Eine unabhängige Kampagne von Contentway Welt | April 2026 04
Artikel | Städtereisen
Vorwort | Lena Martin (@inspirationdelavie)
SOMMERMOMENTE IN NAH UND FERN
Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen.
Großes Interview | Álvaro Soler
ZWISCHEN GOOD-VIBES UND SOMMERGEFÜHLEN
Mit seiner Musik bringt Álvaro Soler
Sommergefühle auf die Bühne. In diesem Interview spricht er über Reisen, Inspiration und besondere Momente.
SOMMERLICHER STÄDTEZAUBER
Den Sommer in urbaner Vielfalt erleben: Kultur, Kulinarik, Geschichte – und Natur. Städtereisen sind immer wieder ein Abenteuer für alle Sinne.
Artikel | Grillgenuss 06
ENDLICH
FRIEDEN AM FAMILIENGRILL?
Auf vielen Grillplätzen schwelt ein Generationenkonflikt: Köstliches, brutzelndes Fleisch gegen gesunde Ernährung, Tierwohl und CO₂-Bilanz…
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Wunderbares Welterbe!
Sieben der 55 UNESCO-Welterbestätten Deutschlands liegen zwischen Bodensee und nördlichem Baden-Württemberg. Die Open Air-Erlebnisse verbinden Kultur und Natur und sind wie gemacht für lange Sommertage.
Zeit also für eine kleine Reise in die Vergangenheit: Das erste „Wunder“ im Süden entstand mit dem Löwenmenschen vor rund 40.000 Jahren. Und bis heute kommt immer wieder Neues hinzu.
Eiszeit-Funde: Lone- und Achtal Im Osten Baden-Württembergs öffnen sich im Lone- und Achtal Fenster in eine der ältesten Kulturgeschichten Europas. Vor rund 43.000 Jahren hinterließen hier die ersten modernen Menschen in Europa Spuren von unschätzbarem Wert und machen die Region heute zu einem der bedeutendsten Fundorte der Menschheitsgeschichte.
In sechs Höhlen wurden über 50 Figuren aus Mammutelfenbein und Knochen entdeckt, die ältesten bekannten mobilen Kunstwerke der Welt. Ebenso faszinierend: acht Flöten, die als älteste erhaltene Musikinstrumente weltweit gelten. Seit 2017 zählen die Höhlen des Ach- und Lonetals zum UNESCO-Welterbe und machen die Schwäbische Alb zu einem einzigartigen Ort für Kultur- und Naturerlebnisse unter freiem Himmel.
Gerade im Sommer entfalten die Eiszeithöhlen ihren besonderen Reiz: Auf dem rund 75 Kilometer
langen Eiszeittal-Radweg lassen sich die Fundorte ideal verbinden. Wer wissenshungrig unterwegs ist, findet hier nicht nur beeindruckende Landschaften, sondern auch tiefe Einblicke in das Leben der frühen Menschen. Die Höhlen bieten dabei immer wieder willkommene Abkühlung und damit einen natürlichen Kontrast zu warmen Sommertagen.
Auf Spurensuche: der römische Limes Der Obergermanisch-Rätische Limes zählt zu den größten archäologischen Bodendenkmälern Mitteleuropas und ist zugleich ein echtes Open Air-Klassenzimmer. Über West- bis nach Osteuropa erstreckt sich die 550 Kilometer lange Grenze (lat. Limes) des einstigen römischen Reiches; 164 Kilometer führen dabei durch das heutige Baden-Württemberg. Seit 2005 gehört sie zum UNESCO-Welterbe.
Gerade im Sommer wird der Limes zur perfekten Verbindung aus Bewegung und Bildung: Aktiv unterwegs auf dem Deutschen Limes-Radweg oder dem Deutschen Limes-Wanderweg führen die Wege durch den Naturpark Neckartal-Odenwald und den Schwäbisch-Fränkischen Wald, hindurch durch schattige Wälder, über sonnige Höhen und vorbei an den sichtbaren Spuren römischer Geschichte.
Wer wissenshungrig ist, kann entlang des Limes tief in den Alltag der Römer eintauchen: Rekonstruierte Wachtürme, freigelegte Kastelle und zahlreiche Museen machen Geschichte unter freiem Himmel greifbar. Ein besonders eindrucksvoller Abschluss für Kulturinteressierte
ist das Limesmuseum Aalen: Mit rund 1.500 Originalfunden vertieft es das unterwegs Erlebte und zeigt, wie lebendig Geschichte sein kann, wenn man sie draußen beginnt und drinnen weiterdenkt.
Jäger und Sammler: Die Prähistorischen Pfahlbauten der Alpen Als die Menschen in der Jungsteinzeit sesshaft wurden, entstanden rund um den Bodensee und in Oberschwaben erste Siedlungen direkt am Wasser, auf Pfählen gebaut, eng verbunden mit Natur, Jahreszeiten und Landschaft. Unbeabsichtigt hinterließen sie dabei Spuren, die heute zu den faszinierendsten Einblicken in das frühe Leben in Europa gehören. Die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen sind seit 2011 als grenzüberschreitendes UNESCO-Welterbe in sechs Alpenländern geschützt. Sie erzählen von den ersten Bauern, von Viehzucht, Ackerbau und einem Alltag, der sich stark an Wasser und Natur orientierte.
Gerade im Sommer lassen sich diese frühen Lebenswelten besonders eindrücklich erleben: Wenn Licht auf die Wasserflächen fällt und sich die Uferlandschaften in warmen Farben zeigen, wird Geschichte hier fast greifbar. Im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee sowie am Federsee in Oberschwaben wird das Leben der Steinzeit zudem nicht nur erklärt, sondern anschaulich nacherzählt.
Das Leben der Zisterzienser: Kloster Maulbronn Das Kloster Maulbronn, 1147 gegründet und unweit von Karlsruhe gelegen, gilt als die wohl am besten erhaltene mittelalterliche
Klosteranlage nördlich der Alpen. Seit 1993 UNESCO-Welterbe, beeindruckt die im gotischen Stil erbaute Anlage bis heute mit ihrer außergewöhnlich geschlossenen Architektur. Klosterkirche, Kreuzgang und Zentralgebäude sind nahezu vollständig erhalten; ein authentisches Fenster ins Mittelalter. Gerade im Sommer entfaltet der Ort seinen besonderen Reiz: Zwischen warmem Stein, offenen Höfen und schattigen Arkaden wird Geschichte hier direkt erlebbar. Kein Wunder, dass das Kloster bereits als Kulisse für zahlreiche Filme und Serien diente.
Wer gerne neues lernen will, entdeckt hier nicht nur Architektur, sondern auch lebendige Kulturgeschichte: Die Mönche begannen schon 1147 mit einer eigenen Fischzucht. Ein Erbe, das sich bis heute in den vier großen Klosterseen im umliegenden Naturschutzgebiet widerspiegelt.
Perfekt für warme Tage ist die Maulbronner Klosterseen-Radtour, die durch die sanfte Landschaft rund um das Kloster führt. Zwischen Wasser, Wiesen und alten Mauern entsteht ein idealer Mix aus Bewegung, Natur und kulturellem Eintauchen. Und ein Stück Kulturgeschichte mit Augenzwinkern gibt es ebenfalls: Die berühmten Maultaschen sollen hier ihren Ursprung haben. Angeblich als kreative Lösung der Mönche, um Fleisch während der Fastenzeit zu „verstecken“.
Transnationale Meisterwerke:
Le Corbusier Häuser
Die Häuser der Stuttgarter Weissenhofsiedlung auf dem Killesberg sind eines von 17 Bauten
und Ensembles einer interkontinentalen, avantgardistischen Architektur-Serie des 20. Jahrhunderts. Wer durch die 1927 erbaute Siedlung spaziert, läuft unter anderem an zwei Häusern des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusiers vorbei – eines davon ist sogar öffentlich zugänglich! Neben einer Ausstellung, die die Geschichte der Siedlung chronologisch nacherzählen, wird in originalgetreu rekonstruierten Innenräumen das Wohnen der Zukunft aus Sicht von Le Corbusiers lebendig.
Seit 2016 gehören die Stuttgarter Bauwerke zum UNESCO-Welterbe. Wer noch tiefer in die Entstehung der Häuser eintauchen möchte, kann dies individuell oder im Rahmen einer der täglich stattfindenden Führungen im Weissenhofmuseum.
Ehrwürdige Insel-Hüter:
Die Kirchen der Benediktinermönche Mitten im Bodensee liegt ein außergewöhnlicher Ort frühmittelalterlicher Kultur: die Klosterinsel Reichenau. Seit dem Jahr 2000 UNESCOWeltkulturerbe, erzählt die größte der drei Bodenseeinseln eindrucksvoll vom Leben der Benediktinermönche sowie von der religiösen Kunst der Karolinger- und Ottonenzeit.
Drei Kirchen bilden das historische Herz der Insel: die Abteikirche St. Maria und Markus in Reichenau-Mittelzell, die Kirche St. Peter und Paul in Niederzell sowie die Georgskirche in Oberzell. Gemeinsam machen sie die Insel zu einem einzigartigen Ensemble frühmittelalterlicher Baukunst unter freiem Himmel. Zwischen See,
Himmel und historischen Mauern wird Kultur hier zur Landschaft. Eine besondere Faszination geht von den rund 1.000 Jahre alten Wandmalereien der Georgskirche aus, die bis heute intensive Einblicke in die religiöse Bildwelt des Mittelalters bieten. Führungen vor Ort vertiefen das Verständnis und machen die Geschichte lebendig erfahrbar.
Sommerhauptstadt Europas: Baden-Baden Am Rande des Schwarzwalds liegt mit BadenBaden eine Stadt, die wie kaum eine andere für europäische Sommerfrische und Kurkultur steht. Seit 2021 gehört sie im Verbund der Great Spa Towns of Europe zum UNESCO-Welterbe –als Teil jener Orte, an denen die europäische Bäderkultur zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte.
Heute laden fünf thematische WelterbeSpaziergänge dazu ein, die Stadt im eigenen Tempo zu entdecken. Jeder Rundgang führt durch ein anderes Stadtquartier der Welterbe-Kernzone und erzählt dabei ein eigenes Kapitel der Kurgeschichte. Das im 19. Jahrhundert entstandene Kurviertel, einst klar von der Altstadt getrennt, vermittelt noch heute den Glanz vergangener Sommeraufenthalte. Hier beeindruckt das Friedrichsbad BadenBaden, das bei seiner Eröffnung 1877 als eines der modernsten Bäder Europas galt, ebenso wie das traditionsreiche Kurhaus Baden-Baden mit seinem berühmten Casino.
Wer nach einem Tag in der Natur nach Erholung sucht, findet hier den perfekten Ausklang: ein Bad in der Geschichte der europäischen Bäderkultur.
Mehr kulturelles Erbe aus dem Süden finden Sie hier: www.visit-bw.com/de/kultur/ kulturelles-erbe
Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari
Text:
Julia Butz, Silja Ahlemeyer, Jenny Brania, Karin Kudla, Katja Deutsch, Jakob Bratsch
Coverfoto:
Getty Images/unsplash, Lena Martin, Jakob Marwein
Distribution & Druck:
Die Welt, 2026, Axel Springer SE Contentway
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18. Diebstahlschutz
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Sommermomente in Nah und Fern
EINLEITUNG
Der Sommer ist wie eine offene Tür nach draußen: eine Einladung, Neues zu entdecken, Bekanntes anders zu sehen und sich einfach treiben zu lassen.
Städtereisen sind dabei für viele längst zu einer der liebsten Formen geworden, kurze Auszeiten zu nehmen: Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland zieht es jedes Jahr in eine Stadt. Dabei geht der Blick immer häufiger weg von den großen Klassikern wie Berlin oder Paris und hin zu Orten, die leiser erzählen, aber oft länger nachklingen. Städte wie Brügge mit ihren verwunschenen Gassen und stillen Grachten oder die Küstenregionen Andalusiens mit ihren weiten Ausblicken, kleinen Hafenstädten und dem lebendigen Málaga zeigen, wie viel Charme abseits der bekannten Routen steckt.
Neben bekannten Sehnsuchtsorten wie Marseille oder Bremen stehen auf meiner persönlichen Bucket-List Städte wie Kopenhagen, Porto oder Gent. Orte, die Kultur, entspanntes Lebensgefühl und kulinarische Vielfalt auf ganz eigene Weise verbinden und genau deshalb im Gedächtnis bleiben.
Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind! Ob Regensburg, Bamberg oder Pottenstein im Süden, Jena und Dresden im Osten, Lüneburg und Lübeck im Norden oder Saarburg, Wiesbaden und Baden-Baden im Westen – jede Region hat ihre eigenen „Perlen“, die es zu entdecken gilt. Gerade diese Orte sind perfekt für den Trend des Slow-Travels: durch
Altstädte schlendern, architektonische Details entdecken und zwischendurch immer wieder innehalten, um regionale Spezialitäten zu genießen.
Denn Kulinarik ist einer der wichtigsten Bestandteile moderner Städtereisen. Besondere Märkte, kleine Cafés, lokale Restaurants und kreative Food-Konzepte prägen das Erlebnis ebenso wie Sehenswürdigkeiten. Regionale Produkte, saisonale Gerichte und authentische Küche schaffen eine Verbindung zum Reiseziel, die weit über das Visuelle hinausgeht. Genau diese Mischung aus Entdecken und Genießen macht den Reiz vieler kleinerer Städte aus.
Auch für Kurztrips und verlängerte Wochenenden bieten sich unzählige Möglichkeiten: Naturregionen wie das Fichtelgebirge, der Pfälzerwald oder der Schwarzwald verbinden Natur, kleine Wanderungen und Erholung mit kulinarischen Highlights. Ergänzt wird dieses Angebot durch charmante Kleinstädte und Ausflugsziele, die sich ideal für spontane Reisen eignen.
Auch in unseren Nachbarländern zeigt sich dieses neue Reisegefühl ganz deutlich. Städte wie Straßburg, Dinant, Luxemburg oder Groningen stehen sinnbildlich für eine Art des Reisens, bei der es weniger um Größe oder Bekanntheit geht, sondern um Atmosphäre, Lebensgefühl und diese kleinen, unerwarteten Details, die einen
Content Creatorin
Innerhalb Deutschlands zeigt sich, wie unterschätzt viele Destinationen noch immer sind!
Ort unverwechselbar machen. Der Sommer lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und vor allem Unbekanntem eine Chance zu geben. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Die schönsten Reiseerlebnisse entstehen oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – abseits der Touristenpfade, irgendwo zwischen kleinen Gassen, regionalen Köstlichkeiten und dem Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.
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Foto: Lena Martin
Lena Martin (@inspirationdelavie), Reisebloggerin und
Zwischen Rhein und Neckar erwartet Sie Mannheim –eine lebendige Metropole voller überraschender Erlebnisse. Ob imposantes Mannheimer Barockschloss oder der ikonische Wasserturm – hier wird Geschichte auf besondere Weise erlebbar. Grüne Rückzugsorte wie der idyllische Luisenpark laden zum Entspannen und Durchatmen ein, während die vielfältige Kunst- und Kulturszene der Stadt immer wieder begeistert.
Ein Kurzurlaub in der Quadratestadt ist ein Erlebnis für alle Sinne –abwechslungsreich, inspirierend und garantiert unvergesslich.
Den Sommer in urbaner Vielfalt erleben: Kultur, Kulinarik, Geschichte – und Natur. Städtereisen sind immer wieder ein Abenteuer für alle Sinne.
Text: Julia Butz Foto: Eugeniya Belova/unsplash
Viele denken, dass Städte in den warmen Monaten nur heiß und überfüllt sind, aber weit gefehlt. Tatsächlich leeren sich europäische Metropolen im Juli und August häufig, da viele Einheimische auf Reisen gehen. Zudem entfalten die Städte im Sommer ihren ganz besonderen Charme mit unzähligen Open-Airs, Sommerfesten und Festivals. Warum also nicht die kommenden Monate nutzen, um neue Städte zu erkunden und das urbane Leben in vollen Zügen zu genießen?
Für alle Norddeutschen ist die Kieler Woche im Juni – laut Veranstalter die größte Segelregatta der Welt – mit der beeindruckenden Windjammerparade der perfekte Start in den Sommer. Nicht weniger maritim ist das Leben in Hamburg. Mit einem Fischbrötchen auf der Faust Containerschiffe beobachten oder in einem der unzähligen Beachclubs an der Elbe mit Blick auf den großen Hafen entspannen. Bei „Schietwetter“ geht’s in das in der Speicherstadt gelegene Miniatur Wunderland – nicht nur für Kinder ein echtes Highlight.
Fakten
Laut Statistischem Bundesamt bevorzugen fast 34 Millionen Deutsche Städtereisen. Im Ranking belegte die Urlaubsform 2023 den zweiten Platz, nach dem Badeurlaub. Nach Anzahl der Gästeankünfte sind Berlin, München, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln die beliebtesten Städtereiseziele in Deutschland.
Quelle: Städtetourismus - Städtereisen in Deutschland, Statista 1/25
In Berlin hingegen lässt es sich wunderbar über den berühmten Flohmarkt am Mauerpark schlendern, an einem lauen Sommerabend ein Konzert unter freiem Himmel erleben und zwischendurch eine Abkühlung in einem der Berliner Badeseen suchen. Kommt die beste Currywurst denn nun aus Berlin oder Bochum? Daran werden sich wohl immer die Geister scheiden. Die Industriekultur des Ruhrgebietes aber bleibt einmalig – und zeigt eine für viele überraschend grüne Seite, die dazu einlädt, über verwunschene Bahntrassen zu wandern oder stillgelegte Zechengelände zu erkunden. Im UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen kann man im Werksbecken der ehemaligen Kokerei ab Anfang Juli kostenfrei schwimmen, wenn man nicht an einem der unzähligen Ruhr-Radwege die grüne Region erkundet. Nach München ist Essen die Stadt mit den meisten Fahrradstraßen in Deutschland. In der bayerischen Metropole hingegen fällt es manchmal schwer, sich wieder aufs Rad zu setzen – bei den vielen verlockenden Sonnenplätzen! Sei es im Englischen Garten, wo man am Chinesischen Turm bayerische Biergartentradition genießt (sonntags sogar mit Live-Blasmusik) oder in einem der zahlreichen Schanigärten. Die nach Amtssprache bezeichneten „Freischankflächen in Parkständen“ gehören seit der Pandemie zu Münchens Sommern wie das Eisbachsurfen oder Isar-Picknicken.
Im Grenzgebiet von Deutschland, Polen und Tschechien befindet sich mit dem Zittauer Gebirge eine der bislang eher unbekannten Mittelgebirgslandschaften Europas. Zahlreiche Wanderrouten führen hier durch markante Felsformationen, dichte Wälder und ruhige Täler. Charmante Orte mit traditionellen Umgebin-
dehäusern, regionale Spezialitäten sowie die historische Zittauer Schmalspurbahn verleihen der Gegend ihren besonderen Reiz. Der Tourismus wächst dabei bewusst langsam und nachhaltig, geprägt von kleinen Hotels, familiengeführten Pensionen und naturnahen Unterkünften. Laut Marco Polo Trendguide gilt das Jahr 2026 als idealer Zeitpunkt, um diese ursprüngliche Region in Sachsen für sich zu entdecken. Neben den europäischen Reiseklassikern wie Paris, Rom und Barcelona gewinnen auch Städte, die etwas abseits des Radars laufen an Attraktivität. So überzeugt Frankreichs Universitätsstadt Tours –mit rund 137.000 Einwohnern – mit jungem Flair, entspannter Atmosphäre und viel Kultur. Die dortige gotische Kathedrale Saint-Gatien beeindruckt mit ihren Glasfenstern und das ehemalige Stadtschloss Château zeigt zeitgenössische Kunst und Fotografie.
So kommt die Haut gut durch den Sommer
In der warmen Jahreszeit müssen wir unsere Haut vor Sonne schützen und die Wirkungen von Insektenstichen abmildern. Erprobte Tipps zur richtigen Pflege.
Text: Silja Ahlemeyer Foto: Kateryna Hliznitsova/unsplash
Unsere Haut ist mehr als nur die Hülle unseres Körpers. Sie ist eine Schutzbarriere, die unser Inneres vor äußeren Einflüssen schützt. Über die Haut können wir Berührungen fühlen und Schadstoffe aus dem Körper ableiten. Daher sollten wir sie stets gut pflegen. Dabei stehen im Sommer andere Bedürfnisse im Vordergrund als im kalten Winter.
Dass ein Sonnenschutz in den heißen Monaten unverzichtbar ist, sollte heutzutage jedem klar sein. Sonnenstrahlen sind, wenn sie ungeschützt auf unsere Haut treffen, sehr aggressiv und können zu Verbrennungen und mittelfristig sogar zu Hautkrebs führen. Zum einen sollte man daher regelmäßig eine geeignete Sonnencreme auftragen. „Viel hilft viel“ ist hier das richtige Motto – der Cremeklecks darf eher größer als kleiner ausfallen. In Drogerien und Apotheken gibt es mehrere Alternativen verschiedener Cremes, für empfindliche Haut auch ohne zusätzliche Duftstoffe. Zum anderen sollte die Haut durch die passende Kleidung geschützt werden. Ein breitkrempiger Sonnenhut oder luftige Shirts mit langen Armen helfen, einen Sonnenbrand zu vermeiden.
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Frühlingszeit in Osnabrück: Genießen, bummeln, entdecken
An der Stirnseite des Marktes, der von vielen Einheimischen „die gute Stube der Stadt“ genannt wird, weil man sich hier auf vielen Veranstaltungen tri t, prägt das Rathaus des Westfälischen Friedens das Stadtbild der Friedensstadt Osnabrück.
Wer durch die Innenstadt schlendert, merkt schnell: Hier verbinden sich Geschichte und Gegenwart ganz selbstverständlich. Reizvolle Altstadtgassen mit den markanten Steinwerken, eindrucksvolle Kirchen wie der Dom St. Petrus mit dem Diözesanmuseum und St. Marien, deren Turm einen weiten Blick über die Stadt bietet, lassen sich in der Stadt der kurzen Wege bequem zu Fuß erkunden. Dabei fallen überall kleine Boutiquen und Manufakturen in den Blick, Cafés und Restaurants laden zum genussvollen Verweilen ein. Von der traditionsreichen Hausbrauerei Rampendahl, in der mi en in der Innenstadt noch heute Bier gebraut wird, bis zum modernen Fine-Dining im Kesselhaus oder IKO – zwei Restaurants mit einem Michelin-Stern – findet sich in Osnabrück für jeden Geschmack das passende Gourmeterlebnis.
Eine unterhaltsame interaktive Entdeckungstour auf zwei Themenrouten durch die Stadtgeschichte zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bietet die kostenfreie App „Entdecke Osnabrück“ mit den virtuellen Guides Magda, der Marktfrau und Friedrich, dem Ratsboten. Auf den Routen liegt auch das Museumsquartier MQ4 gegenüber dem
Heger Tor. Hier fällt das von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene Felix-Nussbaum-Haus durch seine außergewöhnliche Gestaltung auf. Das MQ4 vereint vier Häuser unter dem Lei hema „Frieden“. Das größte inhabergeführte Modehaus Norddeutschlands, L&T, verbindet Erlebnisshopping mit Genussmomenten in einer Tapas-Bar, im Café oder im Restaurant mit Dachterrasse. Ein besonderes Highlight ist die Hasewelle – eine Indoor-Surfanlage mi en in der Sportabteilung.
Am zentralen Nikolaiort wartet ein weiteres Traditionshaus: Schäffer ist seit 1891 ein Einkaufsparadies für Groß und Klein im Herzen Osnabrücks. In der zweiten Etage lädt das Schäffer Café zu einer genussvollen Pause mit vor Ort handgemachten Backkreationen ein. Familien zieht es in den
Viele weitere Tipps für Ihren Aufenthalt in Osnabrück finden
Sie im kompakten OsnabrückGuide xxxxxxxxxxxx (Download oder xxxxxxxxxxxxiBestellung).
Osnabrücker Zoo, der einzigartig im Waldgebiet des Schölerbergs gelegen mit seinen umfangreichen Themenwelten und Höhenpfaden kleinen und großen Entdeckern ganz besondere Einblicke in die Tierwelt ermöglicht.
Events und Festivals beleben das ganze Jahr über die Stadt und schaffen das einzigartige „OsnabrückGefühl“. Einen Überblick über alle Veranstaltungen bietet der OSkalender. Alle Osnabrücker:innen freuen sich im Frühling auf die Osnabrücker Maiwoche, eines der größten Stadtfeste im Nordwesten. „Umsonst und draußen“ – unter diesem Mo o gibt es vom 08. bis zum 17. Mai mit über 150 Bands auf fünf Bühnen beste Unterhaltung und eine ausgelassene Festivalstimmung.
Mehr Informationen:
Tourismusgesellscha Osnabrücker Land mbH Tel.: 0541 323 4567
Tourist Information Osnabrück Tel.: 0541 323 2202 www.osnabruecker-land.de www.oskalender.de
Foto: Sven Christian Finken-Ennen
Gemeinsam bleibende Erinnerungen schaffen
FAMILIENURLAUB
Urlaub mit Kindern verspricht nicht nur eine Auszeit als Familie fernab der alltäglichen Aufgaben und Sorgen, sondern gilt als wichtiger Faktor für die persönliche Weiterentwicklung.
Text: Nadine Wager Foto: Getty Images/unsplash+
Für Kinder bedeutet ein Urlaub weit mehr als nur eine Pause vom Kita- und Schulalltag. Es ist eine Zeit, in der sie ihre Umgebung erkunden, neue Erfahrungen sammeln, miteinander spielen und vor allem eins: Spaß haben können. Dies wirkt sich positiv auf die geistige Entwicklung der Kinder aus, betont die renommierte Kinderpsychologin Dr. Margot Sunderland in einem Interview mit dem englischen „Telegraph“. Außerdem stellten die gesammelten – zumeist positiven – Urlaubserinnerungen einen wichtigen emotionalen Anker im späteren Leben dar, die gezielt Trost spenden, wenn das Leben einmal anders verläuft als geplant.
Doch wie gestaltet man einen möglichst stressfreien und erholsamen Urlaub, der zugleich den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen aller Familienmitglieder gerecht wird? Diese Frage stellt sich wohl so manche Familie bei dessen Planung. Eine Möglichkeit besteht unter anderem darin, die Kinder aktiv in die Urlaubsplanung einzubeziehen. Auf diese Weise können gemeinsam Erwartungen definiert und Aktivitäten ausgewählt werden, die Groß und Klein Freude bringen. Besonders wichtig ist es auch, dass sich
Besonders wichtig ist es auch, dass sich Kinder mit Gleichaltrigen vernetzen.
Kinder mit Gleichaltrigen vernetzen. Ferienorte, die spezielle Programme für Kinder und Jugendliche anbieten, können hierfür ideale Gelegenheiten bieten.
Bevor das Abenteuer Familienurlaub beginnt, steht jedoch oft eine längere Reise an – sei es mit dem Auto, Zug oder Flugzeug. Vor allem bei Autofahrten sollten Eltern darauf achten, möglichst alle zwei Stunden kurze Pausen einzulegen, um den Bewegungsdrang der kleinen Reisenden zu stillen. Ein „Überraschungsrucksack“ mit diversen Puzzles, Spielen und Hörbüchern kann außerdem dabei helfen, die Zeit unterwegs angenehmer zu gestalten. Für Entspannung sorgt insbesondere das Hören von Hörbüchern, denn hier werden die Kinder für eine Zeit lang in eine Welt voller Fantasie entführt. Gleichzeitig fördern sie durch das aktive Zuhören ihre
Sprachentwicklung und vergrößern ihren Wortschatz. Grundsätzlich können bereits Kleinkinder ab zwei Jahren einfachen Hörgeschichten lauschen; in diesem Alter sind aber auch Lieder sehr beliebt, zu denen während der Fahrt gemeinsam gesungen werden kann.
Am Urlaubsort angekommen gilt sodann, die verbleibende Zeit nicht mit Aktivitäten und Ausflügen zu überladen. Ruhetage ohne festes Programm sind unverzichtbar – einerseits um die Kleinen nicht zu überfordern, andererseits um den Stresspegel niedrig zu halten. Für entspannte Stunden im Feriendomizil bieten sich Gesellschaftsspiele, kreatives Basteln oder gemeinsames Backen an, denn letztendlich ist es ausschließlich die kostbare Zeit als Familie, die Kinder an den Ferien am meisten schätzen.
Vor allem bei Autofahrten sollten Eltern darauf achten, möglichst alle zwei Stunden kurze Pausen einzulegen, um den Bewegungsdrang der kleinen Reisenden zu stillen.
Fakten
Je nach Reiseland gelten unterschiedliche Regelungen bzgl. Kindersitzen im Auto, den Reisedokumenten oder Impfungen. Alle notwendigen Unterlagen wie Impfpass, Krankenkassenkarte oder U-Untersuchungsheft sollten daher vor einer jeden Reise bereitliegen.
ADVERTORIAL
Rothenburg ob der Tauber – Mittelalterstadt im Grünen
Wer durch eines der historischen Stadttore von Rothenburg spaziert, lässt den Alltag schnell hinter sich. Verwinkelte Gassen, farbenfrohe Fachwerkhäuser und mächtige Türme erzählen von einer bewegten Vergangenheit. Hoch über den Dächern führt die begehbare Stadtmauer entlang und eröffnet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Altstadt und das idyllische Taubertal.
Rothenburg ist ein lebendiger Ort zum Ankommen und Genießen. Mehr als 50 familiengeführte Hotels und Pensionen liegen mitten in der historischen Altstadt und laden dazu ein, länger zu bleiben. Auf den Plätzen der Stadt, in gemütlichen Cafés oder im Burggarten kann man wunderbar die Seele baumeln lassen.
ÁLVARO
SOLER Zwischen Good-Vibes und Sommergefühlen
GROSSES INTERVIEW
Mit seiner Musik bringt Álvaro Soler Sommergefühle auf die Bühne.
In diesem Interview spricht er über Reisen, Inspiration und besondere Momente.
Text: Jenny Brania Fotos: Jakob Marwein, Presse
Deine Musik wirkt sehr fröhlich und positiv. Wie hast du deinen Musikstil gefunden?
Es war viel Ausprobieren. Früher konnte ich mich nicht auf einen Stil festlegen. Und als ich es dann auf Spanisch probiert hatte, in dem positiven Good Vibe, den man heute von mir kennt, hat es mit den Leuten connected. Und ich war einfach froh darüber, dass es erfolgreich wurde und bin dadurch zu meinem Stil gekommen.
Wie entsteht für dich ein echtes Sommergefühl?
Für mich muss definitiv die Temperatur stimmen. Wenn es nicht richtig warm ist, dann ist für mich auch kein Sommer. Dass
man morgens draußen in der Sonne frühstücken und ins Meer springen kann. Und generell mit der Natur verbunden zu sein und all das mit Familie und Freunden teilen zu können. Die Kombination aus guter Begleitung, Musik, strahlender Sonne und sich entspannt treiben lassen zu können, ist für mich ein echtes Sommergefühl.
Du bist viel zwischen Kulturen unterwegs – wo fühlt sich Sommer für dich am „echtesten“ an?
An der Costa Brava in der Gegend von Barcelona. Dieser Ort ist für mich meine Heimat und meine Kindheit. Auch als ich in Japan gelebt habe, sind meine Familie und ich jedes Jahr zurück nach Spanien geflogen, um den Sommer im Haus am Meer zu verbringen und es war wunderschön.
Welche Rolle spielen Musik, Reisen, kulturelle Vielfalt und gemeinsame Momente unter freiem Himmel? Für mich ist das die perfekte Beschreibung eines Open-Air-Festivals auf Tour. Wenn man auch in verschiedenen Ländern unterwegs ist, sind die Lage, die Leute, die Gerüche und so vieles mehr ständig anders. Es macht einfach total Spaß, im Freien zu spielen. Man fühlt sich irgendwie mit dem Leben mehr verbunden. Und wenn ich dann auch noch mit einer tollen Band unterwegs sein darf, dann ist es die Krönung.
Was nimmst du von deinen Reisen mit, das später in deine Musik einfließt?
Am ehesten sind es Instrumente und Geschichten, die dann in gewisser Weise auf musikalischer Ebene oder in meine Texte mit einfließen.
Was brauchst du, um nach einem Konzert wieder bei dir selbst anzukommen?
Nach Konzerten brauche ich vor allem
Ruhe. Direkt danach gehe ich mit der ganzen Band in den Backstagebereich und wir ziehen uns für einen kurzen Moment zurück. Eine stille Minute in vollkommener Ruhe, um wieder bei sich anzukommen, da es in den Ohren ganz schön dröhnen und piepen kann. Auch gehe ich gerne nach einem Konzert duschen. Das ist für mich wie ein kleiner Spa-Moment, wo ich ganz für mich allein bin, was auch einen großen Kontrast zu einem Konzert voller Menschen um mich herum darstellt.
Wie fühlt sich ein Sommer auf Tour im Vergleich zu einem „freien“ Sommer an? Während Konzerten oder generell auf Tour muss man sehr auf seine Stimme aufpassen, um sie nicht zu überreizen und auch darauf, immer 100 Prozent fit zu sein. Das heißt, man kann nie komplett loslassen und man muss diszipliniert bleiben; einfach, weil Stimme und Körper das Wichtigste sind. Aber ich muss auch zugeben, dass man durch eine Tour an Orte kommt, zu denen man sonst nicht unbedingt hinkommt. Zum Beispiel mit dem Tourbus unterwegs zu sein und morgens in einer anderen Stadt aufzuwachen, finde ich sehr schön und bereichernd. Ich freue mich sehr, den Vergleich und das Gefühl eines freien Sommers mal wieder zu erleben.
Schreibst du im Sommer anders als im Winter?
Ich finde ja, vielleicht merkt man es auch etwas in meinen Songs. Ein Song des letzten Albums ist im Winter entstanden. Ich habe ihn geschrieben, um mich gedanklich aus dem grauen, kalten Berliner Winter weg zu transportieren. Und der Song verkörpert pure und ehrliche Sehnsucht nach einem schönen Ort und Erinnerungen, die ich zum Ausdruck bringe. Im Sommer hingegen kann es dann eher ein deskrip -
Die Kombination aus guter Begleitung, Musik, strahlender Sonne und sich entspannt treiben lassen zu können, ist für mich ein echtes Sommergefühl.
tiver Song sein, in dem ich dann mehr beschreibe, was ich sehe und fühle. Aber ob es die Zuhörenden am Ende bemerken, das weiß ich nicht.
Wenn du den bevorstehenden Sommer in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Miteinander, Disziplin, Dankbarkeit.
Was macht den Sommer 2026 für dich persönlich besonders?
Den diesjährigen Sommer 2026 werde ich in vollen Zügen genießen. Mit der Tour und den neuen Sachen, die wir vorbereitet haben, wird das glaube ich ein toller Konzertsommer. Und ich freue mich darauf, es mit den Menschen zu teilen und neue Orte kennenzulernen.
Fakten
Sonne, Musik und gute Laune – dafür steht Álvaro Soler. Der Musiker schöpft seine Inspiration aus Reisen und kultureller Vielfalt. Abseits der Bühne liebt er kleine Challenges, von Latte Art bis Schwimmtraining im offenen Meer. Sein perfekter Sommer? In der Natur, mit guter Musik und in Gemeinschaft.
Für lauschige Sommerabende
PRODUKTEMPFEHLUNGEN
Der längste Tag des Jahres naht! Mit warmen, scheinbar endlosen Nächten, perfekt für gesellige Stunden im Freien. Wenn die Luft noch nach Sonne duftet und Ruhe einkehrt, beginnt die schönste Tageszeit. Jetzt dürfen kreative Drinks mit besonderen Aromen oder etwas Glitzer nicht fehlen. Dazu passen leichte Häppchen, frische Salate und Grillspieße mit pflanzlicher Butter. Ein gutes Insektenschutzspray hält Mücken und Wespen fern. So werden Sommerabende zu entspannten Genussmomenten. Und falls ein Pool im Garten steht: Schwimmbrille nicht vergessen!
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Wie der Sommer auf den Teller kommt
KOCHTIPPS
Sternekoch und TV-Juror
Alexander Herrmann spricht über Trends der Sommerküche 2026 und verrät einfache Ideen für leichte, gesellige Genussmomente.
Text: Silja Ahlemeyer
Fotos: Nils Hasenau, Wasa Crispbread/unsplash
Welche Trends prägen die Sommerküche 2026?
Ceviche ist für mich eines der besten Sommerrezepte überhaupt. Was aber gerade wirklich neu dazukommt, sind Ramen-Nudeln – allerdings nicht mit heißer Brühe, sondern mit kalter. Und da sehe ich im Moment ein kleines Flämmchen aufleuchten, das sich zu einem echten neuen Sommertrend entwickeln könnte.
Wie gelingt gutes Essen, das gleichzeitig leicht, frisch und gesellig ist?
Das Schönste ist eigentlich ganz klassisch: selbst kochen – aber so, dass es von Anfang an gesellig wird. Also lieber große Platten und Schüsseln in die Mitte des Tisches stellen als jeden Teller einzeln anzurichten. Was zählt, ist die Situation: dass man zusammensitzt, dass die Gäste sich wohlfühlen. Und wenn das Ganze dann noch draußen stattfindet, macht das noch einmal einen Unterschied.
Welche Rezeptidee für ein schönes Dinner an einem lauen Sommerabend steht
bei Ihnen dieses Jahr ganz weit oben?
Sommerpasta! Tomaten in Würfel schneiden, samt dem Inneren in einer Pfanne mit Olivenöl und ganz wenig Zwiebeln kurz erhitzen – nur so weit, dass das Olivenöl und die Tomate leicht binden. Dann dicke Spaghettoni hineinschwenken, viel frischen Basilikum dazu, wer möchte natürlich auch Knoblauch – fertig. Gegessen wird das nicht heiß, sondern irgendwo zwischen lauwarm und Zimmertemperatur. Parmesan dazu ist Pflicht. Das ist vielleicht kein klassisches Dinner, aber für einen Sommerabend absolut ideal.
Und welche Zutaten dürfen beim Picknick auf keinen Fall fehlen?
Das sind selbst gemachte Gemüseaufstriche: Lieblingsgemüse schön anbraten, abkühlen lassen und mit dem Messer fein hacken. Meistens ist dann schon genug Bindung da – wenn nicht, hilft ein kleiner Löffel Ricotta wunderbar, oder eine Oliventapenade, die zusätzlich Kraft und Tiefe gibt.
Das Ganze schön in ein Glas, mit Kräutern und Gewürzen individuell abgeschmeckt –das ist beim Picknick ein absoluter Genuss. Ein Aufstrich auf gutem Brot funktioniert immer und überall. Ich brauche dazu ein Glas Wein, dann bin ich glücklich.
Saisonales Gemüse haltbar machen –was ist Ihr Ansatz?
Der Sud ist grundsätzlich ganz einfach: zwei Teile Weißweinessig, ein Teil Wasser, ein Teil Weißwein, ein Teil Zucker – einmal aufkochen lassen, eine Prise Salz dazu und welche Gewürze man mag. Das ist die Basis fürs Einlegen. Gemüse, das noch garen muss – wie Zwiebelspalten oder grüner Spargel – sollte im Sud wirklich durchgekocht werden. Kirschtomaten brauchen mindestens 24 Stunden zum Ziehen, sind dann aber fertig. Dazwischen liegen Gemüse wie Salat oder Gurke – die müssen kurz im Sud aufkochen und garen beim Abkühlen nach. Mein wichtigster Rat: einfach mal machen. Sud kochen, ein kleines Glas einlegen, am nächsten Tag probieren
– nach 24 Stunden ist der Austausch von Säure, Zucker, Salz und Gewürzen schon fast vollendet, und man merkt sofort, ob man noch nachsteuern möchte. Immer darauf achten, dass der Sud das Gemüse wirklich vollständig bedeckt.
Ein Aufstrich auf gutem Brot funktioniert immer und überall. Ich brauche dazu ein Glas Wein, dann bin ich glücklich.
Fakten
Alexander Herrmann ist bereits in der neunten Generation Gastronom – seine Familie betreibt seit rund 150 Jahren ein Wirtshaus in Wirsberg. Seit fast 30 Jahren ist er dazu regelmäßig als Fernsehkoch in diversen Formaten zu sehen.
Rezepte auf www.eleplant.de oder auf Instagram: @elepant_de
Ob knusprige Croffels, French-Toast-Rolls mit Erdbeeren, Brownies vom Grill oder Gemüse-Frittata – Eleplant liefert immer den buttrigen Geschmack – und das rein pflanzlich und mit nur 20 % des CO2Fußabdrucks von herkömmlicher Butter.
Was zählt, ist die Situation: dass man zusammensitzt, dass die Gäste sich wohlfühlen.
Alexander Herrmann, TV-Koch, Gastronom & Kochbuchautor
Es beginnt mit einem Schnitt.
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by Alexander Herrmann
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Endlich Frieden am Familiengrill?
ESSGEWOHNHEITEN
Auf vielen Grillplätzen schwelt ein Generationenkonflikt: Köstliches, brutzelndes Fleisch gegen gesunde Ernährung, Tierwohl und CO₂-Bilanz…
Text: Karin Kudla
Foto: Getty Images/unsplash
Kaum machen die milden Frühlingstemperaturen es möglich, zieht es viele Menschen in den Garten. In den meisten Familien steht traditionell der Vater am Grill. Für ihn gehört das brutzelnde Nackensteak zum Wochenende wie die Sportschau zum Samstagabend. Doch anders als früher droht Widerstand. Sohn oder Tochter gehören zu einer Generation, die die Tradition kritisch hinterfragt. „Musst du wirklich das Billigfleisch nehmen?“, heißt es dann und schon steckt die ganze Familie mitten in einer aufgeregten Diskussion, die aus dem unbeschwerten Abend im Garten eine kulinarische
Kulturdebatte macht. Im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat das Meinungsforschungsinstitut forsa für den Ernährungsreport „Deutschland, wie es isst“ rund eintausend Personen nach ihren Essgewohnheiten gefragt. Komplett vegan ernähren sich zwei Prozent, vegetarisch sieben Prozent der Befragten. Deutlich größer ist mit 37 Prozent der Anteil der Flexitarier, die zwar gelegentlich Fleisch essen, an anderen Tagen aber ganz bewusst darauf verzichten. Der Grund für den Sinneswandel ist oft pragmatisch. Die Lust auf den herzhaften Biss, das so -
genießen.
genannte „Umami“-Erlebnis, bleibt – das schlechte Gewissen beim Blick auf die Massentierhaltung wächst jedoch. Das Problem war bislang die Umsetzung im Alltag. Gemüse allein war vielen Grillbegeisterten zu „beilagig“. Rein pflanzliche Ersatzprodukte scheiterten in der Vergangenheit oft an der Konsistenz oder einem künstlichen Beigeschmack. Doch inzwischen hat sich der tiefe Graben geschlossen – der Verzicht auf Fleisch muss kein Verzicht auf Genuss mehr sein.
Wer den Familienfrieden schätzt, hat mit Blick auf den Grill inzwischen ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Für manche ist „Klasse statt Masse“ die Lösung. Statt beim Discounter Billigfleisch zu kaufen, entscheidet man sich bewusst für regionale Produzenten oder achtet im Supermarkt bewusst auf die Haltungsform. Haltungsform 1, die Stallhaltung, steht für die gesetzlichen Mindestanforderungen.
Eine Alternative sind fleischlose Produkte, die zwar oft hochverarbeitet sind, aber inzwischen immer besser schmecken. Diese haben einen hohen Bekanntheitsgrad. 95 Prozent kennen Lebensmittel auf Basis von Soja wie Tofu oder Tempeh. 88 Prozent kennen Getreide-Produkte, 84 Prozent Produkte auf Basis von Hülsenfrüchten wie Lupinen oder Erbsen und 64 Prozent Alternativen aus Nüssen oder Mandeln. Gekauft hat die Hälfte der Befragten pflanzliche Produkte. Wer neben dem Tierwohl auch
das Klima im Blick hat, setzt bevorzugt auf regionale Produkte und vermeidet unnötige Transportwege. Ein Kompromiss zwischen beiden Welten sind hybride Produkte. Dabei handelt es sich um Produkte, die hochwertiges Fleisch mit pflanzlichen Proteinen – etwa aus Erbsen, Linsen oder Ackerbohnen – kombinieren. Der gewohnte Geschmack und die Textur von Fleisch bleiben erhalten, doch da der Fleischanteil deutlich reduziert ist, fällt die Klimabilanz deutlich besser aus.
Überall da, wo es bei der Diskussion am Grill nicht um Ideologie, sondern um guten Geschmack und pragmatische Lösungen geht, lässt sich inzwischen eine Lösung finden. Wer offen für Neues ist, kann den gemeinsamen Abend am Grill mit der ganzen Familie genießen. GenussGewohnheiten und moralische Werte können dabei Hand in Hand gehen – wenn es allen schmeckt und wieder das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt steht.
Fakten
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 4,6 Millionen Tonnen Fleisch verzehrt. Pro Person sind das 54,9 kg –darunter 28,3 kg Schweine-, 14,7 kg Geflügel- und 9,7 kg Rindfleisch. Das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutlich um ein Kilogramm gestiegen ist insbesondere der Verzehr von Geflügel.
ADVERTORIAL
Zwischen Wurst und Veggie: Warum Grillprodukte aus Fleisch und pflanzlichen Zutaten der Trend im BBQ-Sommer 2026 sind
Sommer, Sonne, Grillduft – und dieses Jahr etwas Neues auf dem Rost. Zwischen klassischer Bratwurst und rein pflanzlichem Veggie-Patty erobert eine dritte Kategorie die Grillsaison 2026: Mix-Grillprodukte, die Fleisch mit pflanzlichen Zutaten kombinieren. Das Besondere: Sie machen weniger Fleisch ganz unkompliziert – ohne erhobenen Zeigefinger am Grill und vor allem ohne Abstriche beim Geschmack. Der Trend passt perfekt in die aktuelle Zeit: Rund ein Drittel der Deutschen isst bewusst weniger Fleisch, möchte es aber nicht vollständig vom Speiseplan streichen. Besonders beim Grillen stehen Geschmack und Genuss im Mittelpunkt – und genau daran sind bislang viele rein pflanzliche Alternativen gescheitert. Die neuen Produkte setzen deshalb nicht auf radikalen Ersatz, sondern auf eine schrittweise Veränderung. Ein Teil des Fleisches wird durch pflanzliche Zutaten wie Ackerbohnen, Erbsen oder Reis ersetzt – je nach Produkt zwischen zehn und 70 Prozent.
Weniger Fleisch, voller Geschmack Geschmacklich merkt man davon erstaunlich wenig. Der Fleischanteil sorgt für Röstaromen und Biss, die pflanzlichen Komponenten bringen Saftigkeit und eine angenehme Textur. Gerade auf dem Grill ein klarer Vorteil, denn nichts ist ärgerlicher als ein trockenes Burger-Patty. Der authentische Geschmack lässt viele vergessen, dass es sich gar nicht um ein klassisches Fleischprodukt handelt.
Neu ist das Prinzip allerdings nicht. Schon die klassische Frikadelle kombiniert Fleisch mit pflanzlichen
Zutaten wie Brötchen und Zwiebeln. Was in der Hausmannskost seit Generationen selbstverständlich ist, übertragen Hersteller nun auf beliebte Grillprodukte – zeitgemäß, alltagstauglich und perfekt für gesellige Sommerabende.
Ein netter Nebeneffekt: Durch den reduzierten Fleischanteil sind viele Produkte fettärmer und bringen zusätzliche Ballaststoffe mit. Gleichzeitig bedeutet weniger Fleisch häufig einen günstigeren Preis. Und ganz nebenbei fällt die Umweltbilanz besser aus.
Wachsende Vielfalt im Kühlregal Im Kühlregal wächst das Angebot an „Mix-“, „Flexi-“, „Blend-“ oder „Hybrid“-Varianten spürbar – meist direkt neben den klassischen Fleischprodukten platziert. Da die Produkte noch keinen einheitlichen Namen haben, hilft ein genauerer Blick auf die Verpackung, das trendige Grillgut zu entdecken. Wie wäre es also mit einem kleinen Experiment beim nächsten Grillabend? Würstchen oder Burger mit pflanzlichem Anteil zwischen das übrige Grillgut legen, probieren lassen – und abwarten, ob jemand den Unterschied bemerkt. Spoiler: Wahrscheinlich nicht – aber die Auflösung sorgt sicher für ausreichend Gesprächsstoff.
Fazit für den Sommer 2026: Wer Lust auf Abwechslung und vollen Genuss bei gutem Gewissen hat, sollte beim nächsten Einkauf am Kühlregal genau hinsehen. Der Mix aus Fleisch und Pflanze ist unkompliziert, lecker, preiswert – und trifft genau den Geschmack dieser Grillsaison.
Mixprodukte sorgen für mehr Abwechslung auf dem Grill
Würstchen sind bei Flexitariern ein besonders beliebtes Format für den Mix aus Fleisch und Pflanze
Wer offen für Neues ist, kann den gemeinsamen Abend am Grill mit der ganzen Familie
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sommerliche Barbecue-Rezepte
Burgerpatties ganz einfach selbst gemacht
Statt Bratwürstchen, dem klassischen Steak oder Gemüse ist ein selbstgemachter Burger nicht nur ein leckeres Grillerlebnis, sondern auch individuell auf die Geschmäcker anpassbar. Für ein selbstgemachtes Patty benötigt man etwa 150 Gramm Hackfleisch. Geformt werden können sie entweder mit Pressen, Edelstahlringen oder ganz klassisch mit der Hand. Dazu sollte das Fleisch einfach zu einer Kugel geformt werden, welche dann plattgedrückt wird. Das Patty sollte eine gleichmäßige Dicke von etwa 1 ½ cm aufweisen.
Zum Würzen können verschiedene Aromen, fertige Mischungen oder auch einfach Salz und Pfeffer
verwendet werden – ganz nach Geschmack. Wichtig ist, das Fleisch nicht zu überwürzen, und nicht zu vergessen, dass auch die anderen Burgerzutaten gewürzt sein werden und somit zum Geschmack beitragen.
Die Patties sollten nicht zu lange gegrillt werden, da sie ansonsten schnell trocken werden können. Ideal ist ein Anbraten von zwei bis drei Minuten bei etwa 55 Grad. Tipp: Mit einer Scheibe Käse auf den heißen Patties sind Cheeseburger ebenfalls easy erledigt!
Im Anschluss ganz nach Belieben belegen. Guten Hunger!
Bunte Gemüsespieße
Leckere Gemüsespieße sind nicht nur für Veganer und Vegetarier geeignet, sondern bieten beim Barbecue eine tolle Alternative und Abwechslung auf dem Grillteller. Je nach Belieben und Menge der Spieße können die Mengenangaben angepasst werden. Für diese Spieße werden mittelgroße Champignons, rote Zwiebeln, Zucchini, Kirschtomaten, bunte Paprikaschoten und Mais benötigt. Olivenöl, Balsamico, Knoblauch, Chilipulver, Estragon, Salz und Pfeffer sind die Zutaten für die Marinade. Das Gemüse sollte gesäubert und in mundgerechte Stücke geteilt werden. Diese werden in eine große Schüssel
Mediterraner Kartoffelsalat mit Oliven
Ab in den Süden! Dieser Salat ist eine schmackhafte und würzige Alternative zu den bekannten Kartoffelsalaten – ohne Mayonnaise und ideal für den Sommer.
Für 4 Portionen werden 1 kg festkochende Kartoffeln, 1 Knoblauchzehe, 250 g Cherrytomaten, 5 getrocknete Tomaten, 125 g Rucola, ½ Bund Basilikum, 250 ml Gemüsebrühe, 7 EL Weißweinessig, 4 EL Olivenöl, schwarze Oliven sowie Pfeffer und Pinienkerne benötigt.
Zuerst die Kartoffeln waschen und in Salzwasser ca. 20 min garen, abkühlen und anschließend pellen. Im Anschluss in feine Scheiben schneiden. Knoblauch
gegeben, sodass nun Olivenöl und einige Spritzer Balsamico darüber gegeben werden können. Das kann gerne mit Salz, Pfeffer und Chilipulver gewürzt werden. Den Knoblauch zerkleinern und ebenfalls dazu geben. Das Gemüse wird anschließend durchgemischt, sodass sich die Marinade auf die Gemüsestücke verteilt.
Während des Grillens können die Spieße mit der restlichen Marinade beträufelt werden.
Texte: Jakob Bratsch
schälen und fein hacken. Im zweiten Schritt die Gemüsebrühe mit 4 EL Essig und dem Knoblauch erwärmen, würzen, über die Kartoffeln gießen und ca. 30 min ziehen lassen. Währenddessen die Tomaten waschen und halbieren, die getrockneten Tomaten klein schneiden. Den Rucola putzen, die Oliven halbieren und das Basilikum waschen und klein hacken. Die Pinienkerne in einer Pfanne kurz rösten. Den restlichen Essig mit dem Öl verschlagen und alles zu den Kartoffeln geben und vorsichtig vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Für einen intensiveren Geschmack einen Tag ziehen lassen!
Foto: Getty
Foto: Nick Fewings/unsplash
Foto:
EIN HAUCH VON MITTELMEER FÜR JEDEN TAG:
DER GENUSS-TIPP FÜR IHRE SOMMERKÜCHE
Eine perfekte Wahl für die leichte Sommerküche: Die neuen Bertolli Blends vereinen die Vertrautheit von Saatenölen mit den Vorzügen von feinem Olivenöl.
Sommerzeit ist Genießerzeit! Wir träumen von lauen Grillabenden, von knackfrischen Salaten und dem leichten, gesunden Genuss der Mittelmeerküche.
Doch wie verbindet man die Sehnsucht nach dem feinen Aroma von Olivenöl mit den eigenen, bewährten Kochgewohnheiten? Die neuen Bertolli Blends sind die clevere Antwort, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen.
Sanfte Geschmacksnote, keine Kompromisse
Das Geheimnis liegt im perfekt ausbalancierten, milden Geschmack. Die sanfte Olivenölnote verfeinert Speisen mit einem Hauch mediterraner Qualität, ohne den Eigengeschmack von frischem Marktgemüse, zartem Fisch oder einem perfekten Steak zu überdecken.
Erhältlich als „Sonne mit Olive“ mit Sonnenblumenöl und als „Raps mit Olive“ mit Rapsöl, vereinen Bertolli Blends die bewährte Qualität von Bertolli nativem Olivenöl extra mit hochwertigen Saatenölen – für vielseitigen, gesunden Genuss.
Ein einfacher Weg, jeder Mahlzeit einen Hauch mediterrane Qualität zu verleihen, ohne gewohnte Geschmackserlebnisse zu verändern.
Ein Alleskönner für die tägliche Küche
Die Bertolli Blends sind sowohl in der warmen als auch in der kalten Küche wahre Alleskönner und die idealen Begleiter.
•Ideal zum Kochen & Braten: Mit einem hohen Rauchpunkt von über 200° C sind sie perfekt für die alltägliche heiße Küche.
•Perfekt für Salate & Dips: Die sanfte Olivenölnote bewahrt den Eigengeschmack der Zutaten und harmoniert wunderbar mit frischen Salaten, leichten Vorspeisen und Dips.
•Pluspunkt für die Gesundheit: Als wertvolle Quelle für Omega-3- (in „Raps mit Olive“), -6- und -9-Fettsäuren sowie Vitamin E leisten sie einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.
FARFALLE-SALAT MIT FENCHEL, MOZZARELLA & RUCOLA
Frischer Nudelsalat mit knackigem Fenchel, cremigem Baby-Mozzarella und einem leichten Weißweinessig-Dressing – perfekt für warme Tage.
Portionen: 4
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Zutaten:
• 500 g Farfalle
• 1 kleine Fenchelknolle
• 250 g Kirschtomaten
• 200 g Baby-Mozzarella
• 2 Handvoll Rucola
• 40 g Pinienkerne
• 2–3 EL frische Kräuter
• 3 EL Weißweinessig
• 8 EL BERTOLLI Sonne mit Olive
• 4-5 EL Wasser
• ¾ TL Zucker
• Salz und Pfeffer
Zubereitung:
1. 500 g Nudeln in Salzwasser al dente kochen, abgießen und kurz abkühlen lassen.
2. 1 kleine Fenchelknolle sehr fein hobeln. 250 g Kirschtomaten und 200 g Baby-Mozzarella jeweils halbieren.
3. 40 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, dann beiseitelegen.
Für einen unkomplizierten Sommer voller Geschmack sind die Bertolli Blends der perfekte tägliche Begleiter – für alle, die leichten, vielseitigen und gesunden Genuss mit mediterranem Flair suchen.
4. 8 EL BERTOLLI Sonne mit Olive, 3 EL Weißweinessig, 4-5 EL Wasser, ¾ TL Zucker, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel zu einem glatten Dressing verrühren.
Nudeln mit Fenchel, Tomaten, Mozzarella, 2 Handvoll Rucola und 2-3 EL frische Kräuter, gehackt in einer großen Schüssel vermengen. Das Dressing darübergeben und alles gründlich vermengen.
Ziehen lassen: Den Salat 20–30 Minuten durchziehen lassen – so verbinden sich die Aromen am besten.
tägliche Begleiter – für alle, die leichten, viel5. 6. 7.
Mehr Informationen unter: www.bertolliolivenoel.de
Mehr Informationen unter:
Kurz vor dem Servieren mit den 40 g gerösteten Pinienkernen bestreuen und nach Belieben nachwürzen.
Und dann war meine Tasche weg
DIEBSTAHLSCHUTZ
Gerade im Urlaub ist ein Diebstahl besonders belastend. Warum ein Notfallplan jetzt sinnvoll ist – und was ein ausgedrucktes Foto damit zu tun hat.
Text: Katja Deutsch
Fotos: CardMapr.nl/unsplash, Ahmet Kurt/unsplash
Das Essen in der schicken Strandbar war wunderbar, der Sonnenuntergang zauberhaft – doch wo ist nur die Handtasche, die gerade noch an der Stuhllehne hing? Offensichtlich wurde sie gestohlen. Dumm nur, wenn sich darin nicht nur Bargeld, sondern auch Kreditkarten und Ausweisdokumente befanden. Wie soll man jetzt sein Essen bezahlen und wie soll man nach Hause fliegen?
Sicherheitskopien bringen nichts, wenn sie zusammen mit den Originalen aufbewahrt werden.
Geklaut wird überall, an touristischen Hotspots jedoch besonders gerne. Die Diebe sind dort besonders geschickt und rabiat. In der Öffentlichkeit sehr wachsam zu sein, ist die beste Vorsorge, sich im Vorfeld gegen mögliche Diebstähle abzusichern, ist zumindest sinnvoll. Wenn man sich bereits zu Hause in Ruhe Gedanken über einen Plan für Notfälle in fremden Ländern macht, kann das im Ernstfall vieles erleichtern. Das betrifft nicht nur Diebstähle, sondern auch Fälle von „höherer Gewalt“ wie Naturkatastrophen, Krankheiten, Streiks und politische Unruhen. Ein klarer Notfallplan hilft dabei, auch in stressigen oder gefährlichen Situationen ruhig und handlungsfähig zu bleiben.
Zur Vorsorge gehört es beispielsweise, wichtige Telefonnummern wie die von
Botschaften, Versicherungen, Notdiensten oder Angehörigen griffbereit zu haben. Ebenso sinnvoll ist es, Kopien wichtiger Dokumente wie Reisepass, Ausweis und Versicherungsunterlagen digital oder ausgedruckt mitzuführen – aber nicht in der Handtasche. Sicherheitskopien bringen nichts, wenn sie zusammen mit den Originalen aufbewahrt werden. Sie sollten also immer woanders verstaut werden. Ganz oben auf der Liste sollte die Telefonnummer stehen, mit der man im Falle eines Diebstahls oder Verlusts seine Kreditkarte sperren lassen kann.
Wenn der Reisepass abhandengekommen ist, müssen Betroffene sich zunächst an die örtliche Polizei wenden und den Verlust oder Diebstahl offiziell melden. Diese polizeiliche Verlustanzeige wird in der Regel für die Beantragung eines neuen Reisepasses bei der deutschen Botschaft oder dem Konsulat benötigt. Zusätzlich ist in der Regel ein aktuelles – ausgedrucktes! – Passfoto erforderlich, ebenso wie ein Nachweis der eigenen Identität, zum Beispiel in Form einer Kopie des alten Reisepasses, des Personalausweises oder anderer amtlicher Dokumente. Liegen Kopien der verlorenen Ausweispapiere vor, kann die Ausstellung des Ersatzdokuments häufig deutlich schneller erfolgen. Wer also Kopien seiner wichtigsten Dokumente digital speichert oder separat im Gepäck aufbewahrt und zur Sicherheit ein Passfoto im Koffer hat, dem wird im Ernstfall der Ablauf erheblich erleichtert.
Da es in vielen Großstädten mittlerweile hervorragend organisierte Banden gibt,
die Handys stehlen, lohnt es sich auch, ein zweites Handy einzupacken – natürlich ebenfalls getrennt vom eigentlichen Smartphone. Es kann sich dabei um das älteste Modell handeln, das sich zu Hause finden lässt, hauptsache, man kann damit telefonieren und ist erreichbar.
Insgesamt sorgt ein Notfallplan für mehr Sicherheit und ein beruhigendes Gefühl während der Reise. Sehr risikobewusste Reisende legen auch fest, was im Falle eines schweren Unfalls oder des Todesfalles geschehen soll. Alle anderen können darauf achten, nicht in der Öffentlichkeit zu telefonieren, und die Handtasche beim
Essen auf den Schoß zu legen beziehungsweise nur das für den Abend erforderliche Bargeld einzustecken. Das verhindert bereits einen Großteil aller Diebstähle.
Da es in vielen Großstädten mittlerweile hervorragend organisierte Banden gibt, die Handys stehlen, lohnt es sich auch, ein zweites Handy einzupacken.
Liegen Kopien der verlorenen Ausweispapiere vor, kann die Ausstellung des Ersatzdokuments häufig deutlich schneller erfolgen.
Warum ein Notfallplan unverzichtbar ist – gerade auch im Urlaub
Viele Menschen schieben das Thema Vorsorge vor sich her, weil es emotional belastend ist. Es gibt immer wieder unvorhersehbare Notlagen, sogenannte „höhere Gewalt“, auch während eines Urlaubes.
Lauber: Wer keinen Notfallplan erstellt, überlässt seinen Angehörigen im Ernstfall Chaos, Unsicherheit und möglicherweise langwierige rechtliche Auseinandersetzungen. Ein Notfallplan entlastet die Familie enorm – gerade dann, wenn die Situation ohnehin schon belastend ist.
Maus-Gebauer: Wir erleben oft, dass Familien völlig unvorbereitet sind und dann in einen Strudel aus organisatorischen und juristischen Herausforderungen geraten. Es geht nicht darum, sich ständig mit dem Notfall zu beschäftigen, sondern verantwortungsbewusst vorzusorgen. Gewusst wie, ist es auch nicht schwierig.
Wo entstehen Fallstricke bei Vollmachten und Verfügungen?
Lauber: Viele glauben, eine einfache schriftliche Vollmacht reiche aus. Das stimmt nicht. Eine wirksame Vorsorgevollmacht muss präzise formuliert und umfassend sein, sonst wird sie im Ernstfall nicht anerkannt – besonders bei Banken oder Behörden.
Maus-Gebauer: Zudem ist wichtig zu wissen: Ehepartner oder Kinder dürfen nicht automatisch Entscheidungen treffen. Ohne Vorsorgevollmacht bleibt
Ihr
VorsorgeCheck
oft alles blockiert – das überrascht viele, weil sie anderes erwarten.
Viele glauben, dass Ehepartner oder Kinder automatisch handlungsberechtigt sind. Stimmt das?
Lauber: Leider ein weitverbreiteter Irrtum. Lediglich in medizinischen Notfällen gibt es ein gesetzliches Notvertretungsrecht. Für finanzielle und organisatorische Entscheidungen braucht es eine Vorsorgevollmacht. Ohne Vollmacht bleiben selbst Ehepartner rechtlich außen vor.
Maus-Gebauer: Gerade die Vermögenssorge ist zentral. Wenn Konten eingefroren werden oder Immobilien nicht verwaltet werden können, verschärft das die Situation zusätzlich.
Brauchen auch junge Menschen einen Notfallplan?
Maus-Gebauer: Unbedingt. Krankheit, Unfall oder handlungsunfähige Situationen können jeden treffen. Ein Notfallplan ist keine Altersfrage, sondern eine Frage der Verantwortung gegenüber den Menschen, die im Ernstfall Entscheidungen treffen oder versorgt werden müssen.
Lauber: Und gerade junge Familien sollten sicherstellen, dass minderjährige Kinder
Vorsorgemaßnahmen
Foto: CBM/Stier
abgesichert sind – finanziell und rechtlich. Das ist ein zentraler Bestandteil eines verantwortungsvollen Familienschutzes. Welche Rolle spielt die Aufbewahrung der Unterlagen?
Lauber: Eine entscheidende. Viele Dokumente sind zwar vorhanden, aber niemand weiß, wo sie liegen. Wenn im Ernstfall niemand Zugriff hat, sind sie praktisch wertlos.
Maus-Gebauer: Ein Notfallordner –analog oder digital – hilft dabei, alle Unterlagen schnell griffbereit zu haben.
Und: Vertrauenspersonen sollten wissen, dass dieser Ordner existiert.
Viele wissen nicht, wie man überhaupt anfängt. Was empfehlen Sie als ersten Schritt?
Lauber: Zuerst Ordnung schaffen: eine Übersicht über Vermögen, Versicherun-
Sie wollen selbstbestimmt leben –zu jeder Zeit, in jedem Alter? Möglichkeiten, dafür vorzusorgen, gibt es viele. Wie gut haben Sie vorgesorgt?
Patientenverfügung 1
Vorsorgevollmacht 3
Betreuungsverfügung 3
Bankvollmacht 1 Testament 3
Bestattungsvorsorge-Vertrag 2
Dokumente geordnet abgelegt 3
Ihre Punktzahl:
gen, laufende Verträge und wichtigen Dokumente. Dann klären, wer im Ernstfall entscheiden soll – und die notwendigen Vollmachten erstellen.
Maus-Gebauer: Und nicht zuletzt: das Testament. Es ist das Herzstück eines funktionierenden Notfallplans – und sollte sorgfältig formuliert werden, idealerweise mit fachlicher Unterstützung.
Zum Schluss: Wie wichtig ist ein Notfallplan insgesamt?
Maus-Gebauer: Er ist essenziell. Ein gut durchdachter Notfallplan ist ein Akt der Fürsorge und entlastet Angehörige enorm – emotional, organisatorisch und finanziell.
Lauber: Er schafft Klarheit und verhindert Streit. Wer vorbereitet ist, sorgt dafür, dass sein Wille respektiert und umgesetzt werden kann.
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Dringender Handlungsbedarf!
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