird – außer bei Jugendlichen bis 21 Jahre und bei Senioren ab 60 Jahren – um eine Spende in Höhe von mindestens 30,00 € zur Unter­stützung der Arbeit des Balletts am Rhein gebeten. Gern informieren wir Sie unverbindlich über unser Jahresprogramm und laden Sie zum Kennenlernen zu einer unserer Veranstaltungen ein – wir freuen uns auf Sie! *** „Wie arbeiten die Tänzerinnen und Tänzer, wie setzen sie eine Choreographie um? Das wollten mein Mann und ich, die wir immer schon gern Ballettaufführungen gesehen haben, endlich einmal erleben. Der Weg dorthin führte über die Mitgliedschaft bei den Ballettfreunden der Deutschen Oper am Rhein. Was wir hier seither erfahren und verstehen gelernt haben, ist so viel mehr, als wir uns hatten vorstellen können. Das breite Angebot an Trainings- und Probenbesuchen gibt Balletterfah­ renen und Laien einen reichen Einblick in diese wunderschöne Kunst.“ Roswita Jaeger, Düsseldorf „Als Ballettomane seit meinem 13. Lebensjahr ist es eine Selbstverständlichkeit, Mitglied der Bal­ lettfreunde zu sein. Über die Möglichkeit, einen solchen Kreis ins Leben zu rufen, wurde bei mir zu Hause schon vor der Gründung diskutiert. Mit den Tänzerinnen und Tänzern nach den Premieren zu sprechen und sie näher zu kennen, gibt einem das Gefühl dazu zu gehören. Und das ist schön.“ J. G. B., Düsseldorf „Mit einem Berufswechsel von London nach Düsseldorf Mitte der 1990er Jahre begann meine Ver­ bundenheit mit dem Ballett und den Ballettfreunden der Deutschen Oper am Rhein. Ich war neu in der Stadt und auf der Suche nach gleichgesinnten Freunden. Als ich durch mein Ballettabo Ende 1997 von der Gründung des Vereins erfuhr, bot sich genau diese Möglichkeit und ich war von der ersten Stunde an dabei. Ganz besondere Highlights waren die schönen Reisen mit der Compagnie, von denen mir das Chinagastspiel mit ‚Romeo und Julia‘ 2001 unvergessen bleiben wird. Vor anderthalb Jahren erfolgte die Wandlung vom klassischen zum modernen Ballett. Das war schon eine gewagte Reise ins Neuland, weg vom vertrauten Handlungsballett. Würde es mir gefallen? Aber ich war neugierig, gespannt auf Neues und erlebe wieder wunderbare Aufführungen mit einer tollen Compagnie.“ Renate Weber-Zagrandi, Mettmann „Hier überstrahlt das Licht doch beinahe alles, das ganz besonders in den letzten eineinhalb, zwei Jahren. Wir, die Ballettfreunde, werden einmal sagen können: Wir sind dabei gewesen!“ Thomas und Elly Stein, Düsseldorf — Kontakt Ballettfreunde der Deutschen Oper am Rhein e. V. Sekretariat Balletthaus Oberkassel Niederkasseler Kirchweg 36 40547 Düsseldorf Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-340 / Fax + 49 (0) 211 . 89 25-343 E-Mail: buero@ballettfreunde-dor.de 102

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Spielzeit 2011 /12

OPERNSTUDIO

NEUE TALENTE FÜR DÜSSELDORF UND DUISBURG — Nach der wunderbaren Aufnahme, die das Publikum in den Jahren 2009 – 2011 dem ersten Jahrgang unseres international zusammengesetzten Opernstudios bereitet hat, freuen sich nun neue junge Talente aus vier verschiedenen Ländern auf zwei Jahre voller Möglichkeiten. Auf Wettbewerben im In- und Ausland sowie bei zahlreichen Vorsingen im Opernhaus Düsseldorf wurden die acht neuen Mitglieder des Opernstudios ausgewählt. In kleineren und größeren Partien in großen Produktionen der Deutschen Oper am Rhein sowie bei Meisterkursen mit international renommierten Dozenten können sie Erfahrung sammeln und ihre Ausbildung intensivieren. Als erste Eigenproduktion zeigen die jungen Sängerinnen und Sänger Albert Roussels Operette „Le testament de la tante Caroline“, mit kleineren Programmen werden sie auch wieder in der Literaturhandlung Müller & Böhm im Heine Haus gastieren. Mehr zum Opernstudio lesen Sie im „Prospekt“!

Das Opernstudio wird unterstützt vom Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein e. V.


PROJEKTE

LEITUNG & ENSEMBLE

PREMIERE Albert Roussel

Künstlerische Leitung

Le testament de la tante Caroline

Termine und Spielort standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest und werden in unserem Monatsspielplan und im Internet bekannt gegeben. Opernstudio auSSer Haus

Opernstudio im Heine Haus

Termine standen bei Redaktions­ schluss noch nicht fest und werden in unserem Monatsspielplan und im Internet bekannt gegeben. Konzerte

Meisterkurse

Deborah Polaski Neil Shicoff David Syrus N. N.

Mechthild Hoersch

Musikalische Leitung

Christoph Stöcker

Dramaturgie

Bernhard F. Loges

Bewegungstraining

Jörg Simon

Sänger /-innen 2011– 2013

Bogdan Baciu Luiza Fatyol Attila Fodre David Jerusalem Maria Kataeva Ovidiu Purcel Anna Lucia Richter (Teilspielzeit) Jessica Stavros


Spielzeit 2011 /12

JUNGES PUBLIKUM

OPER UND BALLETT ENTDECKEN — „Mir hat die Oper sehr gut gefallen. Alle waren toll! Ich habe sogar das Orchester gesehen und alle haben fast nur gesungen.“ Viele begeisterte Zuschriften, wie die des 11-jährigen Jakov, haben uns in der vergangenen Saison erreicht. In der Spielzeit 2011/12 möchten wir mit unseren Stücken für „Junges Publikum“ weiterhin Neugierige ab sechs Jahren begeistern. Zu den Opern und Balletten des regulären Spielplans bieten wir ein breites Vermittlungsangebot sowie Projekte an. So wollen wir Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Augen, Ohren und Herzen öffnen. Für Kinder ab sechs Jahren wird es märchenhaft, wenn die Nachtigall singt, Figaro seine Hochzeit rettet oder ein Kalif zu fliegen beginnt. Und wer selbst auf der Bühne stehen möchte, kann Mitglied des Kinderchors am Rhein in Duisburg werden. Unsere intensive Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern ab der ersten Klasse bis zur Oberstufe setzen wir selbstverständlich fort. Und für Jugendliche gibt es viel Neues zu erleben, z. B. einen Jugendclub in Düsseldorf …


STÜCKE FÜR ALLE AB 6 JAHREN

AUF DEN GROSSEN BÜHNEN PREMIERE IGOR STRAWINSKY

DIE NACHTIGALL

03.02.2012 21.06.2012

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf

WIEDERAUFNAHME XAVIER MONTSALVATGE

DER GESTIEFELTE KATER

21.11.2011 10.02.2012

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf

KINDEROPER IM FOYER PREMIERE NACH W. A. MOZART

FIGAROS HOCHZEIT

10.12.2011

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

WIEDERAUFNAHME / PREMIERE NACH W. A. MOZART

ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER

18.09.2011 15.02.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer ↗  Theater Duisburg, Opernfoyer

PRODUKTIONEN MIT DEM KINDERCHOR AM RHEIN FRÜHLINGSKONZERT

SING MIR EINE GESCHICHTE

29.04.2012

↗  Theater Duisburg, Opernfoyer

JOSEF GABRIEL RHEINBERGER

DAS ZAUBERWORT

10.06.2012

↗  Theater Duisburg, Opernfoyer

MUSIKTHEATER NEU ERLEBEN

VERMITTLUNGSANGEBOTE FÜR …

ZUM MITMACHEN

FAMILIEN MIT KINDERN AB 6 JAHREN

Kinderchor am Rhein Jugendclub

PATENPROJEKTE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Patenschaften für Opern und Ballette

Familienführung Familienopernwerkstatt Einführung im Foyer Familien-Infobrief

JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Opern- und Balletttester Offene Workshops

LEHRER UND REFERENDARE

Vorstellung der Spielzeit Generalprobenbesuch mit Einführung Lehrermappen Lehrer-Infobrief Weiterbildende Workshops

SCHULKLASSEN

Vor- und Nachbereitung Führung für Schulklassen Berufsinformation Projekte


JUNGES PUBLIKUM

STÜCKE FÜR ALLE AB 6 JAHREN

AUF DEN GROSSEN BÜHNEN / IM FOYER —

IGOR STRAWINSKY

DIE NACHTIGALL

TERMINE

„Die Nachtigall sang so herrlich, dass dem Kaiser die Tränen in die Augen traten, die Tränen liefen ihm über die Wangen hernieder, und da sang die Nachtigall noch schöner“, schreibt Hans Christian Andersen in seinem Märchen. Da liegt es nahe, den Stoff auf die Opernbühne zu bringen. ***

siehe Seite 24 Dauer: ca. 50 Min., keine Pause

— LEITUNG UND BESETZUNG siehe Seite 24

XAVIER MONTSALVATGE

DER GESTIEFELTE KATER

TERMINE

Voller Witz und Charme schmust sich „Der gestiefelte Kater“ auch in dieser Spielzeit in die Herzen des Müllers, des Königs und der Prinzessin. Wie er seinem Herrn zu Reichtum und zur großen Liebe verhilft, können Zuschauer ab sechs Jahren in Düsseldorf und Duisburg erleben. ***

siehe Seite 44 Dauer: ca. 1 ¼ Std., keine Pause

— LEITUNG UND BESETZUNG siehe Seite 44

NACH WOLFGANG AMADEUS MOZART

FIGAROS HOCHZEIT

PREMIERE *

Eine Hochzeit! Voller Eifer bereiten Figaro und Susanna ihren großen Tag vor. Doch die Vorfreude der beiden Bediensteten wird schnell gebremst. Denn ihr Herr, Graf Almaviva, hat sich in Susanna verliebt. Gemeinsam schmiedet das Hochzeitspaar einen Plan, um den Grafen zu überlisten …   In einer kindgerechten Fassung ist Mozarts heiteres Verwirrspiel im Foyer zu erleben. ***

Sa 10.12.2011, 11.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf, Foyer Dauer: ca. 1 ¼ Std., keine Pause

— MUSIKALISCHE LEITUNG Patrick Francis Chestnut / Matthew Ottenlips  INSZENIERUNG Barbara Klimo BÜHNE Sarah Büchel  KOSTÜME Frank Bloching  DRAMATURGIE Maike Fölling

NACH WOLFGANG AMADEUS MOZART

ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER

WIEDERAUFNAHME *

„Mozart ist auch was für kleine Menschen. Das liegt natürlich an der Oper selbst mit ihrer märchenhaf-  ten Handlung und den schönen Melodien, die jedes Kind mitsummen kann. Es gibt eine Zauberwelt, eine Art böse Hexe und zwei Königskinder, so wie es sich für eine richtig gute Geschichte gehört. Die junge Regisseurin Barbara Klimo hat nun aus der Vorlage ein famoses Stück Kindertheater gemacht.“ Petra Kuiper, Neue Rhein Zeitung

So 18.09.2011, 15.00 Uhr ↗ Opernhaus Düsseldorf, Foyer

— MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Stöcker / Ville Enckelmann  INSZENIERUNG Barbara Klimo  BÜHNE Sarah Büchel  KOSTÜME Frank Bloching

PREMIERE * Mi 15.02.2012, 11.00 Uhr ↗ Theater Duisburg, Opernfoyer Dauer: ca. 1 ¼ Std., keine Pause

* Alle Termine im Sonderheft „Junges Publikum 2011/12“

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14.03.2011

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JUNGES PUBLIKUM

STÜCKE FÜR ALLE AB 6 JAHREN

PRODUKTIONEN MIT DEM KINDERCHOR AM RHEIN —

FRÜHLINGSKONZERT

SING MIR EINE GESCHICHTE

TERMINE

Wenn die Vögel morgens wieder zwitschern und „der Kuckuck nicht still hält“, heißt es endgültig: „Der Winter ist vergangen“. Und spätestens wenn die ersten Knospen erblühen und der Frühling seine wärmenden Sonnenstrahlen auf die Erde schickt, „tönen die Lieder“. Wer sich bei diesen Sätzen an Volkslieder erinnert fühlt, liegt genau richtig. Im Frühlingskonzert des Kinderchors darf mitgesungen und -gesummt werden! ***

So 29.04.2012, 11.00 und 15.00 Uhr ↗ Theater Duisburg, Opernfoyer Dauer: ca. 1 Stunde, keine Pause

— MUSIKALISCHE LEITUNG Karoline Philippi  CHOR Kinderchor am Rhein  ORCHESTER Mitglieder der Duisburger Philharmoniker

JOSEF GABRIEL RHEINBERGER

DAS ZAUBERWORT

PREMIERE *

Eigentlich möchte der Kalif nur schlafen, schlafen, schlafen. Doch als ihm ein Kaufmann eine geheimnisvolle Schrift und ein Zauberpulver anbietet, ist seine Müdigkeit schnell verflogen. Mit Hilfe des Pulvers und dem Zauberwort „Mutabor“ soll man sich in jedes erdenkliche Tier verwandeln und dessen Sprache verstehen können. In Storchengestalt begeben sich der Kalif und der Großwesir auf eine spannende Reise in das Reich der Tiere. Hier lauern viele Gefahren auf die beiden … Rhein­ berger erzählt in dem Singspiel für Kinderchor die Geschichte des „Kalifen Storch“ und verzaubert das Publikum mit dem orientalischen Flair seiner Musik. ***

So 10.06.2012, 11.00 Uhr ↗ Theater Duisburg, Opernfoyer

— MUSIKALISCHE LEITUNG Karoline Philippi  INSZENIERUNG Volker Böhm  KOSTÜME Inga Gürle CHOR Kinderchor am Rhein  ORCHESTER Mitglieder der Duisburger Philharmoniker

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Dauer: ca. 1 ½ Stunde, keine Pause

* Alle Termine im Sonderheft „Junges Publikum 2011/12“


(Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel)

Kulturförderung hat im Programm der WGZ BANK ihren festen Platz.

INITIATIVBANKING ZUM THEMA KUNST UND KULTUR

Seit vielen Jahren bewegt sich die WGZ BANK auf der Bühne der Kunst- und Kulturförderung. So engagieren wir uns für den aktiven Dialog zwischen Künstlern, Mit-

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arbeitern und Kunden. Zum Programm gehören die Unterstützung der Deutschen Oper am Rhein und des Klavier-Festivals Ruhr, aber auch das Sammeln und Aus-

stellen von zeitgenössischer Malerei, Skulptur und Fotografie.

28.02.11 14:16


JUNGES PUBLIKUM

MUSIKTHEATER NEU ERLEBEN

ZUM MITMACHEN —

MITSINGEN

KINDERCHOR AM RHEIN

PROBEN

Der Kinderchor am Rhein ist zu einem festen Bestandteil im Leben des Theaters Duisburg geworden. In dieser Spielzeit werden die Jungen und Mädchen des Chors ein Frühlingskonzert und eine neue Kinderopernproduktion gestalten. Eine ganz besondere Herausforderung wird ihr Auftritt bei „Carmen“ sein: In Georges Bizets Oper werden die 8- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen zum ersten Mal in einer großen Opernproduktion auf der Bühne mitwirken. Wer im Chor mitsingen möchte, sollte Spaß am Singen haben, darstellerisch begabt sein und gerne in einer Gruppe gemein­ same Ziele erreichen. Wir freuen uns sehr über neue Sängerinnen und Sänger! ***

jeden Freitag, 15.30 – 17.00 Uhr ↗ Theater Duisburg

Vorsingen nach telefonischer Absprache

— KONTAKT CHORLEITUNG Karoline Philippi Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-457 E-Mail: schule@operamrhein.de MITSPIELEN

NEU: JUGENDCLUB

TREFFEN

Selbst auf der Bühne stehen – im Jugendclub entwickelt ihr gemeinsam ein Musiktheaterstück, das am Ende des Projektes zur Aufführung kommt. Ihr müsst keine Sänger, Instrumentalisten oder Schauspieler sein, aber Spielfreude und Neugier mitbringen. Wenn ihr bereits Bühnenerfahrungen habt, umso besser. Wir freuen uns über alle Teilnehmer zwischen 15 und 25 Jahren. Die wöchent­ lichen Treffen finden in Proberäumen des Düsseldorfer Schauspielhauses statt. ***

jeden Donnerstag, 16.00 – 19.00 Uhr Start: nach den Sommerferien ↗ Düsseldorfer Schauspielhaus

— KONTAKT Maike Fölling Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-457 E-Mail: schule@operamrhein.de

telefonisch oder per E-Mail

Katrin Lorenz Tel. + 49 (0) 211 . 85 23-402 E-Mail: katrin.lorenz@duesseldorfer-schauspielhaus.de

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ANMELDUNG


JUNGES PUBLIKUM

MUSIKTHEATER NEU ERLEBEN

PATENPROJEKTE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE —

Werdet Paten für unsere Opern und Ballette! Durch unsere Projekte bekommt ihr einen besonderen Einblick in unsere Stücke. Ihr blickt hinter die Kulissen des Opernhauses Düsseldorf oder des Theaters Duisburg und entdeckt in Workshops die Oper oder das Ballett. Natürlich lernt ihr auch Künstler der jeweiligen Produktion kennen, und mit ein bisschen Glück dürft ihr sogar bei einer Probe zuschauen. Am Ende besuchen wir gemeinsam eine Vorstellung. Neu sind unsere Patenprojekte für Jugendliche mit besonderen Highlights. Im Projekt zum Ballett „b.10“ ist ein Tänzer unserer Compagnie dabei. Die Paten unserer Uraufführung „Mörder Kaspar Brand“ erfahren vom Komponisten Anno Schreier Geheimnisse seiner Arbeit. Wir treffen uns fünfmal wöchentlich vor der jeweiligen Premiere. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bei uns unter schule@operamrhein.de oder Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-457. ***

TERMINE Termine im Sonderheft „Junges Publikum 2011 /12“

— AB 6 JAHREN FIGAROS HOCHZEIT November / Dezember – Düsseldorf ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER  Januar / Februar – Duisburg DIE NACHTIGALL  Januar / Februar – Duisburg, Mai / Juni – Düsseldorf — AB 14 JAHREN BALLETT AM RHEIN – b.10 November / Dezember – Düsseldorf — AB 16 JAHREN MÖRDER KASPAR BRAND (URAUFFÜHRUNG)  Mai / Juni – Düsseldorf

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JUNGES PUBLIKUM

OPER UND BALLETT

VERMITTLUNGSANGEBOTE FÜR … —

… FAMILIEN MIT KINDERN AB 6 JAHREN Familienführung Entdeckt mit der ganzen Familie das Opern-  haus Düsseldorf oder – NEU! – das Thea-  ter Duisburg. Gemeinsam werfen Große und Kleine einen Blick in die geheimnisvolle Welt hinter den Kulissen und werden selber kreativ. Karten nur im Vorverkauf erhältlich: 5,00 € / erm. 3,00 € Dauer: ca. 2 Stunden Opernhaus Düsseldorf, sonntags: 04.12.2011 / 05.02. / 04.03. / 01.04. / 06.05. /   03.06.2012, jeweils 11.00 Uhr NEU: Theater Duisburg, sonntags: 13.11. / 11.12.2011 / 08.01. / 11.03. / 08.04. /   13.05.2012, jeweils 11.00 Uhr Familienopernwerkstatt Vor den Premieren unserer Kinderopern „Die Nachtigall“, „Zauberflöte für Kinder“ und „Figaros Hochzeit“ erfahrt ihr das Wichtigste über das jeweilige Stück. Ihr tretet selbst in Aktion, trefft Künstler und hört natürlich erste Ausschnitte des Stückes. Karten nur im Vorverkauf erhältlich: 5,00 € / erm. 3,00 € Dauer: ca. 2 Stunden Die Nachtigall So 22.01.2012, 11.00 Uhr Theater Duisburg So 17.06.2012, 11.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf Figaros Hochzeit So 07.12.2011, 15.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf

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Zauberflöte für Kinder So 12.02.2012, 11.00 Uhr Theater Duisburg Einführung im Foyer Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung von „Die Nachtigall“ und „Der gestiefelte Kater“ erfahrt ihr in einer familienge­ rechten Einführung das Wichtigste über die jeweilige Märchenoper. Familien-Infobrief Wer vierteljährlich über aktuelle Stücke für Familien, unsere Paten- und andere Son­ derprojekte informiert sein möchte, kann sich in unseren Post- oder E-Mail-Verteiler eintragen lassen: schule@operamrhein.de … JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE Opern- und Balletttester Wenn ihr neugierig auf Oper oder Ballett seid, könnt ihr unsere Stücke kostenlos testen. In einer kleinen Gruppe besuchen wir gemeinsam eine Vorstellung. Dann ist eure Meinung gefragt: Teilt uns anhand ­eines Fragebogens mit, was euch gut und was euch weniger gefallen hat. Wenn ihr zwischen 16 und 28 Jahren alt seid, lasst euch in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen: schule@operamrhein.de Offene Workshops Alle Neugierigen ab 16 Jahren sind ein­ geladen, unsere laufenden Opern und Ballette in einem praktischen Workshop zu entdecken. Im Probensaal des Düssel­ dorfer Opernhauses gibt es keinen Vortrag: Selbermachen ist gefragt! Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail erforderlich: schule@operamrhein.de, Treffpunkt: Bühneneingang, jeweils 19.00 – 20.30 Uhr. Carmen Di 06.12.2011

Castor et Pollux Mo 06.02.2012 Così fan tutte Mo 05.03.2012 Ballett am Rhein – b.11 Mo 02.04.2012 The turn of the screw Mo 07.05.2012 … LEHRER UND REFERENDARE Vorstellung der Spielzeit Nicht nur für Musiklehrer: Zu Beginn der Spielzeit laden wir Sie zu einer Präsentation des Spielplans sowie der Vermittlungsan­ gebote rund um unsere Opern und Ballette ein. Anschließend erleben Sie die General­ probe unserer Eröffnungspremieren! Lehrer aus Düsseldorf, die bereits vor der Wieder­ eröffnung unseres Hauses einen Einblick   in die Spielzeit erhalten möchten, sind herzlich nach Duisburg eingeladen. Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail erforderlich: schule@operamrhein.de THEATER DUISBURG Do 13.10.2011, 17.00 Uhr, anschließend: Generalprobenbesuch „Carmen“ OPERNHAUS DÜSSELDORF Do 01.12.2011, 18.00 Uhr, anschließend: Generalprobenbesuch „b.10“ Generalprobenbesuch mit Einführung Nach einer Einführung in das Stück und dessen Vermittlungsmöglichkeiten besuchen Sie die Generalproben unserer Neu­ produktionen in den Sparten Oper und Ballett. Die Termine werden im LehrerInfobrief bekanntgegeben. Teilnahme kostenlos, Anmeldung per E-Mail erforderlich: schule@operamrhein.de


Lehrermappen Zu vielen Opern- und Ballettabenden ­unseres aktuellen Spielplans finden Sie neben einem Theorieteil mit Informatio­ nen zu den Stücken einen Praxisteil mit Anregungen zur Vermittlung der Musik, der Themen sowie der Inszenierung bzw. Choreographie – in Zusammenhang mit einer Gruppenreservierung kostenlos! Lehrer-Infobrief Viermal pro Spielzeit erhalten Sie aktuelle Informationen über unsere Opern und Bal­ lette, die für ein junges Publikum interessant sind. Wir berichten über Highlights, kündigen besondere Projekte an und laden zu den Generalprobenbesuchen ein. Lassen Sie sich in unseren Post- oder E-Mail-Ver­ teiler eintragen: schule@operamrhein.de NEU: Weiterbildende WorkshopS Berührungsängste mit Oper und Ballett müssen nicht sein. In weiterbildenden Workshops für Lehrer und Referendare lernen Sie eine aktuelle Produktion und   so die jeweilige Kunstform kennen. Sie ­erfahren, wie man mit Schülern das The­ ma behandeln kann und bekommen Ein­ blicke hinter die Kulissen des Opernhauses Düsseldorf oder des Theaters Duisburg. Teilnahme kostenlos, Termine nach Ver-  einbarung.

… SCHULKLASSEN Vor- und Nachbereitung Ein Opern- oder Ballettbesuch ist immer ein Ereignis. Doch nicht immer ist es einfach, einen Zugang zu Musik, Handlung und Regie bzw. Choreographie zu finden. In einem praktischen Workshop in der Schule erarbeiten Schüler durch eigene Kreativität die verschiedenen Facetten des Stückes, das sie besuchen werden. Im An­ schluss an eine Vorstellung diskutieren   wir gern mit den Schülern über das Er­ lebte. Vor- und / oder Nachbereitung sind in Verbindung mit einer Gruppenreser­ vierung kostenlos. Führung für Schulklassen Opernhaus Düsseldorf Der Kostümfundus und die spannende Bühnentechnik sind Höhepunkte der Füh­ rung durch das Opernhaus Düsseldorf. Besucht die Klasse eine Opern- oder Bal­ lettaufführung, ist der Blick hinter die Kulissen kostenlos, ohne Aufführungsbe­ such kostet er 45,00 € pro Klasse. Wilfried Schmerbach Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-603 w.schmerbach@operamrhein.de Theater Duisburg Führungen durch das Theater Duisburg sind für Schulklassen kostenlos. Bitte wenden Sie sich an unsere dortige Kollegin. Britta Fehlberg Tel. + 49 (0) 203 . 30 09-242 Berufsinformation An einem Opernhaus gibt es über 50 verschiedene Berufe. An Berufsinformations-  tagen sprechen wir gern über mögliche Berufsfelder vom Sänger bis zum Marke­ tingleiter sowie Ausbildungs- und Studien­ wege. Kostenlos nach Vereinbarung. PATENProjekte Auf Seite 113 sowie hier haben wir ausschließlich fest terminierte Projekte und reguläre Angebote beschrieben. Selbstver­ ständlich sind wir für weitere Projektideen

offen. Rufen Sie uns gern an. Über kurzfristige Angebote informieren wir außerdem im Lehrer- und Familien-Infobrief. KARTEN FÜR SCHULKLASSEN Für Schulklassen gelten bei fast allen Auf­ führungen der Deutschen Oper und des Balletts am Rhein Sonderpreise – auf allen Plätzen, soweit verfügbar: Opernhaus Düsseldorf: 6,50 € pro Schüler Theater Duisburg: 5,50 € pro Schüler Foyerproduktionen: 4,00 € pro Schüler Vera Jokel Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-328 Fax + 49 (0) 211 . 89 25-365 E-Mail: gruppen@operamrhein.de — SONDERHEFT „JUNGES PUBLIKUM“ Unser Sonderheft „Junges Publikum“ (erscheint nach den Sommerferien 2011) enthält neben Informationen zu allen Stücken, die wir für junges Publikum empfehlen, alle Termine und Sonderprojekte. Versand kostenlos über unseren Familien- und Lehrerverteiler. — KONTAKT „JUNGES PUBLIKUM“ Karoline Philippi, Maike Fölling Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg Heinrich-Heine-Allee 16a 40213 Düsseldorf Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-457 Fax + 49 (0) 211 . 89 25-289 Mobil + 49 (0) 173 . 543 03 75 E-Mail: schule@operamrhein.de

Die Arbeit der Abteilung Junges Publikum wird unterstützt vom Freundeskreis der DOR e. V. 115


Spielzeit 2011 /12

DEUTSCHE OPER UND BALLETT AM RHEIN

Spielzeitkalender, Sonderveranstal-  tungen Und mehr — Alle Termine auf den großen Bühnen immer im Blick: Damit Sie „Ihre“ Opern- und Ballettsaison gleich übersichtlich planen können, erhalten Sie hier den praktischen Jahresplaner 2011 /12 zum Herausnehmen. Neben den regulären Vorstellungen bieten wir Ihnen auch in diesem Jahr viele ver­ schiedene Veranstaltungen an, von der „Sonntagsfoyer“-Reihe im Opernhaus Düsseldorf während der Orchester-Umbaupause im September, Oktober und November 2011 über den schon traditionellen Spielzeitauftakt mit Ballett, Orchesterkonzert und Kinderdirigieren im Theater Duisburg bis zu den Öffentlichen Opernhausführungen, bei denen wir Sie hinter die Kulissen einladen. Musikalische Hochgenüsse versprechen die Galas und Sonderkonzerte vom „Wagner-Strauss-Klang­ rausch“ in Düsseldorf über die schönsten Arien zu Silvester in Duisburg bis hin zu den großen Benefiz-Galas für und mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen AIDS-Stiftung und dem Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein. Zwischendurch laden die „Symphoniker im Foyer“ immer wieder zu spielplanbegleitender Kammermusik ein, und bei den „Meisterklassen“ mit den jungen Talenten unseres Opernstudios gibt es viel zu entdecken … Lesen Sie mehr dazu auf der Übersicht auf Seite 117 und in unserem Magazin „Prospekt“, das dieser Ausgabe beiliegt.


SONDERVERANSTALTUNGEN

Spielzeiteröffnung

Festliche Konzerte

Symphoniker im Foyer

Zum Start in die neue Saison

Festliches Wagner-Strauss-Konzert

Kammerkonzerte

Sonntagsfoyer

19.11.2011 27.11.2011

02.10.2011

Während des Umbaus des Orchestergrabens

Sternstunden der Oper

Auftakt mit Kostümverkauf

26.11.2011

Spielzeitauftakt

25.09.2011

11.09.2011

↗  Theater Duisburg

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Matineen

18.09. | 25.09. | 02.10. | 09.10. | 16.10. 23.10. | 30.10. | 06.11. | 13.11. 20.11.2011 ↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Zauberflöte für Kinder

18.09. | 25.09. | 02.10. | 09.10. | 16.10. 23.10. | 30.10. | 06.11. | 13.11. 20.11.2011 ↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Happy hour

18.09. | 25.09. | 02.10. | 09.10. | 16.10. 23.10 | 30.10. | 06.11. | 13.11. 20.11.2011 ↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer — Weitere Informationen im „Prospekt“: Lesen Sie mehr über unsere Sonder­ veranstaltungen in unserem Magazin „Prospekt“, das dieser Ausgabe bei­ liegt und einzeln auch in unseren Häusern und Opernshops kostenlos erhältlich ist.

Oper im Klangrausch ↗  Opernhaus Düsseldorf

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

↗  Opernhaus Düsseldorf

DRK-Gala 2011 ↗  Theater Duisburg

Feuerwerk der schönsten Arien

GroSSes Silvesterkonzert

31.12.2011

Zu Ballett am Rhein – b.10

↗  Theater Duisburg

Zu Gioacchino Rossini

Il barbiere di Siviglia

23.10.2011

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Zu Ballett am Rhein – b.11

13.11.2011

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Zu Jean-Philippe Rameau

Castor et Pollux

3. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung

29.01.2012

03.03.2012

Lange Beine treffen hohe Stirn

AIDS-Gala 2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

FREUNDESKREIS DEUTSCHE OPER AM RHEIN E. V.

GALA DES FREUNDESKREISES

01.06.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf

12.02.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Zu Anno Schreier

Mörder Kaspar Brand

29.04.2012

↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Opernstudio

Zu Igor Strawinsky

Premiere Albert Roussel

03.06.2012

Le testament de la tante Caroline

Termin und Spielort werden im Monatsspielplan und im Internet bekannt gegeben. Konzerte

Meisterklasse

13.11.2011 ↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer Weitere Termine werden im Monatsspielplan und im Internet bekannt gegeben.

The Rake’ s Progress ↗  Opernhaus Düsseldorf, Foyer

Opernhausführungen

Öffentliche Führungen

05.01. | 14.01. | 27.01. | 31.01. | 03.02. 11.02. | 18.02. | 23.02. | 06.03. | 22.03. 31.03. | 05.04. | 13.04. | 22.04. | 25.04. 13.05. | 22.05. | 31.05. | 02.06. | 23.06. 27.06. | 28.06. | 02.07. | 04.07. 06.07.2012 ↗  Opernhaus Düsseldorf


Spielzeit 2011 /12

THEATERGEMEINSCHAFT

SPIELSTÄTTEN MITARBEITERINNEN UND M ITARBEITER ORCHESTER —


THEATERGEMEINSCHAFT

SPIELSTÄTTEN Seite 120

OPERNHAUS DÜSSELDORF

Seite 121

THEATER DUISBURG

DEUTSCHE OPER AM RHEIN Seite 122

MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

ORCHESTER Seite 126

DÜSSELDORFER SYMPHONIKER

Seite 128

DUISBURGER PHILHARMONIKER


THEATERGEMEINSCHAFT

ZWEI STÄDTE – ZWEI SPIELSTÄTTEN

OPERNHAUS DÜSSELDORF —

Die denkmalgeschützte Fassade eher schlicht mit hohen Fenstern, im Innern schön geschwun-  gene Treppen, über der Garderobenhalle mehrere elegante Foyers auf vier Etagen: 1956 erhielt das Düsseldorfer Opernhaus, am Rande der Altstadt zwischen Hofgarten und Königsallee gelegen, sein heutiges Gesicht. Erbaut wurde das „neue Stadttheater“ an dieser Stelle schon 1875 nach Plänen des Architekten Ernst Giese – zwei Luftangriffe zerstörten 1943 das historische repräsentative, von der italienischen Renaissance inspirierte Vorderhaus. Seit 2007 krönt ein lichtdurchfluteter Orchesterund Ballettprobensaal im sechsten Stockwerk mit einer weithin sichtbaren Glasfassade die Rückseite des Opernhauses. Drei hufeisenförmig angeordnete Ränge und das sanft ansteigende Parkett bieten im Zuschauerraum 1.296 Gästen Platz. Im Kellerterrain der Oper erstreckt sich der rund 50.000 Kostüme umfassende Fundus – die Attraktion jeder Opernhausführung. ***

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↗ Opernhaus Düsseldorf Heinrich-Heine-Allee 16 a 40213 Düsseldorf Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-211


THEATERGEMEINSCHAFT

ZWEI STÄDTE – ZWEI SPIELSTÄTTEN

THEATER DUISBURG —

Historischer Prachtbau außen, 50er-Jahre-Schick innen: Zentral am Opern- und am König-Hein­ rich-Platz gelegen, nur wenige Schritte von der Fußgängerzone, zählt das Theater zu den markan­ testen Bauwerken der Stadt Duisburg. Die strahlend weiße Front erinnert an Tempeleingänge der Antike. Über sechs ionischen Säulen ruht der Dreiecksgiebel mit dem Zitat Friedrich Schillers:   „Mit allen seinen Tiefen seinen Höhen / Roll ich das Leben ab vor deinem Blick, / Wenn du das große Spiel der Welt gesehen / So kehrst du reicher in dich selbst zurück.“ Prof. Martin Dülfer war der Archi­ tekt des 1912 eröffneten Theaters, das 1942 bei einem Luftangriff zerstört wurde. Nach mehreren provisorischen Spielstätten in der Stadt und der Evakuierung des Theaterbetriebs nach Prag im Jahr 1943 ging erst 1950 wieder eine Vorstellung im wiederaufgebauten Theater über die Bühne. 1970 ­erfolgten Umbau und Renovierung des Zuschauersaals, der heute 1.117 Besuchern Platz bietet. ***

↗ Theater Duisburg Opernplatz 47051 Duisburg Tel. + 49 (0) 203 . 94 0-7777

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THEATERGEMEINSCHAFT

DEUTSCHE OPER AM RHEIN

MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER —

Geschäftsführung Generalintendant Prof. Christoph Meyer Geschäftsführender Direktor Jochen Grote Intendanz Generalintendant Prof. Christoph Meyer Persönliche Referentin des Intendanten Dr. Eva Hölter Assistentin der Intendanz Renate Henze Operndirektion und Produktionsleitung Operndirektor Stephen Harrison Disponentin und Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros Beate Oberholtzer Assistenten des Künstlerischen Betriebsbüros Saskia Lintzen, Jörg Simon Leiterin Künstlerische Produktion Mechthild Hoersch Stellv. Leiterin Künstlerische Produktion Svenja Söhnchen Bibliothek / Archiv Melánie Herrmann, Sacha Wagner Statisterie Düsseldorf N. N. Statisterie Duisburg Norbert Kaulhausen Dramaturgie Chefdramaturgin Dr. Hella Bartnig Dramaturgen Dr. Bernhard F. Loges, Anne do Paço Gastdramaturgen Bettina Auer, Ian Burton, Luc Joosten, Dr. Alexander MeierDörzenbach, Dr. Cornelia Preissinger, Sonja Westerbeck Theaterführungen / Gruppen Wilfried Schmerbach Marketing und Kommunikation Leiterin Heide Koch Mitarbeiterin Katrin Felisiak Assistentin Stefani Schmoll Leiterin der Pressestelle Tanja Brill Mitarbeiterin Pressestelle Monika Doll Internet Bernadette McNeill Fotografen Oper * Hans Jörg Michel, Frank Heller Fotograf Ballett * Gert Weigelt Videodokumentation * Ralph Goertz * (freie Mitarbeiter)

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Junges Publikum Musiktheaterpädagoginnen Maike Fölling, Karoline Philippi Künstlerisches Ensemble Generalmusikdirektor Axel Kober Assistent des Generalmusik-  direktors Ralf Lange Mitarbeiterin des Generalmusik-  direktors und Orchesterbüro Angelika Ruhland Orchesterinspektor René Lozynski Kapellmeister Christoph Altstaedt, Wen-Pin Chien, Ralf Lange Gastdirigenten Giordano Bellincampi, Giuliano Betta, Enrico Dovico, Georg Fritzsch, Wolfram Koloseus, Friedemann Layer Studienleiterin Judy Wee Repetitoren Patrick Francis Chestnut, Christian Dammann, Ville Enckelmann, Matthew Ottenlips, Dr. Mary Satterthwaite, Cécile Tallec, Dagmar Thelen Regisseure / Premieren Volker Böhm, Karoline Gruber, Claus Guth, Sabine Hartmannshenn, Mechthild Hoersch,   Guy Joosten, Immo Karaman, Barbara Klimo, Philipp J. Neumann, Martin Schläpfer, Svenja Tiedt, Carlos Wagner Regisseure / Wiederaufnahmen Christian Brey, Nicolas Brieger, Robert Carsen, Adolf Dresen, András Fricsay Kali Son, Tatjana Gürbaca, Sabine Hartmannshenn, Dietrich Hilsdorf, Kurt Horres, Guy Joosten, Barbara Klimo, Christof Loy, Andreas Meyer-Hanno, Harald Schmidt, Svenja Tiedt Erster Spielleiter Volker Böhm Spielleitung und Regieassistenz Annegret Frübing, Sophie Jaquet, Barbara Klimo, Esther Mertel, Tibor Torell GAST-SPIELLEITERIN Nina Kühner Bühnen- und Kostümbildner /   Premieren Rifail Ajdarpasic, Frank Bloching, Sarah   Büchel, Patrick Dutertre, Inga Gürle, Tatjana Ivschina, Johannes Leiacker, Susana Mendoza, Philipp J. Neumann, Dieter Richter, rosalie, Christian Schmidt, Karoline Schreiber,   Mechthild Seipel, Roy Spahn, Marie-Louise   Walek, Kaspar Zwimpfer

Bühnen- und Kostümbildner /   Repertoire Frank Bloching, Petra Bongard, Nicolas Brieger, Sarah Büchel, Inge Diettrich, Klaus Grünberg, Anette Hachmann, Tatjana Ivschina, Johannes Leiacker, Michael Levine, Elisa Limberg, Susana Mendoza, Wolf Münzner, Herbert Murauer, Andreas Reinhardt, Dieter Richter, Paul Steinberg, Heinrich Wendel, Silke Willrett, Uta Winkelsen, Gerda Zientek Licht Klaus Gärditz, Klaus Grünberg, Jean Kalman, Fabrice Kebour, Alexander Koppel-  mann, Darius Kusnik, Hermann Münzer, Michael Röger, Franz-Xaver Schaffer, Manfred Voss, Volker Weinhart Video Andi A. Müller, Gregor Stockmann, Philipp Haupt Choreographen Jacqueline Davenport, Ana García, Amelie Jalowy, Fabian Posca, Martin Schläpfer, Stefan Stewart Inspizienten René Pierre Chiata, Monika Müller, Svenja Söhnchen, Egmont Unger Souffleusen Jana Frank, Ute Gherasim, N. N. Solistinnen / Ensemble Nassrin Azarmi, Cornelia Berger, Morenike Fadayomi, Anett Fritsch, Lisa Griffith, Sylvia Hamvasi, Geneviève King, Nataliya Kovalova, Anke Krabbe, Theresa Kronthaler, Katarzyna Kuncio, Susan Maclean, Ks. Marta Márquez, Renée Morloc, Romana Noack, Alma Sadé, Elisabeth Selle, Iulia Elena Surdu, Iryna Vakula Solisten / Ensemble Bruno Balmelli, James Bobby, Oleg Bryjak, Daniel Djambazian, Manfred Fink, Günes Gürle, Ks. Stefan Heidemann, Peter Nikolaus Kante, Sergej Khomov, Lukasz Konieczny, Tomasz Konieczny, Ks. Hans-Peter König, Dmitry Lavrov, Sami Luttinen, Markus Müller, Jussi Myllys, Adam Palka, Laimonas Pautienius, Johannes Preißinger, Bruce Rankin, Timo Riihonen, Ks. Wolfgang Schmidt, Florian Simson, Boris Statsenko, Richard Šveda, Dmitri Vargin, John Wegner, Corby Welch Solistinnen / Gäste Karine Babajanyan, Isabelle Druet, Sibylla Duffe, Olesya Golovneva, Ursula Hesse von den Steinen, Ketevan Kemoklidze, Ks. Gwendolyn Killebrew, Helen Lyons, Marlene Mild, Noëmi Nadelmann,   Ks. Jeanne Piland, Linda Watson, Caroline Whisnant


Solisten / Gäste Mikhail Agafonov, Simeon Esper, Teodor Ilincăi, Will Hartmann, Marcus Jupither, Torben Jürgens, Vasily Khoroshev, Matthias Klink, Stefan Pop, Gustavo Porta, Benno Remling, Arnold Rutkowski, Kurt Rydl, Adrian Sâmpetrean, Bo Skovhus, Ian Storey, Zoran Todorovich, Giuseppe Varano, Michael Weinius, José Manuel Zapata Schauspieler / -Innen Götz Argus, Harald Beutelstahl, Verena Buss, Lutz Salzmann Opernstudio Künstlerische Leitung Mechthild Hoersch Musikalische Leitung Christoph Stöcker Bewegungstraining Jörg Simon Korrepetitor Christian Dammann Sänger/-innen Bogdan Baciu, Luiza Fatyol, Attila Fodre, David Jerusalem, Maria Kataeva, Ovidiu Purcel, Anna Lucia Richter (Teilspielzeit), Jessica Stavros Chor Chordirektor Gerhard Michalski Stellvertretender Chordirektor Christoph Kurig Assistentin der Chordirektion Dagmar Thelen 1. Sopran Geesche Bauer, Stephanie Blenskens, Astrid Daun, Sandra Michaela Diehl, Chieko Higashi, Silke Hillebrecht, Simone Klostermann, Ulrike Mertens, Martina Ramin, Petra Schulteis 2. Sopran Victoria Demkina, Helena Günther, Birte Hopstein, Diana Klee, Ruth Mauderer, Silvia Mauer, Marianne Tillmanns, Izabella Turhan, Ingrid von der Stein 1. Alt Sibylle Eichhorn, Claudia Hildebrand, Marianne Mann, Barbara Olschner, CorneliaMaria Orendi, Sylwia Siwak, Ming Yu 2. Alt Elisabeth Adrian, Susanne HofmannBabinetz, Rena Kleifeld, Edith Krupp, Manuela Kunze, Simona Maestrini, Franziska Orendi, Franziska Walter 1. Tenor Alexandre Avramenko, Jörg Flick, Shin-Deock Kang, Volker Kiefer, Dong Hoon   Kim, Bo-Hyeon Mun, Dae-Il Park, Luis Fernando Piedra, Andreas Schönberg, Leszek Woziwoda 2. Tenor Grzegorz Ciorga, Cesar Dima, Ingmar Klusmann, Oldrich Polasek, Roland Steingießer, Ömer Temizel, Klaus Walter, N. N. 1. Bass Thomas Boldt, Gerd Büker, Dong-In Choi, Manfred Klee, Elimar Köster, Franz-Martin Preihs, Karl Thomas Schneider 2. Bass Clemens Begritsch, Jwa-Kyeom Kim, Thomas Ulrich Lässig, Volker Philippi, Ortwin Rave, Runwalt Salzer, Romualdas Urbonas

Ballett am Rhein Ballettdirektor und   Chefchoreograph Martin Schläpfer Persönliche Referentin des   Ballettdirektors Karin Bovisi Betriebsdirektor Oliver Königsfeld Dramaturgin Anne do Paço Produktion / Dramaturgieassistenz Ulrike Wörner Sekretariat Sabine Dollnik, Diana Kellenberger Ballettmeister Kerstin Feig, Callum Hastie, Antoinette Laurent, Uwe Schröter Gasttrainingsleiter Peter Appel, Young Soon Hue, Monique Janotta, Sighilt Pahl Repetitoren Dominic Faricier, Christian Feiler, Rodney Hazen Choreographen George Balanchine, Regina van Berkel, Nils Christe, Uri Ivgi und Johan Greben, Antoine Jully, Jiří Kylián, Hans van Manen, Martin Schläpfer Choreographische Einstudierung Arlette van Boven, Brigitte Martin, Patricia Neary, Annegien Sneep, Mea Venema Bühnen- und Kostümbildner Regina van Berkel, Keso Dekker, Uri Ivgy und Johan Greben, Dietmar Janeck, Marie-Thérèse Jossen, Antoine Jully, William Katz, Natasja Lansen, rosalie, Thomas Rupert, Annegien Sneep, Joop Stokvis, Nelly van de Velden, Thomas Ziegler Licht Yaron Abulafia, Joop Caboort, Bert Dalhuysen, Thomas Diek, Dietmar Janeck, Franz-Xaver Schaffer, Kees Tjebbes, Volker Weinhart Video Keso Dekker, Antoine Jully, Danielle Kwaaitaal, rosalie, Christoph Schödel Tänzerinnen Sachika Abe, Ann-Kathrin Adam, Marlúcia do Amaral, Camille Andriot, Aisha L. Arechaga, Doris Becker, Wun Sze Chan, Mariana Dias, Feline van Dijken, Carolina Francisco Sorg, Cristina García Fonseca, Ainara García Navarro, Yuko Kato, So-Yeon Kim, Anne Marchand, Nicole Morel, Carly Morgan, Louisa Rachedi, Claudine Schoch, Virginia Segarra Vidal, Daniela Svoboda, Julie Thirault, Anna Tsybina, Irene Vaqueiro Tänzer Christian Bloßfeld, Andriy Boyetskyy, Paul Calderone, Jackson Carroll, Martin Chaix, Florent Cheymol, Helge Freiberg, Philip Handschin, Antoine Jully, Marquet K. Lee, Sonny Locsin, Marcos Menha, Bruno Narnhammer, Bogdan Nicula, Chidozie Nzerem, Sascha Pieper, Boris Randzio, Ordep Rodriguez Chacon, Martin Schirbel, Alexandre Simões, Remus Şucheană, Pontus Sundset, Maksat Sydykov, Jörg Weinöhl

Dirigenten Christoph Altstaedt, Dante Anzolini, Wen-Pin Chien, Axel Kober, Catherine Rückwardt Gesangs- und Instrumentalsolisten Christoph Altstaedt, Ralf Buchkremer, Mathias Feger, Franziska Früh, Doo-Min Kim, Rainer Mahlberg, Marlene Mild, Denys Proshayev, Siegfried Rivinius, Fulbert Slenczka, Cécile Tallec, Nikolaus Trieb, Dirk Wedmann, Vlado Zatko Ballettschule Direktion Martin Schläpfer Pädagogen Carolina Francisco Sorg, Paul Haze, Young Soon Hue, Martin Schläpfer, Victoria Wohlleber, Eva Zamazalová Repetitoren Dominic Faricier, Christian Feiler, Rodney Hazen, Igor Tetelbaum Verwaltung Geschäftsführender Direktor Jochen Grote Assistentin des Geschäftsführenden   Direktors Julia Zitzke Sekretariat Iman Augustiniak Leiter Personal und Recht Jürgen König Referentin Personal und Recht Charlotte Kleber Personalsachbearbeitung Ulrike Garstecki, Uwe Stommel Innenrevision / Datenschutz /   Controlling Ralf M. Radszuweit Leiter Finanz- und Rechnungswesen Frank Baumann Buchhaltung Hans-Jürgen Germann, Urszula Sausner, Waltraud Schüßler,   Katja Steinbach Personalabrechnung Melanie Cartl, Elke Michael, Marita Strucks, Brigitte Tisch, Nikolaus Weber Verkauf und Service Leiter Verkauf und Service Joachim Weber Stellvertretender Leiter Verkauf   und Service Wieland Schmiedel Gruppendisposition Wieland Schmiedel, Vera Jokel Ticketsystem / Abrechnung /   Sonderprojekte Theodora Nederkorn, Roberta Stefanac, Marian Winiecki Kartenreservierung Melanie Brell, Sandra Dobrun, Monika Gilgen DÜSSELDORF Kasse Kim Gestmann, Angelika Woodroffe, Margitta Zimmer Abonnementservice Monika Stefanac, Wiltrud Walter Serviceleitung bei den Vorstellungen Michael Fleming, Susanne Schmidt

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THEATERGEMEINSCHAFT

Abendkassenpförtner Ralf Kestner Besucherservice Jens Buhl sowie rund 60 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Vorstellungen DUISBURG * Leiter Opernshop Duisburg /   Serviceleitung bei den Vorstellungen Stephan Brinkmann Kasse / Abo Duisburg Diana Glagau, Santiago Mendez, Wiebke Mitza   sowie rund 35 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Vorstellungen (* Mitarbeiter der Opera-DOR GmbH) Technik und Werkstätten Technischer Direktor Peter Krottenthaler Assistentin des Techn. Direktors Sarah Büchel Sekretariat Maria Krauß Produktionsleiter Jan Hugenroth, Thomas Schäfer Konstrukteur N. N. Technisch-kaufmännischer   Sachbearbeiter / Einkauf Martin Horn Leiter IT Michael Volbers Mitarbeiter IT Stephan Kamm Bühnenoberinspektor / Stellv.   Technischer Direktor Uwe Kocur Technischer Leiter Theater Duisburg Guido aus dem Siepen Bühneninspektoren Dirk Franz Busse, Rolf Hubrich, Udo Linder, Robert Thal Seitenmeister Jörg Bievor, Heinz Federl, Jürgen Meinertz, Markus Szopinski Bühnentechnik Vorarbeiter Andreas Albrecht, Marian Barzak, Christian Biermordt, Bernd Linder, Matthias Naasner, Wilfried Schneider, Paul Willi Syniuga Bühnentechnik Ümran Bacak, Francesco Bardolatzi, Hartmut Baum, Dirk Bonnes, Bouchta Chadli, Mirko Cikoja, Dominik Curth, Harald Deluweit, Katrin Eversz, Rubin T. Gerull, Reimund Gieß, Dirk Gräfen, Till Hebekeuser, Klaus-Jürgen Heinze, Benedikt Hinz, Steffen Jodtka, Meinolf Kaiser, Dirk Kliewe, Michael Kowalski, Wolfgang Kutsch, Florian Langkopf, Rolf Linne, Ralf Maury, Heiko-Gerd Oberpichler, Tim Peters, Sven Pfeiffer, Friedhelm Roth, Thomas Markus Rother, Michael Schmidt, Christian Schmitz, Dietmar Steiner, Martin Thiel, Michael Ufermann, Josef Florian Welusciak, Peter Wilfling, Frank Willjung,   Carsten Wollscheidt Maschinist Vorarbeiter Norbert Prügel, Sven Schmitt Maschinisten Oliver Busse, Reinhard Elm, Carolin Fuchs, Sven Grabowski, Rolf Paaßen, Michael Piechocki, Lothar Raffel, Thomas Rasch,

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Ulrich Rathje, Christian Schmitz, Sebastian Stadler, Peter Theisen Dekorateur Vorarbeiter Peter Halene, Manfred Kaiser Dekorateure Udo Hordenbach, Adrian Köhler, Joachim Schneider, Peter Trappmann, Fredi Wilkniß Requisitenmeisterin Sibyll Hainke Requisite Gerd Born, Silke Grau, Heike Mackert, Stephanie Schierhorn, Hans-Josef Wienands, Georg Winterholler Waffenmeister Rolf Pietzsch Leiter des Transports Antonio Vito Sabatelli Transportarbeiter Thomas Charters, Alfredo Costantini, Harald Diehl, Ildefonso Patricio Dominguez, Francesco Moccia, Vladimir Ort, Vito Sabatelli jun., Wolfgang Seibert, Karl-Heinz Sniekers, Sandro Voigtländer, Thomas Voigtländer Leiter der Beleuchtung Volker Weinhart BeleuchtungsoberinspektorEN Jürgen Funcke, Franz-Xaver Schaffer Beleuchtungsinspektoren Thomas Diek, Ansgar Evers, Willi Ihring, Lila Charline Lodny Stellwerker Siegfried Jabusch, Bernhard Kramer, Thomas Meier, Blas Sanchez Carmona Vorarbeiter Hubert Nikolai Behr, Sven Freywald, Thomas Schweizer, Arne Sellheim,   Peter Stübs, Thomas Wierutsch Beleuchter Jan Dudek, Christian Dumjahn, Christian-Andreas Escher, Pedro Gil-Sanchez, Marcos Hinjos-Sanchez, Uwe Hoffmann, Markus Kempken, Darius Kusnik, Detlef Michels, Andreas Nitz, Nicolas Orlowski, Friedhelm Renner, Stefanie Rodewies, Karl-Heinz Rückbeil, Rüdiger Schaal, Manfred Schelwat, Ralf Schmedding, Martin Schuchardt, Horst Thelen Tonmeister und Leiter der Tonabteilung Thomas Gabbert Tonmeister Oleg Surgutschow Mitarbeiter Thorsten Franzen, Aurélien Hamon, Rumen Zwetarski Auszubildende Veranstaltungs-  technik Tatjana Manthey, Maximilian Schweers, N. N. Produktionszentrum Leiter der Ausstattungswerkstätten Sandro Di Sabatino Vorstand Tischlerei Heinz-Jürgen Kröger Tischlerei Christoph Böttcher, Karl-Heinz Hieronymus, Nina Kock, Andreas Krause, Rudolf Müller-Nöth, Oliver Neill, Axel Schalla, Sascha Steinfatt Vorstand Malersaal Susanne Beck Malersaal Wilhelm Ganschow, Ewe Klausmann, Damir Korati, Patrick Westermann

Theaterplastik Christiane Genter, Michael Fischer Auszubildende Christina Ender Vorstand Schlosserei Vito Sabatelli Schlosserei Wassilios Kioroglou, Bernd Marsand, Eduard Meiners, Sebastian Ruez,   Bernd Weißer Vorstand Dekorationsabteilung Brigitte Möller Dekorateure Jennifer Dahmen, Gerhard Rennspies Auszubildende Lisa Juschka, Ilona Rudolf Bühnenbildatelier Mathias Betyna Probebühne Abdelaziz Kharzouz, Michael Maaßen, Christof Szopinski, Günter Toonen OPERNHAUS DÜSSELDORF Hausinspektor Winfried Storch Haustechnik Dieter Birkmann (Haustechnik Balletthaus), Christian Fonat, Gerd Reck, Marcus Rupek, Wolfgang Sperling Telefonzentrale / Bühnenpforte Ursula Choinowski, Klaus Gürke, Stefan   Heimanns, Bernd Miesing, Franz-Josef Rummler, Horst Schmitt Poststelle Achim Baumgarten, Carsten Raschkowski Klimatechniker * Ralf Korsinkowski, Heinrich van der Most (* Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf) THEATER DUISBURG Hausinspektoren * Norbert Schmidt, Christian Schmidt, Horst Hövelmann Pforte * Elke Dametz, Ursula Wertenbroich, Brigitte Wevelsiep (* Mitarbeiter der Stadt Duisburg) Kostümabteilung Kostümleitung Gabriela Oehmchen Produktionsleitung / Stellv.   Kostümleitung Stefanie C. Salm Produktionsleitung / Kostüm-  assistenz Inga Gürle-Rieger Kostümassistenten Frank Bloching, N. N. Gewandmeister Damen Frauke Freytag, Tania Schwedler Gewandmeister Herren Jochen Eggert, Ina Kromphardt, Ramona Rößler Garderobenleitung Córinne Wojan Materialwirtschaft Wolfgang Schindel Fundusverwaltung Frank Schlöder Kunstgewerbe Lisa Lukas Färberei Heike Christina Ladda-Dias da Silva Modisterei Simone Dali, N. N. (Auszubildende) Damenschneider Andrea Busch, Ursula Dichant, Andrea Esch, Michaela Grießer, Theres Höller, Nicole Kleffken, Barbara Korge, MartineMichelle Labréze, Christa Oelze, Elke Probst,   Anya Reski, Karin Schulz, Petra Tschurer,


Maureen Bünger (Auszubildende) Damenschneider / Ankleider Dagmar Bungert-Schmidt, Beate Fradl, Romina Full, Jutta Garrels, Marlene Graumann, Janina Kostka, Heike Paulowitz, Masha Schmitt, Katrin Totzeck, Elke Wellmann, Annette Willems Ankleider Anna Bicker, Ivana Kamen, Katja Kwoczek, Simone Zingel Herrenschneider Miriam Brucks, Nina Feierabend, Birgitt Korth, Baffy Paleka, Gisela Petzinna, Kerstin Rodenbeck, Ursula Schäfer, Astrid Schmider Herrenschneider / Ankleider Markus Birkner-Brzoskowski, Hedwig Ferati, Theodor Janßen-lngenerf, Roberto Jankunas, Roberto Jimenez-Fabian, Thomas Kantner, Martin Kötter, Wibke Ufermann, Karola Wittenburg Ankleider Dariusz Domin, Benno Malaka, Gudrun Magnus-Jacques, Johannes Schepers, N. N. Schuhmacherei / Garderobendienst Markus Kluth, Peter Schemken Wäscherei Petra Küpper sowie rund 27 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Maskenbildnerei Chefmaskenbildner Bernd Staatz Stellvertretender Chefmasken-  bildner Alexander Schier Assistent des Chefmaskenbildners Holger Nehrig Werkstättenleitung Svetlana JovicLengeleh, Andreas Polich Maskenbildner Gordon Angermann, Mylene Breyer, Bettina Fremmer, Kerstin Gerhard, Lynette Göhrmann, Alexandra Heyse, Thomas Hilckmann, Sandra Kaczmarek, Andrea Köster, Eva Krückel, Caroline Rabanus, Franz-Josef Rohling, Janett Schmidt, Vera Schneider, Yasmin Sobhy, Christina Stübiger, Andrea Wagner,   Frauke Wegner, Heike Wolff Auszubildende Jessica Bechtel, Florian Braun, Annette Hock, Anke Mais, Sabrina Rothe Betriebsrat Gesamtbetriebsrat Vorsitzender Gerd Büker Stellv. Vorsitzender Ingo Möllhoff Mitglieder Stephanie Blenskens, Ivan Caljkusic, Thomas Hardt, Martin Kötter,   Lothar Raffel, Friedhelm Renner

Sekretariat Angela Faye Betriebsrat Duisburg Vorsitzender Ingo Möllhoff Stellv. Vorsitzender Martin Kötter Mitglieder Reinhard Elm, Kersten Hanke, Friedemann Pardall, Lothar Raffel, Friedhelm Renner, Stephanie Schierhorn, Martin Thiel Ehrenmitglieder Karl Diekmann (†), Alberto Erede (†), Helmut Fehn (†), Kurt Gester (†), Manfred Graff, Gertrud Hanke, Gerd Högener (†), Ks. Eugene Holmes (†), Ks. Alfons Holte, Monique Janotta, Falco Kapuste, Ks. Gwendolyn Killebrew, Josef Krings, Martha Mödl (†), Ks. Helmut Pampuch (†), Arnold Quennet (†), Claire Rothe, Edel von Rothe (†),   Ks. Prof. Peter-Christoph Runge (†), Robert Schaub, Rudolf Staude, Hans Wallat, Hubert Werder Aufsichtsrat (STAND APRIL 2011) Vorsitzender des Aufsichtsrates Adolf Sauerland (Oberbürgermeister Duisburg) Stellv. Vorsitzender Dirk Elbers (Oberbürgermeister Düsseldorf) Mitglieder der Stadt Düsseldorf Manfred Abrahams (Stadtdirektor, Stadtkäm-  merer), Hans-Georg Lohe (Kulturdezernent), Friedrich G. Conzen (Bürgermeister, CDU), Kerstin Terhardt (CDU), Dr. Veronika Dübgen (Ratsfrau, FDP), Walburga Benninghaus (Ratsfrau, SPD), Rajiv Strauß (Ratsherr, SPD), Toni Mörger (Bündnis 90 / Grüne) Betriebsrat Düsseldorf Ivan Caljkusic Mitglieder der Stadt Duisburg Dr. Peter Langner (Stadtkämmerer), Karl Janssen (Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur), Ellen Pflug (Ratsfrau, SPD), Udo Vohl (Ratsherr, SPD), Beatrix Brinskelle (Bündnis 90 / Grüne), Sigrid Volk-Cuypers (Ratsfrau, CDU), Frank Heidenreich (Ratsherr, CDU), Frank Albrecht (Ratsherr, FDP) Betriebsrat Duisburg Ingo Möllhoff Freundeskreis Prof. Dr. Dieter H. Vogel Land NRW Ute Schäfer (Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport)

BETRIEBSRAT Düsseldorf Vorsitzender Ivan Caljkusic Stellv. Vorsitzender Thomas Hardt Mitglieder Hartmut Baum, Stephanie Blenskens, Dirk Bonnes, Gerd Büker, Ks. Stefan Heidemann, Bernd Miesing, Heike Paulowitz, Elke Probst, Sylwia Siwak, Karola Wittenburg, Margitta Zimmer

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THEATERGEMEINSCHAFT

ORCHESTER

DÜSSELDORFER SYMPHONIKER —

Mit den Düsseldorfer Symphonikern hat die Landeshauptstadt Deutschlands zweitältestes städtisches Orchester, das in der Tonhalle und der Deutschen Oper am Rhein zuhause ist. Internationale Grö­ ßen des Musiklebens – Roger Norrington, Christoph Eschenbach, Lars Vogt, Tzimon Barto, Frank Peter Zimmermann und viele, viele andere – setzen sich hier mit Düsseldorf und seiner Orchestertra­ dition auseinander. Und die reicht weit in die Barockzeit zurück, als mit einem kunstsinnigen Kurfür­ sten auch eine feine Kapelle den Hof zierte. Der Kurfürst Johann Wilhelm zog um nach Mannheim, und dort entwickelte sich die alte Düsseldorfer zur neuen Mannheimer Hofkapelle und damit zum wichtigsten Orchester seiner Zeit. Im 19. Jahrhundert, mit dem Aufschwung bürgerlicher Musikkul­ tur, gelang es erneut, bedeutende Künstler an den Rhein zu holen. Zu den ersten Musikdirektoren gehörten Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, der hier begeistert die einzige Fest­ anstellung seines Lebens aufnahm. Auch im 20. Jahrhundert spielten die Symphoniker international: Künstler wie Edwin Fischer, Elly Ney, Vladimir Horowitz, Richard Strauss und Jascha Horenstein ­arbeiteten hier. Nach 1945 zählten unter anderem Heinrich Hollreiser, Jean Martinon, Rafael Früh­ beck de Burgos, Willem van Otterloo und Bernhard Klee zu den Chefdirigenten. Carlos Kleiber, Christian Thielemann und Fabio Luisi standen in der Deutschen Oper am Rhein am Pult des Or­ chesters. Seit 2009 ist Andrey Boreyko Generalmusikdirektor der Düsseldorfer Symphoniker. *** 126

Weitere Informationen im Internet: www.tonhalle.de


Sternzeichen Symphoniekonzerte   in der Tonhalle Charles Ives The Unanswered Question Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 „Unvollendete“ Gustav Mahler Das Lied von der Erde Fr 16.09., 20.00 Uhr / So 18.09., 11.00 Uhr / Mo 19.09., 20.00 Uhr Gustav Mahler Lieder eines fahrenden Gesellen Sergej Prokofjew Klavierkonzert Nr. 1 Des-Dur op. 10 Oskar Gottlieb BLARR Symphonie Nr. 3 „Kopernikus“ Fr 07.10., 20.00 Uhr / So 09.10., 11.00 Uhr / Mo 10.10., 20.00 Uhr Friedrich Nietzsche Beschwörung (Orchesterfassung von A. Schnittke) Gustav Mahler Kindertotenlieder Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 15 A-Dur op. 141 Fr 28.10., 20.00 Uhr / So 30.10., 11.00 Uhr / Mo 31.10., 20.00 Uhr Otmar Macha Variationen auf das Thema und den Tod von Jan Rychlik Antonín Dvořák Violinkonzert a-Moll op. 53 Bedřich Smetana Aus „Mein Vaterland“: „Vyšehrad“, „Die Moldau“, „Šárka“ Fr 18.11., 20.00 Uhr / So 20.11., 11.00 Uhr / Mo 21.11., 20.00 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert d-Moll KV 466 Joseph Haydn Klavierkonzert D-Dur Hob. XVIII/11 Ludwig van Beethoven Fantasie c-Moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester Fr 09.12., 20.00 Uhr / So 11.12., 11.00 Uhr / Mo 12.12., 20.00 Uhr Dmitri Schostakowitsch Filmmusik zu „Hamlet“. Suite op. 116 a Richard Strauss „Also sprach Zarathustra“ op. 30 Fr 13.01., 20.00 Uhr / So 15.01., 11.00 Uhr / Mo 16.01., 20.00 Uhr

Franz Schubert Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200 Luciano Berio Rendering (nach Vor­ lagen und Motiven von Franz Schubert) Peter I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ Fr 03.02., 20.00 Uhr / So 05.02., 11.00 Uhr / Mo 06.02., 20.00 Uhr Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 / Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ Fr 02.03., 20.00 Uhr / So 04.03., 11.00 Uhr / Mo 05.03., 20.00 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert A-Dur KV 219 Maurice Ravel Tzigane Ralph Vaughan Williams A Sea Symphony (Symphonie Nr. 1) Fr 23.03., 20.00 Uhr / So 25.03., 11.00 Uhr / Mo 26.03., 20.00 Uhr Friedrich Gulda Konzert für Violoncello und Blasorchester Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur Fr 20.04., 20.00 Uhr / So 22.04., 11.00 Uhr / Mo 23.04., 20.00 Uhr Benjamin Britten Sinfonia da Requiem op. 20 Robert Schumann Konzertstück op. 86 in der Fassung für Klavier und Orchester Franz Schubert Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große“ Fr 11.05., 20.00 Uhr / So 13.05., 11.00 Uhr / Mo 14.05., 20.00 Uhr Carl Maria von Weber Ouvertüre zu „Oberon“ Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30 Antal Doráti Querela pacis (Symphony No. 2) Fr 22.06., 20.00 Uhr / So 24.06., 11.00 Uhr / Mo 25.06., 20.00 Uhr

Symphoniker im Foyer Kammermusik   im Opernhaus Gemeinsam mit den Düsseldorfer Sym­ phonikern veranstaltet die Deutsche Oper am Rhein im Foyer des Opernhauses Düsseldorf eine Kammermusikreihe am Sonntagvormittag – alle Termine sowie Informationen zum Programm und Mit­ wirkenden im „Prospekt“. Kammerkonzerte im Palais Wittgenstein Bilker StraSSe 7– 9 Bläserquintett einmal anders So 25.09., 11.00 Uhr Violinsonaten von Debussy,   Janáček und Beethoven So 23.10., 11.00 Uhr Streichquartette von Puccini,   Verdi und Bartók So 13.11., 11.00 Uhr Violine und Gitarre im Duo So 22.01., 11.00 Uhr Das klassische Streichtrio So 11.03., 11.00 Uhr Barocke Sonaten VON   JAN DISMAS ZELENKA So 01.04., 11.00 Uhr DEBUSSY UND ANDERE   Flöte, Viola und Harfe im Trio So 20.05., 11.00 Uhr DvoŘÁk im Fokus So 17.06., 11.00 Uhr In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf — Das vollständige Programm der Düssel­ dorfer Symphoniker wird im Juni 2011 veröffentlicht. Änderungen vorbehalten (Stand April 2011). Aktuelle Programm­ information auf www.tonhalle.de 127


THEATERGEMEINSCHAFT

ORCHESTER

DUISBURGER PHILHARMONIKER —

93 Musiker aus vielen verschiedenen Nationen – das sind 93 unterschiedliche Lebensläufe mit ganz eigenen Lebenserfahrungen. Und alle Musiker sitzen gemeinsam im Konzertsaal oder im Orchester­ graben, um wunderbare musikalische Erlebnisse zu schaffen. Jeder Einzelne ist dabei wichtig, weil   er seinen ganz persönlichen Teil zum Gelingen des Ganzen beiträgt. Die Faszination, die von Musik ausgeht, zieht dabei immer weitere Kreise: Nicht selten ist die Philharmonie Mercatorhalle ausverkauft. Ein Konzertsaal, der durch seine herausragende Akustik besticht und international einen hervorragenden Ruf genießt. Vom Deutschen Musikverlegerverband wurden die Duisburger Philhar­ moniker für ihr exzellentes Konzertprogramm ausgezeichnet. Auch für ihr umfangreiches Angebot für Kinder und Jugend­liche „Klasse!Klassik“ wurden sie mit einem Innovationspreis geehrt. Neben den 12 Philharmoni­schen Konzerten einer Spielzeit sind die Duisburger Philharmoniker in zahlreichen Gastspielen und Musikfestivals, wie z. B. der Ruhrtriennale zu hören. Als „Hausorchester“ der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg spielen sie hier rund 100 Opernvorstellungen. ***

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Weitere Informationen im Internet: www.duisburger-philharmoniker.de


Philharmonische Konzerte In der Philharmonie Mercatorhalle 1. Philharmonisches Konzert Werke von Debussy, Barber, Webern   und R. Schumann Giordano Bellincampi, Dirigent / Serge Zimmermann, Violine Mi 07.09. / Do 08.09., jew. 20.00 Uhr 2. Philharmonisches Konzert Werke von Mozart und Bruckner Stefan Vladar *, Dirigent und Klavier Mi 28.09. / 29.09., jew. 20.00 Uhr 3. Philharmonisches Konzert Werke von Satie, Debussy, Stevens   und Strawinsky Carl St. Clair, Dirigent / Melton Tuba Quartett Mi 09.11. / Do 10.11., jew. 20.00 Uhr — Mit freundlicher Unterstützung der   Peter Klöckner-Stiftung 4. Philharmonisches Konzert Werke von Dvořák und Liszt Muhai Tang, Dirigent / Daniel Müller-Schott, Violoncello Mi 30.11. / Do 01.12., jew. 20.00 Uhr 5. Philharmonisches Konzert Werke von Ravel, Bloch, Händel   und Prokofjew Shi-Yeon Sung, Dirigentin / Fulbert Slenczka, Violoncello Mi 18.01. / Do 19.01., jew. 20.00 Uhr 6. Philharmonisches Konzert Werke von Barber, Rachmaninow   und Fauré John Fiore, Dirigent / Anna Virovlansky, Sopran / Hans Christoph Begemann, Bariton / Philharmonischer Chor Duisburg Mi 08.02. / Do 09.02., jew. 20.00 Uhr 7. Philharmonisches Konzert Werke von Mendelssohn Bartholdy,   Verdi, Catalani und Donizetti Ari Rasilainen, Dirigent / Lucia Aliberti, Sopran Mi 29.02. / Do 01.03., jew. 20.00 Uhr

8. Philharmonisches Konzert Werke von Poulenc, Berlioz und Brahms Axel Kober, Dirigent / Eva Vogel, Mezzosopran / Stephan Dreizehnter, Flöte Mi 28.03. / Do 29.03., jew. 20.00 Uhr

3. Kammerkonzert Werke von Mozart, J. S. Bach,   Schostakowitsch, Bartók und Barber Delian Quartett / Bruno Ganz So 13.11., 19.00 Uhr

9. Philharmonisches Konzert Werke von Tüür, Grieg und Mozart Anu Tali, Dirigentin / Lukas Vondracek, Klavier Mi 25.04. / Do 26.04., jew. 20.00 Uhr

Piano Extra Werke von Schubert / Liszt, ter Braak,   Skrjabin, Schönberg und Mendelssohn   Bartholdy Till Engel, Klavier Fr 16.12., 19.00 Uhr

10. Philharmonisches Konzert Werke von Tschaikowsky und   Schostakowitsch Vladimir Spivakov, Dirigent Mi 23.05. / Do 24.05., jew. 20.00 Uhr 11. Philharmonisches Konzert Werke von Händel, J. S. Bach, Telemann,   Locatelli und C. P. E. Bach Konrad Junghänel, Dirigent Mi 13.06. / Do 14.06., jew. 20.00 Uhr 12. Philharmonisches Konzert Werke von Joseph Haydn Enoch zu Guttenberg, Dirigent / Jörg Dürmüller, Tenor / Klaus Mertens, Bariton / Chorgemeinschaft Neubeuern Mi 04.07. / Do 05.07., jew. 20.00 Uhr — Mit freundlicher Unterstützung von   ALTANA Kammerkonzerte In der Philharmonie Mercatorhalle 1. Kammerkonzert Werke von Satie, Poulenc, Riessler,   Anderson, FranÇaix, Strawinsky, Milhaud,   Ligeti und Joplin Trio di Clarone / Michael Riessler, Jazzklarinette / Pierre Charial, Drehorgel So 11.09., 19.00 Uhr 2. Kammerkonzert Werke von Biber, Corelli, Geminiani,   Telemann, Sammartini und Vivaldi Dorothee Oberlinger, Blockflöte / Ensemble Lyriarte So 09.10., 19.00 Uhr

4. Kammerkonzert Werke von Haydn, Beethoven und Schubert Stefan Vladar *, Klavier So 15.01., 19.00 Uhr 5. Kammerkonzert Werke von Dowland Dorothee Mields, Sopran / The Sirius Viols So 05.02., 19.00 Uhr 6. Kammerkonzert Werke von Haydn, Enescu und Brahms Nash Ensemble So 18.03., 19.00 Uhr 7. Kammerkonzert Werke von Schubert, Debussy,   Tschaikowsky und Medtner Severin von Eckardstein, Klavier So 15.04., 19.00 Uhr 8. Kammerkonzert Werke von R. Schubert und erweiterte   Fassungen von Bo Skovhus Stefan Vladar*, Klavier / Bo Skovhus, Bariton So 06.05., 19.00 Uhr 9. Kammerkonzert Werke von R. Schumann, Liszt,   Beethoven, Armstrong und Chopin Kit Armstrong, Klavier / Adrian Brendel, Violoncello So 24.06., 19.00 Uhr * Artist in Residence 2011 /12. Das Projekt „Artist in Residence“ wird   ­gefördert von EVONIK

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SPIELZEIT 2011 /12

VERKAUF UND SERVICE

KARTENSERVICE UND ABONNEMENTS —


SERVICE

ABONNEMENTS

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SEITE 134

KARTENSERVICE

SEITE 133

WISSENSWERTES VON A – Z

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ANFAHRT

ABONNEMENTS 2011 /12

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ABO-REIHEN DÜSSELDORF

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ABO-TERMINE DÜSSELDORF

SEITE 140

ABO-REIHEN DUISBURG

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ABO-TERMINE DUISBURG

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ABONNEMENTBEDINGUNGEN


VERKAUF UND SERVICE

DEUTSCHE OPER AM RHEIN

KARTENSERVICE —

Aufgrund der Umstellung unseres Ticket­ systems startet der Vorverkauf für die Spielzeit 2011 /12 in zwei Stufen: Ab dem 23. Mai 2011 sind schriftliche Vorbestel­ lungen per Brief, Fax oder E-Mail (siehe unten) möglich. Die so bestellten Karten werden in der zweiten Julihälfte zugeschickt. Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen der Spielzeit 2011 /12 beginnt am Montag, 25. Juli 2011.

KARTENKAUF IM INTERNET Im Spielplan auf unserer Internetseite www.operamrhein.de können Sie bequem Karten für unsere Veranstaltungen bestellen oder kaufen. Durch unsere Systemum­ stellung ist bis zum 24. Juli 2011 nur die schriftliche E-Mail-Bestellung möglich.   Ab dem 25. Juli 2011 können Sie Tickets für die gesamte Spielzeit 2011 /12 platzgenau direkt im Internet buchen.

ADRESSEN / ÖFFNUNGSZEITEN Damit Sie sie immer griffbereit haben, ­finden Sie die Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern unserer Opern­ shops sowie die Saalpläne unserer beiden Häuser in den Umschlagseiten dieses Hefts. In den Sommerferien gelten verkürzte Öffnungszeiten. Karten für unsere Vorstellungen in Duisburg gibt es auch beim Servicebüro im Theater Duisburg, Neckarstr. 1, Tel. + 49 (0) 203 . 3009-100, servicebuero@stadt-duisburg.de.

KARTENPREISE Alle angegebenen Kartenpreise sind End­ preise, inklusive 15% Gebühren. Gekaufte Karten werden nicht zurückgenommen.

SCHRIFTLICHE RESERVIERUNG Schriftliche Bestellungen – per E-Mail,   Fax oder Brief – werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Geben Sie uns dabei Ihre Kontendaten zur Abbuchung des Betrags von Ihrem Konto oder Ihre Kreditkartendaten an, senden wir Ihnen Ihre gewünschten Karten direkt zu.

ERMÄSSIGUNGEN Zum halben Preis in die Oper und ins Ballett: Schüler, Studenten und Auszubil­ dende unter 28 Jahren, Freiwillige (Bundes­ freiwilligendienst / Freiwilliges Soziales Jahr) und Schwerbeschädigte ab 70% Be­ einträchtigung erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 50% auf den Einzelkarten­ preis. Premieren, Sonderveranstaltungen, Silvester und Gastspiele sind ausgenommen. Bereits gekaufte Karten können nicht nachträglich ermäßigt werden. Die Kom­ bination von Ermäßigungen ist nicht möglich.

TELEFONISCHE RESERVIERUNG Geben Sie uns bei der telefonischen Reser­ vierung Ihre Kontendaten zur Abbuchung des Betrags von Ihrem Konto oder Ihre Kreditkartendaten an, senden wir Ihnen Ihre gewünschten Karten direkt zu.

BARRIEREFREIHEIT Das Opernhaus Düsseldorf und das Thea­ ter Duisburg sind historische Gebäude mit eingeschränkter Barrierefreiheit. Unsere Teams der telefonischen Reservierung stehen Ihnen für alle Fragen, die den Zugang zu unseren Häusern usw. betreffen, gern zur Verfügung.

RESERVIERUNGSZEITRAUM Vorbestellte, noch nicht bezahlte Karten reservieren wir bis zu 10 Tage nach Ein­ gang des Kartenwunschs für Sie. Reser­ vierungen zur Abendkasse sind nur nach vorheriger Bezahlung möglich.

ROLLSTUHLPLÄTZE Bitte geben Sie bei der Kartenbestellung direkt an, ob Sie einen Rollstuhlplatz benötigen. Im Opernhaus Düsseldorf können wir bis zu acht Rollstuhlplätze im Bereich D anbieten, ein Behindertenpark-

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platz ist in der Ludwig-ZimmermannStraße. Im Theater Duisburg gibt es fünf Rollstuhlplätze in den Bereichen B, C und D, dazu zwei Behindertenpark­plätze in der Moselstraße. BEI HÖRPROBLEMEN NEU: Im Sommer 2011 wird im Opern­ haus Düsseldorf eine induktive Höranlage im Parkett und im zweiten Rang installiert. Diese Anlage soll Trägern von Hör­ geräten mit T-Spule oder Cochlea Implan­ tat zu einem verbesserten Klangerlebnis verhelfen. Im Theater Duisburg können Infrarot-Hörhilfen beim Abendpersonal   in der Kassenhalle (gegen Pfand) ausge­ liehen werden: Infrarot-Kinnbügelhörer für Gäste ohne Hörgerät oder ein InfrarotHörsystem für Hörgeräteträger. GESCHENKGUTSCHEINE Ein nettes Mitbringsel oder ein wunderbares Geschenk: Unsere Gutscheine gibt es wahlweise schon für 10,00, oder für 20,00, 30,00, 40,00 oder 50,00 € direkt zum Mit­ nehmen in den Opernshops – bei telefo­ nischer Bestellung senden wir sie Ihnen auch gern zu! GRUPPEN, FIRMEN, VEREINE Gemeinsam in die Oper oder ins Ballett: Für Ihren Gruppen-, Firmen- oder Ver­ einsausflug – ab 20 Personen – bieten wir Ihnen Karten zum Gruppentarif an: Sie sparen bis zu 35% gegenüber dem Einzel­ kartenpreis! Gern arrangieren wir gemeinsam mit Ihnen auch ein Rahmenprogramm mit Theaterführung, Pausengetränk und / oder Imbiss. Wieland Schmiedel / Vera Jokel Gruppen- und Firmenservice Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-328 Fax + 49 (0) 211 . 89 25-365 E-Mail: gruppen@operamrhein.de


VERKAUF UND SERVICE

DEUTSCHE OPER AM RHEIN

WISSENSWERTES —

ABENDKASSE / HAUSÖFFNUNG Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnen unsere Häuser und die Abendkassen. Eine halbe Stunde vor Beginn laden wir Sie zur „Einführung im Foyer“ ein. Das Öffnen der Saaltüren zum Zuschauerraum erfolgt spätestens 10 Minuten vor Beginn. BILD-, TON- UND VIDEOAUFNAHMEN Wie in anderen Theatern sind auch an der Deutschen Oper am Rhein aus urheberrechtlichen Gründen Bild- und Tonauf­ nahmen bei Vorstellungen nicht gestattet. ERMÄSSIGUNGSNACHWEIS Bitte halten Sie beim Einlass den Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung (z. B. Stu­ dentenausweis) bereit. Ohne diesen Nach­ weis müssen wir Sie bitten nachzuzahlen. FAHRSTUHL Im Opernhaus Düsseldorf gelangen Sie bequem mit dem Fahrstuhl in alle Etagen. Im Theater Duisburg ist das Parkett für Rollstuhlfahrer über einen Treppenlift erreichbar. FUNDSACHEN Sie haben etwas vergessen oder verloren? Rufen Sie uns bitte an! Opernhaus Düsseldorf (Pforte): Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-210 Theater Duisburg (Pforte): Tel. + 49 (0) 203 . 30 09-0 GARDEROBE Bitte geben Sie Ihre Mäntel an der Garde­ robe ab – dieser Service ist im Kartenpreis inbegriffen. GASTRONOMIE In unseren Opernshops erhalten Sie Gut­ scheine unserer Gastronomen für Ihr Pausengetränk oder einen Imbiss. Bei besonderen Wünschen, Bestellungen für

Gruppen etc. wenden Sie sich bitte vorab an unsere Gastronomen.

Premiere sind die Programme auch im Vorverkauf im Opernshop erhältlich.

OPERNHAUS DÜSSELDORF ROSSINI GmbH Kaiserstr. 5, 40479 Düsseldorf Tel. + 49 (0) 211 . 49 01-78 Fax + 49 (0) 211 . 49 10-819 Mo – Fr: 8.30 – 17.00 Uhr E-Mail: info@rossini-gruppe.de www.rossini-gruppe.de Reservierungen und Bestellungen sind ab 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn tele­ fonisch unter + 49 (0) 211 . 89 25-231 möglich. Essen ist ab 60 Minuten vor Vorstel­ lungsbeginn möglich.

SITZKISSEN Sitzkissen für Kinder können gegen ein Pfand von 10,00 € am Programm- / Info­ stand (Düsseldorf) bzw. an den Gardero­ ben (Duisburg) ausgeliehen werden (Schul-  vorstellungen ausgenommen).

THEATER DUISBURG Frank Schwarz Gastro Group GmbH Auf der Höhe 10, 47059 Duisburg Tel. + 49 (0) 203 . 45 039-0 Fax + 49 (0) 203 . 45 039-15 E-Mail: info@fsgg.de www.fsgg.de Bei den Opern- und Ballettvorstellungen der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg werden verschiedene „TheaterTeller“ angeboten – vier ausgewählte Klei-  nigkeiten. MOBILTELEFONE Bitte vergewissern Sie sich vor Beginn der Vorstellung und nach der Pause, dass Sie die Signaltöne Ihres Mobiltelefons oder anderer elektronischer Geräte (Armband­ uhr) ausgeschaltet haben. OPERNGLÄSER Gegen ein Pfand von 15,00 € können Sie am Programm- / Infostand im Eingangs­ bereich ein Opernglas ausleihen. PROGRAMMHEFTE Pünktlich zur Premiere jeder Neuproduk­ tion oder Wiederaufnahme erscheint   ein Programmheft. Ab dem Tag nach der

TAXI-SERVICE Wir sorgen dafür, dass nach den Auffüh­ rungen in Düsseldorf und in Duisburg Taxis für Sie bereitstehen. ÜBERTITEL Bei fast allen Opernaufführungen können Sie auf den Übertiteln die Texte in deutscher Sprache mitlesen. Leider sind diese aufgrund der baulichen Gegebenheiten unser Häuser nicht von allen Plätzen aus lesbar bzw. gleich gut sichtbar. UMBAUZEIT: BUS-SERVICE Da im Oktober / November 2011 umbaubedingt noch keine regulären Vorstellungen auf der großen Bühne des Opernhauses Düsseldorf möglich sind, bieten wir Ihnen an fünf Abenden einen Bus-Service zum Theater Duisburg an. Abfahrt jeweils 90 Minuten vor Beginn am Opernhaus Düssel-  dorf, Preis: 10,00 € (Hin- & Rückfahrt), Buchung mit Ihrer Kartenreservierung bei uns. Termine: Sa 08.10. Dialogues des Carmélites So 23.10. Carmen So 13.11. Ballett am Rhein – b.10 So 27.11. Die Zauberflöte ZUSPÄTKOMMEN In der Regel beginnen alle Vorstellungen pünktlich. Falls Sie zu spät kommen, können Sie ggf. erst in der Pause zu Ihren gebuchten Plätzen gelangen. Bis dahin können Sie die Vorstellung auf einem Monitor verfolgen. 133


VERKAUF UND SERVICE

DEUTSCHE OPER AM RHEIN

ABONNEMENTS 2011 /12 —

WAS MACHEN SIE EIGENTLICH AM Samstag, 19. Mai 2012?

— Als Abonnent sparen Sie bares Geld: Bis zu 50 % gegenüber dem Einzelkartenpreis!

Mit dem Wochentag-Abo Serie 2 erleben Sie im Opernhaus Düsseldorf den drit-  ten Ballettabend der Spielzeit, Ballett am Rhein – b.11, mit Choreographien von Uri Ivgy und Johan Greben, Martin Schläpfer sowie Nils Christie. Und im Theater Duis­ burg sehen Sie mit dem Wochentag-Abo Serie C Rossinis „Il barbiere di Siviglia“.

— Ihr Abonnement ist übertragbar – wenn Sie einmal nicht persönlich kommen möch-  ten, können Sie Ihren Aboausweis einfach an eine Person Ihrer Wahl weitergeben.

SIE SIND EIN BESONDERER GAST: Als Abonnentin oder Abonnent sind Sie ein besonderer Gast – Sie erleben in jeder Spielzeit einzigartige Abende in der Oper oder im Ballett. Sie kennen unsere En­ semblemitglieder und ihre verschiedenen Rollen, Sie sehen unsere Ballettcompagnie in unterschiedlichen Choreographien. Sie können mitreden, wenn es um die aktuellen Neuproduktionen geht. Sie begleiten uns mit Lob und Kritik und geben uns wertvolle Anregungen. Und wir möchten, dass Sie uns treu bleiben und ein neues Abo buchen. DAMIT ES SICH LOHNT, GENIESSEN SIE EINE REIHE VON VORZÜGEN: — Sie kennen Ihre Vorstellungstermine für die gesamte Spielzeit und können   diese fest in Ihren persönlichen Kalender eintragen. Sollten Sie einmal keine Zeit ­haben, können Sie bis zu zweimal pro Spielzeit Ihre Abotermine gegen andere Vorstellungen tauschen. — Mit einem Festplatzabo buchen Sie Ihren Lieblingsplatz. Dieser ist für alle   Ihre Vorstellungstermine reserviert. Der nette Sitznachbar vom letzten Mal ist   bei der nächsten Aufführung wieder da!

134

— Möchten Sie weitere Vorstellungen ­besuchen oder Verwandte und Bekannte mitnehmen, sparen Sie beim Einzelkar­ tenkauf die Verkaufsgebühren (15 %). — Den monatlichen Spielplan der Deut­ schen Oper am Rhein senden wir Ihnen kostenlos per Post nach Hause. Damit   Sie immer aktuell informiert sind. Und dazu können Sie auch unseren Newsletter abonnieren: spielplan@operamrhein.de WAHL-ABOS Wenn Sie sich Ihren persönlichen Spiel­ plan selbst zusammenstellen möchten, sind unsere Wahlabos genau richtig für Sie: Acht Gutscheine im gewünschten Sitzplatzbereich im Opernhaus Düsseldorf oder im Theater Duisburg, die Sie für Ihre Wunschvorstellungen der gesamten Spiel­ zeit 2011 /12 einlösen können (Premieren, Sonderveranstaltungen, Silvester und Gastspiele ausgenommen). Für junge Leute ist das Wahlabo unschlagbar günstig: Acht Vorstellungen für nur 72,00 €!

Unser gesamtes Abonnement-Angebot finden Sie auf den nächsten Seiten im Über­ blick. Bis zum allgemeinen Vorverkaufs­ start am 25. Juli 2011 können Sie jederzeit Abonnements vorreservieren – sprechen Sie uns einfach an, unsere Kolleginnen und Kollegen in den Opernshops beraten Sie gern! ABO-SERVICE DÜSSELDORF Tel. + 49 (0) 211 . 13 37 37 Fax + 49 (0) 211 . 89 29-440 E-Mail: abo@operamrhein.de Mo – Sa: 10.00 – 17.00 Uhr Opernshop, Heinrich-Heine-Allee 24 40213 Düsseldorf ABO-SERVICE DUISBURG Tel. + 49 (0) 203 . 57 06-850 Fax + 49 (0) 203 . 57 06-851 E-Mail: abo-duisburg@operamrhein.de Mo – Fr: 10.00 – 19.00 Uhr Sa: 10.00 – 18.00 Uhr Opernshop, Düsseldorfer Str. 5 –7 47051 Duisburg


WAZ-Druckt Kultur

Deutsche Oper am Rhein: „Phaedra“ von Hans Werner Henze. Ursula Hesse von den Steinen (Phaedra), Anke Krabbe (Aphrodite) – Foto: Hans Jörg Michel

Und das mit Engagement und Leidenschaft.

Theodor-Heuss-Straße 77 47167 Duisburg-Neumühl Tel.: 02 03/9 94 87-0 Fax: 02 03/9 94 87-59 e-mail: info@waz-druck.de www.waz-druck.de


VERKAUF UND SERVICE

ABONNEMENTS 2011 /12

ABO-REIHEN DÜSSELDORF —

Premieren-Abo

FreundeskreiSAbo

Wochenend-Abo

Wochentag-Abo

Sonntagnachmittags-Abo

Am Premierentag herrscht im Opernhaus immer eine ganz besondere Atmosphäre: Erleben Sie die Spannung mit, die bei der allerersten Vorstellung einer Neupro­ duktion in der Luft liegt. und genießen Sie nach dem Schlussapplaus die Premi­ erenfeier im Foyer mit den Künstlern des Abends!

Sind Sie schon Mitglied im Freundeskreis? – Es lohnt sich: Bei der zweiten Vor­ stellung nach einer Premiere feiert der Freundeskreis   mit den beteiligten Solisten noch einmal ganz besonders! Als Nicht-Mitglied können Sie diese Serie als Neuproduktionen-Abo buchen.

Sie gehen am liebsten am Wochenende ins Theater? Wir bieten Ihnen zwei Samstags- und eine Sonn­ tagsabend-Serie im Abo an. Das Besondere am Sonntag: Alle Vorstellungen dieser Serie beginnen um 18.30 Uhr! Ihr Abonnement umfasst sieben Aufführungen sowie einen Gutschein für eine Vorstellung der Deut­ schen Oper am Rhein.

Ihr Oper- und Ballett-Tag   ist Mittwoch? Oder Don­ nerstag oder Freitag?   Oder Sie sind flexibel und wählen nach dem jeweiligen Pro­gramm aus? Sicher finden Sie hier Ihr LieblingsAbo – mit je sieben Vor­ stellungen und zusätzlich einem Gutschein für eine Vorstellung der Deutschen Oper am Rhein.

Wenn die Kinder bei der Oma oder bei ihren Freun­ den sind, können Sie entspannt in die Oper gehen: Der Sonntagnachmittag   ist für Familien ideal! Und auch für alle anderen, die eine weitere Anreise haben oder nicht im Dunkeln   nach Hause gehen möchten –   Vorstellungsbeginn:   15.00 Uhr!

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Seite 138 Serie 21

Seite 138 Serie 30 / 40

Seite 138 Serie 23, 24 (Samstag) und 20 (Sonntagabend)

Seite 138 / 139 Serie 1, 2, 3, 4, 7, 12, 15, 16, 17, 18 und 22

Seite 139 Serie 19 und 25

7 Premieren

7 Freundeskreispremieren

7 Vorstellungen + 1 Gutschein

7 Vorstellungen + 1 Gutschein

6 Vorstellungen

A

525,70 €

A

473,90 €

A

306,40 €

A

294,40 €

A

147,00 €

B

443,80 €

B

399,70 €

B

247,20 €

B

235,20 €

B

138,00 €

C

386,40 €

C

348,60 €

C

224,80 €

C

212,80 €

C

125,40 €

D

350,70 €

D

316,40 €

D

196,00 €

D

184,00 €

D

116,40 €

E

293,30 €

E

264,60 €

E

157,60 €

E

144,80 €

E

87,60 €

F

221,90 €

F

200,20 €

F

132,80 €

F

120,80 €

F

82,80 €

G

128,80 €

G

116,20 €

G

89,60 €

G

77,60 €

G

55,20 €

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Das kleine Abo

Ballett-Abo

Doppel-Abo

Wahl-Abo

Junges Wahl-Abo *

Lust auf Oper und Ballett, aber zu wenig Zeit für ein „großes“ Abonnement? Diese vier Vorstellungen passen bestimmt in Ihren Terminplan! Und auch für Einsteiger ist das kleine   Abo mit vier ausgewählten Opern- und Ballettabenden ideal.

Das Angebot für BallettFans: Sichern Sie sich Ihren Platz für die drei neuen Ballettabende der Compag­ nie des Balletts am Rhein. Als vierte Produktion er­ leben Sie mit „Castor et Pollux“, wie produktiv die Zusammenarbeit von Oper und Ballett ist.

Sie sind Schauspiel- und Musiktheater-Fan? Kombi­ nieren Sie Ihre Leiden­ schaften einfach: immer am Sonntag, drei Vorstellungen im Opernhaus (jeweils   15.00 Uhr) und drei im Düsseldorfer Schauspielhaus (jeweils 18.00 Uhr) – Kinderbetreuung inklusive!

Was Sie wünschen, wann   Sie Zeit haben: Mit dem Wahlabo erhalten Sie 8 Gut­ scheine – kommen Sie achtmal allein, viermal zu zweit oder zweimal zu viert … Das Wahlabo verlängert sich nicht automatisch. Und: Sie können mehrere Wahl-Abos in einer Spielzeit erwerben!

Was man schon immer mal sehen wollte, wann Zeit ist, langfristig oder spontan, ­alleine oder gemeinsam mit bis zu sieben Freunden:   Das junge Wahl-Abo besteht aus 8 frei kombinierbaren Gutscheinen für Oper und Ballett – zum unschlagbaren Preis von nur 9,00 € pro Karte! * für Schüler, Studenten und Auszubildende unter 28 Jahren

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Vorverkauf

Vorverkauf

Seite 139 Serie K1

Seite 139 Serie 50

Die Termine standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Unser AboTeam im Opernshop berät Sie gern!

Vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart (25. Juli 2011) können Sie Wahl­ abos & Wunschtermine ­b ereits schriftlich vorreservieren.

Vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart (25. Juli 2011) können Sie Wahl­ abos & Wunschtermine ­b ereits schriftlich vorreservieren.

4 Vorstellungen

4 Vorstellungen

6 Vorstellungen

8 Gutscheine

8 Gutscheine

A

147,20 €

A

147,20 €

A

A

A

B

117,60 €

B

117,60 €

B

156,00 €

B

343,20 €

B

72,00 €

C

106,40 €

C

106,40 €

C

144,00 €

C

308,80 €

C

72,00 €

D

92,00 €

D

92,00 €

D

122,70 €

D

262,40 €

D

72,00 €

E

72,80 €

E

72,80 €

E

E

206,40 €

E

72,00 €

F

60,40 €

F

60,40 €

F

F

155,20 €

F

72,00 €

G

38,80 €

G

38,80 €

G

G

106,40 €

G

72,00 €

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VERKAUF UND SERVICE

ABONNEMENTS 2011 /12

ABO-TERMINE DÜSSELDORF —

Premieren-Abo

Serie 21 Fr 02.12.11 19.30 So 04.12.11 18.30 Sa 28.01.12 19.30 Sa 17.03.12 19.30 Fr 04.05.12 19.30 Mi 23.05.12 19.30 Sa 16.06.12 19.30

Il barbiere di Siviglia * P Carmen * P Castor et Pollux * P Ballett am Rhein – * P b.11 The Turn of the Screw * P The Rake’s Progress * P Ballett am Rhein – * P b.12

Wochenend-Abo

Samstags-abo (Serie 23)

Mittwochs-abo (Serie 22)

Sa 10.12.11 18.00 Sa 04.02.12 19.30 Sa 10.03.12 19.30 Sa 07.04.12 18.30 Sa 12.05.12 19.30 Sa 26.05.12 19.30 Sa 30.06.12 19.30

Mi 14.12.11 19.30 Mi 18.01.12 19.30 Mi 15.02.12 19.30 Fr 09.03.12 19.30 Do 26.04.12 19.30 Mi 30.05.12 19.30 Mi 27.06.12 19.30

Hänsel und Gretel * WA Castor et Pollux Carmen Die Frau ohne * WA Schatten Ballett am Rhein – b.11 The Turn of the Screw Ballett am Rhein – b.12

Samstags-abo (Serie 24)

Freundeskreis-Abo Serie 30 / 40 Mi 07.12.11 Di 13.12.11 Di 31.01.12 Sa 24.03.12 So 06.05.12 Fr 25.05.12 Do 21.06.12

19.30 19.30 19.30 19.30 18.30 19.30 19.30

Il barbiere di Siviglia Carmen Castor et Pollux Ballett am Rhein – b.11 The Turn of the Screw The Rake’s Progress Ballett am Rhein – b.12

Sa 19.11.11 19.00 Sa 07.01.12 19.30 Sa 21.01.12 19.30 Sa 18.02.12 19.30 Sa 31.03.12 19.30 Sa 21.04.12 19.30 Sa 09.06.12 19.30

Wagner-Strauss- * G Konzert Ballett am Rhein – b.10 La Bohème Castor et Pollux Ballett am Rhein – reprise.01 Madama Butterfly Carmen

Sonntags-abo (Serie 20) So 27.11.11 18.30 So 18.12.11 18.30 So 29.01.12 18.30 So 04.03.12 18.30 So 22.04.12 18.30 So 13.05.12 18.30 So 03.06.12 18.30

138

Wochentag-Abo Feste Wochentage

Wagner-Strauss- * G Konzert Hänsel und Gretel Il barbiere di Siviglia Così fan tutte * WA Ballett am Rhein – b.11 The Turn of the Screw Ballett am Rhein – reprise.02

Il barbiere di Siviglia Carmen Castor et Pollux Dialogues des * WA Carmélites Ballett am Rhein – b.11 Ballett am Rhein – * R reprise.02 The Rake’s Progress

Donnerstags-abo (Serie 15) Do 22.12.11 Mi 04.01.12 Do 23.02.12 Do 22.03.12 Do 05.04.12 Do 19.04.12 Do 05.07.12

19.30 19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 19.30

Ballett am Rhein – b.10 Hänsel und Gretel Castor et Pollux Così fan tutte Carmen Ballett am Rhein – b.11 Il barbiere di Siviglia

Freitags-abo (Serie 18) Fr 16.12.11 19.30 Fr 27.01.12 18.00 Fr 17.02.12 19.30 Fr 16.03.12 19.30 Fr 20.04.12 19.30 Fr 08.06.12 19.30 Fr 06.07.12 19.30

Ballett am Rhein – b.10 Hänsel und Gretel Cavalleria rusticana / Pagliacci Dialogues des Carmélites Carmen The Rake’s Progress Madama Butterfly


Wochentag-Abo Wechselnde Wochentage Serie 1

Serie 7

Di 20.12.11 19.30 Do 09.02.12 19.30 Mi 07.03.12 19.00 Fr 23.03.12 19.30 Di 24.04.12 19.30 Do 31.05.12 19.30 Di 26.06.12 19.30

Il barbiere di Siviglia Cavalleria rusticana / Pagliacci * WA Così fan tutte Carmen Dialogues des Carmélites Ballett am Rhein – reprise.02 Ballett am Rhein – b.12

Serie 2 Sa 17.12.11 Fr 30.12.11 Do 16.02.12 Mo 09.04.12 Mi 25.04.12 Sa 19.05.12 Fr 29.06.12

19.30 18.00 19.30 18.30 19.30 19.30 19.30

Carmen Hänsel und Gretel Die lustige Witwe Così fan tutte Il barbiere di Siviglia Ballett am Rhein – b.11 The Rake’s Progress

Serie 3 Sa 03.12.11 19.30 Fr 06.01.12 19.30 Sa 25.02.12 19.30 Do 29.03.12 19.30 Sa 14.04.12 19.30 Do 07.06.12 18.30 Mi 04.07.12 19.30

Ballett am Rhein – * P b.10 La Bohème * WA Cavalleria rusticana / Pagliacci Ballett am Rhein – reprise.01 Madama Butterfly * WA Il barbiere di Siviglia Carmen

Serie 4 Mi 21.12.11 Di 17.01.12 Di 14.02.12 Do 12.04.12 Fr 27.04.12 Mo 28.05.12 Sa 07.07.12

Sonntagsnachmittags-Abo

18.00 19.30 19.30 19.30 19.00 18.30 19.30

Hänsel und Gretel La Bohème Carmen Dialogues des Carmélites Così fan tutte Ballett am Rhein – b.11 Il barbiere di Siviglia

Do 08.12.11 Do 29.12.11 Sa 14.01.12 Fr 24.02.12 Fr 06.04.12 Do 24.05.12 Mo 02.07.12

Serie 19 19.30 19.30 19.30 18.00 18.30 19.30 19.30

Ballett am Rhein – b.10 Il barbiere di Siviglia Die lustige Witwe Die Walküre * WA Dialogues des Carmélites Tosca Ballett am Rhein – b.12

So 08.01.12 15.00 So 12.02.12 15.00 So 18.03.12 15.00 So 15.04.12 15.00 So 20.05.12 15.00 So 01.07.12 15.00

18.00 19.30 18.30 19.30 18.30 19.30 19.30

Hänsel und Gretel La Bohème Il barbiere di Siviglia Carmen Dialogues des Carmélites The Turn of the Screw Ballett am Rhein – b.12

So So So So So So

Fr 23.12.11 19.30 Mi 01.02.12 19.30 Do 08.03.12 19.30 Fr 13.04.12 19.30 Mi 02.05.12 19.30 Sa 02.06.12 18.30 Sa 23.06.12 19.30

Die lustige Witwe * WA Carmen Cavalleria rusticana / Pagliacci Ballett am Rhein – b.11 Il barbiere di Siviglia Die Frau ohne Schatten Madama Butterfly

Serie 12 Di 27.12.11 Do 19.01.12 So 05.02.12 Di 06.03.12 So 08.04.12 Di 22.05.12 Do 28.06.12

Serie 25

Serie 16

Serie 17 So 11.12.11 Do 05.01.12 Fr 03.02.12 So 26.02.12 So 01.04.12 Sa 28.04.12 So 17.06.12

Carmen Cavalleria rusticana / Pagliacci Così fan tutte Die Frau ohne Schatten The Turn of the Screw The Rake’s Progress

18.30 19.30 19.30 18.30 17.00 19.30 18.30

Ballett am Rhein – b.10 Il barbiere di Siviglia Carmen Castor et Pollux Die Walküre Madama Butterfly Die Frau ohne Schatten

22.01.12 19.02.12 11.03.12 29.04.12 27.05.12 10.06.12

15.00 15.00 15.00 15.00 15.00 15.00

Il barbiere di Siviglia Carmen Dialogues des Carmélites Die Frau ohne Schatten The Rake’s Progress The Turn of the Screw

Das kleine Abo Serie K1 Di 20.12.11 19.30 Do 09.02.12 19.30 Di 24.04.12 19.30 Di 26.06.12 19.30

Il barbiere di Siviglia Cavalleria rusticana / Pagliacci * WA Dialogues des Carmélite Ballett am Rhein – b.12

Ballett-Abo Serie 50 Fr 09.12.11 Do 02.02.12 So 25.03.12 So 24.06.12

19.30 19.30 18.30 18.30

Ballett am Rhein – b.10 Castor et Pollux Ballett am Rhein – b.11 Ballett am Rhein – b.12

Doppel-Abo Die genauen Stücke und Termine standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Unser Abo-Team im Opernshop berät Sie gern!

Premiere (* P) / Galakonzert (* G) / Wiederaufnahme (* WA) / Reprise (* R) Änderungen vorbehalten.

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VERKAUF UND SERVICE

ABONNEMENTS 2011 /12

ABO-REIHEN DUISBURG —

Premieren-Abo

Wochenend-Abo

Wochentag-Abo

Sonntagnachmittags-Abo

Gemischtes Abo

Lassen Sie sich vom Premi­ erenfieber anstecken! Be-  vor sich der Vorhang hebt, wünschen sich alle Mitwir­ kenden ihr traditionelles „Toi Toi Toi“. Und nach   der Aufführung treffen sich Künstler und Premieren­ publikum im Opernfoyer, um gemeinsam zu feiern. Genießen Sie es, dabei zu sein!

Sie möchten Theaterbesu-  che am Wochenende genießen? Wir bieten Ihnen zwei verschiedene Serien, beide mit einer attraktiven Zusam­ menstellung von Opernund Ballettvorstellungen, die sieben wunderbare Abende versprechen.

Oper und Ballett an wechselnden Wochentagen: Unter unseren sechs verschiedenen Serien mit jeweils sieben ausgewählten Vorstellungen finden Sie sicher Ihr Lieb­ lings-Abo. Und kommen besonders günstig ins Theater Duisburg: schon ab 8,00 € pro Aufführung!

Diese Serie ist begehrt:   Nach dem Mittagessen in die Oper oder ins Ballett, zum Abendessen und bevor es dunkel wird schon wieder zu Hause! Das ist nicht nur für ältere Gäste, sondern ­besonders auch für junge Familien und Besucher mit weiter Anreise attraktiv.

Sie sind Schauspiel- und Musiktheater-Fan? Kombi­ nieren Sie Ihre Leiden­ schaften einfach: Viermal Oper oder Ballett, dreimal Schauspiel – im Theater Duisburg können Sie mit den Gemischten Abonne­ ments die ganze Vielfalt   des Programms erleben.

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Seite 142 Serie P

Seite 142 Serie E und F

Seite 142 Serie A, C, D, G, X, Y

Seite 142 Serie M

Seite 143 Serie K, L, N, O, T, U und W

7 Premieren

7 Vorstellungen

7 Vorstellungen

5 Vorstellungen

4 x Oper und Ballett + 3 x Schauspiel

A

315,00 €

A

231,00 €

A

189,00 €

A

135,00 €

A

154,20 €

B

280,00 €

B

203,00 €

B

168,00 €

B

120,00 €

B

136,20 €

C

252,00 €

C

182,00 €

C

154,00 €

C

110,00 €

C

123,40 €

D

224,00 €

D

154,00 €

D

126,00 €

D

95,00 €

D

101,40 €

E

189,00 €

E

119,00 €

E

98,00 €

E

70,00 €

E

81,20 €

F

154,00 €

F

98,00 €

F

84,00 €

F

55,00 €

F

69,60 €

G

112,00 €

G

63,00 €

G

56,00 €

G

40,00 €

G

50,00 €

140


Das kleine Abo

Klassik-Abo

Pas de trois

Wahl-Abo

Junges Wahl-Abo *

Lust auf Oper und Ballett, aber zu wenig Zeit für ein „großes“ Abonnement? Diese vier Vorstellungen passen bestimmt in Ihren Terminplan! Und auch für Einsteiger ist das kleine   Abo mit vier ausgewählten Opern- und Ballettabenden ideal.

Erleben Sie die Duisburger Philharmoniker im Orches­ tergraben und auf der Büh-  ne – mit einem festen Platz   im Theater Duisburg für Opern- und Ballettauffüh­ rungen und einem in der Philharmonie Mercatorhalle für ausgewählte Philharmo­ nische Konzerte.

Das städteübergreifende Ballett-Abo: Erleben Sie drei renommierte Ballettcom­ pagnien der Region – je zwei Vorstellungen im Theater Dortmund (Ballettdirektor Xin-Peng Wang) im AaltoTheater Essen (Ballettdirek­ tor Ben Van Cauwenbergh) und im Theater Duisburg (Ballettdirektor Martin Schläpfer).

Was Sie wünschen, wann   Sie Zeit haben: Mit dem Wahlabo erhalten Sie 8 Gut­ scheine – kommen Sie achtmal allein, viermal zu zweit oder zweimal zu viert … schon ab 80,00 €. Das Wahl­ abo verlängert sich nicht ­automatisch. Und: Sie können mehrere Wahl-Abos in einer Spielzeit erwerben!

Was man schon immer mal sehen wollte, wann Zeit ist, langfristig oder spontan, ­alleine oder gemeinsam mit bis zu sieben Freunden:   Das junge Wahl-Abo besteht aus 8 frei kombinierbaren Gutscheinen für Oper und Ballett – zum unschlagbaren Preis von nur 9,00 € pro Karte! * für Schüler, Studenten und Auszubildende unter 28 Jahren

Alle Termine

Alle Termine

Alle Termine

Vorverkauf

Vorverkauf

Seite 143 Serie CK

Seite 143 Serie 100

Seite 143

Vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart (25. Juli 2011) können Sie Wahl­ abos & Wunschtermine ­b ereits schriftlich vorreservieren.

Vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart (25. Juli 2011) können Sie Wahl­ abos & Wunschtermine ­b ereits schriftlich vorreservieren.

4 Vorstellungen

4 x Oper und Ballett + 4 x Konzerte

6 Vorstellungen in Dortmund, essen und Duisburg

8 Gutscheine

8 Gutscheine

A

108,00 €

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201,00 €

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96,00 €

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214,00 €

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179,00 €

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240,00 €

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72,00 €

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88,00 €

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180,00 €

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153,00 €

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208,00 €

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72,00 €

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72,00 €

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184,00 €

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56,00 €

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48,00 €

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32,00 €

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80,00 €

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72,00 €

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VERKAUF UND SERVICE

ABONNEMENTS 2011 /12

ABO-TERMINE DUISBURG —

Premieren-Abo

Serie P

Wochentag-Abo

Serie A

Fr 30.09.11 19.30 Sa 15.10.11 19.30 Sa 29.10.11 19.30 Mi 14.12.11 19.30 Sa 17.03.12 19.30 Fr 01.06.12 19.30 Fr 22.06.12 19.30

Dialogues des * P Carmélites Carmen * P Ballett am Rhein – * P b.10 Ballett am Rhein – * P b.07 Il barbiere di Siviglia * P The Turn of the Screw * P Don Giovanni * P

Serie x

Fr 18.11.11 19.30 So 25.12.11 18.30 Di 24.01.12 19.00 Fr 24.02.12 19.30 Mi 18.04.12 19.30 Fr 04.05.12 19.30 Mo 28.05.12 18.30

Madama Butterfly Hänsel und Gretel Così fan tutte La Bohème Ballett am Rhein – * R reprise.01 Der fliegende * WA Holländer Carmen

Serie E Sa 08.10.11 Sa 03.12.11 Fr 20.01.12 Sa 24.03.12 Sa 28.04.12 Sa 26.05.12 Sa 16.06.12

19.30 18.00 19.00 19.30 19.30 19.30 19.30

Dialogues des Carmélites Hänsel und Gretel * WA Così fan tutte La Bohème Ballett am Rhein – b.07 Carmen Tosca

Serie F Sa 22.10.11 Sa 05.11.11 So 27.11.11 Sa 17.12.11 Sa 04.02.12 Sa 12.05.12 Sa 30.06.12

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19.30 19.30 18.30 19.30 19.00 19.30 19.30

Dialogues des Carmélites Ballett am Rhein – b.10 Die Zauberflöte * WA Ballett am Rhein – b.07 Così fan tutte Il barbiere di Siviglia Don Giovanni

So 23.10.11 18.30 Di 22.11.11 19.30 Do 15.12.11 19.30 So 22.01.12 18.30 So 06.05.12 18.30 Sa 19.05.12 19.30 Fr 08.06.12 19.30

Carmen Madama Butterfly Die Zauberflöte Ballett am Rhein – b.07 Ballett am Rhein – reprise.01 Il barbiere di Siviglia The Turn of the Screw

18.30 19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 19.30

Ballett am Rhein – b.10 Carmen Ballett am Rhein – b.07 Così fan tutte Il barbiere di Siviglia La Bohème Salome

18.30 18.30 19.30 19.30 18.30 19.30 19.30

Dialogues des Carmélites Ballett am Rhein – b.10 Ballett am Rhein – b.07 Il barbiere di Siviglia Carmen The Turn of the Screw Don Giovanni

Serie G So 16.10.11 So 13.11.11 Fr 23.12.11 Mi 11.04.12 So 20.05.12 Mi 06.06.12 Do 28.06.12

Mi 02.11.11 19.30 Fr 16.12.11 19.30 Mo 30.01.12 19.30 So 25.03.12 18.30 Fr 11.05.12 19.30 So 27.05.12 18.30 So 24.06.12 18.30

Carmen Die Entführung aus dem Serail Ballett am Rhein – b.07 Il barbiere di Siviglia Der fliegende Holländer Phaedra Don Giovanni

Sonntagnachmittags-Abo

Serie D Di 01.11.11 Sa 19.11.11 Mi 28.12.11 Do 26.01.12 Mi 21.03.12 Fr 18.05.12 Fr 29.06.12

Ballett am Rhein – b.10 Die Entführung * WA aus dem Serail Hänsel und Gretel La Bohème Il barbiere di Siviglia Der fliegende Holländer Tosca

Serie Y

Serie C

Wochenend-Abo

Do 03.11.11 19.30 So 11.12.11 18.30 So 29.01.12 18.30 Mi 22.02.12 19.30 Fr 13.04.12 19.30 Mi 16.05.12 19.30 Do 21.06.12 19.30

Serie M So So So So So

02.10.11 20.11.11 18.12.11 22.04.12 08.07.12

15.00 15.00 15.00 15.00 15.00

Dialogues des Carmélites Ballett am Rhein – b.10 Die Zauberflöte Il barbiere di Siviglia Don Giovanni


Gemischtes Abo

Serie K

Serie T

Fr 11.11.11 19.30 Mi 21.12.11 19.30 Sa 21.01.12 19.30 So 26.02.12 18.30 Fr 16.03.12 19.30 Fr 20.04.12 19.30 So 03.06.12 18.30

Madama Butterfly * WA Tosca * WA Schauspiel Die Entführung aus dem Serail Schauspiel Schauspiel Carmen

Do 22.12.11 19.30 Do 12.01.12 19.30 Do 02.02.12 19.00 Fr 09.03.12 19.30 So 01.04.12 19.30 Sa 14.04.12 19.30 Fr 25.05.12 19.30

Carmen Schauspiel Die Entführung aus dem Serail Schauspiel Schauspiel Ballett am Rhein – reprise.01 Don Giovanni

Do 17.11.11 19.30 Mo 26.12.11 18.30 Do 16.02.12 19.30 Sa 10.03.12 19.30 Sa 07.04.12 19.30 Do 03.05.12 19.30 Do 07.06.12 18.30

Serie L

Serie CK Die Entführung aus dem Serail Tosca Così fan tutte Schauspiel Schauspiel Ballett am Rhein – b.07 Schauspiel

So 23.10.11 18.30 Do 15.12.11 19.30 So 06.05.12 18.30 Fr 08.06.12 19.30

Ballett am Rhein – b.10 Die Entführung aus dem Serail Schauspiel Schauspiel Schauspiel La Bohème Phaedra

Mi 02.11.11 19.30 Do 30.11.11 20.00 Mo 30.01.12 19.30 Do 08.03.12 20.00 So 25.03.12 18.30 Do 26.04.12 20.00 So 27.05.12 18.30 Do 14.06.12 20.00

Serie U

Sa 12.11.11 19.30 Sa 14.01.12 19.30 Sa 18.02.12 19.30 Do 15.03.12 19.30 Do 12.04.12 19.30 So 13.05.12 18.30 Di 26.06.12 19.30

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Carmen Tosca Schauspiel Ballett am Rhein – b.07 La Bohème Schauspiel Schauspiel

Serie O Fr 02.12.11 19.30 Fr 13.01.12 19.00 Sa 03.03.12 19.30 Sa 31.03.12 19.30 Sa 21.04.12 19.30 Do 17.05.12 18.30 Sa 07.07.12 19.30

Schauspiel Così fan tutte * WA Schauspiel Schauspiel Ballett am Rhein – reprise.01 Phaedra * WA Salome

Fr 14.10.11 19.30 Do 10.11.11 19.30 Fr 10.02.12 19.30 So 04.03.12 19.30 Do 05.04.12 19.30 Do 10.05.12 19.30 Sa 09.06.12 19.30

Carmen Die Zauberflöte Ballett am Rhein – reprise.01 The Turn of the Screw

Klassik-Abo Serie 100

Serie W

Serie N Fr 04.11.11 Fr 30.12.11 Fr 17.02.12 Di 20.03.12 Do 19.04.12 Do 24.05.12 Fr 06.07.12

Das Kleine Abo

Schauspiel Carmen La Bohème * WA Schauspiel Schauspiel Ballett am Rhein – reprise.01 Salome * WA

Die Schauspieltitel standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Carmen 4. Philharmonisches Konzert Ballett am Rhein – b.07 WDR-Konzert Il barbiere di Siviglia 9. Philharmonisches Konzert Phaedra 11. Philharmonisches Konzert

Pas de Trois Sa 05.11.11 19.30 So 18.12.11 19.00 Do 16.02.12 19.30 Sa 14.04.12 19.30 Sa 19.05.12 19.30 So 08.07.12 18.00

Ballett am Rhein – b.10 (DUI) Fantasia (DO) Zeitblicke (E) Ballett am Rhein – b.07 (DUI) Schwanensee (DO) Max und Moritz (E)

Premiere (* P) / Galakonzert (* G) / Wiederaufnahme (* WA) / Reprise (* R) Änderungen vorbehalten.

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VERKAUF UND SERVICE

ABONNEMENTS 2011 /12

ABONNEMENTBEDINGUNGEN —

Abonnementbedingungen der Deutschen Oper am Rhein Opernhaus Düsseldorf / Theater Duisburg Abonnementvertrag Ein Abonnementvertrag kommt mit dem Ein-  gang der eigenhändig unterschriebenen Bestellung bei der Deutschen Oper am Rhein zustande, es   sei denn, die Deutsche Oper am Rhein erklärt ­binnen 14 Tagen nach Eingang schriftlich, dass   sie einem Vertragsabschluss widerspricht. Diese Abonnementbedingungen sind Bestandteil des Vertrages. Im Übrigen finden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf die Abonnementver­ träge Anwendung, soweit diese keine speziellen Regelungen enthalten. Verlängerung des Abonnements Das Abonnement kann nur für die vollständige Spielzeit abgeschlossen werden, eine vorzeitige Rückgabe ist nicht möglich. Es verlängert sich ­automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht bis zum 30. April der laufenden Spielzeit schriftlich gekündigt wird (gilt nicht für Klassik-, Doppel-Abo und Pas de trois). Übertragbarkeit des Abonnements Das Abonnement ist übertragbar. Veranstaltungsänderungen Programm-, Termin- und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten. Für eine infolge höherer Ge­ walt ausgefallene oder vom Besucher versäumte Vorstellung wird kein Ersatz geleistet. Ist der Ausfall durch Streik bedingt, wird sich die Deut­ sche Oper am Rhein bemühen, eine Ersatzvor­ stellung anzubieten. Falls dies nicht möglich ist, wird in der Regel der Eintrittspreis in Form eines Umtauschscheins (Gültigkeit: 3 Monate) zurückerstattet. Eine Entscheidung trifft hier im Ein­ zelfall die Theaterleitung. Tauschen festgelegter Vorstellungen Können festgelegte Vorstellungen nicht besucht werden, so kann der Abonnent bis zu zweimal je Spielzeit Vorstellungen tauschen. Ausgenommen von der Tauschmöglichkeit sind Sonderabonne­ ments mit anderen Veranstaltern (wie das Dop-  pel-Abo, Klassik-Abo und Pas de Trois). Im Falle eines Tausches muss die Abonnementkarte spä-

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testens bis einen Werktag (Montag – Freitag bis 12.00 Uhr) vor dem Tag der Vorstellung, die nicht besucht werden kann, beim Abonnementservice vorliegen. Der Abonnementservice im jeweiligen Opernshop stellt in diesem Fall einen platzkate­ goriebezogenen Gutschein aus, der zu einem anderen Vorstellungsbesuch berechtigt. Dieser muss innerhalb von drei Monaten eingelöst werden. Danach verliert er seine Gültigkeit. Die Einlö-  sung des Gutscheines erfolgt im Rahmen des Vor-  verkaufs. Ein Anspruch auf eine bestimmte Vorstellung und auf einen bestimmten Platz besteht dabei nicht. Steht bei Gutschein-Einlösung die abonnierte Platzart nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrechnung nicht erfolgen. Für verlorengegangene Gutscheine wird kein Er­ satz gewährt. Die Gutscheine können grundsätzlich nicht bei Premieren, Silvester, Gastspielen und Sonderveranstaltungen eingelöst werden.   Bei verspätetem Vorlegen der Abonnementkarte ist ein Tausch nicht mehr möglich. Abonnementausweis Der Abonnementausweis wird vor Beginn der Spielzeit vom jeweiligen Abonnementservice auf Wunsch des Abonnenten zur Abholung bereit­ gehalten. Andernfalls wird der Abonnementaus­ weis kostenfrei versandt. Das Risiko der Versen­ dung trägt der Abonnent. Auf dem Ausweis sind die festgelegten Vorstellungsdaten für die gesamte Spielzeit vermerkt. Bei Abonnementserien mit acht Vorstellungen (nur Düsseldorf) sind sieben Vorstellungen fest disponiert, die achte Vorstel­ lung kann in der entsprechenden Spielzeit durch Vorlage des Abonnementenausweises frei gewählt werden (außer Premieren, Silvester und Sonder­ veranstaltungen). Der Abonnementausweis berechtigt den Inhaber zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt am Veranstaltungstag mit allen Ver­ kehrsmitteln des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (Deutsche Bahn, Regionalbahn, 2. Klasse). Zahlungsweise Es besteht grundsätzlich die Wahl zwischen   der Möglichkeit einer einmaligen Zahlung des Gesamtbetrages oder der Zahlung in Raten:   Der Gesamtbetrag wird bis zum 15. Oktober

gezahlt oder in 2 Raten (Düsseldorf: 15. Oktober / 15. März) bzw. 4 Raten (Duisburg: 15. Oktober /   15. Dezember / 15. März / 15. Juni – nur im Last­ schriftverfahren möglich) fällig und ist entspre­ chend zu entrichten. Eine Änderung der Zah­ lungsweise ist nur bis zum 31.05. eines Jahres möglich. Alle Zahlungen sind unter Angabe der Kunden­ nummer an die Deutsche Oper am Rhein zu ­leisten. Die Bankverbindung lautet: Konto Nr.   10 160 463 bei der Stadtsparkasse Düsseldorf (BLZ 300 501 10). Eine Bareinzahlung in den Opernshops ist nicht möglich. Die Kundennum­ mer ist der Abonnementrechnung (wird zusammen mit dem Abonnementausweis versandt)   zu entnehmen. Die Deutsche Oper am Rhein behält sich die a­ nderweitige Verfügung über den Platz bis zur Entrichtung des Gesamtbetrages bzw. der je­ weiligen Rate vor. Adressänderungen Änderungen des Namens, der Anschrift und ggf. der Bankverbindung sind dem Abonnementser­ vice schriftlich mitzuteilen. Nur so können auch künftig alle relevanten Informationen rechtzeitig übermittelt werden. Hinweis zur Datenspeicherung Die von Ihnen angegebenen Daten werden ausschließlich zum Zweck der vertraglichen Bezie­ hung gespeichert ( § 28 Abs. 1 Seite 1 Nr. 1 Bun­ desdatenschutzgesetz) und werden nur an den Vertragspartner der Deutschen Oper am Rhein, welcher zur Durchführung des Ticketing ver­ antwortlich ist, zu dem oben genannten Zweck ­weitergegeben. Sie haben jederzeit die Möglich­ keit, der Datenspei­cherung zu widersprechen   (soweit dies nach dem geltendem Recht möglich ist). Verantwortliche Stelle im Sinne des Bundes­ datenschutzgesetz ist die Deutsche Oper am Rhein, Heinrich-Heine-Allee 16a, 40213 Düsseldorf. Wahlabonnement Für das Wahlabonnement gelten gesonderte Bedingungen – siehe rechte Seite. Düsseldorf, im April 2011


Abonnementbedingungen für Wahlabonnements der Deutschen Oper am Rhein Abonnementvertrag Ein Abonnementvertrag kommt mit dem Ein-  gang der eigenhändig unterschriebenen Bestellung bei der Deutschen Oper am Rhein zustande, es   sei denn, die Deutsche Oper am Rhein erklärt ­binnen 14 Tagen nach Eingang schriftlich, dass   sie einem Vertragsabschluss widerspricht. Das Abonnement kann nur für die vollständige Spiel­ zeit abgeschlossen werden, eine vorzeitige Rück­ gabe ist nicht möglich. Diese Abonnementbe­ dingungen sind Bestandteil des Vertrages. Im Übrigen finden die Allgemeinen Geschäftsbedin­ gungen auf die Abonnementverträge Anwen-  dung, soweit diese keine speziellen Regelungen enthalten. Übertragbarkeit des Abonnements Das Abonnement ist übertragbar. Veranstaltungsänderungen Programm-, Termin- und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten. Für eine infolge höherer Gewalt ausgefallene oder vom Besucher versäum-  te Vorstellung wird kein Ersatz geleistet. Ist der Ausfall durch Streik bedingt, wird sich die Deut­ sche Oper am Rhein bemühen, eine Ersatzvor­ stellung anzubieten. Falls dies nicht möglich ist, wird in der Regel der Eintrittspreis in Form eines Umtauschscheines (Gültigkeit: 3 Monate) zurückerstattet. Eine Entscheidung trifft hier im Einzel-  fall die Theaterleitung. Einlösung der Wahlabonnement-  gutscheine Das Wahlabonnement besteht in beiden Häusern aus 8 Gutscheinen, die in Abhängigkeit von der Verkaufslage für die gekaufte Preiskategorie ein­ gesetzt werden können. Die Einlösung muss in   der Spielzeit, für die das Wahlabonnement gekauft wurde, erfolgen. Der Abonnent kann die Gut­ scheine vor Ort bei dem jeweiligen Opernshop einlösen oder an diesen auf dem Postweg über­ senden. Im Falle der Zusendung des Gutscheins   an den Opernshop trägt der Abonnent das   Risiko der Versendung.

Das Wahlabonnement kann für Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein (Opernhaus Düsseldorf oder Theater Duisburg) eingesetzt werden. Hierzu sind ggf. Zuzahlungen erforderlich. Die Einlösung Ihrer Gutscheine kann – außer bei Premieren, Silvester, Gastspielen und Sonderver­ anstaltungen – in jede Vorstellung Ihrer Wahl erfolgen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Vorstellung und auf einen bestimmten Platz besteht nicht. Steht   bei Gutschein-Einlösung die abonnierte Platzart nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrechnung nicht erfolgen. Für verloren gegangene Gutscheine wird kein Ersatz gewährt. Abonnementgutscheine Die Wahl-Abonnementgutscheine werden vom ­jeweiligen Abonnementservice auf Wunsch   des Abonnenten zur Abholung bereitgehalten. Andernfalls werden die Wahl-Abonnementgut­ scheine nach Zahlungsein­gang kostenfrei versandt. Das Risiko der Versendung trägt der Abonnent. Auf den Gutscheinen ist die gekaufte Preisgruppe vermerkt. Zahlungsweise Die Bezahlung des Wahlabonnements erfolgt   in Form der einmaligen Zahlung des Gesamt-  betrages.

Adressänderungen Änderungen des Namens, der Anschrift und ggf. der Bankverbindung sind dem Abonnementser­ vice schriftlich mitzuteilen. Nur so können auch künftig alle relevanten Informationen rechtzeitig übermittelt werden. Hinweis zur Datenspeicherung Die von Ihnen angegebenen Daten werden ausschließlich zum Zweck der vertraglichen Bezie­ hung gespeichert ( § 28 Abs. 1 Seite 1 Nr. 1 Bun­ desdatenschutzgesetz) und werden nur an den Vertragspartner der Deutschen Oper am Rhein, welcher zur Durchführung des Ticketing ver­ antwortlich ist, zu dem oben genannten Zweck ­weitergegeben. Sie haben jederzeit die Möglich­ keit, der Datenspeicherung zu widersprechen   (soweit dies nach dem geltendem Recht möglich ist). Verantwortliche Stelle im Sinne des Bundes­ datenschutzgesetz ist die Deutsche Oper am Rhein, Heinrich-Heine-Allee 16a, 40213 Düsseldorf. Düsseldorf, im April 2011 — Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg können Sie in den Opernshops oder im Internet nachlesen. www.operamrhein.de

Es besteht die Wahl zwischen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten: Der Gesamtbetrag wird auf das Konto der Deutschen Oper am Rhein überwiesen. Die Bankverbindung lautet: Konto Nr. 101 654 70 bei der Stadtsparkasse Düsseldorf (BLZ 300 501 10). In den jeweiligen Opernshops ist eine direkte Bezahlung per Kreditkarte, ECKarte und Bargeld möglich. Alle Zahlungen sind unter Angabe der Kundennummer zu leisten. Die Kundennummer ist der Abonnementrechnung   zu entnehmen.

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VERKAUF UND SERVICE

ANFAHRT

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Kombiticket für Bus und Bahn Eintrittskarten für die Deutsche Oper am Rhein sind zugleich ein Fahrausweis: Ihre An- und Ab-  reise am Vorstellungstag aus dem gesamten Gebiet des VRR ist inklusive – z. B. mit der Rheinbahn, der Duisburger Verkehrsgesellschaft und in den Regionalzügen der Deutschen Bahn (2. Klasse). Mehr unter: www.vrr.de

DÜSSELDORFER SCHAUSPIELHAUS

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Mit dem Auto Folgen Sie den Wegweisern Richtung Zentrum und dem Parkleitsystem Richtung Altstadt. (Achtung: Bauarbeiten in der Innenstadt) Parken: Die Parkhäuser Grabbeplatz und Kunsthalle liegen in unmittelbarer Nähe und ­bieten einen pauschalen Theatertarif an: 3,00 €   (max. Parkdauer bis 1.00 Uhr) – der Parkschein muss am Automaten im Opernhaus (Gardero­ benhalle links, Richtung Hofgarten) im Laufe   des Abends bezahlt bzw. abgestempelt werden.

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Mit Bus und Bahn Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“ (Altstadt) U-Bahn: U70, U74, U75, U76, U79 Straßenbahn: 703, 706, 712, 713, 715 Bus: 780, 782, 785 Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof ist das Opern­ haus drei U-Bahn-Stationen entfernt.

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VERKAUF UND SERVICE

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* Der Opernplatz ist neu und daher in manchen Navigationssystemen Friedrichnoch nicht vorhanden. Wilhelm-Platz Geben Sie bitte ggf. alternativ König-HeinrichPlatz ein.

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Kombiticket für Bus und Bahn Eintrittskarten für die Deutsche Oper am Rhein sind zugleich ein Fahrausweis: Ihre An- und Ab-  reise am Vorstellungstag aus dem gesamten Gebiet des VRR ist inklusive – z. B. mit der Rheinbahn, der Duisburger Verkehrsgesellschaft und in den Regionalzügen der Deutschen Bahn (2. Klasse). Mehr unter: www.vrr.de

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Parken: Die Parkhäuser City Palais und KönigHeinrich-Platz liegen in unmittelbarer Nähe und bieten einen pauschalen Abendtarif an: 3,50 € (Mo – So: 18.00 – 5.00 Uhr). Sonntags kostet das Parken tagsüber bis 18.00 Uhr maximal 2,50 €. Der Preis wird an allen Automaten automatisch berechnet.

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Mit dem Auto Folgen Sie den Wegweisern Richtung Zentrum und Stadttheater / Mercatorhalle.

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Mit Bus und Bahn Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ U-Bahn / Straßenbahn: U79, 901, 903 Haltestelle „Stadttheater“ Bus: 934 Vom Duisburger Hauptbahnhof ist das Theater etwa 10 Gehminuten entfernt.

n ne

Sp

Theater Duisburg Opernplatz, 47051 Duisburg *

a ße

Tier ens

gart e traß

A59 Men

ze

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Curtiusstraße

A59 AUSFAHRT DUISBURGZENTRUM

147


Opernhaus Düsseldorf

1

1

2 3

4

5 6

7

1. PARKETT

216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204

1

2

196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185

1

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210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199

SEITE LINKS

Heinrich-Heine-Allee 16 a 40213 Düsseldorf www.operamrhein.de

ORCHESTERSESSEL

Saalplan —

8

20

24

28

4

9

11

2. RANG

1. RANG

13

1 2

429

466

5 01

4

465

500

4

198

19 7 4

19 6

3

5 4

PARK

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0

3 19

9

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25

3

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5

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22

6

19

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1 22

19

2

247

22

2 48

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249

22 4

250

2

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17

1

2

3

4

1. RANG

4 17

3 17

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19 7

1 21

***  Diese Plätze sind stark sichteingeschränkt und werden nur ggf. in den Opernshops und an der Abendkasse zum Verkauf freigegeben. — Alle Preisangaben verstehen sich inkl. aller Gebühren – u. a. Garderobenservice und VRR-Kombiticket für die An- und Abreise. Die jeweils geltende Preisstufe entnehmen Sie bitte dem aktuellen Monatsspielplan oder unserer Internetseite: www.operamrhein.de.

26

***

467

39

199

251 2 53 25 2

18,90 €

***

2

17,10 €

***

21

16,80 €

I

8

H

5

25,80 €

17

23,40 €

21

2

22,10 €

5

5

18

1

2

3

2. RANG

6

21

G

392

430

31

354

4

3

39,20 €

261

5 18

57,40 €

35,70 €

318

355

7

52,10 €

34,50 €

24

18

48,50 €

F

3 2 42

393

4 31

14

16

5 2 04

2 2 81 280

356

468

2

8

E

24

8

18

63,10 €

20

0 3 19

394

16

9

57,40 €

262

22

54,50 €

3 6

76,70 €

D

19

22

23

6

69,70 €

9

21 7

23

63,30 €

22

6

82,70 €

C

19 4

22

22

4

89,70 €

0

21

7

81,50 € 75,10 €

20

5

22

75,10 € 69,10 €

1 20

21

8

A B

6

6

21

22

Sonderveranst.

6

9

9

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9

z. B. Premieren

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z. B. FK-Premieren

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3

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0

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1

bereiche

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Preisstufe

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8

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Preisstufe

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Preisstufe

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2

Sitzplatz-

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205

220

4 4

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8

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3

I

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14,50 €

21

19,40 €

12,10 €

9

16,80 €

11,50 €

S

14,50 €

INK

G H

195

29,80 €

4

41,50 €

25,10 €

21

34,50 €

21,50 €

0

31,90 €

F

196

E

19 7

47,50 €

23

40,40 €

22

39,20 €

19 8

D

3

54,70 €

1 22

46,20 €

222

43,00 €

22 3

C

2 24

60,60 €

2

67,50 €

52,10 €

1

59,80 €

EL

52,70 € 48,00 €

SEIT

A B

264

3

18 0

2

206

1

181 18 2 184 183

7 8 20 9 20 210 20

bereiche

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Preisstufe

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Preisstufe

23 224 2

Preisstufe

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225 226 229 228 227

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4 1 2

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Sitzplatz-

4

28

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0

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3

357

395

12

2. PARKETT

3. RANG

7

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28

10

Informationen über unsere Abonnements, Wahlabos und Ermäßigungen finden Sie ab Seite 130 in diesem Heft.

5

65

99

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3. RANG

3 4

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1

2

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4 5

70

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0 01 10 1 02 1 1 04 1 0 3

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3

4 5

MITTE

Feste Rollstuhlplätze. 4 zusätzliche Rollstuhlplätze werden bei Bedarf eingerichtet. Induktive Höranlage für alle Plätze im Parkett und im 2. Rang. Für Träger von Hörgeräten oder Cochlea Implantat (CI) mit T-Spule.

ER

3

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5

ECH

3

TS

16

4 16 5 16

6

17

17 9

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3 76

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14 7 14 8

9 14 0 15

1 15

2 15

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0 17

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14 6

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16 7 16

8 16

9 16

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2

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9 15 0

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1

0 2

2 49

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16 2

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1 7

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3. RANG 23

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2. RANG 2

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40

16

17 1

17

10 9 1 0 8 10 7 10 6 10 5

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73

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11 0

1

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14 1

12 8 1 29

13 0 1

13

2 13

3 13

4 13

14 9 14

0

15 16

15

2

22

15

1

SEITE RECHTS

1

3

4 181 1 82

183

18

5

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6 13 7

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109

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144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133

124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113

2 17 0 1 6 9 1 68

5

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111

112

SEI T

1 13

6

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3

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57

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3

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3. RANG

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1. RANG

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4

10 7

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56

34

MITTELLOGE

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5

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16

15

3 80

0 18

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2

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2 1

8

1

16

PARKETT MITTELLOGE

1 84

0 14 1

PARKETTLOGE RECHTS

2. RANG

2 134 133 132

13 5 136 13 7 13 8

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KETTLOGE LINKS

2

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6

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2. PARKETT

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1. RANG

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3

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2 179 212 47 180 213 181 196 1 8 2 24 95 194 3 182 214 184 18 193 192 19 215 249 237 1 190 189 188 187 186 185 6 1 0 2 236 25 279 217 235 9 2 51 218 234 2 5 278 28 0 219 33 232 252 277 221 22 53 231 230 2 286 276 4 2 29 228 227 226 225 224 223 222 275 5 25 287 5 2 8 17 274 10 28 256 273 2 316 321 8 257 72 271 289 315 259 25 270 269 290 322 314 268 267 266 265 264 263 262 261 260 2 91 23 313 3 2 9 2 312 11 324 293 311 3 353 358 5 294 10 30 325 352 96 29 9 308 30 326 359 3 51 8 297 2 7 306 305 30 27 350 4 303 302 301 300 299 29 360 28 3 349 61 29 3 3 3 3 0 4 91 3 8 347 362 12 390 331 3 346 34 363 33 332 5 34 4 34 396 389 364 3 342 341 340 339 338 337 336 335 334 3 388 397 365 387 398 366 386 385 3 8 367 399 6 428 3 0 9 8 0 4 383 427 370 36 1 4 13 3 8 2 3 81 426 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 2 40 433 425 3 40 434 424 4 40 423 4 435 05 40 22 421 5 4 406 4 436 7 0 4 7 64 4 420 419 8 3 4 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 40 63 4 438 62 4 439 14 61 4 6 4 40 469 0 459 2 441 70 458 45 499 1 4 4 43 4 4 7 456 45 498 45 4 4 4 4 2 47 5 7 446 4 7 5 4 4 4 4 453 452 451 450 449 448 497 473 496 4 7 4 495 4 475 94 49 7 476 3 492 478 47 4 91 4 9 0 15 5 0 7 5 489 488 487 486 485 484 483 482 481 480 479 502 1 506 503 505 504

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7

8

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10

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201

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202

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92

57

23

1. PARKETT

203

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1

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59

93

25

2

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3

1 1 30

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4

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6

16

67

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60

PARKETT

17

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13

61

27

4

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9

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16

63

2

3

5

30

131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119

1

1

31

ORCHESTERSESSEL

BÜHNE


Theater Duisburg

22

1. PARKETT

Saalplan —

7 5 22

3

22 3

4

1 22 21

SEITE LINKS

9

5

21 7

1 24 9

5

23

21

6

21

17 3

7

1 21

5

20

3

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20

7

7

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2. PARKETT

23

7

5

9

1

22

24

8

3

2

24

9

5

237

271

3

10

1 26

5 3

9

27

25

11

3 05

3 39

7

1 27

25

341

25

9

7

1

26

27 7

2

27

3. PARKETT

1

9

5

26

28

12

3

13 14

15 16

303

375

373

443

47 7

51 3

441

511

1. RANG

509

36

405

43

471

507

9

2

29

33 3

43 9

4 73

1

2

267

371

4 07

475

2 03

301

335

40 9

1

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269

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1

139

1 71

205

3

26 27

Informationen über unsere Abonnements, Wahlabos und Ermäßigungen finden Sie ab Seite 130 in diesem Heft.

141

3

23

26

Opernplatz 47051 Duisburg www.operamrhein.de

175

79

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23

50

7 21

2. RANG

1

PA R

K

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2

55

3

53

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4

85

12

1

11

83

5 15

9

11 7

9

15

Sitzplatzbereiche

Preisstufe 1

Preisstufe

7

15

5

15

2

15 1

14

56,00 €

B

42,90 €

48,10 €

C

36,20 €

40,50 €

D

31,00 €

34,70 €

E

25,90 €

29,00 €

F

19,00 €

21,30 €

G

14,40 €

16,10 €

Sitzplatz-

Preisstufe

Preisstufe

bereiche

3

4 62,80 €

70,30 €

B

53,90 €

60,30 €

C

45,40 €

50,80 €

D

38,80 €

43,50 €

E

32,50 €

36,40 €

F

23,80 €

26,70 €

G

18,10 €

20,30 €

— Alle Preisangaben verstehen sich inkl. aller Gebühren – u. a. Garderobenservice und VRR-Kombiticket für die An- und Abreise. Die jeweils geltende Preisstufe entnehmen Sie bitte dem aktuellen Monatsspielplan oder unserer Internetseite: www.operamrhein.de.

14

11

7

1

14

2 05

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6

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M

IT

7

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3

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1

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1

NK

S

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7

25

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3

21

49

79

1 11

147

185

23

145

18 3

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1 09

105

14 1

17 9

6

5

4

3

9

2 01

2

1

45

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10 7

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19 9

z. B. Silvester

A

3

21

49

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1 85

4

50,10 €

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11

9

A

z. B. Premieren

3

11 5

23

8

1

13 9

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7

7

6


BÜHNE

2

3

3

4 4

5

5

6 6

11

39

69

9

37

67

101 99

7

35

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5

33

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3

31

61

93

1

29

59

91

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89

56

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92

90

88

2 68

66

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60

58

2

38

36

34

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30

28

27

12

10

8

6

4

2

1 02 98 100

4

4

5 5

1 94 19 0 19 2

189 187 186 188

10 6

14 0

6

10 8

142

178

6

177 1 176 75 173 172 174 1 7 1 16 9 167 165 163 161 162 164 166 168 170 19 5 1 9 3 191

104

8

2

3

4 5 6 7

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11

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69

103 101 99

9

37

67

7

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65

97

5

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63

95

3

31

61

93

1

29

59

91

57

89

90

92

94

96

12

66

1

14

2 00

68

70

3

104 98 100 102

4

8 24 6 22 4 22

SEITE RECHTS

2 21 8 20 6

8

23

20

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2

25

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0

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6

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3

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0 28 8

1

3

2

3 86

15

0

177 175 6 173 171 169 2 1 74 1 7 167 165 163 161 159 160 162 164 166 168 170 17

4 2

6 15

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4 11

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6 11

15

184 1 82

0

3

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78

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1

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46

6

11

12

9

7 8

2 12

0

6

2 15

6 18

8

4 15

8 18

MI

15

19

6

23 4 235 233 230 232 23 1 2 29 22 7 225 223 221 219 217 216 218 220 222 224 226 228 253 251 249 2 2 54 248 2 5 0 2 5 247 245 243 241 239 237 236 238 240 242 244 246

4 15

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20

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16

5

5

15

0

204

202

4

13 9 1 3 7 138 140 135 133 131 129 127 125 123 124 126 128 130 132 134 136

Feste Rollstuhlplätze

8

12

1 84

3

21 5 213 212 214 21 1 20 9 20 7 205 203 201 199 197 196 198 200 202 204 206 208 210

9

14

4

8 11

6 11

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1 96

2 2

40

38

36

64

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60

58

56

88

10

34

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27

8

6

4

2

1

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2

46

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7

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3

3

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2

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1

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1

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2. RANG

N

0

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N

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6

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1. RANG

2

1

3. PARKETT

3

2. PARKETT

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0

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KE

2

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21

1 31

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13 8

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174 130 129 1 172 27 125 6 128 170 24 12 1 2 3 12 1 168 0 122 1 2 1 1 6 1 9 118 6 1 1 6 7 1 1 115 113 111 112 114 1 1 65 164 163 162 161 15 7 8 160 9 157 206 156 15 155 153 04 3 2 2 2 152 154 01 1 151 149 147 145 143 142 144 146 148 150 99 1 0 20 0 2 97 1 198 8 95 193 6 19 23 8 191 18 2 194 36 9 187 185 1 9 0 19 23 3 4 2 183 181 179 177 176 178 180 182 184 186 188 231 2 23 229 0 23 3 2 22 7 9 8 225 22 26 2 2 270 3 221 224 2 68 219 217 0 22 2 66 2 215 213 211 209 265 6 2 1 8 22 64 2 2 207 208 210 212 214 21 263 2 26 261 10 2 60 2 59 2 30 4 6 258 57 255 302 254 2 5 253 251 30 0 250 252 249 247 245 99 2 29 8 11 243 241 239 240 242 244 246 248 97 2 296 342 4 95 29 9 92 2 3 291 34 0 290 2 38 289 28 6 3 86 288 7 285 2 3 2 3 4 28 4 83 281 279 331 277 275 273 272 274 276 278 280 282 2 33 329 0 33 327 32 2 28 33 5 323 76 1 326 3 321 319 74 3 22 324 317 315 313 8 3 20 3 72 3 31 6 1 3 0 69 3 314 311 309 307 306 308 310 312 7 3 67 3 68 3 3 65 36 6 3 3 61 64 36 3 36 2 3 359 35 08 1 58 360 7 35 5 35 06 4 3 351 349 347 54 3 56 3 04 4 345 343 344 346 348 350 352 3 4 03 02 4 401 3 00 4 4 8 99 3 9 9 6 3 14 7 395 442 394 39 393 391 440 3 90 392 3 8 9 3 8 7 38 4 38 5 383 381 379 377 378 380 382 384 386 388 37 4 436 35 43 43 4 3 431 15 0 43 2 3 4 8 4 29 42 7 8 4 7 42 5 4 426 42 476 23 421 419 22 4 24 474 417 415 413 411 410 412 414 416 418 420 4 47 2 46 9 4 8 4 70 67 46 6 6 4 6 5 463 14 1 464 46 461 459 12 5 460 462 457 455 4 10 5 53 451 449 447 445 4 456 458 08 5 444 446 448 450 452 45 05 50 06 5 5 4 0 3 501 502 5 49 9 4 9 7 495 4 9 8 5 00 4 4 96 4 93 491 4 0 49 2 49 89 487 485 483 0 1 481 479 480 482 484 486 488 49 8 1

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1. PARKETT

1

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2 19

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4 19

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6

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25.09. 30.09.

So Fr

Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer Sonntagsfoyer

02.10. 08.10. 09.10. 11.10. 15.10. 16.10. 21.10. 22.10. 23.10. 29.10. 30.10.

Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer

↗ Opernhaus Düsseldorf

NOvember 2011

So Sa So Di Sa So Fr Sa So Sa So

↗ Opernhaus Düsseldorf

OktOber 2011

11.09. 18.09. 23.09.

So So Fr

↗ Opernhaus Düsseldorf

Opernwerkstatt: Carmen Carmen Dialogues des Carmélites Ballettwerkstatt: b.10 Dialogues des Carmélites Carmen Ballett am Rhein – b.10 Carmen

Dialogues des Carmélites Dialogues des Carmélites

↗ Theater Duisburg

*** 15.00 19.30 *** 18.00 19.30 *** 18.30 19.00 19.30 *** 18.30 19.30 *** 18.30

↗ Theater Duisburg

* P

* P

20.12. 21.12. 22.12. 23.12. 25.12. 26.12. 27.12. 28.12. 29.12. 30.12. 31.12.

18.12.

15.00 18.30 19.30 18.00 19.30 19.30 18.30 18.30 18.00 19.30 19.30 18.00 19.00

Hänsel und Gretel Hänsel und Gretel Il barbiere di Siviglia Hänsel und Gretel Ballett am Rhein – b.10 Die lustige Witwe Carmen Ballett am Rhein – b.10 Hänsel und Gretel Carmen Il barbiere di Siviglia Hänsel und Gretel Die lustige Witwe

Mi Do Fr Sa So Do Fr Sa So

04.01. 05.01. 06.01. 07.01. 08.01. 12.01. 13.01. 14.01. 15.01.

Hänsel und Gretel Il barbiere di Siviglia La Bohème Ballett am Rhein – b.10 Carmen

19.30 Die lustige Witwe 18.30 La Bohème

19.30 19.30 19.30 19.30 15.00

↗ Opernhaus Düsseldorf

JaNuar 2012

Di Mi Do Fr So Mo Di Mi Do Fr Sa

18.00 Opernwerkstatt: Dialogues des Carmélites *** 13.00 Spielzeitauftakt 2011/12 19.30 Dialogues des Carmélites * P

So

*** ***

↗ Opernhaus Düsseldorf

Dezember 2011

↗ Duisburg: Tel. + 49 (0) 203 . 940 77 77

↗ Theater Duisburg

↗ Düsseldorf: Tel. + 49 (0) 211. 89 25 - 211

September 2011

INFOS uND KARTEN

Spielzeit 2011 /12

* WA

19.30 Tosca 19.00 Così fan tutte

↗ Theater Duisburg

19.30 Tosca 19.00 Großes Silvester-Konzert

* WA

* G

Tosca * WA Die Entführung aus dem Serail Ballett am Rhein – b.07 Hänsel und Gretel Die Entführung aus dem Serail 19.30 Ballett am Rhein – b.07

19.30 19.30 * WA 19.30 18.30 18.30

15.00 Die Zauberflöte

↗ Theater Duisburg

www.operamrhein.de


20.11. 21.11. 22.11. 25.11.

26.11. 27.11.

29.11.

So Mo Di Fr

Sa So

Di

18.30 Festliches Wagner- Strauss-Konzert 17.00 Opernwerkstatt: Carmen

18.00 Opernwerkstatt: Il barbiere di Siviglia

19.00 Festliches Wagner- Strauss-Konzert Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer

Sonntagsfoyer

16.12. 17.12.

Fr Sa

Il barbiere di Siviglia Ballett am Rhein – b.10 Carmen Il barbiere di Siviglia Ballett am Rhein – b.10 Ballett am Rhein – b.10 Hänsel und Gretel Ballett am Rhein – b.10 Carmen Il barbiere di Siviglia Festlicher Abend für den Freundeskreis 19.30 Ballett am Rhein – b.10 19.30 Carmen

19.30 19.30 18.30 19.30 19.30 19.30 18.00 18.30 19.30 19.30 19.30

↗ Opernhaus Düsseldorf

Carmen Madama Butterfly Carmen Ballett am Rhein – b.10 Die Zauberflöte Ballett am Rhein – b.10 Madama Butterfly Carmen

Ballett am Rhein – b.10 Carmen Ballett am Rhein – b.10 Carmen Ballett am Rhein – b.10

Ballett am Rhein – b.07 Die Zauberflöte

* P

Madama Butterfly Die Entführung a. d. Serail * WA

* WA

* G

* WA

* WA

* WA

19.30 Die Entführung aus dem Serail 19.30 Ballett am Rhein – b.07

* WA 19.30 18.30 * FP 19.30 19.30

* P * P 18.00 Hänsel und Gretel * P 15.00 Der gestiefelte Kater * FP 11.00 Der gestiefelte Kater

↗ Theater Duisburg

19.00 DRK-Gala 2011 11.00 Der gestiefelte Kater * G 18.30 Die Zauberflöte

*** 15.00 Ballett am Rhein – b.10 11.00 Der gestiefelte Kater 19.30 Madama Butterfly

19.30 19.30 19.30 *** 18.30 19.30 19.30 19.30 * G 19.30

***

18.30 19.30 19.30 19.30 19.30

30.01. 31.01.

Mo Di

Hänsel und Gretel Castor et Pollux Symphoniker im Foyer Il barbiere di Siviglia

19.30 Castor et Pollux

18.00 19.30 11.00 18.30

Mo Di Mi Do Fr Sa So Mi Do Fr Sa So

Fr Sa So

Mi Do Fr Sa So Do

13.02. 14.02. 15.02. 16.02. 17.02. 18.02. 19.02. 22.02. 23.02. 24.02. 25.02. 26.02.

10.02. 11.02. 12.02.

01.02. 02.02. 03.02. 04.02. 05.02. 09.02.

19.30 La Bohème Castor et Pollux 18.00 Die Nachtigall Die Walküre * WA 19.30 La Bohème Cavalleria rusticana / Pagliacci Der gestiefelte Kater Castor et Pollux 18.30 Die Entführung aus dem Serail 19.30 18.00 19.30 11.00 18.30

* P

* WA

19.30 Die Entführung aus dem Serail

19.30 La Bohème

Così fan tutte Die Nachtigall Così fan tutte Die Nachtigall

18.00 19.30 11.00 15.00 18.00 19.30 19.30 19.30 19.30 19.30 15.00

19.00 11.00 19.00 11.00

↗ Theater Duisburg

18.30 Hänsel und Gretel 19.30 Ballett am Rhein – b.07

11.00 Familienopernwerkstatt: Die Nachtigall 18.30 Ballett am Rhein – b.07 19.00 Così fan tutte 19.00 Così fan tutte

19.00 Così fan tutte

Carmen Castor et Pollux Carmen Castor et Pollux Il barbiere di Siviglia Cavalleria rusticana / * WA Pagliacci Der gestiefelte Kater * WA Carmen Symphoniker im Foyer Cavalleria rusticana / Pagliacci Der gestiefelte Kater Carmen Castor et Pollux Die lustige Witwe Cavalleria rusticana / Pagliacci Castor et Pollux Carmen

19.30 19.30 19.30 19.30 18.30 19.30

↗ Opernhaus Düsseldorf

* FP

* P

18.00 Opernwerkstatt: Castor et Pollux

19.30 La Bohème 15.00 Il barbiere di Siviglia

19.30 La Bohème 19.30 Carmen 19.30 La Bohème

Februar 2012

24.01. 26.01. 27.01. 28.01. 29.01.

17.01. 18.01. 19.01. 20.01. 21.01. 22.01.

Di Do Fr Sa So

Di Mi Do Fr Sa So

30 Minuten vor Beginn aller Opern- und Ballettvorstellungen laden wir Sie zu einer Kurzeinführung ein. Foyer-Veranstaltungen und Opernhausführungen sind hier aus Platzgründen nicht angegeben. Änderungen vorbehalten! Premiere (* P) / Übernahmepremiere (* ÜP) / Freundeskreispremiere (* FP) / Gala (* G) / Wiederaufnahme (* WA) / Reprise (* R) / Sonntagsfoyer (***): Matinee (11.00 uhr), „Zauberflöte für Kinder“ (15.00 uhr), „Happy hour“ (19.30 uhr)

02.12. 03.12. 04.12. 07.12. 08.12. 09.12. 10.12. 11.12. 13.12. 14.12. 15.12.

Fr Sa So Mi Do Fr Sa So Di Mi Do

Dezember 2011

01.11. 02.11. 03.11. 04.11. 05.11. 06.11. 10.11. 11.11. 12.11. 13.11. 15.11. 17.11. 18.11. 19.11.

Di Mi Do Fr Sa So Do Fr Sa So Di Do Fr Sa


28.03. 29.03. 30.03. 31.03.

Mi Do Fr Sa

19.00 19.00 19.30 19.30 11.00 18.30 11.00 19.30 18.00 19.30

19.00 18.30 19.30 19.00 19.30 19.30 19.30 15.00 19.30 19.30 15.00

↗ Theater Duisburg

AIDS-Gala 2012 * G Così fan tutte * WA Carmen Così fan tutte Cavalleria rusticana / Pagliacci Dialogues des Carmélites * WA Carmen Dialogues des Carmélites Dialogues des Carmélites Ballett am Rhein – b.11 * P 19.30 Il barbiere di Siviglia Così fan tutte 15.00 Die Nachtigall 19.30 Ballett am Rhein – b.07 Ballettwerkstatt: Tanztechnik 19.30 Il barbiere di Siviglia Così fan tutte Carmen Ballett am Rhein – b.11 * FP 19.30 La Bohème Benrather Kinderballett Ballett am Rhein – b.11 18.30 Il barbiere di Siviglia Der gestiefelte Kater Ballett am Rhein – reprise.01 * R Der gestiefelte Kater Ballett am Rhein – reprise.01

↗ Opernhaus Düsseldorf

april 2012

03.03. 04.03. 06.03. 07.03. 08.03. 09.03. 10.03. 11.03. 16.03. 17.03. 18.03. 20.03. 21.03. 22.03. 23.03. 24.03. 25.03.

Sa So Di Mi Do Fr Sa So Fr Sa So Di Mi Do Fr Sa So * P

30.05 31.05

Mi Do

06.06. 07.06.

Mi Do

08.06. 09.06. 10.06.

05.06.

Di

Fr Sa So

01.06. 02.06. 03.06.

Fr Sa So

The Rake’s Progress Tosca The Rake’s Progress The Turn of the Screw The Rake’s Progress Ballett am Rhein – b.11

* FP

* P

19.30 Ballett am Rhein – reprise.02 *R 19.30 Ballett am Rhein – reprise.02

19.30 19.30 19.30 19.30 15.00 18.30

11.00 18.30 19.30 19.30 15.00

19.00 18.30 11.00 18.30 18.00

im Central

Carmen Phaedra Carmen Opernwerkstatt: The Turn of the Screw

Phaedra The Turn of the Screw Salome

The Turn of the Screw

Carmen

The Turn of the Screw

↗ Theater Duisburg

19.30 18.30 18.30 18.00

*WA

* P

www.operamrhein.de

↗ Theater Duisburg

Gala des Freundeskreises * G 19.30 Die Frau ohne Schatten Symphoniker im Foyer Ballett am Rhein – reprise.02 18.30 Opernwerkstatt: Mörder Kaspar Brand im Central 19.30 Ballettwerkstatt: b.12 Il barbiere di Siviglia 18.30 The Rake’s Progress 19.30 Carmen 19.30 The Turn of the Screw

↗ Opernhaus Düsseldorf

JuNi 2012

23.05. 24.05. 25.05. 26.05. 27.05. 28.05. 29.05

Mi Do Fr Sa So Mo Di

↗ Opernhaus Düsseldorf

mai 2012

↗ Duisburg: Tel. + 49 (0) 203 . 940 77 77

↗ Theater Duisburg

↗ Düsseldorf: Tel. + 49 (0) 211. 89 25 - 211

↗ Opernhaus Düsseldorf

märz 2012

INFOS uND KARTEN

Spielzeit 2011 /12


22.04. 24.04. 25.04. 26.04. 27.04. 28.04. 29.04.

So Di Mi Do Fr Sa So

Dialogues des Carmélites Ballett am Rhein – b.11 Madama Butterfly Die Frau ohne Schatten

19.30 19.30 19.30 15.00

19.30 Ballett am Rhein – b.11 19.30 Carmen 09.30 Opernwerkstatt: The Turn of the Screw 19.30 Madama Butterfly 18.30 Ballett am Rhein – b.11 19.30 Dialogues des Carmélites 19.30 Il barbiere di Siviglia 19.30 Ballett am Rhein – b.11 19.00 Così fan tutte 19.30 Madama Butterfly 11.00 Symphoniker im Foyer 15.00 Die Frau ohne Schatten

Die Walküre Carmen Dialogues des Carmélites Die Frau ohne Schatten Dialogues des Carmélites Così fan tutte

17.00 19.30 18.30 18.30 18.30 18.30

17.05. 18.05. 19.05. 20.05. 22.05.

Do Fr Sa So Di

19.30 Ballett am Rhein – b.11 15.00 The Turn of the Screw 19.30 The Turn of the Screw

19.30 Ballett am Rhein – b.11 18.30 The Turn of the Screw 18.00 Opernwerkstatt: The Rake’s Progress 18.30 Tosca

19.30 The Turn of the Screw 19.30 Madama Butterfly 18.30 The Turn of the Screw

19.30 Il barbiere di Siviglia

*WA 18.30 19.30 19.30 18.30

* FP 18.30 19.30 19.30 19.30 18.30 19.30 Phaedra La Bohème Il barbiere di Siviglia Carmen

Ballett am Rhein – reprise.01 Ballett am Rhein – reprise.01 Der fliegende Holländer Il barbiere di Siviglia Ballett am Rhein – reprise.01 Der fliegende Holländer

19.30 La Bohème * P 19.30 Der fliegende Holländer

↗ Theater Duisburg

11.00 Die Nachtigall 19.30 Ballett am Rhein – b.07

19.30 Ballett am Rhein – reprise.01 15.00 Il barbiere di Siviglia

*WA

*WA

Il barbiere di Siviglia Ballett am Rhein – b.07 Die Nachtigall Ballett am Rhein – reprise.01 * R La Bohème

19.30 Il barbiere di Siviglia 19.30 * WA 19.30 11.00 19.30 19.30

* WA

30.06.

Sa

02.07. 03.07. 04.07. 05.07. 06.07. 07.07. 08.07.

Fr Sa So

01.07.

Mo Di Mi Do

So 15.00 15.00 19.30 19.30 19.30 11.00 19.30 19.30 19.30 15.00

The Rake’s Progress Mörder Kaspar Brand im Central Ballett am Rhein – b.12 Madama Butterfly Carmen Die Nachtigall Il barbiere di Siviglia Madama Butterfly Il barbiere di Siviglia Die Nachtigall

↗ Opernhaus Düsseldorf

Don Giovanni

Don Giovanni Salome

Don Giovanni

Don Giovanni

Don Giovanni

Tosca

Opernwerkstatt: Don Giovanni

Tosca

19.30 Salome 15.00 Don Giovanni

↗ Theater Duisburg

* P Mörder Kaspar Brand Ballett am Rhein – b.12 * P 19.30 Mörder Kaspar Brand im Central Familienopernwerkstatt: Die Nachtigall 18.30 Die Frau ohne Schatten 18.00 11.00 Die Nachtigall * P 19.30 Ballett am Rhein – b.12 * FP 19.30 19.30 Mörder Kaspar Brand im Central 19.30 Gastspiel: Nicht Ich 19.30 19.30 Madama Butterfly 18.30 Ballett am Rhein – b.12 18.30 18.30 Mörder Kaspar Brand im Central 19.00 Ballettwerkstatt: Erich Walter 11.00 Die Nachtigall 19.30 Ballett am Rhein – b.12 19.30 19.30 The Rake’s Progress 19.30 Mörder Kaspar Brand im Central 11.00 Die Nachtigall 19.30 Ballett am Rhein – b.12 19.30 19.30 The Rake’s Progress 19.30 19.30 Mörder Kaspar Brand im Central 19.30 Ballett am Rhein – b.12 19.30

19.30 19.30 19.30 11.00

Juli 2012

29.06.

28.06.

Do Fr

27.06.

Mi

25.06. 26.06.

Mo Di

18.06. 21.06.

Mo Do

22.06. 23.06. 24.06.

17.06.

So

Fr Sa So

14.06. 16.06.

Do Sa

30 Minuten vor Beginn aller Opern- und Ballettvorstellungen laden wir Sie zu einer Kurzeinführung ein. Foyer-Veranstaltungen und Opernhausführungen sind hier aus Platzgründen nicht angegeben. Änderungen vorbehalten! Premiere (* P) / Übernahmepremiere (* ÜP) / Freundeskreispremiere (* FP) / Gala (* G) / Wiederaufnahme (* WA) / Reprise (* R) / Sonntagsfoyer (***): Matinee (11.00 uhr), „Zauberflöte für Kinder“ (15.00 uhr), „Happy hour“ (19.30 uhr)

02.05. 03.05. 04.05. 05.05. 06.05. 10.05. 11.05. 12.05. 13.05. 16.05.

Mi Do Fr Sa So Do Fr Sa So Mi

↗ Opernhaus Düsseldorf

mai 2012

01.04. 05.04. 06.04. 07.04. 08.04. 09.04. 11.04. 12.04. 13.04. 14.04. 15.04. 18.04. 19.04. 20.04. 21.04.

So Do Fr Sa So Mo Mi Do Fr Sa So Mi Do Fr Sa * P


IMPRESSUM

Spielzeit 2011 /12

Bildnachweise

Herausgeber Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft   Dßsseldorf Duisburg gGmbH Generalintendant Prof. Christoph Meyer Geschäftsfßhrender Direktor Jochen Grote

FOTOGRAFEN OPER Hans JĂśrg Michel / www.foto-drama.com foto­ grafierte fĂźr das Titelbild auf dem Rhein bei DĂźsseldorf, das Leitungsteam der Deutschen   Oper am Rhein, die Sängerinnen und Sänger un­ serer PremierenankĂźndigungen, die Szenenfotos zu „Pagliacci“, „CosĂŹ fan tutte“, „Die Frau ohne Schatten“, „La Bohème“, „Phaedra“, „Die lustige Witwe“ und „Salome“, 37 Sängerinnen- und Sängerporträts, das Opernhaus DĂźsseldorf und das Theater Duisburg sowie die DĂźsseldorfer Symphoniker und die Duisburger Philharmoniker im jeweiligen Zuschauerraum.

Redaktion und Texte Dr. Hella Bartnig, Carina Berwing, Katrin   Felisiak, Maike FÜlling, Dr. Bernhard F. Loges,   Anne do Paço Mitarbeit Karin Bovisi, Tanja Brill, Stephan Brinkmann,   Monika Doll, Stephen Harrison, Dr. Eva HÜlter,   Karoline Philippi, Beate Oberholtzer, Wieland   Schmiedel, Joachim Weber, Ulrike WÜrner

Frank Heller fotografierte die Szenenfotos zu   „Der gestiefelte Kater“ und „Persephone“, den Opernchor im Foyer des Opernhauses DĂźsseldorf und ein Sängerporträt.

Anzeigenbetreuung Stefani Schmoll

Pedro Malinowski fotografierte den Kinderchor am Rhein sowie den Workshop „Junges Publikum“.

Verantwortlich Heide Koch

FOTOGRAF BALLETT Gert Weigelt / www.gert-weigelt.de fotografierte Christoph Meyer, Jochen Grote, Axel Kober und Martin Schläpfer, die Tänzerinnen und Tänzer fßr unsere Premierenankßndigungen, die Szenenfotos zu b.07, reprise.01 und reprise.02 sowie 45 Tänzer-  innen- und Tänzerporträts und ein Sängerporträt.

Redaktionsschluss 29.04.2011, Ă„nderungen vorbehalten!

Unsere Partner Spielzeit 2011 /12 Offizieller Automobilpartner der   Deutschen Oper am Rhein: www.audi.de

Sponsor der Deutschen Oper am Rhein   fßr die Sparte Oper: www.wgzbank.de

Kulturpartner: www.wdr3.de

Kulturkooperationspartner:   www.bahn.de/buehne

156

Weitere Fotografen Sängerporträts: Balmer & Dixon (Jßrgens), Mats Bäcker (Jupither), Caroline Doutre (Druet), Jutta Missbach (Lyons), Jan Piccard (Hesse von den Steinen), Prinzjakowitsch (Golovneva), Regina Recht (Myllys), schlepmeier.com (Todorovich), Roland Unger (Skovhus), Axel Weiss (Klink), Christoph Wolf (Fritsch), alle anderen N. N. /   privat.; Tänzerporträts: Norbert de la Cruz (Lee), Cylla von Tiedemann (Calderone, Carroll) LOCATIONS / FOTOSTUDIO Wir danken allen Gastgebern und Herrn Helmut Willmann fßr die freundliche Unterstßtzung bei den Aufnahmen unserer Premierenfotos.

Corporate Design und Gestaltung Markwald & Neusitzer Kommunikationsdesign www.markwaldundneusitzer.de Lithographie und Druck WAZ-Druck, Duisburg — Urheber, die nicht zu erreichen waren, werden zwecks nachträglicher Rechtsabgleichung um Nachricht gebeten.

Internet, Youtube, twitter und Facebook – Deutsche Oper und Ballett am Rhein online Auf einen Klick bestens informiert: Auf unserer Internetseite finden Sie alle Termine und tages­ aktuellen Besetzungen, die neuesten Fotos unserer Produktionen, Infos zu allen StĂźcken und KĂźnst­ lern und mehr. – Do you speak English? Die eng­ lische Version unserer Homepage bietet die wich­ tigsten Infos online fĂźr internationale Gäste. Laufend neue Nachrichten erhalten Sie Ăźber unser Web 2.0-Angebot: Erleben Sie unsere Produk-  tionen in Filmsequenzen auf YouTube, via Twitter lesen Sie schnelle Kurznachrichten zu Oper und Ballett oder werden Sie – nach Ihrer namentlichen Registrierung – bei Facebook „Fan“ der Deut-  schen Oper und des Balletts am Rhein. Internet www.operamrhein.de www.ballettamrhein.de YouTube www.youtube.com/user/DeutscheOperamRhein Twitter www.twitter.com/operamrhein www.twitter.com/ballettamrhein Facebook www.facebook.com/operamrhein www.facebook.com/ballettamrhein

  

GOOD DESIGN



— Das Corporate Design der Deutschen Oper   am Rhein Dßsseldorf Duisburg wurde mit dem   iF communication design award 2010, dem   reddot design award: best of the best 2010,   dem good design award 2010 vom Chicago Athenaeum und dem European Design Award 2011 ausgezeichnet.


Verkauf und Service Theater Duisburg Opernshop Düsseldorfer Str. 5 –7 47051 Duisburg Mo – Fr: 10.00 – 19.00 Uhr Sa: 10.00 – 18.00 Uhr Telefonservice + 49 (0) 203 . 940 77 77 Mo – Sa: 9.00 – 18.00 Uhr Fax + 49 (0) 203 . 570 68 51 E-Mail: shop-duisburg@operamrhein.de Abendkasse im Theater Duisburg jeweils ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Vorverkaufsstart für die Spielzeit 2011 /12, wenn nicht anders angegeben: 25. Juli 2011


Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg Generalintendant: Prof. Christoph Meyer Geschäftsführender Direktor: Jochen Grote Generalmusikdirektor: Axel Kober www.operamrhein.de Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg Ballettdirektor: Martin Schläpfer www.ballettamrhein.de Infos und Karten Düsseldorf: Tel. + 49 (0) 211 . 89 25-211 Duisburg: Tel. + 49 (0) 203 . 940 77 77

Deutsche Oper am Rhein / Spielzeit 2011/12  

Spielzeitheft 2011/12 der Deutschen Oper am Rhein und des Balletts am Rhein.

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