Eine unabhängige Kampagne von Contentway Welt | März 2026
FAMILIENGLÜCK



SELBSTBESTIMMT ZUM EIGENEN KIND
Social Freezing bedeutet, vorsorglich eigene Eizellen einfrieren zu lassen. Moderatorin Sarah Valentina Winkhaus ist diesen Weg selbstbewusst gegangen.
Partner Content I CBM
FRÜHE VORSORGE FÜR
PARTNER UND KINDER
Auch jüngere Eltern sollten Regelungen für den eigenen Notfall treffen, um ihren Nachwuchs vor den rechtlichen und finanziellen Folgen abzusichern.
GESUNDE GEWOHNHEITEN STATT ZUCKERSCHOCK
Ein Müsliriegel beim Spaziergang oder ein Quetschie auf dem Spielplatz –kleine Zwischenmahlzeiten gehören für viele Familien zum Alltag. Doch wie gesund sind diese Snacks wirklich?
HÖREN MACHT KLUG
Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen.

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FAMILIENGLÜCK

AUSGABE #204
Senior Account Manager: Benjamin Langer
Geschäftsführung:
Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson
Creative Director: Franziska Bredehorn
Redaktion und Grafik:
Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari
Text:
Kirsten Schwieger, Silja Ahlemeyer, Pia Rische, Nadine Wagner, Armin Fuhrer, Julia Butz
Coverfoto:
unsplash/Toa Heftiba, Farim Farooq, Presse
Distribution & Druck:
Die Welt, 2026, Axel Springer SE Contentway
Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.
Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen.
Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an.
Herausgegeben von: Contentway GmbH
Neue Burg 1
DE-20457 Hamburg
Tel.: +49 40 85 539 750
E-Mail: info@contentway.de
Web: www.contentway.de
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WEITERE INHALTE
Kinderwunsch
3. Psychotherapeutische Unterstützung
4. Sarah Valentina Winkhaus
6. Umstandsmode
Kindliche Entwicklung
7. Schlafgesundheit
10. Dr. med. Vitor Gatinho
12. Musik
Vom Kinderwunsch zum Familienglück
EINLEITUNG
CONTENTWAY.DE
Mit Zuversicht ins Elternglück
Die erste Zeit mit Baby birgt viele Herausforderungen. Wir haben die Hebamme und Mutter Laura Rohmann-Höhn zum Elternsein befragt.
Kinderglück. Kaum ein Begriff ist so positiv aufgeladen, so tief mit Hoffnung, Liebe und Zukunft verbunden. Kinderglück beginnt oft lange, bevor das erste Kinderlachen durchs Haus hallt – nämlich mit dem Wunsch, Eltern zu werden. Doch der Weg zum Kinderglück ist so individuell wie die Familien selbst.
Foto: Isabelle Kus
Am Anfang steht ein Herzenswunsch: das eigene Kind. Doch für viele Paare ist die Erfüllung dieses Wunsches nicht selbstverständlich. Während andere europäische Länder längst fortschrittliche Lösungen anbieten, herrscht hierzulande eine Gesetzgebung aus einer anderen Zeit. Die Diskussion um reproduktionsmedizinische Verfahren wie die Eizellspende muss neu geführt werden – offen, ethisch verantwortlich und zukunftsgewandt. Es ist höchste Zeit, die Förderung von Kinderwunschbehandlungen auszubauen und realitätsnah zu gestalten: mit höheren Zuschüssen, weniger Bürokratie und einem angemessenen Behandlungsalter, das heutigen Lebensrealitäten gerecht wird.
Ist das Kind dann unterwegs, beginnt eine Phase großer Veränderungen. Aus einem Paar wird eine Familie. Die Schwangerschaft ist eine Zeit voller Vorfreude, aber auch voller neuer Fragen. Gerade rund um die Geburt braucht es Unterstützung – und zwar für beide Elternteile. Eine bezahlte Freistellung für Väter direkt nach der Geburt wäre ein starkes Signal: Für ein partnerschaftliches Elternsein von Anfang an. Denn Familienglück lebt vom gemeinsamen Erleben – von den kleinen,
besonderen Momenten des Alltags, die sich tief ins Herz eingraben. Von der ersten Berührung bis zum ersten Schritt.
Kinder zu begleiten heißt auch, sie zu erziehen – liebevoll, konsequent, individuell. Ziel ist nicht die perfekte Anpassung, sondern ein starker Charakter. Oder, wie Goethe es so schön formulierte: „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ Christliche Werte, die Halt geben, und Freiräume, die zur Entfaltung einladen. Das ist die Balance, die Erziehung heute leisten muss.
Doch Kinderglück braucht mehr als Liebe und gute Absichten. Es braucht Zeit, finanzielle Sicherheit und ein familiengerechtes Umfeld. Für den Staat und die Gesellschaft muss es deshalb heißen: Familien zuerst!
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt weiterhin eine der größten Herausforderungen. Das Elterngeld muss beim Minimal- und Maximalbetrag erhöht werden. Seit Jahrzehnten herrscht hier Stillstand. Und langfristig: eine Elternrente, die der Standardrente entspricht. Erst auf diese Weise wird die Lebensleistung von Müttern und Vätern endlich anerkannt.
Men Having Babies (MHB) – Partner Content
Wenn Männer Eltern werden wollen
Der Traum der Familiengründung ist für viele Menschen nicht selbstverständlich erfüllbar. Doch es gibt Hilfen zur Orientierung.
Wenn es um den (unerfüllten) Kinderwunsch geht, denkt die Gesellschaft oft zuerst an heterosexuelle Paare und Frauen. Doch auch schwule Männer wünschen sich oft Elternschaft, ebenso wie Menschen, die aufgrund medizinischer Unfruchtbarkeit keine Kinder bekommen können. Für sie ist der Weg zur Familie häufig kompliziert – sowohl rechtlich und praktisch als auch emotional und gesellschaftlich.
Das hat auch Ron Poole-Dayan erfahren müssen, ein homosexueller, verheirateter Mann mit Kinderwunsch, heute Vater von Zwillingen. Er gründete die internationale Non-Profit-Organisation „Men Having Babies“. Sie versteht sich als Plattform,
die in Zusammenarbeit mit LGBTQ+Elternverbänden über Möglichkeiten der Familiengründung für Männer und Frauen informiert und Betroffene miteinander vernetzt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Menschen, deren Kinderwunsch nicht problemlos erfüllbar ist, verantwortungsvoll und gut begleitet Eltern werden können.
Ein zentrales Angebot sind Konferenzen, zum Beispiel die vom 08. bis 10. Mai in Berlin. Dort erhalten Teilnehmende Einblicke etwa in rechtliche Rahmenbedingungen zu einer legalen Leihmutterschaft im Ausland. Zudem können sie in verschiedenen Gesprächsrunden mit Experten wie Anwälten oder Medizinern sprechen.

Ron Poole-Dayan, Executive Director
Ergänzt wird das Programm durch Panels mit Erfahrungsberichten: Väter, Leihmütter, Fachleute, aber teilweise auch Jugendliche aus Regenbogen-Familien kommen zu Wort. „Natürlich gibt es digitale Informationen. Entscheidend sind jedoch Begegnungen vor Ort“, erklärt Poole-Dayan. „Denn Orientierung bekommt man durch persönlichen Informationsweitergabe über all das, was auch den weiteren Kontext von männlicher Elternschaft betrifft.“
Die internationale gemeinnützige Organisation Men Having Babies (MHB) hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwulen Männern durch Aufklärung und finanzielle Unterstützung dabei zu helfen, durch Leihmutterschaft Eltern zu werden. menhavingbabies.org/berlin
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Selbst ist das Kind Kinder lernen auf vielfältige Weise und mit allen Sinnen –durch Sehen, Fühlen, Hören und vor allem durch aktives Selbermachen.

Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer, Deutscher Familienverband e.V.
Kinder zu begleiten heißt auch, sie zu erziehen – liebevoll, konsequent, individuell. Ziel ist nicht die perfekte Anpassung, sondern ein starker Charakter.
Denn wer Kinder großzieht, investiert in die Zukunft unserer Gemeinschaft. Kinderglück ist kein Privileg. Es ist ein Recht – für Kinder wie für Eltern. Es ist ein Ausdruck einer lebensbejahenden Gesellschaft. Damit Kinder gut aufwachsen können und Familien sich getragen fühlen, braucht es verlässliche Strukturen und den politischen Willen, Familien in all ihrer Vielfalt zu unterstützen. Es geht nicht nur um das einzelne Glück, sondern um unser aller Glück. Wenn wir als Gesellschaft Familien ins Zentrum stellen, gewinnen wir alle – heute und morgen.

Wichtig ist der NGO auch der soziale Kontext. Poole-Dayan betont, dass viele Vorurteile gegenüber schwulen Vätern weniger mit sexueller Orientierung zu tun haben als mit traditionellen Rollenbildern. „Zwei Männer als fürsorgliche Eltern sind für manche noch immer ungewohnt. Studien zeigten jedoch, dass nicht das Geschlecht der Eltern über das Wohl eines Kindes entscheidet, sondern Stabilität, Bindung und ein unterstützendes Umfeld.“

Ungewollt kinderlos
UNTERSTÜTZUNG
Für viele Paare gehört der Wunsch nach einem eigenen Kind fest zum Lebensplan. Doch bei rund 15 bis 20 Prozent der Paare in Deutschland bleibt dieser Wunsch unerfüllt¹. Damit beginnt für viele nicht nur ein körperlich, sondern auch emotional herausfordernder Weg.
Text: Julia Butz Foto: Getty Images/unsplash
Untersuchungen, Behandlungszyklen, hormonelle Messwerte, Wartezeiten – der Gedanke an ein Baby bestimmt den Alltag. Das eigentliche Leben gerät dabei oft in eine Warteschleife. Urlaube lassen sich kaum planen; der nächste Karriereschritt? Scheint mit einer kommenden Schwangerschaft nur schwer vereinbar. Auch die finanzielle Seite ist belastend. Wiederholte Fruchtbarkeitsbehandlungen bedeuten erhebliche Kosten. Für viele Paare geht es irgendwann längst nicht mehr nur um die Frage, ob sie ein Kind bekommen, sondern auch darum, wie lange sie den physischen, psychischen und finanziellen Druck durchhalten können. In dieser schwierigen Situation spielt begleitende psychotherapeutische Unterstützung eine zentrale Rolle. Wenn man sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Ratlosigkeit und tiefer Trauer nach der nächsten Fehlgeburt irgendwann fragt: Bin ich genug, auch ohne Kind? Was erfüllt mein Leben, auch wenn ich keine Mutter bin?
Die Ursachen dafür, warum eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege ausbleibt, können komplex sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher suchen viele Paare ergänzend zur schulmedizinischen Diagnostik nach Wegen, um die Voraussetzungen für eine Empfängnis ganzheitlich zu fördern, sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene. Naturheilkundliche Ansätze können dabei wertvolle Impulse geben. So kann Akupunktur im Rahmen einer IVF (In-vitroFertilisation) den Behandlungserfolg

Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung.
positiv beeinflussen, indem sie bei Männern die Spermienqualität verbessert und bei Frauen die Funktion der Eierstöcke unterstützt. Ganzheitliche Therapiekonzepte verbinden unterschiedlichste Behandlungen um körpereigene Prozesse zu harmonisieren, von der Entgiftung und Entsäuerung des Körpers über Mikronährstoff- und Ordnungstherapien bis hin zu therapeutischen Massagen. Ebenso können Achtsamkeitstraining, Yoga oder Entspannungsverfahren helfen, Druck abzubauen und das hormonelle Gleichgewicht zu stabilisieren. Wenn IVF dann sprichwörtlich gefruchtet hat, wird das Wunder des entstehenden Lebens erst richtig bewusst.
Ein unerfüllter Kinderwunsch bleibt eine vielschichtige Herausforderung, die medizinische, emotionale und soziale Aspekte gleichermaßen berührt. Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. Letztlich geht es auch darum, die eigenen Grenzen zu erkennen – und liebevoll mit ihnen umzugehen. Dazu gehört die Offenheit für das, was möglich ist, aber auch die Akzeptanz für das, was nicht.
Unterstützungsangebote können Paare entlasten und ihnen helfen, den Weg durch Diagnostik und Behandlung selbstfürsorglicher zu gestalten. ¹ Quelle: Deutsches IVF-Register (Jahresbericht 2024)
Wenn der Kinderwunsch unerfüllbar scheint
Warum ehrliche Aufklärung und psychologische Begleitung im Kinderwunschprozess so entscheidend sind.
Ungewollte Kinderlosigkeit ist für viele Paare eine große emotionale Belastung. Zwischen Hoffen und Bangen, Enttäuschung und neuem Mut liegen manchmal nur wenige Tage. Der Weg durch Untersuchungen, Behandlungen und immer wieder auffl ammende Hoff nung fordert enorm viel seelische Kraft – und doch gerät genau diese innere Belastung im medizinischen Prozess häufi g in den Hintergrund.
Dabei kann Psychotherapie in dieser Phase wertvolle Unterstützung leisten: um die eigenen Erwartungen zu reflektieren, neue Perspektiven zu entwickeln und den Blick auch für alternative Wege, wie eine Adoption zu öff nen. Vor allem aber hilft sie, sich selbst inmitten dieser emotionalen Achterbahnfahrt im Zyklustakt nicht zu verlieren und verbessert so langfristig das Ergebnis der Behandlung.
Im Gespräch mit Dr. med. Roland Grau von der Praxis für Frauengesundheit, gynäkologische Endokrinologie und Kinderwunsch in Stuttgart.
Ich sehe es als meine Verantwortung ehrlich und klar über reale Chancen zu informieren, auch wenn die Wahrheit manchmal weniger attraktiv klingt.
Dr. Grau, was unterscheidet Ihre Begleitung von einer rein medizinischen Kinderwunschbehandlung? Ich bin Psychotherapeut, Endokrinologe und Sexualmediziner in Personalunion. Neben moderner Labordiagnostik und Hormonanalysen beziehen wir bei der Behandlung Lebensstil, Partnerschaftsdynamik und psychische Belastungsfaktoren mit ein.
Wir behandeln und begleiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten: Paare, die trotz mehrerer ICSIZyklen kinderlos geblieben sind, Frauen mit wiederholten Fehlgeburten oder vorzeitig erschöpfter Eizellreserve, gleichgeschlechtliche Paare sowie Single-Wunschmütter. Auch Menschen mit traumatischen
Mehr Informationen über Dr. Roland Grau unter: www.dr-roland-grau.de
sexuellen Erfahrungen, Ängsten oder Depressionen fi nden bei uns Unterstützung, ebenso Paare, die sich für eine Auslandsbehandlung entschieden haben.
Das Ziel ist, die Ursachen zu verstehen, individuell angepasste Lösungen zu entwickeln und den langfristigen Erfolg der Behandlung zu steigern, ohne Massenabfertigung, sondern mit Empathie und Zeit. Die Kosten für unsere psychotherapeutische Begleitung werden von den Krankenkassen übernommen, sofern ein emotionales Leiden durch den Druck der Ereignisse besteht.
Viele Menschen ho� en, dass moderne Medizin alle Grenzen überwindet. Wie wichtig ist die Aufklärung über realistische Chancen?
Offenheit ist in diesem Prozess entscheidend. Denn trotz des medizinischen Fortschritts und vieler erfolgreicher Behandlungen bleiben biologische Grenzen bestehen. Besonders ab dem 40. Lebensjahr sinkt die Wahrscheinlichkeit, mit eigenen Eizellen schwanger zu werden, deutlich.
In solchen Fällen falsche Hoffnungen zu nähren, führt auf Dauer zu großem Leid: emotional, fi nanziell und existenziell. Ich

Dr. med. Roland Grau, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Spezialist für Reproduktionsmedizin, gynäkologische Endokrinologie, Psychotherapie und medizinischer Vorstand von Beratungswerk Kinderwunsch Deutschland (BKID e.V.)
sehe es als meine Verantwortung ehrlich und klar über reale Chancen zu informieren, auch wenn die Wahrheit manchmal weniger attraktiv klingt. Das gilt ebenso für das Einfrieren von Eizellen: eine sinnvolle Option, aber keine Garantie für eine spätere Schwangerschaft, da auch hier der Erfolg vom Alter abhängt.
Ehrlichkeit, fundierte Aufklärung und psychische Begleitung gehören für mich untrennbar zusammen. Nur so können Frauen und Paare selbstbestimmt entscheiden, welcher Weg für sie der richtige ist.

Selbstbestimmt zum eigenen Kind

GROSSES INTERVIEW
Social Freezing bedeutet, vorsorglich eigene Eizellen einfrieren zu lassen. Moderatorin Sarah Valentina Winkhaus ist diesen Weg selbstbewusst gegangen.
Text: Silja Ahlemeyer Foto: Farim Farooq
Frau Winkhaus, wann haben Sie zum ersten Mal vom Thema Social Freezing gehört?
Das war 2014. Ich war als Reporterin viel international unterwegs und hatte Bekannte in den USA, die ihre Eizellen einfrieren ließen – als eine Art Versicherung, mithilfe von künstlicher Befruchtung irgendwann Mutter werden zu können. Damals habe ich das nicht ernst genommen. Ich dachte: Das kann man ja später immer noch machen. Mir war nicht bewusst, wie stark die Fruchtbarkeit ab Mitte 30 abnimmt und Fehlgeburtsrisiken steigen. Über Verhütung wird aufgeklärt, aber kaum über Fruchtbarkeit.
Wann wurde das Thema für Sie persönlich relevant?
Als ich mit 35 selbst in eine Kinderwunschklinik ging und sehr direkt gesagt bekam: „Sie sind spät dran.“ Da wurde mir klar, dass wir Frauen uns oft in einer trügerischen Sicherheit wiegen. Wir warten auf den passenden Partner, die berufliche Stabilität, den richtigen Moment – und merken dann, dass die
biologische Uhr längst tickt. Für mich stand fest: Egal, wie meine Reise ausgeht, ich werde darüber sprechen. Denn es ist nicht nur ein medizinisches Thema, sondern ein gesellschaftliches.
Warum gesellschaftlich?
Weil es um Lebensentwürfe geht. Viele Frauen nutzen Social Freezing nicht, um Karriere zu machen, sondern weil ihre Lebensrealität noch nicht zu ihrem Kinderwunsch passt. Die Frage ist aber: Darf mein Leben anders aussehen als geplant? Darf ich Mutter werden, auch wenn kein Partner da ist?
Eizellen zu entnehmen und erfolgreich einzufrieren, gelingt nicht mal eben so. Wie verlief Ihr Prozess?
Zunächst habe ich Eizellen gesammelt. Das lief über mehrere Zyklen, weil ich schon Mitte/Ende 30 war. Parallel war ich noch in einer Beziehung. Irgendwann wurde mir klar: Ich kann nicht darauf warten, dass andere „ready“ sind und alle Umstände genauso passen wie erträumt. Als ich den Entschluss fasste, den Kinderwunsch von der Partnerschaft zu trennen, fiel eine enorme Last von mir ab. Das heißt nicht, dass man für immer allein bleibt. Aber man übernimmt Verantwortung für das eigene Leben.
Ihr Weg zum Kind war allerdings nicht geradlinig...
Überhaupt nicht. Zwischen 2017 und 2023 gab es immer Höhen und Tiefen.
In einer deutschen Klinik wurden meine eingefrorenen Eizellen versehentlich alle aufgetaut – mein Zeitvorteil war weg. Ich musste praktisch bei Null anfangen. Nach zwei Wochen Selbstmitleid habe ich neu recherchiert und eine Klinik in Athen gefunden. Dort fühlte ich mich ernst genommen und individuell betreut. Mit 40 hatte ich dann nur noch vier Eizellen zur Verfügung. Drei Versuche der künstlichen Befruchtung scheiterten – aus der letzten entstand meine Tochter Clara.
Gab es Momente des Zweifelns? Natürlich. Man muss sich irgendwann fragen: Wie lange gehe ich noch weiter? Wo ist meine persönliche Grenze? Diese emotionale Achterbahnfahrt ist enorm belastend. Am Ende hat es geklappt – aber es hätte auch anders ausgehen können.
Wie erleben Sie heute den Alltag als alleinerziehende Mutter? Erstaunlich gut. Ich habe ein starkes „Village“: enge Freunde, zwei wunderbare Babysitterinnen, eine tolle Kita. Verlässliche Bezugspersonen sind entscheidend. Ob ein Kind durch Samenspende entstanden ist oder nicht, spielt im Alltag keine Rolle. Wichtig ist Stabilität und Liebe. Ja, es ist viel Verantwortung. Man muss sehr viele Entscheidungen ganz allein treffen. Aber ich habe gelernt, Hilfe anzunehmen. Nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional. Das ist sehr wichtig und war eine große Lektion für mich.
Sie begleiten heute andere Frauen auf dem Weg zur selbstbestimmten Mutterschaft. Was treibt Sie an? Ich hätte mir selbst früher eine Sparringspartnerin gewünscht. Jemanden, der sagt: Diese Möglichkeiten gibt es. Informiere dich – nicht aus Angst, sondern aus einer starken Haltung heraus. Es geht um Selbstbestimmung, um finanzielle Unabhängigkeit, um das Hinterfragen eigener Glaubenssätze. Viele Frauen wollen ein Kind, trauen sich aber nicht, diesen Gedanken zu Ende zu denken. Auch deswegen habe ich mein Buch „Ich werde Eltern: Selbstbestimmt zum Mutterglück durch Social Freezing“ geschrieben. Die Themen Unfruchtbarkeit und Social Freezing gehören auf die Agenda und raus aus der Tabu-Zone.
Würden Sie sich wieder so entscheiden? Jederzeit. Dieser Weg war die beste Entscheidung meines Lebens. Mein einziger Wunsch wäre, dass ich es früher gewagt hätte.
Fakten
Sarah Valentina Winkhaus ist Moderatorin, Autorin und Gründerin der Glow & Speak Academy. Sie beschäftigt sich mit Selbstbestimmung, Präsenz und modernen Familienmodellen und teilt dazu regelmäßig Inhalte auf Instagram.

Stuttgart 10.-12. April 2026 I Düsseldorf 16.-18. Okt. 2026
Hamburg 6.-8. Nov. 2026 I München 13.-15. Nov. 2026
Tickets: www.babini.family/tickets
Babini: Trends aus der Baby-Bubble
Was muss in die Kliniktasche, welcher Kinderwagen passt zu unseren Bedürfnissen und wie trage ich mein Baby, sodass beide Parteien gesund bleiben? Auf diese und Hunderte weitere Fragen, die Schwangeren und jungen Familien unter den Nägeln brennen, liefert die Babini Babymesse Antworten – und praktikable Lösungen. Als Deutschlands größte B2C-Babymesse findet die Babini an fünf Standorten statt und bietet Neuheiten sowie Tipps und Tricks rund um Schwangerschaft, Erstausstattung und Babybedarf. Junge Eltern (in spe) finden hier eine riesige Auswahl an Produkten von bekannten Marken bis hin zu kleinen regionalen Labels, die sie begutachten und teilweise gleich ausprobieren können – zum Beispiel auf dem Testparcours für Buggys und Kinder-
wagen. In entspannter Atmosphäre wird inspiriert, beraten, getestet und verglichen sowie zu attraktiven Messepreisen direkt vor Ort eingekauft. Auf der Babini Bühne führen Expertinnen und Experten in Live-Talks in die Finessen von Babyschlaf und -ernährung, Elterngeld, Tragehilfen sowie Erste Hilfe am Kind ein und stellen sich den Fragen des neugierigen Publikums. Neben Produktvorstellungen, Beratungsgesprächen und den Live-Vorträgen setzt Babini auf ein einladendes Wohlfühlambiente mit einer Still-Lounge, einer Wickel-Oase zum Ausprobieren von Produkten und einer Fütter-Bar mit gesunden Leckereien wie gratis Snacks und Beikost – allesamt ausgestattet von dm.
Text: Kirsten Schwieger, Foto: Babini GmbH
Festival4Family: Familienmesse im Festivalformat
Darauf freut sich die Metropolregion schon das ganze Jahr: Das Festival4Family am 31. Mai in und an der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main! Nicht ohne Grund, denn Deutschlands ultimatives Familienfestival begeistert rund 12.000 Besucher einen ganzen Tag lang mit Live-Performances, unzähligen Aktionsständen und Festivalaction. Für Kinder gibt es jede Menge zum Ausprobieren und Austoben. Hüpfburgen, Ninja-Parcours und Wasserbälle auf dem Teich neben der Halle. Zwischendurch locken Mitmachaktionen an den Ständen und halten die Kids bei Laune, während sich die Eltern zu den Themenbereichen Freizeit und Kultur, Haus und Garten, Shopping und Dienstleistungen, Spielwaren und Gaming, Förderung und Bildung, Reisen und Mobilität sowie Gesundheit und Sport informieren und mit den Anbietern direkt austauschen.
Ein Höhepunkt für Jung und Alt ist die Heldenparade, die zweimal an diesem Tag mit Maskottchen wie Bluey und Paddington über das Gelände zieht und für volle Aufmerksamkeit und strahlende Gesichter sorgt. Herzstück des Festivals ist die Hauptbühne mit starkem Line-up: Dieses Jahr wird dort – unter anderem –herrH mit Vollgas Hits zum Mitsingen und -machen schmettern, Bibi Blocksberg Schauspielerin NALA Autogramme geben und Deutschlands bekanntester FußballFreestyler Jannik Freestyle mit Tricks auf Top-Niveau begeistern. Weitere Acts, ein Kids-Rave, Workshops, Theateraufführungen, Lesungen, Gesang- und Tanzshows sowie eine große Charity-Tombola warten außerdem zwischen 10:00 und 18:00 Uhr auf die Besucher.

Festival4Family
31. Mai 2026 I Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle www.festival4family.de
Samenbank revolutioniert den Markt: Deutsche Eltern in spe sollen Gewissheit haben
Die dänische Samenbank Donor Network bietet als Erster am Markt IQ-Untersuchungen aller Spender an. Dies soll bei der internationalen Kundschaft hinsichtlich ihres Kinderwunsches für Sicherheit sorgen. Deutschland gilt hierbei als einer der größten Exportmärkte.
Bis zu 80 Prozent des IQs eines Kindes werden genetisch übertragen. Während deutsche Samenbanken in der Regel nur systematisch auf Gesundheit und Familienhistorik hin testen, bietet die dänische Samenbank „Donor Network“ als erste Samenbank in Europa eine konsequente IQ-Untersuchung aller Samenspender an. Dieses Screening kann von den Käufern der Samen genauso erworben werden wie Gesundheitshistorik, Familienverhältnisse und körperliche Merkmale des Spenders.
„Unsere IQ-Untersuchungen sind zweifelsohne ein großes Plus für unser Register. Wir haben eine Marktlücke erschlossen, in der die Nachfrage steigt. Bei allen künstlichen Befruchtungen ist die Wahl des Spenders kein Detail, sondern ein ausschlaggebender Faktor“, so Jakob Schöllhammer Knudsen, Gründer und CEO von Donor Network.
Etwa 90 Prozent der dänischen Spendersamen werden ins Ausland exportiert. Deutschland ist einer der großen Absatzmärkte – und dänischer Samen ist vor allem bei deutschen Paaren und Singles hoch im Kurs. „Dänemark genießt einen hervorragenden Ruf, was Kinderwunschbehandlung und Samenspende angeht. Viele Deutsche entscheiden sich einerseits für dänische Samenspender, andererseits für eine künstliche Befruchtung in Dänemark. Unsere Mission ist, zu gewährleisten, dass sich unsere Kunden bei der Wahl ihres Spenders zu 100 Prozent sicher fühlen, daher ist es sinnvoll, dass wir unsere Spender auf möglichst vielen Gebieten testen,“ so Jakob Schöllhammer Knudsen.
Umfangreiche Tests räumen Bedenken aus dem Weg In Deutschland sind über 400.000 Kinder im Rahmen einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen. Allein 2022 waren es laut den neuesten Erhebungen des deutschen IVF-Registers DIR aus dem Jahr 2024 11.775 Kinder. Somit ist Deutschland einer der größten Märkte für die Kinderwunschbehandlung, und die Nachfrage nach spezifisch dänischem Samen ist steigend.
Für viele Paare und Singlemütter beinhaltet eine Samenspende die Wahl zwischen verschiedenen Spendern, und Jakob Schöllhammer Knudsen betrachtet das IQ-Screening als einen notwendigen Schritt, der sich mehr als je zuvor auf Sicherheit bei der Spenderwahl fokussiert: „Die Informationen zu den Samenspendern sind im Laufe der Zeit umfangreicher geworden. Alle Spender durchlaufen selbstverständlich diverse gesundheitliche Tests, doch davon abgesehen geht es Vielen auch um das Aussehen, die familiären Bedingungen und die Staatsangehörigkeit. Jetzt blicken wir auf weitere Faktoren, die Kunden viele ihrer Sorgen nehmen könnten“, erklärt Jakob Schöllhammer Knudsen.
Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis erforderlich Der dänische Markt für Kinderwunschbehandlungen wächst momentan stark und ist aller Erwartung nach bis 2030 eine Millionenindustrie. Der Erfolg ist vor allem den hohen Anforderungen an die Qualität geschuldet, und Donor Network geht

Jakob Schöllhammer Knudsen , Gründer und CEO von Donor Network
jetzt eben einen weiteren Schritt, um den Kunden noch mehr Sicherheit zu bieten: „Die Mehrheit unserer Kundschaft überrascht es, dass das IQScreening kein Standardverfahren bei Samenbanken ist. Dies bestätigt uns darin, dass der Bedarf besteht. Auf Grundlage dieser Werte haben wir uns dazu entschieden, dass unsere Spender ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen. Diesen Weg zu gehen, ist konsequent, denn es geht schließlich um den großen Traum der Menschen eines gesunden Kindes“, so Jakob Schöllhammer Knudsen.
Donor Network ist eine dänische Samenbank. Das Unternehmen hat sich auf Spendersamen für die Kinderwunschbehandlung spezialisiert und bietet ein dokumentiertes IQ-Screening sowie ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis aller Spendern an. Die Bank kooperiert mit Kliniken in Dänemark und im Ausland. www.donornetwork.com/de



Rundum stil- und sinnvoll
UMSTANDSMODE
Gute Still- und Schwangerschaftsmode zeichnet sich durch eine Kombination aus cleveren Features, hochwertiger Materialqualität und stilvoll-zeitlosem Design aus.
Text: Kirsten Schwieger Foto: Curated Lifestyle/unsplash
Schwangerschaft und Stillzeit sind eine ganz besondere Zeit im Leben einer Frau. Sie bringen nicht nur körperliche und emotionale Veränderungen mit sich, sondern auch neue Anforderungen und Bedürfnisse. Wenn das Babybäuchlein wächst, sitzt die gewohnte Kleidung irgendwann nicht mehr richtig und fühlt sich unbequem an. Nun braucht es bequeme, raffiniert-geschnittene
Pieces, die dem eigenen Stil treu bleiben. Vielleicht soll der wachsende Babybauch in den ersten Monaten auch noch kaschiert werden, bis die frohe Kunde beim Arbeitgeber und im Freundeskreis verkündet wird. Der Klassiker Wickelkleid, A-Linien-Kleider mit ausgestelltem Rock oder Empire-Kleider mit hoch angesetzter Taille sind zeitlose Styles, die sich in der Schwangerschaft bewährt haben. Damit es nicht zeltartig rüberkommt,
Selbstredend ist Stillmode maschinenwaschbar und waschbeständig bei häufigem Waschen, da nicht selten Milch ausläuft oder das Baby spuckt.
sollte die Mehrweite nur den Vorderteil betreffen und der Rückenteil schlank gehalten werden.
Wer vor der Schwangerschaft nie Kleider getragen hat, muss nun aber nicht damit anfangen: Es gibt jede Menge stylische Hosen und raffinierte Oberteile für jeden Anlass. Hosen mit seitlichen Stretcheinsätzen oder verstellbarem Innenbund eignen sich besonders für die erste Schwangerschaftshälfte. In der zweiten Hälfte punkten dann smarte Bundlösungen, zum Beispiel mit elastischem, hohem Jerseybund über der Babykugel. Obenrum überzeugen elastische Raffungen an den Seitennähten, die mit dem Bauch mitwachsen, ohne sackig zu wirken. Diese figurbetonten Schnitte sind ebenso flexibel wie der Wickel- oder Faux-Wrap-Schnitt, welche das Dekolleté betonen und sich Brustveränderungen

Gute Stillkleidung zeichnet sich durch einen einfachen und dezenten Zugang zur Brust aus.
anpassen. Egal, für welchen Schnitt und welche Klamottenkategorie „frau“ sich entscheidet: Wichtig ist, dass sie sich wohl fühlt und weder auf Bewegungsfreiheit noch auf Komfort verzichten muss.
Dasselbe gilt für Stillmode, wobei hier die Funktionalität das A und O ist. Gute Stillkleidung zeichnet sich durch einen einfachen und dezenten Zugang zur Brust aus. Überlappende Stofflagen, verdeckte Reißverschlüsse, verspielte Druckknopfleisten oder auch der beliebte Cache-Coeur-Ausschnitt ermöglichen ein schnelles, einhändiges Freilegen der Brustregion. Bauch und Rücken bleiben dabei bedeckt, sodass sich auch in der Öffentlichkeit diskret und entspannt stillen lässt. Still-BHs sollten ebenfalls einhändig mit einem Clip-Träger zu öffnen sein. Wie die Stillkleidung auch, sollten sie aus weichem, atmungsaktivem Material sein und keine kratzenden Nähte aufweisen, da die Haut der Brüste in der Stillzeit sehr empfindlich ist. Selbstredend ist Stillmode maschinenwaschbar und waschbeständig bei häufigem Waschen, da nicht selten Milch ausläuft oder das Baby spuckt. Hochwertige Stillmode überzeugt mit unauffälligen Stillöffnungen, sodass sich der Lieblingslook auch nach der Stillphase weitertragen lässt. Denn hat „frau“ sich einmal an die weichen, bequemen und stylischen Stücke gewöhnt, will und muss sie diese auch nach dem Abstillen nicht missen.
Fakten
Vor dem Kauf eines Schwangerschafts- oder Still-BHs empfiehlt es sich, die Unterbrust- und Cup-Größe sorgfältig auszumessen. Bei der Anprobe ist darauf zu achten, dass der Bügel/Unterbund nicht auf der Brust sitzt (Cup zu klein und/oder Unterbrustband zu weit). Gut zu wissen: 80 Prozent des Brustgewichts werden vom Still-BH selbst getragen, nur 20 Prozent von den Trägern.
Tajinebanane – Partner Content
Stillmode - stilbewusst und praktisch
Stillen ist eine natürliche und gesunde Verbindung zwischen Mutter und Kind. Dennoch fühlen sich viele Mütter in der Ö�entlichkeit unsicher – besonders, wenn sie dabei nicht auf Stil und Komfort verzichten möchten.
Alison Cavaillé-Jouannet, Gründerin von „Tajinebanane“, erklärt im Interview, wie die Idee ihrer Marke entstanden ist und was sie so besonders macht.
Wie entstand die Idee zur Marke „Tajinebanane“?
Tajinebanane entstand 2018 nach der Geburt meines dritten Kindes. Nach Notgeburt und schwierigem Stillstart fand ich keine Kleidung, die praktisch, bequem und stilvoll zugleich war – also schnitt ich seitliche Öffnungen in mein eigenes

Alison CavailléJouannet, Gründerin von Tajinebanane
T-Shirt. Aus dieser Idee wuchs eine Marke. Über Instagram teilte ich das Projekt, eine wachsende Community fühlte sich sofort angesprochen. Der Name steht dabei für meine fröhliche, unkonventionelle Welt und die Idee einer bunten Patchworkfamilie.
Was macht die Marke besonders?
Tajinebanane ist mehr als ein Modelabel –die Marke versteht sich als Bewegung mit der Mission, das „Stillen. Immer und überall.“ selbstverständlich zu machen und Frauen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken.

BabyExpo 19.-21.06.26, Wiener Stadthalle 6.-8.11.26, Wiener Neustadt www.babyexpo.at
BabyExpo: Eintrittskarte in den Elternkosmos
Text: Kirsten Schwieger Foto: Christian Smutny Photgraphy
So viele Überlegungen, so viele Neuanschaffungen, so viele Fragen: Ein neuer Erdenbürger kann werdende Eltern gehörig auf Trab bringen. In Österreich können diese aber ganz entspannt bleiben – sofern sie sich auf den Weg zur BabyExpo in Wien machen. Auf Österreichs größter Babymesse finden sie eine nie dagewesene Vielfalt an internationalen wie nationalen Top-Marken aus den Bereichen Kinderwagen, Buggys, Kindersitze, Hochstuhl, Kinderbett, Accessoires, Kinderbekleidung sowie Schwangerschafts- und Stillmode. Neben einer vielfältigen Markenwelt werden auf der BabyExpo Information und Beratung großgeschrieben. Im Speakers Corner lassen Vorträge zu wichtigen Themen rund um den Babykosmos keine Fragen mehr offen. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spaß und Spielerei macht das Event zu einem kurzweiligen Vergnügen: Mit Spannung werden schon die Gewinner des Väter-Wickel-Wettbewerbs und des BabyOne Buggy Race erwartet. Eine Still-Ecke, Fläschchen-Aufwärme-Station sowie Wickelräume sind beliebte Anlaufpunkte für junge Eltern während von dem umfangreichen gastronomischen Angebot alle Messebesucher zehren können.
Die Kleidung ist funktional und zugleich ein sichtbares Statement zur Normalisierung des Stillens. Produziert wird verantwortungsvoll in Europa, in limitierten Kollektionen und mit überwiegend Oeko-Tex-zertifi zierten Materialien. Die DNA: fröhlich, mutig, inklusiv – mit klarer Haltung.
Welche Produkte bietet ihr an? Wir bieten Stillkleidung mit diskreten Reißverschluss- oder Druckknopföffnungen, Schwangerschaftsmode sowie Designs ohne Stillfunktion im typischen Markenstil. Ergänzt wird das Sortiment durch Kinderkleidung und Pieces für Väter, Co-Eltern und weitere Familienmitglieder – für die ganze Familie.
Habt ihr Wünsche oder Ziele für die Zukunft von Tajinebanane? In einigen Jahren möchten wir Tajine-

banane fest auf internationalen Märkten etabliert sehen. Dabei wollen wir weiterhin Kollektionen für die ganze Familie entwickeln – mit dem gleichen Anspruch an Qualität, verantwortungsvolle Produktion und kreative Freiheit. Vor allem aber wünschen wir uns, dass wir weiterhin dazu beitragen, die gesellschaftliche Sicht auf Elternschaft nachhaltig zu verändern.



Schlafen mit der ganzen Familie
NÄHE
Familienbetten bieten mehr Platz, Nähe und Flexibilität im Alltag. Warum immer mehr Väter, Mütter und Kinder auf eine breite Schlafstätte für Alle setzen.
Text: Silja Ahlemeyer Foto: Getty Images/unsplash
Wenn kleine Kinder nachts aufwachen, kommen sie nicht selten ins Bett der Eltern getrappelt, oder sie weinen und rufen so lange, bis Mama oder Papa aufstehen und nach ihnen sehen. In beiden Fällen wird die Nachtruhe aller Familienmitglieder gestört. Es geht jedoch auch anders. In vielen Kulturen schlafen kleine Kinder von jeher im Bett der Eltern, auch in Deutschland nimmt diese Praxis wieder verstärkt zu. Während noch in den 80erund 90er-Jahren häufig empfohlen wurde,
Familienbetten müssen stabil gebaut sein, damit mehrere Personen problemlos darauf schlafen können.
Kinder möglichst früh an ein eigenes Bett zu gewöhnen, entscheiden sich heute viele Familien bewusst für mehr Nähe in der Nacht. Klassische Doppelbetten bieten hier allerdings selten genug Platz. Wer sich zu dritt oder viert die klassischen 1,80 Meter teilt, wacht morgens wie gerädert auf. Abhilfe schaffen Familienbetten. Diese sind deutlich breiter und bieten ausreichend Platz für Eltern und (mehrere) Kinder. Mit durchgängigen Breiten ab 2,40 Metern entsteht genug Raum, damit alle bequem schlafen können, ohne sich gegenseitig einzuengen.
Für die meisten Familien steht dabei vor allem das Bedürfnis nach Nähe im Vordergrund. Gerade jüngere Kinder suchen nachts häufig die Sicherheit der Eltern. Ein gemeinsamer Schlafplatz kann ihnen ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln und nächtliche Unruhe reduzieren. Eltern wiederum müssen nicht mehrfach aufstehen, um ihr Kind zu beruhigen, wenn es allein im Kinderzimmer liegt und weint. Ist ein zweites Baby frisch in die Familie gekommen, ist ein breites Familienbett oft doppelt praktisch: Da das Neugeborene in vielen Fällen sowieso die ersten paar Monate im Elternschlafzimmer schläft, fühlt sich der große Bruder oder die ältere Schwester nachts bei Mama und Papa nicht ausge-

Immer mehr Familien entscheiden sich bewusst für diese Schlaflösung, weil sie Geborgenheit, Komfort und Flexibilität vereint.
schlossen, sondern kann ebenfalls ganz bewusst die Präsenz des Geschwisters spüren und gleichzeitig die Nähe und Verbindung mit den Eltern erleben, die im stressigen Alltag schnell etwas kurz kommen kann. Und ein prima Ort, um zu stillen und gleichzeitig dem großen Kind vorzulesen, ist ein kuscheliges Familienbett allemal.
Doch kann es nicht auch eng und unruhig werden, wenn Eltern und Kinder so eng beieinander schlafen? Vierfachvater Christoph von Lieres aus Meckenbeuren hat das ganz anders erlebt. „In der Höchstbesetzung haben wir mit sechs Personen in unserem Familienbett geschlafen“, erzählt er. „Wenn ich beruflichen Stress hatte, bin ich manchmal in ein Einzelbett im anderen Raum umgezogen. Dann bin ich nachts aufgewacht, habe gegrübelt, mich gedanklich mit meiner Arbeit beschäftigt, und dachte dann: Was soll das? Da liege ich doch lieber bei meiner Familie, da weiß ich wenigstens, wofür ich arbeite“, schmunzelt er. Neben der Größe spielt auch die Konstruktion
Christoph von Lieres, Möbel und Design – Partner Content
eine wichtige Rolle. Familienbetten müssen stabil gebaut sein, damit mehrere Personen problemlos darauf schlafen können. Hochwertige Materialien und eine solide Verarbeitung mit mehreren Standfüßen sorgen dafür, dass das Bett langfristig genutzt werden kann. Viele Modelle sind zudem modular aufgebaut und lassen sich an veränderte Bedürfnisse anpassen. Wenn man das Bett vorher richtig plant, ist es auch möglich, es wieder zu einem regulären Doppelbett zurückzubauen, sobald das letzte Kind fest und regelmäßig in seinem eigenen Zimmer durchschläft.
Fakten
Wie gelingt der Umzug des Kindes ins eigene Bett? Vor allem möglichst ohne Druck. Eltern sollten das Kind an den neuen Schlafplatz gewöhnen, indem es tagsüber im eigenen Bett spielen oder Bücher angucken darf und in ruhiger Atmosphäre erklären, warum das Kind allein schlafen soll. Bei „Rückfällen“ gelassen bleiben.
Wenn das Bett zur Familienzone wird
Familienbetten bringen Eltern und Kinder auch nachts zusammen. Vierfachvater und Möbelbauer Christoph von Lieres sieht darin nur Vorteile.

Herr von Lieres, wenn Sie auf die letzten zwei Jahrzehnte zurückblicken: Wie hat sich das Verständnis von gemeinsamem Schlafen in Familien verändert?
Im Vergleich zu früher ist das jetzt ein Riesenunterschied. Ein zwei Meter breites Bett war vor 20 Jahren noch die Norm für das Elternschlafzimmer. Heute ist das Familienbild viel stärker geworden. Während früher die Leute noch mit dem Kopf geschüttelt haben, wenn sie von sehr breiten Familienbetten hörten, gibt es heute dafür viel mehr Verständnis und Interesse.
Wie waren damals die Reaktionen darauf, dass Sie ein eigenes Familienbett selbst produziert haben?
Unser erstes Familienbett habe ich vor genau 25 Jahren gebaut, als unsere älteste
Tochter geboren wurde. Ich habe darauf zum Teil völlig schräge Reaktion bekommen! Damals herrschte noch die Meinung vor, dass Kinder, auch sehr junge, in ihrem eigenen Bett zu schlafen haben. Aber ich habe schon immer gedacht: Bevor wir uns jahrelang die Nächte um die Ohren schlagen, schlafe ich doch lieber mit allen Familienmitgliedern zusammen in einem großen Bett, dafür entspannt. Das erspart viel nächtlichen Stress und Aufstehen.
Wie groß sollte denn das ideale Familienbett sein?
Jeder Zentimeter ist ein riesiger Platzgewinn, sobald das Bett über 2,50 Meter breit ist. Ab da kann man wirklich mit mehreren Menschen entspannt schlafen. Weniger wird schon eng.
Die Modelle Ihrer heutigen Möbelmanufaktur sind aus Massivholz handgefertigt und individuell angepasst. Ist Ihnen diese handwerkliche Fertigung wichtiger als eine industrielle Serienproduktion?
Ja! Jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse, auch beim Schlafen. Das Bett ist das gemütliche Nest, darin soll man sich
Jeder Zentimeter ist ein riesiger Platzgewinn, sobald das Bett über 2,50 Meter breit ist.
wohlfühlen. Dafür produzieren wir es. Unsere Betten halten extrem lange, bis zu 50 Jahre. Damit man sie auch wirklich so lange sinnvoll nutzen kann, bieten wir auch Umbausätze zu Änderungen an, sodass es möglich wird, nach einigen Jahren die Länge oder Breite nochmal zu verändern.
Nachhaltigkeit und Langlebigkeit spielen bei Möbeln eine immer größere Rolle. Worauf kommt es konstruktiv an, damit mehrere Personen bequem und stabil in einem Bett schlafen können?
Nachhaltigkeit ist im Möbelbau in der Tat ein sehr wichtiger Punkt. Ich erziehe Kinder, die noch lange auf dieser Erde leben werden. Das ist mir auch beim Arbeiten immer im Hinterkopf.
Für die Stabilität sind stabile Mittelauflageleisten und zusätzliche Füsse in der Mitte notwendig. Dann wird sogar das Toben

Christoph von Lieres, Möbel-Designer
auf dem Familienbett problemlos möglich. Jedes unserer Modelle ist ausgelegt auf 500 Kilogramm Gewicht.
Viele Eltern fragen sich, wie lange so ein breites Bett sinnvoll genutzt werden kann. Welche Erfahrungen machen Sie mit Familien, deren Kinder größer werden?
Das ist ja ganz unterschiedlich. Manche Kinder ziehen mit drei Jahren aus dem Familienbett aus, die ganz Zähen kommen auch mit zehn Jahren noch in der Nacht.
Im Durchschnitt, denke ich, wird es so bei fünf Jahren Nutzungsdauer liegen. Und so viele Jahre lang schlecht schlafen? Das ist es mir einfach nicht wert, dafür kein neues Bett zu beziehen.
Die kleine Möbelfirma Christoph von Lieres, Möbel und Design, gibt es seit 1989. Zunächst wurden die Möbel über Ausstellungen und Läden in Deutschland verkauft. Eigene Entwürfe, in Deutschland in Handarbeit nach Maß produziert, direkt nach den Bedürfnissen der Kunden ohne Zwischenhandel, ohne Preisaufschläge in der hauseigenen Werkstatt hergestellt und per Spedition ausgeliefert. www.bodensee-familienbett.de

Fit und gesund durchs Kita-Jahr: Gesundheit ganzjährig denken
München – Der Kita-Alltag ist ein Abenteuer, das Kindern neue Erfahrungen ermöglicht und Eltern vor besondere Herausforderungen stellt. Für Eltern bedeutet es, Gesundheit und Vorsorge besonders im Blick zu behalten. Jede Jahreszeit bringt unterschiedliche Fragen rund um Gesundheit und Vorsorge mit sich. Ein umfassender Impfschutz ist besonders wichtig. Er kann unter anderem vor Meningokokken-Erkrankungen, die plötzlich auftreten und schwer verlaufen können, bestmöglich schützen.
Winter: Impfschutz-Check zum Jahresstart
Der Jahresbeginn ist ideal, um den Impfschutz der Kinder zu überprüfen. Masern, Keuchhusten, Windpocken und Meningokokken-Infektionen gehören zu den impfpräventablen Erkrankungen.
„Bei kleinen Kindern zählen Meningokokken-Infektionen zu den Erkrankungen, die wir besonders im Blick behalten sollten. Viele schwere Infektionen lassen sich durch frühzeitige Impfungen vermeiden – das gilt auch für MeningokokkenInfektionen. Seit Januar 2024 empfiehlt die STIKO die Impfung gegen Meningokokken B für alle Babys und Kleinkinder ab dem Alter von 2 Monaten und bis zum 5. Geburtstag. Kinder, die vor 2024 geboren wurden, sind zwar oft gegen Meningokokken C geimpft, aber nicht gegen Meningokokken B – ein Blick auf den Impfstatus lohnt sich, um diese Lücke zu schließen“, erklärt Dr. med. Stephan von Landwüst. Zusätzlich können Eltern darauf achten, dass ihre Kinder einfache Schutzmaßnahmen wie regelmäßige Handhygiene einhalten, um gut geschützt durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Frühling: Raus ins Grüne – Schutz vor Zecken, Infektionen und Allergien Mit den ersten warmen Tagen verbringen Kinder wieder mehr Zeit draußen. Dabei steigt auch das Risiko für Zeckenstiche, durch die Krankheiten übertragen werden können.1 Eltern können unter anderem vorbeugen, indem sie auf helle Kleidung achten, die den Körper möglichst vollständig bedeckt, und die Haut ihrer Kinder nach jedem Aufenthalt im Grünen sorgfältig nach Zecken absuchen. Auch
Kinder, die vor 2024 geboren wurden, sind zwar oft gegen Meningokokken C geimpft, aber nicht gegen Meningokokken B – ein Blick auf den Impfstatus lohnt sich, um diese Lücke zu schließen.

Kinder bestmöglich schützen © GSK
Pollenallergien treten im Frühling häufi ger auf. Typische Anzeichen wie juckende Augen, eine verstopfte Nase oder Müdigkeit sollten ärztlich abgeklärt werden.2 In Kitas kommt es zudem öfter zu Frühjahrsinfekten, vor allem zu Atemwegsinfektionen. 3
Sommer: Sonne, Hitze und Reisezeit Hohe Temperaturen können für kleine Kinder schnell zur Belastung werden. Eltern sollten auf Warnsignale wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Unruhe achten und für ausreichendes Trinken, leichte Kleidung, Pausen im Schatten und Sonnenschutz sorgen.4 Damit Kinder gut geschützt in den Urlaub starten, sollten Eltern rechtzeitig den Impfstatus überprüfen. 5 Eine gut ausgestattete Reiseapotheke gehört ebenfalls ins Gepäck.
Herbst: Kita-Start und erhöhte Infektionsgefahr Mit Beginn des neuen Kita-Jahres
Weitere Informationen unter: www.meningitis-bewegt.de
steigt das Infektionsrisiko. Regelmäßige Schlafenszeiten, ausgewogene Mahlzeiten, Hygieneroutinen und wettergerechte Kleidung helfen, das Immunsystem zu stabilisieren. Auch im Herbst lohnt sich die Überprüfung des Impfstatus, um schwereren Erkrankungen vorzubeugen.
Damit Kinder gut geschützt in den Urlaub starten, sollten Eltern rechtzeitig den Impfstatus überprüfen.
Ganzjährig wichtig: Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen Meningokokken-Erkrankungen können plötzlich auftreten und lebensbedrohlich verlaufen. Erste Symptome ähneln den Symptomen von Erkältungen oder grippalen Infekten. Eltern sollten ungewöhnliche Abgeschlagenheit, Reizbarkeit oder hohes, anhaltendes Fieber ernst nehmen und umgehend ärztlich abklären lassen, denn bei einer Meningokokken-Infektion zählt jede Minute.6 Deshalb ist ein frühzeitiger Schutz so wichtig. Gegen Meningokokken werden Impfungen empfohlen: die Meningokokken-B-Impfung frühestmöglich und als Nachholimpfung bis zum 5. Geburtstag – abgerechnet über die Versichertenkarte. Kinderärztinnen und -ärzte beraten gern zu allen von der STIKO empfohlenen Meningokokken-Impfungen.
In freundlicher Zusammenarbeit mit GSK. NP-DE-MNU-PRSR-250021; 02/26
1 RKI: „Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und verwandte Virusenzephalitiden (TBE, tick-borne encephalitis)“. November 2025.
2 Kinder- & Jugendärzte im Netz: „Heuschnupfen (Pollenallergie)“. November 2025.
3 BZgA: „Atemwegsinfektion“. November 2025.
4 Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: „Kinder bei Hitze schützen“. November 2025.
5 RKI: „Epidemiologisches Bulletin 14/2025“. November 2025.
6 RKI: „Epidemiologisches Bulletin 03/2024“. November 2025.








richtigwissen.de
Leitplanken der kindlichen Entwicklung
Kindliche Entwicklung wird im Alltag oft selbstverständlich hingenommen – dabei wird sie jeden Tag aktiv gestaltet.

Familien stärken auf zwei Ebenen
„Wir machen Familien stark!”


Neben persönlichen Voraussetzungen, Beziehungen und situativen Erfahrungen spielt vor allem die elterliche Begleitung eine zentrale Rolle für die kindliche Entwicklung: Eltern (und andere Haupt-Bezugspersonen) schaffen gewissermaßen die Leitplanken und können somit maßgeblich beeinflussen, wie Kinder sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen. Im Familienalltag kann eine verlässliche Wissensbasis zu Erziehungs- und Entwicklungsthemen wertvolle Orientierung bieten.
Unsicherheiten und Berührungsängste
Viele Eltern erleben Unsicherheiten bei Erziehungsthemen nicht trotz, sondern gerade wegen ihres Anspruchs,
















Dieses Ziel verfolgt das nordhessische Unternehmen Richtig WiSSEN auf zwei Ebenen:
1) Eltern stärken
In Kursen, Ratgebern, Webinaren und weiteren Formaten wird fundiertes, verständliches Wissen vermittelt, das Eltern befähigt, Kinder sicher, reflektiert und zugewandt zu begleiten.
es besonders gut zu machen. Zwischen Google-Ergebnissen, Ratgebern, Instagram-Beiträgen und Meinungen anderer fehlt oft eine klare, fundierte Entscheidungsgrundlage.


2) Kinder stärken Durch Bücher und pädagogisch wertvolle Produkte werden Kinder dabei unterstützt, Vertrauen in ihre Gefühle, den Körper, zwischenmenschliche Beziehungen und eigene (Körper-) Grenzen zu entwickeln sowie gesellschaftliche Vielfalt wertfrei einzuordnen.
Alle Inhalte entstehen in enger Zusammenarbeit mit ausgebildeten Fachexpert*innen aus Pädagogik, Medizin und Prävention.
KÖRPERWISSEN




Korrekte Benennung der Genitalien, richtige Hygiene im Kindesalter, Umgang mit Nacktheit.

AUFKLÄRUNG


Altersgerechte und wahrheitsgemäße Beantwortung von Kinderfragen rund um die Herkunft von Babys.
Ab 3 Jahren


























Diese Unsicherheit wird am deutlichsten spürbar, wenn es um sensible Bereiche wie Körperwissen und sexuelle Aufklärung von Kindern geht. Noch immer sind diese von Tabus, Scham und falscher Verschwiegenheit geprägt, obwohl sie für die Entwicklung von zentraler Bedeutung sind.
Penis, Vulva & Co. –sagt man das so?
Was Kinder wirklich stark macht!
Körper als etwas Normales, als etwas Wertvolles erleben. Werden sie hingegen abgewehrt, lernen sie vor allem eines: dass dieses Thema offenbar „irgendwie schwierig“ ist.

Kinder interessieren sich nicht nur für Dinos, Prinzessinnen und Fantasiewelten, sondern auch für ihren Körper und physische Unterschiede – und ja, das gilt auch für Geschlechtsorgane. Werden ihre Fragen ernst genommen und ihnen altersgerechtes Wissen sowie die richtigen Begrifflichkeiten vermittelt, so haben
„Körperwissen von Anfang an fördert Selbstvertrauen, ein positives Körperbild und einen gesunden Umgang mit Nähe und Distanz.”
- Dr. med. Konstantin Wagner, Facharzt für Gynäkologie und Geburtsmedizin -

Nicht zuletzt trägt Körperwissen – ebenso wie eine altersgerechte Aufklärung –wesentlich zur Gewalt-Prävention bei. Denn ein Kind, das weiß, wie die Körperteile heißen und funktionieren, kann Probleme besser artikulieren.
Ihm ist bewusst, dass der eigene Körper nur ihm selbst gehört und dass manche Berührungen und Handlungen nicht in Ordnung sind. Es kann sich Hilfe holen – und sich somit aktiv schützen.





SELBSTSCHUTZ













Ab 4 Jahren






Sicherer Umgang mit Fremden und Bekannten, Vertrauen in das eigene Bauchgefühl, Bedeutung von Absprachen.












sie die Chance, dass sie den












DAS EXTRA FÜR ELTERN Erklärvideos für Erwachsene geben Hintergrundinformationen zur altersgerechten Begleitung und praktische Alltagstipps für Eltern.






SELBSTSCHUTZ



Stärkung des Körperbewusstseins und Selbstwertgefühls, Strategien zur Verteidigung eigener (Körper-)Grenzen.

Die liebevoll gestaltete und beliebte Buchreihe von Marijke Wagner und Dr. med. Konstantin Wagner, die gemeinsam mit kompetenten Fachexpert*innen entwickelt wurde, sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.
Dr. med. Konstantin Wagner ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtsmedizin sowie SPIEGEL Bestseller-Autor.



Gesunde Gewohnheiten statt Zuckerschock
SNACK-CHECK
Ein Müsliriegel beim Spaziergang oder ein Quetschie auf dem Spielplatz – kleine Zwischenmahlzeiten gehören für viele Familien zum Alltag. Doch wie gesund sind diese Snacks wirklich? Kinderarzt Dr. med. Vitor Gatinho, bekannt als kids.doc.de auf Instagram, plädiert für einen bewussten Umgang: „Snacks sollten die Ausnahme bleiben. Und Ausnahmen nicht zur Regel werden.“
Text: Nadine Wagner Foto: Tanja S./@hazelimages, Andrea Piacquadio/pexels
Durch die hohe Fruchtkonzentration enthalten die meisten Quetschies im Schnitt elf Gramm Zucker pro 100 Gramm Fruchtpüree. „Das ist zu viel“, meint der Mediziner. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einem übermäßigen Konsum sogenannter freier Zucker, wie sie in Fruchtpürees oder Säften vorkommen. Diese werden mit einem erhöhten Risiko für Karies, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht. Die WHO empfiehlt da -

her, freie Zucker auf unter zehn Prozent, besser noch auf unter fünf Prozent der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen.
Doch nicht alle Quetschies sind gleich. „Es gibt Produkte mit weniger Zucker, einem höheren Gemüseanteil oder mehr Ballaststoffen. Für unterwegs kann so ein Quetschie gelegentlich durchaus sinnvoll und praktisch sein“, erklärt Gatinho. Wichtig sei vor allem aber das bewusste Essen. „Man sitzt, man isst – und nicht nebenbei beim Spielen oder im Kinderwagen. Essenszeit ist Essenszeit.“
Das gilt auch für gemeinsame Mahlzeiten am Esstisch. Feste Rituale und das bewusste Zusammensitzen fördern laut Gatinho nicht nur den Familienzusammenhalt, sondern auch eine ausgewogene Ernährung. Dabei muss der Teller keineswegs leer gegessen werden: „So wird den Kindern das Sättigungsgefühl abtrainiert, sodass sie als Jugendliche nicht mehr wissen, wann sie eigentlich satt sind.“ Auch die Portionierung sollte
möglichst in der Hand der Kinder liegen. „Wenn Kinder selbst entscheiden dürfen, wie viel auf ihren Teller kommt, schafft das Vertrauen. Sie sehen: Meine Eltern essen dasselbe wie ich – das ist sicher.“
Ein Quetschie als Nachtisch oder Belohnung sollte es dennoch nicht geben. Süßes müsse man Kindern schließlich nicht angewöhnen, so Gatinho. Muttermilch und Fruchtwasser schmecken bereits leicht süßlich; süße Lebensmittel werden daher mit Geborgenheit verknüpft. Deshalb sei es ratsam, Süßigkeiten möglichst spät einzuführen und beim Beikoststart mit ungewöhnlicheren Geschmacksrichtungen zu beginnen. „Variation ist hier das A und O. Am besten jeden Tag ein anderes Gemüse geben – so sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind später besonders wählerisch ist.“
Und wenn Brokkoli, Zucchini oder Pastinake trotzdem erstmal verschmäht werden? Kein Grund zur Sorge. „Die erste Regel lautet: Keinen Druck ausüben. Kinder halten sonst erst recht dagegen. Was heute doof ist, ist in einer Woche vielleicht schon wieder super.“ Gemüse sollte regelmäßig und in verschiedenen Formen angeboten werden – z. B. versteckt in Waffeln oder Muffins. Denn oft braucht es zehn bis fünfzehn Versuche, bis ein Kind einen neuen Geschmack einordnen und akzeptieren kann.
NutriPur – Partner Content

Dr. med. Vitor Gatinho, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Snacks sollten die Ausnahme bleiben. Und Ausnahmen nicht zur Regel werden.
Dennoch sollte Süßes im Familienalltag nicht grundsätzlich verboten werden –wichtig ist vielmehr ein bewusster Umgang damit. Wer Kindern eine gesunde Beziehung zu Lebensmitteln ermöglicht und Snacks nicht zur Gewohnheit werden lässt, schafft die besten Voraussetzungen für eine ausgewogene Ernährung.
Fakten
Dr. med. Vitor Gatinho (@kids.doc.de) ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und dreifacher Familienvater. Auf Instagram folgen ihm mehr als 800.000 Menschen.
Knusprige Fruchtsnacks schmecken auch Kindern
Gefriergetrocknete Früchte sind eine praktische Ergänzung zu frischem Obst. Sie liefern Geschmack, Vitamine und sind lange haltbar.
Gefriergetrocknete Früchte sind eine praktische Ergänzung zu frischem Obst. Sie liefern Geschmack, Vitamine und sind lange haltbar. Frische Früchte gehören zu einer ausgewogenen Ernährung. Doch im Alltag zeigt sich oft ein praktisches Problem: Viele Sorten sind empfindlich, verderben schnell oder stehen nicht immer in der gewünschten Vielfalt zur Verfügung. Eine Alternative, die zunehmend Aufmerksamkeit bekommt, ist gefriergetrocknetes Obst. Es gilt als Snack, der zum einen wichtige Nährstoffe liefert und zum anderen auch von Kindern gern gegessen wird. Bei der Gefriertrocknung handelt es sich um ein schonendes Konservierungsverfahren: Die Früchte werden zunächst schockgefrostet und anschließend im Vakuum getrocknet – ein Prozess, der in der Lebensmitteltechnologie als Sublimation bezeichnet wird und der verhindert, dass die Früchte matschig werden. Da keine Hitze zum Einsatz kommt, verschwinden auch Struktur, Aroma und viele empfindliche Vitamine nicht. Gleichzeitig behalten die Früchte ihren intensiven Geschmack.

Besonders Beeren wie Erdbeeren oder Himbeeren eignen sich für diese Art der Haltbarmachung. Für Familien hat gefriergetrocknetes Obst auch organisatorische Vorteile. Während frische Beeren oft nur wenige Tage haltbar sind, lassen sich die knusprig getrockneten Alternativen lange lagern. Sie können als Snack gegessen, ins Frühstücksmüsli oder die Brotbox gegeben oder in Smoothies verwendet werden. Gerade zu Zeiten, in denen viele frische Obstsorten keine Saison haben, bieten sie eine flexible Nahrungsergänzung. Der Hersteller NutriPur setzt seit 2015 auf gefriergetrocknete Früchte als Bestandteil seines
Sortiments für bewusste Ernährung. Das Unternehmen aus Halle an der Saale arbeitet dabei mit einem Team aus Lebensmitteltechnologen, Ernährungswissenschaftlern und Lebensmittelchemikern zusammen, um natürliche Zutaten zu neuen Snack- und Frühstücksprodukten weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Lebensmittel zu schaffen, die ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker auskommen und dennoch auch bei Kindern Anklang finden.
Auch ernährungsphysiologisch sind gefriergetrocknete Früchte interessant. Viele liefern natürlicherweise Vitamin C, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Für Kinder, die frisches Obst nicht immer mögen, können sie daher ein zusätzlicher Zugang zu natürlichen Zutaten sein. „Es ist eigentlich wie bei einer Pflanze: Sie braucht Wasser, Nährstoffe und Sonne im richtigen Verhältnis, um gesund wachsen zu können. Unsere gefriergetrockneten Früchte unterstützen dabei, dieses gute Gleichgewicht auch im menschlichen Körper herzustellen“, sagt NutriPur-Geschäftsführer Heiko Gothe. Entstanden ist die Idee ursprünglich aus dem Familienalltag: Gothes Tochter pickte sich immer extra die leckeren Fruchtstücke aus ihrem Frühstücksmüsli heraus – ein
Ob Erdbeeren im Winter, Himbeeren fürs Büro oder Mango im Rucksack – mit NutriPur ist das Lieblingsobst immer griffbereit. Die gefriergetrockneten Früchte und Fruchtsnacks schmecken wie frisch gepflückt, behalten ihre wertvollen Vitamine und kommen ganz ohne künstliche Zusätze aus. Dank schonender Trocknung bleiben Aroma und Farbe optimal erhalten – für ein echtes Frucht-Erlebnis bei jedem Bissen. www.nutripur.eu
Impuls, der schließlich zur Entwicklung eigener Produkte führte. Heute umfasst das Sortiment neben Früchten auch verschiedene Cerealien, Snacks und Zutaten für eine natürliche Ernährung.

Heiko Gothe, Gründer und Geschäftsführer

Irina Zaytseva, Gründerin
Mit dem Code „Welt20 “ gibt es 20 Prozent Rabatt im Onlineshop unter www.nutripur.eu
















Hören
macht klug
Kaum läuft der Lieblingssong, wird aus dem Kinderzimmer eine Bühne. Es wird gehüpft, getanzt, gerappt und mitgesungen.
Text: Julia Butz
Foto: Getty Images/unsplash
Musik bringt positive Energien ins Leben – und kann noch viel mehr: Musik stärkt das Arbeitsgedächtnis von Kindern, also die Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu speichern und zu verarbeiten. Damit Kinder neue Inhalte verstehen und anwenden können, braucht das Arbeitsgedächtnis eine ausreichend große Kapazität. Ist diese noch nicht altersgemäß entwickelt, kann das Lernen zur Herausforderung werden. Musik wirkt da im Kopf wie Fitness. Als gezieltes Gedächtnistraining, mit der die geistige Leistungsfähigkeit,
schon im Vorschulalter, gefördert und somit das spätere Lernen erleichtert wird.
Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt.

Hörspiele ergänzen diese Reise in die Klangwelt: Kinder konzentrieren sich auf das gesprochene Wort und lernen Geschichten aus Stimmen, Geräuschen und Musik zu visualisieren. Statt auf Bilder zu schauen, erschaffen sie diese selbst im Kopf. Das fördert die Fantasie, Sprachentwicklung und Konzentration. Auch Singen macht Sprache lebendig. Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv. Dabei wächst nicht nur ihr Sprachgefühl, sondern auch das WirGefühl: Beim gemeinsamen Singen hören sie aufeinander, reagieren im Takt und erleben echtes Miteinander. Wenn die Musik dann in Bewegung übergeht, wird aus Rhythmus Körpergefühl. Tanzen stärkt Motorik, Koordination und Selbstvertrauen.
Was sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist die musikalische Sprache, in der all das passiert. Moderne Kinderlieder lösen sich zunehmend vom pädagogischen Zeigefinger und suchen die Nähe zur Popkultur. Statt bravem Gitarrenfolk vom Pädagogen in Latzhose mit Mitmachliedern übers Zähneputzen, erklingen Hip-Hop-Beats, Indiepop und Reggae-Grooves. Die Texte greifen Themen auf, die Kinder beschäftigen: Familienalltag, Freundschaft, kleine Wutanfälle oder erzählen vom Mut, das
erste Mal auf dem Fahrrad zu fahren. Musik wird damit zum Sprachrohr für Gefühle. Sie bieten einen sicheren Raum, der Kinder ihre Emotionen erkennen, ausdrücken und verstehen lernen lässt. Und ja – wenn das Lieblingslied zum hundertsten Mal läuft, nervt es vielleicht ein bisschen weniger, wenn der Text nicht von Reimen auf Hände waschen handelt, sondern davon, dass Eltern auch nur Menschen sind.
Was einen Song besonders „kindertauglich“ macht, ist trotzdem eine Wissenschaft. Laut einem Bericht der New York Post¹ haben Forschende aus Sheffield herausgefunden, dass dazu ein Tempo zwischen etwa 60 und 120 BPM gehört, also ein Rhythmus, bei dem es sich gut mitwippen lässt; eingängige Wiederholungen sowie eine klare, positive Klangstruktur. Kommt Ihnen bekannt vor? Das sind genau die Zutaten, die es für einen guten Ohrwurm braucht.
¹ New York Post: „‘Radio Ga Ga’ is scientifically proven to be a perfect kids song“, 6. August 2024.
Mit Reimen, Wiederholungen und eingängigen Melodien entdecken Kinder neue Wörter und Satzmuster ganz intuitiv.
Erscha�en, was die Fantasie hervorbringt
Klettern, Balancieren, Bauen: O�ene Spielsysteme ermöglichen Kindern freies Ausprobieren ohne feste Vorgaben – und erö� nen neue Räume für Entwicklung und Kreativität.
Kinder erkunden ihre Welt mit Neugier, Bewegung und Fantasie. Wenn sie dafür Freiräume bekommen, entstehen Lernprozesse ganz von selbst. Geeignetes Spielzeug kann diese Entwicklung unterstützen – vor allem, wenn es nicht auf eine einzige Funktion festgelegt ist. In der Pädagogik ist in diesem Zusammenhang häufig von „offenen Spielwelten“ oder „Open-ended Play“ die Rede. Gemeint sind Materialien, die Kinder ohne Anleitung nutzen, kombinieren und immer wieder neu interpretieren können. Solche offenen Spielsysteme fördern Fantasie, Motorik und räumliches Denken. Gleichzeitig stärken sie das Selbstvertrauen, weil Kinder erleben, dass sie aus eigenen Ideen etwas erschaffen und Herausforderungen selbstständig meistern können. Anders als bei klassischen Spielzeugen steht nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der Prozess des Ausprobierens und Weiterdenkens.
Genau das wünschten sich auch Florian Schade und Stephan Limke für ihre Kinder. Die Münsteraner Väter hatten die

Erfahrung gemacht, dass viele herkömmliche Spielzeuge entweder recht schnell kaputt gehen, pädagogisch wenig wertvoll sind oder kaum zur freien Kreativität einladen. Der Wunsch nach robusten, vielseitig einsetzbaren Spielsachen, die Kinder über Jahre begleiten, wurde zum Ausgangspunkt der Gründer für ihren heutigen Bygge-Store.
„Auf den ersten Blick sind unsere Produkte klassische modulare Klemmsteine, aber in ihnen steckt noch viel mehr“, erklärt Stephan Limke. „Bygge ist ein multifunktionales Spielsystem, mit dem Kinder ohne
bygge unterstützt Kinder in ihrer Entwicklung und gibt ihnen die Möglichkeit, durch kreatives Spielen und Bauen zu lernen und zu wachsen. Die XXL-Bausteine sind nicht nur Spielzeug, sondern ein Werkzeug zur Förderung von Kreativität, Beweglichkeit und Selbstwirksamkeit. www.bygge.store
vorgegebene Anleitung bauen, konstruieren, klettern, balancieren und Dinge ausprobieren können.“ Die leichten, zugleich stabilen Bausteine aus expandiertem Polypropylen lassen sich ständig in ihrem Zweck variieren. Heute entsteht daraus ein Balancierpfad im Wohnzimmer, morgen eine kleine Sitzbank im Flur und übermorgen eine Matschküche im Garten. Bevor die Steine wieder zum Spielen ins Haus kommen, werden sie kurz mit dem Gartenschlauch abgespritzt oder drehen eine Runde in der Spülmaschine. Multifunktionsbretter aus Birken-Multiplex eröff nen dazu weitere Spielräume: Balancieren, Rutschen, Möbelbauen – alles ist mit nur einem Element möglich.
Für Kinder bis etwa acht Jahren eröffnen sich dadurch vielfältige Möglichkeiten, Selbstwirksamkeit zu erleben. Sie setzen eigene Ideen um und überwinden Hindernisse. Mit zunehmendem Alter verändert sich auch Bygges Nutzung: Aus einer früheren Kletterkonstruktion wird später ein Tisch für Hausaufgaben, eine Ablage für Bücher oder eine gemütliche Höhle zum Lesen. „Wichtig sind uns die nachhaltigen Aspekte des Systems“, erklärt Florian Schade. „Es wird regional in Deutschland produziert,
alle Bausteine sind schadstoff frei, dazu wetterfest, UV-beständig und sehr langlebig. Und wenn die Spielelemente nach vielen Jahren ihren Dienst getan haben, können sie zu 100 Prozent recycelt werden.“

Die Bygge-XXL Spielbausteine sind von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e. V. (BAG) als „besonders entwicklungsfördernd“ bewertet. Zusätzlich tragen alle Bausteine das „spiel gut“-Siegel.


Der singende Bauernhof – Partner Content
Tierische Hits für Kids
Gemeinsames Musikhören schafft Nähe, Rituale und Geborgenheit und macht Lernen ganz nebenbei zu etwas, das sich leicht und spielerisch anfühlt.
Musik gehört zu den ersten Dingen, die Kinder bewusst wahrnehmen, lange bevor Worte eine Rolle spielen. Musik verbindet Hören, Bewegung, Sprache und Gefühl zu einem Erlebnis, das Kinder auf vielen Ebenen gleichzeitig erreicht. Beim Singen erweitern sie ganz nebenbei ihren Wortschatz, Rhythmen fördern die motorische Entwicklung und wiederkehrende Melodien stärken Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Besonders wertvoll ist das gemeinsame Musikhören und Singen. Lieder, die den Morgen im Kindergarten einläuten oder den Tag begleiten, vermitteln Verlässlichkeit und Geborgenheit. Lernen mit Musik geschieht dabei spielerisch, ohne Druck, aber mit viel Freude. Genau darin liegt die besondere Kraft von Musik in der kindlichen Entwicklung. Weil Musik in der Kindererziehung so eine wichtige Rolle spielt, verfolgen auch Kindermusikprojekte diese modernen Ansätze. Mit Acts, die pädagogische Inhalte mit frischem Sound und echter musikalischer Qualität verbinden und Songs, die Spaß machen, Kinder ernst nehmen und auch für Erwachsene angenehm hörbar sind.
„Der singende Bauernhof“ ist das Herzensprojekt von Singer-Songwriterin Sarah Schiffer und Ehemann sowie XFactor-Gewinner David Pfeffer. Auf dem Singenden Bauernhof begegnen den kleinen Zuhörern Tiere wie das singenden Alpaka Snow, das Pony Pferdinand oder die Schweinchen Ekki und Rosalie. Und jedes bekommt seinen eigenen Song mit Ohrwurm-Qualität. Mal als rhythmische Bauernhof-Party, als tierische Polonaise
Mit Der singende Bauernhof verbinden wir unsere Liebe zu Musik und Tieren. Die Idee lag einfach schon lange vor uns.
oder ruhiges Einschlaflied. Mittendrin immer Sarah und ihr bester Freund und tierischer Kumpel Otti Stubs, dem David seine Stimme leiht. Gemeinsam singen sie mit den Tieren, sorgen für gute Stimmung und machen das Bauernhofleben mit fröhlichen, modernen Tracks und Geschichten erlebbar.
Wenn Songs wie „Das tanzende Alpaka“ laufen oder die „Kopfnicker-Gang“ mit coolen Hip-Hop-Vibes neue Klangwelten eröffnet, wird der Bauernhof zur MiniDisco, und das Kinderzimmer gleich mit. Spätestens beim Trecker Song, unterstützt von Schauspieler und Musiker Tom Beck, wird klar: Hier wird Kindermusik ernst genommen, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen. „Mit Der singende Bauernhof verbinden wir unsere Liebe zu Musik und Tieren. Die Idee lag einfach schon lange vor uns. Wir konnten sie nur noch nicht sehen und haben erst einmal unabhängig voneinander unseren musikalischen Weg gesucht. Daran sind wir gewachsen und konnten dann durch einen Zufall dieses wundervolle Projekt starten. Aber es ist viel mehr als das. Es ist unser Leben.“
Auch abseits der Bühne erleben Sarah und David mit ihren Zwillingen ihr eigenes Abenteuer rund ums Familienglück.


Nach langer Wunschzeit wurde dieser Traum mithilfe von In-Vitro-Fertilisation (IVF) endlich Wirklichkeit.
„Schon lange bevor die Zwei sich zu uns auf den Weg gemacht haben, wussten wir, dass wir uns Kinder sehr wünschen – es fehlte einfach etwas. Durch die Kindermusik und den dabei lachenden Kinderaugen konnten wir unsere Sehnsucht ein wenig stillen. Aber erst jetzt, wo wir zu viert sind, fühlt es sich so richtig komplett an. Und genau hier finden wir auch die Ideen für unsere Texte, die Twins sind die beste Inspiration! Es ist zwar zeitlich nun etwas schwieriger, aber dann entstehen unsere Lieder jetzt eben mit Wickelpausen“, erzählt Sarah lachend. David ergänzt: „Für kreative Arbeit braucht man zum Glück keinen normalen Schreibtisch, da
reicht auch das Kinderzimmer. Jede Idee entsteht aus der Situation.“
Und weil Zuschauen genauso wichtig ist wie Zuhören, gibt es zu jedem Song nicht nur liebevoll produzierte Musikvideos auf dem YouTube-Kanal von „Der singende Bauernhof“, sondern noch dazu viele Wissensclips zum Leben auf einem Bauernhof, auch abseits der Songs. Immer ganz vorn mit dabei: Otti Stubs, der als neugieriger Charakter und wichtige Identifikationsfigur im Mittelpunkt steht. „Uns ist es wichtig, Wissen zu vermitteln. Wir wollen nicht nur Musik machen, wir möchten den Kindern und vielleicht auch den Eltern zeigen, wie schön und interessant die Bauernhof- und Tierwelt ist. In unseren Videos visualisieren wir dies und machen Lernen greifbar.“

Der singende Bauernhof: Die Alben „Willkommen auf dem singenden Bauernhof“ und „Kinderlieder vom singenden Bauernhof“ von EUROPA / Sony Music sind für Kinder ab 3 Jahren empfohlen und digital überall erhältlich, wo es Musik gibt. Das dritte Album „Kuhle Muuuh-sik für Kinder“ erscheint am 20.03.2026. www.play-europa.de/produktwelt/kindermusik/der-singende-bauernhof

So sichern Sie Ihre Kinder im Ernstfall ab
Eltern mit minderjährigem Nachwuchs sollten für den möglichen Fall ihres Todes frühzeitig Vorkehrungen treffen, um das Erbe zu regeln.
Text: Armin Fuhrer
Foto: Xavier Mouton Photographie/unsplash
Wenn ein Elternteil stirbt, sind viele Fragen zu klären – und dies gilt besonders, wenn ein minderjähriges Kind als Erbe auftritt. Während die Vormundschaft sich um die Person des Kindes kümmert, regelt der Testamentsvollstrecker die finanziellen Angelegenheiten. Gerade wenn ein größeres Vermögen oder eine Immobilie vorhanden ist, kann diese Instanz ent-

scheidend sein. Denn oft sind Vormünder zwar erzieherisch geeignet, aber mit der Verwaltung von Kapital überfordert.
Der Testamentsvollstrecker erstellt ein Nachlassverzeichnis, verwahrt Wertgegenstände und sorgt dafür, dass das Vermögen nicht angegriffen wird, bis die Kinder alt genug sind, um verantwortungsvoll damit umzugehen. Er kann festlegen, dass Auszahlungen nur zu bestimmten Zwecken wie Ausbildung oder Studium erfolgen. Besonders wichtig: Er verhindert, dass die Kinder mit 18 Jahren schlagartig über eine oft noch nicht verdiente Erbschaft verfügen können.
Während das Erbe oft monatelang durch Nachlassverfahren blockiert ist, braucht es im Akutfall sofort Geld. Eine Risikolebensversicherung kann hier Abhilfe schaffen. Sie zahlt im Todesfall eine vorher festgelegte Summe aus –und das in der Regel innerhalb weniger Wochen. Entscheidend ist die richtige Bezugsberechtigung: Das Kind sollte direkt als Bezugsberechtigter eingetragen werden, vertreten durch den Vormund.
So landet das Geld nicht erst auf einem sperrigen Nachlasskonto.
Nicht nur der Tod, sondern auch schwere Unfälle oder Krankheiten können Eltern aus dem Verkehr ziehen. Für diese Situationen sind eine Vorsorgevollmacht und eine Betreuungsverfügung unerlässlich.
Mit der Vorsorgevollmacht ermächtigt man eine Vertrauensperson, im Falle eigener Entscheidungsunfähigkeit alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zu regeln. Die Betreuungsverfügung legt fest, wer im Falle einer gerichtlich angeordneten Betreuung diese Aufgabe übernehmen soll. Beide Dokumente sollten auf die im Testament benannten Personen abgestimmt sein, um Kompetenzgerangel zu vermeiden.
Wer über größere Vermögenswerte oder Immobilien verfügt, sollte über weitergehende Modelle nachdenken. Eine Möglichkeit ist die Schenkung zu Lebzeiten mit Wohnrecht. Dabei wird das Kind bereits früh Eigentümer, die Eltern behalten aber das Nutzungsrecht.
Für sehr große Vermögen bieten sich Treuhandlösungen oder Familienstiftungen an. Das Kapital bleibt dabei geschützt und wird nach festgelegten Regeln an die Kinder ausgezahlt – etwa zum Studium, zur Existenz-
gründung oder in Etappen zu bestimmten Lebensaltern. Die beste Vorsorge nützt allerdings nichts, wenn im Ernstfall niemand die Dokumente findet. Ein Notfallordner, der alle wichtigen Unterlagen bündelt, ist daher Pflicht. Dazu gehören: Testament, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Versicherungspolicen und eine Liste aller Konten und Verträge.
Die benannten Vormünder und Vertrauenspersonen sollten über die Existenz dieser Dokumente informiert werden. Alle fünf Jahre oder bei einschneidenden Lebensereignissen wie Geburt weiterer Kinder, Scheidung oder Hauskauf sollte die gesamte Vorsorge überprüft und aktualisiert werden. Vorsorge ist nämlich kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess.
Fakten
Regelmäßige Überprüfungen der festgelegten Regelungen für den eigenen Todesfall sind wichtig, weil sich Lebensumstände ändern: Heirat, Scheidung, Geburt weiterer Kinder, neue Schulden oder ein Hauskauf. Dadurch können sich die benötigte Absicherungssumme oder die gewünschten Begünstigten ändern. Vorsorge sollte immer zur aktuellen Lebenssituation passen.



Frühe Vorsorge für Partner und Kinder

Auch jüngere Eltern sollten Regelungen für den eigenen Notfall tre� en, um ihren Nachwuchs vor den rechtlichen und � nanziellen Folgen abzusichern.
Viele Eltern in ihren jüngeren Lebensjahren verschwenden keinen Gedanken an eine Situation, in der sie tödlich verunglücken oder früh ernsthaft erkranken. Doch auch wenn ein solcher Schicksalsschlag oft noch weit entfernt oder wenig wahrscheinlich erscheint, so kann er doch jeden treffen. Nichts zu tun ist daher der falsche Weg, auch wenn es verständlich ist, dass man über dieses Thema nicht gerne redet und sich keine Gedanken macht. Es ist nicht gleich nötig, sich bis ins letzte Detail jeden Fall auszumalen, aber es ist sinnvoll, sich Gedanken zu machen und der Frage nachzugehen: „Was wäre wenn?“. Was passiert dann mit den minderjährigen Kindern? Wie sind sie versorgt, wie ist das Erbe geregelt?
Mit solchen Fragen sollten junge Eltern sich frühzeitig auseinandersetzen, damit der Nachwuchs und die Partnerin/der Partner im Fall des Falles nicht ohne Versorgung dastehen. Was es dabei zu bedenken gilt und welche Fallstricke es gibt, erklären die Experten Carmen Maus-Gebauer und Alexander Lauber von der Christoffel Blindenmission.
Niemand spricht gerne über seinen eigenen Tod und die Folgen, zum Beispiel für die Kinder. Sollte man dieses heikle Thema also lieber lassen?
Alexander Lauber: Nein, auf keinen Fall. Das gilt gerade, wenn man minderjährige Kinder hat. Wenn bei Tod oder ernsthafter Erkrankung keine Regelungen existieren, stellt sich möglicherweise die Frage, welche Person überhaupt handlungsberechtigt ist.
Wenn man dann nichts in der Hand hat, ist das eine zusätzliche schwere Belastung. Hier kann man vorsorgen, zum Beispiel ein Testament, Vollmacht oder eine andere Regelung tre�en.
Carmen Maus-Gebauer: Wir erleben immer wieder, dass von einem derartigen Schicksalsschlag betroffene Familien in einen Strudel der Hilflosigkeit hineingeraten. Zunächst steht das schwere Unglück im Raum und rasch müssen zudem schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden. Wenn man dann nichts in der Hand hat, ist das eine zusätzliche schwere Belastung. Hier kann man vorsorgen, zum Beispiel ein Testament, Vollmacht oder eine andere Regelung treffen.
Sollte man einen Testamentsvollstrecker, der sich in der Materie auskennt, heranziehen?
Alexander Lauber: Das kann man machen, ist aber in vielen Fällen nicht nötig. Das Fehlerpotenzial liegt eher beim Verfassen eines Testaments, denn hier gibt es eine Reihe von potenziellen Mängeln, die ein Testament ungültig machen. Wenn sich das erst nach dem Ableben herausstellt, kann das zu großen Problemen führen.
Sollten Eltern auch schon in jungen Jahren dafür sorgen, dass ihre Kinder für den Fall des Todes � nanziell abgesichert sind?
Carmen Maus-Gebauer: Ja, dazu raten wir dringend. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, es kann zum Beispiel eine Risikolebensversicherung sein oder ein Fonds, den man auf den Namen des Kindes anlegt.
Viele Menschen glauben, dass im Fall der Handlungsunfähigkeit oder des Todes einer der beiden Ehepartner der oder die Überlebende automatisch alles entscheiden darf. Stimmt das?
Alexander Lauber: Das ist ein Irrtum. Für den Gesetzgeber sind Verheiratete eigentlich Fremde zueinander. Sie haben zwar ein sogenanntes Notvertretungsrecht für medizinische Fragestellungen, es beinhaltet jedoch nicht automatisch die Vermögenssorge und alle die Fragen, die damit zusammenhängen. Auch hier sollte man daher möglichst eine genaue Regelung treffen.
Heute sind Patchwork-Familien weit verbreitet. Bringt das besondere Herausforderungen mit sich?
Carmen Maus-Gebauer: Unverheiratet ja, in diesem inzwischen weit verbreiteten Fall gibt es eine Reihe von Punkten zu bedenken. Die beiden Partner haben keine Pfl ichtteile zueinander. Das heißt, der überlebende Partner hat keine Ansprüche – und das bedeutet, er oder sie läuft Gefahr, vollständig leer auszugehen. Und dasselbe gilt auch für die Kinder, die einer der beiden Elternteile in die Patchwork-Familie mitgebracht hat.
Die Christo� el-Blindenmission (CBM) ist eine internationale christliche Entwicklungsorganisation. Sie verbessert die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Regionen der Welt. Mehr auf www.cbm.de


Maus-Gebauer,
Alexander Lauber: Es sei denn, sie werden adoptiert. Wenn man also wirklich Partnerin und Partner sowie deren Kinder absichern möchte, muss das schriftlich festgelegt sein. Sonst gibt es da Lücken und dann kommt es vielleicht zu Ergebnissen, die ursprünglich nicht gewollt waren – zum Beispiel, dass andere, unliebsame Verwandte erben.
Als Fazit: Wie wichtig ist die Testamentsregelung und die frühe Vorsorge?
Carmen Maus-Gebauer: Vorsorge für den eigenen Pflege- oder Todesfall ist in jüngeren Jahren genauso dringend wie im Alter.




