Rafael Raev aka Raafey ist eine feste Größe der Anime-Szene. Im März veröffentlichte er sein erstes Buch: „Das Anime-Mindset: Was du von Naruto, Ruffy & Co. lernen kannst“.
Interview | GNU
FIT BLEIBEN IM GAMING-ALLTAG
Zwischen Bildschirm und Bewegung: wie GamingSpirit und körperliche Fitness zusammenpassen. YouTuberin GNU (Jasmin Sibel) im Interview.
WER GAMER ERREICHEN WILL, MUSS AUTHENTISCH SEIN
Gamer sind klüger und kritischer, als die meisten Werber und Marketing-Strategen glauben. Neue Umfragen zeigen, wie wichtig Authentizität in der Community ist.
EIN BLICK HINTER DIE SAUERCROWD-KULISSEN
Sauercrowd, initiiert von HandOfBlood, Papaplatte und Metashi, ist eines der größten Events der Streaminggeschichte.
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Großes Interview
Interview | Raafey
AUSGABE #210
Senior Account Manager:
Nicolas Praeger
Geschäftsführung:
Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson
Creative Director:
Franziska Bredehorn
Redaktion und Grafik:
Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari
Text:
Hauke Brost, Julia Butz, Nadine Wagner, Andreas Schack
Coverfoto:
Domo4photo, Yung Eye, Presse
Distribution & Druck:
Handelsblatt, April 2026
Contentway
Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.
Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen. Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an. Contentway und Handelsblatt sind rechtlich getrennte und redaktionell unabhängige Unternehmen.
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WEITERE INHALTE
6. Künstliche Intelligenz
8. Etienne Gardé, RBTV
14. Ergonomie
18. Dennis Gehlen, TakeTV
CONTENTWAY.DE Game on trotz erhöhter Preise
Die Produktionskosten für das technische Equipment sind stark gestiegen.
CONTENTWAY.DE
Von Berlin-Spandau in die Gaming-Welt
Eintracht Spandau hat sich von einem E-SportTeam zu einem Verein entwickelt.
Unsere Chance, zur GamesWeltspitze aufzuschließen
EINLEITUNG
Rund 80 Prozent mehr Games-Unternehmen, Umsatzwachstum und starke wirtschaftliche Effekte für den Standort Deutschland: Die deutsche Games-Branche hat seit 2018 eine beeindruckende Entwicklung genommen!
Foto: Dirk Mathesius
So ist die Anzahl der GamesUnternehmen hierzulande auf 948 gestiegen, bei den Beschäftigten gibt es ein Wachstum von 20 Prozent – mittlerweile arbeiten 14.800 Menschen im Kernmarkt. Und auch der Unternehmensumsatz deutscher Games-Firmen stieg um starke 22 Prozent auf rund 3,7 Milliarden Euro. Diese positive Dynamik belegt die Studie „Die Games-Branche 2025 in Deutschland“, die Anfang des Jahres im Bundesforschungsministerium vorgestellt wurde.
Auch mit Blick auf den Konsum entwickelt sich der gesamte Games-Markt in Deutschland positiv: Im vergangenen Jahr konnten mit Games, Games-Hardware und Online-Gaming-Services hierzulande rund 9,4 Milliarden Euro umgesetzt werden – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist Deutschland der größte Markt für Games in Europa und der fünfgrößte weltweit.
Trotz der starken wirtschaftlichen Entwicklungen bleibt der Anteil deutscher Produktionen auf dem Heimatmarkt allerdings im Verhältnis klein: Von
100 Euro, die Spielende in Deutschland für Games ausgeben, bleiben lediglich 5,50 Euro bei den hiesigen GamesUnternehmen. Einer der Gründe: Zu viele Jahre mussten deutsche GamesStudios hier unter international wenig konkurrenzfähigen Wettbewerbsbedingungen entwickeln. Es entstanden hier Kosten- und Wettbewerbsnachteile, die am hart umkämpften globalen Games-Markt kaum ein Unternehmen aus eigener Kraft heraus überwinden kann. Erst durch die Einführung der Games-Förderung des Bundes hat Deutschland einen ersten wichtigen Schritt gemacht, auch, wenn wir im internationalen Wettbewerb noch nicht ganz aufgeschlossen haben.
Die aktuelle Bundesregierung hat bereits in ihrem ersten Jahr wichtige Weichen in der Games-Politik gestellt: Etwa mit der Erhöhung der GamesFörderung und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit von E-Sport wurden innerhalb der ersten Monate wichtige Vorhaben umgesetzt. Mit der im Koalitionsvertrag angekündigten zusätzlichen steuerlichen Games-Förderung steht einer der entscheiden-
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Zocken als Schlüssel zu den „Top Skills“ Videospiele können die Entwicklung der wichtigsten Fähigkeiten der Zukunft fördern.
Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche
den Schritte allerdings noch aus. Das volle Potenzial des Games-Standortes Deutschland können wir nur mit einem Mix aus Games-Fonds und steuerlicher Förderung heben, der international erfolgsentscheidender Standard ist. Übrigens: Die bundesweite Games-Förderung rechnet sich auch für die öffentliche Hand, wie die Games-Studie belegt. Denn bereits ein Euro Games-Förderung löste im Jahr 2023 rund 6,50 Euro Bruttowertschöpfung und 2,50 Euro an Steuern und Sozialabgaben aus.
Innovationsgeist, Ideen und Knowhow auf Weltniveau zeichnen deutsche Games-Unternehmen schon jetzt aus. Die Belege sind da, wie wir etwa jedes Jahr anhand der herausragenden Spiele deutscher Studios beim Deutschen Computerspielpreis sehen. Mit den richtigen Rahmenbedingungen können sich diese Stärken unserer Branche endlich auch auf dem globalen Markt voll entfalten.
Zeitlose Spielwelt für Generationen
Ein Blick auf die kreative Kraft einer zeitlosen Spielzeugwelt, die Generationen verbindet.
Sie sitzen in gemütlich eingerichteten Miniaturhäuschen, trinken Tee aus winzigen Tassen und führen ein Leben, das bewusst naturnah und harmonisch inszeniert ist: Kleine, flauschige Tierfamilien in pastellfarbenen Outfits, die nicht einfach nur niedlich sind, sondern eine perfekte Bühne für Geschichten bieten: Für Pinterest wird die Hasenfamilie beim Kuchenbacken fotografiert, auf Puppensofas arrangiert oder beim Picknick im Grünen gezeigt. Auf Instagram feiern kleine Katzen in Rüschenkleidchen Geburtstag, während das Eichhörnchen von nebenan neugierig zuschaut. Stop-Motion-Clips zeigen, wie Igelkinder ihre Bettchen zurechtrücken oder kleine Alltagsdramen erleben – meistens verspielt, mal ironisch, aber immer super-cute. Die Ästhetik dahinter ist eindeutig: „Kawaii“, die japanische Bildsprache der Cuteness mit seinen sanften Formen und weichen Farben hat sich zu einem global verständlichen Wohlfühlcode entwickelt.
Die Spielzeugkollektion Sylvanian Families trägt genau diese Qualitäten in sich. Was 1985 mit nur einer Handvoll Figuren begann, ist heute eine international bekannte Marke, die in Millionen Kinderzimmern zuhause ist. Ein nostalgisches Spielzeug und kreatives Medium für eine kleine, heile Welt, die man für einen Moment betreten kann, fast wie ein lebendig gewordenes Cottagecore - Moodboard: Waldhäuser, geblümte Schürzenkleider, Picknickkörbe, Handarbeiten und ein Leben im Einklang mit der Natur.
Diese Idylle trifft einen Nerv in einer Zeit, in der viele Menschen nach Entschleunigung suchen. Dass die Sylvanian Families auch unter den Erwachsenen eine große Fangemeinde haben, ist da nicht weiter verwunderlich. Besonders unter denen, die eine Vorliebe für Anime und Cosplay haben. Warum? Weil sie genau das liefern, worauf die Szene ohnehin ausgerichtet ist: fantasievolle Welten bauen, kreative Inszenierungen schaffen und in den Charakter der Lieblingsfigur schlüpfen – nur, dass diesmal die vier bis acht Zentimeter kleinen Tierfiguren diesen Part als flauschige Statisten übernehmen. Dazu kommt, dass Sylvanian Families
aus einer Tradition stammen, die in Japan seit Jahrzehnten gepflegt wird: die Wertschätzung fast unscheinbarer Alltagsmomente – eine Tasse Tee am Fenster, Blumen in einer Vase arrangieren, gemeinsam das Geschirr abtrocknen. Kleine Rituale, die ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln.
Das Sylvanian Village, ein Dorf im Wald, bildet das Herz der Spielwelt. In diesem Setting leben verschiedene Tierfamilien zusammen. Allesamt hochwertig gefertigt, mit beweglichen Gliedern und Stoffkleidung ausgestattet. Jede Figur hat einen eigenen Namen, ein Geburtsdatum und individuelle
Sylvanian Families basiert auf den drei Prinzipien „Natur“, „Familie“ und „Liebe“. Diese sind Kindern gut bekannt und somit sind dem Vorstellungsvermögen der Kinder beim Spielen keine Grenzen gesetzt. Soziales Verhalten und Rollenverhalten werden beim Spielen mit Sylvanian Families gefördert. www.sylvanianfamilies.com/de-de
Charakterzüge. Diese Zuordnungen erleichtern Kindern den Zugang zu den Figuren und unterstützen das Entwickeln eigener Geschichten. Die dörfliche Struktur der Spielwelt schafft einen Rahmen, in dem Kinder alltägliche Situationen nachspielen und soziale Kompetenzen und Empathie entwickeln können.
Für viele Eltern sind die Sylvanians ein wohltuender Gegenpol zu digitalem Spielzeug; für Sammler ein zeitloses, erweiterbares System, das über Jahrzehnte Bestand hat. Denn das Sylvanian Village wächst kontinuierlich weiter. Regelmäßig erscheinen neue Tierfamilien und thematische Sets, die das Dorf erweitern – von der „Biscuit-Bären-Familie“ bis hin zu einer neuen Tierart, den sonnengelben „Zitronenvögeln“. Und mit dem magischen Waldfeenschloss zieht gleich eine ganze Spielwelt ins Dorf ein. Eine Vielfalt, die zeigt, wie spielerisch das Sylvanian-Universum immer wieder neu interpretiert wird und wie stark die Marke auf kreative Erweiterbarkeit setzt. Damit Eltern sich an ihre eigene Kindheit erinnern und Kinder immer wieder neue Abenteuer erleben.
Diese Idylle trifft einen Nerv in einer Zeit, in der viele Menschen nach Entschleunigung suchen.
Sylvanian Families – Partner Content
Vom Anime fürs Leben lernen
ANIME Raafey, erinnerst du dich an den ersten Anime-Moment, der sich in dein Gedächtnis eingebrannt hat? Ich denke, Dragon Ball war der echte Startschuss. Die Wucht war einfach eine komplett andere als die Cartoons, die man bis dahin kannte. Wenn Son Goku, eine der Hauptfiguren, neue Techniken einsetzt oder sich verändert, denkt man als Kind einfach nur: „Wow, wie unfassbar cool!“ Du feierst die Action, die Power. Dabei geht es gar nicht wirklich darum, Gegner zu besiegen. Sein wahrer Gegner ist eher er selbst. Er will an sich wachsen, stärker werden als gestern, seine eigenen Grenzen überwinden. Und das ist eine unglaublich starke Botschaft. Gerade für ein Kind, das noch gar nicht weiß, dass es diese Botschaft gerade aufsaugt.
Rafael Raev aka Raafey ist eine feste Größe der Anime-Szene. Im März veröffentlichte er sein erstes Buch: „Das Anime-Mindset: Was du von Naruto, Ruffy & Co. lernen kannst“.
Text: Julia Butz
Fotos: Yung Eye, Frederic Lascours/unsplash
Anime und Manga haben so viele Charaktere, die unterschiedliche Facetten unseres eigenen Wesens widerspiegeln.
Viele Dinge bei Dragon Ball habe ich erst Jahre später wirklich verstanden.
Wenn du deinem jüngeren Ich sagen könntest, was diese Geschichten mit deinem Leben machen. Was wäre das?
Ich glaube, ich würde sagen: Diese Geschichten sind nicht nur cool. Sie werden dir beibringen, wie man wächst. Wie man mit Glück umgeht. Wie man mit Wut umgeht. Und wie wichtig es ist, Menschen verstehen zu wollen. Und irgendwann wirst du merken: Das sind keine „Zeichentrickserien“. Das sind Wegweiser. Dass ich Dragon Ball einen großen Teil meines beruflichen Weges verdanke, einfach weil ich so viel Content dazu gemacht habe – das hat sich mein jüngeres Ich allerdings kaum vorstellen können.
In welchen Momenten deines Lebens fühlst du dich deinen Lieblingsfiguren am nächsten?
Dann, wenn ich selbst wachse. Wenn ich merke, dass ich an mir arbeite. Oder wenn ich mit Zweifeln kämpfe und trotzdem weitermache. Genau in diesen Momenten wird einem bewusst: Diese Figuren sind nicht einfach nur
Diese Geschichten sind nicht nur cool. Sie werden dir beibringen, wie man wächst. Wie man mit Glück umgeht. Wie man mit Wut umgeht.
Unterhaltung. Anime und Manga haben so viele Charaktere, die unterschiedliche Facetten unseres eigenen Wesens widerspiegeln. Deshalb ist es fast unmöglich, das auf eine einzige Figur herunter zu brechen. Aber um einige Beispiele zu nennen: Naruto, der junge Ninja aus dem gleichnamigen Anime, hat mich auf jeden Fall stark geprägt. Dieses Mindset, ein klares Ziel zu verfolgen und auf dem Weg dorthin seinen Prinzipien treu zu bleiben, das finde ich extrem kraftvoll. Yuji Itadori aus Jujutsu Kaisen inspiriert durch seinen Umgang mit Verantwortung. Wie du lernst, sie anzunehmen, statt
vor ihr wegzulaufen. Oder wie Isagi in Blue Lock – das auf den ersten Blick nur übertriebenen Ego-Fußball zeigt –demonstriert, wie radikaler Fokus und Commitment enormes Potenzial entfalten kann. Fast jeder Anime, auch der, der auf den ersten Blick vielleicht rein unterhaltsam wirkt, trägt etwas in sich, das man auf das eigene Leben übertragen kann. Genau das inspiriert mich an der japanischen Erzählweise so sehr. Ich habe oft das Gefühl, dass Anime und Manga ihrem Publikum, auch den jüngeren Zuschauern, viel zutrauen. Emotional, thematisch, philosophisch.
Natürlich sind Anime Fiktion. Und ja, sie sind oft auch überzeichnet, dramatisch, größer als das Leben. Aber das bedeutet nicht, dass sie damit irrelevant sind. Im Gegenteil. Man erkennt sich selbst in den Figuren wieder und versteht dadurch das eigene Leben manchmal ein Stück besser.
Fakten In über acht Jahren hat der 25-jährige Content Creator aus Herford mehr als 260 Millionen Views gesammelt und eine Community von rund 15 Millionen Genre-Fans aufgebaut. In seinen Live-Reactions und Analysen lotst er Neulinge und Nerds humorvoll durch das japanische Kulturphänomen.
Fast jeder Anime trägt etwas in sich, das man auf das eigene Leben übertragen kann.
Rafael Raev (@raafey17), YouTuber & Anime-Experte
„Cosplay lebt vom Miteinander“
Aufwendige Kostüme, Anime- und Gaming-Inspiration und Content, der Trends setzt: Die deutsche Streamerin und Anime-Cosplayerin Upminaa im Interview.
Mein erstes richtiges Cosplay war Yuno Gasai aus der Animeserie Mirai Nikki (Future Diary). Am liebsten cosplaye ich die virtuelle japanische Pop-Sängerin Hatsune Miku und Marin Kitagawa, die stylische Hauptfigur aus der Serie „My Dress-Up Darling“. Beide machen mir unglaublich viel Spaß. Vor allem Hatsune Miku hat mich inspiriert und als ich das Interesse mit so vielen teilen konnte, sind mir viele weitere Ideen für neue Cosplays gekommen.
Wie würden Sie die deutsche Cosplay-Community beschreiben?
Das ist ganz schwer, weil jeder so unterschiedlich ist und wir gleichzeitig alle etwas gemeinsam haben. Vor allem in den letzten Jahren ist die Cosplay-Community unglaublich gewachsen. Das Besondere ist, wie offen viele sind. Man kann auf Conventions oder Events immer leicht ins Gespräch kommen. Jeder ist unglaublich hilfsbereit und freundlich. Besonders schön finde ich, dass man sich gegenseitig unterstützt, egal ob jemand gerade sein allererstes Cosplay trägt oder schon jahrelange Erfahrung hat.
Diese Geschichten sind nicht nur cool. Sie werden dir beibringen, wie man wächst. Wie man mit Glück umgeht. Wie man mit Wut umgeht.
Gibt es bestimmte Charaktere, die bei Cosplays in Deutschland besonders beliebt sind?
Das ändert sich ständig. Vor ein paar Jahren habe ich beobachtet, dass ein sehr großer Teil der Cosplays aus dem Fantasy-Action-Spiel Genshin Impact kam und später dann viel aus dem Anime Demon Slayer. Aber One Piece, der legendäre Piraten-Anime, bleibt immer beliebt und ist auf fast jeder Con vertreten. Es ist spannend zu sehen, wie bestimmte Fandoms auf einmal riesig werden und dann nach ein paar Jahren wieder weniger vertreten sind. Vor allem bei neuen Animes oder Games sieht man sofort den Einfluss auf die Community, wenn plötzlich so viele dieser Charaktere auf Cons vertreten sind. Auch abseits von Anime ist aktuell zum Beispiel KPop Demon Hunters sehr beliebt.
Was wünschen Sie sich für die Weiterentwicklung der Community?
Ich fände es super, wenn es mehr und regelmäßige Events gäbe und Anime öfter auch in den Mainstream-Medien zu sehen wäre. Und ich wünsche mir,
dass es weniger Vorurteile gegenüber Cosplayern gibt – zum Beispiel, dass es „kindisch“ sei oder automatisch mit Sexualisierung verbunden wird. Cosplay ist ein kreatives und künstlerisches Hobby. Es ist egal, wer es macht – unabhängig von Alter oder Hintergrund. Aber auch, wenn das Ganze in Deutschland noch nicht so bekannt ist: Ich finde es toll, dass viele Leute, wenn man draußen unterwegs ist, so respektvoll nachfragen und Interesse zeigen.
Ich war selbst noch nie in einem asiatischen Land, aber man bekommt schon mit, dass die Szene dort sehr viel präsenter ist; Anime und Manga dort viel normaler sind und Cosplay nicht so schräg angesehen wird. Bisher war ich nur in Deutschland und Österreich auf Conventions und ich fände es spannend, auf internationaler Ebene neue Leute und die Community dort kennenzulernen.
Gibt es unterschätzte Animes, die Sie empfehlen möchten?
Ich würde vor allem Noragami, die Fantasy-Manga-Reihe über einen
Anime und Manga haben so viele Charaktere, die unterschiedliche Facetten unseres eigenen Wesens widerspiegeln.
jungen Gott, The Promised Neverland, ein spannender Thriller über Waisenkinder, und die Fernsehserie Charlotte über Highschool-Schüler mit mystischen Kräften empfehlen – alles richtig gute Animes, die vor ein paar Jahren bekannt waren, aber heute viel mehr Aufmerksamkeit verdienen.
Fakten Upminaa teilt seit Jahren ihre Leidenschaft für Anime, Cosplay und asiatische Popkultur, meist in englischer Sprache. Ihre Streams auf TikTok, Instagram, Twitch und YouTube erreichen plattformübergreifend über 6,1 Mio. Follower.
Die Cosplay-Community lebt von Vielfalt und Begegnung: zusammen macht das Hobby noch mehr Spaß.
Künstliche Intelligenz spielt künftig mit
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
Vieles ist noch Zukunftsmusik oder nur ein kleiner Spaß von Programmierern. Aber immer häufiger spielt KI in Games eine wichtige Rolle.
Text: Hauke Brost
Foto: Getty Images/unsplash
Den Gamer packt mal wieder die Wut, und er beschimpft seine Mitspieler mit üblen Kraftausdrücken. Aber bei denen kommen die Flüche nicht an, sondern sie hören ihn sehr dezent und respektvoll seinen Missmut formulieren. Er schreit: „Du verdammter Mistkerl!“, und das klingt beim Mitspieler so: „Oh, da warst du echt besser als ich, mein Freund. Aber warte, die Revanche kommt bestimmt!“
Der sogenannte „RageConverter“ des KI-Assistenten R.O.N., von NVIDIA speziell für aggressive Gamer entwickelt, war nur ein Programmierer-Scherz und steht bisher nicht ernsthaft zur Diskussion. Aber KI ist im Gaming schon heute im Einsatz, wenn auch nicht ganz so abenteuerlich wie in diesem Beispiel. KI hilft, wenn es um die Analyse eines Spiels geht, um Strategievorschläge oder technische Fragen. Man könnte das meiste natürlich auch googeln, aber dazu müsste man raus aus dem Spiel. Der (reale) Gaming-Assistent „Project
G-Assist“ zum Beispiel kann Settings automatisch optimieren, FPS-Probleme analysieren und ist mit natürlicher Sprache steuerbar. Ebenfalls von NVIDIA entwickelt wurde die Avatar Cloud Engine (ACE), die Spielaktionen selbst planen und im Game wie ein Coach unterstützend tätig wird.
Die Zukunftsprognose ist klar: Der Trend geht ganz klar zum „quasimenschlichen“ KI-Assistenten, der aus Spieleraktionen lernt, taktisch reagiert, sich je nach Spielsituation mit Vorschlägen meldet und sogar emotional reagiert, dazu mit einem geradezu fantastischen Gedächtnis – natürlich weiß er noch genau, mit welchem genialen Trick man vor sieben Monaten an einem Dienstag kurz nach Mitternacht den Gegner überlistet hast und weist den Gamer jederzeit darauf hin, wenn das seine Spielchancen erhöht. Noch dieses Jahr gibt es die ersten Tests mit KI-Gamern für Battlegrounds, die selbstständig agieren und taktisch kämpfen können.
Solo-Spieler bekommen so einen echten Squad-Partner. Aber hier setzt auch Kritik an: Wenn man gegen KI spielt, braucht man keine realen Mitspieler mehr und könnte am Rechner buchstäblich vereinsamen. Öffentliche Lobbys könnten aussterben. KI könnte auch zu perfekt spielen, zu schnell lernen und dadurch unfair wirken. Einig sind sich Experten aber darin, dass KI-Charaktere die größte Gameplay-Veränderung seit dem Online-Multiplayer sein werden.
Schon in fünf Jahren, so die Prognosen, wird der Gamer kein Spiel mehr starten, sondern eine eigene Welt betreten, die sich seit dem letzten Mal selbständig weiterentwickelt und verändert hat. Games werden so zu Simulationen, anstatt festgelegte Storys zu haben. Fast jedes Spiel wird einen persönlichen KI-Begleiter haben, der ein Mix aus Teammitglied und Coach ist. Wenn ein Mitspieler offline geht, kann KI seine Rolle übernehmen.
Derweil lassen sich pfiffige KIExperten immer neue Gags einfallen. NVIDIA zum Beispiel preist einen Assistenten namens TalkBlock an: Der, so das Versprechen, sei mit über 200 externen Anwendungen verknüpft und
könne Eltern, Partner oder Mitbewohner so erfolgreich ablenken, dass sie den Gamer in Ruhe spielen lassen und nicht mehr ständig dazwischenreden. Aber auch, wenn viele Gamer so eine Anwendung begrüßen würden: Sie war nur ein Aprilscherz.
Fakten
KI wird schon in naher Zukunft Teil jedes Games sein, allerdings zunächst nur im Hintergrund, z. B. zur schnellen Fehleranalyse und -behebung. Gleichzeitig arbeiten alle Entwicklerstudios an „quasimenschlichen“ KI-Assistenten, die als vollwertige (und natürlich meistens überlegene) Spieler auftreten.
Bis zu 36 Monate Garantie ohne Aufpreis
Schnelle & sichere Lieferung mit DHL
10 Jahre kostenloser technischer Support
Produktion in Deutschland mit 8 Std. Belastungstest
Wenn E-Sportler zu Produktentwicklern werden
Hinter immer mehr Produkten rund ums Gaming stecken die Erfahrungen von E-Sport-Profis. Die kommen letztlich auch dem „normalen“ Gamer zugute.
Wenn ein Hersteller von Gaming-Zubehör früher mit Profi-E-Sportlern kooperierte, war das meistens ein geschickter Marketing-Schachzug. Seht her, war die Botschaft an die Community: Wenn eure Idole unsere Produkte nutzen, dann müssen sie doch gut sein! Das hat sich inzwischen jedoch ganz grundlegend geändert. Die Zusammenarbeit mit E-Sport-Profis ist zwar immer noch ein Teil der MarketingStrategie, aber inzwischen nutzen die Produktentwickler die Kompetenz der Gaming-Profis. Heißt: PeripherieProdukte, die darauf ausgelegt sind, maximale Leistung zu erbringen, werden immer wieder mit dem Feedback von Profis entwickelt und optimiert.
Vom Gamer zum realen Testszenario: Wer täglich bis zu zehn Stunden unter Wettkampfbedingungen spielt, ist allein dadurch der ideale Tester in Sachen Langzeitbelastung, aber auch fürs Feintuning von Sensoren bis hin zu kleinsten Details wie Auslösekraft, Gewicht, Tastenabstand oder der richtigen Ergonomie – und das nicht nur bei Gaming-Stühlen, sondern beispielsweise auch bei Controllern, Tastaturen und Mäusen. Genau so hat Razer, die weltweit führende Lifestyle-Marke für Gamer, seine neue Viper V4 Pro-Maus entwickelt und jetzt gelauncht. Sie ist mit Hilfe von Profi-E-Sportlern noch leichter, schneller und präziser geworden. Die Maus bringt gerade einmal noch 49 Gramm auf die Waage, liefert Latenzwerte von durchschnittlich nur 0,204 ms für Klicks und verfügt über
die neue Frame Sync-Technologie, die die Sensoren-Frames mit dem Scan- und Polling-Zyklus der Maus synchronisiert. Dafür setzte Razer auf Kooperationen mit Athleten wie z. B. Faker (sechsmaliger League of LegendsWeltmeister), NiKo (neunmaliger Counter Strike Championship MVP), Zellsis (Valorant Masters Champion), oder meL (zweimalige Valorant Game Changers Weltmeisterin).
„Im E-Sport entscheiden Matches sich durch Unterschiede von nur wenigen Millisekunden. Auf diesem Niveau können sich Spieler kein Rätselraten leisten. Sie verlassen sich auf Equipment, das ihnen erfahrungsgemäß zum Sieg verhelfen kann, und genau deshalb ist Razer zur Top -Wahl der Profis geworden“, sagt Jeffrey Chau, Global E-Sports Director bei Razer.
„Die Viper V4 Pro ist darauf ausgelegt, schnellere und konsistentere Eingaben zu liefern, wenn es am wichtigsten ist: im Live -Wettbewerb.“
Das bestätigt auch LoL-Legende Lee „Faker“ Sang- Hyeok: „Die Viper V4 Pro fühlt sich wie eine Verlängerung meiner Hand an. Ihre Reaktionsfähigkeit ist genau das, was man in Matches braucht, in denen es um alles geht.“
Aber auch das Sponsoring von GroßEvents ist für Hersteller wie Razer entscheidend, da hier außer den Profis auch Tausende Fans vor Ort sind. „Als Partner von Events wie Red Bull League of Its Own oder VCT EMEA haben wir die Möglichkeit, unsere Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren und auf diese Weise auch in der Community präsenter zu sein. Das ist für uns genauso wichtig wie die lokale und globale Zusammenarbeit auf allen Ebenen mit den Profis“, sagt Christian Husingen, Marketing Director EMEA bei Razer. So war der Hersteller im vergangenen Jahr beispielsweise offizieller Partner für Gaming-Stühle von Red Bull League of Its Own. Das weltweit verfolgte League of Legends-Festival lockte nicht
Razer™ ist die weltweit führende Lifestyle-Brand für Gamer von Gamern. Das dreiköpfige Schlangenlogo von Razer ist eines der bekanntesten Markenzeichen innerhalb der weltweiten Gaming- und E-Sport-Communities. Mit einer Fanbase, die sich über alle Kontinente erstreckt, hat das Unternehmen das größte auf Gamer ausgerichtete Ökosystem aus Hardware, Software und Services entwickelt und aufgebaut. www.razer.com/de-de
nur 11.500 Fans in den SAP Garden nach München, um das Spektakel live zu verfolgen, sondern wurde auf den verschiedensten sozialen Medien auch millionenfach geklickt. Kein Wunder, wenn man sich das Kaliber der teilnehmenden Teams ansieht: G2 Esports, Los Ratones, Karmine Corp und NNO Old – sowie T1, die mit der E-Sport-Legende Faker die Halle zum Beben brachten. Darüber hinaus bieten solche Events der Community aber auch die Möglichkeit, ihrem Hobby über den E-Sport hinaus Ausdruck zu verleihen. Ein wichtiger Bestandteil, kämpft E-Sport doch nach wie vor um gesellschaftliche Anerkennung.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Produktentwicklern und E-Sportlern geht aber noch weiter. Experten sind sicher, dass die Profis künftig auch selbst Forschungsobjekt werden. Da geht es dann z. B. um ihre Sitzbewegungen, ihre Reaktionszeiten und um physiologische Daten. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse aus der Profiszene kommen dann auch den „ganz normalen“ Gamern zugute – wie schon heute das Feedback, das sie Entwicklern zu Prototypen geben.
Jeffrey Chau, Global E-Sports Director bei Razer
Christian Husingen, Marketing Director EMEA bei Razer
Razer™ – Partner Content
Foto: Red Bull
Von Minecraft bis Medienzeit
MEDIENKOMPETENZ
Wie Rocket Beans Entertainment Moderator und Co-Founder Etienne Gardé als Vater über Zocken, Medienzeiten und den fairen Umgang mit Games denkt.
Etienne, hat sich dein Blick auf Videospiele verändert, seit deine Kinder auch damit in Berührung kommen? Nun ja, wenn mein Achtjähriger neben mir auf dem Sofa sitzt, zocke ich nicht unbedingt Resident Evil 9. Ich achte schon darauf, was sie sehen dürfen. Wenn ich mir aber überlege, wie es in meiner Kindheit war: In der Videothek gab es die für Kinder verbotene Abteilung. Allein schon ein Poster zu sehen, war nämlich absolut tabu. Ich durfte als Kind nicht mal das Alien-Cover der VHS anschauen, und genau das machte es so faszinierend. Heute ist das komplett anders. Mit einem Game Pass können Kids theoretisch alles aus dem AboKatalog sehen – die Spiele, die für sie gedacht sind, und die, die es nicht sind.
Am Ende gilt wie immer:
Die Dosis macht das Gift, egal ob bei Games, TV oder Filmen.
Das lässt sich als Eltern kaum komplett verhindern. Mir ist es deshalb wichtiger, sie bewusst zu begleiten. Ich will, dass sie verstehen, wie Spiele funktionieren und auch, welche Mechanismen dahinterstecken. Gerade Handyspiele mit Microtransactions, die einem das Geld aus der Tasche ziehen: das finde ich viel problematischer, als wenn mein Kind zwei Stunden Zelda spielt.
Schränkst du den Medienkonsum deiner Kinder ein?
Ja, bei uns gibt es klare Medienzeiten. Kinder dürfen einfach nicht so lange zocken oder Filme schauen, wie sie wollen. Ich glaube, das ist in jeder Familie ein ständiges Battle, gerade bei dem riesigen medialen Angebot heute. Und man kann ja auch nicht so tun, als würde man wie die Amish leben und nur Holzspielzeug haben, das wäre völlig weltfremd. Lieber versuche ich, meinen Kindern einen fairen Umgang mit diesen Verlockungen beizubringen, statt so zu tun, als gäbe es sie nicht. Denn selbst wenn du zu Hause keine Konsole hast, steht bei irgendeinem Kumpel eine. Mit einem großen Bruder, der erzählt, wie geil Call of Duty ist. Ich sage meinen Jungs: Klar dürft ihr zocken, aber Schule geht vor. Wenn ich merke, dass eine Englischklausur wegen Pokémon in die Hose geht, dann geht das gar nicht.
Was können Kinder aus Games tatsächlich lernen?
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass ein Kind plötzlich mega Reflexe
bekommt, nur weil es fünf Stunden am Tag zockt. Man kann auch die gesamte Kindheit lang Minecraft spielen und wird trotzdem kein Architekt. Es gibt Spiele, aus denen man was lernen kann, und andere, die machen einen vielleicht nicht unbedingt schlauer. Die Welt der Games ist heute so breit aufgestellt, da gibt es wirklich alles. Genauso wie im Fernsehen. Du kannst Love Island schauen oder eine Doku über Leonardo da Vinci. Am Ende gilt wie immer: Die Dosis macht das Gift, egal ob bei Games, TV oder Filmen.
Viele Eltern fragen sich, wie man Kinder altersgerecht an Games heranführt. Deine Empfehlung?
Diesen einen Weg gibt es da glaube ich nicht und es hängt ja auch vom Kind ab. Viele bleiben sowieso erstmal bei Minecraft hängen (lacht). Mit diesem Klassiker, oder auch Mario Kart, Pokémon, Zelda oder Astro Bot, macht man am Anfang nichts falsch. Es gibt natürlich auch Websites mit Empfehlungen, und die USK-Freigaben sind eine gute Orientierung. Letztendlich
Kleine Welt, großer Spaß: Die Super Mario™ Mini Spiele von EPOCH Games
aber bleibt es immer individuell, da braucht es eher das persönliche Gespür dafür, was für das eigene Kind am besten passt.
Lieber versuche ich, meinen Kindern einen fairen Umgang mit diesen Verlockungen beizubringen, statt so zu tun, als gäbe es sie nicht.
Fakten
Etienne Gardé war einer der ersten Moderatoren, die Gaming im deutschen Fernsehen groß gemacht haben, erst bei GIGA, später bei MTV Game One, das Kultstatus erreichte. Der 2-fache Familienvater ist Mitgründer von Rocket Beans TV, einem unabhängigen Online-Sender rund um Gaming, Filme und Unterhaltung.
Die Super Mario™ Mini Spiele von EPOCH Games liefern kompakten Spielspaß mit Kultfaktor: Vier abwechslungsreiche Games sorgen für schnelle Action, Unterhaltung unterwegs und jede Menge Spaß für kleine und große Super Mario™ Fans.
Text: Julia Butz, Nadine Wagner Fotos: Simon Cornils, Getty Images/unsplash
Etienne Gardé, Moderator und Co-Founder Rocket Beans Entertainment
Die Neuentdeckung der Computer-Tastatur
Acht Stunden arbeiten, zwei Stunden zocken, das Mikrofon im Meeting muten oder im Game Loadouts wechseln – dazu die Aktienkurse oder die CPU-Auslastung sehen. Alles mit derselben Tastatur. CORSAIR und Elgato haben mit Galleon 100 SD den Gamechanger gebaut.
Wer gerne zockt, kennt das Problem: Die eine Hand liegt auf der Maus, die andere auf der Tastatur — und trotzdem reicht es nicht ganz: Inventare öffnen, Fähigkeiten aktivieren, Szenen wechseln, Makros auslösen. Alles gleichzeitig, alles sofort, alles, ohne nachzudenken. Und wer tagsüber am Rechner arbeitet, kennt dieselbe Frustration: Links suchen, zwischen Ordnern navigieren, Seiten öffnen, Mikrofon stummschalten, Bildschirm teilen oder dieselben Textbausteine wieder und wieder tippen. Von smarten Lösungen keine Spur, denn sehr viel hat sich nicht getan seit den Commodore 64-Zeiten: Es gibt immer noch eine Taste, eine Funktion. Gut, in den 90er-Jahren kamen Funktionstasten dazu. Wer aber mehr wollte, holte sich ein Stream Deck.
Was ist ein Stream Deck?
Ein Stream Deck ist ein programmierbares Hardware-Panel mit frei belegbaren Tasten. Makros, Shortcuts, Szenenwechsel – ein Tastendruck, und es passiert genau das, was man einmal festgelegt hat. Streamer, Gamer und Content Creator nutzen ihr Stream Deck seit Jahren, um keine Zeit mit Menüs zu verlieren. Allerdings: Das Gerät braucht Platz in einem Setup, in dem ohnehin freie Fläche Mangelware ist.
Das Keyboard als Gamechanger Was wäre, wenn das Stream Deck einfach Teil der Tastatur wäre? CORSAIR und Elgato haben mit der Galleon 100 SD genau diese Frage beantwortet. Die Tastatur kombiniert
mechanische Präzision mit einem vollwertigen integrierten Stream Deck – und wurde dafür mit dem „Innovation Award“ der CES 2026 ausgezeichnet. Kein zweites Gerät, keine extra Fläche ist nötig. Alles an einem Platz — egal, ob man gerade einen Raid führt oder ein Angebot schreibt. „Wir haben uns gefragt, warum die Tastaturen, die man den ganzen Tag benutzt, seit Jahrzehnten nicht intelligenter geworden sind. Galleon 100 SD ist unsere Antwort darauf“, sagt Riccardo Iavarone, Marketing-Chef bei Elgato.
Im Game: maximale Kontrolle, null Ablenkung
In World of Warcraft lassen sich Inventare, Charakterwechsel und Fähigkeiten auf einzelne Tasten legen und so keinen Moment im Raid verpassen. In Microsoft Flight Simulator werden Landeklappen, Autopilot und Frequenzen zu direkten Tastenbefehlen. In Shootern lassen sich Loadouts wechseln und Aktionen auslösen — alles, ohne die Hände neu zu positionieren. Da jeder Nutzer jede Taste individuell belegen und jederzeit ändern kann, passt sich Galleon 100 SD jedem Game neu an. Ein Profil für den Raid, eines für Battle Royale — Umschalten in Sekunden. Technisch untermauert von einer 8K Polling Rate und MLX Pulse-Switches mit Hotswap-Unterstützung.
Am Schreibtisch: derselbe Flow, andere Aufgaben
Nach Feierabend oder vor dem ersten Meeting sieht das Setup genauso aus, die Logik ist dieselbe. Textbausteine landen per Tastendruck im Dokument. Das Mikrofon wird in der Konferenz stummgeschaltet und dass ohne hektisches Suchen in der Menüleiste. Musik läuft weiter, ohne das Arbeitsfenster zu verlassen. Das Display zeigt Infos in Echtzeit: den aktuellen Song, den Wetterbericht, die CPU-Auslastung. „Galleon
100 SD liefert müheloses Multitasking und relevante Informationen in Echtzeit — ob im Game oder im Alltag“, so Iavarone.
Ein offenes Ökosystem
Wie immer bei Elgato ist der Prozess bei der Hardware nicht abgeschlossen, sondern dank der Software sind die Möglichkeiten der Erweiterung quasi unendlich. Der Elgato Marketplace (marketplace.elgato.com) bietet Plugins, Icon-Packs, fertige Profile und Audio-Effekte — ähnlich wie ein App Store, aber speziell auf Gaming- und CreatorWorkflows ausgerichtet. Eine aktive Community sorgt dafür, dass regelmäßig neue Funktionen dazukommen. Auch erste Testberichte bestätigen das Konzept. „Eine Schaltzentrale für alle, die Gaming, Streaming und Produktivität unter einen Hut bringen wollen“, urteilt PC Welt und spricht von einem „einzigartigen Premium-Gerät, das es so bislang nicht gab“. Hardware-Helden fasst zusammen: „CORSAIR hat mit der Galleon 100 SD einen beeindruckenden Tastatur-Stream DeckHybriden geschaffen — mit hochwertiger Verarbeitungsqualität und Materialwahl.“
Die Galleon 100 SD ist vermutlich erst der Anfang. Vielleicht steht sie in 200 Jahren irgendwo in einem Museum — so wie heute die klappernde Schreibmaschine aus den 60er-Jahren. Bis dahin dürfte sie so manche Partie entschieden haben. Und so manches Meeting.
Level Up Your Game
PRODUKTEMPFEHLUNGEN
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Magic: The Gathering erobert die Popkultur
Kaum ein anderes Spiel schafft es, strategischen Tiefgang, fantastische Welten und die reine Freude am Sammeln so nahtlos miteinander zu verbinden wie Magic: The Gathering. Was 1993 als Idee des Mathematikers Richard Garfield begann, entwickelte sich in kürzester Zeit zum wegweisenden Standard für die gesamte Branche. Heute, über drei Jahrzehnte später, ist Magic eine globale Institution der Popkultur.
Vom Küchentisch zum Profisport Als Pionier moderner Trading Card Games (TCGs) hat Magic ein ganzes Genre erfunden und über die Jahre perfektioniert. Mit einem gewaltigen Repertoire von über 29.000 einzigartigen Karten bietet das Spiel eine beispiellose strategische Vielfalt, die mittlerweile über 50 Millionen Menschen in rund 150 Ländern begeistert. Ob physisch am Tisch oder digital mit MTG Arena, der kostenlosen Version für PC und Mobile
– jede Partie ist einzigartig, strategisch fordernd und voller Überraschungen.
Magic hat sich zu einem pulsierenden, globalen Phänomen entwickelt. Mit einem Archiv aus 224 Sets schöpfen Spieler aus einem gigantischen Repertoire. Dank vielseitiger Formate wie Constructed oder Limited findet jeder seinen Platz.
Universes Beyond: Unendliche Welten, ein Spiel
Die Universes Beyond-Serie nutzt die Struktur von Magic, um Geschichten und Charaktere aus anderen großen Franchises der Popkultur in die Mechaniken des Sammelkartenspiels zu übersetzen. Im Jahr 2026 wird diese Reihe um drei angekündigte Sets erweitert:
Mit „Magic: The Gathering ® | MARVEL Super Heroes“ ruft Wizards of the Coast alle MARVEL-Fans auf, die mächtigsten Superhelden der Erde und darüber hinaus zu versammeln.
Dieses umfangreiche Set greift auf Charaktere aus dem gesamten MARVEL-Universum zurück: Das Spektrum der Karten reicht von ikonischen Superhelden-Teams bis hin zu ihren Widersachern, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen.
Mit „Magic: The Gathering ® | The Hobbit™“ kehrt Magic nach Mittelerde zurück. Die Spieler können sich Bilbo, Thorin, Gandalf und anderen beliebten Charakteren auf ihrer Reise zum Einsamen Berg anschließen. Dieses Set enthält sowohl bekannte als auch neue Schätze, die Wizards of the Coast später enthüllen wird. Und schließlich ehrt Wizard of the Coast mit „Magic: The Gathering ® | Star Trek™“ das 60-jährige Jubiläum von Star Trek™ mit einem speziellen TributSet, das im November erscheint. Diese Veröffentlichung feiert sechs Jahrzehnte Geschichtenerzählen in Film und Fernsehen und fängt den Geist der Erforschung, Entdeckung und Fantasie ein, der Fans seit Generationen inspiriert.
Die MagicCons: Wo die Community zum Leben erwacht Über das reine Spielgeschehen hinaus ist es vor allem die soziale Komponente, die Magic: The Gathering so besonders macht. Das Spiel verbindet Menschen über Grenzen hinweg und schafft eine leidenschaftliche Community, die ihre Begeisterung auf den spektakulären MagicCons gemeinsam feiert. Ein besonderes Highlight steht kurz bevor: Die nächste MagicCon in Amsterdam wird zum pulsierenden Zentrum der Magic-Welt. Mit über 15.000 erwarteten
Wizards of the Coast schaffen mit ihren Spielen Unterhaltung, die Kreativität anregt, Leidenschaft weckt, Freundschaften schmiedet und Gemeinschaften auf der ganzen Welt stärkt.: www.magic.wizards.com/de
Besuchern bietet das Event die perfekte Bühne, um Gleichgesinnte zu treffen, an Turnieren teilzunehmen und die einzigartige Atmosphäre dieses globalen Phänomens hautnah zu erleben.
Magic auf großer Deutschland-Tour Abseits der MagicCons ist das Spiel in diesem Jahr auf bedeutenden Messen in Deutschland präsent, um die aktuellen Highlights der Universes Beyond-Serie gebührend zu feiern. Fans können sich auf spannende Aktionen und exklusive Einblicke freuen: Während auf der DoKomi die epischen Helden von Marvel Super Heroes im Rampenlicht stehen, entführt die Gamescom die Besucher mit dem Set zu The Hobbit erneut nach Mittelerde. Den krönenden Abschluss bildet die SPIEL in Essen, bei der die Community gemeinsam in die unendlichen Weiten von Star Trek eintaucht.
Magic: The Gathering bleibt auch nach 30 Jahren im Wandel und setzt frische Impulse. Es ist ein Spiel, das Denken fordert, Kreativität entfaltet und echte Communitys schafft – online wie offline.
Sauercrowd, initiiert von HandOfBlood, Papaplatte und Metashi, ist eines der größten Events der Streaminggeschichte.
Text: Julia Butz Foto: Domo4photo
Im Dezember letzten Jahres bildeten über 200 Creator und Spieler eine gemeinsame Gilde, um das Endgame im deutschen World of Warcraft (WoW) zu erreichen. Wir fragen Maximilian Knabe alias HandOfBlood wie er beim Sauercrowd-Event die doppelte Rolle als Initiator und aktiver Spieler erlebt hat.
Maximilian, welche Gefühle überwiegen in der Rückschau auf das Event?
Meine Erfahrung ist natürlich stark von meiner Rolle als Organisator geprägt, entsprechend hat ehrlicherweise oft der Stress überwogen: bei so vielen Streamenden gab es viele Fragen und Needs, da stand ich ständig unter Strom. Wir haben die Arbeit in drei Teams aufgeteilt: Metashis Team betreute Discord, das Support-Ticketsystem und In-Game-Add-Ons; Papaplattes Team kümmerte sich um die Webseite und organisierte zusätzliche In-Game-Events.
Mein Team fungierte als Schnittstelle: Wir haben Meetings organisiert und moderiert, Trailer-Drehs vorbereitet, redaktionelle Vorarbeit geleistet und während des Eventzeitraums die Gesamtorganisation übernommen. Ich war Hauptansprechpartner für viele Gildenmitglieder, leitete Gildenmeetings, wir bereiteten Raids* mit der
entsprechenden Auswahl der richtigen Spieler vor und haben schnell auf Probleme im Discord und in-game reagiert. Ich hatte meine Augen also überall. Am Ende bleibt aber vor allem Stolz: Ich denke, wir haben mit Sauercrowd das größte Event in der Geschichte von Twitch-Deutschland auf die Beine gestellt.
Wie würdest du deine mentale Belastung vor und während des Events beschreiben?
Meine Erwartungshaltung war: Das wird die beste Zeit deines Lebens. Das hat sich während des Events jedoch schnell verändert, denn das Ganze ist deutlich mehr Arbeit als gedacht. Dazu kam auch ein gewisser Druck. Innerhalb der Gilde mussten ständig Dinge abgestimmt werden, gleichzeitig gab es auch Erwartungen, Wünsche und Kritik aus den Communitys. WoW Classic ist ein sehr soziales Spiel, das viel Organisation und Kommunikation erfordert, weil viele der heutigen Komfort-Features fehlen. Mit über 200 unterschiedlichen Menschen und Lebensrealitäten zu arbeiten, ist schon herausfordernd.
Wie bist du mit möglichem Frust umgegangen?
Die Gemüter sind teilweise ziemlich
Ich denke, wir haben mit Sauercrowd das größte Event in der Geschichte von Twitch-Deutschland auf die Beine gestellt.
hochgekocht und im Vorfeld wollten uns auch viele scheitern sehen, aber von den Teilnehmenden kam überwiegend positives Feedback. Höhen und Tiefen gehören bei so großen Projekten eben dazu. Ich versuche, Situationen zu akzeptieren, konstruktiv mit Kritik umzugehen und negative Emotionen nicht die Arbeit bestimmen zu lassen.
Da immer alles gut aufzufangen, auch wenn mal etwas destruktiv ist, ist bestimmt nicht leicht … … durch meine über 15-jährige berufliche Erfahrung mit Social Media habe ich mir eine ziemlich dicke Haut zugelegt. Auch, wenn es den Spaß am Event spürbar gebremst hat: Diese Verantwortung gehört eben dazu, wenn man ein solches Projekt organisiert und plant. Zum organisatorischen und emotionalen Stress kam dazu, dass ich während des Events zweimal krank war und dadurch deutlich weniger Zeit zum Spielen hatte. Am Ende war es für mich eher ein Rennen, rechtzeitig Level 60 zu erreichen und die Raid-Vorbereitungen zu schaffen.
Was kannst du aus dieser Erfahrung in Zukunft auch in Reallife anwenden? Komplett neue Dinge habe ich durch das Event ehrlich gesagt nicht gelernt. Viele der Fähigkeiten, die dafür nötig sind, kenne ich bereits aus meinem Berufsalltag. Auch große Twitch-Projekte habe ich schon häufiger umgesetzt, wie unsere Influencer Darts-WM. Diese Erfahrungen haben definitiv geholfen. Eine Gilde zu leiten oder Raids vorzubereiten, ist im Grunde vergleichbar mit Projektmanagement oder der Organisation eines Vereins. Da ich seit 2014 auch im Agenturumfeld arbeite,
konnte ich viele dieser Skills bereits vorher anwenden. Das Event war eher eine sehr intensive Anwendung davon.
Würdest du ein Projekt dieser Größenordnung noch einmal initiieren? Stand jetzt bin ich erstmal ziemlich gesättigt (lacht). Aber meist ist es ja so, dass mit der Zeit vor allem die positiven Erinnerungen bleiben. Deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, dass ich in ein oder zwei Jahren wieder Lust auf etwas Vergleichbares bekomme –vorausgesetzt, das Interesse von außen ist auch da. Mittlerweile bin ich aber auch Realist und weiß, was solche Events für mich, meinen Alltag und mein Privatleben bedeuten.
*Raid ist eine koordinierte Gruppenmission, bei der viele Spieler gemeinsam gegen besonders starke Gegner oder schwierige Inhalte kämpfen. Bei Sauercrowd war dies beispielsweise der Weg zum „Molten Core“, der das Überleben bis Stufe 60 ohne virtuelle Tode verlangte.
Eine Gilde zu leiten oder Raids vorzubereiten, ist im Grunde vergleichbar mit Projektmanagement oder der Organisation eines Vereins.
Fakten Neben dem Zocken liebt Maximilian das Bogenschießen, seinen Hund Falco und sich auch lesend in fremden Welten zu verlieren: „Eragon“, „Die Gilde der Schwarzen Magier“, „Epic“ und „Das Zeitalter der Fünf“ gehören zu seinen Lieblingsbüchern.
Ein Setup, zwei Welten
ERGONOMIE
Wenn Arbeit und Gaming am selben Platz stattfinden, addieren sich die Belastungen. Grundlage für Gesundheit und Leistung ist die richtige Ergonomie.
Text: Julia Butz
Foto: Dennis Cortés/unsplash
Der Tag beginnt mit der ersten E-Mail und endet oft mit der letzten Runde im Lieblingsspiel. Dazwischen liegt kein Ortswechsel, kein klarer Schnitt, kein anderes Setting. Stattdessen bleibt alles gleich: derselbe Schreibtisch, derselbe Bildschirm, derselbe Stuhl. Was sich ändert, ist nur die Tätigkeit. Der Körper allerdings merkt davon erstaunlich wenig. Für ihn ist es einfach nur eines: stundenlanges Sitzen.
Homeoffice und Gaming mögen auf den ersten Blick unterschiedliche Welten sein, doch die physiologischen Anforderungen sind dieselben: lange, statische Belastung, minimaler Positionswechsel. Studien zeigen*1, dass Menschen, die über acht bis zwölf Stunden täglich sitzen, deutlich häufiger unter Nacken-, Rücken- und Schulterbeschwerden leiden. Die Art der Tätigkeit spielt dabei fast keine Rolle.
Ob Homeoffice oder Gaming: Nicht nur die Dauer des Sitzens ist entscheidend, sondern vor allem die fehlende Abwechslung. Der menschliche Körper ist nicht darauf ausgelegt, über Stunden in einer statischen Haltung zu verharren und auch eine „gute“ Sitzposition verliert ihren Wert, wenn sie zu lange beibehalten wird. Ein zentraler Gedanke moderner Ergonomie bringt das auf den Punkt: Die beste Haltung ist immer die nächste*2. Bewegung, auch in kleinen Nuancen, wird zum eigentlichen Schlüs-
sel für Komfort und Gesundheit. Selbst Mikrobewegungen – ein leichtes Aufrichten, Zurücklehnen oder Positionswechsel – können Verspannungen vermeiden. Moderne ergonomische Ansätze versuchen, den statischen Arbeitsplatz neu zu denken. Statt eine ideale Sitzhaltung zu erzwingen, schaffen sie Bedingungen, die Bewegung fördern und Anpassung ermöglichen. Ein Stuhl, der verschiedene Sitzpositionen unterstützt, ein Tisch, der sich anpassen lässt, ein Monitor, der auf Augenhöhe einstellbar ist: All das trägt dazu bei, dass der Körper nicht in einer Haltung feststeckt.
Unflexible Lösungen bringen langfristig wenig, selbst wenn sie auf den ersten Blick bequem wirken. Wer gemütlich in den Schreibtischsessel einsinkt, empfindet erst einmal ein Wohlgefühl. Zu weiche Materialien können den Druck an bestimmten Körperstellen allerdings nur begrenzt ableiten, wodurch bei längeren Sitzzeiten punktuelle Belastungen entstehen können. Fester gefertigte Schaumstoffe sorgen dafür, dass das Körpergewicht gleichmäßig über die gesamte Sitzfläche verteilt wird, Druckstellen somit reduziert und der Sitzkomfort langfristig erhöht wird.
Ergonomie beeinflusst auch, wie leistungsfähig und konzentriert wir bleiben. Wer unbequem sitzt, ermüdet schneller,
reagiert langsamer und verliert leichter den Fokus. Im Gaming kann das über Sieg oder Niederlage entscheiden, im Arbeitsalltag über Effizienz und Qualität. Komfort ist also kein Luxus, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Körper und Geist im Gleichgewicht bleiben. Wer sein Setup bewusst gestaltet, regelmäßige Positionswechsel einplant und auf individuell anpassbare Möbel setzt, erhält Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit über viele Stunden hinweg, ohne, dass der Körper dabei den Preis zahlt.
*1 “Impact of sitting at work on musculoskeletal complaints of German workers“ im Journal of Occupational Medicine and Toxicology, 2024. / „Workplace sitting is associated with self-reported general health and back/neck pain: A cross-sectional analysis in 44,978 employees.“ BMC Public Health, 21(1), 2021. *2 lt. Professor Dr. Stuart M. McGill, Ph.D. Kinesiologie (Biomechanik), Professor Emeritus, University of Waterloo
Fakten Nur rund 57 Prozent der befragten Beschäftigten in Deutschland bewerten ihren Arbeitsplatz nach Ergebnissen einer YouGov- Umfrage aus 2024 als ergonomisch gut ausgestattet. Bei Büroangestellten liegt der Anteil etwas höher, bei rund 66 Prozent.
Arbeiten und Spielen ohne Kompromisse: Wie durchdachte Ergonomie lange Gaming-Sessions und Homeoffice-Tage auf ein neues Level hebt.
Ein leichtes Ziehen im Rücken, ein ständiges Nachrutschen im Stuhl, ein Moment der Unkonzentriertheit mitten im entscheidenden Spielzug. Was im ersten Augenblick nebensächlich wirkt, entwickelt sich bei langen Gaming-Sessions schnell zu einem echten Leistungsfaktor. Denn wer viele Stunden vor dem Bildschirm verbringt, benötigt mehr als nur einen bequemen Sitzplatz. Entscheidend ist eine Konstruktion, die den Körper aktiv unterstützt. Moderne Gaming-Stühle orientieren sich daher zunehmend an ergonomischen Prinzipien, wie sie auch in professionellen Arbeitsumgebungen Anwendung finden. Druck wird verteilt, die Wirbelsäule bleibt stabil, die Konzentration oben.
Ein guter Gaming- Chair verändert den gesamten Charakter eines Setups, weil er nicht nur ein Möbelstück ist, sondern ein Ort, an dem man stundenlang lebt, arbeitet oder in fremde Welten ab -
taucht. Secretlab hat es mit dem Titan Evo geschafft, diesen Ort zu etwas Besonderem zu machen. Eine sanft gewölbte Sitzbasis bildet die Grundlage für bewegungsfreies und stabiles Sitzen. Die Form unterstützt eine natürliche Haltung, während abgerundete Kanten Druckstellen an Oberschenkeln und Kniekehlen verhindern. Im Rückenbereich passt sich eine flexibel gelagerte Lordosenstütze der individuellen Krümmung der Wirbelsäule an und stabilisiert die Haltung auch über längere Zeit. Die magnetisch befestigte Nackenstütze aus Memory-Foam lässt sich frei positionieren und fördert eine entspannte Kopfhaltung.
Auch die 4D -Armlehnen aus Metall sind in mehreren Richtungen verstellbar und können mit verschiedenen Auflagen kombiniert werden. Eine ergonomische Ausstattung die nicht nur für lange Spielsessions, sondern ebenso für den Arbeitsalltag im Homeoffice ausgelegt ist.
Auch beim Design zeigt Secretlab, wie viel Persönlichkeit ein Stuhl haben kann. Die Marke arbeitet mit einigen der größten Namen der Gaming- und Popkultur zusammen und verwandelt den Titan Evo in ein kleines Kunstwerk, das auf beliebten Videospielen, E-Sport-Teams, Film- und Serien-Franchises basiert: Modelle im Stil von The Witcher, Minecraft oder Valorant übertragen visuelle Elemente der Spielewelt direkt in den Raum; eine League- of-Legends-Edition wirkt wie ein Stück aus Runeterra.
Mit dem Magnus Pro entwickelte Secretlab einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch zum Stehen oder Sitzen, der denselben Anspruch verfolgt wie die Chairs: klare Linien, robuste Materialien und durchdachte Funktionen. Das integrierte Kabelmanagement verschwindet elegant im Tisch, die Oberfläche bleibt aufgeräumt, und das gesamte Setup wirkt wie aus einem Guss. Der Schritt zum Corporate-Bereich ist da fast logisch. Das Sales -Team von Secretlab arbeitet mit Start-ups ebenso wie mit globalen Konzernen zu-
sammen und stattet Büros mit Arbeitsstühlen, kompletten Workstations oder individuell angepassten Lösungen aus. Ein eigenes Account-Management, regionale Logistikstrukturen und vielfältige Anpassungsoptionen sorgen dafür, dass Unternehmen ohne großen Aufwand in das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden investieren können und gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen, die langlebig, komfortabel und ästhetisch stimmig sind.
Mehr Infos über Secretlab
Blackout-Tod in der Sauercrowd
Der Stromausfall in Berlin hat es erst kürzlich wieder gezeigt: ohne extra Setup ist man gegen einen plötzlichen Spielertod machtlos.
Die Atmosphäre ist elektrisierend, jeder ist fokussiert, das Level-up ist zum Greifen nah. Der Puls steigt. Jetzt bloß keinen Fehler machen. Und dann: zack. Ein Flackern, ein Knacken – alles ist schwarz. Kein dramatischer Soundeffekt, kein Hinweis, kein Countdown. Nur Dunkelheit. Ähnlich muss es den Berliner Spielern des Sauercrowd-Events während des Stromausfalls in der Stadt ergangen sein. Beim größten World of Warcraft (WoW)-Community-Projekt seiner Art gingen massenhaft Teams gleichzeitig an den Start, während Tausende live zuschauten. Die Spieler kämpften sich durch die Fantasiewelt, legten Monster um und bauten ihre Charaktere immer weiter aus, um das Max-Level zu erreichen. Alles unter der härtesten Regel überhaupt, dem Permadeath-Modus: ein einziger Charaktertod bedeutet das sofortige Aus.
Raus durch Blackout: Das ist die Art von Niederlage, die sich kein Gamer wünscht. Nicht von einem Gegner oder aufgrund von Skill-issues besiegt, sondern durch eine Steckdose, die plötzlich beschlossen hat, Urlaub zu machen. Die APC Back-UPS Pro Gaming von APC, einem Schneider Electric Brand, ist eine speziell für Gamer entwickelte unterbrechungsfreie Stromversorgung. Sie sorgt dafür, dass Gaming-PCs, Konsolen, TVs und Router bei Stromausfällen noch zehn bis 15 Minuten weiterlaufen, um Spielstände zu sichern und alles sauber herunterzufahren. Dazu kommt: Strom-
schwankungen können teure Komponenten wie Grafikkarten oder Mainboards unwiderruflich ruinieren; gerade jetzt, wo Hardwarepreise durch den massiven Ausbau von KI-Zentren auf einem historischen Hoch stehen – GPUs kosten oft das Doppelte wie vor zwei Jahren –, ist jeder Ausfall ein finanzielles Desaster.
Die USV schützt die Hardware, bewahrt sensible Daten und verhindert, dass ein Stromausfall das gesamte System in die Knie zwingt.
Die Gaming-USV arbeitet nach dem Prinzip „line-interactive“, gibt also den Strom aus der Steckdose im Normalfall direkt weiter an das Gerät, schaltet aber bei Problemen oder Stromausfall blitzschnell auf Batteriebetrieb um. Sie erzeugt einen sauberen, wellenförmigen Wechselstrom, der perfekt für moderne Gaming-Hardware geeignet ist. Die Gesamtleistung reicht bis zu 2.200 VA oder 1.320 Watt, was für ein typisches Gaming-Setup mit PC, Peripherie und Konsole mehr als ausreicht. Neben dem eigentlichen Batterieteil spielt die Anschlussvielfalt eine Rolle: Sechs Schutzkontakt- bzw. IEC-Ausgänge stellen sicher, dass nicht nur der Rechner, sondern auch Konsole, TV/Monitor und Router abgesichert werden können. Mehrere Anschlüsse sind mit BatterieBack-up und Überspannungsschutz kombiniert, einige fungieren als reine
Überspannungsschutz-Steckdosen für Peripherie wie Lautsprecher oder Ladegeräte. Drei USB-Ports an der Front erlauben es, Controller, Headsets oder das Smartphone direkt an der USV zu laden, sodass Ladegeräte aus Mehrfachsteckdosen verschwinden und das Setup aufgeräumter bleibt. Auch das Design ist ein echter Hingucker: Vorne sitzt der „Reactorcircle“, ein Ring aus zwölf einzeln ansteuerbaren RGB-LEDs, der sich optisch ans eigene Setup anpassen lässt.
Im Normalbetrieb dienen die Farben der Stimmungsbeleuchtung, inklusive kompletter Abschaltung für dunkle Sessions. Bei möglichen Störungen warnen die Lichter pulsierend und informieren farbcodiert über den Akkustand: Grün heißt: alles entspannt, Gelb wird schon kritischer, und Rot signalisiert: jetzt wird’s eng. Der Ring ist um 160 Grad geneigt, sodass er auch unter dem Tisch oder seitlich neben dem Schreibtisch
noch ablesbar bleibt. In nur 90 Minuten kann die Batterie wieder vollständig geladen werden.
Dass die APC Back-UPS Pro Gaming selbst unter Hardcore-Bedingungen funktioniert, hat sie schon auf Großevents wie der DoKomi gezeigt. In solchen Umgebungen zeigt sich, wie wichtig die schnelle Umschaltzeit auf Akkubetrieb, die solide Ausgangsleistung und der angenehm leise Betrieb sind – Eigenschaften, die im heimischen Gaming-Zimmer genauso zählen wie auf einer Bühne. Damit wird die APC Back- UPS Pro Gaming zum Wächter an der Schwelle zum Stromtod – für Setups, bei denen weit mehr auf dem Spiel steht als der virtuelle Charakter im digitalen Jenseits: Die USV schützt die Hardware, bewahrt sensible Daten und verhindert, dass ein Stromausfall das gesamte System in die Knie zwingt.
Schneider Electric elektrifiziert, automatisiert und digitalisiert jede Branche, jedes Unternehmen und jeden Haushalt und sorgt so für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit für alle. www.se.com/de/de
Fit bleiben im Gaming-Alltag
FITNESS
Zwischen Bildschirm und Bewegung: wie Gaming-Spirit und körperliche Fitness zusammenpassen. YouTuberin GNU (Jasmin Sibel) im Interview.
Text: Julia Butz
Fotos: Getty Images/unsplash, Presse
GNU gehört zu den bekanntesten Gaming-Creatorinnen Deutschlands. Millionen verfolgen, wie sie sich mit Humor, Neugier und einer Portion Selbstironie durch Games und Challenges kämpft. Im Gespräch erzählt sie, warum Neugier und Bewegung dabei für sie wichtiger sind als Ehrgeiz.
GNU, warum ist die Balance zwischen Gaming und körperlicher Aktivität so wichtig?
Früher konnte ich ohne Pause Stunden vorm PC sitzen. Mit dem Älterwerden merke ich: wenn ich mich nicht bewege, funktioniere ich nicht. Jetzt plane ich mir jeden Tag Bewegung ein, egal ob Spazieren, Krafttraining oder Ausdauer. Schon eine halbe Stunde draußen wirkt Wunder.
Durch regelmäßigen Sport bin ich ausgeglichener, schlafe besser, bin nicht mehr so lange wach. Ich muss mich bewegen, einfach weil es meinem Wohlbefinden und meiner Gesundheit guttut. Natürlich muss auch ich mich dazu aufraffen. Tasche packen, ins Gym gehen, das kostet Überwindung. Was mir hilft, sind kleine Routinen und Belohnungen: einen Podcast, den ich nur beim Sport hören darf, ein neues Sport-Outfit, in dem ich mich
wohlfühle. Oder ich packe meine Sporttasche schon am Abend vorher, mit einem Getränk, das ich gern mag.
Welche Botschaft hast du für Menschen, die mit Sport anfangen wollen, sich aber von Vergleichen entmutigt fühlen?
Macht euch nicht verrückt mit diesem Leistungsdruck und Sätzen wie „Ich muss Muskeln aufbauen“, „Mein Po muss straffer werden“. Es geht um Freude, nicht um Vergleich. Seht Bewegung lieber als etwas, das Spaß macht und bei dem man vielleicht auch Neues lernt. Bei meiner Challenge Pole-Dancing oder auch der Eiskunstlauf-Challenge war mir von Anfang an klar: Ich kann da nicht mit allen mithalten. Das ist völlig okay, weil es nicht darum geht, perfekt zu sein. Aber ich kann damit Leute motivieren und zeigen: guck mal, das kannst du auch erreichen und ganz nebenbei
Und tatsächlich motivieren mich Games, Neues anzupacken oder eine Sportart auszuprobieren.
noch eine Community kennenlernen, die total supportive ist. Genau darum geht’s für mich: Erkunden, Entdecken, Ausprobieren – und andere zu motivieren, es auch zu versuchen. Das fühlt sich doch viel besser an, als sich zu zwingen zu joggen oder zu pumpen.
Eislaufen, Pole-Dancing, Stunts … So unerschrocken, wie du dich in Challenges stürzt, ohne Erfahrung, einfach rein und volle Energie.
Nimmst du diesen Ehrgeiz aus dem Gaming mit?
Bei mir ist das gar nicht so sehr Ehrgeiz, sondern wirklich Neugier. Ich liebe es einfach, Neues auszuprobieren, egal ob im Sport oder beim Gaming. Und ich mag es, aus meiner Komfortzone rauszugehen, gerade bei Dingen, vor denen ich erst mal richtig Respekt hab. Und tatsächlich motivieren mich Games, Neues anzupacken oder eine Sportart auszuprobieren.
Viele haben ja nach der Videospielreihe „SSX“ auch angefangen, selbst Snowboard zu fahren.
Genau! Weil es im Spiel so viel Spaß gemacht hat. Gaming inspiriert eben. Oft wird eh vergessen, wie eng Gaming und körperliche Fitness, besonders im E-Sport, zusammenhängen: Erfolgreiche E-Sportler trainieren täglich Kraft und Ausdauer, da körperliche Fitness Konzentration und Reaktionsfähigkeit verbessert. Es hängt eben alles zusammen: Körper, Kopf, Fokus. Wer mental
Erkunden, Entdecken, Ausprobieren – und andere zu motivieren, es auch zu versuchen. Das fühlt sich doch viel besser an, als sich zu zwingen zu joggen oder zu pumpen.
und körperlich fit ist, performt einfach besser, nicht nur vorm Bildschirm.
Fakten
Nach aktueller bitkom-Studie* spielen 52 Prozent der Deutschen Videospiele, Frauen 2,2 Stunden täglich, Männer 1,9 Stunden. 37 Prozent der Befragten sehen Bewegungsmangel als größtes Gaming-Risiko. 32 Prozent nennen Konzentration als eine durch Gaming geförderte Fähigkeit.
*bitkom-Studie „Gaming in Deutschland 2025“
Trendy: IT-Jobsuche mit Gaming
Hochspezialisierte IT-Experten werden dringend gesucht, sind aber schwer zu finden. Jobbörsen stellen sich kreativ darauf ein.
Je wichtiger Künstliche Intelligenz wird, desto mehr KI-Experten werden gebraucht. KI muss ständig gefüttert, trainiert und verbessert werden. Data Engineers sind deshalb begehrt wie nie, aber auch Spezialisten für Cybersecurity können sich ihre Jobs aussuchen.
Europaweit gibt es zwar über sieben Millionen Tech-Spezialisten, über eine Million davon arbeitet von Deutschland aus – aber über 200.000 Jobs in der Branche sind unbesetzt. Und nichts deutet darauf hin, dass sich der Markt demnächst entspannt, im Gegenteil: Wer sich auf besonders begehrte Programmiersprachen spezialisiert hat, gehört mit Jahresgehältern um 150.000 Euro schon jetzt zu den Topverdienern der Branche. Die zentrale Frage ist aber, wo sich die beiden finden: Auf der einen Seite die Personalchefs in den Konzernen und auf der anderen Seite Tech-Spezialisten, die neue Herausforderungen suchen. Das herkömmliche Jobportal, wo man Stellenangebote aus allen Branchen fin-
det, ist dafür nur bedingt geeignet. Andererseits gibt es erhebliche Schnittmengen zwischen der Tech-Branche und dem Gaming. Nicht jeder Gamer ist ein Tech-Experte, aber fast jeder Tech-Experte ist ein Gamer. Wohl auch deshalb bevorzugen Programmier-Experten auf Jobsuche Portale, die Berufsprofile und Gaming kombinieren, also parallel zur Jobsuche auch fun bieten.
Und das ist wohl der Grund, warum Portale wie it-jobs.de so erfolgreich sind: Mehr als 10.000 Bewerbungen auf IT-Jobs pro Monat und eine vom Bundesforschungsministerium ausgezeichnete Technologie („Land der Ideen“) sprechen dafür. Die Website wurde von IT-Profis für IT-Profis entwickelt und kommt ein wenig retro daher: Kein bunter und knalliger, sondern ein eher düsterer Auftritt, der an Sites aus der Kinderstube des Internets erinnert.
„Wir wollten ein Portal aufbauen, das die coolen Jobs zeigt und auf die sich auch unsere eigenen IT-ler bewerben würden, wenn sie einen neuen Job wollten“, sagt Fabio Picciani, Innovation Manager bei it-jobs.de, „hinter dem eher unscheinbaren Auftritt stecken aber viel KI, ein kluger Matching-
Algorithmus, echtes Nerd-Inventar und ein System, das Eingaben den passenden Skills zuordnet und so die wirklich passenden Jobs findet.
Wir wollen als Basis in der Community wahrgenommen werden, keine sterilen, endlosen Suchergebnislisten liefern und trotzdem im Kern hinter unserer Matching Machine qualitativ und real sein, quasi Python ohne Monty, Swift ohne Taylor – also weniger Show, mehr Coding, mehr Content trotz des crazy looks. Sprich: Ein PHP-Entwickler wird auch CSS können, und ein Datenbank-Administrator wird auch SQL coden oder zumindest nutzen. Dabei sind die Skills neuronal verknüpft und können so neben plakativen Jobpostings – wie auf anderen Jobbörsen üblich – qualifiziertere Jobs für die IT-ler anbieten, die so eventuell auf Standardportalen gar nicht gelistet oder übersehen werden. Gemäß unserem Motto „Frontend, Backend – Happy End“ bringt das natürlich erhebliche Vorteile sowohl für Inserenten als auch für Leute, die einen neuen Job suchen.“
Keine show, keine kurzweiligen 15 Minutes of fame : Python ohne Monty, Swift ohne Taylor. Wir wollen als Basis in der Community wahrgenommen werden, keine sterilen endlosen Suchergebnislisten liefern und trotzdem im Kern hinter unserer Matching Machine qualitativ real statt steril stehen. Real IT Storys statt nur Reels und storys. Alles fürs Frontend, Backend, Happy end.
Kombiniert wird die speziell für TechSpezialisten konstruierte Jobbörse mit vielen kleinen Games und anderen Späßen wie z. B. einer Version in der außerirdischen (Star-Trek-)Sprache Klingonisch. „Ich suche einen neuen Job“ auf klingonisch heißt zum Beispiel „Qu‘ chu‘ vlnej“, aber das muss man sich nicht merken. it-jobs.de lernt übrigens mit jeder Eingabe dazu, ob nun ein IT-Job zu vergeben ist oder einer gesucht wird. Es ist also nicht auszuschließen, dass die KI eines Tages auch den Tech-Spezialisten abschafft und durch sich selbst ersetzt. Aber bis dahin ist wohl noch etwas Zeit.
Fabio Picciani, Innovation Manager bei it-jobs.de
Gaming stärkt die Unternehmenskultur
UNTERNEHMENSKULTUR
Wenn sich die Mitarbeitenden zu gemeinsamen Games verabreden, verbessert sich das Gruppengefühl. Dennis Gehlen, CEO von TakeTV, hat sich mit seiner Agentur darauf spezialisiert.
Text: Hauke Brost
Fotos: Presse , Getty Images/unsplash
Sie veranstalten Streaming-Awards und Gaming-Messen, aber Gaming als Beitrag zur Unternehmenskultur ist ja noch was ganz anderes. Arbeiten und Gaming, das passt ja nicht unbedingt zusammen, oder?
Doch, sogar sehr gut. Beim gemeinsamen Gaming lernen sich Kolleginnen und Kollegen von einer ganz neuen Seite kennen. Man entdeckt plötzlich, was in den anderen steckt. Das führt eindeutig zu einer Stärkung der Unternehmenskultur, und immer mehr Firmen bieten das auch an. Je besser die Unternehmenskultur, desto zufriedener sind die Mitarbeitenden. Und das wiederum ist gut für den Umsatz eines Unternehmens.
Gaming für die Unternehmenskultur, wie kann man sich das in der Praxis vorstellen?
Ungefähr so, wie früher den Betriebssport. Der wurde ja nicht nur angeboten, um die Leute fit zu halten, sondern auch, um das Zusammengehörigkeitsgefühl im Kollegenkreis zu stärken. Genauso läuft das heute mit Gaming, nur viel einfacher, weil man sich ja nicht extra auf einem Sportplatz verabreden muss, sondern jeder sitzt an seinem Rechner. Das kann nach Feierabend passieren, oder man sagt halt: Heute machen wir mal früher Schluss und treffen uns zum Gaming.
Was sind das für Branchen, die Gaming für die Mitarbeitenden anbieten?
Man kann sagen, dass sich die Mitarbeitenden beim Gaming von einer ganz neuen Seite kennenlernen.
Gibt es Spiele, die dafür besonders geeignet sind?
Nein, das kann man nicht sagen. Es sind meistens die auch sonst beliebtesten Spiele: FIFA, League of Legends, Mario Kart, alles kommt in Frage.
Das geht eigentlich quer durch alle Branchen. Banken, Versicherungen und Agenturen sind dabei. Die Unternehmenskultur ist in allen Branchen ein wichtiges Thema. Viele Unternehmen bieten sogar richtige Turniere an, wo sich die Mitarbeitenden dann zum Finale treffen. Das sind immer sehr schöne Events. Man kann dann auch Preise oder einen Pokal gewinnen. Oder die eine Firma spielt gegen die andere, sodass auch neue Kontakte geknüpft werden können.
Wie läuft das in der Praxis ab?
Zum Beispiel kann die Vertriebsabteilung von Firma A ein Turnier gegen die gleiche Abteilung von Firma B spielen. Das erweitert den Horizont, und es bleibt ja nicht beim Gaming, sondern man kommt ins Gespräch, lernt sich auch persönlich kennen und kann sich dabei austauschen.
Wie ist denn die Resonanz der Firmen?
Die ist durchweg positiv, und viele berichten danach von einem interessanten psychologischen Nebeneffekt: Es ist ja so, dass man im normalen Geschäftsbetrieb meistens nur eine ganz bestimmte Seite von der Kollegin oder dem Kollegen kennenlernt. Da ist der eine vielleicht lauter oder dominanter, der andere hält sich mehr zurück und kommt leiser rüber. Außerdem spielt natürlich auch die Hierarchie eine große Rolle, also man kennt den Chef oder die Chefin vielleicht nur in dieser Funktion. Beim Gaming wird das ja alles aufgebrochen. Da kommen ganz neue Talente zum Vorschein und vor allem auch ganz unterschiedliche
Die Unternehmenskultur ist in allen Branchen ein wichtiges Thema. Viele Unternehmen bieten sogar richtige Turniere an, wo sich die Mitarbeitenden dann zum Finale treffen.
Methoden, um Probleme zu lösen. Und die Hierarchien werden aufgebrochen, was einen völlig neuen Blick auf die anderen in der Firma ermöglicht. Man kann sagen, dass sich die Mitarbeitenden beim Gaming von einer ganz neuen Seite kennenlernen.
Fakten
Eine Studie der University of Kansas ergab, dass Firmen mit zufriedenen Mitarbeitenden erfolgreicher sind. Hierfür bewerteten über 100.000 Mitarbeitende ihre Firmen und deren Unternehmenskultur, was in Verbindung mit dem Firmenerfolg gesetzt wurde. Eine Gallup-Studie spricht von ca. 20 Prozent mehr Effektivität bei einer positiven Unternehmenskultur.
Durch eine gemeinsame Gaming-Session werden Hierarchien aufgebrochen.
Dennis Gehlen, CEO von TakeTV
Was macht eine Versicherung auf Roblox?
Mit einem Roblox-Game will ERGO Kindern interaktiv vermitteln, welche Alltagsrisiken es gibt und welche Rolle Versicherungen dabei spielen können. Funktioniert das?
„Am Anfang muss ein Auftrag stehen“ und „Es darf nicht zu einfach sein“: Das waren die ersten Kommentare im Workshop der ERGO Mitarbeitendenkinder Lisa (12) und Lars (10) zum Roblox-Spiel „ERGO – Welt der Versicherungen“. Das Ziel war es, ein Game zu bauen, das Kinder und Jugendliche frühzeitig in ihrem Risikobewusstsein stärkt und damit spielerisch die Relevanz aufzeigt, Alltagsrisiken auch mithilfe von Versicherungen zu minimieren.
Seit einem Jahr ist das Roblox-Game, das gemeinsam mit den Event Punks entstanden ist, nun live. Das interaktive Lernspiel für 9- bis 13-Jährige besteht aus drei Hindernisparcours zu generellen Risiken, Gesundheit und Hausrat und lädt dazu ein, spielerisch in die Welt der Versicherungen einzutauchen. Roblox ist neben Fortnite und Minecraft eine der spannendsten Plattformen für Unternehmen, da sie sich mehr und mehr zu den neuen Social-Media-Plattformen entwickeln. Im Game selbst starten die Player zunächst auf dem virtuellen ERGO Platz. Als Versicherungspartner des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bietet ERGO hier zunächst allen Fußballbegeisterten die Chance, sich im Torwandschießen zu messen. Im „Obby“ Hausrat laufen die Gamer dann auf Zeit durch ein Haus, um Schäden zu finden wie einen brennenden Toaster in der Küche, ein gestohlenes Fahrrad oder einen kaputten Gaming-PC. Innerhalb von Sekunden müssen sie entscheiden, ob eine Versicherung diese Schäden zahlen würde oder nicht. Fortgeschrittene lernen im Game dann während Dialogen in einem Krankenhaus den Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung.
Seit mehreren Jahren setzt sich die ERGO Group, eine der führenden internationalen Versicherungsgruppen, intensiv mit virtuellen und avatarisierten Welten, Gaming und XR-Brillen auseinander. Das Design einer Welt wie dem Roblox-Spiel ist dabei einer von vielen Wegen, um herauszufinden, wie man Risiken und deren Absicherung so erklären kann, dass sich mehr Menschen früh mit diesen Themen auseinandersetzen. Das Problem: Versicherungspolicen sind nichts, dem man entgegenfiebert wie dem nächsten Game Release. Sie stehen auf keiner Wishlist, sind kein Gesprächsstoff für Spieleabende oder haben eigene Communities. Wie gelingt es, gerade auch die
jüngeren Generationen für die Bedeutung von Alltagsrisiken und deren Absicherung zu sensibilisieren? Wie ermöglicht man einen einfachen Zugang zu diesen Themen, der auch zum Ausprobieren und Interagieren einlädt? Als die Apple Vision Pro auf den Markt kam, war ERGO der erste Versicherer mit eigener App für die Brille, umgesetzt von Jung von Matt NERD. In der „ERGO Tiny Map“ baut sich eine 3D-Miniaturstadt vor den eigenen Augen auf, in der Versicherung in kurzen Stories anfassbar wird. Im „Godmode“ kann man Schäden produzieren und zuschauen, was passiert. Ein Autounfall entsteht nach der Manipulation von Ampeln in der Stadt. Einen Dieb kann man einen großen Screen stehlen lassen. Nebenbei lernt der Nutzer mehr zu den Themen Verkehrsunfälle, Diebstahl, Gesundheit und Wirtschaftskrisen.
„Wir wollen verstehen, wie wir junge Generationen mithilfe von immersiven Technologien und Gaming-Anwendungen noch besser zu den wichtigen Themen Risikobewusstsein und Versicherung begleiten und informieren können“, sagt Matthias Nawrocki, Head of Metaverse bei ERGO. „Und auch als Arbeitgeber setzen wir uns intensiv mit dem Thema auseinander. So ist unsere ERGO interne Gaming Community innerhalb von einem Jahr auf über 160 Mitglieder aus 10 Ländern gewachsen, vom Erst-Gamer bis zu einer Handvoll Champion 3 in Rocket League.“
Außerdem nehmen ERGO-Mitarbeitende regelmäßig an internen und externen Turnieren teil. Nawrocki: „Beim Düsseldorf-Cup 2025 haben etwa unsere Kollegen Basti, Jonah und Fabian den Titel als Stadtmeister in Rocket League gesichert, nachdem wir im Vorjahr bereits den zweiten Platz belegt hatten. Seit 2019 sind wir zudem Titelpartner des DFB ePokals und richten zusätzlich jährlich einen internen ‚ERGO ePokal powered by DFB‘ aus. Die Finalisten spielen das ERGO Mitarbeitendenturnier live am DFB-Campus vor 500 Zuschauern. Direkt vor dem Finale des großen ,ePokals powered by ERGO‘ – als Vorband der Profis sozusagen.“
Für die ERGO Group ist die Förderung des Gaming-Bereichs Teil einer umfassenden Digital-Strategie und die ideale Plattform, um komplexe Versicherungsthemen spielerisch erlebbar zu machen und eine Interaktion auf Augenhöhe zu schaffen.
„Wir wollen verstehen, wie wir junge Generationen mithilfe von immersiven Technologien und Gaming-Anwendungen noch besser zu den wichtigen Themen Risikobewusstsein und Versicherung begleiten und informieren können.“
Matthias Nawrocki, Head of Metaverse bei ERGO
Zwischen Game und Dancefloor
SOUND
Daniel ‚Schröck‘ Schröckert und Tim Heinke kennt man von Rocket Beans TV. Als DJ-Duo „Die Hübschen“ verbinden sie Clubsound mit Zitaten aus Games, Filmen und Popkultur. Im Interview sprechen sie über die Kraft von Soundtracks, den Reiz von Überraschungen auf dem Dancefloor und darüber, warum Techno längst keine Nische mehr ist.
Text: Andreas Schack, Nadine Wagner
Fotos: Rocket Beans, Feliphe Schiarolli/unsplash
Wie seid ihr als DJ-Duo zusammengekommen?
Tim: Daniel und ich haben früher quasi zusammen gewohnt. Er war schon lange DJ, ich kam eher aus der Musikproduktion und fand Auflegen immer faszinierend. Irgendwann habe ich gesagt: Zeig mir das mal.
Schröck: Später standen wir bei Firmenpartys, kleinen Slots im Sender und Formaten wie „Hard Reset“ oder „Dosenbeatz“ immer öfter zusammen hinter‘m Pult. Da haben wir gemerkt, dass das musikalisch gut funktioniert.
Was verbindet Gaming und Club für euch?
Schröck: In beiden Welten zieht dich der Sound komplett rein. Im Spiel schafft Musik Atmosphäre, im Club erzeugt sie einen gemeinsamen Moment.
Beides kann euphorisieren.
Tim: Dazu kommt der Wiedererkennungseffekt. Wenn du einen Track aus einem Game, ein Mario- oder TetrisEdit oder etwas aus „Hotline Miami“ im Set hast, löst das sofort etwas aus.
Warum funktionieren Game-Sounds auch auf dem Dancefloor?
Tim: Weil die Mischung spannend ist. Die Leute kennen etwas und werden trotzdem überrascht. Genau das ist im Club oft der beste Moment.
Schröck: Es geht um Timing. Nicht jeder nostalgische Einwurf funktioniert immer. Aber wenn du spürst, wann so ein Moment kommt, kann das den Laden komplett mitnehmen.
Erlebt ihr gerade ein Revival alter elektronischer Sounds?
Schröck: Ja, total. Aber vieles läuft heute schneller, härter und trendgetriebener als früher. Corona, Festivalisierung und Social Media haben die Clubkultur stark verändert.
Tim: Ich würde es nicht nur auf Techno beziehen. Die Leute haben vor allem Lust auf gute Energie. Über Streams kommen auch Menschen mit Clubkultur in Berührung, die sonst vielleicht gar nicht feiern gehen würden.
Welche Game-Soundtracks haben euch geprägt?
Schröck: Bei mir ganz klar „Hotline Miami“, aber auch „Ocarina of Time“, „God of War“ oder „Shadow of the Colossus“. Diese Musik bleibt hängen.
Tim: Als Kind waren das bei mir auch Zelda-Welten. Später kamen viele Indie Soundtracks dazu. „Geprägt“ ist ein Wort mit viel Gewicht, aber beeinflusst
haben mich die Sounds dieser Spiele auf jeden Fall.
Ist Techno heute noch Subkultur?
Schröck: Techno ist längst Mainstream. Spätestens seit der Love Parade 1997, mit einer Million Menschen, musste man sich da nichts mehr vormachen.
Tim: Mir ist diese Schublade ehrlich gesagt egal. Entscheidend ist doch, ob Musik frei entsteht und Menschen erreicht. Gatekeeping hat noch keinem Genre geholfen.
Wie bleibt Rocket Beans in diesem Wandel beweglich?
Schröck: Indem wir ausprobieren. Livestreams, Magazine, Pen and Paper, Nischenformate. Rocket Beans war immer dann am stärksten, wenn Leute hier etwas gemacht haben, auf das sie wirklich Lust hatten.
Tim: Genau. Die Formate, die Bestand haben, entstehen meistens aus echtem Interesse. Erst kommt die Leidenschaft,
dann schaut man, ob es mit der Community resoniert.
Die beste Mischung ist, wenn die Leute etwas wiedererkennen und gleichzeitig überrascht werden.
Fakten
Daniel Schröckert und Tim Heinke bilden als „Die Hübschen“ ein DJ-Duo aus Hamburg. Ihr Partyformat „Dosenbeatz“ gehört seit Jahren zu Rocket Beans TV und bringt Clubstimmung per Stream ins Wohnzimmer. Musikalisch setzen sie auf eine bunte Mischung aus elektronischer Musik und nerdigen Referenzen aus Videospielen, Filmen und Serien.
Daniel ‚Schröck‘ Schröckert, DJ „Dosenbeatz“ & Moderator des Kino-Magazins Kino+
Tim Heinke, DJ & Chefredakteur des Formats GameTwo
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Mehr Leistung für Gamer und Kreative
Für neue Bildwelten braucht es Rechenkraft: Leistungsstarke Hardware bildet die Basis für flüssiges Spielen und effizientes kreatives Arbeiten.
Licht flimmert durch Baumkronen, Regen glitzert auf Asphalt, Explosionen erhellen die Nacht: digitale Welten wirken heute nahezu greifbar. Die hochauflösenden Details und komplexen Lichteffekte erzeugen neue Bildqualitäten, bei der immer häufiger auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Das alles braucht enorme Rechenleistung.
Während die CPU als Gehirn des Computers Befehle verarbeitet, übernimmt die GPU die grafische Schwerarbeit und berechnet Millionen Pixel gleichzeitig. Diese Leistung auch mobil nutzbar zu machen, kann eine Herausforderung sein, wenn Games, Grafikprogramme und integrierte KI-Anwendungen flüssig laufen sollen.
Dabei ist Flexibilität ein entscheidender Pluspunkt: Moderne Laptops bringen heute genug Power mit, um selbst komplexe Workflows zu bewältigen, ob beim Videoschnitt, Gaming oder Erstellen KI-generierter Inhalte. Fortschritte bei Grafikprozessoren machen es möglich, selbst rechenintensive Anwendungen flüssig zu betreiben, unabhängig vom Arbeitsplatz oder Schreibtisch zuhause.
Die GPUs der NVIDIA-RTX-Serie zählen zu den leistungsfähigsten mobilen Grafikprozessoren auf dem Markt. Neben klassischer Grafikberechnung enthalten sie KI-Kerne (Tensor Cores), die
Gerade bei Notebooks und PCs gibt es unendlich viele Konfigurationsmöglichkeiten. Mit dem Online Berater findet man einfach und unkompliziert das ideale Produkt für die eignen Bedürfnisse.
Während ein KI-Modell im Hintergrund ein Video entrauscht oder Farben anpasst, bleibt der Rechner flüssig bedienbar.
Berechnungen für KI-gestützte Effekte deutlich beschleunigen. Jüngst wurde mit der Version DLSS 4.5 die KI-gestützte Darstellungstechnologie für PCs für Gaming- und Content Creation weiter ausgebaut. Die NVIDIA-RTX-LaptopGPUs nutzen das sogenannte Deep Learning Super Sampling-Verfahren, um Spiele und grafikintensive Anwendungen flüssiger darzustellen und dynamische Grafikeffekte basierend auf Echtzeit-Spielereignissen auszulösen, ohne dabei die Rechenlast auf dem Notebook übermäßig zu erhöhen oder zwischen Grafikqualität und Framerate wählen zu müssen.
Kernstück der neuen Version ist das Transformer KI-Model 2. Statt jedes Bild klassisch zu berechnen, „versteht“ die KI Bewegungen, Licht und Details einer Szene und erzeugt daraus eine optimierte Version visuell hochwertiger Bilder – bei weniger Rechenaufwand. Die Technik, die auf allen aktuellen GeForce RTX-Grafikkarten läuft, findet bereits in über 400 Titeln Anwendung, von aufwendigen 3D-Actiongames bis
zu professionellen Grafiktools. Und DLSS 4.5 geht noch einen Schritt weiter: Mit dem aktuell eingeführten 6X Modus der dynamischen Multi Frame Generation funktioniert das intelligente System wie ein Automatikgetriebe für die GPU. Anstatt sich an einen festen Multiplikator zu halten, wechselt es automatisch zwischen verschiedenen Bildraten-Multiplikatoren, um das perfekte Gleichgewicht zwischen Bildrate, Bildqualität und Reaktionsgeschwindigkeit zu erzielen. So werden über 240 Bilder pro Sekunde (FPS) realisierbar und auch Spezialeffekte wie Raytracing bzw. Path Tracing schneller darstellbar: Feine Strahlen, sanfte Schatten und physikalisch korrekt wiedergegebene Lichteffekte wirken nahezu fotorealistisch; Neonlichter auf nassen Straßen oder Glas extrem realistisch – ohne bei der Bewegungsklarheit Kompromisse einzugehen. Mit DLSS Override lassen sich diese Verbesserungen zudem in vielen Games nachträglich aktivieren,
Fortschritte bei Grafikprozessoren machen es möglich, selbst rechenintensive Anwendungen flüssig zu betreiben, unabhängig vom Arbeitsplatz oder Schreibtisch zuhause.
eine individuelle Anpassung der Spiele ist nicht notwendig.
Über die Plattformen NVIDIA Studio und RTX AI PC profitieren auch Fotografen, Designer und Videocreator von KI-beschleunigten Workflows für die Contenterstellung. Bild- und Videobearbeitung, 3D-Rendering oder das Trainieren eigener KI-Modelle laufen auf RTX-GPUs deutlich schneller und energieeffizienter. Aufgrund der hohen Leistung funktioniert kreatives Arbeiten auf Laptops mit RTX-GPU in Kombination mit AI optimal.
Während ein KI-Modell im Hintergrund ein Video entrauscht oder Farben anpasst, bleibt der Rechner flüssig bedienbar. Die Funktion Enhanced Battery Boost sorgt bei Laptops für eine kluge Abstimmung zwischen GPU- und CPU-Leistung, Bildqualität und Akkulaufzeit.
Das System erkennt, wann volle Power nötig ist und wann Energie gespart werden kann. Ergänzt durch Dynamic Boost, eine KI-basierte Steuerung, die die Leistung automatisch zwischen Prozessor, Grafikkarte und Grafikspeicher optimiert, um Engpässe zu vermeiden und die Performance zu steigern. Leistungsstarke Hardware bildet damit den Grundstein für anspruchsvollste Anwendungen, die fremde Welten und kreative Visionen auf professionellem Niveau mühelos trägt.
Wer Gamer erreichen will, muss authentisch sein
AUTHENTIZITÄT
Gamer sind klüger und kritischer, als die meisten Werber und MarketingStrategen glauben. Neue Umfragen zeigen, wie wichtig Authentizität in der Community ist.
Text: Hauke Brost
Foto: Onur Binay/unsplash
Die spannende Nachricht stand eher versteckt in einer groß angelegten Studie des US-Journals „Computer in Human Behavior“: Je stärker Design und Inhalt eines Computerspiels mit der Lebensrealität der Gamer übereinstimmen, desto glaubwürdiger und authentischer empfinden sie das Spiel. Demnach ist Gaming nicht nur pure Unterhaltung und Zeitvertreib, sondern auch Teil der eigenen kulturellen Identität. Wer sich in einem Game wiederfindet, spielt länger und mit mehr Spaß, so die Studie. Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass erfolgreiche Games bestenfalls im „Hier und heute“ spielen müssten: Gamer seien durchaus bereit, sich in fremde, längst vergangene oder Fantasy-Welten hineinzuversetzen – nur müsse auch das möglichst glaubwürdig, real oder eben „authentisch“ sein. Wenn zum Beispiel in einem mittelalterlichen Szenario eine grau gekleidete, verlebt wirkende Frau einen Eimer Urin in den Rinnstein kippt, kann das zwar gängige Vorurteile bedienen – aber auch rasch als Klischee erkannt und von den Gamern mit negativen Emotionen und Reaktionen abgestraft werden.
Je stärker Design und Inhalt eines Computerspiels mit der Lebensrealität der Gamer übereinstimmen, desto glaubwürdiger und authentischer empfinden sie das Spiel.
Authentizität in der Gamer-Community wird immer wichtiger und gilt als Schlüssel zum Erfolg nicht nur bei Spiele-Design und -Inhalten, sondern auch als Grundvoraussetzung für Werbetreibende, Influencer, Content-Creator und Podcaster. Unbedingte Authentizität erwartet die überwältigende Mehrheit der Gamer auch in MMORPGs (Massively Multiplayer Online RolePlaying Games) wie WoW oder Guild Wars 2, wobei die Möglichkeit, Figuren oder Werkzeuge weitgehend selbst gestalten zu können, als besonders positiv und „authentisch“ empfunden wird. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Untersuchung im „Journal of Business Research“. Ihr zufolge erhöht die Authentizität eines Games die Bereitschaft, für virtuelle Dinge Geld auszu-
sich
geben, massiv. Andererseits reagieren Gaming-Communities extrem sensibel auf Inhalte, die als „künstlich“ wahrgenommen werden, wozu vor allem unpassende Werbung und manipulierte Spielelemente gehören.
Der Trend zur unbedingt notwendigen Authentizität hat offenbar mehrere Ursachen. Zum einen funktionierte die Kommunikation innerhalb einer gesellschaftlichen Gruppe noch nie so schnell und direkt wie heute. Stichwort Vernetzung: Gamer tauschen sich miteinander in Echtzeit aus, positive Erfahrungen und Eindrücke werden unmittelbar geteilt – aber eben auch ablehnende, als negativ empfundene. Sobald sich Gamer getäuscht fühlen und mangelnde Authentizität beklagen, posten sie das in den Sozialen Medien, früher hätte man gesagt: Es spricht sich blitzschnell herum. Streaming-Plattformen wie Twitch oder YouTube sind die Orte, an denen über „authentisch“ oder „gefaked“ entschieden wird. Umso wichtiger ist die „Authentizitätsarbeit“ mit dem Ziel, höhere Akzeptanz, Vertrauen und langfristige Bindung zu erreichen.
Zum anderen sind enthusiastische Gamer generell kritischer als die Gesamtbevölkerung und neigen dazu,
Sachverhalte und Meinungen nicht ungeprüft zu übernehmen. Was auf den ersten Blick verblüffend klingt, ist das vielleicht wichtigste Ergebnis einer großen Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung aus dem letzten Jahr („Das demokratische Potenzial von Gaming-Communitys besser nutzen“) mit über 6.000 befragten Internet-Nutzern ab 16, darunter mehr als 1.200, die sich als „GamingEnthusiasten“ bezeichnen. Von letzteren gaben 45 Prozent an, dass sie innerhalb der letzten 12 Monate an einer Unterschriftensammlung oder einer anderen Maßnahme zur Bürgerbeteiligung teilgenommen hätten. Im Bundesschnitt traf das nur auf 39 Prozent zu. Noch eindrucksvoller war das Ergebnis, als nach „politischen Kommentaren in Social-MediaKanälen“ gefragt wurde: 43 Prozent hatten schon mal einen solchen Kommentar abgesetzt, im Bundesschnitt waren es nur 25 Prozent. Auch auf politische Demos gehen begeisterte Gamer häufiger (27 Prozent) als der Durchschnitt (14 Prozent). Die Studie befasst sich zwar vorrangig mit der Funktion von Gamer-Communitys als Kanäle der politischen Meinungsbildung („Gaming-Communitys sind alles andere als unpolitisch“), die Ergebnisse lassen sich allerdings leicht auf das Thema
Authentizität übertragen: Wer sich für Politik und Demokratie interessiert, schaut insgesamt kritisch auf Angebote, die ihm oder ihr im Netz gemacht werden und fragt sich häufiger, ob sie glaubhaft, also authentisch sind.
Ob Politik, Produktwerbung oder anderer Content: Wer die Gamer-Szene erreichen und mit Authentizität überzeugen will, da sind sich die Experten einig, muss leidenschaftliche Gamer in die Kampagne einbinden. Das beginnt beim Sprachgebrauch in den Foren und hört mit der glaubwürdigen Gestaltung von Avataren noch lange nicht auf. Über 37 Millionen Deutsche sind gelegentliche oder leidenschaftliche Gamer, 79 Prozent von ihnen sind über 18 – es handelt sich also um eine wichtige, vielleicht trotzdem um die am meisten unterschätzte Zielgruppe.
Fakten
Authentizität ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema innerhalb der Gamer-Kultur geworden. Nicht nur für Spieler, sondern auch für Entwickler, Marken, Streamende und Forscher. Authentizität führt zu stärkerer Bindung an ein Game und zu Vertrauen in Communitys und Marken.
Wer
in einem Game wiederfindet, spielt länger und mit mehr Spaß.
SHOPMACHER – Partner Content
Merchandise als neues Brand-Marketing
In der E-Sport-Szene ist hochwertiges Merchandise längst das Mittel der Wahl für Community-Bindung. Auch andere Branchen entdecken sein Potenzial als Markenbotschafter.
Gebrandete Produkte, die eine Marke physisch erlebbar machen: In der Musikszene, aber auch im E-Sport sieht man sie immer häufiger. T-Shirts, Hoodies, Caps, Trinkflaschen oder Rucksäcke stärken die Verbindung zu den Fans, zeigen deren Vorlieben und die damit verbundene Lebenseinstellung. Allerdings hat sich Merch in den letzten Jahren grundlegend verändert: Weg vom billigen Werbegeschenk, hin zum hochwertigen Lifestyle-Produkt, das freiwillig und gerne getragen wird.
T-Shirts, Hoodies, Caps, Trinkflaschen oder Rucksäcke stärken die Verbindung zu den Fans, zeigen deren Vorlieben und die damit verbundene Lebenseinstellung.
E-Sport-Organisationen wie BIG (Berlin International Gaming), Eintracht Spandau oder das dänische Team Heroic haben das perfekt umgesetzt: Ihre Marken leben nicht nur vom Spiel, sondern haben auch einen festen Platz im Alltagsleben ihrer Fans. Denn, und das halten Experten für besonders wichtig: Die Merch-Kollektionen dieser Teams werden nicht einfach bedruckt, sondern sind eigene, anspruchsvolle Streetwear-Label. Auch Creator und Influencer nutzen eigene Produktlinien als Markenverlängerung. Für Musikacts ist Merch neben Streaming der größte Umsatzbringer, und Sport-Clubs nutzen
Lifestyle-Kollektionen schon lange als Identitätsmarker.
Was aber im E-Sport funktioniert, lässt sich nun direkt auf Unternehmen aus allen Branchen übertragen. Darauf haben sich E-Commerce-Agenturen wie z. B. „Shopmacher“ im münsterländischen Gescher spezialisiert. Die Idee: Das komplette Merchandising wird ausgegliedert („Merch-as-a-Service“), vom Produktdesign über Produktion und Lagerhaltung bis zum firmeneigenen Online-Shop und der Budgetsteuerung für Mitarbeitende in den einzelnen Abteilungen, denn die eigene Merch-Kollektion ist nicht nur für begeisterte Kunden eines Produkts – sondern sie dient natürlich auch nach innen als Symbol der Identifizierung mit dem eigenen Unternehmen. „Merch-asa-Service ist also eine kuratierte Lösung aus einer Hand, das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette abnimmt. Das Unternehmen bekommt seinen eigenen Merch-Shop, ohne sich um Produktion, Lager, Logistik oder Technologie kümmern zu müssen“, sagt Manuel Ludvigsen-Diekmann, Chief Technology Officer (CTO) bei Shopmacher mit ca.
Hochwertige Pieces schaffen Identifikation, Stolz und eine langfristige Verbindung, die weit über den reinen Kauf hinausgeht und auch im Alltag getragen werden.
70 Mitarbeitenden. Erfahrungen im „neuen“ Merchandising hat er mit der E-Sport-Organisation BIG gesammelt, die mit eigenen Teams z. B. in Spielen wie Counter-Strike, Fortnite und League of Legends auf international höchstem Niveau antritt und durch hochwertigen Merch, den sie selbst entwerfen und über ein Tochterunternehmen produzieren, zur Lifestyle-Brand wurde: „Die spannende Erkenntnis war, dass sich die technischen Anforderungen eines E-Sport-Merch-Shops und eines Corporate-Merch-Programms erstaunlich ähnlich sind“, so Ludvigsen-Diekmann. „Beides braucht Budget-Steuerung, Kundengruppenverwaltung und eine Logistik, die einfach funktioniert.
Wir haben das in einen standardisierten Service überführt, statt jedes Mal bei null anzufangen. Dazu gehört auch, dass wir sowohl die Produktion als auch die Lagerhaltung durch spezialisierte Fulfillment-Partner übernehmen.“ Und Christian Chmiel, COO bei BIG, ergänzt: „Für uns als E-Sports-Club ist qualitativ hochwertiger Merchandise mehr als nur ein Produkt: er ist ein sichtbares Statement unserer Marke und stärkt die emotionale Bindung zwischen Team und Fans. Hochwertige Pieces schaffen Identifikation, Stolz und eine langfristige Verbindung, die weit über den reinen Kauf hinausgeht und auch im Alltag getragen werden.“
Dass eine Firma ihr Logo auf eine xbeliebige Baseballkappe drucken lässt, sie manuell verteilt und die Kisten mit den übrig gebliebenen Caps später das Lager verstopfen und manuell gepackt werden müssen, ist also das Merch von gestern. Heute ist der Shop immer da und die Logistik läuft automatisiert, aber vor allem: Die Produkte sind so gestaltet, dass Fans und Mitarbeitende sie tatsächlich gerne tragen. Merchandising ist heute also mehr als ein Kugelschreiber mit Werbeaufdruck, sondern bestenfalls eine hochwertige Modekollektion, deren Name untrennbar mit dem eigentlichen Produkt verbunden ist. Das haben sich bisher nur die sehr großen Konzerne gegönnt (beste Beispiele: Porsche-Design, BMW Lifestyle, aber auch fritz-kola oder der Bundesnachrichtendienst). Merch-asa-Service sorgt dafür, dass dieses Konzept nun auch kleineren Unternehmen zur Verfügung steht.
Die SHOPMACHER sind Experten für Aufbau, Weiterentwicklung und strategische Steuerung digitaler Ökosysteme mit dem Schwerpunkt E-Commerce. Seit der Gründung 2005 hat sich das Unternehmen vom technischen Implementierungsspezialisten zu einem der führenden Beratungshäuser für Plattformarchitekturen im Handel entwickelt. www.shopmacher.de
Manuel Ludvigsen-Diekmann, Chief Technology Officer (CTO) bei Shopmacher
Christian Chmiel, Chief Operating Officer (COO) bei BIG