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Das Reisemagazin, Ausgabe 01, 2020

RAUSZEITLUST Der Sommer ist da! Also nichts wie raus.

FRÜHAUFSTEHER Beeindruckende Naturfotografien

PAUSENBROT Tipps für unterwegs


IMPRESSUM HERAUSGEBER: Tourismus NRW e.V. Völklinger Str. 4, 40219 Düsseldorf, Tel.: +49 (0) 211 91320-500 Fax: +49 (0) 211 91320-555, info@nrw-tourismus.de, www.dein-nrw.de, Vertretungsberechtigter Vorstand: Dr. Achim Schloemer, Geschäftsführung: Dr. Heike Döll-König, V. i. S. d. P. und Verantwortlicher gem. § 55 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrag: Markus Delcuve, Völklinger Str. 4, 40219 Düsseldorf, Amtsgericht: Düsseldorf, Vereinsregisternummer: VR 10493, Verantwortlich für den Inhalt: Julia Dahmen, Julie Sengelhoff, KONZEPTION UND REALISATION: Kaune, Posnik, Spohr GmbH, Zeughausstraße 13, 50667 Köln, Tel.: +49 (0) 221 952 749-0, www.kps-kommunikation.de, Text: Anja Luckas, Projektmanagement: Ina Sistig, Art Direction: Christina

UNS HAT DIE RAUSZEITLUST GEPACKT!

Claßen, AUFLAGE: 133.000 Stück, DISTRIBUTION über: WamS, Die Zeit, DRUCK: Bonifatius GmbH Druck - Buch - Verlag, Verantwortlicher: Tammo Wilm

BILDNACHWEISE Wenn nicht anders beschrieben, immer von oben nach unten und von links nach rechts | Titel | © Leo Thomas @theolator | S. 3 | © Tourismus NRW e.V.; © Tourismus NRW e.V.; © @meisterfinke; © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V. | S. 4–5 | © Tourismus NRW e.V. | S. 6 | © Max Fischer @iamarux | S. 7 | © Leo Thomas @theolator ; © Max Fischer @iamarux; © Johannes Höhn @pangea | S. 8–9 | © Johannes Höhn @pangea | S. 10 | © muensterland e.V./foodistas; © muensterland e.V./foodistas | S. 11 | Köln: © Tom Bayer – stock.adobe.com; © olga pink – stock.adobe.com | Tourismus NRW e.V. | S. 12–13 | 1: © Johannes Höhn @pangea; 2: © Tourismus NRW e.V.; 3: © Tourismus NRW e.V.; 4: © Leo Thomas @theolator; 5: © Tourismus NRW e.V.; 6: © Tourismus NRW e.V.; 7: © Tourismus NRW e.V._Dominik Ketz | S. 14–15 | © vielweib; © Franziska Beckmann; © Tourismus NRW e.V.; © muensterland e.V._romana_dombrowski | S. 16 | 1: © Tourismus NRW e.V.; 2: © Galerie Burghof; 3: © Tourismus NRW e.V.; 4: © Franziska Beckmann; 5: © Steinbergs Wildewiese; 6: © P. Gawandtka; 7: © radrevier.ruhr, Jochen Tack; 8: © muensterland e.V._romana_dombrowski; 9: © Tourismus NRW e.V.; 10: © Tourismus NRW e.V.; 11: © Tourismus NRW e.V. | S. 18 | © Gymi Films; © Fräulein Blog; © Fräulein Blog | S. 19 | © BLB-Tourismus GmbH; © Klaus-Peter_Kappest_TVSW | S. 20 | © @couchflucht; @joernhenn | S. 21 | © @meisterfinke; © @sariunfari; © @2beealive | S. 22 | © Paul Makusowitz; © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V. | S. 23 | © Stellwerk Ringelstein/ Florian Finke | © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V. | © Tourismus NRW e.V.; © Dominik Ketz | S. 24–25 | 1: Land Gut Höhne; 2: © Jammertal Resort; 3: © Wellness-Hotel-Resorts_Niv Abotalebi_yoga; 4: © Waldhotel Tannenhäuschen; 5: © Waldhotel Ohlenbach | S. 26 | © Tourismus NRW e.V.; © F-Grawe; © F-Grawe | S. 27 | ©Klaus-Peter Kappest; © Klaus Peter Kappest; © Sauerland-Tourismus e.V./ Dennis Stratmann | S. 28–29 | © 1: thorstendonig.de; 2: roemerkanal; 3: Stadt Heiligenhaus, Nau; 4: Rhein-Erft Tourismus e.V.; 5: Klaus Stange, www.avttention.de; 6: Münsterland e.V.; 7: © Andreas Braum; 8: © Medienzentrum Euskirchen; 9: © ats; 10: © Sauerland Tourismus e.V., Dominik Ketz; 11: © Kerstin Koch; 12: © F-Gawe; 13: Felix Brauner, KölnTourismusGmbH; 14: Jochen Tack; 15: BLB Tourismus; 16: © MGMG; 17: © BSW; 18: © Gerald Paetzer | S. 30 | Leo Thomas @theolator | S. 31 | Lennart Pagel @lennart | S. 32 | Thorsten Donig Photography

GEFÖRDERT DURCH:

pinterest.de/DeinNRW

Wir alle spüren gerade jetzt nach einem veränderten Alltag der vergangenen Wochen und Monate eine ganz besondere Lust, draußen zu sein, außerhalb der eigenen vier Wände Neues zu erleben und wieder mit Familie oder Freunden auf Tour durchs Land zu gehen. Wir laden deshalb ein zum Draußensein, Neuentdecken und Ausspannen in Nordrhein-Westfalen, denn das gelingt in unserem Land auf das Allerbeste! Das liegt vor allem an den vielen Schätzen, die in nächster Umgebung warten und einen Urlaub vor der eigenen Haustür so schön machen. Dass es sich lohnt, NRW (neu) zu entdecken, weiß auch unser Fotograf, den wir im Heft vorstellen. Johannes Höhn verrät nicht nur seine Lieblingsplätze, sondern weiß auch, wo sich das perfekte Foto fürs digitale Erinnerungsalbum schießen lässt. Was immer in schöner Erinnerung bleibt, aber so lange nicht möglich war: Picknicke mit einem randvoll gepackten Picknickkorb (mit nordrhein-westfälischen Spezialitäten!) und das alles am besten an einem einzigartigen Ort: Wir haben Ideen gesammelt, wo sich die Decke am besten ausbreiten lässt – die Tipps reichen von der Halde im Ruhrgebiet bis zur Obstwiese im Münsterland! Wo sich sonst noch Pausen lohnen, wo Beine und Seele gleichermaßen am Wasser baumeln können und wo es sich am besten radeln oder besonders übernachten lässt – wir möchten mit unserem Sommermagazin Lust machen auf einen Kurztrip quer durch unser Bundesland. Und dabei ist eins schon jetzt sicher: Wir freuen uns riesig auf die neue Rauszeitlust in Nordrhein-Westfalen und wünschen ganz viel Spaß beim Entdecken, Erkunden und Stöbern. Ihre Heike Döll-König Geschäftsführerin Tourismus NRW e.V.

dein-nrw.de


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INHALT

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4 RAUSZEITLUST 8 MAGISCHE MOMENTE

10 BARFUSS IM GRAS

12 SOMMER. SEEN. SEHNSUCHT.

14 DIE SCHÖNSTEN PAUSEN

18 AHOI IHR LANDRATTEN

19 MALERISCHE WASSERLÄUFE

20 INSTAGRAM LIEBLINGSPLÄTZE

22 UNGEWÖHNLICH ÜBERNACHTEN

24 URLAUB FÜR KÖRPER UND GEIST

26 DER TEUTOBURGER WALD

27 SAUERLAND: WIR SIND DRAUSSEN

28 REGIONENTIPPS

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RAUS ZEIT LUST

Links: Rau und romantisch. Im Tal der Wupper glänzen die Steine im Wasser. Und irgendwo dahinter tut sich plötzlich eine idyllische Lichtung auf. Mitte: Zahlreiche Sagen und Mythen ranken sich um die Externsteine in Horn Bad-Meinberg. Nicht nur aus der Luft eine beeindruckende Kulisse. Rechts: Eine Landschaft wie gemalt. Blick von oben auf den Biggesee im sauerländischen Attendorn.

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DER ETWAS ANDERE BLICK 1 Über den Bäumen ist die Freiheit im Bergischen Land beinahe grenzenlos. Der Baumwipfelpfad Panarbora aus der Luft betrachtet. 2 Nur Mut! Es sind nur 40 Meter bis zum anderen Ende der Hängebrücke Kühhude am Rothaarsteig in Siegen-Wittgenstein. Und so tief ist der Abgrund auch gar nicht ... 3 Ein Traum in Rosa. Die weltweit nördlichste Flamingo-Kolonie zieht das Zwillbrocker Venn im Münsterland ihrer Heimat Chile vor. 4 Schicht für Schicht geben die Katzensteine im Mechernicher Wald den Blick auf 220 Millionen Jahre Erdgeschichte frei. Einfach mal nachzählen!

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1 Köln bei Nacht 2 Kirschblüte, Bonn 3 Westruper Heide, Ruhrgebiet 4 Monschau, Eifel

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5 Landstraße bei Erkelenz, Niederrhein

MAGISCHE MOMENTE J

ohannes Höhn ist Frühaufsteher. Noch bevor die Sonne aufgeht, zieht es den jungen Mann aus Köln regelmäßig in den Wald. Meist ist er allein. Doch niemals vergessen würde er seinen Fotoapparat. „Das Risiko wäre mir viel zu groß.“ Das Risiko, einen dieser „magischen Momente zu verpassen, wenn die Natur erwacht und die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebel schimmern“. Johannes Höhn hält Momente wie diese mit der Kamera fest. Der 34-Jährige ist German Roamer, also so etwas wie ein Herumtreiber in der Natur. Gemeinsam mit Kollegen gründete er vor einigen Jahren bei Instagram das Foto-Kollektiv German Roamers, deren fast 400.000 Follower die Passion der Fotografen für ganz neue, ungewohnte Bildwelten teilen. Weg von der klassischen Postkarten-Fotografie, „die immer ein bisschen wie heile Welt aussieht“. Höhns Bildsprache, egal ob digital oder neuerdings auch wieder analog, ist authentisch und manchmal ein wenig brüchig. Mitunter aber auch düster und geheimnisvoll.

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» Ich bin bereit, die Welt zu bereisen und die Dinge festzuhalten, für die ich eine Leidenschaft habe. Wenn ich es nicht fühle, mache ich es nicht. « Johannes Höhn, Naturfotograf

Es sind vor allem urwäldliche, mit Moos bewachsene Landschaften, „die mich am meisten touchen“, erklärt Johannes seine Leidenschaft für Natur- und Landschaftsfotografie. „Diese mystische Stimmung, wie man sie aus Fantasyfilmen kennt“, hat es ihm angetan. Doch nicht etwa irgendwo in den Highlands. Der German Roamer aus Köln findet seine Motive unter anderem in der Eifel. Auch wenn er gestehen muss, dass er die wunderschöne Landschaft dort eigentlich erst durchs Objektiv seiner Kamera richtig wahrgenommen hat. 4

GEHEIMTIPPS VOM PROFI

„Bei mir war erst die Fotografie, und dann kam die Natur“, sagt der 34-Jährige und muss selbst lachen. So platzierte er zunächst in erster Linie Turnschuhe formvollendet irgendwo in der Landschaft rund um seine Wahlheimat Köln. „Das kam in der Branche gut an“, erzählt Höhn dann von den Anfängen seiner Karriere, die ihn schon bald in weite Teile der Erde führte. Er war in Kanada. Singapur. Marrakesch und Lissabon. Auch in den Dolomiten. Überall entstanden spektakuläre Naturaufnahmen, die Höhn unter seinem Pseudonym Pangea auf Instagram postet. Und da finden sich auch Fotos aus der Eifel, dem Sauer- und Münsterland, wie man es bisher kaum kannte. „Denn was für atemberaubende Motive sich auch direkt vor der Haustür bieten, habe ich tatsächlich erst vor Kurzem entdeckt.“ Dabei gehe es doch genau darum. Sich in der Natur treiben zu lassen, ohne konkrete Idee, und die eigene kreative Energie zu entwickeln, erklärt der Profi und verrät auch gleich noch ein paar Geheimtipps. Spontan fällt ihm die Westruper Heide im Ruhrgebiet ein. „Beim Shooting hatten wir einen guten Sonnenaufgang erwischt.“ Als plötzlich das ganze Feld in tollen Farben schimmerte. „Irgendwie eine eigenartige, positiv eigenartige Landschaft“, die den Fotografen ebenso fasziniert wie die vielen Industriebrachen, auf denen sich sattes Grün den Weg durch Stahl bahnt. Denn der studierte Sportwissenschaftler mit eigenem Podcast mag es durchaus auch in Farbe. „Ich bin ja auch kein Feind von Sonnenlicht per se“, fügt er noch scherzhaft hinzu und überlegt, welches Ziel er auf seiner Fototour durch NRW auf jeden Fall noch ranzoomen will. Es sind (vorerst) zwei: Den Wald der blauen Blumen in Hückelhoven und die Stadt Monschau in der Eifel. Also doch die typische Postkarte? Johannes Höhn winkt ab. „Klar gibt es in Monschau diesen einen Blick, der sich aufdrängt zu fotografieren“, so der Fotograf. Doch ob Profi oder Amateur: „Wer sich Zeit nimmt und ohne Ziel treiben lässt, wird nicht nur in Monschau immer neue Blickwinkel entdecken und am Ende genau das Foto machen, das man so vorher noch nie gesehen hat.“

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_ Johannes Höhn (34) lebt und arbeitet in Köln _ selbstständiger Fotograf und Betreiber der Agentur www. pangeaproductions.de/agency _ Mitbegründer des FotoKollektivs German Roamers auf Instagram (382.000 Follower) _ Portfolio auf Instagram unter @pangea (296.300 Follower) und @pangeanalog (12.600 Follower) _ eigener Podcast „UFF ... OKAY!“

instagram.com/pangea

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Köstliche Spezialitäten aus NRW

Kölsch: Ein helles, obergäriges Bier, das ausschließlich im Raum Köln gebraut und getrunken wird. Also auf keinen Fall in Düsseldorf aus dem Picknickkorb holen! Westfälischer Schinken: Der besonders würzige Rohschinken hat lange Zeit zum Reifen. Schmeckt mit und ohne Brot. Monschauer Senf: In fünfter Generation wird der Senf aus der Eifel noch immer handgemacht. Ganz klassisch, aber auch in Geschmacksrichtungen wie Honig-Mohn, Bier und Apfel-Meerrettich. Nieheimer Käse: Der fettarme Käse aus Sauermilch ist eine Spezialität aus Ostwestfalen und darf nur dort hergestellt werden. Pumpernickel: Typisch deutsch, heißt es im Ausland über das Schwarzbrot mit der feinen, süßlichen Note.

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BARFUSS IM GRAS DEIN

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s war so eine ganz spontane Idee. Die Sonne schien. Im Kühlschrank war noch eine Flasche Wein. Und die Räder standen bereit. Die beste Gelegenheit, mal wieder ein Picknick zu machen. Draußen. Irgendwo am Kanal. Auf der Wiese. Im Wald. Oder auf der Halde. Lauschige Plätze für ein paar schöne Stunden im Freien finden sich schließlich fast überall. Egal ob auf dem Land oder in der Großstadt, romantisch zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie.

Ein landschaftlich besonders reizvolles Ambiente für ein entspanntes Picknick bieten beispielsweise die zahlreichen Obstwiesen und Parklandschaften im Münsterland. Weiß und zartrosa blühen im Frühsommer die zahlreichen Kirsch- und Apfelbäume etwa im Park von Kulturgut Nottebeck in Oelde. Und die ersten Pflaumen beginnen schon zu reifen. Hier möchte man am liebsten gleich die Schuhe ausziehen, barfuß durchs weiche Gras laufen und einfach dort, wo es einem gefällt, die Picknickdecke ausbreiten. Die Kinder spielen ausgelassen auf der Wiese rund um das alte Rittergut, der ein oder andere reife Apfel fällt wie von selbst vom Baum ... Beim Halden-Hügel-Hopping im Ruhrgebiet indes wollen der selbstgemachte Kartoffelsalat, die Würstchen und all die anderen Naschereien, die der Picknickkorb hergibt, erst verdient werden. Denn natürlich führen die kurzen Rad- und Wanderwege zur knallbunten Himmelstreppe auf Halde Rheinelbe bei Gelsenkirchen oder zur riesigen Sonnenuhr auf Hoheward zunächst einmal bergauf. Doch umso schöner ist es dann, wenn an lauen Sommerabenden über Halde Rheinpreußen die Dämmerung hereinbricht und das gesamte Gelände unmittelbar neben dem Waldsee zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet in glutrotes Licht getaucht ist. Im Schein der 30 Meter hohen Grubenlampe tanzen die Glühwürmchen. Einzig das Zirpen der Grillen sorgt für die Begleitmusik beim abendlichen Picknick mit einmaligem Blick über das Ruhrgebiet. Eine ähnlich beeindruckende Kulisse für einen Familienausflug mit Käsehäppchen, Keksen und Kaltgetränken bietet sich am Rheinufer der großen Metropolen. Einfach anhalten, wo gerade ein schönes Plätzchen frei ist, Schuhe aus und die Beine im Wasser baumeln lassen. Dann scheint es mit einem Mal, als tuckerten die großen Containerschiffe in Zeitlupe vorbei an den ausladenden Kranhäusern im Kölner Rheinauhafen oder den tanzenden Hochhäusern im Düsseldorfer Medienhafen. Es war eine ganz spontane Idee. Aber die sind doch sowieso meist die besten.

1 Zeit für ein Picknick 2 Picknicken im Münsterland 3 Rheinpark in Köln 4 Halde Hoheward, Ruhrgebiet

PicknickPlätzchen in NRW!

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Einfach mal die Zeit vergessen und nur dem leisen Plätschern des Wassers lauschen: Vom Ufer der Wupper bieten sich viele verträumte Aussichten.

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SOMMER. SEEN. SEHNSUCHT.

ie hohen Bäume spiegeln sich im blau-grünen Wasser. Kaum sichtbar treibt der Wind leichte Wellen ans Ufer. Und die Ausflugsschiffe, die langsam über den See schippern, sind klein wie Stecknadelköpfe. Vom Biggeblick, einem Skywalk 90 Meter hoch über der Biggetalsperre in Attendorn, schweift der Blick weit über den See, als plötzlich der Abend hereinbricht. So schnell ist die Zeit vergangen. Die Sehnsucht Wasser hat uns gepackt. Ein Gefühl von Weite und Freiheit, aber auch von Abkühlung und Erfrischung. So herrscht auch unten am Ufer bis in die Abendstunden reges Treiben. Segler und Surfer nutzen die leichte Brise. Familien mit Kindern unternehmen einen

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1 Wipperkotten, Die Bergischen Drei 2 Naturpark Schwalm-Nette, Niederrhein 3 Bruchertalsperre, Bergisches Land 4 Haus am See, Teutoburger Wald 5 Biggeseeblick, Sauerland 6 Diersfordter-Waldsee, Niederrhein 7 Einruhr, Eifel

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Ausflug mit dem Rad, die Badesachen mit im Gepäck. Sonnenhungrige treiben auf der Luftmatratze über den See, und – platsch! – mit einem beherzten Sprung geht’s direkt rein ins blaue Wasser. Fast wie ein Tag am Meer – mitten im Grünen. Die zahlreichen Talsperren, Flüsse und Seen in Nordrhein-Westfalen sind umgeben von dichten Wäldern, die zu einer Wanderung oder Radtour inklusive Wasserspaß einladen. Der Nationalpark Eifel etwa bietet beeindruckende Aussichten auf Rur- und Urftsee, in denen Spaziergänger und Wanderer nach ihrem Ausflug in den „Urwald von morgen“ gut abtauchen können. Im Naturpark Schwalm-Nette an der deutsch-niederländischen Grenze sind es dagegen besondere Wasserblicke auf Tümpel und Teiche, über denen Hunderte Libellen schwirren.

BESUCH VOM BIBER Urlaubsfeeling stellt sich auch an künstlich angelegten Biotopen wie dem Diersfordter Waldsee bei Wesel am Niederrhein ein. Angeblich schaut hier sogar ab und zu der Biber vorbei, während die Spaziergänger die Beine im Wasser baumeln lassen und den Sonnenuntergang genießen, vor dem wie gemalt ein kleines Holzboot sacht im Wasser schaukelt. Sehr viel komfortabler als Ruder-, Schlauchoder Tretboote sind natürlich die großen Fahrgastschiffe, von denen aus Passagiere die Landschaft an Rhein, Ruhr und Weser entdecken. Doch vom Sonnendeck ist die Perspektive aufs Wasser wieder eine ganz andere als vom Skywalk oder durch die Taucherbrille. Also wenn nicht jetzt, wann dann? Der Sommer ist da! Ab ans Wasser! 07

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Café zum Rittersturz in Solingen

Bauernhausmuseum in Bielefeld

Hofladen, Hof Schulze Rötering im Münsterland

Pankok-Museum Haus Esselt in Hünxe

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DIE SCHÖNSTEN PAUSEN Beim Wandern und Radfahren ist ja bekanntlich der Weg das Ziel. Draußen zu sein, die reizvolle Landschaft zu genießen und obendrein etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Das macht den Sommer zur schönsten Jahreszeit. Doch spätestens nach Kilometer zwanzig dürstet es wohl auch den sportlichsten Wanderer nach einem erfrischenden Kaltgetränk oder gar ein wenig Kultur. Das nächste Etappenziel könnte also der Biergarten sein. Oder das kleine Café im Schloss. DeinNRW kennt die schönsten Pausen.

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BURG HÜLSHOFF ... ... liegt direkt an der 100-Schlösser-Route, die einmal quer durch die Geschichte des Münsterlandes führt und zu den schönsten Radtouren im Land gehört. Das malerisch eingebettete Wasserschloss, in dem 1797 die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff geboren wurde, ist heute ein internationales Zentrum für Literatur. Radfahrer, Spaziergänger und Künstler treffen sich im kleinen Café im Innenhof des Herrenhauses.

EINEN PLATZ AN DER SONNE ... ... gibt es im Biergarten Burghof im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth. Wer auf dem RheinRadWeg unterwegs ist, sollte am besten gleich einen Tisch zwischen den hohen Bäumen reservieren, um beim Sundowner mit Blick auf den Rhein in der ersten Reihe zu sitzen.

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EIN HAUS ... ... der offenen Tür ist das ehemalige Wohnhaus des Malers Otto Pankok im niederrheinischen Hünxe. Etwas versteckt hinter hohen Bäumen und umgeben von Streuobstwiesen und Blumenfeldern liegt es direkt am Ufer der Issel und ist vom Weg der 3-Flüsse-Route doch kaum zu übersehen.

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WENN IN DER GESENKSCHMIEDE HENDRICHS ... ... mit lautem Knall der Hammer fällt, ist es Zeit für einen kurzen Stopp. Denn das LVR-Industriemuseum in Solingen ist eine der wenigen komplett erhaltenen Gesenkschmieden überhaupt. Und obwohl mitten im Bergischen Land gelegen, führen die meisten Wander- und Radwege hier doch nahezu ohne stetiges Auf und Ab zum Ziel. Stichwort: Bahntrassenradeln.

IM FREILICHTMUSEUM KOMMERN ... ... scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ganz gleich in welchem Jahrhundert. Denn beim Spaziergang über das Gelände mitten in der Eifel geht es vom mittelalterlichen Dorf durch die Nachkriegszeit direkt in die 1960er-Jahre und den Biergarten der Gaststätte Watteler, die noch bis 2005 in Eschweiler auf dem Feld stand. Bevor sie in ihre Einzelteile zerlegt und im Freilichtmuseum wieder aufgebaut wurde.

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AM WESERBOGEN ... ... in Höxter steht eines der ältesten Bauwerke Westfalens. Das ehemalige Benediktinerkloster Corvey, dessen karolingisches Westwerk zu den Welterbestätten der UNESCO gehört. Während hier früher Kaiser und Könige zu Gast waren, sind es heute zahlreiche Radfahrer und Wanderer, die auf dem Weser-Radweg oder dem Jakobsweg unterwegs sind.

Bielefeld

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Höxter

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URWÜCHSIG UND BODENSTÄNDIG ... ... ist die Atmosphäre rund um das Bauernhausmuseum in Bielefeld. Das älteste Gebäude der ländlich gelegenen Hofanlage ist die historische Scheune aus dem Jahr 1695. Sie ist heute ein Café, in dem jeder Gast mindestens einmal den typisch westfälischen Pickert probiert haben sollte. Ganz gleich, ob süß oder herzhaft.

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STEINBERGS WILDEWIESE ... ... macht ihrem Namen alle Ehre. Denn auf der „Alm“ des Hotels und Ausflugslokals geht es drinnen wie draußen herzlich-rustikal zu. Nur einen Katzensprung vom Sauerland-Höhenflug entfernt, stärken sich die Wanderer hier mit einer zünftigen Brotzeit oder lassen den Tag bei einem Sauerländer Bier ausklingen.

ZUM SZENEQUARTIER ... ... für Radfahrer und Spaziergänger hat sich der alte Mirker Bahnhof in Wuppertal entwickelt. Über Bahntrassen geht es auf dem Bergischen Panorama-Radweg bequem durch die hügelige Landschaft, bevor im Biergarten des Cafés Hutmacher ein süffiges „Bärtig Bräu“ lockt. Gleich nebenan ist übrigens die Gemeinschaftswerkstatt von Utopia Stadt, in der es sicher auch Flickzeug gibt. Nur für den Fall, dass dem Rad unterwegs doch mal die Luft ausgeht.

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DIREKT INS 14. JAHRHUNDERT ... ... führt der Werse-Radweg im Münsterland. Innerhalb einer traditionellen Gräfte bei Ahlen liegt der historische Hof Schulze Rötering, der noch heute bewirtschaftet wird. Im Biergarten des Landgasthauses werden regionale und saisonale Speisen serviert, und im Hofladen können sich die Ausflügler mit frischen Lebensmitteln für zu Hause versorgen. Übrigens auch mit Hochprozentigem. Denn bei Familie Schulze Rötering wird noch selbst gebrannt.

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HOLGERS ERZBAHNBUDE ... ... ist in Gelsenkirchen mindestens ebenso bekannt wie Schalke 04. Der Kult-Kiosk mit improvisiertem Biergarten ist der Treff für Radfahrer im Revier. Direkt an der Schnittstelle von Erzbahn-Trasse und der Kray-Wanner-Bahn kommt in lockerer Atmosphäre jeder mit jedem schnell ins Gespräch. Es wird gefachsimpelt, Räder werden geflickt, und bei schönem Wetter heizt Holger auch spontan den Grill an. DEIN

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AHOI IHR

LANDRATTEN!

sonderes Abenteuer für Kinder sind die alten Schmuggelpfade im Grenzraum zu den Niederlanden bei Straelen.

NAH AM WASSER

NIEDERRHEIN: ENTDECKERTOUREN FÜR DIE GANZE FAMILIE

Hamanns Kanu Paddeln

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ndlich wieder raus, die Natur entdecken, Abenteuer erleben. Und das gleich vor der Haustür. Der Niederrhein bietet eine Wundertüte mit Spiel, Spaß und Spannung für die ganze Familie. Nach den langen Wochen der Enthaltsamkeit genau das richtige Rezept gegen den Corona-Blues. Entdecken Sie die Faszination des Niederrheins: So gut. So weit. Zwischen Rhein und Maas locken Burgen und Schlösser, Museen und Märkte. Attraktive Altstädte und reizvolle Natur wollen erobert werden – am besten mit dem Fahrrad. Bei Touren mit der ganzen Familie geht es durch ausgedehnte Wälder und entlang an Flüssen und Seen. Gerade mit Kindern lohnen sich attraktive Abstecher etwa ins Tiergehege Weeze gleich neben dem Schloss Hertefeld. Mehr als 300 Tiere – vom Schaf über Alpakas bis zum Shetlandpony – lassen sich hier beobachten. Und im Streichelzoo fühlen sich auch die Kleinen so richtig wohl. Geradelt wird am Niederrhein übrigens nach Zahlen. So kommt dank des speziellen Knotenpunktsystems niemand vom rechten Weg ab. Leichter geht’s nicht mit der Orientierung. Für alle, die kein eigenes Rad haben, ist das NiederrheinRad das optimale Fortbe-

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Oder soll es doch lieber ein Badeurlaub sein? Am Niederrhein auch kein Problem. An Nord- und Südsee im Freizeitzentrum Xanten lädt ein kilometerlanger Sandstrand zum Sonnenbaden und Sandburgenbauen ein. Und es gibt Freizeitangebote wie Wasserski und Stand-up-Paddling. Wassersport der anderen Art bietet die Niers. Sie ist zwar nicht unbedingt der Amazonas, aber bei einer gemütlichen Paddeltour lässt sich die niederrheinische Landschaft vom Wasser aus gut entdecken. Abenteuer pur für Groß und Klein bietet der Kletterwald Niederrhein. Im Freizeitgebiet der Hinsbecker Schweiz in Nettetal führen neun Parcours durch die Baumwipfel. Allerdings gilt es unterwegs einige Hindernisse, wie etwa Netzbrücken, Bohlen und Schaukeln bis hin zum Tarzan-Sprung, zu meistern. Am Niederrhein ist eben Abwechslung Programm. Und deshalb darf auch der Genuss nicht fehlen. In urigen Bauerncafés genießen kleine und große Entdecker nach der Tour leckere Tortenstücke mit Schattenwurf oder eine niederrheinische Kaffeetafel. Das ist Niederrhein: Eine spannende Wundertüte gleich vor der Haustür. www.niederrhein-tourismus.de

Freizeitzentrum Xanten

wegungsmittel für eine Entdeckertour. Das apfelgrüne Zweirad, das übrigens auch als Pedelec verfügbar ist, kann an über 40 Stationen ausgeliehen und am Ende der Tour an einer beliebigen Stelle des engmaschigen Verleihnetzes wieder abgegeben werden. Ebenso gut lässt sich die Natur natürlich bei einer Wanderung entdecken. So führen gleich mehrere preisgekrönte Premiumwanderwege durch die „Wasser.Wander. Welt“ im Naturpark Schwalm-Nette. Ein be-

Schloss Hertefeld


Wisente

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MALERISCHE WASSERLÄUFE UND WISENTE URWÜCHSIGE WÄLDER IN SIEGENWITTGENSTEIN

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aumwipfel wiegen sachte im Wind. Tiere rascheln leise im Laub. Nur Vogelgezwitscher und das leise Plätschern der Bäche ist zu hören. Die Naturlandschaft am Rothaargebirge ist noch urwüchsig und lädt abseits von Lärm und Stress zum Erholen ein. Also raus aus dem Rummel und rein in die Ruhe der waldreichsten Region Deutschlands. Erholen Sie sich in den schier unendlichen Wäldern in Siegerland und Wittgenstein. Entdecken Sie verwunschene Täler und stolze Berggipfel, kleine Ortschaften mit denkmalgeschützten Fachwerkhäusern und malerische Graslandschaften. Bei uns tanken Sie Energie! Auch der König der Wälder ist in Siegen-Wittgenstein zu Hause. Einst fast ausgestorben, laden die majestätischen und ruhigen Wisente heute wieder zur Audienz. Seit 2013 streift die einzige frei lebende Herde Westeuropas durch die Mittelgebirgslandschaft des Rothaargebirges rund um Bad Berleburg. Doch da die größten Landsäugetiere Europas ungewöhnlich scheu sind und in einem großen Territorium umherstreifen, bekommen Menschen sie in freier Wildbahn normalerweise kaum zu Gesicht. Anders in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“. Auf

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einer eingezäunten Fläche von rund 20 Hektar können die Tiere hier in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Wenn dann auch noch eines der Kälbchen um die Ecke lugt, ist der Ausflug perfekt. Sie mögen es lieber verwunschen und rätselhaft? Dann folgen Sie den Spuren des Kobolds Kleiner Rothaar rund um die wunderschöne Ilsequelle. „Hier im Land der tausend Berge gab es vor Urzeiten viele rothaarige Kobolde wie mich – deshalb heißt es ja auch Rothaargebirge.“ So begrüßt der Kleine Rothaar seine großen und kleinen Gäste auf dem Märchenwanderweg, bevor er sie mitnimmt in das geheime Reich des uralten Quellenzauberers. Gemeinsam mit seiner Freundin Otti, einer Waldeidechse, führt der Kobold die Wanderer zu geheimen Plätzen, Schatztruhen und vielen sagenhaften Erlebnissen. Unterwegs können Kinder mit Tannenzapfen und Blättern kreative „Waldgesichter“ basteln oder nach geheimnisvollen Schätzen suchen. Stadt und Land, Tradition und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart sind bei uns in Siegen-Wittgenstein gelebte Wirklichkeit. Uralte Zeugnisse des Bergbaus, moderne Kunst im Museum für Gegenwartskunst, uralte Fachwerkhäuser, imposante, teils noch bewohnte Schlösser und grüne Wälder mit knorrigen Bäumen – das alles finden Sie hier. Weltbekannt ist der Blick über die Freudenberger Altstadt mit ihren schwarz-weißen Schmuckstücken. Im „ Alten Flecken“ können Sie rund 80 dieser wunderschönen Fachwerkhäuser bestaunen und durch die malerischen Gassen schlendern.

freizeit.siegen-wittgenstein.info/tipps

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LIEBLINGSPLÄTZE W

arum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ... Was schon Johann Wolfgang Goethe wusste, hat auch im digitalen Zeitalter nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen aus NRW posten in den sozialen Medien

ihre schönsten Motive, die sie direkt vor ihrer Haustür finden: Im Sauerland oder im Siebengebirge, in Köln oder Düsseldorf. Für DeinNRW erzählen fünf User ihre ganz persönliche InstagramStory und nehmen uns mit zu ihren Lieblingsplätzen im Land.

Sabrina von @couchflucht Die „Klippkes“ im Sauerland - nicht nur der niedliche Name macht sie sehenswert. Keine halbe Stunde von Dortmund entfernt, ist das Naturschutzgebiet eines meiner allerliebsten Wanderziele. Die steilen Ausblicke über die Lenneschleife und der abenteuerliche Wandersteig entlang der Klippen haben es echt in sich. Achtung: Nicht herunterfallen vor lauter Staunen über die Aussicht! Im Anschluss dann raus aus den Wanderschuhen und ab zur mittelalterlichen Burg Altena, die direkt „um die Ecke“ liegt. Ganz gewiss eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands!

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Jörn von @joernhenn Als gebürtiger Kölner ist das Siebengebirge einer meiner Lieblingsplätze in NRW. Mit seiner sowohl naturräumlichen als auch kulturellen Vielfältigkeit bildet es einen grandiosen Auftakt zum Rheintal. Ob historische Eisenbahn, Burgruine, Weinberg, Schloss, Gründerzeitvilla, steile Felswände, urige historische Ausflugslokale oder abwechslungsreiche Wanderwege. Das Siebengebirge bietet für jeden Geschmack das passende Motiv, wie zum Beispiel die Ausblicke vom Eselspfad auf Schloss Drachenburg. Ein weiteres Highlight sind für mich die unzähligen Burgen und Schlösser im Rheinland und in der Eifel. Eines meiner Lieblingsmotive ist momentan das Schloss Gracht in Erftstadt. Die zwei mächtigen Türme verraten noch seinen Ursprung als wehrhafte Wasserburg und gleichzeitig wirkt es durch die neuzeitlichen Umbauten herrschaftlich, aber trotzdem romantisch verspielt.


Instagram.com/DeinNRW

Florian von @meisterfinke Den Ringelsteiner Wald bei Büren kenne ich seit meiner Kindheit – hier beobachte ich in den Morgenstunden gerne Tiere wie Füchse, Rot- und Dammwild, unternehme ausgiebige Wander- und Radtouren oder genieße die Ruhe abseits der City. Meine Drohne ermöglicht mir zudem Aufnahmen von besonderen Perspektiven, die der Wald zu bieten hat. Auf Instagram sorgen wunderschöne Motive aus Südtirol, Island und Co. für Aufsehen, dennoch hat die Natur direkt vor der Haustür oftmals mehr zu bieten, als man denkt.

Sari von @sariunfari Mein Steckenpferd ist seit vielen Jahren die moderne Architektur. Die meisten Gebäude, die ich fotografiere, stehen in meiner Heimatstadt Düsseldorf. Eine Spielwiese für begeisterte Architekturfotografen ist der Medienhafen mit dem bekannten Motiv der Gehry-Gebäude. Auch die Umgebung um den Hafen lohnt sich zu erkunden. Viele spannende Motive finde ich auf Fototouren oft ohne bestimmtes Ziel. Die Museen in Düsseldorf geben auch architektonisch viel her. Hier blicke ich im K21 auf die Installation "In Orbit" von Thomas Saraceno. Eine absolute Augenweide, wenn Kunst, Architektur und Licht miteinander harmonieren.

Sabine von @2beealive Da ich in Köln wohne, bin ich hier auch besonders häufig unterwegs – an bekannten Hotspots, an etwas unauffälligeren Ecken und manchmal auch etwas außerhalb – oft trotzdem mit Domblick. Auch die Kirschblüte in Köln und Bonn ist immer einen Ausflug wert! Und wenn es mich richtig in die Natur zieht, fahre ich z.B. gerne zum Drachenfels bei Königswinter.

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TRÄUMEN ZWISCHEN BÄUMEN Am Sorpesee heißen sie Clara, Michel und Nils, im Kottenforster Stadtwald in Bonn Rotkäppchen, Rostlaube und Waldgeist. Modern ausgestattete Baumhäuser und Wipfelappartements holen ein Stück Skandinavien nach Nordrhein-Westfalen. Nichts und niemand stört hier die Ruhe hoch über der Erde. Die einzige Bedingung: Wer sein Zimmer in der Baumkrone bezieht, sollte schwindelfrei sein, um den Blick aufs Wasser auch entspannt genießen zu können. Denn Clara, Michel und Nils „schweben“ direkt über dem Ufer der Sorpetalsperre, wo unter anderem ein hauseigenes Kanu festgemacht ist.

UNGEWÖHNLICH Mal unter uns: Wer braucht schon ein Kingsize-Bett mit dicker Matratze, ein Badezimmer mit Armaturen aus Gold und Sekt zum Frühstück, wenn er auch im Bierfass übernachten kann? Oder im Baumhaus. Oder inmitten einer Herde schwarzbunter Kühe. Aufregender als ein normaler Hotelaufenthalt ist das allemal. Und es gibt noch viel mehr ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten in NRW.

MIT BLICK AUFS WASSER Wenn der Biber vorbeischaut, wird es Nacht über dem Diersfordter Waldsee bei Wesel. Dann geht in den drei Hausbooten von Milchbauer Volker Dingebauer, die hier sacht am Ufer im Wasser schaukeln, langsam das Licht an und die Sauna wird angeheizt. Der perfekte Ort, um bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang über dem natürlichen Kleinod am Niederrhein zu betrachten. Kuschelig warm wird es auch im Bauwagenhotel direkt am Ufer der Ruhr in Mülheim. Die vier knallroten, liebevoll restaurierten Bauwagen sind mit Heizung und kleiner Küche ausgestattet und bieten bis zu vier Personen Platz. Der Vorteil hier: Es schaukelt weniger als im Hausboot.

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FÜR NOSTALGIKER Zur Zeitreise in die Vergangenheit wird der Urlaub in Büren. Die dortige Ferienwohnung „mit Gleisanschluss“ wurde im alten Stellwerk eingerichtet, das bereits 1962 stillgelegt wurde und nicht nur für Eisenbahnromantiker die richtige Adresse ist. Denn hinter den Gleisen führt der Weg direkt in die Natur. Ebenso idyllisch ist die Umgebung von Konzen in der Eifel, wo Rangerin Nina Braun und ihr Mann Guido ihre Gäste in der „Lehmlounge“ willkommen heißen. In Eigenarbeit haben sie das alte Fachwerkhaus restauriert und liebevoll eingerichtet.

ÜBERNACHTEN dein-nrw.de/ungewoehnlich-uebernachten

FRISCH IM FASS … Klaustrophobiker aufgepasst! Kaum geht die Tür zu, wird’s dunkel im Abwasserrohr. Denn lediglich durch ein kleines Oberlicht fällt etwas Tageslicht in das vielleicht ungewöhnlichste Hotelzimmer im Land, eingerichtet nur mit dem Nötigsten im Bernepark in Bottrop direkt am früheren Klärwerk. Durchaus komfortabler, wenngleich kaum größer als das 2 x 2,60 Meter kleine Abwasserrohr-Apartment, sind die Schlaffässer auf dem Campingplatz in Lindlar. Immerhin vier Personen können hier mit Blick auf die Berge übernachten. Sie sollten sich allerdings schon mögen.

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www.wellnesshotels-resorts.de

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1 Land Gut Höhne Mettmann, neanderland 2 Jammertal Resort Datteln-Ahsen, Münsterland 3 Hotel Diedrich Hallenberg, Sauerland 4 Hotel Tannenhäuschen, Niederrhein 5 Waldhaus Ohlenbach, Sauerland

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URLAUB FÜR KÖRPER UND GEIST »Verbringe jeden Tag einige Zeit mit Dir selbst.«

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as der Dalai Lama schon immer wusste, findet auch hierzulande immer mehr Anhänger. Zunehmend suchen die Menschen beim Yoga Entspannung und Ausgleich zum hektischen Alltag. Denn die Jahrtausende alten Muskel- und Atemübungen aus Indien stärken Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Sie kräftigen das Gewebe und verhelfen zu innerer Ruhe. Diesem Bedürfnis nach geistiger Harmonie tragen auch die vielen erstklassigen Wellnesshotels & Resorts im Land Rechnung und bieten ihren Gästen spezielle Arrangements für mehr Achtsamkeit und Inspiration in luxuriöser Umgebung an.

Zu einer „Denkpause“ lädt beispielsweise das Romantik Wellness Hotel Diedrich in Hallenberg ein. Bei mehrtätigen Auszeiten lernen Anfänger wie Fortgeschrittene verschiedene Yoga- und Meditationsübungen, von denen sie auch im Alltag profitieren. Der Blick auf die dicht bewaldete Landschaft des

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Hochsauerlandes schärft zudem die Wahrnehmung und macht Lust auf ausgedehnte Spaziergänge in der freien Natur. Doch nicht Yoga allein steht in der Gunst der Hotelgäste ganz oben. Auch andere asiatische Entspannungstechniken wie Shiatsu oder Qigong lassen sich beim Wellness-Urlaub in der Abgeschiedenheit vom Alltag erlernen. Im idyllisch gelegenen Jammertal Golf & Spa Resort im südlichen Münsterland etwa sind es „Die 5 Tibeter“, ein ganzheitliches Energie-Programm, das neben der Harmonisierung von Körper und Geist auch mehr Vitalität, Lebensfreude und Zufriedenheit verspricht. Fachkundige Anleitung gibt es auch beim Yurashi, einer sanften Entspannungsmethode, die das Landgut Höhne in Mettmann seinen Gästen anbietet, sowie beim Atemtraining im Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel. Im Verborgenen arbeiten derweil ganz andere Spitzenteams daran, ihren Gästen den Aufenthalt unvergesslich zu machen. Denn auch Essen und Trinken halten ja bekanntlich Körper und Seele zusammen. Das weiß nicht nur die Küchenmannschaft des Fine Dining Restaurants im Schmallenberger Hotel Deimann, das sich als einziges Team im Sauerland mit einem Michelin-Stern schmücken darf.

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DER TEUTOBURGER WALD WEITE BLICKE UND LANDSCHAFTEN ZUM TRÄUMEN Hermannsdenkmal mit dem Höhenzug Teutoburger Wald Altenbeken

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em Alltagsstress entkommen, die Natur auf sich wirken lassen und neue Energie tanken: Der Teutoburger Wald bietet mit seiner Mittelgebirgslandschaft und weiten Ausblicken hierfür die besten Voraussetzungen. In der Urlaubsregion ganz im Norden von Nordrhein-Westfalen entdecken Gäste eine vielfältige Landschaft. Artenreiche Mischwälder, schroffe Felsen, tiefe Täler, sanft schwingende Bergkämme und eine besonders reine Luft machen einen Aufenthalt zum gesunden Naturerlebnis. Der Teutoburger Wald ist traditionell eine beliebte Wanderregion mit vielen Höhepunkten. Zwei Naturparke, die Höhenzüge Teutoburger Wald, Eggegebirge und Wiehengebirge sowie ein qualitativ hochwertiges Wegenetz warten darauf, von Naturliebhabern erwandert zu werden. Besonders beliebt sind die Hermannshöhen. Namensgeber ist das bekannte Hermannsdenkmal bei Detmold. Ausgezeichnet als „Top Trail of Germany“, schlängeln sich die Wege auf einer Länge von 226 Kilometern vorbei an bizarren Felsformationen wie den Externsteinen und bieten immer wieder grandiose Blicke in die Region.

ABSEITS GROSSER PFADE DIE NATUR GENIESSEN Mit 30 Qualitätswegen „Wanderbares Deutschland“ macht der Teutoburger Wald seinem Namen als Wanderregion alle Ehre und bietet Wanderern abseits der großen Fernwanderwege ein unverfälschtes Wandervergnügen. So führt der Augustdorfer Dünenpfad auf Sandwegen durch Nordrhein-Westfalens bedeutendste Heidelandschaft, die Senne. Von

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Kloster Marienmünster

Informationen: Teutoburger Wald Tourismus Telefon: 0521 – 96 733 25 www.teutoburgerwald.de/wandern info@teutoburgerwald.de

Ende Juli bis Anfang September präsentiert sie sich in ihrem lilafarbenen Blütenkleid. Doch in der Senner Heide begegnet man nicht nur dem Schäfer mit seinen Heidschnucken. Auch Hochlandrinder und vor allem die Senner Pferde, die älteste Wildpferdrasse Deutschlands, sind hier daheim. Etwas anspruchsvoller, aber landschaftlich ebenso reizvoll, ist der Naturparktrail Schwalenberger Wald. Auf dem Rücken des Bergmassivs finden sich noch Restbestände eines ehemaligen Hochmoors. Ob leichtes, mittleres oder anspruchsvolles Wegprofil, auf den Qualitätswanderwegen des Teutoburger Waldes lassen sich Aktivität und Kultur in der freien Natur wunderbar vereinen. Zumal sich den Wanderern unterwegs immer neue Ausblicke auf historische Kulturdenkmäler und die vielfältige Landschaft der Region bieten. Und auch Restaurants und Gasthöfe am Wegesrand laden mit westfälischen Spezialitäten zu gemütlichen Wanderpausen ein.


Wandern im Schmallenberger Sauerland

Wilzenberg bei Schmallenberg-Grafschaft

SAUERLAND: WIR SIND DRAUSSEN

Tas aut aut lab ium quas nessectur? Dam endunt ar

JEDE MENGE WEITE UND RAUM FÜR PURES NATURERLEBNIS

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ie Augen schließen, das Gesicht der Sonne entgegenstrecken und den würzigen Blätterduft einsaugen. Das Sauerland ist die Energietankstelle für alle Sinne. Hier gibt es frische Luft und glasklares Wasser, herrliches Waldaroma und bunte Blumenwiesen zum Sattgenießen. Und jede Menge Weite und Raum für Naturerlebnis unter freiem Himmel. Also: Einatmen, ausatmen, durchatmen! Beliebte Ziele für Outdoor-Freunde sind unter anderem die Fernwanderwege Rothaarsteig, Sauerland-Höhenflug und Sauerland-Waldroute. Etappe für Etappe wird hier die gesamte Region erkundet – mal auf den Höhenzügen mit atemberaubenden Panoramablicken, mal im Schatten der mystischen Wälder. Für eine Tages- oder Halbtageswanderung bieten sich gemütliche Touren an, deren Wege bestens markiert und nahezu „unverlaufbar“ ausgeschildert sind. In der weiten

Fläche warten neben beliebten Themenwegen auch viele Geheimtipps, die zu einsamen und verwunschenen Plätzen, imposanten Aussichttürmen und Skywalks oder auch zu den kraftvollen Sauerland-Seelenorten führen. Als erste und bundesweit größte „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ wurden die Sauerland-Wanderdörfer ausgezeichnet. Die elf Orte mit ihren vielen kleinen Dörfern haben sich mit ihrem Service, ihren Angeboten und ihrer Gastfreundschaft besonders auf wandernde Gäste eingestellt. Radfahren im Waldgebirge ist eine Herausforderung für all jene, die genau diese suchen. Aber auch ein lockerer Spaß für alle, die lieber entspannt in die Pedale treten. Zahlreiche Trails und Strecken für Mountainbiker und Rennradfahrer spielen mit der kühnen Topographie von Berg und Tal. Viele steigungsarme Routen entlang von Flüssen und auf ehemaligen Eisenbahnlinien

MöhnetalRadweg

sind hingegen bestens geeignet für gemütliche Freizeitfahrten. Dazu gehören zum Beispiel der Bahntrassenradweg SauerlandRadring mit seinen zahlreichen Attraktionen am Wegesrand sowie der RuhrtalRadweg und der MöhnetalRadweg. Sie begleiten jeweils einen Fluss von seiner Quelle bis zur Mündung. Überall in der Region lassen sich neue Lieblingstouren planen und je nach Laune und verbliebener Puste spontan verlängern. Denn „Radeln nach Zahlen“ lautet das Motto des Radwegenetzes, das sich aus vielen Waben über das Sauerland und das angrenzende Siegen-Wittgenstein spannt. Die Knotenpunkte zwischen den Waben sind durchnummeriert, so dass eine Radtour von

Punkt zu Punkt abgefahren werden kann. Beliebte Wege für Wanderer und Radfahrer, vor allem aber unzählige Tipps für Neuentdeckungen sind in der Sauerland-App enthalten. Mit ihr können ausgewählte Touren kostenlos aufs Smartphone heruntergeladen werden, die dann auch offline verfügbar sind. Obendrein bietet sie zahlreiche Vorschläge für Abstecher am Wegesrand. Die Sauerland-App gibt es in allen gängigen Stores für Apple und Android. Infos: Sauerland-Tourismus e.V. Johannes-Hummel-Weg 1 57392 Schmallenberg Service-Hotline: 02974-202190 info@sauerland.com

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REGIONENTIPPS

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01 Düsseldorf DÜSSELDORFER PERSPEKTIVWECHSEL

Wer am Rhein entlangflaniert, staunt über so viel Natur mitten in der Stadt. In Düsseldorf werden Schafe gehalten – auf den Rheinwiesen gegenüber der Altstadt. Die linksrheinischen Rheinwiesen sind nicht nur eine Oase der Erholung. Sie bieten auch einen eindrucksvollen Blick auf das Stadtpanorama und dienten kürzlich als Kulisse für ein Musikvideo der Düsseldorfer Band Die Toten Hosen. www.duesseldorf-tourismus.de

02 Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler RÖMERKANAL-WANDERWEG

Der rund 100 km lange Römerkanal von Nettersheim nach Köln ist eine fast zweitausend Jahre alte ingenieurtechnische Meisterleistung der Römer. Dem Wasserfluss von früher folgt der „modernisierte“ 120 km lange Römerkanal-Wanderweg entlang der Relikte des Römerkanals auf insgesamt sieben Etappen. Entlang des Weges sind über 50 neue Informationstafeln an römischen Relikten installiert. www.roemerkanal.de, www.bonn-region.de 03 neanderland FAHRRADSPASS IM NEANDERLAND

Im neanderland liegt der PanoramaRadweg niederbergbahn. Er verläuft auf ehemaligen Bahntrassen und ist rund 40 Kilometer lang. Familien und Einzelpersonen genießen die Tour von Heiligenhaus nach Haan ohne große Steigungen entspannt auf ihren Fahrrädern. Die am Weg liegenden Cafés und Gasthöfe laden dazu ein, Pausen einzulegen. Die Strecke ist Teil des 220 km langen Netzes der Bergischen Panorama-Radwege. Infos unter www.neanderland.de/radfahren

04 Rhein-Erft-Kreis TREIBEN LASSEN UND GENIESSEN

Mit ihrer gleichmäßigen Strömung, der glitzernden Wasseroberfläche und dem idyllischen Ufer überzeugt die Erft auch unerfahrene Paddler bei einer Kanu- oder Kajaktour von dem Element Wasser. Wer sich mehr Aktion wünscht, kommt beim Rafting oder im Walking-Ball auf dem Fluss ganz auf seine Kosten. Nach der Halb- oder auch Ganztagestour bietet die Bergheimer Innenstadt Einkehrmöglichkeiten zum Ausruhen oder Schlemmen. www.sportundspass.de

05 Das Bergische AUF LAUSCHTOUR IM BERGISCHEN

Mit dem digitalen Gästeführer Schloss Bensberg, bergische Schiefervillen, Kunst oder den Kölner Dom vom Aussichtsturm aus erkunden – Audiotouren gibt´s im Heilklimatischen Kurort Nümbrecht und in Bensberg. Die kurzen Spaziergänge locken an die frische Luft, lassen Einblicke in verborgene Winkel zu und machen Spaß. Was ist dazu nötig? Nur ein Smartphone und die kostenlose „Lauschtour-App“. Mehr Infos unter

Entdecker lernen die Natur des Niederrheins wunderbar mit dem Rad oder zu Fuß kennen. Schlösser, Museen und attraktive Altstädte liegen zwischen Rhein und Maas. Schilder an den Knotenpunkten helfen bei der Orientierung. Wandern lässt es sich am besten in den ausgedehnten Wäldern mit Mooren und Seen, auf preisgekrönten Premiumwanderwegen im Naturpark Schwalm-Nette. 08 Eifel PLATZ FÜR TIERE IN DER EIFEL

In der Eifel ist viel Platz für großzügig angelegte Wildund Tierparks. Bewegung an der frischen Luft und hoher Spaßfaktor sind hier optimal kombiniert. Der Wildpark in Schmidt ist naturnah angelegt und bietet Rot- und Damwild, Mufflons und Wasservögeln ein Zuhause. Letztere kann man auch im Freiwildgehege Hellenthal beobachten. Besonderes Highlight ist aber die Greifvogelstation mit beeindruckender Flugshow. www.eifel.info

Ob spazieren gehen und wandern mit der Familie oder zu zweit aktiv sein, der Aachener Wald bietet mit seinen zahlreichen Wanderwegen viele Möglichkeiten. Durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade kann die Region rund um Aachen in jedem Alter auskundschaftet werden. Nummerierte Knotenpunkte an 90 Standorten erleichtern die Planung von Wanderrouten und die Orientierung. www.aachen-tourismus.de

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10 Sauerland SAUERLAND: WIR SIND DRAUSSEN

Perfekte Voraussetzungen für pures Naturerlebnis inmitten einer grünen Landschaft bietet das Sauerland. Hier warten dichte Wälder, eine sanft schwingende Landschaft mit saftigen Wiesen sowie idyllische Fachwerkdörfchen darauf, erkundet zu werden. Egal ob bei einer ausgedehnten Wanderung, einer entspannten Radtour oder einem Ausflug mit der Familie an die glasklaren Seen, hier findet jeder seinen Naturmoment. www.sauerland.com 11 Münster FAHRRADTOUR RIESELFELDER

06 Münsterland GENUSS IM SCHLÖSSER-DREIECK

12 Teutoburger Wald RAUSZEIT-INSPIRATION

Mit Abstand die beste Radtour im Münsterland: Auf dem Weg im Schlösser-Dreieck durch das südliche Münsterland befinden sich gleich drei der schönsten Bauwerke der Region. Auf 60 Kilometern warten die Schlösser Westerwinkel, Nordkirchen und die Burg Vischering. Jedes Bauwerk für sich eine Reise wert – zusammen ein einmaliges Erlebnis in idyllischer Landschaft.

Der Nieheimer Kunstpfad ist einer von 30 Qualitätswegen „Wanderbares Deutschland". Internationale Künstler schufen acht Kunstobjekte wie den „Verlobungsring“, die den 9,8 Kilometer langen Weg säumen. Abseits des Weges lauschen Wanderer einem Streichorchester aus 50 stilisierten Musikinstrumenten oder geben sich in der riesigen Windwiege dem sanften Schaukeln der Buchen hin.

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09 Aachen WANDERN IM AACHENER WALD

www.dasbergische.de

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www.niederrhein-tourismus.de

Glitzernde Wasserflächen, hohes Schilfgras, Fröschequaken und Vogelgezwitscher – eine Radtour durch die Rieselfelder im Norden von Münster verspricht Natur pur. In dem EU-Schutzreservat für Watt- und Wasservögel verbringen Zugvögel vom Storch bis zur Graugans ihren Sommer. Aussichtsplattformen mit herrlichem Blick und die Biologische Station mit vielen Infos zu Flora und Fauna laden zu Stopps ein. www.biostation-muenster.org

www.muensterland.com/schloesser-dreieck

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07 Niederrhein NATUR AM NIEDERRHEIN ENTDECKEN

www.teutoburgerwald.de/wandern

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13 Köln FLORA & BOTANISCHER GARTEN KÖLN

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Seit 1864 bietet der Botanische Garten ein Idyll mitten in der Großstadt. Er lässt Besucher kostenfrei die Pflanzenwelt der Erde erleben. Thematische Führungen geben detaillierte Einblicke. Im Gartenlokal Dank Augusta kann bei Köstlichkeiten der Ausblick auf die Brunnenanlagen genossen werden. Nebenan wartet der Kölner Zoo auf einen Besuch und die Seilbahn startet ihre Gondelfahrt über den Rhein. www.koelntourismus.de 14 Ruhrgebiet RADHÖHEPUNKTE FERN DER STRASSEN

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Im radrevier.ruhr trifft spannende Industriekultur auf abwechslungsreiche Landschaften und gut ausgebaute Fahrradwege. Die Metropole Ruhr, früher durch die Kohle- und Stahlindustrie geprägt, wandelte sich in den letzten Jahren komplett. Ein über 1.200 Kilometer langes Knotenpunktnetz führt durch die Region und bietet mit 15 RevierRouten für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel genau das Passende. www.ruhr-tourismus.de/radrevierruhr

15 Siegen-Wittgenstein DEN KÖNIG DER WÄLDER BESUCHEN

Die herrliche Landschaft am Rothaargebirge ist urwüchsig, sie lädt zum Erholen und Entdecken ein. Naturfans können hier den König der Wälder besuchen. Einst fast ausgestorben, bitten die majestätischen Wisente heute wieder zur Audienz. In der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ leben die ruhigen und seltenen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Mehr dazu unter freizeit.siegen-wittgenstein.info/wisent-wildnis 10

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16 Südlicher Niederrhein NATUR PUR ODER OUTDOOR HOLLYWOOD

Die grüne Großstadt am linken Niederrhein lädt mit einer Vielzahl von Parks und Anlagen zum Flanieren und Entspannen ein. Die Ruhe und der Duft der Natur spenden neue Kraft und Lebensfreude zu allen Jahreszeiten. Wer outdoor mehr Unterhaltung genießen möchte, kommt mit Kinohighlights und Life-Comedy in den Mönchengladbacher Autokinos am Nordpark und an der Trabrennbahn auf seine Kosten. Infos und weitere Freizeittipps auf: www.deinmg.de 11

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17 Die Bergischen Drei WANDERDOSIS: ZWEI STUNDEN

Fernab vom Verkehr und doch ganz nah. Mitten im Grünen, unter dem schattigen Dach des Waldes, auf kleinen Anhöhen mit weiten Blicken bis zur Stadt auf dem nächsten Hügel, friedlich plätschernde Bäche. Wandern als schnell zu erreichende Erholungspause. Jenseits der bekannten Strecken geht es auf neuen Rundwanderwegen in Nachmittagsportionen von gut zwei Stunden durch die Landschaft – ohne Overtourism. www.die-bergischen-drei.de

18 Bielefeld BIELEFELD ZU FUSS ENTDECKEN 12

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Natur genießen und Kultur erleben – auf drei Qualitätswanderwegen durch Bielefeld. Der Stadtrundgang „Von Burg zu Berg“ führt von der Altstadt zur Sparrenburg und überquert den Bielefelder Pass zum Johannisberg. Der „Ems-Lutter-Weg“ im grünen Herzen des Stadtteils Quelle schlängelt sich durch das Luttertal. Der „Weser-Lutter-Weg“ führt vom ländlichen Stadtrand in die Altstadt. Routen online aufrufen: www.teutonavigator.com

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#RAUSZEITLUST Wir sehen uns! Draußen!

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Feierabendstimmung auf den Tonhallen-Terrassen in Düsseldorf.


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