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Ausgabe 01/2018 8. Januar 2018

in OstwĂźrttemberg

Das neue IHK-Bildungszentrum

Lebendiger Lernort IHK-Handelsausschuss Kunden wollen beflirtet werden

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OstwĂźrttemberg

Ohne Hochschulen keine (gesicherte) Zukunft 32

Stadtbibliothek Heidenheim Der Traum hat begonnen

38


O

b Kongress, Event, Meeting oder Seminar, Weihnachtsfeier oder Bankett – das Tagungshotel

Grand La Strada in Kassel bietet Großes!

O zentral in Deutschland – bestens erreichbar O 10 Minuten zum ICE-Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe O 5 Minuten zur Autobahn und Stadtmitte O 850 Parkplätze O zentrale und ruhige Lage nahe dem „Staatspark Karlsaue“ O schickes Ambiente

E

ines der größten privat geführten Tagungshotels ist zugleich Kassels vielseitigste Hotelwelt:

O 1.000 Betten in 484 modernen Zimmern, Suiten und Appartements (komplett renoviert in 2017) O 40 Tagungsräume O Exklusiver Kongress- und Event-Saal „Palazzo“ für bis zu 1.000 Personen mit neun Metern Deckenhöhe, geschwungenen Galerien und imposanten Freitreppen rechts und links der Bühne O vier Restaurants und Bars O täglich Livemusik in der Lobby O Wellness-Spa mit Sauna, Pool und Fitness O Bowlingcenter mit vier Bahnen und eigener Bowling-Bar

Wir freuen uns auf Sie! Ihr Team vom Grand La Strada Raiffeisenstr. 10 . 34121 Kassel . Tel.: 05 61 / 2 09 00 . E-Mail: info@lastrada.de . www.lastrada.de


TITELTHEMA: Das neue IHK-Bildungszentrum

Lebendiger Lernort Ein großer Festtag für die gesamte IHK Ostwürttemberg ist die Einweihung des neuen Bildungszentrums in Aalen gewesen, das für gut 19 Millionen Euro in rund anderthalb Jahren Bauzeit in unmittelbarer Nähe zum seitherigen entstanden ist. Mit dieser größten Einzelinvestition in der Geschichte der IHK wurde ein starker Pfeiler in der Bildungslandschaft der Region Ostwürttemberg gesetzt. Das Haus ist eine gelungene Antwort auf den sich abzeichnenden Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

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IHK-Handelsausschuss

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Interview mit dem Ausschussvorsitzenden Alfred Krauss, Inhaber G.D. Krauss Das Bettenhaus in Aalen über aktuelle Trends im Handel, wie Digitalisierung oder die Einflüsse des zunehmenden Online-Handels.

Ostwürttemberg

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Hochschulen und ihre Wirkung auf unseren Standort – zwei Thesen und ihre weitreichende Bedeutung.

Titelfoto: IHK/Kruppa

38 Stadtbibliothek Heidenheim Bei der Eröffnung im November 2017 wagte Oberbürgermeister Bernhard Ilg die Prognose, dass der Traum für die Bürgerschaft jetzt erst beginne: eine Bibliothek, die mehr ist als ein Aufbewahrungsort für Leihbücher.

Inhalt BERICHTE UND ANALYSEN IHK-HANDELSAUSSCHUSS Kunden wollen beflirtet werden.

04

TITELTHEMA: Das neue IHK-Bildungszentrum LEBENDIGER LERNORT

08

OSTWÜRTTEMBERG Ohne Hochschulen keine (gesicherte) Zukunft

32

STADTBIBLIOTHEK HEIDENHEIM Der Traum hat begonnen

38

ZAHLEN UND FAKTEN

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WIRTSCHAFT UND REGION Standort Firmenberichte Persönliches

16 20 30

BILDUNG UND ZUKUNFT Prüfungsplan: Abschlussprüfung Sommer 2018 in gewerblichen Ausbildungsberufen und IT-Berufen 34 IHK-Beraterforum 2017 Trends im Beratungsmarkt 35 MÄRKTE UND TRENDS Italien: Auf Erholungskurs AUMA: Auslandsmesseprogramm 2018

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BETRIEB UND PRAXIS Handbuch: Notfall im Unternehmen Aktuelle Rechtsprechung

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Veranstaltungen Kurz und knapp Verlagsspezial IHK aktuell IHK-Börsen HANDELSREGISTER Impressum Die letzte Seite

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Berichte und Analysen

IHK-HANDELSAUSSCHUSS

„Kunden wollen beflirtet werden.“ INTERVIEW MIT ALFRED KRAUSS, INHABER G.D. KRAUSS DAS BETTENHAUS IN AALEN UND VORSITZENDER DES IHK-HANDELSAUSSCHUSSES Im Handelsausschuss der IHK Ostwürttemberg sind Unternehmer bzw. leitende Angestellte aus den Bereichen Groß- und Einzelhandel vertreten. Der 20-köpfige Ausschuss befasst sich u. a. mit aktuellen Trends bzw. Problemen im Handel. Themen sind hierbei unter anderem auch die Digitalisierung sowie die Einflüsse des zunehmenden Online-Handels als Wettbewerb für den stationären Handel. Außerdem werden die handelspolitischen Grundsatzpositionen ausgearbeitet.

Herr Krauss, das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze von Staat und Gesellschaft. Auch die Selbstverwaltung der Wirtschaft lebt sehr stark vom Ehrenamt. Sie sind sowohl in der IHK-Vollversammlung, als auch Vorsitzender im Handelsausschuss sowie darüber hinaus auf Bundesebene im DIHK-Handelsausschuss und in Ihrer Branche noch ehrenamtlich engagiert. Was ist Ihre Motivation für dieses Engagement und woher nehmen Sie die Zeit „neben“ Ihrem Tagesgeschäft in Ihren Geschäften vor Ort? Unternehmer sein heißt gestalten – den eigenen Betrieb immer rechtzeitig den sich wandelnden Kundenbedürfnissen anzupassen oder noch besser dies vorweg zu tun. Ich leite ein Unternehmen mit mehr als 170 Jahren Geschichte – da wurde mir das Pflichtgefühl für die Familie, für das Unternehmen, für die Gesellschaft, für den ehrbaren Kaufmann, für Nachhaltigkeit wohl in die Wiege gelegt. Engagement auf allen Ebenen gehört dazu, denn Selbstverwaltung und Bürgerengagement sind immer besser als auf den Staat zu warten. Ein gutes Team im eigenen Unternehmen mit vielen langjährigen Mitarbeitern sieht das auch so und unterstützt mich so gut, dass Zeit bleibt für mein Engagement.

Wir erleben immer mehr Online-Plattformen und ein sich veränderndes Kaufverhalten: Ist der Spruch „Handel ist Wandel“ aktueller denn je? Ohne Frage gilt dieser Ausspruch zurzeit mit einer hohen Brisanz und Aktualität. In Umbruch-

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phasen – und die haben wir zweifellos – ist tatenloses Abwarten ein riskantes Verhalten, genauso gefährlich ist aber bloßer Aktionismus. Kundenfokussierung ist das Gebot der Stunde – und das vielbeschworene Schlagwort „Multichannel“ weist hier sicher in eine klare Richtung.

Industrie 4.0 ist in aller Munde, Handel 4.0 bleibt dagegen eher im Verborgenen. Wie stellt sich die Branche der Digitalisierung bzw. dem digitalen Wandel? Ist der Handel hier mehr oder eher weniger stark betroffen? In aktuellen Vergleichen schneiden Handel und selbst Landwirtschaft weit besser ab, als man das in den Medien bisher liest. EDI, NOS, Kundenkarten, RFID, elektronische Bezahlverfahren und andere Themen treiben den Handel schon seit vielen Jahren in die Digitalisierung. Ein Ende ist allerdings nicht in Sicht. Plattformen und Apps verändern oft in wenigen Wochen gewachsene Strukturen, dem disruptiven Veränderungsprozess kann man nur mit Kreativität und eigenen Veränderungen entgegentreten. Allerdings sind viele – auch sehr große - Online-Anbieter bisher den Beweis nachhaltiger Renditen schuldig geblieben – das Rennen bleibt offen.

Blicken wir in eine gar nicht so ferne Zukunft: Wohin geht die Reise im Handel? Müssen wir uns von der ursprünglichen Fußgängerzone, wie wir Sie kennen, verabschieden?

Die austauschbare 08/15 Fußgängerzone mit den ewig gleichen Filialisten und schmucklosen Gebäuden hat heute sicher kein Wachstumspotential mehr. Auch phantasielose Center haben längst den Zenit überschritten. Kunden lieben Erlebnis, Überraschung, Charme, wollen unterhalten, wollen – nennen wir es mal - beflirtet werden. Wie es mit der Mobilität überhaupt weitergeht, hat auch für die Städte, für die Urbanität große Bedeutung – und auch für den stationären Handel. Frequenz bleibt ein wichtiges Thema für den Handel – und dies stationär genauso wie im Internet. Den xten ähnlichen Webshop braucht es genau so wenig wie neue langweilige Center.

Das Einkaufserlebnis und die Auswahl im Handel selbst ist die eine Seite, die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten die andere Seite. Was sollte seitens der Kommunen getan werden, den Handel vor Ort durch eine attraktive City zu stärken? Attraktive Städte sind lebendig, hell, mit hoher Aufenthaltsqualität, mit einem guten Angebotsmix. Handel ist eine ganz wichtige Funktion für die Urbanität, für die Anziehungskraft eines Standortes. Wer vor der Wende damalige ostdeutsche Innenstädte erlebt hat, konnte spüren, dass Architektur, Beleuchtung, Plätze, Museen und verwaltungsrelevante Flächennutzung allein kein Leben, keine Stimmung, kein „Marktgefühl“ in einer Stadt aufkommen lassen. Die zentralen Punkte sind nicht neu, aber einfach unabdingbar. Gute Erreichbarkeit, je nach


Berichte und Analysen

t m a n e r Eh FÜR DIE AFT WIRTSCH

„Wirtschaft in Ostwürttemberg“ stellt in einer SERIE die EHRENAMTLICHEN IHKAUSSCHÜSSE vor. Interviews mit deren Ausschussvorsitzenden beleuchten die Arbeit der Ausschüsse und deren beratende Tätigkeit für die Vollversammlung.

Alfred Krauss (Foto: IHK/Kruppa)

Stadtgröße, z. B. Metropolen mit Autobahn, Flugzeug und ICE, kleinere und mittlere Städte eben mit guten Bundesstraßen, Zugverbindungen und ÖPNV steht ganz oben. Auch die innerstädtischen Erschließungen müssen verkehrlich funktionieren, für den fließenden und für den ruhenden Verkehr. Passend zur Stadtgröße müssen genug Parkplätze an den richtigen Stellen sein, für Kunden, aber auch für die Mitarbeiter in einer Stadt. Straßen, Fußgängerzonen, Fahrradwege und innerstädtische Fußwege müssen gut verknüpft werden mit den Bahnhöfen, Busbahnhöfen und den Parkhäusern. Gastronomie, Zonen mit hoher Aufenthaltsqualität und Hochfrequenz-Bereiche müssen gut gemischt und in sinnvollen Beziehungen zueinander stehen. Auch die Ausdehnung des zentralen Einkaufsbereichs muss vernünftig dimensioniert sein – zu klein ist nicht attraktiv. Zu groß ist heute aber genau so problematisch. Wenn sich für Ortsunkundige kein roter Faden finden lässt, wenn einzelne Mikrostandorte zu weit auseinander sind, wenn eben kein nahtloser Besatz mit attraktiven Läden mehr entsteht, dann leidet die Attraktivität auch. Leerstand und wenig attraktive Geschäfte schaden dem Niveau und Ansehen einer Stadt dann sehr. Fachmarktflächen sind heute unverzichtbar, allerdings, je besser angebunden die Fachmarktgebiete an die Innenstadt sind, umso mehr profitieren Innenstadt und grüne Wiese voneinander. Attraktiv heißt lebendig und dies bezieht sich auch auf den Umgang der Akteure in einer

Stadt miteinander. Gute Vernetzungen zwischen Handel einerseits, aber eben auch mit den Immobilien-Besitzern, den Gastronomen, den Dienstleistern und nicht zuletzt auch mit den Bewohnern der Innenstädte tragen erheblich zu einem zeitgemäßen und spannenden Angebot bei. Hier sind die Verwaltungen gefordert, den Kontakt und die Expertise der Akteure zu fördern, manchmal auch zu ordnen und zu strukturieren – und andererseits aber auch auf die Nöte, Wünsche und Anregungen der Akteure zu hören und für Verständnis auch bei den gewählten Stadt- und Gemeinderäten für die berechtigten Anliegen zu sorgen.

Damit sind wir bei den Handels- und Gewerbevereinen in den Kommunen angelangt. Wie schätzen Sie deren Präsenz und Aktivitäten ein: ein Relikt aus der alten Zeit und überholt, oder heute wichtiger denn je, um in diesen sich verändernden Zeiten als Händler besser zu bestehen? Gemeinsam kann immer mehr erreicht werden als allein. Miteinander gestalten führt weiter als gegeneinander zu agieren. Nur zusammensitzen, Bier trinken und schimpfen kann mal gut tun, nützt aber mittelfristig nichts. Miteinander reden ist gut, miteinander etwas organisieren und machen ist besser. Und je größer der Kreis derer, mit einbezogen sind, umso besser. Es gibt heute – gerade auch bei uns in der Region – sehr gute Beispiele, wie aktives City-Management in einer Verzahnung von städtischer Verwaltung und aktiven Cityvereinen funktionieren kann. Sicher

kein Selbstläufer und ohne Geld, ohne Engagement oder ohne professionelle Strukturen geht es auch hier nicht mehr. Gutes Marketing und gute Events sind anspruchsvoll, gesetzliche Bestimmungen und Bürokratie können sehr hinderlich sein, die Abstimmung der unterschiedlichen Interessen in einer Stadt ist sehr komplex – eine anspruchsvolle Aufgabe, die es immer aufs Neue anzupacken gilt.

Was für eine zukünftige Ausrichtung raten Sie insbesondere kleinen und inhabergeführten Einzelhandelsgeschäften, um sich am Markt durchsetzen zu können. Gibt es ein Erfolgsrezept? Erfolgsrezepte versprechen einem viele – vor allem die Medien und die Dienstleister, die damit selbst ihr Geschäft machen müssen. Es kommt weiterhin auf die klassischen Erfolgsfaktoren an – Kundennähe und ein attraktives, unverwechselbares Angebot sind sicher die wichtigsten Faktoren. Ob man seine Stärken eher im Netz oder im stationären Kundenkontakt sucht, ist gerade für mittlere und kleinere Unternehmen nicht zwingend kriegsentscheidend. Eine intelligente Nutzung der digitalen Möglichkeiten schadet aber auch in einem eher stationären Geschäftsmodell sicher nicht. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass sich der Online-Umsatz in Deutschland in den nächsten Jahren von derzeit rund 15 Prozent auf ca. 30 Prozent verdoppeln wird – damit bleiben rund 70 Prozent stationär. Es gibt also Chancen in beiden Welten.

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Zahlen und Fakten Im Jahr 2015 erzielten die Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Branche in Deutschland Umsätze in Höhe von 337,3 Mrd. Euro (ohne Umsatzsteuer). Dies entsprach einem Umsatzplus von 23,1 Mrd, Euro (+ 7,3) gegenüber dem Vorjahr. Mit 203,4 Mrd. Euro (60,3 %) erwirtschaftete dabei der IKT-Dienstleistungssektor den meisten Umsatz. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

337

MILLIARDEN EURO

92% Das ist der Anteil der Frauen, die sich in allen EU-Mitgliedstaaten täglich um die Kinderbetreuung kümmert – im Jahr 2016 damit deutlich mehr als Männer (68 Prozent). Die größten Unterschiede gibt es in Griechenland (95 % der Frauen und 53 % der Männer) und Malta (93 % bzw. 56 %), die geringsten übrigens in Schweden, wo sich 90 Prozent der Männer um die tägliche Kinderbetreuung kümmern (96 Prozent der Frauen).

(Foto: pixabay)

Quelle: Eurostat

1.000.000.000 EURO

Folgen des Brexit: Auf Grundlage von DIHK-Berechnungen kann davon ausgegangen werden, dass allein für den Handel mit Großbritannien 15 Millionen neue Zolldokumente – Zollanmeldungen und Präferenznachweise – bei deutschen Unternehmen erforderlich sein werden. Allein die zusätzlichen Verwaltungskosten bezifferte der DIHK für hiesige Betriebe auf jährlich 500 Millionen Euro. Gleiches würde auch für die britische Seite gelten: Auch hier müssen die Unternehmen für jede Ausfuhr beziehungsweise Einfuhr entsprechende Zollformalitäten erfüllen. Im deutsch-britischen Handel entstünden somit Zusatzkosten in Höhe von einer Milliarde Euro.

44,1

MILLIARDEN EURO Im Jahr 2015 wurden in Baden‑Württemberg rund 44,14 Mrd. Euro für gesundheitsbezogene Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Auf jeden Einwohner entfielen somit durchschnittliche Gesundheitsausgaben in Höhe von 4 088 Euro. Dieser Wert lag 125 Euro unter den gesundheitsbezogenen Pro-Kopf-Ausgaben für Deutschland. Der Großteil der Ausgaben wurde 2015 von den gesetzlichen Krankenversicherungen getätigt. Ihr Ausgabenanteil lag mit knapp 56 Prozent leicht unter dem Durchschnittswert für Deutschland in Höhe von rund 58 Prozent. Quelle: Statistisches Landesamt

600.000 Der Deutsche Industrie- und Handelskammer­ tag rechnet laut seiner aktuellen Konjunktur­ umfrage mit 650.000 neuen Stellen im nächsten Jahr. Allerdings verschärfen sich für Unternehmen die Probleme, offene Stellen zu besetzen. 2018 dürfte daher das Plus mit 600.000 etwas geringer ausfallen, aber dennoch doppelt so groß wie in den letzten Jahren.


Zahlen und Fakten

+3,3% Auch in den für die Branche wichtigen Sommermonaten 2017 verzeichnete das Tourismusgewerbe in Baden‑Württemberg überwiegend Zuwächse. In den Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten oder Stellplätzen kamen im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmonaten jeweils mehr Gäste an. Die Übernachtungszahl stieg im Juli um 1,5 Prozent und im September um 1,0 Prozent an. Im August 2017 wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats knapp verfehlt (−0,4  Prozent). Für den Zeitraum Januar bis September 2017 wurden fast 16,6 Millionen Ankünfte und etwa 41,1 Millionen Übernachtungen gemeldet. Das waren 3,3 Prozent mehr Gäste und 1,7  Prozent mehr Übernachtungen als in den ersten neun Monaten 2016. Quelle: Statistisches Landesamt

14.900

(Foto: pixabay)

12,9

MILLIARDEN EURO Trotz der relativ verhaltenen konjunkturellen Entwicklung der Südwestindustrie 2016 erreichte das Investitionsvolumen einen neuen Höchststand. Die Betriebe der Südwestindustrie investierten 2016 rund 12,9 Mrd. Euro in Ausrüstungsgüter und Immobilien. Gegenüber dem bisherigen Investitionshöchststand aus dem Vorjahr beträgt der Investitionszuwachs damit rund 988 Mio. Euro bzw. 8,3 Prozent. Prägend für das Investitionsniveau der Südwestindustrie in den vergangenen Jahren war ein starker Einbruch der investiven Tätigkeiten im Jahr 2009 in Folge der weltweiten Finanzund Wirtschaftskrise. Zwar setzte in den Jahren 2011 und 2012 ein dynamischer Aufholprozess ein, dieser schwächte sich jedoch in den Folgejahren 2013 und 2014 bereits wieder ab. An das Vorkrisenniveau des Jahres 2008 konnte daher erst nach einer deutlichen Investitionsausweitung im Jahr 2015 angeknüpft werden. Für das Jahr 2016 lagen die Investitionsausgaben erneut deutlich über dem Vorjahres- und damit auch über dem Vorkrisenniveau. Quelle: Statistisches Landesamt

TONNEN

Im Jahr 2016 wurden insgesamt 14.900 Tonnen Leb- und Honigkuchen im Wert von 52,4 Mio. Euro aus Deutschland exportiert. Wichtigste Abnehmer deutscher Lebkuchen waren Österreich (3.700 Tonnen), Polen (2.700 Tonnen) und das Vereinigte Königreich (1.600 Tonnen). Auch außerhalb Europas sind Lebkuchen aus Deutschland begehrt. Im Jahr 2016 wurden 1.300 Tonnen Lebkuchen in die Vereinigten Staaten und 580 Tonnen nach Australien exportiert. Quelle: Statistische Bundesamt, Destatis

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PROZENT 1,3 Billionen Euro Seit der Ratifizierung des Maastricht-Vertrages 1992 hat sich das Handelsvolumen zwischen Deutschland und der EU verdreifacht – von damals 430 Milliarden auf 1,3 Billionen in 2017. In diesem Jahr exportieren deutsche Unternehmen Güter im Wert von fast 750 Mrd. Euro in die Länder der EU. Das entspricht fast 60 Prozent der gesamten Ausfuhren. Die Importe liegen mit 57 Prozent und einem Volumen von 585 Milliarden nur knapp darunter.

So viel machte 2016 der Anteil der Ausfuhren aus Deutschland in andere Länder der EU aus, 58 Prozent der Importe kamen von dort, wie aus dem Statistischen Jahrbuch 2017 hervorgeht, das in Berlin vorgestellt wurde. 60 Jahre nach Gründung der Europäischen Gemeinschaft ist Deutschland damit mit seinen Nachbarn eng verflochten. Zu den wichtigsten europäischen Handelspartnern zählen Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und Italien.

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Titelthema – Das neue IHK-Bildungszentrum

Gemeinsam eröffnet (v.l.): Carl Trink, Vorsitzender des IHK-Bauausschusses und früherer IHK-Präsident, Prof. Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler, IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle, IHK-Präsident Markus Maier, Bernd Schrimpf, Leiter des Bildungszentrums und Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises. (Fotos: IHK/Kruppa)

DAS NEUE IHK-BILDUNGSZENTRUM

Lebendiger Lernort

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ES IST PHANTASTISCH, IN WELCHER REGION WIR WIRTSCHAFTEN DÜRFEN! Markus Maier IHK-Präsident

EINWEIHUNG MIT VIELEN EHRENGÄSTEN UND EINEM „TAG DER OFFENEN TÜR“ MIT RUND 800 GÄSTEN Ein großer Festtag für die gesamte IHK Ostwürttemberg ist die Einweihung des neuen Bildungszentrums in Aalen gewesen, das für gut 19 Millionen Euro in rund anderthalb Jahren Bauzeit in unmittelbarer Nähe zum seitherigen entstanden ist. Mit dieser größten Einzelinvestition in der Geschichte der IHK wurde ein starker Pfeiler in der Bildungslandschaft der Region Ostwürttemberg gesetzt, sagte IHK­Präsident Markus Maier freudestrahlend. Das Haus werde für jeden Einzelnen und für den gesamten Standort Zukunft schaffen. „Es ist eine gelungene Antwort auf unseren Nachwuchs­ und Fachkräftemangel.“ Dieses Bildungszentrum möge ein sehr lebendiger Lernort werden. Diese Hoffnung äußerte Architektin Andrea Ströhle.

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IHK-Präsident Markus Maier bei der Begrüßung.

Mit der IHK feierten zahlreiche Repräsentanten der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens. Auch die Öffentlichkeit nahm regen Anteil: Beim „Tag der offenen Tür“ herrschte stets ein Kommen und Gehen. Eines war allen rund 800 Besuchern gemeinsam: Sie staunten über das Bildungszentrum, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt, architektonisch gelungen und bei der Ausstattung auf dem neuesten Stand ist. Es ist das größte und modernste gewerblich-technische Aus- und Weiterbildungszentrum in Ostwürttemberg. Das Bildungsangebot reicht von der dualen Ausbildung im Metall- und Elektrobereich bis zur technischen Weiterbildung. „Auf diese Wirtschaftsregion kann man sehr stolz sein!“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle freudestrahlend. Sie knüpfte damit an die Worte von IHK-Präsident Markus Maier an, der in seiner Begrüßung geschwärmt hatte: „Es ist phantastisch, in welcher Region wir wirtschaften dürfen!“ Die Freude über ein gelungenes Werk durchzog dann auch alle Reden. Der IHK-Präsident begrüßte die Bundestagsabgeordneten Margit Stumpp (Grüne) und Roderich Kiesewetter (CDU), den Landtagsabgeordneten Winfried Mack (CDU), die Landräte Klaus Pavel (Ostalbkreis) und Thomas Reinhardt (Landkreis Heidenheim), die Oberbürgermeister Thilo Rentschler (Aalen) und Karl Hilsenbek (Ellwangen). In Vertretung des Präsidenten des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn nahm Professor Dr. Michael Heister teil, der Leiter der Abteilung „Berufliches Lernen und Lehren, Programme und Modellversuche“. Der Bund hatte das Vorhaben mit 8,1 Millionen Euro unterstützt, das Land mit 5,4 Millionen Euro. Dies sei eine beispielhafte Fördersumme, freute sich Maier, und sie sei so hoch wie noch nie für eine solche Ausbildungsstätte. „CHAPEAU DER BAUHERRIN!“ Unter den Gästen waren außer dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit,

Elmar Zillert, die beiden, die den Bau des Bildungszentrums maßgeblich in die Wege geleitet hatten: der frühere IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Moser und der seinerzeitige IHK-Präsident Helmut Althammer. Er gehörte auch zusammen mit seinem Nachfolger Carl Trinkl, mit IHK-Ehrenpräsident Dr. Hansjörg Rieger und Horst Enßlin dem Bauausschuss an, der in insgesamt 17 Sitzungen den Neubau begleitet hatte. Christoph Baur von der Architektengruppe Wittmann hatte die Bauleitung für das von den Architekten Tusker und Ströhle geplante Bildungszentrum inne, während Jonas Betz von der Firma Conwick aus Sonthofen als Bauherrenbegleiter die Projektkosten und die Termine im Blick hatte. Zur eigentlichen Bauherrin sei schließlich Michaela Eberle geworden, deren Amtsübernahme als IHK-Hauptgeschäftsführerin gleichzeitig der echte Baubeginn in Aalen war. Maier über ihren Einsatz: „Chapeau!“ „Aufbauend auf der Bildung bieten wir Berufschancen für jedes Alter und sämtliche Anforderungen im gewerblich-technischen Bereich“, fuhr der Redner fort. „Und wenn Sie nach dem Breitband fragen: Es gehört zu dieser Bildungsstätte wie die Maschinen und die Computer. Es soll aber auch als Sinnbild stehen für die Verschmelzung der klassischen Bereiche der Metallbe- und verarbeitung mit der IT und der Elektronik.“ BRANDSCHUTZGUTACHTEN AUSLÖSER Hier würde mit über 50 webbasierten Programmen ausgebildet, ergänzte Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle. Sie warf die Frage auf, was nun anders sei. Gäbe es dieses neue Bildungszentrum nicht, würde alles ganz normal weiterlaufen wie bisher – die Rückgänge bei der Aus- und Weiterbildung ebenso eingeschlossen, wie die viel zu kleinen Räume und die Ausstattung des Bildungszentrums, die nicht mehr dem Niveau der Betriebe entsprach. Eberle erinnerte daran, dass ein Brandschutzgutachten 2010 dazu geführt hatte, dass man

bei der IHK über eine Generalmodernisierung des Bildungszentrums nachgedacht habe. Diese Modernisierung wäre sehr teuer geworden - zu teuer. Land und Bund hätten daher signalisiert, dass dafür von ihnen keine finanzielle Unterstützung zu erwarten sei, für einen Neubau aber sehr wohl. 2013 sei schließlich der entsprechende Beschluss in der Vollversammlung gefallen. Danach hätten alle am Bau Beteiligten bewiesen, fügte Michaela Eberle freudestrahlend hinzu, dass man in Ostwürttemberg im Kostenplan bauen und eine Punktlandung hinlegen könne. Viel Lob gab es auch für den Leiter des Bildungszentrums, Bernd Schrimpf und seine Mannschaft, die den Umzug binnen zwei Wochen problemlos bewältigt hätten. „Wunderbar“ nannte Michaela Eberle die Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen. Ein Wort des Dankes ging auch an die Wirtschaft, verbunden mit dem Hinweis: „Für Sie haben wir das hier gebaut!“ IDEALE BEDINGUNGEN Architektin Andrea Ströhle sagte, Ziel sei ein Gebäude gewesen, das der Umgebung gerecht wird, und einen Ort zu schaffen, an dem man sich gerne aufhalte. Der flache, gestaffelte Baukörper, für den 255 Ausführungs- und Detailpläne nötig waren, zeichne den Bergrücken nach, sei den Besonderheiten des Grundstücks angepasst und bilde seine innere Nutzung ab, nämlich die praktische Ausbildung und die theoretische Weiterbildung. Daher seien es auch zwei Geschosse geworden. Die Geschossfläche gab Andrea Ströhle mit 5.000 Quadratmetern an. Allein für die Ausbildung sämtlicher Elektro- und Metallberufe stehen fast 3.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Eine enge räumliche Verzahnung von Theorie und Praxis sorgten für ideale Lehrund Lernbedingungen. Werkstätten, Labore und Klassenzimmer sind nach modernsten Erkenntnissen gestaltet und ausgestattet. Ebenfalls komplett neu und modern ausgestattet sind die Schweißwerkstatt und das Elektrolabor. Zu den Highlights zählen die topmoderne und erneuerte Maschinenwerkstatt, der CNC-Bereich für Industrie 4.0, aber auch das digitale Klassenzimmer mit großen interaktiven Displays. Hier werden unter anderem der 3D-Druck und das additive Fertigungsverfahren vermittelt. Räume für Pneumatik und Hydraulik, die Prüfungswerkstatt und die Werkstätten der Metallgrundausbildung sind weitere Eckpfeiler für die berufliche Bildung. Im Haus gebe es viele Möglichkeiten der Begegnung, der Kommunikation, aber auch des Rückzugs und der Gruppenarbeit in einer hellen und offenen Atmosphäre, sagte Andrea Ströhle. Das Fazit der Architektin: Es gab glücklicherweise keine größeren Schäden, Kostenvorgabe und Termine wurden eingehalten. „Das Kind ist flügge und steht nun auf eigenen Beinen!“

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Titelthema – Das neue IHK-Bildungszentrum

DAS NEUE IHK-BILDUNGSZENTRUM

„Städtebaulicher Glanzpunkt“ ATTRAKTIVES ANGEBOT FÜR AUS- UND WEITERBILDUNG IM WEIDENFELD IN AALEN Oberbürgermeister Thilo

Rentschler

Schön ist es geworden, wunderschön. Ein städtebaulicher Glanzpunkt!“ Mit diesen begeisterten Worten hat Oberbürgermeister Thilo Rent­ schler im Namen der Stadt Aalen zur Fertigstellung des Bildungszentrums der IHK Ostwürttemberg im Weidenfeld in Aalen gratuliert. Zu den weiteren Gratulanten bei der offiziellen Einweihung gehörten, per Video zugeschaltet, die baden­württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister­Kraut und der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie­ und Handelskammertages (DIHK) in Berlin, Dr. Martin Wansleben. Die Bedeutung der beruflichen Bildung machte Professor Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn in seinem Festvortrag deutlich. Gemeinsam durchtrennten abschließend die Bauherren und zahlreiche am Bau beteiligte Partner zusammen mit IHK­Präsident Markus Maier und IHK­Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle das Band und übergaben das neue Bildungszentrum offiziell seiner Bestimmung.

Rentschler versicherte, die ganze kommunale Familie stehe hinter ihrer IHK und bekräftigte, das Bildungszentrum sei schön geworden, egal aus welcher Richtung man sich ihm nähere. Ihn treibe aber eine Zahl um: Dass es so viele unbesetzte Ausbildungsstellen gebe. Über 900 seien es im September 2017 gewesen, nach 600 im Jahr 2016 und 230 im Jahr davor. Es sei erschreckend, dass inzwischen knapp ein Vier-

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tel der angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzt werden könne. Daher sei es absolut richtig gewesen von der IHK, neu zu bauen und ein attraktives Angebot für Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung zu schaffen. Diese Millionen seien hervorragend investiert. Dies reiche aber nicht aus, fuhr Rentschler fort. Man denke beispielsweise bereits über die Schaffung von Wohnräumen für Auszubildende nach, die man

fast schon mit dem Lasso in ganz Deutschland einfangen müsse, wie der OB augenzwinkernd hinzufügte. Wichtig sei auch die Europäische Ausbildungs- und Transferakademie (EATA) in Ellwangen. Um „stille Reserven“ zu mobilisieren, müsse man außerdem gute Betreuungsplätze schaffen, damit junge Menschen mit Kindern dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnten.


IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle

DUALE AUSBILDUNG ERFOLGSREZEPT Die duale Ausbildung nannte Rentschler ein Erfolgsrezept und einen Exportschlager. Sie sichere auch den Wohlstand in Deutschland und sei Grundstock und Konjunkturlokomotive für Europa und die Welt, sagte der Aalener OB weiter. Aus- und Fortbildung seien wichtig und lebenslanges Lernen sei schließlich die Voraussetzung für das Funktionieren der Wirtschaft und für die Industrie 4.0 Die IHK zeige Verantwortung für die Region und deshalb sollten Kritiker zunächst überlegen, ob es denn bessere Konzepte gebe. Rentschler: „Ich jedenfalls sehe sie nicht und bin stolz auf unsere IHK!“ In ihrer Videobotschaft nannte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Einweihung des Bildungszentrums in Aalen einen Meilenstein in der Entwicklung der IHK Ostwürttemberg und eine wichtige Investition für die Zukunftsfähigkeit der Region und die Weiterentwicklung der Wirtschaft. Denn der Fachkräftemangel entwickle sich zu einem Hindernis im Standortwettbewerb. Das Bildungszentrum sei optimal für die bevorstehenden Herausforderungen und Chancen und ein Symbol für die Tatkraft der IHK. Die Ministerin: „Ich wünsche dem Bildungszentrum volle Räume, wissbegierige Menschen und viel Erfolg.“ Es sei wichtig, dass junge Menschen gut ausgebildet würden, sagte ebenfalls in einer Videobotschaft Dr. Martin Wansleben. Daher wünschte er dem Bildungszentrum viel Erfolg. „Wir können ihn alle gut gebrauchen!“

Architektin Andrea Ströhle von Tusker + Ströhle

„WUNDERSCHÖN“ Mit Verweis auf den immer noch halbfertigen Berliner Hauptstadtflughafen schmunzelte auch Professor Heister zu Beginn seines Festvortrags: „Dieses Bildungszentrum ist tatsächlich fertiggestellt – und das auch noch zum Datum!“ Er sei begeistert sowohl vom Bau als auch vom Platz: „Wunderschön!“ Allein für die Ausstattung seien 2,2 Mio. Euro aufgewendet worden. Solch hohe Aufwendungen seien wichtig, notwendig und gerechtfertigt. Heister unterstrich, dass viele ausländische Besucher sich in den Bildungszentren in Deutschland die Klinke in die Hand geben und vom deutschen dualen Ausbildungssystem begeistert seien, obwohl es von der OECD, der internationalen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit, abgelehnt werde. Nach Ansicht europäischer Beobachter sei es dagegen geeignet zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit, während Asiaten in der Ausbildung zu viel Theorie vermittelten und praxisfremde Akademiker hervorbrächten. Auch in Deutschland gehe der Trend seit Jahren zur Akademisierung, stellte Heister fest. Es gebe nicht nur immer mehr Studienanfänger als junge Menschen in der dualen Ausbildung und es gebe auch immer exotischere Studiengänge. In den Betrieben dagegen gehe die Ausbildung seit 20 Jahren zurück. Heister: „Dieser Trend muss gestoppt werden!“

Prof. Dr. Michael Heister vom Bundesinstitut für Berufsbildung (Fotos: IHK/Kruppa)

Abschluss. 50 Prozent der jungen Mütter zwischen 16 und 24 Jahren hätten keinen Schulabschluss und keine Ausbildung. Es gebe Programme für Flüchtlinge und für die am Rande, um sie zu integrieren. Daher hätten solche Bildungszentren eine wichtige Rolle. Weiterer Trend sei, dass die Bildung an Hochschulen alles übernehme. Den Bachelor erreiche man nach sechs Semestern. Dabei trete der wissenschaftliche Anspruch in den Hintergrund, es gehe offensichtlich um die Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Studium. Heister: „Da müssen wir mit solchen Bildungszentren gegenhalten!“

BILDUNGSZENTREN WICHTIG

Deren Aufgabe sei es schließlich auch, die Menschen auf die Industrie 4.0 vorzubereiten, in der Maschinen mit Maschinen kommunizieren. Dabei müsse nicht jeder und jede programmieren lernen. Das würde zu weit gehen. Aber er oder sie müsse wissen, wie Vernetzung funktioniert. In den nächsten Jahren, prognostizierte Heister, werde es angesichts rasanter Veränderungen weniger um Aus- und mehr um Weiterbildung gehen. Und es gebe einen großen Nachholbedarf bei der Nutzung digitaler Medien. Alle diese Aufgaben würden in den Bildungszentren sehr gut erledigt. Heister lobte ausdrücklich den Einsatz der Region Ostwürttemberg für die duale Ausbildung. „Drei Viertel aller Arbeitnehmer hier haben eine duale Ausbildung absolviert. Das ist eine wunderbare Zahl!“ Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass dies nicht in allen Regionen so sei.

Der Referent legte auch dar, wie dies geschehen könnte. Migranten, fuhr der Redner fort, hätten auf dem Ausbildungsmarkt schlechtere Chancen als Deutsche. Über zwei Millionen Migranten hätten keine formale Qualifikation oder einen

Als Caterer war die Schülerfirma der Dreißentalschule Oberkochen gewonnen worden, die die Gäste der Einweihungsfeier und die zahlreichen Besucher des „Tages der offenen Tür“ hervorragend verköstigten.

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Titelthema – Das neue IHK-Bildungszentrum

(Fotos: IHK/Kruppa)


Impressionen vom Eröffnungstag 800 Besucher aus nah und fern erkunden die neuen Räumlichkeiten.

EINE GELUNGENE ERÖFFNUNG!

01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 13


Titelthema – Das neue IHK-Bildungszentrum

AZUBI-KUNSTPROJEKT

„Jury war begeistert“ 1. YOUNG INDUSTRIAL ART AWARD OSTWÜRTTEMBERG VERLIEHEN Anlässlich der landesweiten Industriewoche 2017 haben Ostalbkreis, IHK Ostwürttemberg, Landkreis Heidenheim und der Arbeitgeberverband Südwestmetall Ostwürttemberg den „Young Industrial Art Award Ostwürttemberg“ ausgelobt. Die Schirmherrschaft haben Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister­Kraut und Landrat Klaus Pavel übernommen. Die Resonanz ist beeindruckend. Insgesamt wurden 18 Arbeiten von Auszubildenden in technischen Berufen erstellt und für den Wettbewerb eingereicht. Bei der Eröffnung des neuen IHK­Bildungszentrums erfolgte die erstmalige Verleihung.

Landrat Klaus Pavel bei der Preisverleihung. (Fotos: IHK/Kruppa)

auch bei der Umsetzung in deren Betrieben. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung des neuen IHK-Bildungszentrums wurden die ersten drei Preise sowie zwei Sonderpreise vergeben.

Die Preisträger des 1. Young Industrial Art Award Ostwürttemberg mit ihren begleitenden Künstlern und (v.l.): IHK-Präsident Markus Maier, Dr. Jochen Kress, Mitglied der Geschäftsleitung der Mapal Dr. Kress KG, Aalen, Organisatorin Anna Nitschke vom Landratsamt des Ostalbkreises mit (v.r.): Landrat und Schirmherr Klaus Pavel und IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle.

Zielrichtung des Wettbewerbs für Jugendliche im zweiten Ausbildungsjahr ist es, den Facettenreichtum der Industrie und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen und deren Mitarbeiter für die Region darzustellen. Zusätzlich soll das enorme Engagement der Auszubildenden gewürdigt und damit die Attraktivität der dualen Berufsausbildung unterstrichen werden. Zugleich soll durch Fertigung von Kunstobjekten in den Ausbildungsstätten die Vielfalt der Industriezweige verdeutlicht werden. Auch steht beim Young Industrial Art Award grundsätzlich im Fokus, dass die Auszubildenden künstlerisch aktiv werden. Durch deren Vorbereitung in Workshops, die Grundlagenwissen zum Thema Kunst vermitteln, soll eine Verbindung zwischen Industrie und

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dem Kunstmarkt als eine Säule der Kultur- und Kreativwirtschaft gezogen werden. Dies sei bei der Erstauflage des Wettbewerbs hervorragend gelungen, wie der Landrat des Ostalbkreises und Schirmherr Klaus Pavel bei der Preisverleihung resümierte. Vor allem war er hocherfreut über die große Resonanz, die der Preis im ersten Jahr erfahren hat. Insgesamt wurden 18 Arbeiten von Auszubildenden in technischen Berufen erstellt und für den Wettbewerb eingereicht. Unterstützt wurden die Jugendlichen im zweiten Lehrjahr von deren Ausbildungsbetrieben sowie von den renommierten Künstlern Paul Groll, Andreas Welzenbach und Laszlo Haschka aus der Region. Hilfe erfuhren die jungen Künstler sowohl bei der Konzeption als

Schirmherr Klaus Pavel: „Alle Objekte haben uns als Jury begeistert. Die jungen Leute haben sich viele Gedanken gemacht und sich intensiv mit ihren Werken auseinandergesetzt. Das große Engagement wurde auch darin deutlich, dass z. B. das Team von Eberspächer drei weitere Objekte für die Ausstellung angefertigt hat; Bosch und SHW sind mit mehreren Teams angetreten und SHW hat ebenfalls zwei weitere tolle Objekte für die Ausstellung gefertigt.“ Alle Objekte sind bis Ende Februar 2017 im IHK-Bildungszentrum ausgestellt und können dort besichtigt werden. Weitere Ausstellungsorte sind geplant. Schlussendlich sollen die Objekte für einen guten Zweck verkauft werden. Der Wettbewerb soll in mehrjährigem Turnus mit neuen Schwerpunkten ausgelobt werden und längerfristig weitere Potenziale und Synergien heben.


Objekt:

LAOKOON, sehr lakonisch

Eberspächer Prototechnik GmbH & Co. KG: Martin Schreider, Florian Barth Objekt:

In Balance

Paul Hartmann AG: Hamza Kharma, Maximilian Birk, Oguzhan Keskin Idee und Aussage: Erdverbundenheit und Liebe; Leidenschaft zur Technik. Der Mensch denkt und lenkt die Geschicke der Erde. Betreuender Künstler:Paul Groll

Idee und Aussage: Das Kunstwerk „Laokoon“ aus dem Jahre 1506 inspirierte uns, denn die Schlange darin erinnert uns an unsere Abgas- und Motorperipherierohre. Wir haben das Kunstwerk auf die Schlage reduziert, die dem warnenden Priester Laokoon und seinen unschuldigen Söhnen den Tod bringt. Der Tod Laokoons ist die Voraussetzung für die Gründung Roms, gleichsam das Gründungsopfer der Ewigen Stadt. Der „Eberspächer Laokoon“ weist nun lakonisch als Warnung auf die neuen Herausforderungen hin, die die kommende E-Mobilität für die Industrie mit sich bringt. Die Skulptur ist also warnender Hinweis, Aufforderung, Gleichnis und unser Beitrag zum Young Industrial Art Award. Betreuender Künstler: Paul Groll

Objekt:

Objekt:

eliboM

DK Universe

RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co KG: Sabrina Stahl, Pascal Stuck, Denis Frank, Moritz Zeller, Moritz Burr, Jonas Geis, Timo Maier Idee und Aussage: Wir wollten uns Lehrlinge während der Lehrzeit darstellen. Der Name „eliboM“ hat keine tiefere Bedeutung, sondern ist die Umkehrung des Wortes Mobile, denn unser Objekt erinnert an ein großes Mobile, bei dem sich allerdings nur der äußere Apparat dreht: Wir als noch zu bearbeitende Rohteile sind der innere Teil. Der äußere Teil stellt die makellose Firma mit perfekt ausgereiften Produkten dar, die in ständiger Bewegung um uns ist und die Auszubildenden zu einem genauso gut funktionierenden Teil von sich macht. Betreuender Künstler: Laszlo Haschka

MAPAL Dr. Kress AG: Celina Schlipf, Anna Heßler, Moritz Wendel, Sjil Malik, Timo Lang, Samuel Bauer, Kevin Wolf, Felix Bihr Idee und Aussage: Es soll die Wachstumsgeschichte der Firma dargestellt werden: Die Werkzeuge als Stamm symbolisieren die Produkte, die Weltkugel unter der Baumkrone das Unternehmen weltweit. Die Baumkrone bzw. die Äste stellen die Partnerfirmen dar. Die Späne sind das Abfallmaterial nach den Bearbeitungsprozessen – jeder Prozess hat unterschiedliche Spanarten und -formen. Betreuender Künstler: Laszlo Haschka

SONDERPREIS

SONDERPREIS

Objekt: Kubus, SHW Werkzeugmaschinen GmbH: Michael Wengert, Johannes Fröhlich Idee und Aussage: 12 Kanten, 8 Ecken, 6 Seiten, 4 Texte, 2 Akteure, 1 Botschaft. Unsere Botschaft bringt Industrie und Kunst auf verschiedenen Ebenen zusammen. Die Präzision, die Kreativität, das Handwerk und der Mensch (wir) sind von glänzendem Materialien umgeben oder in einem leuchtenden Käfig gefangen und in dem Kubus eingeschlossen. Unsere Ideen strahlen im besten Falle nach außen. Einblicke und Ausblicke sind nur bei genauem Hinschauen möglich, der Durchblick wird einem beinahe verwehrt. Wir müssen uns bewegen. Betr. Künstler: Paul Groll

Objekt: Musik, die bewegt, Robert Bosch Automotive Steering GmbH: Luca Röhricht, Mathis Munser, Benedikt Pauels, Moritz Aupperle Idee und Aussage: Es sollte etwas Außergewöhnliches hergestellt werden, das es so nicht geben kann. Mit Musik kann man sehr viel Spaß, Vergnügen und Freude haben; in ihr kann man sich selbst verwirklichen. Betreuender Künstler: Andreas Welzenbach

(Fotos: Anne Nitschke, Fotolia.com/ket4up)

01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 15


WIRTSCHAFT UND REGION

IHK VOR ORT IN WALDSTETTEN

Dialog mit Unternehmen und Kommune Persönlicher Dialog und ortsnahe Kommu­ nikation sind wichtig; in jeder Beziehung. Deshalb hatten Gemeinde Waldstetten und IHK Ostwürttemberg am 9. November 2017 zu „IHK vor Ort“ eingeladen. Das Leistung­s­ angebot der IHK Ostwürttemberg wurde den anwesenden rund 50 Unternehmern ebenso vorgestellt, wie der unmittelbare Austausch zwischen Gewerbetreibenden mit Gemeinde und IHK gepflegt. Die Veranstaltung konnte in der im Jahr 2014 eröffneten LEICHT|WELT der LEICHT Küchen AG in Waldstetten durch­ geführt werden. Mit dem Veranstaltungsformat „IHK vor Ort“ spricht die IHK Ostwürttemberg in Kooperation mit den Kommunen gezielt Unternehmen in Orten der Region an. Das Leistungsangebot, das von den gesetzlichen Mitgliedern der IHK in Anspruch genommen werden kann, wird dabei vorgestellt. Dieses umfasst, neben zahlreichen hoheitlichen Aufgaben, welche die IHK „anstelle des Staates“ als Selbstverwaltung der Wirtschaft wahrnimmt, die Vertretung des Gesamtinteresses der regionalen Wirtschaft und umfassende Beratungsdienstleistungen für die Herausforderungen des unternehmerischen Alltags. In der LEICHT|WELT stellte Thorsten Drescher, Leiter des IHK-Geschäftsfelds Recht und Steuern, dieses Angebot den anwesenden Unternehmern vor.

Thorsten Drescher, Leiter des IHK-Geschäftsfelds Recht und Steuern, informierte über das Leistungsspektrum der IHK und stellte sich den Fragen der anwesenden Unternehmer. (Foto: Jan-Philipp Strobel)

Im anschließenden Dialog zwischen Gewerbetreibenden und Gemeinde sowie IHK wurden aktuelle Anliegen erörtert. Im Mittelpunkt stand dabei der Fachkräftemangel. Bürgermeister Michael Rembold betonte, dass es nicht nur für ortsansässige Handwerksbetriebe und Gastronomen zunehmend schwerer werde, ausbildungsreife und ausbildungswillige Kräfte zu finden. Die IHK-Maßnahmen, mit denen die duale Ausbildung intensiv beworben wird, wurden von den Anwesenden einhellig begrüßt. Genannt wurden

hier exemplarisch die Bildungspartnerschaften von Schulen und Unternehmen, das Programm „Comedy macht Schule“ und die Ausbildungsbotschafter. Ergänzt wurden Information und Austausch um Erläuterungen zur LEICHT Küchen AG. Vorstandsmitglied Ralph Glorim erläuterte deren Tätigkeitsfeld, die Arbeit des Unternehmens in Waldstetten und gab einen Einblick in das Gebäude der LEICHT|WELT.

VFR AALEN 1921 E.V.

„1921 Business Club“ mit kontinuierlichem Wachstum Der VfR Aalen verzeichnet nach der starken Vorsaison ein kontinuierliches Wachstum seiner Partner-Plattform „1921 Business Club“. 220 Sponsoren unterstützen derzeit den Fußball-Drittligisten – Tendenz steigend. „Wir freuen uns sehr, dass wir bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison das Sponsoring-Volumen aus Zweitliga-Zeiten erreicht haben“, so Holger Hadek, Geschäftsführer Organisation & Finanzen bei den Schwarz-Weißen. Maßgeblichen Anteil daran hatte die Anschaffung einer hochmodernen LED-Bande, mittels derer die Partner des VfR Aalen noch zielgerichteter und attraktiver werben können. Sehr positiv wurde in der Öffentlichkeit auch der neue Stadionname OSTALB ARENA aufgenommen. Hinter dem Namen verbergen sich zehn starke Partner. „Die Ostalb steht hinter dem VfR Aalen und der Verein steht zur Ostalb. Dieser Name ermöglicht deutschlandweit auf Anhieb eine regionale Zuordnung und bedeutet Marketing für unseren Landkreis. Außerdem stärkt der Name die Bedeutung und Strahlkraft des VfR

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Sparkassen-Forum, Businessbereich der OSTALB ARENA. (Foto: VfR Aalen)

Aalen für die Region“, freute sich Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Gemeinsam mit ihm forcierte Landrat Klaus Pavel maßgeblich die neue Namensgebung. „Der VfR Aalen wird künftig von einer stabilen Basis aus der Region unterstützt und der Verein bringt durch die Umbenennung zum Ausdruck, wo er zu Hause

ist. Ein Fußballverein, der in der 3. Liga besteht, stärkt die ganze Region und ich freue mich ganz besonders darüber, dass das Konzept der OSTALB ARENA, so wie es im Ostalbkreis üblich ist, durch das Zusammenspiel von Akteuren aus ganz unterschiedlichen Bereichen entwickelt und verwirklicht wurde.“


Deutsche Bank

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Wirtschaft und Region

KOOPERATIONSVERANSTALTUNG LANDGERICHT ELLWANGEN UND IHK OSTWÜRTTEMBERG

Veränderungen im Berufsbild des Unternehmensjuristen

von Wirtschaft und Recht in den Fokus. Der Präsident des Landgerichts Friedrich Unkel begrüßte die Teilnehmer und wies auf die sich abzeichnenden Veränderungen insbesondere infolge der Digitalisierung hin. Hier müsse einerseits der Gesetzge(v.l.): Friedrich Unkel, Präsident des Landgerichts Ellwangen, gemeinsam mit dem Referenten ber Schritt halten, Dr. Michael Banz und IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle. (Foto: IHK) andererseits seien Bereits zum 13. Mal hatten am 7. Dezember aber auch Verwaltung und Justiz gefordert. 2017 das Landgericht Ellwangen und die IHK IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle Ostwürttemberg zur gemeinsamen Kooperatistellte mit Blick auf die durch die Digitalionsveranstaltung in das Landgericht eingelasierung verursachten Veränderungen in der den. Thema des Abends: „Die Veränderung des modernen Arbeitswelt unterschiedlichste Berufsbildes eines Inhouse-Juristen“. Dr. MichaIHK-Aktivitäten vor. Nicht nur durch die Weiel Banz, Leiter Recht der PAUL HARTMANN AG, terentwicklung bestehender dualer Berufsbilder trug zum Thema vor und gab den knapp 50 oder die Entwicklung neuer Berufe würden Unternehmern und Juristen weite Einblicke in unterschiedliche Branchen zukunftssicher aufdie sich verändernden Bedingungen der Tätiggestellt. Auch im Bereich der Weiterbildung keit eines Unternehmensanwalts. und überbetrieblichen Ausbildung habe die IHK Mit der Kooperationsveranstaltung nehmen die Basis geschaffen, moderne ArbeitsmethoLandgericht Ellwangen und IHK Ostwürttemden zu vermitteln. Dies gelte mit Realisierung berg seit Jahren Themen aus der Schnittmenge des Neubaus des IHK Bildungszentrums in

Aalen in besonderem Maß für die Elektro- und Metallberufe. Zunächst rückblickend betrachtete Dr. Michael Banz die Entwicklung der Tätigkeit eines Inhouse-Juristen. In den vergangenen 30 Jahren habe sich das Arbeitsumfeld stark geändert. Moderne Kommunikationsmittel bedingten höhere Arbeitsgeschwindigkeiten, die Regulierungsdichte habe zugenommen, die Komplexität der Lebenssachverhalte in international tätigen Konzernen steige, online stünden deutlich mehr Informationsquellen zur Verfügung und auch die Streitkultur habe sich verändert. Auch würden Strafrahmen – besonders in den USA - immer weniger kalkulierbar. Es bestünde bisweilen die Sorge, dass das Recht seine befriedende Funktion verliere und zum Rechtsrisiko würde. Entsprechend habe ein Inhouse-Jurist heute oft weniger die Funktion des reinen Beraters, der mit umfangreichen Gutachten einen von vielen Impulsen bei unternehmerischen Entscheidungen liefere. Vielmehr sei der Unternehmensjurist zwischenzeitlich oft Mitentscheider. Dr. Banz: „Der Weg geht weg vom reinen juristischen Dienstleister hin zum Guardian of Corporate Integrity, der nicht nur Risiken identifizieren, sondern praktikable Lösungswege aufzeigen muss.“ Diese Tendenz werde sich in den kommenden Jahren noch verstärken.

VOITH GMBH & CO. KGAA

Kooperationsvertrag mit Liebherr www.voith.com

Neuer „Stufe V“ stehender Dieselmotor D966 von Liebherr für Schienenfahrzeuge. (Foto: Voith)

Voith und Liebherr gehen eine Partnerschaft für Entwicklung, Vertrieb und Service moderner Dieselmotoren in Schienenfahrzeugen ein.

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Die in Bulle ansässige Liebherr Machines Bulle SA (Schweiz) und die Voith Turbo GmbH & Co. KG (Deutschland) unterzeichneten im Sep-

tember 2017 einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Innerhalb dieser Vereinbarung liefert Liebherr künftig verschiedene Varianten des Grundmotors in der Leistungsklasse bis 500 kW sowie Komponenten für das Abgasnachbehandlungssystem. Als Basis dafür dient ein 6-Zylinder-Reihenmotor der neuesten Motorengeneration von Liebherr. Mit der Kooperation übernimmt Voith, als Anbieter von sog. RailPacks, die Systemverantwortung für Dieselmotor und Abgasnachbehandlung. RailPacks von Voith sind kompakte Antriebssysteme für Triebwagen oder Schienensonderfahrzeuge, die aus den Hauptkomponenten Dieselmotor mit Abgasnachbehandlung, Getriebe oder Generator und Kühlsystem bestehen. Daneben wird Voith die Motoren als emissionsarme Antriebslösung für weitere Schienenfahrzeuganwendungen anbieten. Voith übernimmt somit nicht nur die Gesamtsystemverantwortung, sondern auch den weltweiten Vertrieb und Service der Bahnmotoren.


Wirtschaft und Region

EDELMANN GMBH

Joint Venture mit Partner in Indien www.edelmann.de

Oliver Bruns, CEO der Edelmann Group, und Anil Kumar, CEO MK Printpack, nach der Unterzeichnung des Joint Ventures. (Foto: Edelmann)

Zum 1. Dezember 2017 hat sich die Edelmann Group an M.K. PRINTPACK PVT. LTD, India beteiligt. Die Transaktion wurde von Essel Finance als Berater begleitet. In Indien hatte Edelmann bereits im Jahr 2013 Anteile am indischen Verpackungshersteller Janus Packaging Pvt. Ltd erworben, der heute als Edelmann Packaging India Private Limited firmiert. Seit der Übernahme konnte sich das Unternehmen weiter erfolgreich am Markt etablieren. Nun baut das Heidenheimer Unternehmen seine Präsenz auf dem indischen Subkontinent mit der neuen Beteiligung strategisch aus. Indien ist der viertgrößte Faltschachtelmarkt der Welt und verzeichnet jährliche Wachstumsraten von mehr als 6 Prozent. MK Printpack, mit Hauptsitz in Mumbai, wurde 1981 gegründet, verfügt über drei Produktionsstandorte (in Daman, Motaponda und Haridwar) an denen 500 Mitarbeiter tätig sind. In Kürze plant MK Printpack einen vierten Produktionsstandort zu eröffnen. Das Unternehmen arbeitet für lokale

Unternehmen wie auch für internationale Marken in den Bereichen Beauty Care, Health Care und Consumer Brands. Die Beziehung zwischen MK Printpack und Edelmann soll die nächsten Jahre kontinuierlich ausgebaut werden. Oliver Bruns, CEO der Edelmann Gruppe, sieht die Marktposition von Edelmanns als Partner international agierender Marken gestärkt: „Wir freuen uns sehr, MK Printpack in der Edelmann Group willkommen zu heißen. Als Technologieführer der Verpackungsbranche, mit zukünftig 19 Standorten in neun Ländern und auf drei Kontinenten, steht Edelmann weltweit den Kunden mit dem Qualitätsversprechen High Quality Packaging zur Verfügung.“ Anil Kumar, CEO von MK Printpack, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, ab sofort zur Edelmann Group zu gehören und sind davon überzeugt, dass wir mit unserem Know-how erfolgreich zum weiteren Ausbau der Unternehmensstrategie von Edelmann beitragen können.“

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Wirtschaft und Region

LEICHT KÜCHEN AG

Global Kitchen Design Award 2017 verliehen www.leicht.com

Mit Spannung erwarteten die internationalen Handelspartner von LEICHT die DESIGN SHOW, die zwischenzeitlich als Highlight für die weltweiten Gäste gilt. Höhepunkt des letztjährigen Events in der LEICHT | WELT war die erneute Prämierung der weltweiten Gewinner des Global Kitchen Design Awards 2017. Die Jury bestand aus über 1.000 weltweiten LEICHT-Küchenfachberatern sowie Architekten. Diese ermittelten die drei weltweiten Gewinner sowie die länderspezifischen Sieger. Die Preisträger wurden im Rahmen einer fast einstündigen Show gefeiert. Inspirieren, begeistern und aufzeigen, was mit LEICHT alles möglich ist – das

ist der Leitgedanke des Premiumherstellers. In diesem Sinn ist das von LEICHT ins Leben gerufene Wettbewerbsportal Global Kitchen Design eine in der Küchenbranche einzigartige Initiative, die weltweit mehr als 1.000 Fachhandelspartner, Architekten und Endkunden miteinander vernetzt.

Die internationalen Gewinner des Global Kitchen Design Awards 2017 wurden mit einer großen Design Show in der LEICHT I WELT geehrt: v.li.: LEICHT-Vorstand Stefan Waldenmaier, Luis Bebchik von Hausscape (Platz 3), Markus Beer von Couchzone Beer (Platz 1), Robert Kohl von Küchenkunst Einbaukunst (Platz 2), Harald Blessing, Vertriebsleitung Export und Ulrich Barth, Vertriebsleitung Deutschland und Österreich. (Foto: Leicht)

OTTENWÄLDER UND OTTENWÄLDER

Mut für neue Märkte www.ottenwaelder.de

Ottenwälder und Ottenwälder haben es gewagt: Die Designagentur aus Schwäbisch Gmünd hat ein Projekt im Iran gestartet. Seit September 2017 produziert das große iranische Unternehmen Electropeyk Video-Türsprechanlagen mit deutschem Design. Dem ging ein anderthalbjähriger Auswahlprozess gegen fast 100 andere internationale Designagenturen voraus. „Als wir die Anfrage von Electropeyk erhielten, waren wir zunächst skeptisch“, erinnert sich Geschäftsführerin Petra Kurz-Ottenwälder. „Ein Projekt in Iran – wollen wir das wirklich? Ist uns die politische Situation dort nicht zu heikel? Verstoßen wir womöglich sogar gegen Wirtschaftssanktionen?“ Trotz der Vorbehalte entschloss sich

das Designbüro, die Herausforderung anzunehmen. „Heute freuen wir uns, dass wir diesen Schritt gewagt haben“, sagt Kurz-Ottenwälder. Das Büro verfolgt derzeit noch ein zweites Projekt in Iran: Für die Firma NBM Machinery entwickeln die Designer ein Corporate Product Design für Spritzgussmaschinen. Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität stehen dabei im Vordergrund. Gleichzeitig soll das Erscheinungsbild für die Maschinen einheitlich und modern sein. Westliches Know-how wird hierbei nicht nur in der Maschinengestaltung sichtbar, sondern trägt auch dazu bei, die Arbeitsbedingungen in Iran zu verbessern und auf lange Sicht neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Elegantes Design aus Glas, Aluminium und Edelstahl: Für die iranische Firma Electropeyk gestaltete das Designbüro die Video-Türsprechanlage RENDA. (Foto: O+O / David Stifani)

DIGITEC KOMMUNIKATIONSDESIGN

20 Jahre gestalten, beschriften und drucken www.digitecgschwend.de

Dennis Konietzny sorgt neben seinen vielfältigen Druckdienstleistungen auch für eine professionelle Firmendarstellung seiner Kunden. (Foto: Digitec)

Seit nunmehr 20 Jahren produziert Dennis Konietzny mit seiner Firma Digitec Kommunikationsdesign in Gschwend Beschriftungen und Drucksachen.

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Aus dem Offsetdruck kommend hat sich die Digitec schnell den neuen Techniken, die für Werbung benötigt werden, angepasst. In einer Zeit, in der Firmen immer größere und buntere Werbung für den Außenbereich benötigen, ist Digitec kompetenter Ansprechpartner. So können mit Farbplottern großformatige Bilder sowie Aufkleber aller Art mit Formzuschnitt schnell produziert werden. Mit neuen Schneideplottern hat Konietzny schon zahlreiche Fahrzeuge vom PKW bis zum Tanklastzug beschriftet. Auch bietet er die Möglichkeit, mit Sandstrahl- bzw. Milchglasfolie Glaselemente mit Mustern und Logos zu folieren. Sollte durch Fenster zu viel Licht und Wärme kommen, so können diese mit Sonnenschutzfolie abgedunkelt werden.

Durch die neue Farb-Plottertechnik können Planen und Bauzaunbanner direkt von der Rolle zu hergestellt werden. Kinietzny: „Bei hohen Auflagen aus dem Offsetdruck oder Kleinauflagen aus dem Digitaldruck, was Geschäftsdrucke angeht, sind wir schon immer vorne dabei.“ Ab 2018 wird der Bereich Kalenderdruck weiter ausgebaut: Hierzu gehören Bild- und Wandkalender, Schreibtischunterlagen und Blöcke aller Art. Weiterer Bereich ist die Grafik. Konietzny: „Corporate Identity ist heutzutage für jedes Unternehmen ein Muss, um sich professionell zu präsentieren. Wir gestalten hierfür ein neues Firmengeschäftsbild. Auf diesem neuen Logo werden dann Briefpapier, Visitenkarten, Beschriftungen und das Firmenschild aufgebaut.“


Wirtschaft und Region

SÜDWESTRUNDFUNK

Multimedial aus Aalens Mitte www.SWR.de

Das neueste Studio des SWR befindet sich seit November 2017 in Ostwürttemberg. Mit der Einweihung des „Multimedialen Korrespondentenbüros“ – so die offizielle Bezeichnung – ist der Südwestrundfunk vom Rand der Aalener Innenstadt mitten ins Geschehen gezogen. 32 Jahre lang war die „Sprechstelle Aalen“ Basis der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung über den Ostalbkreis und den nördlichen Kreis Heidenheim. Die ehemalige Wohnung mit Kachelofen entsprach den Ansprüchen eines modernen Medienunternehmens nicht länger. Die neuen Räume im „Aalener Tor“ bieten eine ideale Kombination aus sachlich-modernem Ambiente und unmittelbarer Nähe zu Landratsamt, Rathaus und Agentur für Arbeit. Günstig gelegen am Rand der Fußgängerzone in Sichtweite des neuen Kaufhauses Kubus: Sichtbar sein und wahrgenommen werden sind für den SWR entscheidende Vorteile des neuen Standorts. Zwei Korrespondenten berichten aus dem neuen multimedialen Korrespondentenbüro in erster Linie für die Hörfunkprogramme des SWR und der gesamten ARD. Die technische Ausstattung mit Mischpult, Studiomikrofonen und PCs

SWR-Reporter Timo Staudacher ist im neuen Büro in der Lage, alle Ausspielwege, Radio, Fernsehen und auch Internet, zu bedienen. (Foto: SWR)

mit digitalen Schnittprogrammen ermöglicht die komplette Produktion von Berichten und Reportagen, Live-Einblendungen bis hin zur Moderation kompletter Sendungen, wie am offiziellen Einweihungstag am 17. November zu erleben war. Vorgesehen sind auch die Erstellung von Beiträgen für die SWR- und ARD-Fernsehprogramme und Videos für die Online-Angebote www.SWR.de und die App „SWR aktuell“. Regionalpolitische Ent-

scheidungen, Hightech-Entwicklungen ostwürttembergischer Unternehmen – vom Weltkonzern bis zum mittelständischen „hidden Champion“ - , sportliche Höhen und Tiefen von FCH und VfR, Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, Opernfestspiele Heidenheim: Für all das und noch mehr steht das neue multimediale Korrespondentenbüro Aalen des SWR – immer ganz nah an den Menschen in der Region.

NUBERT ELECTRONIC GMBH

Neues Entwicklungs­ & Logistikzentrum bezogen www.nubert.de

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HALLEN INDUSTRIEBAU & GEWERBEBAU

Nicht alle Abteilungen der Speaker Factory sind in das neue Hauptquartier in der eigens getauften Nubertstraße übergewechselt. Die Hörstudios sowie die Kundenberater bleiben in den angestammten Räumlichkeiten in der Schwäbisch Gmünder Goethestraße 69. (Foto: Nubert)

Die für ihre ausgezeichneten Lautsprecher und HiFi-Geräte bekannten Akustikspezialisten von Nubert haben in ihrer Heimatstadt Schwäbisch Gmünd eine neue Firmenzentrale bezogen. Mit der Inbetriebnahme des eigens entworfenen großen Messlabors ist nun auch der Umzug des Ingenieursteams in das Entwicklungs- und Vertriebszentrum abgeschlossen. Im maßgeschneiderten Messlabor können die Klangexperten künftig noch bessere Lautsprecher mit gesteigerter Effizienz austüfteln. Das Messlabor wurde

exakt nach den Maßgaben von Nuberts Ingenieuren gestaltet. Den größten Teil der rund 8.000 Quadratmeter Nutzfläche der neuen Firmenzentrale beansprucht mit etwa 5.500 Quadratmetern das Lager. Ähnlich wie das Messlabor wurde auch das Lager zu großen Teilen in Eigenregie entworfen und nach den Vorstellungen von Nuberts Logistikteam konstruiert. So werden die Kunden zukünftig von beschleunigter Bestell- und Service-Abwicklung profitieren können.

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Wirtschaft und Region

GRANDESSA – DAMENMODE FÜR SIE

20 Jahre Damenmode für große Größen Die Firma Grandessa, das Spezialgeschäft mit der Großstadtauswahl für Größen ab 42, feiert 20-jähriges Jubiläum. Martina Englisch und Dorothea Rehm spezialisierten sich mit diesem Damenmodegeschäft für große Größen in der Fußgängerzone von Aalen, Stadelgasse 17 – direkt gegenüber dem Parkhaus Spitalstraße. Persönliche Beratung, Qualität und die Großstadtauswahl sind seither die Eckpfeiler. Ziel war und ist es, tragbare Mode für die Größen ab 42 anzubieten. Grandessa verkauft Produkte der

führenden Anbieter. Die vertretenen Firmen produzieren auch speziell für die großen Größen ab 42. Das Einzugsgebiet „sprengt“ den Kammerbezirk und reicht bis Stuttgart und über Nördlingen hinaus und von Schwäbisch Hall bis Ulm. Grandessa bietet nunmehr seit 20 Jahren eine Großstadtauswahl an tragbarer Mode, individuelle Beratung und Qualität zu fairen Preisen. Zum Jubiläum gibt es viele Besonderheiten – insbesondere einen Jubiläumsverkauf mit Super-Sonder-Preisen.

Das Bild zeigt das Ladengeschäft von Grandessa in der Stadelgasse 17 in Aalen - als Teil des Geschäftshauses Radgasse/Stadelgasse/Westl. Stadtgraben. Dies ist der Eingang zur Aalener Fußgängerzone. Das Parkhaus Spitalstrasse („Schlachthaus“-Parkhaus) ist genau gegenüber. Bahnhof und Busbahnhof sind nur wenige Gehminuten entfernt. (Foto: Grandessa)

C. & E. FEIN GMBH

Dänische Tochtergesellschaft integriert www.fein.com/de

Die C. & E. Fein GmbH integriert den GRIT Standort in Dänemark in den Unternehmenssitz in Schwäbisch Gmünd-Bargau. Bisher war die Tochtergesellschaft GRIT A/S, die Bandschleifmaschinen, Module und Zubehöre herstellt, eine eigenständige Gesellschaft innerhalb der FEIN Gruppe. Mit dem Standortwechsel der vergleichsweise kleinen Geschäftseinheit bündelt FEIN verschiedene Unternehmensfunktionen im Hauptwerk Bargau und bekennt sich weiterhin klar zum Standort Deutschland. Die Implementierungsphase wird voraussichtlich Mitte 2018 abgeschlossen sein.

Unter der Marke GRIT by FEIN bietet FEIN rund 40 Bandschleifmaschinen und Module sowie rund 280 Zubehörartikel für die Metall verarbeitende Industrie an. Die Produkte von GRIT by FEIN zeichnen sich durch ihren moduGRIT by FEIN bietet Bandschleifmaschinen zur Metallbearbeitung.  (Foto: Fein) laren Aufbau aus und können dadurch schnell umgerüstet und ergänzt Die Produkte sind auch im Dauerbetrieb extrem werden. Dadurch profitieren die Anwender von leistungsstark und decken die gesamte Bandeiner hohen Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. breite der Metall- und Edelstahlverarbeitung ab.

FRISCHEMARKT BLEYER GMBH

60 Jahre Kompetenz im Fleischgewerbe www.gefluegel-bleyer.de

Frischemarkt Bleyer GmbH - Der Spezialist für Eier, Geflügel-, Kaninchen-, Lamm- und Wildfleisch wurde vor 60 Jahren als kleiner Einzelhandel gegründet. Geführt wurde das Unternehmen von Michael Bleyer sen. und seiner Ehefrau Elisabeth, welches sie gemeinsam von der Garage ihres Wohnhauses aus in Ellwangen betrieben. Gegenstand des Unternehmens war der Handel mit Gemüse, Geflügelprodukten und Eiern auf Wochenmärkten der Region. Langjährige Arbeit und das Einstellen auf Kundenbedürfnisse, ließ das Unternehmen stetig wachsen, bis die Räumlichkeiten zu klein wurden. Der Erwerb eines Grundstückes im Jahr 1979 in Rainau-Schwabsberg und der Bau der ersten Firmenhalle haben den Grundstein für den heutigen Firmensitz gelegt. 1997 wurde das Unternehmen den heutigen Geschäftsführern Michael Bleyer jun., Angelika Bleyer und Joachim Bleyer anvertraut - die Frischemarkt Bleyer GmbH entstand.

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Der Erwerb eines Grundstückes im Jahr 1979 in Rainau-Schwabsberg und der Bau der ersten Firmenhalle haben den Grundstein für den dortigen Firmensitz gelegt.  (Foto: Bleyer)

Erkennen von Marktlücken und das Besinnen auf die Familienwerte, wie Fleiß, Zusammenhalt und Traditionsbewusstsein, ließen das Unternehmen vom reinen Wochenmarktbeschicker zu einem etablierten Fachgroßhändler im Fleischgewerbe anwachsen. Der Schwerpunkt wurde dabei gezielt auf den Handel und die Veredelung von Geflü-

gelprodukten neu festgelegt. Dabei ist Transparenz und das Achten auf kontrollierte Aufzucht entscheidend für die angebotene Qualität. Perfekt eingerichtete Produktionsflächen, rund 800 Quadratmeter Kühlflächen und geschultes Personal sind die Voraussetzung für schnelles und kundengerechtes Veredeln der Ware. Hinter dem Unternehmen stehen rund 50 Mitarbeiter, die maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt sind. Getreu der Unternehmensphilosophie arbeiten die Bleyers ständig daran, den Kunden mit gesundem Fleisch ein schmackhaftes Erlebnis zu bieten, das in Qualität, Sicherheit und Transparenz seinesgleichen sucht. Michael Bleyer jun.: „Wir streben eine Handlungsweise mit unseren Geschäftspartnern an, die von Vertrauen, Aufrichtigkeit und Verlässlichkeit geprägt ist. Daher lautet unser Firmenmotto: Ländlich frisch. Natürlich gut!“


Wirtschaft und Region

VERSICHERUNGSBÜRO STÖRRLE

Unter neuer Leitung www.wuerttembergische.de

Nach 40 Jahren hat Lutz Störrle im Sommer 2017 sein erfolgreich geführtes Versicherungsbüro in Heidenheim an Roman Bauder übergeben. Der Nachfolger ist ein erfahrener Versicherungsfachmann, der bereits seit vielen Jahren in der Branche tätig ist. Er führt das Versicherungsbüro Störrle in den bekannten Räumlichkeiten mit Kompetenz und Engagement rund um die Themen Ver­mögensbildung, Wohneigentum, finanzielle Absicherung und Risikoschutz. Wie sein Vorgänger legt auch Bauder großen Wert auf Kundennähe und unkomplizierte Hilfe im Schadensfall. Ein weiterer Garant für die Kontinuität ist das eingespielte und bekannte Büroteam.

Das Team des Versicherungsbüros Störrle (v.l.): Florian Loepthien, Fachberater Firmenversicherung; Rolf Karl, Fachberater Bausparen; Angela Störrle, Vertriebsassistentin; Lutz Störrle, Senior-Partner; Roman Bauder, Agenturinhaber; Silvia Merlini, Vertriebsassistentin; Mark Hocke, Fachberater Lebensversicherung; und Reiner Schultheiß, Fachberater Krankenversicherung. (Foto: privat)

VOITH GMBH & CO. KGA

Nach gutem Geschäftsjahr gestärkt in neue Wachstumsphase www.voith.com

Der Voith-Konzern startet nach einem guten Geschäftsjahr 2016/17 strategisch, operativ und finanziell gestärkt in eine neue Wachstumsphase. Der Auftragseingang verbesserte sich im abgelaufenen Jahr um 6,3 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro und lag damit über den gesteckten Erwartungen. Dazu hat insbesondere der Konzernbereich Voith Paper beigetragen, dessen Auftragseingang kräftig um 24 Prozent zulegte. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres mit 5,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,3 Mrd. Euro) weiterhin auf hohem Niveau. Der Umsatz des Konzerns konnte mit 4,2 Mrd. Euro trotz eines herausfordernden Marktumfeldes wie prognostiziert auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten werden. Im Jahr seines 150-jährigen Bestehens entwickelte sich das operative Geschäft mit einer weiteren Steigerung der Profitabilität des Kerngeschäfts positiv: Das Betriebsergebnis der drei angestammten Konzernbereiche Voith Hydro, Voith Paper und Voith Turbo stieg in Summe auf 304 (Vorjahr: 295) Mio. Euro, wobei Voith Paper mit einem erheblichen Zuwachs um 40 Prozent herausragte. Im Kerngeschäft stieg die Umsatzrendite auf 7,3 (Vorjahr: 7,0) Prozent. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit entwickelte sich sehr positiv (135 Mio. Euro). Hingegen sank das ausgewiesene Betriebsergebnis des Konzerns aufgrund planmäßiger Aufbaukosten für Voith Digital Solutions auf 241 (Vorjahr: 275) Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte einen historisch hohen Wert von 596 (Vorjahr: 29) Mio. Euro. Auch über das laufende Geschäftsjahr 2017/18 hinaus ist Voith zuversichtlich. „Der Konzern ist nach den fundamentalen Weichenstellungen und Veränderungen der vergangenen Jahre heute strategisch und finanziell voll handlungsfähig, befindet sich operativ in guter Verfassung, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, resümierte Konzernchef Lienhard.

Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung: Im Jahr des 150-jährigen Bestehens entwickelte sich das operative Geschäft von Voith mit einer weiteren Steigerung der Profitabilität des Kerngeschäfts positiv.  (Foto: Voith)

Voith stellt sein neues Antriebssystem für rein elektrisch betriebene Busse vor. Das System besteht aus einem elektrischen Antriebsstrang mit intelligentem, digitalem Flottenmanagement. (Foto: Voith)


KEFF – RENDITE N

Mehr Renditeneffizienz du

Fassade des allnatura Gebäudes in Heubach – Die Photovoltaikmodule sind als „falsche Fenster“ in die Fassade integriert. Die Stromkosten steigen seit Jahrzehnten, das ist nichts Neues. Neu dürfte für den ein oder anderen sein, dass sich die Herstellung und der Eigenverbrauch von Strom rechnet. Es ist ein interessantes Kapitalanlageprodukt, das wir, die Kompetenzstelle Energieeffizienz Ostwürttemberg, Ihnen vorstellen möchten. Als Beispiel nehmen wir eine Photovoltaikanlage mit 30 kWp (= Kilowattpeak = installierte Leistung Ihrer Anlage): Diese liefert im Jahresdurchschnitt ca. 30.000 Kilowattstunden Strom für den Eigenverbrauch des Unternehmens. Die Annahme der Jahreseigenproduktion von 1.000 Kilowattstunden pro Kilowattpeak entspricht den Referenzerträgen für eine Anlage in Ostwürttemberg, die Stromkosten für eine Kilowattstunde entsprechen unseren Erfahrungen für Industriebetriebe: 30.000 Kilowattstunden pro Jahr x 17 Cent = 5.100 Euro pro Jahr Somit „verhindern“ Sie 5.100 Euro an Stromkosten pro Jahr, da Sie diesen Strom mit einer Photovoltaikanlage selbst produzieren (vorausgesetzt wird hierbei eine konstante Abnahme des Stromes in Ihrem Unternehmen, so dass möglichst kein Strom wieder ins Netz „zurückfließt“, dies lässt sich durch eine intelligente Auslegung der Anlage verhindern). Eine 30-Kilowattpeak-Photovoltaikanlage bekommen Sie bereits für ca. 30.000 Euro

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(30 kWp x 980 Euro/KWp = 29.400 Euro; Finanzierung Eigenkapital oder Förderdarlehen KfW Erneuerbare Energien – Standard (Kredit 270), 10 Jahre Laufzeit, Zins 2,12 % effektiv ð monatliche Rate 250 Euro; Konditionen Preisklasse B bei Annahme guter Bonität und Besicherung  70 %; Zinssätze gültig ab 13.09.2017). Die Laufzeit der Photovoltaikanlage kann, natürlich mit einer gewissen Alterung, trotzdem bis zu 25 Jahre betragen (Erfahrungswerte anderer Unternehmen).

Sportwagen ohne Räder Viele Unternehmer „parken“ ihr Premiumfahrzeug vor dem Unternehmen, wo es die meiste Zeit nur steht, aber dennoch Geld kostet. Warum „parken“ Sie nicht ein BHKW (Blockheizkraftwerk) auf dem freien Parkplatz neben Ihr Premiumfahrzeug? Kostet in etwa das gleiche Geld, nur spart Ihnen ein BHKW Firmenkapital und bringt eine jährliche Steuerrückerstattung und eine Rendite von ca. x %. Es produziert den Strom für 7 bis 8 Cent die Kilowattstunde und spart somit 10 Cent gegenüber dem Einkauf (17 Cent pro Kilowattstunde Strom entsprechen unseren Erfahrungen für Stromkosten für Industriebetriebe). Eine ganze Menge Wärme für Ihre Produktionsprozesse erhalten Sie noch oben drauf, hier können Sie dann nochmals richtig viel Geld sparen.

Sie bezahlen noch Steuern für den Sprit Ihres Premiumfahrzeuges? Unser „Premiumfahrzeug“ bekommt eine Energiesteuerrückerstattung – jedes Jahr! Ihr Premiumfahrzeug fährt ca. 5.000 Stunden bis zu seinem Zyklusende (Schrottplatz), unser „Premiumfahrzeug“ fährt diese Volllaststunden in einem Jahr 1! Eine Premiummaschine mit der Sie Geld sparen. Darüber hinaus erhalten Sie eine einmalige „Anschaffungsprämie“ von ca. 3.000 bis 3.500 Euro. Dieses „Premiumfahrzeug“ wird Sie begeistern, denn in Zeiten großer Sommerhitze können Sie den „AC“ Knopf drücken und mit einer zusätzlichen Kältemaschine wandeln Sie die überschüssige Wärme aus Ihrem „Premiumfahrzeug“ in Kälte um. Für die zusätzliche Kältemaschine erhalten Sie, genügend Kältebedarf vorausgesetzt, bis zu 50 % der Anschaffungskosten erstattet. Wann steigen Sie in Ihr neues „Premiumfahrzeug“ ein? Brauchen Sie hierzu weitere Unterstützung, wollen Sie eine unabhängige und unverbindliche Meinung? Die Kompetenzstelle Energieeffizienz Ostwürttemberg, kurz KEFF, bietet Ihnen: • Eine kostenfreie, neutrale und unabhängige Erstinformation • Eine kostenfreie Begleitung während der Planung und bis zur Umsetzung • Eine neutrale Vermittlung von Energieberatern • Das Wissen aus zwei Jahren Tätigkeit mit bereits über 100 besuchten Unternehmen

Treten Sie mit uns in Verbindung – Vereinbaren Sie ein Initialgespräch: Das sind 90 bis 120 Minuten, die Sie weiterbringen! Wir besuchen Sie in Ihrer Firma, besprechen den Ablauf und besichtigen Ihren Betrieb, Sie geben die Uhrzeit vor. Wir erklären Lösungen und zeigen Ihnen die Wege bis zur Förderung. Wenn Sie möchten, organisieren wir Ihnen einen Energieberater, für dessen Arbeit Sie bis zu 80 % staatliche Förderung erhalten. Denken Sie daran, dass es sich bei Fördermitteln um Steuern handelt, die Sie bezahlt haben. Also ran an die Fördertöpfe, es ist Zeit für eine zusätzliche „Steuerrückerstattung“. 1

Genügend Stromnachfrage und richtige Dimensionierung vorausgesetzt. Hier stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, melden Sie sich bei uns.


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NEU BETRACHTEN

urch Eigenstromproduktion Fassade des allnatura Gebäudes in Heubach – Photovoltaikmodule als architektonisches Element: Die falsche Fensterfront entpuppt sich als riesige Kollektorenfläche.

(Die Abbildungen wurden uns freundlicherweise von der allnatura Vertriebs GmbH und Co. KG und der WALTER konzept energie GmbH zur Verfügung gestellt)

Falls Sie mehr zur Kompetenzstelle Energieeffizienz Ostwürttemberg erfahren möchten, besuchen Sie uns unter:

www.keff-bw.de/de/ow

Weitere Informationen zur Arbeit der Kompetenzstelle Energieeffizienz im Allgemeinen finden Sie in unserem kurzen ErklärVideo (https://vimeo. com/235303052).

Jetzt agieren und nicht später reagieren Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Investitionen in Energie- und Ressourcensparen. Die Fördertöpfe sind da, die Auftragsbücher sind voll, die Zinsen niedrig, also agieren Sie jetzt. Sichern Sie sich Ihre Renditen durch die Eigenproduktion von Energie. Sparen Sie sich das Geld für teure „Zukaufenergie“, investieren Sie Ihr Geld die Zukunft Ihrer Firma. Denn wir sind davon überzeugt: Energie wird in Zukunft nicht günstiger. Falls Sie wissen möchten, welcher Ihrer Unternehmerkollegen bereits mit der Kompetenzstelle Energieeffizienz Ostwürttemberg zusammenarbeitet und welche Erfahrungen dieser mit uns bereits gemacht hat, dann melden Sie sich bei uns. Wir haben die passende Referenz für Sie. Bei uns antworten Unternehmer für Unternehmer.

TRÄGER DER REGIONALEN KOMPETENZSTELLE ENERGIEEFFIZIENZ OSTWÜRTTEMBERG

KOORDINIERT DURCH

GEFÖRDERT DURCH

PROJEKTPARTNER

ENERG IE K OM PETENZ

OSTALB

Landkreis Heidenheim

01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 25


Wirtschaft und Region

R2 DRONE SOLUTIONS GMBH

VR BANK OSTALB

www.r2ds.de

www.vrbank-ostalb.de

Luftbildkalender Ostalbkreis 2018

Aus Kundenprojekten wurden einige der schönsten Aufnahmen aus dem Ostalbkreis in einem Kalender zusammenzugefasst. (Foto: R2DS)

Neue Hauptstelle eingeweiht

Die R2 Drone Solutions GmbH mit Sitz in Aalen hat sich als Dienstleistungsunternehmen auf fachspezifische Befliegungen mit unbemannten Luftfahrtsystemen, umgangssprachlich auch „Drohnen“ genannt, spezialisiert. Mit dem breitgefächerten Portfolio für die unterschiedlichsten Branchen, ist das Unternehmen in ganz Deutschland sowie in den europäischen Nachbarländern im Einsatz. Dazu zählen Vermessungen, Inspektionen, Analysen, oder spezielle Luftbildaufnahmen für Foto- und Videoproduktionen. Obwohl der Schwerpunkt hauptsächlich im Bereich der Vermessung und bei Spezialanwendungen liegt, entstanden auch im vergangenen Geschäftsjahr, überwiegend im Rahmen von Kundenprojekten, interessante Luftbildaufnahmen aus ungewohnten Perspektiven. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschlossen, einige der schönsten Aufnahmen aus dem Ostalbkreis in einem Kalender zusammenzufassen. Die erste und exklusive Ausgabe ist momentan ausschließlich über www.r2ds.de auf Anfrage erhältlich.

EDELMANN GMBH

Renommierte Branchenauszeichnungen erhalten

Ein modernes, funktionales, repräsentatives und durchaus imposantes Gebäude hat die VR-Bank Ostalb in Aalen an der Ecke Bahnhof-/ Wilhelm-Zapf-Straße am 10. November 2017 seiner Bestimmung übergeben. Der fünfgeschossige Neubau der Hauptstelle mit rund 6.500 Quadratmetern Geschossfläche ist eine gelungene Akzentuierung der Bahnhofstraße, waren sich VR-Bank-Vorstandssprecher Hans-Peter Weber und Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler bei der Einweihung einig. Über 250 Gäste freuten sich mit dem Vorstandsteam über die termingerechte Fertigstellung des neuen Gebäudes. „Wir haben gut gewirtschaftet und sind sowohl im Zeit-, als auch im Kostenplan,“ so das für das Bauvorhaben zuständige Vorstandsmitglied Ralf Baumbusch. „Und mächtig stolz auf das neue, sehr gelungene Gebäude sind wir auch,“ betonte Aufsichtsratsvorsitzender Claus Albrecht. Vorstandssprecher Weber ging bei seiner Begrüßung auf die Entstehung der VR-Bank Ostalb durch die Fusion von Aalen und Gmünd in 2017 sowie des neuen Gebäudes ein. „Sowohl Fusion als auch Neubau waren ein enormer Kraftakt für die Mitarbeiter“, war sich Weber bewusst. Im April 2015 habe man mit dem Bauvorhaben begonnen.

www.edelmann.de

Auf dem internationalen Award-Parkett konnte die Edelmann GmbH aus Heidenheim gleich zwei renommierte Branchenauszeichnungen gewinnen: den Deutschen Verpackungspreis und den European Carton Excellence Award. Der Spezialist für Verpackungsveredelung überzeugte die Jurymitglieder mit innovativen Technologien und Faltschachtelkreationen, die Markenwelten mit allen Sinnen erlebbar machen: hochveredelt und in stilvoller Eleganz. Eine neue Dimension der Dynamik

präsentiert Edelmann mit MOVE (Micro Oriented Variable Effect). Die in Kooperation mit Giesecke & Devrient umgesetzte Technologie kombiniert hochwertiges Design, realisiert im mehrfarbigen Offsetdruck, mit exakt darauf abgestimmten Mikroprägungen. Die Ampoule Concentrates Serie von Babor soll Sinnbild für die Kunst präziser Hautpflege sein. Eine perfekte Verkörperung des Markenversprechens hat Edelmann mit der eleganten Verpackung der Limited Edition geschaffen. Diese überzeugte die Juroren des 21. European Carton Excellence Awards und sicherte Edelmann einen der begehrten Preise. Die Limited Edition der legendären Ampoule Concentrates von BABOR. Hochveredelt, elegant und mit dem European Carton Excellence Award 2017 ausgezeichnet. (Foto: Edelmann)

Die neue Kundenhalle der VR-Bank-Hauptstelle in Aalen. (Foto: VR Bank)

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Wirtschaft und Region

CONCLURER GMBH UND STEINMETZER GMBH

Landesauszeichnung bei „100 Orte für Industrie 4.0“ www.conclurer.com • www.cnc-steinmetzer.de

Die Conclurer GmbH in Heidenheim und die Steinmetzer GmbH in Steinheim am Albuch wurden am 6. Dezember 2017 als einer von „100 Orte für Industrie 4.0“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 28 Unternehmen und Einrichtungen prämiert, die Digitalisierungslösungen erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben. „Industrie, Mittelstand und Start-ups in Baden-Württemberg sind auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft, wie die prämierten Projekte eindrucksvoll zeigen. Mit der Preisverleihung wollen wir anfassbare Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen

Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Verleihung im Alten Schloss in Stuttgart. Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Ausgezeichnet wurde die Conclurer GmbH für deren Industrie-4.0-Lösung Edelog. In dem gemeinsamen Projekt des Start-ups und dem etablierten Mittelständler ITC Graf GmbH in Hedienheim, wurde ein neues, digitales Produkt mit Edelog als Erweiterung des bestehenden

Bei der Auszeichnung im Alten Schloss in Stuttgart (v.l.): Die Geschäftsführer der Conclurer GmbH Philipp Reiner und Marvin Scharle mit Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.  (Fotos: Martin Storz)

Schulungsangebots im Bereich Anlagenkontrolle und Arbeitssicherheit umgesetzt. Dies ermöglicht den Kunden der ITC Graf GmbH eine sichere Prüfung und Protokollierung von Arbeitsmitteln ohne Papier und komplizierte Arbeitsschritte. Die Steinmetzer Zerspanungstechnik erhielt die Auszeichnung für die Umsetzung einer digitalisierten Produktions- und Steuerungsplanung unter Einbeziehung aller CNC-Produktionsmaschinen samt der vorgeschalteten Peripherie. Die Produktionssteuerung erfolgt dabei komplett papierlos. Als Schnittstellen zwischen Mitarbeiter und dem System dienen dafür Ein- und Ausgabebildschirme auf PCs, Tablets und Smart Devices.

Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus (r.) überreicht die Urkunde an Andreas Steinmetzer Geschäftsführer und Inhaber der Steinmetzer GmbH (2.v.r.). Mit im Bild Sabine Steinmetzer und Jürgen Widmann von EVO Informationssysteme.

ALLNATURA

„Bester Online-Shop 2017“: Zum dritten Mal in Folge! www.allnatura.de

Der ökologische Online-Fachhändler allnatura kann sich zum dritten Mal in Folge über die herausragende Auszeichnung „Bester OnlineShop“ freuen. DEUTSCHLAND TEST und das Kölner Analyse- und Beratungshaus ServiceValue haben ein weiteres Mal die über 1.200 umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands bezüglich Kundenzufriedenheit auf den Prüfstand gestellt. Die breit angelegte Untersuchung wollte wissen: „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit den folgenden Online-Shops? Bitte beurteilen Sie aus eigener Kundenerfahrung in den letzten zwölf Monaten.“ Um diese Frage zu beantworten, wurde aus dem Mittelwert der abgegebenen Stimmen ein Ranking über alle Shops aus 118 Branchen bzw. Kategorien erstellt. Der Befragung liegen 508.446 Verbraucherurteile zu Grunde. Das FOCUS-Magazin hat in der

Ausgabe Nr. 22/17 die Umfrage inklusive Ergebnisse veröffentlicht. allnatura wurde in der Kategorie „Massivholzmöbel“ als Testsieger mit der höchsten Kundenzufriedenheit (2,47) ausgezeichnet. Unter den mehr als 1.200 getesteten Online-Shops, liegt allnatura damit branchenübergreifend auf Platz 5 (Vorjahr: 6. Platz)! Dabei konnte sich allnatura klar u. a. gegen massivholz-moebel24.de durchsetzen und damit zeigen, dass die Zufriedenheit der Kunden für allnatura an oberster Stelle steht.

allnatura und Siegel „Bester Online-Shop Foto Familie Olle mit Zertifikat (Fotos: allnatura.de)

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Wirtschaft und Region

WUNDTHERAPIEZENTRUM

Gesundheit der Patienten als oberstes Ziel www.wundumstark.de

Seit 25 Jahren ist das Unternehmen von Andreas und Marion Mayer in der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Patienten tätig. Gestartet ist die Familie Mayer im Jahr 1992 mit der Gründung eines Medizinproduktefachhandels. Von 1996 an wurde dieser bis zum Sanitätshaus auf- und ausgebaut. Damit verbunden war das für ein medizinisches Sanitätshaus übliche Vollsortiment inklusive Prothesenbau und Diabetikerversorgung. Als erste Firma bundesweit war der Vertrieb des Sanitätshauses in der Lage, gebrauchtes Inkontinenzmaterial in die Niederlande zu exportieren und dort zu recyceln. 2004 wurde ein weiterer Geschäftszweig entwickelt und die WVP – Praxis für moderne Wundversorgung gegründet. Auch dieser Geschäftsbereich wurde zielstrebig weiter

auf- und ausgebaut. Es folgte im Jahr 2014 die Gründung des WundTherapieZentrum mit eigenen Pflegediensten. Dort steht die ganzheitliche medizinische und pflegerische Versorgung Ein echter Familienbetrieb – die Leitung des WTZ (v.l.): Max Mayer, Luna Mayer, Anna (Foto: WTZ) der Patienten im Vor- Mayer, Stefan Schiller, Marion Mayer und Andreas Mayer. dergrund; nach dem eigens hierfür entwickelten Anamnese-, Diacruris, Dekubitus, Diabetischem Fuß, in der klignose-, Therapie-Prinzip. Derzeit unterhält das nischen Nachsorge in den eigenen WTZ-Praexpandierende Unternehmen fünf Stützpunkte. xen oder zuhause betreut. Um den BehandIn Heidenheim, Ulm, Aalen, Germering bei Münlungserfolg der Wundversorgung nachhaltig chen und Mühldorf/Inn werden Patienten mit zu gewährleisten, betreuen zertifizierte Wundchronischen Wunden, offenen Beinen, Ulcus experten und Kooperationsärzte die Patienten.

ZEISS GRUPPE

Rekordumsatz und Rekordergebnis www.zeiss.com

ZEISS setzte den Wachstumskurs fort. Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG, gab im Dezember 2017 bei der Jahrespressekonferenz in Stuttgart neue Rekorde bei Umsatz und Ergebnis bekannt. (Foto: Zeiss)

Die ZEISS Gruppe hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2016/17 (Bilanzstichtag: 30. September) Umsatz und Gewinn auf einen neuen Höchststand gesteigert: Der Umsatz wächst um zehn Prozent auf 5,348 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,881 Mrd. Euro). Mit 770 Mio. Euro liegt auch das Ergebnis vor Zin-

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sen und Steuern (EBIT) deutlich über dem bereits hohen Vorjahreswert (615 Mio.). Die EBIT-Marge steigt auf über 14 Prozent. Der um starke zwölf Prozent gesteigerte Auftragseingang liegt bei nunmehr 5,625 Mrd. Euro und unterstreicht die Wachstumsambitionen des Technologiekonzerns.

„Alle vier Sparten – Research & Quality Technology, Medical Technology, Vision Care/Consumer Products und Semiconductor Manufacturing Technology – liegen auf oder über ihren Zielrenditen und tragen positiv zum erfolgreichsten Geschäftsjahr in der Geschichte von ZEISS bei“, sagte Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, bei der Jahrespressekonferenz in Stuttgart. „Mit Investitionen in moderne Innovations- und Kundenzentren, in globale Partnerschaften und in strategische Erweiterungen haben wir uns voll auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtet“, erklärte Kaschke. Im Geschäftsjahr 2016/17 steigert ZEISS seine F+E-Investitionen um rund 27 Prozent auf 552 Mio. (Vorjahr: 436 Mio.). Die Nettoliquidität steigt enorm und liegt zum Bilanzstichtag bei 1,986 Mrd. Euro (2016: 568 Mio.). Besonders der Einstieg von ASML bei der Carl Zeiss SMT und eine Kapitalerhöhung bei der Carl Zeiss Meditec AG tragen zu dem enormen Liquiditätsaufbau bei. Das Eigenkapital des Konzerns liegt bei 3,429 Mrd. Euro, was einer nahezu verdoppelten Eigenkapitalquote von 47 Prozent entspricht. Die Zahl der Mitarbeiter steigt um sechs Prozent. Zum Bilanzstichtag arbeiteten weltweit 26.945 Mitarbeiter für ZEISS (Vorjahr: 25.433). Mit über 569 neuen Mitarbeitern verzeichnet Deutschland den stärksten Zuwachs. Hier erhöht sich die Zahl der Beschäftigten von 10.770 auf 11.339.


Wirtschaft und Region

FEM | FORSCHUNGSINSTITUT EDELMETALLE + METALLCHEMIE

Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ erhalten www.fem-online.de

NAGEL GESELLSCHAFT FÜR UNTERNEHMENSBERATUNG MBH

Partner für Unternehmen www.nagel-beratung.de

Das fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie wurde für seine familienfreundliche Personalpolitik von Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern und Landesfamilienrat mit dem Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ ausgezeichnet. Bewertet wurden die Aktivitäten in den Bereichen Führungskompetenz und Personalentwicklung, Arbeitsort und Arbeitszeit, Kommunikation, Service für Familien, Gesundheitsförderung sowie bürgerschaftliches Engagement. „Für unsere Unternehmen wird es zunehmend wichtiger“, so Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau,“ dass sie ihre Aktivitäten im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf und lebensphasenorientierte Personalpolitik professionalisieren, mit ihrem Engagement besser sichtbar werden und sich im Wettbewerb positionieren können.“ Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka und Beate Bäuerle, die am fem verantwortlich ist für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, nahmen das Prädikat persönlich entgegen. „Wir als Forschungsinstitut sehen, dass die Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung und die Familienförderung bei der Gewinnung von hochqualifizierten Fachkräften immer wichtiger werden. Das Prädikat zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Dr. Zielonka.

(v.l.): Dr. Birgit Buschmann vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Beate Bäuerle und Dr. Andreas Zielonka (Foto: BBQ)

Seit 2010 arbeite das fem systematisch an einem familienfreundlichen Personalmanagement, das mittlerweile ganz selbstverständlich zur Institutskultur gehöre, betont Beate Bäuerle. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Angebote und Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. „Zum Gesamtpaket, von dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren, gehören flexible Arbeitszeitmodelle ebenso, wie Gesundheitstage, sportliche Aktivitäten, wie jüngst die Teilnahme am Sparkassen Alb Marathon, aber auch Beratungsangebote zu wichtigen Themen wie Pflege und Rente.“

Seit Juli 2017 unterstützt die Nagel – Gesellschaft für Unternehmensbe­ ratung mbH in Gerstetten Betriebe in den Bereichen Unternehmensfinanzierung und -entwicklung, in Sanierungs- und Restrukturierungs- Dipl.-Kaufmann Jens Nagel. phasen sowie direkt (Foto: privat) in der Umsetzung (Interim und Projektmanagement). Vor der Gründung leitete Jens Nagel bereits eine Vielzahl an Projekten bei national und international tätigen Restrukturierungsberatungen. Jens Nagel, geschäftsführender Gesellschafter, fasst die Unternehmensphilosophie wie folgt zusammen: „Für Unternehmer und Unternehmen, aber auch für andere Geschäftspartner, wie zum Beispiel Banken und Steuerberater, sind wir ein jederzeit unabhängiger, zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner.“

NOCH BIS ZUM 28. FEBRUAR 2018 BEWERBEN!

Talente und Patente gesucht Noch bis zum 28. Februar 2018 können sich „Talente“ und „Patente“ der Region um den Innovationspreis Ostwürttemberg 2018 bewerben. Der Preis ist mit insge­ samt 5.000 Euro dotiert. Teilnehmen können Einzelpersonen und Unternehmen mit Sitz in Ostwürttemberg, die im Jahr 2017 nationale oder internationale Preise/Auszeichnungen erhalten haben, oder Erfinder bzw. Inhaber eines Patentes sind, das im Jahr 2017 erteilt wurde. Der Preis wird für herausragende Leistungen in drei Bereichen vergeben: • Wirtschaft und Verwaltung • Bildung und Wissenschaft • Patente.

Bewerbungen können bei der WiRO Region Ostwürttemberg, Bahnhofplatz 5, 73525 Schwäbisch Gmünd, wiro@ostwuerttemberg.de eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018. Die Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen einen oder mehrere Preisträger aus. Stifter des Preises sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO), die IHK Ostwürttemberg sowie die Kreissparkassen Heidenheim und Ostalb. Die Preisverleihung findet im Juli 2018 statt. Alle Teilnehmer erhalten dabei eine Anerkennungsurkunde und werden in einer Dokumentation gewürdigt.

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es bei der IHK Ostwürttemberg, Tel. 07321 324-137, bei der WiRO, Tel. 07171 92753-0, bei den Kreissparkassen oder im Internet unter www.talente-und-patente.de.

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Persönliches 40. GEBURTSTAG

MARTIN WILHELM Martin Wilhelm, seit fünf Jahren Geschäftsführer der Heidenheimer Zeitung, feierte am 4. Januar 2018 seinen 40. Geburtstag. Nach Abitur und Zivildienst studierte der gebürtige Heidenheimer an der Friedrich-Alexander Universität zu Erlangen-Nürnberg und der Univerista degli Studi di Genova Betriebswirtschaftslehre und Kommunikationswissenschaften. Seine berufliche Karriere begann (Foto: privat) er nach einem Redaktionsvolontariat bei der Badischen Zeitung als Redakteur in Freiburg. Nach Stationen bei der Süddeutschen Zeitung als Verlags-Trainee und als Sales-Manager der nationalen Vermarktungsgesellschaft der Tageszeitungen (NBRZ) in München führte sein Weg über die Mittelbayerische Zeitung in Regensburg als Assistent der Geschäftsleitung nach gut 16 Jahren wieder zurück nach Heidenheim, wo er in die Fußstapfen seines Vaters trat und seitdem die Restrukturierung und Neuausrichtung des Verlags vorantreibt. Martin Wilhelm ist Mitglied der IHK-Vollversammlung, Vorstandsmitglied des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV), Vorstandsmitglied des Heidenheimer Dienstleistungs- und Handelsverbands (HDH) sowie stellvertretendes Mitglied des Hochschulrates der DHBW in Heidenheim.

MITGLIEDER DES VORSTANDS DER ZEISS-GRUPPE

DR. KARL LAMPRECHT UND DR. JOCHEN PETER

Der Aufsichtsrat der Carl Zeiss AG hat die Erweiterung des aktuell vierköpfigen Vorstands der ZEISS Gruppe beschlossen. Damit wird die Aufstellung von ZEISS als Portfoliounternehmen nach Markt- und Kundensegmenten weiter konsequent umgesetzt und die Geschäftsverantwortung fest im Vorstand verankert. Zum 1. Januar 2018 wurde der Vorstand der ZEISS Gruppe unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Michael Kaschke um die beiden Positionen der Spartenvorstände für Semiconductor Manufacturing Technology und für Research & Quality Technology erweitert. Der Leiter des Unternehmensbereichs Semiconductor Manufacturing Technology (SMT), Dr. Karl Lamprecht (53), wurde zum Vorstand der Sparte Semiconductor Manufacturing Technology berufen. Dr. Karl Lamprecht

LANDESLEHRPREIS ERHALTEN

DR. JOCHEN KRESS

PROF. DR. PETER EICHINGER UND PROF. DR. BERNHARD HÖFIG

Dr. Jochen Kress gehört seit 1. Dezember dem Hochschulrat der Hochschule Aalen an. Das Mitglied der Geschäftsleitung der MAPAL Dr. Kress KG in Aalen wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Würt­temberg in das Amt berufen. Auch der Vater von Dr. Jochen Kress, Dr. Dieter Kress, Geschäftsführender Gesellschafter von MAPAL, engagierte sich von 2005 bis (Foto: Mapal) 2014 im Hochschulrat. MAPAL ist einer der größten Arbeitgeber der Region und pflegt enge Verbindungen zur Hochschule Aalen. Das Unternehmen initiierte beispielsweise die Einrichtung einer Stiftungsprofessur, unterstützt Studierende mit Praktika-Angeboten und fördert das E-Motion-Rennteam bei der Teilnahme an der Formula Student. Der Hochschulrat setzt sich aus Angehörigen der Fakultäten sowie sechs externen Mitgliedern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Wichtige Aufgaben des Gremiums sind die Aufsicht über die Geschäftsführung des Rektorats, die Wahl der hauptamtlichen Rektoratsmitglieder gemeinsam mit dem Senat, sowie die Beschlussfassung über Struktur- und Entwicklungspläne der Hochschule.

Seit 2013 wird der Landeslehrpreis im Wechsel mit dem Landesforschungspreis alle zwei Jahre verliehen. In einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart wurden im Dezember 2017 fünf Auszeichnungen vergeben, die mit insgesamt 250.000 Euro dotiert sind. Über die hohe Auszeichnung dürfen sich auch Prof. Dr. Peter Eichinger und Prof. Dr. Bernhard Höfig freuen. Die beiden Mechatronik-Professoren der Hochschule Aalen setzen sich mit großem Engagement Ausgezeichnete Lehre: Prof. Dr. Bernhard Höfig (l.) und und Leidenschaft für eine gute Prof. Dr. Peter Eichinger sind die diesjährigen Träger des Landeslehrpreises. Lehre ein. Für eine gute Lehre gebe es natürlich kein Patent(Foto: Hochschule Aalen/Saskia Stüven-Kazi) rezept, da sind sich die beiden frisch gebackenen Landeslehrpreisträger einig. Eines aber sei klar: „Motivation ist der wichtigste Erfolgsfaktor für erfolgreiches Lernen.“ Die Studierenden aus einer passiv-aufnehmenden Rolle herauszulösen, eine interaktive Atmosphäre zu schaffen – das ist ihnen ein großes Anliegen. Die Lehrenden seien diejenigen, die bei den Studierenden Begeisterung wecken und die Faszination ihres Faches vermitteln. Es sei wichtig, bei den Studierenden die intrinsische Motivation zu wecken. Das schaffen die Professoren Eichinger und Höfig auf vorbildliche Weise“, sagte Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider und fügte hinzu: „ich freue mich sehr, dass dieses große Engagement jetzt mit dem Landeslehrpreis gewürdigt wird. Diese hohe Auszeichnung belegt auch den hohen Stellenwert der Lehre an der Hochschule Aalen“.

IM HOCHSCHULRAT DER HOCHSCHULE AALEN

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Persönliches

50. GEBURTSTAG

ANDREAS SCHOELL Dr. Jochen Peter

Der Leiter des Unternehmensbereichs Industrial Metrology, Dr. Jochen Peter (42) wurde zum Vorstand der Sparte Research & Quality Technology berufen. „Die Sparte Research & Quality Technology bietet durch die beiden Unternehmensbereiche Industrial Metrology und Microscopy besonderes Wachstumspotenzial für die ZEISS Gruppe – gerade auch durch die Chancen der Digitalisierung. Thomas Spitzenpfeil (55), derzeit unter anderem für Finanzen und Informationstechnologie im Vorstand zuständig, wird nach acht Jahren erfolgreicher Tätigkeit bei ZEISS neue Aufgaben außerhalb der ZEISS Gruppe wahrnehmen. Er hat mit dem Aufsichtsrat daher vereinbart, den Vorstandsvertrag für eine dritte Amtsperiode nicht mehr zu verlängern.

Anfang Dezember feierte Andreas Schoell, Geschäftsführer der Sport Schoell GmbH & Co. KG, seinen 50. Geburtstag. Er führt das traditionsreiche Familienunternehmen mit großem Sachverstand sowie Leidenschaft weiter und hat es zu seiner heutigen Größe und Bedeutung als Sport Schoell-Gruppe mit sechs Filialen entwickelt. Sport-Schoell ist insbesondere mit dem (Foto: privat) Stammhaus aus dem Schwäbisch Gmünder Einzelhandel nicht mehr wegzudenken. Dies kommt nicht von ungefähr, wie die hohe und regelmäßige Ausbildungsleistung seiner Auszubildenden belegt Schoell ist Mitglied der Vollversammlung und des Handelsausschuss der IHK Ostwürttemberg. Zudem ist er im Vorstand des Gewerbe- und Handelsvereins Schwäbisch Gmünd.

(Fotos: Zeiss)

60. GEBURTSTAG

PROF. DR. ASTRID BECKMANN

v.li.n.re.: Kurt Abele (stv. Vorstandssprecher), Claus Albrecht (Aufsichtsratsvorsitzender) und Hans-Peter Weber (Vorstandssprecher), (Foto: VR-Bank Ostalb)

VORSTANDSVORSITZENDER DER VR-BANK OSTALB

HANS-PETER WEBER Der Aufsichtsrat der VR-Bank Ostalb hat in seiner Sitzung am 20. November 2017 einstimmig folgende Beschlüsse gefasst: Vorstandssprecher Hans-Peter Weber wird mit Wirkung zum 1. Januar 2018 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Die bisherigen stellvertretenden Vorstandssprecher Kurt Abele und Guntram Leibinger werden ebenfalls zum 1. Januar 2018 zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt. Als Nachfolger von Hans-Peter Weber wird Kurt Abele zum 1. Januar 2019 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hans-Peter Weber wird Ende 2018 in den wohlverdienten Ruhestand wechseln. Diese Beschlüsse wurden vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrates vorbereitet.

Die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd Prof. Dr. Astrid Beckmann feierte am 20. Dezember 2017 ihren 60. Geburtstag. Nach Mathematik- und Physikstudium an der FU Berlin mit Zusatzstudien in Chemie und Informatik und Referendariat in Darmstadt forschte Beckmann am Physikalischen Institut der Universität Frankfurt zu Seltenen-Erden-Verbindungen. Nach der Promotion am (Foto: PH) Fachbereich Mathematik der Uni Gießen setzte Beckmann ihre Arbeit als Mathematikdidaktikerin fort. 1994 bis 2003 war Beckmann Studienrätin für Mathematik und Physik in Lemgo sowie an der Universität Hannover, wo sie 2003 in der Didaktik der Mathematik habilitierte. Seit 2003 ist sie Professorin für Mathematik und Mathematikdidaktik an der PH. Im selben Jahr übernahm sie dort die Leitung des Instituts für Mathematik und Informatik, bis sie 2005-2008 das Amt als Prorektorin für Forschung, Entwicklung und internationale Beziehungen ausübte. Seit April 2010 ist Beckmann Rektorin. In den fast acht Jahren ihrer Amtszeit wuchs die PH von etwa 2.400 auf rund 3.000 Studierende an und entwickelte ihr universitäres Profil in Bildung – Gesundheit – Interkulturalität kontinuierlich weiter. Zahlreiche neue Studiengänge und Forschungsfelder wurden eingerichtet und das Drittmittelvolumen verdoppelt. Neben dem Ausbau von Forschung, Lehre und Wissenstransfer in die Region liegt Beckmann auch die Stärkung des Profils als familienfreundliche, gesundheitsfördernde, diversitätsorientierte und nachhaltige Hochschule am Herzen. Sie setzt sich außerdem sehr dafür ein, hochwertige Lehrerbildung als wichtige Ressource der wirtschaftlichen Entwicklung Ostwürttembergs zu erhalten und auszubauen.

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Berichte und Analysen

OSTWÜRTTEMBERG

Ohne Hochschulen keine (gesicherte) Zukunft HOCHSCHULEN UND IHRE WIRKUNG AUF UNSEREN STANDORT – ZWEI THESEN UND IHRE WEITREICHENDE BEDEUTUNG 75 Hochschulen an 44 Standorten, verteilt über ganz Baden-Württemberg. Das ist eine der Antworten auf die Frage, warum dieses Bundesland so wirtschafts-, forschungs-, entwicklungs-, kurzum zukunftsstark ist. Und dies flächendeckend. 360.000 Studierende in einem breiten Fächerangebot. Hinzu kommen die zumeist akademischen Mitarbeiter sowie Wissenschaftlerinnen und ihre männlichen Kollegen: 36.000 sind dies insgesamt.

THESE 1:

Standorte ohne Hochschule werden sich zukünftig noch schwerer tun im Wettbewerb mit anderen Kommunen. Überspitzt, ohne Hochschule keine Zukunft. Alles gut ? Leider nein. Baden-Württemberg hat ein Verteilungsproblem. Nehmen wir den Weg entlang des Rheins: Mannheim 29.000 Studierende, Heidelberg 39.000, Karlsruhe 43.000, Freiburg 35.000. Hinzu kommen noch die kleineren Standorte Schwetzingen, Baden-Baden, Kehl, Offenburg und Lörrach. Das Badnerlied ist stark und vielstimmig. Eine beeindruckende Zahl, rund 45 Prozent aller Studienplätze. Legt man über die Landkarte unseres Bundeslandes ein Kreuz, das es in vier Quadranten aufteilt, erschließt sich für jedermann das Ungleichgewicht. Diese Quadranten belegen die Aussage, dass wir ein massives Verteilungsproblem haben. Der Westen dominiert den Hochschulbereich, die Universitäten und Forschungseinrichtungen noch stärker, als Bayern München die Bundesliga. Und diese Ungleichverteilung hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Die diversen Ausbauprogramme des Landes haben dies bewirkt. Wo viel war, kam viel dazu. Nachrichtlich sei noch erwähnt, dass dies verdientermaßen auch für die zahlreichen For-

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von Klaus Moser, Vorsitze Hochschule für Gestaltung nder des Hochschulrats der in Schwäbisch Gmünd und früherer Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg.

schungseinrichtungen an diesen Schwerpunkten gilt. Die Exzellenzinitiative des Bundes hat ihre beabsichtigte Wirkung. Schauen wir auf uns, auf Ostwürttemberg. Aalen als größter Hochschulstandort hat an der HAW, Hochschule für angewandte Wissenschaften, ehemals Fachhochschule, 5.700 Studierende, Schwäbisch Gmünd an der Pädagogischen Hochschule, PH, 2.600, an der Hochschule für Gestaltung, HfG, 700 und Heidenheim an der Dualen Hochschule, DHBW, 2.400. In Summe etwas mehr als 11.000 Studierende.

Gleichgültig, ob wir diese Zahl in Relation zur Wirtschaftskraft oder der Einwohnerzahl bringen, es „stimmt nicht“. Zudem sind an unseren Hochschulen circa 25 Prozent der Studienplätze inklusive aller notwendigen Einrichtungen aus Programmen finanziert, deren Fortbestand nicht gesichert ist. Es mangelt an verlässlicher Grundfinanzierung. „Wenn die Fläche stirbt, dann stirbt ein Teil der Wirtschaft dort mit“, so Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands des Optikund Technologiekonzerns Carl Zeiss, Kenner der


Berichte und Analysen

BU: Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim.

Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

(Foto: DHBW)

(Foto: HfG)

Hochschule Aalen.

BU: Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd.

(Foto: Christian Richters)

(Foto: PH)

Hotspots dieser Welt und Chef dieses global players auf dem Land. Die Politik des Landes sollte vertieft darüber nachdenken, wie abzusehende Entwicklungen, sprich die Schwächung starker Standorte, vermieden werden kann. Konkret: Aus Ostwürttemberg als Hochschulstandort“le“ muss ein Hochschulstandort werden. Dies ist nicht nur Hochschul-, sondern eben auch Regional-, Struktur- und somit Wirtschaftspolitik im umfassenden Sinne.

forschungsstärkste HAW des Landes ist. Es liegt am politischen Willen. Parteipolitisch betrachtet, waren jetzt so viele Regierungen im Amt, dass sich wirklich alle angesprochen fühlen dürfen.

Es ist schwer verständlich, warum die Überlaststandorte weiter ausgebaut wurden. Ein Beispiel ist Heidelberg. Die PH hat dort doppelt so viele Studierende wie Schwäbisch Gmünd. Und dies am Platz mit der größten Landesuniversität und zahlreichen anderen Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Als Beispiel hätte Freiburg genauso dienen können. Wenn die Landespolitik Wohnraumnot beklagt, Überforderung von Standorten, dann muss die Konsequenz hieraus gezogen werden, Ausbau an nicht überlasteten Standorten.

„Wenn wir heute ein Problem haben, junge gut Ausgebildete aufs Land zu bekommen, dann haben wir in ein paar Jahren ein noch größeres Problem damit.“ So sieht es der Chef eines anderen Weltunternehmens, Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Voith-Konzerngeschäftsführung in Heidenheim. Dann fehlen nicht nur die Mediziner hier, sondern Spezialisten, die sich nicht nur ihre Firma, sondern auch ihren Arbeitsort aussuchen können. Die Besten weltweit. Ganze Abteilungen sind damit gefährdet, nicht nur im IT Bereich. Damit wird dann die Abwärtsspirale in Gang gesetzt. Es folgt irgendwann danach die Grundsatzfrage, sind wir hier noch zukunftsfähig?

Dies ist kein Angriff auf Traditionsplätze, die auf Jahrhunderte akademische Vergangenheit zurückblicken können. Dies ist ein Aufruf, durch entsprechende Steuerung, politisch kluge Entscheidungen zu treffen. Und es ist möglich. Warum muss die HAW in Karlsruhe um 50 Prozent größer sein als die Aalener? Nebenbei sei erwähnt, dass Aalen seit vielen Jahren die

THESE 2:

Stadt versus Land, wir kennen den Verlierer. Soziale Reputation wird heute in diesem Sinn von den meisten „Jungen“ definiert.

Wollen wir ein starkes, das stärkste Flächenland mit der ausgewogensten regionalen Verteilung bleiben, dann braucht Baden-Württemberg weiter gute und sehr gute Unternehmen in der Fläche. Wie z.B. am attraktiven Standort

Ostwürttemberg. Auch wenn sich dies denen, die zu uns kommen, nicht sofort erschließt. Aussagen wie „Jeder, der hierher muss, weint zweimal; dann wenn er kommt und dann, wenn er gehen muss.“ kennt jeder Personaler in Ostwürttemberg. Und genau deshalb sind unsere Hochschulen mit passgenauen Angeboten so wichtig. Sie sind das Einfallstor für diese jungen Hoffnungsträger, die eine akademische Ausbildung machen wollen. Wer erst einmal hierhergekommen ist, lernt schnell, welche Möglichkeiten unser Standort offeriert. Der Klebeeffekt ist immens. Und ganz nebenbei sollten wir den Jugendlichen von hier auch die Möglichkeit bieten, ihre akademische Ausbildung vor Ort absolvieren zu können. Trends werden nicht von uns gestoppt. Mit einer schlauen und im besten Sinne nachhaltigen Politik, die diese Gedanken zusammenbringt, können wir etwas dagegen tun. Unsere Städte haben dabei ihre Aufgaben zu lösen: Wohnen, Leben, ein studierendenfreundliches Umfeld bieten. Kontrapunkte setzen, zu den überbordenden Standorten. Wenn dies im Gesamten nicht gelingt, wird Baden-Württemberg bald nicht mehr das Bundesland mit der ausgewogensten Struktur in der Fläche sein. Bundesweit, ja europaweit geschätzt und beneidet. Derzeit.

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BILDUNG UND ZUKUNFT

PRÜFUNGSPLAN

Abschlussprüfung Sommer 2018 in gewerblichen Ausbildungsberufen und IT-Berufen Schriftliche Prüfungen alle mit Ausnahme der nachstehend aufgeführten Berufe Druck- und Medienberufe, einschl. Wirtschafts- und Sozialkunde Fachinformatiker/-in Fachkraft für Metalltechnik (alle Fachrichtungen) Industrieelektriker/-in Informatikkaufmann/-frau IT-System-Elektroniker/-in IT-System-Kaufmann/-frau Maschinen- und Anlagenführer/-in – Metall- und Kunststofftechnik Mechatroniker/-in Produktionstechnologe/-in Technische/-r Produktdesigner/-in – Maschinen- und Anlagenkonstruktion Textil- und Modenäher/-in Praktische Prüfungen/Fachgespräche alle mit Ausnahme der nachstehend aufgeführten Berufe Bauzeichner/-in Industrieelektriker/-in Technische/-r Produktdesigner/-in – Maschinen- und Anlagenkonstruktion Anträge der betrieblichen Aufträge Elektroberufe IT-Berufe Mechatroniker/-in (Onlineverfahren) Metallberufe (Onlineverfahren) Produktionstechnologe/-in Technische/-r Modellbauer/-in Technische/-r Produktdesigner/-in – Maschinen- und Anlagenkonstruktion Werkstoffprüfer/-in

Prüfungstermin 14. bis 16. Mai 2018 14. und 16. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 2. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 2. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 14. und 15. Mai 2018 im Zeitraum von 2. Mai bis 25. Juli 2018 5. bis 7. Juni 2018 15. Mai bis 25. Juli 2018 3. April bis 25. Juli 2018 Abgabetermine 20. Februar 2018 6. Februar 2018 7. März 2018 7. März 2018 7. März 2018 7. März 2018 7. März 2018 7. März 2018

Die Prüfungstermine sind ohne Gewähr. Bitte beachten Sie die Prüfungstermine auf Ihren Prüfungseinladungen. Die Bereitstellungslisten für die praktischen Prüfungen werden von der Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) größtenteils Mitte Februar 2018 und die restlichen Mitte März 2018 auf der Homepage der PAL unter www.ihk-pal.de veröffentlicht. In Papierform erhalten die Ausbildungsbetriebe diese von der IHK zu einem späteren Zeitpunkt zugesandt.

BUNDESBESTENEHRUNG DER IHK-ORGANISATION

Super-Azubi aus Ostwürttemberg Timo Mönch, Oberflächenbeschichter bei der Umicore Galvanotechnik GmbH in Schwäbisch Gmünd, wurde bei der Ehrung am 4. Dezember 2017 in Berlin von der IHK-Organisation als Bundesbester seines Ausbildungsberufes ausgezeichnet. Er ist damit einer der bundesweit 213 besten Auszubildenden in diesem Jahr. Seine Abschlussprüfung hat er mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Bereits zum zwölften Mal würdigte die IHK-Organisation die bundesweit erfolgreichsten Absolventen in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen auf der nationalen Bestenehrung. DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, gratulierten und überreichten im Berliner Maritim-Hotel den Preisträgern die Urkunden und Pokale. Schweitzer sprach den Super-Azubis 2017 Anerkennung und Respekt aus. Sie hatten die höchsten Punktzahlen in ihren Abschlussprüfungen deutschlandweit bei den IHKs erreicht. Damit sind sie die besten Azubis Deutschlands in ihren Berufen – und zwar von mehr als 300.000 Prüfungsteilnehmern.

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Timo Mönch (li.) und Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in Berlin.  (Foto: DIHK / Jens Schicke)

Wie in den vergangenen Jahren nahmen rund 1.000 Gäste an der Preisverleihung teil. Moderatorin Barbara Schöneberger führte durch die

Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde: www.dihk.de/bestenehrung


Bildung und Zukunft

IHK-BERATERFORUM 2017

Trends im Beratungsmarkt Beim Beraterforum der IHK Ostwürttemberg stand Ende 2017 neben dem Austausch auch das Thema Trends im Beratermarkt im Mittelpunkt. Christoph Weyrather, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V., machte seinen Beraterkollegen Mut. Denn der Beruf des Unternehmensberaters gehört nicht zu den von der Digitalisierung bedrohten Berufsfeldern. Trotz hervorragender Berater-Konjunktur gilt es aber, die Entwicklungen an den Märkten sorgfältig zu beobachten, so die Mahnung von Weyrather. Zunehmend schwierig wird es beim Fachkräftenachwuchs. Vor allem kleinere Beratungsgesellschaften müssen ihre Anstrengungen ausweiten, um überhaupt als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Verstärkt werden auch Beratungsvermittlungsplattformen im Internet aufgebaut. Noch ist dieser Markt sehr heterogen und es zeichnen sich keine Marktführer ab. Es bleibt aber spannend, ob sich bestimmte Plattformen am deutschen Markt etablieren können. Das Thema Digitalisierung ist gleich in zweifacher Hinsicht für Berater relevant. So ist Know-how für die Digitalisierungsberatung von Kunden immer wichtiger und am Markt gefragt und zudem müssen sich auch die Berater selbst fragen, wie sie interne Prozesse noch weiter automatisieren und damit effektiver gestalten

Knapp 30 Unternehmensberater, Firmenkundenberater und Wirtschaftsförderer waren Gast des IHK-Beraterforums 2017. Die Referenten (v.l.): Achim Fuderer, RKW Baden-Württemberg; Markus Schmid, IHK Ostwürttemberg sowie Christoph Weyrather, Bundesverband der Deutschen Unternehmensberater e.V.  (Foto: IHK)

können. Auch der BDU selbst beobachtet dabei den Markt und bewertet neue Geschäftsmodelle von jungen Startups. Achim Fuderer, Regionalbetreuer beim RKW Baden-Württemberg, präsentierte den neuen Unternehmens-Check 4.0. Mit diesem Angebot will das RKW Unternehmen dabei unterstützen, ihre Digitalisierungspotenziale zu erkennen und Ansatzpunkte zu identifizieren. Hierzu wurde gemeinsam mit der Hochschule Karlsruhe ein online-gestütztes Tool entwickelt. Die Unternehmen bekommen eine systematische Analyse verschiedener Handlungsfelder mit einem strukturierten Ergebnisbericht. Interessierte Betriebe können sich für diesen kostenfreien Check z. B. beim Beratungssprechtage des RKW in Kooperation mit der IHK Ostwürttemberg informieren.

Abgerundet wurde das Beraterforum durch einen Überblick von Markus Schmid, Leiter des IHK-Geschäftsfeldes Gründung und Unternehmensförderung, zum Thema Zuschüsse für Beratungen. Schmid gab einen Einblick in die Gründungsgutscheine des Landes, Kurzberatungsmöglichkeiten und das bis zu 15-tägige Coaching im Land. Außerdem stellte er das Bundesprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ vor, das sich an junge und etablierte Unternehmen, aber auch an Betriebe in schwierigen Situationen, richtet. Die Nutzung der Förderprogramme, dies betonte Schmid, kann ein wichtiges Vertriebsinstrument für die Berater selbst sein. Daher lohnt es sich auch, sich mit den entsprechenden Partnern zu vernetzen und in den Berater-Datenbanken zu registrieren.

FÖRDERPREIS DUALE AUSBILDUNG

Anreiz für die Karriere mit Lehre

Der Landkreis Heidenheim hat bereits zum dritten Mal den Förderpreis Duale Ausbildung vergeben. Landrat Thomas Reinhardt (6.v.l.), IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle (3.v.l.), Dr. Tobias Mehlich (l.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, und Kreisrat Ulrich Knöller (r.) überreichten die Auszeichnungen an (v.l.): Ghassan Sosa (Maurer), Birgit Schug (Ausbildungsleiterin, Julius Gaiser GmbH), Harald Kretschmann (Geschäftsführer Julius Gaiser GmbH), Gülsün Efe (Friseur Klier), Karin Gold (Ausbildungsleiterin Kreissparkasse), Nicole Minkoley (Friseurin), Susanne Kolb (Ausbildungsleiterin Kreissparkasse), Marion Hehnel (Verwaltungsfachangestellte) und Salim Barati (Zimmerer). (Foto: Landratsamt Heidenheim)

Bereits zum dritten Mal wurde am 21. November 2017 der Förderpreis Duale Ausbildung

des Landkreises Heidenheim vergeben. Die Auszeichnung ging an drei Betriebe und vier

Auszubildende. Mit dem Förderpreis will der Landkreis Jugendliche auf die Ausbildung im dualen System aufmerksam machen und für eine „Karriere mit Lehre“ gewinnen. Dabei geht es natürlich auch um die Bindung künftiger Fachkräfte und die Sicherung dualer Ausbildungsgänge vor Ort. So wird auch der Landkreis weiter intensiv daran arbeiten, die beruflichen Schulen noch attraktiver zu gestalten und an den aktuellen Bedarf anzupassen. Mit dem Preis sollen außerdem noch mehr Unternehmen und Betriebe motiviert werden, Ausbildungsplätze mit einer attraktiven Ausgestaltung anzubieten. Auf die diesjährige Ausschreibung gingen 17 Bewerbungen ein, acht von Auszubildenden, neun von Betrieben. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Landkreises, der IHK Ostwürttemberg, der Handwerkskammer Ulm, der Kreishandwerkerschaft Heidenheim und der beruflichen Schulen in Heidenheim, wählte vier Auszubildende, die sich das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro teilen, und drei Ausbildungsbetriebe aus.

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MÄRKTE UND TRENDS

ITALIEN

ÜBER ITALIEN

„Auf Erholungskurs“ Fünf Fragen an den Geschäftsführer der Auslandshandelskammer in Italien

Nach Jahren der Wirtschaftskrise erholt sich Italien sichtlich, im vierten Jahr in Folge wächst die Wirtschaft. Im September wurde die Wachstumsprognose für das Bruttoin­ landsprodukt (BIP) 2017 angehoben und die beschlossenen Reformen greifen. Jörg Buck, Geschäftsführer der Auslandshandelskammer (AHK) Italien, über die Zukunft der acht­ größten Volkswirtschaft der Welt und offene Reformbaustellen.

Wie optimistisch sind Sie hinsichtlich der weiteren Wirtschaftsentwicklung in Italien? Die italienische Wirtschaft kommt aktuell wieder richtig in Schwung. Für dieses Jahr wird nun mit einem Wachstum von über einem Prozent gerechnet. Das Erfreuliche ist, dass diese positive Entwicklung auch bei den Menschen ankommt und somit nachhaltig ist. Der Kaufkraftzuwachs war 2016 der höchste der letzten 15 Jahre. Italien ist auch für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt. Unter der Regierung Renzi wurden zahlreiche Reformen umgesetzt, was sich jetzt positiv, insbesondere auf die Beschäftigung, auswirkt. Zusätzlich löst sich dank Investitionsprogrammen vor allem im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0. der Investitionsstau, der über die Krise entstanden ist. Kurzum: ich bin sehr optimistisch. Welche der beschlossenen Maßnahmen machen sich für deutsche Unternehmen besonders bezahlt? Hier müssen natürlich vor allem die Reformen auf dem Arbeitsmarkt angesprochen werden. Wir haben nun mehr Mobilität auf dem Arbeitsmarkt, mehr Beschäftigung und mehr Festanstellungen. Zugleich machen sich die Investitionsanreize gerade im Bereich Industrie 4.0 für die deutsche Wirtschaft bezahlt, die gerade in diesem Bereich ein willkommener Partner ist. Wo sehen Sie im Gegensatz dazu noch den größten Reformbedarf aus wirtschaftlicher Sicht? Der Bürokratieabbau sollte noch weiter vorangetrieben werden. Beispielsweise wäre es gut, wenn im Justizwesen Verfahren vereinfacht, national vereinheitlicht und verkürzt werden. Natürlich muss der Bankensektor reformiert werden, aber auch hier ist man bereits im

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Prozess. Zuletzt müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um das starke wirtschaftliche Gefälle zwischen Nord und Süd abzubauen. Dank einer aktiven Ansiedlungspolitik und wirtschaftlicher Anreize sind hier bereits erste Erfolge erzielt worden.

Wie Deutschland hat Italien einen starken industriellen Mittelstand. Resultieren daraus besondere Chancen für Kooperationen? Grundsätzlich bestehen hier für Unternehmen, ob groß oder klein, in einem sicheren Marktumfeld zahlreiche Chancen. Deshalb bin ich guter Dinge, dass der Handel zwischen Deutschland und Italien, der im letzten Jahr im Übrigen einen neuen Höchststand erreicht hat, weiterhin wachsen wird. Was man dabei nicht vergessen darf: Wir sprechen hier über die zwei größten Industrienationen Europas. Aber der Mittelstand trifft in Italien schon auf besonders gute Bedingungen. Beide Länder haben zahlreiche mittelständische Firmen, die sich hinsichtlich des Branchenmixes auch noch sehr gut ergänzen. Dies ist natürlich eine hervorragende Basis, um Geschäfte miteinander zu machen. Zudem gibt es bereits zahlreiche länderübergreifende Wertschöpfungsketten, die sehr dicht ineinander verwoben sind, insbesondere in hochwertigen Industriebranchen wie Maschinenbau, Automobile, Chemie, Pharma und Elektrotechnik. Vertriebsstrukturen sind ein zentrales Element für den Geschäftserfolg. Welche Unterstützung kann die AHK Italien hierbei bieten? Wir haben zahlreiche Angebote in diesem Bereich. Zunächst schauen wir uns jedes Unternehmen einzeln an und erarbeiten zusammen eine individuelle Strategie. Wir nehmen die Unternehmen an die Hand und führen sie sicher

BIP, in Mrd. EUR, 2017*: 1.701,4 BIP pro Kopf, in EUR, 2017*: 28.086 Wirtschaftswachstum, 2017 in %, real*: 0,9 Beziehungen zu Deutschland 2016 (Veränderung ggü. 2015)*: Dt. Einfuhren, in Mio. EUR: 51.783,0 (+ 5,6 %) Dt. Ausfuhren, in Mio. EUR: 61.414,1 (+ 5,9 %) Ease of Doing Business 2017: 50 von 190 Ländern Quellen: GTAl 2017, Destatis *Prognose

ZUR AHK Gründungsjahr: 1921 Standort: Mailand Kontakt: Jörg Buck E. info@ahk-italien.it T. +39 02 679 131

in den Markt oder sorgen dafür, dass sich die Firma weiter auf dem Markt etabliert. Wir bieten von Marktstudien, über die Suche nach Geschäftspartnern, einer juristischen Beratung, der Unterstützung bei der Personalsuche bis hin zur Mithilfe beim Aufbau der Vertriebseinheit alles an und sind dabei insbesondere auf kleinere und mittlere Unternehmen spezialisiert.

Beenden Sie bitte den folgenden Satz: „Italien ist ein attraktiver Investitions- und Exportmarkt, weil ...“ ... Deutschland und Italien einen hohen Grad an Joint Production vorweisen und sich die Branchenprofile der beiden Märkte optimal ergänzen.

ZUR PERSON

JÖRG BUCK

Jörg Buck hat einen Masterabschluss in Unternehmensberatung und ein Diplom in Sozialpädagogie. Nach Stationen beim Deutschen Entwicklungsdienst und der IHK Köln stieg er 2003 ins Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammer ein. Dort war er jeweils mehrere Jahre in Portugal, Argentinien und Thailand tätig, bevor er 2015 Geschäftsführer der AHK Italien wurde.


Märkte und Trends

AUMA

Auslandsmesseprogramm 2018 veröffentlicht Deutscher Gemeinschaftsstand a uf der Analytica Vietnam 2017 in Saigon. (Fotos: AUMA)

Bundes, auf denen sich deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen präsentieren können. Das Wirtschaftsministerium plant dafür in Abstimmung mit der deutschen Wirtschaft 249 Beteiligungen, von denen 101 in Süd-, Ost- und Zentral-Asien stattfinden, darunter 51 in China inkl. Hongkong. 44 Beteiligungen sind in den europäischen Ländern außerhalb der EU ge­ plant, davon 33 in Russland; innerhalb der EU sind vier Beteiligungen geplant. Es folgen der Nahe und Mittlere Osten (38), Nordamerika (26), Lateinamerika (20), Afrika (14) und Australien/ Ozeanien (2). Für die Realisierung aller Beteiligungen des BMWi im Jahr 2018 stehen vorläufig 42,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die Broschüre 2018 kann heruntergeladen werden unter http://www.auma.de/de/DownloadsPublikationen/Seiten/Auslandsmesseprogramm.aspx

ECIAL • VE R

IA

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RLAGSSPE

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Anzeigenschluss: 13. November 2017 Erscheinungstermin: 8. Dezember 2017

Informationen zu einzelnen Messen im Förderprogramm unter www.auma.de/de/Messedatenbank/Auslandsprogramme

GSSPECIAL

Verlagsspecial im Februar 2018

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und der Bundesländer 2018“, die der AUMA – Verband der Deutschen Messewirtschaft jetzt herausgegeben hat. Der AUMA ist Mitveranstalter der Gemeinschaftsbeteiligungen des

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Informationen zum

L • VERLAG

Messetermine und Kontaktdaten für die Auslandsmessebeteiligungen des Bundes und der Länder enthält die Broschüre „Auslandsmesseprogramme der Bundesrepublik Deutschland

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Berichte und Analysen

Außenaufnahmen Foto: Oliver Vogel Innenaufnahmen Foto: Stadt Heidenheim

STADTBIBLIOTHEK HEIDENHEIM

Der Traum hat begonnen

SCHON BEI DER ERÖFFNUNG DER NEUEN HEIDENHEIMER STADTBIBLIOTHEK IM NOVEMBER 2017 WAGTE OBERBÜRGERMEISTER BERNHARD ILG DIE PROGNOSE, DASS DER TRAUM FÜR DIE BÜRGERSCHAFT JETZT ERST BEGINNE Natürlich erfüllte sich gleichzeitig ein seit Jahrzehnten gehegter Traum, der Stadtbibliothek die dringend benötigten Räume bereit zu stellen. Freilich ist eine Bibliothek heute mehr als ein Aufbewahrungsort für Leihbücher. Schon beim gewaltigen Ansturm anlässlich der Tage der offenen Tür hat sich die Bibliothek nach Ansicht der Leiterin Lydia Zebisch als „dritter Ort“ bewährt, an dem sich die Menschen ebenso gern aufhalten, wie zwischen den eigenen vier Wänden und in der Innenstadt.

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Vier Jahre nach Abschluss des Architektenwettbewerbs wurde die Stadtbibliothek in direkter Nachbarschaft zum Rathaus und zur Pauluskirche nach Plänen des schweizer Architekten Max Dudler fertig gestellt. Als Baugrund diente eine Fläche, auf der bis vor fünf Jahren eine Justizvollzugsanstalt stand. Nachdem das Land diese Einrichtung überraschend geschlossen hatte, ergriff die Stadt die einmalige Gelegenheit und verwarf zugleich Pläne, die eine Zeitlang an anderer Stelle sogar ein noch größeres „Haus der Bildung“ vorgesehen hatten. Dennoch ist die Bibliothek nicht alleiniger Nutzer des Neubaus. Der Landkreis Heidenheim ist im Erdgeschoss mit dem Kreismedienzentrum einge-


Berichte und Analysen

zogen und profitiert seit dem ersten Betriebstag von der tollen Lage und von den Synergien, die sich im Haus zum Beispiel durch die Nutzung der Seminarräume und der Medientechnik ergeben.

geschaffen. Als Ost-West-Verbindung zwischen der Fußgängerzone und der Brenz dient die neu gestaltete Christianstraße ebenso als Achse. SKULPTURALE ARCHITEKTUR

Das städtische Archiv konnte schon seit Jahren keine Archivalien mehr annehmen, weil der Platz im Keller des Rathauses nicht mehr ausreichte und deshalb einen Teil der Bestände sogar ausgelagert werden mussten. Nun ist nicht nur das Archivgut optimal untergebracht, sondern die Stadt- und Heimatgeschichtsforschung hat wesentlich bessere Arbeitsbedingungen. ORT DER KOMMUNIKATION UND TEILHABE Die öffentliche Funktion der Bibliothek als Ort der Kommunikation und Teilhabe aller Menschen unterstreicht am besten das Café Samocca, das direkt am neuen Willy-Brandt-Platz in der „guten Stube“ auf der Südseite des Gebäudes beziehen konnte. Dieses von der Samariterstiftung Neresheim betriebene Café bietet im Service und in der Produktion integrative Arbeitsplätze für Behinderte. Durch die Nord-Süd-Ausrichtung des Gebäudes bekam einerseits die Helmut-Bornefeld-Straße eine klare Kontur, andererseits wurde auf der Ostseite ein neuer Freiraum geschaffen, der als Außenfläche für das Café ebenso funktioniert wie für Freiluftveranstaltungen im Bereich des Haupteingangs. Zusätzlich wurde eine attraktive Passage zwischen Bahnhof und Pauluskirche

Die skulpturale Architektur unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung des Gebäudes als öffentlicher Ort. Die großen und tief eingezogenen Fenster setzen sich bewusst von der kleinteiligen Architektur der Umgebung ab. Zugleich zitiert die rhythmische Abfolge der Dächer die Gebäudeproportionen in der Nachbarschaft. Die Fassade besteht aus hellem Klinker, die an mehreren Stellen in einer feinteiligen Perforation vor die Fenster gesetzt wurde. Durch den Haupteingang in der Mitte des Gebäudes erreicht der Besucher ein großzügiges Foyer, das mit dem Café verbunden ist und von dem es zum Margarete-Hannsmann-Saal geht. Ein solcher Saal mit ansteigendem Gestühl über zwei Geschosshöhen fehlte der Stadt noch im Angebot so unterschiedlicher Locations, wie dem Congress-Centrum, dem Konzerthaus, dem Lokschuppen, dem Festsaal der Freien Waldorfschule oder dem Sparkassen-Businessclub in der Voith-Arena. Schon im Foyer wird die grandiose Wirkung des Atriums sichtbar. Der Weg führt über eine Freitreppe bis ins zweite Obergeschoss, wo sich der Bibliotheksbestand auf fünf Lesesäle verteilt. Spektakulär ist das 110 Meter lange Bücherregal,

das entlang der Westseite die gesamte Länge des Bauwerks ausnutzt. Im südlichen Lesesaal ist eine begehbare Skulptur für die Kinder untergebracht. Allein in dieser Kinderburg befinden sich über 2.000 Medien, mit denen sich die jungen Leserinnen und Leser an Ort und Stelle beschäftigen können. Neben einer Reihe von Räumen, die sich für Gruppenarbeit anbieten, verfügt die Bibliothek über zwei Außenterrassen. Die Nonbook-Medien und der Gaming-Raum haben im ersten Obergeschoss Platz gefunden. Dort befinden sich auch das Stadtarchiv und die Verwaltung der Bibliothek. Weitere Informationen: www.bibliothek-heidenheim.de www.maxdudler.de/de/projekte/staedtischebibliothek-heidenheim/

AUTOR

WOLFGANG HEINECKER

Wolfgang Heinecker, Stadt Heidenheim

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BETRIEB UND PRAXIS

IHK-HANDBUCH

STEUERLICHE FÖRDERUNG

Notfall im Unternehmen

Elektromobilität im Straßenverkehr

Was würde passieren, wenn ich als Chef plötzlich durch Krankheit oder Unfall für längere Zeit ausfalle? Könnte das Unternehmen ohne mich fortbestehen? Würden die Arbeitsplätze erhalten bleiben? Wäre meine Familie wirtschaftlich ausreichend abgesichert? Viel zu oft werden diese Gedanken verdrängt. Wer rechnet schon gern mit dem Schlimmsten? Deshalb haben viele Unternehmen keine ausreichende Notfallvorsorge. Doch Unglücke passieren – sie kommen unvorbereitet und treffen uns aus heiterem Himmel. Mit der richtigen Strategie und einigen praktischen Schritten können Sie Ihr Unternehmen wirksam absichern und den Betrieb vor unnötigem Schaden bewahren. In einem einfachen Online-Check können Sie überprüfen, ob bei Ihnen Handlungsbedarf besteht.

Darin finden sich Checklisten für betriebliche und private Notfallregelungen, so dass Sie schnell eine individuelle Notfallvorsorge erstellen können. Das Notfallhandbuch kann auch unter www. ostwuerttemberg.ihk.de Seitennummer: 3312100 heruntergeladen werden. Das PDF kann am PC ausgefüllt und gespeichert werden. Kontakt: Brigitte Hergesell, Tel. 07321 324-175, hergesell@ostwuerttemberg.ihk.de

Außerdem kann bei der IHK ein umfangreiches Notfallhandbuch kostenfrei bestellt werden.

Mit Schreiben vom 26. Oktober 2017 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) die Bestimmungen im BMF-Schreiben vom 14. Dezember 2016 zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr ergänzt. Die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 46 EStG für das Aufladen von Elektrofahrzeugen an Ladestationen beim Arbeitgeber gilt auch für das elektrische Aufladen von Elektrofahrrädern, die verkehrsrechtlich nicht als Kraftfahrzeug einzuordnen sind. Darunter fallen z. B. Pedelecs. Zudem wurden Pauschalen für den Auslagenersatz des Arbeitnehmers bekannt gegeben, die der Arbeitgeber anwenden kann, wenn Dienstwagen auf Kosten des Arbeitnehmers (private Ladestation zu Hause) elektrisch aufgeladen werden. Zu dem BMF-Schreiben geht es unter www. bundesfinanzministerium.de, BMF-Schreiben, Suchtext: Elektromobilität.

BUNDESNETZAGENTUR

Marktstammdatenregister verzögert sich Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass sich der Start des Marktstammdatenregisters bis Sommer 2018 verzögert. Der genaue Starttermin soll am 1. Februar 2018 veröffentlicht werden. Einige Meldepflichten wie für Strom- und Gaslieferanten sind derzeit ausgesetzt. Meldungen sollen dann nach Start des Registers nachgeholt werden. Folgende Meldepflichten sind derzeit zu erfüllen: • EEG-Anlagen melden vorerst weiter in das Anlagenregister und das PV-Meldeportal. Meldungen müssen spätestens einen Monat nach Inbetriebnahme bzw. ab Erteilung der Genehmigung erfolgt sein. Andernfalls verfällt der Vergütungsanspruch.

• KWK-Anlagen mit einer Inbetriebnahme nach dem 1. Juli 2017 registrieren sich unter www. bundesnetzagentur.de, Suchbegriff: Registrierung von KWK-Anlagen • Um den Mieterstromzuschlag zu erhalten, erfolgt die Meldung unter www.bundesnetzagentur.de, Suchbegriff: Registrierung von Photovoltaik-Anlagen

geringfügige Strom- und Gaslieferungen nicht registriert werden müssen und bezieht sich dabei auf Werkskantinen, Studenten-WGs und Wohnheime. Rechtssicherheit bietet das für die betroffenen Unternehmen allerdings nicht, da nach wie vor keine Bagatellgrenze eingezogen werden soll.

Unterdessen hat die Bundesnetzagentur auf eine Presseanfrage hin bekannt gegeben, dass

Da sich der Start des Registers weiter verzögert, rät der DIHK derzeit allen Unternehmen, erst einmal abzuwarten, ob sich die Bundesnetzagentur nicht doch noch zu einer Bagatellgrenze durchringt. Weitere Informationen unter www. bundesnetzagentur.de, Suchgebiet: Elektrizität und Gas , sowie unter www.ostwuerttemberg. ihk.de, Suchbegriff „Marktstammdatenregister“.

Erhaltung der Vielfalt von Arten und Lebensräumen bei. Schon verhältnismäßig kleine naturnahe Räume können Insekten, Vögeln und Pflanzen als Lebensraum dienen. An konkreten Maßnahmen kommen zum Beispiel in Frage: die Entsiegelung von Flächen, die Anlage von blühenden Wiesen oder die Dach- und Fassadenbegrünung. Praktische Tipps dazu gibt es u.

a. von der „Biodiversity in Good Company“ Initiative e. V., Berlin, einem Zusammenschluss von Unternehmen, die sich dem Thema biologische Vielfalt besonders verschrieben haben, siehe: www.business-and-biodiversity.de bzw. in den IHK-Umweltnachrichten, Oktober 2017, unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennummer: 3880050.

Bestandsanlagen können noch nicht die Übernahme der Daten überprüfen. Dies geht erst nach Start des Registers und ist bis 30.06.2019 möglich.

UMWELTMANAGEMENT

Unternehmen schaffen Natur Immer mehr Unternehmen gestalten Flächen auf ihrem Betriebsgelände bewusst naturnah. Damit tun sie zum einen ihrer Belegschaft einen großen Gefallen, die die Flächen zum Beispiel während ihrer Mittagspausen oder für gemeinsame Aktivitäten nutzen können. Zum anderen helfen Unternehmen damit aber auch der Natur. Denn sie tragen zum Schutz und zur

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Betrieb und Praxis

ANGEMESSEN?

Ausbildungsvergütung bei Spendenfinanzierung Wenn ein spendenfinanzierter Ausbildungsverein Auszubildende einstellt und bei einem Mitgliedsbetrieb ausbilden lässt, kann eine Unterschreitung der tariflichen Ausbildungsvergütung um mehr als 20 Prozent gerechtfertigt sein. Voraussetzung ist die ausschließliche Finanzierung der Vergütung durch Spenden zum Zweck der Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und ein besonderer Unterstützungs- und Förderbedarf des Auszubildenden bei Vertragsabschluss. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Ausbildungsvereins entschieden, der einen Realschüler zur Ausbildung als Industriemechaniker einstellte und die Ausbildung durch ein Mitgliedsunternehmen mittels Ausbildungsübernahmevertrag veranlasste. Als Ausbildungsvergütung wurden Beträge von 395, 425, 440 und 465 Euro in den jeweiligen Ausbildungsjahren vereinbart. Später

forderte der Auszubildende die Differenz zur wesentlich höheren tariflichen Ausbildungsvergütung in Höhe von insgesamt 11.762 Euro. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass die Angemessenheit der Ausbildungsvergütung sich nach der Verkehrsanschauung richte, wofür einschlägige Tarifverträge den wichtigsten Anhaltspunkt darstellten. Die drei Funktionen der Ausbildungsvergütung seien finanzielle Unterstützung der unterhaltsverpflichteten Eltern, die Nachwuchsqualifizierung und in gewissem Umfang Entlohnung. Eine den einschlägigen Tarifvertrag um mehr als 20 Prozent unterschreitende Ausbildungsvergütung sei in der Regel nicht mehr angemessen. Bei einer ausschließlich durch Spenden finanzierten Ausbildung könne eine erhebliche Unterschreitung der 20-Prozent-Grenze gerechtfertigt sein, wenn der Ausbildende den

Zweck verfolge, die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, die dem Auszubildenden andernfalls verschlossen bliebe. Hierfür müsse der Unterstützungs- und Förderbedarf gerade in der Person des Auszubildenden begründet sein. Nur so könne der Gefahr begegnet werden, dass Jugendliche dem freien Ausbildungsmarkt entzogen und in eine außerbetriebliche Ausbildung gedrängt würden und damit die zwingenden Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) umgangen würden. Vorliegend sei ein derartiger Unterstützungs- und Förderbedarf des Auszubildenden nicht nachgewiesen worden. Der Anspruch auf Vergütungsnachzahlung sei daher gerechtfertigt. (Urteil des Bundesarbeitsgerichts – BAG – vom 16. Mai 2017; Az.: 9 AZR 377/16)

PFÄNDUNGSSCHUTZ

Nur für Sonntags-, und Nachtarbeitszulagen Bestimmte Lohnbestandteile sind als Erschwerniszulagen unpfändbar, so sieht es die Schutzvorschrift des Paragraph 850a Nr. 3 Zivilprozessordnung (ZPO). Das betrifft aber nur Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszulagen. Demgegenüber sind Zulagen für Schicht-, Samstagsoder Vorfestarbeit nicht der Pfändung entzogen. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall einer Hauspflegerin entschieden. Nach einer Insolvenz hatte die Arbeitnehmerin ihre pfändbare Vergütung an einen Treuhänder abgetreten. Die Arbeitgeberin berücksichtigte bei der Zahlung

an den Treuhänder auch die tarifvertraglichen Zuschläge, wogegen sich die Arbeitnehmerin zur Wehr setzte. Sie forderte vom Arbeitgeber Rückzahlung von 1.144,91 Euro. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass Zulagen für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit Erschwerniszulagen im Sinne Schutzbestimmung der ZPO seien. Das habe der Gesetzgeber mit seinen Wertungen im Arbeitszeitgesetz für Nachtarbeit (vgl. Paragraph 6 Abs. 5 ArbZG) und für Sonntags- und Feiertagsarbeit in der Verfassung (vgl. Art. 140 GG) zum Ausdruck gebracht.

Eine ähnliche Wertung bestehe für Schicht-, Samstags- und Vorfestarbeit nicht. Die Sondervorschrift des Paragraph 850a ZPO diene dem Schuldnerschutz und sichere ihm den größeren Teil seines Nettoeinkommens als unpfändbar. Angesichts der ebenso zu berücksichtigenden Gläubigerinteressen bedürfe die Bestimmung aber einer sachlichen Begrenzung. Daher seien Schicht-, Samstags- und Vorfestearbeitszulagen nicht unpfändbar. (Urteil des Bundearbeitsgerichts – BAG – vom 23. August 2017; Az.: 10 AZR 859/16)

SACHGRUNDLOSE BEFRISTUNG

Vorbeschäftigungsverbot beachten Ein Arbeitgeber muss bei der Vereinbarung einer befristeten Beschäftigung mit sachgrundloser Befristung das Vorbeschäftigungsverbot beachten (vgl. § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG). Eine Befristung ist danach unzulässig, wenn mit demselben Arbeitnehmer zuvor bereits ein Beschäftigungsverhältnis bestanden hat. Dieses Vorbeschäftigungsverbot ist nicht auf Arbeitsverhältnisse beschränkt, die weniger als drei Jahre zurückliegen. Das hat das Landesarbeitsgericht Hessen im Fall einer Arbeitsvermittlerin bei der Bundesagentur für Arbeit entschie-

den, die in den Jahren 2005 bis 2008 bereits bei der Arbeitsagentur beschäftigt war und mit der 2014 erneut eine Beschäftigung mit sachgrundloser Befristung vereinbart wurde. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass die gesetzliche Regelung ein zeitlich unbeschränktes Vorbeschäftigungsverbot enthalte. Der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, wonach das Vorbeschäftigungsverbot nur frühere Arbeitsverhältnisse betreffe, die nicht länger als drei Jahre zurücklägen, sei nicht zu folgen. Die Auslegung des Gesetzes

nach Wortlaut, Regelungssystematik, Entstehungsgeschichte und Normzweck spreche für ein unbeschränktes Vorbeschäftigungsverbot. Diese Auslegung sei auch verfassungskonform. Die Befristung sei daher unwirksam und ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis zustande gekommen. Wegen unterschiedlicher Bewertung durch verschiedene Gerichte wurde die Revision zugelassen. (Urteil des Landearbeitsgerichts – LAG – Hessen vom 11. Juli 2017; Az.: 8 Sa 1578/16)

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Betrieb und Praxis

EU-PAUSCHALREISERICHTLINIE

Neue Merkblätter für Vermittler und Veranstalter Das neue Reiserecht tritt zum 1. Juli 2018 in Kraft. Die Unternehmen müssen sich aber heute schon auf die neuen Regelungen einstellen. Als zweites Merkblatt der Reihe stellt der DIHK das

„Infoblatt Reiserecht - Vermittler“ zur Verfügung. Es ist veröffentlicht unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seiten-Nr. 3859964. Es folgen in Kürze noch die Merkblätter für Reiseveranstalter

und Tourismus-Informationsstellen. Das Merkblatt für Gastgeber wurde bereits veröffentlicht und ist ebenfalls unter www.ostwuerttemberg. ihk.de Seiten-Nr. 3859964 abrufbar.

AKTUALISIERT UND NEU VERÖFFENTLICHT

Anwendungshinweise zur Fahrerqualifikation Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat die Anwendungshinweise zum Berufskraftfahrerqualifikationsrecht zur einheitlichen Rechtsanwendung für Behörden und Unternehmen aktualisiert und in der dritten Auflage veröffentlicht. Die Vertreter des Bund-Länder-Arbeitskreises

Berufskraftfahrerqualifikationsrecht haben diese Auslegungshinweise, Begriffsbestimmungen und konkrete Beispiele (unter anderem zur „Handwerkerregel“) zusammengestellt. Sie sollen sowohl den betroffenen Fahrern und Unternehmern als auch den zuständigen Behör-

den die Anwendung der Vorschriften erleichtern und eine Hilfestellung für die tägliche Arbeit bieten. Die Anwendungshinweise können unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitenummer 3898038 abgerufen werden.

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VERANSTALTUNGEN IHK Die Weiterbildung DVS-SCHWEISSKURSSTÄTTE Gasschweißen Teil 1 Lichtbogenhandschweißen Teil 1 Metallschutzgasschweißen Teil 1 WIG-Schweißen Teil 1 in versch. Verfahren individueller Beginn jeder Zeit möglich (Tagesseminar) Entgelt: nach DVS Gebührenliste Vorbereitung auf die Schweißprüfung 5. – 8. Februar 2018 (Tagesseminar) Entgelt: nach DVS Gebührenliste Durchführung der Schweißprüfung 9. Februar 2018 (Tagesseminar) Entgelt: nach DVS Gebührenliste

TECHNISCHE WEITERBILDUNG CNC Grundlagen 12. – 23. Februar 2018 (Tagesseminar) 6. September – 13. Oktober 2018 (Abendseminar) Entgelt: 775 Euro CNC Bohren/Fräsen Aufbaustufe 26. Februar – 2. März 2018 (Tagesseminar) 8. – 29. März 2018 (Abendseminar) Entgelt: 430 Euro CNC Drehen Aufbaustufe 12. – 16. März 2018 (Tagesseminar) 14. Mai – 8. Juni 2018 (Abendseminar) Entgelt: 430 EUR

Seite 42 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · 01 / 2018

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten 12. – 23. Februar 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 1095 EUR

Access 12. – 14. März 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 360 EUR

Wiederholungskurs Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten 23. März 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 155 EUR

Technik für Kaufleute 20. Februar – 22. März 2018 Entgelt: 500 EUR

Hydraulik Grundlagen 12. – 16. Februar 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 430 EUR SPS Grundstufe 13. Februar – 15. März 2018 (Abendseminar) 14. – 18. Mai 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 460 EUR AutoCAD Grundstufe 3. – 6. April 2018 (Tagesseminar) 3. – 26. April 2018 (Abendseminar) Entgelt: 495 EUR Inventor Grundstufe 6. – 9. Februar 2018 (Tagesseminar) 5. – 28. Juni 2018 (Abendseminar) Entgelt: 530 Euro Word anspruchsvoll einsetzen 5. + 6. März 2018 (Tageseminar) Entgelt: 240 Euro Excel 7. + 8. März 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 240 Euro

Patentrecherche leicht gemacht 20. April 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 100 EUR Qualitätsmanagement Grundlagen 5. – 9. März 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 1150 EUR

ÜBERBETRIEBLICHE AUSBILDUNG Grundausbildung Metall Kurzzeiten 1. Februar – 31. Juli 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 545 Euro Grundausbildung Elektro Kurzzeiten 1. Februar – 31. Juli 2018 (Tagesseminar) Entgelt: 595 Euro

Weitere Informationen bei: IHK-Bildungszentrum Aalen 07361 5692-0 biz@ostwuerttemberg.ihk.dee IHK. Die Weiterbildung


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VERANSTALTUNGEN IHK Die Weiterbildung

ANGEBOTE FÜR AUSBILDER Ausbildung der Ausbilder* 12. – 23. Februar 2018 in Vollzeit Heidenheim Entgelt: 510 Euro Ausbildung der Ausbilder* 12. – 23. März 2018 in Vollzeit Aalen Entgelt: 510 Euro Ausbildung der Ausbilder für Fachwirte Kompakt* 29. Januar – 1. und 2. Februar 2018 Heidenheim Entgelt: 195 Euro Ausbildung der Ausbilder für Fachwirte* 2. – 30. Juni 2018 Heidenheim Entgelt: 195 Euro Ausbildung der Ausbilder* 10. April – Juni 2018 Heidenheim Entgelt: 510 Euro Ausbildung der Ausbilder* 12. April – Juni 2018 Aalen Entgelt: 510 Euro

KAUFMÄNNISCHE WEITERBILDUNG Fachwirt/-in für Logistiksysteme* 16. Januar 2018 – Oktober 2019 Heidenheim Entgelt: 2.655 Euro IT-Fachwirt* 17. April 2018 – Oktober 2019 Aalen Entgelt: 4.260 Euro

Kombilehrgang Geprüfte Wirtschaftsfachwirte / Geprüfte Betriebswirt/e Kompakt* 11. September 2018 – November 2020 Heidenheim Entgelt: 5.500 Euro Kombilehrgang Geprüfte Wirtschaftsfachwirte / Geprüfte Betriebswirt/e* 18. September 2018 – Juni 2021 Aalen Entgelt: 5.500 Euro Kombilehrgang Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in & Gepr. Betriebswirt/-in* 5. November 2018 – November 2019 in Vollzeit Aalen Entgelt: 5.500 Euro

TECHNISCHE LEHRGÄNGE Vorbereitungskurs für Meister und Technische Fachwirte 1. – 29. März 2018 Heidenheim Entgelt: 365 Euro Gepr. Technischer Fachwirt/-in* 19. April – Dezember 2018 in Vollzeit Aalen Entgelt: 3.870 Euro Gepr. Technischer Fachwirt/-in* 5. November 2018 – Dezember 2020 Aalen Entgelt: 3.870 Euro Gepr. Industriemeister/-in* 10. April 2018 – Mai 2021 Heidenheim Entgelt: 5.670 Euro Gepr. Industriemeister/-in* 12. April – Mai 2021 Aalen Entgelt: 5.670 Euro

Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in* Kompakt 20. Februar 2018 – April 2019 Heidenheim Entgelt: 3.025 Euro

Gepr. Industriemeister/-in* 16. Juli 2018 – Mai 2019 in Vollzeit Heidenheim Entgelt: 5.670 Euro

Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in* 18. September 2018 – November 2020 Heidenheim Entgelt: 3.025 Euro

Kombilehrgang Gepr. Technischer Fachwirt/-in & Gepr. Technische/-r Betriebswirt/-in* 5. November 2018 – Oktober 2021 Aalen Entgelt: 6.030 Euro

Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in* 8. Oktober 2018 – April 2020 Aalen Entgelt: 3.025 Euro Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in* 5. November 2018 – April 2019 in Vollzeit Aalen Entgelt: 3.025 Euro

Gepr. Technischer Betriebswirt/-in* 24. September 2018 – März 2019 in Vollzeit Aalen Entgelt: 2.880 Euro Gepr. Technischer Betriebswirt/-in* 15. Oktober 2018 – Oktober 2020 Heidenheim Entgelt: 2.880 Euro

Gepr. Industriefachwirt/-in* 8. Oktober 2018 – April 2020 Aalen Entgelt: 3.025 Euro Gepr. Bilanzbuchhalter/-in* 8. Oktober 2018 – September 2020 Aalen Entgelt: 3.510 Euro

* Weitere Anbieter finden Sie auf der Homepage der IHK unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Rubrik Weiterbildung Weitere Informationen bei: Bianca Göhringer 07321 324-174 goehringer@ostwuerttemberg.ihk.de

IHK-MITGLIEDERSERVICE kostenlose Veranstaltungen

Erfolgreiche Existenzgründung im Nebenerwerb 18. Januar 2018, IHK-Bildungszentrum, Aalen Tel. 07321 324-182, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de Dokument 13593723 IHK-Sprechtag Freiberufler 30. Januar 2018, IHK Ostwürttemberg, Heidenheim Tel. 0911 2356525, gruendung@ifb.uni-erlangen.de Dokument 135103933 Early-Bird-Frühstück: „e-commerce mit Amazon – Analyse, Auswertung, Gewinnsteigerung“ 07. Februar 2018, 08:00 Uhr IHK Ostwürttemberg, Heidenheim Tel. 07321 324-182, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de Seitennr. 13588218 1x1 des Gründens 05. März 2018, 14:00 – 18:00 Uhr IHK Ostwürttemberg, Heidenheim Tel. 07321 324-182, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de Seitennr. 135105366 IHK-Sprechtag Finanzierung 20. März 2018, IHK Ostwürttemberg, Heidenheim Tel. 07321 324-182, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de Seitennr. 135103632 IHK-Sprechtag Unternehmensberatung 20. März 2018, IHK Ostwürttemberg, Heidenheim Tel. 07321 324-182, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de Seitennr. 135103644 IHK-Sprechtag Onlinemarketing 27. März 2018, IHK Ostwürttemberg, Heidenheim Tel. 07321 324-182, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de Seitennr. 135104795


kurz und knapp HOCHSCHULE AALLEN

BINDER-PREIS VERLIEHEN Zwei Studierende der Hochschule Aalen erhalten den mit 2.000 Euro dotierten Preis der Firma Binder Optik GmbH: Für eine besondere praktische Relevanz für die Wirtschaft und eine praktische Verwertbarkeit ihrer Bachelorarbeit werden die Absolventen Ann-Kathrin Hartmann und Frederik Alexander Krause mit dem Hochschulpreis der Binder Optik GmbH ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis von Generalkonsul Dr. Helmut Baur, Geschäftsführender Gesellschafter der Binder Optik GmbH. Bereits zum elften Mal zeichnet Binder Optik herausragende Bachelorarbeiten des Studiengangs Augenoptik an der Hochschule Aalen aus. In abgewandelter Form erscheint die preisgekrönte Bachelorarbeit im Fachbuch „Geschäftsmodelle 4.0“, verfasst von Prof. Dr. Anna Nagl und Dr. Karlheinz Bozem.

Die Preisträger Frederik Alexander Krause (l.) und Ann-Kathrin Hartmann (r.) mit Prof. Dr. Anna Nagl (2.v.l.) und Dr. Helmut Baur von Binder Optik GmbH. (Foto: HS Aalen/Leonie Menzel)

Die teilnehmenden Mitglieder der WJ Ostwürttemberg mit dem Referenten Michael Vaas (l.). (Foto: WJ)

WIRTSCHAFTSJUNIOREN OSTWÜRTTEMBERG

WEITERBILDUNG MIT OPTIMIERUNGSEXPERTE MICHAEL VAAS Einen interessanten Abend mit vielen neuen Ansätzen erlebten die jungen Unternehmer und Führungskräfte der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg bei ihrem Leadership Day mit Michael Vaas, Optimierungsexperte für Top-Performance und Spitzenerfolg, der am 14. November 2017 bei der Firma C.F. Maier in Königsbronn stattfand. Mit einem erfrischenden Impulsvortrag und Workshop hat Vaas die Teilnehmer ermuntert, selbst mal in den Spiegel zu schauen und sich zu überlegen, was man mit 90 Jahren alles erreicht haben möchte bzw. auf was man mit 90 Jahren stolz zurückblicken möchte. Über seinen Vortrag „Raus aus dem Hamsterrad - so nehmen Sie Ihr Leben in die Hand - beruflich wie privat!“ wurde diskutiert und das Ganze mit anregenden Fragen fürs Leben unterstützt.

CLAUDIA KENTISCHER

BEI DEN WIRTSCHAFTSJUNIOREN OSTWÜRTTEMBERG BIN ICH, WEIL…

Als ich nach Ostwürttemberg gezogen bin, habe ich bei den Wirtschaftsjunioren schnell Anschluss gefunden und es haben sich schöne Freundschaften entwickelt. 2016 hatte ich dann die Möglichkeit, die erste weibliche Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg zu werden – eine Chance für mich persönlich zu wachsen, spannende Veranstaltung für die über 120 Mitglieder auf die Beine zu stellen und gemeinsam die Region voranzutreiben bzw. bekannter zu machen. Unser nächstes Ziel ist es, im Juni 2018 die Landeskonferenz mit über 400 Führungskräften auszurichten und dabei unsere Region mit all ihren Firmen im besten Licht zu präsentieren. Damit verbunden ist auch eine herzliche Einladung an alle, die mehr über die Wirtschaftsjunioren oder die Landeskonferenz wissen wollen. Nehmt gerne Kontakt mit mir auf!

Seite 44 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · 01 / 2018

(Foto: privat)

dort ein unkomplizierter, fachlicher und persönlicher Austausch zwischen jungen Unternehmern und Führungskräften direkt hier in der Region Ostwürttemberg aber auch darüber hinaus in Land, Bund und weltweit stattfindet.


kurz und knapp

HOCHSCHULE AALEN

AKTUELLE FORSCHUNG VERSTÄNDLICH ERKLÄRT Die Hochschule Aalen hat 2016 beim bundesweiten Wettbewerb „FH-Impuls“ einen großen Erfolg erzielt. Mit ihrem Konzept SmartPro zu smarten Materialien und intelligenten Produktionstechnologien konnte sie sich unter über 80 eingereichten Beiträgen durchsetzen. Zentrale Forschungsaktivitäten aus SmartPro werden jetzt erstmalig auf allgemein verständliche Weise einem breiten Publikum vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ entstand eine informative 36-seitige Sonderbeilage, die der aktuellen Dezemberausgabe beigefügt war. Das Themenspektrum reicht von Magnetwerkstoffen über Batterietechnologien bis hin zum Leichtbau und 3D-Druck. Seit mehr als 50 Jahren hat die Zeitschrift bild der wissenschaft (bdw) den Anspruch, für aktuelle Themen aus Forschung und Technik zu begeistern. Mit einer Auflage von knapp 80.000 Exemplaren werden monatlich mehr als 450.000 Leser erreicht. Titel der Beilage in bild der wissenschaft. (Foto: Hochschule Aalen)

HOCHSCHULE AALEN

MILLIONENFÖRDERUNG FÜR DIGITALISIERTE FERTIGUNGSKETTE Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) fördert die Entwicklung innovativer Fertigungsverfahren an der Hochschule Aalen mit mehr als 3 Mio. Euro. Im kürzlich genehmigten Projekt FlexLight4.0 wird eine vollständig digitalisierte Fertigungskette aufgebaut, mit der unterschiedlichste Werkstoffe wie Metall, Keramik und Kunststoffe bearbeitet werden können. Dabei werden die Prozessschritte Additive Fertigung, Funktionalisierung und Qualitätskontrolle miteinander vernetzt. Mit dem geförderten Gesamtsystem sollen neue Technologien für unterschiedliche Anwendungsbereiche wie Optik und Sensorik sowie Leichtbau und Energiespeicher entwickelt werden.

WIRTSCHAFTSJUNIOREN OSTWÜRTTEMBERG

DELEGATION AUF WELTKONGRESS Michael Woflsteiner und Dominic Lutz vertraten die Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg auf dem JCI-Weltkongress, der vom 6. bis 10. November 2017 in Amsterdam stattfand. JCI steht für „Junior Chamber International“ und ist der internationale Dachverband der Wirtschaftsjunioren, in dem sich mehr als 100 Nationalverbände mit insgesamt etwa 200.000 Mitgliedern ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren. Über 4000 junge Unternehmer und Führungskräfte aus aller Welt sind nach Amsterdam gekommen, um über die weitere Ausrichtung des Verbandes zu beraten sowie die Jahresplanung für grenzüberschreitende Tätigkeiten der Jungen Wirtschaft im Jahr 2018 vorzunehmen. Außerdem wurde ein neuer internationaler Vorstand gewählt und über aktuelle wirtschaftliche Themen diskutiert. Rund um die Konferenz wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm, u. a. mit Firmenbesichtigungen, Workshops & Vorträgen und den lokalen Sehenswürdigkeiten geboten. Ein Highlight war die Keynote von Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen und als dieser Träger des Friedensnobelpreises sowie selbst ehemaliges Mitglied der JCI. Ihn live zu erleben war für die über 4000 Kongressteilnehmer mit Sicherheit nachhaltig prägend. Er sprach unter anderem über das Thema „Leadership“ und was es ausmacht, ein guter „Leader“ zu sein. Zudem hat er die Teilnehmer aufgefordert, kritisch mit der Flut an Informationen umzugehen. Generell empfiehlt er der Jugend von heute, mehr vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, da sonst mit den Entscheidungen der Älteren gelebt werden muss. „Neben all den offiziellen Programmpunkten stand natürlich auch das Netzwerken sowie der gegenseitige Austausch im Vordergrund. Außerdem haben wir der deutschen Delegation unsere Ideen zur Landeskonferenz in Ostwürttemberg im kommenden Jahr vorgestellt und dabei sogar einen weiteren überregionalen Sponsor gewinnen können. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Planungen auf dem richtigen Weg sind“, so Dominic Lutz, stellvertrender Vorsitzender der WJ Ostwürttemberg. Der JCI-Weltkongress als jährlich stattfindende Versammlung aller weltweiten Mitgliedsverbände von JCI findet immer Ende des Jahres in einem anderen Mitgliedsverband von JCI statt. (Foto: WJ)

Im Projekt „FlexLight4.0“ soll eine lichtbasierte, vollständig digitalisierte Fertigungskette realisiert werden. (Foto: HTW)

01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 45


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JAHRESRĂœCKBLICK 2017

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Die Region OstwĂźrttemberg setzte 2017 MaĂ&#x;stäbe

2017 war ein ereignisreiches Jahr in OstwĂźrttemberg. Die Region befindet sich im ständigen Wachstum – die groĂ&#x;en Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch GmĂźnd sowie die umliegenden Gemeinden verzeichnen attraktive Neuzugänge in Industrie und Wirtschaft, zahlreiche InfrastrukturmaĂ&#x;nahmen wurden eingeweiht. Im November meldet die Arbeitsagentur die besten Werte seit 26 Jahren. 2,7 Prozent beträgt die Arbeitslosenquote im Ostalbkreis, vier Prozent im Kreis Heidenheim – die Region liegt somit an der Landesspitze. Das freut die IHK OstwĂźrttemberg – ein guter Abschluss eines besonderen Jahres. Denn allen Ereignissen voran stand deren

150. Geburtstag. Im Jubiläumsjahr feierte sich die Institution mit tollen Veranstaltungen und blickte mit einer spannenden JubiläumsbroschĂźre auf die ostwĂźrttembergische Wirtschaftsgeschichte zurĂźck. Ein weiterer HĂśhepunkt war die feierliche ErĂśffnung des neuen IHK-Bildungszentrums in Aalen im Dezember. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft lobte die Schaffung neuer MaĂ&#x;stäbe in der beruflichen Ausbildung. Und noch eine Einweihung wurde mit groĂ&#x;em Interesse verfolgt: Ende August Ăśffnet der KUBUS als neues Einkaufserlebnis und -zentrum in Aalen seine TĂźren. OberbĂźrgermeister Thilo Rentschler betont in seiner Rede insbesondere den bunten Mix aus

Im Dezember wurde das moderne IHK-Bildungszentrum in Aalen erĂśffnet. (Foto: Hageneder)

Einzelhandel und Gastronomie, der fĂźr eine Belebung des oberen Marktplatzes sorgt. Architekt Volker Merz von merz Objektbau

sieht im KUBUS einen Meilenstein fĂźr die Stadtentwicklung mit einem passenden Konzept fĂźr die Aalener Innenstadt.

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Seite 46 ¡ Wirtschaft in Ostwßrttemberg ¡ 01 / 2018



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Verlagsspecial

Unter groĂ&#x;em Jubel erĂśffnete Aalens OberbĂźrgermeister Thilo Rentschler Ende August das neue Einkaufszentrum KUBUS am oberen Marktplatz. (Foto: opo)

Ein bunter Mix aus Gastronomie, Einzelhandel und Bßroflächen im KUBUS Aalen belebt seit dem Sommer die Aalener Innenstadt dank stimmigem Konzept. (Foto: opo)

2017 sorgten viele Schlagzeilen fĂźr Ăœberraschungen, Freude und Leid in der Wirtschaft OstwĂźrttembergs. Es wurden einige Jubiläen gefeiert, darunter 150 Jahre Stadtwerke Aalen. Voith spendete anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums 12 Millionen Euro an

ErÜffnung und Varta den erfolgreichen BÜrsengang. Die VR-Bank Ostalb zelebrierte ihren Geburtstag nach der Fusion zwischen VR-Bank Aalen und Volksbank Schwäbisch-Gmßnd sowie die ErÜffnung des Neubaus in Aalen. Kurt Abele wurde zum neuen Vor-

die DHBW Heidenheim, Stadt, Land und weitere Unternehmen rundeten auf 30 Millionen Euro auf. Mapal-Chef Dr. Dieter Kress beging seinen 75. Geburtstag mit einer groĂ&#x;en Feier. Weiterhin feierten das Hotel Am Remspark in Schwäbisch-GmĂźnd seine

stand bestimmt. Auch bei der KSK Ostalb gab es einen personellen Wechsel. Carl Trinkl ging als KSKChef und IHK-Präsident in den wohlverdienten Ruhestand. Ihm folgten Markus Maier in der IHK und Andreas GÜtz bei der KSK Ostalb. Und bei der Firma Scholz

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Verlagsspecial

Nach vielen Jahren als KSK Ostalb Chef und IHK-Präsident verabschiedete sich Carl Trinkl unter großem Bedauern seiner Weggefährten in den wohlverdienten Ruhestand. (Foto: opo)

Unzählige Kunden und Interessierte nutzten die Einweihung des Neubaus der VR-Bank Ostalb in Aalen, um sich in den neuen Räumlichkeiten umzuschauen. (Foto: opo)

Recycling in Essingen musste nach dem Vater auch Sohn Oliver Scholz als letztes Familienmitglied den Hut nehmen. Bei Weleda in Schwäbisch-Gmünd verließ der CEO Ralph Heinisch hingegen nach erfolgreicher Arbeit das

gab auch Rekordumsätze und Investitionen zu vermelden. YG-1 darf nach Oberkochen kommen. Die Hochschule Aalen glänzt mit neuen Forschungsbauten. Die Carl Zeiss AG ist weiter auf Rekordkurs. Küchenhersteller Leicht

Unternehmen. Andere Firmen kämpften 2017 ums Überleben. Lindenfarb in Aalen-Unterkochen ging an einen Münchner Investor. SHW CT verkündete erneut die Insolvenz. Merck will sein Werk in Steinheim schließen. Doch es

wächst in Waldstetten, genauso wie die Holzwerke Ladenburger in Bopfingen. Hartmann meldete in Heidenheim einen Rekordumsatz im 1. Halbjahr. Und XXXL Lutz in Bopfingen eröffnete mit einer großen Sause.

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Denn unsere Region ist zu schön für schlechte Architektur Ein Rückblick auf 2017 macht uns froh und munter, wir freuen uns darüber, mit unserem starken, engagierten Team viele bemerkenswerte Projekte umgesetzt und ins Rollen gebacht zu haben. Mit KUBUS Aalen wurde in Kooperation mit Fay Projects ein Highlight in der Aalener Innenstadt realisiert. Auf drei Stockwerken finden sich auf über 4.000 Quadratmetern attraktiver Einzelhandel und spannende, neue Gastronomie. Im 2. und 3. OG stehen weitere 2.000 Quadratmeter für Büro- und Dienstleistungsflächen zur Verfügung. Wir freuen uns über die positive Resonanz und sind stolz darauf, zum Erscheinungsbild und zur Qualität unserer Region beizutragen. Wir wünschen Ihnen, unserem Team, unseren Partnern und Kunden schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2018. merz objektbau GmbH & Co. KG Weisse Steige 2 ... 73431 Aalen ... Tel.: 07361 5600-0 www.merzobjekt.de

Seite 48 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · 01 / 2018


IHK AKTUELL

IM GESPRÄCH

Austausch mit Ministerpräsident Kretschmann Die Spitzen der Industrie- und Handelskammern Baden-Württembergs trafen sich am 7. Dezember 2017 im Staatsministerium in Stuttgart zum Austausch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Gegenstand der Diskussion waren die Digitalisierung der Wirtschaft und der Breitbandausbau, die Start-up-Förderung sowie der Bürokratieabbau. „Die wirtschaftliche Lage in Baden-Württemberg ist stabil, die Beschäftigung hoch und die Arbeitslosigkeit niedrig. Beim Wirtschaftswachstum werden wir 2017, wie in den letzten Jahren auch, mit an der Spitze aller Länder liegen. Das zeigt die Stärke der hiesigen Unternehmen“, so Ministerpräsiden Kretschmann. „Auf diese Entwicklung können die Unternehmerinnen und Unternehmer zu Recht stolz sein. Klar ist aber auch, dass Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Erfolg keine Selbstläufer sind, sondern hartes Geschäft, Tag für Tag. Von der Politik erwarten die Unternehmen Planungssicherheit und Berechenbarkeit. Daran arbeiten wir ständig.“

(Foto: Staatsministerium)

Satzung der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg Die Vollversammlung beschloss einstimmig, gem. § 4 Satz 2 Nr. 1 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrieund Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 93 des Gesetzes zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes vom 29. März 2017 (BGBl. I 626), die Satzung der IHK Ostwürttemberg um einen § 8a folgenden Inhalts zu ergänzen: § 8a Ehrenamtliche Tätigkeit I. Die Mitglieder der Vollversammlung, der Präsident sowie die Mitglieder des Präsidiums und der Ausschüsse nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich war. Auf Antrag können ihnen bare Auslagen für Reise- und Übernachtungskosten erstattet werden, soweit ihnen diese durch die Erledigung einzelner Aufträge in ihrer Funktion für die IHK Ostwürttemberg erwachsen. Die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind zu beachten.

II. Die Vorschriften des Berufsbildungsgesetzes über die Entschädigung der Mitglieder des Berufsbildungsausschusses und über die Entschädigung der Mitglieder des Prüfungsausschusses bleiben unberührt. Die Vollversammlung beschloss einstimmig, gem. § 4 Satz 2 Nr. 1 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrieund Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 93 des Gesetzes zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes vom 29. März 2017 (BGBl. I 626), § 7 Abs. 1 S. 1 und 2 wie folgt neu zu fassen: Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten und sechs Vizepräsidenten, die von der Vollversammlung aus ihrer Mitte in geheimer Wahl gewählt werden. Bei der Zusammensetzung des Präsidiums soll berücksichtigt werden, dass je

zwei Mitglieder den Wahlbezirken Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd zugehören. Heidenheim, den 8. Dezember 2017 gez. Präsident gez. Hauptgeschäftsführerin Genehmigt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg mit Schreiben vom 6. Dezember 2017; Az. 42-4221.2-07/50. Die vorstehende Ergänzung bzw. Neufassung der Satzung wird hiermit ausgefertigt und im Mitteilungsblatt „Wirtschaft in Ostwürttemberg“ veröffentlicht. Heidenheim, den 10. Dezember 2017 gez. Präsident gez. Hauptgeschäftsführerin

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01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 49


IHK BÖRSEN IHK-Börsen - unter diesem Stichwort bietet die IHK ihren Unternehmen einen breiten und kostenlosen Service zur Vermittlung von Angeboten und Nachfragen. Unternehmen, die mit eigenen Angeboten oder Nachfragen an den Börsen teilnehmen wollen, steht dieses Serviceangebot kostenlos zur Verfügung. Die nachfolgend aufgeführten Angebote und Nachfragen stellen lediglich Kurzauszüge aus unseren Datenbanken dar. Firmen, die an einer Kontaktaufnahme mit einem Inserenten interessiert sind, werden gebeten, sich schriftlich, unter Angabe der Börse und der Chiffre-Kennziffer, an die IHK zu wenden. Bei Inseraten aus IHK-Börsen gelten die Bedingungen der jeweiligen Börse.

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automatisierte Vermittlung von Krediten möglich. Der Kontakt zu Lieferanten (Hersteller) und Partnern kann auf Wunsch mit übernommen werden. Wachstumspotenziale gibt es außerdem in den Bereichen Marketing, SEO, Expansion auf andere Marktplätze und Ausweitung des internationalen Verkaufs.

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Regionale Stammkunden aus Vorrichtungs- und Maschinenbau, Sondermaschinenbau. Der Betrieb besteht seit zehn Jahren und konnte sich in dieser Zeit fest am Markt etablieren. Mit vielen Kunden besteht seit Betriebsgründung ein stabiles Geschäftsverhältnis. Für unsere Kunden aus der Region fertigen wir Einzelteile und Kleinserien sowie Baugruppen. 3- und 5-Achs-Bearbeitungszentren sowie eine CNC-Drehmaschine ermöglichen unterstützt durch CAD/CAM - effizientes Arbeiten. Das Unternehmen ist nicht an den Standort gebunden (Mietobjekt).

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Fitnessclub relex e.K.

Taubentalstraße 8, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Der Betrieb eines Fitness- und Wellnessstudios. Einzelkaufmann. Inhaber: Welz, Horst Ludwig, Waldstetten.

HRA 725627 - 24.10.2017 Ampferweg 24, 73557 Mutlangen. Gegenstand: Die Geschäftsprozess- und Technologieberatung sowie das Innovationsmanagement. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von Berglen (Amtsgericht Stuttgart HRA 724779) nach Mutlangen verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Ampferweg 24, 73557 Mutlangen. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Personenbezogene Daten (Sitz) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: conD‘OR Verwaltungs GmbH, Mutlangen (Amtsgericht Ulm HRB 735779), von § 181 BGB befreit.

HRA 725630 - 24.10.2017

Energy Sales GmbH & Co. KG

Universitätspark 1/1, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Handel, Absatz und Vermarktung insbesondere von Produkten der EnergyTube Familie und der EnergyLock Familie, sowie weiteren elektronischen Produkten, insbesondere Batteriesysteme. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Energy Sales Verwaltungs GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 732511), von § 181 BGB befreit.

HRA 725633 - 25.10.2017

NACHFOLGE, EXISTENZ Ansprechpartnerin: Rita Grubauer Tel. 07321 324-182 Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de

Fitnessclub relex GmbH

Taubentalstraße 8, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.09.2017. Gegenstand: Der Betrieb eines Fitness- und Wellnessstudios. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Welz, Horst Ludwig, Waldstetten, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Der Einzelkaufmann Welz, Horst Ludwig, Waldstetten hat als Inhaber der Firma „Fitnessclub relex e.K.“, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRA 725624) das von ihm betriebene Unternehmen im Wege der Ausgliederung nach Maßgabe des Ausgliederungsplans vom 28.09.2017 auf die Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) übertragen (Ausgliederung zur Neugründung).

HRB 735778 - 23.10.2017

Häber Anlagen- und Automatisierungstechnik GmbH

Am Burgwall 6, 73529 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.10.2017. Gegenstand: Die Montage, Inbetriebnahme, Projektleitung und Service von Anlagen- und Automatisierungstechnik im Maschinenbau. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Häber, Tammo, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735779 - 24.10.2017

conD`OR Verwaltungs GmbH

conD‘OR GmbH & Co. KG HDH 05/769

HRB 735775 - 23.10.2017

Immobilien Burr GmbH & Co. KG

Im Saun 20, 89542 Herbrechtingen. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere Grundvermögens sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Immobilien Burr Verwaltungs GmbH, Herbrechtingen (Amtsgericht Ulm HRB 735772), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Seite 50 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · 01 / 2018

Ampferweg 24, 73557 Mutlangen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.11.2009 mit Änderung; zuletzt geändert am 14.08.2013. Die Gesellschafterversammlung vom 04.09.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz der Gesellschaft) beschlossen. Der Sitz ist von Berglen (Amtsgericht Stuttgart HRB 732105) nach Mutlangen verlegt. Geschäftsanschrift: Ampferweg 24, 73557 Mutlangen. Gegenstand: Die Beteiligung an anderen Unternehmen als persönlich haftende Gesellschafterin, insbesondere an der conD`OR GmbH & Co KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Zuchotzki, Ralf, Mutlangen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735783 - 24.10.2017

Benerius GmbH

Pappelweg 9, 89547 Gerstetten. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 05.10.2017. Gegenstand: Die Vermittlung von Werbeaufträgen sowie das Produktsponsoring, insbesondere im Non-Profit-Bereich. Stammkapital: 25.500,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Weiszhar, Günter, Gerstetten, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735788 - 24.10.2017

SCONVEY FTM GmbH

Richard-Steiff-Straße 4, 89537 Giengen an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 18.05.2017 mit Änderung; zuletzt geändert am 21.06.2017. Die Gesellschafterversammlung vom 10.10.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz der Gesellschaft) beschlossen. Der Sitz ist von München (Amtsgericht München HRB 233788) nach Giengen an der Brenz verlegt. Geschäftsanschrift: Richard-Steiff-Straße 4, 89537 Giengen an der Brenz. Gegenstand: Kaufen, Verwalten und Verkaufen von Beteiligungen an Unternehmen; Verwalten eigenen Vermögens sowie alle dazugehörigen Nebengeschäfte. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Dr. Uder, Stefan, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Einzelprokura: Salmen,

Rainer Helmut, Giengen an der Brenz.

HRB 735795 - 25.10.2017

Coinoto UG (haftungsbeschränkt)

Meisengasse 1, 73447 Oberkochen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.10.2017. Gegenstand: Der Vertrieb von virtuellen und physischen Waren, insbesondere erweiternde Gegenstände für Onlinespiele, Marketing, Beratungsdienste. Stammkapital: 2,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: le Maire, Maxime Léon, Oberkochen; Wichard, Daniel Moritz, Oberkochen, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735796 - 26.10.2017

Rohloff Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

Goethestraße 1, 89518 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 13.10.2017. Gegenstand: Der Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Immobilienvermögen und die Beteiligung an Immobiliengeschäften. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Reich, Dorothea, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735811 - 03.11.2017

Saxonia Loft GmbH Projekt ehemaliger Notendruckerei C.G. Röder

Dr.-Adolf-Schneider-Straße 11, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 12.05.2009. Die Gesellschafterversammlung vom 20.10.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz), § 3 (Stammkapital) und § 5 (Geschäftsführung) beschlossen. Der Sitz ist von Leipzig (Amtsgericht Leipzig HRB 25082) nach Ellwangen Jagst verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Dr.-Adolf-Schneider-Straße 11, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand: Erwerb von Grundstücken sowie die Verwaltung von eigenem Grundbesitz und Kapital. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Kling, Jürgen, Ellwangen Jagst; Kling, Georg, Leipzig, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735813 - 03.11.2017

Grenzenlos Mobil UG (haftungsbeschränkt)

Marienstraße 42, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 24.10.2017. Gegenstand: Fahrzeugoptimierung, Sonderfahrzeugbau, Fahrzeuganpassung nach persönlichen Bedürfnissen, Fahrzeugdiagnose, Instandsetzung, TÜV + ASU, E-Mobiliät, sowie die Ausübung weiterer Tätigkeiten, soweit diese artverwandt sind. Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Dörndorfer, Dusan Alexander, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

HRA 725646 - 07.11.2017

Fahrrad Schmidt GmbH & Co. KG

Goethestraße 89, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Gegenstand des Unternehmens sind Handel, Service, Vermarktung und Verkauf von Fahrrädern und Fahrzeugen ähnlicher Art und von Fitnessgeräten, Freizeitartikeln und Sportartikeln aller Art sowie Bekleidung, Zubehör u.a. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Fahrrad Schmidt Verwaltungs GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 735818), von § 181 BGB befreit.

HRA 725649 - 09.11.2017

Jobst Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG

Albert-Einstein-Straße 4, 73529 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Die Verwaltung von Immobilienvermögen. Kommanditgesellschaft. Allgemeine


Handelsregister

Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Jobst Verwaltungs GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 735825), von § 181 BGB befreit.

HRA 725655 - 14.11.2017

doo.digital GmbH & Co. KG

In den Seewiesen 26, 89520 Heidenheim an der Brenz. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen jeweilige Geschäftsführer sind von § 181 BGB befreit. Persönlich haftender Gesellschafter: doo.digital Verwaltungs GmbH, Heidenheim an der Brenz (Amtsgericht Ulm HRB 735836).

HRA 725661 - 16.11.2017

Jennewein Metalltechnik GmbH & Co. KG

In den Herrenwiesen 9, 73453 Abtsgmünd. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Jennewein Metalltechnik Verwaltungs GmbH, Abtsgmünd (Amtsgericht Ulm HRB 735868), von § 181 BGB befreit.

HRB 735817 - 06.11.2017

R&V Bau und Projekt GmbH

Siemensring 17, 73557 Mutlangen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.10.2017. Gegenstand: Das Bauhauptgewerbe, Rohbauarbeiten sowie schlüsselfertige Herstellung von Wohngebäuden, Renovierungsarbeiten sowie Sanierungsarbeiten. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Reis, Valentin, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 735818 - 07.11.2017

Fahrrad Schmidt Verwaltungs GmbH

Goethestraße 89, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 23.10.2017. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbesondere bei der Fahrrad Schmidt GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Schwäbisch Gmünd. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Schmidt, Florian, Schwäbisch Gmünd. Geschäftsführer: Schmidt, Gerhard, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735820 - 07.11.2017

Nanogate GfO Systems GmbH

Güglingstraße 74, 73529 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.09.2017. Gegenstand: Die Hochvakuumbedampfung und Spezialbeschichtung von Gegenständen aller Art. Stammkapital: 373.045,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Jung, Michael, Riegelsberg; Leichner, Gerd, Frankfurt am Main; Paul, Rolf, Schwäbisch Gmünd, jeweils von § 181 BGB befreit. Prokura geändert; nun: Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Weiss, Norbert, Aichach. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Aktiengesellschaft „Nanogate GfO Systems AG“, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 725795) gemäß § 190 ff. UmwG. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Mit der „MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung“, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 4409) wurde am 20.04./26.04.2006 ein Teilgewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Gründer am 11.11.2010 zugestimmt haben. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden (Unternehmensvertrag und Zustimmungsbeschlüsse) wird Bezug genommen. Eingetragen im Handelsregister am 23.11.2010. Mit der „MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg Gesellschaft mit beschränkter

Haftung“, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 4409) wurde am 15.10./05.11.2007 ein Teilgewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Gründer am 11.11.2010 zugestimmt haben. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden (Unternehmensvertrag und Zustimmungsbeschlüsse) wird Bezug genommen. Eingetragen im Handelsregister am 23.11.2010. Mit der „Nanogate SE“, Quierschied (Amtsgericht Saarbrücken HRB 104141); vormals „Nanogate AG“, Quierschied (Amtsgericht Saarbrücken HRB 15613), wurde am 23.09.2013 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Hauptversammlungen am 24.09.2013 und 06.11.2013 zugestimmt haben. Eingetragen im Handelsregister am 19.11.2013.

HRB 735825 - 08.11.2017

Jobst Verwaltungs GmbH

Albert-Einstein-Straße 4, 73529 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 02.11.2017. Gegenstand: Die Beteiligung als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an der Jobst Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG, welche die Verwaltung von Immobilienvermögen zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Jobst, Ekkehard, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735831 - 09.11.2017

icotek Logistik GmbH

Bischof-von-Lipp-Straße 1, 73569 Eschach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gegenstand: Die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der Montage, Produktion und Logistik. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Ehmann, Philipp, Aalen; Ehmann, Valentin, Schwäbisch Gmünd; Ehmann, Bruno Felix, Mögglingen, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Einzelprokura: Schurr, Christian, Mutlangen.

HRB 735836 - 09.11.2017

doo.digital Verwaltungs GmbH

In den Seewiesen 26, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16.10.2017. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der doo. digital GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Heidenheim. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Arda, Ahmet, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735837 - 10.11.2017

MW LICHT-Konzept GmbH

Röterturmstraße 30, 74417 Gschwend. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 12.10.2017. Gegenstand: Der Vertrieb und die Montage von LED-Beleuchtungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Weimer, Markus, Gschwend, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735841 - 13.11.2017

STB Sonderbauwerke für den Tiefbau Herbrechtingen GmbH

Rotenbergweg 8, 89542 Herbrechtingen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 10.10.2017. Gegenstand: Die Übernahme der Geschäftsführung als persönlich haftende Gesellschafterin der noch zu gründenden STB Sonderbauwerke für den Tiefbau GmbH & Co KG mit dem künftigen Sitz in Rotenbergweg 8, 89542 Herbrechtingen (nachfolgend Kommanditgesellschaft genannt), die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie die Förderung des Unternehmenszwecks der vorgenannten Kommanditgesellschaft innerhalb ihres Unternehmensgegenstandes, nämlich insbesondere der Herstellung, dem Vertrieb und der

Montage von Betonbauteilen und Zubehör. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Walther, Tobias, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735850 - 13.11.2017

Karosseriefachbetrieb Grupp GmbH

Lindenstraße 15, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 09.11.2017. Gegenstand: Die Karosserieinstandsetzung, Fahrzeuglackierungen, Industrielackierungen aller Art, Fahrzeugaufbereitung und Fahrzeugbeschriftung. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Grupp, Gerd, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Einzelprokura: Grupp-Eichert, Janine, Ellwangen Jagst.

HRB 735851 - 14.11.2017

LiLiX GmbH

Heidenheimer Straße 3, 89564 Nattheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 30.10.2017. Gegenstand: Die Durchführung von Dienstleistungen, Logistik, Transporte, Vertrieb und Montage und Groß- und Einzelhandel. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Vujic, Dalibor, Nattheim; Wiebe, Julia, Nattheim.

HRB 735853 - 14.11.2017

KTL Heidenheim GmbH

Stubentalstraße 42/2, 89518 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 30.10.2017. Gegenstand: Die Erbringung von Transportdienstleistungen aller Art, soweit eine Genehmigung hierzu nicht erforderlich ist, Chauffeurservice und die Vermittlung von Transporten. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Kuttler, Torsten, Steinheim am Albuch, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735854 - 14.11.2017

OPUS CONCEPT REAL ESTATE GmbH

Mühläckerstraße 6, 73463 Westhausen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.11.2017. Gegenstand: Erwerb, Nutzung, Sanierung, Entwicklung, Projektierung, Vermietung und Verpachtung sowie Handel mit Immobilien, Liegenschaften und Liegenschaftsanteilen. Dienstleistungen im Zusammenhang mit Nutzungsänderungen von Grundstücken. Beteiligung und Übernahme der Geschäftsführung an anderen Unternehmen gleicher Art. Beratung in Immobilienangelegenheiten. Die Erbringung von Immobiliendienstleistungen, insbesondere die Verwaltung und das Management von Wohnungen, Wohnhäusern, Gewerbeobjekten oder ganzen Immobilienportfolien. Stammkapital: 25.050,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Schaffner, Dominik Johannes, Aalen; Schaffner, Tobias Maximilian, Aalen; Subek, Daniel, Aalen.

HRB 735868 - 16.11.2017

Jennewein Metalltechnik Verwaltungs GmbH

In den Herrenwiesen 9, 73453 Abtsgmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.11.2017. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbesondere bei der Jennewein Metalltechnik GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Abtsgmünd. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Jennewein, Rafael, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735870 - 16.11.2017

CMK Art & Collections GmbH

Talhofstraße 12, 89518 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 10.11.2017. Gegenstand: Der Handel, Ankauf und Verkauf von Kunst und Sammlerobjekten aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Koller, Michael, Heidenheim an der Brenz; Koller, Cornelia, Heidenheim an der Brenz, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HANDELSREGISTER ÄNDERUNGEN HRA 724536 - 11.10.2017

SHW Casting Technologies GmbH & Co. KG Werk Königsbronn Stiewingstraße 101, 73433 Aalen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 01.10.2017 (4 IN 183/17) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Eigenverwaltung durch den Schuldner ist angeordnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Aalen, 4 IN 183/17) aufgelöst. Gemäß § 131 Abs. 1 HGB, § 161 Abs. 2 HGB i.V. § 143 Abs. 1 HGB von Amts wegen eingetragen.

HRA 720457 - 06.11.2017

Voith Paper Fabric & Roll Systems GmbH & Co. KG

St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Staudenmaier, Bertram, Königsbronn. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Endters, Andreas, Thalfingen.

HRA 661049 - 09.11.2017

Voith Paper GmbH & Co. KG

St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Staudenmaier, Bertram, Heidenheim an der Brenz.

HRA 722503 - 09.11.2017

Beyrle Bau GmbH & Co. KG

Daimlerstraße 35, 89564 Nattheim. Durch Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 07.11.2017 (4 IN 228/17) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Aalen, 4 IN 228/17) aufgelöst. Gemäß § 131 Abs. 1 HGB, § 161 Abs. 2 HGB i.V. § 143 Abs. 1 HGB von Amts wegen eingetragen.

HRA 500284 - 15.11.2017

Pelo Grundstücks GmbH+Co.KG

Hirschbachstraße 31, 73431 Aalen. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Pelo Men´s Fashion Vermögensverwaltungs-GmbH, Aalen (Amtsgericht Ulm HRB 500534), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRA 660608 - 15.11.2017

Piltz Präzisionswerkzeuge GmbH & Co. Poststraße 30, 89522 Heidenheim an der Brenz. Sitz verlegt; nun: Herbrechtingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Schlosserstraße 4, 89542 Herbrechtingen.

HRA 500920 - 16.11.2017

Spedition Deis-Pfleiderer GmbH & Co.KG

Oesterleinstraße 14/1, 73430 Aalen. Prokura erloschen: Gold, Brigitte Christine, Aalen.

HRA 724535 - 17.11.2017

SHW Casting Technologies GmbH & Co. KG Werk Wasseralfingen Stiewingstraße 101, 73433 Aalen. Von Amts wegen eintragen: Prokura erloschen: Scholl, Andrea, Oberkochen. Von Amts wegen eingetragen: Prokura erloschen: Hammerstein, Birger, Wachtberg.

HRB 500995 - 06.11.2017

HENSOLDT Optronics GmbH

Carl-Zeiss-Straße 22, 73447 Oberkochen. Mit der „HENSOLDT Holding Germany GmbH“, Taufkirchen (Amtsgericht München HRB 232367) wurde am 30.08.2017 ein Beherrschungsvertrag abgeschlos-

01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 51


Handelsregister

sen, dem die Gesellschafterversammlungen am 30.08.2017 zugestimmt haben.

HRB 702193 - 06.11.2017

OMS Verwaltungs-GmbH

Mühlstraße 90, 73547 Lorch. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 09.10.2017 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 09.10.2017 mit der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „DMS Verwaltungs GmbH“, Lorch (Amtsgericht Ulm HRB 702196) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 702196 - 06.11.2017

DMS Verwaltungs GmbH

Mühlstraße 90, 73547 Lorch. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 09.10.2017 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 09.10.2017 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung „OMS Verwaltungs-GmbH“, Lorch (Amtsgericht Ulm HRB 702193) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).

HRB 725514 - 06.11.2017

DIWA Rohrsysteme GmbH

Robert-Bosch-Straße 19, 73529 Schwäbisch Gmünd. Änderung der Geschäftsanschrift: Badmauer 2, 73529 Schwäbisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Peter, Jan, Lichtenstein, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Werner, Benjamin, Heuchlingen.

HRB 661097 - 08.11.2017

Dr. Zwissler Holding AG

Pommernweg 6, 89547 Gerstetten. Bestellt als Vorstand: Weinländer, Birgit Maria, Regensburg.

HRB 661700 - 08.11.2017

Voith Digital Solutions GmbH

St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Blumer, Marcos, Heidenheim an der Brenz.

Stadtbergen, jeweils von § 181 BGB befreit. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Arrigoni, Pascal, Willer sur Thur / Frankreich; Ehmann, Gertrud, Lauchheim.

HRB 701333 - 09.11.2017

DELTA LOGIC Automatisierungstechnik GmbH

Stuttgarter Straße 3, 73525 Schwäbisch Gmünd. Prokura erloschen: Hönle, Barbara, Eschach. Einzelprokura: Hönle, Petra, Schwäbisch Gmünd.

HRB 725841 - 09.11.2017

TG Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt)

Kleeweg 6, 73479 Ellwangen Jagst. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Gloning, Thomas Norbert, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 500274 - 14.11.2017

TELENOT ELECTRONIC GmbH

Wiesentalstraße 42 - 44, 73434 Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Wiesentalstraße 60, 73434 Aalen. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Wunderle, Peter, Aalen; Wunderle, Klaus, Aalen-Rodamsdörfle, jeweils von § 181 BGB befreit.

Bahnhofstraße 28, 73479 Ellwangen Jagst. Nicht mehr Geschäftsführer: Gresser, Willi, Ellwangen Jagst. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Powolny, Stefan, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Streichhoffeld 1, 73457 Essingen. Aufgehoben als Zweigniederlassung: 44145 Dortmund, Geschäftsanschrift: Weißenburger Straße 69, 44145 Dortmund. Bestellt als Geschäftsführer: Maier, Thorsten, Essingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Meise, Werner Otto, Dortmund.

HRB 733758 - 09.11.2017

LMT Tools Verwaltung GmbH

Heidenheimer Straße 84, 73447 Oberkochen. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Ehmans, Daniel, Jüchen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Peter, Joachim, Wolfegg.

HRB 726519 - 16.11.2017

Frischhut Armaturen- und Formteile GmbH

GE Getreide Einlagerungs AG

Meeboldstraße 22, 89522 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Steiner, Oliver, Neu-Ulm, von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Schneider, Sven, Frankfurt am Main.

HRB 722542 - 14.11.2017

Edelmann GmbH

HRB 727278 - 14.11.2017

HRB 734189 - 16.11.2017

Richard Thiel GmbH

Richard-Wagner-Straße 19, 89547 Gerstetten. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Thiel, Richard-Hadwin, Gerstetten, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Prokura erloschen: Thiel-Grüner, Tanja Marion, Gerstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 730524 - 14.11.2017

Wolfram Kronwitter GmbH

HRB 728797 - 10.11.2017

HRB 731976 - 14.11.2017

HRB 730565 - 08.11.2017

Güglingstraße 85, 73529 Schwäbisch Gmünd. Einzelprokura: Tiedt, Lars, Weissach im Tal.

Kosicare Ostalbkreis GmbH

Spitalstraße 18, 73479 Ellwangen Jagst. Bestellt als Geschäftsführer: Höning, Michael, Alzey, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 731924 - 08.11.2017

Voith Global Business Services EMEA GmbH

St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Ultsch, Martin, Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Geschäftsführer: Nykiel, Christian, Walldorf.

HRB 735450 - 08.11.2017

Voith GmbH & Co. KGaA

St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Dr. Strack, Klaus-Günther, Heidenheim an der Brenz.

HRB 500411 - 09.11.2017

Scholz Internationale Handelsgesellschaft mbH

Berndt-Ulrich-Scholz-Straße 1, 73457 Essingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Pietsch, Richard, Aalen.

HRB 700933 -09.11.2017

Schleich GmbH

Am Limes 69, 73527 Schwäbisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Zacharias, Claus-Otto, Düsseldorf, von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: von Bodelschwingh, Karl, Schondorf.

HRB 701115 - 09.11.2017

MVO GmbH Metallverarbeitung Ostalb

Nikolaus-Otto-Straße 1, 73529 Schwäbisch Gmünd. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Ehle, Thorsten, Rottach-Egern; Dr. Vieweg, Niels,

Ludwig Häberle Logistik GmbH

HÄRA Handelsgesellschaft mbH

HRB 501135 - 13.11.2017

Carl Zeiss 3D Automation GmbH

Carl-Zeiss-Straße 27, 73431 Aalen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: König, Marc, Essingen.

HRB 510552 - 13.11.2017

Versorgungs- und Bädergesellschaft Ellwangen mbH

Bahnhofstraße 28, 73479 Ellwangen Jagst. Einzelprokura: Engelhardt, Volker, Fichtenau.

HRB 520315 - 13.11.2017

Grimmeisen Holzland GmbH

Bahnhofstraße 53, 73450 Neresheim. Die Gesellschafterversammlung vom 09.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 beschlossen. Firma geändert; nun: meinBodenbelag.de GmbH.

HRB 721019 - 13.11.2017

aku.automation GmbH

Robert-Bosch-Straße 80, 73431 Aalen. Einzelprokura und von § 181 BGB befreit: Gierszewski, Boris, München.

Voith Auslandsbeteiligungen GmbH

St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Geschäftsführer: Staudenmaier, Bertram, Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Endters, Andreas, Thalfingen.

HRB 735544 - 14.11.2017

LMT Tool Systems Verwaltung GmbH

Heidenheimer Straße 84, 73447 Oberkochen. Nicht mehr Geschäftsführer: Peter, Joachim, Wolfegg. Vertretungsbefugnis und personenbezogene Daten (Wohnort) geändert bei Geschäftsführer: Wuttke, Jörg, Schwarzenbek, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 501118 - 15.11.2017

Georgii GmbH Automatisierungstechnik

Robert-Bosch-Straße 2, 73460 Hüttlingen. Die Gesellschafterversammlung vom 02.11.2017 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 02.11.2017 ist das Stammkapital auf Euro umgestellt. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 435,41 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Georgii Automation GmbH. Stammkapital nun: 26.000,00 EUR.

HRB 700061 - 15.11.2017

Weleda A.G.

Deutschordenstraße 38, 73463 Westhausen. Änderung der Geschäftsanschrift: Ferdinand Porsche Straße 11, 73479 Ellwangen Jagst.

Zweigniederlassung der Weleda A.G. Arlesheim/ Schweiz, Möhlerstraße 3-5, 73525 Schwäbisch Gmünd. Ausgeschieden als Direktor: Heinisch, Ralph, Marburg. Personenbezogene Daten geändert bei Direktor: Brenner Volonté, Michael, Nunningen / Schweiz.

HRB 730724 - 13.11.2017

HRB 510152 - 16.11.2017

HRB 729259 - 13.11.2017

MBS GmbH

IFZ UG (haftungsbeschränkt)

Deutschordenstraße 38, 73463 Westhausen. Neue Geschäftsanschrift: Ferdinand-Porsche-Straße 11, 73479 Ellwangen Jagst.

Seite 52 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · 01 / 2018

HRB 731089 - 16.11.2017 Hirschbachstraße 31, 73431 Aalen. Bestellt als Geschäftsführer: Wirz, Annette, Aalen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Güglingstraße 85, 73529 Schwäbisch Gmünd. Einzelprokura: Tiedt, Lars, Weissach im Tal

HRB 701020 - 10.11.2017

Ernst-Degeler-Straße 1, 89518 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Vorstand: Kodra, Arton, Ulm, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Vorstand: Engels, Georg, Steinheim am Albuch. Die Gesellschaft hat am 16.11.2017 die Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats zum Handelsregister eingereicht.

Steinheimer Straße 45, 89518 Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Geschäftsführer: Schröder, Dierk, Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Bruns, Oliver, Heidenheim an der Brenz, von § 181 BGB befreit.

Pfalzgasse 3, 73574 Iggingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Friedrich-Silcher-Straße 18, 73574 Iggingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Mieslinger, Peter, Iggingen. Bestellt als Geschäftsführer: Mieslinger, Christine, Iggingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Einzelprokura: Guth, Wolfgang, Iggingen.

CP-Immo GmbH

Althammer GmbH

HRB 721414 - 14.11.2017

Lago GmbH

Kirchstraße 7, 89168 Niederstotzingen. Die Gesellschafterversammlung vom 09.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit Waren aller Art insbesondere Kunst und Antiquitäten sowie Reparatur und Restaurierung von Kunst und Antiquitäten.

HRB 728112 - 08.11.2017

HRB 660279 - 16.11.2017

Steinhauerweg 12, 89520 Heidenheim an der Brenz. Personenbezogene Daten (Familienname und Wohnort) geändert: Einzelprokura: Maier-Slavik, Katrin, München.

HRB 733667 - 09.11.2017

HAPU Industrie Vertretungen GmbH

Stadtwerke Ellwangen GmbH

Bahnhofstraße 28, 73479 Ellwangen Jagst. Einzelprokura: Engelhardt, Volker, Fichtenau.

In den Seewiesen 50, 89520 Heidenheim an der Brenz. Durch Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 01.02.2017 (3 IN 350/16) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Aalen, 3 IN 350/16) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 660254 - 14.11.2017

HRB 732267 - 09.11.2017

Windpark Virngrund GmbH

HRB 510555 - 16.11.2017

Klingler & Gösele GmbH Fliesenmarkt

Tannenweg 9, 73479 Ellwangen Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: Tannenweg 3, 73479 Ellwangen Jagst.

Lokschuppen3 Verwaltungs GmbH

TimeImmo GmbH

Hauptstraße 11, 73569 Eschach. Bestellt als Geschäftsführer: Löllgen, Markus, Eschach, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 660737 - 17.11.2017

PTech GmbH

Poststraße 30, 89522 Heidenheim an der Brenz. Die Gesellschafterversammlung vom 15.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz der Gesellschaft) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Herbrechtingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Schlosserstraße 4, 89542 Herbrechtingen.

HRB 726433 - 20.11.2017

i-live Holding GmbH

Ulmer Straße 68, 73431 Aalen. Prokura erloschen: Kashani, Mitra, München.

HRB 733292 - 20.11.2017

i - Live Tel Aviv Straße GmbH

Ulmer Straße 68, 73431 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 22.09.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer 1 (Firma) beschlossen. Die Gesellschafterversammlung vom 22.09.2017 mit Nachtrag vom 10.11.2017 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Firma geändert; nun: i Live Lido Schwäbisch Gmünd GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Erstellung, Entwicklung, Verwaltung, langfristige Vermietung und Verpachtung sowie die Veräußerung von Microapartments, Wohn- und Gewerbeimmobilien, insbesondere im Zusammenhang mit der Errichtung von Projekten im Bereich von temporärem und jungem studentischen Wohnen, insbesondere auf dem Projektgrundstück in der Rinderbacher Gasse / der Turmgasse / der Königsturmstraße und dem Rinderbacher Gäßle in Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam.

HRB 734386 - 20.11.2017

PILTZ Maschinen GmbH

Poststraße 30, 89522 Heidenheim an der Brenz. Die Gesellschafterversammlung vom 15.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Herbrechtingen. Neue Geschäftsanschrift: Schlosserstraße 4, 89542 Herbrechtingen.

HRB 734696 - 20.11.2017

GRAU DATA GmbH

Marie-Curie-Straße 19, 73529 Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschafterversammlung vom 27.09.2017 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Die Gesellschafterversammlung vom 07.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 14 (Schlussbestimmungen) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Entwicklung und Vertrieb von Softwareprodukten aller Art, insbesondere für die Datenspeicherung und Datenarchivierung sowie


Handelsregister

erfolgt. Gemäß § 130 Abs. 2 UmwG von Amts wegen eingetragen.

die Beratung von Rechenzentren. Es werden auch sämtliche mit vorgenanntem Gesellschaftszweck verbundenen Nebenleistungen erbracht, sofern hierfür keine gesonderte öffentlich rechtliche Genehmigung benötigt wird oder ein gesetzlicher Vorbehalt besteht. Bestellt als Geschäftsführer: Grau, Herbert, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 501541 - 25.10.2017

GnR 720093 - 08.11.2017

HRB 661405 - 25.10.2017

Dorfladen Waldhausen eG

ekam solutions GmbH

Danzigerstraße 64, 73432 Aalen. Berichtigung von Amts wegen zur Geschäftsanschrift: Waldstraße 42, 73432 Aalen.

Holzer GmbH

Bahnhofstraße 16, 73547 Lorch. Nicht mehr Vorstand: Schulze, Kornelia, Lorch.

Maurerstraße 14, 89542 Herbrechtingen. Einzelprokura: Holzer, Matthias, Herbrechtingen.

HRA 724726 - 24.10.2017

HRB 728059 - 25.10.2017

Weigert Industrievertretung GmbH & Co. KG

Falkenbergweg 1, 73566 Bartholomä. Änderung der Geschäftsanschrift: Böhmenkircherstraße 11/1, 73566 Bartholomä.

HRA 725461 - 24.10.2017

OSR GmbH & Co. KG

Ziegelstraße 15, 73431 Aalen. Neue Geschäftsanschrift: Gartenstraße 105, 73431 Aalen. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: OSR Verwaltung GmbH, Aalen (Amtsgericht Ulm HRB 735744). Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: BERNI Verwaltung GmbH, Aalen (Amtsgericht Ulm HRB 731537).

HRA 661050 - 26.10.2017

Voith Hydro GmbH & Co. KG

Alexanderstraße 11, 89522 Heidenheim an der Brenz. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG, Heidenheim an der Brenz (Amtsgericht Ulm HRA 661051), von § 181 BGB befreit. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Voith Hydro Verwaltungs GmbH, Heidenheim an der Brenz (Amtsgericht Ulm HRB 661288).

HRB 500553 - 23.10.2017

Brand Fenster Rolladen Türen GmbH

Aalener Straße 70, 73447 Oberkochen. Bestellt als Geschäftsführer: Bauer, Ernst Richard, Essingen; Grundler, Markus Walter, Aalen; Miske, Holger Reiner, Lauchheim, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Brand, Martin, Königsbronn.

HRB 500686 - 24.10.2017

SZ Zeitungsvertrieb GmbH

Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer: Holzwarth, Thomas, Geislingen an der Steige. Bestellt als Geschäftsführer: Schwartau, Henning, Schwäbisch Hall, von § 181 BGB befreit.

HRB 701441 - 24.10.2017

LacknerGmbH

Güglingstraße 77, 73529 Schwäbisch Gmünd. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Lackner, Klaus, Leutenbach, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 725339 - 24.10.2017

ELA-Service GmbH

Rechbergstraße 22, 73550 Waldstetten. Bestellt als Geschäftsführer: Yang, Guici, Essingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Seiz, Sabrina, Waldstetten.

HRB 728386 - 24.10.2017

Isin + Co. Consultants GmbH

Stuttgarter Straße 70/1, 73430 Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer: Horn, Inge, Leonberg.

HRB 735610 - 24.10.2017

Eberspächer Prototechnik GmbH

Güglingstraße 68-70, 73529 Schwäbisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Waldhier, Thomas, Pforzheim. Bestellt als Geschäftsführer: Baumann, Heinrich, Stuttgart, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 735768 - 24.10.2017

Dobler, Maier & Kollegen GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Rosensteinstraße 15, 73525 Schwäbisch Gmünd. Die Eintragung der Abspaltung ist im Register des Sitzes des übertragenden Rechtsträgers „Dobler & Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft“, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 10438) am 23.10.2017

VARTA AKTIENGESELLSCHAFT

Daimlerstraße 1, 73479 Ellwangen Jagst. Die Hauptversammlung vom 06.10.2017 hat die Änderung der Satzung in § 4 (Grundkapital) beschlossen. Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24.08.2016, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 11.840.000,00 EUR zu erhöhen, (Genehmigtes Kapital 2016 I) ist aufgehoben. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06.10.2017 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 05.10.2022 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu 11.840.000,00 EUR gegen Bar- und/ oder Sacheinlage zu erhöhen. (Genehmigtes Kapital 2017 I). Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24.08.2016, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 2.960.000,00 EUR zu erhöhen, (Genehmigtes Kapital 2016 II) ist aufgehoben. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06.10.2017 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 05.10.2022 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu 2.960.000,00 EUR gegen Bar- und/ oder Sacheinlage zu erhöhen. (Genehmigtes Kapital 2017 II). Die Hauptversammlung vom 06.10.2017 hat das am 24.08.2016 beschlossene bedingte Kapital (Bedingtes Kapital 2016) aufgehoben. Die Hauptversammlung vom 06.10.2017 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 11.840.000,00 EUR beschlossen. (Bedingtes Kapital 2017).

HRB 728515 - 25.10.2017

ROSA Deutschland GmbH

Stangenhaustraße 101, 89542 Herbrechtingen. Die Gesellschafterversammlung vom 12.10.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma) beschlossen. Firma geändert; nun: Komorek Vertrieb und Service GmbH.

HRB 731489 - 25.10.2017

Nextrent GmbH

Ellwanger Straße 100, 73441 Bopfingen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 10.08.2017 (3 IN 99/17) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 735689 - 25.10.2017

These Safety GmbH

Stuifenweg 1, 73434 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 18.10.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Essingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Stuifenweg 1, 73457 Essingen. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Köhler, Tobias, Essingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 724754 - 26.10.2017

Destarol Holding Ltd.

Gmünderstraße 10, 74417 Gschwend. Issued capital (Gezeichnetes Kapital) nun: 435.000,00 EUR.

HRB 733292 - 26.10.2017

i - Live Tel Aviv Straße GmbH

Ulmer Straße 68, 73431 Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer: Beer, Thorsten Oliver, Aalen; Engelhardt, Amos Andreas, Aalen. Bestellt als Geschäftsführer: Rienth, Thomas, Stuttgart, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

HRB 733960 - 27.10.2017

Stauferland Hausverwaltung UG (haftungsbeschränkt)

Hans-Diemar-Straße 66, 73527 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie ge-

meinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: May, Andreas Rudolf, Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 510555 - 30.10.2017

Stadtwerke Ellwangen GmbH

Bahnhofstraße 28, 73479 Ellwangen Jagst. Bestellt als Geschäftsführer: Powolny, Stefan, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Gresser, Willi, Ellwangen Jagst. Prokura erloschen: Powolny, Stefan, Ellwangen Jagst.

schlusses vom 25.09.2017 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Firma „Nanogate GfO Systems GmbH“, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 735820) gemäß § 190 ff. UmwG formwechselnd umgewandelt. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 660754 - 10.11.2017

DIAM GmbH Vertrieb von technischen Produkten und Beratung

HRB 731638 - 30.10.2017

Wildstraße 26, 89522 Heidenheim an der Brenz. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

Druckluft & Kompressoren Service GmbH

HRB 727464 - 10.11.2017

Robert-Bosch-Straße 6, 73463 Westhausen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 20.10.2017 (1 IN 124/17) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Aalen, 1 IN 124/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HANDELSREGISTER LÖSCHUNGEN HRA 725624 - 23.10.2017

Fitnessclub relex e.K.

Taubentalstraße 8, 73525 Schwäbisch Gmünd. Der Inhaber (übertragender Rechtsträger) hat nach Maßgabe des Spaltungsplans vom 28.09.2017 aus seinem Vermögen das von ihm betriebene Unternehmen zum Zwecke der Neugründung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Fitnessclub relex GmbH“, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 735775) auf diese ausgegliedert (Ausgliederung zur Neugründung). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Die Firma ist erloschen. Gemäß § 155 Satz 2 UmwG von Amts wegen eingetragen. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 661807 - 25.10.2017

KöDiKo Königsbronner Dienstleistungskontor GmbH Erlenweg 10, 89551 Königsbronn. Sitz verlegt; nun: Braunschweig (Amtsgericht Braunschweig, HRB 206807). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 702104 - 26.10.2017

Balance Fitness GmbH

Katharinenstraße 48, 73525 Schwäbisch Gmünd. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 732160 - 30.10.2017

Mujalo Bau GmbH

Lessingstraße 56, 89522 Heidenheim an der Brenz. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 661230 - 06.11.2017

LATEXHA e.K.

Schlesienstraße 2, 89168 Niederstotzingen. Personenbezogene Daten geändert bei Inhaber: Nentwich, Cordula, Ehingen Donau. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

APS GmbH Im- und Export

Zum Turnerheim 7, 73566 Bartholomä. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 730934 - 10.11.2017

Gamedienstleistung mit Im- und Export GmbH

Brenzlestraße 19, 89520 Heidenheim an der Brenz. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 661709 - 13.11.2017

Koepff-Ableitner Verwaltungs-GmbH

Lange Straße 7, 89542 Herbrechtingen. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 501317 - 15.11.2017

Starz Metallbau Vertriebsgesellschaft mbH

Kreidestraße 4, 73432 Aalen. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 731081 - 20.11.2017

DailyPower4me Verwaltung UG (haftungsbeschränkt)

Scheidemannstraße 92, 89518 Heidenheim an der Brenz. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 725084 - 07.11.2017

ekarus UG (haftungsbeschränkt)

Rechbergstraße 22, 73550 Waldstetten. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 721053 - 13.11.2017

COTEWA GmbH

Burgstraße 9, 73479 Ellwangen. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 726815 - 13.11.2017

HKB Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Heinrich-Röhm-Straße 47, 89567 Sontheim an der Brenz. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 721739 - 14.11.2017

MMP IT-Solution GmbH

HRA 500982 - 17.11.2017

ROWA Automotive GmbH & Co.KG

Eisenschmiede 20, 73432 Aalen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Eine Liquidation findet nicht statt. Das Registerblatt ist geschlossen.

An der Jagst 38, 73479 Ellwangen Jagst. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 510446 - 06.11.2017

Reck Verwaltungs GmbH

Schillerstraße 35, 73486 Adelmannsfelden. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HANDELSREGISTER BERICHTIGUNGEN HRA 725461 - 03.11.2017

HRB 661820 - 06.11.2017

OSR GmbH & Co. KG

Frick Solarstrom GmbH

Wallbacher Straße 12, 89547 Gerstetten. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

Gartenstraße 105, 73431 Aalen. Berichtigung von Amts wegen zur Geschäftsanschrift: Gartenstraße 105, 73430 Aalen.

HRB 725795 - 07.11.2017

Nanogate GfO Systems AG

Güglingstraße 74, 73529 Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschaft ist aufgrund des Umwandlungsbe-

01/ 2018 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · Seite 53


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Seite 54 · Wirtschaft in Ostwürttemberg · 01 / 2018

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IMPRESSUM NEUES IHK-BILDUNGSZENTRUM

Schweißunterricht auf Top-Niveau Auch im neuen IHK-Bildungszentrum in Aalen gibt es wieder eine Werkstatt für die klassische Metall-Grundausbildung. Jedoch werden auch hier Theorie und Praxis künftig weitaus moderner vermittelt. So ist die Schweißwerkstatt nach modernsten Kriterien ausgestattet. Dies betrifft insbesondere die Schweißkabinen und die Absaugtechnik. Hier werden auch künftig Schweißkurse nach Zertifizierung durch den Deutschen Verband für Schweißen (DVS) durchgeführt. Nuri Övüc, Ausbilder für die Schweißtechnik im IHK Bildungszentrum, freut sich über die neue Ausstattung. „In der neuen Schweißwerkstatt ist es uns möglich, Schweißkurse auf sehr hohem Niveau anzubieten. Zudem bieten wir Kurse zu allen gängigen Schweißverfahren, die wir am Ende auch zertifizieren.“ Das Herzstück der Schweißwerkstatt ist der nach Plänen des Bildungszentrums speziell hierfür hergestellte Schweißvorführtisch. Die Besonderheit dieses Tisches liegt hier im Detail. Beim Schweißen ist die Ausführung der Schweißnaht sehr wichtig. Durch den neuen Schweißtisch und dessen hochfahrbaren Sichtschutz ist es nun möglich, mehreren Teilnehmern gleichzeitig die perfekte Schweißnaht vorzuführen. Alle haben somit gleichzeitig die optimale Sicht auf den Lichtbogen. (Fotos: IHK/Kruppa)

in Ostwürttemberg

ISSN (PRINT) 1234-5678 ISSN (ONLINE) 2345-6789

HERAUSGEBER: IHK Ostwürttemberg Ludwig-Erhard-Straße 1 89520 Heidenheim Tel. 07321 324-0 Fax 07321 324-169 www.ostwuerttemberg.ihk.de zentrale@ostwuerttemberg.ihk.de VERLAG, GESAMTHERSTELLUNG UND ANZEIGENDISPOSITION: SDZ Druck und Medien GmbH Bahnhofstraße 65 · 73430 Aalen Tel. 07361 594-228 Fax 07361 594-242 wio@sdz-medien.de Um den Lesefluss zu erleichtern, werden im Text hauptsächlich männliche Bezeichnungen verwendet. REDAKTION UND VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT: Dipl. Wirt. Ing. (FH) Peter Gring Tel. 07321 324-150 presse@ostwuerttemberg.ihk.de Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Einzelpreis: 3,80 Euro Jahresabonnement: 41,– Euro Der Preis für das Jahresabonnement wird wirksam, wenn alle Ausgaben des jeweiligen Kalenderjahres bezogen werden. Rechnungsstellung für das Jahresabo erfolgt im 2. Quartal des Jahres. Soweit ein Abonnement aufgrund Abobeginn während des lfd. Jahres nicht alle elf Ausgaben umfasst, werden die bezogenen Ausgaben zum Einzelheftpreis berechnet. Abonnementsaufkündigungen sind nur zum Jahresende möglich und müssen der IHK oder dem Verlag bis spätestens 30. November vorliegen. Bitte berücksichtigen Sie, dass Beilagen nicht immer die Meinung der IHK wiedergeben.

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Wirtschaft in Ostwürttemberg Januar 2018  

Ausgabe 01/2018 - Magazin der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg

Wirtschaft in Ostwürttemberg Januar 2018  

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